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13.06.2025

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nachdenkseiten.de, 13. Juni 2025 um 10:04 Ein Artikel von Detlef Koch

Am heutigen 13. Juni beginnt in Wien ein Ereignis, das lange als undenkbar galt: Jüdinnen und Juden aus aller Welt versammeln sich – Rabbiner, Shoah-Überlebende, Intellektuelle, Mizrachi-Aktivisten, linke Diaspora-Stimmen –, um öffentlich, selbstbewusst und organisiert den Zionismus zu kritisieren. Nicht aus Hass, sondern aus Verantwortung. Nicht als Tabubruch, sondern als Rückbindung an das Ethos jüdischer Geschichte. Der Erste Jüdisch-Antizionistische Kongress ist kein Randphänomen. Er ist das moralische Symptom eines Umbruchs – und eine Einladung, endlich neu über die Begriffe zu sprechen, die seit Jahrzehnten politische Kritik lähmen.

Wien, die Stadt Herzls, wird zur Bühne eines jüdischen Einspruchs.

Ein Geburtsort wird zur Grenze

Es ist kein Zufall, dass dieser Kongress gerade hier stattfindet. Wien war der Ausgangspunkt der zionistischen Bewegung, Theodor Herzls geistige Heimat, wo die Idee eines jüdischen Staates erstmals politischen Raum gewann. Doch Wien war auch der Ort, an dem Herzl scheiterte: 1897 wollte er hier den ersten Zionistenkongress abhalten – doch die jüdische Gemeinde lehnte ab. Zu gefährlich, zu radikal, zu spaltend erschien die Idee.

Heute, über ein Jahrhundert später, kehrt die Debatte zurück. Nicht als historische Fußnote, sondern als Gegenwartsanalyse. Denn was damals als jüdische „Normalisierung“ gedacht war – die Gründung eines eigenen Staates –, hat sich, so die Stimmen in Wien, in ein internationalistisches Projekt verwandelt, das Gewalt, Ausschluss und Apartheid rechtfertigt. Der Zionismus, sagen sie, hat sich von der jüdischen Ethik entfernt. Und mehr noch: Er hat das moralische Erbe des Judentums usurpiert – „in unserem Namen“, aber ohne unser Einverständnis.

Eine pluralistische Rückeroberung

Der Kongress versteht sich deshalb nicht als Angriff, sondern als Rückeroberung. Als Versuch, die Vielfalt jüdischer Stimmen wieder hörbar zu machen. In einer Welt, in der Israel zur alleinigen Stimme „der Juden“ erklärt wird, ist das ein Akt politischer Hygiene.

„Wir wollen sichtbar machen, dass Zionismus nicht gleich Judentum ist. Dass man Israel kritisieren kann – aus einer zutiefst jüdischen Haltung heraus“, sagt Dalia Sarig, Mitorganisatorin und Sprecherin der Wiener Antizionistischen Initiative. Sie spricht leise, aber entschieden. Der Vorwurf, antisemitisch zu sein, sei zur Waffe geworden – gegen Juden, die sich weigern, Komplizenschaft mit Unterdrückung zu leisten.

Und so sitzen sie nun in Wien, Stephen Kapos, Holocaustüberlebender aus Ungarn, der heute für die Rechte der Palästinenser kämpft. Ilan Pappé, Historiker aus Haifa, der die Nakba nicht als Mythos, sondern als dokumentierte ethnische Säuberung beschreibt. Yakov Rabkin, orthodoxer Intellektueller aus Kanada, der das ideologische Projekt Zionismus theologisch als Irrweg begreift. Reuven Abergel, Mizrachi-Aktivist, der an die Entrechtung orientalischer Juden in Israel erinnert. Und Iris Hefets, gebürtige Israelin, Psychoanalytikerin in Berlin, deren Kritik an Israels Kriegen ihr den Vorwurf des „jüdischen Selbsthasses“ eingebracht hat.

Was sie verbindet, ist nicht eine Ideologie, sondern ein moralischer Reflex. Die Überzeugung, dass jüdische Geschichte nicht dazu dient, neues Unrecht zu legitimieren. Und dass das „Nie wieder“, auf das sich europäische Politik so gerne beruft, nicht selektiv gedacht werden darf.

„Nie wieder“ für alle

Gerade hier liegt die politische Sprengkraft des Kongresses. Denn er fordert, was Europas politische Klasse seit Jahren vermeidet: eine universelle Anwendung der Lehren aus dem Holocaust. Nicht als Relativierung, sondern als Verpflichtung. Wer sich auf die Schoah beruft, so die Argumentation, darf nicht schweigen, wenn heute ein anderes Volk systematisch entrechtet, bombardiert, blockiert wird. „Ich bin Holocaustüberlebender“, sagt Stephen Kapos in seinem Eröffnungsstatement. „Ich weiß, was es heißt, wenn ein Mensch entmenschlicht wird. Was in Gaza geschieht, verletzt alles, wofür unsere Geschichte stehen sollte.“

Ein Satz, der die Linien verschiebt. Nicht, weil er provokant wäre – sondern weil er sich weigert, Geschichte als Besitz zu behandeln. Die Shoah, so der Tenor, ist kein diplomatisches Kapital, sondern ein moralisches Versprechen. Und dieses Versprechen endet nicht an ethnischen Grenzen.

Hier setzt auch die zentrale Parole des Kongresses an: „Nie wieder – für alle“. Ein Satz, der so einfach klingt, dass man seine Radikalität fast überhört. Denn er stellt das europäische „Gedächtnisarrangement“ infrage, das Israel zur Exklave des moralisch Unberührbaren macht. Der Wiener Kongress aber sagt: Gerade weil wir Juden sind, dürfen wir nicht schweigen. Gerade weil wir verfolgt wurden, sind wir verpflichtet, andere zu verteidigen.

Antizionismus = Antisemitismus

Der Vorwurf der Veranstaltungsgegner ist altbekannt: Antizionismus sei verkappter Antisemitismus. Dass dieser Vorwurf ausgerechnet gegen Shoah-Überlebende, Rabbiner, und israelische Dissidenten erhoben wird, offenbart, wie hohl er geworden ist.

Antizionismus ist kein Hass auf Juden – sondern eine Kritik an einer politischen Ideologie, die Religion in Staat verwandelt, Moral in Militärdoktrin, Geschichte in Besitzanspruch. Und wer all das nicht kritisieren darf, der verliert das, was das Judentum immer auszeichnete: seine prophetische Stimme. „Antizionismus ist kein Widerspruch zum Judentum“, erklärt Yakov Rabkin. „Er ist eine Rückkehr zu dessen ethischen Fundamenten.“

Der Kongress betont das mit aller Deutlichkeit. Er grenzt sich ab von jedem Antisemitismus, jeder Shoah-Verharmlosung, jeder Gewaltverherrlichung. Aber er lässt nicht zu, dass Kritik an einem Nationalismus – und das ist der Zionismus – per se als antisemitisch gebrandmarkt wird.

Die Debatte, so scheint es, ist an einem Punkt angekommen, an dem sie nicht mehr länger um Worte, sondern um Würde geführt wird.

Schweigen und Resonanz

Die Reaktionen auf den Kongress sind erwartbar – und doch bezeichnend. Die Israelitische Kultusgemeinde Wien schweigt, jedenfalls offiziell. Hinter vorgehaltener Hand wird von „Selbsthass“ gesprochen, von „Verrat“, von „Schande“. Der konservative Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka nannte Dalia Sarig bereits im Vorjahr eine „antisemitische Jüdin“ – ein Vorwurf, der in seiner Verkehrung an Absurdität kaum zu überbieten ist.

Die große österreichische Presse bleibt auffällig zurückhaltend. Kein Leitartikel, keine Debatte. Das Feuilleton duckt sich weg. Stattdessen berichten internationale Plattformen, palästinensische Medien, linke jüdische Netzwerke – ein medialer Atlas, der zeigt, wie wenig Raum für jüdische Pluralität im deutschsprachigen Diskurs bislang war.

Gleichzeitig aber: Solidaritätsbekundungen aus aller Welt. Von jüdischen Gruppen in London, Montreal, Johannesburg. Von Holocaust-Überlebenden in Frankreich. Von progressiven amerikanischen Rabbis. Eine neue jüdische Diaspora scheint sich zu formieren – nicht um sich abzugrenzen, sondern um endlich wieder sprechen zu können.

Epilog: Aufrecht in der Dissonanz

Es gibt keine einfachen Sätze in dieser Debatte. Aber es gibt notwendige. Und einer davon lautet:

„Nicht in unserem Namen.“

Nicht in unserem Namen soll Besatzung zum Schutz erklärt werden. Nicht in unserem Namen soll Apartheid zur Staatsräson werden. Nicht in unserem Namen soll die Erinnerung an den Holocaust dazu dienen, andere zum Schweigen zu bringen.

Der erste Jüdisch-Antizionistische Kongress in Wien ist keine Randerscheinung. Er ist ein Auftakt. Vielleicht nicht zum politischen Umbruch – aber zur Wiederbelebung jener jüdischen Stimme, die sich weigert, sich mit Macht gemeinzumachen. Einer Stimme, die sich aus der Geschichte nährt – aber nicht in ihr verschanzt. Einer Stimme, die erinnert, nicht um zu herrschen, sondern um zu bezeugen. Und vielleicht liegt darin seine größte Bedeutung: Nicht, dass er Israel delegitimiert. Sondern dass er das Judentum zurückführt – zu sich selbst.


Titelbild: Andy.LIU / Shutterstock


Rubriken: Antisemitismus Ideologiekritik Veranstaltungshinweise/Veranstaltungen


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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

13.06.2025

Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Donald Trump droht Iran mit "sehr viel mehr"

freedert.online, 13 Juni 2025 13:59 Uhr

Israel hat in der Nacht auf Freitag Iran angegriffen. Nach israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Iran schlägt zurück.


Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Donald Trump droht Iran mit "sehr viel mehr"

  • 13.06.2025 14:52 Uhr

14:52 Uhr

Massendemonstrationen im Iran: Menschen fordern Vergeltung

Nach den israelischen Angriffen kommt es in Iran landesweit zu massiven Protesten. Dabei werden Forderungen nach rascher Vergeltung laut. Immer wieder rufen Demonstranten die Parole "Tod Israel, Tod Amerika!"

  • 14:45 Uhr

    Ischinger spricht von möglichem Weltkrieg 

    Nach dem israelischen Angriff auf Iran warnt der Präsident des Stiftungsrats der Münchner Sicherheitskonferenz vor einer gefährlichen Eskalation. "Es ist ein großes Risiko", sagte Wolfgang Ischinger gegenüber RTL/ntv. Die G7-Staaten hätten bei ihrem bevorstehenden Treffen eine "außergewöhnlich volle Agenda" - zur Ukraine und Gaza  komme nun noch der Konflikt zwischen Israel und Iran hinzu. 

    Auf die Frage, wie weit der Konflikt eskalieren könne, sagte er: "Ich nehme das Wort Weltkrieg nicht gern in den Mund, aber so gefährlich wie jetzt war es lange nicht."

  • 14:40 Uhr

    Todesopfer nach israelischen Angriff

    Die Zahl der Todesopfer der heutigen Angriffe in der Provinz Teheran wird auf 78 geschätzt, 329 Menschen wurden verletzt.

  • 14:40 Uhr

    Israel Katz sieht "entscheidenden Moment" – Iran angeblich schon seit Jahrzehnten kurz vor Bau einer Atombombe

    Israels Verteidigungsministerium hat ein Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie  Verteidigungsminister Israel Katz sich kurz vor den Angriffen auf Iran vergangene Nacht an den israelischen Generalstab wendet.

    Katz betont in seiner Ansprache, dass dies ein "entscheidender Moment" sei, den man nicht verpassen dürfe. Sonst werde Israel "keine Möglichkeit mehr haben, Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern".

    Derweil machen Kommentatoren in sozialen Netzwerken darauf aufmerksam, dass Iran schon seit Jahrzehnten angeblich kurz davor sei, eine Atombombe zu entwickeln – was Teheran immer bestritten hat.

  • 14:31 Uhr

    Aufnahmen zeigen israelischen Jet, der auf dem Rückweg aus dem Iran in der Luft betankt wird
    Im Internet kursierende Aufnahmen scheinen zu zeigen, wie ein israelisches Boeing 707-Tankflugzeug ein israelisches F-16-Kampfflugzeug über der syrischen Provinz Deir Ezzor in der Luft betankt, angeblich während des Rückflugs nach dem Angriff der israelischen Streitkräfte auf Iran.

  • 14:29 Uhr

    Medwedew warnt vor nuklearem Konflikt

    Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew äußerte sich zum jüngsten Angriff Israels auf den Iran und warnte, der Konflikt könne nuklear werden. Wörtlich sagte der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates: 

    "Mir wird oft vorgeworfen, ich schüre Panik vor Atomkonflikten. Wenn ich über Atomkonflikte spreche, ist das nicht nur Gerede. Diese Bedrohung ist real und kann schnell eintreten. Niemand kann das gebrauchen!"

  • 14:07 Uhr

    Israel schließt weltweit Botschaften und Konsulate

    Vor dem Hintergrund des Großangriffs auf den Iran schließt Israel weltweit alle Botschaften und Konsulate. Das teilte das israelische Außenministerium in Jerusalem mit. Das Land fordert seine Bürger auf, wachsam zu sein und keine jüdischen oder israelischen Symbole an öffentlichen Plätzen zu zeigen. Dies geht aus Erklärungen hervor, die auf den Webseiten der Botschaften veröffentlicht wurden.

    In den Erklärungen hieß es, dass Israel derzeit keine konsularischen Dienstleistungen erbringen werde. Die Bürger wurden aufgefordert, mit den örtlichen Sicherheitsdiensten zusammenzuarbeiten, wenn sie mit feindlichen Aktivitäten konfrontiert werden. Wie lange die diplomatischen Vertretungen geschlossen bleiben, geht aus den Erklärungen nicht hervor. 

  • 13:58 Uhr

    Der iranische Präsident droht mit Gegenschlag

    Der iranische Präsident Masud Pezeshkian kündigte eine schlagkräftige Antwort auf Israels Angriffe an, die "Israel seine törichte Aktion bedauern lassen wird". In einer Ansprache zur Nation appellierte er zudem an die iranische Bevölkerung, ihrer Führung zu vertrauen und zu ihr zu stehen.

  • 13:57 Uhr

    Trump bezeichnet Israels Angriff als "ausgezeichnet" und droht mit "sehr viel mehr"

    Der Chefkorrespondent von ABC News in Washington, Jonathan Karl, hat am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) mit Donald Trump telefoniert und ihn zum Angriff auf den Iran befragt. Karl veröffentlichte die Antwort des US-Präsidenten auf der Plattform X: 

    "Ich denke, er war ausgezeichnet. Wir haben ihnen [den Iranern] eine Chance gegeben und sie haben sie nicht genutzt. Sie wurden hart getroffen, sehr hart. Sie wurden so hart getroffen, wie man nur getroffen werden kann. Und es wird noch mehr kommen. Sehr viel mehr."

    Wie Karl zudem auf ABC News berichtete, habe Trump keine Antwort auf die Frage gegeben, ob die Vereinigten Staaten in irgendeiner Weise an dem israelischen Angriff beteiligt waren: "Dazu möchte ich mich nicht äußern", sagte der Präsident.

  • 13:47 Uhr

    Fluggesellschaften setzen Flüge nach Israel und Iran aus

    Nach den Angriffen Israels auf Iran streicht die Lufthansa Group Flüge nach Teheran und Tel Aviv. Diese würden "aufgrund der aktuellen Situation" bis zum 31. Juli ausgesetzt. Im aktuellen Flugplan der Lufthansa stehen allein wöchentlich fünf Flüge von Frankfurt am Main nach Teheran und in umgekehrter Richtung.

    Wie ein Pressesprecher von Eurowings gegenüber dem Spiegel bestätigte, gelte dies für die Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Eurowings, ITA Airways, Brussels Airlines sowie Lufthansa Cargo. Die Schweizer Airline Swiss habe entschieden, ihre Flüge von und nach Tel Aviv sogar bis zum Ende des Sommerflugplans am 25. Oktober auszusetzen sowie von und nach Beirut bis 31. Juli.

    Zudem verzichte die Lufthansa Gruppe "bis auf Weiteres" auf das Überfliegen des Luftraums der betreffenden Staaten. 

    Auch die russische Airline Red Wings hat geplante Flüge nach Israel ausgesetzt, jedoch vorerst nur bis zum Morgen des 14. Juni. Das teilte die Pressestelle des Unternehmens mit. "Wir entschuldigen uns bei den Passagieren, erstatten die Tickets vollständig und werden auch alternative Routen anbieten, wenn die Sicherheitsanforderungen dies zulassen", betonte die Fluggesellschaft.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247599-liveticker-zum-iranisrael-krieg/


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    13.06.2025

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Trump warnt Iran vor seiner Auslöschung

    freedert.online, 13 Juni 2025 12:09 Uhr

    Israel hat in der Nacht auf Freitag Iran angegriffen. Nach israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Iran schlägt zurück.

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Trump warnt Iran vor seiner Auslöschung

    • 13.06.2025 12:07 Uhr

    12:07 Uhr

    Trump: USA werden Israel verteidigen – Iran müsse Abkommen schließen, bevor von dem Land "nichts mehr übrig" ist

    Die USA werden "sich und Israel verteidigen", wenn der Iran Vergeltung für die israelischen "Präventivschläge" übt. Das sagte US-Präsident Donald Trump gegenüber Fox News. Er äußerte sich in einem Telefonat mit dem Moderator Bret Baier am Freitagmorgen, wie der Sender mitteilte.

    Auf seiner Plattform Truth Social sagte Trump, er habe dem Iran "eine Chance nach der anderen gegeben, ein Abkommen zu schließen". Erfolglos habe er Teheran mit den schärfsten Worten aufgefordert, es zu tun.

    "Ich habe ihnen gesagt, dass es viel schlimmer wäre als alles, was sie wissen, erwarten oder ihnen gesagt wurde, dass die Vereinigten Staaten die beste und tödlichste Militärausrüstung der Welt herstellen, bei weitem, und dass Israel eine Menge davon hat und noch viel mehr haben wird – und sie wissen, wie man sie benutzt."

    Einige iranische Hardliner hätten "mutig gesprochen, aber sie wussten nicht, was passieren würde. Sie sind jetzt alle TOT, und es wird nur noch schlimmer werden!", so der US-Präsident. 

    Es habe bereits viel Tod und Zerstörung gegeben, aber noch sei Zeit, "diesem Gemetzel ein Ende zu setzen, wobei die nächsten bereits geplanten Angriffe noch brutaler ausfallen werden".  Der Iran müsse ein Abkommen schließen, bevor von dem Land "nichts mehr übrig ist", warnt Trump.

  • 11:55 Uhr

    Teheran: Israel hat sich ein "bitteres und schmerzhaftes Schicksal bereitet"

    Irans staatlicher Nachrichtensender IRINN hat eine Botschaft von Ali Chamenei verlesen, dem Obersten Führer der Islamischen Republik Iran. Darin wird der Angriff der israelischen Streitkräfte auf Dutzende Objekte in Iran, darunter auch zahlreiche Wohnhäuser, als "abscheuliches und blutiges Verbrechen" verurteilt und eine "harte Bestrafung des zionistischen Regimes" angekündigt.

    "Mit dieser Gräueltat hat sich das zionistische Regime ein bitteres und schmerzhaftes Schicksal bereitet, das es zweifelsohne erleiden wird", heißt es unter anderem in der Erklärung. 

    Bei Israels massiven Luftschlag in der Nacht zu Freitag mehrere iranische Führungspersönlichkeiten und Atomwissenschaftler getötet. Ziel der Angriffe waren auch Urananreicherungsanlagen und Militärstützpunkte. 

  • 11:55 Uhr (Marcus Faber bezeichnet Israels Angriff als legitimPeter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa / www.globallookpress.com)

    Deutsch-Israelische Gesellschaft begrüß Angriff auf Iran

    Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hält den israelischen Angriff auf den Iran für legitim. "Israel hat gezeigt, dass eine Demokratie sich gegen die wehren kann und muss, die an ihrer Vernichtung arbeiten", teilt der Vizepräsident der Gesellschaft, Marcus Faber, gegenüber ntv mit.

    "Chirurgische Schläge gegen die Terrororganisation der Revolutionsgarden und das Atomprogramm der Mullahs sind legitim – solange der Iran die Vernichtung Israels als Staatsziel hat. Es wurden jetzt Fakten geschaffen", so der FDP-Politiker.  In den nächsten Tagen müsse "es auch darum gehen, wie man die Situation stabilisiert", sagte er abschließend.

  • 11:53 Uhr

    Iran meldet Explosionen in Täbris

    Die iranischen Staatsmedien berichten von einem neuen israelischen Angriff und zeigen eine große Rauchwolke, die nach einer Explosion in der nordwestlichen Stadt Täbris aufsteigt.

    Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass der Flughafen von Täbris "derzeit unter schwerem israelischen Beschuss" stehe.

    Die Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass Israel Täbris angegriffen habe, ohne weitere Details zu nennen, und fügte hinzu, dass etwa 10 Ziele in der Provinz Ost-Aserbaidschan angegriffen worden seien.

  • 11:40 Uhr

    Neuer israelischer Angriff auf Iran
    Laut der Nachrichtenagentur Tasnim wurde die Stadt Tabriz im Nordwesten des Iran angegriffen.

    Wir werden Sie mit weiteren Informationen auf dem Laufenden halten, sobald wir diese erhalten.

  • 11:36 Uhr

    IDF: Angriff auf Natanz traf eine unterirdische Zentrifugenhalle sowie kritische Infrastruktur

    Die IDF gab Einzelheiten zu ihrem nächtlichen Angriff auf die Atomanlage Natanz im Iran bekannt. Laut Angaben eines Verteidigungsbeamten hatte die Anlage erhebliche Schäden erlitten.

    Den Angaben des Militärs zufolge zerstörten Angriffe der israelischen Luftwaffe den unterirdischen Teil der Anlage, in dem sich eine mehrstöckige Anreicherungshalle mit Zentrifugen, Elektroräumen und anderer unterstützender Infrastruktur befand.

    Durch die Angriffe wurde auch "kritische Infrastruktur zerstört, die den weiteren Betrieb der Anlage und die Weiterentwicklung des iranischen Atomwaffenprogramms ermöglichte".

  • 11:34 Uhr

    Russisches Außenministerium verurteilt israelische Angriffe aufs Schärfste

    In einer auf seiner Webseite veröffentlichten Stellungnahme verurteilt das russische Außenministerium Israels gewaltsames Vorgehen gegen den Iran als Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht aufs Schärfste. Wörtlich heißt es: 

    "Unprovozierte Militärschläge gegen einen souveränen UN-Mitgliedsstaat, seine Bürger, schlafende, friedliche Städte und Atomenergie-Infrastrukturanlagen sind absolut inakzeptabel. Die internationale Gemeinschaft kann es sich nicht leisten, solchen Gräueltaten, die den Frieden zerstören und die regionale und internationale Sicherheit gefährden, gleichgültig zu bleiben."

    Besonders zynisch an Tel Avivs Vorgehen sei die Tatsache, "dass die Angriffe mitten in einer Sitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) und am Vorabend einer weiteren Runde indirekter Kontakte zwischen iranischen und US-amerikanischen Vertretern stattfanden". Dadurch würden "die hart erkämpften multilateralen Bemühungen, die Konfrontation zu reduzieren und Lösungen zu finden, die jegliches Misstrauen und jegliche Vorurteile gegenüber der friedlichen Atomenergie des Iran ausräumen, untergraben und zurückgeworfen".

    Israel habe "eine bewusste Entscheidung getroffen", die Spannungen "weiter zu eskalieren und den Einsatz zu erhöhen". Es habe wiederholt "Warnungen vor der Gefährlichkeit militärischer Abenteuer" gegeben, die die Stabilität und Sicherheit in der Region bedrohen. "Die Verantwortung für alle Folgen dieser Provokation liegt bei der israelischen Führung", so das Außenministerium in Moskau. 

    Abschließend heißt es: "Wir fordern die Parteien zur Zurückhaltung auf, um eine weitere Eskalation der Spannungen und ein Abgleiten der Region in einen umfassenden Krieg zu verhindern."

  • 11:24 Uhr

    Chamenei ernennt neuen Chef der Revolutionsgarde und StreitkräfteDer oberste Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat neue Chefs der Revolutionsgarden und der Streitkräfte ernannt, um die bei gezielten israelischen Angriffen am Freitag getöteten Verantwortlichen zu ersetzen. In separaten Dekreten ernannte Chamenei Mohammad Pakpour zum Nachfolger von Hossein Salami als Kommandeur des Korps der Revolutionsgarden sowie Abdolrahim Mousavi zum Nachfolger von Mohammad Bagheri als Chef des Generalstabs der Streitkräfte.

  • 11:12 Uhr

    War Washington doch in Israels Operation eingebunden?

    Laut US-Außenminister Marco Rubio waren die USA nicht in Israels Angriffe involviert. Der ehemalige Berater der Regierung von US-Präsident Barack Obama, Vali Nasr, geht jedoch davon aus, dass der Angriff nicht gegen den Willen Donald Trumps geschah. Auf der Plattform X schreibt der Politikwissenschaftler:

    "Es ist schwer zu glauben, dass Israel einen Angriff dieser Größenordnung ohne Wissen und Zustimmung der USA durchgeführt hätte und hätte durchführen können – einschließlich der Abstimmung mit dem CENTCOM." 

    "Trump mag damit gerechnet haben, dass dies die Position Irans mildern würde. Aber genauso wie er sich geirrt hat, dass maximaler Druck Iran an den Verhandlungstisch bringen würde, wird er sich auch darin irren, dass der israelische Angriff ihm einen diplomatischen Sieg bescheren könnte." Am Ende könnte Trump "genau den Krieg bekommen", den er und seine Anhänger nach eigenen Angaben nicht wollen, so Nasr.

  • 11:11 Uhr

    Bundeskanzler nimmt Stellung zu israelischen Angriffen

    In einer Stellungnahme hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, den Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen in Deutschland zu verstärken. Zudem sollen alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um deutsche Staatsbürger in Israel, im Iran und in der Region zu schützen. Was diese Schutzmaßnahmen im Einzelnen beinhalten, ließ Merz zunächst offen. Zuvor hatte ihn Israels Premierminister Netanjahu telefonisch über die Angriffe und deren Zielsetzung informiert.

    Merz rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Gleichzeitig stellte er in einer schriftlichen Stellungnahme klar: "Wir bekräftigen, dass Israel das Recht hat, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen.". Deutschland werde mit allen verfügbaren diplomatischen Mitteln auf die Konfliktparteien einwirken, so der Kanzler. Ziel müsse bleiben, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickle.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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    13.06.2025

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Neuer israelischer Angriff auf Iran

    freedert.online, 13 Juni 2025 11:35 Uhr

    Israel hat in der Nacht auf Freitag Iran angegriffen. Nach israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Iran schlägt zurück.

    Liveticker zum Iran/Israel-Krieg: Neuer israelischer Angriff auf Iran

    • 13.06.2025 11:55 Uhr

    11:55 Uhr

    Teheran: Israel hat sich ein "bitteres und schmerzhaftes Schicksal bereitet"

    Irans staatlicher Nachrichtensender IRINN hat eine Botschaft von Ali Chamenei verlesen, dem Obersten Führer der Islamischen Republik Iran. Darin wird der Angriff der israelischen Streitkräfte auf Dutzende Objekte in Iran, darunter auch zahlreiche Wohnhäuser, als "abscheuliches und blutiges Verbrechen" verurteilt und eine "harte Bestrafung des zionistischen Regimes" angekündigt.

    "Mit dieser Gräueltat hat sich das zionistische Regime ein bitteres und schmerzhaftes Schicksal bereitet, das es zweifelsohne erleiden wird", heißt es unter anderem in der Erklärung. 

    Bei Israels massiven Luftschlag in der Nacht zu Freitag mehrere iranische Führungspersönlichkeiten und Atomwissenschaftler getötet. Ziel der Angriffe waren auch Urananreicherungsanlagen und Militärstützpunkte. 

  • 11:55 Uhr

    Deutsch-Israelische Gesellschaft begrüß Angriff auf Iran

    Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hält den israelischen Angriff auf den Iran für legitim. "Israel hat gezeigt, dass eine Demokratie sich gegen die wehren kann und muss, die an ihrer Vernichtung arbeiten", teilt der Vizepräsident der Gesellschaft, Marcus Faber, gegenüber ntv mit.

    "Chirurgische Schläge gegen die Terrororganisation der Revolutionsgarden und das Atomprogramm der Mullahs sind legitim – solange der Iran die Vernichtung Israels als Staatsziel hat. Es wurden jetzt Fakten geschaffen", so der FDP-Politiker.  In den nächsten Tagen müsse "es auch darum gehen, wie man die Situation stabilisiert", sagte er abschließend.

  • 11:53 Uhr

    Iran meldet Explosionen in Täbris

    Die iranischen Staatsmedien berichten von einem neuen israelischen Angriff und zeigen eine große Rauchwolke, die nach einer Explosion in der nordwestlichen Stadt Täbris aufsteigt.

    Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass der Flughafen von Täbris "derzeit unter schwerem israelischen Beschuss" stehe.

    Die Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass Israel Täbris angegriffen habe, ohne weitere Details zu nennen, und fügte hinzu, dass etwa 10 Ziele in der Provinz Ost-Aserbaidschan angegriffen worden seien.

  • 11:40 Uhr

    Neuer israelischer Angriff auf Iran
    Laut der Nachrichtenagentur Tasnim wurde die Stadt Tabriz im Nordwesten des Iran angegriffen.

    Wir werden Sie mit weiteren Informationen auf dem Laufenden halten, sobald wir diese erhalten.

  • 11:36 Uhr

    IDF: Angriff auf Natanz traf eine unterirdische Zentrifugenhalle sowie kritische Infrastruktur

    Die IDF gab Einzelheiten zu ihrem nächtlichen Angriff auf die Atomanlage Natanz im Iran bekannt. Laut Angaben eines Verteidigungsbeamten hatte die Anlage erhebliche Schäden erlitten.

    Den Angaben des Militärs zufolge zerstörten Angriffe der israelischen Luftwaffe den unterirdischen Teil der Anlage, in dem sich eine mehrstöckige Anreicherungshalle mit Zentrifugen, Elektroräumen und anderer unterstützender Infrastruktur befand.

    Durch die Angriffe wurde auch "kritische Infrastruktur zerstört, die den weiteren Betrieb der Anlage und die Weiterentwicklung des iranischen Atomwaffenprogramms ermöglichte".

  • 11:34 Uhr

    Russisches Außenministerium verurteilt israelische Angriffe aufs Schärfste

    In einer auf seiner Webseite veröffentlichten Stellungnahme verurteilt das russische Außenministerium Israels gewaltsames Vorgehen gegen den Iran als Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht aufs Schärfste. Wörtlich heißt es: 

    "Unprovozierte Militärschläge gegen einen souveränen UN-Mitgliedsstaat, seine Bürger, schlafende, friedliche Städte und Atomenergie-Infrastrukturanlagen sind absolut inakzeptabel. Die internationale Gemeinschaft kann es sich nicht leisten, solchen Gräueltaten, die den Frieden zerstören und die regionale und internationale Sicherheit gefährden, gleichgültig zu bleiben."

    Besonders zynisch an Tel Avivs Vorgehen sei die Tatsache, "dass die Angriffe mitten in einer Sitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) und am Vorabend einer weiteren Runde indirekter Kontakte zwischen iranischen und US-amerikanischen Vertretern stattfanden". Dadurch würden "die hart erkämpften multilateralen Bemühungen, die Konfrontation zu reduzieren und Lösungen zu finden, die jegliches Misstrauen und jegliche Vorurteile gegenüber der friedlichen Atomenergie des Iran ausräumen, untergraben und zurückgeworfen".

    Israel habe "eine bewusste Entscheidung getroffen", die Spannungen "weiter zu eskalieren und den Einsatz zu erhöhen". Es habe wiederholt "Warnungen vor der Gefährlichkeit militärischer Abenteuer" gegeben, die die Stabilität und Sicherheit in der Region bedrohen. "Die Verantwortung für alle Folgen dieser Provokation liegt bei der israelischen Führung", so das Außenministerium in Moskau. 

    Abschließend heißt es: "Wir fordern die Parteien zur Zurückhaltung auf, um eine weitere Eskalation der Spannungen und ein Abgleiten der Region in einen umfassenden Krieg zu verhindern."

  • 11:24 Uhr

    Chamenei ernennt neuen Chef der Revolutionsgarde und StreitkräfteDer oberste Führer Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat neue Chefs der Revolutionsgarden und der Streitkräfte ernannt, um die bei gezielten israelischen Angriffen am Freitag getöteten Verantwortlichen zu ersetzen. In separaten Dekreten ernannte Chamenei Mohammad Pakpour zum Nachfolger von Hossein Salami als Kommandeur des Korps der Revolutionsgarden sowie Abdolrahim Mousavi zum Nachfolger von Mohammad Bagheri als Chef des Generalstabs der Streitkräfte.

  • 11:12 Uhr

    War Washington doch in Israels Operation eingebunden?

    Laut US-Außenminister Marco Rubio waren die USA nicht in Israels Angriffe involviert. Der ehemalige Berater der Regierung von US-Präsident Barack Obama, Vali Nasr, geht jedoch davon aus, dass der Angriff nicht gegen den Willen Donald Trumps geschah. Auf der Plattform X schreibt der Politikwissenschaftler:

    "Es ist schwer zu glauben, dass Israel einen Angriff dieser Größenordnung ohne Wissen und Zustimmung der USA durchgeführt hätte und hätte durchführen können – einschließlich der Abstimmung mit dem CENTCOM." 

    "Trump mag damit gerechnet haben, dass dies die Position Irans mildern würde. Aber genauso wie er sich geirrt hat, dass maximaler Druck Iran an den Verhandlungstisch bringen würde, wird er sich auch darin irren, dass der israelische Angriff ihm einen diplomatischen Sieg bescheren könnte." Am Ende könnte Trump "genau den Krieg bekommen", den er und seine Anhänger nach eigenen Angaben nicht wollen, so Nasr.

  • 11:11 Uhr

    Bundeskanzler nimmt Stellung zu israelischen Angriffen

    In einer Stellungnahme hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, den Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen in Deutschland zu verstärken. Zudem sollen alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um deutsche Staatsbürger in Israel, im Iran und in der Region zu schützen. Was diese Schutzmaßnahmen im Einzelnen beinhalten, ließ Merz zunächst offen. Zuvor hatte ihn Israels Premierminister Netanjahu telefonisch über die Angriffe und deren Zielsetzung informiert.

    Merz rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Gleichzeitig stellte er in einer schriftlichen Stellungnahme klar: "Wir bekräftigen, dass Israel das Recht hat, seine Existenz und die Sicherheit seiner Bürger zu verteidigen.". Deutschland werde mit allen verfügbaren diplomatischen Mitteln auf die Konfliktparteien einwirken, so der Kanzler. Ziel müsse bleiben, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickle.

  • 11:07 Uhr

    LIVE-Stream aus Teheran

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247599-liveticker-zum-iranisrael-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Der Nahe Osten brennt: Ein offener Krieg zwischen Iran und Israel bricht aus

    freedert.online,13 Juni 2025 11:02 Uhr

    Israel hat in der Nacht mehrere Ziele in Iran bombardiert. Zu den Zielen des Angriffs gehörte unter anderem die Atomanlage Natans im Zentrum des Landes. Iran droht mit "harter" Vergeltung und schlägt bereits mit Drohnen zurück.


    Der Nahe Osten brennt: Ein offener Krieg zwischen Iran und Israel bricht ausQuelle: AP © Vahid Salemi


    Nach einer Explosion in Teheran, Iran, steigt am Freitag, dem 13. Juni 2025, Rauch auf.


    In der Nacht auf Freitag hat Israel Iran in großem Umfang angegriffen. Laut israelischen Angaben griffen Kampfflugzeuge mehrere Ziele in der Islamischen Republik an. Irans Armeechef Mohammad Bagheri und der Chef der iranischen Revolutionsgarde, Generalmajor Hussein Salami, wurden bei israelischen Angriffen getötet, offenbar ebenso sechs Atomwissenschaftler. Bei dem großangelegten Angriff zielten israelische Jets auf iranische Militär- und Atomanlagen im ganzen Land.

    Zu den Zielen des Angriffs gehörte unter anderem die Atomanlage Natans im Zentrum des Landes. In der Anreicherungsanlage Natans wird Uran mit einem Reinheitsgrad von bis zu 60 Prozent produziert.


    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)





    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)





    Israel behauptet, es habe nun zugeschlagen, weil Iran eine gefährliche nukleare Schwelle überschritten habe. Das iranische Atomprogramm habe "den Punkt erreicht, von dem es kein Zurück mehr gibt", sagte Eyal Zamir, der Chef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF). Doch erst im März erklärte die Direktorin des amerikanischen Geheimdienstes, Tulsi Gabbard, die Geheimdienste seien zu dem Schluss gekommen, dass "Iran keine Atomwaffen baut und dass der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei das Atomwaffenprogramm, das er 2003 ausgesetzt hatte, nicht autorisiert hat".

    Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei hat bereits erklärt, Israel habe ein Verbrechen gegen den Iran begangen und seine "abscheuliche Natur" gezeigt. Es werde deswegen eine harte Strafe erhalten. Iran habe zunächst mit mehr als 100 Drohnen zurückgeschlagen, hieß es vom israelischen Militär am Freitagvormittag. Die Republik Zypern hat einen umfassenden Notfallplan aktiviert, um im Falle einer weiteren militärischen Eskalation zwischen Israel und Iran bei Evakuierungen zu unterstützen.

    "Diese Operation wird so lange fortgesetzt, bis wir die Mission abgeschlossen haben", erklärte Netanjahu in seiner ersten Reaktion. Die Regierung aktivierte außerdem Dekret 8 und rief alle Reservisten zum Militärdienst auf. In Tel Aviv wiesen Beamte die Bürger an, sich in Luftschutzbunker zu begeben. Sie riefen den Notstand aus und warnten vor einem iranischen Vergeltungsschlag. Laut Quellen, die mit Axios sprachen, informierte Washington am Donnerstag seine Verbündeten darüber, dass israelische Angriffe auf den Iran "unmittelbar bevorstehen" und "stellte klar, dass es nicht beteiligt ist".


    Iran: Mehrere hochrangige Kommandeure bei Angriffen getötet – Teheran kündigt "harte Bestrafung" an





    Iran: Mehrere hochrangige Kommandeure bei Angriffen getötet – Teheran kündigt "harte Bestrafung" an





    Am Vormittag prahlte US-Präsident Donald Trump in den sozialen Medien als erste Reaktion mit seinem Engagement für eine "diplomatische Lösung" in den Gesprächen mit Iran über Atomwaffen und die Aufhebung von Sanktionen.

    Im Wahlkampf versprach US-Präsident Donald Trump, die aktuellen Konflikte der Welt zu beenden und den Weltfrieden einzuleiten. Doch nach fast fünf Monaten, in denen Israel Iran angegriffen hat und die Kriege in Gaza und der Ukraine unvermindert andauern, sind diese Hoffnungen zunichtegemacht worden.

    Der russische Außenpolitiker Konstantin Kossatschow hat Israels Angriffe auf Iran kritisiert. "Israels Handlungen sind von keiner Seite zu rechtfertigen", schrieb das Mitglied des parlamentarischen Oberhauses auf Telegram. Eine iranische Antwort sei unausweichlich und würde somit eine Eskalation bedeuten.

    Es ist unklar, wie viel Schaden Israel an den tief vergrabenen iranischen Atomanlagen anrichten wird.  Das enorme Ausmaß des Angriffs macht es jedoch nahezu sicher, dass Iran aggressiv reagieren wird.

    Der Angriff Israels auf Iran wurde über Jahre hinweg geplant. Die kommenden Tage werden zeigen, welches Land besser vorbereitet ist und ob die USA unter Trump in einen Konflikt hineingezogen werden, den er lange zu vermeiden suchte. Es ist jedoch bereits jetzt klar, dass ein offener Krieg zwischen Israel und dem Iran ausgebrochen ist.


    Mehr zum Thema - Atomstreit mit Iran eskaliert: Teheran kündigt nach IAEA-Resolution Bau dritter Nuklearanlage an


    Screenshot_2025_06_13_at_12_02_55_Der_Nahe_Osten_brennt_Ein_offener_Krieg_zwischen_Iran_und_Israel_bricht_aus_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6ufobd-iran-hlt-an-urananreicherung-fest-russland-bietet-vermittlung-zwischen-wash.html Dauer 7:17 min


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247592-nahe-osten-brennt-offener-krieg/


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    13.06.2025

    Kalifornien US-Senator bei Pressekonferenz gewaltsam abgeführt

    Screenshot_2025_06_13_at_11_25_46_US_Senator_bei_Pressekonferenz_der_Heimatschutzministerin_abgef_hrt_tagesschau.de


    tagesschau.de, Stand: vom 12.06.2025 23:50 Uhr

    Während einer Pressekonferenz der US-Heimatschutzministerin ist es zu einem Vorfall gekommen, der für Empörung sorgt. Der demokratische Senator Padilla aus Kalifornien wollte Fragen stellen, wurde jedoch aus dem Raum gezerrt und in Handschellen gelegt.

    Der demokratische US-Senator Alex Padilla ist bei einer Pressekonferenz mit Heimatschutzministerin Kristi Noem in Los Angeles von Sicherheitskräften rabiat abgeführt worden. Der Politiker aus Kalifornien hatte die Republikanerin unterbrochen, als diese sich vor Ort zu den Festnahmen von Einwanderern in der Metropole sowie zu den Protesten dagegen äußerte.

    Auf Videoaufnahmen ist zu sehen und zu hören, wie Padilla seinen Namen und seine Position nennt und dann während Noems Äußerungen ruft: "Ich habe Fragen." Noch während er spricht, greifen Sicherheitskräfte ein, packen ihn und zerren ihn aus dem Raum. Dabei ist Padilla noch zu hören, wie er "Hände weg" ruft. Im Flur wird er von Beamten der Bundespolizei FBI zu Boden gebracht und in Handschellen gelegt. 


    Berittene Polizei treibt Demonstranten in Los Angeles auseinander.

    12.06.2025

    Los Angeles Ausgangssperre, Festnahmen und noch mehr Soldaten

    In Los Angeles hat die Polizei nach Protesten mehr als 200 Menschen festgenommen. mehr

    Ministerium: Sicherheitskräfte handelten angemessen

    Später sagte Padilla, er und seine Kollegen hätten die Behörde um mehr Informationen über ihre "immer extremeren Maßnahmen zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze" gebeten und wenig bis gar keine Informationen erhalten. "Wenn das die Art und Weise ist, wie diese Regierung auf die Frage eines Senators reagiert - ich kann mir nur vorstellen, was sie den Landarbeitern, Köchen und Tagelöhnern in der Gemeinde von Los Angeles, in ganz Kalifornien und im ganzen Land antun", sagte er.

    Das Heimatschutzministerium gab nach dem Vorfall bei X an, der Secret Service habe gedacht, es handele sich um einen Angreifer und deshalb "angemessen" gehandelt. Padilla habe die Pressekonferenz unterbrochen und sich auf Noem zubewegt, "ohne sich auszuweisen".


    Screenshot_2025_06_13_at_11_24_14_US_Senator_bei_Pressekonferenz_der_Heimatschutzministerin_abgef_hrt_tagesschau.de

    US-Heimatschutzministerin Kristi Noem gab in Los Angeles eine Pressekonferenz zu den Festnahmen von illegalen Einwanderern in der kalifornischen Metropole.

    Senator Padilla ist Nachfolger von Kamala Harris

    Padilla sitzt seit 2021 im US-Senat. Er war als Nachfolger von Kamala Harris berufen worden, nachdem diese als Vizepräsidentin unter dem damaligen Präsidenten Joe Biden ins Weiße Haus gewechselt war. Padilla - ein Sohn mexikanischer Einwanderer - ist der erste Latino, der den Bundesstaat Kalifornien im Senat in Washington vertritt.

    Er ist ein lautstarker Kritiker von US-Präsident Donald Trump und seiner Pläne für Massenabschiebungen von Einwanderern. In einem Beitrag bei X sagte er über die jüngsten Razzien der Einwanderungsbehörde in Los Angeles: "Trump zielt mit seiner Massenabschiebungsagenda nicht auf Kriminelle ab, er terrorisiert Gemeinden, trennt Familien und bringt amerikanische Bürger in Gefahr."


    Die kalifornische Nationalgarde steht vor einem Bundesgebäude in Los Angeles (Kalifornien, USA).

    videoProteste gegen Migrationspolitik in den USA weiten sich aus interview 11.06.2025

    Entsendung der Nationalgarde "Trump strebt ein autoritäres Präsidialregime an"

    Der Historiker Manfred Berg über die Motive Trumps im Streit um die Entsendung der Nationalgarde. mehr

    "Ungeheuerlich, diktatorisch und beschämend"

    Noem äußerte sich noch während der laufenden Pressekonferenz zu dem Vorfall. Sie sagte, sie kenne den Senator nicht persönlich. Die Ministerin übte Kritik am Vorgehen des Senators: "Ich denke, alle in Amerika würden zustimmen, dass das nicht angemessen war." Sie selbst habe unterdessen das Gespräch mit dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom gesucht - nach ihren Angaben ohne Erfolg. 

    Dieser schrieb kurz darauf auf der Plattform X, der Senator sei einer der anständigsten Menschen, die er kenne. "Das ist ungeheuerlich, diktatorisch und beschämend." Trump und seine Leute seien außer Kontrolle geraten. Das müsse sofort enden. Auch die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, zeigte sich empört. "Die gewalttätigen Angriffe dieser Regierung auf unsere Stadt müssen ein Ende haben", sagte sie.

    Im Kapitol in Washington sahen sich die Senatorinnen und Senatoren ein Video an, das den Vorfall zeigt. Die Demokratin Lisa Blunt Rochester sagte, sie habe Padilla sofort eine Nachricht geschickt und ihm die Unterstützung seiner Kollegen zugesichert. Sie habe die Aufnahmen auch dem Mehrheitsführer im Senat, dem Republikaner John Thune, gezeigt. "Ich glaube, er war genauso schockiert wie wir alle", sagte Blunt Rochester. "Wir hoffen, dass wir mit einer Stimme sprechen werden." Der Senator von Connecticut, der Demokrat Richard Blumenthal, nannte das Video "absolut abscheulich" und forderte Konsequenzen.

    Noems Sprecherin Tricia McLaughlin warf Padilla hingegen vor, er habe die Pressekonferenz der Ministerin unterbrochen, um ein " respektloses politisches Theater" aufzuführen. Er habe Anweisungen der Sicherheitsbeamten wiederholt ignoriert. Noem habe sich nach dem Vorfall eine Viertelstunde lang mit Padilla unterhalten. 


    Info: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-senator-pressekonferenz-padilla-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Russland und Rüstung: Die verweigerte Debatte

    lostineu.eu, 13. Juni 2025

    Das SPD-Manifest zu Rüstung und Russland zeigt wieder einmal, dass Politik und Medien jede offene Debatte verweigern. Die EU ist in ihrem eigenen Narrativ gefangen.

    In Deutschland gab es fast nur ablehnende, in der EU gar keine Reaktionen auf das Manifest. Die SPD-Führung erklärte, dass sie an ihrem Kurs festhalten werde – denn mit Russland könne man nicht reden.

    Das ist interessant – denn die USA, die Türkei und die Ukraine reden mit Russland. Es hat sogar schon zwei Verhandlungsrunden in Istanbul gegeben. Allerdings ohne Deutschland und ohne die EU.

    Die EU-Spitze will nicht reden – sie völlig in ihrem eigenen Narrativ gefangen. Und das nicht erst seit gestern. Vielmehr hat sie alles dafür getan, dass eine Debatte über Russland und die Rüstung verhindert wird.

    Die Bürger hatten keine Wahl

    Das begann schon im Herbst 2023. Damals haben die EU-Chefs die Unterstützung für die Ukraine festgeschrieben und eine Neujustierung ausgeschlossen – auch bei einem Machtwechsel in den USA.

    Zugleich haben sie dafür gesorgt, dass die Ukraine kein Thema bei der Europawahl wurde. Von der Leyen kündigte schon damals an, dass EUropa aufrüsten und einen “Verteidigungskommissar” bekommen würde.

    Das war keine Reaktion auf Trump und seinen Schlingerkurs, sondern der Versuch, den Bürgern jede echte Wahl vorzuenthalten. Die SPD-Spitze hat schon damals mitgemacht, “Friedenskanzler Scholz” eingeschlossen.

    Trump lieferte den Vorwand

    Als Trump dann die Macht übernahm, war dies der ideale Vorwand, um das ohnehin geplante Rüstungsprogramm umzusetzen. Dass er fünf Prozent für die Nato forderte, erschien zunächst als Problem – denn das Geld ist knapp.

    Doch dann haben von der Leyen und CDU-Chef Merz den gordischen Knoten durchgeschlagen – mit einem eklatanten Regel-Bruch, grünem Licht für Rüstungs-Schulden und der Zusage, dass man Trump in der Nato folgen werde.

    Eine echte, ergebnisoffene Debatte hat nie stattgefunden – weder bei der Europawahl, noch bei der Bundestagswahl, schon gar nicht danach im Bundestag oder im Europaparlament. Der Bundestag ließ sich sogar überrumpeln.

    Nun ist es zu spät, Deutschland hat bei Aufrüstung und Anti-Russland-Kurs die “Führung” übernommen. Das SPD-Manifest wird daran nichts mehr ändern, fürchte ich. Immerhin erinnert es daran, dass es Alternativen gibt…

    ‹ Timothy Garton Ash will Russland besiegen – und 50 Jahre besetzen

    3 Comments

    1. Guido B.
      13. Juni 2025 @ 08:48

      Fairer Rückblick.
      Gruseliger Ausblick.

      Indem man gleichzeitig die gesamte Vorgeschichte und das eigene Verschulden an der Eskalation ausblendet und jedes Gespräch über die Konfliktursachen kategorisch verweigert, kann man Russland bequem zum alleinigen “Aggressor” und “ewigen Feind” erklären und anschließend kollektiv auf dessen Niederlage und Kapitulation hinarbeiten.

      Das ist natürlich genau so völkerrechtswidrig wie der Angriff Russlands auf die Ukraine und andere Angriffe westlicher Staaten.

      Es handelt sich um einen geopolitischen Konflikt, in dem sich alle Parteien um Völkerrecht foutieren. Insbesondere der notorische Aggressor Deutschland, der durch seinen Kriegsterror Dutzende Millionen von Zivilisten auf dem Gewissen hat und sich heute offen mit einem Terrorstaat im Nahen Osten solidarisiert und ihm Waffen für weitere Kriegsverbrechen liefert, sollte sich demütig besinnen und die verdammte Klappe halten. Deutschland ist im Jahr 2025 einmal mehr auf der falschen Seite der Geschichte. Daran gibt es keinen Zweifel.

    Antworten

  • Helmut Höft
    13. Juni 2025 @ 08:24

    Der in der Seitenleiste verlinkte Artikel: Frieden durch Stärke ist eine Lüge: „Si Vis Pacem, Para Bellum“ führt nur zu mehr Krieg! zeigt nur wie uninteressiert Menschen an Entwicklungen und Zusammenhängen sind. 1) Der Artikel zeigt schön die Lüge “Frieden durch Stärke” auf, das ist Bullshit! 2) Die Römer verstanden unter Frieden die völlige Zerstörung/Unterwerfung ihrer Feinde. Man kann das geflügelte Wort also auch wie folgt übersetzen: “Willst du Frieden, bringe deine Feinde um!”

    ceterum censeo: Rüstung erzeugt Rüstung, erzeugt Rüstunf erzeugt Rüs…

    Antworten

  • Helmut Höft
    13. Juni 2025 @ 08:15

    Russland führt weiter Krieg während verhandelt wird: Pfuiii!
    Israel bomardiert Iran während verhandelt wird: Huiii!

    Alles regelbasiert! m(

    Antworten

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    Info: https://lostineu.eu/russland-und-ruestung-die-verweigerte-debatte/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    Weiteres: 





    Timothy Garton Ash will Russland besiegen – und 50 Jahre besetzen


    lostineu.eu, vom 12. Juni 2025

    Er gilt als der pro-europäischste Brite, ausgezeichneter Kenner Europas und großer Historiker. Doch nun hat sich T. G. Ash als Russland-Hasser geoutet.

    Ausgerechnet in der ukrainischen “Pravda” hat Ash gefordert, Russland nicht nur im Krieg zu schlagen, sondern dann auch noch 50 Jahre zu besetzen.

    “I say this sincerely, not as a joke, – the best thing that can happen to Russia in the long term is a complete defeat and then, ideally, an occupation for about 50 years… So these are unfounded ideas that Russia can’t be defeated.”

    „Ich sage das ernsthaft und nicht als Scherz - das Beste, was Russland auf lange Sicht passieren kann, ist eine vollständige Niederlage und dann im Idealfall eine Besetzung für etwa 50 Jahre... Das sind also unbegründete Vorstellungen, dass Russland nicht besiegt werden kann.“

    (übersetzt mit deepl.)


    Mir fehlen die Worte. Wie kann ein Historiker so unhistorisch argumentieren?

    Ein Zusammenbruch Russlands hätte unabsehbare Folgen für Europa und Asien, eine 50jährige Besatzung gab es nicht einmal in Deutschland nach dem 1. und 2. Weltkrieg!

    Vielleicht braucht das UK auch mal eine Niederlage und 50 Jahre Besatzung – fragt sich nur, durch wen? Die Deutschen kommen nicht infrage, die Frenchies auch eher nicht.

    Und die Russen – seriously, die kommen nie im Leben so weit…

    Dieser Beitrag ist zuerst in unserem heutigen Newsletter erschienen. Mehr Newsletter hier, Abonnement hier

    ‹ So wird das SPD-Manifest in Brüssel aufgenommen › Russland und Rüstung: Die verweigerte Debatte

    4 Comments

    1. Guido B.
      13. Juni 2025 @ 06:53

      Pro-EUropäer und Russenhasser sind heute Synonyme.

      Wenn man Russen, die einem nichts zuleide getan haben, öffentlich hassen und bedrohen darf, warum darf man dann keine Ausländer oder Juden oder Deutsche öffentlich hassen und bedrohen? Hassrede und Aufrufe zur Gewalt werden nicht geduldet ausser gegen Völker, deren Regierungen uns missfallen? Und was ist mit Israel? Begeht einen Völkerrechtsbruch nach dem andern, und die Deutschen liefern Waffen?

    Antworten

  • Michael
    12. Juni 2025 @ 20:30

    „ Vielleicht braucht das UK auch mal eine Niederlage … .“
    Diese Niederlage war der Verlust des Empire! Seither sind die Britten, auch Herr Ash, traumatisiert und leiden unter schweren Minderwertigkeitskomplexen!

    Antworten

  • KK
    12. Juni 2025 @ 18:59

    „Wie kann ein Historiker…“

    Kein Einzelfall – viele Historiker sind gegenüber Russland zu Hasstorikern verkommen!

    Antworten

  • Reykjavik
    12. Juni 2025 @ 18:44

    Unfassbar.. ein von mir bisher hochgeschätzter Historiker, der sich mit diesen Zeilen aus den Wissenschaften heraus-geschrieben hat.
    Ich staune immer darüber, zu welchem primitiven, schäbigen Hass, Gewaltphantasien, Rassismus und verantwortungslosen Herbeireden von dystopischen Zuständen sich auch gebildete Menschen freiwillig versteigen. In totalitären Staaten, z.B. in Deutschland unter den Nazis, würden mich solche, evtl. durch Druck oder durch Drohungen erzwungene Bekenntnisse zur Staatslinie nicht wundern. Aber Wissenschaftler aus europäischen, demokratischen, pluralistischen Staaten, die alle noch in der Tradition der Aufklärung ihr Handwerk gelernt haben… ? Ohne Not und freiwillig? Für mich ein typischer Fall von Kollektivpsychose und als solche pathologisch.

    Antworten

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    Weiteres: 





    So wird das SPD-Manifest in Brüssel aufgenommen


    lostineu.eu, 12. Juni 2025

    Das Manifest der SPD-Linken wendet sich gegen die Aufrüstung. Zudem fordert es Gespräche mit Russland und eine neue europäische Sicherheitsordnung. Wie wird es in Brüssel aufgenommen?

    Hier die offizielle Reaktion:

    Und hier die inoffizielle:

    ????

    Das war alles ????

    Mehr zum SPD-Manifest hier und hier (Debatte im Leserforum)  (https://lostineu.eu/forum-zur-eu-politik/topic/das-spd-manifest/#postid-63)

    P.S. Während die EU-Politiker an ihrem Anti-Russland-Kurs festhalten, gratuliert US-Außenminister Rubio den Russen zum Nationalfeiertag. Das ist der Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Realpolitik…

    ‹ Brüssel ist pleite, Tusk macht weiter – und T.G. Ash will Russland besetzen › Timothy Garton Ash will Russland besiegen – und 50 Jahre besetzen

    11 Comments

    1. Arthur Dent
      12. Juni 2025 @ 23:45

      Die Zukunft steht fest wie das Amen in der Kirche. 2030 steht der Russe vor unserer Haustür. Da müssen wir (hoch)gerüstet sein. Die einen müssen produzieren, die anderen zahlen. Bis dahin muss nämlich noch viel eingespart werden bei den Sozialleistungen, der Rente, der Pflege…..

    Antworten

  • KK
    12. Juni 2025 @ 23:32

    Übrigens:
    Willy Brandt meinte mit “Wandel durch Annäherung” ganz bestimnmt nicht, immer mehr Waffen und Truppen den Grenzen Russlands anzunähern.
    Das haben offenbar einige in der SPD wie der derzeitge 16%-Vizekanzler und der Kriegsminister, um nur zwei zu nennen, komplett missverstanden!

    Antworten

  • Karl
    12. Juni 2025 @ 17:22

    Die Kriegstreiberei ist auf Sand gebaut!
    – Eine Bedrohungslüge! – Die Bedrohungs“analyse“ ist gefälscht: Russland will NICHT nach Westeuropa einmarschieren.
    – Die 800 und mehr Milliarden beruhen auf einer Fälschung!
    – In allen Meinungsumfragen sprechen sich die Menschen in großer Mehrheit für Friedensverhandlungen und Zusammenarbeit aus.
    – 66.000 Stimmen in Estland erreichte die Partei der Außenbeauftragten Kallas bei den Europawahlen 2024 – 66.000 Stimmen von 450 Millionen EU-Bürgern. Das eine ganz schwache Legitimation für die führende Hasspredigerin der EU (Spitzname Kaja KaHass) –

    auf Sand gebaut.

    Antworten

  • Kleopatra
    12. Juni 2025 @ 14:51

    Warum sollte das „offizielle Brüssel“ auf ein internes Papier einer Gruppe reagieren, die innerhalb der SPD bestenfalls Sektenstatus hat?
    Und wer nimmt Äußerungen von Trumpisten ernst? (Ich meine nicht, dass man sie nicht zur Kenntnis nehmen sollte. Nur ernst nehmen sollte man sie nicht)

    Antworten

    • KK
      12. Juni 2025 @ 15:41

      “…die innerhalb der SPD bestenfalls Sektenstatus hat?”

      Wenn dem tatsächlich so wäre, deutete das nur auf den Verfall und die Verkommenheit der gegenwärtigen SPD und ihrer Funktionäre, die darob nur geifern, anstatt sich einer Debatte zu stellen!

      Antworten

    • Guido B.
      12. Juni 2025 @ 15:48

      Es gibt sogar Stimmen aus dem NATO-Sumpf, die ganz warmherzig von ihren wiederholten “Gesprächsangeboten” gegenüber Russland faseln. Man habe es ja immer wieder mit Diplomatie versucht, erst neulich wieder, aber der böse Putin fühle sich dadurch nur ermutigt, noch aggressiver zu werden. Gesprächsangebote würden im Kreml nur als Schwäche interpretiert. Darum müsse man noch mehr Waffen liefern und den Krieg fortsetzen!!

      So so, Gesprächsangebote und Diplomatie. Ich fasse die “Gesprächsangebote” mal kurz zusammen:

      “Wir fordern einen vollständigen Abzug russischer Truppen aus allen besetzten Gebieten!”
      “Putin ist ein Kriegsverbrecher und muss dafür zur Verantwortung gezogen werden!”
      “Wir werden Russland mit harten Sanktionen zum Frieden zwingen!”
      “Wir werden alles versuchen, um die russischen Vermögen zu beschlagnahmen und dafür Waffen für die Ukraine zu kaufen!”
      “Wir fordern einen bedingungslosen Waffenstillstand von mindestens 30 Tagen!”
      “Der Krieg muss sofort aufhören!”

      Das sind also die *Gesprächsangebote” EUropas. Und parallel dazu natürlich die Waffenlieferungen an die Ukraine.

      Na, wenn DAS keine Meisterleistung internationaler Diplomatie ist!

      Antworten

      • KK
        12. Juni 2025 @ 18:54

        @ Guido B.:
        Nicht zu vergessen die diplomatischen Bemühungen unserer einstigen Chef“diplomatin“(nenpraktikantin) Baerbock:
        – „das wird Russland ruinieren“
        – „wir kämpfen einen Krieg gegen Russland“

    • Karl
      12. Juni 2025 @ 17:36

      @Kleopatra: Die SPD ist eine Sekte?
      – Das SPD-Papier gegen das Wettrüsten und für Deutschlands Position in der Welt haben Politiker unterschrieben – Oberbürgermeister/innen, Minister/innen, Ministerpräsidenten – zu einer Zeit, da die SPD noch 40-60% der Wählerstimmen erreichte: mit ihnen!

      Wer hat eher etwas mit “Sekte” zu tun: Diese Politiker oder die heutige SPD?

      Antworten

  • KK
    12. Juni 2025 @ 14:07

    Natürlich reagiert man in Brüssel nicht offiziell, denn dann würden es in EUropa ja nicht nur die Bürger in Deutschland überhaupt mitbekommen…

    Antworten

  • Michael
    12. Juni 2025 @ 13:39

    Die öffentliche Debatte ist fest in den Händen rechter Ideologen. Sie bestimmen die Agenda qua „politisch- kultureller Hegemonie“ (Gramsci). Diese Machtstruktur zu brechen ist in diesen Zeiten besonders schwer weil die Medien ein Teil davon sind. Die linke Politik muss sich auf breiter Basis dagegen in Bewegung setzen, sonst wird sich auf absehbare Zeit nichts ändern!

    Antworten

  • Guido B.
    12. Juni 2025 @ 13:12

    Die Reaktion war zu erwarten. Auch die Gegenoffensive in den “Qualitätsmedien” und deutschen Talkshows. Bei Markus Lanz (11. Juni) musste sich SPD-Vorstandsmitglied Anke Rehlinger eine halbe Stunde lang für das Manifest fremdschämen. Lanz und andere Gäste waren sichtlich ungehalten und liessen keinen Zweifel daran, dass die Unterzeichner des Manifestes “auf der falschen Seite der Geschichte” stünden. Denselben Vorwurf hätten diese adretten Meinungführer wahrscheinlich auch den Sozialdemokraten in Hitlers Deutschland gemacht.

    Es ist heutzutage schon ein Wunder, wenn eine Debatte über Deeskalation, Entspannung, Abrüstung und Frieden überhaupt geduldet wird.

    Nachdem man Russland mit endlosen Provokationen zum Aggressor gemacht hat, lautet die Devise: Die einzige Antwort auf eine Aggression ist eine größere Aggression. Denn nur die Mutter aller Aggressionen führt zum Frieden.

    Genau. Dasselbe denkt auch Putin.

    Antworten

  • Was sagen Sie dazu?


    Info: https://lostineu.eu/so-wird-das-spd-manifest-in-bruessel-aufgenommen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getrespon


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Iran: Mehrere hochrangige Kommandeure bei Angriffen getötet – Teheran kündigt "harte Bestrafung" an

    freedert.online, 13 Juni 2025 09:03 Uhr

    Irans oberster Führer Ali Chamenei erklärte nach den nächtlichen Bombardierungen seitens Israels, die gezielten Tötungen durch die Luftangriffe würden nicht unbeantwortet bleiben. US-Präsident Trump war vorab über die Angriffe informiert.


    (Screenshot)






    Quelle: Gettyimages.ru © Majid Saeedi / Freier Fotograf


    Der iranische Oberste Führer Ali Chamenei in Teheran (Archivbild)


    Iran wird für die israelischen Angriffe auf sein Territorium entsprechende Vergeltung üben, so der Oberste Führer Ali Chamenei in einer ersten Reaktion auf die israelischen Angriffe der vergangenen Nacht. Iranische Medien bestätigten in den frühen Morgenstunden, dass mehrere hochrangige Kommandeure bei den Angriffen getötet wurden.

    Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) erklärten, ihre Jets hätten Dutzende von Zielen in ganz Iran angegriffen, darunter Militäreinrichtungen und eine Atomanreicherungsanlage in Natanz in der Provinz Isfahan, etwa 225 Kilometer südöstlich von Teheran. Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, das Ziel der Operation lautete, Iran daran zu hindern, "die Fähigkeit zur Entwicklung von Atomwaffen" zu erlangen. Laut Netanjahu habe die "Operation Aufsteigender Löwe" mit dem Angriff auf die Anlage in Natanz Nuklearwissenschaftler und, wie er es nannte, "das Herz des iranischen Programms für ballistische Raketen" attackiert.


    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)




    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne (VIDEO)






    Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf israelische Angaben, bei den Angriffen seien ranghohe Militärführer getötet worden. Genannt werden General Hossein Salami, der Oberbefehlshaber der Islamischen Revolutionsgarde Irans, sowie Generalmajor Mohammad Bagheri, der ranghöchste iranische Offizier. Zudem wurden laut ersten Meldungen der ehemalige iranische Sicherheitschef Ali Shamkhani, der stellvertretende Generalstabschef Gholam Ali Rashid sowie die Nuklearwissenschaftler Mohammad Mehdi Tehranchi und Fereidun Abbassi getötet.

    "Die Ermordung von Ali Shamkhani wurde ebenfalls bestätigt", so der staatliche iranische Nachrichtensender IRINN. In einer Erklärung am Freitagmorgen warnte Chamenei, dass Israel "mit einer harten Bestrafung rechnen muss". Er beschuldigte die IDF, auch Wohngebiete angegriffen zu haben, räumte in seiner Stellungnahme aber auch ein, dass "mehrere Kommandeure und Wissenschaftler" durch die Attacken getötet worden seien.

    Der Generalstab der iranischen Streitkräfte bezeichnete den Angriff als "unverhohlene Aggression" und stellte eine "vernichtende Antwort" Teherans in Aussicht. Dem US-Sender Fox News zufolge kündigte Washington an, dass die USA im Falle iranischer Vergeltungsschläge "bereit wären, sich und Israel zu verteidigen". Er sei vorab über den israelischen Angriff informiert worden, sagte Trump laut Fox News weiter. In den vergangenen Tagen habe er mehrmals mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu gesprochen und auch mindestens einen wichtigen Verbündeten im Nahen Osten kontaktiert, meldete der Sender. 

    Die USA seien aber nicht in den Angriff einbezogen gewesen. Trump hatte Iran in den vergangenen Monaten mehrfach gewarnt, dass es ohne eine Einigung im Atomstreit zu einem Militäreinsatz kommen könnte. 

    Der Anschlag ereignete sich nur wenige Tage vor der sechsten Runde der Atomgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Iran, die für Sonntag im Oman angesetzt ist. US-Präsident Donald Trump hat Teheran kürzlich vorgeworfen, die Verhandlungen "zu verschleppen", nachdem frühere Runden keinen Durchbruch gebracht hatten. Am Freitag betonte US-Außenminister Marco Rubio, dass Washington nicht an den israelischen Angriffen beteiligt war.

    Iran hat immer wieder bestritten, Atomwaffen erwerben oder herstellen zu wollen, und stattdessen auf seinem Recht beharrt, Atomforschung für rein zivile Zwecke zu betreiben.


    Mehr zum Thema ‒ Atomstreit mit Iran eskaliert: Teheran kündigt nach IAEA-Resolution Bau dritter Nuklearanlage an


    Screenshot_2025_06_13_at_09_19_38_Iran_Mehrere_hochrangige_Kommandeure_bei_Angriffen_get_tet_Teheran_k_ndigt_harte_Bestrafung_an_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6ucn25-was-geht-sie-das-an-irans-oberster-fhrer-lehnt-atomverhandlungen-mit-den-us.html Dauer 1:55 min


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247585-iran-mehrere-hochrangige-kommandeure-bei/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne

    freedert.online, 13 Juni 2025 06:47 Uhr

    In der Nacht zum Freitag führte Israel einen massiven Luftschlag gegen den Iran durch. Ziel der Angriffe waren Urananreicherungsanlagen und Militärstützpunkte. Auch mehrere iranische Führungspersönlichkeiten und Atomwissenschaftler wurden getötet.


    Israel führt massiven Luftschlag gegen Iran durch – Beginn einer längeren Militärkampagne© X-Account The Scuardon


    Nächtlicher Angriff auf Teheran am 13. Juni (Symbolbild).


    Israel hat mit einem breitangelegten Militäreinsatz gegen iranische Atomanlagen begonnen. Wie der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mitteilte, handele es sich um einen Präventivschlag gegen nukleare und militärische Standorte. Dabei sollen zwei iranische Atomwissenschaftler sowie Hussein Salami, der Führer der Revolutionsgarden, getötet worden sein.


    Atomstreit mit Iran eskaliert: Teheran kündigt nach IAEA-Resolution Bau dritter Nuklearanlage an





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    Ali Schamchani, Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates und Berater des Obersten Führers Ali Chamenei, soll bei einem der Luftschläge schwer verletzt worden sein. Dem israelischen Fernsehen zufolge war auch der Geheimdienst Mossad an den Aktionen beteiligt. Mittlerweile bestätigte die iranische Führung den "Märtyrertod" des Stabschefs der Streitkräfte, Generalmajor Mohammad Bagheri und mehrerer weiteren Top-Militärs und Wissenschaftler.  

    Der Stabschef der Streitkräfte, Generalmajor Mohammad Bagheri, ist am frühen Freitagmorgen bei einem Angriff des zionistischen Regimes Israels ums Leben gekommen, wie das Nachrichtennetzwerk der Islamischen Republik Iran berichtete.

    Ziel der israelischen Luftangriffe war insbesondere die iranische Urananreicherungsanlage Natanz. Aufnahmen zeigen eine starke Rauchentwicklung bei der Anlage. Wie groß der Schaden wirklich ist, ist noch unklar. Rafael Grossi, der Chef der internationalen Atombehörde IAEA, bestätigte, dass die Anlage in Natanz angegriffen worden sei.

    Auch die Hauptstadt Teheran war Ziel israelischer Attacken, sowie zahlreiche weitere iranische Städte und Stützpunkte. Das iranische Fernsehen gab derweil bezüglich der Atomanlage in Natanz Entwarnung, was die Gefahr einer nuklearen Katastrophe betrifft: Es gebe keine Anzeichen dafür, dass Strahlung aus der angegriffenen Anlage ausgetreten sei.

    Israel sehe sich durch das iranische Atomprogramm existentiell gefährdet, so eine Stellungnahme von Verteidigungsminister Katz. Er beschuldigte den Iran, im Geheimen Atomwaffen zu bauen und bereits das Material für fünfzehn Atombomben zu besitzen. Der israelische Angriff unter dem Namen "Rising Lion" sei notwendig gewesen, denn das iranische Atomprogramm sei unmittelbar davor gestanden, einen "point of no return" zu erreichen. 


    "Tausende Dokumente" über Israels Nuklearprogramm erbeutet: Iran meldet Geheimdienstoperation




    "Tausende Dokumente" über Israels Nuklearprogramm erbeutet: Iran meldet Geheimdienstoperation






    Iranische Quellen gehen davon aus, dass die USA an den Angriffen mittelbar beteiligt seien, da die israelischen Attacken vom irakischen Luftraum aus starten würden, was ohne die Erlaubnis der Amerikaner kaum möglich sei. Auch unterstütze die US-amerikanische Luftabwehr die Israelis vom Irak aus beim Abfangen eines zu erwartenden iranischen Gegenschlags.

    Dies widerspräche US-amerikanischen Medienberichten, denen zufolge US-Präsident seinen israelischen Verbündeten von einem Militärschlag gegen den Iran abgeraten und weiterhin auf diplomatische Mittel gesetzt habe. Donald Trump hat mittlerweile für diesen Freitag 17 Uhr (Berliner Zeit) ein Treffen des Nationalen Sicherheitsrates der USA im Weißen Haus anberaumt. Außenminister Marco Rubio betonte derweil, die Vereinigten Staaten seien nicht an dem Angriff auf den Iran beteiligt und warnte die Iraner davor, Militäranlagen der USA anzugreifen.

    Gegenüber dem Sender FOX News äußerte US-Präsident Trump seine Hoffnung, der Iran werde bald an den Verhandlungstisch zurückfinden. Wenn es nötig sei, würden die USA Israel verteidigen. Die USA seien von den israelischen Luftschlägen im Voraus in Kenntnis gesetzt worden, selbst militärisch aber nicht beteiligt gewesen.

    In Israel bereiten sich die Krankenhäuser auf den Kriegszustand vor. Ministerpräsident Netanjahu wurde an einen sicheren Ort gebracht, da man einen iranischen Gegenschlag erwartet. In Erwartung iranischer Raketen- und Drohnenangriffe wurde der Ausnahmezustand verhängt, Tausende Reservisten wurden einberufen. Wie der arabische Sender Al-Jazeera berichtet, habe der Iran den israelischen Angreifern "eine harte Antwort" angedroht.


    USA evakuieren Personal aus Nahost: Region steuert auf einen Krieg zwischen Iran und Israel zu





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    Mittlerweile gibt es die ersten internationalen Reaktionen zu dem nächtlichen israelischen Angriff auf den Iran. UN-Generalsekretär António Guterres äußerte seine Besorgnis über die israelischen Attacken auf iranische Atomanlagen. Er verurteile "jede militärische Eskalation im Nahen Osten", ließ Guterres über sein Büro verlauten. Er rufe beide Staaten zu "maximaler Zurückhaltung" auf. Eine Eskalation im Nahen Osten müsse vermieden werden.

    Der Golfstaat Oman kritisierte das israelische Vorgehen gegen den Iran: Es mache die diplomatischen Bemühungen zunichte und könne zu einer Destabilisierung der gesamten Region führen. Auch aus Russland kam Kritik. Konstantin Kossatschow, der stellvertretende Sprecher des Föderationsrates, verurteilte die israelischen Attacken auf den Iran. Sie seien keineswegs zu rechtfertigen.

    Von einem einem baldigen Ende der Eskalation im Nahen Osten ist nicht auszugehen. Netanjahu hat bereits angekündigt, dass der israelische Militäreinsatz gegen den Iran "noch viele Tage weitergehen" werde. Es handele sich um "einen entscheidenden Moment in der Geschichte Israels." Der israelische Ministerpräsident warnte seine Mitbürger, sie müssten womöglich länger als gewöhnlich in Schutzunterständen bleiben.


    Mehr zum Thema – Satellitenbilder: Israel baut seine Nuklearanlage in Dimona insgeheim aus


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/247580-israel-fuehrt-massiven-luftschlag-gegen-den-iran-durch-beginn-einer-laengeren-militaerkampagne/


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    13.06.2025

    Handelskrieg So könnte die EU ihre Position gegenüber Trump verbessern

    makronom.de, vom 12. Juni 2025, FABIAN FLUES, USA, Europa ,

    Trotz der Reisen von Friedrich Merz und vieler hochrangiger EU-Offizieller nach Washington zeichnet sich keine Lösung im Handelskonflikt mit den USA ab. Doch es gibt verschiedene Strategien, mit denen Europa seine ökonomische Stärke, Umweltstandards und globale Partnerschaften verteidigen kann – ohne sich den USA zu unterwerfen.


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    Bild: Pixabay


    Die EU steht handelspolitisch vor schwierigen Entscheidungen. Hohe Zölle und wiederholte Drohungen durch ihren wichtigsten Handelspartner, die USA, werden erhebliche ökonomische Verwerfungen nach sich ziehen. Trotz der Reisen von Friedrich Merz und vieler hochrangiger EU-Offizieller nach Washington zeichnet sich keine Lösung ab. Wie sollte sich die EU jetzt verhalten? Wir haben fünf Schritte skizziert, die aus unserer Sicht jetzt wichtig sind.

    1.

    Eskalation vermeiden: Auch wenn die Zölle der USA nicht unbeantwortet bleiben können – alleine, um durch Gegenmaßnahmen Verhandlungsmasse zu gewinnen – sollte die EU zunächst versuchen, eine Eskalation des Handelskonflikts zu vermeiden. Denn mit ihrem deutlichen Überschuss im Warenhandel hat sie die schlechteren Karten, sollte es zu einer Aufwärtsspirale bei den Zöllen kommen. Der erste Schritt heißt also: Ruhe bewahren und eine Eskalation vermeiden. Doch was sollte die EU stattdessen tun?

    2.

    Auf progressive Gegenmaßnahmen setzen: Die Zölle 1:1 zu kontern, würde auch den eigenen Verbraucher*innen und europäischen Unternehmen schaden. Stattdessen ist es sinnvoll, Zölle nur zu einem gewissen Grad und gezielt für Produkte von politisch einflussreichen Herstellern einzuführen. Diese könnten dann in Verhandlungen wieder zurückgenommen werden. Grundsätzlich sollte die EU jedoch Gegenmaßnahmen in Betracht ziehen, durch die sie andere wichtige Politikziele erreichen kann. Ein Beispiel hierfür ist die Besteuerung von Unternehmen, die ihre Steuerlast durch Buchhaltungstricks und Steueroasen minimieren. Vor allem die großen Digitalkonzerne wie Amazon, Google und Meta haben massiv von laschen Steuerregeln und Schlupflöchern profitiert. Obwohl die EU zu ihren wichtigsten Absatzmärkten gehört, zahlen sie dort nur sehr geringe Steuern.

    Um diesen Missstand zu beheben, wurde in Verhandlungen bei der OECD ein Mindestbesteuerungsabkommen ausgehandelt, das die Trump-Regierung jedoch bereits wieder verlassen hat. Während die EU einen Teil der globalen Vereinbarungen zur Mindestbesteuerung bereits umsetzt, liegt ein weiterer Teil, der insbesondere die großen Digitalkonzerne betreffen würde, auf Eis. Eine EU-weite und einheitliche digitale Dienstleistungssteuer würde für mehr Gerechtigkeit sorgen. Sie würde fairere Wettbewerbsbedingungen zwischen Digitalkonzernen und der übrigen Wirtschaft schaffen und dringend benötigte Einnahmen generieren. Ein solches Vorgehen würde die negativen Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft minimieren, den Aufbau einer eigenen digitalen Infrastruktur in Europa erleichtern und langfristig zu einer gerechteren Verteilung der Steuerlast beitragen.

    3.

    Stark bleiben bei europäischen Schutzstandards: Die EU darf sich nicht durch Drohungen aus den USA zur Rücknahme von Nachhaltigkeitsregeln und europäischen Standards drängen lassen. Viele wichtige Vorhaben der EU, wie das Lieferkettengesetz, die Entwaldungsverordnung, die EU-Methanverordnung und der Kohlenstoffgrenzausgleich (CBAM), würde die US-Regierung gerne ersatzlos streichen.

    Hier einzuknicken, würde nicht nur die regulatorische Souveränität der EU bedrohen. Europäische Unternehmen, die bereits Investitionen tätigen, um Nachhaltigkeitsvorgaben zu erreichen, brauchen gerade in diesen volatilen Zeiten die Sicherheit, dass sich bereits beschlossene Regeln nicht wieder kurzfristig ändern. Die EU hat die technologische Führung in vielen umweltfreundlichen Sektoren bereits an China verloren. Sie kann es sich nicht leisten, weitere Unsicherheit zu schaffen, indem sie auf Druck der USA an ihren Umweltvorschriften rüttelt.

    Zugeständnisse gegenüber den USA dürften zudem nur neue Forderungen nach sich ziehen, denn die Liste der US-Beschwerden ist potenziell endlos und basiert teilweise auf haltlosen Behauptungen wie z.B. dem Vorwurf, die Mehrwertsteuer in den EU-Mitgliedsstaaten würde US-Unternehmen benachteiligen. Zudem trifft der amerikanische Angriff auf EU-Regeln viele sensible Bereiche wie Lebensmittelstandards und den Datenschutz. Der Versuch, diese in Handelsverhandlungen abzuschwächen, hat bereits in der Vergangenheit Millionen Menschen gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP auf die Straße gebracht. Ein Nachgeben der EU würde ihre eigene Legitimität in den Augen vieler Europäer*innen untergraben.

    4.

    Der attraktivere Partner sein: Wesentlich härter als die EU werden viele Länder des Globalen Südens getroffen, falls die „reziproken” US-Zölle, die Trump für 90 Tage pausiert hat, in Kraft treten. Denn diese Länder hängen oft stärker vom US-Absatzmarkt ab und können ökonomische Verwerfungen deutlich schlechter auffangen. Insbesondere in Südostasien würden Länder wie Kambodscha, Vietnam oder Thailand massiv unter den Zöllen leiden. Die EU wird nicht in der Lage sein, die zurückgehende Nachfrage der USA zu ersetzen. Zudem haben viele der ärmsten Länder, die besonders stark von hohen US-Zöllen betroffen wären, wie etwa Lesotho und Kambodscha, bereits zollfreien Zugang zum europäischen Markt.

    Trotzdem könnte die EU die derzeitige Situation nutzen und ein Gegenmodell zu den brachial auf Eigeninteressen agierenden USA entwickeln – eines das die EntwickIungsinteressen der Partnerländer ernst nimmt. Damit könnte sie neue Allianzen bilden, die Europa in einer Welt stärken, in der der wichtigste Verbündete, die USA, sich immer antagonistischer verhält. Dafür bräuchte es jedoch eine Abkehr von den auf Marktzugang für europäische Unternehmen ausgerichteten Freihandelsabkommen hin zu Verträgen, die Länder des Globalen Südens durch Technologietransfer und die Förderung des Aufbaus von Wertschöpfungsketten unterstützen. Die kürzlich verkündeten Partnerschaften für sauberen Handel und Investitionen (CTIPs) hätten ein wichtiger Startpunkt für einen neuen Ansatz sein können. Leider scheinen sie jedoch wieder einmal die Interessen europäischer Unternehmen über die der Partnerländer zu stellen.

    5.

    Grüne Nachfrage ankurbeln: Der zentrale Grund, warum sich die EU in einer handelspolitisch schwachen Situation gegenüber den USA befindet, liegt in ihrem hohen Handelsüberschuss im Güterbereich. Dieser ist auch das Ergebnis des von Deutschland vorangetriebenen exportorientierten europäischen Wirtschaftsmodells, gepaart mit einer zu schwachen Binnennachfrage und niedrigen Löhnen. Eine resiliente, zukunftsfähige europäische Wirtschaft, die weniger von Exportüberschüssen abhängig ist, benötigt eine stärkere Binnennachfrage und höhere Investitionen.

    Öffentliche Investitionen in eine umweltfreundliche Infrastruktur und die Stärkung der Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten sind von zentraler Bedeutung, um die Binnennachfrage anzukurbeln und eine klimaneutrale Wirtschaft aufzubauen. Dies würde die Abhängigkeit der EU von importierten fossilen Brennstoffen verringern und den Einfluss mindern, den Exporteure fossiler Brennstoffe wie die USA, Russland oder die Golfstaaten auf die EU ausüben können. Die Beschleunigung der Energiewende ist die Alternative zur Erhöhung der Importe fossiler Brennstoffe aus den USA, die von führenden europäischen Politker*innen vorgeschlagen wurde, um Trump zu beschwichtigen.

    Die bisherigen Pläne der EU, über gehebelte Privatinvestitionen die grüne Transformation zu erreichen, überzeugen jedoch nicht. Gleichzeitig können viele EU-Mitgliedsländer – anders als Deutschland – keine weiteren Kredite aufnehmen, da dadurch die Zinsen ihrer Staatsanleihen zu stark steigen würden. Eine gemeinsame Schuldenaufnahme der EU, die zu deutlich geringeren Zinsen möglich ist, wäre also nötig, um ein weiteres Auseinanderdriften der EU-Mitgliedsstaaten zu verhindern und eine resiliente, grüne Wirtschaft aufzubauen, die weniger von schrumpfenden und umkämpften Exportmärkten abhängig ist.

    Fazit

    Der transatlantische Handelskonflikt stellt die EU vor eine Richtungsentscheidung: Setzt sie weiter auf ein stark exportgetriebenes Modell und bleibt somit in starker Abhängigkeit der ökonomischen Weltmächte USA und China? Oder nutzt sie die Krise für einen sozial-ökologischen Umbau ihrer Wirtschaft und Partnerschaften, in denen die ökonomischen Interessen der Länder des Globalen Südens wirklich ernst genommen werden? Statt auf billige Zugeständnisse an die USA braucht es jetzt Mut zu Investitionen und einer partnerschaftlichen Handelspolitik, die globale Solidarität ernst meint.

     

    Zum Autor:

    Fabian Flues ist Referent für internationale Handels- und Investitionspolitik bei PowerShift e.V.


    Info: https://makronom.de/so-koennte-die-eu-ihre-position-gegenueber-trump-verbessern-49194?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=so-koennte-die-eu-ihre-position-gegenueber-trump-verbessern


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    13.06.2025

    "Frau Präsidentin, Sie machen mir Angst und Bange" ‒ Replik an Klöckners offenen Brief

    freedert.online, 13 Juni 2025 06:00 Uhr, Von Georg Spitze

    Die Russen müssen noch lernen, mit den neuen deutschen "Politeliten" angemessen umzugehen. Genauer gesagt mit deren intellektuellem Niveau. Einen Versuch dieses Umgangs lieferte der deutsch-russische Journalist Georg Spitzen in der RT-Kolumne.


    Quelle: www.globallookpress.com


    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (Symbolbild)


    Der diplomatische Briefwechsel zwischen dem Sprecher der Staatsduma der Russischen Föderation, Wjatscheslaw Wolodin, und der Präsidentin des Deutschen Bundestages, Julia Klöckner, hinterließ einen sehr bedrückenden Eindruck hinsichtlich des Intellekts und der allgemeinen Bildung der neuen Vorsitzenden des deutschen Parlaments.

    Die Krise der politischen Eliten, die für den gesamten Westen charakteristisch ist, hat leider auch Deutschland nicht verschont. Im Jahr 2021, beim Anblick der gerade gebildeten Regierung der "Ampelkoalition", begann jeder, der sich in der Politik etwas besser auskennt als der durchschnittliche Bürger, bereits von düsteren Vorahnungen überwältigt zu werden.


    Wolodin reagiert erneut auf Klöckner: "Haben Sie dafür das Mandat des deutschen Volkes?"





    Wolodin reagiert erneut auf Klöckner: "Haben Sie dafür das Mandat des deutschen Volkes?"





    Seltene "Intellektuelle" wie Außenministerin Annalena Baerbock, die Russland auf internationalen Foren den Krieg erklärt, Innenministerin Nancy Faeser, die eine Handvoll städtischer Verrückter ("Rollator"-Putsch) als Anführer einer staatlichen Verschwörung ausgibt, und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht, die sich nicht einmal im System der militärischen Dienstgrade der Bundeswehr auskennt, scheinen der Vergangenheit anzugehören, und die Minister der neuen rot-schwarzen Regierung werden die Deutschen nicht mehr dazu bringen, brennende Fremdscham zu empfinden.

    Aber nein! Zunächst erklärte der neue Kanzler Friedrich Merz bei seinem Treffen mit Donald Trump am 5. Juni, dass Deutschland den USA für seine "Befreiung" im Jahr 1945 dankbar sei, woraufhin er vom Sprecher der russischen Duma eine ausführliche Belehrung darüber erhielt, wer wen wann befreit habe. Und dann machte die deutsche Amtskollegin von Wolodin, Julia Klöckner, deutlich, dass es noch zu früh sei, sich über den Abgang der "Ampel"-Intellektuellen aus der deutschen Regierung zu freuen.

    Interessant ist, wer genau nach Meinung der deutschen Sprecherin Deutschland im Frühjahr 1945 "befreit" hat? Das Aussagekräftigste an Klöckners Antwort ist zweifellos die Reihenfolge der "Sieger" über den deutschen Faschismus.

    1. Die USA (umstritten, aber was kann man sonst von einer Deutschen erwarten, die im Paradigma der Entnazifizierung und dem blinden Glauben daran erzogen und indoktriniert wurde, dass gerade die amerikanischen Halbgötter Deutschland das Licht der wahren Demokratie gebracht haben?).

    2. Frankreich (hier möchte man sich an Feldmarschall Keitel erinnern, der über die Anwesenheit der französischen Delegation in Berlin-Karlshorst sehr überrascht war und anmerkte: "Was, haben uns auch diese besiegt?").


    "Wir lassen uns nicht einschüchtern!" – Julia Klöckners scharfe Gegenrede an Duma-Sprecher Wolodin





    "Wir lassen uns nicht einschüchtern!" – Julia Klöckners scharfe Gegenrede an Duma-Sprecher Wolodin





    3. Die Länder des Commonwealth (bei allem Respekt für die tapferen Jungs aus Australien und Neuseeland, aber ihre wichtigsten Heldentaten vollbrachten sie in Afrika und Italien und haben daher nur einen sehr indirekten Bezug zur Befreiung Deutschlands).

    4. Und schließlich das Letzte – "die ehemalige sowjetische Armee, in deren Reihen sich viele Ukrainer befanden".

    Und wenn die Unkenntnis der Tatsache, dass die Rote Armee erst 1946 in Sowjetarmee umbenannt wurde, für eine Deutsche, die noch vor nicht allzu langer Zeit in der Landwirtschaft tätig war, durchaus verzeihlich ist, so ist es doch eine Verhöhnung der Geschichte und des gesunden Menschenverstands, die sowjetischen Soldaten, die fast drei Viertel des gesamten militärisch-industriellen Potenzials des Dritten Reiches zermalmt und Berlin eingenommen haben, an letzte Stelle zu setzen.

    "Wir lassen uns nicht einschüchtern!",

    schreibt Klöckner in ihrer Antwort an Wolodin.

    Frau Präsidentin, mir ist schon jetzt Angst und Bange. Angst und Bange, weil Deutschland von Menschen wie Ihnen regiert wird, die nicht die geringste Ahnung von Geschichte haben und daher dazu verdammt sind, die Fehler ihrer Vorfahren zu wiederholen.

    Übersetzt aus dem Russischen.


    Georg Spitzen ist Journalist und Autor des Telegram-Kanals Mecklenburger Petersburger

    Mehr zum Thema ‒ Moskau: Berlin beteiligt sich zunehmend an militärischen Aktionen gegen Russland


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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    Weiteres: 





    "Entvölkerung und Migration": Klingbeil und Klöckner beim Bilderberg-Treffen


    freedert.online, 13 Juni 2025 06:30 Uhr

    Ab heute findet im schwedischen Stockholm das diesjährige Bilderberg-Treffen statt. Zur deutschen Delegation gehören unter anderem zwei Bundesminister. Als Überseegäste werden Palantir-Chef Peter Thiel und Albert Bourla vom US-Pharmagiganten Pfizer gelistet. Ein Thema lautet: "Entvölkerung und Migration".


    Quelle: Gettyimages.ru © picture alliance / Kontributor


    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) und der SPD-Bundesminister der Finanzen, Lars Klingbeil, finden sich auf der diesjährigen Teilnehmerliste der Bilderberg-Konferenz.


    Die 71. Bilderberg-Konferenz startete am gestrigen 12. Juni in Stockholm, Schweden. Das alljährliche Aufeinandertreffen willkürlich ausgewählter nordamerikanischer und europäischer Protagonisten aus der Politik, dem Militär, Großkonzernen und Geheimdiensten dient erwartungsgemäß den Absprachen hinter verschlossenen Türen zu tagesaktuellen geopolitischen und geoökonomische Strategien. Wie in den Vorjahren wird auch eine kleine deutsche Delegation vor Ort sein.

    Das Treffen dauert drei Tage und findet wie jedes Jahr unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt. Der amtierende Bundeskanzler Friedrich Merz wird dabei nicht anwesend sein. Der Unionschef ist jedoch als Teilnehmer der letztjährigen Konferenz in Madrid gelistet, zusammen mit dem damaligen Justizminister Marco Buschmann (FDP). Dieses Jahr – wie bereits 2024 – ist erneut Mathias Döpfner vor Ort,  Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. Die deutsche Gruppe besteht aus insgesamt acht Teilnehmern. Von Vertretern aus der Politik finden sich für das heute startende Treffen drei Namen. So heißt es in der Auflistung:

    • Klingbeil, Lars (DEU), Vizekanzler; Minister der Finanzen
    • Klöckner, Julia (DEU), Bundestagspräsidentin
    • Reiche, Katherina (DEU), Ministerin für Wirtschaft und Energie


    Orbán: Ukraine-Hilfen und Sanktionen gegen Russland ruinieren europäische Wirtschaft





    Orbán: Ukraine-Hilfen und Sanktionen gegen Russland ruinieren europäische Wirtschaft





    Außerdem anzutreffen sein werden Wolfgang Schmidt (SPD, wie auch zuvor im Jahr 2023 und 2024), Ex-Chef des Bundeskanzleramtes im Kabinett Scholz, sowie Christian Sewing, Vorsitzender der Deutschen Bank, und Gundbert Scherf, Mitbegründer des KI-Start-ups "Helsing", ein Unternehmen mit Schwerpunkt in der Rüstungsindustrie. 

    Überraschungen in der Themenauswahl finden sich nicht. Die laut Listung "wichtigsten Diskussionsthemen" in diesem Jahr lauten (Reihenfolge und Titel wie auf der BK-Webseite):

    • Transatlantische Beziehungen
    • Ukraine
    • US-Wirtschaft
    • Europa
    • Naher Osten
    • Autoritäre Achse
    • Verteidigungsinnovation und Widerstandsfähigkeit
    • KI, Abschreckung und nationale Sicherheit
    • Proliferation [die Weitergabe von Atomwaffen oder Mitteln zu deren Herstellung]
    • Geopolitik der Energie und kritischer Mineralien
    • Entvölkerung und Migration



    NATO-Chef Rutte zu Briten: Lernt Russisch oder gebt mehr Geld für Rüstung aus





    NATO-Chef Rutte zu Briten: Lernt Russisch oder gebt mehr Geld für Rüstung aus






    Die Themen "Russland" oder "China" sind, anders als in den drei Jahren zuvor, nicht explizit als Einzelpunkte aufgelistet. Auf der Webseite heißt es zur Veranstaltung:

    "Wie immer wurde eine vielfältige Gruppe von führenden Politikern und Experten aus der Industrie, dem Finanzwesen, der Wissenschaft und den Medien eingeladen."

    Zu den bekannteren Anwesenden in Stockholm gehören Jens Stoltenberg, in diesem Jahr in seiner neuen Funktion als norwegischer Finanzminister, der ukrainische Ex-Außenminister Dmitri Kuleba sowie Sanna Marin, Ex-Ministerpräsidentin von Finnland, diesmal als "Strategische Beraterin des Tony Blair Institute for Global Change", und erneut Alberto Bourla (Pfizer-Chef), des Weiteren der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte und der polnische Außenminister Radosław Sikorski, die wiederum auf Peter Thiel treffen könnten, Chef der Daten-Krake Palantir Technologies und Gründer von Paypal.

    Neben internationalen Medienvertretern findet sich in der Liste auch der schwedische Spotify-Gründer Daniel Ek. Im November 2021 wurde bekannt, dass Ek "100 Millionen Euro in Künstliche Intelligenz fürs Militär steckt", so das Handelsblatt. Seine Investition galt einem Start-up aus München namens Helsing. Dessen Chef ist wie bereits erwähnt Mitglied der deutschen Delegation.


    Mehr zum Thema – Russisches Außenministerium kritisiert Vorgehen gegen Auslandsstiftung


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    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/247544-klingbeil-und-kloeckner-reisen-nach/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    13.06.2025

    Nachrichten von Pressenza: Schikanen der Polizei gegen Friedens- und Solidaritätskundgebung mit Palästina „DEN VÖLKERMORD, DAS AUSHUNGERN UND DIE VERTREIBUNG DER PALÄSTINENSER “

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 13. Juni 2025, 7.15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 13.06.2025


    Schikanen der Polizei gegen Friedens- und Solidaritätskundgebung mit Palästina „DEN VÖLKERMORD, DAS AUSHUNGERN UND DIE VERTREIBUNG DER PALÄSTINENSER “


    Pressemitteilung der Veranstalter der Gaza-Kundgebung 14.6.25 am Brandenburger Tor: Die Initiative „Nie wieder Krieg – die Waffen nieder“ und die Friedenskoordination Berlin protestieren gegen die Behinderungsstrategie der Polizei Berlin. Mit einer fadenscheiniger Begründung wurden wir vom Brandenburger Tor (Platz des&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/schikanen-der-polizei-gegen-friedens-und-solidaritaetskundgebung-mit-palaestina-den-voelkermord-das-aushungern-und-die-vertreibung-der-palaestinenser/


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    Gegen den Strom der Aufrüstung – Für eine neue Friedenspolitik in der SPD


    Mit Blick auf die jüngste Politik der Sozialdemokratie, die eine deutliche Hinwendung zu kriegstreiberischen Maßnahmen, zu massiver Militarisierung und zu rasanter Aufrüstung erkennen ließ, erscheint das „Friedensmanifest“ des SPD-Friedenskreises wie ein längst überfälliger Weckruf. In den vergangenen Jahren hat die&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/gegen-den-strom-der-aufruestung-fuer-eine-neue-friedenspolitik-in-der-spd/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    13.06.2025

    „Vom Trump-Tornado lernen“   Der mutmaßliche künftige US-Botschafter bei der EU ist ein Mitarbeiter der Washingtoner Heritage Foundation, die eng mit Parteien der extremen Rechten in Europa kooperiert und auf den Umbau der EU in ein Europa der Nationen orientiert.

    german-foreign-policy.com, 13. Juni 2025

    WASHINGTON/BRÜSSEL (Eigener Bericht) – Ein Mitarbeiter einer US-Organisation mit engen Verbindungen zur extremen Rechten in Europa ist dabei, US-Botschafter bei der EU zu werden. Der Fast-Food-Manager Andrew Puzder, den die Heritage Foundation in Washington als Distinguished Visiting Fellow führt, hat am Dienstag Berichten zufolge seine Anhörung im US-Senat glimpflich überstanden und könnte nun zum Botschafter in Brüssel ernannt werden. Die den US-Republikanern nahestehende Heritage Foundation ist auf Trump-Kurs, seit im Dezember 2021 ihr aktueller Präsident Kevin Roberts diesen Posten übernommen hat. Die Vereinigung hat mit ihrem Project 2025 eine Art Blaupause für die Trump-Administration verfasst, von der inzwischen eine Reihe wichtiger Elemente in die US-Regierungspolitik eingeflossen sind. In Europa arbeitet die Heritage Foundation mit Ungarn zusammen, dessen Ministerpräsidenten Viktor Orbán sie in den höchsten Tönen lobt. Darüber hinaus kooperiert sie mit den Patriots for Europe (PfE), denen diverse Parteien der extremen Rechten in Europa angehören. Dabei orientiert sie auf einen Umbau der EU zu einem lockeren Staatenbund – nach dem Vorbild eines in der extremen Rechten populären Europa der Nationen.


    Höfliche MaschinenAndrew Puzder hatte sich im Lauf seiner beruflichen Karriere zunächst als Kämpfer gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch einen Namen gemacht, bevor er im September 2000 den Chefposten von CKE Restaurants übernahm, eines milliardenschweren Unternehmens, das mehrere Fast-Food-Ketten betreibt. Den Posten hatte er bis März 2017 inne. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er im Dezember 2016, als Donald Trump ihn für das Amt des Arbeitsministers in seiner ersten Regierung auswählte. Puzder scheiterte: Als klar war, dass er nicht die für seine Bestätigung erforderliche Mehrheit im Senat erhalten würde, zog er seine Bewerbung zurück. Zuvor war berichtet worden, er sei ein leidenschaftlicher Gegner des Mindestlohns und habe sich außerdem dagegen ausgesprochen, Millionen Arbeitern Zugang zu bezahlten Überstunden zu eröffnen.[1] Er hatte zudem einmal bekräftigt, er befürworte die Automatisierung von Fabriken, da Maschinen „immer höflich“ seien, keinen Urlaub nähmen und nie zu spät kämen.[2] Entscheidend war im Senat jedoch, dass einige Republikaner Puzder die Zustimmung verweigerten, weil er eine Migrantin ohne reguläres Aufenthaltsrecht als Hausangestellte beschäftigt und dafür keine Steuern gezahlt hatte.[3] Vorwürfe, Puzder habe seine frühere Ehefrau misshandelt, streiten heute beide ab.


    Neue Standards

    Puzder, der bereits Trumps Wahlkampf im Jahr 2016 finanziell unterstützt hatte, verblieb nach dem Scheitern seiner Bewerbung um das Amt des Arbeitsministers im engeren Umfeld des US-Präsidenten. Zwischenzeitlich war er als dessen wirtschaftspolitischer Sprecher im Gespräch.[4] Zwei Tage nach seiner zweiten Amtseinführung, am 22. Januar 2025, hat Trump Puzder erneut für einen einflussreichen Posten nominiert – dieses Mal für das Amt des US-Botschafters bei der EU. Zu seiner Ernennung ist erneut eine mehrheitliche Zustimmung des Senats erforderlich; die Anhörung dazu fand am Dienstag in Washington statt. Wie es heißt, habe Puzder dabei „einen viel freundlicheren Empfang“ erhalten als vor acht Jahren; die alten Vorwürfe gegen ihn hätten kaum eine Rolle gespielt.[5] Dies sei wohl auch ein Ausfluss der Tatsache, dass sich die Einschätzung, welches Verhalten „für einen hochrangigen Posten in der Administration akzeptabel“ sei, im Verlauf von Trumps erster wie auch mit Beginn seiner zweiten Präsidentschaft deutlich verändert habe. Sexualisierte Übergriffe seien etwa auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vorgeworfen worden, heißt es; ihn an seiner Amtsübernahme gehindert habe das allerdings nicht.[6]


    „America First“ in Brüssel

    Puzders Nominierung ist auch deshalb bemerkenswert, weil er zuletzt für die Washingtoner Heritage Foundation aktiv gewesen ist – als Distinguished Visiting Fellow for Business and Economic Freedom.[7] Die Heritage Foundation lobt entsprechend Puzders Nominierung zum US-Botschafter bei der EU; diese sei „ein entscheidender Schritt dabei, ‘America First‘ auf die globale Ebene zu heben“, heißt es.[8] Die Heritage Foundation ihrerseits, eine im Jahr 1973 gegründete, den Republikanern eng verbundene Organisation, ist mit dem Amtsantritt ihres derzeitigen Präsidenten Kevin Roberts im Dezember 2021 auf Trumps politische Linie eingeschwenkt. Schlagzeilen gemacht hat sie mit dem Project 2025, einem Strategiepapier, das bereits vorab als Blaupause für Trumps zweite Präsidentschaft verfasst wurde und jetzt in wichtigen Teilen von der Trump-Administration umgesetzt wird. Zu Europa heißt es in dem Papier, Washington müsse zwar die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und den USA zugunsten letzterer verbessern. Man müsse jedoch zugleich das transatlantische Geschäft stärken, um „Europa aus seiner Abhängigkeit von China“ zu lösen.[9] Auch gelte es, den Handel mit Großbritannien auszubauen, um zu verhindern, dass London „in die Umlaufbahn der EU zurückgleite“. Zudem müsse man „neue Verbündete innerhalb der EU“ gewinnen.


    Orientierungspunkt Ungarn

    Die Heritage Foundation selbst hat schon sehr bald nach dem Amtsantritt ihres Präsidenten Roberts begonnen, in der EU auf eine enge Kooperation mit Ungarn unter Ministerpräsident Viktor Orbán zu orientieren. So empfing Roberts Orbán im November 2022 in Washington zum Gespräch – und lobte die Entwicklung Ungarns unter seiner Amtsführung anschließend in den höchsten Tönen. Im Jahr darauf schlossen die Heritage Foundation und das Budapester Danube Institut – eine 2013 gegründete, Orbán nahestehende Denkfabrik – eine Vereinbarung über eine enge Kooperation.[10] Darüber hinaus hat die US-Organisation mittlerweile eine Zusammenarbeit mit dem Zusammenschluss Patriots for Europe (PfE) begonnen, in dem eine Reihe extrem rechter Parteien aus EU-Mitgliedstaaten kooperieren, darunter Orbáns Partei Fidesz, der französische Rassemblement National (RN), die FPÖ, der belgische Vlaams Belang, die italienische Lega, die spanische Vox sowie die portugiesische Chega. Eine PfE-Delegation, die sich zu Trumps Amtseinführung in Washington aufhielt, wurde dort auch von der Heritage Foundation empfangen. Am 7. März traf Heritage-Präsident Roberts seinerseits am Rande einer PfE-Generalversammlung in Madrid dort mit führenden Vertretern der PfE-Parteien zusammen.[11] „Die europäische Rechte“, hieß es anschließend bei der Heritage Foundation, „lernt vom Trump-Tornado.“[12]


    Europa der Nationen

    Die politische Stoßrichtung, die die Heritage Foundation mit ihren Aktivitäten in der EU einschlägt, lässt sich exemplarisch an einem Strategiepapier erkennen, über das Vertreter der Organisation am 11. März gemeinsam mit Repräsentanten ihr nahestehender europäischer Vereinigungen diskutierten. Bei den beiden Vereinigungen handelt es sich zum einen um das Orbán-nahe Mathias Corvinus Collegium (MCC) aus Ungarn, zum anderen um das Ordo Iuris Institute for Legal Culture aus Polen, das der Kaczyński-Partei Prawo i Sprawiedliwość (PiS) nahesteht. Das Papier sieht einen umfassenden Umbau der EU vor. Dabei sollen die Kompetenzen der Nationalstaaten gestärkt, die Kompetenzen der Brüsseler Apparate hingegen reduziert werden.[13] Ziel der Transformation des europäischen Staatenkartells ist die Gründung einer European Community of Nations (ECN) – eines Bündnisses, das dem alten Konzept eines Europa der Nationen ähnlich ist. Ein solches Konzept vertreten die Parteien der extremen Rechten in Europa mehrheitlich seit Jahren. Zugleich entspricht es der Vorstellung von US-Präsident Trump, die EU solle, da sie zur Zeit allzu sehr mit den USA rivalisiere, geschwächt werden.

     

    [1] Jonnelle Marte: Trump names Andrew Puzder, a fast-food CEO and critic of substantially raising the minimum wage, to head the Labor Department. washingtonpost.com 08.12.2016.

    [2] Noam Scheiber: Trump’s Labor Pick, Andrew Puzder, Is Critic of Minimum Wage Increases. nytimes.com 08.12.2016.

    [3] Alan Rappeport: Andrew Puzder, Trump’s Labor Pick, Admits to Hiring Undocumented Maid. nytimes.com 07.02.2017.

    [4] Nancy Cook, Marianne Levine: Puzder resurfaces in Trump’s White House in spite of #MeToo movement. politico.com 08.01.2018.

    [5], [6] Eric Bazail-Eimil: Puzder gets a softer treatment in second Senate confirmation process. politico.com 10.06.2025.

    [7] Andrew Puzder. heritage.org.

    [8] Heritage Foundation Applauds Nomination of Andrew Puzder as Ambassador to E.U. heritage.org 23.01.2025.

    [9] Project 2025. Mandate for Leadership. The Conservative Promise. Washington 2023.

    [10] Lili Zemplényi: Heritage Foundation and Danube Institute Sign Landmark Cooperation Agreement. hungarianconservative.com 16.03.2023.

    [11] S. dazu Die transatlantische extreme Rechte (II).

    [12] Mike Gonzalez: The European Right Is Learning From the Trump Tornado. heritage.org 18.02.2025.

    [13] Sam Bright: Heritage Foundation and Allies Discuss Dismantling the EU. desmog.com 14.03.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10013


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    12.06.2025

    Vučić wehrt sich gegen Vorwürfe des Verrats an Russland

    freedert.online, 12 Juni 2025 21:14 Uhr

    Im Rahmen seiner Teilnahme am Ukraine-Südosteuropa-Gipfel in Odessa versprach der serbische Präsident der Ukraine Aufbauhilfe. Gegen Vorwürfe, mit seiner Teilnahme würde er Russland verraten, wehrte er sich. Als einziges Land habe er die Odessa-Abschlusserklärung nicht unterschrieben.


    Quelle: www.globallookpress.com © Zhao Dingzhe/XinHua


    Aleksandar Vučić beim European Political Community Gipfel, Tirana, 16. Mai 2025


    Der serbische Präsident Aleksandar Vučić nahm am Mittwoch am Ukraine-Südosteuropa-Gipfel in Odessa teil. Dort traf er auch mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zusammen. In seiner 12-jährigen Amtszeit war dies Vučićs erste Reise in die Ukraine.


    "Keine Waffen für Kiew": Vučić weist russische Vorwürfe zurück





    "Keine Waffen für Kiew": Vučić weist russische Vorwürfe zurück






    Anschließend berichtete der Kyiv Independent am Donnerstag, anlässlich seines Besuches habe Vučić Kiew Hilfe beim Wiederaufbau ukrainischer Städte angeboten, ebenso wie seine Unterstützung für die territoriale Integrität der Ukraine. Er habe dabei folgende Hilfen konkretisiert:

    "Ich würde gerne eine oder zwei Städte oder Regionen nehmen, die wir wieder aufbauen könnten. Ich denke, das wäre für das ukrainische Volk sehr deutlich und spürbar. [...] Die Ukraine kann immer auf Serbiens humanitäre und politische Unterstützung für ihre territoriale Integrität zählen. [...] Wir könnten bei den Bemühungen um einen Waffenstillstand behilflich sein."

    Die Zeitung hob hervor, dass der "Moskau-freundliche serbische Staatschef" den ersten offiziellen Besuch auch dazu nutze, seine neutrale Haltung in "Russlands Krieg gegen die Ukraine" zu demonstrieren und gleichzeitig Serbiens EU-Beitrittsbestrebungen voranzutreiben. Vučić habe Serbiens Bekenntnis zum Völkerrecht und zur UN-Charta bekräftigt. Diese beinhalteten auch die Unterstützung der territorialen Integrität von Staaten. Das sei eine wichtige Botschaft für Kiew.

    Den Vorwurf, seine Teilnahme am Ukraine-Südosteuropa-Gipfel stelle einen Verrat an den freundschaftlichen Beziehungen Belgrads zu Russland dar, wies Vučić entschieden zurück. Darüber berichtete RT International am Donnerstag.


    Vučić stellt für Brüssel klar: "Ich diene dem serbischen Volk, nicht der EU"





    Vučić stellt für Brüssel klar: "Ich diene dem serbischen Volk, nicht der EU"






    "Wen habe ich verraten? Russland? Womit genau?", entgegnete der serbische Staatschef auf die Frage eines Reporters. Er habe sich geweigert, die Abschlusserklärung des Gipfels zu unterzeichnen, in der Russland verurteilt und die NATO-Bestrebungen der Ukraine unterstützt würden. Vučić hob hervor: 

    "Dies war mein viertes Gipfeltreffen zwischen der Ukraine und Südosteuropa, und wieder einmal war ich der Einzige, der sich geweigert hat, die Erklärung zu unterzeichnen."

    Serbien strebe gute Beziehungen sowohl zur Ukraine als auch zu Russland an und darauf sei er stolz:

    "Ich bin stolz auf die serbische Politik und unsere Unabhängigkeit, und das wird sich nicht ändern."

    Serbien ist nach wie vor eines der wenigen europäischen Länder, die es ablehnen, Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Ebenso wenig stellt es sich in dem laufenden Konflikt offen auf die Seite der Ukraine. Vučić hatte zuvor erklärt, die EU habe Belgrad unter Druck gesetzt, seine neutrale Haltung aufzugeben und die Beziehungen zu Moskau abzubrechen.

    Ende Mai beschuldigte der russische Auslandsnachrichtendienst (SWR) mehrere große serbische Rüstungsunternehmen – darunter das staatliche Unternehmen Yugoimport-SDPR – verdeckte Munitionslieferungen an die Ukraine über Drittländer unter Verwendung gefälschter Endverbleibserklärungen vorgenommen zu haben. Vučić wies die Vorwürfe zurück und versprach, dass Serbien keine Umgehung der Endnutzeranforderungen bei Waffenverträgen zulassen werde.


    Mehr zum Thema - Moskau: Serbische Rüstungsbetriebe liefern Militärhilfe an die Ukraine

     

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    Video https://rumble.com/v6ummgh-sacharowa-ohne-russland-gibt-es-kein-europa.html Dauer 1:11 min


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/247517-vucic-wehrt-sich-gegen-vorwuerfe/


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    12.06.2025

    Glückwunsch zum Atomkrieg: Ein SPD-Manifest und die Lügen der Medien und Regierenden

    freedert.online, 12 Juni 2025 20:50 Uhr, Von Achim Detjen

    Um das SPD-Manifest zur Friedensicherung in Europa ist eine heiße Debatte entbrannt. Medien laufen Sturm gegen den Ruf nach Frieden. Und auch in der SPD rumort es. Boris Pistorius attestiert den kriegsunwilligen Genossen "Realitätsverweigerung". Derweil rückt die Welt dem Atomkrieg näher. Pistorius gratuliert.


    Quelle: Gettyimages.ru © Kay Nietfeld/picture alliance via Getty Images


    Boris Pistorius bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij in Kiew (12. Juni 2025)


    Der politische und mediale Druck auf die Unterzeichner des SPD-Manifests zur "Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung" wächst. Mit ihrer These, die Rückkehr zu einer stabilen Friedens- und Sicherheitsordnung nicht durch eine "irrationale" Aufrüstung und eine "militärische Konfrontationsstrategie" zu erreichen, sondern die "notwendige Verteidigungsfähigkeit mit einer Rüstungskontroll- und Abrüstungspolitik zu verknüpfen", haben sie sich massiven Vorwürfen ausgesetzt.  

    Kommentatoren in den Leitmedien laufen Sturm. Wie am Fließband werden dabei stets dieselben Sprachschablonen bemüht, die mit der Realität wenig gemein haben. So heißt es etwa in einem Spiegel-Leitartikel ("Das Manifest der Unbelehrbaren"), dass sich in dem Manifest "kein Wort" darüber finden lasse, "dass sich Putin selbst [!] von US-Präsident Donald Trump nicht zum Waffenstillstand drängen und vor ein paar Wochen das Angebot, in Istanbul über ein Kriegsende zu verhandeln, verstreichen ließ". Was natürlich grober Unfug ist, denn Russland war ja zu den Verhandlungen mit Kiew in Istanbul erschienen.


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    Das Mantra von der Nichtbereitschaft der Russen zum Frieden wird von Politikern aller etablierten Parteien bis zum Erbrechen durchgekaut. "Niemand von uns hat etwas gegen Diplomatie und Frieden", so Niedersachsens SPD-Ministerpräsident Olaf Lies. Aber man dürfe die Realität nicht ausblenden. Er sehe niemanden auf der russischen Seite, der bereit wäre, in irgendeiner Form diplomatische Lösungen zu finden.


    Sozialdemokraten besinnen sich: Ein Manifest für Frieden und Abrüstung





    Meinung

    Sozialdemokraten besinnen sich: Ein Manifest für Frieden und Abrüstung





    Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wirft seinen Manifest-Parteigenossen "Realitätsverweigerung" vor. Das Papier missbrauche "den Wunsch der Menschen in unserem Land nach einem Ende des furchtbaren Krieges in der Ukraine", so der SPD-Politiker, der am Donnerstag zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Kiew eintraf. 

    Ähnlich äußerte sich Grünenfraktionschefin Britta Haßelmann: "Wir alle wünschen uns Frieden, und niemand sehnt ihn mehr herbei als die Menschen in der Ukraine. Leider wurden alle Versuche, einen Waffenstillstand zu erreichen oder Friedensgespräche zu führen, von Präsident Putin durchkreuzt und abgelehnt."

    Hier wird der angeblich fehlende russische Friedenswille von Vertretern zweier Parteien bemängelt, die in ihrer dreijährigen gemeinsamen Regierungszeit innerhalb der Ampel nicht eine einzige diplomatische Initiative zur Beilegung des Konflikts gestartet haben. Die Ampel-Außenministerin Annalena-wir-befinden-uns-im-Krieg-mit-Russland-Baerbock hatte sich stets kategorisch für eine Fortsetzung der Kampfhandlungen ausgesprochen; selbst vor einem Schweigen der Waffen für wenige Tage während der Weihnachtszeit hatte die Grünen-Politikerin "gewarnt". 

    Wenn nun Gegner des Manifests ein einziges und "folgenloses Telefonat des damaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz im November mit Putin" – so eine "Analyse" der Tagesschau – herauskramen müssen zum Beweis deutscher Friedensbemühungen, dann zeigt das eben nur, dass es nie einen ernsthaften Versuch gab, den Krieg zu beenden. 

    Die Welt auf den Kopf gestellt: Schuldzuweisungen nur gegen Moskau erlaubt


    Knatsch in Partei und "GroKo" wegen "Manifest": SPD steht mit Abrüstung und Diplomatie auf Kriegsfuß





    Knatsch in Partei und "GroKo" wegen "Manifest": SPD steht mit Abrüstung und Diplomatie auf Kriegsfuß





    Besonders empören sich die Gegner des Manifests über die darin enthaltene Aussage, dass man von "einseitigen Schuldzuweisungen" absehen müsse. Als SPD-Vizechefin Anke Rehlinger in der ZDF-Sendung von Markus Lanz am Mittwoch zum Manifest befragt wurde, rang der Moderator fassungslos mit den Worten, wie man denn nur auf die abstruse Idee kommen könne, Russland nicht einseitig die Schuld zu geben.

    Dabei ist es ein Leichtes, den Nachweis zu führen, dass der Westen die Hauptschuld an der gegenwärtigen Eskalation trägt – und deshalb müssen Tatsachen unerwähnt bleiben, um Moskau im politischen und medialen Diskurs weiter einseitig die Schuld zuweisen zu können.

    Kein Wort darüber, dass der Westen den bewaffneten Umsturz 2014 in Kiew unterstützt und die nationalistischen Putschisten ermutigt hat, mit militärischer Gewalt gegen die Bevölkerung im Osten und Süden des Landes vorzugehen, die den Maidan-Putsch ablehnten – einschließlich des Einsatzes der Luftwaffe gegen zivile Ziele. 

    Kein Wort darüber, dass Russland mit den Minsker Abkommen versucht hatte, dem blutigen Konflikt ein Ende zu setzen, während Kiew und die Unterzeichnerstaaten Deutschland und Frankreich später eingestanden, dass sie nie das Ziel hatten, die von der UN-Generalversammlung angenommenen und damit völkerrechtlich verbindlichen Abkommen umzusetzen.

    Unisono räumten der damalige ukrainische Präsident Petro Poroschenko, sein französischer Amtskollege Präsident François Hollande und Kanzlerin Angela Merkel ein, dass es ihr Ziel war, der angeschlagenen ukrainischen Armee eine Verschnaufpause zu verschaffen, um sie für den Krieg gegen Russland aufzurüsten. Es war eine Finte


    Harald Kujat über Merkels "Minsk"-Täuschung: "Ja, das ist ein Völkerrechtsbruch"





    Harald Kujat über Merkels "Minsk"-Täuschung: "Ja, das ist ein Völkerrechtsbruch"






    Kein Wort über die von Kiew seit 2014 begangenen Kriegsverbrechen, kein Wort über den Terror gegen die Zivilbevölkerung in Donezk. 

    Kein Wort darüber, dass Russlands diplomatische Offerte zur Entspannung der Situation im Dezember 2021 von der NATO brüsk zurückgewiesen wurde. Mit Moskau gebe es nichts zu verhandeln, so die Reaktion aus dem Westen, der stattdessen bereits zu diesem Zeitpunkt beispiellose Sanktionen gegen Russland vorbereitete, mit denen das Land bekanntlich ja "ruiniert" (O-Ton Baerbock) werden sollte. 

    Kein Wort darüber, dass die ukrainischen Streitkräfte – nachdem Kiew bereits im Juni 2020 das Minsk-II-Abkommen für "nicht verbindlich" erklärt hatte – den offenen Bruch des Abkommens im Februar 2022 durch die Wiederaufnahme des massiven Beschusses der beiden Volksrepubliken im Donbass vollzogen hatten. Von der Beobachtermission der OSZE in ihren täglichen Berichten dokumentiert (siehe Berichte für den 19./20. und 21. Februar 2022), von Politik und Medien in Deutschland schon damals ignoriert. 

    Kein Wort darüber, dass Moskau die beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk daraufhin am 21. Februar anerkannte und einen militärischen Pakt mit ihnen unterzeichnete als letztes Warnsignal an Kiew, den Beschuss einzustellen. Kiew schoss weiter tausendfach Artilleriegranaten auf die Städte und Dörfer im Donbass im vollen Bewusstsein, dass eine militärische Reaktion Russlands unvermeidlich sein würde (siehe den OSZE-Bericht für den 22. Februar 2022.) Kiew und seine westlichen Unterstützer wollten den Krieg.  

    Kein Wort darüber, dass Selenskijs "Siegesplan" vom September 2024 nie einen Waffenstillstand vorsah und dass sein aktueller Ruf nach einer Feuerpause nur als Vorwand für den Einmarsch der "Koalition der Willigen" dient und somit einer Eskalation und Verlängerung des Konflikts. 


    Die Verantwortung des Westens für die aktuellen Kampfhandlungen in der Ukraine





    Meinung

    Die Verantwortung des Westens für die aktuellen Kampfhandlungen in der Ukraine





    Und wenn ein Wort über den Ausgangspunkt der ganzen Misere verloren wird, nämlich dem Aufmarsch der NATO-Truppen an Russlands Grenzen durch die Osterweiterung des Militärbündnisses, wird einfach zur Lüge gegriffen – so wie es jüngst Außenminister Johann Wadephul tat, der im Bundestag behauptete, man müsse "bei der Wahrheit bleiben", dass es nie ein Versprechen der NATO gegeben habe, sich nicht Richtung Osten auszudehnen.

    Pistorius gratuliert: Selenskij bringt Welt an den Rand eines Atomkriegs

    Wenn Medien und Politik Moskau vorwerfen, nie zu Verhandlungen bereit gewesen zu sein, dann setzen sie auf das Kurzzeitgedächtnis ihres Publikums. Deswegen sei an dieser Stelle daran erinnert, dass der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell im Februar 2023 in einem Gastbeitrag im Handelsblatt verlautbarte, dass es Frieden nur durch einen militärischen Sieg der Ukraine geben werde. Zwei Monate später legte er nach: "Der Krieg wird in der Schlacht um den Donbass entschieden." 

    Damals war man sich in Brüssel, Berlin und Washington noch sicher, man könne Russland auf dem Schlachtfeld besiegen und der Atommacht eine "strategische Niederlage" beibringen. Erst nach Kiews kolossal gescheiterter und von der NATO dirigierten "Sommeroffensive 2023" dämmerte es den westlichen Kriegsfalken allmählich, dass sie Russland militärisch nicht besiegen können. Und dennoch machten sie einfach weiter wie bisher. 

    Der Westen hat sich gekonnt in eine strategische Sackgasse manövriert. Er kann den Krieg nicht gewinnen, muss ihn aber fortsetzen, weil eine Friedenslösung zwangsläufig die Interessen des Siegers auf dem Schlachtfeld berücksichtigen würde. Und Russlands Forderungen sind diesbezüglich klar: An erste Stelle steht für Moskau die militärische Neutralität der Ukraine. Auch die Krim und die Russland beigetretenen vier Regionen sind nicht verhandelbar. 


    "Wie Anfang 1941" ‒ Militärexperte über den Zustand der deutsch-russischen Beziehungen




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    Doch in der EU bevorzugt man weiter die Realitätsverweigerung. Ein "vollständiger Rückzug russischer Truppen und russischen Militärgeräts vom gesamten ukrainischen Staatsgebiet" sowie die Unterstützung der Ukraine auf ihrem "unumkehrbaren Weg zur vollständigen euroatlantischen Integration, einschließlich ihres Beitritts zur NATO" seien "zentrale und nicht verhandelbare Bedingungen für einen Frieden", heißt es in der am Mittwoch auf dem Südosteuropa-Gipfel verabschiedeten Erklärung.

    Je länger sich der Westen weigert, die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu akzeptieren und Russlands legitime Sicherheitsinteressen anzuerkennen, desto umfassender wird die Niederlage der Ukraine ausfallen – und damit seine eigene. Unter Verweigerung der Realität wird der Krieg fortgesetzt in der Hoffnung auf ein Wunder. 

    Ein solches Wunder meinte man wohl in der "Operation Spinnennetz" ausgemacht zu haben – die Bild sprach von einer "Kehrtwende" im Krieg. Der operativ ausgeklügelte Drohnenangriff auf Russlands strategische Bomberflotte vor zwei Wochen hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf das Geschehen an der Front im Donbass. Stattdessen hat er die Welt gefährlich nah an den Rand eines Atomkriegs gebracht.

    Darauf machte jüngst der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson aufmerksam, der sich zurzeit in Moskau aufhält und dort mit dem russischen Generalleutnant a. D. Jewgeni Buschinski sprach. Laut dem General betrachtet Wladimir Putin den Angriff auf die strategischen Bomber als einen Verrat Washingtons am New-Start-Abkommen, das Russland dazu verpflichtet, seine atomwaffenfähigen Bomber gut sichtbar für Satelliten im Freien zu parken – wo sie dann zur leichten Beute für die Drohnen wurden. "Putin war wütend", so der General, der betonte, dass die USA und Russland in diesem Moment einem Atomkrieg so nahe gekommen seien wie seit der Kubakrise nicht mehr.


    Operation Spiderweb – Brillanter taktischer Erfolg oder Selenskijs Pyrrhus-Sieg





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    Dem Versuch Kiews, den Konflikt massiv zu eskalieren – ob der Versuch gescheitert ist, ist unklar, denn die Reaktion Russlands steht wohl noch aus – zollte Generalmajor Christian Freuding "Respekt und Anerkennung". Der Leiter des Ukraine-Stabs im Verteidigungsministerium lobte auch die "gleichzeitigen Sprengungen der Eisenbahnbrücken" als gekonntes Ablenkungsmanöver. Dass es dabei einen Personenzug erwischt hat und zahlreiche zivile Opfer zu beklagen waren, ließ der deutsche Soldat unerwähnt.

    Richtig aus dem Häuschen war dessen oberster Vorgesetzter angesichts der Angriffe auf die strategische Bomberflotte, die Moskau laut seiner eigenen Militärdoktrin das Recht auf den Einsatz von Atomwaffen geben. Er "bewundere" die Angriffe, sagte Pistorius und sprach seinem ukrainischen Amtskollegen Rustem Umerow seine "Gratulation zu dieser beeindruckenden Operation" aus.

    Und vielleicht gibt es bald wieder was zu gratulieren. Denn gegenüber der Bild-Zeitung deutet ein grinsender Selenskij einen nächsten "Geheimschlag" im Stile der "Operation Spinnennetz" an. Ein Atomkrieg ist ja irgendwie auch eine lustige Sache.  


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    Boris Pistorius ist selbst das Paradebeispiel jener Realitätsverweigerung, die er diejenigen unterstellt, die den Ukraine-Konflikt durch Diplomatie beenden wollen, anstatt zu riskieren, dass die Menschheit in einem atomaren Schlagabtausch verglüht. Und dann gäbe es für niemanden mehr irgendwas zu gratulieren. 


    Mehr zum Thema – Verteidigungsminister Pistorius erneut in Kiew – Zusage von weiterer Militärhilfe



    Video https://rumScreenshot_2025_06_13_at_08_46_42_Gl_ckwunsch_zum_Atomkrieg_Ein_SPD_Manifest_und_die_L_gen_der_Medien_und_Regierenden_RT_DEble.com/v6uoha3-tod-von-millionen-menschen-in-nur-wenigen-minuten-gabbard-warnt-vor-nuklear.html Dauer 3:35 min


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    Info: https://freedert.online/meinung/247532-glueckwunsch-zum-atomkrieg-spd-manifest/


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    12.06.2025

    Akute Atomkriegsgefahr: "Putin ist wütend – Was Sie bisher gesehen haben, ist erst der Anfang"

    freedert.online, 12 Juni 2025 19:45 Uhr

    Nach dem ukrainischen Angriff auf Russlands strategische Bomberflotte sei die Welt dem Rand eines atomaren Schlagabtauschs so nah wie seit der Kubakrise nicht mehr gewesen. Das berichten der frühere britische Diplomat Alastair Crooke und der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson unter Berufung auf einen russischen General.


    Quelle: Gettyimages.ru © Kremlin Press Office / Handout/Anadolu via Getty Images)


    Ein Screenshot aus einem Video zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Militäruniform beim Besuch eines Kommandopostens in Kursk, Russland, 12. März 2025


    Die Welt stand seit der Kubakrise 1962 nicht mehr so nah am Rand eines Atomkriegs wie in diesen Tagen. Das ist die erschreckende Botschaft des ehemaligen britischen Diplomaten Alastair Crooke, die er unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten russischen General in einem auf X veröffentlichten Video äußerte.

    Konkret geht es um die ukrainischen Drohnenangriffe auf die strategische Bomberflotte Russlands. Demnach habe der General gesagt:

    "Sehen Sie, wir waren so nah an einem nuklearen Schlagabtausch wie während der Zeit der Kubakrise. So nah waren wir noch nie dran. Putin war wütend. Hören Sie also nicht auf die Leute, die sagen: 'Ach, wissen Sie, wir spielen das herunter.' Wir spielen das nicht herunter. Die Lage ist sehr ernst."

    Laut dem, was er aus Moskau gehört habe, zeigt sich Crooke sicher, "dass Putin in seinem Gespräch mit Trump kein Blatt vor den Mund genommen hat. Er war ziemlich direkt." 


    Screenshot_2025_06_13_at_00_02_26_Akute_Atomkriegsgefahr_Putin_ist_w_tend_Was_Sie_bisher_gesehen_haben_ist_erst_der_Anfang_RT_DE


    Wenige Tage nach dem von Kiew als "Operation Spinnennetz" bezeichneten Angriff auf russische Militärflugplätze hatte der US-Präsident mit seinem russischen Amtskollegen telefoniert. Dabei habe Wladimir Putin laut Aussage von Trump "sehr deutlich" gesagt, dass er auf die jüngsten Angriffe auf russische Flugplätze reagieren müsse.


    Operation Spiderweb – Brillanter taktischer Erfolg oder Selenskijs Pyrrhus-Sieg





    Analyse

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    Kiew habe Moskau damit einen Grund für "massive" Bombenangriffe geliefert, sagte der US-Präsident später bei anderer Gelegenheit.  

    Trump hatte erklärt, dass er von den Angriffen auf die russische Bomberflotte nichts gewusst habe. "Ob Putin das glaubt oder ob er denkt, dass es sich um einen Vorgang der plausiblen Abstreitbarkeit handelt, kann ich Ihnen nicht sagen", äußerte sich Crooke dazu.

    "Aber ich kann Ihnen sagen: Er [Putin] ist wütend", fuhr der Brite fort – und kam direkt auf die möglichen Konsequenzen zu sprechen:

    "Die Folge davon ist, dass die Russen jetzt alles daran setzen, den Konflikt in der Ukraine zu beenden. Was Sie bisher gesehen haben, ist erst der Anfang. Es wird noch viel mehr kommen."

    Crooke nannte zwar nicht den Namen des russischen Generals, doch dürfte es sich dabei um Generalleutnant a. D. Jewgeni Buschinski handeln, der fast wortgleich von dem ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson zitiert wird, welcher sich gerade anlässlich einer Konferenz in Moskau befindet.


    Medienbericht: Steckt US-Geheimdienst hinter ukrainischem Angriff auf russische Flugzeuge?





    Medienbericht: Steckt US-Geheimdienst hinter ukrainischem Angriff auf russische Flugzeuge?





    Laut Buschinki sei Putin "wütend" gewesen und betrachteden Angriff auf die strategischen Bomber als Verrat Washingtons am New-Start-Abkommen. Das Abkommen verpflichtet beide Seiten, ihre atomwaffenfähigen Bomber gut sichtbar für die Aufklärungssatelliten der Gegenseite im Freien zu parken – was es Kiew ermöglicht hat, die russischen Bomber mit Drohnen angreifen zu können.  

    Auch gegenüber Johnson hatte der General betont, dass die USA und Russland in diesem Moment einem Atomkrieg so nahe gekommen seien wie seit der Kubakrise nicht mehr. 

    Dass die US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard nun in einem in den sozialen Medien veröffentlichten Video eindringlich vor der Gefahr eines Atomkriegs warnt, könnte Zufall sein – oder aber auch ein Signal, dass man die Message aus Moskau verstanden hat.


    Mehr zum Thema ‒ Der Einsatz von Drohnen gegen Bomber nähert das Szenario eines Atomkrieges


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    Video https://rumble.com/v6uolfh-putin-russland-hat-die-modernste-nuklearstreitkraft-der-welt.html Dauer 2:42 min


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    Info: https://freedert.online/europa/247568-akute-atomkriegsgefahr-putin-ist-wuetend/


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    12.06.2025

    Tulsi Gabbard On Her Visit To Hiroshima

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    Tulsi Gabbard


    youtube.com, 10.06.2025

    I recently visited Hiroshima, and stood at the epicenter of a city scarred by the unimaginable horror caused by a single nuclear bomb dropped in 1945. What I saw, the stories I heard, and the haunting sadness that remains, will stay with me forever.

    Vor kurzem besuchte ich Hiroshima und stand im Epizentrum einer Stadt, die von dem unvorstellbaren Schrecken gezeichnet ist, den eine einzige Atombombe im Jahr 1945 verursacht hat. Was ich sah, die Geschichten, die ich hörte, und die eindringliche Traurigkeit, die bleibt, werden für immer in mir bleiben.


    Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=NpuPHg2Bh5k Dauer 3:31 min


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    12.06.2025

    USA evakuieren Personal aus Nahost: Region steuert auf einen Krieg zwischen Iran und Israel zu

    freedert.online, 12 Juni 2025 09:48 Uhr

    In Nahost wächst die Sorge vor einem militärischen Konflikt zwischen Iran und Israel. Aufgrund zunehmender Anzeichen ergreifen die USA Maßnahmen, während Iran mit Angriff auf alle US-Stützpunkte in der Region droht. Die letzte Runde der Atomverhandlungen findet am Wochenende statt.


    Quelle: AP


    Chamenei und Trump


    Aus "Sicherheitsgründen" reduzieren die USA ihr Botschaftspersonal im Irak. Ein Vertreter des Außenministeriums in Washington erklärte, die Entscheidung basiere auf "jüngsten Analysen", ging aber nicht ins Detail. Betroffen seien neben US-Militärstützpunkten im Nahen Osten auch die Botschaften in Kuwait und Bahrain. Die Ölpreise stiegen sprunghaft an, nachdem die USA die Evakuierung bekannt gegeben haben.


    Trump zu Netanjahu: Iran-Krise soll mit Gesprächen und nicht mit Bomben gelöst werden





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    Laut US-Medienberichten ist der Anlass der Maßnahme die Möglichkeit eines bevorstehenden israelischen Angriffs auf Iran. Es wird befürchtet, dass die Führung in Teheran in diesem Fall Vergeltungsschläge gegen US-Ziele in der Region anordnen könnte.

    Bei einem Auftritt in Washington wurde US-Präsident Donald Trump gefragt, ob es stimme, dass US-Personal in Reichweite möglicher iranischer Gegenangriffe abgezogen werde. Er antwortete: "Sie werden abgezogen, weil es ein gefährlicher Ort sein könnte. Wir werden sehen, was passiert." Weiter sagte Trump: "Der Iran darf keine Atomwaffen haben, das werden wir nicht erlauben."

    In einem Podcast mit dem Namen "Pod Force One" sagte Trump am Mittwoch: "Ich bin jetzt weniger zuversichtlich als noch vor ein paar Monaten. Etwas ist mit ihnen passiert, aber ich bin viel weniger zuversichtlich, dass ein Deal zustande kommt." Zuvor hatte er erklärt, Teheran sei "viel aggressiver" in den Verhandlungen geworden. 


    Tucker Carlson: Ex-Fox-Kollege Levin ist ein Lobbyist für den Krieg gegen Iran





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    Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) teilte mit, man sei über Spannungen informiert worden, "die zu einer Eskalation militärischer Aktivitäten führen könnten". Schiffe sollten im Persischen Golf, im Golf von Oman und in der Straße von Hormus, einer für die Schifffahrt wichtigen Meerenge zwischen Iran und Oman, vorsichtig sein. Man fürchtet eine Blockade der Meerenge von Hormus durch die iranische Revolutionsgarde im Falle eines Kriegsausbruchs.

    Der iranische Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh drohte den USA am Mittwoch im Falle einer militärischen Eskalation mit Konsequenzen. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass die Atomverhandlungen mit Washington zu einem Ergebnis führen werden. Im Falle eines Angriffs auf seine Atomanlagen werde der Iran ohne Rücksichtnahme alle US-Stützpunkte in der Region ins Visier nehmen.

    Ein hochrangiger iranischer Sicherheitsbeamter sagte, die Islamische Republik befinde sich auf "höchster militärischer Alarmstufe" und warnte, dass jeder Angriff der Vereinigten Staaten oder Israels eine schnelle und unerwartete Reaktion nach sich ziehen würde.

    "Iran befindet sich derzeit auf höchster militärischer Alarmstufe, und wenn die Vereinigten Staaten oder das zionistische Regime einen Angriff versuchen, werden sie überrascht werden", so der Beamte, der nicht namentlich genannt werden wollte, gegenüber Press TV.

    Eine sechste Runde der Atomgespräche zwischen dem Gesandten des Weißen Hauses, Steve Witkoff, und dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi wird voraussichtlich am Sonntag in Oman stattfinden – es dürfte die letzte Runde sein. Bereits am Donnerstag läuft die von Trump ursprünglich für die Verhandlungen mit Iran gesetzte Frist aus.

    In den letzten Wochen hat Trump mehrere Konsultationen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu geführt. Israelische Regierungsvertreter haben deutlich gemacht, dass sie einen vollständigen Stopp der iranischen Urananreicherung erwarten und auf Notfallpläne drängen, für den Fall, dass die Diplomatie scheitern sollte. Iran hat unterdessen Washingtons jüngsten Atomvorschlag als unzureichend zurückgewiesen.


    Mehr zum Thema - Trump zu Netanjahu: Iran-Krise soll mit Gesprächen und nicht mit Bomben gelöst werden


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    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247511-zunehmende-spannungen-mit-iran-usa/


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    Weiteres: 




    Atomstreit mit Iran eskaliert: Teheran kündigt nach IAEA-Resolution Bau dritter Nuklearanlage an


    freedert.online, 12 Juni 2025 18:38 Uhr

    Als Reaktion auf eine kritische Resolution der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat Teheran den Bau einer weiteren Urananreicherungsanlage angekündigt.


    Quelle: AP © Matthias Schrader


    Die Flagge der Internationalen Atomenergiebehörde weht vor ihrem Hauptsitz, während einer Sitzung des IAEA-Gouverneursrats in Wien, Österreich, 22. November 2023.


    Der Streit zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und Iran eskaliert. Die IAEA warf dem Land am Donnerstag vor, seine Verpflichtungen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen verletzt zu haben. Daraufhin kündigte Teheran den Bau einer weiteren Nuklearanlage an. Man werde "an einem sicheren Ort" eine dritte Anreicherungsanlage für Uran errichten, hieß es.

    In der Resolution stellte der Gouverneursrat der UN-Behörde IAEA in Wien fest, dass Teheran seiner Verpflichtung zur Offenlegung seines gesamten Atomprogramms gegenüber der IAEA nicht nachkomme. Auch die Einschaltung des UN-Sicherheitsrates wurde in der Resolution angedroht. 


    USA evakuieren Personal aus Nahost: Region steuert auf einen Krieg zwischen Iran und Israel zu




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    Iran verurteilte die Resolution scharf. Sie basiere auf grundlosen Anschuldigungen, die politisch motiviert seien, statt technische Aspekte zu beinhalten, hieß es in der Stellungnahme.

    Der iranische Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh drohte kürzlich den USA im Falle einer militärischen Eskalation mit Konsequenzen. Sollte ein Angriff auf seine Atomanlagen erfolgen, werde Iran ohne Rücksichtnahme alle US-Stützpunkte in der Region ins Visier nehmen.

    Ein hochrangiger iranischer Sicherheitsbeamter sagte, die Islamische Republik befinde sich auf "höchster militärischer Alarmstufe" und warnte, dass jeder Angriff der Vereinigten Staaten oder Israels eine schnelle und unerwartete Reaktion nach sich ziehen werde.

    Diese neue Runde der Eskalationen dürfte die Gespräche zwischen Iran und den USA über eine neue Atomvereinbarung erschweren, die eine Beschränkung der iranischen Atomaktivitäten zum Ziel hat. Teheran pocht trotz der wachsenden Spannungen in der Region und mit den USA auf sein Recht zur Anreicherung von Uran. Die Islamische Republik werde ihr Recht darauf nicht aufgeben, bekräftigte ein ranghoher Vertreter.


    Mehr zum Thema - Trump zu Netanjahu: Iran-Krise soll mit Gesprächen und nicht mit Bomben gelöst werden


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/247548-atomstreit-mit-iran-eskaliert-teheran/


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    12.06.2025

    „Das ganze Konstrukt ist eine Biowaffe“  (I von II)

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    Neue peer-reviewte Forschungen, die in diesem Jahr erstmals auch von der WHO diskutiert wurden, zeigen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass das Coronavirus menschengemacht ist. Bislang so gut wie unbekannt: Mit mindestens 15 auf den Menschen angepassten Bindungswegen ist es auf maximale Schadwirkung konstruiert. Das Virus – aber auch die Impfstoffe –, sind, so zeigen die Erkenntnisse, tatsächlich „Langzeitbiowaffen“, deren Wirkung sich erst über Jahre entfaltet, da Krankheitsprozesse ausgelöst werden, die oft nicht unmittelbar tödlich sind. Multipolar hat den Rechercheur Dirk Gerhardt interviewt, der die Studienlage kennt. Fazit: Alle müssen umdenken – nicht nur die Impfbefürworter, sondern auch diejenigen, die das Virus bislang für kaum gefährlich hielten.

    PAUL SCHREYER, 12. Juni 2025, 3 Kommentare, PDF

    Vorbemerkung der Redaktion: Das folgende Interview enthält zahlreiche wissenschaftliche Fachbegriffe. Für ein besseres Verständnis wurde daher ein Glossar mit Erklärungen zusammengestellt, das hier als PDF heruntergeladen (https://multipolar-magazin.de/media/250610-glossar.pdf) werden kann. Etwa 200 wissenschaftliche Studien, die die folgenden Aussagen belegen, wurden im Text verlinkt. Die fachlichen Aussagen des Interviewpartners zum Virusgenom sowie das Glossar wurden zudem vor Veröffentlichung von einer promovierten Virologin auf Richtigkeit überprüft.

    Multipolar: Wir sprechen heute über ein brisantes Thema mit schwer fassbaren Folgen. Zunächst möchte ich Dich kurz vorstellen, denn Du bist in den Medien bislang nicht in Erscheinung getreten. Ich kenne Dich seit über zehn Jahren als hervorragenden Rechercheur und Analysten von Datenmengen, die so komplex sind, dass die meisten davor kapitulieren. Du arbeitest Dich sehr tief ein, sehr präzise. Wir haben in der Vergangenheit, vor Corona, als Rechercheteam schon intensiv zusammengearbeitet. Du hast keinen beruflichen Hintergrund im medizinischen oder wissenschaftlichen Bereich und arbeitest seit vielen Jahren im Controlling eines international tätigen Unternehmens. Daneben liest Du wissenschaftliche, insbesondere medizinische Studien.

    Gerhardt: Das ist richtig. Grundsätzliche Biologie-Kenntnisse, auch in Genetik, besitze ich allerdings.

    Multipolar: Auf Deine persönliche Motivation, die ist wichtig, werden wir am Ende des Gesprächs noch eingehen. Seit 2020 verfolgst Du nun die wissenschaftliche Studienlage rund um das Coronavirus. Und da gibt es Neuigkeiten, auf die Du mich hingewiesen hast. Im Dezember 2024 veröffentlichte ein deutscher Forscher im Bereich Bioinformatik, Dr. Andreas Martin Lisewski, der als Hochschullehrer in Bremen tätig ist, ein peer-reviewtes Forschungspapier (https://bmcgenomdata.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12863-024-01290-2) zur genetischen Struktur des Coronavirus. Die Veröffentlichung des Papiers ist selbst ein Krimi. Sie hat zwei Jahre gedauert. Allein das Preprint dafür zu veröffentlichen, also die erste Version der Arbeit, schien zunächst unmöglich, denn drei große amerikanische Preprint-Server löschten es laut Lisewski ohne Begründung, offenbar, weil es politisch heikel war. Nun ist das Papier aber da, mit Peer Review, erschienen in einem Fachjournal, das zu Springer Nature gehört, einem der großen Wissenschaftsverlage. Der Inhalt ist brisant. Lisewski hat entdeckt, das zu einem zentralen Teil des Spike-Proteins des Coronavirus, nämlich der Furinspaltstelle, eine, Zitat, „exakte Blaupause“ in einem MERS-Virus existiert, das 2017 in einem Labor erzeugt wurde. Das ist vollkommen neu. Diese Blaupause wurde offenbar in das Coronavirus künstlich eingefügt. Ein Laborursprung wird damit nahezu zur Gewissheit. Kurz zum allgemeinen Verständnis: Wofür ist dieser offenbar künstlich eingefügte Teil des Virus verantwortlich?

    Gerhardt: Das Coronavirus hat ja diese Stachel, diese Spike-Proteine und die Spike-Proteine sind diejenigen, die sich an die Zellmembranen des Menschen haften und mit einem Teil, das sich Rezeptorbindungsdomäne nennt, erkennen, wo sie hin wollen. Die Spike-Proteine haben zwei Untereinheiten, S1 und S2. In der Mitte findet sich beim Corona-Virus SARS-CoV-2 eine Besonderheit, eine sogenannte Furinspaltstelle, die dafür sorgt, dass es sich besser teilt. Sie ist bei anderen SARS-ähnlichen Betacoronaviren an der Stelle nicht enthalten und deshalb waren diese Viren zuvor auch für den Menschen weniger ansteckend. Daher kam es auch beim ersten SARS-Ausbruch 2003 zu keiner großen Pandemie. Die Furinspaltstelle selbst hat man zum Beispiel schon 1992 in Influenzaviren entdeckt und dann getestet, in welchem Maße sie zur Ansteckung führt, je nachdem, aus welchen Nukleotiden die Furinspaltstelle besteht. Wie gut lässt es sich spalten? Wie gut kann das Furin aus Menschen oder Tieren diese Furinspaltstelle erkennen und zerteilen?

    Multipolar: Das Virus erreicht dadurch also mehr Zellen des Körpers?

    Gerhardt: Genau. Und es hat noch einige andere Funktionen, auf die ich später zurückkommen werde. Lisewski hatte sich ja auf drei Funktionen konzentriert, nicht nur auf die Furinspaltung selbst, sondern auch darauf, dass es ein NLS, ein „Nuclear Localization Signal“ hat – also ein Kernlokalisierungssignal, was die Wissenschaftlerin Sarah Sattar gemeinsam mit Kollegen 2023 beschrieb, sowie zwei O-Glykolisierungsstellen. Er hat geschaut, ob es diese drei Eigenschaften in der Datenbank gibt und hat dann diesen MERS-Furinspaltstellen-Klon gefunden.

    Multipolar: Was bedeuten diese Eigenschaften? Was macht das mit dem Virus?

    Gerhardt: Die O-Glykolisierungsstellen um die Furinspaltstelle schützen das Genom des Virus vor Entdeckung durch eine Immunabwehr. Es werden Zuckerreste an ein Molekül angelagert. Das Kernlokaliserungssignal kann Moleküle oder Viren in den Zellkern einer Zelle bringen. Das Virus ist damit grundsätzlich gefährlicher, besser getarnt, und vor Zellabbauprozessen geschützt.

    Multipolar: Gegenüber Multipolar erklärte Lisewski, dass er zu seinem Papier seit dem 2. Januar dieses Jahres in Austausch mit Christian Drosten steht, der sich gegenüber einer MERS-Ursprungshypothese insgesamt aufgeschlossen gezeigt hat. An dieser Stelle wird es nun auch politisch brisant, denn Drosten initiierte aufgrund von Lisewskis Forschungspapier eine Sondersitzung einer WHO-Arbeitsgruppe. Das ist die sogenannte SAGO, die „Scientific Advisory Group for Origins of Novel Pathogens“, eine Arbeitsgruppe der WHO, die sich seit 2021 mit dem Virusursprung befasst. Drosten ist da Mitglied, neben mehreren Dutzend anderen internationalen Forschern. Er hat veranlasst, dass am 18. Februar eine Sondersitzung dieser WHO-Arbeitsgruppe stattfand, auf der er Lisewskis Forschung vorstellte. Multipolar hat erfahren, dass die Daten bei der WHO auf großes Interesse gestoßen sind. Demnächst soll ein „independent assessment“ veröffentlicht werden, also eine Einschätzung der WHO. Der Bericht dazu ist laut einem SAGO-Mitglied bereits finalisiert. Ende Mai erfuhr Lisewski von der SAGO-Vorsitzenden Marietjie Venter, dass der Bericht sich derzeit allerdings immer noch in der WHO-internen Beratung und Bearbeitung befinde und „hoffentlich“ in den kommenden Monaten veröffentlicht werden könne.

    Lisewski hat die Vortragsfolien, die er für Drosten anfertigte, am 10. Mai wissenschaftlich veröffentlicht. Auf diese Veröffentlichung hast Du mich hingewiesen, was auch der Anlass unseres Interviews ist. Bei Multipolar hatten wir im März schon einmal in einer Meldung Lisewskis Entdeckung am Rande erwähnt. Die Brisanz ist mir damals aber noch nicht aufgegangen. Ich denke, das geht vielen so – es kursiert einfach eine solche Fülle von Studien und Forschungspapieren zu diesem Thema, dass man als Laie oft nur schwer einschätzen kann, wie relevant etwas ist.

    Um es besser einzuordnen, vielleicht noch ein paar Worte zum politischen Hintergrund. Es ist ja auffällig, dass gerade Christian Drosten, der jahrelang die Unwahrscheinlichkeit eines Laborursprungs betont hat, nun plötzlich offen für eine Prüfung zu sein scheint. Die ganze Debatte lässt sich nicht von Politik trennen. Die neue Trump-Regierung inklusive CIA hat sich ja im Januar dieses Jahres ganz offiziell hinter die Laborhypothese gestellt. Danach gab es im März einen großen Medienbericht von ZEIT und Süddeutscher Zeitung zusammen, die enthüllten: Der BND hat die Bundesregierung schon 2020 über einen wahrscheinlichen Laborursprung informiert. Das wurde die ganzen Jahre geheim gehalten.

    Aber wie kam diese Enthüllung überhaupt in die Medien? Warum hat die Öffentlichkeit das jetzt erfahren? Viele sind skeptisch und sagen, wenn das jetzt von den großen Zeitungen kommt, dann soll den Leuten doch wieder nur Angst gemacht werden, das würde alles gar nicht stimmen. Der Hintergrund ist aber offenbar, dass nach dem Bruch der Regierungskoalition im November 2024 die Scholz-Regierung diese Debatte intern eröffnet hat, weil sie befürchtete, dass kritische Fragen auftauchen, wenn eine neue Regierung unter Merz im Kanzleramt auf eine weggeschlossene Geheimbewertung des BND stößt. Vor den Folgen dieser Entdeckung hatte man offenbar Angst und ist deshalb auf den letzten Metern der eigenen Amtszeit in die Offensive gegangen. Die Scholz-Regierung hat jedenfalls im Dezember 2024 die Erkenntnisse des BND erstmals einer handverlesenen und, Zitat, „zur Geheimhaltung verpflichteten Gruppe von Wissenschaftlern mitgeteilt“, wie ZEIT und Süddeutsche schreiben. Darunter waren Christian Drosten und Lars Schaade vom RKI. Die Gruppe hat sich kurz vor Weihnachten getroffen, anschließend im Januar 2025 und dann nochmal im Februar. Man beriet erstmals wissenschaftlich auf höchster Ebene über diese BND-Erkenntnisse zum Laborursprung, nach fast fünf Jahren.

    Das alles geschah ungefähr gleichzeitig mit der Veröffentlichung von Lisewski, die aber, wie gesagt, auch schon mehrere Jahre Vorlauf hatte. Außerdem wurden am 2. Januar kritische Fragen an Drosten veröffentlicht (https://jimhaslam.substack.com/p/7-questions-to-christian-drosten), anonym und sehr kenntnisreich, mit Blick auf Drostens eigene Gain-of-function-Forschung an Viren. Leute wie Drosten bekommen jetzt also von mehreren Seiten mit, hier dreht sich politisch und fachlich etwas, das auch für sie bedrohlich werden kann. Und nun präsentiert er selbst die brisanten Daten der WHO, treibt die Aufklärung also gewissermaßen persönlich voran, was ihm im neuen politischen Umfeld vielleicht nützt.

    Aber jetzt von der Politik zurück zur fachlichen Bedeutung. In einem Interview habe ich dieses Jahr gesagt, dass das Virus, auch wenn es aus dem Labor kam, offenbar doch nicht so gefährlich war, da es 2020 ja keine Übersterblichkeit in Deutschland gab, auch nicht in Schweden, also unabhängig von den Maßnahmen. Du hast Dich nach diesem Interview bei mir gemeldet und gesagt, diese Schlussfolgerung kannst Du nicht teilen. Dein Argument: Viele Menschen sterben an den Folgen von Erkrankungen, die das Virus auslöst, aber erst mit großer Zeitverzögerung. Das wird deshalb oft nicht in Zusammenhang gebracht. Du sagst, es handelt sich um eine „Langzeitbiowaffe“ und Du sprichst von insgesamt 15 Rezeptor- und Bindungswegen des Virus und von 15 Merkmalen in der Furinspaltstelle, die speziell auf den Menschen angepasst sind. Kannst Du das genauer ausführen?

    Gerhardt: Ja, es sind mindestens 15 Rezeptorwege. ACE2, der primäre Weg, worauf sich die Öffentlichkeit konzentrierte, als weit verbreiteter Rezeptor in menschlichen Zellen, aber daneben auch NRP-1, CD147, DC-SIGN/L-SIGN, AXL, ASGR1, KREMEN1, MR, MGL, GRP78, Integrine über RGD-Peptid, TMEM106B sowie Sialinsäure-bindende Wege und CEACAM.

    Multipolar: Diese Kürzel werden nur hochspezialisierten Fachleuten etwas sagen. Ein Punkt ist aber allein schon die reine Anzahl dieser Bindungswege, richtig?

    Gerhardt: Es gibt meines Wissens kein anderes Virus auf der Welt, das über so viele Bindungs- und Rezeptorwege verfügt. Die Vielzahl an Zellrezeptoren, über die SARS-CoV-2 eindringen kann, ist einzigartig unter den bekannten Coronaviren. Es scheint, als hätte dieses Virus nicht nur einen Hauptweg, sondern gleich ein ganzes Arsenal an Eintrittstoren. Diese Strukturvielfalt kann durch natürliche Evolution kaum erklärt werden – sie passt aber exakt zu Strategien, die 2018 im sogenannten DEFUSE-Proposal für die Entwicklung eines Pan-Coronavirus-Impfstoffs vorgeschlagen wurden: die serielle Passage in humanisierten Tieren, die Kombination verschiedener Spike-Fragmente, der Einbau von Glykanschilden und Furinspaltstellen sowie der Einbau von DC-SIGN als zusätzlicher Rezeptorweg.

    Multipolar: All das wurde 2018 in einem US-Forschungsantrag vorgeschlagen: Project Defuse.

    Gerhardt: Dazu kommt: Diese multibasische, polyfunktionale Furinsspaltstelle hat neben den von Lisewski vorgestellten Merkmalen noch weitere ungewöhnliche Features. Dazu gehören die Bildung einer separaten Heperansulfat-Bindestelle – die ist selbst ein Hinweis auf Laborherkunft, da solche Bindestellen unbeabsichtigt in Verozellen entstehen können –, eine Homologie zum menschlichen ENaC-alpha Kanal (woran auch vorher geforscht wurde), die umgekehrte Komplementarität zu MSH3 – und 19 Nukleotiden eines Moderna Patents aus dem Jahr 2016 –, die Bindung an nAChR, die Bindung an NRP-1 über das CendR-Motiv, die Flexibilität der Schleifen und Länge der Schleifen, die Induktion von Synzytien, die Superantigen-Charakteristika mit Toxin-Ähnlichkeit, außerdem Auswirkungen auf das Mikrobiom und die Mitochondrien, potenziell amyloid, und CGG CGG Codons für die Aminosäure Arginin, die auf den Menschen angepasst sind. Dazu eine HLA-Bindung und positive Ladung. Das Virus benutzt auch mindestens acht oder neun menschliche Proteasen, also Enzyme, zur Spaltung. Das bekannte Furin, welches bislang im Hauptfokus lag und überall im Körper exprimiert wird, daneben aber auch noch Trypsin, Plasmin, PCSKs, Faktor XA, Elastase, an der Furinspaltstelle S1/S2, TMPRSS2, HAT, Cathepsin B/L, Trypsin und Elastase an der zweiten Furinspaltstelle in S2. Das gibt es sonst so auch nicht.

    Diese Vielzahl an Rezeptoren, Bindungswegen, Proteasen und tatsächlichen Bindungen an Zellen und Molekülen sind nicht allgemein bekannt. Durch die sogenannten Zoonose-Vertreter wurde anfangs eine falsche Spur gelegt und die Anzahl der ungewöhnlichen Features und Anomalien auf zwei begrenzt: eine sogenannte „suboptimale“ Furinspaltstelle sowie Glycans im Paper „Proximal Origin“, obwohl man intern mindestens sechs Anomalien fand, und Autoren des Papers sich darüber lustig machten. Diese wurden dann mit fadenscheinigen Argumenten weg erklärt. Andere Forschung musste zurückgezogen werden oder wurde jahrelang durch ablehnende Editoren oder Peer Review verzögert oder verhindert. Tatsächlich ist die reine Anzahl dieser Anomalien ein Hinweis auf eine künstliche Erschaffung des Virus, also für eine Laborherkunft.

    In der Ursprungsvariante, dem sogenannten Wildtypus, war das Virus sehr gefährlich, aber noch nicht pandemiefähig. Die RBD, die Rezeptorbindungsdomäne, war schon an den Menschen angepasst, aber die Furinspaltstelle war so künstlich, dass sie praktisch sofort zurückmutiert ist, als das Virus freigesetzt wurde. Schon im Februar 2020 wurde dann die sogenannte D614G-Mutation beobachtet, die betroffene Zellen zehn Mal effizienter infiziert hat, als der Wildtyp. Das Virus wurde damit sehr infektiös.

    Multipolar: Was ist D614G?

    Gerhardt: D614G war die erste dominante Mutation im Spike-Protein von SARS-CoV-2. Sie machte das Virus ansteckender, indem sie das Spike-Protein stabiler und infektionsbereiter machte. Interessant ist, dass sie praktisch gleichzeitig weltweit auftauchte und sich schnell durchsetzte. Und man wusste schon seit 2006, dass diese Mutation, damals in SARS noch an Position 613, das Virus viel gefährlicher machte, was auch noch mal 2013 bestätigt wurde. Ich vermute, den Machern hinter dem Virus war bekannt, dass es in der freien Wildbahn schnell in diese stabilere, mehr offene Position der drei Bindungsarme mutieren würde.

    Multipolar: Warum nun aber „Langzeitbiowaffe“?

    Gerhardt: Ich spreche von einer Langzeitbiowaffe, weil der Wirtszellentropismus, also die Fähigkeit des Virus, bestimmte Zelltypen zu infizieren, so hoch ist, dass beinahe sämtliche Zellen des Körpers aufgeschlossen werden können und das Virus auch überall persistieren, also dauerhaft bleiben kann. Es gibt verschiedene Viren, die persistieren, wie EBV oder HIV. Andere Viren können das auch. Wenn man sich SARS-CoV-2 anschaut, dann kann das fast alles, was andere Viren auch können, aber eben in einem Virus vereint. Und das ist einfach unwahrscheinlich, dass es solch eine vielfache Pathogenität, also Fähigkeit zur gesundheitlichen Schädigung gibt und dieses eine Virus so viele dieser Eigenschaften hat. Es nutzt Exosomen zur Verbreitung, baut das Aktin-Netzwerk um, macht Filopodien und Tunneling Nanotubes, nutzt wie Influenza Lipid Rafts, bildet Synzytien, also die Verschmelzung einzelner Zellen zu Riesenzellen, kann wahrscheinlich auch Bakterien im Mikrobiom infizieren. Es wurde gebaut, um zu bleiben. Alle seine Eigenschaften – Persistenz, Vielseitigkeit, Entzündlichkeit – deuten darauf hin.

    Multipolar: Es gibt ein amerikanisches Forschungspapier aus dem Jahr 2023 von Sarah Sattar und fünf anderen Forschern, darunter Friederike Feldmann, die beim NIAID tätig ist, also dem staatlichen US-Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten, die gemeinsam veröffentlicht haben, dass das Spike-Protein von SARS-CoV-2 aufgrund der Furinspaltstelle in Zellkerne eindringen kann. Ist das richtig?

    Gerhardt: Ja. Das nennt man ein Kernlokalisierungssignal, „pat7“. Es kann mittels Importinen-Proteinen Proteine in den Zellkern bringen. Sie erkennen das Signal und können das zu transportierende Protein an den Kernporenkomplex binden.

    Multipolar: Was passiert, wenn das Virus in den Zellkern eindringt? Was macht das für einen Unterschied?

    Gerhardt: Wenn ein Virus in den Zellkern eindringt, dann kann es dort Prozesse der Zellteilung und Genregulation stören, sich selbst in das Genom einbauen, eventuell onkogen, also krebserregend wirken und zu chronischen Infektionen oder Autoimmunkrankheiten führen. Man hat immer gesagt, das kann nicht passieren, da Zellen einen Schutz haben, durch den die RNA von Viren nicht in den Zellkern gelangen könne. Es gibt das sogenannte LINE-1, ein Retrotransposon, welches grundsätzlich menschliche Zellen dazu theoretisch befähigt. HIV als Retrovirus wird ja auch in den menschlichen Zellkern eingebaut, aber das bringt seine eigene Einbausequenz mit. Es ist eine große Gefahr, wenn das Virus in den Zellkern kommt. Dann kann es heftiger wirken und auch viel länger anhalten.

    Das andere Problem besteht darin, dass die Sequenz gleichzeitig auch ein CendR-Motiv ist. Wenn es sich spaltet, gibt es eine gewisse Sequenz von Aminosäuren, und wenn die offenliegen, können diese Moleküle oder Viren durch Zellmembranen oder Gewebebarrieren bringen. Das freiliegende Ende kann an den Rezeptor NRP-1 binden. Das ist sozusagen neuroinvasiv, also in das Nervengewebe eindringend, und neurodegenerativ, also die Nervenzellen schädigend. Es kann viel mehr Zellen aufschließen und kommt überall hin.

    Multipolar: Und dass es in den Zellkern eindringen kann, ist mit dieser Studie 2023 entdeckt worden?

    Gerhardt: Es gab vorher schon einige Studien, die gezeigt haben, dass 86 Prozent des Spike-Proteins im Zytosol, also der Zelle gefunden wird, aber auch 14 Prozent am Zellkern anhaften und 10 Prozent im Zellkern zu finden waren. Es ist nicht so, dass nur ein Beweis dafür existiert. Es gab auch eine Studie in Krebszellen der Leber, „Huh-7“, die auch wieder zurückgezogen wurde, wo aber gezeigt wurde, dass das Spike-Protein innerhalb weniger Stunden die Leberkrebszelle infizieren und in diese auch eingebaut werden konnte. Da es aber solch eine brisante Forschung war, wurde die wieder zurückgezogen.

    Multipolar: Das Virus ist also sehr komplex und hat ungewöhnlich viele Merkmale, die es leicht an diverseste Zellen des Menschen binden lassen. Aber nochmal die Frage: Wenn es so gefährlich ist, warum gab es dann 2020 keine Übersterblichkeit?

    Gerhardt: Die erste Variante von SARS-CoV-2 war noch nicht so ansteckend. Sie war zwar gefährlicher, die Mortalität war höher, grundsätzlich war sie aber nicht so ansteckend. Die Varianten, die sich dann verbreiteten, die haben Mutationen bekommen, die die Ansteckungsfähigkeit erhöht haben, aber das Virus dann weniger gefährlich machten.

    Multipolar: Es wurde weniger gefährlich, aber es macht immer noch viele Menschen krank.

    Gerhardt: Was die Mortalität angeht, habe ich das Gefühl, dass die Maßnahmenkritiker oft verharmlosen, wie gefährlich dieses Virus tatsächlich war, weil sie denken, dass ihre Maßnahmenkritik richtig ist und sie das nicht mehr hinterfragen wollen. Abgesehen von den Toten: Es gibt viele (1, 2, 3, 4, 5) Long-Covid- und Kohorten-Studien (6, 7), die zeigen, dass bis zu einem Drittel der untersuchten Leute Langzeitprobleme haben nach einer Covid-Infektion oder nach dem Spike-Protein-Bau durch die Impfung.

    In der ersten Hälfte des Jahres 2020 hatten einfach viele noch gar keinen Kontakt zum Virus, dann kursierten bereits die Alpha/Beta-Varianten, die einige der schlimmsten Einbauten schon wieder verloren hatten, und die Schleifen zurückmutierten. Dr. Clare Craig aus Großbritannien schätzt, dass in der ersten Welle, wie bei Influenzaviren auch, nur circa 10 Prozent der Bevölkerung infiziert wurden. Das wahre Potenzial dieser Biowaffe zeigte sich massiv erst mit den Impfungen. Heute liegt die Spike-Protein-Seroprävalenz, gemessen an Antikörper-Tests, in Deutschland bei über 99 Prozent. Es gab noch niemals ein Virus, welches in so kurzer Zeit so viele Menschen infizieren konnte – oder eben durch die Impfung auf einem Zweitweg erreichen konnte.

    Multipolar: Viele Schäden bauen sich erst langsam im Körper auf und daher gab es keine unmittelbare Übersterblichkeit 2020? Die tatsächliche Gefährlichkeit ist dadurch getarnt?

    Gerhardt: Jeder Kontakt mit dem Spike-Protein ist kumulativ schädigend. Besonders schlecht ist es, wenn unsere eigenen Zellen das Spike-Protein bauen. Es konnte nachgewiesen werden, dass die modifizierten mRNA-Impfstoffe tatsächlich funktionieren, transfizierte Zellen nach wenigen Stunden Spike-Proteine bauen. Anders als offiziell verlautbart, geschieht das allerdings nicht nur wenige Tage lang und nicht nur im Oberarm, sondern im Prinzip überall, je nachdem, wo die Impf-mRNA hinkommt. Und sie wurde so gebaut, dass sie überall hinkommt, die Lipidnanopartikel sind extra so konstruiert, dass sie jede Zellwand durchdringen können, selbst die Blut-Hirn-Schranke, und für sehr lange Zeit. Studien belegen eine Impfspike-Produktion nun bis 700 Tage und Laborwerte von Betroffenen zeigen, dass bis heute Impfspikes gebaut werden.

    Multipolar: Warum ist die Impfung noch gefährlicher als das Virus?

    Gerhardt: Eines der Probleme ist, dass mit der Impfung die sogenannte mukosale, also zur Schleimhaut gehörige Immunabwehr des Menschen umgangen wird. Diese Abwehr in den Schleimhäuten muss erst von einer gewissen Anzahl von Viren überwunden werden, damit man infiziert und krank wird. Wenn man die Bauanleitung für Spike-Proteine wie bei den modifizierten mRNA-Impfstoffen gespritzt bekommt, sind in erster Linie Muskelzellen und die Lymphe das Ziel – was auch so beabsichtigt war. Da lange Zeit während der Impfkampagne nicht auf Aspiration geachtet wurde, also ob man unbeabsichtigt Blutgefäße mit der Nadel getroffen hatte, konnte es schlechtestenfalls sein, dass man die modifizierte mRNA direkt ins Blut bekam. Der Pathologe Prof. Walter Lang hatte das mal anschaulich so erläutert: Die Impfung kann sich wie eine massive Virusinfektion im Körper auswirken. Bei einer normalen Atemwegsinfektion gelangen die Viren nur dann ins Blut, wenn der Körper sehr geschwächt ist oder die normale Abwehr nicht funktioniert. Diesen Extremzustand aber führt die Impfung quasi sofort herbei, wenn die Spikeproteine ins Blut geraten.

    Ein anderes Problem ist die reine Arithmetik. Es wurde oft behauptet, eine Infektion sei sehr viel schlimmer als eine Impfung, weil in der Spitze der Krankheit mehr Virionen, also Viruspartikel, auftreten, die sich auch noch vermehren können. Wenn man die Studienlage anschaut, scheinen das maximal 10 hoch 11 im Peak zu sein, also 100 Milliarden Virione. Jedes Virion hat vielleicht 30 Spike-Proteine an der Oberfläche. Das wären also 3 Billionen Spike-Proteine, anhaftend an das komplette Virus. Durch die Nanotechnologie ist die Menge der in die lipiden Nanopartikel eingebetteten modifizierten mRNA Moleküle enorm. Es sind bei Pfizer 1,28 hoch 13 mRNA Moleküle, sprich Bauanleitungen, also 12,8 Billionen. Bei Moderna sind es sogar 42,6 Billionen Moleküle. Eine genaue Untersuchung, wie viele Zellen wie viele Spike-Proteine herstellen und für wie lange, gibt es nicht, immer noch nicht, gab es auch bei Zulassung nicht.

    Es kommen oft die Aussagen: Ja, aber dieses Spike-Protein wird nur kurz hergestellt und es ist nicht vermehrungsfähig, weil die entsprechenden Polymerasen des Virus nicht als Bauanleitung enthalten sind. Und dass das Spike-Protein nicht pathogen sei, was auch Faktenchecker sehr lange behauptet hatten. Spike-Proteine sind in vielen Körperflüssigkeiten oft monate- oder jahrelang sowohl nach Impfung als auch nach Infektion nachzuweisen. Impfspikes wurden nach 10 Tagen in der Plazenta gefunden, nach 28 Tagen im Blutplasma, nach 30 Tagen im Herzgewebe und nach 60 Tage in den Lymphknoten. Und dies auch in erschreckender Menge. Eine Studie berichtet etwa von 436 Milliarden Spike-Proteinen, ungebunden durch Antikörper, in voller Länge, frei durch das Blut flottierend, bei einem nach Impfung an Myokarditis erkrankten Jugendlichen. Das sollte eigentlich nicht sein und die genauen Abläufe, wie es dazu kommt, müssen noch geklärt werden. Natürlich ist es pathogen, also selbst krankmachend. Und das auch systemisch.

    Multipolar: Welche systemischen krankmachenden Effekte hat das Spike-Protein?

    Gerhardt: Das Spike-Protein kann eigentlich alles. Es gibt so viele pathogene Prozesse, die es auslöst. Es ist wie ein Schweizer Taschenmesser – es hat ungewöhnlich viele Funktionen, viele davon sind krankheitsauslösend. Am wichtigsten sind die Zytokinstürme, die zu fortdauernden Entzündungen führen, über IL6, NF-kB, und TNF-a. Es kann Prozesse im Körper ändern oder anstoßen, wie etwa den JAK-STAT-Weg, den MAPK-Weg, den NF-kB-Weg, den PI3K/AKT-Weg, den mTor-Weg und andere. Es kann amyloide Mikro- und Makroclots bilden.

    Was wir am Anfang missverstanden haben, war die Natur des Virus. Es erschien wie ein respiratorisches Virus, welches die Lungen befiel, zu Entzündungen führte und dann plötzliches Lungenversagen auslöste. In Wirklichkeit ist es ein vaskuläres, also die Blutgefäße betreffendes Virus, welches damals die kleinsten Lungenbläschen, Alveolen genannt, traf und entzündete. Studien dazu wurden über Jahre verzögert.

    Die ersten Dinge, die dann herauskamen, waren, dass Viren, die eigentlich versteckt im Körper sind, auf einmal wieder auftreten – wie Herpes Zoster, also Gürtelrosen. Die tauchten auf einmal auf, Zeichen einer Schwächung der Immunabwehr. Dann kam Myokarditis, die als Impfnebenwirkung tituliert wurde. Jedoch kann das natürliche Spike-Protein das auch. Es kann sämtliche Endothelzellen befallen, also die Zellen, die die Blutgefäße von innen auskleiden. Es kann die Mitochondrien schädigen. Es kann das Gehirn und alle Immunzellen befallen, genauso Astrozyten – Zellen im zentralen Nervensystem – und sämtliche Neuronen.

    Es kann wirklich fast alles befallen und persistieren. Es kann die Immunabwehr durcheinander bringen und dauerhaft schwächen. Es kann auch Krebs auslösen, weil das Spike-Protein P53, ein Tumorsuppressor-Gen, herunterreguliert und daran wohl auch wieder binden kann. Es ist wirklich sehr multimorbiditätsfähig. Deswegen ist es vielleicht auch so schwierig gewesen, das festzustellen, als die Impfungen herauskamen. Man hat für den Impfstoff die gefährlichste Variante des Spike-Proteins, die Ursprungsvariante Hu-1, genommen, noch ohne die Mutationen, die die Furinspaltstelle entschärft hatten, und hat das dann in unserem Körper bauen lassen.

    Multipolar: Das ist eigentlich kaum zu glauben – und vermutlich vielen gar nicht bewusst. Wir haben zwar den Wissensstand, dass das Spike-Protein gefährlich und krankmachend ist. Aber wie konnte es passieren, dass genau dieses Spike-Protein als Bauanleitung in die sogenannten Impfstoffe gelangte? Warum blieb die Furinspaltstelle in der Bauanleitung enthalten? Gibt es dazu irgendwelche Erkenntnisse, wie das damals bei den Herstellern der Präparate abgelaufen ist?

    Gerhardt: Das ist eine gute Frage. Ich kenne die Aussage von Philip Dormitzer, der erst bei Novartis war, später bei Pfizer und für die Impfstoffentwicklung zuständig, und der erklärt hat, man lässt keine Furinspaltstelle in Impfstoffen. Das ist ein No-Go, das macht man nicht. Eine Recherche von Charles Rixey hat gezeigt, dass die Furinspaltstelle in den mRNA-Impfstoffen geblieben ist, viele andere hatten die entschärft. Ich habe das selbst geprüft.

    Multipolar: Rixey ist ein unabhängiger Forscher aus den USA, der im letzten Jahr auch öffentlich von Jay Bhattacharya zu seinen Erkenntnissen interviewt wurde. Letzterer ist seit kurzem Chef der US-Gesundheitsbehörde NIH. Wie ist es in China gelaufen?

    Gerhardt: In dem chinesischen Impfstoff ist das RRAR zu GSAS geworden.

    Multipolar: Was heißt das?

    Gerhardt: Die eine Insertion, die Furinspaltstelle, wurde durch gezielte Mutation an diesen Positionen durch andere Aminosäuren ersetzt und damit unschädlich gemacht. Chinesischen Forschern muss die Gefahr also bewusst gewesen sein.

    Multipolar: Und in den Präparaten der anderen Hersteller?

    Gerhardt: In anderen Impfstoffen ist das gleichfalls geändert worden, auch bei Johnson & Johnson wurde das herausgenommen und entschärft. Charles Rixey hat dazu eine Grafik gemacht, die aufzeigt, dass es wirklich immer gemacht wurde, auch vorher schon. Der Öffentlichkeit hat man erzählt, man habe einen 2P-Lock – das heißt zwei Proline-Aminosäuren, die die Faltung des Proteins stören – eingebaut und deshalb könne das Spike-Protein nicht mehr binden, weil es in der geschlossenen Position bliebe. Meines Wissens ist das für MERS patentiert worden und anscheinend nicht ausreichend für SARS-CoV-2 geprüft, denn es funktioniert offensichtlich durch die Spaltung des Spike-Proteins auch nicht.

    Entscheidend für das Spike-Protein ist auch noch, dass diese Inserts die Loops länger und flexibler machen. Und genau diese Furinspaltstelle führt auch zur Synzytien-Bildung von Riesenzellen. Das hatten damals in Deutschland sogar das Paul-Ehrlich-Institut, Samuel Theuerkauf und der ehemalige Chef Klaus Cichutek, der bis 2023 Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts war, in einer wissenschaftlichen Arbeit veröffentlicht. Sie hätten alleine deswegen schon nicht die Sequenz-Codierung für die Furinspaltstelle in den Impfstoffen belassen dürfen.

    Multipolar: Multipolar hatte im Februar 2021 berichtet von diesen Forschungen des Paul-Ehrlich-Instituts, direkt nach dem Impfstart. Es interessierte damals keinen der Verantwortlichen für die Impfkampagne.

    Gerhardt: Sie hätten eigentlich alle wissen müssen, dass es gefährlich ist. Dazu kommen noch diese damals auch schon bekannten Warnungen vor Homologien zu menschlichen Epitopen. Zwei Dinge muss man dazu wissen: Es gibt eine kongruente Evolution in der Natur, und Viren neigen dazu, sich vor der Entdeckung des Wirts zu tarnen. Deshalb bilden sich einige Epitope …

    Multipolar: Epitope sind die Teile eines Antigens, die eine Immunantwort auslösen können.

    Gerhardt: Es bilden sich einige Epitope, die ähnlich sind wie das, was das Wirtszellentier ausmacht – damit das Virus vor der Abwehr unentdeckt bleibt. Das kann man aber natürlich auch absichtlich einbauen. Im Spike-Protein gibt es eine ganze Menge schlimme homologe Epitope, MBP, das Myelin-Basische Protein, zum Beispiel. Oder die Furinspaltstelle ist einem menschlichen ENaC-Alpha-Epitop entsprechend, das sind zwar nur wenige Nukleotide, aber wenn das der Körper sieht, weiß er nicht, ist das jetzt meins oder ist das fremd. Fremdes würde er ja sofort angreifen und Eigenes würde er tolerieren. Wenn dauerhaft ein gut getarntes Fremdprotein im Körper verbleibt, ist die Verwirrung der körpereigenen Immunabwehr keine Überraschung.

    Multipolar: Es ist also so aufgebaut, dass der Körper getäuscht wird und denkt, es ist etwas Eigenes?

    Gerhardt: Genau. Und das ist ja auch bei den anderen Inserts so. Eines davon ist ein Galectin-3 Epitop-Homolog. Da gab es von Pradhan et al den Hinweis auf diese HIV-Inserts und Fauci tat das als lächerlich ab. Auch Drosten erklärte, dies sei, Zitat, „kompletter Unsinn“. Doch all diese Inserts haben Funktionen. Alle sind an den Loops und alle sind außen an der 3D-Struktur zu erkennen. Außerdem sind das auch noch Glykolysierungsstellen mit N-Linked-Glycans. Die schützen das Virus davor, dass es von der menschlichen Immunabwehr entdeckt wird.

    Multipolar: Nochmal: Die Furinspaltstelle ist in den mRNA-Präparaten von Pfizer/Biontech und Moderna drin und bei den Produkten anderer Hersteller nicht? Das wäre sehr relevant, denn die beiden hatten bei den Corona-Impfungen einen extrem hohen Marktanteil. In der Europäischen Union waren es zum Beispiel 90 Prozent. Neun von zehn Geimpften wurden hier deren Präparate injiziert.

    Gerhardt: Ja. Bei Biontech und Moderna ist die Furinspaltstelle so dringelassen worden, wie sie im Originalvirus war. Mindestens bis zu den ersten bivalenten Impfstoffen. Die Neuesten habe ich darauf noch nicht geprüft. Und bei SCB 2019, einem weniger bekannten Corona-Impfstoff. Bei allen anderen wurde sie entschärft.

    Pfizer-Chef Albert Bourla, Biontech-Chefwissenschaftlerin Özlem Türeci und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 23. April 2021 bei einem Besuch in der Pfizer-Fabrik im belgischen Puurs, wo die mRNA-Präparate produziert wurden | Bild: picture alliance/dpa/BELGA | Benoit Doppagne

    Multipolar: Und wir wissen bis heute nicht, wie es dazu gekommen ist? Da gibt es keine Recherchen, welche Personen bei Biontech und Moderna die Verantwortung dafür tragen? Das dürfte auch juristisch von einiger Bedeutung sein. (1)

    12.06.2025

    „Das ganze Konstrukt ist eine Biowaffe“  (II von II)

    Gerhardt: Es hätte nie passieren dürfen. Die Wissenschaft war sich zuvor einig, dass man so etwas Gefährliches nicht in Impfstoffe hineinlassen darf. Warum nun generell das ganze Spike-Protein genommen wurde, kann man vielleicht damit erklären, dass sich dort Superantigensequenzen befinden, eine relativ wahrscheinliche bei HR-2, das ist die Heptad-Repeat Domain 2, das ist an der Fusions-S-2-Stelle. Und genau an der Furinspaltstelle davor gibt es die mögliche zweite potenzielle Superantigenstelle, ein Epitop mit Ähnlichkeit zu dem Toxin SEB, Staphylococcal enterotoxin B. Und dort ist es so, wenn das in dem Genom drin ist, bilden sich ganz viele Antikörper, weil es nämlich 30 bis 40 Prozent der T-Zellen aktiviert in dem Augenblick, wenn die Immunabwehr auf das Virus trifft. Wenn man also nur nach Antikörpern schaut, sieht das toll aus und man denkt: Es aktiviert viele Antikörper, dann nehmen wir das als Impfstoff. Langfristig ist das aber eher schlecht, weil sich die Immunzellen erschöpfen.

    Es gab aber auch schon vorher, mindestens seit 2016, ganz viel Forschung. Die Impfstoffe sind nicht 2020 vom Himmel gefallen, sondern man hat schon bestehende Konzepte für MERS- und SARS-Impfstoffe genommen und das Genom dafür geändert. Es gibt von Moderna bereits aus dem Juli 2019 Hinweise darauf, dass sie an dem Impfstoff, der es dann später wurde, gearbeitet haben. Auch bei Biontech gibt es Hinweise darauf, dass sie schon vorher an einem solchen Impfstoff geforscht haben.

    Multipolar: In der US-Presse war zu lesen, dass der Moderna-Impfstoff bereits am 13. Januar 2020 fertig war, zwei Tage, nachdem die Gensequenz von SARS-CoV-2 veröffentlicht wurde.

    Gerhardt: Einige Labore sollen das Genom schon vorher gekannt haben, was natürlich Fragen aufwirft. Das NIH unterschrieb den Auftrag für einen Moderna-MERS-Impfstoff am 12. Dezember 2019. Es hieß aber auch, sie hätten niemals ein Isolat gehabt, sondern nur die Computer-Sequenz. Ich nehme an, dass man aber tatsächlich ein isoliertes Virus braucht, um daraus einen Impfstoff zu entwickeln. Ob das in einer solch kurzen Zeit möglich war, kann ich nicht beurteilen.

    Multipolar: Die Erkenntnisse, die Du hier ausbreitest, wurden, weit weniger komplex, aber im gleichen Tenor, bereits im Mai 2021 vom kanadischen Virologie-Professor Byram Bridle in einem Interview öffentlich gemacht, formuliert als scharfe Warnung. Das Spike-Protein aus der Impfung sei „ein Toxin“, mit der weltweiten Impfkampagne habe man daher „einen Fehler gemacht“. Er bezog sich damals auf bis dahin nicht öffentlich zugängliche Daten der japanischen Zulassungebehörde aus Tierversuchen zum Biontech/Pfizer-Impfstoff, die zeigten, dass sich Nanopartikel der Impfung in teils dramatischer Konzentration in Organen ansammelten. Bridle erläuterte damals, sie reicherten sich in einer Reihe von Geweben an, wie der Milz, dem Knochenmark, der Leber, den Nebennieren, und, Zitat, „in ziemlich hohen Konzentrationen in den Eierstöcken.“

    Faktenchecker weltweit versuchten damals, das als Unsinn hinzustellen, unter anderem mit dem Argument, wenn das stimme, dann müssten ja Impfschäden in großem Maße bereits sichtbar sein, was man leugnete. Bridle wurde damals sehr professionell diffamiert. Innerhalb kürzester Zeit wurde eine eigene Fake-Webseite veröffentlicht mit dem Namen des Virologen, so dass man beim Googeln nach seinem Namen bis heute zuerst diese findet. Dort wurden Gegenargumente aufgelistet, die für den eiligen Leser auf den ersten Blick schlüssig klingen. Die Macher der Webseite verbargen sich in der Anonymität. Niemand zeichnete namentlich verantwortlich. Faktenchecker wie beim ZDF bezogen ihre Argumente von dieser Webseite um ihr Publikum zu beruhigen. Es gab und gibt hier einen Informationskampf mit harten Bandagen. Du hast auch Mediziner angeschrieben und über die fachlichen Zusammenhänge rund um das Spike-Protein informiert. Wie sind die Reaktionen?

    Gerhardt: Es gibt keine. Ich versuche seit mindestens drei Jahren zu warnen, mein Wissen zu teilen, stoße aber überall auf taube Ohren und Schweigen. Selbst einige der besten Wissenschaftler, die ich kenne, versagen sich den potenziellen Konsequenzen dieses Wissens. Ich habe meinen gesamten Rechercheweg öffentlich auf Facebook und Twitter/X geteilt. Meine Beiträge wurden zensiert oder mit anderen Mitteln vor größerer Aufmerksamkeit geschützt.

    Multipolar: Du hast auch in Deinem persönlichen Umfeld einige Erfahrungen mit den Folgen dieser Injektionen gemacht. Du hast mir berichtet, dass Du allein bis Sommer 2021 sechs schwere Impfnebenwirkungen in Deinem unmittelbaren Umfeld beobachten konntest. Das hat Dich überhaupt erst zum Recherchieren gebracht. Kannst Du kurz schildern, was in Deinem Umfeld passiert ist?

    Gerhardt: Meine Schwester hatte sowohl nach der ersten als auch nach der zweiten Impfung Herzrasen, Tachykardie. Eine Bekannte meldete sich mit Schlaganfall. Eine andere hatte drei verschiedene Sachen: Enzephalitis, Sepsis und Myokarditis. Ein Nachbar, der der Grund war, warum ich die Recherchen begonnen habe, erlitt zwei Herzinfarkte nach einer Moderna-Impfung. Und die Fälle reihten sich immer weiter auf. Mein Trainingspartner vom Wandern konnte eine Woche nach der Impfung nicht gehen, da die Lungenfunktion derart gestört war, dass nichts mehr funktioniert hat. Damals wurde immer gesagt, dass dies ein Zeichen sei, dass die Impfung gut wirkt, jedoch hatte ich eher das Gefühl, dass dies ein Zeichen dafür ist, dass die Impfung sehr schnell irgendetwas im Körper anrichten kann. Und das war damals im Juli 2021 die Motivation, die Recherchen zu beginnen. Ich war vorher schon skeptisch und hatte bereits im September 2020 über die Laborhinweise etwas auf Facebook veröffentlicht, wo ich Stimmen zusammengetragen hatte. Dann ging aber meine Reise erst richtig los, dass ich wirklich geschaut habe, was alles passiert ist. Ich war ebenfalls skeptisch, als es mit der Impfung im Januar 2021 losging. Meine damalige Freundin war Heilpraktikerin und arbeitete in einem Pflegeheim für schwere Krankheitsfälle, die ja gleich als Erste geimpft wurden. Und sobald die Impfung durch war, so sagte sie, hatten sich die Leute verändert. Sie wurden phlegmatischer und haben sich nicht mehr so viel bewegt. Auch Charaktereigenschaften haben sich verändert. Das war so der erste Hinweis, wo wir dachten, dass dies nicht normal ist.

    Multipolar: Jetzt gibt es einige Menschen, die sich engagieren in Richtung Behandlungsansätze. Darüber würde ich gern auch noch sprechen. Es gibt Ansätze, es gibt Lösungen für Menschen, die diese schweren Wirkungen erleiden. Was gibt es da für Möglichkeiten?

    Gerhardt: Ich bin ja kein Arzt und kann keine Therapien oder Ähnliches empfehlen. Was sich herausgestellt hat und was ich auch immer geprüft habe, ist herauszufinden, was das Spike-Protein kann, welche Wege es in der Zelle beschreiten kann und ob es hilft, wenn man dies blockt. Eine Sache, die anscheinend sehr gut hilft, ist Quercetin, ein Flavonoid, da es 3CL-Pro blockt, wodurch sich das Virus nicht mehr so verbreiten kann. Nattokinase und Rutin, das sind so Sachen, die das Blut ein wenig verdünnen und die Adern frei halten. Das scheint auch ganz gut zu funktionieren. Es gibt auch einige andere Sachen wie NAC. Allgemein kann man sagen: Alles, was der Zellgesundheit gut tut, ist dafür gut. Würde man zum Beispiel Alkohol trinken und die Zelle anderweitig vergiften, muss sie gegen zwei Feinde gleichzeitig kämpfen und das kann sie nicht. Von daher, alles, was für die Zellgesundheit gut ist, und was vielleicht auch diesen Zellstress namens ROS verhindert, ist auch gut. Wobei es gegen einige Folgen der Spike-Proteine kaum etwas gibt. Es hat ja neurologische Komponenten, es wird berichtet über Turbo-Alzheimer, Turbo-CJD und Ähnliches. Turbo-ALS gibt es auch. Bei diesen Folgen kann man nicht wirklich etwas machen. Das ist ja die große Gefahr, dass wir jetzt sehenden Auges immer kränker werden als Gesellschaft und gar nicht wissen, woher das kommt. Deswegen auch meinen Dank dafür, dass ich die Informationen hier einmal präsentieren kann.

    Multipolar: Zusammenfassend noch eine allgemeinere Frage, die sich mir als Laie stellt: Warum wurden solche Viren eigentlich erzeugt? Es gibt ja zwei Möglichkeiten: Im Englischen heißt es „Lab Leak“, also „Laborleck“, aber in dem Wort steckt ja auch schon die Wertung, dass es aus Versehen passiert ist, ein Unfall also. Wenn wir jetzt hypothetisch einmal von dieser Annahme ausgehen: Warum hat man diese Forschung betrieben? Was ist denkbar und schlüssig?

    Gerhardt: Von dem Begriff „Lab Leak“ halte ich nichts, da dies für mich schon ein verengter Diskurs ist. Man sagt so, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: Zoonose oder „Lab Leak“. Ich sage immer „Laborherkunft“, das ist eindeutiger. Ich glaube auch nicht, dass irgendetwas dafür spricht, dass es zufällig aus dem Labor entkommen ist.

    Multipolar: Warum nicht?

    Gerhardt: Es ist eben kein einfaches Virus, was aus einer Forschung etwa zu einem Impfstoff hervorging. Die Vorstufe vielleicht, aber mit den sogenannten Inserts und der polyfunktionalen Furinspaltstelle auf keinen Fall.

    Multipolar: Wie wurde das Virus gebaut?

    Gerhardt: Wenn man sich das Genom genau anschaut, sieht es so aus, als ob man RaTG13 als Backbone genommen hat.

    Multipolar: Was ist RaTG13?

    Gerhardt: Das ist das vom Institut in Wuhan beschriebene angeblich 2012 in Mojang bei mehreren Minenarbeitern gefundene Virus, das man isoliert haben will – wofür es aber keine Belege gibt. Es gibt auch keine Tests. Man kann nichts anfordern von diesem Virus. Und das hat man auch erst 2020, nachdem SARS-CoV-2 entdeckt und beschrieben worden ist, komplett veröffentlicht.

    Multipolar: Also ein Vorläufer von SARS-CoV-2?

    Gerhardt: Eine 96,3 prozentig ähnliche Sequenz. Es gab ja das Problem, als das Virus auftauchte, dass es keine Vorläufer und Zwischenstufen gab. Der nächste Vorläufer ist in der genomischen Tabelle so weit weg, dass es auffällig ist. Denn normalerweise müsste man Zwischenstufen finden. Das hat man halt nicht. Wenn man annimmt, dass es dieses Backbone war und man eine MERS-Furinspaltstelle eingesetzt hat, oder vielleicht von FIPV – das ist ein Katzen-Corona-Virus, das sich verändert, wenn die Furinspaltstelle entsprechend mutiert – und wenn man dazu noch annimmt, dass RaTG13 auch schon synthetisch ist, dann komme ich zu dem Schluss, dass es ein Konsensvirus ist, das man damals gebaut hat, um einen Impfstoff herzustellen. Doch das ganze Konstrukt am Ende mit der Furinspaltstelle ist kein Impfstoff, auch nicht für Fledermäuse oder was auch immer, sondern wirklich eine Biowaffe. Es ist so gefährlich auf den Menschen angepasst mit der Rezeptorbindungsdomäne, die man wahrscheinlich von einem Schuppentier genommen und eingesetzt hat. Es lässt sich anhand von Mutationsskalen mit stillen Mutationen zeigen, dass das Genom von SARS-CoV-2 im Vergleich zu RaTG13 sehr komisch aussieht. Es hat eine ganze Zeit lang keine Mutationen, dann auf einmal sehr viele Mutationen, und dann wieder ganz lange keine Mutationen. So etwas kommt in der Natur nicht vor. Es existieren zwar konservierte Bereiche im Genom, jedoch sieht alles sehr nach künstlicher Bearbeitung aus. Und die Technik dafür existierte, wie das von Bruttel et al hochgeladene Preprint zeigt und wie es zuletzt durch eine Veröffentlichung des US-Militärs bestätigt wurde.

    Multipolar: Das Virus hat auch Einfluss auf die menschliche Reproduktionsfähigkeit.

    Gerhardt: Es geht auf die Fertilität, die Fruchtbarkeit, und bringt die Hormone durcheinander.

    Multipolar: Ein signifikanter Rückgang der Geburtenraten seit 2022 ist in mehreren Ländern dokumentiert.

    Gerhardt: Und das wird absolut totgeschwiegen, genauso wie die immer noch anhaltend hohe Mortalität, die man mittels Tricks kleiner aussehen lässt, etwa durch Messung auf Basis der letzten drei Jahre, also inklusive der Pandemiejahre-Übersterblichkeit. Ich hatte mal eine Recherche zu Berichten zu den Fertilitätseinbrüchen weltweit gemacht, beginnend genau 9 Monate nach Start der Impfkampagne, in den großen Medien, aber kaum etwas gefunden. Faktenchecker kommen daher und behaupten, das stimme nicht, aber es existieren Studien, die das sehr wohl besorgniserregend finden und untersuchen wollen.

    Multipolar: 2018 wurde in den USA ein Pandemie-Planspiel durchgeführt namens „Clade X“. Organisator war das Center for Health Security an der Johns Hopkins Universität, also die amerikanische Institution, die seit über 20 Jahren Pandemie-Planspiele durchführt und die in der Corona-Zeit das allseits bekannte Dashboard mit den Fallzahlen publizierte, das hunderte Medien weltweit übernahmen. Bei „Clade X“ probte ein kleiner Zirkel von Regierungsexperten und ehemaligen US-Politikern in Washington den Ausbruch einer Pandemie, die laut Szenario von einer Biowaffe ausgelöst wurde. Anders als bei anderen Pandemie-Planspielen war dieses Drehbuch sehr präzise, was die konkreten Hintergründe des Ausbruchs angeht. Es heißt dort, dass die Pandemie mittels einer Biowaffe von einer kleinen Gruppe, nicht mehr als 30 Personen, ausgelöst wurde, um die Weltbevölkerung zu reduzieren, und damit, so wörtlich, „den Reset oder Paradigmenwechsel zu erreichen, der erforderlich wäre, das Gleichgewicht grundlegend zu verändern“. Im Szenario heißt es, die Gruppe habe, wieder Zitat, „ein Labor in der Nähe von Zürich gegründet und sich als kleine Biotech-Start-up-Firma ausgegeben“. Die Führer dieser kleinen elitären Gruppe wären, so wörtlich, „von der Vorstellung einer biblischen Plage als Korrektiv für die Exzesse der Menschheit geleitet worden“. Das klingt erst einmal vollkommen verrückt, ist aber genau das Szenario dieses sehr hochrangigen, öffentlich dokumentierten, keineswegs geheimen Planspiels, das am 15. Mai 2018 in Washington in einem Luxushotel mit namhaften Politikern geprobt worden ist.

    Gerhardt: Ja, ich weiß.

    Multipolar: Laut Szenario beginnt der Ausbruch in Deutschland. Durchgespielt wurden dann eine Reihe von Sitzungen des nationalen Sicherheitsrates. Und eines der ersten Ergebnisse war dann laut Drehbuch die Entwicklung eines PCR-Tests zum Virusnachweis. Dann gab es eine Debatte um Reisebeschränkungen und Lockdowns, das hieß damals noch Quarantäne. Man sprach über das, Zitat, „zu erlaubende Maß der Gewalt zur Aufrechterhaltung der Quarantäne“. Auch sollten von der Regierung mögliche negative Auswirkungen dieser Art von Quarantäne, einschließlich, so wörtlich, „des öffentlichen Widerstands gegen ihre Durchführung“ in die Pläne mit einbezogen werden. Es ist sehr detailliert. Laut Szenario gab es 150 Millionen Tote weltweit und am Ende der Übung stand die Forderung an die Regierung, Geld bereitzustellen, um neue Impfstoffe innerhalb von Monaten und nicht Jahren zu entwickeln. Insbesondere erwähnte man die RNA-Impfstoffe.

    Das ganze war ein großer Erfolg für die Organisatoren. Die Veranstalter resümierten im Anschluss an die Übung 2018 stolz, man habe eine große Öffentlichkeit erreicht. Die Washington Post hatte dreimal über das Manöver berichtet, auch zur Fachwelt und zur Politik sei man durchgedrungen. Im Ergebnisbericht heißt es: „Clade X führte zu einer Reihe von Folgepräsentationen, Veranstaltungen beim US-Kongress, dem Expertentreffen der Biowaffenkonvention der CDC, Aspen Institute und anderen Organisationen“. Das Thema stand 2018 also auf mehreren Ebenen neu auf der Agenda. Als dann im Anschluss das Team der Johns Hopkins Universität, das die Übung entwarf, eine noch größere Nachfolgeübung konzipierte, kam die Topliga der Sponsoren mit an Bord: Die Gates Foundation und das Weltwirtschaftsforum. Das war dann 2019 „Event 201“, die Nachfolgeübung. Das ist alles sehr bemerkenswert, wenn man es im Zusammenhang betrachtet.

    Gerhardt: Generell fällt auf, ist, dass es bei so großen Ereignissen, wie etwa auch beim 11. September 2001 oder bei den Londoner Anschlägen 2005, oft kurz zuvor passgenaue Übungen und Preparedness gab. Ich glaube, es dient einfach dazu, dass man erstens die Leute immer schon das Richtige denken lässt, wenn ihnen das vorher in die Köpfe gepflanzt wird, und dass man zweitens auch Schwächen in der eigenen Strategie abklären kann. Bei SARS-CoV-2 hat man ja sehr darauf geachtet, was als Information herauskam und eine starke Zensur eingeführt. Die Wissenschaft war nicht mehr frei.

    Wenn die Geburtenrate nur um 15 Prozent abnimmt, haben wir innerhalb von hundert Jahren große Landstriche nicht mehr so stark bevölkert wie heute. Die Geburtenrate war in den westlichen Ländern schon vorher nicht auskömmlich, also so, dass die Populationen erhalten bleiben. Und wenn sich nun auch noch an die Spermatozyten und die Eizellen Spike-Proteine heften, was sie offenbar können, wie das Professor Arne Burkhardt bei seinen Pathologieuntersuchungen gezeigt hat, dann sieht es schlecht aus.

    Vorstellbar ist auch, dass gewisse Kreise in China an so etwas Interesse haben und nicht nur irgendwelche elitären Kreise im Westen. Für mich ist China nicht aus der Verantwortung raus, da es die militärischen Möglichkeiten gehabt hat, diese Forschungen, die zivil gemacht wurden, als Copycat-Forschung zu klonen und weiterzuentwickeln. In dieser Richtung existieren einige Hinweise, dass dort vorher mehr gelaufen ist und dass sie Bescheid wussten. Patient Zero soll laut Zeitungsberichten und FBI-Quellen Ben Hu sein, ein enger Vertrauter von Shi-Zhengli, und vorher mit Chimären mit den gleichen Restriktionsenzymen beschäftigt, wie sie Bruttel et al beschrieben.

    Die Chinesen haben übrigens auch im September 2019 eine Übung am Flughafen von Wuhan durchgeführt, wo der Umgang mit Coronavirus-Infektionen trainiert wurde, inklusive Quarantäne und Isolierung. Und Shi Zhengli hatte Anfang 2020 ernsthaft vorgeschlagen, dass SARS-CoV-2 Virus X sein solle. In China wurden zwei frühe SARS-Fusions-Inhibitoren entwickelt, 2019 und im April 2020. Der erste zugelassene Impfstoff stammt auch von dort, von Yusen Zhou, der kurz darauf unter ungeklärten Umständen starb. Alles in allem erscheint es plausibel, dass das Virus absichtlich an der Stelle freigesetzt wurde und das mit dem Labor nur als Tarnung diente.

    Was ich noch ergänzen möchte, ist dieser genomische Sachverhalt: Das Virus war noch nicht fertig. Man konnte sich damit herausreden, dass es ja nur ein Fledermaus-Impfstoff war und dass es die Mutationen, die dafür gebraucht wurden, damals noch nicht gab. Man kann das Genom allerdings so präparieren, dass es nach der Freisetzung in die Wildbahn schnell diese Mutationen erreicht, dass es also stabil wird und sich weit verbreitet. Und schließlich: Dass man dann ausgerechnet diese Version für die Impfung genommen hat und diese dann den meisten Menschen im Westen injizierte, das steht der Theorie entgegen, dass dahinter ein Plan steckt die die gesamte Weltbevölkerung zu reduzieren. Denn hauptsächlich hat es ja die westlichen Bevölkerungen getroffen.

    Multipolar: China ist verdächtig?

    Gerhardt: Möglicherweise war das auch der Erstschlag in einem neuen Krieg – wofür ich die Chinesen verantwortlich mache würde. Es ist zwar bei ihnen im Land ausgebrochen, doch hatten sie am Ende nur relativ wenige Coronatote, verglichen mit den Auswirkungen anderswo. Die Chinesen haben am Anfang so viel gewusst, gelogen und die WHO instrumentalisiert, dass ich mir schon vorstellen kann, dass sie dahinterstecken.

    Dazu kommen noch andere Überlegungen. In China begannen 2017 Forschungen, wie man bestimmte HLA – Humane Leukozytenantigene, das sind Teile der Immunabwehr, die bestimmte Zwecke erfüllen – zu ethnischen Biowaffen entwickeln kann. Das Problem ist, dass wir uns ja meistens versagen, über so etwas auch nur nachzudenken, da wir dies für viel zu schlimm und brutal halten. China hat anscheinend in den letzten 20 bis 25 Jahren über Fifth Generation Warfare und Biowaffen nachgedacht, weshalb ich es für möglich halte, dass auch China dahinterstecken kann.

    Multipolar: Noch gefährlicher als das Virus, wenn ich es richtig verstanden habe, ist das durch die Impfung erzeugte Spike-Protein mit Furinspaltstelle. Und dieses wurde, wie Du sagst, ja im Grunde nur von zwei US-Firmen und einer deutschen Firma eingebaut – Moderna und Pfizer/Biontech. Es erscheint unplausibel, dass Chinesen dafür verantwortlich sind. Diese Annahme unterstellt, dass die Bauanleitung zur Furinspaltstelle versehentlich, jedenfalls ohne Schädigungsabsicht, in die mRNA-Präparate dieser Firmen gelangte. Wie glaubhaft ist das?

    Gerhardt: Die Chinesische Führung oder die Kräfte dahinter kannten natürlich die Forschungen in den USA und in Deutschland an mRNA-Impfstoffen und wie weit diese waren. Das US-Militär brannte auf mRNA-Impfstoffe, wie etwa das Projekt P3 zeigt. Moderna war schon länger, und Biontech 2019 gerade rechtzeitig an der Börse gelistet, Biontech hatte eine Kooperation mit einer chinesischen Firma, die dann aber doch nicht funktionierte – jedenfalls kamen die mRNA-Impfstoffe dort gar nicht oder erst sehr spät auf den Markt. Aussagen von den Pfizer- und Moderna-Vorsitzenden ließen es so aussehen, als ob selbst die Firmenchefs nicht sicher waren, wie es zu der Entwicklung der Impfstoffe, beide mRNA, beide volles Spike-Protein-Genom, mit nur wenigen Unterschiedenen in Kleinigkeiten kam. Vielleicht reichen ein paar kompromittierte Personen an entscheidender Stelle. Die Aufsichtsbehörden waren schon vorher lahm und durch politisches Interesse so korrumpiert, dass die Impfungen auf jeden Fall nach den US-Wahlen 2020 als einziger Pandemie-Ausweg angesehen wurden und zugelassen werden mussten, wie es auch in den RKI-Protokollen heißt, oft in lächerlich kurzer Prüfungszeit für die hunderttausenden Seiten eingereichter Unterlagen.

    Multipolar: Zum Abschluss: Wie kommst Du persönlich damit zurecht, über so viel bedrückendes Wissen zu verfügen? Wie gehst Du als Mensch damit um?

    Gerhardt: Für mich ist Wissen immer die Basis für Aufklärung und Macht. Wenn man nichts weiß, ist man ahnungslos. In diesem Land gibt es Millionen von Menschen, die krank sind und die nicht wissen, was passiert. Wenn man sich aber vorbereiten kann, wenn man weiß, was passiert – ich finde das eher befreiend. Es gibt viele, die das nicht können und die Schwierigkeiten haben, dort hinzuschauen, das weiß ich. Und das ist auch der Grund, warum fast keiner ein Interesse an Aufklärung hat. Ich finde es sehr irritierend, dass keiner wirklich hinterfragt. Zur Erkenntnis, dass das Virus offenbar aus dem Labor kommt, sagt die eine Hälfte, wie Wolfgang Wodarg: Ist ja nur ein Schnupfen und nichts ist passiert. Und die andere Hälfte will davon sowieso nichts wissen, weil das Virus ja die Ausgangsbasis für den Impfstoff war – mit dem fast 80 Prozent der Bevölkerung geimpft worden sind. Da ist natürlich ein enormer Widerstand eingebaut, dass man gar nicht wissen möchte, was dabei jetzt genau herauskommt. Das Problem ist, dass sich sowohl Impfbefürworter als auch Maßnahmenkritiker in eine Lage manövriert haben, in der sie kein Interesse an einer ehrlichen Neubewertung des Virus zeigen – die einen, weil es die Impfkampagne infrage stellt, die anderen, weil es ihre Kritik an der Gefährlichkeit des Virus konterkarieren würde. Wir brauchen aber Aufklärung und freie Wissenschaft.

    Anmerkung

    (1) Multipolar hat die Biontech-Pressestelle am 3. Juni gefragt, warum die Furinspaltstelle von SARS-CoV-2 in der Bauanleitung des Impfstoffs belassen wurde, wer die entsprechende Entscheidung traf und seit wann dem Unternehmen die Gefährlichkeit der Furinspaltstelle bekannt ist. Biontech beantwortete keine der Fragen.


    Info: https://a.devs.today/https://multipolar-magazin.de/artikel/corona-biowaffe


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    7 Fragen zu Christian Drosten


    Von einem besorgten, aber anonymen Wissenschaftler

    jimhaslam.substack.com, Jan 02, 2025, Jim Haslam

    Sieben Fragen an Professor Christian Drosten von Charité – Universitätsmedizin in Berlin:

    Mit der jetzt breiteren Perspektive auf SARS-CoV-2-Ursprüche aus kürzlich veröffentlichten Daten (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.nih.gov/39690420/) ist es wahrscheinlich, dass ein RaTG13-Fledermaus-Coronavirus-Rückgrat kombiniert mit einem Gain-of-Funktion (GoF) assoziiert ist, nicht-natural MERS-MA30 furin . Die geringe Treue (hohe Fehlerrate) der RaTG13-Replikationsmaschinerie (isolierte und vollständig sequenziert von 2018 in China) in Verbindung mit der erhöhten Virulenz im Zusammenhang mit MERS-MA30 Spike FCS (Labor, das 2017 in den Labors von Stanley Perlman und Kollegen der University of Iowa, USA, produziert wurde) Diese potenziell gefährliche Situation war bei führenden Coronavirus-Virologen lange vor der Pandemie bekannt:


    Screenshot_2025_06_12_at_23_24_12_7_Fragen_an_Christian_Drosten_von_Jim_Haslam

    Video https://www.youtube.com/watch?v=UuERPvBFfco 37:46 min


    Als solches präsentiert eine einfache Spike-Sequenz-Chimera, die ein RaTG13-Rückgrat und eine MERS-MA30 FCS-Domäne umfasst, die gleiche phylogenetische Distanz (92.86% Spike-Gen-Kleukotide-Sequenzidentität) zu Wuhan-Hu-1 im Zusammenhang mit dem Saudi-Arabien-Jeddah SARS-CoV-2-Stamm vom März 2020 (Genbank QKU37093.https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39690420/ So haben der saudische SARS-CoV-2-Stamm 2020 und der ursprüngliche Wuhan-Stamm das gleiche phylogenetische Alter. Dies wiederum könnte darauf hindeuten, dass Wuhan weltweit nicht der einzige regionale Ort der SARS-CoV-2-Einführung in die menschliche Bevölkerung war.

    Die Ursprünge von SARS-CoV-2 können daher ohne MERS, MERS GoF (einschließlich des künstlichen MERS-MA30-Stamms, der sich durch die Weitergabe von genetisch humanisierten Mäusen entwickelte) nicht vollständig verstanden werden, und vor allem nicht ohne Deutschlands Rolle:

    Für ein internationales MERS-Forschungskonsortium (RAPID, Risikobewertung bei Vor-pandemic Respiratory Infectious Diseases) unter deutscher Führung (Christian Drosten als leitender Forscher, PI und Koordinator) war zwischen 2017 und 2022 in der MERS GoF-Forschung und bei der Erprobung von Pandemiepotenzialen aktiv:

    https://drive.google.com/file/d/1V1wkIK52WVtkoKpVjG1BMqqgIupzw-Q/view

    https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/demissions-funktionalen-diversitat-von-zirkulierenden-varianten-des-mers-coronavirus-7189.php

    Die 2017 vom deutschen Regierungspreis "BMBF" BMBF erteilten und von Drosten geleiteten Experimenten zu MERS CoV-Expludien unter anderem Beiträge von US-V. Virologen wie Stanley Perlman (https://pubmed.ncbi.nb.nlm.nih.gov/? Term-perlman+drosten&sort pubdate) In der Tat wusste Drosten nicht später als 2017 von Perlmans im Labor generiertem MERS-MA30-Coronavirus, als ihr gemeinsames 2018er MERS-Papier (eingereicht 2017 https://pubmed.ncbi.n.n.n.nih.gov/29507189/) über Perlmans erhöhte Virulenz, die MERS-MA30 CoV-ähnliche Präsagen enthält, die nicht in deren, die nicht-mikrobiellen, die MERS-MA30-Mediction-Access-Medizin-Access.

    Angesichts der vor der Pandemie und FCS-vermittelten Verbindung zwischen SARS-CoV-2 und dem älteren (GoF) MERS-MA30 CoV, deren letztere nicht natürlich existiert (https://pubmed.ncbi.n.n.n.n.n.h.gov/39690420/), Drostens eidesstattliche Erklärung vom 2. März 2022, in der er nicht in Frage gestellt wurde.

    Die Forschung des Konsortiums RAPID (MERS) wurde speziell in Zusammenarbeit mit Partnern in Saudi-Arabien unter der saudischen Führung von Esam Azhar, Leiter der Special Infectious Agents Unit (King Fahd Medical Research Center) in Jeddah durchgeführt:

    https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/ra-raid-risikobewertung-bei-prapandenanden-respiratorischen-infektions-7188.php

    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/? term-azhar+drosten&sort

    Azhar und seine "Einheit" waren in der Tat diejenigen, die das erste Coronavirus mit einem Spike FCS meldeten, der mit Perlmans MERS-MA30 außerhalb eines transgenen Labortiers (murine) identisch ist (vom Arabien eingezogen, isoliert und sequenziert von einem saudischen SARS-CoV-2-infizierten Patienten im März 2020; isoliert und sequenziert wurde; isolieren SARS-CoV-2/human/SAU/SAU/2020):

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/protein/QKU37093.1

    Dies ist nicht unerheblich, da die gleiche Special Infectious Agents Unit offiziell aufgeführt ist und immer noch (Dezember 2024) "Prof. Christian Drosten" als "Forscher" in den Reihen:

    https://kfmrc.kau.edu.sa/Content-141-EN-280312-team

    All dies sollte Alarm schlagen, da Saudi-Arabiens Biolabs (insbesondere solche mit BSL 3 oder höher) unabhängig mit den niedrigsten internationalen Werten für Biosicherheit und für Dual-Use-Forschung bewertet wurden:

    https://www.kcl.ac.uk/warstudies/assets/global-biolabs-report-2023.pdf

    Drosten sollte daher z.B. folgende Fragen gestellt werden:

    1.) Wann, wo, von wem, und welche Art von MERS GoF-Experimenten unter Ihrer wissenschaftlichen Leitung durchgeführt wurden, insbesondere nach der GoF-Forschung, wie sie 2016 und 2017 vorgeschlagen wurde, finanziert vom BMBF (RAPID-Konsortium, Auszeichnung 01KI1723A), wo Sie als Hauptforscher und (internationaler) Koordinator dienten?

    2.) Wurden in diesen Experimenten MERS-MA30-Spitzen-Genmarker von erhöhter Virulenz (z.B. Spike Ser749Arg, wie von Perlman und seiner Gruppe im Jahr 2017 veröffentlicht) für ihr Pandemie-Potenzial untersucht?

    3.) Warum und seitdem waren Sie offiziell Mitglied der Special Infectious Agents Unit (King Fahd Medical Research Center) in Jeddah, Saudi-Arabien?

    4.) Welche Arbeit haben Sie in dieser Einheit zwischen 2017 und 2022 geleitet? Insbesondere waren Sie an der Sammlung, Isolierung und Sequenzierung von Isolat SARS-CoV2/human/SAU/86267/2020 beteiligt?

    5.) Vor März 2020, haben Ihre Arbeit dort oder anderswo Dual-Use-Recherchen (besorgniserregend) und/oder Funktionsertrage an SARSr-CoV oder MERS CoV aufgenommen?

    6.) Während Ihrer internationalen Zusammenarbeit unter dem RAPID-Konsortium und/oder während Sie eine Forschungsposition bei der Special Infectious Agents Unit in Jeddah, Saudi-Arabien, innehatten, wussten Sie von den gefährlich niedrigen Biosicherheits- und Dual-Use-Standards sowie mangelnder Aufsicht in Saudi-Arabiens Virologielabors?

    7.) Haben Sie als Mitglied der wissenschaftlichen Beratungsgruppe der WHO für die Ursprünge der elischen Krankheitserreger bereits die oben genannten Beweise für einen nicht-natürlichen Ursprung von SARS-CoV-2 auf den Treffen der Gruppe diskutiert? Wenn nicht, planen Sie dies?

    Mit dem neuen Jahr 2025 wartet die deutsche Öffentlichkeit immer noch auf eine offizielle, umfassende und offene Untersuchung der "Corona-Jahre" und kritischen Entscheidungen und Aktionen, die der COVID-19-Pandemie vorausgingen. Antworten auf die oben genannten Fragen könnten einen wertvollen Beitrag leisten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ein besorgter, aber anonymer Wissenschaftler


    Info: https://jimhaslam.substack.com/p/7-questions-to-christian-drosten


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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