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05.08.2025

„Sechzig Minuten“ schlägt optimistische Töne an


seniora.org, 5. August 2025, von Gilbert Doctorow 4. August 2025  – übernommen von gilbertdoctorow.substack.com
(Red.) Gilbert Doctorow präsentiert hier eine klare Analyse der Stimmung in Russland bezüglich der Lage gegenüber dem Westen und der NATO. Russland hat alle Trumpfkarten in der Hand und spielt sie aus. Nur durch die Eindämmung der westlichen Aggression ist eine friedliche Welt in Eurasien zu erreichen. Hoffentlich haben sie mit den anstehenden Verhandlungen Erfolg. (am)

Wie ich in den letzten Wochen mehrfach beobachtet habe, ist Sensationsmache in allzu vielen alternativen Medien, die sich mit dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine befassen, an der Tagesordnung. Sie schüren haarsträubende Ängste. Täglich hören wir, dass Donald Trump durchgedreht sei, an beginnender Demenz leide und dass seine bizarren Entscheidungen in Fragen der nationalen Sicherheit, wie die Entsendung von zwei atomar bewaffneten U-Booten in die Nähe des russischen Kriegsschauplatzes, eine Eskalation bedeuten, die uns direkt in den Dritten Weltkrieg und in die Vernichtung führen werde.

Vor dem Hintergrund dieser Hysterie war es beruhigend, heute Abend die russische Kommentarsendung „Sechzig Minuten“ mit Olga Skabeyeva zu sehen. Optimismus war die vorherrschende Botschaft der „Stammgäste“, lokaler Moskauer Diskussionsteilnehmer, die mehrmals pro Woche in der Sendung auftreten, aber auch des „Tele-Bridge“-Gastes in Washington, D.C., dessen Name einigen Lesern wohl bekannt sein dürfte: Dr. Mark Episkopos, Eurasia Program Research Fellow am Quincy Institute.

Episkopos führte seinen Teil des Gesprächs mit Skabeyeva in sehr gutem Russisch. Aber zu seiner Ehre muss man sagen, dass sein Beitrag mehr als nur sprachliche Fähigkeiten erforderte. Er zeigte ein ungewöhnliches Maß an gesundem Menschenverstand und Wissen über das Thema, was ihn von den bekannteren Größen des Quincy Institute wie seinem Chef, dem Direktor des Eurasia-Programms Anatol Lieven, und dem emeritierten Vorsitzenden des Quincy Institute, Andrew Bacevich, unterscheidet.

Episkopos zeigte sich unbeeindruckt von Trumps angedrohten Sekundärsanktionen gegen China und Indien, die zu nichts führen werden, wie Trump selbst gestern gegenüber der Presse fast zugab. Er geht fest davon aus, dass eine diplomatische Lösung für den Krieg zwischen der Ukraine und Russland gefunden werden wird.

Was die „Stammgäste“ betrifft, so wurden die scheinbar gefährlichen Eskapaden Trumps kurzerhand abgetan. Die Entsendung der beiden atomar bewaffneten U-Boote in die Nähe Russlands wurde als reiner „Populismus“ bezeichnet   – also als etwas, um die Bevölkerung im eigenen Land zu beeindrucken, obwohl es militärisch gesehen nichts bedeutet und sicherlich nicht zu einer Eskalation führen wird, die eine Gegenreaktion Russlands provozieren würde. Sie stellen keine existenzielle Bedrohung für Russland dar, die gemäß dessen jüngster Doktrin einen russischen Atom-Erstschlag auslösen würde. Warum? Weil die Raketen auf diesen U-Booten eine Reichweite von 15.000 km haben und somit jeden Ort in Russland treffen könnten, selbst wenn sie in ihren Stützpunkten an der Ost- und Westküste der USA stationiert sind. Darüber hinaus sind sie durch russische Raketen leicht zu zerstören.

Was denken die „Stammgäste“ über den Besuch von Steve Witkoff in Moskau, der nun für Mittwoch geplant ist? Sie glauben, dass dies wenig mit Trumps Ultimatum zu tun hat, jetzt einen Waffenstillstand mit der Ukraine zu schließen, sonst drohen Konsequenzen. Nein, es geht um all die anderen globalen Themen, die zwischen den beiden Atommächten zu diskutieren sind. Dazu gehört auch der Zugang der USA zu russischen Seltenerdmetallen, um die Abhängigkeit der USA von China zu verringern. Das ist jetzt, da die letzten Verhandlungen über Zölle mit China bevorstehen, ein sehr aktuelles Thema.

Ich wage die Vermutung, dass das Selbstbewusstsein Russlands im Umgang mit Washington durch die jüngsten Erfolge auf dem Schlachtfeld gestärkt wurde. Die Vorstellung, dass Trump und Europa Kiew mit neuen Waffenlieferungen zu Hilfe kommen könnten, wird als zu wenig und zu spät abgetan. Wie die staatlichen Nachrichten heute Abend zeigten, sind russische Truppen bereits in Bezirke des wichtigen Logistikzentrums Pokrowsk (russisch Krasnoarmeisk) vorgedrungen, und wir können davon ausgehen, dass die Stadt in den nächsten Wochen fallen wird. Danach gibt es nur noch die weniger befestigten Städte Kramatorsk und Slawjansk im Westen, die die Ebenen schützen, die direkt zum Dnjepr führen. Aber abgesehen von der Eroberung der gesamten Oblast Donezk durch Russland in der laufenden Offensive bedeuten die Zerstörung der Logistikzentren Pokrowsk und des kürzlich eingenommenen Chasov Yar, dass die Versorgung der Ukrainer mit Waffen und die Verlegung von Truppen entlang der gesamten Konfliktlinie unterbunden sind. Das bedeutet, dass die zweitgrößte ukrainische Stadt Charkow im Osten nicht durch Sturmtruppen oder Bomben und Raketen fallen könnte, sondern einfach durch die Unfähigkeit der ukrainischen Verteidiger, den Kampf aufgrund mangelnder Versorgung fortzusetzen.

Wenn man die russischen Kommentare in den russischsprachigen Ausgaben von Judging Freedom oder das Interviewprogramm von Professor Glenn Diesen verfolgt, sieht man die wiederholten Forderungen nach einer sofortigen Eroberung von Odessa. Einige Kommentatoren fügen hinzu, dass dies einen direkten Kontakt zur russischsprachigen Enklave Transnistrien eröffnen würde, die sich in offener Revolte gegen die pro-westliche moldauische Regierung in Kischinau befindet. Ja, aber noch wichtiger ist, dass Russland, wenn es Odessa einnimmt, was nach der Eroberung des Donbass bis zum Dnjepr das logische nächste militärische Ziel wäre, der NATO jegliches Interesse an der Kontrolle der Ukraine nehmen würde. Die Restukraine ohne Odessa, ohne einen Hafen am Schwarzen Meer, wäre militärisch nutzlos und wirtschaftlich ein hoffnungsloser Fall.

Aus dem Vorstehenden sollte klar sein, dass der Krieg vor Ende dieses Jahres militärisch beendet sein könnte. Und das könnte die bereits offensichtliche Spaltung der ukrainischen Eliten vollenden und zu dem politischen Zusammenbruch führen, den ich seit einiger Zeit vorhersage.

Was kann der Westen gegen dieses bevorstehende Debakel tun? Absolut nichts.

Quelle: Gilbert Doctorow Armageddon Newsletter

https://gilbertdoctorow.substack.com/p/sixty-minutes-strikes-a-note-of-optimism?utm_source=post-email-title&publication_id=1203055&post_id=170112616&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=false&r=1y536l&triedRedirect=true&utm_medium=email

Mit freundlicher Genehmigung übernommen.

Die Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus



Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=245&userid=3998&mailid=2822


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.08.2025

The Russia-India-China Trilateral: Challenges and Future of a Reshaping World
Die trilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland, Indien und China: Herausforderungen und Zukunft einer sich wandelnden Welt

aus e-mail von Irene Eckert, 5. August 2025, 14:15 Uhr

Of outstanding importance!!!!!!!!!!! BRICS being strrenghtended by US Tumps threats, not weakend. Yoga teaches us how to learn breething more deeply and keep patient. Greetings Irene Eckert


India's strategic balancing act: Defying US tariffs, strengthening BRICS-RIC ties, and navigating complex China-Russia relations in a multipolar world.


Von herausragender Bedeutung!!!!!!!!!!! Die BRICS werden durch die Drohungen von US-Präsident Trump gestärkt, nicht geschwächt. Yoga lehrt uns, tiefer zu atmen und geduldig zu bleiben. Viele Grüße Irene Eckert

Indiens strategischer Balanceakt: Trotz der US-Zölle, Stärkung der BRICS-RIC-Beziehungen und Navigation der komplexen Beziehungen zwischen China und Russland in einer multipolaren Welt.

(übersetzt mit DeepL., unkorrigiert)


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.08.2025

Aufzeichnung Vortrag Issa Amro abrufbar/Info-Video und Artikel zu Gaza/Einladung Zoom-Vortrag Kriminalis. Pal.-Sol./Mahnwachen

aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. August 2025, 15:57 Uhr (doppelt vorhanden)


Liebe Paalästina- und Israel-Interessierte, liebe Aktive,


/Stoppt das Töten und Hungern in Gaza!/

Wir dürfen nicht nachlassen, weiterhin Druck auszuüben im Sinne dieser

Forderung. Die Abwürfe von Hilfe aus der Luft sind ein Tropfen auf den

heißen Stein und sind PR-Aktionen Israels und der beteiligten

Regierungen, auch Deutschlands, während Tausende LKWs mit

Nahrungsmitteln, Medikamenten und Treibstoff an den Grenzen Gazas stehen

und nicht hineingelassen werden. Die erfahrenen Hilfsorganisationen, die

über effiziente Strukturen und Erfahrung verfügen dürfen immer noch

nicht in Aktion treten und prangern dies seit Langem an.

Lokale Initiativen, traumatisierte Kinder einzuladen, um ihnen hier zu

helfen sind sehr begrüßenswert und wir bitten sie zu unterstützen.

Aber wir dürfen nicht vergessen: Was in Gaza geschieht, ist keine

Naturkatastrophe! Ich möchte nur zitieren,  was der Direktor der World

Peace Foundation, einer US-amerikanischen Stiftung, Alex de Waal

erklärte: "Ich beschäftige mich seit mehr als 40 Jahren mit

Hungersnöten, Ernährungskrisen und humanitären Maßnahmen und in diesen

vier Jahrzehnten hat es keinen Fall einer derart minutiös

ausgearbeiteten, genau überwachten und präzise konzipierten

Massenaushungerung einer Bevölkerung gegeben wie es heute in Gaza

geschieht".


*1)* Dazu treffen im Folgenden *u.a. Riad Othman und Dr. Julia Duchrow*

sehr deutliche Erläuterungen - s. diesen Link:


*Experten zur Situation in Gaza, Völkermord & Kritik an Deutschland  vom

29. Juli 2025 *| BundesPresseKonferenz

von Jung & Naiv https://www.youtube.com/@tilojung 

<https://deref-web.de/mail/client/nwjehtp5bUQ/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2F%40tilojung>

Video https://www.youtube.com/watch?v=qwJ5x_hQbK4 

<https://deref-web.de/mail/client/QTBJAYz7XX4/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DqwJ5x_hQbK4

Dauer 1:13:57 h


Thema: Die humanitäre Lage in Gaza und die Rolle der EU und Deutschlands

mit:

Riad Othman, Nahostreferent medico international e.V.

Dr. Julia Duchrow, Generalsekretärin Amnesty International in Deutschland

Prof. Dr. Ger Duijzings, Professor für Sozialanthropologie, Schwerpunkt

Südost- und Osteuropa, Universität Regensburg

Prof. Dr. Christine Binzel, Professorin für VWL, Wirtschaft und

Gesellschaft des Nahen Ostens, Friedrich-Alexander-Universität

Erlangen-Nürnberg


*2)* Sehr lesenswert als Hintergrundartikel, auch zum Verständnis

solcher PR-Aktionen wie 'Luftbrücke' etc., der Hinweis von E. Drost auf

den SPIEGEL-Artikel vom 29.7.:


*Von:* Ekkehart Drost <e1944drost@gmx.de>


*Betreff:* *DER SPIEGEL vom 29.7. Brutaler Abnutzungskrieg im

Gazastreifen* Die Palästinenser hungern und *Israel startet eine

Propagandaoffensive*


*Datum:* 30.07.2025, 09:55 Uhr


*An:* BIB-MITGLIEDER <BIP-mitglieder@googlegroups.com>


*Cc:* Kai Ambos <kambos@gwdg.de>


archive.is

<https://deref-web.de/mail/client/YjHaKIhalCE/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Farchive.is%2F2025.07.29-174119%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fausland%2Fgaza-krieg-die-palaestinenser-hungern-und-israel-startet-eine-propagandaoffensive-a-8d5eb96a-0f80-4ef1-9f27-0a4cb5a60b8e


<https://deref-web.de/mail/client/YjHaKIhalCE/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Farchive.is%2F2025.07.29-174119%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fausland%2Fgaza-krieg-die-palaestinenser-hungern-und-israel-startet-eine-propagandaoffensive-a-8d5eb96a-0f80-4ef1-9f27-0a4cb5a60b8e>


<https://deref-web.de/mail/client/YjHaKIhalCE/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Farchive.is%2F2025.07.29-174119%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fausland%2Fgaza-krieg-die-palaestinenser-hungern-und-israel-startet-eine-propagandaoffensive-a-8d5eb96a-0f80-4ef1-9f27-0a4cb5a60b8e



Ohne Paywall!! Bitte weiterleiten,

Herzlich  Ekkehart Drost


*3)* Und hier eine Mitteilung betr. den *Vortrag von Issa Amro*, Träger

des Alternativen Nobel-Preises, am 16.6.25 im Rahmen unseres FORUMs: Die

*Aufzeichnung ist abrufbar* über unsere Webseite unter

www.palaestina-initiative.de/forum/

oder abrufbar über diesen Link:

https://www.youtube.com/watch?v=fxIdQPfNZDA

<https://deref-web.de/mail/client/HoSBI59Hqb4/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DfxIdQPfNZDA>Angesichts 

dessen, was in Gaza von Seiten der Besatzungsmacht angerichtet wird, ist

die Begründung für sein Eintreten für Gewaltfreiheit besonders beachtenswert


*

*


*4) Vorankündigung eines ZOOM-Vortrages der Bundes -DPG *


  Liebe DPG-Mitglieder liebe Leserinnen und Leser,


Gerne möchten wir Sie und Euch herzlich zu dem fünften Zoom-Vortrag in

unserer "Zoom-Reihe " einladen.


*Repression und Kriminalisierung palästinasolidarischer Stimmen  - Eine

rechtliche Perspektive*


**


*Rechtsanwältin Rana Issazadeh*


*Freitag, 29. August 2025  um 19:30 Uhr*


https://us02web.zoom.us/j/88015050601?pwd=bqPC25ssgNaJNuxIgVnfOJOBUzbFnE.1


Meeting-ID: 880 1505 0601 - Kenncode: 801037(Anmeldung nicht

erforderlich)*Näheres siehe Anhang*)



*5) Unsere Mahnwachen gehen weiter: Mittwochs 15 - 17 Uhr, Platz der

Weltausstellung, jede*r ist eingeladen!*


*

*


Herzlichen Gruß www.palaestina-initiative.de Hans Norden


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.08.2025

Indien: Die Zeit der stillen Kompromisse ist vorüber

aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. August 2025, 15:38 Uhr


(…) Die Zeit der stillen Kompromisse ist vorüber. An ihre Stelle tritt

ein energischeres Indien, das seine Energiepolitik neu definiert, sich

geopolitischem Druck widersetzt und seine Autonomie mit Pragmatismus und

Entschlossenheit verteidigt.


_RTDE 5.8.2025


_*Indien: Bei Trump mit den Schultern zucken, auf billiges Öl achten und

zusehen, wie Europa zahlt


*Der Westen wirft Neu-Delhi vor, "Russlands Krieg zu unterstützen",

indem es russisches Öl importiere, und eine Nation von 1,4 Milliarden

zieht ihre roten Linien. Dabei geht es um Souveränität, aber auch darum,

ob rechtliche Übergriffe hingenommen werden.


/Von Manish Vaid/


Während die US-Rhetorik gegen Indien immer offener erpresserisch wird

und Spitzenpolitiker Neu-Delhi vor den Konsequenzen seines

Energiehandels mit Russland warnen, kommt Druck aus immer weiteren

Richtungen.


Die neuesten Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump haben eine

Neufestlegung weiter erschwert. Zusammen mit einem Zoll von 25 Prozent

auf indische Importe sprach Trump Warnungen bezogen auf Indiens

anhaltenden Handel mit Russland im Bereich Energie und Verteidigung aus

und warf Neu-Delhi vor, Amerikas Gegner durch die fortgesetzten Ölkäufe

indirekt zu unterstützen.


Trump ging sogar so weit, vorzuschlagen, Indien und Russland sollten

"ihre toten Wirtschaften zusammen niederreißen", und stellte ihre

wirtschaftlichen Beziehungen als gegen US-Interessen gerichtet dar.


Trumps Aussagen waren nicht einfach emotionale Reaktionen – ihnen folgte

eine ganze Reihe anderer Aussagen von US-Vertretern. Außenminister Marco

Rubio erklärte am Freitag, der Erwerb russischen Öls durch Indien sei

"irritierend".


/"Indien hat großen Energiebedarf. Das schließt die Fähigkeit mit ein,

Öl, Kohle und Gas und die Dinge, die es braucht, um seine Wirtschaft zu

betreiben, wie jedes andere Land, zu kaufen. Und es kauft sie von

Russland, weil russisches Öl sanktioniert und billig ist – das heißt in

vielen Fällen, sie verkaufen es unter dem Weltmarktpreis wegen der

Sanktionen … Unglücklicherweise hilft das, die russischen

Kriegsanstrengungen aufrechtzuerhalten. Daher ist dies ganz bestimmt ein

irritierender Punkt in unserer Beziehung mit Indien – nicht der einzige

irritierende Punkt."/


Am Sonntag warf ein Spitzenberater von Präsident Donald Trump Indien

vor, Russlands Krieg in der Ukraine durch den Kauf von russischem Öl zu

finanzieren. "Was er [Trump] sehr deutlich sagte, ist, dass es

inakzeptabel ist, dass Indien weiter diesen Krieg finanziert, indem es

Öl von Russland kauft", sagte Stephen Miller, stellvertretender

Stabschef des Weißen Hauses und einer der einflussreichsten Berater des

Präsidenten. "Die Leute werden schockiert sein, wenn sie erfahren, dass

Indien beim Kauf von russischem Öl geradezu mit China verbunden ist. Das

ist eine erstaunliche Tatsache", sagte Miller auf /Fox News/.


Dies zeigt eine deutliche Verschärfung des Tons und verdeutlicht, dass

von beiden US-Parteien der Druck auf Indiens Russland-Politik

weiterbestehen dürfte, gleich, wer die Regierung stellt.


Die indische Regierung wies diese Äußerungen scharf zurück und kündigte

an, Neu-Delhi werde weiter Öl von Moskau kaufen, wenn das den nationalen

Interessen diene. "Die Regierung ist entschlossen, das Wohlergehen

indischer Konsumenten an die erste Stelle zu setzen. Unsere Energiekäufe

werden auf dem Preis, der Verfügbarkeit und den Marktbedingungen

beruhen", heißt es in der Erklärung.


Trotz Trumps Behauptung, Indien habe nach seinen Drohungen aufgehört,

russisches Öl zu kaufen, sagte die indische Regierung, ihr seien keine

Unterbrechungen der Importe bekannt. Mitarbeiter der Öl- und

Gasindustrie haben bestätigt, dass die Regierung keine offiziellen

Aufforderungen an Raffinerien geschickt habe, den Kauf russischen Öls zu

beenden.


Indiens Weg wird rauer, während die globalen Energieflüsse zunehmend als

Waffe eingesetzt werden, aber er wird auch klarer. Das ist nicht länger

nur eine Frage, ob man Sanktionen einhält. Es geht darum, der

Politisierung des Handels zu widerstehen und die Handlungsfähigkeit in

einer fragmentierten Weltordnung zu sichern. Die Botschaft an den Westen

lautet: Indiens Energieentscheidungen werden nicht durch von außen

gezogene rote Linien diktiert.


Indiens Antwort ist kein Rückzug, sondern eine Neukalibrierung durch

Diversifizierung, industrielle Kursänderungen und rechtliche

Schutzmaßnahmen. Sie signalisiert das Aufkommen einer neuen

Energiediplomatie: einer, die agil, vielschichtig und ohne jede

Einschränkung souverän ist.


*Druck der EU*


Die Veränderung in der US-Rhetorik Indien gegenüber erfolgte nur Tage,

nachdem die EU ihr 18. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet

hatte, das auf raffinierte Erdölprodukte aus russischem Rohöl abstellt.

Indem sie Begrenzungen für den Import von Diesel und anderen

Treibstoffen, die aus vergünstigtem russischem Öl raffiniert wurden,

einführte, zog die EU Indiens größte private Raffinerien, Nayara Energy

und Reliance Industries Ltd. (RIL) in eine geopolitische

Auseinandersetzung, durch die sie sich seit 2022 mit strategischer

Raffinesse navigiert hatten.


Den Kern der EU-Sanktionen bildet eine neue Strategie, um den Ursprung

des Rohöls nachzuverfolgen, selbst wenn es bereits raffiniert worden

ist. Anders gesagt: Indischer Diesel oder Kerosin, das aus russischem

Ural-Rohöl erzeugt wurde, wird jetzt als von russischem Ursprung

behandelt, ganz gleich, wo es raffiniert wurde. Das hat für die

Raffinerie von Nayara Energy in Vadiar, der zweitgrößten in Indien,

unmittelbare Folgen. Ebenso für Reliance, die den weltgrößten

Raffineriekomplex in Jamnagar betreiben und gelegentlich russisches Öl

gekauft haben, um von den bedeutenden Abschlägen zu profitieren.


Die EU ging noch weiter. Sie hat den Preisdeckel für mit dem Schiff

transportiertes russisches Rohöl von 60 auf 47,60 US-Dollar je Barrel

gesenkt, wirksam ab 3. September 2025. Das schränkt die Möglichkeit

indischer Raffinerien ein, Ural-Rohöl zu Preisen zu sichern, die hohe

Margen garantieren, die zuvor zwischen 15 und 20 Dollar je Barrel lagen.

Diese Kursdifferenz machte die indischen Produkte auf dem europäischen

Markt sehr wettbewerbsfähig. Jetzt, da Europa verschlossen ist und die

Raffinerien gezwungen sind, ihre Fracht in Regionen mit geringerer

Nachfrage und Kaufkraft umzulenken, könnten die zu erwartenden Margen

auf acht bis zwölf Dollar sinken, mit zusätzlichen ein bis zwei

US-Dollar pro Barrel an Erfüllungskosten.


Die Reaktion Indiens war schnell und einhellig. Das Außenministerium

verurteilte den Schritt als "einseitig und das Gebiet der Rechtskraft

überschreitend" und wies die Vorstellung zurück, seine

Energieentscheidungen könnten zu Geiseln der EU-Logik der

Sekundärsanktionen werden.


Außenminister Vikram Misri unterstrich, Indiens Energiesicherheit ist

"nicht verhandelbar" – ein Prinzip, das Indien nicht aufgeben werde, nur

um westlichen Vorlieben nachzugeben. Selbst Nayara Energy, zu 49,13

Prozent im Besitz der russischen Rosneft und schon lange als verwundbar

angesehen, brach sein übliches Schweigen, um die Sanktionen als nicht

gerechtfertigt zu verurteilen, während es überlegt, durch internationale

Schiedsmechanismen rechtliche Schritte zu unternehmen.


Erst vor Kurzem kam es bei Nayara Energy zu einem Führungswechsel;

Geschäftsführer Alessandro des Dorides trat mitten in den sich

entwickelnden Folgen der EU-Sanktionen und operativer Ungewissheit

zurück. Dieser Schritt war nicht nur symbolisch. Der Tanker Talara, den

BP gechartert hatte, verließ den Hafen von Nayara, ohne Treibstoff zu

laden, nachdem die Sanktionen verkündet worden waren. Das deutet an,

dass die EU ihre Politik aggressiv durchsetzen will, und Firmen, die dem

Risiko europäischer Sanktionen ausgesetzt sind, zunehmend Bedenken haben

dürften, Geschäfte mit indischen Raffinerien zu machen, die mit

russischen Rohstoffen arbeiten. Naynara mag nicht der Letzte sein, der

einem derartigen Druck ausgesetzt ist. Auch Reliance bewertet trotz

seiner diversen Quellen bereits seine Bezugsstrategien in Vorwegnahme

genauerer Beobachtung.


Die finanziellen Risiken sind enorm. Indiens Treibstoffexporte nach

Europa, die im Jahr 2024 mit 19 Milliarden US-Dollar ihren Höhepunkt

erreicht hatten, fielen bereits bisher um 27 Prozent auf 15 Milliarden

US-Dollar. Wenn die neuesten Beschränkungen der EU vollständig in Kraft

getreten sind, schätzen Analytiker, dass Indien bis zu fünf Milliarden

US-Dollar jährlich verlieren könnte, abhängig von der Strenge der

Umsetzung und der Fähigkeit der Raffinerien, alternative Käufer in Asien

oder Afrika zu finden. Das schiere Ausmaß dieser Verluste würde nicht

nur die Marge der Raffinerien beseitigen, sondern auch Indiens

derzeitige Haushaltspuffer verringern und möglicherweise seine

makroökonomische Stabilität beeinträchtigen.


*Neugestaltung der indischen Energiepolitik*


Indien gibt nicht nach. Stattdessen vollzieht es eine leise, aber

überlegte Neuausrichtung seiner Energiestrategie. Führende indische

Raffinerien erhöhen ihre Importe aus dem Irak, Nigeria und

Saudi-Arabien, während sie im Stillen längerfristige Verträge mit

US-Rohöllieferanten suchen, obwohl deren Produkt preislich weit weniger

wettbewerbsfähig ist als russisches Ural mit Abschlag. Das Ziel ist

strategisch: eine zu große Abhängigkeit von einem einzelnen

geopolitischen Lieferanten zu vermeiden, während man die

Energiesicherheit zu Indiens eigenen Bedingungen absichert.


Für Reliance Industries geht die Umsteuerung tiefer. Nachdem die Firma

bereits zehn bis 15 Milliarden US-Dollar in ihre ehrgeizige Initiative

Chemikalien aus Rohöl investiert hat, schirmt sich das Unternehmen gegen

die Volatilität der Treibstoffexporte ab, indem es sich auf die

Petrochemie und Spezialmaterialien mit stabileren Margen und globaler

Nachfrage konzentriert. Diese Neubestimmung wird sich vermutlich im

Gefolge der EU-Sanktionen beschleunigen, was Reliance einen

strategischen Schutz vor dem Gebrauch des Handels als Waffe verleiht.


Während Reliance eine von Innovationen getriebene Wende anstrebt, bleibt

Nayara in geopolitischen Risiken verstrickt. Angesichts des Anteils von

Rosneft und seiner Anfälligkeit für Sanktionen wird jede

Restrukturierung eine sorgfältige juristische Planung benötigen. Die

Firma soll die Schaffung einer Zweckgesellschaft oder

Divestment-Strategien erwägen, um ihre Handlungen zu isolieren.


In dieser Patt-Situation geht es nicht nur um Öl, es geht um

Souveränität. Indien, das seit 2022 dem westlichen Druck gegen

russisches Öl widerstanden hat, sieht in den Sanktionen der EU eine

strategische rote Linie. Die wirklichen Risiken liegen nicht im

verlorenen Handel, sondern in der Rechtfertigung rechtlich übergriffiger

Kontrollen, die das Recht des Globalen Südens erodieren, unabhängige

wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen.


Während die EU behauptet, es ginge darum, Schlupflöcher zu stopfen,

sieht Indien ein Vorgehen mit doppeltem Maß. Europäische Länder

importieren immer noch russisches LNG und verlassen sich auf N(V)ermittler,

während sie Indien für die Raffinerie des Rohöls strafen.


Die Zeit der stillen Kompromisse ist vorüber. An ihre Stelle tritt ein

energischeres Indien, das seine Energiepolitik neu definiert, sich

geopolitischem Druck widersetzt und seine Autonomie mit Pragmatismus und

Entschlossenheit verteidigt.


*/Manish Vaid /*/ist Forscher an der Observer Forschungsstiftung und

befasst sich mit strategischen Energiefragen und grünen Transitionen./


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.08.2025

Ein Plan zu Russlands „Entmachtung“    Ein neues Strategiepapier der EU-Denkfabrik EUISS fordert, die EU müsse Russland in den Schwerpunktregionen seiner Außenpolitik „entmachten“. Das Dokument legt Vorschläge für praktische EU-Maßnahmen gegen Russland vor.


german-foreign-policy.com, 5. August 2025

PARIS (Eigener Bericht) – Das Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien (EUISS) veröffentlicht ein neues strategisches Handbuch mit Vorschlägen zur „Entmachtung“ Russlands in den Schwerpunktregionen seiner Außenpolitik. Das Dokument aus der Reihe der Chaillot Papers, der Flaggschiff-Publikation des EUISS, befasst sich neben einer Analyse etwa von Russlands „hybrider Kriegsführung“ vor allem mit seiner Position in fünf strategisch wichtigen Weltgegenden – in China, der Asien-Pazifik-Region, dem südlichen Mittelmeerraum, Südosteuropa und Subsahara-Afrika. So heißt es etwa, China sei zwar Russlands wichtigster strategischer Kooperationspartner; doch habe sich gezeigt, dass Beijing auf Druck reagiere, was die EU ausnutzen könne. Auf die Asien-Pazifik-Region wiederum sei Russland angewiesen, um mit seinen Ölexporten die Sanktionen zu umgehen. Im südlichen Mittelmeerraum hingegen habe Moskau mit dem Sturz der Assad-Regierung einen Rückschlag erlitten. Während es in Südosteuropa bemüht sei, die Expansion vor allem der NATO zu verhindern, setze es sich in Subsahara-Afrika militärisch und mit Auslandssendern fest. Dort könne die EU Russlands Einfluss mit Propagandakampagnen entgegenwirken.


Zitat: China

China hat, wie die EUISS-Studie festhält, niemals eine explizite Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine zum Ausdruck gebracht und Russlands territoriale Ansprüche auf ukrainisches Territorium bislang nicht anerkannt. Die „Freundschaft“ zwischen den zwei Ländern sei nicht „unbegrenzt“; beide seien nicht vollständig aufeinander abgestimmt, aber sie seien, schreibt die Denkfabrik, „vereint in ihrer Opposition gegen die Macht der USA“.[1] Es sei unmöglich, einen Keil zwischen sie zu treiben, heißt es weiter; allerdings habe China gezeigt, dass es auf Druck reagiere. Die „strategische Beziehung“ zwischen den beiden Ländern erstreckt sich demnach auf Militär, Wirtschaft, Diplomatie und den Austausch von Informationen. Militärisch habe China ein starkes Interesse daran, dass Russland in seinem Krieg erfolgreich sei; seine für die Rüstung nützlichen Lieferungen an das Land beschränkten sich bislang aber größtenteils auf Dual Use-Technologien, die zudem aufgrund drohender Sanktionen reduziert worden seien. Der Handel zwischen beiden habe in jüngster Zeit zugenommen, heißt es weiter; chinesische Maschinen und Elektrogeräte seien für Russland zu einer wichtigen Lebensader geworden. Russland befürchtet demnach allerdings, dass seine eigene Autoindustrie durch Importe aus China verdrängt werden könnte. Auf diplomatischer Ebene kooperieren die beiden Länder auf UN-Ebene und in ihrer Ablehnung der NATO; sie arbeiten zudem im BRICS-Bündnis und in der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) zusammen.[2] Eine formelle Allianz jedoch haben sie bislang vermieden.


Die Asien-Pazifik-Region

Russlands Hinwendung zur Asien-Pazifik-Region zielt laut Einschätzung der Autoren des EUISS-Papiers darauf ab, die Auswirkungen der gegen das Land verhängten Sanktionen auszugleichen; doch seine wirtschaftliche Präsenz dort bleibt begrenzt. Sein Handel mit den ASEAN-Ländern etwa belief sich 2023 auf nur 15 Milliarden Euro, derjenige mit seinem langjährigen Kooperationspartner Indien auf lediglich 60 Milliarden Euro. Auch Moskaus Einfluss auf dem Energiesektor sei fragil, da seine groß angelegten Initiativen mit wenigen Ausnahmen oft ins Stocken gerieten, heißt es weiter; selbst bei seinen Ölexporten sei es weiterhin stark davon abhängig, dass es den Rohstoff in Indien und Malaysia mischen und umbenennen könne – ein Vorgang, der seine Verwundbarkeit offenbare. Russlands Militärexporte seien der Eckpfeiler seiner Präsenz in der Region, mit hohen Verkäufen an Indien, Myanmar, Laos und Vietnam, konstatieren die Autoren des EUISS-Papiers. Allerdings nehme seine Dominanz stetig ab, insbesondere in Indien, wo die Waffenimporte aus Russland in den vergangenen zehn Jahren um die Hälfte zurückgegangen seien, da das Land seine Importe diversifiziere. Die EU solle die Umvermarktung von Öl durch Dritte ins Visier nehmen, rät das EUISS; darüber hinaus solle sie versuchen, den Energiebedarf der Region durch erneuerbare Energiequellen zu decken – ein Bereich, in dem die EU über Fachwissen verfüge.


Der südliche Mittelmeerraum

Russlands politische Ziele im südlichen und östlichen Mittelmeerraum seien von der Notwendigkeit bestimmt, dem „westlichen Einkreisen“ entgegenzuwirken, das derzeit hinter dem vorrangigen Ziel zurücksteht, den Krieg in der Ukraine zu gewinnen, urteilt das EUISS. Der Zusammenbruch von Syriens Regierung unter Präsident Bashar al Assad habe Russlands Schwäche bei der Durchsetzung seiner Macht in der Region offenbart, die ihm auch Zugang zum Indischen Ozean und zum afrikanischen Kontinent verschaffe, wo es Waffen verkaufe und Gold fördere. In wirtschaftlicher Hinsicht bleibe Russland ein „kleiner Akteur“ in der Region, da der bilaterale Handel weniger als ein Prozent des gesamten Handelsvolumens der meisten Länder dort ausmache. Dennoch sei Russland für die „Nahrungsmittel-, Energie- und militärische Sicherheit“ der Region von Bedeutung. In Syrien etwa unterhält Russland eine ständige Marinepräsenz und führt Marineübungen durch, um den Aktivitäten der NATO entgegenzuwirken. Die EU solle sicherstellen, dass Syriens neue Behörden keinen Anreiz hätten, Moskau auch in Zukunft eine Präsenz zu gewähren, rät das EUISS.[3] In Libyen wiederum solle die EU mit der Türkei zusammenarbeiten, um den Abzug der russischen Streitkräfte zu erzwingen.


Südosteuropa

In Südosteuropa bietet Russland laut dem Urteil des EUISS keine Alternative zur EU; es sei „darauf reduziert, die Rolle des Störenfrieds zu spielen“. Sein Hauptziel bestehe darin, eine weitere Expansion der NATO und der EU zu verhindern; dazu stelle es etwa die NATO als Hauptverantwortlichen für die Instabilität in der Region dar. Russland finde Widerhall unter anderem bei Milorad Dodik, dem Präsidenten der Republika Sprska, der Russlands Darstellung der Invasion in die Ukraine als „militärische Spezialoperation“ unterstütze, heißt es weiter in der EUISS-Studie. Im Gegenzug fördere Russland Dodiks Vorgehen als Teil einer gezielten Strategie, um Bosnien-Herzegowinas Legitimität zu untergraben, seine Institutionen zu schwächen und das Land der EU abspenstig zu machen.[4] Das EUISS schreibt auch die wiederkehrenden Unruhen im Norden des Kosovo, der von einer serbischsprachigen Mehrheit bevölkert ist, Russland zu, das sich dort als Beschützer der Serben inszeniere und die albanischsprachige Bevölkerung einschüchtere.[5] Dabei verschaffe ihm das gemeinsame orthodox-christliche Erbe einen allgemeinen Soft-Power-Vorteil in der Region. Das EUISS empfiehlt, die EU solle diejenigen Länder belohnen, die bedeutende Fortschritte auf dem Weg zum EU-Beitritt erzielten, und diejenigen bestrafen, die diesen behinderten. Zudem solle sie Sanktionen gegen diejenigen verhängen, die prorussische „Narrative“ verbreiteten.


Subsahara-Afrika

In Afrika südlich der Sahara schließlich versucht Russland sich laut der EUISS-Studie als „antikoloniale Macht“ und als „echten Freund“ darzustellen – in starkem Kontrast zum als „paternalistischen“ und „neokolonialistischen“ Westen. Dabei könne es sein umfangreiches Netzwerk von Medienagenturen und Kulturhäusern nutzen, heißt es in dem Papier. Moskaus gezielte Informationskampagne gehe dabei Hand in Hand mit strategischen Aktivitäten vor Ort; so falle die Ausstrahlung eines Radiosenders in der Zentralafrikanischen Republik und in Mali mit dem Einsatz des Africa Corps in beiden Ländern zusammen. Die Autoren des EUISS-Papiers schlagen als Gegenstrategie eine eigene Propagandakampagne vor, die „Russlands nicht eingehaltene Versprechen“, „Menschenrechtsverletzungen der Wagner-Gruppe“ sowie die angebliche „Misshandlung von Migranten“ durch russische Söldner aufdecken solle. Dies könne durch die Unterstützung „unabhängiger Journalisten“, durch „Faktenchecks und positive Berichterstattung“ geschehen. Dabei könne man darauf aufbauen, dass in Afrika südlich der Sahara skeptische Haltungen „nicht mehr nur den ehemaligen Kolonialherren vorbehalten“ seien, sondern sich auch gegen Staaten wie China und Russland richteten; die EU könne dies mit gezielten Kommunikationsstrategien ausnutzen.

 

[1] Zitate hier und im Folgenden aus: EUISS: Unpowering Russia: How the EU can counter and undermine the Kremlin. European Union Institute for Security Studies (EUISS), Chaillot Paper. Paris, May 2025.

[2] S. dazu NATO weltweit und Ein multipolares Asien.

[3] S. dazu Befehlskette bis nach Damaskus.

[4] S. dazu Oktroy nach Kolonialherrenart.

[5] S. dazu Mehr NATO für das Kosovo.


Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10085


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.08.2025

INF-Vertrag: Russland beendet seine Selbstbeschränkung

aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. August 2025, 14:07 Uhr


*Nach Kollaps des INF-Vertrags:

Russland kündigt Ende seiner Raketen-Selbstbeschränkung an


*Russland hebt sein einseitiges Moratorium für den Einsatz

bodengestützter Mittel- und Kurzstreckenraketen auf. Das

Außenministerium erklärte, man fühle sich nicht länger an die zuvor

beschlossenen Selbstbeschränkungen gebunden, weil die USA nach dem

INF-Vertragsausstieg 2019 gezielt an der Stationierung solcher Waffen in

Europa und im Indopazifik arbeiteten. Diese Schritte würden eine

strategische Bedrohung an Russlands Grenzen schaffen, während

wiederholte Moskauer Warnungen ignoriert worden seien.

/Siehe:/https://rumble.com/v6x5ob4-nach-kollaps-des-inf-vertrags-russland-kndigt-ende-seiner-raketen-selbstbes.html



_RTDE 4.8.2025


_*Russland sieht sich an Atomwaffenvertrag mit den USA "nicht länger

gebunden"


*Die Bedingungen für die Aufrechterhaltung eines unilateralen

Memorandums zur Stationierung von Mittelstreckenraketen sind

"entfallen", verkündete das Außenministerium in Moskau. Nach der

Kündigung des INF-Vertrags durch die USA hatte es die Begrenzungen

dennoch eingehalten.


Moskau geht davon aus, dass die Bedingungen dafür, den INF-Vertrag von

1987 über atomare Mittelstreckenraketen mit den Vereinigten Staaten

aufrechtzuerhalten, "entfallen" sind. Daher sieht es "sich nicht länger

[daran] gebunden", so eine Erklärung des russischen Außenministeriums.


Der INF-Vertrag, der bodengestützte Raketen mit einer Reichweite von 500

bis 5.500 Kilometern verbot, ist im Jahr 2019 zusammengebrochen, nachdem

sich Washington unter Verweis auf russische Verletzungen daraus

zurückgezogen hatte. Moskau hat diese Vorwürfe zurückgewiesen und den

USA seinerseits vorgeworfen, verbotene Raketen entwickelt zu haben. Der

russische Präsident Wladimir Putin hat gewarnt, ein Kollaps des

INF-Vertrags werde den globalen Sicherheitsrahmen bedeutend schwächen.

/"Das russische Ministerium bemerkt das Verschwinden der Bedingungen,

das unilaterale Moratorium für die Stationierung derartiger Waffen

aufrechtzuerhalten, und ist autorisiert zu erklären, dass Russland sich

nicht länger durch die entsprechenden selbstverhängten Beschränkungen

gebunden fühlt, die es sich zuvor auferlegt hatte",/ heißt es in der

Erklärung.


Dem Ministerium zufolge hätten die "Handlungen westlicher Länder" eine

"direkte Bedrohung" für die russische Sicherheit geschaffen. Es merkte

weiter an, im letzten Jahr hätten die USA eine Typhon

Raketenfeuerstation in den Philippinen stationiert. Die Erklärung

verwies zudem auf das Manöver Talisman Sabre in Australien, bei dem die

US-Armee ebenfalls eine Typhon abfeuerte.


Die Typhon ist eine mobile, bodenbasierte Abschussanlage, die dafür

entwickelt wurde, Tomahawk-Lenkraketen (Reichweite bis 1.800 Kilometer)

und SM-6-Vielzweckraketen (Reichweite bis 500 Kilometer) abzufeuern.


Das Außenministerium wies darauf hin, dass die australische Armee im

Juli erstmals eine amerikanische Präzisionsschlagrakete (PrSM) getestet

habe. Die PrSM hat eine maximale Reichweite von mehr als 500 Kilometern

und "ist zentral für die Stärkung der australischen Schlagfähigkeiten zu

Land und zu Wasser", so das dortige Verteidigungsministerium.


Die russische Erklärung enthielt zudem den Hinweis:

/"Entscheidungen über die spezifischen Parameter der Antwortmaßnahmen

werden von der russischen Führung auf Grundlage einer Analyse mehrerer

Behörden der Größenordnung der Stationierung amerikanischer und anderer

westlicher bodenbasierter Mittel- und Kurzstreckenraketen wie auch der

gesamten Entwicklung auf dem Feld internationaler Sicherheit und

strategischer Stabilität getroffen."/


Moskau hat wiederholt auf die Möglichkeit hingewiesen, das Moratorium zu

beenden, beispielsweise als die USA ihre Pläne verkündeten, im Jahr 2026

in Deutschland weitreichende Waffen zu stationieren. Im November gab der

russische Präsident Wladimir Putin bekannt, Russland entwickle Raketen

mittlerer und kürzerer Reichweite in Erwiderung auf die Aktionen

Washingtons. Der Kreml hat nicht ausgeschlossen, diese Raketen in der

asiatisch-pazifischen Region zu stationieren.


US-Präsident Donald Trump, der in seiner ersten Amtszeit aus dem

INF-Vertrag und dem Open-Skies-Vertrag von 1992 zurückgetreten ist, der

es erlaubt hatte, Überwachungsflüge über dem Gebiet des jeweils anderen

durchzuführen, meinte, er würde Verhandlungen mit Russland zur Erhaltung

der bestehenden Beschränkungen bei nuklearen Waffen wieder aufnehmen.


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05.08.2025

                           No more Hiroshima!    Nie wieder Hiroshima!

80 Jahre Hiroshima und Nagasaki:
Atomwaffeneinsätze waren völkerrechtswidrig

ialana.deSperrfrist 5.8.2025

Berlin, 05.08.2025 – Anlässlich des 80. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 bekräftigt die deutsche Sektion der Internationalen Juristinnen und Juristen gegen Atomwaffen (IALANA), dass der Einsatz von Atomwaffen gegen ganze Städte Japans bereits zum damaligen Zeitpunkt eine eklatante Verletzung des geltenden Völkerrechts darstellte.

„Die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki wird oft als schrecklicher, aber notwendiger Schlusspunkt des Zweiten Weltkriegs dargestellt. Diese Erzählung ignoriert eine entscheidende Tatsache: Der Einsatz von Atomwaffen war nach den damals bereits existierenden und anerkannten Normen des Völkerrechts, speziell des Kriegsvölkerrechts, illegal“, erklärt Amela Skiljan, Co-Vorsitzende von IALANA Deutschland. „Es handelte sich nicht um eine rechtliche Grauzone, sondern um einen klaren Bruch mit den fundamentalen Prinzipien der geregelten Kriegsführung.“

Schon lange vor 1945 hatte die internationale Gemeinschaft in Verträgen und im Völkergewohnheitsrecht klare Grenzen für die Wahl der Kriegsmittel statuiert. In der Petersburger Erklärung von 1868 einigten sich die europäischen Staaten dahingehend, dass der Einsatz von Waffen, die unnötiges Leid verursachen, verboten ist. Dieser Grundsatz wurde in weiteren völkerrechtlichen Verträgen ausgeweitet und so zu Völkergewohnheitsrecht. Dazu zählt die Haager Landkriegsordnung (1899, ergänzt 1907). Sie hält in Artikel 22 fest, dass die Kriegsparteien „kein unbeschränktes Recht in der Wahl der Mittel zur Schädigung des Feindes“ haben. Artikel 25 verbietet den Angriff auf unverteidigte Städte, und Artikel 27 fordert den Schutz von zivilen und medizinischen Einrichtungen. Der Einsatz einer Waffe, die ganze Städte auslöscht und Generationen schädigt, ist mit diesen Prinzipien unvereinbar.

Der gewohnheitsrechtlich gültige Entwurf zum Luftkriegsrecht von 1922 bestimmt in Artikel 22: Luftbombardement zum Zwecke der Terrorisierung der Zivilbevölkerung, der Zerstörung oder Beschädigung privaten Eigentums, das nichtmilitärischen Charakter trägt, oder der Verletzung von Nichtkombattanten ist verboten.

Auch weitere völkerrechtliche Verträge, die 1945 schon galten, untermauern die Rechtswidrigkeit der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Die Genfer Abkommen von 1864, 1906 und 1929 etablierten den allgemeinen Schutz von Kriegsopfern und Kampfunfähigen. Das Genfer Giftgasprotokoll von 1925, das den Einsatz von chemischen und bakteriologischen Waffen verbietet, dient als wichtiger Vergleichsmaßstab: Die Wirkung der radioaktiven Strahlung ist in ihrer Grausamkeit und Langfristigkeit mit der von Giftgas nicht nur vergleichbar, sondern sogar gravierender.

Im wegweisenden Shimoda-Urteil vom 7.Dezember 1963 kam auch das Landgericht Tokio zu dem Schluss, dass die Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki nach den damals geltenden Regeln der Luftkriegsführung eindeutig völkerrechtswidrig war.

Ein bis heute nicht geahndetes Kriegsverbrechen

Am 8. August 1945 – zwei Tage nach Hiroshima und einen Tag vor dem Abwurf der Atombombe auf Nagasaki – unterzeichneten die Alliierten das Londoner Statut für den Internationalen Militärgerichtshof (IMT). Dieses Statut definierte Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, für die deutsche und japanische Führungspersonen in Nürnberg und Tokio zur Verantwortung gezogen wurden. In Artikel 6 werden unter Kriegsverbrechen, also der Verletzung der Kriegsgesetze oder -gebräuche, u.a. aufgeführt: „die mutwillige Zerstörung von Städten, Märkten oder Dörfern oder jede durch militärische Notwendigkeit nicht gerechtfertigte Verwüstung“. Die in Nürnberg etablierten Prinzipien gelten als universelles Gewohnheitsrecht und hätten auch auf die Verantwortlichen für die Atombombenabwürfe Anwendung finden müssen. Wie der amerikanische Chefankläger Robert H. Jackson zu Beginn des Nürnberger Prozesses feststellte: „Wir dürfen nie vergessen, dass der Maßstab, nachdem wir diese Angeklagten beurteilen, der Maßstab ist, nachdem die Geschichte uns morgen beurteilen wird.“

Die weitere Entwicklung des Völkerrechts nach 1945 hat diese Einschätzung nur verfestigt. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat in einer Reihe von Resolutionen, insbesondere der Resolution 1653 (XVI) von 1961, den Einsatz von Atomwaffen als „Verbrechen gegen die Menschheit und die Zivilisation“ und als Verletzung der UN-Charta bezeichnet. Das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) von 1996 hat bestätigt, dass nicht nur der Einsatz, sondern bereits die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig ist. Die erwartbaren schrecklichen globalen Wirkungen auch eines begrenzten Einsatzes von Atomwaffen haben 2017 dazu geführt, dass 122 Staaten den Atomwaffenverbotsvertrag beschlossen, um das „Nie wieder Hiroshima und Nagasaki“ zu stärken.

„Die 80 Jahre seit Hiroshima und Nagasaki sind eine Mahnung. Die völkerrechtliche Verurteilung des Einsatzes von Atomwaffen ist heute stärker denn je und schließt auch die menschenrechtliche Dimension mit ein, die 1945 rechtlich noch nicht verankert war“, so Heiner Fechner, Co-Vorsitzender der IALANA Deutschland, abschließend. „Wir fordern die Staatengemeinschaft und speziell die deutsche Bundesregierung auf, sich auf diese rechtlichen und humanitären Grundlagen zu besinnen und den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterstützen und umzusetzen. Ein derartiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit darf sich niemals wiederholen. Dazu bedarf es konkreter Schritte.“

IALANA Deutschland fordert von der Bundesregierung

  • Hilfe für Opfer von Atombombeneinsätzen
  • die Beendigung der nuklearen Teilhabe, insbesondere die Einstellung des Übungsbetriebs zum Einsatz von Atomwaffen durch das Taktische Jagdbombergeschwader 33 der Bundesluftwaffe, die Beendigung der Lagerung von US-Atomwaffen in Deutschland und die Einstellung der Beteiligung an Atomwaffenübungen
  • die Unterstützung und Ratifizierung des Atomwaffenverbotsvertrags (AVV).

Eine Bewahrung der Menschheit vor der Geißel des Krieges kann es nur ohne Atomwaffen geben.

Download: https://www.ialana.de/wp-content/uploads/2025/07/ialana-pm-zu-80-jahre-hiroshima-und-nagasaki_lv.pdf


Info: https://www.ialana.de/wp-admin/admin-ajax.php?action=tnp&na=v&nk=3669-e47d81928e&id=13


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05.08.2025

Aussagen über Kurilen: Moskau übermittelt Protestnote an Berlin

https://freedert.online, 5 Aug. 2025 11:09 Uhr

Moskau protestiert gegen Aussagen der deutschen Botschafterin in Japan, die Moskaus Souveränität über die südlichen Kurilen in Frage gestellt haben. Das Außenministerium spricht von "revanchistischer Geschichtsdeutung" und warnt vor westlicher Solidarisierung mit Tokio.


Quelle: Sputnik © Natalja Seliwerstowa/RIA Nowosti


Symbolbild: Gebäude des russischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten in Moskau


Das russische Außenministerium hat der deutschen Botschaft in Moskau eine scharfe Protestnote übermittelt. Grund dafür sind Aussagen von Petra Sigmund, der deutschen Botschafterin in Japan. Sigmund habe die Zugehörigkeit der südlichen Kurilen zu Russland in Frage gestellt, heißt es.

"Am 4. August wurde der deutschen Botschaft in Moskau ein entschiedener Protest übermittelt", geht aus einer Mitteilung des Ministeriums hervor. Sigmunds Äußerungen, die am 25. Juli gefallen seien, werte Russland als "offenes Infragestellen der territorialen Integrität der Russischen Föderation".


Medwedew: Russland wird auf Kurilen neue Waffen stationieren





Medwedew: Russland wird auf Kurilen neue Waffen stationieren






Die südlichen Kurilen, eine Inselgruppe zwischen der russischen Halbinsel Kamtschatka und der japanischen Insel Hokkaido, gehören seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zur Sowjetunion beziehungsweise zu Russland. Moskau betont, dass der Gebietszuwachs auf international anerkannten Vereinbarungen zwischen den alliierten Siegermächten beruhe und im Einklang mit der UN-Charta stehe. Russlands Souveränitätsanspruch sei daher unumstritten.

Besonders scharf fällt die Kritik an Deutschland vor dem Hintergrund des historischen Kontexts aus. Das russische Außenministerium verurteilt die Solidarisierung Deutschlands mit den territorialen Ansprüchen Japans, die der Kreml als "juristisch nichtig" betrachtet. Die Ansprüche gründeten laut Moskau auf einer "revanchistischen Auslegung der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs". In der Mitteilung heißt es weiter:

"Gerade in einem Jahr, in dem die fortschrittliche Menschheit den 80. Jahrestag des Sieges über den Nazismus begeht, ist eine derartige Haltung besonders zynisch."

Berlin weist die Vorwürfe aus Moskau zurück. In einem Beitrag des russischen Mediums RBK erklärt Alexander Graf Lambsdorff, der deutsche Botschafter in Moskau, Deutschlands Botschafterin in Japan habe weder Aussagen zu strittigen Gebieten gemacht noch diese besucht. Ihr Aufenthalt in der japanischen Stadt Nemuro auf der Insel Hokkaido stelle keinerlei Infragestellung der territorialen Integrität Russlands dar.

Der Streit über die südlichen Kurilen schwelt bereits seit Jahrzehnten. Die Inseln Kunashir, Schikotan, Iturup und Habomai, auf die Japan Anspruch erhebt und die es als "Nördliche Territorien" bezeichnet, gelten als Hauptstreitpunkt. Tokio beruft sich dabei auf den Handels- und Grenzvertrag zwischen Japan und Russland aus dem Jahr 1855.

Moskau hingegen verweist darauf, dass die Inseln nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besitz der Sowjetunion übergegangen seien. Der russische Souveränitätsanspruch sei nicht verhandelbar.


Neuer japanischer Premier will an Beilegung des Territorialstreits mit Russland arbeiten





Neuer japanischer Premier will an Beilegung des Territorialstreits mit Russland arbeiten






Im Jahr 1956 unterzeichneten die Sowjetunion und Japan eine gemeinsame Erklärung. Darin zeigte sich Moskau bereit, nach Abschluss eines Friedensvertrags die Übergabe von Schikotan und Habomai zu prüfen – Kunashir und Iturup waren davon ausgenommen. Während die Sowjetunion die Erklärung als abschließende Lösung betrachtete, sah Japan sie lediglich als Zwischenschritt und hielt an seinen Forderungen auf alle vier Inseln fest. Spätere Verhandlungen blieben ergebnislos.

Nach Beginn von Russlands militärischer Sonderoperation in der Ukraine verschlechterten sich die bilateralen Beziehungen weiter. Japan verhängte Sanktionen gegen Russland, woraufhin Moskau Gespräche über gemeinsame wirtschaftliche Aktivitäten auf den Inseln beendete und die Visafreiheit für Reisen japanischer Staatsbürger auf den südlichen Kurilen aufhob.

Trotz der angespannten Lage hatte Tokio zuletzt betont, an einer politischen Lösung des Kurilen-Konflikts festhalten und einen Friedensvertrag mit Russland weiterhin anstreben zu wollen. Zudem verfolgt Japan noch immer die Umsetzung strategisch wichtiger Energieprojekte wie Sachalin-1 und Sachalin-2 – auch wenn Tokio mittelfristig seine Abhängigkeit von russischer Energie verringern will.

Mehr zum ThemaEndlich! Russland löst territoriale Probleme mit Japan


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/252437-russland-erklaert-deutschland-protest-wegen-kurilen-aussagen/


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Neuer japanischer Premier will an Beilegung des Territorialstreits mit Russland arbeiten


freedert.online, 4 Okt. 2024 17:01 Uhr

Trotz der angespannten Beziehungen zwischen Russland und Japan wird sich der neue Premierminister Shigeru Ishiba für die Beilegung des Streits um die Kurilen einsetzen. Gleichzeitig versprach er weitere Sanktionen gegen Moskau und Hilfe für Kiew.


Quelle: AP © Yuichi Yamazaki


Der neu gewählte Premierminister Japans Shigeru Ishiba


Japan wird sich trotz des aktuellen Stands der Beziehungen zwischen den beiden Ländern um die Lösung der Territorialfrage und einen Friedensvertrag mit Russland bemühen. Dies hat der neue japanische Premierminister Shigeru Ishiba auf einer Parlamentssitzung am Freitag erklärt.


USA zerren Japan in westliche Militärblöcke





Analyse

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Der Regierungschef bezog sich hierbei auf den Streit um die Kurilen. Im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges war die japanische Inselkette unter die Kontrolle der Sowjetunion und später der Russischen Föderation geraten. Die Länder hatten aber keinen Friedensvertrag geschlossen, der die Zugehörigkeit des Territoriums festgelegt hätte, was Tokio Anlass gibt, die russische Souveränität über die Inseln zu bestreiten.

Ishiba erklärte sich bereit, weiterhin an der Lösung des Problems zu arbeiten, obwohl die Beziehungen zwischen Tokio und Moskau sich aktuell in einer "schwierigen Situation" befinden.

Gleichzeitig versprach Ishiba, die Sanktionen gegen Russland zu fördern und die Ukraine zu unterstützen. Auch bleibe die Stärkung der Beziehungen zu den Partnerländern wie Südkorea, Australien und den G7 auf der Tagesordnung. Die Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten sei der "Eckpfeiler" der japanischen Diplomatie und Sicherheit sowie die Grundlage für den Frieden in der indopazifischen Region und der internationalen Gemeinschaft.

Was die Beziehungen zu China anbetrifft, werde Japan für beide Seiten vorteilhafte Beziehungen auf der Grundlage gemeinsamer strategischer Interessen fördern und weiterhin mit Peking kommunizieren. Ishiba betonte bezüglich Pekings Versuche, "den Status quo" in der Region zu verändern, dass Tokio zu "verantwortungsvollem Handeln" einfordern werde.

Russland und Japan hatten 1991 ein Abkommen über visafreies Reisen geschlossen. Im September 2022 kündigte Moskau die Vereinbarungen, nachdem Japan Sanktionen gegen Russland verhängt hatte. Im April 2023 bezeichnete Tokio die Kurilen als "illegal von Russland besetzt". Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete das umstrittene Territorium als Teil des Landes:

"Dies ist eines der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs, wir haben die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs nicht revidiert."

Mehr zum Thema – Russland will Dialog über Friedensvertrag wegen Haltung Japans nicht wieder aufnehmen


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Video https://rumble.com/v52an1z-russland-beginnt-marinebung-im-pazifik.html Dauer 0:58 Min.


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Info: https://freedert.online/international/221446-neuer-japanischer-premier-will-an-beilegung-des-territorialstreits-mit-russland-arbeiten/


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05.08.2025

Hiroshima - Gedenkhain auf der Bult 2025

Screenshot_2025_08_09_at_06_13_09_Hiroshima_Gedenkhain_auf_der_Bult_2025_Netzwerk_Friedenskooperative


Termin Dienstag, 5. August 2025 - 20:00

Gedenkveranstaltung "Hiroshima - Gedenkhain auf der Bult", - 80 Jahre und das endlose Leid der Hibakushas  - begleitet mit einem künstlerischen Beitrag: Klangperformance von Jonas Surel und Holger Kirleis -, 20 Uhr, Gedenkhain auf der Bult, Janusz-Bult-Korczak-Allee, [Flyer folgt], VA: Hiroshima-Bündnis Hannover,

Quelle https://frieden-hannover.de/5-august-gedenken-an-den-atombomben-abwurf-auf-hiros…

+-

Veranstaltungsort Hiroshima Gedenkhain auf der Bult, Hannover Janusz-Korczak-Allee

30173 Hannover

Deutschland

Bundesland Niedersachsen

Themen Atomwaffen

Hiroshimatag

Veranstaltungsart Gedenkveranstaltung

Veranstalter Hiroshima-Bündnis, Hannover c/o Günter Mundl

Erichstr. 2

30449 Hannover

Deutschland

Bundesland Niedersachsen

E-Mail hiroshima-buendnis@t-online.de


Info: https://www.friedenskooperative.de/termine/hiroshima-gedenkhain-auf-der-bult-2025




Weiteres: 




Hannovervisdp-full logo

Gedenken, Kultur & Engagement

Gedenkveranstaltungen zum Hiroshima-Tag

Am 6. August gedenkt Hannover mit einem umfangreichen Programm der Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Der Hiroshima-Tag, der in enger Verbundenheit mit der Partnerstadt Hiroshima gefeiert wird, steht für das gemeinsame Engagement für eine atomwaffenfreie und friedliche Welt. Bereits am Vorabend, dem 5. August, kommen zahlreiche Vereine, Initiativen und Friedensakteur*innen zusammen , um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. 

Screenshot_2025_08_09_at_06_33_58_Gedenkveranstaltungen_zum_Hiroshima_Tag_in_Hannover_Hannover.de

Hiroshima-Gedenktag 2024

 

Jedes Jahr am 6. August – und bereits am Vorabend, dem 5. August – gestalten zahlreiche Vereine, Initiativen, Glaubensgemeinschaften und engagierte Friedensakteur*innen in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover ein vielfältiges Programm. Gemeinsam erinnern sie an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima am 6. August 1945. 

Offizielle Gedenkzeremonie am 6. August

Die offizielle Gedenkzeremonie beginnt am 6. August um 8 Uhr. Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes läuten zur Zeit des damaligen Bombenabwurfs die Friedensglocke und legen gemeinsam einen Kranz nieder. Anschließend folgen Jugendliche des CVJM Hannover e.V. mit der symbolischen Niederlegung von Papierkranichen.

Die Trauer-Teezeremonie leitet traditionell die Teemeisterin und Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima, Hiroyo Nakamoto. Zum Ende der Zeremonie hin wird ein Friedenspfahl eingeweiht, eine Schenkung vom Rotary Club Hannover-Eilenriede.

Marktkirchenplatz wird zu "Hiroshima-Platz"

Am Nachmittag des 6. August verwandelt sich der Platz vor der Marktkirche zum „Hiroshima-Platz“. Hier gibt es von 14 bis 16 Uhr einen Infostand des Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima e.V., der zeigt, wie Papierkraniche gefaltet werden. Gleichzeitig bietet die Deutsch-Japanische Gesellschaft Chado-Kai e.V. die Möglichkeit, sich im Origami-Falten zu üben und eigene Haikus zu schreiben. Haikus sind kurze japanische Gedichte mit drei Zeilen.

In der Marktkirche gibt es parallel eine Klangmeditation mit Uwe Spiekermann. Um 16.45 Uhr zeigt der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V. in der Marktkirche den Film „Gebet einer Mutter“. Im Anschluss darauf gibt es ein Gespräch untereinander und mit der Delegation aus Hiroshima.

Friedenskonzert in der Marktkirche

Um 19:30 Uhr findet das Deutsch-Japanische Friedenskonzert „Friede auf Erden“ statt, bei dem der Chor der Elisabeth University of Music aus Hiroshima und der Bachchor der Marktkirche Hannover auftreten. Im Anschluss folgt eine multireligiöse Friedensandacht, an der verschiedene Glaubensgemeinschaften mitwirken. Zu den Teilnehmer*innen zählen unter anderem das Haus der Religionen, der Stadtkirchenverband sowie Dr. Susanne Schieble von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, die für die Verlesung von Friedenshaiku in Deutsch und Japanisch verantwortlich ist. Nach dem Konzert gehen die Anwesenden gemeinsam von der Marktkirche zum Maschteich.

Papierlaternen auf dem Maschteich

Zum Gedenken an die Verstorbenen des 6. August 1945 und an die Opfer danach lädt der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V. zum Aussetzen von Papierlaternen für 22 Uhr an den Maschteich im Park der Partnerstädte.

Die Kooperationspartner*innen der Landeshauptstadt Hannover: der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e. V., die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e. V., das Hiroshima-Bündnis Hannover, die Ueda-Teemeisterin Hiroyo Nakamoto, die Evangelisch-lutherische Marktkirche Hannover, das Haus der Religionen Zentrum für interreligiöse und interkulturelle Bildung e.V., der CVJM Hannover e.V. 

 

Das Programm

Dienstag, 5. August

Hiroshima – Gedenkhain auf der Bult
20:00 Uhr

Am Vorabend des 80. Jahrestags des Atombombenabwurfs auf Hiroshima lädt das Hiroshimabündnis Hannover zum Hiroshima-Hain ein. Unter dem Titel „80 Jahre und das endlose Leid der Hibakushas“ findet eine Mitmachaktion statt, in der die Überlebenden der Atombombenabwürfe zu Wort kommen. Zudem wird thematisiert, warum der Atomwaffenverbotsvertrag dringend notwendig ist. Die Veranstaltung wird von einer Klangperformance von Jonas Surei und Holger Kirleis begleitet. Im Verlauf des Abends werden Kerzen aufgestellt, um der Opfer des Atombombenabwurfs zu gedenken. Besucher*innen werden gebeten, eigene Kerzen mitzubringen.


HIROSHIMA-TAG

Mittwoch, 6. August

Mahnmal Aegidienkirche
08 bis 09:00 Uhr

Gedenkfeier mit Anschlagen der Friedensglocke – Kranzniederlegung Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes
Jugendliche des CVJM Hannover e.V. legen Papierkraniche nieder
Trauer-Teezeremonie mit der Teemeisterin und Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima Hiroyo Nakamoto
Im Anschluss Einweihung eines Friedenspfahls, Schenkung des Rotary Club Hannover-Eilenriede


Vor der Marktkirche

14:00 bis 16:00 Uhr
Infostand und Falten von Papierkranichen mit dem Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V.
Origami falten und Haiku schreiben mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Chado-Kai e.V.


In der Marktkirche

14:00 bis 16:00 Uhr
Klangmeditation mit Uwe Spiekermann
 
16:45 Uhr
Vorführung des Films „Gebet einer Mutter“
Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch untereinander und mit der Delegation aus Hiroshima

Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis
Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V.
 
19:30 Uhr
Deutsch-Japanisches Friedenskonzert „Friede auf Erden“ mit multireligiösen Friedensandachten

Musik: Chor der Elisabeth University of Music aus Hiroshima und der Bachchor der Marktkirche Hannover

Friedensandachten: Haus der Religionen, Prof. Dr. Wolfgang Reinbold, Stadtkirchenverband/Marktkirche, Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, Vertreter*innen des Hauses der Religionen

Verlesen von: Friedenshaiku auf Deutsch und Japanisch von Dr. Susanne Schieble, Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V.
 
21:30 Uhr
Gemeinsamer Spaziergang zum Maschteich


 Maschpark / Park der Partnerstädte

22:00 Uhr
Treffpunkt Rückseite Neues Rathaus (Maschpark)

Aussetzen der Lampions auf den Maschteich „Zum Gedenken an die Verstorbenen des 6. August 1945 und an die Opfer danach“, Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V.


Veranstaltungsflyer

Vorschaubild für PDF-Dokument

Flyer Hiroshima Tag 2025

Dateityp: pdf Größe: 73,12 kB

Download https://www.hannover.de/content/download/1044760/file/Hiroshima-Tag%20Flyer.pdf

Weitere Veranstaltungen:

06. August bis 21. August
Ausstellung „Little Boy Fat Man“

Installationen zum Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfes, mit einer Fotoausstellung, einer Diaprojektion, einer Video-Collage, einem Raum für Reflexion und einer Klanginstallation. Veranstaltet von der Katholischen Akademie des Bistum Hildesheim.


06. August, 18 Uhr, Basilika St. Clemens
Ausstellungseröffnung  „Little Boy Fat Man“

Im Anschluss gibt es die Gelegenheit, mit den Künstler*innen des Goethe Exils, Anna-Kristina Bauer, Thomas Damm, Andreas Graf, Kai Löffelbein und Mario Wezel ins Gespräch zu kommen.


 16. August, 18:30 Uhr, Basilika St. Clemens
„Hiroshima ist überall“ 

Der Briefwechsel des Philosophen Günther Anders mit dem Hiroshima-Piloten Claude Eatherly


Info: https://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Aktuelle-Meldungen-und-Veranstaltungen/Gedenkveranstaltungen-zum-Hiroshima-Tag

05.08.2025

gewerkschaftsforum.de / neue artikel

aus e-mail von Laurenz Nurk, 5. August 2025, 13:08 Uhr


Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben



Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf neue Artikel auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:



Über die Sisyphosarbeit zum Aufbau gewerkschaftlicher Strukturen in Kirchlichen Unternehmen



Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. (Mahatma Gandhi)


Im Rahmen der Vermarktwirtschaftlichung sozialer Hilfebedarfe wurde seit Mitte der 1990er Jahre der Sozialstaat mit seinem Budget von über 100 Milliarden Euro systematisch dem Verwertungsprozess zugeführt.


Die zwei christlichen Kirchen übernahmen die betriebswirtschaftlichen Grundzüge in ihren vormals gemeinnützigen Unternehmungen und sprachen nun von ihren „Sozialbetrieben“. Sie verschrieben sich dem Wettbewerb am Markt, nannten nun die Ratsuchenden und Klienten „Kunden“ und konkurrierten mit ihren deformierten pädagogischen und sozialen Einrichtungen als ein Dienstleistungsunternehmen um Marktanteile.


Aufgrund der mangelnden Mitbestimmung und der Selbstdefinition als „Dienstgemeinschaft“ – ein Begriff, der aus dem deutschen Faschismus stammt – konnten Veränderungsprozesse von „oben“ angeregt und umgesetzt werden. Das garantiert einen handfesten Konkurrenzvorteil, wenn unternehmerische Entscheidungen nach „Gutsherrenart“ gefällt werden können.


In ihren Unternehmen nutzen sie die möglichen prekären Arbeitsverhältnisse mit den unmenschlichen Bedingungen für ihre Beschäftigten aus, um ihren Profit zu sichern. Gleichzeitig unterbinden sie jegliche Gegenwehr, Selbstorganisation oder gewerkschaftliche Organisierung der Beschäftigten in ihren Reihen.


Immer wieder kommt es zu Skandalen, denn dort, wo es keine Kontrollmöglichkeiten und Aufsicht gibt, werden auch große, kostenintensive Projekte, an denen eine Vielzahl von Arbeitsplätzen hängen, in den Sand gesetzt. Nur ganz selten werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen, die Vorgänge strafrechtlich geahndet und über den Verbleib öffentlicher Mittel Rechenschaft abgelegt.

Solche Strukturen können aber auch beim Aufbau einer konfliktorientierten, betrieblichen Gewerkschaftsarbeit genutzt werden.  weiterlesen →----------------------------------------------------------------------------------------------------------

80. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki



Anlässlich des 80. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 bekräftigt die deutsche Sektion der Internationalen Juristinnen und Juristen gegen Atomwaffen (IALANA), dass der Einsatz von Atomwaffen gegen ganze Städte Japans bereits zum damaligen Zeitpunkt eine eklatante Verletzung des geltenden Völkerrechts darstellte.


„Die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki wird oft als schrecklicher, aber notwendiger Schlusspunkt des Zweiten Weltkriegs dargestellt. Diese Erzählung ignoriert eine entscheidende Tatsache: Der Einsatz von Atomwaffen war nach den damals bereits existierenden und anerkannten Normen des Völkerrechts, speziell des Kriegsvölkerrechts, illegal“, erklärt Amela Skiljan, Co-Vorsitzende von IALANA Deutschland. „Es handelte sich nicht um eine rechtliche Grauzone, sondern um einen klaren Bruch mit den fundamentalen Prinzipien der geregelten Kriegsführung.“

Schon lange vor 1945 hatte die internationale Gemeinschaft in Verträgen und im Völkergewohnheitsrecht klare Grenzen für die Wahl der Kriegsmittel statuiert. weiterlesen →-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nachhaltige Rentenmärchen



Von Suitbert Cechura


Bei all den Wenden, Auf- und Umbrüchen gibt es im Sozialwesen Narrative, die eine erstaunliche Haltbarkeit zeigen. Hier das Beispiel Rentenversicherung.


Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Dauerthema in der deutschen Öffentlichkeit, zu dem sich ständig Wissenschaftler, Journalisten und Politiker äußern – allerdings selten sachlich. So wusste die Tagesschau im Mai als Neuigkeit zu vermelden: „Eine Reform der gesetzlichen Rente gilt als überfällig.“ Woher diese unabweisbare Gültigkeit kommt, bleibt etwas im Nebel, stattdessen wird die Reform als ein Sachzwang behandelt, der sich aus der Lage der Rentenversicherung selber ergeben soll. Marode Unternehmen muss man eben sanieren.


Dabei ist die gesetzliche Rentenversicherung alles andere als ein normales Versicherungsunternehmen, denn ob man sie abschließen will oder nicht, ist den meisten Bürgern gar nicht selbst überlassen. Als abhängig Beschäftigte unterliegen sie schlicht der Versicherungspflicht; sie sind wegen der Art ihres Einkommens gesetzlich gezwungen, einen Teil ihres Einkommens für die Altersvorsorge aufzuwenden. Der Gesetzgeber traut ihnen – so klassenbewusst ist der über allen Klassen stehende bürgerliche Staat – wegen der Besonderheit ihrer Einkommensquelle Lohnarbeit nicht zu, dass sie selber für ihr Alter vorsorgen (können), und enteignet einen Teil des Lohnes oder Gehalts gleich an der Quelle. weiterlesen 

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Fleiß um jeden Preis: Die ARD und der verordnete Arbeitswahn



Was fiele wohl mehr ins Gewicht: Wenn für einen Monat alle Minister, Regierungsbeamten und Unternehmensberater ausfielen, oder für den gleichen Zeitraum alle unterbezahlten Pflege- und Reinigungskräfte streikten? Die Frage, die einst der Kabarettist Volker Pispers so ähnlich einmal formulierte, lässt sich relativ leicht beantworten: Während die Mehrheit Ersteres vermutlich kaum mitbekäme, wenn nicht die Tagesschau darüber berichtete, träte im letzteren Fall das pure Chaos und Schlimmeres ein.


Von Susan Bonath


Man könnte auch Folgendes fragen: Wer schadet der Bevölkerung eigentlich weniger: Ein vom Steuerzahler überbezahlter Kriegstreiber in der Politik, der dafür sorgt, dass immer mehr Staatsmilliarden in die Rüstungsindustrie sickern statt in Schulen und Krankenhäuser? Oder jemand, der keiner Lohnarbeit nachgeht, von 563 Euro plus Mietbeihilfe sein Dasein fristet und niemandem etwas zuleide tut? Auch hier kann der Punkt abseits von Polemik und etwaigen Neidgefühlen nur an Letzteren gehen.

Statt solche Fragen zu stellen oder das Wesen von Lohnarbeit und die Ursachen für Arbeitslosigkeit systemisch zu beleuchten, begründete das ARD-Magazin „Monitor“ seine Kritik an der politischen und medialen Hetze gegen Arbeitslose mit hart ein-Euro-jobbenden Bürgergeldbeziehern. Es sang ein Loblied auf ihren Fleiß um jeden Preis als höchste Tugend des perfekten Lohnabhängigen. Die Botschaft: Seht her, die sind doch gar nicht alle faul, da gibt es welche, die ackern leidenschaftlich sogar für lau. So kann man auch das Geschäft der Hetzer und Spalter erledigen.  weiterlesen →-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

„Du bekommst Geld dafür, dass du Videos anschaust?“. Wenn Menschen, die für TikTok digitale Drecksarbeit machen, durch irgendeine KI ersetzt werden sollen. Zum Streik der Content Moderatoren und dem Outsourcing (nicht-)menschlicher Arbeit



Von Stefan Sell


TikTok ist für viele ältere Semester ein großes Rätsel – aber mittlerweile ist bei den meisten angekommen, dass es sich um eine ganz große Nummer im Social Media-Bereich handelt, die (angeblich) selbst Wahlen entscheiden kann. Zumindest in den jüngeren Altersgruppen. Darauf wurde man in Deutschland aufmerksam gemacht im Umfeld der frühzeitigen und reichweitenstarken Aktivitäten der AfD bzw. des Umfeldes dieser Partei auf TikTok. Für die letzte Bundestagswahl kann man zugleich feststellen, dass nicht nur die AfD erfolgreich war auch TikTok, sondern auch Die Linke hat einen Teil ihres für viele überraschend hohen Wahlergebnisse einer guten Performance auf dieser Plattform zu verdanken (Bösch/Geusen 2025 haben darauf hingewiesen, dass die erfolgreichen Kampagnen von AfD und Die Linke erheblich von einem aktiven Vorfeld inoffizieller Accounts profitiert hat.)1


Nun wird auf der Plattform wie auf anderen auch eine Unmenge an Bildmaterial veröffentlicht, darunter auch extreme Varianten, vor denen die Nutzer geschützt werden müssen bzw. vor denen sie bewahrt werden sollten. Dazu braucht man eine Prüfinstanz, die das Material sichtet und wenn nötig von der Plattform nimmt. Hier kommen die sogenannten Content Moderatoren ins Spiel. Deren Arbeit läuft im Hintergrund und die so wichtige unsichtbare Arbeit der normalerweise Unsichtbaren taucht wenn, dann nur hin und wieder in Reportagen über die „digitale Drecksarbeit“ auf, die sie besorgen müssen.  weiterlesen →



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IMI-Standpunkt: Typhon-Waffensystem – Angriffsfähigkeit tief im russischen Raum



Von Jürgen Wagner


Am 10. Juli 2024 schlug eine deutsch-amerikanische Erklärung ein wie eine Bombe, derzufolge bis 2026 diverse US-Mittelstreckenwaffen hierzulande unter US-Kommando stationiert werden sollen.


Insofern überraschte Mitte Juli 2025 die Ankündigung, Deutschland habe eine Anfrage für den Erwerb des US-Startsystems Typhon gestellt, mit dem genau solche Tomahawk-Marschflugkörper und SM-6-Raketen abgefeuert werden können, die bereits voriges Jahr Gegenstand der US-Stationierungspläne waren.

Ob die Typhon-Systeme deshalb als Alternative oder Ergänzung zu etwaigen unter direktem US-Kommando stehenden Mittelstreckenwaffen gedacht sind, ist eine entscheidende Frage, die allerdings so oder so am gefährlichen Charakter dieser Systeme nichts ändert. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, plant die Bundesregierung parallel dazu auch die Entwicklung einer eigenen »Abstandswaffe« für Angriffe tief im russischen Raum, weshalb es für die sich formierenden Gegenkampagnen reichlich zu tun gibt.  weiterlesen →---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wie geht es den Menschen im Bürgergeldbezug? – Ein Stimmungsbild nach zwei Jahren Bürgergeld



Von Sanktionsfrei


Knapp zwei Jahre nach der Einführung des Bürgergelds plant die Koalition eine “Neue Grundsicherung” mit beachtlichen Verschärfungen. Dabei hat es bisher noch keine umfassende wissenschaftliche Evaluierung des Bürgergelds gegeben und die Betroffenen selbst sind in der Debatte kaum gehört worden.


Wir haben deshalb gemeinsam mit dem Umfrageinstitut Verian die Perspektiven von 1.014 Bürgergeldbeziehenden erhoben – als Gegengewicht zu einer Politik, die lieber über, statt mit Betroffenen spricht.


Die Befragung macht sichtbar, was Alltag mit Bürgergeld wirklich bedeutet: Verzicht, Unsicherheit, Ausgrenzung und strukturelle Hürden bei der Arbeitssuche.  weiterlesen →



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Herzliche Grüße von den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.deundviel Freude beim Lesen


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.08.2025

Trump oder die Quintessenz der Heuchelei

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de.reseauinternational.net, vom 3. August 2025, von Philipp Giraldi

Sein Personenkult ist umgekehrt proportional zu seiner abnehmenden Popularität.

In gewisser Weise ist es erfrischend, einen Präsidenten zu haben, der so ignorant ist, dass unsere Erwartungen an eine wirksame Regierungspolitik auf einem historischen Tiefstand angelangt sind. Donald Trump brauchte sechs Monate, um die Realität des anhaltenden Tötens in Gaza anzuerkennen, wo Israel täglich etwa 100 Palästinenser ermordet, deren einziges Verbrechen darin besteht, Nahrung, Wasser und Unterkunft zu suchen. Man muss Trump zugutehalten, dass er den Mut hatte, seinen israelischen Herren zu trotzen, indem er erklärte, die Videos aus Gaza zeugen vom Tod vieler Menschen, die Laut ihm„hungern“, und er versprach, „das Problem zu lösen“. Doch er hat absolut nichts getan, außer die israelische Blockade zu unterstützen und alle Stimmen in Amerika, die gegen Kriegsverbrechen protestieren, zu unterdrücken, wenn nicht gar zu vertreiben. Kurz vor diesem Versprechen sagte ein israelischer Beamter: sichtlich zufrieden, ohne dass Trump Druck ausgeübt hätte, mehr humanitäre Hilfe nach Gaza zuzulassen. Die Massaker gehen also weiter, finanziert, bewaffnet und unterstützt von Donald J. Trump, genau wie unter Joe Biden.

Anstatt Israel zur Genehmigung der Hilfslieferungen zu drängen, schloss sich Trump mit Premierminister Benjamin Netanjahu zusammen, um das bestehende humanitäre Hilfssystem der UN zu zerstören. Als Trump im Januar sein Amt antrat, schloss Israel die UN-Agentur für palästinensische Flüchtlinge aus dem Gazastreifen aus, und Trump unterstützt Netanjahu seitdem. Trumps Chefunterhändler Steve Witkoff erklärte, der Präsident und Netanjahu seien sich in der Gaza-Frage einig, und Trump fortsetzen anrufen die Israelis zu "Beende die Aufgabe» – was eindeutig bedeutet, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um das „problème» Palästinenser. Trump auch deutlich angegeben dass Israel "würde es schaffen"Und"beaufsichtigen„Die Verteilung von Gütern des täglichen Bedarfs ist Teil der Sicherheitsmaßnahmen, um die Hamas daran zu hindern, sich Vorräte zu beschlagnahmen – eine Lüge, die von Israel weithin verbreitet wird. Bewaffnete israelische Siedler wurden außerdem ermächtigt, Nahrungsmittel- und Medikamentenkonvois, die sich Gaza nähern, abzufangen und zu blockieren.“

Trumps eher überraschendes Versprechen, „Hilfe für Gaza leisten" folgt auf ein Gespräch mit dem britischen Premierminister Keir Starmer letzte Woche. Er sagte:

«Ich weiß, dass Ihr Land sich uns anschließt, wie alle europäischen Länder auch, und auch andere haben ihre Hilfsbereitschaft bekundet. Deshalb werden wir Lebensmittelzentren einrichten, die den Menschen ohne Einschränkungen zugänglich sind. Es wird keine Barrieren geben.». Und er fügte hinzu: „Wir werden gesunde, nahrhafte Lebensmittel bereitstellen. Wir werden viele Menschen retten. Einige dieser Kinder hungern wirklich.".

Als er letzten Montag gefragt wurde, ob er Benjamin Netanjahus Aussage zustimme, dass es in Gaza keine Hungersnot gebe, antwortete er ziemlich unzusammenhängend:

«Nun, nach dem, was ich im Fernsehen sehe, würde ich sagen, nein, nicht wirklich, denn diese Kinder sehen wirklich sehr hungrig aus.".

Solange Israel die Bevölkerung Gazas in abgegrenzten Gebieten konzentriert, die sich in Todesfallen verwandeln, werden Kinder zweifellos weiterhin hungern. Wie üblich ist Trumps Umgang mit Gaza sehr ungeschickt und verwirrend, mit Phrasen wie „gesundes, nahrhaftes Essen“ und „keine Grenzen, keine Barrieren“. Sein Hilfsversprechen ist offensichtlich eine Lüge, da er Israel die Entscheidung überlässt, wie die Hilfe geleistet wird. In Wirklichkeit reagieren sowohl Trump als auch Starmer auf die öffentliche Meinung in Großbritannien und den Vereinigten Staaten, wo die Wähler keinerlei Empathie mehr für Israels „Sicherheitspolitik“ gegenüber den Palästinensern empfinden. Beide Staatschefs kann man getrost als eifrige Zionisten bezeichnen, die unter dem Einfluss israelischer Lobbys in ihren jeweiligen Ländern stehen.

Doch Trumps Schlagzeilen der vergangenen Woche beschränkten sich nicht nur auf Blutvergießen. Offenbar hat ihm seine gleichzeitige Auseinandersetzung mit der Ukraine, dem Iran, Syrien und den Palästinensern Anerkennung und Nachwelt eingebracht. Er wartet zwar noch auf den Friedensnobelpreis, der von niemand geringerem als Bibi Netanjahu vorgeschlagen wurde, doch die Republikanische Partei der USA hat mit der Verabschiedung eines Gesetzes die Führung übernommen. Umbenennung Im Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C., wird das Wort „Kennedy“ entfernt und durch „Trump“ ersetzt. Im Inneren des Gebäudes wird das nach der First Lady benannte Hauptopernhaus nach Melania Trump benannt.

Ehrlich gesagt stoßen mich wahllose Ehrungen öffentlicher Persönlichkeiten, die keinerlei Ehre besitzen, ab, und im Fall von Trump bezweifle ich, dass er überhaupt weiß, wie man das Wort buchstabiert oder ausspricht. Meinem örtlichen Postamt hier in Virginia droht die posthume Umbenennung nach Madeleine Albright. Dies geschieht auf Grundlage eines Gesetzentwurfs, den unser örtlicher Abgeordneter der Demokratischen Partei dem Kongress vorgelegt hat. Albright, so wird man sich erinnern, hat nie die geringste Reue für das Massaker an 500 irakischen Kindern geäußert, ganz im Gegenteil. Sie wagte es sogar, Folgendes zu sagen:der Preis, wir denken, der Preis hat sich gelohnt». Sie ähnelt damit unserer aktuellen Generation gehirngewaschener Psychopathen, zu denen auch Trump und sein Vorgänger Joe Biden gehören, die an Israels Kriegsverbrechen mitschuldig sind. Im Fall meines Postamts scheiterte der Gesetzentwurf zu Ehren Albrights, was darauf hindeutet, dass die Toleranzschwelle unter den Kongressabgeordneten ihre Grenzen hat.

Man erinnere sich, dass das Kennedy Center eine traditionsreiche Institution ist, die zu Ehren eines ermordeten Präsidenten errichtet wurde. JFK und seine Frau waren tatsächlich glühende Kunstfreunde, sowohl während seiner Zeit im Senat als auch nach seiner Präsidentschaft. Trumps und der First Ladys Verbindungen zu Theater- und Kulturveranstaltungen sind etwas ungewisser, es sei denn, man betrachtet Partys in Jeffrey Epsteins Residenz als Höhepunkt der Kultur.

Beunruhigend ist, dass eine Namensänderung möglich ist, obwohl es einige Hürden zu überwinden gilt. Die Bundesregierung genehmigte 1958 den Bau des Zentrums. Das sowohl durch staatliche als auch private Spenden finanzierte Projekt wurde zunächst gestoppt und dann unter Präsident John F. Kennedy wiederbelebt, dessen Familie sich für die Finanzierung und den Bau einsetzte. Nach seiner Ermordung wurde das Zentrum nach ihm benannt. Zwei Monate später unterzeichnete Präsident Lyndon B. Johnson ein Gesetz, das das Zentrum als lebendiges Denkmal für Kennedy etablierte. Die Bauordnung besagt:Nach dem 2. Dezember 1983 dürfen in den öffentlichen Bereichen des John F. Kennedy Center for the Performing Arts keine Denkmäler oder Gedenktafeln mehr errichtet oder angebracht werden.".

Vier neue großformatige Porträts des ersten und zweiten Präsidentenpaares, der Trumps und der Vances, wurden jedoch in der Hall of Nations, dem Haupteingang des Zentrums, aufgestellt. Bis zu diesem Jahr befand sich im öffentlichen Raum lediglich eine einzige Bronzebüste von Präsident John F. Kennedy. Trump oder seine Mitarbeiter haben diese Entscheidung somit gewissermaßen ignoriert. Da der Name des Zentrums jedoch gesetzlich geschützt ist, wäre ein neues Gesetz nötig, um diese Entscheidung rückgängig zu machen. Dafür wären 60 Stimmen im Senat nötig. Da die Demokraten dies nicht akzeptieren werden, fehlt die nötige Mehrheit.

Und damit ist es noch nicht getan. Die Verherrlichung Donald Trumps durch die Republikaner im Kongress geht weiter, ganz zu schweigen von der israelischen Regierung, die ihn als den pro-israelischsten Präsidenten aller Zeiten bezeichnet hat – ein Zeichen dafür, dass dieses Lob von der mächtigen Israel-Lobby voll unterstützt wird.

Wir können in der Tat eine Reihe von neuen Gesetzentwürfe und andere Vorschläge Donald Trump wird zu einer außergewöhnlichen Figur und einer herausragenden Persönlichkeit erhoben. Schon bald könnten Sie nicht nur am Flag Day (14. Juni) einen freien Tag bekommen, sondern auch an Donald Trumps Geburtstag – als Teil eines bundesweiten Feiertags. Oder stellen Sie sich vor, Sie gehen zu einer Bank in der Washingtoner U-Bahn, dem „Trump Train“, um Geld abzuheben und einen 100-Dollar-Schein mit Donalds Konterfei zu erhalten. Oder Sie landen am Donald J. Trump International Airport, ehemals Dulles International, nahe der Hauptstadt, bevor Sie eine Aufführung im Donald J. Trump Center for the Performing Arts besuchen. All dies könnte Wirklichkeit werden, wenn eine Reihe von Gesetzentwürfen und Maßnahmen, die republikanische Abgeordnete in diesem Jahr eingebracht haben, verabschiedet werden.

Trump ist kaum mehr als sechs Monate in seiner zweiten Amtszeit, doch einige Republikaner sind bereits bereit, ihn in die Reihen eines großen Amerikaners zu erheben, und schlagen eine ständig wachsende Liste von Gesetzentwürfen vor, die Trump ehren. Ein Abgeordneter geht sogar so weit, vorschlagen sein Gesicht in Mount Rushmore eingravieren zu lassen, neben denen von – nicht weniger – Washington, Lincoln, Jefferson und Teddy Roosevelt. Trump soll Freunden gesagt haben, es wäre sein „Traum“, in Mount Rushmore eingraviert zu werden. Glücklicherweise hat der National Park Service, der das Denkmal betreut, Mount Rushmore, nannte zwei Gründe, warum Trumps Gesicht nicht geschnitzt werden kann. Erstens hält er Mount Rushmore für ein „vollendetes Kunstwerk„Zweitens ist kein Platz mehr:

«Der mit Schnitzereien verzierte Teil des Mount Rushmore wurde sorgfältig untersucht und es gibt keinen geeigneten Standort mehr für weitere Schnitzereien.".

Und die Liste möglicher Ehrungen wächst ständig. Der Abgeordnete Joe Wilson aus South Carolina verteilte eine Broschüre an seine Kollegen und forderte sie auf, einen Gesetzentwurf zu unterstützen, der das Bureau of Printing and Engraving verpflichten würde, im Juni 2026 eine 250-Dollar-Note mit Donald Trump zu entwerfen und zu drucken. Diese Ehrung würde zeitgleich mit der 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Übrigens ist es illegal, eine lebende Person auf US-Banknoten oder -Münzen abzubilden, aber Trumps Anhänger scheinen zu glauben, dass Regeln dazu da sind, gebrochen zu werden.

Wenn das alles verrückt klingt, dann liegt das daran, dass es das auch ist. Ein Beweis dafür ist, dass unser realitätsferner Führer einen Personenkult entwickelt hat, der den von Josef Stalin, Mao Zedong und Adolf Hitler bei weitem übertrifft. Dieser unreife und arrogante Verrückte wird uns in Kürze in weitere Kriege verwickeln, nur um zu demonstrieren, dass er so mächtig und rechtschaffen ist, dass er die Macht hat – nicht, weil es im besten Interesse der Amerikaner oder der Vereinigten Staaten wäre. Denken Sie nur an die Absurditäten der letzten sechs Monate: Scheinverhandlungen, gefolgt von jüngsten Warnungen an Russland, Selbstgefälligkeit gegenüber Israels Sadismus und die absurde Entscheidung, den Iran anzugreifen, der für uns keine Bedrohung darstellt. Und schließlich erklärte Trump, dass ein „Handelsabkommen» mit Kanada wäre «sehr kompliziert" einfach weil Ottawa Palästina anerkennen will! Am Donnerstag kündigten die Vereinigten Staaten auch dieAuferlegung von Sanktionen gegenüber der Palästinensischen Autonomiebehörde und ihrer internationalen Vertretung. Diese Sanktionen gelten sowohl für die durch die Osloer Friedensabkommen geschaffene Palästinensische Autonomiebehörde (PA) als auch für die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO), die als offizielle Vertretung des palästinensischen Volkes im Austausch für die Anerkennung Israels und den Verzicht auf Gewalt anerkannt wird. Das US-Außenministerium erklärte, es werde PLO-Mitgliedern und PA-Funktionären keine Visa mehr erteilen.

Wer kann sich für solchen Unsinn noch interessieren?

Quelle: Die Unz Review Geist der freien Meinungsäußerung


Info: https://de.reseauinternational.net/trump-ou-la-quintessence-de-lhypocrisie/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.08.2025

Meinungen
Widerstand gegen die Amalek des 21. Jahrhunderts   

de.reseauinternational.net, vom 21 März 2024, von Mohamed El-Bashir,  Meinungen/Réseau International


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Es ist der 9. März 2010, auf die Frage des Journalisten Laurent Zecchini: „Steht der Nahe Osten vor neuen Gefahren?„Die Antwort des verstorbenen israelischen Präsidenten Shimon Péres war klar“Ja, denn wir stehen vor neuen Ambitionen. Die Perser wollen den Nahen Osten wieder kontrollieren. Ob es religiöse Gründe hat, spielt keine Rolle...» Bezüglich der arabischen Länder fügte der Präsident hinzu: „…Die meisten Araber sind darüber zutiefst besorgt. Sie haben Angst vor einer Aggression aus dem Iran und wissen nicht, was sie tun sollen ... Israel ist für sie nicht mehr das Hauptproblem, sondern der Iran, der den arabisch-israelischen Konflikt als Vorwand für seine Ambitionen nutzt ...»1

Diese Worte spiegeln die Worte wider, die der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu drei Monate zuvor in Auschwitz in biblischen Begriffen geäußert hatte, und ich zitiere:Wir werden uns immer daran erinnern, was die Nazi-Amaleken uns angetan haben, und wir werden nicht vergessen, auf der Hut vor den neuen Amalek zu sein, die an der Spitze der Geschichte stehen und erneut mit der Vernichtung der Juden drohen. Wir werden die Dinge nicht auf die leichte Schulter nehmen, indem wir uns glauben machen, dass es sich dabei um leere Einschüchterungen handelt”.[1]

Es versteht sich von selbst, dass für den Zionismus der neue Amalek der Iran ist.

Im Jahr 2017 war es der Kronprinz Mohamed bin Salman, der starke Mann Saudi-Arabiens, der den Zusammenschluss mit der Erklärung aufnahm: „Wir haben aus Europa gelernt, dass Appeasement nicht funktioniert. Wir wollen nicht, dass der neue Hitler des Iran im Nahen Osten wiederholt, was in Europa passiert ist".2

Und um diese kurzen Erinnerungen, die die Gegenwart ankündigten, abzuschließen, war es der Präsident des libanesischen Parlaments, Nabih Berry, der diese Gegenwart im Jahr 2017 zusammenfasste, indem er bekräftigte, dass der Nahe Osten Gefahr läuft, mit „eine neue Balfour-Erklärung im Hinblick auf ein Jahrhundertabkommen, das auf Kosten der palästinensischen Sache und der Rechte des palästinensischen Volkes abgeschlossen würde".3

Tatsächlich geht die Kolonisierung des Westjordanlandes ununterbrochen weiter, während Gaza aus einem Freiluftgefängnis in einen Friedhof verwandelt wurde. Und in diesem Punkt ist die Aussage von Dominic Allen, dem Vertreter des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) für Palästina, beredt:

«Es ist ein Albtraum, der viel mehr ist als eine humanitäre Krise. Dies ist eine Krise der Menschheit ... Und nachdem ich Gaza diese Woche verlassen habe, kann ich Ihnen versichern, dass es schlimmer ist, als ich beschreiben kann, die Fotos zeigen können oder Sie sich vorstellen können".4

Wir sind im 21. Jahrhundert!


Amalek?

Im Deuteronomium XXV 17-19 steht geschrieben: „Denken Sie daran, was Amalek Ihnen auf dem Weg angetan hat, als Sie Ägypten verließen. Er traf dich unterwegs und zerstückelte alle geschwächten Menschen hinter dir. du warst müde und erschöpft, und er hatte keine Angst vor Gott. Wenn der Herr, dein Gott, dir Ruhe gegeben hat vor allen deinen Feinden ringsum, wirst du in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir zum Erbe gibt, es zu bewohnen, das Andenken an Amalek unter dem Himmel auslöschen nicht Vergiss es nicht. …Als Moses seine Hände hochhielt, siegte Israel, und als er sie fallen ließ, siegte Amalek".

Amalek ist der König des Volkes, das in Refidim die Kinder Israels angriff, als sie Ägypten verließen, und von dem laut Bibel ein persischer Nachkomme, Haman, Berater des persischen Königs Xerxes I. – bekannt als Ahasveros – ( 485 bis 465 v. Chr.) hatte geplant, alle Juden im Königreich auszurotten. Von Esther, der Adoptivtochter des Juden Mordechai und Frau des persischen Kaisers, informiert, machte Xerxes I. Amans Unternehmen ein Ende und setzte ihn ab. Schließlich ist Amalek der Bibel zufolge polymorph.

Aktualisierung dieser biblischen Geschichte. Der Perser Xerxèx I. wird heute die iranische Staatsangehörigkeit besitzen. Und wenn man bedenkt, was die palästinensische Bevölkerung in Gaza erlebt, ist der heutige Amalek ein Israeli.

Über die "neue Balfour-Erklärung» Der israelisch-westliche Imperialismus hat nie aufgehört, die geopolitischen Voraussetzungen für seine Verwirklichung zu schaffen: das Königreich Israel vom Nil bis zum Euphrat. Mit der heute bewährten Zusammenarbeit der arabischen Staaten, die das Abraham-Abkommen unterzeichnet haben.

Die friedlichen und bewaffneten palästinensischen Widerstandskräfte riefen zur Einheit auf, um die Sache des palästinensischen Volkes zu verteidigen. Sie prangern die Ernennung eines neuen Premierministers durch Mahmoud Abbas an und erklären, es handele sich um eine „formelle Maßnahme ohne jede Bedeutung ... Die höchste nationale Priorität besteht derzeit darin, der barbarischen israelischen Aggression gegen den Gazastreifen und dem Vernichtungs- und Hungerskrieg entgegenzutreten, den die Besatzung seinem Volk zufügt»5. In diesem Aufruf zur Einheit forderten die Widerstandskräfte den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde auf, sich der „Gefahr einer Verdrängung»[5] der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland und im Gazastreifen. Letztlich bleiben dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde nur zwei Möglichkeiten: sich dem Widerstand anzuschließen oder zurückzutreten.

In jedem Fall wissen die palästinensischen Widerstandskräfte, dass der arabische Widerstand, verkörpert durch die Hisbollah, der irakische und jemenitische Widerstand, unterstützt durch Iran, Syrien und Algerien, auf ihrer Seite sind.


  1. Le Monde: 9 und 03
  2. https://www.lemondejuif.info/2017/11/prince-heritier-saoudien-layatollah-ali-khamenei-nouvel-hitler
  3. https://www.lorientlejour.com/le-liban-condamne-a-lunisson-la-decision-de-trump
  4. https://french.almanar.com.lb/2897105
  5. https://french.almanar.com.lb/2896896


Stichworte:Israelisch-palästinensischen KonfliktGazaIranIsraelPalästina


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7 Bemerkungen

Flusstanz2.0

Flusstanz2.0

1 Jahr

Sie haben das alte Persien und die Botschaft Zoroasters immer noch nicht verstanden.

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Flusstanz2.0

Flusstanz2.0

1 Jahr

Antwort  Flusstanz2.0

Was ist Zoroastrismus?

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p.troller

p.troller

1 Jahr

Antwort  Flusstanz2.0

Zoroastrismus? Wäre es nicht diese bedingungslose Begeisterung, die in Fanclubs für eine 1957 in den Disney-Studios veröffentlichte Serie herrschte?

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njama

njama

1 Jahr

Israel (wie die Vereinigten Staaten) braucht einen Feind, eine permanente äußere Bedrohung, ob eingebildet oder nicht, um zu existieren, um seine Besetzung Palästinas, seine Militarisierung, die Präsenz der Tsahal in den Gebieten des Westjordanlandes, auf den Golanhöhen zu rechtfertigen sich selbst die unbegrenzte Möglichkeit geben, sein Territorium zu erweitern... Israel befindet sich seit 1948 im Dauerkriegszustand...

Israel braucht einen nahen Feind (Libanon, Syrien) sowie einen entfernten Feind, den Iran, obwohl dieser zur Zeit des Schahs, der Israel heimlich mit Öl versorgte, keine Bedrohung für das zionistische Gebilde darstellte. Ölpipeline Eilat – Aschkelon. Mit dem Aufkommen der Islamischen Republik im Jahr 1979 schnitt der Iran den Ölhahn ab, weil das Abkommen nicht transparent, offiziell und nicht solidarisch mit dem palästinensischen Volk war.

Israel braucht die Geschichte von Amalek, um sich zu rechtfertigen, ebenso wie die Tora als „notarielle Urkunde“, um seine Existenz zu legitimieren, das Buch Josua (der Nachfolger von Moses, der das hebräische Volk nach Kanaan und seiner Eroberung führte), aus dem Buch von Esther*…
Der Zionismus ist eine falsche Nase, um zu verbergen, dass das, was zur Gründung Israels führte, ein Kolonialprojekt Englands war, das zu Beginn des 19. Jahrhunderts lange vor Herzl ausgedacht und durch verschiedene offensichtliche wirtschaftliche und geostrategische Interessen gerechtfertigt wurde ...

Israel versucht, sein biblisches Schicksal durch zionistische Ideologie zu verfolgen, um nicht aus der religiösen Landschaft zu verschwinden, weshalb es eine sehr starke Endogamie aufrechterhält, die den Anschein einer „Sekte“ annimmt... Werden die Israelis dadurch getäuscht?“ „Siedlungskolonisierung“, durchgeführt mit Pinzetten durch Mossad-Angriffe in arabischen Ländern*, ist die letzte Verkörperung des Kolonialismus am Ende des 20. Jahrhunderts…

       „Giladi fragte Ben-Gurion: Warum hat Israel keine Verfassung, da es eine Demokratie mit einem Parlament ist? Ben-Gurion antwortete: „Sehen Sie, Junge, wenn wir eine Verfassung haben, müssen wir die Grenzen unseres Landes darin eintragen. Und das ist nicht unsere Grenze, meine Liebe.“ Auf die Frage: „Wo ist dann die Grenze?“ antwortete Ben-Gurion: „Wohin auch immer die Sahal (Isareli-Armee) kommen wird, das ist die Grenze.“
(Übersetzung)
Giladi* fragte Ben-Gurion: Warum hat Israel keine Verfassung, da es eine Demokratie mit einem Parlament ist?
Ben-Gurion antwortete: „Sehen Sie, wenn wir eine Verfassung haben, müssen wir die Grenze unseres Landes darauf schreiben.“ Und das ist nicht unsere Grenze, meine Liebe. »
Ich fragte: „Wo ist also die Grenze?“ »
Ben-Gurion antwortete: „Wohin die IDF (Israels Armee) kommen wird, ist die Grenze.“

 Obwohl Ben Gurion Ende 1973 starb, ist es auch heute noch relevant: Israel hat seit 1948 immer noch keine Verfassung, immer noch keine definierten Grenzen, es hat eine Apartheid verursacht, es weist daher keine Merkmale eines (sogenannten) demokratischen Staates auf , Israel ist eine „Entität“, ein politisches UFO mit unbestimmten Konturen…

* DIE JUDEN DES IRAK Wie die Briten und Zionisten nach 120 den Exodus von 000 Juden aus dem Irak verursachten
 von Naeim Giladi https://fr.scribd.com/doc/174725041/Les-Juifs-d-Irak

 * Das Gleichnis von Esther; Anatomie des auserwählten Volkes von Gilad Atzmon
   Gedanken zur jüdischen Identitätspolitik
  Éditions Demi-Lune Resistance Collection

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Themistokles

Themistokles

1 Jahr

Antwort  njama

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Neutrino

Neutrino

1 Jahr

Antwort  njama

USRAEL ist einfach eine TUMOR-Siedlung inmitten von Ölquellen, sagen Sie Danke an die Engländer, Amerikaner und Franzosen, die ihnen auch die Atombombe gegeben haben. Sie sind solche Idioten, die glauben, sie seien die Elite des Universums, dass, als sie BEIRUT mit Granaten aus abgereichertem Uran bombardierten, bei jedem Granatenabschuss Milliarden radioaktiver Partikel in der Luft verstreut wurden und ihre Lungen erreichten, ebenso wie die Felder, die sie zum Verschicken angebaut hatten ihre Früchte nach Europa und anderswo.

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Neutrino

Neutrino

1 Jahr

Mit seinem deformierten Kuchenkopf ist er immer noch froh, dass er kein Unternehmen führt, und würde jeden retten, mich, der glaubte, dass er nicht lesen konnte und dass er es nicht brauchte, weil es so aussieht, als ob die Wissenschaft wie der Teufel aufgespießt sei Wer rechtfertigt es?

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Info: https://de.reseauinternational.net/resistance-contre-lamalek-du-xxie-siecle/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres: 




Zionismus ohne Grenzen: Annexion und Normalisierung, eine Strategie zur Versklavung der arabischen Bevölkerung


Screenshot_2025_08_05_at_09_04_34_Zionismus_ohne_Grenzen_Annexion_und_Normalisierung_eine_Strategie_zur_Versklavung_der_arabischen_Bev_lkerung_R_seau_International


de.reseauinternational.net, 3 August 2025, von Mohamad Hasan Sweidan, /Réseau International4 Kommentare

Das Kolonialprojekt Tel Avivs vereint die Ambitionen und den Einfluss eines „Großisraels“: Es annektiert Land, um die Souveränität seiner arabischen Nachbarn neu zu gestalten.

Vier Wochen nachdem Israel am 15. September 2020 die von den USA vermittelten Abraham-Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain unterzeichnet hatte, genehmigte der Hohe Planungsrat von Tel Aviv den Bau von 4948 neuen Siedlerwohneinheiten im besetzten Westjordanland. Ohne öffentliches Aufsehen.

Keine Konvois gepanzerter Fahrzeuge, nur Unterschriften, die eine neue Besatzungswelle bestätigten. Die erste Phase dieser Ausweitung verlief friedlich, unter dem Deckmantel des „Friedens“..

Dieser Prozess veranschaulicht deutlich die grundlegende Logik derZionistische Expansion : Normalisieren, wenn sich die Region unterwirft, und kolonisieren, wenn die Welt wegschaut.

Die Armee des Besatzungsstaates erobert überprüfen, direkt unter Land, wann immer möglich. Wenn Widerstand oder Überwachung es schwierig machen, errichtet Israel eine Serie Sicherheitsabkommen, Handelsrouten und Geheimdienstpartnerschaften, um seinen Einflussbereich auszuweiten, ohne einen einzigen uniformierten Soldaten einzusetzen. Diese Doppelformel, die territoriale Eroberung und hegemoniale Integration kombiniert, bildet seit 1967 die Grundlage der israelischen Strategie und erstreckt sich heute ungehindert auf das gesamte Gebiet vom Jordantal bis zur Atlantikküste.

Zwei Ansätze für ein Ziel

„Großisrael“ verkörpert den kolonialen Anspruch, das historische Palästina und darüber hinaus zu annektieren, zu kolonisieren und zu absorbieren. Es basiert auf der zionistischen Vision jüdischer Herrschaft über das sogenannte „biblische Land Israel“. „Großisrael“ wiederum bezeichnet das imperialistische Projekt, die umliegende Region durch Stellvertreter, wirtschaftlichen Einfluss und Sicherheitsbündnisse zu beherrschen.

Wenn die Besatzung zu kostspielig wird, verlässt sich Tel Aviv auf seinen Einfluss. Durch Abkommen, Destabilisierung oder Zwang definiert es die Souveränität seiner Nachbarn neu. Großisrael verschlingt Land. Großisrael neutralisiert die Unabhängigkeit. Beides ist ein und dasselbe Projekt.

Die zionistische Literatur bringt dies deutlich zum Ausdruck. Ze'ev Jabotinsky, der Begründer des revisionistischen Zionismus, forderte die Souveränität über das gesamte Mandatsgebiet Palästina und Transjordanien, d. h. die „Großisrael auf beiden Seiten des Jordan" und lehnte jeden Kompromiss mit den Arabern ab. In "Die Eiserne Mauer» (1923) behauptete er, dass nur unerschütterliche jüdische Entschlossenheit die Araber zur Unterwerfung bringen könne:

«Die zionistische Kolonisierung, selbst die bescheidenste, muss entweder abgeschafft oder unter Missachtung der Souveränität der einheimischen Bevölkerung durchgeführt werden.".

Der erste Premierminister des Besatzungsstaates und Führer der zionistischen Arbeiterbewegung, David Ben-Gurion, befürwortete 1937 öffentlich einen Teilungsplan, beschrieb ihn jedoch privat als „nicht das Ende, sondern der Anfang„In einem Brief an seinen Sohn schrieb er, dass ein jüdischer Staat auf einem Teil des Territoriums das zionistische Projekt stärken und als Sprungbrett dienen würde für“das ganze Land wiederherstellen„Bei einer Sitzung des Vorstands der Jewish Agency im Juni 1938 sagte er erklärt :

«Nach der Aufstellung einer großen Armee … werden wir die Teilung aufheben und uns auf ganz Palästina ausdehnen.".

Die frühen zionistischen Führer betrachteten Grenzen nicht als endgültig, sondern als Meilensteine. In den ersten zwei Jahrzehnten fehlte Israel die militärische Macht und die westliche Unterstützung, um über seine Grenzen von 1949 hinaus zu expandieren. Eine direkte Konfrontation mit den arabischen Staaten hätte katastrophale Folgen haben können. Tel Aviv entwickelte daher eine subtilere Doktrin der schrittweisen Infiltration.

Dank diesem "periphere Doktrin», Es gelang ihm, diskrete Verbindungen zu nicht-arabischen Staaten und unterdrückten Minderheiten aufzubauen, wie zum Beispiel zum Iran der Schah-Ära, zur Türkei, zu kurdischen Gruppen im Irak und zu christlichen Separatisten im Sudan. Diese Strategie destabilisierte Israels arabische Rivalen und festigte gleichzeitig seinen Einfluss in strategischen Regionen Westasiens und Afrikas. In jüngster Zeit hat der Besatzungsstaat diese Strategie ausgeweitet auf Drusengemeinschaften aus Südsyrien.

Der Weg der Kolonisierung

Israels Integration in die arabische Welt war noch nie so ausgeprägt. Durch Normalisierung hat Tel Aviv seine ehemaligen Feinde zu wirtschaftlichen, diplomatischen und militärischen Partnern gemacht. Ägypten und Jordanien formalisierten ihre Beziehungen zunächst mit den Abkommen von Camp David und Wadi Araba, doch die Abraham-Abkommen trugen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Eine Flut von Technologiedeals, Waffenlieferungen und Handelspartnerschaften bindet den Besatzungsstaat nun an den Persischen Golf.

Im Jahr 2023 erreichte der Handel zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten 3 MilliardenDiese Zahl stieg im folgenden Jahr um 11 %, da Israel in Gaza einen Völkermord beging. Der israelische Generalkonsul Liron Zaslansky beschrieben Handelsbeziehungen zwischen Abu Dhabi und Israelals in voller Expansion, so dass wir das Jahr 2024 mit 3,24 Milliarden Dollar abschließen, ohne Software und Dienstleistungen".

Im Jahr 2022 wird Marokko insbesondere gekauft Barak MX-Luftabwehrsysteme im Wert von 500 Millionen Dollar an Israel. Rabat hat auch eine Partnerschaft mit BlueBird, ein israelisches Drohnenunternehmen, das zum führenden Drohnenhersteller in Westasien und Nordafrika wird.

Tel Aviv hat damit eine „Einflussbereich» Dadurch erhält das Land Zugang zu neuen Märkten, Luft- und Seeverbindungen sowie zu Geheimdienstzonen, die sich von Casablanca bis Khor Fakkan erstrecken.

Vor Ort ist der Krieg in vollem Gange

Mit dem florierenden Handel nimmt auch die Siedlungstätigkeit zu. Im Jahr 2023 genehmigte die ultranationalistische Regierung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu den Bau von 12 Siedlerwohneinheiten – ein Rekord für einen Zeitraum von sechs Monaten. Mehr als 855 Siedler leben mittlerweile im Westjordanland und in Ostjerusalem. Die Siedlerbevölkerung hat sich seit Anfang der 700er Jahre versiebenfacht.

Im Mai 2025 bestätigte Verteidigungsminister Israel Katz dieBilligung Pläne zum Bau von 22 neuen Siedlungen im Westjordanland, darunter mehrere zuvor illegale Außenposten. Katz stellte diese Maßnahme als notwendig dar, um „unseren Einfluss auf Judäa und Samaria stärken"Und"die Schaffung eines palästinensischen Staates zu verhindern".

Die Ausweitung der Siedlungen folgt einem präzisen Plan. Sie sind durch ausschließlich für Juden reservierte Straßen miteinander verbunden, die von der Besatzungsarmee gesichert werden. Ziel ist es, das besetzte Westjordanland in isolierte palästinensische Enklaven zu zersplittern. Dies ist eine De-facto-Annexion, gekennzeichnet durch die Anhäufung irreversibler Fakten, die jede Aussicht auf einen palästinensischen Staat zunichtemachen, während gleichzeitig die internationalen Auswirkungen einer formellen Annexion vermieden werden.

Die „Logik“ der Expansion machte nicht vor Palästina halt. In Syrien nimmt Tel Aviv heute 250 Quadratkilometer zwischen Quneitra in der Provinz Damaskus und Daraa ein. Dieses Gebiet wurde von der mit Al-Kaida verbündeten Terrorgruppe Hayat Tahrir al-Sham (HTS) während des Sturzes des Regimes des ehemaligen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad erobert. Diese Extremisten kontrollieren nun die syrische Hauptstadt. Angeführt wird HTS heute vom ehemaligen Anführer des Islamischen Staats Abu Mohammad al-Joulani. Nach dem Sturz Assads nahm Joulani wieder seinen offiziellen Namen Ahmad al-Sharaa an und wurde de facto Präsident Syriens.

Im Libanon besetzt die israelische Armee ein Gebiet von 30 bis 40 Quadratkilometern, darunter die Bauernhöfe von Schebaa, die Hügel von Kfar Shuba und die nördliche Hälfte von Ghadschar. Entlang der „Blauen Linie“ wurden weitere Außenposten und Pufferzonen errichtet.

Ein umbenannter Beruf

Heute beschränkt sich Israels Expansion nicht mehr nur auf Bulldozer und Militär; sie umfasst auch Handel, Technologie und Verträge. Doch täuschen wir uns nicht: Die Normalisierung hat die Besatzung nicht ausgelöscht. Sie prägt sie und beschleunigt den Prozess.

Jeder Deal mit den Emiraten, jeder Drohnenverkauf an Marokko, jeder Handschlag mit Bahrain erhöht nur die Macht Tel Avivs, seine militärische Präsenz zu stärken und Mehr Land judaisierenEs gibt Pläne, die Zahl der Siedler auf den Golanhöhen zu verdoppeln und Panzereinheiten entlang der entmilitarisierten Zone zu stationieren.

Die Auswirkungen destabilisieren die Region bereits. Ägypten hat mit dem Bau einer Betonmauer an seiner Grenze zum Gazastreifen begonnen und befürchtet damit massive Vertreibungen oder militärische Übergriffe. Jordanien steht vor einer existenzielle Gefahr im Jordantal, wo die Siedlungserweiterung Beduinengemeinschaften verdrängt und natürliche Grundwasserleiter austrocknet. Syrien und der Libanon stehen noch immer unter dem Einfluss der befestigten Stellungen Israels und erleben zunehmender Druck aus Washington, um ihre Beziehungen zu normalisieren.

Großisrael verschlingt arabisches Land. Großisrael diktiert der arabischen Welt seine Gesetze. Einerseits verschlingt es Grenzen, andererseits trampelt es auf der Souveränität derer herum, die sich ihm widersetzen.


Quelle: Die Wiege Geist der freien Meinungsäußerung


Stichworte:Israelisch-palästinensischen KonfliktIsraelPalästina


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4 Bemerkungen

Le Bedeau

Le Bedeau

1 Tag


Machen wir uns keine Sorgen um die arabischen Länder, sie sind kompetent genug, um ihrem Schicksal in die Augen zu blicken!


Flusstanz2.0

Flusstanz2.0

1 Tag



Das ist wirklich alles Moshe!


Rachid

Rachid

1 Tag



Sie versklaven nur Feiglinge und verkaufen sich, wie überall sonst auf der Welt.


Stretchev

Stretchev

19 Stunden



Wussten Sie schon?

Araber wäre kein Volksname, sondern ein Gattungsname, der denjenigen bezeichnet, der das Land bearbeitet. „Arare“ bedeutet pflügen.
Les Bretons étaient quelquefois appelés « arbi » (d’où hébreu, heber, arabe), c’est-à-dire « ceux qui travaillent ».
NB : Vor der matriarchalischen Organisation wanderten Männer von einem Ort zum anderen, als Fremde in dem Land, das sie besetzten.
Die Muttergöttinnen (moderne Königinnen) teilten das Land durch Arbeitsorganisation auf und grenzten es für die landwirtschaftliche Arbeit ab. Sie teilten den Männern den Anteil des Landes zu, den sie bebauen durften. Daraus entstand das Wort „Pächter“, das sich im altlateinischen Wort „tenere“ (besitzen; jemand, der hat) wiederfindet.
Mais le tenancier devait donner une part de ses produits à la Mère, à l’organisatrice, dont le rôle moral, maternel, éducateur, n’était pas producteur des biens matériels nécessaires à la vie. Il fallait donc que l’homme travaillât pour elle et pour les enfants de la collectivité. Il faisait cinq parts du produit de sa terre, en gardant quatre et donnant la cinquième à sa Maîtresse. Le travail que représentent les quatre parts a eu des appellations restées dans les langues ; « arbé », dans les langues celtiques, veut dire quatre. De là s’est formé « arbeit » qui signifie travailler (en allemand « arbeiten »).
„Araber“ nennt man diejenigen, die dieser Steuer unterliegen („arba'a“: vier auf Arabisch).
Bei den Kelten, wo „Vyer“ auch vier bedeutet, hieß die Scheune, in der diese vier Teile aufbewahrt wurden, „Vyer heim“ („Vyer“, vier, „heim“, Behausung), woraus wir „Bauernhof“ machten.
Die Erinnerung an das fünfte Los, das der Herrin gezahlt wurde, hinterlässt Spuren im Wort „fünf“, das „fünf“ bedeutet und zu „Lehen“ gemacht wird. Ein Bauernhof wurde bei den Iberern „Quinta“ genannt. Das griechische „pente“, fünf, bildete das lateinische „penaere“, was „die Steuer zahlen“ bedeutet.
Et, si nous poussons plus loin, nous trouvons que, dans la langue géorgienne, cinq se dit « chuth », qui n’est que le « schot » celtique (tribut). En Corée, cinq se dit « tasel », désignant par son nom même la taxe imposée au tenancier.
La personne à qui était payé l’impôt s’appelait « Fron » (Frau, Dame). La terre de son obédience prit le nom de « Fron-terre », dont nous avons fait « frontière ».
L’homme tenancier se fixa sur le sol où il errait auparavant sans s’y intéresser. A partir de ce moment, il contracta des habitudes de permanence, et cela eut un retentissement sur sa vie morale ; ses affections passagères devinrent plus durables quand il demeura dans un même lieu. Mais ce fut aussi le commencement de l’idée de propriété foncière, qui devait avoir un si triste avenir à cause de l’exagération que l’homme met dans tout ce qu’il fait, et à cause aussi de ce manque de jugement qui l’empêche d’apercevoir les causes naturelles des choses, surtout du Droit des Femmes, ce privilège donné à l’autre sexe et dont il ne comprend pas le motif. C’est ainsi qu’avec le temps les hommes commencèrent à trouver bien lourde leur sujétion. Ils travaillaient sur un sol dont ils n’héritaient pas (la fille seule héritait). On vit alors des hommes, plus audacieux que les autres, s’attacher à la Maîtresse et prétendre partager avec elle la redevance des tenanciers.
Dann wurde das gegebene Fünftel geteilt, und jede seiner beiden Hälften wurde zu einem Zehntel (dem Zehnten).
Auf diese Weise regulierte Joseph am Hofe des Pharaos die Steuer des Volkes (Genesis, XLI, 24).
Théophile Cailleux dit (Origine celtique de la civilisation de tous les peuples) : « Le cinquième se dédoubla dans la suite, par la séparation des pouvoirs (civil et religieux), ce qui produisit la Dîme. »
Mit bürgerlicher Macht meinen wir männliche Macht und mit religiöser weiblicher Macht.
Es ist der Beginn der Teilung der Autorität zwischen Mann und Frau.
Link: https://livresdefemmeslivresdeverites.blogspot.com/2017/07/faitsettempsoublies.html


Info: https://de.reseauinternational.net/sionisme-sans-frontieres-annexion-et-normalisation-une-strategie-dasservissement-des-populations-arabes/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

EU-Länder müssen jahrelang warten, um an Kiew gelieferte Patriot-Systeme zu ersetzen

freedert.online, 4 Aug. 2025 22:17 Uhr

EU-Länder, die Patriot-Systeme an die Ukraine liefern, müssen möglicherweise jahrelang auf Ersatz warten, da es einen erheblichen Produktionsrückstand gibt. Kiew mit Luftabwehrsystemen aus den USA zu versorgen, die nicht ausreichend verfügbar sind, ist "beängstigend", so eine Quelle gegenüber Euractiv.


Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/www.imago-images.de


Symbolbild


Einige EU-Länder, die Patriot-Luftabwehrsysteme aus den USA an die Ukraine liefern, müssen möglicherweise bis 2032 auf Ersatz warten, da es einen erheblichen Produktionsrückstand gibt, so ein hoher NATO-Beamter.

Ukrainische Beamte plädieren seit Monaten für mehr Patriots und Munition aus US-Produktion. Wladimir Selenskij sagte, er hoffe, zehn weitere Patriot-Systeme zu erhalten, wobei die Kosten für jede Batterie auf bis zu eine Milliarde US-Dollar und für jeden Abfangjäger auf vier Millionen US-Dollar geschätzt werden.

Mehrere europäische Länder haben Interesse an einem von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Abkommen gezeigt, in dessen Rahmen sie Patriot-Systeme an die Ukraine abgeben und von Washington mit Nachschub versorgt werden würden.


Medien: Was ist entscheidend für Patriot-Lieferungen an Ukraine?





Medien: Was ist entscheidend für Patriot-Lieferungen an Ukraine?






Der französische Admiral Pierre Vandier, der Oberste Alliierte Befehlshaber Transformation der NATO, erklärte jedoch gegenüber Euractiv, dass die Wartezeit für die Lieferung von Patriot-Batterien etwa sieben Jahre betragen könnte.

Eine zweite Euractiv-Quelle gab eine geringfügig optimistischere Einschätzung ab und merkte an, dass die Lieferungen nicht früher als bestenfalls "in ein paar Jahren" zu erwarten seien.

Der lange Rückstand hat in den Reihen der EU Besorgnis und Zögern ausgelöst, wobei ein ungenannter Diplomat zugab, dass es "beängstigend" sei, das Luftabwehrsystem zeitweise aufzugeben ‒ selbst um der Ukraine willen, die seiner Meinung nach den Block "verteidigt".

Deutschland, das sich vor kurzem zur Lieferung von drei Patriot-Systemen an Kiew verpflichtete, hat Berichten zufolge "wasserdichte" Garantien dafür verlangt, dass Ersatz aus den USA innerhalb von acht Monaten geliefert werde.

Unterdessen hat sich das Drängen der USA, der internen Aufstockung der NATO Priorität einzuräumen, bereits auf Käufer außerhalb der EU ausgewirkt. Die Schweiz, die 2022 fünf Patriot-Systeme bestellt hatte und mit der vollständigen Lieferung bis 2028 rechnete, bestätigte im vergangenen Monat, dass sich die Lieferung aufgrund der Umverteilung durch die USA auf unbestimmte Zeit verzögern würde.

Moskau hat westliche Waffenlieferungen an die Ukraine stets verurteilt und davor gewarnt, dass sie den Konflikt nur verlängern, ohne an seinem Ausgang etwas zu ändern. Es hat auch die europäischen NATO-Mitgliedsstaaten beschuldigt, eine "rücksichtslose Militarisierung" zu betreiben und Russland als Feind darzustellen, um eine Erhöhung der Waffenausgaben zu rechtfertigen.


Mehr zum Thema ‒ EU und Ukraine leiden unter Mangel an Patriot-Flugabwehrraketensystemen


Screenshot_2025_08_05_at_01_40_21_EU_L_nder_m_ssen_jahrelang_warten_um_an_Kiew_gelieferte_Patriot_Systeme_zu_ersetzen_RT_DE

Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/u9pke5qndrxkp7hi/Wie_russische_Streitkr_fte_drei_Patriot_Raketenabwehrsysteme_auf7e3bp.mp3 Dauer 7:50 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/europa/252407-eu-laender-muessen-jahrelang-warten/


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04.08.2025

Nicht kriegstüchtig? 59 Prozent der Deutschen sind nicht bereit, das Land mit Waffe zu verteidigen

freedert.online, 4 Aug. 2025 21:42 Uhr

Eine repräsentative Umfrage zeigt den Zwiespalt der Bürger in Verteidigungsfragen. Die Mehrheit der Deutschen sieht das Land nicht unmittelbar von Russland bedroht und wäre unter keinen Umständen bereit, die Waffe in die Hand zu nehmen – selbst wenn es verteidigt werden müsste.


Quelle: www.globallookpress.com


Ist das kriegstüchtig genug? Verteidigungsminister Boris Pistorius beobachtet, wie bei einer Militärübung erste Hilfe für verwundete Soldaten geleistet wird, Juli 2025.


Lediglich 27 Prozent der Bundesbürger halten es für sehr oder eher wahrscheinlich, dass Deutschland in den nächsten fünf Jahren militärisch angegriffen wird. Das zeigte eine repräsentative Umfrage, die das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) bei dem Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegeben hat. Sie wurde am 28. und 29. Juli durchgeführt, und ihre Ergebnisse für 1.002 Befragte liegen jetzt vor. Viel wahrscheinlicher sei es laut den Befragten hingegen, dass Deutschland in den nächsten fünf Jahren im Rahmen seiner Beistandspflicht einem anderen NATO-Mitglied militärisch zu Hilfe kommen müsse, weil dieses angegriffen worde sei. Daran glauben 59 Prozent.


Pistorius: Deutsche Soldaten wieder zum Töten von Russen bereit




Meinung

Pistorius: Deutsche Soldaten wieder zum Töten von Russen bereit






Ein Blick in die Medien zeigt, dass mit dem potenziellen Eintritt des Bündnisfalls vor allem ein möglicher russischer Angriff auf die NATO-Staaten im Baltikum, Polen oder Rumänien gemeint ist. In Litauen ist die Bundeswehr deshalb damit beschäftigt, eine ständige Brigade von 5.000 Soldaten einzurichten. Laut Mitteilungen in sozialen Medien wurden im Juli bereits dutzende verschiedene Panzerfahrzeuge per Eisenbahn nach Litauen verlegt.  

Offenkundig ist ferner, dass die Deutschen an der Verteidigungsfähigkeit ihres Landes gewisse Zweifel hegen. So halten 41 Prozent der von Forsa im Auftrag des RND befragten Frauen und Männer die Bundeswehr eher für eine der schlechter ausgerüsteten NATO-Armeen. Etwa die Hälfte der Befragten, nämlich 46 Prozent, sieht sie im Mittelfeld. Wenig überraschend dürfte deshalb der mit 67 Prozent hohe Anteil derer sein, die eine Verdopplung der Ausgaben für die Bundeswehr und die Verteidigung bis zum Jahr 2032 für prinzipiell richtig halten. 30 Prozent finden das hingegen falsch.

Somit zeigt sich, dass ein harter Kern von mindestens einem Drittel der Bürger, die die Militarisierung und antirussische Außenpolitik Deutschlands ablehnen, nach wie vor intakt ist. Das zeigte sich bereits in verschiedenen Umfragen über die Jahre hinweg. Die Anhänger von CDU und CSU stehen mit 92 Prozent nahezu geschlossen hinter der geplanten Verdoppelung. 75 Prozent der SPD- und 76 Prozent der Grünen-Anhänger sehen das genauso. Unter den Anhängern der Linken sind dagegen 59 Prozent gegen diesen Anstieg des Militäretats, unter den AfD-Anhängern sind es 52 Prozent. Das letzte Ergebnis kollidiert mit der Position der Parteichefin Alice Weidel, die eine Erhöhung der Militärausgaben bis auf 5 Prozent des BIP ausdrücklich bejaht.

Überwiegend ablehnend reagieren die Menschen auf das Ansinnen, Deutschland im Falle eines Angriffs auch selbst mit der Waffe zu verteidigen: 59 Prozent wären dazu "wahrscheinlich nicht" oder "auf keinen Fall" bereit. Möglicherweise sind es diejenigen, die ohnehin nicht an einen Angriff auf ihr Land glauben, denn wie oben erwähnt sehen nur 27 Prozent Deutschland unmittelbar in Gefahr. Dabei ist die Ablehnung unter Frauen mit 72 Prozent deutlich größer als unter Männern mit 46 Prozent.


Bundespräsident Steinmeier fordert allgemeine Wehrpflicht – Im Krieg braucht man mehr Soldaten





Bundespräsident Steinmeier fordert allgemeine Wehrpflicht – Im Krieg braucht man mehr Soldaten





In einigem Widerspruch zu dieser Einstellung steht das mehrheitliche Wohlwollen der Bevölkerung gegenüber der Wehrpflicht. 60 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, wieder einen verpflichtenden Wehrdienst einzuführen, wenn es nicht gelingen sollte, in den nächsten Jahren genug junge Menschen auf freiwilliger Basis zu gewinnen. Viele Menschen sehen in der Wehrpflicht allerdings eher eine "Schule des Lebens" und das Einüben von mehr Selbstdisziplin in einer verweichlichten Gesellschaft. 

Im internationalen Vergleich sei die persönliche Verteidigungsbereitschaft der Deutschen ebenfalls eher unterentwickelt, merkt das RND ferner an. Laut Forsa-Umfrage lag die Bereitschaft hierzulande bei 16 Prozent. Einer internationalen Gallup-Umfrage aus dem vergangenen Jahr zufolge sind indessen 41 Prozent der US-Amerikaner kampfbereit, 34 Prozent der Kanadier und 32 der Befragten in der Europäischen Union. Deutlich höher ist hierzulande dafür die Bereitschaft der Gesamtbevölkerung, im Falle eines militärischen Angriffs auf Deutschland an Maßnahmen zum Zivilschutz teilzunehmen. Dazu wären 55 Prozent "auf jeden Fall" und 33 Prozent "wahrscheinlich" willens.

Wollte man einen Strich unter diese Zahlen und eine entsprechende Bilanz ziehen, dann fiele diese für die Auftraggeber der Umfrage ungefähr so aus: Die Deutschen sind mehrheitlich der Ansicht, dass die Gefahr für das eigene Land, in einen Krieg verwickelt zu werden, wächst. Ebenso sind sie mehrheitlich der Meinung, dass Deutschland mehr Geld in die eigene Verteidigung stecken sollte. Wenn es um einen persönlichen Beitrag zu dieser Verteidigung geht – der bekanntlich auch darin bestehen kann, verletzt oder getötet zu werden –, sind die Bürgerinnen und Bürger indes deutlich zurückhaltender. Das RND rät der Politik, mehr dafür zu tun, um diese Kluft zu überbrücken. Denn gerade die Bereitschaft zu einem persönlichen Beitrag sei dringlicher als je zuvor.


Mehr zum ThemaSoziales Pflichtjahr oder Kraftfahrerjobs: Rentner und Frauen sollen im "Kriegsfall" aushelfen


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Video https://rumble.com/v6uch1p-pistorius-bundeswehr-braucht-60.000-soldaten-mehr-ohne-russland-gbe-es-ein-.html Dauer 3:12 Min.


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Info: https://freedert.online/inland/252370-mehr-geld-fuer-verteidigung-nur-kaempfen-wollen-die-deutschen-eher-nicht/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Diplomatin: Trump hat sich mit Ultimatum-Verkürzung in Falle laviert

freedert.online, 4 Aug. 2025 21:45 Uhr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.


US-Präsident Donald Trump spricht mit den Medien, als er am 1. August 2025 das Weiße Haus in Washington, D.C. verlässt.

Quelle: Gettyimages.ru © Win McNamee/Getty Images

  • 4.08.2025 22:00 Uhr

22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Medien: Ukraine baut unterirdische Bunker für F-16- und Mirage-Kampfjets

    Die ukrainischen Streitkräfte errichten unterirdische Bunker, um westliche Kampfjets vom Typ F-16 (USA) und Mirage (Frankreich) vor russischen Angriffen zu schützen. Dies berichtet das US-Magazin The National Interest.

    Demnach zählen die gelieferten Jets zu den vorrangigen Zielen der russischen Streitkräfte. In dem Artikel heißt es:

    "Die Ukraine baut unterirdische Bunker zu ihrem Schutz."

    Auch ukrainische Piloten müssten Maßnahmen ergreifen, um die Jets zu sichern. Dazu gehöre unter anderem das Fliegen in geringer Höhe.

  • 21:40 Uhr

    Wie Tiere behandelt: 400.000 ukrainische Soldaten sollen desertiert sein

    Die ukrainische Abgeordnete Anna Skorochod erklärt, warum so viele ukrainische Soldaten desertieren. Neben der Erpressung des Solds durch Vorgesetzte nennt sie vor allem die Behandlung der Truppen als Hauptursache – viele Soldaten würden in der Armee "wie Tiere" behandelt.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:30 Uhr

    USA und NATO starten neue Waffeninitiative für Ukraine 

    Die USA und die NATO haben laut dem ukrainischen Verteidigungsminister Denis Schmygal einen neuen Unterstützungsmechanismus für die Ukraine gestartet. Die sogenannte PURL-Initiative (Prioritized Ukraine Requirements List) soll eine zügige Lieferung von US-Waffen durch freiwillige Beiträge der Mitgliedsstaaten ermöglichen. Schmygal schrieb auf Telegram:

    "Die USA und die NATO starten einen neuen Mechanismus zur Unterstützung der Ukraine über die PURL-Initiative. Ziel ist es, die schnelle Lieferung von Systemen und Waffen sicherzustellen, die in großer Zahl aus den USA bezogen werden können."

    Die Initiative sei Teil der Vereinbarungen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, US-Präsident Donald Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Laut Schmygal können Bündnismitglieder und Partnerstaaten die Waffenlieferungen durch freiwillige Zahlungen finanzieren.

  • 21:21 Uhr

    NATO lobt Niederlande für Waffenlieferung an Ukraine – Weitere Staaten sollen folgen

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte begrüßt die Entscheidung der Niederlande, US-Waffen im Wert von 500 Millionen Euro an die Ukraine zu liefern. Er fordert die anderen Allianzmitglieder auf, dem Beispiel Amsterdams zu folgen. Dies teilt die NATO-Pressestelle mit:

    "Ich habe alle NATO-Verbündeten angeschrieben und sie dringend aufgefordert, sich an dieser Initiative zur Lastenverteilung zu beteiligen. Ich erwarte in Kürze weitere wichtige Ankündigungen anderer Verbündeter."

    Zuvor war bekannt geworden, dass die Niederlande der Ukraine amerikanische Waffensysteme im Wert von 500 Millionen Euro liefern, darunter Patriot-Systeme.

    Im Juli hatte US-Präsident Donald Trump neue Waffen und Technik für die Ukraine zugesagt, darunter auch Patriot-Raketenabwehrsysteme. Die genaue Anzahl der Systeme nannte er nicht, betonte aber, dass die EU die Kosten an die USA zurückerstatten müsse.

    Als Reaktion darauf wies der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius die europäischen Länder darauf hin, "ihre Geldbörsen zu öffnen" und schnell Geld für den Kauf amerikanischer Waffen für die Ukraine aufzutreiben.

  • 21:11 Uhr

    Im toten Winkel der Nachrichten: Mainstream berichtet nicht mehr über die Ukraine-Front                                                                                                                                        Blick auf Tschassow Jar nach der Befreiung durch die russische Armee.Russian Defence Ministry / Sputnik

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    Die Medien des deutschen Mainstreams berichten kaum noch über die Ereignisse an der Frontlinie. Das hat einen Grund: Dort zeigt sich das Elend des Krieges und es zeigt sich, wie prekär die Situation ist. Auch Proteste gegen Zwangsmobilisierungen werden verschwiegen. Sie sind Zeichen der Agonie.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Gert Ewen Ungar.

  • 21:00 Uhr

    Ex-Botschafterin: Trump hat sich mit Ultimatum an Russland selbst eine Falle gestellt

    US-Präsident Donald Trump habe sich selbst in eine schwierige Lage gebracht, indem er die Frist für ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine von 50 auf 10 Tage verkürzt habe. Dies erklärt die ehemalige französische Botschafterin in Russland, Sylvie Bermann, im französischen Fernsehen LCI:

    "Er hat sich in eine Falle manövriert, indem er eine neue, kürzere Frist für eine Einigung gesetzt hat – ohne sich Zeit zu nehmen, die Optionen ernsthaft zu überdenken."

    Nun müsse Trump laut der Diplomatin eine "gesichtswahrende" Lösung finden. "Deshalb hat er Steve Witkoff nach Moskau geschickt", so Bermann.

    "Die Idee besteht meiner Ansicht nach darin, eine Lösung zu finden, die etwas Zeit verschafft, ohne das Ultimatum umzusetzen."

  • 20:44 Uhr

    Niederlande liefern US-Waffen im Wert von 500 Millionen Euro an Kiew

    Die Niederlande wollen der Ukraine US-amerikanische Waffensysteme im Wert von 500 Millionen Euro liefern. Dies kündigt der niederländische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans am Montag an:

    "Die Ukraine benötigt jetzt mehr Luftabwehrsysteme und Munition. Die Niederlande werden als erstes NATO-Land ein Paket amerikanischer Waffensysteme im Wert von 500 Millionen Euro liefern – darunter Patriot-Raketen und Komponenten."

    US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, die USA und die EU hätten sich auf Waffenlieferungen an Kiew geeinigt – die Kosten trage jedoch Europa. Geliefert würden komplette Patriot-Batterien, nicht nur einzelne Raketen.

  • 20:14 Uhr

    Zivilist bei ukrainischem Beschuss im Gebiet Cherson verletzt

    Ein Zivilist ist bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit:

    "In Aljoschki wurde ein Mann des Jahrgangs 1963 verletzt. Er wurde ins zentrale Bezirkskrankenhaus von Aljoschki eingeliefert."

    Nach seinen Angaben wurde zudem ein Wohnhaus in Dneprjany beschädigt. Im Bezirk Kachowski seien über 2.500 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten worden. 

  • 19:48 Uhr

    Timoschenko: Westen macht Ukraine zur "rechtlosen Kolonie"                                      Ukrainische Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko

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    Die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin und Vorsitzende der Partei "Vaterland", Julia Timoschenko, hat dem Westen vorgeworfen, der Ukraine ihre Souveränität zu entziehen. In einem Interview mit der britischen Zeitung The Times erklärt sie:

    "Westliche Länder haben unter der Drohung, Kredite zu verweigern, eine inakzeptable Kontrolle über ukrainische Staatsinstitutionen, -banken und -monopole eingeführt und damit die Souveränität des Landes untergraben. Das ist grausam und ungerecht gegenüber einem Land, das sich in einem Konflikt befindet."

    Timoschenko betont weiter, der Westen habe die Ukraine "in eine rechtlose Kolonie" verwandelt. Ihr zufolge müsse das Land "für Hilfe oder Kredite mit seiner Souveränität bezahlen".

    Konkret kritisiert sie die Berufung westlicher Experten in ein Gremium, das über die Besetzung wichtiger Ämter entscheidet – etwa im Verfassungsgericht oder im Staatlichen Ermittlungsbüro. Solche Zustände seien "in Afghanistan oder Liberia vorstellbar, aber nicht in der Ukraine", so Timoschenko.

    Zugleich wirft sie der Regierung unter Präsident Wladimir Selenskij "Schwäche und Inkompetenz" vor – eine Realität, die einige Abgeordnete der Werchowna Rada ihrer Ansicht nach bewusst zu verschleiern versuchten.

  • 19:29 Uhr

    Drohnenangriff auf Kirche in Charkow – Keine Verletzten

    Bewaffnete Formationen der Ukraine haben mithilfe einer Drohne eine Kirche im Dorf Nowojegorowka im Gebiet Charkow angegriffen. Dabei kam es zur Zerstörung von Fenstern sowie zu Schäden an Dach und Fassade. Zivilisten wurden nicht verletzt. Dies teilt Witali Gantschew, der Leiter der zivil-militärischen Verwaltung von Charkow mit. Er betonte, dass die beschädigten Teile des Gebäudes zeitnah wieder instand gesetzt würden.

  • 19:01 Uhr

    Über 8.000 Söldner kämpfen in ukrainischen Streitkräften

    Konstantin Milewski, Offizier der Abteilung für die Koordinierung des Militärdienstes von Ausländern in den Streitkräften der Ukraine, hat die Anzahl der Söldner bekannt gegeben, die auf der Seite Kiews kämpfen.

    "Nach unseren Angaben dienen in den Streitkräften der Ukraine Personen aus 72 Ländern. Derzeit sind etwa 40 Prozent davon Vertreter Südamerikas", erklärte Milewski in einem Interview mit hromadske.tv.

    Ihm zufolge schließen sich derzeit dank der Einrichtung eines Rekrutierungszentrums für Ausländer "etwa 600 Ausländer pro Monat den ukrainischen Streitkräften" an. Milewski wies auch darauf hin, dass der ukrainische Staat sich verpflichtet habe, die Kosten für die Anreise der Kämpfer in die Ukraine zu übernehmen.

    "Insgesamt dienen mehr als 8.000 Ausländer in den Einheiten der Landstreitkräfte, aber diese Zahl ist wahrscheinlich doppelt so hoch, wenn man alle Truppengattungen berücksichtigt."

  • 18:40 Uhr

    Söder: Müssen für alle Ukrainer Bürgergeld streichen


    Im "ZDF"-Sommerinterview hat sich Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern, für einen Stopp des Bürgergelds für ukrainische Flüchtlinge ausgesprochen.

    Dies müsse laut dem CSU-Politiker für alle gelten und nicht nur für Neuankömmlinge, wie es die schwarz-rote Koalition vereinbart habe. Söder wörtlich:

    "Wir haben vereinbart für alle Neuen, aber wir spüren ja gerade, dass die wirtschaftliche Lage durch die Zölle sich noch mal verändert. Also wir brauchen ein Update."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:28 Uhr

    US-Senatoren fordern Sanktionen gegen China wegen Unterstützung Russlands

    Eine Gruppe US-Senatoren hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der Sanktionen gegen China vorsieht. Hintergrund ist Pekings mutmaßliche Unterstützung der russischen Militäroperation in der Ukraine, wie aus dem Dokument hervorgeht, das RIA Nowosti vorliegt.

    Der "STOP China and Russia Act" verpflichtet die US-Regierung, zu prüfen, ob China Russland materielle oder informationstechnische Hilfe leistet. Sollte das der Fall sein, sind Sanktionen gegen chinesische Unternehmen und Einzelpersonen vorgesehen – darunter der Ausschluss von US-Finanzinstituten, Exportverbote und das Einfrieren von Vermögen.

    "Der Präsident Donald Trump muss innerhalb von 180 Tagen nach Inkrafttreten des Gesetzes dem Kongress einen Bericht vorlegen", heißt es im Entwurf. Darin soll klargestellt werden, ob China die territoriale Integrität der Ukraine untergräbt.

    Ein separater Abschnitt sieht Sanktionen gegen chinesische Banken vor, die laut Washington helfen, Russland-Sanktionen zu umgehen. Außerdem fordern die Initiatoren eine gemeinsame Strategie mit Europa und Asien, um die Zusammenarbeit zwischen Peking und Moskau einzudämmen.

    Die Strafmaßnahmen sollen mindestens ein Jahr gelten und nur aufgehoben werden, wenn China seine Unterstützung einstellt und Russland seine Truppen aus der Ukraine abzieht.

  • 18:08 Uhr

    Borrell: EU friert Hilfe für Ukraine wegen Ungarn ein


    Die Hilfe der Europäischen Union für die Ukraine in Höhe von 6,6 Milliarden Euro wurde aufgrund Ungarns eingefroren, erklärt der ehemalige Hohe Vertreter der EU für Außenpolitik, Josep Borrell. In einem Interview mit dem Portal EUobserver sagt er:

    "Seit ich mein Amt niedergelegt habe, hat die EU keine neue Militärhilfe für die Ukraine bereitgestellt. Aufgrund Ungarns sind 6,6 Milliarden Euro aus dem Europäischen Friedensfonds blockiert. Das war das Ende dieses Instruments. Jetzt muss alles auf bilateraler Basis erfolgen."

    Borrell fügt hinzu, dass Ungarn auch die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland verhindern könnte. Er merkt an:

    "Wenn Ungarn sich weigert, die Sanktionen zu verlängern, können sie nicht verlängert werden. Wir befinden uns in einer Sackgasse."

  • 17:45 Uhr

    Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte zerstören unterirdische Werkstatt

    Durch einen Angriff im Gebiet Charkow wurden eine unterirdische Werkstatt und fertige Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Zudem wurden ausländische Ingenieure, die die Produktion aufbauten, liquidiert, teilt der Koordinator der prorussischen Nikolajewer Untergrundbewegung, Sergei Lebedew, mit. Er erklärt:

    "Der Angriff auf die unterirdischen Werkstätten in Losowaja... Durch den Angriff wurden die unterirdische Werkstatt und ein Großteil der fertigen Drohnen vollständig zerstört. Sehr teure deutsche Ausrüstung wurde vernichtet. Ausländische Ingenieure, die die Produktion aufbauten, kamen ums Leben. Es gibt etwa ein Dutzend tote Soldaten, aber darüber gibt es noch keine konkreten Angaben."

    Ihm zufolge wurde der Schlag gegen das Autoreparaturwerk in Losowaja geführt, wo Drohnen für die Streitkräfte der Ukraine zusammengebaut wurden.

  • 17:20 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ukrainische Streitkräfte greifen fünf Ortschaften an

    Das ukrainische Militär hat mit Drohnen fünf Ortschaften in vier Grenzbezirken des Gebiets Belgorod angegriffen. Nach ersten Angaben gibt es keine Opfer, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "Fünf Ortschaften wurden von den ukrainischen Streitkräften angegriffen. Nach ersten Angaben wurde keiner der Einwohner verletzt. In der Stadt Graiworon hat eine feindliche Drohne einen Parkplatz einer sozialen Einrichtung getroffen... Im Bezirk Waluiki wurde das Dorf Dolgoje mit einer FPV-Drohne angegriffen, wodurch das Dach, die Fassade und der Zaun eines Privathauses beschädigt wurden. Im Dorf Dwulutschnoje wurde ein Privathaus zweimal von Drohnen angegriffen."

    Gladkow fügt hinzu, dass in der Stadt Schebekino eine Drohne auf dem Dach eines Privathauses explodierte und ein weiteres Privathaus im Dorf Netschajewka im Bezirk Belgorod angegriffen wurde. Alle Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz, präzisiert der Gouverneur.

  • 16:48 Uhr

    Zivilistin bei Beschuss durch ukrainische Armee in Gorlowka verletzt

    Eine Zivilistin ist bei einem Drohnenangriff auf Gorlowka in der Volksrepublik Donezk verletzt worden. Dies teilt der Leiter des Stadtbezirks Iwan Prichodko auf Telegram mit:

    "Infolge eines Angriffs durch Drohnen ukrainischer Terroristen wurde im Nikitowski-Bezirk von Gorlowka eine Zivilistin verletzt."

    Laut der Verwaltungsbehörde der Republik zur Dokumentation ukrainischer Kriegsverbrechen wurden seit Mitternacht vier Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Gorlowka registriert. Bei den Attacken kamen Drohnen und 155-Millimeter-Artillerie zum Einsatz.

  • 16:26 Uhr

    Medien: Kiew verlegt Zehntausende Soldaten an Grenze zu Russland

    Rund 50.000 Soldaten der ukrainischen Armee sollen in der Region Tschernigow an der Grenze zu Russland aufmarschiert sein. Dies berichtet der Telegram-Kanal Mash unter Bezug auf eigene Quellen. Demnach könnten ukrainische Truppen einen neuen Vorstoß in das russische Gebiet Brjansk planen.

    Etwa die Hälfte der Einheiten besteht aus ausländischen Söldnern – unter anderem aus der Türkei, Polen und Georgien, heißt es weiter.

    Russische Grenztruppen und Fallschirmjäger hätten in den vergangenen sieben Tagen rund zehn Angriffe kleiner ukrainischer Gruppen abgewehrt und mehrere Sabotageeinheiten im Bezirk Klimowski neutralisiert. Außerdem sei ein Anschlag auf eine Brücke nahe dem Dorf Rudnja-Zata im Gebiet Brjansk registriert worden.

    Vor diesem Hintergrund habe Russland seine Truppenpräsenz an der Grenze zur Ukraine deutlich verstärkt ebenso wie die Luftstreitkräfte im Umkreis von 150 Kilometern.

  • 15:53 Uhr

    Russlands Ermittlungskomitee ermittelt Schaden durch ukrainische Invasion in Region Kursk

    Russische Ermittler haben den Schaden ermittelt, den die ukrainischen Streitkräfte beim Überfall auf das Gebiet Kursk angerichtet haben. Alexander Bastrykin, der Vorsitzende der Ermittlungskomitees der Russischen Föderation, erklärt in einem Interview mit der Zeitung Komsomolskaja Prawda:

    "Derzeit schätzen die Ermittler den Schaden durch die kriminellen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte in der Region Kursk auf mehr als drei Milliarden Rubel."

    Bastrykin weist darauf hin, dass es sich um eine vorläufige Zahl handele und die Bewertung des durch ukrainische Kämpfer verursachten Schadens noch andauere.

  • 15:27 Uhr

    Trump: Friedensabkommen bis 8. August, ansonsten weiten wir Sanktionen gegen Russland aus

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    Wenn bis zum 8. August kein Waffenstillstandsabkommen zwischen Russland und der Ukraine erreicht wird, werden die USA neue Sanktionen gegen Russland verhängen. Dies kündigte US-Präsident Donald Trump vor Journalisten an. Die von ihm gesetzte Frist von zehn Tagen für die Erfüllung dieser Forderung läuft am 8. August ab.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:12 Uhr

    18. Sanktionspaket: Abgesenkter Ölpreisdeckel bleibt wirkungslos

    Screenshot_2025_08_05_at_01_04_39_Liveticker_Ukraine_Krieg_Ex_Diplomatin_Trump_hat_sich_mit_Ultimatum_Verk_rzung_in_Falle_laviert_RT_DE

    Die Absenkung des Ölpreisdeckels für russisches Rohöl von 60 auf 47,60 Dollar pro Barrel verpufft. Daten der Handelsplattformen zeigen, dass die von der EU gesetzte Preisobergrenze bisher an keinem Handelstag Wirkung zeigte. Der Markt hat sich an das Sanktionsregime der EU angepasst.

    Den Artikel gibt es hier auf unserer Website zu lesen.

  • 14:59 Uhr

    Flugabwehr vereitelt Hunderte Drohnenangriffe auf DVR binnen einer Woche

    Im Laufe der vergangenen Woche wurden in der Volksrepublik Donezk massive Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte vereitelt, teilt die regionale Abteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB auf Telegram mit.

    "In der vergangenen Woche hat das Luftabwehrsystem und das System zur elektronischen Kampfführung, 'die Kuppel vom Donbass', 925 Terroranschläge des Gegners verhindert. Über Donezk und Makejewka wurden 364 Drohnen abgefangen, über Gorlowka 561."

  • 14:35 Uhr

    Kellogg plant Besuch in Kiew

    Keith Kellogg, der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten Donald Trump für die Ukraine, plant einen Besuch in Kiew, berichtet die Agentur RBC-Ukraine unter Berufung auf Quellen. Wie es heißt, sei aber noch kein Termin festgelegt worden.

    Am vergangenen Freitag berichtete die Zeitung Kyiv Post unter Berufung auf Quellen, dass der Besuch des Sonderbeauftragten für die nächsten Tage geplant sei.

    Kelloggs jüngster Besuch in Kiew fand Mitte Juli statt. 

  • 14:14 Uhr

    Ukraine bittet Polen um Darlehen für Waffenkäufe

    Kiew bittet Warschau um einen millionenschweren Kredit für den Kauf von Waffen aus Polen, erklärt der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga am Montag in einem Interview mit Ukrinform. Wie es heißt, gehe es um die Summe von 120 Millionen Euro.

    "Aber zum Beispiel das tragbare Luftabwehrsystem vom Typ Perun. Die polnischen Peruns sind sehr effektiv, sie wurden auf dem Schlachtfeld getestet, und wir sind bereit, sie zu kaufen. Dies war auch eines der Gesprächsthemen mit Herrn Sikorski bezüglich der Möglichkeit, ein Darlehen zu erhalten. Mit diesem Darlehen sind wir bereit, Produkte der polnischen Verteidigungsindustrie zu kaufen."

  • 13:51 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums                                                  Symbolbild: Russische SoldatenSergei Bobylew / Sputnik

    Russische Soldaten setzen die militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Die russischen Luftstreitkräfte, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie haben eine Produktionsstätte für unbemannte Boote sowie temporäre Stützpunkte ukrainischer Einheiten und ausländischer Söldner in 142 Bezirken unter Beschuss genommen. Darüber hinaus haben russische Luftabwehrsysteme innerhalb eines Tages eine Rakete aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer aus US-Produktion und 120 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Kämpfer der Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr haben ukrainische Truppen unter Beschuss genommen. Bei den Auseinandersetzungen wurden innerhalb eines Tages mehr als 1.160 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Außerdem wurden zerstört oder beschädigt:

    • zehn gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 43 Fahrzeuge,
    • acht Artilleriegeschütze,
    • zehn Anlagen für elektronische Kriegsführung,
    • vier Munitions- und Materialdepots.
  • 13:18 Uhr

    Witkoff noch nicht in Moskau - Trump gibt neuen Termin bekannt

    Trumps Sondergesandter Witkoff könnte am 6. oder 7. August nach Moskau kommen, so der US-Präsident. Zuvor hatte Washington mitgeteilt, dass der Besuch für das vergangene Wochenende geplant war. Trump begründete die Verzögerung mit Witkoffs Fokus auf den Gazastreifen.

    Den Artikel gibt es hier auf unserer Website zu lesen.

  • 13:03 Uhr

    Kreml äußert sich zu Möglichkeit eines Treffens zwischen Putin und Selenskij 

    Ein Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Wladimir Selenskij ist möglich, nachdem solche Gespräche auf Expertenebene vorbereitet wurden, teilt Kremlspecher Dmitri Peskow bei einer Pressekonferenz mit.

    "Die Vorbereitung für das Treffen ist noch nicht abgeschlossen. Ich möchte daran erinnern, dass Präsident Putin selbst ein solches Treffen nicht ausschließt, nachdem die notwendigen Vorbereitungen auf Expertenebene abgeschlossen wurden."

  • 12:43 Uhr

    Russische Einheiten greifen Flugplätze ukrainischer Streitkräfte an

    Das russische Militär hat einen kombinierten Angriff unter anderem mit Hyperschallraketen vom Typ Kinschal auf Militärflugplätze der ukrainischen Streitkräfte durchgeführt. Alle Objekte wurden getroffen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Frontbericht der Militärbehörde heißt es:

    "Heute haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen kombinierten Angriff mit aeroballistischen Hyperschallraketen vom Typ Kinschal und Langstreckendrohnen auf die Infrastruktur von Militärflugplätzen der ukrainischen Streitkräfte durchgeführt. Das Ziel des Angriffs wurde erreicht, alle anvisierten Objekte wurden getroffen."

  • 12:17 Uhr

    Weißes Haus: Indien finanziert Ukraine-Konflikt durch Ölimporte aus Russland

    Indien finanziert laut US-Präsident Donald Trump den Konflikt in der Ukraine durch den Kauf von russischem Öl, erklärt Stephen Miller, Vizestabschef im Weißen Haus, in einem Beitrag für Fox News.

    "Was Trump sehr deutlich gemacht hat, ist, dass es nicht akzeptabel ist, dass Indien diesen Krieg weiterhin finanziert, indem es Öl aus Russland kauft."

    Miller weist zudem darauf hin, dass Washington beabsichtige, eine Beilegung des Konflikts zu erreichen.

    Derzeit befinde sich Washington "in einer Position wirtschaftlicher Stärke, um mit Russland und diesem Krieg umzugehen", betont Miller.

    "Alle Optionen stehen zur Verfügung, um diplomatisch, finanziell und auf andere Weise mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine umzugehen."

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.08.2025

    Russland sieht sich an Atomwaffenvertrag mit den USA "nicht länger gebunden"

    freedert.online, 4 Aug. 2025 21:17 Uhr

    Die Bedingungen für die Aufrechterhaltung eines unilateralen Memorandums zur Stationierung von Mittelstreckenraketen sind "entfallen", verkündete das Außenministerium in Moskau. Nach der Kündigung des INF-Vertrags durch die USA hatte es die Begrenzungen dennoch eingehalten.


    Quelle: Sputnik © Natalia Seliwerstowa


    Russisches Außenministerium


    Moskau geht davon aus, dass die Bedingungen dafür, den INF-Vertrag von 1987 über atomare Mittelstreckenraketen mit den Vereinigten Staaten aufrechtzuerhalten, "entfallen" sind. Daher sieht es "sich nicht länger [daran] gebunden", so eine Erklärung des russischen Außenministeriums.

    Der INF-Vertrag, der bodengestützte Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5.500 Kilometern verbot, ist im Jahr 2019 zusammengebrochen, nachdem sich Washington unter Verweis auf russische Verletzungen daraus zurückgezogen hatte. Moskau hat diese Vorwürfe zurückgewiesen und den USA seinerseits vorgeworfen, verbotene Raketen entwickelt zu haben. Der russische Präsident Wladimir Putin hat gewarnt, ein Kollaps des INF-Vertrags werde den globalen Sicherheitsrahmen bedeutend schwächen.


    Russlands stellvertretender Außenminister: INF-Moratorium wegen Raketenbedrohung vor dem Aus





    Russlands stellvertretender Außenminister: INF-Moratorium wegen Raketenbedrohung vor dem Aus





    "Das russische Ministerium bemerkt das Verschwinden der Bedingungen, das unilaterale Moratorium für die Stationierung derartiger Waffen aufrechtzuerhalten, und ist autorisiert zu erklären, dass Russland sich nicht länger durch die entsprechenden selbstverhängten Beschränkungen gebunden fühlt, die es sich zuvor auferlegt hatte", heißt es in der Erklärung.

    Dem Ministerium zufolge hätten die "Handlungen westlicher Länder" eine "direkte Bedrohung" für die russische Sicherheit geschaffen. Es merkte weiter an, im letzten Jahr hätten die USA eine Typhon Raketenfeuerstation in den Philippinen stationiert. Die Erklärung verwies zudem auf das Manöver Talisman Sabre in Australien, bei dem die US-Armee ebenfalls eine Typhon abfeuerte.

    Die Typhon ist eine mobile, bodenbasierte Abschussanlage, die dafür entwickelt wurde, Tomahawk-Lenkraketen (Reichweite bis 1.800 Kilometer) und SM-6-Vielzweckraketen (Reichweite bis 500 Kilometer) abzufeuern.

    Das Außenministerium wies darauf hin, dass die australische Armee im Juli erstmals eine amerikanische Präzisionsschlagrakete (PrSM) getestet habe. Die PrSM hat eine maximale Reichweite von mehr als 500 Kilometern und "ist zentral für die Stärkung der australischen Schlagfähigkeiten zu Land und zu Wasser", so das dortige Verteidigungsministerium.

    Die russische Erklärung enthielt zudem den Hinweis:

    "Entscheidungen über die spezifischen Parameter der Antwortmaßnahmen werden von der russischen Führung auf Grundlage einer Analyse mehrerer Behörden der Größenordnung der Stationierung amerikanischer und anderer westlicher bodenbasierter Mittel- und Kurzstreckenraketen wie auch der gesamten Entwicklung auf dem Feld internationaler Sicherheit und strategischer Stabilität getroffen."


    Lawrow: USA schweigen weiterhin zu Russlands Vorschlag für ein neues INF-Moratorium





    Lawrow: USA schweigen weiterhin zu Russlands Vorschlag für ein neues INF-Moratorium






    Moskau hat wiederholt auf die Möglichkeit hingewiesen, das Moratorium zu beenden, beispielsweise als die USA ihre Pläne verkündeten, im Jahr 2026 in Deutschland weitreichende Waffen zu stationieren. Im November gab der russische Präsident Wladimir Putin bekannt, Russland entwickle Raketen mittlerer und kürzerer Reichweite in Erwiderung auf die Aktionen Washingtons. Der Kreml hat nicht ausgeschlossen, diese Raketen in der asiatisch-pazifischen Region zu stationieren.

    US-Präsident Donald Trump, der in seiner ersten Amtszeit aus dem INF-Vertrag und dem Open-Skies-Vertrag von 1992 zurückgetreten ist, der es erlaubt hatte, Überwachungsflüge über dem Gebiet des jeweils anderen durchzuführen, meinte, er würde Verhandlungen mit Russland zur Erhaltung der bestehenden Beschränkungen bei nuklearen Waffen wieder aufnehmen.


    Mehr zum Thema - New-START-Vertrag: Trump will neue Atomgespräche mit Russland


    Screenshot_2025_08_05_at_00_58_32_Russland_sieht_sich_an_Atomwaffenvertrag_mit_den_USA_nicht_l_nger_gebunden_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6rn5zj-oberster-nato-kommandeur-europa-will-us-hyperschallwaffen-auf-seinem-territ.html Dauer 1:17 Min.


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    Info: https://freedert.online/russland/252413-russland-sieht-sich-an-atomwaffenvertrag/


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    04.08.2025

    Netanjahu: Israel will den kompletten Gazastreifen besetzen

    freedert.online, 4 Aug. 2025 20:19 Uhr

    Am Montagabend bestätigte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass Israel den kompletten Gazastreifen besetzen will. An Militär-Stabschef Eyal Zamir gerichtet, sagte er lokalen Medien zufolge: "Wenn ihm das nicht passt, sollte er zurücktreten."


    Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Chris Emil Janssen


    Benjamin Netanjahu (Archivbild)


    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Entscheidung getroffen, den kompletten Gazastreifen zu besetzen. Dies teilte Netanjahu am Montagabend mit. Wie die Jerusalem Post berichtet, bestätigte er, dass eine Entscheidung über die vollständige Besetzung des Gebiets getroffen wurde. Demnach übermittelte das Büro des israelischen Premierministers folgende Botschaft an Militär-Stabschef Eyal Zamir:

    "Wenn ihm das nicht passt, sollte er zurücktreten."

    Netanjahu will der israelischen Armee laut lokalen Medienberichten im Laufe der Woche neue Befehle für den Krieg im Gazastreifen erteilen. Am Montag sagte er in einer Kabinettssitzung: "Ich werde in dieser Woche das Kabinett einberufen, um der israelischen Armee Anweisungen zu geben, wie sie unsere drei Kriegsziele erreichen soll."

    Des Weiteren sagte er: "Wir befinden uns inmitten eines intensiven Kriegs, in dem wir sehr bedeutende, historische Erfolge erzielt haben. Wir müssen weiter vereint bleiben und gemeinsam kämpfen, um unsere Kriegsziele zu erreichen: den Feind zu besiegen, unsere Geiseln zu befreien und sicherzustellen, dass der Gazastreifen für Israel keine Bedrohung mehr darstellt."


    Mehr zum Thema - "Müssen Gazastreifen erobern und freiwillige Migration fördern" – Israels Minister auf Tempelberg


    Screenshot_2025_08_05_at_00_49_15_Netanjahu_Israel_will_den_kompletten_Gazastreifen_besetzen_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6x4fq4-mssen-gazastreifen-erobern-und-freiwillige-migration-frdern-israels-ministe.html Dauer 2:32 Min.


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    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/252414-netanjahu-israel-will-kompletten-gazastreifen/


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    04.08.2025

    Rücktritt von Litauens Premierminister Paluckas

    freedert.online, 4 Aug. 2025 19:48 Uhr

    Der litauische Premierminister Gintautas Paluckas hat sein Amt niedergelegt. Mit seinem Rücktritt ist auch das gesamte Kabinett zum Rücktritt verpflichtet. Finanzminister Rimantas Šadžius wird die Regierung vorübergehend führen. Paluckas steht im Zentrum eines Korruptionsskandals.


    Quelle: AP © Mindaugas Kulbis


    Archivbild: Der litauische Premierminister Gintautas Paluckas


    Litauens Premierminister Gintautas Paluckas hat seinen Rücktritt offiziell angekündigt. Während der Rede vor einer Regierungssitzung am Montag bedankte sich Paluckas bei den Ministern und betonte, dass das Kabinett in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet habe.

    Gemäß der litauischen Verfassung führt der Rücktritt des Premierministers automatisch zum Rücktritt der gesamten Regierung. Sie bleibt jedoch geschäftsführend im Amt, bis ein neues Kabinett bestätigt ist.

    Nachdem Paluckas sein Rücktrittsgesuch Präsident Gitanas Nausėda überreicht hat, muss das Staatsoberhaupt dem Parlament innerhalb von 15 Tagen einen Kandidaten für das Amt des Regierungschefs vorschlagen. Zwischenzeitlich wird Finanzminister Rimantas Šadžius die Regierungsgeschäfte führen.

    Paluckas war seit Dezember 2024 im Amt. Er hatte seinen Rücktritt bereits in den vergangenen Wochen angedeutet. Grund dafür waren Vorwürfe des Amtsmissbrauchs und der Vetternwirtschaft. Laut Ermittlern habe ein Unternehmen, das Paluckas' Schwägerin gehört, von der Regierung 173.000 Euro an EU-Fördermitteln für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos erhalten. Für dieses Geld habe das Unternehmen Geräte bei einer Firma bestellt, die sich zur Hälfte in Paluckas' Besitz befinde.

    Am 24. Juli gab Nausėda dem Premierminister zwei Wochen Zeit, um sich zu äußern oder zurückzutreten. Am Folgetag verabschiedete sich Paluckas in den Urlaub. Kurz darauf bekundete er seine Rücktrittsabsicht.

    Paluckas tritt auch als Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Litauens zurück.


    Mehr zum ThemaUmfrage: EU-Bürger betrachten politische Korruption als Normalität


    Screenshot_2025_08_05_at_00_43_17_R_cktritt_von_Litauens_Premierminister_Paluckas_RT_DE

    (Screenshot)

    Video https://rumble.com/v6ukjll-repressalien-gegen-russen-entvlkern-das-baltikum.html Dauer 9:08 Min.


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    Info: https://freedert.online/europa/252398-premierminister-litauens-paluckas-zurueckgetreten/


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    04.08.2025

    US-Politik in Lateinamerika: Trumps imperiales Getöse geht nach hinten los

    freedert.online, 4 Aug. 2025 20:05 Uhr,

    In Lateinamerika nimmt der Krieg des Imperiums gegen die Welt eine hybride Form an: Sanktionen, Zölle und Deportationen. Der Widerstand dagegen wächst, neue Bündnisse werden geschlossen.


    US-Politik in Lateinamerika: Trumps imperiales Getöse geht nach hinten losQuelle: Legion-media.ru © Medi


    aPunch


    Donald Trump (Archivbild)


    Nach über einem halben Jahr mit Trump an der Regierung wird die Haltung des US-Imperiums immer deutlicher. Ob "America First" oder Globalismus, das Ziel bleibt die "Dominanz über das gesamte Spektrum". Und jetzt, da die Neokonservativen die Demokraten übernommen haben, gibt es keine Barrieren mehr seitens der sogenannten Oppositionspartei.

    Ob man es den "neuen Kalten Krieg", den "Beginn des Dritten Weltkriegs" oder – in Trumps Worten – den "endlosen Krieg" nennt, dies ist die Ära, in die die Welt eingetreten ist.

    Der Krieg der USA und Israels gegen Iran pausiert, aber niemand gibt sich der Illusion hin, dass er vorbei ist. Und er wird wahrscheinlich erst dann beendet sein, wenn eine Seite vollständig siegt. Das Gleiche gilt für den Stellvertreterkrieg mit Russland in der Ukraine. Das Gleiche gilt wahrscheinlich für Palästina, wo sich die Barbarei des Krieges zu einem Völkermord ausgeweitet hat. Unterdessen bereitet sich das Imperium seit Obamas "Schwenk nach Asien" auf einen Krieg mit China vor.

    Zermürbungskrieg und Belagerung

    In Lateinamerika und der Karibik nimmt der Krieg des Imperiums gegen die Welt eine hybride Form an. Das Gemetzel ist weniger offensichtlich, weil die Waffen die Form von "soft power" annehmen – Sanktionen, Zölle und Deportationen. Diese können die gleichen tödlichen Folgen haben wie Bomben, nur weniger offensichtlich.


    USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Staatschef Miguel Díaz-Canel





    USA verhängen Sanktionen gegen Kubas Staatschef Miguel Díaz-Canel






    Einige westliche Linke verteufeln die defensiven Maßnahmen, die Kuba, Venezuela und Nicaragua ergreifen müssen, um sich vor den Regime-Change-Plänen zu schützen. Im Gegensatz dazu ist sich Washington im Klaren darüber, dass diese Länder für das Imperium eine "Bedrohung durch das gute Beispiel" darstellen. Angefangen mit Obama hat jeder nachfolgende US-Präsident sie als "außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA" eingestuft. Dementsprechend werden sie mit den härtesten Zwangsmaßnahmen ins Visier genommen.

    In diesem Zermürbungskrieg macht der Historiker Isaac Saney am Beispiel Kubas deutlich, wie jeder Fehltritt der revolutionären Regierung oder jeder Mangel innerhalb der Gesellschaft hochgespielt und zur Waffe gemacht wird.

    Die Belagerung durch das Imperium, so erklärt er, ist nicht nur ein Versuch, die Wirtschaft zu destabilisieren, sondern eine gezielte Strategie der Erstickung. Das Ziel ist es, Unzufriedenheit im Innern zu schüren, das Bild der Menschen von der Regierung zu verzerren und letztlich soziale Errungenschaften zu zerstören.

    Während Kuba am stärksten von dem hybriden Krieg betroffen ist, sind sowohl Venezuela als auch Nicaragua ebenfalls geschädigt worden. In allen drei Ländern wurde die "humanitäre Bewährung" (Humanitarian Parole for Cubans, Haitians, Nicaraguans, and Venezuelans) für ihre Migranten in den USA beendet. Der vorübergehende Schutzstatus (Temporary Protected Status) wurde für Venezolaner und Nicaraguaner ebenfalls gestrichen. Die Belastung durch die zurückkehrenden Migranten und der Rückgang ihrer Überweisungen (die zum Beispiel ein Viertel des BIP von Nicaragua ausmachen) treffen die jeweilige Wirtschaft hart.

    Es drohen überdurchschnittlich hohe Zölle auf venezolanische und nicaraguanische Exporte in die USA sowie strenge Restriktionen für die Ölexporte von Caracas. In der Zwischenzeit wurden die Schrauben der seit sechs Jahren bestehenden US-Blockade gegen Kuba angezogen, was katastrophale humanitäre Folgen hat.


    "Größte Aggression": Kuba beschwert sich über Erdrosselung durch Trump





    "Größte Aggression": Kuba beschwert sich über Erdrosselung durch Trump






    Doch alle drei Länder setzen sich zur Wehr. Sie bilden neue Handelsallianzen mit China und anderen Ländern. Zur Unterstützung Kubas hat Mexiko Öl geliefert, und China installiert Solaranlagen, um die täglichen Stromausfälle auszugleichen. Die hohe Lebensmittelsicherheit in Venezuela und Nicaragua hat ihre Fähigkeit gestärkt, den US-Sanktionen zu widerstehen. Und Caracas konnte erfolgreich eine der härtesten Migrationsmaßnahmen Washingtons abwehren, indem es die Freilassung von 252 seiner Bürger erreichte, die in El Salvadors Folter-Gefängnis CECOT inhaftiert waren.

    Venezuelas von den USA unterstützte ultrarechte Opposition ist in einem chaotischen Zustand. Die erste Trump-Administration hatte die "Interimspräsidentschaft" von Juan Guaidó anerkannt, gefolgt von der Biden-Administration, die Edmundo González zum Sieger der letzten Präsidentschaftswahlen in Venezuela erklärte. Die derzeitige Trump-Regierung hat González jedoch noch nicht vollständig unterstützt und erkennt de facto den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro an.

    Nicaraguas rechtsgerichtete Opposition leidet unter einem Nebeneffekt von Trumps hartem Umgang mit Migranten – viele kehren freiwillig in ein Land zurück, das von der Opposition als "unsicher" bezeichnet wird, während die US-Heimatschutzbehörde sogar die jüngsten Errungenschaften Nicaraguas gelobt hat. Und einige von Trumps prominenten kubanisch-amerikanischen Anhängern stellen nun seine "Maximaldruck"-Kampagne infrage, da sie zu weit gehe.

    Unruhige Gewässer für die progressive Welle


    "Nennen wir die USA doch Mexikanisches Amerika" – Mexikos Präsidentin trollt Trump



    "Nennen wir die USA doch Mexikanisches Amerika" – Mexikos Präsidentin trollt Trump






    Die aktuelle progressive Welle, die sogenannte Rosarote Flut, begann mit dem Erdrutschsieg des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador im Jahr 2018. Seine Nachfolgerin der Morena-Partei, Claudia Sheinbaum, gewann 2024 mit noch größerem Vorsprung. Mexikos erste Präsidentin hat sich als die vielleicht würdigste und fähigste Sparringspartnerin der Welt für den Possenreißer im Weißen Haus erwiesen, der seinem südlichen Nachbarn Zölle, Deportationen, militärische Abriegelungen und mehr angedroht hat.

    Die linksgerichteten Präsidenten Gabriel Boric in Chile und Gustavo Petro in Kolumbien sind auf eine einzige Amtszeit beschränkt. Beide haben es mit der Opposition nahestehenden Parlamenten und tief verwurzelten reaktionären Machtblöcken zu tun. Die Kandidatin der Kommunistischen Partei Chiles, Jeannette Jara, gilt als Favoritin für die erste Runde der Präsidentschaftswahlen im November 2025, wird es aber in der letzten Runde schwer haben, wenn sich die Rechte, was wahrscheinlich ist, um einen rechtsradikalen Kandidaten schart.

    Als erster Nicht-Rechter in der kolumbianischen Geschichte erlebt Petro eine turbulente Amtszeit als Präsident. Er beschuldigt seinen ehemaligen Außenminister glaubhaft, mit den USA zusammenzuarbeiten, um ihn zu stürzen. Bei den Wahlen im Mai 2026 könnte das Präsidentenamt jedoch wieder an die Rechte fallen.

    Boric, Petro, Uruguays Yamandú Orsi und Brasiliens Luiz Inácio Lula da Silva trafen sich im Juli als die Mitte-Links-Präsidenten der Region mit einer Agenda, die den Deal mit Trump, die Förderung des Multilateralismus und (so können wir annehmen) ihre Distanz zu den eher linksgerichteten Regierungen der Region beinhaltet.

    Lula, dessen Beliebtheitswerte auf wackligen Beinen stehen, wird sich wahrscheinlich im Oktober 2026 zur Wiederwahl stellen. Als Präsident der größten Volkswirtschaft der Region spielt Lula eine weltweite Führungsrolle und hat innerhalb eines Jahres den Vorsitz bei drei globalen Gipfeltreffen inne. Doch ohne die Unterstützung der Mehrheit im Kongress hat Lula zwischen Washington und dem globalen Süden gependelt und oft den Interessen der USA nachgegeben (wie bei seinem Veto gegen die BRICS-Mitgliedschaft von Nicaragua und Venezuela).

    Ungeachtet dessen droht Trump Brasilien mit einem Exportzoll von 50 Prozent und mischt sich unverhohlen in den Prozess gegen den rechtsgerichteten ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro ein, der des Aufruhrs beschuldigt wird. Bislang sind Trumps Aktionen nach hinten losgegangen und haben den Zorn der Brasilianer geweckt. Lula kommentierte, Trump sei "nicht gewählt worden, um Kaiser der Welt zu sein".


    Lula: "Trump ist nicht der Weltsheriff – in Brasilien haben wir das Sagen"



    Lula: "Trump ist nicht der Weltsheriff – in Brasilien haben wir das Sagen"






    Im Jahr 2021 übernahm Präsidentin Xiomara Castro in Honduras einen Washington unterworfenen  Narco-Staat und versucht, die Grenzen nach links zu verschieben. Da sie laut Verfassung auf eine Amtszeit beschränkt ist, übergibt Castro die Kandidatur der Partei Libre bei den Wahlen im November an die frühere Verteidigungsministerin Rixi Moncada. Sie muss sich angesichts der anhaltenden Einmischung der USA einem harten Wettbewerb stellen.

    Boliviens regierende Bewegung zum Sozialismus (MAS) befindet sich in einem selbstzerstörerischen internen Konflikt zwischen dem ehemaligen Präsidenten Evo Morales und seinem früheren Protegé und derzeitigen Präsidenten Luis Arce. Derweil bereitet sich die ermutigte bolivianische Rechte auf die Präsidentschaftswahlen am 17. August vor.

    Eskalierender Druck schürt Ressentiments gegen die USA, der Widerstand wächst

    Der Analyst Joe Emersberger stellt fest: "Heute bezieht sich die gesamte Geopolitik auf Gaza, wo die imperiale Ordnung wie nie zuvor demaskiert worden ist."

    Washington herausfordernd traf sich die Haager Gruppe in Kolumbien zu einem Dringlichkeitsgipfel über Gaza, um "kollektive Maßnahmen auf der Grundlage des Völkerrechts zu ergreifen". Am 16. Juli bestätigten Bolivien, Kuba, Kolumbien, Nicaragua und St. Vincent und die Grenadinen die Zusage, Maßnahmen zur Unterstützung Palästinas zu ergreifen, und weitere Staaten werden wahrscheinlich folgen. Brasilien schließt sich der Klage Südafrikas vor dem IGH gegen Israel an.

    Am anderen Ende des politischen Spektrums stehen der selbst ernannte "coolste Diktator der Welt" Nayib Bukele aus El Salvador und die Verbündeten Javier Milei aus Argentinien und Daniel Noboa aus Ecuador. Sie schmusen nicht nur mit Trump, sondern unterstützen auch hingebungsvoll Israel, was dazu beigetragen hat, die brutalsten Reaktionäre in der Region zu begünstigen. Noboa sagt dem israelischen Präsidenten Netanjahu ganz ergeben, dass sie "dieselben Feinde" hätten.

    Im Februar warnte das US Southern Command: "Die Zeit ist nicht auf unserer Seite." Die Gefahr bestehe in einem "methodischen Eindringen" von Russland und China in "unsere Nachbarschaft". In der Tat ist China nach den USA der zweitgrößte Handelspartner der Region, und selbst rechtsgerichtete Regierungen zögern, ihre Beziehungen zu Peking aufs Spiel zu setzen. Die Lösung des Imperiums besteht darin, "unsere Anstrengungen für den militärischen Einsatz zu verdoppeln" und humanitäre Hilfe als "ein entscheidendes Soft-Power-Instrument" zu nutzen.


    Trump sieht Mexiko von Drogenkartellen beherrscht - und bietet Hilfe an





    Trump sieht Mexiko von Drogenkartellen beherrscht - und bietet Hilfe an






    Indem er dort weitermacht, wo Biden aufgehört hat, treibt Trump das militärische Eindringen der USA vor allem in Ecuador, Guyana, Brasilien, Panama und Argentinien voran. Die Pandemie des Drogenhandels, selbst ein Produkt der von den USA ausgelösten Nachfrage, war ein trojanisches Pferd für das militärische Eingreifen der USA in Haiti, Ecuador, Peru und drohte auch in Mexiko.

    In Panama löste das Einknicken von Präsident José Mulino vor Trumps Ambitionen, den Panamakanal zu kontrollieren und den Einfluss Chinas zu verringern, massive Proteste aus.

    Trumps Mitwirkung am Völkermord an den Palästinensern veranlasste Petro zu der Erklärung, Kolumbien müsse das NATO-Bündnis verlassen und sich von "Militärs, die Bomben auf Kinder werfen", fernhalten. Kolumbien kooperiert seit 2013 mit der NATO und wurde im Jahr 2017 ihr einziger "globaler Partner" in Lateinamerika.

    Trotz Trumps Getöse – die Financial Times bezeichnet es als "imperiale Inkontinenz" – hat seine Regierung gemischte Ergebnisse erzielt. Während sich rechtsgerichtete politische Bewegungen in Trumps unbeständigem Lob gesonnt haben, schürt sein eskalierender Druck Ressentiments gegen den Einfluss der Yankees. Der Widerstand wächst, neue Bündnisse werden geschlossen, um Washington zu umgehen.

    Je mehr Druck das Imperium ausübt, desto größer wird die Entschlossenheit derer, die sich davon befreien wollen.

    Übersetzt aus dem Englischen von Olga Espín.


    Mehr zum Thema - Trump unterwirft lateinamerikanische Staaten einzeln


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    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/96gcac72jwjzxffy/Trump_unterwirft_lateinamerikanische_Staaten_einzeln7rypx.mp3 Dauer 9:43 Min.


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    04.08.2025

    Kreml drängt auf "vorsichtigen Gebrauch nuklearer Rhetorik"

    freedert.online, 4 Aug. 2025 19:17 Uhr

    Sprecher Dmitri Peskow bestätigte Moskaus Einsatz für die Nichtverbreitung, nachdem Trump eine Verlegung von Atom-U-Booten angekündigt hatte. Sie würden in die "angebrachten Regionen" verlegt, also dorthin, von wo aus sie ihre Waffen abfeuern könnten.


    Screenshot_2025_08_05_at_00_24_51_Kreml_dr_ngt_auf_vorsichtigen_Gebrauch_nuklearer_Rhetorik_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6x4j8s-peskow-in-einem-atomkrieg-kann-es-keinen-sieger-geben.html Dauer 1:49 Min.


    Dmitri PeskowQuelle: Sputnik © Michail Sinitsyn


    Der Kreml hat auf Vorsicht bei der Abgabe öffentlicher Erklärungen gedrängt, bei denen es um Atomwaffen geht. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, er habe die Verlegung zweier US-amerikanischer Atom-U-Boote befohlen.

    Vergangene Woche hatte Trump gesagt, die U-Boote seien in die "angebrachten Regionen" als Vorsichtsmaßnahme verlegt worden. Diese Ankündigung erfolgte über seine Plattform Truth Social.

    In einem Kommentar zu dieser Entscheidung relativierte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Bedeutung des Schritts und erklärte: "In diesem Fall ist es offensichtlich, dass sich die amerikanischen U-Boote bereits auf Kampfpatrouille befinden. Das ist ein ständiger Prozess."


    Präsidialer Schlagabtausch - Trump droht Medwedew





    Präsidialer Schlagabtausch - Trump droht Medwedew







    Peskow fügte hinzu, Moskau würde es vorziehen, keine solchen Debatten zu führen oder "irgendwie in eine derartige Kontroverse verwickelt zu werden".

    "Wir sind sehr vorsichtig bei allen Erklärungen, die mit nuklearen Themen zu tun haben", sagte der Sprecher und betonte, dass "Russland eine verantwortliche Position einnimmt" und "bezogen auf das Thema der Nicht-Weitergabe sehr aufmerksam ist".

    Weiter merkte er an, es könne innerhalb der Führung eines Landes verschiedene Ansichten zu verschiedenen Themen geben, betonte aber, "maßgeblich ist selbstverständlich die Position von Präsident Putin".

    "Wir glauben, jeder sollte sehr, sehr vorsichtig mit nuklearer Rhetorik sein", schloss Peskow.

    Bei einer Pressekonferenz am Freitag hatte Trump seinen Einsatzbefehl für die U-Boote mit der Erklärung verteidigt, die USA "müssen das tun" und müssten immer "total vorbereitet" auf eine mögliche Konfrontation sein.

    Weder das Weiße Haus noch das Pentagon haben weitere Informationen zu der Verlegung veröffentlicht. Die genaue Position der US-amerikanischen Atom-U-Boote unterliegt der Geheimhaltung, was es unmöglich macht, Trumps Behauptungen unabhängig zu verifizieren.


    Mehr zum Thema ‒ US-Präsident Trump "bereit" für einen Atomkrieg mit Russland


    Screenshot_2025_08_05_at_00_21_43_Kreml_dr_ngt_auf_vorsichtigen_Gebrauch_nuklearer_Rhetorik_RT_DE

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