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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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german-foreign-policy.com, 13. März 2026
BERLIN/TEHERAN (Eigener Bericht) – Versuche der Vereinigten Staaten, die Sperrung der Straße von Hormuz mit militärischen Eskorten von Tankschiffen zu brechen, verzögern sich und werden frühestens Ende März beginnen. Dies teilt US-Energieminister Chris Wright mit. Zur Begründung erklärt Wright: „Wir sind ganz einfach noch nicht vorbereitet.“ Demnach haben die Vereinigten Staaten Iran überfallen, ohne sich eine Antwort auf dessen schon lange angekündigte Hauptabwehrmaßnahme zurechtzulegen. Die Energiekrise spitzt sich weiter zu; der Ölpreis überstieg am Donnerstag erneut die Schwelle von 100 US-Dollar pro Barrel. Für Deutschland und die EU kommt hinzu, dass nicht nur Qatar kriegsbedingt als Lieferant von Flüssiggas ausfällt, sondern womöglich auch Russland, das immer noch rund ein Siebtel aller EU-LNG-Importe stellt; Moskau zieht es in Betracht, die Lieferungen etwa nach Indien oder Bangladesch umzuleiten. Zugleich geraten zunehmend auch Stellungen europäischer Truppen in Nah- und Mittelost unter Beschuss. Die Kritik am Iran-Krieg nimmt in der EU zu; die Staaten Europas könnten sich mit den Ländern der Arabischen Halbinsel zusammentun, heißt es – und dort an die Stelle der USA treten.
Zitat: „Wir sind nicht vorbereitet“
Ein Ende der Energiekrise nach der Sperrung der Straße von Hormuz (german-foreign-policy.com berichtete [1]) ist nicht in Sicht. Irans neuer Oberster Führer, Mojtaba Khamenei, teilte am gestrigen Donnerstag in seiner ersten Stellungnahme nach seiner Ernennung mit, „der Hebel der Schließung der Straße von Hormuz“ müsse „weiterhin benutzt werden“.[2] Nach mutmaßlich iranischem Beschuss schlossen zuletzt Irak und Oman Exportterminals für Öl; das omanische Terminal im Hafen von Mina al Fahal liegt außerhalb des Persischen Golfs jenseits der Straße von Hormuz und hätte, wäre nicht durch die Angriffe seine Schließung erzwungen worden, Öllieferungen aufrechterhalten können. US-Energieminister Chris Wright hat am Donnerstag erklärt, „wahrscheinlich“ würden die US-Streitkräfte ab Ende März mit Kriegsschiffen Öl- und Flüssiggastanker durch die Straße von Hormuz eskortieren.[3] Ein früherer Zeitpunkt sei nicht möglich: „Wir sind ganz einfach noch nicht vorbereitet.“ Seine Aussage belegt einmal mehr, dass die Trump-Administration den Krieg gegen Iran miserabel geplant und in blinder Selbstüberschätzung begonnen hat. Das wird jetzt zur Gefahr für die Weltwirtschaft. Der Ölpreis pendelte am Donnerstag – am Tag nach der Freigabe eines Drittels der strategischen Ölreserven des Westens – erneut bei 100 US-Dollar.
Unterdessen drohen zusätzlich zum Ausfall der Öl- und Flüssiggaslieferungen aus Mittelost weitere europäische LNG-Importe wegzubrechen – diejenigen aus Russland. Im vergangenen Jahr hatte die EU 14,3 Prozent ihrer Flüssiggasimporte mit Lieferungen aus dem russischen Projekt Yamal LNG – auf der Jamal-Halbinsel im Nordwesten Sibiriens gelegen – gedeckt.[4] Im Januar 2026 nahm die EU 93 Prozent, im Februar erstmals sogar 100 Prozent aller Yamal-Exporte ab.[5] Geplant ist, ab 2027 überhaupt kein russisches Flüssiggas mehr zu kaufen. Als Ersatzlieferant galt Qatar, das wegen der Sperrung der Straße von Hormuz und den Schäden an der qatarischen Flüssiggasanlage Ras Laffan nun aber auf absehbare Zeit als Lieferant ausfällt. Jetzt zieht es jedoch auch noch Russland in Betracht, die EU nicht mehr zu beliefern. Präsident Wladimir Putin hatte bereits in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, es gebe zur Zeit so viele Interessenten, dass man das Yamal-Flüssiggas problemlos auch anderen verkaufen könne. Indien, ein enger Kooperationspartner Russlands, denkt bereits über den Erwerb russischen Flüssiggases nach.[6] Bangladesh tut dies ebenfalls.[7] Leitet Russland seine Lieferungen tatsächlich um, fehlen der EU in Kürze, die ausfallenden Lieferungen aus Qatar eingerechnet, annähernd 25 Prozent ihrer LNG-Importe.
Während die EU einer dramatischen Energiekrise entgegensieht, nehmen die iranischen Angriffe auf Stützpunkte europäischer Truppen im Nahen und Mittleren Osten zu. Bereits in der Nacht zum Montag wurde einem Bericht zufolge das Feldlager der Bundeswehr im jordanischen Al Azraq mit ballistischen Raketen attackiert. Da die deutschen Soldaten zuvor Schutzräume aufgesucht hatten, entstanden nur Sachschäden.[8] Am gestrigen Donnerstag wurden zudem Angriffe mit Drohnen auf britische sowie auf italienische Militärlager im nordirakischen Erbil gemeldet. Auch dabei kam es nicht zu Todesopfern. Italien wird seine Truppen abziehen.[9] Zudem wurden in Erbil sechs französische Soldaten verletzt. Da dort auch US-Einheiten stationiert sind, ist unklar, ob sich die Attacken gegen sie richteten oder ob sie gezielt gegen europäische Truppen orientiert waren. Allerdings berichten britische Militärs, die Angriffe seien zuletzt immer koordinierter erfolgt.[10] Bereits unmittelbar nach Kriegsbeginn war Kritik laut geworden, die US-Streitkräfte seien offenkundig nur schlecht auf iranische Drohnenangriffe vorbereitet; damit hänge es wohl zusammen, dass es Iran gelungen sei, gezielt Kommunikationsanlagen auf den US-Stützpunkten am Persischen Golf zu beschädigen.[11] Washington hat inzwischen ukrainische Militärs zu Hilfe geholt, um deren Erfahrungen aus ihrem Drohnenkrieg gegen Russland zu nutzen.
Politisch sind die Reaktionen aus der EU nach wie vor widersprüchlich; allerdings grenzen sich immer mehr führende Politiker aus Europa von Washingtons Kriegsführung ab. In einem etwas irritierenden Schritt hat die EU am Mittwoch Sanktionen gegen 19 Iraner und iranische Organisationen verhängt.[12] Welche Wirkung sich Brüssel davon mitten im Krieg verspricht, ist nicht ersichtlich. Andererseits hat Kanzler Friedrich Merz am Dienstag seine Kritik an den USA wiederholt: Es gebe „offensichtlich keinen gemeinsamen Plan …, wie dieser Krieg schnell zu einem überzeugenden Ende gebracht werden kann“. Berlin habe „kein Interesse an einem endlosen Krieg“ und auch nicht „an einer Auflösung der territorialen Integrität, der Staatlichkeit oder der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit“ Irans.[13] Erstmals hat am Donnerstag auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sich gegen den israelisch-US-amerikanischen Überfall auf Iran positioniert. Meloni, neben Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán die Regierungschefin in der EU, die US-Präsident Donald Trump am nächsten steht, erklärte, der Krieg sei vom Völkerrecht nicht gedeckt; Italien werde sich sicher nicht an ihm beteiligen.[14] Zudem verurteilte sie den US-Angriff auf eine Mädchenschule in Iran mit mindestens 175 Todesopfern, die meisten davon Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren.
Indem die Staaten Europas zunehmend auf Distanz gegenüber dem Iran-Krieg der USA und Israels gehen, eröffnen sie sich neue strategische Optionen im Mittleren Osten. Skizziert hat sie kürzlich die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Optionen knüpfen daran an, dass die arabischen Golfstaaten „ein Ende des Krieges“ wünschen, „der ihnen schadet“, heißt es: Sie sind „wütend darüber, dass sie in einen Krieg gezwungen wurden, den sie nicht wollten“. Dabei wiege ihre „Aversion gegen die israelische Regierung“ schwerer als das nur „begrenzte Vertrauen in die Vereinigten Staaten“ – denn „am Golf“ herrsche „schon länger Unbehagen angesichts der Aussicht, dass Israel zu einem aggressiven, entfesselten und unberechenbaren Hegemon in der Region aufsteigt“.[15] Daher seien die Staaten der Arabischen Halbinsel nun „gezwungen, sich auf die eigene Wehrhaftigkeit zu konzentrieren, um Iran einzuhegen“. „Dabei müssen sie aber nicht alleinstehen“, rät die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Auch Europa ist gezwungen, seine Sicherheit selbst in die Hand zu nehmen. Da läge es doch eigentlich auf der Hand, sich enger zusammenzutun.“ Denn nicht nur die USA, auch „Europa hat Rüstungstechnologie und Know-how“. Der Vorschlag zielt darauf, die Staaten Europas fest mit den arabischen Golfstaaten zu verbünden – und auf lange Sicht womöglich die Vereinigten Staaten, die als unzuverlässig gelten, aus der Region zu verdrängen.
[1] S. dazu Vor dem Preisschock.
[2] Yeganeh Torbati, Sanam Mahoozi: Iran’s new supreme leader issues his first statement. nytimes.com 12.03.2026.
[3] Spencer Kimball: Energy Secretary Wright says U.S. ‘not ready’ to escort oil tankers through Strait of Hormuz yet. cnbc.com 12.03.2026.
[4] In 2025, EU imports from the Kremlin’s flagship Yamal LNG project hit €7.2 billion. urgewald.org 08.01.2026.
[5] Malte Humpert: EU Buys 100% of Russian Arctic LNG Just 9 Months Before Planned Gas Ban. gcaptain.com 09.03.2026.
[6] Satyam Singh: Govt says no petrol-diesel price hike for now, may consider buying Russian LNG. indiatoday.in 07.03.2026.
[7] Bangladesh awaiting US waiver to import Russian oil, LNG: Khasru. tbsnews.net 12.03.2026.
[8] Raketenangriff aus Iran auf deutsches Feldlager in Jordanien. spiegel.de 10.03.2026.
[9] Erbil sotto attacco, droni contro le basi di Usa e Italia: il video della milizia filoiraniana. repubblica.it 12.03.2026.
[10] Rayhan Uddin, Imran Mulla: Base hosting UK troops in Iraq hit by Iranian drones. middleeasteye.net 12.03.2026.
[11] Devon Lum, Haley Willis, Riley Mellen: Iran Strikes U.S. Military Communication Infrastructure in Mideast. nytimes.com 03.03.2026.
[12] EU sanctions 19 Iran officials and entities for rights violations. euractiv.com 11.03.2026.
[13] Merz: Wir wollen keinen „endlosen Krieg“ im Iran. n-tv.de 10.03.2026.
[14] Tom Kington: Giorgia Meloni comes out against Trump’s ‘illegal’ war on Iran. thetimes.com 12.03.2026.
[15] Christoph Ehrhardt: Böses Erwachen am Golf. Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.03.2026.
Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10338
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Michael von der Schulenburg, former UN Assistant Secretary-General, escaped East Germany in 1969, studied in Berlin, London and Paris and worked for over 34 years for the United Nations, and shortly the OSCE, in many countries in war or internal armed conflicts often involving fragile governments and armed non-state actors. These included long-term assignments in Haiti, Pakistan, Afghanistan, Iran, Iraq and Sierra Leone and shorter assignments in Syria, the Balkan, Somalia, the Balkan, the Sahel, and Central Asia. In 2017, he published the book ‘On Building Peace – rescuing the Nation-State and saving the United Nations’, AUP.unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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berliner-zeitung.de, 12. März 2026, 19:21 Uhr
Berliner Zeitung 11.3.2026
Die EU-Kommission verlangt von der Kunstmesse, Russland rauszuwerfen. Die Biennale will keine Zensur ausüben.
Von Michael Maier
Die Europäische Kommission droht der Biennale von Venedig mit dem Entzug ihrer Fördermittel. Der Grund: Russland darf erstmals seit der Invasion in der Ukraine wieder an der Kunstmesse teilnehmen.
Biennale Präsident Pietrangelo Buttafuoco hatte verkündet, dass Russland seinen Pavillon zum Beginn der Messe im Mai wiedereröffnen dürfe. Die Organisatoren hatten kürzlich in einer Stellungnahme erläutert, dass sich die Kunstmesse als „eine offene Institution“ verstehe. Zu den Grundsätzen heißt es: „Die Biennale von Venedig lehnt jegliche Form von Ausgrenzung oder Zensur von Kultur und Kunst ab. Wie die Stadt Venedig selbst ist auch die Biennale ein Ort des Dialogs, der Offenheit und der künstlerischen Freiheit, der die Verbindung zwischen Völkern und Kulturen fördert und die Hoffnung auf ein Ende von Konflikten und Leid nährt.“
Dies käme in den nationalen Beiträgen zum Ausdruck, die „auf spontanen Initiativen beruhen“.
Jedes von der Italienischen Republik anerkannte Land könne eigenständig eine Teilnahme beantragen. Auch nicht anerkannte Länder hätten „im Laufe der Jahre Wege gefunden, sich im Rahmen der Begleitveranstaltungen zu beteiligen und zu präsentieren“. So werden dieses Jahr auch Künstler aus Palästina Arbeiten präsentieren.
Die Zulassung Russlands war unmittelbar nach Bekanntgabe auf laute Kritik gestoßen. In einer Stellungnahme verurteilt die Kommission die Zulassung Russlands „aufs Schärfste“. Die EU-Kommission macht klar, dass die Kulturinstitutionen in der EU den politischen Vorgaben der EU-Kommission zu folgen hätten. Sie EI-Kommission habe „sich klar zu Russlands illegalem Angriffskrieg gegen die Ukraine geäußert“. Die Kommission definiert den Rahmen für die Kunst: „Kultur fördert und schützt demokratische Werte, fördert offenen Dialog, Vielfalt und Meinungsfreiheit und sollte niemals als Plattform für Propaganda genutzt werden.“ Dies ist keine allgemeine Floskel, da die EU unmittelbar darauf auf ihre schärfste Norm rekurriert, nämlich die Sanktionen: „Die Mitgliedstaaten, Institutionen und Organisationen müssen im Einklang mit den EU-Sanktionen handeln und es vermeiden, Einzelpersonen, die die Aggression des Kremls gegen die Ukraine aktiv unterstützt oder gerechtfertigt haben, eine Plattform zu bieten.“
Diese Entscheidung der Biennale sei „nicht vereinbar mit der kollektiven Reaktion der EU auf die brutale Aggression Russlands“. Konkret droht die EU-Kommission: „Sollte die Fondazione Biennale ihre Entscheidung, die Teilnahme Russlands zuzulassen, fortsetzen, werden wir weitere Maßnahmen prüfen, einschließlich der Aussetzung oder Beendigung eines laufenden EU-Zuschusses an die Biennale Foundation.“ Die Förderung beläuft sich laut der Financial Times (FT) auf zwei Millionen Euro.
Zuletzt hatte der Europäische Rat gegen den Schweizer Publizisten Jacques Baud Sanktionen wegen der Verbreitung „russischer Propaganda“ verhängt. Seine Konten wurden gesperrt, er darf nicht reisen und niemand darf mit ihm Geschäfte betreiben. Die Sanktionen werden ohne rechtliche Anhörung, ohne Gerichtsverfahren und ohne Rechtsweg verhängt. Baud hatte über seine Anwälte zuletzt erreicht, dass ihm wenigstens ein Existenzminimum zugestanden wurde.
Die EU-Kommission ist mit ihrer harten Haltung nicht allein: Minister aus 22 europäischen Ländern brachten in einem gemeinsamen Brief ihre Bestürzung und Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass Russland seine Präsenz auf der Kunstmesse nutzen werde, um ein Bild von Legitimität und internationaler Akzeptanz zu vermitteln. „Wir weisen außerdem auf den politischen Charakter des Projekts im Zusammenhang mit dem russischen Pavillon und dessen mutmaßliche Verbindungen zu Personen hin, die enge Verbindungen zur russischen Elite unterhalten“, heißt es in dem Schreiben. Die FT berichtet, der russische Pavillon habe „enge Verbindungen zum russischen Staat“: „Er wird von Anastasia Karneeva geleitet, die viele Jahre lang das Moskauer Büro von Christie’s leitete und deren Vater Nikolay Volobuyev, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des russischen Rüstungskonzerns Rostec, ist. Eine der Gründerinnen von Karneevas Beratungsfirma Smart Art ist Ekaterina Vinokurova, Tochter des russischen Außenministers Sergei Lawrow.
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 12. März 2026, 19:21 Uhr
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 12. März 2026, 19:05 Uhr
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uncutnews.ch, März 12, 2026
Das Video mit Pepe Escobar und Danny Haiphong analysiert die aktuelle Eskalation im Krieg zwischen den USA/Israel und Iran (Stand März 2026).
Escobar, ein erfahrener geopolitischer Analyst, beschreibt eine dramatische Wende zugunsten Irans: massive Raketenangriffe, Kontrolle über die Straße von Hormus und wirtschaftliche Druckmittel, die den Westen in die Defensive drängen.
Trump und Netanyahu wirken zunehmend isoliert und panisch, während Iran mit strategischer Präzision und Unterstützung von Russland und China vorgeht.
Der folgende ausführliche Artikel fasst die Kernpunkte zusammen, ergänzt um Kontext und baut auf Escobars Einschätzungen auf.
Der Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran hat eine neue, dramatische Phase erreicht.
Iran hat in den letzten 24–48 Stunden (Stand März 2026) seine bisher massivste und effektivste Raketenoffensive gegen Israel gestartet. Schwere ballistische Raketen mit über einer Tonne Sprengstoff (z. B. Kheibar Shekan und Khorramshahr) durchschlagen zunehmend die israelischen Abwehrsysteme.
Bilder von Einschlägen in Tel Aviv und Umgebung zeigen erhebliche Zerstörungen – trotz extremer Zensur in Israel, wo Medien live den Himmel meiden, sobald Sirenen ertönen.
Escobar betont: Iran hat seine Strategie grundlegend angepasst. Frühere Angriffe nutzten ältere Modelle (aus 2012–2015), nun kommen ausschließlich moderne, tonnenschwere Sprengköpfe zum Einsatz – „Zerstörung absolut garantiert“.
Die IRGC (Islamische Revolutionsgarde) operiert dezentral: 31 Kommandeure in den Provinzen haben volle Autonomie, ohne Rücksprache mit Teheran. Angriffe erfolgen nun rund um die Uhr in Wellen von Drohnen und Raketen – ein „Mosaik“ aus dezentraler, reaktiver Kriegsführung.
Gerüchte über getötete hochrangige Israelis (z. B. Netanyahus Bruder Ido oder Mossad-Chef) bleiben unbestätigt, doch die Narrative-Kontrolle entgleitet Israel und den USA massiv.
Israelische Medien zensieren Himmelaufnahmen, während Iran live Zerstörungen zeigt. Die Bevölkerung in Iran reagiert nicht mit Panik, sondern mit Massenveranstaltungen – trotz Bombardements auf Zivilisten, Krankenhäuser und Infrastruktur durch die „Achse des Bösen“ (USA/Israel).
Der entscheidende Hebel ist die Straße von Hormus.
Iran hat sie de facto geschlossen – offiziell „offen für befreundete Nationen“ (China, Russland, Bangladesch etc.), geschlossen für „feindliche“ (USA, Israel, NATO-nahe Länder wie Japan).
Schiffe ohne klare Kooperation werden angegriffen; bereits drei Tanker wurden beschädigt.
Iran warnt: Bereitet euch auf 200 US-Dollar pro Barrel Öl vor – bald sogar 500 Dollar, wenn der Korridor zwei Wochen blockiert bleibt.
Aktuell (März 2026) liegt Öl bereits deutlich über 100 Dollar, mit extremen Schwankungen durch widersprüchliche Berichte über Tankerverkehr.
Die globale Wirtschaft kollabiert in Echtzeit: Keine Evakuierung US-Basen, Hotels in UAE getroffen, Chaos an Flughäfen in Dubai und Tel Aviv.
Trump versucht verzweifelt Deeskalation: Er hat mit Oman, Türkei, Katar und Putin telefoniert – vergeblich.
Putin bot Mediation an, betonte aber: Die USA müssen Iran ernsthaft Zugeständnisse machen.
Russland profitiert enorm – höhere Ölpreise füllen den Haushalt, ohne Finger krumm zu machen.
Escobar enthüllt massive Unterstützung.
Eine Woche vor dem US-Angriff (28. Februar 2026) übergab Russland der IRGC den detaillierten US-Kriegsplan – Launch-Plattformen, Waffen etc.
Russische Frachtflugzeuge pendeln nonstop („Astrakhan-Teheran-Shuttle“). Upgraded Shahid-Drohnen (russische Geran-6) mit Jamming-Technik sind im Einsatz.
China teilt Echtzeit-Intel via Satelliten und Forschungsschiff Liao Wang 1 im Golf von Oman.
Iran exportiert Rekordmengen Öl nach China – bilaterale Deals sichern Priorität.
China ist energieautark genug (84–86 % Selbstversorgung, Reserven für Monate, Pipelines aus Russland/Kasachstan/Myanmar), um lange durchzuhalten.
BRICS leidet: Indien hat Russland und Iran verraten (Öl-Stopp, Koordinaten preisgegeben?), doch Iran bleibt diplomatisch.
BRICS ist „im Koma“, muss neu gestartet werden – von Russland und China.
Trump lügt und wirft Berater (Kushner, Witoff etc.) unter den Bus.
Er behauptet: „Nichts mehr zu bombardieren – Krieg endet bald.“
Realität: Suizid für die US-Wirtschaft.
Kein Regimewechsel in Sicht – Iran hat vier Ebenen Nachfolgeplanung.
Der neue Oberste Führer Mojtaba Khamenei (Sohn des getöteten Ali Khamenei) ist verletzt, tritt nicht öffentlich auf – doch Millionen huldigen der „Idee“ der Kontinuität und Rache.
Massenrallys trotz Bombardements zeigen: Iran ist unzerbrechlich.
US-Kongress-Briefings (z. B. Chris Murphy): „Völlig inkohärent – keine Ziele erreichbar.“
Keine Bodeninvasion möglich ohne Katastrophe.
Iran erbeutet US-Waffen (z. B. Precision Strike Missile) – Daten gehen an Russland/China.
Iran diktiert die Regeln: Kein Halten mehr.
Die „Achse des Chaos“ (USA/Israel) erhielt die Räumungsklage – existentieller Krieg.
Iran kämpft nicht nur defensiv, sondern um die Beendigung westlicher Aggressionen.
Der globale Süden sieht in Khamenei/Mojtaba einen Märtyrer-Symbol wie Che oder Sankara.
Trump blufft – doch jede Eskalation kostet ihn mehr.
Der Krieg zeigt: Der „Empire of Chaos“ verliert nicht nur militärisch, sondern strategisch und wirtschaftlich.
Iran, Russland und China formen die neue Ordnung – während der Westen in Panik versinkt.
Wenn du willst, kann ich dir auch noch eine Version machen, die perfekt für Telegram / X formatiert ist (bessere Lesbarkeit, kürzere Absätze).
Neue Videos am Mittwoch 11/03/2026

Neue Videos am Dienstag 10/03/2026
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von doris Pumphrey, 12. März 2026, 19:04 Uhr
Peskow: Kiewer Angriffe auf internationale Pipelines sind "absolut wahnsinnige Handlungen"
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bezeichnete die neuen Versuche der ukrainischen Streitkräfte, die Gasverdichterstation "Russkaja" im Gebiet Krasnodar anzugreifen, als unvernünftig. Genau diese Station sorgt für den Gastransport über die türkische Pipeline und gewährleistet die Energiesicherheit der Türkei und anderer Länder.
Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor erklärt, dass ukrainische Drohnen am 12. März erneut versucht hätten, Infrastruktureinrichtungen der Gaspipeline anzugreifen. Alle Drohnen wurden von Luftabwehrsystemen abgeschossen. Über ähnliche Angriffsversuche wurde bereits am Vortag, dem 11. März, berichtet.
Zum Video: https://odysee.com/@RTDE:e/Peskow--Kiewer-Angriffe-auf-internationale-Pipelines-sind--absolut-wahnsinnige-Handlungen-:a
RTDE Liveticker Ukraine-Krieg 12.3.2026
Medien: Ukraine will Oppositionsabgeordnete an die Front schicken
Ukrainische Politiker sprechen über die Notwendigkeit eines Gesetzes zur Mobilisierung der Rada-Opposition, da diese nicht bereit ist, mit der Fraktion "Diener des Volkes" von Wladimir Selenskij zusammenzuarbeiten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Zeitung Ukrainskaja Prawda. In dem Artikel der Zeitung heißt es dazu:
"Man sollte nach den Ursachen für das Aufkommen verschiedener extravaganter Ideen suchen, wie beispielsweise der Verabschiedung eines Gesetzes zur Mobilisierung von Abgeordneten […] Die 'Mobilisierungsvariante' könnte für die Regierung auch ein gutes Instrument zur Kontrolle der Opposition sein. Das klingt seltsam, aber es sieht so aus, als hätte das Team von Selenskij keine anderen Ressourcen mehr, um Partner außerhalb der eigenen Partei zu suchen."
RTDE 12.3.2026
"Wir wissen, wo er wohnt und wo er schläft":
Ukrainischer Ex-General droht Orbán
Ein ehemaliger General des ukrainischen Geheimdienstes SBU hat die Familie des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán öffentlich bedroht. Dies geschah nur wenige Tage, nachdem Präsident Wladimir Selenskij gedroht hatte, er könne das Militär entsenden, damit es "in seiner eigenen Sprache" mit Orbán spricht.
Im Gespräch mit dem Fernsehsender Pryamy TV verwies der ehemalige Parlamentsabgeordnete und pensionierte SBU-General Grigori Omeltschenko auf die US-israelische Ermordung des iranischen Obersten Anführers Ali Chamenei und seiner Familie und warnte Orbán: Er müsse seine "antiukrainische" Haltung ändern, wenn ihm seine fünf Kinder und sechs Enkelkinder am Herzen lägen.
Der SBU – der Nachfolger des sowjetischen KGB – wisse, "wo er [Orbán] wohnt, wo er schläft, wo er Bier und Wein trinkt, Shisha raucht, spazieren geht und Leute trifft", behauptete Omeltschenko und fügte hinzu: "Er sollte an seine Enkelkinder denken."
Der Ton zwischen Selenskij und Orbán hatte sich zuletzt verschärft, weil Kiew die Druschba-Pipeline blockiert, die russisches Öl über das Territorium der Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei befördert. Budapest blockiert deswegen einen geplanten 90-Milliarden-Kredit der EU für die Ukraine. Zudem lehnt Ungarn einen Beitritt der Ukraine in die EU ab.
Für zusätzliche Spannungen sorgte die Festnahme eines Konvois durch ungarische Sicherheitskräfte. Der Konvoi transportierte Bargeld und Gold im Wert von bis zu 100 Millionen US-Dollar, angeblich für eine ukrainische Staatsbank. Laut Budapest war der Konvoi Teil des Geldwäschesystems der Selenskij-Regierung.
Ungarns Ministerpräsident reagierte am Donnerstag auf die Drohungen aus der Ukraine und versicherte seiner Familie in einem von Budapest veröffentlichten Video, dass sie in Sicherheit seien. Orbán sagte, Morddrohungen seien für seine Familie "ungewöhnlich", hätten sie aber enger zusammengeschweißt. Er warnte zudem: "Alles hat seine Grenzen."
Orbán wirft Selenskij vor, im Vorfeld der wichtigen Parlamentswahlen im April eine Energiekrise in Ungarn herbeiführen zu wollen. Orbáns Hauptkonkurrent, Péter Magyar, verurteilte Selenskij für dessen Drohungen gegen den Ministerpräsidenten und erklärte, die EU solle die Beziehungen zu Kiew abbrechen, bis sich der ukrainische Präsident beim ungarischen Volk entschuldige.
RTDE Liveticker Ukraine-Krieg 12./11.2026
Experte: Kiew versucht Attentat auf ungarischen Ministerpräsidenten
Nach Ansicht des Militärpolitikwissenschaftlers
"Drohungen müssen immer ernst genommen werden, und natürlich müssen sowohl Orbán selbst als auch die für die Sicherheit des Politikers und seiner Familie verantwortlichen Personen Maßnahmen ergreifen. Zweitens muss der ungarische Geheimdienst aktiv nach Personen suchen, die Sabotage- oder Terroraktivitäten direkt in Ungarn planen könnten."
Medienbericht: Ukrainische Soldaten desertieren aus Ausbildungszentrum in Tschernowzi
Über 40 zur ukrainischen Armee eingezogene Ukrainer, die sich auf ihren Einsatz in der Region Sumy vorbereiteten, seien aus einem Ausbildungszentrum in Tschernowzi desertiert. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit. Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich die Deserteure bereits im benachbarten Rumänien befinden.
Wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fedorow zuvor mitteilte, gibt es im Land zwei Millionen Wehrdienstverweigerer, von denen 200.000 ihre Einheiten eigenmächtig verlassen haben. Vor dem Hintergrund der massenhaften Fahnenflucht und des unerlaubten Verlassens der Truppen, die oft bereits während der Ausbildung der Mobilisierten in der Ausbildungseinheit stattfindet, hat sich in der Ukraine ein Markt für illegale Dienstleistungen zur Umgehung des Militärdienstes entwickelt. Die Organisation der Flucht aus der Truppe kostet laut den Unterlagen der Strafverfahren zwischen 7.000 und 10.000 US-Dollar.
Botschaft London: Großbritannien ist Komplize ukrainischer Kriegsverbrechen
Die russische Botschaft in London hält Großbritannien für einen Komplizen des Kiewer Regimes bei Kriegsverbrechen und Terrorangriffen. Damit kommentiert die diplomatische Vertretung die jüngste Attacke der ukrainischen Armee auf Brjansk, für die nach Angaben der örtlichen Behörden sieben Storm-Shadow-Marschflugkörper aus britischer Produktion eingesetzt worden sein sollen.
Die Bedienmannschaften dieser Raketen seien von britischen Ausbildern geschult worden, Zielinformationen hätten sie von britischen Geheimdiensten erhalten, erklärte die Botschaft. Ohne die Beteiligung britischer Fachleute wäre der Angriff unmöglich gewesen.
"Daher ist das britische Militär mit dem Blut der Einwohner von Brjansk, einschließlich Kindern, befleckt."
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Frieden mit Russland – Einblick in eine Debatte in einer Friedensorganisation

globalbridge.ch, 12. März 2026 Von: Christian Müller in Geschichte, Militär, Politik, Wirtschaft
Die EU verwandelt sich mehr und mehr in ein Irrenhaus. Jetzt wurden „Verdienstorden“ erfunden, um Leute zu ehren, die sich um die EU besonders verdient gemacht haben. Und wer hat so einen Orden „auf höchster Ebene“ erhalten?
Zitat aus „Die Welt“:
„Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel wird von der Europäischen Union mit dem höchsten Rang des Europäischen Verdienstordens ausgezeichnet. Den in diesem Jahr erstmals vergebenen Orden erhalten ebenso der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sowie der ehemalige polnische Präsident Lech Wałęsa, wie Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Dienstag in Straßburg mitteilte.
Mit dem Europäischen Verdienstorden würdigt die EU nach eigenen Angaben Personen, die einen Beitrag geleistet haben zur europäischen Integration oder zur Förderung und Verteidigung der Grundwerte der EU; Achtung der Menschenwürde und -rechte, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit. Sie ist die erste europäische Auszeichnung dieser Art. Verliehen werden die Orden im Mai bei einem Festakt in Straßburg.“
Ende Zitat.
Aha, der ukrainische Politiker Wolodymyr Selenskyj, der nur durch die Ausschaltung der verfassungsmäßig notwendigen Wahlen im Frühling 2024 immer noch „Präsident“ der Ukraine ist, der die Oppositionsparteien in der Ukraine geschlossen und die unter dem russischen Patriarchen stehende Orthodoxe Kirche verboten hat und der in die schlimmste Korruption in Europa verwickelt war und noch immer ist, erhält einen EU-Verdienstorden! Der Europäische Rechnungshof hat – notabene zur Regierungszeit von Selenskyj! – im Herbst 2021 darauf aufmerksam gemacht, dass durch die Korruption in der Ukraine jedes Jahr zig Milliarden US-Dollars einfach verschwinden! Dieser Selenskyj erhält von der EU einen Verdienstorden „für die Verteidigung der Grundwerte“!
Wann beginnen die Menschen in Europa endlich zu erwachen und diese unfähige, nein: katastrophale und skandalöse Führung der EU aus dem Verkehr zu nehmen?
Info: https://globalbridge.ch/die-eu-verleiht-selenskyj-einen-verdienstorden/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

Zur Führung des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der USA und Israels gegen den Iran nutzen die Vereinigten Staaten insbesondere auch die US- und NATO-Basis im rheinland-pfälzischen Ramstein. Obwohl der Verstoß der USA gegen das Friedensgebot des Grundgesetzes offenkundig zu sein scheint, kann die Bundesregierung keinerlei Fehlverhalten Washingtons erkennen. Dabei ist Artikel 26 Abs. 1 GG, der besagt: „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig“, denkbar klar. Die US-Militärbasen in Deutschland, obwohl formal im Geltungsbereich des deutschen Grundgesetzes, sind de facto Enklaven. Dabei hatte das Bundesverfassungsgericht im Urteil des Zweiten Senats vom 15. Juli 2025 ( – 2 BvR 508/21 – ) zum Drohneneinsatz über Ramstein in seinen Leitsätzen ausdrücklich festgehalten, dass der Bundesrepublik Deutschland „obliegt ein allgemeiner Schutzauftrag dahingehend, dass der Schutz grundlegender Menschenrechte und der Kernnormen des humanitären Völkerrechts auch bei Sachverhalten mit Auslandsberührung gewahrt bleibt.“ Das Gericht sah eine „Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG“, die „sich auf die Einhaltung des anwendbaren Völkerrechts zum Schutz des Lebens“ beziehe. Diese Schutzpflicht, so Karlsruhe, „erfasst auch Gefährdungen, die von einem anderen Staat ausgehen“, sprich den USA.
Während die New York Times berichtet, die USA hätten eine Mädchenschule im Iran angegriffen, wobei 170 Kinder getötet wurden, so muss man von einem schweren Kriegsverbrechen ausgehen. Das Rückgrat der USA aber für das Kriegsverbrechen des Angriffskrieges als auch die völkerrechtswidrigen Tötungen unschuldiger Zivilisten ist Ramstein. Wie bei der NATO insgesamt hält sich auch bei den US-Basen in Deutschland die Legende, diese Basen dienten der Verteidigung einer Wertegemeinschaft. Für die NATO hatte dies bereits Generalsekretär Mark Rutte diesen Mythos zerstört. „Die NATO ist für die USA eine Plattform, um ihre Macht zu projizieren“, soweit ein ehrlicher Herr Rutte. Diese Feststellung muss in besonderer Weise auch für die weltweiten US-Basen gelten. Dabei aber kommt der NATO wiederum eine ganz besondere Rolle zu.
Durch die NATO erhalten die USA garantierten Zugang zu einem Netzwerk von Luft-, Marine- und Landstützpunkten in ganz Europa. Diese dienen als „Sprungbretter“ für US-Operationen in Afrika, dem Nahen Osten und Zentralasien, da Europa geographisch näher an globalen Krisengebieten liegt. Ohne diesen stabilen rechtlichen Rahmen müssten die USA bilaterale Abkommen aushandeln, die anfällig für lokale Politik wären und oft „Mietzahlungen“ erfordern würden. In Deutschland ist es so, dass durch indirekte Zahlungen Berlin bis zu 40 Prozent der Stationierungskosten trägt, allein für Ramstein wird mit Kosten von bis zu 80 Millionen pro Jahr ausgegangen. Ramstein aber hat seine rechtliche Absicherung nicht nur über das NATO-Zusatzabkommen, sondern auch über den Aufenthaltsvertrag von 1954.
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die NATO als „Kraftmultiplikator“ fungiert, die die US-Militärkapazitäten erheblich verstärkt, ohne dass die USA allein die vollen Kosten tragen müssen. Wir erinnern uns, dass auch bei den Gemeinschaftskosten die USA es geschafft haben, insbesondere Deutschland immer mehr Kosten aufzuhalsen. Das gesamte Bestreben der Trump-Administration ist es, den Europäern auch innerhalb der NATO zusätzliche Kosten aufzubürden.
Uli Gellermannbuch:
Ein neutrales Deutschland .... (bitte noch ergänzen!)
Der Militärpakt ermöglicht zudem gemeinsame Kommando- und Kontrollstrukturen, die die US-Fähigkeiten weltweit erweitern. Der US-Beitrag zum NATO-Haushalt beträgt nur einen Bruchteil des US-Verteidigungsetats (z. B. 0,074 % für 2025), ergibt aber immense Vorteile durch geteilte Ressourcen. Ramstein mit dem Hauptquartier der United States Air Forces in Europe – Air Forces Africa und dem Hauptquartier des Allied Air Command Ramstein, einer NATO-Kommandobehörde zur Führung von Luftstreitkräften, ist ein Paradebeispiel für diese Erweiterung der US-Kriegsfähigkeiten.
Ohne die NATO wäre das US-Stützpunktsystem teurer, instabiler und weniger effizient, da es auf bilaterale Deals angewiesen wäre. Die NATO ist essenziell für das Stützpunktsystem in Europa und die globale Machtprojektion der USA. Hier gilt es darauf hinzuweisen, dass die NATO und das US-Stützpunktsystem Teil eines kolonialen Weltsystems der USA sind, das auch auf Krisen reagiert. Etwa wenn die US-Basen in den Golfstaaten zunehmend bedroht werden, wird versucht, britische Basen in Zypern, die von den US-Amerikanern genutzt werden, über einen NATO-Beitritt der Insel de facto zu NATO-Basen zu transformieren, die dann wiederum den Vorteil für die USA hätten, dass die Finanzierung stärker von Dritten übernommen würde und einem massiven Ausbau der Militärbasen nichts mehr im Wege stünde. Im Fall Zypern würde ein NATO-Beitritt mit ziemlicher Sicherheit auf eine Teilung der Insel hinauslaufen, denn der NATO-Partner Türkei, der 37 % Zyperns besetzt hält, würde sich eine Zustimmung zu einem NATO-Beitritt Zyperns sicherlich teuer abkaufen lassen, etwa durch eine Anerkennung der türkischen Besatzung durch die USA.
Die Frage, die ich mir oft gestellt habe, insbesondere nach der Münchener Rede des US-Außenministers Rubio, ob man die US-Militärbasen nicht als Teil eines kolonialen oder besser gesagt neokolonialen Weltsystems der USA bezeichnen muss. Die rund 800 US-Militärbasen in über 80 Ländern sind einzigartig für ein einzelnes Land. Zunächst einmal ist hier die funktionale Ähnlichkeit zu klassischen Kolonien zu nennen. Die US-Basen dienen der Machtprojektion, Kontrolle von Ressourcen, Abschreckung und Intervention. Sie ermöglichen es den USA, globale Hegemonie zu erhalten, ohne direkte territoriale Annexion – genau wie das britische Empire mit seinen Stützpunkten (Gibraltar, Singapur, Malta) funktionierte. Der US-Politologe Professor Chalmers Johnson nannte die US-Basen zu Recht wörtlich „Amerikas Version der Kolonie“.
Die US-Basen haben zahlreiche neokoloniale Merkmale. Viele Basen entstehen durch ungleiche Verträge, Druck oder Abhängigkeit (z. B. in Ländern mit US-freundlichen Regimen). Sie verursachen oft Umweltzerstörung, Vertreibungen, Kriminalität, Prostitution und Verletzung der Souveränität – ähnlich wie Kolonialherrschaft. In Okinawa, Guam oder Diego Garcia gibt es starke lokale Widerstandsbewegungen gegen diese „militärische Besatzung“. Auch der Vertrag über die Stationierung der US-Armee in Deutschland von 1954 ist solch ein ungleicher Vertrag, auch da vergleichbare deutsche Basen in den USA fehlen. Man muss hier im aristotelischen Sinne von einer an sich unfreiwilligen Freiwilligkeit sprechen, die den Abschluss des Vertrages von bundesrepublikanischer Seite aus bedingte.
Mit dem Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Oktober 1954 gibt Deutschland acht Mitgliedstaaten der NATO (Belgien, Dänemark, Frankreich, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Vereinigtes Königreich und den Vereinigten Staaten von Amerika) seine völkerrechtliche Zustimmung zum dauerhaften Aufenthalt ihrer Stationierungsstreitkräfte. Mit dem Vertragswerk wurde noch vor dem Beitritt der Bundesrepublik zur NATO das Besatzungsrecht der Truppen der Alliierten fortgeschrieben per allgemeinem Zustimmungsgesetz, während das NATO-Truppenstatut die konkrete Ausgestaltung des Aufenthalts formuliert. Dieser Aufenthaltsvertrag wurde durch einen Notenwechsel gegenüber den drei Westalliierten 1990 für Gesamtdeutschland bestätigt und gilt allerdings nicht in den neuen Bundesländern. Der Aufenthaltsvertrag ist ein Relikt des Kalten Krieges. Die US-Basen haben infolge dieses Vertrages den Charakter von extraterritorialen Enklaven. Der Zutritt wird allein von den USA kontrolliert. Es gilt de facto eine Straflosigkeit für die Handlungen der USA, auch da die Bundesregierung offenbar nicht Willens ist, das Grundgesetz und Völkerrecht in diesen Enklaven durchzusetzen.
Der Aufenthaltsvertrag muss als ungleicher Vertrag gewertet werden, da er beispielsweise entsprechende Rechte der Bundesrepublik Deutschland auf dem Territorium der USA nicht vorsieht. Die vertraglichen Möglichkeiten zum Aufenthalt deutscher Truppen zur Ausbildung etwa sind mit dem Aufenthaltsvertrag nicht zu vergleichen. Der Vertrag ist ein klassisches Beispiel, wie eine Struktur des Kalten Krieges für das Führen weltweiter Kriege der USA in Anspruch genommen wird. Je stärker aber die USA völkerrechtswidrige Kriege von ihren Basen in Deutschland aus weltweit mitführen und sogar über die geplante US-Raketenstationierung auf US-Basen, Raketen, die Moskau in wenigen Minuten erreichen können, andere Länder von Deutschland aus bedrohen, umso instabiler wird auch die Sicherheitslage der Bevölkerung hier. Deutschland wird ganz praktisch in Haftung genommen werden für Kriegsentscheidungen der USA von deutschem Boden aus. Es geht inzwischen um viel mehr als die Durchsetzung des Grundsatzes, dass von deutschem Boden aus kein Krieg mehr ausgehen sollte. Es geht um die Sicherheit der Bevölkerung in Deutschland, die eine US-Regierung bereit ist, massiv zu gefährden, indem sie von Deutschland aus Völkerrecht bricht und andere Staaten ins Visier ihrer Raketen nimmt.
Wem Frieden und Sicherheit heute für Deutschland am Herzen liegen, der muss deshalb auf die Schließung der US-Militärbasen wie auch auf einen Austritt aus der NATO drängen. In einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zur Austrittsfrage heißt es im letzten Satz verräterisch offen: „Sowohl der Aufenthaltsvertrag als auch das NATO-Truppenstatut können aufgekündigt werden. Nach Nr. 3 der Vereinbarung vom 25. September 1990 zu dem Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland kann die Bundesrepublik Deutschland den Aufenthaltsvertrag in Bezug auf eine oder mehrere Vertragsparteien unter Einhaltung einer Frist von zwei Jahren beenden. Nach Art. XIX Abs. 1 und 3 NATO-Truppenstatut kann jede Vertragspartei das Abkommen mit einer Frist von einem Jahr nach Eingang der Notifizierung bei der Regierung der USA kündigen. Obwohl die Möglichkeit einer Kündigung rechtlich besteht, dürfte sie politisch nicht gangbar sein.“
Spanien hat gezeigt, dass man den USA die Nutzung ihrer Basen für völkerrechtswidrige Kriege verwehren kann. Es ist höchste Zeit, dass auch wir in Deutschland eine Bewegung zur Schließung dieser Kriegsenklaven der USA und zum Austritt aus einem Militärpakt, der allein helfen soll, die US-Hegemonie auf unsere Kosten abzusichern, verstärken.

Sevim Dagdelen war von 2005 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. Die Politikerin ist außenpolitische Sprecherin der Gruppe „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) und war Obfrau im Auswärtigen Ausschuss. Die Abgeordnete war Mitglied in der Parlamentariergruppe USA, in der Deutsch-Chinesischen sowie Deutsch-Indischen Parlamentariergruppe. Sevim Dagdelen war viele Jahre Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO, in der Abgeordnete aus den Mitgliedsländern des Militärpakts über sicherheits- und verteidigungspolitische Themen beraten.
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Schlagwörter: NATO, Ramstein, US-Stützpunkte
42 Kommentare
Erster!
Die Ersten werden die Letzten sein.
Ceterum censeo bin ich der Meinung, dass die NATO als kriminelle Organisation aufgelöst gehört.
Wichtige Details zum neuen US-Klinikum Weilerbach (bei Ramstein):
Standort & Bau: Entsteht in Weilerbach (nahe Ramstein), Projektkosten belaufen sich auf geschätzt 1,5 Milliarden US-Dollar.
Dimensionen: Der Neubau ist riesig und ersetzt das veraltete Krankenhaus in Landstuhl.
Erst alles in Schutt und Asche legen…. und dann nebendran alle wieder zusammenflicken .
Mein Kommentar zu dem was in Gaza passiert. Mittwoch den 11.03.2026.
Seit Beginn des Ramadan sind zweiundvierzig Menschen getötet worden.
Es sind letzte Woche lediglich dreihundertsechzehn Lastwagen mit Hilfslieferungen reingelassen worden.
Und wie ist die Meinung vor Ort?
„Es gibt Artillerie östlich von Deir Al-Balah, es gibt Artillerie östlich von Gaza-Stadt, es gibt Artillerie östlich von Khan Younis…und so geht es den ganzen Tag lang. Ich möchte den Standpunkt wirklich verstehen…Armee der Kannibalen, ihr Abschaum dieses Planeten, warum bombardiert ihr einen Ort der bereits zerstört wurde?
Und der Beschuss hallt in sehr weitläufigen Gebieten wider, weil es dort keine Gebäude gibt… und der Nachhall des Geräusches ist nachts noch furchterregender. Möge Gott sie vernichten.“
Weiter mitmachen gegen den Völkermord am palästinensischen Volk.
Eine Unterschriftenaktion auf EU-Ebene bei der jede Stimme zählt.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
Was soll denn dann nur aus der EU werden, wenn der Regierungssitz in Ramstein geschlossen wird?
Und wer denkt dann für die Bundesregierung wenn die Amis weg sind?
Fragen über Fragen.
Hängt das nicht auch von der Eigenschaft des Dollars ab, „Weltwährung“ zu sein?
Ich würde ja zuerst Blüchel schließen. Dann wäre das atomare Selbstzerstörungsszenario weg, bevor man Ramstein schließt. Aber es gibt ja Leute, die sehen Risiken als Herausforderung.
Deutschland hat eben keinerlei Rechte – nicht mal das Recht zur Achse des Bösen zu gehören – wie
etwa Spanien. Letzteres kann allerdings nur existieren weil es durch EU Mitgliedschaft geschützt ist.
Sonst wäre eine Sicherheit erzeugende Bombardierung durchaus möglich.
Aber viel fehlt nicht und der alte Kontinent kommt vielleicht doch noch dran. England ist ja schon ausserhalb.
Herrlich was für Strategien noch möglich sein werden, wenn es am Hindukusch oder anderen Terroristen-Gebirgen
militärstrategisch nicht mehr so rund läuft (oder knallt).
Sollte Deutschland irgendwie aus der NATO rausfallen, dann könnten die US Basen gleich gegen diese
verdächtigen Kleinstaaten der EU dienen und unser deutsches Heiliges Ländle der neue Heilsbringer für die Wahrheitsliebende amerikanische Version der Demokratie werden.
Ein neues Europa der Freiheit könnte entstehen und uns im Zentrum –
die Türkei würde aber nicht dazugehören, Denn das gehörte in der neuen Welt dann zu Israel.
Warum die EU und ihre Mitgliedsstaaten so macht- und willenlos sind
https://anti-spiegel.ru/2026/warum-die-eu-und-ihre-mitgliedsstaaten-so-macht-und-willenlos-sind/
Für einen kurzen, leider sehr kurzen Moment dachte ich, es geschehen noch Zeichen und Wunder (der Vernunft), aber leider ist dies keine Nachricht:
US- und NATO-Militärbasis in Ramstein schließen
Mir ging es genauso. Ein oder mehrere Ausrufezeichen hätten geholfen. ! !!! !!!!!
„Wem Frieden und Sicherheit heute für Deutschland am Herzen liegen, der muss deshalb auf die Schließung der US-Militärbasen wie auch auf einen Austritt aus der NATO drängen. “
Ich bin sofort dafuer! Aber, liebe Frau Dagdelen, rechnen Sie damit, dass die Pfaelzer in den
umliegenden Gemeinden auf die Barrikaden gehen, die ganze Pfalz ist ein
durch und durch „Amerikanisches Hornissennest“ und da traut sich von den deutschen Politnasen keiner ran!
Und die Pfaelzer waeren „sehr traurig“, alleine die vielen „deutschen Ortskraefte“ die
wuerden ihren Job verlieren und im Jobcenter landen, ich koennte jetzt noch weiter ausholen aber
gut iss. Ramstein geben die Amis nie auf, genausowenig wie sie sich aus Japan und Suedkorea
verduennisieren, einmal im Land kriegt man sie nur schwer wieder los!
Dann wären wir ja „schutzlos“!
Im 2+4 Vertrag zur Vereinigung Deutschlands ist sinngemäß festgelegt das die BRD unter Aufsicht der USA gestellt ist. Militärisch erfolgt dies innerhalb der NATO. Damit halt Deutschland nicht alleine wieder Probleme macht. Siehe Diskussion über fliegende Stiere. Macht also irgendwie Sinn und vermeidet das es schon wieder Bombenkrater in der deutschen Städte- Landschaft gibt.
„[…]Es geht um die Sicherheit der Bevölkerung in Deutschland, die eine US-Regierung bereit ist, massiv zu gefährden, indem sie von Deutschland aus Völkerrecht bricht und andere Staaten ins Visier ihrer Raketen nimmt.[…]“
Zunächst gefährtet Trump ja die Regierungsoberen, und Politiker, in Berlin mit seiner Ermordungstaktik anderer Regierungsoberhäupter, und religiöser Vertreter.
Dazu folgendes:
„[…]Ermordung eines Staatsoberhaupts – Beerdigung einer Verbots-Norm nach 300 Jahren Bestand?
Oder: Warum Herr Merz Gefahr läuft, nach Amtsabtritt nicht eines natürlichen Todes im eigenen Bett zu sterben
von Jochen Luhmann, 9. März 2026.
1. Eine Norm-Bruch Premiere – mit Rache als schlichtem Motiv?
Am 28. Februar 2026 „ermordeten“ die Vereinigten Staaten und Israel den iranischen Obersten Führer, Ali Khamenei, den Staatschef, der zugleich ihr Verhandlungspartner war. Diese gemeinsame Operation war die erste offen als intentional zugegebene Tötung eines amtierenden Staatsoberhaupts durch einen der beiden Staaten. Nach Medienberichten aus Washington war es eine Kollaboration, bei der die USA die Aufenthalts- bzw. Zieldaten beisteuerten und Israel den Militärschlag vollzog. Wobei Israel schon mehrfach die Tötung des Kopfs einer gegnerischen Organisation vorgenommen hatte und sich damit zugleich des Partners beraubte, mit dem man angeblich verhandeln wollte. Im Fall Hamas hat Israel bereits eine stattliche Anschlagsserie vorzuweisen – gegen den Gründer Ahmed Yassin (2004) sowie gegen Khaled Mashal (1997, erfolglos) und nach dem 7. Oktober 2023 gegen Premierminister Ismail Haniyeh (2024) und gegen Khalil al-Hayya (2025, erfolglos) –, ohne dass strategisch irgendetwas erreicht wurde.[…]“
Link:
Gut auch die Einwohner von Ramstein könnten an einem gefährlichen Ort leben. Einzig als Normalbürger/-in bleibt Orte als neuen Wohnort zu meiden wo solche „Ziele“ Politik betreiben, oder von wo aus diese „Ziele“ (= Spitzenpolitiker/-innen) Kriege führen lassen *Sarkasmus*
Mal sehen ob jetzt ein Massenexodus aus z.B. Ramstein, oder gar Berlin, erfolgt…..*Ironie*
Ab jetzt heißt es „Merz Dead or Alive – Wanted“; „Pistorius dead or alive- Wanted“….schöne Zeiten für Auftragskiller, und Kopfgeldjäger bzw. Drohnenbediener…..da tun sich für neue Herausforderungen suchende ganz neue Verdienstmöglichkeiten auf…..wo kann Mensch sich bewerben….. „Kill Bill“ wird reales Leben….*Sarkasmus*
Ironischer Gruß
Bernie
PS: Als ich jung war sah ich mal eine dystophische Science Fiction, die leider nur Film blieb – eine neuartige Waffe zersetzt jegliches Metall, und zwar so, dass aus einer Drohne nur noch Pappmasche wird oder ebenso aus einem Kampfflugzeug; einem Panzer, Gewehr oder anderem Tötungswerkzeug – den Menschen blieb nichts anderes übrig als Frieden zu schließen, oder wieder auf uralte Holzkeulen zurückzugreifen *grins*…..ja, es war ein dystopisches Zukuftsmärchen, aber gut gemacht…..war nett, und lustig, anzusehen wie ein Panzer auf einmal nur noch Pappe war…. *grins*
Ray Bradbury, „A Piece of Wood“. Ich würd Dir ja gerne den Text hier reinstellen, aber der Autor ist noch keine 70 Jahre tot.
@arth_
Danke für den Hinweis – wusste nicht, dass der Film auf einer Kurzgeschichte beruht. Ist ja schon einige Jahre her seit ich den gesehen habe. 😉☺️
Ich hätte ja eine ähnlich verrückte Idee „Erdöl sowie Erdgas zu reinem Süßwasser und eventuell Wasserstoff verwandeln, und zwar überall wo Erdöl und Erdgas zu Tage tritt.“ – Mal sehen wie lange es dann dauert bis der Weltfrieden 🏳️🕊️🕊️🕊️🕊️ ausbricht ☺️😉 😁
Gruß
Bernie
Ich fürchte, sowohl der talentierte Unteroffizier in der Kurzgeschichte als auch Dein Vorschlag greifen zu kurz. Es gibt immer irgendwas, das Leute zur Machtsicherung kontrollieren wollen. In Abwesenheit von Stahl eben ein Stück Hartholz oder, moderner, etwa Schneid- und Stichwerkzeuge aus Polycarbonat.
Wenn Maschinenkraft wegen fehlendem Gas und Öl ausfällt wird wieder vermehrt Muskelkraft von Tieren und Sklaven eingesetzt werden, d.h. diese und deren Futter sind dann die Dinge, die man kontrollieren will.
@arth_
Stimmt leider auch wieder, und ich dachte gestern später ähnlich wie Sie.☺️👍👍
Leider kann Mensch sich ja auch mit einem, an sich harmlosen, Stück Papier verletzten damit er letztendlich blutet. ☺️👎👎
Gruß
Bernie
Der nächste Artikel von einer, die den Staat an sich für ne dufte Sache hält, säßen nur nicht die Falschen am Ruder, sondern gute Leute wie sie.
Das geneigte Kommentariat ist offenbar ihrer Meinung. Lauter Regierungsberater, allenfalls konstruktive Regierungskritiker. Realistische Forenten wurden inzwischen vergrault oder haben sich zu Tode gelangweilt.
Schade, aber nicht erstaunlich.
Was ist denn die Alternative zu einem „Staat“?
So ein Stützpunkt wie Ramstein schafft echte Sicherheit,
denn diesen Ort werden die Amis dann bestimmt nicht mehr bombardieren.
Selbst wenn auf Ramstein GIs Dienst täten wäre das kein sicherer Ort –
angenommen es gäbe ein ausspioniertes Komplott (bekloppte Linke oder fanatische Migranten) zur
Erstürmung der Basis zwecks Aneignung von Atomgranaten – dann wäre sofortige Vernichtung der Basis
angeraten. und natürlich würde man die Basis nicht selbst eliminieren sondern Freund Putin darum bitten, der dem
bei etwas Druck auch nachkäme. Die toten GIs wären Helden, die unnütze Basis sowie zu teuer und
Putin weiterhin erpressbar, also WIN WIN WIN WIN .
so ist das mit sicheren Plätzen in Deutschland.
Die Grünen haben den Krieg gewonnen, sie haben uns erst vom russischem Gas und Öl befreit und jetzt vom Gas und Öl aus dem Nahen Osten😉😉😉😉😉
Dumm nur das sie jetzt vermutlich als Ersatz Atomkraftwerke bekommen werden
Scherz aus
„Obwohl der Verstoß der USA gegen das Friedensgebot des Grundgesetzes offenkundig zu sein scheint, kann die Bundesregierung keinerlei Fehlverhalten Washingtons erkennen. “
Tja. Doof bleibt nun mal doof. Da helfen keine Pillen. Es bleibt allerdings die Frage, ob es wirklich am Können liegt, oder inwiefern Wollen oder Dürfen hineinspielen.
Sofort und gerne, auch mit den Methoden der 68er.
Was sind sie bereit, dafür zu riskieren?
Erhält jetzt hier Frau Sevim Dagdelen die Deutungshoheit?
Fr. Dagdelens BSW hat übrigens die Schliessung von US-Militärbasen nicht explizit im Parteiprogramm es ist nur von einer Reduzierung amerikanischer Militärpräsenz die Rede und von einen Aufbau europäischer Sicherheitsarchitektur.
Gibts in der CDU bestimmt auch welche die sowas befürworten.
Nein – mit Mann und Maus zusammen in Schutt und Asche bomben – Gazafizieren – das wäre das Richtige.US- und NATO-Militärbasis in Ramstein schließen
Man darf ja mal träumen – und wer weiss, sollte die Nato weiterhin verrückt genug sein im Agieren gegen Russland, könnte mein Wunsch ja doch noch wahr werden.
Und den und seine Kumpels sofort einliefern:
„Ukraine will help Germany prepare for „armed aggression from Russia“ in 2029, German General Christian Freuding stated.“
https://t.me/ukr_leaks_eng/28668
Und die gleich mit:
“ Das FBI hat die kalifornische Polizei vor einem möglichen Drohnenangriff seitens des Iran gewarnt“, – ABC News.
Ich bin und war schon Jahrzehnte lang der Ansicht, das die NATO aufgelöst gehört. Mit der Auflösung des Warschauer Paktes hätte die NATO ebenfalls aufgelöst gehört.
Nun, so ist es nicht gekommen und die NATO hat sich karzinomatös immer weiter ausgedehnt und sich durch die Provokation Russlands, die zum Ukrainekrieg führte, selbst das Zeugnis ausgestellt nicht nur kein Sicherheits- und Friedensprojekt zu sein, sondern das genaue Gegenteil.
Die NATO ist DIE Gefahr für den Weltfrieden. Da die USA die NATO dominiert, ist dieser ganze Block ein Erfüllungsobjekt amerikanischer Politik.
Wenn die USA so agiert wie derzeit, mit reiner willkürlicher Machtpolitik, nur geschöpft aus eigenem, nicht internationalem Recht ist die gesamte NATO mitgefangen.
Nun sind die USA im Iran in Schwierigkeiten und schon laufen aus mehreren NATO-Ländern Schiffe Richtung Iran aus, britische, griechische, dänische (!), französische und sicherlich auch bald deutsche.
Natürlich muss die BRD aus der NATO raus, wenn sie wahre Friedenspolitik betreiben will, allein, es fehlt der politische Wille.
Auch müssten die Stützpunkte hier gekündigt werden, ohne Frage!
Nur, was tut die BRD, wenn die Amerikaner dies nicht akzeptieren?
Mit Gewalt ist da nichts zu machen, die Bundeswehr wäre zum einen militärisch dazu nicht in der Lage, zum anderen, können wir einen Krieg mit den USA riskieren? Allen Ernstes? Doch wohl eher nicht!
Wir sind jeder Gewaltdrohung durch die USA hilflos ausgeliefert. Da muss man realistisch sein. Zumal wir uns selbst in die Lage gebracht haben, total von amerikanischer Energieversorgung abhängig zu sein, die könnten uns einfach den Hahn zu drehen. Das die USA skrupellos genug sind so zu handeln, sieht man an Kuba.
De jure sind zwar Möglichkeiten vorhanden, de facto ist das Traumtänzerei
Frau Dagdelen hat unbestritten recht!
Aber ihre Forderungen sind von Wunschdenken geprägt und m.E. nicht realisierbar. Unser Riesenstaatsmann Scholz hat uns für dieses Jahr auch noch ein Vermächtnis beschert, indem die Amerikaner hier ihre Atomraketen aufstellen dürfen und das noch unter ihrer ausschließlichen Kontrolle.
Und was das Friedensgebot des GG betrifft? Das als Begründung für eine Abzugsforderung an die USA?
Also bitte! Unsere eigene Regierung hält sich doch selber nicht daran!
Nein, der Zug ist abgefahren und wir haben uns in grenzenloser Weisheit selbst in eine Lage manövriert, aus der wir nicht mehr herauskommen.
@Wallenstein: Die NATO ist für mich spätestens seit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien in den 1990er Jahren eine wertewestliche Terrororganisation.
Die Beschreibung dieses Drecksvereins als karzinomatös aufgrund der permanenten Ausdehnung nach Osten nach dem Ende des Warschauer Pakts passt wie der Arsch auf den Eimer.
Raus aus der Nato, Raus aus der Who, raus aus der EU und raus aus den korrupten und parasitären simulierten Demokratien. Nie war der Zeitpunkt günstiger, oder . . ?
Aber gut, solange die Menschen nicht begreifen, dass Zivilisation und Menschsein (ob allein oder in Gesellschaften) gelebt, gehegt und gepflegt werden muss und sei es nur durch die sichtbare Akzeptanz oder Nichtakzeptanz dessen was geboten und verfügbar ist, erhalten die Menschen von Allem nur das was sie bestellt haben: Fastfood! Wer seine Selbstbestimmtheit und Autonomie aus der Hand gibt, muss mit dem klar kommen was ihm geboten wird, oder . . . Stell Dir vor es ist Demokratie und keiner hat eine Meinung . . dann erhalten wir genauso eine Welt, wie wir diese gerade vorfinden. Willkommen im Feudalismus und Knechtschaft!
„Hintergründe für den vorsätzlichen Angriff auf die Mädchenschule in Minab.
Wie immer klarer wird haben US und Israel den Angriff bewusst und vorsätzlich auf kleine Kinder ausgeführt. Bei Mädchen handelt is um Töchter von Mitgliedern der IRGC, der Iranischen Revolutionsgarde,. die das Rückgrat der militärischen Verteidigung des Iran bilden. Das war den Angreifern durchaus bewusst.
Es ist unfassbar barbarischer Akt mit Elementen von Sippenhaftung.
Wie bewusst der Angriff ausgeführt wurde zeigt, der so genante „double Tap“. Das ist ein zweiter Angriff, der so zeitlich versetzt wird, dass Retter und medizinisches Personal getroffen wird. Im Fall der Mädchenschule natürlich vor allem die Eltern der Kinder.“
Wie man nur so tief sinken kann?
https://tkp.at/2026/03/12/13-tag-im-angriffskrieg-israels-und-der-usa-gegen-den-iran-ticker-0700-uhr/
Und wenn wir Ramstein schließen? Solange die Bundesregierung den Überflug von B52-Bombern, die von Großbritannien zu Kampfeinsätzen starten, erlaubt / erlauben muss (ich glaube nicht, dass hier „ein Nein ein Nein“ wäre😬), bleiben wir Teil der US-NATO-Kriegsmaschinerie. Vorgestern Nacht hatten wir (wir liegen an der direkten Luft-Route GB -Iran) dröhnend-lauten Überflug, der uns aus den Betten hob. Eindeutig keine Verkehrsmaschinen, die vergleichsweise flüsterleise sind. Ich habe sofort auf B52-Bomber getippt und recherchiert – und tatsächlich:
https://www.flugrevue.de/militaer/alle-drei-us-bomber-im-einsatz-b-52h-fliegen-iran-angriffe-von-europa-aus/
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Sevim Dagdelen
Info: https://overton-magazin.de/top-story/us-und-nato-militaerbasis-in-ramstein-schliessen/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Clemens Ronnefeldt, 12. März 2026, 8:18 Uhr
Liebe Friedensinteressierte,
3. t-online: US-Geheimdienste hatten im Vorfeld Zweifel an Kriegserfolg
4. jpost: „Frohes neues Jahr an die Iraner und die Mossad-Agenten an ihrer Seite“, schreibt Mike Pompeo in einem Social-Media-Beitrag
5. Spiegel: Irankrieg - Raketenangriff aus Iran auf deutsches Feldlager in Jordanien
6. Welt: Drohende Eskalation zwischen USA und Iran – Bundeswehr reduziert Präsenz im Irak
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10. WDR: MONITOR vom 05.03.2026 : Angriff auf Iran: Was ist der Plan?
11. FR: Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff: „Ein Angriffskrieg bleibt ein Angriffskrieg“
12. IPG: Bomben statt Strategie - Israel will einen Regimewechsel, Trump schwankt. Der Angriff auf Iran offenbart Brüche – und verlangt Deutschland eine eigene Linie ab.
13. Medico: Angriff auf den Iran - Welt der Wölfe - Wer aber von Frieden redet, muss auch etwas dafür tun.
14. Campact: Krieg und Krisen trotzen: Energiewende retten!
15. Friedenskooperative: Jetzt unterschreiben: Zeitungsanzeige zum Ostermarsch 2026
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https://www.axios.com/2026/03/09/trump-putin-iran-ukraine-war-phone-call
1. Axios: Trump und Putin besprechen in einem Telefonat das Ende der Kriege im Iran und in der Ukraine.
Aktualisiert am 9. März 2026
Präsident Trump habe am Montag mit dem russischen Staatschef Wladimir
Putin telefoniert und den Krieg mit dem Iranund die Bemühungen zur
Beendigung des Krieges in der Ukraine diskutiert, sagte der Kreml.
Warum es wichtig ist: Dies war der erste Anruf zwischen Trump und
Putin seit Beginn des Krieges mit dem Iran.
——
2. n tv: Angebot der Ukraine abgelehnt - USA sollen vor Iran-Krieg fatale Fehlentscheidung getroffen haben
Angebot der Ukraine abgelehntUSA sollen vor Iran-Krieg fatale Fehlentscheidung getroffen haben11.03.2026, 09:33 Uhr
US-Präsident Donald Trump behauptet gerne, die Ukraine habe in ihrem
Verteidigungskampf keine Karten in der Hand. Dabei wollte Kiew den
Vereinigten Staaten im Sommer offenbar mit Technologie zur Abwehr von
Drohnen helfen. Washington lehnte ab - und benötigt die Unterstützung nun.
Einem Bericht des US-Mediums Axios zufolge hat die Ukraine den USA vor
etwas mehr als einem halben Jahr ihre Technologie zur Eliminierung von
Shahed-Drohnen angeboten. In Washington sei das jedoch auf Ablehnung
gestoßen. Zwei US-Beamte sprachen von einer der "größten taktischen
Fehleinschätzungen" der Regierung.
Denn seit der israelisch-amerikanischen Bombardierung des Iran und den
damit verbundenen Gegenangriffen seit Ende Februar fragen die
Vereinigten Staaten die Ukraine nach genau dieser Technologie.
Axios zufolge hatten die Ukrainer im August 2025 eine
PowerPoint-Präsentation erstellt, in der sie zeigten, wie ukrainische
Technologie die amerikanischen Streitkräfte und ihre Verbündeten in
einem Krieg im Nahen Osten schützen könnte. Trump habe sein Team
gebeten, daran zu arbeiten, "aber sie haben nichts unternommen", sagte
ein ukrainischer Beamter laut Axios. (…)
Mittlerweile haben die USA eine Kehrtwende vollzogen. Laut Angaben aus
Kiew befinden sich ukrainische Spezialisten im Nahen Osten, um bei der
Abwehr von Shahed-Drohnen zu helfen. Staatschef Wolodymyr Selenskyj
erhofft sich im Gegenzug dafür die Lieferung von modernen
PAC-3-Flugabwehrraketen für die ukrainischen Patriot-Systeme.
(…)
—————————
3. t-online: US-Geheimdienste hatten im Vorfeld Zweifel an Kriegserfolg
Newsblog zum Krieg in Nahost
US-Geheimdienste hatten im Vorfeld Zweifel an Kriegserfolg
Von C. Siemer, T. Schibilla, F. Michalski, J. Hartung, J. Seiferth, N. Breuer, C. Cöln, M. Kloft
Aktualisiert am 10.03.2026 - 09:51 Uhr
(…)
US-Geheimdienste hatten Zweifel an Kriegserfolg vor Beginn der Angriffe
Eine US-Geheimdienstanalyse kurz vor Beginn des Krieges kam zu dem
Schluss, dass der Angriff Israels und der USA auf Iran wahrscheinlich
nicht zu einem Regimewechsel in der Islamischen Republik führen würde.
Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf zwei mit
dem Bericht vertraute anonyme Personen.
Demnach kam die Analyse zu dem Schluss, dass keine starke oder geeinte
Oppositionskoalition in Iran bereit sei, die Macht zu übernehmen, wenn
die iranische Führung getötet werde. Stattdessen sagte die Analyse
genau das voraus, was am Sonntag passiert ist: Irans führende
Geistliche wählten den Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei zum
neuen obersten Führer.
Die Analyse widerspricht der Behauptung der Trump-Regierung, ihre
Ziele in Iran relativ schnell – möglicherweise innerhalb weniger
Wochen – erreichen zu können.
(…)
——
siehe auch:
Kosten der Operation "Epic Fury“ 3,7 Milliarden in 100 Stunden: So teuer ist der Iran-Krieg06.03.2026, 21:03 Uhr
Die ersten vier Tage der Operation "Epic Fury" sind extrem teuer. Nach
Berechnungen der US-Denkfabrik CSIS haben die ersten 100 Stunden der
Angriffe auf iranische Ziele rund 3,7 Milliarden Dollar verschlungen -
vor allem für Munition, Kampfjets und verlorene Flugzeuge.
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4. jpost: „Frohes neues Jahr an die Iraner und die Mossad-Agenten an ihrer Seite“,
schreibt Mike Pompeo in einem Social-Media-Beitrag
https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-882149
„Frohes neues Jahr an die Iraner und die Mossad-Agenten an ihrer Seite“,
schreibt Mike Pompeo in einem Social-Media-Beitrag
„Das iranische Regime steckt in Schwierigkeiten“, sagte der ehemalige US-Außenminister
unter Verweis auf die anhaltenden Proteste gegen das Regime, die derzeit im ganzen Iran stattfinden.
Von der Redaktion der Jerusalem Post
3. Januar 2026, 04:52 Uhr
Aktualisiert: 3. Januar 2026, 04:56 Uhr
„Ein frohes neues Jahr an alle Iraner auf den Straßen. Und auch an
alle Mossad-Agenten, die neben ihnen herlaufen“, schrieb der ehemalige
US-Außenminister Mike Pompeo am Freitagabend in einem Beitrag auf
X/Twitter.
Pompeos Beitrag erschien inmitten weit verbreiteter und tagelanger
Proteste gegen die Islamische Republik, die im ganzen Land
ausgebrochen sind.
„Das iranische Regime steckt in Schwierigkeiten“, fügte Pompeo hinzu.
„Die Hinzuziehung von Söldnern ist seine letzte Hoffnung.“
„Unruhen in Dutzenden von Städten und die Basij unter Belagerung –
Mashed, Teheran, Zahedan. Nächster Halt: Belutschistan“, fuhr er fort.
„47 Jahre dieses Regimes; POTUS 47. Zufall?“, schrieb er auf X.
Am Montag ermutigte der Mossad die Anti-Regime-Demonstranten in einem
Beitrag in persischer Sprache in den sozialen Medien.
„Geht gemeinsam auf die Straße. Die Zeit ist gekommen“, erklärte der
Mossad und fügte hinzu, dass Mossad-Agenten „nicht nur aus der Ferne
und verbal“ mit den Demonstranten seien. „Wir sind mit [ihnen] vor
Ort.“
Pompeo überlebte zuvor ein Attentat des Iran
Monate zuvor sorgte Pompeo für Schlagzeilen, nachdem bekannt wurde,
dass die Islamische Republik laut dem im Juli veröffentlichten Buch
„2024: How Trump Retook the White House and the Democrats Lost
America“ beinahe erfolgreich ein Attentat auf ihn verübt hätte.
Die Washington Post erhielt einen Monat vor der Veröffentlichung
Zugang zu dem Buch und enthüllte, dass der beinahe erfolgreiche
Anschlag stattfand, während der ehemalige Außenminister 2022 in einem
Hotelzimmer in Paris wohnte.
Das Buch behandelt auch die beiden Attentate auf US-Präsident Donald
Trump, die er beide in den letzten Monaten seines
Präsidentschaftswahlkampfs überlebte. Es wurde keine Verbindung
zwischen diesen Attentaten und der Islamischen Republik festgestellt.
Yonah Jeremy Bob hat zu diesem Bericht beigetragen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
——
siehe auch - in der angebotenen deutschen Übersetzung:
https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-881733
Mossad spornt Iran-Proteste an, sagt Agent mit Demonstranten in Farsi-BotschaftAls die Proteste im gesamten Iran zunahmen, veröffentlichte der Mossad
eine ungewöhnliche Farsi-Botschaft, in der die Demonstranten
aufgefordert wurden, zu handeln, und sagte, dass sie mit ihnen auf den
Straßen liegt, inmitten des steigenden wirtschaftlichen Drucks und der
öffentlichen Unruhen. (…)
Von YONAH JEREMY BOB
DEZEMBER 29, 2025 17:40
Aktualisiert: DEZEMBER 29, 2025 20:52(…)
——------
5. Spiegel: Irankrieg - Raketenangriff aus Iran auf deutsches Feldlager in Jordanien
Irankrieg Raketenangriff aus Iran auf deutsches Feldlager in JordanienBei einem Angriff mit ballistischen Raketen wurde nach
SPIEGEL-Informationen auch der deutsche Teil des jordanischen
Luftwaffenstützpunktes al-Azraq getroffen. Unklar ist, ob die Raketen
selbst oder Trümmerteile der Geschosse die Basis trafen.
10.03.2026, 01.41 Uhr
Das deutsche Feldlager im jordanischen al-Azraq ist in der Nacht zum
Montag mit ballistischen Raketen aus Iran angegriffen worden. Nach
SPIEGEL-Informationen wurde auch der deutsche Teil des jordanischen
Luftwaffenstützpunktes, auf dem auch die U.S. Air Force stationiert
ist, getroffen. Demnach wurde bei dem Einschlag ein Unterkunftsgebäude
des deutschen Kontingents getroffen.
Da sich die deutschen Soldatinnen und Soldaten zur Zeit der Attacke in
den Schutzräumen befanden, kam es nicht zu Personenschäden. Bisher ist
nicht klar, ob die Raketen selbst auf der Basis einschlugen oder ob
Trümmerteile von zuvor von der Flugabwehr abgefangenen Geschossen auf
dem Militärgelände niedergingen.
Die Bundeswehr ist seit mehreren Jahren fest in al-Azraq stationiert,
von dort aus unterstützt die Luftwaffe eine internationale
Anti-Terror-Koalition mit Tankflugzeugen. Wegen der eskalierenden Lage
im Nahen Osten hatte die Bundeswehr das Personal in al-Azraq bereits
vorsorglich reduziert, zuvor war dort eine niedrige dreistellige Zahl
von Soldaten stationiert.
Da die Amerikaner das Camp mit ihrer Flugabwehr schützen, galt
al-Azraq bisher als relativ sicher. Die Bundeswehr hat aktuell in
al-Azraq zwei A400M der Luftwaffe in Bereitschaft, um im Falle einer
Evakuierungsoperation schnell reagieren zu können.
Wie groß die Schäden durch die Einschläge sind, war am Montag zunächst
unklar. Ein Sprecher des zuständigen Operativen Führungskommandos
bestätigte auf Anfrage des SPIEGEL lediglich, dass es in der Nacht
einen Angriff gab, der Vorfall werde gerade intern untersucht.
——
6. Welt: Drohende Eskalation zwischen USA und Iran – Bundeswehr reduziert Präsenz im Irak
Angespannte Sicherheitslage
Die Bundeswehr nutzt im Irak gemeinsame Stützpunkte mit
US-Streitkräften. Angesichts der Spannungen zwischen dem Iran und den
USA werden die deutschen Kräfte nun deutlich reduziert, heißt es in
einem Medienbericht.
Die Bundeswehr bereitet sich auf eine drohende militärische Eskalation
zwischen den USA und Iran vor. Nach Informationen des „Spiegel“ hat
das Operative Führungskommando entschieden, die deutschen Kräfte im
Nordirak deutlich zu reduzieren.
Nicht missionskritisches Personal wurde vorsorglich aus dem Irak
verlegt. Die Sicherheitsmaßnahme sei wegen der „weiter zunehmenden
Spannungen zwischen USA und Iran“ nötig, heißt es in einer Information
für den Bundestag.
Die Bundeswehr unterstützt im Irak den Aufbau der lokalen
Streitkräfte. Schwerpunkt ist die Kurden-Metropole Erbil im Norden des
Irak, in der Hauptstadt Bagdad sind nur noch einzelne Soldaten als
Berater eingesetzt.
Zuletzt hatte die Bundeswehr für die Mission um die 300 Soldaten und
Soldatinnen im Einsatz. Der größte Teil davon ist allerdings in
Jordanien stationiert, wo die Luftwaffe in al-Azraq seit Jahren ein
kleines Feldlager betreibt und die internationale
Anti-Terror-Koalition unter anderem mit Tankflugzeugen unterstützt.
Bereits Ende Januar wurde die Gefahrenstufe für den Nordirak wegen
„der zunehmenden Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung mit
Iran“ verschärft.
Wegen der gemeinsamen Nutzung von Stützpunkten mit US-Streitkräften
bestehe eine „mittelbare Gefährdung“ für die Bundeswehr, so ein
aktueller Lagebericht. In der Vergangenheit hatte das iranische Regime
in Spannungssituationen mehrfach versucht, US-Streitkräfte im Nordirak
mit Raketen anzugreifen.
———
7. DW: Ramstein Air Base: Militärisches Drehkreuz der USA in EuropaPolitik Deutschland
Ramstein Air Base: Militärisches Drehkreuz der USA in EuropaOhne die Airbase Ramstein wäre der US-Krieg gegen den Iran kaum vorstellbar.
Wird der deutsche Stützpunkt nun zum Ziel für Vergeltung? Was sagt das Völkerrecht?
(…)
——
8. Berl.Z.: Streit um Iran-Politik: Schwere Vorwürfe gegen Ursula von der LeyenIn Brüssel bricht offener Widerstand gegen die
EU-Kommissionspräsidentin aus. Die Mitgliedstaaten werfen von der
Leyen vor, im Iran-Krieg ihre Kompetenzen massiv zu überschreiten.
Raphael Schmeller
09.03.2026. 10.03.2026, 06:25 Uhr
In Brüssel wächst der Widerstand gegen Ursula von der Leyen. Mehrere
EU-Staaten werfen der Kommissionspräsidentin vor – besonders seit
Beginn des Iran-Kriegs –, in der Außenpolitik über ihr Mandat
hinauszugehen. Scharfe Kritik kommt aus dem Europäischen Parlament,
aus diplomatischen Kreisen und inzwischen auch aus den Hauptstädten
der Mitgliedstaaten.
Wie Politico am Montag unter Berufung auf Gespräche mit neun
Diplomaten, EU-Beamten und Abgeordneten berichtete, werden der
deutschen EU-Chefin Kompetenzüberschreitungen vorgeworfen. Sie wagt
sich demnach in Bereiche vor, die nach den EU-Verträgen vor allem
Sache der Mitgliedstaaten sind. Die Rede ist von einem „diplomatic
overreach“, einer diplomatischen Überdehnung ihres Amtes.
——
9. Freitag: US-Krieg gegen Iran: Das gezielte Töten von Führungspersonal hat noch nie Frieden gebrachtUS-Krieg gegen Iran: Das gezielte Töten von Führungspersonal hat noch nie Frieden gebrachtDer Enthauptungsstrategie Israels liegt die Intention zugrunde,
charismatische Führungsfiguren eines Gegners zu treffen, damit der an
Kampf- und Entscheidungskraft verliert. Auf den ersten Blick erscheint
das logisch, auf den zweiten nicht.
Von Sabine Kebir
04.03.2026
Der 86-jährige Großayatollah Ali Chamenei, der seit 1989 Nachfolger
des Revolutionsführers Ruhollah Chomeini war, wurde am 28. Februar auf
eine Art getötet, wie sie Israel seit Langem als „Enthauptungsstrategie“ praktiziert.
Beihilfe hatte die CIA geleistet. Ihr war das Bewegungsprofil des
Geistlichen zu verdanken, der seit Monaten beobachtet wurde.
US-Diensten und dem Mossad gelingt es immer wieder, den iranischen
Sicherheitsapparat zu infiltrieren.
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siehe auch:
Mein Herz erschrickt: Merz, Trump und selbst die Linke billigen gezieltes Töten im Iran?Während andere EU-Staaten die Angriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig bezeichnen,
gibt Friedrich Merz im Weißen Haus den makellosen Verbündeten.
Das war schon bei den Militärschlägen im Juni so – nur hat sich jetzt die Lage verändert
Von Lutz Herden04.03.2026
(…)
—————————
10. WDR: MONITOR vom 05.03.2026 : Angriff auf Iran: Was ist der Plan?
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/angriff-auf-iran-was-ist-der-plan-100.html
MONITOR vom 05.03.2026 : Angriff auf Iran: Was ist der Plan?
Der Angriff der USA und Israels auf Iran wird mit zwei großen Zielen
verbunden: mehr Sicherheit im Nahen Osten und der Sturz des
Mullah-Regimes in Teheran. Was aber ist der Plan zum Erreichen dieser
Ziele außer wochenlanger Luftangriffe? Fachleute haben Zweifel, ob es
einen solchen Plan überhaupt gibt und erinnern an die erzwungenen
Umstürze im Irak, in Afghanistan und in Libyen, die zu noch mehr
Terror und Chaos geführt haben.
Von Herbert Kordes, Lisa Seemann
(…)
George W. Bush (17.3.2003), damaliger US-Präsident (Übersetzung
MONITOR): "Wir werden den Terrorapparat zerschlagen und Ihnen helfen,
einen neuen, wohlhabenden und freien Irak aufzubauen."
Doch auf den Sturz des Diktators Saddam Hussein folgte Chaos. „Mission
accomplished“ – Mission erfüllt – ohne einen Plan für eine
Friedensordnung. Die US-Truppen hinterließen ein Land, in dem sich der
Terror des IS breitmachen konnte.
Prof. Nicole Deitelhoff, Leibniz-Institut für Friedens- und
Konfliktforschung: "Also insgesamt muss man sagen, dass diese
Intervention im Irak 2003 zur Destabilisierung der gesamten Region
damals beigetragen hat. Und zum Wachstum eigentlich auch von
terroristischen Strukturen im Kontext des Islamischen Staates, aber
auch anderer terroristischer Gruppierungen."
Destabilisierung, Terror, Bürgerkrieg. Zweites Beispiel, Libyen: Ab
dem 19. März 2011 greift eine internationale Koalition unter
US-Führung Libyen an – sogar mit UN-Mandat. Auch damals ging es
angeblich um den Schutz von Menschen, die für Demokratie und
Menschenrechte demonstriert hatten. Auch hier wurde mit Muammar
al-Gaddafi ein Diktator gestürzt. Und auch damals weckte ein
US-Präsident große Hoffnungen:
Barack Obama (22.8.2011), damaliger US-Präsident: "So viel ist klar,
das Gaddafi-Regime geht zu Ende und die Zukunft Libyens liegt in den
Händen seines Volkes. Das Libyen, das ihr verdient, ist zum Greifen
nah!"
Einen langfristigen Plan? Den gab es auch damals nicht. Das Land
versank im Bürgerkrieg. Rivalisierende Milizen und zwei Regierungen,
die bis heute um die Macht kämpfen – und um den Ölreichtum des Landes.
Droht das auch in Iran?
Daniel Gerlach, Nahost-Experte, Candid Foundation: "Also so ein
Regimesturz ist besonders heikel und besonders riskant in einem
ressourcenreichen Land wie Libyen. Und das konnte man sehr gut sehen,
denn der Kampf um die Macht, der Kampf um die Staatsmacht ist ein
Kampf um die Ressourcen, Zugriff auf Geld, die Ölressourcen des
Landes. Und das facht natürlich Bürgerkrieg an – und in einem solchen
Land ist es unter Umständen noch viel, viel schwieriger, demokratische
Machtteilung zu erwirken, wenn es so ein Machtvakuum gibt. Und das hat
man in Libyen sehr dramatisch gesehen."
Machtvakuum, Bürgerkrieg Unterdrückung der Zivilbevölkerung. Drittes
Beispiel: Afghanistan: Ab dem 7. Oktober 2001 greifen amerikanische
Kampfjets die Hauptstadt Kabul an. Was mit dem Kampf gegen das
Terrornetzwerk von 9/11 begann, wurde zu einem der längsten
Auslandseinsätze überhaupt, auch für die Bundeswehr. Und auch damals
hieß es:
George W. Bush (07.10.2001), damaliger US-Präsident (Übersetzung
MONITOR): "Wir verteidigen nicht nur unsere kostbare Freiheit, sondern
auch die Freiheit aller Völker, frei von Angst zu leben und ihre
Kinder frei zu erziehen."
Auf das große Versprechen folgte 2021 ein hastiger und planloser
Rückzug der USA und ihrer Alliierten. Heute herrschen wieder die
Feinde der Freiheit – die Taliban. Ein Desaster für den Westen, eine
Katastrophe vor allem für die Frauen im Land: Unterdrückt, entrechtet,
unter den Schleier gezwungen.
Prof. Nicole Deitelhoff, Leibniz-Institut für Friedens- und
Konfliktforschung: "Wir sind eigentlich wieder zurück im Zeitpunkt
Anfang der Zweitausender Jahre, bevor es zu dieser Intervention
gekommen ist. Und wir müssen wirklich sagen, dass zwei Jahrzehnte
Versuch von Regime-Change vollkommen fehlgeschlagen sind."
Drei Militärinterventionen mit verheerenden Folgen: in Afghanistan
herrscht ein islamistisches Unrechtsregime, im Irak erstarkten
islamistische Terroristen, in Libyen wurde ein Bürgerkrieg entfacht,
der immer noch schwelt. Droht ähnliches jetzt auch in Iran? Die USA
müssten es eigentlich wissen, sagen Fachleute. (...)
—----
siehe auch:
https://www.sueddeutsche.de/meinung/iran-krieg-usa-trump-kommentar-li.3450188?reduced=true
Kommentar von Bernd Dörries
10. März 2026, 13:28 Uhr
Ach, wie schön wäre es, ließe sich das Regime in Teheran einfach wegbomben,
und danach wäre alles gut. So aber wird es nicht kommen, wie die Geschichte
der Interventionen in Nahost lehrt. (…)
——
11. FR: Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff: „Ein Angriffskrieg bleibt ein Angriffskrieg“
Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff: „Ein Angriffskrieg bleibt ein Angriffskrieg“
03.03.2026, 16:16 Uhr
Von: Michael Hesse
Die Friedens- und Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff über die
Erosion der internationalen Ordnung, den völkerrechtswidrigen Krieg
der USA und Israels gegen den Iran und Illusionen über einen
Regimewechsel.
Die Frankfurter Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff zählt in
Deutschland zu den gefragtesten Expertinnen auf dem Gebiet der
Friedens- und Konfliktforschung.
Frau Deitelhoff, Israel und die USA sprechen im Kern von einem
Präventivschlag. Donald Trump, der Amerika einst durch einen „großen
Teich“ von den Kriegen der Welt getrennt sah, sagt nun, Iran könne
Raketen bauen, die auch die USA erreichen. Was ist davon zu halten?
Es ist wenig überzeugend. Die Argumentation ist zwar verständlich –
man versucht erkennbar, sich innerhalb des Völkerrechts zu bewegen.
Aber das trägt nicht. Das Völkerrecht schließt Präventivschläge aus.
Was allenfalls zulässig wäre, ist die Abwehr eines unmittelbar
bevorstehenden Angriffs – das nennen wir einen Präemptivschlag. Und
genau das liegt hier nicht vor. (…)
———
11. IPG: Bomben statt Strategie - Israel will einen Regimewechsel, Trump schwankt. Der Angriff auf Iran offenbart Brüche – und verlangt Deutschland eine eigene Linie ab.
Außen- und Sicherheitspolitik 05.03.2026 |
——
13. Medico: Angriff auf den Iran - Welt der Wölfe - Wer aber von Frieden redet, muss auch etwas dafür tun.
https://www.medico.de/welt-der-woelfe-20421
Angriff auf den IranWelt der Wölfe04.03.2026
Wer aber von Frieden redet, muss auch etwas dafür tun.
Die Verbrechen des iranischen Regimes, zuletzt mindestens 30.000
Ermordete bei den Protesten Anfang Januar, sind unauslöschlich. Jede:r
in der Diaspora weiß darum, kennt Einzelheiten der Verbrechen und
betroffene Familien. Ihre Hoffnung, dass sich nach so viel Leid
endlich etwas ändert, kann man nicht mit geostrategischen Überlegungen
wegwischen.
Ob sich die Erwartungen an eine friedliche, demokratische Zukunft des
Landes auf Grundlage des Krieges erfüllen? Eher unwahrscheinlich. Das
böse Erwachen wird kommen. Aber sind das Argumente, ein auf
Endlosigkeit gebuchtes Regime nicht um jeden Preis loswerden zu
wollen? Man kann die Verbrechen der israelischen Regierung nicht gegen
die Verbrechen des iranischen Regimes aufrechnen. Das ist das eine.
Das andere ist ein deutscher Bundeskanzler, der nach Beginn der
israelischen und US-amerikanischen Angriffe auf den Iran sagte, jetzt
sei nicht der Moment für völkerrechtliche Belehrungen. Kritisiert
werden von Deutschland, Großbritannien und Frankreich dagegen die
iranischen Gegenangriffe. Der Begriff „Doppelstandard“ beschreibt nur
noch unzureichend die selektive Aussetzung des Völkerrechts.
Internationale Normen gelten nicht für „Partner und Verbündete“
(Merz), dieser Maßstab ist den Feinden vorbehalten.
Aber man kann nicht an das Völkerrecht appelieren, wenn es um
Grönland, Taiwan und die Ukraine geht und es beiseite schieben, wenn
es um Iran, Venezuela und andere Regime geht – entweder das
Völkerrecht gilt für alle, oder für keinen. Ob es gefällt oder nicht.
Neu ist im Gegensatz zu früheren Militärinterventionen die
Dreistigkeit, mit der das Völkerrecht gebrochen wird und wie
unverhohlen eigene Interessen durchgesetzt werden. Setzten die USA im
Krieg gegen den Irak 2003 noch auf eine sogenannte Koalition der
Willigen, die die fehlende Legitimation durch den UN-Sicherheitsrat
aufwiegen sollte, handeln Israel und die USA heute allein. Weil sie es
können. Es gilt das imperiale Recht des Stärkeren.
Nach dem Genozid in Gaza, dem Ende des Assad-Regimes und der massiven
Schwächung der Hisbollah im Libanon, scheint der Moment für die USA
und Israel gekommen zu sein, den Mittleren Osten vollständig nach
ihren Interessen umzugestalten: Vermeintliche Sicherheit für die einen
auf Kosten des Lebens der anderen. Dirk Moses prägte den Begriff der
„dauerhaften Sicherheit“, das Streben eines Staates nach Immunität
gegenüber Bedrohungen, auch zukünftiger. Dieses Streben lässt keinen
Kompromiss zu, sondern ist mit der Vernichtung, Vertreibung oder
Kontrolle derer verbunden, die als Gefahr für die Sicherheit des
Staates angesehen werden.
Noch kurz vor den Angriffen auf den Iran war von einem möglichen
Durchbruch bei den Verhandlungen zum iranischen Atomprogramm zu lesen,
während die USA und Israel im Hintergrund die Angriffe auf das Land
bereits geplant hatten. Welche Bedeutung hat Diplomatie in Zukunft
noch, wenn sie keinerlei Verbindlichkeit mehr hat?
Dass es keine nennenswerte internationale Institution mehr gibt, die
dem Recht des Stärkeren noch Einhalt gebieten könnte, hat Deutschland
mit zu verschulden. Auch wenn Friedrich Merz seine Haltung als
pragmatische Reaktion auf eine immer unübersichtlichere Welt verkauft,
könnte die Bundesrepublik eine andere Rolle spielen, als sich der
Macht unterzuordnen: Waren nicht die Institutionalisierung des
internationalen Rechts, die Etablierung des zwischenstaatlichen
Gewaltverbots und die juristische Verfolgung von Kriegsverbrechen und
-verbrechern Lehren aus dem von Deutschland begonnenen Zweiten
Weltkrieg?
Die Wolfswelt gestaltet sich ohne Völkerrecht, ein permanenter
Kriegszustand zur Garantie vermeintlicher Sicherheit, zur Durchsetzung
eigener Interessen und zur Sicherung von Ressourcen. Doch das Recht
des Stärkeren ist keine Option für eine Welt, die genug Krisen zu
bewältigen hat, die nur gemeinsam gelöst werden können.
Wer aber von Frieden redet, muss auch etwas dafür tun. Will Europa an
Frieden und Völkerrecht festhalten, braucht es einen anderen Blick auf
die eigene Gewalt und Komplizenschaft, eine eigene Idee in der neuen
Weltordnung. Sich der Abwärtsspirale unterzuordnen, aufzurüsten,
auszugrenzen, abzuschotten, das verstärkt sie nur, spielt den Rechten
in die Hände und führt uns alle in den Abgrund.
-
————
14. Campact: Krieg und Krisen trotzen: Energiewende retten!
Krieg und Krisen trotzen: Energiewende retten!
Der Krieg in Iran lässt die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
Erneut zeigt sich: Unsere Energieversorgung hängt viel zu stark von
despotischen Regimen ab. Doch statt uns unabhängiger zu machen, würgt
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) die Energiewende ab. Die
Bundesregierung muss umsteuern und die Erneuerbaren ausbauen – so
schnell wie möglich. Unterzeichne jetzt unseren Appell.
—
siehe auch:
https://weact.campact.de/petitions/demokratische-zivilgesellschaftliche-gruppen-in-israel-und-palastina-schutzen
An: Bundesaußenminister Dr. Johann WadephulDemokratische zivilgesellschaftliche Gruppen in Israel und Palästina schützen(…)
——
15. Friedenskooperative: Jetzt unterschreiben: Zeitungsanzeige zum Ostermarsch 2026
https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2026/zeitungsanzeige
Jetzt unterschreiben: Zeitungsanzeige zum Ostermarsch 2026 Unterzeichne jetzt den Aufruf
—--
Mit freundlichen Grüßen
Clemens Ronnefeldt
Referent für Friedensfragen beim deutschen
Zweig des internationalen Versöhnungsbundes
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Karin Gerlich, 12. März 2026, 11:17 Uhr
hier die Antwort auf den EU Vorstoß zur Atomernergie!
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
| Betreff: | [SFiD-News] Fukushima-Jahrestag; IPPNW: Atomenergie ist unsicher, teuer und verursacht Krebs |
|---|---|
| Datum: | Wed, 11 Mar 2026 19:07:28 +0100 |
| Von: | Luise Rauschmayer (via esf-de Mailing List) <esf-de@lists.riseup.net> |
| Antwort an: | LRauschmayer@gmx.de |
| An: | m-sf@m-sf.de, esf-de@lists.riseup.net |
| Kopie (CC): | presse@ippnw.de <presse@ippnw.de> |
| Betreff: | IPPNW: Atomenergie ist unsicher, teuer und verursacht Krebs |
|---|---|
| Datum: | Wed, 11 Mar 2026 18:20:08 +0100 |
| Von: | IPPNW-Presse <presse@ippnw.de> |
| Organisation: | Deutsche Sektion der IPPNW e.V. |
------
Allgemeine Liste der Initiative fuer ein Sozialforum in Deutschland
Eintragen: Email (ohne Betreff und Text) senden an die Adresse esf-de-subscribe@lists.riseup.net (Absenderadresse wird in die Liste aufgenommen; zuvor muss aber noch die eigene Zustimmung durch Klick auf den Bestätigungslink in der zugesandten Email von SYMPA erfolgen)
Austragen: Email (ohne Betreff und Text) senden an die Adresse esf-de-unsubscribe@lists.riseup.net (Absenderadresse muss der in der Liste eingetragenen Adresse entsprechen)
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
freedert.online, 12. März 2026, Von Boris Dscherelijewski
Die USA sammeln im Nahen Osten immer mehr Streitkräfte mit dem klaren Ziel, eine Bodenoffensive gegen Iran durchzuführen. Gleichzeitig entwickelt sich die Lage auf dem Schlachtfeld jedoch so, dass die US-Führung gezwungen sein könnte, die Kampfhandlungen ganz einzustellen.

Audio https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/audio/2026.03/69b30560b480cc2ef20460b6.mp3 Dauer 10:43 Min.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Info: https://freedert.online/podcast/273123-irans-erfolgreicher-widerstand-stellt-usa-vor-entscheidung/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 12. März 2026, 8:28 Uhr
Siehe auch:
Pepe Escobar: Der Iran hat den USA eine Räumungsaufforderung zugestellt
Hier: https://www.seniora.org/politik-wirtschaft/politik/pepe-escobar-der-iran-hat-den-usa-eine-raeumungsaufforderung-zugestellt
Neuer Führer des Iran? Wer ist Mojtaba Khamenei –
Interview mit Pepe Escobar
Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=1olocC8-aok
https://www.seniora.org/politik-wirtschaft/politik/die-demuetigende-arithmetik-des-iran-krieges
11.3.2026
Von Islander Reports - übernommen von /substack.com/@islanderreports">
Die demütigende Arithmetik des Iran-Krieges
3. März, Israels Channel 12, die IDF und Trump singen alle aus dem gleichen Liederbuch: Die Abschussrampen des Iran sind praktisch alle zerstört, der Raketenbeschuss bricht zusammen, ihnen gehen die Raketen aus.
Trump aus seinem Golfresort: „Wir haben jede einzelne Streitmacht im Iran ausgelöscht, sehr vollständig.“ Der Krieg ist „so gut wie vorbei“. Er wird „sehr bald“ enden. Er ist „dem Zeitplan voraus“. Es ist ein „kurzfristiger Ausflug“. Ein Reporter bat ihn, dies mit Hegseths Aussage in Einklang zu bringen, dass es „nur der Anfang“ sei. Trumps Antwort: „Man könnte beides sagen.“ Er wirkt nicht sehr überzeugend, Leute. Sehr schwach, Sir. Sehr, sehr schwach.
Acht Tage nach den Schlagzeilen „Der Iran geht zur Neige“ startete der Iran in der Nacht vom 10. auf den 11. März die Welle 37 – seine intensivste und schwerste Operation des gesamten Krieges. Mehr als drei Stunden lang andauernde, vielschichtige Angriffe. Superschwere Waffen in Khorramshahr. Ein-Tonnen-Sprengköpfe mit Submunition, die einen Großteil von Tel Aviv in Schnee verwandelten, der wie Ruß aussah.
Erbil, die 5. US-Flotte in Bahrain, Be’er Ya’akov, Tel Aviv – gleichzeitig. Vier amerikanische THAAD-Systeme außer Betrieb. Israels Iron Dome und Arrow-3 zum vierten Mal in Folge in tiefem Koma. Die Straße von Hormuz geschlossen. Ölpreis wieder über 100 Dollar. Dubai eine Geisterstadt. Und der Energieminister löschte einen Beitrag, in dem er behauptete, die Marine habe die Straße geöffnet – eine Lüge, die vierzig Minuten lang Bestand hatte, bevor das Weiße Haus ihn live vor der Kamera korrigierte.
Möchten Sie sich die Demütigung in kalten Zahlen vorstellen? Der Iran kämpft gegen die Vereinigten Staaten, Israel und die Golfmonarchien, mit einem Militärbudget, das nicht einmal 1 –2 Cent pro amerikanischem Dollar beträgt, und nach elf Tagen war Welle 37 der schwerste Schlag des gesamten Krieges, und das Pentagon bittet den Kongress bereits um eine Notfallaufstockung von 50 Milliarden Dollar, was mehr als dem Dreifachen des gesamten jährlichen Militärbudgets des Iran entspricht.
Das ist der Iran. Ein Land, das seit Vietnam den intensivsten Luftangriffen ausgesetzt ist, das am ersten Tag seinen obersten Führer verloren hat, das gleichzeitig gegen die vereinten Streitkräfte der Vereinigten Staaten und Israels kämpft und in dem die Eskalation weitergeht.
Denken Sie darüber nach, wenn das nächste Mal jemand in Washington einen Satz mit „gegen einen gleichwertigen Gegner” beginnt. Sie konnten den Iran nicht bewältigen. Wie genau sieht der Plan für Russland oder China aus?
Scott Ritter: Wird Iran die US-Hegemonie beenden? –
Eine schonungslose Analyse
In einer Zeit, in der undeclared wars und präventive Aggressionen zur traurigen Normalität geworden sind, analysiert der ehemalige US-Marineoffizier und UN-Waffeninspektor Scott Ritter in einem Gespräch mit Judge Andrew Napolitano die aktuelle Eskalation im Nahen Osten. Am 9. März 2026 bezeichnet er den laufenden Konflikt mit Iran als strategische Niederlage der USA – eine Demütigung, die das Ende der amerikanischen Vorherrschaft einleiten könnte. Ritter sieht in den Ereignissen nicht nur einen militärischen Fehlschlag, sondern einen moralischen und geopolitischen Wendepunkt.
Hier weiterlesen: https://uncutnews.ch/scott-ritter-wird-iran-die-us-hegemonie-beenden-eine-schonungslose-analyse
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Die Watchlist EUropa vom 12. März 2026 – Heute mit Nachrichten und Analysen zum Irankrieg und ersten Maßnahmen gegen die Energiekrise, zur Außenpolitik in Italien und zu einer neuen Auszeichnung des Europaparlaments.
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Tagelang hat Kommissionspräsidentin von der Leyen den Angriff auf Iran gerechtfertigt und die Folgen für Europa heruntergespielt. Nun die Kehrtwende: Die CDU-Politikerin kündigt Maßnahmen zur Senkung der explodierenden Energiekosten an.
“Die erste Verantwortung ist es, unsere Bürger zu schützen”, erklärte von der Leyen im Europaparlament in Straßburg. Die EU-Kommission prüfe verschiedene Optionen wie eine Deckelung des Gaspreises. Zuvor hatte die Bundesregierung angekündigt, die deutschen Ölreserven anzuzapfen.
Wird nun alles gut, besinnen sich die EU-Politiker endlich auf europäische Interessen? Schön wär’s. In Wahrheit folgt von der Leyen vor allem Kanzler Merz, der Probleme mit den deutschen Autofahrern kriegt und vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz dringend ein Signal braucht.
Der Schutz der Bürger ist dabei nur vorgeschoben. Wäre es anders, so dürfte man nicht nur an den Symptomen herumdoktern. Die EU müßte an die Wurzel des Übels gehen und den USA die Unterstützung für den Krieg entziehen – wie eine Mehrheit der EUropäer fordert.
Doch das tun von der Leyen und Kanzler Merz nicht, im Gegenteil. “Wir geben unsere Ölreserven frei, damit die USA und Israel weiter ungehindert den Iran bombardieren können”, urteilt die “Zeit”. “Europa zeigt sich hilflos in der Krise”, kritisiert das “Handelsblatt”.
Die Maßnahmen dienen der Schadensbegrenzung, mehr nicht. Sie sollen zeitlich und sektorell beschränkt bleiben, hat die Kommission angekündigt. Ähnlich wie in der Gaskrise 2022 müssen wir uns also auf Stückwerk einrichten – und auf nationale Alleingänge.
Eine Strategie sucht man vergebens. Auf einen langen Krieg und eine schwere Ölkrise ist EUropa nicht vorbereitet. Von der Leyen hat zwar angekündigt, den Ausstieg aus fossilen Energien zu beschleunigen und Atomkraft zu fördern. Doch das ist teuer und hilft allenfalls in Jahren, wenn nicht Jahrzehnten.
Nur Frankreichs Staatschef Macron kann zufrieden sein. Endlich stehen die französischen AKW nicht mehr auf dem europäischen Index. Doch das große Versprechen, daß EUropa seine Bürger schützt, kann auch er nicht halten. Sogar in Frankreich ist das Benzin über Nacht teurer geworden…
My two cents: Diese EU-Führung schützt ihre Bürger nicht, sie ist eine Gefahr für Frieden und Wohlstand in EUropa. Die angekündigten Maßnahmen sind allenfalls ein Trostpflaster. Gegen die sich abzeichnende Eskalation im Irankrieg und eine weitere Verschärfung der Energiekrise helfen sie nicht!
Meloni kritisiert Trump. Der US-Krieg gegen Iran wird nun auch in Italien verurteilt. Regierungschefin Meloni sagte, der Angriff sei Ausdruck eines gefährlichen Trends, außerhalb des internationalen Rechts zu handeln. Die postfaschistische Politikerin gilt als beste Freundin Trumps in der EU. Fast 70 Prozent der Italiener fordern, daß Italien den USA die Nutzung der Militärbasen für den Krieg verweigert. – Meloni geht weiter als von der Leyen, die den Krieg noch immer nicht verurteilt hat. Was Kanzler Merz wohl dazu sagt? Er zählt Meloni ja zu seinen neuen Verbündeten, er will sogar eine deutsch-italienische Achse bilden…
Wadephul steht zu Israel. Der Außenminister hat Israel auf einem Blitzbesuch weitere deutsche Unterstützung zugesagt. Irans Waffen gefährdeten die ganze Welt, sagte er. Derweil greift Israel weiter die Hisbollah im Libanon an. 64 Menschen seien getötet und 142 verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Seit Ausbruch des Angriffskriegs wurden schon 634 Menschen getötet und 1.586 weitere verletzt. – Nicht auszudenken, wenn es in der Ukraine so viele Opfer gäbe…
Noch mehr EU-Sanktionen gegen Iran. Das gab’s noch nie: Die EU verhängt mitten im Krieg neue Sanktionen – aber nicht gegen die Angreifer, sondern gegen den überfallenen Staat. Die EU-Außenbeauftragte Kallas verkündete stolz, daß Iran wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen abgestraft werde. Betroffen seien 19 Vertreter und Einrichtungen der iranischen Führung. – Mehr im Blog
Orden für Merkel. Die ehemalige Bundeskanzlerin wird mit dem höchsten Rang des Europäischen Verdienstordens ausgezeichnet. Den neuen Orden erhalten ebenso der ukrainische Präsident Selenskij sowie der ehemalige polnische Präsident Walesa, wie Parlamentspräsidentin Metsola in Straßburg mitteilte. Mit dem Verdienstorden würdigt die EU offiziell Personen, die einen Beitrag geleistet haben zur europäischen Integration oder zur Förderung und Verteidigung der Grundwerte der EU; Achtung der Menschenwürde und -rechte, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit. Von Selenskyj kann man das allerdings nicht wirklich behaupten. Daß er zusammen mit Merkel gewürdigt wird, ist eine traurige Ironie der Geschichte...
EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope
Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂
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‹ Absurde Außenpolitik: Kallas verhängt noch mehr Sanktionen gegen Iran
3 Comments
Titi
12. März 2026 @
08:42
„Den neuen Orden erhalten ebenso der ukrainische Präsident Selenskij sowie der ehemalige polnische Präsident Walesa“ – Ich kann mich noch erinnern, dass Walesa in den früheren 90er Jahren (nach der Wende) Präsident in Polen war, der aber schnell unpopulär wurde und u. a. deswegen abgewählt wurde. Vor seiner Abwahl 1995 sickerte in den Medien Meldungen durch, dass Walesa kommentiert hatte, dass „Polen starke Männer braucht und keine Lippenstifte und Besuche beim Friseur „. Ob er das so wortwörtlich gesagt hat, wissen wir nicht genau. Auf jeden Fall hatte Walesa damals die weiblichen Wählerinnen ziemlich verärgert.
Jedenfalls wäre das Gesagte nicht kompatibel mit dem EU-Prinzip der Gender-Gleichheit
Karl
12. März 2026 @
09:46
Lech Walesa soll ja auch Geheimdienstspitzel gewesen sein, eine klare Lüge! Tatsächlich ist er einer der letzten berühmten Gewerkschafter. Die wurden gebraucht, um den Realsozialismus in die Knie zu zwingen, aber heute werden sie madig gemacht. Statt seiner Gewerkschaft Solidarnosc gibt es heute die polnischen Rechtsparteien, deren Autoritarismus er scharf kritisiert. – Sie können googeln: ‘Solidarnosc und die Frauen’ und Sie werden überrascht sein!
Karl
12. März 2026 @
08:20
“Fast 70 Prozent der Italiener fordern, dass Italien den USA die Nutzung der Militärbasen für den Krieg verweigert.” –
Und in Deutschland? Wollen sich die braven Michels Atomkraft in ihre Autotanks füllen, um ihren Tick der unbegrenzten Freiheit auf der Autobahn auszuleben… Und dann die Strahlung tief einatmen, bevor die USA auch noch die neuen Atom-Mittelstreckenraketen dieses Jahr bei Wiesbaden stationieren, die das Risiko, dass wir alle zu einem atomaren Schlachtfeld Mitteleuropa werden, noch weiter vergrößern!
Die Sicherheit sollten wir von den Italienern lernen!
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Absurde Außenpolitik: Kallas verhängt noch mehr Sanktionen gegen Iran
lostineu.eu, vom 11. März 2026
Das gab’s noch nie: Die EU verhängt mitten im Krieg neue Sanktionen – aber nicht gegen die Angreifer, sondern gegen den überfallenen Staat. Die EU-Außenbeauftragte Kallas verkündete stolz, daß Iran wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen abgestraft werde. Betroffen seien 19 Vertreter und Einrichtungen der iranischen Führung. Laut Kallas haben alle 27 EU-Staaten zugestimmt – was erstaunlich ist, denn Spanien und einige andere lehnen den Angriffskrieg der USA und Israels ab. Die Linke forderte heute im Europaparlament sogar Sanktionen gegen Israel und das Ende der Kooperation mit US-Präsident Trump – doch Kallas ignoriert diesen Appell und tut das Gegenteil: De facto stützt sie mit ihrer absurden, völlig auf Russland und die Ukraine fixierten Außenpolitik die amerikanisch-israelische Kriegsallianz…
Siehe auch Die EU sieht die Welt nur noch durch die Anti-Putin-Brille
‹ Energiekrise: Deutschland und EU wollen nun doch einschreiten › EUropa schützt (nicht), Meloni kritisiert Trump – und Orden für Merkel
12 Comments
Horst
12. März 2026 @
10:25
Nuja, ich meine, wenn eine offensichtlich von Aussehen und Sprache her typisierte CDU-wählende Oberstaatsanwältin sich beim WDR hinsetzt und ihren radikale Karrierewendung hin vom lebenslangen Beamtenstatus in mindestens R2 zur neuen Vorsitzenden der NGO Finanzwende erklärt mit den Woten: „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.“, dann haben wir sogar die erneute Bestätigung dieses Sachverhaltes aus der Praxis seit ~2 Jahren.
Was Spahn angeht, kaum noch verwunderlich.
Niko
12. März 2026 @
09:30
„Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“
Dieser Spruch, woher er auch wirklich stammt, wird wieder wichtig, er passt zu der ungeheuren Rechtsverdreherei, Schuldumkehr, Rechtsbrecherei, Unterstützung und Beteiligung von völkerrechtswidrigen Angriffen u.s.w.
Wenn es stimmt, dass alle 27 EU Staaten bei dieser Sanktionsschweinerei zugestimmt haben, sollten für alle Unterzeichner, in Abwandlung zu Monopoly, die Gefängniskarten gezogen werden, “Gehe in das Gefängnis, begebe dich direkt dorthin, gehe nicht mehr ins Europaparlament und erspare dem Steuerzahler unnütze Ausgabe”.
Wollen wir Bürger tatsächlich so eine EU?
Horst
11. März 2026 @
21:58
Wie praktisch doch dass das Völkerrecht nicht mehr gelte, sonst könnte man glatt meinen, die Reaktionen auf den vierten illegalen Angriffskrieg der USA in 23 Jahren -wenn man einzelnen Angriffe und Terrorakte nicht zählt- , wäre das strafbewehrte Gutheißen eines solchen, entsprechend den Urteilen um den letzten Buchstaben des Alphabetes, nach der russischen Invasion.
Aber wie Fischer ja schon vor langem ausführte, wir haben nur ein Unterschichtenstrafrecht.
KK
12. März 2026 @
01:02
“Aber wie Fischer ja schon vor langem ausführte, wir haben nur ein Unterschichtenstrafrecht.”
Das könnte begründen, warum die Ermittlungen gegen Jens Spahn wegen seiner dubiosen Maskendeals eingestellt wurden… 😉
Reykjavik
11. März 2026 @
19:58
Wenn man das, was Kallas und Co machen, als Außenpolitik rezipiert, ist es absurd. Aber wenn man das als eine Art von Religion betrachtet, inkl. der einzig seligmachenden Wahrheit, der absoluten Verehrung des Religionsgründers, des kompromisslosen Kampfes gegen alle Kritiker dieses Glaubens oder gegen “Andersgläubige”, der Verzückungsschreie a la “Slawa Ukraini” und der abenteuerlichen Summen, die zur Verbreitung und Aufrechterhaltung dieses Glaubens dem Volk abgepresst werden – na ja, dann ist alles in sich völlig konsistent. Sind wir auf dem Weg in eine EU-Theokratie?
Guido B.
11. März 2026 @
22:02
Das hat mit Gott nichts zu tun, sondern mehr mit Satan.
KK
12. März 2026 @
01:07
Von Gott war auch nicht die Rede… Satanismus wäre aber auch eine Religion.
Und jetzt erpresst die EU auch noch die Biennale Venedig mit dem Entzug derFördermittel, weil sie es wagt, Russland wieder einzuladen.
Hans-Jürgen von Maydell
11. März 2026 @
18:19
KALLAS NACH DALLAS!
Heute Gaza, morgen wir – Palantir!
KK
11. März 2026 @
17:21
“Laut Kallas haben alle 27 EU-Staaten zugestimmt”
Hat man mit der Abstimmung wieder gewartet, bis die Vertreter Spaniens, Irlands und andere Kritiker des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der USA und Israels gegen den Iran pinkeln waren? Oder es wieder so in einen Wust von anderen Entscheidungen gepackt, dass die Abnicker gar nicht wussten, was sie da alles durchgewunken haben (wie das bei den Sanktionen gegen Dogru und Baud laut Aussage des luxemburgischen Aussenministers gelaufen sei)?
Erneuerung
11. März 2026 @
16:55
Na klar, die Wertegemeinschaft muss gegen die Aggression des Iran vorgehen, der einfach so um sich schießt und den Nahen Osten destabilisiert. Dazu bombardiert er seine Mädchenschulen, tötet sozusagen seinen eigenen Nachwuchs und zerstört friedliebende Amistützpunkte und Produktionsstätten für Friedenstauben in Israel. So ähnlich hat sich wohl auch unsere grüne Vorzeigebarbie geäußert. Mit jeder solchen Aktion und Aussage wird der Wertewesten lächerlicher und unbrauchbarer für den Rest der Welt.
Guido B.
11. März 2026 @
16:23
Regime change now! Regime change now! Regime change now!
Alle Schwarzen Magier zur Hölle!
KK
11. März 2026 @
17:15
Regime change, ja bitte! In Brüssel!
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Energiekrise: Deutschland und EU wollen nun doch einschreiten
lostineu.eu, vom11. März 2026
Tagelang haben sie den Irankrieg gerechtfertigt und die Folgekosten für Europa geleugnet. Doch nun sind die deutschen und europäischen Politiker aufgewacht und haben erste Gegenmaßnahmen angekündigt. Deutschland wolle einen Teil der Ölreserven freigeben, meldet dpa. Und die EU-Kommission prüft Maßnahmen zur Entlastung bei den Gaspreisen. Alle Komponenten der Energierechnung würden überprüft, erklärte Kommissionschefin von der Leyen in Straßburg. Dazu zählen auch Steuern, Abgaben und die Kosten des Emissionshandels. Die ersten zehn Tage des Iran-Kriegs hätten die europäischen Steuerzahler wegen steigender Öl- und Gaspreise bereits 3 Mrd. Euro gekostet, erklärte sie. Erste Vorschläge werden für den EU-Gipfel nächste Woche erwartet.
‹ Die EU sieht die Welt nur noch durch die Anti-Putin-Brille › Absurde Außenpolitik: Kallas verhängt noch mehr Sanktionen gegen Iran
2 Comments
jjkoeln
11. März 2026 @
17:57
Wenn doch endlich mal die propagandistiscje Verblendung ubd Desinformation aufhören würde.
Es macht einfach keinen Spaß, soch mit diesem niedrigen intellektuellen Niveau auseinandersetzen zu müssen. Die Kommission ind besonders vdL sollte verstehen, dass die Bevölkerung zum Großteil nicht so blöd ist.
Die Dummen werden von der Agitation-für-Dumme bereits abgefischt
KK
11. März 2026 @
17:29
“Erste Vorschläge werden für den EU-Gipfel nächste Woche erwartet.”
Dann diskutiert man diese und beschliesst in einigen Wochen, eine Expertenkommission einzusetzen, die daraus Massnahmen entwickeln soll…
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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