21.06.2025

Krieg gegen Iran: Einige geopolitische Implikationen

lostineu.eu, vom 20. Juni 2025

Seit einer Woche greift Israel den Iran an – bisher ohne durchgreifenden Erfolg. Was sagt das über Israel und die USA, und welche Folgen hat es für die anderen Großmächte?

Wenn wir uns strikt an die Chronologie halten, so ist Israels Angriffskrieg eine Klatsche für US-Präsident Trump. Schließlich begann er kurz vor neuen, US-geführten Verhandlungen über Irans Atomprogramm.

Netanjahu habe Trump nicht nur vorgeführt, sondern sogar in der Hand, meinen einige Experten. Andere behaupten, Trump spiele ein doppeltes Spiel – er habe den Iran getäuscht, um Israel den Angriff zu erleichtern.

Doch nun läuft der Krieg nicht wie erwartet. Weder wurden alle iranischen Nuklearanlagen zerstört, noch ist das Mullah-Regime gestürzt. Zudem fügt das iranische Militär Israel empfindliche Schäden zu.

Daraus lässt sich ableiten, dass Israel sich übernommen hat und auf US-Hilfe angewiesen ist. Allerdings sind die Kriegsziele von Netanjahu und Trump immer noch unklar; jeden Tag kommen neue Claims.

Ziemlich schwach sieht auch Russland aus. Kremlchef Putin sieht tatenlos zu, wie sein Alliierter Iran angegriffen wird. Moskau und Teheran haben zwar keinen Beistandspakt, doch Putin braucht Waffen aus Iran.

Fast sieht es so aus, als werde hier das alte Programm der Neocons umgesetzt. Neben Irak und Syrien hatten sie von Anfang an auch Iran auf ihrer Abschussliste. So gesehen, wird Russland in die Enge getrieben.

Andererseits gerät durch Israels Angriff der Krieg um die Ukraine in den Hintergrund, was Russland zu neuen, härteren Attacken nutzt. Putin kann also zumindest einen taktischen Vorteil verbuchen.

Auf dem Weg zum 3. Weltkrieg?

Unklar ist die Rolle Chinas. Peking hat zwei Schiffe zur Aufklärung in die Region geschickt, hält sich ansonsten aber raus. Doch wie lange noch? Auch China, das auf billiges Öl aus Iran angewiesen ist, fühlt sich von den USA herausgefordert…

Ob sich aus dieser explosiven Gemengelage der 3. Weltkrieg entwickelt, wie J. Sachs fürchtet, bleibt abzuwarten. Trump könnte auch einen Rückzieher machen; im Idealfall könnte er sogar Netanjahu zurückpfeifen.

Klar ist nur, dass die EU ein weiteres Mal an den Rand gedrängt wird. Die Verhandlungen, die die EUropäer in letzter Minute mit Iran führen, sind zum Scheitern verurteilt, sie sollen wohl vor allem als Alibi dienen…

Siehe auch Im Iran droht der Irakkrieg 2.0 – und wieder versagt EUropa

‹ Schengen adé: Nun führt auch Belgien wieder Grenzkontrollen ein › Merz und die “Drecksarbeit”, Risse in der Nato – und “Omnibus” in den Krieg

5 Comments

  1. Michael Conrad
    21. Juni 2025 @ 12:57

    Russland braucht keine Drohnen aus dem Iran mehr. Die Shahed Drohne wird schon seit längerem in Russland in technisch verbesserten Versionen und in großen Stückzahlen produziert. Putin profitiert zudem von steigenden Öl- und Gaspreisen und kann die iranischen Lieferungen an China übernehmen. Die Weltöffentlichkeit ist abgelenkt und Russland hat jetzt weitgehend freie Hand in der Ukraine.
    Für Russland bietet der israelische Angriffskrieg gegen den Iran auch politisch erhebliche Vorteile, da die doppelte Moral des Westens jetzt für den Rest der Welt noch deutlicher wird.
    Sollte Trump den Fehler machen und sich von Netanyahu in ein militärisches Abenteuer hinein manipulieren lassen, dann werden die Vorteile für Russland noch größer, da dieser Fehler die USA über lange Zeit politisch und militärisch blockieren würde.

Antworten

  • Guido B.
    21. Juni 2025 @ 08:55

    Im Interview mit der Berliner Zeitung fasst Prof. Jeffrey Sachs das serielle diplomatische Versagen des Westens zusammen. Er nennt 9 Punkte:

    Erstens: Die USA, nicht der Iran, haben das JCPOA (das Abkommen, mit dem der Iran sich auf den Verzicht von Atomwaffen verpflichtet, Anm. d. Red.) gekündigt.

    Zweitens versprachen die USA (und Deutschland) der sowjetischen und russischen Führung im Gegenzug für die deutsche Wiedervereinigung keine NATO-Erweiterung. Dann brachen die USA und Deutschland vorsätzlich ihr Versprechen.

    Drittens wusste Deutschland (insbesondere Bundeskanzlerin Merkel) auf dem NATO-Gipfel 2008 in Bukarest, dass die Einladung der Ukraine und Georgiens in die NATO rücksichtslos und destabilisierend wäre, fügte sich aber stillschweigend der US-Forderung.

    Viertens verschworen sich die USA im Februar 2014 zum Sturz von Präsident Wiktor Janukowitsch und lösten damit den Ukraine-Krieg aus.

    Fünftens gab Deutschland seine Verantwortung zur Verteidigung des Minsk-II-Abkommens im Normandie-Rahmen auf, als die USA Deutschland aufforderten, Minsk II zu ignorieren.

    Sechstens sprengten die USA die Nord Stream-Pipeline, nachdem sie wiederholt versprochen hatten, die Pipeline zu beenden, unter anderem durch Biden in einer Pressekonferenz am 7. Februar 2022 in Anwesenheit von Bundeskanzler Scholz.

    Siebtens veranlassten die USA im April 2022 den Abbruch eines fast abgeschlossenen Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine.

    Achtens begehen Israel und die USA in Gaza einen regelrechten Völkermord.

    Neuntens: Israel und die USA erledigen nicht die „Drecksarbeit“ Deutschlands, sondern bringen die Welt in Wahrheit einem Atomkrieg näher – ein eklatanter und vulgärer Verstoß gegen die UN-Charta.

    Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/us-professor-jeffrey-sachs-wir-stehen-kurz-vor-einem-weltkrieg-li.2335038

    Antworten

  • Helmut Höft
    21. Juni 2025 @ 07:40

    Tzja, man fragt sich auch, wo das kleine Land Israel diese Mengen an Treibstoff und Kriegsmaterial herholt. Vermutlich wird das alles im Negev auf Plantagen gezüchtet?

    Und es ist wieder mal soweit: In den Krieg hinein: “Hurrra!!” Welches Ziel: “Naja, plattmachen und so!” Wie dann wieder aus dem Krieg heraus wenn plattmachen nicht so richtig funzioniert? “Öhh! Woher soll man das wissen? Vllt. geht da irgendwas mit Friedensnobelpreis oder so?” (siehe z. B. Kissinger, Obama, die €U …)

    Antworten

  • Guido B.
    20. Juni 2025 @ 19:04

    Wir befinden uns bereits im dritten Weltkrieg. Westliche Sanktionen und Sekundärsanktionen sind ein Kriegsmittel, um die Machtansprüche des Westens mit Gewalt durchzusetzen. Sie wirken sich immer schädlicher auf den Welthandel aus.

    Auch der Informationskrieg ist inzwischen global.

    Es braucht auch nicht mehr viel, bis Atommächte zu Kriegshandlungen übergehen. Sowohl die Ukraine als auch Israel arbeiten seit Jahren beharrlich auf einen massiven Kriegseinsatz der USA hin. Netanjahu und Selenski gehören zu den ganz großen Brandstiftern, interessanterweise beide jüdischer Abstammung (was natürlich Zufall sein kann).

    Wir haben es überall mit Fanatikern zu tun. Auch die Medien sind mittlerweile durchsetzt mit Fanatikern. Die besonnenen Kräfte wurden zum Schweigen gebracht.

    Um Lindsey Graham zu zitieren: “Game on.” Dabei sollten wir aber nicht nur für Israel beten, sondern für die vielen Milliarden von Menschen, die noch nicht vollends fanatisiert sind.

    Graham ist der Inbegriff für eine völlig fanatisierte Elite. Dazu gehören auch Exemplare wie von der Leyen, Kiesewetter, Merz, Kallas usw. Wenn solche Fanatiker über Krieg und Frieden entscheiden, hat der Frieden keine Chance.

    Antworten

  • Was sagen Sie dazu?



    Info: https://lostineu.eu/krieg-gegen-iran-einige-geopolitische-implikationen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält. 




    Weiteres: 




    Krieg gegen Iran: Einige geopolitische Implikationen


    lostineu.eu, vom 20. Juni 2025

    Seit einer Woche greift Israel den Iran an – bisher ohne durchgreifenden Erfolg. Was sagt das über Israel und die USA, und welche Folgen hat es für die anderen Großmächte?

    Wenn wir uns strikt an die Chronologie halten, so ist Israels Angriffskrieg eine Klatsche für US-Präsident Trump. Schließlich begann er kurz vor neuen, US-geführten Verhandlungen über Irans Atomprogramm.

    Netanjahu habe Trump nicht nur vorgeführt, sondern sogar in der Hand, meinen einige Experten. Andere behaupten, Trump spiele ein doppeltes Spiel – er habe den Iran getäuscht, um Israel den Angriff zu erleichtern.

    Doch nun läuft der Krieg nicht wie erwartet. Weder wurden alle iranischen Nuklearanlagen zerstört, noch ist das Mullah-Regime gestürzt. Zudem fügt das iranische Militär Israel empfindliche Schäden zu.

    Daraus lässt sich ableiten, dass Israel sich übernommen hat und auf US-Hilfe angewiesen ist. Allerdings sind die Kriegsziele von Netanjahu und Trump immer noch unklar; jeden Tag kommen neue Claims.

    Ziemlich schwach sieht auch Russland aus. Kremlchef Putin sieht tatenlos zu, wie sein Alliierter Iran angegriffen wird. Moskau und Teheran haben zwar keinen Beistandspakt, doch Putin braucht Waffen aus Iran.

    Fast sieht es so aus, als werde hier das alte Programm der Neocons umgesetzt. Neben Irak und Syrien hatten sie von Anfang an auch Iran auf ihrer Abschussliste. So gesehen, wird Russland in die Enge getrieben.

    Andererseits gerät durch Israels Angriff der Krieg um die Ukraine in den Hintergrund, was Russland zu neuen, härteren Attacken nutzt. Putin kann also zumindest einen taktischen Vorteil verbuchen.

    Auf dem Weg zum 3. Weltkrieg?

    Unklar ist die Rolle Chinas. Peking hat zwei Schiffe zur Aufklärung in die Region geschickt, hält sich ansonsten aber raus. Doch wie lange noch? Auch China, das auf billiges Öl aus Iran angewiesen ist, fühlt sich von den USA herausgefordert…

    Ob sich aus dieser explosiven Gemengelage der 3. Weltkrieg entwickelt, wie J. Sachs fürchtet, bleibt abzuwarten. Trump könnte auch einen Rückzieher machen; im Idealfall könnte er sogar Netanjahu zurückpfeifen.

    Klar ist nur, dass die EU ein weiteres Mal an den Rand gedrängt wird. Die Verhandlungen, die die EUropäer in letzter Minute mit Iran führen, sind zum Scheitern verurteilt, sie sollen wohl vor allem als Alibi dienen…

    Siehe auch Im Iran droht der Irakkrieg 2.0 – und wieder versagt EUropa

    ‹ Schengen adé: Nun führt auch Belgien wieder Grenzkontrollen ein › Merz und die “Drecksarbeit”, Risse in der Nato – und “Omnibus” in den Krieg

    5 Comments

    1. Michael Conrad
      21. Juni 2025 @ 12:57

      Russland braucht keine Drohnen aus dem Iran mehr. Die Shahed Drohne wird schon seit längerem in Russland in technisch verbesserten Versionen und in großen Stückzahlen produziert. Putin profitiert zudem von steigenden Öl- und Gaspreisen und kann die iranischen Lieferungen an China übernehmen. Die Weltöffentlichkeit ist abgelenkt und Russland hat jetzt weitgehend freie Hand in der Ukraine.
      Für Russland bietet der israelische Angriffskrieg gegen den Iran auch politisch erhebliche Vorteile, da die doppelte Moral des Westens jetzt für den Rest der Welt noch deutlicher wird.
      Sollte Trump den Fehler machen und sich von Netanyahu in ein militärisches Abenteuer hinein manipulieren lassen, dann werden die Vorteile für Russland noch größer, da dieser Fehler die USA über lange Zeit politisch und militärisch blockieren würde.

    Antworten

  • Guido B.
    21. Juni 2025 @ 08:55

    Im Interview mit der Berliner Zeitung fasst Prof. Jeffrey Sachs das serielle diplomatische Versagen des Westens zusammen. Er nennt 9 Punkte:

    Erstens: Die USA, nicht der Iran, haben das JCPOA (das Abkommen, mit dem der Iran sich auf den Verzicht von Atomwaffen verpflichtet, Anm. d. Red.) gekündigt.

    Zweitens versprachen die USA (und Deutschland) der sowjetischen und russischen Führung im Gegenzug für die deutsche Wiedervereinigung keine NATO-Erweiterung. Dann brachen die USA und Deutschland vorsätzlich ihr Versprechen.

    Drittens wusste Deutschland (insbesondere Bundeskanzlerin Merkel) auf dem NATO-Gipfel 2008 in Bukarest, dass die Einladung der Ukraine und Georgiens in die NATO rücksichtslos und destabilisierend wäre, fügte sich aber stillschweigend der US-Forderung.

    Viertens verschworen sich die USA im Februar 2014 zum Sturz von Präsident Wiktor Janukowitsch und lösten damit den Ukraine-Krieg aus.

    Fünftens gab Deutschland seine Verantwortung zur Verteidigung des Minsk-II-Abkommens im Normandie-Rahmen auf, als die USA Deutschland aufforderten, Minsk II zu ignorieren.

    Sechstens sprengten die USA die Nord Stream-Pipeline, nachdem sie wiederholt versprochen hatten, die Pipeline zu beenden, unter anderem durch Biden in einer Pressekonferenz am 7. Februar 2022 in Anwesenheit von Bundeskanzler Scholz.

    Siebtens veranlassten die USA im April 2022 den Abbruch eines fast abgeschlossenen Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine.

    Achtens begehen Israel und die USA in Gaza einen regelrechten Völkermord.

    Neuntens: Israel und die USA erledigen nicht die „Drecksarbeit“ Deutschlands, sondern bringen die Welt in Wahrheit einem Atomkrieg näher – ein eklatanter und vulgärer Verstoß gegen die UN-Charta.

    Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/us-professor-jeffrey-sachs-wir-stehen-kurz-vor-einem-weltkrieg-li.2335038

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  • Helmut Höft
    21. Juni 2025 @ 07:40

    Tzja, man fragt sich auch, wo das kleine Land Israel diese Mengen an Treibstoff und Kriegsmaterial herholt. Vermutlich wird das alles im Negev auf Plantagen gezüchtet?

    Und es ist wieder mal soweit: In den Krieg hinein: “Hurrra!!” Welches Ziel: “Naja, plattmachen und so!” Wie dann wieder aus dem Krieg heraus wenn plattmachen nicht so richtig funzioniert? “Öhh! Woher soll man das wissen? Vllt. geht da irgendwas mit Friedensnobelpreis oder so?” (siehe z. B. Kissinger, Obama, die €U …)

    Antworten

  • Guido B.
    20. Juni 2025 @ 19:04

    Wir befinden uns bereits im dritten Weltkrieg. Westliche Sanktionen und Sekundärsanktionen sind ein Kriegsmittel, um die Machtansprüche des Westens mit Gewalt durchzusetzen. Sie wirken sich immer schädlicher auf den Welthandel aus.

    Auch der Informationskrieg ist inzwischen global.

    Es braucht auch nicht mehr viel, bis Atommächte zu Kriegshandlungen übergehen. Sowohl die Ukraine als auch Israel arbeiten seit Jahren beharrlich auf einen massiven Kriegseinsatz der USA hin. Netanjahu und Selenski gehören zu den ganz großen Brandstiftern, interessanterweise beide jüdischer Abstammung (was natürlich Zufall sein kann).

    Wir haben es überall mit Fanatikern zu tun. Auch die Medien sind mittlerweile durchsetzt mit Fanatikern. Die besonnenen Kräfte wurden zum Schweigen gebracht.

    Um Lindsey Graham zu zitieren: “Game on.” Dabei sollten wir aber nicht nur für Israel beten, sondern für die vielen Milliarden von Menschen, die noch nicht vollends fanatisiert sind.

    Graham ist der Inbegriff für eine völlig fanatisierte Elite. Dazu gehören auch Exemplare wie von der Leyen, Kiesewetter, Merz, Kallas usw. Wenn solche Fanatiker über Krieg und Frieden entscheiden, hat der Frieden keine Chance.

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    Info: https://lostineu.eu/krieg-gegen-iran-einige-geopolitische-implikationen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält. 




    Weiteres: 




    Brüssel verhängt Sanktionen gegen China


    lostineu.eu, 20. Juni 2025

    Erst hat EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen gelobt, Australien im Indopazifik zu verteidigen – gegen China. Nun kommen auch noch Sanktionen. Chinesische Unternehmen werden von bestimmten öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen. Zunächst geht es zwar nur um Medizinprodukte im Wert von 5 Mill. Euro. Doch das könnte bald mehr werden. Die EU-Kommission nutzt ein 2022 in Kraft getretenes Sanktionsinstrument. Damit können Staaten bestraft werden, die europäische Unternehmen bei Ausschreibungen diskriminieren. Es soll dafür sorgen, dass sie ihre Märkte öffnen. Erstmal führt es nun aber dazu, dass der Markt für Medizinprodukte eingeschränkt wird – ausgerechnet. In der Coronakrise war die EU auf Produkte aus dem Reich der Mitte dringend angewiesen…

    ‹ Im Iran droht der Irakkrieg 2.0 – und wieder versagt EUropa › Schengen adé: Nun führt auch Belgien wieder Grenzkontrollen ein

    5 Comments

    1. Dr. Rolf Lindner
      21. Juni 2025 @ 09:46

      Von der Leyen verteidigt westliche Werte (Korruption, Lügen, Aggression, Meinungs- und Gesundheitsdiktatur) jetzt auch noch in Südostasien, weil die Australier zu dusslig dafür sind. Und wer verteidigt Europa und speziell Deutschland vor von der Leyen und Konsorten?

    Antworten

  • KK
    20. Juni 2025 @ 17:25

    Hurra – eine studierte Medizinerin sorgt dafür, dass in EUropa bald neben Medikamenten auch Medizinprodukte knapp werden könnten… in wessen Interesse handelt diese Frau eigentlich? In dem von uns Bürgern ganz sicher nicht!

    Antworten

  • Arthur Dent
    20. Juni 2025 @ 15:54

    Weiß die Euco-Prä was Samarium ist, wo es herkommt und wofür es verwendet wird?

    Antworten

  • Erneuerung
    20. Juni 2025 @ 11:16

    Die EU wird demnächst aus der Klasse der Wirtschafts- und Humantätsschüler ausgeschlossen, darf sich zunächst in die Ecke stellen und bleibt dann mehrfach sitzen. Auch den Vätern und Müttern der EU geht das Geld für Bestechung aus, es bleibt nur eine Zukunft: Als Schulhofschläger und dann später als Junkie auf der Straße, die Verachtung derAnderen genießend.

    Antworten

  • WBD
    20. Juni 2025 @ 09:05

    …früher hat man für die Marktöffnung mit Kanonenbooten gearbeitet – ein Fortschritt?

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    Info: https://lostineu.eu/nun-auch-noch-sanktionen-gegen-china/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    21.06.2025

    Nachrichten von Pressenza: Europas Linke muss sich vereinen – gegen NATO-Aufrüstung und Austerität

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 21. Juni 2025, 7:30 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 21.06.2025


    Europas Linke muss sich vereinen – gegen NATO-Aufrüstung und Austerität


    Jetzt, wo der NATO-Gipfel vom 24. bis 25. Juni in Den Haag näher rückt, stehen Europas 750 Millionen Menschen vor einer entscheidenden strategischen Entscheidung, die ihr Leben in den kommenden Jahren beeinflussen wird – und die weitreichende globale Auswirkungen haben&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/europas-linke-muss-sich-vereinen-gegen-nato-aufruestung-und-austeritaet/


     -----------------------


    Brief an den Generalsekretär Mark Rutte


    Sehr geehrter Herr Generalsekretär Mark Rutte, in Kopie an Mark Carney, Premierminister von Kanada Büro des Premierministers 80 Wellington Street Ottawa, ON K1A 0A2 Als NATO-Generalsekretär führen Sie eine regelrechte Militärkampagne, allerdings nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in der Politik.&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/brief-an-den-generalsekretaer-mark-rutte/


     -----------------------


    Familie erhebt schwere Vorwürfe &#8211; Staatsanwaltschaft Halle ignoriert neue Beweise im Fall Rose und lehnt Wiederaufnahme der Ermittlungen ab


    Die Staatsanwaltschaft Halle hat eine Wiederaufnahme der Ermittlungen im Fall Jürgen Rose abgelehnt. Der 36-jährige Ingenieur war im Dezember 1997 nach einem Aufenthalt im Polizeirevier Dessau verstorben. Obwohl neue Beweismittel vorliegen, sieht die Behörde nach eigenen Angaben „keine Anknüpfungstatsachen, die&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/familie-erhebt-schwere-vorwuerfe-staatsanwaltschaft-halle-ignoriert-neue-beweise-im-fall-rose-und-lehnt-wiederaufnahme-der-ermittlungen-ab/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    21.06.2025

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    20.06.2025

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    20.06.2025

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    20.06.2025

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    20.06.2025

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    20.06.2025

    The Putin-Netanyahu Friendship: Military Alliances and Cross-Cutting Coalitions. “Putin Offers to Broker a Deal be…

    michelchossudovsky.substack.com, 20. Juni 2025,  Michel Chossudovsky,  (aus dem englischen übersetzt mit DeepL., unkorrigiert)

    Die Putin-Netanyahu-Freundschaft: Militärallianzen und Cross-Cutting-Koalitionen. „Putin bietet einen Deal zwischen dem Iran und Israel an“


    [Dieser Artikel wurde ursprünglich von Global Research veröffentlicht. Sie können es hier lesen.]


    Die Mainstream-Medien berichteten am 19. Juni 2025: „Putin sagt, dass Russland einen Deal zwischen dem Iran und Israel helfen könnte“. (Siehe Ames Jordan und Harriet Morris, AP News)

    Der russische Präsident Wladimir Putin bot am Mittwoch an, bei der Vermittlung eines Endes des Konflikts zwischen Israel und dem Iran zu helfen, und schlug vor, dass Moskau helfen könnte, eine Einigung auszuhandeln, die es Teheran ermöglichen könnte, ein friedliches Atomprogramm zu verfolgen und gleichzeitig israelische Sicherheitsbedenken zu beschwichtigen.

    Im Gespräch mit hochrangigen Nachrichtenführern internationaler Nachrichtenagenturen stellte Putin fest, dass

    "Es ist ein heikles Thema", fügte aber hinzu, dass „meiner Ansicht nach eine Lösung gefunden werden könnte“.

    Auf die Frage, wie Russland reagieren würde, wenn Israel den Obersten Führer des Iran, tötet, weigerte sich Putin zu antworten und sagte, dass

    „Ich will nicht einmal über eine solche Möglichkeit sprechen.“

    Khamenei hat US-Aufrufe zur Kapitulation angesichts weiterer israelischer Angriffe zurückgewiesen und davor gewarnt, dass jede militärische Beteiligung der Amerikaner ihnen „irreparablen Schaden zufügen“ würde. (AP News)

    Welche Bedeutung hat diese Aktion von Wladimir Putin?

    Zunächst einmal hat Putin eine langjährige persönliche Beziehung (Freundschaft) mit Netanjahu.

    Zweitens sind der Iran und Russland Verbündete aus militärischer Sicht.

    Die Russische Föderation ist sich bewusst, dass Netanjahu ein US-Stellvertreter ist und dass die Bedrohung, die gegen den Iran gerichtet wird, vom US-Militär- und Geheimdienstapparat ausgeht.

    Wer hat in den USA das Sagen? Ist es Trump oder ist es die sogenannte „Schattenregierung“, die den Demokraten angeschlossen ist und wiederum Verbindungen zu ihren „Partnern“ in EU-NATO hat, einschließlich Großbritannien (Starmer), Deutschland (Merz) und Frankreich (Macron).


    Was auf dem Spiel steht, ist ein komplexes System von Bündnissen und Querschnittskoalitionen.

    Der Kreml sagt, dass sich Russland-US-Israel "sehr wichtig" trifft - Israel News ...

    Russland ist ein Verbündeter des Iran. Während Russland kein formelles Militärbündnis mit Israel hat, spielt diese langjährige persönliche Beziehung zwischen Netanjahu und Putin sicherlich eine wichtige strategische Rolle.







    „Während seiner 12 Jahre als Ministerpräsident hatte Netanjahu enge Beziehungen zu Putin, sprach alle paar Wochen mit dem russischen Präsidenten und traf sich alle paar Monate persönlich.“ (Axios)

    In seinem Buch schreibt Netanjahu positiv über Putin und beschreibt ihn als „intelligent, anspruchsvoll und konzentriert auf ein Ziel – Russland zu seiner historischen Größe zurückzubringen“. (Ibid)

    Was entfaltet sich?

    Der Präsident der Russischen Föderation nutzt seine Freundschaft mit Netanjahu als Mittel, um die "Allianz" zwischen den USA und der NATO-Israel zu schwächen und zu verhindern, dass Israels IDF den Iran im Namen des Pentagons weiter bombardiert.

    Unterdessen befindet sich die persönliche Beziehung zwischen Präsident Trump und Premierminister Netanjahu in der Krise.


    Die jüngsten Angriffe auf den Iran wurden von der US-NATO-Israel sorgfältig geplant.

    Seit 2005 ist Israel nach dem Irak-Krieg 2003 aktiv an der US-NATO-Allianz beteiligt.

    Wie Dick Cheney im Jahr 2005 vermittelte, braucht Amerika Israel, um „die Drecksarbeit für uns zu erledigen“, und das deutet darauf hin, dass Washington einen Würgegriff über Premierminister Netanjahu hat.

    Laut Cheney (2005):

    „Die Israelis könnten sich gut entscheiden, zuerst zu handeln und den Rest der Welt sich Sorgen machen zu lassen, das diplomatische Chaos danach zu beseitigen“



    Wir sind jenseits der Drohung eines „diplomatischen Chaos“. Und Trump hat geschickt ein weiteres „diplomatisches Durcheinander“ geschaffen.

    Israel ist eine nicht deklarierte Atomkraft, die im Auftrag von Washington handelt.

    Und es gibt „Volk“ innerhalb der US-Regierung und des US-Kongresses, die fest dem Einsatz taktischer Atomwaffen gegen den Iran verpflichtet sind.

    Darüber hinaus sind mehrere der europäischen Verbündeten Amerikas – die nicht-nukleare Staaten sind – im Auftrag des Pentagons an der Stationierung von US-amerikanischen taktischen nuklearen B61 (11 und 12) Waffen beteiligt. Diese Militärbasen sind darauf bedacht, taktische Atomwaffen gegen den Iran einzusetzen.




     












     

      -     






    Triple Entente, Triple Alliance. Erinnern Sie sich an den Ersten Weltkrieg I. Die heutige Struktur von Bündnissen und schneidenden Koalitionen ist weitaus komplexer als die, die im Ersten Weltkrieg herrscht.

    Denken Sie daran, 15% der Bevölkerung Israels (1,3 Millionen) sind russischer Abstammung. Israelische Russen (von denen viele die doppelte Staatsbürgerschaft haben) wurden routinemäßig von Israels Defense Forice (IDF) rekrutiert.

    Die Freundschaft zwischen Putin und Netanjahu ist geopolitischer Natur. In Bezug auf Russland ist es dennoch strategisch.

    Es könnte dazu führen, dass die von den USA gesponserte Struktur politischer Allianzen, nämlich US-NATO-Israel, geschwächt wird.

    Wird es den Lauf der Geschichte verändern?

    Was jetzt mehr als klar ist, ist, dass das ukrainisch-russische Kriegstheater und das des Nahen Ostens integriert sind.


    Michel Chossudovsky Abonnieren

    Vor 2 Jahren gestartet

    Für Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit. In einer Ära der Mediendeinformation konzentrierten wir uns darauf, uns auf die "unbeschäftigte Wahrheit" mit sorgfältig dokumentierter Analyse zu konzentrieren.


    Info: https://michelchossudovsky.substack.com


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.06.2025

    Scheitert das Trump-Projekt?

    seniora.org, 20. Juni 2025, von Alastair Crooke 17.06.2025  – übernommen von strategic-culture.su


    Screenshot_2025_06_21_at_17_51_04_Seniora.org_Scheitert_das_Trump_Projekt

    (Red.) Neben einer treffenden Charakterisierung der kruden Gedankenwelt von Big-Tech-Oligarchen der USA benennt Alastair Crooke in diesem Aufsatz das Hauptproblem der „Einzigen Weltmacht“ im Niedergang: Wie der Name „Fiat Money“ schon sagt, ist Vertrauen das eigentliche Kapital der Finanzwelt. Donald Trump wurde gerade deshalb für eine zweite Amtszeit eingesetzt, um die Hegemonie des King Dollar als finanzielle Grundlage für die geopolitische Hegemonie des anglo-zionistischen Imperiums zu erhalten. Dieses Projekt scheitert gerade krachend. (am)


    Vertrauen ist alles. Und dieses „Kapital“ schwindet rapide.

    Die Auseinandersetzung zwischen Musk und Trump (zumindest vorerst) hat eindeutig den Charakter einer Inszenierung für das Fernsehen. Aber lassen Sie sich von dem Unterhaltungswert nicht täuschen. Der Streit verdeutlicht einen grundlegenden Widerspruch im Kern der MAGA-Koalition. Es ist durchaus möglich, dass dieser Widerspruch zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufbrechen und möglicherweise den langsamen Niedergang des Projekts Trump einläuten wird.

    Ein entscheidender Moment in den letzten US-Wahlen war der Wechsel der ultrareichen Tech-Oligarchen aus dem Silicon Valley von ihrer Unterstützung für die Demokraten zu Trump. Dies brachte sowohl Geld als auch den potenziellen glänzenden Preis, dass Amerika ein Monopol auf die globale Datenspeicherung, KI und das, was Yanis Varoufakis als „Cloud-Kapital” bezeichnet, erlangen könnte   – die angebliche Fähigkeit, Gebühren für den Zugang zu Amerikas mutmaßlich riesigen Datenbeständen und den damit verbundenen Plattformen der Big Tech zu erheben. Ein solches Datenmonopol würde den USA dann die Möglichkeit geben, das Denken der Welt zu manipulieren   – und die Produkte und Plattformen zu definieren, die als „cool” gelten.

    Man ging auch davon aus, dass ein Monopol auf Rechenzentren potenziell genauso lukrativ sein könnte wie das Monopol der USA auf den Dollar als wichtigste Handelswährung   – was zu erheblichen Kapitalzuflüssen führen könnte, um Schulden auszugleichen.

    Die explosive Qualität einer Koalition aus Tech-Oligarchen und MAGA-Populisten liegt jedoch darin, dass beide Fraktionen unvereinbare Visionen haben   – sowohl für den Umgang mit der strukturellen Schuldenkrise Amerikas als auch für die kulturelle Zukunft des Landes.

    Die Vision der „Tech Bros“ ist äußerst radikal: Es handelt sich um einen „autoritären Libertarismus“. Peter Thiel beispielsweise argumentiert, dass eine kleine Gruppe von Oligarchen das Imperium regieren sollte, ohne durch demokratische Beschränkungen eingeschränkt zu sein, dass die Zukunft auf „disruptiven Technologien“ basieren sollte, dass sie robotisiert und KI-gesteuert sein sollte und dass die Bevölkerung durch KI-Kontrolle streng „verwaltet“ werden sollte.

    Die Vision des Trump-Wirtschaftsteams sieht ganz anders aus: Trumps eigentliches Ziel   – dem die Geopolitik untergeordnet ist   – ist es, den Dollar als weltweit wichtigste Handelswährung zu stützen. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn Amerikas untragbare Schuldenlast angegangen wird.

    Der Überhang spiegelt das Ungleichgewicht wider, das sich seit 1970 aufgebaut hat, als die US-Handelsbilanz ins Defizit rutschte: Einerseits haben die USA eine übertrieben große globale Dollarverschuldung ermöglicht, um weltweit Geld auszugeben; gleichzeitig ruht diese massive umgekehrte Schuldenpyramide auf einer winzigen und schrumpfenden amerikanischen Produktionsbasis.

    Mit anderen Worten: Während Amerika enorm von diesen Kapitalzuflüssen profitiert hat, kann es nicht mehr davon ausgehen, sich aus seiner selbst geschaffenen Schuldenfalle herauswachsen zu können.

    Das Trump-Team schlägt vor, dieses Ungleichgewicht durch eine Abwertung des Dollars (möglicherweise um bis zu 30 %), durch Unternehmenssteuersenkungen (um eine Rückkehr der Produktion aus dem Ausland in die USA zu fördern) und damit durch eine kontrollierte Verringerung der Offshore-Dollar-Schulden im Verhältnis zur Produktionskapazität der USA zu beseitigen.

    Um es klar zu sagen: Das löst das Schuldenproblem nicht   – es verschafft nur Zeit.

    Die Strategie der „Schock- und Einschüchterungstaktik“ mit Zöllen sollte die Welt dazu bringen, unkluge Vereinbarungen zu treffen, um diesem Schema zu entsprechen. Der Druck der USA auf die Staaten, ihre NATO-Verteidigungsausgaben zu erhöhen, folgt ebenfalls der „Best Practice“ der USA im Bereich der Insolvenz, nämlich der Umstrukturierung bestehender Gläubiger.

    Bislang hat dies jedoch nicht wie geplant funktioniert, was zum großen Teil auf den Widerstand Chinas zurückzuführen ist. Infolgedessen bleibt der US-Anleihemarkt (Schuldenmarkt) heute in Atem gehalten, und jede Auktion ist eine Zitterpartie.

    Vereinfacht man die Dinge, kann man erkennen, dass die populistische MAGA-Basis auf eine Rückkehr zu einer echten menschlichen Wirtschaft und gut bezahlten Beschäftigungsaussichten besteht, im Gegensatz zur dystopischen Sichtweise der Tech-Bros, die nur eine (nicht-menschliche) disruptive Zukunft mit Robotern und KI sehen. Diese Visionen stehen in völligem Widerspruch zueinander.

    Vor diesem Hintergrund lässt sich vielleicht erklären, warum Steve Bannon (ein Anhänger der MAGA-Populisten) Elon Musk so vehement ablehnt, ihn als Abtrünnigen und „illegalen Migranten” bezeichnet und seine Ausweisung fordert.

    Die Frage ist, wie solche widersprüchlichen Visionen zu einer einzigen Koalition zusammenfinden konnten.

    Nun, zunächst einmal war Trump gezwungen, einen Deal zu machen, um gewählt zu werden. Er musste einen Deal mit dem „Geldzirkus“ der USA (den Ultrareichen) machen, nicht nur darüber, wie die US-Wirtschaft gerettet werden kann, sondern er musste dies dann auch noch mit den Bonzen des „dunklen“ Establishments „abstimmen“, die einen Großteil des politischen „Lebens“ Amerikas kontrollieren.

    Diese Bonzen fungieren als „Götter“, die eine „heilige“ Sicherheitsarchitektur schützen: die bedingungslose, parteiübergreifende Unterstützung der USA für Israel und die alte, tiefsitzende Phobie gegenüber Russland. Sie hegen jedoch auch tiefe Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der amerikanischen Finanzfestung   – was sich in der Aussage „China darf den Krieg um die Zukunft der globalen Finanzen nicht gewinnen“ äußert.

    Was hat also so unterschiedliche Teile zusammengebracht?

    In seinem neuen Buch „The Haves and the Have-Yachts“ beschreibt Evan Osnos, wie ein Mann, Lee Hanley, die amerikanische Rechtspolitik in den letzten Jahrzehnten maßgeblich geprägt hat. Steve Bannon, der ursprüngliche Architekt von Trumps MAGA-Plattform, bezeichnete Osnos als einen der „unbesungenen Helden“ der amerikanischen Geschichte. „Er hatte eine echte Liebe zu den Hobbits, den Verachteten“, sagte Bannon, „und er ließ seinen Worten Taten folgen“.

    Wessie du Toit schreibt, dass Hanley zu den Superreichen gehörte. Er zitiert Osnos, der darlegt, dass die Superreichen Amerikas nicht in einer einzigen Fraktion vereint sind. Sie sind gespalten: Forbes berichtete am Vorabend der Wahl 2024, dass Kamala Harris mehr milliardenschwere Spender hatte als Trump (83 gegenüber 52), jedoch „über zwei Drittel (70 %) der Spenden von Milliardärsfamilien an republikanische Kandidaten und konservative Anliegen gingen“. Forbes berichtet auch, dass die politischen Ausgaben von Milliardären heute um das 160-Fache höher sind als 2010.

    Was ist hier los? Du Toit zitiert Osnos, der darlegt, wie Hanley „auf unheimliche Weise Trumps Wahlkampfstrategie vorweggenommen hat“, indem er „eine Koalition aus konservativen Eliten und der weißen Arbeiterklasse“ zusammenbrachte. Kurz gesagt akzeptierten die Mitglieder der amerikanischen Elite die Bedingungen des Trumpismus als den Preis, den sie zahlen mussten, um ihre Machtperspektiven zu wahren.

    „Nach der Niederlage von Mitt Romney im Jahr 2012 beauftragte Hanley einen Meinungsforscher, die Grundstimmung in den USA genauer zu untersuchen. Er erfuhr, dass „die Unzufriedenheit in diesem Land jenseits aller Messbarkeit“ sei. Hanley gelangte zu der Überzeugung, dass Trump der einzige Politiker war, der diese Energie in eine günstige Richtung lenken konnte, und machte sich daran, andere wohlhabende Spender für seine Sache zu gewinnen. Es war eine kluge Investition. Auch wenn Trump der Wut von Bannons ‚Hobbits‘ Ausdruck verlieh, brachte seine Präsidentschaft [diesen reichen Oligarchen] immense materielle Vorteile.“

    „Trump ist ein Kind der Geldwelt und insbesondere einer Ära, in der in den USA über Gier, Fairness, Freiheit und Dominanz nachgedacht wurde.“ Dies war die „andere Revolution“ neben der der MAGA-Populisten, betont Osnos.

    Im Laufe der Jahre hat „ein Teil der amerikanischen Elite zunehmend Beschränkungen ihrer Möglichkeiten zum Vermögensaufbau abgelehnt und sich von der Vorstellung distanziert, dass ihre großen Ressourcen eine besondere Verantwortung gegenüber ihren Mitbürgern mit sich bringen. Sie haben sich einer radikalen libertären Ethik verschrieben, die sie einfach als Privatpersonen darstellt, die für ihr eigenes Schicksal verantwortlich sind und das Recht haben, ihren Reichtum zu genießen   – so wie sie es für richtig halten.“

    Dies bringt uns zu dem Trump-Rätsel, das Osnos zu Beginn seines Buches aufwirft: „Um zu verstehen, warum ein Wähler ‚die Elite‘ verachten und [trotzdem] den milliardenschweren Spross einer New Yorker Immobiliendynastie verehren kann.“ Osnos mag mit seiner Antwort auf dieses Rätsel Recht haben, dass der von Hanley 2012 festgestellte „Grad der Unzufriedenheit“ die Eliten dazu gezwungen habe, sich unvorhersehbaren Formen des Populismus zuzuwenden, um ihren Reichtum und ihre Oligarchien zu erhalten.“

    Das Problem dabei ist offensichtlich: Die Werte der populistischen Revolutionäre stehen im Widerspruch zu denen der venture-kapitalistischen Unterstützer Trumps   – wie Peter Thiel, David Sachs, Elon Musk oder Marc Andreessen.

    Wie könnte dies gelöst werden? Die MAGA-Anhänger befürchten, dass sich die Oligarchen aus dem Silicon Valley rechtzeitig vor den Kongresswahlen wieder den Demokraten anschließen könnten. Oder sogar, dass Musk eine gemäßigte dritte Partei gründen könnte (eine Idee, die er bereits in den sozialen Medien geäußert hat).

    Was diese Widersprüche potenziell brisant macht, ist, dass keiner der wichtigsten außenpolitischen Punkte von Trump   – der Umgang mit China, die Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Iran und Westasien mit Israel und der Aufbau einer Beziehung zu Russland   – wie geplant voranschreitet. Dennoch braucht Trump schnelle Zollabkommen, weil die Verschuldung und die Haushaltslage der USA dies erfordern.

    Diese wichtigsten geopolitischen Vereinbarungen basierten darauf, dass Amerika eine dominante Verhandlungsposition innehätte (die „Trümpfe in der Hand hielte“). Die Ereignisse haben jedoch gezeigt, dass Trump nicht die besseren Karten hat. China bleibt „sehr schwer zu handhaben“, ebenso wie der Iran und Russland.

    Tatsächlich liegen die Trümpfe weniger bei Trump als vielmehr beim US-Senat, der die Zustimmung zu Trumps „Big Beautiful Bill“ als Geisel nehmen kann, um Forderungen einer Mehrheit der Senatoren durchzusetzen, die offenbar eine Eskalation gegenüber Russland und ein „Verbot der Anreicherung“ für den Iran befürworten.

    Die Annahme des Trump-Teams, dass der versuchte Angriff auf Russlands nukleare Abschreckung Putin dazu zwingen würde, einen Waffenstillstand zu den Bedingungen der USA zu akzeptieren, ist gründlich fehlgeschlagen.

    Trotz seiner (nicht sehr überzeugenden) Behauptungen, dass er, Trump, nichts von dem Angriff der Ukraine auf russische strategische Bomber gewusst habe, nimmt Russland die Situation sehr ernst: Larry Johnson berichtet aus Moskau, dass der pensionierte General Evgeny Buzhinsky (der im Hauptdirektorat für internationale militärische Zusammenarbeit des russischen Verteidigungsministeriums tätig war) ihm gesagt habe, dass „Putin wütend“ sei. Der General warnte weiter, dass dies der Moment sei, in dem die USA und Russland seit der Kubakrise am nächsten an den Rand eines Atomkrieges geraten seien.

    In Moskau hat diese Episode die Frage aufgeworfen, ob Trumps wahres Ziel   – von Anfang an   – darin bestand, Putin zu einem Waffenstillstand zu zwingen, der ihn politisch schwächen und Russland in einen endlosen Konflikt mit der Ukraine verwickeln würde   – ein Szenario, das es Trump ermöglichen würde, sich direkt gegen China zu positionieren (ein Ziel, das bereits seit 2016 verfolgt wird und von allen Machtzentren der USA unterstützt würde).

    Erstens muss Trump damit gerechnet haben, dass der US-Senat und der dunkle permanente Staat sich entschieden gegen eine echte Transformation der Beziehungen zu Russland stellen würden   – eine Transformation, die den russischen Staat stärken würde. Und zweitens (und noch aussagekräftiger) hat Trump keinen Finger gerührt, um eine neue „Finding“ (Verordnung des Präsidenten) zu erlassen, die die frühere Verordnung der Biden-Regierung aufhebt, mit der die CIA ermächtigt wurde, die strategische Niederlage Russlands zu verfolgen. Warum nicht? Wo sind Trumps schrittweise Maßnahmen zur Normalisierung der Beziehungen?

    Wir wissen es nicht.

    Aber die Fehleinschätzung seines Teams hinsichtlich der russischen Mentalität hat Russland und viele andere in ihrer Entschlossenheit bestärkt, sich den Versuchen Washingtons zu widersetzen, Ergebnisse zu erzwingen, die ihren eigenen Interessen zuwiderlaufen. Trumps Strategie, den Dollar als primäre Handelswährung zu erhalten, hängt jedoch vom Vertrauen anderer in die USA ab.

    Vertrauen ist alles.

    Und dieses „Kapital“ schwindet rapide.


    Quelle: Strategic Culture

    https://strategic-culture.su/news/2025/06/17/is-trump-project-unravelling/?utm_source=substack&utm_medium=email

    Mit freundlicher Genehmigung übernommenDie Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus



    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=184&userid=3998&mailid=2764


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.06.2025

    Der Krieg mit dem Iran lenkt die Aufmerksamkeit von dem anhaltenden Töten im Gazastreifen ab

    aus e-mail von Ingrid Rumpf, 20. Juni 2025, 15:05 Uhr


    Aktueller Bericht der israelischen Menschenrechtsorganisation B`Tselem:


    _Auszug:_


    *_Tödliches Feuer in Gaza-Hilfszentren geht weiter_*


    Von der Nacht vom 13. auf den 14. Juni, als Israel seinen Angriff auf

    den Iran begann, bis zum 19. Juni *tötete das israelische Militär

    mindestens 601 Menschen* im Gazastreifen, die meisten von ihnen bei

    Luftangriffen. Etwa *195 Menschen wurden getötet, als sie versuchten,

    Hilfspakete zu erhalten*. Wie die Vereinten Nationen warnten, sind die

    Hilfszentren "ein Feigenblatt für weitere Gewalt und Vertreibung der

    Palästinenser... Es ist ein zynisches Nebenschauplatz. Eine absichtliche

    Ablenkung".


    Die Kombination aus vorsätzlichem Massenhunger und einer manipulativen

    Strategie, die darauf abzielt, die Bevölkerung gemäß den

    Besatzungsplänen der Armee umzusiedeln, erweist sich als Todesfalle für

    die Bewohner des Gazastreifens, denn jeden Tag tötet das israelische

    Militär massenhaft hungernde, verzweifelte Menschen.


    13.6: Mindestens 35 Tote, darunter 3 in Hilfszentren.


    14.6.: mindestens 109 Tote, davon 22 in Hilfszentren.


    15.6.: mindestens 87 Tote, davon 16 in Hilfszentren.


    16.6 : mindestens 59 Tote, davon 33 in Hilfszentren.


    17.6 : mindestens 111 Tote, davon 68 in Hilfszentren.


    18.6 : mindestens 88 Tote, davon 31 in Hilfszentren.


    19.6 : mindestens 112 Tote, davon 22 in Hilfszentren.


    _Vollständiger Text:_


    *The war with Iran shifts focus away from the ongoing killing in the

    Gaza Strip *



    Dear friends,


    For a week now, the entire world has witnessed another sad, frightening,

    and infuriating escalation in the wake of Israel’s decision to attack

    Iran and open another front. This decision has already cost hundreds of

    lives in Iran and Israel and threatens to drag the world into another

    devastating war with unforeseeable consequences.


    Israel’s regime of apartheid and occupation, which inherently involves

    human rights abuses, proves time and again that it speaks only the

    language of violence and force. Israel is exploiting the fog of war and

    the international community’s focus on Iran to continue, even escalate,

    its war crimes in Gaza and the West Bank.


    *Deadly fire continues in Gaza aid distribution centers*


     From the night between 13 and 14 June, when Israel launched its attack

    on Iran, until 19 June, *the Israeli military killed at least 601 people

    in the Gaza Strip, most of them in air strikes. Roughly 195 were killed

    as they tried to receive aid packages*. Just as the

    <humanitarian" rel="noopener">https://btselem.us5.list-manage.com/track/click?u=920751e31402107695c00c26f&id=13744da9f3&e=f2030234dd>humanitarian 

    community cautioned

    <https://btselem.us5.list-manage.com/track/click?u=920751e31402107695c00c26f&id=351985b114&e=f2030234dd>,

    the aid centers are “a fig leaf for further violence and displacement of

    Palestinians… It is a cynical sideshow. A deliberate distraction".


    The combination of deliberate mass starvation and a manipulative

    strategy meant to move the population according to the army’s occupation

    plans is proving to be a death trap for Gaza’s residents, as every day,

    the Israeli military kills masses of starving, desperate people.


    *13.6 : *at least 35 killed, including 3 at aid centers.


    *14.6 : *at least 109 killed, including 22 at aid centers.


    *15.6 : *at least 87 killed, including 16 at aid centers.


    *16.6 : *at least 59 killed, including 33 at aid centers.


    *17.6 : *at least 111 killed, including 68 at aid centers.


    *18.6 : *at least 88 killed, including 31 at aid centers.


    *19.6 : *at least 112 killed, including 22 at aid centers.


    *Military and settler attacks in the West Bank continue*


    As Israel attacked Iran, the military imposed a full closure in the West

    Bank, Most of which has remained in place until now, and blocked all

    access points to major traffic arteries in Palestinian villages, towns,

    and cities. It has also begun implementing a tactic of removing

    Palestinians from their homes and installing soldiers in them for

    several days, as has been the case in Ramallah, Jenin, Hebron, as well

    as the al-Jalazun and Balatah refugee camps.


    Under the cover of war, settlers continue their rampage through

    Palestinian communities, designed to force them out and take over the

    land. On the very first day of the war, a large group of settlers

    invaded the community of al-Maghazi-Jaba’

    <(al-Khdeirat" rel="noopener">https://btselem.us5.list-manage.com/track/click?u=920751e31402107695c00c26f&id=ae2bdb7777&e=f2030234dd>(al-Khdeirat),

    broke into homes, and vandalized and torched property. As usual, when

    the Palestinian residents called the police, soldiers and police

    officers arrived and fired rubber-coated metal bullets at the residents

    themselves, injuring several and arresting three.


    *The Israeli apartheid regime abandons the safety of all Palestinians -

    citizens of Israel, permanent residents in East Jerusalem, and residents

    of the Gaza Strip and of the West Bank. *


    Israel has no regard for the lives of its Palestinian citizens. The city

    of Tamra, where four members of the Khatib family were killed by a

    missile fired from Iran (pictured), is home to about 37,000 people but

    does not have a single public shelter!


    This is just one example of a longstanding policy that has left around

    50% of Palestinian citizens of Israel without civil defense

    infrastructure. In southern Israel, around 85,000 Bedouin citizens live

    in villages unrecognized by the state. Some of these areas are

    designated by the Israeli military as “open terrain” - and receive no

    protection from missile interception systems or even siren alerts. Many

    of the villages have no safe spaces, and authorities, backed by the High

    Court of Justice, have even opposed placing portable shelters.


    In the Occupied Territories, the situation is worse. In East Jerusalem,

    only a fraction of the 400,000 residents have access to a shelter or

    fortified room, in Gaza Strip, and in the rest of the West Bank,

    residents have no protection whatsoever, whether from missiles fired by

    a foreign country or Israel’s daily attacks.The lives of Palestinians

    between the River and the Sea are completely abandoned.


    *The past few days have been extremely difficult for everyone in our

    region, but B’Tselem remains true to its mission and continues to

    document and expose the human rights violations committed by the Israeli

    occupation regime. We know that true security for everyone living on

    this land can only be achieved through full liberty, justice, and

    equality for all. There is no other way. *



    Dear partners, Your support enables us to continue documenting,

    exposing, and raising awareness of human rights violations in the

    Occupied Territories. We invite you to donate through our website and

    take part in the struggle for justice and equality.


    May we see better days,*The B’Tselem team*


    Donate

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    Website icon

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.06.2025

    Staatsrechtler: EU-Finanzierung von NGOs "eine Ungeheuerlichkeit"

    freedert.online, 20 Juni 2025 06:30 Uhr

    Brüssel hat wohl, so legen es die Förderungen diverser NGOs nahe, deutsche Steuergelder eingesetzt, um durch Klagen die deutsche Politik auf Brüsseler Linie zu zwingen. Die Debatte darüber fängt gerade erst an, aber im Thema NGOs und Demokratie sind viele Fragen offen.


    Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Jochen Tack


    Ziel EU-finanzierter Proteste: Kohlekraftwerke; Kraftwerk Walsum, 09.04.2025


    Die EU, so hatte die Welt vor einiger Zeit ermittelt, hat Verträge mit verschiedenen NGOs geschlossen, um die politischen Vorstellungen der EU-Kommission auch gegen die nationalen Regierungen durchzusetzen. So soll eine Umweltorganisation namens ClientEarth 350.000 Euro Fördermittel erhalten haben, um Proteste gegen Kohlekraft in Deutschland zu organisieren. Auch Klagen von Umweltorganisationen wurden finanziert.

    Die EU-Kommission reagierte verschlossen: Es gebe keine "geheimen Verträge" mit NGOs. Die Liste der geförderten Organisationen ist tatsächlich einsehbar. Allerdings gibt es Arbeitsprogramme, die genau angeben, was für diese Gelder getan werden soll; die unterliegen jedoch strenger Geheimhaltung.


    "Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor" - Der NGO-Sumpf und die Verfassung





    Meinung

    "Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor" - Der NGO-Sumpf und die Verfassung





    Selbst EU-Abgeordnete dürfen die Dokumente nur an ihren Rechnern einsehen, müssen aber unterschreiben, nichts davon preiszugeben; zuvor waren ihnen die Unterlagen sogar nur im Geheimschutzraum zugänglich. In der Erklärung, die sie unterzeichnen müssen, werden "disziplinarische Maßnahmen" im Falle eines Verstoßes angekündigt, so die Welt.

    Der Marburger Staatsrechtler Sebastian Müller-Franken hält dieses Vorgehen der Kommission, um ihre Politik auch gegen die Mitgliedsstaaten durchzusetzen, für höchst problematisch:

    "Die Schädigung der wirtschaftlichen Basis eines Mitgliedstaates zwecks Durchsetzung der eigenen Politik im Wege der Finanzierung von Prozessen gegen Unternehmen der Schlüsselindustrien dieses Staates – noch dazu aus Mitteln, die dieser Staat ihr zu einem großen Teil zur Verfügung gestellt hat – ist nun offenbar Realität und eine Ungeheuerlichkeit."

    Er fordert eine völlige Offenlegung; seiner Überzeugung nach "verträgt sich diese Geheimniskrämerei nicht mit dem sonst von der EU immer hochgehaltenen Gebot der Transparenz".

    Der Wirtschaftsrat der CDU, in dem einige Opfer solcher Kampagnen und Klagen vertreten sein dürften, verlangt ebenfalls Aufklärung; Generalsekretär Wolfgang Steiger erklärt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als "persönlich verantwortlich für die vollständige Aufklärung dieser Vorwürfe, die in ihre erste Amtszeit fallen."

    Noch etwas schärfer reagierte der ehemalige Mecklenburger Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD), der das Vorgehen der EU mit den Vorwürfen verglich, die Brüssel gegen Viktor Orbán erhebe:

    "Dass sich eine Institution mit derart vielen Demokratiedefiziten auch noch anmaßt, tief in die demokratischen Verhältnisse der europäischen Mitgliedstaaten einzugreifen, macht die Sache nicht besser, sondern umso schlimmer."


    Regierungen ohne Volk: Westeuropa driftet in den Autoritarismus





    Meinung

    Regierungen ohne Volk: Westeuropa driftet in den Autoritarismus





    Der Umweltschutzbereich ist allerdings nicht der einzige, in dem Brüssel über die Förderung von NGOs Kontrolle auszuüben versucht – die verschiedenen "Faktenchecker" und NGOs zur "Bekämpfung von Desinformation" erfüllen dieselbe Funktion, nur in einem anderen Bereich.

    Etwa ein Drittel des gesamten Brüsseler Budgets wird aus deutschen Steuermitteln finanziert. Die EU-Kommission ist eine ungewählte Exekutive, die bis heute, da das EU-Parlament nur Teile parlamentarischer Rechte besitzt, keiner wirklichen Kontrolle unterliegt.


    Mehr zum Thema – EU-Kommission finanziert Proteste von Klima-NGOs


    Screenshot_2025_06_21_at_17_32_45_Staatsrechtler_EU_Finanzierung_von_NGOs_eine_Ungeheuerlichkeit_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6qzrj6-wieso-hat-die-bundesregierung-gelogen-warweg-zur-parteienwerbung-durch-ngo-.html Dauer 4:07 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/248358-eu-finanzierung-von-ngos-ungeheuerlichkeit/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.06.2025

    Putin zu „russische Bedrohung“ / Aufrüstung/ deutsche Politik

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 20. Juni 2025, 13:30 Uhr


    *Putin beantwortet Fragen ausländischer Journalisten

    *(Übersetzung Thomas Röper – Anti-Spiegel)

    Es ist eine jahrelange Tradition, dass sich der russische Präsident

    Putin während des Petersburger Wirtschaftsforums stundenlang den Fragen

    der weltweit wichtigsten Nachrichtenagenturen stellt

    <http://kremlin.ru/events/president/news/77208>.


    *Putin im O-Ton über die „russische Bedrohung“ für Europa, Aufrüstung

    und die deutsche Politik*

    <*" rel="noopener">https://anti-spiegel.ru/2025/putin-im-o-ton-ueber-die-russische-bedrohung-fuer-europa-aufruestung-und-die-deutsche-politik/>*

    *Frage der spanischen Nachrichtenagentur EFE:

    *Sanz Mingote:* Zunächst möchte ich mich meinen Kollegen anschließen und

    meine Dankbarkeit dafür aussprechen, dass ich die Möglichkeit habe, hier

    anwesend zu sein, wo Sie direkt den Nachrichtenagenturen zuhören, und

    ich möchte der Agentur TASS für ihre Gastfreundschaft danken.

    Wie Sie wissen, findet in wenigen Tagen der NATO-Gipfel statt, zu dem

    verschiedene Staaten kommen werden, und eines der Themen, über die sie

    sprechen werden, ist, dass Europa über Aufrüstung nachdenkt und plant,

    mehr Rüstungsausgaben zu tätigen.

    Meine Frage ist ganz direkt. Wenn Sie die Möglichkeit hätten, mit den

    Mitgliedern dieser Organisation zu sprechen oder vor ihnen zu sprechen,

    was würden Sie ihnen sagen, was wäre Ihre Botschaft und worin würde die

    Aufgabe bestehen? Und halten Sie diese Aufrüstung der NATO für eine

    Bedrohung für Russland?


    *Putin:* Wir betrachten keine Aufrüstung der NATO als Bedrohung für die

    Russische Föderation, da wir in Bezug auf unsere Sicherheit autark sind

    und unsere Streitkräfte und unsere Verteidigungsfähigkeiten ständig

    verbessern.


    Was auch immer die NATO tut, natürlich bringt das gewisse Gefahren mit

    sich, aber wir werden alle diese Gefahren, die entstehen, abwehren.

    Daran besteht kein Zweifel. In diesem Sinne sind jegliche Aufrüstung und

    die Erhöhung der Budgets auf 5 Prozent des BIP der NATO-Länder völlig

    sinnlos. Das ist das Erste.


    Zweitens. Sie wissen, dass das leider seit Jahrhunderten so ist, das

    kann ich mit voller Überzeugung sagen, einfach seit Jahrhunderten taucht

    im Westen von Zeit zu Zeit, über einen langen Zeitraum hinweg, immer

    wieder die Frage nach der Bedrohung durch Russland auf. Das war für die

    westlichen Eliten sehr praktisch, um ihre Innenpolitik zu gestalten,

    denn auf der Grundlage einer imaginären Bedrohung aus dem Osten konnte

    man von den Steuerzahlern ständig Geld abschöpfen und die eigenen Fehler

    in der Wirtschaft mit der Bedrohung aus dem Osten erklären. Wenn Sie

    sich, wenn wir uns Geschichtsbücher ansehen, werden wir zu dem Schluss

    kommen, dass dieses Thema immer wieder aufgegriffen wurde.


    Es ist klar, dass die heutige Krise in den Beziehungen zwischen Russland

    und Westeuropa sozusagen 2014 begann. Aber das Problem ist nicht, dass

    Russland sich mit der Krim vereinigt hat, sondern dass die westlichen

    Länder den Staatsstreich in der Ukraine unterstützt haben.


    Verstehen Sie, wir haben früher immer gehört: Man muss sich an die

    Regeln halten. Welche Regeln? Was sind das für Regeln, wenn drei Staaten

    – Frankreich, Deutschland und Polen – nach Kiew gekommen sind und als

    Garanten ein Abkommen zwischen der Opposition und der Regierung unter

    Präsident Janukowitsch unterzeichnet haben? Drei Staaten, die

    Außenminister, haben es unterzeichnet, oder? Der Kollege aus Deutschland

    schaut mich an. Herr Steinmeier, er war damals Außenminister, hat es mit

    seiner Unterschrift bestätigt, und wenige Tage später hat die Opposition

    einen Staatsstreich durchgeführt, und niemand hat auch nur reagiert, als

    wäre nichts passiert, verstehen Sie? Und dann hören wir: Man muss sich

    an die Regeln halten. An welche Regeln denn? Was denken Sie sich da aus?

    Sie schreiben Regeln für andere, aber selbst haben Sie nicht vor, sich

    daran zu halten, oder wie? Aber wer wird denn nach solchen Regeln leben?


    Damit begann die Krise. Aber nicht, weil Russland aus einer Position der

    Stärke agierte. Nein, aus einer Position der Stärke begannen diejenigen

    zu agieren, die wir bis vor kurzem noch als Partner bezeichnet haben.

    Und die ehemalige stellvertretende Außenministerin, Frau Nuland, sagte

    meiner Erinnerung nach ganz offen: „Wir haben fünf Milliarden Dollar

    ausgegeben. Nun, jetzt wir haben nicht vor, von dort abzuziehen.“ Fünf

    Milliarden Dollar wurden für den Umsturz ausgegeben. Was für eine

    Offenheit! Na also!


    Unsere westlichen Partner haben seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion

    immer mindestens aus einer Position der Stärke agiert. Es ist klar,

    warum, ich habe darüber geschrieben. Weil die Weltordnung nach dem

    Zweiten Weltkrieg auf dem Gleichgewicht der Kräfte der Sieger beruhte.

    Und jetzt ist einer der Sieger weg, die Sowjetunion ist zerfallen. Und

    schon haben die Westler begonnen, all diese Regeln für sich neu zu

    schreiben. Welche Regeln?


    Nach der Krim begannen die Ereignisse im Südosten der Ukraine. Was wurde

    getan? Im Südosten haben die Menschen den Putsch nicht anerkannt.

    Anstatt mit ihnen zu verhandeln, begann man, die Armee gegen sie

    einzusetzen. Wir haben zugeschaut, wir haben versucht, eine Einigung zu

    erzielen – acht Jahre lang, verstehen Sie? Das sind nicht fünf Tage.

    Acht Jahre lang haben wir versucht, eine Einigung zwischen der Kiewer

    Regierung, deren erste Quelle der Macht der Staatsstreich war, und dem

    damaligen Südosten der Ukraine, also dem Donbass, zu erzielen. Aber am

    Ende erklärte die derzeitige Regierung: „Uns gefällt nichts am Minsker

    Abkommen, das heißt, wir werden es nicht umsetzen.“ Acht Jahre lang

    haben wir geduldig gewartet, verstehen Sie?


    Aber die Menschen tun mir leid, acht Jahre lang wurden sie dort gequält.

    Schließlich wird auch die russisch-orthodoxe Kirche bis heute

    schikaniert, die russischsprachige Bevölkerung wird schikaniert. Alle

    tun so, als würden sie nichts bemerken.


    Am Ende haben wir beschlossen, diesem Konflikt ein Ende zu setzen – ja,

    unter Einsatz unserer Streitkräfte. Was bedeutet das? Dass wir Osteuropa

    angreifen wollen, oder was?


    Ein einst bekannter Propagandist von Hitler sagte einmal: „Je

    unglaubwürdiger eine Lüge ist, desto schneller wird man sie glauben.“

    Diese Legende, dass Russland vorhabe, Europa und die NATO-Länder

    anzugreifen, ist genau diese unglaubwürdige Lüge, die man der

    Bevölkerung der westeuropäischen Länder einzureden versucht. Wir

    verstehen, dass das Unsinn ist, verstehen Sie? Diejenigen, die das

    sagen, glauben selbst nicht daran. Nun, und Sie selbst wahrscheinlich

    auch nicht. Glaubt wenigstens einer von Ihnen, dass Russland einen

    Angriff auf die NATO vorbereitet? Was soll das?


    Wissen Sie, dass die NATO-Länder derzeit 1,4 Billionen Dollar für

    Aufrüstung ausgeben? Das ist mehr als alle Länder der Welt zusammen,

    einschließlich Russland und China. Und die Bevölkerung dort, in den

    NATO-Ländern – wie viele sind das? – über 300 Millionen, 340 Millionen?

    Russland hat bekanntlich 145, fast 150 Millionen Einwohner. Und wir

    geben unvergleichlich wenig Geld, einfach unvergleichlich wenig Geld für

    Rüstung aus. Aber wir wollen die NATO angreifen, ja? Was ist das denn

    für ein Unsinn?


    Und alle verstehen, dass das Unsinn ist. Und sie täuschen ihre

    Bevölkerung, um Geld aus den Haushalten zu pressen, fünf Prozent – 3,5

    plus 1,5 – und damit die Misserfolge in der Wirtschaft und im sozialen

    Bereich zu erklären. Natürlich, denn die Bundesrepublik Deutschland, die

    führende Wirtschaftsmacht der EU, balanciert am Rande der Rezession.


    Warum, das kann ich übrigens bis heute nicht verstehen, warum hat die

    Bundesrepublik auf die Nutzung russischer Energieträger verzichtet? Wir

    haben über die Ukraine andere europäische Länder beliefert, die Ukraine

    hat von uns jährlich 400 Millionen für den Transit erhalten, aber

    Deutschland hat aus irgendeinem Grund beschlossen, kein russisches Gas

    mehr zu importieren. Warum? Nein, es gibt einfach keine rationale

    Erklärung dafür. Wozu das?


    Volkswagen stirbt, Porsche stirbt, die Glasindustrie stirbt, die

    Düngemittelbranche stirbt. Wofür? Nach dem Motto „Um den Schaffner zu

    ärgern, kaufe ich eine Fahrkarte und steige dann nicht in den Zug”? So

    in etwa? Das ist doch Unsinn.


    Wenn die NATO-Staaten also ihr Budget noch weiter aufstocken wollen, ist

    das ihre Sache. Aber das wird niemandem nützen. Es werden natürlich

    zusätzliche Risiken entstehen, ja, das werden sie. Nun, das ist nicht

    unsere Entscheidung, sondern die Entscheidung der NATO-Staaten. Ich

    halte das für völlig irrational und sinnlos, und natürlich geht von

    Russland keine Gefahr aus, das ist einfach Unsinn.


    Dr. Goebbels sagte, ich wiederhole es noch einmal: „Je unglaubwürdiger

    eine Lüge ist, desto schneller wird man sie glauben.“ Und wahrscheinlich

    glaubt das irgendjemand in Europa. Es wäre besser, sich um die Rettung

    der eigenen Autoindustrie und die Erhöhung der Löhne zu kümmern.



    *Putin im O-Ton darüber, ob eine deutsche Vermittlung im

    Ukraine-Konflikt möglich ist*

    <*" rel="noopener">https://anti-spiegel.ru/2025/putin-im-o-ton-darueber-ob-eine-deutsche-vermittlung-im-ukraine-konflikt-moeglich-ist/>*

    **

    *Frage der deutschen DPA

    *Romantschik:* Guten Abend, Herr Präsident! Vielen Dank für die

    Einladung und die Möglichkeit, hier zu sein. Der neue Bundeskanzler

    Friedrich Merz sagte kürzlich, er könne sich vorstellen, mit Ihnen zu

    telefonieren. Wäre das Ihrer Meinung nach sinnvoll? Möchten Sie Kontakt

    zum neuen Bundeskanzler haben? Und glauben Sie, dass Friedrich Merz ein

    erfolgreicherer Vermittler zwischen Russland und der Ukraine sein könnte

    als Donald Trump? Vielen Dank.


    *Putin:* Wenn der Herr Bundeskanzler mich anrufen und mit mir sprechen

    möchte, dazu habe ich bereits mehrfach gesagt, dass wir keine Kontakte

    ablehnen und dafür immer offen sind. Vor anderthalb Jahren, oder wann

    auch immer, zwei Jahren, fanden solche Gespräche mit Bundeskanzler

    Scholz und anderen europäischen Staats- und Regierungschefs regelmäßig

    statt. Aber an einem bestimmten Punkt, als unsere europäischen Partner

    beschlossen haben, uns auf dem Schlachtfeld eine strategische Niederlage

    zuzufügen, haben sie selbst diese Kontakte abgebrochen. Sie haben sie

    abgebrochen, nun gut, dann sollen sie sie wieder aufnehmen. Wir sind

    offen, das habe ich schon oft gesagt.


    Ob Deutschland als Vermittler in unseren Verhandlungen mit der Ukraine

    einen größeren Beitrag leisten kann als die USA? Ich bezweifle das. Ein

    Vermittler muss neutral sein. Und wenn wir auf dem Schlachtfeld deutsche

    Leopard-Panzer sehen und jetzt darüber sprechen und feststellen, dass

    die Bundesrepublik erwägt, Taurus-Raketen für Angriffe auf russisches

    Territorium zu liefern, und zwar nicht nur die Technik selbst, sondern

    mit Bedienung durch Offiziere der Bundeswehr, dann kommen natürlich

    große Fragen auf. Jeder weiß sehr gut, dass das, wenn es passiert, zwar

    keinen Einfluss auf den Verlauf der Kampfhandlungen haben wird, das ist

    ausgeschlossen, aber dass unsere Beziehungen völlig zerstören werden.


    Deshalb betrachten wir die Bundesrepublik heute, ebenso wie viele andere

    europäische Länder, nicht als neutralen Staat, sondern als eine Seite,

    die die Ukraine unterstützt, und in einigen Fällen wohl sogar als

    Beteiligten an diesen Kampfhandlungen.

    Wenn es jedoch darum geht, über dieses Thema zu sprechen und Ideen dazu

    vorzubringen, wiederhole ich noch einmal: Wir sind jederzeit dazu bereit

    und offen, bitte sehr.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.06.2025

    Niveau Steinmeier / Merz

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 20 Juni, 2025, 13:30 Uhr


    Der Spiegel 19.6.2025

    <https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundespraesident-und-das-diplomatische-corps-botschafter-ausflug-ohne-iranischen-vertreter-a-e359e6aa-0d6b-4250-8b28-ff2b3d6e3f5a>


    *Zum Botschafterausflug nimmt Steinmeier den iranischen Vertreter nicht mit

    *Von Florian Gathmann


    Wenn der Bundespräsident am nächsten Dienstag zu seinem alljährlichen

    Tagesausflug mit den in Deutschland akkreditierten Botschaftern

    aufbricht, wird der Vertreter Irans nicht dabei sein. Der Botschafter

    der Islamischen Republik habe keine Einladung zur Reise mit Frank-Walter

    Steinmeier nach Mecklenburg-Vorpommern erhalten, heißt es aus dem

    Bundespräsidialamt. Iran befindet sich seit einigen Tagen in einer

    militärischen Auseinandersetzung mit Israel.


    Das deutsche Staatsoberhaupt bereist seit 1996 mit dem sogenannten

    diplomatischen Korps einmal im Jahr eines der 16 Bundesländer.

    Hintergrund des Ausflugs sei es, »den ausländischen Diplomatinnen und

    Diplomaten Deutschland und die Vielfalt seiner Regionen zu

    präsentieren«, heißt es dazu aus dem Bundespräsidialamt. Im vergangenen

    Jahr ging der Tagesausflug nach Brandenburg.


    Neben dem Vertreter Irans, der schon damals nicht eingeladen war, dürfen

    auch andere Botschafter nicht mit zu dem Ausflug nach

    Mecklenburg-Vorpommern, wo Stopps in Waren an der Müritz, Schwinkendorf

    und Warnemünde geplant sind. Das gilt unter anderem für die obersten

    Diplomaten von Russland, Belarus und Nordkorea in Deutschland.

    Bundespräsident Steinmeier und die eingeladenen Botschafter werden in

    Mecklenburg-Vorpommern von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD)

    begleitet



    *Sagen, wo es lang geht –

    mit dem deutschen Bundeskanzler

    *von Karin Leukefeld

    /Zum Artikel:

    /https://globalbridge.ch/sagen-wo-es-lang-geht-mit-dem-deutschen-bundeskanzler/



    *"Richtig und im deutschen Interesse?" –

    Journalist fragt nach Merz' "Drecksarbeit"-Aussage

    *Im Mittelpunkt der Pressekonferenz der Bundesregierung am Mittwoch

    stand die Lage im Nahen Osten. Der Journalist Hans Jessen bat in diesem

    Zusammenhang um Erläuterungen zu den jüngsten Äußerungen von

    Bundeskanzler Friedrich Merz, in denen dieser "großen Respekt" für das

    Vorgehen Israels gegen Iran geäußert und damit für eine Kontroverse

    gesorgt hatte.

    "Das ist die Drecksarbeit, die Israel für uns alle macht", sagte Merz in

    einem Interview für das ZDF am Rande des G7-Gipfels in Kanada.

    Regierungssprecher Steffen Meyer bezog zwar Stellung zur

    uneingeschränkten Unterstützung der Bundesregierung für Israel, ging

    jedoch nicht auf die Wortwahl des Bundeskanzlers ein.

    /Zum

    Video:/https://rumble.com/v6v25wb-richtig-und-im-deutschen-interesse-journalist-fragt-nach-merz-drecksarbeit-.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.06.2025

    Stoppt Netanjahu, bevor er uns alle umbringt!

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    U.S. Department of State from United States, Public domain, via Wikimedia Commons


    overton-magazin.de, vom 20. Juni 2025 191 Kommentare

    Wir könnten schon bald erleben, wie mehrere Atommächte gegeneinander antreten – und die Welt näher an die nukleare Vernichtung bringen.

    Seit fast 30 Jahren treibt Israels Premierminister Benjamin Netanjahu den Nahen Osten in Krieg und Zerstörung. Der Mann ist ein Pulverfass der Gewalt. Während all der Kriege, die er angezettelt hat, träumte Netanjahu immer von dem einen großen Krieg: der Niederlage und dem Sturz der iranischen Regierung. Sein lang ersehnter Krieg, der gerade begonnen hat, könnte uns alle in einer nuklearen Apokalypse umbringen, sofern Netanjahu nicht gestoppt wird.

    Netanjahus Fixierung auf den Krieg geht auf seine extremistischen Mentoren Ze’ev Jabotinsky, Yitzhak Shamir und Menachem Begin zurück. Die ältere Generation glaubte, dass Zionisten jede Gewalt – Kriege, Attentate, Terror – anwenden sollten, die notwendig ist, um ihr Ziel zu erreichen, nämlich jeglichen Anspruch der Palästinenser auf eine Heimat zu beseitigen.

    Vom Fluss zum Meer: Eigentlich ein antipalästinensischer Schlachtruf

    Die Gründer von Netanjahus politischer Bewegung, dem Likud, forderten die ausschließliche zionistische Kontrolle über das gesamte Gebiet des ehemaligen britischen Mandatsgebietes Palästina. Zu Beginn des britischen Mandats in den frühen 1920er Jahren machten muslimische und christliche Araber etwa 87 % der Bevölkerung aus und besaßen zehnmal mehr Land als die jüdische Bevölkerung. Auch 1948 waren die Araber den Juden zahlenmäßig noch etwa zwei zu eins überlegen. Dennoch erklärte die Gründungsurkunde des Likud (1977), dass „zwischen dem Meer und dem Jordan nur israelische Souveränität herrschen wird“. Der mittlerweile berüchtigte Slogan „vom Fluss bis zum Meer“, der als antisemitisch charakterisiert wird, entpuppt sich als anti-palästinensischer Schlachtruf des Likud.

    Die Herausforderung für den Likud bestand darin, seine maximalistischen Ziele – trotz ihrer offensichtlichen Rechtswidrigkeit nach internationalem Recht und Moral, die beide eine Zwei-Staaten-Lösung fordern – zu verfolgen.

    1996 entwickelten Netanjahu und seine amerikanischen Berater eine „Clean Break“-Strategie. Sie befürworteten, dass Israel sich nicht aus den im Krieg von 1967 eroberten palästinensischen Gebieten zurückziehen sollte, um im Gegenzug regionalen Frieden zu erreichen. Stattdessen sollte Israel den Nahen Osten nach seinen Vorstellungen umgestalten. Entscheidend war, dass diese Strategie die USA als Hauptkraft zur Erreichung dieser Ziele vorsah – indem sie Kriege in der Region führten, um Regierungen zu stürzen, die sich der Vorherrschaft Israels über Palästina widersetzten. Und die USA wurden aufgefordert, Kriege im Namen Israels zu führen.

    Die „Clean Break“-Strategie wurde nach dem 11. September 2001 von den USA und Israel erfolgreich umgesetzt. Wie der Oberbefehlshaber der NATO, General Wesley Clark, kurz nach dem 11. September 2001 enthüllte, planten die USA, „innerhalb von fünf Jahren die Regierungen in sieben Ländern anzugreifen und zu zerstören – angefangen mit dem Irak, dann Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Iran“.

    Die Neugestaltung eines „neuen Nahen Ostens“

    Der erste dieser Kriege, Anfang 2003, diente dem Sturz der irakischen Regierung. Die Pläne für weitere Kriege wurden verschoben, da die USA im Irak feststeckten. Dennoch unterstützten die USA 2005 die Teilung des Sudan, 2006 die Invasion Israels im Libanon und im selben Jahr den Einmarsch Äthiopiens in Somalia. 2011 startete die Obama-Regierung die CIA-Operation „Timber Sycamore“ gegen Syrien und stürzte zusammen mit Großbritannien und Frankreich durch eine Bombardierungskampagne (auch im Jahr 2011) die libysche Regierung. Heute liegen diese Länder in Trümmern, und viele sind in Bürgerkriege verwickelt.

    Netanjahu war ein Befürworter dieser Kriege – sowohl öffentlich als auch hinter den Kulissen. Er befürwortete sie zusammen mit seinen neokonservativen Verbündeten in der US-Regierung, darunter Paul Wolfowitz, Douglas Feith, Victoria Nuland, Hillary Clinton, Joe Biden, Richard Perle, Elliott Abrams und andere.

    In seiner Aussage vor dem US-Kongress im Jahr 2002 warb Netanjahu für den katastrophalen Krieg im Irak und erklärte: „Wenn Sie Saddam, Saddams Regime, beseitigen, garantiere ich Ihnen, dass dies enorme positive Auswirkungen auf die Region haben wird.“ Er fuhr fort: „Und ich denke, dass die Menschen direkt nebenan im Iran, junge Menschen und viele andere, sagen werden, dass die Zeit solcher Regime, solcher Despoten vorbei ist.“ Er erklärte dem Kongress fälschlicherweise: „Es steht außer Frage, dass Saddam nach der Entwicklung von Atomwaffen strebt, daran arbeitet und Fortschritte dabei macht.“

    Der Slogan zur Neugestaltung eines „neuen Nahen Ostens“ liefert die Devise für diese Kriege. Er wurde erstmals 1996 in „Clean Break“ formuliert und 2006 von Außenministerin Condoleezza Rice populär gemacht. Als Israel den Libanon brutal bombardierte, erklärte Rice:

    „Was wir hier in gewisser Weise sehen, ist das Wachstum – die Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens, und was auch immer wir tun, wir müssen sicher sein, dass wir den neuen Nahen Osten vorantreiben und nicht zum alten zurückkehren.“

    Der Höhepunkt jahrzehntelanger extremistischer zionistischer Manipulation

    Im September 2023 präsentierte Netanjahu vor der UN-Generalversammlung eine Karte des „neuen Nahen Ostens“, auf der der palästinensische Staat vollständig ausgelöscht war. Im September 2024 erläuterte er diesen Plan anhand von zwei Karten: Ein Teil des Nahen Ostens sei ein „Segen“, der andere – darunter Libanon, Syrien, Irak und Iran – ein Fluch, da er einen Regimewechsel in den letztgenannten Ländern befürwortete.

    Israels Krieg gegen den Iran ist der letzte Schritt einer jahrzehntelangen Strategie. Wir erleben gerade den Höhepunkt jahrzehntelanger extremistischer zionistischer Manipulation der US-Außenpolitik.


    Die Prämisse für Israels Angriff auf den Iran ist die Behauptung, dass der Iran kurz davorsteht, Atomwaffen zu erwerben. Diese Behauptung ist absurd, da der Iran wiederholt Verhandlungen gefordert hat, um genau diese nukleare Option im Gegenzug für ein Ende der jahrzehntelangen US-Sanktionen zu beseitigen.

    Seit 1992 behaupten Netanjahu und seine Anhänger, dass der Iran „in wenigen Jahren” eine Atommacht werden wird. 1995 verkündeten israelische Regierungsvertreter und ihre US-amerikanischen Unterstützer einen Zeitplan von fünf Jahren. 2003 erklärte der Direktor des israelischen Militärgeheimdienstes, dass der Iran „bis zum Sommer 2004” eine Atommacht sein werde. Im Jahr 2005 sagte der Chef des Mossad, dass der Iran in weniger als drei Jahren eine Bombe bauen könnte. Im Jahr 2012 behauptete Netanjahu vor den Vereinten Nationen, dass „es nur noch wenige Monate, möglicherweise sogar nur wenige Wochen dauern wird, bis sie genug angereichertes Uran für die erste Bombe haben”. Und so weiter und so fort.

    Dieses seit über 30 Jahren bestehende Muster der Verschiebung von Fristen ist Ausdruck einer bewussten Strategie und kein Versagen der Prophezeiung. Die Behauptungen sind Propaganda; es gibt immer eine „existenzielle Bedrohung“. Noch wichtiger ist Netanjahus falsche Behauptung, dass Verhandlungen mit dem Iran nutzlos seien.

    Religiöses Hindernis für eine iranische Atombombe

    Der Iran hat wiederholt erklärt, dass er keine Atomwaffen will und seit langem zu Verhandlungen bereit ist. Im Oktober 2003 erließ der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei eine Fatwa, die die Herstellung und den Einsatz von Atomwaffen verbietet – eine Entscheidung, die später vom Iran bei einer IAEO-Sitzung in Wien im August 2005 offiziell zitiert und seitdem als religiöses und rechtliches Hindernis für die Entwicklung von Atomwaffen angeführt wurde.

    Selbst für diejenigen, die den Absichten des Iran skeptisch gegenüberstehen, hat sich der Iran konsequent für ein Verhandlungsabkommen eingesetzt, welches durch eine unabhängige internationale Überprüfung unterstützt wird. Im Gegensatz dazu hat sich die zionistische Lobby gegen solche Vereinbarungen ausgesprochen und die USA dazu gedrängt, die Sanktionen aufrechtzuerhalten und Abkommen abzulehnen, die eine strenge Überwachung durch die IAEO im Austausch für die Aufhebung der Sanktionen ermöglichen würden.

    Im Jahr 2016 einigte sich die Obama-Regierung zusammen mit Großbritannien, Frankreich, Deutschland, China und Russland mit dem Iran auf den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) – ein wegweisendes Abkommen zur strengen Überwachung des iranischen Atomprogramms im Austausch für die Aufhebung der Sanktionen. Unter dem unerbittlichen Druck von Netanjahu und der zionistischen Lobby zog sich Präsident Trump jedoch 2018 aus dem Abkommen zurück. Als der Iran daraufhin mit einer Ausweitung seiner Urananreicherung reagierte, wurde er vorhersehbarerweise beschuldigt, gegen ein Abkommen verstoßen zu haben, das die USA selbst aufgekündigt hatten. Die Doppelmoral und Propaganda sind kaum zu übersehen.

    Am 11. April 2021 griff der israelische Mossad die iranischen Atomanlagen in Natanz an. Nach dem Angriff kündigte der Iran am 16. April an, seine Urananreicherung als Verhandlungshebel weiter zu verstärken, und forderte gleichzeitig wiederholt die Wiederaufnahme von Verhandlungen über ein Abkommen wie das JCPOA. Die Biden-Regierung lehnte alle derartigen Verhandlungen ab.

    Angriff unmittelbar vor Zwei-Staaten-Konferenz

    Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit erklärte sich Trump bereit, neue Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen. Der Iran versprach, auf Atomwaffen zu verzichten und sich den Inspektionen der IAEO zu unterwerfen, behielt sich jedoch das Recht vor, Uran für zivile Zwecke anzureichern. Die Trump-Regierung schien diesem Punkt zuzustimmen, machte dann aber eine Kehrtwende. Seitdem gab es fünf Verhandlungsrunden, bei denen beide Seiten jedes Mal Fortschritte vermeldeten.

    Die sechste Runde sollte angeblich am Sonntag, dem 15. Juni, stattfinden. Stattdessen startete Israel am 12. Juni einen Präventivkrieg gegen den Iran. Trump bestätigte, dass die USA im Voraus von dem Angriff wussten, obwohl die Regierung öffentlich von den bevorstehenden Verhandlungen sprach.

    Der Angriff Israels erfolgte nicht nur mitten in den Verhandlungen, die Fortschritte machten, sondern auch wenige Tage vor einer geplanten UN-Konferenz zu Palästina, die die Zwei-Staaten-Lösung vorangebracht hätte. Diese Konferenz wurde nun verschoben.

    Der Angriff Israels auf den Iran droht nun zu einem vollwertigen Krieg zu eskalieren, in den die USA und Europa auf der Seite Israels und Russland und möglicherweise Pakistan auf der Seite des Iran verwickelt werden. Wir könnten bald mehrere Atommächte sehen, die sich gegenseitig bekämpfen und die Welt näher an die nukleare Vernichtung bringen. Die Weltuntergangsuhr steht auf 89 Sekunden vor Mitternacht, so nah am nuklearen Armageddon wie nie zuvor seit ihrer Einführung im Jahr 1947.

    In den letzten 30 Jahren haben Netanjahu und seine US-Unterstützer einen 4.000 km langen Streifen von Ländern zerstört oder destabilisiert, der sich über Nordafrika, das Horn von Afrika, den östlichen Mittelmeerraum und Westasien erstreckt. Ihr Ziel war es, einen palästinensischen Staat zu verhindern, indem sie Regierungen stürzten, die die palästinensische Sache unterstützten. Die Welt verdient Besseres als diesen Extremismus.

    Dieser Artikel erschien erstmals im englischen Original bei Common Dreams.


    Jeffrey Sachs und Sybil FaresJeffrey Sachs und Sybil Fares
    Jeffrey Sachs, geboren 1954 in Detroit, Michigan, USA; ist ein renommierter Entwicklungsökonom und Leiter des Zentrums für nachhaltige Entwicklung an der Columbia University. Der breiten Öffentlichkeit wurde er als Direktor des UN-Millenium-Projekts zur globalen Armutsbekämpfung bekannt. Er hat weltweit Regierungen beraten, unter anderem in Lateinamerika oder im postkommunistischen Polen und Russland, wo er half, marktwirtschaftliche Reformen durchzuführen. Sachs ist Präsident des UN Sustainable Development Solutions Network, Co-Vorsitzender des Council of Engineers for the Energy Transition, Akademiemitglied der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften im Vatikan und Kommissar der UN Broadband Commission for Development.

    Sybil Fares ist Expertin und Beraterin für Nahostpolitik und nachhaltige Entwicklung bei Sustainable Development Solutions Network. Sie ist außerdem Mitarbeiterin von Jeffrey Sachs und Sonia Sachs.

    Mehr Beiträge von Jeffrey Sachs und Sybil Fares →

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    191 Kommentare

    1. All die aufrührerischen Appelle: an wen sind sie gerichtet? Die Bevölkerungen der Staaten können ja gar nichts gegen den Wahnsinn tun, der sich vor ihren Augen jeden Tag abspielt. Zu stark haben die Banken und Geheimdienste die Presse und Politik infiltriert. Es ist ja noch nicht einmal mehr möglich, über die zur Verfügung stehenden Wege der ‚Beschwerde‘ eine Kritik an der öffentlichen Desinformation zu üben, die tatsächlich ernsthaft zur Kenntnis genommen wird. Wenn in den Medien unisono behauptet wird, der Iran stünde kurz vor der Entwicklung einer Atomwaffe, haben alle Hinweise auf substanzielle Informationen über das genaue Gegenteil, dass sie nämlich weder eine Bombe bauen wollen, noch dass sie im Kontext des Überwachungsregimes der IAEA die Möglichkeit dazu haben würden, keine Aussicht auf Gehör!

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    24 Antworten auf diesen Kommentar anzeigen ▼

  • Jeffrey Sachs ist Wissenschaftler und seine Aussage „Stoppt Netanjahu, bevor er uns alle umbringt!“ ist das Ergebnis wissenschaftlicher Forschung.
    Jeffrey Sachs ist ein politisch orientierter Wissenschaftler, und seine wissenschaftliche Forschung bringt nie Aussagen wie „Stoppt Putin, bevor er uns alle umbringt!“ hervor. oder „Stoppt Trump, bevor er uns alle umbringt!“

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    5 Antworten auf diesen Kommentar anzeigen ▼

  • Ok, wer genau soll Netanjahu „stoppen“ und wie? Netanjahu ist ein Bastard. Aber ich glaube kaum, dass eine langfristige Agenda hinter seinem aktuellen Doing steckt oder innenpolitische Gründe. Es ist die Rache für den 7. Oktober. Einen Irankrieg sagen diese „Propheten“ schon seit 30 Jahren als unmittelbar bevorstehend voraus. Nichts ist passiert. Jetzt gibt es einen Anlass.
    Dem Iran hilft niemand mehr, Israel wird in „zwei Wochen“ (also nie) geholfen werden, den das Orange Hühnchen im Clowhouse ist schwach wie eine Flasche leer.
    Iran und Israel werden es ausfechten. Ob sich dann der Laden beruhigt hängt davon ab, ob das Regime stürzt oder nicht.

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    12 Antworten auf diesen Kommentar anzeigen ▼

  • Netanjahu ist der 2.Hitler, mit ähnlicher Einstellung. Und sein Kabinett ähnelt auch dem von Hitler, Katz & Co sind wie Goebbels. Das ist wohl seit Jahren klar. Dass diese Leute aber massiv von Deutschland unterstützt werden, war nicht klar. Natürlich war insbesondere die CDU immer auf israelischer Seite, warum, weiß der Teufel, denn auch Christen haben es nicht leicht in Israel. Aber dass alle anderen außer BSW in das „Antisemitismus“- Lied mit einstimmen ist der Gipfel der Perversität und ich hoffe, dass Deutschland mal dafür zur Verantwortung gezogen wird, gerne auch von den Juden weltweit, die gegen Israel protestieren. Dann hat Deutschland wirklich das 2. Antisemitismusproblem. Bis dahin beschränkt sich die Möglichkeit, etwas dagegen zu tun, auf Protest mit dem Risiko der Bestrafung oder Existenzvernichtung.

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    8 Antworten auf diesen Kommentar anzeigen ▼

  • In einem dieser TV-Schmuddelsender sprach ein deutscher sogenannter Sicherheitsexperte (aus Washington zugeschaltet), nur die USA würden über bunkerbrechende Bomben verfügen, die dann aus US-Bombern „ausgeliefert“ werden müssten.
    Ja, dieser „Sicherheitsexperte“ sprach tatsächlich mehrfach über „ausliefern“.
    Da bleibt einem die Spucke weg…
    Ich wünschte mir in diesem Augenblick tatsächlich, dass über seinem Haus auch mal was „ausgeliefert“ wird. Lieber heute als morgen….
    Dann drückte ich angewidert den Knopf der Fernbedienung…

    Antworten

  • Kann man diesen Artikel eines Tages bei der ARD oder ZDF lesen?
    Ganz sicher nicht. Eher wird dieses Magazin verboten, wie diverse andere Informationsquellen. Das deutsche Volk muß dumm gehalten werden, darf nicht anfangen selbständig zu denken.
    In einem vergessenen alten Gesetzeswerk steht: eine Zensur findet nicht statt.
    Die deutsche Massenpresse und die Politik betreibt aktiv ZENSUR! Staatsanwälte sind weisungsgebunden und ignorieren Gesetze wenns der Politk genehm ist. Staatsraison.
    Deutschland ist IMMER auf der falschen Seite.

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    2 Antworten auf diesen Kommentar anzeigen ▼

  • Da wird nichts „gestoppt“ werden. Von wem auch?
    Die öffentliche Meinung ist diesen Kriegstreibern egal. Die Leute werden sowieso manipuliert und dumm gehalten.
    Es sieht nicht gut aus.

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  • https://www.brighteon.com/0cce59b0-922b-4147-affd-5fe0c3f83616
    Wer Zeit hat und etwas Englisch versteht…
    Die „Eliten“ des Westens werden bis zum letzten Bewohner ihrer Staaten und bis zum letzten Steuergroschen gegen die Realität kämpfen. Seit 600 Jahren überziehen sie die Welt mit Mord, Raub, Plünderung und Umweltvernichtung…Und jetzt können sie nicht ertragen, das ihre Dominanz in der Welt vorbei ist! Also Krieg um des Krieges Willen. Wie „unsere“ ehemalige Aussentrampoline sagte: egal was meine „Wähler“/ Untertanen sagen oder wünschen..

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  • Sehe ich hier eine Persilschein-Fabrikation für die USA? Wir wären ja sowas von friedlich gewesen, aber dieser Netanjahu hat uns in die Kriege verwickelt. Nö, Jeffrey, das wird nichts.
    Der Irak-Krieg war ja ein einziges Hornberger Schießen. Saddam hat zu Beginn sein ganzes Arsenal an Scud-Rsketen auf Israel abgefeuert, welche dort mit der Botanisiertrommel abgefangen wurden. Jetzt stehen dort wesentlich gefährlichere Raketen und zwar aus iranischer Fabrikation. Ist das denn Selbstverteidigung? Muss sich der Iran gegen eine Bodenoffensive aus Israel schützen? Es beginnt hier lächerlich zu werden.

    Völlige Ignorirerung der offiziellen Standpunkte. Der Iran droht seit 43 Jahren Israel die Vernichtung an. Hingegen Israel hat immer nur das Interesse bekundet, die ehemals guten Beziehungen wieder herzustellen.

    Den Protagonisten einfach mal zuzuhören, wäre vielleicht mal ein Lösungsansatz.

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  • Wo bleibt eigentlich der Aufschrei von Sahra Wagenknecht und ihrer BSW-Truppe. Sind sie doch vor einigen Monaten noch angetreten als Friedenspartei. Sitzt der Frust immer noch so tief, keinen dieser begehrten warmen und gutbezahlten Bundestagssitze ergattert zu haben? Auch die AfD-Führung unter Weidel, die sich vor kurzem noch als Friedenspartei und Putin-Freundin präsentierte, hat mittlerweile ihren festen Platz im Rektum von Trump gefunden.

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-aussenpolitik-warum-sich-die-russlandfreunde-jetzt-den-usa-zuwenden-a-cee7f762-ab15-4695-bdd8-23f783aa5f09

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  • An wen geht eigentlich die Aufforderung „Stoppt Netanjahu!“?

    Netanjahu kann nur von den USA, von der CIA im Auftrag des Präsidenten gestoppt werden. Israels Bevölkerung selbst ist dazu offensichtlich nicht in der Lage.
    Und wird Trump in die Richtung gehen? Fraglich. Die militante Zionistenfraktion ist in den USA extrem stark und besitzt maximal denkbaren Einfluss. Für Trump kommt auf privater Ebene noch sein Schwiegersohn Jared Kushner dazu.

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  • Interessant ist, dass mit dem neuer Spielwiese Iran schlagartig der Ukrainekrieg aufgehört hat zu existieren. Schlagartig keine Nachrichten mehr und selbst westliche Blogger haben aufgehört zu berichten.

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  • Die einzige Supermacht!

    Genau Leute, dieses ganze „geplänkel“ war nur dazu da zu verhindern das Sie sich etabliert. ES IST DAS HERZLAND.

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  • grad auf focus gelesen.
    „Alle unsere Studien wurden eingestellt“
    Eine iranische Rakete traf das Weizmann-Institut in Israel und zerstörte wichtige Labore. Forschungserfolge von Jahrzehnten sind verloren.

    das war schon am letzten sonntag

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  • Der Verlust menschlichen Lebens, die materiellen Zerstörungen und die unerträglichen Grausamkeiten (die hauptsächlich die Israelis begehen), sind sehr schlimm.
    Viel schlimmer ist allerdings die moralische Leere, die Entwertung aller menschlichen Werte, den dieser neue Krieg verursacht hat. Die Nachrichtensendungen bereiten Gesundheitsprobleme, denn ihre Lügen sind unerträglich geworden. Krieg ist Frieden und Israel macht die Drecksarbeit für Deutschland. Ist das nicht völliger Ausdruck moralischer Verkommenheit?

    Wie ich, glauben immer weniger Leute an die Demokratie. Auch die linken Werte sind völlig heruntergekommen, rechte Werte waren schon immer brutal.

    Es bleibt also eine große Leere, die die Menschen ratlos und apathisch, auch zynisch werden läßt. Das Gute daran ist, mit solchen Menschen kann der Westen keinen Krieg mehr führen. Aber Menschen werden im Krieg immer weniger gebraucht, wenn die KI übernimmt.

    Was sollen wir glauben? Was sollen wir tun?

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  • Was Sachs hier verschweigt ist, dass die US Hegemonie auf der Kontrolle des Öl-Handels beruht. Netanjahu ist ein wahrer Teufel, aber dies alles geschieht im Interesse der US Finanzeliten.
    Es nutzt relativ wenig nur die Person Netanjahu zu stoppen.

    Oder um es mit Merz zu sagen, (hier die korrigierte Fassung):
    Netanjahu ist ein Dreckschein und Mörder, aber wir müssen dabei auch immer im Auge behalten für wen er seine Dreckarbeit tut. Für BlackRock & Co.
    Und damit das mal ein Ende hat, langt es nicht die Hitlers und Netanjahus zu stoppen. Wenn wir was bewirken wollen, müssen wir auch die BlackRocks & Co stoppen.

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  • Schon denkbar, dass unter Ayatollah – später Imam – Khomeini der Iran eine Atombombe gebaut hätte, wenn die technischen Möglichkeiten dafür vorhanden gewesen wären. Der damalige Angriff auf die US-Botschaft mit Geiselnahme der Botschaftsangehörigen zeigt, wie radikalisiert die damalige Führungsschicht der islamischen Revolution im Iran war. Im Vergleich dazu ist Ayatollah Ali Khamenei in seiner heutigen Tonlage geradezu „zivil“. Scott Ritter spart aber nicht mit (berechtigter?) Kritik am Iran: Unter den Bedingungen des Atomwaffensperrvertrags hätte der Iran keine 60%-Anreicherung vornehmen sollen, weil damit eine Schwelle zur Nuklearfähigkeit erreicht worden sei, die Israels Atomwaffenmonopol in der Region bedrohe und Israels latente Angriffsbereitschaft geradezu herausfordere. Er argumentiert damit auf der Ebene von Realpolitik und nicht eines „Wünsch dir was“.

    Die Frage, warum der Iran keine Atomwaffen besitzen darf, Indien und Pakistan aber schon, liegt laut Scott Ritter in dem massiven Einfluss der Pro-Israel-Lobby in den USA begründet, dem AIPAC. Sie setzen mit ihren Wahlkampfspenden die Agenda. Es gibt keine vergleichbare Länder-bezogene Lobby in den USA (und Europa) wie die seitens Israels.

    Sagt Scott Ritter im Gespräch mit einem iranischen Podcaster:
    https://www.youtube.com/@JedaalEnglish

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  • Vor ein paar Tagen habe ich unter einem anderen Artikel hier geschrieben: Wir brauchen eine neue Sprache. Wir brauchen neue Begriffe, neue Werkzeuge. Und wir müssen sie weitergeben. Denn wer „Sapere aude“ ernst nimmt – also den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen – darf nicht bei der Forderung stehen bleiben. Man muss auch ermöglichen, dass dieser Mut überhaupt geübt werden kann. Deshalb sage ich: Sapere laude – lerne zu verstehen, nicht nur wage es.

    Was sich in vielen Kommentaren wiederholt, ist das resignative Narrativ: „Man weiß es – aber es bringt nichts.“ Das ist der Kern des umgekehrten Totalitarismus. Er lebt nicht von offener Gewalt, sondern davon, dass man denkt, man könne ohnehin nichts mehr tun. Dass Erkenntnis folgenlos bleibt. Dass jede Handlung sofort wieder in Systemlogik verpufft. Und genau das wirkt – nicht durch Zwang, sondern durch verinnerlichte Nutzlosigkeit.

    Wer in dieser Logik gefangen bleibt, reproduziert sie. Selbst wenn er sie kritisiert. Es ist wie ein Spiegelkabinett: Man sieht, dass alles verzerrt ist – aber man findet den Ausgang nicht mehr. Und so wird jede Äußerung über die eigene Ohnmacht zu einer stillen Bestätigung dessen, was eigentlich gebrochen werden müsste.

    Deshalb reicht es nicht, nur weiter aufzuklären. Es braucht Formen, in denen Sprache wieder Boden bekommt. Werkzeuge, die nicht nur analysieren, sondern befähigen. Und ja – manche davon müssen neu erfunden werden. Manche Begriffe, die wir benutzen, tragen schon die Entmutigung in sich. Manche Deutungen blockieren mehr, als sie öffnen. Deshalb: neue Begriffe. Neue Bilder. Neue Pfade.

    Aber das bedeutet auch: kleinteilig arbeiten. Keine Massenstrategie, kein Heldenepos. Sondern Person für Person. Satz für Satz. Nicht als Erzieher, sondern als jemand, der Werkzeuge weiterreicht. Die Sprache gibt, wo Schweigen war. Orientierung gibt, wo Dauerironie herrschte. Nicht überheblich, nicht besserwisserisch – sondern konkret, freundlich, geduldig.

    Denn wer sagt, es sei ohnehin zu spät, unterschätzt, wie schnell sich etwas ändern kann, wenn der Anfang einmal gemacht ist. Veränderung breitet sich nicht linear aus, sondern sprunghaft. Und sie beginnt fast immer leise. Mit einem Einzelnen, der sich nicht mehr zufriedengibt. Mit einem Gespräch, das nicht wieder in Ohnmacht endet. Mit einer Sprache, die mehr will als Wut.

    Man muss nicht alle erreichen – aber man darf niemanden von vornherein aufgeben. Wer aufgegeben wird, bestätigt das System. Wer zurückgeholt wird, bricht es. Schritt für Schritt. Gespräch für Gespräch. Das ist langsam, ja. Aber es ist das Einzige, was trägt.

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  • Tja wer hätte das kommen sehen. Da wird über Jahrzehnte eine offen rassistische, rechtsextreme Kolonialsiedlung mit allen Mitteln durchgepeitscht. Um einer Religion, nicht einem Volk, eine Heimat zu geben die Völkermord in ihren heiligen Schriften vergöttlicht und deren Staatlichkeit genau wegen dieser Unverträglichkeit mit allen zivilisierten Normen schon vor zwei Jahrtausenden beendet wurde.

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  • Soviel Neues enthält der Artikel nicht.

    Dass das Thema der Überschrift nur am Ende des Artikels behandelt wird, ist auch ziemlich schwach.

    Und dass Herr Sachs / Frau Sares das Wort „Präventivkrieg“ verwenden, macht die Sache auch nicht besser.
    Diesen hinterhältigen, terroristischen Angriffskrieg sollten auch Herr Sachs / Frau Sares beim Namen nennen, und keine westlichen euphemistischen Propagandaplattitüden verwenden.

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  • Lächerlich wie Sachs‘ totale Einseitigkeit als irgendwie „wissenschaftlich“ verkauft werden soll. Sachs ist nicht zu trauen, er bemüht sich nicht mal um Objektivität, hat anscheinend keinerlei Ambitionen bezüglich Wissenschaftlichkeit oder journalistischem Ethos. Eine Atombombe in den Händen eines aggressiven, radikalislamischen Mullah Regimes wäre nicht unbedingt friedensfördernd. Überzeugende Argumente bringt Sachs nicht, man hört nur raus, dass er Zionisten nicht abkann. Gähn.

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  • „Stoppt Netanjahu, bevor er uns alle umbringt!“

    Wer soll ihn stoppen? Das wurde hier im Forum schon mehrfach gefragt, ganz zu recht.

    Wenn die „Multipolare Weltordnung“ konsequent eine andere Politik machen will, als die westliche Verbrecherbande, dann ist das gut und lobenswert.
    Aber wenn ein Staat nach dem anderen dieser neuen Weltordnung von der sich in Agonie befindlichen westlichen Verbrecherbande plattgebombt wird, könnte es sein, dass von der „Multipolarität“ nicht viel übrig bleibt und
    der Verbrecherwesten eine Renaissance erlebt.

    Insofern sollten sich die „Multipolaristen“ mal überlegen, ob es in ihrem Interesse ist, wenn der Iran fällt, oder nicht.
    Nur mit „Erklärungen“, „Aufforderungen“ und „Protestnoten“ wird das nichts werden…..

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  • Netanjahus feministische Außenpolitik ist nur dem Zwang geschuldet, dass Israel nur durch einen präkognitiven Gegenschlag vor der iranischen Weltverschwörung gerettet werden kann
    (Der Mossad besitzt geheime Videoaufnahmen, die die Mullahs bei einer Polonaise quer durch Teheran steppend zeigen und dazu singend „Heute gehört uns der Iran und morgen die ganze Welt“)

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  • Vielleicht blöde Frage: Woher weiß man eigentlich, dass Israel tatsächlich Atomwaffen hat?

    Wenn Israel z.B. keine Atomwaffen hätte, dann wäre es blöd, sich der IAEO zu unterwerfen, weil die ja feststellen würden, dass man keine hat.

    Wo führt Israel eigentlich Atomtests durch? Ich habe davon noch nie was gehört, was an mir liegen kann, was aber auch daran liegen kann, dass Israel keine Atomtests durchführt. Warum nicht, wenn das alle anderen Atomstaaten tun bzw. getan haben?

    Ja, okay, da war 1985 dieser angebliche Spionage-Skandal, in dem das Atomprogramm Israels offengelegt wurde.

    Wurde es das denn? Wirklich?

    Und was, wenn das eine Psy-Op war?

    Frage: Würde ein Typ wie z.B. Netajahu es sich denn nehmen lassen, sich seine dicken Eier öffentlich zu kraulen (die militärische Analogie zum Eier-Kraulen sind ja Militärparaden) und stattdessen immer nur zu behaupten, er hätte welche?

    Aber keiner hätte diese ach so dicken Dinger je gesehen?

    Und wo versteckt man soviele Atomsprengköpfe (angeblich ja über 100) in diesem winzigen Land? Und keiner hat je entsprechende Transporte bemerkt? Echt jetzt?

    These: Israel hat überhaupt keine Atomwaffen und auch Artikel wie der obige sind nur dazu da, der ganzen Welt einzureden, es hätte welche.

    Ich würde jetzt gerne die Karten sehen. Die sollen ihre Atomwaffen zeigen, wenn sie welche haben.

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  • Interessant finde ich in diesem Kontext auch die Spielsteine, welche die Russen und Chinesen positionieren. Die machten mir immer den Eindruck, als seien sie in der Auseinandersetzung mit der US-Hegemonie besonders bemüht, einen großen globalen Konflikt zu vermeiden, was auch in vielen Fällen die im Westen meist als „Schwäche“ interpretierte Zurückhaltung erklärt.

    Für die russischen Ingenieure im AKW Buschehr gibt es wohl mittlerweile eine Sicherheitsgarantie seitens Israel. Dieses Ziel ist also effektiv aus dem Spiel genommen worden.

    Zudem gibt es Berichte, dass sich anscheinend zwei chinesische „Type 815“ Aufklärungsschiffe im Persischen Golf befinden. Man darf wohl nur wenig Zweifel haben, dass solche Schiffe den Iranern im Ernstfall Echtzeitinformationen über Luftbewegungen in der Region zur Verfügung stellen würden. Auch gibt es diplomatische Kommunikation der Chinesen mit Oman (Telefongespräch von Wang Yi gestern). Man kann durchaus vermuten, dass die Chinesen das Land dazu bewegen wollen, seinen Luftraum nicht für eine US-Offensive zur Verfügung zu stellen. Zusammen mit Pakistan, dass sich bereits in Unterstützung Irans geäußert hat und wo die Chinesen durch dessen Unterstützung im Konflikt mit Indien „noch was gut“ haben könnten, ergäbe sich eine Konstellation, die den US-Angriff deutlich erschweren könnte. Die Iraner werden in südlicher Richtung sehr vermutlich alles andere als „blind“ sein und die mögliche Angriffsrichtung von US-Flugzeugträgern aus wäre eventuell recht eingeschränkt und gut vorhersehbar.

    Zugegeben, davon ist vieles spekulativ, aber solche Strategien werden auch nicht von Regierungssprechern auf Pressekonferenzen veröffentlicht. Da bleibt meist nicht viel anderes übrig, als sowas aus einzelnen Informationsfetzen herzuleiten.

    Ich denke man sollte jedenfalls die Schwierigkeit dieser geplanten US-Operation nicht unterschätzen, zumal ich auch israelischen berichten über „Lufthoheit“ nicht wirklich über den Weg traue. Auch schätze ich die Wahrscheinlichkeit als hoch ein, dass den Einstieg der USA eingeplant hat und eventuell eine Menge Material „zurückhält“.

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  • Deutschland ist neben der USA, UK, Kanada und Italien der größte Waffenlieferant Israels.

    Wir können also eine Menge für den Iran und auch die Palästinenserinnen und Palästinenser tun indem wir uns dagegen auflehnen das deutsche Steuermittel an die Firmen fließen die Israel mit Waffen beliefern oder Israelische Waffen eingekauft werden..

    https://www.workersinpalestine.org/who-arms-israel

    z.B hier..
    https://www.defenseadvancement.com/news/spike-missiles-and-launchers-to-be-supplied-to-german-army/
    oder hier
    https://breakingdefense.com/2023/09/trophy-protection-system-to-be-used-on-new-leopard-2-tanks-in-norway-germany-rafael/

    Mfg Makrovir

    P.S Hat eigentlich sonst noch wer mitbekommen das Christine Lagarde grade dazu aufgefordert hat das Veto Recht für Europäische Nationen in der EU abzuschaffen ? Ein weiterer Schritt in zu einer Diktatur in Europa!

    https://www.centralbanking.com/central-banks/economics/7972642/take-foreign-policy-veto-away-from-eu-members-says-lagarde

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  • 20.06.2025

    Im Iran droht der Irakkrieg 2.0 – und wieder versagt EUropa

    lostineu.eu, 19. Juni 2025

    Angebliche Massenvernichtungswaffen, “präventive” Militärschläge und Aufrufe zum Regime Change: Der Krieg, den Israel im Iran vom Zaun gebrochen hat, ähnelt immer mehr dem Irakkrieg. Nun könnten auch noch die USA eingreifen – und EUropa schaut zu.

    Der Irakkrieg 2003 wurde von den USA, Großbritannien und einer “Koalition der Willigen” geführt, der u.a. Polen und die Ukraine (!) angehört haben. Deutschland und Frankreich waren dagegen.

    Der Irankrieg wird offiziell noch allein von Israel geführt, de facto aber auch von den USA und Großbritannien unterstützt. US-Präsident Trump bereitet alles für ein direktes Eingreifen seines Landes vor.

    Diesmal stellt sich ihm niemand in den Weg – nicht einmal Berlin und Paris. Im Gegenteil: Kanzler Merz hat Israels Vorgehen gebilligt (“macht die Drecksarbeit für uns”) und Verständnis für Trump gezeigt.

    Präsident Macron hat zwar eine diplomatische Initiative angekündigt und vor einem Regimewechsel in Iran gewarnt. Doch anders als sein Amtsvorgänger Chirac stellt er sich Trump nicht wirklich entgegen.

    Die EU-Spitze ist ein Totalausfall. Beim G-7-Gipfel haben sich von der Leyen und Costa noch dafür gefeiert, Trump zu einer gemeinsamen Iran-Erklärung bewegt zu haben, in der von einer Verhandlungslösung die Rede war.

    Nun, da der US-Präsident die “Kapitulation” des Iran fordert und mit einer Bombardierung Teherans droht, ducken sich die EU-Granden weg. In Brüssel wagt es niemand, Trump laut und deutlich zu widersprechen.

    Die EU-Granden sind nicht einmal in der Lage, Israel zu verurteilen. Dabei wäre genau das nötig. “Europe needs to oppose Israel’s aggression”, heißt es in einer Erklärung des “European Council on Foreign Relations”.

    In Brüssel sitzt der feige Westen

    Nicht einmal Gaza lockt die EU aus der Reserve. 110 Organisationen – darunter Amnesty International und Human Rights Watch – fordern die Aussetzung des EU-Assoziationsabkommens mit Israel.

    Doch Brüssel will nichts tun. Um sich ein gutes Gewissen zu machen, wird die EU-Außenbeauftragte Kallas am Montag das Morden in Gaza verurteilen – doch Sanktionen verhängen will sie nicht.

    EUropa versagt auf der ganzen Linie. Dabei tun Merz, Macron & Co. doch seit Trumps Machtübernahme so, als seien sie die letzten Vertreter des freien Westens. In Wahrheit stehen sie und Brüssel für den feigen Westen…

    Siehe auch Zieht Trump in den Krieg? Erstmal verhöhnt er die EUropäer. Mehr zum Krieg gegen Iran hier

    P.S. Am Freitag treffen sich die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens sowie die EU-Außenbeauftragte Kallas in Genf, um mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi über das iranische Atomprogramm zu verhandeln. Ein Hoffnungsschimmer! Allerdings reden sie die Erfolgschancen schon vorab klein. Und weder Israel noch die USA kümmern sich darum, was die Europäer treiben

    ‹ EU-Sanktionen: Krieg gegen Russlands Schattenflotte?

    9 Comments

    1. palman
      19. Juni 2025 @ 20:24

      . . . und Ich wußte gar nicht, daß die quasi “älteste” >ZIVILISATION< (Persien – ab ca. “3.200” vor Chr. !!!) auf “meinem” >SOLARI-Fahr-I-Um<, sich unbedingt “meine ganz speziellen” >anglo-armeeri-khasarischen< ZomBIOTen* und “Freunde der Nacht” als “Allein-Erziehungs-Berechtigte” a u s g e s u c h t hätten !!??!! :-///

      = – von Mir sog. “Ver-IRREN-Anstalter” von >ZOMBIADEN< (KaPuTt-Macher- und T0T-Schläger-Events / Antonym zu OLYMPIADEN) mit Ihren “unsäglich-verdrehten” >MIT-Reisenden*-ver-Teufelungs-Luegen-Propaganda< aka “ZomBIOten-hirn-Eiter” !?!
      = – auf ebs. “meinem” >(T)RAUM-Vehikel< um die SONNE !?! ????

      P. S.: – LeseTipp mit Titel > ISRAEL – IRAN: die Konfrontation < just von Th. Meyssan auf “voltairenet.org” – mit “höchst-interessanten” Einblicken ab “Großer Weltkrieg” !?!

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  • Erneuerung
    19. Juni 2025 @ 19:01

    Ich hätte mir 1989 auf der Straße in Ostdeutschland niemals vorstellen können, dass ein neues III. Reich mal von Lissabon bis Kiew und vom Nordkap bis zur Sinaihalbinsel reichen könnte, und das mit ausdrücklicher Unterstützung der 3 Westalliierten. Hätte ich das geahnt, hätte ich zeitlebens lieber auf Bananen verzichtet. Ich möchte nicht behaupten, dass es uns schlecht geht, aber es sind schon gravierende Einschränkungen der Lebensqualität vorhanden:
    – Die Familie ist räumlich auseinandergerissen,
    – Die Straßen und Grünanlagen sind vielfach voller Müll,
    – Man kann kein Fernsehen mehr schauen, ohne dass sich der Magen umdreht, weil alles Barbarische nun als notwendig verkauft wird,
    – Die Zukunft ist ungewisser denn je, täglich ändert sich die Weltlage, der Scheinfrieden in Mitteleuropa ist nur deshalb noch vorhanden, weil nicht ausreichend Kriegsgerät produziert werden kann.
    30 +X % der Deutschen finden das in Ordnung, Krankenhäuser in Gaza dürfen zu 90% zerstört werden, aber eines in Israel auf dem Gelände des Geheimdienstes nicht, das rechtfertigt dann die Auslöschung einer weiteren Ethnie. Ich kann nur hoffen, dass dies keine Zukunft hat und es mal ein neues Kriegsverbrechertribunal geben wird.

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  • Guido B.
    19. Juni 2025 @ 18:22

    Die drei EU-Bestattungsminister aus D, F und UK und die EU-Totengräberin Kallas werden sich in Genf mit Abbas Araghchi treffen, um mit dem Iran dieselbe Diplomatie zu applizieren wie mit Russland. Es werden folgende Forderungen überbracht:

    1) Sofortiger einseitiger bedingungsloser Waffenstilstand!
    2) Bedingungslose Kapitulation nach spätestens 30 Tagen!
    3) Auslieferung aller Machthaber an die USA (Guantanamo)!
    4) Bildung einer neuen Regierung mit prowestlichen Statthaltern!
    5) Zerstörung aller Atomkraftwerke!
    6) Übergabe aller Ölquellen an US/US-Ölkonzerne!
    7) Abschaffung des Islam und Einführung der woken Demokratie innerhalb von 3 Monaten!!
    8) Vollständiger Schadenersatz an Israel für die im Verteidigungskrieg verursachten Schäden!

    Wenn der Iran diese Forderungen nicht erfüllt, folgen genickbrechende Sanktionen!

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    • ebo
      19. Juni 2025 @ 18:26

      Mich würde eher interessieren, wie lange Aragchi noch zu leben hat. Bestimmt findet sich bald ein israelischer Minister, der seine sofortige Vernichtung fordert. Und unsere Medien werden es genauso berichten, ohne Kommentar…

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      • Guido B.
        19. Juni 2025 @ 18:35

        Genau. Die israelischen Serienkiller und Exekutionskommandos wüten ja überall auf der Welt, wieso nicht auch mitten in Genf, dem Mekka der multilateralen Diplomatie? Den Segen des Wertewestens haben sie ja.

      • ebo
        19. Juni 2025 @ 18:53

        Um eine Verhandlungslösung geht es Israel jedenfalls nicht:
        Carl BILDT: The reality is that Netanyahu attacked Iran not primarily to prevent a nuclear weapon but to prevent a nuclear agreement between and . He was key in driving Trump to leave the original JCPOA deal, and now wanted to prevent a new one.

      • KK
        19. Juni 2025 @ 18:46

        Er sollte als erste Vorsichtsmassnahme jedenfalls nicht mit einer Boeing fliegen… ????

    • KK
      19. Juni 2025 @ 18:47

      “Wenn der Iran diese Forderungen nicht erfüllt, folgen genickbrechende Sanktionen!”

      In wievielen Paketen?



  • Info: https://lostineu.eu/im-iran-droht-der-irakkrieg-2-0-und-wieder-versagt-europa/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 






    EU-Sanktionen: Krieg gegen Russlands Schattenflotte?


    lostineu.eu, 19. Juni 2025

    Die EU will russische Ölexporte erschweren und dazu ihren Kampf gegen die sog. Schattenflotte in der Ostsee ausweiten. Damit riskiere sie einen  “gefährlichen Krieg”, warnt der britische Sicherheitsexperte A. Lieven auf “Responsible Statescraft”. Denn Länder wie Dänemark und Schweden haben angekündigt, suspekte Schiffe künftig nicht nur beobachten, sondern auch inspizieren und möglicherweise auch konfiszieren wollen. Deutschland hat dies bereits einmal vorgeführt. Mit den neuen, nochmals verschärften EU-Sanktionen könnte es allerdings zu einer Art Blockade der Ostsee führen, so Lieven. “This is the kind of action that has traditionally led to war.”

    ‹ Risse in der Nato, Zweifel an Merz – und mehr EU-Geld für Parteien › Im Iran droht der Irakkrieg 2.0 – und wieder versagt EUropa

    2 Comments

    1. MaritimerJurist
      19. Juni 2025 @ 17:12

      Ein paar kurze Randbemerkungen:

      In der Debatte wird bewußt vermischt die Gefahr, die durch Sabotage von Schiffen an Untersee-Infrastruktur angerichtet werden könnte, und die Frage einer sog. Schattenflotte an Tankern zur Umgehung von Sanktionen. Wenn die erstgenannte Gefahr begründen soll, warum man spezifisch Tanker der Schattenflotte boarden und inspizieren will, dann will man sich nur den Anschein eines rechtfertigenden Grundes verschaffen. Es liegt ja auf der Hand, dass zu Sabotagezwecken jedes Schiff jeden Typs und jeder Nationalität genutzt werden könnte, aber Russland dafür möglichst natürlich nicht wertvolle Tanker verwendet.

      Die UN-Seerechtskonvention stellt im Grunde einen einzigen großen Kompromiss dar, weil die dort damals geregelte Ausweitung der Territorialgewässer und der Wirtschaftszonen im Gegenzug einherging mit einer Stärkung des Rechts der freien Durchfahrt/Transit sowie generell der Freiheit der Schiffahrt. Die erklärte Absicht, nach UNCLOS gewährte Rechte in Territorialgewässern oder Wirtschaftszonen nutzen zu wollen, um russischen Handel mit Öl einzuschränken, wäre daher rechtsmissbräuchlich. Eine diskriminierende Vollzugspraxis hinsichtlich der nach UNCLOS gewährten Rechte mit dem erklärten Ziel Handel eines bestimmten Landes zu unterbinden, steht mit UNCLOS von vorneherein nicht in Einklang (Art. 24 (1) b. UNCLOS). Das wift einmal mehr die Frage auf, inwiefern sich die EU (-Staaten) an Völkerrecht gebunden fühlen wollen.

      Die EU hat bisher das vermieden, was die EU selbst gerne den USA zum Vorwurf macht: nämlich uferlose Sanktionsregime, die extraterritorial Wirksamkeit beanspruchen. Deswegen sanktioniert die EU (bisher) im Handel mit Öl die der EU unterworfenen Rechtssubjekte, z.B. Anbieter von maritimen Services und Finanzdienstleistungen in der EU. Wenn Tanker unter fremder Flagge und ausländischer Bereederung russisches Öl transportieren, dann sind sie den Sanktionen der EU insoweit überhaupt nicht unterworfen. Wenn man jetzt aber diese Konsequenz zu ziehen nicht bereit ist und über eine Vollzugspraxis ausweitet, dann würde die EU ja doch – entgegen der eigenen Position gegenüber den USA – eine faktisch etraterritoriale Wirkung der Sanktionen anstreben.

      Schlussbemerkung: Die rechtliche Begründung und die Einziehungsverfügung, mit der die Eventin und ihre Ladung in deutschen Gewässern konfisziert worden sind, sind m.W.n. gar nicht öffentlich gemacht worden, auch nicht im Grundsätzlichen. Mir ist bis dato unklar, auf welcher Basis diese Maßnahme rechtens gewesen sein sollte. Das Finanzgericht in Greifswald hat es scheinbar ebenso gesehen. Die Sache hängt jetzt beim Bundesfinanzhof. Jedenfalls wirft es die Frage auf, ob im Interesse der ‚guten Sache‘ auch das eigene nationale Recht über Bord gehen muss.

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  • KK
    19. Juni 2025 @ 14:45

    Die EU tut alles, um den Dritten Weltkrieg vom Zaun zu brechen.
    Offenbar ist der Kapitalismus wieder einmal an einen Punkt gekommen, so dass man nur noch Wachstum generieren zu können glaubt, wenn man vorher alles in Schutt und Asche gelegt hat…

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  • Was sagen Sie dazu?


    Info: https://lostineu.eu/eu-sanktionen-krieg-gegen-russlands-schattenflotte/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    20.06.2025

    Nachrichten von Pressenza: MAHA-Bericht: US-Kinder leiden – aber Fußnoten sind wichtiger

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 20. Juni 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 20.06.2025


    MAHA-Bericht: US-Kinder leiden – aber Fußnoten sind wichtiger


    Kennedys Bericht wurde wegen weniger falscher Quellenangaben verrissen. Was darin steht, berichteten kritisierende Medien kaum. Albrecht Kieser für die Online-Zeitung INFOsperber Am 29. Mai legte der von US-Präsident Trump berufene Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. den «MAHA»-Bericht vor, der ein&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/maha-bericht-us-kinder-leiden-aber-fussnoten-sind-wichtiger/


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    Das Aufrüsten ist kurzsichtig und birgt erhebliche Risiken


    Erst 2 Prozent, jetzt 5 Prozent fürs Militär – kaum jemand hinterfragt die Priorität. Es droht ein Kontrollverlust anderer Krisen. Urs P. Gasche für die Online-Zeitung INFOsperber Was in der Corona-Pandemie begann, setzt sich beim Thema Aufrüstung fort: Erstaunlich einmütig&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/das-aufruesten-ist-kurzsichtig-und-birgt-erhebliche-risiken/


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    Humanitäre Krise: Millionen auf der Flucht – Rekordzahlen treffen auf Finanzierungsengpass


    Die Zahl der Menschen, die weltweit durch Krieg und Verfolgung zur Flucht gezwungen wurden, ist erneut angestiegen. Wie das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) in seinem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht „Global Trends“ mitteilt, waren Ende April 2024 weltweit 122,1 Millionen&hellip;

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.06.2025

    DrecksarbeitDeutschland, Frankreich und Großbritannien kündigen für Freitag Verhandlungen mit Iran an. Merz lobt Israel für den Angriffskrieg und spricht von „Drecksarbeit“, die das Land „uns“ abgenommen habe. Scharfe Kritik kommt aus Mittelost.

    german-foreign-policy.com, 20. Juni 2025

    TEHERAN/TEL AVIV/BERLIN (Eigener Bericht) – Die drei Mächte Westeuropas – Deutschland, Frankreich und Großbritannien – kündigen für den heutigen Freitag in Genf ein Treffen mit dem Außenminister Irans, Abbas Araghchi, an. Hintergrund ist das Bestreben, im Konflikt um das iranische Atomprogramm eine eigenständige, von den USA unabhängige Position zu entwickeln. Unter den drei Mächten Westeuropas hat sich die Bundesrepublik am deutlichsten auf Israels Seite geschlagen und erklärt, der Angriffskrieg gegen Iran sei vom „Recht auf Selbstverteidigung“ gedeckt. Bundeskanzler Merz hat sogar erklärt, Israel übernehme mit dem Krieg, der schon bis gestern weit mehr als 500 Todesopfer forderte, „die Drecksarbeit für uns alle“. In der EU teilen eine ganze Reihe von Staaten die deutsche Position nicht; EU-Kommissonspräsidentin Ursula von der Leyen hat sie sich gegen ihren Willen zu Eigen gemacht – nicht zu ersten Mal. Die Staaten des Nahen und Mittleren Ostens kritisieren den israelischen Angriffskrieg hingegen scharf – in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht. Auch aus der bislang prowestlichen Opposition in Iran kommt massiver Protest gegen Israels mörderische Bombenangriffe.


    Zitat: Ablehnung in Nah- und Mittelost

    Anders als in Teilen Europas und in Nordamerika wird Israels Angriffskrieg gegen Iran im Nahen und im Mittleren Osten – also in der unmittelbar betroffenen Region – scharf kritisiert. Schon am vergangenen Freitag, dem ersten Kriegstag, verurteilten dort beinahe alle Staaten die Angriffe; die einzige Ausnahme war Syrien, dessen islamistisches Regime aktuell alles unternimmt, um die US-amerikanischen und europäischen Sanktionen abzuschütteln und zum Kooperationspartner der transatlantischen Welt zu werden.[1] Saudi-Arabien etwa stellte fest, die israelische Aggression verletze Irans Souveränität und stelle „einen eklatanten Verstoß gegen internationale Gesetze und Normen“ dar.[2] Ein Sprecher des Außenministeriums von Qatar konstatierte am Dienstag, die Länder der Region hätten die Bemühungen unterstützt, eine Einigung zwischen den USA und Iran auf ein Atomabkommen zu erzielen. Der Versuch habe sich „zum ersten Mal seit mehr als sieben Jahren in eine positive Richtung“ entwickelt. Während aber fast „alle Länder der Region“ bestrebt seien, „Spannungen bei diversen Themen abzubauen“, gebe es „einen Player in der Region, der darauf besteht, eine Quelle der Eskalation zu sein“ – und der insbesondere „darauf besteht, dass sämtliche Anstrengungen, Frieden in der Region zu erreichen, scheitern“.[3] Gemeint war Israel.


    Ablehnung bei der iranischen Opposition

    Berichte deuten darauf hin, dass auch bei der prowestlichen iranischen Opposition, die zuletzt immer wieder energisch gegen die Regierung in Teheran protestierte, die Wut auf die israelischen Angriffe und auf deren Befürwortung durch die westlichen Staaten zunimmt. Das ist von erheblicher Bedeutung, da zumindest Israel ganz offen auf einen Umsturz in Teheran setzt; Premierminister Benjamin Netanyahu hat dazu bereits am ersten Kriegstag in einer auch auf Farsi verbreiteten Ansprache aufgerufen.[4] Die Trump-Administration wiederum hat die Mitarbeiter des farsisprachigen Dienstes von Voice of America, dem staatsfinanzierten Auslandssender der USA, aus dem Zwangsurlaub zurückgerufen, in den sie vorher versetzt worden waren, um den Sender stillzulegen. Das wiedergestartete Programm sei bereits in Iran zu empfangen, heißt es.[5] Eine in Iran gut vernetzte Journalistin berichtet nun allerdings, selbst Frauenrechtlerinnen, die in erbitterter Opposition zur Regierung stünden, seien über die Angriffe auf zivile Ziele „geschockt“.[6] Die im Westen verbreiteten Phrasen von „Israels Recht auf Selbstverteidigung“, die einen brutalen Angriffskrieg mit bislang mindestens 585 Todesopfern – mindestens 239 davon Zivilisten [7] – legitimieren sollen, rufen demnach auch bei Irans bislang prowestlicher Opposition Empörung hervor.


    „Größter Respekt“

    Auf die Behauptung, der Angriffskrieg gegen Iran geschehe in Umsetzung von „Israels Recht auf Selbstverteidigung“, hat sich die Bundesregierung sofort festgelegt (german-foreign-policy.com berichtete [8]). Bundeskanzler Friedrich Merz hat dies inzwischen mehrfach bestätigt; alle Hinweise, der Angriffskrieg verstoße flagrant gegen internationales Recht, lässt Merz nicht gelten. Vielmehr hat er am Dienstag am Rande des G7-Gipfels im kanadischen Kananaskis in einem prominent platzierten Fernsehinterview geäußert, er habe „größten Respekt davor, dass die israelische Armee“, auch „die israelische Staatsführung den Mut dazu gehabt“ habe, „das zu machen“.[9] „Wir sind von diesem Regime auch betroffen“, erklärte der Bundeskanzler; Israel habe mit seiner Kriegsführung gegen Iran „die Drecksarbeit“ übernommen – und zwar „für uns alle“. Mit „Drecksarbeit“ ist ein Krieg mit hunderten, wenn nicht tausenden zivilen Todesopfern und umfassender Zerstörung gemeint.


    Innereuropäische Differenzen

    Die Berliner Position stimmt mit derjenigen der Vereinigten Staaten und Israels überein; der israelische Botschafter in der Bundesrepublik, Ron Prosor, hat sogar Merz‘ Vokabular („Drecksarbeit“) ausdrücklich verteidigt: Der Bundeskanzler habe „die Realitäten im Nahen Osten mit seiner Wortwahl klar beschrieben“, erklärte Prosor.[10] Allerdings stimmen eine ganze Reihe EU-Staaten der Auffassung, Israel dürfe Iran bombardieren, im Einklang mit der unter Völkerrechtlern dominierenden Ansicht [11] nicht zu. So wird berichtet, am Samstag habe es in der EU heftige Diskussionen gegeben, ob Israels Angriffskrieg gegen Iran in einer Erklärung des Staatenbundes mit einem „Recht, sich selbst zu verteidigen“, gerechtfertigt werden könne. Rund 15 Staaten hätten dies befürwortet, außer Deutschland etwa Frankreich, Italien, Österreich, Ungarn und die Niederlande.[12] Andere dagegen hätten es explizit zurückgewiesen. Die Differenzen waren Gegenstand eines Treffens der 27 EU-Botschafter am gestrigen Donnerstag in Brüssel und sollen auch beim EU-Gipfel in der kommenden Woche diskutiert werden.


    Von der Leyens Alleingänge

    Ernsten Unmut hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ausgelöst, als sie sich über den Diskussionsstand der EU hinwegsetzte und am vergangenen Samstag, unmittelbar nach der erwähnten Debatte in der EU, eigenmächtig mitteilte, sie habe mit Israels Präsident Isaac Herzog gesprochen und dabei „Israels Recht, sich selbst zu verteidigen und seine Bevölkerung zu schützen, wiederholt“.[13] Es sei „entmutigend“, zu sehen, wie die Kommissionspräsidentin ihre persönliche Position vertrete, ohne auf den Konsens in der Union auch nur die geringste Rücksicht zu nehmen, wird ein namentlich nicht genannter Diplomat zitiert. Von der Leyen hatte allerdings bereits im Jahr 2023 mit ihrer Positionierung zum Gaza-Krieg die Beschlusslage in der EU ignoriert und eine Haltung eingenommen, die der Position der deutschen Regierung entsprach (german-foreign-policy.com berichtete [14]). Dies ist heute wieder der Fall. Damit entwickeln sich politische Alleingänge der deutschen Kommissionspräsidentin in Übereinstimmung mit der Position Deutschlands zum neuen Standard in der EU.


    Europas Stellung

    Während die EU zerstritten ist, treibt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Versuch voran, Iran zu einem neuen Nuklearabkommen zu bewegen. Für den heutigen Freitag hat Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot ein Treffen in Genf anberaumt, an dem neben seinen Amtskollegen aus Deutschland, Johann Wadephul, und aus Großbritannien, David Lammy, auch Irans Außenminister Abbas Araghchi teilnehmen soll.[15] Zudem ist die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas geladen. Wadephul hat sich bislang der politischen Position, aber noch nicht der Wortwahl („Drecksarbeit“) des Bundeskanzlers angeschlossen. Mit dem Genfer Treffen suchen die drei Hauptmächte Westeuropas eine eigenständige Stellung im Konflikt um das iranische Atomprogramm zu entwickeln; zuletzt hatten die USA Gespräche mit Iran alleine geführt. Allerdings könnte die Position der drei westeuropäischen Mächte binnen kürzester Zeit wertlos werden: dann, wenn die USA zu eigenständigen Angriffen auf Iran übergehen oder wenn die israelisch-US-amerikanischen Bemühungen um den Sturz der Regierung in Teheran erfolgreich sind.

     

    [1] Christina Goldbaum: As Other Arab States Condemn Israeli Attacks on Iran, Syria Is Notably Silent. nytimes.com 17.06.2025.

    [2] How the world is reacting to Israel attacks on Iran nuclear, military sites. aljazeera.com 13.06.2025.

    [3] Israeli attack on Iran is an uncalculated escalation: MoFA Spokesperson. thepeninsulaqatar.com 17.06.2025.

    [4] ‘Stand up and let your voices be heard’: Netanyahu urges Iranians to stand against regime. jpost.com 14.06.2025.

    [5] Brian Stelter: Trump wanted these Persian-language journalists fired. Now they’re ‘rising to the occasion’ amid Israel-Iran conflict. edition.cnn.com 16.06.2025.

    [6] Friederike Böge: Wer kann, verlässt Teheran. Frankfurter Allgemeine Zeitung 17.06.2025.

    [7] Israeli strikes have killed nearly 600 in Iran, rights group says. timesofisrael.com 18.06.2025.

    [8] S. dazu Vom Recht auf Angriffskrieg.

    [9] Merz: Israel macht in Iran Drecksarbeit für uns. zdfheute.de 17.06.2025.

    [10] Kanzleramtsminister und israelischer Botschafter nehmen Merz in Schutz. zeit.de 19.06.2025.

    [11] S. dazu Vom Recht auf Angriffskrieg.

    [12], [13] Shona Murray, Eleonora Vasquez: EU divided over Israel‘s right to bomb Iran. euronews.com 19.06.2025.

    [14] S. dazu Vor der humanitären Katastrophe und Die Glaubwürdigkeit des Westens.

    [15] Wadephul und europäische Kollegen wollen morgen Irans Außenminister Araghtschi treffen. deutschlandfunk.de 19.06.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10024


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    19.06.2025

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