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02.04.2026

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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02.04.2026

Papst scheint Hegseth in Bemerkungen über Führer mit "Händen voller Blut" zu tadeln

theguardian.com, vom Mo 30 Mär 2026 00.30 MESZ, 

Die ungewöhnlich punktuellen Kommentare des Papstes kommen nach dem Gebet des US-Verteidigungsministers für Gewalt gegen Feinde, "die keine Barmherzigkeit verdienen"


Papst Leo hat gesagt, dass Gott die Gebete von Führern ignoriert, die Krieg führen und "Hände voller Blut" haben, in einer offensichtlichen Zurechtweisung an die Trump-Regierung.

Der Papst äußerte sich am Sonntag, als Tausende von US-Soldaten im Nahen Osten ankamen und Tage nachdem der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth für Gewalt gegen Feinde gebetet hatte, die „keine Barmherzigkeit“ verdienten.

Während einer Palmsonntagsmesse auf dem Petersplatz sagte der Papst, der Konflikt zwischen dem Iran, Israel und den USA sei „grauenhaft“ und Jesus könne nicht zur Rechtfertigung des Krieges verwendet werden.

"Das ist unser Gott: Jesus, König des Friedens, der den Krieg ablehnt, den niemand benutzen kann, um den Krieg zu rechtfertigen", sagte er Zehntausenden von Gläubigen. Er hört nicht auf die Gebete derer, die Krieg führen, sondern lehnt sie ab.

Leo zitierte eine Bibelstelle und fügte hinzu: „Obwohl du viele Gebete machst, werde ich nicht zuhören: deine Hände sind voller Blut.“


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Papst Leo sagt, dass Luftangriffe in der neuen Verurteilung des Krieges verboten werden sollten

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Der erste US-Päpstler der katholischen Kirche nannte keine Regierung oder Einzelperson, aber die ungewöhnlich pointierten Bemerkungen folgten Hegseths Gebet für Gewalt am Mittwoch und dem Aufbau von US-Bodentruppen in der Nähe des Iran.

Der Papst zitierte eine Bibelstelle, in der Jesus einen Schüler vorflechtete, der ein Schwert benutzte, um Soldaten abzuwehren, die kamen, um ihn zu verhaften. Jesus habe sich nicht bewaffnet und nicht gekämpft, sagte der Papst. Er offenbarte das sanfte Gesicht Gottes, der Gewalt immer ablehnt. Anstatt sich selbst zu retten, ließ er sich ans Kreuz nageln.“


Pete Hegseth spricht diese Woche bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus

Pete Hegseth betete diese Woche für „überwältigende Gewalt“ gegen die Feinde der USA. Foto: Will Oliver/UPI/Shutterstock



Das Plädoyer für den Frieden kam, als sich das Pentagon auf wochenlange Bodenoperationen vorbereitete, so US-Beamte, die die Washington Post informierten. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf sagte, die Streitkräfte seines Landes warteten darauf, dass die US-Truppen sie „in Brand setzen“.

Führer auf allen Seiten des Konflikts haben die Religion benutzt, um zu versuchen, ihre Handlungen zu rechtfertigen. Hegseths Einfügung seines christlichen Glaubens in die Handlungen des Pentagons hat besondere Aufmerksamkeit und Kontroverse auf sich gezogen.

Letzte Woche sagte Hegseth bei einem christlichen Gottesdienst für militärische und zivile Arbeiter in Washington: „Lass jede Runde ihr Zeichen gegen die Feinde der Gerechtigkeit und unsere große Nation finden. Gib ihnen Weisheit in jeder Entscheidung, Ausdauer für die bevorstehende Prüfung, unzerbrechliche Einheit und überwältigende Gewalt der Tat gegen diejenigen, die keine Gnade verdienen.

Der Verteidigungsminister ist Mitglied einer Kirche, die der Kommunion reformierter Evangelischer Kirchen angegliedert ist, deren Gründer sich selbst als christlicher Nationalist identifiziert.

Der Papst hat wiederholt einen Waffenstillstand und ein Luftangriffsverbot in einem Konflikt gefordert, der die Zerstörung auf den Libanon, Israel und die Golfstaaten verregnet hat. In seiner Predigt am Sonntag beklagte der Papst, dass Christen in der Region Ostern nicht feiern können.

Für Christen ist der Palmsonntag der Beginn einer heiligen Woche, die die Ankunft Christi in Jerusalem Tage vor seiner Kreuzigung und Auferstehung markiert.

Am Sonntagmorgen verhinderte die israelische Polizei, dass Kardinal Pierbattista Pizzaballa, ein Erzbischof mit katholischer Gerichtsbarkeit in ganz Israel und den palästinensischen Gebieten, die Kirche des Heiligen Grabes in Jerusalem betrat, um eine Messe zu leiten.

Die USA, Frankreich und Italien kritisierten die Entscheidung. Der US-Botschafter Mike Huckabee, ein frommer evangelischer Christ, sagte, der Vorfall sei "eine unglückliche Überschreitung". Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte, es sei "ein Vergehen nicht nur für die Gläubigen, sondern für jede Gemeinschaft, die die Religionsfreiheit respektiert", und der französische Präsident Emmanuel Macron sagte, "die freie Gottesdienstausübung in Jerusalem muss für alle Religionen garantiert werden".

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sagte, es habe keine „böswillige Absicht“ gegeben und der Kardinal sei aus Sicherheitsgründen daran gehindert worden, auf die Kirche zuzugreifen. Aber er kündigte später an, dass er, obwohl er „diese Sorge“ verstanden habe, die zuständigen Behörden angewiesen habe, dass Pizzaballa „den vollen und unmittelbaren Zugang zur Grabkirche in Jerusalem gewährt wird“.


Info: https://www.theguardian.com/world/2026/mar/29/pope-rebuke-trump-leaders-with-hands-full-of-blood


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02.04.2026

Satzungsreform der GrünenDie Parteibasis stellt Machtfragen

taz.de, 2.4.2026, 16:30 Uhr, Von Tobias Schulze

Die Grünen-Spitze will die Satzung ändern. Mitglieder fürchten weniger Einfluss. Nun schalten sich deswegen auch die Bundesarbeitsgemeinschaften ein.


Wer entscheidet in Zukunft über die Politik der Partei? Foto: dts/imago



Unter Grünen-Mitgliedern wächst die Sorge um die Basisdemokratie in der Partei. Deutliche Kritik an einer vom Bundesvorstand geplanten Satzungsänderung kommt jetzt auch aus den 25 parteiinternen Bundesarbeitsgemeinschaften (BAG).

„Die vorliegenden Reformvorschläge verschieben Macht weg von der Basis und hin zu Mandatsträger*innen“, heißt es in einer Stellungnahme der BAG-Sprecher*innen, die der taz vorliegt. „Das explizit genannte Ziel einer Professionalisierung, die unsere basisdemokratische DNA beibehält und inhaltliche Debatten stärkt, wurde klar verfehlt.“ Unterschrieben ist das Statement stellvertretend für den gesamten Spre­che­r*in­nen­rat von Madeleine Henfling (BAG Digitales und Medien, ehemals Spitzenkandidatin in Thüringen) und Philip Hiersemenzel (BAG Energie, hauptberuflich Büroleiter von Parteivize Sven Giegold).


Vor einem Jahr hatte sich der Vorstand von einem kleinen Parteitag den Auftrag zur Satzungsreform geben lassen. Eine Kommission erarbeitete Vorschläge, aus denen der Vorstand Anfang März eine Auswahl traf. Im Juni sollen die Mitglieder in einer Urabstimmung über sie entscheiden.

Die Parteispitze sieht in der neuen Satzung eine Reaktion auf die Digitalisierung und das starke Mitgliederwachstum der letzten Jahre. „Wir wollen eine lebendige, schlagkräftige und moderne Mitgliederpartei sein“, sagte Pegah Edalatian, als politische Geschäftsführerin für die Reform zuständig, vor vier Wochen der taz. Neben mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten für Mitglieder solle die Reform auch „strategische Entscheidungen“ für die Führung erleichtern.

Intern löste das Vorhaben schon länger Debatten aus. Aus der Basis kam auch schon vor Monaten öffentliche Kritik an den Plänen, allerdings nur von Mitgliedern mit überschaubarem Einfluss. Die Bundesarbeitsgemeinschaften, die häufig als parteiinterne Denkfabriken bezeichnet werden, haben mehr Relevanz. In ihnen arbeiten Ehrenamtliche inhaltlich zu Fachthemen. Ihre Expertise bezeichnen die Arbeitsgemeinschaften in ihrer Stellungnahme selbst als das „fachpolitische Herzstück unserer Partei“.

Drei Vorschläge abgelehnt

Bereits vor der Satzungsdebatte beschlich aber viele ihrer Mitglieder das Gefühl, ihr Input sei von der Parteispitze nicht mehr erwünscht. Der Reformprozess hat diesen Eindruck offenbar verstärkt: BAG-Vertreter*innen waren formal eingebunden, fühlten sich mit ihren Einwänden aber nicht gehört. Auch der Wunsch, über Strukturfragen jenseits der Satzung zu sprechen, sei von vornherein abgelehnt worden. Und im Ergebnis sehen sie sich durch die Änderungsvorschläge in ihrer Rolle geschwächt.

Der Spre­che­r*in­nen­rat stört sich vor allem an drei geplanten Maßnahmen. In seiner Stellungnahme empfiehlt er, sie in der Urabstimmung abzulehnen. Erstens: Die Spitze will den kleinen Parteitag (offiziell „Länderrat“) und den erweiterten Vorstand (offiziell „Parteirat“) reformieren. In den Gremien gäbe es weniger Plätze für die Bundesarbeitsgemeinschaften und mehr Plätze für Funktionär*innen. „Das entzieht der Basis ihre bewährte Mitgestaltung und demokratische Kontrolle“, heißt es in der Stellungnahme.

Zweitens: Die Trennung von Amt und Mandat soll weiter aufgeweicht werden. Künftig könnten drei statt bisher zwei Abgeordnete dem sechsköpfigen Bundesvorstand angehören. Die BAG-Sprecher*innen warnen vor einer „Machtkonzentration“.

Drittens: Das Recht der Basis, Anträge für Parteitage einzureichen, soll eingeschränkt werden. Ein Limit könnte nach der Reform auch für die Bundesarbeitsgemeinschaften eingeführt werden, Parteitagsdelegierte dürfen darüber mit einfacher Mehrheit entscheiden. „Mitgliederrechte so weitgehend zu beschneiden ist ein Systembruch: Er öffnet Zufallsmehrheiten Tür und Tor und untergräbt das Recht der Basis, die Parteiagenda mitzugestalten“, heißt es dazu vom Sprecher*innenrat.

Nicht feministisch genug?

Und noch einen Kritikpunkt führt er in der Stellungnahme auf: Von „feministischer Governance“ sei im Reformvorschlag nichts zu sehen. Ausführlicher bemängelte das zuvor schon die BAG Frauenpolitik in einem eigenen Schreiben an die Parteispitze. Es liegt der taz ebenfalls vor.

Die Arbeitsgemeinschaft verweist auf eine Vorgabe, die sie auf dem kleinen Parteitag im vergangenen Jahr in den Auftrag für die Satzungsreform verhandelt hatte: „Intersektional feministische Werte und Praktiken“ sollten weiter verankert werden.

Die Parteispitze habe das weder im Prozess noch in der Ausarbeitung der Vorschläge umgesetzt, heißt es in dem Schreiben jetzt. Dass der Vorstand unter anderem anregt, das Vielfaltsstatut der Grünen in der Satzung verbindlicher zu machen, reicht der BAG nicht aus. In ihrem Protestbrief schreibt sie: „Bei der feministischen und intersektionalen Governance geht es gerade darum, sich damit zu befassen, wie Macht strukturell verteilt und organisiert wird. Auch darum Macht besser zu (ver)teilen, anstatt sie weiter zu zentrieren.“

In den Augen der Arbeitsgemeinschaft könnte jetzt das Gegenteil passieren. So sei „sehr problematisch“, dass der Vorstand die Reform mit dem Stichwort der „Professionalisierung“ bewerbe. „Professionalisierung wird häufig dann verwendet, wenn es darum geht, ungleiche Machtstrukturen zu verteidigen, zu rechtfertigen, zu verfestigen oder auszubauen. Und die entwickelten Vorschläge zur Satzungskommission bedeuten in der Tat eine weitere Machtzentrierung“, schreibt die BAG Frauen.

Verfahren ohne Kompromisse

Das Schreiben endet versöhnlich: Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft verstünden durchaus, „dass der Parteizuwachs auch strukturelle Veränderungen der Parteiorganisation braucht“. Die BAG begrüße Veränderungen und stünde für eine Zusammenarbeit zur Verfügung.

Mit Verhandlungen über die Satzungsreform ist aber nicht mehr zu rechnen. Die Parteispitze hat sich bewusst dagegen entschieden, einen Parteitag über die finalen Vorschläge beraten zu lassen. Dort hätten Delegierte Änderungsanträge einreichen können, Kompromisse wären möglich gewesen.

Auf dem Weg der Urabstimmung ist das nicht vorgesehen. In den nächsten Wochen steht zwar noch eine „Diskussionsphase“ an. Mitglieder und Parteigliederungen können Stellungnahmen einreichen, aus der eine Auswahl in einem Reader gesammelt und der Partei präsentiert wird.

An den einzelnen Reformvorschlägen selbst ändert sich jedoch nichts mehr. Die Mitglieder können sie bei der anschließenden Abstimmung nur annehmen oder ablehnen.

Geplant ist dafür eine Online-Abstimmung. Doch auch dagegen gibt es Einwände in einer Stellungnahme – in dem Fall von der BAG Digitales und Medien. Sie ist „in äußerster Sorge über den geplanten Modus“. In der Urabstimmungsordnung der Partei sei aus Sicherheitsgründen geregelt, dass Online-Abstimmungen mittels Open-Source-Software durchgeführt werden müssten. Das sei aktuell aber nicht geplant – und das „in einer Zeit realer Bedrohungen unseres politischen Prozesses durch ausländische Geheimdienste“. Der Gegenvorschlag der Arbeitsgemeinschaft: eine Abstimmung mit Zettel und Stift.


Info: https://taz.de/Satzungsreform-der-Gruenen/!6167893/


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02.04.2026

Iranischer Präsident veröffentlicht offenen Brief an das amerikanische Volk

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seniora.org, 2. April 2026, 02. 04. 2026 Offener Brief von Präsident Masoud Pezeshkian - übernommen von uncutnews.ch (doppelt aus der Originalquelle vorhanden)

Während Trump das Ende des Iran-Kriegs verkünden will, veröffentlicht der iranische Präsident einen offenen Brief an die Amerikaner und weitere Kriegs-Updates


Auszug:

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat einen offenen Brief an das amerikanische Volk veröffentlicht, in dem er in Frage stellt, ob Washington wirklich „America First“ setzt oder lediglich als „Stellvertreter Israels“ agiert, der bereit ist, „bis zum letzten amerikanischen Soldaten“ zu kämpfen.

In der Botschaft vom Mittwoch, die die Wurzeln der Spannungen zwischen den USA und dem Iran bis zum Staatsstreich von 1953 zurückverfolgt und gleichzeitig die jüngsten Bombenangriffe auf die iranische Infrastruktur verurteilt, stellt Pezeshkian fest, dass Teheran keine Feindseligkeit gegenüber gewöhnlichen Amerikanern hegt. Stattdessen fordert er die US-Bevölkerung auf, hinter die „künstlich geschaffenen Narrative“ zu blicken, und argumentiert, dass die wahrgenommene iranische Bedrohung eine Erfindung des militärisch-industriellen Komplexes und israelischer politischer Interessen sei.


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Der vollständige Wortlaut des Schreibens lautet wie folgt:


Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Gnädigen

An das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika und an alle, die inmitten einer Flut von Verzerrungen und erfundenen Erzählungen weiterhin nach der Wahrheit suchen und nach einem besseren Leben streben:

Der Iran   – mit diesem Namen, diesem Charakter und dieser Identität   – ist eine der ältesten ununterbrochen bestehenden Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. Trotz seiner historischen und geografischen Vorteile zu verschiedenen Zeiten hat der Iran in seiner modernen Geschichte niemals den Weg der Aggression, der Expansion, des Kolonialismus oder der Herrschaft eingeschlagen. Selbst nachdem er Besatzung, Invasion und anhaltenden Druck seitens globaler Mächte erdulden musste   – und obwohl er über militärische Überlegenheit gegenüber vielen seiner Nachbarn verfügt   –, hat der Iran niemals einen Krieg begonnen. Dennoch hat er diejenigen, die ihn angegriffen haben, entschlossen und mutig zurückgeschlagen.

Das iranische Volk hegt keine Feindseligkeit gegenüber anderen Nationen, einschließlich der Menschen in Amerika, Europa oder den Nachbarländern. Selbst angesichts wiederholter ausländischer Interventionen und Druckausübung im Laufe seiner stolzen Geschichte haben die Iraner stets klar zwischen Regierungen und den von ihnen regierten Völkern unterschieden. Dies ist ein tief verwurzeltes Prinzip in der iranischen Kultur und im kollektiven Bewusstsein   – keine vorübergehende politische Haltung.

Aus diesem Grund entspricht die Darstellung des Iran als Bedrohung weder der historischen Realität noch den heute beobachtbaren Tatsachen. Eine solche Wahrnehmung ist das Produkt politischer und wirtschaftlicher Launen der Mächtigen   – der Notwendigkeit, einen Feind zu konstruieren, um Druck zu rechtfertigen, militärische Dominanz aufrechtzuerhalten, die Rüstungsindustrie zu stützen und strategische Märkte zu kontrollieren. In einem solchen Umfeld wird eine Bedrohung, wenn sie nicht existiert, erfunden.

In diesem Rahmen haben die Vereinigten Staaten die größte Anzahl ihrer Streitkräfte, Stützpunkte und militärischen Kapazitäten rund um den Iran konzentriert   – ein Land, das zumindest seit der Gründung der Vereinigten Staaten noch nie einen Krieg begonnen hat. Jüngste amerikanische Aggressionen, die von eben diesen Stützpunkten aus gestartet wurden, haben gezeigt, wie bedrohlich eine solche militärische Präsenz tatsächlich ist. Natürlich würde kein Land, das mit solchen Bedingungen konfrontiert ist, darauf verzichten, seine Verteidigungsfähigkeiten zu stärken. Was der Iran getan hat   – und weiterhin tut   –, ist eine angemessene Reaktion, die auf legitimer Selbstverteidigung beruht, und keineswegs eine Kriegserklärung oder Aggression.

Die Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten waren ursprünglich nicht feindselig, und die frühen Kontakte zwischen dem iranischen und dem amerikanischen Volk waren nicht von Feindseligkeit oder Spannungen geprägt. Der Wendepunkt war jedoch der Staatsstreich von 1953   – eine illegale amerikanische Intervention, die darauf abzielte, die Verstaatlichung der iranischen Ressourcen zu verhindern. Dieser Staatsstreich unterbrach den demokratischen Prozess im Iran, führte zur Wiedereinführung der Diktatur und säte tiefes Misstrauen unter den Iranern gegenüber der US-Politik. Dieses Misstrauen vertiefte sich weiter durch die Unterstützung der USA für das Regime des Schahs, ihre Unterstützung für Saddam Hussein während des aufgezwungenen Krieges der 1980er Jahre, die Verhängung der längsten und umfassendsten Sanktionen der modernen Geschichte und schließlich durch unprovozierte militärische Aggressionen   – zweimal, mitten in Verhandlungen   – gegen den Iran.

Doch all dieser Druck hat den Iran nicht geschwächt. Im Gegenteil, das Land ist in vielen Bereichen stärker geworden: Die Alphabetisierungsrate hat sich verdreifacht   – von etwa 30 % vor der Islamischen Revolution auf über 90 % heute; das Hochschulwesen hat sich dramatisch ausgeweitet; bedeutende Fortschritte wurden in der modernen Technologie erzielt; die Gesundheitsversorgung hat sich verbessert; und die Infrastruktur hat sich in einem Tempo und Ausmaß entwickelt, das mit der Vergangenheit nicht zu vergleichen ist. Dies sind messbare, beobachtbare Realitäten, die unabhängig von erfundenen Narrativen bestehen.

Gleichzeitig dürfen die zerstörerischen und unmenschlichen Auswirkungen von Sanktionen, Krieg und Aggression auf das Leben des widerstandsfähigen iranischen Volkes nicht unterschätzt werden. Die Fortsetzung der militärischen Aggression und die jüngsten Bombardierungen beeinflussen das Leben, die Einstellungen und die Perspektiven der Menschen zutiefst. Dies spiegelt eine grundlegende menschliche Wahrheit wider: Wenn Krieg Leben, Häuser, Städte und Zukunftsperspektiven irreparablen Schaden zufügt, werden die Menschen den Verantwortlichen gegenüber nicht gleichgültig bleiben.

Dies wirft eine grundlegende Frage auf: Welchen Interessen des amerikanischen Volkes dient dieser Krieg tatsächlich? Gab es eine objektive Bedrohung durch den Iran, die ein solches Verhalten rechtfertigen würde? Dient das Massaker an unschuldigen Kindern, die Zerstörung von Einrichtungen zur Krebsbehandlung oder das Prahlen damit, ein Land „in die Steinzeit zurückzubomben“, einem anderen Zweck als dem, das Ansehen der Vereinigten Staaten in der Welt weiter zu schädigen?

Der Iran strebte Verhandlungen an, erzielte eine Einigung und erfüllte alle seine Verpflichtungen. Die Entscheidung, von diesem Abkommen zurückzutreten, die Eskalation in Richtung Konfrontation und die Durchführung zweier Aggressionsakte mitten in den Verhandlungen waren destruktive Entscheidungen der US-Regierung   – Entscheidungen, die den Wahnvorstellungen eines ausländischen Aggressors dienten.

Angriffe auf die lebenswichtige Infrastruktur des Iran   – einschließlich Energie- und Industrieanlagen   – richten sich direkt gegen das iranische Volk. Solche Handlungen stellen nicht nur ein Kriegsverbrechen dar, sondern haben auch Konsequenzen, die weit über die Grenzen des Iran hinausreichen. Sie führen zu Instabilität, erhöhen die menschlichen und wirtschaftlichen Kosten und perpetuieren Spannungszyklen, indem sie den Keim für Ressentiments säen, die noch Jahre andauern werden. Dies ist kein Zeichen von Stärke; es ist ein Zeichen strategischer Ratlosigkeit und der Unfähigkeit, eine nachhaltige Lösung zu erreichen.

Ist es nicht auch so, dass Amerika diese Aggression als Stellvertreter Israels begonnen hat, beeinflusst und manipuliert von diesem Regime? Ist es nicht wahr, dass Israel durch die Erfindung einer iranischen Bedrohung versucht, die weltweite Aufmerksamkeit von seinen Verbrechen gegenüber den Palästinensern abzulenken? Ist es nicht offensichtlich, dass Israel nun darauf abzielt, den Iran bis zum letzten amerikanischen Soldaten und bis zum letzten Dollar der amerikanischen Steuerzahler zu bekämpfen   – und dabei die Last seiner Wahnvorstellungen auf den Iran, die Region und die Vereinigten Staaten selbst abwälzt, um unrechtmäßige Interessen zu verfolgen?

Gehört „America First“ heute wirklich zu den Prioritäten der US-Regierung?

Ich lade Sie ein, hinter die Maschinerie der Desinformation zu blicken   – die ein wesentlicher Bestandteil dieser Aggression ist   – und stattdessen mit denen zu sprechen, die den Iran besucht haben. Beobachten Sie die vielen erfolgreichen iranischen Einwanderer   – ausgebildet im Iran   –, die heute an den renommiertesten Universitäten der Welt lehren und forschen oder in den fortschrittlichsten Technologieunternehmen des Westens mitwirken. Stimmen diese Realitäten mit den Verzerrungen überein, die Ihnen über den Iran und sein Volk erzählt werden?

Heute steht die Welt am Scheideweg. Den Weg der Konfrontation weiter zu beschreiten, ist kostspieliger und sinnloser denn je zuvor. Die Wahl zwischen Konfrontation und Engagement ist sowohl real als auch folgenreich; ihr Ausgang wird die Zukunft künftiger Generationen prägen. Im Laufe seiner jahrtausendealten, stolzen Geschichte hat der Iran viele Angreifer überdauert. Von ihnen sind nur noch befleckte Namen in der Geschichte übrig geblieben, während der Iran fortbesteht   – widerstandsfähig, würdevoll und stolz.


Quelle: Uncutnews

https://uncutnews.ch/waehrend-trump-das-ende-des-iran-kriegs-verkuenden-will-veroeffentlicht-der-iranische-praesident-einen-offenen-brief-an-die-amerikaner-und-weitere-kriegs-updates/



Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/iran/iranischer-praesident-veroeffentlicht-offenen-brief-an-das-amerikanische-volk


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02.04.2026

Patrik Baab interviewt Jacques Baud in BrüsselScreenshot_2026_04_02_at_18_21_52_Patrik_Baab_interviewt_Jacques_Baud_in_Br_ssel

Jacques Baud spricht mit Patrik Baab
forumgeopolitica.com, Do. 02 Apr 2026, Patrik Baab

 Unser Autor Patrik Baab besuchte Jacques Baud bereits zum zweiten Mal in Brüssel. In diesem grossartigen Gespräch analysiert Jacques Baud die Sanktionen und weist auf Konsequenzen für die Schweiz und Europa hin.


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Video https://www.youtube.com/watch?v=6XWiqrMGZaY Dauer 58:45 Min.


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Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/patrik-baab-interviewt-jacques-baud-in-brssel


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02.04.2026

8 Staaten verurteilen Israels Todesstrafengesetz

aus e-mail von Doris Pumphrey, 2. April 2026, 15:46 Uhr


"Einer nach dem anderen" – Israel beschließt Todesstrafe für palästinensische "Terroristen"
Der Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, feierte die Verabschiedung des Gesetzes mit Champagner und erklärte: "So Gott will, werden sie bald einer nach dem anderen hingerichtet."
Die zionistischen Völkermörder jubeln. Siehe: 
https://rumble.com/v77vfs2-einer-nach-dem-anderen-israel-beschliet-todesstrafe-fr-palstinensische-terr.html


Berliner Zeitung 2.4.2026

Acht Staaten verurteilen Israels Todesstrafengesetz für Palästinenser

Die Außenminister von acht muslimisch geprägten Staaten warnen vor wachsender Diskriminierung in den besetzten Gebieten und sprechen von einem System der Apartheid.

Peter Steiniger

Die Außenminister der Türkei, Ägyptens, Jordaniens, Indonesiens, Pakistans, Katars, Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate haben am Donnerstag das neue israelische Todesstrafengesetz in einer gemeinsamen Erklärung „aufs Schärfste verurteilt“. Das Gesetz stelle eine „gefährliche Eskalation“ dar, teilte das türkische Außenministerium mit.

Das israelische Parlament hat das Gesetz am Montag verabschiedet. Es sieht für Palästinenser, die vor Militärgerichten wegen tödlicher Angriffe verurteilt werden, grundsätzlich die Todesstrafe durch Erhängen vor. Formal gilt die Regelung auch für israelische Staatsbürger, deren Taten auf die „Beendigung der Existenz Israels“ abzielen. In der Praxis dürfte sie jedoch kaum angewendet werden, da israelische Staatsbürger vor zivilen Gerichten angeklagt werden, wie die The Times of Israel berichtet. Das Gesetz erlaubt zudem, das Strafmaß in besonderen Fällen auf lebenslange Haft zu reduzieren.

Eingebracht wurde der Entwurf von der Partei des rechtsextremen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir. Auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stimmte dafür.

Minister warnen vor „System der Apartheid“

Die acht Minister warnten in ihrer Erklärung vor „zunehmend diskriminierenden israelischen Praktiken“, die ein „System der Apartheid“ verfestigten. Die israelische Politik leugne die unveräußerlichen Rechte und die Existenz des palästinensischen Volkes in den besetzten Gebieten, hieß es weiter.

Die Minister äußerten zudem tiefe Besorgnis über die Haftbedingungen palästinensischer Gefangener. Glaubwürdige Berichte belegten Folter, unmenschliche Behandlung, Aushungerung und die Verweigerung grundlegender Rechte, erklärten die Außenminister. Die Minister forderten internationales Handeln, um eine weitere Verschlechterung der Lage zu verhindern.

Kritik auch aus Europa und Kanada

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas bezeichnete das Gesetz laut Reuters einen Verstoß gegen internationales Recht. Auch die Europäische Union, Deutschland und Kanada äußerten Bedenken.

Befürworter des Gesetzes argumentieren, die Todesstrafe werde Palästinenser von tödlichen Angriffen und Entführungsversuchen abschrecken. Solche Entführungen zielten darauf ab, Gefangenenaustausche zu erzwingen. Israels Premierminister Netanjahu bat israelischen Medienberichten zufolge darum, einzelne Bestimmungen abzumildern.

Im südlichen Gazastreifen protestierten am selben Tag zahlreiche Palästinenser in Khan Junis gegen das Gesetz, wie Reuters berichtete. Auch die Taliban-Regierung in Afghanistan verurteilte die Gesetzgebung als „Fortsetzung der Unterdrückung“ und forderte internationale Organisationen zum Handeln auf.

Die Todesstrafe wird in Israel faktisch nicht angewandt, obwohl sie für bestimmte Delikte vorgesehen ist. Die letzte Hinrichtung erfolgte 1962 im Fall des NS-Verbrechers Adolf Eichmann.

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02.04.2026

Iran: Theodore Postol / Kurznachrichten

aus e-mail von Doris Pumphrey, 2. April 2026, 12:57 Uhr


(siehe folgender Blogartikel)

Theodore Postol:
Iran besitzt schon Abschreckung gegen Israels Atomschlag
Der MIT-Professor und Pentagon-Berater Ted Postol erläutert, in welchem Ausmaß die Menge und Qualität der iranischen Raketen und Drohnen unterschätzt wurden und welche Folgen diese Fehleinschätzung hat.
Siehe im Video: https://www.youtube.com/watch?v=ks1ImVoaHZM


RTDE-Liveticker-Krieg-gegen-Iran 2.4.2026

Irans Militär: 
USA und Israel "wissen nichts über unsere umfassenden und strategischen Fähigkeiten"


Irans Chatam al-Anbija-Zentralkommando 
erklärt, das Verständnis der USA und Israels von Irans militärischer Stärke sei unvollständig, und kündigt an, den Krieg bis zur "endgültigen Kapitulation" seiner Gegner fortzusetzen.
"Ihre Informationen über unsere militärische Stärke und Ausrüstung sind unvollständig. Sie wissen nichts über unsere umfassenden und strategischen Fähigkeiten", sagte ein Sprecher des Kommandos in einer von der Tasnim News Agency verbreiteten Erklärung.
"Glauben Sie nicht, dass Sie unsere strategischen Raketenproduktionszentren, weitreichenden Offensiv- und Präzisionsdrohnen, modernen Luftverteidigungs- und elektronischen Kampfsysteme sowie unsere Spezialausrüstung zerstört haben", so der Sprecher weiter.
"Unsere strategische Militärproduktion findet an Orten statt, von denen Sie keine Kenntnis haben und die Sie niemals erreichen werden", behauptete er und fügte hinzu, die bislang angegriffenen Einrichtungen seien "unbedeutend" gewesen.
Der Sprecher warnte zudem vor "noch verheerenderen, umfassenderen und zerstörerischeren Maßnahmen" und kündigte an, den Krieg bis zu "eurer dauerhaften, endgültigen und finalen Kapitulation" fortzusetzen.


Irans Armee-Chef droht: 
Bei Bodenoffensive überlebt kein Angreifer


Der Oberbefehlshaber der iranischen Armee hat operative Hauptquartiere dazu aufgerufen, die Bewegungen der USA und Israels "von Moment zu Moment" zu verfolgen, mit dem Ziel, eine mögliche Bodeninvasion abzuwehren.
In einem vom iranischen staatlichen Nachrichtendienst IRNA veröffentlichten Video wurde der Chef der Streitkräfte, Amir Hatami, während eines Treffens mit anderen Armeeführern gefilmt. "Wenn der Feind versucht, Bodenoperationen durchzuführen, sollte keine einzige Person überleben", fasste IRNA Hatamis Aussagen zusammen.
"Es ist notwendig, die Bewegungen und Handlungen der Feinde mit größter Genauigkeit, von Moment zu Moment, zu überwachen und Pläne umzusetzen, um die Angriffsmethoden des Feindes zu kontern", ergänzte Hatami. 
Der Oberbefehlshaber der iranischen Armee betonte, dass bei einem Bodenangriff kein Angehöriger der feindlichen Kräfte überleben solle.


IRGC reagiert auf US-Drohungen: 
"Illusionen Hollywoods" prägen das Denken der USA


Der Chef der Luftstreitkräfte der Revolutionsgarde (IRGC), Sejed Madschid Mussawi, reagierte auf Hegseths Äußerungen und Trumps Drohungen, wonach die USA Iran "zurück in die Steinzeit" versetzen könnten. Auf X schrieb er: "Ihr seid es, die eure Soldaten ins Grab bringen werden, nicht Iran, den ihr in die Steinzeit zurückversetzen wollt."
Weiter schrieb er, die "Illusionen Hollywoods" hätten das Denken der USA so stark geprägt, dass sie mit einer nur etwa 250-jährigen Geschichte eine über 6.000 Jahre alte Zivilisation bedrohten.


Ansprache zum Krieg:
Trump redet erneut den Sieg herbei

Kaum 20 Minuten sprach Trump im Weißen Haus. Es war seine erste Rede an die Nation seit Beginn des Angriffs der USA und Israels auf Iran. Dabei sagte er jedoch kaum etwas Neues. Er stellte den US-Amerikanern ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, behauptete Trump in seiner Rede an die Nation.
Bis dahin werde es in Iran allerdings noch heftige Angriffe geben: "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit versetzen, wo sie hingehören."
In der Zwischenzeit liefen die Gespräche weiter, so Trump. Sollte es zu keiner Einigung mit Teheran kommen, würden die USA iranische Kraftwerke angreifen. Damit bekräftigte er eine bereits zuvor geäußerte Drohung.
Er rief Länder, die von aktuellen Öl-Engpässen betroffen sind, dazu auf, Energie aus den USA zu beziehen. "Kauft Öl von den Vereinigten Staaten. Wir haben reichlich. Wir haben so viel", sagte Trump in Washington mit Blick auf Länder, die momentan von dem weitgehend blockierten Öllieferverkehr durch die Straße von Hormus betroffen sind.
Auch wenn der Iran-Krieg für die meisten Amerikaner weit weg ist, spüren sie doch alle die in dessen Folge rapide gestiegenen Benzinpreise. Trump betonte, der Krieg gegen Iran sei notwendig gewesen und die Preise würden nach dem Ende der Kampfhandlungen wieder fallen.


Trump-Rede belastet Märkte: 
Asiatische Börsen fallen, Öl steigt


Die Äußerungen von Donald Trump haben jeglichen Optimismus hinsichtlich einer möglichen Lösung der Krise deutlich gedämpft.
Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien verlor im frühen Handel rund 0,75 Prozent, nachdem Trump von der Möglichkeit gesprochen hatte, Iran "in die Steinzeit zurückzubomben".
Zuvor hatte Iran einen ungewöhnlichen Schritt unternommen und sich direkt an die USA gewandt. In einem Schreiben erklärte Teheran gegenüber den Amerikanern, man hege keine Feindschaft gegenüber den USA und handle in Selbstverteidigung. Dies eröffnete Washington einen möglichen Ausweg und hatte die Kurse an der Wall Street über Nacht gestützt.
Stattdessen ziehen sich Anleger nun aus risikoreicheren Anlagen zurück und die Unsicherheit greift wieder auf die Märkte über. Auffällig ist zudem, dass die Energiepreise erneut steigen: Brent Crude wird derzeit bei etwa 104 US-Dollar pro Barrel gehandelt, nachdem der Preis zuvor unter die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar gefallen war.


Iran bietet Abkommen zur Nutzung der Straße von Hormus an

Iran sei bereit, mit europäischen, asiatischen und arabischen Ländern Abkommen über die Nutzung der Straße von Hormus zu schließen, erklärte der Leiter des staatlichen Informationsrates, Elias Hazrati.
"Iran kontrolliert die Straße von Hormus vollständig, während [US-Präsident Donald] Trump Unsinn über die Straße von Hormus redet. Heute haben wir beschlossen, dass wir möglicherweise ein Abkommen über die Straße von Hormus ankündigen werden. Wir werden europäische, asiatische und arabische Länder, die sie nutzen wollen, einladen, ein Abkommen mit uns zu schließen", sagte er im staatlichen iranischen Fernsehen.
Zuvor hatte der US-Präsident in einer Ansprache erklärt, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nach dem Ende des Krieges mit Iran vollständig wiederhergestellt werde, und betont, dass Teheran selbst am Ölverkauf interessiert sei. Laut Trump benötigten die USA die Durchfahrt durch die Straße von Hormus nicht; die Wiederherstellung der Schifffahrt sollte daher Aufgabe der Länder sein, die sie zum Öltransport nutzen.

unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.04.2026

Theodore Postol: Iran besitzt schon Abschreckung gegen Israels Atomschlag

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Glenn Diesen Deutsch

youtube.com, vom 01.04.2026

Der MIT-Professor und Pentagon-Berater Ted Postol erläutert, in welchem Ausmaß die Menge und Qualität der iranischen Raketen und Drohnen unterschätzt wurden und welche Folgen diese Fehleinschätzung hat. Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:   / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Buy me a Coffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... Original Video:    • Theodore Postol: Iran Already Has Nuclear ...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-03-30 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated. This video is owned by this channel.


Info:  https://www.youtube.com/watch?v=ks1ImVoaHZM


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.04.2026

Iran weist Kiew mit Schmackes in die Schranken — mehr könnte kommen

freedert.online, vom 1 Apr. 2026 17:50 Uhr, 

Jüngste Nachrichten von der Zerstörung eines Depots mit Drohnenabwehrmitteln aus ukrainischer Montage in Dubai durch Irans Marine sind ein unmissverständliches Signal an Selenskij, sich gefälligst nicht am Krieg gegen Iran zu beteiligen – Teheran wird nicht lange fackeln.


Iran weist Kiew mit Schmackes in die Schranken — mehr könnte kommen© Soziale Medien


Aus der Ukraine trudeln die ersten Todesanzeigen ein, die Drohnenabwehrspezialisten im Dienst von Golfmonarchien betreffen. Links: Anatoli Onischtschuk, nahm an "Ausbildung von Kämpfern verbündeter Länder teil, indem er Erfahrung im Einsatz ukrainischer Abfangdrohnen weitergab. Ende M#rz 2026.


Am Morgen des 30. März 2026 bestätigte Teheran den Tod eines der einflussreichsten Persönlichkeiten der militärischen Führungsriege – des Kommandeurs der Marine der Iranischen Revolutionsgarde, Konteradmiral Alireza Tangsiri.

Die iranische Marine sorgte erst kürzlich für Schlagzeilen. Bei einer gemeinsamen Operation der Luft- und Weltraumstreitkräfte und der Marine der Revolutionsgarde in Dubai wurde ein Depot zerstört, in dem Drohnenabwehrsysteme aus ukrainischer Montage gelagert worden waren.

(Auch an die 20 Spezialisten aus der ehemaligen Ukrainischen Sowjetrepublik, die dort zugegen gewesen sein sollen, seien getroffen worden; und Teheran benennt bereits hochoffiziell, auf den Plattformen der Vereinten Nationen, das Kiewer Regime als einen Teilnehmer der Aggression der USA und Israels gegen Iran. – Anm. d. Red.)


Selenskij will den Fehler der Saudis ausnutzen





Analyse

Selenskij will den Fehler der Saudis ausnutzen






Dieser Angriff ist als klares und unmissverständliches Signal Teherans an Kiew zu verstehen. Die iranische Seite behauptet zudem, der Standort sei im Interesse der US-Militärpräsenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten genutzt worden. Nach Angaben der Revolutionsgarde wurden auch Unterkünfte US-amerikanischer Militärangehöriger angegriffen, was zu erheblichen Verlusten führte.

Wichtig ist hierbei zu verstehen, dass die Aussagen der Revolutionsgarde entweder auf Aufklärungsdaten beruhen oder spezifischen strategischen Zielen dienen – oder beidem. Iran erhebt außerdem nur selten derart weitreichende Behauptungen, ohne deren Richtigkeit zuvor zu überprüfen. Kein Geheimnis ist, dass iranische Aufklärungsdienste die Ereignisse in den Ländern des Persischen Golfs, einschließlich der Vereinigten Arabischen Emirate, genau beobachten können, was ihre Fähigkeit zur Überwachung militärtechnischer Aktivitäten Dritter erheblich erweitert.

Tangsiri galt als Architekt des Projekts zur Schließung der Straße von Hormus und deren vollständiger Kontrolle durch die Islamische Republik. Tangsiri arbeitete aktiv daran, Überwachung aller Ereignisse entlang der südwestlichen Grenzen des Landes zu etablieren und fortzusetzen. Dies bedeutet jedoch wiederum ganz und gar nicht, dass Tangsiris Tod die militärische Koordination innerhalb Irans stören – oder erst recht, dass er die militärische Befehlskette unterbrechen wird.


"Enthauptende Strategien immer weniger wirkungsvoll" – Westmedien zum Iran-Krieg





Analyse

"Enthauptende Strategien immer weniger wirkungsvoll" – Westmedien zum Iran-Krieg





Im Gegenteil, der Kadernachschub in der Islamischen Republik ist gesichert. Die Abläufe zum Einsetzen der Nachfolger auf den betroffenen Posten sind reibungslos – und mehrere Nachfolger stehen schon bereit, den gefallenen Konteradmiral zu ersetzen und seine Politik fortzuführen. Kurzum: Iran wird weiterhin genau beobachten, wie die Mächte jenseits des Golfs gegen ihn intrigieren, und diese Pläne umgehend zerschlagen.

Die Ereignisse in Dubai könnten den Übergang zu einer neuen Phase in den Beziehungen zwischen Teheran und Kiew eingeläutet haben: Schon zuvor hatte Iran das Selenskij-Regime gewarnt, sich lieber nicht an der antiiranischen Kampagne zu beteiligen, da die Ukraine andernfalls mit unangenehmen Konsequenzen rechnen müsse. Dies erklärte kein Geringerer als Ibrahim Azizi, Vorsitzender des Ausschusses für Nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments und einflussreiche Persönlichkeit im iranischen Militärapparat. Kiew entschied jedoch, dass Teheran es nicht wagen würde, gegen die Ukraine vorzugehen.

Durch den Angriff auf das Depot mit ukrainischen Drohnen demonstrierte Iran seine Bereitschaft, noch weiter zu gehen. Kiew und seine Hintermänner wurden unmissverständlich darüber informiert: Jede Form einer Beteiligung an Washingtons und Tel-Avivs antiiranischer Kampagne würde Kiew und wortwörtlich alle Einrichtungen unter Kiews Kontrolle in die Kategorie legitimer Ziele überführen – nicht nur den Worten nach, sondern diesen werden auch Taten folgen. Teheran wäre wohl auch bereit, dem Kiewer Regime sogar den Krieg zu erklären, sollte es nicht zur Ruhe kommen. In Iran ist man der Ansicht, dass Selenskij keine Persönlichkeit ist, die man allzu zimperlich behandeln sollte – und man stattdessen mit ihm in einer Sprache kommunizieren muss, die er auch versteht. Erst einmal haben die Iraner ihm nur eine leichte Nackenschelle verpasst – doch da ist auch eine saftige Backpfeife nicht mehr fern.


Was brachte der Iran-Krieg für Selenskij?





Meinung

Was brachte der Iran-Krieg für Selenskij?






Die Revolutionsgarden machen ihre Bereitschaft deutlich, jegliche Bedrohungen konsequent zu neutralisieren – unabhängig von deren geografischer Herkunft. Und sollte es notwendig werden, die militärische Infrastruktur Kiews zu zerstören, falls es möglicherweise versucht, irgendetwas im Nahen Osten auf die Beine zu stellen – dann wird sie auch umgehend in Schutt und Asche gelegt. Der Tod einzelner Generäle der Revolutionsgarden bedeutet, wie bereits erwähnt, keine bedeutende Schwächung, geschweige denn die Zerstörung der Organisation selbst. Im Gegenteil, solche Verluste sind in der institutionellen Logik verankert und tragen überdies zur Entwicklung einer Art Immunität bei.

Übersetzt aus dem Russischen.

Farhad Ibragimow @farhadibragim ist Orientalist, Politikwissenschaftler, Iran- und Nahostexperte sowie Experte an der Finanzuniversität bei der Regierung der Russischen Föderation. Diesen Artikel verfasste er exklusiv für RT.

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Info: https://freedert.online/meinung/275523-unvorhergesehenen-folgen-iranischen-widerstands/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.04.2026

Während Trump das Ende des Iran-Kriegs verkünden will, veröffentlicht der iranische Präsident einen offenen Brief an die Amerikaner und weitere Kriegs-Updates

uncutnews.chApril 2, 2026Von Tyler Durden via ZeroHedgeTipp/Must read/Topthema/Aktuell,


Zusammenfassung

  • Trump soll erklären, dass der Krieg gegen den Iran sich dem Ende zuneigt und andere die Lage am Schmalz-Straße lösen müssen
  • Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat einen offenen Brief an das amerikanische Volk veröffentlicht, in dem er in Frage stellt, ob Washington wirklich „America First“ setzt oder lediglich als „Stellvertreter Israels“ agiert, der bereit ist, „bis zum letzten amerikanischen Soldaten“ zu kämpfen.
  • In Dubai wurde die Luftabwehr aktiviert und 5 ballistische Raketen sowie 35 Drohnen abgeschossen, die aus dem Iran abgefeuert worden waren
  • Der neue Ayatollah des Iran twittert: „Ich erkläre nachdrücklich, dass die konsequente Politik der Islamischen Republik Iran, die dem Weg von Imam Khomeini und dem gefallenen Führer folgt, darin besteht, den Widerstand gegen den zionistisch-amerikanischen Feind weiterhin zu unterstützen.“
  • „Nicht wahr“: Der Iran weist Trumps Behauptung zurück, der „Präsident des neuen Regimes“ habe um einen Waffenstillstand gebeten (das ist seit 2024 Pezeshkian)
  • Die VAE erwägen, als erstes Golfstaat direkt am US-amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran teilzunehmen, und setzen sich für eine strenge Sicherheitsresolution des UN-Sicherheitsrats ein.
  • Trump gegenüber Reuters: man werde „den Iran ziemlich schnell verlassen“ und könne bei Bedarf für „Punktangriffe“ zurückkehren. Er sagt auch, er sei offen dafür, die „Papiertiger“-NATO nach Beendigung des Iran-Kriegs zu verlassen, und ist verärgert über die mangelnde Hilfe in der Hormuz-Krise.
  • Ein an QatarEnergy vermieteter Öltanker wurde am Mittwoch in katarischen Gewässern von einer iranischen Marschflugrakete getroffen.
  • Die IRGC hat erneut geschworen, weiterhin mit „voller Intensität und Kraft“ anzugreifen – was darauf hindeutet, dass dies noch lange nicht vorbei ist, da die Waffenstillstandsgespräche weiterhin nur Theater ohne viel Substanz sind. Ayatollah lobt die Hisbollah in einer schriftlichen Erklärung.

Trump will (fast) „Mission erfüllt“ verkünden

Trump wird seine Ansprache aus dem Oval Office am Mittwochabend um 21 Uhr (Ostküstenzeit) nutzen, um – vor dem Hintergrund sinkender Umfragewerte – zu verkünden, dass der seit einem Monat andauernde Krieg im Iran sich dem Ende zuneigt und dass andere die Blockade der Straße von Hormus lösen müssen, berichtete Politico. Der Präsident hat diese Botschaft in Interviews, Social-Media-Beiträgen und öffentlichen Äußerungen in den letzten 24 Stunden angedeutet und damit den Grundstein für eine Rede gelegt, in der er voraussichtlich behaupten wird, dass alle militärischen Ziele erreicht worden seien, so sechs Personen, die mit der Planung vertraut sind und anonym bleiben dürfen, um offen sprechen zu können. Er beabsichtigt zudem, die NATO-Verbündeten für die größte ungelöste Frage des Krieges zu kritisieren: die anhaltenden Beschränkungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus durch den Iran.

Steve Bannon, Trumps ehemaliger Chefstratege im Weißen Haus, sagte, der Präsident werde im Wesentlichen den Sieg erklären und darlegen, was er im Iran erreicht habe und was er tun werde, bevor die USA das Land verlassen, sowie „die NATO-Verbündeten niedermachen – das ist deren Problem. Zwei, drei Wochen, definierbare Ziele. ‚Ich kam, ich sah, ich siegte‘ – und wir bleiben noch ein paar Wochen, um noch mehr zu erobern – vielleicht sogar dann einen Waffenstillstand, während wir bekräftigen, dass die Situation am Hormuz von den Golfstaaten und den Europäern gelöst werden muss, und den Sieg erklären“, fügte er hinzu.

Angesichts des andauernden Konflikts bietet die Rede Trump die Gelegenheit, die Kriegsziele darzulegen, zu definieren, was einen Sieg ausmacht, und zu erklären, wie er vorgehen will, falls die Waffenstillstandsverhandlungen ins Stocken geraten. Die Entscheidung des Präsidenten, eine große Rede über das Ende des Krieges zu halten, während weitere 2.500 US-Marines in die Region entsandt werden, könnte in erster Linie ein Versuch sein, die Sorgen der Wähler und die Unruhe an der Wall Street hinsichtlich der Energiemärkte und der Folgewirkungen der Sperrung der Meerenge zu beschwichtigen.

„Dies ist eine große Herausforderung für Präsident Trump, da es nicht sein natürliches Umfeld ist. Es darf nicht konfrontativ sein. Sie muss beruhigend wirken“, sagte eine der mit der Angelegenheit vertrauten Personen. „Sie muss sehr direkt sein, denn er kommuniziert nicht nur mit dem amerikanischen Volk, sondern auch mit den Iranern, unseren Verbündeten in der Region und unseren Verbündeten in Europa.“

Die erste Primetime-Ansprache des Präsidenten seit Kriegsbeginn erfolgt etwa zwei Wochen vor dem oft wiederholten Zeitrahmen von vier bis sechs Wochen für Militäroperationen im Iran.

Obwohl Trump in mehreren öffentlichen Erklärungen betont hat, dass die indirekten Gespräche mit dem Iran Fortschritte machen, gibt es nach wie vor kaum Anzeichen dafür, dass die beiden Länder auch nur annähernd einer Einigung nahe sind – und einige Vertreter des iranischen Regimes beharrn weiterhin darauf, dass überhaupt keine Gespräche stattfinden. In einem Social-Media-Beitrag am Mittwochmorgen behauptete Trump, der Iran habe „um einen Waffenstillstand gebeten!“ Er fügte jedoch eine entscheidende Bedingung für die Zustimmung hinzu: „Wir werden darüber nachdenken, wenn die Straße von Hormus offen, frei und sicher ist.“

* * *

Iranischer Präsident veröffentlicht offenen Brief an das amerikanische Volk,

Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hat einen offenen Brief an das amerikanische Volk veröffentlicht, in dem er in Frage stellt, ob Washington wirklich „America First“ setzt oder lediglich als „Stellvertreter Israels“ agiert, der bereit ist, „bis zum letzten amerikanischen Soldaten“ zu kämpfen.

In der Botschaft vom Mittwoch, die die Wurzeln der Spannungen zwischen den USA und dem Iran bis zum Staatsstreich von 1953 zurückverfolgt und gleichzeitig die jüngsten Bombenangriffe auf die iranische Infrastruktur verurteilt, stellt Pezeshkian fest, dass Teheran keine Feindseligkeit gegenüber gewöhnlichen Amerikanern hegt. Stattdessen fordert er die US-Bevölkerung auf, hinter die „künstlich geschaffenen Narrative“ zu blicken, und argumentiert, dass die wahrgenommene iranische Bedrohung eine Erfindung des militärisch-industriellen Komplexes und israelischer politischer Interessen sei.


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Der vollständige Wortlaut des Schreibens lautet wie folgt:

Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Gnädigen

An das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika und an alle, die inmitten einer Flut von Verzerrungen und erfundenen Erzählungen weiterhin nach der Wahrheit suchen und nach einem besseren Leben streben:

Der Iran – mit diesem Namen, diesem Charakter und dieser Identität – ist eine der ältesten ununterbrochen bestehenden Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. Trotz seiner historischen und geografischen Vorteile zu verschiedenen Zeiten hat der Iran in seiner modernen Geschichte niemals den Weg der Aggression, der Expansion, des Kolonialismus oder der Herrschaft eingeschlagen. Selbst nachdem er Besatzung, Invasion und anhaltenden Druck seitens globaler Mächte erdulden musste – und obwohl er über militärische Überlegenheit gegenüber vielen seiner Nachbarn verfügt –, hat der Iran niemals einen Krieg begonnen. Dennoch hat er diejenigen, die ihn angegriffen haben, entschlossen und mutig zurückgeschlagen.

Das iranische Volk hegt keine Feindseligkeit gegenüber anderen Nationen, einschließlich der Menschen in Amerika, Europa oder den Nachbarländern. Selbst angesichts wiederholter ausländischer Interventionen und Druckausübung im Laufe seiner stolzen Geschichte haben die Iraner stets klar zwischen Regierungen und den von ihnen regierten Völkern unterschieden. Dies ist ein tief verwurzeltes Prinzip in der iranischen Kultur und im kollektiven Bewusstsein – keine vorübergehende politische Haltung.

Aus diesem Grund entspricht die Darstellung des Iran als Bedrohung weder der historischen Realität noch den heute beobachtbaren Tatsachen. Eine solche Wahrnehmung ist das Produkt politischer und wirtschaftlicher Launen der Mächtigen – der Notwendigkeit, einen Feind zu konstruieren, um Druck zu rechtfertigen, militärische Dominanz aufrechtzuerhalten, die Rüstungsindustrie zu stützen und strategische Märkte zu kontrollieren. In einem solchen Umfeld wird eine Bedrohung, wenn sie nicht existiert, erfunden.

In diesem Rahmen haben die Vereinigten Staaten die größte Anzahl ihrer Streitkräfte, Stützpunkte und militärischen Kapazitäten rund um den Iran konzentriert – ein Land, das zumindest seit der Gründung der Vereinigten Staaten noch nie einen Krieg begonnen hat. Jüngste amerikanische Aggressionen, die von eben diesen Stützpunkten aus gestartet wurden, haben gezeigt, wie bedrohlich eine solche militärische Präsenz tatsächlich ist. Natürlich würde kein Land, das mit solchen Bedingungen konfrontiert ist, darauf verzichten, seine Verteidigungsfähigkeiten zu stärken. Was der Iran getan hat – und weiterhin tut –, ist eine angemessene Reaktion, die auf legitimer Selbstverteidigung beruht, und keineswegs eine Kriegserklärung oder Aggression.

Die Beziehungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten waren ursprünglich nicht feindselig, und die frühen Kontakte zwischen dem iranischen und dem amerikanischen Volk waren nicht von Feindseligkeit oder Spannungen geprägt. Der Wendepunkt war jedoch der Staatsstreich von 1953 – eine illegale amerikanische Intervention, die darauf abzielte, die Verstaatlichung der iranischen Ressourcen zu verhindern. Dieser Staatsstreich unterbrach den demokratischen Prozess im Iran, führte zur Wiedereinführung der Diktatur und säte tiefes Misstrauen unter den Iranern gegenüber der US-Politik. Dieses Misstrauen vertiefte sich weiter durch die Unterstützung der USA für das Regime des Schahs, ihre Unterstützung für Saddam Hussein während des aufgezwungenen Krieges der 1980er Jahre, die Verhängung der längsten und umfassendsten Sanktionen der modernen Geschichte und schließlich durch unprovozierte militärische Aggressionen – zweimal, mitten in Verhandlungen – gegen den Iran.

Doch all dieser Druck hat den Iran nicht geschwächt. Im Gegenteil, das Land ist in vielen Bereichen stärker geworden: Die Alphabetisierungsrate hat sich verdreifacht – von etwa 30 % vor der Islamischen Revolution auf über 90 % heute; das Hochschulwesen hat sich dramatisch ausgeweitet; bedeutende Fortschritte wurden in der modernen Technologie erzielt; die Gesundheitsversorgung hat sich verbessert; und die Infrastruktur hat sich in einem Tempo und Ausmaß entwickelt, das mit der Vergangenheit nicht zu vergleichen ist. Dies sind messbare, beobachtbare Realitäten, die unabhängig von erfundenen Narrativen bestehen.

Gleichzeitig dürfen die zerstörerischen und unmenschlichen Auswirkungen von Sanktionen, Krieg und Aggression auf das Leben des widerstandsfähigen iranischen Volkes nicht unterschätzt werden. Die Fortsetzung der militärischen Aggression und die jüngsten Bombardierungen beeinflussen das Leben, die Einstellungen und die Perspektiven der Menschen zutiefst. Dies spiegelt eine grundlegende menschliche Wahrheit wider: Wenn Krieg Leben, Häuser, Städte und Zukunftsperspektiven irreparablen Schaden zufügt, werden die Menschen den Verantwortlichen gegenüber nicht gleichgültig bleiben.

Dies wirft eine grundlegende Frage auf: Welchen Interessen des amerikanischen Volkes dient dieser Krieg tatsächlich? Gab es eine objektive Bedrohung durch den Iran, die ein solches Verhalten rechtfertigen würde? Dient das Massaker an unschuldigen Kindern, die Zerstörung von Einrichtungen zur Krebsbehandlung oder das Prahlen damit, ein Land „in die Steinzeit zurückzubomben“, einem anderen Zweck als dem, das Ansehen der Vereinigten Staaten in der Welt weiter zu schädigen?

Der Iran strebte Verhandlungen an, erzielte eine Einigung und erfüllte alle seine Verpflichtungen. Die Entscheidung, von diesem Abkommen zurückzutreten, die Eskalation in Richtung Konfrontation und die Durchführung zweier Aggressionsakte mitten in den Verhandlungen waren destruktive Entscheidungen der US-Regierung – Entscheidungen, die den Wahnvorstellungen eines ausländischen Aggressors dienten.

Angriffe auf die lebenswichtige Infrastruktur des Iran – einschließlich Energie- und Industrieanlagen – richten sich direkt gegen das iranische Volk. Solche Handlungen stellen nicht nur ein Kriegsverbrechen dar, sondern haben auch Konsequenzen, die weit über die Grenzen des Iran hinausreichen. Sie führen zu Instabilität, erhöhen die menschlichen und wirtschaftlichen Kosten und perpetuieren Spannungszyklen, indem sie den Keim für Ressentiments säen, die noch Jahre andauern werden. Dies ist kein Zeichen von Stärke; es ist ein Zeichen strategischer Ratlosigkeit und der Unfähigkeit, eine nachhaltige Lösung zu erreichen.

Ist es nicht auch so, dass Amerika diese Aggression als Stellvertreter Israels begonnen hat, beeinflusst und manipuliert von diesem Regime? Ist es nicht wahr, dass Israel durch die Erfindung einer iranischen Bedrohung versucht, die weltweite Aufmerksamkeit von seinen Verbrechen gegenüber den Palästinensern abzulenken? Ist es nicht offensichtlich, dass Israel nun darauf abzielt, den Iran bis zum letzten amerikanischen Soldaten und bis zum letzten Dollar der amerikanischen Steuerzahler zu bekämpfen – und dabei die Last seiner Wahnvorstellungen auf den Iran, die Region und die Vereinigten Staaten selbst abwälzt, um unrechtmäßige Interessen zu verfolgen?

Gehört „America First“ heute wirklich zu den Prioritäten der US-Regierung?

Ich lade Sie ein, hinter die Maschinerie der Desinformation zu blicken – die ein wesentlicher Bestandteil dieser Aggression ist – und stattdessen mit denen zu sprechen, die den Iran besucht haben. Beobachten Sie die vielen erfolgreichen iranischen Einwanderer – ausgebildet im Iran –, die heute an den renommiertesten Universitäten der Welt lehren und forschen oder in den fortschrittlichsten Technologieunternehmen des Westens mitwirken. Stimmen diese Realitäten mit den Verzerrungen überein, die Ihnen über den Iran und sein Volk erzählt werden?

Heute steht die Welt am Scheideweg. Den Weg der Konfrontation weiter zu beschreiten, ist kostspieliger und sinnloser denn je zuvor. Die Wahl zwischen Konfrontation und Engagement ist sowohl real als auch folgenreich; ihr Ausgang wird die Zukunft künftiger Generationen prägen. Im Laufe seiner jahrtausendealten, stolzen Geschichte hat der Iran viele Angreifer überdauert. Von ihnen sind nur noch befleckte Namen in der Geschichte übrig geblieben, während der Iran fortbesteht – widerstandsfähig, würdevoll und stolz.

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Luftabwehr in Dubai aktiviert

Die Aktienmärkte gerieten 90 Minuten vor Handelsschluss am Mittwoch in Unruhe, als der Optimismus, den Trump am Morgen noch verbreitet hatte, wie ein Eis am Stiel im Juli dahinschmolz. Nicht nur haben sich die Kämpfe im Laufe des Tages verschärft, das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate gab offiziell bekannt, dass Luftabwehrsysteme 5 ballistische Raketen und 35 Drohnen abgefangen haben, die aus dem Iran abgefeuert worden waren.


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Übersetzung von „X“: Ich komme einfach nicht über dieses Video der Luftabwehr der Vereinigten Arabischen Emirate hinweg, in dem es heißt: „Ziel zerstört“. Es lässt mir einen Schauer über den Rücken laufen, zu sehen, wie unsere Leute so effektiv daran arbeiten, uns zu schützen.

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USA und Iran verhandeln über Waffenstillstand im Gegenzug für die Wiederöffnung der Straße von Hormus durch den Iran: Axios

Im Vorfeld von Trumps Rede heute Abend um 21 Uhr ET berichtet Axios unter Berufung auf drei Quellen, dass die USA und der Iran über ein mögliches Abkommen diskutieren, das einen Waffenstillstand im Austausch für die Wiederöffnung der Straße von Hormus durch den Iran beinhalten würde. Die Beamten gaben nicht an, ob diese Gespräche direkt oder nur über Vermittler stattgefunden hätten, und sie wiesen darauf hin, dass unklar sei, ob eine Einigung erzielt werden könne. Die Beamten sagten jedoch, Präsident Trump diskutiere die Möglichkeit mit Beamten innerhalb und außerhalb der Regierung.“Zur Erinnerung: Am Mittwoch hatte Trump behauptet, der Iran habe die USA um einen Waffenstillstand gebeten, betonte jedoch, er würde dies nur in Betracht ziehen, wenn die Meerenge wieder geöffnet würde. Daraufhin entgegnete der Iran, er habe keinen Waffenstillstand gefordert.


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Übersetzungen von „X“: Drei US-Beamte teilten mir mit, dass derzeit Gespräche über einen möglichen Waffenstillstand mit dem Iran im Gegenzug für die Wiederöffnung der Straße von Hormus geführt werden. Die Beamten sagten, es sei unklar, ob eine Einigung erzielt werden könne

Trump behauptet, der Iran habe die USA um einen Waffenstillstand gebeten. Mein Bericht auf @axios https://axios.com/2026/04/01/tru

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Der oberste Führer des Iran verspricht, „den Widerstand gegen den zionistisch-amerikanischen Feind weiterhin zu unterstützen“

Inmitten von Spekulationen, er sei tot oder schwer verwundet, erklärte der neue oberste Führer des Iran, Ayatollah Mojtaba Khamenei, vor wenigen Augenblicken auf X, er „erkläre nachdrücklich, dass die konsequente Politik der Islamischen Republik Iran, die dem Weg von Imam Khomeini und dem gefallenen Führer folgt, darin besteht, den Widerstand gegen den zionistisch-amerikanischen Feind weiterhin zu unterstützen.“

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Iran: Es ist nicht wahr, dass der Iran um einen Waffenstillstand gebeten hat

Der Iran hat Trumps Darstellung erneut zurückgewiesen, nachdem dieser vor wenigen Stunden behauptet hatte, dass „der Präsident des neuen iranischen Regimes“ gerade „die Vereinigten Staaten von Amerika um einen Waffenstillstand gebeten“ habe. Das iranische Außenministerium reagierte darauf mit der Erklärung, dass „an Trumps Aussagen, der Iran habe um einen Waffenstillstand gebeten, nichts Wahres dran ist“. Die Erklärung des Sprechers des iranischen Außenministeriums fährt fort:

„Es ist noch keine Entscheidung gefallen. Wir müssen viele Aspekte berücksichtigen. Unsere Bedingungen für ein Kriegsende sind ganz klar. Wir akzeptieren keinen Waffenstillstand; wir streben ein vollständiges Ende an.“

Zur Erinnerung: Masoud Pezeshkian ist seit Juli 2024 Präsident des Iran – und er ist auch in den letzten Tagen in Teheran öffentlich aufgetreten. Es gibt keinen „Präsidenten des neuen Regimes“.

Zudem droht Trump nun damit, den Iran „in die Steinzeit zurückzubomben“, falls die Straße von Hormus nicht wieder geöffnet wird, hat aber erst gestern angedeutet, dass es ihm recht sei, wenn sie geschlossen bleibe, und dass letztendlich andere sie öffnen sollten.


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Übersetzung von „X“: Hier ist ein Hinweis darauf, dass der neue Präsident des Iran gar nicht um einen Waffenstillstand gebeten hat: Es gibt gar keinen neuen Präsidenten.

Wird die amerikanische Öffentlichkeit auf einen Rückzug vorbereitet?

Präsident Trump hat gegenüber Reuters neue Äußerungen zu seiner mit Spannung erwarteten Rede heute Abend (21 Uhr ET) gemacht:

Die Vereinigten Staaten werden „den Iran ziemlich schnell verlassen“ und könnten bei Bedarf für „gezielte Angriffe“ zurückkehren, erklärt Präsident Donald Trump gegenüber Reuters, wenige Stunden bevor er eine Ansprache an die Nation zur besten Sendezeit halten sollte.

Trump sagt außerdem, er werde in der Rede erklären, dass er erwäge, die USA aus dem NATO-Bündnis zurückzuziehen.

Es wird erwartet, dass der Schwerpunkt stark auf der Zurechtweisung der NATO liegen wird. Sollte dies tatsächlich der Moment im Stil von Bushs „Mission Accomplished“ sein, könnte es sein, dass er bereit ist, den westlichen Verbündeten die Schuld für die Sperrung der Straße von Hormus zu geben – ein Problem, das vor der Operation „Epic Fury“ nicht existierte.

Trump: Der iranische Präsident hat um einen Waffenstillstand gebeten

Präsident Trump hat auf Truth Social behauptet, die USA seien direkt um einen Waffenstillstand gebeten worden; er verband dies jedoch mit der typischen Drohung, den Iran „zurück in die Steinzeit zu bomben!!!“ Hier ist, was er gesagt hat (Anmerkung: Der Iran hat keinen neuen Präsidenten):

Der Präsident des neuen iranischen Regimes, der weit weniger radikalisiert und weitaus intelligenter ist als seine Vorgänger, hat gerade die Vereinigten Staaten von Amerika um einen WAFFENSTILLSTAND gebeten! Wir werden darüber nachdenken, sobald die Straße von Hormus offen, frei und sicher ist. Bis dahin werden wir den Iran in die Vergessenheit sprengen oder, wie man so schön sagt, zurück in die Steinzeit!!! Präsident DJT

Und doch bleibt die Frage nach dem Schmalstreif von Hormus bestehen, nachdem Trump erst gestern seltsamerweise erklärt hatte, die für den Energietransport lebenswichtige Seestraße werde sich „automatisch öffnen“. Die Ölpreise brachen zunächst auf Trumps Ankündigung hin ein, erholten sich aber schnell wieder – möglicherweise aufgrund des letzten Teils von Trumps Aussage. Es müsste noch viel geschehen – zum einen dürfte Washington von Teheran verlangen, dass es auf die Erhebung einer Gebühr von rund 2 Millionen Dollar für die sichere Durchfahrt von Tankern verzichtet. Der Ölmarkt zeigte sich davon unbeeindruckt…

Erstes Land am Persischen Golf, das sich direkt am Krieg beteiligt?

Das kleine, aber wohlhabende Land Vereinigte Arabische Emirate scheint auf eine offene Konfrontation zuzusteuern. Arabische Regierungsvertreter berichten, dass es sich darauf vorbereitet, gemeinsam mit den USA und ihren Verbündeten die Straße von Hormus gewaltsam wieder zu öffnen, nachdem es iranische Angriffe abgewehrt hat. Sollte dies zutreffen, wäre dies das erste Mal, dass ein Staat am Persischen Golf offiziell als Kriegsteilnehmer in den Konflikt eintritt. Hinter den Kulissen drängt Abu Dhabi Berichten zufolge bei der UNO auf eine Resolution des Sicherheitsrats, um militärische Maßnahmen zu legitimieren, und drängt gleichzeitig Washington und seine europäischen und asiatischen Partner dazu, eine handlungsbereite Koalition zu bilden, wie The Wall Street Journal berichtet.

Gleichzeitig prüft die VAE stillschweigend, welchen Beitrag sie zu den Kampfhandlungen leisten kann – von Minenräumungsoperationen bis hin zu umfassenderer logistischer und maritimer Unterstützung zur Sicherung der lebenswichtigen Schifffahrtsroute. Doch die Ambitionen hören damit nicht auf, angesichts der Gelegenheit, alte Streitigkeiten und einen Territorialkonflikt beizulegen. Quellen aus der Golfregion berichten, dass die Emiratis auch eine weitaus aggressivere Idee ins Spiel bringen: dass die USA wichtige Inseln in der Wasserstraße besetzen sollten, darunter Abu Musa – das seit Jahrzehnten vom Iran gehalten wird, aber von den VAE beansprucht wird.


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Allerdings ist hier das Kleingedruckte wichtig

Übersetzung von „X“: Überschrift: Die VAE sind „bereit, sich dem Kampf“ um die Öffnung der Straße von Hormus anzuschließen! Artikeltext: Die VAE möchten amerikanische Truppen in Gefahr bringen, während die Emiratis „Unterstützungsdienste“ leisten.

Trump erwägt NATO-Austritt

In einem Interview mit der Zeitung „The Telegraph“ bezeichnete der Präsident das Bündnis als „Papiertiger“ und antwortete auf die Frage, ob er die Mitgliedschaft der USA in der Organisation überdenken würde: „Oh ja, ich würde sagen, das steht außer Frage.“

„Ich habe mich nie von der NATO beeindrucken lassen. Ich wusste schon immer, dass sie ein Papiertiger sind, und Putin weiß das übrigens auch“, sagte er in den am Mittwoch veröffentlichten Äußerungen. Er ist natürlich verärgert über die Weigerung der Verbündeten, sich an einer Militäraktion zu beteiligen, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

„Abgesehen davon, dass sie nicht dabei waren, war es eigentlich kaum zu glauben. Und ich habe nicht groß darauf gedrängt. Ich habe nur gesagt: ‚Hey‘, wissen Sie, ich habe nicht allzu sehr darauf bestanden. Ich finde einfach, es sollte automatisch sein“, fuhr er fort. „Wir waren automatisch da, auch in der Ukraine. Die Ukraine war nicht unser Problem. Es war eine Bewährungsprobe, und wir waren für sie da, und wir wären immer für sie da gewesen. Sie waren nicht für uns da.“

Und hier ist, was Außenminister Marco Rubio am Montag gegenüber Al Jazeera sagte: „Wenn es bei der NATO nur darum geht, dass wir Europa verteidigen, wenn es angegriffen wird, uns dann aber Stützpunktrechte verweigern, wenn wir sie brauchen, ist das keine besonders gute Vereinbarung. Es ist schwer, dabei zu bleiben und zu sagen, dass dies gut für die Vereinigten Staaten ist. All das muss also neu überdacht werden.“

Öltanker in katarischen Gewässern getroffen; Flughafen in Kuwait erneut angegriffen

Ein an QatarEnergy vermieteter Tanker wurde am Mittwoch in katarischen Gewässern von einer iranischen Marschflugrakete getroffen – eine weitere Eskalation, die sich direkt auf wichtige Energiekorridore auswirkt. Nach Angaben des katarischen Verteidigungsministeriums wurden drei Raketen aus dem Iran abgefeuert; zwei davon konnten abgefangen werden, doch die dritte traf den Heizöltanker „Aqua 1“. Zwar gab es keine Opfer und der Schaden blieb oberhalb der Wasserlinie, doch der Treffer erfolgte nur 17 Seemeilen vor Ras Laffan, dem Standort der weltweit größten Gasanlage, wie Reuters ausführlich berichtet. Bloomberg merkte an: „Seit Beginn des Krieges im Iran hat die UKMTO 16 Angriffe auf Schiffe gemeldet, die im Persischen Golf, in der Straße von Hormus und im Golf von Oman operieren.“

An anderer Stelle meldete Kuwait nach einem weiteren iranischen Angriff einen „großen Brand“ an Treibstofftanks in der Nähe seines internationalen Flughafens. Dies ist das siebte Mal seit Kriegsbeginn, dass der internationale Verkehrsknotenpunkt getroffen wurde, und beim letzten Mal brauchten die Rettungskräfte weit über zwei Tage, um die Brände zu löschen.

Das Pentagon verlegt weiterhin Tausende von Marines, Spezialeinheiten und Luftlandetruppen in die Region. Dies reicht zwar nicht für eine vollständige Bodeninvasion aus, könnte aber eine Vorbereitung auf eine Offensive sein, um den Iran von seinen strategischen Inseln abzuschneiden, wie beispielsweise der Öl-Exportdrehscheibe Kharg-Insel…


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Übersetzungen von „X“: Wie ich hier bereits während dieser Amtszeit gesagt habe: Wann immer Trump Truppen in einer Region aufbaut, führt dies zu einer Eskalation, ungeachtet aller widersprüchlichen Aussagen, die er macht. Derzeit beobachten wir eine Aufstockung der Truppen für Bodenoperationen gegen iranische Inseln, und ich glaube nach wie vor, dass wir uns in diese Richtung bewegen.

„Derzeit beobachten wir eine Aufstockung der Truppen für mögliche Bodenangriffe auf iranische Inseln und Häfen – und ich hoffe, ich irre mich, aber leider glaube ich, dass wir genau darauf achten müssen.“ Der Antiwar-Nachrichtenredakteur @DecampDave warnt, dass das Pentagon die Weichen für eine Bodeninvasion im Iran stellt – ein Schritt, der wahrscheinlich mit hohen Verlusten auf US-Seite einhergehen würde. Sehen Sie sich heute „The Matt Gaetz Show“ auf YouTube TV an!

Unterdessen gleicht die Diplomatie weiterhin einem Theaterstück. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, er habe „kein Vertrauen“ in Gespräche mit Washington, und bestätigte, dass zwar Botschaften ausgetauscht worden seien, aber „keine Verhandlungen im Gange“ seien. Auf dem Schlachtfeld behauptet die iranische IRGC, ihr jüngster Angriff – bestehend aus mehr als 100 schweren Raketen, Angriffsdrohnen und rund 200 kleineren Raketen – habe Ziele in ganz Israel und US-Militärstellungen am Golf getroffen. Auch Einrichtungen in Bahrain und Kuwait seien getroffen worden, so die Gruppe, die behauptet, ein US-Hubschrauber sei zerstört worden. Die IRGC hat kürzlich geschworen, weiterhin mit „voller Intensität und Kraft“ anzugreifen – was darauf hindeutet, dass dies noch lange nicht vorbei ist.

Ayatollah bricht sein Schweigen mit einer Botschaft, in der er die Hisbollah lobt

Der neue, jüngere Ayatollah Khamenei – der möglicherweise in den ersten Tagen der US-amerikanisch-israelischen Angriffe verwundet wurde – war während des gesamten Krieges nicht öffentlich zu sehen, nicht einmal im Fernsehen. Es sind in letzter Zeit nicht einmal offizielle Bilder von ihm in Umlauf gebracht worden.

Doch Mojtaba Khamenei hat offenbar einige wenige schriftliche Erklärungen abgegeben, in denen er vor allem ausländische Stellvertreter ermutigt, sich dem Krieg gegen die US-amerikanischen und israelischen Streitkräfte in der Region anzuschließen. Staatliche Medien haben angedeutet, dass er angesichts der anhaltenden unerbittlichen Bombardierungskampagne und des Kriegszustands der Islamischen Republik keine öffentlichen Auftritte hat.

Der 56-jährige Khamenei hat am Mittwoch die Hisbollah für ihren Kriegseinsatz gegen Israel gelobt. Die Hisbollah hat Hunderte von Raketen auf Nord- und Zentralisrael abgefeuert, während im Südlibanon eine Bodenoffensive im Gange ist und Israel gleichzeitig Beirut aus der Luft bombardiert. In den neuen Äußerungen, die von den iranischen Staatsmedien verbreitet wurden, lobte er die Hisbollah für ihre „Beharrlichkeit, Standhaftigkeit und Geduld“ gegenüber „den rücksichtslosesten Feinden der islamischen Welt“.

* * *

Quelle: Trump To Declare Iran War Wind-Down As Iranian President Issues Open Letter To Americans

EXKLUSIV: Weltkrieg oder „Great Reset“? Die Grenzen verschwimmen zunehmend | Daily Pulse

EXKLUSIV: Weltkrieg oder „Great Reset“? Die Grenzen verschwimmen zunehmend | Daily Pulse 02/04/2026

Paukenschlag aus der Schweiz: Covid-Injektion bietet keinen Fremdschutz – Corona-Narrativ gerät ins Wanken 02/04/2026

JP Morgan warnt: Ab diesen Daten wird die globale Energieversorgung kritisch 02/04/2026








Info: https://uncutnews.ch/waehrend-trump-das-ende-des-iran-kriegs-verkuenden-will-veroeffentlicht-der-iranische-praesident-einen-offenen-brief-an-die-amerikaner-und-weitere-kriegs-updates/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

02.04.2026

Die unvorhergesehenen Folgen iranischen Widerstands

aus e-mail von Doris Pumphrey, 2. April 2026, 10:41 Uhr


RTDE 2.4.2026

Die unvorhergesehenen Folgen iranischen Widerstands

Indem sie gegen den illegalen Angriff Israels und der USA auf ihr Land Widerstand leisten, haben die Iraner den "Papiertiger" dazu gebracht, sich zu entlarven. Innerhalb weniger Tage haben sie gezeigt, dass die hochentwickelten und teuren Waffen des Pentagon für ihre äußerst kostengünstige Art der Kriegsführung ungeeignet sind.

Von Thierry Meyssan

Der Krieg gegen Iran gleicht keinem anderen. Zum ersten Mal sind die zerstörten Ziele von geringer Bedeutung. Die Protagonisten konzentrieren sich auf die wirtschaftlichen Konsequenzen ihrer Aktionen. Diese Erfahrung revolutioniert die Art und Weise, wie Krieg geführt wird, und hat bereits dazu geführt, dass die chinesische Volksbefreiungsarmee ihre Schlachtpläne überarbeitet hat.

Eine Shahed-Drohne kostet etwa 35.000 Dollar. Um sie abzuschießen, müssen die USA zwei Patriot-Raketen im Wert von jeweils 3,3 Millionen Dollar starten. Wenn sie zulassen, dass die Shahed-Drohne ein Ziel trifft – egal welches –, wird daraus geschlossen, dass sie nicht in der Lage sind, sich selbst zu verteidigen, oder sie es nicht schaffen, ihre Verbündeten zu verteidigen. Wenn der Iran eine Drohne startet, kann er sicher sein, die USA zu zwingen, 6,6 Millionen Dollar auszugeben, also etwa 188 Mal mehr als ihr Einsatz.


Die USA verfügen zwar über das Anti-Drohnen-System Merops. Dieses befindet sich jedoch erst seit anderthalb Jahren in der Testphase in der Ukraine. Es ist auch an den polnischen und rumänischen Grenzen im Einsatz. Das Pentagon hat beschlossen, die Ostfront der NATO ungedeckt zu lassen, um seine Merops an den Golf zu verlegen.

"Wir haben eine Anfrage der USA nach spezifischer Unterstützung im Bereich des Schutzes" vor den iranischen Drohnensystemen erhalten, erklärte der nicht gewählte ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am 12. März. Sofort begaben sich ukrainische Offiziere an den Golf.

Darüber hinaus experimentieren die USA seit Jahren mit Anti-Drohnen-Lasern. Das  ist eine äußerst kostengünstige Lösung, doch derzeit ist noch nicht klar, wie man diese Waffen einsetzt, und noch weniger, wie sie in Serie produziert werden können. Es wird noch viele Jahre dauern, bis das Pentagon sie auf dem Schlachtfeld einsetzt.

Zudem schmelzen die Patriot-Bestände förmlich dahin. Das Pentagon hält zwar die verfügbaren Bestände geheim, entzieht aber allen anderen Fronten Ressourcen, um Patriots in den Nahen Osten zu transportieren. Man weiß lediglich, dass der militärisch-industrielle Komplex der USA nicht mehr als 700 Stück pro Jahr herstellen kann, während der Iran bereits mehrere Tausend Shahed-Drohnen abgefeuert hat.

Wir befassen uns hier ausschließlich mit den Operationen zur Zerstörung von Shahed-Drohnen. Nicht nur die Verteidigung der USA und Israels gegen Langstreckenraketen ist ein finanzielles Problem, sondern auch die kurzfristige Erschöpfung der THAAD-Abfangraketen, von denen pro Woche nur etwa zehn hergestellt werden können.

Wie auch immer, die USA haben in den ersten beiden Tagen ihres illegalen Krieges gegen den Iran offiziell 5,6 Milliarden Dollar für Munition ausgegeben. Dieser Betrag stieg laut einer Erklärung des Pentagons vom 10. März vor dem Kongress auf 11,3 Milliarden Dollar. Bei 1.444 getöteten Iranern (Stand: 12. März, laut dem iranischen Gesundheitsministerium) ergibt dies ein Verhältnis von etwa 8 Millionen Dollar pro Menschenleben!!! Der teuerste Krieg der Geschichte.

Im Vergleich: Die Iraner haben zwei große Traumata erlebt. Der Erste Weltkrieg – der im Iran mehr Opfer forderte als in Deutschland und Frankreich – hat etwa 6 Millionen Menschen getötet. Der vom Irak aufgezwungene Krieg hat mindestens 500.000 Iraner getötet. Man kann also davon ausgehen, dass die aktuell einige hundert Toten dieses Land nicht in die Knie zwingen werden.

Eine weitere iranische Neuerung ist der Gegenschlag, den Teheran gegen seine Nachbarn ausgeführt hat. Unter Berufung auf das Völkerrecht und die Äußerungen israelischer und US-amerikanischer Führer hat der Iran US-Militärstützpunkte am Golf und in der Levante angegriffen. Ich spreche hier nicht von den Angriffen der libanesischen Hisbollah und der irakischen Saraya Awliya al-Dam, sondern ausschließlich von den iranischen Angriffen.

Mit Erstaunen erinnerte der Iran den Westen an die Resolution 3314 (XXIX) vom 14. Dezember 1974. Ohne Abstimmung von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, präzisiert sie den Begriff der Aggression, auf den die Charta von San Francisco Bezug nimmt. Die von den Angelsachsen dominierte internationale Presse hat sich davon überzeugt, dass das Völkerrecht das Eindringen in das Hoheitsgebiet eines anderen verbietet. Auf dieser Grundlage verurteilte die Generalversammlung die russische Spezialoperation in der Ukraine. Der Iran hat diesen vergessenen Text wiederbelebt.

Dieser Text erlaubt die Anwendung von Gewalt, um "Völkern, die kolonialen oder rassistischen Regimes unterworfen sind", zu Hilfe zu kommen, was bei der russischen Hilfe für die Republiken des Donbass der Fall ist (Artikel 7). Er verbietet nicht nur die Aggression Israels und der USA gegen den Iran, sondern Drittstaaten, die israelische oder US-amerikanische Militärstützpunkte beherbergen, die an der Aggression beteiligt sind (Artikel 3), dies ebenfalls zu tun. Daraus folgt, dass der Iran das Recht hat, auf dem Territorium der Golfstaaten und der Levante zu reagieren.

Wir stellen fest, dass diese Staaten angesichts der iranischen Gegenmaßnahmen aus der Fassung geraten sind und ihre Wirtschaft paralysiert ist. Nun sind diese Staaten, vor allem die Golfstaaten, aber wichtige Ölproduzenten. Sie versuchen daher, sich von Israel und den USA zu lösen, die bisher für ihre Sicherheit sorgten, heute aber für ihr Unglück verantwortlich sind. Würde ihr Wille zur Unabhängigkeit sie dazu bringen, ihr Öl nicht mehr in US-Dollar, sondern in anderen Währungen zu verkaufen, würde der Wert des Dollars kollabieren. Denn dieser wird nicht durch das BIP der USA garantiert, sondern durch den internationalen Markt für Kohlenwasserstoffe.

Nach der Entführung von Präsident Nicolás Maduro hatten wir betont, dass die USA nicht darauf aus waren, sich die beträchtlichen Ölreserven des Landes anzueignen, sondern den Ölhandel in Dollar wiederherzustellen. Was in Venezuela gelungen ist, könnte im Nahen Osten misslingen und den Anfang vom Ende der USA herbeiführen.

Was heute im Nahen Osten geschieht, inspiriert plötzlich alle Staaten, die sich über die Vorherrschaft der USA beklagen. Angefangen bei China.

Peking bereitet sich auf einen Konflikt mit den USA und Japan wegen seiner Region Taiwan vor. Wir erinnern daran, dass China keinesfalls die Absicht hat, diese Insel zu erobern, jedoch jeden Versuch, ihr Unabhängigkeit anzubieten, als Aggression betrachtet. Aus Chinas Sicht hatte Chiang Kai-shek kein Recht auf Sezession, und Taiwan ist immer noch eine chinesische Region. Die Kuomintang, die Nachfolgepartei von Chiang Kai-shek, stimmt dem zu; nur die sehr kleine Progressive Demokratische Partei von Präsident Lai Ching-te strebt nach Unabhängigkeit. Diese Frage stellt sich nur, weil die USA sie aufwerfen.

Peking hat gerade erkannt, dass es im Falle eines Angriffs der USA durch das Völkerrecht autorisiert wäre, mit Gegenangriffen auf US-Militärstützpunkte im asiatisch-pazifischen Raum zu reagieren. Im Nu hat die Volksbefreiungsarmee alle ihre Pläne umgestaltet. Sie hat ihre Raketen neu ausgerichtet, nicht mehr auf Taiwan, sondern auf die 24 US-Militärstützpunkte in der Region.

Diese Kehrtwende verfolgen alle Staaten, in denen sich US-Militärstützpunkte befinden und die bereits die Probleme kommen sahen, mit denen die Länder am Golf und in der Levante jetzt zu kämpfen haben. Zweifellos dürften sie die Präsenz der Stützpunkte dort bald infrage stellen.

Über den Iran-Konflikt hinaus zeigt sich heute, dass sich das iranische Widerstandsmodell bei all jenen durchsetzt, die einen militärischen Konflikt mit Washington antizipieren, und dass es unser Verständnis vom Gleichgewicht der Kräfte revolutioniert.

Es ist wichtig zu verstehen, dass sich die USA von ihrer eigenen Propaganda manipulieren ließen. Sie haben sich selbst davon überzeugt, dass die Ereignisse nach dem Zusammenbruch der Ayandeh-Bank im Iran mehr als 40.000 Opfer gefordert hätten, die alle den Revolutionsgarden anzulasten seien. Das ist offenkundig grob falsch. Die meisten Opfer sind vielmehr auf Daesch-Angriffe und auf die Panik zurückzuführen, die von Scharfschützen auf den Dächern ausgelöst wurde, die sowohl Demonstranten als auch Polizisten töteten. Was ihre reale Zahl angeht, so ist sie mindestens sechsmal geringer.

Ebenso haben sie sich eingeredet, dass all diese Demonstranten "gegen das Regime" waren, da sie davon ausgingen, dass diejenigen, die die Rückzahlung ihrer Bankguthaben forderten, zwangsläufig gegen Ayatollah Ali Khamenei waren. Auf diese Weise haben sie die wirtschaftlich motivierten Demonstranten, diejenigen, die gegen den religiösen Totalitarismus waren, und diejenigen, die westlich regiert werden wollten, in einen Topf geworfen. Heute erkennen sie, dass man vom Bankensystem ruiniert werden, auf die Mullahs wütend und von den US-Serien fasziniert sein kann, die von etwa 40 westlichen Fernsehsendern in persischer Sprache ausgestrahlt werden, und dennoch sein Land verteidigt.

Diese Fehleinschätzung, vergleichbar mit derjenigen, die sie dazu veranlasste, die Abreise des Schahs, Reza Pahlevi, und die Rückkehr des Imams Ruhollah Khomeini zu organisieren, führt sie in die militärische Niederlage, wenn nicht sogar in ihren eigenen Untergang.

Der Artikel erschien zuerst bei Voltairenet.org unter CC BY-NC-ND 3.0. Übersetzt aus dem Französischen von Olga Espín

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02.04.2026

Nachrichten von Pressenza: Kein Krieg ohne die US-Air Base Ramstein

aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 2. April 2026, 7:15 Uhr


Nachrichten von Pressenza - 02.04.2026
Kein Krieg ohne die US-Air Base RamsteinInternational Peace Bureau, Reiner Braun, Berlin
Pressenza
Militärschlag gegen Iran: Ohne diese US-Basis in Deutschland wäre der Angriff nicht möglich gewesen. Eine unvollständige Zusammenstellung von Reiner Braun (IPB) Schon Wochen vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran am 28.02.2026 hat es vielfältige Hinweise…
Europa, Frieden und Abrüstung, International, Internationale Angelegenheiten, Meinungen, Mittlerer Osten, Nordamerika
Pressenza ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.

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02.04.2026

Die Wurzeln für die Zukunft sind
                                                             das Bündnis für die Zukunft seit 11.8.2001!

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                                                                                                                                                      (Screenshot)
Die  Wurzeln für die Zukunft sind das Bündnis für die Zukunft seit 11. August 2001!                                -  ökologisch  -  sozial  -  direktdemokratisch  -  gewaltfrei  -Diese Grundwerte bzw. Absichtserklärungen sind und bleiben für uns Leitziele unseres Engagements. Gemeinsam mit Dir arbeiten wir für die Durchsetzung dieser Ziele und nicht als Kriegspartei!

                                                         Unsere Botschaft

Mit der Gründung der Partei Bündnis für die Zukunft am 11. August 2001 beabsichtigten wir den konsequenteren Transport von dringend notwendigen Reformen, die als die Voraussetzung für eine stabile Weiterentwicklung unserer Gesellschaft anzusehen sind. Seit 2008 arbeiten wir als Initiative, die offen für alle Interessierten ist, ohne Parteistatus weiter.
Wichtige Ziele sind für uns:Sicherheit und Stabilität durch Solidarisierung aller Menschen in einem arbeitsteiligen Wirtschaftssystem! Kontrolle globaler Märkte zugunsten der regionalen Wirtschaft! medizinischer und technischer Fortschritt zum Nutzen aller Menschen! Förderung der Demokratie und gleiche Rechtsstandards weltweit! Gewaltfreie Politik!

Wir betrachten unsere Aufgabe darin, außerparlamentarischen Gruppen und Einzelpersonen eine Stimme zu geben. Gleichzeitig möchten wir Anregungen für bestehende Parteien geben, wie eine eine Wahlalternative für zukunftsorientierte Wähler aussehen könnte und der Wahlbetrug, als die Folge von Verfilzung, zu verhindern wäre.

Die Möglichkeit in Parteien satzungsgemäß demokratischen Grundziele festzuschreiben, dürften bei glaubwürdigen Parteien keiner Regierungsbeteiligung geopfert werden.

Wir wehren uns gegen die Übernahme unseres Namens durch einen österreichischen Rechtspopulisten, dessen politische Ziele mit unserem Engagement für mehr Menschlichkeit, soziale Demokratie und Engagement für Frieden und Gerechtigkeit nicht vereinbar sind. Wir sprechen alle konsequent engagierten Menschen an! Unterstützen Sie das Bündnis für die Zukunft!

Schreiben Sie uns!

Bündnis für die Zukunft
Leinaustr. 3
D-30451 Hannover


e-mail:
info@buendnis-zukunft.de
web:
https://buendnis-zukunft.de


Weiteres:


(zur weiterhin aktuell bleibenden Erinnerung)
In der Ukraine muss es darum gehen, den Frieden und nicht den Krieg zu gewinnen     
michael-von-der-schulenburg.com, vom 09/10/2022, Michael von der Schulenburg,  published in:  Wall Street International Magazine

Zitat: In der heutigen Welt, die vollgepackt ist mit Massenvernichtungswaffen, Hyperschall-Trägersystemen, Cyber-Kriegsführung, Weltraum-Kriegsführung und Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz sowie anderen schrecklichen Dingen, riskiert jede Strategie, die darauf abzielt, einen Krieg militärisch zu gewinnen, in einer Katastrophe zu enden. Dies gilt ganz besonders für den Krieg in der Ukraine, wo sich zwei Atommächte, Russland und die Vereinigten Staaten, gegenüberstehen und wo eine dritte Atommacht, China, dem angespannt zuschaut. Deshalb sollte der Westen einen Frieden und nicht einen militärischen Sieg anstreben. Das kann nicht durch Waffen, sondern nur durch Diplomatie erreicht werden.
Was den Krieg in der Ukraine so außerordentlich gefährlich macht, ist die Tatsache, dass sich auch nach sieben Monaten Krieg alle Kriegsparteien einzig und allein darauf konzentrieren, diesen Krieg zu gewinnen, während sie keine Anstrengungen unternehmen, einen Frieden zu erreichen. Trotz des drohenden Atomkriegs gibt es zwischen dem Westen und Russland keine diplomatischen Kanäle, um Missverständnissen vorzubeugen, eine weitere Eskalation zu vermeiden und die Voraussetzungen für eine diplomatische Lösung zu schaffen. Um das Schlimmste zu verhindern, müssen der Westen und Russland jetzt miteinander ins Gespräch kommen. Trotz, oder gerade wegen der Entwicklungen auf dem Kriegsschauplatz, sollten Friedensgespräche noch möglich sein. Der Westen hat bereits zweimal die Gelegenheit zu Friedensverhandlungen verpasst; er sollte sie diesmal nicht verpassen.
Die jüngsten militärischen Erfolge der Ukraine scheinen all jene im Westen ermutigt zu haben, die glauben, dass dieser Krieg gewonnen werden kann; dass Russland besiegt, und aus allen ukrainischen Gebieten, die es jetzt besetzt hält, vertrieben werden könnte. Auch der ukrainische Präsident Zelensky verkündete nun, dass das einzige Ziel ein vollständiger militärischer Sieg über Russland sein kann, und erneuerte seine Forderung nach einer raschen Aufnahme der Ukraine in die NATO – ein rotes Tuch für Russland. Aber wäre ein militärischer Sieg gegen eine Atommacht überhaupt möglich? Würde eine militärische Lösung, wenn überhaupt möglich, einen Frieden bringen, oder nur den Boden für einen nächsten Konflikt bereiten? Wir könnten auf eine gefährliche Eskalation zusteuern, die zur Zerstörung der Ukraine führen könnte und eine Zerstörung, die letztlich auch die Nachbarn der Ukraine in Europa und Asien – wenn nicht sogar die ganze Welt – erfassen könnte.
Als Reaktion auf seine militärischen Rückschläge hat Russland mit einer teilweisen militärischen Mobilmachung geantwortet, die die Zahl der in der Ukraine stationierten Streitkräfte verdoppeln könnte, Aber es ist Putins Entscheidung, vier ukrainische Oblaste zu annektieren – Russland nennt es „Beitritte“ – mit der er das Konfliktpotenzial erheblich erhöht hat. Als Teil Russlands, so droht er, würde Russland diese vor jedem Angriff zu schützen, wenn nötig mit Atomwaffen. Damit versucht Putin, sich gegen das zu wehren, was er als existenzielle Bedrohung für Russland ansieht: Den Beitritt der Ukraine zur NATO, die Errichtung von Militärbasen durch die USA entlang Russlands Grenzen und der Verlust des russischen Zugangs zum Schwarzen Meer. Es ist die Schwäche der konventionellen Streitkräfte Russlands, die diese Bedrohung so gefährlich macht. Wir sollten sie ernst nehmen.
Warnungen, dass der Krieg in der Ukraine zu einem Atomkrieg werden könnte, kommen auch von ukrainischer Seite. Kürzlich warnte in der staatlichen Medienagentur Ukrinform der oberste Militärbefehlshaber der Ukraine, General Valery Zaluzhny, dass dieser Krieg zum Einsatz taktischer Atomwaffen durch Russland und die USA führen könnte. Er spielte sogar auf einen möglichen Dritten Weltkrieg an: „Es ist auch nicht völlig auszuschließen, dass die führenden Länder der Welt direkt in einen ‚begrenzten‘ Atomkonflikt verwickelt werden, in dem das Risiko für einen Dritten Weltkrieg bereits direkt sichtbar ist“, so Zaluzhny. Die Warnung von General Zaluzhny erinnert daran, dass es sich nicht nur um einen konventionellen Krieg zwischen der Ukraine und Russland handelt, sondern im Wesentlichen um einen Konflikt zwischen zwei Atommächten,
Russland und den USA, in dem es darum geht, wer die Ukraine kontrolliert. Die USA sind inzwischen so stark in diesen Krieg verwickelt, dass ein kleiner Funke oder ein einfaches Missverständnis diesen Stellvertreterkrieg in eine direkte Konfrontation zwischen Russland und den USA verwandeln könnte. Inzwischen spricht sogar Präsident Biden von der Möglichkeit eines Nuklearkrieges. Auch wenn die Hoffnung besteht, dass eine nukleare Konfrontation noch in weiter Ferne liegt, sollte allein die Gefahr, dass wir einem alles vernichtenden Atomkrieg näher sind als je zuvor seit der Kuba-Raketenkrise vor genau 60 Jahren, in allen Hauptstädten der Welt die Alarmglocken läuten und die Diplomatie auf Hochtouren laufen lassen. Dies ist jedoch nicht der Fall. Unter den heutigen Umständen ist dies politischer Wahnsinn!
Entwicklungen auf dem Schlachtfeld könnten noch eine Chance für die Diplomatie bietenGlücklicherweise hat der Krieg noch nicht den Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt; es gibt noch Raum für Diplomatie. Die militärischen Operationen beider Seiten beschränken sich geografisch auf die rund 1.000 km lange Frontlinie, die die ukrainischen und russischen Streitkräfte in der Ost- und Südukraine trennt. Selbst dort beschränken sich die Kämpfe auf nur drei Gebiete um Charkow, den Donbass und Cherson. Weder ukrainischen noch die russischen Streitkräfte scheinen in der Lage zu sein, den Krieg auf andere Regionen auszudehnen. Behauptungen, Russland wolle Kiew oder gar die gesamte Ukraine besetzen, sind ebenso illusorisch wie ukrainische Behauptungen, sie stehe kurz vor der Rückeroberung des Donbass und der Halbinsel Krim. Es wird Monate dauern, bis die russische Verstärkung in vollem Umfang einsatzbereit ist, und auch die vom Westen versprochenen neuen und stärkeren Waffen werden erst nach einiger Zeit auf dem Schlachtfeld eintreffen. Am wichtigsten dabei ist aber, dass es sich immer noch um einen rein konventionellen Krieg handelt – zumindest jetzt noch. Es gibt also noch Spielraum für Gespräche.
Es gibt auch einige politische Bewegungen, die auf einen Raum für Diplomatie hindeuten. In bemerkenswerter Abkehr von der harten Position, die die NATO auf ihrem Gipfel im März eingenommen hatte, schrieb Präsident Biden im Mai in der New York Times, dass es nicht die Politik der USA sei, einen Regimewechsel in Russland anzustreben, und dass er mit dem ukrainischen Präsidenten die Überzeugung teile, dass nur eine diplomatische Lösung den Krieg beenden könne. Er spielte sogar auf die Möglichkeit an, dass die Ukraine möglicherweise territoriale Zugeständnisse machen müsse. Dies fällt zusammen mit der Entscheidung der USA, der Ukraine keine Langstreckenraketen zu liefern, mit denen sie den Krieg auf russisches Gebiet ausweiten könnten. Außerdem zog sich die EU von Litauens höchst gefährlicher Blockade des Kaliningrader Gebiets zurück, und der türkische Präsident Erdogan besuchte als erstes Staatsoberhaupt eines NATO-Landes Präsident Putin in Russland. Das von der Türkei und der UNO vermittelte russisch-ukrainische Getreideabkommen, die Beteiligung der IAEO am Schutz des Kernkraftwerks in Saporischschja und die jüngsten Gefangenenaustausche sind weitere ermutigende Zeichen.
Was macht dann die Suche nach einer diplomatischen Lösung so schwierig?
Das Schlüsselwort, das den Westen daran hindert, sich mit Russland an einen Tisch zu setzen, ist „Neutralität“. Russland möchte, dass die Ukraine neutral bleibt, während die USA eine feste Einbindung der Ukraine in das westliche Militärbündnis wünschen. Diese gegensätzlichen Positionen beruhen nicht auf einer besonderen Liebe der einen oder anderen Seite zur Ukraine, sondern es ist die strategische Lage der Ukraine zwischen Asien und Europa, die die Ukraine für beide Seiten geopolitisch so attraktive macht.Als Mitglied der NATO würde die Ukraine zu einem strategischen Aktivposten für den Anspruch der USA auf eine globale und unangefochtene Führungsrolle werden. Sie würde Russland als Großmacht aus dem Spiel nehmen und es zu einer Regionalmacht degradieren. Sie würde es der US ermöglichen, den Handel zwischen Europa und Asien zu kontrollieren und ihre Macht bis tief nach Asien hineinzuprojizieren – der Hauptgrund, warum sich alle asiatischen Länder, mit Ausnahme von Japan und Taiwan, nicht der NATO/US-Politik der Verurteilung und Isolierung Russlands angeschlossen haben. Andererseits würde eine neutrale Ukraine (und damit auch ein neutrales Georgien) Russland davon befreien, von der NATO eingekreist zu werden. Es würde seinen Status als dominierende Macht in seiner unmittelbaren geografischen Nachbarschaft behalten und ein – wenn auch kleiner – internationaler Akteur bleiben.
Dass gerade die Neutralität der Stolperstein ist, ist beunruhigend, denn es wäre die Neutralität der Ukraine gewesen, die die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und den USA wegen der NATO-Erweiterung hätte lösen können, und es wäre die Neutralität der Ukraine gewesen, die den Krieg im März dieses Jahres hätte beenden können, als sich ukrainische und russische Unterhändler auf einen möglichen Friedensplan geeinigt hatten. In beiden Fällen war es die NATO, allen voran die USA und das Vereinigte Königreich, die jeden Schritt in Richtung eines neutralen Status der Ukraine torpedierten. Während Russland die Schuld für den Beginn eines illegalen Angriffs auf die Ukraine trägt, ist es die NATO, die für die Verlängerung des Krieges verantwortlich ist.
Die NATO und das Ende einer VerhandlungslösungDas auffälligste Beispiel dafür ist, als die NATO im März die ukrainisch-russischen Friedensverhandlungen torpedierte. Damals, nur einen Monat nach Kriegsbeginn, gelang es ukrainischen und russischen Verhandlungsteams, einen 15-Punkte-Entwurf für ein mögliches Friedensabkommen vorzulegen, demzufolge die Ukraine keine NATO-Mitgliedschaft anstreben und keiner ausländischen Macht gestatten würde, Militärstützpunkte auf ihrem Hoheitsgebiet zu errichten. Im Gegenzug würden alle russischen Besatzungstruppen abziehen und die Ukraine würde ihre territoriale Integrität weitgehend bewahren. Der Entwurf sah auch Zwischenlösungen für den Donbass und die Krim vor. Man hoffte, dieses Abkommen auf einer Friedenskonferenz am 29. März in Istanbul auf Außenministerebene abschließen zu können. Sowohl ukrainische als auch russische Politiker hatten bereits Hoffnungen auf ein Ende des Krieges geäußert. Doch dazu kam es nicht. Angesichts der Möglichkeit einer neutralen Ukraine berief die NATO für den 23. März einen Sondergipfel in Brüssel ein, an dem auch Präsident Biden teilnahm. Der einzige Zweck dieses Treffens bestand darin, die ukrainisch-russischen Friedensverhandlungen zu beenden. Anstelle eines Kompromisses zwischen ukrainischer Neutralität und ukrainischer territorialer Integrität forderte die NATO nun den bedingungslosen Rückzug der russischen Streitkräfte aus den ukrainischen Gebieten, bevor es zu Friedensgesprächen kommen konnte:Wir fordern Russland auf, sich konstruktiv an glaubwürdigen Verhandlungen mit der Ukraine zu beteiligen, um konkrete Ergebnisse zu erzielen, angefangen bei einem dauerhaften Waffenstillstand bis hin zu einem vollständigen Rückzug seiner Truppen aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet.(Erklärung des NATO-Gipfels)Die NATO verlangte also nichts Geringeres, als dass Russland seine Niederlage akzeptiert, was in krassem Gegensatz zu einer Kompromisslösung steht, auf die sich die ukrainischen und russischen Unterhändler geeinigt hatten. In der Abschlusserklärung der NATO wurden weder die ukrainisch-russischen Friedensgespräche noch die Istanbuler Friedenskonferenz, die mit nur fünf Tagen Verspätung stattfinden sollte, erwähnt. Auch das Wort „Neutralität“ wurde nicht erwähnt. Wohl auf Druck der USA und des Vereinigten Königreiches brach die Ukraine daraufhin die Friedensgespräche ab und begann, im Vertrauen auf massive Waffenlieferungen des Westens und harte Sanktionen, die Forderungen der NATO nach einem bedingungslosen Abzug der russischen Truppen zu unterstützen. Damit war der ukrainisch-russische Friedensprozess gestorben, und der Krieg dauert seither an.Die Botschaft der NATO an Russland war eindeutig: Es würde keinen Verhandlungsfrieden geben, der zur Neutralität der Ukraine führen würde. Als Reaktion darauf änderte Russland seine Strategie und kündigte am 28. März an, dass es seinen militärischen Ring um Kiew aufheben und sich nun auf die militärische Eroberung der russischsprachigen Gebiete der Ost- und Südukraine konzentrieren würde. Damit hat der Krieg eine andere Richtung eingeschlagen. Russland hoffte nun, durch die Besetzung ukrainischen Territoriums den Beitritt der Ukraine zur NATO verhindern und seinen Zugang zum Schwarzen Meer schützen zu können. Die jüngsten Annexionen von vier ukrainischen Oblasts sind das Ergebnis dieses Strategiewechsels. Dies wird jedoch keinen Frieden bringen, sondern im Gegenteil eine ohnehin schon schwierige und gefährliche Situation noch verschlimmern.
Der Westen hat nun die seltsame Position eingenommen, dass er die Ukraine bei der Abwehr einer Invasion unterstützte, ansonsten aber keinen Anteil an der Erreichung eines Friedens haben könne. Friedensverhandlungen seien allein Sache der Ukraine: „Es ist Sache der Ukraine, über eine künftige Friedensregelung zu entscheiden, frei von äußerem Druck oder Einfluss“ (Abschlusserklärung der G7). Nachdem die ukrainisch-russischen Friedensverhandlungen im März torpediert wurden, ist dies eine ziemlich zynische Position. Zynisch ist auch die Annahme, dass die Ukraine nun „frei von äußerem Druck oder Einfluss“ zu einer neuen Friedensregelung gelangen könnte, während sie von Russland militärisch unter Druck gesetzt wird und für ihr Überleben vollständig auf die finanzielle und militärische Unterstützung des Westens angewiesen ist. Der Frieden muss und kann nur zwischen dem Westen und Russland, natürlich mit Einschluss der Ukraine, ausgehandelt werden.
Der Weg zum Frieden ist klar, nur wer hat den Mut, ihn zu gehen?
In zwei seltenen öffentlichen Auftritten in Goslar und München hat die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Blick auf den Krieg in der Ukraine kürzlich zu mehr Verständnis und Kompromissbereitschaft aufgerufen. Während sie Russland vorwarf, mit dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar das Völkerrecht gebrochen zu haben, argumentierte sie eindringlich, dass Europa bei seinen Friedensbemühungen das Ziel nicht aus den Augen verlieren dürfe, eine gesamt-europäische Sicherheitsarchitektur aufzubauen, die Russland einschließt. Erst dann, so fügte sie hinzu, sei der Kalte Krieg wirklich vorbei. Sie warnte davor, Russlands Drohungen zu ignorieren.

Frieden für die Ukraine, Frieden mit Russland und Frieden in Europa sind untrennbar miteinander verbunden. Es wird keinen Frieden geben, ohne die Fehler zu korrigieren, die am Ende des Kalten Krieges mit der Erweiterung der NATO (und der EU) bei Ausschluss Russlands gemacht wurden. Die Entwicklung einer europäischen Sicherheitsarchitektur würde aber viel Zeit in Anspruch nehmen, die wir jetzt nicht haben. Aber Friedensgespräche zwischen dem Westen und Russland könnten damit beginnen, die Grundlagen dafür zu schaffen. Die Bestätigung der ukrainischen Neutralität, die Anerkennung russischer Sicherheitsinteressen und die damit verbundenen Sicherheitsvereinbarungen für die Ukraine, die sich nicht mehr auf die NATO stützen, wären ein erster Schritt. Die mutigen ukrainischen und russischen Verhandlungsteams haben uns im März den Weg dafür gezeigt, und ein Expertenteam, das sich im Juni im Vatikan getroffen hatte, hat deren Ansatz weiterentwickelt. Wenn wir den Frieden anstreben wollen, anstatt einen Krieg zu gewinnen, wird es keine andere Lösung geben.
Aber haben wir heute Politiker vom Kaliber eines Kennedy oder Chruschtschow, eines Reagan oder Gorbatschow, oder gar einer Angela Merkel, die den Mut und Entschlossenheit hätten, die Spirale eines immer mehr außer Kontrolle geratenen Krieges zu durchbrechen und stattdessen einen Frieden anzustreben? Der Weg zum Frieden ist klar, aber „wer ist bereit, diesen Weg zu gehen?“ wird die alles entscheidende Frage sein, um die Ukraine, Europa und möglicherweise die Welt vor einer drohenden Katastrophe zu bewahren.      Written by Michael von der Schulenburg
Screenshot_2023_08_20_at_08_34_30_In_der_Ukraine_muss_es_darum_gehen_den_Frieden_und_nicht_den_Krieg_zu_gewinnen_Michael_von_der_SchulenburgMichael von der Schulenburg, former UN Assistant Secretary-General, escaped East Germany in 1969, studied in Berlin, London and Paris and worked for over 34 years for the United Nations, and shortly the OSCE, in many countries in war or internal armed conflicts often involving fragile governments and armed non-state actors. These included long-term assignments in Haiti, Pakistan, Afghanistan, Iran, Iraq and Sierra Leone and shorter assignments in Syria, the Balkan, Somalia, the Balkan, the Sahel, and Central Asia. In 2017, he published the book ‘On Building Peace – rescuing the Nation-State and saving the United Nations’, AUP.
Info: https://michael-von-der-schulenburg.com/in-der-ukraine-muss-es-darum-gehenden-frieden-und-nicht-den-krieg-zu-gewinnen

unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


unser weiterer Kommentar: vom 6. September 2023: Seit 1999 immer so weiter!

Screenshot_2023_09_06_at_09_09_39_Flucht_nach_vorne_Der_dreiste_Wahlkampf_der_Gr_nen
01.04.2026

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01.04.2026

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01.04.2026

Iran-Krieg: Verdachtsanzeige gegen Bundesregierung bei GBA wg. Beihilfe Angriffskrieg

Gesendet: Mittwoch, 1. April 2026 um 11:11

Von: "\"Martin Singe\ (via friedensforum-bonn Mailing List)

An: FrdF, BN

Betreff: [friedensforum-bonn] Iran-Krieg: Verdachtsanzeige gegen Bundesregierung bei GBA wg. Beihilfe Angriffskrieg

Bonn, 31. März 2026    -     Pressemitteilung

Beihilfe Deutschlands zu völkerrechtswidrigem Angriffskrieg

Verdachtsanzeige gegen Bundesregierung beim Generalbundesanwalt

Ein Mitglied aus der Friedensbewegung hat am 30. März eine Verdachtsanzeige gegen die Bundesregierung bei der Generalbundesanwaltschaft eingereicht. Der Verdacht bezieht sich auf Beihilfehandlungen zum Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran. Die Bundesregierung erlaube für diesen völkerrechtswidrigen Krieg u.a. die Nutzung der US-Airbase Ramstein und gewähre den USA Überflugrechte. Beides könnte die Bundesregierung – wie Spanien – untersagen. Zwischenzeitlich hatten sowohl Bundespräsident Steinmeier als auch die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages die Völkerrechtswidrigkeit des Angriffs auf den Iran betont. Somit lägen Verstöße gegen die Völkerrechtsbindung des Grundgesetzes und das Verbot eines Angriffskrieges vor. Mit der Anzeige verbunden ist der „Antrag auf Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gemäß §§ 13, 14 VStGB i.V.m. Art. 25 und 26 GG, Art. 2 Abs. 4 UN‑Charta, wegen des Verdachts der Beihilfe zu einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“.

Martin Singe, Bonn, 0228 264615

Der Wortlaut der Verdachtsanzeige an den GBA kann beim Unterzeichner angefordert werden. Der Anzeigenerstatter ist u.a. Mitglied bei pax christi und der DFG-VK sowie als Redakteur für die Zeitschrift FriedensForum tätig.

P.S.: Inzwischen hat die junge welt zum Thema einen Artikel gebracht: 

https://www.jungewelt.de/artikel/520222.unterst%C3%BCtzung-des-iran-krieges-anzeige-gegen-angriffskrieg.html

 

(info@friedensforum-bonn.de)


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01.04.2026

Unterstützung des Iran-Krieges Anzeige gegen Angriffskrieg

jungewelt.de, Aus: Ausgabe vom 01.04.2026, Seite 4 / Inland, Von Philip Tassev

Friedensaktivist beantragt Ermittlungen gegen Bundesregierung wegen US-Basis Ramstein


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Daniel Kubirski/imago

Eine US-Transportmaschine vom Typ Boeing C-17 »Globemaster III« startet von der Air Base Ramstein (22.3.2026)






Der unprovozierte Überfall der USA und Israels auf den Iran hat der Welt einmal mehr die große Bedeutung der ausländischen Militärbasen für die US-Kriegsmaschinerie vor Augen geführt. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz zu. Der Bonner Antikriegsaktivist Martin Singe hat daher am Montag bei Generalbundesanwalt Jens Rommel beantragt, Ermittlungen gegen Mitglieder der Bundesregierung zu eröffnen. Der zu untersuchende Vorwurf: mögliche Beihilfe zu einem Angriffskrieg oder einer sonstigen gegen das Völkerrecht gerichteten Gewalthandlung im Sinne von Paragraph 13 Völkerstrafgesetzbuch. Der Antrag liegt jW vor.

Singe schreibt darin mit Verweis auf die öffentliche Berichterstattung, die Bundesregierung leiste derzeit in unterschiedlicher Form militärische, logistische oder politische Unterstützung zugunsten des US-Militärs, »insbesondere durch die Gewährung der Nutzung der Air Base Ramstein und die Gewährung von Überflugrechten für an dem Krieg beteiligte Flugzeuge«. Mit dieser Unterstützung könnten Handlungen gefördert werden, die laut der UN-Charta und dem Völkerrecht als »völkerrechtswidriger Angriffskrieg und/oder als Verbrechen der Aggression zu qualifizieren wären«.

Der Friedensaktivist bezieht sich auch auf die Bewertung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der den Angriff auf den Iran Anfang vergangener Woche in einer öffentlichen Erklärung ebenfalls als völkerrechtswidrig bezeichnet hatte. Ebenso wird in dem Antrag auf die Einschätzung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages verwiesen, die auch zu dem Schluss kamen, dass der Krieg gegen den Iran einen Verstoß gegen das in der UN-Charta festgehaltene Gewaltverbot darstellt. Washington und Tel Aviv könnten sich weder auf ein Selbstverteidigungsrecht noch auf eine Autorisierung durch den UN-Sicherheitsrat berufen. Singe sieht durch diese Beurteilungen die Bundesregierung in der Pflicht, »das Gewaltverbot des Völkerrechts zu achten und jedwede Mitwirkungshandlung an völkerrechtswidrigen Gewalteinsätzen zu unterlassen«.


Rostocker Friedensbündnis

Gegenüber junge Welt erklärte Singe am Dienstag: »Ohne die Unterstützungsleistungen von Partnerstaaten wie Deutschland wäre der Angriffskrieg gegen Iran logistisch deutlich schwieriger oder gar nicht durchführbar gewesen.« Das Völkerstrafgesetzbuch sei dazu da, dass »gegen das Völkerrecht Handelnde« wirklich belangt werden – auch wenn sie Regierungsmitglieder sind. Zudem möchte Singe mit der Anzeige auch die Forderung unterstreichen, »sofort die Überflugrechte für die USA für Iran-Einsätze und die Nutzung von Ramstein und Spangdahlem zu stoppen«. Der US-Stützpunkt Spangdahlem in der Eifel ist nach Ramstein die wichtigste Drehscheibe für US-Lufttransporte auf deutschem Boden.


Als Vorbild nannte Singe die spanische Regierung um den sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez. Die hatte am Montag den spanischen Luftraum für alle Flugzeuge gesperrt, die mit dem US-israelischen Krieg gegen den Iran in Verbindung stehen. Die Sperrung sei »Teil der Entscheidung der spanischen Regierung, sich an diesem einseitig begonnenen Krieg, der gegen das Völkerrecht verstößt, nicht zu beteiligen und ihn nicht zu unterstützen«, hatte Sanchez’ Stellvertreter, Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo, in einem Interview erklärt. Das Verbot betrifft dabei nicht nur die Nutzung von US-Basen auf spanischem Territorium, sondern auch den Überflug von Militärflugzeugen, die zum Beispiel von Stützpunkten in Großbritannien oder Frankreich aus operieren. Am Dienstag wurde zudem bekannt, dass auch die italienische Regierung US-Militärflugzeugen die Landung auf einem Stützpunkt auf Sizilien verweigert hatte.


Info: https://www.jungewelt.de/artikel/520222.unterst%C3%BCtzung-des-iran-krieges-anzeige-gegen-angriffskrieg.html


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