Neues vom Wirtschaftskrieg (269): Trump riskiert globale Finanzkrise
lostineu.eu, 14. April 2025
Merz fordert Freihandelsabkommen TTIP 2.0. Das Verbraucher-Vertrauen in den USA sinkt auf historischen Tiefststand. Und Trump riskiert mit seinem Handelskrieg eine globale Finanzkrise
- Trump riskiert globale Finanzkrise: Es habe ein Problem gegeben am Anleihenmarkt, und er habe dieses “schnell gelöst”, sagte US-Präsident Donald Trump vergangene Woche vor Journalisten an Bord der Air Force One. Das Problem war aber weit größer, als Trump zugeben will. Die von ihm eingeleitete Zoll-Pause hatte nämlich weniger mit den tagelang fallenden Aktienkursen zu tun, sondern mit dem Anleihenmarkt, der zur Bedrohung für das Finanzsystem geworden ist (Der Standard) Trotz der “Zinspause”: die Gefahr im Finanzsystem bleibt. Denn für Risikomanager von Banken und Hedgefonds können solche Entwicklungen Anlass sein, riskante Positionen abzustoßen, um das Risiko großer Verluste zu verringern – weil Anleihen ja zu dem geringen Kurs bewertet werden müssen.
- Verbraucher-Vertrauen in USA auf historischem Tiefststand. Americans are rarely this pessimistic about the economy. Consumer sentiment plunged 11% this month to a preliminary reading of 50.8, the University of Michigan said in its latest survey released Friday, the second-lowest reading on records going back to 1952. April’s reading was lower than anything seen during the Great Recession. (CNN) – Trump hat in kürzester Zeit das Vertrauen zerstört. Allerdings sieht es in Deutschland auch nicht viel besser aus. Merz ist schon VOR seinem Amtsantritt ganz unten…
- Merz fordert Freihandelsabkommen TTIP 2.0. CDU-Chef Merz hofft im Zollstreit mit Trump unterdessen auf eine transatlantische Freihandelszone. Es sei ein Fehler gewesen, das große Freihandelsabkommen TTIP nicht über die Ziellinie zu bringen, erklärte er dem Handelsblatt. „Und ja, ich hoffe auf ein neues transatlantisches Freihandelsabkommen. Null Prozent Zoll auf alles. Das wäre für beide Seiten besser.“ (FR) – Ob von der Leyen ihrem Parteichef folgt? In einem Interview mit der FT hatte sie TTIP nicht erwähnt. Allerdings kommt der Vorstoß nicht wirklich überraschend…
Mehr zum Wirtschaftskrieg hier
‹ Aufgelesen: Londons geheime Rolle im Ukraine-Krieg › Merz will Taurus liefern und Kertsch-Brücke zerstören
12 Comments
Art Vanderley
15. April 2025 @ 21:47Die Krise kommt sowieso irgendwann vielleicht ist es besser durch Trump weil man bei ihm damit rechnet.
Merz verliert bei seiner Idee Von TTIP2.0 kein Wort über wesentliche Punkte warum das erste gescheitert ist, z.B. über die geplante Aushebelung von nationalem Recht durch die vorgesehene Konzern-Scharia.
harry
14. April 2025 @ 21:33
@ Guido B. – Posting 14. April 2025 @ 18:54
Das Geldsystem ist zweistufig – der Zentralbankgeld-Kreislauf, und der Kreislauf des Giralgeldes, also des Geldes, dass sich auf den Kundenkonten der Geschäftsbanken befindet (ohne Berücksichtigung von Bargeld, also Scheinen und Münzen)
Deshalb erzeugt die Zentralbank zwar Geld, aber eben Zentralbankgeld, das niemals das Kontensystem der Zentralbank verlassen kann.
Zentralbankgeld ist daher eben kein im Wirtschaftskreislauf befindliches Geld, da nur Banken dieses Zentralbankgeld besitzen können. Daher gibt es auch keine Inflation, wenn die Zentralbank dieses Zentralbankgeld (in großen Mengen) erzeugt, wie bspw. zur Durchführung von ‚Quantitative Easing‘, bei dem die Zentralbankgeld den Banken Staatsanleihen abkauft.
MMT: Warren Mosler on why Quantitative Easing is NOT money printing
https://www.youtube.com/watch?v=CO6GS13rEuE
(Mosler ist nicht ganz leicht zu verstehen, aber es gibt ganz gute Untertitel)
Hier eine einfachere Erklärung von Maurice Höfgen mit einem etwas anderen Blickwinkel:
Staatsschulden: Woher kommt das Geld? | Staatsfinanzierung einfach erklärt
https://www.youtube.com/watch?v=EYQ7GyMDRPk
Höfgen erklärt das u.a anhand der (sehr kurzen = nur 7 Absätze Text) Veröffentlichung des wissenschaftl. Dienst d. Bundestages „Verfahren und Wirkungen bei der Emission von Bundeswertpapieren“, folgender Link
https://www.bundestag.de/resource/blob/817896/0e5f603c0bd9ce9680418abfadc322b6/WD-4-129-20-pdf-data.pdf
Thomas Damrau
14. April 2025 @ 17:54
Merz versteht mal wieder gar-nix: Es geht Trump nur sekundär um die Zölle. Die Zölle sind in erster Linie ein Mittel, um das riesige Außenhandelsdefizit der USA zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen ist eine durch TTIP aufgezogene Freihandelszone absolut contra-produktiv: Sie würden es den Europäern noch einfacher machen, die USA mit Made-In-EU-Waren in ein noch höheres Defizit zu treiben.
Aber was will man von einem Juristen erwarten, der für Großkonzerne nach Gesetzeslücken gesucht hat und sich deshalb für einen Volkswirtschaftler hält.
Zu Trumps Wirtschaftspolitik: Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, das ein Strenggläubiger durch das maßlose Ausleben der eigenen Dogmen seine Religion an die Wand fährt: Die (rechts-libertäre) Revolution frisst ihre Kinder.
Guido B.
14. April 2025 @ 14:49
Zu diesem Thema sei auf einen interessanten Kommentar von Finanzblogger Rico Kutscher verwiesen:
Trumps genialer Plan
https://insideparadeplatz.ch/2025/04/14/trumps-genialer-plan/
harry
14. April 2025 @ 16:23In dem verlinkten Artikel „Trumps genialer Plan“ stellt Rico Kutscher auch die Frage (dort Absatz 11): „Wer will Trump beziehungsweise den USA aber noch Geld leihen?“
Dazu gibt es einen Ausschnitt aus dem MMT-Film „Finding the money“
Die Frage lautet: „Why exactly are we borrowing in a currency that we print ourselves“
Finding the Money. Jared Bernstein Scene
https://www.youtube.com/watch?v=G7hTQtvuP4kGuido B.
14. April 2025 @ 18:54@harry:
Die Regierung druckt kein Geld. Das ist Aufgabe der Zentralbank. Wenn die Regierung Schulden macht, gibt sie Staatsanleihen aus. Finanziert werden Staatsanleihen von allen möglichen Gläubigern im In- und Ausland.
Im Notfall kann die Zentralbank als Gläubigerin einspringen (z.B. um zu verhindern, dass die Zinsen für Staatsanleihen überborden). Dann kauft sie die Staatsanleihen mit gedrucktem Geld. Dies birgt jedoch die Gefahr einer Hyperinflation. Darum greift die Zentralbank nur im Notfall zu solchen Aktionen, z.B. in Finanzkrisen (Quantitative Easing, QE). Im Normalfall finanzieren andere Gläubiger die Schulden der Regierung. Es stimmt allerdings, dass kein Land, das Schulden in der eigenen Währung macht, bankrott gehen kann, weil ihre Zentralbank immer Geld für die Refinanzierung von Staatsschulden drucken kann.
harry
14. April 2025 @ 14:24
@ Guido B, erstes Posting
Zutreffend ist, dass ein Staat sich verlassen können sollte, dass seine Zentralbank ihn nicht im Stich lässt. Unter anderem hatte die Zentralbank bspw. Liz Truss 2022 vor die Wand laufen lassen, indem die Zentralbank zunächst eben nicht eingriff, als die Zinsen für die Staatsanleihen durch die Decke gegangen sind.
Und wenn man ein Staat ohne eigene Währung ist, dann ist die Gefahr, dass sich die Zentralbank für nicht zuständig hält, noch größer. So ist dies bspw. Griechenland im Jahr 2012 passiert, als der Zins auf griechische Staatsanleihen kurzzeitig auf bis zu 25% stieg — solange bis Mario Draghi klargemacht hat, dass sich Spekulanten gegen griechische Anleihen eine „blutige Nase“ holen werden, wenn sie weitermachen, weil jetzt die EZB Verantwortung übernimmt:
ab Sekunde 10: Mario Draghi: “Whatever it takes”
bei der „Global Investiment Conference“ in London am 26. Juli 2012
https://www.youtube.com/watch?v=GVMmkpQ587M
Der wichtigste Satz aus dem folgenden Link s.u. ist:
„Die Tatsache, dass der Zins, den ein Staat bei der Begebung von Anleihen in seiner Währung zu bezahlen hat, faktisch nicht durch den Markt, sondern durch die Zentralbank erfolgt, ist Marktfundamentalisten ein Dorn im Auge.“
https://makroskop.eu/draghis-kampf-gegen-die-marktfundamentalisten/
dort:
„ … Und in der Realität setzen Zentralbanken den kurzfristigen Zins und können auch den langfristigen Zins ganz wesentlich bestimmen. In einer einigermaßen vernünftig konstruierten Währungsordnung ist das so, weil 1.) in ihr Geschäftsbanken sich faktisch immer bei ihrer Zentralbank refinanzieren können und 2.) Zentralbanken für ihren Staat immer als Kreditgeber der letzten Instanz fungieren. Aufgrund von (1) werden die Interbankenzinssätze in der Regel mehr oder weniger dem von der EZB gesetzten Leitzins entsprechen. Da aber aufgrund von (2) Staatsanleihen für Banken ein risikoloses Investment darstellen und aufgrund von (1) der Kauf von Staatsanleihen durch die kurzfristige Kreditaufnahme bei der Zentralbank refinanziert werden kann, werden die langfristigen Zinsen sich in der Höhe den kurzfristigen Zinsen annähern. Dass die Rendite einer Staatsanleihe schwankt, liegt alleine daran, dass diese handelbar sind und Zentralbanken den kurzfristigen Zins setzen: Wird erwartet, dass die Zentralbank den Leitzins senkt, steigt die Rendite. Hingegen fällt sie, wenn eine Erhöhung des Leitzinses erwartet wird. Sinkt oder steigt die Rendite von Staatsanleihen über ein Maß, das von der Zentralbank als akzeptabel erachtet wird, dann wird sie mit Käufen oder Verkäufen von Staatsanleihen am Sekundärmarkt intervenieren.
Es sind damit aber Zentralbanken, die die Höhe sowohl des kurzfristigen als auch des langfristigen Zinssatzes festlegen. Diese Zinssätze dienen dann wiederum den Geschäftsbanken als Benchmark für das Pricing ihrer kommerziellen Kredite. Die Zinshöhe eines kommerziellen Kredits setzt sich zusammen aus dem von der Zentralbank bestimmten Zinssatz zuzüglich einer Marge, deren Höhe von Urteilen der Banken über die Bonität eines Kreditnehmers und dem Wettbewerb unter ihnen abhängig ist. In einem so konstruierten Währungsraum also ist der Zins, den ein Kreditnehmer zu bezahlen hat, ganz unabhängig davon, wo der entsprechende Kreditnehmer seinen Sitz hat.
Europäische „Staatsschuldenkrise“
Die Tatsache, dass der Zins, den ein Staat bei der Begebung von Anleihen in seiner Währung zu bezahlen hat, faktisch nicht durch den Markt, sondern durch die Zentralbank erfolgt, ist Marktfundamentalisten ein Dorn im Auge. Nach ihrer Meinung sollten auch Staaten sich der Disziplin des Marktes unterwerfen müssen. Daher solle auch der „anonyme Finanzmarkt“ darüber entscheiden, ob die Bonität eines Landes überhaupt einen Kredit an dieses rechtfertigt, schrieb im vergangenen Jahr der Sachverständigenrat im Sondergutachten „Konsequenzen aus der Griechenland-Krise für einen stabileren Euroraum“ (Sondergutachten, S. 14). So soll das Ausfallrisiko in dem Zins, den der Staat zu zahlen hat, reflektiert werden.“
Helmut Höft
15. April 2025 @ 17:50@harry
Danke, das mit dem Zins wäre geklärt.In einem krisenhaften Marktgeschehen, J und CH überschwemmen den Markt mit USD-Anleihen: Wer dann kauft?
Und so lange ist auch kein Geld für Gold gemacht … und der Gold/USD-Preis ist auch noch unklar.Da solche Krisen(?)-Szenarien immer wieder beschrieben werden aber keiner sagt, wie das gehen soll, interessiert eine Idee genau dafür. Daher nochmal die ehrliche Frage: Gibt’s Argumente, was da wie passieren könnte?
Guido B.
14. April 2025 @ 10:11
@Helmut Höft:
Auf solche Fragen kann ChatGPT brauchbare Antworten liefern, auch die kostenlose Version.
@ebo: Leider kann ich seit ein paar Tagen nicht mehr direkt auf Kommentare antworten, d.h. ich kann nur noch auf oberster Ebene kommentieren. Bei @ebo scheint es noch zu funktionieren, bei den anderen offenbar nicht mehr …?
Helmut Höft
15. April 2025 @ 12:57Hervorragend! *grr* “Ich habb’ nix, ich weiß nix, Du kannst abber bei de KI gugge!” KI soll mir also sagen, wenn US-Anleihen in großem Umfang verkauft werden, wer da kauft, woher das Gold käuflich zu erwerben ist …? *prost-hicks* m(
Helmut Höft
14. April 2025 @ 09:30
@Guido B.
Hm? Solche Überlegungen sind ja nicht neu, die Fragen bleiben:
1) “Wenn Amerikas Großgläubiger Japan und China im großen Stil US-Staatsanleihen verhökern …” Wer kauft die dann?
2) “… mit dem Erlös beispielsweise Gold kaufen …” Gibt’s denn genug Gold auf dem Markt das gehandelt, also gekauft werden kann gerade in der Situation USD an Wert verliert? *)
Hast Du da irgend eine valide Quelle, die auf die Fragen Antworten hat?
Btw.: Mit der ganzen Exportiererei – und allen Problemen die daran hängen – ist es schwer Frieden zu schließen: https://stephaniekelton.substack.com/p/trade-isnt-money-for-nothing?utm_source=substack&utm_medium=email#media-4e78507c-1e45-42bc-b337-25ef591c1cb9 (ab 1’11” wird’s interessant)
Es geht am Ende nur um Zahlen für Dinge (digits for widgets – “didschids for widschids”). Wo liegen die Interessen? Wer profitiert, wer zahlt drauf? (Mindestens einer, fängt an mit Um- und hört auf mit -welt.)
*) Da drängt sich noch ‘ne hypotetische Frage auf: Gold wird in USD gehandelt; sinkt der Wert des USD, wird Gold bei steigendem Preis u. U. sogar billiger. Wer verkauft das vorher zu hohem Dollar-Kurs teuer eingekaufte Gold dann für “billig”? *hm_kopfkratz*
Guido B.
14. April 2025 @ 08:11
Wenn Amerikas Großgläubiger Japan und China im großen Stil US-Staatsanleihen verhökern und mit dem Erlös beispielsweise Gold kaufen, passiert genau das, was passiert ist: Der Anleihenmarkt stürzt ab, der Dollar wird entwertet und der Goldpreis steigt. Die Abwertung des Dollars ist für die USA gut, weil es die enormen Schulden entwertet, und schlecht, weil es die Importe zusätzlich verteuert. You can‘t have the cake and eat it.
Was sagen Sie dazu?
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
lostineu.eu, vom 11. April 2025
China zieht im Handelskrieg mit den USA nach: Die Gegenzölle auf US-Waren sollen nun auf 125 Prozent steigen, wie die Zollkommission des chinesischen Staatsrates mitteilte. Derweil geht der Ausverkauf amerikanischer Anleihen weiter. Der Dollar schmiert ab, der Euro gewinnt an Wert, was zum Problem für die Exporte werden kann. Doch die EU hat vorerst jeden Widerstand aufgegeben. Die große Frage ist nun, ob sich Brüssel mit Peking abstimmen wird. Bei einem Treffen mit Spaniens Regierungschef Sánchez in Peking sagte Präsident Xi Jinping, dass China und die EU gemeinsam das internationale Handelsumfeld schützen und sich gegen einseitige und schikanöse Praktiken wehren sollten, um die internationalen Regeln und Ordnung zu wahren…
Mehr zum Handelskrieg hier
P.S. Die EU muss ihre Strategie in Bezug auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China überdenken und auf Peking zugehen. Allerdings spricht bisher wenig dafür, dass Brüssel dazu bereit ist…
‹ Von wegen unabhängig: “Koalition der Willigen” schlüpft unters Dach der Nato › Trumps vergiftetes Lob für von der Leyen
2 Comments
Helmut Höft
12. April 2025 @ 09:02Tit-for-tat ist Kacke, trotzdem: Die einzig gültige Antwort auf Trump! Grober Keil auf groben Klotz – und Röschen kann dann gerne noch Verhandlungen [aka einen artigen Knicks] als gratis Dreingabe anbieten.
Das ganze Getue um Trump ist nur ein nämliches, siehe hier: https://www.hhoeft.de/mythos/index.php/2025/04/11/klimawandel-und-der-schaffende-mensch-teil-3-nachhaltige-energie-2/ (ganz unten, 2. Seite aus naked capitalism und Common Dreams – ich der Überzeugung, das trifft den Nagel am Besten auf den Kopf). Will man den Kollateralschaden minimieren ist s. o. angesagt!
Stef
11. April 2025 @ 12:55
Wer schon Gaslieferungen aus Russland via Nordstream 2 als strategisches Interesse ignoriert wird auch die Vertiefung der Kooperation mit China zur Diversifizierung der Abhängigkeit von den USA verhindern.
Was sagen Sie dazu?
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
















