Diese Website verwendet nur technisch notwendige Cookies.
04.08.2025

Geheimdienst: London bereitet Umweltkatastrophe in internationalen Gewässern vor

freedert.online, 4 Aug. 2025 18:17 Uhr

Der russische Auslandsgeheimdienst SWR berichtet, dass Großbritannien eine Umweltkatastrophe in internationalen Gewässern vorbereite. London plane, den Transport von russischem Öl als "Bedrohung für die gesamte internationale Schifffahrt" zu deklarieren, präzisiert der SWR.


Quelle: Gettyimages.ru © Morteza Nikoubazl/NurPhoto


Symbolbild


Die britischen Geheimdienste planen, ihre NATO-Verbündeten für eine groß angelegte Razzia gegen die "Schattenflotte" einzusetzen, und bereiten eine Umweltkatastrophe in internationalen Gewässern vor. Dies geht aus einer Mitteilung des Pressebüros des Auslandsgeheimdienstes SWR der Russischen Föderation hervor. In der Mitteilung heißt es:

"Die britischen Geheimdienste bereiten eine Umweltkatastrophe in internationalen Gewässern vor. [...] Nach Informationen, die dem SWR vorliegen, planen die britischen Geheimdienste, ihre NATO-Verbündeten für eine groß angelegte Razzia gegen die Schattenflotte zu mobilisieren."

Wie der SWR anmerkte, solle eine solche Kampagne nach den Plänen Londons durch einen "aufsehenerregenden Zwischenfall mit einem oder mehreren Tankern" ausgelöst werden. Der Auslandsgeheimdienst führt weiter aus:

"Der Plan sieht die Organisation einer groß angelegten Sabotageaktion vor, deren Schaden es ermöglichen wird, den Transport von russischem Öl als Bedrohung für die gesamte internationale Schifffahrt zu deklarieren. Dies würde dem Westen freie Hand bei der Wahl der Gegenmaßnahmen lassen. Im Extremfall könnte es um die Aufbringung aller verdächtigen Schiffe in internationalen Gewässern und deren Eskortierung in Häfen von NATO-Staaten gehen."

Es wird darauf hingewiesen, dass die Briten "zwei potenzielle Casus Belli" ausarbeiteten. Der erste bestehe darin, einen Unfall eines "unerwünschten" Tankers an einer der Engstellen der Seeverbindungen, beispielsweise in einer Meerenge, zu inszenieren.


Getöteter General in Kiew war Schlüsselakteur bei Nord-Stream-Anschlag





Getöteter General in Kiew war Schlüsselakteur bei Nord-Stream-Anschlag






Die Verschmutzung durch ausgelaufene Ölprodukte und die Blockierung der Fahrrinne würden den NATO-Staaten "ausreichende" Gründe liefern, um einen Präzedenzfall für eine "Sonderkontrolle" des Schiffes zu schaffen, angeblich um die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen für die Seeschifffahrt und der Umweltnormen zu überprüfen, heißt es in der Mitteilung.

Das zweite Szenario sehe vor, dass ein Tanker beim Verladen im Hafen eines "russlandfreundlichen Staates" in Brand gesetzt werde, wie der SWR mitteilte. Es wird davon ausgegangen, dass ein Brand in diesem Szenario erhebliche Schäden an der Hafeninfrastruktur verursachen und auf andere Schiffe übergreifen würde, was eine internationale Untersuchung erforderlich machen würde. Der SWR warnte:

"London beabsichtigt, beide Terroranschläge von ukrainischen Sicherheitskräften ausführen zu lassen. Ihre erwartungsgemäß schmutzige Arbeit und ihre Unfähigkeit, Spuren zu verwischen, werden von den Briten als Garantie für ihre eigene Straffreiheit angesehen. Eine internationale Untersuchung wird die Verantwortung für die Katastrophe entweder Russland oder im schlimmsten Fall der Ukraine zuschreiben, analog zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines."

Es wird darauf hingewiesen, der Zeitpunkt für den Anschlag könnte von Großbritannien so gewählt werden, dass der Medieneffekt genutzt werden könnte, um Druck auf die Regierung von US-Präsident Donald Trump auszuüben. Der SWR berichtet weiter:

"Das Ziel besteht darin, Washington dazu zu zwingen, entgegen den nationalen Interessen möglichst strenge Sekundärsanktionen gegen Käufer russischer Energieressourcen zu verhängen, die als indirekte Verursacher der Tragödie dargestellt werden."

Der SWR Russlands fasst zusammen, dass es für die Briten an der Zeit sei zu verstehen, dass ihre "immer dreisteren Versuche, nicht nur ihren Rivalen zu schaden, sondern auch die globale Energiesicherheit und Umwelt zu beeinträchtigen, selbst bei ihren eifrigsten Verbündeten den Geduldsfaden reißen lassen."


Mehr zum Thema - Auch in der Ostsee: Ukraine und Europa planen raffinierte Provokationen gegen Russland


Screenshot_2025_08_05_at_00_11_06_Geheimdienst_London_bereitet_Umweltkatastrophe_in_internationalen_Gew_ssern_vor_RT_DE

Video https://rumble.com/v6wj5ag-fsb-unterbindet-ttigkeit-von-untersttzern-der-ukrainischen-geheimdienste.html Dauer 2:48 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/252392-russlands-auslandsgeheimdienst-gb-bereitet-umweltkatastrophe/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

"Es reicht! Wir wollen Frieden." -  Bitte weiterleiten -->> Schneeballsystem

aus e-mail von Helene+Ansgar Klein, 4. August 2025, 20:06 Uhr


> Schneeballsystem">Es reicht! Wir wollen Frieden!

 

Liebe Mitmenschen,

 

unterstützen wir keine Parteien oder Organisationen mehr, die Kriegstreiber

sind.

Wir wollen Frieden!

 

Am 14. September sind Kommunalwahlen in NRW. Setzen wir ein klares Zeichen.

Keine Stimmen für den Krieg.

 

Frieden ist möglich. Er muss nur gewollt werden. Widersetzen wir uns der

Kriegstreiberei, der Geschäftemacherei mit dem Krieg, der Gier, der

Zerstörung! Jeder Krieg bringt unermessliches Leid. Über eine Million

ukrainische und russiche Soldaten sind schon gefallen in der Ukraine. Über

100.000 Palästinenser wurden bereits in Gaza getötet.

WOFÜR??

Und nicht nur in der Ukraine und in Palästina herrscht Krieg!

 

Die Kriegsmilliarden werden dringend in anderen Bereichen benötigt: bei

Bildung, Soziales, Infrastruktur, Kultur ....

 

Dem Merz folgt kein Frühling, sondern Krieg.

 

Seien wir wach - und friedlich!

 

Bitte leiten Sie diesen Aufruf 1000fach weiter

und löschen Sie bitte jedesmal die Emailadresse des vorigen Absenders.

Danke!

 

Frieden. Frieden. Frieden.

 

* * *

 

 

Dazu folgende Friedensinitiative:

 

 

 * * * Frieden in Stille * * *

* * * Stille für Frieden * * *

 

Jeden Mittwoch um 21 Uhr im kleinen Kreis,

jeden Sonntag z.B. um 17 Uhr im großen Kreis,

weltweit in allen Ländern zur Landeszeit,

immer etwa 30 Minuten Stille.

In Ausrichtung auf den Frieden im Innen und Aussen,

bis sich Frieden auf Erden im Bewusstsein aller Menschen etabliert hat.

 

An Sonntagen in öffentlichen Gebäuden wie Gebetshäusern,

Bürgerzentren, Privathäusern, online …

wo immer die Türen offen sind für Frieden.

 

Sei dabei, initiiere solche Friedens-Meditationen

und verbreite diesen Friedens-Impuls an deinem Ort,

in deinem Land und in vielen anderen Ländern.

 

Es soll und wird eine weltweite Welle des Friedens entstehen.

Dabei geht es ausschließlich um echten Frieden,

jenseits aller religiösen oder politischen Gruppierungen.

 

In Stille können wir uns alle im Frieden vereinen.

 

*

Friedliche Grüße!

Helene+Ansgar Klein

 

Rosengarten 11, 52146 Würselen, Tel.: 02405 72112

 

'Aachener für eine menschliche Zukunft' <<http://www.ac-frieden.de> >

Aachener Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft mit Russland"

Kampagne: NATO raus - raus aus der NATO <<http://www.NATOraus.de> >

Neuer Krefelder Appell - Den Kriegstreibern in den Arm fallen (

<https://peaceappeal21.de> )

Deutschland neutral ! < <https://deutschlandneutral.de/>  >

'Demokratischer Widerstand' <<https://demokratischerwiderstand.de/>  >

 

 

"... von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem

vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk

... dieses Grundgesetz gegeben." aus der Präambel unseres Grundgesetzes

 

Art. 20 (4) GG: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu

beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere

Abhilfe nicht möglich ist."

 

"Meiner Meinung nach ist jeder ein Verräter an der Menschheit, der nicht

seine ganze Kraft dem Versuch widmet, weitere Kriege zu verhindern".

Christopher Morley (*1890, †1957)

 

PS.: Wer von uns auf diesem Wege keine Informationen mehr erhalten möchte,

möge diese Mail per 'Antworten' (kommentarlos) zurücksenden.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

.. in der ARD-Mediathek:  
Die deutsche, leicht gekürzte Fassung der Dokumentation "The Bibi Files – Die Akte Netanjahu".
/ hier auch die vollständige englischen Fassung

Screenshot_2025_08_04_at_17_32_30_The_Bibi_Files_Die_Akte_Netanjahu_hier_anschauen

The Bibi Files – Die Akte Netanjahu


ardmediathek.de, 10.09.2025 ∙ The Bibi Files – Die Akte Netanjahu ∙ NDR

UTOV

Als erster amtierender Ministerpräsident Israels steht Benjamin Netanjahu vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Korruption im Amt vor. "Die Akte Netanjahu" beleuchtet das Korruptionsverfahren gegen Israels Premierminister – mit bislang unveröffentlichten Verhörvideos der wichtigsten Belastungszeugen. Die Dokumentation zeigt exklusiv, wie eng politische Macht, Medien und Justiz in Israel verwoben sind. Ein investigativer Film über Einfluss, Intrigen – und die Frage: Bröckelt Netanjahus Macht durch die Aussagen aus dem Innersten seines Systems?

Bild: Jigsaw

Video verfügbar: bis 30.07.2026 ∙ 22:50 Uhr


Video https://www.ardmediathek.de/film/the-bibi-files-die-akte-netanjahu/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc4IHByb3BsYW5fMTk2Mzc1NzI5 Dauer 1:29:22 h


die deutsche, leicht gekürzte Fassung der Dokumentation "The Bibi Files – Die Akte Netanjahu (https://www.ardmediathek.de/video/the-bibi-files-die-akte-netanjahu/the-bibi-files-die-akte-netanjahu/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM3NTcyOV9nYW56ZVNlbmR1bmc)" zu sehen, welche die innenpolitischen Hintergründe beleuchtet 



/



(hier der Link https://www.youtube.com/watch?v=a42AdXAYsmo zur vollständigen englischen Fassung).


The Bibi Files


Screenshot_2025_08_04_at_17_51_14_The_Bibi_Files_YouTube


Screenshot_2025_08_04_at_17_51_51_The_Bibi_Files_YouTube


Random (https://www.youtube.com/@RandomAK1010 )

11 Abonnenten


youtube.com,  vom 20.06.2025

Diesem Video wurde keine Beschreibung hinzugefügt.


Erwähnte Personen2 Personen

Benjamin Netanjahu

Jitzchak Rabin

Transkript

Du kannst im Transkript mitlesen.






Video https://www.youtube.com/watch?v=a42AdXAYsmo Dauer 1:55:31 h.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

Israels Ex-Sicherheitschefs appellieren an Trump: "Beendet den Krieg"

freedert.online, 4 Aug. 2025 15:56 Uhr

Ehemalige leitende Führungskräfte des Mossad, der IDF und des israelischen Militärgeheimdienstes wenden sich in einem offenen Brief an Donald Trump. Die Forderung an den US-Präsidenten lautet, Premier Netanjahu zu zwingen, den Krieg, "das Leiden in Gaza", zu beenden.


Israels Ex-Sicherheitschefs appellieren an Trump: "Beendet den Krieg"© Screenshot: X/UnexeptableD


Ehemalige Leiter des Mossad, der IDF und des israelischen Militärgeheimdienstes in einer gemeinsamen Videobotschaft


Laut israelischen Medien haben mehrere frühere Leiter des Mossad und des Schin Bet (israelischer Inlandsgeheimdienst) sowie ehemalige IDF-Führungskräfte am Sonntag bekannt gegeben, dass sie einen offenen Brief an US-Präsident Donald Trump geschickt haben. Die Hauptforderung lautet, Premierminister Benjamin Netanjahu zu zwingen, den aktuellen Krieg zu beenden. Diese Information wurde der Jerusalem Post (JP) "vor anderen Medien zur Verfügung gestellt". Die unfassbaren Leiden der Bewohner Gazas, bezogen auf die katastrophale Gesamtsituation und Verbrechen seitens Israels, finden dabei kaum wahrnehmbare Erwähnung.

Der Jerusalem Post-Artikel erklärt zu dem Ereignis:

"Diese Spitzenbeamten führen zusammen mit ehemaligen Spitzenbeamten der Polizei und des Außenministeriums die Gruppe 'Commanders for Israel's Security' (CIS) an, die mittlerweile aus über 600 ehemaligen hochrangigen Sicherheitsbeamten besteht, und fordern Trump auf, zu intervenieren."


Hunger und Krankheiten als Waffe – Wie Israel das Gesundheitssystem in Gaza torpediert





Meinung

Hunger und Krankheiten als Waffe – Wie Israel das Gesundheitssystem in Gaza torpediert





Parallel kursiert ein Video in den sozialen Medien, welches kurze Statements beteiligter Protagonisten zeigt. Der Videotitel lautet: "Beendet den Krieg". Einleitend heißt es in dem Video, dazu eingeblendet unter anderem Nadav Argaman und Ami Ajalon, ehemalige Schin-Bet-Leiter, Efraim Halevy und Danny Jatom, Ex-Direktoren des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, sowie Ehud Barak, vormaliger IDF-General und von 1999 bis 2001 Ministerpräsident Israels: 

"Die überwiegende Mehrheit der IDF-Chefs, Mossad-Chefs, Polizeikommissare und Geheimdienstchefs ist dabei [...] Wir müssen aufstehen und sagen, was wir zu sagen haben. Wir stehen kurz vor der Niederlage."


Screenshot_2025_08_04_at_16_25_33_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Video https://twitter.com/UnxeptableD/status/1952130031784001791?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1952130031784001791%7Ctwgr%5Eb410835c68c5255e1a24f679d7f39640611c2cff%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Fder-nahe-osten%2F252362-gaza-beendet-krieg-leitende-israelische%2F Dauer 3:17 Min:


hier Screenshots daraus

Screenshot_2025_08_04_at_16_26_00_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_27_43_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_30_29_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_31_36_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_32_30_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_33_22_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_34_39_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_35_32_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_36_22_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_37_08_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_37_53_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_38_50_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_42_01_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_40_52_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_43_30_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_44_18_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_45_23_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_46_20_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_47_20_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_48_15_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_49_10_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_50_05_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_50_58_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_51_48_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_52_49_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_54_24_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_55_25_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_56_14_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_16_57_32_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE


Screenshot_2025_08_04_at_16_59_23_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_17_02_47_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_17_03_46_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_17_04_47_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_17_05_28_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_17_06_30_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_17_07_12_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_17_08_09_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE

Screenshot_2025_08_04_at_17_08_54_Israels_Ex_Sicherheitschefs_appellieren_an_Trump_Beendet_den_Krieg_RT_DE


Der offene Brief spiegele laut JP-Artikel die wahrgenommene Notwendigkeit der Unterzeichnenden wider, "einen Gang höher zu schalten", um sich dadurch "mehr auf die Rückführung israelischer Geiseln und einen Nachkriegsplan für Gaza zu konzentrieren".

"[Der Brief] verweist darauf, wie verzweifelt die Lage Israels weltweit in Bezug auf seine Legitimität ist, sowie auf Trumps eigene jüngste öffentliche Kritik an Israel wegen der Hungersnot in Gaza."

Ein Zitat aus dem Brief lautet:

"Die IDF hat die beiden Ziele, die mit Gewalt erreicht werden konnten, längst erreicht: die Zerschlagung der militärischen Strukturen und der Regierungsgewalt der Hamas. Das dritte und wichtigste Ziel kann nur durch eine Einigung erreicht werden: die Rückkehr aller Geiseln nach Hause."


Hilfsgüter nach Gaza wieder zugelassen – IDF bricht vorerst die Blockade, das Töten geht aber weiter





Hilfsgüter nach Gaza wieder zugelassen – IDF bricht vorerst die Blockade, das Töten geht aber weiter





Ami Ajalon, ehemaliger Direktor des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, erklärt in der Videobotschaft:

"Anfangs war dieser Krieg gerecht – ein Verteidigungskrieg. Doch nachdem wir alle militärischen Ziele erreicht hatten, verlor dieser Krieg seine Legitimation."

Die israelische Gesellschaft ‒ wie auch die internationale Kritik ‒ beschuldigt dabei Premier Netanjahu seit längerem, sein brutales, andauerndes Vorgehen in Gaza, im Westjordanland und im Süden Libanons rein aus machtpolitischen Aspekten fortzuführen. Überraschenderweise ist seit einigen Tagen in der ARD-Mediathek die deutsche, leicht gekürzte Fassung der Dokumentation "The Bibi Files – Die Akte Netanjahu (https://www.ardmediathek.de/video/the-bibi-files-die-akte-netanjahu/the-bibi-files-die-akte-netanjahu/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM3NTcyOV9nYW56ZVNlbmR1bmc)" zu sehen, welche die innenpolitischen Hintergründe beleuchtet (hier der Link https://www.youtube.com/watch?v=a42AdXAYsmo zur vollständigen englischen Fassung).


Zur Situation der Menschen im Gazastreifen heißt es alleinig kurz in dem offenen Brief an US-Präsident Trump gerichtet:

"Ihre Glaubwürdigkeit bei der überwiegenden Mehrheit der Israelis erhöht Ihre Fähigkeit, Premierminister Netanjahu und seine Regierung in die richtige Richtung zu lenken: Beenden Sie den Krieg, bringen Sie die Geiseln zurück, beenden Sie das Leiden und schmieden Sie eine regionale und internationale Koalition, die der Palästinensischen Autonomiebehörde [nach ihrer Reform] dabei hilft, den Bewohnern des Gazastreifens und allen Palästinensern eine Alternative zur Hamas und ihrer brutalen Ideologie zu bieten."


USA drängen die Regierung in Libanon zur Entwaffnung der Hisbollah





USA drängen die Regierung in Libanon zur Entwaffnung der Hisbollah






Laut JP-Artikel hätte die CIS-Gruppierung bereits zurückliegend erreicht, "die Politik der Biden-Regierung zu beeinflussen, und in der ferneren Vergangenheit manchmal auch die Politik der Regierung Netanjahu". Demnach wurden laut Jerusalem Post die CIS-Mitglieder vorab zu einer aktuellen Einschätzung befragt, wie Israel aus dem andauernden Kriegszustand herauskäme. Dazu heißt es:

"Die hochrangigen Verteidigungsbeamten antworteten, dass Israel ankündigen müsse, dass es ein Ende des Krieges im Austausch für die Rückkehr aller verbleibenden Geiseln akzeptiere – das konsequente Angebot, das die Hamas seit Beginn des Krieges gemacht hat. Darüber hinaus möchte die CIS, dass Israel den vorgeschlagenen internationalen Rahmen Ägyptens, der Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabiens akzeptiert, zusammen mit einer reformierten Palästinensischen Autonomiebehörde [PA], die die Verwaltung des Nachkriegs-Gaza übernimmt." 

Premier Netanjahu lehnt es demgegenüber weiterhin entschieden ab, der Palästinensischen Autonomiebehörde "einen Fußbreit in Gaza zu geben, da er nun vehement gegen jede Entwicklung ist, die die Möglichkeit eines palästinensischen Staates fördert, selbst wenn dieser von der PA statt von der Hamas regiert würde", so die Einschätzung im JP-Artikel. Seine Administration forciert aktuell nachweislich als einzigen Weg weiterhin eine rein militärische Lösung. Am 23. Juli stimmte zudem Israels Parlament für die Annexion des Westjordanlands.

Die CIS-Organisation verweist darauf, dass ein solches Angebot an die Hamas notwendig sei, um darüber sagen zu können, "dass Israel alles in seiner Macht Stehende getan habe, um die Geiseln zurückzuholen". Ob und wie die Hamas dann reagiere, könnte erst nach entsprechender Offerte seitens der Netanjahu-Administration bewertet werden.


Mehr zum Thema ‒ Keine Sorge – wir können Hilfe für Gaza verzögern, bis alle tot sind


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/252362-gaza-beendet-krieg-leitende-israelische/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

[Newsletter Frieko] 80 Jahre Hiroshima & Nagasaki + Mittelstreckenwaffen + Antikriegstag 2025

aus e-mail von  Netzwerk Friedenskooperative, 4. August 2025, 15:33 Uhr


+++* Bitte weiterleiten* +++ *Newsletter vom 04.08.2025* +++


*+ 80 Jahre Hiroshima & Nagasaki + Mittelstreckenwaffen +

Antikriegstag 2025  +*


Liebe Freundinnen und Freunde,


vor 80 Jahren begann das atomare Zeitalter und erreichte direkt zu

Beginn einen tragischen Tiefpunkt: Mit dem Abwurf der US-Atombomben

über Hiroshima am 6. August und drei Tage später über Nagasaki

verloren tausende Menschen in einem Augenblick ihr Leben. Das Gedenken

an die Verstorbenen sowie an die Überlebenden dieser Abwürfe steht

ganz im Zentrum der Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktage, die in ganz

Deutschland stattfinden.


In diesem Newsletter zeigen wir dir, wie du zu diesen Gedenktagen

aktiv werden kannst. Darüber hinaus informieren wir dich über

weitere anstehende Termine, wie den Antikriegstag und eine

Friedensdemo im Oktober:



1.) *80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki*

2.) *Mittelstreckenwaffen: Bundesregierung plant Kauf von

Startsystemen*

3.) *Antikriegstag 2025 am 1. September*

Angeregtes Lesen wünscht


Marvin Mendyka


vom Team des Netzwerk Friedenskooperative


 


*+++ Newsletter August 2025 +++*


*1. 80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki*


In ganz Deutschland kommen rund um den 6. und 9. August Menschen

zusammen, um an die Atombombenabwürfe zu erinnern und sich für eine

atomwaffenfreie Welt stark zu machen. Dafür finden

Gedenkveranstaltungen, Mahnwachen, Ausstellungen und Aktionen in

vielen Städten statt. Mittlerweile führt unser Terminkalender rund

200 Termine rund um die Hiroshima-/Nagasaki-Gedenktage. Ob auch eine

Veranstaltung in deiner Stadt oder Region stattfindet, kannst du hier

in unserem *Terminkalender nachschauen.*

www.friedenskooperative.de/termine/hiroshimatag

 


 www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2025

[Link: https://www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2025

www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2025 ]


*Plakataktion „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“ startet morgen*


Gerne erinnern wir an dieser Stelle noch einmal daran, dass die

Plakataktion „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“, initiiert vom

Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“, am morgigen Dienstag (5.

August) startet! Außergewöhnliche Plakate werden in den ersten

Augusttagen für Aufmerksamkeit in Berlin, Hamburg, München, Köln,

Hannover und Mainz sorgen und an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima

und Nagasaki erinnern.


 www.atomwaffenfrei.de/wp-content/uploads/2025/07/Standortliste-CLP-Plakatkampagne-Fuer-ein-Europa-ohne-Atomwaffen_V3.pdf

Hier findest du die

www.atomwaffenfrei.de/wp-content/uploads/2025/07/Standortliste-CLP-Plakatkampagne-Fuer-ein-Europa-ohne-Atomwaffen_V3.pdf

*Buch „Kasachstans nukleares Erbe“ erschienen*


Zum Thema Gedenken und Erinnern rund um Atomwaffen und -tests möchten

wir dir auch das ganz neu erschiene Buch „Kasachstans nukleares

Erbe“ empfehlen. Darin kannst du viel über die vergessenen Stimmen

der sowjetischen Tests erfahren. In bewegenden Beiträgen und

Interviews schildern Überlebende und Aktivist*innen ihren Alltag im

Schatten der Tests, berichten von persönlichen Verlusten und dem

zähen Kampf um Anerkennung. So werden ihre Geschichten für kommende

Generationen bewahrt - als Mahnung, als Vermächtnis, als

eindringlicher Appell, die Opfer nicht länger zu übersehen.


Das Buch kann *hier in unserem Shop*

www.friedenskooperative.de/shop/buch-kasachstans-nukleares-erbe

erworben werden.


Außerdem senden wir dir gerne ein kostenfreies Probeexemplar unserer

Zeitschrift "FriedensForum" zu. In der aktuellen Ausgabe geht es um

das Schwerpunktthema „*80 Jahre Ende des 2. Weltkrieges - 80 Jahre

Atomwaffen“*. Hier kannst du ein kostenloses Probeheft anfordern.


 


 www.friedenskooperative.de/friedensforum/probeheft

[Link: *https://www.friedenskooperative.de/friedensforum/probeheft*

www.friedenskooperative.de/friedensforum/probeheft ]


*[zurück zur Übersicht]*


*2. Mittelstreckenwaffen: Bundesregierung plant Kauf von Startsystemen

*


Vor einem Jahr hatte der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz die

Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen der Typen „Tomahawk“,

„SM-6“ und „Dark Eagle“ in Deutschland angekündigt. Bei der

Stationierung von Mittelstreckenwaffen wird es jetzt konkret. Denn die

Bundesregierung plant jetzt die Beschaffung von passenden

Startsystemen vom Typ „Typhon“.


 friedensfaehig.de/die-sorge-vor-dem-wettruesten-ist-enorm/

Ende Juli traf sich die Kampagne „Friedensfähig statt

erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ zur

Mitgliederversammlung. Campaigner Marius Pletsch nahm das zum Anlass,

um sich zum Stand der Stationierung der Mittelstreckenwaffen und den

Perspektiven des Protests zu äußern.


Alles zum aktuellen Stand der Mittelstreckenwaffen

friedensfaehig.de/die-sorge-vor-dem-wettruesten-ist-enorm/

*[zurück zur Übersicht]*


*3. Antikriegstag 2025 am 1. September*


Am 1. September begehen wir den Antikriegstag – ein Tag, der an den

Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen im Jahr 1939 und damit den

Beginn des Zweiten Weltkrieges erinnert. An diesem Tag wollen wir ein

starkes Zeichen gegen Krieg und Gewalt setzen. In einer Zeit, in der

weltweit erneut viele Menschen unter bewaffneten Konflikten leiden,

ist die Botschaft des Antikriegstages aktueller denn je: Nie wieder

Krieg! Nie wieder Faschismus!


 


 www.friedenskooperative.de/antikriegstag2025

Warum wir die Teilnahme an den Antikriegstags-Veranstaltungenin

diesem Jahr besonders wichtig halten, haben wir *hier in unserem

Aufruf* www.friedenskooperative.de/aufruf-antikriegstag-2025

formuliert.


Alle Termine, sowie weitere Infos und Materialien findest du

www.friedenskooperative.de/antikriegstag2025

*[zurück zur Übersicht]*


*P.S.: Friedensorganisationen rufen auf zur Demo am 3. Oktober in

Berlin und Stuttgart*


Unter dem Motto „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für

Frieden!“ rufen Friedensorganisationen für den 3. Oktober zur

bundesweiten Demo in Berlin und Stuttgart auf und fordern:


 


4.) Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für

Soziales, Klima und Entwicklung.

5.) Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland.

Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.

6.) Nein zur Wehrpflicht.

7.) Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von

Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.

8.) Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg

bedroht sind.

9.) Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in

Europa und im Nahen und Mittleren Osten.

10.) Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Den Aufruf kannst du

www.friedenskooperative.de/aufruf-friedensdemo-3-oktober-2025  finden.



*Netzwerk Friedenskooperative*


Mackestr. 30, 53119 Bonn


Tel.: 0228-692904


Fax: 0228-692906


E-Mail: info@friedenskooperative.de


Web: www.friedenskooperative.de www.friedenskooperative.de

 

 www.friedenskooperative.de/newsletter-spende

[www.friedenskooperative.de/newsletter-spende

www.friedenskooperative.de/newsletter-spende ]

 

*Spendenkonto:*


Förderverein Frieden e.V.


IBAN: DE89 4306 0967 4041 8604 00


bei der GLS Gemeinschaftsbank


*Transparenz ist uns wichtig!*


Deswegen sind wir der Initiative Transparente


Zivilgesellschaft beigetreten. *Weitere Informationen


und unseren Transparenzbericht findest du hier*.


keine-email@friedenskooperative.de.


- Unser Transparenzbericht findest du unter:


www.friedenskooperative.de/ueber-uns/transparenz

www.friedenskooperative.de/ueber-uns/transparenz

- Unsere Datenschutzerklärung findest du unter:


www.friedenskooperative.de/datenschutz

www.friedenskooperative.de/datenschutz


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres: 




Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!


Aufruf zur bundesweiten Demonstration in Berlin und Stuttgart am 3.10.2025


Screenshot_2025_08_04_at_16_07_04_nie_wieder_kriegstuechtig_stehen_wir_auf_fuer_frieden_7032.png_PNG_Grafik_730_375_Pixel_




 


 

Aufruf zur bundesweitern Demo am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart


Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.

Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut. Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.


Wir fordern von der Bundesregierung:

  • Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
  • Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
  • Nein zur Wehrpflicht.
  • Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
  • Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
  • Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
  • Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.


Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 


Wir wollen:

  • Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
  • Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
  • Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.

Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen. Frieden braucht Bewegung. 


Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.

Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!

 

Rassismus, Antisemitismus, Faschismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit lehnen wir ab. Deshalb gibt es keine Zusammenarbeit mit rechtsextremen und demokratiefeindlichen Kräften. Diese können auch nicht Teil unseres Bündnisses sein. Wir bitten auf Parteifahnen zu verzichten. Willkommen sind Transparente, Fahnen und Schilder (auch mit Parteilogo), die Inhalt und Zielen der Demonstration entsprechen.

_____


Vorbereitungskreis: Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden
Dieses Bündnis ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, an dem u.a. ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind. Wir wollen zwei bundesweite große Demonstrationen zeitgleich in Berlin und Stuttgart durchführen, die die verschiedenen Flügel der Friedensbewegung gemeinsam repräsentieren.


Info: www.friedenskooperative.de/aufruf-friedensdemo-3-oktober-2025


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

WSJ: China schränkt Lieferungen Seltener Erden an westliche Rüstungsfirmen ein

freedert.online, 4 Aug. 2025 14:50 Uhr

Die reduzierten Lieferungen von Seltenen Erden aus China führen zu Produktionsverzögerungen bei westlichen Rüstungsfirmen, teilt das WSJ mit. Das begrenzte Angebot treibt die Preise in die Höhe, indem die Rüstungsindustrie über die mehrfache Kostensteigerung berichtet.


Quelle: Sputnik © Sean Gallup


Symbolbild


China schränkt die Lieferungen kritischer Mineralien an westliche Rüstungsunternehmen ein, was zu Produktionsverzögerungen führt. Dies hat am Sonntag die Zeitung Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf Quellen in der Branche berichtet. Demnach betreffen die Beschränkungen die Rohstoffe, die für die Herstellung einer breiten Palette von Waren erforderlich sind – von Gewehrkugeln bis hin zu Kampfjets.

Darüber hinaus sollen die Beschränkungen die Rohstoffe verteuert haben. Laut dem WSJ-Bericht sei der Preis einiger Materialien um mindestens das Fünffache gestiegen, seitdem China die Lieferungen begrenzt habe. Eine Rüstungsfirma teilte mit, dass ihr vor kurzem eine Lieferung von Samarium zum 60-Fachen des Standardpreises angeboten worden sei.


NYT: Armeen des Westens werden vom einzigen Metall aus China abhängig





NYT: Armeen des Westens werden vom einzigen Metall aus China abhängig






Samarium zählt zu Seltenen Erden und wird fast ausschließlich zu militärischen Zwecken verwendet, beispielsweise zur Produktion von Magneten und Düsentriebwerken, die extremen Temperaturen standhalten können. Wie die Zeitung New York Times Anfang Juni schrieb, sei China aktuell der einzige Hersteller dieses Metalls weltweit.

Bereits im Dezember 2024 hatte China die direkten Exporte von Gallium, Germanium und Antimon in die USA eingeschränkt. Vor dem Hintergrund des fortgesetzten Handelskrieges führte Peking im April zusätzliche Exportverbote ein. Im Juni schlossen China und die USA ein Handelsabkommen, das laut US-Handelsminister Howard Lutnick auch die Exportkontrolle für Seltene Erden aufheben sollte.


Mehr zum ThemaHandelskrieg vorbei? China traf mit Seltenen Erden genau ins Schwarze


Screenshot_2025_08_04_at_15_39_55_WSJ_China_schr_nkt_Lieferungen_Seltener_Erden_an_westliche_R_stungsfirmen_ein_RT_DE

Video https://rumble.com/v6s38ef-handelskrieg-china-stoppt-export-seltener-erden.html Dauer 6:20 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/252361-wsj-china-schraenkt-lieferungen-seltener-erden/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

Grünen-Chef Banaszaks Wunschwelt: "Raus aus dieser Kollektivdepression" und "Osten nicht aufgeben"

freedert.online, 4 Aug. 2025 12:36 Uhr

Felix Banaszak stellte sich am Sonntag den Fragen im "ARD-Sommerinterview". Hinsichtlich der Aufforderung nach klaren Standpunkten präsentierte der Bundesvorsitzende erwartbare Politphrasen. Die "Liebe zu Deutschland" sei ihm begrifflich "zu abstrakt".


Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/dts Nachrichtenagentur


Grünen-Chef Felix Banaszak, mit Hilfe von ARD-Tricks stellte er sich ungestört den Fragen der Redaktion und von Social-Media-Nutzern, Berlin, 03.08.25


Das aufgezeichnete "Sommerinterview" mit dem Grünen-Bundesvorsitzenden Felix Banaszak sorgte schon vor der Ausstrahlung für erste kontroverse Diskussionen, ausgehend von der strategischen Vorverlegung des Aufzeichnungstermins seitens der ARD-Redaktion. Dadurch konnte die zuvor ordnungsgemäß angemeldete Protestaktion von Atomkraftbefürwortern umgangen werden, um einen ungestörten Ablauf zu sichern. Banaszak gilt vermeintlich "als neuer Hoffnungsträger an der Parteispitze", da die Grünen "es in der Wählergunst weiterhin schwer haben", so die Wahrnehmung der ARD-Redaktion. 

Die Vorabaufzeichnung wird seitens der ARD-Verantwortlichen nicht als "eine bewusste Täuschung der angekündigten Demonstranten" bewertet, berichtet der Spiegel zu dem Interviewtermin. Auf Anfrage des Magazins heißt es:

"'Die jeweilige Aufzeichnungszeit der Interviews variiert, wie in den vergangenen Jahren auch, von Gast zu Gast.' Die Sprecherin betonte, dass es nach Bekanntwerden der angemeldeten Versammlungen keine Änderung der geplanten Aufzeichnungszeit gegeben hätte."


Pro-AKW-Protest angekündigt – ARD zeichnet Sommerinterview mit dem Grünen-Chef plötzlich vorher auf





Pro-AKW-Protest angekündigt – ARD zeichnet Sommerinterview mit dem Grünen-Chef plötzlich vorher auf





Das Stern-Magazin titelt zu dem Gesprächsverlauf:

"Grünen-Chef Banaszak sagt deutlich, was ihm an Deutschland missfällt"

Banaszak attackierte dabei die amtierende Große Koalition, um zu monieren, dass seine Partei als Mitglied der Ampelkoalition "mit einer Opposition aus CDU und CSU konfrontiert" war, die als "primäres Ziel hatten, diese Ampel zu Fall zu bringen". Die zum damaligen Zeitpunkt zweitgrößte Oppositionsgruppe, die AfD, erwähnte er dabei mit keinem Wort. Der Grünen-Politiker veröffentlichte auf X seine Wahrnehmung zu der Aussage im Interview:

"… und wenn das Land dann mit vor die Wand fährt, ja mei. Wir haben uns entschieden, eine solche Opposition nicht zu sein. Eine Opposition muss einer Regierung nicht unmöglich machen erfolgreich zu regieren, sondern wir müssen ihr das ermöglichen. Aber wenn die Regierung die Chance nicht nutzt, dann kann ja die Opposition dafür nichts, dann kann Bündnis 90/Die Grünen dafür nicht die Verantwortung übernehmen."


Screenshot_2025_08_04_at_15_29_46_Gr_nen_Chef_Banaszaks_Wunschwelt_Raus_aus_dieser_Kollektivdepression_und_Osten_nicht_aufgeben_RT_DE


Milliardengrab: Habecks Intel-Chip-Leuchtturmprojekt für Magdeburg endgültig Geschichte





Milliardengrab: Habecks Intel-Chip-Leuchtturmprojekt für Magdeburg endgültig Geschichte





Hinsichtlich der Zustimmung der Grünen zur milliardenschweren Belastung der Steuerzahler im Rahmen des "Sondervermögens für mehr Investitionen und Klimaschutz" gab Banaszak zu Protokoll:

"Ich kritisiere in aller Härte, mit welchen Tricksereien und Täuschungen Lars Klingbeil und Friedrich Merz jetzt diese Chance nutzen. Finanzminister Klingbeil versucht jedes Schlupfloch zu nutzen, um das Geld nicht in Investitionen, vor allem nicht in Klimaschutz zu stecken. Das ist ein Wortbruch gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern."

Die ARD-Tagesschau fasst zu den Inhalten des Interviews zusammen:

"Angesprochen darauf, dass Grünen-Politiker Cem Özdemir weniger Fokus auf 'Umverteilungsdebatten' in seiner Partei gefordert hat, sagt Banaszak, dass die Mehrheit der Deutschen den Eindruck haben, in einer ungerechten Gesellschaft zu leben. '80 Prozent der Menschen haben das Gefühl, dass es in diesem Land nicht gerecht zugeht, dass auf der einen Seite die Vermögen Einzelner immer weiter steigen, während sie mittlerweile nicht mehr am 25., sondern am 20. des Monats nicht mehr wissen, wie sie noch über die Runden kommen."

Ein weiteres Thema war die aktuelle "Ostdeutschland-Tour" des Grünen-Politikers. Die Berliner Zeitung berichtet dazu:

"Nach einem Brandbrief aus Mecklenburg-Vorpommern, in dem grüne Lokalpolitiker von Bedrohung und Gewalt berichten, hat Banaszak eine 'Präsenzoffensive' gestartet. Im Gespräch mit Moderator Matthias Deiß stellt er dann aber schnell fest: 'Ich bin ein Kind, tief aus dem Westen der Bundesrepublik.' Trotzdem will er den Osten nicht kampflos aufgeben und 'einen Fuß in die Tür bekommen'. 


Grüne-Jugend-Chefin Jette Nietzard: "Widerstand mit Waffen" gegen die AfD





Grüne-Jugend-Chefin Jette Nietzard: "Widerstand mit Waffen" gegen die AfD






Banaszak erklärte wörtlich zu diesem Thema:

"Durchhalteparolen sind jetzt das Falsche, aber das klare Signal: Wir geben den Osten nicht auf und wir kämpfen darum, dass der Osten uns nicht aufgibt […] das Problem, dass bündnisgrüne Akteure uns schreiben: 'Wir fühlen uns hier [im Osten] nicht mehr sicher', ist kein Problem von Bündnis 90/Die Grünen. Es ist ein Problem für unsere Demokratie im Gesamten, […] alle Bundestagsabgeordneten sind aufgerufen – von 85 sind es ja nur sieben, wenn ich Berlin rausrechne, aus den ostdeutschen Ländern – ihre Wahlkreisarbeit auch in den Osten mit zu verlegen."


"Nicht warten, sondern handeln" – Grünen-Fraktionsvorsitzende fordert erneut AfD-Verbotsverfahren





"Nicht warten, sondern handeln" – Grünen-Fraktionsvorsitzende fordert erneut AfD-Verbotsverfahren






Screenshot_2025_08_04_at_15_30_56_Gr_nen_Chef_Banaszaks_Wunschwelt_Raus_aus_dieser_Kollektivdepression_und_Osten_nicht_aufgeben_RT_DE


Größter Aufreger, speziell in den sozialen Medien, ist die Beantwortung des Grünen-Bundesvorsitzenden zu einer vorab übermittelten Frage von Zuschauern aus dem Social-Media-Format "tagesschau together". Zum Thema der Aussage von Robert Habeck, der in seinem Buch "Patriotismus. Ein linkes Plädoyer" aus dem Jahr 2010 schrieb: "Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht", wollte nun ein Nutzer wissen: "Haben Sie auch ein Problem mit dem Vaterland?", erklärte Banaszak sichtlich hadernd und ausweichend:

"Ich liebe erst mal meine Frau und meine Tochter – und das über alle Maßen. Und ich möchte, dass Deutschland ein Land ist, in dem sich alle wohlfühlen und das für alle Menschen eine Heimat ist. [Auf Nachfrage des Moderators:] Ich liebe Duisburg, ich liebe mein konkretes Umfeld, ich habe ein gutes Verhältnis zu diesem Land. Ich kann mit dem Begriff Liebe für so etwas Abstraktes … aber das soll jeder für sich entscheiden, das ist kein Politikum."

Auf die ergänzende Frage, was er an Deutschland nicht möge, erklärte der 35-Jährige:

"Ich würde mir manchmal wünschen, dass wir in Deutschland herauskommen aus dieser Kollektivdepression und aus diesem Modus, überall nur das Schlechte und das Problem zu sehen."

Das Land benötige seitens der Bürger "mehr Mut, Zuversicht und Solidarität", statt bei einem Problem immer direkt nach einem möglichen Verantwortlichen zu suchen. Zur Community-Frage, warum Deutschland Milliarden für Klimaschutz ausgibt, "während die Hauptverursacher der Emissionen wie China, Indien oder die USA kaum mitziehen", erklärte Banaszak lapidar:

"Ja, Deutschland ist nur ein kleiner Teil der Welt, aber wir sind die drittstärkste Industrienation. Und ich verstehe nicht, seit wann es cool sein soll, irgendwo Letzter zu sein."


Mehr zum Thema – Weidel im ARD-Sommerinterview: "Ich habe zu Recht Merz als Lügenkanzler bezeichnet"


Screenshot_2025_08_04_at_15_20_48_Gr_nen_Chef_Banaszaks_Wunschwelt_Raus_aus_dieser_Kollektivdepression_und_Osten_nicht_aufgeben_RT_DE

Video https://rumble.com/v6x36jq-wirtschaftskrise-hausgemacht-afd-politiker-schattner-ber-deutschlands-versu.html Dauer 2:37 Min. 


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/inland/252343-gruenen-chef-banaszaks-wunschwelt-raus/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

Irans Schlachtplan: Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit als eurasische Anti-NATO

freedert.online, 4 Aug. 2025 06:30 Uhr, Von Farhad Ibragimov

Auf dem jüngsten Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit hat der Iran wohl den Grundstein für einen eurasischen Sicherheitsblock gelegt – und der Westen ist darob in Panik geraten. Was wäre, wenn der nächste globale Sicherheitspakt nicht in Brüssel oder Washington, sondern in Peking geschlossen würde – mit dem Iran am Tisch?


Irans Schlachtplan: Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit als eurasische Anti-NATOQuelle: Sputnik © Außenministe

rium der Russischen Föderation


Symbolbild aus Archivbestand: Eine Sitzung des Außenministerrats der Mitgliedsstaaten der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit


Diese Frage ist längst keine theoretische mehr. Auf dem Treffen des Außenministerrats der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) Mitte Juli in China machte der Iran deutlich: Teheran betrachtet die SOZ nun nicht nur als regionales Forum, sondern als potenzielles Gegengewicht zur NATO. Damit signalisierte das Land eine tief greifende strategische Wende – weg von einem veralteten, westlich dominierten System und hin zu einer neu entstehenden eurasischen Ordnung.


SOZ - Wenn sich die Denkfabriken Eurasiens treffen





SOZ - Wenn sich die Denkfabriken Eurasiens treffen







Der Gipfel unterstrich die zunehmende Widerstandsfähigkeit der multilateralen eurasischen Zusammenarbeit angesichts zunehmender globaler Turbulenzen. Russland wurde durch Außenminister Sergei Wiktorowitsch Lawrow vertreten, der auch mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zusammentraf – ein Treffen, das die Stärke der Moskau-Peking-Achse unterstrich. Am Rande des Gipfels traf Lawrow bilateral mit den Außenministern Chinas, Pakistans, Indiens und insbesondere des Iran zusammen. Seine Gespräche mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi konzentrierten sich auf diplomatische Lösungen der Atomfrage und betonten die Vertiefung der strategischen Koordination.

Die iranische Seite nutzte die Plattform zielgerichtet. Araghtschi drückte seine Wertschätzung für die Solidarität der SOZ angesichts der israelischen Aggression aus – und betonte, dass der Iran die Organisation nicht als eine symbolische, sondern als einen praktischen Mechanismus für regionale Einheit und globale Positionierung betrachte.

Eine Plattform, die funktioniert – trotz Skeptikern

Indiens nahm ebenfalls uneingeschränkt teil – und widersprach damit auch Vorhersagen in westlichen Kreisen, dass geopolitische Spannungen die SOZ lähmen würden. Stattdessen bekräftigte Neu-Delhi sein Engagement für die Plattform. Die Implikation ist klar: Anders als bei der NATO, wo Einheit von der Wahrung einer zentralen Autorität abhängt, hat sich die SOZ als flexibel genug erwiesen, um unterschiedlichen Interessen gerecht zu werden und gleichzeitig einen Konsens zu erzielen.


Verbesserte Beziehungen zwischen BRICS Mitgliedern China und Indien





Verbesserte Beziehungen zwischen BRICS Mitgliedern China und Indien






Für Russland bleibt die SOZ ein Eckpfeiler seiner eurasischen Strategie. Moskau fungiert innerhalb der Organisation als ausgleichende Kraft – es verbindet China mit Süd- und Zentralasien und nun auch mit einem zunehmend selbstbewussteren Iran. Russlands Ansatz ist pragmatisch, multivektoriell und auf die Schaffung eines neuen geopolitischen Gleichgewichts ausgerichtet.

Irans strategischer Ausbruch

Im Mittelpunkt des Gipfels stand die Rede Araghtschis – eine entschiedene und rechtlich fundierte Kritik an den israelischen und amerikanischen Aktionen. Er zitierte Artikel 2, Abschnitt 4 der UN-Charta, verurteilte die Angriffe auf die von der Internationalen Atomenergie-Organisation überwachten iranischen Atomanlagen und berief sich auf die Erklärung 487 des UN-Sicherheitsrats. Seine Botschaft: Die westliche Aggression gegen den Iran hat keine rechtliche Grundlage, und keine noch so engmaschige Kontrolle über öffentliche Narrative kann daran etwas ändern. Doch über die Verurteilung hinaus lieferte Araghtschi einen konkreten Fahrplan zur Stärkung der SOZ als Instrument kollektiver Sicherheit und Souveränität:

• Ein kollektives Sicherheitsorgan zur Reaktion auf externe Aggression, Sabotage und Terrorismus

• Ein permanenter Koordinierungsmechanismus zur Dokumentation und Bekämpfung subversiver Handlungen

• Ein Zentrum für Sanktionsresistenz zum Schutz der Mitgliedsländer vor einseitigen westlichen Maßnahmen

• Ein Shanghaier Sicherheitsforum zur Koordinierung von Verteidigung und Geheimdiensten

• Verstärkte kulturelle und mediale Zusammenarbeit zur Bekämpfung kognitiver und informationeller Kriegsführung

Dies sind keine rhetorischen Gesten – sie sind Blaupausen für einen institutionellen Wandel. Der Iran fährt eine neue Sicherheitsdoktrin hoch und setzt sie in Aktion, eine Doktrin, die auf Multipolarität, gegenseitiger Verteidigung und gemeinsamer Widerstandsfähigkeit gegen hybride Bedrohungen aufbaut.


Die NATO hat eine neue "Bedrohung" zum Drangsalieren gefunden





Analyse

Die NATO hat eine neue "Bedrohung" zum Drangsalieren gefunden





SOZ vs. NATO: Zwei Modelle, zwei Zukunftsperspektiven

Während die NATO um eine starre, von Washington dominierte Hierarchie herum strukturiert ist, verkörpert die SOZ eine posthegemoniale Vision: Souveränität, Gleichheit und zivilisatorische Pluralität. Ihre Mitgliedsstaaten repräsentieren über 40 Prozent der Weltbevölkerung, verfügen über enorme industrielle Kapazitäten – und teilen den gemeinsamen Wunsch, das unipolare Muster zu durchbrechen. Teherans Strategie ist klar: Die SOZ nach seiner Vision bietet nicht nur einen geopolitischen Schutzraum, sondern auch eine Plattform für die Entwicklung einer neuen globalen Logik – einer Logik, die auf strategischer Autonomie und nicht auf Abhängigkeit basiert.

Die Ausgereiftheit und Klarheit von Araghtschis Initiativen deuten darauf hin, dass Teheran sich auf ein langfristiges Spiel vorbereitet. Hinter verschlossenen Türen wurde auf dem Gipfel vermutlich – formell und informell – über die Vertiefung des SOZ-Institutionalismus diskutiert, vielleicht sogar über eine Revision und einen Ausbau des Mandats der Organisation.

Araghtschi machte diese Vision deutlich:

"Die SOZ stärkt schrittweise ihre Position auf der Weltbühne … Sie muss eine aktivere, unabhängigere und strukturiertere Rolle einnehmen."

Das ist diplomatischer Code für eine institutionelle Neuausrichtung.

Der Westen reagiert – vorhersehbar

Die westliche Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Innerhalb weniger Tage nach den Vorschlägen des Iran verhängte die EU neue Sanktionen gegen acht Einzelpersonen und eine iranische Organisation – mit der Begründung, sie habe vage "schwere Menschenrechtsverletzungen" begangen. Gegen Israel hingegen meinte man, keine neuen Strafen verhängen zu müssen.


Chinas Standpunkt zum israelisch-iranischen Konflikt





Analyse

Chinas Standpunkt zum israelisch-iranischen Konflikt






Es handelt sich um ein geopolitisches Signal. Teherans Bestreben, die SOZ in einen handlungsorientierten Block zu verwandeln, wird in Brüssel und Washington als direkte Bedrohung der bestehenden Ordnung angesehen. Je kohärenter und proaktiver die SOZ wird, desto stärker wird der Druck.

Aber dieser Druck beweist ja gerade das Argument des Iran, die regelbasierte Ordnung sei nicht länger (gelinde ausgedrückt. Anm. d. Red.) regelbasiert – sondern machtbasiert. Für Länder wie den Iran führt der einzige Weg zur Souveränität über multilateralen Widerstand und Integration zu ihren eigenen Bedingungen.

Was auf dem Spiel steht

Der Iran improvisiert nicht. Er positioniert sich strategisch als Mitgestalter einer postwestlichen Sicherheitsordnung. Teherans Vision für die SOZ geht über das bloße Überleben hinaus – es geht um die Gestaltung eines internationalen Systems, in dem kein einzelner Block durch Sanktionen, Informationskrieg oder Zwangs-"Diplomatie" dominieren kann.

Diese Strategie hat Auswirkungen weit über Teheran hinaus. Wenn die SOZ die Vorschläge des Iran aufgreift und beginnt, sie zu institutionalisieren, könnten wir Zeugen der Entstehung der ersten echten Alternative zur NATO im 21. Jahrhundert werden.

Der Westen mag dies als Fantasie abtun – aber in Eurasien wird die Zukunft bereits entworfen. Und dieses Mal schreibt man den Entwurf nicht auf Englisch.

Übersetzt aus dem Englischen.

Farhad Ibragimow ist ein Dozent des Wirtschaftswissenschaften-Lehrganges an der Russischen Universität der Völkerfreundschaft (RUDN) und Gastdozent im Bereich der Sozialwissenschaften an der Russischen Präsidentschaftlichen Akademie für Volkswirtschaft und öffentliche Verwaltung.


Mehr zum ThemaLawrow und Wang Yi erörtern Beziehungen zu den USA und Beilegung des Konflikts in der Ukraine


Screenshot_2025_08_04_at_15_03_39_Irans_Schlachtplan_Shanghaier_Organisation_f_r_Zusammenarbeit_als_eurasische_Anti_NATO_RT_DE

Video https://mcdn.podbean.com/mf/download/rmu7y57eftatpxjt/Wie_sich_die_BRICS_Frauenallianz_f_r_eine_gerechtere_Weltwirtschafta2uk9.mp3 Dauer 13:31 Min.


Screenshot_2025_08_04_at_15_06_25_Irans_Schlachtplan_Shanghaier_Organisation_f_r_Zusammenarbeit_als_eurasische_Anti_NATO_RT_DE

Video https://rumble.com/v6v4b0z-der-weg-ist-steinig-aber-die-multipolare-welt-wird-eine-glnzende-zukunft-br.html Dauer 2:21 Min.


RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/meinung/251935-irans-schlachtplan-shanghaier-organisation-fuer-zusammenarbeit-als-eurasische-anti-nato/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

Kreml schließt Treffen zwischen Putin und Selenskij nicht aus

freedert.online, 4 Aug. 2025 15:33 Uhr

Moskau schließt die Möglichkeit eines Treffens zwischen Putin und Selenskij nicht aus. Direkte Gespräche könnten aber erst nach Beratungen auf Expertenebene stattfinden. Der Kreml hält weiterhin an einer politischen und diplomatischen Lösung in der Ukraine fest.


Quelle: Legion-media.ru © Sven 



Simon


Symbolbild (Fotomontage): Wladimir Selenskij und Wladimir Putin


Der russische Präsident Wladimir Putin schließt ein Treffen mit Wladimir Selenskij nicht aus, allerdings müssen dafür zunächst die notwendigen Vorbereitungen auf Expertenebene getroffen werden. Dies teilte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, gegenüber Journalisten mit:

"Ich möchte Sie daran erinnern, dass der Präsident selbst die Möglichkeit eines solchen Treffens nicht ausschließt. Nachdem auf Expertenebene die notwendigen Vorbereitungen getroffen und die erforderlichen Schritte unternommen worden sind."

Ferner präzisierte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, dass "all die Vorbereitungen für ein solches Treffen noch nicht abgeschlossen sind". Er erklärte außerdem, dass Moskau weiterhin an der Idee einer politisch-diplomatischen Lösung in der Ukraine festhalte.


Witkoff noch nicht in Moskau - Trump gibt neuen Termin bekannt





Witkoff noch nicht in Moskau - Trump gibt neuen Termin bekannt






Zuvor hatte Peskow mitgeteilt, dass alle Arbeiten zur Einigung über die Entwürfe der Memoranden Russlands und der Ukraine zur Beilegung des Konflikts als Vorbereitung auf das Treffen des russischen Präsidenten mit Wladimir Selenskij angesehen werden können. 

Zugleich betonte der russische Präsident Wladimir Putin, dass Moskau bereit sei zu warten, wenn Kiew der Meinung sei, dass die Zeit für Verhandlungen noch nicht gekommen sei. Dies teilte er bei einem Treffen mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko mit.

Kiew hatte Moskau vorgeschlagen, im August ein Gipfeltreffen abzuhalten, wie der Leiter der ukrainischen Delegation Rustem Umerow nach der dritten Verhandlungsrunde in Istanbul am 23. Juli bekanntgegeben hatte. Neben Selenskij und Putin sollten auch die Präsidenten der Türkei und der USA, Recep Tayyip Erdoğan und Donald Trump, an den Verhandlungen teilnehmen, äußerte die ukrainische Seite.

Im Kreml wurde hervorgehoben, dass das Treffen der Präsidenten beider Länder notwendig sei, um einen Schlusspunkt unter den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu setzen. Ein so komplexer Prozess könne aber nicht schnell abgeschlossen werden.


Mehr zum ThemaUkrainischer Geheimdienstchef: Ukraine könnte eines Tages nur als Briefmarke existieren


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/252371-kreml-schliesst-treffen-zwischen-putin/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres:    




Witkoff noch nicht in Moskau - Trump gibt neuen Termin bekannt


freedert.online, 4 Aug. 2025 11:19 Uhr

Trumps Sondergesandter Witkoff könnte am 6. oder 7. August nach Moskau kommen, so der US-Präsident. Zuvor hatte Washington mitgeteilt, dass der Besuch für das vergangene Wochenende geplant war. Trump begründete die Verzögerung mit Witkoffs Fokus auf den Gazastreifen.


 Trumps Sondergesandter Witkoff könnte am 6. oder 7. August nach Moskau kommen, so der US-Präsident. Zuvor hatte Washington mitgeteilt, dass der Besuch für das vergangene Wochenende geplant war. Trump begründete die Verzögerung mit Witkoffs Fokus auf den Gazastreifen.


Quelle: Gettyimages.ru © by Anna Moneymaker


Archivbild: Sonderbeauftragter des US-Präsidenten für den Nahen Osten, Steve Witkoff


Steve Witkoff, der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten für Russland und den Nahen Osten, wird diese Woche wahrscheinlich am Mittwoch oder Donnerstag, den 6. oder 7. August, in Moskau eintreffen. Dies gab der US-Präsident Donald Trump während eines Gesprächs mit Journalisten vor seinem Abflug von Bedminster nach Washington bekannt. Trump merkte an, dass Witkoff derzeit "auf die Grenze fokussiert" sei:

"Ich meine den Gazastreifen, die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln. Ich denke, er könnte nächste Woche, am Mittwoch oder Donnerstag, nach Russland reisen. Sie wollen ihn sehen, sie haben um ein Treffen mit ihm gebeten."

Zuvor hatte Matthew Whitaker, der Vertreter der Vereinigten Staaten bei der NATO, mitgeteilt, dass Witkoff nach seinem Besuch in Israel am Wochenende nach Moskau reisen werde – doch dazu war es nicht gekommen. Trump selbst hatte die Reise seines Sonderbeauftragten nach Russland am 1. August angekündigt.


Ukraine-Konflikt: US-Sondergesandter heute zu Gesprächen in Moskau erwartet





Ukraine-Konflikt: US-Sondergesandter heute zu Gesprächen in Moskau erwartet






Witkoff war bereits mehrmals in Moskau zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Insgesamt stattete er vier Besuche ab: am 11. Februar und 13. März sowie am 11. und 25. April. Nun soll Witkoff Moskau ein bis zwei Tage vor Ablauf von Trumps Ultimatum besuchen.

Trump droht Moskau mit Sekundärzöllen, sollte es keine Fortschritte bei der Beilegung des Konflikts in der Ukraine geben. Zuvor hat er die Frist für die Erfüllung seiner Forderungen von 50 auf zehn Tage bis zum 8. August verkürzt. John Kelly, der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, präzisierte, dass der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bis zu diesem Zeitpunkt beendet sein solle.

In den letzten Tagen äußerte Trump wiederholt seine "Unzufriedenheit" mit Putin und seine Bereitschaft, weitere Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Hierbei geht es auch um das Verhängen von Zöllen gegen Länder, die Kohlenwasserstoffe aus Russland kaufen. Betroffen wären insbesondere China und Indien.

Putin kommentierte Trumps "Enttäuschung" mit den Worten, dass "alle Enttäuschungen aus überzogenen Erwartungen entstehen".


Mehr zum ThemaHandel mit Russland: Trump droht Indien Strafzölle von 25 Prozent an


Screenshot_2025_08_04_at_15_54_14_Witkoff_noch_nicht_in_Moskau_Trump_gibt_neuen_Termin_bekannt_RT_DE

Video https://rumble.com/v6w9hoc-trump-droht-rutte-legt-nach-sekundrsanktionen-gegen-china-indien-und-brasil.html Dauer 1:03 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/252347-besuch-aufgeschoben-trump-gibt-neuen/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

Sarah Lesch - Da Draussen (Offizielles Video)

Screenshot_2025_08_04_at_13_00_40_Sarah_Lesch_Da_Draussen_Offizielles_Video_YouTube


Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=UUjanrmflRU&list=RDWvZI09cUZVs&index=3 Dauer 3:51 Uhr


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.08.2025

Deutsche Klimapolitik: Weniger EUropa, mehr Markt

lostineu.eu, 4. August 2025

Wie nutzen Deutschland und die EU ihre “letzte Chance”? – In der Klimapolitik setzt Berlin neue Akzente – auch gegen Brüssel. Teil 2 von 10 unserer Sommerserie.

Das waren die wichtigsten  Entscheidungen nach dem Regierungswechsel in Berlin:

  • Die neue Bundesregierung bekräftigte das Bekenntnis zu den vereinbarten nationalen, europäischen und internationalen Klimazielen, insbesondere der Klimaneutralität bis 2045. Dabei gab Kanzler Merz zu verstehen, dass Zweifel bestehen, ob diese Ziele wie geplant erreicht werden können. Er betonte, Klimaschutz dürfe nicht zu einer Deindustrialisierung führen und müsse mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit vereinbar bleiben.
  • Die Bundesregierung setzt verstärkt auf internationale Kooperationen: Emissionsminderungen, die durch Projekte im Ausland erzielt werden, sollen auf die deutschen Klimaziele angerechnet werden. Dies begründete Merz mit geringeren Kosten und größerer globaler Wirksamkeit solcher Maßnahmen.
  • Die neue Koalition strich den Posten des Sonderbeauftragten für internationale Klimapolitik. Dieser Schritt wurde von Umweltorganisationen als Signal für eine geringere Priorisierung ambitionierter Klimadiplomatie gewertet.
  • Die Verantwortung für Klimapolitik wurde neu verteilt: Das Fachressort für Klimaangelegenheiten liegt wieder beim Umweltministerium, das von der SPD geführt wird. Landwirtschaftliche Klimafragen werden weniger ambitioniert angegangen als zuvor; der neue CSU-Landwirtschaftsminister steht für eine weniger restriktive Regulierung und betont Technologieoffenheit.
  • Direktinvestitionen in Erneuerbare und Maßnahmen wie das Deutschlandticket bleiben erhalten, wobei die weitere Finanzierung zur politischen Debatte steht. Prinzipiell will die neue Regierung attraktive Bedingungen für Industrie und Verbraucher schaffen, statt mit strikten Vorgaben und teuren Subventionen vorzugehen.

So faßt die KI-gestützte Suchmaschine “Perplexity” die Klimapolitik der neuen Bundesregierung zusammen. Die vollständige Antwort samt Links steht hier.

Im Vergleich zur EU-Politik fällt auf, dass Berlin zwar schon 2045 die Klimaneutralität erreichen will (Brüssel erst 2050). Statt der Verbotspolitik der EU-Kommission setzt Merz aber mehr auf ökonomische Anreize und auf den Markt.

Ob dies zum Erfolg führt, ist fraglich. Denn wichtige Bereiche wie Agrar, Wohnen und Verkehr haben ihren CO2-Ausstoß kaum reduziert.

Laut Klimaschutzbericht 2025 wird die Bundesregierung ihre Klimaziele ab dem Jahr 2030 verfehlen.

Wenn aber das größte EU-Land schon 2030 den Plan verfehlt, wie soll die EU dann bis 2040 oder 2050 “liefern”?

Auf diese Frage gibt es in Berlin keine Antwort. Deutschland schert in der Klimapolitik aus – und könnte sich am Ende von den EU-Zielen verabschieden…

Die nächste Folge der Sommerserie kommt am Mittwoch. Alle Folgen hier

P. S. Nur eine Woche, nachdem der Internationale Gerichtshof alle Staaten nachdrücklich aufgefordert hat, ihre Klimaschutz-Anstrengungen deutlich zu verstärken, beschließt die Bundesregierung das Gegenteil: Sie kürzt die Investitionen im Klima- und Transformationsfonds (KTF), der eigentlich als Hebel für die grüne Transformation gedacht ist. Mehr dazu beim “Klimareporter



‹ Neues aus dem Forum: Trump droht Medwedew & Korruption in Kiew

Was sagen Sie dazu?

Info: https://lostineu.eu/sommerserie-deutschland-schert-in-der-klimapolitik-aus/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres: 




Neues aus dem Forum: Trump droht Medwedew & Korruption in Kiew


lostineu.eu, vom 3. August 2025

Seit einiger Zeit haben wir ein Leserforum bei “Lost in EUrope”. Dort gibt es spannende neue Themen – jenseits des Blogs und der Europapolitik im engeren Sinne.

Zwei neue Themen möchte ich besonders empfehlen. Da wäre zum einen die Drohung von US-Präsident Trump gegen den russischen Ex-Präsidenten Medwedew. Weil Medwedew es gewagt hatte, Widerworte zu geben, will Trump US-Atomboote vor den Küsten Russlands stationieren. Eine wahnsinnige Idee, die die EU sicher verurteilt hätte, wäre sie aus Russland gekommen. Doch so: nichts!

Das zweite Thema ist die Korruption in der Ukraine. Präsident Selenskyj hat gerade auf Druck aus der EU die Unabhängigkeit der Ermittler wiederhergestellt. Da kommt heraus, dass auch die Waffengeschäfte, die vor allem die Europäer finanzieren, von Korruption betroffen sind. Ein Fall für unabhängige EU-Ermittler? Wohl kaum…

Kommentare und weiter führende Themen sind wie immer willkommen! Zum Forum geht es hier.

‹ Sommerserie: Letzte Chance in der europäischen Klimapolitik › Deutsche Klimapolitik: Weniger EUropa, mehr Markt

2 Comments

  1. Monika
    4. August 2025 @ 10:13

    Eine wahnsinnige Idee…
    und ja, der Wahnsinn hat Methode. So wird neben dem Panzerbatallion in Litauen nun in Estland das 1.Deutsch-Niederländische Korps stationiert werden, mit seiner „zertifizierten“ (im letzten NATO-Manöver geprobten) Fähigkeit, als NATO-Hauptquartier (natürlich „nur im Falle“ des Eintretens von Artikel 5) zu fungieren.
    Die Frage sollte erlaubt sein, ob Deutschland nicht gleich die notwendigen neuen Kasernen für all die in Kürze Wehrpflichtigen Deutschen im europäisch „befreundeten“ Ausland aufbauen will. Das wäre weit billiger und schneller zu bewerkstelligen als bei uns zu Hause. Dann sind auch „unsere Jungs“ schon näher dran am geplanten Geschehen und kennen sich dort ein wenig aus…
    So „intelligent“ und gleichzeitig dermaßen dumm können glaube ich NUR Deutsche sein. Denn ihr Vasallentum schließt selbst „den Tod“ mit ein.
    Meisterhafte (um nicht zu sagen pathologische) Verdrängungskunst!

Antworten

  • Michael
    3. August 2025 @ 20:09

    Gerade erst wollte Selenskyj die Unabhängigkeit der anti- Korruptionsbehörden NABU und SABO abschaffen. Dann musste er unter Druck von EU und Öffentlichkeit zurückrudern! 3 Tage später wird jetzt ein massiver Korruptionsfall aus dem Bereich militärisches Beschaffungswesen bekannt! Gibt es Zusammenhänge!? Es heißt bekanntlich: wo Rauch ist, da ist auch Feuer!

    Antworten

  • Was sagen Sie dazu?


    Info: https://lostineu.eu/neues-aus-dem-leserforum-trump-droht-medwedew-und-korruption-in-der-ukraine/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.08.2025

    Nachrichten von Pressenza: Was kommt nach dem Tod? Fünf Haltungen zur Transzendenz

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 4. August 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 04.08.2025


    Was kommt nach dem Tod? Fünf Haltungen zur Transzendenz


    Mit dem Humanistischen Gesundheitsnetzwerk REHUNO Salud haben wir einen Ort des Austauschs geschaffen, an dem wir einen neuen Blick auf den Alltag finden, der auf einer erfahrungsorientierten und existenziellen Psychologie (der Psychologie des Neuen Humanismus) basiert und der konkrete Vorschläge&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/was-kommt-nach-dem-tod-fuenf-haltungen-zur-transzendenz/


     -----------------------


    Gegen die Kriegsverbrechen in Gaza: Junge Israelis verweigern und gehen ins Gefängnis


    Letzte Woche haben sich die 18-jährige Ayana Gerstmann und Yuval Pelleg geweigert, sich zum israelischen Militärdienst zu melden. Gerstmann wurde zu 30 Tagen Militärgefängnis verurteilt, Pelleg zu 20 Tagen. Vor dem Eingang des Rekrutierungsbüros von Tel HaShomer veranstaltete das Mesarvot-Netzwerk&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/gegen-die-kriegsverbrechen-in-gaza-junge-israelis-verweigern-und-gehen-ins-gefaengnis/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.08.2025

    taz besucht Maja T. exklusiv in Haft„Ich werde vorverurteilt“


    Will nicht vergessen werden: Maja T. im Juni beim Prozess in Budapest Foto: Samuel Winter/dpa


    taz.de, vom 1. August 2025, Von Konrad Litschko

    Seit über einem Jahr sitzt Maja T., An­ti­fa­schis­t*in aus Thüringen, in ungarischer Haft. Es drohen 24 Jahre Gefängnis. Wie geht es Maja T.?


    Maja T. kann nun durch die vergitterten Fenster auf Bäume schauen, auf grüne Wiesen, auf Traktoren und eine Straße, wo Lastwagen Richtung Rumänien brettern. Und auf den Sonnenaufgang, wenn morgens um 5 Uhr die Wärter an die Zellentür klopfen. „Dass ich den Horizont sehen kann“, sagt Maja T., „dass ich Kühe höre, Schafe, nachts wieder den Mond und die Sterne sehe, das wirkt wie Kleinigkeiten, aber sie machen es etwas leichter.“

    Im Gefängnis in Budapest, in dem Maja T. zuvor saß, seit Juni vergangenen Jahres schon, gab es nichts davon. Dort versperrte eine Plexiglasscheibe den Blick nach draußen, dahinter nur Mauern. Kein richtiges Sonnenlicht, Kakerlaken, nächtliche Kontrollen, Aufforderungen, sich zu entkleiden.

    Nun aber ist Maja T. in einem Haftkrankenhaus in Berettyóújfalu, 270 Kilometer von Budapest entfernt, ein verschlafenes Städtchen unweit der ungarisch-rumänischen Grenze. Maja T., nonbinär und aus Thüringen stammend, war während eines Hungerstreiks dorthin verlegt worden, als sich der Gesundheitszustand immer weiter verschlechterte. Nun, nach 40 Tagen, hat T. den Hungerstreik beendet. Aber Maja T. ist weiterhin im Haftkrankenhaus, um sich zu stabilisieren. „Es sieht erst mal so aus, dass ich keine bleibenden Schäden davongetragen habe“, sagt T.

    Am Dienstagvormittag sitzt Maja T. im kahlen, weiß gestrichenen Besucherraum des Haftkrankenhauses. Die Klimaanlage verströmt kalte Luft, ein langer Holztisch mit Trennscheiben in der Mitte durchschneidet das Zimmer. Besucher sitzen auf der einen Seite, die Inhaftierten auf der anderen. Jetzt ist Maja T. allein in Raum, aber gleich drei Wärter, eine Wärterin und der Gefängnisarzt, der Deutsch spricht, wachen hinter T. über das Gespräch.

    „Mental geht's mir nicht besser“

    Maja T. setzt sich lächelnd an den Tisch, in Trainingsjacke, aber sieht erschöpft aus, schmal. Die langen, dunklen Haare hängen offen über die Schultern. Dabei sagt Maja T., dass es besser gehe. Das Gewicht steige wieder, man sehe es auch im Gesicht. „Davor war das richtig eingefallen, alles Körperfett weg.“ Auch das Herz sei wieder stabil. „Aber mental geht’s mir nicht besser.“

    Trotzdem soll Maja T. wieder zurück ins Gefängnis nach Budapest geschickt werden. Dann ist alles wie vorher. Wieder die enge Zelle, wieder Isolationshaft, wieder Plexiglas. Und weiter die drohenden 24 Jahre Haft. Weil Maja T. vorgeworfen wird, mit anderen Linken im Februar 2023 in Budapest mehrere Rechtsextreme brutal angegriffen zu haben, am Rande eines europaweiten Szeneaufmarschs. Wegen lebensgefährlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung erhob Ungarn Anklage.


    Im Dezember 2023 wurde Maja T. in Berlin von Zielfahndern festgenommen, ein halbes Jahr später nach Ungarn ausgeliefert. Nachts wurde T. aus der Zelle geholt, mit einem Hubschrauber zur Grenze nach Österreich geflogen, dann weiter nach Ungarn gefahren, mit einem Sack über dem Kopf. Eine rechtswidrige Aktion, wie das Bundesverfassungsgericht später feststellte. Weil das Berliner Kammergericht, das die Auslieferung genehmigte, die Haftumstände für queere Personen in Ungarn nicht ausreichend prüfte. Seitdem befindet sich Maja T. in Ungarn in Haft, jeder Tag wie eine Endlosschleife. „Und ich weiß nicht, wie lange ich das alles noch aushalten muss“, sagt Maja T. Es klingt verzweifelt.

    Es war für die taz nicht einfach hierherzukommen. Zwei Stunden im Monat dürfen Familienmitglieder und die Verlobte Maja T. besuchen. Auch Abgeordnete aus dem Bundestag und dem Europaparlament waren schon da. Jour­na­lis­t*in­nen nicht, bis zum Besuch der taz. Vor drei Wochen, noch während des Hungerstreiks, stellte die taz bei ungarischen Justizbehörden einen Besuchsantrag. Der blieb lange unbeantwortet. Dann endlich, am Montag, wurde ein Termin im Haftkrankenhaus erlaubt: für den Folgetag, 11 Uhr, für eine Stunde.

    Und Punkt elf öffnen sich tatsächlich die Türen, ein grauer Betonbau hinter hohen, mit Stacheldraht überzogenen Mauern. Am Eingangstor hängt neben der ungarischen auch die EU-Fahne, überall sind Videokameras. Drinnen muss alles abgegeben werden, nur Stift und Papier sind für das Gespräch erlaubt. Maja T. wird dort noch einmal aufgefordert, nicht über die Trennscheibe zu fassen; keine Berührungen, keine Übergabe von Dingen. T. rückt nah an die Scheibe, wählt jeden Satz mit Bedacht. Der Hungerstreik sei „auf jeden Fall richtig“ gewesen, sagt Maja T. „Es war ein Hilferuf. Eine Anklage, was mir widerfährt. Ich hatte mich lebend begraben gefühlt. Und dieses Grab hat sich geöffnet.“

    Aber die Lage für Maja T. ist unverändert. Den Hungerstreik hatte T. für bessere Haftbedingungen und eine Rücküberführung nach Deutschland angetreten. Beides ist nicht erreicht. Aber zumindest der Diskurs in Deutschland habe sich doch noch mal verschoben, sagt T. „Oder?“ Werde nun nicht noch mal über die rechtswidrige Auslieferung gesprochen? Über die Haftsituation in Ungarn, bei der es darum gehe, Menschen zu brechen?

    Maja T. beendete den Hungerstreik nach einem Verlust von 14 Kilogramm Körpergewicht, die Herzfrequenz sank zwischenzeitlich auf 30 Schläge pro Minute, und die Ärzte stellten Zwangsernährung und dauerhafte Fixierung in Aussicht. „Diese Situation der Machtlosigkeit wollte ich mir nicht antun. Und meiner Familie auch nicht.“


    Zwei Stunden im Monat dürfen Familien­mitglieder und die Verlobte Maja T. besuchen

    In Deutschland demonstrieren seitdem bundesweit Menschen für Maja T., bauten ein Protestcamp vor dem Auswärtigen Amt auf, sammelten gut 100.000 Unterschriften, die fordern, Maja T. zurückzuholen. Und Vater Wolfram Jarosch ist mit einem Protestmarsch auf dem Weg nach Budapest, hungernd. Am Samstag will er dort ankommen.

    Die Solidarität erreiche T. auchim Gefängnis in Ungarn, vor allem durch Briefe, sagt Maja T. Das gebe viel Kraft. „Und ohne diese Unterstützung hätte auch der Hungerstreik nicht funktioniert. Der wäre versandet.“ Außenminister Johann Wadephul (CDU) schickte seinen Staatssekretär nach Ungarn, versicherte, man setze sich für bessere Haftbedingungen ein. T. zieht ratlos die Schultern hoch. „Davon merke ich bisher leider nichts.“

    Ungarn bleibt hart, pocht auf eine eigene Strafverfolgung. Noch vor Ort in Budapest waren damals drei Linke festgenommen worden, zwei Berliner und eine Italienerin. Ermittlungen in deren Umfeld und Überwachungsvideos, welche die Taten zeigten, lösten eine Großfahndung nach elf weiteren Deutschen aus – darunter Maja T. Sie sollen laut der „Soko Linx“ des sächsischen LKA, die der ungarischen Polizei zuarbeitete, zum Umfeld der Gruppe um die Leipzigerin Lina E. gehören, die zuvor schon Angriffe auf Neonazis verübte.


    Seit Februar läuft der Prozess in Budapest, sieben Tage wurde verhandelt. Jedes Mal wurde T. dort in Hand- und Fußfesseln und an einer Leine vorgeführt. Mitte September geht der Prozess weiter. Letztens lehnte ein Gericht erneut einen Hausarrest für Maja T. ab. In Ungarn ist ein solcher nicht unüblich. T.s Vater hatte dafür bereits eine Wohnung in Budapest angemietet und eine Kaution bereitgestellt. Aber das Gericht sah Fluchtgefahr: Maja T. akzeptiere das Verfahren nicht, habe ein Unterstützernetzwerk und eine linksextreme Ideologie. Zudem habe T. mit dem Hungerstreik versucht, Druck auf das Gericht auszuüben.

    Die Verzweiflung darüber ist Maja T. anzumerken. „Egal was ich mache, ich werde vorverurteilt.“ Und T. betont: „Ich werde mich dem Verfahren nicht entziehen. Ich bin bereit, mich mit den Vorwürfen auseinanderzusetzen. Aber rechtsstaatlich, in einem fairen Verfahren. Ich fordere nur meine Rechte ein, mehr nicht.“

    Im Budapester Prozess äußerte sich Maja T. bisher nicht zu den Vorwürfen, wies die Anklage aber als „reine Hypothesen“ zurück. Auch im Haftkrankenhaus, unter den Augen der Aufseher, will Maja T. dazu nichts sagen. An­ti­fa­schist*in zu sein, räumt T. aber sofort ein. „Das ist für mich eine Grundhaltung, die jeder haben sollte.“ Und weiter: „Natürlich wünsche ich mir eine Welt ohne Gewalt, zwischenmenschliche und staatliche.“ Aber die Welt sei nicht so. „Sich im Pazifismus zu verlieren und die Augen davor zu verschließen, wie ungerecht die Welt ist, macht sie nicht besser. Aber ich versuche mein Handeln an diesem Ideal einer gewaltfreien Welt zu messen.“

    Im Prozess bot die Staatsanwaltschaft einen Deal an: 14 Jahre Haft für ein Geständnis. Maja T. lehnte ab. Da­rauf stellten die Ankläger bis zu 24 Jahre Haft in Aussicht. „Das ist eine Zahl, die kann ich mir gar nicht vorstellen“, sagt T. „Das ist noch mal so alt, wie ich bin.“

    Der Prozess wirkt für Maja T. wie eine Inszenierung. Die angegriffenen Rechtsextremen schilderten dort, wie immer wieder auf sie eingeprügelt wurde, wie sie zentimeterlange Platzwunden davontrugen, Knochenbrüche, Prellungen. Die vermummten Angreifer identifizieren konnte aber niemand. Das Gericht zeigte auch Überwachungsvideos, auf denen einige der Taten zu sehen waren – und die Angreifer zuvor unterwegs in der Stadt. Maja T. soll dort mit Mütze und dunkler Coronamaske zu sehen sein. Woran das festgemacht wird, klärte das Gericht bisher nicht. „Der Richter scheint daran gar nicht interessiert“, sagt T. „Alles wirkt, als wolle er den Prozess schnell abhaken. Und, dass das Urteil längst feststeht.“

    Aber was heißt das, wenn das Urteil schon feststeht? Dann sind die 24 Jahre nicht mehr so fern. Es sind diese Momente, in denen Maja T. vor einer Antwort innehält, auf den Tisch vor sich starrt. „Natürlich macht mir das Angst“, sagt T. dann. „Permanent.“

    In der Haft klammert Maja T. sich nun an Strukturen. Aufstehen, Sport, Briefe beantworten, Italienisch und Ungarisch lernen, Bücher lesen. Aktuell Antonio Gramsci, auf Italienisch, der Kommunist, der seine Werke im Gefängnis schrieb. Nachmittags gibt es eine Stunde Hofgang, in einem Gitterkäfig. Wenn Maja T. Glück hat, sind andere Inhaftierte in den Käfigen nebenan, immerhin einer spricht Englisch. Ein Fern­abitur wird verweigert, mit dem würde Maja T. später gerne Forstwissenschaften studieren. Also hat sich T. Fachbücher dazu schicken lassen.

    Und Maja T. reflektiert die eigene Lage. „Wenn man nur die Eigenschaften queer und antifaschistisch nimmt, dann weiß ich, dass ich das Feindbild von Orbán verkörpere. Aber dann ist doch die Frage: Will sich da Deutschland mit Orbán gemeinmachen?“ Es ist diese Hoffnung, an die sich Maja T. klammert. Dass Deutschland doch noch einen rechtlichen oder diplomatischen Hebel für eine Rückholung findet. Dass es die rechtswidrige Auslieferung wiedergutmacht. Bis dahin will Maja T. kämpfen.

    Es gibt zwar die Zusicherung, dass Maja T. bei einer Verurteilung die Haft in Deutschland verbüßen kann. Eine Verminderung der Strafhöhe, als Anpassung an deutsches Recht, müsste Deutschland ungarischen Behörden in einem Übereinkommen allerdings abverhandeln. Inzwischen denkt T. darüber nach, den Hungerstreik wieder aufzunehmen. „Werden mir meine Rechte weiter verwehrt, bin ich bereit, das zu tun.“

    Bei diesen Sätzen blitzt, bei aller Erschöpfung und Angst, in den Augen von Maja T. der feste Wille auf, sich dem Schicksal in Ungarn nicht einfach zu fügen und dort in Vergessenheit zu geraten. „Ich darf nicht zu viel zweifeln“, sagt Maja T. „Ich muss Disziplin bewahren, ich brauche die Kraft.“ Gebrochen ist Maja T. noch nicht.


    Das Haftkrankenhaus an der ungarischen Grenze zu Rumänien: Hier ist Maja T. seit dem Hungerstreik Foto: Konrad Litschko


    Info: https://taz.de/taz-besucht-Maja-T-exklusiv-in-Haft/!6101642/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Das Wort Hammerbande findet hier keine Erwähnung.




    Weiteres:




    Wer ist Maja T. & was hat Maja T. gemacht? Haft und Hungerstreik in Ungarn

    In Haft in Ungarn Wer ist Maja T.?


    stuttgarter-nachrichten.de, Redaktion 15.07.2025 - 11:05 Uhr



    Maja T. befindet sich in Ungarn in Untersuchungshaft – unter umstrittenen Bedingungen. Die Person steht im Zentrum eines politischen und juristischen Konflikts, der in Deutschland hohe Wellen schlägt.


    Maja T. wollte mit ihrem nun beendeten Hungerstreik bessere Haftbedingungen durchsetzen. Foto: Samuel Winter/dpa

    Der Fall ist komplex und hochpolitisch: Er reicht von Vorwürfen der gefährlichen Körperverletzung über eine rechtswidrige Auslieferung bis hin zu einem lang andauernden Hungerstreik. Im Zentrum steht dabei nicht nur die Frage nach Schuld oder Unschuld, sondern auch nach rechtsstaatlichen Prinzipien und Menschenrechten.

    Wer ist Maja T.?

    Maja T. ist eine non-binäre Person aus Deutschland, gegen die in Ungarn wegen schwerer Straftaten ermittelt wird. Maja T., geboren in Jena, wird laut Ermittlungsbehörden linksextremen Gruppierungen zugerechnet. Öffentlich trat T. jedoch selten in Erscheinung.

    Bekannt wurde der Name durch Ermittlungen im Zusammenhang mit einer Gruppe, die unter Begriffen wie „Hammerbande“ oder „Antifa-Ost“ geführt wird. Der Gruppe werden mehrere Angriffe auf tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextreme zur Last gelegt. In diesem Umfeld war auch die Leipziger Studentin Lina E. aktiv, die 2023 wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verurteilt wurde.

    Laut Bundesanwaltschaft ist Maja T. eine zentrale Figur innerhalb dieses Netzwerks. T. wird vorgeworfen, gezielt und gewaltsam gegen rechtsextreme Aktivisten und Aktivistinnen vorgegangen zu sein – darunter auch bei einem als „Tag der Ehre“ bekannten Neonazi-Aufmarsch im Februar 2023 in Budapest.

    Die Vorwürfe: Was hat Maja T. gemacht?

    Ungarischen Ermittlern zufolge soll Maja T. gemeinsam mit weiteren Personen im Februar 2023 mehrere Teilnehmer des rechtsextremen Aufmarschs in Budapest angegriffen und zum Teil schwer verletzt haben. Es geht um gefährliche Körperverletzung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung. In Deutschland liegt zudem ein Haftbefehl wegen Mitgliedschaft in einer linksextremen Gruppierung vor.

    Nach der Tat war Maja T. mehrere Monate untergetaucht, bis T. im Dezember 2023 von Zielfahndern in einem Berliner Hotel festgenommen wurde. Im Juni 2024 erfolgte schließlich die Auslieferung an die ungarischen Behörden – trotz eines Eilbeschlusses des Bundesverfassungsgerichts, der diese untersagt hatte.

    Wie das Gericht in Karlsruhe mitteilte, wurde es am betreffenden Tag um 11:47 Uhr von der Generalstaatsanwaltschaft Berlin darüber informiert, dass die betreffende Person bereits um 10:00 Uhr an die ungarischen Behörden überstellt worden sei. Der Beschluss zur Untersagung der Auslieferung war zu diesem Zeitpunkt bereits gefällt worden: Das Bundesverfassungsgericht hatte die Übergabe um 10:50 Uhr formell gestoppt (Az.: BvQ 49/24).

    Seitdem sitzt Maja T. in Untersuchungshaft in Ungarn – zunächst in einem Gefängnis, später in einem Haftkrankenhaus. Laut Verteidigung handelt es sich um Isolationshaft unter teils problematischen Bedingungen.

    Der Strafprozess gegen Maja T. läuft seit Februar 2025 vor einem ungarischen Gericht in Budapest. Ein Angebot der Staatsanwaltschaft, das Verfahren im Gegenzug zu einem Geständnis ohne weitere Beweisaufnahme abzukürzen – mit einer Haftstrafe von 14 Jahren – lehnte Maja T. ab. Bei einer Verurteilung ohne Deal drohen bis zu 24 Jahre Haft.

    Maja T.s Hungerstreik: 40 Tage ohne Nahrung

    Anfang Juni 2025 trat Maja T. aus Protest gegen die Haftbedingungen in einen Hungerstreik. T. kritisierte eine mangelhafte Versorgung, fehlende Hygieneartikel, unhygienische Zustände und fehlende medizinische Betreuung. Ziel des Hungerstreiks war es, eine gerichtliche Überprüfung der Haftbedingungen und eine Rücküberstellung nach Deutschland zu erreichen.

    Nach 40 Tagen ohne Nahrung brach Maja T. den Hungerstreik am 14. Juli 2025 ab. Laut Familie und Umfeld war der Gesundheitszustand inzwischen lebensbedrohlich – die Herzfrequenz war auf unter 30 gesunken, ein Herzstillstand stand im Raum. Ungarische Behörden erwogen zuletzt die Einsetzung eines Herzschrittmachers und eine Zwangsernährung.

    T. begründete den Abbruch mit dem eigenen Gesundheitszustand. Dennoch kündigte T. an, den Hungerstreik wieder aufzunehmen, sollte sich an der rechtlichen Situation nichts ändern.

    Diplomatischer Druck – aber keine Aussicht auf Rückkehr

    Die Bundesregierung, insbesondere Außenminister Johann Wadephul, forderte wiederholt eine Verbesserung der Haftbedingungen und drängte auf eine faire Behandlung der deutschen Staatsangehörigen.

    Ein Rücktransport nach Deutschland ist juristisch derzeit jedoch nicht durchsetzbar – trotz des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts, das die Auslieferung nach Ungarn als rechtswidrig einstufte. Denn es gibt kein rechtsstaatliches Instrument, um eine bereits erfolgte Auslieferung rückgängig zu machen. Das deutsche Recht kennt keine Regelung, mit der man ein anderes EU-Land – hier Ungarn – verpflichten könnte, eine ausgelieferte Person zurückzugeben. Es gibt keinen Rückholanspruch, lediglich diplomatische Mittel.

    Einziger Lichtblick für Maja T.: Im Falle einer Verurteilung muss Ungarn eine spätere Verbüßung der Haftstrafe in Deutschland ermöglichen – das ist völkerrechtlich zugesichert. Bis dahin jedoch bleibt die Lage prekär.

     

    Info: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.maja-t-mhsd.9ccdb10b-2d2b-4ab2-a9ea-aed43aea5e99.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Zitat: Im Zentrum steht dabei nicht nur die Frage nach Schuld oder Unschuld, sondern auch nach rechtsstaatlichen Prinzipien und Menschenrechten. Zitatende

    Auch in diesem Artikel wird die Leserschaft nicht mehr über die Art und Weise der ausgeübten Verletzungen, wie das Zertrümmern von Knochen und Gelenken mittels Hämmern, unterrichtet.

    03.08.2025

    "Helsinki 2.0" kommt nach einem Sieg Russlands

    freedert.online, 4 Aug. 2025 06:00 Uhr, Von Alexandr Nossowitsch

    Anlässlich des 50. Jubiläums der Helsinki-Schlussakte über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa reden sowohl Russland als auch der Westen von einem potenziellen "Helsinki 2.0". Gemeint sind indes grundlegend verschiedene Dinge, und ein neues Abkommen ist erst nach einem russischen Sieg möglich.


    "Helsinki 2.0" kommt nach einem Sieg RusslandsQuelle: Sputnik © O. Iwanow


    Archivbild: Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa in Helsinki am 31. Juli 1975.


    Die Helsinki-Schlussakte über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, deren 50-jähriges Jubiläum derzeit begangen wird, wird in Russland und im Westen gleichermaßen wertgeschätzt, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. In Russland für die "Sicherheit", im Westen für die "Zusammenarbeit". In Russland – für die Festschreibung der für die Sowjetunion siegreichen Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs, die Festlegung der strategischen Parität mit den USA und der Nachkriegsgrenzen in Europa. Im Westen – für die angebliche Schaffung der Voraussetzungen für den "Sieg im Kalten Krieg", also für den sogenannten "dritten Korb", der liberale Rechte und Freiheiten als Grundlage der internationalen Beziehungen festschrieb.

    Entsprechend sind grundlegend verschiedene Dinge gemeint, wenn in Russland und im Westen von einem "neuen Helsinki" gesprochen wird. Für Russland ist ein "neues Helsinki" eine neue Sicherheitsarchitektur für Europa, die das den gesamten Kontinent einschließende System umfassen und auch Russland einbeziehen soll – im Gegensatz zum derzeitigen System "alle zusammen gegen Russland". Genau dies hatte Moskau bereits vorgeschlagen, als es Ende 2021 mit einer Initiative für Verhandlungen über globale Sicherheitsgarantien auftrat.


    Warum westliche "Beobachter" in der Ukraine für Russland inakzeptabel sind





    Meinung

    Warum westliche "Beobachter" in der Ukraine für Russland inakzeptabel sind





    Für die USA und die EU bedeutet ein "neues Helsinki" demgegenüber die allseitige Anerkennung der "Menschenrechte" in ihrer westlichen Auslegung als Grundlage des internationalen Handelns. Da in Europa außer Moskau praktisch niemand damit Probleme hat, würde dies in der Praxis eine politische Reform in Russland bedeuten: Liberalisierung, Dialog mit der vom Westen bestimmten Opposition, Selbstverurteilung für Gewaltanwendung in der Ukraine, Anerkennung ihrer völkerrechtlich anerkannten Grenzen und so weiter. Die logische Konsequenz wäre ein Machtwechsel zu Gunsten einer liberalen und prowestlichen Regierung.

    Zwischen den Positionen der beiden Seiten besteht also eine unüberwindbare mentale Kluft. Im russischen Weltbild dominiert ein realistischer Ansatz in den internationalen Angelegenheiten, im westlichen (besonders europäischen) ein idealistischer und deshalb fanatischer. Dieser Bruch ist unüberbrückbar.

    Angesichts dieser Kluft erscheint es sogar befremdlich, dass sich beide Seiten in ihren Plänen auf dasselbe historische Ereignis beziehen. Dabei waren die Helsinki-Vereinbarungen das konsequente Ergebnis von 30 Jahren Nachkriegsaufbau einer neuen Weltordnung, und die Schlussakte ein in sich geschlossenes und logisch kohärentes Dokument.

    In jenen 30 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg erreichten der östliche und der westliche Block strategische Parität und damit die Unmöglichkeit, einander militärisch zu besiegen – bedingt durch die garantierte gegenseitige Vernichtung. Es entstand ein vollständiges Gleichgewicht – ein Kräftegleichgewicht, innerhalb dessen man irgendwie koexistieren musste. Die Helsinki-Vereinbarungen wurden zum Regelwerk dieser Koexistenz, die auf einem perfekten Gleichgewicht der Kräfte basierte. Alles, was in der Schlussakte festgeschrieben ist – Unverletzlichkeit der Grenzen, Nichteinmischung in innere Angelegenheiten, Gewaltverzicht – beruhte auf der Anerkennung des anderen als gleichwertig, zumindest in der Hinsicht, dass dieser andere einen ebenfalls vernichten kann.


    Moskau empört: OSZE duldet Wiederaufleben des Nazismus in Europa





    Moskau empört: OSZE duldet Wiederaufleben des Nazismus in Europa






    Daher begann der Helsinki-Prozess zu stolpern, sobald sich das Kräftegleichgewicht zugunsten des Westens verschob. Gewaltverzicht und territoriale Integrität? Doch was ist mit Jugoslawien? Humanitäres Völkerrecht und Schutz der Zivilbevölkerung in Konflikten? Und was mit dem völligen Fehlen jeglicher Reaktion auf das Verhalten der Ukraine, die Wohngebiete in Belgorod oder Kursk mit der offiziellen Begründung beschießt, "dass die Bevölkerung in Russland den Krieg spüren soll"?

    Die westliche Ideologie der internationalen Beziehungen, die sich auf die Helsinki-Prinzipien beruft, steht diesen Prinzipien tatsächlich diametral entgegen, weil sie undemokratisch ist. Es ist eine totalitäre Ideologie, die nicht akzeptiert, dass andere eine eigene Meinung haben können, dass sie ein Recht darauf haben und dass dieses Recht respektiert werden muss. Die Helsinki-Prinzipien werden heute umso eifriger vom Westen mit Füßen getreten, je verbissener er um die Rückkehr zu seiner nach 1991 errungenen unipolaren Dominanz kämpft. So etwa der "Pluralismus und die Meinungsfreiheit", die sich heute in Verboten und Blockaden russischer Medien, der Verfolgung russischer Journalisten und der Verunglimpfung jeglicher nicht-russophober Akteure im Ausland als "Kreml-Agenten" äußern.

    Vor 50 Jahren legten die Helsinki-Vereinbarungen endgültig die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs fest, in dem das damalige Russland gesiegt hatte, ein Land, mit dem man schließlich Vereinbarungen über das weitere Zusammenleben treffen musste. Künftige Vereinbarungen dieser Art können nur dann geschlossen und eingehalten werden, nachdem Russland erneut gesiegt hat: Dieser Sieg wird sich dann nicht mehr umdeuten, abschaffen oder bestreiten lassen, und Russland als gleichwertige Macht anerkannt werden müssen – die einen vernichten kann und mit der man sich über die Regeln des weiteren Zusammenlebens verständigen muss.

    Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen am 31. Juli bei "RIA Nowosti".


    Mehr zum Thema - Russophobie: Russland überdenkt Finanzierung von internationalen Organisationen


    Screenshot_2025_08_04_at_14_39_05_Helsinki_2.0_kommt_nach_einem_Sieg_Russlands_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6wxnhe-so-sicher-wie-atlantis-es-gibt-keinen-niedergang-der-eu-verhandlungsmacht.html Dauer 0:44 Min. 


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/meinung/252102-helsinki-20-kommt-nach-sieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.08.2025

    Deutsche Wissenschaftler entlarven den kriegstreiberischen Wahnsinn der Regierung

    Automatisch synchronisiert

    Neutrality Studies


    Screenshot_2025_08_04_at_14_20_28_Deutsche_Wissenschaftler_entlarven_den_kriegstreiberischen_Wahnsinn_der_Regierung_YouTube

    Screenshot_2025_08_04_at_14_16_49_Deutsche_Wissenschaftler_entlarven_den_kriegstreiberischen_Wahnsinn_der_Regierung_YouTube


    youtube.com, vom 01.08.2025 Interviews (evtl. doppelt vorhanden)

    Heute habe ich ein ganzes Panel dabei. Ich spreche mit Stefan Luft, Jan Opielka und Jürgen Wendler, den Autoren des Buches „Mit Russland – Für einen Politikwechsel“, in dem die drei sich nachdrücklich für eine grundlegende Neuausrichtung der deutsch-russischen Beziehungen einsetzen. Darüber diskutieren wir heute. 

    Das Buch der Autoren: https://westendverlag.de/Mit-Russland... Unser Shop: https://neutralitystudies-shop.fourth...

    Wie wurde dieser Inhalt erstellt?

    Automatisch synchronisiert

    Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Weitere Informationen

    Mehr von diesem Podcast



    Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=nHu4NGB1XZg Dauer 54:51 Min.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Ukrainische Wissenschaftler erheben ihre Stimme gegen den Stellvertreterkrieg


    Neutrality Studies Deutsch



    Screenshot_2025_08_04_at_14_26_15_Ukrainische_Wissenschaftler_erheben_ihre_Stimme_gegen_den_Stellvertreterkrieg_YouTube


    youtube.com, vom 31.07.2025 (evtl. doppelt vorhanden)

    Die USA mischten sich 2014 in die ukrainische Innenpolitik ein und finanzierten den Stellvertreterkrieg in der Ukraine angeblich, um die ukrainische Demokratie vor Tyrannei zu retten. Doch unter US-Aufsicht und im Dienste der Ziele des Stellvertreterkriegs ist die Ukraine rasch in einen autoritäreren Staat abgerutscht. Die ukrainischen Wissenschaftler Marta Havryshko und Ivan Katchanovski erklären, wie es dazu kam. 


    Das vollständige Interview finden Sie hier:    • Ukrainian Scholars DENOUNCE Proxy War and ...   Unterstützen Sie Marta Havryshko: https://www.newglobalpolitics.org/an-... Unterstützen Sie Ivan Katchanovski: https://www.gofundme.com/f/openaccess... 


    Folgen Sie Harrison Berger: https://bergerposts.substack.com Original Video:    • Ukrainian Academics Speak Out Against the ...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Neutrality Studies Originally Published on: 2025-07-31 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.


    Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=6aso9L7Zo2A Dauer 42:45 Min.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.08.2025

    OPEC+-Länder vereinbaren Erhöhung der Ölförderung im September

    freedert.online, 3 Aug. 2025 21:18 Uhr

    Vor dem Hintergrund des Drucks von Trump werden die OPEC+-Länder ein Jahr früher als geplant ihre freiwilligen Beschränkungen von 2,2 Millionen Barrel pro Tag aufheben. Ohne Berücksichtigung des Ausgleichsplans könnte Russland seine Ölförderung auf 9,449 Millionen Barrel steigern.


    OPEC+-Länder vereinbaren Erhöhung der Ölförderung im SeptemberQuelle: Legion-media.ru © Zoo

    nar

    Symbolbild


    Acht Länder der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC+) – Russland, Saudi-Arabien, Irak, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Kasachstan, Algerien und Oman – haben sich nach einem Treffen am 3. August darauf geeinigt, die Ölförderung im September um 548.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Dies geht aus einer Mitteilung der Organisation hervor.

    Die Vereinbarung wurde "unter Berücksichtigung der stabilen Aussichten für die Weltwirtschaft und der günstigen aktuellen Marktbedingungen, die durch niedrige Ölvorräte begünstigt werden", getroffen. Die Entscheidung wird der OPEC+ ermöglichen, den Ausstieg aus den freiwilligen Beschränkungen um 2,2 Millionen Barrel pro Tag ein Jahr früher als ursprünglich geplant abzuschließen, meldet Bloomberg. Ende 2024 hatten sich die Länder auf eine schrittweise Abschaffung bis Ende September 2026 geeinigt.


    OPEC+-Länder drücken die Ölpreise, um ihren Platz auf dem Markt zu sichern




    Analyse

    OPEC+-Länder drücken die Ölpreise, um ihren Platz auf dem Markt zu sichern






    In der auf der Webseite der OPEC+ veröffentlichten Tabelle heißt es, dass Russland ohne Berücksichtigung des Ausgleichsplans seine Förderung im September auf 9,449 Millionen Barrel, Saudi-Arabien auf 9,978 Millionen Barrel, Irak auf 4,220 Millionen Barrel, die Vereinigten Arabischen Emirate auf 3,375 Millionen Barrel, Kuwait auf 2,548 Millionen Barrel, Kasachstan auf 1,550 Millionen Barrel, Algerien auf 959.000 Barrel und Oman auf 801.000 Barrel pro Tag steigern kann.

    Über die Pläne der OPEC+, die Förderung zu steigern, hatten zuvor Bloomberg und Reuters berichtet. Dabei merkt Reuters an, dass die Entscheidung vor dem Hintergrund wachsender Befürchtungen über mögliche Lieferengpässe aufgrund des zunehmenden Drucks von US-Präsident Donald Trump auf Indien getroffen werde. Trump drängt Neu-Delhi, den Kauf von russischem Öl einzustellen, um Moskau an den Verhandlungstisch mit der Ukraine zu bringen, schrieb die Nachrichtenagentur weiter. Der Republikaner hatte Indien zuvor mit "Strafen" für den Kauf von Energieträgern und Militärtechnik aus Russland gedroht und am 31. Juli ein Dekret über 25-prozentige Zölle für das Land unterzeichnet. Trotzdem haben die indischen Behörden noch keine Entscheidung über den Verzicht auf russisches Öl getroffen.

    Die Financial Times schrieb unter Berufung auf Analysten, dass es bis zum Winter zu einem Überangebot an Rohöl auf dem Markt kommen könnte. Davor warnte insbesondere der französische Ölkonzern TotalEnergies. Derzeit gibt es auf dem Markt eine Nachfrage, die durch die Sommersaison gestützt wird.

    Die Zeitung merkte an, dass noch zwei Vereinbarungen über freiwillige Kürzungen in Kraft sind: um 1,65 Millionen Barrel und zwei Millionen Barrel pro Tag, die bis Ende 2026 gelten.


    Mehr zum Thema - In knapp zwei Jahren: Russland plant fast vollständige Importsubstitution in der Ölindustrie


    Screenshot_2025_08_04_at_13_58_18_OPEC_L_nder_vereinbaren_Erh_hung_der_lf_rderung_im_September_RT_DE

    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/2xtw2a6fw3mu5f7h/Die_Erd_lstrategie_Russlands_und_der_OPEC_erweist_sich_als_kl_ger6kyxt.mp3 Dauer 7:49 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/252324-opec-laender-vereinbaren-erhoehung-oelfoerderung/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.08.2025

    Bundeswehr am Rigaer Meerbusen? Deutsch geführtes NATO-Hauptquartier in Estland geplant

    freedert.online, 3 Aug. 2025 17:19 Uhr

    Einer Verlautbarung des estnischen Verteidigungsministers zufolge könnten deutsche Soldaten bald auch in Estland dauerhaft stationiert werden. Das wäre nach Litauen der zweite feste Stützpunkt der Deutschen im Baltikum.


    Bundeswehr am Rigaer Meerbusen? Deutsch geführtes NATO-Hauptquartier in Estland geplantQuelle: www.globallookpress.co


    Die ehemalige estnische Premierministerin Kaja Kallas bei der gemeinsamen Übung der estnischen Streitkräfte EDF und der NATO-eFP-Battle Group "Spring Storm" in Pärnu, Estland, 15. Mai 2024 (Symbolbild)


    Deutsche Soldaten könnten bald auch in Estland auf dauerhafter Grundlage stationiert werden. Am 2. August 2025 hatte die estnische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt eine entsprechende Nachricht verbreitet. Dem estnischen Verteidigungsminister Hanno Pevkur zufolge erwäge die NATO die Entsendung eines deutsch-niederländischen Truppencorps nach Estland.


    Strategie der NATO für Ostsee-Blockade gegen Russland: Die baltischen Staaten verheizen





    Meinung

    Strategie der NATO für Ostsee-Blockade gegen Russland: Die baltischen Staaten verheizen





    Als konkreter Ansiedlungspunkt der NATO-Truppeneinheit sei die estnische Hafenstadt Pärnu ins Auge gefasst worden. Die Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen. Stellungnahmen von russischer Seite zu den Stationierungsplänen in Pärnu gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

    Die 50.000-Einwohner-Stadt Pärnu ist durch ihre Lage am Rigaer Meerbusen vor Angriffen von See her gut geschützt und liegt strategisch günstig an der geplanten Route der Rail Baltica, einer von Tallin bis nach Warschau reichenden Eisenbahnverbindung, die im Ernstfall auch militärisch genutzt werden soll.

    Ende 2003 ist die Stadt in die Schlagzeilen geraten, als dort ein Denkmal für estnische Soldaten der Waffen-SS errichtet wurde, wobei ihre Waffen gegen Russland gerichtet waren. Nach internationalen Protesten wurde das Denkmal abgebaut und an einen anderen Ort verlegt. 

    Die strategisch günstige Lage der Stadt an der Westküste betont auch Verteidigungsminister Pevkur, der auf die gute Verkehrsanbindung von Pärnu hinwies. Sollte die NATO sich für Estland entscheiden, wäre Pärnu der geeignetste Standort für die Ansiedlung der 100 bis 200 Soldaten, so Pevkur. Das estnische Verteidigungsministerium hat jedenfalls schon 17 Millionen Euro für die Ansiedlung der NATO-Truppen bereitgestellt und steht im Kontakt mit der Stadtverwaltung von Pärnu bezüglich der Übertragung einer entsprechenden Landfläche.


    Warum soll Russland die NATO angreifen? Rutte kann Frage nach Gründen nicht beantworten





    Warum soll Russland die NATO angreifen? Rutte kann Frage nach Gründen nicht beantworten





    Der Pärnuer Bürgermeister Romek Kosenkranius begrüßte die Stationierung der deutsch-niederländischen Truppe: "Unser Interesse besteht nicht nur darin, dieses Korps aufzunehmen, sondern auch darin, die Verteidigungskräfte nach Pärnu und in den Kreis Pärnu zurückzubringen. Dadurch könnte der Wehrdienst hier organisiert werden und professionelles Militärpersonal hätte die Möglichkeit, in Pärnu oder Umgebung zu dienen."

    Dass der Verteidigungsminister von Estland öffentlich über diese Pläne spricht, könnte ein Anzeichen dafür sein, dass diese schon weit gediehen sind, auch wenn offiziell noch keine NATO-Entscheidung für Pärnu vorliegt. Ende Juli war Pevkur zu Besuch in Washington bei US-Verteidigungsminister Hegseth. Bei diesen Gesprächen könnte auch die geplante Stationierung von NATO-Truppen in Estland zur Sprache gekommen sein.

    Planungen für eine gemeinsame Stationierung eines deutsch-niederländischen Kommandos im Baltikum gibt es schon länger. Im Oktober 2024 trafen der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius und sein niederländischer Amtskollege Ruben Brekelmans eine entsprechende Vereinbarung. Das derzeit im nordrhein-westfälischen Münster stationierte deutsch-niederländische Korps solle als Führungscorps an die Ostflanke der NATO entsandt werden.


    Estnischer General: Bereiten Raketenangriffe auf Russland vor





    Analyse

    Estnischer General: Bereiten Raketenangriffe auf Russland vor





    Verteidigungsminister Pistorius erläuterte damals den Aufgabenbereich des Korps an der NATO-Ostflanke: "Es bekommt damit eine ganz zentrale Rolle für die Umsetzung der 'Regional Plans' der NATO. Das heißt ganz konkret, das Deutsch-Niederländische Korps stellt dann das militärische Hauptquartier, also die Stabstruktur."

    Bereits 2022 war während einer Übung die Zertifizierung des I. Deutsch-Niederländischen Korps als NATO-Response-Force erfolgt. Damit ist dieses Corps befähigt, "als Hauptquartier für die Führung eines Großverbandes von Landstreitkräften verantwortlich zu sein", insbesondere beim Eintreten des Artikels 5, das heißt, des NATO-Bündnisfalls. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass der für Pärnu angestrebte deutsch-niederländische Kommandopunkt der Leitung der Kämpfe im Baltikum - sollten sie ausbrechen -, dienen soll.

    Dass sich die Stationierung eines vorgeschobenen NATO-Kommandopostens im Baltikum nunmehr konkretisiert, könnte zu einer weiteren Verschärfung der angespannten Lage im Baltikum führen. Und gerade die Bundeswehr gerät durch eine weitere Verlagerung ihrer Soldaten an die Ostflanke immer weiter ins Zentrum dieser Spannungen.


    Mehr zum Thema - Russenkiller Oehman durch Auftritt im ZDF geadelt


    Screenshot_2025_08_04_at_00_05_02_Bundeswehr_am_Rigaer_Meerbusen_Deutsch_gef_hrtes_NATO_Hauptquartier_in_Estland_geplant_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6x1oio-demo-in-berlin-gegen-kriegskurs-nicht-kriegstchtig-werden-sondern-fr-friede.html Dauer 2:36 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/252301-kommt-bundeswehr-an-rigaer-meeresbusen/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.08.2025

    Ex-CIA-Analytiker Ray McGovern: «Hirntote» in EU und Deep State in USA führen in die Katastrophe

                                         Von „schafsmäßiger Ergebenheit“ Ray Mc Govern


    transition-news.org, 2. August 2025 von TG. Lesedauer: 9 Minuten. Drucken

    Nach seiner Vortrags- und Interview-Tour durch Europa, gemeinsam mit seiner Ex-Kollegin Elizabeth Murray, hat der US-Friedensaktivist und Ex-CIA-Analytiker Ray McGovern in einem Interview über seine Eindrücke gesprochen. Gegenüber dem norwegischen Politologen Glenn Diesen zeigt er sich sehr besorgt.


    Der US-Friedensaktivist und ehemalige CIA-Analytiker Ray McGovern warnt vor der anhaltenden Russophobie und sieht den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama als Verantwortlichen für «Russiagate». Bei dieser Affäre wurde 2026 vor der ersten Wahl von Donald Trump behauptet, dieser sei von Russland unterstützt worden, um einen Sieg seiner Konkurrentin Hillary Clinton zu verhindern. Diese Vorwürfe haben sich frühzeitig als falsch erwiesen, wie McGovern seit Jahren erklärt und nun die neue US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard mit Dokumenten belegte.

    Der 85-Jährige machte darauf in einem am Sonntag veröffentlichten Video-Gespräch des norwegischen Politikwissenschaftlers Glenn Diesen mit ihm aufmerksam. Die beiden sprachen vor allem über «Europas Irrsinn und die Rückkehr des Krieges». McGovern war kürzlich gemeinsam mit der ehemaligen CIA-Analytikerin Elizabeth Murray rund zwei Wochen auf Vortrags- und Gesprächstour in Europa, vor allem in Deutschland.

    Der ehemalige CIA-Analytiker, einst zuständig für die Sowjetunion und Russland, der US-Präsidenten direkt informierte, wundert sich in dem Gespräch mit Diesen, was aus Europa und Deutschland geworden ist.

    «Ich kenne mich also ziemlich gut in Europa aus, aber dennoch war ich sehr beunruhigt von dem, was ich in Deutschland hörte, wo die Medien noch schlimmer sind als die Medien in den Vereinigten Staaten. Sie verteufeln Russland, setzen Putin Teufelshörner auf und machen wenig Sinn darin, wie sie weiter vorgehen wollen.»

    Für ihn ist das Dreiergespann aus dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz, dem britischen Premier Keir Starmer und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron eine «Koalition der Hirntoten». Die derzeit führenden europäischen Politiker seien «Blender, die an die politische Spitze gespült wurden und jetzt in diesen Ländern das Sagen haben». Sie würden freiwillig den Platz im Ukraine-Krieg einnehmen, den die USA, die ihn provozierte, nun räumen wolle. Dabei würden sie noch von den USA die Waffen kaufen, die nötig seien, um den Krieg fortzusetzen.

    McGovern sieht eine Hauptverantwortung bei den Medien, die er auch als das «Kernproblem» bezeichnet. In Berlin hatte er unter anderem erklärt, dass es im Westen keine freien Medien mehr gebe und dass die bundesdeutschen noch schlimmer seien als die US-amerikanischen. Zudem mangelt es aus einer Sicht an «der Fähigkeit von Menschen mit gesundem Menschenverstand, sich in diesen politischen Strukturen durchzusetzen», wie er gegenüber Diesen sagte.

    «Man sehe sich nur die Clowns an, die in den drei genannten Ländern an der Spitze stehen.»

    Aber auch die Menschen seien mit Hilfe der etablierten Medien einer «Gehirnwäsche» unterzogen worden, stellte McGovern fest. Sein Gesprächspartner Diesen beschreibt, wie in Europa an die Stelle von Vernunft und interessengeleiteter Politik einschließlich der Diplomatie die pure Russophobie und eine feindliche Mentalität schlimmer als die des Kalten Krieges getreten ist. Im Kalten Krieg habe es noch mehr gesunden Menschenverstand gegeben, stellt der norwegische Politologe fest.

    «Man durfte die Sicherheitsbedenken und Argumente Moskaus diskutieren. Es war nicht nötig, alle Nachrichten aus Russland zu zensieren. Nicht jeder russische Journalist war ein Propagandist und wer hierzulande russischer Anliegen ansprach, war nicht automatisch ein Agent Russlands.»

    Dagegen sieht er die russlandfeindliche Rhetorik von Merz und der anderen europäischen Politiker auf Kriegskurs. «Merz ist das perfekte Beispiel für jemanden, der aus dem militärisch-industriellen Komplex kommt», ergänzt McGovern. Er verweist auf die deutschen Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall und Krauss Maffei (heute KNDS), an denen das US-Finanzunternehmen BlackRock, für das Merz gearbeitet hat, entscheidende Anteile hält. Von den nun geplanten Aufrüstungswellen in Deutschland profitiere damit auch die USA, so der Ex-CIA-Analytiker.

    Er widerspricht im Austausch mit Diesen wie bereits bei seinen Gesprächen und Vorträgen in Berlin den Behauptungen, dass Russland die Ukraine «unprovoziert», «umfassend» und «illegal» angegriffen habe. Das belegt er erneut mit Fakten und Tatsachen, darunter der Bereitschaft Moskaus, den Einmarsch im Frühjahr 2022 wieder zu beenden. Doch das mögliche Friedensabkommen mit Kiew habe der Westen hintertrieben. Über diese Tatsachen würden aber die westlichen Medien nicht informieren, kritisiert er.

    McGovern hofft immer noch, dass Trump und Putin «trotz aller Verrätereien und trotz all der Täuschungen, die in den USA und im NATO-Lager stattgefunden haben, sich dennoch auf eine Vereinbarung einlassen werden, die Russlands Kerninteressen anerkennt, die Ukraine nicht in die NATO aufnimmt und eine Art Cordon Sanitaire oder Pufferzone schafft, die die Russen davon überzeugt, dass sie ein angemessenes Maß an Sicherheit haben, ohne dass die USA, die NATO oder sonst jemand sie so bedrohen, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war». Zugleich weiß er, dass er mit dieser Meinung «eher allein» dasteht. Die jüngste Aussage des US-Präsidenten, das Ultimatum an den russischen Präsidenten von 50 auf «zehn Tage» zu verkürzen, widerspricht seiner Hoffnung.

    Sein norwegischer Gesprächspartner stellt fest, dass in der EU nicht mehr über eine europäische Sicherheitsarchitektur mit Russland gesprochen werde:

    «Jetzt heißt es nur noch, Putin ist ein böser Mann, die Russen sind Imperialisten, und es gibt überhaupt keinen Widerspruch mehr. Es wird kein anderes Argument mehr akzeptiert.»

    Dabei würden sich nicht nur die Deutschen als «ziemlich verrückt» erweisen, sondern auch die Skandinavier. Aber Deutschland steche dabei hervor, nachdem sie als «das Wunderkind der Nachkriegszeit» aus der Geschichte gelernt zu haben schienen. Sie hätten sich auf Wirtschaft und Diplomatie konzentriert und Militarismus vermieden. Das sei die historische Lehre, die sie gezogen hätten, so Diesen, der hinzufügt: «Und jetzt ist Deutschland natürlich ein ganz anderes Land.»

    McGovern bezeichnet das als «wirklich beunruhigend» und sieht als eine der Ursachen den deutschen Untertanengeist mit der «schafsmäßigen Ergebenheit», wie ihn Sebastian Haffner beschrieben habe. Das sei heute nicht anders als 1933, so der ehemalige CIA-Analytiker.

    Zugleich sagt er, dass er eine wachsende Zahl von Deutschen beobachte, die die «schafsmäßige Ergebenheit» inzwischen ablehne. Der Widerspruch werde zunehmen, wenn die westlichen Politiker weiterhin die eigenen Volkswirtschaften ruinieren, wie es sich bei der Deindustrialisierung Deutschlands zeige. Er gibt Merz ebenso wie dem britischen Premier Starmer keine lange Amtszeit, «weil die Menschen leiden». Aus seiner Sicht gibt es einen «revolutionären Moment» ähnlich der Lage von 1848.

    «Also, der militärisch-industrielle Komplex verdient mal wieder eine Menge Geld. Wie lange das deutsche Volk das ertragen, hinnehmen oder zulassen wird? Nun, die Wahrheit wird sich zeigen. Sie werden diese schafsmäßige Ergebenheit überwinden müssen.»

    Der norwegische Politologe Diesen meint, dass angesichts der Entwicklung und der Rolle der Medien dabei diese das Vertrauen der Menschen weiter verlieren. Das gelte auch für die Politik, was dazu führe, dass es in ganz Europa eine Legitimationskrise gebe. Das etablierte politische System destabilisiere und schädige sich selbst, so in Deutschland durch den Umgang mit der Oppositionspartei AfD. Er warnt in dem etwa einstündigen hochinteressanten Gespräch vor den Folgen des Stellvertreterkrieges des Westens gegen Russland auf ukrainischem Territorium:

    «Die ukrainische Nation wird zerstört. Wir werden jahrzehntelang Chaos in Europa haben. Das wird Misstrauen und Hass zwischen Europäern und Russen schüren. Das ist eine Katastrophe.»

    Beide kommen im Lauf ihres Gespräches auf die unlängst von der US-Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard freigegebenen Dokumente zum «Russiagate»-Skandal von 2016. Mit den damals erhobenen Vorwürfen an Moskau, sich in die US-Wahlen eingemischt und Trump unterstützt zu haben, sei die russlandfeindliche Atmosphäre im Westen zugespitzt worden. Das wirke bis heute, so McGovern und Diesen.

    Der ehemalige CIA-Analytiker stellt mit Blick auf die Dokumente fest, dass diese belegen, dass die Vorwürfe an Russland falsch waren. Der damalige Präsident Barack Obama habe «Russiagate» erfunden, unterstützt von John Brennan, Chef der CIA, James Comey, Chef des FBI, sowie James Clapper, der Direktor des Nationalen Geheimdienstes war. Der US-Sicherheitsapparat habe das mitgetragen und die nationalen Sicherheitsgeneräle und Admiräle, die das mitgetragen haben.

    «Es war völlig aus der Luft gegriffen. Es gab kein russisches Hacking, es gab keine russische Einmischung in die Wahl 2016. Das wissen wir aus den empirischen Beweisen, die wir beobachten, und unserer Expertise in Bezug auf die Beziehungen zwischen Russland und den USA. Jetzt ist es bewiesen.»

    McGovern geht in dem Gespräch mit Diesen ausführlich auf die damaligen Vorgänge ein, mit denen Obama und seine Mannschaft versuchten, Trumps erste Amtszeit zu verhindern und Clinton als Nachfolgerin zu etablieren. Er verweist darauf, dass für die «ehrlichen» CIA-Analytiker immer klar war, dass Russlands Präsident Putin keinen der beiden Kandidaten bevorzugte und eher auf Clinton hoffte, da diese als berechenbarer als Trump eingeschätzt wurde.

    «Was ein russischer Präsident bei einem amerikanischen Präsidenten sucht, ist Berechenbarkeit. Ich meine, das ergibt Sinn. Dieser Präsident hat seinen Finger auf den Codes, den Atomcodes.»

    Trump sei ein «Paradebeispiel für Unberechenbarkeit», so der Ex-CIA-Mann. Er berichtete, dass die Unterlagen, die frühzeitig bestätigten, dass Russland nicht hinter dem Datendiebstahl aus dem Hauptquartier der Demokratischen Partei stand, unter Verschluss gehalten wurden. Obama habe seine Mitarbeiter angehalten, bewusst zu lügen, und diese hätten wie auch die Medien bereitwillig mitgespielt.

    Die dadurch angestiftete «völlige Verwirrung unter der US-amerikanischen Bevölkerung» halte bis heute an. Das führe dazu, dass die aktuellen Aussagen von Gabbard zu «Russiagate» in Zweifel gezogen werden. Daran seien die US-Medien wieder beteiligt, anstatt die Vorgänge mit Hilfe der vorhandenen Dokumente aufzudecken.

    McGovern fordert nicht nur, dass die damals Beteiligten zur Verantwortung gezogen werden, sondern auch, dass die etablierten Medien zur Rechenschaft gezogen werden. Die Folge von «Russiagate» sei heute die steigende Gefahr eines Krieges mit Russland. Dass Geheimdiensterkenntnisse manipuliert und in die politische gewünschte Richtung umgedreht werden, habe er in seiner aktiven Zeit auch erlebt, berichtet er. Das sei auch später vor dem Irak-Krieg 2003 geschehen, erinnert er:

    «Mit anderen Worten, eine Million Iraker sind tot aufgrund von fragwürdigen, verfälschten Beweisen.»

    Gabbard, die nun versuche, aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, einschließlich Ex-Präsident Obama, habe damit «Deep State den Fehdehandschuh hingeworfen». Sie müsse nun einen «Spießrutenlauf zwischen der etablierten Presse, den Mainstream-Medien und dem Deep State bestehen». McGovern befürchtet, dass ihre Chancen schlecht stehen. Er sagt auf Diesens Frage dazu:

    «Also mein Fazit: Es gibt immer noch einige ehrliche Leute, die Analysen in der CIA machen. Mein Bedauern? Nicht einer von ihnen hatte den Mut zu kündigen, an die Presse zu gehen, als Whistleblower aufzutreten und zu sagen: Schaut mal Leute, das ist es, was hier passiert. Und das kann man ihnen verzeihen, denn an wen hätten sie sich wenden sollen? Welcher Teil der Presse hätte ihre Geschichte ehrlich erzählt um Himmels Willen?»

    Quelle:

    Glenn Diesen: Europas Irrsinn und die Rückkehr des Krieges (Video, mit deutscher Übersetzung) - 27. Juli 2025



    Unterstützen Sie uns mit einem individuellen Betrag oder einem Spenden-Abo. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag für unsere journalistische Unabhängigkeit. Wir existieren als Medium nur dank Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Vielen Dank!

    Oder kaufen Sie unser Jahrbuch 2024 (mehr Infos hier) mit unseren besten Texten im Webshop. Bestellung in CHF hier und in EUR hier.

    LIEBE LESERINNEN UND LESER

    Eine faire Diskussion ist uns ein grosses Anliegen. Deshalb bitten wir Sie, sachliche Kommentare zu verfassen. Beleidigende und hetzerische Kommentare publizieren wir nicht. Zum Verständnis und für Leserlichkeit achten Sie bitte auf Gross-/Kleinschreibung, Interpunktion und Grammatik.

    Ihre Transition News-Redaktion

    Kommentare

    3. August, 01:53, von Dr. Rolf Lindner

    Wohin soll das führen?

    Aus tiefster Seele kommt der Hass
    auf alles, was nicht ist Rotgrün,
    Borniertheit herrschte nie so krass
    von Freiburg bis Seebad Bansin.

    Von Berchtesgarden bis Borkum
    Rotgrüne Machtposten besetzen.
    Machtverlustangst, treibt die sie um,
    müssen sie noch mehr hetzen.

    Von West nach Ost, von Nord nach Süd
    klappt es nicht mit Indoktrinieren,
    werden Linke faschistoid,
    freie Rede sie diffamieren.

    Wenn Fakten kommen auf den Tisch,
    Daten den Nimbus ihnen rauben,
    sind die für sie wie ein Arxwisch,
    der Mensch soll ihrem Wahnwitz glauben.

    Doch wohin soll das alles führen?
    Immer mehr Menschen sich abwenden.
    Soll die Realitätsverleugnung
    in einem Bürgerkriege enden?

    2. August, 16:07, von Ewiak Ryszard

    Wohin gehen wir also? Mit Bezug auf die heutige Zeit erklärte Jesus: "Sie werden sicherlich danach aber von Schlachten hören und die Geräusche der Schlachten [Dies ist die Ankündigung eines großen Krieges (Dritter Weltkrieg). Aktuelle Kämpfe in der Ukraine wird auf weitere Länder übergreifen]; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht die Erfüllung [des Zeichens (globaler Atomkrieg)]" (Matthäus 24:6).

    Im Buch Daniel lesen wir: "Und [der König des Nordens] wird in sein Land zurückkehren mit großem Gut [1945], und sein Herz wird gegen den heiligen Bund sein [1959—1964. Die antireligiöse Kampagne der Chruschtschow-Ära]. Und er wird handeln [Dies bedeutet hohe Aktivität in der internationalen Arena] und in sein Land zurückkehren [1991-1993. Zerfall der Sowjetunion und des Warschauer Paktes. Die russischen Truppen kehren zurück in ihr Land]. Zur festgelegten Zeit wird er zurückkehren [Damit verbunden sind militärische Operationen (Dritter Weltkrieg). Die USA wird jetzt nicht einen direkten Angriff auf die Russland durchführen. Russische Garnisonen werden zurückkehren, wo sie zuvor stationiert waren. Die EU und die NATO werden auseinander fallen]" (11:28, 29a).

    Info: https://transition-news.org/ex-cia-analytiker-ray-mcgovern-hirntote-in-eu-und-deep-state-in-usa-fuhren-in


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.08.2025

    Der unbeugsame Richter aus Weimar

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 3. August 2025, 23:25 Uhr


    Berliner Zeitung 1.8.2025

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/fall-christian-dettmar-verurteilter-richter-corona-massnahmen-wuerde-dasselbe-tun-li.2345560>


    *Der unbeugsame Richter aus Weimar:

    „Es waren sehr, sehr belastende Jahre“


    *Ein Richter entscheidet gegen die Corona-Maßnahmen. Heute weiß man: Er

    hatte recht. Doch das half ihm nicht. Er verliert seinen Job. Gibt es

    Gerechtigkeit?


    Franz Becchi, Michael Maier


    Der Weimarer Familienrichter Christian Dettmar hat seinen Job verloren

    und steht vor dem Nichts. Er wurde wegen Rechtsbeugung rechtskräftig

    verurteilt, weil er in einem Urteil zum Maskenzwang Formfehler beging:

    Er hätte zu seiner Kommunikation mit den Betroffenen Aktenvermerke

    anlegen müssen. Plötzlich stand er als Verschwörer da. Keine Instanz

    beschäftigte sich mit der Sache an sich. Die von Dettmar angeforderten

    Gutachten wurden nicht gewürdigt– obwohl die RKI-Files und andere

    wissenschaftliche Erkenntnisse die Fragwürdigkeit der Maßnahmen im

    Nachhinein vollumfänglich bestätigten. Protokoll eines Falls, bei dem

    man den Glauben an die Gerechtigkeit verlieren könnte.


    /Herr Dettmar, wie sind Sie dazu gekommen, richterliche Anordnungen

    gegen den Maskenzwang und die Testpflicht in Schulen zu erlassen?/


    Ende 2020, Anfang 2021 sind immer wieder Eltern an mich herangetreten,

    manchmal in Sitzungspausen von Verhandlungen oder bei anderen

    Gelegenheiten. Sie haben mich gefragt, ob man nicht irgendetwas gegen

    diese Maßnahmen in den Schulen tun kann, die ihre Kinder und indirekt

    auch die Eltern extrem belasten. Ich hatte mich mit dem Thema bereits

    beschäftigt. Ich bin Anfang 2021 gemeinsam mit einem Kollegen hier aus

    Weimar dem Netzwerk „Kritische Richter und Staatsanwälte“ (KRiStA

    <https://netzwerkkrista.de/>) als Gründungsmitglied beigetreten. Um eine

    rechtliche Maßnahme zu erwirken, kann ein Betroffener eine „Anregung“

    einreichen.


    Irgendwann hatte ich eine Anregung auf dem Tisch von einer Mutter, die

    zwei Söhne hier in zwei Weimarer Schulen hatte. Einen im Grundschulalter

    und einen in einer Regelschule, also in einer weiterführenden Schule.

    Sie hat angeregt, dass die Maßnahmen überprüft werden. Es ging um den

    Maskenzwang und das Testen. Ich habe das gemacht, was ich schon oft in

    meiner Berufskarriere gemacht habe. Ich habe ein einstweiliges

    Anordnungsverfahren eingeleitet und parallel dazu auch ein

    Hauptsacheverfahren. In dem Hauptsacheverfahren habe ich drei Gutachten

    eingeholt, nämlich von der Hygiene-Professorin Ines Kappstein, der

    Biologin Ulrike Kämmerer und dem Psychologen Christof Kuhbandner, die

    für verschiedene Fachrichtungen stehen.


    /Das Gericht hat Ihnen vorgeworfen, dass die Gutachter alte Bekannte von

    Ihnen seien. Stimmt das? /


    Ich hatte mich erst nur an Frau Prof. Kappstein gewendet. Ich habe ihr

    geschildert, welche Fragestellungen ich habe oder haben könnte. Das habe

    ich immer so gemacht. Wenn ich Sachverständige hatte, die ich noch nie

    bei mir im Saal hatte, dann habe ich die immer angerufen und zwei Fragen

    gestellt. Nämlich erstens, ob sie für bestimmte Fragestellungen von mir

    die notwendige, wissenschaftliche Expertise mitbringen. Und zweitens, ob

    sie auch ein mögliches Gutachten in einer vertretbaren Zeit erstellen

    können. Oft haben Gutachter nämlich gar keine Zeit. Diese Fragen hatte

    ich auch Frau Kappstein gestellt. Sie hat mir gesagt, dass sie für

    bestimmte, aber nicht für alle Fragen Expertise habe. Für die weiteren

    Fragen hat sie mich an die beiden Kollegen verwiesen. Von denen hatte

    ich zwar vorher schon gehört, kannte sie aber nicht. Ich habe also von

    drei Professoren mit verschiedenen Fragestellungen Gutachten eingeholt

    in dem Hauptsachverfahren. Die kamen dann. Sie waren die einzigen

    Gutachten, die es bis dahin zu der Thematik gab. Auf dieser Grundlage

    habe ich dann eine einstweilige Anordnung erlassen.


    /Der Urteil gegen Sie liest sich, als wäre das eine Verschwörung

    gewesen. Wer steckt hinter dem Netzwerk KRiStA?/


    Also das Wort Verschwörung ist völlig fehl am Platz. Das sind honorige

    Kollegen, also Staatsanwälte und Richter, entweder aktive oder auch im

    Ruhestand befindliche. Wir haben eine Homepage. Die kann jeder im

    Internet finden. Da steht auch unsere Satzung und unser

    Selbstverständnis. Wir veröffentlichen auf dieser Homepage seit mehreren

    Jahren inzwischen Beiträge zu rechtlichen Themen. Man kann auch

    Leserbriefe dazu schreiben. Es ist alles vollkommen transparent. Manche

    Leute versuchen, den Eindruck zu erwecken, KRiStA sei unseriös. Das ist

    grundfalsch.


    /Würden Sie sagen, dieses Netzwerk ist sozusagen eine

    Fachinformationsplattform, die es schon vor Ihrem Tätigwerden in der

    Maskensache gab?/


    Ja, das hat sich Anfang 2021 gegründet und meine Entscheidung stammt vom

    8. April 2021.


    /Haben Sie den Gutachtern gesagt, was in deren Gutachten rauskommen soll? /


    Ich habe gesagt, welche Fragen ich habe, und ich habe mir erhofft, wie

    immer von Gutachtern, dass die in der Lage sind, mir die Fragen mit

    hoher wissenschaftlicher Qualität zu beantworten. Ich wollte Gutachten

    haben, die über jeden Zweifel erhaben sind.


    /Welche Fragen haben Sie gestellt?/


    Bei Frau Kappstein ging es vor allen Dingen um die Pflicht zum

    Maskentragen, ob das Tragen von Masken durch Laien im öffentlichen Raum,

    im Allgemeinen und von Kindern im Besonderen, irgendeinen Sinn habe. Bei

    Kuhbandner ging es um die Schäden, die Masken bei Kindern verursachen

    können. Bei Frau Kämmerer ging es um die Aussagekraft der PCR-Tests und

    der Schnelltests. Es gibt einen differenzierten Beweisbeschluss. Die

    Entscheidung, die ich getroffen habe, ist bei openJur veröffentlicht, wo

    das jeder nachlesen kann.


    /Haben die Gerichte beziehungsweise das Bundesverfassungsgericht diese

    Gutachten studiert oder zumindest gelesen? /


    Ob die sie gelesen haben, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber es

    hat sich inhaltlich bisher kein einziges Gericht mit den Gutachten

    beschäftigt. Auch nicht das Thüringer Oberlandesgericht, das meinen

    Beschluss aufgehoben hat. Dagegen wurde dann Rechtsbeschwerde eingelegt.

    Auch der Bundesgerichtshof in Zivilsachen hat sich nicht damit

    beschäftigt. Und das Landgericht Erfurt, das mich verurteilt hat, hat

    sich auch nicht damit beschäftigt, ebensowenig der Bundesgerichtshof in

    dem Verfahren gegen mich und das Bundesverfassungsgericht. Kein einziges

    Gericht hat die Gutachten gewürdigt. Die haben gemeint, das sei nicht

    nötig. Mit wurde lediglich vorgeworfen, dass ich Gutachten aus einer

    bestimmten Richtung beauftragt hätte.


    /Wurden die Gutachten nicht in den Plädoyers der Staatsanwaltschaft

    erwähnt?/


    Erwähnt nur in dem Zusammenhang, dass meine angebliche

    Voreingenommenheit auch darin zum Ausdruck komme, dass ich Gutachter aus

    einer bestimmten Richtung beauftragt habe.


    /Also mit dem Inhalt hat sich niemand befasst?/


    Das ist ja das Kuriose: Die Gutachterauswahl war einer der Vorwürfe, die

    mir gemacht wurden. Aber ob mir da wirklich ein Vorwurf gemacht werden

    kann, das hätte man nur feststellen können, wenn man sich mit den

    Gutachten inhaltlich beschäftigt. Das hat man aber nicht.


    /Es wurde Ihnen vorgeworfen, Sie hätten vorher gemauschelt. Das ist also

    unzutreffend?/


    Was bitte heißt mauscheln? Ich bin, soweit wir das überblicken, der

    erste Richter gewesen, zumindest im deutschsprachigen Raum, der

    überhaupt Gutachten eingeholt hat. Sie können ja einen solchen

    Beweisbeschluss nicht einfach mal irgendeinem Gutachter per Post schicken.


    /Die Gutachten sind deswegen so wichtig, weil sie im Grund zum gleichen

    Ergebnis wie die RKI-Protokolle kommen. Das hätten die Gerichte doch

    berücksichtigen müssen. /


    Die Gutachten haben sich in vollem Umfang bestätigt, wenn man als

    Maßstab nimmt, was jetzt nach der Veröffentlichung der RKI-Protokolle

    bekannt ist. Und das eigentliche Problem ist doch: Es wird immer gesagt,

    ja, mit dem Wissen von heute ist das doch klar, dass die Maßnahmen eben

    vielfach keiner kritischen Nachfrage standhalten. Aber mit dem Wissen

    von damals sei es halt nicht anders gegangen, da wusste man das alles

    noch nicht. Das stimmt einfach nicht. Die entscheidenden Punkte waren

    dem RKI schon von Anfang 2020 an bekannt. Es stellt sich die Frage, wenn

    das von Anfang an bekannt war und man es damals nicht nur besser hätte

    wissen können, sondern es sogar besser gewusst hat, warum trotzdem diese

    Maßnahmen angeordnet worden sind. Und das ist für mich die zentrale

    Frage, mit der sich eigentlich Untersuchungsausschüsse,

    Staatsanwaltschaften und Gerichte beschäftigen müssten.


    /Die Gutachten von Fachleuten hatten damals also schon dieselben

    Erkenntnisse wie das RKI? /


    Ja, was die Gutachter herausgefunden haben, das wusste das RKI damals

    auch schon, und heute wissen es eigentlich alle. Leider hat die Justiz

    bisher, soweit ich das sehe, die Veröffentlichung der RKI-Protokolle

    nicht genutzt, um eine Selbstkorrektur einzuleiten.


    /Es wurde Ihnen vorgeworfen, Sie hätten die Eltern selbst herangekarrt

    und ihnen beim Erstellen ihres Antrags geholfen./


    Die Eltern waren mir völlig unbekannt. Drei oder vier Tage, bevor die

    Anregung eingegangen ist, hat mir ein Freund, der diese Eltern kannte –

    aber ich kannte sie eben nicht! –, die Anregung der Eltern geschickt. Er

    hat mich sinngemäß gefragt, ob man das so einreichen könne. Ich habe ein

    paar winzige redaktionelle Änderungen vorgenommen. Zum Beispiel habe ich

    gesehen, dass da irgendwas stand von Vorschriften aus

    Nordrhein-Westfalen, die ja in Thüringen nicht einschlägig sind. Aber im

    Grunde wäre es auch egal gewesen, es hätte ein Satz als Anregung genügt.

    Ich hätte ja das Verfahren auch ganz ohne Anregung eröffnen können.


    Ich bin vielfach gefragt worden, warum ich eigentlich auf eine solche

    Anregung gewartet habe. Dafür gibt es einen guten Grund. Ich habe vorhin

    schon erwähnt, dass viele Eltern mich angesprochen haben, ob und was man

    gegen die Maßnahmen tun könne. Das hätte ich ja zum Anlass nehmen

    können, rein theoretisch sozusagen, na gut, dann leite ich jetzt mal

    Verfahren ein. Ich muss nicht auf eine Anregung warten. Ich kann das von

    Amts wegen tun. Viele Eltern haben aber gesagt, sie haben Angst, dass

    ihre Kinder durch den Kakao gezogen werden, dass sie dann eine schlechte

    Behandlung vielleicht in ihrer Schule erfahren, wenn sie keine Masken

    tragen.


    Ich wollte nicht ein solches Verfahren Kindern und Eltern aufzwingen,

    die sagten: Wir sind zwar nicht mit den Maßnahmen einverstanden, aber

    bevor unser Kind in der Klasse gemobbt wird, ertragen wir es lieber

    still und wütend. Ich wollte Eltern haben, die ganz bewusst zu dem

    Verfahren stehen und habe deswegen gewartet, bis Eltern das ausdrücklich

    anregen. Rechtlich nötig wäre es nicht gewesen.


    /Es wurde Ihnen vorgeworfen, befangen zu sein, weil Sie mit den Eltern

    gesprochen haben./


    Es ist in der Fachkommentarliteratur zum Familienrecht in mehreren

    Kommentaren ausdrücklich ausgeführt, dass nicht nur der Beamte in der

    Geschäftsstelle oder der Rechtspfleger, sondern auch ich als zuständiger

    Familienrichter selber eine solche Anregung aufnehmen darf. Und ich soll

    sogar darauf hinwirken, dass der mutmaßliche Wille des Anregers erfragt

    wird. Und soll für eine klare Formulierung des Begehrens sorgen. Das ist

    ausdrücklich in der Kommentarliteratur ausgeführt. Und das Interessante

    ist ja, dass der BGH in seiner Entscheidung mir auch ausdrücklich

    zugestanden hat, dass es so ist. Er hat gesagt, ja, ich durfte an der

    Formulierung dieser Anregung mitwirken und da Hilfestellung geben. Aber,

    und jetzt kommt das, was mir der BGH vorwirft, ich hätte darüber einen

    Aktenvermerk machen müssen. Das hätte ich unterlassen. Und das ist der

    Vorwurf des BGH.


    /Es kann halt nicht jeder so sorgfältig arbeiten wie Frau von der Leyen,

    die über jeden ihrer Deals genaueste Aktenvermerkte anlegt. Sie haben

    die Anregung für zwei Kinder aus einer Familie erlassen, aber

    gleichzeitig auch für zwei Klassen, also für mehrere Schüler. /


    Wenn man es ganz genau nimmt, das waren zwei Schulen, eine Regelschule

    und eine Grundschule. Ich habe die Anordnung für die beiden Kinder und

    alle Kinder an beiden Schulen erlassen.


    /Damit haben Sie allen Kindern, die das auch wollten, die Möglichkeit

    gegeben, sich den Maßnahmen nicht auszusetzen?/


    Ich habe ja nicht nur die Gutachten eingeholt. Ich habe für diese beiden

    Kinder auch einen Verfahrensbeistand bestellt, eine Rechtsanwältin. Es

    ist im Gesetz geregelt, dass das in bestimmten Fällen passieren kann

    oder auch passieren muss. Dieser Verfahrensbeistand ist eine Art Anwalt

    der Kinder, der muss und soll deren Interessen wahrnehmen. Die

    Rechtsanwältin hat mir einen ausführlichen Bericht über die Situation

    der beiden Kinder geliefert. Teile davon sind auch in meiner

    Entscheidung abgedruckt. Aus dem Bericht wurde für mich deutlich, dass

    die Lage nicht nur für die beiden Kinder, sondern für alle Kinder an

    diesen beiden Schulen gleich ist. Das hat mich dazu bewogen, nicht nur

    für diese beiden Ursprungskinder, wenn ich sie so nennen darf, sondern

    auch für ihre Mitschüler an beiden Schulen eine Entscheidung im Wege der

    einstweiligen Anordnung zu erlassen.


    /Und diese Entscheidung ist so gewesen, dass man sagte, okay, wer

    trotzdem freiwillig Maske tragen will, sich testen will, kann das tun? /


    Wichtiger Punkt, der häufig falsch berichtet wurde. Ich habe ja nicht

    „verboten“, dass Kinder Maske tragen oder sich testen, sondern nur

    verboten, dass ihnen das vorgeschrieben wird. Wer das freiwillig tun

    wollte, hätte das jederzeit weiter machen können.


    /Dann haben Sie diese Anordnung rausgegeben, was ist danach passiert? /


    Die wurde gar nicht umgesetzt.


    /Oh. Warum?/


    Das ist eine gute Frage. Das Ministerium hat vermutlich darauf

    hingewirkt, dass das nicht umgesetzt wird. Es wurden dann auch

    Rechtsmittel eingelegt.


    /Aber wenn Sie einen Beschluss machen und der wird rechtsverbindlich,

    dann hätten wir gedacht, dass man sich zunächst mal dran halten muss,

    bis der aufgehoben wird./


    Nageln Sie mich nicht darauf fest, ich kann Ihnen nicht genau sagen, ob

    der vielleicht doch für einen halben Tag umgesetzt wurde. Soweit ich

    weiß, wurde meine Entscheidung überhaupt nicht umgesetzt und es wurden

    dann Rechtsmittel eingelegt durch den Freistaat Thüringen und das

    Thüringer Oberlandesgericht hat dann meine Entscheidung aufgehoben.


    /Ihnen wurde unter anderem vorgeworfen, dass die Verwaltungsgerichte für

    einen solchen Beschluss zuständig seien und nicht ein Familiengericht./


    Das war zum Zeitpunkt meiner Entscheidung rechtlich völlig ungeklärt.

    Meine Entscheidung hat sich da auf eine bestimmte gesetzliche Bestimmung

    gestützt, nämlich den § 1666 Absatz 4 BGB, wonach ich auch

    Entscheidungen mit Wirkung gegen einen Dritten treffen kann. Wer ein

    solcher Dritter ist, zum Beispiel hier die Lehrer und Direktoren oder

    die Schulverwaltung, und ob ich denen als Familienrichter eine solche

    Weisung erteilen kann oder nicht, war zum damaligen Zeitpunkt völlig

    ungeklärt. Erst heute gibt es durch meinen Fall obergerichtliche

    Rechtsprechung dazu.


    /Sie hatten also den Beschluss gefasst. An wen erging der?/


    Der ging an alle Beteiligten. An die Eltern, die das angeregt haben. Es

    ging an die beiden Schulen, an den Freistaat Thüringen, an die

    Rechtsanwältin, die als Verfahrensbeistand der Kinder eingesetzt war, an

    das Jugendamt.


    /Ein breiter Kreis. Eigentlich hätte jetzt jeder in der Schule sagen

    können: Hier ist ein richterlicher Spruch, es braucht hier überhaupt

    niemand Maske zu tragen, richtig? /


    Ja, aber so war es eben wohl nicht, weil der Beschluss, soweit ich

    gehört habe, nicht umgesetzt wurde.


    An den Kleiderhaken im Flur einer Grundschule in Rietberg hängen Masken,

    die vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen

    sollen.Kirchner-Media/imago


    /Aber das heißt, irgendjemand muss den Eltern und Lehrern gesagt haben,

    ja, ihr habt zwar einen Beschluss von einem unabhängigen Richter, aber

    der gilt nicht. Richtig? /


    Wer da was genau gesagt hat, da kann ich jetzt auch nur mutmaßen.

    Jedenfalls wurde im Ergebnis der Beschluss nicht umgesetzt.


    /Innerhalb einer Woche hat dann das Land Thüringen Beschwerde eingelegt./


    Damit waren dann die Schulen fein heraus. Sie haben gesagt, hier ist

    eine Beschwerde, wir haben nichts mehr damit zu tun.


    /Als nächstes kamen die Hausdurchsuchungen? /


    Die erste Hausdurchsuchung, ich hatte zwei, kam ziemlich schnell. Die

    war noch im April 2021, und dann gab es nochmal eine zweite im Juni

    2021. Die Entscheidung war am 8. April, die Hausdurchsuchung am 26.

    April, also nur zwei Wochen später.


    /Wie ist die abgelaufen? Die standen bei Ihnen morgens früh vor der

    Haustür, wieviele Polizisten waren da, waren die vermummt?/


    Vermummt waren sie nicht, aber es waren eine ganze Reihe. Es war ein

    Staatsanwalt dabei, es waren mehrere Polizisten dabei und die haben den

    Durchsuchungsbeschluss vorgezeigt und haben dann halt meine Wohnung und

    auch mein Büro und mein Auto durchsucht.


    /Was haben Sie damals gedacht? /


    Ich war völlig überrascht. Ich hatte damit gerechnet, dass über meine

    Entscheidung diskutiert wird und dass vor allem die Sachdiskussion in

    Gang kommt, dass man darüber spricht, ob diese Maßnahmen

    aufrechterhalten werden können. Aber ich hätte im Leben nicht erwartet,

    dass jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen mich in Gang kommt.


    /Wie war Ihre Reaktion? /


    Ich war alleine bei der Hausdurchsuchung und ich war erschreckt und

    völlig verblüfft und musste das erstmal verdauen. Ich erfuhr ja erst in

    diesem Moment, dass ein Ermittlungsverfahren gegen mich läuft. Sie haben

    ja auch keinen ruhigen Moment, um das zu verdauen, denn um Sie herum

    läuft ja die Durchsuchung.


    /Haben die die Wohnung richtig auf den Kopf gestellt oder höflich nach

    dem Computer gefragt? /


    Also, die haben sich einigermaßen zivilisiert verhalten, das kann ich

    schon sagen, aber sie haben halt nach allem Möglichen gesucht: Ich hatte

    den Eindruck, dass die zwar vordergründig wussten, was sie suchen –

    Telefone, Computer –, aber im Tieferen eigentlich selber nicht genau

    wussten, wonach sie suchen sollen.


    /Haben Sie darüber mit der Polizei geredet oder schließen Sie das aus

    dem Zusammenhang? /


    Naja, ich habe zum Beispiel gesehen, die haben aus meinem Papierkorb

    irgendeinen Zettel rausgezogen. Da hatte ich einen Paragrafen notiert,

    nur den Paragraf so und so, ich weiß nicht mehr, in welchem

    Zusammenhang. Das mache ich ja schon seit Jahrzehnten so, wahrscheinlich

    habe ich da über irgendwas nachgedacht und mir eine Notiz gemacht. Und

    dann gucken die den Zettel an und überlegen sich, ist das nun eine Spur

    oder nicht? Das hat mir gezeigt, eigentlich wissen die nicht, wonach die

    suchen sollen.


    /Danach sind sie wieder abgezogen mit Ihren Computern?/


    Also mein dienstlicher Computer, der steht ja nicht bei mir zu Hause,

    sondern im Büro. Der wurde natürlich auch durchsucht. Da war auch eine

    Gruppe von Beamten und Staatsanwälten, die mein Büro durchsuchten. Die

    haben sich natürlich auch meinen Dienstcomputer angeschaut.


    /Es wurde behauptet, auf Ihrem privaten Computer sei nichts mehr zu

    finden gewesen, weil Sie ein neues Betriebssystem draufgespielt hätten. /


    Das ist nicht richtig. Mein Computer, den ich damals hatte, der war

    schon steinalt und hätte gar kein neues Betriebssystem mehr akzeptiert.

    Der hat auch keine Software-Updates mehr akzeptiert. Und dann ging er

    auch noch kaputt und deswegen habe ich ihn ersetzt. Also es war nicht

    ein neues Betriebssystem, sondern ein neuer Computer, ein neuer Laptop,

    um genau zu sein. Der hatte natürlich auch ein neues Betriebssystem.


    /Wie ging es dann weiter? /


    Ich habe noch bis Januar 2023, also noch ungefähr eindreiviertel Jahre,

    voll weitergearbeitet, auch mit unverändertem Aufgabenzuschnitt in

    meinem Dezernat. Erst im Januar 2023 wurde ich vorläufig vom Dienst

    suspendiert.


    /Sie wurden suspendiert, nachdem die ganze Pandemie schon vorbei war?

    Nachdem alle schon eine ganz andere Erkenntnislage hatten? /


    Ich kann hier nur Vermutungen anstellen, dass sich das

    Ermittlungsverfahren so lange hingezogen hat, weil die

    Staatsanwaltschaft ewig damit beschäftigt war, ihre Daten auszuwerten.

    Es gab ja auch noch Hausdurchsuchungen bei einem Kollegen und bei den

    Eltern, bei den Gutachtern und bei zahlreichen Personen. Und da fallen

    natürlich jede Menge Computer, Mobiltelefone und anderes an. Auch bei

    der Anwältin, die als Verfahrensbeistand der Kinder aufgetreten ist, gab

    es eine Hausdurchsuchung.


    /Ist das eigentlich okay, dass man bei einer Anwältin so vorgeht? /


    Also, ich finde das nicht okay. Ich habe ja schon gesagt, ich weiß

    nicht, wonach man eigentlich gesucht hatte. Mein Anwalt Dr. Strate hat

    einmal gesagt, das einzige „Tatwerkzeug“ von mir ist der Beschluss, den

    ich gefasst habe. Und den muss man nicht suchen, der steht in der Akte.

    Da hätte man einfach reingucken müssen.


    /Sie wurden dann verurteilt, die Berufung und das Verfassungsgericht

    haben auch letztinstanzlich praktisch alles abgeschmettert, richtig?/


    Ich wurde im August 2023 erstinstanzlich verurteilt. Dagegen gibt es

    keine Berufung, sondern wir haben Revisionen zum Bundesgerichtshof

    eingelegt. Am 20. November 2024 hat der Bundesgerichtshof seine

    Entscheidung verkündet, nämlich unsere Revision und auch die der

    Staatsanwaltschaft zu verwerfen.


    /Und jetzt sind Sie endgültig raus aus dem Dienst, haben alles verloren,

    Ihre Renten, Bezüge, alles?/


    Mit der Verkündung der Entscheidung des Bundesgerichtshofs am 20.

    November 2024 wurde meine Verurteilung, die vorher durch das Landgericht

    Erfurt erfolgte, rechtskräftig. Ich bin also kein Richter mehr, auch

    kein Richter außer Dienst, sondern gar keiner mehr. Ich erhalte auch

    keine Bezüge mehr. Ich bin vollkommen aus dem Justizdienst ausgeschieden.


    /Wovon leben Sie jetzt? /


    Von der Unterstützung freundlicher Menschen um mich herum. Ich darf ja

    auch nicht als Anwalt arbeiten. Ich habe keine Anwaltszulassung und

    würde die auch über Jahre hinaus nicht bekommen. Ich darf auch nicht für

    irgendeine Partei, egal für welche, zur Wahl antreten. Das ist eine

    Nebenfolge meiner Verurteilung, dass ich ein solches Amt, ich glaube,

    für fünf Jahre nicht antreten dürfte. Also da bin ich schon einigermaßen

    gehandicapt.


    /Sie wirken dennoch nicht verbittert, sondern freundlich, fröhlich,

    ausgeglichen. Ist das alles Show, oder haben Sie irgendwas in der

    Hinterhand, womit Sie sagen, Sie können mit der Situation umgehen? /


    Das ist keine Show. Das waren schon sehr, sehr belastende Jahre für

    mich. Aber im Moment komme ich klar und freue mich darüber, dass es

    Menschen gibt, die mich unterstützen. Das gibt mir Halt.


    /Fühlen Sie sich gesellschaftlich geächtet oder sehen Sie sich eher als

    ein stillen Helden? /


    Ich sehe mich nicht als Held, auch nicht als stillen. Ich habe nur

    versucht, meine Arbeit zu machen. Die gesellschaftliche Spaltung, die

    nehme ich wahr, aber da habe ich nichts Besonderes zu erzählen. Das

    können Millionen andere Menschen in Deutschland, und nicht nur in

    Deutschland, auch erzählen.


    /Haben Sie eigentlich noch eine Chance auf den Rechtsweg, etwa auf der

    europäischen Ebene?/


    Das müssen wir noch besprechen und bedenken. Es gäbe einen Weg zum

    Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dem EGMR.


    /Würden Sie auch heute wieder so entscheiden wie damals, mit dem Wissen

    über alles, was Ihnen danach widerfahren ist? /


    Ich würde dasselbe machen wie damals, nämlich alles sorgfältig zu prüfen

    und dann eine Entscheidung zu treffen. Es gibt ja auch Unterschiede zur

    damaligen Situation. Heute gibt es obergerichtliche Rechtsprechung, zum

    Beispiel zur tatsächlichen oder vermeintlichen Zuständigkeit. Die gab es

    damals noch nicht.


    *Hinweis zum Nachhören:* Im folgenden Video

    https://youtu.be/Cs-Qrm2eSqM ist die Begründung des BGH zu hören. Es

    wird klar, dass sich der BGH das Narrativ der Vorinstanzen zu eigen

    macht, es habe sich beim Vorgehen des Richters um eine Art hinterlistige

    Verschwörung gehandelt. An keiner Stelle erwähnt der BGH den Inhalt der

    Gutachten, geschweige denn die Erkenntnisse aus den RKI-Files. Der BGH

    insinuiert die Möglichkeit einer Rechtsprechung quasi im luftleeren

    Raum, diskreditiert ohne Sachgrundlage die Gutachter („ein Gutachter hat

    sich zuvor kritisch geäußert“) und ignoriert die Tatsache, dass zum

    Zeitpunkt der Entscheidung eine öffentliche Debatte über die Maßnahmen

    von politischer Seite teils mit brachialen Methoden („Panikpapier“ des

    Innenministeriums

    <https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/>)

    unterbunden wurde. Der Senat des BGH hält die in keiner Weise belegte

    Möglichkeit aufrecht, der Richter habe sich gar nicht für das Kindeswohl

    interessiert. Er schlägt sich letztlich auf die Seite des Freistaats

    Thüringen, der durch die Anregung des Richters Nachteile erfahren habe.

    Worin diese Nachteile bestanden haben, erläutert der BGH nicht. Es

    entsteht der Eindruck, dass die Justizorgane in diesem Verfahren -

    ungeachtet ihrer Verpflichtung zur Neutralität, die gegenüber dem

    Richter mit Pathos angemahnt wird - der unbedingten Durchsetzung der

    staatlichen Maßnahmen auch „ex post“ und ohne Würdigung von

    sachbezogenen, neuen Erkenntnissen den Vorrang einräumen wollten.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.08.2025

    Geht der Brzeziński-Plan auf?

    Screenshot_2025_08_03_at_23_46_33_Geht_der_Brzezi_ski_Plan_auf


    apolut.net, vom 2. August 2025, Ein Meinungsbeitrag von Sabiene Jahn.

    Im Südkaukasus zeigt sich ein Muster, das wir aus der Ukraine kennen: NGOs ersetzen Institutionen, Regierungen werden unter Druck gesetzt. Alles im Namen von „Demokratie“ – Kirche raus, NATO rein. Dabei werden Georgien und Armenien zur nächsten Front bereitgemacht.


    Die Ukraine steht an einem Punkt, den viele in Europa und Übersee als bloßen "Machtwechsel" lesen wollen. Doch die Wahrheit ist komplexer. Hinter den aktuellen Protesten gegen Präsident Selenskyj, ausgelöst durch ein Gesetz zur Schwächung unabhängiger Antikorruptionsbehörden, verbirgt sich mehr als eine innenpolitische Episode. Die westlichen Drahtzieher der ukrainischen Ordnung haben offensichtlich ihr Vertrauen verloren. Die Demonstrationen, inszeniert und verstärkt durch ein Netz westlich finanzierter NGOs und Medienkanäle, markieren den Beginn einer neuen Phase: Der geplante Rückzug Selenskyjs als Bauernopfer einer geopolitischen Strategie. Laut Russlands Auslandsgeheimdienst SVR fand ein geheimes Treffen hochrangiger US- und UK-Vertreter mit dem ukrainischen Sicherheitsapparat statt. Die Teilnehmer: Andrij Jermak, Kyrylo Budanow und der ehemalige Oberkommandierende Walerij Saluschnyj. Das Ziel: Selenskyj ersetzen. Der einstige Held der westlichen Presse, gefeiert für seine Widerstandsrhetorik und seinen PR-Krieg, ist nun ein Risiko geworden. Kein Rückenwind, keine strategische Wirkung, keine Zukunft mehr. Die Frage lautet nicht: Ob. Sondern: Wann.

    Und warum jetzt? Warum so plötzlich und demonstrativ? Der militärische Stillstand, die desolate Wirtschaftslage, wachsender innenpolitischer Druck, Korruptionsskandale und der zunehmende Unmut westlicher Partner – all das hat die Figur Selenskyj verschlissen. Doch sein Ende ist nicht nur Folge von Schwäche, sondern Teil eines Plans. Einer, der weit über Kiew hinausgeht. Es ist der westlich koordinierte Umbau der Ukraine in ein überwachtes Vorfeld – militärisch, wirtschaftlich, ideologisch. Die Proteste gegen Selenskyj entstanden nicht spontan. Sie folgen dem Muster vieler "weicher Putsche" der letzten 30 Jahre. Ob Georgien, Serbien, Armenien oder die Ukraine selbst: Immer wieder waren es Nichtregierungsorganisationen, Medienkampagnen und ausländisch finanzierte Bewegungen, die gewählte Regierungen delegitimierten. Der Mechanismus ist bekannt: Zuerst ein Korruptionsvorwurf, dann Straßenproteste, dann internationale Empörung – bis ein "demokratischer Wandel" herbeigeführt ist.

    Selenskyj selbst könnte diesen Mechanismus durchschauen. Es ist nicht auszuschließen, dass er eingeweiht ist und seine Rolle kennt. Vielleicht kämpft er nur noch um das letzte Bild, um seinen Platz im westlichen Gedächtnis. Dass er, seine Familie und seine Kontakte längst Ausweichoptionen haben, dürfte kaum umstritten sein. Berichte über Zweitpässe, Aufenthalte in London und wirtschaftliche Absicherungen gibt es genug. Das geplante Bauernopfer folgt einem übergeordneten Ziel: der Stabilisierung der westlichen Ordnung in Osteuropa. Und dieses Ziel wurde nicht in Kiew, sondern in Washington, London und Brüssel definiert. Hier kommt der alte Architekt des Westens ins Spiel: Zbigniew Brzeziński. In seinem Werk "The Grand Chessboard" (1997) beschreibt er die Ukraine als Schlüsselstaat zur Kontrolle des eurasischen Raums. Wer die Ukraine kontrolliert, kontrolliert Eurasien. Und wer Eurasien kontrolliert, kontrolliert die Welt. Dieser Plan ist bis jetzt aufgegangen. Unter Anleitung von RAND, Council Foreign Relation, dem Atlantic Council und einer Vielzahl transatlantischer Netzwerke wurde die Ukraine systematisch in eine Rolle gezwungen: Rammbock gegen Russland, Ressourcenlieferant für westliche Investoren, Spielwiese für Waffenindustrie und Geheimdienste. Die USA liefern Waffen, verdienen Milliarden, die EU zahlt die Rechnungen – politisch, wirtschaftlich und sozial.

    Und genau hier liegt der Kern: Dieser Krieg ist längst kein Krieg mehr. Er ist System. Er ist Strategie. Und er dient nicht der Ukraine, sondern einer transatlantischen Agenda, die vor allem auch Europa in Abhängigkeit hält. Jeder gefallene Soldat, jeder zerbombte Bahnhof, jede weitere Milliarde an "Hilfsgeldern" stabilisiert nicht die Ukraine – sondern ein System der Selbstzerstörung. Doch wer glaubt, dass die Ukraine ein Einzelfall sei, verkennt die strategische Linie. Das Modell Selenskyj ist nur ein Kapitel im westlichen Handbuch der Einflussnahme. Die nächste Bühne ist längst bereitet: Georgien. Was in Kiew als „Kampf gegen Korruption“ inszeniert wird, heißt in Tiflis – wir ahnen es – „Kampf um Demokratie“. Der Mechanismus ist identisch – und das Ziel ebenso: die Errichtung einer zweiten Front gegen Russland.

    Während Russland militärisch in der Ukraine gebunden ist, formieren sich im Südkaukasus die nächsten Zündschnuren. Die Mittel sind bekannt: westlich finanzierte NGOs, kulturelle Unterwanderung, moralische Erpressung, militärische Aufrüstung. Georgien ist nicht Ziel, sondern Werkzeug. Und es ist kein Zufall, dass der US-Kongress im Frühjahr 2025 ein Gesetz zur „Demokratieförderung“ in Georgien verabschiedete – verbunden mit expliziten Sanktionen gegen Politiker, die sich der westlichen Agenda widersetzen. Ein geopolitischer Etikettenschwindel, der tief in das Innere des Landes reicht. Über 10.000 NGOs agieren in Georgien, bei einer Bevölkerung von nur 3,7 Millionen Menschen. Sie formen ein Schattennetz, das die Medienlandschaft, den Bildungssektor und selbst die religiöse Ordnung durchzieht. Die orthodoxe Kirche, lange Rückgrat nationaler Identität, ist zur Zielscheibe westlicher Kulturprogramme geworden. Das Rezept ist simpel: Entwurzelung, Spaltung und Steuerung. Es ist die Fortsetzung dessen, was in der Ukraine seit 2014 geschieht – nur mit anderer Kulisse.

    Der Krieg von 2008 – gerne als „russische Aggression“ verkauft – begann mit einem Angriff Georgiens auf Südossetien. Dies bestätigte später sogar eine EU-Kommission. Weniger bekanntest, kurz vor dem Krieg hatte Wladimir Putin einen Vorschlag unterbreitet – ein Konföderationsmodell mit Autonomiestatus für Abchasien und Südossetien. Georgiens damaliger Präsident Saakaschwili war offen dafür. Doch dann reiste Condoleezza Rice an – und der Krieg begann. 2024 versuchte der Westen erneut, die Regierung in Tiflis zu stürzen. Der inszenierte „Maidan“ scheiterte, weil die georgische Regierung zuvor sämtliche US-geschulten Offiziere aus Polizei und Militär entfernt hatte. Stattdessen wurden konservative, orthodox geprägte Führungskräfte installiert – ein stiller, aber wirksamer Selbstschutz gegen Regime-Change-Strategien. Selbst als Kinder als Provokationsmittel an die Front der Proteste geschickt wurden, blieb die Polizei besonnen. Der Versuch verpuffte – doch er war kein Einzelfall, sondern einen Testlauf.

    Heute bereiten die transatlantischen Netzwerke einen neuen Konflikt vor – nicht als Blitzkrieg, sondern als jahrelangen Partisanenkrieg, wie ihn selbst Mike Pompeo laut Zeugenaussagen in Tiflis skizzierte. Georgien soll nicht gewinnen. Es soll kämpfen – gegen Russland, für westliche Interessen. Es geht nicht um Souveränität. Es geht um Ressourcenbindung, um geopolitische Nadelstiche, um das große Spiel auf dem „Schachbrett Eurasien“, das einst Brzeziński entwarf. Russland setzt derweil auf weiche Macht: Studienprogramme, Visafreiheit, wirtschaftliche Anreize. Und sie wirken. Immer mehr junge Georgier reisen nach Moskau, erleben dort Normalität, keine Unterdrückung, keine „russische Gefahr“. Die westliche Erzählung bröckelt. Und selbst in Georgien wächst nun eine neue Bewegung: Ein Freiwilligenbataillon auf Seiten Russlands – gegründet von jungen Georgiern, die das Narrativ des Westens ablehnen und sich nicht mehr instrumentalisieren lassen wollen.

    Georgien könnte die Ukraine von morgen sein – oder ihr Gegenbild. Das wird nun dort entschieden. Und mit dieser Entscheidung fällt auch die des Westens. Denn jede neue Front, die er eröffnet, schwächt ihn auch selbst. Wenn Georgien standhält, wenn es der Zersetzung widersteht, könnte es mehr sein als nur ein Land. Es wäre ein Symbol dafür, dass das westliche System der Intervention seine Grenze erreicht hat. Doch Georgien ist nicht allein. Der gesamte Südkaukasus steht im Brennpunkt einer geopolitischen Umformatierung, deren Drehbuch längst geschrieben scheint. Neben Georgien auch für Armenien und Aserbaidschan – drei Staaten, drei Modelle westlicher Einflussnahme. Und ein gemeinsames Ziel, die strategische Kontrolle über eine Schlüsselregion zwischen Russland, Iran, der Türkei und China. Was in Kiew mit Panzern geschieht, wird im Kaukasus durch NGOs, Medienkampagnen und politische Erpressung vorbereitet. Der nächste Umbruch ist keine Frage des Ob, sondern des Wie.

    In Armenien zeigt sich das Muster besonders drastisch: Premierminister Nikol Paschinyan hat nicht nur Bergkarabach geopfert, sondern auch das letzte Bollwerk armenischer Eigenständigkeit – die Kirche. Mit Polizeieinsätzen gegen das Zentrum der armenisch-apostolischen Kirche, mit Verleumdungskampagnen gegen den Katholiken und mit systematischer Einschüchterung regierungskritischer Stimmen treibt er einen Umbau voran, der nicht aus Jerewan, sondern aus Brüssel kommt. Der Westen belohnt diesen Bruch mit Lob – und ignoriert dabei, dass Paschinyans Popularität im eigenen Land auf Tiefstwerte gesunken ist. Was hier geschieht, ist keine Reform. Es ist die Auflösung eines jahrtausendealten kulturellen Gedächtnisses – zugunsten einer Ordnung, die von außen definiert wird.

    Nach dem gescheiterten Umsturzversuch 2024 erhöhen EU und USA den Druck nun auf Georgien: Das neue Transparenzgesetz, das ausländische Einflussstrukturen sichtbar machen soll, wird als "undemokratisch" gebrandmarkt. Die Drohung: Visumsstopp, Sanktionen, mediale Diffamierung. Gleichzeitig wächst die Zahl westlich finanzierter Organisationen, die tief in Bildungswesen, Medien und Kultur eingreifen, wie auch vor 20214 in der Ukraine. Besonders perfide: Die orthodoxe Kirche, jahrhundertelanger Träger nationaler Identität, wird gezielt geschwächt – durch Kulturprogramme, ideologische Reibungspunkte und gezielte Provokation. Die Analyse zweier Stimmen aus der Region – Pietro Shakarian, armenischer Historiker in St. Petersburg und Lasha Kasradze, georgischer Politikanalyst in den USA, zeigt, was hier betrieben wird, ist kein Export von Demokratie, sondern ein systematischer Angriff auf das kollektive Bewusstsein dieser Länder. Die Kirche als soziale Konstante wird zur „letzten Bastion“ gegen einen Kulturkrieg, der Tradition, Familie, Glauben und nationale Eigenständigkeit gleichermaßen ins Visier nimmt. Die Strategie folgt einer westlich-neoliberalen Logik: entkernen, nivellieren und neu formatieren. Alles, was sich nicht anpasst, wird diskreditiert oder zerstört.

    Aserbaidschan wiederum agiert als geopolitischer „Freibeuter“: eng vernetzt mit NATO-Strukturen, Israel und dem US-Energiesektor, nutzt es die Lage, um geopolitisch zu expandieren – nicht nur gegen Armenien, sondern zunehmend auch mit einer irritierenden Arroganz gegenüber Russland und Iran. Die Toleranz Moskaus ist bislang auffällig – doch sie könnte trügen. Aserbaidschan testet rote Linien aus, und mit jeder Provokation wird wahrscheinlicher, dass die multipolare Ordnung nicht nur ökonomisch, sondern auch militärisch verteidigt werden wird. Im Westen verkauft man all dies als Fortschritt – als Teil einer „Zivilgesellschaft“, die sich von innen erneuert. In Wahrheit ist es eine externe Subversion, ein asymmetrischer Krieg gegen jede Form von Stabilität, die sich nicht westlich lenken lässt. Die "Demokratieförderung" ist dabei nur das Etikett. Die Ware im Inneren heißt, Kontrolle nach demselben Spielplan. Es geht nicht um Freiheit. Es geht um Geopolitik. Und die wird – wie schon Brzeziński wusste – dort entschieden, wo Kulturen standhaft bleiben.

    Wir sind die Guten? Festzustellen, dass der viel beschworene Westen, den wir verteidigen sollen, längst nicht mehr für Aufklärung, Gerechtigkeit oder Demokratie steht, sondern für Einfluss, Kontrolle und Entwurzelung, ermüdet – und beschämt. Diese Beispiele können Anstoß geben, neu zu denken. Und vielleicht auch dazu, aufzuhören, uns selbst in die Tasche zu lügen.

    Quellen und Anmerkungen:

    1.) Zbigniew Brzeziński – Der Plan im „Schachbrett Eurasien“/ The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives (1997): https://archive.org/details/ZbigniewBrzezinskiTheGrandChessboard... (Link aufgrund der Länge gekürzt) (Volltext – öffentlich zugänglich)

    2.) www.rand.org/topics/ukraine.html

    3.) quincyinst.org/research/defense-contractor-funded-think-tanks-dominate-ukraine-debate/

    4.) www.cfr.org/report/ukraine-nato-and-war-termination; www.atlanticcouncil.org/in-depth-research-reports/issue-brief/kremlin-info-ops-in-europe-and-the-caucasus

    5.) www.lemonde.fr/en/international/article/2024/05/15/georgia-s-parliament-adopts-russia-style-foreign-influence-law-despite-protests_6671576_4.html;

    6.) www.atlanticcouncil.org/blogs/ukrainealert/georgian-protests-escalate-amid-fears-over-mounting-russian-influence

    7.) www.reuters.com/world/europe/georgian-investigators-search-us-tech-company-offices-homes-nonprofit-workers-2024-10-24

    8.) en.wikipedia.org/wiki/Rose_Revolution

    9.) en.wikipedia.org/wiki/Armenia–United_States_Strategic_Partnership_Charter

    10.) www.atlanticcouncil.org/in-depth-research-reports/report/undermining-ukraine-how-russia-widened-its-global-information-war-in-2023

    11.) https://oig.usaid.gov/... (Link aufgrund der Länge gekürzt)

    12.) https://www.alda-europe.eu/wp-content/uploads/2025/04/Civil-Society-in_Ukraine_after_USAID_cuts_back_to_the_roots.pdf

    13.) https://visegradinsight.eu/usaid-freeze-puts-key-ukrainian-reforms-and-humanitarian-efforts-at-risk/

    14.) https://www.theguardian.com/global-development/2025/feb/11/trump-usaid-cuts-freeze-press-freedom-ukraine-afghanistan-media-rsf

    15.) https://www.acaps.org/... (Link aufgrund der Länge gekürzt)

    16.) https://dif.org.ua/uploads/pdf/1465015298645254b0762db3.47927291.pdf

    17.) https://ifsh.de/file-CORE/documents/yearbook/english/14/Solonenko-en_S.pdf

    18.) https://www.refugeesinternational.org/reports-briefs/looking-forward-the-alliance-of-ukrainian-csos/

    19.) https://www.rferl.org/a/ukraine-protests-anti-corruption-agencies/33482125.html

    20.) https://www.rferl.org/a/ukraine-corruption-nabu-european-union-protests/33483051.html

    21.) https://www.ft.com/content/3bfaae8f-8803-4371-a891-fa9813e2bcbb

    22.) https://apnews.com/article/f1ab949db19e079a52291c020ec3d24e

    23.) https://www.theguardian.com/world/2025/jul/23/zelenskyy-corruption-agency-eu-protests-ukraine

    24.) https://www.washingtonpost.com/world/2025/07/31/ukraine-anticorruption-law-zelensky-protests

    25.) https://www.thetimes.co.uk/world/russia-ukraine-war/article/ukraine-anti-corruption-chief-zelensky-r3d9kgmc9

    26.) www.youtube.com/watch?v=hNywO4bx7yc

    27.) https://www.ned.org/region/eurasia/

    28.) https://www.opensocietyfoundations.org/what-we-do/regions/europe-and-central-asia

    29) https://www.rand.org/pubs/research_reports/RR3063.html

    30.) https://carnegieendowment.org/research/2024/07/armenia-navigates-a-path-away-from-russia?lang=en

    31.) https://www.thearmenianreport.com/post/all-four-pontifical-sees-of-armenian-church-voice-alarm-over-pashinyan-government-s-crackdown

    32.) https://www.kas.de/en/country-reports/detail/-/content/foiled-coup-in-armenia-conflict-with-church-leadership-escalates

    33.) https://oc-media.org/

    34.) https://www.politico.eu/article/armenia-ends-military-alliance-with-russia-pm-nikol-pashinyan-confirms/

    35.) https://www.reuters.com/world/russia-says-it-is-alarmed-by-insulting-rhetoric-ultimatums-armenian-leadership-2024-03-13/

    +++

    Wir danken der Autorin für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

    +++

    Bild: Lupe auf Landkarte (Georgien, Armenien und Aserbaidschan)
    Bildquelle: Kachor Valentyna / shutterstock


    +++
    Ihnen gefällt unser Programm? Machen wir uns gemeinsam im Rahmen einer "digitalen finanziellen Selbstverteidigung" unabhängig vom Bankensystem und unterstützen Sie uns bitte mit der:

    Spenden-Kryptowährung „Nackte Mark“: https://apolut.net/unterstuetzen/#nacktemark

    oder mit

    Bitcoin: https://apolut.net/unterstuetzen#bitcoin

    Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/

    +++
    Bitte empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie gerne unsere Inhalte in den Sozialen Medien. Sie haben hiermit unser Einverständnis, unsere Beiträge in Ihren eigenen Kanälen auf Social-Media- und Video-Plattformen zu teilen bzw. hochzuladen und zu veröffentlichen.

    +++
    Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/

    +++
    Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut


    Sabiene Jahn Georgien Armenien Wolodymyr Selenskyj Nichtregierungsorganisationen geopolitik Aserbaidschan


    Aktualisiert am Aug. 2, 2025


    Info: https://apolut.net/geht-der-brzezinski-plan-auf/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    Seite 190 von 1089

    < 1 2 3 4 .. 10 .. 20 .. 30 .. 100 .. 160 .. 170 .. 180 .. 187 188 189 190 191 192 193 .. 200 .. 210 .. 220 .. 300 .. 400 .. 500 ... 800 .. 900 .. 1000 .. 1060 .. 1070 .. 1080 .. 1086 1087 1088 1089 >