War diese Bundestagswahl frei, gleich und fair? ( II von II)
Herbert Steffes
24. Februar 2025 @ 10:28
10 Jahre intensivster Kriegsvorbereitung durch die USA werden ignoriert, glatt geleugnet, dann wird “den Russen” der Zündmechanismus umgehängt und durch geschicktes US-“Marketing” lösen die Russen die Zündung aus. Ergebnis: alle haben es “gesehen”. Die Amis sind die unschuldigsten Freiheits-Kämpfer, die man jemals gesehen hat…
Klar doch: Übung macht den Meister.
Arthur Dent
24. Februar 2025 @ 10:11
Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt ein obrigkeitlichen Staates oder supranationalen Gebildes. Die EU ist keine parlamentarische Demokratie, sie tut nur so. Sie hat sich vielmehr zu einer liberalen Autokratie entwickelt, in der wirtschaftlich starke Akteure den Ton angeben. Ich glaube nicht, dass ich das EU-Parlament vermissen würde, wenn es morgen keines mehr gäbe.
KK
24. Februar 2025 @ 13:14“Ich glaube nicht, dass ich das EU-Parlament vermissen würde, wenn es morgen keines mehr gäbe.”
Das Parlament ist eine so schlechte Sache ja im Grunde nicht – das Problem sind viel zu viele der darin handelnden Personen.
Das ist ein bisschen so wie mit den unlängst angesprochenen Messern: Die Messer sind nicht das Problem, sondern diejenigen, die diese missbrauchen!
Helmut Höft
24. Februar 2025 @ 10:04
“Sie hat sich als Staat über den 27 Mitgliedsstaaten etabliert, der um jeden Preis expandieren und nach Osten ausgreifen will.” Nanana, die €U braucht halt “Lebensraum im Osten!” *Sarkasmus off*
Guido B.
24. Februar 2025 @ 09:39
O-Ton Ursula von der Leyen heute in Kiew:
«Wir sind heute in Kiew, weil die Ukraine Europa ist. In diesem Überlebenskampf steht nicht nur das Schicksal der Ukraine auf dem Spiel. Es ist Europas Schicksal.»
Mit dieser Aussage hat sich die Kommissionspräsidentin der EU sehr weit von ihrem Mandat entfernt. Das geht weit über Solidarität hinaus. Sie sagt hier ganz unmissverständlich, dass die Interessen eines kriegführenden Nicht-EU-Mitglieds dieselben sind wie die Interessen der EU-Mitglieder, die nicht in einen Krieg verwickelt werden wollen. Man könnte feststellen, dass Ursula von der Leyen mit dieser Formel ihr Amt in eklatanter Weise missbraucht und die Bevölkerung der EU verraten hat.
Kleopatra
24. Februar 2025 @ 09:37
Soviel ich weiß, ist Deutschland ein EU-Mitgliedstaat von 27 und kann daher nicht erwarten, dass die EU Entscheidungen solange aufschiebt, bis in Deutschland neu gewählt ist. Zudem ist klar, dass unter allen Parteien, die für eine Regierungsbeteiligung in Frage kommen (CDU/CSU, FDP, Grüne, SPD) nur ein kleiner Teil der SPD ein bisschen skeptisch gegenüber der Hilfe für die ukrainische Verteidigung ist. Da es sich um die Verteidigung eines völkerrechtswidrig und mit genozidalen Absichten angegriffenen Landes handelt, kann man erst recht nicht auf den Abschluss von Koalitionsverhandlungen zwischen Christ- und Sozialdemokraten warten.
@Guido B.: Für den Krieg ist Russland verantwortlich, das den Krieg begonnen hat und das systematisch gegen das humanitäre Kriegsvölkerrecht und die Völkermordkonvention verstößt. Im übrigen ist die Ukraine mit der EU assoziiert und die russische Aggression gegen die Ukraine begann im Jahr 2014, weil Russland etwas gegen diesen EU-Assoziierungsvertrag hatte.
ebo
24. Februar 2025 @ 09:44Wir reden hier über das größte EU-Land, dessen künftiger Kanzler Europa “führen” will. Das kann man nicht mal so eben übergehen – schon gar, wenn über die fragliche Causa Ukraine die deutsche Regierung zerbrochen ist!
Aber mit Demokratie und Gewaltenteilung nimmt es diese EU schon lange nicht mehr so genau. Sie hat sich als Staat über den 27 Mitgliedsstaaten etabliert, der um jeden Preis expandieren und nach Osten ausgreifen will.Guido B.
24. Februar 2025 @ 10:57@ebo: Merz kann froh sein, wenn er Deutschland bis zum Ende der ordentlichen Amtsdauer „führen“ kann. Er ist dank Brandmauer jetzt schon eine lahme Ente. Seine größte Pendenz wird sein, wie man die zusätzlichen Milliarden für das Wettrüsten zugunsten der Ukraine und Ursula von der Leyens Kriegskommission auftreibt. Führung in EUropa geht heute generell mehr in Richtung Insolvenzverfahrensmanagement.
KK
24. Februar 2025 @ 13:16Und nicht zuletzt wird Deutschland den Löwenanteil der Summe aufbringen müssen!
Guido B.
24. Februar 2025 @ 10:10@Kleopatra:
Viele Länder sind für viele Kriege verantwortlich. Völkerrecht wird am Laufmeter gebrochen, auch von NATO-Mitgliedern und Zugewandten. Also lassen wir diese nutzlose Debatte. Entscheidend ist, dass die EU-Führung einen Krieg mit einem Land provoziert und vorbereitet, das atomar bewaffnet und auf NATO-Territorium militärisch inaktiv ist. Wer das Vorgehen dieser EU-Führung unterstützt, missachtet die Interessen der Bevölkerung, die ganz sicher keinen Krieg im eigenen Land will.
Stef
24. Februar 2025 @ 09:22
Bemerkenswert ist die Kombination:
Verhandlungen zwischen USA und Russland werden von der EU und Deutschland weitgehend ignoriert, die Sanktionen werden immer weiter zum eigenen Schaden ausgeweitet. Sämtliche Folgekosten des Krieges gedenken die USA nicht mitzutragen, obwohl sie den Krieg maßgeblich verursacht haben. Gleichzeitig sichern sich die USA den Zugriff, auf die verbleibenden ukrainischen strategischen Ressourcen. Zusätzlich sollen sich die europäischen Nato-Staaten für eine neue Aufrüstungswelle ruinieren und zwar ohne den Hauch einer konsistenten Militärstrategie, während die USA planen ihre Rüstungsbudgets zu verkleinern. Und hierzulande spielte das im Wahlkampf keine Rolle.
So „souverän“, wie unsere europäischen Staatenlenker gepolt sind, werden sie einen Großeteil der gigantischen öffentichen Mittel, die ab jetzt für die Alimentierung der Rüstungsindustrie mobilisiert werden, für Einkäufe in den USA verwenden.
Noch ein weiterer Aspekt: Selbst wenn man die nächste Rüstungsspirale auf Pump finanziert und selbst wenn man die Schuldenbremse selektiv dafür ignoriert: Mit den Mitteln werden dauerhafte Lasten für Jahrzehnte disponiert, die danach nicht einfach wieder abbestellt werden können. Unsere Wirtschaft wird sich militarisieren, ein Faktor der schon für sich genommen das Risiko bewaffneter Konflikte erhöht.
Es ist für unseren Mainstream ein Segen, dass die BSW nicht im nächsten Bundestag vertreten sein wird. Alle anderen Parteien spülen dieses epochale Politikversagen weich.
Skyjumper
24. Februar 2025 @ 10:26“….und selbst wenn man die Schuldenbremse selektiv dafür ignoriert….”
Die Schuldenbremse sehe ich, zumindest in Bezg auf Rüstungsausgaben, zunächst einmal als fest zementiert. Die AfD will einer Aufweichung generell nicht zustimmen, die Linke wird einer Aufweichung zu Gunsten von Rüstungsausgaben nicht zustimmen. Damit gibt es im Bundestag keine erforderliche 2/3 Mehrheit für eine GG-Änderungen.
Erwarten würde ich, dass die Rüstungsausgaben (die Mehrausgaben) nunmehr komplett über die EU finanziert werden. Am Prinzip “auf Pump” ändert sich dadurch natürlich nichts.
Karl
24. Februar 2025 @ 09:21
Von ihrem Herrchen allein gelassene Hündchen, die ganz erstarrt den letzten Befehl noch weiter ausführen und besonders gut ausführen wollen, und zwar gleich „für den Rest des Jahres“: gefährliche Zombie-Krieger, die aus ihrer USA-hörigen Erdumlaufbahn herausfallen und mit den frischen Milliarden die Selbstzerstörung der Ukraine als perpetuum mobile „für den Rest des Jahres“ weiter laufen lassen. Sie sagen: „Wenn wir USA-hörige, aber nun herrenlose Zombie-Hündchen sind, dann sollen auch die Ukrainer nicht davon verschont bleiben!“
Guido B.
24. Februar 2025 @ 06:09
Es ist schon sehr gespenstisch, wenn ein Nicht-EU-Land, das um jeden Preis in die NATO aufgenommen werden will und deshalb seit 3 Jahren Friedensverhandlungen mit Russland ablehnt, die Politik Europas bestimmt. Deutschland darf zahlen und verarmen, die Ukraine, Polen und die Balten dürfen befehlen und endlos die hohle Hand machen. Während die USA, Russland und China diskret die Zusammenarbeit suchen und sich über EUropas Selenski-Hörigkeit krumm lachen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
EU-Israel / Hamas-Funktionär bedauert Großangriff
aus e-mail von Doris Pumphrey, 25. Februar 2025, 14:36 Uhr
/Weiterlesen in der taz </" rel="noopener">https://taz.de/Assoziationsrat-EU-Israel/!6071241>/
P.S. Dazu passt die Meldung,
<https://www.sueddeutsche.de/politik/nahost-liveblog-news-israel-gaza-netanjahu-li.3206281>
dass der kommende Kanzler Merz den mutmasslichen Kriegsverbrecher
Netanjahu nach Berlin eingeladen hat – trotz Haftbefehls…
Berliner Zeitung 25.2.2025
*Ranghoher Hamas-Funktionär bedauert Großangriff auf Israel
*
Moussa Abu Marsouk, der Leiter des Büros für Außenbeziehungen der Hamas,
hat öffentlich sein Bedauern über den Großangriff vom 7. Oktober 2023 im
Süden Israels geäußert. In einem am Montag veröffentlichten Interview
mit der New York Times sagte er, er hätte die Massaker nicht
unterstützt, wenn er ihre Folgen für die zwei Millionen Palästinenser im
Gazastreifen vorausgesehen hätte.
Abu Marsouk behauptete, er sei über die konkreten Pläne für den
Großangriff auf Israel nicht informiert gewesen. Er fügte jedoch hinzu,
dass er und andere Funktionäre im Hamas-Politbüro die Gesamtstrategie
der islamistischen Palästinenserorganisation, Israel militärisch
anzugreifen, befürwortet hätten. „Wenn man erwartet hätte, dass das, was
passiert ist, passieren würde, hätte es den 7. Oktober nicht gegeben“,
sagte er der US-Tageszeitung.
Der New York Times zufolge ist unklar, inwieweit seine Ansichten von
anderen Hamas-Funktionären geteilt werden, oder ob seine Aussagen einen
Versuch darstellen, die Verhandlungen mit Israel zu beeinflussen oder
Druck auf andere hochrangige Hamas-Mitglieder auszuüben. Abu Marsouk
deutete jedoch an, dass innerhalb der Hamas eine gewisse Bereitschaft
bestehe, über das Waffenarsenal der Organisation zu verhandeln. Israel
verlangt, dass die Hamas ihre militärischen Kapazitäten abbaut, was
bisher auf Ablehnung stößt.
*Brüchige Waffenruhe bleibt vorerst bestehen
*Der Gazakrieg war durch den Großangriff der Hamas und mit ihr
verbündeter Gruppen auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst worden.
Dabei wurden nach israelischen Angaben 1205 Menschen getötet sowie 251
Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Die israelische Armee ging
danach massiv im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der
Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums mehr als 48.300 Menschen
getötet.
Seit dem 19. Januar gilt eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.
Allerdings werfen sich beide Seiten eine Gefährdung der Feuerpause vor.
Auf Grundlage des Waffenruhe-Abkommens hatte die Hamas bisher 24 lebende
sowie vier tote Geiseln an Israel übergeben. Im Gegenzug wurden mehr als
1100 Palästinenser aus israelischen Gefängnissen entlassen.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Sonntag
mit einer Wiederaufnahme der Angriffe im Gazakrieg gedroht. „Wir sind
darauf vorbereitet, die Kämpfe jederzeit wieder aufzunehmen, unsere
Einsatzpläne sind fertig“, sagte Netanjahu. Am Samstag hatte er die
eigentlich für diesen Tag geplante Freilassung weiterer Palästinenser
jedoch ausgesetzt. Er begründete dies mit der „demütigenden“ Behandlung
israelischer Geiseln durch die Hamas bei deren Übergabe. /(mit AFP)/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

Quelle: www.globallookpress.com (Screenshot)






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