23.07.2020

Demo 01.08.2020 / BERLIN

Die Initiativen QUERDENKEN – 711 und NICHTOHNEUNS haben für den 1. August 2020 eine Demonstration auf der Straße des 17. Juni in Berlin (Neuer Ort) unter dem Titel „Das Ende der Pandemie – Der Tag der Freiheit“ angemeldet.

                      11:00 Uhr Aufzug vom Brandenburger Tor

                      15:30 Uhr Hauptkundgebung auf der Straße des 17. Juni

Info: https://querdenken-711.de

Kommentar:  Hier bei https://demo.terminkalender.top steht zusätzlich der Eintrag: "2020-08-01   Samstag   10117 Berlin   20:00 Uhr Reichstag    Sturm auf den Reichstag"

  • Soll um 20 Uhr wieder ein Sturm auf den Reichstag beginnen?

  • Wer fühlt sich dorthin mobilisiert oder ist das Satire?

  • Will man so den Erfolg dieser Demo schon im Vorfeld neutralisieren?

Gruß an die Demo!      Thomas Bauer

23.07.2020

Das Schweigen der Viren https://multipolar-magazin.de/

multipolar, vom 21. Juni 2020, von OLIVER MÄRTENS, 13 Kommentare

Zitat: 2. Bundesregierung: "Die rasante Verbreitung des Coronavirus in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend"

Dieser Satz findet sich im Protokoll der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 22. März. Das Besprechungsdatum liegt 16 Kalendertage hinter dem Ende der 10. KW, derjenigen Berichtswoche, zu der die Arbeitsgemeinschaft Influenza erstmals repräsentative epidemiologische Daten über akute Atemwegsinfektionen durch SARS-CoV-2 beschrieb. Das veröffentlichte Dokument der AGI wurde laut den Metadaten der pdf-Datei bereits am 11.03.2020, fünf Kalendertage nach dem Ende der 10. Berichtswoche, erzeugt, hatte also zu diesem Zeitpunkt bereits seine endgültige veröffentlichungsfähige Fassung.

Weitere elf Kalendertage später, am 22. März, fand dann die Besprechung mit der oben zitierten Aussage einer "rasanten Coronavirus-Verbreitung" statt. Die repräsentative Faktenlage der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) beim RKI hat diese Behauptung also eineinhalb Wochen im Voraus (!) widerlegt.

Die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag erfolgte wenige Tage später am 25. März. Diese Feststellung widerlegte die AGI also exakt 2 Wochen zuvor!

Direkt am Tag nach der Bundestagssitzung, am 26. März, stellte sich dann heraus, dass der vorangegangene Anstieg der RKI-Fallzahlen im Wesentlichen durch eine Verdreifachung des Testumfanges zwischen der 11. und der 12. Kalenderwoche zustande gekommen war. Der Anteil der positiven Tests am Gesamtumfang stieg dabei nur geringfügig von 6 % auf 7 % an – von einer "rasanten Verbreitung" konnte also keinesfalls die Rede sein.


Zitat:

"Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch."

Dies verwundert, denn:

  • SARS-CoV-2 war ja laut AGI kaum existent.

  • Wenn SARS-CoV-2 nachgewiesen werden konnte, dann galt dies zeitgleich auch für andere respiratorische Viren, vor allem für Influenzaviren.

  • Eine ebenso kritische RKI-Risikobewertung für die Influenza bestand aber nicht.

  • Wenn aber Influenzaviren in den einzelnen Wochen regelmäßig häufiger nachweisbar waren als SARS-CoV-2, zur Influenza jedoch keine so kritische Bewertung bestand, wie erklärt sich dann die anhaltend bedrohlich wirkende Risikoeinschätzung für COVID-19?

  • Und wie erklärt sich die hohe Zahl "laborbestätigter COVID-19-Fälle" in den Täglichen Lageberichten des RKI?

Antworten des Bundesgesundheitsministeriums auf diese und andere Fragen wären also extrem wichtig. Doch außer den Viren schweigt auch das Ministerium. Die Anfrage von Multipolar wurde innerhalb von mehr als einer Woche noch nicht einmal in Teilen beantwortet. Stattdessen verwies das BMG zwischenzeitlich an das RKI. Da das RKI aber bereits seit Monaten in der öffentlichen Kritik steht, ohne nennenswerte materielle Konsequenzen aus dieser zu ziehen, erschien ein Verweis an die dortigen Ansprechpartner nicht angemessen. Vielmehr steht die Fachaufsicht beim BMG in der Pflicht, die Substanz der Kritik zu prüfen und gegebenenfalls auf das RKI einzuwirken, um dort für Abhilfe zu sorgen.

Info: https://multipolar-magazin.de/artikel/das-schweigen-der-viren

22.07.2020

Berlin will die EU auf ein militärpolitisches Grundlagenpapier festlegen. Kern: eine geheimdienstlich erstellte "Bedrohungsanalyse".

German Foreign Policy, 22. Juli 2020
BERLIN (Eigener Bericht) - Die Bundesregierung will zwecks militärischer Fokussierung der EU einen gemeinsamen "strategischen Kompass" verabschieden. Das geplante Strategiedokument soll helfen, den bisherigen Militarisierungsprojekten der Union - etwa PESCO, den EU Battlegroups - eine einheitliche Stoßrichtung zu verleihen sowie die militärische Reaktionsfähigkeit der Union zu verbessern. Angestrebt wird auch die Orientierung der nationalen Aufrüstung in der EU am strategischen Gesamtbedarf der Union. Als das Herzstück des "strategischen Kompasses" gilt eine neue gemeinsame EU-Bedrohungsanalyse, die Berlin noch unter seiner EU-Ratspräsidentschaft erstellen lassen will. Verfasst werden soll sie auf Grundlage von Einschätzungen der nationalen Geheimdienste durch deren EU-Äquivalent, das European Union Intelligence and Situation Centre (EU IntCen). Die Bedrohungsanalyse, die auch Grundlage für künftige EU-Militärinterventionen ist, unterliegt damit keinerlei demokratischer Kontrolle.


Zitat: Als Kernelement des "strategischen Kompasses" ist - eine Premiere in der Geschichte der EU - die Erstellung einer gemeinsamen "Bedrohungsanalyse" sämtlicher Mitgliedstaaten vorgesehen, die bis Jahresende, also noch unter deutscher Ratspräsidentschaft, fertiggestellt werden soll. Die Bedrohungsanalyse ist, wie Wächter konstatiert, als "Dokument der Nachrichtendienste" konzipiert, nicht als "politisches Papier"; sie wird auf der Grundlage inhaltlicher Eingaben der Geheimdienste der Mitgliedstaaten von der zuständigen EU-Einrichtung, dem EU IntCen (European Union Intelligence and Situation Centre) [2], kompiliert. Eine finale Abstimmung der Mitgliedstaaten unterbleibt. Damit ist das Herzstück eines zentralen Grundlagenpapiers der künftigen EU-Außen- und Militärpolitik jeglicher demokratischer Kontrolle entzogen; die Union baut also unter anderem die Entscheidung über künftige Militärinterventionen auf der Vorarbeit von Spionagebehörden auf. Diese haben sich in der Vergangenheit unter anderem durch freie Erfindung von Kriegsgründen und durch die Beteiligung an Verschleppung und Folter von Verdächtigen im Rahmen des "Anti-Terror-Kriegs" hervorgetan.[3]


Zitat: Kramp-Karrenbauer spricht sich klar dafür aus, bei aller Fokussierung der militärischen Planungen auf die EU auch systematisch die Kooperation mit Verbündeten außerhalb der Union zu suchen. So werde die Bundesregierung sich während der deutschen Ratspräsidentschaft dafür einsetzen, etwa das Vereinigte Königreich in PESCO-Projekte einzubinden, teilte sie vergangene Woche vor den Ausschüssen des Europaparlaments mit: Es gelte, auch die britischen Potenziale im Sinne der EU zu nutzen.[6] Ähnliches trifft aus Berliner Sicht auf Norwegen zu. Gänzlich unverzichtbar ist Kramp-Karrenbauer zufolge die fortgesetzte Kooperation mit den Vereinigten Staaten vor allem im Rahmen der NATO: "Wir müssen uns sehr klar vor Augen halten, dass wir in der Europäischen Union insgesamt ein gutes Stück davon entfernt sind, die Fähigkeiten der NATO und der transatlantischen Partner durch eigene EU-Kräfte ersetzen zu können", konstatierte die Ministerin. So verfüge das transatlantische Kriegsbündnis zum Beispiel über bereits seit Jahrzehnten bewährte Kommandostrukturen, die in der EU "erst eingeübt" werden müssten. "Deswegen: Die NATO ist und bleibt für die europäische Sicherheit ein Eckstein", äußerte Kramp-Karrenbauer. Zugleich müsse man allerdings in Rechnung stellen, dass manche Konflikte die Interessen der EU erheblich stärker tangierten als diejenigen der NATO; in solchen Fällen müsse man deshalb eigenständig handlungsfähig sein. Dafür seien eigene militärische Kapazitäten der EU vonnöten.

Auszug:

[1] Interview: Strategischer Kompass soll EU den Weg weisen. bmvg.de 17.07.2020.

[2] S. dazu Eine europäische CIA (II).

[3] S. dazu Es begann mit einer Lüge, Bloßgestellt und 17 Jahre "Anti-Terror-Krieg".

Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8341

21.07.2020

Das Gleichschritt-Szenario der Rockefeller Stiftung wird in Westafrika erprobt

Ein Blog von Norbert Häring, vom 15. 07. 2020

Vor zehn Jahren hat die Rockefeller-Stifung das autokratische Lock-Step-Szenario (Gleich-schritt-Szenario) entworfen und arbeitet offenbar seither emsig an der Umsetzung. Die neueste Initiative in dieser Richtung ist eine Kooperation der von den Rockefeller- und Gates-Stiftungen finanzierten Impfallianz Gavi mit Mastercard und einem auf biometrische Identifikation spezialisierten IT-Unternehmen.

Zitat:

Bevor wir zu der neuen Initiative kommen, will ich kurz an eine Auswahl von Annahmen 

erinnern, die Grundlage des Gleichschritt-Szenarios waren:

  • Eine Viruspandemie mit hoher Ansteckungsgefahr und hoher Sterblichkeit
  • Wenig autoritäre Reaktion der US-Regierung scheitert
  • Autoritärer chinesischer Ansatz funktioniert viel besser
  • Andere Nationen eifern autoritärer, stark überwachender chinesischer Vorgehensweise nach
  • Geschockte Bevölkerungen begrüßen mehr Überwachung
  • … und autoritärere Herrschaft
  • Biometrische Identitätserfassung erhält Auftrieb
  • Eine multipolare IT-Welt mit US-Dominanz
  • Philanthropische Stiftungen werden Teil der Außen- und Sicherheitspolitik der USA

Zitat: Es sei auch daran erinnert, dass die Rockefeller Foundation 2017 die Anschubfinanzierung für ID2020 bereitgestellt hat, eine Initiative, um jedem Weltbürger bis 2030 eine global lesbare biometrische Identität zu geben. Partner sind Microsoft, die Impfallianz Gavi und Accenture. Accenture erschien auf diesem Blog als Verfasser – im Auftrag des Weltwirtschaftsforums – der Kontroll-DystopieThe Known Traveller Digital Identity“.

Vor diesem Hintergrund ist die neue Entwicklung sehr interessant, auf die ich durch einen Artikel von Raul Diego auf MintPress News gestoßen bin.

Zitat: Die philanthropischen Stiftungen Gates Stiftung und Rockefeller Stiftung, die in Wahrheit nicht erst “Teil der Außen- und Sicherheitspolitik der USA” werden müssen, weil sie es schon lange sind, finanzieren die Gavi-Impfstoffallianz und arbeiten in verschiedenen Anti-Bargeld-Allianzen und solchen für die biometrische ID eng mit Mastercard zusammen. Gavi und Mastercard führen nun in Zusammenarbeit mit dem jungen IT-Unternehmen Trust Stamp eine neue biometrische Identitätsplattform ein, zunächst für Westafrika. Damit sollen normale Impfprogramme ebenso unterstützt werden, wie künftige Covid-19-Impfungen.

Zitat: Der Überwachungscharakter der neuen Plattform wird am augenfälligsten dadurch, dass Trust Stamp das gleiche Instrument auch bei Strafverfolgungsbehörden bewirbt.

Zitat: Was wirklich vorgeht verstecken Gavi und Mastercard gekonnt hinter vielen Floskeln und selektiven, irreführenden Teilinformationen. Für mich sieht es sehr danach aus, als ob eine neue Überwachungstechnologie in den ärmsten Ländern Afrikas im Feldversuch getestet werden soll, weil es dort keine Datenschutzregeln gibt und diese Länder auf die Impfprogramme und Finanzhilfen von Gavi, Gates, Rockefeller, Weltbank und Co. angewiesen sind.

Info: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/trust-stamp

Kommentar: Interessant ist das bei Gavi in wikipedia ID2020 mal erwähnt war, jetzt nicht mehr. So auch die Rockefellerstiftung.

Anbei zu sehen wurde die Definition der Gavi geändert. Original war bei Wikipedia über Gates- + Rockefellerstiftung und das Projekt ID2020 ID Chip in Kombiimpfung zu lesen.   -   Die Definition der Gavi geändert: Original war bei Wikipedia Gates+Rockefeller und das Projekt ID2020 ID Chip in Kombiimpfung zu lesen. https://youtu.be/gA7g-x0ZJfI und https://t.me/davebrych_public/324

20.07.2020

Vier Ministerpräsidenten wenden sich gegen US-Truppenabzug

Süddeutsche Zeitung, 19. Juli 2020, 19:04 Uhr, Verteidigung,  Von Claudia Henzler, Stuttgart

Bouffier, Dreyer, Kretschmann und Söder schreiben einen Brandbrief nach Washington. Fast 10 000 Soldaten ohne Absprache aus Deutschland abzuziehen, "macht Amerika kein bisschen sicherer", kritisieren die US-Demokraten.

Zitat: Die Stationierung sei sowohl für die sicherheitspolitische Lage als auch für die transatlantische Partnerschaft von enormer Bedeutung, heißt es in einem Schreiben, das die deutsche Botschaft am Freitag im Auftrag der Ministerpräsidenten verschickt hat. Die Initiative dazu ging von Baden-Württemberg aus.

Zitat: "Diese Partnerschaft verbindet nicht nur unsere beiden Staaten sondern auch ihre Menschen." Die durch die US-Präsenz in deutschen Städten und Gemeinden entstandenen Freundschaften seien ein Band, das die Bürger beider Länder emotional verbinde: "Daher plädieren wir für eine Fortsetzung dieser tiefen Partnerschaft".

Zitat: In Deutschland befinden sich Einrichtungen, die enorme Bedeutung für Einsätze auf mehreren Kontinenten haben. In Stuttgart etwa sitzen die beiden für Europa und Afrika zuständigen Regionalkommandos der Streitkräfte, im benachbarten Böblingen zudem das Kommando der Marineinfanterie für Europa und Afrika. Rheinland-Pfalz ist Standort des Militärflugplatzes Ramstein, des größten US-Stützpunkts außerhalb der USA, sowie des Militärkrankenhauses in Landstuhl. Im bayerischen Grafenwöhr befindet sich der größte Truppenübungsplatz in Europa und das hessische Wiesbaden beherbergt neben dem Europa-Hauptquartier der Landstreitkräfte wichtige Geheimdiensteinrichtungen.

Info: https://www.sueddeutsche.de/politik/truppen-usa-deutschland-1.4972168

Kommentar:  Wenn der Brandbrief der vier MinisterpräsidentInnen die Abzugsgegner darin bestärken soll, dass in ihren Bundesländern "das Rückgrat der US-Präsenz in Europa und der Handlungsfähigkeit der Nato" liegt, dann fehlt dabei auch der Hinweis darauf, dass sich, im Falle eines militärischen Konflikts aus US-strategischem Interesse, die Schlachtfelder vorallem hier in Deutschland befinden werden!         Thomas Bauer

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18.07.2020

Vorabdruck. Nazitäter konnten nach 1945 mit milden Richtern rechnen.                             BRD-Nachkriegsjustiz  -  Laufen gelassen

Junge Welt, vom 13.07.2020, Seite 12 / Thema, von Christoph U. Schminck-Gustavus

Vorabdruck. Nazitäter konnten nach 1945 mit milden Richtern rechnen. Exemplarisch dafür steht Walter Huppenkothen, verantwortlich für die Ermordung von Dietrich Bonhoeffer

Zitat: Joachim Perels (deutscher Politikwissenschaftler; jW) bezeichnet diese Entwicklung als »schrittweise Rechtfertigung der NS-Justiz«, die ein Ergebnis der in den Nachkriegsjahren versäumten Selbstreinigung der Justiz gewesen ist.

Zitat:  Auch Karl Bonhoeffer stellt in seiner 1947 verfassten, aber erst nach seinem Tod 1968 veröffentlichten Schrift »Führerpersönlichkeit und Massenwahn« die Frage, wie die Zukunft dieses Landes mit seiner Vergangenheit zusammenhängt: »Bedeutungsvoller für die Beurteilung des deutschen Volkes und seiner Zukunft ist die Frage, wie es möglich geworden ist, dass ein Regime, in dem in solcher Weise unmenschliche Brutalität, Rechtsbruch jeder Art, absichtliche Vernichtung wertvollen für die Zukunft Deutschlands unentbehrlichen Menschenmaterials, Korruption und maßlose Überheblichkeit zutage traten, sich im deutschen Volk zwölf Jahre halten und über eine Millionengefolgschaft gebieten konnte.«

Die Antwort auf diese Frage lässt Karl Bonhoeffer offen. Ebenso offen bleibt aber auch die strafgerichtliche Abrechnung mit dem Terrorregime, die viel zu oft gar nicht stattgefunden hat.

Info: https://www.jungewelt.de/artikel/382090.brd-nachkriegsjustiz-laufen-gelassen.html

17.07.2020

USA verhängen Sanktionen gegen Nord Stream 2 mit sofortiger Wirkung. Deutsche Wirtschaft fordert sofortige Gegenmaßnahmen

German Foreign Policy, 17. Juli 2020

Zitat: US-Außenminister Mike Pompeo hatte am Mittwoch mitgeteilt, die Trump-Administration setze Zwangsmaßnahmen gegen Unternehmen, die an der Pipeline beteiligt sind, mit sofortiger Wirkung in Kraft. Unmittelbar betroffen sind laut Angaben aus Wirtschaftskreisen rund 120 Unternehmen aus zwölf Ländern Europas, darunter deutsche Konzerne wie Uniper (Ex-EON) sowie die mehrheitlich im Besitz der BASF befindliche Wintershall Dea. Bedroht sind dabei Investitionen von etwa zwölf Milliarden Euro.

Zitat: Die Bundesregierung nennt die Sanktionen explizit "völkerrechtswidrig" und weist sie entschieden zurück. Der Vorsitzende des Ost-Ausschusses - Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft verlangt umgehende Gegenmaßnahmen: "Die EU und Deutschland dürfen sich ... nicht wie ein amerikanisches Protektorat vorführen lassen".

Zitat: Außenminister Maas fordert Washington zu einer Rückkehr zu gemeinsamen Russland-Sanktionen auf.

Zitat: Die neuen US-Sanktionen gegen die Erdgaspipeline Nord Stream 2 beruhen auf dem Countering America's Adversaries Through Sanctions Act (CAATSA), der im Juli 2017 im US-Kongress verabschiedet und am 2. August 2017 von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet worden ist. Das Gesetz sieht eine Verschärfung der Zwangsmaßnahmen gegen Iran, Nordkorea und Russland vor. Mit Sanktionen belegt werden können Unternehmen ebenso wie Einzelpersonen.

Zitat: Mit ihrer Sanktionsankündigung "missachtet die US-Regierung das Recht und die Souveränität Europas, selbst zu entscheiden, wo und wie wir unsere Energie beziehen", äußert Außenminister Heiko Maas: "Die europäische Energiepolitik wird in Europa gemacht und nicht in Washington. Extraterritoriale Sanktionen lehnen wir klar ab."[10] Das Bundeswirtschaftsministerium sprach sich gleichfalls gegen extraterritoriale Sanktionen aus, "denn wir erachten sie als völkerrechtswidrig": "Das ist die klare Haltung der Bundesregierung".

Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8338

16.07.2020

Berlin plant während seiner EU-Ratspräsidentschaft die Einführung eines Sanktionsmechanismus nach US-Vorbild.

German Foreign Policy, 16. Juli 2020
Die Bundesregierung dringt auf die Einführung eines neuen globalen EU-Sanktions-mechanismus nach dem Vorbild von US-Zwangsmaßnahmen. Man wolle sich in diesem Halbjahr dafür einsetzen, "die Kapazitäten" der Union "zur Verhängung und Umsetzung von Sanktionen zu erweitern", heißt es im Programm für die aktuelle deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Bereits im vergangenen Jahr hatten die EU-Außenminister die Arbeiten an einem EU-Gesetz auf den Weg gebracht, das offiziell Menschenrechtsverletzungen bestrafen soll. Faktisch richtet es sich nur gegen Funktionsträger gegnerischer Staaten und schont verbündete Menschen-rechtsverbrecher, dient also, wie sein US-Sanktionsvorbild, als Instrument im globalen Machtkampf.
Zitat:
Dass der geplante European Magnitsky Act entgegen allen Behauptungen vorrangig nicht zur Durchsetzung der Menschenrechte, sondern zum Kampf gegen weltpolitische Rivalen dienen wird, zeigt die Debatte darüber, wer mit Sanktionen belegt werden soll. Genannt werden üblicherweise Personen etwa aus Russland, China, Belarus oder Venezuela - durchweg Staaten, mit denen die EU im Konflikt steht. Nicht genannt werden die USA, obwohl etwa die gegenwärtige CIA-Direktorin Gina Haspel im Jahr 2002 eine Einrichtung in Thailand leitete, in der im Rahmen des damaligen "Anti-Terror-Kriegs" gefoltert wurde. Sanktionen gegen Haspel sind ebensowenig geplant wie Zwangsmaßnahmen gegen US-Verantwortliche für den völkerrechtswidrigen Überfall auf den Irak im Jahr 2003 oder gegen französische und britische Verantwortliche für den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Libyen im Jahr 2011. Weder polnische noch rumänische Funktionsträger müssen fürchten, für den Unterhalt von CIA-Folterlagern in den Jahren nach dem 11. September 2001 auf dem Territorium ihrer Länder mit "Magnitsky"-Sanktionen belegt zu werden. Dasselbe gilt für deutsche Stellen, die bei der Verschleppung und der Folter von Terrorverdächtigen im "Anti-Terror-Krieg" mit US-Stellen kollaborierten oder diese Kollaboration organisierten, darunter der heutige Bundespräsident [9]: Ihnen gelten die geplanten Sanktionen nicht.
Info:
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8336
Kommentar:
Stoppt, dass die USA ihre imperiale Politik weiter durchziehen kann,  gestützt auf  die "Willfährigkeit" deutscher RegierungspolitikvertreterInnen, die auch Erfüllungsgehilfen für Menschenrechtsverletzungen sind!                         Thomas Bauer
15.07.2020

Debatte über Ausreisesperren   -   Reisen verboten?

tagesschau.de, Stand: 15.07.2020 09:20 Uhr
Um die Corona-Pandemie einzudämmen, diskutieren Bund und Länder derzeit auch über lokale Ausreiseverbote für Menschen aus Regionen mit hohen Infektionszahlen. Der Vorschlag stößt allerdings auf Bedenken.

In einem Testzentrum im Kreis Gütersloh nehmen Mitarbeiter Speichelproben von zwei Menschen, die in einem Auto sitzen. | Bildquelle: DAVID HECKER/EPA-EFE/Shutterstoc






                                                                                                                         Was/das darf/ist Satire?/!

Zitat: Favorisiert wird diese Maßnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich gestern dafür ausgesprochen hatte. Dies sei ein "Vorschlag, den man diskutieren sollte und für den ich werben würde", sagte sie. Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder befürwortete den Vorschlag.

Info: https://www.tagesschau.de/inland/corona-ausreisesperren-103.html

15.07.2020

Freiwillige Ansteckung für Sars-CoV-2-Impfstoffstudie wird beworben!

Deutschlandfunk Nova ist das junge Infoangebot d. Deutschlandradios. Grünstreifen

Janis Hanig, will an einer Human-Challenge-Studie für einen Sars-CoV-2-Impfstoff teilnehmen

Zitat: "Das Risiko, an einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu sterben, läge ungefähr geschätzt bei 0,03 Prozent. Er habe sich die Fakten genau angesehen und angewogen, bevor er sich dann als Freiwilliger gemeldet hat."

(0,03% von insgesamt 83 Mio. wären 24.900 Menschen!)

Info: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/neuartiges-coronavirus-freiwillig-teilnahme-an-impfstoff-studie-das-risiko-gegen-den-nutzen-abwaegen


Kommentar: Nach Pfeilbutton zum Audio Hören anklicken heißt es, dass sich "..die Pandemie erst dann in den Griff kriegen lassen wird, wenn es dafür eine Schutzimpfung gibt", die dann auch für alle freiwillig sein wird?

Die Unausweichlichkeit der geplanten Schutzimpfung ist es für die jetzt der Rahmen gesetzt werden soll - kampagnenartig und potentielle Probanten hierfür werden sympathisch beworben. Wissen diese dann auch, dass sie sich damit auch bereit erklären einen neuartigen Impfstoff auszuprobieren, der irreversibel verändernd in ihre Genstruktur eingreifen wird?  Thomas Bauer

14.07.2020

Beihilfe zum Massenmord

German Foreign Policy, 14. Juli 2020

BERLIN/JAKARTA/WASHINGTON (Eigener Bericht) - Neue Dokumente belegen die enge Kooperation bundesdeutscher Stellen mit Indonesiens Militär im Verlauf des Massenmordes an hunderttausenden indonesischen Kommunisten. In Jakarta hatten Generäle im Oktober 1965 die Macht an sich gerissen, um den Linkskurs der Regierung unter Präsident Sukarno zu stoppen. In den folgenden Monaten organisierten sie den Mord an mindestens 500.000, womöglich gar drei Millionen - tatsächlichen oder angeblichen - Mitgliedern der Kommunistischen Partei.
Bundesdeutsche Stellen unterhielten zu jener Zeit enge Kontakte zu indonesischen Militärs und Geheimdienstlern und waren über die Vorgänge genau informiert. Trotzdem unterstützten sie die Militärs mit Ausrüstung sowie mit Geld. Bisher geheime Papiere des BND zeigen, dass die Generäle die Mittel nicht zuletzt für "Sonderaktionen gegen KP-Funktionäre" benötigten. In die Abwicklung der Fördermaßnahmen war vermutlich der damalige Staatssekretär im Auswärtigen Amt Karl Carstens involviert. Bonn trug damit - an der Seite Washingtons - zum damaligen "Systemkonflikt" in Südostasien bei.

Zitat: Hintergrund der Unterstützung des Westens für den Putsch in Indonesien waren die Bestrebungen, im Systemkonflikt in Südostasien Positionsgewinne zu erzielen. In ihrem Kampf gegen den Kommunismus führten die Vereinigten Staaten damals in Vietnam Krieg; die US-amerikanische "Dominotheorie" besagte, man müsse dort unbedingt siegen, um die dominoartige Ausbreitung des Kommunismus in weitere Länder der Region zu verhindern.

Zitat: Das Land (Indonesien) hatte sich nach seiner Unabhängigkeit von der niederländischen Kolonialmacht außenpolitisch eigenständig zu positionieren versucht; Präsident Sukarno war maßgeblich an der Gründung der Blockfreienbewegung im Jahr 1955 in Bandung unweit Jakartas beteiligt gewesen. Zudem erstarkte in Indonesien die Kommunistische Partei (Partai Komunis Indonesia, PKI); mit schließlich bis zu drei Millionen Mitgliedern wurde sie in Washington, aber auch in Bonn als ernste Bedrohung westlicher Interessen eingestuft.

Zitat: Nicht nur US-amerikanische, auch bundesdeutsche Stellen unterhielten zugleich gute Beziehungen zu Militär und Geheimdienst Indonesiens; während etwa indonesische Militärs Anfang der 1960er Jahre in der Bundesrepublik ausgebildet wurden, residierte mit Rudolf Oebsger-Röder ein einstiger SS-Standartenführer im Reichssicherheitshauptamt als Mitarbeiter des BND in Jakarta. Oebsger-Röder betätigte sich dort zugleich als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung sowie die Neue Zürcher Zeitung (german-foreign-policy.com berichtete.

Zitat: Die Botschaft Bonns in Jakarta war frühzeitig über die Pläne der Militärs und über den massenmörderischen Charakter ihrer Operationen informiert, die nicht nur darauf zielten, die Umstürzler festzunehmen, sondern vor allem darauf, die PKI zu vernichten. So wurde die bundesdeutsche Botschaft bereits am 11. Oktober, wie es in einem US-Bericht heißt, von einem "vertrauenswürdigen deutschen Geschäftsmann" in Kenntnis gesetzt, die Generäle in Jakarta zögen es in Betracht, Präsident "Sukarno zu stürzen". Ein auf den 3. November 1965 datierter interner BND-Bericht, aus dem das Informationsportal t-online am gestrigen Montag Auszüge publizierte, schildert das Vorgehen der indonesischen Militärs sowie von Freiwilligenmilizen gegen die PKI. "Auf Mittel- und Ostjava erfolgte zunächst ein regelrechtes Abschlachten von Kommunisten", hieß es in dem BND-Bericht: "Man lässt zumindest seitens der Armeeführung diesen ... Geschehnissen bewusst freien Lauf". "Selbstverständlich" seien "die vielen antikommunistischen Aktionen ... von der Armeeführung sorgfältig vorbereitet" worden. Indonesische Offiziere waren zuvor - nicht zuletzt mit Hilfe von US-Handbüchern - in US-Methoden der Aufstandsbekämpfung trainiert worden.

Zitat: Dass Carstens damals in verdeckte Waffengeschäfte mit BND-Beteiligung involviert war, ist belegt.

Zitat: Tatsächlich hat die Bundesrepublik Indonesien unter General Suharto, der im Verlauf des Putschs die Macht in Jakarta übernahm und dort bis 1998 diktatorisch herrschte, auf vielfältige Weise unterstützt, so etwa mit Wirtschaftshilfe, Waffenlieferungen und geheimdienstlicher Kooperation.[11] Die bundesdeutsche Beihilfe zum Massenmord der Jahre 1965 und 1966 hatte die Weichen gestellt für einen wichtigen Positionsgewinn des Westens im südostasiatischen Systemkonflikt.

Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8333

14.07.2020

Deutsches Cochrane Zentrum

Cochrane Deutschland repräsentiert das internationale Forschungsnetzwerk Cochrane, das durch systematische Übersichtsarbeiten Grundlagen für die evidenzbasierte Gesundheitsversorgung schafft.


Neuer Cochrane Review zu Antikörper-Tests auf COVID-19, vom 25. Juni 2020 - 20:36

Zitat: Neuer Cochrane Review zu Antikörper-Tests auf COVID-19  Dr. Jac Dinnes, der zusammen mit dem Team der Universität Birmingham an der Überprüfung arbeitete, kommentiert: „Das Design, die Durchführung und die Berichterstattung von Studien über die Genauigkeit von Antikörpertests für COVID-19 müssen erheblich verbessert werden. Die Studien müssen ihre Ergebnisse danach aufschlüsseln, nach welcher Zeit seit dem Auftreten der Symptome die Blutproben genommen wurden. Es ist dringend erforderlich sicherzustellen, dass alle Ergebnisse der Test-Evaluierungen öffentlich zugänglich sind, um eine selektive Berichterstattung zu verhindern. Auf diesem Forschungsgebiet passiert zurzeit sehr viel. Wir planen daher, diesen Review regelmäßig zu aktualisieren, sobald weitere Studien veröffentlicht werden.“

Zum vollständigen Review: Antibody tests for identification of current and past infection with SARS-CoV-2

Info: http://www.cochrane.de / Auf www.cochranelibrary.com sind inzwischen etliche tausend Cochrane Reviews verfügbar. / Weitere Informationen zum internationalen Cochrane-Netzwerk erhalten Sie unter www.cochrane.org. 
13.07.2020

"arznei-telegramm"    Die Information für Ärzte und Apotheker Neutral, unabhängig und anzeigenfrei

Bereits im 51. Jahrgang informiert das arznei-telegramm® Ärzte, Apotheker und andere Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln - neutral und unabhängig, ohne Werbung und ausschließlich durch Abonnements finanziert


© 2020 arznei-telegramm, publiziert am 19. Juni 2020

Zitat: WAS BRINGEN TESTS AUF ANTIKÖRPER GEGEN SARS-COV-2? Ergebnisse von Tests auf SARS-CoV-2-Antikörper können zudem nicht angemessen interpretiert werden, ohne die (geschätzte) Prävalenz = Kennzahl f. d. Krankheitshäufigkeit, also die Vortestwahrscheinlichkeit der Erkrankung bei den getesteten Personen zu berücksichtigen. 

Zur Akutdiagnostik der SARS-CoV-2-Infektion ist weiterhin der Direktnachweis des Virus durch die PCR (Polymerasekettenreaktion) der Goldstandard. 

Soll ein Antikörpertest bei Personen ohne typische COVID-19-Symptomatik oder positiven PCR-Test in der Vorgeschichte und ohne bekannte Kontakte zu Infizierten die Frage klären, ob die Infektion womöglich schon (unbemerkt) durchgemacht wurde, ist vor dem Hintergrund der sehr geringen Vortestwahrscheinlichkeit in dieser Gruppe die Rate falsch-positiver Ergebnisse selbst bei Labortests hoch, denen die Hersteller sehr gute Testeigenschaften attestieren, wie dem von Roche (ELECSYS ANTI-SARS-COV-2) oder Siemens (ATELLICA IM SARS-COV-2 TOTAL [COV2T]).

- IMMUNITÄT:  ...Derzeit kann daher ein positiver Antikörpertest nicht mit Immunität gleichgesetzt werden.

Zitat: blitz-a-t vom 19. Juni 2020 WHO BRICHT UNTERSUCHUNG VON HYDROXYCHLOROQUIN IN DER SOLIDARITY-STUDIE ENDGÜLTIG AB

Zitat: arznei-telegramm® 2020; 51: 39-40 COVID-19 – Beobachtungsstudien sprechen gegen angebliche Gefährdung durch ACE-Hemmer und Sartane

Zitat: blitz-a-t vom 5. Juni 2020 COVID-19-STUDIEN ZURÜCKGEZOGEN ZU HYDROXYCHLOROQUIN UND CHLOROQUIN BZW. ACE-HEMMERN UND SARTANEN

Info: https://www.arznei-telegramm.de/01index.php3

12.07.2020

Wissenswertes  zu "Gehirnwäsche" und somit auch zu Propaganda bzw. zu Public Relations (PR)

Stand Wikipedia-Seite zu "Gehirnwäsche" vom 16. Juni 2020, 16:25 Uhr.

Gehirnwäsche ist ein Konzept zu sogenannter psychologischer Manipulation.


Zitat:
Die gewaltfreie Gehirnwäsche wird als wesentlich wirksamer eingeschätzt, weil sich damit die Einstellungen von Menschen ohne deren Wissen und ohne deren Zustimmung verändern lassen und sie so dem Manipulator hörig gemacht werden können. Dabei gehe es stets darum, das persönliche Selbstkonzept, die Realitätswahrnehmung und die zwischenmenschlichen Beziehungen einer Person grundlegend zu verändern, um ihre autarke Entscheidungsfähigkeit zu manipulieren. So werde die Person unbewusst und ungewollt zu willfährigen Handlangern der Organisation. Die Gehirnwäsche-Programme seien wirksam, weil die manipulierten Personen einem sehr starken emotionalen Stress unterworfen werden, den sie nur abbauen können, indem sie sich in das System einfügen und das geforderte erzwungene Verhalten fügsam annehmen.


Zitat: Erklärungsversuche

Die amerikanische Psychologieprofessorin Margaret Singer beschreibt Gehirnwäsche als eine sich in sechs Schritten vollziehende nicht sichtbare soziale Anpassung:[13]

„1. Lass die Person in Unkenntnis darüber, was vor sich geht und wie sie sich Schritt für Schritt ändert.
2. Kontrolliere Umgebung und Umwelt der Person, vor allem kontrolliere ihre Zeit.
3. Erzeuge in der Person gezielt ein Gefühl der Ohnmacht.
4. Stelle ein System von Belohnung und Strafe auf und steuere die Erfahrungen so, dass das Verhalten der Person, das ihre frühere Identität widerspiegelt, unterdrückt wird.
5. Stelle ein System von Belohnung und Strafe auf und steuere die Erfahrungen so, dass die Person das neue Glaubenssystem und die Verhaltensnormen der Gruppe verinnerlicht.
6. Entwickle ein in sich geschlossenes logisches System und eine autoritäre Machtstruktur, die kein Feedback zulässt und ohne Zustimmung oder Anordnung der Führung nicht geändert werden kann.“

Info:https://de.wikipedia.org/wiki/Gehirnw%C3%A4sche

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Weiteres:

TOP Beispiele für Propaganda (Kommentar von Dave Brych, 5 IDEEN)

Themen:

  • - Propaganda Allgemein: Begriffe, Techniken, Beispiele
  • - Fernsehansprache der Kanzlerin Merkel vom März 2020
  • - Framing Gutachten/Manual der ARD

Quellen:

Info: https://www.youtube.com/watch?v=ks4ofMujBYE&feature=youtu.be    Dauer 32:45 Min.

11.07.2020

Die WHO am Bettelstab: Was gesund ist, bestimmt Bill Gates

SWR2 Wissen, vom22.1.2019 8:30 Uhr, von Thomas Kruchem

Reiche Privatspender manipulieren die Politik der WHO, vor allem seit die USA ihren Beitrag zusammenstreichen. Das schadet Entwicklungsländern – und vielen armen Kranken.


Audio herunterladen (12,9 MB | MP3) / https://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr2/wissen/sedungen/2019/01/swr2wissen-20190122-die-who-am-bettelstab.s.mp3


Manuskript zur Sendung / https://www.swr.de/swr2/programm/download-swr-14102.pdf

Info: https://www.swr.de/swr2/wissen/who-am-bettelstab-was-gesund-ist-bestimmt-bill-gates-100.html


Faktencheck aktuell: Bill Gates und die WHO, 30.04.2020, 15:23 Uhr

Unsere Sendung von 2017 / 2019 stößt derzeit auf großes Interesse. Um die Rolle von Bill Gates und der WHO vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie besser einordnen zu können, möchten wir Sie auf das Angebot unserer Kolleg*innen von BR24 aufmerksam machen:

Zitat: Er lenkt die WHO, will mit Impfstoffen die Bevölkerung dezimieren oder besitzt ein Corona-Patent: Um Microsoft-Gründer Bill Gates kursieren jede Menge Behauptungen und Gerüchte. Manche Vorwürfe haben einen wahren Kern, andere sind haltlos.

#Faktenfuchs: Corona-Mythen zu Bill Gates / https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-corona-mythen-zu-bill-gates,RxdUCnX


Hieraus Kommentar zu "Die Annahme, dass Corona-Impfstoffe, an denen derzeit geforscht wird, schlimmere Auswirkungen haben könnten als das Virus selbst, entbehrt jeder Grundlage. Es ist eine unbelegte Behauptung. Impfstoffe werden, bevor sie eingeführt werden, geprüft. Die Entwicklungs- und Prüfverfahren werden zum Beispiel in diesem Artikel dargelegt." (https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-impfstoff-erste-studie-in-deutschland-zugelassen,RwsXmeN)

und zu weiterem Zitat: "Der von Biontech entwickelte Wirkstoff gehört in die Gruppe der genbasierten Impfstoffe. Diese enthalten genetische Informationen des Erregers. Im Körper werden daraus Proteine hergestellt, gegen die das Immunsystem Abwehrstoffe bildet. Biontech arbeitet bisher vorrangig an der Entwicklung von Immuntherapien gegen Krebs."


Die hier kritisierte Behauptung ist in dem Sinne zu belegen, dass genbasierte Impfstoffe entwickelt werden, die nachhaltig verändernd auf die genetische Zellstruktur der Menschen einwirken. Allein die hierbei nicht kalkulierbaren Risikofolgenabschätzungen begründen unsere Skepsis, dass hier ein Missbrauch der Forschung für Partikular- und Wirtschaftsinteressen stattfindet!                                                                                                                                         Thomas Bauer

10.07.2020

Wem können wir noch glauben? – Dr. Wolfgang Wodarg im Gespräch

Der Fehlende Part, 7.07.2020, (RT wird ganz oder teilw. v. d. Regierung Russlands finanziert).

Dr. med. Wolfang Wodarg ist Internist, Lungenarzt und Facharzt für Umweltmedizin. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist er nicht unerheblicher Kritik ausgesetzt. Er bat um Besonnenheit im Umgang mit dem Virus und kritisierte die nicht-validierten PCR-Tests. Durch diese Äußerungen erlebte der Mediziner massive Anfeindungen, die er sich selbst kaum erklären konnte. Doch wie sieht es jetzt aus? Hat Dr. Wodarg seine Haltung geändert? Kommt der Hygieniker mit dem Erkenntnisgewinn der letzten Monate zu anderen Schlüssen? Das Interview wurde am 23. Juni aufgezeichnet.
Info:
https://youtu.be/4_NG3XNrFGM  Dauer 22:26 Min.
09.07.2020

Coronavirus: Verschwörung Macht Theorie

TELEPOLIS, 08. Juli 2020

Zitat: Das Feld der öffentlichen Debatte ist scheinbar so abgesteckt, dass ernsthaft nur die erste Hypothese zugelassen ist. Wagt man es, die beiden anderen Hypothesen mit ins Spiel zu bringen, so läuft man Gefahr, als "Verschwörungstheoretiker" abgestraft zu werden. Man muss diese Hypothesen noch nicht einmal vertreten, es reicht schon, sie nur sauber ausschließen zu wollen. Wissenschaftlich ist es ein- und dasselbe, ob ich verifizieren oder falsifizieren will, ist man seriös, muss man das Ergebnis in jedem Fall anerkennen. Es ist also nur eine Frage der Herangehensweise, ob man von der einen oder anderen Seite ausgehend beginnt. klicken, um den Blogartikel auf der Folgeseite zu erstellen.


Nun könnte man sagen, ja gut, aber man sollte sich doch nur mit Hypothesen beschäftigen, bei denen es Hinweise, eine gewisse Wahrscheinlichkeit gibt, dass sie der Wirklichkeit entsprechen könnten. Das ist völlig richtig. Aus diesem Grund wurde auch keine Hypothese aufgeführt, zu deren Formulierung es keine Anhaltspunkte gibt.


Ein renommierter Wissenschaftler aus dem Fachgebiet der Genetik äußert, dass eine spezifische Struktur des Erbmaterials im Virus auf genetische Manipulation hindeutet. Er kann mit seinem Spezialwissen diese Struktur auch lokalisieren und ihre Eigenheiten erklären. Nichts anderes hat der französische Nobelpreisträger für Medizin Luc Montagnier im vergangenen April getan, was auch durch die Medien ging. Diese Information ist ein starkes Argument für die Formulierung von Hypothese zwei. Mit ihr kann im wissenschaftlichen Sinne nur auf dreierlei Art umgegangen werden: Erstens, sie wird bestätigt. Zweitens, sie wird widerlegt. Drittens, es wird weitergeforscht, wenn ein eindeutiges erstens oder zweitens noch nicht möglich ist, so lange, bis eines möglich ist. Die Information auszuschließen, die Hypothese zu ignorieren, ist im Sinne der Wahrheitsfindung nicht zulässig. Eigentlich ist das ganz einfach. Kompliziert wird es erst durch eine Tabuisierung.


Wenn es - wie festgestellt - Verschwörungen gibt, besteht immer auch ein Interesse der Verschleierung seitens der mit ihnen verknüpften Akteure. Ob jene nun ganz gezielt die eingeengte Verwendung des Begriffs "Verschwörungstheorie" lancierten, oder ob sich dieser Sprachgebrauch als Folge allgemeinen Verlusts verbaler Sensibilität eingeschlichen hat, ist schwierig zu beurteilen. Selbstverständlich ist es nicht so, dass all die Menschen, die das Wort "Verschwörungstheorie" auf unachtsame Weise verwenden, dies mit einem Täuschungsansinnen tun.

Doch unsere Gesellschaft baut in Politik und Wirtschaft hohem Maße auf macht- wie egobasierten Hierarchien auf. Zum Weiterkommen innerhalb dieser Strukturen müssen Ziele definiert und Faktoren, die ihre Erreichung beeinträchtigen könnten, möglichst eliminiert werden. In der Fixierung auf diese Ziele geht allzu oft die Sicht aufs Ganze verloren. Innezuhalten, um einen Sachverhalt unter einem veränderten Blickwinkel zu prüfen, wird zum Karrierenachteil. In dieser Situation stören unbequeme Fragen oder Umstände, die sie aufwerfen könnten. Da ist es praktisch, wenn man sie mittels eines gleich verfügbaren Etiketts aussondern kann. Längerfristig hat eine solche Einstellung allerdings eine Wertelabilität zur Folge. Aufklärung ist nur dann erwünscht, wenn sie auch entsprechend zielstützend ist. Das führt zu Lücken und Mängeln in der Beurteilung von Zusammenhängen.

Info: https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Verschwoerung-Macht-Theorie-4837623.html

07.07.2020

Gemeinsame Erklärung     -     Vier Minister warnen Israel vor Annexion

tagesschau.de, Stand: 07.07.2020 13:12 Uhr
In einer gemeinsamen Erklärung haben die Außenminister von Ägypten, Deutschland, Frankreich und Jordanien Israels geplante Annexion von Gebieten im Westjordanland kritisiert. Der Plan sei völkerrechtswidrig.

Zitat: Der Auffassung der Minister nach würde die Annexion der 1967 besetzten palästinensischen Gebiete einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellen. "Wir würden keinerlei Veränderung der Grenzen von 1967 anerkennen, die nicht von beiden Konfliktparteien vereinbart wurde."

Zitat: Israels Regierung nimmt als Grundlage für eine Annexion einen US-Plan. Er sieht vor, dass Israel sich rund 30 Prozent des 1967 im Sechstagekrieg eroberten Westjordanlands einverleiben kann. Die restlichen 70 Prozent sollen Teil eines Palästinenserstaates werden, allerdings unter strengen Auflagen. Die Palästinenser lehnen den Plan entschieden ab. Auch international ist der Plan höchst umstritten.

Info: https://www.tagesschau.de/ausland/israel-westjordanland-105.html

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IALANA fordert deutliche Schritte der Bundesregierung gegen die Pläne der israelischen Regierung weite Teile des Westjordanlands zu annektieren

IALANA Deutschland e.V., vom 4.07.2020 - Pressenza Berlin

Zitat: Jede Annexion fremden Territoriums ist ein schwerer Verstoß gegen internationales Recht und daher illegal. Die Vereinten Nationen haben nie die Annexion Jerusalems und der Golan-Höhen anerkannt, der Internationale Gerichtshof hat die Annexion in seinem Gutachten zur Mauer von 2004 ausdrücklich als rechtswidrig und nichtig bezeichnet. Daran ändert auch nichts, dass US-Präsident Trump die Völkerrechtswidrigkeit der israelischen Besatzungs- und Siedlungspolitik bestreitet und die syrischen Golan-Höhen und Ostjerusalem als integralen Teil Israels anerkennt.
Beides ist nach internationalem Recht irrelevant und selbst ein schwerer Verstoß gegen das Völkerrecht. Dies gilt auch für den sog. Nah-Ost-Plan der Trump-Administration, der auf der weitgehenden Enteignung und Annexion palästinensischen Territoriums aufbaut. Er zerstört damit endgültig die Zwei-Staaten-Lösung, die entsprechend zahlloser UNO-Resolutionen immer noch die Grundlage der internationalen Palästinapolitik bildet. Das Ziel eines palästinensischen Staates neben Israel, das seit der UNO-Resolution 181 aus dem Jahr 1947 immer noch gültig ist, wird aufgegeben und eine von den Palästinensern geplante Hauptstadt Ost-Jerusalem illusorisch. Für einen Staat Palästina mit eigenen Grenzen bleibt kein Territorium übrig. Die Reste Palästinas werden ohne eigene Selbstbestimmung und Souveränität faktisch der israelischen Willkür ausgeliefert – eine neue Art von Kolonie.

Info: Pressemitteilung vom 26.6.2020 von IALANA Deutschland e.V. – Vereinigung für Friedensrecht
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pax christi – Deutsche Sektion e.V. Geschäftsführender Bundesvorstand, Berlin, 1. Juli 2020
Pressemitteilung von pax christi zur den Annexionsplänen

Info: Download Pressemitteilung von pax christi zur den Annexionsplänen

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PALÄSTINA INITIATIVE REGION HANNOVER, Hannover, 1. Juli 2020, Hans Norden für die "PI"

"Zukunftsweisend in der Erklärung ist u.a. der Vorschlag für eine Konferenz der regionalen Mächte. "

Info: http://www.palaestina-initiative.de

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