14.08.2021

Diese Politik dürfen wir am 26. September 2021 auf keinen Fall  wiederwählen!                        -  Bitte weiterverbreiten  -

Es wird bereits gefordert, dass sich die Bundeswehr auf einen weiteren Afghanistaneinsatz vorbereitet.

Dabei ist es selbst für Laien vorhersehbar gewesen, dass die Entscheidung aus Afghanistan abzuziehen solche verheerenden Folgen haben kann. Deshalb ist das nur ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit dieser Regierung, neben den zunehmenden Coronawidersprüchen, eine verantwortungsvolle Politik zu betreiben.      Thomas Bauer, Münster/Westf. am 14. August 2021

14.08.2021

Fluchtbewegung durch Waffen aus Europa

orf.at, vom 28. Juli 2021, 23.05 Uhr

Der Waffenhandel ist weltweit ein lukratives Geschäft, auch europäische Länder sind vorne mit dabei. Nun stellte eine niederländische Denkfabrik eine direkte Verbindung zwischen europäischen Waffengeschäften und der Vertreibung von über einer Million Menschen her.


Zitat: Der Bericht des Transnational Institute (TNI), der am Mittwoch veröffentlicht wurde, zeichnet ein düsteres Bild vom Teufelskreis aus Gewalt und Flucht: Waffen aus Europa seien trotz des UNO-Waffenhandelsvertrags und der EU-Regeln zu Waffenausfuhren für die Vertreibung von 1,1 Millionen Menschen in Kriegsgebieten verantwortlich.


„Europäische Waffen wurden in Militäroperationen genutzt, die zur Destabilisierung führten und in Zwangsvertreibungen und Migration resultierten. Die Destabilisierung, die durch die von Europa gelieferten Waffen erleichtert wurde, trug dann dazu bei, dass Europa seinen Grenzsicherheitsapparat massiv ausbaute, um auf die offensichtliche Bedrohung durch Flüchtlinge zu reagieren, die versuchen, Asyl zu suchen“, so das TNI.


Fallstudien über Waffen in Konflikten

„Die Zahl von 1,1 Million ist eine konservative Schätzung, die auf Fallstudien basiert, die europäische Waffen innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens geolokalisierten“, so Niamh Ni Bhriain vom TNI laut dem Onlinemagazin EUobserver. Wahrscheinlich sei aber, dass es sich noch um etliche Millionen mehr handle. Für den Bericht analysierte das Institut Fälle, in denen Waffen, Bestandteile, Zubehör und Equipment aus Europa in Kriegsgebieten eine Rolle spielten.


So seien etwa italienische T-129-ATAK-Hubschrauberkomponenten an die Türkei geliefert worden und 2018 und 2019 bei zwei Angriffen im nordsyrischen Afrin eingesetzt worden.


WaffenDEBATTE Wie sehr schürt Europa mit Waffenexporten Krisen?

Ein anderes Beispiel zeige, wie britische, französische und deutsche Komponenten und Produkte, darunter Raketen und Raketenbatterien, in die Türkei exportiert worden seien, von wo sie nach Aserbaidschan weiter geliefert wurden. Diese Raketen seien, montiert auf Drohnen, während des Konflikts um Bergkarabach eingesetzt worden. Eine weitere Fallstudie bezog sich auf die Spende mehrerer italienischer Patrouillenschiffe an Libyen, um Geflüchtete abzuhalten

.

Forderung nach schärferer Krontrolle

Mit einem methodischen Mix aus Untersuchungen von Open-Source-Daten, Berechnungen und der Analyse dokumentarischer Quellen und Interviews habe man einen Kausalzusammenhang mit der Flucht von mindestens 1,1 Millionen Menschen festgestellt, so das Institut. „Es ist möglich, Waffen, militärische Ausrüstung und Technik vom Herkunfts- und Exportort bis zum Einsatzort methodisch zu verfolgen und ihre verheerenden Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung zu dokumentieren“, heißt es im Bericht.


Text zu Foto: AP/Sergei Grits Flucht aus Bergkarabach im Vorjahr: TNI sieht einen direkten 
Zusammenhang mit europäischen Waffen


Es sei unmöglich zu bestimmen, wie die Waffen verwendet werden, sind sie einmal gehandelt. Die Regeln seien vorhanden, aber Kontrollmechanismen zu lasch. Sektoren wie die Landwirtschaft würden weit stärker reguliert, obwohl diese nicht „das Grundrecht auf Leben und andere Menschenrechte untergraben wie der Waffenhandel“.


Lukratives Geschäft

Das Geschäft mit Waffen und Munition, Drohnen, Radarsystemen und Panzern wirft enorme Gewinne ab. Die gesamten weltweiten Militärausgaben stiegen laut Stockholm International Peace Institute (SIPRI) im vergangenen Jahr auf 1.981 Milliarden US-Dollar, das ist ein Anstieg von 2,6 Prozent gegenüber 2019. Nach den USA und Russland sind zwei europäische Länder unter den Topwaffenexporteuren der Welt: Deutschland und Frankreich. Beide Nationen verzeichneten in den vergangenen Jahren große Zuwächse bei ihren Waffenexporten.


SIPRI analysierte auch, wo die meisten Lieferungen insgesamt hingingen: zu einem großen Teil in den Nahen Osten. In den Jahren 2015 bis 2020 nahmen die Importe in Katar um 361 Prozent, in Ägypten um 136 Prozent und in Saudi-Arabien um 61 Prozent zu. Trotz der Pandemie verharren die internationalen Rüstungslieferungen auf dem höchsten Stand seit Ende des Kalten Krieges.


Europäische Länder sind aber den Regeln von UNO und EU unterworfen. Sie besagen, dass Waffenlieferung in Kriegsländer verboten sind. Ein Land dürfe keine Transfers genehmigen, wenn es Kenntnis davon hat, dass diese bei der Begehung von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, schweren Verstößen gegen die Genfer Konventionen oder gegen Zivilisten eingesetzt werden könnten. Waffenausfuhren dürfen keinen bewaffneten Konflikt provozieren oder verlängern.


Proteste gegen Lieferungen an Saudi-Arabien

Dennoch wurde EU-Ländern wiederholt vorgeworfen, mit Waffen Konflikte anzuheizen. In Frankreich etwa wurden mehrmals Beladungen saudischer Frachter von Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten behindert. NGOs wie Amnesty International und Oxfam wollten so verhindern, dass französische Ausrüstung im Bürgerkrieg im Jemen eingesetzt werden könnte. Es handle sich um einen „gnadenlosen Krieg“ und „unsägliche Gräueltaten an einem wehrlosen Volk“, hieß es. „Wir können nicht akzeptieren, dass der Hafen von Cherbourg für diesen Konflikt genutzt werden soll“, so eine gemeinsame Erklärung im Vorjahr.


Das EU-Parlament unternahm Vorstöße, um die Kontrollen zu verstärken. Manche EU-Abgeordnete machen sich für einen zentralen Kontrollmechanismus für Waffenexporte stark. Das Problem ist die Uneinigkeit der Mitgliedsstaaten bei dem Thema. Eine baldige Verschärfung ist nicht zu erwarten.


Problem ohne Lösung

Dass die Waffen, die legal gehandelt werden und nicht gegen internationale Vereinbarungen verstoßen, am Ende nicht in falsche Hände geraten, ist aber schwer durchzusetzen. „Das ist eine Frage, bei der wir an unsere Grenzen stoßen“, sagte etwa der Chef des französischen Verteidigungsunternehmens Arquus gegenüber dem Sender euronews. Man handle verantwortungsbewusst und halte sich an alle Vorschriften. „Wir können den Einsatz unserer Materialien allerdings nicht langfristig verfolgen, vor allem halten diese Geräte mehrere Jahre, ja sogar mehrere Jahrzehnte. Es gibt hier also ein echtes Problem, aber nicht unbedingt eine praktische Lösung.“red, ORF.at


Links:


Info: https://orf.at/stories/3222743

13.08.2021

Der unkorrumpierbare Dr. Wolfgang Wodarg im Gespräch

kenfm.de, Veröffentlicht am 12. August 2021

Schon bei der Schweinegrippe spielte Dr. Wodarg eine wichtige Rolle im Europäischen Untersu-chungsausschuss. Er prangerte damals unter anderem an, dass der politische und medizinische Umgang mit dieser Grippevariante einer der größten pharmazeutischen Skandale des Jahrhun-derts sei!


Zitat: Die Gewinnsumme der Pharmaindustrie beziffert man auf mehr als 18 Milliarden Euro und auch die WHO spielte schon damals eine federführende Rolle.


Wiederholt sich dieser Skandal nun mit Corona? Nur mit dem Unterschied, dass der Lobbyismus der Pharma-Giganten diesmal aus seinen Fehlern gelernt hat?


Kai Stuht spricht in dem folgenden Interview mit Dr. Wodarg vor allem über die politische Machtstruktur, um verstehen zu können, wie ein politischer Parteienapparat so perfekt manipuliert werden kann!


Diesmal scheint Big Pharma mit ihrer Impfstrategie vermeintlich durchzukommen; aber der unkorrumpierbare Dr. Wodarg und einige andere Ärzte halten standhaft dagegen.


David gegen Goliath, und mittendrin wieder der kämpferische Dr. Wodarg, der gemeinsam mit dem Corona-Untersuchungsausschuss und vielen anderen für eine differenzierte Betrachtungsweise und Bewertung der „Krise“ kämpft!


Kai Stuht und sein Team freuen sich auch über eine finanzielle Unterstützung, damit weitere Filmprojekte realisiert werden können.


Video https://kenfm.de/der-unkorrumpierbare-dr-wolfgang-wodarg-im-gespraech Dauer 1:42:56 h
12.08.2021

CHINA / MILITÄR         Russische Truppen betreiben moderne PLA-Ausrüstung zum 1. Mal in gemeinsamer Übung, "zeigt gegenseitiges Vertrauen"

globaltimes.cn, Veröffentlicht: Aug 4 Juli 2021, 09:23 PM

Russische Soldaten beherrschen zum 1. Mal moderne PLA-Ausrüstung

Zitat: Chinesische und russische Truppen haben sich eifrig auf die bevorstehende Zapad /Interaction-2021-Übung in China vorbereitet, wobei die teilnehmenden russischen Soldaten zum ersten Mal mit modernen Waffen und Ausrüstung der chinesischen Volksbefreiungsarmee (PLA) ausgestattet wurden, was laut chinesischen Experten ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen zeigt und die gemeinsamen Kampffähigkeiten der beiden Militärs verbessern wird.


In Vorbereitung auf die Übung, die vom 9. bis 13. August in der taktischen Ausbildungsbasis Qingtongxia Combined Arms in der autonomen Region Ningxia Hui im Nordwesten Chinas geplant ist, beherrschten Soldaten des russischen Militärkontingents aus den Formationen und Militäreinheiten des östlichen Militärbezirks zum ersten Mal moderne Modelle militärischer Ausrüstung und Waffen der Pla, sagte das russische Verteidigungsministerium in einer Pressemitteilung am

Dienstag. Militärangehörige der russischen Luftverteidigungskräfte lernten, wie man Waffen auf einem mittelrädrigen Panzer und einem gepanzerten Fahrzeug der chinesischen Armee fährt und benutzt,

sagte das russische Verteidigungsministerium, Die russischen Truppen wurden mit dem Rad-Sturmgeschütz Typ 11 der PLA und dem Infanterie-Kampffahrzeug Typ 08 ausgestattet, berichtete China Central Television (CCTV) am Mittwoch.

Die Ausbildung wurde unter direkter Beteiligung von militärischen Ausbildern der PLA-Bodentruppen in mehreren Stufen mit theoretischer Ausbildung, Kursen an elektronischen Simulatoren sowie praktischem Fahren und Schießen abgehalten, sowohl einzeln als auch als Teil von Einheiten, so die russische Pressemitteilung.

Eine Reihe von praktischen Schulungen wird stattfinden, an der in naher Zukunft Einheiten russischer und chinesischer Truppen teilnehmen werden, an dem auch Luftfahrteinheiten beider Seiten teilnehmen werden, hieß es.

Während der strategischen Übungen Kavkaz-2020, die im September letzten Jahres in Russland stattfanden, verwendeten chinesische Truppen zum ersten Mal Kampfwaffen und Ausrüstung, die vom russischen Militär zur Verfügung gestellt wurden, darunter den T-72B3-Panzer, den BMP-3-Infanterie-Kampfwagen und die Igla-S-Luftverteidigungsrakete, berichtete CCTV damals.

Der Austausch der Waffen und Ausrüstung der chinesischen und russischen Truppen in gemeinsamen Übungen sei ein Spiegelbild des gegenseitigen Vertrauens, sagte Wei Dongxu, ein in Peking ansässiger Militärexperte, der Global Times am Mittwoch.

Dies werde es beiden Seiten ermöglichen, die Art und Weise des Kampfes des jeweils anderen besser zu verstehen und bei zukünftigen gemeinsamen Militäroperationen und Antiterrormissionen ein besseres stillschweigendes Verständnis zu bilden, sagte er und stellte fest, dass die Waffen und die Ausrüstung der beiden Militärs sich gegenseitig unterstützen und zu besseren kooperativen Schritten führen können.

Alle teilnehmenden russischen Truppen und Ausrüstung sind bis Samstag in Ningxia eingetroffen, darunter fünf Su-30-Kampfjets, berichtete CCTV an diesem Tag.

Chinesische Truppen, darunter die Heeresluftfahrt, Spezialoperationen und Luftverteidigungskräfte, haben sich ebenfalls intensiv auf die Übung vorbereitet.

In einer kürzlichen Probe zur Übung entsandte eine Armeefliegerbrigade, die mit dem PLA Xinjiang Military Command verbunden ist, Mi-171-Transporthubschrauber und trug nicht nur Soldaten einer Spezialeinsatzbrigade, sondern auch Lynx-Geländeangriffsfahrzeuge für den Luftkampf, wie das PLA Western Theater Command in einer Pressemitteilung am Mittwoch bekannt gab.

Die Luftverteidigungskräfte der Pla werden das HQ-17, eines der mächtigsten Feldflugkörper-systeme der PLA auf Brigadeebene, einsetzen und trainieren, berichtete CCTV am Dienstag.

Es wird durch das 4-Barrel-Flugabwehrartillerie- und Boden-Luft-Raketensystem Typ 95 mit 4 Läufen und Luftabwehr ergänzt, so der Bericht.

Die Übung Zapad/Interaction-2021 wurde vom chinesischen Verteidigungsministerium auf einer regelmäßigen Pressekonferenz am 29. Juli angekündigt.

Insgesamt werden mehr als 10.000 Mitarbeiter, mehrere Flugzeugtypen, Artilleriegeschütze und gepanzerte Ausrüstung hauptsächlich vom PLA Western Theater Command und dem östlichen Militärbezirk Russlands in die Übung entsandt, um gemeinsame Aufklärungs-, Frühwarn-, elektronische Informationsangriffs- und Angriffsfähigkeiten zu testen.

Ziel der Übung sei es, die umfassende strategische Partnerschaft in einer neuen Ära zu konsolidieren, die pragmatische Zusammenarbeit und traditionelle Freundschaft zu vertiefen und die Entschlossenheit und Fähigkeit beider Seiten zur Bekämpfung terroristischer Kräfte und zur Aufrechterhaltung des regionalen Friedens und der Sicherheit weiter zu zeigen, sagte das chinesische Verteidigungsministerium.

Es ist das erste Mal, dass China seit dem COVID-19-Ausbruch im Jahr 2020 eine gemeinsame Übung mit einem anderen Land veranstalten wird, und dies deutet auf ein neues Niveau der militärisch-militärischen Zusammenarbeit sowie auf ein hohes Politisches gegenseitiges Vertrauen hin, sagte ein chinesischer Experte für internationale Angelegenheiten, der um Anonymität bat, der Global Times.

Es wird auch erwartet, dass die Übung die Rolle Chinas und Russlands als Großmächte bei der gemeinsamen Sicherung des regionalen Friedens und der Stabilität in Zentralasien nach dem unverantwortlichen Truppenabzug der USA aus Afghanistan zeigt und gleichzeitig die militärische Zusammenarbeit vor dem Hintergrund verstärkt, dass beide Länder von den USA unterdrückt werden, sagte der Experte.

Seit 2018 nimmt China an den strategischen Übungen Vostok-2018, Tsentr-2019 und Kavkaz-2020 in Russland eil.


Info: https://www.globaltimes.cn/page/202108/1230596.shtml

12.08.2021

                                                  -   Z u r   E r i n n e r u n g  -

                      Zur Bundestagswahl am 26. September 2021 - bitte weiterverbreiten -


               Kriegsparteien sind nicht wählbar, weil sie eine Gefahr für den Frieden sind!


Wer eine Zukunft ohne Krieg und ohne Wettrüsten will, muss andere als die etablierten Parteien wählen. Denn diese sind immer mehr zum Selbstbedienungsobjekt von Macht- und Geldgierigen geworden, die zwar viel versprechen aber  a l l e  Lehren aus zwei Weltkriegen vergessen haben. 


Nicht nur der erste deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer, der stolz darauf war nie Soldat gewesen zu sein, gelobte alles zu tun um das Zeitalter der Gewalt zu beenden. Auch Millionen Bürger*innen haben kein Militär und keinen Krieg immer wieder versprochen bekommen aber konnten das nie durch Wahlen realisieren. 


                                                          Anders zu wählen ist möglich. 


Heute nun, nachdem unzählige Milliarden für Rüstung und Militär ausgegeben worden sind, wird immer noch weiter gerüstet. Obwohl zwanzig Jahre erfolgloser Krieg in Afghanistan und anderen Ländern zeigen, wie sinnlos sogar moderne Kriege sind. Gegenwärtig sind alle im Bundestag vertretenen Parteien zur Rückbesinnung auf unsere Nachkriegsgelöbnisse nicht bereit. Sondern haben lt. isw in 2020 unglaubliche  5 2 , 8  M i l l i a r d e n  D o l l a r  für Rüstung ausgegeben, obwohl man diese besser für zivile Krisenprävention wie Luftreinigungsreräte eingesetzt hätte. Quelle: https://www.isw-muenchen.de/2021/05/welt-militaerausgaben-2020-welt-im-waffen-wahn/?output=pdf


Als die Grünen noch Parteitage mit dem Motto "BRD braucht keine Armee" abhielten, waren sie fast soweit die Umwandlung Deutschlands in einem entmilitarisierten Staat zu fordern. Doch we-der von ihnen noch aus der Friedensbewegung wurde die bedeutsame Forderung von Professor Andrej Sacharow aufgegriffen, der vorschlug Europa zu entmilitarisieren. Stattdessen haben die Grünen 1999 als sie in Regierungsmitverantwortung waren dem später für völker-rechtswidrig  erklärten Nato-Krieg im Kosovo zugestimmt. Ebenso haben sie ihre Zustimmung zur deutschen Beteiligung an diesem Afghanistankrieg gegeben.

Es ist an der Zeit daran zu erinnern und jetzt zu widersprechen, wo auch die Grünen in us-politischer Gefolgschaft die militärische Konfrontation zu Russland und zu China gutheißen.


Die verheerenden Ergebnisse zwanzigjähriger Besatzung und des Krieges in Afghanistan sind  der Beweis für die Unfähigkeit auch der deutschen Regierung und ihrer derzeitigen Pseudo-Opposition, neben ihren zunehmend undemokratischen wie kriminellen Corona-Widersprüchen, eine verantwortungsvolle Politik für die Zukunft zu machen.   


Nach Afghanistan haben wir jetzt erneut die Chance die Lehren aus zwei Weltkriegen zu ziehen und  politische Parteien abzuwählen, die weiter auf militärische Konfrontation setzen, statt den "kompletten" Austritt Deutschlands aus den politisch/militärischen Strukturen aller Militärbünd-nisse zu fordern und das Truppenstatut aufzukündigen. 

Auch das Neue Seidenstraßenprojekt One Belt, One Road BRI, zusammen mit China u. Russland zu verwirklichen, könnte uns den Weg in eine gewaltfreiere Zukunft eröffnen.


Nur mit Volksentscheiden auf allen Ebenen wie sie die Partei "Die Basis" vorsieht, mit dem Gegenprogramm für Gemeinsinn und Zusammenhalt, wie es Sahra Wagenknecht von der Partei "DIE LINKE" vorschlägt und mit künftig mehr Direktkandidat*innen ohne Fraktionszwang, kommen wir in die Lage eine zukunftsfähigere Politik zu gestalten, statt immer wieder eine existentielle Kriegsgefahr zu sein.  


(V.i.S.d.P.) 

Initiative: Kein Militär mehr! - Westfälische Friedensinitiative, Hannover - Münster/Westf

11.08.2021

Senator Rand Paul video calls BS on COVID madness

theduran.com, August 9, 2021

It is good when politicians express their resistance towards government overreach, and in this, Senator Paul deserves credit. However, it is not enough.


This resistance must be joined by all of us. Vaccinated or not, tested or not, the basic issue is liberty, not disease. Doctor Anthony Fauci has used his power to create one of the most pathetic tyrannies to ever come into existence: a tyranny based on people’s fears of getting sick and dying being played upon, used, abused.


Many people in the United States are getting wise to this scam. This is not to say that COVID-19 is not real; it appears to be quite real – a lot of people I know have had it, at least one has died from it. But to cower in fear before it is patently nuts – just as it is to cower in fear with the notion that I could get cancer and die, or get heart disease and die, or get hit by a crashing alien spacecraft and die…


It may come as news to many people, but, we are ALL going to die. It is just a matter of when, and how, and the only thing that matters is how we meet our end and our Creator, having lived the life we were given.


And yes, this ultimately is a “religious” question, for the matters of life and death do not rest within human power. Only the Divine has this ability to give life or take it. We can cooperate, or steal the “right” to end lives, for ourselves or others, but my refusing vaccination does not kill anyone else, nor would my accepting vaccination save anybody else. Such talk, even coming from authorities within the Church, is extraordinarily arrogant and poorly thought, not at all in keeping with the Christian gospel.


Bishop George of the Australia / New Zealand diocese of the Russian Orthodox Church outside Russia said it very well in a recent pastoral letter (reformatted and emphasized for clarity):

There are some Orthodox hierarchs who condone taking the vaccines, even though they contain fetal cells, or are derived from fetal cells, thereby being a direct product of abortion.


In good conscience, as an Orthodox Christian, I cannot agree with this view and cannot condone it. However, considering that there are some Orthodox hierarchs who do allow these vaccines, and considering the great fear campaign that is being waged by the governments and the media, I can understand if people do decide to get vaccinated.

People also need to know that many of those who are getting vaccinated are dying or experiencing severe side effects.


We must be aware of what we are doing.

Whatever our personal choice is in this matter, we must still live as Orthodox Christians, loving and encouraging one another, being an example of Christian love and piety both to those in our Church communities and to others.


Let us re-focus our priorities and focus more on our own spiritual life, not just on preserving our physical life in this sinful world, so when the time comes that God summons us to the next life, we may be able to give a good account of our life here on earth, time in which we should be repenting and preparing ourselves spiritually for eternity.


We should remember that whether we get sick from the virus or not is up to God, and when and how we die is up to God, not determined by a virus. Let us ask God to give us repentance, the “vaccine” for eternity, as Metropolitan Onouphry of Kiev has expressed it, so that we will be able to live and die as good Orthodox Christians.

This is a time with faith and action must unite, and even non-Christians and unbelievers have common sense enough to know there is a LOT of truth in this.


Info: https://theduran.com/senator-rand-paul-video-calls-bs-on-covid-madness-video


Weiteres:  2021-08-09 Rand Paul - Senator Kentucky und Mediziner - Es ist Zeit für

Widerstand! Ich wähle die Freiheit!  (mit dt. Untertiteln)

https://www.youtube.com/watch?v=hOYweE0YUnc

11.08.2021

Zunehmender Druck auf China: Der Pazifik ist überfüllt mit Militärschiffen und Kriegsflugzeugen

unac.notowar.netJULI 3, 2021ABUSES OF EMPIREASIENCHINAMILITARISMUS

RUSSLANDUS-AUSSENPOLITIvon Ann Wright, veröffentlicht auf Popular Resistance, 28. Juni 2021

Das ist ziemlich erschreckend. Die Vereinigten Staaten wollen ein "freies und offenes" indopazifisches Meer, in dem sie das Sagen haben und die Regeln aufstellen. Was würden sie denken, wenn China einen "freien und offenen" Atlantik, das Mittelmeer oder den Golf von Mexiko wollte, wo sie das Sagen haben. Inzwischen sehen diese Kriegsspiele wie eine Herausforderung für den Krieg aus. [jb]

Jede Woche wird der Pazifik noch voller mit Militärschiffen, U-Booten und Flugzeugen aus Ländern der Region und von außerhalb. Die NATO-Länder Großbritannien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande entsenden Militärschiffe und -flugzeuge. Die russische Marine führte militärische Manöver vor Hawaii durch. Die USA stehen kurz davor, eine permanente pazifische Marine-Task Force als Teil ihrer aggressiven Reaktion auf Chinas Marinepräsenz im Pazifik zu schaffen. Die größte Landübung in Asien und im Pazifik findet in Australien mit 17.000 US-amerikanischen und australischen Militärs statt.












Im März 2021 wies Präsident Biden das Pentagon an, eine China Task Force einzurichten, um China-bezogene Politiken und Prozesse zu untersuchen und Verteidigungsminister Lloyd Austin ihre Empfehlungen zu geben. Die Schaffung einer Pacific Naval Task Force würde es dem Verteidigungsminister ermöglichen, mehr vom Budget des Pentagons bereitzustellen, um Chinas Präsenz im Pazifik herauszufordern. Der Pazifischen Task Force würden auch NATO-Verbündete wie Großbritannien und Frankreich, die ihre Kriegsschiffe bereits in den Pazifik geschickt haben, sowie Japan und Australien umfassen.


Auf dem jüngsten NATO-Treffen in Brüssel stimmten die meisten NATO-Führer Bidens konfrontativer Haltung gegenüber China zu und erklärten, dass China die globale Ordnung untergräbt und eine Sicherheitsherausforderung darstellt. Eine ähnliche NATO-Marine-Task Force, die Standing Naval Forces Atlantic,bestehend aus sechs bis zehn Schiffen, Zerstörern, Fregatten und Unterstützungsschiffen aus mehreren NATO-Staaten, operiert seit Jahrzehnten in atlantischen Gewässern.


Russische Marine führt größte Kriegspraxis in der Nähe der Hawaii-Inseln durch

Es ist nicht nur China, das den USA Im Pazifik Sorgen bereitet. Ein US-Raketenabwehrtest wurde im Mai auf der Raketentestanlage auf der hawaiianischen Insel Kauai aufgrund der Anwesenheit eines russischen Überwachungsschiffs 13 Meilen vor der Insel am Rande der US-Hoheitsgewässer verzögert. Die Kareliya, ein Hilfsschiff der russischen Marine der Vishnya-Klasse (AGI), ist im russischen Pazifikhafen Wladiwostok stationiert und ist eine von sieben AGIs, die sich auf Signalaufklärung spezialisiert haben und mehrere Wochen vor der Küste von Kauai, 100 Meilen von der massiven US-Marineanlage in Pearl Harbor auf der Insel Oahu, gesegelt sind.

Die Missile Defense Agency (MDA) führte in Zusammenarbeit mit der US-Marine auf Kauai das sogenannte Flight Test Aegis Weapon System 31 durch, um die Fähigkeit des mit ballistic missile defense (BMD) konfigurierten Aegis-Schiffes zu demonstrieren, ein ballistisches Mittelstreckenraketenziel mit einer Salve von zwei Standard Missile-6 Dual II (BMD-initialisierten) Raketen zu erkennen, zu verfolgen, zu bekämpfen und abzufangen.

Zum Leidwesen der MDA, mit dem russischen Signalschiff als Zeuge, der 29. Maiheit Raketentests wurden schließlich mit Schiffsraketen durchgeführt, aber sie konnten kein ballistisches Raketenziel mittlerer Reichweite abfangen.

Die US-Pazifikflotte in Pearl Harbor gab damals eine Erklärung ab, dass sie"kenntnis von dem russischen Schiff war, das in internationalen Gewässern in der Nähe von Hawaii operierte, und es während der Dauer seiner Zeit hier weiter verfolgen wird. Durch Seepatrouillenflugzeuge, Überwasserschiffe und gemeinsame Fähigkeiten können wir alle Schiffe im indopazifischen Einsatzgebiet genau überwachen."


Ein paar Tage später machten F-22-Jets der US-Luftwaffe zwei plötzliche Flüge von Hawaii aus, wobei das Indo-Pacific Command schließlich anerkannte, dass sich mehrere russische Schiffe und Flugzeuge zweihundert Meilen westlich der Hawaii-Inseln befanden und die F-22 ausgesandt worden waren, um sie zu beobachten.




  

Die"mehreren Schiffe und Flugzeuge"erwiesen sich als die größten russischen Marinemanöver im Pazifik seit dem Ende des Kalten Krieges. Wie der Honolulu Star Advertiser am 23. Juniberichtete, hat das russische Verteidigungsministerium vor dem Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des Präsidenten Joe Biden in Genf, Schweiz, am 16. Juni die russischen Marinemanöver vor Hawaii als Marine- und Luftübung veröffentlicht,bei der "die Flugzeugträger-Angriffsgruppe des Scheinfeindes zerstört"und ein simulierter Angriff mit Marschflugkörpern gegen"kritisch wichtige"militärische Infrastruktur durchgeführt wurde. Die russische Pressemitteilung beschrieb die Militärübung als zwei Abteilungen von Schiffen, die etwa 2.500 Meilen südöstlich der Kurilen operierten und Raketenangriffe gegen eine Flugzeugträger-Angriffsgruppe eines"Scheinfeindes"entdeckten, bekämpften undlieferten.

Die Raketenangriffspraxis wurde vom Flaggschiff der Pazifikflotte, dem Raketenkreuzer Varyag, der Fregatte Marschall Shaposhnikov und mehreren Korvetten durchgeführt. 20 Überwasserkriegsschiffe, darunter ein U-Boot und Unterstützungsschiffe, waren an der Übung mit zwanzig Flugzeugen beteiligt, darunter Langstrecken-U-Boot-Abwehrflugzeug Tu-142M3, U-Boot-Abwehrflugzeug Il-38, Höhenjäger-Abfangjäger MiG31BM, Decks-U-Boot-Abwehrflugzeug und Such- und Rettungshubschrauber Ka-27.


Die Stationierung russischer "Bear" -Bomber als Teil der Übung führte zweimal dazu, dass mit Raketen bewaffnete F-22-Jäger der Hawaii Air National Guard versuchten, möglicherweise die Turboprop-Flugzeuge abzufangen - die in Richtung Hawaii fuhren, aber nie in die Nähe kamen, so US-Beamte. Es wurden keine US-Abhörungen des russischen Flugzeugs durchgeführt.


   

Die beiden Langstrecken-U-Boot-Abwehrflugzeuge Tu-142MZ, die die Übung unterstützten, waren von der Halbinsel Kamtschatka geflogen, hatten mehr als 14 Stunden in der Luft verbracht und während der Übung etwa 10.000 Kilometer zurückgelegt, so der Nachrichtenbericht.


Abgerundet wurde die Luftkomponente der Übung durch sechs Il-38 und Il-38N U-Boot-Abwehrflugzeuge, die U-Boote des"Scheinfeindes"suchten und verfolgten. Die U-Boot-Abwehrflugzeuge wurden von MiG-31BM-Höhenabfangjägern der Pazifikflotte mit Betankungsfähigkeit von II-78-Flugzeugen der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte eskortiert.


Eine Open-Source-Satellitenansicht der russischen Flottille wurde am 19. Juni 2021 aufgenommen, als sie sich 35 Seemeilen (40 Meilen) südlich von Honolulu befand und von drei Zerstörern der US-Marine und einem Kutter der Küstenwache eskortiert wurde.

Ein Sprecher des U.S. Indo-Pacific Command im Camp H.M. Smith in Honolulu sagte am 21. Juni, dass die russischen Schiffe während der gesamten Übung in internationalen Gewässern operierten und am nächsten Punkt einige russische Schiffe etwa 20 bis 30 Seemeilen (23 bis 34 Meilen) vor der Küste von Hawaii operierten und dass sie von den US-Streitkräften sehr genau verfolgt wurden.


US Naval Aircraft Carrier Strike Group operiert um die Hawaii-Inseln zur gleichen Zeit wie die russische Marinegruppe

Die in San Diego stationierte Flugzeugträger-Angriffsgruppe USS Carl Vinson war ein überfülltes Gebiet um Hawaii und operierte vor der Ostseite der Hawaii-Inseln, während sich die russische Flotte vor der Westseite der Inseln befand. Die Carl Vinson, das Flaggschiff der Carrier Strike Group, führte Übungen mit Carrier Air Wing 2, Destroyer Squadron 1, den Lenkwaffenzerstörern USS O'Kane, USS Howard, USS Chafee, USS Dewey und USS Michael Murphy durch. Die Chafee und Michael Murphy haben ihren Sitz in Pearl Harbor.


Die französische Luftwaffe kommt in Hawaii an

Am Sonntag, den 27. Juni, entsandte die französische Regierung bei ihrem ersten Besuch in Hawaii 170 Mitarbeiter der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte, drei Rafale-Kampfflugzeuge, zwei A330 Phenix-Tanktanker und zwei A400M Atlas-Transporte zur Joint Base Pearl Harbor-Hickam in Honolulu, um mit hawaiianischen F-22-Jägern, C-17-Frachtflugzeugen und KC-135-Betankern zu trainieren. Das französische Geschwader wird Hawai'i am 5. Juli zur Nellis Air Force Base in Nevada verlassen, um mehr mit US-Militäreinheiten zu trainieren. Das Kommando der U.S. Pacific Air Force schickte eine E-Mail: "Es ist unerlässlich, dass die USA den Wandel in der Synchronisation mit Verbündeten wie Frankreich beschleunigen, um sicherzustellen, dass wir für den nächsten Kampf bereit sind."


Die Briten kommen auch

Neben dem französischen Militärflugzeug, das im Pazifik ankommt, steuert der neue britische 65.000-Tonn-Flugzeugträger HMS Queen Elizabeth mit seiner Trägergruppe den Pazifik an, was als"wichtigster Friedenseinsatz in einer Generation"für das Vereinigte Königreichbezeichnet wird.


Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace sagte am 26. April, dass

"Auch wenn die Bedeutung des Pazifiks für unsere zukünftige Wirtschaft weiter zunimmt – so wachsen die Herausforderungen für die Freiheit der Schifffahrt in dieser Region weiter. Unser Handel mit Asien hängt von der Schifffahrt ab, die durch eine Reihe von indopazifischen Engpässen fährt, aber sie sind zunehmend gefährdet."

  

MS Queen Elizabeth, das Herzstück der britischen Royal Navy, verließ Großbritannien im Mai zu einer Weltreise mit Zwischenstopps in 40 Nationen und Dampf durch das Südchinesische Meer. Der britische Verteidigungsminister Wallace sagte, dass China zwar"zunehmend durchsetzungsfähigist,wir aber nicht auf die andere Seite der Welt gehen, um provokativ zu sein. Wir segeln durch das Südchinesische Meer. Wir werden zuversichtlich sein, aber nicht konfrontativ."


Zu den Marineschiffen im überfüllten Südchinesischen Meer werden die neun Begleitschiffe der HMS Queen Elizabeth hin noch hinbekommt:die Zerstörer HMS Defender und HMS Diamond, die Anti-U-Boot-Fregatten HMS Kent und HMS Richmond, die RFA Fort Victoria und RFA Tidespring der Royal Fleet Auxiliary, die niederländische Fregatte HNLMS Evertsen und der Zerstörer USS The Sullivans.


US-Außenministerium und US-Verteidigungsministerium: Aufrechterhaltung der "internationalen regelbasierten Ordnung"

Das Außenministerium sagte, die Vereinigten Staaten,die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs die so genannte"internationale regelbasierte Ordnung"im Pazifik aufrechterhalten haben,"sind verpflichtet, einen freien und offenen Indopazifik aufrechtzuerhalten, in dem alle Nationen, ob groß oder klein, in ihrer Souveränität sicher sind und in der Lage sind, Wirtschaftswachstum im Einklang mit dem Völkerrecht und den Grundsätzen des fairen Wettbewerbs zu verfolgen". Im Jahr 2019 schrieb das US-Verteidigungsministerium in seinem Strategiedokument, dass die indopazifische Region die folgenreichste Region für Amerikas Zukunft ist.



    

Admiral Phil Davidson sagte am 3. April0, als er das Kommando über das massive US-Indo-Pazifik-Kommando aufgab:

“Make no mistake, the Communist Party of China seeks to supplant the idea of a free and open international order with a new order — one with Chinese characteristics — where Chinese national power is more important than international law”…Davidson added that strategic competition in the Indo-Pacific “is not between two nations, it is a contest between liberty — the fundamental idea behind a free and open Indo-Pacific — and authoritarianism, the absence of liberty.”

China Responds: U.S. Deliberately Initiated Dangerous Circumstances between Chinese and U.S. military aircraft and vessels

On May 27, 2021 at a China Ministry of National Defense press conference, Senior Colonel Tan Kefei said America keeps “stepping up military deployments in the Asian Pacific region, frequently conducts close-in reconnaissance against China, and even deliberately initiates dangerous circumstances between Chinese and U.S. military aircraft and vessels.” He added that a strategy emphasizing military presence and military competition “will only heighten regional tensions and undermine world peace and stability. No strategy should instigate countries to establish selective and exclusive military alliances, or to create a ‘New Cold War’ of confrontational blocs.” In relation to Taiwan, Tan said, “there is only one China in the world, and Taiwan is an integral part of China,” and that currently China-Australia relations “face serious difficulties.”


G7 and the Quad Call for No change In Status Quo On Taiwan

The Group of Seven, or G7, made up of leaders from Canada, France, Germany, Italy, Japan, the United Kingdom and United States, said on June 13 that, “We underscore the importance of peace and stability across the Taiwan Strait,” adding that “we remain seriously concerned about the situation in the East and South China Seas and strongly oppose any unilateral attempts to change the status quo and increase tensions.”


Three months earlier, on March 12, the first-ever leaders meeting of the Quadrilateral Security Dialogue, or Quad-the United States, Japan, Australia and India- issued a statement saying the nations are “united in a shared vision for the free and open Indo-Pacific…We support the rule of law, freedom of navigation and overflight, peaceful resolution of disputes, democratic values and territorial integrity.”


Largest Land War Maneuvers in Region

The largest land war practice in the region, the U.S.-Australian war maneuvers Talisman Sabre 2021 began in June in Australia. Scaled down from 30,000 due to COVID, over 17,000 military personnel from the United States, Canada, Japan, Republic of Korea, New Zealand, and the United Kingdom will conduct war maneuvers including combined Special Forces operations, parachute drops combined Special Forces operations, parachute drops, amphibious (marine) landings, land force maneuvers, urban and air operations and the coordinated firing of live ammunition from late June until mid-August. France, India and Indonesia will participate as observer nations. The U.S.-Australian hypersonic weapon, capable of flying at speeds greater than five times the speed of sound (Mach 5), may be tested during Talisman Sabre 2021 at the Australian rocket range near the town of Woomer, South Australia.














Allein in einem Monat, Juni 2021, nahmen die Streitkräfte des US-IndoPacific Command an über 35 Kriegsmanövern mit anderen Ländern teil. Lesen Sie hiermehr über die Kriegsvorbereitungen mit diesen Ländern .


Ann Wright diente 29 Jahre in der US Army / Army Reserve und ging als Colonel in den Ruhestand. Sie war auch eine US-Diplomatin und diente in US-Botschaften in Nicaragua, Grenada, Somalia, Usbekistan, Kirgisistan, Sierra Leone, Mikronesien, Afghanistan und der Mongolei. Sie trat im März 2003 aus der US-Regierung zurück, um sich gegen den US-Krieg gegen den Irak zu. Sie ist Co-Autorin von "Dissent: Voices of Conscience".

Teile die Liebe

Info: https://unac.notowar.net/2021/07/03/increasing-pressure-on-china-the-pacific-is-crowded-with-military-ships-and-war-planes
11.08.2021

Corona: Die Impfung und das Bauchgefühl

ndr.de, Stand: 10.08.2021 05:00 Uhr, von Christian Schepsmeier

(3:59 Minuten-Video verfügbar bis 09.11.2021 19:30) / Emotionen spielen bei der Entscheidung für oder gegen das Impfen oft eine große Rolle. Die Gesprächsführungsmethode "Shared Decision Making" soll dazu beitragen, eine rationale Entscheidung zu treffen.


Zitat: Jason darf seine Oma nicht mehr besuchen: "Sie wollte, dass ich mich impfen lasse, aber ich habe es noch nicht gemacht", erzählt der junge Mann mit den dunklen Locken, mit einer Miene zwischen Lächeln und Bedauern, "das gab Streit in der Familie." Er habe Angst vor Nebenwirkungen gehabt, sich nicht entscheiden können. Jason erzählt das bei unserer Umfrage unter Passanten in der Kieler Fußgängerzone. Thema: Welche Gefühle löst die Entscheidung für oder gegen eine Impfung bei den Menschen aus?


Von Angst spricht nicht nur Jason, sondern kurz danach auch ein älterer Herr. Bei ihm war es aber nicht die Angst vor der Impfung, sondern die Angst vor einer Ansteckung. Diese Angst sei jetzt, nach seiner Impfung, von einem Gefühl der Sicherheit abgelöst worden. Bei manchen ist es Angst, bei anderen Freude über die Impfung und manchmal stoßen wir auch auf Wut und Ärger. Bei Ole Fricke ist es der Ärger über Impfgegner: "Das kann ja nicht angehen, dass die das nicht machen. Da brauchen wir eine Pflicht. Alle impfen. Fertig."

Entscheidungen jenseits von Angst und Autorität fällen

Die Umfrage ist nicht repräsentativ, aber sie passt zu Beobachtungen des Psychologen Friedemann Geiger vom UKSH: Die Frage, ob sich jemand impfen lassen will oder soll, könne eine ganze Bandbreite von Gefühlen wecken. "Wenn sich jemand zum Beispiel gedrängt fühlt, sich impfen zu lassen, empfindet er das vielleicht als Übergriffigkeit, und ist dann möglicherweise grundsätzlich dagegen", sagt Geiger, "und jemand anderes lässt seine Entscheidung eher von der Angst leiten." Zum Beispiel von der Angst, krank zu werden, oder von der Angst vor Nebenwirkungen.


Geiger arbeitet am "Nationalen Kompetenzzentrum Shared Decision Making" am UKSH. Er und sein Team wollen unter anderem dabei helfen, medizinische Entscheidungen - wie die Entscheidung für oder gegen die Corona-Impfung - nicht nur von Gefühlen und Affekten abhängig zu machen. Aber eben auch nicht nur von der Autorität einer Ärztin, eines Arztes oder einer staatlichen Institution. "Wir wollen, dass Menschen entscheiden, was zu ihnen passt", sagt Geiger, "wir gehen ergebnisoffen in das Gespräch. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine wirklich fundierte Entscheidung getroffen wird."


VIDEO: Geiger: Darum ist das Impfen so eine schwierige Entscheidung (3 Min)

Nutzen und Risiken abwägen

Shared Decision Making, gemeinsame Entscheidungsfindung, so heißt das im Jargon der Gesundheitsberufe. Dabei verheimlichen Friedemann Geiger und seine Kollegen ihre persönliche Meinung nicht. Der Psychologe selbst sieht bei einer Corona-Impfung viel mehr Nutzen als mögliche Risiken. Diese Meinung ist aber eben nicht das erste, was er dem Gegenüber auftischt: "Was ich persönlich denke, spielt erstmal keine Rolle." Stattdessen werde besprochen, welche Risiken und welchen möglichen Nutzen es gebe - um dann abzuwägen: "Die Entscheidung für oder gegen die Behandlung trifft dann wirklich derjenige, den sie betrifft", sagt Geiger. Inzwischen werden alle Ärztinnen und Ärzte am UKSH in dieser Form der Gesprächsführung geschult - egal, ob es um Krebs geht oder um Corona.

Wenn Druck zur Lüge führt

Solche Gespräche auf Augenhöhe sind etwas, was in der Kieler Fußgängerzone einige Menschen vermissen. "Ich möchte mich nicht impfen lassen, aber mittlerweile fühle ich mich fast genötigt", sagt zum Beispiel Jana Müller. Sie bekomme immer wieder zu hören, dass sie die Impfung machen müsse - häufig verbunden mit dem Hinweis, sie solle doch an ihre Mitmenschen denken: "Aber in erster Linie geht es doch um mich, und ich möchte es nicht. Für mich ist es noch nicht gut genug erforscht. Vielleicht mache ich es später." Bis dahin versuche sie eine neue Strategie im Umgang mit aufdringlichen Impfbefürwortern: "Mittlerweile bin ich an dem Punkt, dass ich sage: 'Ich bin geimpft', um nicht immer wieder dieselben Gespräche zu führen."

Auch bei Oliver Kluschke ist es nicht so einfach mit dem Thema Impfen: "Ich bin damit groß geworden, dass meine Eltern mich nicht haben impfen lassen", erzählt der Student, "aber bei Corona ist es für mich schwierig zu entscheiden. Ich habe mich vor allem aus Unwissenheit noch nicht geimpft, und weil es mich alles genervt hat. Wahrscheinlich habe ich mich einfach zu wenig mit der Frage beschäftigt, was dafür spricht und was dagegen."


Prof. Jan Rupp vom UKSH Klinik für Infektiologie .  3 Min

Impfungen für Schüler - Die Gesellschaft ist gespalten Laut Virologe Jan Rupp lenke die Diskussion davon ab, dass mit Impfungen im Erwachsenenalter die Pandemie gestoppt werden könne.

Ziel: Entscheidungen treffen, die bestmöglich zum Menschen passen

Wenn jemand wie Oliver Kluschke zu einem Gespräch nach dem Prinzip des Shared Decision Making eingeladen werden würde, dann würde ihm zuerst gesagt werden, dass eine wichtige medizinische Entscheidung ansteht. Im Anschluss würde das Für und Wider abgewogen werden. Es würde um rein körperliche Wirkungen und Nebenwirkungen und die Frage gehen, welche Auswirkungen eine Impfung oder die Entscheidung gegen eine Impfung auf das soziale Leben haben kann. Am Ende würde Oliver Kluschke eine Entscheidung fällen, und zwar aus eigenem Antrieb heraus und nach eigener Abwägung.


Eine ganz andere Strategie wäre politischer Druck, um möglichst viele Impfungen durchzusetzen. Psychologe Friedemann Geiger sagt dazu: "Wenn die Regierung entscheidet, in Restaurants dürfen nur noch Geimpfte rein, dann ist das für manche der Grund, sich impfen zu lassen. Für andere mag das aber der Beweis sein, dass die Regierung sie zu etwas zwingen will." Eine Impfpflicht wäre in jedem Fall eine politische Entscheidung, die Shared Decision Making als Entscheidungshilfe für die Impffrage unmöglich machen würde, sagt Geiger. "Was wir erreichen wollen, ist, in der Impfentscheidung, aber auch in allen anderen Entscheidungen, dass Menschen Therapieentscheidungen treffen, die bestmöglich zu ihnen und ihren Lebensumständen passen."

Jason, der junge Mann aus der Fußgängerzone, braucht übrigens keinen weiteren Druck. Er will sich nun bald impfen lassen, nachdem er sich mit Risiken und Nebenwirkungen auseinandergesetzt hat. Aus mehreren Gründen: Weil er glaubt, dass es für die Gesellschaft wichtig ist, weil er sich selbst mehr Freiheiten erhofft und weil er seine Oma wieder besuchen will.


Info:  https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/coronavirus/Corona-Die-Impfung-und-das-Bauchgefuehl,impfen646.html

11.08.2021

Fragebogen zur Partizipativen Entscheidungsfindung

patient-als-partner.de

Der Fragebogen zur Partizipativen Entscheidungsfindung wurde theoriegeleitet entwickelt und erhebt das Ausmaß, in dem Patienten am Prozess der Entscheidungsfindung beteiligt werden aus Sicht des Patienten (Patientenversion PEF-FB-9) und aus Sicht des Arztes (Arztversion PEF-FB-Doc). Der Fragebogen wurde zur Anwendung in Forschung und klinischer Praxis entwickelt. Beide Versionen können ebenfalls zur Evaluation und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen eingesetzt werden. Die Fragebögen sollten nur bei präferenzsensitiven Entscheidungen einge-setzt werden - also bei Erkrankungsbildern, bei denen es mehrere Behandlungsmöglichkeiten gibt.   Bei Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an Stefan Zeh (s.zeh@uke.de).


                             Downloads                                &                       Publikationen

DeutschPEF-FB-9 deutsch
PEF-FB-9-Doc deutsch
Scholl et al., 2011

Scholl et al, 2015
Kriston et al., 2012
Scholl et al., 2012
Kriston et al., 2010


Info: http://www.patient-als-partner.de/index.php?article_id=20&clang=1

11.08.2021

Leere Symbolpolitik

Leserbrief an Hildesheimer Allgemeine Zeitung, von Alfred Müller Hildesheim, vom 10.8.2021 

Der Weltklimarat (IPCC) zeigt auf, was die Eingeweihten schon lange wussten: Die Menschheit schwebt aufgrund der raschen Zunahme der Erderwärmung in Lebensgefahr, und nur über einen radikalen Kurswechsel in der Klimaschutzpolitik können die dramatischen Folgen der Klimakatastrophen eingeschränkt werden. Klimaschutz ist Menschenschutz betonen die Grünen, doch was sie an Rettungsmaßnahmen empfehlen, versackt im Getriebe der kapitalistischen Marktwirtschaft. 


Zitat: Wer das Klima schützen will, kommt nicht an einem ökonomischen Systemwechsel und einem wirtschaftlichen Nullwachstum vorbei. Beide Faktoren, die kapitalistische Wirtschaft und das mit ihr verbundene Wirtschaftswachstum, sind die Hauptkräfte, die die Erderwärmung und die daraus resultierenden Klimakatastrophen vorantreiben. Aufgrund der Systemzwänge stoßen die Klimaziele an ihre Grenzen. Weder der Markt noch der Staat können innerhalb einer Profitwirtschaft die Treibhausgase auf das erforderliche Maß reduzieren. Innerhalb des kapitalistischen Getriebes zählen nur der Profit, die Wettbewerbsfähigkeit und die Expansion und alles was, wie die erneuerbaren Energien, zu teuer und daher unprofitabel ist, wird gemieden. Wer, wie die Grünen, den Klimaschutz anstrebt, aber die Hauptverursacher, das kapitalistische System und sein Wirtschaftswachstum, erhalten will, betreibt nur Lippenbekenntnisse und keine ernsthafte Klimapolitik. Zwar zählt jede Anstrengung gegen den Klimawandel. Doch innerhalb des Kapitalismus werden sie im alltäglichen Profitgeschäft zerrieben. So bewirkt ein sinkender Fleischkonsum sinkende Fleischpreise. Diese regen weltweit erneut den Fleischkonsum an und heben die gewünschte Klimaschutzmaßnahme wieder auf. Trotz aller Appelle steigt global der Fleischkonsum, weil der Marktmechanismus die gewünschten Klimaziele außer Kraft setzt. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens voll zu erfüllen, müssen bis 2030 die globalen Nettoemissionen von Treibhausgasen halbiert werden. Eine Halbierung innerhalb der nächsten neun Jahre ist trotz großartiger Klimaziele im Kapitalismus nicht zu erreichen. 


Die Grünen setzen in ihrer Klimapolitik auf höhere CO2-Preise, auf den grünen Wasserstoff, auf einen schnelleren Ausbau von Wind- und Solarenergie, auf den E-Verkehr, auf die Einrichtung eines Klimaschutzministeriums mit Vetorecht. Zugleich wollen sie den betroffenen Unternehmen mit Klimaschutzhilfen unter die Arme greifen. 


Doch das Vetorecht des geplanten Klimaschutzministeriums ist verfassungswidrig. Der E-Autoverkehr hat insgesamt eine negative Ökobilanz. Die Erhöhung der CO2-Preise senkt nicht oder nur geringfügig die Treibhausgase. Es fehlen Alternativen, die erneuerbaren Energien sind genauso teuer oder noch teurer und beim Emissionshandel sprudeln die Treibhausgase lustig weiter. Der grüne Wasserstoffeinsatz scheitert an der fehlenden Profitabilität. Neue Technologien führen im Einzelfall zur CO2- Reduktion, bewirken aber insgesamt, wie bei beim LKW- und PKW-Verkehr, keine Senkung des CO2- Ausstoßes (auch Rebound-Effekt genannt). Das gewünschte grüne Wirtschaftswachstum ist nur Etikettenschwindel. Es treibt die Treibhausgase weiter voran und damit die Klimakatastrophen. Auch grüne marktorientierte Unternehmen sind eine Illusion. Im harten Verdrängungswettbewerb um Marktanteile und Gewinn bleibt der betriebliche Klimaschutz trotz staatlicher Hilfen auf der Strecke. 


Unterm Strich verschleiern die systemkonformen Empfehlungen die eigentlichen Ursachen der Erderwärmung. Ihre markt-, wachstums- und technologieorientierten Maßnahmen sind völlig unzureichend und bleiben ohne große Lenkungswirkung. Sie sind leere Versprechungen und nichts weiter als Beruhigungspillen für die Bevölkerung. 


Es ist nötig, das Ruder herumzureißen. Wer, wie Annalena Baerbock, klimapolitisch mutig vorangehen will, ist aufgefordert, sich vom Kapitalismus zu trennen und jenseits von Profit und Wachstum eine klimafreundliche Gesellschaft aufzubauen. Dies erfordert den Mut, Privilegien und Besitzstände der herrschenden Kaitaleigner aufzuheben. Noch haben wir es in der Hand, schlimmeres zu verhindern. Aber ohne ein Systemwechsel gelingt uns kein Klima- und damit auch kein Menschenschutz. 

11.08.2021

UN-Welternährungsgipfel: Hier entwickeln multinationale Konzerne unsere Lebensmittel und kontrollieren unsere Ernährung

pressenza.com, 10.08.21 - Navdanya International, Dieser Artikel ist auch auf Englisch

FranzösischItalienisch  verfügbar 

Zur Vorbereitung des UN-Gipfels zu Ernährungssystemen (UNFSS), im September in New York fand Ende Juli 2021 in Rom ein Vorgipfeltreffen statt. Wie schon befürchtet, lief es in die falsche Richtung. Viele Mitglieder der Zivilgesellschaft sowie frühere und derzeitige Berichterstatter für das Recht auf Nahrung haben angeprangert, dass dieser Gipfel nur ein weiteres Instrument wäre, um die Kontrolle der Konzerne über Lebensmittel und Landwirtschaft noch zu verstärken und gleichzeitig zu versuchen, die Rolle der Zivilgesellschaft in der globalen Ernährungspolitik zu beschneiden.


Zitat: Der UN-Gipfel zu Ernährungssystemen wurde 2019 von UN-Generalsekretär Antonio Guterres als Teil der Maßnahmen des Jahrzehnts zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele 2030 angekündigt. Die Ankündigung folgte auf die Bildung einer strategischen Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen und dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Dabei handelt es sich beim Weltwirtschaftsforum um ein privates Gremium, das sich aus über tausend der größten und einflussreichsten multinationalen Unternehmen zusammensetzt. Die anschließende Ernennung von Dr. Agnes Kalibata zur UN-Sondergesandten für den Gipfel bestätigt nur die pessimistischsten Erwartungen.

Dr. Agnes Kalibata ist die Präsidentin von AGRA, dem Programm von Bill Gates zur Förderung der gescheiterten Grünen Revolution in Afrika, d. h. zur Förderung von gentechnisch verändertem Saatgut, Monokulturen, Agrochemikalien, Biotechnologien und der freien Marktwirtschaft.


Dieses Programm wird jetzt, nachdem es zuvor bereits in der ganzen Welt zahllose Schäden angerichtet und soziale und ökologische Krisen verursacht hat, im Rahmen der „neuen“ Lösungsinitiative nach Afrika exportiert.


Ein weiteres Beispiel für diese gravierenden Interessenkonflikte ist die Teilnahme von Sean de Cleene, dem aktuellen Leiter der „Future of Food Initiative“ des WEF. Davor war er Vizepräsident von AGRA sowie Vizepräsident für globale Initiativen, Strategie und Geschäftsentwicklung bei Yara, einem der weltweit größten Unternehmen für chemische Düngemittel.


Deutlicher könnte die Botschaft nicht sein. Der Vorbereitungsgipfel in Rom und der Gipfel in New York finden unter der strengen direkten Kontrolle der multinationalen Konzerne statt. Sie, die Herrscher über die Lebensmittel, haben die Kontrolle darüber und wollen sie auch behalten. Und wenn sie schließlich von einem „Wandel“ sprechen, werden sie diesen auf ihre Weise gestalten und uns davon überzeugen, dass ihre Lösungen ökologisch genug sind, um das derzeitige Interessensystem zu erhalten.


Denn da gibt es viele „Lösungen“, sei es die nächste Generation von GVO, sein es noch mehr Pestizide, künstliches Fleisch, Geoengineering, Präzisionslandwirtschaft und Datenerfassung.

Diese „Game-Changer“ Lösungen sollen das Versagen des industriellen Lebensmittelsystems beheben. Gleichzeitig sind sie sehr profitabel für dieselben multinationalen Unternehmen, die dieses Versagen überhaupt erst verursacht haben. Kurz gesagt, das System darf nicht geändert werden, und seine Logik bleibt dieselbe. Private Interessen dürfen nicht untergraben werden, sondern im Gegenteil –sie müssen sogar mit öffentlichen Mitteln unterstützt werden.


Dieselbe Rhetorik, dieselben Interessen und dieselben Misserfolge

Das erklärte Ziel der Vereinten Nationen besteht darin, bis zum Jahr 2030 den Hunger in der Welt zu beenden. Ein lobenswertes Ziel, aber auch eine tragische Ironie, angesichts dessen, dass dieser Slogan auch von der Grünen Revolution verwendet wurde. Diese grüne Revolution verfehlte nicht nur ihr Ziel, sondern verursachte auch jede Menge negativer externer Effekte. Im Juli 2021 bestätigte der Bericht der Sonderorganisationen der Vereinten Nationen für Ernährungssicherheit (SOFI) den bereits in den Vorjahren verzeichneten negativen Trend, der durch die Covid 19 Pandemie noch verschärft wurde: 9,9 % der Weltbevölkerung (720-811 Millionen Menschen) litten im Jahr 2020 an Hunger, 1,5 % mehr als im Jahr 2019. Im gleichen Jahr hatte jeder dritte Mensch keinen Zugang zu ausreichender Nahrung: Das sind 2,37 Milliarden Menschen, 320 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Bekämpfung des Hungers in der Welt, die letzte der hochtrabenden Ausreden der multinationalen Konzerne und der mit ihnen verschworenen Regierungen, ist nun bereits seit geraumer Zeit jämmerlich gescheitert.

Überhaupt nicht angesprochen wird dabei, dass das industrielle Lebensmittelsystem nicht nur keines seiner Ziele erreichen kann, sondern obendrein auch noch verheerende Auswirkungen auf die Ökosysteme, die Gesundheit, die lokale Wirtschaft und die Gemeinden hat. Stattdessen werden durch die Produktion riesiger Mengen „billiger“, extrem verarbeiteter Lebensmittel zahlreiche versteckte Kosten ausgelagert, insbesondere damit zusammenhängende gesundheitsrelevante Kosten. Während diese Kosten weiterhin vom Steuerzahler getragen werden, weigern sich die multinationalen Konzerne, die Verantwortung für die Schäden zu übernehmen, die sie durch Mangelernährung, Pestizide und chronische Krankheiten verursachen.


Die neoliberale Ideologie der Agrarindustrie hat durch die Auferlegung von Freihandelsverträgen zur Deregulierung strategischer Sektoren und zum Abbau des Arbeitnehmer- und Umweltschutzes auch entscheidend zur Zunahme klimaschädlicher Emissionen, zur Verseuchung von Böden und Grundwasser sowie zum Anstieg der Müllberge beigetragen. Gleichzeitig hat sie die Waldvernichtung und den Landraub auf Kosten der Landwirte weiter angeheizt. Auf diese Weise werden wirtschaftliche, soziale und kulturelle Krisen genährt. Doch gerade deshalb, weil die bisher erzielten Ergebnisse ausgesprochen peinlich sind, muss das System heute mehr denn je geschützt werden.


Aber wenn dieses Lebensmittelsystem seine Hegemonie auf den Märkten weiter vorantreibt, was passiert dann mit all den bedrängten alternativen Systemen, die auf Agrarökologie, Biodiversität und dem Einklang mit der Erde basieren? 70 % der Nahrungsmittel werden immer noch von kleinen und mittleren Landwirten erzeugt, die nicht mehr als 25 % der Ressourcen nutzen. Das von der UNFSS vorgeschlagene herrschende System marginalisiert sie: Einen Wandel ermöglichen sie definitiv nur, wenn er auf ihre Weise geschieht.


Handlungsbereich 1: Unsichere Lebensmittel bringen sichere Gewinne

Zu den Schlüsselvorschlägen der UNFSS gehört die Fokussierung auf „nachhaltige“ Ernährung als Lösung für Klimawandel und Unterernährung. Hinter dem Gerede über eine Notwendigkeit eines globalen Ernährungswandels stehen die Konzernaktionäre. Sie haben den UNFSS gekapert und damit ein trojanisches Pferd für industrielle, extrem verarbeitete Fake-Nahrungsmittel geschaffen. Mit ihnen kann man zwar hohe Gewinne erzielen, aber sie sind die falsche Antwort auf für die Forderungen der Menschen nach einer nachhaltigeren Zukunft. Die Bedeutung lokaler, ökologischer Lebensmittelsysteme für eine echte Umgestaltung der Lebensmittelsysteme wird dabei völlig ignoriert.


Besonders deutlich wird diese Tendenz im ersten und zweiten Handlungsbereich des Gipfels. Handlungsbereich 1, „Sicherstellung des Zugangs zu sicheren und nahrhaften Lebensmitteln für alle“, fördert in großem Maßstab die Anreicherung von Lebensmitteln als Lösung für die Unterernährung. Bei der Anreicherung von Lebensmitteln werden einige Nährstoffe in bestimmten Pflanzen erhöht, entweder durch konventionelle Pflanzenzucht oder durch Biotechnologie und genetische Manipulation. Dabei wird die Rolle eines einzelnen Nährstoffs aus dem riesigen Netz der biologischen Vielfalt isoliert, synthetisiert und eine neue Saatgutsorte geschaffen, die dann vermarktet und verkauft wird. Während diese Technologie im Handlungsbereich als unerlässlich beschrieben wird, „um den Mangel an essentiellen Vitaminen und Mineralien in der täglichen Ernährung gefährdeter Bevölkerungsgruppen zu beheben“, führt sie zu einem konzernbasierten Ansatz, der die Fähigkeit der Gemeinschaften untergräbt, ihre lokalen Lebensmittelsysteme auf der Grundlage ihres kulturellen und traditionellen Wissens und ihrer Präferenzen zu stärken.


Ein Beispiel dafür ist der Goldene Reis, der so verändert wurde, dass er jetzt Beta-Carotin enthält, um angeblich einem Vitamin-A-Mangel vorzubeugen, obwohl die FDA feststellte, dass die vorhandenen Mengen keinen nachweisbaren Nutzen für die Ernährung haben. Die Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) hat bisher 28 Millionen US-Dollar zur Finanzierung von Golden Rice zur Verfügung gestellt. Der Reis wurde in direkter Partnerschaft auch mit der ebenfalls von der BMGF gegründeten und finanzierten Organisation, der Global Alliance for Improved Nutrition (GAIN) finanziert. Biofortifikation und technologische Lösungen verstärken also die Abhängigkeit von einigen wenigen Grundnahrungsmitteln oder einzelnen Zusatzstoffen und ignorieren damit die zentrale Rolle der biologischen Vielfalt in der Ernährung. Die im Handlungsbereich erwähnte Jod-Anreicherung im Salz zur Bekämpfung von Jodmangel als Beispiel für die Wunder der Anreicherung verschleiert die Profitorientierung bei der Entwicklung neuer Arten von GVO-Pflanzen und fragt nicht danach, warum Lebensmittel überhaupt angereichert werden müssen. Nährstoffe wirken selten isoliert, wie das Beispiel der traditionellen Mittelmeerernährung zeigt, die als bewährter Schutz gegen verschiedene Krankheiten und Mangelernährung gepriesen wird. Es wurde aber auch festgestellt, dass kein einzelner Bestandteil oder Nährstoff dieser Ernährung für sich genommen eine nachweisbare Schutzwirkung hat. Somit ignoriert die Biofortifikation direkt die Bedeutung der biologischen Vielfalt in der Ernährung als die praktischste Lösung für die Mangelernährung. Letzten Endes löst die bloße Ergänzung eines Nährstoffs nicht das Problem der allgemeinen Mangelernährung. Und es löst erst recht nicht die Frage, warum der Nährstoffgehalt von Pflanzen und Lebensmitteln überhaupt gesunken ist. Hier geht es nur um eine oberflächliche Lösung für das eigentliche Problem der weltweiten Mangelernährung.


Handlungsbereich 1, der die Bedeutung der Lebensmittelsicherheit hervorhebt, ignoriert außerdem das große Gesundheitsrisiko und die Nicht-Nachhaltigkeit, die von toxischen Rückständen in Lebensmitteln ausgehen und wie sie Krankheiten verursachen. Das von führenden Gesundheitsexperten und Ökologen verfasste Navdanya International Manifesto on Food for Health (Internationales Navdanya-Manifest über Lebensmittel für die Gesundheit) hat Giftstoffe als eine der Hauptursachen für Erkrankungen identifiziert. Die industrielle Landwirtschaft und die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln haben unsere Gesundheit und unsere Ernährung beeinträchtigt. Sie haben dem Lebensmittelsystem Nährstoffe entzogen, die der menschlichen Gesundheit dienen und sie haben über die gesamte Lebensmittelkette – von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zum Vertrieb – Chemikalien und Schadstoffe hinzugefügt.


Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der argentinischen Organisation Naturaleza de Derechos belegt, dass in vielen Obst- und Gemüsesorten, welche für den internationalen Markt und für den internen Verbrauch bestimmt sind, große Mengen von Pestizidrückständen gefunden wurden, die in der EU wegen ihrer gesundheitlichen Schädlichkeit verboten sind. Agrotoxine sind bekanntlich krebserregend. Sie stören die menschlichen Hormone, hemmen die Cholinesterase und ihre synergetischen Wirkungen sind noch unbekannt.


Die chronische Exposition gegenüber Pestiziden und die sich daraus ergebenden Risiken für die menschliche Gesundheit können selbst bei minimalen Dosen persistente und bioakkumulative Auswirkungen haben. Pestizide wirken sich nicht nur negativ auf die Lebewesen aus, für die sie geschaffen wurden, sondern auf das gesamte Ökosystem und die menschliche Gesundheit. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren ist das von der UNFSS behandelte Problem der Lebensmittelsicherheit bestenfalls nur eng gefasst. Es lässt die Rolle der Industriechemikalien und der industriellen Verarbeitung als direkte Bedrohung der menschlichen Gesundheit und der ökologischen Nachhaltigkeit völlig außer Acht.


Der Handlungsbereich 1 wird von GAIN geleitet. Als erstes Unternehmen führte es das Modell der öffentlich-privaten Partnerschaft durch, als es 2001 von Bill Gates gegründet wurde. Seitdem setzt sich GAIN mit Nachdruck für Unternehmenslösungen zur Bekämpfung von Unterernährung und Ernährungsunsicherheit ein und konzentriert sich dabei ausschließlich auf Programme wie Biofortifikation. GAIN hat vielfach die gleichen Geldgeber wie AGRA, z. B. die Rockefeller Foundation, BASF oder Unilever, und erhielt zwischen 2002 und 2014 nicht weniger als 251 Mio. USD von der Bill and Melinda Gates Foundation.


Handlungsbereich 2: Hochverarbeitete synthetische Lebensmittel, die mit patentierten Technologien hergestellt werden, um eine Steigerung der Proteinanteile zu erreichen, führen nur zu einer Steigerung der Profitrate

Handlungsbereich 2, „Umstellung auf nachhaltigen Konsum“, zielt auf die Förderung stark verarbeiteter künstlicher Tierprodukte auf Pflanzenbasis. Unter dem Deckmantel der „Proteinsteigerung“ lassen sich mit dieser angeblichen Lösung ganz einfach, biodiverse und lokale Ernährungsweisen durch synthetische Nahrungsmittel ersetzen. Solche Nahrungsmittel werden mit patentierten Technologien hergestellt, von denen Agrarkonzerne und Milliardäre profitieren. Mit pflanzlichen und algenbasierten Proteinen versucht man, den Geschmack und die Textur der tierischen Produkte zu imitieren. Das vereinfacht gemäß dem Handlungsbereich „sie in den Alltag zu integrieren, ohne dass man etwas Neues lernen oder sein Kochverhalten ändern muss, da sie problemlos in traditionellen Küchen verwendet werden können“. Eindeutig geht es hier darum, diese konzerneigenen Zutaten und Nahrungsmittel auf die Teller aller Menschen zu bringen. Den jeweils regional ansässigen und den indigenen Gemeinschaften, soll ihre eigene traditionelle und nachhaltige Ernährung geraubt werden. Wie Navdanya International aufgedeckt hat, basieren extrem verarbeitete gefälschte Lebensmittel auf Patenten, auf unsicheren und ungeprüften Methoden der synthetischen Biologie und dienen Biotech-Konzernen im Bündnis mit Agrargiganten zur Eroberung eines größeren Marktes.

Ganz zu schweigen davon, dass synthetische Lebensmittel nach wie vor auf einem industriellen Agrarmodell beruhen. Dabei werden Pflanzen in großem, industriellem Maßstab in Monokulturen angebaut, mit Pestiziden behandelt und häufig gentechnisch manipuliert. Diese Art der Lebensmittelproduktion trägt direkt dazu bei, dass die Tierwelt zerstört, Wasser und Böden verschmutzt und der Planet erwärmt wird. Da es sich um stark verarbeitete Produkte handelt, die giftige Chemikalien enthalten, haben die pflanzlichen Ersatzprodukte wahrscheinlich auch einige negative Langzeitfolgen für die Gesundheit. Sie liefern einfach nicht den Nährstoffbedarf, der von echten, vollwertigen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln gedeckt wird. Genau wie bei der Anreicherung von Lebensmitteln, bringt die einfache Zugabe von isolierten Proteinen, Vitaminen und Mineralien nicht die gleichen gesundheitlichen Vorteile mit sich, wie wenn diese Nährstoffe als ganze Lebensmittel aufgenommen werden. Darin sind bereits Tausende von synergetisch wirkenden Verbindungen enthalten.













EAT hat durch FrESH eine Partnerschaft mit der Junk-Food-Industrie und den großen Agrarunternehmen wie Bayer, BASF, Cargil, Pepsico und anderen.


Die EAT leitet den Handlungsbereich 2 des Gipfels. Sie trachtet auch danach, die globalen Ernährungsstrukturen nach privaten Interessen zu gestalten. Die Führung und der Vorstand von EAT sind mit dem Weltwirtschaftsforum verbunden. Zu ihren Partnern gehören Nestlé und Danone, beides führende Konzerne in der Globalisierung von extrem verarbeiteten Lebensmitteln. Die Empfehlungen, die sie im Handlungsbereich 2 vorschlagen, stammen direkt aus dem EAT-Lancet-Bericht „Food in the Anthropocene: the EAT-Lancet Commission on healthy diet from sustainable food systems“ . (Lebensmittel im Anthropozän: die EAT-Lancet-Kommission für gesunde Ernährung durch nachhaltige Lebensmittelsysteme) Im Bericht wird zwar versucht darzulegen, wie ein nachhaltiger Wandel der Lebensmittelstrukturen durch die Förderung „gesunder Ernährung“ erreicht werden könnte, er lässt aber die direkte Rolle der industriellen und chemischen Landwirtschaft bei der Schaffung nicht nachhaltiger und ungesunder Lebensmittelsysteme außer Acht. Und es wird nicht zugegeben, dass eine Umstellung auf gesunde Ernährung von einer Abkehr vom Paradigma der chemischen Landwirtschaft abhängt. Hierin liegt die Ursache für die Zerstörung der Böden, des Wassers, der biologischen Vielfalt und des Klimas auf unserem Planeten sowie für die Verbreitung chronischer Krankheiten. Stattdessen propagiert der Bericht die grundsätzlich nicht nachhaltige Idee der „nachhaltigen Intensivierung“ der derzeitigen Lebensmittelstrukturen und eine globale Verlagerung auf problematische „pflanzliche“ Alternativen. Dadurch werden die Rolle und die Verbindung von Grundnahrungsmitteln und globalisierten Lebensmittelmärkten verschleiert und es scheint, als ob absichtlich versucht wird, die Aufmerksamkeit von der Agrarökologie abzulenken.


Nahrhafte, biodiverse und vielfältige Ernährung: Mit Lebensmitteldemokratie gegen den Putsch der Konzerne

Während die Konzerne und ihre Partner diese falschen Lösungsansätze stillschweigend vorantreiben, um weiterhin eine Vielzahl von gescheiterten Modellen zu fördern, gibt ihnen die von der UNFSS zur Verfügung gestellte riesige Plattform nun die direkte Macht zur Gestaltung der globalen Lebensmittelsysteme. Durch die gezielte Umstellung auf den vom Weltwirtschaftsforum erfundenen „Multi-Stakeholder“-Ansatz und durch die Vermittlung einer scheinbaren Inklusivität haben die Unternehmen nun die Machtskala zu ihren Gunsten verschoben. Wie der Mechanismus der Zivilgesellschaft (Civil Society Mechanism, CSM) zeigt, verleiht ein solcher Ansatz einigen Auserwählten viel mehr Macht über die globale Lebensmittelpolitik, während der Rest zum Publikum degradiert wird. Damit werden alle Möglichkeiten der Rechenschaftspflicht und horizontaler Verhandlungen ausgelöscht.

Letztendlich sollen damit Machtstrukturen und gescheiterte Modelle so erhalten werden, wie sie sind.


Die UNFSS bietet nicht den Paradigmenwechsel und den dringend notwendigen ganzheitlichen Ansatz, um Ernährungssouveränität, Klimaresilienz und ein gerechteres Ernährungssystem zu erreichen. Im Gegenteil, sie hält die gleichen Machtstrukturen aufrecht und führt zu einer weiteren Kolonialisierung indigener Lebensmittel und Ernährungsweisen.

Es ist höchste Zeit, die Konzerne und alle unterstützenden Organisationen für ihr Handeln verantwortlich zu machen und sich für eine wirklich ökologische und nachhaltige biodiverse Ernährung einzusetzen, die lokale und indigene Gemeinschaften stärkt und nahrhafte und gesunde Lebensmittel produziert. Wir brauchen einen echten Wechsel zu einem agrarökologischen Paradigma, das die biologische und kulturelle Vielfalt, die lokale Lebensmittelwirtschaft und die Regeneration des Planeten als Kernpunkte für jede Art der Transformation der Lebensmittelsysteme berücksichtigt.


Graswurzelorganisationen auf der ganzen Welt bemühen sich um einen echten agrarökologischen Wandel, der die Nahrungssouveränität ins Zentrum stellt und die wichtige Rolle von Kleinbauern, Frauen und indigenen Völkern sowie regionale Lebensmittel für die Ernährungsstrukturen anerkennt. Als Reaktion auf die Konzernübernahme globaler Lebensmittelstrukturen haben die Graswurzelorganisationen einen Gegengipfel organisiert, um zu zeigen, wie Lebensmittelsysteme tatsächlich aussehen sollten.


Eine echte Transformation der Lebensmittelsysteme bedeutet, sich wieder auf ein agrarökologisches und biodiversitätsbasiertes Paradigma auszurichten, das auf den vielfältigen, unterschiedlichen und ökologischen Pfaden aufbaut, durch die sich die Lebensmittel- und Landwirtschaftssysteme in verschiedenen Kulturen über Jahrtausende hinweg entwickelt haben und sich auch in Zukunft weiterentwickeln können. Dabei wird berücksichtigt, wie sich traditionelle Ernährungs- und Wissenssysteme im Laufe der Jahrtausende entwickelt haben, und es werden bestimmte Agrarökosysteme und die damit gewachsenen Kulturen eingehend betrachtet. Ganz unmittelbar entwickelte sich daraus eine widerstandsfähige und nährstoffreiche biologische Vielfalt. Dabei wurde gezielt so gewirtschaftet, dass Ernährungsbedürfnisse sowie die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln zu allen Jahreszeiten gewährleistet waren, und zwar im Einklang mit der Erhaltung und Erneuerung des Ökosystems.

Es sind genau diese Systeme, mit denen die Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit eines gesunden Planeten für neue Generationen sichergestellt werden.


Der von der UNFSS eingeschlagene Weg der industriellen Lebensmittelsysteme führt uns weiter in Richtung Zusammenbruch des Planeten, unserer Gesundheit, unserer Wirtschaft und unserer Demokratie. Der ökologische und demokratische Weg, der von Kleinbauern, Gärtnern und lokal organisierten Lebensmittelgemeinschaften aufgezeigt wird, führt hingegen zur Regeneration unseres Planeten, unserer Böden, unserer biologischen Vielfalt, unserer ländlichen Wirtschaft, unserer Gesundheit und unserer Demokratie.

© Navdanya International 2021


Referenzen:

CSO Letter to UNSG on UN food systems summit, CSM4CFS, March 2020

The UN Food Systems Summit: How Not to Respond to the Urgency of Reform, Michael Fakhri, Hilal Elver and Olivier De Schutter, IPS News, March 2021

The State of Food Security and Nutrition in the World, FAO, 2021

Seeds of Sustenance & Freedom vs Seeds of Suicide & Surveillance, Navdanya, 2019

Earth Day Communiqué, Navdanya, Health of Mother Earth Foundation, Naturaleza De Derechos, 2020

Food for Health Manifesto, Navdanya International, 2019

The Corporate War Against The Planet, People and Democracy, Navdanya, 2016

Gates to a Global Empire, Navdanya International, 2020

Hungry for land: small farmers feed the world with less than a quarter of all farmland, GRAIN, 2014

Biofortified crops or biodiversity? The fight for genuine solutions to malnutrition is on, GRAIN, 2019

Shroff, R., Cortés, C.R. The Biodiversity Paradigm: Building Resilience for Human and Environmental Health. Development (2020). https://doi.org/10.1057/s41301-020-00260-2

Pesticide Residues in Foods in Argentina: Implications for the EU Mercosur Deal, Navdanya International and Naturaleza De Derechos, 2021

Bill Gates & His Fake Solutions to Climate Change, Navdanya International, 2021

A new report sustains unsustainable food systems, Dr Vandana Shiva, 2019

Hundreds of grassroots organizations to oppose the UN Food Systems Summit, CSM4CFS, July 2021

Opening Declaration of the Counter-Mobilization to Transform Corporate Food Systems, CSM4CFS, July 2021

The Future of our Daily Bread: Regeneration or Collapse, Navdanya, 2018

The Future of Food – Farming with Nature, Cultivating the Future, Navdanya International, 2019


Übersetzung: Regina Schwarz

 

Weiterer Artikel zum Thema: „Wer ernährt die Welt wirklich?“ vom 15.06.2021


https://www.csm4cfs.org/wp-content/uploads/2020/03/EN_CSO-Letter-to-UNSG-on-UN-food-systems-summit.pdf


Info: http://www.pressenza.net/?l=de&track=2021/08/un-welternaehrungsgipfel-hier-entwickeln-multinationale-konzerne-unsere-lebensmittel-und-kontrollieren-unsere-ernaehrung

11.08.2021

The US-Japanese Alliance Against China Risks World War By Christopher Black

akf-europe.org, 10. August 2021, Anti-ImperialismusAntikriegASEANAsienChina

Asia-Pacific Research, August 05, 2021


New Eastern Outlook 3 August 2021

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***




In 2003, when several lawyers, including myself, visited North Korea to learn more about socialism there, we were shown US Army documents captured in 1950 by the communist forces when they seized control of Seoul and overran the American Army headquarters. The documents confirmed that it was the US and its puppets in South Korea that invaded the north, not the other way round, with the objective of crushing the local communist forces and then attacking China. Their plan failed and ended in an American rout. But what did surprise me was the evidence in the documents that the Americans also had the help and advice of Japanese Army officers who had remained in Korea at the end of the war between the US and Japan that ended in 1945. Two growing empires went to war in the Pacific against each other but in the end the defeated and occupied Japanese soon joined the growing American empire in its drive for world domination and Korea was the first proof of their fealty to the US, a fealty tolerated not only because of their defeat but also because American capital and Japanese capital have the same interest; the subjugation and exploitation of China.


On July 6 the Japanese Deputy Prime Minister stated at a Liberal Democratic Party function, that if China acted to take control of Taiwan, as is its right to do since it is an integral part of China, then Japan would defend Taiwan, because such an action by China would represent an “existential threat to Japan.”


“If a major incident happened, it’s safe to say it would be related to a situation threatening the survival of Japan. If that is the case, Japan and the US must defend Taiwan together.” 


Why it would be an “existential threat to Japan” he did not explain.

That he spoke for the leadership of Japan is clear. That any interference in China’s actions in Taiwan would be an aggression against China and in violation of the Japanese Constitution that prohibits Japanese Self-Defence Forces from taking any offensive actions and a violation of the UN Charter is also clear.


In response China has stated time and again that it is prepared to defeat both the US and Japan if they try to interfere when China retakes control of Taiwan, which every action by the Americans and Taiwanese is provoking them to do. The Americans recognise that they do not have enough strength in the region to interfere alone and so have lured Britain, France, and Germany, as well as the ever-eager Australians, to send in naval forces to the South China Sea to support the American and Japanese plans. It is more than ironic to see four nations that were bitter enemies of Imperial Japan in World War II, now colluding with Japan to once again attack China and that Germany, an ally of Japan in the Second World War, once again is attempting to throw its weight around in the world. The Chinese have a long and bitter memory of the Japanese invasion and occupation of their lands in the 1930s and 40’s just as the Koreans have the same bitter memories of Japanese occupation.


But we realise now that the defeat of the fascists and militarists in Germany and Japan in 1945 was not their final defeat, for the governments who fought those two nations also had fascist elements within who hoped that the Nazis would crush communism in the USSR and the Japanese would do the same in China. Instead, the elements of world capital that supported or tolerated fascism and relied on imperialism to increase their profits quickly reorganised and, led by the far right in Washington, created the NATO military alliance to continue the assault on the USSR and now on Russia, China and other independent nations. They wear different clothes now, but use the same lies and techniques of propaganda as the Nazis and Japanese militarists as they prepare for another war against China and Russia.


On July 30 the Chinese government had to warn the British government and its naval task force, led by the new British aircraft carrier, Queen Elizabeth, to keep away from its territorial waters or face the consequences. Yet, at the same time the US and France conducted military exercise with dozens of US F22s and French Rafale aircraft near Hawaii as the French beef up their forces in Tahiti, while the Americans have dispersed their fleet of bombers and fighters including F35s from their big base on Guam, which the Chinese can destroy quickly, to smaller bases, making it more difficult for China to destroy those aircraft. This type of dispersal is usually seen in war settings, when war is on going or imminent.


At the same time the Germans announced that they will be sending a frigate to the South China Sea in support of the Americans and Japanese, while the Americans sent more ships into the Taiwan Strait this week. Some may see all this as sabre rattling. But that is a lot of sabres, and they are doing a lot more than just rattling them.


As Hans Rudiger Minow stated in German Foreign Policy,

“The intensification of western manoeuvres and their growing focus on combat missions, which are highly realistic under current circumstances, coincide with prognoses by high-ranking US military officials, predicting that a war between the United States and China is probable in the near future. For example, recently NATO’s former Supreme Allied Commander Europe (SACEUR), Ret. Adm. James G. Stavridis, was quoted with the prognosis that “our technology, network of allies and bases in the region, still overmatch China” – for now. However, “by the end of the decade – if not sooner” the People’s Republic “will be in a position” to “challenge the US” at least “in the South China Sea.” Recently Stavridis published a novel in which he depicted a fictional war erupting between the USA and China in 2034. In the meantime, he considers “we may not have until 2034 to prepare for this battle – it may come much sooner.” Some of his colleagues in the military are predicting that “it is not about 2034,” the Big War could come earlier – possibly even “2024 or 2026.”


But it is not China that is seeking a war. So who is pushing this insanity? The propaganda machines in the west, all part of the military-industrial complex, are legion. But one of the worst is the Hudson Institute, founded in 1961 by Herman Khan, formerly of the Rand Institute, who was famous for playing nuclear war games and theorising on the possibilities of using nuclear weapons in war. Its current leadership and membership include fascists like Mike Pompeo, Seth Cropsey and many others who served in various US government regimes or the US military establishment.


Seth Cropsey’s bio states,

“Cropsey began his career in government at the US Department of Defense as assistant to Secretary of Defense Caspar Weinberger and subsequently served as deputy undersecretary of the Navy in the Ronald Reagan and George H.W. Bush administrations, where he was responsible for the Navy’s position on efforts to reorganize DoD, development of the maritime strategy, the Navy’s academic institutions, naval special operations, and burden-sharing with NATO allies. In the Bush administration, Cropsey moved to the Office of the Secretary of Defense (OSD) to become acting assistant secretary, and then principal deputy assistant secretary of defense for special operations and low-intensity conflict. Cropsey served as a naval officer from 1985 to 2004.


“From 1982 to 1984, Cropsey directed the editorial policy of the Voice of America (VOA) on the solidarity movement in Poland, Soviet treatment of dissidents, and other issues. Returning to public diplomacy in 2002 as director of the US government’s International Broadcasting Bureau, Cropsey supervised the agency as successful efforts were undertaken to increase radio and television broadcasting to the Muslim world.” 


In other words he is a long time anti-socialist propagandist and war criminal.

Cropsey penned a recent article published in The Hill, a US right wing journal covering events in Washington entitled ,“Japan Signals An Opening for US in Countering China” in which he praised the statement by Taro Aso that Japan will support Taiwan in case of China acting to take control of its island, claimed that China seeks “world dominance” and predicted a war with the USA in the near future.


He further states that the Japanese have now made a “decisive shift” in foreign and military policy, dismisses the Japanese constitutional prohibition on Japanese offensive actions and calls for Japan to increase it military forces and support to “counter” China.

He wrote:

“Defending Taiwan is a difficult proposition. The PLA is at its strongest within the First Island Chain, particularly around Taiwan, given Beijing’s concentration of naval, air, and missile forces. To defend the island, the US and its allies would have to operate squarely within China’s missile range, jeopardizing the high-value capital assets upon which American combat power depends.

“However, Japan and the US both field significant submarine fleets — Japan’s small but quiet battery-powered boats are an effective counterpart to America’s larger nuclear-powered attack submarines. Submarines are immune to the missiles upon which the PLA would rely to gain sea and air control over Taiwan. If supported by a sufficient fast-boat mining effort, and a robust enough network of mobile ground-launched anti-ship and anti-air missiles, a Japanese-American submarine surge could defeat a PLA invasion of Taiwan, or at minimum prevent the fait accompli for which China hopes.


Given this strategic reality.”

He calls for more military exercises with the US and Japan, France, and Britain and their other allies to “prepare for war.” He then adds the lie that “preparing for war is essential to deterring it” when what he really means is that America is preparing for war in order to wage war.

The forces of peace and reason in the world must denounce these war preparations as a danger to the entire world for a war on China will bring in Russia and others, will lead to world war, to nuclear war and the end of humanity. We must denounce these criminals and demand the International Criminal Court prosecutor take action to warn the Americans, and indict the leaders of the US allies over which it has jurisdiction, their propagandists like Seth Cropsey, and all the rest who are conspiring to commit aggression, the supreme war crime, the final act of insanity, because it seems to me that is what war with China will be, the final act in the human drama. We wont have to wait for abrupt climate change to finish us off.


But the ICC says nothing about all this and the UN Security Council is rendered impotent. So who then is left to object, to say enough is enough, to hell with the criminals and their wars, except us, the people, But what can we the people do? Yes, protest, petition, write, shout, cry, join peace groups like the one I belong to, the Canadian Peace Congress, do anything you can but get up, stand up, as Bob Marley called for us to do, and as John Lennon demanded, Give Peace A Chance.

*

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Christopher Black is an international criminal lawyer based in Toronto. He is known for a number of high-profile war crimes cases and recently published his novel Beneath the Clouds. He writes essays on international law, politics and world events, especially for the online magazine “New Eastern Outlook”


Featured image is from NEO

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The original source of this article is New Eastern Outlook

Copyright © New Eastern Outlook, 2021

Coment:Dear CWG,

 

Here is an uber lucid article by Christopher Black on what  the PBCs (Psychopathic Barbarian Crusaders) truly want.

 

I’m aware that I might be unfair because the vast majority of Western people don’t qualify to be PBCs but unhappily, most of the western movers & shakers (either in a leadership position or being cowardly and ignorant sidekicks) qualify for such an inglorious denomination.

 

We are at a crossroad. Everyone in this group is perfectly aware of the geopolitical Damocles’ sword hanging on us all. It’s impossible for me anyway to be disconnected from geopolitics, the one guided by philosophy and ethics but also the Real Politik one because living in a fantasy world (un monde de bisounours, as they say in France or un monde de câlinours as we say in Quebec) never helped anybody living on Earth. But having principles and at the same time being aware of the ruts of the world is maybe the Middle Way.

 

First I want to remind the whole corpus of articles by Matthew Ehret-Kump on the eugenic roots & cybernetic goal of the shining Anglo-American Establishment also known as Uncle Schmuel. The cybernetic goal wants the subservient useful man-machine tool, depriving us precisely what is at the foundation of human glory, creative-inventive spontaneity often arising from a nurturing studious farniente and not from a press-ganged rush. The scamdemic happening now is part of that evil eugenic-cybernetic program. Not forgetting the Malthusian ideology of (false) scarcity because of oligarchical monopolization on existing ressources and stifling/smothering discoveries which benefits are to be distributed to all instead of being the privilege of a few. The Aristotelian mental blank slate doctrine also allowing the bizarre justification of population control by impregnating people with the “appropriate” programs and predictive programming, insidious mental conditioning/storytelling  that will frame them into a conceptual limited Overton window, thwarting imagination and inventivity provoking thus artificial scarcity because of a lack of new methods to produce energy (if those methods happened to be invented anyway, they would not be favored by the political oligarchical establishment)  & opening the way to holier-than-thou population reduction discourses. You most probably know Malthus was a pastor responsible to feed the poors of his parish and he was most bothered by the need to spend money in order to feed the needy ones of his times. I remind here all the articles by Michel Chossudovsky & Peter Koenig on Agenda 2030 & ID2020. And just to wrap up the “conspiracy theory”, I mention the Georgia Guidestones made 40 years ago giving the new 10 Commandments among which the cute advice to mankind not to be a cancer on the face of the Earth.

 

Well, being rather identified to the idea of having a creative life, I don’t see especially myself as a cancer on the face of the Earth; it’s also the feeling of all the distinguished members of this group, I suppose.

 

Wei Ling Chua sent us a paper on  games as mental opium. Opium numbs the mind and gives its effects through pre-cabled biological pathways. Drugs in all forms will artificially

stimulate the dopamine-mediated reward pathway but with tolerance and dependence depriving the addicted persons to get the same deep pleasure through a  much much healthier endeavor called personal & collective human adventure, i.e. education, discovery, inventivity & creativity.

 

This deep joy Confucius called  仁 (ren2); Mike Billington from the Lyndon Larouche movement translated 仁 as agapê, I proposed enthusiasm

(from Greek, meaning the divine within ). You can be enthusiast even if you don’t believe in God; but can someone deeply enthusiast be really an atheist even if he/she doesn’t acknowledge any religious institutional brand ? This question is worth pondering upon…

 

Hasta Luego ! Quan

 

https://www.asia-pacificresearch.com/us-japanese-alliance-against-china-risks-world-war/5630583


Info: http://akf-europe.org/the-us-japanese-alliance-against-china-risks-world-war-by-christopher-black

11.08.2021

Zum Feind erklärt   Debatte um Ostasienfahrt der Fregatte Bayern hält an. Beijing akzeptiert Berliner Beschwichtigungsversuche nicht. Einflussreiche Tageszeitung erklärt China zum Feind.

german-foreign-policy.com, 11. August 2021

BERLIN/BEIJING(Eigener Bericht) - Anhaltende Debatten begleiten die Entsendung der Fregatte Bayern nach Ostasien und ins Südchinesische Meer. Bereits seit Monaten üben außenpolitische Hardliner massive Kritik daran, dass die Fregatte bislang keine speziellen Provokationen gegen die Volksrepublik zusätzlich zur Durchquerung des Südchinesischen Meeres plant; gefordert wurden immer wieder das Eindringen in die Hoheitsgewässer von China beanspruchter Inseln oder das Abhalten gemeinsamer Manöver mit verbündeten Streitkräften. Dass eine direkte "Konfrontation offensichtlich vermieden" werde, gehe den "Verbündeten" Berlins "nicht weit genug", moniert eine Mitarbeiterin des Mercator Institute for China Studies (MERICS). Beijing fordert unterdessen im Hinblick auf den von Deutschland zur Beschwichtigung erbetenen Hafenbesuch der Fregatte in Shanghai, die Bundesregierung müsse sich entscheiden, ob sie die Kooperation oder einen heftigen Konflikt mit Beijing anstrebe. Während die Spannungen eskalieren, geht ein einflussreicher deutscher Leitkommentator über NATO-Sprachregelungen hinaus und erklärt China zum "Feind".


Zitat: Die deutsche Beschwichtigungsstrategie

Die Fregatte Bayern wird laut aktuellem Planungsstand auf zusätzliche Provokationen gegenüber China verzichten, wenn sie auf ihrer Rückfahrt aus Ostasien das Südchinesische Meer durchqueren wird. So soll sie weder die Taiwanstraße passieren noch gemeinsame Manöver mit Kriegsschiffen verbündeter Staaten abhalten. Auch ist, wie Marineinspekteur Kay-Achim Schönbach unlängst bestätigte, nicht vorgesehen, dass die "Bayern" in Zwölfmeilenzonen rings um umstrittene Inseln oder Atolle eindringt.[1] Kriegsschiffe der Vereinigten Staaten wie auch anderer westlicher Mächte tun das regelmäßig.[2] Laut Schönbach soll die deutsche Fregatte "die üblichen Handelsrouten benutzen". Ziel ist es offenkundig, Beijing zu beschwichtigen. Zum selben Zweck hat Berlin der chinesischen Marine einen Besuch bei der diesjährigen Kieler Woche im September angeboten und um einen Hafenbesuch der "Bayern" in Shanghai vor deren Einfahrt in das Südchinesische Meer ersucht. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer thematisierte die Fahrt am 6. Juli in einem Telefongespräch mit ihrem chinesischen Amtskollegen Wei Fenghe. Dabei betonte sie neben den üblichen Vorwürfen gegen Beijing "auch die Wichtigkeit eines Dialogs zwischen beiden Ländern", teilt das Bundesverteidigungsministerium mit.[3]


"Für China schwer zu akzeptieren"

Beijing allerdings ist nicht bereit, Berlins Beschwichtigungsversuche umstandslos zu akzeptieren. Man werde dem Hafenbesuch in Shanghai nicht zustimmen, wenn die Bundesregierung nicht vorab ihre widersprüchlichen Absichten kläre, teilte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums Anfang vergangener Woche mit.[4] In der Tat sticht der Widerspruch zwischen dem von der Bundesregierung gewünschten Hafenbesuch und dem - öffentlich lautstark verkündeten - Ziel ins Auge, mit der Ostasienfahrt der Fregatte Bayern demonstrativ gegen die Volksrepublik Position zu beziehen: Die Fahrt und ihr Ziel reihen sich in rasch zunehmende militärische Aktivitäten der USA, ihrer europäischen und ihrer regionalen Verbündeten nicht nur im Südchinesischen Meer, sondern auch im Indischen und im Pazifischen Ozean ein (german-foreign-policy.com berichtete [5]). In dieser Situation sei es "für China schwer zu akzeptieren", dass Deutschland "beide Seiten zufrieden stellen" wolle, urteilt Cui Hongjian, Leiter der Abteilung für Europastudien am China Institute of International Studies (CIIS); Berlins ambivalente Stellung werde sich kaum halten lassen.[6] China und Deutschland seien derzeit dabei, ihre grundlegenden Positionen auszutesten - dies nicht zuletzt auch mit Blick auf eine etwaige Verschärfung der Berliner Chinapolitik nach der Bundestagswahl.


"Nicht konfrontativ genug"

Auch mit Blick auf die künftige Bundesregierung machen Verfechter eines noch aggressiveren Kurses gegen China massiv Druck. Die Entsendung der Fregatte Bayern nach Ostasien und in das Südchinesische Meer sei "für Deutschland ... ein positiver Schritt", urteilt etwa Helena Legarda vom Mercator Institute for China Studies (MERICS) in Berlin. Legarda begründet dies so: "Es ist ein Schritt, der China auf keinen Fall gefällt."[7] Allerdings gingen die geplanten Operationen der Fregatte "für die Verbündeten ... nicht weit genug", äußert die MERICS-Mitarbeiterin; das liege daran, dass "Konfrontation offensichtlich vermieden wird". Aggressive Konfrontationen sind demnach erwünscht: "Wenn sich die Fregatte wie angekündigt an die üblichen Handelsrouten hält und keine 'Freedom of Navigation'-Operationen mit den Partnern durchführt, dann unterwirft sich Berlin de facto den von China aufgestellten Regeln", behauptet Legarda. Die "Verbündeten" bestünden voraussichtlich zumindest darauf, "dass die Entsendung der Fregatte kein einmaliges Ereignis ist". Ein aggressiveres Vorgehen hatten bereits im Mai die FDP und die ihr verbundene Friedrich-Naumann-Stiftung verlangt. Dass die Fregatte sich "brav auf internationalen Handelsrouten bewegen" solle, läuft der Naumann-Stiftung zufolge auf einen "Schmusekurs" gegenüber China hinaus.[8]


Begriffsbestimmungen

Worauf die stetige Eskalation hinausläuft, hat Ende Juli ein sehr grundsätzlich gehaltener Leitkommentar eines führenden Transatlantikers in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gezeigt. Demnach müsse man von einem "geoökonomischen Expansionismus und territorialen Ausgreifen" der Volksrepublik sprechen - ein bemerkenswertes Urteil mit Blick auf die zahlreichen Kriege in Europa, Asien und Afrika, die nicht China, sondern der Westen verstärkt seit 1990 führt, aber auch im Blick auf dessen immer aggressivere Kriegsübungen im asiatisch-pazifischen Umfeld Chinas. "Die Kommunisten verfolgen ihre Expansionsstrategie auf zum Teil aggressive Weise", heißt es weiter - bis der Autor dann zu Begrifflichem übergeht. "Im Westen sieht man China heute in der Regel als Partner und als Wettbewerber", schreibt Klaus-Dieter Frankenberger, "weniger Zurückhaltende fügen Systemrivale hinzu, was das Grundsätzliche der Konkurrenz betont."[9] "Ehrlicherweise wäre ein weiteres Merkmal hinzuzufügen": China sei ein "Feind", der "westlichen Interessen offensiv entgegentritt". Um Missverständnisse auszuschließen, fügt Frankenberger dem Begriff "Feind" noch die englische Übersetzung "enemy" hinzu. Beide Begriffe bezeichnen im üblichen Sprachgebrauch den Gegner in einem Krieg.


Kein Plan zur Kriegsvermeidung

Indem ein führender Kommentator China zum "Feind" erklärt, geht er sogar über die Terminologie der Vereinigten Staaten und der NATO hinaus. US-Außenminister Antony Blinken hatte es Anfang Mai demonstrativ vermieden, die Volksrepublik als "enemy" einzustufen.[10] NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Mitte Juni ausdrücklich betont, es gebe zwar Spannungen mit Beijing, doch sei China "nicht unser Feind" ("not our enemy").[11] Die gegenteilige Äußerung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erfolgt, während in den USA die Warnungen vor einem heißen Krieg gegen die Volksrepublik zunehmen. So hieß es etwa nach dem jüngsten Treffen der stellvertretenden US-Außenministerin Wendy Sherman mit ihrem chinesischen Amtskollegen Xie Feng Ende Juli in Tianjin, zwar seien sich beide Seiten einig gewesen, keinen Krieg zu wollen; doch habe es keine Übereinstimmung bezüglich der Frage gegeben, wie man ihn vermeiden könne.[12] Es gebe zwar "keine Anzeichen für eine mögliche Verbesserung" der Beziehungen, doch viel "Raum für eine weitere Verschlechterung", wurde Willy Lam von der Chinese University in Hongkong zitiert. Vor allem "aktive und ehemalige US-Offiziere" seien "äußerst besorgt", äußerte Orville Schell, Direktor des Center on US China Relations an der New Yorker Asia Society.


Vielleicht schon in drei Jahren

Tatsächlich halten hochrangige US-Militärs einen Krieg zwischen den USA und China für recht wahrscheinlich. Dies bestätigt der ehemalige NATO-Oberbefehlshaber Admiral a.D. James G. Stavridis, der einen solchen Krieg unlängst in Romanform beschrieben hat. Der Roman spielt im Jahr 2034. Stavridis berichtet, sein Buch habe bei seinen ehemaligen Kollegen viel Zustimmung erhalten - mit Ausnahme des Zeitpunkts. Nicht wenige seien der Auffassung, ein solcher Krieg werde früher eintreten: 2026, womöglich gar schon 2024 (german-foreign-policy.com berichtete [13]).

 

Mehr zum Thema: Der große KriegIllegal besetzte Inseln und unsere Video-Kolumne: Krieg gegen China.

 

[1] Thomas Wiegold: Deutsche Fregatte zum "Flagge zeigen" in den Indopazifik ausgelaufen. augengeradeaus.net 02.08.2021.

[2] S. dazu Ostasiens Mittelmeer (II).

[3] Kramp-Karrenbauer und chinesischer Amtskollege Wei tauschten sich virtuell aus. bmvg.de 06.07.2021.

[4] Amber Wang: Beijing to Berlin: clarify warship's intentions in South China Sea or forget Shanghai visit. scmp.com 03.08.2021.

[5] S. dazu Manöver in Ostasien und Manöver in Ostasien (II).

[6] Amber Wang: Why China is not saying yes - or no - to the German navy's port call request. scmp.com 07.08.2021.

[7] Leinen los in hochpolitische Gewässer. zdf.de 02.08.2021.

[8] S. dazu Die neue deutsche Kanonenbootpolitik (III).

[9] Klaus-Dieter Frankenberger: Partner, Konkurrent - und Feind? Frankfurter Allgemeine Zeitung 30.07.2021.

[10] US-China relations: Blinken accuses China of acting more aggressively. bbc.co.uk 03.05.2021.

[11] Beijing tells Nato to stop hyping up China threat. bbc.co.uk 15.06.2021.

[12] Ben Westcott, Nectar Gan: The US and China say they want to avoid military conflict, but no one can agree on how. edition.cnn.com 30.07.2021.

[13] S. dazu Der große Krieg und unsere Rezension: "2034".


Info: 
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8684


Kommentar: Bitte wählt bei der kommenden Bundestagswahl am 26. September 2021 keine Parteien mehr in den Bundestag, die das aggressive Vorgehen gegen andere Länder unterstüt-zen!    Thomas Bauer

10.08.2021

Kräfteverschiebungen am Hindukusch     CDU-Politiker schließt neuen Bundeswehreinsatz in Afghanistan nicht aus. Der Westen verliert am Hindukusch rasant an Einfluss; stärker werden Russland, China, die Türkei.

german-foreign.policy.com, 10. August 2021

BERLIN/KABUL(Eigener Bericht) - Mit Blick auf den Vormarsch der Taliban in Afghanistan werden in Berlin Forderungen nach der erneuten Entsendung der Bundeswehr an den Hindukusch laut. Die Taliban müssten "durch Luftschläge" daran gehindert werden, bedeutende afghanische Städte zu erobern, fordert der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Norbert Röttgen (CDU). Dies habe US-Präsident Joe Biden in der Hand; sollten allerdings "militärische Fähigkeiten der Europäer, auch der Deutschen", gebraucht werden, "dann sollten wir sie zur Verfügung stellen". Unterdessen schwindet der Einfluss des Westens in Afghanistan rasant. Während die US-Streitkräfte noch Luftangriffe auf Taliban-Stellungen durchführen, bietet die Türkei ihre Soldaten für die Sicherung des Flughafens in Kabul an; die Aufgabe gilt als nötig, um im Notfall schnellstmöglich das westliche Botschaftspersonal aus der afghanischen Hauptstadt evakuieren zu können. Russland stärkt seine militärische Position in Zentralasien unweit der afghanischen Grenze; China sucht seine Kontakte zu den Taliban zu stabilisieren.


Der Vormarsch der Taliban

Die Taliban haben am gestrigen Montag ihren Vormarsch auf Afghanistans Städte fortgesetzt. Sie konnten gestern mit Aybak (Samangan) die sechste Provinzhauptstadt einnehmen. Bereits zuvor war es ihnen seit Ende vergangener Woche gelungen, die Provinzhauptstädte Zaranj (Nimruz), Sheberghan (Jowzjan), Kunduz und Sar-e Pol (in der jeweils gleichnamigen Provinz) sowie Taloqan (Takhar) zu erobern.[1] Heftige Angriffe führen sie zudem auf die zweit- und die drittgrößte Stadt des Landes, Kandahar und Herat; gestern haben sie angekündigt, auch die viertgrößte Stadt, Mazar-e Sharif, attackieren zu wollen. Weite Teile des ländlichen Afghanistans beherrschen sie ohnehin. Schwer wiegt zudem, dass die Taliban Stück für Stück die wichtigsten Geldquellen unter ihre Kontrolle bringen. So haben sie mindestens acht bedeutende Grenzübergänge zu Iran, Turkmenistan und Tadschikistan sowie zu Pakistan übernommen und kassieren dort einen signifikanten Teil der afghanischen Zolleinnahmen, die ungefähr die Hälfte der Inlandseinnahmen der afghanischen Regierung ausmachen.[2] Mit Kunduz kontrollieren sie zudem eine Stadt, die als eines der zentralen Drehkreuze für den höchst lukrativen Opium- und Heroinhandel gilt.[3] Ihr weiteres militärisches Vorrücken scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.


"Militärische Fähigkeiten der Deutschen"

Der schnelle Vormarsch der Taliban belegt erneut, dass es den westlichen Mächten in den fast zwei Jahrzehnten ihrer Besatzungspräsenz am Hindukusch nicht gelungen ist, einigermaßen tragfähige politische sowie soziale Strukturen aufzubauen. Die Vereinigten Staaten intervenieren noch mit Luftangriffen, wollen ihre Truppen jedoch bis Ende August vollständig aus Afghanistan abgezogen haben. Ob und, wenn ja, wie sie weiter in die Kämpfe eingreifen wollen, ist bisher nicht bekannt. Ansonsten entzieht sich die Entwicklung am Hindukusch zunehmend westlicher Einflussnahme. In Berlin werden jetzt mit Blick darauf erste Forderungen laut, die Abzugsentscheidung umgehend zu revidieren. Am Sonntag erklärte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), US-Präsident Joe Biden habe es noch "in der Hand", das "große außenpolitische Desaster" in Afghanistan zu stoppen; die Taliban müssten nun "durch Luftschläge" daran gehindert werden, weitere große Städte zu erobern.[4] Röttgen schließt dabei auch einen erneuten Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch nicht aus. Er fordert: "Wenn es ... militärische Fähigkeiten der Europäer, auch der Deutschen, gibt, die jetzt benötigt würden, dann sollten wir sie zur Verfügung stellen."


Die Türkei in Afghanistan

Während der Einfluss des Westens in Afghanistan in rasantem Tempo schwindet, bemühen sich andere Staaten - aus völlig unterschiedlichen Gründen und in höchst unterschiedlichem Kontext -, am Hindukusch Fuß zu fassen. So hat sich die Türkei bereit erklärt, in Zukunft den Hamid Karzai International Airport in Kabul militärisch zu sichern. Einerseits gilt der Schutz des Flughafens als notwendig, um im Notfall eine schnelle Evakuierung westlicher Diplomaten und des Personals westlicher Botschaften durchführen zu können; dies wiederum ist eine Voraussetzung dafür, diplomatische Vertretungen in der afghanischen Hauptstadt geöffnet zu lassen. Andererseits treibt die Türkei seit Jahren, anknüpfend an die gemeinsame Zugehörigkeit zum Islam, eigenständige Einflussmaßnahmen in Afghanistan voran, die sie jetzt zu nutzen sucht, um sich nach dem Abzug des Westens eine eigene Präsenz am Hindukusch zu sichern.[5] Als Gegenleistung für das Offenhalten des Flughafens fordert Ankara Berichten zufolge die Übernahme der Betriebskosten durch die USA sowie logistische Unterstützung.[6] Unklar ist, ob die Türkei einen modus vivendi mit den Taliban aushandeln kann. Präsident Recep Tayyip Erdoğan wird mit der Aussage zitiert: "Die Taliban sollten mit der Türkei viel leichter sprechen können, denn die Türkei hat keine Probleme mit ihren religiösen Standpunkten".[7]


Russland in Zentralasien

Nicht in Afghanistan selbst, aber unmittelbar an dessen Grenzen baut Russland seine militärische Präsenz aus. Es unterhält ohnehin bereits Militärbasen in Kirgisistan und in Tadschikistan und hat nun begonnen, seinen Stützpunkt in Tadschikistan zu verstärken. Darüber hinaus hat es zugesagt, die tadschikischen Streitkräfte mit Ausrüstung und mit Trainingsprogrammen zu unterstützen. Anlass ist die Befürchtung, mit der Übernahme der Kontrolle über die Grenzübergänge sowie das Grenzgebiet durch die Taliban könne der Krieg sich über die Grenze bis nach Tadschikistan hinein ausweiten.[8] In der vergangenen Woche starteten rund 2.500 Soldaten aus Tadschikistan, dem angrenzenden Usbekistan und Russland gemeinsame Manöver in rund 20 Kilometern Entfernung zur afghanischen Grenze. Schon zuvor hatten gut 1.500 Soldaten aus Russland und Usbekistan bei der usbekisch-afghanischen Grenzstadt Termez militärische Übungen durchgeführt.[9] In Termez war jahrelang die Bundeswehr mit einem Stützpunkt präsent, über den sie Militärtransporte nach Afghanistan abwickelte. Dies ist nun ebenso Vergangenheit wie die US-Militärstützpunkte in Usbekistan und Kirgisistan, die 2005 bzw. 2014 abgewickelt wurden. Mit dem westlichen Abzug geht nun ein Ausbau der militärischen Position Russlands in Zentralasien einher.


Auf Stabilität bedacht

Noch unklar ist die Rolle, die China in Zukunft in Afghanistan spielen wird. Am 28. Juli hatte der chinesische Außenminister Wang Yi in der Hafenstadt Tianjin eine Delegation der Taliban zu Gesprächen empfangen. Die Volksrepublik ist vor allem auf Stabilität am Hindukusch bedacht; sie fürchtet zum einen, Jihadisten - auch uigurische - könnten Afghanistan als Basis für Attacken im angrenzenden Xinjiang nutzen, zum anderen, Unruhen in Afghanistan könnten sich auf andere Nachbarstaaten wie Pakistan auswirken, mit denen Beijing im Rahmen der Neuen Seidenstraße immer enger kooperiert. Den Anspruch, sich seinerseits in die afghanische Politik einzumischen, habe Beijing nicht, urteilt Andrew Small, ein Experte vom European Council on Foreign Relations (ECFR): In der chinesischen Debatte werde immer wieder darauf verwiesen, dass in Afghanistan noch keine äußere Macht sich habe festsetzen können; nicht umsonst werde das Land zuweilen als "Friedhof der Mächte" bezeichnet.[10] China werde sich deshalb wohl darauf konzentrieren, seine unmittelbaren Stabilitätsinteressen in Afghanistan zu fördern. Dazu nutze es seine bestehenden Beziehungen zu den Taliban - und zwar vollkommen unabhängig vom Westen.

 

[1] Ali M. Latifi: Taliban captures sixth Afghanistan provincial capital: Official. aljazeera.com 09.08.2021.

[2] S. dazu Einbahnstraße nach Kabul (III).

[3] Afghanistan war: Taliban capture three regional capitals. bbc.co.uk 08.08.2021.

[4] Johannes Leithäuser: "Es liegt an uns, die Entwicklung zu stoppen". faz.net 08.08.2021.

[5] Ziya Meral: Turkey's Gambit in Afghanistan. rusi.org 15.07.2021.

[6] Turkey ready to run Kabul airport if conditions met: Minister. hurriyetdailynews.com 08.08.2021.

[7] Thomas Avenarius: Erdoğans Kalkül in Kabul. sueddeutsche.de 22.07.2021.

[8] Russia to Boost Tajikistan Army Amid Afghanistan 'Deterioration'. themoscowtimes.com 28.07.2021.

[9] Russia-Led Drills Begin on Afghanistan Border. themoscowtimes.com 05.08.2021.

[10] Janka Oertel, Andrew Small: After the withdrawal: China's interests in Afghanistan. ecfr.eu 05.08.2021.


Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8683


Kommentar: 
Zitat: "
In Berlin werden jetzt mit Blick darauf erste Forderungen laut, die Abzugsentscheidung umgehend zu revidieren. Am Sonntag erklärte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), US-Präsident Joe Biden habe es noch "in der Hand", das "große außenpolitische Desaster" in Afghanistan zu stoppen; die Taliban müssten nun "durch Luftschläge" daran gehindert werden, weitere große Städte zu erobern.[4] Röttgen schließt dabei auch einen erneuten Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch nicht aus. Er fordert: "Wenn es ... militärische Fähigkeiten der Europäer, auch der Deutschen, gibt, die jetzt benötigt würden, dann sollten wir sie zur Verfügung stellen." Zitatende


Bitte wählt bei der kommenden Bundestagswahl am 26. September 2021 keine Parteien mehr in den Bundestag, die das unterstützen!    Thomas Bauer

10.08.2021

Immunologe Watzl zu Äußerungen von Aiwanger„Es gibt eigentlich keinen Grund, sich nicht impfen zu lassen“  Teil 2 von 2

deutschlandfunk.de, 29.07.2021, Carsten Watzl im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann

Der Immunologe Carsten Watzl warnt vor Relativierungen der Impfwirksamkeit: Wer sich gegen eine Impfung entscheide, entscheide sich dafür, früher oder später an Corona zu erkranken, sagte Watzl im Dlf. Entsprechende Äußerungen des bayerischen Politikers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ordnete der Immunologe kritisch ein.


„Die Menschen sind teilweise nicht zu Unrecht verunsichert“

Küpper: Würden Sie denn für Impfungen werben als stellvertretender bayerischer Ministerpräsident?

Aiwanger: Also wie gesagt, wenn ich von einem Impfstoff endgültig überzeugt bin. Ich bin jetzt nicht der Mediziner. Aber wie wurde uns AstraZeneca ans Bein gebunden, nach dem Motto: Wer daran kritisiert, der ist ein Impfkritiker. Und plötzlich musste man die Empfehlung zurückziehen und heute ist dieser Impfstoff ein Ladenhüter.

Ich gehe davon aus, dass neue Impfstoffe, vielleicht sogar bessere kommen und die jetzigen in einiger Zeit noch anders bewertet werden, auch die Kombination verschiedener Impfstoffe. Wir sind hier einfach mitten in einer Debatte und es ist für einen Politiker auch schwierig in einer Zeit, wo wir vorläufig zugelassene Impfstoffe haben, sich vorne als Werbeträger hinzustellen und vielleicht nachher einräumen zu müssen: Ja, das habe ich nicht gewusst. Ich will hier gar nicht irgendwo Ängste schüren. Aber die Menschen sind eben teilweise nicht zu Unrecht auch verunsichert. Ich nenne noch mal das Beispiel AstraZeneca, wo sich viele nachher geärgert haben, hier ja so schnell mitgegangen zu sein. Und hier muss einfach die Wissenschaft und die Politik ohne Druck die Menschen überzeugen und mit guten Fakten überzeugen und nicht konfrontieren. Wenn du nicht, dann ... – das bringt keine gute Stimmung ins Land.

Küpper: Aber die AstraZeneca-Impfungen, die schützen ja. Dann mal anders gefragt: Wie sieht denn Ihr ja persönlicher Weg aus der Pandemie aus? Sei es als Privatmann oder eben auch als zweiter Mann im Freistaat Bayern.

Aiwanger: Ja, indem ich mich einfach mit den Maßnahmen weiterhin über Wasser halte, die wir über viele Monate alle in der Bevölkerung nur an der Hand hatten. Also Maske, Abstand, Testen.

„Es wird viele geben, wo auch die zweimalige Impfung nicht alles abdeckt“

Küpper: Also das soll immer so weitergehen? Über Wasser halten?

Aiwanger: Es wird so weitergehen. Das wird auch weitergehen, wenn wir alle durchgeimpft sind, sehen Sie doch in die Länder rein, die schon durchgeimpft sind.

Küpper: Welche meinen Sie da?

Aiwanger: Ja, Israel und Co. Das sind einfach Länder, die schon hohe Impfquoten haben, plötzlich feststellen, dass die Impfdecke wieder durchbrochen wird oder dass auch die Impfung nicht bei jedem gleichermaßen wirkt, also ein gewisser Prozentsatz keine Antikörper entwickelt. Und wenn der sich jetzt sicher ist, er sei ja zweimal geimpft, er könne tun, was er wolle, dann haben wir am Ende vielleicht den gegenteiligen Effekt, weil diese Leute sorglos damit umgehen. Also den Leuten zu suggerieren, zweimal geimpft, dann ist alles in Ordnung – auch das ist am Ende ein Bumerang, weil es nicht so sein wird. Vielleicht für den Großteil, aber es wird viele geben, wo auch die zweimalige Impfung nicht alles abdeckt. Das müssen wir medizinisch ehrlich sagen.

Küpper: Also das Ziel Herdenimmunität oder das Versprechen, das dahintersteht, dass man dann in eine Normalität, wie auch immer sie sein mag, zurückkommt, das lässt sich nicht halten.

Aiwanger: Es ist ein hehres Ziel, aber es wird nicht eins zu eins herbeizuimpfen sein.

Impfunwillige „würden sich politisch von der Mitte abwenden“

Küpper: Ist es denn erreichbar, dieses Ziel?

Aiwanger: Es wurde erst kommuniziert: 70 Prozent der Bevölkerung, wenn die geimpft sind, dann haben wir das. Wir haben mittlerweile deutlich über dieser Quote bei den über 60-Jährigen geimpft und so weiter, bei den vulnerablen Gruppen. Und jetzt wird die Latte auf 85 Prozent gelegt. Und wie gesagt, ich bin der Überzeugung – wir sehen sie auch bei anderen Krankheiten, gegen die ja auch geimpft wurden: Es gibt einige wenige, da reicht eine einmalige Grundimmunisierung, bei Kinderkrankheiten, aber bei vergleichbaren anderen Krankheiten, nehmen Sie die Grippe, da sind dann eben regelmäßig Auffrischungsimpfungen nötig. Und ich will jetzt wissen, wie schaut dann die Impfnebenwirkung beim dritten, vierten, fünften Mal aus? Oder muss das kommen? Muss das nicht kommen?

Also noch mal: Impfen ist ein wichtiger Baustein, dass ich hier nicht falsch zitiert oder verrissen werde. Aber im Gesamtgemenge, aber immer wenn einer sagt, ich habe die eine Lösung, die die Welt dreht, dann muss man genau hinschauen, dann ist diese eine Lösung am Ende eben nicht ausreichend. Und wir wären dumm, wenn wir jetzt die anderen Lösungen immer mehr diskreditieren. Wenn es dann heißt, ja, die Ungeimpften müssen dann die Tests selber zahlen, das wird dazu führen, dass viele dann eben ungetestet irgendwo ein Risiko eingehen, bevor sie hundert Euro auf den Tisch legen oder aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden und dann eben nicht mehr ins Restaurant gehen. Das kann doch nicht Ziel der Politik sein.

Küpper: Sie haben selber gesagt, in der „Augsburger Allgemeinen“ gestern, dass es ja völlig egal sei, bei Corona, den Menschen aktuell, ob jetzt einer mehr oder weniger geimpft sei. Mit dieser Haltung …

Aiwanger: Dies erinnert … mehr oder weniger war ich – weil ich immer bedrängt werde, ich solle doch mich als Werbeträger vorne hinstellen, und dann meinen sie, wenn der Aiwanger sagt, er lässt sich impfen, dann lassen sich auch die restlichen 20 Prozent impfen. Die würden sich auch nicht impfen lassen, sondern sie würden sich politisch von der Mitte abwenden und sagen: Jetzt ist der Letzte umgefallen, an denen wir noch geglaubt haben. Dann gehen wir an die politischen Ränder. Das steckt doch dahinter.

Jetzt meinen Sie, wenn ich genauso alles sagen würde, okay, ich füge mich jetzt dem öffentlichen Druck, jetzt lasse ich mich impfen, ihr könnt zuschauen, morgen gehe ich zum Impfen. Was wäre denn dann die Wirkung? Nicht hurra, jetzt gehen die anderen 20 Prozent auch zum Impfen, sondern die würden dann sagen ja, was ist denn da schiefgelaufen? Wurde der unter Druck gesetzt? Was ist denn da der Grund? Und genau deshalb habe ich gesagt, es kommt auf mich als einen mehr oder weniger nicht an, sondern wir müssen das Ding ganzheitlicher anfassen, die Menschen überzeugen, sofern sie zu Recht von etwas überzeugt werden können, auch alle Dinge offenlegen, die die Menschen zunehmend mitbekommen mit dem Nebenwirkungen. Und dann kann sich der eine und die andere überlegen, ob für sie und für ihn persönlich das Impfen besser ist oder das Nicht-Impfen, dafür vielleicht das eine oder andere Mal zu Hause bleiben, sich zu testen oder sonst wie und nicht zu sagen: alle impfen, dann ist die Situation erledigt. Die Situation ist damit nicht erledigt.

„Vorbild für die Verteidigung selbstverständlicher Bürgerrechte“

Küpper: Aber haben sie nicht als stellvertretender bayerischer Ministerpräsident, als Wirtschaftsminister dort nicht eine besondere Vorbildrolle, auch eine Verantwortung?

Aiwanger: Ja. Die Verantwortung liegt vielleicht nicht darin, alles zu tun, was die Mehrheit an der Stelle fordert und das politische Establishment von mir erwartet. Sondern die Verantwortung liegt vielleicht auch darin, in einer solch sensiblen Debatte auch mal die Stimme derer zu sein, die den Weg noch nicht mitgehen und nicht zu sagen: Die Mehrheit ist der Meinung, jetzt wird die Minderheit ja in eine Richtung frisiert, in die sie nicht gehen will. Es geht auch um demokratische und um grundrechtliche Dinge, nicht nur medizinische. Medizinisch könnten wir noch ganz andere Dinge begründen, die man mit der Bevölkerung tun könnte. Aber es geht darum, die rote Linie nicht zu überschreiten, was darf dem Einzelnen vom Staat aufgezwungen werden. Und da ist meine Überzeugung: Die rote Linie, mein Körper, darüber entscheide ich zuletzt. Das letzte Wort liegt bei mir, das darf der Staat nicht überschreiten. Und an der Stelle bin ich vielleicht Vorbild für die Verteidigung selbstverständlicher Bürgerrechte. Und ich wundere mich mittlerweile, wie solche Selbstverständlichkeiten, was mit meinem Körper zu passieren hat, wie man sich hierfür mittlerweile öffentlich rechtfertigen muss.

Küpper: Aber stellen sie dadurch nicht den zentralen Baustein der Corona-Politik, die Impfkampagne in Frage? Sie sprechen von Einschränkungen. Das muss ja momentan auch ein großer Teil der Bevölkerung, der bereits geimpft ist, immer noch ertragen, weil sich eben nicht weitere Menschen impfen lassen.

Aiwanger: Nein, also diese Begründung ist infam, dass die Geimpften darunter litten, dass andere ungeimpft sind, sondern es heißt ja, das Impfen schützt den Einzelnen vor einer schwereren Erkrankung. Damit hat er sich für sich entschieden, das Risiko der Impfnebenwirkung zunächst mal einzugehen in der Hoffnung, dass er keine großen hat, und nachher ist er umso geschützter. Aber dann zu sagen, wenn die anderen Ungeimpften noch ungeimpft herumrennen, sind die ein Risiko für mich – vielleicht ist am Ende irgendwann ein Geimpfter, der meint, er ist auf der sicheren Seite und er testet sich nicht, das größere Risiko, weil er jemand infiziert, während der andere getestet rausgefischt wird.

Also hier müssen wir gut aufpassen, nichts durcheinander zu bringen und nicht hier Schuld zu verteilen. Es gibt ja Menschen, die aus gutem Grund vielleicht sich nicht impfen lassen, weil sie einer Risikogruppe angehören, wo vielleicht das Impfen größere Nebenwirkungen befürchten lässt als Nutzen. Also, je jünger die Menschen, umso größer waren ja in der Erfahrung auch die Nebenwirkungen gerade bei jungen Männern, und auf der anderen Seite hatten wir, Beispiel Tirschenreuth, bei 90 Prozent der infizierten Jugendlichen keine – die haben das gar nicht gemerkt, dass sie infiziert waren, und waren am Ende plötzlich immunisiert. Bei Älteren ist es genau umgekehrt. Die merken häufig vom Impfen nicht viel, haben aber große Probleme, wenn sie mit Corona infiziert werden, und Mann/Frau, alt/jung, das muss man doch mal differenzierter bewerten und nicht sagen: die Einheitsspritze für alle und dann ist die Welt gerettet.

„Der Mensch ist keine Maschine“

Küpper: Aber folgen Sie Ihrem Vorgesetzten im bayerischen Kabinett Markus Söder, der sagt, Geimpfte haben dann zukünftig Exklusivrechte, dürfen wieder alles, während Ungeimpfte weiterhin in einer Art Risiko laufen?

Aiwanger: Ich bin nicht immer der Meinung von Herrn Söder und diese Dinge müssen wir auf alle Fälle wissenschaftlich gut hinterfragen und hinterlegen. Ich bringe noch mal das Beispiel Israel, wo man auch meinte, wenn man Viele geimpft hat, dann ist die Sache erledigt. Und jetzt hört man einfach zunehmend, dass die Impfdecke durchbrochen wird, dass einzelne gar keinen Impfschutz hatten. Ist ja auch ganz biologisch normal. Der Mensch ist keine Maschine, sondern das ist Naturwissenschaft. Das ist Biologie. In der Biologie reagiert nie immer jeder gleich. Der eine kriegt eine Allergie, wenn er fünf Nüsse ist, und dem anderen tun 50 Nüsse nichts. Jetzt kann ich nicht sagen, jeder muss zehn Nüsse essen, dann ist das gut. Für den einen ist es zu wenig und der andere kriegt eine fette Allergie davon. Und genauso ist es beim Impfen. Der eine hat gesagt, ich habe gar nichts gemerkt, der andere liegt drei Tage im Bett. Also, diese Dinge müssen wir noch besser herausarbeiten. Wo liegt der Hase im Pfeffer? Was bringt Nutzen, was bringt Schaden? Aber nicht eine politische Debatte, dass plötzlich die Politik das Oberkommando über die Medizin übernimmt und sagt, wie die Medizin zu funktionieren hat. Dann bräuchten die anderen nicht sieben Jahre studieren.

Küpper: Ich höre da heraus, würden Sie sagen von sich, sie seien ein Impfgegner?

Aiwanger: Nein, im Gegenteil. Ich bin Landwirt. Ich bin Naturwissenschaftler, ich habe vieles mit biologischen Zusammenhängen über Jahre zu tun gehabt, und deshalb sehe ich, dass man Lebewesen, und da gehört der Mensch nun mal dazu, nicht einfach politisch in links-rechts unterscheiden kann und sagen, die werden jetzt alle durchgeimpft oder die werden jetzt alle sowieso, sondern man muss genauer hinschauen. Genau deshalb gibt es ja das System des Arztes, der berät. Und deshalb habe ich auch ein gewisses Problem, ja, wenn Menschen ohne Beratung irgendwo mal schnell durchgeimpft werden sollen, sondern es muss der Einzelne ja begutachtet werden und beraten werden über Vorteile und Nachteile. Und nicht plötzlich alle Nachteile ausblenden und zu sagen, wir wollen nur die Vorteile nennen. Das ist eine unehrliche Politik am Ende auch.

Küpper: Dann lassen Sie uns noch rasch auf das aktuelle Corona-Krisenmanagement sozusagen schauen. Der Präsident des Robert Koch-Instituts Lothar Wieler möchte weiterhin, so ein Bericht der Bild-Zeitung, die Inzidenz als Leitindikator für die Entwicklung der Corona-Pandemie heranziehen. Dazu gibt es Widerspruch aus den Ländern – auch von ihnen als Wirtschaftsminister?

Aiwanger: Also ich bin froh, dass wir die Inzidenz haben und dass ich jeden Tag in der Früh sehe, wie die Infektionszahlen sind. Es kommt nur darauf an, dann die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Also wenn ich als Politiker weiß, heute sind wir bei zehn oder heute sind wir bei hundert, dann ist mir das nicht – das eine wie das andere – egal. Sondern dann sieht man Entwicklungen und Tendenzen. Es kommt nur darauf an: Wie wirkt sich das dann hintenrum aus? Landen die Leute im Krankenhaus, landen sich auf der Intensivstation? Zu Beginn von Corona konnte man das ja fast eins zu eins runterrechnen, wie viel Prozent auf Intensiv landen der Infizierten, das beginnt sich jetzt zu entkoppeln wegen der Impfung. Aber ich sage auch voraus: Das wird sich auch wieder einkoppeln. Also dass wir in einigen Monaten wieder anhand der Inzidenz wieder auch gewisse Krankheitsfälle, äh, voraussagen können, hinten raus. Und deshalb bin ich nicht dafür, die Inzidenz abzuschaffen, sondern einfach nüchtern wissenschaftlich, ständig vernünftig zu bewerten.

Und natürlich kommt die Krankenhausbelegung kommen auch, äh, Long-Covid-Fälle dazu in unserer politischen Bewertung. Und wir müssen uns ständig weiterentwickeln und müssen nicht sagen, was wir vor einem Jahr getan haben, das machen wir jetzt drei Jahre lang in der Corona-Politik. Das wäre grundfalsch. Wir müssen uns ständig anhand der aktuellen Faktenlage weiterentwickeln. Und das ist momentan die zunehmende Impfquote, die sich massiv auswirkt. Auch positiv, sage ich ganz klar, aber es werden neue Entwicklungen dazukommen mit neuen Mutationen, mit einer Abschwächung der Zweitimpfung. Man wird jetzt bald über die Drittimpfung, bei einigen Personengruppen zu Recht, bei anderen vielleicht zu Unrecht, diskutieren. Und diese Differenziertheit in der Debatte, die erwarte ich von der Politik und von der Wissenschaft und nicht: Hugh, ich habe gesprochen, alle zum Impfen, Fall erledigt. Diese Politik wird nicht funktionieren.

Küpper: Das heißt aber, es braucht dann andere Maßnahmen und das Ganze dauert noch deutlich länger, als vielleicht manch einer hofft.

Aiwanger: Das ist nicht sicher. Es kann auch sein, dass man, wenn man nur aufs schnelle Durchimpfen setzt, im Nachhinein sagt, man hätte vielleicht die zweite Gabe erst zu Beginn der nächsten Welle setzen sollen und so weiter. Also auch Sie argumentieren ständig in die Richtung, Impfen löst das Problem, impft alle, Problem gelöst. Ich bin überzeugt, je mehr Zeit wieder ins Land geht, wenn es Richtung Herbst geht, äh, werden wir wieder vor ganz neuen Herausforderungen stehen. Die Zahlen werden höchstwahrscheinlich wieder steigen, genauso wie sie letztes Jahr gestiegen sind im Herbst. Wir waren letztes Jahr im Sommer ohne Impfung sehr weit unten. Im Herbst ist es wieder sehr weit raufgegangen. Heuer geht es runter, mit Impfung, auch wegen des Wetters vielleicht zusätzlich. Und im Herbst wird es trotz Impfung wieder raufgehen. Und dann ist die Frage: Was tun wir dann? Sagen wir dann, wer zweimal geimpft ist, darf auch ungetestet in die Diskothek, weil wir ja sagen, höchstwahrscheinlich überträgt er nicht? Aber die Wissenschaft sagt, er könnte vielleicht doch übertragen. Mir wäre dann lieber, wenn wir höhere Zahlen hätten, dass die mit Test in die Disco gehen, gerne auch der Geimpfte trotzdem getestet wird, aber auch der Getestete reindarf, und man nicht sagt, der Geimpfte darf ungetestet rein und der Ungeimpfte darf nicht mal getestet rein. Das ist für mich heute wissenschaftlich nicht hinterlegt. (Schluss)

Info: https://www.deutschlandfunk.de/immunologe-watzl-zu-aeusserungen-von-aiwanger-es-gibt.694.de.html?dram:article_id=500964#aiwangerkomplett

10.08.2021

Immunologe Watzl zu Äußerungen von Aiwanger„Es gibt eigentlich keinen Grund, sich nicht impfen zu lassen“  Teil 1 von 2

deutschlandfunk.de, vom 29.07.2021, Carsten Watzl im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann

Der Immunologe Carsten Watzl warnt vor Relativierungen der Impfwirksamkeit: Wer sich gegen eine Impfung entscheide, entscheide sich dafür, früher oder später an Corona zu erkranken, sagte Watzl im Dlf. Entsprechende Äußerungen des bayerischen Politikers Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ordnete der Immunologe kritisch ein.


Zitat: Die Corona-Inzidenz in Deutschland steigt, während die Zahl der täglich verabreichten Impfdosen sinkt. 50 Prozent der Bevölkerung sind komplett geimpft, über 60 Prozent erstgeimpft, knapp 40 Prozent bis dato ungeimpft. Reicht diese Quote, um die erwartete vierte Coronawelle glimpflich zu überstehen? Und bräuchten wir eine Impfpflicht, um eine bessere Quote zu erreichen? Darum hat sich in Deutschland eine Debatte entsponnen, die unter anderem der stellvertretende bayerischen Ministerpräsident Hubert Aiwanger im Dlf vorangetrieben hat.


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Debatte um Impffortschritt

Aiwanger, auch bayerischer Wirtschaftsminister und Spitzenkandidat der dortigen Freien Wähler bei der Bundestagswahl, hatte unter anderem erklärt, sich nicht impfen zu lassen, solange er nicht davon überzeugt sei, und dafür scharfe Kritik geerntet. Er positionierte sich damit deutlich gegen Bayerns Minsterpräsident Markus Söder (CSU), der sich energisch für einen schnellen Impffortschritt und Druck auf Impfverweigerer einsetzt.

Ihre Positionen zum Impfen liegen weit auseinander: Markus Söder (CSU, r.), Nummer eins im Freistaat Bayern, und seine Nummer zwei, Hubert Aiwanger (Freie Wähler) (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

Hubert Aiwanger äußerte im Dlf-Interview Zweifel an einem dauerhaften Schutz durch Impfungen. Er erwarte, dass der Schutz „nach einigen Monaten vielleicht abbröckelt und wir dann auch über andere Maßnahmen nachdenken müssen“. Es werde „viele“ geben, „wo auch die zweimalige Impfung nicht alles abdeckt“.

Kritik an Aiwanger-Äußerungen zum Impfen

Der Immunologe Carsten Watzl widersprach und sprach von einem „kleinen Prozentsatz“, der nicht gut auf Impfungen reagiere – darunter zum Beispiel Krebspatienten, Menschen mit transplantierten Organen oder mit einem geschwächten Immunsystem. Richtig sei aber, so Watzl, dass außer Impfungen auch andere Maßnahmen nötig seien und dass Deutschland eine Herdenimmunität wahrscheinlich nicht erreichen werde. „Aber das heißt ja nicht, dass wir deshalb das Virus einfach so laufen lassen können“, betonte der Immunologe. Wer sich aktiv gegen eine Impfung entscheide, entscheide sich aktiv für eine Infektion – entweder diesen Herbst oder in einer der Wellen der kommenden Jahre, warnte Watzl. „Irgendwann ist man dann halt fällig.“

Aiwanger erklärte auch, er selbst gehe mit der Pandemie um, „indem ich mich einfach mit den Maßnahmen weiterhin über Wasser halte, die wir über viele Monate alle in der Bevölkerung nur an der Hand hatten“. Ja, Abstand, Masken und Testen würden ausreichen, erklärt der Immunologe Watzl, allerdings hätten sie in den vergangenen Wellen nur bedingt geholfen. Weitgehende Schließungen in Wirtschaft und Kulturveranstaltungen seien nötig gewesen.

Zwei Mitarbeitende des Impfzemtrums ziehen Spritzen mit Corona-Impfstoffen auf (picture alliance / abaca | Urman Lionel/ABACA)Debatte um Auffrischungsimpfungen
Bei manchen Menschen liegt die Corona-Impfung schon Monate zurück. Wie lange hält der Schutz vor schweren Verläufen von Covid-19 an? Und könnte eine Auffrischungsimpfung ratsam sein? Was bisher bekannt ist.

Für eine allgemeine Impfflicht plädiert Watzl aber nicht. Es sei richtig, dass eine „ganz, ganz kleine Minderheit“ sich aus medizischen Gründen nicht impfen lassen könne und es nicht bei allen Geimpften zu einem wirksamen Schutz komme, aber: „Nur weil etwas nicht hundertprozentig effektiv ist, heißt es nicht, dass wir es gar nicht machen müssen“, sagte er im Dlf. Beziehe man sich nüchtern auf die Fakten, gebe es „eigentlich keinen Grund, sich nicht impfen zu lassen“. Schwere Verläufe würden damit verhindert, Infektionsketten und ein Entstehen von „Superspreading Events“ durchbrochen.

Watzl äußerte auch Verständnis für Skepsis. Impfung bleibe eine persönliche Entscheidung. Er setze auf Informationen und Fakten. Allerdings sei es mitunter schwer, „gegen ein Bauchgefühl anzureden“.


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Aiwangers „rote Linie“

Hubert Aiwanger sprach nach der breiten Kritik an seinen Impf-Äußerungen von einer „Jagd auf diejenigen, die noch nicht geimpft sind“. Er stellte sich als Stimme derer dar, „die den Weg noch nicht mitgehen“, als „Vorbild für die Verteidigung selbstverständlicher Bürgerrechte“. Ihm gehe es darum, „die rote Linie nicht zu überschreiten“, was dem Einzelnen vom Staat aufgezwungen werde. „Und da ist meine Überzeugung, die rote Linie, mein Körper, darüber entscheide ich zuletzt.“

Einen Impfgegner nannte Aiwanger sich nicht, allerdings bleibe ihm bei Schilderungen von Impfnebenwirkungen „schon das eine oder andere Mal die Spucke weg“.

Der Immunologe Carsten Watzl sagte, ihm bleibe seinerseits die Spucke bei solchen Aussagen weg. Impfreaktionen seien „nichts Schlimmes“, sie gingen nach ein bis zwei Tagen vorbei. Es gebe sehr seltene Nebenwirkungen nach Impfungen. 24 Todesfällen durch Sinusvenenthrombosen in Deutschland stünden dabei jedoch rund 90.000 Todesfällen durch das Coronavirus gegenüber, ordnete Watzl ein.

Kretschmann (Grüne): „Das finde ich völlig unverantwortlich“

Auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann reagierte im Dlf auf Aiwangers Äußerungen. Der Chef der Freien Wähler Aiwanger hatte argumentiert, wenn er als Impfskeptiker umfalle, würden sich Wähler „politisch von der Mitte abwenden“ und an die politischen Ränder gehen. Kretschmann sagte im Dlf, das könne keine Begründung sein und sei völlig unverantwortlich. Die Spekulation, „wer hinterher wen wählt“, könne man nicht zum Maßstab machen. „Stellen Sie sich mal vor, wir würden so was zum Grundlage der Politik machen. Ich meine, da enden wir ja in einer Bananenrepublik.“

Interview Kretschmann (Grüne) zur Diskussion um Impfpflicht [AUDIO]

Entwicklung des Infektionsgeschehens

Mit Blick auf den Herbst meint Watzl, man werde „auch mal wieder die eine oder andere Maßnahme herauskramen müssen“, um das Infektionsgeschehen zu bremsen.

In Anbetracht der Situation in Großbritannien hält Watzl eine Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 500, vielleicht auch mehr, Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern für möglich. Ein Vorteil in Deutschland im Vergleich zu Nachbarländern sei, „dass wir mit einer sehr niedrigen Inzidenz in diese Welle starten“, sagte Watzl, Leiter des Forschungsbereichs Immunologie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie.

Nach den inzidenzbedingten Lockerungen und Wiedereröffnung der Geschäfte herrscht in der Einkaufsstraße und Fußgängerzone Zeil in der Innenstadt von Frankfurt wieder reger Andrang von Passanten (imago/Ralph Peters)(imago/Ralph Peters)Kann Deutschland vom britischen Infektionsgeschehen lernen? 
In Großbritannien stiegen die Corona-Inzidenzen durch die Delta-Variante auf über 500 – und sanken dann wieder leicht. Die Konsequenzen in den Krankenhäusern waren nicht so dramatisch wie bei den vorherigen Infektionswellen. Welche Prognosen lassen sich daraus für Deutschland ableiten?

Solche Zahlen bedeuteten nicht dasselbe wie noch vor einem Jahr, so Watzl. Der Zusammenhang zwischen Inzidenz und schweren Verläufen sei abgeschwächt. Gebrochen sei er allerdings nicht, warnte er. „Selbst wenn sich 30-Jährige infizieren und nur ein geringes Risiko haben, schwer zu erkranken: Wenn sich nur genügend 30-Jährige infizieren, sind unsere Krankenhäuser auch voll, und leider bleiben auch die Jungen natürlich auch länger auf der Intensivstation.“

Immunologe Carsten Watzl im Wortlaut:

Dirk-Oliver Heckmann: Herr Watzl, das Robert Koch-Institut sieht Deutschland am Beginn einer vierten Welle. Mit wie viel Sorge schauen Sie in die kommenden Wochen?

Carsten Watzl: Dass die Infektionszahlen ansteigen, sehen wir ja aktuell bei uns. Wir haben den großen Vorteil im Vergleich zu unseren Nachbarländern, dass wir mit einer sehr niedrigen Inzidenz in diese Welle starten. Das heißt, aktuell ist die Inzidenz noch sehr, sehr niedrig, aber sie steigt an, und dieser Trend wird sich auch nicht umkehren. Das heißt, die Zeichen zeigen alle nach oben. Die Frage ist nur, wo bei uns dann die Spitze dieser Welle ist, ob das dann bei 100 oder bei 500 Infektionen pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage ist. Das wird sich zeigen und hängt natürlich auch davon ab, wie viele Leute wir durch die Impfung geschützt haben.

Heckmann: Es wurde jetzt schon von einer Inzidenz von 800 gesprochen, davor gewarnt. Halten Sie das für möglich?

Watzl: Wir sehen gerade in Großbritannien, dass solche hohen Inzidenzen durchaus möglich sind. Auch im Vergleich zu Großbritannien sind wir mit den Impfungen noch nicht soweit. Da sind die uns noch voran. Selbst dort gab es ja diese Inzidenzen, wie Sie richtig gesagt haben, von bis zu 500. Das heißt: Rein theoretisch könnten wir das auch hier bei uns in Deutschland erreichen und auch noch darüber gehen, weil wir bei den Impfungen noch darunter liegen.

„Es ist manchmal ein bisschen schwer, gegen ein Bauchgefühl anzureden“

Heckmann: Aber die Frage ist ja, Herr Watzl, ob das so schlimm ist. Ist es nicht so, dass ein Großteil der vulnerablen Gruppen mittlerweile geimpft ist, sodass nicht zu erwarten ist, dass die Krankenhäuser überlaufen?

Watzl: Das ist richtig. Eine Inzidenz von 100, die wir jetzt haben würden, ist nicht mit einer Inzidenz von vor einem Jahr zu vergleichen, weil die Impfungen natürlich einen deutlichen Effekt zeigen. Aber so wie in Großbritannien teilweise behauptet wird, dass der Zusammenhang zwischen Inzidenz und schweren Verläufen gebrochen ist, ist ja auch nicht richtig. Er ist einfach abgeschwächt. Das heißt, wir brauchen einen Korrekturfaktor letztendlich, um die Inzidenz neu zu beurteilen, um die Gefährlichkeit der Inzidenz einzuschätzen. Selbst wenn sich 30-Jährige infizieren und nur ein geringes Risiko haben, schwer zu erkranken: Wenn sich nur genügend 30-Jährige infizieren, sind unsere Krankenhäuser auch voll und leider bleiben auch die jungen natürlich auch länger auf der Intensivstation.

Heckmann: Die Bundesregierung sieht ja Impfen als Königsweg, ebenso wie die meisten Virologen und Epidemiologen. Es gibt aber viele Menschen in Deutschland, die skeptisch sind, die Angst haben oder Sorge haben vor einer Impfung. Haben Sie für diese Menschen Verständnis?

Watzl: Es ist richtig, dass die Entscheidung der Impfung eine persönliche Entscheidung ist und auch sein muss. Ich halte auch nichts von einem Impfzwang. Als Immunologe und Wissenschaftler bin ich natürlich davon überzeugt, dass die Impfung um ein Vielfaches sicherer ist, als sich dem Risiko der Infektion auszusetzen. Ich versuche, das auch immer durch Informationen und durch Fakten den Leuten zu vermitteln. Es ist manchmal ein bisschen schwer, gegen ein Bauchgefühl anzureden, aber wenn man sich nüchtern auf die Fakten bezieht, gibt es eigentlich keinen Grund, sich nicht impfen zu lassen.

„Entscheidung gegen Impfung ist eine Entscheidung für Infektion“

Heckmann: Aber es sind – das werden Sie zugestehen – viele Fakten in der Welt unterwegs, auch viele Studien, die möglicherweise auch unterschiedliche Aussagen treffen. Gestern hat hier im Deutschlandfunk Hubert Aiwanger uns ein Interview gegeben, der Bundesvorsitzende und Spitzenkandidat der Freien Wähler. Er ist außerdem ja Bayerns Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister. Er sagt, er ist kein Impfgegner, aber er bekennt offen, er lässt sich derzeit nicht impfen, und zwar so lange, wie er nicht überzeugt ist von einem Impfstoff. Dieses Interview hat recht hohe Wellen geschlagen. Lassen Sie uns vielleicht ein paar Aussagen, Herr Watzl, durchgehen. Punkt eins: Hubert Aiwanger.

O-Ton Hubert Aiwanger: „Jeder hat die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Die Mehrheit ist mittlerweile geimpft. Wir werden aber damit umgehen müssen, dass sich am Ende nicht alle impfen lassen, und wir werden auch damit umgehen müssen, dass der Impfschutz für die Geimpften nach einigen Monaten vielleicht abbröckelt und wir dann auch über andere Maßnahmen nachdenken müssen. Deshalb bin ich nach wie vor ein großer Fan auch des Testens und sage, wir sollten hier gut testen, und es wird auch der Geimpfte am Ende nicht darum herumkommen, sich bei gewissen Anlässen zu testen. Das, glaube ich, ist besser, als jetzt die Jagd aufzunehmen auf diejenigen, die noch nicht geimpft sind.“

Heckmann: Soweit Hubert Aiwanger gestern im Deutschlandfunk. – Hat er nicht recht, Herr Watzl? Müssen wir nicht damit umgehen, dass es Menschen gibt, die sich einfach nicht impfen lassen wollen, und ist eine Kombination aus Impfen für die einen und Testen für die anderen nicht ein pragmatischer Ansatz?

Watzl: Es ist richtig, dass wir nie eine Impfquote von 100 Prozent erreichen werden. Es gibt einige Leute, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Das ist aber zum Glück nur eine ganz, ganz kleine Minderheit. Es werden viel mehr Leute sein, die sich aktiv gegen eine Impfung entscheiden, und da muss natürlich auch klar sein, wenn man sich jetzt aktiv gegen eine Impfung entscheidet, entscheidet man sich eigentlich auch aktiv für eine Infektion. Das wird einen vielleicht nicht diesen Winter erwischen, aber vielleicht nächsten oder übernächsten Winter. Das heißt, irgendwann ist man dann fällig.

Wir werden irgendwann natürlich zu einer gewissen Normalität kommen, dass wir jeden Winter eine Welle an Corona-Infektionen haben und wo sich dann die infizieren, die nicht ausreichend immun sind. Das können die Nichtgeimpften sein, das können aber auch die Leute sein, wo die Impfung entweder nicht gewirkt hat oder schon zu lange zurückliegt und damit der Impfschutz wieder abgefallen ist. Das ist vollkommen richtig. Aber aktuell sind wir noch nicht da, dass wir sagen können, wir haben genügend Leute durch die Impfung geschützt und können jetzt alles laufen lassen. Von daher muss man natürlich auch andere Maßnahmen ergreifen

Wenn wir das Thema Herdenimmunität zum Beispiel hören – die werden wir wahrscheinlich nicht erreichen, aber das heißt ja nicht, dass wir deshalb das Virus einfach so laufen lassen können, sondern da müssen wir sicherlich auch andere Maßnahmen ergreifen wie zum Beispiel testen.

„Schwere Nebenwirkungen sind extrem selten“

Heckmann: Jetzt gibt es aber auch eine Menge Leute, die sagen: Wenn ich mich dann infiziere, mein Immunsystem kann das schon ab. Hubert Aiwanger ist von diesen bisherigen Impfstoffen nicht überzeugt. Mein Kollege Moritz Küpper hat ihn gestern auch gefragt, weshalb er eigentlich so zurückhaltend ist beim eigenen Impfen.

O-Ton Hubert Aiwanger: „Man muss auch kein Geheimnis daraus machen, dass man in seinem persönlichen Umfeld immer mehr von Fällen hört, die massive Impfnebenwirkungen auszuhalten haben. Ich will die Dinge gar nicht aufzählen, aber da bleibt einem schon das eine oder andere Mal die Spucke weg, und auch darüber sollte man reden, um ein Gesamtbild zu kriegen.“

Heckmann: Massive Nebenwirkungen – davon spricht Hubert Aiwanger. Bleibt Ihnen da auch manchmal die Spucke weg, wenn Sie da aus dem Bekanntenkreis was hören, und lassen Politikwissenschaft und Medien diese Nebenwirkungen unter den Tisch fallen?

Watzl: Nein! Da bleibt mir, ehrlich gesagt, eher die Spucke weg, wenn ich solche Aussagen höre. Weil wir wissen mittlerweile sehr gut, was an Impfnebenwirkungen auftritt. Das sind zum einen natürlich die sogenannten Impfreaktionen, diese grippeähnlichen Reaktionen ein, zwei Tage nach der Impfung. Das zeigt im Prinzip, dass die Impfung das Immunsystem anregt. Das ist aber auch nichts Schlimmes. Das geht nach ein, zwei Tagen auch vorbei. Das betrifft natürlich ein Großteil der Geimpften, ist jetzt aber nichts Neues für die Corona-Impfung, ehrlich gesagt.

Was dann noch an schweren Nebenwirkungen bleibt, ist eher sehr, sehr selten. Es gibt Nebenwirkungen bei der Impfung. Wir wissen mittlerweile sehr gut, was für Nebenwirkungen da auftreten, Sinusvenenthrombose, das ist ja alles durch die Presse gegangen.

Heckmann: An AstraZeneca sind Menschen gestorben.

Watzl: Richtig! An diesen Sinusvenenthrombosen durch AstraZeneca haben wir, ich glaube, es sind aktuell 24 Todesfälle. 150 Leute waren betroffen. Wenn man das natürlich gegenüberstellt zu den fast 90.000 Toten oder rund 90.000 Toten, die an Corona gestorben sind, ist das überhaupt kein Vergleich.

Jede Impfung hat natürlich Nebenwirkungen, aber wir wissen aktuell sehr, sehr viel über diese Impfung. Alles, was an schweren Nebenwirkungen auftreten kann, ist extrem selten. Diese Sinusvenenthrombosen betreffen rund ein bis zwei Leute pro 100.000 Geimpfte. Da ist die Infektion auch für eine junge Person deutlich schwieriger.

„Impfung bringt mir einen deutlichen Vorteil“

Heckmann: Wenn man keine Impfung möchte, dann ist die Frage, was ist denn die Alternative. Hubert Aiwanger wurde auch gefragt, was ist denn Ihr Weg aus der Pandemie. Hören wir seine Antwort:

O-Ton Hubert Aiwanger: „Ja, indem ich mich einfach mit den Maßnahmen weiterhin über Wasser halte, die wir über viele Monate alle in der Bevölkerung nur an der Hand hatten, also Maske, Abstand, testen.“

Heckmann: Abstand, Masken, testen. – Warum, Herr Watzl, reicht denn jetzt nicht mehr aus, was uns lange als alternativlos dargestellt worden ist?

Watzl: Es würde immer noch ausreichen, dieses Virus zu bekämpfen, aber irgendwann wollen wir ja davon weg. Abstand und testen und die Maske, das hat uns ja auch nur bedingt in den letzten Wellen geholfen. Wir mussten ja zusätzlich noch ganze Zweige der Wirtschaft schließen. Es konnten keine Kulturveranstaltungen mehr stattfinden. Da wollen wir alles hin und da reichen einfach diese drei Maßnahmen nicht. Da brauchen wir zusätzlich noch die Impfung. Das Testen ist nicht hundertprozentig, die Maske ist nicht hundertprozentig. Alles hilft, aber irgendwann wollen wir ja auch davon weg.

Heckmann: Aber was ist schon hundertprozentig, könnte die Gegenantwort lauten?

Watzl: Das ist vollkommen richtig. Aber nur weil etwas nicht hundertprozentig schützt, heißt das ja nicht, dass ich es gar nicht machen muss. Auch ein Anschnallgurt im Auto schützt mich nicht hundertprozentig. Trotzdem ist, glaube ich, mittlerweile jeder davon überzeugt, dass das eine gute Idee ist, sich beim Autofahren anzuschnallen. Genauso ist es eine gute Idee, sich eine gewisse Immunität gegen das Virus zu holen durch die Impfung, weil mir das einfach einen deutlichen Vorteil bringt. Wenn ich mich dann doch noch infizieren sollte, habe ich schlimmstenfalls nur einen leichten Verlauf. Das heißt, das ist eigentlich eine Maßnahme, auch wenn sie nicht hundertprozentig ist, ist das eine dauerhafte Maßnahme, die uns aus dieser Pandemie auch herausführen wird.

„Mit einer hohe Impfquote stehen wir viel, viel besser da“

Heckmann: Es gibt einen deutlichen Vorteil, sagen Sie. Aber der Schutz ist nicht hundertprozentig, haben Sie gerade auch noch mal gesagt. Von anderen Ländern kann man lernen, heißt es immer wieder. Das hat auch Hubert Aiwanger gestern mehr oder weniger so formuliert. Beispiel Israel:

O-Ton Hubert Aiwanger: „Sehen Sie doch in die Länder rein, die schon durchgeimpft sind, und ich kenne auch mittlerweile …

Moritz Küpper: Welche meinen Sie da?

Aiwanger: Ja Israel und Co., dass einfach Länder, die schon hohe Impfquoten haben, plötzlich feststellen, dass die Impfdecke wieder durchbrochen wird, oder dass auch die Impfung nicht bei jedem gleichermaßen wirkt, dass ein gewisser Prozentsatz keine Antikörper entwickelt. Und wenn der sich jetzt sicher ist, er sei ja zweimal geimpft, er könne tun was er wolle, dann haben wir am Ende vielleicht den gegenteiligen Effekt, weil diese Leute sorglos damit umgehen. Also den Leuten zu suggerieren, zweimal geimpft, dann ist alles in Ordnung, auch das ist am Ende ein Bumerang, weil es nicht so sein wird – vielleicht für den Großteil, aber es wird viele geben, wo auch die zweimalige Impfung nicht alles abdeckt. Das müssen wir medizinisch ehrlich sagen.“

Heckmann: Soweit noch einmal Hubert Aiwanger. – Hat er damit nicht einen Punkt? Besteht nicht die Gefahr, dass wir Geimpften einen Freifahrtsschein geben und die dann für ein weiteres Infektionsgeschehen sorgen könnten, Herr Watzl?

Watzl: Es ist zum einen richtig, dass die Impfung nicht bei jedem wirkt. Wir kennen mittlerweile Bevölkerungsgruppen, zum Beispiel Krebspatienten, Transplantierte oder Leute, wo das Immunsystem sowieso geschwächt ist, dass die teilweise sehr schlecht oder gar nicht auf die Impfung reagieren. Das ist aber zum Glück auch nur ein kleiner Prozentsatz.

Und letztendlich ja, wir nehmen die Tatsache, dass man sich zweimal hat pieksen lassen, als einen Hinweis, dass man dann auch immun ist. Es wird irgendwann dazu kommen, dass wir die Immunität auch messen können. Das heißt, dann können wir sagen, wer zum Beispiel einen gewissen Spiegel an neutralisierenden Antikörpern hat, dann ist der immun. Das ist ein sicherlich besserer Maßstab, als einfach nur die Impfung zu nehmen. Aber auch hier gilt natürlich: Nur weil etwas nicht hundertprozentig effektiv ist, heißt es nicht, dass wir es gar nicht machen müssen. Wenn wir dann natürlich eine hohe Impfquote erreicht haben, stehen wir trotzdem viel, viel besser da, auch wenn dann ein Teil der Geimpften nicht geschützt ist, weil selbst wenn sich dann ein solcher Geimpfter ansteckt und dann das Virus vielleicht auch noch weitergeben kann, wäre ja rund herum, sein Gegenüber auch geimpft und damit auch geschützt. Das heißt, es würde nicht mehr zu solchen Superspreading-Events kommen, zu solchen großen Verbreitungen. Das heißt, da wären wir schon einen deutlichen Schritt weiter.

Heckmann: Ganz kurz noch: Glauben Sie, dass eine größere Welle im Herbst verhindert werden kann?

Watzl: Mit der aktuellen Impfquote werden wir es nicht schaffen, die Virus-Infektionszahlen deutlich zu begrenzen. Das heißt, wir werden, abhängig von der Impfquote natürlich, auch mal wieder die eine oder andere Maßnahme herauskramen müssen, um das Virus weiter zu begrenzen und es nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Und da wäre ich auch dafür, dass wir weiterhin die Inzidenz nehmen, aber mit einem Korrekturfaktor, den zum Beispiel auch die Impfungen beeinflussen. Und wir sehen aktuell, dass in Deutschland zum Beispiel die Impfquote regional doch durchaus unterschiedlich ist. Da gibt es Länder, die haben gerade mal 50 Prozent Erstgeimpfte; es gibt Länder mit 70 Prozent Erstgeimpften. Das heißt, dieser Korrekturfaktor könnte auch regional unterschiedlich ausfallen.


Hubert Aiwanger (Freie Wähler) im Wortlaut: (Impfen lassen nach Gutdünken? - Interview mit Hubert Aiwanger, Freie Wähler (FW), bayrischer Wirtschaftsminister https://srv.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.3265.de.html?mdm:audio_id=945058) Audio-Interview vom 28. Juli 2021

Moritz Küpper: Herr Aiwanger, es ist ja öffentlich bekannt: Sie sind nicht geimpft. Sie machen daraus ja auch kein Geheimnis. Dennoch: Haben Sie mittlerweile einen Impftermin ergattern können oder sich um einen bemüht?

Hubert Aiwanger: Nein, bis auf Weiteres nicht. Und ich glaube, es bringt auch nichts, wenn jemand für sich persönlich noch nicht davon überzeugt ist, ihn täglich danach zu fragen. Jeder hat die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Die Mehrheit ist mittlerweile geimpft und wir werden aber damit umgehen müssen, dass sich am Ende nicht alle impfen lassen. Und wir werden auch damit umgehen müssen, dass der Impfschutz für die Geimpften nach einigen Monaten vielleicht abbröckelt und wir dann auch über andere Maßnahmen nachdenken müssen.

Und deshalb bin ich nach wie vor ein großer Fan auch des Testens und sage, wir sollten hier gut testen. Und es wird auch der, der geimpft ist, am Ende nicht darum herumkommen, sich bei gewissen Anlässen zu testen. Das, glaube ich, ist besser, als jetzt die Jagd aufzunehmen auf diejenigen, die noch nicht geimpft sind.

Küpper: Wir wollen nicht jagen, wir wollen sprechen. Dennoch bleiben wir noch mal kurz beim Impfen. Worauf warten Sie denn?

Aiwanger: Bis sich die Lage noch besser geklärt hat. Und bis ich auch selber davon überzeugt bin, dass es für mich ganz konkret persönlich sinnvoller ist, sich impfen zu lassen, als sich nicht impfen zu lassen. Und man muss auch kein Geheimnis daraus machen, dass man aus seinem persönlichen Umfeld immer mehr von Fällen hört, die massive Impfnebenwirkungen auszuhalten haben. Ich will die Dinge gar nicht aufzählen, aber da bleibt einem schon das eine oder andere Mal die Spucke weg. Und auch darüber sollte man reden, um einen Gesamtbild zu kriegen. (Ende 1. Teil)

Info: https://www.deutschlandfunk.de/immunologe-watzl-zu-aeusserungen-von-aiwanger-es-gibt.694.de.html?dram:article_id=500964#aiwangerkomplett

09.08.2021

Corona-Ausschuss: "Ein meisterhafter Kriegszug" – Teil 1

de.rt.com, 25 Juli 2021 12:02 Uhr

Zitat: Die 55. Sitzung der Stiftung Corona-Ausschuss behandelte politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Hintergründe und Zusammenhänge der Corona-Krise. Darüber hinaus kamen medizinische und juristische Aspekte bei möglichen Nebenwirkungen der neuartigen "Corona-Schutzimpfungen" zur Sprache.


Vorbemerkung: RT DE dokumentiert in einer eigenen Serie mit Artikeln und Podcasts die Arbeit der Stiftung Corona-Ausschuss. Die Berichterstattung zu den Anhörungen des Ausschusses erfolgt thematisch und nicht chronologisch. Sie gibt den öffentlich behandelten Erkenntnisstand der Ausschussarbeit zum Zeitpunkt der Anhörungen wieder und bleibt durch das Geschehen an sich tagesaktuell – mit Blick auf die weiteren Entwicklungen sowie hinsichtlich einer Aufarbeitung der bisherigen Ereignisse.


Corona-Ausschuss: "Eklatante Völkerrechtswidrigkeit. Eklatante Verfassungswidrigkeit"

Am 4. Juni 2021 setzten die Juristen der Stiftung Corona-Ausschuss ihre Untersuchungen für eine umfassende öffentliche und rechtliche Bewertung der Corona-Maßnahmen mit ihrer 55. Sitzung in Berlin fort.


Auf der Tagesordnung der mehrstündigen Anhörung mit dem Titel "Investigationen" standen neben den Einflüssen international tätiger Interessengruppen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit der Corona-Krise und ihren Entwicklungen auch mögliche Folgeschäden nach sogenannten Corona-Schutzimpfungen sowie diesbezügliche medizinische und rechtliche Gesichtspunkte.

Zum Wirken des Bilderberg-Clubs und mit ihm verbundener globaler Netzwerke im Allgemeinen sowie darüber hinaus in der Corona-Krise berichtete die spanische Journalistin und Buchautorin Dr. Cristina Martín Jiménez (Teil I). Der schwedische Experte für Technologie und sozialen Wandel Dr. Jacob Nordangård ergänzte hierzu Informationen über weitere international einflussreiche Nichtregierungsorganisationen, bevor der Lungenarzt und Epidemiologe Dr. Wolfgang Wodarg über thrombotische Prozesse im Zusammenhang mit "Corona-Impfungen" sowie deren medizinische Erfassung sprach und der Rechtsanwalt Elmar Becker eine Initiative zur rechtsmedizinischen Untersuchung von Todesfällen nach Corona-Impfungen vorstellte (Teil II).

Wodarg war maßgeblich an der Aufklärung der "Schweinegrippe-Pandemie" von 2009 beteiligt und kritisiert heute den Umgang mit der Corona-Krise. Dazu berichtete er selbst ausführlich als Experte in der ersten Ausschusssitzung. Gegen Anschuldigungen, er verbreite falsche und unwahre Informationen speziell zum Einsatz der sogenannten PCR-Tests für die Erfassung von Corona-Befunden, hat Wodarg Ende November 2020 Klage "wegen Unterlassung, Widerruf und Schadensersatz" beim Landgericht Berlin erhoben.


Vor der Anhörung knüpfte einer der Juristen des Ausschusses an die vorhergehende Sitzung an und empfahl erneut die Dokumentationen "How Big Oil Conquered the World" sowie "Why Big Oil Conquered the World" des Investigativjournalisten James Corbett zu den Verbindungen zwischen der Ölindustrie einerseits und der modernen Medizin und Pharmaindustrie andererseits. Darüber hinaus und unmittelbar passend zum Schwerpunkt dieser Anhörung verwies er auf den im Magazin Multipolar erschienenen Artikel "Internationaler Pandemievertrag: Ein globaler Automatismus wird installiert", der das Zusammenspiel gewisser Staaten und global agierender Organisationen vor dem Hintergrund der "Corona-Krise" behandelt und die Erkenntnisse aus den genannten Dokumentationen sowie aus den eigenen bisherigen Untersuchungen bestätigt:

"Nämlich erstens, Rockefeller, Gates und Co., darunter auch Teile der katholischen, jesuitischen Kirche kontrollieren die weltweite Politik – fast, nicht ganz, da sind einige Länder, die nicht mitmachen – über die von ihnen gesteuerten Pharma-, Tech- und Finanzkonzerne sowie ihre Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Wohltätigkeitsorganisationen. Und dazu gehören auch solche Organisationen wie der World Wildlife Fund For Nature (WWF) (...), auch der ist von den Mitgliedern dieser Gesellschaften, wie Bilderberg, die eine davon ist, gegründet worden. (...) Und zweitens, diese Organisationen benutzen Gesundheit, Health Care, als Brechstange zur Installation einer Weltregierung, voraussichtlich der Vereinten Nationen (UNO), denn dazu hat ja der Papst im Oktober des vergangenen Jahres in [der] Enzyklika namens 'Fratelli tutti' aufgerufen. Wir sollten uns alle (...) der Weltregierung der UNO unterwerfen."

Corona-Ausschuss: "Das kostet tagtäglich weltweit Menschenleben" – Teil 1













Corona-Ausschuss: "Das kostet tagtäglich weltweit Menschenleben" – Teil 1

Er glaubt, dass es wichtig ist, diesen Rahmen zu kennen, bevor man in der weiteren Ausschussarbeit wieder auf die medizinischen Themen zurückkommt, betonte der Jurist.


Mehr zum Thema - Worte, Zahlen, Bilder, "Nachrichten" – zur "verlässlichen Faktenlage" in der Corona-Krise


Anhörung – Investigationen

BERICHT DER JOURNALISTIN UND BUCHAUTORIN DR. CRISTINA MARTÍN JIMÉNEZ

Einleitend bedankte sich Jiménez (*) für die Arbeit des Ausschusses und erklärte, dass deren Arbeit mit großer Hoffnung in Spanien und Lateinamerika verfolgt wird. Der Übersetzer ergänzte Informationen zum beruflichen Hintergrund von Jiménez, unter anderem dass sie die Bilderberg-Konferenz in ihrer Doktorarbeit mit dem Titel "Wechselwirkung zwischen gesellschaftspolitisch-merkantiler Macht und merkantiler Medienmacht" ("Interrelación entre el poder Socke-político-mercantil y el poder mediático mercantil: El 'Club Bilderberg' (1954-2016)") untersucht hat:

"Darin analysiert sie die Eigentümerstruktur der mit Bilderberg verbundenen Medienkonzerne und Konglomerate sowie deren Beziehungen zu geoökonomischen, geopolitischen, kulturellen und sozialen Bereichen. Dazu hat sie auch 2005 ein Buch veröffentlicht: 'Der Club Bilderberg. Die Herren der Welt.' ('El Club Bilderberg. La Realidad sobre los amos del mundo'). Dann hat sie neun weitere Bücher über Geopolitik der Eliten in Spanien und anderen Ländern veröffentlicht. Viele sind Bestseller. Und ihr neuestes Buch 'Die Wahrheit über die Pandemie. Wer es gewesen ist und warum.' ('La verdad de la pandemia. Quién ha sido y por qué') erschien im Juli 2020 und wurde innerhalb weniger Wochen ein Bestseller. Als Journalistin hat sie auch bei verschiedenen Medienhäusern gearbeitet, unter anderem bei großen Fernsehsendern in Spanien."

Diejenigen, die die Machtstrukturen analysieren, werden angegriffen, lächerlich gemacht und zensiert, erklärte Jiménez zu den Bedingungen ihrer Arbeit. Um einen Eindruck vom Ambiente bei den Bilderberg-Konferenzen und von den beteiligten Personen zu vermitteln, spielte sie eine Videoaufzeichnung ein [ab Min. 10:20].


Aus den Aufnahmen geht hervor, so der Ausschuss, dass es sich bei den Bilderbergern nicht um eine lange geglaubte Verschwörungstheorie, sondern um einen illustren Kreis von Persönlichkeiten handelt, mit dem klar formulierten Anspruch, eine Weltregierung zu etablieren, die Bestrebungen einer Rückkehr zu regionalen Selbstverwaltungen zuwiderlaufen.

Jiménez betonte die besondere Rolle des früheren spanischen Ministers und späteren NATO-Generalsekretärs sowie außenpolitischen Repräsentanten der Europäischen Union (EU) Javier Solana, der bereits seit den 1980er-Jahren Gast bei den Bilderberg-Konferenzen war. Er stehe exemplarisch für die Etablierung von Verbindungen zwischen dem Kreis der Bilderberger und den Personen für die Besetzung supranationaler Ämter.

"Die Machtstrukturen haben sich geändert. Während die Medien sich darauf konzentrieren, uns über nationale Politiker zu informieren, werden die Entscheidungen für die Gestaltung einer neuen Weltordnung in supranationalen Organisationen realisiert."

Die Bilderberg-Konferenz wurde erstmalig 1954 in den Niederlanden vom einem Mitglied des dortigen Königshauses, Prinz Bernhard, ausgerichtet und versammelte Persönlichkeiten der westlichen Eliten aus Nordamerika und Europa. Während eines Folgetreffens im Jahr 1966 diskutierte man bereits die Idee einer Europäischen Union. Im Weiteren präsentierte Jiménez die Zusammensetzung des Direktoriums der Bilderberg-Konferenz 2019, mit dem österreichischen Bankmanager und langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank Paul Achleitner als Schatzmeister der Treffen.


Corona-Ausschuss: "Das kostet tagtäglich weltweit Menschenleben" – Teil 2

Eines der Ausschussmitglieder bezeichnete die Deutsche Bank angesichts einschlägiger Verurteilungen zu Strafzahlungen in Milliardenhöhe als eines der kriminellsten Unternehmen und größten Geldwaschanlagen der Welt und betonte, dass Achleitner "gegen alle Widerstände immer gehalten wurde".


Achleitner wird Jiménez zufolge von sehr mächtigen Interessen geschützt. Mitglieder der Bilderberger seien insbesondere Vertreter großer Investmentfonds und Banken wie Goldman Sachs, die beispielsweise bei der Manipulation des Staatshaushaltes Griechenlands für die Teilnahme an der europäischen Gemeinschaftswährung mitgewirkt haben soll, welche als ein Grund der sogenannten europäischen Staatsschuldenkrise von 2008 gilt.

Weitere Mitglieder sind laut den Untersuchungen für ihre Doktorarbeit die Eigner der Medienkonzerne.

"Es gibt nur sechs große Medienkonglomerate, die die Nachrichten bestimmen und manipulieren. Das heißt, sie verfügen über die Infrastruktur, um eine Lüge oder eine Attacke wie eine Pandemie in die Welt zu setzen."

Beispielsweise sei ihr 2010 erschienenes Buch zu Hintergründen und taktischem Nutzen von Pandemien bis zum Jahr 2016 in Spanien zensiert gewesen.

Die "Phasen der Taktik der Pandemien" illustrierte Jiménez mit folgendem Schema:

"Schritt 1: Schaffung einer großen pandemischen Krise mit offizieller Erklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Schritt 2: Erschrecken und Verunsichern aller mithilfe der Medien.

Schritt 3: Angriff auf die Wirtschaft und die Industrien, damit sich die Staaten verschulden (Einschließen der gesunden Personen und Stilllegung ihrer Betriebe).

Schritt 4: Übernahme von Teilen der Souveränität, Reichtümer und Ressourcen der Staaten (Aufkaufen von Unternehmen zu Schleuderpreisen in der ruinierten Wirtschaft, während die Regierungen in ihren Ländern Anordnungen und Vorschriften supranationaler Autoritäten durchsetzen).

Ergebnis: Ein meisterhafter Kriegszug."

Das liege auf der Linie des von Warren Buffet vor Jahren angesprochenen Krieges beziehungsweise Klassenkampfes der Reichen gegen die Armen. Auf der Basis seiner bisherigen Untersuchungsresultate teilte der Ausschuss diese Analyse und nannte es "eigentlich ein simples Spiel", mittels einer Gesundheitskrise sowohl die Wirtschaften und Vermögenswerte reif für billige Übernahmen durch andere zu machen als auch gleichzeitig die Bevölkerungen davon abzulenken.

Jiménez erwähnte hierzu ihr neues Buch "Der Dritte Weltkrieg ist schon da" ("La Tercera Guerra Mundial ya está aquí"), in dem sie die Theorie vorstellt, dass in diesem globalen Krieg "leise, kulturelle Waffen" wie die Medien eingesetzt werden.

Corona-Ausschuss: "Lohnende Verbrechen werden weiter verübt" – Teil 1













Corona-Ausschuss: "Lohnende Verbrechen werden weiter verübt" – Teil 1

Ein eingeblendetes Schaubild verdeutlichte die Verbindungen der Unternehmen von Big Tech und Big Money der Banken und Investmentfirmen, wobei es sich bei den tatsächlich dahinter stehenden Eigentümern um "immer dieselben" handele.

"Es sind Firmenmäntel. Diese großen Unternehmen sind Investoren. The Vanguard Group ist Investor bei BlackRock. BlackRock ist Investor bei Vanguard. State Street Corporation ist Investor bei beiden. Es ist eine Serie von Firmenmänteln, die die großen Milliardäre auf den ersten Plätzen der Forbes-Liste schützen."

Wenige Superreiche investieren demnach über die großen untereinander verbundenen Finanzfirmen in die Technologie- und Plattformkonzerne, welche dann die infolge der Pandemiemaßnahmen zerstörten Wirtschaftsunternehmen billig übernehmen, so das Zwischenfazit eines Ausschussmitglieds.

Dem stimmte Jiménez zu und verwies auf die Dynamik der immer weiter zunehmenden Konzentration von Vermögen und Macht in den Händen weniger, die sich hinter dem Finanz- und Beteiligungsgeflecht verbergen. Ein Fall für solche Übernahmen nationaler Wirtschaftsstrukturen sei Spanien.

"Das geschah in der Krise von 2008. In Spanien haben die großen Finanzkonzerne beispielsweise die Banken und Medien übernommen. Und jetzt läuft das ebenfalls. Wir wissen, dass die Investmentfonds von Warren Buffet, George Soros und Bill Gates, die alle hier sind und zudem zu Bilderberg gehören, die Hotelindustrie mit ihren Ketten zum Schnäppchenpreis aufkaufen, die Lebensmittelindustrie, die Fußballindustrie, die Freizeit-, Vergnügungs- und Tourismusindustrie."

Sie verfüge über entsprechende Dokumentationen und übermittle sie dem Ausschuss. Dieser sah sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass es nötig ist, sich von solchen globalen Verflechtungen zu lösen und eigene lokal und regional funktionierende Versorgungsstrukturen aufzubauen und diesen Machtinteressen zu zeigen, "dass wir ohne sie, sie aber nicht ohne uns können".

Gefragt nach der Funktionsweise der Führung der Bilderberg-Gruppe bezeichnete Jiménez einen Zeitraum von zehn Jahren als die übliche Verweildauer im Direktorium der Gruppe, die allerdings nicht fest vorgegeben ist. Bei den Treffen selbst müsse man zwischen dem "harten Kern" der Mitglieder und den jeweils geladenen Gästen unterscheiden, wobei die dauerhaften Teilnehmer exklusiv über maßgebliche Informationen sowie mittel- und langfristige Planungen verfügten und diese nur bedingt mit den sporadisch Anwesenden teilten.


Corona-Ausschuss: "Lohnende Verbrechen werden weiter verübt" – Teil 2

Beispiele für solche strategischen Verbindungen und Ausrichtungen aus dem Kreis der Bilderberger seien der frühere Vorstandsvorsitzende von Google Eric Schmidt – speziell angesichts der aktuellen Praxis des Tochterunternehmens YouTube, von der offiziellen Corona-Politik abweichende Positionen zu zensieren – sowie der zum "harten Kern" zählende Vorstandsvorsitzende des Springer-Konzerns Mathias Döpfner. Dessen zahlreiche Tätigkeiten listete ein weiteres Schaubild auf:

"Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Mitglied des Kuratoriums der Robert-Koch-Stiftung, Mitglied der Führungsgremien von Netflix, Vodafone Ventures, Warner Music Group Corporation, Time Warner Incorporation, Vodafone Group Plc."

Dies illustriere den Modus Operandi der Machteliten mit personell untereinander verbundenen Direktorien der großen Konzerne und Organisationen.

Eine analoge Verbindung gebe es in der gegenwärtigen Corona-Krise zwischen maßgeblichen Wissenschaftlern, auf deren Expertise sich Politik und Medien berufen.

"Im März 2020 hatte die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, die Bildung eines Expertenkomitees der EU angekündigt, das für die Herausgabe von Anordnungen zuständig ist, die verbindlich zu befolgen sind."

Das Gremium hat folgende Mitglieder:

"Lothar H. Wieler, Robert Koch-Insitut (Deutschland),

Arnaud Fontanet, Institut Pasteur (Frankreich),

Christian Drosten, Institut für Virologie der Charité (Deutschland),

Kåre Mølbak, Statens Serum Institut (Dänemark),

Maria Rosaria Capobianchi, Institut Lazzaro Spallanzani (Italien),

Marion Koopmans, Erasmus Medisch Centrum (Niederlande),

Peter Piot, London School of Hygiene and Tropical Medicine (Belgien)."

Laut Angaben der EU sind diese Experten unabhängig und agieren in eigenem Namen.

Inwieweit die Kommissionspräsidentin diese Entscheidung selbst getroffen hat sowie für wen diese Berater tatsächlich tätig sind und welchen Zusammenhang es zur Bilderberg-Gruppe gibt, wollte der Ausschuss wissen.

Jiménez verwies auf Verbindungen der Akteure wie beispielsweise Wieler und Drosten und deren Institutionen zu Kreisen der Bilderberger und zur WHO sowie deren Geldgebern. Der offizielle Hintergrund der WHO liefere in diesen Fällen die Reputation, in den Medien fortwährend publikumswirksam als wissenschaftliche Autoritäten in der Corona-Krise aufzutreten. Finanzierungen von Institutionen wie dem Institut Pasteur, dem Robert Koch-Institut (RKI) und der Charité durch die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung bedeuteten Interessenkonflikte der zugehörigen Experten und widersprächen deren behaupteter Unabhängigkeit. Bill Gates wiederum zählt zum Kreis der Bilderberger.


Corona-Ausschuss: "Nehmt das Zeug vom Markt"

Stimmen anderer renommierter und tatsächlich unabhängiger Experten, die nicht zu diesem "Netz der Macht" gehören, wie etwa Nobelpreisträger Luc Montagnier, würden von offizieller Seite entsprechend kritisiert.


Im Gegenzug informiere sich die WHO aus dem Kreis dieser offiziellen Experten, "die von der EU beziehungsweise indirekt über die Bilderberger eingesetzt worden sind".

Der Ausschuss brachte die geschilderten Zusammenhänge auf den Punkt:

"Das, was wir eben gesehen haben, betreffend die Ausplünderung der weltweiten Steuerzahler, die Zerstörung des Mittelstandes, um diesen Mittelstand durch die Bilderberger oder deren Hintermänner übernehmen zu lassen, also unten die großen Geldsammelstellen BlackRock und so weiter und oben die Plattformen, über die man alles ansaugt, was hier in Schutt und Asche gelegt wird, das spiegelt sich in dieser Konstruktion wider. Diese Konstruktion bedeutet, ich sage es jetzt einmal ganz vereinfacht, die Bilderberger setzen diese sieben Leute als ihre Sprachrohre ein, um damit die Politik der EU, denn das sind ja die wichtigsten Berater der EU, zu beeinflussen. Kann man das so kurz zusammenfassen?"

"Korrekt", so die deutliche Antwort von Jiménez, die auch die weitere Einschätzung des Ausschusses bestätigte, dass Treffen im Rahmen solcher Kreise wie der Bilderberger oder des Weltwirtschaftsforums (WEF) dazu dienen, zukünftiges Personal für Führungspositionen zu sichten und auszuwählen. So wurde für viele überraschend und jenseits der demokratischen Gepflogenheiten Ursula von der Leyen 2020 Präsidentin der EU-Kommission. Zuvor war sie Teilnehmerin mehrerer Bilderberg-Konferenzen gewesen, zuletzt 2019. Das sei ein "Mechanismus", der sich zudem wiederhole.


Hinter dieser Struktur aus der politischen Spitze der EU und ihrer Berater in der "Corona-Krise" stünden diejenigen, die diese Pandemie-Operation finanzierten, unter anderem Gates. Allerdings bilde diese Gruppe keinen einheitlichen Block.

"In dieser Struktur der Macht ist man zugleich Verbündeter und Gegner. (...) Der Anführer des Clubs der Bilderberger war mehr als 60 Jahre lang David Rockefeller. Doch Rockefeller hat nach seinem Tod ein Machtvakuum auf dem Thron dieser globalistischen Struktur hinterlassen, zu deren Einrichtung er beigetragen hatte."

Im Vergleich zu anderen Elitezirkeln wie beispielsweise dem Bohemian Club, dem Council on Foreign Relations (CFR) oder Skull & Bones in den USA verfügten die Bilderberger über die Vision einer globalen Kontrolle, ausgehend von den Machtkreisen diesseits und jenseits des Atlantiks mit der Eindämmung des Sowjetkommunismus im sogenannten Kalten Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg. Beziehungen zwischen diesen Netzwerken gebe es auf personeller Ebene durch parallele Mitgliedschaften, etwa im Falle Henry Kissingers, der als Architekt der Struktur und der Taktiken des Kalten Krieges gelte, die bis heute wirkten.

Gates wiederum bewege sich auf den Spuren Rockefellers und wolle dessen Erbe antreten.

"Die [mit Gates verbundene] internationale Imfpallianz GAVI folgt der Struktur des Bilderberg-Clubs, Allianzen zwischen verschiedenen öffentlichen und privaten Institutionen zu etablieren. Die Strategie ist, Vertrauensleute von Gates in der Weltbank, der WHO, bei UNICEF und anderen internationalen und nationalen Organisationen zu platzieren, sodass er die Weltbank, die WHO oder die Firmenmäntel, die er finanziert, kontrolliert. Zum Beispiel bei der Nominierung der Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala als Präsidentin der Welthandelsorganisation (WTO). Sie war Finanzministerin Nigerias, leitende Direktorin der Weltbank. Und sie ist (...) Mitglied der Führungsgremien von GAVI und von Twitter. Sie hatte die Unterstützung von US-Präsident Joe Biden und natürlich Bill Gates."

Corona-Ausschuss: "Institutionalisierter Kindesmissbrauch"

Zur Frage des Ausschusses, ob Samia Suluhu Hassan, die dem kürzlich und unerwartet verstorbenen Präsidenten Tansanias John Magufuli im Amt nachgefolgt ist, auch zum Personenkreis dieser Machtstruktur zählt, erklärte Jiménez:

"Ich vermute das. Die Machtstruktur der Bilderberger hat keine Skrupel. Wenn sie Präsidenten entfernen müssen, dann können sie das tun. Der Präsident Tansanias, der sehr kritisch gegenüber der WHO war, ist unter merkwürdigen Umständen verstorben."

Aus wirtschaftlicher Sicht hat dies alles nichts mehr mit den bisher behaupteten normalen Wettbewerbsmechanismen zu tun, in dem man sich bietende Chancen und gegebenenfalls auch internationale Kooperationen nutzt, um erfolgreich zu sein, betonte eine Juristin des Ausschusses. Schließlich würden hier "schadensträchtige" Impfungen, die eigentlich gentechnische Behandlungen sind, als Produkt auf einen durch "Machtspiele" vorbereiteten Markt gedrängt. Zudem ist durch die mediale Begleitung unter Ausschluss kritischer Stimmen aus der Wissenschaft dafür gesorgt worden, so ein weiteres Ausschussmitglied, dass niemand mehr die tatsächlichen Ursachen der "Corona-Krise" diskutiert:

"Man spricht nur noch über die Maßnahmen selbst. Ob eine Ursache oder eine Grundlage dafür da ist, will keiner mehr wissen. So scheint das Konstrukt doch zu laufen."

Das trifft Jiménez zufolge auch auf Spanien zu, denn die dortigen Medienkonzerne sind über deren Eigentümer wie beispielsweise die großen Fondsgesellschaften ebenfalls mit dem Kreis der Bilderberger verbunden. Veranschaulichen lasse sich dies durch einen Blick auf die Strukturen der einzelnen Medienunternehmen und Eigentümer des Springer-Konzerns rund um Döpfner in Deutschland sowie analog die der Mediengruppe Prisa unter der Leitung von Juan Luis Cebrián, die in zwei Einblendungen aufgelistet wurden.

"Das ist auch eine Kriegsstrategie. Denn über all diese Medien verbreiten sie ihre Sicht der Dinge auf die Pandemie. Das ist Propaganda, keine Information."

Sowohl Döpfner als auch Cebrián nahmen mehrfach und 2017 gemeinsam an Bilderberg-Konferenzen teil. Dort träfen sie unter anderem auf ihre Vorstandskollegen weiterer Konzerne aus der Informationsbranche wie Google und Microsoft. Hinter den Medienkonzernen treffe man wiederum auf dieselben Fondsgesellschaften in der Eigentümerstruktur.

"Es gibt ein Monopol der Information und eine einheitliche Botschaft. (...) Es gibt keine Pluralität und keine Demokratie. Es gibt keine Meinungsfreiheit. Als Kritiker werden wir verfolgt und zensiert. Es sprechen nur die, die zum Machtzirkel gehören und die diese Vision auf die Welt teilen, diese zu kontrollieren."

Dieselben Fondsgesellschaften stünden auch hinter Konzernen anderer Branchen wie der Pharmaindustrie. Darüber hinaus kontrollierten sie die Politiker und hätten somit Einfluss auf die Legislative, sodass sie die Gesetzgebung in ihrem Sinne beeinflussen könnten. Jiménez bezeichnete Politiker wie die Kommissionspräsidentin von der Leyen und Staats- und Regierungschefs wie Emmanuel Macron, Mark Rutte und Pedro Sánchez als "Strohmänner zum Erlassen ihrer Gesetze". Ziel der Strategie dieser Machtelite sei die Abwicklung der Nationalstaaten.

Der Ausschuss kommentierte diese Schilderungen mit deutlichen Worten:

"Die Gesamtschau dessen, was wir hören, sagt, dass die Demokratie in Wahrheit nur eine Scheindemokratie ist, in der wir hier leben, und dass wir alles dafür tun müssen, uns schnellstens von diesen globalen Strukturen zu verabschieden, uns auf unsere Regionen, unsere Kommunen zurückzubesinnen und da die Versorgungsstrukturen aufzubauen."

Mit Donald Trump als US-Präsidenten hatte jemand, der nicht zu den Bilderbergern gehört, versucht, eine andere Politik zu verfolgen, so Jiménez, indem er internationale Verträge und Organisationen wie die WHO kritisiert und den Rückzug der USA aus diesen "von den Bilderbergern konstruierten Strukturen" betrieben hatte.


Corona-Ausschuss: "Ein unfassbar großes Verbrechen" – Teil 1

Die Berichterstattung der gängigen Medien zu Trump ist dann auch entsprechend negativ, ergänzte der Ausschuss und erinnerte daran, dass es in den USA dennoch "starke politische Kräfte gibt, die versuchen, das alles aufzudecken".

Jiménez unterstrich die Tradition dieser globalen Vision sowie der Agenda der Bilderberger und zitierte hierzu aus Dokumenten des Gründungstreffens der Gruppe im Jahr 1954 die Worte des damaligen Schirmherrn Prinz Bernhard der Niederlande:

"Man muss die Leute erziehen, die im Nationalismus der Nationalstaaten geboren sind, damit sie diese Idee zugunsten einer Weltregierung aufgeben."

Später habe mit dem Vorstandvorsitzenden von BlackRock, Larry Fink, ein weiteres Mitglied der mit den Bilderbergern verbundenen globalen Elite unmissverständlich deren Anspruch formuliert:

"Man muss die Leute erziehen, damit sie die richtigen Führungspersonen wählen."

Mithilfe der Medien laufe immer wieder und auf offensive Weise ein identisches Handlungsmuster ab, indem globale Probleme wie eine Pandemie oder eine Finanzkrise in Szene gesetzt und anschließend darauf passende globale Antworten inklusive einer Weltregierung gefordert werden, um selbige installieren zu können. Letztlich sei das Vorhaben eines sogenannten "Great Reset" nicht neu, sondern bereits vom Internationalen Währungsfonds (IWF) im Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008 verlangt worden.

Für diese Agenda gebe es zwei Typen von Laboratorien. Solche wie in Wuhan, die mit ihrer biologischen Forschung zur militärischen Infrastruktur zählen und an deren Finanzierung die EU über das Programm Horizon beteiligt sei. Und solche wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT), das unter anderem als Denkfabrik für angewandte Sozialwissenschaft beziehungsweise soziale Manipulation ("Social Engineering") und die im Ausschuss bereits besprochenen psychologischen Operationen zur Verhaltenssteuerung diene. Dort habe man beispielsweise die Vorgaben der Corona-Maßnahmen wie "social distancing" entworfen. Der Chefredakteur der Institutszeitschrift MIT Technology Review hat sich dort laut Jiménez folgendermaßen zur Corona-Krise geäußert:

"Die Normalität wird nie zurückkommen."

Das, worüber man sich gegenwärtig unterhalte, seien "Allianzen zum Erreichen von Zielen" gemäß dem 17. und letzten Punkt der "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung", in dem es heißt:

"Umsetzungsmittel und globale Partnerschaft stärken – Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben füllen."

Abschließend fasste der Übersetzer noch Informationen aus dem Vorgespräch mit Jiménez zur Frage zusammen, weshalb in der autonomen Region der spanischen Hauptstadt Madrid seit Herbst 2020 vergleichsweise sanfte Corona-Maßnahmen gegolten haben. Zwar seien die Freiheiten nicht so groß wie in Schweden gewesen, doch hätten die Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandelsgeschäfte weiterhin öffnen dürfen. Die Präsidentin dieser Autonomieregion Isabel Díaz Ayuso sei noch nie zu solchen Elitezirkeln wie den Bilderberg-Treffen oder der Davos-Gruppe des WEF eingeladen und nicht entsprechend "vormanipuliert" worden.


Corona-Ausschuss: "Ein unfassbar großes Verbrechen" – Teil 2














Corona-Ausschuss: "Ein unfassbar großes Verbrechen" – Teil 2

"Sie hatte sich wohl einfach die Zahlen und Statistiken angeschaut und gesagt: 'Das Ganze ist doch gar nicht so gefährlich. Warum soll ich so stringente Maßnahmen treffen?' (...) Sie hat auf die Wirtschaft geschaut und einfach das gemacht, was für die Wirtschaft gut ist. Und das ist jetzt unglaublich gut bei der Bevölkerung in der Region Madrid angekommen, denn sie hat bei der letzten Wahl, die vor Kurzem stattgefunden hat, ihre Stimmen mehr als verdoppelt, von gut 20 Prozent auf über 40 Prozent."

Díaz Ayuso kann seitdem die Madrider Regionalregierung in Koalition mit nur einer weiteren Partei stellen. Ihr erster Satz nach dem Wahlsieg war:

"Die Freiheit hat gewonnen."

Der Ausschuss dankte Jiménez für die ausführliche Beschreibung und Dokumentation der Hintergründe zu den Machtstrukturen am Beispiel der Bilderberger und verabredete weitere Vertiefungen zu diesem Thema.

"Wir müssen wissen, was los ist. Wenn wir nicht wissen, was los ist, dann können wir nicht richtig handeln."

Fortsetzung: Corona-Ausschuss: "Ein meisterhafter Kriegszug" – Teil 2

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(*) Im Spanischen werden zwei Nachnamen geführt, wobei der zuerst genannte der (erste) Familienname väterlicherseits und der danach genannte der (erste) Familienname mütterlicherseits ist. Meist wird auch außerhalb privater Situationen der Vorname benutzt. Bei Nennung des Nachnamens wird in der Regel nur der erste genannt. Da Cristina Martín Jiménez vom Ausschuss als Frau Jiménez vorgestellt wurde (statt als Cristina oder Frau Martín), ist diese fürs Spanische ungewöhnliche Anrede durchgehend beibehalten.

Mehr zum Thema - "Viren", Masken, Tests, Impfungen – zur "neuen Normalität" in der Corona-Krise


Info:  https://de.rt.com/gesellschaft/121208-corona-ausschuss-ein-meisterhafter-kriegszug-teil-1

09.08.2021

Corona-Ausschuss: "Ein meisterhafter Kriegszug" – Teil 2

de.rt.com,1 Aug. 2021 11:02 Uhr

Zitat: Die 55. Sitzung der Stiftung Corona-Ausschuss behandelte politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Hintergründe und Zusammenhänge der Corona-Krise. Darüber hinaus kamen medizinische und juristische Aspekte bei möglichen Nebenwirkungen der neuartigen "Corona-Schutzimpfungen" zur Sprache.© M. Popow via www.imago-images.de


Vorbemerkung: RT DE dokumentiert in einer eigenen Serie mit Artikeln und Podcasts die Arbeit der Stiftung Corona-Ausschuss. Die Berichterstattung zu den Anhörungen des Ausschusses erfolgt thematisch und nicht chronologisch. Sie gibt den öffentlich behandelten Erkenntnisstand der Ausschussarbeit zum Zeitpunkt der Anhörungen wieder und bleibt durch das Geschehen an sich tagesaktuell – mit Blick auf die weiteren Entwicklungen sowie hinsichtlich einer Aufarbeitung der bisherigen Ereignisse.


Corona-Ausschuss: "Das kostet tagtäglich weltweit Menschenleben" – Teil 1

Am 4. Juni 2021 setzten die Juristen der Stiftung Corona-Ausschuss ihre Untersuchungen für eine umfassende öffentliche und rechtliche Bewertung der Corona-Maßnahmen mit ihrer 55. Sitzung in Berlin fort.


Auf der Tagesordnung der mehrstündigen Anhörung mit dem Titel "Investigationen" standen neben den Einflüssen international tätiger Interessengruppen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit der Corona-Krise und ihren Entwicklungen auch mögliche Folgeschäden nach sogenannten Corona-Schutzimpfungen sowie diesbezügliche medizinische und rechtliche Gesichtspunkte.

Zum Wirken des Bilderberg-Clubs und mit ihm verbundener globaler Netzwerke im Allgemeinen sowie darüber hinaus in der Corona-Krise berichtete die spanische Journalistin und Buchautorin Dr. Cristina Martín Jiménez (Teil I). Der schwedische Experte für Technologie und sozialen Wandel Dr. Jacob Nordangård ergänzte hierzu Informationen über weitere international einflussreiche Nichtregierungsorganisationen, bevor der Lungenarzt und Epidemiologe Dr. Wolfgang Wodarg über thrombotische Prozesse im Zusammenhang mit "Corona-Impfungen" sowie deren medizinische Erfassung sprach und der Rechtsanwalt Elmar Becker eine Initiative zur rechtsmedizinischen Untersuchung von Todesfällen nach Corona-Impfungen vorstellte (Teil II).

Wodarg war maßgeblich an der Aufklärung der "Schweinegrippe-Pandemie" von 2009 beteiligt und kritisiert heute den Umgang mit der Corona-Krise. Dazu berichtete er selbst ausführlich als Experte in der ersten Ausschusssitzung. Gegen Anschuldigungen, er verbreite falsche und unwahre Informationen speziell zum Einsatz der sogenannten PCR-Tests für die Erfassung von Corona-Befunden, hat Wodarg Ende November 2020 Klage "wegen Unterlassung, Widerruf und Schadensersatz" beim Landgericht Berlin erhoben.

Vor der Anhörung knüpfte einer der Juristen des Ausschusses an die vorhergehende Sitzung an und empfahl erneut die Dokumentationen "How Big Oil Conquered the World" sowie "Why Big Oil Conquered the World" des Investigativjournalisten James Corbett zu den Verbindungen zwischen der Ölindustrie einerseits und der modernen Medizin und Pharmaindustrie andererseits. Darüber hinaus und unmittelbar passend zum Schwerpunkt dieser Anhörung verwies er auf den im Magazin Multipolar erschienenen Artikel "Internationaler Pandemievertrag: Ein globaler Automatismus wird installiert", der das Zusammenspiel gewisser Staaten und global agierender Organisationen vor dem Hintergrund der "Corona-Krise" behandelt und die Erkenntnisse aus den genannten Dokumentationen sowie aus den eigenen bisherigen Untersuchungen bestätigt:

"Nämlich erstens, Rockefeller, Gates und Co., darunter auch Teile der katholischen, jesuitischen Kirche kontrollieren die weltweite Politik – fast, nicht ganz, da sind einige Länder, die nicht mitmachen – über die von ihnen gesteuerten Pharma-, Tech- und Finanzkonzerne sowie ihre Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Wohltätigkeitsorganisationen. Und dazu gehören auch solche Organisationen wie der World Wildlife Fund For Nature (WWF) (...), auch der ist von den Mitgliedern dieser Gesellschaften, wie Bilderberg, die eine davon ist, gegründet worden. (...) Und zweitens, diese Organisationen benutzen Gesundheit, Health Care, als Brechstange zur Installation einer Weltregierung, voraussichtlich der Vereinten Nationen (UNO), denn dazu hat ja der Papst im Oktober des vergangenen Jahres in [der] Enzyklika namens 'Fratelli tutti' aufgerufen. Wir sollten uns alle (...) der Weltregierung der UNO unterwerfen."

Er glaubt, dass es wichtig ist, diesen Rahmen zu kennen, bevor man in der weiteren Ausschussarbeit wieder auf die medizinischen Themen zurückkommt, betonte der Jurist.


Mehr zum Thema - Worte, Zahlen, Bilder, "Nachrichten" – zur "verlässlichen Faktenlage" in der Corona-Krise


Anhörung – Investigationen

BERICHT DES EXPERTEN FÜR TECHNOLOGIE UND SOZIALEN WANDEL DR. JACOB NORDANGÅRD

Der Ausschuss stellte Nordangård als Autor von Büchern "mit allen Quellen und Belegen" vor, unter anderem zu Darstellungen von Weltuntergangsszenarien und zum Einfluss speziell angloamerikanischer Elitezirkel und Finanzmächte auf die nationale und internationale Politik in Richtung einer neuen Weltordnung.


Corona-Ausschuss: "Das kostet tagtäglich weltweit Menschenleben" – Teil 2

"Also auch hier keine Verschwörungstheorien, sondern überprüfbare Fakten."

Als Experte für Technologie und sozialen Wandel sowie als Medienwissenschaftler und vor allem als studierter Geograf interessiert es ihn, Dinge zu kartieren, so Nordangård zu seinem beruflichen Hintergrund, und dadurch deren Verbindungen untereinander aufzuzeigen.

Er habe sich viel mit der "Wohltätigkeit" der Rockefellers beschäftigt und in seiner Doktorarbeit die Macht- und vor allem Energiepolitik der Europäischen Union (EU) untersucht.

"Ich hatte diese Theorie, wie Netzwerke arbeiten, und so startete ich damit, wie große Stiftungen wie der Rockefellers oder Carnegies den politischen Prozess beeinflussen. Wie das große Geld in Finanzierungen von Nichtregierungsorganisationen (NGO) fließt und wie diese NGOs versuchen, die Politiker davon zu überzeugen, das zu tun, was die großen Stiftungen wollen, dass sie es tun."

Nordangård bestätigte den Einsatz von Euphemismen durch diese Organisationen und deren tatsächliches Wirken als das Gegenteil von Wohltätigkeit, bei dem "es nur um Kontrolle geht: (...) Kontrolle der Bevölkerung, des Planeten, Kontrolle von allem". Das stehe hinter der Agenda 2030, der vierten industriellen Revolution und den Absichten des Weltwirtschaftsforums (WEF) und laufe schon "seit langer Zeit". Als Startpunkt sehe er die Tätigkeit der sogenannten Philanthropen. Er habe sich für deren Beweggründe und eigene Aussagen interessiert. Die Informationen dazu sind öffentlich, sodass man ihre Vorhaben und Ziele nachverfolgen könne. Das habe ihn überrascht.

"Ich fing mit der Energiepolitik in der EU an. Eine wichtige Sache bei der Energiepolitik ist, dass sie sehr mit der Klimapolitik zusammenhängt. Durch meine Forschungen und Kartierungen konnte ich nachverfolgen, woher das Geld für diese Aktivistengruppen stammt. (...) Ich fand heraus, dass Gelder von den großen Stiftungen kamen. Es war etwas erstaunlich, dass Geld von den Rockefellers kam. (...) Sie haben eine Armada von Wohltätigen. Das alte Geld von Standard Oil ging in die Umweltschutzorganisationen, die gegen die großen Konzerne agierten, die bösen Ölunternehmen wie Exxon Mobile, das eine Rockefeller-Firma ist."

Seine Untersuchungen reichten rund mehr als hundert Jahre zurück und zeigten eine Vernetzung der Aktivitäten der Stiftungen etwa von Rockefeller, Carnegie und Ford. Er kenne die Dokumentationen von Corbett zu den Zusammenhängen von Big Oil und Big Pharma, die den Ergebnissen seiner eigenen Forschung entsprächen.

Leute aus der Ölbranche wie der frühere kanadische Unternehmer und UNO-Funktionär Maurice Strong sind in vielen dieser Organisation präsent, erklärte Nordangård auf Nachfrage des Ausschusses, wobei Strong ein "wichtiger Akteur [war], der der Rockefeller-Familie sehr nahe stand".

"Wenn man auf beiden Seiten mitspielt, gewinnt man. Das ist der Grund. Das ist eines der Dinge, die ich herausgefunden habe, dass sie das immer so gemacht haben. Das ist eine Methode. Es gibt Bücher darüber, wie man die andere Seite beeinflusst, um am Ende seine Ziele zu erreichen. Das ist klassische Hegelsche Dialektik."

Als Beispiel nannte Nordangård den ehemaligen niederländischen Politiker, Managementexperten, Geschäftsmann und Mitwirkenden der von Rockefeller mit gegründeten Trilateralen Kommission Pieter Winsemius und dessen Buch "Beyond Interdependence: The Meshing of the World's Economy and the Earth's Ecology" ("Jenseits der Interdependenz: Die Verflechtung der Weltwirtschaft und der Ökologie der Erde"), das 1991 zu einem Treffen der Kommission erschienen war, mit Vorwort und Einleitung von David Rockefeller beziehungsweise Maurice Strong. Dieser Bericht sei interessant und behandele insbesondere Umweltziele – in anderen Worten die "Kontrolle der Umwelt" – und wie sie für "seine Leute" zu erreichen seien. Die Arbeit gleiche einer Art globalem Fahrplan, um die Ziele "nachhaltiger Entwicklung" des Brundtland-Berichts von 1987 umzusetzen.


Corona-Ausschuss: "Lohnende Verbrechen werden weiter verübt" – Teil 1













Corona-Ausschuss: "Lohnende Verbrechen werden weiter verübt" – Teil 1

"Einer der Punkte war die Etablierung einer Art Weltrat oder letztlich einer Weltregierung. (...) Und wie man dies durch die Finanzierung gewisser Organisationen erreicht, auch durch die Konstruktion neuer Organisationen (...) und das Positionieren seiner Leute in diesen Organisationen. Das ist der Plan. Auch alle diese NGOs zu beeinflussen. (...) Wenn man das heute liest, dann kann man sehen, dass vieles davon geschehen ist, und wie sie es kalkuliert haben, das schließlich zu erreichen. Das ist die Sache mit diesen Büchern und Berichten (...). Jetzt kann man nachvollziehen, was passiert ist. Als ich die Rockefeller-Philanthropen nachverfolgt habe, konnte man sehen, wie sie gehandelt haben, auf Basis dieses Buches."

Da die ganze Sache bereits viel früher angefangen habe, gibt es weitere Arbeiten dazu, zum Beispiel das 1961 veröffentlichte Werk "Prospect for America: The Rockfeller Panel Reports" ("Perspektive für Amerika: Die Berichte der Rockfeller-Kommission"), bei denen sich die Rockefeller-Brüder darüber Gedanken machten, die Gesellschaft und die Welt in ein System "globaler Gemeingüter" umzuwandeln, mit Themen wie Bevölkerung, Umwelt und Gesundheit sowie der Kontrolle von Ressourcen. Als maßgeblichen Autor und Organisator heuerten die Rockefellers den späteren US-Außenminister Henry Kissinger an. Passend zur Idee eines globalen Managementsystems ging es schon damals um Angelegenheiten wie den Klimawandel und die internationale Gesundheit im Zusammenhang mit Epidemien und Pandemien:

"Sie überschreiten Grenzen. Es ist ein globales Problem. Und globale Probleme brauchen globale Lösungen. Das ist das ganze Mantra."

Das beschreibt er in seinem 2020 erschienenen Buch "Der globale Staatsstreich". Allerdings unterscheide sich die heutige Situation von der damaligen Zeit der West-Ost-Konfrontation des Kalten Krieges. So lauteten Empfehlungen dieser Gruppe an die US-Regierung, die Ausgaben für atomare Rüstung zu erhöhen, "um diese Angst zu erzeugen", die zum Anfang der 1960er-Jahre überaus präsent war und zu einer rasanten Entwicklung von Technologien im militärisch-industriellen Komplex führte. Die Ultrareichen aus den Kreisen der Rockefellers und Carnegies wollten Nordangård zufolge schließlich den kapitalistischen Westen und den kommunistischen Osten beziehungsweise die "Systeme fusionieren". Mit dem Fall der Berliner Mauer verschwand dann diese unmittelbare Bedrohung eines Atomkriegs. Allerdings verfügten sie bereits über eine neue Bedrohung, "und das war: der Klimawandel".

Dahinter stehe ein Geschäftsmodell:

"Sie investieren in die Technologie und kommen dann immer mit Lösungen. Das ist auch bei der Rockefeller-Philanthropie in anderen Bereichen der Fall, in der Landwirtschaft. Da spricht man darüber, dass wir zu viele Leute auf der Erde sind und wir etwas tun müssen. In diesem Fall kam die 'grüne Revolution' und mechanisierte die Landwirtschaft. (...) Das nutzte natürlich den Rockefeller-Firmen. (...) Das ist Business. So funktioniert das. Man muss ein sehr gutes Problem haben. (...) Sie lieben Krisen und sprechen viel über Krisen und Gelegenheiten."

Hierzu erinnerte der Ausschuss an die Geschäftspraktiken der mittlerweile zum Bayer-Konzern gehörenden Firma Monsanto, Abhängigkeit von seinen Produkten wie Saatgut und Herbiziden zu schaffen, die beispielsweise in Ländern wie Indien zu massiven und andauernden Protesten der Bauern geführt haben.

Die Frage, weshalb die Pläne für die Vorhaben der Geld- und Machteliten rund um Organisationen wie dem WEF offen einsehbar sind, beantwortete Nordangård insbesondere mit dem Selbstvertrauen der Angehörigen dieser Kreise.

"Sie denken, sie haben so viel erreicht, sie sind so weit gekommen. (...) Wir haben es so lange vorbereitet. Wir müssen nur den Knopf drücken und damit vorankommen. Und die Leute werden nicht in der Lage sein, rechtzeitig zu reagieren."

Anderseits könne auch eine Panik dahinterstecken, dass diese Strategien nicht mehr ziehen, nachdem man sie so lange und so oft angewandt hat, weil mehr und mehr Leute verstehen, wie diese Abläufe und das Big Business funktionieren. Nordangård stimmte der Einschätzung des Ausschusses zu, in dieser Offenheit womöglich einen Teil des Spiels selbst etwa mit Blick auf das eigene Karma und der Verlagerung der eigenen Verantwortung auf andere zu sehen. Denn wenn man den Menschen deutlich ankündigt, was man vorhat, sei es schließlich deren Schuld, wenn sie es zuzulassen.


Corona-Ausschuss: "Lohnende Verbrechen werden weiter verübt" – Teil 2

Diese Akteure verfügen über alle nötige Expertise gerade aus den Bereichen der Sozialwissenschaften wie Soziologie und Psychologie, um genau zu wissen, worüber man hier gegenwärtig diskutiert, gab Wodarg zu bedenken und fügte hinzu, dass sie mit diesem Arsenal an Wissen und "Tricks" ihre Profitinteressen sowie Vormachtstellungen der Bevölkerung gegenüber sichern. Diese sei umgekehrt auf jene Leute fixiert, anstatt sich von ihnen abzuwenden und zu sagen, dass "sie nicht wichtig sind" und man "sie nicht braucht". Analog zur Entwicklung des Individuums gehe es um ein Erwachsenwerden der Gesellschaft, um eine tatsächliche Selbständigkeit, Selbstorganisation und damit Demokratisierung. Die Abhängigkeit von diesen Kreisen werde hauptsächlich durch die Medien vermittelt.

"Das sind ja übrigens die gleichen Leute, die auch im Drogenhandel sehr erfolgreich sind. Die wissen, wie man Menschen abhängig macht, wie man auf bestimmte Probleme hin hypnotisieren kann. Man denke nur an die (...) 9/11-Geschichte, wie alle plötzlich nach Terroristen gesucht haben (...). Die können immer wieder neue Themen erfinden. Und als sie die Terroristen erfunden hatten, da boomte die Industrie der privaten Sicherheitsfirmen ganz gewaltig. Und so boomt jetzt die Impfindustrie. Und so boomt dann das Nächste, das man tun kann gegen das, womit sie uns Angst machen. Dieses Angstmachen, dieses Abhängigmachen, das ist der Trick, mit dem sie uns dumm und als ihre Kinder behandeln. (...) Sie werden versuchen, uns gegeneinander aufzubringen, uns zu spalten. Das ist der beste Trick: Teile und herrsche."

Das sollte die Bevölkerungen allerdings nicht verunsichern, da sich die modernen Entwicklungen auch in ihrem Sinne nutzen lassen, in dem sich die unterschiedlichsten Menschen gleichberechtigt in Netzwerken organisieren und austauschen. Eine Weltregierung sei weder nötig noch praktikabel.

"Das ist unmöglich, diese Regierung wäre blind gegenüber der Welt, weil diese zu groß und kompliziert ist. Keine Regierung würde die Welt verstehen. Eine Weltregierung zu haben, ist eine dumme Idee. Wir haben Regionen. Die Regionen leben friedlich zusammen. Sie kommunizieren. Wir haben Menschenrechte. Wir haben diesen zugestimmt. Sie sind eine großartige Sache. Alles ist vorhanden. Wir könnten einfach beginnen und diese Leute vergessen."

In diesen Zirkeln wird immer vorausschauend geplant und mit entsprechender Opposition gegen ihre Vorhaben gerechnet, wozu auch gehört, mögliche Gegenkräfte zu unterwandern und zu zersetzen, erinnerte Nordangård und bestätigte zugleich die Feststellung des Ausschusses, dass zum ersten Mal deren Pläne und Ziele für alle offenkundig sind.

"Sie wollen, dass wir denken, dass sie alles total kontrollieren."

Doch das sei nicht der Fall. So hätten sie beispielsweise das Internet als Kontroll- und Überwachungsinstrument konzipiert, während es zugleich die Arbeitsweise dieser Leute für viele und über Grenzen hinweg deutlich und verständlich macht. Die Globalisten erwähnen in ihren Szenarien, dass sie eine "Mega-Krise benötigen, um ihr Ziel einer globalen Gesellschaft zu erreichen" – eine "Große Transformation", wie sie etwa in einer ebenfalls mithilfe eines Mitglieds der Rockefeller-Familie unterstützen Dokumentation von 2002 formuliert ist.

"Bereits 1997 diskutierten sie, dass womöglich eine globale Pandemie diese Mega-Krise sein könnte, um das zu realisieren. Sie sprachen davon, dass es während einer Übergangsperiode zu einer 'Welt der Festungen' kommen könnte. Sie diskutierten ebenfalls, wie man solche Art von Friedensbewegung beeinflusst, um sie dazu zu bekommen, die Dinge zu sichern, die für die Kontrolleure der Welt nützlich sind."

Seine Landsfrau und international als Klimaaktivistin auftretende Greta Thunberg halte er angesichts der sie umgebenden Unterstützerkreise wie etwa dem Club of Rome für "manipuliert". In seinem zuvor genannten Buch zum globalen Staatsstreich sei beschrieben, "wie sie Greta sozusagen erfunden haben" und "sie die Schulstreiks [für das Klima] starten konnten".

Danach gefragt, ob die gegenwärtige Corona-Krise geplant ist, erklärte Nordangård, dass laut den erwähnten Unterlagen und Organisationen etwa der Rockefellers und des WEF seit Langem Planungen für eine Pandemie existieren und es nun "eine perfekte Gelegenheit" für deren Anwendung und damit für das Vorankommen in Richtung einer globalen Gesellschaft gibt. Der aktuell verkündete "Great Reset" sei hierbei eher ein Teil der "großen Transformation".


Corona-Ausschuss: "Nehmt das Zeug vom Markt"

"Dieser Great Reset ist eigentlich eine Art Start, um tatsächlich etwas zu tun und die Welt sehr schnell in die von ihnen gewünschte Richtung zu bewegen."

Schaue man sich die ausgearbeiteten Szenarien der Globalisten an, dann erscheine die derzeitige Krisensituation als ein "Plan B", alternativ zum ursprünglich bevorzugten gesteuerten Übergang in die von ihnen konzipierte Weltgesellschaft. Selbst wenn sie in ihren Überlegungen auch "Fehlentwicklungen" mit Zusammenbrüchen gesellschaftlicher Strukturen und eine entsprechende "Welt der Festungen" beziehungsweise "Gated Communities" eingeplant haben, so bestehe dennoch das Risiko, dass etwas aus dem Ruder läuft.


BERICHT DES LUNGENARZTES UND EPIDEMIOLOGEN DR. WOLFGANG WODARG

Anschließend ergänzte Wodarg weiterführende Informationen zu den sogenannten Corona-Schutzimpfungen und deren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Blutgerinnselbildungen, die über geeignete Labortests vor und nach der Immunisierungsbehandlung erfassbar sind. Zuvor hatte der Ausschuss darauf hingewiesen, dass die Medienberichterstattung zum obersten US-Seuchenbeauftragten Anthony Fauci und dessen Verwicklungen in verbotene Biowaffenforschungen im Hochsicherheitslabor von Wuhan sowie einem möglichen dortigen Laborunfall als Auslöser der Corona-Krise zur Ablenkung von den tatsächlichen negativen Auswirkungen der "Corona-Impfungen" dienen könnten. Mit der Erzählung von einem Laborunfall werde versucht, die Geschichte eines gefährlichen Virus aufrechtzuerhalten. Hochgradig pathogene Viren wirken allerdings in der Fläche nicht gefährlich, da sie für ihre eigene Vermehrung und Verbreitung auf ihren Wirt angewiesen sind, sodass mit dessen schwerer Erkrankung oder gar Tod zugleich die Ausbreitung des Virus selbst begrenzt wird.

Die behauptete Gefährlichkeit des Virus beziehungsweise neuer Varianten könne dann wiederum als Erklärung vorgeschoben werden, sollten beim kommenden saisonalen Anstieg der Atemwegserkrankungen zusätzliche Nebenwirkungen der nicht zu Ende entwickelten "Impfstoffe" auftreten, wie beispielsweise Autoimmunreaktionen oder Infektionsverstärkende Antikörper (Antibody Dependent Enhancement, ADE).

Mit den Darstellungen eines gefährlichen Virus noch dazu aus einem Biowaffenlabor werde die Angst in der Bevölkerung hoch gehalten, bestätigte Wodarg.

"Es mag sein, dass da etwas Gefährliches war. Es mag sein, dass es da auch ein paar Opfer gab. Aber das hat nichts mit den Tests zu tun, die man mit uns jetzt überall auf der Welt macht und die uns weismachen wollen, das sei das Gleiche, das da in Wuhan aus dem Labor gekommen ist. Es ist nicht das Gleiche. Der Test ist positiv, auch wenn keine Coronaviren da sind. Das haben wir im Sommer gesehen, wenn es keine gibt. Wenn man nur genug Tests macht, hat man genug falsch Positive, um die Angst aufrechtzuerhalten. Ganz einfach. Und das macht man jetzt schon lange. Und dann kommt man mit neuen Varianten, mit neuen Mutationen. Auch das wissen wir."

Der vom Ausschuss ebenfalls vor der Sitzung befragte Epidemiologe Dr. Knut Wittkowski aus den USA hat dies ebenfalls erklärt, erinnerte Wodarg und fuhr fort:

"Es gibt ganz neue Varianten, immer wieder. (...) Die Viren verändern sich tatsächlich. Das tun sie ja schon Jahrtausende lang. Und wir als Menschen sind auch schon ein paar Jahrtausende da und haben mit ihnen koexistiert. Das funktioniert immer besser. Und am erfolgreichsten sind die Viren, die uns am wenigsten umbringen, denn sie brauchen uns, um zu überleben. Das ist ein existierender Synergismus, an dem wir beteiligt sind. Jetzt findet man bei uns Viren, auf die wir noch nie geachtet haben. Die gelegentlich etwas stören. Menschen sterben auch, wenn sie alt sind, und dann sind diese Viren auch da und spielen eine Rolle. Aber eigentlich sind sie nicht gefährlich. Kinder zum Beispiel erkranken so gut wie überhaupt nicht daran."

Die gleichen Leute, die uns vor allem mit den Bildern der Medienberichte Angst vor einem gefährlichen Virus machen, drängten uns jetzt die Impfungen auf. Diese Impfungen und deren Einsatz seien schon lange geplant und vorbereitet gewesen, so wie es damals bei der vermeintlichen Schweinegrippepandemie gewesen ist, als man nur auf einen Anlass wie die Fälle in Mexiko gewartet hatte, um dann das Präparat Pandemrix zu vertreiben.


Corona-Ausschuss: "Institutionalisierter Kindesmissbrauch"

"Diese Dinge sind lange vorbereitet. Das sind Geschäftsideen, die werden vorbereitet, und die werden dann 'abgefahren'. Und dafür braucht man einen Anlass. China hat diesen Anlass geboten. Die haben das Theater in Wuhan gemacht. Das Labor, das sie haben, haben sie benutzt, um nachweisbar etwas Gefährliches vorzeigen zu können. Aber das hat mit diesem ganzen Geschäft, das jetzt läuft, nichts zu tun. Viele Menschen haben Angst, dass sie sich infizieren können. Und die Angst, die will man den Menschen nehmen, indem man sie impft. Man nötigt sie sogar zu dieser Impfung. Das hat es noch nie gegeben. Diese sogenannte Impfung ist ein Riesenexperiment, überhaupt nicht ausprobiert (...), und hat wahrscheinlich sehr viele Nebenwirkungen, die wir noch gar nicht kennen. [Sie] hat aber auch Nebenwirkungen, die wir jetzt mit Schrecken immer mehr beobachten. Das sind die Nebenwirkungen, die durch die Spike-Proteine entstehen, die wir selber im Körper bilden, wenn wir uns diese gentechnische Veränderung durch die sogenannte Impfung gefallen lassen. (...) Die Wissenschaft weiß seit vielen Jahren, dass diese Spike-Proteine Blutgerinnsel auslösen, wenn sie im Blut sind. Das ist etwas Gefährliches. Blutgerinnsel gehören nicht ins Blut. Sie sind immer lebensgefährlich."

Die nicht einheitliche Symptomatik etwa von Schmerzen im Kopf oder Bauch, dem Verlust des Gehörsinns, Schwindel bis hin zu lebensbedrohlichen irreparablen Organschäden, wie sie in einem Fall dem Ausschuss von einer Impfgeschädigten und ihrem behandelnden Arzt geschildert wurden, richte sich nach der Art und dem Ort der auftretenden Blutgerinnsel, die Teile des Körpers außer Funktion setzen. Insbesondere die kleinen Schäden durch Mikrothrombosen, die überall im Organismus auftreten können, bemerke man nicht unmittelbar.

"Wir wollen, dass das nachgewiesen wird. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist verantwortlich. Nicht wir als Zivilbevölkerung müssen das machen, sondern das PEI hat die Verantwortung, nur solche Impfungen überhaupt auf dem Markt zuzulassen, bei denen uns so etwas nicht passiert. Es ist unmöglich, dass eine Impfung zugelassen wird, bei der, wie uns Ärzte berichten, ein Großteil der Patienten nach der Impfung ganz deutliche Gerinnungsstörungen hat, ganz klare Symptome für Thrombenbildung."

Selbst bei noch nicht vorhandenen Symptomen zeigen sich thrombotische Prozesse an dafür typischen Blutwerten, so Wodarg, denn die Gerinnungsplättchen im Blut werden weniger, was auf deren Verbrauch durch die Bildung von Thromben deutet, und Abbauprodukte solcher Gerinnsel sind als sogenannte D-Dimere im Blut nachweisbar.

Die Werte von einerseits reduzierten Zahlen der Blutplättchen durch deren Verbrauch bei der Bildung von Gerinnseln sowie andererseits erhöhten Mengen der D-Dimere als deren Abbauprodukte könne und müsse man bestimmen. Sogar das Robert Koch-Institut (RKI) und das PEI empfählen bei einschlägigen Beschwerden nach Impfungen den Betroffenen, ihren Arzt aufzusuchen, um diese Blutwerte ermitteln zu lassen.

Solche Untersuchungen hätten einige Ärzte allerdings bereits ohne das Auftreten von Beschwerden durchgeführt, und zwar vor und nach den Impfungen, mit erschreckenden Resultaten:

"Die haben festgestellt, dass die Werte vorher normal waren und dass sie eine Woche nach der Impfung einen ganz starken Thrombozytenabfall und hohe D-Dimere hatten. (...) Bei einem Großteil dieser untersuchten Menschen (...), die keine oder kaum Symptome hatten, war eine wirklich starke Symptomatik im Labor erkennbar. Da war zu erkennen: Da sind in den Adern dieser Menschen irgendwo Thromben entstanden. Wenn man das weiß, wenn das wirklich so ist, dann muss man diese Impfung sofort vom Markt nehmen. Es darf Menschen kein Medikament gespritzt werden, das bei einem Drittel der Patienten zu Gerinnselbildungen führt. Ob sie die bemerken oder nicht. Da geht immer etwas kaputt. Das steht in keinem Verhältnis zu einem möglichen Nutzen."

Wodarg richtete sich direkt an die zuständigen Verantwortlichen:

"Und wenn wir das nicht genau wissen, liebes Paul-Ehrlich-Institut, dann bist du dafür verantwortlich, das zu untersuchen, und nicht die Zivilbevölkerung. Dafür bist du da. Der Chef ist letztlich [Bundesgesundheitsminister Jens] Spahn. Das ist ein weisungsabhängiges Institut. (...) Wir erwarten, dass das Paul-Ehrlich-Institut unverzüglich vor und nach der Impfung diese Werte bestimmt und nachschaut und nachweist, wie häufig es [das Impfen] zu intravasalen Gerinnungsprozessen führt. Das ist eine ganz einfache Sache."

Eingeblendet wurde hierzu ein von Wodarg erarbeitetes Formular (verfügbar als PDF/DOCX) zur Dokumentation dieser Blutwertebestimmungen vor und nach der Impfung, das dieser kurz erläuterte und dabei erneut betonte, dass das PEI diese Untersuchung allemal machen kann und es "lächerlich ist", wenn dies nicht geschieht.


Corona-Ausschuss: "Ein unfassbar großes Verbrechen" – Teil 1

Wichtig sei diese Dokumentation vor allem im Falle eines tatsächlichen Schadens nach der Impfung, da sie als Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang dienen kann, mit entsprechenden Ansprüchen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegenüber den Ärzten, die das Präparat gespritzt haben. Ohne einen solchen Nachweis werde niemand Schadensersatz leisten. Die Untersuchung koste nur wenige Euro.

"Das ist gut angelegtes Geld. Wer sich impfen lässt, der sollte das machen. Der sollte darauf drängen, dass das gemacht wird. (...) Das können nicht nur Ärzte machen. Wenn Ärzte sich weigern, das zu machen, dann kann man auch zum Heilpraktiker gehen. Der kann diese Blutwerte genauso gut abnehmen. Das sind Laborbefunde. (...) Man wird auf alle Fälle jemanden finden, der das machen kann."

Man müsse das PEI zu diesen Untersuchungen drängen, doch diese bereits parallel dazu selbst organisieren. Und man werde das PEI zur Verantwortung ziehen, sollten es diese Messungen weiterhin nicht durchführen, da "es aufgrund des bestehenden Verdachts dringend indiziert ist".

"[Das PEI ist] dafür verantwortlich, dass wir uns berechtigt sicher fühlen. Wir können uns zur Zeit nicht berechtigt sicher impfen lassen. Das geht nicht."

Der Ausschuss erinnerte an die grundlegenden Aspekte der Notwendigkeit, Wirksamkeit und des Risiko-Nutzen-Verhältnisses bei Impfungen, wonach die Corona-Impfstoffe weder notwendig noch in absoluten Zahlen tatsächlich wirksam, dafür aber unvertretbar gefährlich sind. Hierzu ergänzte Wodarg, dass allein schon infolge vorhandener Immunität in der Bevölkerung eine solche Impfung unnötig ist.

"Wie haben eine zelluläre Kreuzimmunität, die bei 90 Prozent der Bevölkerung vorhanden ist. Über 80 Prozent sicher und vermutlich noch mehr. Diese Kreuzimmunität ist auch gegen neue Varianten wirksam. Deshalb heißt sie so. Deshalb ist es eine Kreuzimmunität. (...) Darauf ist unser Immunsystem eingestellt. Fast könnte jeder Arzt jedem ausstellen: Du bist immun. Weil es der Stand des Wissens ist."

Forschungsergebnisse der Universität Tübingen, doch insbesondere des La Jolla Instituts in Kalifornien belegten vorhandene Kreuzreaktivitäten gegenüber dem als neuartig registrierten Erreger SARS-CoV-2, die aus dem früheren Kontakt mit anderen Coronaviren resultieren.

Er wird juristische Schritte zur Feststellung einer bereits bestehenden Immunität prüfen und gegebenenfalls gerichtlich durchfechten, erklärte der Ausschuss zu Überlegungen, diesen Umstand einer fehlenden Notwendigkeit für eine Corona-Impfung amtlich dokumentieren zu lassen.

Ergänzend verwies der Ausschuss auf Mitteilungen aus dem Berliner Universitätsklinikum Charité, dass beim dortigen bereits weitgehend geimpften Personal inzwischen sehr viele über die tatsächlichen Vorgänge der Corona-Krise informiert sind, selbst wenn sie sich infolge des auf sie ausgeübten Drucks für eine Impfung entschieden haben. Darüber hinaus laufe dort den Angaben nach eine groß angelegte Studie zur Erfassung der Impfnebenwirkungen. Man werde die Charité auffordern, die bereits gewonnenen Daten zu veröffentlichen. Die Bürger und Steuerzahler, die diese öffentliche Einrichtung finanzieren, hätten einen Anspruch darauf, diese Erkenntnisse in der aktuell sich verschärfenden Impfkampagne zeitnah zu erhalten. Hierfür könnten sich auch an der Studie beteiligte Mitarbeiter persönlich oder anonym mit Informationen an den Ausschuss wenden.

Wodarg sagte Personalvertretungen medizinischer Einrichtungen seine Unterstützung und Mitwirkung zu, um solche Untersuchungen zur Sicherheit der jeweiligen Beschäftigten durchzuführen. Sie könnten ihn hierfür über den Ausschuss erreichen.


BERICHT DES RECHTSANWALTES ELMAR BECKER

Als Fachanwalt für Arbeitsrecht unterstrich Becker zu diesem Thema die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Personal- und Betriebsräte im Bereich der Arbeitssicherheit und bestätigte darüber hinaus das von Wodarg angesprochene Versagen speziell der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hinsichtlich einer wirkungsvollen Vertretung der Beschäftigteninteressen auch unabhängig von der aktuellen Corona-Krise.

Zur erwähnten Datenerfassung spezifischer Laborwerte vor und nach einer Impfung ergänzte der Jurist, dass sie eine nutzerfreundliche Anwendung für Mobilgeräte erstellen, mit der zusätzlich zu den genannten weitere immunologische Parameter dokumentiert werden können, die eine wissenschaftliche Beurteilung und Begleitung durch eine Universität ermöglichen.

Corona-Ausschuss: "Ein unfassbar großes Verbrechen" – Teil 2













Corona-Ausschuss: "Ein unfassbar großes Verbrechen" – Teil 2

Jenseits seines eigentlichen juristischen Arbeitsgebietes beschäftige er sich seit der Corona-Krise mit Ermittlungen von Todesursachen, die im Falle der Impfungen durch das dafür zuständige PEI nicht so erfolgten, wie es dessen Aufgabe entspricht.

Es gibt drei gute Gründe für die Todesursachenermittlung im Zusammenhang mit Corona-Impfungen, so Becker, der als ersten den ethischen Aspekt anführte.

"Es ist ethisch ein absolutes Unding, dass ich sage, ich rette Leben und nehme dafür in Kauf, dass der eine oder andere stirbt. In diese Richtung weist Karl Lauterbach. Das ist unerträglich."

Als Zweites sei es eine Frage des Rechtsfriedens, weil durch die fehlende Feststellung der genauen Todesumstände eine Sachverhaltslücke existiert. Daher könne er auch nicht auf den Staat warten, sondern übernehme selbst die Ermittlungen.

Drittens könne die Wissenschaft nicht darauf verzichten, lückenlos und detailliert die zugehörigen Zusammenhänge zu erforschen. Seine Kooperation mit dem Pathologieprofessor Arne Burkhardt habe hier bereits glänzende Zwischenergebnisse sowie Erkenntnisse für das weitere Vorgehen geliefert. Allerdings gebe es auch Ernüchterndes.

"Die Rechtsmedizin ist durchgehend nicht mit den entsprechenden sachlichen und persönlichen Mitteln ausgestattet. Sie ermittelt auch in eine ganz andere Richtung, nämlich gewaltsamen Tod."

So fehle es tatsächlich am Wissen, zum Beispiel mit geeigneten Verfahren auf die Spike-Proteine hin zu untersuchen.

"Da erhalte ich einfach die Rückmeldung: 'Machen wir nicht, haben wir noch nie gemacht, können wir auch nicht.' (...) Die klinischen Pathologien können es ebenfalls nicht."

Das von Prof. Burkhardt erstellte Untersuchungsprogramm sei mangels Kapazitäten und Wissen in diesen Einrichtungen nicht durchführbar. Gerade die pathologischen Institute seien bei der Mittelzuwendung schon immer stiefmütterlich behandelt worden, was sich im Zuge der Ökonomisierungen und Einsparungen im Gesundheitswesen während der zurückliegenden Jahre noch verschlimmert habe. Dafür organisieren sie andere Möglichkeiten, so Becker.

"Wir können uns die Gestaltungs- und Untersuchungshoheit selbst erobern. Es müssen nicht die Erben, sondern es können Angehörige sein, die eine Todesursachenermittlung mit uns starten. Dann können wir das entsprechende Knowhow unter Begleitung von Prof. Burkhardt zur Verfügung stellen. Und wir nehmen mit einem Institut in der Schweiz Kontakt auf. (...) Das hat wissenschaftlich veröffentlicht entsprechend analoge Studien vorgestellt. Dann brauchen wir die deutschen Institute gar nicht mehr mit neuem Wissen zu speisen und würden die Feinuntersuchungen dort machen."

Jeder Einzelne könne unabhängig von der Staatsanwaltschaft, die ohnehin kaum tätig werde und zudem fachlich nicht kompetent genug sei, diese pathologischen Untersuchungen selbst initiieren und so durchführen lassen, dass die relevanten thrombotischen Ereignisse und andere Parameter tatsächlich ermittelt werden. Das sei die Kernbotschaft. Dafür arbeiteten sie tatsächlich eng mit Wissenschaftlern zusammen, deren Namen er hier in der Öffentlichkeit nicht nennen möchte. Sie seien auf einem guten Weg, würden jedoch auch beobachtet.

Der Ausschuss machte erneut auf den Bevölkerungsschutz als eine ureigene Aufgabe des Staates aufmerksam, die durch die mangelnde Ursachenaufklärung mittels Obduktionen und damit dem Unterbleiben etwaiger sich daraus ergebender spezifischer Vorsorgemaßnahmen sowohl bei den sogenannten Corona-Toten als auch bei den Impfopfern von den verantwortlichen Stellen nicht erfüllt wird. Es sei daher wichtig, sich selbst zu ermächtigen und die diesbezüglichen Informationen so schnell wie möglich zu beschaffen.

"Das ganze inzwischen gekidnappte System ist doch darauf angelegt, das zu untersuchen. Welchen Grund hätte man sonst, Register zu haben, wo die Impfnebenwirkungen gemeldet werden? Also will man doch wissen, was los ist. Nur haben die Leute, die das System gekapert haben, im Moment die Lufthoheit und versuchen, alles zu tun, um das zu verhindern."

Sogar auf konkrete Strafanzeigen, wie sie vom Ausschuss selbst angesichts der Vorgänge in einem Berliner Altenheim mit zahlreichen Todesfällen nach Impfungen gestellt wurden, reagierten die zuständigen Ermittlungsbehörden ablehnend.

"Faktisch sagen die Staatsanwaltschaften, wir ermitteln erst, wenn uns der Mörder sagt, dass er jemanden ermordet hat."

Corona-Ausschuss: "Ein meisterhafter Kriegszug" – Teil 1

"Genau – mit der Spritze im Arm", fügte Becker hinzu und bekräftigte die Notwendigkeit der Selbsthilfe, weil von den Behörden realistischerweise kein Tätigwerden zu erwarten ist. Es sei ein systemischer Fehler, weil bereits die Totenscheine keine Nachfragen zu möglichen Impfzusammenhängen vorsähen. Laut Berichten von Leichenschauärzten werde dies vollkommen vernachlässigt, obwohl eine gesetzliche Meldepflicht besteht.

"Es wird aber gar nicht gemeldet, weil ja gar nicht danach gefragt wird. (...) Wir müssen wirklich realistisch werden, nüchtern arbeiten, mit den Sachmitteln und Methoden, die wir haben. Und dann, denke ich, können wir die Täter stellen."

FAZIT UND AUSBLICK

Becker zufolge fehlt der politische Wille zur Aufklärung. Sie hätten zahlreiche Anzeigen mit wissenschaftlichen Belegen erstattet und seien dabei mit hochrangiger Expertise auf dem formalen Niveau des RKI-Präsidenten und Veterinärmediziners Prof. Lothar Wieler unterstützt worden, unter anderem mit dem Kernargument bei Impfbehandlungen:

"In eine epidemische Lage darfst du nie hineinimpfen. Das kommt aus der Veterinärmedizin. Das ist ein Skandal. Der Kollege Wieler, der diesem Institut vorsitzt, der hätte das natürlich wissen müssen. Das weiß jeder Student."

Diese Information und deren Bestätigung in der wissenschaftlichen Literatur hätten zu ihren entsprechend umfangreichen und fundierten Anzeigen geführt. In einem Fall sei sie innerhalb eines Tages abgelehnt worden. Da eine mögliche Strafvereitelung im Amt nicht so schnell verjähre, werde man dies zu gegebener Zeit verfolgen, wenn die gegenwärtigen Auseinandersetzungen am Boden des Geschehens es erlauben.

Die nachfolgend vorgesehene Befragung des Pathologen Prof. Burkhardt musste wegen technischer Probleme auf die 56. Sitzung verschoben werden.

Im Anschluss an die Anhörung zeigte der Ausschuss ein weiterführendes und vorab aufgezeichnetes Gespräch mit dem Epidemiologen Dr. Knut Wittkowski, an dem auch Wodarg teilnahm.

Mehr zum Thema - "Viren", Masken, Tests, Impfungen – zur "neuen Normalität" in der Corona-Krise


Info: https://de.rt.com/gesellschaft/121518-corona-ausschuss-ein-meisterhafter-kriegszug-teil-2

09.08.2021

Die Ängste des "Exportweltmeisters   "Deutsche Ökonomen warnen, der vor allem in den USA und China erstarkende Protektionismus gefährde die exportfixierte deutsche Wirtschaft.


german-foreign-policy.com, 9. August 2021

BERLIN/WASHINGTON/BEIJING(Eigener Bericht) - Deutsche Ökonomen und Wirtschaftsmedien fürchten zunehmend um das exportfixierte Wirtschaftsmodell der Bundesrepublik. Ursache ist der global erstarkende Protektionismus, der vor allem die in eskalierender Rivalität befindlichen Weltmächte USA und China erfasst: Während die Vereinigten Staaten auswärtige Exporteure mit immer schärferen "Buy American"-Vorschriften abwehren, setzt auch die Volksrepublik, zunehmend durch US-Embargos unter Druck, gezielt auf die Verlagerung der Produktionsketten ins eigene Land. Beides gilt als eine ernste Gefahr für die deutsche Exportindustrie. Diese ist, wie jüngst Berechnungen des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bestätigten, stärker von Exporten abhängig als alle anderen westlichen Industrienationen und deshalb von protektionistischen Tendenzen auch mehr als alle anderen bedroht. Das IW warnt zugleich vor einer "De-Globalisierung" auch dahingehend, dass Wertschöpfungsketten weniger als zuvor internationalisiert werden. Als Gegenmaßnahmen sind unter anderem protektionistische Schritte der EU im Gespräch.


"Hang zum Protektionismus"

Führende deutsche Ökonomen und Wirtschaftsmedien konstatieren in aktuellen Berichten einen global "zunehmenden Hang" zum Protektionismus, der als eine zentrale Gefahr für die deutsche Industrie begriffen wird; diese sei schließlich "wie kaum eine andere" von Ausfuhren abhängig.[1] Demnach haben Berechnungen des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) einen besonders hohen Außenhandelswert für die Bundesrepublik ermittelt. Das Volumen der Importe und Exporte, das darin zusammengefasst ist, entspreche rund 88 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP), heißt es. Der "Offenheitsgrad" der Volkswirtschaften liege im Durchschnitt der OECD-Länder nur bei 59 Prozent; einzig Polen weise mit 106 Prozent des BIP einen höheren Außenhandelswert auf als der mehrfache Exportweltmeister Deutschland. Vergleichbare Industriestaaten wie Großbritannien und Frankreich hätten hingegen weitaus niedrigere Außenhandelsquoten von 64 bzw. 65 Prozent; bei Japan seien es lediglich 35 Prozent, im Fall der USA sogar nur 26 Prozent.


"Hohe Exportneigung"

Deutschland exportiere mehr Waren und Dienstleistungen, als es importiere, was "bereits vor vielen Jahren intensiv diskutiert" worden sei, heißt es unter Verweis auf die massive internationale Kritik an den deutschen Außenhandelsüberschüssen und der daraus resultierenden Beggar-thy-Neighbor-Politik. Immerhin sei diese Diskussion inzwischen "abgeebbt". Allerdings werde in den deutschen Funktionseliten derzeit verstärkt debattiert, ob die deutsche Volkswirtschaft ihre Entwicklung "zu sehr vom Ausland abhängig" mache.[2] Wegen ihrer "hohe[n] Exportneigung" sei die deutsche Industrie auf "ausländische[...] Märkte" angewiesen, die nun aber aufgrund von "Protektionismus, Abkoppelungstendenzen" und höherer "Unsicherheit" immer schwerer zu durchdringen seien.


China als "größte Gefahr"

Als Hauptproblem werden dabei zunehmende "protektionistische Maßnahmen der weltgrößten Wirtschaftsmächte USA und China" genannt. Die Vereinigten Staaten hielten auch unter Präsident Joe Biden an Maßnehmen fest, die "die eigene Wirtschaft schützen" sollten und deutschen Exporteuren zusetzten. China hingegen kopple sich zunehmend vom Weltmarkt ab, wobei "ganze Wertschöpfungsketten in das Reich der Mitte verlegt" würden. Beijing arbeite dabei mit eigenen Produktstandards und mit Anreizen wie Steuervorteilen und günstigen Grundstücken, um auch deutsche Unternehmen dazu zu bewegen, "Beschäftigung, Wertschöpfung und Forschung" in der Volksrepublik anzusiedeln. Diese "Abkopplungsstrategie" stelle wohl die "größte Gefahr für das deutsche Exportmodell" dar, heißt es es warnend.[3] In diesem Zusammenhang wurde kürzlich der Verlust der globalen Spitzenposition in einer Schlüsselbranche der deutschen Exportwirtschaft vermeldet: im Maschinenbau.[4] Demnach haben chinesische Maschinenproduzenten im vergangenen Jahr Waren im Wert von 165 Milliarden Euro exportiert - ein globaler Exportanteil von 15,8 Prozent - , während die deutschen Unternehmen nur auf 162 Milliarden gekommen seien. Die Volksrepublik habe damit erstmals die deutschen Maschienenbauer beim Export "überholt". Dabei habe die schnelle und entschlossene Pandemiebekämpfung in der Volksrepublik "Chinas Aufstieg einen kräftigen Schub verliehen".


"Buy American"

In den Vereinigten Staaten wiederum weitet die Biden-Administration ihr "Buy American"-Programm aus, bei dem staatliche Institutionen verpflichtet werden, Waren mit einem bestimmten Mindestanteil aus US-Produktion zu erwerben. Derzeit liege dieser Anteil bei 55 Prozent; doch solle er bald auf 60 Prozent, bis 2029 sogar auf 75 Prozent angehoben werden, wird berichtet. Überdies halte Washington weiter an den unter Ex-Präsident Donald Trump beschlossenen Einfuhrzöllen auf Stahl und Aluminium fest, auch wenn die mediale Aufmerksamkeit dafür seit dessen "Abgang ... gesunken" sei. Ein Sprecher des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt vor negativen Auswirkungen: Die USA seien "auch im öffentlichen Beschaffungsbereich" ein wichtiger Absatzmarkt der deutschen Industrie. "Buy American" "bedroht [die] deutsche Wirtschaft", heißt es warnend.[5] US-Präsident Biden setze mit der Stärkung des Protektionismus eine "beliebte Krisenreaktion" fort, die vor allem Arbeiter aus dem deindustrialisierten "Rostgürtel" der Vereinigten Staaten ansprechen solle und Donald Trumps "protektionistischen Traum wahr werden" lasse.[6]


Fragiler Aufschwung

Die gegenwärtige Konjunkturentwicklung ist laut dem Urteil von Beobachtern noch nicht von den protektionistischen Tendenzen betroffen: Im zweiten Quartal 2021 sei das deutsche BIP um 1,5 Prozent gestiegen, im dritten Quartal werde die Wirtschaftsleistung voraussichtlich bereits den Vorkrisenstand erreichen, heißt es. Wirtschaftsmedien meldeten bereits im Frühjahr, die rasche Erholung der chinesischen Volkswirtschaft habe zum ökonomischen Aufschwung in der Bundesrepublik beigetragen.[7] Demnach seinen die deutschen Exporte in die Volksrepublik im ersten Quartal 2021 um 28,4 Prozent gestiegen, Chinas Exporte in die Bundesrepublik sogar um 60,5 Prozent. Dennoch werde die "Abhängigkeit von ausländischen Märkten" den Aufschwung bald abbremsen, warnen Ökonomen.[8] Die während der Pandemie in Deutschland "nachgeholten Investitionen" hätten die strukturelle Anfälligkeit des exportorientierten deutschen Wirtschaftsmodells verdeckt; dies werde sich aber schon "mittelfristig" grundlegend ändern.


"De-Globalisierung"

Das Kölner IW warnt in diesem Zusammenhang sogar vor einer langfristigen "De-Globalisierung" der Weltwirtschaft, die das deutsche Exportmodell "hart treffen" werde.[9] Ohnehin sei der Welthandel in der vergangenen Dekade "nicht mehr schneller als die Weltproduktion" gewachsen, während die globalen Direktinvestitionsströme im Zeitraum von 2016 bis 2019 sogar von rund zwei Billionen US-Dollar auf 1,5 Billionen US-Dollar zurückgegangen seien. Auch sei eine Stagnation bei den "globalen Wertschöpfungsketten" sei zu konstatieren, also bei der globalen Verflechtung von Konzernen und Zulieferern; diese expandiere nicht mehr, sie sei teilweise sogar "rückläufig". Neben dem "neuen Protektionismus" macht das IW auch die zunehmende Krisenanfälligkeit der kapitalistischen Weltwirtschaft für die "De-Globalisierung" verantwortlich; seit 2008 träten "gravierende Krisen sehr viel häufiger als erwartet" auf: "die Finanzmarktkrise, die Euro-Schuldenkrise", die Ukraine-Krise nach dem prowestlichen Umsturz in Kiew, der Brexit, die "geopolitischen Rivalitäten mit China und schließlich die Corona-Krise". Wirtschaftsmedien urteilen sogar, die "De-Globalisierung" schlage sich bereits in der deutschen Außenhandelsstatistik nieder: Der Außenhandelsüberschuss des ehemaligen Exportweltmeisters Deutschland sei von 249 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf rund 180 Milliarden im vergangenen Jahr zurückgegangen.[10]


"China stärker unter Druck setzen"

Manche warnen bereits vor weiteren "Handelskriegen" - und davor, dass die Covid-19-Pandemie sowie Maßnahmen zum Klimaschutz "deutsche Exporteure und Importeure" zusätzlich "vor neue Hürden" stellten. Die Exportindustrie erwarte "zu Recht" von den politischen Funktionsträgern, dass sie die "Rahmenbedingungen für freien Handel" sicherten, heißt es: Schließlich hänge "hierzulande jeder vierte Arbeitsplatz am Export".[11] Da die USA und China protektionistische Maßnahmen zur Realisierung ihrer "geopolitischen Interessen" nutzten, müsse Berlin mit der EU eine "gemeinsame Position" erarbeiten und "wirksame Mittel" finden, um "deutsche Unternehmen davor zu bewahren, zum Spielball außenpolitischer Ambitionen" Dritter zu werden. Konkret sei Wachsamkeit gegenüber "chinesischen Expansionsbestrebungen in Asien und Afrika" geboten: Es werde sich "fatal" auswirken, sollte Berlin diese Märkte chinesischen Unternehmen "einfach überlassen". Berlin und Brüssel müssten sich etwa verstärkt um die "Einbindung" der panafrikanischen Freihandelszone (AfCFTA) bemühen und das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten sowie das CETA-Abkommen mit Kanada "endlich ratifizieren". Andere verlangen stärkere Anstrengungen Berlins und Brüssels bei der Reform der WTO-Regelungen.[12] Demnach müsse man "gemeinsam mit den USA und anderen Marktwirtschaften aktiv werden", um "China hier stärker unter Druck zu setzen". Gefordert werden schließlich auch protektionistische Gegenmaßnahmen: Man solle den Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen in Europa für Konzerne erschweren, deren Heimatstaaten sich "nicht ausreichend für EU-Unternehmen" öffneten.

 

[1], [2], [3] Wie gefährlich Deutschlands Export-Abhängigkeit werden kann. handelsblatt.de 02.08.2021.

[4] China überholt deutsche Maschinenbauer. tagesschau.de 07.07.2021.

[5] "Buy American" bedroht deutsche Wirtschaft. dw.com 04.08.2021.

[6] "Biden lässt Trumps Traum wahr werden". t-online.de 05.06.2021.

[7] China erlebt robustes Exportwachstum - auch Deutschland profitiert. wiwo.de 13.04.2021.

[8] Wie gefährlich Deutschlands Export-Abhängigkeit werden kann. handelsblatt.de 02.08.2021.

[9] De-Globalisierung, Protektionismus und Krisen treffen deutsches Exportmodell hart. iwkoeln.de 02.08.2021.

[10] Deutschland baut Exportüberschuss ab. wiwo.de 20.07.2021.

[11] Gefahr von Handelskriegen nicht gebannt. faz.net 23.07.2021.

[12] Wie gefährlich Deutschlands Export-Abhängigkeit werden kann. handelsblatt.de 02.08.2021.


Info: 
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8682
08.08.2021

Die Nagelprobe Teil 1/2.

rubukon.news, vom 23. Juli 2021, 16:00 Uhr, Die Nagelprobe, von Rubikons Weltredaktion

Maßnahmen-Befürworter sollten sich bestimmte Fragen stellen, ehe sie stur diesen zerstörerischen Kurs bis zum bitteren Ende mitgehen. 


Zitat: Im Folgenden finden Sie eine kritische Zusammenfassung der Coronavirus-Geschichte. Außerdem eine Liste von Fragen, gerichtet an Menschen, die die Lockdowns unterstützt haben und die glauben, dass wir im Jahr 2020 einer einzigartigen Bedrohung ausgesetzt waren, die diese rechtfertigte — zusammen mit sozialer Distanzierung, Masken, Impfstoffen, Tracking-Apps und all dem. Die meisten, wenn nicht alle diese Fragen sollten überzeugend beantwortet und nicht einfach mit ein paar billigen Einwänden und Etiketten abgetan werden — allen voran natürlich die Worthülse „Verschwörungstheoretiker“. Wenn Sie also Lockdowns unterstützt haben, dann schlage ich vor, einen näheren, ernsthaften Blick auf das Folgende zu werfen. Wenn Sie gegen Lockdowns waren, wird dieser Artikel hoffentlich Ihre Position stärken. Sie können ihn dann an so viele Menschen wie möglich weiterleiten, die nicht Ihrer Meinung waren. Bitten Sie sie höflich um eine Liste von Antworten. von Darren Allen


Soziale Medien erfüllen ihren Zweck, aber auf Plattformen wie Twitter, Facebook und so weiter werden jetzt aktiv Links zu Lockdown-kritischen Artikeln zensiert, egal wie vernünftig oder wissenschaftlich diese sind, sogar solche, die einfach offizielle Daten zitieren. Ich habe daher dieses PDF zusammengestellt, das Sie verwenden können, um es über andere Kanäle zu teilen, einschließlich realer, physischer, von Hand zu Hand.

Hätten wir Lockdowns machen sollen?

Alle anderen Fragen sind dem gegenüber zweitrangig. Es war der Lockdown, der so viele Menschen um den Verstand gebracht hat. John Ioannidis: „Mehrere Studien auf der ganzen Welt deuten darauf hin, dass wir eine Verdoppelung und Verdreifachung der psychischen Gesundheitsprobleme haben“, als Ergebnis des Lockdowns.

Er hat das, was von unserem ohnehin schon miserablen kulturellen Leben übrig geblieben ist, vernichtet — und wird es weiterhin vernichten —, hat Millionen von Menschen das Leben gekostet, die nicht in der Lage waren, die notwendige medizinische Versorgung zu erhalten, hat die Macht des korporativen Staates enorm aufgebläht, den größten Vermögenstransfer in der Geschichte verursacht und Millionen in die extreme Armut getrieben (siehe unten).

Alle anderen Fragen, die sich aus dieser Grundfrage ergeben, sind in der Tat aufgesetzt — „sollten Sie eine Maske tragen?“ zum Beispiel, oder „sollten Sie sich impfen lassen?“ sind nicht viel anders als „sollten Sie Ihre Frau mit einem Stock oder einem Ast schlagen?“ — und daher überflüssig.

Wirken Lockdowns?

Es gibt keinen Beweis dafür, dass sie funktionieren, und es gibt Dutzende von Studien, die zeigen, dass sie es nicht tun (siehe Anhang 1, unten), obwohl der gesunde Menschenverstand zeigt, dass dieses beispiellose globale Experiment, eine „Pandemie“ zu managen, zumindest fragwürdig war und mit ziemlicher Sicherheit völlig unnötig waren angesichts der Tatsache, dass die Länder, die den härtesten Lockdown durchführten (wie Großbritannien und die USA), anscheinend die höchsten Todesraten hatten, und angesichts der Tatsache, dass diejenigen, die kaum oder gar keinen Lockdown durchführten, nicht schlechter und oft viel besser abschnitten.

Aber was ist mit Australien und Neuseeland mit ihren extrem harten Lockdowns und sehr wenigen Todesfällen? Der Punkt ist nicht, dass man ein paar Todesfälle durch ein neuartiges Coronavirus verhindern kann, wenn man einen abgelegenen Inselstaat in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt, in dem niemand rein- oder rauskommt, sondern dass das Gesamtmuster der Härte des Lockdowns gegenüber der Anzahl der Todesfälle zeigt, dass Lockdowns keinen nennenswerten Effekt hatten. Gar keinen. Der größte Teil Afrikas, der schlampig oder (im Fall von Tansania) gar keinen Lockdown einsetzten, hat diese einzigartig tödliche Krankheit kaum bemerkt — ebenso wenig wie Länder mit leichtem Lockdown wie Japan, Taiwan, Belarus, Schweden und weitere.

Lockdowns waren noch nie zuvor zur Bewältigung von Epidemien eingesetzt worden. Viele Experten (in angesehenen Positionen in der Ärzteschaft; siehe unten) stellten in Frage, ob man sie hätte einsetzen sollen. Es gab keine Risikoanalyse — obwohl es schreckliche Vorhersagen von sekundären Folgen gab (siehe unten) — und, am verheerendsten von allen, selbst als die Todesfälle auf effektiv Null zurückgingen, wurde und wird damit immer noch fortgefahren!

Die Tatsache, dass sich zum Beispiel Großbritannien und Deutschland im Lockdown befanden, während Texas drei Monate lang völlige „Normalität“ genoss — hat mehr oder weniger bewiesen, dass das Ziel des Lockdowns nichts damit zu tun hatte, die Menschen vor einer „Pandemie“ zu schützen.

Warum Großbritannien Mitte Juni 2021 immer noch im Lockdown war, während die Schweden ihr Leben „normal“ weiterführten, lässt sich nur erklären, wenn man davon ausgeht, dass es andere Gründe gab als die ach-so-schreckliche „Indische/Delta-Variante“, die bis Juni in Indien immer noch nicht so viele Tote wie Selbstmorde gefordert hatte — oder, sehr wahrscheinlich, so viele Tote wie der Lockdown —, die bemerkenswerterweise eine tödlichere Version der vorherigen Variante sein sollte (es ist selten, dass Viren zu tödlicheren Stämmen mutieren), die auf magische Weise aus den Nachrichten verschwand, sobald die Inder begannen, sie mit Ivermectin zu behandeln (siehe unten), und die, was entscheidend ist, in Großbritannien kaum jemanden das Leben kostete. Die Fälle schossen in die Höhe, während die Todesfälle durch das tödliche Delta mit denen durch Stürze gleichzusetzen waren. Das ist allerdings nicht das, was die Medien glauben machen wollen.

Wie kommt es, dass Schweden gut abgeschnitten hat?

Ach ja, Schweden. Das große Rätsel. Um diesen eklatanten und hartnäckigen Vorwurf an die neu fabrizierte Un-Realität wegzuerklären, musste und wurde es mit Finnland und Norwegen verglichen — und der kleine Unterschied zugunsten letzterer zum Grund erklärt, die Tatsache zu ignorieren, dass die vorhergesagte Apokalypse Schweden nicht heimgesucht hat. Schauen Sie:

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Oder nehmen Sie das hier. Meilenweit von der vorhergesagten Apokalypse entfernt und mehr oder weniger dasselbe wie andere europäische Nationen (siehe unten).


Gab es eine „Pandemie“?

Und selbst wenn Lockdowns funktionierten, selbst wenn wir wüssten, dass sie funktionierten, warum ein Lockdown für ein Virus mit einer ähnlichen Fallsterblichkeitsrate wie eine schwere Grippe oder vielleicht eine sehr schwere Grippe — entweder so schwer oder vielleicht doppelt so schwer wie die von '57 und '68 (siehe Anhang 2, unten), ein Virus, das fast ausschließlich Menschen tötete, die im Begriff waren, an Altersschwäche zu sterben, das heißt, die sowieso an Grippe oder Lungenentzündung gestorben wären? Das durchschnittliche Sterbealter lag in den meisten Ländern bei 80 Jahren, und die Sterbenden hatten zwei oder mehr „Begleiterkrankungen“ — sehr schwere Erkrankungen.

Es war praktisch unmöglich, dass junge, gesunde Menschen an der „Pandemie“ starben. Deshalb kannte auch kaum jemand jemanden unter 70 Jahren, der tatsächlich daran gestorben war.

Es gab keine Leichen auf den Straßen, niemand fiel plötzlich tot um — wie uns die berühmten Wuhan-Videos weismachen wollten —, es gab keinen dramatischen Anstieg der Gesamtsterblichkeit, in vielen Fällen gab es weniger Todesfälle als im Durchschnitt, die Menschen, die in den Supermärkten — an vorderster Front — arbeiteten, fielen nicht wie die Fliegen um, und es starben keine bekannten Persönlichkeiten daran.

Hier ist eine Grafik der altersstandardisierten Sterblichkeitsrate in Großbritannien, einem Land, das, wie man uns sagte, von dieser schrecklichen Geißel heimgesucht wurde. Altersstandardisierte Sterblichkeitsraten messen die Anzahl der Todesfälle pro 100.000 Individuen, korrigiert für Altersunterschiede durch Normierung auf eine konstante Referenzbevölkerungsverteilung; dies korrigiert sowohl Veränderungen und Unterschiede in der Bevölkerungsgröße als auch den verzerrenden Einfluss einer jungen oder alternden Bevölkerung und liefert ein viel genaueres Bild.

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Wie Sie sehen können, war 2020 ähnlich wie 2004. Deshalb gehen die Grafiken im Fernsehen, die zeigen, wie grauenhaft schrecklich 2020 war, nicht über 2010 hinaus. Hier sind die USA, ein weiteres „verwüstetes“ Land. Ziemlich genau dasselbe wie in Großbritannien.

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Und hier, nur so zum Vergleich, die Zahlen zur Übersterblichkeit in Italien, einem der „am stärksten betroffenen“ europäischen Staaten, mit freundlicher Genehmigung von @RealJoelSmalley auf Twitter, der darauf hinweist, dass „keine Altersgruppe unter 70 Jahren eine signifikante Übersterblichkeit aufweist. Selbst die Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen ist kaum wahrnehmbar. Nur die Altersgruppe der über 80-Jährigen war während der gesamten Corona-Situation betroffen. Ich tue mich schwer damit, sie als dauerhafte Pandemie zu bezeichnen.“ Weitere Informationen, einschließlich einer Aufschlüsselung nach Regionen, gibt es hier.

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Diese niedrigen Todeszahlen werden von Lockdown-Eiferern trotz aller gegenteiligen Beweise den Lockdowns zugeschrieben. Dass sie ohnehin niedrig gewesen wären, wie so viele andere Länder bewiesen haben, dass es, wie erwähnt, fast unbestreitbare technische Beweise dafür gab, dass sie nicht funktionierten, und dass die Kosten der Lockdowns unverhältnismäßig hoch waren — all das ist für fundamentalistische Lockdown-Anhänger unmöglich zu akzeptieren, aus demselben Grund, aus dem alle fundamentalistischen Gläubigen sachliche Beweise ablehnen.

Der geringe Anstieg der altersstandardisierten Gesamttodesfälle wurde der „Pandemie“ zugeschrieben und nicht dem „Lockdown“. Schlagzeilen im ganzen Spektrum verkündeten einen „Anstieg der Selbstmorde aufgrund der Pandemie“ und einen „Anstieg der Krebstodesfälle aufgrund der Pandemie“ und so weiter. Das waren Lügen. Die Menschen starben an einer virulenten grippeähnlichen Krankheit, aber sie starben auch — und sterben immer noch — an Armut, an Verzweiflung, daran, dass sie keinen Zugang zu medizinischen Ressourcen hatten, die sonst zur Verfügung gestanden hätten, und an anderen Krankheiten, die als „Covid-Todesfälle“ bezeichnet wurden.

Darüber hinaus wurden hier in Großbritannien einige alte Menschen buchstäblich ermordet. Ein Bericht der Care Quality Commission, der im November 2020 veröffentlicht wurde, fand viele Beispiele für die unangemessene und ungesetzliche Verwendung von Formularen für den Verzicht auf Herz-Lungen-Wiederbelebung (DNACPR) — einschließlich pauschaler DNACPR. Sie fanden auch heraus, dass das Personal DNACPR falsch interpretierte und so verhinderte, dass Menschen Zugang zu Krankenhauspflege und -behandlung erhielten. Es gingen auch Berichte ein, in denen Pflegedienstleister versuchten, DNACPR-Formulare auf Patienten anzuwenden, ohne diese ausreichend mit den Betroffenen und ihren Familien zu besprechen oder zu erklären. Hier ist ein Beispiel für einen Bericht, der bei der CQC eingegangen ist.

Der diensthabende Arzt hatte den Mitarbeitern des Pflegeheims mitgeteilt, dass, wenn die älteren Menschen in ihrer Obhut an COVID-19 erkrankten, sie ein DNACPR-Formular erhalten würden. Ein anderer sagte, dass Ärzte sich weigerten, ein Pflegeheim zu besuchen, weil dort zwei Bewohner an COVID-19 gestorben waren. Das Pflegepersonal wurde gebeten, Beobachtungen zu machen, für die sie nicht ausgebildet waren, und für alle Bewohner gab es ein DNACPR.

Während die sehr alten Menschen mit einem grippeähnlichen Virus kämpften, wie sie es oft im Spätwinter tun müssen, und dabei gegen tödliche „Pflege“-Praktiken ankämpften — was eine Neuheit ist —, hatten die jungen Menschen nichts zu befürchten. Die Universität Stockholm hat im Jahr 2020 errechnet, dass die Überlebenschancen von Personen unter 40 Jahren, die sich mit Covid anstecken, bei 99,9991 Prozent liegen, also mikroskopisch groß sind. Das ist der Grund, warum ohne den Medienrummel nur wenige bemerkt hätten, dass es überhaupt passiert ist — so wie nur wenige die Epidemien von ‘57 und ‘68 bemerkt haben. Welche Art von „Pandemie“ benötigt eine ständige Flut von Medienhype, um daran zu erinnern, dass sie existiert?

Stellen Sie sich stattdessen vor, die Bedrohung wäre von einer geheimen terroristischen Invasion ausgegangen. Bei der Ankündigung dieses schrecklichen Angriffs würden Sie vielleicht Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, Ihre Fenster vernageln, Ihre Töchter wegsperren, Fremde beschnüffeln ... Sie müssten schon ein bisschen weich in der Birne sein, um der Regierung zu glauben, aber selbst dann müssten Sie sich irgendwann, wenn Sie auch nur im geringsten eigenständig denken können, fragen: Aber wo sind sie eigentlich, diese schrecklichen Übeltäter? Ich habe keine gesehen, niemand, den ich kenne, hat welche gesehen, es gab keine Angriffe, keine Bomben, keine prominenten Entführungen und keine der teuren Militärbasen, für die wir bezahlt haben, wurden benutzt. Könnte diese schreckliche Invasion vielleicht tatsächlich... eine Erfindung sein?

Es stellte sich heraus, zur Überraschung einiger Leute, dass nur sehr wenige Menschen „genug eigenständiges Denkvermögen“ besaßen, um zu bemerken, dass das Gleiche mit der angeblichen „Pandemie“ passiert.

Es stellte sich heraus, dass ein intelligenter Kopf einem feigen Herzen sehr wenig nützt; ja eher eine Behinderung darstellt, weshalb sich intelligente Feiglinge, vor allem auf der Linken, (siehe unten) einfach weigerten, an der Debatte teilzunehmen, während sie weiterhin händeringend eine „Pandemie“ beschworen, von der sogar die britische Regierung zugab, dass sie nicht existierte.

Ab März 2020 wurde es „nicht mehr als eine Infektionskrankheit mit hoher Konsequenz (HCID) in Großbritannien betrachtet“, mit „niedrigen Mortalitätsraten“.

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Es gab also keine Pandemie, nicht wirklich. Es war eine Pseudopandemie. Eine echte Pandemie führt zu (wie die WHO zu sagen pflegte, bevor sich ihre Definition änderte) „einer enormen Anzahl von Todesfällen und Erkrankungen“, und, wie wir gesehen haben, war die Zahl nicht enorm. Sie betrug — selbst wenn man die aufgeblähten offiziellen Zahlen als Maßstab nimmt — etwa 0,03 Prozent der Weltbevölkerung, derzeit 0,05 Prozent.

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Angesichts dieser Fakten könnte man sich fragen, warum die Todesfälle an dieser Krankheit — an, nicht mit; ein entscheidender Unterschied, der in den Medien ignoriert wurde — als wichtiger angesehen wurden als andere Todesfälle? Warum konnte die halbe Billion Pfund, die die britische Regierung für die „Bewältigung der Pandemie“ ausgab, nicht für die Reduzierung von Verkehrsunfällen, Herzkrankheiten und so weiter ausgegeben werden? Oder vielleicht für die Reduzierung von Fettleibigkeit beiträgt, die laut dieser Lancet-Studie zu einem „linearen Anstieg des Risikos für schwere COVID19-Fälle, die zur Einweisung ins Krankenhaus und zum Tod führen“. Und da Menschen in ihren 70ern, 80ern und 90ern tatsächlich eine größere Chance hatten, ein oder zwei Jahre früher zu sterben, als sie es ohnehin getan hätten, warum wurde das Geld nicht dafür ausgegeben, die schrecklichen Verwahranstalten, in denen sie gezwungen sind, ihren Lebensabend zu verbringen — „Pflege“-Heime, wie sie genannt werden — zu gesünderen und glücklicheren Orten zu machen?

Wo blieben denn die ganzen Toten?

45 Millionen Menschen starben an der Spanischen Grippe — einer Pandemie mit einer enormen Fallsterblichkeitsrate von 10 bis 20 Prozent; von Wikipedia Anfang 2020 fragwürdigerweise „heruntergestuft“ —, bei der jeder jemanden kannte, der jung gestorben war, die viele berühmte Leute dahinraffte und an deren Existenz niemand erinnert werden musste. Überall lagen Leichen, die Krankenhäuser waren überfüllt, die Beerdigungsinstitute arbeiteten auf Hochtouren. Nicht so im Jahr 2020. FOI-Anfragen — nach dem Informationsfreiheitsgesetz — bei Stadtverwaltungen in ganz Großbritannien zeigten, dass Beerdigungen und Einäscherungen mehr oder weniger normal abliefen. Eine FOI-Anfrage an Birmingham, eine Stadt mit 2 Millionen Einwohnern, bestätigte, dass zwischen dem 1. Februar 2020 und dem 3. April 2021 79 Menschen mit Covid und 2 Menschen allein an Covid starben. Zwei.

Darüber hinaus starb keine einzige bedeutende Persönlichkeit aus Sport und Unterhaltung, Finanzwesen, Wirtschaft oder Politik (1). Das Coronavirus war, wie viele Leute bemerkten, außerordentlich anspruchsvoll. Es verlangte die Abriegelung der Welt, obwohl die Prominenten ihr Leben ganz normal weiterführen durften. Vielleicht war ihnen ihr Leben einfach nicht so wichtig? Auf jeden Fall zeigten sie eine schockierend laxe Einstellung zu Lockdowns, Abstandsregeln und Masken und trafen sich auf großen, geselligen Partys, wie zum Beispiel, am auffälligsten, beim G7-Treffen und Royal Ascot.

Warum wurden die Wissenschaftler ignoriert?

Die Wissenschaft ist nicht in der Lage, sinnvolle, qualitative (moralische, ästhetische, existenzielle) Fragen zu beantworten, wie ich hier erkläre, aber sie ist ganz offensichtlich das beste Werkzeug zur Beantwortung technischer, quantitativer Fragen, wie „schmelzen die Gletscher?“ oder „brauchen wir einen Lockdown?“.

Die Art und Weise, wie Wissenschaft unter solchen Umständen funktionieren sollte, ist, dass man bei Zweifeln oder Unklarheiten Leute fragt, die das Thema verstehen, und durch Diskussionen eine Art Konsens sucht, oder vielleicht einen Kompromiss, wenn man keinen erreichen kann. Und dennoch, als es um den Lockdown 2020 ging, wurden Wissenschaftler ignoriert, die nicht mit der sofort getroffenen Entscheidung einverstanden waren, die Gesellschaft einzuschließen, uns alle mit Masken zu versehen, uns zwei Meter voneinander entfernt zu halten und schließlich experimentelle Chemikalien in unsere Venen zu pumpen.

Warum? Warum erschienen sie in keiner Zeitung oder im Fernsehen? Warum wurde uns gesagt, wir sollten „der Wissenschaft folgen“ - wenn es unmöglich war, auch nur von Lockdown-kritischen Wissenschaftlern zu hören, die Epidemiologie und biomedizinische Statistiken verstehen, geschweige denn, ihnen zu folgen?

Einige der besten medizinischen Wissenschaftler der Welt, John Ioannidis, Epidemiologie-Experte in Stanford, Jayanta Battacharya, die etwa zwanzig Ärzte und Wissenschaftler, die hinter dem offenen Brief „Balanced Response“ an die kanadische Regierung stehen, darunter zwei ehemalige Chief Public Health Officers für Kanada, Martin Kulldorf, Sunetra Gupta, Professorin für Theoretische Epidemiologie in Oxford, und die Tausenden von Experten, die hinter der Great Barrington Declaration stehen, Mike Yeadon, ehemaliger Chief Scientific Officer bei Pfizer und Experte für Biochemie und Toxikologie, Sucharit Bhakdi, ehemaliger Leiter des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Universität Mainz, die 400 belgischen Ärzte, die hinter dem offenen Brief an die belgische Regierung stehen, und viele, viele andere (und das ohne die Ärzte und medizinischen Wissenschaftler zu zählen, die zu viel Angst hatten, sich zu Wort zu melden) — warum haben wir nichts von ihnen gehört?

Warum gab es keinerlei Debatte? Welche Art von Entscheidung — eine mit solch gigantischen möglichen Konsequenzen — wird so getroffen? Warum haben soziale Medienplattformen viele dieser Menschen gesperrt? Warum konnte ihren Einwänden nicht mit einer ehrlichen Debatte begegnet werden?

Wir könnten uns auch fragen, warum zusätzlich zur Unterdrückung wissenschaftlicher Zweifel ein sofortiges Tabu aufkam, das offizielle Narrativ irgendwo kritisch zu diskutieren; zumindest irgendwo im öffentlichen, beruflichen und zivilgesellschaftlichen Leben. Offensichtlich war dies kein Grund zur Beunruhigung unter den Befürwortern von Lockdowns, Masken, Impfstoffen und ähnlichem. Anscheinend war das weit verbreitete Gefühl, dass „wir besser nicht darüber reden“ - über die invasivste und potenziell zerstörerische Regierungspolitik aller Zeiten — nicht besonders beunruhigend. Warum eigentlich?

Waren die Krankenhäuser überfüllt?

Nein. Diejenigen, die auf die stressigen Bedingungen in den Krankenhäusern während der Grippesaison 2020 und 2021 hinweisen, sind sich nicht bewusst, dass jede schwere Grippesaison stressig ist, vor allem, wenn es nicht genügend Betten für die Patienten gibt, wie es beispielsweise in Großbritannien der Fall ist, wo die verfügbaren Krankenhausbetten im NHS von 480.000 im Jahr 1948 auf jetzt 140.000 gesunken sind. Noch 1987 gab es 300.000 Betten — für eine deutlich geringere Bevölkerung. Warum also hat die Regierung beschlossen, eine halbe Billion Pfund für den Lockdown auszugeben, anstatt die Größe und Personalausstattung der Krankenhäuser zu erhöhen — und, wenn wir schon mal dabei sind, das Gehalt der Krankenschwestern?

In anderen Ländern, die überfüllte Intensivstationen meldeten, war es ähnlich. Im Jahr vor der Pandemie waren die spanischen Krankenhäuser bis zu 200 Prozent ausgelastet und sind regelmäßig überlastet. Amerikanische Krankenhäuser hatten ähnliche Probleme, wie zum Beispiel im Jahr 2009. Mailänder Krankenhäuser standen in schweren Grippejahren ebenfalls kurz vor dem Kollaps, und die Intensivstationen in der Lombardei sind regelmäßig überlastet. Und so weiter.

Sobald die Grippesaison vorbei war, sank die Kapazität der Krankenhäuser auf ein normales Maß; tatsächlich war es ruhiger als normal, da die Menschen Angst hatten, eingeliefert zu werden, oder aktiv abgewiesen wurden, was dazu führte, dass Tik-Tok mit Videos überflutet wurde, in denen das Krankenhauspersonal peinliche choreografierte Tanzroutinen aufführte.

Warum wurde Ivermectin nicht eingesetzt?

Ivermectin hat sowohl antivirale als auch entzündungshemmende Eigenschaften. Es gibt inzwischen etwa 20 randomisierte klinische Studien (RCTs) mit Ivermectin für Covid. Sie zeigen mit überwältigender Mehrheit eine Verringerung der Sterblichkeit, wenn es in angemessener Dosierung und bei Patienten, die sich in einem ausreichend frühen Stadium der Krankheit befinden, eingesetzt wird. Diese Untersuchung zum Beispiel (veröffentlicht Anfang Mai in einer Fachzeitschrift, dem American Journal of Therapeutics) kommt zu dem Schluss:

„Meta-Studien, die auf 18 randomisierten, kontrollierten Behandlungsstudien mit Ivermectin bei COVID-19 basieren, haben große, statistisch signifikante Verringerungen der Sterblichkeit, der Zeit bis zur klinischen Genesung und der Zeit bis zur Virusfreiheit ergeben.“

Es gibt viele weitere. Warum also wurde Ivermectin — billig, reichlich vorhanden und ohne Patent — nicht allgemein verfügbar gemacht? Warum ist es immer noch schwer zu bekommen?

Und wie sieht es mit Vitamin D aus, von dem ebenfalls bekannt ist, dass es einen positiven Effekt auf ähnliche Krankheiten hat? Sicherlich kein Wundermittel, aber einfach, billig, natürlich und zumindest mäßig wirksam. Warum wurde es nicht propagiert?

Und wenn wir schon beim Thema offizielle Reaktionen auf Krankheiten sind, warum war die Regierung plötzlich so besorgt um unsere Gesundheit? Dass so viele Menschen glaubten, dass die teuflische Clique, die für das öffentliche Leben in, beispielsweise, Großbritannien verantwortlich ist, nun tatsächlich um den NHS besorgt war, den sie in den letzten zwei Jahrzehnten verscherbelt hatte, oder um das Wohlergehen der Kranken und Behinderten, deren Leistungen sie nur ein paar Jahre zuvor auf Null gekürzt hatten, ist eines der erstaunlichsten Merkmale der öffentlichen Reaktion auf den Lockdown.

Warum wurden fehlerhafte PCR-Tests verwendet?

Dies ist eine der Schlüsselfragen der gesamten „Pandemie“, denn positive Ergebnisse des PCR-Tests waren und sind die Grundlage des gesamten Drängens auf Lockdowns, Masken, Impfstoffe und alles andere, was folgte und was wahrscheinlich folgen wird.

PCR-Tests funktionieren, indem sie Millionen von Kopien des genetischen Materials erstellen, das in einer Testprobe gefunden wird. Diese Kopien werden „Zyklen“ genannt; je mehr „Zyklen“, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass falsch-positive Ergebnisse erzeugt werden — die Identifizierung aller Arten von irrelevantem Material, einschließlich toter Viren. Aus diesem Grund gibt es eine Grenze, wie viele Zyklen durchgeführt werden sollten. Das Frankfurter Gesundheitsamt betrachtet alles, was über 24 Zyklen hinausgeht, als unwissenschaftlich, laut Mike Yeadon führt alles, was über 37 Zyklen der Amplifikation hinausgeht, zu 97 Prozent falsch-positiven Ergebnissen und sogar der Fürst der Finsternis selbst, Tony Fauci, sagte, dass PCR-Tests nutzlos und irreführend sind, wenn der Test mit „35 Zyklen oder mehr“ durchgeführt wird. Es ist klar, dass ein positives Ergebnis eines PCR-Tests, der mit einem zu hohen Zyklus läuft, nicht akzeptiert werden kann.

Mit wie vielen Zyklen wurden also die PCR-Tests im letzten Jahr ab Beginn der „Pandemie“ durchgeführt? 40 bis 45. Und wessen Idee war es, sie so hoch zu fahren? Hier kommt der deutsche Virologe Christian Drosten ins Spiel. Er entwickelte im Januar 2020 — scheinbar in Windeseile — den PCR-Corona-Test, der seither als Standardtest dient. Er steht auch hinter Maskenpflicht, Schulschließungen und so weiter. Hier kommentiert er bereits 2014 die Wirksamkeit von PCR-Tests:

„Die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einziges Genmolekül des Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel einen Tag lang über die Nasenschleimhaut einer Krankenschwester huscht, ohne dass sie krank wird oder sonst etwas merkt, ist sie plötzlich ein MERS-Fall. Wo früher Menschen an der Schwelle zum Tod gemeldet wurden, tauchen jetzt plötzlich auch leichte Fälle und sogar Menschen ohne Symptome in der Meldestatistik auf. Das könnte auch die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Hinzu kommt, dass die lokalen Medien einen unglaublichen Wirbel darum gemacht haben.“

Im Jahr 2020 veröffentlichte eine Gruppe von 22 Experten ein Peer Review, das zu dem Schluss kam, dass Drostens PCR-Test, beziehungsweise die von ihm mitverfasste, nicht peer reviewte Studie, die als Corman-Drosten-Papier bekannt ist, zehn schwerwiegende Mängel aufweist, darunter, dass er aufgrund eines fehlerhaften Primer-Designs unspezifisch ist, dass er enorm variabel ist, dass er nicht zwischen dem ganzen Virus und viralen Fragmenten unterscheiden kann, dass er keine Positiv- oder Negativkontrollen und kein Standardarbeitsverfahren hat.

Hinzu kommt, dass von den Autoren des Corman-Drosten-Papiers mindestens vier schwerwiegende Interessenkonflikte haben, da zwei von ihnen Mitglieder des Redaktionsausschusses von Eurosurveillance sind und mindestens drei von ihnen auf der Gehaltsliste der ersten Firmen stehen, die PCR-Tests durchgeführt haben. Darüber hinaus hat Drosten selbst, zusätzlich zu seinem hastig entwickelten „SARS-CoV-2-PCR-Test“ mit grundlegenden wissenschaftlichen Mängeln, eine Vorgeschichte von „fatalen Fehlprognosen, zahlreichen bisher ungeklärten Unstimmigkeiten in Bezug auf seine Doktorarbeit ... und einem unerwarteten Sumpf finanzieller Verstrickungen“, von denen nichts in den Massenmedien recherchiert wurde, was seine Glaubwürdigkeit eher untergräbt.

Auf jeden Fall ist der PCR-Test eine Gurke. Sogar die WHO hat ernsthafte Zweifel an seiner Wirksamkeit geäußert, indem sie ihn als Hilfsmittel für die Diagnose und nicht als eigentlichen Test bezeichnet und rät, wenn eine asymptomatische Person positiv getestet wird, sollte sie erneut getestet werden. Sogar die New York Times hatte ernste Zweifel.

Deshalb wurde die Zahl der positiven Fälle maßlos übertrieben, und diese Zahl konnte dann dazu benutzt werden, die Todesfälle aufzublähen.

Auf dieser zepterierten Insel wurde zum Beispiel ein positiver Test, auf den ein Tod aus irgendeiner Ursache folgte, als ein Covid-Todesfall gezählt. Das ist richtig. Man wacht auf und fühlt sich asymptomatisch, geht zum örtlichen, menschenleeren Testzentrum, lässt sich einen Abstrich ins Nasenloch rammen, erfährt, dass man einen besonders gefährlichen Virus in sich trägt, der die moderne Zivilisation in Schutt und Asche legt, eilt nach Hause, um sich 14 Tage lang selbst zu isolieren, damit sich niemand sonst eine Krankheit einfängt, auf die man sich testen lassen muss, um zu wissen, ob man sie hat, wird auf dem Weg zurück in die Sicherheit von einem Bus überfahren, stirbt an inneren Blutungen und wird als Coronavirus-Toter gezählt. So funktionierte das.

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Man sollte meinen, dass sich mehr Mediziner über diese schockierend unmoralische Praxis geäußert hätten. In der Tat taten das einige. Als die CDC Ärzte anwies, Covid-19 als Todesursache auf Krankenscheinen zu vermerken, unabhängig davon, ob sie positiv getestet worden waren oder andere Begleiterkrankungen hatten, die zum Tod geführt haben könnten, meldeten sich einige Ärzte zu Wort — diese hier, und dieser und dieser hier, aber aus irgendeinem Grund wurden ihre Aussagen ignoriert.

Warum wurden asymptomatische Menschen getestet?

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zu einem Arzt, vor 2019, und beklagen sich, dass Sie krank sind, aber keine Symptome haben, oder Sie rufen Ihren Chef an und sagen ihm, dass Sie nicht kommen können, weil Sie eine asymptomatische Krankheit haben, „ja, ich fühle mich gut — gehe sogar angeln — aber ich komme besser nicht rein, falls ich andere Leute anstecke“.

Es ist eine anerkannte Tatsache, dass asymptomatische Menschen keine Vektoren für ansteckende Krankheiten sind, und zwar aus dem einfachen und offensichtlichen Grund, dass asymptomatische Menschen gesund sind. Das ist es, was — unter anderem — „gesund“ bedeutet, oder früher bedeutete: keine Symptome einer Krankheit zu haben. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde diese fundamentale Tatsache auf den Kopf gestellt, den Menschen als Wahrheit präsentiert und dann allgemein akzeptiert.

Währenddessen fand eine Studie mit zehn Millionen Menschen keinen Hinweis auf eine asymptomatische Ausbreitung (hier der Bericht des BMJ), während die technische Datenmanagerin der WHO, Maria Van Kerkkhove, uns letztes Jahr mitteilte:

„Basierend auf unseren Daten scheint es unwahrscheinlich, dass ein asymptomatischer Träger die Infektion auf jemand anderen überträgt. Wir haben eine Reihe von Berichten aus anderen Ländern. Sie überwachen asymptomatische Träger und ihre Kontakte und stellen keine weitere Übertragung fest.“

Die Vorstellung, dass völlig gesunde Menschen sich einschließen, selbst isolieren und alle auferlegten Einschränkungen einer „Pandemie“ akzeptieren mussten, weil plötzlich, zum ersten Mal überhaupt, etwas auftauchte, das „asymptomatische Ausbreitung“ genannt wurde, wird den Menschen der Zukunft als einer der erstaunlichsten Aspekte der Lockdown-Ära erscheinen.

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Warum mussten wir Masken tragen?

Eine große Anzahl von Studien hat gezeigt, dass Masken nur einen geringen oder gar keinen tatsächlichen Nutzen haben. Eine kürzlich im renommierten Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, dass sie dazu führen, dass Kinder bis zu zehnmal mehr CO2 einatmen und dass sie „nicht gezwungen werden sollten, Gesichtsmasken zu tragen“ (siehe Anhang 3 unten).

Aber auch hier gilt der gesunde Menschenverstand: Wie kann eine Stoffmaske ein Virus aufhalten? Das kann sie nicht. Stoffmasken haben eine ebenso große Chance, Viren von Ihrem Mund fernzuhalten, wie Maschendraht eine Mücke von Ihrem Garten fernhält; deshalb wurden Masken nie für den Gebrauch während der saisonalen Grippe, Epidemien oder früheren Pandemien empfohlen, und deshalb tragen Menschen, die tatsächlich mit tödlichen Viren umgehen, diese Art von Ausrüstung;


Chirurgen tragen Masken, um zu verhindern, dass ihre Atemwegströpfchen das Operationsfeld und das freiliegende innere Gewebe der chirurgischen Patienten kontaminieren. Wäre der Chirurg krank, würde er keine Operation durchführen. Außerdem benutzt er seine Maske nur einmal und wirft sie dann sorgfältig in den Bioabfallbehälter. Wir Plebejer hingegen hatten keine Bioabfalltonne, niemanden interessierte es, woraus unsere Masken bestanden, wie oft wir sie wechselten oder wie wir mit ihnen umgingen.

Offensichtlich war ihre vermeintliche Schutzwirkung für niemanden wirklich von Bedeutung. Es ist schwer, nicht zu dem Schluss zu kommen, dass die meisten Regierungen und die meisten Menschen, die gehorsam taten, was ihre Regierungen ihnen befahlen, irgendwie unbewusst den vielen Experten zustimmten, die sagten, dass die Verwendung von Masken außerhalb einer klinischen Umgebung zum Schutz vor einem Virus nur einem symbolischen Zweck dient; dass wir, wenn wir nicht von Menschen mit Masken umgeben wären, vergessen könnten, dass es ein Virus gibt. Wir könnten sogar, Gott bewahre, daran erinnert werden, dass wir unter Menschen leben und nicht unter kontaminierten und kontaminierenden Vektoren.

Wo blieb die Kritik von links?

David Cayley fasst in seiner ausgezeichneten Zusammenfassung der Pandemie, „pandemic revelations“, die Folgen des Lockdowns zusammen;

„Es gab einen weit verbreiteten und potenziell tödlichen Verlust der Lebensgrundlage auf der ganzen Welt, besonders unter wirtschaftlich marginalen Gruppen. Unternehmen, die jahrelang aufgebaut wurden, sind zerstört worden. Selbstmord, Depressionen, Suchtverhalten und häusliche Gewalt haben zugenommen. Die Staatsverschuldung ist zu einem potenziell lähmenden Ausmaß angewachsen. Die darstellenden Künste wurden vernichtet. Wertvolle ‚dritte Orte‘, die die Geselligkeit aufrechterhalten, wurden geschlossen. Angst wurde zwischen den Menschen gesät.

Die Obdachlosigkeit hat so stark zugenommen, dass einige Parks in der Innenstadt von Toronto den Landstreicherlagern der 1930er Jahre ähneln. Es gab einen Anstieg an anderen Krankheiten, die aufgrund der Beschäftigung mit COVID unbehandelt geblieben sind. Viele ehemals persönliche Interaktionen sind virtualisiert worden, und diese Veränderung droht in vielen Fällen dauerhaft zu werden — es scheint zum Beispiel, dass ‚führende Universitäten‘ wie Harvard und U.C. Berkeley begeistert Online-Unterricht angenommen haben, in der Hoffnung, ihr Fachwissen in Zukunft franchisen zu können. Die Liste geht weiter. Ist dies ein lohnender Preis, um Krankheiten bei gesunden Menschen abzuwenden, die größtenteils die Krankheit hätten überstehen können? Die Frage wurde im Großen und Ganzen noch nicht einmal gestellt.“

Die Frage wurde im Großen und Ganzen nicht einmal gestellt. Warum?

Dass die „Rechten“ sich den staatlichen Erlassen fügten, ist für viele Menschen leicht zu verstehen, aber dass die nominelle „Linke“, die furchtlos moralische Kreuzritter-Klasse, sofort auf Linie ging, schien für viele etwas überraschender zu sein.

Mit einer Handvoll ehrenwerter Ausnahmen akzeptierten alle ‚Dissidenten und Radikalen’ der Linken, jeder einzelne von ihnen, vollständig und sofort die Notwendigkeit und die Rechtfertigungen für den Lockdown.

Chris Hedges, Glen Greenwald, Noam Chomsky, David Graeber, Media Lens, John Pilger, John Zerzan, Cailtin Johnstone, Jonathan Cook, Dark Mountain, die Autoren von Novara und The Canary, die meisten sogenannten ‚Anarchisten’ (wie die, die für libcom schreiben), so ging und geht die Liste immer weiter. Abgesehen von ein paar peripheren Beschwerden — Pilger, Cook, Zerzan und Greenwald haben alle ein oder zwei sekundäre oder tertiäre Zweifel geäußert — haben sie alle den Lockdown akzeptiert und akzeptieren ihn immer noch, ohne den geringsten Zweifel. Dieser letzte Punkt ist kritisch.

Wie ich damals argumentierte, selbst wenn all dieser Unsinn so gewesen wäre, wie die Medien ihn dargestellt hatten, selbst wenn es wirklich eine tatsächliche Pandemie gegeben hätte, die unerhörte Einschränkungen der Freiheit, Vernichtung von Kleinunternehmen, katastrophale Störungen unseres kulturellen, sozialen und produktiven Lebens, Masken, Sozialabbau und den Rest erfordert hätte — selbst wenn all das wahr gewesen wäre, hätte es dennoch nicht die totale, unkritische Akzeptanz der offiziellen Darstellung gerechtfertigt, insbesondere nicht von denen, deren Aufgabe es ist, offizielle Verlautbarungen kritisch zu hinterfragen (2).

Nach Angaben der UNO könnten Lockdowns den Lebensunterhalt von 1,6 Milliarden Menschen akut gefährden und weitere 150 Millionen Kinder in die Armut treiben. Gleich zu Beginn der Pandemie sagten sie „eine biblische Hungersnot“ voraus — während das BMJ von einer „schwindelerregenden Zahl“ zusätzlicher Todesfälle in der Bevölkerung berichtete. Nichts davon schien den fürsorglichen, pazifistischen, moralischen linken Flügel zu stören. Wenn sie gebeten wurden, ihre Unterstützung für den Lockdown zu verteidigen, griffen sie auf unglaublich schwache Argumente zurück, oder sie winkten das ganze Thema einfach ab. Nur wenige äußerten sich so kaltschnäuzig wie Caitlin Johnstone …

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Darren Allen ist ein radikaler britischer Autor und Philosoph. Sein Werk widmet sich dem Wesen der Realität, dem Ursprung der Zivilisation, dem Schrecken von Arbeit, Tod, Gender, mentaler „Krankheit“, Miss Genius, bedingungsloser Liebe und Leben jenseits des Spektakels. Gottseidank verfügt er über keinerlei Qualifikation, die ihn dazu berechtigen würde, über all diese Dinge zu schreiben. Weitere Informationen — auf Englisch — unter expressiveegg.org.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien unter dem Titel „‚Pandemic‘ Questions“ zuerst auf dem Blog von Darren Allen. Er wurde vom ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam lektoriert. Aufgrund der Länge wurde er zweigeteilt. Teil 2 erscheint demnächst auf Rubikon.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Okay, okay, Tim Brooke Taylor und der Keyboarder von den Stranglers; beide in ihren 70ern
(2) Einige wenige aus dem linken Lager meinten, dass die Medien unmöglich zusammenarbeiten könnten, um eine Wahrheit von solchem Ausmaß zu verbergen - dieselben Leute, die dagegen sind, dass Israel Palästina in Schutt und Asche legt, und die gegen den Irak-Krieg waren, beides ebenfalls unsichtbar im gesamten Medien-'Spektrum'.


Info: Die Nagelprobe Teil I: https://www.rubikon.news/artikel/die-nagelprobe-2

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