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15.11.2024

Trump legt ein Minenfeld um die deutschen Neuwahlen

freedert.online, 15 Nov. 2024 09:35 Uhr, Von Dagmar Henn

Friedrich Merz, der CDU-Chef, der im Moment auf der Poleposition für die im Februar geplanten Neuwahlen steht, hat seine Drohungen gen Russland bestätigt. Schlimm genug. Aber da ist noch die Panik, die die Wahl Donald Trumps in Berlin auslöst.


Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/dts Nachrichtenagentur


Friedrich Merz


Jetzt soll es also der 23. Februar sein, an dem Neuwahlen stattfinden, und am 16. Dezember soll im Bundestag das Misstrauensvotum abgehalten werden. Aber kann man sich wirklich auf diesen Terminplan verlassen?


Deutschland ist zum "Nichts" Europas geworden





Analyse

Deutschland ist zum "Nichts" Europas geworden






Stück für Stück werden die Ernennungen der künftigen US-Regierung bekannt. Das bisherige Bild ist sehr gemischt; in Bezug auf die Unterstützung Israels, die Haltung gegen den Iran und die zunehmende Aggression gegen China ist eher keine Verbesserung zu erwarten. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Amtswechsel für die deutsche Politelite unproblematisch wird. Denn da sind immerhin noch mindestens einige Punkte, die ernste Probleme machen können.

Der erste davon ist Corona. Da dürften einige unangenehme Dinge an den Tag kommen, wenn tatsächlich Robert Kennedy Jr. die Möglichkeit erhält, dieses Thema aufzuklären. Wie tief das gehen wird, ist noch kaum abzusehen. Sicher, wer es wissen will, kann schon jetzt eine Menge finden: Dass die meisten der Corona-Maßnahmen keinen nachweisbaren Nutzen brachten, dafür aber viel Schaden anrichteten, liegt eigentlich längst offen auf dem Tisch. Aber noch immer gelingt es relativ gut, diese Informationen aus den Mainstream-Medien herauszuhalten und so zu tun, als könne man die Akten einfach schließen. Das würde deutlich schwerer, wenn in den Vereinigten Staaten eine ernsthafte Aufklärung stattfände. Erst recht, wenn diese Aufklärung sich dann in Gerichtsverfahren niederschlüge.

Das Thema ist allerdings relativ komplex, und es wird etwas dauern, bis man bis zum Grund vorgestoßen ist; der Amtsantritt Donald Trumps ist am 20. Januar, in maximal einem Monat ist da noch nicht viel freigelegt. Aber schon dieser Punkt könnte eine Rolle dabei gespielt haben, dass Bundeskanzler Olaf Scholz einem früheren Neuwahltermin zugestimmt hat.

Was auf jeden Fall vorher zünden wird, ist das Thema Ukraine. Selbst wenn Trumps Wahlversprechen, den Konflikt in 24 Stunden zu beenden, eher uneinlösbar bleibt und die bisher bekannt gewordenen Pläne für Russland schlicht unannehmbar sind – allein, wenn eine ehrliche Einschätzung der militärischen Lage dort ausgesprochen wird, ist das in Deutschland problematisch. Schließlich ist hier immer nur zu hören, die Ukraine müsse siegen, und auf gar keinen Fall dürfe man Kompromisse mit Russland schließen.


Eklat im MV-Landtag: "Sie würden die AfD-Fraktion in Internierungslager stecken"





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Ein Mantra, das von der ganzen Kriegsfront im Bundestag, Rotschwarzgelbgrün, einstimmig gesungen und von den Leitmedien begeistert aufgegriffen wird. Allein die Informationslage in den USA selbst dürfte dazu führen, dass dort, weil der Ausstieg aus dem Projekt Ukraine ja gegenüber einer Öffentlichkeit begründet werden muss, die weitgehend ebenso hinters Licht geführt wird wie die deutsche, erst einmal die echten Fakten auf den Tisch kommen. Tulsi Gabbard als Aufsicht über alle US-Geheimdienste und als bekannte Gegnerin der weltweiten Kriege wird schon dafür sorgen, dass die Bewertungen, die aus der "Intelligence Community" nach außen dringen, wieder etwas mehr Berührung mit der Wirklichkeit haben, und die erste Aussage, die auftauchen wird, lautet, dass die Ukraine bereits verloren hat.

Das wäre dann das zweite Thema, bei dem es schwieriger wird, Informationen zu unterdrücken. Vor allem, weil auf Grundlage dieser Informationen dann auch noch Handlungen geschehen könnten, die – weil in den USA – nicht zu berichten schlicht nicht möglich ist. Und auch hier: Wenn wirklich allgemein bekannt würde, wie erbarmungslos die Ukraine verheizt wird, nur um Russland zu schwächen, wenn die möglichen Folgen auch für Deutschland (es gibt jetzt schon Befürchtungen, es könnten noch einige Millionen Flüchtlinge von dort kommen) benannt werden müssen, dann hat das nicht nur die Konsequenz, dass die Leitmedien den Rest ihrer Glaubwürdigkeit verlieren. Das Gleiche gilt auch für die Kriegsfront in der Politik.

Dann gibt es natürlich noch ein weiteres Thema, das aufgebrochen werden könnte, denn auch in der "Klimapolitik" wird diese US-Regierung eine andere Position einnehmen. Und schon wieder handelt es sich um eine Frage, in der in Deutschland jede Abweichung tabuisiert wurde und die bereits beträchtlichen Schaden angerichtet hat.

Februar ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall ein weniger gefährlicher Termin als März. Nur, es gibt noch eine weitere Option, die sich bereits davor entfalten könnte. Da ist schließlich noch ein Thema, auch wenn man das in den letzten zwei Jahren mit aller Kraft heruntergespielt hat.


AfD-Verbotsantrag final eingereicht – Parteiverbot noch vor den Neuwahlen?





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Was wäre, wenn sich Trump öffentlich für die Sprengung von Nord Stream entschuldigen würde? Nur mal so ins Blaue gedacht ... Wäre das eine Aussage, die sich leicht ignorieren ließe? Und welche Wirkungen hätte das, nachdem selbst die Ergebnisse von Seymour Hersh nur kurz wiedergegeben wurden, um dann schnell mit der Geschichte von ukrainischen Hobbytauchern auf der Andromeda verdeckt zu werden? Man hat sich wirklich alle denkbare Mühe gegeben, von einem Zusammenhang zwischen der US-Politik und den hohen Gaspreisen abzulenken, wenn das dann ein US-Präsident umwirft?

Nicht zu vergessen, bisher waren es vor allem kalte Behörden und Wohnungen, die den Deutschen vor Augen (oder eher auf die Gänsehaut) führten, welche Folgen die Gefolgschaft zu den USA hat. Aber in diesem Winter träfe diese Nachricht auf eine stetig wachsende Liste von Entlassungen, Kurzarbeit und Werksschließungen, gekoppelt mit viel Dunkelflaute, steigenden Strompreisen (sofern es dabei bleibt; bisher war es einzig der Einbruch bei der Produktion, der die deutschen Stromnetze stabilisiert hat) und einer wieder anziehenden Inflation. Wie gleichmütig werden es die Deutschen dann noch aufnehmen, wenn die politische Klasse plötzlich mit heruntergelassenen Hosen dastünde?

Da brauchen wir noch gar nicht davon zu reden, dass die treudoofe Befolgung aller US-Sanktionswünsche Richtung Russland und China gleichzeitig dazu geführt hat, dass die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten als Absatzmarkt so groß ist wie schon sehr lange nicht mehr, und sich auch das, sobald die von Trump geplanten Schutzzölle greifen, als ausgesprochen dumme Entscheidung erweisen wird.

Mindestens die Ukraine und Nord Stream dürften noch vor dem 23. Februar aufschlagen. Wie sähe dann das Wahlergebnis aus? Es gibt ja zu jedem der betroffenen Themen die überzeugten Gegner und die überzeugten Anhänger, aber die große Menge dazwischen, diejenigen, die etwa bei Corona nicht glaubten, sondern sich nur fügten, wie wütend werden sie, wenn Punkt für Punkt sich als unhaltbar erweist?


Scholz-Rede und Bundestagsdebatte: Antirussische Ampelkoalition scheitert an Ukraine-Unterstützung




Meinung

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Allerdings, wenn man einmal anfängt, auf der Bahn zu denken, dass wir hier von Menschen reden, die um jeden Preis die eigene Position retten wollen, führt das noch in ganz andere Gefilde. Man kann diese kleine Differenz zwischen Scholz und Merz die Lieferung der Taurus-Raketen betreffend ja für eine Art Wahlkampfhilfe für die SPD halten, damit sie sich zumindest noch als Partei von ein bisschen Frieden – oder eher, etwas weniger Krieg – feilbieten kann, wobei in diesem Zusammenhang die wachsende Neigung, Boris Pistorius anstelle von Scholz zum Kanzlerkandidaten zu machen, auch diese Option anullieren würde. Aber was, wenn sich die Gruppierung der Taurus-Lieferanten formieren würde, und das vor dem 16. Dezember?

Das wäre die ganz unheimliche Version. Denn selbst, wenn nur ein Teil der Leichen im Keller vor dem 23. Februar hervorgeholt würde, auf dem Umweg über den Großen Teich, könnte das zumindest dafür sorgen, dass die politische Debatte nicht mehr völlig erstickt werden könnte und die Politik in Deutschland wieder ein klein wenig realer würde, trotz allen Widerstands der Kriegsfrontparteien. Um alle Risiken auszuschließen, die der Wahltermin mit sich bringt, hätten diese im Grunde nur eine Möglichkeit: einen Regierungswechsel ganz ohne Wahl zu vollziehen.

Rein theoretisch wäre das möglich. Immerhin war nicht nur die FDP, sondern waren auch die Grünen immer dafür, mit den Taurus-Raketen für eine direkte deutsche Kriegsbeteiligung zu sorgen. Es bräuchte nur weniger als die Hälfte der Grünen, 51 von 119, und das Misstrauensvotum würde nicht mit einer Auflösung des Bundestags, sondern mit einer Wahl eines Kanzlers Merz enden. Ist das den Grünen zuzutrauen? Immerhin haben mehrere ihrer Vertreter bekundet, das Thema Ukraine sei ihnen das wichtigste von allen, und erst mal gar keine Wahlen wären für die Grünen genauso erfreulich wie für die Gelben.

Selbst wenn Merz seine eigenen Ankündigungen ignoriert und auf Adenauersche Weise erklärt "was schert mich mein Geschwätz von gestern", dürfte dann die Hoffnung darauf liegen, bis September beim Versuch, die AfD aus dem Wahlkampf zu ziehen, weit genug voranzukommen und sich zumindest vorerst vor den aus Washington drohenden Gefahren gerettet zu haben. Die übrigen Wähler haben ja vielleicht im Herbst bereits vergessen, was sich im Frühjahr und Sommer alles als Täuschung entpuppt hatte.


Macgregor zur Deindustrialisierung Deutschlands: USA setzen den Morgenthau-Plan um



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Womit man bei der letzten denkbaren Variante wäre, derjenigen, die hoffentlich nicht realisiert wird – dass statt der Neuwahl Merz gleich Kanzler wird und seine Drohung mit den Taurus tatsächlich umsetzt. Das wäre völlig verrückt, auch wenn es die ganze Berliner Meute vor jeglicher Variante von Wahl bewahren würde; denn das, was dann im Herbst von Deutschland noch übrig ist, hätte mit Sicherheit andere Sorgen. Allerdings wäre das vermutlich die letzte Gelegenheit für diesen fatalen Auftritt in der deutschen Geschichte – bis zur Bildung einer neuen Regierung nach Neuwahlen im Februar dürfte ein dann gewählter Bundeskanzler, ob Merz oder gar Pistorius, selbst aus Washington die deutliche Botschaft übermittelt bekommen, er habe von diesen Dingern die Finger zu lassen.

Auf der anderen Seite des Atlantiks sind es die Neocons der Biden-Regierung, die die Versuchung verspüren könnten, den Antritt einer Regierung Trump mit einem großen Knall zu verhindern. Auch bei ihnen sind es die Leichen im Keller, ist es die Liste der eigenen Vergehen, die diese Versuchung auslöst. Ihre deutschen Sachwalter sind vor allem die Grünen. Weshalb man die Spielarten von "Merz sofort" leider erst nach dem Misstrauensvotum im Bundestag von der Liste der Möglichkeiten streichen kann.


Mehr zum Thema – Deutschland im Kreuzfeuer zwischen Trump und der Ukraine – und die Altparteien zwischen BSW und AfD


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15.11.2024

"Sicher, dass er Kanzler werden will?" – Russische Reaktionen auf Merz und sein Ultimatum

freedert.online, 15 Nov. 2024 08:37 Uhr

Die Drohungen, die der Unionskandidat für das Bundeskanzleramt, Friedrich Merz, in Richtung Russland ausstößt, sind natürlich auch russischen Bloggern nicht entgangen. Die Palette ihrer Reaktionen reicht von amüsiertem Schulterzucken über nüchterne Analyse bis hin zu Empörung. Eins haben sie jedoch nicht: Angst.


Quelle: Gettyimages.ru © Axel Schmidt/Getty Images


Friedrich Merz (12. November 2024)


In Russland hat nicht nur Dmitri Medwedew das von CDU-Chef und Kanzlerkandidat der Unionsparteien Friedrich Merz angekündigte 24-Stunden-Ultimatum, das er Moskau im Fall seines Wahlsiegs stellen will, kommentiert. Die Palette der Reaktionen reicht von Belustigung bis zur Empörung. Eins haben sie jedoch nicht: Angst. 

Die ukrainische Anwältin Tatjana Montjan, die seit 2021 im russischen Exil lebt, schreibt unter der Überschrift "Wahlkampf mit dem Beigeschmack radioaktiver Asche": 

"Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sagte, dass er Russland ein Ultimatum stellen wird, wenn er an die Macht kommt: Entweder stellt Moskau seine Militäroperation innerhalb von 24 Stunden ein, oder Deutschland beginnt mit der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an das ukrainische Speckreich (was der derzeitige Bundeskanzler Scholz ablehnt) und hebt die Beschränkungen für den Einsatz bereits gelieferter Langstreckenwaffen auf russischem Gebiet auf. Die CDU/CSU ist der Favorit bei den nächsten Bundestagswahlen und wird wahrscheinlich die nächste Regierung in einer Koalition mit anderen Parteien bilden. Merz' Worte sind daher durchaus als Wahlversprechen zu werten."

Wahlversprechen seien "eine Sache, die nicht unbedingt eingehalten wird", schmunzelt Montjan. Es sei keineswegs sicher, dass Merz, nachdem er Bundeskanzler geworden ist, tatsächlich tun wird, was er heute sagt. Interessanter sei, wie sich diese Rhetorik auf die Beliebtheit der CDU bei den Deutschen auswirken wird? Die Ukrainerin meint, Merz schieße sich mit seiner Kriegslust ins eigene Knie:

"Ich meine, inwieweit wollen die Bürger in Deutschland wirklich einen Weg gehen, an dessen Ende das Gespenst des Dritten Weltkriegs deutlich sichtbar ist? Nun, es wird sehr interessant sein, das zu sehen!"

Der Deutschrusse Timofei Borissow präsentiert als Reaktion auf Merz das Foto eines "Oktoberfestes" auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo und schreibt: 

"Interessanterweise haben weder Leopardenlieferungen noch Sanktionen die Sehnsucht der Russen nach guten deutschen Traditionen schmälern können. Das ist der Flughafen Domodedowo heute. Deutsches Bier und deutsche Bratwürste werden feilgeboten. Auf den vulgären Witz unserer Liberalen, die behaupten, dass wir bayrisches Bier trinken würden, wenn wir gegen Hitler verloren hätten, können wir feststellen: Wir haben gesiegt, wir siegen und wir werden weiter siegen. Und gerade deshalb haben wir bayrisches Bier getrunken, trinken es und werden es weiterhin trinken."

Der Militärblogger "Älter als Edda" analysiert Merz' Drohung dagegen mit militärischem Ernst:

"Nun, die Tatsache, dass die heutigen deutschen Politiker keinen Verstand haben und nicht einmal Texte von NATO-Experten lesen, die seit langem sagen, dass kein Vorrat an präzisionsgelenkten NATO-Waffen ausreichen wird, um 'Russland zu besiegen', ist klar. Was unsere Antwort auf solche Aktionen sein wird, ist angesichts der Worte Putins zu diesem Thema und der verfügbaren abgehörten Gespräche deutscher Offiziere, in denen ausdrücklich gesagt wird, dass NATO-Spezialisten für die Arbeit mit solchen Waffen benötigt werden, ebenfalls klar."

Keine Angst vor Krieg mit Russland: Merz macht Ultimatum an Moskau zum Wahlversprechen





Keine Angst vor Krieg mit Russland: Merz macht Ultimatum an Moskau zum Wahlversprechen





Interessanter findet dieser Blogger die Frage, ob Deutschland der Ukraine mit etwas Substanziellerem helfen kann, als mit "ein paar Dutzend Raketen", die in diesem Krieg keinen Unterschied machen werden. Die Antwort auf diese Frage hänge davon ab, inwieweit die Deutschen bereit sind, ihre Bundeswehr zu entwaffnen, indem sie die bereits im Einsatz befindliche Ausrüstung in den Krieg schicken, da es keine Lager mehr gibt.

Der Militärexperte rechnet vor:

"Es gibt etwas mehr als 100 Panzerhaubitzen des Typs PzH 2000, etwa 30 M270 MLRS-Einheiten, etwa 300 Leopard-II-Panzer verschiedener Typen, etwa 500 gepanzerte Kettenfahrzeuge sowie alle möglichen leichten Radfahrzeuge, darunter 400 Boxer APCs. Wenn sie die Hälfte dieser Bestände in die Ukraine schicken, reicht das aus, um etwa eine Division des unvollständigen sowjetischen Standards oder 4–5 ukrainische Brigaden in ihrer jetzigen Form auszurüsten. Wie lange dieses Material an der Front überleben wird, ist eine andere Frage, höchstens ein paar Monate, aber danach wird die Bundeswehr mehrere Jahre lang mit der Hälfte der Ausrüstung und der Notwendigkeit des Wiederbeschaffung dieser Menge zurückbleiben."

Fazit von "Älter als Edda":

"Ob Merz ein Ultimatum stellen wird oder nicht, ist eine andere Frage, er ist ja noch nicht einmal Kanzler. Aber das deutsche Militär sollte, wenn es einen Kopf auf den Schultern hat, aufstehen und die ganze Sache im Keim ersticken." 

Der Blogger "Kanzlermäppchen", der dem russischen Publikum mit Humor die Vorgänge in Deutschland berichtet, kommentierte schon bei einem früheren Versuch von Merz, dem Bundeskanzler seine Ultimatums-Idee zu verkaufen:

"Opa hat vergessen, seine Pille einzunehmen, das kommt vor. Allerdings hat diese Extravaganz eine Vorgeschichte: Erst vor einer Woche hatte der ehemalige ukrainische Botschafter in Deutschland, Melnyk, in einem Interview ein solches Ultimatum verlangt. Der Selbsterhaltungstrieb der beleidigten Leberwurst (Olaf Scholz – d.Red.) hat noch nicht versagt: Er hat Melnyks Appell ignoriert und in Brüssel noch einmal bekräftigt, dass sich 'an der Haltung und den Entscheidungen Deutschlands zur Ukraine nichts geändert hat.' Übersetzt aus dem Scholzerischen: Kiew bekommt keine Taurus."

Friedrich Merz aber ist Kanzlerkandidat, erinnert das "Kannzlermäppchen" seine Leser und fährt fort: 

"Offenbar hat er sich entschieden, durch den Kontrast (zu Scholz) zu punkten und vor dem Ukroführer den Kotau zu machen. Alice Bandera im Wonderland! Nur ist er statt für nationalsozialistische für transatlantische Interessen."

Zum Schluss eine Frage, die der ehemalige kommunistische Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Spiridon Kilinkarow sich und den Lesern mit Blick auf die Kriegslust des Kanzlerkandidaten stellt: 

"Sicher, dass Merz Bundeskanzler von Deutschland werden will? Vielleicht sollte er sich eine andere Nation suchen. Ich denke, die Deutschen haben deutlich gemacht, dass sie keinen Krieg mit Russland wollen."

Nun, Kilinkarow ist da etwas voreilig. Die Gelegenheit zu entscheiden, ob sie einen Krieg mit Russland wollen, steht den Deutschen erst bevor: voraussichtlich am 23. Februar 2025.

Mehr zum Thema - Medwedew antwortet Merz: Wer Krieg mit Russland haben will, kann ihn bekommen

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Info: https://freedert.online/inland/225977-reaktionen-auf-merz


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15.11.2024

CDU und AfD ziehen bei Schwächung von EU-Umweltgesetz an einem Strang

lostineu.eu, 15. November 2024

Das Europaparlament will den Schutz der Wälder auf die lange Bank schieben und weiter abschwächen. Die Konservativen lassen sich dafür von den Rechten unterstützen – ein Präzedenzfall?

Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte für eine Verschiebung der sog. Entwaldungsverordnung sowie für zusätzliche, bisher nicht vorgesehene Ausnahmeregeln. Nun werden neue Verhandlungen mit den 27 EU-Staaten fällig.

Die Mitgliedsländer hatten sich bereits im Oktober dafür ausgesprochen, die Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten um ein Jahr aufzuschieben. Das Europaparlament geht nun aber noch weiter.

So soll eine Kategorie von Nicht-Risiko-Ländern eingeführt werden. Für Produkte dieser Länder würden weniger strenge Regeln gelten. Auch Deutschland würde in die Kategorie „ohne Risiko“ fallen.

CDU mit FDP und AfD

Verantwortlich dafür ist die konservative Europäische Volkspartei, der auch CDU/CSU angehören.

Sie hat sich für die Änderungen stark gemacht und diese nun auch mit den Stimmen von Liberalen, Rechtspopulisten und AfD-Politikern durchgesetzt – sehr zum Ärger der anderen Parteien.

Zum ersten Mal habe die EVP bei einem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren gemeinsame Sache mit den Rechten gemacht, hieß es bei Sozialdemokraten und Grünen. Besonders laut protestierte der SPD-Abgeordnete René Repasi:

„Mit den ausschlaggebenden Stimmen der AfD zusammen mit anderen Rechtspopulisten wurde die pro-europäische Allianz, die sich nach den Europawahlen zur Wahl von Frau von der Leyen als Kommissionspräsidentin gebildet hatte, vor den Kopf gestoßen.

Was sagt Merz dazu?

Die Verhandlungsführerin der EVP, die CDU-Abgeordnete Christine Schneider, wies die Vorwürfe zurück. „Ich habe nicht mit der extremen Rechten gespielt“, sagte sie. „Wir sind alle ins Parlament gewählt worden, um unsere Arbeit zu machen“, fügte sie hinzu. Das Parteibuch dürfe dabei keine Rolle spielen.

Ob das ihr Parteichef Merz auch so sieht? Vor der nun anstehenden Bundestagswahl behauptet er, es gebe in der CDU einen strikten Trennungsstrich zur AfD… 

P.S. Die Rechts-Allianz war nicht die einzige Besonderheit bei diesem Votum. Es gab auch Probleme mit den Wahlmaschinen…

Siehe auch „Nun bröckelt die Brandmauer auch in Straßburg“ und „VDL 2.0 steht auf der Kippe“ (Newsletter)

Chaos in the European Parliament pic.twitter.com/RFf6TBIwen

— Fidias (@Fidias0) November 14, 2024

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7 Comments

  1. Stef
    15. November 2024 @ 09:39

    Wer glaubt, dass es zwischen dem politischen Mainstream und der AfD sowie den anderen europäischen Rechtsparteien Marke Meloni und LePen so etwas wie eine politische Brandmauer gibt, der glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann.

    Das ist politische Kulissenschieberei und Wahlkampftaktik, um dem politischen Konkurrenten Stimmen abzujagen. Mehr nicht. Programmatisch stehen sich hierzulande z.B. die Unionsparteien und die AfD extrem nahe.

    Die Bruchlinien verlaufen heute an anderen Stellen, dort sind dann auch die ominösen „Brandmauern“ zu finden. Zwischen den Vertretern eines bedingungslosen Transatlantizismus und denjenigen, die sich vom Primat der USA lösen wollen. Zwischen den Interessensträgern des Großkapitals und denjenigen, die den umfassenden Einfluss des großen Geldes auf die Politik zurückdrängen wollen. Zwischen den Vertretern des sinkenden ancient regime (aka EU) und denjenigen, die die Stukturen änden wollen.

    Diese Trennlinien verlaufen inzwischen tatsächlich nicht mehr sortenrein zwischen rechts und links. Bei Parteien, wie der AfD und der BSW wird sich in den nächsten Jahr noch zeigen müssen, welche Richtung sich betreffend der o.g. Trennlinien durchsetzt.

    By the way: Interessant an der sich abzeichnenenden neuen Regierung Trump ist, dass sie sich betreffend der spezifischen Bruchlinien in der US-Politik in einigen fundamentalen Punkten Richtung Änderung aufstellt, ein echter Politikwechsel. Ein Umstand, den es in den USA schon sehr lange nicht mehr gab. Ob ein solcher Politikwechsel in der EU und in Deutschland überhaupt möglich wäre, bleibt abzuwarten. Ich bin da sehr skeptisch, Demokratie hin oder her.

Reply

  • ebo
    15. November 2024 @ 09:51

    Das sehe ich ähnlich. Interessant ist dieser „Fall“ aber aus zwei Grünen: Zum einen tut die CDU in Berlin so, als werde sie NIE mit der AfD kooperieren, was offensichtlich nicht stimmt.
    Zum anderen führen die Konservativen im Europaparlament die Grünen und die Sozialdemokraten vor. Letztere haben von der Leyen nur unter der Prämisse im Amt bestätigt, dass es keine Zusammenarbeit mit den Rechten gibt.
    Nun gibt es sie doch. So what?

    Reply

  • Helmut Höft
    15. November 2024 @ 09:37

    Arbeitsplätze, Rendite Waxxthum: Yeah! Wald, Umwelt, Biodiversivität: Das hindert nur, das kann weg!
    Neusete Meldung aus der – angeblich doch so a) entweder ahnungslosen oder b) uneinigen – Wissenschaft: Wir steuern auf ein neues Ziel zu: + 2,6° Prost! *hicks*

    Reply

  • Karl
    15. November 2024 @ 08:50

    Ist natürlich nur ne‘ Einbildung, dass wir das Wald haben, die Änderungen sind nicht menschengemacht, und der Waldschutz beruht auf Ideologie …

    Reply

  • Kleopatra
    15. November 2024 @ 08:47

    Die EntwaldungsVO ist letztlich ein Versuch, durch wirtschaftliche Sanktionen andere Länder zu bestimmtem Verhalten zu zwingen. In anderen Kontexten sind Sie doch strikt gegen Sanktionen und halten sie für wirkungslos?

    Reply

    • ebo
      15. November 2024 @ 09:18

      Es geht nicht um Sanktionen, sondern um Einfuhr- bzw. Verkaufsverbote. Aber es stimmt, damit greift die EU in die Wirtschaft anderer Länder ein.
      Die USA und Brasilien haben dagegen protestiert – deshalb wird die Regulierung ja auch um ein Jahr aufgeschoben.
      Sie noch weiter zu verwässern, macht jedoch keinen Sinn – es sei denn, man wählt CDU, CSU, FDP oder AfD und glaubt, in Deutschland sei die Welt bzw. der Wald noch in Ordnung ????

      Reply

    • Stef
      15. November 2024 @ 09:43

      @ Kleopatra: Einigen wir uns darauf, die Sanktionen gegen Russland, Iran und China sowie die Entwaldungs-VO u.ä. zurückzunehmen? Kaufen wir wieder russisches Gas und stehen wieder für unsere strategischen kritischen Infrastrukturen ein? Verteidigen wir unseren Handel mit China gegen den Kriegskurs der USA? Das wäre ein beträchtlicher Fortschritt im Diskurs.


  • Info: https://lostineu.eu/cdu-und-afd-machen-bei-eu-gesetz-gemeinsame-sache/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Update Kriegsagenda: Erster Waffenkauf aus EU-Budget


    lostineu.eu, vom 14. November 2024

    Die EU-Länder haben 200 Mill. Euro aus dem Gemeinschaftshaushalt genutzt, um Waffen für die Ukraine zu kaufen. Es sei das erste Mal, dass das EU-Budget eingesetzt werde, um die Mitgliedsländer beim Kauf von Waffen zu unterstützen, erklärte EU-Kommissarin Vestager. Bisher hat Brüssel das Kriegsgerät für die Ukraine über die sog. Friedensfazilität finanziert – außerhalb des Haushalts. Waffenkäufe mit EU-Mitteln galten als tabu, denn sie sind im Vertrag nicht vorgesehen. Doch weder die Kommission noch das Parlament scheint das zu kümmern. Schließlich geht es ja um den „Sieg“ der Ukraine… Siehe auch „EUropas Kriegsagenda nimmt Gestalt an“

    P.S. Weil’s so schön ist, hat die EU-Kommission gleich nochmal 4,1 Mrd. Euro aus dem neuen Ukraine-Fonds freigegeben. In Kiew klingelt die Kasse!

    4 Comments

    1. Hg
      15. November 2024 @ 09:14

      Fundierte Kenner der Gesamtlage, seit Entstehung, fordern ein schnelles wie sofortiges Ende des Krieges dort, unter Inkaufnahme von für die UA „schmerzhaften“ Zugeständnissen, vor allem auch angesichts der ungeheuren humanen Opfer auf beiden Seiten und den immensen Zerstörungen. Wo soll das denn sonst hinführen?
      Es sollen Probleme des 21.Jhds mit Methoden des 20.Jhds gelöst werden, was offenbar fehl geht. Die Interessen müssen endlich der Humanität weichen, um der bereits mehr als 300T Toten und schwer- bis Schwerstverletzten an Leib und Seele willen. Wie kann eine Wertegemeinschaft sich so gerieren? Und, auch hier galt 2021, „Angreifer ist wer seinen Gegner zu den Waffen zwingt!“ FdG

    Reply

  • Stef
    14. November 2024 @ 17:14

    Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass in Kiew nur ein Bruchteil der Gelder tatsächlich den bestimmungsgemäßen Zweck zugeführt werden.

    Reply

    • KK
      14. November 2024 @ 17:51

      Das tut es doch: es soll für die anhaltende Westbindung der Ukraine sorgen, und genau das tut es. Auch und besonders in den Taschen von korrupten Politikern und Spitzenbeamten.

      Reply

      • Karl
        15. November 2024 @ 09:07

        Völlig egal, ob Kiew damit „bestimmungsgemäß“ Russen tötet und die Ukraine weiter in Blut tränkt: Es ist und bleibt Schwarzgeld.


  • Info: https://lostineu.eu/update-kriegsagenda-erster-waffenkauf-aus-eu-budget/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Israel: „Verbrechen gegen Menschlichkeit“ – EU-Dialog geht weiter


    lostineu.eu, vom 14. November 2024

    Bei ihrem Einsatz in Gaza soll Israel Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben. Die Armee betreibe „massive Vertreibungen“, beklagt „Human Rights Watch„. Auch der scheidende EU-Außenbeauftragte Borrell ist alarmiert. Der Spanier hat vorgeschlagen, den zwischen der EU und Israel etablierten politischen Dialog auszusetzen. Allerdings hat Deutschland den Vorstoß sofort abgeblockt. Auch die Niederlande, Dänemark, Italien, Ungarn und Tschechien sagen Nein. Sie alle decken Israel, das in seinem einjährigen Feldzug allein in Gaza mindestens 40.000 Menschen getötet haben soll, davon nach UN-Angaben 70 Prozent Frauen und Kinder.

    5 Comments

    1. Helmut Höft
      15. November 2024 @ 09:29

      „… mindestens 40.000 Menschen getötet… davon nach UN-Angaben 70 Prozent Frauen und Kinder.“ Ach was, das ist Antisemitismus! Das waren alles Hamas und Hisbolla Kommandeure – und ein bisschen Kollateralschaden. ????

    Reply

  • KK
    14. November 2024 @ 17:49

    Man kann als EUropäer eigentlich nur hoffen, dass die restliche, wenigstens die arabische Welt langsam mal mit Sanktionen reagiert…

    Reply

    • Michael
      14. November 2024 @ 18:38

      Wenn nur nicht Sanktionen zu oft den Sanktionierer härter treffen würden als den Sanktionierten. Aus meiner Sicht sind die Sanktionen gegen Russland ein sehr gutes Beispiel dafür: Russland (das Opfer)wächst und gedeiht, Deutschland (der Knecht) stagniert, die USA (der Herr) profitiert!

      Reply

      • KK
        14. November 2024 @ 18:49

        Die arabische Welt hat ja neulich bei einer Zusammenkunft in Riad erst damit gedroht… es scheint also durchaus eine Option zu sein. Und Araber können ja rechnen, sogar mit der Null – schliesslich haben wir es von ihnen einst gelernt ????

  • Michael
    14. November 2024 @ 17:00

    Man unterstützt nicht nur Kriegsverbrechen, nach den USA und Deutschland, man wird selbst zum Kriegsverbrecher, jetzt auch die EU qua Brüssel, natürlich geführt von einer Deutschen!


  • Info: https://lostineu.eu/israel-verbrechen-gegen-menschlichkeit-borrell-will-dialog-aussetzen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.11.2024

    Nachrichten von Pressenza: KI-gestütztes Sozialsystem fördert Massenüberwachung und riskiert Diskriminierung von Randgruppen

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 15. November 2024, 7:30 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 15.11.2024


    KI-gestütztes Sozialsystem fördert Massenüberwachung und riskiert Diskriminierung von Randgruppen


    Die dänische Sozialbehörde Udbetaling Danmark (UDK) läuft Gefahr, Menschen zu diskriminieren, indem sie künstliche Intelligenz (KI) zur Bekämpfung von Sozialleistungsbetrug einsetzt. Betroffen sind Menschen mit Behinderungen, Menschen mit geringem Einkommen und Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund. Das zeigt heute ein&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/11/ki-gestuetztes-sozialsystem-foerdert-massenueberwachung-und-riskiert-diskriminierung-von-randgruppen/


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    Aktivitäten des Weltweiten Marsches für Frieden und Gewaltlosigkeit in Prag


    Im Rahmen des 3. Weltmarsches für Frieden und Gewaltfreiheit fanden in Prag, Tschechische Republik, zwei Veranstaltungen statt. Diese wurden in Zusammenarbeit mit mehreren Organisationen organisiert. Am 10. November wurde im Opent Tibet House ein Dokumentarfilm des Ficnova-Festivals &#8211; „Balcan Blues“&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/11/aktivitaeten-des-weltweiten-marsches-fuer-frieden-und-gewaltlosigkeit-in-prag/


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    Spott sei Dank &#8211; Wir leben in keinem Gottes-, sondern einem Verfassungs-Staat


    Er schützt allein den Gläubigen, nicht aber den Glauben. Alle Religionen dürfen kritisiert, belächelt, ja auch verspottet werden. Plädoyer für freies Denken und Reden von Helmut Ortner Es war ein Geschenk zu seinem 76. Geburtstag, überreicht in meiner Heimatstadt Frankfurt.&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/11/spott-sei-dank-wir-leben-in-keinem-gottes-sondern-einem-verfassungs-staat/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    15.11.2024

    Handelspolitik
    Was die Europäische Union von Trumps Zöllen zu erwarten hat

    makronom.de, von 14. November 2024, von  URI DADUSH,  USA, Europa
    Die neue US-Regierung könnte sich in der Handelspolitik für eine gestaffelte Vorgehensweise entscheiden – und die Europäer so vor schwierige Entscheidungen stellen. Eine Analyse von Uri Dadush


    Foto: Pixabay


    Donald Trumps deutlicher Sieg bei den US-Wahlen zeigt, dass die Vorstellung falsch war, der America-First-Protektionismus wäre nur eine vorrübergehende Abweichung von der Norm. Unterstützt von den Wählern in den Swing States reagiert America First auf grundlegende Kräfte, die seit vier Jahrzehnten am Werk sind: die schrittweise Aufgabe der selbsternannten Rolle der USA als Hüterin des liberalen, auf Regeln basierenden Systems in der postsowjetischen Welt, der Aufstieg Chinas als Erzrivale und die Gegenreaktion auf die neoliberale Politik, die mit großer Ungleichheit, steigender Einwanderung und der Entfremdung von weniger qualifizierten einheimischen Arbeitnehmern, insbesondere Männern, einherging. Trump hat diese Kräfte in eine gewaltige politische Bewegung kanalisiert.


    Trumps Absicht, die Zölle zu erhöhen, widerlegt eine andere Form des Wunschdenkens: dass die Fragmentierung der Weltwirtschaft in Blöcke entlang einfacher geopolitischer Linien erfolgen wird, mit China und seinen Verbündeten auf der einen und den USA auf der anderen Seite. Es wird viel chaotischer sein als das. Trumps Zölle werden den Handel zwischen den USA und ihren Verbündeten stören. Und auch innerhalb der Gruppe der Verbündeten wird es neue Spannungen geben, da die einzelnen Länder aufgrund divergierender Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen unterschiedlich reagieren werden.

    Trump verfügt über eine Vielzahl von Instrumenten, die er nutzen kann, um einzelne Länder anzugreifen, auch ohne den Kongress einzuschalten, und die Gerichte haben in der Vergangenheit den US-Präsidenten in der Handelspolitik viel Spielraum gelassen. Darüber hinaus könnte die Kontrolle über den Kongress es Trump ermöglichen, eine pauschale Zollerhöhung schnell durchzusetzen.

    Die Zölle müssen jedoch nicht alle auf einmal eingeführt werden. Trump könnte sich aus drei Gründen für einen verhandelten und gestaffelten Ansatz entscheiden:


    1.

    Trumps Ansatz ist transaktional, wie er bei der Verhandlung des Abkommens mit Mexiko und Kanada sowie bei der Phase-One-Vereinbarung mit China gezeigt hat. Trump ist ein überzeugter Protektionist, aber er glaubt auch, dass die USA mächtig genug sind, um die Handelspolitik als Hebel einzusetzen, um viel bessere Abkommen zu bekommen, und zwar nicht nur mit Blick auf den Außenhandel. Was er von Mexiko will, ist nicht das, was er von der Europäischen Union oder von China will.


    2.

    Trump muss sich vor der Inflation in Acht nehmen. Die Nachlese der Wahl legt nahe, dass hohe Preise die Hauptursache für das Debakel der Demokraten waren. Inwieweit Zölle in Höhe von 60% gegen China und 10% bis 20% gegen alle anderen Länder die Preise in den USA erhöhen würden, hängt davon ab, inwieweit die Handelspartner ihre Preise gegenüber dem Niveau von vor den Zöllen senken, die einheimischen Erzeuger ihre Preise parallel zu den höheren Einfuhrpreisen nach den Zöllen anheben und der Dollar als Reaktion auf die Zölle aufwertet.

    Meiner Einschätzung nach werden sich die Zölle einmalig um 2 bis 3% auf die US-Preise auswirken. Aber vor dem Hintergrund anderer angebotsbeschränkender und nachfrageerweiternder Maßnahmen, einschließlich geringerer Einwanderung, Abschiebungen, Steuersenkungen und lockererer Geldpolitik, könnten Zölle, die alle auf einmal eingeführt werden, einen neuen Inflationszyklus auslösen.


    3.

    Eine einseitige Zollerhöhung ohne vorherige Verhandlungen erhöht die Wahrscheinlichkeit koordinierter Vergeltungsmaßnahmen seitens der betroffenen Länder. Es wäre für Trump effektiver, sie einzeln zu attackieren – je nach den Forderungen der USA härter bei einigen, weicher bei anderen.

    In Anlehnung an die Zeit vor Adam Smith misst Trump Handelsgewinne an der Größe der US-Handelsbilanz. Aus dieser Sicht ist China der Haupttäter, da es mit 254 Milliarden US-Dollar den größten Handelsüberschuss mit den USA hat. An zweiter Stelle steht Mexiko (154 Milliarden), gefolgt von der EU (107 Milliarden, davon Deutschland 86 Milliarden) und Japan (62 Milliarden).

    Wenn die US-Partner asymmetrischen und diskriminierenden Abmachungen zustimmen, wie z. B. erzwungenen Abnahmeverpflichtungen, oder mit Zöllen konfrontiert werden, wird die Welthandelsorganisation weiter geschädigt, vielleicht unwiederbringlich. Es wird viele unbeabsichtigte Folgen geben und die politische Unsicherheit wird zunehmen. Sollte sich China beispielsweise von den USA abkoppeln, wird es versuchen, seine Exporte auf große Märkte wie Japan und die EU umzulenken, selbst wenn sich das Wachstum verlangsamt und es weniger importiert, was die Spannungen noch weiter verschärft.


    Wenn es einen Silberstreif am Horizont gibt, dann ist es wahrscheinlich dieser: Anders als Biden ist Trump kein großer Freund von Industriesubventionen. Und Trump wird weniger als Biden dazu neigen, China und Russland als Erzfeinde zu behandeln. Das könnte die Tür zu Handelsabkommen öffnen, die früher unwahrscheinlich erschienen, aber auch einen Kompromiss im Russland-Ukraine-Konflikt nach sich ziehen, mit dem die EU große Bauchschmerzen hätte.


    Die EU muss sich genau überlegen, ob sie verhandeln sollte. Die letzte große Verhandlung mit den USA (die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft, TTIP) dauerte 15 Runden über drei Jahre. Die Verhandlungen waren freundlicher Natur, scheiterten aber kurz nach Trumps Wahl 2016. Eine Verhandlung mit Trump unter Zwang wird viel schwieriger sein. Die USA könnten verlangen, dass sich die Europäer im Zuge eines Abkommens zum Kauf von US-Erdgas, landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Waffen verpflichten.

    Wenn die EU nicht in der Lage ist, die von Trump geforderten einseitigen Zugeständnisse zu akzeptieren, muss sie deutlich machen, dass sie zu Vergeltungsmaßnahmen bereit ist. EU-interne Spaltungen, die Zweifel an dieser Bereitschaft aufkommen lassen, erhöhen nur die Wahrscheinlichkeit eines schlechten Ergebnisses.


    Das Dilemma der EU zeigt, dass Handel und Sicherheit untrennbar miteinander verbunden sind. Wie kann die EU ihre handelspolitische Autonomie bewahren, wenn sie in Bezug auf ihre Verteidigung so abhängig von den USA ist? Wie kann die EU ihre Handelsstreitigkeiten mit China bewältigen, ohne es sich zum Feind zu machen? Fest steht jedenfalls, dass die EU es sich nicht leisten kann, einen Handelskrieg an zwei Fronten zu führen.

     

    Zum Autor:

    Uri Dadush ist Non-resident Fellow beim Thinktank Bruegel, wo dieser Beitrag zuerst in englischer Sprache erschienen ist. Außerdem ist Dadush Forschungsprofessor an der School of Public Policy der University of Maryland.


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    15.11.2024

    AfD-Verbot: Wird sich Deutschland diese Blöße geben?

    freedert.online, 15 Nov. 2024 07:00 Uhr, Von Alexej Danckwardt

    Dass eine Partei für verfassungswidrig erklärt und verboten wird, für die fast jeder fünfte Deutsche zu stimmen bereit ist, klingt in einer Demokratie und einem Rechtsstaat absurd. Aber hat sich Deutschland nicht inzwischen weit von Grundsätzen entfernt, die noch vor wenigen Jahren unverrückbar schienen?


    Quelle: Gettyimages.ru © Bernd von Jutrczenka/dpa


    Vertreter des Bündnisses "AfD-Verbot jetzt!" stellenam 17. Juni 2024 bei einer Pressekonferenz im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin die bundesweite Kampagne "Menschenwürde verteidigen – AfD-Verbot jetzt!" vor.


    Nun wird es also ernst: Am Mittwoch reichte der CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz den von 112 weiteren Abgeordneten verschiedener Parteien unterzeichneten Antrag, die Oppositionspartei Alternative für Deutschland (AfD) zu verbieten, beim Bundestagspräsidium ein. Noch vor den für den 23. Februar angesetzten Neuwahlen soll der Antrag nun im Plenum abgestimmt werden, wo aufgrund derzeitiger Mehrheitsverhältnisse mit Zustimmung zu rechnen ist. Danach müsste sich das Bundesverfassungsgericht mit dem Verbotsantrag befassen, das nach dem Grundgesetz einzige Organ, das ein Parteiverbot aussprechen kann und in der Geschichte der Bundesrepublik bisher zweimal ausgesprochen hat.


    AfD-Verbotsantrag final eingereicht – Parteiverbot noch vor den Neuwahlen?





    AfD-Verbotsantrag final eingereicht – Parteiverbot noch vor den Neuwahlen?






    Keine Unterschriften für den Verbotsantrag geliefert haben Abgeordnete des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), der CSU, der FDP und natürlich der AfD selbst. Sonst sind alle Parteien vertreten, auch die Restlinken, die nach der Wiedervereinigung als SED-Nachfolgerin PDS selbst nur äußerst knapp einem Verbot entgangen sind. Für die CDU hat neben Wanderwitz und einigen anderen, weniger prominenten Abgeordneten auch Russlandhasser, Kriegsfalke und Eroberer von Lithium-Lagerstätten im Donbass Roderich Kiesewetter unterschrieben.

    Hat das Bestreben, eine Umfragen zufolge bundesweit von gut 20 Prozent der Wähler favorisierte Partei zu verbieten, Aussicht auf Erfolg? Dies angesichts des vollständigen Fehlens wirklich handfester Tatsachen, die die Ultima Ratio des Verbots und der Auflösung einer politischen Partei in einer Demokratie, die Deutschland vorgibt zu sein, rechtfertigen könnten.

    Die Voraussetzungen für ein Parteiverbot regelt Artikel 21 Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes. "Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger", heißt es darin, "darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig."

    Nichts in den Statuten und Programmen der AfD, in öffentlichen Äußerungen ihrer Funktionäre oder Mandatsträger, der prominenteren jedenfalls, oder gar deren Handlungen gibt etwas in diesem Sinne her. Es muss einem nicht gefallen, was die AfD als politische Programmatik vor sich herträgt, das Ziel der Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung kann man in sie nur mit sehr viel bösem Willen – nennen wir es Sicherheitsdenken – hineininterpretieren. Einen Unterschied zur Programmatik der CSU in den Neunzigern oder jener des rechten Flügels der CDU, bis Angela Merkel diesem Flügel der Garaus machte, muss man schon mit der Lupe suchen.


    Medienbericht: Frankreichs Rassemblement National schließt Zusammenarbeit mit AfD aus




    Medienbericht: Frankreichs Rassemblement National schließt Zusammenarbeit mit AfD aus






    Ein Beispiel: Dass ein Maximilian Krah, damals Spitzenkandidat der AfD für das EU-Parlament, die individuelle und kollektive Schuld von SS- und Waffen-SS-Männern relativiert, kann mir angesichts meiner Abstammung nur widerlich sein. Nur der Umstand, dass derselbe Maximilian Krah sich in einem Interview wenige Tage zuvor demütig, authentisch einsichtig in die Möglichkeit des eigenen Irrens und offen für Überzeugungsversuche durch Andersdenkende zeigte, hindert mich daran, ihn zum persönlichen Todfeind zu erklären. Aber haben wir in all den Jahren der Existenz der Bundesrepublik Deutschland von sogenannten "Vertriebenen" und deren Nachkommen, in der Regel mit dem Parteibuch der CDU oder der CSU ausgestattet, nicht immer und immer wieder weitaus schlimmeren Revisionismus und Geschichtsfälschung vernommen?! Und hieß es dazu nicht immer: "Das muss eine Demokratie aushalten"?!

    Wenn mich jemand noch vor fünf oder sechs Jahren nach den Chancen eines AfD-Verbotsantrags gefragt hätte, hätte ich ohne Zögern geantwortet: "Aussichtsloses Unterfangen." Zu hoch die Hürden, zu dünn die Tatsachengrundlage, zu weise die Richter, die über das Grundgesetz wachen. Zu himmelschreiend die Blöße, die man sich national wie international damit gegeben hätte.

    Doch heute? Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.

    Irgendetwas hat sich radikal verändert in Deutschland, und der Versuch, diese Veränderung in stimmige Worte zu fassen, ist noch lange nicht ausgereift. Die Veränderungen greifen tief in die Volkspsyche und werden das Land noch viele Jahre, mindestens eine Generation lang, prägen.

    Ob Zufall oder nicht, es bahnte sich lange an und kippte vollends mit der sogenannten "Corona-Krise". Nicht nur die Masse zeigte – von irrationaler Angst getrieben – eine überaus hässliche Fratze und wie dünn die zivilisatorische Schicht des modernen Menschen doch ist. Auch Juristen, von den ganz großen bis zu ganz kleinen, fielen der Panik anheim, und es verschob sich etwas in ihren Köpfen, nachhaltig.

    Wo früher das Bundesverfassungsgericht jeden noch so knapp unverhältnismäßigen Eingriff der Verwaltung oder der Exekutive in Freiheitsrechte kassiert hatte, ließen die Verfassungsrichter sich freiwillig in ihre Wohnungen (und alle Deutschen in die ihrigen) einsperren, zogen sich Masken über und ließen nur Geimpfte in ihre Säle. Sie dinierten mit der Bundeskanzlerin und gestanden ihr – erstmals in der Rechtsgeschichte – ein unbeschränktes Privileg der Fehleinschätzung zu, mit dem sich nahezu alles rechtfertigen lässt, auch wenn es sich nachträglich als grob falsch erweist. Vorausgesetzt, das anfängliche Narrativ war dick genug aufgetragen.

    Wo früher der Bundesgerichtshof forderte, dass das Billigen einer Straftat sich ausschließlich aus dem Gesagten oder Geschriebenen heraus, ohne Auslegung und ohne Hinzuziehen äußerer Umstände klar und deutlich ergeben muss, um strafbar zu sein, reicht den Richtern heute ein einziger Buchstabe des lateinischen Alphabets für eine Verurteilung.


    Wanderwitz drängt auf AfD-Verbot: "Muss jetzt schnell gehen"





    Wanderwitz drängt auf AfD-Verbot: "Muss jetzt schnell gehen"






    Wo früher der politische Streit scharf und kantig geführt werden und einem Grünen schon mal ein "Mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch, Herr Präsident" entgleiten durfte, gilt heute der neue Majestätsbeleidigungsparagraf 188, ein Rückfall ins 18. Jahrhundert.

    Seit es die menschliche Zivilisation gibt, ist die Suche nach einer guten Balance zwischen Freiheit und Sicherheit der wichtigste beim Staatsbau und der Rechtsschöpfung ausgetragene Streit. Erfolgreich kann nur das Staatswesen sein, das die Freiheit nicht gänzlich zugunsten der Sicherheit erwürgt, aber auch die Sicherheit nicht zugunsten schrankenloser Freiheit vernachlässigt. Über Details kann man streiten, doch Unheil droht dem Volk, das das eine über das andere gänzlich vergisst. Und Freiheit ist bekanntlich immer die Freiheit der Andersdenkenden.

    Spätestens seit den Coronamaßnahmen-Experimenten gibt es in Deutschland keinerlei Balance mehr: Ein irrationales Bedürfnis nach absoluter, jede Freiheit erdrückenden Sicherheit treibt Staat und Justiz an, aber auch die Mehrheit des Volkes ist davon ergriffen. Wie schon bei Corona will man heute keinerlei Risiko tragen und sich nicht den Mühen aussetzen, etwas Unangenehmes durchzustehen: ob nun eine Infektion oder einen mit politischen Mitteln mühsam ausgetragenen Kampf. Fragen Sie Ihre Nachbarn!

    Noch hüte ich mich davor zu behaupten, dass Deutschland kein Rechtsstaat mehr ist. Dass es tiefer im Morast der Despotie steckt, als viele glauben wollen, will ich aber auch nicht verschweigen. Sonst wäre ich nicht im Exil. Und darum: Ja, es kann in den nächsten Monaten durchaus geschehen, dass im Nachkriegsdeutschland zum dritten Mal eine Partei verboten wird. Ich rate, dies überaus ernst zu nehmen.


    Mehr zum Thema – § 140 StGB oder: Wie die deutsche Justiz zum Repressionsapparat verkommen konnte    


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    Info: https://freedert.online/inland/225936-afd-verbot-wird-sich-deutschland-diese-bloesse-geben


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    15.11.2024

    Auf ultrarechtem Kurs      Die künftige US-Regierung schwenkt mit mehreren designierten Ministern auf einen ultrarechten, hart antichinesischen Kurs ein – in einer Zeit, in der Deutschland in wachsende Abhängigkeit von den USA geraten ist.

    german-foreign-policy.com, 15. November 2024

    WASHINGTON/BERLIN (Eigener Bericht) – Die künftige Regierung der USA, des wichtigsten NATO-Verbündeten der Bundesrepublik, wird neben hart antichinesischen auch ultrarechte Minister umfassen. Marco Rubio, designierter Außenminister, behauptet, die Volksrepublik werde „alle Institutionen und alle Normen der Welt unterminieren“, um ihren machtpolitischen Ehrgeiz zu stillen. Pete Hegseth, designierter Verteidigungsminister, prahlt mit Tattoos, die Kreuzritterparolen wiedergeben und die in der äußersten Rechten verbreitet sind. Unter ihm könnte ein Gremium eingesetzt werden, das Säuberungen unter hochrangigen Offizieren vornimmt. Etwaige Widerstände im US-Senat gegen die Ernennung von Hegseth will Trump aushebeln und ihn, wie andere umstrittene Kandidaten auch, ohne die formal nötige Zustimmung ins Amt bringen. Während Washington hart nach rechts schwenkt, hat die Abhängigkeit der Bundesrepublik von den USA in den vergangenen Jahren zugenommen – insbesondere aufgrund der Politik Berlins im Ukraine-Krieg. Selbst wenn sie wollte, wäre die Bundesregierung kaum in der Lage, sich künftigem Druck aus den Vereinigten Staaten zu widersetzen, zumal Deutschland ökonomisch sowie politisch in einer schweren Krise steckt.


    Zitat: Hart antichinesisch

    Marco Rubio, der seit 2011 dem Senat angehört, gilt dort seit je als einer der maßgeblichen Scharfmacher gegen die Volksrepublik China. So trieb er beispielsweise die Verabschiedung von US-Gesetzen voran, die unter dem Vorwand, Maßnahmen der chinesischen Behörden in Hongkong oder Xinjiang bestrafen zu wollen, bereits während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen chinesische Politiker und Unternehmen einführten. Rubio war einer der ersten Aktivisten der Inter-Parliamentary Alliance on China (IPAC), eines globalen Netzwerks von Parlamentsabgeordneten aus zur Zeit ungefähr 40 Parlamenten, das antichinesische Gesetzesvorhaben auf sämtlichen Kontinenten koordiniert (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Der designierte US-Außenminister unterstellt Beijing unter anderem, „alle Institutionen und alle Normen der Welt unterminieren“ zu wollen, um seinen machtpolitischen Ehrgeiz zu stillen.[2] Rubio werde stärker als alle seine Amtsvorgänger gewillt sein, „chinabezogene Angelegenheiten anzugehen“, sagt etwa der Präsident der Jamestown Foundation, Peter Mattis, voraus.[3] Wegen seiner aggressiv gegen die Volksrepublik gerichteten Politik hat Beijing im Jahr 2020 Sanktionen gegen ihn verhängt, darunter ein Einreiseverbot.[4]


    Kreuzritter-Parolen

    Pete Hegseth, designierter US-Verteidigungsminister, ist ein Quereinsteiger, der bislang über keinerlei politische Erfahrung verfügt. Als Angehöriger der Minnesota National Guard war er in Afghanistan und im Irak im Einsatz; zudem betätigte er sich als Wachmann im US-Lager Guantanamo Bay, das als Symbol für gravierende Menschenrechtsverletzungen wie etwa Folter gilt.[5] Nach Abschluss seiner Militärkarriere arbeitete Hegseth als Moderator bei dem Rechtsaußensender Fox News. In einer Buchpublikation („Der Krieg gegen die Krieger“) hat er sich dafür ausgesprochen, in den Streitkräften „politisch korrekten Nonsens und soziale Gerechtigkeit“ zu beenden; zum Beispiel will er Frauen aus Kampfeinheiten ausschließen.[6] Unter seiner Führung im Ministerium könnte, so wird es in Trumps unmittelbarem Umfeld diskutiert, ein Gremium eingesetzt werden, das Säuberungen unter ranghohen Offizieren vornimmt.[7] Hegseth selbst prahlt mit Tattoos, die nicht nur Waffen, sondern auch Symbole und Parolen („Deus Vult“) der Kreuzritter wiedergeben. Der „Kreuzritter-Schlachtruf“ „Deus Vult“ werde, so heißt es, „von teils rechtsextremen Trump-Unterstützern genutzt“. Hegseth behauptet dazu: „Israel, das Christentum und mein Glaube sind Dinge, die mir sehr am Herzen liegen.“[8]


    Ohne jede Kontrolle

    Rubio kann voraussichtlich mit einer umstandslosen Bestätigung durch den Senat rechnen, die in den Vereinigten Staaten erforderlich ist. Im Senat haben die Republikaner seit der Wahl mit 53 von 100 Senatoren eine klare Mehrheit. Gegen Hegseths Bestätigung allerdings gibt es Berichten zufolge sogar unter republikanischen Senatoren Widerspruch. Um ihn auszuhebeln, verlangt Trump, der Mehrheitsführer im Senat müsse bereit sein, ein Vorgehen zuzulassen, bei dem der Präsident während einer Sitzungspause des Senats Personalien ohne dessen Zustimmung durchwinken kann. John Thune, Senator aus South Dakota, der inzwischen zum Mehrheitsführer gewählt worden ist, hat Trump vorab zugesagt, diese Forderung zu erfüllen. Damit können sogar Ministerposten für bis zu zwei Jahre ohne die eigentlich erforderliche Zustimmung der Parlamentskammer ernannt werden.[9] Es entfällt also faktisch jede Kontrollmöglichkeit.


    Abhängig von den USA

    Der rabiate Rechtskurs und die antichinesische Zuspitzung der US-Politik vollziehen sich in einer Zeit, in der sich die Abhängigkeit der Bundesrepublik von den Vereinigten Staaten stark ausgeweitet hat. Der Ukraine-Krieg hat die Bedeutung der NATO, in der die USA klar den Ton angeben, für Deutschland und Europa erheblich erhöht. Das Bestreben, möglichst schnell aufzurüsten, führt dazu, dass Berlin wieder mehr US-Rüstungsgüter kauft; ein Beispiel ist die Beschaffung von US-Kampfjets des Modells F-35, die beschlossen wurde, weil das deutsch-französische Luftkampfsystem FCAS (Future Combat Air System) frühestens in 20 Jahren einsatzbereit ist.[10] Der Versuch, gänzlich aus dem Bezug russischen Erdgases auszusteigen, hat die Abhängigkeit von US-Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) spürbar intensiviert; der Anteil der US-Lieferungen an der LNG-Einfuhr der EU und Großbritanniens zusammen näherte sich im vergangenen Jahr laut Statistiken der US-amerikanischen Energy Information Administration (eia) 50 Prozent.[11] EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bereits angeboten, den Anteil von US-LNG – und damit auch die Abhängigkeit der EU von der Trump-Administration – weiter zu erhöhen.[12] Indem Berlin und Brüssel nun auch noch den Konflikt mit China eskalieren, bringen sie sich in eine noch stärkere Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten.


    In einer Phase der Schwäche

    Zur vergleichsweise leichten Beute für Washington werden Deutschland und die EU dabei auch, weil sie zur Zeit in einer Phase eklatanter Schwäche stecken. Die deutsche Wirtschaft, die 2023 um 0,3 Prozent schrumpfte, wird 2024 laut Prognose des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erneut zurückgehen – wohl um 0,1 Prozent.[13] Seine Vorhersage für das nächste Jahr hat der Sachverständigenrat soeben von einem Plus von 0,9 Prozent auf ein Plus von 0,4 Prozent gesenkt. Die EU wiederum, die 2023 ein Wachstum von gerade einmal 0,4 Prozent erreichte, steigerte ihre Wirtschaftsleistung im ersten und im zweiten Quartal 2024 jeweils um magere 0,3 Prozent. Im Innern ist sie zerstrittener denn je; das drückt sich gegenwärtig unter anderem darin aus, dass es der EU-Kommissionspräsidentin offenbar nicht gelingt, die neue Kommission wie geplant Anfang Dezember ins Amt zu bringen.[14] Deutschland wiederum, die Zentralmacht der EU, steckt seinerseits in einer schweren politischem Krise; die Regierungskoalition ist zerbrochen, jetzt stehen Neuwahlen bevor. Zusätzlich muss die Bundesrepublik damit rechnen, wegen neuer Strafzölle der Trump-Administration gravierende Schäden zu erleiden – german-foreign-policy.com berichtete [15]. Die Chancen, erfolgreich Widerstand zu leisten, wären – selbst wenn die Bundesregierung dazu bereit wäre – aufgrund der steigenden Abhängigkeit gering.

     

    [1] S. dazu Der grüne Kalte Krieg und Drahtzieher gegen China.

    [2], [3] Micah McCartney: Marco Rubio: Five Times He Spoke Out on China. newsweek.com 12.11.2024.

    [4] China sanctions 11 US politicians, heads of organizations. apnews.com 10.08.2020.

    [5] Julian Borger: Pentagon stunned after Trump picks Pete Hegseth for defence secretary. theguardian.com 13.11.2024.

    [6] Sofia Dreisbach: Ohne politische Erfahrung. Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.11.2024.

    [7] Vivian Salama, Nancy A. Youssef, Lara Seligman: Trump Draft Executive Order Would Create Board to Purge Generals

    [8] René Garzke: Waffen, Krieg, Kreuzritter: Die Protz-Tattoos von Trumps Armee-Chef. bild.de 14.11.2024.

    [9] Sofia Dreisbach: Aggressiv vorwärts. Frankfurter Allgemeine Zeitung 12.11.2024.

    [10] S. dazu Streit um das Luftkampfsystem.

    [11] The United States remained the largest liquefied natural gas supplier to Europe in 2023. eia.gov 29.02.2024.

    [12] Jamie Smyth, Myles McCormick, Shotaro Tani: LNG exports could provide crucial bargaining chip in US-EU trade talks. ft.com 12.11.2024.

    [13] Wirtschaftsweise halbieren Wachstumsprognose. tagesschau.de 13.11.2024.

    [14] Josef Kelnberger: Ursula von der Leyen im Wartestand. sueddeutsche.de 14.11.2024.

    [15] S. dazu Die transatlantische Rivalität.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9759


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.11.2024

    Trump macht Robert F. Kennedy Jr. zum Gesundheitsminister

    freedert.online, 15 Nov. 2024 06:56 Uhr

    Der neu gewählte US-Präsident Donald Trump nominiert Robert F. Kennedy Jr. als Gesundheitsminister seiner künftigen Regierung. Kennedy verspricht, die US-Gesundheitsbehörden von Lobbyismus und Korruption zu befreien und die "Epidemie chronischer Krankheiten" zu beenden.


    Screenshot_2024_11_15_at_08_42_19_Trump_macht_Robert_F._Kennedy_Jr._zum_Gesundheitsminister_RT_DE


    Quelle: www.globallookpress.com © Jen Golbeck/Keystone Press Agency


    Kennedy bei einer Wahlkampfveranstaltung im Oktober 2024


    Der designierte US-Präsident Donald Trump gibt bekannt, Robert F. Kennedy Jr. in seinem Kabinett zum Gesundheitsminister zu machen. In einer Nachricht in den sozialen Medien vom Donnerstagabend teilt Trump mit:

    "Ich freue mich sehr zu verkünden, dass Robert F. Kennedy Jr. US-Gesundheitsminister wird. Zu lange wurden die Amerikaner von den industriellen Lebensmittelkomplexen und Pharmaunternehmen unterdrückt, die sich an Täuschungen, Fehlinformationen und Desinformationen beteiligt haben, wenn es um die öffentliche Gesundheit geht."


    Ex-Demokratin Tulsi Gabbard wird Donald Trumps neue Geheimdienstchefin





    Ex-Demokratin Tulsi Gabbard wird Donald Trumps neue Geheimdienstchefin






    Trump unterstreicht sein Ziel, die US-Amerikaner wieder gesünder zu machen:

    "Die Sicherheit und Gesundheit aller Amerikaner ist die wichtigste Aufgabe jeder Regierung und das Gesundheitsministerium wird eine große Rolle dabei spielen, jeden vor schädlichen Chemikalien, Schadstoffen, Pestiziden, pharmazeutischen Produkten und Lebensmittelzusatzstoffen zu schützen, die zu der erdrückenden Gesundheitskrise in diesem Land beigetragen haben.

    Herr Kennedy wird diese Agenturen zu den Traditionen der wissenschaftlichen Forschung auf höchstem Niveau zurückführen und sie zu Leuchttürmen der Transparenz machen, um die Epidemie der chronischen Krankheiten zu beenden und Amerika wieder großartig und gesund zu machen!"


    Screenshot_2024_11_15_at_08_49_12_Twitter_Embed


    Noch am Abend bedankte sich Kennedy bei Trump für die Nominierung. Aus einer Nachricht auf X geht hervor:

    "Vielen Dank, Donald Trump, für Ihre Führungsstärke und Ihren Mut. Ich setze mich dafür ein, Ihre Vision "Macht Amerika wieder gesund" voranzutreiben.

    Wir haben die Chance, die größten Köpfe aus Wissenschaft, Medizin, Industrie und Regierung zusammenzubringen, um der Epidemie chronischer Krankheiten ein Ende zu setzen."

    Kennedy verspricht, das Ministerium und die ihm unterstellten Behörden von Lobbyismus und Korruption zu befreien:

    "Ich freue mich darauf, mit den mehr als 80.000 Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums zusammenzuarbeiten, um die Behörden aus der erstickenden Wolke der Vereinnahmung durch Unternehmen zu befreien, damit sie ihrer Mission nachgehen können, die Amerikaner wieder zu den gesündesten Menschen der Welt zu machen.


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    Gemeinsam werden wir mit der Korruption aufräumen, die Drehtür zwischen Industrie und Regierung anhalten und unsere Gesundheitsbehörden zu ihrer reichen Tradition der evidenzbasierten Wissenschaft nach höchsten Standards zurückführen. Ich werde den Amerikanern Transparenz und Zugang zu allen Daten verschaffen, damit sie fundierte Entscheidungen für sich und ihre Familien treffen können."

    Er gelobt, dem amerikanischen Volk "ein ehrlicher Beamter" zu sein. 

    Kennedy ist der Neffe des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy und Sohn von Robert F. Kennedy, die beide ermordet wurden. Im jüngsten Wahlkampf war der ehemalige Demokrat zunächst als unabhängiger Kandidat angetreten, gab später aber seine Unterstützung für Trump bekannt.

    Der künftige Minister ist seit Jahren als prominenter Kritiker der Korruption im Gesundheitswesen bekannt. Weil er die experimentellen Corona-Wirkstoffe ablehnte und sich in der Corona-Krise auch gegen weitere staatliche Maßnahmen aussprach, gilt er dem Mainstream in Deutschland als "Verschwörungstheoretiker".


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    In einem Post auf X erinnert der deutsche Anwalt Markus Heintz an die Rede, die Kennedy im August 2020 in Berlin auf der Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen gehalten hatte.


    Laut einem Bericht der New York Post hätten einige von Trumps engsten Beratern darauf gedrängt, Kennedy nur einen Beraterposten zu geben. Trump habe aber darauf bestanden, Kennedy die Kontrolle über das Ministerium zu übergeben.

    Im Falle einer Bestätigung würde Kennedy die Aufsicht über das Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC), die Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA), die Nationalen Gesundheitsinstitute (NIH) und weitere Unterbehörden übernehmen.

    Kennedy ist ein scharfer Kritiker der genannten Behörden. Wiederholt hat er versprochen, weitreichende Reformen durchzuführen, falls er die Verantwortung über die Organisationen übernimmt.


    Mehr zum Thema - Kennedy Jr: Die Demokraten haben versucht, mich in Misskredit zu bringen, Trump nicht


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/nordamerika/225999-trump-macht-robert-f-kennedy


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.11.2024

    Trump macht Robert F. Kennedy Jr. zum Gesundheitsminister

    Trump macht Robert F. Kennedy Jr. zum Gesundheitsminister

    Der designierte US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Robert F. Kennedy Jr. in seinem Kabinett zum Gesundheitsminister zu machen. Das teilte Trump am Donnerstagabend in den sozialen Medien mit. Er schrieb:

    "Ich freue mich sehr zu verkünden, dass Robert F. Kennedy Jr. US-Gesundheitsminister wird. Zu lange wurden die Amerikaner von den industriellen Lebensmittelkomplexen und Pharmaunternehmen erdrückt, die sich an Täuschungen, Fehlinformationen und Desinformationen beteiligt haben, wenn es um die öffentliche Gesundheit geht."


    Ex-Demokratin Tulsi Gabbard wird Donald Trumps neue Geheimdienstchefin





    Ex-Demokratin Tulsi Gabbard wird Donald Trumps neue Geheimdienstchefin






    Trump unterstrich sein Ziel, die US-Amerikaner wieder gesünder zu machen:

    "Die Sicherheit und Gesundheit aller Amerikaner ist die wichtigste Aufgabe jeder Regierung, und das Gesundheitsministerium wird eine große Rolle dabei spielen, jeden vor schädlichen Chemikalien, Schadstoffen, Pestiziden, pharmazeutischen Produkten und Lebensmittelzusatzstoffen zu schützen, die zur erdrückenden Gesundheitskrise in diesem Land beigetragen haben.

    Herr Kennedy wird diese Agenturen zu den Traditionen der wissenschaftlichen Forschung auf höchstem Niveau zurückführen und sie zu Leuchttürmen der Transparenz machen, um die Epidemie der chronischen Krankheiten zu beenden und Amerika wieder großartig und gesund zu machen!"


    Screenshot_2024_11_15_at_07_42_29_Twitter_Embed

    Kennedy bedankte sich am Abend bei Trump für die Nominierung. Auf dem Netzwerk X schrieb er:

    "Vielen Dank, Donald Trump, für Ihre Führungsstärke und Ihren Mut. Ich setze mich dafür ein, Ihre Vision "Macht Amerika wieder gesund" voranzutreiben.

    Wir haben die Chance, die größten Köpfe aus Wissenschaft, Medizin, Industrie und Regierung zusammenzubringen, um der Epidemie chronischer Krankheiten ein Ende zu setzen."

    Er versprach, das Ministerium von Lobbyismus und Korruption zu befreien:

    "Ich freue mich darauf, mit den mehr als 80.000 Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums zusammenzuarbeiten, um die Behörden aus der erstickenden Wolke der Vereinnahmung durch Unternehmen zu befreien, damit sie ihrer Mission nachgehen können, die Amerikaner wieder zu den gesündesten Menschen der Welt zu machen.


    Screenshot_2024_11_15_at_07_52_06_Twitter_Embed


    Gemeinsam werden wir mit Korruption aufräumen, die Drehtür zwischen Industrie und Regierung stoppen und unsere Gesundheitsbehörden zu ihrer reichen Tradition der evidenzbasierten Wissenschaft nach höchsten Standards zurückführen. Ich werde den Amerikanern Transparenz und Zugang zu allen Daten verschaffen, damit sie fundierte Entscheidungen für sich und ihre Familien treffen können."


    Er wolle für das das amerikanische Volk "ein ehrlicher Beamter" sein. 

    Kennedy ist Neffe von Präsident John F. Kennedy und Sohn von Robert F. Kennedy, die beide ermordet wurden. Der ehemalige Demokrat hatte im Wahlkampf zunächst als unabhängiger Kandidat kandidiert und dann seine Unterstützung für Trump verkündet. 

    Der künftige Minister ist seit Jahren als prominenter Kritiker von Korruption im Gesundheitswesen bekannt. Weil er auch die experimentellen Corona-Wirkstoffe ablehnte und sich auch gegen andere staatliche Maßnahmen in der Corona-Krise aussprach, gilt er deutschen Mainstreammedien als "Verschwörungstheoretiker".

    Der deutsche Anwalt Markus Heintz erinnerte in einem Post auf X an die Rede, die Kennedy auf der großen Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Berlin im August 2020 hielt.

    Laut einem Bericht der New York Post drängten einige von Trumps engsten Beratern darauf, Kennedy nur einen Beraterposten zu geben. Dieser habe aber auf der Kontrolle über das Ministerium bestanden.

    Im Falle seiner Bestätigung würde Kennedy die Aufsicht über das Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC), die Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA), die Nationalen Gesundheitsinstitute (NIH) und andere Unterbehörden übernehmen. Kennedy hatte alle diese Behörden scharf kritisiert und versprochen, weitreichende Reformen durchzuführen, wenn er die Verantwortung für sie übernimmt.


    Mehr zum Thema - Kennedy Jr: Die Demokraten haben versucht, mich in Misskredit zu bringen, Trump nicht


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Soll das der Scheinfrieden für nützliche Idioten sein?  Zuerst werden die Gutgläubigen nochmal gelobt und in Sicherheit gewogen, um dann ganz über den Tisch gezogen zu werden.
    14.11.2024

    Bundeswehr-Jungoffiziere klären Schüler auf: "Wir müssen Krieg führen können"

    freedert.online, 14 Nov. 2024 21:20 Uhr

    Es ist "Zeitenwende" und die Bundeswehr geht auf Aufklärungstour und Charme-Offensive. Einige der wichtigsten Tätigkeitsfelder sind Schulen und TikTok, wo Jungoffiziere den Nachwuchs ansprechen. Und die ARD sorgt für gemütliche Familienabende – "Hautnah bei der Bundeswehr".


    Bundeswehr-Jungoffiziere klären Schüler auf: "Wir müssen Krieg führen können"



    © TikTok David Matei













    Kriegstüchtigkeit muss schon in wenigen Jahren erreicht werden. Darin sind sich die Ampel-Parteien und die noch oppositionelle Union einig. Denn auch der Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz wendet sich mit einem Appell und Plänen zum Wehrdienst an die junge Generation und will ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr sowie eine sogenannte Kontingentwehrpflicht einführen. Denn es heißt, Russland sei in wenigen Jahren bereit, NATO-Gebiet anzugreifen, und die deutsche Bundeswehr müsse für den Verteidigungsfall wachsen.


    Keine Angst vor Krieg mit Russland: Merz macht Ultimatum an Moskau zum Wahlversprechen





    Keine Angst vor Krieg mit Russland: Merz macht Ultimatum an Moskau zum Wahlversprechen






    Diese einfachen Wahrheiten müssten nun schleunigst an die älteren Schüler vermittelt werden. Dafür setzt die Bundeswehr auf Jungoffiziere, die Schülern verständlich erklären, warum der Dienst in der Bundeswehr aufgrund der "veränderten Sicherheitslage in Europa" so wichtig ist. Dies sind noch keine Rekrutierungsmaßnahmen und es wird nicht unmittelbar zum Dienst angeworben. Aber eine Charme-Offensive ist die Tätigkeit der Jungoffiziere allemal, wobei einige von ihnen inzwischen als "Influencer" auf TikTok unterwegs sind. 

    So wie David Matei, der seine 170.000 Follower gern mit auf den NATO-Gipfel nimmt oder berichtet, wie er selbst Soldat wurde. Mit seinen Videos ist der Jugendoffizier längst nicht mehr allein in den sozialen Medien, berichtet BR über Matei. Inhaltlich hebt er sich aber deutlich ab von vielen Soldaten-Accounts, in denen sich die Inhaber einfach beim Dienst zeigen, etwa, indem sie Selfies in Uniform posten.

    Derartige Präsenz im Netz ist vom Kommando ausdrücklich erwünscht. "Tragen Sie dazu bei, das Bild des Arbeitgebers Bundeswehr weiter zu verbessern und dessen Einbindung in die Gesellschaft zu fördern", heißt es in den entsprechenden Richtlinien der Bundeswehr. So geht David Matei mit seinem Kollegen Patrick Jungmann in die Schulen, um im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts über aktuelle sicherheitspolitische Fragen zu sprechen. 

    "Krieg führen zu können, um keinen Krieg führen zu müssen" ‒ so hieß beispielsweise die Unterrichtsstunde "Jugendoffiziere über die Zeitenwende in der Sicherheitspolitik" in einem Gymnasium in Esslingen, die Anfang November stattfand. Die Referenten brachten dabei die Sicht der Jugendoffiziere auf die "Bedeutung militärischer Fähigkeiten für den Frieden in besonders prägnanter Weise zum Ausdruck", hieß es in der Mitteilung dazu.


    Konfrontation mit Russland zwingt Deutschland zu Wiederbelebung der Bundeswehr




    Analyse

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    Außerdem beleuchtete der Vortrag zentrale Themen wie die Zukunft der NATO, den Ukraine-Konflikt und die tiefgreifenden Veränderungen in der Weltordnung. "Dabei war es den Jugendoffizieren ein Anliegen, aufzuzeigen, dass die Herausforderungen der Sicherheitspolitik heutzutage weit über nationale Grenzen hinausgehen und von Faktoren wie technologischen Entwicklungen, geopolitischen Spannungen und der Klimakrise geprägt werden." 

    Es ist seit langem bekannt, wie weit entfernt die Jugendlichen von der Fernsehwelt sind. Aber nachdem sie in der Schule einen rhetorisch perfekten und gut aussehenden Jungoffizier erlebt haben oder einfach in der Innenstadt einem der vielerorts sichtbaren Werbeplakate der Bundeswehr begegnet sind, lassen sie sich möglicherweise einfacher überreden, sich mit ihren Eltern zusammen ins Wohnzimmer zu setzen und die ARD-Reportage "Zeitenwende hautnah – Ein Jahr mit Soldaten" anzuschauen? Ausgestrahlt werden soll sie am 25. November, sie ist aber schon in der Mediathek zu sehen. Hier ein Vorbericht: 

    Während in der Reportage durchaus peinliche Mängel in der Ausstattung der Bundeswehr offengelegt werden, kommen die vorgestellten Soldaten auffallend sympathisch herüber, besonders die bereits zu Anfang vorgestellten Sympathieträger Yannick und Samira.


    Straßenwerbung für Bundeswehr in Berlin-CharlottenburgRT


    Yannick, ein junger Hauptmann bei der Bundeswehr und Panzerkommandant, wird gezeigt, wie er – in Tarnkleidung und mit Tarnfarbe geschminkt – in seinem Panzer fährt und sich mit seinen Kameraden auf den anspruchsvollen Einsatz in Litauen vorbereitet. Yannick gibt sich differenziert und betont, er und seine Kameraden seien keineswegs "kriegsgeil". Sie wollten als Soldaten Leben retten und Leben schützen.

    Er hält dafür aber auch Abschreckung für notwendig. Yannick erklärt lächelnd, dass bereits sein Vater Soldat gewesen sei und er sich schon als kleiner Junge für Panzer interessiert habe. Seine Begeisterung für die "Leoparden" ist deutlich spürbar. Von den Russen scheint er keine gute Meinung zu haben:

    "Ich habe mich aktiv für das Soldatsein entschieden und als dann der russische Aggressor dazukam, da war mir durchaus klar, dass so etwas irgendwann mal kommen könnte."

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    ARD Screenshot


    Gemeint war wohl die Verlegung an die NATO-Ostgrenze, nach Litauen. Der schneidige Yannick freut sich sichtlich auf den Auslandseinsatz: "Das ist eine neue Erfahrung, ich darf dann mit meinem Zug endlich mal weg von zu Hause, neue Bilder kennenlernen, ein neuer Übungsplatz, auch mal im Ausland. Multinational arbeiten, darauf freue ich mich auch." Die Verlegung an die Ostfront als touristische Erfahrung.


    German Angst total – Wie eine Studie gezielt die Angst vor Russland, China und Iran schürt




    Analyse

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    Die ebenfalls 29-jährige Samira, blond und hochgewachsen, ist als Rekrutin auf der soldatischen Karriereleiter noch ganz unten. Sie hat bisher schon mehrere Berufe ausprobiert und will es jetzt bei der Bundeswehr versuchen. Auch sie ist im Feld mit Tarnkleidung und Waffe in der Hand zu sehen, später auch bei der Vereidigung im Bendlerblock zusammen mit ihren Eltern. 70 Minuten Stillstehen, bei 30 Grad in kompletter Uniform.

    Auch sie gibt sich besonnen und verantwortungsbewusst. Ihr sei durchaus klar, dass es beim Militär anders laufe als im zivilen Leben. Beim Militär könnte einem eine Fehlentscheidung – im ungünstigsten Fall – das Leben kosten. Ihr sei die Zugehörigkeit wichtig, die sie beim Militär verspüre. Außerdem könne sie beim Bund beruflich weiter kommen, als das in einem zivilen Beruf möglich wäre. Die größere Gefahr "durch den russischen Angriffskrieg" nehme sie zur Kenntnis ‒ diese habe sie aber bei ihrer Entscheidung nicht beeinflusst.

    Hauptbootsmann Marco dient seit rund zehn Jahren auf Deutschlands größtem Kriegsschiff. Auch er nimmt die Zeitenwende ernst, jetzt, wo der Krieg näher an Deutschlands Grenze gerückt sei. Man werde schon nachdenklicher.

    Bernd ist als Dozent bei der Bundeswehr für die mentale Bewusstmachung der Zeitenwende verantwortlich. Man müsse den Offizieren bewusst machen, dass es nicht mehr ums Abhaken von Dienstpflichten gehe, sondern dass man nötigenfalls seine Soldaten ins Gefecht schicken müsse.


    Mehr zum Thema ‒ CDU-Chef Merz fordert Taurus für Kiew: Scholz hat "Angst vor Putin"


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freedert.online/inland/225952-sympatische-bundeswehr-jungoffiziere-klaeren-schueler-die-schuler-auf-wir-muesen-krieg-fueren-koenne


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    14.11.2024

    Niemand hat die Absicht, eine Atombombe zu bauen: Kiew reagiert auf Times-Bericht

    freedert.online, 14 Nov. 2024 20:36 Uhr

    Kiew widerspricht einem Bericht der Times, laut dem die Ukraine die Entwicklung von Atomwaffen in Erwägung ziehe. Man arbeite weder an einer Atombombe, noch habe man dieses vor, heißt es aus Kiew. Dabei hatte Präsident Selenskij erst kürzlich mit dem Bau von Atombomben gedroht.


    Quelle: www.globallookpress.com © Arne Dedert/dpa




    Die Ukraine hat dementiert, dass sie ein Atomwaffenarsenal zur Abschreckung Russlands aufbauen will, falls die US-Militärhilfe versiegen sollte.

    Am Mittwoch berichtete die Times, dass Beamte in Kiew glauben, sie könnten schnell eine Atombombe auf Plutoniumbasis herstellen – ähnlich derjenigen, die die USA 1945 über Nagasaki abgeworfen haben –, indem sie die ukrainischen Kernenergieanlagen plündern, um spaltbares Material zu erhalten.


    Kann die Ukraine Atomwaffen herstellen? Oleg Zarjow gibt Antwort





    Analyse

    Kann die Ukraine Atomwaffen herstellen? Oleg Zarjow gibt Antwort





    "Die Herstellung einer einfachen Atombombe, wie sie die Vereinigten Staaten im Rahmen des Manhattan-Projekts durchführten, wäre 80 Jahre später keine schwierige Aufgabe", heißt es in einem Dokument des ukrainischen Zentrums für Armee-, Konversions- und Abrüstungsstudien (CACDS), aus dem die britische Zeitung zitiert.

    Dem Dokument zufolge wären die Atomsprengköpfe zwar nicht besonders stark, doch verfüge die Ukraine über ausreichend Material "für Hunderte von Sprengköpfen mit einer taktischen Sprengkraft von mehreren Kilotonnen". Dies würde ausreichen, um "einen ganzen russischen Luftwaffenstützpunkt oder konzentrierte militärische, industrielle oder logistische Anlagen zu zerstören", heißt es in dem Dokument, aus dem die Times zitiert.

    Der Bericht kommt inmitten der weit verbreiteten Besorgnis im Westen und in Kiew, dass der designierte US-Präsident Donald Trump die Militärhilfe für die Ukraine nach seinem Amtsantritt kürzen oder ganz einstellen könnte, da es Kiew immer schwerer fällt, die russischen Vorstöße auf dem Schlachtfeld einzudämmen.

    Der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgi Tichi, wies jedoch Behauptungen zurück, wonach das Land nach Atomwaffen streben könnte. In einer Erklärung vom Mittwoch betonte er, dass die Ukraine dem Atomwaffensperrvertrag verpflichtet sei, und bezog sich dabei auf den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (Non-Proliferation Treaty, NPT) von 1968.


    Admiral Bauer: Ohne Russlands Atomwaffen wären NATO-Truppen bereits in der Ukraine





    Admiral Bauer: Ohne Russlands Atomwaffen wären NATO-Truppen bereits in der Ukraine





    "Wir besitzen keine Atomwaffen, entwickeln sie nicht und beabsichtigen auch nicht, sie zu erwerben. Die Ukraine arbeitet eng mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zusammen und unterwirft sich deren Überwachung in vollem Umfang, was die Verwendung von Kernmaterial für militärische Zwecke ausschließt", fügte er hinzu.

    Seine Äußerungen erfolgten, nachdem der ukrainische Regierungschef Wladimir Selenskij im vergangenen Monat erklärt hatte, Kiew könne sich entweder durch den Erwerb von Atomwaffen oder durch den Beitritt zur NATO schützen. Diese Haltung habe er gegenüber Trump geäußert, fügte er hinzu. Damals betonte Selenskij jedoch, dass die Ukraine keine Atomwaffen entwickle.

    Der russische Präsident Wladimir Putin sagte vergangenen Monat, dass es zwar nicht schwierig sei, in der modernen Welt eine Atomwaffe zu entwickeln, dass aber die möglichen Pläne der Ukraine, dies zu tun, eine "gefährliche Provokation" darstellen würden. Er warnte, dass Russland dies unter keinen Umständen zulassen werde.


    Mehr zum Thema ‒ Harald Kujat: Selenskijs Drohung mit Atomwaffen "hätte harte Reaktion des Westens erfordert"


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/225959-niemand-hat-absicht-atombombe-zu


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    Weiteres:




    Harald Kujat: Selenskijs Drohung mit Atomwaffen "hätte harte Reaktion des Westens erfordert"

    freedert.online, vom 31 Okt. 2024 14:11 Uhr

    Die militärische Lage im Ukraine-Krieg wird für die Ukraine mit jedem Tag hoffnungsloser, meint Ex-General Harald Kujat. Wladimir Selenskijs Strategie, die NATO in den Konflikt zu ziehen, sei hochgefährlich. Angriffe auf Russland wären nicht geeignet, eine Wende herbeizuführen. Es brauche Verhandlungen.


    Quelle: Legion-media.ru © Ukraine Presidents Office


    Die Bombe lieben lernen: Machthaber Selenskij am Mittwoch in Uschgorod


    In einem Interview mit dem Nachrichtenportal NachDenkSeiten skizziert General a. D. Harald Kujat die militärische Situation im Ukraine-Krieg. Die Ukraine ist in der Defensive. Sie verliert täglich an Gelände. Russland kommt dagegen seinem Ziel, den gesamten Donbass zu befreien, mit jedem Tag näher. Der Ukraine droht eine militärische Niederlage.

    "Es kann nicht mehr länger geleugnet werden, dass die Lage der Ukraine täglich schwieriger wird. Das politische Ziel der Ukraine, die territoriale Integrität des Landes in den Grenzen von 1991 mit militärischen Mitteln wiederherzustellen, ist unerreichbar. Die ukrainischen Streitkräfte befinden sich in einer kritischen Lage, die von Tag zu Tag unhaltbarer wird."

    Vor diesem Hintergrund ist das Vorpreschen Wladimir Selenskijs verständlich. Der ukrainische Machthaber fordert eine unmittelbare Einladung zum NATO-Beitritt. Kujat verweist jedoch darauf, dass eine NATO-Mitgliedschaft zum jetzigen Zeitpunkt gleichbedeutend mit dem Kriegseintritt der NATO wäre. Selenskij handele aus Verzweiflung, sein Anliegen müsse aber dennoch zurückgewiesen werden. Das gilt auch für seine Forderung nach der Lieferung weitreichender Waffen.

    Putin startet Nuklear-Manöver mit Raketen und Marschflugkörpern



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    "Offenbar sieht Selenskij das direkte militärische Eingreifen der NATO in den Krieg als einzigen Ausweg aus der sich anbahnenden Katastrophe. Deshalb verlangt er die Lieferung und Freigabe weitreichender westlicher Waffensysteme für den Einsatz gegen Ziele in der Tiefe Russlands und eine bedingungslose NATO-Mitgliedschaft."

    Als Alternative zur Einladung zum NATO-Beitritt brachte Selenskij den Einsatz von Atomwaffen gegen Russland ins Spiel. Selenskij forderte, der Ukraine Nuklearwaffen zur Verfügung zu stellen, und verwies in diesem Zusammenhang auf das Budapester Memorandum. Eine häufig vorgetragene Interpretation des Memorandums ist, die Ukraine habe nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion auf die in der Ukraine stationierten Nuklearwaffen verzichtet. Kujat korrigiert diese Auffassung und meint, der Westen hätte hart auf die Drohung Selenskijs reagieren müssen.

    "Bei allem Verständnis für die verzweifelte Lage der Ukraine ist das eine Drohung, die eine harte Reaktion des Westens erfordert hätte. Sie wirft ein Licht auf die Unberechenbarkeit des ukrainischen Präsidenten und die politischen Beschränkungen, die sich der Westen mit seiner So-lange-wie-nötig-Politik auferlegt hat."

    Faktisch waren die in der Ukraine stationierten Atomwaffen genauso wenig im Besitz der Ukraine, wie die Atomwaffen in Büchel im Besitz der Bundesrepublik sind. Die in der Ukraine stationierten Waffen standen unter dem Kommando Russlands. Die Ukraine hatte keine Verfügungsgewalt und verfügt auch nicht über die Mittel, die zur Instandhaltung der entsprechenden Infrastruktur notwendig wären, führt Kujat aus.

    Selenskijs Strategie ist, den Westen in den Krieg zu ziehen, wird aus den Ausführungen Kujats deutlich. Die Lieferung weitreichender Waffen würde an der militärischen Lage nichts ändern. Der Westen hat immer umfangreicher Waffen geliefert und die Ukraine mit großen Summen unterstützt. Dennoch wurde die Lage für die Ukraine immer prekärer. Die Fortsetzung dieses Weges führe zur militärischen Niederlage der Ukraine.

    "Eine rationale strategische Bewertung der Zweck-Mittel-Relation zeigt übrigens, dass der Einsatz weitreichender westlicher Waffensysteme weder geeignet ist, die Bedrohung durch russische Gleitbomben-Angriffe abzuwenden, noch eine Änderung der strategischen Lage zugunsten der Ukraine herbeizuführen."


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    Es brauche Verhandlungen. Am aussichtsreichsten sei der chinesische Vorschlag, an die Verhandlungen vom Frühjahr 2022 anzuknüpfen, bei denen bereits eine umfassende Einigung zwischen Russland und der Ukraine erzielt wurde. Russland sei grundsätzlich bereit, zu verhandeln, hebt Kujat hervor. Die Weigerung von Bundeskanzler Olaf Scholz, der Ukraine Taurus zur Verfügung zu stellen, sei rational und richtig. Gleichzeitig habe sich der Westen mit der Formel, die Ukraine werde "so lange wie nötig" unterstützt, in eine Sackgasse gefahren, da Selenskij nicht zu bilateralen Verhandlungen bereit ist und seine Friedensformel nicht geeignet ist, den Konflikt zu beenden.

    Die Forderung von CDU-Chef Friedrich Merz nach Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine weigert sich Kujat zu kommentieren. Aus dem Gesagten ist jedoch klar ersichtlich, dass er Merz' Forderung für nicht zielführend und sogar gefährlich hält. Sie würde Deutschland der Kriegsbeteiligung einen großen Schritt näher bringen.


    Mehr zum Thema – "Erreicht sogar den Ural": Pentagon diskutiert über ein neues "Geschenk" für Kiews Armee


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    Video https://rumble.com/v4n2qgk-eine-europische-katastrophe-harald-kujat-ber-mgliche-ausweitung-des-ukraine.html Dauer 5:23 min


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info:https://freedert.online/europa/224276-harald-kujat-selenskijs-drohung-mit


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    14.11.2024

    Falls Mützenich Außenminister wird: Andrei Melnyk kündigt Selbstmord an

    freedert.online, 14 Nov. 2024 15:28 Uhr

    Der Ex-Botschafter der Ukraine in Deutschland Andrei Melnyk steht mit SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich schon seit Längerem auf Kriegsfuß. Nun kündigte Melnyk gar seinen Selbstmord an, sollte Mützenich in der nächsten Bundesregierung den Posten des Außenministers besetzen.


    Screenshot_2024_11_15_at_00_28_13_Falls_M_tzenich_Au_enminister_wird_Andrei_Melnyk_k_ndigt_Selbstmord_an_RT_DEQuelle: www.globallookpress.com © Michael Kappeler/dpa


    Archivbild: Andrei Melnyk in seiner Zeit als Botschafter in Berlin (12. Oktober 2022) (Screenshot)


    Der ehemalige ukrainische Botschafter in Deutschland Andrei Melnyk ist für seine undiplomatische Art berüchtigt. Rolf Mützenich bekam das in der Vergangenheit des Öfteren zu spüren. Denn der SPD-Fraktionschef spricht sich gegen die Stationierung von US-Langstreckenraketen auf deutschem Boden aus und positioniert sich auch gegen die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an Kiew.

    Damit wurde er regelmäßig zur Zielscheibe von Melnyks Tiraden. Der Bandera-Anhänger, der jetzt den Posten des ukrainischen Botschafters in Brasilien innehat, bezeichnete Mützenich in einem X-Post am Donnerstag als den "herzlosesten und hinterlistigsten Politiker Deutschlands", der schlimmer als AfD und BSW sei. Sollte Mützenich in einer Großen Koalition Außenminister werden, werde er sich erschießen, kündigte der ukrainische Diplomat an.

    Anlass des Kommentars war ein Tweet des Table-Media-Chefredakteurs Michael Bröcker. Darin zitierte er aus einer Bundestagsrede des SPD-Politikers, der zum Besten gab: "Wo ich verletzend und unbeherrscht war, da möchte ich mich entschuldigen."

    Das seien "versöhnliche Sätze", konstatierte Bröcker, der Mützenich als einen der "integren und anständigen Politiker in diesem Land" bezeichnete. Melnyk sieht das allerdings anders.


    Mehr zum Thema – Rolf Mützenich und die Terrorliste der Ukraine


    Screenshot_2024_11_15_at_00_20_23_Falls_M_tzenich_Au_enminister_wird_Andrei_Melnyk_k_ndigt_Selbstmord_an_RT_DE

    Video  Dauer 6:06 min


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    14.11.2024

    Kehrtwende bei Schuldenbremse: Friedrich Merz plötzlich offen für Grundgesetzänderung

    freedert.online, 14 Nov. 2024 13:53 Uhr

    Bisher war Friedrich Merz (CDU) strikter Verfechter der Schuldenbremse. Nun gibt er seinen Widerstand gegen eine Grundgesetzänderung auf. Der Grund ist: Für den Fall der Regierungsübernahme wäre er zur Einhaltung gezwungen. Die Finanzierung und Verlängerung des Ukraine-Krieges wäre unmöglich.


    Quelle: www.globallookpress.com © Thomas Imo


    Sinneswandel: Friedrich Merz (CDU) ist nicht mehr grundsätzlich gegen die Aussetzung der Schuldenbremse.


    Sie gilt als makroökonomisch nicht nur als unsinnig, sondern als große Hürde für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands: Die Rede ist von der Schuldenbremse. Sie wurde vom ehemaligen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) den Deutschen als Kuckucksei ins Grundgesetz gelegt. Die Schuldenbremse ist Ausdruck von wirtschaftspolitischem Populismus. Ihr zugrunde liegt die falsche Annahme, dass Volkswirtschaften wie Unternehmen und sogar wie Privathaushalte funktionieren. Zur Illustration ihrer Sinnhaftigkeit fand die schwäbische Hausfrau Eingang in die Bildsprache von Politikern und Wirtschaftsjournalisten. Man könne nicht mehr ausgeben als einnehmen, ist die mit dem Bild verbundene These, die zwar für Privathaushalte gilt, für Volkswirtschaften aber in dieser Pauschalität eben nicht.


    Deutschland im Kreuzfeuer zwischen Trump und der Ukraine – und die Altparteien zwischen BSW und AfD




    Analyse

    Deutschland im Kreuzfeuer zwischen Trump und der Ukraine – und die Altparteien zwischen BSW und AfD





    Seit der Einführung der Schuldenbremse geht es mit Deutschland bergab. Deutschland verliert international den Anschluss, denn schuldenfinanzierte Investitionen sind nicht mehr möglich. Der Verfall der deutschen Infrastruktur sowie die Defizite bei der Digitalisierung hängen unmittelbar mit der Schuldenbremse zusammen. Transnationale Organisationen wie die OECD und der Internationale Währungsfonds mahnen seit Langem höhere Investitionen an. Der Ruf verhallte in Deutschland ungehört.

    Bisher hat die CDU eine Reform der Schuldenbremse abgelehnt. Vor allem Kanzlerkandidat Friedrich Merz bestand als eifriger Verfechter des ökonomischen Populismus darauf, an der Schuldenbremse festzuhalten. Nun allerdings änderte Merz seine Position. Auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel sagte er, man könne über die Schuldenbremse reden. Grundsätzlich gebe es auch im Grundgesetz nur wenig, das wirklich unveränderbar sei, führte er aus. Allerdings fügte er gleich einschränkend hinzu, dass eine Lockerung der Schuldenbremse nicht für Sozialausgaben oder den Konsum genutzt werden dürfe.

    Der Hintergrund des Sinneswandels ist offensichtlich: Im Fall eines Regierungswechsels sieht sich auch Merz den Einschränkungen der Schuldenbremse ausgesetzt. Die Schuldenbremse funktioniert faktisch als Wachstumsbremse, denn ohne Investitionen lässt sich kein Wachstum generieren. Investitionen vor allem im großen Maßstab sind in der Regel aber schuldenfinanziert. Dass Merz allerdings Investitionen in Deutschlands marode Infrastruktur plant, ist fraglich. Bisherige Regierungen unter CDU-Beteiligung haben das abgelehnt. Der Hauptgrund dürfte daher sein, dass die Schuldenbremse die weitere Finanzierung des Ukraine-Krieges verhindert.

    Dass es ihm nicht um eine grundsätzliche Kehrtwende geht, macht auch Merz' Festhalten am wirtschaftspolitischen Populismus deutlich. Menschen, die sich wirtschaftlich abgehängt fühlen, machten ihr Kreuz bei Populisten und Verschwörungstheoretikern, behauptet er. Dass die Abkehr der Wähler von den etablierten Parteien dem Umstand geschuldet sein könnte, dass deren Wirtschaftspolitik seit nunmehr fast zwei Dekaden nachweislich zu einer Erosion der Mittelschicht geführt hat, kommt Merz nicht in den Sinn.


    Eskalation im Ukraine-Krieg: Wie weit wollen Starmer und Macron wirklich gehen?





    Meinung

    Eskalation im Ukraine-Krieg: Wie weit wollen Starmer und Macron wirklich gehen?





    Während eine Schuldenaufnahme für den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme von Merz verurteilt wird, ist schon jetzt absehbar, dass er eine durch Schulden finanzierte Unterstützung der Ukraine befürwortet. An der Frage, wie der Krieg in der Ukraine von Deutschland weiter finanziert und verlängert werden kann, ist die Ampelkoalition zerbrochen. Finanzminister Christian Lindner (FDP) plädierte für die strikte Einhaltung der Schuldenbremse und für Einsparungen in anderen Bereichen, um die eingesparten Mittel für Waffenkäufe für die Ukraine bereitzustellen.

    Unabhängig vom Streit über die Finanzierung ist es Konsens über die Parteigrenzen der etablierten Parteien hinweg, dass Deutschland mehr für die Aufrechterhaltung des Krieges in der Ukraine tun muss, da die USA unter Donald Trump als Finanzier des Krieges ausfallen werden. Trump lehnt eine weitere Unterstützung auf Kosten der US-Steuerzahler ab. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) forderte Lindner ultimativ auf, sein Einverständnis zum Aussetzen der Schuldenbremse zu geben.

    Sollten allerdings mit neuen Schulden im Ausland Waffen und Munition eingekauft werden, die dann der Ukraine zur Verfügung gestellt werden, hätte eine Lockerung der Schuldenbremse keinerlei positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Den gibt es nur dann, wenn die aufgenommenen Schulden für Investitionen im Inland ausgegeben werden.


    Mehr zum Thema – Scholz-Rede und Bundestagsdebatte: Antirussische Ampelkoalition scheitert an Ukraine-Unterstützung


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    Info: https://freedert.online/inland/225903-schuldenbremse-friedrich-merz-offen-fuer-grundgesetzaenderung


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    14.11.2024

    Westasien reagiert auf Trumps Affäre mit dem Zionismus

    seniora.org, 14. November 2024, Von M. K. Bhadrakumar  – 14.11.2024  – übernommen von https://www.indianpunchline.com


    Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman spricht auf dem gemeinsamen außerordentlichen Gipfeltreffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und der Arabischen Liga, Riad, 11. November 2024 (Bild)







    Der Wahlsieg von Donald Trump bei der Wahl am 5. November wird in der Region Westasien mit wachsender Besorgnis als Vorbote dafür wahrgenommen, dass sich die USA hundertprozentig dem zionistischen Projekt für Großisrael anschließen werden.

    Obwohl Trump lautstarke Neokonservative von seinen Regierungspositionen ferngehalten hat, kann man das nicht von pro-zionistischen Persönlichkeiten sagen. Premierminister Benjamin Netanjahu behauptet, er habe seit der Wahl bereits dreimal mit Trump gesprochen und sie „sehen die iranische Bedrohung und alle ihre Komponenten auf Augenhöhe“.


    Die „Komponenten“ deuten darauf hin, dass Netanjahu hofft, von Trump einen Blankoscheck zu erhalten, um die ethnische Säuberung in Gaza zu beschleunigen, das Westjordanland zu annektieren, gewaltsame Vergeltungsmaßnahmen gegen Palästinenser zu ergreifen und vor allem den Krieg direkt auf iranisches Territorium zu tragen.


    Drei Ereignisse in dieser Woche, die innerhalb von drei Tagen stattfanden, zeigen erste Anzeichen einer sich aufbauenden Gegenreaktion. Am Montag gab der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, die erste offizielle Reaktion Teherans auf Trumps Wahlsieg ab. Baqaei äußerte sich nuanciert: „Für uns in dieser Region ist das tatsächliche Verhalten und die Politik der Vereinigten Staaten gegenüber dem Iran und dem weiteren Westasien von Bedeutung.“


    Insbesondere äußerte Baqaei „vorsichtigen Optimismus, dass die neue [Trump-]Regierung einen friedensorientierteren Ansatz verfolgen, regionale Feindseligkeiten verringern und ihre Verpflichtungen einhalten könnte“ (Tehran Times). Baqaei wies auch die jüngste Anschuldigung Washingtons zurück, der Iran sei an Verschwörungen zur Ermordung Trumps beteiligt gewesen. Er bezeichnete die Anschuldigung der Biden-Regierung als „nichts weiter als einen Versuch, die Beziehungen“ zwischen Teheran und Washington zu sabotieren, indem „der nächsten Regierung Fallen gestellt werden, um ihr den Weg zu erschweren“.


    Baqaei versicherte der neuen US-Regierung außerdem, dass Teheran fest an einem Atomprogramm für friedliche Zwecke festhält. Er kündigte an, dass Rafael Grossi, der Leiter der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), am Mittwochabend in Teheran eintreffen werde.

    Insgesamt deuten Baqaeis Äußerungen darauf hin, dass der Iran hofft, dass es zwischen Trump und Netanjahu noch eine Einigung geben kann. Der entscheidende Punkt wäre hier die Bemerkung gewesen, die Trump am 6. November mit großer Bedachtsamkeit in seine Siegesrede einfließen ließ: „Ich werde keinen Krieg beginnen. Ich werde Kriege beenden.“


    Trump hatte während seines Wahlkampfs erklärt: „Ich will dem Iran keinen Schaden zufügen, aber sie dürfen keine Atomwaffen haben.“ Teherans Konsultationen mit Grossi sind eine Reaktion auf Trumps Bedenken. Das ist klug gedacht. Die nicht provokative Haltung des Iran würde bedeuten, dass es kein Alibi für einen Angriff auf den Iran gibt.

    Allerdings bleibt das „bekannte Unbekannte“ bestehen   – nämlich die Vergeltung des Iran für den israelischen Angriff am 26. Oktober. Am 2. November versprach der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei in einem von den iranischen Staatsmedien veröffentlichten Video eine „vernichtende Antwort“ auf den israelischen Angriff. Es ist denkbar, dass die Zeit bis zum 20. Januar, wenn Trump vereidigt wird, kritisch sein wird.

    In der Zwischenzeit wurde diese Woche bekannt, dass der Iran und Saudi-Arabien ihrer Entspannungspolitik neuen Schwung verliehen haben, was sich nun in der Solidarität Riads und der offenen Unterstützung des Iran in seiner wachsenden Konfrontation mit Israel manifestiert.

    Angesichts der wachsenden Spannungen in der Region besuchte der Stabschef der saudi-arabischen Streitkräfte, Fayyad al-Ruwaili, am 10. November Teheran und traf sich mit seinem iranischen Amtskollegen General Mohammad Bagheri. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian sprach am Telefon mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Rahmen eines Gipfeltreffens der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC)   – Arabische Liga in Riad am 11. und 12. November. Der Iran hat MbS zu einem Besuch in Teheran eingeladen!

    Zwei äußerst bedeutende Höhepunkte des Gipfeltreffens in Riad waren zum einen die Eröffnungsrede des saudischen Prinzen, in der er Israel davor warnte, den Iran anzugreifen. Dies markierte eine historische Wende Riads in Bezug auf den Konflikt zwischen Teheran und Israel und eine Abkehr von der von den USA unterstützten Normalisierung der Beziehungen zu Jerusalem.

    MbS sagte auf dem Gipfel, dass die internationale Gemeinschaft Israel dazu verpflichten sollte, „die Souveränität der islamischen Republik Iran, unseres Bruders, zu respektieren und sein Land nicht zu verletzen“.


    Nochmal: Saudi-Arabien beschuldigte Israel zum ersten Mal, „Völkermord in Gaza“ zu begehen. MbS teilte den in Riad versammelten Staats- und Regierungschefs mit, dass das Königreich „seine Verurteilung und kategorische Ablehnung des von Israel begangenen Völkermords am brüderlichen palästinensischen Volk“ erneuere ...

    Trump wurde darauf hingewiesen, dass er in Westasien auf eine radikal andere geopolitische Landschaft trifft als in seiner ersten Amtszeit als Präsident. Das Übergangsteam von Trump hält sich bedeckt und bietet NatSec Daily eine Standarderklärung an, dass Trump „die notwendigen Maßnahmen ergreifen“ wird, um „unser Land zu führen“ und „den Frieden durch Stärke wiederherzustellen“. Aber die Alarmglocken läuten.

    Die wichtigsten Säulen von Trumps „Maximaldruck“-Strategie gegen Teheran   – die Isolierung des Iran und die Erhöhung des wirtschaftlichen Drucks bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer glaubwürdigen Androhung militärischer Gewalt als Abschreckung   – sind ins Wanken geraten.

    Andererseits vermitteln der massive Angriff mit ballistischen Raketen auf Israel am 1. Oktober und das kolossale Scheitern des israelischen Luftangriffs auf den Iran 26 Tage später in ganz Westasien die klare Botschaft, dass Israel nicht mehr die dominierende Militärmacht ist, die es einmal war   – und dass ein neuer Sheriff in der Stadt ist. Trump wird die Auswirkungen beider Seiten dieser Angelegenheit mit einem geringeren diplomatischen und geopolitischen Kapital der USA bewältigen müssen.

    Unterdessen vertieft Teheran auch seine Zusammenarbeit mit Russland, was Trumps Iran-Politik eine neue, riesige Komplexität in der Größenordnung der Ukraine verleiht. Während die USA in Eurasien Verbündete haben, ist Trump in Westasien ziemlich allein.


    Die drastische Isolation der USA wird durch die Ankündigung von Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch, dass die Türkei, ein NATO-Mitgliedsland, alle Beziehungen zu Israel abgebrochen hat, auf dramatische Weise deutlich. Erdogan teilte dies Journalisten an Bord seines Flugzeugs nach einem Besuch in Saudi-Arabien mit. Ein regionaler Trend zur Ächtung Israels ist jetzt sichtbar und wird sich voraussichtlich ausweiten und vertiefen.

    Auf dem Gipfel in Riad schloss sich die Afrikanische Union mit der Arabischen Liga und der OIC zusammen und unterzeichnete am Dienstag ein dreiseitiges Abkommen zur Einrichtung eines Mechanismus zur Unterstützung der palästinensischen Sache, der über die Sekretariate der drei Organisationen koordiniert wird und eine entscheidende Rolle bei der Stärkung ihres Einflusses in internationalen Foren spielen wird. Der saudische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan erklärte, dass die drei Organisationen von nun an international mit einer Stimme sprechen werden.

    Noch während der Gipfel in Riad zu Ende ging, telefonierte Kronprinz Salman am Mittwoch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. In der Kreml-Mitteilung hieß es, dass die beiden Staats- und Regierungschefs „ihr Engagement für den weiteren konsequenten Ausbau“ der russisch-saudischen Beziehungen bekräftigten und insbesondere „die Bedeutung einer weiterhin engen Abstimmung innerhalb der OPEC Plus betonten und die Wirksamkeit und Aktualität der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen zur Gewährleistung eines Gleichgewichts auf dem globalen Energiemarkt hervorhoben“.

    Zum palästinensisch-israelischen Konflikt wurde in der Mitteilung des Kremls mit Zufriedenheit festgestellt, dass „die prinzipiellen Ansätze Russlands und Saudi-Arabiens in Bezug auf die Beilegung des Nahostkonflikts im Wesentlichen identisch sind“.

    Die Initiative von MbS, sein Gespräch mit Putin wiederzubeleben, kann nur vor dem Hintergrund der tiefgreifenden Bedenken in Riad hinsichtlich der Trump-Netanyahu-Bromance und des Schreckgespenstes eines möglichen regionalen Krieges gesehen werden, der die Region heimsucht, weil Israel durch die nahtlose Unterstützung der USA ermutigt wird, die es in den kommenden vier Jahren für die zionistische Sache erwartet.


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    Quelle: Indian Punchline

    https://www.indianpunchline.com/west-asia-reacts-to-trumps-dalliance-with-zionism/


    Die Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus


    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=6408&mailid=2395


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    14.11.2024

    Trumps bisherige Israel-Politik. Eine Zeitleiste

    jungewelt.de, 15. November 2024, von Knut Mellenthin



    6. Dezember 2017: Die USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Die US-Botschaft soll dorthin verlegt werden. Am 14. Mai 2018, dem 70. Jahrestag der israelischen Unabhängigkeitserklärung, wird sie mit einem Festakt eröffnet.

    14. Oktober 2017: Austritt der USA aus der UNESCO. Israel folgt kurz darauf. Formaler Streitpunkt ist die Einstufung historischer jüdischer Stätten in besetzten Gebieten als palästinensisches Kulturerbe.

    8. Mai 2018: Die USA verlass...


    Artikel-Länge: 3038 Zeichen

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    Info: https://www.jungewelt.de/artikel/487806.nahost-trumps-bisherige-israel-politik-eine-zeitleiste.html


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    Weiteres:




    IDF-Soldat reagiert auf Trumps Wahlsieg


    Screenshot_2024_11_14_at_23_34_06_Weltnachrichten_CNN

    Video  Dauer 00:41 min
    A video circulating online shows an IDF soldier firing heavy weaponry in celebration of Donald Trump’s election victory.

    Ein Video, das online zirkuliert, zeigt einen IDF-Soldaten, der schwere Waffen zur Feier von Donald Trumps Wahlsieg abfeuert.

    00:41 - Quelle: CNN

    Weltnachrichten 16 Videos


    Info: https://edition.cnn.com/2024/11/07/world/video/idf-soldier-trump-election-reaction-ldn-digvid


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    14.11.2024

    Screenshot_2024_11_14_at_23_01_02_2693d967_6a52_4178_beac_eb5d3533cc76.jpg_JPEG_Grafik_1667_563_Pixel_Skaliert_76_

    Israelische Soldaten sprechen über die besetzten Gebiete
    Sehen Sie diese E-Mail in Ihrem Browser
    mailchi.mp/breakingthesilence/there-is-no-liberty-in-occupation, besucht 14.11.2024, 23 Uhr
    (übersetzt aus dem Englischen mit beta)

    Liebe Freunde,
    Die Frist der USA zur Verbesserung der humanitären Bedingungen im Norden des Gazastreifens ist abgelaufen, und die Massenbombardements- und Hungerkampagne der IDF zur Ausweisung ihrer Bewohner hat sich verschlechtert. Die IDF erklärte eindeutig - die Bewohner dürfen nicht zurückkehren.

    Mit anderen Worten: ethnisch säubern die Gegend.

    Nachdem die IDF Gaza bereits in zwei Teile mit einem ständig wachsenden Netzarim-Korridor (benannt nach einer Siedlung, die 2005 aus Gaza vertrieben wurde) einen weiteren Korridor im Norden zerlegte, der Gaza-Stadt von Jabalya, Beit Hanoun und Beit Lahia abgeschnitten hatte. Eine Belagerung innerhalb einer Belagerung innerhalb einer Belagerung.

    Im Oktober verringerte die IDF drastisch die Höhe der Hilfe, die in den Norden des Gazastreifens eindrang, und öffentlich erklärte, dass niemand mehr einen Monat lang nördlich von Gaza-Stadt einreisen würde. Bei dem Versuch, dies für die Öffentlichkeit zu rechtfertigen, behauptete die IDF, dass es keine Zivilisten in der Gegend gäbe - eine eklatante und abscheuliche Lüge.

    Hinzu kommt, dass die Massenbomben-Kampagne im Norden Gazas im vergangenen Monat durchschnittlich jeden Tag Dutzende getötet hat. Die sogenannten „präzisen“ Bombenanschläge wurden durch den Einsatz von ungenauen Artilleriegranaten verschlimmert. Eine absichtliche Absicht zu zerstören, so viel wie möglich.

    Letzte Woche sagte die IDF Brig-Gen Itzik Cohen, die derzeit die Division mit Jabalya kommandiert, israelischen Nachrichtenagenturen "es gibt keine Zivilisten mehr" nördlich des neuen Korridors, aber 36 Bewohner des Gazastreifens wurden bei einem IDF-Angriff am Sonntag in Jabalya getötet. Die UNO schätzt, dass immer noch Zehntausende Zivilisten dort sind. Fotos zeigen Massen auf der Flucht.
    Die Tendenz der IDF, ein Gebiet „leerer Zivilisten“ in Betracht zu ziehen, sobald es die Bürger zur Evakuierung aufruft, ist nicht neu und sollte nicht als solches behandelt werden. Ähnliche „Tötungszonen“ haben wir 2008 und 2014 gesehen. Sobald die Flugblätter fallen gelassen sind, wird jeder, der in der Gegend zurückgelassen wird, im Wesentlichen zu einem legitimen Ziel.

    "[Unser Brigadekommandant] ging so weit zu sagen, dass dies Krieg war, und im Krieg wie im Krieg sollte keine Berücksichtigung von Zivilisten genommen werden. Du erschießst jeden, den du siehst. Ich paraphrasiere [...], aber derist der Sache sehr klar."
    Operation „Cast Lead“ | Zeugnis 10 | Gaza | 2009

    "Sie sagten uns: "Es sollen keine Zivilisten da sein. Wenn du jemanden säst, schießen.“ Ob es eine Bedrohung darstellte oder nicht, war keine Frage. [...] sie machten deutlich, dass es keine unbeteiligten Zivilisten gab.“
    Erster Sergeant | Infanterie 201
    4

    „Das ist der Standard. Keine Zivilisten sollen in der Gegend sein, das ist die Perspektive. Wir haben jemanden in einem Fenster gesehen, also haben sie ihn gefeuert und getötet", sagte ein Soldat Oren Ziv für +972 Magazine im Juli. Kill-Zonen sind nichts Neues, alles, was wirklich geändert wird, ist das Ausmaß.

    Brig-Gen Itzik Cohen machte auch deutlich, dass es „keine Absicht gibt, den Bewohnern des nördlichen Gazastreifens zu erlauben, in ihre Häuser zurückzukehren“. Zwangsverschiebliche Verlegung, die auch die Grundlage für eine mögliche Neuansiedlung legt.

    Die IDF säubert den nördlichen Gazastreifen ethnisch.
    In den letzten anderthalb Monaten und in der Tat seit Beginn des Krieges hat der IDF-Sprecher kaum Informationen über die unerbittlichen Luftangriffe gegeben, die so viele das Leben gekostet haben. Doch wenn die IDF zu bestimmten Vorfällen Stellung nimmt, sind ihre Aussagen oft vielsagen.

    Mindestens 100 Menschen wurden letzten Monat bei einem einzigen IDF-Angriff auf ein Wohnhaus in Beit Lahia im Norden von Gaza getötet. Die IDF sagte, dass das Gebäude bombardiert wurde, nachdem 4 Soldaten durch einen Sprengsatz in der Nähe getötet wurden und ein "Aussichtspunkt" auf seinem Dach entdeckt wurde. Ein 5-stöckiges Gebäude, etwa 200 Personen - bombardiert für einen "Aussichtsraum".

    Etwa 20 der bei dem Bombenanschlag Verstorbenen waren Kinder. Dutzende waren unter den Trümmern gefangen, von denen einige Schutz suchten, nachdem sie aus den zerbombten Gebieten von Jabaliya und Beit Hanoun vertrieben worden waren. Für einen AusgÃ1⁄4graum. Aber was bedeutet die IDF, wenn sie sagen, dass jemand ein „Aussichtspunkt“ ist?

    Ein Soldat, der 2014 an der Bodeninvasion in Gaza teilnahm, erzählte uns, wie zwei Frauen in einem Obstgarten ins Visier genommen und getötet wurden, weil sie angeblich "Ausschau" waren, weil sie "mit Handys, Reden, Gehen" gesehen wurden und es wurde angenommen, dass sie die Streitkräfte sehen konnten.

    ... Sie überprüfen die Körper, und es waren zwei Frauen [...] und sie waren unbewaffnet. Er kam zurück und wir zogen weiter, und sie wurden als Terroristen aufgeführt. Sie wurden beschossen – also müssen sie natürlich Terroristen gewesen sein.“
    Infanterie | Süd-Gaza-Streifen | 2014
    Wir sehen auch heute das gleiche posthume Marken von Menschen als Terroristen.

    "Das Gefühl im Kriegsraum, und das ist eine abgeschwächte Version, war, dass jeder Mensch, den wir getötet haben, wir ihn als Terroristen gezählt haben", sagte ein IDF-Offizier dem +972 Magazine im Juli.

    Die IDF behauptete auch, dass die Opferzahlen von Beit Lahia unzuverlässig seien und "nicht mit den Informationen im Besitz der IDF übereinstimmen". Die Rechtfertigungen ändern sich nie, ebenso wenig wie die Ansprüche auf überhöhte Zahl von Opfern, nur die Daten und Orte.

    Kinder wurden vom Antlitz der Erde gewischt, Retter arbeiteten verzweifelt daran, Schutt von Hand zu bewegen, und die IDF antwortete, dass "eine Reihe von Fotos, die auf Medienkanälen ausgestrahlt wurden, in der Vergangenheit veröffentlicht wurden und nichts mit dem aktuellen Angriff zu tun haben".
    100% Kühnheit, 0% Schande.


    Wir sehen die Ergebnisse der jahrelangen Entmenschlichung, in denen die Menschen auf Zahlen reduziert werden. Reduziert auf "Aussichten", die bei "Präzisionsschlägen" mit „widersprüchlichen Berichten“ von Massen-"Kollateralschäden" getötet wurden. Nur einige der unzähligen Phrasen und Konzepte, die wir verwenden, um unser Gewissen zu reinigen.

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    Zusätzliche Lese- und Betrachtungsvorschläge
    Unser Exekutivdirektor, Nadav Weiman, sprach kürzlich auf einer Konferenz, die sich den Zeugenaussagen des Krieges in Gaza widmete. Die Konferenz fand von The Partnership for Peace and Local Call in Tel Aviv, 20. Oktober24 statt.
    Klicken Sie auf die Bilder, um sie vollständig zu lesen und zu sehen

    Wie wir in Gaza gekämpft haben
    Viele Soldaten haben uns ihre Zeugenaussagen über frühere israelische Militärkampagnen im Gazastreifen gegeben. Zurückblicken kann helfen, die Realität zu verstehen, die wir sehen, und die Entscheidungen, mit denen wir heute konfrontiert sind.
    Klicken Sie auf die Bilder, um die vollständigen Zeugenaussagen aus
    Operationen "Gastleiter" und "Schutzrand"


    Info: https://mailchi.mp/breakingthesilence/there-is-no-liberty-in-occupation-7226781?e=b84d51c902


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    14.11.2024

    Deutschland  – Staat ohne Souveränität im Wachkoma

    seniora.org, vom 13. November 2024, René Zittlau  – 09.11.24  – übernommen von https://voicefromrussia.ch

    Was scheitern musste, ist gescheitert und wird solange scheitern und im Wachkoma liegen, bis die Bundesrepublik zum souveränen Staat wird.  – Analyse zu Grundsätzlichem.

    Betrachtet man die gegenwärtige Situation mit kühlem Auge, kann man sich nur wundern, wie ein Land, das bis vor 90 Jahren kulturell, wissenschaftlich und industriell Maßstäbe setzte, komplett den Kompass verlieren konnte.

    Zuerst wurde es von Hitler zerstört   – die Deutschen ließen das zu. Dann wurde Deutschland zu einem Vasallen   – die Deutschen ließen das zu. Schließlich brachten sie es fertig, mit der inkompetentesten Führung, die man sich erträumen konnte, das einstige Industriejuwel des Globus an die Wand zu fahren. Eine neue Regierung mit Merz als Bundeskanzler wird daran nichts ändern, da er bereits vom Hegemonen gekauft und bezahlt wurde.

    Dieser Artikel befasst sich somit nicht mit dem politischen Kindergarten in Berlin, der kaum in Worte zu fassen ist, sondern versucht, das grundsätzliche Problem dieses an sich großartigen Landes zu beschreiben und Denkanstöße zu vermitteln.


    Ein Blick zurück   – die Entstehung der BRD

    „Wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“

    Wolfgang Schäuble am 18. November 2011 auf dem EBC, dem European Banking Congress in Frankfurt / Main.

    Wolfgang Schäuble

    Die in ihrer Klarheit und Eindeutigkeit viele überraschende Aussage Wolfgang Schäubles und ebenso der darin artikulierte Vasallenstatus Deutschlands wird unter anderem belegt durch die Entstehungsgeschichte des hochgelobten Grundgesetzes. Ausgearbeitet wurde es durch sogenannte Parlamentarische Räte. Die Räte waren von den westlichen Besatzungsmächten ernannt und am 1. September 1948 im Bonner Museum König zusammengerufen worden. Somit waren die Mitglieder keineswegs demokratisch legitimiert. Sie wurden mit der Aufgabe betraut, eine vorläufige Verfassung für den westlichen Teil des geteilten Deutschlands zu erarbeiten, das spätere Grundgesetz. 

    Mit dem Beginn der Arbeiten   – deren Rahmen durch die «Londoner Empfehlungen» der westlichen Besatzungsmächte vorgegeben wurde   – begann der Prozess der endgültigen Abspaltung der westlichen Besatzungszonen und der dann folgenden Schaffung eines westdeutschen Teilstaats.

    Die Schaffung des Grundgesetzes erfolgte so auf ausdrückliche Weisung der westlichen Besatzungsmächte. Zusätzlich zu den Vorgaben der «Londoner Empfehlungen» bestellten sie die sogenannten Parlamentarischen Räte wiederholt ein, um deren Arbeit zu kontrollieren und Änderungen in ihrem Sinne vorzunehmen   – insgesamt 36 Mal.

    Das Grundgesetz wurde am 8. Mai 1949 unterzeichnet. Am 23. Mai 1949 trat es in Kraft für die unter Kontrolle der westlichen Alliierten stehenden deutschen Länder, die späteren Bundesländer. 

    Somit ist das Deutsche Grundgesetz gar nicht deutsch, sondern ein Erlass, der inhaltlich von Besatzungsmächten bestimmt wurde. Der Umstand, dass selbst die mit der Implementierung des Grundgesetzes beauftragten Mitglieder ebenfalls von den Besatzungsmächten bestimmt wurden, ist Zeugnis davon.


    Faksimile des unterzeichneten  Grundgesetzes


    Im September des Jahres 1949 erfolgte dann die Konstituierung des nichtgewählten Parlamentarischen Rates als Provisorischer Bundestag der unter der Kontrolle der Westalliierten stehenden deutschen Länder im Bonner Museum König. Dieser setzte die unter strenger Aufsicht der westlichen Alliierten ausgearbeitete provisorische Verfassung als Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft.

    Damit führte ein ungewähltes von den Besatzungsmächten eingesetztes Gremium ein nicht-deutsches Grundgesetz ein, das zur Verfassung erhoben wurde und nach knapp 80 Jahren immer noch in Kraft ist. Wahrlich kein demokratischer Start eines Landes, das sich anschickte, souverän sein zu wollen.

    Das Verhältnis Lehensherr   – Vasall trifft das Verhältnis der westlichen Besatzungsmächte zur BRD sehr gut. Denn ein Lehen ist ein unter der Bedingung von Gegenleistungen verliehener Landbesitz. 

    Ein unter derartigen Bedingungen geborener Staat kann seine volle Unabhängigkeit und Souveränität nur dann erreichen, wenn er die begrenzenden Umstände vollständig beseitigt. Das ist der BRD weder vor 1990 noch danach gelungen. Dabei enthält das Grundgesetz mit Artikel 146 dazu eine Regelung, die zumindest nach 1990 hätte sofort angewendet werden können. Dort heißt es:

    „Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

    Art. 146 Deutsches Grundgesetz

    Wenn deutsche Staatsrechtler und Juristen, welche für ihre Genauigkeit und juristische Trennschärfe bekannt sind, das Parlament nicht dazu zu zwingen vermochten, diesen Artikel in die Tat umzusetzen, lässt das tief blicken.


    Bemühen um Eigenständigkeit bis 1990

    Man muss der politischen Klasse der alten BRD, also jener vor 1990, zugutehalten, dass sie Persönlichkeiten hervorbrachte, die sich immer wieder den Einflussversuchen ihrer angelsächsischen Lehensherren widersetzten, und das durchaus mit Erfolg. Genannt seien hier Willy Brandt, Helmut Schmidt und auch Helmut Kohl.

    Helmut Schmidt, Bundeskanzler 1974-1982, vermochte sich gegen den amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter noch zu behaupten. Wortgewaltig und selbstsicher nannte er Präsident Carter im Zusammenhang mit dem Bau einer Gaspipeline nach Russland, die amerikanischen Interessen widersprach, einen «Erdnussfarmer» und verbat sich amerikanische Einflussnahme   – mit Erfolg.


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    Schwächung bis zur Anbiederung ab 1990

    Nach 1990 waren diesbezügliche politische und vor allem menschliche Qualitäten nur noch sporadisch zu finden und in widersprüchlicher Form. Zu beobachten war und ist, dass die Unterordnung der Kanzler und somit der politischen Führung Deutschlands unter fremde Interessen seither sukzessive zunahm. Bereits mit dem Amtsantritt von Angela Merkel wurde die widerspruchslose Unterordnung Deutschlands unter amerikanische und andere fremde Interessen praktisch zur Staatsraison erhoben. Atom- und Kohleausstieg, grüne Agenda, Migration, Gender- und LGBTQ-Fragen, Russland-Sanktionen, Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt   – alle diese Themen wurden von außen in die deutsche politische Debatte hereingetragen. Die Art, wie mit ihnen dann in Deutschland umgegangen wurde, spielte in erster Linie Interessengruppen außerhalb Deutschlands in die Hände. Der negative Trend gipfelt in der Person von Olaf Scholz. Unter seiner Ägide wurden auch noch die letzten deutschen Interessen aufgegeben.

    «Schaden vom deutschen Volke abzuwenden», Teil des Amtseids nach Art. 56 Grundgesetz, ist Olaf Scholz nicht nachgekommen: 45 Jahre nach Schmidt liess sich dieser Noch-Bundeskanzler die Nordstream-Pipeline unter dem Hintern wegsprengen und schwieg; wir verweisen auf unseren Beitrag vom 15. Februar 2023 «Das Schweigen der Lämmer: Nord Stream Sprengung   – Kriegsakt der USA   – der Westen schweigt».


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    Das Ende der Ampel-Regierung

    Am 6. November entließ der Kanzler Olaf Scholz seinen FDP-Finanzminister und verkündete damit das Ende der «Ampel-Regierung». 

    Bei der Verkündung des seit Wochen und Monaten unvermeidbar im Raum Stehenden wirkte der Regierungschef Olaf Scholz wie fremdgesteuert, wie nicht von dieser Welt. Stimme, Körpersprache, Mimik waren der Situation völlig unangemessen und keineswegs staatstragend. Es sprach ein Kleinbürger in Angst um seine eigenen Pfründe und kein Kanzler in Sorge um den Staat und seine Bürger.

    Ein der Situation nicht gewachsener Olaf Scholz ließ seinen persönlichen Animositäten gegenüber seinem Mitarbeiter Christian Lindner in einer Weise freien Lauf, die in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einmalig gewesen sein dürfte. Olaf Scholz zeigte damit aller Welt, dass er bereits auf Grund seiner Persönlichkeit mit der Aufgabe völlig überfordert und einem führenden Staatsamt in keiner Weise gewachsen ist.

    Parallele, nicht abgestimmte Wirtschaftsgipfel von Kanzler und Wirtschaftsminister, auf denen beide ihre Inkompetenz in Wirtschaftsfragen offenbarten, konnten die Situation zuvor nicht beruhigen   – wie auch. Nach diesen Tagen des „Staunens und Wunderns“ kam es schliesslich zu einem Showdown zwischen Bundeskanzler und Finanzminister.

    Während Olaf Scholz wie in einem persönlichen Furor auf seinen entlassenen Finanzminister losging, zeigte jener bei seinem darauf folgenden Statement dem Amt angemessene Contenance und benannte für jedermann nachvollziehbare Gründe seines Handelns.

    Der Bundeskanzler bestand unter anderem auf einer gigantischen Ukraine-Hilfe. Dieser offensichtlich geplante Missbrauch der Schuldenbremse gedachte er Christian Lindner aufzubürden. Dieser stellte sich dagegen und betrachtete ein solches Vorgehen als Bruch des Amtseids und unterstellte dem Kanzler völlige Unkenntnis ökonomischer Zusammenhänge.

    Der improvisierte Auftritt des Wirtschaftsministers Habeck gab der Glaubwürdigkeit dieses Triumvirats den Rest. Habecks Auftritt gab zu erkennen, dass die Zusammenhänge der Auseinandersetzung seiner Kollegen außerhalb seines intellektuellen Horizonts lagen.

    Fazit

    Ob die politischen Ereignisse in den USA einen Einfluss auf das Berliner Geschehen hatten, ist nicht zu sehen und auch nicht relevant. Die wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Probleme der Bundesrepublik, in denen die Ursachen der Regierungskrise zu suchen sind, bestanden unabhängig von den amerikanischen Wahlergebnissen. Sie konnten nur auf Grund der völlig inkompetenten Regierungsführung derart kulminieren. Die künftige Verschärfung dieser Probleme ist absehbar.

    Die Souveränität eines Staates ist kein Wert an sich. Sie ist die Basis für alles, für staatliche, nationale und somit politische Unabhängigkeit, eine conditio sine qua non. Besteht Souveränität, so bringt sie souveräne, selbstbewusste Bürger hervor. Souveräne Bürger wachsen nicht auf Bäumen, sie sind das Ergebnis von souveräner Erziehung zu Hause und umfassender Bildung vom Kindergarten bis zur Universität. Souveräne Bürger schaffen gesellschaftliche Organisationen, Parteien, die ihrerseits staatliche Institutionen hervorbringen, in denen selbstbewusste, souverän denkende Bürger die Interessen der Gemeinschaft zum Tragen bringen; Interessen der eigenen Gemeinschaft, nicht Interessen fremder Mächte.

    Nur eine unabhängige, auf der vollen Souveränität des Staates und ausschließlich an seinen eigenen nationalen Interessen orientierte Politik hätte vermeiden können, dass die BRD in eine derart katastrophale Lage überhaupt geraten konnte. Man fühlt sich 200 Jahre zurückversetzt als Heinrich Heine in Gedanken an Deutschland verkündete:

    «Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.»

    Heinrich Heine in «Nachtgedanken»

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    Quelle: Stimme aus Russland

    https://voicefromrussia.ch/deutschland-staat-ohne-souveranitat-im-wachkoma/

    Mit freundlicher Genehmigung übernommen


    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=6404&mailid=2394


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, awie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    14.11.2024

    „Verfolgung im Gefängnis“ von Dr. Reiner Fuellmich

    uncutnews.ch, Oktober 14, 2024 , Rhoda Wilson via The Exposé, Von Rhoda Wilson

    Dr. Reiner Fuellmich, der seit einem Jahr in einem deutschen Gefängnis sitzt, nachdem er in Mexiko von deutschen Behörden entführt wurde, hat über sein Leben im Gefängnis geschrieben.

    „Die Gefängnisbeamten sagten mir, dass sie noch nie erlebt hätten, dass ein Angeklagter wegen einer einfachen Straftat (und nicht wegen eines schweren Verbrechens oder einer terroristischen Handlung) länger als elf Monate in Untersuchungshaft gehalten, in Einzelhaft gehalten und vor allem in Handschellen und Fußfesseln zu Gerichtsverhandlungen gebracht wurde“, schreibt er.


    Reiner Fuellmich – Politischer Gefangener

    Folgendes wurde von Laufpass am 10. Oktober 2024 veröffentlicht.

    Ein Bericht von Dr. Reiner Fuellmich über seine Haftbedingungen in der Göttinger Hochsicherheitsanstalt Rosdorf als Antwort an die Autorin Kerstin Heusinger, Deutschland-Korrespondentin der französischsprachigen Online-Publikation BAM! Mit exklusiven Fotos aus dem Gerichtssaal und Skizzen.

    Folgendes ist von Dr. Reiner Fuellmich

    7:00 Uhr: Gerichtsverhandlung für den Bürgerrechtler und Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich

    Schwer bewaffnete Beamte mit Pistolen und Maschinenpistolen, die mit kugelsicheren Westen ausgestattet sind, empfangen mich. Sie versuchen, mich zu überzeugen, eine kugelsichere Weste anzuziehen, was ich konsequent ablehne. Dann lassen sie mich eine Verzichtserklärung unterschreiben, die sie von der Haftung befreit, falls ich durch Schüsse verletzt oder getötet werde.

    Einer der Beamten durchsucht meinen Körper und zwingt mich dann, mich auf einen Hocker zu knien, wie er es jedes Mal tut, während er mir Handschellen anlegt.


    Er bindet mir einen breiten Ledergürtel um die Taille und legt mir dann Handschellen an, die mit Ketten am Gürtel befestigt sind, die wiederum mit einem großen Vorhängeschloss gesichert sind.


    Die Fußfesseln zwingen mich zu sehr kleinen Schritten, was das Ein- und Aussteigen in das Transportfahrzeug erschwert. Wenn ich so stolpern würde, könnte ich meinen Fall nicht abfangen und würde mir wahrscheinlich die Handgelenke brechen.


    Die Gefängnisbeamten sagten mir, dass sie noch nie erlebt hätten, dass ein Angeklagter wegen einer einfachen Straftat (und nicht wegen eines schweren Verbrechens oder einer terroristischen Handlung) länger als elf Monate in Untersuchungshaft gehalten, in Einzelhaft gehalten und vor allem in Handschellen und Fußfesseln zu Gerichtsverhandlungen gebracht wurde.

    Vor Gericht wurde ich in den Keller gebracht, in eine geflieste Zelle mit einer einfachen Holzbank. Der Keller wird zynischerweise „der Keller“ genannt. Erneute Leibesvisitation. Dann muss ich warten, bis ich in Handschellen in den Gerichtssaal geführt werde. Jedes Mal, wenn die Verhandlung unterbrochen wird, werde ich erneut in Handschellen gelegt und „in den Keller“ gebracht.

    Jedes Mal, wenn ich aus dem Gerichtssaal zurückkam, wurde ich in einem Durchgangsraum vollständig entkleidet, um eine gründliche Leibesvisitation durchzuführen.


    Schikane, Demütigung, Bestrafung

    Herr D., der stellvertretende Direktor, der für die Untersuchungshaft zuständig ist, ordnete meine vollständige Isolierung mit der Begründung an, dass mein Rechtsbeistand für andere Häftlinge sie zu einem Aufstand anstiften könnte.

    Das Gefängnis Rosdorf ist in zwei Bereiche unterteilt: Strafhaft (400 Insassen) und Untersuchungshaft (80 Insassen), wo ich seit dem 13. Oktober 2023 inhaftiert bin.

    Die Untersuchungshäftlinge sind auf 4 Ebenen verteilt. Diejenigen, die als besonders gefährlich oder gefährdet gelten, werden auf Ebene A0 isoliert, wo die Sicherheit erhöht und zusätzliche Einschränkungen auferlegt werden. Ich wurde dort untergebracht.



    Wie den anderen Insassen der Stufe A0 ist es mir strengstens untersagt, mit anderen Insassen zu sprechen.

    Seit 11 Monaten habe ich keinen Internetzugang, keinen Computer und kein Handy. Ich darf nur fernsehen. Mein einziger Kontakt zur Außenwelt ist mein Anwalt und die 3 Stunden pro Monat für Besuche oder Telefonate mit meiner Familie. Ja, insgesamt 3 Stunden pro Monat.

    Meine Isolation geht so weit, dass selbst mein täglicher Spaziergang im Hof allein erfolgen muss. Dieser einstündige Spaziergang wird ausgesetzt, wenn ich dabei erwischt werde, wie ich mit einem anderen Insassen kommuniziere, und sei es nur durch ein Handzeichen. Ja, wenn ich mit einem Mithäftling durch die Gitterstäbe eines Fensters einen Gruß austausche, und sei es nur ein Kopfnicken, werden er und ich sofort bestraft.

    Alle Disziplinarmaßnahmen werden ohne Angabe von Gründen und ohne die Möglichkeit einer Berufung verhängt.


    Jeder ist schuldig!

    Die Behandlung von Untersuchungshäftlingen ist besonders schlecht und grenzt an Folter. Herr D., der die Untersuchungshaft leitet und auch als Sozialarbeiter tätig ist, macht kein Geheimnis aus seinen Überzeugungen: Er glaubt, dass man schuldig ist, wenn man in Untersuchungshaft ist.

    Seine Missachtung der Unschuldsvermutung ist der Hauptgrund für meine Unterbringung in Einzelhaft.

    Er hat schwere und vorsätzliche Pflichtverletzungen begangen, die ich miterlebt habe. Diese Verstöße wurden von der Gefängnisleitung vertuscht. Die Sicherheitsbeamten führen die erhaltenen Befehle bis auf zwei Ausnahmen ohne Reue wie Roboter aus.

    Am 8. August 2024 bat ich um ein Gespräch mit der stellvertretenden Direktorin des Gefängnisses. Ich teilte ihr mit, dass während meiner Abwesenheit für die Prozesse persönliche Gegenstände und Dokumente aus meiner Zelle verschwunden waren. Die Zellen werden normalerweise regelmäßig nach strengen Regeln durchsucht. Diese Diebstähle ereigneten sich außerhalb der offiziellen Inspektionen, die protokolliert werden.

    Verfolgung: Dr. Reiner Fuellmich bezieht sich auf den Fall Redzep

    Die ganze Schwere der Situation zeigt sich in den Angriffen auf den Untersuchungshäftling Kevin Redzep, der schwer verletzt wurde. Er hat mir erlaubt, seinen Namen und seine Geschichte zu veröffentlichen. Er stammt aus Montenegro und obwohl er intelligent ist und mehrere Sprachen spricht, kann er nicht fließend Deutsch lesen oder schreiben. Er wurde auf eine Station verlegt, auf der mehrere gewalttätige Insassen oder wegen vorsätzlichen Mordes Angeklagte untergebracht waren. Von seinen Mitgefangenen wurde er als „Zigeuner“ beschimpft, bedroht und bat Herrn D. um Hilfe, der sich jedoch weigerte, ihn zu den gefährdeten Gefangenen zu bringen. Am nächsten Tag wurde Kevin Redzep beim Gehen von drei Mithäftlingen angegriffen. Er wurde mit einer Glasflasche so schwer am Kopf verletzt, dass das Jochbein über seinem linken Auge zerschmettert wurde und sein Augenlicht gefährdet war.

    Am 9. Juli 2024 musste sich Kevin Redzep einer Operation unterziehen, bevor er zur Erholung ins Gefängnis Rosdorf zurückkehren konnte. Es kam zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung mit fünf oder sechs Gefängnisbeamten, die ihn zu Boden warfen und ihn erneut am Kopf verletzten. Herr D. ordnete daraufhin die Isolierung des bereits schwer traumatisierten Kevin Redzep an.

    Kevin Redzep, der Herrn D., die Justizvollzugsanstalt und das Land Niedersachsen wegen Körperverletzung verklagen wollte, bat mich um Hilfe. Als Herr D. erfuhr, dass ich diesen Gefangenen beraten und ihm einen Anwalt besorgt hatte, verschwand Kevin Redzep. Es wird vermutet, dass er in eine andere Justizvollzugsanstalt verlegt wurde. Seitdem versucht Rechtsanwalt Wörmer, mein Anwalt, vergeblich, ihn zu finden, in der Hoffnung, dass er noch am Leben ist.

    Ein Lichtblick

    Trotz der drohenden Disziplinarstrafen zeigen die Untersuchungshäftlinge Solidarität mit mir. Sie ermutigen mich. Zum Beispiel rufen sie mir zu: „Gib nicht auf, mach weiter.“

    Einige Gefängnisbeamte haben den Schwindel mit der Pandemie durchschaut und wissen, dass mein Prozess eine Scheinjustiz ist, die von den Geheimdiensten inszeniert wird. Sie lassen mich das wissen und wünschen mir einen guten Ausgang.

    Was mir am meisten hilft, ist die enorme Unterstützung der internationalen Öffentlichkeit.

    Ich erhalte eine große Anzahl von Briefen, die von der Gefängnisverwaltung nicht einmal gelesen werden. Ich lese alle Briefe und bin unendlich gerührt von der Zuneigung, die sie mir entgegenbringen. Ich versuche, so viele Briefe wie möglich zu beantworten.

    Manchmal sehe ich die Mahnwachen und die Menschen, die mich begrüßen, wenn ich im Transportfahrzeug zum Gericht sitze.

    Ich spüre die bemerkenswert starke Verbindung zu all denen, die mich unterstützen. Es ist diese Verbindung, die es uns ermöglicht, Widrigkeiten gemeinsam zu überwinden.

    Zweimal pro Woche muss ich mich beim medizinischen Dienst untersuchen lassen, weil ich mich geweigert habe, Blut abzunehmen. Ich habe argumentiert, dass jede medizinische Handlung, insbesondere jede invasive medizinische Handlung, eine Verletzung der körperlichen Unversehrtheit darstellt, wenn der Patient nicht freiwillig zustimmt. Ich werde daher regelmäßig untersucht, weil ein Gefangener, der an Tuberkulose leidet, möglicherweise Menschen angesteckt hat, mit denen er in Kontakt kam.

    Einer der Gefängnisärzte drückte sein Mitgefühl für meine Arbeit aus. Er erklärte mir auch, dass das medizinische Personal der Meinung sei, dass die Gesundheit vieler Häftlinge mit der Haft unvereinbar sei. Die Gefängnisleitung zieht es jedoch vor, diese Tatsache zu ignorieren.

    Nachdem ich persönlich gesehen habe, was in der Untersuchungshaft passiert – die Aussetzung der Grundrechte der Angeklagten, ihre Schwierigkeiten, Zugang zu einer Verteidigung zu erhalten, die sich wirklich um ihr Schicksal kümmert – bin ich überzeugt, dass Gefängnisse nur denen zugutekommen, die von ihnen profitieren, wobei die Untersuchungshaft lukrativer ist als die Haft nach dem Prozess.

    Ich habe keinen Angeklagten getroffen, den ich als „böse“ bezeichnen würde. Ich habe viele, wirklich viele Untersuchungshäftlinge getroffen, die mir unschuldig erschienen oder die vor allem eine therapeutische Behandlung benötigen, wie ein Gefängnisarzt zugab.

    Wenn wir nicht einige Gefängnisse für einige Soziopathen bräuchten, zum Beispiel für diejenigen, die für die Pandemie, die Kriege, die Massaker wie in Gaza und für die korrupten Leute des Systems verantwortlich sind, wäre ich für die Abschaffung der Gefängnisse.







    Diese Aussage wurde von Dr. Reiner Fuellmich am Telefon seiner Anwältin Katja Wörmer aufgezeichnet und von Kerstin Heusinger ins Französische übersetzt. Fotos und Skizzen: Kerstin Heusinger. Plan seiner Zelle: Dr. Reiner Fuellmich. Konzept und Design des Originalartikels: Michel Caulea und Karo.

    Quelle: ‘Persecution in Prison’ by Dr. Reiner Fuellmich



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    Info: https://uncutnews.ch/verfolgung-im-gefaengnis-von-dr-reiner-fuellmich/


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    14.11.2024

    Polens Präsident räumt wahren Zweck von US-Raketenanlage ein

    freedert.online, 13 Nov. 2024 21:35 Uhr

    Die Raketenabwehranlage in Redzikowo ist nicht dazu da, ballistische Raketen aus Iran abzufangen, sondern dafür, Polen in die Einflusszone der USA und weg von Russland zu bewegen, enthüllte Polens Präsident Andrzej Duda.


    © Kancelaria Prezydenta @prezydentpl


    Duda vor der Einweihung


    Die Einrichtung Aegis Ashore an der Ostseeküste wurde Anfang der 2000er vorgeschlagen, nachdem die USA aus dem ABM-Vertrag ausgetreten waren. Washington sicherte Moskau damals zu, die zukünftigen Stützpunkte in Rumänien und Polen richteten sich nicht gegen Russland, sondern gegen "Schurkenstaaten" wie Iran oder Nordkorea.


    Trump wird Polens Ambitionen zähmen





    Analyse

    Trump wird Polens Ambitionen zähmen






    Bei seiner Rede auf der Einweihungszeremonie des Stützpunktes Redzikowo am Mittwoch zitierte Duda die Worte des damaligen polnischen Präsidenten, Lech Kaczynski, und enthüllte dabei den wahren Zweck des Raketenstützpunkts.

    "Andrzej, diese Raketen werden nicht Polen verteidigen", zitierte Duda. "Sie werden tatsächlich weit, weit von Polen entfernte Gebiete vor Raketen schützen, die möglicherweise, beispielsweise von Iran, gestartet werden könnten. Aber das wird ein amerikanischer Raketenstützpunkt, der einige der größten Geheimnisse der Vereinigten Staaten enthält, und den die Vereinigten Staaten bewachen werden."

    "Und das ist sehr wichtig, denn dieser amerikanische Stützpunkt wird auf unserer Erde, in Polen gebaut", fuhr Duda mit dem Zitat seines Vorgängers fort. "Und von dem Augenblick an, da dieser Stützpunkt hier steht, wird die ganze Welt deutlich sehen, dass das nicht länger Russlands Einflusszone ist. Und aus der polnischen Sicht ist das strategisch das Allerwichtigste."

    Wieder für sich selbst sprechend, fügte Duda hinzu, er sei erfreut, dass die USA jetzt 10.000 Soldaten in Polen hätten, und sagte, amerikanische Soldaten seien auf dem Boden seines Landes stets willkommen.


    "Wenn irgendwo in der Welt jemand unglücklich damit ist, amerikanische Soldaten und einen amerikanischen Stützpunkt zu haben, dann kommt zu uns, wir laden euch herzlich ein", sagte der polnische Präsident. "Wir werden euch immer freudig willkommen heißen." Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski, der ebenfalls bei der Zeremonie sprach, sagte, es sei "kein Zufall", dass Warschau und Washington das Abkommen über den Stützpunkt nur wenige Tage nach dem russisch-georgischen Krieg im August 2008 unterzeichnet hätten.


    Geschichte zu ignorieren rächt sich – Polen und Ukraine erneut im Zwist





    Meinung

    Geschichte zu ignorieren rächt sich – Polen und Ukraine erneut im Zwist





    Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz nannte die Einweihung des Stützpunkts "ein außerordentliches Ereignis in der Sicherheitsgeschichte Polens" und einen weiteren Beleg dafür, dass Warschau "ein guter Verbündeter" der USA sei. Er merkte an, polnische Truppen hätten neben den Amerikanern in Afghanistan und im Irak gekämpft, noch vor dem Beitritt zur NATO.

    Moskau hat schon lange darauf bestanden, dass Washingtons Behauptungen über den Zweck der Aegis-Stützpunkte unehrlich seien und dass ihr wirklicher Zweck darin bestünde, die Infrastruktur der NATO ostwärts auszudehnen, um Russland einzuhegen. Kremlsprecher Peskow sagte am Mittwoch, Russland werde auf die Einweihung von Redzikowo reagieren, indem es "angemessene Maßnahmen zur Herstellung der Parität vornimmt".


    Mehr zum Thema ‒ Rüsten gegen die Russen: EU will Kohäsionsfonds zweckentfremden


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/225850-polens-praesident-gesteht-wahren-zweck


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    14.11.2024

    Syrien: Ukrainer bilden Terroristen in Idlib für Drohneneinsätze aus

    Ukrainische Kämpfer bereiten Terroristen der Gruppe "Haiat Tahrir asch-Scham" auf Angriffe gegen russische und syrische Truppen in Syrien vor. Syrische Sicherheitskräfte berichten, dass eine Reihe von ukrainischen Soldaten illegal in die Provinz Idlib gereist sei.


    Dort schulen sie die Kämpfer der Gruppierung in der Herstellung und im Einsatz von Drohnen. Mehr dazu berichtet RT-Militärkorrespondent Roman Kossarew vor Ort.


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    Info: https://freedert.online/kurzclips/video/225857-syrien-ukrainer-bilden-terroristen-in


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