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09.08.2025

WSJ: Moskau will Waffenstillstand im Austausch für Anerkennung territorialer Gewinne

freedert.online, 9 Aug. 2025 14:53 Uhr

Die Ukraine muss ihre Gebietsverluste anerkennen und ihre Truppen aus dem Donbass zurückziehen, um Russland zur Einstellung der Kampfhandlungen zu bewegen. Dies hat der russische Präsident Wladimir Putin dem Wall Street Journal zufolge der Regierung in Washington mitgeteilt.


WSJ: Moskau will Waffenstillstand im Austausch für Anerkennung territorialer GewinneQuelle: Sputnik © Michail Metzel


er russische Präsident Wladimir Putin, 6. August 2025


Der russische Präsident Wladimir Putin hat Washington einen "umfassenden Vorschlag" für einen Waffenstillstand im Ukraine-Konflikt präsentiert. Laut einem Bericht des Wall Street Journal teilte das Staatsoberhaupt seine Vorstellungen am vergangenen Mittwoch dem US-Sondergesandten Steve Witkoff bei einem Treffen im Kreml mit. Demnach wäre Russland bereit, die Kampfhandlungen einzustellen, wenn die Ukraine ihre Gebietsverluste akzeptiert. Die russische Kontrolle über die umstrittenen Donbass-Regionen müsse international anerkannt werden. Außerdem würde Putin einem Waffenstillstand zustimmen, wenn Kiew seine Truppen aus den Donbass-Republiken zurückziehe.


Trump: Gipfeltreffen mit Putin am 15. August in Alaska



Trump: Gipfeltreffen mit Putin am 15. August in Alaska







In westlichen Ländern sorgte der Vorschlag für Bedenken und "diplomatische Auseinandersetzungen", berichtet das WSJ. Der US-Präsident und hochrangige Mitglieder seiner Regierung sollen die Einzelheiten des Plans mit den europäischen Verbündeten in einer Reihe von Telefonaten besprochen haben. Bei dem jüngsten Gespräch am Freitag habe Witkoff gegenüber europäischen Beamten erklärt, dass Putins Vorschlag zwei Etappen vorsehe. Zunächst müsse die Ukraine ihre Streitkräfte aus dem Donbass zurückziehen, wobei die Frontlinien eingefroren werden. Anschließend würde zwischen Putin und Trump ein endgültiger Friedensplan vereinbart werden. Dieser sollte ferner mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij erörtert werden.

Über die Beratungen zur territorialen Frage berichtete auch Bloomberg. Demnach sei Russland bereit, den Vorstoß entlang der Frontlinien in den Regionen Cherson und Saporoschje zu stoppen, wenn seine territorialen Gewinne anerkannt würden. Dabei handelt es sich um die Halbinsel Krim sowie die Regionen Donezk und Lugansk.

Donald Trump gab am Freitag bekannt, dass ein Abkommen im Ukraine-Konflikt einen "Austausch von Territorien" umfassen werde. Selenskij sollte alles bekommen, was er benötige, "denn er muss sich vorbereiten, etwas zu unterzeichnen".

In einer Videobotschaft auf Telegram erwiderte Selenskij, dass die Antwort auf die territoriale Frage in der ukrainischen Verfassung festgeschrieben sei. Dies bedeute, dass Kiew kein ukrainisches Hoheitsgebiet an Russland abtreten werde.

Sowohl Russland als auch die Ukraine hatten zuvor das Einfrieren des Konfliktes abgelehnt. Moskau wies zudem jegliche territoriale Zugeständnisse zurück. Die Teilrepubliken Donezk und Lugansk, die Gebiete Cherson und Saporoschje sowie die Krim sind laut russischer Verfassung Regionen im Hoheitsgebiet des Landes.


Mehr zum ThemaUkraine-Konflikt: Nur ein Vorgeschmack auf kommende Eskalationen?


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Video https://rumble.com/v6xaz3a-dmitriew-viele-gegner-russlands-wollen-dialog-mit-usa-sabotieren.html Dauer 1:14 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/252825-wsj-moskau-will-waffenstillstand-im/


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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Washington und Moskau entscheiden über Zukunft Europas

freedert.online, 9 Aug. 2025 19:59 Uhr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.


Symbolbild    Aleksei Filippow

Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Washington und Moskau entscheiden über Zukunft EuropasQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / 

  • 9.08.2025 21:00 Uhr

21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Schweizer Abgeordneter: Europa will die Niederlage der Ukraine nicht wahrhaben

    Der Schweizer Abgeordnete des Kantonsparlaments von Genf und Journalist Guy Mettan erklärt in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass die Europäer sich weigern, die Niederlage der Ukraine im Konflikt mit Russland wahrzunehmen. Außerdem spielten die europäischen Länder bei der Beilegung dieses Konflikts keine Rolle, "da die Europäer die Wahrheit nicht wahrhaben wollen und jeglichen geopolitischen Sinn verloren haben". Im Gespräch mit der Agentur merkt Mettan an:

    "Seitdem Jahr 2014 hat es seitens der EU in diesem Konflikt keine Realitätsnähe gegeben. Ich denke, dass Trump trotz seiner Launenhaftigkeit und Putin zwei Realisten sind. Aber sie werden von den Ukrainern und Europäern bedrängt, die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben und sich weigern zu sehen, dass die Ukraine den Krieg verliert. Es wird noch etwas Zeit brauchen, bis sie zur Besinnung kommen."

  • 20:36 Uhr

    Russischer Raketenangriff: Mehrere Lastwagen voller ukrainischer Drohnen zerstört


    Durch einen russischen Raketenangriff wurden im ukrainischen Gebiet Tschernigow mehrere Lastwagen mit Kampfdrohnen zerstört.

    Das russische Militär setzte bei diesem Einsatz einen operativ-taktischen Raketenkomplex vom Typ Iskander-M ein. Außerdem wurden dabei 20 ukrainische Soldaten außer Gefecht gesetzt, wie das Verteidigungsministerium am Samstag mitteilte.

    Das Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:15 Uhr

    Medienbericht: Spontanes Treffen westlicher Regierungsvertreter zur Ukraine angekündigt

    Wie die Zeitung Die Zeit meldet, hat der britische Premierminister Keir Starmer ein spontanes Treffen westlicher Regierungsvertreter angekündigt. Die Vertreter der europäischen Länder werden sich kurzfristig am heutigen Samstag in Großbritannien treffen, so die Zeitung weiter. Grund dafür sei "das für Freitag geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin". Die Zeit schreibt:

    "Gastgeber werden der britische Außenminister David Lammy und US-Vizepräsident JD Vance sein … An den Gesprächen in Großbritannien werden für Sicherheitsfragen zuständige Regierungsvertreter aus Europa und den USA teilnehmen, teilte das Büro von Keir Starmer mit. Welche europäischen Länder dabei sind, blieb zunächst unklar. Der britische Premierminister hatte zuvor mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij telefoniert. Dieser verlangt nach eigenen Angaben eine maximale Koordination zwischen der Ukraine und ihren Partnern, bevor Trump und Putin voraussichtlich über einen Frieden in der Ukraine verhandeln werden."

  • 19:59 Uhr

    DVR: Zivilist in Gorlowka durch ukrainischen Angriff verletzt

    Wie der Leiter des Stadtkreises Gorlowka, Iwan Prichodko, mitteilte, wurde in Gorlowka in der DVR ein weiterer Zivilist durch einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Zuvor hatte Prichodko berichtet, dass ein Zivilist in der Siedlung Nikitowka durch den Abwurf eines explosiven Gegenstands aus einer ukrainischen Drohne verletzt worden sei. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb der Behördenvertreter:

    "Durch die bewaffnete Aggression der Ukraine wurde ein Zivilist aus der Stadt Dserschinsk im Stadtkreis Gorlowka verletzt."

  • 19:32 Uhr

    Professor Diesen: Washington und Moskau entscheiden über Zukunft Europas

    Glenn Diesen, Professor an der Universität von Südost-Norwegen, hat die Forderung des ungarischen Premiers Viktor Orbán nach einem EU-Russland-Gipfel kommentiert.

    In einem Beitrag auf X schreibt er:

    "Orbáns gesunder Menschenverstand wird auf heftigen Widerstand stoßen. Europa spielt bei der Beilegung eines europäischen Krieges keine Rolle mehr, und die Zukunft Europas wird in Washington und Moskau entschieden."

    Die Moralprediger und Kriegstreiber in der EU, die die Diplomatie ablehnten, seien jedoch dabei, ihre Lage noch weiter zu verschlechtern.

    Wenn Europa die Entscheidungen über seine Zukunft selbst in die Hand nehmen wolle, "kann es nicht wie ein gekränktes, launisches Kind zu Hause sitzen und gegenüber dem russischen Präsidenten den Beleidigten spielen", kritisierte Orbán zuvor in einem Gespräch mit dem Radiosender Kossuth.

  • 18:58 Uhr

    Ukrainische Medien: Selenskij hat nach Absage an Trump nur noch zwei schlechte Optionen 

    Wie die ukrainische Zeitung Strana.ua schreibt, hat die heutige Erklärung von Wladimir Selenskij, in der er die Idee territorialer Zugeständnisse ablehnte, ihn vor eine katastrophale Wahl gestellt. Nach Ansicht der Autoren der Zeitung bleiben Kiew nach dieser öffentlichen Zurückweisung von US-Präsident Donald Trump nur zwei äußerst unangenehme Optionen für das weitere Vorgehen.

    Die erste Option für Selenskij wäre, auf seiner Position zu beharren und den Widerstand fortzusetzen. Diese Option birgt die Gefahr einer vollständigen Einstellung der US-amerikanischen Militär- und Geheimdiensthilfe. Wie die Zeitung weiter schreibt, würde ein solcher Schritt die Position der Ukraine auf dem Schlachtfeld erheblich schwächen, was dem Kreml wiederum sehr entgegenkäme.

    Die zweite Option wäre, seine Position schlagartig zu ändern und zuzustimmen. Das heißt, den Befehl zum Abzug der Truppen aus dem Donbass zu erteilen. Dies wäre ein schwerer politischer Schlag. In diesem Fall könnte man versuchen, von den USA und Europa ein Maximum an Vorteilen "herauszuhandeln": Sicherheitsgarantien, Waffenlieferungen oder einen beschleunigten Beitritt zur EU. In jedem Fall befindet sich die ukrainische Führung faktisch in einer Zugzwang-Situation, wie Strana.ua resümiert.

  • 18:17 Uhr

    Bericht: Moskau will Waffenstillstand im Austausch für Anerkennung territorialer Gewinne

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat Washington einen "umfassenden Vorschlag" für einen Waffenstillstand im Ukraine-Konflikt präsentiert. Laut einem Bericht des Wall Street Journalteilte das Staatsoberhaupt seine Vorstellungen am vergangenen Mittwoch dem US-Sondergesandten Steve Witkoff bei einem Treffen im Kreml mit. Demnach wäre Russland bereit, die Kampfhandlungen einzustellen, wenn die Ukraine ihre Gebietsverluste akzeptiert. Die russische Kontrolle über die umstrittenen Donbass-Regionen müsse international anerkannt werden. Außerdem würde Putin einem Waffenstillstand zustimmen, wenn Kiew seine Truppen aus den Donbass-Republiken zurückziehe.

    Über die Beratungen zur territorialen Frage berichtete auch die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach sei Russland bereit, den Vorstoß entlang der Frontlinien in den Regionen Cherson und Saporoschje zu stoppen, wenn seine territorialen Gewinne anerkannt würden. Dabei handelt es sich um die Halbinsel Krim sowie die Regionen Donezk und Lugansk.

  • 17:44 Uhr

    Selenskij unzufrieden mit Trump-Putin-Treffen: Wir werden unser Land nicht verschenken


    Am Samstag reagierte der ukrainische Präsident auf die Ankündigung des US-Präsidenten, ein Treffen mit dem Präsidenten Russlands kommenden Freitag in Alaska vorzubereiten.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 16:51 Uhr

    Volltreffer durch Gleitbombe: Russische Einheiten zerstören Truppenstandort in DVR (Video)

    Bei einem Einsatz in der Volksrepublik Donezk (DVR) hat das russische Militär eine temporäre Truppenunterkunft der ukrainischen Territorialverteidigung getroffen.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, wurde das Ziel am Stadtrand von Konstantinowka durch einen direkten Treffer einer schweren Gleitbombe vom Typ FAB-3000 eliminiert.

    Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.


  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen

    Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




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    Putin telefoniert vor Treffen mit Trump mit Xi, Modi und anderen Staatschefs

    freedert.online, 9 Aug. 2025 20:00 Uhr

    Am Freitag rief der russische Präsident Wladimir Putin Staatschefs der BRICS-Gründungsstaaten und drei weitere Staatschefs an. Er sprach mit ihnen über das Treffen mit Witkoff, über die neueste Entwicklung in der Ukraine und das kommende Treffen mit US-Präsident Trump.


    Quelle: www.globallookpress.com © The Kremlin Moscow


    Wladimir Putin telefoniert. (8. Januar 2023)


    Der russische Präsident Wladimir Putin informierte die Staats- und Regierungschefs Chinas, Indiens und dreier ehemaliger Sowjetstaaten am Freitag in einer Reihe von Telefonaten über seine Kontakte zu den Vereinigten Staaten bezüglich des Krieges in der Ukraine. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. 


    China-EU-Gipfel: Peking sieht Beziehungen zur EU an einem "historischen Wendepunkt"





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    Am Mittwoch hatte sich Putin in Moskau mit Steve Witkoff getroffen, dem Gesandten von US-Präsident Donald Trump. Danach erklärte der Kreml, dass bereits in der kommenden Woche ein Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump stattfinden könnte.

    Trump drängt auf ein Ende des dreieinhalbjährigen Krieges zwischen Russland und der Ukraine und hatte Russland eine Frist bis Freitag gesetzt, um einem Friedensabkommen zuzustimmen. Andernfalls drohten neue Sanktionen gegen Moskau und Länder, die russische Exporte kaufen. China und Indien sind die größten Abnehmer von russischem Öl.

    Chinas Präsident Xi Jinping teilte Putin im Telefonat mit, China sei erfreut darüber, dass Russland und die Vereinigten Staaten den Kontakt aufrechterhalten. Zudem freue sich China, dass Russland und die USA ihre Beziehungen verbesserten, um eine politische Lösung der Ukraine-Krise voranzutreiben. Dem Reutersbericht zufolge, berichtete dies der chinesische Staatsfernsehsender CCTV. China ist ein wichtiger Unterstützer Russlands in dessen Konfrontation mit dem Westen und zugleich Russlands größter Handelspartner. Putin wird im September zu Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs nach China reisen.

    Nach Angaben des Kremls sprach Putin auch mit dem indischen Premierminister Narendra Modi über seine Gespräche mit Witkoff. Trump kündigte diese Woche zusätzliche Zölle in Höhe von 25 Prozent auf indische Waren an, um Neu-Delhi für seine Einkäufe von russischem Öl zu bestrafen. In Bezug auf das russisch-indische Telefonat schrieb Modi in einem Beitrag auf X: "Ich hatte ein sehr gutes und ausführliches Gespräch mit meinem Freund Präsident Putin. Ich habe ihm dafür gedankt, dass er mich über die neuesten Entwicklungen in der Ukraine informiert hat." 


    Nach Zolldrohungen: Russland und Indien rücken enger zusammen





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    Am Donnerstag sprach Putin mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa, der die "volle Unterstützung Südafrikas für Friedensinitiativen, die den Krieg beenden und zu einem dauerhaften Frieden zwischen Russland und der Ukraine beitragen werden" zum Ausdruck brachte.

    Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, traf Putin am Donnerstag in Moskau. Dabei erklärte Putin, die VAE seien ein möglicher Ort für das Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA.

    Russland, China, Indien, Südafrika und die Vereinigten Arabischen Emirate sind alle Mitglieder der BRICS-Staatengruppe, die Moskau als Gegengewicht zur politischen und wirtschaftlichen Dominanz der USA betrachtet. Putin erörterte am Freitag die Ergebnisse des Besuchs von Witkoff auch in Telefonaten mit seinem Verbündeten Alexander Lukaschenko, dem Präsidenten von Belarus, sowie mit den Staatschefs von Kasachstan und Usbekistan.


    Mehr zum ThemaCNN: Fünf Szenarien, wie der Konflikt zwischen Moskau und Kiew enden könnte


    Screenshot_2025_08_10_at_00_56_39_Putin_telefoniert_vor_Treffen_mit_Trump_mit_Xi_Modi_und_anderen_Staatschefs_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6xcpoe-selenskij-unzufrieden-mit-trump-putin-treffen-wir-werden-unser-land-nicht-v.html Dauer 1:13 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/252843-putin-ruft-xi-modi-und/


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    09.08.2025

    TERMINSACHE 10.08. >> MITMACHEN BEI DEN ABSTIMMUNGEN ZU RÜSTUNGSEXPORTEN UND GG-ÄNDERUNG!!!

    aus e-mail von Jürgen Grässlin, 9. August 2025, 19:18 Uhr


    Liebe Friedensfreund*innen,


    *eilt sehr - Anmeldeschluss ist morgen, 10.08. - zur Frage des Stopps

    von Waffenlieferungen in die Ukraine und Grundgesetzänderung!!!*

    Deine Stimme für Friedenspolitik!


    Andrea Bandelow von "Abstimmung21" schreibt:


    Im Herbst 2025 entscheidest du bei der bundesweiten Volksabstimmung von

    ABSTIMMUNG21 über zwei zentrale Fragen:

    *Ukrainekrieg: Soll Deutschland seine Waffenlieferungen a die Ukraine

    einstellen und ausschließlich auf diplomatische Mittel setzen?

    Grundgesetzänderung Schuldenbremse: Mehr Spielraum für Verteidigung und

    Infrastruktur durch Ausnahme von der Schuldenbremse. Soll das Gesetz

    bestehen bleiben?*


    Mach mit und stimme ab!


    Was du wissen musst:

    ???? Briefabstimmung bequem von zu Hause

    ⏰ Anmeldeschluss: 10. August


    ???? Jetzt anmelden & Infos:

    _*https://abstimmung21.de/#abstimmungsunterlagen*_


    Herzlichst

    Jürgen Grässlin


    SIEHE ATTACHMENTS


    PS. In aller Eile gerne an Interessierte weiterleiten!


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    09.08.2025

    Nie wieder Hiroshima! Nie wieder GAZA! Stoppt Nuklearkriegswahn und Völkermord jetzt!

    aus e-mail von Irene Eckert, 9. August 2025, 22:16 Uhr


    Heute vor 80 Jahren, am 9. August 1945 wurde in Nagasaki eine zweite

    Atombombe abgeworfen, die 70.000 Menschen unnötig tötete – entgegen dem,

    was den Amerikanern beigebracht wurde. Laut dem „United States Strategic

    Bombing Survey“ vom 1. Juli 1946 „basierend auf einer detaillierten

    Untersuchung aller Fakten und gestützt auf die Aussagen der japanischen

    Führer, die überlebt haben und die daran beteiligt waren“ hätte Japan „mit

    Sicherheit vor dem 31. Dezember 1945 und aller Wahrscheinlichkeit vor dem

    1. November 1945 kapituliert, selbst wenn die Atombomben nicht abgeworfen

    worden wären, selbst wenn Russland nicht in den Krieg eingetreten wäre und

    selbst wenn keine Invasion geplant oder in Betracht gezogen worden wäre“.

    Vor dem Einsatz der Bombe lehnte Dwight Eisenhower, der Oberbefehlshaber

    der alliierten Streitkräfte in Europa, diesen ab. Er schrieb, dass er „der

    Überzeugung sei, dass Japan bereits besiegt war und der Abwurf der Bombe

    völlig unnötig war“.


    Die einzige Möglichkeit, solche Verbrechen gegen die Menschlickeit zu

    sühnen, besteht darin, sich ihnen entgegenzustellen, wenn sie begangen

    werden. Genau das hat *Anthony Aguilar, ein Kriegsveteran und Green Beret

    mit 25-jähriger Erfahrung*, *bei der 114. Sitzung der International Peace

    Coalition am Freitag* getan. Er hat die Wahrheit aufgedeckt. Im Mai dieses

    Jahres war er im Rahmen einer Hilfsaktion nach Gaza gereist. Er sagte:

    „Nach dem, was ich gesehen habe, und wenn man sich die Fakten ansieht,

    werden in Gaza Kriegsverbrechen begangen. In Gaza werden Verbrechen gegen

    die Menschlichkeit begangen. Ob dies absichtlich geschieht oder durch die

    Ausweitung der Mission und die Spannungen des Krieges bedingt ist, weiß ich

    nicht. Aber ich fordere die Welt auf, dies zu untersuchen und sich damit

    auseinanderzusetzen. Denn ich habe es schon einmal gesagt und sage es zum

    Abschluss noch einmal: Ein Tag der Sühne, ein Tag des Gerichts, ein Tag der

    Abrechnung kommt … Jetzt ist die Zeit … Nicht nächste Woche, nicht nächstes

    Jahr, nicht danach. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Vereinigten Staaten

    aufstehen und unsere Verbündeten zur Rechenschaft ziehen. Denn wenn wir das

    nicht tun, wird die Welt uns gemeinsam mit ihnen – gemeinsam mit Israel –

    zur Rechenschaft ziehen. Das wird weder Israel noch den Vereinigten Staaten

    noch, um ehrlich zu sein, der Welt zum Vorteil gereichen.“ E.I.R.

    Nachrichten (eirna.de)

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIPRQTtTykQRJGSL2v9/Y3BXe8X992gd>

     vom 09.08.2025


    Unser kollektives Denken muss sich ändern, damit die  Verbrechen gegen die

    Menschlichkeit  endlich aufhören! Weder Robert Malthus noch Thomas Hobbes„

    noch der imperialistischem Denken entsprungene Wahn, nachdem die

    Menschheit im Interesse des Naturerhalts reduziert werden muss, darf

    siegen. Auch die falsche Haltung, das wir zum, Dulden verdammt sind muss

    überwunden werden. Die Grundannahme des Schillerschen Denkens dagegen

    gehört wieder in unseren Köpfen verankert, dass nämlich der Mensch

    grundsätzlich fähig ist, die Kreativität seines Geistes und die Schönheit

    seiner Seele unendlich zu vervollkommnen, und dass er die am weitesten

    entwickelte geologische Kraft im Universum ist und damit die Möglichkeit

    hat hat, dem Schicksal in den Rachen zu greifen..


     Die Gesetzmäßigkeit des Geistes und die des physischen Universums befinden

    sich  in Übereinstimmung und stehen in Kohäsion und "*alles Böse ist  das

    Ergebnis eines Mangels an Entwicklung ist und kann überwunden werden“

    *Weltweiter

    wirtschaftlicher Frieden durch Entwicklung und die Möglichkeit der

    Zusammenarbeit zwischen Russland, den Vereinigten Staaten und China in

    verschiedenen Bereichen auf der ganzen Welt – sei es auf dem afrikanischen

    Kontinent, im Arktischen Ozean oder in Südwestasien –  Ideen wie sie auch

    dem dem „Oasis-Plan“ von LaRouche zu Grunde liegen, sind der  Weg, um das

    dauerhafte Überleben der Menschheit zu sichern.


     Mein herzliches Dankeschön an Helga Zepp LaRouche und die Mitarbeiter des

    Schiller-Institut für die "Internationale  virtuelle Friedens

    Koalition" (IPC), die ein Mittel ist, weltweit wertvollen Stimmen für ein

    friedliches, gedeihliches Miteinander Gehör zu verschaffen. Ich war

    beeindruckt von all den wichtigen und fundierten Ausführungen am gestrigen

    Freitag, insbesondere von der nie zuvor gehörten Stimme  des US Amerikaners

    Anthony Aguilar. Es gilt das Wissen um solche Initiativen zu verbreiten.

    Irene Eckert


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.08.2025

    Eine EU-Denkfabrik will wie einst die USA im Kalten Krieg den Kreml „entmachten“

    östlicheapolut.net, 6. August 2025, Ein Kommentar von Tilo Gräser.

    Das US-Außenministerium, das State Department, „ist zu dem Schluss gelangt, dass das Einzige, was wir tun können, darin besteht, Russland ‚in seine Schranken zu verweisen‘, bis Russland sich ändert, nicht mehr unser Rivale ist und unser Partner wird“. Das klingt, als wäre es geschrieben, nachdem der derzeitige US-Präsident Donald Trump sich deutlich unzufrieden mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin gezeigt hat, weil der anscheinend partout nicht den Krieg in der Ukraine beenden will. Es könnte eine Aussage sein, die zu Trumps Ultimatum an Putin passt, das auf eine Umkehr seiner zuvor geäußerten eher verständnisvollen Haltung gegenüber Russland deutet.


    Doch diese Aussage stammt aus dem Jahr 1947 von Walter Lippmann, der sie in seinem Essay „The Cold War – A Study in U.S. Foreign Policy“ schrieb. Er gilt in den USA als meistgelesener und einflussreichster politischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, ebenso als einer der einflussreichsten Propagandisten des Neoliberalismus und einer gelenkten Demokratie. Er prägte den Begriff „Kalter Krieg“ und brachte ihn in den allgemeinen Sprachgebrauch ein.

    In seinem Essay von 1947 kritisierte er zumindest die damals begonnene Politik der „Eindämmung“ der Sowjetunion, wie sie der Politikberater und Diplomat George F. Kennan propagierte und erfolgreich etablierte. Das Streben der führenden Kräfte in der US-Politik von damals, die Sowjetunion, die gleichgesetzt wurde mit Russland, erst einzudämmen und zu schwächen, um sie dann in den Schoß des Kapitalismus zurückzuholen, sprich den eigenen Profitinteressen unterzuordnen, wurde natürlich nicht so offen erklärt. Es wurde stattdessen mit der angeblichen russischen beziehungsweise kommunistischen Gefahr aus dem Osten begründet, gegen die sich die USA und der von ihr geführte Westen als „Hort der Freiheit“ verteidigen müsse.

    Diese Phrase von der „Verteidigung der Freiheit“ ist auch heute wieder zu vernehmen, laut und schrill und genauso verlogen. Die grundlegenden Interessen dahinter, die vor allem vor der eigenen Bevölkerung verborgen werden, sind die gleichen wie bereits vor rund 80 Jahren, als der „Kalte Krieg“ begonnen wurde – von den USA unter ihrem damaligen Präsidenten Harry S. Truman. Aus Sicht mancher Historiker fing das noch eher an und reicht bis 1917 zurück, als in Russland eine Revolution das Ende des Kapitalismus verkündete.

    Russland soll nun wieder der Feind sein, der die Freiheit des Westens bedroht und sich darauf vorbereitet, seine Grenzen in Richtung Westen zu überschreiten. Das wird wider alle Fakten und Tatsachen, wider alle Vernunft und Diplomatie behauptet. Letztere stört bei den neuen westlichen und auch deutschen Kriegsgelüsten Richtung Osten nur und wird von den meisten der derzeit in den Staaten der Europäischen Union (EU) Regierenden beiseite gewischt und für nicht nützlich erklärt.

    Dabei gilt auch heute, was Lippmann 1947 ebenfalls schrieb:

    „Die Geschichte der Diplomatie ist die Geschichte der Beziehungen zwischen rivalisierenden Mächten, die keinen politisch vertrauten Umgang miteinander pflegten und auf Appelle an gemeinsame Ziele nicht reagierten. Dennoch hat es Beilegungen von Kontroversen gegeben ... Der Gedanke, dass rivalisierende und einander unfreundlich gesinnte Mächte nicht zu einer Lösung ihrer Probleme durch Verhandlungen gebracht werden können, heißt, die eigentliche Aufgabe der Diplomatie verkennen.“

    Es kann auch möglich sein, dass diese Aufgabe der Diplomatie heute nicht mehr jenen beigebracht wird, die in Deutschland und der EU die Außenpolitik in die Hände bekommen haben und diese nun wider alle geschichtlichen Erfahrungen auf Kriegskurs gegenüber Russland trimmen. Der entsprechende Bruch wurde hierzulande endgültig mit der grünen Politikdarstellerin Annalena Baerbock als Außenministerin vollzogen, die davon träumte, Russland zu „ruinieren“. Das wird nun von Johann Wadephul von der CDU fortgeführt.

    Weiter auf Konfrontationskurs

    Das sah erst aus wie das wenig überraschende Vasallentum gegenüber der US-Politik, das seit Jahrzehnten die eigenen nationalen und europäischen Interessen missachtet. Doch seit der zweiten Amtsübernahme von Trump hat es sich anscheinend verselbstständigt, zeigte dieser doch bereits vor seinem erneuten Einzug ins Weiße Haus Ambitionen, sich wieder mit Russland zu verständigen. Seitdem versuchen die führenden EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich gemeinsam mit Großbritannien um jeden Preis und mit allen Mitteln, den eingeschlagenen Konfrontationskurs gegenüber Russland beizubehalten.

    Sie haben damit anscheinend erfolgreich Trumps Bemühungen, den Ukraine-Krieg zu beenden, torpediert. Das haben sie geschafft, indem sie wie der damalige britische Premierminister Boris Johnson im April 2022, als ein frühes Kriegsende möglich schien, die Kiewer Führung bei „Kriegslaune“ hielten, damit sie „bis zum letzten Ukrainer“ kämpft. Das geschieht mit allen möglichen Unterstützungszusagen, anhaltenden Waffenlieferungen, Milliardenzahlungen und manchem mehr. Der Preis: Kiew verhindert jede nur mögliche Verhandlungslösung des anhaltenden Krieges – egal, was Russland vorschlägt –, damit der Krieg weitergeht. Das ist die Ursache von Trumps Scheitern als „Friedenspräsident“ in der Ukraine, nicht der „böse Putin“. Und die Neocons im US-Deep State haben mit Hilfe ihrer Vasallen in Europa, ob Emmanuel Macron in Paris, Keir Starmer in London oder Friedrich Merz in Berlin, daran kräftig mitgewirkt.

    Und so ist es nur wenig überraschend, wenn auch größenwahnsinnig wirkend, wenn die „EU-Denkfabrik“ European Union Institute for Security Studies (EUISS) in Paris in einem Strategiepapier vom Mai dieses Jahres tatsächlich fordert, die EU müsse Russland aktiv „entmachten“. Es trägt den Titel „Unpowering Russia: How the EU can counter and undermine the Kremlin“ („Russland schwächen: Wie die EU dem Kreml entgegenwirken und ihn untergraben kann“). Und noch weniger überraschend ist, wie das begründet wird: Russlands „Fähigkeit, europäische Interessen zu untergraben“, müsse zerschlagen werden und „Russlands Bemühungen, Schaden anzurichten“, unterbunden werden.

    Das außenpolitische Onlinemagazin German Foreign Policy (GFP) hat am Dienstag auf das auf „langwierige Konfrontation“ mit Russland einstimmende Papier aufmerksam gemacht (

    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10085?). 

    Es stammt zwar schon vom Mai, wurde aber anscheinend von deutschen Medien bisher kaum beachtet. Das Onlinemagazin fasst den Inhalt der 88-Seiten-Broschüre zusammen, die von dem Wunsch kündet, „Europa“ sei in der Lage, „Russland ‚in seine Schranken zu verweisen‘, bis Russland sich ändert, nicht mehr unser Rivale ist und unser Partner wird“.

    Russland unter Druck setzen

    Demnach befasst sich das EUISS-Papier neben einer Analyse von Russlands „hybrider Kriegsführung“ vor allem mit dessen Position in fünf strategisch wichtigen Weltgegenden – in China, der Asien-Pazifik-Region, dem südlichen Mittelmeerraum, Südosteuropa und Subsahara-Afrika. Dort soll es zurückgedrängt werden, fordern die zehn Autoren, von denen vier dem Namen nach osteuropäischer Herkunft sein dürften. Sie träumen unter anderem davon, auf China als Russlands wichtigstem strategische Kooperationspartner Druck auszuüben, weil es auf solchen reagiere, was die EU ausnutzen könne.

    Mit Blick auf die Asien-Pazifik-Region wird laut GFP empfohlen, Russlands Anti-Sanktions-Strategie, Öl über Indien und Malaysia zu exportieren, ins Visier zu nehmen und zu unterlaufen. Darüber hinaus solle die EU versuchen, den Energiebedarf der Region durch erneuerbare Energiequellen zu decken, wofür das notwendige Fachwissen vorhanden sei. Für den südlichen Mittelmeerraum wird demnach festgestellt, dass Russland mit dem Regimewechsel in Syrien geschwächt und seine Präsenz in der Region gefährdet sei. Dem Papier nach soll die EU auch das ausnutzen und dafür sorgen, dass russische Streitkräfte aus Syrien und Libyen hinausgeworfen werden.

    Ein anderes Gebiet, wo Russland „entmachtet werden soll, ist Südosteuropa, wo es laut dem EUISS-Papier eine weitere Expansion der NATO verhindern will. Das widerspricht ja nun ganz dem westlichen Interesse, das noch nie ernsthaft auf russische Sicherheitsbedürfnisse Rücksicht nahm. Zugleich soll jeder regionale Politiker, der sich nicht nach einem EU-Beitritt sehnt, dafür bestraft werden. Wer dagegen einen solchen anstrebt, der solle belohnt werden, während die Widerspenstigen, die auch noch prorussische „Narrative“ verbreiten würden, mit Sanktionen belegt werden.

    Die strategischen Denker der EU machen auch vor Afrika nicht Halt, da sie entdeckt zu haben glauben, dass Russland sich dort als „antikoloniale Macht“ und als „echten Freund“ darstellt, im Gegensatz zum neokolonialen Westen. Das will dieser in Gestalt der EU nicht auf sich sitzen lassen, weshalb deren „Denkfabrik“ vorschlägt, vor allem mit Gegenpropaganda Russlands Einfluss zurückzudrängen. Dazu soll laut GFP gehören, „Russlands nicht eingehaltene Versprechen“, „Menschenrechtsverletzungen der Wagner-Gruppe“ sowie die angebliche „Misshandlung von Migranten“ durch russische Söldner aufzudecken.

    „Dies könne durch die Unterstützung ‚unabhängiger Journalisten‘, durch ‚Faktenchecks und positive Berichterstattung‘ geschehen. Dabei könne man darauf aufbauen, dass in Afrika südlich der Sahara skeptische Haltungen ‚nicht mehr nur den ehemaligen Kolonialherren vorbehalten‘ seien, sondern sich auch gegen Staaten wie China und Russland richteten; die EU könne dies mit gezielten Kommunikationsstrategien ausnutzen.“

    Anleitung für Krieg gegen Russland

    Mit einer solchen „mutigen Neuausrichtung der strategischen Haltung der EU“ glauben die EUISS-Autoren tatsächlich, Russland aktiv „entmachten“ zu können. Nur so könne „Europa“ eine „wahrscheinlich langwierige Konfrontation“ bewältigen, in dem es Russlands Schwachstellen ausnutzt. Die „Denker“ der EU meinen, die Schlussfolgerung sei klar:

    „Europa ist nicht machtlos, aber es hat seine vielfältigen Stärken noch nicht in entschlossenes Handeln umgesetzt. Um Russland zu entmachten, muss die EU in Machtkategorien denken und handeln – und den Mut haben, diese auch einzusetzen.“

    Wenn das Papier aus einer Institution, die von sich behauptet, „intellektuell unabhängig“ zu sein, nur eine Meinungsäußerung wäre, könnte es vielleicht ignoriert werden. Aber das EUISS steht unter der Obhut der Russlandfeindin im Amt der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, die Russland nicht nur schwächen, sondern gern auch aufteilen würde, wie sie im Mai 2024 erklärte. „Wenn es mehr kleine Staaten gäbe, wäre es nicht so schlimm, also wenn die große Macht viel kleiner würde“, so die damalige estnische Regierungschefin in einer Diskussionsrunde in Tallinn.

    Kräfte wie Kallas träumen anscheinend davon, das immer noch große Russland wie einst die noch größere Sowjetunion niederringen zu können. Das EUISS-Papier erinnert in abgeschwächter Form mit seiner Grundlinie an das Strategiedokument der US-„Denkfabrik“ Rand Corporation aus dem Jahr 2019, das das Ziel ausgab: „Extending Russia – competing from advantageous ground“ („Russland überdehnen – Wettbewerb aus einer günstigen Position“). Thomas Röper hatte es auf seinem Online-Portal Anti-Spiegel analysiert und 2021 festgestellt, dass vieles, was darin vorgeschlagen wurde, auch umgesetzt wurde. Er schrieb:

    „Es ist eine Anleitung für einen Krieg der USA gegen Russland auf allen denkbaren Feldern, außer einem wirklichen ‚heißen‘ Krieg.“

    Letzterer wird nur durch die Tatsache verhindert, dass Russland eine Atommacht ist, die selbst die USA fürchten. Das hindert sie allerdings nicht, mit allen Mitteln unterhalb der atomaren Schwelle Krieg gegen Russland zu führen, einschließlich des blutigen Stellvertreterkrieges bis zum letzten Ukrainer.

    Zurück zu den strategischen „Denkern“ der EU: Obwohl sich diese längst als „geopolitischer Zwerg“ erwiesen hat, wie unter anderem die Neue Zürcher Zeitung 2022 befand – was durch den Zoll-„Deal“ mit Trump bestätigt wurde –, glauben ihre führenden Kräfte, sie könnten die Muskeln spielen lassen. Das wird in Moskau sicher richtig eingeschätzt, aber es trägt nichts zu Frieden und Versöhnung bei, auch nichts zum Ende des Ukraine-Krieges. Es sorgt stattdessen für zunehmende Verstimmung auf russischer Seite, wovon die 2024 veröffentlichte Broschüre „Von der Abschreckung zur Einschüchterung“ der Politikwissenschaftler und Militärstrategen Dmitri Trenin, Sergej Karaganow und Sergej Awakjanz kündet.

    Klarer Weckruf aus Moskau

    Die liegt seit Kurzem auch auf Deutsch vor, unter dem Titel „Von der passiven zur aktiven Abschreckung“ herausgegeben vom Potsdamer Welttrends-Verlag. Die Autoren, die als einflussreiche Berater der russischen Regierung gelten, haben schlichtweg die Nase voll von der westlichen Konfrontation und fordern dazu auf, diese mit einer klaren Abschreckung, auch nuklear, zu stoppen. Zugleich hoffen sie, den Westen damit wieder zur Vernunft zu bringen. Sie stellen dabei auch fest:

    „Der Übergang von einer gescheiterten Partnerschaft in eine neue Konfrontation und dann in eine offene Konfrontation lässt eine Rückkehr zum ursprünglichen Format des ‚Kalten Krieges’ nicht zu.“

    Mit Blick auf die europäischen Eliten stellen die Autoren fest, diese seien „noch stärker als die amerikanischen Eliten vom ‚strategischen Parasitismus‘ – der Gewöhnung an den Frieden und der fehlenden Angst vor dem Krieg – gezeichnet“. Sie hätten die Fähigkeit, strategisch zu denken, verloren und weil sie sich „in einer komplexen Krise befinden und ihre Legitimität verlieren“, hätten sie ganz und gar „über die Stränge geschlagen“. Trenin, Karaganow und Awakjanz stellen außerdem fest:

    „Die herrschenden Kreise Europas sind bereits mit politisch-moralischen und militärökonomischen Vorbereitungen für einen großen Krieg mit Russland beschäftigt.“

    Sie warnen vor den Folgen und schlagen der russischen Führung vor, „einen Überfallpläne schmiedenden Aggressor“ dadurch abzuschrecken, „dass dieser Überfall für ihn selbst garantiert unannehmbare oder sogar katastrophale Folgen haben wird“, einschließlich des „Überschreitens der nuklearen Schwelle mittels Führung von Kernwaffenschlägen auf Ziele auf dem Hoheitsgebiet von Nato-Ländern“ als dem „absolut letzten Mittel“. Anstelle von nuklearer Abschreckung beziehungsweise Zügelung solle von „nuklearer Einschüchterung“ und im Medienbereich von „Ernüchterung“ des wahrscheinlichen Gegners zu sprechen. Sie fordern, die Angst vor einem Atomkrieg wieder zu wecken: Das nach dem Kalten Krieg entstandene „Atom-Tabu“ habe die Furcht vor nuklearer Eskalation schwinden lassen. Sie müsse wieder hervorgerufen werden, um bewaffnete Konflikte zwischen Atommächten zu verhindern.

    Die klaren Worte der drei russischen Sicherheits- und Militärexperten wirken ernüchternd. Sie machen klar, was auf dem Spiel steht, wenn der Westen und inzwischen vor allem die westeuropäische Politik weiter auf Konfrontations- und Kriegskurs gegenüber Russland bleibt. Sie erschrecken sogar die deutschen Herausgeber so, dass diese die „sicherheitspolitische Verhärtung Russlands, wie sie auch in diesem Dokument zu Ausdruck kommt“ als „Fehlentwicklung“ bezeichnen, „die wir nachdrücklich ablehnen“. Leider wird in den Vorbemerkungen der Herausgeber die Ursache dafür nicht benannt, auf die die russischen Autoren reagieren.

    Die Broschüre über Russland neue Sicherheits- und Geopolitik ist nicht nur allen Interessierten und Friedensbewegten zu empfehlen, sondern auch all jenen, die die alten Träume der USA aus der Zeit des Kalten Krieges, Russland einzudämmen, zu schwächen und dann zum „Partner“ zu machen, weiter träumen. Mit dem Untergang der Sowjetunion und dem folgenden Jahrzehnt schienen sie für kurze Zeit ans Ziel zu kommen. Doch sie dürften sich irren, wenn sie glauben, daraus sei in Russland nichts gelernt worden. Wenn sich die westliche und vor allem die westeuropäische Politik nicht endlich wieder mit den Realitäten beschäftigt, läuft sie Gefahr, dass ihre „Träume“ zu Albträumen werden – die vor allem das Leben der Millionen Menschen auf dem europäischen Kontinent, nicht nur in Deutschland, gefährden. Dagegen gibt es nur ein Mittel: Aufwachen!

    +++

    Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

    +++

    Bild: 3D-Bild eines aufgeteilten Russlands vor russischen Banknoten
    Bildquelle: Frame Stock Footage / shutterstock


    Info: https://apolut.net/ein-gefahrlicher-traum-und-ein-weckruf-von-tilo-graser/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Ein Plan zu Russlands „Entmachtung“   Ein neues Strategiepapier der EU-Denkfabrik EUISS (https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-05/CP_186.pdf) fordert, die EU müsse Russland in den Schwerpunktregionen seiner Außenpolitik „entmachten“. Das Dokument legt Vorschläge für praktische EU-Maßnahmen gegen Russland vor.


    german-foreign-policy.com, 05. August 2025 (doppelt vorhanden)

    PARIS (Eigener Bericht) – Das Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien (EUISS) veröffentlicht ein neues strategisches Handbuch mit Vorschlägen zur „Entmachtung“ Russlands in den Schwerpunktregionen seiner Außenpolitik. Das Dokument aus der Reihe der Chaillot Papers, der Flaggschiff-Publikation des EUISS, befasst sich neben einer Analyse etwa von Russlands „hybrider Kriegsführung“ vor allem mit seiner Position in fünf strategisch wichtigen Weltgegenden – in China, der Asien-Pazifik-Region, dem südlichen Mittelmeerraum, Südosteuropa und Subsahara-Afrika. So heißt es etwa, China sei zwar Russlands wichtigster strategischer Kooperationspartner; doch habe sich gezeigt, dass Beijing auf Druck reagiere, was die EU ausnutzen könne. Auf die Asien-Pazifik-Region wiederum sei Russland angewiesen, um mit seinen Ölexporten die Sanktionen zu umgehen. Im südlichen Mittelmeerraum hingegen habe Moskau mit dem Sturz der Assad-Regierung einen Rückschlag erlitten. Während es in Südosteuropa bemüht sei, die Expansion vor allem der NATO zu verhindern, setze es sich in Subsahara-Afrika militärisch und mit Auslandssendern fest. Dort könne die EU Russlands Einfluss mit Propagandakampagnen entgegenwirken.


    Zitat: China

    China hat, wie die EUISS-Studie festhält, niemals eine explizite Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine zum Ausdruck gebracht und Russlands territoriale Ansprüche auf ukrainisches Territorium bislang nicht anerkannt. Die „Freundschaft“ zwischen den zwei Ländern sei nicht „unbegrenzt“; beide seien nicht vollständig aufeinander abgestimmt, aber sie seien, schreibt die Denkfabrik, „vereint in ihrer Opposition gegen die Macht der USA“.[1] Es sei unmöglich, einen Keil zwischen sie zu treiben, heißt es weiter; allerdings habe China gezeigt, dass es auf Druck reagiere. Die „strategische Beziehung“ zwischen den beiden Ländern erstreckt sich demnach auf Militär, Wirtschaft, Diplomatie und den Austausch von Informationen. Militärisch habe China ein starkes Interesse daran, dass Russland in seinem Krieg erfolgreich sei; seine für die Rüstung nützlichen Lieferungen an das Land beschränkten sich bislang aber größtenteils auf Dual Use-Technologien, die zudem aufgrund drohender Sanktionen reduziert worden seien. Der Handel zwischen beiden habe in jüngster Zeit zugenommen, heißt es weiter; chinesische Maschinen und Elektrogeräte seien für Russland zu einer wichtigen Lebensader geworden. Russland befürchtet demnach allerdings, dass seine eigene Autoindustrie durch Importe aus China verdrängt werden könnte. Auf diplomatischer Ebene kooperieren die beiden Länder auf UN-Ebene und in ihrer Ablehnung der NATO; sie arbeiten zudem im BRICS-Bündnis und in der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) zusammen.[2] Eine formelle Allianz jedoch haben sie bislang vermieden.


    Die Asien-Pazifik-Region

    Russlands Hinwendung zur Asien-Pazifik-Region zielt laut Einschätzung der Autoren des EUISS-Papiers darauf ab, die Auswirkungen der gegen das Land verhängten Sanktionen auszugleichen; doch seine wirtschaftliche Präsenz dort bleibt begrenzt. Sein Handel mit den ASEAN-Ländern etwa belief sich 2023 auf nur 15 Milliarden Euro, derjenige mit seinem langjährigen Kooperationspartner Indien auf lediglich 60 Milliarden Euro. Auch Moskaus Einfluss auf dem Energiesektor sei fragil, da seine groß angelegten Initiativen mit wenigen Ausnahmen oft ins Stocken gerieten, heißt es weiter; selbst bei seinen Ölexporten sei es weiterhin stark davon abhängig, dass es den Rohstoff in Indien und Malaysia mischen und umbenennen könne – ein Vorgang, der seine Verwundbarkeit offenbare. Russlands Militärexporte seien der Eckpfeiler seiner Präsenz in der Region, mit hohen Verkäufen an Indien, Myanmar, Laos und Vietnam, konstatieren die Autoren des EUISS-Papiers. Allerdings nehme seine Dominanz stetig ab, insbesondere in Indien, wo die Waffenimporte aus Russland in den vergangenen zehn Jahren um die Hälfte zurückgegangen seien, da das Land seine Importe diversifiziere. Die EU solle die Umvermarktung von Öl durch Dritte ins Visier nehmen, rät das EUISS; darüber hinaus solle sie versuchen, den Energiebedarf der Region durch erneuerbare Energiequellen zu decken – ein Bereich, in dem die EU über Fachwissen verfüge.


    Der südliche Mittelmeerraum

    Russlands politische Ziele im südlichen und östlichen Mittelmeerraum seien von der Notwendigkeit bestimmt, dem „westlichen Einkreisen“ entgegenzuwirken, das derzeit hinter dem vorrangigen Ziel zurücksteht, den Krieg in der Ukraine zu gewinnen, urteilt das EUISS. Der Zusammenbruch von Syriens Regierung unter Präsident Bashar al Assad habe Russlands Schwäche bei der Durchsetzung seiner Macht in der Region offenbart, die ihm auch Zugang zum Indischen Ozean und zum afrikanischen Kontinent verschaffe, wo es Waffen verkaufe und Gold fördere. In wirtschaftlicher Hinsicht bleibe Russland ein „kleiner Akteur“ in der Region, da der bilaterale Handel weniger als ein Prozent des gesamten Handelsvolumens der meisten Länder dort ausmache. Dennoch sei Russland für die „Nahrungsmittel-, Energie- und militärische Sicherheit“ der Region von Bedeutung. In Syrien etwa unterhält Russland eine ständige Marinepräsenz und führt Marineübungen durch, um den Aktivitäten der NATO entgegenzuwirken. Die EU solle sicherstellen, dass Syriens neue Behörden keinen Anreiz hätten, Moskau auch in Zukunft eine Präsenz zu gewähren, rät das EUISS.[3] In Libyen wiederum solle die EU mit der Türkei zusammenarbeiten, um den Abzug der russischen Streitkräfte zu erzwingen.


    Südosteuropa

    In Südosteuropa bietet Russland laut dem Urteil des EUISS keine Alternative zur EU; es sei „darauf reduziert, die Rolle des Störenfrieds zu spielen“. Sein Hauptziel bestehe darin, eine weitere Expansion der NATO und der EU zu verhindern; dazu stelle es etwa die NATO als Hauptverantwortlichen für die Instabilität in der Region dar. Russland finde Widerhall unter anderem bei Milorad Dodik, dem Präsidenten der Republika Sprska, der Russlands Darstellung der Invasion in die Ukraine als „militärische Spezialoperation“ unterstütze, heißt es weiter in der EUISS-Studie. Im Gegenzug fördere Russland Dodiks Vorgehen als Teil einer gezielten Strategie, um Bosnien-Herzegowinas Legitimität zu untergraben, seine Institutionen zu schwächen und das Land der EU abspenstig zu machen.[4] Das EUISS schreibt auch die wiederkehrenden Unruhen im Norden des Kosovo, der von einer serbischsprachigen Mehrheit bevölkert ist, Russland zu, das sich dort als Beschützer der Serben inszeniere und die albanischsprachige Bevölkerung einschüchtere.[5] Dabei verschaffe ihm das gemeinsame orthodox-christliche Erbe einen allgemeinen Soft-Power-Vorteil in der Region. Das EUISS empfiehlt, die EU solle diejenigen Länder belohnen, die bedeutende Fortschritte auf dem Weg zum EU-Beitritt erzielten, und diejenigen bestrafen, die diesen behinderten. Zudem solle sie Sanktionen gegen diejenigen verhängen, die prorussische „Narrative“ verbreiteten.


    Subsahara-Afrika

    In Afrika südlich der Sahara schließlich versucht Russland sich laut der EUISS-Studie als „antikoloniale Macht“ und als „echten Freund“ darzustellen – in starkem Kontrast zum als „paternalistischen“ und „neokolonialistischen“ Westen. Dabei könne es sein umfangreiches Netzwerk von Medienagenturen und Kulturhäusern nutzen, heißt es in dem Papier. Moskaus gezielte Informationskampagne gehe dabei Hand in Hand mit strategischen Aktivitäten vor Ort; so falle die Ausstrahlung eines Radiosenders in der Zentralafrikanischen Republik und in Mali mit dem Einsatz des Africa Corps in beiden Ländern zusammen. Die Autoren des EUISS-Papiers schlagen als Gegenstrategie eine eigene Propagandakampagne vor, die „Russlands nicht eingehaltene Versprechen“, „Menschenrechtsverletzungen der Wagner-Gruppe“ sowie die angebliche „Misshandlung von Migranten“ durch russische Söldner aufdecken solle. Dies könne durch die Unterstützung „unabhängiger Journalisten“, durch „Faktenchecks und positive Berichterstattung“ geschehen. Dabei könne man darauf aufbauen, dass in Afrika südlich der Sahara skeptische Haltungen „nicht mehr nur den ehemaligen Kolonialherren vorbehalten“ seien, sondern sich auch gegen Staaten wie China und Russland richteten; die EU könne dies mit gezielten Kommunikationsstrategien ausnutzen.

     

    [1] Zitate hier und im Folgenden aus: EUISS: Unpowering Russia: How the EU can counter and undermine the Kremlin. European Union Institute for Security Studies (EUISS), Chaillot Paper. Paris, May 2025.

    [2] S. dazu NATO weltweit und Ein multipolares Asien.

    [3] S. dazu Befehlskette bis nach Damaskus.

    [4] S. dazu Oktroy nach Kolonialherrenart.

    [5] S. dazu Mehr NATO für das Kosovo.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10085?ref=apolut.net ref=apolut.net


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    Das gewaltfreie Russland: Wie die EU dem Kreml entgegentreten und sie untergraben kann


    Screenshot_2025_08_09_at_23_35_18_Das_unanst_ndige_Russland_Wie_die_EU_dem_Kreml_entgegentreten_und_sie_untergraben_kann_Europ_isches_Unionsinstitut_f_r_Sicherheitsstudien

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    Metadaten 22 Mai 2025 Von: Ondrej Ditrych, Steven Everts Mit Beiträgen von: Lizza Bomassi, Caspar Hobhaus, Nad’a Kovalcová, Rossella Marangio, Tim Rühlig, Katarzyna Sido, Giuseppe Spatafora, Bojana Zoric Laden Sie den Bericht herunter

    Dieses Chaillot Paper plädiert für eine mutige Verschiebung der strategischen Haltung der EU. Angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine – und ihrer breiteren subversiven Taktiken und bösartigen Einflussnahme – muss die EU  Russland aktiv „unbeeindrucken“, indem sie ihre Fähigkeit, die europäischen Interessen zu untergraben, demontiert.

    Wir argumentieren, dass Europa einen neuen Kurs vorstellen muss, um sich in einer wahrscheinlich langwierigen Konfrontation zurechtzufinden. Um die Politik der EU zu leiten, bietet das Papier eine ausgewogene Bewertung der Stärken Russlands, aber vor allem auch seine Schwachstellen, die die EU ausnutzen kann, um Russlands Bemühungen, Schaden anzurichten, zu deaktivieren.

    Mit Blick auf fünf Schlüsselregionen – China, Indopazifik, Süd-Mittelmeer, Westbalkan und Subsahara-Afrika – untersuchen die Autoren auch kritische Bereiche wie Russlands hybride Kriegstaktik, das rote Linienspielbuch des Kremls und die berüchtigte „Schattenflotte“.

    Die Schlussfolgerung ist klar: Europa ist nicht machtlos, aber es hat seine vielfältigen Stärken noch nicht in entschlossenes Handeln umgesetzt. Um Russland zu entlasten, muss die EU an Macht denken und handeln – und den Mut haben, sie zu nutzen.


    Links

    Laden Sie den Bericht herunter https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-05/CP_186.pdf


    Metadaten Bottom



    Info: https://www.iss.europa.eu/publications/chaillot-papers/unpowering-russia-how-eu-can-counter-and-undermine-kremlin


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    Europa in Gefahr: „Wiskuriern einer Zukunft ohne Trumps Amerika


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    iss.europa.eu, 12. März 2025 Lesezeit: 5 Minuten Von: Steven Everts, (übersetzt aus dem englischen mit beta, unkorrigiert) 

    Seit seiner Amtseinführung hat Donald Trump eine Flut von Initiativen, Drohungen und Entscheidungen über die Welt entfesselt. Jeder Tag bringt ein neues Ziel und ein weiteres gebrochenes Tabu. Im vergangenen Herbst konzentrierten sich die Diskussionen darauf, wie die transatlantischen Beziehungen „verwirrlich“ zu „verstempen“ sein können. Es gab Pläne, seinen Drohungen entgegenzuwirken – sei es bei der Verhängung von Zöllen auf den europäischen Handel oder die Verknüpfung der amerikanischen NATO-Verpflichtungen mit erhöhten europäischen Verteidigungsausgaben, vorzugsweise für Waffen aus den USA.

    Aber was wir jetzt sehen, ist radikaler und schädlicher. Es ist so etwas wie eine „kulturelle Revolution“ im Gange, die von ideologischem Extremismus, dem Schweigen interner Kritiker und dem Imperativ der Loyalität zum Führer geprägt ist. In sechs kurzen Wochen haben Trump und sein Team damit gedroht, europäisches Territorium zu erobern, die Ukraine im Stich gelassen, während sie ihren Präsidenten schikanierten, sich an die extreme Rechte Europas verbünden, und die Regulierungsautonomie der EU im Technologiebereich angegriffen.

    Schockwellen hallen in ganz Europa wider und lösen eine Flut von Krisensitzungen in verschiedenen Konfigurationen aus, während die Staats- und Regierungschefs sich bemühen, darauf zu reagieren. Unterdessen liegt die europäische Öffentlichkeit vor ihren Politikern. Das Vertrauen in die USA unter den Deutschen ist von 84% auf nur 16% gesunken, nur leicht über Russlands 6%. Auffallend ist, dass die Unterstützung für Europas Populisten nachlässt, was auf eine Anerkennung der Wähler hindeutet, dass der Trump-Tornado den europäischen Interessen schaden wird.

    Was tun?

    Anstatt sich über die jüngsten Ereignisse in Washington zu besessen, muss sich Europa auf sich selbst und vor allem darauf konzentrieren, in seine eigene Stärke zu investieren. Die „to do“-Liste ist lang, aber drei Dinge heben auf: die Ukraine, die europäische Verteidigung und die globale Haltung der EU.


    Ukraine: Der Weg zu einem gerechten Frieden

    Angesichts der massiven Unsicherheit über die amerikanische Militärhilfe und die Unterstützung der Geheimdienste muss Europa die Lücke füllen, wie HR/VP Kaja Kallas gefordert hat. Der dringendste Bedarf der Ukraine ist bekannt: Luftverteidigung, um Städte und Infrastruktur vor unerbittlichem russischen Bombardement zu schützen; Satellitenkommunikation, um die Abhängigkeit von amerikanisch kontrollierten Vermögenswerten wie Starlink zu verringern; Langstreckenraketen, um russische Versorgungsleitungen anzugreifen; und militärische Trainingsprogramme, die idealerweise im Land durchgeführt werden.

    Für jede von ihnen gibt es europäische Optionen, aber sie müssen skalieren – sofort. Die Unterstützung der Ukraine ist nicht nur strategisch notwendig, sondern auch ein machbares Ziel. Die jährliche US-Militärunterstützung für die Ukraine betrug etwa 17 Milliarden Dollar; verteilt auf 450 Millionen Europäer bedeutet dies 40 Euro pro Person und Jahr – eine erschwingliche Summe.

    Moskaus Ziel bleibt die Unterwerfung der Ukraine, nicht des Friedens.

    Ja, es gibt eine Form von Verhandlungen. Aber wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass Moskaus Ziel die Unterwerfung der Ukraine bleibt, nicht der Frieden. Ohne robuste Durchsetzungsmechanismen wird jeder hastig vermittelte Waffenstillstand einfach den Weg für erneute Aggression ebnen. Wir müssen auch bedenken, dass auch der wirtschaftliche und andere Druck auf russischer Seite zunimmt. Deshalb muss Europa die Ukraine dabei unterstützen, einem „schnellen und schmutzigen“ Abkommen zu widerstehen, das den Konflikt auf eine Weise einfriert, die dem Kreml zum Beispiel zugute kommt, indem es der Ukraine „Neutralität“ aufzwingt oder die Größe seiner Streitkräfte begrenzt. Stattdessen sollte der Fokus darauf liegen, jedes verfügbare Instrument – wirtschaftlich, militärisch und diplomatisch – zu nutzen, um das Überleben der Ukraine als demokratischer und souveräner Staat zu sichern.

    Ein notwendiger Schritt ist nun, Russlands eingefrorenes Vermögen (im Wert von rund 200 Milliarden Euro in Europa) zu beschlagnahmen und an die Ukraine zu übergeben. Dies sollte mit einer klaren Bedingung einhergehen: Das Geld sollte nur in der Ukraine (für Waffen oder Wiederaufbau) oder im Rest Europas ausgegeben werden.


    Europäische Verteidigung: Zeit nach vorne

    Die dringende Frage ist nun: Wie kann man Abschreckung mit deutlich reduzierter amerikanischen Beteiligung aufbauen?

    An der Finanzfront werden jetzt große Summen mobilisiert, mit beispiellosen Zuwächsen in Deutschland, Dänemark und anderswo. Die neuen Initiativen der Europäischen Kommission, einschließlich des Vorschlags von Re-Arm Europe, markieren eine klare Verschiebung hin zu kollektiven Militärinvestitionen.

    Aber die Ausgaben allein reichen nicht aus. Europa muss zeigen, dass die Ausgaben auf EU-Ebene auch bessere Ausgaben sind. Dies erfordert einen scharfen Fokus auf Flaggschiff-Projekte, die kein einzelnes Land allein erwerben kann: integrierte Luftverteidigung (wie die Sky-Shield-Initiative), Satellitennetzwerke und Drohnen der nächsten Generation.

    Europa muss zeigen, dass die Ausgaben auf EU-Ebene auch bessere Ausgaben sind.

    Über Hardware hinaus müssen wir auch Fragen der Strukturen und des Trainings angehen. Eine robuste europäische Verteidigung kann nicht ohne Großbritannien oder Norwegen aufgebaut werden. In ähnlicher Weise muss Europa mit der Absage seiner Teilnahme an einigen NATO-Übungen, die für 2026 geplant sind, seine eigenen Alternativen organisieren.

    Darüber hinaus erfordert Abschreckung mehr als militärische Bereitschaft. Russland führt bereits einen Schattenkrieg gegen Europa – durch Cyberangriffe, Sabotage und Desinformation. Die EU muss die Kosten solcher Maßnahmen erhöhen, sei es durch proaktive Cyber-Verteidigung, härtere Wirtschaftssanktionen oder Spionageabwehroperationen.


    Europa und die Welt: strategische Diversifizierungsagenda

    America First verwandelt sich in America Alone. Europa seinerseits steht unter Druck, aber es ist nicht allein. Viele Länder teilen Europas Besorgnis über Trumps Nötigung, Unberechenbarkeit und aggressiven Unilateralismus. Sie suchen neue Anker der Stabilität. Dies bietet Europa die Möglichkeit, seine globalen Partnerschaften zu erweitern – Zugang zu den Dingen zu erhalten, die wir brauchen (Energie, kritische Rohstoffe), aber auch auf die Prioritäten der Partner reagieren.

    Es fällt auf, dass das Mercosur-Abkommen nach 20 Jahren Gesprächen endlich abgeschlossen wurde, gerade als Trump ins Weiße Haus eintrat. Als er Mexiko mit 25% Zöllen drohte, wandten sie sich an Brüssel und versuchten, die Modernisierung des EU-Mexiko-Abkommens abzuschließen. Präsident von der Leyen hatte Recht, als er die gesamte Kommission nach Indien brachte, um dieser langen leistungsschwachen Beziehung einen Schub zu geben. Die bevorstehenden Gipfeltreffen mit der Afrikanischen Union und der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) sind weitere Möglichkeiten, diese Diversifizierungsagenda voranzutreiben.

    Europa steht unter Druck, aber nicht allein.

    Einige in Europa vermuten, dass Trumps Wahnsinn bedeutet, dass Europa jetzt eine „China-Option“ verfolgen sollte. Das ist eine gefährliche Idee. Es ist nicht, weil unsere relative Entfernung zu den USA zugenommen hat, dass unsere absolute Entfernung nach Peking zurückgegangen ist. Die Hindernisse für bessere Beziehungen zu China – Überkapazitäten, wirtschaftlicher Zwang, Menschenrechte – sind immer noch da.

    Europa spricht seit langem davon, ein geopolitischer Akteur zu werden, die Sprache der Macht zu sprechen und Verantwortung für seine eigene Verteidigung zu übernehmen. Die Ergebnisse sind oft zu kurz gekommen. Aber Trump lässt uns keine andere Wahl. Nur eines ist jetzt wichtig: in unsere Stärke zu investieren. Denn nur die Starken können frei bleiben.


    Info: https://www.iss.europa.eu/publications/commentary/europe-danger-navigating-future-without-trumps-america


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-05/CP_186_Conclusion.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-04/EUISS%20Organisation%20Chart.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Global__Governance_2025_1.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-05/CP_186_Introduction.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/ESPAS_Report.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/YES_2021.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-05/Intro.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/YES_2020.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/cp118.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Brief_2025-06_Trump%20card.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Report_25_EU_Sanctions.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/CP_168.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-02/Brief_2025-6_Energy%20security_0.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/CP_171.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-06/Brief_2025_13_NATO%20and%20European%20defence.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/CP_157.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Brief%2012__Strategic%20Autonomy.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-01/EUISS%20organisation%20chart.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/CP_161.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/2025-05/Brief_2025-11_Economic%20security.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/EUISS%20organisation%20chart_0.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Event%20Report%20-%20Strategic%20Compass.pd

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Brief_2025-02_Funding%20weapons%20together.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Brief%2010%20Smart%20Cities.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/CP_172_0.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Alert_52_Climate_change.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Brief_18_2021_0.pdf Time for the EU to lead



    Info: https://www.eba.europa.eu/sites/default/files/2025-05/27c5bb7c-148e-4f63-93a4-6bea685977c1/CP%20on%20disclosures%20on%20ESG%20risks%2C%20equity%20exposures%20and%20the%20aggregate%20exposure%20to%20shadow%20banking%20entities.pdf

    Info: https://www.eba.europa.eu/sites/default/files/2025-03/9bc83e61-e9a1-4e91-93de-2af8325e0182/Consultation%20Paper%20on%20Response%20to%20Call%20for%20Advice%20new%20AMLA%20mandates.pdf

    Info: https://www.eeas.europa.eu/sites/default/files/eugs_review_web_0.pdf

    Info: https://europass.europa.eu/en/document-library  Document Library

    Info: https://www.easa.europa.eu/en/regulations

    Info: https://www.easahttps://www.esma.europa.eu/sites/default/files/2024-06/ESMA36-287652198-2699_Final_Report_on_Greenwashing.pdf.europa.eu/en/regulations Final Report on Greenwashing

    Info: https://www.eeas.europa.eu/sites/default/files/documents/strategic_compass_en3_web.pdf

    Info: https://www.easa.europa.eu/en  Your safety is our mission

    Info: https://www.esma.europa.eu/  financial transaction reporting

    Info: https://www.efsa.europa.eu/en  European Food Safety Authority

    Info: https://www.efsa.europa.eu/sites/default/files/2021-07/efsa-strategy-2027.pdf

    Info: https://www.easa.europa.eu/sites/default/files/dfu/epas_2021_2025_vol_two_final.pdf

    Info: https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/ECDC-Strategy-2021-2027.pdf

    Info: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/sites/default/files/2025-01/erasmus-programme-guide-v2.2025_en.pdf


    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/cp013e.pdf  Chaillot Papers

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/cp100.pdf  Chaillot Papers n °100

    Info: https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/2025-06/ESMA22-50751485-1546_2024_Annual_Report.pdf

    Info: https://www.eba.europa.eu/sites/default/files/2024-09/a5bce431-7793-4b75-bd07-d5741c961fbe/EBA%20Work%20programme%202025.pdf

    Info: https://youth.europa.eu/sites/default/files/inline-files/European_solidarity_corps_guide_2025.pdf

    Info: https://climate.ec.europa.eu/system/files/2017-03/ets_handbook_en.pdf

    Info: https://www.gsc-europa.eu/sites/default/files/sites/all/files/Galileo_OS_SIS_ICD_v2.1.pdf

    Info: https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/esma_strategy_2023-2028.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/Report_35_Chinese%20futures.pdf

    Info: https://www.iss.europa.eu/sites/default/files/EUISSFiles/CP_156.pdf

    Info: https://www.eba.europa.eu/sites/default/files/2025-04/53283e48-b107-46e4-ae85-9c3b783cd557/Final%20Report%20Draft%20RTS%20on%20the%20criteria%20for%20the%20appointment%20of%20CCP%20for%20CASPs%20and%20with%20rules%20on%20their%20functions.pdf

    Info: https://cdn-europeanmovementeu.b-cdn.net/wp-content/uploads/2024/01/EMI-2024-Work-Plan.pdf


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    09.08.2025

    Automatisch in den Krieg – NATO-Waffenkauf ohne Parlamente

    freedert.online, 9 Aug. 2025 09:32 Uhr, Von Uli Gellermann

    Die "Flug Revue" erklärt für irritierte Bürger, "dieses Mal sind die Deutschen in Polen willkommen – ja, sogar ausdrücklich erwünscht". Es geht um Eurofighter zum Schutz vor dem bösen Russen. Der Bundestag dient rein der kritischen Simulation, die Bürger werden sowieso nicht mehr gefragt.


    Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Kento Nara


    Deutsche Eurofighter auf dem Weg nach Polen im Rahmen des Enhanced Air Policing North (Symbolbild)


    Früher, man kann sich kaum noch an die Zeiten erinnern, früher haben die nationalen Parlamente über Waffenkäufe und Lieferungen entschieden. Jetzt gibt es einen neuen NATO-Fonds, den "Priority Ukraine Requirements List" (PURL), aus dem die Waffen mechanisch und automatisch, auf Anforderung von Kiew, bezahlt werden sollen.

    Ausschaltung der nationalen Parlamente

    Zwar ist die Ausschaltung der nationalen Parlamente nach Artikel 5 des NATO-Vertrags erst möglich, wenn es einen bewaffneten Angriff auf ein oder mehrere NATO-Mitglieder gibt, aber wer die deutschen Medien konsumiert, muss ohnehin denken, Deutschland sei im Krieg. Wie die jeweilige Bundesregierung den echten Krieg vorab in den Medien toben lässt, so gibt auch das Parlament ohne Aufmucken sein Budgetrecht auf, wenn es um die illegale Kriegsvorbereitung geht.

    Ziele in Russland erreichen


    Ukraine-Konflikt: Nur ein Vorgeschmack auf kommende Eskalationen?





    Meinung

    Ukraine-Konflikt: Nur ein Vorgeschmack auf kommende Eskalationen?





    Das Budgetrecht ist eine der wesentlichen Grundlagen der parlamentarischen Demokratie: Mit diesem Recht ist es dem Parlament möglich, die Staatsfinanzen zu kontrollieren, die Regierungspolitik zu steuern und die Regierung zu kontrollieren. Mit dem Krieg in der Ukraine wird das Parlament zunehmend entmachtet und die Exekutive gestärkt. Passend zur Rüstungsautomatik geschieht die Verlegung von fünf deutschen Eurofighter-Kampfflugzeugen nach Polen. Immerhin liegt die Reichweite der Kampfflugzeuge bei 2.900 Kilometern, und sie können von ihrem neuen Standort jede Menge Ziele in Russland erreichen. Die Flug Revue informiert:

    "Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sind – vorübergehend – wieder deutsche Kampfflugzeuge in Polen stationiert. Fünf Eurofighter aus Neuburg fliegen ab Mińsk Mazowiecki und sollen für Abschreckung an der NATO-Ostflanke sorgen."

    Ab wann der russische Generalstab diese Verlegung als Bedrohung begreift, werden wir dann wissen, wenn die Eurofighter von der russischen Luftwaffe als Ziele betrachtet werden.

    Bundestag als Garnierung

    Die deutschen Medien berichten über die Eurofighter-Aktion, als handle es sich um Routine und nicht um eine Vorkriegsentscheidung. Der Merkur berichtet begeistert:

    "Kampfjets schützen Polen vor Putin-Raketen – so viele Eurofighter hat Deutschland."


    Realitätsfern – Sigmar Gabriels Vorschlag, Russland erneut die Abrüstungsfalle zu stellen




    Meinung

    Realitätsfern – Sigmar Gabriels Vorschlag, Russland erneut die Abrüstungsfalle zu stellen






    Und weil sie bewusst falsch berichten, will ihnen auch nicht die Frage einfallen, was denn das deutsche Parlament zu dieser Entscheidung zu sagen hat. 

    Je näher der Krieg rückt, umso geringer wird die Rolle des Bundestags. Als sei die Entscheidung längst gefallen und das Kriegsregime installiert.

    So verkommt der Bundestag zur Garnierung. Ernstzunehmende Debatten über die Kriegsgefahren werden im Parlament nicht geführt: Die Bevölkerung könnte wach und beunruhigt werden.

    Uli Gellermann ist Filmemacher und Journalist. Seine Erfahrungen mit den öffentlich-rechtlichen Sendern begründen seine Medienkritik. Er ist Betreiber der Internetseite Rationalgalerie.

    Der Beitrag wurde zuerst am 8. August 2025 auf www.rationalgalerie.de veröffentlicht.


    Mehr zum Thema - Keine Waffen mehr nach Israel? Die Bundesregierung und der schöne Schein


    Screenshot_2025_08_09_at_22_57_43_Automatisch_in_den_Krieg_NATO_Waffenkauf_ohne_Parlamente_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6xbdqy-orbn-fordert-gipfel-mit-russland-europa-soll-sich-nicht-mehr-wie-ein-kleink.html Dauer 1:30 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/meinung/252812-automatisch-in-krieg-nato-waffenkauf/


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    09.08.2025

    US-Außenminister befiehlt US-Diplomaten, Lobbykampagne gegen den Digital Services Act der EU zu starten

    transition-news.org, 8. August 2025 von KD. Lesedauer: 2 Minuten.

    Laut Marco Rubio verfolgt die EU mit dem DSA «unangemessene» Einschränkungen der Meinungsfreiheit.
    Wie Reuters berichtet, hat die Regierung von Präsident Donald Trump US-Diplomaten in Europa angewiesen, eine Lobbykampagne zu starten, um Widerstand gegen das Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) der Europäischen Union zu organisieren. Aus einem internen diplomatischen Schreiben gehe hervor, dass das Gesetz laut Washington die Meinungsfreiheit einschränkt und US-Technologieunternehmen Kosten auferlegt.

    In einer vom US-Außenminister Marco Rubio unterzeichneten Nachricht des Außenministeriums vom 4. August habe die Behörde erklärt, die EU verfolge «unangemessene» Einschränkungen der Meinungsfreiheit in ihrem Bestreben, Hassreden, Falschinformationen und Desinformation zu bekämpfen, und der DSA verstärke diese Einschränkungen noch weiter.

    Die Nachricht, deren Überschrift sie als «Handlungsaufforderung» bezeichne, hätte US-Diplomaten in US-Botschaften in Europa damit beauftragt, regelmäßig mit EU-Regierungen und Behörden für digitale Dienste in Kontakt zu treten, um die Bedenken der USA hinsichtlich des DSA und der finanziellen Kosten für US-Unternehmen zu vermitteln. Im Abschnitt «Zielsetzung» stehe:

    «Die Botschaften sollten ihre Bemühungen darauf konzentrieren, die Unterstützung der Regierung des Gastlandes und anderer Interessengruppen für die Aufhebung und/oder Änderung des DSA oder damit zusammenhängender EU- oder nationaler Gesetze zu gewinnen, die die Meinungsäußerung im Internet einschränken.»

    Reuters zufolge enthält die Nachricht konkrete Vorschläge für US-Diplomaten, wie das EU-Recht geändert werden könnte, sowie Gesprächspunkte, die ihnen helfen sollen, dieses Argument zu vertreten.

    Das US-Außenministerium habe sich zu dieser Meldung nicht geäußert. Ein Sprecher der EU-Kommission habe es abgelehnt, sich darüber zu äußern. Er habe jedoch erklärt, dass die Meinungsfreiheit ein Grundrecht in der gesamten Union sei und «jegliche Vorwürfe der Zensur entschieden» zurückgewiesen.

    Im März hätten die EU-Wettbewerbs- und Technologiechefs gegenüber US-Gesetzgebern erklärt, dass die neue Technologieregelung darauf abziele, die digitalen Märkte offen zu halten und nicht gegen US-Unternehmen gerichtet sei.

    Quelle:

    Reuters: Exclusive: Rubio orders US diplomats to launch lobbying blitz against Europe's tech law - 7. August 2025


    Info: https://transition-news.org/us-aussenminister-befiehlt-us-diplomaten-lobbykampagne-gegen-den-digital


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    09.08.2025

    gewerkschaftsforum.de / neue artikel

    aus e-mail von Laurenz Nurk, 9. August 2025, 14:34 Uhr


    Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben



    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    wir möchten euch auf neue Artikel auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:



    Über die Sisyphosarbeit zum Aufbau gewerkschaftlicher Strukturen in Kirchlichen Unternehmen



    Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. (Mahatma Gandhi)


    Im Rahmen der Vermarktwirtschaftlichung sozialer Hilfebedarfe wurde seit Mitte der 1990er Jahre der Sozialstaat mit seinem Budget von über 100 Milliarden Euro systematisch dem Verwertungsprozess zugeführt.


    Die zwei christlichen Kirchen übernahmen die betriebswirtschaftlichen Grundzüge in ihren vormals gemeinnützigen Unternehmungen und sprachen nun von ihren „Sozialbetrieben“. Sie verschrieben sich dem Wettbewerb am Markt, nannten nun die Ratsuchenden und Klienten „Kunden“ und konkurrierten mit ihren deformierten pädagogischen und sozialen Einrichtungen als ein Dienstleistungsunternehmen um Marktanteile.


    Aufgrund der mangelnden Mitbestimmung und der Selbstdefinition als „Dienstgemeinschaft“ – ein Begriff, der aus dem deutschen Faschismus stammt – konnten Veränderungsprozesse von „oben“ angeregt und umgesetzt werden. Das garantiert einen handfesten Konkurrenzvorteil, wenn unternehmerische Entscheidungen nach „Gutsherrenart“ gefällt werden können.


    In ihren Unternehmen nutzen sie die möglichen prekären Arbeitsverhältnisse mit den unmenschlichen Bedingungen für ihre Beschäftigten aus, um ihren Profit zu sichern. Gleichzeitig unterbinden sie jegliche Gegenwehr, Selbstorganisation oder gewerkschaftliche Organisierung der Beschäftigten in ihren Reihen.


    Immer wieder kommt es zu Skandalen, denn dort, wo es keine Kontrollmöglichkeiten und Aufsicht gibt, werden auch große, kostenintensive Projekte, an denen eine Vielzahl von Arbeitsplätzen hängen, in den Sand gesetzt. Nur ganz selten werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen, die Vorgänge strafrechtlich geahndet und über den Verbleib öffentlicher Mittel Rechenschaft abgelegt.

    Solche Strukturen können aber auch beim Aufbau einer konfliktorientierten, betrieblichen Gewerkschaftsarbeit genutzt werden.  weiterlesen →----------------------------------------------------------------------------------------------------------

    80. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki



    Anlässlich des 80. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 bekräftigt die deutsche Sektion der Internationalen Juristinnen und Juristen gegen Atomwaffen (IALANA), dass der Einsatz von Atomwaffen gegen ganze Städte Japans bereits zum damaligen Zeitpunkt eine eklatante Verletzung des geltenden Völkerrechts darstellte.


    „Die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki wird oft als schrecklicher, aber notwendiger Schlusspunkt des Zweiten Weltkriegs dargestellt. Diese Erzählung ignoriert eine entscheidende Tatsache: Der Einsatz von Atomwaffen war nach den damals bereits existierenden und anerkannten Normen des Völkerrechts, speziell des Kriegsvölkerrechts, illegal“, erklärt Amela Skiljan, Co-Vorsitzende von IALANA Deutschland. „Es handelte sich nicht um eine rechtliche Grauzone, sondern um einen klaren Bruch mit den fundamentalen Prinzipien der geregelten Kriegsführung.“

    Schon lange vor 1945 hatte die internationale Gemeinschaft in Verträgen und im Völkergewohnheitsrecht klare Grenzen für die Wahl der Kriegsmittel statuiert. weiterlesen →-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Nachhaltige Rentenmärchen



    Von Suitbert Cechura


    Bei all den Wenden, Auf- und Umbrüchen gibt es im Sozialwesen Narrative, die eine erstaunliche Haltbarkeit zeigen. Hier das Beispiel Rentenversicherung.


    Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Dauerthema in der deutschen Öffentlichkeit, zu dem sich ständig Wissenschaftler, Journalisten und Politiker äußern – allerdings selten sachlich. So wusste die Tagesschau im Mai als Neuigkeit zu vermelden: „Eine Reform der gesetzlichen Rente gilt als überfällig.“ Woher diese unabweisbare Gültigkeit kommt, bleibt etwas im Nebel, stattdessen wird die Reform als ein Sachzwang behandelt, der sich aus der Lage der Rentenversicherung selber ergeben soll. Marode Unternehmen muss man eben sanieren.


    Dabei ist die gesetzliche Rentenversicherung alles andere als ein normales Versicherungsunternehmen, denn ob man sie abschließen will oder nicht, ist den meisten Bürgern gar nicht selbst überlassen. Als abhängig Beschäftigte unterliegen sie schlicht der Versicherungspflicht; sie sind wegen der Art ihres Einkommens gesetzlich gezwungen, einen Teil ihres Einkommens für die Altersvorsorge aufzuwenden. Der Gesetzgeber traut ihnen – so klassenbewusst ist der über allen Klassen stehende bürgerliche Staat – wegen der Besonderheit ihrer Einkommensquelle Lohnarbeit nicht zu, dass sie selber für ihr Alter vorsorgen (können), und enteignet einen Teil des Lohnes oder Gehalts gleich an der Quelle. weiterlesen 

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    Fleiß um jeden Preis: Die ARD und der verordnete Arbeitswahn



    Was fiele wohl mehr ins Gewicht: Wenn für einen Monat alle Minister, Regierungsbeamten und Unternehmensberater ausfielen, oder für den gleichen Zeitraum alle unterbezahlten Pflege- und Reinigungskräfte streikten? Die Frage, die einst der Kabarettist Volker Pispers so ähnlich einmal formulierte, lässt sich relativ leicht beantworten: Während die Mehrheit Ersteres vermutlich kaum mitbekäme, wenn nicht die Tagesschau darüber berichtete, träte im letzteren Fall das pure Chaos und Schlimmeres ein.


    Von Susan Bonath


    Man könnte auch Folgendes fragen: Wer schadet der Bevölkerung eigentlich weniger: Ein vom Steuerzahler überbezahlter Kriegstreiber in der Politik, der dafür sorgt, dass immer mehr Staatsmilliarden in die Rüstungsindustrie sickern statt in Schulen und Krankenhäuser? Oder jemand, der keiner Lohnarbeit nachgeht, von 563 Euro plus Mietbeihilfe sein Dasein fristet und niemandem etwas zuleide tut? Auch hier kann der Punkt abseits von Polemik und etwaigen Neidgefühlen nur an Letzteren gehen.

    Statt solche Fragen zu stellen oder das Wesen von Lohnarbeit und die Ursachen für Arbeitslosigkeit systemisch zu beleuchten, begründete das ARD-Magazin „Monitor“ seine Kritik an der politischen und medialen Hetze gegen Arbeitslose mit hart ein-Euro-jobbenden Bürgergeldbeziehern. Es sang ein Loblied auf ihren Fleiß um jeden Preis als höchste Tugend des perfekten Lohnabhängigen. Die Botschaft: Seht her, die sind doch gar nicht alle faul, da gibt es welche, die ackern leidenschaftlich sogar für lau. So kann man auch das Geschäft der Hetzer und Spalter erledigen.  weiterlesen →-----------------------------------------------------------------------------------------------------------

    „Du bekommst Geld dafür, dass du Videos anschaust?“. Wenn Menschen, die für TikTok digitale Drecksarbeit machen, durch irgendeine KI ersetzt werden sollen. Zum Streik der Content Moderatoren und dem Outsourcing (nicht-)menschlicher Arbeit



    Von Stefan Sell


    TikTok ist für viele ältere Semester ein großes Rätsel – aber mittlerweile ist bei den meisten angekommen, dass es sich um eine ganz große Nummer im Social Media-Bereich handelt, die (angeblich) selbst Wahlen entscheiden kann. Zumindest in den jüngeren Altersgruppen. Darauf wurde man in Deutschland aufmerksam gemacht im Umfeld der frühzeitigen und reichweitenstarken Aktivitäten der AfD bzw. des Umfeldes dieser Partei auf TikTok. Für die letzte Bundestagswahl kann man zugleich feststellen, dass nicht nur die AfD erfolgreich war auch TikTok, sondern auch Die Linke hat einen Teil ihres für viele überraschend hohen Wahlergebnisse einer guten Performance auf dieser Plattform zu verdanken (Bösch/Geusen 2025 haben darauf hingewiesen, dass die erfolgreichen Kampagnen von AfD und Die Linke erheblich von einem aktiven Vorfeld inoffizieller Accounts profitiert hat.)1


    Nun wird auf der Plattform wie auf anderen auch eine Unmenge an Bildmaterial veröffentlicht, darunter auch extreme Varianten, vor denen die Nutzer geschützt werden müssen bzw. vor denen sie bewahrt werden sollten. Dazu braucht man eine Prüfinstanz, die das Material sichtet und wenn nötig von der Plattform nimmt. Hier kommen die sogenannten Content Moderatoren ins Spiel. Deren Arbeit läuft im Hintergrund und die so wichtige unsichtbare Arbeit der normalerweise Unsichtbaren taucht wenn, dann nur hin und wieder in Reportagen über die „digitale Drecksarbeit“ auf, die sie besorgen müssen.  weiterlesen →



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    IMI-Standpunkt: Typhon-Waffensystem – Angriffsfähigkeit tief im russischen Raum



    Von Jürgen Wagner


    Am 10. Juli 2024 schlug eine deutsch-amerikanische Erklärung ein wie eine Bombe, derzufolge bis 2026 diverse US-Mittelstreckenwaffen hierzulande unter US-Kommando stationiert werden sollen.


    Insofern überraschte Mitte Juli 2025 die Ankündigung, Deutschland habe eine Anfrage für den Erwerb des US-Startsystems Typhon gestellt, mit dem genau solche Tomahawk-Marschflugkörper und SM-6-Raketen abgefeuert werden können, die bereits voriges Jahr Gegenstand der US-Stationierungspläne waren.

    Ob die Typhon-Systeme deshalb als Alternative oder Ergänzung zu etwaigen unter direktem US-Kommando stehenden Mittelstreckenwaffen gedacht sind, ist eine entscheidende Frage, die allerdings so oder so am gefährlichen Charakter dieser Systeme nichts ändert. Um für alle Fälle gerüstet zu sein, plant die Bundesregierung parallel dazu auch die Entwicklung einer eigenen »Abstandswaffe« für Angriffe tief im russischen Raum, weshalb es für die sich formierenden Gegenkampagnen reichlich zu tun gibt.  weiterlesen →---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Wie geht es den Menschen im Bürgergeldbezug? – Ein Stimmungsbild nach zwei Jahren Bürgergeld



    Von Sanktionsfrei


    Knapp zwei Jahre nach der Einführung des Bürgergelds plant die Koalition eine “Neue Grundsicherung” mit beachtlichen Verschärfungen. Dabei hat es bisher noch keine umfassende wissenschaftliche Evaluierung des Bürgergelds gegeben und die Betroffenen selbst sind in der Debatte kaum gehört worden.


    Wir haben deshalb gemeinsam mit dem Umfrageinstitut Verian die Perspektiven von 1.014 Bürgergeldbeziehenden erhoben – als Gegengewicht zu einer Politik, die lieber über, statt mit Betroffenen spricht.


    Die Befragung macht sichtbar, was Alltag mit Bürgergeld wirklich bedeutet: Verzicht, Unsicherheit, Ausgrenzung und strukturelle Hürden bei der Arbeitssuche.  weiterlesen →



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    Herzliche Grüßevon den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.deundviel Freude beim Lesen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.08.2025

    Trump: Gipfeltreffen mit Putin am 15. August in Alaska

    freedert.online, 9 Aug. 2025 00:29 Uhr

    US-Präsident Donald Trump hat in einer Nachricht in seinem sozialen Netzwerk "Truth Social" mitgeteilt, dass er sich am 15. August mit Russlands Staatsoberhaupt Wladimir Putin treffen wird. Das Treffen soll demnach im US-Bundesstaat Alaska stattfinden. Der Kreml hat dies inzwischen bestätigt.


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    Video https://rumble.com/v6xcly4-uschakow-treffen-zwischen-trump-und-putin-am-15.-august-in-alaska.html Dauer 1:43 Min.


    Trump erklärte, dass er sich am 15. August mit Russlands Präsident Putin in Alaska treffen wolle, Washington, 09.08.2025Quelle: Gettyimages.ru © Win McNamee / Staff


    US-Präsident Donald Trump hat am Freitag das Geheimnis um Ort und Zeit seines bereits vereinbarten Gipfeltreffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gelüftet. Das "hoch erwartete" Treffen werde, schrieb Trump gegen Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit auf "Truth Social", am 15. August im US-Bundesstaat Alaska stattfinden.


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    Weitere Details würden folgen, kündigte das US-Staatsoberhaupt an. 


    Aus Moskau kam dazu prompt die Bestätigung. Der Berater des russischen Präsidenten Juri Uschakow, der in die russisch-amerikanischen Verhandlungen involviert ist und bislang die Presse über den Fortgang informiert hat, bejahte eine Anfrage der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zur Richtigkeit von Trumps Ankündigung.

    RIA Nowosti zitiert weitere Aussagen Uschakows dazu: 


    Kreml bestätigt Treffen zwischen Trump und Putin in "den kommenden Tagen"



    Kreml bestätigt Treffen zwischen Trump und Putin in "den kommenden Tagen"






    Russland und die USA seien enge Nachbarn, daher sei es "nur logisch, dass das Treffen zwischen Putin und Trump in Alaska stattfindet", erklärte Uschakow. In Alaska und der Arktis überschneiden sich die wirtschaftlichen Interessen Russlands und der USA, es zeichnen sich Perspektiven für die Umsetzung groß angelegter Projekte ab. Putin und Trump werden sich beim Gipfeltreffen auf die Erörterung von Optionen für eine langfristige friedliche Beilegung der Ukraine-Krise konzentrieren, so der Berater des russischen Präsidenten.

    Moskau erwartet, fuhr er fort, dass das nächste Treffen zwischen Putin und Trump nach Alaska in Russland stattfinden wird. Dem US-Präsidenten sei dazu eine Einladung übermittelt worden. Moskau und Washington würden in den nächsten Tagen "natürlich sehr intensiv an der Ausarbeitung der praktischen und politischen Parameter des Gipfeltreffens in Alaska arbeiten".

    Früher am Tag hatte Trump im Weißen Haus Fragen von Reportern zu möglichen Eckpunkten eines russisch-ukrainischen Friedensschlusses beantwortet. Dabei deutete er an, der Friedensschluss könne "einen Tausch von Gebieten" beinhalten.

    So zitiert Radio Sputnik den US-Präsidenten:

    "Sie sehen Gebiete, um die seit dreieinhalb Jahren gekämpft wird. Wir erwägen die Rückgabe einiger Gebiete und einige Gebietstausche. Das ist schwierig. Ein Teil wird zurückgegeben, ein Teil wird ausgetauscht, es wird einen Gebietsaustausch geben."

    Russische Offizielle haben sich zu möglichen Vereinbarungen bislang nicht geäußert.

    Über ein bevorstehendes persönliches Treffen der Präsidenten der USA und Russlands wurde erstmals im Nachgang zur Visite des US-Sondergesandten Steve Witkoff nach Moskau gesprochen. Am Donnerstag bestätigte Uschakow, dass an einem russisch-amerikanischen Gipfeltreffen gearbeitet werde und dieses in der kommenden Woche stattfinden könnte. Überraschend ist die Wahl von Alaska als Ort des Treffens. Bislang wurde spekuliert, dass das Treffen in einem arabischen Staat stattfinden würde.


    Mehr zum Thema"Es kann zu einem historischen Ereignis werden": Treffen zwischen Putin und Trump 


    Screenshot_2025_08_09_at_17_59_43_Trump_Gipfeltreffen_mit_Putin_am_15._August_in_Alaska_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6xbpqq-moskau-besttigt-treffen-zwischen-putin-und-trump-geplant.html Dauer 9:44 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/252806-trump-gipfeltreffen-mit-putin-am-15-august/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.08.2025

    CDU-Arbeitnehmerflügel: Mit "Verstaatlichung light" Wirtschaft ankurbeln

    freedert.online, vom 8 Aug. 2025 19:30 Uhr

    Das Aufstiegsversprechen erfüllt sich nicht mehr, sagt der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels. Dadurch gewinnen politische Ränder an Zulauf. Gegensteuern will er mit verbesserten Möglichkeiten zum Erwerb von Wohneigentum. Der Wirtschaft will er mit einer Art "Verstaatlichung light" zu Wachstum verhelfen.


    Quelle: www.globallookpress.com © Fabian Strauch


    Vorsitzender des Arbeitnehmerflügels der CDU, Dennis Radtke


    Die Umfragewerte der Bundesregierung sind im Keller. Auch gemeinsam kommen SPD und CDU nicht mehr auf eine Mehrheit. Die Volksparteien sind keine mehr. Die Zustimmungswerte zur AfD steigen, ebenso legt Die Linke deutlich zu.

    Der Arbeitnehmerflügel der CDU fordert, die notwendigen wirtschafts- und sozialpolitischen Konsequenzen zu ziehen. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung warnt Dennis Radtke, Bundesvorsitzender des Arbeitnehmerflügels der CDU (CDA), vor französischen Verhältnissen.

    Die Vertrauenskrise hänge aber nicht allein mit den jüngsten Krisen wie Corona und der Flüchtlingskrise zusammen. Sie habe ihre Ursache darin, dass sich das Aufstiegsversprechen seit zwei Dekaden nicht mehr erfülle, diagnostiziert Radtke.


    Wirtschaftsforscher: Insolvenzen in Deutschland weiter auf Rekordkurs





    Wirtschaftsforscher: Insolvenzen in Deutschland weiter auf Rekordkurs






    "'Das Aufstiegsversprechen, das die Demokratie in Deutschland nach der Nazi-Zeit gefestigt hat, ist seit mindestens 20 Jahren tot', sagte Radtke. Das würde die politischen Ränder stärken."

    Der Kauf von Wohneigentum sei auch für die Mittelschicht kaum noch möglich. Es benötige daher Ideen, wie diese Gesellschaftsschicht wieder zu Wohneigentum kommt. Radtke schlägt dazu unter anderem das Mietkaufmodell aus Österreich vor. 

    Das Problem der Erosion der Kaufkraft der Mittelschicht und der damit einhergehende Vertrauensverlust in die Politik müsse angesprochen werden, statt weiter ignoriert zu werden. Die AfD profitiere von der Entfremdung zwischen den etablierten Parteien und der Arbeitnehmerschaft. 

    Zwar habe Merz Deutschland außenpolitisch wieder zu Ansehen verholfen, glaubt Radtke, aber wirtschafts- und sozialpolitisch müsse dringend nachgebessert werden. Der Wirtschaft will er durch eine Art "Verstaatlichung light" auf die Sprünge helfen.

    "Was Stahl- und chemische Industrie betrifft, 'sollten wir über temporäre Public-Private-Partnership-Modelle diskutieren, die unternehmerisches Engagement nicht ersetzen, aber für einen bestimmten Zeitraum ergänzen, um den Zusammenbruch ganzer Wertschöpfungsketten zu verhindern', sagt Radtke."

    Ob mit solchen Ideen tatsächlich eine Wählerwanderung von der AfD zurück zur CDU ausgelöst werden kann, ist allerdings mehr als fraglich. 


    Mehr zum Thema – Korrigierte Daten: Rezession in Deutschland tiefer als bisher angenommen


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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    09.08.2025

    Donald Trumps Atomkriegsdrohung  – nur ein Sturm im Wasserglas?

    seniora.org, 8. August 2025, 07.08.2025 Von Peter Hänseler / Andreas Mylaeus - übernommen von geopolitica.com

    Andreas Mylaeus und Peter Hänseler zeigen auf, dass die laufende westliche Aggressionsspirale nicht zwangsläufig zu einem Atomkrieg führen muss, wenn rechtzeitig geeignete Massnahmen zur Deeskalation getroffen werden. Ein Aufruf zu Friedensgesprächen.


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    Bild: Andreas Mylaeus  – bing.com


    Die Kriege des Westens in Europa und Nah- und Fernost haben unter anderem das Ziel, durch einen militärischen Enthauptungsschlag einen Machtwechsel in den jeweiligen Ländern zu erreichen. Steht uns ein Atomkrieg bevor? Und wo bleibt die Friedensbewegung?

    Einleitung Der Westen verliert seine militärischen Kriege in Europa und in Nahost. Russland zermalmt inzwischen schon die dritte von der NATO ausgerüstete und vom Westen finanzierte „ukrainische“ Armee. Der iranische Gegenschlag gegen die USraelische Aggression hat Israel kürzlich derart zerstört, dass weitere offene Kriegshandlungen des Westens gegen den Iran vorläufig eingestellt werden mussten. Die westliche Luftabwehr hatte und hat gegen die überlegenen russischen und iranischen Raketen und Drohnen keine wirksamen Mittel. Infolgedessen hat der Westen in der konventionellen Kriegsführung keine Möglichkeit der Eskalationsdominanz mehr. Diese liegt inzwischen vollständig bei Russland und dem Iran.

    Da aber die westlichen Kriegsziele des Regimechange in Russland (um das Land anschliessend filetieren und auswaiden zu können) und im Iran (um den Nahen Osten wieder beherrschen zu können) nicht aufgegeben werden, müssen sich die betreffenden Länder weiterhin darauf einstellen, mit entsprechenden Enthauptungsschlägen überzogen zu werden. Als militärisches Mittel bleibt dem Westen dafür neben Geheimdienstaktionen letztlich nur der Einsatz von Atomwaffen, weil seine konventionellen Waffen versagen.

    Vor diesem Hintergrund hat Dmitri Medwedew (2008  –2012 Präsident der Russischen Föderation, 2012  –2020 Ministerpräsident Russlands, seit 2020 stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates) als Antwort auf Provokationen von Donald Trump in einem Post vom 31. Juli 2025 darauf hingewiesen, dass Russland immer noch defensive Mittel gegen einen amerikanischen Erstschlag mit Atomwaffen hat. Donald Trump hat daraufhin mit einer atomaren Eskalation im U-Boot-Krieg geantwortet. Steuern wir also wirklich auf eine atomare Eskalation zu, an deren Ende die Zerstörung der Welt steht oder handelt es sich um einen Sturm im Wasserglas? Aus unserer Sicht: weder   – noch. Eine Analyse.

    Social Media Hick-Hack mit ernstem Hintergrund

    Medwedew und Trump; Sputnik/Alexei Maishev and REUTERS/Evelyn Hockstein Purchase Licensing Rights


    Im hybriden Krieg gegen Russland und gegen diejenigen, die Donald Trump als Russland-Unterstützer ansieht, hat er am 30. Juli 2025 auf Truth Social eine 25 % Importsteuer auf Waren aus Indien ab 1. August angekündigt, begründet unter anderem durch Indiens Energie- und Rüstungskäufe aus Russland. Zugleich drohte er mit Sekundärsanktionen (Secondary Tariffs) von bis zu 100 %, falls Indien oder andere Länder weiterhin russisches Öl importieren, sofern Russland nicht bis etwa 8. August einer Waffenruhe zustimmt.

    Dmitri Medwedew bezeichnete Trumps Ultimaten nicht nur als Drohung, sondern konkret als Erpressung und warnte eindringlich vor einer möglichen Eskalation des Konflikts.

    In einem Post auf X (früher Twitter) schrieb er:

    „Die Sprache der Ultimaten, der Erpressung und der Drohungen ist für uns unannehmbar.“
    Medwedew auf X

    Er ergänzte später, der US-Präsident spiele ein gefährliches „Ultimatums-Spiel“, das zunehmend zum Risiko werde   – nicht nur für Russland, sondern auch für die USA selbst, denn:

    „Jedes neue Ultimatum ist eine Bedrohung und ein Schritt in Richtung Krieg. Nicht mit Russland oder der Ukraine, sondern mit seinem eigenen Land.“
    Medwedew auf X

    Trumps Antwort kam prompt auf //truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/114945847973193713">Truth Social (30./31. Juli 2025):

    „Es ist mir egal, was Indien mit Russland macht. Von mir aus können sie ihre ‚toten Volkswirtschaften‘ gemeinsam zugrunde richten. (…) Russland und die USA machen fast keine Geschäfte miteinander. Das soll auch so bleiben, und Medwedew, der gescheiterte ehemalige Präsident Russlands, der sich immer noch für den Präsidenten hält, soll aufpassen, was er sagt. Er begibt sich auf sehr gefährliches Terrain!“
    Trump auf Truth Social

    Medwedew antwortete per Telegram am 31. Juli 2025 (kommentiert mit einem lachenden Emoji):

    „Wenn ein paar Worte des ehemaligen Präsidenten Russlands eine derart nervöse Reaktion des mächtigen US-Präsidenten hervorrufen, dann muss Russland völlig im Recht sein (…). Und was die ‚toten Volkswirtschaften‘ Indiens und Russlands und das ‚Betreten gefährlichen Terrains‘ angeht   – vielleicht sollte er sich noch einmal seine Lieblings-Zombiefilme ansehen und sich daran erinnern, wie gefährlich die mythische „tote Hand“ sein kann.“
    Medwedew per Telegram

    Darauf folgte diese Ansage von Donald Trump:

    „Aufgrund der äußerst provokativen Äußerungen des ehemaligen Präsidenten Russlands, Dmitri Medwedew, der nun stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrats der Russischen Föderation ist, habe ich angeordnet, zwei Atom-U-Boote in den entsprechenden Regionen zu positionieren, für den Fall, dass diese törichten und aufwieglerischen Äußerungen mehr als nur das sind. Worte sind sehr wichtig und können oft zu unbeabsichtigten Folgen führen. Ich hoffe, dass dies nicht einer dieser Fälle sein wird.
    Trump auf Truth Social

    Medwedews Warnung

    Die mythische „tote Hand“

    Die Tote Hand (englisch Dead Hand oder russisch Мёртвая рука, offiziell Система «Периметр», deutsch System „Perimeter“‘) ist ein Atomwaffen-Führungssystem der früheren Sowjetunion und jetzt Russlands, das seit den 1980er Jahren existiert. Es handelt sich um ein automatisiertes Kontrollsystem, das im Falle eines nuklearen Enthauptungsschlags, der die Führung des Landes aktionsunfähig macht, automatisch oder semi-automatisch einen allumfassenden Gegenschlag auslösen soll (eine mythische „tote Hand“ kann noch zurückschlagen).

    Im Fall eines nuklearen Angriffs wird überprüft, ob es massive seismische oder nukleare Detonationen gibt, ob Kommunikationsverbindungen zur Führung unterbrochen wurden, ob bestimmte militärische Bedingungen eingetreten sind. Wenn nach der Aktivierung alle Kriterien erfüllt sind und kein menschlicher Gegenschlagsbefehl erfolgt, startet Perimetr eine oder mehrere spezielle Kommandoraketen. Diese fliegen über russisches Territorium und senden Startbefehle an alle verbliebenen strategischen Atomwaffen   – land-, see- oder luftgestützt. Es ist also eine Art „letzter automatischer Schlag“, selbst im Fall des vollständigen Führungsverlustes.

    Mit anderen Worten, Medwedew erinnert die USA daran, dass sie nach einem eventuellen nuklearen Angriff auf Russland nicht straflos davonkommen, sondern dass dies auch deren eigene vollständige Vernichtung bedeuten würde   – eine klare Warnung gegen einen nuklearen Erstschlag der USA und keine russische aktive Drohung mit Atomwaffen, wie dies in den westlichen Medien propagiert wird.

    Haben die Russen Anlass, dem Westen eine solche Drohung zukommen zu lassen?

    Die Antwort ergibt sich aus der amerikanischen Nuclear Weapons Employment Planning Guidance. Dies ist eine verschlüsselte Direktive, vom US-Präsidenten genehmigt   – zuletzt von Joe Biden im Frühjahr 2024, die festlegt, wie das Verteidigungsministerium Doktrinen und Optionen für einen möglichen Atomwaffeneinsatz entwickelt.


    Screenshot_2025_08_09_at_16_33_54_Biden_Icecream_Cone.png_PNG_Grafik_1200_1466_Pixel_Skaliert_38_Joe Biden und sein Icecream-Cone, Quelle


    Nuclear Weapons Employment Planning Guidance

    Scott Ritter   – ehemaliger US-Geheimdienstoffizier und ehemaliger UNSCOM-Inspektor   – hat wiederholt und in den letzten Jahren verstärkt darauf hingewiesen, dass es innerhalb der US-Verteidigungs‑ und Planungsbürokratien eine Haltung gebe, die auf einen potenziell „gewinnbaren“ nuklearen Konflikt hinarbeitet.

    Ritter erinnert in diesem Zusammenhang unter anderem an Äusserungen von Rear Admiral Thomas R. „T.R.“ Buchanan.

    Screenshot_2025_08_09_at_16_35_34_Buchanan.png_PNG_Grafik_1200_812_Pixel_Skaliert_68_Konteradmiral Thomas Buchanan, Direktor für Planung und Politik beim J5 (Strategie, Planung und Politik) des US Strategic Command (USSTRATCOM), dem vereinigten Kommando, das für die Abschreckung strategischer Angriffe (d. h. Atomkriege) zuständig ist.


    Buchanan ist seit Juni 2024 der Leiter der Plans & Policy Directorate (J5) beim United States Strategic Command (USSTRATCOM), wo er maßgeblich in die Planung und Festlegung der US-Nuklearstrategie eingebunden ist. Dieses Direktorat ist verantwortlich für die Erarbeitung und Pflege der nationalen Nuklearstrategie, insbesondere für die Erstellung und Aktualisierung der nuklearen Einsatzpläne, die dem Präsidenten im Falle einer Eskalation zur Verfügung stehen, die Ausarbeitung von Planungsoptionen entsprechend den Vorgaben von Präsident, Verteidigungsminister und Chief of the Joint Staff und die kontinuierliche Analyse und Bewertung militärischer Szenarien und deren Einbindung in die strategische Planung.

    Scott Ritter berichtet wie folgt: Am 20. November 2024 sei Admiral Buchanan Hauptredner auf der Konferenz des Center for Strategic and International Studies zum Thema Nuklearfragen in Washington, DC, gewesen, wo er auf seine Erfahrungen als Verantwortlicher für die Umsetzung der Vorgaben des Präsidenten in die Vorbereitung und Durchführung der Nuklearkriegspläne der Vereinigten Staaten zurückgriff.

    Auf die Frage nach dem Konzept des „Gewinnens“ eines Atomkrieges antwortete Buchanan:

    „Das ist sicherlich komplex, denn wir gehen viele verschiedene Wege, um darüber zu sprechen, wie die Lage der Vereinigten Staaten nach einem atomaren Schlagabtausch aussehen würde. Und das ist ein Szenario, das wir vermeiden möchten, nicht wahr? Wenn wir also über nicht-nukleare und nukleare Fähigkeiten sprechen, wollen wir sicherlich keinen Austausch, oder?”
    Rear Admiral Thomas R. „T.R.“ Buchanan

    Richtig. Es wäre am besten gewesen, wenn er hier einfach aufgehört hätte. Aber Admiral Buchanan fuhr fort.

    „Ich denke, alle würden zustimmen, dass wenn wir einen Austausch haben müssen, wir dies zu Bedingungen tun wollen, die für die Vereinigten Staaten am akzeptabelsten sind. Es sind also Bedingungen, die für die Vereinigten Staaten am akzeptabelsten sind, die uns in die Lage versetzen, weiterhin eine Führungsrolle in der Welt zu spielen, richtig? Wir werden also weitgehend als Weltführer angesehen. Und sind wir in einem Bereich, in dem wir Verluste in Kauf genommen haben, weltweit führend? Die Antwort lautet nein, oder? Es würde also bis zu einem Punkt gehen, an dem wir ausreichende Kapazitäten aufrechterhalten müssten   – wir müssten über ausreichende Kapazitäten verfügen. Wir müssten über Reservekapazitäten verfügen. Man würde doch nicht alle Ressourcen aufwenden, um zu gewinnen, oder? Denn dann hätte man an diesem Punkt nichts mehr, womit man abschrecken könnte.“
    Rear Admiral Thomas R. „T.R.“ Buchanan

    Aus dieser Aussage lassen sich nach Ritter zwei Dinge ableiten. Erstens die Vorstellung, dass die Vereinigten Staaten glauben, einen nuklearen „Austausch“ mit Russland führen und gewinnen zu können.

    Zweitens die Vorstellung, dass die Vereinigten Staaten einen Atomkrieg mit Russland nicht nur gewinnen, sondern gleichzeitig auch noch genügend strategische Nuklearkapazitäten behalten zu können, um den Rest der Welt davon abzuhalten, nach dem Atomkrieg mit Russland in einen weiteren Atomkrieg einzutreten.

    Einen Atomkrieg mit Russland zu „gewinnen“ bedeutet danach für die Vereinigten Staaten, dass sie einen Plan haben, nicht nur um den Krieg zu gewinnen, sondern auch einen Plan, der es den Vereinigten Staaten ermöglicht, genügend Atomwaffen in ihrem Arsenal zu behalten, um durch die Aufrechterhaltung ihrer Doktrin der nuklearen Abschreckung nach einem Atomkrieg weiterhin „eine Weltmacht“ zu bleiben.

    Es gibt nur ein Szenario, in dem die USA versuchen könnte, dieses (in Wirklichkeit völlig unmögliche) Ziel zu erreichen. Dieses Szenario beinhaltet einen präventiven Atomschlag gegen die strategischen Nuklearstreitkräfte Russlands, der darauf abzielt, den Großteil der russischen Atomwaffen zu vernichten. Ein solcher Angriff kann nur mit den Trident-Raketen durchgeführt werden, die an Bord der U-Boote der Ohio-Klasse der US-Marine stationiert sind.

    Zwar beharren US-Experten wie die Arms Control Association darauf, dass der Grundzweck weiterhin Abschreckung sei   – nicht aktive Kriegführung. Der Einsatz sei auf „extreme Extremfälle“ (etwa, wenn die NATO gegen Russland verliert?) beschränkt.

    Und darauf soll sich Russland verlassen? Dies wäre aus den nachstehenden Gründen absolut naiv.

    Erstens hat etwa der pensionierte Generalleutnant Keith Kellogg, der während der Präsidentschaft von Trump als nationaler Sicherheitsberater von Vizepräsident Mike Pence tätig war und jetzt Donald Trumps Sonderemissär in Kiew ist, vorgeschlagen, dass die USA alle ihre ballistischen Raketen-U-Boote einsetzen (!) sollten, um zu sehen, ob Putin „blufft“.

    Und zweitens ist die nachstehend dargestellte bisherige blutige Geschichte der Taktik der Regimewechsel mit Mord und Totschlag durch die USA überall auf der Welt zu berücksichtigen.

    Regimechange mit tödlichem Ausgang

    Die Liste von westlichen Regimechange-Aktionen, die mit dem Tod eines amtierenden oder gestürzten Regierungschefs endeten, ist ein historisch belegbares Thema. Hier eine Auflistung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) solcher Fälle seit dem 20. Jahrhundert, wobei jeweils der westliche Einfluss (vor allem durch die USA, Großbritannien oder ihre Verbündeten) maßgeblich war:

    Patrice Lumumba (Kongo, 1961), ehemaliger Premierminister des Kongo, wurde ermordet. Der Hintergrund war, dass nach der Unabhängigkeit des Kongo von Belgien, Lumumba wegen seiner Unabhängigkeitspolitik und vermeintlicher Sowjetnähe zur Zielscheibe westlicher Geheimdienste wurde. Die CIA und der belgische Geheimdienst unterstützten seinen politischen Gegner Mobutu. Lumumba wurde schließlich gefangen genommen, gefoltert und ermordet.

    Ngo Dinh Diem (Südvietnam, 1963), ehemaliger Präsident von Südvietnam, wurde nach einem gegen ihn gerichteten Militärputsch ermordet. Der Hintergrund war, dass Diem wegen seiner unpopulären Herrschaft und repressiven Politik die Unterstützung der USA verlor. Die CIA unterstützte stillschweigend den Militärputsch, bei dem er getötet wurde.

    Salvador Allende (Chile, 1973), ehemaliger Präsident von Chile, begang angeblich Suizid während des gegen ihn gerichteten Putsches. Allende war ein demokratisch gewählter Sozialist. Die USA (unter Nixon/Kissinger) unterstützten aktiv die Destabilisierung seiner Regierung. Beim Putsch des Militärs unter Pinochet (mit Unterstützung der CIA) nahm sich Allende angeblich während der Erstürmung des Präsidentenpalasts das Leben.

    Saddam Hussein (Irak, 2006), ehemaliger Präsident des Irak. Er wurde „gerichtlich“ hingerichtet, nachdem ihn US-Truppen gefangen genommen hatten. Die US-geführte Invasion 2003 stürzte Saddam unter dem erlogenen Vorwand von Massenvernichtungswaffen. Er wurde später von einem irakischen Gericht zum Tode verurteilt und gehängt   – unter US-Aufsicht.

    Muammar al-Gaddafi (Libyen, 2011), ehemaliger Revolutionsführer und Staatschef. Er wurde nach einem Luftkrieg des Westens gefangen genommen und ermordet. Während des Arabischen Frühlings unterstützten westliche Staaten (NATO, insbesondere Frankreich, Großbritannien und die USA) die Rebellion gegen Gaddafi. Nach NATO-Luftangriffen auf seinen Konvoi wurde Gaddafi gefasst, misshandelt und getötet.

    Ergänzende Fälle (ohne Todesfolge, aber gescheiterter oder versuchter Regimechange): Iran 1953 (Sturz von Premier Mossadegh durch CIA/MI6   – überlebte, aber blieb unter Hausarrest); Venezuela (mehrere Putschversuche gegen Hugo Chávez und Nicolás Maduro); Ukraine (Nachdem die ukrainische Regierung unter Präsident Wiktor Janukowytsch das Assoziierungsabkommen mit der EU kurzfristig nicht unterzeichnete und stattdessen die Beziehungen zu Russland vertiefen wollte, musste sich Janukowytsch nach Russland absetzen, um seiner Ermordung zu entgehen.); Syrien (Regimechange gegen Assad, der sich rechtzeitig nach Russland absetzen konnte); Enthauptungsschlag gegen die Hisbollah und der fehlgeschlagene Enthauptungsschlag gegen die Regierung des Iran.

    Diese blutigen Ereignisse aus etwa 60 Jahren zeigen, dass es keinen Anlass gibt anzunehmen, dass sich die USA von diesen Methoden abwenden werden. Russland kennt diese Ereignisse und Weltgeschichte genau und wird sich entsprechend einstellen.

    Donald Trumps Drohung mit Atom-U-Booten

    Die vorerwähnte Ankündigung von Donald Trump vom 1. August 2025, zwei Atom-U-Boote „in den entsprechenden Regionen“, also in in Richtung russische Gewässer, zu positionieren bekommt vor diesem Hintergrund einen ernsten Charakter. Allerdings müssen auch hier die Fakten zusammengetragen werden.

    Ohio-U-Boote der US Navy

    Screenshot_2025_08_09_at_17_01_19_Seniora.org_Donald_Trumps_Atomkriegsdrohung_nur_ein_Sturm_im_WasserglasMittig die Michigan während des Baus am 8. Dezember 1979, rechts davon die Ohio. Halb in der Halle: Florida; US Navy photo courtesy of globalsecurity.org web site. http://www.navsource.org/archives/08/0872618.jpg


    Die Ohio-U-Boote der US Navy (die zukünftig durch die Columbia-Klasse ersetzt wird) sind nuklear angetrieben und können monatelang getaucht operieren, was sie extrem schwer ortbar macht. Ihre wichtigste Stärke ist die Unsichtbarkeit. Ihre Hauptmission: unentdeckt bleiben   – deshalb meiden sie Küstennähe und seichte Gewässer. Sie operieren meist in großer Tiefe (>200 m) mit niedrigem Schallprofil, um Sonarerkennung zu vermeiden.

    Die strategische Version der Ohio-Klasse (Ship, Submersible, Ballistic, Nuclear   – SSBN) trägt bis zu 24 ballistische interkontinentale Submarine-Launched Ballistic Missiles (SLBM) vom Typ Trident-II-D5 mit mehrfachen nuklearen Sprengköpfen (MIRVs). Diese Raketen haben Reichweiten von über 11.000 km und können viele Ziele gleichzeitig treffen. Sie sind mit Festtreibstoff bestückt, müssen also nicht vor dem Start erst noch aufgetankt werden, sondern sind ständig sofort einsatzbereit.


    Screenshot_2025_08_09_at_16_38_13_Seniora.org_Donald_Trumps_Atomkriegsdrohung_nur_ein_Sturm_im_Wasserglas

    Trident II beim Start von einem getauchten U-Boot; Quelle


    In der nuklearen Strategie der USA (wie auch anderer Atommächte) ist das Prinzip des "Mutual Assured Destruction" (MAD) zentral. Ein potenzieller Gegner soll wissen, dass ein Atomangriff nicht ohne verheerende Vergeltung bleibt. Die Ohio-Boote sind dafür das zuverlässigste Mittel   – weil sie auch nach einem Überraschungsangriff sehr wahrscheinlich überleben und zurückschlagen können. Daher werden sie auch als klassische Zweitschlagswaffen bezeichnet.

    Die Missionszonen der amerikanischen strategischen U-Boote (vor allem der Ohio-Klasse SSBN) sind geheim, aber aus offen verfügbaren Quellen lässt sich ein ziemlich gutes Bild rekonstruieren, wo sich diese Boote typischerweise während ihrer Patrouillen aufhalten. Diese Zonen nennt man "Strategic Deterrent Patrol Areas" (Gebiete strategischer Abschreckungspatrouillen). Diese sind: Nordatlantik zwischen Nordamerika, Island und Norwegen; teils südlich von Grönland wegen der Nähe zu Russland (Nordmeer) und Europa; westlich von Norwegen, nördlich von Schottland (Beobachtung nordrussischer Flottenbewegungen); Arktisches Eismeer, gelegentlich unter Eis (aufwendig, aber höchste Tarnung, Annäherung an Nordrussland); Karibik & Westatlantik (Nähe zur Ostküste der USA, manchmal bis Bermudas, sicherer Rückzugsraum, ideal für unentdeckte Starts); Westpazifik, Philippinensee, nahe Marianengraben, zwischen Guam, Japan, Taiwan (Nähe zu China, Nordkorea und Russland); südchinesisches Meer; Beringsee / Aleuten, Nordpazifik, westlich von Alaska (Beobachtung russischer Pazifikflotte).

    Erstschlags- oder Zweitschlagswaffe   – eine Scheindebatte

    Unsere Schlafmützenmedien und einige, durchaus ernsthafte Analysten versuchen, die Welt mit dem Argument zu beschwichtigen, diese Atom-U-Boote seien reine Zweitschlagswaffen und Russland (und der Rest der Welt, die Sorge vor einem Atomkrieg haben) müsse sich keine Sorgen machen, weil diese Waffe ja nur zur Verteidigung und Abschreckung eingesetzt werde, nachdem Russland zuerst atomar angegriffen habe. Dieses Märchen wird von berufenem Mund schlicht weggewischt.

    Screenshot_2025_08_09_at_16_39_27_Seniora.org_Donald_Trumps_Atomkriegsdrohung_nur_ein_Sturm_im_WasserglasJohn Bolton mit Trump in dessen erster Amtszeit


    John Bolton, der frühere Nationale Sicherheitsberater in der ersten Trump Administration sagt in einem Interview (an Minute 37:00) am 3. August 2025 auf CNN folgendes dazu:

    „Und wie ich bereits sagte, sind ballistische Raketen-U-Boote zwar das Herzstück unserer Zweitschlagfähigkeit, sie sind aber auch perfekt geeignet, um Teil eines Erstschlags gegen Russland zu sein. Man kann also verstehen, dass die Leute im Kreml angesichts unserer Fähigkeiten offensichtlich immer nervös sind und glauben, dass Trump andeuten will, dass er einen Erstschlag in Betracht zieht, was noch gefährlicher wäre.“
     John Bolton

    Auch ohne vertiefte militärische Vorbildung kann man ohne weiteres verstehen, dass derartige Gerätschaften problemlos umprogrammiert werden können.

    Propagandagetöse oder ernsthafte Bedrohung seitens Trump?

    Scott Ritter hat in einem Gespräch mit Judge Napolitano am 1. August 2025 erläutert, welche Gefahren für den Weltfrieden diese Ankündigung von Trump bedeuten kann.


    Screenshot_2025_08_09_at_16_41_15_Seniora.org_Donald_Trumps_Atomkriegsdrohung_nur_ein_Sturm_im_Wasserglas[SPECIAL]   – Scott Ritter: Trump entsendet Atom-U-Boote nach Russland wegen Streit in den sozialen Medien


    Ritter erläutert: Von den wahrscheinlich 14 vorhandenen U-Booten der Ohio-Klasse sind zwischen sechs bis neun einsatzbereit. Die anderen werden im Hafen gewartet und ausgerüstet bzw. befinden sich auf der Reise zu ihrem Zielort. Permanent sind im Minimum jeweils zwei im Atlantik und zwei im Pazifik vor Ort stationiert, wo ihre Raketen jede potentielle Bedrohung gegen die USA angreifen können. Bei bestimmten Anlässen, können zusätzliche U-Boote eingesetzt werden. Dies war beispielsweise kürzlich der Fall, als ein zusätzliches Boot der Ohio-Klasse in den Indischen Ozean beordert wurde, deren Trident Raketen mit ihren W76-2 Sprengköpfen mit niedriger Sprengkraft („low yield“) auf Befehl des Präsidenten den Iran hätten angreifen können. Es kam nicht dazu, aber die Vorbereitung war getroffen.

    Wenn also Trump jetzt zwei solche zusätzliche Boote näher an die russischen Gewässer beordert, bedeutet dies eine ernsthafte zusätzliche Bedrohung für Russland, weil die Entfernung zum Zielort und damit die Vorwarnzeit für Gegenmassnahmen verkürzt wird. Zudem fliegen die ballistischen Raketen deshalb die Ziele mit einer viel flacheren Flugkurve an, was zusätzliche Probleme bei der Radarortung der Raketen verursacht.

    Weitere Eskalationsschritte der USA auf europäischem Boden

    General Christopher Donahue über Kaliningrad

    Larry Johnson berichtet, dass General Christopher Donahue Mitte Juli 2025 während der Konferenz der Association of the US Army in Deutschland erklärte habe, dass die NATO und die mit den USA verbündeten Streitkräfte nun in der Lage seien, die russische Exklave Kaliningrad vom Boden aus in einem beispiellosen und viel schnelleren Zeitrahmen als bisher möglich zu „neutralisieren“ oder „auszuschalten“. Er beschrieb Kaliningrad als etwa 47 Meilen breit und auf allen Seiten von NATO-Ländern umgeben, was es für Bodenoperationen anfällig mache. Diese Erklärung erfolgte im Zusammenhang mit dem Plan der NATO zur „Abschreckungslinie an der Ostflanke”, der darauf abzielt, die militärischen Fähigkeiten und die Einsatzbereitschaft in der Ostseeregion zu stärken.

    Donahues Äußerungen lösten heftige Reaktionen bei Politikern und Bürgern in Russland aus. Leonid Slutsky, Vorsitzender des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der russischen Staatsduma, warnte, dass ein Angriff auf Kaliningrad als Angriff auf Russland selbst betrachtet würde und alle notwendigen Vergeltungsmaßnahmen gemäß der russischen Nukleardoktrin auslösen würde. Die russische Seite betrachtet Kaliningrad als strategisch wichtig und jeden NATO-Angriff darauf als erhebliche Eskalation, die möglicherweise eine nukleare Reaktion provozieren könnte.

    Worte sind eine Sache, aber Taten sagen mehr als Worte, und Trump hat eine Maßnahme genehmigt, die den Russen keine andere Wahl lässt, als zu dem Schluss zu kommen, dass die Vereinigten Staaten einen Angriff auf Russland vorbereiten ... Er hat die Entsendung von Atomwaffen nach Europa angeordnet.

    Entsendung von Atomwaffen nach Europa

    In den 1990er Jahren schlossen oder konsolidierten die USA viele Stützpunkte. Waffen wurden aus einigen nationalen Stützpunkten abgezogen und an weniger Hauptflugplätzen konzentriert, anstatt vollständig in die USA zurückgebracht zu werden. So wurden beispielsweise Bomben von kleineren Stützpunkten in Deutschland, Italien und der Türkei nach Ramstein, Ghedi Torre und Incirlik verlegt.

    Anfang der 2000er Jahre wurden alle US-Atomwaffen aus Griechenland abgezogen, und um 2007 wurden die letzten Bomben aus dem britischen Luftwaffenstützpunkt RAF Lakenheath entfernt, wodurch die mehr als 50-jährige Präsenz von US-Atomwaffen in Großbritannien endete.

    Nun haben die USA in einer bedeutenden Kehrtwende die B61-12-Freifallbomben in Europa stationiert. Einsatzorte für B61-12-Freifallbomben im Jahr 2025:

    • RAF Lakenheath (Vereinigtes Königreich): Die B61-12 kehrte zum ersten Mal seit 2008 nach Großbritannien zurück, wobei die Lieferung an die RAF Lakenheath im Juli 2025 bestätigt wurde.
    • Kleine Brogel Air Base (Belgien)
    • Büchel Air Base (Deutschland)
    • Aviano und Ghedi Air Bases (Italien)
    • Volkel Air Base (Niederlande)
    • Incirlik Air Base (Türkei)

    Screenshot_2025_08_09_at_16_42_11_B61.png_PNG_Grafik_1200_400_Pixel_Dies wird neuerlich wieder in Europa gelagert: 50 B61-Atombomben, hier in einem „Iglu” auf der Nellis Air Force Base in Nevada. Die US-Atomwaffen werden vermutlich an 24 Standorten in 11 US-Bundesstaaten und fünf europäischen Ländern gelagert. Die Anzahl der Standorte wird in den nächsten zehn Jahren steigen, da drei Bomberbasen um Atomwaffenspeicher erweitert werden. (Federation of American Scientists)


    Diese Bomben sind nun auf diese sechs Hauptstützpunkte in fünf NATO-Ländern verteilt, wobei insgesamt etwa 100 bis 150 US-Bomben vom Typ B61-12 vorwärts stationiert sind. Die Stationierung in RAF Lakenheath im Vereinigten Königreich ist ein bedeutendes strategisches Signal, da sie die erste Rückkehr von taktischen Atomwaffen der USA auf britischen Boden seit über 15 Jahren darstellt.

    Angriffe auf Radarstationen

    In der Nacht vom 22. auf den 23. Mai 2024 wurden die strategischen Voronezh‑DM/M-Radarstationen Armavir (Krasnodar‑Krai, Südrussland) beschädigt. 

    Screenshot_2025_08_09_at_16_44_17_Seniora.org_Donald_Trumps_Atomkriegsdrohung_nur_ein_Sturm_im_WasserglasDiese Bilder zeigen Zerstörungen an den Gebäudestrukturen, die diese Radarinstallation beherbergen.


    Am 26. Mai 2024 fand ein weiterer Angriff, bei Orsk bei der kasachischen Grenze, ca. 1.800 km tief im russischen Inland statt. Es gibt Hinweise auf Schäden an der Radarstation.

    Diese Radarsysteme dienen als Teil des nuklearen Frühwarnsystems für Russland und sind damit Teil der nuklearen Triade   – insbesondere als Teil der Aufklärung.

    Angriffe auf russische Atombomber

    In der Operation mit dem Codenamen „Spider‑Web“ (oder „Spinnennetz“) führten westliche Geheimdienstkräfte am 1. Juni 2025 einen Drohnenangriff auf mindestens vier russische Luftwaffenstützpunkte im sibirischen Raum (u. a. Irkutsk, Murmansk, Rjasan, Iwanowo) durch. Ziel waren strategische Bomber (Tu‑95, Tu‑22M3) sowie Frühwarnflugzeuge A‑50   – allesamt Teil der nuklearfähigen Luftstreitkräfte.

    Ballistische Mittelstreckenraketen (IRBM) und andere Langstreckenwaffen in Europa

    Die Trump-Regierung hat außerdem angekündigt, ab 2026 ballistische Mittelstreckenraketen (IRBM) und andere Langstreckenwaffen in Europa zu stationieren, wobei Deutschland das erste „Gastland“ für diese Systeme sein wird. Diese Stationierung umfasst insbesondere fortschrittliche Raketensysteme wie Typhoon und Dark Eagle, die in jüngsten offiziellen Mitteilungen und Nachrichtenberichten erwähnt wurden. Das Typhon-Raketensystem (Mittelstreckenfähigkeit) ist ein mobiles, bodengestütztes System, das mehrere Raketentypen abfeuern kann (es handelt sich nicht um eine Rakete selbst, sondern um eine Multi-Raketen-Plattform). Es kann die Tomahawk-Landangriffsrakete mit einer Reichweite von 1.500  –2.500 km oder die SM-6 mit einer Reichweite von 320 km abfeuern. Die Dark Eagle ist eine Langstrecken-Hyperschallwaffe, auch bekannt als LRHW, mit einer Reichweite von 2.775 km. Die Hyperschallrakete Dark Eagle wurde nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen zwischen 2021 und 2023 erfolgreich getestet. Das System absolvierte im Juni 2024 seinen ersten erfolgreichen End-to-End-Flugtest, gefolgt von einem zweiten erfolgreichen Test im Dezember 2024.

    Eine russische Antwort

    Bereits im November 2024 hatte Russland die Produktion der neuen Mittelstreckenrakete „Oreshnik“ angekündigt. Die Serienproduktion läuft jetzt bereits.

    Diese Reaktion Russlands ist auch in engem Zusammenhang mit dem Ende des INF-Vertrags (1987) zu sehen. Die USA hatten sich 2019 aus dem Abkommen zurückgezogen und seither die Stationierung ähnlicher Raketen in Europa geplant (s.o.).

    Im November 2024 hat Russland zudem die russische nukleare Einsatzschwelle geändert. Laut der neuen Doktrin könnten nukleare Optionen in Erwägung gezogen werden, wenn ein kritischer Angriff auf Russlands Territorium oder Souveränität vorliegt   – auch durch Staaten ohne eigene Atomwaffen.

    Am 5. August 2025 erklärte Russland, es werde kein selbst auferlegtes Moratorium mehr einhalten bezüglich der Stationierung von Mittelstreckenwaffen, inklusive nuklearfähiger Varianten. Kremlsprecher Dmitri Peskov begründete die neue Linie als notwendige Reaktion auf die „destabilisierende Raketenpotenziale“ des Westens. Außerdem kündigte Putin die Serienproduktion der Hyperschallrakete „Oreshnik“ in Belarus an, die er als nahezu nicht abfangbar beschrieb.

    Die Situation ähnelt derjenigen von August 1914

    Vor dem geschilderten Hintergrund verweist Ritter auf das Buch von Barbara Tuchmann:

    Screenshot_2025_08_09_at_16_45_55_Seniora.org_Donald_Trumps_Atomkriegsdrohung_nur_ein_Sturm_im_Wasserglas

    Dieses schildert die Ereignisse und politischen Entscheidungen, die im August 1914 zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten. Die Menschen dachten, „gut, es gibt eine Mobilisierung, aber einen Krieg wird es nicht geben   – kann es nicht geben   – niemand will einen Krieg“. Und plötzlich war er doch da und zerstörte ganz Europa. Ritter geht davon aus, dass wir uns jetzt wieder in einer solchen Situation befinden.


    „Derzeit gibt es Bestrebungen, die, wenn sie nicht gestoppt und rückgängig gemacht werden, zu einem allgemeinen Atomkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland führen werden. Das ist die Richtung, in die wir uns bewegen. Und ich möchte Ihre Zuhörer daran erinnern, dass die CIA letztes Jahr gesagt hat, dass die Wahrscheinlichkeit eines Atomkriegs zwischen den Vereinigten Staaten und Russland in den letzten Monaten der Biden-Regierung bei über 50 % liegt. Was die Biden-Regierung getan hat, so provokativ es auch war, ist nichts im Vergleich zu dem, was diese Regierung tut. Judge, wir liegen derzeit über 50 %. Wir bewegen uns auf außerordentlich gefährliches Terrain zu.“
    Scott Ritter im Gespräch mit Judge Napolitano am 1. August 2025

    Besonnene Stimmen aus dem amerikanischen Establishment

    John Bolton, als ultra-Hardliner bekannt

    In einem Interview mit CNN, in der Sendung „The Source“ mit Moderatorin Kaitlan Collins, äußerte sich der ehemalige Nationale Sicherheitsberater John Bolton sehr kritisch über Präsident Trumps Anordnung, zwei nuklear‑fähige Ohio‑Klasse-U-Boote in Richtung Russland zu positionieren.

    Screenshot_2025_08_09_at_16_47_53_Seniora.org_Donald_Trumps_Atomkriegsdrohung_nur_ein_Sturm_im_WasserglasDer ehemalige nationale Sicherheitsberater John Bolton zu Gast bei Kaitlan Collins von CNN, 3. August 2025 - LIVE | Trumps ehemaliger NSA-Chef John Bolton kritisiert Entscheidung des Präsidenten, Atom-U-Boote in die Nähe Russlands zu schicken


    Auf die Frage von Kaitlan Collins, ob er glaube, dass die Maßnahmen von Präsident Trump in diesem Fall gerechtfertigt waren, antwortete Bolton wie folgt:

    „Nein, das tue ich nicht. Ich halte das aus vielen Gründen für sehr riskant. Vor allem scheint es zu zeigen, dass Trump nicht wirklich versteht, wie unsere Atom-Marine funktioniert und wie ihr Einsatzplan aussieht. (...) Was Trump hier möglicherweise nicht versteht und was der Kreml falsch interpretieren könnte, ist, wie die ballistischen Raketen und Atom-U-Boote, über die wir verfügen, funktionieren und im Grunde genommen als unsere zweite Schlagkraft im Falle eines Atomkrieges dienen. Die U-Boote der Ohio-Klasse, die ballistische Raketen transportieren, liegen nicht einfach im Hafen herum. Sie sind nach einem komplexen, offensichtlich streng geheimen Zeitplan auf sogenannten erweiterten Abschreckungspatrouillen unterwegs. Das heißt, es sind derzeit genügend von ihnen in Position, um auf einen russischen Atomangriff zu reagieren. Deshalb sind sie dort stationiert. Sie müssen also nirgendwohin fahren. Sie sind bereits vor Ort und hoffentlich nicht zu orten, damit sie nicht gleich zu Beginn durch einen russischen oder später chinesischen Erstschlag ausgeschaltet werden können. Zu sagen, dass er solche U-Boote irgendwohin verlegen will, bedeutet also, dass er nicht weiß, wie sie derzeit funktionieren.“
     John Bolton

    Und auf die Frage, ob jemand aus seinem nationalen Sicherheitsteam dies mit Trump bespricht, antwortet Bolton:

    „Ich habe keine Ahnung. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Tweet zu einem Thema der nationalen Sicherheit finden kann, der direkt von Trump stammt. Es ist also möglich, dass dies hier der Fall war. Ich hoffe, dass jemand aus dem Pentagon, der sich mit der Disposition der Nuklearstreitkräfte auskennt, Trump dies irgendwann erklärt.“
     John Bolton

    Eine Nicht-Stellungnahme aus dem Pentagon

    Die offizielle Stellungnahme des Pentagon lautete:

    „Die US-Marine und das Pentagon lehnten es ab, sich zu Trumps Äußerungen zu äußern … und verwiesen alle Fragen von Reportern an das Weiße Haus.“
    Pentagon

    Einzelheiten über mögliche U-Boot-Verlegungen wurden nicht bestätigt. Eine solche Zurückhaltung ist bei sensiblen militärischen Operationen wie der Verlegung von Atom-U-Booten standardmäßig zu beobachten   – deren Standorte und Einsatzpläne werden meist geheim gehalten.

    Laut Reuters bezeichneten „Sicherheitsexperten“ Trumps Schritt als rhetorische Eskalation gegenüber Moskau, jedoch nicht unbedingt als militärische Eskalation, da die Vereinigten Staaten bereits über atomgetriebene U-Boote verfügen, die einsatzbereit sind und Russland angreifen können.

    Die russische Reaktion

    Russland erklärte am Montag, den 4. August 2025, dass alle „sehr, sehr vorsichtig“ mit nuklearer Rhetorik sein sollten. In seiner ersten öffentlichen Reaktion auf Trumps Äußerungen spielte der Kreml deren Bedeutung herunter und erklärte, man wolle sich diesbezüglich nicht auf eine öffentliche Auseinandersetzung mit Trump einlassen. Während einer Pressekonferenz sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ausdrücklich, es habe sich an der militärischen Lage nichts geändert:

    „Amerikanische Atom-U-Boote führen Kampfpatrouillen durch, ohne dass es dazu Erklärungen von Politikern bedarf.“
    Dmitri Peskow

    Fazit

    Es wird spekuliert, ob Trump diese Kraftmeierei betreibt, weil ihm der Deep State und seine Sponsoren mit der Epstein-Affaire das Leben schwer machen und er zeigen muss, dass er immer noch Herr der Lage ist. Wie auch immer   – die eingangs gestellte Frage lautet: Steuern wir wirklich auf eine atomare Eskalation zu, an deren Ende die Zerstörung der Welt steht oder handelt es sich um einen Sturm im Wasserglas?

    Die Antwort lautet nach der vorstehenden Analyse: weder   – noch.

    Dass eine atomare Eskalation seitens des Westens zu beobachten ist, konnten wir zeigen. Dass dies auch zu einem Atomkrieg führen muss, ist zu verneinen. Es gibt glücklicherweise auch in den Kreisen der Kriegstreiber immer noch Menschen, die nicht vergessen haben, dass ein Atomkrieg das Ende der Welt bedeutet. Dies tatsächlich ins Werk zu setzen (Samson Option), bleibt Weltuntergangsapologeten vorbehalten, die derzeit aber nicht die Hebel der Macht in der Hand halten. Es scheint, dass das Konzept von MAD   – Mutual Assured Destruction   – gegenseitig gesicherte Zerstörung   – noch funktioniert: Kein Akteur kann „gewinnen“   – also greift keiner an.

    Andererseits darf man aber auch nicht die Vorzeichen einer Spirale der Eskalation wie vor den bisherigen Weltkriegen übersehen. Es ist Aufgabe der Diplomatie (auf die leider derzeit wenig Verlass ist) und vor allem der Bevölkerung aller Länder, auf allen Ebenen darauf hinzuwirken, diese Spirale zu unterbrechen und auf Frieden hinzuwirken.

    Auf gehts! Zurück zu den Zeiten von 1983! Wo bleibt die Friedensbewegung?


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    Damals wussten viele Menschen, dass Europa zum atomaren Schlachtfeld werden würde, wenn diese Raketen zum Einsatz kämen. Am 10. Oktober 1983 demonstrierten über 300.000 Menschen in der damaligen Bundeshauptstadt. Zwischen Stuttgart und Neu-Ulm bildete sich eine rund 108 km lange Menschenkette. Diese Proteste waren gewaltfrei, aber sehr eindrucksvoll durch ihre schiere Größe.


    Screenshot_2025_08_09_at_16_50_08_Pershing_II_Demo_2.jpg_JPEG_Grafik_1200_675_Pixel_Skaliert_82_Großdemonstration am 22. Oktober 1983 im Bonner Hofgarten


    Am 22. Oktober 1983 fanden in mehreren Städten Großdemonstrationen statt: in Bonn waren es dieses Mal rund 500.000 Menschen. Ähnliche Veranstaltungen gab es in Hamburg, Stuttgart, Mutlangen (einer der Stationierungsorte) und vielen anderen deutschen Städten.


    Screenshot_2025_08_09_at_16_53_36_Seniora.org_Donald_Trumps_Atomkriegsdrohung_nur_ein_Sturm_im_Wasserglas

    (Screenshot)

    Trotz Verbots nehmen Soldaten der Bundeswehr in Uniform am 22.10.1983 an einer Großkundgebung im Bonner Hofgarten teil und demonstrieren mit einem Transparent und einer Pershing-II-Attrappe gegen die NATO-Hochrüstung. Einen Monat später billigte der Bundestag mit knapper Mehrheit die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen auch in Deutschland. (© picture-alliance/dpa)


    Wo sind sie alle jetzt?

    Und was ist mit den Politikern vom Schlage Willy Wimmers?

    Willy Wimmer, ehemaliger CDU-Bundestagsabgeordneter und langjähriger Staatssekretär im Verteidigungsministerium, hat seinerzeit Bundeskanzler Helmut Kohl empfohlen, Deutschland solle nicht mehr an NATO-Übungen mit Atomwaffen teilnehmen. Diese Empfehlung stand im Zusammenhang mit sogenannten nuklearen Teilhabe-Übungen der NATO: „Able Archer“, eine Kommando- und Kommunikationsübung zur Durchführung eines nuklearen Krieges in Europa   – jährlich in den 1970er/80er Jahren, besonders berüchtigt: Able Archer 83 im November 1983; „Steadfast Noon“, praktische Luftwaffenübung im Rahmen der nuklearen Teilhabe, jährlich, auch heute noch). Geübt wurde unter anderem, wie US-Atombomben (etwa die in Büchel gelagerten B61-Bomben) durch deutsche Flugzeuge ins Ziel (z.B. Dresden, das nach dem Kriegsspiel von den Sowjets eingenommen wurde   – bewohnt von Deutschen) gebracht werden könnten.

    Das steht uns heute wieder ins Haus und unsere Politiker ducken sich weg und stecken den Kopf in den Sand. 


    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=249&userid=3998&mailid=2826


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.08.2025

    Gaza: Der Aufstand erreicht Kommission und Parlament

    Screenshot_2025_08_09_at_15_58_08_Lost_in_EUrope_Update


    lostineu.eu, vom 7. August 2025

    Erst haben ehemalige EU-Diplomaten den Aufstand geprobt. Nun erfasst der Protest gegen die europäische Israel-Politik auch die Kommission und das Parlament. Doch von der Leyen antwortet nicht.

    In der Kommission und anderen EU-Institutionen haben die Gewerkschaften einen Protestbrief lanciert, der vor einer Hungerkatastrophe in Gaza warnt und Sanktionen gegen Israel fordert. Die Glaubwürdigkeit der EU stehe auf dem Spiel, heißt es in dem Brief, den laut „EurActiv“ mehr als 1300 Mitarbeiter unterschrieben haben.

    Im Europaparlament haben sich Linke, Grüne und Sozialdemokraten zusammengetan, um die „Komplizenschaft“ der EU „beim Völkermord in Gaza“ zu denunzieren. Die drei „progressiven“ Fraktionen fordern eine Aussetzung des Kooperationsabkommens mit Israel, ein Waffenembargo und „sofortige“ Sanktionen.

    Die EU-Kommission hat bisher nur die teilweise Aussetzung eines Abkommens zur Forschungs-Zusammenarbeit vorgeschlagen. Selbst diese minimale, rein symbolische Maßnahme wird von Deutschland und einigen wenigen anderen EU-Staaten blockiert. Die o.g. Protestnoten werden bisher ignoriert.

    EU-Präsidentin von der Leyen und ihr Team schotten sich vor ihren eigenen Mitarbeitern ab. Über die Israel-Politik sei in der Kommission nicht ein einziges Mal diskutiert worden, gab der frühere EU-Kommissar Schmit zu Protokoll

    Siehe auch „Gaza: Aufstand der (aufrechten) Diplomaten

    P.S. Israels Vorgehen in Gaza sehe “sehr stark nach Völkermord” aus, sagt die spanische EU-Kommissarin Ribera. Doch sie hat ebenso wenig zu melden wie die direkt zuständige belgische Kommissarin Lahbib. Das letzte Wort hat die deutsche Chefin von der Leyen – und sie schweigt…

    ‹ Neues vom Wirtschaftskrieg (276): Trump droht der EU – schon wieder › Trump gegen den Rest der Welt – und die EU spielt mit

    8 Comments

    1. hg
      9. August 2025 @ 09:01

      Auch sie ist Nachkomme der Täter des einzigartigen Menschheitsverbrechens, die sich nun durch Unterlassen am international erkannten wie anerkannten Genozid an den Palästinensern durch die Nachkommen der Opfer des einzigartigen Menschheitsverbrechens beteiligen!

    Antworten

  • Ulli
    8. August 2025 @ 11:36

    Wer vorher bei 10.000en von Toten nicht handelt, bzw. einen mutmaßlichen Völkermord unterstützt, warum soll der/die jetzt handeln? Ach ja, Kinder! Ich gebe zu, die Kommissionspräsidentin und ihre Aktionen, spätestens ab Pfizergate stehen ganz hoch auf meiner Liebermannskala (ick kann jar nich so viel kotz…). Aber ich muss mich ja auch nicht vermittelnd äußern.

    Antworten

  • Helmut Höft
    8. August 2025 @ 11:28

    Was Gaza angeht ist man fast versucht Röschen in Schutz zu nehmen. Vorabbemerkung: Gaza? Schlimmste Verbrechen an allen Ort und von allen Seiten, in maximaler ideologisch/religiöser – beides ist imho dasselbe – Verblendung, in Mordlust!
    Aber dann: Eine offensichtlich unterernährte Geisel – wovon sollte die auch ernährt werden – und die westliche Welt gerät in Schnappatmung und rastet aus in Empörung. Auf der anderen Seite: Hunderte unterernährte Palestinenser, Kinder, Frauen, Männer jung und alt und was sagt der „Wertewesten®“? „Hm, ja * ächz * ich weiß auch nicht was das soll, was Netanjahu will … äh * kopfkratz * Israel sollte vielleicht * schulterzuck * … oder könnte vielleicht … also doll finden wir das nicht!“ Das war’s!
    Isch kann gar nedd so viel fresse wie isch kozze möcht‘!

    Antworten

  • Helmut Höft
    8. August 2025 @ 11:13

    Es verfestigt sich der Eindruck: „Röschen will gar nichts tun, sie will nur da sein, vorne an der (Reste-)Rampe, im Scheinwerferlicht!“ Wir hatten das schon als vdL Kriegsministerin war … da mussten externe „Berater“ ran, heute genügt schon als Fähigkeits- und Tätigkeitsnachweis, dass sie Donald John die Hand drückt …

    Antworten

  • KK
    7. August 2025 @ 22:39

    „EU-Präsidentin von der Leyen und ihr Team schotten sich vor ihren eigenen Mitarbeitern ab.“

    Mit dem Pöbel will man halt nichts zu tun haben… auch wenns der eigene Pöbel ist!

    Antworten

  • Michael
    7. August 2025 @ 21:44

    Der Aufstand täte Not, er ist überfällig, aber es gibt ihn nicht und wird ihn nicht geben weil aller Futtertröge daran hängen!

    Antworten

  • Erneuerung
    7. August 2025 @ 19:06

    Es ist zwar begrüßenswert, wenn innerhalb der Kommission nun auch Proteste auftauchen, aber man muss sich schon fragen, warum erst jetzt und wer hat von denen wissentlich über die Situation in Gaza und der Einstellung von vdL dazu diese Dame mit in die Verlängerung geschickt? Ist bei denen nun das Gewissen aufgetaucht oder wollen sie bei der kommenden Anklage wegen Beihilfe zum Völkermord außen vor bleiben?

    Antworten

    • Karl
      8. August 2025 @ 12:53

      „Glaubwürdigkeit der EU stehe auf dem Spiel“, unterschreiben sie viel zu spät. Nein, es ist die eigene Glaubwürdigkeit, die auf dem Spiel steht: Angst vor den Wählern, wenn Linksliberale bei der nächsten Wahl mit verhungernden Kindern in der transatlantischen Gaza-Todeszone in Verbindung gebracht werden.

      Dass die Gaza-Methoden der westlichen Sanktionen Jahr für Jahr 500.000 Todesopfer fordern – wie kürzlich die Medizin-Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte – könnte den Wählern auffallen! – Der Lack von der hochauftrumpfenden linksliberalen oder woken Moral blättert bereits in großen Stücken, und dann unterscheidet sie nichts mehr von den Rechten…

      Antworten

  • Was sagen Sie dazu?



    Info: https://lostineu.eu/update-gaza-der-aufstand-erreicht-bruessel/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    09.08.2025

    CCC: Dobrindts Sicherheitspaket "segelt an der Grenze zur Verfassungswidrigkeit"

    reedert.online, 9 Aug. 2025 22:01 Uhr

    Der Chaos Computer Club ist Deutschlands erste Adresse, wenn es um Sicherheitsfragen im Netz und Risiken für die Bürgerrechte durch Überwachung geht. Jetzt hat er einen offenen Brief zu Alexander Dobrindts neuesten Plänen zur biometrischen Suche veröffentlicht.


    Quelle: www.globallookpress.com © Peter Endig via www.imago-images/www.imago-images.de


    Symbolbild; "Datenkrake", eine Skulptur vom 36. Kongress des Chaos Computer Clubs in Leipzig 2019


    Ende Juli hatte das Innenministerium unter Innenminister Alexander Dobrindt zwei Gesetzentwürfe erstellt, die Änderungen im Bundeskriminalamtsgesetz und im Bundespolizeigesetz beinhalten. Kern dieser Änderungen ist eine deutliche Erweiterung der Zugriffsmöglichkeiten auf "öffentlich zugängliche Daten aus dem Internet". So soll beispielsweise das BKA das Recht erhalten, biometrische Abgleiche mit beliebigen Bildern im Internet durchzuführen, nicht nur, um Verdächtige einer Straftat zu suchen und zu identifizieren, sondern auch "Kontaktpersonen, Opfer und Zeugen".

    Bereits Dobrindts Vorgängerin Nancy Faeser hatte versucht, der Polizei Gesichtserkennung und Suchen mit KI zu erlauben, scheiterte damit aber am Bundesrat. Im Koalitionsvertrag wurde aber beschlossen, einen neuen Anlauf zu nehmen.


    Dobrindt will den "Cyber Dome": Neuer Pakt mit Israel trotz belegter Kriegsverbrechen und Völkermord




    Meinung

    Dobrindt will den "Cyber Dome": Neuer Pakt mit Israel trotz belegter Kriegsverbrechen und Völkermord





    Nun hat der Chaos Computer Club, die in Deutschland bekannteste Organisation, die sich mit Fragen von Datenschutz und Datensicherheit befasst (die zuletzt umfassend vor Sicherheitslücken der Elektronischen Patientenakte gewarnt hatte) zusammen mit Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, mehreren anderen Digitalorganisationen und dem Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein einen offenen Brief an Dobrindt verfasst, in dem er vor den vorliegenden Entwürfen warnt.

    Diese gäben der Polizei das Recht, das gesamte öffentliche Internet mit den biometrischen Daten gesuchter Personen abzugleichen; und zwar nicht nur im Zusammenhang mit sehr schweren Straftaten wie Terrorismus, sondern "für nahezu alle Tätigkeiten, die in ihren Aufgabenbereich fallen, insbesondere auch zur Identifikation und Aufenthaltsermittlung von Personen, die keiner Straftat verdächtig sind".

    Dafür müssten gigantische Datenbanken aus dem Internet gezogen werden, die nach Artikel 5 der KI-Verordnung der EU verboten seien, und es bestehe die Gefahr, dass sich Menschen von der Ausübung von Grundrechten abschrecken ließen, wenn sie ihrer Privatsphäre im Netz nicht mehr sicher sein könnten.

    Eine zusätzliche Gefahr bestehe im geplanten Einsatz von KI und von Software der Firma Palantir. "Die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse für die Polizeibehörden ist nicht gesichert, wenn private Unternehmen den zugrundeliegenden Code nicht offenlegen und bereits an sich unzureichend nachvollziehbare KI-Elemente integriert sind. (...) Beim Einsatz von Palantir erhält das US-Unternehmen beziehungsweise seine Tochtergesellschaften Zugriff auf alle Daten der Polizeibehörden und kann sie potenziell in die USA übermitteln. Der Einsatz der Software gefährdet daher auch in ganz erheblichem Maße die digitale Souveränität Deutschlands."

    Die Bundesregierung solle Gesetze vorlegen, "die nicht ständig an der Grenze der Verfassungswidrigkeit (...) segeln". Vielmehr sei es eine Aufgabe für demokratische Kräfte, "gemeinsam die Möglichkeit des institutionellen Machtmissbrauchs zu minimieren". Die aktuellen Entwürfe müssten zurückgezogen werden.

    Bisher befasst sich überwiegend die entsprechende Fachpresse auf Portalen wie netzpolitik.org oder Heise.de mit dem Dobrindt-Entwurf.


    Mehr zum Thema – "Anonymität ist kein Verbrechen" – Kritik vom Chaos Computer Club am neuen "Sicherheitspaket"


    Screenshot_2025_08_10_at_08_56_33_CCC_Dobrindts_Sicherheitspaket_segelt_an_der_Grenze_zur_Verfassungswidrigkeit_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6sq7mn-warweg-warum-fhrt-lauterbach-trotz-sicherheitslcken-elektronische-patienten.html Dauer 3:07 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/252794-ccc-dobrindts-sicherheitspaket-segelt-an-der-grenze-der-verfassungswidrigkeit/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Dobrindt will den "Cyber Dome": Neuer Pakt mit Israel trotz belegter Kriegsverbrechen und Völkermord


    reedert.online, vom 1 Juli 2025 20:59 UhrVon Susan Bonath    (evtl. doppelt vorhanden)

    Massenhaft belegte schwere Kriegsverbrechen hindern die Bundesregierung nicht an einem weiteren Deal mit den Tätern aus dem Kreis ihrer "Wertepartner". So kündigte Innenminister Dobrindt bei seinem jüngsten Besuch "bei Freunden" einen neuen Cyber- und Sicherheitspakt mit Israel an.


    © https://x.com/BMI_Bund/status/1939642450449977769


    Screenshot: Dobrindt bei Netanjahu


    Ob brutale Unterdrückung, illegale Angriffskriege oder Massenmord an Zivilisten: Die schlimmsten Verbrechen sind bestenfalls ein PR-Problem für die deutsche Regierung, sofern ihre "Wertepartner" sie begehen. Erpressen, plündern, töten für Rendite und imperiale Macht: Als Feind gilt, wer sich dagegen stellt. Wer aber daran mitwirkt, profitiert auch mit. Kein Wunder: Die Bundesregierung kürzt bei den Armen und schiebt das Steuergeld stattdessen Rüstungskonzernen und mutmaßlichen Völkermördern in den Rachen.


    Dax bricht ein, nur Rheinmetall-Aktie steigt nach israelischem Angriff auf Iran





    Dax bricht ein, nur Rheinmetall-Aktie steigt nach israelischem Angriff auf Iran






    So kündigte das Bundesinnenministerium am Montag einen "Cyber- und Sicherheitspakt" mit Israel an. Ein beigefügter Videoclip zeigt Minister Alexander Dobrindt (CSU) "zu Gast bei Freunden", wo er bei fröhlichem Händeschütteln unter anderem mit dem gesuchten Kriegsverbrecher, Israels Premier Benjamin Netanjahu, den Pakt besiegelte. Auf dessen Befehl hin verübt derweil die israelische Armee (IDF) nur wenige Kilometer weiter im Gazastreifen und zunehmend im Westjordanland gut dokumentierte, abscheulichste Kriegsverbrechen in Dauerschleife – von gezieltem Massenmord an Zivilisten durch Bomben und Kugeln bis hin zum geplanten Verhungernlassen.

    "Cyber Dome" für Deutschland

    Mit dem anvisierten Deal will der deutsche Staat seine militärische und geheimdienstliche Kooperation mit Israel ausweiten. Dobrindt, dessen politische Karriere maßgeblich auf Dauerhetze gegen Hartz-IV-, heute Bürgergeldempfänger und andere Minderheiten, wie Asylbewerber, fußt, tönte von einem neuen "Cyber Dome" für Deutschland  in offenkundiger Anlehnung an Israels Raketenabwehrsystem "Iron Dome". Dass Letzteres bei den Gegenangriffen Irans kläglich versagte: Nebensache.

    Deutschland will demnach Israels Fähigkeiten bei der Cyberkriegsführung für sich nutzen. Erinnert sei an dieser Stelle an zwei jüngere Beispiele dafür: Bei einer gegen die Hisbollah gerichteten Operation ließ der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad letztes Jahr tausende Pager vorwiegend im Libanon explodieren, die auch zahlreiche Zivilisten töteten und verstümmelten. Im Gazastreifen (und vermutlich auch anderswo) nutzen die IDF eine Killer-KI, um Zehntausende von Zielen auszuwählen, bei bis zu 300 oder mehr eingepreisten toten Zivilisten pro Bombardierung. 

    So eine künstliche Intelligenz, die davon "befreit", sich selbst die Hände beim Massenmorden schmutzig zu machen (nach den Worten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) handelt es sich dabei um "Drecksarbeit"), ist wohl der Traum jedes fanatischen Kriegstreibers und -verbrechers. Dobrindt zufolge braucht Deutschland jedenfalls "einen schlagkräftigen digitalen Schutzschild gegen Spionage, Sabotage und zum Schutz kritischer Infrastruktur".

    Pakt mit mutmaßlichen Völkermördern

    Apropos Spionage und Sabotage: Wer erinnert sich an das abgehörte Mobiltelefon der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)? Das waren bekanntlich weder Russen noch Chinesen oder gar Iraner, sondern der größte US-amerikanische Auslandsgeheimdienst NSA. Und ganz sicher waren US-Geheimdienste auch beim Terroranschlag auf die Nordstream-Pipelines involviert, was die Energiepreise für die deutschen Normalbürger mal eben vervielfacht hatte.


    Gaza: Hunger, der die Sprache besiegt





    Meinung

    Gaza: Hunger, der die Sprache besiegt






    Doch um Sabotage von und Bespitzelung durch sogenannte "Freunde" geht es gar nicht. Angela Merkel selbst soll die Abhöraffäre vor allem als PR-Problem gesehen haben. Und die seit fast drei Jahren planvoll ins Leere laufenden Nordstream-"Ermittlungen" werden wohl auch in zehn Jahren kein Ergebnis gebracht haben.

    Im Visier der deutschen "Dealmaker" mit den mutmaßlichen Völkermördern sind nur die bekannten "Feinde": Alle Staaten, die dem kollektiven Westen die Plünderung ihrer Rohstoffe und die Überflutung ihrer Märkte mit ihren Schrottwaren nicht durchgehen lassen wollen: Russland, China, Iran zum Beispiel.

    KI zum Töten und Bespitzeln

    Mit dem Ausbau der militärischen Zusammenarbeit mit dem Staat Israel, den böse Zungen als "Flugzeugträger der USA in Nahost" bezeichnen, knüpft Deutschland an die enge Rüstungskooperation beider Länder der vergangenen Jahrzehnte an. Spätestens seit den 1990er Jahren verfolgt diese das Ziel, die Erfahrungen der IDF für den angestrebten Umbau der Bundeswehr von einer Verteidigungsarmee zu der im Rahmen diverser NATO-Kriege global operierenden Truppe zu nutzen, die sie längst schon ist.

    So trainierten Bundeswehrsoldaten etwa vor der Fertigstellung der Häuserkampfkulisse Schnöggersburg auf dem Truppenübungsplatz Altmark in Sachsen-Anhalt den Kampfeinsatz in städtischen Gebieten direkt in Israel. Auch die Rüstungsindustrien beider Länder schustern sich Verträge zu, ob beim Drohnen-Leasing für den deutschen Afghanistan-Einsatz oder der Beschaffung der israelischen Abwehrraketen Arrow 3.


    Lavender: Israels automatisiertes Morden mithilfe Künstlicher Intelligenz





    Meinung

    Lavender: Israels automatisiertes Morden mithilfe Künstlicher Intelligenz





    Nun geht es an die Cyberkriegsführung: In Israel ist unter anderem die Unit 8200 damit befasst, eine Einheit der IDF, die dem militärischen Nachrichtendienst Aman untergeordnet ist und auf elektronische Aufklärung, also Überwachung, Bespitzelung und kriegerische Cyberoperationen spezialisiert ist. In ihrem Dienst etablierte sich in Israel eine beachtliche Industrie. Unit 8200 ist auch für den Einsatz der Tötungs-KI (Künstliche Intelligenz) "Lavender" unter so perfiden Operationsnamen wie "Where is Daddy" (Wo ist Papa) in Gaza verantwortlich.

    Schlachtfeld Gaza

    Dobrindts Innenministerium veröffentlichte die Pläne für den "Cyber Dome" made in Israel kurz nach einem Bericht der israelischen Zeitung Haaretz. Diese hat darin erneut schwere Kriegsverbrechen der IDF aufgedeckt, die sich in eine inzwischen lange Serie brutaler Barbarei einreihen. Es geht um die täglichen Massaker an hungernden Zivilisten im Umkreis der seit Ende Mai operierenden neuen "Verteilzentren" der dubiosen US-amerikanischen Firma GHF. Letztere ähneln eher US-israelischen Militärstützpunkten, mit dem offenbaren Ziel, die Bewohner Gazas auf engstem Raum zusammenzutreiben.

    Die Haaretz beruft sich auf Aussagen von IDF-Soldaten und -Offizieren. Einen zitierte sie mit der Aussage: "Das ist ein Schlachtfeld." Demnach befahl die IDF-Führung selbst ihren Soldaten, vor und nach der Ausgabe der völlig unzureichenden "Hilfsgüter" auf wehrlose Zivilisten zu schießen und bislang Hunderte Hungernde zu töten. Zuvor hatte die israelische Regierung die Gaza-Bewohner mit einer dreimonatigen Totalblockade ausgehungert, fast 70 Säuglinge und Kleinkinder sollen bereits verhungert sein – was nur die erfasste Spitze des Eisbergs der Barbarei sein dürfte.

    Die Vereinten Nationen (UN) und diverse Hilfsorganisationen, die Israel zuvor allesamt im Gazastreifen ausgeschaltet und mit Schmutzkampagnen überzogen hatte, werfen der US-Firma GHF vor, im Auftrag Israels und der USA Hunger als Kriegswaffe zu missbrauchen – ein schweres Kriegsverbrechen. Noch kurz vor ihrem Antritt warf der erste GHF-Chef, Jake Wood, das Handtuch mit der Begründung, das Unternehmen erfülle humanitäre Standards nicht einmal im Ansatz.

    Massenmord unter Hungerblockade

    Nach Angaben von Ärzten, Behörden und Hilfsorganisationen im zerbombten Gazastreifen tötete Israel seit dem 7. Oktober 2023 fast 60.000 Menschen, etwa zwei Drittel davon Frauen und Kinder. Die Zahlen der Gaza-Behörden waren in der Vergangenheit stets verlässlich.


    "Drecksarbeit": Jubel für Völkerrechtsverbrechen und Merzschen Nazijargon




    Meinung

    "Drecksarbeit": Jubel für Völkerrechtsverbrechen und Merzschen Nazijargon






    Wegen der totalen Zerstörung der Infrastruktur, einschließlich der Krankenhäuser, gehen Experten aber von weitaus höheren tatsächlichen Opferzahlen aus. Eine im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentliche unabhängige Erhebung beziffert die Anzahl der direkten Todesopfer auf "mehr als 80.000". Lancet veröffentlichte bereits vor einem Jahr eine Schätzung, die einschließlich indirekter Opfer von bis zu 186.000 Toten ausging – also acht Prozent der Gesamtbevölkerung Gazas. 

    Im Laufe der Zeit sind ungeheuerliche Kriegsverbrechen bekannt geworden, die teilweise von IDF-Soldaten selbst stolz auf sozialen Plattformen publiziert wurden, zum Beispiel: gezielte Zerstörung von Universitäten, Schulen, Moscheen, Wohnhäusern und Wassertanks, Drohnenmorde an eindeutig unbewaffneten Zivilisten, bewusste Tötungen von Hunderten Hilfskräften, Sanitätern und Journalisten, Erniedrigung und Erschießung von Gefangenen, die seit fast 21 Monaten andauernde, mal mehr, mal weniger streng durchgesetzte Hungerblockade, gezielte Angriffe Vertriebene in Zelten und so weiter.

    All diese Verbrechen geschahen und geschehen nicht im Dunkeln. Vieles davon haben israelische Führungskräfte selbst als Plan verkündet. Dazu gehören genozidale Ausrottungsfantasien bis hin zum Aufruf zu einem "Holocaust mit Nazimethoden" an Palästinensern. 

    Digitalisierte Jagd auf "Staatsfeinde"

    Das bestürzende Beweismaterial für unzählige Kriegsverbrechen, deren Aufzählung den Rahmen des Artikels sprengen würde, ist so umfangreich, dass niemand mehr behaupten kann, von all den Gräueltaten, die Israel nicht nur im Gazastreifen, sondern auch im Westjordanland, Libanon, Syrien und kürzlich in Iran verübte, nichts zu wissen. Mithin ermittelt auch der Internationale Gerichtshof (IGH) bereits seit Januar 2024 wegen des Verdachts des Völkermords gegen Israel.


    Merz-Rede: Der (Alb-)Traum von Deutschland als Militärmacht ist zurück





    Meinung

    Merz-Rede: Der (Alb-)Traum von Deutschland als Militärmacht ist zurück





    Doch die Bundesregierung schweigt zu all dem fortgesetzt; außer ein paar Beteuerungen, man sei "besorgt", kommt nichts aus dieser Richtung. Die neue Ergänzung der ohnehin bestehenden umfangreichen wirtschaftlichen und militärischen Kooperation zielt derweil darauf ab, das fanatisch-massenmörderische Kriegstreiben Israels im Nahen Osten finanziell, wirtschaftlich und ideologisch zu unterstützen.

    Doch mehr noch: Es geht bei diesem Militärbündnis auch um den Ausbau der Repressionen gegen die deutsche Bevölkerung und langfristig vielleicht sogar um größere Angriffskriege des vereinten Westens. Die Repressionen spüren Regierungskritiker, beispielsweise aus der Friedensbewegung und der Palästina-Solidarität, schon jetzt im Übermaß, genauso wie zum Beispiel Bürgergeldbezieher. Die geheimdienstliche Aufrüstung in Deutschland wird sich zuallererst gegen sie, die neuen "Staatsfeinde im Inneren", richten.


    Mehr zum ThemaGazastreifen: Haaretz bestätigt Befehle zur Ermordung palästinensischer Nahrungshilfeempfänger


    Screenshot_2025_08_10_at_09_14_11_Dobrindt_will_den_Cyber_Dome_Neuer_Pakt_mit_Israel_trotz_belegter_Kriegsverbrechen_und_V_lkermord_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6vioo9-das-ist-ein-massaker-tausende-kinderschuhe-bei-gedenkdemonstration-an-opfer.html Dauer 1:54 Min.


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    09.08.2025

    Nachrichten von Pressenza: »Wie ich denke, passt zu Deutschland. Deshalb fühle ich mich hier so wohl«

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 9, August 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 09.08.2025


    »Wie ich denke, passt zu Deutschland. Deshalb fühle ich mich hier so wohl«


    Nasrin Karimi ist 2015 aus dem Iran nach Deutschland gekommen. Heute studiert sie in Stuttgart Mathe und Physik auf Lehramt, unterrichtet als Tutorin, engagiert sich ehrenamtlich für benachteiligte Jugendliche. PRO ASYL hat sie von ihrem Lebensweg erzählt und sagt: »&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/wie-ich-denke-passt-zu-deutschland-deshalb-fuehle-ich-mich-hier-so-wohl/


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    »Wirklich angekommen fühlte ich mich, als ich arbeiten durfte«


    Familie Abdulkadir hat es geschafft: Zehn Jahre nach ihrer Ankunft in Deutschland halten die gebürtigen Syrer*innen deutsche Pässe in den Händen. Die Eltern arbeiten, die Töchter gehen zur Schule. Bei der Bundestagswahl durften Nermin und Mohammed zum ersten Mal im&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/wirklich-angekommen-fuehlte-ich-mich-als-ich-arbeiten-durfte/


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    Sommer der Solidarität


    Zehn Jahre Sommer der Solidarität – Stimmen des Ankommens Zehn Jahre nach dem Sommer 2015 erzählen Geflüchtete von ihren Wegen nach Deutschland und ihrem Ankommen in einer neuen Gesellschaft. Ihre Geschichten handeln von Mut, persönlicher Stärke und der Unterstützung durch&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/sommer-der-solidaritaet/


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    Benefizkonzert: 80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki


    Das Ensemble Incendo Berlin spielt Werke von Dmitri Schostakowitsch, Wolfgang Amadeus Mozart, Erwin Schulhoff, Samuel Barber und Johann Sebastian Bach. Mit: Cornelia Brandis, Violine (als Gast) – Benjamin Prasad Pant, Violine – Misha Balan-Dorfman, Viola – Ehrengard von Gemmingen, Violoncello.&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/benefizkonzert-80-jahre-nach-hiroshima-und-nagasaki/


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    Der Rückgang des Intelligenzquotienten im digitalen Zeitalter: Kognitive Umstrukturierung und globale Trends


    Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stiegen die Intelligenzquotienten (IQ-Werte) ununterbrochen an. Es ist ein Trend, der als Flynn-Effekt bekannt ist. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde dieser Effekt jedoch durch neue Studien revidiert, die einen gegenläufigen Trend in industrialisierten Ländern&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/der-rueckgang-des-intelligenzquotienten-im-digitalen-zeitalter-kognitive-umstrukturierung-und-globale-trends/


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    Yurii Sheliazenko: Friedensarbeit inmitten von Krieg und Repression


    In Kiew traf ich Yurii Sheliazenko, einen Quäker und Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen, der die ukrainische Friedensbewegung anführt und den ich bereits während meiner Reise in die Ukraine im vergangenen August getroffen und interviewt hatte, sowie seinen Freund Artem Denysov, der&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/yurii-sheliazenko-friedensarbeit-inmitten-von-krieg-und-repression/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    08.08.2025

    "Nationaler Sicherheitsrat" gebildet – Kanzler Merz übernimmt Vorsitz

    freedert.online, 8 Aug. 2025 20:20 Uhr

    Das Kanzleramt informiert über die Einrichtung eines sogenannten "Nationalen Sicherheitsrats". Den Vorsitz des neuen Gremiums übernimmt der Kanzler persönlich. Ziel sei die Koordinierung und Verbesserung der Außen- und Sicherheitspolitik angesichts einer "Verschärfung der Sicherheitslage".


    Quelle: www.globallookpress.com © Michael Kappeler


    Bundeskanzler Friedrich Merz, der dem Nationalen Sicherheitsrat (NSR) vorsitzen wird, mit Günter Sautter (l.), Abteilungsleiter für Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik im Kanzleramt, beim G7-Gipfel in Kanada, 17. Juni 2025


    Die schwarz-rote Koalition hat Medienberichten zufolge angekündigt, sich "besser für künftige Krisenfälle rüsten – und dazu einen Nationalen Sicherheitsrat für die Außen- und Sicherheitspolitik schaffen" zu wollen, berichtet die ARD-Tagesschau. Der Nationale Sicherheitsrat (NSR) soll im Kanzleramt angesiedelt sein und auch dort organisiert werden. Die dafür notwendige "Geschäftsordnung zur Abstimmung" sei laut einem Artikel der FAZ bereits an die Ministerien übermittelt worden (Bezahlschranke).

    Den NSR-Vorsitz wird nach Angaben des stellvertretenden Regierungssprechers Sebastian Hille der Bundeskanzler persönlich innehaben. Geplant seien 13 Stellen, organisiert in drei Referaten. In einem Arbeitspapier zur Sicherheitspolitik hieß es im Mai dieses Jahres, die Bundesregierung benötige angesichts der internationalen politischen Entwicklungen eine neue "Strategie mit Logik". Der Arbeitstitel lautete wörtlich: "Eine neue Nationale Sicherheitsstrategie braucht eine Theory of Success (Erfolgstheorie)".

    Die FAZ berichtet zu den Plänen aus dem Kanzleramt:

    "Am 27. August soll das Kabinett in seiner Sitzung, ausnahmsweise in einem abhörsicheren Raum im Bundesverteidigungsministerium, die Geschäftsordnung und damit die Einrichtung des Rates beschließen. Am 28. August soll sie in Kraft treten und die Geschäftsordnung des bisherigen Bundes­sicherheitsrates … zugleich außer Kraft [treten]. Etwa alle zwei Monate dürfte der NSR zu regulären Sitzungen zusammenkommen, und in Krisenfällen kann er kurzfristig einberufen werden. Jeder Minister, der Mitglied ist, kann eine solche Sitzung beantragen, der Vorsitz muss entscheiden."


    Aufrüstung: Pistorius prüft Auftrag für Panzer im Wert von 25 Milliarden Euro





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    In dem Tagesschau-Artikel wird zudem erläutert, dass sich bisher der sogenannte Bundessicherheitsrat "zuletzt hauptsächlich mit Rüstungsexporten beschäftigt" hatte. Demgegenüber wurde das verantwortliche Sicherheitskabinett einer Bundesregierung nur in "besonderen Krisensituationen einberufen". Beide Gremien würden nun laut den Plänen des Kanzleramts im neu geschaffenen Nationalen Sicherheitsrat aufgehen. Der Haushaltsausschuss habe "deshalb erst einmal den Weg für 13 zusätzliche Stellen im Kanzleramt freigemacht".

    Zum vorangegangenen Planungsverlauf schildert der FAZ-Artikel.

    "Auch in Deutschland wird die Idee für einen Sicherheitsrat schon seit Jahrzehnten diskutiert. Unter Olaf Scholz war in der Ampelkoalition konkret über eine Ein­richtung gerungen worden. Es ging darum, ob man beim Schreiben der ersten Nationalen Sicherheitsstrategie nicht auch den Sicherheitsrat aufnehmen sollte. Gerungen haben vor allem das Kanzleramt und das Außenministerium unter Annalena Baerbock miteinander, wie der Rat aussehen und welche Kompetenzen er erhalten sollte."

    Die "Bundesakademie für Sicherheitspolitik" veröffentlichte vor wenigen Wochen ein Arbeitspapier 5/2025 mit dem Titel: 

    "Strategie mit Logik: Eine neue Nationale Sicherheitsstrategie braucht eine Theory of Success."

    In der Einleitung des Papiers heißt es:

    "Deutschland hat seit zwei Jahren erstmals eine Nationale Sicherheitsstrategie. Das Dokument markiert einen Fortschritt in der deutschen Sicherheitspolitik, doch ein kritischer Blick offenbart auch Unzulänglichkeiten. So mangelt es dem Dokument erstens an einer klaren strategischen Logik: einer theory of success. Ohne diese besteht nicht nur die Gefahr, dass Mittel ineffektiv eingesetzt werden, sondern auch, dass nur im Rahmen bereits existierender Mittel gedacht wird." 


    Rüstungshaushalt: Weitere 153 Milliarden für die Kriegskasse





    Meinung

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    "Die Bundesregierung weiß, dass die verschärfte Bedrohungslage neue Wege in der Sicherheitspolitik erfordert", sagte Kanzleramtschef Frei auf eine Anfrage der FAZ. Der Nationale Sicherheitsrat sei daher ein Projekt "der gesamten Bundesregierung" gewesen. Er fügte hinzu:

    "In diesem Geiste seien die Vorarbeiten innerhalb der Bundesregierung von Ernsthaftigkeit und Gemeinsinn geprägt gewesen."

    Claudia Major, die als "Sicherheitspolitik-Expertin und Senior Vice President beim German Marshall Fund" regelmäßig in der ARD und beim ZDF zu Gast ist, erklärte dazu gegenüber der FAZ, dass es generell notwendig sei, "die Ministerien aus ihrem Silodenken herauszubekommen". Weiter sagte sie:

    "Das Ziel eines gemeinsamen Lagebilds und der strategischen Vorausschau ist hervorragend und dringend notwendig. Und der Sicherheitsrat muss in den ersten Monaten beweisen, dass er wirklich ein überzeugendes Produkt liefern kann für die Bundesregierung, das die verschiedenen Perspekti­ven integriert."

    "Dafür allerdings", so die FAZ, "wie auch für die sonstige Arbeit des NSR", müssten sich die Ministerien an Absatz 3 des ersten Paragrafen halten. Dieser lautet:

    "Die Mitglieder der Bundesregierung haben den Nationalen Sicher­heitsrat über die Planung und Durchfüh­rung der Maßnahmen von besonderer Bedeutung auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik laufend zu unterrichten. Sie stellen dem Nationalen Sicherheitsrat alle zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen Informationen zur Verfügung."

    Die Sitzungen des NSR sind laut dem SPD-nahen RND "grundsätzlich geheim". In Ausnahmefällen sollen Beschlüsse des Rates und Lagebilder jedoch veröffentlicht werden. SPD und Union hätten sich in ihrem Koalitionsvertrag zudem "auf die Einrichtung eines Bund-, Länder- und ressortübergreifenden Krisenstabs und eines Nationalen Lagezentrums im Kanzleramt geeinigt". Gemeinsam mit dem nun angekündigten Nationalen Sicherheitsrat "sollen diese Institutionen zur neuen Trias der deutschen Sicherheitspolitik werden".


    Mehr zum Thema - Klingbeil floppt in den USA


    Screenshot_2025_08_09_at_17_12_46_Nationaler_Sicherheitsrat_gebildet_Kanzler_Merz_bernimmt_Vorsitz_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6xav64-100-tage-merz-schwarz-rot-streitet-wirtschaft-schwchelt-unzufriedenheit-wch.html Dauer 12:22 Min.


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    08.08.2025

    Zollkonflikt: Russland gewährt Indien Preisnachlass für Öl

    freedert.online, 8 Aug. 2025 20:40 Uhr

    Russland bietet Indien einen Preisnachlass bei Ölkäufen an, berichten Branchenagenturen. Auch China bekommt Rabatte. Grund dafür sind die Sanktionen der EU und USA. Mit den Nachlässen hält sich Moskau die Möglichkeit offen, weiter mit Öl zu handeln.


    Zollkonflikt: Russland gewährt Indien Preisnachlass für ÖlQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / 



    Witali Timkiw


    Symbolbild


    Russland will Indien einen Rabatt von fünf US-Dollar pro Barrel Urals-Öl gegenüber dem Referenzpreis geben, damit die Lieferungen trotz der US-Sanktionen weiterlaufen. Diese Daten stammen von Kpler, einem französischen Unternehmen, das sich auf die Erfassung und Analyse von Daten über Rohstoffmärkte und Seelogistik spezialisiert hat.

    Nach Einschätzung des Unternehmens waren die Preise noch vor zwei Wochen so gut wie ausgeglichen. Laut Kpler ist der Preisrückgang auf die Verschärfung der EU-Sanktionen und das Risiko von Sanktionen seitens der USA zurückzuführen. Homayoun Falakshahi, der Leiter der Abteilung für Rohölanalyse bei Kpler, geht davon aus, dass der Abwärtstrend bei den Preisen wahrscheinlich anhalten wird. Seinen Worten zufolge hängt dies mit der Ungewissheit hinsichtlich der Maßnahmen Washingtons zusammen. Ein weiterer Faktor ist die Wartung russischer Produktionsanlagen, die zu einem Anstieg der Lieferungen von August bis Oktober führen wird.


    Brasilien ruft BRICS-Staaten zu Widerstand gegen Trump-Zölle auf





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    Die Analytiker von Kpler weisen darauf hin, dass indische Unternehmen ihre Einkäufe kaum vollständig einstellen werden, da die Ersetzung des 37-prozentigen Anteils des russischen Öls kostspielig wäre. Staatliche Raffinerien erwägen eine Aussetzung der Lieferungen, private Unternehmen kaufen weiterhin Öl in geringeren Mengen.

    Die laufenden Lieferungen von Urals-Öl aus Russland zu reduzierten Preisen werden auch chinesischen Ölraffinerieunternehmen angeboten. Dies ist ebenfalls auf den verstärkten Druck der USA auf Indien wegen der Käufe russischer Rohstoffe zurückzuführen. Darüber berichten US-amerikanische Medien. Die Agentur Bloomberg schreibt beispielsweise:

    "Die Urals-Lieferungen, die im Oktober eintreffen werden, werden den Käufern zu niedrigeren Preisen angeboten. Das weckt das Interesse staatlicher und privater Verarbeiter, die derzeit über Lieferungen verhandeln."

    Am 6. August hat Washington Maßnahmen gegen Neu-Delhi wegen des Kaufs von russischem Öl angekündigt. Ab Ende August wird auf Waren aus Indien, die in die USA geliefert werden, ein zusätzlicher 25-prozentiger Einfuhrzoll erhoben. Damit steigt der Gesamtzollsatz auf 50 Prozent.

    Neu-Delhi reagierte auf die Erklärung der USA mit der Ankündigung, Maßnahmen zum Schutz der nationalen Interessen zu ergreifen und bezeichnete das Vorgehen der USA als "unfair und unbegründet".


    Mehr zum Thema - Trump erhöht Zölle gegen Indien auf 50 Prozent: Modi beschwört, Indiens Interessen zu schützen


    Screenshot_2025_08_09_at_17_21_33_Zollkonflikt_Russland_gew_hrt_Indien_Preisnachlass_f_r_l_RT_DE

    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/pthv6wmzduh7gn7u/Indien_Bei_Trump_mit_den_Schultern_zucken_auf_billiges_l_achten6v97v.mp3  Dauer 12:05 Min.


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    Weiteres:




    Nach Zolldrohungen: Russland und Indien rücken enger zusammen


    freedert.online, 8 Aug. 2025 18:29 Uhr

    Der indische Nationale Sicherheitsberater Ajit Doval hat Moskau besucht. Beobachter in Washington befürchten, dass die Zollpolitik von US-Präsident Trump die Bemühungen, Indien in eine westliche Allianz einzubinden, nachhaltig beeinträchtigen könnte.


    Nach Zolldrohungen: Russland und Indien rücken enger zusammenQuelle: AP © Kremlin


    Der indische Nationale Sicherheitsberater Ajit Doval am Donnerstag während seinesTreffens mit Putin


    Im Zuge der erhöhten US-Zölle auf indische Güter sucht Neu-Delhi verstärkt die Nähe zu Russland. So kündigte der indische Nationale Sicherheitsberater Ajit Doval am Donnerstag während eines Besuchs in Moskau an, dass Russlands Präsident Wladimir Putin demnächst nach Indien reisen werde. 

    Am Donnerstag empfing Wladimir Putin im Kreml den Nationalen Sicherheitsberater des indischen Premierministers, Ajit Doval. Auf russischer Seite nahmen der Sekretär des Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, und der Präsidentenberater, Juri Uschakow, an dem Treffen teil. Die indische Seite wurde durch den außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Republik Indien in der Russischen Föderation, Vinay Kumar, vertreten.


    Trump erhöht Zölle gegen Indien auf 50 Prozent: Modi beschwört, Indiens Interessen zu schützen





    Trump erhöht Zölle gegen Indien auf 50 Prozent: Modi beschwört, Indiens Interessen zu schützen





    Doval nannte die Beziehungen Indiens zu Russland am Mittwoch eine "strategische Partnerschaft", die Indien sehr schätze. "Wir haben eine sehr besondere, eine lange Beziehung", betonte er bei einem Treffen mit dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, am Donnerstag. Laut Medienberichten soll auch Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar in den kommenden Wochen Russland besuchen.

    US-Präsident Donald Trump hat die Zölle auf Importe aus Indien auf insgesamt 50 Prozent erhöht, da das Land große Mengen russisches Öl importiert.

    Angesichts des Drucks aus den USA gibt es auch in Indien Stimmen, die für eine Annäherung an China plädieren. Erste Schritte der Normalisierung gibt es bereits. So wird Modi Ende August zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder nach China reisen. Dort findet vom 30. August bis 1. September das Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) statt. Zudem stärkt Indien derzeit seine Beziehungen zu anderen Akteuren, darunter der EU.

    Indien wurde von früheren amerikanischen Regierungen – auch in Trumps erster Amtszeit – als regionaler Partner und Gegengewicht zu China umworben. Nun befürchten Beobachter in Washington, dass Trumps Zollpolitik diese Bemühungen nachhaltig beschädigen könnte. Indien hat die "strategische Autonomie" seiner Politik stets unterstrichen.


    Mehr zum Thema - Brasilien ruft BRICS-Staaten zu Widerstand gegen Trump-Zölle auf


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    Video https://rumble.com/v6wxoda-es-geht-auch-um-die-brics-trump-kndigt-hohe-zlle-gegen-indien-an.html Dauer 1:30 Min.


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    08.08.2025

    Paschinjan fliegt nach Washington um zu kapitulieren

    freedert.online, 8 Aug. 2025 21:20 Uhr, Von Jewgeni Krutikow 

    Aserbaidschans Präsident Alijew erhält nicht nur Zugang zu Exklave Nachitschewan – Aserbaidschan erhält einen ungehinderten Weg in die Türkei und ein neues Druckmittel gegen Armenien. Und vor allem – eine wichtige Ressource für die Umsetzung des Projekts "West-Aserbaidschan".


    Paschinjan fliegt nach Washington um zu kapitulierenQuelle: Sputnik


    Der Premier Armeniens Nikol Paschinjan (links) und der Präsident Aserbaidschans Ilham Alijew bei ihrem Treffen in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten, 10. Juli 2025.


    Am 8. August soll in Washington ein Dreiertreffen zwischen Donald Trump, dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan und dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew stattfinden. Für den Südkaukasus ist dies ein außergewöhnliches Ereignis, und umso erstaunlicher ist es, wie unterschiedlich darüber in Baku und Jerewan berichtet wurde. Während die aserbaidschanischen Medien Alijews Besuch in Washington lautstark ankündigten, schwiegen die armenischen Medien schamhaft zu diesem Thema.

    Dabei befindet sich Nikol Paschinjan derzeit offiziell im Urlaub, was offenbar als Vorwand für eine lange vorbereitete Reise nach Washington diente. Die Armenier erfuhren von den Plänen ihres "im Urlaub befindlichen" Premierministers nicht aus erster Hand, sondern aus Informationen, die von aserbaidschanischen – also im Grunde genommen für Armenien feindlichen – Quellen aktiv verbreitet wurden.


    "Keine Grundlage für Friedensvertrag": Paschinjan und Alijew treffen sich in Washington





    "Keine Grundlage für Friedensvertrag": Paschinjan und Alijew treffen sich in Washington






    Paschinjans Stab vermied bis zuletzt in jeder Hinsicht, auf Anfragen der Medien zur bevorstehenden Reise des Premierministers in die USA zu antworten. Dies ist ein unangenehmes, aber für die Armenier deutliches Signal: Politiker und erst recht Staatschefs verhalten sich normalerweise so, wenn sie etwas vorbereiten, das für ihr eigenes Volk und ihren Staat äußerst heikel ist.

    Der Gegenstand des Treffens und der Verhandlungen wurde bisher noch nicht offiziell bekannt gegeben. Aus Indiskretionen geht lediglich hervor, dass es um den Abschluss eines "möglichen Friedensabkommens zwischen Aserbaidschan und Armenien" geht. Zuvor wurde angenommen, dass der Preis für dieses Abkommen faktisch der Verzicht Armeniens auf die Souveränität über den sogenannten Sangesur-Korridor sein würde.

    So wird der Streifen der armenischen Region Sjunik genannt, den Aserbaidschan für die Verbindung seines Hauptgebiets mit der Exklave Nachitschewan öffnen will. Und da – wiederum, wenn man den Indiskretionen Glauben schenkt – dieser Korridor von einem US-amerikanischen privaten Militärunternehmen kontrolliert werden soll und er selbst "Trump-Brücke" heißen wird, fügt sich das Puzzle sozusagen zusammen.

    Wenn all diese Vermutungen zutreffen, wird der US-Präsident auf seinem eigenen Territorium dem Präsidenten Aserbaidschans helfen, den armenischen Premierminister unter Druck zu setzen. Nach der Übergabe des von Jerewan selbst nicht anerkannten Bergkarabach und der Übergabe umstrittener Grenzdörfer wird Paschinjan nun also einen weiteren Schritt vor Aserbaidschan zurücktreten – er wird die armenische Souveränität über das bereits unumstrittene armenische Gebiet aufgeben.

    Die Interessen Trumps sind in einer solchen Situation einfach und verständlich. Der US-Präsident liebt bekanntlich schnelle Entscheidungen. Es ist nicht mehr notwendig, sich mit Friedensstiftung zu befassen, das heißt mit komplexen multilateralen Verhandlungen unter Berücksichtigung einer Vielzahl von Interessen und Nuancen.


    Zum dritten Mal in Folge: Armenien führt Übungen mit USA durch





    Zum dritten Mal in Folge: Armenien führt Übungen mit USA durch






    In diesem Fall hat Aserbaidschan mit zwei Militäroperationen gegen Bergkarabach die notwendigen Voraussetzungen geschaffen und benötigt nur noch eine kleine, aber gewichtige politische Unterstützung. Aserbaidschan hat diese Unterstützung in Europa nicht erhalten, wohl aber vonseiten des Herrn des Weißen Hauses. Indem er sich für Alijew einsetzt, wird Trump sein politisches Ego billig befriedigen, eine neue Bestätigung seines Status als angeblicher "Friedensstifter" erhalten und einen weiteren Grund für den Friedensnobelpreis haben.

    Alijew wiederum erhält nicht nur Zugang zu Nachitschewan – Aserbaidschan erhält einen ungehinderten Weg in die Türkei (auch für Militärgüter) und ein neues Druckmittel gegen Armenien. Und vor allem eine wichtige Ressource für die Umsetzung des Projekts "West-Aserbaidschan" (so wird das Gebiet um Jerewan seit kurzem in Baku genannt), das faktisch die Vorbereitung der Annexion des anerkannten armenischen Territoriums bedeuten wird.

    Und was wird Nikol Paschinjan dafür bekommen? Vielleicht wurden Paschinjan und seiner Familie im Gegenzug für diesen Deal persönliche Sicherheitsgarantien versprochen? Eine Evakuierung in die Vereinigten Staaten im Falle politischer Unruhen in Armenien? Und vor allem – was wird Armenien selbst davon haben?

    Armenien wird eine nationale Katastrophe erleben. Der Verlust der faktischen Kontrolle über die südlichste Region des Landes wird Armenien zu einer Marionette seines historischen Hauptgegners – der Türkei – machen. Der Sangesur-Korridor wird zu einer Schlinge um den Hals des armenischen Staates werden und ihn von Iran abschneiden. Und da die Türkei Mitglied der NATO ist, wird die Macht dieses Militärbündnisses de facto gegen die Armenier und Armenien gerichtet sein. Im Falle einer abgestimmten türkisch-aserbaidschanischen Aggression werden weder indische Waffen noch die politische Unterstützung durch Paris Armenien retten können – insbesondere angesichts des bevorstehenden Austritts Jerewans aus dem Verteidigungsbündnis OVKS.


    Gibt Armenien Souveränität über sein Staatsgebiet an ein US-Militärunternehmen ab?





    Meinung

    Gibt Armenien Souveränität über sein Staatsgebiet an ein US-Militärunternehmen ab?





    Zweifellos wird die Unterzeichnung des Abkommens in Washington in den Pro-Paschinjan-Medien und in den Äußerungen von Experten als "großer Schritt in Richtung Frieden" dargestellt werden, und das Memorandum als Erfolg Jerewans im Rahmen des Konzepts der "Neuformierung" Armeniens, das Nikol Paschinjan nach der Niederlage im Karabach-Krieg vorantreibt.

    Paschinjans Thesen laufen darauf hinaus, dass Armenien die "Bedrohungen" durch seine Nachbarn "minimieren", das heißt maximale Zugeständnisse für zukünftigen "Frieden und Wohlstand" machen muss. In der Praxis rechnet er damit, dass diese Parolen des Friedens und des Wohlstands in der armenischen Gesellschaft zumindest für einen sehr kurzen Zeitraum funktionieren werden: bis zu den bevorstehenden Parlamentswahlen, die für Paschinjan und seine Partei "Bürgervertrag" von Bedeutung sind. Offenbar reist er in die Vereinigten Staaten, um diese Wahlen zu gewinnen – und um faktisch vor Aserbaidschan zu kapitulieren.

    Trump wird dies wie üblich als seinen Sieg und als Sieg beider verfeindeter Staaten des Südkaukasus verkünden. Der "Sieg" Armeniens und Paschinjans wird zweifellos auch von allen westlich kontrollierten Medien verkündet werden, aber auf dem Boden werden die Armenier nur eine echte Kapitulation vorfinden.

    Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen in der Zeitung "Wsgljad" am 7. August 2025. 

    Jewgeni Krutikow ist Journalist, Militäranalytiker und Kaukasus-Experte.  


    Mehr zum Thema - Regierung vs. Kirche in Armenien: Paschinjan fordert Rücktritt von Patriarch Karekin II.


    Screenshot_2025_08_09_at_17_40_09_Paschinjan_fliegt_nach_Washington_um_zu_kapitulieren_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6w00o8-armenien-regierung-verhaftet-weiter-oppositionelle.html

     Dauer 3:54 Min.


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    08.08.2025

    Büchel - US-Spezialeinehit übt den Ernstfall mit Tornados

    aus e-mail von friedensglockengesellschaft, 8. August 2025, 21:33 Uhr


    Von: Infoverteiler <infoverteiler-bounces@listen.jpberlin.de> Im Auftrag von ramsteinerappell@feestrieffler.de

    Gesendet: Freitag, 8. August 2025 12:10

    An: NeMA <infoverteiler@listen.jpberlin.de>

    Betreff: [nema-info] Büchel - US-Spezialeinehit übt den Ernstfall mit Tornados



    Liebe Friedensfreunde,  



    auf dem Fliegerhort Büchel wird  der Ernstfall  geübt.  Ernstfalll heißt, deutsche Tornado-Piloten  tragen die US-Atombomben auf US-Befehle im Rahmen der Nuklearen Teilhabe  ins  Ziel.....   Vielleicht  ist  Euch schon bekannt, dass  sich  die Kosten des    Ausbaus des Fliegerhorstes Büchel  sich  fast verdoppeln  und  sich der  Milliardem-Grenze nähern.  Alles Meldungen, die nicht beruhigen.



    Für Interessierte habe  ich mehrere   Artikel  zum Thema "Atom-Waffen in Deutschland und Europa"  beigefügt.  



    Friedlliche Grüße



    Fee Strieffler  




    US-Spezialwaffenstaffel übt mit Luftwaffe



    Tornado-Training für den Ernstfall in Büchel



    Um für NATO-Missionen bereit zu sein, übte das Taktische Luftwaffengeschwader 33 mit einer Waffenstaffel der US Air Force – sie ist für Sonderwaffen zuständig.


    Patrick Hoeveler <https://www.flugrevue.de/autor/patrick-hoeveler-27785352.html


    https://www.flugrevue.de/us-spezialwaffenstaffel-uebt-mit-luftwaffe-in-buechel-tornado-training-fuer-den-ernstfall/


    Als einziger Fliegerhorst der Luftwaffe beherbergt Büchel in der Eifel eine spezielle Einheit der US Air Force: die 702nd Munition Support Squadron (MUNSS). Der an das 52nd Fighter Wing in Spangdahlem angegliederte Verband ist für die Verwaltung, den Unterhalt und die Kontrolle von US-Munition zuständig. Dazu zählen auch B61-Nuklearbomben der USAF.


    Am 26. Juni übten die Spezialisten den Einsatz mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 33. Dabei simulierten die Techniker der Luftwaffe und der 702nd MUNSS unter anderem eine Vorfluginspektion eines bewaffneten Tornado-Jagdbombers. Die Information über das stattgefundene Training veröffentlichte das US-Militär allerdings erst am heutigen Tag. Generell sind Informationen zu der Einheit recht selten. Laut USAF stellen Übungen wie diese sicher, dass "beide Einheiten ihre taktischen Fähigkeiten und ihre strategische Bereitschaft für den NATO-Einsatz aufrechterhalten".


    Derzeit läuft weiter der Umbau des Flugplatzes für die Einführung der 35 gekauften Lockheed Martin F-35A Lightning II beim TLG 33. Daher erfolgt der Flugbetrieb der Tornados weiterhin von Nörvenich aus. Die ersten Stealth-Flugzeuge sollen 2027 in der Eifel landen. Bis dahin müssen unter anderem die Start- und Landebahn, Rollwege und Gebäude entsprechend angepasst beziehungsweise neu errichtet sein. Eine besondere Rolle spielen die Sicherheitsvorgaben der USA für den Betrieb der Lightning. Gemäß Aussage der Bundeswehr soll der so genannte "F-35 Campus" bis November 2026 bezugsfertig sein. Der Tornado wird dann im Parallelbetrieb bis 2030 fliegen, um "die NATO-Dauereinsatzaufgabe 'nukleare Teilhabe' zu erfüllen."


    Allerdings gestaltet sich die Modernisierung wohl als teurer als geplant. Aus den zunächst geschätzten 700 Millionen Euro könnten laut eines ARD-Berichts <https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/nato-flugplatz-buechel-100.html>  bis zu zwei Milliarden Euro werden. Ursachen seien unter anderem der enge Zeitrahmen bis zur Einführung der F-35 und das entsprechend nötige, hohe Bautempo sowie die US-Sicherheitsauflagen.


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    Ergänzung :


    1. Neue Varianten der B61-Nuklearwaffe


    USA schließen Atombomben-Modernisierung ab


    Die in den USA und Europa stationierten B61-Atombomben entsprechen nun alle einem neuen Standard. Gleichzeitig arbeiten die USA bereits an einer neuen und stärkeren Version.  /// Veröffentlicht am 09.01.2025


    Patrick Hoeveler <https://www.flugrevue.de/autor/patrick-hoeveler-27785352.html


    https://www.flugrevue.de/neue-varianten-der-b61-nuklearwaffe-usa-schliessen-atombomben-modernisierung-ab/


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    2. Hans M. Kristensen, d e r Fachmann für die globale Verteilung von Atomwaffen, sieht

    Anzeichen dafür, dass die 130 bisher auf der US-Air Base Ramstein gelagerten Atombom-

    ben abgezogen wurden!

    >>>"Dokumente deuten darauf hin, dass die Vereinigten Staaten Atomwaffen von einer Base in Deutschland abgezogen haben"

    Von Hans M. Kristensen  ///Strategic Security Blog / A project of the Federation of American Scientists, Juli 2007


    https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_07/LP14207_110707.pdf


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    3. Die Chancen für einen Abzug der US-Atombomben aus der Bundesrepublik und anderen europäischen Ländern stehen gut, meint der führende Atomwaffenexperte Hans M. Kristensen.

    >>>"Das nukleare Dilemma Deutschlands und der NATO"

    Von Hans M. Kristensen, FAS Strategic Security Blog, 29.10.09


    https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_09/LP26609_301109.pdf


    --------------------------------------------------------


    4. Wir sind erst jetzt auf einen Artikel aus dem Jahr 2014 gestoßen, in dem die US-Atomwaffenexperten Hans M. Kristensen und Adam Mount den Abzug der taktischen US-Atomwaffen aus Europa empfehlen.

    >>>"Warum die NATO ihre taktischen Atomwaffen trotz

    der russischen Intervention in der Ukraine abschaffen sollte

    Von Hans M. Kristensen und Adam Mount, Bulletin of the Atomic Scientists, 03.09.14


    https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP01516_030216.pdf


    --------------------------------------------------------


    5. Hans M. Kristensen und Matt Korda, zwei Atomwaffenspezialisten aus den USA, untersuchen den Ausbau der US-Raketenabwehr und dessen Auswirkungen auf das atomare Wettrüsten.

    >>>"Die US-Raketenabwehr 2019"

    Von Matt Korda und Hans M. Kristensen, Bulletin of the Atomic Scientists, 24.10.19


    https://luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP13519_271119.pdf


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    6.Die britische Zeitung The Guardian hat über ein US-Manöver berichtet, in dem ein begrenzter Atomwaffeneinsatz gegen Russland simuliert wurde.

    >>>"In einem US-Manöver wurde ein begrenzter Atomkrieg gegenRussland simuliert

    Das Pentagon hat untersucht, wie ein begrenzter Atomkrieg zu führen und zu gewinnen wäre"

    Von Julian Borger,Washington, The Guardian, 24.02.20


    https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP02520_220320.pdf


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    7. GRUNDWISSEN :::  Die  US-Militärbasen in der Bundesrepublik Deutschland und ihre Funktion im


    strategischen Gesamtkonzept der USA .


    Ein  Folienvortrag.  Zusammengestellt von Wolfgang Jung ,  Luftpost-kl , 25.9.2015 . Kann  von Initiativen gerne ausgedruckt und  genutzt werden. Alle Infos stammen wie immer aus öffentlichen, für jedermann  zugänglichen Quellen.


    https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP18715_031015.pdf


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    08.08.2025

    Keine Waffen mehr nach Israel? Die Bundesregierung und der schöne Schein

    freedert.online, 8 Aug. 2025 21:00 Uhr, Von Dagmar Henn

    Ist das jetzt die plötzliche Erkenntnis, dass die meisten Bundesbürger gegen Waffenlieferungen nach Israel sind? Allzu genau darf man den vermeintlichen Stopp von Waffenlieferungen nicht betrachten. Dann könnte er sich nämlich als Theaterdonner entpuppen.


    ©  / IDF Spokesperson's Unitr


    Israelischer Merkava-Panzer - mit deutschem Moto


    Jetzt wird also so getan, als hätte selbst die Bundesregierung genug von der Reinszenierung des Warschauer Ghettos durch die Regierung Netanjahu. Der Eindruck wird zumindest durch Schlagzeilen wie "Deutschland stoppt Waffenlieferungen an Israel: Zeichen gegen Netanjahu" geweckt.

    Das erste, was an den Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz auffällt, mit denen er einen Stopp von Rüstungsexporten nach Israel erklärt, ist die Formulierung: "Unter diesen Umständen genehmigt die Bundesregierung bis auf Weiteres keine Ausfuhren von Rüstungsgütern, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen."


    Die Hamburger Morgenpost, eine portugiesische Korvette und zwei israelische U-Boote





    Meinung

    Die Hamburger Morgenpost, eine portugiesische Korvette und zwei israelische U-Boote





    Jeder, der schon einmal mit Juristen zu tun hatte, erkennt die Einschränkung, denn es werden schließlich nur Exporte jener Güter gestoppt, die "im Gazastreifen zum Einsatz kommen". Das größte deutsche Rüstungsgeschäft mit Israel, das derzeit läuft, ist jedoch der Bau von U-Booten, die bekanntlich unter Wasser eingesetzt werden, und daher nicht im Gazastreifen …

    Allerdings – da gibt es eine Antwort der Bundesregierung, genauer genommen des Staatssekretärs Dr. Thomas Steffen aus dem Bundesministerium für Wirtschaft, auf eine Frage des Linken-Abgeordneten Jörg Cezanne vom 04.07.2025 auf die Frage nach Ausfuhrgenehmigungen nach Israel für Kriegswaffen, die lautet:

    "Im fragegegenständlichen Zeitraum (15. Dezember 2024 bis zum 26. Juni 2025) wurden keine Genehmigungen für Kriegswaffen im Sinne der Fragestellung erteilt."

    Das ist natürlich noch keine Antwort auf all das, was unter "sonstige Rüstungsgüter" fällt, von denen Deutschland auch einige nach Israel verkauft, beispielsweise Panzergetriebe. Aber zumindest bezogen auf Munition und Geschosse aller denkbaren Art wird in dieser Antwort zumindest behauptet, da wäre ohnehin nichts gewesen. Auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums findet sich dann jedoch als Angabe zu Einzelgenehmigungen für die endgültige Ausfuhr von Rüstungsgütern nach Israel ein Wert von 27.973.483 Euro. Da wären sie dann also, die Panzermotoren …

    In einer anderen Antwort auf eine Anfrage teilte die Bundesregierung mit, wie sich die Zahlenverhältnisse im Jahr 2024 bis zum 23. Mai darstellten. Da wurden Ausfuhren in Höhe von 10.094.503 Euro für sonstige Rüstungsgüter, aber ganze 32.449 Euro für Kriegswaffen genehmigt.

    Übrigens gab es im Juni vergangenen Jahres ein Verfahren in Berlin, bei dem mehrere palästinensische Organisationen geklagt hatten, um weitere Rüstungsexportgenehmigungen zu verhindern. Eine Klage, die das Berliner Gericht mit der Begründung zurückwies, die Kläger hätten nicht belegen können, dass derartige Exportgenehmigungen anstünden.

    Nun, wer damit vertraut ist, wie sich die Rüstungslieferungen in die Ukraine gestaltet haben, insbesondere das Drama rund um die Artilleriemunition, den wundert es nicht sonderlich, dass Kriegswaffen vom Dezember 2024 bis zum Juni 2025 womöglich gar nicht geflossen sind – da war einfach nichts mehr zu holen. Und es gibt immerhin noch diesen anderen Schauplatz, der versorgt werden will.

    Was natürlich nichts daran ändert, dass ganz zu Beginn des Gazakriegs "Rüstungsgüter im Wert von 485 Millionen Euro" aus Deutschland nach Israel geliefert worden waren und Deutschland damit in der langfristigen Betrachtung etwa ein Drittel der Waffen nach Israel geliefert hat. Damit hat es nach den Vereinigten Staaten Rang zwei unter den Waffenlieferanten eingenommen.


    US-Waffenlieferungen an Israel: Welche Rolle spielt Ramstein?





    Meinung

    US-Waffenlieferungen an Israel: Welche Rolle spielt Ramstein?





    Nach Angaben des Stockholmer Friedensinstituts SIPRI gingen übrigens in den Jahren 2019 bis 2023 deutsche Rüstungslieferungen nach Israel vor allem an die Marine: 81 Prozent waren Fregatten, 10 Prozent Torpedos. Die verbliebenen 8,5 Prozent waren Motoren für Panzerfahrzeuge, die allerdings als Teil der Fahrzeuge dann sehr wohl in Gaza eingesetzt wurden.

    Neben den deutschen Rüstungsexporten, wie den bereits erwähnten U-Booten, die bei ThyssenKrupp in Kiel gebaut werden, gibt es auch Rüstungsexporte in die Gegenrichtung, wie ein Geschäft für 239 Millionen Euro mit dem israelischen Rüstungsunternehmen Elbit. Allerdings ist beides eben durch die Formulierung "im Gazastreifen zum Einsatz kommen" von vornherein dem Blick entzogen.

    Übrigens genauso wie die Waffenlieferungen der Vereinigten Staaten nach Israel, die auf zwei Wegen erfolgen: entweder per Schiff (mit dem kleinen Risiko, dass am einen oder anderen Ort dann die Hafenarbeiter Schwierigkeiten machen) oder per Flugzeug. Bei letzterem gibt es auf dem Weg von den Vereinigten Staaten bis Israel eine Zwischenlandung. Diese findet meistens in Deutschland statt und Überflug und Landung müssen genehmigt werden. Die deutsche Regierung befände sich in der privilegierten Position, durch eine Verweigerung dieser beiden Dinge unmittelbar Einfluss auf die US-Waffenlieferungen zu nehmen, also beispielsweise auf die Lieferung der Fliegerbomben, mit denen im Gazastreifen Flüchtlingszelte bombardiert werden …

    Wobei das natürlich noch lange nicht das Ende vom Lied ist. Tatsächlich hat mittlerweile Adis Ahmetovic, der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, angedeutet, man könne ja das EU-Assoziierungsabkommen mit Israel teilweise oder vollständig aussetzen. Aber das ist natürlich erst einmal nur ein Gedankenspiel. Und ja, es ist vor allem Deutschland, das eine veränderte Haltung der EU unmöglich macht.

    Das absolute Minimum, um mit der Ankündigung einer Einschränkung von Rüstungsexporten so etwas wie Glaubwürdigkeit zu erlangen, wäre eine Auflistung, welche Güter davon tatsächlich betroffen wären und ob es überhaupt bereits erteilte Genehmigungen gibt, die durch diesen Beschluss aufgehoben werden. So, wie diese Ankündigung erfolgt ist, wirkt sie sehr wie eine Luftnummer, bei der man nicht einmal sicher sein kann, dass zumindest die Lieferung der Motoren von MTU eingestellt wird. Allerdings: Zum Stil der derzeitigen Regierung würde das bestens passen.


    Mehr zum Thema – Muntere deutsche Rüstungsgeschäfte – mit Israel


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    Video https://rumble.com/v6x89kc-un-sicherheitsrat-tagt-zur-lage-im-gazastreifen-tgliche-bombardierungen-ver.html Dauer 6:52 Min.


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    08.08.2025

    Nahost
    Netanjahu: Bewohner müssen Gaza-Stadt bis 7. Oktober verlassen, dann Angriff

    berliner-zeitung.de, 08.08.2025, 08.08.2025, 16:46 Uhr, Michael Maier

    Der israelische Ministerpräsident stößt mit seinem Plan, die Bewohner von Gaza-Stadt zu vertreiben, in Israel und im Ausland auf Ablehnung.


    Nach einem Angriff auf Gaza-Stadt am 8. August 2025AFP


    Das israelische Sicherheitskabinett hat in der Nacht auf Freitag dem Plan von Premierminister Benjamin Netanjahu zur Einnahme der dicht besiedelten Gaza-Stadt zugestimmt. Damit widersetzte es sich den Warnungen der israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die Operation gefährde das Leben der verbleibenden Geiseln und könne zudem eine humanitäre Katastrophe auslösen. Das Vorhaben löste innerhalb Israels und international scharfe Kritik aus.

    Bundeskanzler Friedrich Merz gab als Reaktion den teilweisen Stopp von Rüstungslieferungen an Israel bekannt. Der israelische Oppositionsführer Yair Lapid bezeichnete den Schritt des Sicherheitskabinetts in einem Beitrag auf X als „eine Katastrophe, die zu vielen weiteren Katastrophen führen wird“ und fügte hinzu, er sei „im völligen Widerspruch zur Einschätzung des Militärs und der Sicherheitskräfte“ erfolgt.

    Merz teilte mit, die Bundesregierung sei „zutiefst besorgt über das fortdauernde Leid der Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen.“ Mit der geplanten Offensive trage die israelische Regierung noch stärker als bisher Verantwortung für deren Versorgung. Der Bundeskanzler forderte Israel auf, „einen umfassenden Zugang für Hilfslieferungen zu ermöglichen, auch für UN-Organisationen und andere nicht-staatliche Institutionen“. Zudem forderte Merz die israelische Regierung dringend auf, „keine weiteren Schritte hin zu einer Annexion des Westjordanlands zu unternehmen“.

    Der Kabinettsbeschluss besagt, dass die Palästinenser aufgefordert werden, Gaza-Stadt bis zum 7. Oktober 2025 zu verlassen – ein zweimonatiges Zeitfenster, das auch mit dem zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel zusammenfalle, so ein israelischer Beamter zur Times of Israel. In Gaza-Stadt leben etwa 800.000 Palästinenser. Viele von ihnen wurden während des 22-monatigen Krieges bereits mehrmals vertrieben.

    Ein hochrangiger israelischer Beamter erklärte der Times of Israel, der vom Kabinett genehmigte Plan sehe die Evakuierung Richtung Süden vor. Die israelischen Streitkräfte würden danach ihre Bodenoffensive in Gaza-Stadt starten und das Gebiet belagern, um alle verbliebenen Hamas-Aktivisten zu töten. Nach Abschluss der Machtübernahme würden die israelischen Streitkräfte in die verbleibenden Gebiete Gazas vorrücken.

    In der Erklärung von Netanjahus Büro wurde der angenommene Vorschlag ausdrücklich als ein Vorschlag bezeichnet, der darauf abziele, „die Hamas zu besiegen“. Dies bedeutet, so die Times of Israel, dass neben der Operation für Gaza-Stadt weitere Operationen genehmigt wurden, die noch nicht öffentlich gemacht wurden.

    Während der zehnstündigen Sitzung, die am Donnerstag um 18 Uhr begann, äußerte Generalstabschef Eyal Zamir seine Ablehnung von Netanjahus Vorschlag. Das Leben der Geiseln sei in Gefahr, wenn dieser Plan zur Besetzung des Gazastreifens umgesetzt würde: „Es gibt keine Garantie dafür, dass wir ihnen nicht schaden. Unsere Streitkräfte sind erschöpft, das militärische Gerät muss gewartet werden, und es gibt humanitäre und gesundheitliche Bedenken hinsichtlich der palästinensischen Bevölkerung“, zitierte Channel 12 den IDF-Chef. Er erklärte, eine vollständige Besetzung des Gazastreifens werde ein bis zwei Jahre dauern, wobei die erste Phase intensiver Kämpfe voraussichtlich fünf Monate dauern werde.

    Netanjahus Büro ließ verlauten, Zamir habe einen Alternativplan zu dem von Netanjahu vorgelegten Plan präsentiert, doch eine überwältigende Mehrheit der Minister sei der Ansicht, dieser hätte weder zur Niederlage der Hamas noch zur Freilassung der Geiseln geführt.

    In der Erklärung hieß es weiter, eine Mehrheit der Kabinettsmitglieder habe eine Liste von fünf Prinzipien unterstützt, deren Erfüllung Israel fordert, bevor es dem Ende des Krieges mit der Hamas zustimmt: die Entwaffnung der Terrorgruppe; die Freilassung aller 50 verbliebenen Geiseln – von denen 20 vermutlich noch am Leben sind; die Entmilitarisierung des Gazastreifens; die israelische Kontrolle der Sicherheit im Gazastreifen; die Bildung einer alternativen Zivilregierung, die nicht aus der Hamas oder der Palästinensischen Autonomiebehörde besteht.

    Während des Treffens hatten Mitglieder des israelischen Geiselverhandlungsteams die Minister aufgefordert, keinen Plan zu genehmigen, der die Möglichkeit eines zukünftigen Abkommens ausschließen würde. Ihr Aufruf wurde nicht berücksichtigt: „Die israelische Regierung hat gestern Abend das Todesurteil für die lebenden Geiseln gesprochen – und für die verstorbenen Geiseln ein Urteil zum Verschwindenlassen“, heißt es in der Erklärung des Hostage Families Forum vom Freitag. Die Entscheidung des Kabinetts sei „eine offizielle Erklärung, die Geiseln im Stich zu lassen“. Dabei würden „die wiederholten Warnungen des Militärs und der klare Wille der Mehrheit der israelischen Bevölkerung völlig ignoriert“. Laut dem Forum habe „es in Israel noch nie eine Regierung gegeben, die mit solcher Entschlossenheit gegen das nationale Interesse gehandelt hat“.

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    Info: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/netanjahu-bewohner-muessen-gaza-stadt-bis-7-oktober-verlassen-dann-angriff-li.2347892


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    08.08.2025

    Von Peter Maffay bis Wagenknecht: Kundgebung am 13. September

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 8. August 2025, 14:08 Uhr


    /Siehe dazu:/https://weltinfrieden.de/


    https://www.tagesspiegel.de/berlin/ukraine-und-nahost-wagenknecht-unterstutzt-grossdemo-am-brandenburger-tor-14140841.html


    *Von Peter Maffay bis Wagenknecht: Promis rufen zu Demo gegen deutsche

    Ukraine- und Nahostpolitik in Berlin auf


    *Musiker wie Peter Maffay, Massiv und Bausa haben gemeinsam mit der

    BSW-Chefin einen Aufruf gestartet. *

    Am 13. September wollen sie gegen die deutsche Ukraine- und

    Nahost-Politik protestieren.


    *in Bündnis von Künstlern und der BSW-Vorsitzenden Sahra Wagenknecht

    plant für den 13. September eine Großdemonstration am Brandenburger Tor

    gegen die deutsche Politik in der Ukraine und im Nahen Osten.


    Erstunterzeichner des Demo-Aufrufs sind neben Wagenknecht die Rapper

    Massiv und Bausa, der Rockmusiker Peter Maffay, der Schauspieler Dieter

    Hallervorden und die Publizistin Gabriele Krone-Schmalz. Alle fünf

    Unterstützer sollen am 13. September auf der Bühne am Brandenburger Tor

    auftreten.


    Was fordern die Organisatoren?


    Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Stoppt den Völkermord in Gaza!

    Keine Waffen in Kriegsgebiete! Frieden statt Wettrüsten!“.


    Die Organisatoren fordern neben dem Stopp aller deutschen

    Waffenlieferungen in Kriegsgebiete ein „ehrliches und ernsthaftes

    Engagement der Bundesregierung für Friedensverhandlungen“. Auf der

    Webseiter der Veranstalter <https://weltinfrieden.de/> heißt es dazu:

    „Wir glauben eure Lügen nicht. Eure Doppelmoral ist unerträglich. Euer

    Spiel mit dem Feuer macht uns Angst.“


    Im Vordergrund steht der Appell, keine deutschen Waffen mehr in

    Kriegsgebiete zu schicken. Dazu heißt es auf der Webseite: „Wer die

    Netanyahu-Regierung weiter unterstützt, trägt Mitschuld an einem

    Völkermord. Wer der Ukraine doch noch Taurus liefert, holt den Krieg

    nach Deutschland.“


    Die Veranstalter wenden sich außerdem gegen eine Reaktivierung der

    Wehrpflicht und gegen die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in

    Deutschland. „Unser Überleben hängt nicht an der Höhe unserer

    Militärausgaben“, heißt es dazu.


    Wagenknecht war bereits 2023 bei einer Friedensdemonstration am

    Brandenburger Tor aufgetreten, im Oktober 2024 folgte eine weitere an

    der Siegessäule im Berliner Tiergarten. Im Zentrum stand die Forderung

    nach mehr Diplomatie im Ukraine-Krieg und Verhandlungen mit Russland.

    /(dpa, mira)/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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