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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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Michael von der Schulenburg, former UN Assistant Secretary-General, escaped East Germany in 1969, studied in Berlin, London and Paris and worked for over 34 years for the United Nations, and shortly the OSCE, in many countries in war or internal armed conflicts often involving fragile governments and armed non-state actors. These included long-term assignments in Haiti, Pakistan, Afghanistan, Iran, Iraq and Sierra Leone and shorter assignments in Syria, the Balkan, Somalia, the Balkan, the Sahel, and Central Asia. In 2017, he published the book ‘On Building Peace – rescuing the Nation-State and saving the United Nations’, AUP.unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

makronom.de, vom 15. Januar 2026,
Mit ihrem Vorschlag für eine Reform der Erbschaftsteuer hat die SPD die Debatte rund um das Thema neu entfacht. Das Konzept der Sozialdemokraten sieht vor, große Vermögen künftig stärker zu besteuern, während kleine und mittlere Erbschaften entlastet werden sollten.
Konkret will die SPD einen „Lebensfreibetrag“ von einer Million Euro pro Erben einführen, der sich aus 900.000 Euro aus der Familie und 100.000 Euro von Dritten zusammensetzt. Sollten Kinder im Haus der Eltern wohnen bleiben, darf dies zusätzlich steuerfrei vererbt werden. Das selbst genutzte Eigenheim würde demnach nicht in den Lebensfreibetrag hinein zählen. Bislang gelten die Freibeträge für Erbschaften und Schenkungen für einen Zeitraum von zehn Jahren. Kinder und Ehepartner können in diesem Zeitraum 400.000 Euro steuerfrei vererbt bekommen.
Für Unternehmen plant die SPD einen zusätzlichen Freibetrag von fünf Millionen Euro, um die steuerfreie Weitergabe von Familienbetrieben zu ermöglichen. Oberhalb dieser Grenze sollen Steuern anfallen, die zudem über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren gestundet werden könnten.
Kritik an dem Vorschlag kommt unter anderem von CDU/CSU und Lobbyverbänden. Sie kritisieren, dass Familienunternehmen und Mittelstand zu stark belastet würden, was Investitionen hemme und Arbeitsplätze gefährde.
Im Folgenden listen wir auf, was für und gegen den Vorschlag der SPD spricht. Außerdem finden Sie auf dieser Seite Argumente, die sich grundsätzlich mit einer stärken Besteuerung von Erbschaften befassen.
13 Antwort-Threads
Die Aussicht, einen Großteil des Vermögens an den Staat abtreten zu müssen, kann die Motivation verringern, überhaupt viel Vermögen aufzubauen. Gerade Unternehmer könnten weniger geneigt sein, zu investieren oder zusätzliche Risiken einzugehen, wenn der Ertrag letztlich stark besteuert vererbt wird. Warum ein Unternehmen aufbauen, wenn man die Früchte des Erfolgs nicht an die Kinder weitergeben darf? Höhere Steuersätze könnten somit langfristig Wachstum und Innovation bremsen.
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In einer globalisierten Wirtschaft könnte eine deutlich höhere Erbschaftsteuer Kapital und Talente ins Ausland treiben. Schon heute lässt sich die Steuer vermeiden, wenn Vermögende vor dem Erbfall ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern. Da einige Nachbarländer (wie z. B. Österreich) die Erbschaftsteuer abgeschafft haben, wäre eine Erhöhung der Steuer ein weiterer Standortnachteil für Deutschland.
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Wenn Erben von Betrieben einen großen Steuerbetrag zahlen müssen, könnten Liquiditätsprobleme entstehen. Im schlimmsten Fall müssten Unternehmen oder Betriebsanteile verkauft werden, um die Steuer zu begleichen. Dies gefährdet die Fortführung von Familienunternehmen und könnte Arbeitsplätze kosten.
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german-foreign-policy.com, 16. Januar 2026
BERLIN/BRÜSSEL (Eigener Bericht) – Unter dem Motto „Wir haben es satt“ ruft ein breites Bündnis aus Vertretern der bäuerlichen Landwirtschaft, Umweltinitiativen und Verbraucherschützern für Samstag zu Protesten in Berlin auf. Die Demonstration richtet sich auch gegen die Verhältnisse im globalen Lebensmittelsektor, in dem deutsche Konzerne in fast allen Bereichen eine bedeutende Rolle spielen. Von der Produktion von Saatgut und Pestiziden über die Herstellung von Tierarzneien bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel – zumeist rangieren in der Bundesrepublik ansässige Unternehmen unter den ersten Zehn der weltgrößten Anbieter. In nahezu all diesen Sektoren haben sich Oligopole herausgebildet, die die Landwirte unter Druck setzen und zu „Preisnehmern“ degradrieren. Immer mehr Bauern halten dem nicht stand: Jahr für Jahr schrumpft die Zahl der Höfe in Deutschland um 2.600 Betriebe. Die Umwelt und das Klima leiden ebenfalls extrem unter dem agroindustriellen Produktionsmodell. Der Einfluss der Agrarlobby verhindert Veränderungen. Zur Zeit erfolgt sogar ein Rollback. So macht sich die EU daran, Richtlinien zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt im Rahmen von „Vereinfachungspaketen“ gleich reihenweise auszuhöhlen.
Zitat: Starke Präsenz
Deutsche Unternehmen fehlen fast nie in den Top 10 der einzelnen Sektoren der Lebensmittelindustrie – von den Betriebsmitteln für Landwirte bis hin zu den Supermärkten. Nur bei den Düngemitteln und dem Handel mit Agrarrohstoffen mischen sie nicht vorne mit. Das belegen unter anderem Recherchen der Nichtregierungsorganisationen ETC Group und Grain.[1] Die Saatgutrangliste führt Bayer mit einem Weltmarktanteil von fast 25 Prozent an. BASF folgt auf Platz vier, KWS auf Platz sechs. Bei den Pestiziden belegt der Leverkusener Konzern den zweiten Rang, BASF den dritten, FMC den sechsten. Bayer nimmt auch bei der digitalen Landwirtschaft eine Spitzenposition ein – mit der Plattform FieldView, die mit Hilfe von Drohnen, Sensoren und Satellitenbildern Informationen über das Wetter, die Bodenbeschaffenheit, Pflanzenkrankheiten und Schadinsekten sammelt und den Landwirten maßgeschneidete Lösungen anbietet, vorzugsweise aus eigenem Hause. Das Tool kommt mittlerweile in 24 Ländern auf insgesamt auf 120 Millionen Hektar zum Einsatz. Das technische Gerät für die Bewirtschaftung der Äcker wie etwa Traktoren stammt ebenfalls oft aus Deutschland. Claas rangiert in der entsprechenden Weltrangliste auf Position fünf.
Das globale Geschäft mit Mastgeflügel für die Massentierhaltung wiederum bestimmt die EW Group aus dem niedersächsischen Visbek gemeinsam mit Tyson Food aus den USA und der niederländischen Firma Hendrix Genetics. Im Segment Veterinärmedizin gehört Boehringer Ingelheim zum Führungstrio. Auch am Ende der Lebensmittellieferkette stehen nicht zuletzt deutsche Unternehmen. Sowohl Lidl als auch Aldi platzieren sich in den Top 10 der größten Supermarktketten weltweit.
Auf all diesen Gebieten dominiert eine Handvoll Konzerne das Geschehen – mit ernsten Folgen. „In einem konzentrierten Markt haben Unternehmen die Macht, Preise festzulegen und sowohl Produzenten als auch Konsumenten Geld abzunehmen, die Politik zu ihren Gunsten zu beeinflussen und Vorschriften zum Schutz von Gesundheit und Umwelt zu blockieren“, resümiert die ETC Group: „So können sie Alternativen unterdrücken und ein hochprofitables, aber schädliches Agrarmodell ausweiten“.[2]
Dieses Agrarmodell sorgt für rund 30 Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit, vergiftet die Gewässer, laugt die Böden aus und verunreinigt die Luft. Vor allem aber macht es die Menschen krank. So registriert die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), seit „Parkinson durch Pestizide“ in Deutschland bei Landwirten offiziell als Berufskrankheit anerkannt ist, bereits 550 solche Fälle. Die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen. Für das laufende Jahr rechnet die SVLFG mit Behandlungskosten von 63 Millionen Euro.
Dennoch beugt sich die Politik dem Druck der Agrarlobby. So brachte die EU soeben reihenweise Maßnahmenpakete zur Abschwächung – im offiziellen Sprachgebrauch „Vereinfachung“ – von Gesundheits- und Umweltvorschriften auf den Weg. Dazu zählen unter anderem die Lockerung der Pestizidbestimmungen, das Schleifen des Regelwerks für die neuen Gentechniken, die Abschwächung der Auflagen zum Schutz von Gewässern, Feuchtgebieten und Mooren sowie die Herausnahme von Rinderzuchtbetrieben aus der EU-Richtlinie für Industrieemissionen.
Die Oligopolstrukturen gefährden auch die Existenzgrundlage der Bauern. Als schwächstes Glied in der Nahrungsmittellieferkette sind sie „Preisnehmer“: Sie müssen die Preise akzeptieren, die die Weiterverarbeiter und die großen Handelsketten diktieren. Vor diesen wirtschaftlichen Bedingungen kapitulieren viele Landwirte. Jahr für Jahr verschwinden in Deutschland rund 2.600 Höfe – zumeist kleinere Betriebe – und folgen damit dem Imperativ „wachse oder weiche“. Dies hat jüngst die Monopolkommission auf den Plan gerufen. Sie widmete dem „Wettbewerb in der Lebensmittel-Lieferkette“ ein Sondergutachten und erkannte Handlungsbedarf: „Diese Markt- und Machtveränderungen in der Lebensmittel-Lieferkette machen aus Sicht der Monopolkommission eine wirksamere Kontrolle gegen Machtmissbrauch erforderlich.“[3]
„Stopp des Preis-Diktats durch den Lebensmittel-Einzelhandel“ lautet dann auch eine der zentralen Forderungen des Bündnisses aus Vertretern der bäuerlichen Landwirtschaft, Umweltinitiativen und Verbraucherschutzverbänden, das zur „Wir haben es satt!“-Demonstration am kommenden Samstag in Berlin aufruft.[4] Zudem wendet es sich gegen den Rückbau von Klima-, Umwelt- und Tierschutzstandards und tritt für eine Kennzeichnungspflicht von Gentechprodukten ein. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) thematisiert in ihrer Pressemitteilung zu dem Protest auch explizit die Oligopolstrukturen, die die meisten Glieder der Nahrungsmittellieferkette erfasst haben. „Fast alle Bereiche der Agrar-Wirtschaft dominieren einige wenige Konzerne – mit fatalen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt“, erklärt die CBG: „Dagegen gilt es am 17. zu protestieren“.[5]
[1] Top 10 Agribusiness Giants. etcgroup.org.
[2] Top 10 agribusiness giants: Corporate concentration in food & farming in 2025. etcgroup.org.
[3] Sondergutachten 84: Wettbewerb in der Lebensmittel-Lieferkette. monopolkommission.de 21.11.2025.
[4] Aufruf zur 16. „Wir haben es satt!“-Demo am 17.01.2026. wir-haben-es-satt.de.
[5] Gegen die Macht von Big Agro. cbgnetwork.org 13.01.2026.
Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10265
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freedert.online, 16 Jan. 2026 21:49 Uhr
Die Einnahme der arktischen Insel würde Washingtons Handelsbeziehungen zum Staatenbund gefährden, sagte der französische Finanzminister Roland Lescure. Er hatte sich am Montag in Washington mit US-Finanzminister Scott Bessent getroffen.
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Roland Lescure
Nach einem Bericht der Financial Times (FT) hat Frankreich den USA eine diplomatische Warnung geschickt und erklärt, jeder Versuch, Grönland einzunehmen, entspräche "dem Überschreiten einer Linie" und gefährde die Wirtschaftsbeziehungen zur EU.
Diese Nachricht überbrachte der französische Finanzminister Roland Lescure seinem US-Amtskollegen Scott Bessent, so die FT am Freitag. Der Minister sagte der Zeitung, er habe Bessent bei den Gesprächen in Washington am Montag dieselbe Nachricht übergeben.
"Grönland ist der souveräne Teil eines souveränen Landes, das Teil der EU ist. Damit sollte nicht herumgespielt werden", zitiert die FT Lescures Botschaft.
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Von der Leyen hält an Arktis-Kooperation mit den USA fest
Auf die Frage, ob die EU mit Wirtschaftssanktionen reagieren solle, sofern Trump in Grönland einmarschierte, erwiderte er laut FT: "So weit gehe ich nicht. Ich meine, offensichtlich, wenn das geschähe, wären wir sicher in einer völlig neuen Welt und müssten uns entsprechend anpassen."
Auch wenn es Teil des dänischen Königreichs ist, verließ Grönland nach einem Referendum 1982 drei Jahre später die Vorläuferorganisation der EU; es ist ein selbstverwaltetes Land innerhalb des Königreichs. Derzeit sind sich Rechtsexperten und EU-Vertreter uneins, ob Artikel 42.7 des EU-Vertrags, der zu wechselseitigem Verteidigungsbeistand verpflichtet, auch auf Grönland zutrifft.
US-Präsident Donald Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit seinen Wunsch ausgedrückt, Grönland zu erwerben, und hat dieses Bestreben in den letzten Wochen wieder aufgegriffen. Er erklärte, Washington müsse die autonome Insel im Interesse der "nationalen Sicherheit" in Besitz nehmen, und deutete an, auch Gewalt einsetzen zu wollen.
Lescure beschrieb das derzeitige US-amerikanische Verhalten als "paradox" und merkte an, während Washington sich bei einigen Themen wie ein Verbündeter verhalte, verhalte es sich bei anderen wie ein unberechenbarer Gegner.
Mehrere westeuropäische Länder haben sich gegen die US-Annektionsdrohungen gestellt und Dänemark hat seine militärische Präsenz auf der Insel erhöht. Nach Medienberichten traf dort auch ein kleines französisches Kontingent von 15 Soldaten ein. Deutschland schickte 13 Aufklärungsspezialisten, außerdem landeten drei schwedische Offiziere, zwei Norweger und ein Brite.
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Lässt Dänemark sich ködern? – Geschätzter US-Kaufpreis für Grönland enthüllt
Dänemark besteht darauf, die Insel stünde nicht zum Verkauf und ihre Zukunft müsse von ihren Bewohnern entschieden werden, die 2008 dafür stimmten, den Status der Selbstregierung innerhalb Dänemarks beizubehalten.
Grönland ist die weltgrößte Insel, die kein Kontinent ist. Mit 2,16 Millionen Quadratkilometern befindet sie sich an einer strategischen Stelle in der Arktis, hat aber nur 57.000 Einwohner. Die Landessprache ist Grönländisch, eine Inuit-Sprache.
Mehr zum Thema – Trump droht wegen Grönland weiter
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Info: https://freedert.online/europa/267525-groenland-frankreich-warnt-die-usa/
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Weiteres:
Lässt Dänemark sich ködern? – Geschätzter US-Kaufpreis für Grönland enthüllt
freedert.online, vom 15 Jan. 2026 19:31 Uhr
US-Präsident Donald Trump will Grönland von Dänemark erwerben. Nun wurde erstmals ein möglicher Kaufpreis bekannt. Bislang bleiben die Regierungen Dänemarks und Grönlands bei ihrer Position, wonach die Insel nicht zum Verkauf stehe.
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Symbolbild: Ein Laden verkauft T-Shirts mit dem Slogan "Grönland steht nicht zum Verkauf" (Nuuk, Grönland, 14. Januar 2026)
Die USA müssten möglicherweise bis zu 700 Milliarden US-Dollar für den Erwerb Grönlands an Dänemark zahlen, berichtete NBC am Mittwoch unter Berufung auf Wissenschaftler und ehemalige Beamte, die an der Planung des möglichen Erwerbs beteiligt sind.
US-Präsident Donald Trump hat in letzter Zeit seine Bemühungen verstärkt, das autonomes Gebiet innerhalb des Königreichs Dänemark unter amerikanische Kontrolle zu bringen, und angekündigt, dies "auf die eine oder andere Weise", notfalls auch mit Gewalt, zu erreichen.
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Wegen Trump-Drohungen: Sechs Länder entsenden ihr Militär nach Grönland
Am Mittwoch lieferte er eine neue Begründung: Grönland sei für sein geplantes Raketenabwehrsystem "Golden Dome" von entscheidender Bedeutung. In einem Beitrag auf Truth Social behauptete er, Russland und China könnten die Insel bedrohen, und wiederholte seine Verhöhnung der dänischen Verteidigung mit den Worten: "Zwei Hundeschlitten reichen da nicht!"
Laut NBC hat Trump Außenminister Marco Rubio damit beauftragt, einen Vorschlag zum Kauf Grönlands auszuarbeiten. Forscher, die die Erwerbspläne vorbereiten, schätzen die Kosten demnach auf 500 bis 700 Milliarden Dollar – mehr als die Hälfte des jährlichen Budgets des US-Kriegsministeriums.
Quellen innerhalb der Regierung gehen davon aus, dass die USA Grönland entweder kaufen oder ein Abkommen anstreben werden – etwa einen Assoziierungspakt, der US-Finanzhilfe gegen eine verstärkte Militärpräsenz vorsieht. Einige warnen jedoch, die USA könnten auch den Einsatz von Gewalt zur Eroberung Grönlands in Erwägung ziehen.
Die Behörden Dänemarks und Grönlands haben wiederholt erklärt, dass die Insel nicht zum Verkauf stehe, und Trumps Rhetorik als direkte Bedrohung der dänischen Souveränität verurteilt.
Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und die grönländische Außenministerin Vivian Motzfeldt reisten am Mittwoch nach Washington, um Klarheit über Trumps Absichten zu gewinnen. Nach einem Treffen mit Rubio und Vizepräsident J. D. Vance bezeichnete Rasmussen die Gespräche als "konstruktiv", räumte aber ein, dass der Kernkonflikt weiterhin ungelöst sei: "Es ist klar, dass Trump den Wunsch hegt, Grönland zu erobern."
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US-Abgeordnete wollen Trump an der Übernahme Grönlands hindern
Sowohl Rasmussen als auch Motzfeldt betonten, dass Dänemark und Grönland jegliche Änderung der Souveränität der Insel ablehnen, vereinbarten aber die Bildung einer hochrangigen Arbeitsgruppe mit den USA, um zu prüfen, ob ein gemeinsamer Weg gefunden werden kann. Die Gruppe wird voraussichtlich in den kommenden Wochen zusammentreten.
Die Grönländer lehnen einen Beitritt zu den USA mehrheitlich ab. Laut einer Berlingske-Umfrage aus dem letzten Jahr sind 85 Prozent dagegen. Auch in den USA stößt die Idee auf Ablehnung. Eine diese Woche veröffentlichte Umfrage von Economist und YouGov zeigt, dass mehr als zwei Drittel der Amerikaner gegen einen Beitritt Grönlands sind.
Mehr zum Thema – "Haben es nicht geschafft, die US-Position zu ändern" – Grönland-Gipfel endet ohne Durchbruch

Video https://rumble.com/v74bbjq-trump-ablehnung-der-us-herrschaft-wird-groes-problem-fr-grnlands-regierungs.html Dauer 1:21 Min.
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Info: https://freedert.online/nordamerika/267409-laesst-daenemark-sich-koedern-geschaetzter/
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freedert.online, 16 Jan. 2026 21:00 Uhr
Im Zuge der jüngsten gewalttätigen Unruhen im Iran wurde über Enthauptungen von Polizeibeamten und Menschen berichtet, die lebendig verbrannt wurden. Iranische Diplomatenkreise erklärten RT, dass das Vorgehen von Teilen der Demonstranten sehr stark "an die Vorgehensweise der IS-Terrormiliz" erinnerten.
© Screenshot X
Die gewalttätigen, in Teilen organisiert wirkenden Demonstrationen wurden in den westlichen Medien weitgehend ausgeblendet oder umgedeutet. (Teheran, 11.01.2026)
Die "terroristischen Elemente", die sich teilweise in die jüngsten Proteste im Iran eingeschleust haben, hätten zum Teil "extrem gewalttätige Taktiken angewendet", die an die Vorgehensweise der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, ehemals ISIS) erinnern würden, wie RT aus iranischen Diplomatenkreisen erklärt wurde.
Der Iran erlebte Ende Dezember über das Land verteilt eine Welle gewalttätiger Demonstrationen. Die Unruhen hatten dabei als friedliche Proteste gegen wirtschaftliche Probleme begonnen, darunter die steigende Inflation und eine starke Abwertung der Landeswährung, nahmen jedoch auffällig schnell politische und gewalttätige Züge an. Die Behörden des Landes ordneten die Gewaltausbrüche nach Auswertungen einer ausländischen Einmischung zu, insbesondere durch die USA und Israel, sowie durch bewaffnete "terroristische Elemente".
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Peseschkian zu Unruhen: "Die Feinde werden außerhalb des Irans ausgebildet"
Die mutmaßlichen Provokateure hätten "extreme, IS-ähnliche Taktiken angewendet, um Angst zu verbreiten und so viel Blutvergießen wie möglich zu verursachen", teilte die diplomatische Quelle RT am Donnerstag unter Berufung auf Aussagen "festgenommener Terroristen" und Informationen der Strafverfolgungsbehörden des Landes mit.
Die Militanten seien "aus dem Ausland angewiesen worden", sowohl auf Demonstranten als auch auf Polizisten zu schießen, so die Quelle. Zudem sei bei Untersuchungen festgestellt worden, dass vielen der während der Unruhen Getöteten in den Rücken geschossen wurde.
Die mutmaßlichen Mitglieder eingeschleuster "Terrorzellen" seien immer wieder dabei beobachtet worden, wie sie Polizeibeamte enthaupteten und Menschen bei lebendigem Leib verbrannten, so die Quelle weiter. In mehreren Fällen hätten die Militanten skrupellos "Verwundete getötet".
Außerdem wurde öffentliches und privates Eigentum in Brand gesetzt, wobei während der Unruhen zahlreiche Gebäude und Autos in Flammen aufgegangen seien. Auch religiöse Gebäude und Geschäfte seien wiederholt Ziel der Randalierer gewesen.
Laut Auswertungen sind bei den jüngsten teils eskalierenden Protesten allein in Teheran demnach "mindestens 26 Banken und 25 Moscheen in Brand gesetzt" worden. Auch Ersthelfer wurden mehrmals angegriffen, wobei etwa 53 Feuerwehrfahrzeuge ins Visier genommen wurden, als sie versuchten, Brände im ganzen Land zu löschen. Mindestens acht Feuerwehrfahrzeuge wurden laut der Quelle zerstört.
Die IS-ähnlichen Militanten seien für ihre Aktionen großzügig aus dem Ausland entschädigt worden, behauptete die Quelle. So habe beispielsweise der Angriff auf eine Polizeistation etwa 600 Dollar eingebracht, während die Brandstiftung an einem Fahrzeug einer staatlichen Behörde mit etwa 300 Dollar vergütet worden sei, erklärte die Quelle und fügte hinzu, dass Teheran Dokumente erhalten habe, die solche Offerten und Zahlungen belegen.
Mehr zum Thema – USA drohen Teheran vor UN mit allen Optionen – Golfstaaten bremsen US-Angriff auf Iran

Video https://rumble.com/v7480m8-methoden-la-is-irans-sicherheitschef-wirft-demonstranten-organisierten-terr.html Dauer 2:17 Min.
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freedert.online, 16 Jan. 2026 18:46 Uhr
Während die EU-Spitze am liebsten so tut, als wäre das alles nicht ernst gemeint, und einige EU-Länder vorsichtshalber ein paar Soldaten nach Grönland schicken, legt US-Präsident Donald Trump munter nach und redet wieder einmal von Zöllen.
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Donald Trump
Nach Meldung des US-Senders CNBC sagte Donald Trump am Freitag im Weißen Haus, er werde womöglich Strafzölle über Länder verhängen, "die bei Grönland nicht mitziehen". "Wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit", betonte er abermals.
Diese Zölle würden sich aller Wahrscheinlichkeit gegen die EU-Länder richten, die, wenn auch vorsichtig, ihre Abneigung gegen eine Übernahme des autonomen dänischen Gebiets durch die Vereinigten Staaten bekundet haben.
Erst am Donnerstag hatte sich eine Delegation aus Grönland und Dänemark mit US-Vizepräsident J. D.Vance und US-Außenminister Marco Rubio in Washington getroffen. Nach der Presse erklärten sie, es gebe eine "fundamentale Meinungsverschiedenheit".
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Grönland-Gipfel ohne Ergebnis – Bundeswehr entsendet 13 Soldaten zur "Mission Grönland"
Zuletzt hatten mehrere EU-Länder und auch das Nicht-EU-Land Großbritannien einige Soldaten nach Grönland geschickt; allerdings in symbolischer Größenordnung. Deutschland war daran mit zwölf Bundeswehrsoldaten beteiligt, die Briten schickten einen Offizier. Für Samstag sind außerdem sowohl in Dänemark als auch in Grönland Demonstrationen gegen diesen Besitzanspruch angekündigt.
Wie tief die Nervosität über diese Aussagen des US-Präsidenten sitzt, zeigte sich auch bei einem Zwischenfall in Island, über den Politico berichtet. Dort hatte der gerade erst ernannte US-Botschafter Billy Long scherzhaft erklärt, Island werde der 52. US-Bundesstaat und er dessen Gouverneur (der 51. wäre Grönland). Obwohl sich Long inzwischen für diesen Scherz entschuldigt hat, gibt es auf Island, das Mitglied der NATO, aber nicht der EU ist, eine Unterschriftensammlung, die Außenministerin Katrín Gunnarsdóttir auffordert, ihn als Botschafter abzulehnen.
"Diese Worte Billy Longs, den Donald Trump als Botschafter für Island ernannt hat, mögen halbherzig gesagt worden sein, aber sie beleidigen Island und die Isländer, die für ihre Freiheit kämpfen mussten und immer Freunde der Vereinigten Staaten waren."
Mehr zum Thema – Venezuela oder Grönland: Die EU wird jeden US-Landraub bejubeln, selbst zum eigenen Schaden

Video https://rumble.com/v74dqzm-grnland.-wohin-fhrt-die-konfrontation-zwischen-usa-und-eu.html Dauer 6:11 Min.
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freedert.online, 16 Jan. 2026 12:22 Uhr
Vor Wirtschaftsvertretern in Halle (Saale) erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, Deutschland müsse endlich wieder einen Ausgleich finden mit dem größten europäischen Nachbarn Russland. Wenn dies gelinge, habe die Bundesrepublik eine "weitere Bewährungsprobe" bestanden.
© Urheberrechtlich geschützt
Friedrich Merz beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer, Halle, 14. Januar 2026
Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Mittwoch vor Wirtschaftsvertretern in Halle (Saale), Deutschland müsse "endlich wieder" einen Ausgleich finden mit dem größten europäischen Nachbarn Russland. Und dies sage er nicht nur, so Merz, weil er sich gerade in Ostdeutschland aufhalte.
Der Kanzler betonte, dass er dies auch an jedem anderen Ort in Deutschland sagen würde. Zur Begründung für den Ausgleich, den man wieder mit Russland finden müsse, stellte er fest, dass Russland ein europäisches Land sei. Wenn es gelinge, mit Russland einen Ausgleich zu finden und Frieden herrsche, dann habe Deutschland eine "weitere Bewährungsprobe" bestanden.
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Meinung
Realisten wider Willen: Warum die "Koalition der Willigen" ins Wanken gerät
Der MDR strahlte einen Teil der Rede des Bundeskanzlers beim Neujahrsempfang der Handelskammern in Halle aus. Im genauen Wortlaut sagte Merz dabei über den deutschen Ausgleich mit Russland:
"Und wenn es uns dann noch gelingt, dafür zu sorgen, dass Frieden und Freiheit zurückkehren nach Europa, dass wir einen Ausgleich finden, endlich auch wieder mit unserem größten europäischen Nachbarn, nämlich mit Russland – und ich sage das nicht, weil ich hier im Osten bin, das sage ich an jeder anderen Stelle in Deutschland auch: Russland ist ein europäisches Land.
Wenn es uns dann gelingt, in der längeren Perspektive mit Russland wieder einen Ausgleich zu finden, wenn Frieden herrscht, wenn Freiheit gewährleistet ist, wenn uns das alles gelingt, meine Damen und Herren, dann hat diese Europäische Union, dann haben wir auch in der Bundesrepublik Deutschland eine weitere Bewährungsprobe bestanden und dann können wir auch über das Jahr 2026 hinaus mit großer Zuversicht nach vorn blicken."
Die russische Nachrichtenagentur TASS fasste die Rede von Merz am Donnerstag in einer Nachricht zusammen.
Mehr zum Thema - Ukraine-Krieg: "Wir werden überrascht, von einem Politikwandel der deutschen Regierung"

Video https://rumble.com/v74d5zk-schwerer-strategischer-fehler-merz-rechnet-mit-atomausstieg-ab.html Dauer 4:23 Min.
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Info: https://freedert.online/inland/267448-merz-deutschland-muss-mit-russland/
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freedert.online, 16 Jan. 2026 09:51 Uhr
Die Außenpolitikerin der EU soll einen Scherz darüber gemacht haben, in die Flasche zu schauen, während sie sich Rücktrittsforderungen gegenübersieht. Auf diese Weise kommentierte sie in kleinem Kreis die aktuelle Weltlage.
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Die EU-Spitzendiplomatin Kaja Kallas soll, so berichtete Politico am Mittwoch, im kleinen Kreis erklärt haben, der Zustand der Welt sorge für einen "guten Moment", um mit dem Trinken anzufangen. Diese Bemerkung wird öffentlich bekannt zu einem Zeitpunkt, an dem wegen ihrer Außenpolitik Forderungen nach ihrem Rücktritt kursieren.
Kallas soll diese Bemerkung bei einem informellen Gespräch mit den Vorsitzenden politischer Gruppen im EU-Parlament gemacht haben, berichtet Politico und beruft sich dabei auf zwei der Anwesenden. Laut diesen Quellen sagte Kallas, auch wenn sie nicht trinke, könne die derzeitige globale Lage es rechtfertigen, damit anzufangen.
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Fico: Kallas sollte ersetzt werden!
Ihr "Witz" wird öffentlich zu einer Zeit, in der rund um die Welt die Spannungen zunehmen, etwa durch US-Drohungen gegenüber Grönland, Iran und Venezuela, durch die fortgesetzten Konflikte in der Ukraine und in Gaza sowie durch zunehmende Kritik an Brüssel innerhalb der EU.
Der slowakische Premierminister Robert Fico erklärte vergangene Woche, "wir müssen die Hohe Vertreterin für Politik, Frau Kallas, ersetzen". Zugleich sagte er, der Staatenverbund befinde sich in einer nie dagewesenen Krise und seine Führung sei unfähig, die Probleme zu lösen, da sie nur wisse, wie man "Russland hasse".
Währenddessen wurden einige westliche Staatschefs vor kurzem in einer Auseinandersetzung um Drogenmissbrauch eingefangen, nachdem im Mai ein Video viral gegangen war, das vermeintlich den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, den deutschen Kanzler Friedrich Merz und den britischen Premier Keir Starmer auf einer Zugfahrt aus Kiew mit Objekten zeigte, die auf Drogengebrauch hinweisen könnten.
Macrons Büro hat derartige Vorwürfe vehement bestritten und erklärt, der fragliche Gegenstand sei ein Taschentuch, und nannte die Geschichte "Desinformation", die von "Frankreichs Feinden" verbreitet werde.
Der Investitionsbeauftragte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, meinte damals, wenn die verdächtigen Gegenstände tatsächlich mit Drogen zu tun hätten, würde das "eine Menge der jüngsten Ideen und Vorschläge" erklären, die von den europäischen Unterstützern Kiews kämen.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatte die Aufnahmen damals ebenfalls kommentiert. Sie sagte, sie "hoben den Schleier des stinkenden Sabbats" der westlichen Politik, und fügte hinzu, "das Schicksal Europas wird in jeder Hinsicht von drogensüchtigen Platzhaltern entschieden". Sie erinnerte auch an einen westlichen Botschafter, der ihr 2022 gesagt hatte, es sei in der EU "normal", Drogen zu nehmen, und viele westliche Politiker nähmen Kokain.
Mehr zum Thema ‒ Kaja Kallas – "ein Geschenk für Russland und die ganze Welt"

Video https://rumble.com/v74d39g-sachs-ber-kompetenz-europischer-fhrung-kallas-von-der-leyen-merz-soll-das-e.html Dauer 2:27 Min.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Info: https://freedert.online/europa/267427-politico-kallas-erklaert-es-waere/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
innn.it/zeitenwendeiran, Gestartet von: Azadi Berlin, Seite besucht 16. Januar 2026, 18:05 Uhr
Gerichtet an:
Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich Merz, Bundesminister des Auswärtigen, Johann Wadephul
Die deutsche Iranpolitik steht an einem Wendepunkt. Angesichts der dramatischen Lage im Iran fordern wir Sie auf, klar und entschlossen zu handeln – im Sinne der Menschenrechte, der regionalen Sicherheit und im Sinne demokratischer Werte.
In den letzten Jahrzehnten hat die internationale Iran-Politik – auch die der Bundesregierung – auf einen Wandel durch Verhandlungen und Handel gesetzt. Doch diese Strategie des Appeasements ist für alle offensichtlich gescheitert, weil das Regime der Islamischen Republik die ihm gewährten Spielräume systematisch genutzt hat, um seine Macht im Inneren zu sichern und seine militärischen Kapazitäten auszubauen.
Die Rufe der Menschen nach Freiheit wurden in den letzten Jahrzehnten vom Regime immer wieder brutal erstickt, Aufstände blutig niedergeschlagen und Oppositionelle inhaftiert und hingerichtet.
Über ein Netzwerk von Milizen und verbündeter Gruppen wie Hisbollah, Hamas und den Huthi-Rebellen führt Teheran Stellvertreterkriege, untergräbt staatliche Strukturen und schürt gezielt Konflikte, um seine regionalen Rivalen zu schwächen und das ideologische Kernziel der Vernichtung Israels voranzutreiben.
Zudem unterstützt die Islamische Republik aktiv den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine – unter anderem durch Drohnenlieferungen und militärische Kooperation mit Moskau. Damit stellt sie sich offen gegen die europäische Friedens- und Sicherheitsordnung.
Nun, da Israel und die USA der nuklearen Bedrohung militärisch begegnet sind, ist das Regime so geschwächt wie kaum zuvor. Diese Schwäche wird es jetzt und in der kommenden Zeit zu kaschieren versuchen, indem es mit brutaler Härte gegen die Menschen im Land vorgeht. Insbesondere politische Gefangene, bekannte Regimegegner*innen, ethnische und religiöse Minderheiten sowie Menschen in Regionen, in denen die Ablehnung des islamischen Regimes besonders groß ist, sind nun in akuter Gefahr.
Jetzt ist nicht die Zeit, Vertretern der Islamischen Republik auf Augenhöhe für Verhandlungen zu treffen. Fehler aus der Vergangenheit dürfen unter keinen Umständen wiederholt werden. Verhandlungen oder Deals mit Vertretern der Islamischen Republik Iran senden ein falsches und fatales Signal an die mutigen Menschen im Land und führen nur dazu, dass das Regime langfristig stabilisiert wird.
Jedwedes Handeln muss darauf ausgerichtet sein, das Regime weiter zu schwächen und gleichzeitig die Menschen, die seit Jahrzehnten gegen das Regime kämpfen, zu schützen und zu unterstützen. Das darf nicht nur durch Worte geschehen, sondern erfordert konkretes und sofortiges Handeln.
Wir fordern:
(Erläuterungen zu einzelnen Forderungen finden sich am Ende des Petitionstextes)
Alle Schritte gegen die Islamische Republik müssen an den konkreten Schutz der demokratischen Opposition und der Zivilgesellschaft im Land geknüpft werden.
Wir bitten Sie inständig: Nutzen Sie diese historische Möglichkeit und stellen Sie sich wirkungsvoll an die Seite der Menschen im Iran.
Erstunterzeichner*innen:
Erläuterungen zu den Forderungen:
8.683
Unterschriften auf
innn.it
Info: https://innn.it/zeitenwendeiran
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transition-news.org, 16. Januar 2026 von WS. Lesedauer: 2 Minuten. Drucken
Ihre Äußerungen seien zu einem Zeitpunkt erfolgt, an dem eine dänische und grönländische Delegation kurz davorstehe, in Washington mit führenden Mitgliedern der Regierung von Donald Trump zusammenzutreffen – vor dem Hintergrund von US-Drohungen, die autonome Insel zu annektieren, lässt Euractiv wissen.«Wir wissen, dass wir stark sein müssen, und Stärke bedeutet: Wir sind noch keine militärische Großmacht, aber wir bauen uns zu einer militärischen Großmacht auf. Aber wir sind eine wirtschaftliche Großmacht (…) wir müssen unsere Leistungsfähigkeit immer und immer wieder verbessern – es ist wie in einem Unternehmen, das eine wirtschaftliche Großmacht bleiben will», wird von der Leyen unter Berufung auf diverse Insider-Quellen zitiert.
Von der Leyen gab diesbezüglich kund, dass die EU das Recht der Grönländer respektiere, selbst über ihre Zukunft zu entscheiden, dass sie aber auf die Unterstützung der Europäer zählen könnten. Eine Auskunft darüber, ob Grönland unter die gegenseitige Beistandsklausel der EU falle, den sogenannten Artikel 42.7 des EU-Vertrags, hatte von der Leyen zuvor jedoch verweigert. Auf einer Pressekonferenz hatte sie erklärt:
«Es gibt viele Spekulationen darüber, was getan werden sollte, was getan werden könnte, was vielleicht getan wird», falls die USA das rohstoffreiche dänische Gebiet angreifen sollten.»
Bei diesem vertraulichen EVP-Treffen soll von der Leyen außerdem betont haben, dass es an der Zeit sei, eine eigene Sicherheitsstrategie zu entwickeln. Die Kommission 2026 werde einen entsprechenden Plan vorlegen, obwohl dies nicht Teil des Arbeitsprogramms der Kommission für 2026 gewesen sei. Auch hat sie laut Euractiv darauf hingewiesen, dass so etwas bisher noch nie gemacht worden sei, es aber nun der richtige Zeitpunkt dafür sei.
Die deutsche Politikerin hat laut Insider-Quellen zudem alle Maßnahmen gepriesen, mit denen die EU in den vergangenen Monaten ihre Verteidigungsfähigkeiten ausgebaut hat: vom bis zu 800 Milliarden Euro schweren «ReArm»-Programm bis hin zum gemeinsamen Beschaffungsprogramm SAFE, dem sich 19 EU-Mitgliedstaaten angeschlossen haben.
Quelle:
Euractiv: EXCLUSIVE: EU to become 'military powerhouse,' von der Leyen told MEPs - 14. Januar 2026
16. Januar, 09:04, von coronistan.blogspot.com aka Ms Corona Hotspot
Sie will Albert Pikes Vision umsetzen: Drei Weltkriege, totale Herrschaft von Gottes auserwählten Psychopathen.
Info: https://transition-news.org/von-der-leyen-will-eu-zur-militarischen-grossmacht-ausbauen
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freedert.online, 16 Jan. 2026 11:29 Uhr
In Kairo kam die neue palästinensische Technokratenregierung erstmals zusammen, um über die Zukunft des Gazastreifens zu beraten. Den Vorsitz einer Gruppe von 15 palästinensischen Technokraten übernahm ein Beamter der Autonomiebehörde namens Ali Shaath.

Palästinenser am 14. Januar 2026 inmitten von Gebäuden, die durch israelische Luft- und Bodenoperationen im Stadtteil Zeitoun in Gaza-Stadt zerstört wurden.
US-Präsident Donald Trump hat offiziell erklärt, dass er die neu ernannte palästinensische Technokratenregierung im Gazastreifen unterstützt.
Diese soll als nationale Übergangsregierung fungieren und den Gazastreifen während einer Übergangsphase verwalten. Trump bezeichnet sich selbst als Vorsitzenden eines internationalen "Board of Peace", das die Regierung beaufsichtigen soll.
In einem Beitrag auf Truth Social erklärte Trump:
"Als Vorsitzender des Friedensrates unterstütze ich die neu ernannte palästinensische Technokratenregierung, das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens, das vom Hohen Repräsentanten des Rates unterstützt wird, um Gaza während des Übergangs zu regieren.
Diese palästinensischen Führungskräfte setzen sich unerschütterlich für eine friedliche Zukunft ein!"

Die neue Übergangsregierung für Gaza war am Donnerstag unter US-ägyptischer Schirmherrschaft erstmals in Kairo zusammengetreten. Bei dem Treffen handelte es sich den Angaben zufolge um das erste in einer Reihe von vorbereitenden Zusammenkünften. Dabei sollen die künftige Verwaltung des Gazastreifens sowie der Wiederaufbau des Küstengebiets thematisiert werden.
Der Gazastreifen hat nun eine Übergangsverwaltung aus 13 palästinensischen Technokraten und einer Technokratin. Zum Leiter wurde der bisherige stellvertretende Planungsminister der Palästinensischen Autonomiebehörde ernannt. Er hat ein erstes Konzept für den Wiederaufbau vorgelegt.
Ali Shaath, der ehemalige palästinensische Regierungsbeamte, der im Rahmen eines von den USA unterstützten Abkommens mit der Verwaltung des Gazastreifens betraut wurde, hat einen ehrgeizigen Plan, der vorsieht, den Kriegsschutt ins Mittelmeer zu kippen und die zerstörte Infrastruktur innerhalb von drei Jahren wieder aufzubauen. Die Ernennung des Bauingenieurs und ehemaligen stellvertretenden Planungsministers am Donnerstag markierte den Beginn der nächsten Phase des Plans von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Krieges Israels im Gazastreifen.
Die Bildung von Shaaths Ausschuss hat die Unterstützung der Hamas gewonnen, die derzeit in Kairo mit anderen palästinensischen Fraktionen Gespräche über die Zukunft des Gazastreifens führt.
Im Rahmen von Trumps Plan hat sich Israel aus knapp der Hälfte des Gazastreifens zurückgezogen, aber seine Truppen behalten die Kontrolle über die andere Hälfte, ein Trümmerfeld, in dem fast alle Gebäude zerstört wurden. Trump hatte im vergangenen Jahr die Idee ins Spiel gebracht, den Gazastreifen zur "Riviera des Nahen Ostens" zu machen.
Ein Bestandteil der von den USA verkündeten zweiten Phase der Waffenruhe ist auch die Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen. Zwar hat die Hamas der Einrichtung einer Regierung unpolitischer Fachleute ohne Hamas-Verbindungen zugestimmt. Eine Entwaffnung lehnt sie jedoch weiterhin ab.
Unklar ist bislang, wie Shaaths Verwaltungsteam den Wiederaufbau angehen und Genehmigungen für die Einfuhr und den Einsatz von schweren Maschinen und Geräten einholen würde, deren Einfuhr und Einsatz von Israel generell verboten sind. Israel führt Sicherheitsbedenken als Grund für die Beschränkung der Einfuhr solcher Geräte nach Gaza an. Auf Anfragen nach einer Stellungnahme zu Shaaths Ernennung und seinen Plänen reagierte Israel nicht.
Mehr zum Thema - UNICEF: Israelische Armee tötete trotz Waffenruhe in Gaza mehr als 100 Kinder

Video https://rumble.com/v73lu6s-vom-krieg-in-den-schlamm-wintersturm-verschrft-notlage-in-gaza.html Dauer 12:16 Min.
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nachdenkseiten.de, 16. Januar 2026 um 11:55 Ein Artikel von Vijay Prasha
Der indische Historiker Vijay Prashad liefert sechs Punkte für die Diskussion, um die Situation im Iran inmitten von Protesten, Gewalt und Drohungen einer militärischen Intervention aus Washington besser zu verstehen.
Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
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Der Iran befindet sich in Aufruhr. Im ganzen Land kommt es zu Protesten unterschiedlichen Ausmaßes, wobei die Gewalt zunimmt und sowohl Demonstranten als auch Polizisten in der Leichenhalle enden.
Was als Arbeitsniederlegungen und Proteste gegen die Inflation begann, vereinte eine Reihe von Unzufriedenen, darunter Frauen und junge Menschen, die von einem System frustriert sind, das ihnen ihren Lebensunterhalt nicht sichern kann.
Der Iran steht unter lang anhaltender wirtschaftlicher Belagerung und wurde von Israel und den USA nicht nur innerhalb seiner Grenzen, sondern in ganz Westasien (einschließlich seiner diplomatischen Enklaven in Syrien) direkt angegriffen. Der von den USA geführte Wirtschaftskrieg hat die Situation für diesen Aufruhr geschaffen, aber der Aufruhr richtet sich nicht gegen Washington, sondern gegen die Regierung in Teheran.
Es gibt Berichte, dass der israelische Geheimdienst eine Rolle bei den Protesten spielt, etwa in der israelischen Mainstream-Zeitung Haaretz vom Oktober 2025 über israelische „Einflussoperationen mit dem Ziel, Reza Pahlavi als Schah von Iran zu installieren“. Und die USA haben den Demonstranten offen gesagt, dass sie Teheran bombardieren würden, wenn die Gewalt der Regierung zunimmt.
Im vergangenen Jahr kam es zu Protesten in zwölf Ölraffinerien in South Pars, wo 5.000 Leiharbeiter der Gewerkschaft der Gasraffineriearbeiter von Buschehr am 9. Dezember in Asaluyeh mit ihren Familien demonstrierten, um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Als sie ihren Kampf vor das nationale Parlament in Teheran brachten, wo sie ein Ende des Vertragsarbeitssystems forderten, nutzten die Israelis und die USA diese aufrichtigen Proteste, um zu versuchen, einen legitimen Kampf in eine potenzielle Regime-Change-Operation zu verwandeln.
Um zu verstehen, was gerade geschieht, hier sechs Punkte, die historisch wichtig sind und im Geiste der Diskussion angeboten werden.
Seit 1979 spielt der Iran eine sehr wichtige Rolle in der Bewegung gegen die Monarchien in der arabischen und muslimischen Welt und ist ein wichtiger Verteidiger des palästinensischen Kampfes. Der Iran ist kein Unbekannter, wenn es um ausländische Einmischung geht, angefangen bei der britischen Kontrolle über das iranische Öl ab 1901, dem anglo-russischen Abkommen von 1907, das den Iran in Einflusssphären aufteilte, den Staatsstreich von 1921, der Reza Khan auf den Thron brachte, den Staatsstreich von 1953, der seinen Sohn Mohammed Reza Schah Pahlavi auf dem Thron installierte, und schließlich den hybriden Krieg gegen die iranische Revolution von 1979 bis heute. Hier sind die sechs Punkte:
Die anderen Strömungen der Revolution (von der kommunistischen Linken bis zu den Liberalen) sahen sich weitgehend an den Rand gedrängt und wurden in einigen Fällen sogar unterdrückt.
Die Demonstration am Internationalen Frauentag im März 1979 in Teheran folgte auf die Einschränkungen der Frauenrechte (insbesondere gegen die Politik der Hijab-Pflicht) und zwang die Regierung, die Forderungen der Proteste zu akzeptieren – doch dies war nur ein kurzfristiger Erfolg, da 1983 ein Gesetz zur Hijab-Pflicht verabschiedet wurde.
Die gesamte Region Südwest- und Zentralasien geriet in politische Umwälzungen. Einige dieser Entwicklungen (Pakistan, Irak) boten den USA Vorteile, während andere (Afghanistan, Iran, Jemen) ihren Zielen in der Region zuwiderliefen. Sehr schnell versuchten die USA, ihre Vorrangstellung auszunutzen, indem sie versuchten, die Islamische Republik Iran, die Demokratische Volksrepublik Jemen und die Demokratische Republik Afghanistan zu stürzen.
Iran, Afghanistan und Jemen sahen ihre sozialen Projekte durch die Angriffe, denen sie von außen ausgesetzt waren, eingeschränkt. Afghanistan stürzte in über 40 Jahre schrecklicher Gewalt und Krieg, auch wenn die Demokratische Republik Afghanistan 18 Jahre lang bestehen blieb; die marxistische Regierung im Südjemen blieb bis 1990, war jedoch nur noch ein blasser Schatten ihrer eigenen Erwartungen; der Iran erlebte unterdessen, dass seine Islamische Republik eine harte Sanktionspolitik überstand, die auf das Ende des Krieges mit dem Irak (1988) folgte.
Die größte Herausforderung kam vom US-Imperialismus, der nicht nur den Krieg im Irak voll und ganz angetrieben hat, sondern auch Initiativen der ehemaligen iranischen Eliten zur Wiederherstellung ihrer Herrschaft sowie israelische Versuche zur Untergrabung der Islamischen Republik (einschließlich direkter Angriffe auf den Iran, Sabotageaktionen und Attentate auf wichtige Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Militär) unterstützt hat.
Es sind die USA und Israel, die systematisch versuchen, die Macht des Iran in der Region zu untergraben, etwa durch die Ermordung von General Qassem Soleimani im Jahr 2020, den harten Angriff auf die Hisbollah während des israelischen Völkermords und die Ermordung von Sayyed Hassan Nasrallah im Jahr 2024 sowie den Sturz der Regierung in Syrien im Dezember 2024 und die Einsetzung des ehemaligen Al-Qaida-Chefs als Präsident in Damaskus.
Die alten iranischen Eliten, angeführt zunächst vom Schah bis zu seinem Tod 1980 und dann von seinem Sohn, dem sogenannten Kronprinzen Reza Pahlavi, schlossen sich mit den Europäern und den USA zusammen, um ihre Herrschaft wiederherzustellen. Es ist wichtig, zu wissen, dass der Schah zwar seit 1941 auf dem Pfauenthron saß, aber von 1951 bis 1953 gezwungen war, eine demokratische Regierung zu akzeptieren – die von westlichen Geheimdiensten gestürzt wurde, woraufhin der Schah ermutigt wurde, von 1953 bis zur Revolution von 1978/79 eine absolute Herrschaft auszuüben.
Der Schah-Block wollte stets wieder an die Macht im Iran zurückkehren. Während die Grüne Bewegung von 2009 nur einen sehr geringen monarchistischen Anteil hatte, repräsentierte sie die herrschenden Klassen, die politische Reformen gegen die eher volksnahe Präsidentschaft von Mahmoud Ahmadinejad wollten.
Es ist aufschlussreich, dass die USA den Sohn des Schahs, der in Los Angeles lebt, als Symbolfigur des aktuellen Aufruhrs „ausgewählt“ haben.
Es gab Einschränkungen der transformativen Sozialagenda der Republik, da sie Teile der alten Elite tolerierte, ihnen erlaubte, ihr Eigentum zu bewahren, und damit die Bildung eines Klassensystems zuließ, von dem Teile dieser Eigentumsbesitzer und eine aufstrebende Mittelschicht profitierten.
Nach dem Tod von Ayatollah Khomeini im Juni 1989 und dem Ende des Iran-Irak-Krieges übernahm die Regierung große Teile der Strukturanpassungsmaßnahmen des Internationalen Währungsfonds, die – in der einen oder anderen Form – jahrzehntelang in Kraft blieben (die Politik wurde von Mohsen Nourbaksh vorangetrieben, der von 1989 bis 1994 Wirtschaftsminister und dann von 1994 bis 2003 Chef der Zentralbank war).
Die Wirtschaft wurde 1979 nicht nach sozialistischen Grundsätzen organisiert, aufgrund der Erfordernisse der Kriegswirtschaft und des Bekenntnisses zur islamischen Sozialfürsorge hatten der Staat und die öffentliche Planung jedoch eine starke Rolle eingenommen. Nourbaksh konnte den Staat nicht vollständig abbauen, aber er führte eine Währungs- und Bankenreform durch und integrierte den Iran vorsichtig in die Weltwirtschaft.
Die Klassenunterschiede und die schwierigen Lebensbedingungen für die Mehrheit der Iraner verschärften sich aufgrund der kombinierten Auswirkungen des Sanktionsregimes der USA und Europas, der militärischen Drohungen der USA und Israels (die zu hohen Militärausgaben im Iran geführt haben – mit etwa 2,5 Prozent des BIP sind diese jedoch immer noch deutlich niedriger als die zwölf Prozent während der Herrschaft des Schahs) und der neoliberalen Politik, die von den zunehmend neoliberalen Finanzministern der Regierung verfolgt wurde (wie Ali Tayebnia von 2013 bis 2017 und Ali Madanizadeh von 2025).
Dies führte zu Zyklen wirtschaftlicher Proteste: 2017 bis 2018 (wegen Inflation und Subventionskürzungen), 2019 (wegen Erhöhung der Kraftstoffpreise), 2025 (von Bäckern) und 2025 bis 2026 (wegen steigender Inflation und Kollaps des iranischen Rial).
Die Regierung hat Teile des Import-Export-Sektors begünstigt, die im Rahmen der Sanktionen tätig waren, um die Rohstoffexporteure auf Kosten der Importeure zu unterstützen – eine Situation, die nicht leicht zu korrigieren ist.
Der plötzliche Währungsabfall um 30 bis 40 Prozent ist jedoch ein klassisches Anzeichen für externe Finanzmanipulationen.
Was also als Protest von Unternehmern gegen die Zentralbank begann, verwandelte sich bald in einen gewalttätigen, von oben nach unten gesteuerten Angriff auf das Staatsgefüge. Die „Proteste” verwandelten sich über Nacht von friedlichen Versammlungen in hochintensive Sabotageakte in den Städten, die zum Tod von etwa 100 Polizeibeamten führten. Berichten zufolge wurden einige Polizisten lebendig verbrannt, ein Mitglied der Sicherheitskräfte enthauptet und ein Krankenhaus in Brand gesteckt, wobei eine Krankenschwester ums Leben kam.
Der Einsatz von Kleinwaffen aus nächster Nähe gegen Zivilisten deutet ebenfalls auf den Versuch hin, die Spannungen im Land zu maximieren und einen Vorwand für eine ausländische Intervention zu schaffen.
Die geopolitische Orchestrierung hinter dem Chaos wurde unbestreitbar, als das US-Außenministerium und der Mossad die Gewalt offen und in Echtzeit bejubelten. Nachdem die Behörden den Internetzugang unterbrochen hatten, verloren die Proteste deutlich an Kraft, was die Spontaneität der Bewegung in Frage stellt und die These bestätigt, dass eine Destabilisierungsstrategie im Spiel ist, die versucht, von der aktuellen internationalen Lage zu profitieren.
Mit Trump an der Spitze des Hyperimperialismus und Israel in einer Phase, die es als endlose Siegessträhne empfindet, ist es unmöglich, zu wissen, was diese gefährlichen Cliquen tun werden.
Mit dem Nachlassen der Mobilisierungen, das eintreten wird, könnten die USA und Israel die Situation ausnutzen, um Teheran und andere Städte mit massiverer Gewalt als im Juni 2025 anzugreifen.
Dies sollte nicht nur für die Menschen im Iran, von denen die große Mehrheit keinen Angriff auf ihr Land wünscht, sondern auch für die Menschen im Globalen Süden Grund zur Sorge sein – sie werden sich nach Venezuela und dem Iran als nächstes Ziel wiederfinden.
Die Bevölkerung hat mit realen Problemen zu kämpfen, aber diese Probleme werden nicht durch Luftangriffe der USA und Israels gelöst werden. Die Iraner müssen ihre Probleme selbst lösen. Das Sanktionsregime und die Androhung von Gewalt tun nichts, um dies zu ermöglichen.
Im Westen, wo Demonstranten geschlagen und sogar getötet werden, weil sie die Palästinenser unterstützen und gegen die Einwanderungspolitik protestieren, ist es leicht, „Solidarität mit den Iranern” zu sagen. Und irgendwie scheint es viel schwieriger zu sein, „Beendet die Sanktionen” zu fordern und damit dem iranischen Volk zu ermöglichen, selbst über seine Zukunft zu entscheiden.
Der Beitrag ist im Original bei Peoples Dispatch erschienen, aus dem Englischen übersetzt von Marta Andujo.
Titelbild: Tomas Ragina / Shutterstock
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Eine völkerrechtliche Einordnung des bisherigen Krieges zwischen Israel, USA und dem Iran
Iran, ein Koloss auf tönernen Füßen
Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik Audio-Podcast Innere Sicherheit Neoliberalismus und Monetarismus
Schlagwörter: Agent Provocateur Arbeitsbedingungen Bürgerproteste Geostrategie Gewalt Inflation Interventionspolitik Iran Israel LeiharbeitRegime Change Revolution USA Wirtschaftssanktionen
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freedert.online, 16 Jan. 2026 10:56 Uhr
Die Ermittler des Bundesgerichtshofs gehen davon aus, dass ein "staatlicher Akteur" ukrainische Saboteure beauftragt hat, die Pipelines zu zerstören. So lautet eine aktuelle Mitteilung des BGH.

Video https://rumble.com/v74enmy-bundesgerichtshof-nord-stream-anschlag-erfolgte-wohl-im-auftrag-der-ukraine.html Dauer 3:12 Min.
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022 laut BGH-Ermittlungsstand das Ergebnis einer von einer ausländischen Regierung angeordneten Operation eines "Geheimdienstes" war. Dies geht aus einem Urteil hervor, das die Fortsetzung der Untersuchungshaft für den Hauptverdächtigen anordnet.
Der Gerichtsbeschluss vom 10. Dezember, der in der Pressemitteilung vom Donnerstag erläutert wurde, weist vordergründig eine Berufung gegen die Untersuchungshaft des 49-jährigen Verdächtigen zurück, der von den Medien als ehemaliges Mitglied der ukrainischen Spezialeinheiten, Sergei Kusnezow, identifiziert wurde. In der Mitteilung heißt es:
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Nun doch: Italien liefert des Nord-Stream-Anschlags Verdächtigen an Deutschland aus
"Nach seiner Entscheidung [des BGH] steht entgegen dem Beschwerdevorbringen einer Strafverfolgung des ukrainischen Beschuldigten, sollte er an dem Sabotageakt im Auftrag eines Geheimdienstes eines fremden Staates beteiligt gewesen sein, die aus der völkerrechtlichen Staatenimmunität resultierende allgemeine Funktionsträgerimmunität nicht entgegen. Denn diese gilt bei geheimdienstlich gesteuerten Gewaltakten nicht."
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen bestehe laut dem BGH "eine hohe Wahrscheinlichkeit" dafür, dass der Beschuldigte an der mutmaßlichen Sprengung der Pipelines beteiligt gewesen sei "und sich dadurch jedenfalls wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit Zerstörung von Bauwerken und mit Störung öffentlicher Betriebe strafbar gemacht habe", so die Darlegung in dem 30-seitigen Beschlusspapier.
Zur dargelegten These der geheimdienstlichen Einflüsse heißt es dreieinhalb Jahre nach dem Terroranschlag:
"Hinzu kommt, dass die Tat erhebliche internationale Bezüge aufweist. Daraus resultiert die Notwendigkeit spezieller und besondere Sachkunde erfordernder Auslandsermittlungen. Auch deshalb erscheint eine Strafverfolgung durch den Generalbundesanwalt geboten."
Der inhaftierte Mann soll laut den Ermittlern eine kleine Gruppe ukrainischer Saboteure angeführt haben, die eine Jacht gemietet und mit kommerzieller Tauchausrüstung Sprengstoff an den Pipelines in der Ostsee angebracht haben sollen. Er wurde im August 2025 in Italien festgenommen, um im November dann an Deutschland ausgeliefert zu werden. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm "verfassungsfeindliche Sabotage" vor, da er eine wichtige Energieversorgungsroute unterbrochen habe.
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Polnisches Gericht: Mutmaßlicher Nord-Stream-Attentäter wird nicht nach Deutschland ausgeliefert
Die Verteidigung hatte zuvor "funktionale Immunität" geltend gemacht und argumentiert, dass die Pipelines in internationalen Gewässern im Kontext des Ukraine-Russland-Konflikts ein "legitimes militärisches Ziel" darstellten.
Der dritte Strafsenat sieht nun unter anderem den dringenden Tatverdacht des Ukrainers, Fluchtgefahr sowie die Zuständigkeit der Bundesanwaltschaft gegeben, um dabei jedoch weiterhin zu argumentieren:
"Anders als mit der Haftbeschwerde geltend gemacht wird, kann sich der Beschuldigte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf ein kriegsvölkerrechtliches Schädigungsrecht ('Kombattantenprivileg") als Rechtfertigungsgrund berufen. Denn dieses erfasst zum einen verdecktes Handeln von Militärangehörigen nicht, zum anderen waren die Pipelines zivile Objekte. Der 3. Strafsenat hat offengelassen, ob deshalb auch der Tatverdacht eines Kriegsverbrechens nach dem Völkerstrafgesetzbuch gegeben ist."
Ein weiterer Verdächtiger in der Causa Nord Stream, der als Tauchlehrer Wladimir Schurawljow identifiziert wurde, wurde Ende September des Vorjahres in Polen aufgrund eines Europäischen Haftbefehls festgenommen. Im Oktober lehnte dann ein Warschauer Bezirksgericht jedoch ein deutsches Auslieferungsersuchen ab und ordnete seine Freilassung an.
Russland hat seit jeher tiefe Skepsis darüber geäußert, dass eine kleine, kriminelle Gruppe ohne direkte staatliche Unterstützung eine derart komplexe Operation in von der NATO kontrollierten Gewässern durchführen könnte. Moskau hat außerdem die mangelnde Transparenz kritisiert und EU-Beamten vorgeworfen, private "Sündenböcke" zu benutzen, um die wahren Umstände der Anschläge im Jahr 2022 zu vertuschen.
Mehr zum Thema - Nord-Stream: Ex-Kanzler Scholz vor einem Ausschuss mit den falschen Fragen

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rtnewsde.site, 16 Jan. 2026 15:29 Uhr
CIA-Chef John Ratcliffe traf sich in Caracas mit Delcy Rodríguez, der Interimspräsidentin Venezuelas. US-Beamte warnen, dass eine Auflösung der venezolanischen Regierung nach Nicolás Maduros Absetzung – selbst zugunsten eines Oppositionsführers – die gleichen Fehler wiederholen würde, die die USA im Irak gemacht haben.

CIA-Director John Ratcliffe
Wie die New York Times am Freitag berichtete, traf sich der Direktor der CIA John Ratcliffe am Donnerstag in Caracas mit Delcy Rodríguez, der Interimspräsidentin Venezuelas, und bekräftigte damit die Botschaft der Trump-Regierung, dass sie Rodríguez als den besten Weg zu kurzfristiger Stabilität im Land betrachtet.
Ratcliffe ist der ranghöchste US-Beamte und das erste Kabinettsmitglied, das Venezuela besucht, seit das US-Militär vor fast zwei Wochen Präsident Nicolás Maduro bei einer Operation in der Hauptstadt entführt hat. Das Treffen fand einen Tag nach einem Telefonat zwischen Präsident Donald Trump und Rodríguez sowie am selben Tag wie das Treffen mit María Corina Machado statt, der Führerin der venezolanischen Opposition und Nobelpreisträgerin.
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Meinung
Puff – Trumps venezolanischer Öl-Traum ist zerplatzt
Ein US-Beamter sagte, dass Ratcliffe auf Anweisung Trumps mit Rodríguez zusammengetroffen sei, um die Botschaft zu überbringen, dass sich die Vereinigten Staaten auf eine verbesserte Arbeitsbeziehung freuen. Der Beamte, der unter der Bedingung der Anonymität über das heikle Treffen sprach, fügte hinzu, dass die beiden über eine Zusammenarbeit im Bereich der Nachrichtendienste, wirtschaftliche Stabilität sowie die Notwendigkeit gesprochen hätten, sicherzustellen, dass das Land nicht länger ein "sicherer Hafen für US-Gegner, insbesondere Drogenhändler" sei.
Hochrangige Beamte wiesen darauf hin, dass eine Auflösung der venezolanischen Regierung nach der Absetzung Maduros – selbst wenn dadurch der Weg für einen Oppositionsführer frei würde – den Fehlern der Vereinigten Staaten im Irak ähneln würde. Damals hatten die Vereinigten Staaten die irakische Armee aufgelöst, was einen Aufstand zur Folge hatte.
Inmitten der Diskussionen im vergangenen Sommer kam die CIA zu dem ersten Ergebnis, dass Rodríguez, die damalige Vizepräsidentin Venezuelas, eher eine pragmatische Politikerin als eine Ideologin sei und zu Verhandlungen sowie möglicherweise sogar zu einer Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten bereit sei.
Rodríguez war an Verhandlungen mit Richard Grenell, dem Sonderbeauftragten Trumps, sowie anderen Beamten beteiligt, als die Regierung nach einer Einigung suchte, um Maduro dazu zu bewegen, freiwillig die Macht abzugeben. Es kam zu keiner Einigung, aber Personen, die über die Gespräche informiert waren, sagten, dass Rodríguez sich als pragmatisch und als jemand erwiesen habe, der nach möglichen Übereinstimmungen sucht.
Mehr zum Thema – USA: Trump ruft "nationalen Notstand" aus, um venezolanische Ölgelder zu sichern

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Berliner Zeitung 15.1.2026
*Deserteure in der Ukraine: Zwei Millionen Männer landesweit wegen
Wehrdienstverweigerung gesucht
*Nicolas Butylin
Erstmals hat ein ukrainischer Regierungsvertreter konkrete Zahlen zu
Deserteuren in der Armee genannt. Der neu ernannte Verteidigungsminister
Mychajlo Fedorow erklärte während seiner Anhörung vor der Werchowna
Rada, rund 200.000 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte seien
unerlaubt abwesend und hätten ihre Einheiten verlassen. Zusätzlich
würden etwa zwei Millionen Männer landesweit wegen
Wehrdienstverweigerung von den Militärbehörden gesucht.
Mit diesen Aussagen bestätigte Fedorow, der am Mittwoch in der Werchowna
Rada mit 277 Stimmen zum Verteidigungsminister gewählt wurde, erstmals
öffentlich das Ausmaß eines Problems, über das bislang kaum jemand in
der Ukraine berichtet. Internationale Aufmerksamkeit erlangten seine
Worte, nachdem unter anderem CNN und russische wie westliche Medien
Auszüge seiner Rede aufgriffen.
„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und die Probleme lösen, die heute
existieren, um überhaupt weitergehen zu können“, sagte Fedorow mit Blick
auf die Personal- und Strukturkrise der ukrainischen Armee. Zugleich
wies er darauf hin, dass er ein Ministerium übernommen habe, das mit
Schulden von rund 300 Milliarden Griwna, umgerechnet etwa sieben
Milliarden US-Dollar, belastet sei.
Die Aussagen des neuen Ministers fallen in eine Phase zunehmender
Schwierigkeiten bei der Mobilisierung. Bereits im November 2025 hatte
die Financial Times unter Berufung auf ukrainische Militärvertreter
berichtet, dass ein signifikanter Teil neu einberufener Soldaten noch
vor dem Eintreffen an der Front desertiere. Auch die Berliner Zeitung
berichtete umfassend über Deserteure in der Ukraine.
Allein im Oktober seien nahezu 20.000 Verfahren wegen unerlaubter
Abwesenheit oder Desertation eingeleitet worden. Es war der höchste
Monatswert seit Kriegsbeginn vor fast vier Jahren, wie die ukrainische
Staatsanwaltschaft mitteilte.
Nach ukrainischem Recht sind alle Männer zwischen 18 und 60 Jahren
verpflichtet, sich militärisch registrieren zu lassen. Die eigentliche
Mobilisierung betrifft derzeit Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren.
Aufgrund des seit Beginn des Krieges geltenden Kriegsrechts ist es
wehrpflichtigen Männern im Alter von 23 bis 60 Jahren untersagt, das
Land zu verlassen. Dennoch gelang Zehntausenden die Flucht ins Ausland,
häufig mit Hilfe von Schleusern.
Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach nach einem Treffen mit Fedorow von
der Notwendigkeit „umfassenderer Veränderungen“ im Mobilisierungssystem.
Beobachter in der Ukraine werten dies als Hinweis darauf, dass die
Regierung in Kiew in Zukunft nicht nur auf repressivere Maßnahmen
zurückgreifen werde, sondern auch strukturelle Reformen prüfe.
Ein Phänomen, das in diesem Zusammenhang für zunehmende Entrüstung in
der ukrainischen Bevölkerung sorgt, ist die sogenannte „Busifikation“.
Darunter verstehen viele Ukrainer das gewaltsame Aufgreifen von Männern
im wehrfähigen Alter durch Mitarbeiter der Territorialen
Rekrutierungszentren (TCK), oft auf offener Straße, in Einkaufszentren
oder an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. In sozialen
Netzwerken kursieren seit Monaten zahlreiche Videos, die zeigen, wie
Passanten ohne richterlichen Beschluss in Kleinbusse gedrängt und direkt
zu Musterungsstellen gebracht werden. Menschenrechtsorganisationen und
Anwälte kritisieren diese Praxis als rechtsstaatlich bedenklich und
gesellschaftlich hochproblematisch. Nach Ansicht von Beobachtern
untergräbt die „Busifikation“ das Vertrauen in Staat und Armee und trägt
eher zur Verunsicherung der Bevölkerung bei, statt die Bereitschaft zum
Militärdienst zu stärken.
Minister Fedorow selbst gilt als Symbol eines Generationenwechsels in
der ukrainischen Führung. Mit 35 Jahren ist er der jüngste
Verteidigungsminister in der Geschichte des Landes. Zuvor war er
Vize-Ministerpräsident und Ressortchef für digitale Transformation. In
dieser Funktion verantwortete er unter anderem Programme zur Entwicklung
und Beschaffung von Drohnen. Angesichts der angespannten Personallage in
der Armee betonte er nun, dass technologische Lösungen und
Automatisierung für die Ukraine noch wichtiger würden. Kritiker warnen
jedoch, dass Technik allein den Mangel an Soldaten nicht kompensieren könne.
*
Die Ukraine im blutigen Endspiel zwischen Krieg und Diplomatie
*Vier Jahre Krieg, ein Jahrzehnt Konfrontation: Während die Ukraine
militärisch mit dem Rücken zur Wand steht, pokert Donald Trump um eine
diplomatische Lösung. Doch zwischen den Fronten im Donbass und dem
Machtkampf zwischen Brüssel und Washington droht ein blutiges Endspiel.
Steht der eurasische Raum 2026 vor einem brüchigen Frieden oder der
finalen Erschöpfung? Ein Beitrag von *Gábor Stier*, aus dem Ungarischen
übersetzt von *Éva Péli*.
/Hier weiterlesen: /https://www.nachdenkseiten.de/?p=144821
_RTDE Liveticker Ukraine-Krieg 16.1.2026
_*Orbán: Europäer glauben an "Kindermärchen" über russische Reparationen*
Ungarns Premierminister Viktor Orbán zeigte sich verwundert darüber,
dass viele Europäer an "Kindermärchen" über angebliche Reparationen
Russlands glauben. Zugleich würden sie nicht gegen Politiker
aufbegehren, die Milliarden an Steuergeldern in die Ukraine schicken.
Dies sagte Orbán im Radio /Kossuth. /
Europäische Politiker "werfen Hunderte Milliarden aus Steuergeldern zum
Fenster hinaus", so Orbán. Sie setzten darauf, dass Russland
Reparationen zahlen und Europa so sein Geld aus der Ukraine
zurückerhalten werde. /"Ich habe noch keinen seriösen Experten
getroffen, der behauptet, man könne die Russen militärisch so besiegen,
dass sie Reparationen zahlen müssten. Das liegt jenseits von
Kindermärchen."/
Die Bürger Westeuropas würden mit solchen Geschichten ruhig gestellt. Er
beobachte "mit Überraschung", wie lange dies anhalte, ohne dass "das
Volk aufstehe". In Ungarn wäre er nach eigenen Worten "keine Woche im
Amt geblieben", da solche Aussagen als Betrug entlarvt worden wären.
Das russische Außenministerium hatte wiederholt erklärt, dass die Ideen
der EU über angebliche russische Reparationen an die Ukraine
realitätsfern seien.
Lost-in-Europe 14.1.2026
<https://lostineu.eu/von-wegen-reparations-darlehen-eu-macht-schulden-fuer-waffen/>
*Ukraine: Das “Reparations-Darlehen” entpuppt sich als Waffendeal
*Die EU-Kommission will das neue, schuldenfinanzierte Darlehen für die
Ukraine in Höhe von 90 Mrd. Euro aufteilen – und zu einem
Konjunkturprogramm für die Rüstungsindustrie machen. Ein Drittel des
Geldes soll in das Staatsbudget in Kiew fließen und zwei Drittel in
militärische Ausrüstung, sagte Kommissionspräsidentin von der Leyen.
Von “Reparationen” Russlands ist keine Rede mehr. Kanzler Merz hatte
beim EU-Gipfel Ende Dezember ein “Reparations-Darlehen” gefordert, das
aus russischem Vermögen finanziert werden sollte. Doch er konnte sich
nicht durchsetzen. Nun muß Deutschland für frische EU-Schulden bürgen,
bekommt zum Trost aber sicher lukrative Rüstungsaufträge aus Kiew. Diese
Art der Ukrainehilfe entspräche den politischen Prioritäten der EU,
erklärte von der Leyen. Allerdings sind drei Länder ausgeschert – die
Kriegskredite haben die EU gespalten
<https://lostineu.eu/die-eu-zahlt-kriegskredite-und-greift-zu-neuen-tricks/>.
Info:
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Thomas Fricke, 16. Januar 2026, 13:03 Uhr
Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen, der Pariser Ökonom Gabriel Zucman sorgt mit seinem Vorschlag einer Steuer auf Superreiche für Aufregung weit über Frankreichs Grenzen hinaus. Vermögen von mehr als 100 Millionen Euro mit mindestens zwei Prozent zu besteuern, stößt bei den Franzosen und Französinnen auf viel Zustimmung. Gegner der „taxe Zucman“ poltern, so eine Steuer erhöhe das Risiko von Kapitalflucht und verhindere Investitionen.
Über das Für und Wider diskutiert Zucman mit Jens Südekum, Chefberater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil bei unserem nächsten
New Economy Short Cut :
Eine Mindeststeuer für Superreiche – Fluch oder Segen? Mit
Gabriel Zucman , Paris School of Economics, Jens Südekum , Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Am Montag, 19. Januar 2026 , um 11:30 Uhr – via Zoom.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit besten Grüßen
Thomas Fricke
Forum New Economy Neue Promenade 6, 10178 Berlin info@newforum.org
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
eci.ec.europa.eu, Seite besucht am 16. Januar 2026,13:07 Uhr
Wir fordern angesichts Israels Menschenrechtsverletzungen die vollständige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und IsraelZiele Laut der Europäischen Kommission ist der Staat Israel für die beispiellose massenhafte Tötung und Verletzung von Zivilistinnen und Zivilisten sowie für die massenhafte Vertreibung der Bevölkerung und die systematische Zerstörung von Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen in Gaza verantwortlich [1]. Israel blockiert zudem die Bereitstellung humanitärer Hilfe; dieses Vorgehen könnte als Aushungern als Methode der Kriegsführung angesehen werden. Israel bricht mit zahlreichen Regeln und Verpflichtungen des Völkerrechts und leistet der Anordnung des Internationalen Gerichtshofs [2], das Verbrechen des Völkermords zu verhindern, nicht Folge.
Und doch hat die EU ihr Assoziierungsabkommen mit Israel, ein Eckpfeiler der bilateralen Zusammenarbeit zwischen der EU und Israel in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Politik, noch immer nicht ausgesetzt.
Die EU-Bürgerinnen und -Bürger dürfen nicht mehr hinnehmen, dass die EU ein Abkommen aufrechterhält, das einen Staat legitimiert und finanziert, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen begeht.
Daher fordern wir die Kommission auf, dem Rat einen Vorschlag für die vollständige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel vorzulegen.
[1] Europäischer Auswärtiger Dienst, Vermerk des Büros des EU-Sonderbeauftragten für Menschenrechte, 20. Juni 2025, https://euobserver.com/eu-and-the-world/ar0246a0da.
[2] Internationaler Gerichtshof, Anordnung vom 26. Januar 2024, https://www.icj-cij.org/node/203447.
Webseite der Initiative im Register der Europäischen Kommission: https://citizens-initiative.europa.eu/initiatives/details/2025/000005
Webpräsenz dieser Initiative:: https://www.justiceforpalestine.eu/
Kontaktpersonen: Malin Björk
contact@leftalliance.euCatarina Martins
contact@leftalliance.euInfo: https://eci.ec.europa.eu/055/public/#/screen/home
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aus e-mail von Helene+Ansgar Klein, 16. Januar 2026
Liebe Mitmenschen - Doppel bitte entschuldigen -
Deutsche Politiker haben nicht nur "den Bezug zur Realität verloren", sie
handeln verbrecherisch und deutsche Medien sind nicht besser: Berliner
Morgenpost: „Warnung an Putin: Deutschland wird Raketenmacht – Waffen
reichen bis Russland“
--><https://www.nachdenkseiten.de/?p=144835>
In großer Sorge
Helene+Ansgar Klein
Rosengarten 11, 52146 Würselen, Tel.: 02405 72112
'Aachener für eine menschliche Zukunft' <<http://www.ac-frieden.de> >
Aachener Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft mit Russland"
Kampagne: NATO raus - raus aus der NATO <<http://www.NATOraus.de> >
Neuer Krefelder Appell - Den Kriegstreibern in den Arm fallen (
Deutschland neutral ! < <https://deutschlandneutral.de/> >
'Demokratischer Widerstand' <<https://demokratischerwiderstand.de/> >
"... von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem
vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk
... dieses Grundgesetz gegeben." aus der Präambel unseres Grundgesetzes
Art. 20 (4) GG: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu
beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere
Abhilfe nicht möglich ist."
"Meiner Meinung nach ist jeder ein Verräter an der Menschheit, der nicht
seine ganze Kraft dem Versuch widmet, weitere Kriege zu verhindern".
Christopher Morley (*1890, †1957)
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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