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14.06.2025

Eine tickende Zeitbombe, unbemerkt und brandgefährlich

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neopresse.com, vom 13. Juni 2025, Von: Dr. Bernd Heim, Themen:

Eine Studie der Forschungsstelle Islam und Politik der Universität Münster hat kürzlich einen brisanten Befund offengelegt. Befragt wurden in der Studie, die unter der Leitung des islamischen Theologen Mouhanad Khorchide durchgeführt wurde, zwischen Juli 2023 und April 2024 insgesamt 1.187 muslimische Teilnehmer mit Migrationshintergrund. Jeder fünfte von ihnen ist radikal oder neigt zumindest radikalen Positionen zu.

In der Studie wird dieser Sachverhalt etwas verklausuliert ausgedrückt. Diese Gruppe der Teilnehmer weise „eine emotionale Verfassung auf, die [eine] Radikalisierung begünstigt“. Rechnet man diesen Befund auf die Gesamtzahl der in Deutschland lebenden Moslems hoch, wird eine Bevölkerungsgruppe deutlich, die mehr als 300.000 Menschen umfasst und die im für die Gesellschaft ungünstigsten Fall zu einer gewaltsamen Untergrundarmee heranreifen könnte.

Dass diese Befürchtung nicht aus der Luft gegriffen ist, belegt die Studie selbst, denn es wird eine Gruppe von Menschen deutlich, die sich in ganz besonderer Weise in ihrer persönlichen Weltanschauung gekränkt sieht und Deutschland, seiner Kultur und seinen Gesetzen daher reserviert gegenübersteht. In dieser Gruppe mit starken Ressentiments sind auch starke antisemitische und antiwestliche Feindbilder anzutreffen. Zugleich wird den Gruppenmitgliedern eine geringe Konfliktfähigkeit attestiert.


Gewalt als „legitime“ Antwort auf vermeintlich erlittenes Unrecht

Konkret äußert sich diese Geisteshaltung in Aussagen wie der Islam solle die einzige und letztgültige politische Autorität sein oder die Gesetze der islamischen Scharia seien viel besser als die deutschen Gesetze. Jeder dritte der Befragten mit starken Ressentiments befürwortet auch gewaltsamen Reaktionen auf das vermeintlich erlittene Unrecht. Gewalt selbst einsetzen, würde jeder Zehnte der Befragten aus dieser Teilgruppe.

Als Reaktion auf die Ergebnisse dieser Studie, die in den Medien des Mainstreams mit einem auffälligen Schweigen oder einer schnellen Relativierung bedacht wurde, fordert die Münsteraner Religionspsychologin Sarah Demmrich, nun müsse „die innerislamische Kritikfähigkeit gestärkt werden, um reflexive Auseinandersetzungen mit religiösen und gesellschaftlichen Fragen zu fördern“.

Diese Sichtweise kann eine gewisse Naivität und Geschichtsvergessenheit nicht verbergen. Sie übersieht, dass das Wort Islam Unterwerfung bedeutet und dass den Muslimen jegliche Selbstkritik verboten ist. Mit diesem psychologisch geschickten Schachzug hat der Religionsgründer Mohammed seine neue Religion zu einer von innen heraus nicht angreifbaren Ideologie gemacht.

Diese kann man nur annehmen oder ablehnen, aber diskutieren kann man sie nicht. Damit wächst in der deutschen Gesellschaft eine Zeitbombe heran, die früher oder später explodieren wird, denn wer den Islam aus welchen Gründen auch immer ablehnt, ist nicht bereit, sich zu unterwerfen. Diese Menschen sind mehr oder weniger Freiwild und werden dies gewiss schon bald in der einen oder anderen Form zu spüren bekommen, egal ob sie Christen, Buddhisten, Hindus, Juden oder Atheisten sind.


Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

14.06.2025

Aufgelesen: “Die EU muß Israels Aggression verurteilen”

lostineu.eu, vom 13. Juni 2025

Weitet sich Israels Krieg gegen den Iran zu einem Flächenbrand aus? Davor warnt der “European Council on Foreign Relations”. Er fordert die EU auf, Israels “Aggression” zu verurteilen – alles andere wäre “grünes Licht” für eine Eskalation.

Hier die Empfehlungen der ECFR-Expertin Ellie Geranmayeh. Hervorhebungen von mir (ebo)

In the immediate days ahead, European actors should:

  • Understand that Israel initiated and designed this attack to up the ante against Tehran—and drag the wider region into confrontation. Such aggression is a threat to regional peace and security, derailing hopes of a diplomatic pathway to resolve Iran’s nuclear crisis and risking a deep regional war, both of which directly threaten core European interests. An unwillingness to acknowledge and condemn Israeli aggression will act as a green light for an escalated and dangerous military campaign.
  • Ensure that Europe is not dragged into the confrontation between Israel and Iran in ways that can endanger the numerous European diplomats and military personnel in the Middle East. European actors should offer assistance to the International Atomic Energy Agency (IAEA) in Iran, with support to prevent danger to European inspectors on the ground. This could also help prevent the risk of radiation contamination that could follow from further Israeli strikes.
  • Coordinate with the Trump administration and the GCC states to prevent a wider regional conflict. These actors all want to prevent further escalation and they should put Israel and Iran under intense pressure to achieve this. Europeans should press Gulf actors, who wield far greater influence in Washington on this matter, to urge Trump to clarify that the US will not support further Israeli strikes. The GCC states should also use their ties to Tehran to emphasise to Iran the risks they face with escalation.
  • Step up political efforts to prevent Iran from weaponising its nuclear programme. Rather than retreating from diplomacy, Israel’s attack should trigger intense engagement in order to maintain a channel aimed at immediate de-escalation, and to offer a viable political and economic pathway that would provide the conditions for a revived nuclear deal. This is the issue which ostensibly lies at the heart of Israel’s attacks.

Der ganze Text steht hier (Seite des ECFR). Siehe auch Angriff auf Iran: Von der Leyen will Israel nicht verurteilen

‹ Angriff auf Iran: Von der Leyen will Israel nicht verurteilen

11 Comments

  1. Arthur Dent
    14. Juni 2025 @ 09:13

    War eine von langer Hand geplante Selbstverteidungsoperation. Sieh an!
    „Curveball“ is back.

Antworten

  • Guido B.
    13. Juni 2025 @ 21:04

    Ein pikantes Detail am Rande:

    Vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat Selenski damit gedroht, Atomwaffen zu beschaffen.
    Für Russland war diese Bedrohung mit ein Grund, militärisch zu intervenieren. Der gesamte Westen war über Russlands Reaktion hell empört und sprach von einem „unprovozierten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“.

    Israel begründet seinen heutigen Großangriff mit der Bedrohung durch hypothetische iranische Atomwaffen.
    Was macht der Westen? Er applaudiert und zeigt Verständnis, dass sich Israel gegen eine existenzielle Bedrohung verteidige

    Ich gelange zur Überzeugung, dass die westlichen Führer ein Haufen von boshaften, heuchlerischen und verlogenen Stinkstiefel sind.

    Antworten

    • Michael
      14. Juni 2025 @ 00:28

      Evtl . sind die „Iranischen Atomwaffen“ nur der Vorwand für einen „regime change“ a la USA (wie auch schon 1953) und Israel dient als williger Proxy!?

      Antworten

      • ebo
        14. Juni 2025 @ 00:40

        Ja, es geht eindeutig um Regime Change. Das zeigt die erste Welle der israelischen Angriffe – Mordanschläge, aber keine Ziele in den angeblich so bedrohlichen Atomanlagen.
        Netanjahu sagt es ja selbst: “As we achieve our objective, we are also clearing the path for you to achieve your freedom. The time has come for the Iranian people to unite around its flag and its historic legacy”
        https://www.bbc.com/news/live/c93ydeqyq71t?post=asset%3A69e63398-7706-4e9b-9d04-6413d28f8032

  • Erneuerung
    13. Juni 2025 @ 19:00

    Israel raubt, bomardiert und mordet um sein zugestandenes Territotium herum seit fast 80 Jahren. Und unsere ehrenwerten Volksverteter sprechen immer wieder von Selbstverteidigung. Man muss nicht unbedingt ein Freund vom Iran oder den Palästinensern sein um zu erkennen, wer im nahen Osten die Eskalation auf die Spitze treibt. Die Statements der Europäer sind einfach nur inhuman, auf einer Skala, die bis zum absoluten Nullpunkt reicht, landen sie dort. Bemerkenswert ist zudem, dass sich nun auch Trump entlarvt, als Marionette, die hintergangen wird und keinerlei friedensfördernde Möglichkeiten hat und will. Die ganze westliche Politikerkaste, die mit Mossad unter einer Decke steckt oder von ihm erpresst wird, ist nicht mehr ernst zu nehmen. Die Militärs in aller Welt werden entscheiden, wann und wie der begonnene 3. Weltkrieg endet. Es riecht nach Atomkrieg, und ich denke, der amerikanische Kontinent wird diesmal nicht außen vor bleiben. Wir genießen jeden Tag, der uns bleibt.

    Antworten

  • Guido B.
    13. Juni 2025 @ 18:22

    Sorry, die EU-Kommission ist gerade damit beschäftigt, Russland zu ruinieren. Eine harte Pressemitteilung muss reichen (“Israel hat das Recht bla bla und wir empfehlen bla bla!”). Ausserdem ist Solidarität mit Israel auch Solidarität mit den USA. Diese braucht man noch beim Russlandfeldzug. Darum: Volle Unterstützung für Trump und Netanjahu!

    Übrigens arbeitet der Westen wieder einmal mit der guten alten Diplomatie-Formel: “Entweder machst du, was ich will, oder ich töte dich!”
    Hat schon im Kolonialismus bestens funktioniert.

    Antworten

    • ebo
      13. Juni 2025 @ 18:37

      Mein erster Eindruck ist, dass sich Russland große Sorgen machen muß.
      Denn erstens zeigt der Iran, dass “präventive” Angriffe von Deutschland, der EU und den USA ausdrücklich gebilligt werden – nach dem ukrainischen Angriff auf die Atombomber ist dies sehr ernst zu nehmen.
      Zweitens erweist sich Trump als “falscher Freund”. Offenbar hat er den israelischen Angriff gedeckt. Nun nutzt er ihn, um Teheran zu Zugeständnisse bzw. “Verhandlungen” zu zwingen – unter Androhung der totalen Vernichtung. Vielleicht wird der “Friedens-Präsident” Trump dies auch mit anderen Ländern versuchen?

      Antworten

      • One
        13. Juni 2025 @ 18:59

        Man fragt sich angesichts der “Achse des Bösen” ja sowieso warum die Iraner die Bombe noch selbst entwickeln müssen anstatt sie von NK durch Handel zu erhalten, wenn sie diese denn so dringend hätten haben wollen.
        Klar, hatten Probleme mit der Öl und Gasproduktion im letzten Jahr aber wenn es eine Priorität gewesen wäre, hätten die Ayatollahs dann nicht eher noch weiter an der Versorgung des eigenen Volkes gespart?

      • Guido B.
        13. Juni 2025 @ 19:37

        Ein interessanter Gedanke. Moskau ist sich dieser Gefahr wohl bewusst und hat den Angriff Israels auch entsprechend deutlich verurteilt, notabene mit völkerrechtlicher Argumentation. Der vom Westen unterstützte völkerrechtswidrige Angriff auf den Iran ist auf jeden Fall auch ein Angriff auf die produktive Partnerschaft zwischen dem Iran und Russland. Das ist sicher ein Sekundärziel der Operation.
        Bei den israeltreuen US-Neocons stehen Russland, China und der Iran schon lange auf der Abschussliste (“Achse des Bösen”, “Schurkenstaaten” etc.). Die Frage ist, ob sich Trump auch im Fall von Russland vor den Karren der Neocons spannen lässt. Hier scheint er vorsichtiger zu sein, weil er weiss, dass Russland andere Möglichkeiten der Vergeltung hat als der Iran.
        Die große Frage ist: Wie werden Russland und China reagieren, wenn die USA selbst den Iran angreifen? Sie wären völkerrechtlich autorisiert, den Iran bei der Selbstverteidigung zu unterstützen – mit der gleichen Begründung, mit der die NATO die Ukraine unterstützt.
        Geostrategisch wäre ein Regime Change oder die großflächige Zerstörung des Irans ein herber Rückschlag und Verlust für BRICS+. So eine Wendung würde Russland auf jeden Fall schwächen und absehbar auch Russlands Kriegsziele in der Ukraine in Frage stellen.
        Die Lage spitzt sich dramatisch zu, und ein Weltkrieg rückt in greifbare Nähe.

      • Reykjavik
        13. Juni 2025 @ 19:37

        @ ebo: das ist auch meine größte Sorge. Trump hat hier Vertrauen verspielt, nach vorne hin hat er verhandelt, nach hinten hin eine rein militärische Option unterstützt und vorbereitet. Deshalb auch meine Überlegung im Forum, ob er vom ukrainischen Angriff auf die Nukleartriade Russlands wusste. Der Gedanke, dass er auch mit Russland nach vorne hin den Friedensengel gibt und nach hinten hin die hochriskanten ukrainischen Aktionen unterstützt, liegt inzwischen sehr nah.
        Es wäre eine Katastrophe für die ganze Welt, wenn er das bisschen Vertrauen, was er bei den Russen und den Iranern hatte, zerstören würde. Ohne ein Mindestmaß an Vertrauen sind friedliche Lösungen ausgeschlossen. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, dass er vielleicht wirklich das selbe Spiel mit Russland fortsetzt, was die EUropäer mit Minsk 2 begonnen haben.

      • KK
        13. Juni 2025 @ 23:48

        @ ebo:
        Interessanter Gedanke – nicht ausgeschlossen, dass Israel wegen der aufgrund der Shoa offensichtlich dauerhaft eingeräumten carte blanche, den es hinsichtlich permanenter Verstösse gegen das Völkerrecht in weiten Teilen der Welt geniesst, vom vereinigten Westen nur vorgeschickt wird…

  • Was sagen Sie dazu?



    Info: https://lostineu.eu/aufgelesen-die-eu-muss-israels-aggression-verurteilen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.





    Weiteres: 





    Angriff auf Iran: Von der Leyen will Israel nicht verurteilen


    lostineu.eu, vom 13. Juni 2025

    Nach dem Angriff Israels auf Iran hat die EU alle Seiten zu “maximaler Zurückhaltung” aufgerufen. Doch Kritik an Israel, gar eine Verurteilung, kommt der Sprecherin von EU-Kommissionschefin von der Leyen nicht über die Lippen.

    „Die Berichte aus dem Nahen Osten sind zutiefst alarmierend. Europa fordert alle Parteien dringend auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben, die Lage sofort zu deeskalieren und von Vergeltungsmaßnahmen abzusehen“, schrieb von der Leyen auf der Plattform X. 

    Ihre Sprecherin durfte das dann vor der versammelten Presse vom Blatt ablesen. Doch trotz mehrfacher Nachfrage wollte sie Israel nicht für den Angriff auf Iran kritisieren.

    Sie war auch nicht willens oder in der Lage, den Aggressor zu benennen, wie das im Ukraine-Krieg täglich geschieht. Auch die Frage nach dem Völkerrecht blieb unbeantwortet.

    Von Sanktionen war natürlich gar keine Rede. Von der Leyen hat es bisher nicht einmal fertig gebracht, das Kooperationsabkommen mit Israel auf Eis zu legen, wie dies eine Mehrheit der EU-Staaten fordert.

    Wahrscheinlich wartet sie noch auf eine Ansage aus Berlin – wie beim letzten Mal…!?

    Siehe auch Aufgelesen: Die EU muß Israels Aggression verurteilen. Mehr zu Israel hier, Debatte im Leserforum hier

    P.S. Die Bundesregierung werde Israel in seinem Recht auf Selbstverteidigung weiter “solidarisch begleiten”, betont Außenminister Wadephul. Dabei werde aber auch mit Israel darüber gesprochen, “in welchem völkerrechtlichen Rahmen es sich bewegt”. Huch, ein Hauch von Kritik?

    ‹ Russland und Rüstung: Die verweigerte Debatte › Aufgelesen: “Die EU muß Israels Aggression verurteilen”

    6 Comments

    1. Guido B.
      13. Juni 2025 @ 14:40

      Was kann man aus der Zentrale des Eurofaschismus anderes erwarten als Solidarität mit rassistischen Imperialisten? Wer Israel in Anbetracht der Sachlage immer noch die Stange hält, vertritt nur die Interessen des Herrenmenschentums. Abscheulich und ekelerregend, diese Elite!

    Antworten

  • Michael
    13. Juni 2025 @ 13:35

    … und Merz redet viel sagt aber nichts! Was sollte dann für UvdL übrig bleiben?

    Antworten

  • Helmut Höft
    13. Juni 2025 @ 12:52

    Wo ist das Problem? Röschen hat doch ausrichten lassen: Europa meint “Du, du, du!” * Zeigerfinger droh *
    Das ist preiswürdig! Schlage vor: Goldenes Ritterkreuz am Halsband für Röschen (1 t Gold).

    Antworten

    • ebo
      13. Juni 2025 @ 12:54

      Nein, den Friedrichs-Preis – denn sie tut genau, was Fritze sagt ????

      Antworten

      • Arthur Dent
        13. Juni 2025 @ 18:20

        Deutschland wird abgeschafft –
        Fritz und Uschi immer gemeinsam Hand in Hand wenn es gegen Deutschland geht.

    • KK
      13. Juni 2025 @ 13:39

      “Goldenes Ritterkreuz am Halsband für Röschen (1 t Gold).”

      Und dann das, was einem blüht, wenn man zum dritten Mal sein Brotstückchen hat ins Käsefondue fallen lassen! ????

      Antworten

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    Info: https://lostineu.eu/iran-krieg-von-der-leyen-weigert-sich-israel-zu-verurteilen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Endlich! Die kolumbianische Regierung entschuldigt sich heute offiziell bei der Friedensgemeinschaft San José de Apartadó

    zeitpunkt.ch, vom 05.06.2025, Redaktion

    Es war ein grosser Moment für die Friedensgemeinschaft, für den sie viele Jahre gearbeitet haben. Seit der Gründung der Friedensgemeinschaft 1997 wurden über 300 Mitglieder von bewaffneten Gruppen umgebracht, teilweise mit Duldung oder Komplizenschaft offizieller Streitkräfte.


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    Präsident Gustavo Petro während der Zeremonie. Foto von: https://www.presidencia.gov.co/prensa/Paginas/Comunidad-de-Paz-de-San-Jose-de-Apartado-recibira-disculpas-publicas-por-violacion-de-sus-derechos-humanos-250603.aspx


    ​In Anwesenheit von Präsident Gustavo Petro hat die kolumbianische Regierung heute, am Donnerstag, dem 5. Juni, auf der Plaza de Armas der Casa de Nariño vor internationalen Zeugen die Verantwortung anerkannt und sich öffentlich bei der Friedensgemeinschaft von San José de Apartadó entschuldigt. Damit erfüllt sie die Vereinbarung, die am 18. Dezember 2024 zwischen dem Staat und der Friedensgemeinschaft unterzeichnet wurde zur gütlichen Beilegung des Konflikts.

    Die Veranstaltung findet vor der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (CIDH) im Zusammenhang mit schweren Menschenrechtsverletzungen gegen Mitglieder der Friedensgemeinschaft seit 1997 statt. Dazu gehörten außergerichtliche Hinrichtungen, Massaker und Drohungen durch illegale bewaffnete Gruppen in Komplizenschaft oder Duldung von Angehörigen der Sicherheitskräfte.

    Nach Angaben der Ombudsstelle gingen 54 Beschwerden über Vorfälle zwischen 1997 und 2007 ein. Angesichts der gewalttätigen Zustände wurde 1997 die Friedensgemeinschaft San José de Apartadó gegründet, die ihre Neutralität gegenüber den bewaffneten Akteuren erklärte und ihr Recht auf ein Leben in Frieden einforderte.

    Das Verfassungsgericht stellte 2007 fest, dass die Verbrechen gegen die Gemeinschaft nicht staatlich verfolgt und bestraft wurden. Es ordnete Massnahmen an, die zu einer umfassenden Wiedergutmachung führen sollten, aber nicht befolgt wurden. Daraufhin wurde 2012 eine Kommission eingesetzt, um die Justiz Kolumbiens zu überprüfen.

    Im Dezember 2024 wurde eine gütliche Einigung zwischen der Gemeinde und dem kolumbianischen Staat erzielt, der Staat übernahm Verantwortung, es wurden Wiedergutmachungsmaßnahmen festgelegt. Dass die Regierung Verantwortung für die Verbrechen gegen die Friedensgemeinde übernimmt, soll helfen, diese Verbrechen in Zukunft zu verhindern.​​

    Inzwischen wurden weitere Fortschritte erzielt, beispielsweise bei der Formalisierung von Landbesitz. In Absprache mit der Gemeinde werden außerdem Arbeiten zur Instandsetzung von Saumpfaden, ländlichen Bildungseinrichtungen und einem Gesundheitszentrum sowie Maßnahmen im Bereich der historischen Aufarbeitung aufgenommen.


    bogota

    Auf diese Weise bekräftigt der Staat sein Engagement für den Aufbau eines neuen Weges, der auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Nichtwiederholung basiert. Daher wird er der Friedensgemeinschaft weiterhin alle notwendigen Maßnahmen und Anstrengungen zur Verfügung stellen, um die Achtung und den Schutz ihrer Rechte uneingeschränkt und wirksam zu gewährleisten.

    Neben Präsident Petro nehmen an der Anerkennungszeremonie mit der Friedensgemeinschaft Mitglieder des Ministerkabinetts, Beamte, Botschafter, Bürgermeister europäischer Städte, weltweit anerkannte Friedensstifter sowie nationale und internationale Menschenrechts- und Religionsorganisationen teil, die die Gemeinschaft von Apartadó seit mehr als zwei Jahrzehnten begleiten.


    Es war ein grosser Moment für die Friedensgemeinschaft, für den sie viele Jahre gearbeitet haben. Ab 10 Uhr Ortszeit (17 Uhr Mitteleuropäische Zeit) kann man die Zeremonie live auf der Regierungswebseite mitverfolgen.



    Lesen Sie auch von Dezember 2024:

    Friedenserklärung für die Comunidad de Paz de San José de Apartadó, Kolumbien

    Frieden in Kolumbien? Vor kurzem besuchte eine kleine Delegation von internationalen Aktivisten die Friedensgemeinschaft San José de Apartadó. Sie wurde Zeuge des besorgniserregenden Anstiegs existenzieller paramilitärischer Bedrohungen und Angriffe gegen die Gemeinschaft. Der folgende Aufruf ist ein dringender Appell für internationale Solidarität.


    Videoberichte und Interviews werden hier auf Zeitpunkt folgen. 


    Info: https://zeitpunkt.ch/die-kolumbianische-regierung-entschuldigt-sich-heute-offiziell-bei-der-friedensgemeinschaft-san


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Nachrichten von Pressenza: Tod durch Gift und Gas

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 13. Juni 2025, 7:13 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 14.06.2025



    Tod durch Gift und Gas


    In den US-Bundestaaten Florida und Alabama wurden zwei Todesurteilte vollstreckt: mit einer Giftspritze und mit Stickstoffgas. Seit Jahresbeginn gab es in den USA 21 Hinrichtungen. Ein zweifelhafter Rekord. Von Helmut Ortner Zwei Hinrichtungen binnen einer Woche. Im Bundesstaat Florida wurde&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/tod-durch-gift-und-gas/


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    „Sind wir unfähig zum Frieden?“ – oder: Die fatale Aktualität eines 45 Jahre alten Essays


    Im Mai 1980 – der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte kurz zuvor erklärt, die aktuelle Situation erinnere stark an die Vorphase des Ersten Weltkriegs 1914 – publizierte der Arzt, Psychoanalytiker und spätere Mitbegründer der deutschen Sektion der „Internationale Ärzte für&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/sind-wir-unfaehig-zum-frieden-oder-die-fatale-aktualitaet-eines-45-jahre-alten-essays/


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    Endlich! Die kolumbianische Regierung entschuldigt sich heute offiziell bei der Friedensgemeinschaft San José de Apartadó


    Es war ein großer Moment für die Friedensgemeinschaft, für den sie viele Jahre gearbeitet haben. Seit der Gründung der Friedensgemeinschaft 1997 wurden über 300 Mitglieder von bewaffneten Gruppen umgebracht, teilweise mit Duldung oder Komplizenschaft offizieller Streitkräfte. In Anwesenheit von Präsident&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/endlich-die-kolumbianische-regierung-entschuldigt-sich-heute-offiziell-bei-der-friedensgemeinschaft-san-jose-de-apartado/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.



    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.





    Weiteres:





    „Sind wir unfähig zum Frieden?“ – oder: Die fatale Aktualität eines 45 Jahre alten Essays


    Screenshot_2025_06_14_at_08_41_17_Sind_wir_unf_hig_zum_Frieden_oder_Die_fatale_Aktualit_t_eines_45_Jahre_alten_Essays


    Der 2011 verstorbene Arzt und Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter diagnostizierte Anfang der Achtziger Jahre angesichts der damaligen Kriegsgefahr der Bevölkerung „Sprachlosigkeit und stumpfe Unbeweglichkeit“ – und trug nicht unwesentlich zum Entstehen der Friedensbewegung gegen die Stationierung atomarer Mttelstreckenraketen bei. (Bild von Stephan Röhl via wikimedia | CC-BY-SA)


    pressenza.com, vom 13.06.25 - Globalbridge.ch - Pressenza Berlin

    Im Mai 1980 – der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hatte kurz zuvor erklärt, die aktuelle Situation erinnere stark an die Vorphase des Ersten Weltkriegs 1914 – publizierte der Arzt, Psychoanalytiker und spätere Mitbegründer der deutschen Sektion der „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW), Horst-Eberhard Richter (1923-2011) einen langen Essay, der nicht unwesentlich zur Entstehung der Friedensbewegung der Achtziger Jahre beitrug. Wir veröffentlichen hier unkommentiert Auszüge, denn dieser Text bedarf angesichts der heute aktuellen Weltlage keiner weiteren Erläuterung. – Die Zitate ausgewählt hat Leo Ensel.

    Von der Globalbridge.ch-Redaktion

    In der internationalen Presse wurde unlängst offen diskutiert, dass die aktuelle Weltlage stark an die Vorphase des Ersten Weltkrieges erinnere. Wir alle haben in der ersten Hälfte dieses Jahres aus den täglichen Nachrichten ein bedenkliches Missverhältnis ablesen können zwischen der Bedrohlichkeit der Weltlage einerseits und einer Politik der Großmächte andererseits, die das Risiko einer Katastrophe laufend erhöht statt vermindert hat. Wir beobachten eine eskalierende Strategie der Konfrontation, obwohl aus weltpolitischer Verantwortung genau umgekehrt mit allen Energien um die Wiederherstellung von Kooperation und Vertrauen gerungen werden müsste.

    Sprachlosigkeit und stumpfe Unbeweglichkeit

    Wie reagieren wir als Bürger nun auf diese Situation? Nahezu die Hälfte unserer Bevölkerung glaubt laut Umfragen an die Möglichkeit eines Krieges. Die Leute sind betroffen, aber sie rühren sich kaum. Was hat das eigentlich zu bedeuten? Wie können Menschen in Passivität und zumindest äußerlicher Gelassenheit auf demoskopischen Fragebögen bejahen, dass ein großer Krieg bevorstehen könnte? Warum reagieren wir so, als handele es sich hier um ein unbeeinflussbares Naturereignis, obwohl in dieser Angelegenheit doch alles, was geschieht, in der Macht menschlicher Berechnung und Entscheidung liegt?

    Wir Bürger fühlen uns in einen seltsam unmündigen Zustand versetzt, der uns zugleich die Sprache verschlägt. Auch wenn wir gewiss keine Aussicht haben, die weltpolitischen Prozesse direkt zu beeinflussen, so ist doch der Zustand unserer Sprachlosigkeit und unserer stumpfen Unbeweglichkeit absolut unangemessen. Wir widersprechen unserem eigenen Selbstbild einer mündigen demokratischen Gesellschaft, wenn wir gegen hunderterlei harmlosere Mißstände mit imposanten Bürgerinitiativen aufbegehren, dagegen dem Anschein nach willig und unkritisch hinnehmen, was unsere Existenz mehr als alles sonst bedroht.

    Einer der Gründe für die weitverbreitete resignative Passivität dürfte darin liegen, dass die Atomkriegsgefahr für das menschliche Fassungsvermögen kaum noch zu erfassen ist. Das Vernichtungspotential, das die Atommächte bereits jetzt angesammelt haben, ist zu ungeheuerlich, als dass man es noch auszuhalten wagt, sich seine Ausmaße vor Augen zu halten. Es gibt Wahrheiten, die so entsetzlich sind, dass man alle Anstrengungen daran wendet, sie zu verdrängen bzw. zu verharmlosen.

    Je weniger man selbst das System beeinflussen kann, in das man eingeordnet und von dem das eigene Tun in erheblichem Maße bestimmt wird, um so mehr möchte man darauf bauen, dass das gute Gewissen in dem System selbst steckt. Man versucht alles mögliche, um diese Überzeugung gegen gegenteilige Erfahrungen zu verteidigen, und konsumiert deshalb dankbar eine entsprechende Propaganda des Systems. Man belügt sich, aber man kann damit besser schlafen.

    Ein unheilvoller Verschiebungsmechanismus

    Seit der Zeit der Ostermärsche ist die Atomkriegsgefahr allmählich von anderen Besorgnissen überwuchert oder gar verdrängt worden. Da handelt es sich zwar durchweg um legitime Befürchtungen. Wer wollte leugnen, dass man den Schutzeinrichtungen der Kernkraftwerke zu misstrauen hat. Und auch viele andere moderne Befürchtungen, die vor allem der Gesundheitsvorsorge gelten, haben eine reale Grundlage. Ich denke an die massenhaft aufgeloderten Ängste vor Tabak und künstlich Gedünktem, vor Gewichtszunahme, Bewegungsmangel, vor schlechter Luft und verunreinigtem Wasser. Niemand wird den Sinn der Initiativen bestreiten, die sich zur Abwendung solcher und anderer Gefahren aufgetan haben. Aber wenn das Gesamt dieser Initiativen am Ende zu einer Erschöpfung der Widerstandskräfte führt, von denen ein großer Teil sich gegen die wichtigste aller Bedrohungen wenden müsste, dann liegt in der Tat ein unheilvoller Verschiebungsmechanismus vor. Man reagiert sich in der Bekämpfung von vergleichsweise greifbaren Schädlichkeiten ab, die unbewusst das bei weitem gefährlichste, aber deshalb unerträglich gewordene Angstobjekt ersetzen. Man verstellt sich den Blick auf den wichtigsten Feind der Menschheit durch vergleichsweise kleinere Feinde, die weniger Grauen erregen.

    Die Nuklearkriegsgefahr mit atomarer Aufrüstung bannen?

    Tatsächlich haben die Verdrängung und die Verschiebung der Atomkriegsangst bewirkt, dass die konkurrierenden Weltmächte ihre expansionistische Machtpolitik unbeirrt fortsetzen und weiter denn je davon entfernt sind, ihr Waffenpotential von einer übergeordneten internationalen Organisation wirksam zur Garantie des Friedens kontrollieren zu lassen. Es wird nicht nur weiter, sondern noch hektischer gerüstet. Und die Massen lassen sich das fatale, trügerische Argument gefallen, die Produktion immer gigantischerer Vernichtungswaffen sei so lange dem Frieden dienlich, als diese tödlichen Potentiale sich hüben und drüben im Gleichgewicht hielten und quasi wechselseitig neutralisierten. Nur wenige protestieren gegen den grotesken Widerspruch, der darin liegt, dass die Ansammlung von immer mehr Zerstörungsenergie angeblich geeignet sein soll, ein friedliches Zusammenleben zu erleichtern, während dadurch in Wirklichkeit doch ständig mehr Misstrauen und Spannung produziert wird. Die Absurdität liegt in der Illusion, die Nuklearkriegsgefahr mit Hilfe einer Strategie bannen zu wollen, deren fundierende Motivation in sich bereits die Steigerung dieser Gefahr fixiert. Wenn man sich wirklich miteinander verständigen und gemeinsam die vielen offenen Probleme der Menschheit lösen will, dann ist doch nichts widersinniger als zu argumentieren, die Erhöhung des beiderseitigen Abschreckungspotentials erhalte oder fördere gar die Bedingungen für eine friedliche Kooperation.

    Die definitive Aufspaltung in Gut und Böse

    Man redet sich ein, die Nuklearrüstung innerhalb des eigenen Bündnissystems sei harmlos und gewissermaßen gut gemeint. Sie solle ja nur schützen und abschrecken. Schlimm seien nur die Atomwaffen der Gegenseite. Abgründiges Misstrauen fordert dazu auf, dass man die von teuflischer Bösartigkeit erfüllte andere Seite jederzeit in Schach halten muss. Die eigene Rüstung dient dann wie selbstverständlich dem Guten in der Welt, weil man ja eben selbst lediglich das Gute wolle. Diese wechselseitige Sündenbock- bzw. Verfolgungstheorie verfestigt und eskaliert automatisch ein Rivalitätsverhältnis, das für beide schließlich in eine selbstmörderische Sackgasse zu führen droht. Denn ist erst einmal die definitive Aufspaltung in Gut und Böse vollzogen, kann man ja einander nicht mehr die Hand reichen. Denn wie sollte das Gute ernstlich mit dem Bösen paktieren? Da ist es logisch, dass man nicht mehr redet und verhandelt. Die Guten fühlen sich gezwungen, über die Bösen zu triumphieren. Das Böse muss bestraft und unterworfen werden.

    Was geschieht indessen mit denen, die sich darum bemühen, die Projektion des absoluten Feindbilds abzubauen? Die z.B. in unserem Land nur die Vermutung laut werden lassen, dass die Sowjets mit ihrer Rüstung nicht mehr aggressive und nicht weniger defensive Absichten als die Amerikaner verfolgen und dass man jedenfalls die Angst der Russen als Motiv sehr ernst zu nehmen habe? Hat man nicht im letzten Jahr Herbert Wehner prompt – wie schon so oft – der Moskauhörigkeit verdächtigt, als er solches äußerte? Und musste nicht General Bastian letztlich aus analogem Grund seinen Dienst in der Bundeswehr quittieren?

    Mit der Haltung des radikalen Moralismus paart sich eine kurzfristige Unversöhnlichkeit, die gerade das Böse zu fixieren droht, dessen Überwindung erklärtes Ziel eben dieses Moralismus ist. Der hartnäckige Drang, Unrecht um jeden Preis zu bestrafen, kann sich selbst in Unmoral verwandeln, wenn damit auf der Gegenseite die Chance, sich unter Wahrung des Gesichts zurückzunehmen, verbaut wird. In der Inszenierung hier Polizist, dort Missetäter kann es schwerlich zu einem guten Ende, eher zu einer baldigen Wiederholung einer bedrohlichen Konfrontationslage kommen.

    Die Notwendigkeit einer alternativen Politik

    Die expansionistische Rüstungspolitik wird solange automatisch weiter eskalieren, solange sich nicht die Menschen hier wie dort massenweise aufraffen, um sich diesem Wahnsinn entgegenzustemmen. Erkennbar wird die Notwendigkeit einer alternativen Politik mit gewandelten Leitvorstellungen und gegenüber den bisherigen Ritualen wesentlich veränderten Kommunikationsformen.

    Es ist, so meine ich, an der Zeit, dass der Widerstand gegen Entmenschlichung und schließlich gegen eine Zerstörung unserer Welt wieder mit allem möglichen Nachdruck in die Gesellschaft hinausgetragen wird.

    (Horst-Eberhard Richters Essay wurde veröffentlicht in: Psychosozial. Zeitschrift für Analyse, Prävention und Therapie psychosozialer Konflikte und Krankheiten. 4/1980, 3. Jg., Reinbek. Die Zwischenüberschriften der vorliegenden Auszüge stammen von Leo Ensel.)


    Anmerkung I

    Im Mai 1982 verfasste Horst-Eberhard Richter die folgende „Frankfurter Erklärung (Text hier und nachfolgend wiederholt) , die von der deutschen Sektion der IPPNW verabschiedet wurde:


    „Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Ich lehne deshalb als Arzt jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht beteiligen. Das ändert nichts an meiner Verpflichtung und Bereitschaft, in allen Notfällen medizinischer Art meine Hilfe zur Verfügung zu stellen und auch weiterhin meine Kenntnisse in der Notfallmedizin zu verbessern.


    Da ein Krieg in Europa nach überwiegender Experten-Meinung unter Benutzung der modernen Massenvernichtungswaffen geführt werden würde, muss er absolut unmöglich gemacht werden. Jede Vorbereitungsmaßnahme indessen, die von seiner Möglichkeit ausgeht, fördert indirekt die Bereitschaft, sich auf etwas einzustellen, was um jeden Preis verhindert werden muss. Deshalb erkenne ich als Arzt nur eine einzige auf den Kriegsfall bezogene Form der Prävention an, nämlich die Verhütung des Krieges selbst mit allen Anstrengungen, zu denen ich mein Teil beizusteuern entschlossen bin.“


    Anmerkung II

    Preisfrage: Was ließe sich wohl aus den Thesen Horst-Eberhard Richters vom Frühling 1980 und seinem nachfolgenden Engagement gegen den (Atom)-Krieg für die aktuelle Situation im Frühling 2025 lernen?


    Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung von Globalbridge auf Pressenza übernommen. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Einwilligung von globalbridge.ch gestattet.

    Der Originalartikel kann hier besucht werden


    Info: https://www.pressenza.com/de/2025/06/sind-wir-unfaehig-zum-frieden-oder-die-fatale-aktualitaet-eines-45-jahre-alten-essays/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Frankfurter Erklärung (1982) Verabschiedet am 8. Mai 1982 bei der 1. Vollversammlung der deutschen IPPNW, Frankfurt am Main.

    „Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Ich lehne deshalb als Arzt jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht beteiligen. Das ändert nichts an meiner Verpflichtung und Bereitschaft, in allen Notfällen medizinischer Art meine Hilfe zur Verfügung zu stellen und auch weiterhin meine Hilfe zur Verfügung zu stellen und auch weiterhin meine Kenntnisse in der Notfallmedizin zu verbessern.

    Da ein Krieg in Europa nach überwiegender Experten-Meinung unter Benutzung der modernen Massenvernichtungswaffen geführt werden würde, muss er absolut unmöglich gemacht werden. Jede Vorbereitungsmaßnahme indessen, die von seiner Möglichkeit ausgeht, fördert indirekt die Bereitschaft, sich auf etwas einzustellen, was um jeden Preis verhindert werden muss. Deshalb erkenne ich als Arzt nur eine einzige auf den Kriegsfall bezogene Form der Prävention an, nämlich die Verhütung des Krieges selbst mit allen Anstrengungen, zu denen ich mein Teil beizusteuern entschlossen bin.“


    Info: https://www.ippnw.de/der-verein/geschichte-der-ippnw/erklaerungen/artikel/de/frankfurter-erklaerung-1982-1.html

    13.06.2025

    »Bibis« Traum wird wahr

    jungewelt.de14.06.2025KommentareVon Karin Leukefeld, Beirut

    Israel startet Angriff auf Iran



    Mohammad Ismail/IMAGO/SNA

    Israels Angriff traf auch Wohngebäude und Zivilisten in Irans Hauptstadt Teheran (13.6.2025)


    Krieg an sieben Fronten« hat Benjamin Netanjahu versprochen, nachdem die israelische Luftwaffe im September 2024 den Generalsekretär der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, mit mehr als 80 Tonnen Sprengstoff getötet hatte. Eigentlich wollte die Armee nur 40 Tonnen Sprengstoff einsetzen, erzählte der damalige Verteidigungsminister Joaw Gallant in einem Interview mit dem israelischen Sender Kanal 12. Er habe angeordnet, sie sollten die doppelte Menge nehmen, was geschah.

    Angeblich werde Israel an sieben Fronten angegriffen und müsse sich wehren, so Netanjahu. Für das »wiederauferstehende Israel« müsse man daher an sieben Fronten kämpfen. Ein Völkermord in Gaza, Zerstörung im besetzten Westjordanland, Krieg gegen Libanon, Angriffe in Syrien, Bomben auf Jemen, Irak und nun der Iran.

    Es mangelt nicht an Waffen, nicht an Munition, es mangelt nicht an Geldgebern, die Netanjahu preisen, dessen Armee alle in Grund und Boden bombt, die sich dem »wiederauferstehenden Israel« nicht unterwerfen. Es mangelt nicht an Vetos der USA im UN-Sicherheitsrat, nicht an Unterwerfungsgesten auch in Deutschland, wo der ehemalige Bild-Chefredakteur und Blogger Julian Reichelt Israel bescheinigt, es sei richtig, Kinder in Gaza zu töten.


    Von dem Krieg gegen Iran haben »Bibi« Netanjahu und seine Gefolgschaft seit Jahren geträumt. Niemals dürfe der Iran die Atombombe bekommen, begründet Israels Premier den »präventiven« Angriff auf zivile, militärische und nukleare Infrastruktur und Personen des Landes. Tatsächlich entwickelt der Iran ein ziviles Atomprogramm, was sein Recht ist, und kooperiert mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO. Israel dagegen, seit den 1960er Jahren einzige Atommacht in der Region mit US-amerikanischer und französischer Hilfe, verweigert die Kooperation mit der IAEO. Israel respektiert nicht die Vereinten Nationen, nicht die UN-Charta, nicht internationales Recht.

    Der Angriffsplan war am Montag aktiviert und der US-Administration präsentiert worden, die Personal in den militärischen Stützpunkten und Botschaften der Region reduzierte. Nun gibt es »kein Zurück«, wie der israelische Armeechef Eyal Zamir in der Angriffsnacht sagte. Wer immer sich Israel jetzt in den Weg stelle, werde »einen hohen Preis bezahlen«. Angeblich wird die nächste, »noch brutalere« Angriffswelle vorbereitet, wie US-Präsident Donald Trump sagte, dessen Regierung angeblich nichts mit der Attacke auf Iran zu tun haben will. Trump fordert Teheran auf, einen Deal zu machen, bevor nichts mehr von Iran übrig sei. Doch der israelische Angriff könnte das angegriffene Land endgültig davon überzeugen, dass es zum eigenen Schutz besser wäre, Atomwaffen zu haben. Das gleiche gilt für die Golfstaaten, die ebenfalls Atomprogramme entwickeln.


    Info: https://www.jungewelt.de/artikel/501951.bibis-traum-wird-wahr.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Lebenshaus-Newsletter vom 13.06.2025

    aus e-mail von Michael Schmid, 13. Juni 2025, 16:45 Uhr


    ==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================


    Liebe Freundinnen und Freunde,


    angesichts dessen, dass der Militarismus zum Angriff auf alle Bereiche

    des gesellschaftlichen Lebens bläst, könnte eine Lektüre alter Texte

    hilfreich sein. Nachfolgend ein kurzer Auszug aus dem Aufsatz "Wie man

    Kriegsstimmung erzeugt" von Eduard Bernstein, geschrieben im Januar

    1912. Berstein war damals schon als Kritiker der in den Abgrund

    führenden Hochrüstung in Erscheinung getreten. 1917 verließ er die SPD,

    da die Mächtigen im Parteiapparat in Treue zum deutschen Kriegsstaat den

    Herrschenden alle Wünsche erfüllten.


    Dieser Textauszug von Eduard Bernstein ist dem Artikel

    "'Ermächtigungsgesetz' für die Kriegsindustrie – Historische Widerworte"

    von Peter Bürger entnommen

    (https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015404.html)


    "Es untersteht leider keinem Zweifel, dass die Ereignisse der zweiten

    Hälfte des Jahres 1911 der Friedensbewegung einen schweren Schlag

    versetzt haben … [Es] führen am Jahresende die Verfechter der Rüstungen

    und die Anwälte des Unfrieden säenden Misstrauens von neuem das große

    Wort. Soweit Deutschland in Betracht kommt, wird dies am greifbarsten

    dadurch veranschaulicht, dass im gegenwärtigen Wahlkampf für den

    Reichstag nicht eine bürgerliche Partei für die Forderung: ‚Verminderung

    der Rüstungsausgaben durch internationale Abmachungen‘ einzutreten wagt,

    die Parteien der Mitte und der Rechten, d.h. der kommenden

    Reichstagsmehrheit, dagegen durch den Mund ihrer Wortführer unumwunden

    für gesteigerte Rüstungen plädieren. Zwischen den Heydebrand und den

    Zedlitz, den Bassermann und den Hertling oder Erzberger besteht in

    diesem letzteren Punkte keine Meinungsverschiedenheit."


    (Eduard Bernstein)


    Textquelle ǀ Eduard Bernstein: Der Friede ist das kostbarste Gut.

    Schriften zum Ersten Weltkrieg. Mit einem Essay von Helmut Donat.

    Herausgegeben von P. Bürger. (= edition pace ǀ Regal: Pazifisten &

    Antimilitaristen aus jüdischen Familien, 5). Norderstedt 2024.

    https://buchshop.bod.de/der-friede-ist-das-kostbarste-gut-eduard-bernstein-9783769312683



    Herzliche Grüße

    Ihr / Euer

    Michael Schmid


    Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren

    Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur

    Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen

    Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die

    Meinung der Redaktion wieder.


    Wir freuen uns, wenn unsere Newsletter an andere Menschen weitergeleitet

    werden.


    =========================

    ARTIKEL


    :: IPPNW begrüßt Debatte über Friedenspolitik statt Aufrüstung


    Die Friedensorganisation IPPNW begrüßt das SPD-Friedensmanifest als

    Anstoß für eine längst überfällige Debatte über Alternativen zur

    Hochrüstungspolitik von Bundesregierung und EU. Der russische

    Angriffskrieg hat das NATO-Bündnis in eine Eskalationsspirale getrieben,

    die es zu stoppen gilt.  Deshalb unterstützt die IPPNW unter anderem die

    Ablehnung der Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in

    Deutschland, die einen neuen Rüstungswettlauf befeuern würde. In der

    Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne

    Mittelstreckenwaffen!" setzt sich die IPPNW mit mehr als 50

    zivilgesellschaftlichen Organisationen für einen Stopp der geplanten

    Stationierung ein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015481.html



    :: SPD-Manifest: Endlich – ein Zeichen der Hoffnung!


    Um das SPD-Manifest "Friedenssicherung in Europa durch

    Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung" ist eine

    heiße Debatte entbrannt. Medien laufen Sturm gegen den Ruf nach Frieden.

    Und auch in der SPD rumort es. Christioph Besemer hat einen Leserbrief

    dazu für die Badische Zeitung geschrieben, den wir nachfolgend

    veröffentlichen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015482.html



    :: NATO: Personell und finanziell historische Aufrüstung


    Als "historisch" bezeichnete NATO-Generalsekretär Mark Rutte die beim

    Treffen der Verteidigungsminister*innen am 4. Juni 2025 getroffenen

    Entscheidungen, die (nicht nur) für Deutschland eine finanzielle und

    personelle Aufrüstung in bislang ungeahntem Ausmaß nach sich ziehen

    werden. Von Martin Kirsch und Jürgen Wagner. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015475.html



    Panzer füllen keine Brotdosen


    Berlin rüstet auf, Washington gibt die Richtung vor – aber wer zahlt die

    Zeche? Von Peter Mertens. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015472.html



    :: Militärrepublik Deutschland


    Deutschland steht nach den jüngsten Ankündigungen von Merz und Wadephul

    zur Hochrüstung der Bundeswehr zur "konventionell stärksten Armee

    Europas" mit fünf Prozent des BIP vor dem umfassendsten

    sozioökonomischen Wandel seit 1990. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015467.html



    :: Der Aufrüstungswahn geht weiter!


    Was gilt für Euch mit Blick auf die kommenden Jahre: "Da müssen wir

    jetzt wohl durch", oder: "Jetzt erst recht"? Wie gehen wir persönlich

    und als Gesellschaft mit einer Politik um, die allein auf Aufrüstung und

    Konfrontation setzt und Diplomatie geradezu verabscheut, die Maßnahmen

    gegen Klimakatastrophe und Erderhitzung unbekümmert als nebensächliches

    Beiwerk betrachtet, die Deutschland und Europa immer weiter abschottet,

    rassistische Politik betreibt, rechte Narrative verbreitet, und die

    Rechte von flüchtenden Menschen mit Füßen tritt? Von Michael Schmid. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015479.html



    :: Frieden schaffen mit immer mehr Waffen?


    Am 15. Mai 2025 sagte Papst Leo XIV.: "Es kann keinen Frieden geben ohne

    echte Abrüstung. Der Anspruch eines jeden Volkes, für seine eigene

    Verteidigung zu sorgen, darf nicht zu einem allgemeinen Wettrüsten

    führen." Einen Tag vor seinem Tod hatte Papst Franziskus wörtlich

    dasselbe gesagt. Doch ebenfalls am 15. Mai 2025 hat der neue deutsche

    Außenminister Johann Wadephul dem US-Präsidenten für seine Forderung

    nach höheren Rüstungsausgaben einen Blankoscheck ausgestellt. Danach

    sollen die deutschen Ausgaben fürs Militär von heute zwei auf künftig

    fünf Prozent des Bruttosozialprodukts steigen. Das wären dann pro Jahr

    etwa 215 Milliarden Euro. Von Franz Alt. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015465.html



    :: Aufrüstung bis zum Klimakollaps


    Es gibt Nachrichten, bei denen man sich fragt, ob sie aus einem

    dystopischen Roman stammen. Leider ist die folgende keine davon: Die

    globalen Militärausgaben sind laut einem neuen Bericht des Conflict and

    Environment Obseravatory 2024 erneut gestiegen – auf über 2,7 Billionen

    US-Dollar. Ein Rekordwert. Und Deutschland liegt mit 88,5 Milliarden

    Dollar international auf einem der vorderen Plätze. Mehr Panzer, mehr

    Drohnen, mehr Raketen – für manche eine beruhigende Absicherung für

    einen möglichen Ernstfall. Anderen vermittelt es eher ein mulmiges

    Gefühl, wenn man bedenkt, dass genau dieser Ernstfall mit diesen Mitteln

    überhaupt erst möglich wird. Bei den Debatten über Zeitenwende und

    Verteidigungsfähigkeit rückt ein Aspekt meist an den Rand: die

    klimapolitischen Folgen militärischer Aufrüstung. Von Melanie

    Jaeger-Erben: >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015478.html



    :: Aufheizung der Erde beschleunigt sich


    Die Planetarische Klimagrenze für das sichere Überleben der menschlichen

    Zivilisation liegt bei 350 ppm (Teilchen pro Millionen Luftteilchen)

    Kohlendioxid (CO2). Heute ist die CO2-Konzentration mit 430 ppm schon

    viel zu hoch, um ein Zusammenleben der Menschen, wie wir es heute

    kennen, noch dauerhaft sichern zu können. Die neuesten Zahlen aus der

    Klimawissenschaft sind erschreckend. Statt die CO2-Konzentration in der

    Atmosphäre endlich zu senken, steigt sie mit immer neuen und höheren

    Emissionen weiter an. Von Hans-Josef Fell. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015463.html



    :: Wo bleiben die Anti-Kriegs-Proteste?


    Trotz Militarisierung und steigender Rüstungsexporte fehlt in

    Deutschland eine Friedensbewegung. Der Publizist Andreas Zumach erörtert

    die Gründe. Interview von Raul Zelik. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015469.html



    :: Petition fordert Anerkennung Palästinas


    Den Staat Palästina anerkennen, fordern die deutsche Sektion von pax

    christi und die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft von der

    Bundesregierung. Sie greifen damit die gleichnamige Resolution des

    Kirchentags von Hannover auf. Auf der Plattform openPetition sammeln sie

    Unterschriften von Einzelpersonen und Organisationen zur Forderung. Am

    10. Juli 2025 sollen diese Bundeskanzler Friedrich Merz übergeben

    werden. Statt auf Gewalt, Vertreibung und Tod zu setzen, brauche es

    Hoffnung und eine Zukunftsperspektive für die Menschen in Israel und

    Palästina, heißt es in dem Aufruf. Sonst würden die Erfahrungen von

    Gewalt nur neue Gewalt, Verzweiflung und Angst nähren. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015471.html



    :: Berlin: Konzert für die unbekannten Deserteur*innen


    Zum diesjährigen Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung haben

    in Berlin Friedens- und Menschenrechtsorganisationen ein Konzert

    organisiert: Für die unbekannten Deserteur*innen. 200 Stühle wurden mit

    Namen von Menschen bestückt, die aufgrund ihrer Kriegsdienstverweigerung

    verfolgt sind und nicht zum Konzert kommen konnten. Sie stehen für

    Hunderttausende, die sich in den verschiedensten Kriegen verweigern,

    sich dem Dienst entziehen, desertieren. Begleitet wurde das Konzert von

    Redebeiträgen nationaler und internationaler Sprecher*innen aus

    Russland, Ukraine, Israel und Angola. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015464.html



    :: Erfrischend antistaatlich


    Ole Nymoens Buch gegen die Kriegstüchtigkeit könnte einen fröhlichen

    antimilitaristischen Neuanfang anstoßen. Von Wilhelm Achelpöhler. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015473.html



    :: Wessen Staat, wessen Regierung?


    Wir haben eine neue Regierung! Demokratisch gewählt, ausgestattet mit

    einer Mehrheit; ihr Chef ein Politiker, den man seit Jahrzehnten gut

    kennt. Da müsste doch Aufbruchstimmung und Zuversicht herrschen! Aber

    laut einer Allensbach-Umfrage für die FAZ setzt nicht mal jeder Vierte

    Hoffnung in die neue Koalition; Lösungen für die Probleme des Landes

    trauen ihr 21 Prozent der Befragten zu. Bei genauer Betrachtung muss man

    den Skeptikern zustimmen: Wenn diese Regierung mit ihrem Programm vier

    Jahre überhaupt durchhält, wird sie desaströse soziale Verhältnisse

    hinterlassen und die AfD zur stärksten Partei pushen. Von Georg Rammer.

     >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015477.html



    :: Jean Zieglers ziemlich verzweifeltes Vermächtnis


    Das jüngste, vielleicht letzte Buch des nun 91-Jährigen wurde als

    "kämpferisches Vermächtnis" angezeigt. Es klingt verzweifelt. Von Hans

    Steiger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015474.html



    :: Erich Mühsam über "Zeitenwende" und Hochrüstung


    Im Editions-Regal "Pazifisten und Antimilitaristen aus jüdischen

    Familien" (www.schalom-bibliothek.org) ist soeben ein neues von Peter

    Bürger in Kooperation mit dem Lebenshaus Schwäbische Alb herausgegebenes

    Lesebuch mit Texten von Erich Mühsam gegen Militarismus und Krieg

    erschienen. Viele der Texte im neuen Mühsam-Lesebuch "Das große Morden"

    klingen ganz aktuell – so als wären sie gerade eben erst geschrieben

    worden. Das ist schlimm! Wir sind auch deshalb – um eine Wendung von

    Klaus Hoffmann aufzugreifen – zu müde, um gegenüber den Vorbereitern

    eines dritten Weltkrieges als höfliche Bittsteller aufzutreten … >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015468.html



    :: Karl Kraus: Zum ewigen Gedächtnis


    Karl Kraus (1874-1936) war österreichischer Schriftsteller. In den fast

    tausend Bänden seiner Zeitschrift Die Fackel und in insgesamt 700

    Lesungen entlarvte er wortgewaltig die doppelbödige Moral der Zeit, die

    Phraseologie der Presse, einen verkommenen Literaturbetrieb und eine

    geistige Mentalität, die schließlich in den Ersten Weltkrieg mündete.

    Sein großes Weltkriegsdrama "Die letzten Tage der Menschheit" gilt als

    sein Hauptwerk und machte ihn international bekannt. Mehrmals wurde er

    von französischen Professoren für den Friedens- bzw. Literaturnobelpreis

    vorgeschlagen. Ein neues Lesebuch der Schalom-Bibliothek versammelt

    Texte zu Krieg und Frieden aus der Feder dieses Mannes, der zu den

    größten Satirikern der Weltliteratur überhaupt gehört. Die einzigartige

    Verbindung von Sprach- und Gesellschaftskritik ist das hervorstechende

    Merkmal seiner Satire. Gesellschaftliche Zustände entlarvt er gerade an

    deren sprachlichem Unvermögen, an der Phrase, deren man sich bedient. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015480.html



    HINWEISE


    :: Neu: Lebenshaus-Rundbrief 125


    Im Einleitungsartikel des Rundbriefs geht Michael Schmid der Frage nach,

    wie wir persönlich und als Gesellschaft mit einer Politik umgehen, die

    allein auf Aufrüstung und Konfrontation setzt und Diplomatie geradezu

    verabscheut, die Maßnahmen gegen Klimakatastrophe und Erderhitzung

    unbekümmert als nebensächliches Beiwerk betrachtet, die Deutschland und

    Europa immer weiter abschottet, rassistische Politik betreibt, rechte

    Narrative verbreitet, und die Rechte von flüchtenden Menschen mit Füßen

    tritt. Anlässlich der Beendigung des Angebots "Mitwohnen im Lebenshaus"

    hat Axel Pfaff-Schneider in einem Interview mit Katrin Warnatzsch und

    Michael Schmid nach Hintergründen und Erfahrungen mit diesem speziellen

    Angebot praktischer Solidaritätsarbeit gefragt. Peter Bürger bietet 

    eine Auswahl von historischen Wider-Worten gegen den Militarismus, der

    gegenwärtig zum Angriff auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens

    bläst. Georg Rammer befasst sich ebenfalls mit dem "Kriegswahn". Mit der

    Gleichgültigkeit gegenüber dem massenhaften Töten in Gaza setzt sich ein

    kurzer Text von medico international auseinander und fordert dazu auf,

    jetzt endlich über Gaza zu reden.  Weiter >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015476.html



    :: Unterstützung des Manifests der SPD-Friedenskreise


    In einem Manifest fordern mehr als 100 Unterzeichner aus dem SPD-Umfeld

    einen Kurswechsel in der Außen- und Sicherheitspolitik und Gespräche mit

    Russland. Das Manifest könnte ein Signal zur friedenspolitischen

    Neubesinnung sein. Den mutigen Initiatoren bläst allerdings jetzt

    erwartungsgemäß ein scharfer Wind unseriöser Meinungsmache entgegen. Um

    ihnen Rückenwind zu geben, wäre es hilfreich, wenn viele Menschen die

    aktuelle Petition zur Unterstützung des SPD-Manifestes unterzeichnen

    würden, selbst wenn man nicht mit allen Forderungen und Formulierungen

    einverstanden sein sollte. Sie findet sich hier >> 

    https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/unterstutzung-des-manifests-der-spd-friedenskreise/unterschreiben#petition-main



    :: Neuer ICAN-Bericht: Atomwaffen-Ausgaben weltweit auf Rekordniveau –

    auch Deutschland investiert Milliarden


    Laut dem heute veröffentlichten Nuclear Spending Report 2025 der

    International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) sind die

    globalen Ausgaben für Atomwaffen im Jahr 2024 um weitere 11% gestiegen.

    Damit summieren sie sich auf insgesamt 100 Milliarden US-Dollar – ein

    Anstieg von 47 % innerhalb der letzten fünf Jahre.

    ICAN warnt: Atomwaffenstaaten und ihre Verbündeten binden langfristig

    Ressourcen in einem System der nuklearen Drohungen, das Milliarden

    verschlingt und die Gefahr einer nuklearen Eskalation erhöht. Bereits

    jetzt sind mindestens 463 Milliarden US-Dollar in laufenden

    Atomwaffen-Verträgen gebunden – viele davon mit Laufzeiten über Jahrzehnte.

    „Einige Staaten rüsten sich für atomare Kriege, die für die gesamte Welt

    desaströs wären. Das ist nicht nur sicherheitspolitisch

    verantwortungslos, sondern auch moralisch untragbar. Gerade in

    Anbetracht der fehlenden Gelder bei der Bekämpfung der Klimakrise, des

    Hungers, der Armut und vielem mehr“ sagt Juliane Hauschulz,

    Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland. Mehr >> https://www.icanw.de/



    :: Verfassungsschutz wertet jüdischen Verein als extremistisch wegen

    kritischer Haltung zu Israel


    Im aktuellen Verfassungsschutzbericht wird erstmals in der Geschichte

    der BRD eine Gruppierung von in Deutschland lebenden Juden, die

    „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ als „auslandsbezogener

    Extremismus“ gelistet und als „gesichert extremistische Bestrebung“

    eingestuft. Begründet wird dies damit, dass die Gruppierung BDS

    unterstütze und von einer „behaupteten israelischen Apartheid“ spreche.

    Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, wie das

    Innenministerium (BMI), welches die Dienst- sowie Fachaufsicht über den

    Verfassungsschutz (BfV) innehat, es bewertet, dass der deutsche

    Inlandsgeheimdienst erstmals seit über 80 Jahren eine jüdische

    Organisation, die sich für Frieden in Nahost einsetzt, als

    „extremistisch“ bewertet, und ob Innenminister Dobrindt tatsächlich die

    jüdische Gruppierung als „Demokratiefeinde“ bezeichnet. Mehr >> 

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=134433


    Stellungnahme der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" zur

    Einstufung als "gesichert extremistisch" >> 

    https://juedische-stimme.de/zur-einstufung-der-j%C3%BCdischen-stimme-und-bds-als-%E2%80%9Cgesichert-extremistisch%E2%80%9D-durch-den-verfassungsschutz



    :: Gaza: EINES TAGES WERDEN ALLE IMMER SCHON DAGEGEN GEWESEN SEIN


    Vor aller Augen geht das Töten in Gaza weiter. Wer die Menschenrechte

    dort nicht verteidigt, wird sie auch hier verlieren. Sprechen Sie

    darüber. Nicht eines Tages. Jetzt. - Weiter >> 

    https://www.medico.de/kampagnen/eines-tages-werden-alle-schon-immer-dagegen-gewesen-sein

    Petition: Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen &

    Hilfsblockade beenden!


    Die Initiatoren und Unterstützer der Petiton freien sich über weitere

    Stimmen. Gefordert wird von der Bundesregierung:u.a., sich entschiedener

    für einen sofortigen Waffenstillstand einzusetzen und den Schutz der

    Zivilbevölkerung einzufordern; alle Genehmigungen für den Export von

    Rüstungsgütern zu verweigern, wenn die Gefahr besteht, dass sie

    völkerrechtswidrig eingesetzt werden; von Israel mit deutlich mehr Druck

    die sofortige Beendigung der völkerrechtswidrigen Blockade und den

    ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe einzufordern. Mehr >> 

    https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-einen-gerechten-frieden-in-gaza-waffenexporte-stoppen-hilfsblockade-beenden#petition-main



    TERMINE


    :: 14.06.2025 -  14:00 Uhr Straße des 17. Juni, hinter der Ebertstr. in

    Berlin: Palästina-Solidaritäts-Kundgebung


    Palästina-Solidaritäts-Kundgebung, Redner*innen: (u.a.) Dr. Mohammed

    Salha (aus Gaza der Direktor des Krankenhauses al-Awda - per Video -),

    Dr. Ahmed Muhanna (im Dezember 2023 von der israelischen Armee in

    Gefangenschaft genommen wurde), Bischof Atallah Hanna

    (griechisch-orthodoxe Erzbischof von Sebastia in Jerusalem), Dr.

    Francesca Albanese (UN-Sonderberichterstatterin für die

    Menschenrechtslage in den Palästinenser­gebieten - per Video -), Dr.

    Michael Lüders (Nahostexpert - per Video -), Amal Hamad

    (Palästinensischen Gemeinde), Musik: Arthur Hornig (Cellist der

    Deutschen Oper), Nicolás Miquela (Gitarrist und Songschreiber) Mahmoud

    Fayoumi, Nay-Spieler. VA: Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen

    nieder!“, Friedenskoordination Berlin, Jüdische Stimme für gerechten

    Frieden in Nahost, Eye4Palestine, Palästinensisches Nationalkomitee und

    Unterstützung durch rund 60 weitere Gruppen. >> 

    https://nie-wieder-krieg.org/gaza/



    :: 08.11.2025 - 10:00-17:30 Uhr im Kulturzentrum franz.K  in Reutlingen:

    13. Tagung 2025: "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision

    einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Biografische Zugänge"


    Bei der 13. Tagung "We shall overcome!" von Lebenshaus Schwäbische Alb -

    Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie am 8.

    November 2025 in Reutlingen werden u.a. Regina Hagen und Claudia Haydt

    über ihr langjähriges Engagement berichten. Gabriele Lang und Bernd

    Geisler werden wieder das Tagungsprogramm musikalisch bereichern. Zur

    Tagung sind Menschen eingeladen, die sich ermutigen lassen wollen in

    ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und

    zukunftsfähige Welt. Unter anderem wird nach den Vorträgen Gelegenheit

    zum Austausch sein. >> 

    https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015379.html



    Weitere Veranstaltungstermine finden sich u.a.:


    • Netzwerk Friedenskooperative >> 

    https://www.friedenskooperative.de/termine.htm


    • Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/


    • Plattform Zivile Konfliktbearbeitung  >> https://pzkb.de/termine/


    • .ausgestrahlt >> https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/termine/


    ---------

    Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen

    Tel. 07574-2862 | E-Mailinfo@lebenshaus-alb.de

    www.lebenshaus-alb.de |www.kriegsdienstverweigerer-geschichten.de

    ________________


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Schlagzeile







    Info: 


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Der tägliche Wahnsinn: "Scheiß Bomber" – Linken-Chef erfreut über "geniale" Operation Spinnennetz

    freedert.online, 13 Juni 2025 15:33 Uhr

    "Schöne neue Welt" oder einfach nur der normale Irrsinn? Täglich ist man als Medienkonsument mit Meldungen aus allen möglichen Themenbereichen konfrontiert, die man vor wenigen Jahren noch als Satire verbucht hätte. Wir präsentieren hier in loser Folge eine kleine Auswahl aktueller Fälle.


    Ukraine-Versteher Jan van Aken zu Gast im ZDF, 12.06.25

    Der tägliche Wahnsinn:  "Scheiß Bomber" – Linken-Chef erfreut über "geniale" Operation Spinnennetz© Screenshot: ZDF-Mediathek

    • 13.06.2025 15:33 Uhr

    15:33 Uhr

    "Scheiß Bomber weg" – Linken-Chef freut sich über "geniale" Operation Spinnennetz

    Die Partei Die Linke präsentiert sich schon lange nicht mehr als 5. Kolonne Moskaus, eher als dienliches Büttel in der Gruppe der Ukraine-Versteher im Regierungsviertel. Als aktueller Beweis dient der Auftritt des Linken-Vorsitzenden Jan van Aken in der ZDF-Plauderrunde mit Markus Lanz.

    Angesprochen auf das jüngste Ereignis der sogenannten "Operation Spinnennetz" seitens der ukrainischen Armee, mit freundlicher Unterstützung der US-Armee auf deutschem Boden #Drohnen-Koordinaten, gab van Aken den Zuschauern eindeutig zu verstehen – nach der Spitzenfrage des Moderators:

    Lanz: Was ist das für sie? Ist das eine geniale Operation oder ist das die Provokation vom armen Putin?

    Van Aken: Na, es ist eine geniale Operation. Also, ich bin gegen diesen ganzen Militärkram, aber […] Ich find’s super, also, da ist auch kein Mensch zu Schaden gekommen und die Scheiß-Bomber sind weg."

    Van Akens Ex-Parteikollegin Wagenknecht kommentierte auf X zu der ehrlichen Wahrnehmung des aufrechten Genossen:

    "Mit Verlaub: Wie dämlich kann man sein? Ein Angriff auf die strategische Bomberflotte einer Atommacht ist keine 'Abrüstung', sondern ein Spiel mit dem Feuer, das eine enorme Eskalation zur Folge haben könnte. Einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg kommen wir so ganz sicher nicht näher. Aber Letzteres ist dem Sanktionsfanatiker vermutlich ohnehin egal."

  • 12.06.2025 10:38 Uhr

    10:38 Uhr

    Klimaschutz: Berlin holzt den Grunewald ab – für eingeforderte Windräder

    In den grauen, tristen Tagen des alten West-Berlins, der "Mauerstadt", erschallte im Jahr 1979 aus den heruntergekommenen Häusern der Punk-Klassiker der Band S.Y.P.H.: "Zurück zum Beton". Rund 45 Jahre später möchte der Berliner Senat anscheinend das Lied zur inoffiziellen Hymne erklären. So lauten Schlagzeiten der Hauptstadtpresse:

    • B.Z.: Berliner Senat will unseren Grunewald abholzen
    • Berliner Morgenpost: Windräder im Grunewald? Standortwahl stößt auf heftige Kritik
    • RBB: Acht mögliche Standorte – Bürgerbeteiligung zu Windräder-Gebieten in Berlin startet

    Ein Bild-Artikel erklärt zu der klimapolitischen Attacke auf die grüne Stadtoase:

    "Der Grunewald ist die grüne Lunge Berlins. Seine 45 Millionen Quadratmeter produzieren jährlich bis zu 135.000 Tonnen Sauerstoff. Unzählige Pflanzen und Tiere haben hier ihren Lebensraum. Biotope sollen nun sterben – ausgerechnet für den Klimaschutz."

    Der RBB berichtet zu den Hintergründen der vermeintlichen Notwendigkeit:

    "Nach der Ausweisung von acht Standorten, an denen künftig in Berlin Windräder stehen könnten, ruft die Senatsverwaltung für Stadtplanung, Bauen und Wohnen ab Dienstag zu einer 'frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung' bei dem Prozess auf. Viele Gebiete würden aufgrund gesetzlicher Vorgaben des Natur- und Artenschutzes ausscheiden, teilte Bausenator Christian Gaebler (SPD) in einer Pressemitteilung mit. Dazu müssten Restriktionen der Luftfahrt, Verbotszonen an Autobahnen und Bundesfernstraßen bis hin zu Bedingungen des Unesco-Welterbes beachtet werden."

    Die Ursprünge des politischen eingeforderten Kamikazeplans lauten:

    "Um die Klimaschutzziele zu erreichen, beschloss die Ampel-Regierung 2022, dass 80 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen sollen. Berlin wurde verpflichtet, bis Ende 2027 einen Anteil von 0,25 und bis Ende 2032 einen Anteil von insgesamt 0,5 Prozent der Landesfläche als Windenergiegebiete auszuweisen (etwa 446 Hektar)."

    Eine Sprecherin der Stadtentwicklungsverwaltung Berlins erklärte der Bild-Redaktion:

    "Aufgrund der stadt- und landschaftsräumlichen Situation in Berlin gibt es keine völlig konfliktfreien Flächen, die für Windenergie ausgewiesen werden können. Ein vollständiger Ausschluss aller Waldflächen in Berlin würde jedoch zum Nicht-Erreichen des gesetzlich vorgegebenen Flächenbeitragswertes führen."

    Im gewohnten Bild-Empörungsduktus erfährt der Leser die Folgen für die Bürger und die Natur, samt Größenordnung:

    "Todesurteil für drei Gebiete im Grunewald (Steglitz-Zehlendorf) mit insgesamt 72 Hektar Größe (100 Fußballfelder)! Dort sollen die Windräder nahe der Avus mitten im Landschaftsschutzgebiet aufgestellt werden! Inmitten von EU-Vogelschutzgebieten! Gesäumt von sieben Naturschutzgebieten."

  • 11.06.2025 13:39 Uhr

    13:39 Uhr

    Lanz und Theveßen sind sich einig: In LA – alles soweit okay

    ARD und ZDF galten nachweislich als mediale Unterstützer der demokratischen US-Wahlkampfkandidatin Kamala Harris. Beide Sender zeigen sich nun "erfreut" über die Bilder aus dem demokratisch regierten Kalifornien, in diesem Fall den eskalierenden Protesten in Los Angeles. Die Demonstrationen richten sich vordergründig gegen die Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump. 

    ZDF-Plaudermoderator Markus Lanz erklärte seinen Gästen und Zuschauern dazu am 10. Juni:

    "Gleich zu Beginn sind wir verbunden mit Elmar Theveßen in Washington […] Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Einordnung der Ereignisse in Los Angeles. Ich habe am Wochenende immer wieder diese Bilder gesehen und es konnte der Eindruck entstehen, Los Angeles brennt. Inwieweit ist sozusagen eine gewisse mediale Verdichtung an dem Punkt ein Problem und was passiert da tatsächlich?"

    Zu Wort kommt unmittelbar Elmar Theveßen, jener ZDF-US-Spitzenanalyst, der den GEZ-Kritikern mit seiner Aussage, Joe Biden sei körperlich sowie "geistig topfit", noch bestens in Erinnerung ist.

    Theveßen erläutert mit bekannter und gefürchteter Inbrunst der Überzeugung:

    "Ja, wir sehen ja das schöne Bild da hinter dir [mehrere brennende Autos und maskierte Protestler], was den Eindruck erweckt, als wäre da Bürgerkriegsgebiet. Aber Fakt ist, und wir haben ein eigenes Team vor Ort, die berichten uns, dass tatsächlich sich das hochgeschaukelt hat."

    Demonstranten hätten die Polizei: "ich sag mal [mit Steinen von einer Brücke] beworfen", daher "ein Stück weit attackiert". Und sonst so? Theveßen führt weiter aus:

    "Es haben ein paar Autos gebrannt. Jawoll und vor allem Polizeiautos, auch Waymos, also diese selbstfahrenden Autos von Google […] aber bottom line ist, weil Los Angeles weit davon entfernt ist, in Chaos und Chaos zu versinken […] Also, diese Bilder, die wir gerade gesehen haben, rekrutieren auch friedliche Proteste, die in Los Angeles stattgefunden haben."

    Moderator Lanz springt seinem Kollegen dann hilfreich an die Seite und fragt:

    "Ich meine, Los Angeles, nach jedem wichtigeren Spiel im Bereich Football oder Baseball, oder was auch immer, geht’s doch auch so ähnlich zu, oder?"

    Theveßen erwidert dankbar:

    "Muss man klar sagen, also hier wird auch gefrotzelt, dass teilweise in republikanischen Bundesstaaten, in Städten, in denen das Heimatteam verliert, dann regelmäßig Autos in Flammen gesteckt und Scheiben eingeschlagen werden. Das gibt es leider immer mal wieder […]"

    Der ARD-Moderator Georg Restle (WDR) kommentierte zu den teils gewalttätigen Auseinandersetzungen und eingeleiteten Maßnahmen des US-Präsidenten:

    "Wenn der Notstand zum Normalzustand wird, hat der Faschismus gesiegt."

  • 9.06.2025 12:46 Uhr

    12:46 Uhr

    Wegen "Klima": Linken-Chef fordert verringerte Arbeitszeit bei Hitze

    Der Linkspartei-Vorsitzende Jan van Aken fordert in einem "Aktionspapier" ab einer Temperatur von 26 Grad Celsius die Reduzierung der Arbeitszeit um ein Viertel. Ab 30 Grad soll nur noch halb so viel gearbeitet werden. Bis zum Juli seien Sofortmaßnahmen umzusetzen.

    Die Arbeitsstättenverordnung müsse demnach verschärft werden: Bei Temperaturen oberhalb von 26 Grad Celsius am Arbeitsplatz soll es 10 Minuten zusätzliche Pause pro Stunde geben, das Recht auf ausreichend Wasser und Sonnenschutz sowie das Recht auf Homeoffice und eine um 25 Prozent verkürzte Vollzeit.

    Zudem fordert der Linken-Vorsitzende kostenlose Sonnencremespender an Stränden und mehr Wasserspender in Städten. Gegenüber dem RND sagte der NATO-Versteher:

    "Die Klimakrise ist längst auch eine soziale Krise – wer unter sengender Sonne schuftet oder im überhitzten Büro sitzt, bezahlt oft mit der eigenen Gesundheit [...] Ich denke, es gibt niemanden, der bei 30 Grad und mehr im Büro konzentriert und effektiv arbeiten kann. Die Hitze und Sonne belasten die Leistungsfähigkeit und den Körper! Dies kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Das gilt für das Arbeiten im Büro oder für die schwer körperliche Arbeit auf der Straße."

  • 7.06.2025 15:40 Uhr

    15:40 Uhr

    Klientelpolitik: SPD-Queer-Beauftragte fordert Grundgesetzänderung

    Die 31-jährige sächsische SPD-Landtagsabgeordnete Sophie Koch ist amtierende "Beauftragte der Bundesregierung für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt". Der Spiegel-Redaktion erzählte die sogenannte Queer-Beauftragte (Bezahlschranke), dass sie sich "verhältnismäßig spät, mit Mitte zwanzig, geoutet" habe.

    Ambitioniert stellt Koch in dem Interview ihr "wichtigstes politisches Ziel" vor und führt aus:

    "Die Rechte queerer Menschen sollen über Artikel drei ins Grundgesetz aufgenommen werden. Queere Personen werden immer mehr angefeindet, und wir sehen in Ländern wie den USA, wie schnell ihre Rechte auch wieder eingeschränkt werden können. Wir müssen sie durch das Grundgesetz schützen können. Und queere Familien müssen endlich gleichgestellt werden, indem das Abstammungsrecht reformiert wird, sodass auch zwei Mütter bei der Geburt eines Kindes rechtlich als Eltern anerkannt werden."

    Zur Erinnerung: Artikel 3 des Grundgesetzes stellt bereits in seiner derzeitigen Fassung klar:

    • Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    • Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    • Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Der Klientelpolitikerin reicht das aber noch nicht. In Bezug auf die Kontroversen um das sogenannte "Selbstbestimmungsgesetz für trans*-, inter*- und nichtbinäre Personen" erklärt Koch:

    "Das Problem ist nicht das Gesetz, sondern diejenigen, die mit Desinformationskampagnen versuchen, die Queer-Community zu diskreditieren. Ich will lieber darauf schauen, wie vielen Menschen jetzt geholfen ist, weil sie endlich ihren Geschlechtseintrag ohne unangenehme Fragen und lange Prozedere verändern können. Das Gesetz wird jetzt aber ohnehin evaluiert, da möchte ich nicht vorweggreifen."

    Die Spät-Queere hat dabei karrierebedingt Glück mit ihrer neuen Funktion der zweiten "Queer-Beauftragten" einer Bundesregierung (RT DE berichtete). Karin Prien, CDU-Familienministerin, tönte nämlich noch im Februar dieses Jahres in "queerfeindlichem" Duktus:

    "Wir machen Schluss mit dem woken Kram."

    Die AfD "wollte zuletzt mit einem Antrag das Amt des Queer-Beauftragten abschaffen", so der Spiegel. Darauf erwidert Koch in einer Mitteilung:

    "Ich habe Respekt vor dem Amt, aber ich habe keine Angst. Ich rechne erst mal mit Rückhalt aus anderen Fraktionen, aus der Regierung und der Öffentlichkeit. Sollten Drohungen bei mir ankommen, werde ich den Weg des Rechtsstaats gehen."

    Vollkommen nebensächlich: "Hasskommentare", "Straftaten und Anfeindungen" sowie "regelmäßige Übergriffe und Störaktionen auf Christopher Street Days" erfolgen laut der Spiegel-Redaktion und der Queer-Beauftragten nur durch "Rechte" und "junge Neonazi-Gruppen".

  • 6.06.2025 13:00 Uhr

    13:00 Uhr

    Auch das noch – Lauterbach wird WHO-Klimaexperte

    Nein, das mehr als fragliche, nachweislich auf Lügen basierende Agieren des Karl Lauterbach in den dunklen Jahren der Corona-Krise stoppt auch weiterhin nicht den weiteren Berufswerdegang des Lobbyisten und eiskalten Karrieristen. Zumindest in den Hinterräumen der Bundespolitik wollte man den skrupellosen SPD-Politiker nicht mehr in verantwortlicher Position wissen.

    Seine neue Funktion fand sich final arg degradiert im Ausschuss für Raumfahrt (RT DE berichtete). Rein mutmaßend reichte dieser Job dem geltungsbedürftigen "Mahner der Nation" jedoch nicht. Wozu existieren sehr gute – in der Corona-Krise gepflegte – Kontakte nach Genf, wo sich der Sitz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) samt Duzkumpel Tedros Adhanom Ghebreyesus findet. So verkündet Lauterbach am 6. Mai via X-Beitrag:

    "Neben meiner Tätigkeit als Ausschussvorsitzender für Forschung und Technologie im Bundestag werde ich in der WHO unentgeltlich in der Kommission für Klima und Gesundheit mitarbeiten. Ziel: die gesundheitlichen Risiken des Klimawandels besser zu kontrollieren."

    Gesundheit, Weltraumforschung und nun das Klima. Die Allzweckwaffe jeweiliger Lobbyverbände darf also wieder mahnen und warnen, bis der Arzt kommt oder wie der Spiegel gewohnt dienlich zur Personalie berichtet:

    "Weltweit gehe 'das Interesse an dem Thema zurück, obwohl die tatsächliche Lage immer schlimmer wird', sagte der ehemalige Gesundheitsminister dem Spiegel. 'Erst wenn die Menschen die Folgen des Klimawandels für die Gesundheit, auch die eigene Gesundheit verstehen, wird sich das ändern'."

    Der frisch gekürte WHO-Klimaexperte war sich laut Artikel der Süddeutschen Zeitung bereits im November 2022 absolut sicher:

    "Die Klimakatastrophe ist die Mutter aller Probleme, sagt Gesundheitsminister Lauterbach. Und nennt Tipps als Beitrag zum Klimaschutz – er wirbt für Fleischverzicht und Radfahren."

    Die gute Nachricht des Jahres 2023 lautete:

    "Lauterbach will Zahl der Hitzetoten in Deutschland halbieren"

    Im Februar 2024 dann via X die schockierende Warnung an die Bürger:

    "Beunruhigende Studie zum AMOC System, Kreislauf zwischen warmen und kälterem Meerwasser von Süden nach Norden. Europa könnte bis 30 Grad kälter werden, Süden extrem heiß."

    Im Juli 2024 lautete die Willkür-Prognose:

    "Der Gesundheitsminister warnt davor, dass Zehntausende Menschen in den USA aufgrund einer Hitzewelle sterben werden."

    Mai 2025, es schaut nicht gut aus, in der Gedankenwelt des Karl Lauterbach. Die Meldung lautet:

    "Wie tödlich ist Hitze? Lauterbach schlägt Alarm. Der Bundesgesundheitsminister ist politisch Geschichte – der nächste Sommer steht aber trotzdem vor der Tür. Dabei geht es um Hitze, Klima und Tod."

  • 4.06.2025 10:50 Uhr

    10:50 Uhr

    13.000 Euro – Steuerzahler finanzieren Baerbocks UN-Lohn der Besoldungsgruppe B9

    Geschafft, durchgebissen, endlich angekommen in New York. Grünen-Politikerin Annalena Baerbock wurde am Montag zur Präsidentin der Vollversammlung der Vereinten Nationen gewählt. 

    Die ARD-Tagesschau informiert zum Karriereschritt der ambitionierten Ex-Außenministerin:

    "Ein Job, der viel diplomatisches Geschick erfordert. Manch ein Kritiker spricht ihr gerade diese Eigenschaft ab."

    Die Welt-Zeitung aus dem Hause Springer informiert zu den wohlwollenden Rahmenbedingungen, die das politische Berlin der Wahlverliererin aus der Restregierung ein Jahr lang gönnt:

    "Das Gehalt der neuen Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, wird nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt aus dem Bundeshaushalt beglichen. Die frühere Außenministerin wird demnach in die Besoldungsgruppe B9 eingestuft, was der Leiterin oder dem Leiter einer großen deutschen Auslandsvertretung entspricht."

    Daher ja auch der Begriff Karriereleiter. In der abgesegneten Besoldungsordnung gilt ab sofort "ein Bezug von monatlich gut 13.000 Euro".

    Wie das Auswärtige Amt am Dienstag zudem informierte, "übernimmt für den Posten jeweils das Heimatland die Kosten und nicht der UN-Haushalt", so die nüchterne Erkenntnis für die heimischen Steuerzahler. Dafür habe das Außenministerium extra "mit Billigung des Bundeskabinetts einen Dienstvertrag mit Baerbock geschlossen". 

    Die "Spitzenposition Baerbocks" wird laut UN-Reglement "in erster Linie protokollarische Bedeutung beigemessen". Zusammenfassend: ein gut dotiertes Auslandsjahr, als steuerfinanzierte Belohnung, für eine nachweislich ungeeignete, ungeschickt agierende, russophobe und unkollegiale Politikerin. Der Welt-Artikel erinnert:

    "Die Kandidatur der Grünen-Politikerin war in Deutschland auch auf scharfe Kritik gestoßen, weil für sie die eigentlich vorgesehene deutsche Top-Diplomatin Helga Schmid in letzter Minute Platz machen musste."

  • 3.06.2025 09:48 Uhr

    09:48 Uhr

    BioNTech-Gründer und "Corona-Helden" erhalten Deutschen Nationalpreis 2025

    Das Ehepaar Özlem Türeci und Uğur Şahin wird mal wieder ausgezeichnet. Der Beginn zahlreicher Folgeehrungen erfolgte im Jahr 2021 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Nun erhalten die beiden Spitzenprofiteure der mittlerweile nachweislich rein politisch initiierten "Corona-Krise" den Deutschen Nationalpreis 2025. Die Veranstaltung unter Anwesenheit so weit bekannter Hauptstadtprominenz findet am 10. Juni 2025 in Berlin statt.

    Warum erfolgt jetzt die erneute Huldigung – angesichts der Verantwortlichkeit gegenüber einer unbekannten hohen Zahl von Abertausenden Leidenden im Land, nach Erhalt des BioNTech-Produkts Comirnaty? Die Pressemitteilung informiert über den größten Medizinskandal der Gegenwart heroisierend:

    "Özlem Türeci und Uğur Şahin haben auf der Grundlage ihrer innovativen wissenschaftlichen Forschung ein bedeutendes Unternehmen geformt, das einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten konnte und weiter auf dem Gebiet der mRNA-Krebsmedizin führend ist."

    Die Verhöhnung der BioNTech-Opfer erfährt seine anmaßende Krönung in der wörtlichen Ausführung von Thomas Mirow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung:

    "Sie haben damit in diesen auch ökonomisch schwierigen Zeiten ein leuchtendes Beispiel geschaffen, das hoffentlich viele junge Gründerinnen und Gründer in Deutschland ermutigen wird, einen vergleichbaren Weg zu gehen. Denn es ist für unser Land von herausragender Bedeutung, dass wir unsere großen Stärken in Wissenschaft und Forschung in Zukunft entschlossener in unternehmerische Erfolge ummünzen."

    Den finalen Schlag ins Gesicht der Unternehmensopfer vollzieht dann Frau Türeci persönlich, die mit folgenden Worten die Leidenden schmerzhaft peinigt:

    "Die nobelste Aufgabe medizinischer Forschung ist es, dem Wohl des Menschen und seiner Gesundheit zu dienen. Damit das gelingt, müssen wir Brücken bauen – von der Vision zur Umsetzung, von der Theorie zur Praxis, von der Wissenschaft zur Wirtschaft und vom Labortisch bis ans Patientenbett. Wenn all diese Elemente zusammenkommen, wird Fortschritt nicht nur möglich, sondern auch greifbar und nachhaltig. Diese Auszeichnung nehmen wir mit großer Dankbarkeit entgegen, stellvertretend für ein Team, das diese Brücken mit Herzblut und Hingabe baut."

    Wenige Tage vor der Ehrung widmet sich der Springer-Verlag dem ansonsten medial wenig wahrnehmbaren Ehepaar, um via Bild-Artikel euphorisch über Herrn Şahin zu informieren:

    "Corona-Held entwickelt Medikament gegen Brustkrebs: Neuer Biontech-Coup! US-Konzern pumpt 10 Milliarden in das Projekt."

  • 2.06.2025 12:55 Uhr

    12:55 Uhr

    Bundestagspräsidentin Klöckner moniert "fehlende Präsenz" von Regierungsministern in Sitzungswochen

    In der amtierenden Großen Koalition sitzen mehrheitlich "Profis" auf der Regierungsbank. Die aktuelle Bundesregierung besteht aus Bundeskanzler Friedrich Merz sowie 17 Bundesministerinnen und -ministern. Gemeinsam bilden sie das Bundeskabinett. Die nun damit verbundenen Abläufe und Wahrnehmungen in Bezug auf Plenarsitzungen in den anstehenden Sitzungswochen sollten daher eigentlich verinnerlicht sein. Dem ist wohl aktuell nicht so − darauf deutet ein Hinweis des Nachrichtenmagazins Politico. So heißt es im Rahmen des "Politico-Briefings" vom 2. Juni:

    "Bundestagspräsidentin not amused: 'Ich stelle in den ersten Wochen dieser neuen Legislaturperiode mit Sorge fest, dass die Regierungsbank im Plenum teilweise nur sehr schwach besetzt ist', heißt es in einem Schreiben von Julia Klöckner an Kanzleramts-Staatsminister Michael Meister, das uns in die Hände gefallen ist."

     

    Bundestagspräsidentin Klöckner (CDU) führt in dem Mahnschreiben weiter aus, sie sei "der festen Überzeugung, dass eine angemessene und kontinuierliche Präsenz der Bundesregierung für einen lebendigen Diskurs sowie für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Exekutive und Legislative von wesentlicher Bedeutung ist".

    Der unmissverständliche Rüffel an den "Staatsminister beim Bundeskanzler" lautet daher in dem Schreiben, dass "sowohl die Fraktionen als auch das Präsidium des Bundestages der unumstößlichen Auffassung" seien, dass während jeder Plenarsitzung "mindestens zwei Bundesministerinnen oder Bundesminister anwesend sein sollten".

    Die finale Aufforderung lautet:

    "Ich muss daher darum bitten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um eine dauerhafte und wirksame Vertretung der Bundesregierung in den Sitzungen des Bundestages sicherzustellen."

    Der Vorgang ist dabei kein neues Phänomen. So heißt es in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2014:

    "Abwesende Minister im Bundestag - Lammert droht Regierung. Kein einziger Minister hat sich bei der 'Befragung der Bundesregierung' den Abgeordneten gestellt. Bundestagspräsident Lammert ist empört - und will das nicht mehr hinnehmen."

    Es regierte das sogenannte "Kabinett Merkel III", eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD.

  • 30.05.2025 17:37 Uhr

    17:37 Uhr

    Nach der Ostsee jetzt auch in der Nordsee: Hamburger Magazin wittert "russische Gefahr"

    Von einem "Zwischenfall" ist die Rede und von "Ausspähung". Der Spiegel berichtet, ein Schiff der deutschen Bundespolizei sei bei der Überwachung eines russischen Frachters vor Borkum "ins Visier" geraten.

    Nachdem die Presse monatelang über die russische "Schattenflotte" geraunt hatte, die angeblich die Ostsee unsicher mache, greift die antirussische Berichterstattung nun auf die Nordsee über.

    Das sogenannte Nachrichtenmagazin aus Hamburg beruft sich für die aktuelle Geschichte auf einen "vertraulichen Lagebericht der Sicherheitsbehörden", der ihm vorliege: "Mutmaßlich" russische Drohnen hätten "ein Patrouillenschiff der Bundespolizei auf der Nordsee ausgespäht."

    Der Vorfall habe sich, wie es heißt, am 17. Mai "kurz nach Mitternacht" ereignet, "als das Einsatzschiff 'BP 81 Potsdam' einen russischen Frachter nördlich der Insel Borkum überwachte". Dieser war unterwegs in Richtung Belgien. Die Bundesbeamten an Bord hätten sieben Drohnen ausgemacht, die sowohl den Frachter als auch die "Potsdam" fast drei Stunden lang begleitetet hätten.

    Zur Geisterstunde hätten die Bundespolizisten zwar "grüne und rote Positionslichter, aber keinen Drohnentyp" erkennen können. Pech – denn die noch ziemlich neuen Schiffe der Potsdam-Klasse verfügten nicht über die dazu geeignete Technik an Bord. Nachts könnten keine Aufnahmen mit den "zur Verfügung stehenden Einsatzmitteln" erstellt werden, zitiert das Magazin aus dem Behörden-Papier. Auch sei überhaupt unklar, "ob die Drohnen vom russischen Frachtschiff gestartet waren".

    Um nicht weiter im Küstennebel stochern zu müssen, habe der "maritime Dauerdienst der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt" dann die belgischen Behörden kontaktiert und um eine Kontrolle des russischen Frachters im "Zielhafen" (vorsichtshalber nennt der Spiegel keinen Ortsnamen) gebeten. Allerdings habe der belgische Zoll bei einer Durchsuchung des Schiffes "keine Hinweise auf Drohnentechnik an Bord" festgestellt, wie der Spiegel bedauernd hinzufügt. Und was noch verdächtiger ist: "Auch eine Überprüfung der elfköpfigen russischen Crew soll unauffällig verlaufen sein", gruselt sich das Hamburger Magazin und fügt warnend hinzu, dass die "Sicherheitsbehörden" bereits "seit Jahren" eine Zunahme von "Drohnensichtungen über kritischer Infrastruktur und Militäranlagen" verzeichneten.

    Zwischen Ende Februar und Anfang März dieses Jahres hätten "beinahe täglich unbemannte Objekte" zahlreiche "Marinestützpunkte, Häfen und Chemieparks in Nord- und Ostdeutschland" überflogen. Zwar hätten die Behörden feststellen können, dass eine der Drohnen eine Flügelspannweite von "bis zu" fünf Metern gehabt habe, doch angeblich nichts zu ihrer Herkunft und ihrem Verbleib in Erfahrung gebracht.

    Ergänzt wird die Spiegel-Geschichte durch die obligatorische Erwähnung, dass am 9. März angeblich "zum wiederholten Mal die US-Luftwaffenbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein" von Drohnen überflogen worden sei. Allerdings gelinge es der Bundeswehr oder der Polizei "so gut wie nie", eine "Spionagedrohne unschädlich zu machen oder einen Drohnenpiloten zu fassen", heißt es weiter. Vonseiten der Regierung werde versichert, die Bundespolizei "treibe die Beschaffung leistungsfähiger Abwehrtechnik voran". Dies könne wegen der Lieferzeiten jedoch noch eine Weile dauern.

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    13.06.2025

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Iran führt Raketenangriff gegen Ziele in Israel durch

    freedert.online, 13 Juni 2025 20:30 Uhr

    Israel hat in der Nacht auf Freitag Iran angegriffen. Nach israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Dabei seien Militäreinrichtungen und Atomanlagen getroffen worden. Zudem wurden mehrere iranische Atomwissenschaftler sowie hochrangige Angehörige des Militärs und der Revolutionswächter getötet. Teheran bewertet den Angriff als Kriegserklärung und kündigte Vergeltung an.


    Iranische Raketen schlagen in Tel Aviv ein

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Iran führt Raketenangriff gegen Ziele in Israel durch© Screenshot Fernsehen

    • 13.06.2025 20:14 Uhr

    20:14 Uhr

    IDF: Iran hat Raketenangriff gestartet

    Die israelische Armee meldet den Start iranischer Raketen gegen Ziele in Israel. Luftabwehrsysteme zum Abfangen der Raketen seien aktiviert worden. Nach vorläufigen Angaben handelt es sich um eine erste Welle von 100 bis 150 Raketen.

    Die Angaben wurden von iranischen Medien bestätigt. Die iranischen Streitkräfte haben in Reaktion auf Angriffe auf das Territorium des Landes eine Operation gegen Israel gestartet, wie der iranische Fernsehsender Al Alam berichtet.

    In Tel Aviv und Jerusalem wurden bereits erste Explosionen gemeldet. 

  • 19:55 Uhr

    Ajatollah Chamenei droht Israel: Das zionistische Regime wird nicht ungestraft davonkommen

    Der Führer der Islamischen Revolution, Ajatollah Chamenei, hat sich in einer Fernsehansprache an die iranische Nation gewendet. Er versprach eine "entschlossene Reaktion" der iranischen Streitkräfte auf die großangelegten israelischen Angriffe auf die Infrastruktur und führende Persönlichkeiten des Landes. Diese würden "das verabscheuungswürdige zionistische Regime vernichten", versprach er. 

    "Das zionistische Regime wird nicht ungestraft davonkommen. … Die iranische Nation kann sicher sein, dass alle erforderlichen Anstrengungen unternommen werden."

    ????The Armed Forces will respond powerfully and bring ruin upon the despicable Zionist regime.The Zionist regime won't be able to escape unscathed from this crime.The Iranian nation can be certain that every effort will be made in this regard. pic.twitter.com/5ZYdr599fi

    — Khamenei Media (@Khamenei_m) June 13, 2025

  • 19:54 Uhr

    Iranische Medien: Israel greift weitere Atomanlagen an

    Iranische Medien berichten von einer "enormen Explosion" in Isfahan im Zentrum des Landes. In der Stadt, in der sich eine wichtige Atomanlage befindet, war eine schwere Explosion zu hören, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtet.

    Gut eine Stunde zuvor hatte die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, dass es bei der iranischen Atomanlage Fordo mindestens zwei Explosionen gegeben habe. Demnach wurde die Luftabwehr der Anlage aktiviert. Berichte über Schäden gibt es nicht.

    Fordo liegt rund 100 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Teheran. Auch dort sind Zentrifugen zur Urananreicherung installiert. Allerdings ist die Anlage kleiner als jene in Natans, die Israel ebenfalls mehrfach angegriffen hatte. Die iranische Atomenergiebehörde hatte den Austritt radioaktiver Strahlung infolge der Angriffe vermeldet. Die Kontamination habe sich aber auf das Gelände der Anlage in Natans beschränkt. 

  • 19:45 Uhr

    Reuters: Geheime Mossad-Kommandos führten die Angriffe im Inneren Irans durch

    Reuters berichtet von einer geheimen Mossad-Mission, die tief im Inneren Irans operierte, bevor die Angriffswelle auf Teherans Nuklear- und Raketenanlagen begann. Das teilten der Nachrichtenagentur Quellen im israelischen Sicherheitsapparat mit.

    Zu den geheimen Missionen gehörte die Einrichtung einer Basis für Angriffsdrohnen in der Nähe der iranischen Hauptstadt. Die Quelle gab an, dass präzisionsgelenkte Waffen in offenen Gebieten in der Nähe von iranischen Boden-Luft-Raketensystemen eingesetzt wurden.

    Außerdem wurde fortschrittliche Technologie eingesetzt, um die iranischen Luftabwehrsysteme anzugreifen. Die geheimen Infiltrationsangriffe waren Teil der großangelegten Angriffe Israels gegen Iran am Freitag, bei denen laut Angaben Israels Nuklearanlagen, Fabriken für ballistische Raketen und Militärkommandanten angegriffen wurden.

  • 19:40 Uhr

    Israel: Einwohner sollen sich in der Nähe geschützter Bereiche aufhalten 

    Die israelische Bevölkerung wurde landesweit angewiesen, sich in der Nähe geschützter Bereiche aufzuhalten. Bewegungen im öffentlichen Raum seien laut eines Aufrufs des "Heimatfrontkommandos" der Armee zu minimieren und öffentliche Versammlungen zu vermeiden.

    "Betreten Sie nach Erhalt einer Warnung einen geschützten Bereich und bleiben Sie dort, bis ein offizielles Update erfolgt", heißt es auf dem Telegram-Kanal der israelischen Streitkräfte IDF. 

    Zuvor waren in mehreren Gebieten Israels Sirenen zu hören. Nach Armeeangaben schlug eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete in der Gegend von Hebron ein. Die Einzelheiten des Vorfalls würden derzeit geprüft. 

  • 19:25 Uhr

    Putin telefoniert mit iranischem Präsidenten und Netanjahu 

    Nach Angaben des Kreml hat der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem iranischen Amtskollegen Massud Peseschkian und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu telefoniert.

    Demnach drückte der russische Präsident der Führung und dem Volk Irans angesichts der zahlreichen Opfer, unter denen sich auch Zivilisten befinden, infolge der israelischen Angriffe sein Beileid aus.

    "Wladimir Putin betonte, dass Russland Israels Vorgehen, das gegen die UN-Charta und das Völkerrecht verstößt, verurteilt. Die russische Seite unterstützt die Bemühungen um eine friedliche Lösung der Situation rund um das iranische Atomprogramm uneingeschränkt und hat konkrete Initiativen zur Erzielung für beide Seiten akzeptabler Vereinbarungen eingeleitet. Russland wird weiterhin zur Deeskalation des Konflikts zwischen Iran und Israel beitragen", heißt es in der vom Kreml veröffentlichten Erklärung.  

    In einem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten betonte Putin demnach, "wie wichtig es sei, zum Verhandlungsprozess zurückzukehren und alle Fragen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm ausschließlich auf politischem und diplomatischem Wege zu lösen". Zudem habe der russische Präsident seine Bereitschaft geäußert, in dem Konflikt zu vermitteln, um eine weitere Eskalation der Spannungen zu verhindern.

    Vereinbart wurde zudem, "dass die russische Seite weiterhin enge Kontakte mit der Führung Irans und Israels pflegen wird, um die derzeitige Situation zu lösen, die verheerende Folgen für die gesamte Region haben könnte", heißt es abschließend.

  • 19:15 Uhr

    Neue israelische Angriffe im zentralen Norden Irans

    Wie Press TV berichtet, hat Israel neue Angriffe auf Ziele in der nordzentralen iranischen Provinz Alborz gestartet, darunter auf die Städte Fardis, Germdarreh und Mohamadschar.

    Auf der Plattform X veröffentlichte der iranische Sender Aufnahmen, die aufsteigende Rauchwolken in Germdarreh infolge des israelischen Angriffs zeigen sollen. 

  • 18:55 Uhr

    Nach israelischem Angriff auf Iran: DAX bricht ein, aber Rheinmetall-Aktie steigt



    Zuletzt prognostizierten deutsche Institute einen Anstieg des Wirtschaftswachstums in Deutschland um 1,5 Prozent für das Jahr 2026. Nach dem israelischen Angriff auf den Iran sei das fraglich. Der komplette DAX bricht ein, nur die Rheinmetall-Aktie steigt immer weiter.

    Alles Weitere dazu in diesem Artikel.

  • 18:48 Uhr

    Israel rechnet mit mehreren iranischen Vergeltungswellen

    In einem Video-Statement warnt Benjamin Netanjahu vor "mehreren Wellen iranischer Angriffe" als Reaktion auf die israelischen Luftschläge gegen Ziele im Iran. "Wir rechnen damit, dass uns mehrere Wellen iranischer Angriffe treffen werden", so Israels Ministerpräsident.

    Teheran betrachtet die Angriffe Israels als Kriegserklärung und kündigte schwere Vergeltung an. Diese werde bald beginnen, so Vertreter der iranischen Regierung. In dem persischen Land kam es in vielen Städten zu Massendemonstrationen, bei denen Vergeltung für die israelischen Angriffe gefordert wurde. Bei diesen waren hochrangige Atomwissenschaftler und Militärs getötet worden.

  • 18:36 Uhr

    Neue israelische Angriffe: Explosionen in Teheran

    Es gibt Berichte über neue israelische Angriffe auf die iranischen Hauptstadt. Im Süden Teherans wurde die Luftabwehr aktiviert, wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Dabei sei eine Rakete abgefangen worden. Die Luftabwehr soll laut iranischen Quellen auch in der Pasteur Straße schwer aktiv sein, wo verschiedene Regierungsgebäude stehen, darunter das des Präsidenten. 

    Zudem gab es Berichte über mehrere große Explosionen im Westen und Osten der Hauptstadt. Diese ereigneten sich in der Nähe eines beliebten Parks und Außenbezirken der Stadt. Das berichtete die New York Times unter Berufung auf Anwohner.

    Die Hintergründe der neuen Angriffe waren zunächst unklar. Die Gegend westlich der Hauptstadt ist jedoch bekannt für militärische Einrichtungen. Ziel könnte ein Luftwaffenstützpunkt gewesen sein.

    Iranische Medien berichteten zudem, nahe der Atomanlage zur Urananreichung in Fordo seien zwei Explosionen zu hören gewesen. Es sei eine israelische Drohne abgeschossen worden. Außerdem sei der schiitische Wallfahrtsort Ghom angegriffen worden.

    Der Generalstabschef der israelischen Armee, Eyal Zamir, erklärte laut israelischen Medien wie der Times of Israel, dass man Iran weiter mit voller Kraft angreife. Zamir bereitete die Anwesenden während einer Lagebesprechung demnach darauf vor, dass es noch schwierigere Momente geben werde. Aber man werde die Operation "Rising Lion" in hohem Tempo fortsetzen.

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    13.06.2025

    Dax bricht ein, nur Rheinmetall-Aktie steigt nach israelischem Angriff auf Iran

    freedert.online, 13 Juni 2025 17:58 Uhr

    Zuletzt prognostizierten deutsche Institute einen Anstieg des Wirtschaftswachstums in Deutschland um 1,5 Prozent für das Jahr 2026. Nach dem israelischen Angriff auf den Iran sei das fraglich. Der komplette Dax bricht ein, nur die Rheinmetall-Aktie steigt immer weiter.


    Quelle: www.globallookpress.com © Daniel Bockwoldt / dpa


    "Mordsgeschäft und Bombenstimmung" Protest gegen Rheinmetall, Ostermarsch Hamburg, 21. April 2025


    Der deutsche Aktienindex Dax reagierte mit einem Kurseinbruch auf die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran. Nach dem "israelischen Angriff auf Irans Atomanlagen" sei es neben dem empfindlichen Einbruch des Dax auch zu einer Öl-Preissteigerung um 15 US-Dollar pro Fass (von 60 auf 75 US-Dollar) gekommen. Doch es gebe auch "positive Signale" für den Aktienmarkt, berichtete die Wirtschaftswoche am Freitag. So sei die Rheinmetall-Aktie weiter im Aufwind.

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    Der Ölpreisanstieg sei für die Finanzmärkte insofern von entscheidender Bedeutung, weil er sich wiederum auf die Gas- und Strompreise auswirke und weitere Zinssenkungen verhindere. Dies sei insbesondere für die USA kritisch und könne zu einer Vertrauenskrise führen. In der Wirtschaftswoche hieß es dazu:

    "Während in Europa die EZB mit acht Zinssenkungen schon weit fortgeschritten ist und eine Pause ohnehin absehbar war, hat die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) seit vergangenem Jahr erst zwei Senkungen vorgenommen. Dabei drängt nicht nur Präsident Donald Trump auf niedrigere Renditen. Vor allem an den Anleihemärkten wächst angesichts hoher US-Schulden die Angst vor einer Vertrauenskrise."

    Als erste Reaktion auf den israelischen Angriff sei der Dax um 1,5 Prozent gefallen (Stand 13. Juni, 13.30 Uhr). Die Verluste beträfen den kompletten Index, mit Ausnahme von Rheinmetall. Rheinmetall-Aktien, die sich schon im Mai durch ein Rekordhoch auszeichneten, würden auch nach der gestrigen Nacht immer weiter zulegen.

    Durch die aktuell gestiegene Eskalation im Nahen Osten, könnten grundsätzlich auch die "zuletzt überraschend positiven Prognosen zur deutschen Wirtschaft" wieder ins Wanken kommen, so das Wirtschaftsmagazin. Die Wirtschaftsinstitute Ifo, RWI, IfW hätten zuletzt für das Jahr 2025 mit einem leichten Konjunkturplus von 0,3 bis 0,4 Prozent gerechnet und für das Jahr 2026 mit einem Wachstum von rund 1,5 Prozent.


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    Nun käme es infolge einer ersten Reaktion auf den israelischen Angriff auf dem deutschen Anleihemarkt zu einem Renditerückgang der zehnjährigen Bundespapiere von 2,48 auf 2,43 Prozent. Diese Reaktion sei vergleichbar mit dem leichten Rückgang der zehnjährigen US-Staatsanleihen, die nach dem Angriff von 4,36 auf 4,33 Prozent gesunken seien.

    An den Währungsmärkten sei die Entwicklung dagegen gemischt. Seit Jahresanfang ist der Euro gegenüber dem Dollar auf den höchsten Stand seit 2021 gestiegen. Ein Euro koste aktuell 1,13 Dollar. Aufgrund des starken Euro werden europäische Aktien und Anleihen für internationale Investoren interessant.

    Allerdings führe ein weiter steigender Euro für die auf internationalen Märkten aktiven Dax-Unternehmen zu Währungsverlusten. In Kombination mit erhöhten Zöllen bedeute dies für die europäische Wirtschaft, dass ihre Geschäftszahlen zum zweiten und dritten Quartal 2025 gedämpfter ausfallen würden, als von den Wirtschaftsinstituten prognostiziert worden sei.


    Mehr zum Thema - Deutsche Kriegsmaschine: Rheinmetall-Aktie auf Rekordhoch


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    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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    13.06.2025

    Bundeskanzler Merz: Israel "hat das Recht, seine Existenz zu verteidigen"

    freedert.online, 13 Juni 2025 14:15 Uhr

    Wenige Stunden nach dem Angriff Israels auf Iran erklärte die deutsche Bundesregierung ihre Unterstützung und Solidarität mit der Netanjahu-Administration. Bundeskanzler Merz gab bekannt, dass er vor dem Start der Operation "telefonisch informiert" wurde. Die Bundesregierung erhöhte den Schutz jüdischer Einrichtungen.


    Quelle: RT © IMAGO/ESDES.Pictures, Bernd Elme


    Staatsräson: Nach den Angriffen Israels gegen Iran steht die Bundesregierung weiterhin an der Seite der Netanjahu-Administration.


    Israel hat in der vergangenen Nacht Ziele in Iran angegriffen. Im Laufe des Vormittags wurden die militärischen Attacken fortgesetzt (alles dazu im RT DE-Ticker). Bundeskanzler Friedrich Merz reagierte mit einer Pressemitteilung, in der er bekannt gab, dass der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ihn persönlich "heute Morgen über die Militäraktionen und deren Ziele telefonisch informiert" habe. Anschließend teilte er mit, dass er angesichts der Ereignisse eine "Sitzung des Sicherheitskabinetts" im Kanzleramt einberufen habe. Eine erste Anordnung laute, dass die Sicherheitsbehörden in Deutschland den Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen umgehend erhöhen sollen. Das Auswärtige Amt verurteilte in einem X-Beitrag den "unterschiedslosen iranischen Angriff auf israelisches Staatsgebiet aufs Schärfste".

    Bei den israelischen Angriffen auf Iran, die sich auch gegen Wohngebiete in und um die Hauptstadt Teheran richteten, wurden gezielt mehrere hochrangige Militärs und Wissenschaftler getötet. Genauere Zahlen zu Todesopfern und Verletzten in der Zivilbevölkerung sind bislang noch nicht bekannt. In seiner Pressemitteilung erklärte Bundeskanzler Merz weiter:


    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)




    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)






    "Die Bundesregierung hat ihre Sorge über das weit vorangeschrittene iranische Atomwaffenprogramm seit vielen Jahren immer wieder zum Ausdruck gebracht. … Dieses Nuklearprogramm verstößt gegen die Bestimmungen des Atomwaffensperrvertrages und ist eine ernsthafte Bedrohung für die gesamte Region, insbesondere für den Staat Israel. Wir bekräftigen, dass Israel das Recht hat, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen."

    Gegen Mittag bekräftigt das Auswärtige Amt unter Leitung des SPD-Außenministers Jörg Wadephul die Haltung Deutschlands zu der militärischen Eskalation:

    "Wir verurteilen den unterschiedslosen iranischen Angriff auf israelisches Staatsgebiet aufs Schärfste. Das Nuklearprogramm Irans verstößt gegen den Atomwaffensperrvertrag und bedroht die gesamte Region – insbesondere Israel. Israel hat das Recht, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen. Gleichzeitig fordern wir alle Seiten auf, weitere Eskalation zu vermeiden. Deutschland setzt auf Diplomatie – gemeinsam mit unseren Partnern in Europa und den USA."

    Am späten Vormittag meldete sich auch der kriegszugewandte Roderich Kiesewetter von der CDU zu Wort. So erklärte der Ukraine-Versteher wörtlich zu den Ereignissen auf X:

    "Israels gezielter Angriff auf iranische Nuklearanlagen und militärische Hochwertziele ist nötig und dient der Sicherheit der gesamten Region. Das Mullah-Regime ist die Wurzel des Übels und überzieht Israel und die Welt mit seinem Terror durch seine Proxies. Irans Staatsziel ist die Auslöschung Israels (...)  Israels Militärschlag ist auch deshalb notwendig, weil der Westen viel zu lange auf Appeasement gesetzt hat und an Schein-Verhandlungen festhielt, die der Iran zur Täuschung nutzte."

    Laut Kiesewetters Wahrnehmung habe Israel "der Weltgemeinschaft und dem iranischen Volk einen großen Dienst erwiesen, denn es liegt in unser aller Interesse, dass der Terror des Mullah-Regimes eingedämmt wird". Deutschland solle sich "klar an die Seite Israels stellen".  

    Das politische Berlin stehe laut dem Kanzleramt "bereit, mit allen uns zur Verfügung stehenden diplomatischen Mitteln auf die Konfliktparteien einzuwirken". Das vorrangige Ziel bestehe der Bundesregierung zufolge jedoch darin, dass "Iran keine Nuklearwaffen entwickelt".

    In der Hauptstadt wurde umgehend die israelische Botschaft geschlossen. Mitarbeiter der Botschaft bestätigten auf Anfrage der Welt, "der Grund für die Schließung sei 'die aktuelle Lage in Israel und Iran'". Bundesweit würden die Sicherheitsbehörden für weitere entsprechende Maßnahmen sorgen, so Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Freitag in Berlin.

    Mehr zum Thema - Israel greift Iran an: Wer stärker ist, hat Recht? Ölpreis explodiert. Gold auf 3-Monats-Hoch


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    Video https://rumble.com/v6upzuz-prventivschlag-israel-greift-iran-an.html Dauer 1:51 min


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: freedert.online/inland/247636-berlin-bundeskanzler-merz-erklaert-israel/


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    13.06.2025

    Screenshot_2025_06_13_at_15_36_44_Nicht_in_unserem_Namen

    nachdenkseiten.de, 13. Juni 2025 um 10:04 Ein Artikel von Detlef Koch

    Am heutigen 13. Juni beginnt in Wien ein Ereignis, das lange als undenkbar galt: Jüdinnen und Juden aus aller Welt versammeln sich – Rabbiner, Shoah-Überlebende, Intellektuelle, Mizrachi-Aktivisten, linke Diaspora-Stimmen –, um öffentlich, selbstbewusst und organisiert den Zionismus zu kritisieren. Nicht aus Hass, sondern aus Verantwortung. Nicht als Tabubruch, sondern als Rückbindung an das Ethos jüdischer Geschichte. Der Erste Jüdisch-Antizionistische Kongress ist kein Randphänomen. Er ist das moralische Symptom eines Umbruchs – und eine Einladung, endlich neu über die Begriffe zu sprechen, die seit Jahrzehnten politische Kritik lähmen.

    Wien, die Stadt Herzls, wird zur Bühne eines jüdischen Einspruchs.

    Ein Geburtsort wird zur Grenze

    Es ist kein Zufall, dass dieser Kongress gerade hier stattfindet. Wien war der Ausgangspunkt der zionistischen Bewegung, Theodor Herzls geistige Heimat, wo die Idee eines jüdischen Staates erstmals politischen Raum gewann. Doch Wien war auch der Ort, an dem Herzl scheiterte: 1897 wollte er hier den ersten Zionistenkongress abhalten – doch die jüdische Gemeinde lehnte ab. Zu gefährlich, zu radikal, zu spaltend erschien die Idee.

    Heute, über ein Jahrhundert später, kehrt die Debatte zurück. Nicht als historische Fußnote, sondern als Gegenwartsanalyse. Denn was damals als jüdische „Normalisierung“ gedacht war – die Gründung eines eigenen Staates –, hat sich, so die Stimmen in Wien, in ein internationalistisches Projekt verwandelt, das Gewalt, Ausschluss und Apartheid rechtfertigt. Der Zionismus, sagen sie, hat sich von der jüdischen Ethik entfernt. Und mehr noch: Er hat das moralische Erbe des Judentums usurpiert – „in unserem Namen“, aber ohne unser Einverständnis.

    Eine pluralistische Rückeroberung

    Der Kongress versteht sich deshalb nicht als Angriff, sondern als Rückeroberung. Als Versuch, die Vielfalt jüdischer Stimmen wieder hörbar zu machen. In einer Welt, in der Israel zur alleinigen Stimme „der Juden“ erklärt wird, ist das ein Akt politischer Hygiene.

    „Wir wollen sichtbar machen, dass Zionismus nicht gleich Judentum ist. Dass man Israel kritisieren kann – aus einer zutiefst jüdischen Haltung heraus“, sagt Dalia Sarig, Mitorganisatorin und Sprecherin der Wiener Antizionistischen Initiative. Sie spricht leise, aber entschieden. Der Vorwurf, antisemitisch zu sein, sei zur Waffe geworden – gegen Juden, die sich weigern, Komplizenschaft mit Unterdrückung zu leisten.

    Und so sitzen sie nun in Wien, Stephen Kapos, Holocaustüberlebender aus Ungarn, der heute für die Rechte der Palästinenser kämpft. Ilan Pappé, Historiker aus Haifa, der die Nakba nicht als Mythos, sondern als dokumentierte ethnische Säuberung beschreibt. Yakov Rabkin, orthodoxer Intellektueller aus Kanada, der das ideologische Projekt Zionismus theologisch als Irrweg begreift. Reuven Abergel, Mizrachi-Aktivist, der an die Entrechtung orientalischer Juden in Israel erinnert. Und Iris Hefets, gebürtige Israelin, Psychoanalytikerin in Berlin, deren Kritik an Israels Kriegen ihr den Vorwurf des „jüdischen Selbsthasses“ eingebracht hat.

    Was sie verbindet, ist nicht eine Ideologie, sondern ein moralischer Reflex. Die Überzeugung, dass jüdische Geschichte nicht dazu dient, neues Unrecht zu legitimieren. Und dass das „Nie wieder“, auf das sich europäische Politik so gerne beruft, nicht selektiv gedacht werden darf.

    „Nie wieder“ für alle

    Gerade hier liegt die politische Sprengkraft des Kongresses. Denn er fordert, was Europas politische Klasse seit Jahren vermeidet: eine universelle Anwendung der Lehren aus dem Holocaust. Nicht als Relativierung, sondern als Verpflichtung. Wer sich auf die Schoah beruft, so die Argumentation, darf nicht schweigen, wenn heute ein anderes Volk systematisch entrechtet, bombardiert, blockiert wird. „Ich bin Holocaustüberlebender“, sagt Stephen Kapos in seinem Eröffnungsstatement. „Ich weiß, was es heißt, wenn ein Mensch entmenschlicht wird. Was in Gaza geschieht, verletzt alles, wofür unsere Geschichte stehen sollte.“

    Ein Satz, der die Linien verschiebt. Nicht, weil er provokant wäre – sondern weil er sich weigert, Geschichte als Besitz zu behandeln. Die Shoah, so der Tenor, ist kein diplomatisches Kapital, sondern ein moralisches Versprechen. Und dieses Versprechen endet nicht an ethnischen Grenzen.

    Hier setzt auch die zentrale Parole des Kongresses an: „Nie wieder – für alle“. Ein Satz, der so einfach klingt, dass man seine Radikalität fast überhört. Denn er stellt das europäische „Gedächtnisarrangement“ infrage, das Israel zur Exklave des moralisch Unberührbaren macht. Der Wiener Kongress aber sagt: Gerade weil wir Juden sind, dürfen wir nicht schweigen. Gerade weil wir verfolgt wurden, sind wir verpflichtet, andere zu verteidigen.

    Antizionismus = Antisemitismus

    Der Vorwurf der Veranstaltungsgegner ist altbekannt: Antizionismus sei verkappter Antisemitismus. Dass dieser Vorwurf ausgerechnet gegen Shoah-Überlebende, Rabbiner, und israelische Dissidenten erhoben wird, offenbart, wie hohl er geworden ist.

    Antizionismus ist kein Hass auf Juden – sondern eine Kritik an einer politischen Ideologie, die Religion in Staat verwandelt, Moral in Militärdoktrin, Geschichte in Besitzanspruch. Und wer all das nicht kritisieren darf, der verliert das, was das Judentum immer auszeichnete: seine prophetische Stimme. „Antizionismus ist kein Widerspruch zum Judentum“, erklärt Yakov Rabkin. „Er ist eine Rückkehr zu dessen ethischen Fundamenten.“

    Der Kongress betont das mit aller Deutlichkeit. Er grenzt sich ab von jedem Antisemitismus, jeder Shoah-Verharmlosung, jeder Gewaltverherrlichung. Aber er lässt nicht zu, dass Kritik an einem Nationalismus – und das ist der Zionismus – per se als antisemitisch gebrandmarkt wird.

    Die Debatte, so scheint es, ist an einem Punkt angekommen, an dem sie nicht mehr länger um Worte, sondern um Würde geführt wird.

    Schweigen und Resonanz

    Die Reaktionen auf den Kongress sind erwartbar – und doch bezeichnend. Die Israelitische Kultusgemeinde Wien schweigt, jedenfalls offiziell. Hinter vorgehaltener Hand wird von „Selbsthass“ gesprochen, von „Verrat“, von „Schande“. Der konservative Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka nannte Dalia Sarig bereits im Vorjahr eine „antisemitische Jüdin“ – ein Vorwurf, der in seiner Verkehrung an Absurdität kaum zu überbieten ist.

    Die große österreichische Presse bleibt auffällig zurückhaltend. Kein Leitartikel, keine Debatte. Das Feuilleton duckt sich weg. Stattdessen berichten internationale Plattformen, palästinensische Medien, linke jüdische Netzwerke – ein medialer Atlas, der zeigt, wie wenig Raum für jüdische Pluralität im deutschsprachigen Diskurs bislang war.

    Gleichzeitig aber: Solidaritätsbekundungen aus aller Welt. Von jüdischen Gruppen in London, Montreal, Johannesburg. Von Holocaust-Überlebenden in Frankreich. Von progressiven amerikanischen Rabbis. Eine neue jüdische Diaspora scheint sich zu formieren – nicht um sich abzugrenzen, sondern um endlich wieder sprechen zu können.

    Epilog: Aufrecht in der Dissonanz

    Es gibt keine einfachen Sätze in dieser Debatte. Aber es gibt notwendige. Und einer davon lautet:

    „Nicht in unserem Namen.“

    Nicht in unserem Namen soll Besatzung zum Schutz erklärt werden. Nicht in unserem Namen soll Apartheid zur Staatsräson werden. Nicht in unserem Namen soll die Erinnerung an den Holocaust dazu dienen, andere zum Schweigen zu bringen.

    Der erste Jüdisch-Antizionistische Kongress in Wien ist keine Randerscheinung. Er ist ein Auftakt. Vielleicht nicht zum politischen Umbruch – aber zur Wiederbelebung jener jüdischen Stimme, die sich weigert, sich mit Macht gemeinzumachen. Einer Stimme, die sich aus der Geschichte nährt – aber nicht in ihr verschanzt. Einer Stimme, die erinnert, nicht um zu herrschen, sondern um zu bezeugen. Und vielleicht liegt darin seine größte Bedeutung: Nicht, dass er Israel delegitimiert. Sondern dass er das Judentum zurückführt – zu sich selbst.


    Titelbild: Andy.LIU / Shutterstock


    Rubriken: Antisemitismus Ideologiekritik Veranstaltungshinweise/Veranstaltungen


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    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=134413


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Donald Trump droht Iran mit "sehr viel mehr"

    freedert.online, 13 Juni 2025 13:59 Uhr

    Israel hat in der Nacht auf Freitag Iran angegriffen. Nach israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Iran schlägt zurück.


    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Donald Trump droht Iran mit "sehr viel mehr"

    • 13.06.2025 14:52 Uhr

    14:52 Uhr

    Massendemonstrationen im Iran: Menschen fordern Vergeltung

    Nach den israelischen Angriffen kommt es in Iran landesweit zu massiven Protesten. Dabei werden Forderungen nach rascher Vergeltung laut. Immer wieder rufen Demonstranten die Parole "Tod Israel, Tod Amerika!"

  • 14:45 Uhr

    Ischinger spricht von möglichem Weltkrieg 

    Nach dem israelischen Angriff auf Iran warnt der Präsident des Stiftungsrats der Münchner Sicherheitskonferenz vor einer gefährlichen Eskalation. "Es ist ein großes Risiko", sagte Wolfgang Ischinger gegenüber RTL/ntv. Die G7-Staaten hätten bei ihrem bevorstehenden Treffen eine "außergewöhnlich volle Agenda" - zur Ukraine und Gaza  komme nun noch der Konflikt zwischen Israel und Iran hinzu. 

    Auf die Frage, wie weit der Konflikt eskalieren könne, sagte er: "Ich nehme das Wort Weltkrieg nicht gern in den Mund, aber so gefährlich wie jetzt war es lange nicht."

  • 14:40 Uhr

    Todesopfer nach israelischen Angriff

    Die Zahl der Todesopfer der heutigen Angriffe in der Provinz Teheran wird auf 78 geschätzt, 329 Menschen wurden verletzt.

  • 14:40 Uhr

    Israel Katz sieht "entscheidenden Moment" – Iran angeblich schon seit Jahrzehnten kurz vor Bau einer Atombombe

    Israels Verteidigungsministerium hat ein Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie  Verteidigungsminister Israel Katz sich kurz vor den Angriffen auf Iran vergangene Nacht an den israelischen Generalstab wendet.

    Katz betont in seiner Ansprache, dass dies ein "entscheidender Moment" sei, den man nicht verpassen dürfe. Sonst werde Israel "keine Möglichkeit mehr haben, Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern".

    Derweil machen Kommentatoren in sozialen Netzwerken darauf aufmerksam, dass Iran schon seit Jahrzehnten angeblich kurz davor sei, eine Atombombe zu entwickeln – was Teheran immer bestritten hat.

  • 14:31 Uhr

    Aufnahmen zeigen israelischen Jet, der auf dem Rückweg aus dem Iran in der Luft betankt wird
    Im Internet kursierende Aufnahmen scheinen zu zeigen, wie ein israelisches Boeing 707-Tankflugzeug ein israelisches F-16-Kampfflugzeug über der syrischen Provinz Deir Ezzor in der Luft betankt, angeblich während des Rückflugs nach dem Angriff der israelischen Streitkräfte auf Iran.

  • 14:29 Uhr

    Medwedew warnt vor nuklearem Konflikt

    Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew äußerte sich zum jüngsten Angriff Israels auf den Iran und warnte, der Konflikt könne nuklear werden. Wörtlich sagte der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates: 

    "Mir wird oft vorgeworfen, ich schüre Panik vor Atomkonflikten. Wenn ich über Atomkonflikte spreche, ist das nicht nur Gerede. Diese Bedrohung ist real und kann schnell eintreten. Niemand kann das gebrauchen!"

  • 14:07 Uhr

    Israel schließt weltweit Botschaften und Konsulate

    Vor dem Hintergrund des Großangriffs auf den Iran schließt Israel weltweit alle Botschaften und Konsulate. Das teilte das israelische Außenministerium in Jerusalem mit. Das Land fordert seine Bürger auf, wachsam zu sein und keine jüdischen oder israelischen Symbole an öffentlichen Plätzen zu zeigen. Dies geht aus Erklärungen hervor, die auf den Webseiten der Botschaften veröffentlicht wurden.

    In den Erklärungen hieß es, dass Israel derzeit keine konsularischen Dienstleistungen erbringen werde. Die Bürger wurden aufgefordert, mit den örtlichen Sicherheitsdiensten zusammenzuarbeiten, wenn sie mit feindlichen Aktivitäten konfrontiert werden. Wie lange die diplomatischen Vertretungen geschlossen bleiben, geht aus den Erklärungen nicht hervor. 

  • 13:58 Uhr

    Der iranische Präsident droht mit Gegenschlag

    Der iranische Präsident Masud Pezeshkian kündigte eine schlagkräftige Antwort auf Israels Angriffe an, die "Israel seine törichte Aktion bedauern lassen wird". In einer Ansprache zur Nation appellierte er zudem an die iranische Bevölkerung, ihrer Führung zu vertrauen und zu ihr zu stehen.

  • 13:57 Uhr

    Trump bezeichnet Israels Angriff als "ausgezeichnet" und droht mit "sehr viel mehr"

    Der Chefkorrespondent von ABC News in Washington, Jonathan Karl, hat am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) mit Donald Trump telefoniert und ihn zum Angriff auf den Iran befragt. Karl veröffentlichte die Antwort des US-Präsidenten auf der Plattform X: 

    "Ich denke, er war ausgezeichnet. Wir haben ihnen [den Iranern] eine Chance gegeben und sie haben sie nicht genutzt. Sie wurden hart getroffen, sehr hart. Sie wurden so hart getroffen, wie man nur getroffen werden kann. Und es wird noch mehr kommen. Sehr viel mehr."

    Wie Karl zudem auf ABC News berichtete, habe Trump keine Antwort auf die Frage gegeben, ob die Vereinigten Staaten in irgendeiner Weise an dem israelischen Angriff beteiligt waren: "Dazu möchte ich mich nicht äußern", sagte der Präsident.

  • 13:47 Uhr

    Fluggesellschaften setzen Flüge nach Israel und Iran aus

    Nach den Angriffen Israels auf Iran streicht die Lufthansa Group Flüge nach Teheran und Tel Aviv. Diese würden "aufgrund der aktuellen Situation" bis zum 31. Juli ausgesetzt. Im aktuellen Flugplan der Lufthansa stehen allein wöchentlich fünf Flüge von Frankfurt am Main nach Teheran und in umgekehrter Richtung.

    Wie ein Pressesprecher von Eurowings gegenüber dem Spiegel bestätigte, gelte dies für die Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Eurowings, ITA Airways, Brussels Airlines sowie Lufthansa Cargo. Die Schweizer Airline Swiss habe entschieden, ihre Flüge von und nach Tel Aviv sogar bis zum Ende des Sommerflugplans am 25. Oktober auszusetzen sowie von und nach Beirut bis 31. Juli.

    Zudem verzichte die Lufthansa Gruppe "bis auf Weiteres" auf das Überfliegen des Luftraums der betreffenden Staaten. 

    Auch die russische Airline Red Wings hat geplante Flüge nach Israel ausgesetzt, jedoch vorerst nur bis zum Morgen des 14. Juni. Das teilte die Pressestelle des Unternehmens mit. "Wir entschuldigen uns bei den Passagieren, erstatten die Tickets vollständig und werden auch alternative Routen anbieten, wenn die Sicherheitsanforderungen dies zulassen", betonte die Fluggesellschaft.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247599-liveticker-zum-iranisrael-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Trump warnt Iran vor seiner Auslöschung

    freedert.online, 13 Juni 2025 12:09 Uhr

    Israel hat in der Nacht auf Freitag Iran angegriffen. Nach israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Iran schlägt zurück.

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Trump warnt Iran vor seiner Auslöschung

    • 13.06.2025 12:07 Uhr

    12:07 Uhr

    Trump: USA werden Israel verteidigen – Iran müsse Abkommen schließen, bevor von dem Land "nichts mehr übrig" ist

    Die USA werden "sich und Israel verteidigen", wenn der Iran Vergeltung für die israelischen "Präventivschläge" übt. Das sagte US-Präsident Donald Trump gegenüber Fox News. Er äußerte sich in einem Telefonat mit dem Moderator Bret Baier am Freitagmorgen, wie der Sender mitteilte.

    Auf seiner Plattform Truth Social sagte Trump, er habe dem Iran "eine Chance nach der anderen gegeben, ein Abkommen zu schließen". Erfolglos habe er Teheran mit den schärfsten Worten aufgefordert, es zu tun.

    "Ich habe ihnen gesagt, dass es viel schlimmer wäre als alles, was sie wissen, erwarten oder ihnen gesagt wurde, dass die Vereinigten Staaten die beste und tödlichste Militärausrüstung der Welt herstellen, bei weitem, und dass Israel eine Menge davon hat und noch viel mehr haben wird – und sie wissen, wie man sie benutzt."

    Einige iranische Hardliner hätten "mutig gesprochen, aber sie wussten nicht, was passieren würde. Sie sind jetzt alle TOT, und es wird nur noch schlimmer werden!", so der US-Präsident. 

    Es habe bereits viel Tod und Zerstörung gegeben, aber noch sei Zeit, "diesem Gemetzel ein Ende zu setzen, wobei die nächsten bereits geplanten Angriffe noch brutaler ausfallen werden".  Der Iran müsse ein Abkommen schließen, bevor von dem Land "nichts mehr übrig ist", warnt Trump.

  • 11:55 Uhr

    Teheran: Israel hat sich ein "bitteres und schmerzhaftes Schicksal bereitet"

    Irans staatlicher Nachrichtensender IRINN hat eine Botschaft von Ali Chamenei verlesen, dem Obersten Führer der Islamischen Republik Iran. Darin wird der Angriff der israelischen Streitkräfte auf Dutzende Objekte in Iran, darunter auch zahlreiche Wohnhäuser, als "abscheuliches und blutiges Verbrechen" verurteilt und eine "harte Bestrafung des zionistischen Regimes" angekündigt.

    "Mit dieser Gräueltat hat sich das zionistische Regime ein bitteres und schmerzhaftes Schicksal bereitet, das es zweifelsohne erleiden wird", heißt es unter anderem in der Erklärung. 

    Bei Israels massiven Luftschlag in der Nacht zu Freitag mehrere iranische Führungspersönlichkeiten und Atomwissenschaftler getötet. Ziel der Angriffe waren auch Urananreicherungsanlagen und Militärstützpunkte. 

  • 11:55 Uhr (Marcus Faber bezeichnet Israels Angriff als legitimPeter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa / www.globallookpress.com)

    Deutsch-Israelische Gesellschaft begrüß Angriff auf Iran

    Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hält den israelischen Angriff auf den Iran für legitim. "Israel hat gezeigt, dass eine Demokratie sich gegen die wehren kann und muss, die an ihrer Vernichtung arbeiten", teilt der Vizepräsident der Gesellschaft, Marcus Faber, gegenüber ntv mit.

    "Chirurgische Schläge gegen die Terrororganisation der Revolutionsgarden und das Atomprogramm der Mullahs sind legitim – solange der Iran die Vernichtung Israels als Staatsziel hat. Es wurden jetzt Fakten geschaffen", so der FDP-Politiker.  In den nächsten Tagen müsse "es auch darum gehen, wie man die Situation stabilisiert", sagte er abschließend.

  • 11:53 Uhr

    Iran meldet Explosionen in Täbris

    Die iranischen Staatsmedien berichten von einem neuen israelischen Angriff und zeigen eine große Rauchwolke, die nach einer Explosion in der nordwestlichen Stadt Täbris aufsteigt.

    Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass der Flughafen von Täbris "derzeit unter schwerem israelischen Beschuss" stehe.

    Die Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass Israel Täbris angegriffen habe, ohne weitere Details zu nennen, und fügte hinzu, dass etwa 10 Ziele in der Provinz Ost-Aserbaidschan angegriffen worden seien.

  • 11:40 Uhr

    Neuer israelischer Angriff auf Iran
    Laut der Nachrichtenagentur Tasnim wurde die Stadt Tabriz im Nordwesten des Iran angegriffen.

    Wir werden Sie mit weiteren Informationen auf dem Laufenden halten, sobald wir diese erhalten.

  • 11:36 Uhr

    IDF: Angriff auf Natanz traf eine unterirdische Zentrifugenhalle sowie kritische Infrastruktur

    Die IDF gab Einzelheiten zu ihrem nächtlichen Angriff auf die Atomanlage Natanz im Iran bekannt. Laut Angaben eines Verteidigungsbeamten hatte die Anlage erhebliche Schäden erlitten.

    Den Angaben des Militärs zufolge zerstörten Angriffe der israelischen Luftwaffe den unterirdischen Teil der Anlage, in dem sich eine mehrstöckige Anreicherungshalle mit Zentrifugen, Elektroräumen und anderer unterstützender Infrastruktur befand.

    Durch die Angriffe wurde auch "kritische Infrastruktur zerstört, die den weiteren Betrieb der Anlage und die Weiterentwicklung des iranischen Atomwaffenprogramms ermöglichte".

  • 11:34 Uhr

    Russisches Außenministerium verurteilt israelische Angriffe aufs Schärfste

    In einer auf seiner Webseite veröffentlichten Stellungnahme verurteilt das russische Außenministerium Israels gewaltsames Vorgehen gegen den Iran als Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht aufs Schärfste. Wörtlich heißt es: 

    "Unprovozierte Militärschläge gegen einen souveränen UN-Mitgliedsstaat, seine Bürger, schlafende, friedliche Städte und Atomenergie-Infrastrukturanlagen sind absolut inakzeptabel. Die internationale Gemeinschaft kann es sich nicht leisten, solchen Gräueltaten, die den Frieden zerstören und die regionale und internationale Sicherheit gefährden, gleichgültig zu bleiben."

    Besonders zynisch an Tel Avivs Vorgehen sei die Tatsache, "dass die Angriffe mitten in einer Sitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) und am Vorabend einer weiteren Runde indirekter Kontakte zwischen iranischen und US-amerikanischen Vertretern stattfanden". Dadurch würden "die hart erkämpften multilateralen Bemühungen, die Konfrontation zu reduzieren und Lösungen zu finden, die jegliches Misstrauen und jegliche Vorurteile gegenüber der friedlichen Atomenergie des Iran ausräumen, untergraben und zurückgeworfen".

    Israel habe "eine bewusste Entscheidung getroffen", die Spannungen "weiter zu eskalieren und den Einsatz zu erhöhen". Es habe wiederholt "Warnungen vor der Gefährlichkeit militärischer Abenteuer" gegeben, die die Stabilität und Sicherheit in der Region bedrohen. "Die Verantwortung für alle Folgen dieser Provokation liegt bei der israelischen Führung", so das Außenministerium in Moskau. 

    Abschließend heißt es: "Wir fordern die Parteien zur Zurückhaltung auf, um eine weitere Eskalation der Spannungen und ein Abgleiten der Region in einen umfassenden Krieg zu verhindern."

  • 11:24 Uhr

    Chamenei ernennt neuen Chef der Revolutionsgarde und StreitkräfteDer oberste Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat neue Chefs der Revolutionsgarden und der Streitkräfte ernannt, um die bei gezielten israelischen Angriffen am Freitag getöteten Verantwortlichen zu ersetzen. In separaten Dekreten ernannte Chamenei Mohammad Pakpour zum Nachfolger von Hossein Salami als Kommandeur des Korps der Revolutionsgarden sowie Abdolrahim Mousavi zum Nachfolger von Mohammad Bagheri als Chef des Generalstabs der Streitkräfte.

  • 11:12 Uhr

    War Washington doch in Israels Operation eingebunden?

    Laut US-Außenminister Marco Rubio waren die USA nicht in Israels Angriffe involviert. Der ehemalige Berater der Regierung von US-Präsident Barack Obama, Vali Nasr, geht jedoch davon aus, dass der Angriff nicht gegen den Willen Donald Trumps geschah. Auf der Plattform X schreibt der Politikwissenschaftler:

    "Es ist schwer zu glauben, dass Israel einen Angriff dieser Größenordnung ohne Wissen und Zustimmung der USA durchgeführt hätte und hätte durchführen können – einschließlich der Abstimmung mit dem CENTCOM." 

    "Trump mag damit gerechnet haben, dass dies die Position Irans mildern würde. Aber genauso wie er sich geirrt hat, dass maximaler Druck Iran an den Verhandlungstisch bringen würde, wird er sich auch darin irren, dass der israelische Angriff ihm einen diplomatischen Sieg bescheren könnte." Am Ende könnte Trump "genau den Krieg bekommen", den er und seine Anhänger nach eigenen Angaben nicht wollen, so Nasr.

  • 11:11 Uhr

    Bundeskanzler nimmt Stellung zu israelischen Angriffen

    In einer Stellungnahme hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, den Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen in Deutschland zu verstärken. Zudem sollen alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um deutsche Staatsbürger in Israel, im Iran und in der Region zu schützen. Was diese Schutzmaßnahmen im Einzelnen beinhalten, ließ Merz zunächst offen. Zuvor hatte ihn Israels Premierminister Netanjahu telefonisch über die Angriffe und deren Zielsetzung informiert.

    Merz rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Gleichzeitig stellte er in einer schriftlichen Stellungnahme klar: "Wir bekräftigen, dass Israel das Recht hat, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen.". Deutschland werde mit allen verfügbaren diplomatischen Mitteln auf die Konfliktparteien einwirken, so der Kanzler. Ziel müsse bleiben, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickle.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247599-liveticker-zum-iranisrael-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Neuer israelischer Angriff auf Iran

    freedert.online, 13 Juni 2025 11:35 Uhr

    Israel hat in der Nacht auf Freitag Iran angegriffen. Nach israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Iran schlägt zurück.

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Neuer israelischer Angriff auf Iran

    • 13.06.2025 11:55 Uhr

    11:55 Uhr

    Teheran: Israel hat sich ein "bitteres und schmerzhaftes Schicksal bereitet"

    Irans staatlicher Nachrichtensender IRINN hat eine Botschaft von Ali Chamenei verlesen, dem Obersten Führer der Islamischen Republik Iran. Darin wird der Angriff der israelischen Streitkräfte auf Dutzende Objekte in Iran, darunter auch zahlreiche Wohnhäuser, als "abscheuliches und blutiges Verbrechen" verurteilt und eine "harte Bestrafung des zionistischen Regimes" angekündigt.

    "Mit dieser Gräueltat hat sich das zionistische Regime ein bitteres und schmerzhaftes Schicksal bereitet, das es zweifelsohne erleiden wird", heißt es unter anderem in der Erklärung. 

    Bei Israels massiven Luftschlag in der Nacht zu Freitag mehrere iranische Führungspersönlichkeiten und Atomwissenschaftler getötet. Ziel der Angriffe waren auch Urananreicherungsanlagen und Militärstützpunkte. 

  • 11:55 Uhr

    Deutsch-Israelische Gesellschaft begrüß Angriff auf Iran

    Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hält den israelischen Angriff auf den Iran für legitim. "Israel hat gezeigt, dass eine Demokratie sich gegen die wehren kann und muss, die an ihrer Vernichtung arbeiten", teilt der Vizepräsident der Gesellschaft, Marcus Faber, gegenüber ntv mit.

    "Chirurgische Schläge gegen die Terrororganisation der Revolutionsgarden und das Atomprogramm der Mullahs sind legitim – solange der Iran die Vernichtung Israels als Staatsziel hat. Es wurden jetzt Fakten geschaffen", so der FDP-Politiker.  In den nächsten Tagen müsse "es auch darum gehen, wie man die Situation stabilisiert", sagte er abschließend.

  • 11:53 Uhr

    Iran meldet Explosionen in Täbris

    Die iranischen Staatsmedien berichten von einem neuen israelischen Angriff und zeigen eine große Rauchwolke, die nach einer Explosion in der nordwestlichen Stadt Täbris aufsteigt.

    Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass der Flughafen von Täbris "derzeit unter schwerem israelischen Beschuss" stehe.

    Die Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass Israel Täbris angegriffen habe, ohne weitere Details zu nennen, und fügte hinzu, dass etwa 10 Ziele in der Provinz Ost-Aserbaidschan angegriffen worden seien.

  • 11:40 Uhr

    Neuer israelischer Angriff auf Iran
    Laut der Nachrichtenagentur Tasnim wurde die Stadt Tabriz im Nordwesten des Iran angegriffen.

    Wir werden Sie mit weiteren Informationen auf dem Laufenden halten, sobald wir diese erhalten.

  • 11:36 Uhr

    IDF: Angriff auf Natanz traf eine unterirdische Zentrifugenhalle sowie kritische Infrastruktur

    Die IDF gab Einzelheiten zu ihrem nächtlichen Angriff auf die Atomanlage Natanz im Iran bekannt. Laut Angaben eines Verteidigungsbeamten hatte die Anlage erhebliche Schäden erlitten.

    Den Angaben des Militärs zufolge zerstörten Angriffe der israelischen Luftwaffe den unterirdischen Teil der Anlage, in dem sich eine mehrstöckige Anreicherungshalle mit Zentrifugen, Elektroräumen und anderer unterstützender Infrastruktur befand.

    Durch die Angriffe wurde auch "kritische Infrastruktur zerstört, die den weiteren Betrieb der Anlage und die Weiterentwicklung des iranischen Atomwaffenprogramms ermöglichte".

  • 11:34 Uhr

    Russisches Außenministerium verurteilt israelische Angriffe aufs Schärfste

    In einer auf seiner Webseite veröffentlichten Stellungnahme verurteilt das russische Außenministerium Israels gewaltsames Vorgehen gegen den Iran als Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht aufs Schärfste. Wörtlich heißt es: 

    "Unprovozierte Militärschläge gegen einen souveränen UN-Mitgliedsstaat, seine Bürger, schlafende, friedliche Städte und Atomenergie-Infrastrukturanlagen sind absolut inakzeptabel. Die internationale Gemeinschaft kann es sich nicht leisten, solchen Gräueltaten, die den Frieden zerstören und die regionale und internationale Sicherheit gefährden, gleichgültig zu bleiben."

    Besonders zynisch an Tel Avivs Vorgehen sei die Tatsache, "dass die Angriffe mitten in einer Sitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) und am Vorabend einer weiteren Runde indirekter Kontakte zwischen iranischen und US-amerikanischen Vertretern stattfanden". Dadurch würden "die hart erkämpften multilateralen Bemühungen, die Konfrontation zu reduzieren und Lösungen zu finden, die jegliches Misstrauen und jegliche Vorurteile gegenüber der friedlichen Atomenergie des Iran ausräumen, untergraben und zurückgeworfen".

    Israel habe "eine bewusste Entscheidung getroffen", die Spannungen "weiter zu eskalieren und den Einsatz zu erhöhen". Es habe wiederholt "Warnungen vor der Gefährlichkeit militärischer Abenteuer" gegeben, die die Stabilität und Sicherheit in der Region bedrohen. "Die Verantwortung für alle Folgen dieser Provokation liegt bei der israelischen Führung", so das Außenministerium in Moskau. 

    Abschließend heißt es: "Wir fordern die Parteien zur Zurückhaltung auf, um eine weitere Eskalation der Spannungen und ein Abgleiten der Region in einen umfassenden Krieg zu verhindern."

  • 11:24 Uhr

    Chamenei ernennt neuen Chef der Revolutionsgarde und StreitkräfteDer oberste Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat neue Chefs der Revolutionsgarden und der Streitkräfte ernannt, um die bei gezielten israelischen Angriffen am Freitag getöteten Verantwortlichen zu ersetzen. In separaten Dekreten ernannte Chamenei Mohammad Pakpour zum Nachfolger von Hossein Salami als Kommandeur des Korps der Revolutionsgarden sowie Abdolrahim Mousavi zum Nachfolger von Mohammad Bagheri als Chef des Generalstabs der Streitkräfte.

  • 11:12 Uhr

    War Washington doch in Israels Operation eingebunden?

    Laut US-Außenminister Marco Rubio waren die USA nicht in Israels Angriffe involviert. Der ehemalige Berater der Regierung von US-Präsident Barack Obama, Vali Nasr, geht jedoch davon aus, dass der Angriff nicht gegen den Willen Donald Trumps geschah. Auf der Plattform X schreibt der Politikwissenschaftler:

    "Es ist schwer zu glauben, dass Israel einen Angriff dieser Größenordnung ohne Wissen und Zustimmung der USA durchgeführt hätte und hätte durchführen können – einschließlich der Abstimmung mit dem CENTCOM." 

    "Trump mag damit gerechnet haben, dass dies die Position Irans mildern würde. Aber genauso wie er sich geirrt hat, dass maximaler Druck Iran an den Verhandlungstisch bringen würde, wird er sich auch darin irren, dass der israelische Angriff ihm einen diplomatischen Sieg bescheren könnte." Am Ende könnte Trump "genau den Krieg bekommen", den er und seine Anhänger nach eigenen Angaben nicht wollen, so Nasr.

  • 11:11 Uhr

    Bundeskanzler nimmt Stellung zu israelischen Angriffen

    In einer Stellungnahme hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, den Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen in Deutschland zu verstärken. Zudem sollen alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um deutsche Staatsbürger in Israel, im Iran und in der Region zu schützen. Was diese Schutzmaßnahmen im Einzelnen beinhalten, ließ Merz zunächst offen. Zuvor hatte ihn Israels Premierminister Netanjahu telefonisch über die Angriffe und deren Zielsetzung informiert.

    Merz rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Gleichzeitig stellte er in einer schriftlichen Stellungnahme klar: "Wir bekräftigen, dass Israel das Recht hat, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen.". Deutschland werde mit allen verfügbaren diplomatischen Mitteln auf die Konfliktparteien einwirken, so der Kanzler. Ziel müsse bleiben, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickle.

  • 11:07 Uhr

    LIVE-Stream aus Teheran

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247599-liveticker-zum-iranisrael-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Der Nahe Osten brennt: Ein offener Krieg zwischen Iran und Israel bricht aus

    freedert.online,13 Juni 2025 11:02 Uhr

    Israel hat in der Nacht mehrere Ziele in Iran bombardiert. Zu den Zielen des Angriffs gehörte unter anderem die Atomanlage Natans im Zentrum des Landes. Iran droht mit "harter" Vergeltung und schlägt bereits mit Drohnen zurück.


    Der Nahe Osten brennt: Ein offener Krieg zwischen Iran und Israel bricht ausQuelle: AP © Vahid Salemi


    Nach einer Explosion in Teheran, Iran, steigt am Freitag, dem 13. Juni 2025, Rauch auf.


    In der Nacht auf Freitag hat Israel Iran in großem Umfang angegriffen. Laut israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Irans Armeechef Mohammad Bagheri und der Chef der iranischen Revolutionsgarde, Generalmajor Hussein Salami, wurden bei israelischen Angriffen getötet, offenbar ebenso sechs Atomwissenschaftler. Bei dem großangelegten Angriff zielten israelische Jets auf iranische Militär- und Atomanlagen im ganzen Land.

    Zu den Zielen des Angriffs gehörte unter anderem die Atomanlage Natans im Zentrum des Landes. In der Anreicherungsanlage Natans wird Uran mit einem Reinheitsgrad von bis zu 60 Prozent produziert.


    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)





    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)





    Israel behauptet, es habe nun zugeschlagen, weil Iran eine gefährliche nukleare Schwelle überschritten habe. Das iranische Atomprogramm habe "den Punkt erreicht, von dem es kein Zurück mehr gibt", sagte Eyal Zamir, der Chef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF). Doch erst im März erklärte die Direktorin des amerikanischen Geheimdienstes, Tulsi Gabbard, die Geheimdienste seien zu dem Schluss gekommen, dass "Iran keine Atomwaffen baut und dass der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei das Atomwaffenprogramm, das er 2003 ausgesetzt hatte, nicht autorisiert hat".

    Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei hat bereits erklärt, Israel habe ein Verbrechen gegen den Iran begangen und seine "abscheuliche Natur" gezeigt. Es werde deswegen eine harte Strafe erhalten. Iran habe zunächst mit mehr als 100 Drohnen zurückgeschlagen, hieß es vom israelischen Militär am Freitagvormittag. Die Republik Zypern hat einen umfassenden Notfallplan aktiviert, um im Falle einer weiteren militärischen Eskalation zwischen Israel und Iran bei Evakuierungen zu unterstützen.

    "Diese Operation wird so lange fortgesetzt, bis wir die Mission abgeschlossen haben", erklärte Netanjahu in seiner ersten Reaktion. Die Regierung aktivierte außerdem Dekret 8 und rief alle Reservisten zum Militärdienst auf. In Tel Aviv wiesen Beamte die Bürger an, sich in Luftschutzbunker zu begeben. Sie riefen den Notstand aus und warnten vor einem iranischen Vergeltungsschlag. Laut Quellen, die mit Axios sprachen, informierte Washington am Donnerstag seine Verbündeten darüber, dass israelische Angriffe auf den Iran "unmittelbar bevorstehen" und "stellte klar, dass es nicht beteiligt ist".


    Iran: Mehrere hochrangige Kommandeure bei Angriffen getötet – Teheran kündigt "harte Bestrafung" an





    Iran: Mehrere hochrangige Kommandeure bei Angriffen getötet – Teheran kündigt "harte Bestrafung" an





    Am Vormittag prahlte US-Präsident Donald Trump in den sozialen Medien als erste Reaktion mit seinem Engagement für eine "diplomatische Lösung" in den Gesprächen mit Iran über Atomwaffen und die Aufhebung von Sanktionen.

    Im Wahlkampf versprach US-Präsident Donald Trump, die aktuellen Konflikte der Welt zu beenden und den Weltfrieden einzuleiten. Doch nach fast fünf Monaten, in denen Israel Iran angegriffen hat und die Kriege in Gaza und der Ukraine unvermindert andauern, sind diese Hoffnungen zunichtegemacht worden.

    Der russische Außenpolitiker Konstantin Kossatschow hat Israels Angriffe auf Iran kritisiert. "Israels Handlungen sind von keiner Seite zu rechtfertigen", schrieb das Mitglied des parlamentarischen Oberhauses auf Telegram. Eine iranische Antwort sei unausweichlich und würde somit eine Eskalation bedeuten.

    Es ist unklar, wie viel Schaden Israel an den tief vergrabenen iranischen Atomanlagen anrichten wird.  Das enorme Ausmaß des Angriffs macht es jedoch nahezu sicher, dass Iran aggressiv reagieren wird.

    Der Angriff Israels auf Iran wurde über Jahre hinweg geplant. Die kommenden Tage werden zeigen, welches Land besser vorbereitet ist und ob die USA unter Trump in einen Konflikt hineingezogen werden, den er lange zu vermeiden suchte. Es ist jedoch bereits jetzt klar, dass ein offener Krieg zwischen Israel und dem Iran ausgebrochen ist.


    Mehr zum Thema - Atomstreit mit Iran eskaliert: Teheran kündigt nach IAEA-Resolution Bau dritter Nuklearanlage an


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    Video https://rumble.com/v6ufobd-iran-hlt-an-urananreicherung-fest-russland-bietet-vermittlung-zwischen-wash.html Dauer 7:17 min


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    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247592-nahe-osten-brennt-offener-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Kalifornien US-Senator bei Pressekonferenz gewaltsam abgeführt

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    tagesschau.de, Stand: vom 12.06.2025 23:50 Uhr

    Während einer Pressekonferenz der US-Heimatschutzministerin ist es zu einem Vorfall gekommen, der für Empörung sorgt. Der demokratische Senator Padilla aus Kalifornien wollte Fragen stellen, wurde jedoch aus dem Raum gezerrt und in Handschellen gelegt.

    Der demokratische US-Senator Alex Padilla ist bei einer Pressekonferenz mit Heimatschutzministerin Kristi Noem in Los Angeles von Sicherheitskräften rabiat abgeführt worden. Der Politiker aus Kalifornien hatte die Republikanerin unterbrochen, als diese sich vor Ort zu den Festnahmen von Einwanderern in der Metropole sowie zu den Protesten dagegen äußerte.

    Auf Videoaufnahmen ist zu sehen und zu hören, wie Padilla seinen Namen und seine Position nennt und dann während Noems Äußerungen ruft: "Ich habe Fragen." Noch während er spricht, greifen Sicherheitskräfte ein, packen ihn und zerren ihn aus dem Raum. Dabei ist Padilla noch zu hören, wie er "Hände weg" ruft. Im Flur wird er von Beamten der Bundespolizei FBI zu Boden gebracht und in Handschellen gelegt. 


    Berittene Polizei treibt Demonstranten in Los Angeles auseinander.

    12.06.2025

    Los Angeles Ausgangssperre, Festnahmen und noch mehr Soldaten

    In Los Angeles hat die Polizei nach Protesten mehr als 200 Menschen festgenommen. mehr

    Ministerium: Sicherheitskräfte handelten angemessen

    Später sagte Padilla, er und seine Kollegen hätten die Behörde um mehr Informationen über ihre "immer extremeren Maßnahmen zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze" gebeten und wenig bis gar keine Informationen erhalten. "Wenn das die Art und Weise ist, wie diese Regierung auf die Frage eines Senators reagiert - ich kann mir nur vorstellen, was sie den Landarbeitern, Köchen und Tagelöhnern in der Gemeinde von Los Angeles, in ganz Kalifornien und im ganzen Land antun", sagte er.

    Das Heimatschutzministerium gab nach dem Vorfall bei X an, der Secret Service habe gedacht, es handele sich um einen Angreifer und deshalb "angemessen" gehandelt. Padilla habe die Pressekonferenz unterbrochen und sich auf Noem zubewegt, "ohne sich auszuweisen".


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    US-Heimatschutzministerin Kristi Noem gab in Los Angeles eine Pressekonferenz zu den Festnahmen von illegalen Einwanderern in der kalifornischen Metropole.

    Senator Padilla ist Nachfolger von Kamala Harris

    Padilla sitzt seit 2021 im US-Senat. Er war als Nachfolger von Kamala Harris berufen worden, nachdem diese als Vizepräsidentin unter dem damaligen Präsidenten Joe Biden ins Weiße Haus gewechselt war. Padilla - ein Sohn mexikanischer Einwanderer - ist der erste Latino, der den Bundesstaat Kalifornien im Senat in Washington vertritt.

    Er ist ein lautstarker Kritiker von US-Präsident Donald Trump und seiner Pläne für Massenabschiebungen von Einwanderern. In einem Beitrag bei X sagte er über die jüngsten Razzien der Einwanderungsbehörde in Los Angeles: "Trump zielt mit seiner Massenabschiebungsagenda nicht auf Kriminelle ab, er terrorisiert Gemeinden, trennt Familien und bringt amerikanische Bürger in Gefahr."


    Die kalifornische Nationalgarde steht vor einem Bundesgebäude in Los Angeles (Kalifornien, USA).

    videoProteste gegen Migrationspolitik in den USA weiten sich aus interview 11.06.2025

    Entsendung der Nationalgarde "Trump strebt ein autoritäres Präsidialregime an"

    Der Historiker Manfred Berg über die Motive Trumps im Streit um die Entsendung der Nationalgarde. mehr

    "Ungeheuerlich, diktatorisch und beschämend"

    Noem äußerte sich noch während der laufenden Pressekonferenz zu dem Vorfall. Sie sagte, sie kenne den Senator nicht persönlich. Die Ministerin übte Kritik am Vorgehen des Senators: "Ich denke, alle in Amerika würden zustimmen, dass das nicht angemessen war." Sie selbst habe unterdessen das Gespräch mit dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom gesucht - nach ihren Angaben ohne Erfolg. 

    Dieser schrieb kurz darauf auf der Plattform X, der Senator sei einer der anständigsten Menschen, die er kenne. "Das ist ungeheuerlich, diktatorisch und beschämend." Trump und seine Leute seien außer Kontrolle geraten. Das müsse sofort enden. Auch die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, zeigte sich empört. "Die gewalttätigen Angriffe dieser Regierung auf unsere Stadt müssen ein Ende haben", sagte sie.

    Im Kapitol in Washington sahen sich die Senatorinnen und Senatoren ein Video an, das den Vorfall zeigt. Die Demokratin Lisa Blunt Rochester sagte, sie habe Padilla sofort eine Nachricht geschickt und ihm die Unterstützung seiner Kollegen zugesichert. Sie habe die Aufnahmen auch dem Mehrheitsführer im Senat, dem Republikaner John Thune, gezeigt. "Ich glaube, er war genauso schockiert wie wir alle", sagte Blunt Rochester. "Wir hoffen, dass wir mit einer Stimme sprechen werden." Der Senator von Connecticut, der Demokrat Richard Blumenthal, nannte das Video "absolut abscheulich" und forderte Konsequenzen.

    Noems Sprecherin Tricia McLaughlin warf Padilla hingegen vor, er habe die Pressekonferenz der Ministerin unterbrochen, um ein " respektloses politisches Theater" aufzuführen. Er habe Anweisungen der Sicherheitsbeamten wiederholt ignoriert. Noem habe sich nach dem Vorfall eine Viertelstunde lang mit Padilla unterhalten. 


    Info: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-senator-pressekonferenz-padilla-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


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    13.06.2025

    Russland und Rüstung: Die verweigerte Debatte

    lostineu.eu, 13. Juni 2025

    Das SPD-Manifest zu Rüstung und Russland zeigt wieder einmal, dass Politik und Medien jede offene Debatte verweigern. Die EU ist in ihrem eigenen Narrativ gefangen.

    In Deutschland gab es fast nur ablehnende, in der EU gar keine Reaktionen auf das Manifest. Die SPD-Führung erklärte, dass sie an ihrem Kurs festhalten werde – denn mit Russland könne man nicht reden.

    Das ist interessant – denn die USA, die Türkei und die Ukraine reden mit Russland. Es hat sogar schon zwei Verhandlungsrunden in Istanbul gegeben. Allerdings ohne Deutschland und ohne die EU.

    Die EU-Spitze will nicht reden – sie völlig in ihrem eigenen Narrativ gefangen. Und das nicht erst seit gestern. Vielmehr hat sie alles dafür getan, dass eine Debatte über Russland und die Rüstung verhindert wird.

    Die Bürger hatten keine Wahl

    Das begann schon im Herbst 2023. Damals haben die EU-Chefs die Unterstützung für die Ukraine festgeschrieben und eine Neujustierung ausgeschlossen – auch bei einem Machtwechsel in den USA.

    Zugleich haben sie dafür gesorgt, dass die Ukraine kein Thema bei der Europawahl wurde. Von der Leyen kündigte schon damals an, dass EUropa aufrüsten und einen “Verteidigungskommissar” bekommen würde.

    Das war keine Reaktion auf Trump und seinen Schlingerkurs, sondern der Versuch, den Bürgern jede echte Wahl vorzuenthalten. Die SPD-Spitze hat schon damals mitgemacht, “Friedenskanzler Scholz” eingeschlossen.

    Trump lieferte den Vorwand

    Als Trump dann die Macht übernahm, war dies der ideale Vorwand, um das ohnehin geplante Rüstungsprogramm umzusetzen. Dass er fünf Prozent für die Nato forderte, erschien zunächst als Problem – denn das Geld ist knapp.

    Doch dann haben von der Leyen und CDU-Chef Merz den gordischen Knoten durchgeschlagen – mit einem eklatanten Regel-Bruch, grünem Licht für Rüstungs-Schulden und der Zusage, dass man Trump in der Nato folgen werde.

    Eine echte, ergebnisoffene Debatte hat nie stattgefunden – weder bei der Europawahl, noch bei der Bundestagswahl, schon gar nicht danach im Bundestag oder im Europaparlament. Der Bundestag ließ sich sogar überrumpeln.

    Nun ist es zu spät, Deutschland hat bei Aufrüstung und Anti-Russland-Kurs die “Führung” übernommen. Das SPD-Manifest wird daran nichts mehr ändern, fürchte ich. Immerhin erinnert es daran, dass es Alternativen gibt…

    ‹ Timothy Garton Ash will Russland besiegen – und 50 Jahre besetzen

    3 Comments

    1. Guido B.
      13. Juni 2025 @ 08:48

      Fairer Rückblick.
      Gruseliger Ausblick.

      Indem man gleichzeitig die gesamte Vorgeschichte und das eigene Verschulden an der Eskalation ausblendet und jedes Gespräch über die Konfliktursachen kategorisch verweigert, kann man Russland bequem zum alleinigen “Aggressor” und “ewigen Feind” erklären und anschließend kollektiv auf dessen Niederlage und Kapitulation hinarbeiten.

      Das ist natürlich genau so völkerrechtswidrig wie der Angriff Russlands auf die Ukraine und andere Angriffe westlicher Staaten.

      Es handelt sich um einen geopolitischen Konflikt, in dem sich alle Parteien um Völkerrecht foutieren. Insbesondere der notorische Aggressor Deutschland, der durch seinen Kriegsterror Dutzende Millionen von Zivilisten auf dem Gewissen hat und sich heute offen mit einem Terrorstaat im Nahen Osten solidarisiert und ihm Waffen für weitere Kriegsverbrechen liefert, sollte sich demütig besinnen und die verdammte Klappe halten. Deutschland ist im Jahr 2025 einmal mehr auf der falschen Seite der Geschichte. Daran gibt es keinen Zweifel.

    Antworten

  • Helmut Höft
    13. Juni 2025 @ 08:24

    Der in der Seitenleiste verlinkte Artikel: Frieden durch Stärke ist eine Lüge: „Si Vis Pacem, Para Bellum“ führt nur zu mehr Krieg! zeigt nur wie uninteressiert Menschen an Entwicklungen und Zusammenhängen sind. 1) Der Artikel zeigt schön die Lüge “Frieden durch Stärke” auf, das ist Bullshit! 2) Die Römer verstanden unter Frieden die völlige Zerstörung/Unterwerfung ihrer Feinde. Man kann das geflügelte Wort also auch wie folgt übersetzen: “Willst du Frieden, bringe deine Feinde um!”

    ceterum censeo: Rüstung erzeugt Rüstung, erzeugt Rüstunf erzeugt Rüs…

    Antworten

  • Helmut Höft
    13. Juni 2025 @ 08:15

    Russland führt weiter Krieg während verhandelt wird: Pfuiii!
    Israel bomardiert Iran während verhandelt wird: Huiii!

    Alles regelbasiert! m(

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    Timothy Garton Ash will Russland besiegen – und 50 Jahre besetzen


    lostineu.eu, vom 12. Juni 2025

    Er gilt als der pro-europäischste Brite, ausgezeichneter Kenner Europas und großer Historiker. Doch nun hat sich T. G. Ash als Russland-Hasser geoutet.

    Ausgerechnet in der ukrainischen “Pravda” hat Ash gefordert, Russland nicht nur im Krieg zu schlagen, sondern dann auch noch 50 Jahre zu besetzen.

    “I say this sincerely, not as a joke, – the best thing that can happen to Russia in the long term is a complete defeat and then, ideally, an occupation for about 50 years… So these are unfounded ideas that Russia can’t be defeated.”

    „Ich sage das ernsthaft und nicht als Scherz - das Beste, was Russland auf lange Sicht passieren kann, ist eine vollständige Niederlage und dann im Idealfall eine Besetzung für etwa 50 Jahre... Das sind also unbegründete Vorstellungen, dass Russland nicht besiegt werden kann.“

    (übersetzt mit deepl.)


    Mir fehlen die Worte. Wie kann ein Historiker so unhistorisch argumentieren?

    Ein Zusammenbruch Russlands hätte unabsehbare Folgen für Europa und Asien, eine 50jährige Besatzung gab es nicht einmal in Deutschland nach dem 1. und 2. Weltkrieg!

    Vielleicht braucht das UK auch mal eine Niederlage und 50 Jahre Besatzung – fragt sich nur, durch wen? Die Deutschen kommen nicht infrage, die Frenchies auch eher nicht.

    Und die Russen – seriously, die kommen nie im Leben so weit…

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    ‹ So wird das SPD-Manifest in Brüssel aufgenommen › Russland und Rüstung: Die verweigerte Debatte

    4 Comments

    1. Guido B.
      13. Juni 2025 @ 06:53

      Pro-EUropäer und Russenhasser sind heute Synonyme.

      Wenn man Russen, die einem nichts zuleide getan haben, öffentlich hassen und bedrohen darf, warum darf man dann keine Ausländer oder Juden oder Deutsche öffentlich hassen und bedrohen? Hassrede und Aufrufe zur Gewalt werden nicht geduldet ausser gegen Völker, deren Regierungen uns missfallen? Und was ist mit Israel? Begeht einen Völkerrechtsbruch nach dem andern, und die Deutschen liefern Waffen?

    Antworten

  • Michael
    12. Juni 2025 @ 20:30

    „ Vielleicht braucht das UK auch mal eine Niederlage … .“
    Diese Niederlage war der Verlust des Empire! Seither sind die Britten, auch Herr Ash, traumatisiert und leiden unter schweren Minderwertigkeitskomplexen!

    Antworten

  • KK
    12. Juni 2025 @ 18:59

    „Wie kann ein Historiker…“

    Kein Einzelfall – viele Historiker sind gegenüber Russland zu Hasstorikern verkommen!

    Antworten

  • Reykjavik
    12. Juni 2025 @ 18:44

    Unfassbar.. ein von mir bisher hochgeschätzter Historiker, der sich mit diesen Zeilen aus den Wissenschaften heraus-geschrieben hat.
    Ich staune immer darüber, zu welchem primitiven, schäbigen Hass, Gewaltphantasien, Rassismus und verantwortungslosen Herbeireden von dystopischen Zuständen sich auch gebildete Menschen freiwillig versteigen. In totalitären Staaten, z.B. in Deutschland unter den Nazis, würden mich solche, evtl. durch Druck oder durch Drohungen erzwungene Bekenntnisse zur Staatslinie nicht wundern. Aber Wissenschaftler aus europäischen, demokratischen, pluralistischen Staaten, die alle noch in der Tradition der Aufklärung ihr Handwerk gelernt haben… ? Ohne Not und freiwillig? Für mich ein typischer Fall von Kollektivpsychose und als solche pathologisch.

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    Weiteres: 





    So wird das SPD-Manifest in Brüssel aufgenommen


    lostineu.eu, 12. Juni 2025

    Das Manifest der SPD-Linken wendet sich gegen die Aufrüstung. Zudem fordert es Gespräche mit Russland und eine neue europäische Sicherheitsordnung. Wie wird es in Brüssel aufgenommen?

    Hier die offizielle Reaktion:

    Und hier die inoffizielle:

    ????

    Das war alles ????

    Mehr zum SPD-Manifest hier und hier (Debatte im Leserforum)  (https://lostineu.eu/forum-zur-eu-politik/topic/das-spd-manifest/#postid-63)

    P.S. Während die EU-Politiker an ihrem Anti-Russland-Kurs festhalten, gratuliert US-Außenminister Rubio den Russen zum Nationalfeiertag. Das ist der Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Realpolitik…

    ‹ Brüssel ist pleite, Tusk macht weiter – und T.G. Ash will Russland besetzen › Timothy Garton Ash will Russland besiegen – und 50 Jahre besetzen

    11 Comments

    1. Arthur Dent
      12. Juni 2025 @ 23:45

      Die Zukunft steht fest wie das Amen in der Kirche. 2030 steht der Russe vor unserer Haustür. Da müssen wir (hoch)gerüstet sein. Die einen müssen produzieren, die anderen zahlen. Bis dahin muss nämlich noch viel eingespart werden bei den Sozialleistungen, der Rente, der Pflege…..

    Antworten

  • KK
    12. Juni 2025 @ 23:32

    Übrigens:
    Willy Brandt meinte mit “Wandel durch Annäherung” ganz bestimnmt nicht, immer mehr Waffen und Truppen den Grenzen Russlands anzunähern.
    Das haben offenbar einige in der SPD wie der derzeitge 16%-Vizekanzler und der Kriegsminister, um nur zwei zu nennen, komplett missverstanden!

    Antworten

  • Karl
    12. Juni 2025 @ 17:22

    Die Kriegstreiberei ist auf Sand gebaut!
    – Eine Bedrohungslüge! – Die Bedrohungs“analyse“ ist gefälscht: Russland will NICHT nach Westeuropa einmarschieren.
    – Die 800 und mehr Milliarden beruhen auf einer Fälschung!
    – In allen Meinungsumfragen sprechen sich die Menschen in großer Mehrheit für Friedensverhandlungen und Zusammenarbeit aus.
    – 66.000 Stimmen in Estland erreichte die Partei der Außenbeauftragten Kallas bei den Europawahlen 2024 – 66.000 Stimmen von 450 Millionen EU-Bürgern. Das eine ganz schwache Legitimation für die führende Hasspredigerin der EU (Spitzname Kaja KaHass) –

    auf Sand gebaut.

    Antworten

  • Kleopatra
    12. Juni 2025 @ 14:51

    Warum sollte das „offizielle Brüssel“ auf ein internes Papier einer Gruppe reagieren, die innerhalb der SPD bestenfalls Sektenstatus hat?
    Und wer nimmt Äußerungen von Trumpisten ernst? (Ich meine nicht, dass man sie nicht zur Kenntnis nehmen sollte. Nur ernst nehmen sollte man sie nicht)

    Antworten

    • KK
      12. Juni 2025 @ 15:41

      “…die innerhalb der SPD bestenfalls Sektenstatus hat?”

      Wenn dem tatsächlich so wäre, deutete das nur auf den Verfall und die Verkommenheit der gegenwärtigen SPD und ihrer Funktionäre, die darob nur geifern, anstatt sich einer Debatte zu stellen!

      Antworten

    • Guido B.
      12. Juni 2025 @ 15:48

      Es gibt sogar Stimmen aus dem NATO-Sumpf, die ganz warmherzig von ihren wiederholten “Gesprächsangeboten” gegenüber Russland faseln. Man habe es ja immer wieder mit Diplomatie versucht, erst neulich wieder, aber der böse Putin fühle sich dadurch nur ermutigt, noch aggressiver zu werden. Gesprächsangebote würden im Kreml nur als Schwäche interpretiert. Darum müsse man noch mehr Waffen liefern und den Krieg fortsetzen!!

      So so, Gesprächsangebote und Diplomatie. Ich fasse die “Gesprächsangebote” mal kurz zusammen:

      “Wir fordern einen vollständigen Abzug russischer Truppen aus allen besetzten Gebieten!”
      “Putin ist ein Kriegsverbrecher und muss dafür zur Verantwortung gezogen werden!”
      “Wir werden Russland mit harten Sanktionen zum Frieden zwingen!”
      “Wir werden alles versuchen, um die russischen Vermögen zu beschlagnahmen und dafür Waffen für die Ukraine zu kaufen!”
      “Wir fordern einen bedingungslosen Waffenstillstand von mindestens 30 Tagen!”
      “Der Krieg muss sofort aufhören!”

      Das sind also die *Gesprächsangebote” EUropas. Und parallel dazu natürlich die Waffenlieferungen an die Ukraine.

      Na, wenn DAS keine Meisterleistung internationaler Diplomatie ist!

      Antworten

      • KK
        12. Juni 2025 @ 18:54

        @ Guido B.:
        Nicht zu vergessen die diplomatischen Bemühungen unserer einstigen Chef“diplomatin“(nenpraktikantin) Baerbock:
        – „das wird Russland ruinieren“
        – „wir kämpfen einen Krieg gegen Russland“

    • Karl
      12. Juni 2025 @ 17:36

      @Kleopatra: Die SPD ist eine Sekte?
      – Das SPD-Papier gegen das Wettrüsten und für Deutschlands Position in der Welt haben Politiker unterschrieben – Oberbürgermeister/innen, Minister/innen, Ministerpräsidenten – zu einer Zeit, da die SPD noch 40-60% der Wählerstimmen erreichte: mit ihnen!

      Wer hat eher etwas mit “Sekte” zu tun: Diese Politiker oder die heutige SPD?

      Antworten

  • KK
    12. Juni 2025 @ 14:07

    Natürlich reagiert man in Brüssel nicht offiziell, denn dann würden es in EUropa ja nicht nur die Bürger in Deutschland überhaupt mitbekommen…

    Antworten

  • Michael
    12. Juni 2025 @ 13:39

    Die öffentliche Debatte ist fest in den Händen rechter Ideologen. Sie bestimmen die Agenda qua „politisch- kultureller Hegemonie“ (Gramsci). Diese Machtstruktur zu brechen ist in diesen Zeiten besonders schwer weil die Medien ein Teil davon sind. Die linke Politik muss sich auf breiter Basis dagegen in Bewegung setzen, sonst wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern!

    Antworten

  • Guido B.
    12. Juni 2025 @ 13:12

    Die Reaktion war zu erwarten. Auch die Gegenoffensive in den “Qualitätsmedien” und deutschen Talkshows. Bei Markus Lanz (11. Juni) musste sich SPD-Vorstandsmitglied Anke Rehlinger eine halbe Stunde lang für das Manifest fremdschämen. Lanz und andere Gäste waren sichtlich ungehalten und liessen keinen Zweifel daran, dass die Unterzeichner des Manifestes “auf der falschen Seite der Geschichte” stünden. Denselben Vorwurf hätten diese adretten Meinungführer wahrscheinlich auch den Sozialdemokraten in Hitlers Deutschland gemacht.

    Es ist heutzutage schon ein Wunder, wenn eine Debatte über Deeskalation, Entspannung, Abrüstung und Frieden überhaupt geduldet wird.

    Nachdem man Russland mit endlosen Provokationen zum Aggressor gemacht hat, lautet die Devise: Die einzige Antwort auf eine Aggression ist eine größere Aggression. Denn nur die Mutter aller Aggressionen führt zum Frieden.

    Genau. Dasselbe denkt auch Putin.

    Antworten

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    Info: https://lostineu.eu/so-wird-das-spd-manifest-in-bruessel-aufgenommen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getrespon


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Iran: Mehrere hochrangige Kommandeure bei Angriffen getötet – Teheran kündigt "harte Bestrafung" an

    freedert.online, 13 Juni 2025 09:03 Uhr

    Irans oberster Führer Ali Chamenei erklärte nach den nächtlichen Bombardierungen seitens Israels, die gezielten Tötungen durch die Luftangriffe würden nicht unbeantwortet bleiben. US-Präsident Trump war vorab über die Angriffe informiert.


    (Screenshot)






    Quelle: Gettyimages.ru © Majid Saeedi / Freier Fotograf


    Der iranische Oberste Führer Ali Chamenei in Teheran (Archivbild)


    Iran wird für die israelischen Angriffe auf sein Territorium entsprechende Vergeltung üben, so der Oberste Führer Ali Chamenei in einer ersten Reaktion auf die israelischen Angriffe der vergangenen Nacht. Iranische Medien bestätigten in den frühen Morgenstunden, dass mehrere hochrangige Kommandeure bei den Angriffen getötet wurden.

    Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) erklärten, ihre Jets hätten Dutzende von Zielen in ganz Iran angegriffen, darunter Militäreinrichtungen und eine Atomanreicherungsanlage in Natanz in der Provinz Isfahan, etwa 225 Kilometer südöstlich von Teheran. Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, das Ziel der Operation lautete, Iran daran zu hindern, "die Fähigkeit zur Entwicklung von Atomwaffen" zu erlangen. Laut Netanjahu habe die "Operation Aufsteigender Löwe" mit dem Angriff auf die Anlage in Natanz Nuklearwissenschaftler und, wie er es nannte, "das Herz des iranischen Programms für ballistische Raketen" attackiert.


    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)




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    Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf israelische Angaben, bei den Angriffen seien ranghohe Militärführer getötet worden. Genannt werden General Hossein Salami, der Oberbefehlshaber der Islamischen Revolutionsgarde Irans, sowie Generalmajor Mohammad Bagheri, der ranghöchste iranische Offizier. Zudem wurden laut ersten Meldungen der ehemalige iranische Sicherheitschef Ali Shamkhani, der stellvertretende Generalstabschef Gholam Ali Rashid sowie die Nuklearwissenschaftler Mohammad Mehdi Tehranchi und Fereidun Abbassi getötet.

    "Die Ermordung von Ali Shamkhani wurde ebenfalls bestätigt", so der staatliche iranische Nachrichtensender IRINN. In einer Erklärung am Freitagmorgen warnte Chamenei, dass Israel "mit einer harten Bestrafung rechnen muss". Er beschuldigte die IDF, auch Wohngebiete angegriffen zu haben, räumte in seiner Stellungnahme aber auch ein, dass "mehrere Kommandeure und Wissenschaftler" durch die Attacken getötet worden seien.

    Der Generalstab der iranischen Streitkräfte bezeichnete den Angriff als "unverhohlene Aggression" und stellte eine "vernichtende Antwort" Teherans in Aussicht. Dem US-Sender Fox News zufolge kündigte Washington an, dass die USA im Falle iranischer Vergeltungsschläge "bereit wären, sich und Israel zu verteidigen". Er sei vorab über den israelischen Angriff informiert worden, sagte Trump laut Fox News weiter. In den vergangenen Tagen habe er mehrmals mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gesprochen und auch mindestens einen wichtigen Verbündeten im Nahen Osten kontaktiert, meldete der Sender. 

    Die USA seien aber nicht in den Angriff einbezogen gewesen. Trump hatte Iran in den vergangenen Monaten mehrfach gewarnt, dass es ohne eine Einigung im Atomstreit zu einem Militäreinsatz kommen könnte. 

    Der Anschlag ereignete sich nur wenige Tage vor der sechsten Runde der Atomgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Iran, die für Sonntag im Oman angesetzt ist. US-Präsident Donald Trump hat Teheran kürzlich vorgeworfen, die Verhandlungen "zu verschleppen", nachdem frühere Runden keinen Durchbruch gebracht hatten. Am Freitag betonte US-Außenminister Marco Rubio, dass Washington nicht an den israelischen Angriffen beteiligt war.

    Iran hat immer wieder bestritten, Atomwaffen erwerben oder herstellen zu wollen, und stattdessen auf seinem Recht beharrt, Atomforschung für rein zivile Zwecke zu betreiben.


    Mehr zum Thema ‒ Atomstreit mit Iran eskaliert: Teheran kündigt nach IAEA-Resolution Bau dritter Nuklearanlage an


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    Video https://rumble.com/v6ucn25-was-geht-sie-das-an-irans-oberster-fhrer-lehnt-atomverhandlungen-mit-den-us.html Dauer 1:55 min


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    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247585-iran-mehrere-hochrangige-kommandeure-bei/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne

    freedert.online, 13 Juni 2025 06:47 Uhr

    In der Nacht zum Freitag führte Israel einen massiven Luftschlag gegen den Iran durch. Ziel der Angriffe waren Urananreicherungsanlagen und Militärstützpunkte. Auch mehrere iranische Führungspersönlichkeiten und Atomwissenschaftler wurden getötet.


    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne© X-Account The Scuardon


    Nächtlicher Angriff auf Teheran am 13. Juni (Symbolbild).


    Israel hat mit einem breitangelegten Militäreinsatz gegen iranische Atomanlagen begonnen. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mitteilte, handele es sich um einen Präventivschlag gegen nukleare und militärische Standorte. Dabei sollen zwei iranische Atomwissenschaftler sowie Hussein Salami, der Führer der Revolutionsgarden, getötet worden sein.


    Atomstreit mit Iran eskaliert: Teheran kündigt nach IAEA-Resolution Bau dritter Nuklearanlage an





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    Ali Schamchani, Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates und Berater des Obersten Führers Ali Chamenei, soll bei einem der Luftschläge schwer verletzt worden sein. Dem israelischen Fernsehen zufolge war auch der Geheimdienst Mossad an den Aktionen beteiligt. Mittlerweile bestätigte die iranische Führung den "Märtyrertod" des Stabschefs der Streitkräfte, Generalmajor Mohammad Bagheri und mehrerer weiteren Top-Militärs und Wissenschaftler.  

    Der Stabschef der Streitkräfte, Generalmajor Mohammad Bagheri, ist am frühen Freitagmorgen bei einem Angriff des zionistischen Regimes Israels ums Leben gekommen, wie das Nachrichtennetzwerk der Islamischen Republik Iran berichtete.

    Ziel der israelischen Luftangriffe war insbesondere die iranische Urananreicherungsanlage Natanz. Aufnahmen zeigen eine starke Rauchentwicklung bei der Anlage. Wie groß der Schaden wirklich ist, ist noch unklar. Rafael Grossi, der Chef der internationalen Atombehörde IAEA, bestätigte, dass die Anlage in Natanz angegriffen worden sei.

    Auch die Hauptstadt Teheran war Ziel israelischer Attacken, sowie zahlreiche weitere iranische Städte und Stützpunkte. Das iranische Fernsehen gab derweil bezüglich der Atomanlage in Natanz Entwarnung, was die Gefahr einer nuklearen Katastrophe betrifft: Es gebe keine Anzeichen dafür, dass Strahlung aus der angegriffenen Anlage ausgetreten sei.

    Israel sehe sich durch das iranische Atomprogramm existentiell gefährdet, so eine Stellungnahme von Verteidigungsminister Katz. Er beschuldigte den Iran, im Geheimen Atomwaffen zu bauen und bereits das Material für fünfzehn Atombomben zu besitzen. Der israelische Angriff unter dem Namen "Rising Lion" sei notwendig gewesen, denn das iranische Atomprogramm sei unmittelbar davor gestanden, einen "point of no return" zu erreichen. 


    "Tausende Dokumente" über Israels Nuklearprogramm erbeutet: Iran meldet Geheimdienstoperation




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    Iranische Quellen gehen davon aus, dass die USA an den Angriffen mittelbar beteiligt seien, da die israelischen Attacken vom irakischen Luftraum aus starten würden, was ohne die Erlaubnis der Amerikaner kaum möglich sei. Auch unterstütze die US-amerikanische Luftabwehr die Israelis vom Irak aus beim Abfangen eines zu erwartenden iranischen Gegenschlags.

    Dies widerspräche US-amerikanischen Medienberichten, denen zufolge US-Präsident seinen israelischen Verbündeten von einem Militärschlag gegen den Iran abgeraten und weiterhin auf diplomatische Mittel gesetzt habe. Donald Trump hat mittlerweile für diesen Freitag 17 Uhr (Berliner Zeit) ein Treffen des Nationalen Sicherheitsrates der USA im Weißen Haus anberaumt. Außenminister Marco Rubio betonte derweil, die Vereinigten Staaten seien nicht an dem Angriff auf den Iran beteiligt und warnte die Iraner davor, Militäranlagen der USA anzugreifen.

    Gegenüber dem Sender FOX News äußerte US-Präsident Trump seine Hoffnung, der Iran werde bald an den Verhandlungstisch zurückfinden. Wenn es nötig sei, würden die USA Israel verteidigen. Die USA seien von den israelischen Luftschlägen im Voraus in Kenntnis gesetzt worden, selbst militärisch aber nicht beteiligt gewesen.

    In Israel bereiten sich die Krankenhäuser auf den Kriegszustand vor. Ministerpräsident Netanjahu wurde an einen sicheren Ort gebracht, da man einen iranischen Gegenschlag erwartet. In Erwartung iranischer Raketen- und Drohnenangriffe wurde der Ausnahmezustand verhängt, Tausende Reservisten wurden einberufen. Wie der arabische Sender Al-Jazeera berichtet, habe der Iran den israelischen Angreifern "eine harte Antwort" angedroht.


    USA evakuieren Personal aus Nahost: Region steuert auf einen Krieg zwischen Iran und Israel zu





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    Mittlerweile gibt es die ersten internationalen Reaktionen zu dem nächtlichen israelischen Angriff auf den Iran. UN-Generalsekretär António Guterres äußerte seine Besorgnis über die israelischen Attacken auf iranische Atomanlagen. Er verurteile "jede militärische Eskalation im Nahen Osten", ließ Guterres über sein Büro verlauten. Er rufe beide Staaten zu "maximaler Zurückhaltung" auf. Eine Eskalation im Nahen Osten müsse vermieden werden.

    Der Golfstaat Oman kritisierte das israelische Vorgehen gegen den Iran: Es mache die diplomatischen Bemühungen zunichte und könne zu einer Destabilisierung der gesamten Region führen. Auch aus Russland kam Kritik. Konstantin Kossatschow, der stellvertretende Sprecher des Föderationsrates, verurteilte die israelischen Attacken auf den Iran. Sie seien keineswegs zu rechtfertigen.

    Von einem einem baldigen Ende der Eskalation im Nahen Osten ist nicht auszugehen. Netanjahu hat bereits angekündigt, dass der israelische Militäreinsatz gegen den Iran "noch viele Tage weitergehen" werde. Es handele sich um "einen entscheidenden Moment in der Geschichte Israels." Der israelische Ministerpräsident warnte seine Mitbürger, sie müssten womöglich länger als gewöhnlich in Schutzunterständen bleiben.


    Mehr zum Thema – Satellitenbilder: Israel baut seine Nuklearanlage in Dimona insgeheim aus


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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