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25.08.2025

Störaktion rechter Aktivisten bei ARD-Sommerinterview mit Söder – Polizei fixiert Demonstranten

freedert.online, 24 Aug. 2025 19:19 Uhr

Erneut versuchten Demonstranten, das ARD-Sommerinterview zu stören. Diesmal traf es Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Anhänger der "Identitären Bewegung" skandierten "Remigration" auf einer Treppe zum Reichstag. Die Polizei schritt sofort ein.


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Video https://rumble.com/v6y0mvk-remigration-protest-strt-sommerinterview-mit-sder.html   Dauer 0:26 Min.   Quelle: RT


Das ARD-Sommerinterview mit CSU-Chef Markus Söder ist am Sonntag von einer Protestaktion gestört worden. Vertreter der "Identitären Bewegung" hatten sich mit Flaggen und einem Banner auf der gegenüberliegenden Spreeseite versammelt, wie die Nachrichtenagentur dts berichtet. Auf dem Banner war in großen Lettern "Stärkste Kraft im Land – uns übertönt ihr nicht" zu lesen. Die Demonstranten skandierten zudem immer wieder lautstark: "Remigration!"


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Die Protestaktion fand auf der Treppe statt, die bei den "Sommerinterviews" des ARD-Hauptstadtstudios üblicherweise im Hintergrund zu sehen ist. Die Protestaktion war nach Informationen von dts nicht angemeldet und wurde nach wenigen Minuten von der Polizei beendet. Auf in sozialen Medien veröffentlichten Videos ist zu sehen, wie Polizisten mehrere Personen am Boden fixieren.


Pro-AKW-Protest angekündigt – ARD zeichnet Sommerinterview mit dem Grünen-Chef plötzlich vorher auf





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Ob die Störaktion im vorab aufgezeichneten Sommerinterview zu sehen sein wird, ist bisher nicht klar. Medienberichten zufolge war das Gespräch gerade am Ende oder bereits beendet.

Es ist nicht das erste Mal, dass Aktivisten versuchen, das ARD-Format zu stören. Im Interview mit AfD-Chefin Alice Weidel hatte eine Gruppe unter der Organisation des "Zentrums für politische Schönheit" an der Spree protestiert und mit einem Lautsprecher Musik abgespielt. Infolgedessen konnten Weidel und Moderator Markus Preiß während der Aufzeichnungen zeitweise ihr eigenes Wort nicht verstehen. Von Politikern verschiedener Parteien hagelte es daraufhin Kritik an der Sendung.

Eine Woche später sollte eine ähnliche Aktion stattfinden: Für das "Sommerinterview" mit Grünen-Chef Felix Banaszak hatte der Pro-Atomkraft-Verein "Nuklearia" eine Demonstration für den Sonntagnachmittag am Bundestag angemeldet. Doch auf dem Protest während des Interviews wurde in diesem Fall nichts: Die ARD zeichnete das Gespräch früher auf.


Mehr zum Thema – "Willkommen beim Weidel-Effekt" – "Scheiß AfD"-Chor stört ARD-Sommerinterview


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Video https://rumble.com/v6wiyg6-in-enger-absprache-mit-der-berliner-polizei-strer-des-weidel-sommerintervie.html Dauer 3:21 Min.


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Info: https://freedert.online/inland/254203-stoeraktion-rechter-aktivisten-bei-ard-sommerinterview-mit-soeder/


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25.08.2025

"Sozialstaat nicht mehr finanzierbar" ‒ Merz will grundlegende Reformen

freedert.online, 25 Aug. 2025 19:03 Uhr

Den Deutschen steht eine neue Runde "Reformen" bevor, sagte Bundeskanzler Merz auf dem CDU-Landesparteitag in Niedersachsen. Merz will den Sozialstaat schleifen. Am Exportmodell Deutschlands hält er fest, obwohl das zum Handelskrieg führt. Die Inlandsnachfrage will er weiter dämpfen.


Bundeskanzler Friedrich Merz© Omer Messinger/Getty Images


Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf dem CDU-Landesparteitag in Niedersachsen seine politischen Vorhaben erläutert. Obwohl klar erkennbar ist, dass die USA hart gegen Handelsungleichgewichte vorgehen werden, beharrt Merz auf einer exportorientierten deutschen Wirtschaftspolitik. Um ihr Handelsdefizit zu bekämpfen, erheben die USA auf Waren aus der EU einen einheitlichen Importzoll von 15 Prozent. Grundsätzlich gelten mittelfristig ausgeglichene Handelsbilanzen als gesund. Das deutsche Exportmodell wird seit Langem als "Beggar-thy-Neighbor-Politik" kritisiert. Deutschland exportiert nicht nur Waren, sondern mit ihnen auch Arbeitslosigkeit. 

Dennoch unterstreicht Merz, Deutschland müsse wieder an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen. Merz spricht in diesem Zusammenhang von einer strukturellen, seit einer Dekade anhaltenden Krise der deutschen Wirtschaft. Tatsächlich liegt der Produktivitätszuwachs seit langer Zeit unterhalb des internationalen Durchschnitts. Dies hat weitreichende Folgen. Allerdings will Merz nichts für eine steigende Binnennachfrage tun. Im Gegenteil setzt Merz auf eine Kombination aus Lohnsenkungen und Leistungskürzungen. Es soll länger und "flexibler" gearbeitet werden, das Bürgergeld soll zur Generalrevision.


Wohnungslosigkeit: Anteil von Menschen in absoluter Armut steigt





Wohnungslosigkeit: Anteil von Menschen in absoluter Armut steigt






"Der Sozialstaat, den wir heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar", argumentiert Merz. Obwohl Deutschland klar erkennbar ein Nachfrageproblem hat, setzt Merz auf zusätzliche, die Nachfrage dämpfende Maßnahmen. So will er beispielsweise die Bundesbürger von Kindheit an mit der Frühstart-Rente zum Sparen erziehen. Sparen ‒ aus einzelwirtschaftlicher Sicht sinnvoll und verständlich ‒ ist aus volkswirtschaftlicher Sicht problematisch, denn es entzieht dem System Nachfrage. Von der Binnennachfrage gehen seit langer Zeit keine grundsätzlich positiven Impulse aus. In Deutschland wird weder umfassend in Ausrüstung investiert noch konsumiert. 

Aus Gründen der Generationengerechtigkeit fordert Merz eine grundsätzliche Neuausrichtung des Sozialstaats. Wer arbeiten kann, der müsse auch arbeiten, wiederholt Merz ein Credo, zu dem sich alle seine Vorgänger bereits bekannten. "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", sagte bereits 2006 der damalige Bundesminister für Arbeit, Franz Müntefering (SPD). Wie der Begriff der Generationengerechtigkeit zu seinen Plänen der massiven Aufrüstung durch Schuldenaufnahme passt, erläutert Merz nicht. 

Merz glaubt, dass der Staat falsche Anreize setzt. Den Minijobbern, die zusätzlich aufstocken, sagt er den Kampf an. 

"Diejenigen, die für 530 Euro im Monat arbeiten, denen muss man doch mal die Frage stellen, warum könnt ihr nicht auch für 2.000 Euro arbeiten?"


100 Tage Merz – Kanzlerschaft ohne Gewissen und Empathie





Meinung

100 Tage Merz – Kanzlerschaft ohne Gewissen und Empathie






Grundsätzlich stelle sich die Frage, ob Deutschland als Gesellschaft in der Lage ist, umfangreiche Korrekturen durchzuführen. Als Beispiel für Länder im gesellschaftlichen Aufbruch nennt Merz die Länder Asiens. Dort sei man zu Leistung bereit. Merz vergisst dabei zu erwähnen, dass sich in den meisten asiatischen Ländern das Aufstiegsversprechen erfüllt, weil die Löhne angemessen steigen und die Wirtschaft wächst. In Deutschland erfüllt sich das Aufstiegsversprechen seit rund 30 Jahren nicht mehr. Die Lohnzuwächse blieben über lange Perioden unterhalb der Inflationsrate, das heißt, es kam zu Reallohnsenkungen. 

Problematisch sei der niedrige Bildungsstand vieler junger Deutscher. Auf die Frage, wie viele Juden im Nationalsozialismus ermordet wurden, wüssten viele junge Bundesbürger nicht die richtige Antwort. Es gebe einen grundsätzlichen Mangel an Wissen über die eigene Geschichte, sagt Merz.

Das ist allerdings nicht nur unter jungen Menschen der Fall. Mit seinen Aufrüstungsplänen und dem Vorhaben, Deutschland zur größten Militärmacht in Europa zu machen, zeigt Merz, dass er wichtige Lehren aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht gezogen hat.

Deutschlands Ambitionen als Militärmacht gingen zweimal grundlegend schief, was Merz nicht davon abhält, es nun zum dritten Mal zu versuchen. Merz will Deutschland zudem erneut in die militärische Konfrontation mit Russland führen. Ob Merz die Zahl der von der deutschen Wehrmacht getöteten Sowjetbürger präsent hat, enthüllt er im Rahmen seines Redebeitrags nicht. Es waren 27 Millionen.  


Mehr zum Thema – Klingbeils Steuer-Populismus, neoliberaler Donner und die verschwiegene Klassenfrage


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Video https://rumble.com/v6y0ujc-afd-abgeordneter-schmidt-deutsche-wirtschaft-in-der-krise.html Dauer 2:26 Min.


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25.08.2025

"Intensiv nachgedacht" – Habeck gibt Bundestagsmandat auf

freedert.online, 25 Aug. 2025 14:38 Uhr

Der ehemalige Vizekanzler und selbsternannter Wunsch-"Bündniskanzler" wird sein Bundestagsmandat aufgeben. Zum Anfang des kommenden Monats wird er aus dem Parlament ausscheiden. Er gehe nun "komplett ins Offene und lasse die Leinen los".


Quelle: Gettyimages.ru © Maja Hitij/Getty Images


Robert Habeck hat sein Bundestagsmandat aufgegeben (Berlin, 27. Mai 2025)


Der Ex-Wirtschaftsminister und Ex-Vizekanzler in der Ampelregierung sowie gescheiterte  "Bündniskanzler" Robert Habeck verlässt endgültig den Bundestag. In einem terminierten taz-Interview zu den Neuheiten erklärt er: "Biografisch geht’s nach vorn, indem ich das nächste Jahr ins Ausland gehe".

Der Grünen-Politiker saß seit 2021 im Reichstag von Berlin. Er habe in "den Sommerferien intensiv nachgedacht", so der Kinderbuchautor laut Bild-Zeitung in einer Mail an einen Parteifreund.


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Lieber @roberthabeck, wir werden Dich vermissen.Du bist ein Mensch, der aus tiefer Überzeugung dafür eingetreten ist, dass Politik anders sein kann und muss. Dass Haltung und Werte zählen. Das ist heute wichtiger denn je. Danke für alles.1/2 pic.twitter.com/S2KI3rId6s

— Grüne im Bundestag ????????????️‍???? (@GrueneBundestag) August 25, 2025

In einem aktuellen Interview mit der Berliner taz gibt Habeck zu Protokoll:

"Ich habe an diesem Montag dem Bundestagspräsidium mitgeteilt, dass ich zum 1. September mein Bundestagsmandat zurückgeben werde."


Milliardengrab: Habecks Intel-Chip-Leuchtturmprojekt für Magdeburg endgültig Geschichte





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Die taz-Überschrift lautet:

"Ich will nicht wie ein Gespenst über die Flure laufen."

Habeck erklärt wörtlich in dem Gespräch zu den Gründen seiner Entscheidung:

"Ich erinnere mich, dass ich beim tazlab im April gesagt habe, ich werde rausfinden, wo ich die größte Wirksamkeit erzielen kann. Über diese Frage habe ich lange nachgedacht. Für mich stellen sich die Dinge so dar, dass ich Abstand zu dem zu engen Korsett des Berliner Politikbetriebs gewinnen muss, auch, um erst mal wieder zu empfangen und nicht gleich weiterzusenden, wie die letzten Jahre. Man sagt, wo eine Tür zugeht, geht auch eine auf. Ich glaube, man muss auch manchmal eine zuziehen, damit eine neue aufgeht."

Der Bild-Artikel kommentiert zu der Mitteilung, die Redaktion unweit gelegen von den taz-Kollegen:

"In einem Interview, das Habeck der taz gegeben hat, teilt er massiv aus. Zielscheibe: die Union. Habeck klagt in der taz: 'Schwarz-Grün ist von der Union – Merz, Söder, Spahn, Klöckner – verächtlich gemacht und zerstört worden.' Dann teilt er richtig aus!"

So führt Habeck im taz-Interview weiter aus:

"Und die sind ja alle politisch befördert worden, haben also noch mehr zu sagen in der Union. Da muss ein neuer Ansatz gefunden werden. Und den finde ich nicht innerhalb der Röhren des Systems, das ich die letzten 20 Jahre mit aufgebaut habe."

Der Berliner Tagesspiegel berichtet zu den Neuheiten aus dem Regierungsviertel:

"Viele Parteimitglieder machten Habeck mitverantwortlich für das enttäuschende Wahlergebnis. Gerüchte über einen möglichen Rückzug des 55-Jährigen aus dem Parlament kursierten bereits seit einiger Zeit."


Habecks Milliarden-Irrtümer: ArcelorMittal sagt Produktion grünen Stahls ab





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Hinsichtlich Habecks Wahl, der taz ein Interview zur Mandatsaufgabe zu geben, berichtet der Spiegel:

"Er selbst reagierte bislang auf Fragen zu seinen Zukunftsplänen empfindlich. Ein im April geführtes SPIEGEL-Interview gab er nicht frei, es wurde deshalb nie veröffentlicht. Stattdessen bestätigte Habeck im Juni eine Meldung des Focus, der zufolge er im Gespräch mit der kalifornischen Berkeley-Universität über eine Vorlesungsreihe sei." 

Zu der Frage, wann der erfolglose Ex-Minister erkannt habe, "warum die Möglichkeit für die Grünen verschwunden war, neue Allianzen zu bilden", erklärt Habeck den taz-Lesern:

"Die Erfahrung im Ministeramt sagt mir, dass die Gesellschaft vielleicht gar keine Mitte hat, sondern lauter Gruppen, die verschiedene Interessen artikulieren und die sich nur noch rhetorisch auf eine Gemeinsamkeit beziehen. Wenn es konkret wird, werten sie aber eigene lebensweltliche, materielle Interessen immer höher als das rhetorisch beschworene Gemeinsame.

Und dass diese Bundesregierung einen Konsens in Deutschland abbildet, das glauben sie noch nicht mal selber. Sie bilden jeweils die parteipolitischen oder die sie tragenden Lobbygruppen ab. Am deutlichsten zu sehen ist das bei Klöckner oder bei Spahn."

Parteikollegin Ricarda Lang kommentierte auf X zum Rückzug von Habeck:

"Deine Fähigkeit zur Differenzierung, deine Redekunst, deine Überzeugungskraft und dein Gestaltungswille haben das politische Leben reicher gemacht. Meines auch. Du reißt heute eine große Lücke."


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Der "Bündniskanzler" in der Beliebtheit auf Platz 1? Habeck bestellt, das ZDF liefert





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In dem ausführlichen Interview führt der Grünen-Politiker weiter aus, dass er nach 20 Jahren "in Spitzenpositionen die Binnensicht aufbrechen", auf deutsche Politik "von außen schauen" und durch einen "Perspektivwechsel neue Erkenntnisse erlangen" will. Eine weitere Erklärung lautet wörtlich:

"Ich will weder ein höhnisch-zynischer Kommentator sein, noch will ich wie ein Gespenst über die Flure laufen und sagen: Früher war ich mal Vizekanzler, erinnert ihr euch?"

Angesprochen auf seine Aussage vor Journalisten: "Das Angebot war top, die Nachfrage nicht so", nach der desaströsen Niederlage im Wahlkampf und der Kanzlerbewerbung, lautet die Antwort:

"Na ja, dass ich mehr erwartet habe, kann ich nicht wegreden. Aber beleidigt war ich nicht. Es war ein Kanzlerwahlkampf. Mein Versuch war, ein Angebot für das ganze Land zu machen – von einer Partei, die nicht gegründet wurde, um das ganze Land zu repräsentieren."

Seine Entscheidung erfolge vermeidlich "nicht taktisch", so Habeck, um erwartbar prosaisch final zu Protokoll zu geben.

"Ich gehe jetzt komplett ins Offene und lasse die Leinen los. Und ich merke, wie ich wieder Luft unter die Flügel bekomme. Ich merke, dass ich eine Neugier zurückgewinne. Wohin mich der Weg durchs Offene führt, weiß ich nicht."


Mehr zum Thema Grüne Jobwunder: Nach Baerbock geht auch Habeck in die USA


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Video https://rumble.com/v6onzni-angebot-war-top-nachfrage-nicht-so-dolle-habeck-verzichtet-auf-fhrungsposit.html Dauer 1:28 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/inland/254254-intensiv-nachgedacht-habeck-gibt-bundestagsmandat/


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25.08.2025

Rechte und linke Stiftungen auf der Agenda NATO-Deutschlands

freedert.online, 25 Aug. 2025 21:51 Uhr, Von Olga Espín

Das venezolanische Rechercheportal Misión Verdad berichtet über die Ausbreitung von Nichtregierungsorganisationen im Neoliberalismus und ihre Finanzierung durch parteinahe Stiftungen. Sie spielen eine Schlüsselrolle bei der Delegitimierung progressiver Regierungen in Lateinamerika.


© Screenshot: Konrad-Adenauer-Stiftung


Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist mit 18 Büros in Deutschland und über 100 Büros in mehr als 80 Ländern vertreten. Hier das Auslandsbüro in Santiago de Chile


In den letzten Jahrzehnten hat sich die Karte der globalen Machtverhältnisse verändert. Um ihre Hegemonie durchzusetzen, reichen den Mächten militärische Angriffe und Wirtschaftsblockaden nicht mehr aus. Die Aneignung der Natur – über Rohstoffe – und der Arbeitskräfte des Globalen Südens wird auch auf dem Terrain der Kultur, der öffentlichen Meinung und der Organisationen der sogenannten "Zivilgesellschaft" ausgetragen.

In Lateinamerika wurde dieses Modell durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) präzise nachvollzogen. Sie werden mit europäischen und US-amerikanischen Geldern subventioniert und haben eine Schlüsselrolle bei der Delegitimierung progressiver Regierungen gespielt, basierend auf der Verbreitung von Narrativen wie "Populismus", "Autoritarismus" und "Korruption", die den Boden für politische Krisen oder Staatsstreiche bereiten.


Wegen Finanzierung von NGOs: Mexikos Präsident droht USA "diplomatischen Protest" an




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Ein großer Teil der NGOs repräsentiert den politischen und ideologischen Arm – beispielsweise durch Lobbyarbeit – westlicher Mächte, transnationaler Unternehmen und internationaler Stiftungen.

Nach dem Fall der Berliner Mauer fiel der Aufstieg dieser "zivilgesellschaftlichen Netzwerke" mit der weltweiten Konsolidierung des neoliberalen Modells zusammen. Viele von ihnen verfügen über millionenschwere Budgets, die von großen Konzernen wie Coca-Cola, Siemens oder Shell und von Stiftungen finanziert werden, die mit den globalen Eliten verbunden sind, wie die Open Society Foundations von George Soros oder die Ford Foundation.

Der deutlichste Hinweis auf ihre Rolle ist die Aussage des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton während eines Treffens der Bilderberg-Gruppe im Jahr 2005: "Das Wachstum der NGOs war eines der außergewöhnlichsten Werke auf unserem Planeten seit dem Fall der Berliner Mauer."

Dieser Boom ist nicht auf eine spontane Nachfrage nach Solidarität zurückzuführen, sondern auf eine bewusste Strategie der Entpolitisierung. Weit davon entfernt, autonome Einrichtungen zu sein, fungieren viele NGOs als Vermittler zwischen Staat und Kapital bei der Umsetzung von Strukturanpassungsmaßnahmen, entpolitisieren soziale Kämpfe und fördern eine "Governance", die den Interessen des transnationalen Kapitalismus dient.

In diesem Rahmen besteht ihre tatsächliche Aufgabe nicht darin, die Armut zu bekämpfen, sondern jede Systemalternative zum Kapitalismus zu neutralisieren. Wie Sangeeta Kamat (2004) in ihrem Artikel "The Privatization of Public Interest" darlegt, reproduzieren NGOs einen Diskurs, der "das öffentliche Interesse privatisiert", indem sie strukturelle Probleme in Angelegenheiten der technischen Verwaltung oder der individuellen Wohltätigkeit umwandeln.

Deutsche Politikintervention auf der rechten Seite: Die Konrad-Adenauer-Stiftung


Gekaufte Demonstranten – Das Geschäft mit "Menschenmengen auf Bestellung"





Meinung

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In diesem Ökosystem der Soft Power nehmen deutsche politische Stiftungen eine zentrale Stellung ein. Obwohl sie sich offiziell als Einrichtungen für politische Bildung und Demokratieförderung präsentieren, geht ihre tatsächliche Rolle weit über die Bildung von Bürgern hinaus. Sie sind im Wesentlichen Instrumente des deutschen Staates, um unter dem Deckmantel der "internationalen Zusammenarbeit" seinen ideologischen und politischen Einfluss im Ausland zu entfalten.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), die der Christlich Demokratischen Union (CDU) nahesteht, fungiert als eine Verlängerung der konservativen deutschen Außenpolitik. Ihre Geschichte ist geprägt von direkten Eingriffen in relevante politische Prozesse. Seit ihrer Gründung im Jahr 1952 ist sie ein zentrales Instrument der "Diplomatie der Ideen" des westlichen Blocks.

Im Jahr 1988 finanzierte und schulte sie christdemokratische Aktivisten in Chile, die sich für ein "Nein" bei der Volksabstimmung gegen Augusto Pinochet einsetzten. Auch wenn dies als progressive Maßnahme erscheinen mag, war ihr Ziel nicht unbedingt soziale Gerechtigkeit, sondern die Stärkung einer politischen Alternative, die den wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen der NATO entsprach. Die atlantische Elite hatte den Diktator bereits dazu benutzt, ihre neoliberale Doktrin durchzusetzen und das südamerikanische Land geopolitisch auszurichten, weshalb sie sich entschloss, ihn fallen zu lassen.

Die KAS war ein maßgeblicher Akteur in Lateinamerika, indem sie neoliberale Reformen vorantrieb, die oppositionelle Parteien gegenüber als "populistisch" eingestuften Regierungen stärkte und Kampagnen zur Delegitimierung finanzierte.

Diese Stiftung agiert als Arm eines "sanften Imperialismus", der sich in die Innenpolitik von Ländern wie Venezuela, Bolivien und Nicaragua einmischt, nicht mit Truppen, sondern mit Seminaren, Stipendien und Netzwerken von "Experten", die eine liberal-konservative Agenda verbreiten.

Und auf der linken Seite: die Rosa-Luxemburg-Stiftung


Gaza-Diskussion in Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt Ex-Labour-Chef Jeremy Corbyn aus




Meinung

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Auch die Linke entzieht sich diesem Kontrollsystem nicht. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS), die mit der Partei Die Linke verbunden ist, präsentiert sich als kritische Alternative zum Kapitalismus. Ihre staatliche Finanzierung und ihre Einbindung in den deutschen diplomatischen Apparat machen sie jedoch zu einem ambivalenten Instrument.

In Nicaragua, inmitten einer gewaltigen Eskalation, die 253 Todesopfer verursachte, grenzte die RLS Teile der internationalen Linken von der sandinistischen Regierung ab, indem sie erklärte, dass "Nicaragua kein Symbol der Identifikation für die Linke mehr ist".

[Anm. d. Übersetzers zum Ausmaß der NGO-Präsenz in Nicaragua, die mit der Durchsetzung des Neoliberalismus ab 1990 begonnen hatte: Zwischen 2018 und 2022 verbot die Regierung von Daniel Ortega rund 2.000 NGOs gemäß dem Gesetz zur Regulierung und Kontrolle von gemeinnützigen Organisationen, im Jahr 2024 weitere 1.500. Ihnen wurde vorgeworfen, die Offenlegung ihrer Finanzen verweigert sowie ausländische Gelder für politische Zwecke genutzt und an Aktivitäten zum Sturz der FSLN-Regierung teilgenommen zu haben. Nicaragua hatte im Jahr 2022 laut Weltbank 6,7 Millionen Einwohner.]

Diese Haltung entstand nicht aus einer eigenständigen Analyse, sondern aus einer politischen Linie, die zwar den Neoliberalismus kritisierte, aber dem Diktat der deutschen Außenpolitik folgte, die Regierungen misstraut, die sich der westlichen Kontrolle entziehen.

Obwohl sie einander wegen ihrer nazistischen Wurzeln oder ihrer Herkunft aus dem Extremismus ablehnen, scheinen beide Stiftungen dazu zu dienen, autonome Volksbewegungen auszuschalten – die eine von rechts, die andere von einer institutionalisierten Linken aus.


Machtkampf in Peru spitzt sich zu – FDP-Stiftung im Mittelpunkt




Analyse

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Sie operieren in mehr als 100 Ländern, darunter auch Schwellenstaaten, und agieren als "Scheinfirmen", die es dem deutschen Staat ermöglichen, "sich von politischen Problemen zu distanzieren, die durch seine Einmischung entstehen können", was dazu beiträgt, ein "gutes Image Deutschlands" aufrechtzuerhalten.

Bereits 1973 empfahl ein interner Bericht des Ministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, dass "die staatliche Finanzierung bestimmter Projekte nicht offengelegt werden sollte", was seitdem eine Politik der bewussten Undurchsichtigkeit darstellt.

Die Beziehung zwischen der lateinamerikanischen Linken und diesen Stiftungen ist zutiefst widersprüchlich. Während einige Intellektuelle und Aktivisten sie als Instrumente der Herrschaft kritisieren, sind andere auf ihre Stipendien, Publikationen und Diskussionsforen angewiesen. Diese Verbindung schafft eine ideologische Abhängigkeit, die die Autonomie des kritischen Denkens im Namen des "interparteilichen Dialogs" und der "demokratischen Führung" untergräbt.

Der argentinische Philosoph und Ökonom Néstor Kohan hat angeprangert, wie bestimmte lateinamerikanische Linke zu Sprachrohren von Stiftungen wie der Friedrich-Ebert-Stiftung geworden sind, die von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) finanziert wird, und damit einen Diskurs reproduzieren, der zwar den "wilden Kapitalismus" kritisiert, aber niemals die liberale Ordnung oder die Strukturen des Imperialismus infrage stellt. Diese Intellektuellen legitimieren, indem sie Gelder und Plattformen solcher Stiftungen annehmen, letztlich ein System, das jedes revolutionäre Projekt neutralisiert.


Medienanalyse: "Kabul Luftbrücke" – Das fragliche Agieren einer Grünen-Organisation




Analyse

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Analysten sind der Ansicht, dass die RLS trotz ihres symbolischen Namens keine radikale Linke fördert, sondern eine kontrollierbare, reformistische Linke, die mit den traditionellen Parteien dialogbereit ist und Regierungen wie die in Nicaragua oder Venezuela ablehnt. In diesem Sinne besteht ihre Aufgabe nicht darin, den Klassenkampf zu stärken, sondern ihn zu zähmen.

Laut Aussagen polnischer Aktivisten finanzierte die RLS Konferenzen und Publikationen, verlangte dafür jedoch den Bruch mit radikalen Gewerkschaftsorganisationen wie der Konföderation – Freie Gewerkschaft "August 1980und stempelte deren Anführer als "Faschisten" ab.

Im Jahr 2007 verbot die RLS die Teilnahme von Aktivisten der Polnischen Partei der Arbeit (Polska Partia Pracy, PPP) an Veranstaltungen der Europäischen Linkspartei. Dieses Muster der Spaltung und internen Delegitimierung hat die polnische Linke geschwächt, wodurch die RLS mehr zu einem Faktor der Desintegration als der Einheit geworden ist.

In diesem Zusammenhang sei auf Valentín Pacho verwiesen, der früher Generalsekretär der peruanischen CGTP (Confederación General de Trabajadores del Perú) und Vizepräsident des Weltgewerkschaftsbundes war, und Ende 2022 erklärte, dass NGOs "eine intensive politische und ideologische Kampagne führen, um das Klassenbewusstsein auszumerzen und soziale Bewegungen zu politischen Analphabeten und Anhängseln des Kapitals zu machen".

Hinter der Maske der Soft Power


Omas gegen Rechts: NGOs als Instrumente gegen die Demokratie





Meinung

Omas gegen Rechts: NGOs als Instrumente gegen die Demokratie





Viele linke NGOs werden beschuldigt, soziale Kämpfe zu vereinnahmen, um eine "postmoderne" Agenda zu fördern, die beispielsweise einen Ökologismus ohne Antikapitalismus oder einen Feminismus ohne Klassenkampf propagiert, was ihr transformatives Potenzial neutralisiert und sie für eine systemkonforme und für das europäische Establishment akzeptable Linke funktional macht.

Ihre umstrittene Finanzierung hat sogar Kritik in Deutschland selbst ausgelöst.

In Europa wurden viele sowohl von der NATO als auch von der Regierung finanzierte NGOs beschuldigt, mit Regierungsstellen zusammengearbeitet zu haben, um die deutschen Wahlen zu beeinflussen. Ihre "Operation der Einflussnahme" zielte darauf ab, Deutschland auf Kurs mit den außenpolitischen Zielen der USA zu halten und die europäische Friedensbewegung zu untergraben.

Russland und China, die sich der politischen Einmischung dieser Organisationen bewusst sind, haben Maßnahmen ergriffen. Im Jahr 2023 erklärte Moskau die RLS zur "unerwünschten Organisation" und warf ihr Einmischung in innere Angelegenheiten vor.

Vier deutsche Stiftungen, darunter die KAS und die RLS, haben sich in Peking offiziell als "ausländische NGOs" registrieren lassen. Dies ermöglicht ihnen, unter der strengen Aufsicht des chinesischen Staates tätig zu sein. Die chinesische Regierung hat gewarnt, dass diese Organisationen "sich weder in innere Angelegenheiten einmischen noch ausländische ideologische Werte befördern dürfen".

Beide Länder der multipolaren Achse betrachten die Präsenz dieser Einrichtungen als Einmischung durch Akteure, die von einer ausländischen Regierung finanziert werden. Ihre Rolle wird nicht als "Hilfe zur Entwicklung" wahrgenommen, sondern als Instrument des nichtkonventionellen Krieges.

In Lateinamerika: Belagerung und Einmischung


BlackRock-Chef Larry Fink wird Co-Vorsitzender des WEF





BlackRock-Chef Larry Fink wird Co-Vorsitzender des WEF







In Venezuela haben diese Stiftungen eine besonders aggressive Rolle gespielt. Seit den 2000er Jahren finanziert die KAS oppositionelle NGOs, liberale Thinktanks und Medien, die das Narrativ der "humanitären Krise" verbreiten und internationale Sanktionen rechtfertigen.

Zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich als unabhängig präsentieren, stehen oft in direkter oder indirekter Verbindung zu europäischen Finanzierungsnetzwerken, die häufig über die KAS oder die Friedrich-Naumann-Stiftung – die mit der deutschen Freien Demokratischen Partei (FDP) verbunden ist – kanalisiert werden.

Die "farbigen Konterrevolutionen" in Venezuela wurden von einigen NGOs unterstützt, die europäische Gelder erhalten und Strategien kopiert haben, die in Osteuropa angewendet wurden.

Seit der "Weiße-Hände-Bewegung" im Jahr 2007 agieren junge Hochschulstudenten als Vorreiter eines Krieges der vierten Generation, dessen Ziel nicht der militärische Sieg ist, sondern die Destabilisierung durch Desinformationskampagnen, die Kriminalisierung der Politik (Lawfare) und die Mobilisierung der städtischen Mittelschicht.

Die KAS hat in Venezuela zusammen mit anderen Stiftungen politische Ausbildungszentren finanziert, "Einheitskandidaten" gefördert und Netzwerke mit rechten Parteien wie Primero Justicia und Copei aufgebaut. Darüber hinaus hat sie Narrative befördert, die die venezolanische Regierung kriminalisieren. Dieses Modell ist nicht nur in Venezuela zu beobachten:

  • Ein Bericht des Observatorio Lawfare (2023) beschreibt detailliert die Rolle der KAS bei der Förderung von Lawfare gegen Politiker wie Lula da Silva (Brasilien) und Rafael Correa (Ecuador).
  • In Bolivien wurde nach dem Putsch von 2019 die Rolle europäischer Stiftungen bei der Stärkung oppositioneller Akteure deutlich.
  • Laut dem Journalisten José Manzaneda liegen in Kuba "jedes Jahr fast 30 Millionen Dollar auf dem Tisch" für Gruppen, die "eine klare politische Rolle bei der Destabilisierung oder Manipulation von Informationen spielen".
  • In Honduras wird einigen mit der Christdemokratie verbundenen NGOs eine wesentliche Rolle beim Staatsstreich von 2009 gegen Manuel Zelaya zugeschrieben.
  • In Chile und Kolumbien haben sie mit dem Diskurs der "partizipativen Demokratie" Verfassungsreformen gefördert, deren Inhalte jedoch zutiefst liberal sind.

Unter dem Deckmantel der "Zusammenarbeit" und "Demokratie" versuchen die NATO-Eliten, die Hegemonie der unipolaren Weltordnung zu sichern, die sichtbar zerbrochen ist.

Sowohl von der Rechten als auch von einer institutionalisierten Linken aus lenken diese Stiftungen soziale Kämpfe in kontrollierbare Bahnen und delegitimieren jedes Projekt, das nach nationaler Souveränität strebt.

Die deutschen politischen Stiftungen fungieren als ausgeklügelter Apparat der Soft Power, der die Außenpolitik ihres Landes mit anderen Mitteln umsetzt. Ihre Arbeit ist keineswegs ein Akt der Solidarität, sondern Teil einer Architektur der globalen Einmischung, die darauf abzielt, die Selbstbestimmung der Nationen den strategischen Interessen des euro-atlantischen Blocks unterzuordnen.

Übersetzt aus dem Spanischen von Olga Espín.

Mehr zum Thema - Deutsche NGOs: Zivilgesellschaft? Von wegen!


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Video https://rumble.com/v6xuels-venezuela-kontert-us-drohungen-werden-45-millionen-milizsoldaten-mobilisier.html Dauer 1:21 Min.


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25.08.2025

Washingtons Albtraum: Modi und Xi brechen das Eis

afsaneyebahar.com, 22.8.2025, Von M. K. Bhadrakumar, Übersetzung von Andreas Mylaeus

(https://thecradle.co/articles/washingtons-nightmare-modi-and-xi-break-the-ice)
Ein möglicher Durchbruch in der Grenzfrage zwischen Indien und China könnte einen Wendepunkt in Asien markieren, jahrzehntelange Feindseligkeiten abbauen und Washingtons Einfluss auf Neu-Delhi schwächen.


Info: https://afsaneyebahar.com/wp-content/uploads/2025/08/mkb22.8.2025.pdf


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25.08.2025

DGB als Sprachrohr der Rüstungskonzerne

aus e-mail 25. August 2025, 20:37 Uhr


_RTDE 25.8.2025


_*Antikriegstag: Der DGB als Sprachrohr der Rüstungskonzerne


*Kapital- statt Arbeiterinteressen: Der Deutsche Gewerkschaftsbund

blamiert sich mit einer Erklärung zum 1. September: Während er

traditionell noch so tut, als werbe er für Frieden, trommelt er zugleich

für deutsche Hochrüstung. Die Profiteure des "regelbasierten

Werteimperialismus" wird das freuen.


/Von Susan Bonath/


In Zeiten von Kriegsgeschrei, Rüstungswahn und damit begründetem

Sozialkahlschlag müsste die Arbeiterklasse ganz oben auf der Barrikade

stehen. Dies schon aus reinem Selbstschutz, denn Kinder aus der

Oberschicht sterben selten an der Front. Doch während Hafenarbeiter in

Südeuropa sich unter dem Schutz ihrer Organisationen zum Beispiel

weigern, Rüstungsgüter nach Israel zu verladen, geriert sich der

Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zum Antikriegstag am 1. September

einmal mehr als Stütze der Kriegsprofiteure. Sein Motto: Gegen Krieg

demonstrieren sei okay, aber Aufrüstung müsse sein.


*Kriegslobbyismus statt Arbeiterschutz*


Gewerkschaften entstanden einst aus purer Notwendigkeit. Nur organisiert

können Lohnabhängige ausbeuterischen und kriegerischen Kapital- und

Staatsinteressen etwas Wirksames entgegensetzen, sei es durch Streiks

für höhere Löhne oder durch Boykott und Blockade von Rüstungslieferungen

für Kriege. In Teilen Süd- und Westeuropas sowie Nordafrikas ist

letzteres durchaus erfolgreich – und wäre dies noch weitaus mehr, wenn

alle europäischen Gewerkschaften an einem Strang zögen.


Erst kürzlich klagten israelische Medien über "weitreichende

wirtschaftliche und operative Folgen" (Anmerkung: für den Völkermord

ihrer Armee in Palästina) durch die organisierte Weigerung

<https://www.israelnetz.com/bericht-hafengewerkschaften-blockieren-waffenlieferungen-fuer-israel/

von griechischen, italienischen, französischen, belgischen und

marokkanischen Hafenarbeitern, Schiffe mit Kriegsgütern für Israel zu

beladen. Mit ähnlichen Aktionen

<https://www.internationalist.org/Griechische-arbeiter-blockieren-Waffenlieferungen-an-Israel-24110.html

störten Beschäftigte in Südeuropa bereits Rüstungstransporte in die Ukraine.


Aus Deutschland hört man von gewerkschaftlichen Aktionen solcher Art

hingegen nichts. Kein Wunder: Der Dachverband der großen

Arbeiterorganisationen dient längst mehr staatlichen und

Kapitalinteressen sowie den finanziellen Belangen seiner eigenen

Führung, als den Bedürfnissen seiner Mitglieder. Vom "Stachel im

Fleische" der Mächtigen ist er längst zum Lobbyisten der Kriegs- und

Krisenprofiteure mutiert.


In seiner Erklärung

<https://www.dgb.de/aktuelles/news/fuer-eine-politik-der-friedensfaehigkeit-nie-wieder-krieg-in-deutschland-europa-und-weltweit/

zum 1. September 2025, dem diesjährigen Antikriegstag, macht der DGB

dies mal wieder überdeutlich: Statt zu gemeinsamem Widerstand gegen

Lohndumping, Sozialabbau, Aufrüstung und Kriegstreiberei aufzurufen,

liest sich sein Pamphlet wie eine nationalistische Werbebroschüre für

die totale Unterwerfung unter Staat und Kapital.


*DGB für "regelbasierte Ordnung"*


So schreibt der Verband schon im ersten Satz:


/"Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften setzen sich für eine

Friedens- und Sicherheitsordnung ein, die im Rahmen der Vereinten

Nationen multilaterale Konfliktlösungen mit den Mitteln der Diplomatie

und wirksamer Krisenprävention ermöglicht."/


Mit anderen Worten: Es geht dem DGB nicht um die Auswirkungen des

imperialistischen Wahnsinns auf seine Mitglieder, sondern um westliche

Interessen. Der gleiche Satz hätte auch von der Bundesregierung stammen

können.


Mit diesem unkonkreten Gestammel leitet der Verband zunächst einen

Schwall von Floskeln ein: von "freier Bündniswahl" über "friedliche

Streitbeilegung" bis hin zur "Achtung der Menschenrechte". Und

schließlich folgt das Stichwort: Der DGB stehe für eine "regelbasierte

internationale Ordnung" ein. Gemeint sind diese ominösen "westlichen

Werte": ein ideologischer Überbau, um wirtschaftliche und militärische

Drangsalierung des Globalen Südens – bis zum Völkermord im Gazastreifen

– durch die in der NATO verbündeten ehemaligen Kolonialstaaten zu

rechtfertigen.


So bedauert der DGB erst heuchlerisch zunehmende aktuelle Konflikte und

all die Toten durch selbige, um dann die vermeintlich Hauptschuldigen zu

verorten: Russland und China im Konkurrenzkampf mit der unter Donald

Trump so unzuverlässig gewordenen Großmacht USA. Nun, die Existenz der

"Großmachtkonkurrenz zwischen den USA, China und Russland" kann niemand

ernsthaft bestreiten. Nur das Fazit des DGB ist einer Arbeitervertretung

unwürdig: Aufrüsten und Rekrutieren zum Schutz der Nation. Wörtlich

heißt es etwa:


/"Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sehen deshalb durchaus die

Notwendigkeit, in Deutschland und Europa die gemeinsame

Verteidigungsfähigkeit zu stärken.*"*/**


*Sozialkahlschlag in vollem Gange*


Dabei sollte der DGB doch mal erklären, welchen Schutz der Staat

eigentlich seinen Arbeitern gewährt. Schützt er sie vor Arbeits- und

Obdachlosigkeit, vor Verarmung und Verelendung? Die Antwort darauf ist

ein klares Nein; und angefügt sei, dass es in anderen europäischen

Staaten noch schlimmer ist als derzeit noch in Deutschland. Aber das

ändert sich gerade unter Bundeskanzler Friedrich (BlackRock) Merz. Erst

am Wochenende verkündete

<https://www.merkur.de/politik/rente-buergergeld-krankenkasse-nicht-mehr-finanzierbar-merz-mit-klartext-ansage-auch-an-spd-zr-93897608.html

dieser medienwirksam: Der Sozialstaat, wie er heute bestehe, sei "nicht

mehr finanzierbar".


Damit meint der neoliberale Hardliner im deutschen Kanzleramt keineswegs

"nur" das Bürgergeld – was allein schon schlimm genug wäre. Denn

Arbeitslosigkeit hat es im Kapitalismus immer gegeben, und die Drohung

mit Entlassung ist das größte Erpressungsmittel der Konzerne gegen ihre

Angestellten. Ohne soziales Auffangnetz und Arbeitsrechte würde

Lohnarbeit zur bloßen Knechtschaft. Wer die Grundsicherung für

Betroffene einstampft, stampft die Verhandlungsposition aller

Lohnabhängigen ein. Aber die GroKo unter Merz will sogar noch mehr

kürzen, zum Beispiel bei der Rente und der Krankenversicherung.


Da hilft es auch nicht, dass der DGB in seiner Erklärung stammelt, die

US-Vorgabe, fünf Prozent vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) in die Rüstung

zu stecken, sei doch irgendwie zu hoch, weil dann fast die Hälfte des

Bundeshaushalts fürs Militär draufgehe. Nutzlos ist die weichgespülte

Forderung, die Regierung solle für zusätzliche Kriegsmittel doch bitte

nicht die Töpfe für Soziales und öffentliche Infrastruktur anzapfen.


*Standardfloskeln aus der SPD-Mottenkiste*


Der DGB weiß sicher selbst, dass seine Erklärung ein Sammelsurium leerer

Floskeln ist. Sein Vorbild dafür ist womöglich seine Mutterpartei SPD.

Die verrät bekanntlich seit über hundert Jahren kontinuierlich ihre

Wählerschaft und stimmte schon 1914 für die deutschen Kriegskredite, die

den Ersten Weltkrieg ermöglichten.


Am seit Jahrzehnten praktizierten Stutzen des Sozialstaats war die SPD

sogar an vorderster Front beteiligt. Erinnert sei an Renten-"Reformen",

Hartz IV, Kürzungen bei der Jugendhilfe, den Krankenkassenleistungen,

beim Blindengeld, den Krankenhäusern und vielem mehr. Immer neue

Hetzkampagnen gegen "faule Arbeitslose", "krank feiernde" Beschäftigte,

jetzt sogar "egoistische Rentner" fluten als Begleitmusik der neuen

Vorhaben dieser Art durch die Leitmedien – nur selten unterbrochen durch

ein paar sozialdemokratische Standardfloskeln, die den scheinkritischen

aktuellen DGB-Einlassungen erstaunlich ähneln.


*Sprachrohr des deutschen Imperialismus*


Also, welche Vorteile sollte es für Ottonormal-Abeiter konkret haben,

diesen Staat dabei zu stützen, ihre Steuermilliarden in militärische

Hochrüstung und Kriegstreiberei zu pumpen? Das verschweigt der DGB

geflissentlich, denn seiner Führung ist wohl auch bewusst, dass sie

viele ihrer hoch dotierten Posten ohne ihre Kollaboration mit den

herrschenden Profiteuren gar nicht vergeben könnte.


Kurzum: Der Deutsche Gewerkschaftsbund verhält sich wie ein Sprachrohr

des Großkapitals, voran der Rüstungsindustrie, mit deren Presseabteilung

man die Bundesregierung inzwischen glatt verwechseln könnte. Statt als

Gewerkschaft für die Interessen seiner lohnabhängigen Mitglieder zu

kämpfen, steht er Spalier für Staat und Kapital, um seine eigene

Klientel so ruhig wie möglich zu halten.


Um das zum Antikriegstag nun mehr schlecht als recht zu verschleiern,

schwadroniert er was von "Krieg ist doof" und "Demonstrieren dürft ihr

darum schon" – aber aufrüsten muss Deutschland halt trotzdem, wegen der

"mächtigen, bösen Feinde" freilich. Und vielleicht bekommt ihr dann ja

einen Job bei Rheinmetall. Hauptsache, der Imperialismus läuft für

deutsche Großkonzerne wieder wie geschmiert. Was soll schon schiefgehen

für die Profiteure, wenn ihre Politiker solche "Gewerkschaften" an der

Leine führen?


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.08.2025

Propaganda-Posse Die Widersprüche bei der Verhaftung des Ukrainers, der angeblich die Nord Streams gesprengt haben soll

anti-spiegel.ru, 25. August 2025, 11:00 Uhr, von Anti-Spiegel

Ende letzter Woche wurde in Italien ein Ukrainer verhaftet, der laut dem Märchen der Sprengung der Nord Streams mit Hilfe eines kleinen Segelbootes zu dem Team gehört habe, das die Bomben an den Pipelines gelegt haben soll.


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Nachdem am Freitag gemeldet wurde, dass in Italien ein Ukrainer verhaftet wurde, der angeblich zu dem Team gehörte, das von einem kleinen Segelboot aus die Bomben an den Nord-Stream-Pipelines angebracht haben soll, habe ich extra einige Tage gewartet, bevor ich darüber schreibe, weil ich abwarten wollte, ob es noch weitere Berichte darüber geben würde. Da das bisher nicht der Fall ist, will ich hier kurz darauf hinweisen, was an der Geschichte alles merkwürdig ist.

Natürlich nehme ich dazu den Artikel, den der Spiegel unter der Überschrift „Festnahme von Serhij K. in Italien – Was über den mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteur bekannt ist“ über die Verhaftung veröffentlicht hat, schließlich rühmt sich der Spiegel ja, an der angeblichen Aufklärung des Falls beteiligt gewesen zu sein.

Bevor wir dazu kommen, will ich mit einigen Beispielen daran erinnern, warum die Geschichte mit der Sprengung der Pipelines von dem kleinen Segelboot Andromeda aus Unsinn ist. Wenn sie das schon oft genug gelesen haben, springen Sie einfach weiter, danach komme ich zu den Ungereimtheiten bei der Verhaftung des Ukrainers.

Das Märchen mit der Andromeda

Die Geschichte mit dem kleinen Segelboot Andromeda, von dem aus einige Taucher die Bomben an den Pipelines angebracht haben sollen, ist von vorne bis hinten Unsinn, denn erstens würden erfahrene Taucher solche Tauchgänge in 80 Meter Tiefe nicht machen, wenn keine Druckkammer für Notfälle vorhanden ist, die die Andromeda nicht hatte, und zweitens sollen die Bomben jeweils bis zu 500 Kilogramm gewogen haben, sodass man die kaum unbemerkt auf das Boot hätte bringen können. Vor allem aber hätte man bei den Tauchgängen so schwere Lasten ohne Kran auf dem Schiff gar nicht kontrolliert zu Wasser lassen können.

Übrigens habe ich gerade irgendwo gelesen, dass die Bomben nun plötzlich nur noch etwa 20 Kilogramm gewogen haben sollen, was die Frage mit dem Handling der Lasten ohne Kran natürlich beantworten würde. Nur würde das ein neues Problem ergeben, denn die Pipelines sind sehr stabil gebaut, sie bestehen aus betonummanteltem Stahl, den man nicht mit kleinen Sprengsätzen zerstören kann.

Um das zu sprengen und die Pipelines regelrecht zu zerfetzen, wie die Unterwasserbilder der Pipelines zeigen, braucht es sehr starke Sprengsätze. Und zwar erst recht in 80 Meter Tiefe, denn dort herrscht ein Druck von 8 Bar, was die Wirkung der Sprengung massiv senken würde.

Nur zum Vergleich: Deutsche U-Boot-Torpedos aus dem Zweiten Weltkrieg, die Schiffe an der Wasserlinie getroffen haben, hatten einen Sprengkopf von 280 Kilogramm. Der moderne Torpedo Mark 46 der US-Marine hat einen mit modernem Plastiksprengstoff gefüllten Sprengkopf von 44 Kilogramm Gewicht.

Dass die Nord Streams mit kleinen Bomben, die um die 20 Kilogramm gewogen haben, gesprengt wurden, und dass dabei das Schadensbild entstanden sein soll, dass uns später auf den Unterwasseraufnahmen gezeigt wurde, ist daher ziemlich ausgeschlossen.

Aber kommen wir zu der Verhaftung des Ukrainers und den offensichtlichen Ungereimtheiten.

Unter seinem echten Namen gereist?

Der Spiegel schreibt in seinem Artikel, der Ukrainer habe in Italien unter seinem echten Namen in eine Ferienunterkunft eingecheckt und sei daher identifiziert und verhaftet worden.

Da hätte ich doch schon die erste Frage: Wie kann jemand, der in Europa zur Fahndung ausgeschrieben ist, überhaupt mit unter seinem echten Namen in die EU einreisen, ohne schon an der Grenze verhaftet worden zu sein?

Und wenn er nicht unter seinem echten Namen, sondern mit einem falschen Pass in die EU eingereist ist, warum hat er dann unter seinem echten Namen in der Unterkunft eingecheckt?

Den Behörden dürfte bekannt sein, wie der Mann aussieht, denn in unseren Tagen sind überall Kameras. Wie ist der Mann also in die EU eingereist, ohne dass er schon an der Grenze identifiziert und verhaftet wurde, egal, welchen Pass er an der Grenze vorgezeigt hat?

Natürlich stellt der Spiegel diese Fragen in seinem Artikel nicht, denn das könnte sogar Spiegel-Leser zum Nachdenken provozieren, die dann – wenn sie weiter denken – vielleicht anfangen, das ganze Andromeda-Märchen zu hinterfragen.

Seinen Sohn begleitet?

Weiter schreibt der Spiegel, laut dem Wall Street Journal soll der Mann seinen Sohn nach Italien begleitet haben, weil dieser ein Auslandssemester an einer italienischen Universität antreten wollte.

Da hat sich also der Sohn eines in der EU per Haftbefehl gesuchten Mannes in Italien in einer Uni eingeschrieben und niemandem soll aufgefallen sein, wessen Sohn das ist? Sorry, aber so inkompetent sind die Behörden in der EU nicht, denn heutzutage ist alles vernetzt und seit dem Schengen-Vertrag haben die Schengen-Staaten eine einheitliche Datenbank für Visaerteilungen.

Man wusste in der EU also, wer da kommt und wessen Sohn er ist. Warum wurde da nicht schon an der Grenze genau hingeschaut, zumal der angebliche Täter ja mit seinem Sohn in die EU eingereist ist, seine Einreise also in der Datenbank vermerkt war? Da hätte man ihn direkt an der Grenze festnehmen können.

Dass er erst aufgefallen sein soll, weil er unter seinem richtigen Namen in die Ferienunterkunft eingecheckt hat, ist offensichtlich ein weiteres Märchen.

Und noch eine Frage stellt sich: Die Ausreise von Männern im wehrpflichtigen Alter aus der Ukraine ist seit Februar 2022 verboten. Männer im wehrfähigen Alter können die Ukraine nur mit einer Sondergenehmigung verlassen. Das gilt für den Vater und den Sohn.

Und diese Sondergenehmigungen werden von höchster Stelle ausgestellt, es gibt immer wieder Meldungen, dass sogar hochrangigen ukrainischen Abgeordneten die Ausreise verweigert wird. Warum also durften Vater und Sohn aus der Ukraine ausreisen?

Nicht die erste Auslandsreise

Weiter schreibt der Spiegel, das sei nach den Anschlägen auf die Nord Streams nicht die erste Auslandsreise des Mannes gewesen. Der Spiegel behauptet, von Sicherheitsbehörden erfahren zu haben, dass der Mann ab Herbst 2023 „unter seinem echten Namen vielfach“ die ukrainische Grenze passiert habe.

Da stellt sich wieder die gleiche Frage, denn das Andromeda-Märchen inklusive der Namen der angeblichen Täter wird seit März 2023 verbreitet. Wie konnte der Mann dann aber danach frei herumreisen, noch dazu unter seinem richtigen Namen, ohne im Ausland festgenommen zu werden?

Wollte man ihn vielleicht gar nicht festnehmen?

Da stimmt so einiges nicht…

Wenn man all das zusammen nimmt, dann bedeutet das, dass niemand den Mann je festnehmen wollte. Er konnte, trotz europäischem Haftbefehl, unter seinem echten Namen im Ausland herumreisen, ohne dass es Versuche gegeben hat, ihn zu verhaften.

Auch die deutschen Behörden scheinen sich nicht für die Aufklärung zu interessieren. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wird aber durch diesen Vorfall noch einmal bestätigt. Haben die deutschen Behörden von der Ukraine je seine Auslieferung gefordert? Immerhin könnte die deutsche Regierung als größter europäischer Unterstützer der Ukraine ja durchaus ein wenig Druck machen, wenn sie es denn wollte. Das wollte sie aber ganz offensichtlich nicht.

Damit stellt sich, die Frage, warum der Mann nun plötzlich festgenommen wurde.

Die Antwort darauf werden wir vielleicht nie erfahren, denn ganz offensichtlich wird im Fall der Sprengung der Nord Streams von deutscher und europäischer Seite sehr viel vertuscht. Was hinter den Kulissen los ist, werden wir wohl so bald nicht erfahren.

Aber ein wenig darüber nachdenken können wir.

War das also vielleicht ein italienscher Alleingang? Wenn ja, warum hat Italien das getan? War das ein Signal an irgendwen, beispielsweise die Regierung in der Ukraine? Immerhin wäre es für Kiew nicht schön, wenn europäische Medien den Fall der Nord Streams doch noch hochkochen und Kiew – oder bestimmten Leuten in Kiew – den größten Terroranschlag der europäischen Geschichte anlasten würden. Das könnte Selenskys Clique gerade in der aktuellen Situation überhaupt nicht brauchen.

Ich habe jetzt nur ganz oberflächlich an der Meldung „gekratzt“, aber schon dabei zeigt sich, dass sehr viele Fragen offen sind.

Und wie üblich stellen die deutschen Medien keine einzige dieser Fragen…


Info: https://anti-spiegel.ru/2025/die-widersprueche-bei-der-verhaftung-des-ukrainers-der-angeblich-die-nord-streams-gesprengt-haben-soll/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.08.2025

Israel bombardiert Jemen: "Wir werden die Plage des Todes aller Erstgeborenen über sie bringen"

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rumble.com, 25. August 2025, ca. 13:30 Uhr

News israel jemen angriff gazastreifen sanaa

Israel hat am Sonntag die jemenitische Hauptstadt Sanaa bombardiert. Dabei sollen der Präsidentenpalast, eine Ölraffinerie und zwei Kraftwerke getroffen worden sein. Durch die Angriffe sollen mindestens zwei Menschen getötet sowie 35 weitere verletzt worden sein.

"Heute haben wir eine Plage der Finsternis über sie gebracht und später wird es auch eine Plage des Todes aller Erstgeborenen geben", erklärte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz. Er bezog sich dabei auf die zehn Plagen Ägyptens aus dem zweiten Buch Mose.

Zwei Tage vor der Bombardierung fand in Sanaa eine gewaltige Demonstration gegen die israelische Besatzung des Gazastreifens statt.


Info: Video https://rumble.com/v6y1t16-israel-bombardiert-jemen-wir-werden-die-plage-des-todes-aller-erstgeborenen.html Dauer 2:49 Min.


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25.08.2025

Krieg in Gaza Mord an Journalisten in Gaza

jungewelt.de, 26.08.2025, Von Nick Brauns

Fünf Medienvertreter bei israelischem Angriff auf Krankenhaus in Khan Junis getötet. Luftangriff auch auf Jemen


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Bezahlten ihren Einsatz für die Wahrheit mit ihrem Leben: Am Montag in Khan Junis getötete Journalisten






Wieder wurde ein Krankenhaus im Gazastreifen von der israelischen Armee bombardiert. Wieder wurden dabei Journalisten, Mediziner und Mitarbeiter des Zivilschutzes getötet. Getroffen wurde am Montag vormittag das Nasser-Krankenhaus in Khan Junis. Besonders perfide: Als Zivilschutzmitarbeiter mit der Bergung der Verletzten begannen, erfolgte wenige Minuten später ein zweiter Angriff auf die Helfer. Mehrere Notfallsanitäter wurden getötet oder verwundet. Unter den mindestens 20 bei dem Doppelschlag getöteten Personen sind fünf Journalisten.

Getötet wurden die Photojournalisten Hossam Al-Masri und Mohammed Salama, die für die Agentur Reuters und den arabischen Sender Al-Dschasira tätig waren, die für die Agentur AP arbeitende Journalistin Mariam Abu Daqa, Moaz Abu Taha vom US-Sender NBC und Ahmad Abu Aziz vom Quds Feed Network. Zuletzt hatten diese jungen Journalisten über die erzwungene Hungersnot in Gaza, über Massaker an den wenigen Essensausgabestellen und die humanitäre Lage der Kinder berichtet.

»Wir machen die israelische Besatzungsmacht, die US-Regierung und die Länder, die sich an diesem Völkermordverbrechen beteiligen, wie Großbritannien, Deutschland und Frankreich, voll verantwortlich für diese abscheulichen brutalen Verbrechen«, heißt es vom Medienbüro der Regierung von Gaza. »Dies muss ein Wendepunkt sein«, appellierte die Foreign Press Association, die ausländische Medien in Israel und Palästina vertritt, an internationale Staats- und Regierungschefs. »Tun Sie alles in Ihrer Macht Stehende, um unsere Kollegen zu schützen. Wir können das nicht alleine schaffen.«


Die israelische Armee hat auf ihren Social-Media-Kanälen den Angriff auf das Krankenhaus ohne weitere Angaben bezüglich des Ziels bestätigt. Das Militär ziele aber »nicht auf Journalisten als solche«, wird behauptet. Die schiere Zahl der seit Beginn des Krieges am 7. Oktober 2023 im Gazastreifen getöteten Journalisten beweist das Gegenteil: nach Angaben der Palästinensischen Journalistengewerkschaft sind es mehr als 240. Da die Besatzer keine ausländischen Medienvertreter in den Küstenstreifen lassen, sind dort lebende Journalisten die einzigen, die die Welt über israelische Kriegsverbrechen informieren können. Um sich dieser Zeugen zu entledigen, hat Israels Regierung laut kürzlich veröffentlichter Recherchen des Investigativjournalisten Yuval Abraham eine militärische Spezialeinheit gegründet. Diese markiert Journalisten wie den vor zwei Wochen in Gaza getöteten bekannten Al-Dschasira-Reporter Anas Al-Sharif als vermeintliche Hamas-Mitglieder, um sie zum Abschuss freizugeben. In Deutschland wird eine solche Diffamierung palästinensischer Kollegen als »Terroristen« von der Springer-Presse, der liberalen Taz und Mediengewerkschaftern wie dem DJU/Verdi-Funktionär Jörg Reichel propagandistisch unterstützt.

Das israelische Militär bombt derweil nicht nur im nahen Gaza. Am Sonntag abend griffen mehr als zehn israelische Kampfflugzeuge in der rund 2.000 Kilometer entfernten jemenitischen Hauptstadt Sanaa den Präsidentenpalast, Elektrizitätswerke und ein Treibstofflager an. Dabei wurden nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums zehn Menschen getötet und 92 weitere verletzt. Israels Militär sprach von einer Reaktion auf Attacken des »Huthi-Terrorregimes«. Mehrfach hat die in Sanaa herrschende Ansarollah (»Huthis«) aus Solidarität mit Gaza Raketen auf Israel abgefeuert.


Info: https://www.jungewelt.de/artikel/506937.krieg-in-gaza-mord-an-journalisten-in-gaza.html


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25.08.2025

Russland hat die Ukraine NICHT überfallen

seniora.org, 24. August 2025, August 20, 2025 Von Paul Craig Roberts* - übernommen von uncutnews.ch

Fortschritte auf dem Weg zu friedlichen Beziehungen erfordern eine wahrheitsgetreue Berichterstattung und die Korrektur etablierter, falscher Überzeugungen.


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Paul Craig Roberts (* 3. April 1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans („Reaganomics“) bekannt.[1] Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und des Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.


(Red.) Die Analyse von Benoit Paré hat bereits mit Fakten Licht ins Dunkel des abstrusen Narrativs des "Russischen Angriffskriegs" gebracht. Nun beweist Paul Craig Roberts mit seinen Überlegungen zur Entwicklung des Ukrainekrieges, wie mit Propaganda ein gigantisches Lügengebäude aufgebaut werden konnte.(ww) 


Eine völlig durchsichtige Lüge wurde in der gesamten westlichen Welt zur Wahrheit gemacht. Die Lüge ist, dass Russland in die Ukraine einmarschiert ist. Ich werde die tatsächliche Geschichte liefern, die leicht zu überprüfen ist.

Als Washington 2014 die ukrainische Regierung stürzte und eine Marionette einsetzte, verließ sich Washington auf die Banderiten, um die Regierung zu einer feindseligen Haltung gegenüber den russisch besiedelten Gebieten der Ukraine, wie der Krim und dem Donbass, zu drängen, die ursprünglich zu Russland gehörten. Ob die Banderiten, Anhänger von Stepan Bandera, nun Neonazis sind oder nicht, sie sind auf jeden Fall russenfeindlich.

Der Konflikt in der Ukraine begann 2014 mit Straßenübergriffen auf Russen im Donbass und Versuchen der Regierung, den Gebrauch der russischen Sprache zu verbieten und andere Verbote für die russischen Gebiete zu erlassen. Diese Angriffe auf der Straße weiteten sich bald zu Artillerieangriffen auf Städte im Donbass und zur Besetzung von Gebieten im Donbass durch ukrainische Milizen mit Nazi-Insignien aus. Um sich selbst zu schützen, bildete der Donbass zwei unabhängige Republiken   – Luhansk und Donezk   – und bildete Paramilitärs, um sich zu verteidigen.

2014 stimmten Donezk und Luhansk mit überwältigender Mehrheit dafür, wie die Krim wieder in Russland eingegliedert zu werden, doch Putin lehnte dies ab. Stattdessen verließ sich Putin auf das Minsker Abkommen, das die Ukraine und die unabhängigen Republiken unterzeichnet hatten und das Deutschland und Frankreich durchsetzen sollten. Das von Russland unterstützte Abkommen sah vor, dass der Donbass in der Ukraine verbleibt, aber eine gewisse Autonomie erhält, z. B. eine unabhängige Polizei und unabhängige Gerichte zum Schutz der Rechte der russischen Einwohner. Putin verließ sich naiverweise auf das Minsker Abkommen, von dem die deutsche Bundeskanzlerin und der französische Präsident später sagten, es sei dazu benutzt worden, Putin zu täuschen, während die USA eine große ukrainische Armee aufbauten und ausrüsteten.

Ende 2021 war diese Armee bereit, in den Donbass einzumarschieren, der zu einem großen Teil bereits von der Ukraine besetzt war, und den Donbass ohne jegliche Autonomie gewaltsam wieder in die Ukraine einzugliedern. Angesichts des Missbrauchs und der möglichen Abschlachtung des russischen Volkes versuchten Putin und sein Außenminister Lawrow zwischen Dezember 2021 und Februar 2022, ein gegenseitiges Sicherheitsabkommen mit dem Westen zu erreichen, das die Ukraine von der NATO-Mitgliedschaft ausschließen und durch die Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen zur gegenseitigen Sicherheit beitragen würde. Das Biden-Regime, die NATO und die EU lehnten dies rundheraus ab. Der Konflikt folgte auf diese Ablehnung.

Als Russland die Zeichen der Zeit erkannte und nicht mehr ausweichen konnte, erkannte es die Donbass-Republiken offiziell an. Dadurch konnten Donezk und Luhansk Russland um Hilfe bitten, was Putin in letzter Minute und acht Jahre zu spät tat. Da Russland in den Donbass eingeladen wurde, ist es nicht einmal in den Donbass einmarschiert, geschweige denn in die Ukraine.

Putin bezeichnete die russische Intervention als „spezielle Militäroperation“, die sich auf die Räumung ukrainischer Truppen aus russischen Gebieten beschränkte. Sieben Monate nach der militärischen Intervention, am 30. September 2022, gliederte Russland die russischen Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson wieder in Russland ein. Die Bodenkämpfe beschränkten sich auf die Räumung ukrainischer Truppen aus Gebieten, die wieder zu Russland gehören.

Fragen Sie sich, wie und warum die Wahrheit durch eine Lüge ersetzt werden konnte? Die Antwort ist, dass diejenigen, die vom Krieg profitieren, die Kriegspropaganda liefern.

Die Antwort lautet, dass Propaganda ein Hindernis für die Verständigung und für eine friedliche diplomatische Lösung eines Konflikts darstellt, der leicht außer Kontrolle geraten und sich zu einem größeren Krieg ausweiten kann.

Die Propaganda, dass der Einmarsch des bösen Diktators und Kriegsverbrechers Putin in die Ukraine der erste Schritt zum Wiederaufbau des Sowjetimperiums ist, schränkt Trumps und Putins Fähigkeit ein, die Ost-West-Beziehungen auf eine weniger gefährliche Grundlage zu stellen. Die westlichen Hurenmedien schreien bereits, dass Trump die Ukraine verrät, dass Trump Europa verrät, dass Trump Wachs in Putins Händen ist. Diese und andere ignorante Slogans werden von den zionistischen Neokonservativen und dem US-Militär-/Sicherheitskomplex benutzt, um Keile zwischen Trump und seine Anhänger zu treiben. Die Amerikaner wurden 75 Jahre lang indoktriniert, Russland als Feind zu betrachten. Der Glaube ist institutionalisiert.

Fortschritte auf dem Weg zu friedlichen Beziehungen erfordern eine wahrheitsgetreue Berichterstattung und die Korrektur etablierter, falscher Überzeugungen. Kann dies erreicht werden, wenn die gut platzierten neokonservativen Unterstützer der US-Hegemonie ihre Interessen verteidigen und der Militär-/Sicherheitskomplex entschlossen ist, seine Macht und seinen Profit zu schützen? Von den Medien kann Trump wenig Hilfe erwarten. Naive Russen sollten sich nicht von ihren Hoffnungen auf eine Annäherung an den Westen hinreißen lassen. Mächtige Barrieren stehen den russischen Hoffnungen im Weg, und die Russen haben keine Möglichkeit, die Barrieren zu beseitigen. Es ist zweifelhaft, dass Trump sie hat.

Stellen Sie sich nun eine letzte Frage: Warum ist es PCR, der für den gesunden Menschenverstand und die Wahrheit plädiert? Warum sind es nicht die US-Außenpolitiker, der Kreml, die Chinesen, die russischen Medien, die westlichen Medien, die deutsche Regierung, die britische Regierung, die indische Regierung? Warum sind es nicht Trumps Unterstützer, die dafür plädieren? Ich bin nur eine Stimme, die von der Washington Post, CNN, Fox News, NPR, BBC, MSNBC, NY Times, Wall Street Journal, The Guardian und dem Rest der Hurenmedien und einer Fülle von Internetseiten, die von Kriegstreibern gesponsert werden, leicht als „Putin-Agent/Dummkopf“ niedergeschrien wird. Die Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Westen und Russland wird viele Stimmen benötigen. Wo sind diese Stimmen?

Hinweis: Die Huren bei der BBC und die übrigen Medien berichten fälschlicherweise, dass Russlands Wiederherstellung der russischen Staatsbürgerschaft für die Krim, den Donbas, Saporischschja und Cherson illegal ist. Die Wiederherstellung der russischen Staatsbürgerschaft ist nach den internationalen Regeln der Selbstbestimmung völlig legal. Es gibt keine Bestrebungen von Seiten der Krim, des Donbas, Saporischschja und Cherson, in die Ukraine zurückzukehren.

Paul Craig Roberts th 1289793236
 *Paul Craig Roberts (* 3. April 1939) ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans („Reaganomics“) bekannt.[1] Er war Mitherausgeber und Kolumnist des Wall Street Journal, Kolumnist von Business Week und des Scripps Howard News Service. Er wurde bei 30 Anlässen über Themen der Wirtschaftspolitik im Kongress um seine Expertise gebeten.

Seine Kritik an der neoliberalen Wirtschaftspolitik, die seiner Auffassung nach zur Finanzkrise 2008 führte, legte er vor allem in seinem Werk The Failure of Laissez-Faire Capitalism and the Economic Erosion of the West (2012) dar.

Nach der Jahrhundertwende publizierte Roberts häufig in Counterpunch, wobei er sich mit den Regierungen Bushs und Barack Obamas hinsichtlich des War on Terror befasste, der seiner Meinung nach die Bürgerrechte der Verfassung der Vereinigten Staaten einschränkte. Im Unterschied zu früheren Parteifreunden unter den Republikanern lehnte er später den War on Drugs ebenso wie den War on Terror ab und kritisierte auch die Politik Israels im israelisch-palästinensischen Konflikt.[2] (https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Craig_Roberts)

Lebenslauf

Originaltext un Quelle: https://www.paulcraigroberts.org/2025/08/18/russia-did-not-invade-ukraine/ 
Russia Did NOT Invade Ukraine

August 18, 2025 | Categories: Articles & Columns | Tags: | Print This Article Print This Article

Russia Did NOT Invade Ukraine

Paul Craig Roberts

A totally transparent blatant lie has been turned into a truth throughout the Western world.  The lie is that Russia invaded Ukraine.  I will provide the factual history which is easy to verify.

When Washington overthrew the Ukrainian government in 2014 and installed a puppet, Washington relied on the Banderites to push the government into hostility with the Russian settled areas of Ukraine, areas such as Crimea and Donbas, that originally were part of Russia.  Whether or not the Banderites, followers of Stepan Bandera are neo-Nazis, they are certainly hostile to Russians. 

The conflict in Ukraine began in 2014 with street assaults on Russians in Donbas and government attempts to ban the use of the Russian language and other prohibitions placed on the Russian areas.  These street assaults soon grew into artillery attacks on Donbas towns and occupation of Donbas territory by Ukrainian militias sporting Nazi insignia.  To protect themselves, Donbas formed into two independent republics  –Luhansk and Donetsk  –and formed paramilitaries to defend themselves. 

In 2014 Donetsk and Luhansk voted overwhelmingly to be reabsorbed into Russia like Crimea, but Putin refused.  Instead, Putin relied on the Minsk Agreement, which Ukraine and the independent republics signed, and which Germany and France were supposed to enforce.  The agreement, sponsored by Russia, kept Donbas in Ukraine but provided some autonomy, such as independent police and courts to protect the rights of the Russian inhabitants. Putin naively relied on the Minsk Agreement, which the chancellor of Germany and president of France later said was used to deceive Putin while the US built and equipped a large Ukrainian army.

By late 2021 this army was prepared to invade Donbas, much of which was already under Ukrainian occupation, and forcibly reincorporate Donbas into Ukraine without any autonomy.  Faced with the abuse and possible slaughter of Russian people, Putin and his foreign minister Lavrov tried during December 2021-February 2022 to obtain a mutual security agreement with the West that would exclude Ukraine from NATO membership and contribute to mutual security by normalizing relations between Russia and the West.  The Biden regime, NATO, and the EU flatly refused.  The conflict followed this refusal.

Seeing the writing on the wall and unable to avoid it, Russia gave official recognization to the Donbas republics.  This allowed Donetsk and Luhansk  to request Russia to come to their aid, which Putin did at the last minute eight years too late.  As Russia was invited into Donbas, Russia did not even invade Donbas, much less Ukraine.

Putin designated the Russian intervention a “special military operation” limited to clearing Ukrainian troops from Russian areas.  Seven months into the military intervention on September 30, 2022, Russia reincorporated the Russian areas of Donetsk, Luhansk, Zaporizhzhia, and Kherson into Russia.  The ground fighting has been limited to clearing Ukrainian troops from territory that is again part of Russia. 

Ask yourselves how and why did the truth get replaced by a lie? The answer is that those who profit from war provide the war propaganda. 

Now ask why does it matter?  The answer is that propaganda is a barrier to understanding and to a peaceful diplomatic solution to a conflict that can easily spin out of control into a wider war.

The propaganda that the evil-dictator-war-criminal-Putin’s invasion of Ukraine is the first step in reconstruction the Soviet Empire places restraints on Trump and Putin’s ability to put East-West relations on a less dangerous footing.  Already the Western whore media is screaming that Trump is selling out Ukraine, that Trump is selling out Europe, that Trump is putty in Putin’s hands.  These and other such ignorant slogans will be used by the Zionist neoconservatives and US military/security complex to drive wedges between Trump and his supporters.  Americans have been indoctrinated to think of Russia as the enemy for 75 years.  The belief is institutionalized. 

Progress toward peaceful relations requires truthful reporting and correction of established beliefs that are false.  Can this be achieved when the well-placed neoconservative supporters of US hegemony are defending their interest, and the military/security complex is determined to protect its power and profit? Trump can expect little help from the media.  Naive Russians should not get carried away with their hopes for an accommodation with the West. Powerful barriers are in the way of Russian hopes, and Russians have no means of removing the barriers.  It is doubtful that Trump does.

Now ask yourselves a final question?  Why is it PCR who is making the case for common sense and for truth?  Why isn’t it the US foreign policy community, the Kremlin, the Chinese, the Russian media, the Western media, the German government, the British government, the government of India?  Why aren’t Trump’s supporters making the case?  I am only one voice easily shouted down as a “Putin agent/dupe” by the Washington Post, CNN, Fox News, NPR, BBC, MSNBC, NY Times, Wall Street Journal,  The Guardian, and the rest of the whore media and a plethora of internet sites sponsored by war-mongers.  The normalization of relations between the West and Russia will take many voices. Where are those voices? 

Note: The whores at the BBC and the rest of the presstitute media incorrectly report that Russia’s restoration of Crimea, Donbas, Zaporizhzhia, and Kherson to Russian citizenship is illegal.  The restoration of Russian citizenship is completely legal under the international rules of self-determination.  There is no effort on the part of Crimea, Donbas, Zaporizhzhia, and Kherson to return to Ukraine.

Quelle: Uncutnews.ch

https://uncutnews.ch/russland-hat-die-ukraine-nicht-ueberfallen/

Paul Craig Roberts Institute for Political Economy



Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=263&userid=3998&mailid=2836


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.08.2025

Trump gibt der deutschen Wirtschaft den Rest – und Merz schaut zu

lostineu.eu, 25. August 2025

Wie nutzen Deutschland und die EU ihre “letzte Chance”? – In der Wirtschaftspolitik setzt Berlin auf schuldenfinanzierte Investitionen und Steuersenkungen – doch US-Präsident Trump macht mit seinen Zöllen alles zunichte. – Teil 10 von 10 unserer Sommerserie.

Beginnen wir mit den wichtigsten Entscheidungen der neuen Bundesregierung in der Wirtschaftspolitik:

  • Investitionen: Erstmals seit Jahren setzt die Bundesregierung wieder gezielte wachstumsorientierte Impulse. Mit der mittelfristigen Finanzplanung und dem Haushalt 2026 werden erhebliche öffentliche Ausgaben für Infrastruktur, Klimaschutz und Verkehr bereitgestellt.
  • Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz: Es wurde ein Schuldenprogramm beschlossen, das mit 500Mrd.€ in den nächsten zwölf Jahren dotiert ist. Davon profitieren auch Länder und Kommunen (insgesamt 100Mrd.€) und erhalten dazu weitergehende Verschuldungsspielräume.
  • Entlastungen für Unternehmen: Ab 2026 werden Unternehmen und Privathaushalte um über zehn Milliarden Euro entlastet, insbesondere durch sinkende Steuern und Abgaben.
  • Degressive Abschreibung und Körperschaftsteuer: Es wurden eine degressive Abschreibung für Ausrüstungsinvestitionen und eine Absenkung der Körperschaftsteuer beschlossen, um Investitionen in Deutschland attraktiver zu machen.
  • Abschaffung des Lieferkettengesetzes: Unternehmen profitieren durch die Streichung bürokratischer Auflagen wie dem deutschen Lieferkettengesetz.
  • Stromsteuer-Reform: Die Regierung korrigierte die ursprünglich geplante Senkung der Stromsteuer für Privathaushalte, gewährte den Unternehmen jedoch gezielte Entlastungen bei den Energiepreisen.

So faßt die KI-Suchmaschine “Perplexity” die Wirtschaftspolitik der neuen Bundesregierung zusammen. Die vollständige Antwort samt Links steht hier.

Ein deutscher Kriegs-Keynesianismus?

Die neue Bundesregierung macht das, was der “Ampel” verwehrt war: Schulden. Dadurch kann sie endlich wieder investieren. Allerdings geht das Geld vor allem in die Rüstung; die Infrastruktur kommt erst an zweiter Stelle.

Wirtschaftsministerin Reiche hat die Waffen-Produktion als “essenziellen Bestandteil” für eine resiliente Volkswirtschaft bezeichnet. Sie setzt offenbar auf einen “Kriegs-Keynesianismus”, der die Konjunktur stützen soll.

Dabei ist der Rüstungssektor unproduktiv; das dort investierte Geld wird wortwörtlich “verpulvert”. Zudem dürften die neuen Konjunktur-Impulse erst ab 2026 wirken, 2025 wird wohl ein weiteres verlorenes Jahr.

Nicht nur Zölle schlagen negativ zu Buche

Zurückzuführen ist dies vor allem auf US-Präsident Trump. Sein Zoll- und Handelskrieg hat der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal den Rest gegeben; sie ist mit 0,3 Prozent stärker geschrumpft als befürchtet.

Merz war mit dem Versprechen angetreten, die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Trump macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Doch der Kanzler schaut zu – er versucht nicht einmal, den Trump-Schock abzufedern.

Dabei schlagen nicht nur die US-Zölle negativ zu Buche, sondern auch der steigende Nato-Beitrag, die (im Namen der Ukraine getätigten) Waffenkäufe in den USA und die – nach dem EU-Handelsdeal – umgeleiteten Investitionen.

Brüssel muß Berlin unter die Arme greifen

Im Ergebnis bleibt Deutschland das konjunkturelle Schlusslicht in Europa. Es bremst andere Länder wie Österreich und Belgien aus und findet keine Lösung für den – weitgehend selbstverschuldeten – Energiepreis-Schock.

Die Lage ist so ernst, dass Brüssel ständig neue Ausnahmen für Berlin genehmigen muß – und sich Behördenchefin von der Leyen gezwungen sieht, “strategische Dialoge” mit den Krisenbranchen Stahl, Auto und Chemie zu führen.

So hat die – im wesentliche deutsche – Krise zwei deutsche Gesichter bekommen: Merz und von der Leyen. Das hindert die beiden CDU-Politiker freilich nicht daran, sich als erfolgreiche “Leader” der EU zu präsentieren…

Hiermit endet unsere Sommerserie. Im Laufe dieser Woche ist noch ein Fazit geplant. Alle Folgen hier

‹ “Ukraine kämpft für Europa” – von wegen! › Update Ukraine: Klingbeil verspricht neun Milliarden Euro – im Jahr

6 Comments

  1. Arthur Dent
    25. August 2025 @ 09:14

    Karl Ranseier lebt!
    Schuld an der Pleiten, Pech und Pannen-Misere sind immer die anderen: die Vorgänger- und Vor-Vorgängerregierung, Trump, Putin oder das Wetter.
    Während Minister und Vizekanzler in kurzer Frist Geldsäcke in die Ukraine schleppen, träumt man in der BRD von Kürzungsorgien bei Rente, Pflege und Gesundheit, von langen Lebensarbeitszeiten fürs bräsige Volk, das nicht kapieren will, dass es für die Demokratie Opfer zu erbringen hat.

Antworten

  • Michael
    25. August 2025 @ 09:12

    Und wie schlagen die Sanktionen gegen Russland zu Buche im Sinne von 3-4 fach erhöhte Energiepreise, Exportausfälle, etc.!? Kann das mal Jemand beziffern, wenn nicht genau dann geschätzt!?

    Antworten

    • ebo
      25. August 2025 @ 09:19

      Gute Frage! Ich habe sie mir auch gestellt, aber keine Antwort gefunden. Deshalb hab ich diesen wichtigen Komplex rausgelassen…

      Antworten

      • WBD
        25. August 2025 @ 12:35

        …ja, aber ‘rauslassen’ wäre ja genau das Modell der Mainstream-Medien. Die lassen ja auch alles weg, was unkomfortabel ist. Nein, immer wieder den Finger dran, bitte !!

  • Erneuerung
    25. August 2025 @ 08:58

    Welche Freiheiten verteidigen wir eigentlich, und wo? Und, ganz wichtig, wieviel Freiheit für die Mehrzahl der Deutschen bleibt übrig, wenn die Schulden dann mal so richtig auf die wenigen Nachwachsenden drücken und die zwangsrekrutierten Alten dann doch nicht so produktiv sind wie erwartet? Aber vielleicht ist das alles nur rechrsradikale Schwarzmalerei, es wird alles gut, im zerstückelten Europa, dessen Osten sich dann China annähert und dessen Westen Afrika.

    Antworten

  • Stef
    25. August 2025 @ 08:14

    Nicht zu vergessen die Forderung von Trump, der US-Regierung aus europäischen Mitteln 600 Mrd. Euro zu schenken. auch wenn die EU dem bisher nichtzugestimmt hat, das ist die unmissverständliche Erwartung aus den USA, verbunden mit der Drohung, die Zölle jederzeit wieder erhöhen zu können.

    Von der Leyen hat dieser Forderung nur windelweich widersprochen. Merz hat sie gedrängt, Zumutungen von den USA möglichst zu akzeptieren, nur um schnell eine Zolleinigung zu erzielen.

    Antworten


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    Weiteres: 




    “Ukraine kämpft für Europa” – von wegen!


    Screenshot_2025_08_25_at_13_25_45_Lost_in_EUrope_Update

    Quelle


    lostineu.eu, vom 24. August 2025

    Führende deutsche Politiker haben der Ukraine zum Unabhängigkeitstag gratuliert – und behauptet, diese verteidige das “freie Europa”. Mit der Realität hat dies leider nichts zu tun.

    „Sie kämpfen für unsere Freiheitsordnung in Europa und einen gerechten Frieden“, betonte Kanzler Merz. “Eine freie Ukraine bedeutet ein freies Europa“, erklärte seine Parteifreundin, EU-Chefin von der Leyen.

    Beide verwechseln Ursache und Wirkung. Denn zum einen kämpft die Ukraine zuallererst dafür, dem “freien Europa” anzugehören. Man kann schwerlich etwas verteidigen, das man erst erwerben will!

    Zum anderen sind es EUropa und die USA, die die Ukraine mithilfe der Nato vor der russischen Aggression schützen. Ohne massive militärische Hilfe aus dem Westen wäre das Land längst untergegangen.

    “Ukrainian Support for War Effort Collapses”

    Dieser Stellvertreterkrieg ist nichts, worauf wir stolz sein sollten. Denn es sind die Ukrainer, die ihre Köpfe hinhalten und ihr Leben opfern – keine EUropäer.

    So zu tun, als opferten sich die Ukrainer für uns, ist Heuchelei. Nach einer aktuellen Umfrage sprechen sich 69 Prozent der Ukrainer für einen Verhandlungsfrieden aus; nur noch 24 Prozent wollen bis zum “Sieg” kämpfen!

    Fazit des Instituts “Gallup”: Ukrainian Support for War Effort Collapses” – Die Unterstützung für den Krieg bricht in sich zusammen! Doch aus Berlin und Brüssel kommen Durchhalteparolen!

    Deutschland lässt sich in den Krieg ziehen

    Völlig haltlos und gefährlich ist die unterschwellige Behauptung, Russland würde EU-Europa angreifen, wenn die Ukraine den Kampf einstellt. Dafür gibt es keinerlei Belege. Eher schon ist das Gegenteil der Fall.

    Die ständige Verlängerung und Ausweitung der Kämpfe führt nämlich dazu, dass Deutschland und die EU immer tiefer hineingezogen werden und das Kriegsrisiko wächst. Auch deswegen brauchen wir endlich Frieden!

    Doch von der Leyen, Merz & Co. tun nichts, um den von US-Präsident Trump angestoßenen Friedensprozess zu unterstützen. Ganz im Gegenteil – sie bremsen und wollen noch mehr Waffen schicken.

    Mehr zum Krieg um die Ukraine hier

    P.S. Erschwerend kommt hinzu, dass die Ukraine auch europäische Interessen angreift – wie zuletzt bei der Druschba-Pipeline, die auch Deutschland bedient. Sogar das AKW in Kursk wurde getroffen. Mit dem Kampf für Europa hat das nichts zu tun – im Gegenteil. Doch dazu wollen sich Merz und VdL nicht äußern…

    ‹ Cruel Summer – Wie die EU von Trump erniedrigt wurde › Trump gibt der deutschen Wirtschaft den Rest – und Merz schaut zu

    12 Comments

    1. Arthur Dent
      25. August 2025 @ 10:12

      Freiheit bedeutet frei von inneren und äußeren Zwängen zu sein, Herr über sich selbst zu sein. Freiheit bedeutet, den Mächtigen zu sagen, was sie nicht hören wollen. Wieviel Freiheit steckt wohl darin, in Schützengräben zu liegen oder auf dem Feld der Ehre zu verbluten? Für etwas, von dem dir nicht einmal ein Grashalm gehört.

    Antworten

  • Helmut Höft
    25. August 2025 @ 08:37

    So zu tun, als opferten sich die Ukrainer für uns, ist Heuchelei. … EUropa und die USA [verteidigen] die die Ukraine mithilfe der Nato vor der russischen Aggression. So herum ist es richtig!

    IdT das große Problem: Was ist Ursache was Wirkung? Oder anders gesagt: Korrelation oft ungleich Kausalität, wer hätte das gedacht.

    Völlig haltlos und gefährlich ist die unterschwellige Behauptung, Russland würde EU-Europa angreifen, wenn die Ukraine den Kampf einstellt. Achso, so funktioniert das: Die UA soll so lange durchhalten bis wir soweit sind, bis wir kriegstüchtigkeit sind wenn dann der Krieg (endlich) hier ist; so ‘ne Art Minsk III, Zeit gewinnen zur Aufrüstung?!!. Daher auch die Kenntnis des Datums: “Achtung, Wladimir Wladimirowitsch, 2029 simmer soweit, dann kann’s losgehn!” m(

    PS.: Was Durchhalteparolen angeht, da hat man in Berlin besondere Erfahrung: https://www.youtube.com/watch?v=np2ymo0iMfk

    Antworten

  • Uli H.
    25. August 2025 @ 08:37

    -“Zum anderen sind es EUropa und die USA, die die Ukraine mithilfe der Nato vor der russischen Aggression verteidigen. Ohne die massive Hilfe aus dem Westen wäre das Land längst untergegangen.”- FALSCH!
    1. Russland verteidigt sich doch gegen die westlichen Agressionen: zB. NATO-Osterweit., tausende russische Landsleute seit 2014 von Ukrainern vernichtet). 2. Ohne westliche Hilfe und Einmischung wäre der Krieg doch schon längst vorbei (zB. Istanbul)!

    Antworten

    • ebo
      25. August 2025 @ 09:05

      Richt, ohne westliche Hilfe wäre der Krieg längst vorbei. Ein Friedensschluss in Istanbul 2022 wäre für die Ukraine wesentlich vorteilhafter gewesen als alles, was danach kam.

      Antworten

  • palman
    25. August 2025 @ 04:08

    … und für’s “Ganze” von Mir ein paar LeseTipps: – > “Die so andere Geschichte der Krim” < (Infosperber.ch / 18/08) von U. Gasche – startet bereits im Jahre “1990” (!!!) . . . und des weiteren just auf “anderwelt-online.com” der Titel – > “Ukraine – und es ist wieder England” < von P. Haisenko – mit etlichen “Churchill-Zitaten” am Ende !?! – sowie aktuell > “Warum durfte Stalin siegen ?” < von H-J. Geese ????

    Antworten

  • Michael
    24. August 2025 @ 21:01

    Mehr propagandistische Anmaßung geht nicht: erst provozierst man Russland und dann gibt man vor sich gegen Russland verteidigen zu müssen! Mit meiner Freiheit hat das nur insofern zu tun als ich meine Freiheit durch den sog. Westen bedroht sehe!

    Antworten

  • Guido B.
    24. August 2025 @ 20:02

    Stand der Dinge:
    1) Russland fühlt sich existenziell von der Ukraine und der NATO bedroht.
    2) Die Ukraine fühlt sich existenziell von Russland bedroht.
    3) Die EU und UK fühlen sich existenziell von Russland bedroht.
    4) Die USA lieben es, alle zu bedrohen.

    Europa ist heute der Schauplatz der existenziellen Bedrohungen und Feindseiligkeiten. Wer hat diese Kriegshysterie ausgelöst und profititiert am meisten davon? Die NATO, angeführt von den USA. Die USA haben mit der NATO das perfekte Geschäftsmodell für die Ausbeutung der Vasallen.

    Wenn sich alle von allen bedroht fühlen, ist das ein Bombengeschäft für die amerikanische Wirtschaft und ein Segen für die Machtprojektion der USA.

    Pax Americana = safe business forever.

    Und in EUropa behaupten 99,99% der Eliten allen Ernstes, dass sie und die Ukrainer die Freiheit verteidigen. Entweder sind diese Eliten bösartige Lügner oder verblendete Idioten. Beide Varianten sind höchst beunruhigend.

    Antworten

    • Uli H.
      25. August 2025 @ 09:03

      diesen Text bitte Guido B. zuordnen (eins höher) :
      DANKE! Sehr gut zusammengefasst, genau so banal ist es. Und so traurig ist es auch, dass dadurch Deepstate, Börsenmafia, Neocons …, weiterhin massiv die westlichen Sozialsysteme finanziell ausplündern.

      Antworten

      • ebo
        25. August 2025 @ 09:06

        Leider kann ich die Zuordnung nachträglich nicht ändern – sorry

  • KK
    24. August 2025 @ 19:14

    Ist es nicht die Ukraine, die einem Teil der eigenen Bevölkerung seit über 10 Jahren ihre Freiheit verwehrt – und derjenigen Bevölkerung auf der Krim, die mehrheitlich nie Teil der Ukraine sein wollte, wie mehrere Abstimmungen immer wieder belegt hatten, bereits seit der Staatsgründung diese verwehrt?
    Wie kann denn solch ein Staat “die Freiheit verteidigen”?

    Antworten

    • Uli H.
      25. August 2025 @ 08:57

      DANKE! Sehr gut zusammengefasst, genau so banal ist es. Und so traurig ist es auch, dass dadurch Deepstate, Börsenmafia, Neocons …, weiterhin massiv die westlichen Sozialsysteme finanziell ausplündern.

      Antworten

  • Erneuerung
    24. August 2025 @ 17:52

    Europäische Interessen (also die der Einwohner und der meisten Wirtschaftsunternehnen, nicht der gekauften Politiker) greift die Ukraine schon seit Jahrzehnten an. Die Pipelines durch die Ukraine, an denen sie selbst durch Transitgebühren verdient, hat sie schon mehrfach angegriffen und den Durchfluss unterbrochen, nicht erst seit der Zeitenwende. Im europäischen Interesse und im Interesse von möglichst viel Freiheit wäre ein europäischer Wirtschaftsraum. Genau diesen hat die Ukraine für die nächsten Jahrzehnte zerstört, mit Hilfe unserer Schildbürger in den Staatsämtern. Die Unfreiheit nimmt Fahrt auf, durch vorgeschriebene, teure Lieferketten, durch steigende Armut, durch Einschränkung persönlicher Freiheiten wie der Freiheit auf umfassende Information. Auch die Reisefreiheit wird immer mehr eingeschränkt, z.B. durch nicht ausreichende Finanzen bei vielen. Und da absehbar ist, dass wir z.B. hinter China immer mehr zurückfallen, während wir alle Aktivitäten der OUN-Nachfolge und der Zionistenhofierung widmen, ist das erst der Anfang der Unfreiheit.

    Antworten


  • FAQ zum Krieg um die Ukraine


    Info: https://lostineu.eu/ukraine-kaempft-fuer-freies-europa-tatsaechlich/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Cruel Summer – Wie die EU von Trump erniedrigt wurde


    lostineu.eu, 24. August 2025

    Es sollte eine ruhige Sommerpause werden – ohne nervige EU-Gipfel, endlose Krisensitzungen und Live-Schalten aus Brüssel. Doch daraus wurde nichts – wegen Donald Trump.

    Gleich dreimal hat der US-Präsident die Europäer aus dem Urlaub gerufen – und für einen “Cruel Summer” für die EUropäer gesorgt.

    Schottland, Alaska und Washington heißen die Stationen, an denen Trump die europäische Politik aufgerüttelt und durchgeschüttelt hat. Nun, zum Ende der Brüsseler Sommerpause, ist nichts mehr wie zuvor.

    Der ungleiche Handelsdeal mit der EU-Kommission in Schottland, der überraschende USA-Russland-Gipfel in Alaska und der improvisierte EU-Ukraine-Gipfel in Washington werden als Wendepunkte in die europäische Geschichte eingehen.

    Bittere Momente der Unterwerfung

    Als unrühmliche Wendepunkte, vielleicht sogar als Momente der Unterjochung und Unterwerfung. Jedenfalls sahen die Bilder, die zuletzt aus dem Weißen Haus in Washington kamen, nicht gut aus.

    Die Europäer saßen am Tisch des Präsidenten wie gefügige Schüler beim Oberlehrer. Trump gab Kanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron vor laufenden Kameras ihre(überraschend guten) Noten; die Europäer revanchierten sich mit Komplimenten und Danksagungen.

    Niemand habe sich so sehr um Frieden in der Ukraine und Europa bemüht wie er, heuchelten sie – dabei hört man in Brüssel genau das Gegenteil: Trump sei eine Gefahr für die EU und die NATO!

    In der Substanz hat der Washington-Gipfel jedoch nicht viel gebracht.

    Weiterlesen hier. Dieser Beitrag ist zuerst in unserem Newsletter erschienen. Er wird per Mail verschickt und enthält keine Paywall. Abonnement hier

    ‹ Cruel Summer für die EU, Zollfreiheit für USA, Narrenfreiheit für Ukraine › “Ukraine kämpft für Europa” – von wegen!

    1 Comment

    1. Titi
      25. August 2025 @ 12:52

      Ja, für Europa bzw. für die EU war es tatsächlich ein „grausamer„ Sommer.

    Antworten

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    Info: https://lostineu.eu/cruel-summer-wie-die-eu-von-trump-erniedrigt-wurde/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    25.08.2025

    Nachrichten von Pressenza: 80. Jahrestag der Vereinten Nationen: Ein Wendepunkt für die Menschheit.

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 25. August 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 25.08.2025


    80. Jahrestag der Vereinten Nationen: Ein Wendepunkt für die Menschheit.


    Pressenza und die Humanistische Bewegung haben die Vereinten Nationen stets als historischen Schritt hin zu einer Humanisierung der Welt anerkannt. Im November 2025 feiern die Vereinten Nationen ihr 80-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der uns dazu einlädt, über ihre Errungenschaften,&hellip;

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    Kann der Mensch ohne Freiheit leben?


    Der Titel mag zunächst ungewöhnlich klingen, vielleicht sogar provokant. Und doch lohnt es sich, dieser Frage aufrichtig nachzugehen: Kann ein Mensch tatsächlich leben – oder besser: überleben – ohne Freiheit? von Münker Odabaşı Viele Menschen haben sich darüber vielleicht noch&hellip;

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    Verurteilen Sie alle UN-Mitgliedstaaten! Sie geben 100-mal mehr für Militarismus aus als für das gesamte UN-System.


    Wussten Sie das? Wird darüber diskutiert, wenn die UN im Oktober ihr 80-jähriges Bestehen feiern? Nein, Politiker, Medien und Wissenschaftler konzentrieren sich im Allgemeinen auf Krieg und ignorieren dabei den wichtigsten Friedensstifter der Menschheit. Von Jan Oberg „VEREINTE NATIONEN, 12.&hellip;

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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.08.2025

    Lutherbibel 2017
    von Deutsche Bibelgesellschaft

    bibleserver.com, Seite besucht am 25. August 2025, 8:05 Uhr


    - Römer 13 -


    Das Verhältnis zur staatlichen Gewalt
    1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit[1], die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet. 2 Darum: Wer sich der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Anordnung; die ihr aber widerstreben, werden ihr Urteil empfangen. 3 Denn die Gewalt haben, muss man nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, dann wirst du Lob von ihr erhalten. 4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst. Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht die Strafe an dem, der Böses tut. 5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. 6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. 7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. 


    Die Liebe, des Gesetzes Erfüllung
    8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. 


    Leben im Licht des anbrechenden Tages
    11 Und das tut, weil ihr die Zeit erkannt habt, dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. 12
    Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. 13 Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Neid; 14 sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt. 

    Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
    Die Verwendung des Textes erfolgt mit Genehmigung der Deutschen Bibelgesellschaft.


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    25.08.2025

    USA liefern 3.300 langreichweitige Raketen an Ukraine

    aus e-mail von Irene Eckert, 25. August 2025, 5:22 Uhr


    ---------- Forwarded message ---------

    Von: Cornelia Praetorius <nds-berlin@lists.riseup.net>

    Date: Mo., 25. Aug. 2025 um 03:41 Uhr

    Subject: [NDS Berlin] Fwd: USA liefern 3.300 langreichweitige Raketen an

    Ukraine

    To: NachDenkSeiten-GesprächskreiseBerlin <nds-berlin@lists.riseup.net>



    Das macht mich fassungslos. Ist er so machtlos, dass andere das gegen ihn

    durchsetzen können, um ihn unglaubwürdig zu machen?


    Cornelia


    ---------- Forwarded message ---------

    Von: D. Palloks <palloks@mail.com>

    Date: So., 24. Aug. 2025 um 23:21 Uhr

    Subject: USA liefern 3.300 langreichweitige Raketen an Ukraine

    To: palloksmail.com <palloks@mail.com>



    ----------[Zitat]----------

    17:21 Uhr

    *Bericht: Kiew erhält in Kürze mehr als 3.000 amerikanische ERAM-Raketen*


    Wie die US-Zeitung *The Wall Street Journal* unter Berufung auf Quellen

    berichtet, hat die US-Regierung Anfang dieser Woche den Verkauf von 3.300

    luftgestützten ERAM-Raketen (Extended Range Attack Munition

    [Angriffsmunition mit erhöhter Reichweite - D.P]) an Kiew genehmigt. Sie

    sollen innerhalb von sechs Wochen in der Ukraine eintreffen. Wie die

    Zeitung weiter berichtet, beläuft sich der Gesamtwert des

    Militärhilfepakets auf 850 Millionen US-Dollar. *Ein erheblicher Teil

    dieser Summe wurde von europäischen Ländern bereitgestellt*, so *The Wall

    Street Journal*. Die Zeitung gibt nicht an, was außer den ERAM-Raketen noch

    in dem Paket enthalten ist. *Die Reichweite dieser Flugkörper beträgt laut

    The Wall Street Journal 240 bis 450 Kilometer*, sodass sie Ziele tief im

    Inneren Russlands treffen können.

    ----------[/Zitat]----------

    Quelle: RT DE, Liveticker Ukraine-Krieg, 23.8.2025. (Hervorhebungen von mir)

    https://dert.site/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/



    (Zum Vergleich: Die Reichweite des Taurus-350E

    <https://taurus-systems.de/wp-content/uploads/2016/10/TAURUS_KEPD_350E-EN-Aug2014.pdf>-Marschflugkörpers

    wird mit ">500 km" angegeben.)


    NB: Wenn Trump so dringend Frieden will, dann sollte er aufhören,

    Angriffswaffen in Kriegsgebiete zu liefern. Bekanntlich hat er Indien mit

    25% Strafzoll belegt, den er auch anderen Ländern androht, die mit Moskau

    Geschäfte machen und "die russische Kriegsmaschine finanzieren" - während

    die USA umgekehrt genau das tun: Sie finanzieren die NATO-ukrainische

    Kriegsmaschine bzw. statten sie großzügig aus, während sie gleichzeitig

    noch mit Moskau Geschäfte machen, u.a. Einkauf von Uran, Erdöl und Erdgas.

    So ein Quod-licet-Jovi-Spiel wird nicht ewig funktionieren, denn diese

    Zeiten sind vorbei.


    Grüße

    Daniel

    --


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.08.2025

    Rüstungskooperation um jeden Preis  Deutschland setzt seine Rüstungskooperation mit Israel ungeachtet wachsender nationaler und internationaler Proteste gegen die israelische Kriegsführung sowie trotz der mutwillig herbeigeführte Hungersnot in Gaza fort.

    german-foreign-policy.com, 25. August 2025

    TEL AVIV/BERLIN (Eigener Bericht) – Ungeachtet jüngster Berichte über die exzessiv hohe Zahl an zivilen Todesopfern im Gazakrieg und trotz der offiziellen Einstufung der Lage in Gaza als Hungersnot hält Deutschland an der Unterstützung für Israels Streitkräfte fest. Aktuelle Recherchen des israelischen Magazins +972 zeigen, dass mindestens 83 Prozent aller Todesopfer im Gazastreifen Zivilisten sind. Die Zahl der Menschen, die im Gazastreifen verhungert sind, da Israels Rechtsaußenregierung Hilfslieferungen mutwillig blockiert, wird bereits mit beinahe 300 angegeben. Die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, bestimmte Waffenlieferungen nicht mehr zu genehmigen, erweist sich als wenig wirksam; sie betrifft den Großteil der deutschen Rüstungsexporte nach Israel nicht. Außerdem steigert die Bundesrepublik die Einfuhr von Rüstungsprodukten aus Israel. Berlin hat dabei vor allem die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Start-ups im Visier, die in Gaza die Kriegsführung mit Künstlicher Intelligenz (KI) erproben; es hat den Ausschluss israelischer Start-ups von der EU-Forschungsförderung blockiert. Dabei nehmen auch in Israel selbst die Proteste gegen die Kriegspläne der israelischen Regierung zu.


    Zitat: Eine Million gegen Netanjahu

    Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am 8. August angekündigt, die Bundesregierung werde „bis auf Weiteres keine Ausfuhren von Rüstungsgütern“ an Israel mehr genehmigen, „die im Gazastreifen zum Einsatz kommen können“.[1] Damit reagierte Merz auf die Entscheidung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, die Stadt Gaza einzunehmen, ihre Bevölkerung vollständig zu vertreiben und den gesamten Gazastreifen direkter militärischer Kontrolle zu unterwerfen. Die Entscheidung stößt in Israel selbst zunehmend auf Protest. Am 17. August nahmen mehr als eine Million Israelis an Demonstrationen und an Streiks gegen die weitere Eskalation des Krieges teil – rund ein Zehntel der gesamten Bevölkerung des Landes.[2] Bereits zuvor hatte es massiven Widerstand aus den Streitkräften gegeben. So war berichtet worden, Generalstabschef Eyal Zamir habe intern eindringlich vor der erneuten Offensive gewarnt und darauf hingewiesen, sie könne zu „Erosion“ in den nach zwei Jahren Krieg ohnehin erschöpften israelischen Streitkräften führen.[3] Die Zahl der Suizide von Soldaten, die im Gazakrieg eingesetzt werden, nimmt aktuell dramatisch zu.[4] Schon am 12. August hatten Hunderte pensionierte bzw. in Reserve befindliche Luftwaffenpiloten gegen Netanjahus Kriegspolitik demonstriert, darunter zahlreiche hochrangige Offiziere.[5]


    Wenig wirksam

    Ungeachtet der nicht nur international, sondern auch in Israel selbst stark anschwellenden Proteste ist die Reichweite des von Merz angekündigten Genehmigungsstopps stark begrenzt. Die Bundesrepublik war in den Jahren von 2020 bis 2024 laut den Statistiken des Forschungsinstituts SIPRI Israels zweitgrößter Rüstungslieferant – mit einem Wertanteil von rund 33 Prozent. Dabei bestand der Großteil der deutschen Ausfuhren aus Lieferungen an Israels Marine, die U-Boote und Korvetten aus deutscher Produktion nutzt. Die der „Seeverteidigung“ dienenden Lieferungen sind laut einem Papier des Bundeskanzleramts von dem Genehmigungsstopp nicht betroffen.[6] Dem steht offensichtlich nicht im Wege, dass die von German Naval Yards in Kiel hergestellten Korvetten der Sa’ar 6-Klasse eingesetzt wurden, um von See aus zur Zerstörung des Gazastreifens beizutragen. Zudem ist nicht klar, ob zur Zeit überhaupt neue Genehmigungen anstehen. Die Umsetzung schon abgesegneter Rüstungslieferungen wird von Merz‘ Ankündigung nicht in Frage gestellt.[7] Die Rüstungsfirma Renk, die unter anderem Getriebe für israelische Kampfpanzer produziert, zieht eine Teilverlagerung ihrer Fertigung in die USA in Betracht, sollte sie Israel nicht mehr von Deutschland aus beliefern dürfen. Renk zieht zwei bis drei Prozent des Umsatzes aus dem Israel-Geschäft.[8]


    Rüstungsimporte aus Israel

    Jenseits der Exporte weitet die Bundesrepublik ihre Einfuhr israelischer Rüstungsprodukte systematisch aus. So soll nicht nur Ende des Jahres die erste Einheit des israelischen Luftverteidigungssystems Arrow 3 in Nordostdeutschland in Dienst gestellt werden; Arrow 3 wird von Israel Aerospace Industries (IAI) und dem US-Konzern Boeing hergestellt, wehrt ballistische Raketen ab und hat in Israels Krieg gegen Iran einen sehr umfassenden Praxistest absolviert. Die Luftwaffe will zudem laut Berichten auch Arrow 4 beschaffen, eine Weiterentwicklung von Arrow 3, die gegenwärtig bei IAI in Arbeit ist.[9] Darüber hinaus will die Luftwaffe drei weitere IAI-Drohnen des Typs German Heron TP erwerben; fünf hat sie bislang – mit Kaufoption – geleast. Wie es heißt, sollen sechs der insgesamt acht Drohnen auf dem Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein stationiert werden, zwei auf der israelischen Air Base Tel Nof südlich von Tel Aviv.[10] Welche Aufgabe die deutschen Drohnen auf Tel Nof erfüllen sollen, ist unklar. Ende Juli wurde schließlich bekannt, Deutschland werde bei Israels zweitgrößter Waffenschmiede Elbit, die der Bundeswehr unter anderem PULS-Raketenwerfer liefern soll, auch Selbstschutzsysteme für die Transportflugzeuge A400M kaufen – für gut 260 Millionen US-Dollar.[11] Israels Einfluss auf die Bundeswehr wächst damit.


    KI-Kriegsführung

    Dies umso mehr, als die israelische Rüstungsindustrie und insbesondere Rüstungs-Start-ups immer entschiedener nach Deutschland und Europa drängen. Hintergrund ist zum einen, dass die europäischen NATO-Staaten ihre Militäretats auf 3,5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts aufstocken wollen – zuzüglich 1,5 Prozent für militärisch nutzbare Infrastruktur –, was Rüstungsfirmen gewaltige Geschäfte verspricht. Zum anderen wirkt sich aus, dass vor allem die Bundesrepublik in Sachen Cyber- bzw. KI-Kriegsführung massive Defizite aufweist. Dies bietet insbesondere israelischen Unternehmen – darunter zahlreiche Start-ups –, die die militärische Nutzung von KI rasant vorantreiben und im Gaza-Krieg umfassende Praxistests durchführen konnten, attraktive Chancen. Der Anteil der Ausfuhr nach Europa am gesamten israelischen Rüstungsexport ist bereits von weniger als 30 Prozent im Jahr 2022 auf 54 Prozent im Jahr gestiegen.[12] Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat vor kurzem eine enge deutsch-israelische Kooperation in der „Cyberabwehr“ in Aussicht gestellt.[13] Pläne der EU-Kommission, Israel vom EU-Forschungsprogramm Horizon Europe auszuschließen, scheiterten kürzlich insbesondere an Berlin.[14] Die Maßnahme hätte vor allem israelische Start-ups getroffen, die etwa bei der militärischen Nutzung von KI führend sind.[15]


    83 Prozent Zivilisten

    Die deutsche Kooperation mit Israels Streitkräften und deren Waffenschmieden wird auch durch die jüngsten Berichte über die israelische Kriegsführung nicht in Frage gestellt. In der vergangenen Woche berichtete unter anderem das israelische Magazin +972 – gestützt auf Angaben einer Datenbank des israelischen Militärgeheimdiensts –, von den rund 53.000 Todesopfern israelischer Angriffe im Gazastreifen im Mai dieses Jahres seien rund 7.330 als getötete Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad identifiziert worden; 1.570 weitere gälten als „wahrscheinlich tot“.[16] Zähle man beide Ziffern zusammen, dann blieben 44.100 zivile Todesopfer – 83 Prozent aller Getöteten, ein in modernen Kriegen außergewöhnlich hoher Anteil. Zwar sei denkbar, dass nicht alle getöteten Hamas-Mitglieder als solche erkannt worden seien; doch gingen wissenschaftliche Studien, wie sie zum Beispiel die renommierte Fachzeitschrift The Lancet publiziert habe, davon aus, dass auch die Zahl der Todesopfer viel höher liege als die bekannten Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza. +972 weist darauf hin, dass die gelockerten Regularien des israelischen Militärs die Tötung von bis zu 20 Zivilisten erlauben, um ein einfaches Hamas-Mitglied umzubringen; bei Hamas-Anführen steigt die Zahl auf mehr als 100.[17]


    Aushungern als Waffe

    Darüber hinaus ist seit Ende vergangener Woche offiziell dokumentiert, dass die israelische Regierung mit ihrer umfassenden Abschottung des Gazastreifens gegen Hilfslieferungen eine Hungersnot fabriziert hat. Diese Einstufung durch die Experteninitiative Integrated Food Security Phase Classification (IPC) haben sich am Freitag die Vereinten Nationen zu Eigen gemacht. Laut der IPC wird jede weitere Verzögerung bei den Hilfslieferungen „zu einer völlig inakzeptablen Situation der hungersnotbedingten Sterblichkeit führen“.[18] Schon jetzt liegt die Zahl der Verhungerten laut Berichten bei annähernd 300.[19] Israels Premierminister Netanjahu lehnt bislang jegliche Kursänderung ab; er nennt die Äußerungen der IPC sowie der Vereinten Nationen eine „glatte Lüge“ und behauptet, Israel verfolge eine Politik der Hungerprävention.[20]

     

    [1] Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt zur Entwicklung in Gaza. bundesregierung.de 08.08.2025.

    [2] Ariela Karmel, Nava Freiberg: Hundreds of thousands demonstrate in Tel Aviv at end of nationwide day of hostage protests. timesofisrael.com 18.08.2025.

    [3] Military chief said to clash with Netanyahu over plans to conquer Gaza, son’s tweet. timesofisrael.com 06.08.2025.

    [4] IDF reports sharp rise in soldier suicides. france24.com 15.07.2025.

    [5] Itay Stern: Hundreds of retired air force officers protest Israel’s war in Gaza. npr.org 14.08.2025.

    [6] Julian Olk, Frank Specht: Israel-Entscheidung von Merz sorgt für Entrüstung in der Union. handelsblatt.com 10.08.2025.

    [7] Bundesregierung schränkt Lieferungen nach Israel ein. Frankfurter Allgemeine Zeitung 09.08.2025.

    [8] Laura Pitel, Mehul Srivastava: Defence supplier Renk threatens to sidestep German ban on Israel arms exports. ft.com 13.08.2025.

    [9] Lars Hoffmann: Bundeswehr möchte israelisches Waffensystem Arrow 4 beschaffen. hartpunkt.de 07.05.2025.

    [10] Lars Hoffmann: Luftwaffe beschafft drei weitere Drohnen des Typs German Heron TP. hartpunkt.de 13.06.2025.

    [11] Elbit Systems erhält Auftrag über 260 Millionen US-Dollar für Selbstschutzsysteme der deutschen A400M-Flotte. esut.de 28.07.2025.

    [12] Wilhelmine Stenglin: Armaments cooperation: How Israeli start-ups aim to penetrate the German market. table.media 23.07.2025.

    [13] S. dazu Der „Cyber Dome“.

    [14] Shona Murray, Maïa de La Baume: EU fails to agree Israeli suspension from research fund over Gaza. euronews.com 30.07.2025.

    [15] David Matthews: European Commission wants to suspend Israel from parts of Horizon Europe. sciencebusiness.net 28.07.2025.

    [16], [17] Yuval Abraham: Israeli army database suggests at least 83% of Gaza dead were civilians. 972mag.com 21.08.2025.

    [18] Hungersnot in Gaza-Stadt erklärt. Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.08.2025.

    [19] Eight Palestinians die from hunger in Gaza as total famine deaths near 300. english.wafa.ps 24.08.2025.

    [20] Hungersnot in Gaza-Stadt erklärt. Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.08.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10088


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.08.2025

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    24.08.2025

    Gespräch am Samstag: Julia Shaw über "Green Crime"

    1.wdr.de, WDR 3 Gespräch am Samstag. 23.08.2025. 35:40 Min.. Verfügbar bis 23.08.2026. WDR 3.

    Was bewegt Menschen, im großen Stil Umweltverbrechen zu begehen? Und inwiefern kann unzuverlässiges Erinnern auch etwas Positives sein? Unter anderem darüber spricht Kornelia Bittmann mit der Kriminalpsychologin und Sachbuchautorin Julia Shaw.


    Info: Audio https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-gespraech-am-samstag/audio-gespraech-am-samstag-julia-shaw-ueber-green-crime-100.html Dauer 35:40 Min.


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