aus e-mail von doris Pumphrey, 9. Mai 2025, 7:30 Uhr
_RT DE Liveticker Ukraine-Krieg 8.5.2025
_*Symbolisch:
EU will Kiew am 9. Mai eine Milliarde Euro für Waffen geben
*Die EU-Außenminister werden bei ihrem Besuch in Kiew am 9. Mai die
Bereitstellung von einer Milliarde Euro für die Waffenproduktion in der
Ukraine ankündigen, behauptet die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf
einer Pressekonferenz nach einem Treffen der EU-Außenminister in
Warschau. Sie sagt: /"Die Minister werden morgen in die Ukraine reisen
und dort eine Milliarde Euro für die ukrainische Rüstungsindustrie
ankündigen."/
_RTDE 9.5.2025
_*Bis zum letzten Ukrainer: Wie die NATO Kiew in den Krieg gegen
Russland hineingezogen hat
*Milliarden für PR und Bestechung sollten die Ukrainer davon überzeugen,
dass die NATO es gut mit ihnen meine. Was letztlich half, das Land in
den Konflikt hineinzuziehen, waren die Gelder für den Krieg – der
bekanntlich bis zum letzten Ukrainer geführt werden soll.
/Von Jelena Karajewa/
Der von Russland zu Ehren des Siegestages im Großen Vaterländischen
Krieg verkündigte Waffenstillstand und der endlose Beschuss des
russischen Territoriums – darunter die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kursk,
Noworossijsk und die Schwarzmeerregion – durch Dutzende Drohnen … in
diesem Zusammenhang ist es angebracht, die ukrainischen Streitkräfte zu
erwähnen. Aber nicht sie – oder besser gesagt, nicht nur sie – sind es,
die uns gegenüberstehen. Uns stehen die NATO-Länder gegenüber. Auch wenn
sie dies regelmäßig mit der Behauptung leugnen: "Wir leisten dort
lediglich Unterstützung."
Großbritannien, Frankreich und Deutschland sind die Hauptverursacher und
Hauptakteure in diesem Konflikt. Hinter der bis zum heutigen Tag
andauernden geopolitischen Krise stehen die Strategen des
Nordatlantischen Bündnisses.
Die ukrainischen Regierungsstellen, die in den 90er Jahren von den Ideen
der Euro-Romantik begeistert waren, meinten, dass "die NATO ihnen helfen
werde". Davon wusste die NATO nichts, aber sie erkannte sehr wohl, was
es bedeuten würde, wenn es ihr gelänge, die Ukraine in einen direkten
Konflikt mit Russland zu ziehen.
Die NATO begann, sich der Öffentlichkeit, der Presse und den Politikern
auf allen Ebenen anzubieten. Niemand kann genau sagen, wie viel Geld für
all diese Medienplatzierungen, politisch-strategischen Kampagnen oder
sogar für offene Bestechung bereitgestellt wurde. Aber Dutzende
Millionen Euro und US-Dollar, die unter dem Posten "PR-Unterstützung"
freigegeben wurden, um die Ukrainer davon zu überzeugen, "wer es gut mit
ihnen meint und wer nicht", scheiterten an dem gesunden
Menschenverstand. Bis Mitte der 2010er Jahre stand die ukrainische
Gesellschaft der NATO und den Intentionen ihrer Führung noch strikt
ablehnend gegenüber.
Selbst nach den optimistischsten Schätzungen und den voreingenommensten
Meinungsumfragen lag die Zahl der Befürworter der Idee "Die Ukraine ist
die NATO" nicht über 18 Prozent, während mehr als dreimal so viele
Befragte dagegen plädierten. Dieses Ergebnis erwies sich nach
jahrzehntelanger Propaganda als kategorisch unzureichend.
Gleichzeitig wurden Geldmittel für Militärgüter, Ausbildungsmaßnahmen
und Manöver bereitgestellt. Sie waren unerhört großzügig. In den 2000er
und frühen 2010er Jahren fühlten sich die NATO-Vertreter in der Ukraine
wie zu Hause – sei es auf dem Boden, in der Luft oder auf See.
Verschiedene Militärmanöver – Sea Breeze (Meeresbrise), Trident
(Dreizack), Adventure (Abenteuer) – wurden fast alle zwei Monate
organisiert. Die Übungen fanden hauptsächlich im Gebiet Lwow sowie – wie
überraschend, nicht wahr? – in Sewastopol statt. In dieser ruhmreichen
Stadt der russischen Marine wurden sie fast jedes Jahr organisiert, wenn
nicht noch öfter.
Dabei diente die Europäische Union mit all ihrer "friedliebenden"
Rhetorik als Köder für die Ukrainer, während die NATO-Mitglieder sie als
ihr eigenes "Vorzimmer" ansahen. Und um ehrlich zu sein, hatten sie auch
allen Grund dazu.
Niemand in "EU-Brüssel" war überhaupt an der Ukraine interessiert. Als
auf einem der Gipfeltreffen sowohl Paris als auch Berlin Kiew die
Gegenseitigkeit verweigerten, war das keine Überraschung. Aber die
Ukraine interessierte alle in "NATO-Brüssel", und so wurde die
Verweigerungshaltung des [ehemaligen französischen Präsidenten] Hollande
und der [ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin] Merkel politisch und
strategisch genutzt, um die Unruhen in der Ukraine zu organisieren, die
schließlich zum Staatsstreich im Jahr 2014 führten. Der Grund dafür ist
einfach: Die Ukraine musste nach dem NATO-Plan mit allen Mitteln in das
Bündnis hineingezogen werden. Um jeden Preis und ohne Rücksicht auf die
Opfer – bis zum letzten Ukrainer.
Was auch geschah.
Und dann musste man nur noch die Widerstandsnester unterdrücken. Dieser
ganze Aufschrei, die Ausrufe, die Empörung, all die Sanktionen, die uns
vor elf Jahren auferlegt wurden – das ist reine Rache.
Das ist keine Politik und war es auch nie. Es handelt sich lediglich um
eine machtlose, bösartige Abrechnung, weil Russland ein Blutbad auf der
Krim nicht zuließ.
Der Krieg im Donbass war eine Gelegenheit für die NATO-Truppen, ihre
Muskeln spielen zu lassen.
Und zwar auf legale Weise und im Bewusstsein, dass sie sich vor
niemandem verantworten müssen.
Es sollte daher nicht überraschen, dass über die vielen Tausend Opfer,
die Hunderte von toten Kindern, nirgendwo und von niemandem berichtet
wurden – zu keiner Zeit. Und diejenigen, die dies dennoch versuchten,
wurden mit einem ewigen Bann belegt. Das Bündnis machte in der Ukraine
und mit den Ukrainern – unabhängig von ihrem Status (ob es sich um
einfache Leute oder ihre Vorgesetzten handelte) – was es wollte, wo es
wollte und so viel es wollte. Bereits im Herbst 2021 – das sei noch
einmal betont – führten die NATO-Truppen auch Militärübungen in der
Ukraine durch. Und im Rahmen der speziellen Militäroperation in der
Ukraine bekamen sie die Gelegenheit, die Kompetenzen ihrer
Auszubildenden an der Kontaktlinie zu testen.
Dem Bündnis ist es gelungen – mithilfe von Hunderten Milliarden Dollar
und Euro, die für die Aufhetzung des Russenhasses, die Aufrüstung des
ukrainischen Militärs und die Verankerung der Russophobie im Kern der
ukrainischen Innen- und Außenpolitik ausgegeben wurden –, die Flamme
einer großen geopolitischen Krise zu entzünden.
Russland versuchte immer wieder, diese Krisenflamme sowohl zu lösen als
auch auszulöschen. Dies geschah sowohl im Dezember 2021, im Frühjahr
2022, im Winter 2025 als auch durch die Verkündung von
Waffenstillständen zu Ostern und zum Siegestag. Wir sind die letzten auf
der Liste derjenigen, die einen bewaffneten Konflikt zwischen zwei
slawischen Nationen suchen. Die NATO hingegen hat ein großes Interesse
daran, diesen Konflikt zu provozieren und zu schüren. Ihr Interesse
liegt in der Konfliktfortsetzung. Würde der Konflikt enden, müsste die
NATO eigentlich aufgelöst werden. Das Bündnis kann nur existieren (so
lautet seine inoffizielle Doktrin), wenn es die öffentliche Meinung
davon überzeugt, dass es einen Außenfeind gibt.
Der Sieg Russlands stellt den Albtraum des Kollektivs "Rutte" dar. Für
die NATO bietet die Konflikteskalation die einzige Möglichkeit, ihre
Existenz zu bewahren. Ja, diese Methode ist kannibalistisch und
unmenschlich. Aber hatte die NATO jemals eine menschliche Haltung
gegenüber den Russen demonstriert? Deshalb feuern sie Storm
Shadow-Raketen auf Mehrfamilienhäuser, deshalb greifen sie mit ihren
Drohnen die russische Zivilbevölkerung an.
Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben: Heute befinden wir uns
tatsächlich in einem Krieg mit den Nordatlantikern. Sie bedrohen uns.
Sie hassen uns. Mit der Ukraine, wie der russische Präsident Putin
sagte, "ist eine Versöhnung unvermeidlich".
Aber mit der NATO ist sie kaum möglich. Wir werden das Nordatlantische
Bündnis zum Frieden zwingen müssen. Aber zuerst werden wir sie besiegen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.