China-Taiwan / Nord-Südkorea
aus e-mail von Doris Pumphrey, 17. Oktober 2024, 11:06 Uhr
*China führt "Blockade"-Übung rund um Taiwan durch
*Chinas Volksbefreiungsarmee (PLA) hat am Montag das Manöver "Joint
Sword-2024 B" gestartet. Die kombinierten Übungen umfassen die Armee,
Marine, Luftwaffe und Raketentruppen. Schiffe und Flugzeuge nähern sich
demnach Taiwan aus mehreren Richtungen, sodass verschiedene
Teilstreitkräfte die Koordination trainieren können.
Li Xi, ein Sprecher des östlichen Kommandos der PLA, bezeichnet es als
Warnung für die taiwanesischen Separatisten auf der Insel. Im
Mittelpunkt des Manövers stünden "See-Luft-Kampfbereitschaftspa
und Blockaden wichtiger Häfen und Gebiete". Das taiwanesische
Verteidigungsministerium teilte mit, dass 125 Flugzeuge und 17
chinesische Kriegsschiffe in der Straße von Taiwan entdeckt worden seien.
/Siehe Video:
/https://odysee.com/@RTDE:e/China-f%C3%BChrt--Blockade--%C3%9Cbung-rund-um-Taiwan-durch:2
_RT DE 16.10.2024
_*China wird auf den Einsatz von Gewalt gegen Taiwan nie verzichten
*China will seine Souveränität und territoriale Integrität verteidigen.
Daher werde man niemals auf den Einsatz von Gewalt gegen Taiwan
verzichten, erklärt Peking. Anfang dieser Woche hielt die
Volksbefreiungsarmee eine Großübung in der Nähe der Insel ab.
China ist bereit, eine friedliche Wiedervereinigung mit Taiwan
anzustreben, wird aber nie auf die Anwendung von Gewalt gegenüber der
Inselrepublik verzichten. Dies hat am Mittwoch Chen Binhua, Direktor und
Sprecher des chinesischen Büros für Taiwan-Angelegenheiten, bei einer
regelmäßigen Pressekonferenz in Peking erklärt.
Ihm zufolge beziehe sich diese Erklärung nur auf die Einmischung
"externer Kräfte" und die geringe Anzahl von Separatisten, nicht die
große Mehrheit der taiwanesischen Bevölkerung. China werde
seine nationale Souveränität und territoriale Integrität entschlossen
verteidigen, egal wie viele Truppen und Waffen Taiwan habe. Falls die
Inselrepublik Risiken eingehen sollte, werde sie dadurch nur ihre eigene
Zerstörung bewirken:
/"Unabhängig davon, wie viele Truppen Taiwan hat und wie viele Waffen es
erwirbt, unabhängig davon, ob externe Kräfte eingreifen oder nicht: Wenn
Taiwan es wagt, Risiken einzugehen, wird dies zu seiner eigenen
Zerstörung führen", /erklärte die Regierung in Peking am Mittwoch nach
einer weiteren Runde von Kriegsspielen und einem Besuch des chinesischen
Präsidenten Xi Jinping am Schauplatz einer berühmten Niederlage der
taiwanesischen Streitkräfte.
China veranstaltete am Montag groß angelegte Übungen rund um die Insel,
die nach der Rede des taiwanesischen Präsidenten Lai Ching-te zum
Nationalfeiertag in der vergangenen Woche als Warnung vor
"separatistischen Handlungen" verstanden werden sollten.
Der Staatspräsident der Volksrepublik China, Xi Jinping, besuchte am
Dienstag die Insel Dongshan in der Provinz Fujian, die an Taiwan grenzt.
Auf der Insel hatte das kommunistische**China 1953 einen
Invasionsversuch des nach Taiwan geflohenen Militärs der
nationalistischen Republik China abgewehrt.
_RT DE 16.10.2024
_
*Spannungen mit Nordkorea: Südkoreas Generalstabchef sagt US-Besuch ab
*Anfang dieser Woche hat sich die Situation auf der koreanischen
Halbinsel erneut gefährlich zugespitzt. Am Dienstag sprengte Pjöngjang
Straßenverbindungen ins südliche Nachbarland. Seoul reagierte mit
Warnschüssen. Südkoreas Generalstabchef sagte einen US-Besuch ab.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur /Yonhap/ soll der Vorsitzende des
Generalstabs der südkoreanischen Streitkräfte wegen der akuten
Spannungen mit Nordkorea seinen Besuch in den Vereinigten Staaten
gestrichen haben. Wie es heißt, wollte Kim Myung-soo ursprünglich am
Dienstag in die USA reisen. Nachdem die Führung in Pjöngjang am selben
Tag innerkoreanische Straßenverbindungen nördlich der militärischen
Demarkationslinie zerstört hatte, entschied sich der hochrangige
Offizier für ein Online-Treffen. Unter Nennung einer Quelle schrieb
<https://en.yna.co.kr/view/AEN20241016004800315?input=tw> /Yonhap /am
Mittwoch, dies sei getan worden, um die Kampfbereitschaft des Landes
aufrechtzuerhalten.
Angesichts der angespannten Situation auf der koreanischen Halbinsel
trafen sich am Mittwoch in Seoul die stellvertretenden Außenminister der
USA, Japans und Südkoreas. Kurt Campbell, Masataka Okano und Kim
Hong-kyun verurteilten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz die
bewusste Eskalation durch die Regierung in Pjöngjang. Die hochrangigen
Diplomaten kritisierten
<https://en.yna.co.kr/view/AEN20241016001051315?input=tw> darüber hinaus
die anhaltenden Atom- und Raketenbedrohungen aus Nordkorea. Als Reaktion
darauf habe man vereinbart, die trilaterale Kooperation zwischen Seoul,
Tokio und Washington im Sicherheitsbereich zu stärken. Campbell hob
dabei hervor, dass Washington die "endgültige friedliche
Wiedervereinigung" der beiden Koreas unterstütze.
Inzwischen berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur /KCNA/,
dass sich mehr als 1,4 Millionen Bürger in den vergangenen zwei Tagen
willig gezeigt hätten, der Koreanische Volksarmee beizutreten.
Landesweit herrsche der Wunsch, die "Dreckskerle" in Südkorea für die
Verletzung der Souveränität und der Sicherheit Nordkoreas zu bestrafen.
Falls Seoul nach einem Krieg strebe, werde "Pjöngjang es gern vernichten".
Vor einer Woche hatte die nordkoreanische Führung angekündigt, sämtliche
Verkehrsverbindungen nach Südkorea zu kappen. Der Generalstab in
Pjöngjang begründete diese Maßnahme mit der Notwendigkeit, die nationale
Sicherheit zu gewährleisten und einen Krieg zu verhindern. Wie die
Nachrichtenagentur /KCNA/ schrieb, sollen außerdem an der Südgrenze des
Landes Verteidigungsanlagen entstehen. Man habe die USA über den
geplanten Bau von Festungen informiert, um Missverständnisse und
Zusammenstöße zu verhindern. Der nordkoreanische Generalstab habe diese
Entscheidung angesichts der Militärübungen getroffen, die Seoul und
Washington fast täglich durchführten.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
