aus e-mail von Doris Pumphrey, 11. Mai 2025, 8:58 Uhr
/Dazu die neueste Meldung:
/*Trump begrüßt Putins Initiative zu Friedensgesprächen in Istanbul
*US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social die von
seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin angebotenen
Friedensgespräche zwischen Moskau und Kiew in Istanbul begrüßt. Der
Republikaner schrieb
<https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/114487210304050642>
dabei von einem "potenziell großen Tag für Russland und die Ukraine". Es
stehe eine große Woche bevor.
/"Denken Sie an die Hunderttausende von Leben, die gerettet werden, wenn
dieses endlose 'Blutbad' hoffentlich ein Ende findet. Es wird eine
völlig neue und viel bessere Welt sein." /Er werde weiterhin mit den
beiden Seiten zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass dies geschehe,
fügte Trump hinzu. Die US-Regierung wolle sich stattdessen auf
Wiederaufbau und Handel konzentrieren.
https://anti-spiegel.ru/2025/der-wortlaut-von-putins-gespraechsangebot-an-kiew/
11.3.2025
/Von Thomas Röper
/
Als kurz nach 23.00 Uhr Moskauer Zeit in den russischen Medien Gerüchte
aufkamen, Putin werde gegen Mitternacht eine wichtige Ansprache halten,
waren alle, die in Russland noch nicht schliefen, wie elektrisiert, denn
alle erwarteten eine Erklärung zur Ukraine.
(…) Als Putin dann um 1.30 Uhr endlich vor die Presse trat, war die
Spannung in Russland entsprechend groß. Putin begann seine Rede mit dem
Dank an all die internationalen Gäste, die nach Moskau gekommen waren,
um zusammen mit Russland das Gedenken an 80 Jahre Kriegsende zu begehen,
und sprach kurz über all die Gipfeltreffen, die in den letzten Tagen
stattgefunden hatten. Dann kam er zum Thema Ukraine und weil das der
Teil ist, der (nicht nur) die deutschen Leser am meisten interessieren
dürfte, übersetze ich Putins Erklärung
<http://kremlin.ru/events/president/news/76899> ab dem Punkt, wo er auf
das Thema Ukraine kam. Im Anschluss an die Übersetzung werde ich noch
einige Worte darüber verlieren, was Putins Erklärung bedeutet.
*Der Wortlaut von Putins Gesprächsangebot an Kiew
*/_Beginn der Übersetzung:
_/*Vladimir Putin:* Ich weise darauf hin, dass trotz Drohungen,
Erpressungen und Hindernissen, bis hin zur Schließung des Luftraums,
auch die Staats- und Regierungschefs einiger europäischer Länder nach
Moskau gekommen sind: Serbien, die Slowakei, Bosnien und Herzegowina.
Ich wiederhole: Wir verstehen den enormen Druck, dem sie ausgesetzt
waren und schätzen daher aufrichtig ihren politischen Mut, ihre feste
moralische Haltung und ihre Entscheidung, diesen Feiertag mit uns zu
verbringen und das Andenken an die Helden des Großen Vaterländischen
Krieges, des Zweiten Weltkriegs, zu ehren, die sowohl für ihre Heimat
als auch – ohne Übertreibung – für die Befreiung der ganzen Welt, der
gesamten Menschheit von der Braunen Pest gekämpft haben.
Für uns ist es wichtig, dass sich Millionen Europäer und die Staats- und
Regierungschefs von Ländern, die eine souveräne Politik verfolgen, daran
erinnern. Dies gibt uns Optimismus und Hoffnung, dass wir früher oder
später, auch unter Berücksichtigung der Lehren aus der Geschichte und
der Meinungen unserer Völker, damit beginnen werden, zu den Staaten
Europas wieder konstruktive Beziehungen herzustellen. Darunter auch zu
denen, die bis heute nicht von ihrer antirussischen Rhetorik und ihren
eindeutig aggressiven Aktionen gegen uns ablassen. Sie versuchen immer
noch – das sehen wir gerade in diesen Tagen –, in de facto dreister Art
und Weise und mit Hilfe von Ultimaten mit uns zu reden.
Ein wahres Beispiel für moderne gleichberechtigte Beziehungen im 21.
Jahrhundert ist unsere umfassende Partnerschaft und strategische
Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China. Der chinesische Präsident Xi
Jinping war der wichtigste Gast der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag
des Großen Sieges.
Wir haben außerordentlich fruchtbare Verhandlungen geführt, auf der
Ebene der Staatschefs zwei gemeinsame Erklärungen verabschiedet und eine
Reihe zwischenstaatlicher und ressortübergreifender Abkommen in
Bereichen wie Energie, Handel, Finanzen, Wissenschaft, Kultur und vielem
mehr unterzeichnet. Wie ich bereits sagte, wurde vereinbart, dass ich im
September anlässlich der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges
über das militaristische Japan einen offiziellen Gegenbesuch nach China
machen werde.
Es ist zutiefst symbolisch und logisch, dass die wichtigsten, ja sogar
bedeutendsten Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag des Endes des
Zweiten Weltkriegs in Europa und Asien in Moskau und Peking stattfinden,
in den Hauptstädten der Staaten, deren Völker im Namen des gemeinsamen
Sieges die schwersten Prüfungen durchgemacht und den höchsten Preis
bezahlt haben.
Liebe Kollegen, ich denke, es ist für alle klar: Bei den Verhandlungen
und Treffen in Moskau wurde auch die Frage der Lösung des Konflikts in
der Ukraine angesprochen. Wir sind allen unseren Gästen und Freunden
dankbar für die Aufmerksamkeit, die sie diesem Konflikt widmen, und für
ihre Bemühungen, sicherzustellen, dass dieser Konflikt beendet wird. In
diesem Zusammenhang halte ich es für notwendig, auf dieses Thema
gesondert einzugehen.
In diesem Zusammenhang möchte ich sagen: Wie allgemein bekannt ist, hat
Russland in der Vergangenheit wiederholt Initiativen für einen
Waffenstillstand vorgelegt, diese Initiativen wurden jedoch immer wieder
von der ukrainischen Seite sabotiert. So hat das Kiewer Regime das
30-tägige – und das möchte ich betonen – das 30-tägige Moratorium für
Angriffe auf Energieanlagen vom 18. März bis zum 17. April, das gemäß
unserer Vereinbarung mit dem Präsidenten der USA, Donald Trump, verhängt
wurde, etwa 130 Mal demonstrativ verletzt.
Auch der von Russland initiierte Osterfrieden wurde nicht eingehalten:
Fast 5.000 Mal haben die ukrainischen Streitkräfte den Waffenstillstand
verletzt. Dennoch haben wir anlässlich des Tages des Sieges – und auch
diesen Feiertag betrachten wir als heilig, denn versuchen Sie sich das
vorzustellen, unsere Verluste betrugen 27 Millionen Menschen – zum
dritten Mal an diesem für uns heiligen Feiertag einen Waffenstillstand
erklärt.
Gleichzeitig haben wir unseren Kollegen im Westen, die meiner Meinung
nach ernsthaft nach Wegen zur Lösung der Situation suchen, unsere
Position zu diesem Thema, zum Waffenstillstand am Tag des Sieges,
übermittelt. Wir schließen eine Verlängerung der Waffenruhe in der
Zukunft nicht aus, aber natürlich erst nach einer Analyse der
Geschehnisse in diesen Tagen und davon, wie das Kiewer Regime auf
unseren Vorschlag reagieren wird.
Und was sehen wir? Was sind die Ergebnisse? Die Kiewer Regierung – das
können Sie ja selbst sehr gut sehen – haben auf unseren Vorschlag für
den Waffenstillstand überhaupt nicht reagiert. Darüber hinaus startete
die Regierung in Kiew nach der Ankündigung unseres Vorschlags – und das
geschah, wie Sie sich erinnern, am 5. Mai dieses Jahres – bereits am 6.
und 7. Mai groß angelegte Angriffe. An dem Angriff waren 524 Drohnen und
eine Reihe von Raketen westlicher Produktion beteiligt, während im
Schwarzen Meer auch 45 unbemannte Boote eingesetzt wurden.
Tatsächlich geschah während dieser drei Tage des von uns erklärten
Waffenstillstands – dem 8., 9. und 10. Mai – das, was Sie auch aus den
Medien, ja aus Ihren eigenen Berichten, gesehen haben, und das war klar:
In dieser Zeit kam es zu fünf gezielten Angriffsversuchen auf die
Staatsgrenze der Russischen Föderation in der Region Kursk und der
Region Belgorod, und zwar genau an den Tagen des von uns erklärten
Waffenstillstands. Darüber hinaus wurden 36 weitere Angriffe in anderen
Abschnitten gestartet. Alle diese Angriffe, einschließlich der Versuche,
in den Regionen Kursk und Belgorod in das Gebiet der Russischen
Föderation einzudringen, wurden abgewehrt. Darüber hinaus sind unsere
Militärexperten der Ansicht, dass sie keine militärische Bedeutung
hatten, sondern ausschließlich aus politischen Gründen durchgeführt
wurden und dass der Gegner sehr schwere Verluste erlitten hat.
Wie ich bereits sagte, hat die Regierung in Kiew nicht nur unseren
Vorschlag für einen Waffenstillstand abgelehnt, sondern, wie wir alle
gesehen haben, auch versucht, die in Moskau zu den Feierlichkeiten
versammelten Staats- und Regierungschefs einzuschüchtern.
Wissen Sie, liebe Kollegen, als ich mich hier in Moskau mit den Kollegen
getroffen habe, hatte ich folgenden Gedanken. Ich erzähle es Ihnen: Wen
von denen, die nach Moskau gekommen waren, um den Sieg über
Nazi-Deutschland zu feiern, haben sie einzuschüchtern versucht? Wen
wollten sie einschüchtern? Denn die, die zu uns gekommen sind, sind
nicht aufgrund ihres Amtes oder Berufsbezeichnung
Führungspersönlichkeiten, sondern aufgrund ihres Charakters, ihrer
Überzeugungen und ihrer Bereitschaft, diese zu verteidigen.
Und wer hat versucht, sie einzuschüchtern? Diejenigen, die vor
ehemaligen SS-Soldaten strammstehen, grüßen und applaudieren.
Diejenigen, die jene in den Rang von Nationalhelden erheben, die im
Zweiten Weltkrieg mit Hitler kollaboriert haben. Meiner Ansicht ist das
ein Versuch mit eindeutig unzureichenden Mitteln, und diejenigen, die
dies versuchen, entsprechen nicht dem, als was sie sich selbst sehen.
Ich wiederhole es noch einmal: Wir haben wiederholt Schritte zur
Waffenruhe vorgeschlagen. Wir haben uns nie geweigert, den Dialog mit
der ukrainischen Seite aufzunehmen. Ich möchte Sie noch einmal daran
erinnern: Nicht wir haben die Verhandlungen im Jahr 2022 abgebrochen,
sondern die ukrainische Seite. In diesem Zusammenhang schlagen wir der
Kiewer Regierung trotz allem vor, die Verhandlungen, die sie Ende 2022
abgebrochen haben, wiederaufzunehmen und direkte Verhandlungen
wiederaufzunehmen. Und das betone ich: ohne jegliche Vorbedingungen.
Wir schlagen vor, unverzüglich am nächsten Donnerstag, dem 15. Mai, in
Istanbul zu beginnen, wo sie früher stattgefunden haben und wo sie
abgebrochen wurden. Bekanntlich haben die türkischen Kollegen wiederholt
ihre Dienste angeboten, um diese Verhandlungen zu organisieren, und
Präsident Erdogan hat viel dazu beigetragen. Ich möchte Sie daran
erinnern, dass als Ergebnis dieser Verhandlungen ein gemeinsamer
Dokumententwurf erstellt und vom Leiter der Kiewer Verhandlungsgruppe
paraphiert, auf Drängen des Westens jedoch einfach in den Müll geworfen
wurde.
Morgen ist ein Gespräch mit dem türkischen Präsidenten, Herrn Erdogan,
geplant. Ich möchte ihn darum bitten, dass er die Gelegenheit für
Verhandlungen in der Türkei schafft. Ich hoffe, dass er seinen Wunsch
bekräftigt, zum Friedensprozess in der Ukraine beizutragen.
Wir sind auf ernsthafte Verhandlungen mit der Ukraine eingestellt. Ihr
Sinn ist es, die Ursachen des Konflikts zu beseitigen und einen
langfristigen, historisch dauerhaften Frieden zu schaffen. Wir schließen
nicht aus, dass es im Laufe dieser Verhandlungen möglich sein wird, sich
auf neue Waffenruhen, einen neuen Waffenstillstand zu einigen. Darüber
hinaus wäre ein echter Waffenstillstand, der nicht nur von Russland,
sondern auch von der ukrainischen Seite eingehalten würde, der erste
Schritt in – ich wiederhole es – in Richtung eines langfristigen,
nachhaltigen Friedens und nicht ein Prolog zur Fortsetzung des
bewaffneten Konflikts nach der Wiederbewaffnung, der Aufstockung der
ukrainischen Streitkräfte und dem fieberhaften Ausheben von
Schützengräben und neuen Festungen. Wer braucht so einen Frieden?
Unser Vorschlag liegt, wie man sagt, auf dem Tisch. Die Entscheidung
liegt nun bei der ukrainischen Regierung und ihren Kuratoren, die
offenbar eher von ihren eigenen politischen Ambitionen als von den
Interessen ihrer Völker geleitet werden und den Krieg mit Russland mit
den Händen der ukrainischen Nationalisten fortsetzen wollen.
Ich wiederhole: Russland ist zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen
bereit. Derzeit finden Kampfhandlungen statt, es herrscht Krieg, und wir
schlagen vor, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, die nicht von uns
abgebrochen wurden. Also, was ist daran schlecht?
Wer wirklich Frieden will, kann nicht anders, als dies zu unterstützen.
Gleichzeitig möchte ich noch einmal meinen Dank für die
Vermittlungsdienste und Bemühungen unserer ausländischen Partner,
nämlich China, Brasilien, der Länder Afrikas, des Nahen Ostens und in
jüngster Zeit der neuen Regierung der USA, zum Ausdruck bringen, die auf
eine friedliche Beilegung der Ukraine-Krise abzielen.
Abschließend möchte ich noch einmal allen danken, die mit uns die
festlichen Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges über den
Nationalsozialismus gefeiert haben. Ich bin überzeugt, dass der Geist
der Solidarität und Harmonie, der uns in diesen Tagen in Moskau vereint
hat, uns auch weiterhin dabei helfen wird, eine fruchtbare
Zusammenarbeit und Partnerschaft im Namen des Fortschritts, der
Sicherheit und des Friedens aufzubauen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch die enorme Rolle der
Journalisten, Vertreter internationaler Nachrichtenagenturen,
Fernsehsender und der Presse hervorheben, die über die
Jubiläumsveranstaltungen und das mehrstündige Programm der aktuellen
Verhandlungen und Arbeitstreffen berichtet haben. Es wurde viel getan,
um sicherzustellen, dass Menschen in verschiedenen Ländern der Welt die
einzigartige Atmosphäre dieser Festtage in Moskau erleben können.
Natürlich bedanke ich mich für dieses Treffen, da es schon recht spät
stattfindet und wir alle natürlich schon müde sind.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, da es bereits fast halb zwei Uhr
morgens oder sogar später als halb zwei Uhr morgens Moskauer Zeit ist.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Auf Wiedersehen.
/_
Ende der Übersetzung
_Kommentar von Thomas Röper:
/Für die „Koalition der Willigen“, die sich am Samstag in Kiew
versammelt hatte, ist Putins Erklärung ein Tiefschlag. Die Herrschaften
hatten in Kiew das unrealistische Ultimatums eines 30-tägigen
Waffenstillstands ab Montag aufgebracht. Da die Idee aus diversen
Gründen unrealistisch ist (siehe hier
<https://anti-spiegel.ru/2025/die-provokation-mit-dem-30-taegigen-waffenstillstand/>),
wussten sie natürlich, dass es diesen Waffenstillstand nicht geben
würde. Die Idee war es offenbar, Russland daran die Schuld zu geben und
der westlichen Öffentlichkeit und auch Trump zu sagen: Seht her, die
Russen wollen keinen Frieden!
Dem hat Putin mit seiner Erklärung den Wind aus den Segeln genommen und
Druck auf den seit Monaten stockenden Verhandlungsprozess gebracht, denn
seit Monaten wird in verschiedenen Formaten gesprochen, ohne etwas zu
erreichen, während die Ukraine direkte Verhandlungen mit Moskau ablehnt
und Selensky sie im September 2022 sogar per Dekret faktisch verboten
hat. Nun muss die ukrainische Führung Farbe bekennen: Ist sie
tatsächlich zu echten und direkten Verhandlungen bereit, oder war das
alles nur Show?
Und da die Europäer diejenigen sind, die den Friedensprozess, den Trump
angestoßen hat, am meisten behindern, dürften denen Putins Erklärung gar
nicht gefallen, denn auch sie müssen nun Farbe bekennen und zeigen, ob
sie tatsächlich für Frieden sind – wozu direkte Verhandlungen, die auch
die EU ablehnt, nun mal unerlässlich sind -, oder ob auch sie nur eine
Show abgezogen haben, als sie mit der US-Regierung über Frieden in der
Ukraine gesprochen haben.
Kiew wird sich nun schnell entscheiden müssen, ob es das
Gesprächsangebot annimmt und wahrscheinlich glühen gerade jetzt vor
allem zwischen Kiew einerseits und Berlin, Paris, London und Brüssel die
Telefonleitungen andererseits.
Trump, der bei den Verhandlungen endlich Ergebnisse sehen will, dürfte
Putins Vorschlag gefallen, weil Trump schon lange direkte Gespräche
zwischen Kiew und Moskau möchte. Meiner Vermutung nach möchte Trump sich
aus dem Ukraine-Abenteuer zurückziehen und wäre angesichts der
schwierigen Verhandlungen wohl nicht unglücklich, wenn er die Gespräche
nun Moskau und Kiew und den Ukraine-Krieg im Falle eines Scheiterns der
Verhandlungen den Europäern überlassen könnte.
Aber genaueres wissen wir erst in einigen Tagen, wenn durchdachte (und
nicht spontane und emotionale) Reaktionen aus Kiew, Berlin, Paris,
London, Brüssel und Washington auf Putins Vorschlag vorliegen.
Die einzige internationale Reaktion auf Putins Vorschlag, die vorliegt,
während ich dies schreibe, kam von der UNO
<https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/23910113>. Dort weigerte sich
der stellvertretende Sprecher des UN-Generalsekretärs auf eine Frage
eines TASS-Korrespondenten, Putins Vorschlag zu kommentieren.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.