Diese Website verwendet nur technisch notwendige Cookies.
25.08.2025

Nachrichten von Pressenza: 80. Jahrestag der Vereinten Nationen: Ein Wendepunkt für die Menschheit.

aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 25. August 2025, 7:15 Uhr


Nachrichten von Pressenza - 25.08.2025


80. Jahrestag der Vereinten Nationen: Ein Wendepunkt für die Menschheit.


Pressenza und die Humanistische Bewegung haben die Vereinten Nationen stets als historischen Schritt hin zu einer Humanisierung der Welt anerkannt. Im November 2025 feiern die Vereinten Nationen ihr 80-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der uns dazu einlädt, über ihre Errungenschaften,&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/80-jahrestag-der-vereinten-nationen-ein-wendepunkt-fuer-die-menschheit/


 -----------------------


Kann der Mensch ohne Freiheit leben?


Der Titel mag zunächst ungewöhnlich klingen, vielleicht sogar provokant. Und doch lohnt es sich, dieser Frage aufrichtig nachzugehen: Kann ein Mensch tatsächlich leben – oder besser: überleben – ohne Freiheit? von Münker Odabaşı Viele Menschen haben sich darüber vielleicht noch&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/kann-der-mensch-ohne-freiheit-leben/


 -----------------------


Verurteilen Sie alle UN-Mitgliedstaaten! Sie geben 100-mal mehr für Militarismus aus als für das gesamte UN-System.


Wussten Sie das? Wird darüber diskutiert, wenn die UN im Oktober ihr 80-jähriges Bestehen feiern? Nein, Politiker, Medien und Wissenschaftler konzentrieren sich im Allgemeinen auf Krieg und ignorieren dabei den wichtigsten Friedensstifter der Menschheit. Von Jan Oberg „VEREINTE NATIONEN, 12.&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/08/verurteilen-sie-alle-un-mitgliedstaaten-sie-geben-100-mal-mehr-fuer-militarismus-aus-als-fuer-das-gesamte-un-system/


 -----------------------


Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.08.2025

Lutherbibel 2017
von Deutsche Bibelgesellschaft

bibleserver.com, Seite besucht am 25. August 2025, 8:05 Uhr


- Römer 13 -


Das Verhältnis zur staatlichen Gewalt
1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit[1], die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet. 2 Darum: Wer sich der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Anordnung; die ihr aber widerstreben, werden ihr Urteil empfangen. 3 Denn die Gewalt haben, muss man nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, dann wirst du Lob von ihr erhalten. 4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst. Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht die Strafe an dem, der Böses tut. 5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. 6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. 7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt. 


Die Liebe, des Gesetzes Erfüllung
8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« 10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. 


Leben im Licht des anbrechenden Tages
11 Und das tut, weil ihr die Zeit erkannt habt, dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. 12
Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. 13 Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Neid; 14 sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt. 

Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
Die Verwendung des Textes erfolgt mit Genehmigung der Deutschen Bibelgesellschaft.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.08.2025

USA liefern 3.300 langreichweitige Raketen an Ukraine

aus e-mail von Irene Eckert, 25. August 2025, 5:22 Uhr


---------- Forwarded message ---------

Von: Cornelia Praetorius <nds-berlin@lists.riseup.net>

Date: Mo., 25. Aug. 2025 um 03:41 Uhr

Subject: [NDS Berlin] Fwd: USA liefern 3.300 langreichweitige Raketen an

Ukraine

To: NachDenkSeiten-GesprächskreiseBerlin <nds-berlin@lists.riseup.net>



Das macht mich fassungslos. Ist er so machtlos, dass andere das gegen ihn

durchsetzen können, um ihn unglaubwürdig zu machen?


Cornelia


---------- Forwarded message ---------

Von: D. Palloks <palloks@mail.com>

Date: So., 24. Aug. 2025 um 23:21 Uhr

Subject: USA liefern 3.300 langreichweitige Raketen an Ukraine

To: palloksmail.com <palloks@mail.com>



----------[Zitat]----------

17:21 Uhr

*Bericht: Kiew erhält in Kürze mehr als 3.000 amerikanische ERAM-Raketen*


Wie die US-Zeitung *The Wall Street Journal* unter Berufung auf Quellen

berichtet, hat die US-Regierung Anfang dieser Woche den Verkauf von 3.300

luftgestützten ERAM-Raketen (Extended Range Attack Munition

[Angriffsmunition mit erhöhter Reichweite - D.P]) an Kiew genehmigt. Sie

sollen innerhalb von sechs Wochen in der Ukraine eintreffen. Wie die

Zeitung weiter berichtet, beläuft sich der Gesamtwert des

Militärhilfepakets auf 850 Millionen US-Dollar. *Ein erheblicher Teil

dieser Summe wurde von europäischen Ländern bereitgestellt*, so *The Wall

Street Journal*. Die Zeitung gibt nicht an, was außer den ERAM-Raketen noch

in dem Paket enthalten ist. *Die Reichweite dieser Flugkörper beträgt laut

The Wall Street Journal 240 bis 450 Kilometer*, sodass sie Ziele tief im

Inneren Russlands treffen können.

----------[/Zitat]----------

Quelle: RT DE, Liveticker Ukraine-Krieg, 23.8.2025. (Hervorhebungen von mir)

https://dert.site/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/



(Zum Vergleich: Die Reichweite des Taurus-350E

<https://taurus-systems.de/wp-content/uploads/2016/10/TAURUS_KEPD_350E-EN-Aug2014.pdf>-Marschflugkörpers

wird mit ">500 km" angegeben.)


NB: Wenn Trump so dringend Frieden will, dann sollte er aufhören,

Angriffswaffen in Kriegsgebiete zu liefern. Bekanntlich hat er Indien mit

25% Strafzoll belegt, den er auch anderen Ländern androht, die mit Moskau

Geschäfte machen und "die russische Kriegsmaschine finanzieren" - während

die USA umgekehrt genau das tun: Sie finanzieren die NATO-ukrainische

Kriegsmaschine bzw. statten sie großzügig aus, während sie gleichzeitig

noch mit Moskau Geschäfte machen, u.a. Einkauf von Uran, Erdöl und Erdgas.

So ein Quod-licet-Jovi-Spiel wird nicht ewig funktionieren, denn diese

Zeiten sind vorbei.


Grüße

Daniel

--


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.08.2025

Rüstungskooperation um jeden Preis  Deutschland setzt seine Rüstungskooperation mit Israel ungeachtet wachsender nationaler und internationaler Proteste gegen die israelische Kriegsführung sowie trotz der mutwillig herbeigeführte Hungersnot in Gaza fort.

german-foreign-policy.com, 25. August 2025

TEL AVIV/BERLIN (Eigener Bericht) – Ungeachtet jüngster Berichte über die exzessiv hohe Zahl an zivilen Todesopfern im Gazakrieg und trotz der offiziellen Einstufung der Lage in Gaza als Hungersnot hält Deutschland an der Unterstützung für Israels Streitkräfte fest. Aktuelle Recherchen des israelischen Magazins +972 zeigen, dass mindestens 83 Prozent aller Todesopfer im Gazastreifen Zivilisten sind. Die Zahl der Menschen, die im Gazastreifen verhungert sind, da Israels Rechtsaußenregierung Hilfslieferungen mutwillig blockiert, wird bereits mit beinahe 300 angegeben. Die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz, bestimmte Waffenlieferungen nicht mehr zu genehmigen, erweist sich als wenig wirksam; sie betrifft den Großteil der deutschen Rüstungsexporte nach Israel nicht. Außerdem steigert die Bundesrepublik die Einfuhr von Rüstungsprodukten aus Israel. Berlin hat dabei vor allem die Ausweitung der Zusammenarbeit mit Start-ups im Visier, die in Gaza die Kriegsführung mit Künstlicher Intelligenz (KI) erproben; es hat den Ausschluss israelischer Start-ups von der EU-Forschungsförderung blockiert. Dabei nehmen auch in Israel selbst die Proteste gegen die Kriegspläne der israelischen Regierung zu.


Zitat: Eine Million gegen Netanjahu

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am 8. August angekündigt, die Bundesregierung werde „bis auf Weiteres keine Ausfuhren von Rüstungsgütern“ an Israel mehr genehmigen, „die im Gazastreifen zum Einsatz kommen können“.[1] Damit reagierte Merz auf die Entscheidung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, die Stadt Gaza einzunehmen, ihre Bevölkerung vollständig zu vertreiben und den gesamten Gazastreifen direkter militärischer Kontrolle zu unterwerfen. Die Entscheidung stößt in Israel selbst zunehmend auf Protest. Am 17. August nahmen mehr als eine Million Israelis an Demonstrationen und an Streiks gegen die weitere Eskalation des Krieges teil – rund ein Zehntel der gesamten Bevölkerung des Landes.[2] Bereits zuvor hatte es massiven Widerstand aus den Streitkräften gegeben. So war berichtet worden, Generalstabschef Eyal Zamir habe intern eindringlich vor der erneuten Offensive gewarnt und darauf hingewiesen, sie könne zu „Erosion“ in den nach zwei Jahren Krieg ohnehin erschöpften israelischen Streitkräften führen.[3] Die Zahl der Suizide von Soldaten, die im Gazakrieg eingesetzt werden, nimmt aktuell dramatisch zu.[4] Schon am 12. August hatten Hunderte pensionierte bzw. in Reserve befindliche Luftwaffenpiloten gegen Netanjahus Kriegspolitik demonstriert, darunter zahlreiche hochrangige Offiziere.[5]


Wenig wirksam

Ungeachtet der nicht nur international, sondern auch in Israel selbst stark anschwellenden Proteste ist die Reichweite des von Merz angekündigten Genehmigungsstopps stark begrenzt. Die Bundesrepublik war in den Jahren von 2020 bis 2024 laut den Statistiken des Forschungsinstituts SIPRI Israels zweitgrößter Rüstungslieferant – mit einem Wertanteil von rund 33 Prozent. Dabei bestand der Großteil der deutschen Ausfuhren aus Lieferungen an Israels Marine, die U-Boote und Korvetten aus deutscher Produktion nutzt. Die der „Seeverteidigung“ dienenden Lieferungen sind laut einem Papier des Bundeskanzleramts von dem Genehmigungsstopp nicht betroffen.[6] Dem steht offensichtlich nicht im Wege, dass die von German Naval Yards in Kiel hergestellten Korvetten der Sa’ar 6-Klasse eingesetzt wurden, um von See aus zur Zerstörung des Gazastreifens beizutragen. Zudem ist nicht klar, ob zur Zeit überhaupt neue Genehmigungen anstehen. Die Umsetzung schon abgesegneter Rüstungslieferungen wird von Merz‘ Ankündigung nicht in Frage gestellt.[7] Die Rüstungsfirma Renk, die unter anderem Getriebe für israelische Kampfpanzer produziert, zieht eine Teilverlagerung ihrer Fertigung in die USA in Betracht, sollte sie Israel nicht mehr von Deutschland aus beliefern dürfen. Renk zieht zwei bis drei Prozent des Umsatzes aus dem Israel-Geschäft.[8]


Rüstungsimporte aus Israel

Jenseits der Exporte weitet die Bundesrepublik ihre Einfuhr israelischer Rüstungsprodukte systematisch aus. So soll nicht nur Ende des Jahres die erste Einheit des israelischen Luftverteidigungssystems Arrow 3 in Nordostdeutschland in Dienst gestellt werden; Arrow 3 wird von Israel Aerospace Industries (IAI) und dem US-Konzern Boeing hergestellt, wehrt ballistische Raketen ab und hat in Israels Krieg gegen Iran einen sehr umfassenden Praxistest absolviert. Die Luftwaffe will zudem laut Berichten auch Arrow 4 beschaffen, eine Weiterentwicklung von Arrow 3, die gegenwärtig bei IAI in Arbeit ist.[9] Darüber hinaus will die Luftwaffe drei weitere IAI-Drohnen des Typs German Heron TP erwerben; fünf hat sie bislang – mit Kaufoption – geleast. Wie es heißt, sollen sechs der insgesamt acht Drohnen auf dem Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein stationiert werden, zwei auf der israelischen Air Base Tel Nof südlich von Tel Aviv.[10] Welche Aufgabe die deutschen Drohnen auf Tel Nof erfüllen sollen, ist unklar. Ende Juli wurde schließlich bekannt, Deutschland werde bei Israels zweitgrößter Waffenschmiede Elbit, die der Bundeswehr unter anderem PULS-Raketenwerfer liefern soll, auch Selbstschutzsysteme für die Transportflugzeuge A400M kaufen – für gut 260 Millionen US-Dollar.[11] Israels Einfluss auf die Bundeswehr wächst damit.


KI-Kriegsführung

Dies umso mehr, als die israelische Rüstungsindustrie und insbesondere Rüstungs-Start-ups immer entschiedener nach Deutschland und Europa drängen. Hintergrund ist zum einen, dass die europäischen NATO-Staaten ihre Militäretats auf 3,5 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts aufstocken wollen – zuzüglich 1,5 Prozent für militärisch nutzbare Infrastruktur –, was Rüstungsfirmen gewaltige Geschäfte verspricht. Zum anderen wirkt sich aus, dass vor allem die Bundesrepublik in Sachen Cyber- bzw. KI-Kriegsführung massive Defizite aufweist. Dies bietet insbesondere israelischen Unternehmen – darunter zahlreiche Start-ups –, die die militärische Nutzung von KI rasant vorantreiben und im Gaza-Krieg umfassende Praxistests durchführen konnten, attraktive Chancen. Der Anteil der Ausfuhr nach Europa am gesamten israelischen Rüstungsexport ist bereits von weniger als 30 Prozent im Jahr 2022 auf 54 Prozent im Jahr gestiegen.[12] Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat vor kurzem eine enge deutsch-israelische Kooperation in der „Cyberabwehr“ in Aussicht gestellt.[13] Pläne der EU-Kommission, Israel vom EU-Forschungsprogramm Horizon Europe auszuschließen, scheiterten kürzlich insbesondere an Berlin.[14] Die Maßnahme hätte vor allem israelische Start-ups getroffen, die etwa bei der militärischen Nutzung von KI führend sind.[15]


83 Prozent Zivilisten

Die deutsche Kooperation mit Israels Streitkräften und deren Waffenschmieden wird auch durch die jüngsten Berichte über die israelische Kriegsführung nicht in Frage gestellt. In der vergangenen Woche berichtete unter anderem das israelische Magazin +972 – gestützt auf Angaben einer Datenbank des israelischen Militärgeheimdiensts –, von den rund 53.000 Todesopfern israelischer Angriffe im Gazastreifen im Mai dieses Jahres seien rund 7.330 als getötete Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad identifiziert worden; 1.570 weitere gälten als „wahrscheinlich tot“.[16] Zähle man beide Ziffern zusammen, dann blieben 44.100 zivile Todesopfer – 83 Prozent aller Getöteten, ein in modernen Kriegen außergewöhnlich hoher Anteil. Zwar sei denkbar, dass nicht alle getöteten Hamas-Mitglieder als solche erkannt worden seien; doch gingen wissenschaftliche Studien, wie sie zum Beispiel die renommierte Fachzeitschrift The Lancet publiziert habe, davon aus, dass auch die Zahl der Todesopfer viel höher liege als die bekannten Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza. +972 weist darauf hin, dass die gelockerten Regularien des israelischen Militärs die Tötung von bis zu 20 Zivilisten erlauben, um ein einfaches Hamas-Mitglied umzubringen; bei Hamas-Anführen steigt die Zahl auf mehr als 100.[17]


Aushungern als Waffe

Darüber hinaus ist seit Ende vergangener Woche offiziell dokumentiert, dass die israelische Regierung mit ihrer umfassenden Abschottung des Gazastreifens gegen Hilfslieferungen eine Hungersnot fabriziert hat. Diese Einstufung durch die Experteninitiative Integrated Food Security Phase Classification (IPC) haben sich am Freitag die Vereinten Nationen zu Eigen gemacht. Laut der IPC wird jede weitere Verzögerung bei den Hilfslieferungen „zu einer völlig inakzeptablen Situation der hungersnotbedingten Sterblichkeit führen“.[18] Schon jetzt liegt die Zahl der Verhungerten laut Berichten bei annähernd 300.[19] Israels Premierminister Netanjahu lehnt bislang jegliche Kursänderung ab; er nennt die Äußerungen der IPC sowie der Vereinten Nationen eine „glatte Lüge“ und behauptet, Israel verfolge eine Politik der Hungerprävention.[20]

 

[1] Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt zur Entwicklung in Gaza. bundesregierung.de 08.08.2025.

[2] Ariela Karmel, Nava Freiberg: Hundreds of thousands demonstrate in Tel Aviv at end of nationwide day of hostage protests. timesofisrael.com 18.08.2025.

[3] Military chief said to clash with Netanyahu over plans to conquer Gaza, son’s tweet. timesofisrael.com 06.08.2025.

[4] IDF reports sharp rise in soldier suicides. france24.com 15.07.2025.

[5] Itay Stern: Hundreds of retired air force officers protest Israel’s war in Gaza. npr.org 14.08.2025.

[6] Julian Olk, Frank Specht: Israel-Entscheidung von Merz sorgt für Entrüstung in der Union. handelsblatt.com 10.08.2025.

[7] Bundesregierung schränkt Lieferungen nach Israel ein. Frankfurter Allgemeine Zeitung 09.08.2025.

[8] Laura Pitel, Mehul Srivastava: Defence supplier Renk threatens to sidestep German ban on Israel arms exports. ft.com 13.08.2025.

[9] Lars Hoffmann: Bundeswehr möchte israelisches Waffensystem Arrow 4 beschaffen. hartpunkt.de 07.05.2025.

[10] Lars Hoffmann: Luftwaffe beschafft drei weitere Drohnen des Typs German Heron TP. hartpunkt.de 13.06.2025.

[11] Elbit Systems erhält Auftrag über 260 Millionen US-Dollar für Selbstschutzsysteme der deutschen A400M-Flotte. esut.de 28.07.2025.

[12] Wilhelmine Stenglin: Armaments cooperation: How Israeli start-ups aim to penetrate the German market. table.media 23.07.2025.

[13] S. dazu Der „Cyber Dome“.

[14] Shona Murray, Maïa de La Baume: EU fails to agree Israeli suspension from research fund over Gaza. euronews.com 30.07.2025.

[15] David Matthews: European Commission wants to suspend Israel from parts of Horizon Europe. sciencebusiness.net 28.07.2025.

[16], [17] Yuval Abraham: Israeli army database suggests at least 83% of Gaza dead were civilians. 972mag.com 21.08.2025.

[18] Hungersnot in Gaza-Stadt erklärt. Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.08.2025.

[19] Eight Palestinians die from hunger in Gaza as total famine deaths near 300. english.wafa.ps 24.08.2025.

[20] Hungersnot in Gaza-Stadt erklärt. Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.08.2025.


Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10088


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Schlagzeile







Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Schlagzeile







Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Schlagzeile







Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Gespräch am Samstag: Julia Shaw über "Green Crime"

1.wdr.de, WDR 3 Gespräch am Samstag. 23.08.2025. 35:40 Min.. Verfügbar bis 23.08.2026. WDR 3.

Was bewegt Menschen, im großen Stil Umweltverbrechen zu begehen? Und inwiefern kann unzuverlässiges Erinnern auch etwas Positives sein? Unter anderem darüber spricht Kornelia Bittmann mit der Kriminalpsychologin und Sachbuchautorin Julia Shaw.


Info: Audio https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-gespraech-am-samstag/audio-gespraech-am-samstag-julia-shaw-ueber-green-crime-100.html Dauer 35:40 Min.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Schlagzeile






Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Schlagzeile






Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Arktisches Meereis schmilzt «dramatisch langsamer»

transition-news.org, 23. August 2025 von WS.

Wie «The Guardian» berichtet, ist seit 2005 «kein statistisch signifikanter Rückgang» beim Abschmelzen des Meereises zu verzeichnen. Trotzdem beharrt die britische Zeitung darauf, dass der Klimawandel «real ist» – und es sich nur um eine vorübergehende Atempause handelt. Von Wiltrud Schwetje

 
Am 20. August 2025 beglückte die britische Zeitung The Guardian, die sich gerne daran beteiligt, die offizielle Klimawandel-Hysterie anzuheizen, seine Leser mit diesem Titel: «Dramatischer Rückgang des Abschmelzens des arktischen Meereises überrascht Wissenschaftler».

Weiterhin teilte Umweltredakteur Damian Carrington mit, das Abschmelzen des Meereises in der Arktis habe sich laut Experten «in den letzten 20 Jahren dramatisch verlangsamt, seit 2005 sei kein statistisch signifikanter Rückgang seiner Ausdehnung zu verzeichnen».

Dabei bezog er sich auf eine am 5. August in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlichte Studie, bei der die Wissenschaftler zwei verschiedene Datensätze zum arktischen Meereisstand von 1979 bis heute verwendeten. Die Wissenschaftler analysierten die Meereisfläche für jeden Monat des Jahres und «stellten in allen Fällen eine Verlangsamung fest».

Das ist zweifelsohne eine gute Nachricht. Doch da sie dem offiziellen Klimawandel-Narrativ widerspricht, bemühte sich Carrington umgehend, diese positive Meldung zu relativieren. So teilte er mit, dass es sich hierbei allerdings nur um eine «vorübergehende Atempause» handele, und es sei «sehr wahrscheinlich, dass das Schmelzen irgendwann in den nächsten fünf bis zehn Jahren wieder mit etwa der doppelten Langzeitrate einsetzen wird».

Denn laut den Forschern seien die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe in diesem Zeitraum weiter gestiegen und immer mehr Wärme werde gespeichert. Den Grund für die Verlangsamung des Abschmelzens hätten die Forscher auch gefunden: Sie würden davon ausgehen, «dass natürliche Schwankungen in den Meeresströmungen, die das Schmelzen des Eises begrenzen, den anhaltenden Anstieg der globalen Temperaturen wahrscheinlich ausgeglichen haben».

Damit die Klima-Hysterie trotzdem nicht nachlässt, betonte The Guardian: «Die Ergebnisse bedeuten nicht, dass sich das arktische Meereis erholt.» Denn die Meereisfläche im September, wenn sie ihr jährliches Minimum erreiche, habe sich seit 1979, als die Satellitenmessungen begannen, halbiert. Die Klimakrise sei «eindeutig real», hätten die Wissenschaftler gesagt, «und die Notwendigkeit dringender Maßnahmen zur Vermeidung der schlimmsten Auswirkungen bleibe unverändert».

Laut The Guardian ist die Klimakatastrophe also weiterhin imminent:

«Es wird weiterhin erwartet, dass die Arktis im Laufe dieses Jahrhunderts eisfrei sein wird, was den Menschen und Tieren in der Region schaden und die globale Erwärmung verstärken wird, da dadurch der dunkle, Wärme absorbierende Ozean freigelegt wird.»

Carrington lässt in seinem Artikel auch einige der Autoren der Studie zu Wort kommen. «Es ist überraschend, dass wir gerade jetzt, wo darüber diskutiert wird, ob sich die globale Erwärmung beschleunigt, von einer Verlangsamung sprechen», wird Dr. Mark England zitiert, der an der University of California in Irvine tätig ist.

Die gute Nachricht sei, dass vor 10 bis 15 Jahren, als der Verlust des Meereises zugenommen habe, einige Leute von einer eisfreien Arktis vor 2020 gesprochen hätten, fährt England fort. Aber jetzt habe die «natürliche Variabilität» dazu geführt, dass der Verlust des Meereises weitgehend ausgeglichen werde. Das habe uns etwas mehr Zeit verschafft, aber es sei nur eine vorübergehende Atempause – und das sei keine gute Nachricht.

England weist jede Behauptung zurück, dass die Verlangsamung des Meereiswachstums darauf hindeute, dass der Klimawandel nicht real sei und erklärt:

«Der Klimawandel ist eindeutig real, vom Menschen verursacht und stellt weiterhin eine ernsthafte Bedrohung dar. Die grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen bleiben unverändert.»

Es sei deshalb wichtig, den Menschen zu erklären, dass eine Verlangsamung des Abschmelzens stattfinde, sonst würden einige Leute womöglich versuchen, diese Informationen «in böser Absicht zu nutzen, um unser sehr solides Verständnis der Vorgänge im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu untergraben».

Das sieht der portugiesische UN-Generalsekretär António Guterres offensichtlich ähnlich. Der hat sich warm angezogen und ist in die Antarktis gereist, um der Welt zu verkünden, «dass die Antarktis schneller schmilzt als je zuvor». Unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die den Klimawandel antreiben, werde «dramatische Konsequenzen» haben.


Screenshot_2025_08_24_at_22_38_33_Arktisches_Meereis_schmilzt_dramatisch_langsamer_Transition_News
António Guterres in der Antarktis. Zum Abspielen des Videos auf das Foto klicken. (https://transition-news.org/IMG/mp4/1793214571412390111.mp4)


Quelle:

The Guardian: Dramatic slowdown in melting of Arctic sea ice surprises scientists - 20. August 2025

Geophysical Research Letters: Minimal Arctic Sea Ice Loss in the Last 20 Years, Consistent With Internal Climate Variability - 5. August 2025

Dokumente

MPEG4 - (3.3 MiB)




Kommentare

23. August, 10:57, von Guido Ehrenmann

Meine Ansicht/Überlegungen der Klimaerwärmung
• Klima- Temperaturschwankungen sind etwas komplett Normales. Die gibt es schon seit es die Erde mit ihrer Atmosphäre gibt. Das ist ein Regelkreis, ähnlich dem den wir aus unserer technischen Welt kennen. (Z.B., um eine "konstante" Temperatur in einem Kochtopf zu halten, schaltet sich die entsprechende Herdplatte laufend ein und aus – sprich aufheizen, abkühlen, aufheizen…) Je grösser ein System, desto träger arbeitet der Regelkreis - und die Erde mit ihrer Atmosphäre ist ein ziemlich grosses System, und sie muss auch auf die sich laufend ändernde Sonneneinstrahlung reagieren.
• Thermische Energie ist Bewegung von Atomen/Molekülen. Das heisst, dass je mehr Materie und "Unruhe" in einem System vorhanden ist, desto mehr Thermische Energie resultiert, und entsprechend steigt die Temperatur. Darum ist es im Weltraum verhältnismässig kalt.
• Grundsätzlich ist sämtliche Energie, welche wir auf der Erde "herstellen" lediglich eine Umwandlung in eine andere Energieform. Schlussendlich resultiert durch die Verwendung dieser Energieformen (Reibung, Verbrennung, etc.) IMMER eine Umwandlung in Wärme.
• Reibung erzeugt Wärme (Physikunterricht erste Stunde)
• Funkwellen wechselwirken mit Materie, die sie unterwegs durchdringen. Und diese Durchdringung erzeugt Reibung mit der Folge von Erwärmung der Materie. (siehe auch z.B. Mikrowellen-Ofen)
• Das 5G-Netz ist ein hochfrequentes Funknetz und kann ein Vielfaches der Daten pro Zeiteinheit übertragen als die vorgängigen Netze.
• Da die Energiemenge gesetzlich begrenzt ist [Schäden an Organismen], wird dadurch die Reichweite der 5G Sendeanlagen gegenüber der vorgängigen Netze reduziert.
• Die produzierten / ausgesendeten Funkwellen verbrauchen sich nach einer entsprechenden Distanz auf null. (Wechselwirkung mit Materie = Erzeugung von Wärme) Die (elektrische) Funkwellenenergie wird in Wärme umgewandelt.
• Gemäss Google KI wurde 2021 Weltweit 21 Billionen KWh elektrische Energie erzeugt. Davon etwa 500 Mia. KWh nur für den Betrieb der X-, und 5G-Netze. Und für den Betrieb der Nutzer-Geräte nochmals etwa 500 Mia. KWh. Das heisst, dass nur für den Betrieb unserer liebgewonnenen Handys etwa 5% (1 Billion KWh) der Weltweit produzierten elektrischen Energie aufgewendet werden.
• Gemäss KI erwärmt sich die Erdatmosphäre mit jährlich 21 Billionen KWh, innerhalb 100 Jahren um 1 bis 2°C.
• Ebenfalls gemäss KI hat sich die Temperatur der Erdatmosphäre in den vergangenen 100 Jahren exakt um diese 1 bis 2 °C erhöht.
• Besonders stark beschleunigt habe sich (KI) die Erderwärmung seit 1981.
(Ab wann genau haben Computer und Zellular-Telefone angefangen sich bei der breiten Masse durchzusetzen? ...)
• Selbstverständlich wurden in den Jahren vor 2021 nicht so viel elektrische Energie produziert. Dafür waren aber die Industrialisierung und der Strassenverkehr mit ihren entsprechenden "Wärmekraftmaschinen" – sprich: Verbrennungsmotoren, Triebwerke, Hochöfen, etc. hoch im Kurs.
• Also, die 1 bis 2°C "Klimaerwärmung" in den vergangenen 100 Jahren sind durchaus realistisch und möglicherweise menschgemacht. Allerdings nicht wegen zu hoher CO₂ - Produktion.
• 2024 hat Deutschland 464 Mia. KWh elektrische Energie verbraucht.
Davon sind netto 431 Mia. KWh aus deutscher Produktion und 33 Mia. KWh importiert.
• 44% der selbst produzierten elektrischen Energie stammen aus sogenannten erneuerbaren Energieträgern. = 190 Mia. KWh (431 Mia. KWh x 0,44)
• Deutschland hat einen PKW-Bestand von 45 Mio. Sollen alle diese PKW rein elektrisch betrieben werden (EV), resultiert (bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 2’500 KWh/Jahr und PKW) ein Bedarf von 112,5 Mia. KWh pro Jahr (45 Mio. x 2’500 KWh)
• Eine mittlere Windkraftanlage produziert etwa 5 Mio. KWh pro Jahr
• Hochgerechnet auf die benötigten 112,5 Mia. KWh/Jahr bedeutet dies, dass alleine für die Versorgung der EV (Electric Vehicle) 22’500 Windkraftanlagen benötigt werden.
• Ende 2024 war der Gesamtbestand an Onshore Windenergie-Anlagen gerade mal bei etwas mehr als 28’000. Gebaut seit 1987. Also die Ausbeute von knapp 40 Jahren Bautätigkeit.
• Etwa 2 neue Anlagen werden in Deutschland zurzeit pro Tag dazu gebaut.
Bedeutet, dass für die benötigten 22’500 Windkraftanlagen für die Versorgung der EV mit Onshore-Anlagen, etwa weitere 32 Jahre benötigt werden.
• Grob abgeschätzt kostet das (den Steuerzahler) etwa 100 Mia €.
• Stand 2024 müssten noch 274 Mia KWh zusätzlich mit "Erneuerbaren" (CO2-neutral) produziert werden, um die "Schmutzigen" zu ersetzen, und "Klimaneutral" zu werden.
• 274 Mia KWh bedeutet, dass 54’000 Windenergieanlagen neu zusätzlich gebaut werden müssten.
• Also benötigt Deutschland zu den bereits bestehenden 28’000 Windkraftanlagen, zusätzlich 70’000 bis 80’000 Anlagen (54’000 + 22’500 für die EV) um das philosophisch ambitionierte Ziel, Klimaneutral zu werden, zu erreichen. Und dazu werden etwa 400 bis 500 Mia. € (an Steuergeldern) benötigt.
Bei 700 Neuanlagen pro Jahr (ohne die alten und defekten zu ersetzen) dauert dies etwa 110 Jahre. (ein bisschen schwierig, so bis 2045 "klimaneutral" zu werden…)
• Die PV-Anlagen deckten 2024 nur etwa 15% der erneuerbaren Energieträger ab. Sie decken in etwa den Bedarf an elektrischer Energie für die bisher unberücksichtigten E-LKW.
• Ebenfalls nicht berücksichtigt ist der Bevölkerungszuwachs und die damit verbundene Zunahme des Fahrzeug Bestandes und des zusätzlichen Energiebedarfs für das Wohnen, etc.
• Nicht berücksichtigt ist auch der Mehrbedarf der Industrie und Wirtschaft durch das Bevölkerungswachstum.
• Nicht berücksichtigt sind ebenso die altershalber zu ersetzenden Windkraftanlagen.
Nach 20 Betriebsjahren entfällt die staatliche Förderung!! für Windkraftanlagen, die Anlagen werden für die Betreiber unrentabel und werden darum ausser Betrieb genommen und "rückgebaut"! (Rückbau ist in Deutschland vorgeschrieben)
Bedeutet, dass ALLE 2024 bestehenden Anlagen bis 2044 ersetzt werden, und somit weitere 28’000 Anlagen bis dahin neu gebaut werden müssen. Das wäre dann für diesen Ersatz und Zeitspanne eine zusätzliche Baukapazität von 1’400 Anlagen pro Jahr – oder anstatt 2 Anlagen pro Tag (zurzeit) müssen deren 6 gebaut werden! Und Kosten von 1’500 Mia. €! Nie und nimmer!
Für Photovoltaik-Anlagen gilt in etwa die gleiche Zeitspanne für das Ersetzen. Je nach Anlagenkomponente (Speicherbatterien, Solarpaneels, Wechselrichter) beträgt die Lebensdauer 10 bis 30 Jahre.
• Ebenfalls nicht berücksichtigt ist der Energiebedarf für die Herstellung, den Bau und der Entsorgung dieser Anlagen, sowie die resultierende Umwelt- Verschmutzung/Belastung.
• Auch wenn ich mit meiner groben Abschätzung um 50% daneben liegen sollte, kann meines Erachtens das Fantasieziel - bis 2045 klimaneutral zu werden - in Deutschland keinesfalls erreicht werden. Auch nicht mit anderen "klimaneutralen" Anlagen als die der Windkraft-gestützten.
Hirngespinste!
Ganz offensichtlich ist Nachdenken für Politiker und Fanatiker zu viel verlangt.

Info: https://transition-news.org/arktisches-meereis-schmilzt-dramatisch-langsamer


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Spanien: Ist der Klimawandel schuld an der Feuerhölle?

transition-news.org, 24. August 2025 von WS. 

Seit dem 7. August zerstörte eine Brandwelle über 350.000 Hektar Waldgebiet. Etliche Feuer sind noch aktiv. Regierungschef Pedro Sánchez macht den «Klimanotstand» für die Feuersbrunst verantwortlich. Die Guardia Civil sieht das anders und hat bereits 40 Personen wegen mutmaßlicher Brandstiftung verhaftet und Ermittlungen gegen weitere 119 Personen eingeleitet. Von Wiltrud Schwetje


Der August 2025 wird als «schwarzer» Monat in die spanische Geschichte eingehen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Waldbrände, die sich fast simultan durch ökologisch wertvolle Waldgebiete des Landes fressen, haben seit dem 7. August auf mindestens 350.000 Hektar schwarze Asche hinterlassen. Diese Zahl erhöht sich täglich, am 20. August waren laut El País noch 34 Feuer aktiv.

Seit Jahresbeginn sind in Spanien nach neuesten Daten des Europäischen Waldbrandinformationssystems (EFFIS) bis zum 22. August schon 403.701 Hektar durch die Flammen vernichtet worden. Auch die Anzahl der Brände ist gestiegen und liegt El País zufolge bei 250 – gegenüber einem Durchschnitt von 147. Seit Beginn des Sommers habe es einen Anstieg von 262 Prozent gegeben.

Betroffen sind vor allem Waldgebiete in den Autonomieregionen Extremadura, Kastilien-León, Galicien und Asturien. Auch das Weltnaturerbe Las Médulas oder der Nationalpark Picos de Europa wurden schwer verwüstet (hier und hier), ein Teil des Jakobswegs musste gesperrt werden. Nach Angaben von National Geographic sind bis zum 20. August sieben Menschen ums Leben gekommen, 30.000 wurden evakuiert.

Regierungschef Pedro Sánchez, der seit Monaten immer tiefer im Korruptionssumpf versinkt, glänzte bei dieser Katastrophe einmal mehr durch Ignoranz und Abwesenheit. Erst eine Woche nach dem Beginn der verheerenden Brände – und nachdem die Kritik an seiner Untätigkeit lauter geworden war – sah er sich veranlasst, seinen Sommerurlaub auf Lanzarote zu unterbrechen und die betroffenen Regionen zu besuchen.

Dabei reiste der Sozialist wie immer luxuriös und mit viel Tamtam an. Um in die Provinz Zamora in Kastilien-León zu gelangen, nutzte er beispielsweise zuerst den Falcon und dann den Super Puma der Luftwaffe. Offizielle Dienstfahrzeuge mussten anrücken – und selbstverständlich ließ er sich von einer stattlichen Anzahl an Leibwächtern und Polizisten schützen.

Der Zorn der Bürger wächst

Das scheint auch notwendig, denn die Stimmung in der Bevölkerung ist aufgrund seiner Korruptionsskandale und seines zumindest fahrlässigen Verhaltens bei dieser und anderen Katastrophen – wie zum Beispiel dem Blackout im April und den Überschwemmungen in Valencia im letzten Jahr – nicht die beste. So musste er sich auch bei diesem offiziellen Auftritt anhören, dass er ein «hijo de puta» ist, also ein «Hurensohn» oder – alternativ übersetzt – ein «Arschloch».

Solche Szenen sind in Spanien mittlerweile «normal». Seit Monaten wird in Diskotheken, Fußballstadien und bei anderen Veranstaltungen skandiert: «Pedro Sánchez, hijo de puta»(Pedro Sánchez, du Mistkerl). Es gibt viele solcher Videos, deshalb hier, hier, hier und hier nur eine kleine Auswahl. Auch auf Hauswänden, Plakaten oder am Strand, zeigen die Bürger unverblümt, was sie über ihren korrupten Regierungschef denken.


Screenshot_2025_08_24_at_21_55_20_ecf2957f615427d13dfd31381d5887.jpg_JPEG_Grafik_740_622_Pixel_Skaliert_89_
Screenshot: «Sánchez corrupto»; Hazte Oir-Aktion auf Lanzarote

Ist der Klimawandel schuld an der Feuerhölle?

Deshalb überraschte es auch nicht, dass Sánchez gleich bei seinem ersten offiziellen Auftritt den Hauptverantwortlichen für die Flammenhölle präsentierte: den «Klimanotstand» (ab Min. 5:45). Sein Innenminister Fernando Grande-Marlaska blies ins gleiche Horn. Beide Politiker behaupteten obendrein, die Regierung habe «von der ersten Minute an» alle notwendigen Mittel zur Bekämpfung der Brandwelle eingesetzt.

Nicht nur, dass nach diesen Aussagen die Wut in den sozialen Medien überschäumte, Sánchez und Marlaska erhielten auch eine direkte Antwort von kompetenter Stelle. Die Jucil, eine Vereinigung der Guardia Civil (Militärpolizei mit zivilen Aufgaben), teilte am 16. August mit, dass bei einem Großteil der Feuer Brandstiftung vermutet werde – und dass der «Klimanotstand» nichts damit zu tun habe.

Bereits bestätigt wurde, dass einige der Brände aus «finanziellen Interessen» gelegt wurden, wie zum Beispiel in der Gemeinde Aliseda in der Extremadura. Auch in Galicien gibt es Indizien dafür, dass die Feuersbrunst nicht durch den Klimawandel ausgelöst wurde. So hat der Bürgermeister der Gemeinde Laza darüber berichtet, dass sie ein «Artefakt» gefunden hätten, das wie ein Sprengsatz aussehe:


Screenshot_2025_08_24_at_21_56_31_84923bfd220c02fb20731878ebda22.jpg_JPEG_Grafik_740_591_Pixel_Skaliert_94_

 

In Galicien sorgen allerdings noch andere Brandbeschleuniger für eine explosive Situation: Schon 2023 machten Eukalyptusplantagen 28 Prozent der Waldmasse aus. Diese Entwicklung ist auch Politikern zuzuschreiben, in diesem Fall denen der Partido Popular (PP), die dort ganz traditionell das Geschehen dominieren. Um die Holzproduktion für die Papierherstellung zu fördern, haben sie Eichen und Kastanien durch Eukalyptus ersetzt – und der wächst nicht nur sehr schnell, er brennt auch wie Zunder.

Am 18. August informierte die Jucil dann, Marlaska habe nun auch seine Meinung geändert und gehe plötzlich davon aus, dass 96 Prozent der Brände provoziert worden seien. Und während Sánchez weiter auf seinen «Klimanotstand» als Auslöser beharrte, hatte die Guardia Civil am 22. August bereits 40 mutmaßliche Brandstifter verhaftet und gegen 119 Personen Ermittlungen eingeleitet.

Hier zum Beispiel ein Videoclip von der Verhaftung einer Frau in La Coruña in Galicien, die verdächtigt wird, elf Waldbrände gelegt zu haben.

Umweltmaßnahmen sind eine «Zeitbombe»

Die Vorwürfe gegen Sánchez oder Marlaska sind zahlreich, deshalb hier nur einige. So fragen sich sowohl die Jucil als auch andere Kritiker, warum die Regierung nicht sofort den nationalen Notstand ausgerufen hat, was eine effektivere Brandbekämpfung ermöglicht hätte.

Landbesitzer und Bauern prangern an, dass Sánchez solche Feuerkatastrophen durch Umweltgesetze antreibt, die «von einem Büro in Brüssel aus verordnet werden». Diese Maßnahmen im Rahmen der Agenda 2030 werden als «Zeitbombe» bezeichnet.

Vor einigen Jahren wurden in Andalusien und anderen Autonomieregionen zum Beispiel noch Ziegenherden für die Brandprävention eingesetzt. Heutzutage gibt es Weideverbote in bestimmten Gebieten. Als noch katastrophaler erachten Landeigentümer und Bauern die Auflagen zur Waldbewirtschaftung, die ihnen von Sánchez & Co. aufoktroyiert werden.

So wird ihnen verboten, ihre Wälder zu säubern, wie sie es früher getan haben. Um Bäume zu fällen oder Sträucher zu kappen, benötigen sie eine vorherige Genehmigung. Selbst Brandschneisen dürfen sie in ihren Waldgebieten nicht mehr anlegen. Sollten sie es doch tun, müssen sie mit Anzeigen und Geldstrafen von bis zu einer Million Euro rechnen.

Weiterhin wird Sánchez vorgeworfen, dass er die finanziellen Mittel für die Prävention und Bekämpfung von Bränden in den letzten Jahren um 44 Prozent gekürzt hat. Am 20. August informierten einige Medien zum Beispiel, dass die Hälfte der Löschflugzeuge in den nächsten zwei Tagen aufgrund von Pilotenmangel nicht fliegen könne. Mehr als 100 Flugzeuge würden am Boden bleiben.

Auch hat Sánchez 96 Prozent der für die Waldbewirtschaftung und Brandprävention vorgesehenen europäischen Gelder nicht für diese Zwecke ausgegeben. Konkret hat seine Regierung im laufenden Jahr 2025 nur 2,7 Millionen Euro der veranschlagten 71 Millionen Euro investiert, also gerade einmal vier Prozent.

Strategische Mineralien in Waldbrandgebieten

Doch in den sozialen Medien kursieren noch weitaus üblere Verdächtigungen. So gibt es in den Waldbrandgebieten große Vorkommen von Seltenen Erden und anderen strategischen Mineralien wie Niob, Lithium, Tantal oder Monazit. Deshalb sei es kein Wunder, dass man die Feuer weiterlaufen lasse, heißt es.

Strategische Mineralien werden für die nationale Sicherheit, die Wirtschaft und den technologischen Fortschritt als wesentlich angesehen. Diese Mineralien sind häufig kritische Komponenten in verschiedenen Branchen, darunter:

  • Verteidigung: Waffensysteme, Luft- und Raumfahrt und Elektronik
  • Energie: Sonnenkollektoren, Batterien und Windkraftanlagen
  • Technologie: Smartphones, Computer und andere elektronische Geräte
  • Herstellung: Bau, Automobilbranche (E-Autos) und andere Industriesektoren

Zur Veranschaulichung dieser «Koinzidenz» wurden zwei Karten veröffentlicht. Eine, auf der die Standorte der begehrten Mineralien zu sehen sind – und eine zweite, auf der die Waldbrände gekennzeichnet wurden.


Screenshot_2025_08_24_at_21_57_32_145643656aacd25cb1302c6bc191f3.jpg_JPEG_Grafik_740_572_Pixel_Skaliert_97_
Screenshot: Links: Vorkommen der strategischen Mineralien; rechts: Waldbrandgebiete

Gigantische wirtschaftliche Schäden

Und wie sieht es mit den wirtschaftlichen Schäden der «schlimmsten Waldbrandsaison aus, die Spanien je erlebt hat»? Am 19. August gab El Economista einen ersten Einblick. Allerdings bezog sich das Portal in seinem Artikel nur auf die 203.224 Hektar, die sich bis zu diesem Zeitpunkt allein im August in Asche verwandelt hatten.

Auf jeden Fall werden die wirtschaftlichen Schäden «ein noch nie dagewesenes Ausmaß» erreichen. So belaufen sich die Kosten, die den autonomen Regionen und der Zentralregierung nur für die Brandbekämpfung entstehen, laut Experten pro Hektar auf 19.000 Euro. Auf Basis der 203.224 Hektar wären das 3,861 Milliarden Euro.

Hinzu kommen die Kosten für die Wiederaufforstung, die auf 4000 bis 5000 Euro beziffert werden. Nicht immer sei ein Eingreifen erforderlich, da die Natur selbst wirke, erklärt El Eonomista. Wäre dies nicht der Fall und müssten alle Hektar, die bisher im August vom Feuer zerstört wurden, wiederaufgeforstet werden, würde dieser Posten 1,016 Milliarden Euro verschlingen.

Das macht zusammen etwa 4,877 Milliarden Euro. Rechnet man diese Zahlen auf die von der EFFIS angegebenen 403.701 Hektar hoch, die seit Jahresbeginn in Spanien verbrannt sind, würden sich diese Kosten fast verdoppeln. Gigantisch, oder?

Dass die betroffenen Autonomieregionen auf finanzielle Unterstützung seitens der Zentralregierung hoffen können, scheint eher unwahrscheinlich. Wie Medien schon 2024 berichteten, hat Sánchez der galicischen Regierung sieben Millionen Euro für die Wiederaufforstung der zwischen 2016 und 2018 durch Brände zerstörten Wälder versprochen, aber bis heute keinen einzigen Euro bezahlt.

Der Regierungschef bleibt derweil im Klimataumel, die Agenda 2030 darf nicht sterben. Deshalb hat er gerade seine interministerielle Kommission zum «Klimanotstand» angekündigt, die von der dritten Vizepräsidentin Sara Aagesen und dem Innenministerium geleitet werden soll. Gemeinsam mit den Autonomieregierungen will Sánchez die Politik kreieren, die erforderlich ist, um solchen Katastrophen vorzubeugen – und auf sie zu reagieren.

Was haben Waldbrände mit Hitzetoten zu tun?

Die erbärmliche Rolle, die viele Mainstream-Medien seit März 2020 bei Krisen gerne übernehmen, zeigte sich auch bei dieser ökologischen und menschlichen Tragödie. Kaltblütig und perfide nutzten sie die Zerstörung und das Leid vieler Menschen und Tiere für ihre Zwecke.

Allen voran heizte das Portal Microsoft News (MSN) im Sinne der Sánchez-Regierung und der Agenda 2030 die Klima-Hysterie an, andere Medien sprangen umgehend auf den Zug auf. Alle nannten die Waldbrände gleich in den Titeln ihrer Artikel in einem Atemzug mit den angeblichen mehr als 1100 Hitzetoten, die es in diesem Jahr in Spanien gegeben haben soll (hier, hier und hier).

Dabei ist anzumerken, dass solche Meldungen bei einer Google-Suche immer an oberster Stelle auftauchen. Das ist nichts Neues, seitdem in Europa und dem Rest der Welt die kritische Berichterstattung gegen Propaganda, Manipulation und Zensur ausgetauscht wurde.

Was kommt nach der Feuerhölle?

Viele Menschen fragen sich schon heute, was mit den verbrannten Naturgebieten geschehen wird. Vor allem, weil das «Ley de Montes» (Waldgesetz) 2015 dahingehend geändert wurde, dass «die autonomen Regionen in Ausnahmefällen eine Änderung der Waldnutzung beschließen können, wenn zwingende Gründe von übergeordnetem öffentlichem Interesse vorliegen».

Der 2023 veröffentlichte Dokumentarfilm (https://www.youtube.com/watch?v=R8bh_XHtkGg) «La España vacilada», übersetzt als das «entvölkerte» oder auch das «betrogene» Spanien, lässt keinen Zweifel daran, dass es Grund zur Sorge gibt. Produzent Miguel Rix berichtet, wie die Umweltpolitik – die auf Diktat der EU im Rahmen der Agenda 2030 umgesetzt wird – den Ackerbau und die Viehzucht zerstört. Auch die Rolle, die der Großkapitalismus bei der sogenannten «Manipulation» dieses Umweltschutzes spielt, wird beleuchtet.

Der Film ist in sechs Sprachen untertitelt und porträtiert ausführlich, wie «grüne» Gesetze und absurde Auflagen dafür sorgen, dass kleine Fischer, Landwirte oder Viehzüchter letztendlich ihren Betrieb aufgeben müssen. Dadurch wird den Spekulanten Raum gegeben, die Windkraftanlagen oder riesige Solarfelder aus dem Boden stampfen – oder Lithiumabbau betreiben.

Auch der Dokumentarfilm «Vidas Irrenovables» von 2024 zeigt auf, wie der sogenannte «Green Deal» der EU den Ökosystemen, der Wirtschaft und den Gesellschaften im ländlichen Raum schadet.

«Die mangelnde Planung und das katastrophale Management der öffentlichen Verwaltungen gefährden das Überleben der ländlichen Gebiete erheblich. Was eigentlich zur Rettung der Umwelt und zur Wiederbelebung des Dorflebens gedacht war, führt paradoxerweise zum Gegenteil», betonen die Filmemacher.

Die Lage in Spanien, einem Land, in dem die Politiker der beiden Hauptparteien PSOE und PP der UN-Agenda 2030 mit erstaunlichem Eifer folgen, könnte man mit den Worten des WEF-Gründers Klaus Schwab beschreiben: Du wirst nichts besitzen, aber glücklich sein.


Screenshot_2025_08_24_at_21_58_34_6cb698d2dceda871c25c4169df6f9f.jpg_JPEG_Grafik_740_626_Pixel_Skaliert_89_

 

Dieser Artikel wurde am 24. August aktualisiert.

Quelle:

El País: Esta es la veintena de incendios forestales con alto nivel de peligrosidad que se mantienen activos - 20. August 2025

El País Mapa de incendios activos: consulte dónde están y cómo progresan los fuegos - 20. August 2025

National Geographic: Los peores incendios forestales en la historia de España: los de 2025 baten récords - 20. August 2025

Dokumente

MPEG4 - (8.7 MiB)

MPEG4 - (4.3 MiB)

MPEG4 - (1.7 MiB)

MPEG4 - (1.4 MiB)

MPEG4 - (2.8 MiB)

MPEG4 - (1.1 MiB)

MPEG4 - (2 MiB)

MPEG4 - (1.1 MiB)

MPEG4 - (2.8 MiB)

MPEG4 - (2 MiB)

MPEG4 - (1.1 MiB)

MPEG4 - (7.4 MiB)

MPEG4 - (756.2 kiB)



Info: https://transition-news.org/spanien-ist-der-klimawandel-schuld-an-der-feuerholle


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Blick aus Ungarn: «Koalition der Unruhestifter» verhindert Frieden für Ukraine

https://transition-news.org, 23. August 2025 von Tilo Gräser

Die «Koalition der Willigen» will den Krieg in der Ukraine fortsetzen, kritisiert der ungarische Diplomat György Varga. In einem Interview hat er darauf aufmerksam gemacht, dass die beteiligten Regierungen mitverantwortlich für den Krieg sind und dass sie gegen die europäischen Interessen handeln.
Eine interessante Perspektive auf den Alaska-Gipfel vor einer Woche und das Washington-Treffen von US-Präsident Donald Trump mit der «Koalition der Willigen» am Montag bietet der ungarische Diplomat György Varga. Er war in Russland, der Ukraine und Moldawien diplomatisch tätig, unter anderem als Botschafter, und von 2017 bis 2021 Leiter der OSZE-Beobachtermission in Russland. Aus seiner Sicht hat die US-Außenpolitik «endlich den Kurs eingeschlagen (...), den Präsident Trump bereits im Wahlkampf angekündigt und im Januar begonnen hatte».



György Varga im Februar 2025 in Berlin (Foto: Tilo Gräser)


Der erfahrene Diplomat erklärte in einem am Dienstag veröffentlichten Podcast-Interview, dass der Gipfel in Alaska und der Umgang mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin dabei dem diplomatischen Protokoll entsprach. Zu den westlichen Journalisten und Politikern, die das Treffen von Trump und Putin als «Theater» beschreiben, sagte er, dass dies sich in den letzten Jahren in eine Russlandfeindseligkeit hineingesteigert hätten. Deshalb sei für sie der Empfang für Putin durch Trump in Alaska ein «Stich ins Herz» gewesen.

«Das ist eine sehr, sehr schlechte, im Grunde emotional begründete Haltung und keine rationale Außenpolitik.»

Varga sagte, er sehe es mit einer rationalen Haltung für selbstverständlich an, dass Großmächte so miteinander umgehen müssen, wie es in Alaska zu sehen war. In Bezug auf das Treffen Trumps mit Wolodymyr Selenskyj und westeuropäischen Politikern, stellte er fest, dass Bundeskanzler Friedrich Merz als Einziger für die vom US-Präsidenten bereits verworfene Idee eines Waffenstillstands eintrat. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni habe dabei im Weißen Haus mit ihrer Mimik nicht verbergen können, dass Merz gegen die Absprachen handelte.

Der ungarische Diplomat warf dem deutschen Kanzler vor, die Interessen Deutschlands und Europas zu missachten und aufzugeben. Die Politik Berlins und Brüssels schade der eigenen Wirtschaft, während Merz die US-Politik beeinflussen und schon Bundeswehrsoldaten in die Ukraine schicken wolle.

«Er behauptet Unmögliches, plant Unmögliches und gibt die deutschen und europäischen Wirtschaftsinteressen völlig auf.»

Das liege an der Person von Merz, so Varga, der auf dessen Verbindungen zum US-Finanzverwalter BlackRock verwies. Der deutsche Kanzler sei «in seiner Ideologie so sehr mit der globalen Finanzelite, der amerikanischen Demokratischen Partei und der früheren Biden-Regierung verbunden» und könne sich anscheinend nicht davon lösen. Zu den westeuropäischen Vorschlägen, eigene Truppen zur «Friedenssicherung» zu stationieren – was Moskau weiter kategorisch ablehnt –, erklärte Varga, damit würden NATO-Stützpunkte in der Ukraine unter einem Vorwand errichtet.

Damit zeige sich die «Koalition der Willigen» als eine «Koalition der Unruhestifter». Für den Diplomaten ist klar:

«Leider vertreten sie auch in dieser Frage nicht die europäischen Interessen, denn wenn es tatsächlich gelingt, Frieden zu erreichen, und die Ukraine die Neutralität akzeptiert, gibt es keine größere Garantie, als dass die Ukraine ein neutrales Land ist und keine fremden Truppen auf ihrem Territorium stationiert sind.»

Er warf der «Koalition der Willigen» vor, den Krieg ebenso wie die russlandfeindliche Politik nicht stoppen zu wollen, obwohl das zum eigenen Schaden sei. Der EU falle es schwer, zur Normalität zurückzukehren. Sie befinde sich damit «auf einem sehr falschen Weg», stellte Varga fest.

Den europäischen Politikern beziehungsweise denjenigen von ihnen, die nach Washington kamen, wirft er vor, «konkrete Verbrechen in diesem Krieg begangen» zu haben, «bei seiner Vorbereitung und Durchführung». Dazu gehöre die Unterstützung für den Maidan-Putsch im Februar 2014 und das nicht durchgesetzte Minsker Abkommen 2015, obwohl es ein Dokument des UN-Sicherheitsrates war:

«Die Ukraine hat diese Vereinbarung nie umgesetzt, niemand hat sie dazu aufgefordert, also haben sie in schuldhafter Weise die Voraussetzungen für den Krieg geschaffen.»

Varga zählt auch dazu, dass der ehemalige britische Premier Boris Johnson im April 2022 die Kiewer Führung davon abhielt, das mögliche ukrainisch-russische Friedensabkommen zu unterzeichnen. Damit sei verhindert worden, dass der Krieg nach sechs Wochen wieder enden konnte, wozu Moskau und anfangs auch Kiew bereit gewesen seien. Dagegen erkenne Washington inzwischen die Realitäten an und wolle wieder normale Beziehungen zu Russland herstellen.

Es sei offensichtlich, dass die US-Führung erkannt habe, dass der Krieg in der Ukraine verloren ist. Der ungarische Diplomat machte auf die bisher 700 Milliarden Dollar an westlicher Hilfe, vor allem militärischer, für die Ukraine aufmerksam. Davon profitiere die westliche Rüstungsindustrie. Die hätte den Krieg in der Ukraine genutzt, «um die in der Zeit des Kalten Krieges angehäuften Waffenbestände aus den Lagern der Rüstungsunternehmen und der Geldgeber hinter ihnen zu räumen, deren weitere Lagerung oder Vernichtung nur Kosten verursacht hätte».

Der Westen habe alte Technik geliefert, während nun die Rüstungsindustrie auf Hochtouren laufe. Es sei klar:

«Wenn Frieden einkehrt, dann werden die Aktien der Rüstungsunternehmen natürlich fallen. Also werden diejenigen, die moralisch von diesem Krieg betroffen sind, für dessen Fortsetzung stimmen, weil sie der Meinung sind, dass der Aggressor bestraft werden muss.»

Wer nur moralisch auf das Geschehen schaue, suche nicht nach den Gründen für den Krieg und interessiere sich nicht für die Interessen im Hintergrund, so Varga. Aus seiner Sicht verrät die europäische Politikelite die Ukraine erneut, wenn sie sich den territorialen Realitäten verweigert. Russland baue jeden Tag seine militärischen Erfolge und das eroberte Territorium aus.

«Je mehr der Westen also Zeit schindet und sich auf ukrainische Interessen beruft, desto mehr arbeitet er jeden Tag gegen die Interessen der Ukraine. Jeden Tag kommen weitere Quadratkilometer unter russische Kontrolle.»

Quelle:

Váratlan szervezkedésbe kezdett Trump - jön a következő lépés? - Varga György - 19. August 2025


Kommentare

23. August, 13:14, von Conrad F. Stäheli

Habe zu diesem Thema noch einige interessante und erhellenden Beiträge gefunden, welche ich hier verlinke:
Notwendigkeit von Sicherheitsgarantien zur Beendigung des Ukrainekonflikts | Von Uwe Froschauer
https://apolut.net/notwendigkeit-von-sicherheitsgarantien-zur-beendigung-des-ukrainekonflikts-von-uwe-froschauer/
...
Macht der Ohnmacht | Von Wolfgang Effenberger
https://apolut.net/macht-der-ohnmacht-von-wolfgang-effenberger/
...
Daddy Trump und seine begriffsstutzigen Kinder | Von Rainer Rupp
https://apolut.net/daddy-trump-und-seine-begriffsstutzigen-kinder-von-rainer-rupp/
...
Euro-Clowns in der Zirkuskuppel – ratlos | Von Mathias Broeckers
https://www.broeckers.com/
Man beachte das zweite Bild im Beitrag! Besser könnte man es nicht ausdrücken!

Info: https://transition-news.org/blick-aus-ungarn-koalition-der-unruhestifter-verhindert-frieden-fur-ukraine


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Screenshot_2025_08_24_at_21_34_36_Botschafter_a._D._Gy_rgy_Varga_Mit_falschen_Argumenten_gegen_Budapest

nachdenkseiten.de, 24. August 2025 um 15:00 Ein Artikel von György Varga

Ein Gipfel in Budapest, um den Krieg in der Ukraine zu beenden? Polens Premierminister Donald Tusk lehnt das ab und verweist auf vergangene angebliche Völkerrechtsverstöße. Doch die Fakten zeigen: Die wahren Ursachen des Konflikts liegen in Entscheidungen, an denen er und sein damaliger Außenminister persönlich beteiligt waren. Ein Blick hinter die offizielle Erzählung über das Budapester Memorandum vom ungarischen Botschafter a. D. György Varga, der die Zeremonie in der ungarischen Hauptstadt 1994 diplomatisch begleitete. Aus dem Ungarischen übersetzt von Éva Péli.

Das Budapester Memorandum von 1994 wird im Rahmen des Ukraine-Krieges vom kollektiven Westen immer wieder als abschreckendes Beispiel für Russlands aggressive Außenpolitik und die Missachtung internationaler Garantien für die Ukraine angeführt. Am 20. August sprach sich der polnische Premierminister Donald Tusk in einer Nachricht auf dem Kanal X gegen die Wahl Budapests als Austragungsort für einen Gipfel zwischen Donald Trump, Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj aus.[1] Er deutete dabei an, dass die Stadt für eine Verletzung des Völkerrechts stehe. In einem am 5. Januar veröffentlichten Interview mit dem US-amerikanischen Podcaster Lex Fridman sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass „jeder, der die Ukraine gezwungen hat, das sogenannte Budapester Memorandum zu unterzeichnen, ins Gefängnis gehört“.[2] Tusks Äußerungen übersehen die Mitschuld der polnischen Außenpolitik an den Ereignissen, die zur Verletzung des Memorandums und zur Entstehung des Krieges führten – eine Verantwortung, die auch er und sein damaliger Außenminister Radosław Sikorski persönlich tragen.

Die Verantwortung für den Krieg

Der Zusammenhang zwischen dem Budapester Memorandum, dem Krieg und der Frage der Verantwortung ist durchaus begründet. Der Hilferuf des polnischen Premierministers angesichts des begangenen Fehlers ist absolut verständlich: Wenn internationale Verträge und Resolutionen des UN-Sicherheitsrates nicht eingehalten werden, fallen später Bomben. So ist es heute auch in der Ukraine. Der ukrainische Präsident hält die Unterzeichnung des Budapester Memorandums für einen Fehler, und die ukrainische Diplomatie vertritt entschieden seine kritische Haltung, wonach die Verantwortung bei Russland liege.

Dieses Narrativ versucht Premierminister Tusk – irrtümlicherweise – für sich zu nutzen. Sein ohnehin ablehnendes Verhältnis zur ungarischen Außenpolitik veranlasst ihn, sich gegen die Wahl Budapests als Austragungsort für einen Gipfel zur Beendigung des Krieges auszusprechen. Die Grundlage des Problems ist, dass die Ukraine im Budapester Memorandum auf ihre Atomwaffen verzichtete, während die Unterzeichnerstaaten im Gegenzug versicherten, ihre Souveränität und bestehenden Grenzen zu respektieren.

Da ich in meiner Einleitung die Verantwortung der polnischen Außenpolitik im Zusammenhang mit dem Budapester Memorandum erwähnt habe, formuliere ich meine Argumentation ebenfalls anhand dieser Aussage und stütze mich dabei auf Fakten. Bereits am Anfang meines Textes möchte ich als Tatsache festhalten:

  • Am 18. März 2014, nach dem Referendum vom 16. März, unterzeichnete der russische Präsident Putin das Gesetz über den Beitritt der Krim zu Russland, was als Verletzung des Budapester Memorandums von 1994 interpretiert werden kann. Russland respektierte damit die territoriale Integrität und die bestehenden Grenzen der Ukraine nicht.
  • Allerdings verletzten die NATO und ihre Mitgliedstaaten die staatliche Souveränität der Ukraine, die ebenfalls durch das Budapester Memorandum garantiert wurde, bereits zweimal zuvor: im April 2008 und im Februar 2014. Der russische Schritt vom März 2014 kann somit als direkte Folge dieser Ereignisse bewertet werden.

Mit der am 3. April 2008 in Bukarest verabschiedeten Erklärung, in der es heißt: „Die Ukraine und Georgien werden NATO-Mitglieder“, verletzte die NATO die staatliche Souveränität der Ukraine. An dieser historisch falschen Entscheidung waren der polnische Premierminister Tusk und Außenminister Sikorski persönlich und aktiv beteiligt, indem sie ihr Land auf dem Bukarester Gipfel der Organisation im April 2008 vertraten. Wie kommen wir zu dieser Schlussfolgerung?

  1. Das ukrainische Parlament verabschiedete am 16. Juli 1990 die Erklärung über die staatliche Souveränität der Ukraine.[3] In ihr heißt es, die Ukraine werde ein dauerhaft neutraler Staat sein, der nicht an Militärblöcken teilnimmt und sich an drei Prinzipien zur Atomwaffenfreiheit hält: keine Atomwaffen zu akzeptieren, zu produzieren oder zu erwerben.
  2. Am 24. August 1991 verabschiedete das ukrainische Parlament die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine.[4] Die Präambel der Erklärung legt als Grundvoraussetzung fest, dass die Unabhängigkeitserklärung die in der Erklärung von 1990 formulierte staatliche Souveränität der Ukraine in die Praxis umsetzt. Das bedeutet, dass der dauerhafte Neutralitäts- und Blockfreiheitsstatus der Ukraine als Hauptmerkmale der eigenständigen, souveränen Staatlichkeit bekräftigt wurde.
  3. Am 1. Dezember 1991 bestätigte ein Referendum in der Ukraine die in der Unabhängigkeitserklärung enthaltenen Punkte.[5] Nach Angaben der OSZE (ihre Vorgängerin war die KSZE) nahmen 84 Prozent der Wahlberechtigten teil und stimmten zu über 90 Prozent für die in den früheren Erklärungen beschriebene unabhängige Staatlichkeit. Somit bestätigte auch das Referendum den dauerhaften Neutralitäts- und Blockfreiheitsstatus der Ukraine.
  4. Für die Ukraine, deren neutraler und blockfreier Status mehrfach bekräftigt wurde, sah die Erklärung von 1990 über die staatliche Souveränität den atomwaffenfreien Status als freiwillige Verpflichtung vor. Diesem Weg folgend unterzeichneten am 5. Dezember 1994 in Budapest die Präsidenten der USA, Russlands und der Ukraine sowie der britische Premierminister das Budapester Memorandum.[6] Im Memorandum verzichtet die Ukraine auf ihre Atomwaffen, und im Gegenzug bekräftigen die Unterzeichnerstaaten, dass sie ihre Unabhängigkeit, Souveränität und die bestehenden Grenzen respektieren werden.
  5. Das ukrainische Parlament verabschiedete am 28. Juni 1996 die Verfassung des Landes. Die Präambel des Grundgesetzes besagt, dass das Parlament die Verfassung auf der Grundlage der Unabhängigkeitserklärung von 1991 und der Ergebnisse des Referendums vom 1. Dezember 1991 aufgebaut hat. Somit bestätigte die ukrainische Verfassung sowohl die dauerhafte Neutralität als auch den blockfreien Status.

Das ukrainische Volk und seine Vertreter haben wiederholt erklärt, dass sie in einem neutralen und blockfreien Land leben wollen. Der polnische Premierminister sollte auch wissen, dass die Unterzeichner des Budapester Memorandums im Jahr 1994 ein Abkommen mit einer neutralen und blockfreien Ukraine unterzeichneten, um „ihre Unabhängigkeit, Souveränität und die bestehenden Grenzen zu respektieren“. Tusk sollte ebenfalls wissen, dass die NATO im Jahr 2008 die oben genannten verfassungsrechtlichen und völkerrechtlichen Hindernisse nicht interessierten. Er und sein Außenminister hätten in Bukarest signalisieren können: „Tut das der Ukraine nicht an, das will das ukrainische Volk nicht!“

Die NATO – mit der persönlichen Mitwirkung von Premierminister Tusk und Außenminister Sikorski – respektierte nicht:

  • die in den Jahren 1990, 1991 und 1996 verabschiedeten Erklärungen über die Neutralität und den blockfreien Status der Ukraine sowie die geltende ukrainische Verfassung.
  • den Willen des damals noch 52 Millionen Einwohner zählenden ukrainischen Volkes, der auch im Referendum vom 1. Dezember 1991 bezüglich der Neutralität und Blockfreiheit bestätigt wurde (mit über 90 Prozent „Ja“-Stimmen).
  • die Souveränität der Ukraine, ihr Recht, ihre Zukunft als neutraler und blockfreier Staat in der sehr komplizierten geopolitischen Umgebung zwischen Ost und West zu bestimmen.

Der ungarische Historiker und Russlandexperte Zoltán Sz. Bíró schrieb sechs Monate nach der NATO-Entscheidung im November 2008 in seiner Publikation „Russlands Rückkehr“[7], dass die Entscheidung der NATO ohne die Unterstützung der ukrainischen Gesellschaft getroffen wurde:

„Bezeichnend ist, dass Anfang 2008 höchstens ein Viertel bis ein Drittel der ukrainischen Bevölkerung die NATO-Mitgliedschaft des Landes unterstützt. … Und diese Zurückhaltung ist größtenteils eine Folge der Tatsache, dass die Mehrheit der ukrainischen Gesellschaft befürchtet, der Beitritt zur Militärorganisation der westlichen Welt werde die russisch-ukrainischen Beziehungen schwer belasten, mit direkten Folgen für das tägliche Leben.“

Putsch und Bürgerkrieg

Die NATO respektierte die Souveränität der Ukraine nicht im Jahr 2008, als sie die Ukraine als zukünftiges NATO-Mitglied bezeichnete[8], und auch nicht 2014, als NATO-Länder an der Machtübernahme gegen den demokratisch gewählten Staatschef und die Regierung beteiligt waren.

Im Jahr 2014 unterstützten EU/NATO-Länder – unter US-amerikanischer Koordination, mit persönlicher Beteiligung von Staatssekretärin Victoria Nuland – einen verfassungswidrigen Machtwechsel in der neutralen Ukraine, die ein Gleichgewicht zwischen Ost und West anstrebte. Die polnische Diplomatie mit dem damaligen Premierminister Tusk und Außenminister Sikorski spielte dabei eine aktive Rolle.

Der damalige Präsident Wiktor Janukowitsch und die Oppositionsführer, die mit aus dem Ausland unterstützten Protesten kämpften, unterzeichneten am 21. Februar 2014 eine Vereinbarung zur politischen Regelung. Außenminister von EU/NATO-Ländern, darunter der polnische Außenminister Sikorski und der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, unterschrieben das Dokument freiwillig als Garanten.[9] Der Putsch, der am nächsten Tag folgte, wurde weder von den Garantiemächten (DE, FR, PL) noch von der NATO beziehungsweise der EU verurteilt.

Dieser Putsch führte zu einem Bürgerkrieg, woraufhin die „wertebasierte“ EU und NATO die Rollen vertauschten. Laut dem westlichen Narrativ wurden diejenigen zu Kriminellen, die die Putschisten-Führung nicht anerkannten. Die Bevölkerung der Ostukraine hingegen sieht die Schuldigen bei denjenigen, die die verfassungswidrige, gewaltsame Absetzung eines demokratisch gewählten Staatschefs stimulierten, koordinierten und anerkannten und ein souveränes, neutrales Land ins Chaos stürzten. Einen Monat nach dem Putsch löste sich die Krim in einem Referendum von der Ukraine und schloss sich Russland an. In der Ostukraine beendeten die separatistischen Prozesse endgültig die Möglichkeit Kiews, Teile der Regionen Luhansk und Donezk zu kontrollieren.

Die Regierungen Deutschlands, Polens und Frankreichs (die „Weimarer Gruppe“) verletzten ihre Garantenpflichten massiv, was nach dem 22. Februar 2014 zum Ausbruch eines Bürgerkriegs in der Ukraine führte. Die Garantiemächte täuschten den amtierenden ukrainischen Staatschef, der unbegründet an die Zusicherung der EU/NATO-Außenminister glaubte. Nachdem er unter diesen beruhigenden internationalen Bedingungen ein politisches Abkommen mit der Opposition geschlossen hatte, versetzte er die Sicherheitsbehörden in einen Ruhezustand.

Der polnische Premierminister Tusk hat offensichtlich nicht über diese Zusammenhänge nachgedacht, als er sich gegen die Wahl Budapests als Austragungsort für einen Gipfel zur potenziellen Beendigung des Krieges in der Ukraine aussprach. Die aufgeführten polnischen Bezüge könnten ihm Anlass geben, seine Haltung sowohl zur NATO-Entscheidung von 2008 als auch zur leicht vergessenen Unterschrift von Außenminister Sikorski als Garant im Jahr 2014 zu überdenken.

Wenn Premierminister Tusk zu diesen Schlussfolgerungen gelangt, wird er leicht einsehen, dass sein Protest gegen den Austragungsort Budapest unbegründet war.

Die wahren Verantwortlichen für den Ukraine-Krieg

Weder die Urheber und Unterzeichner des Budapester Memorandums noch der Ort Budapest sollten für den Ukraine-Krieg und die Missachtung dieses internationalen Dokuments verantwortlich gemacht werden. Die Ursachen des Krieges liegen nicht im Budapester Memorandum, der ukrainischen Unabhängigkeitserklärung, der ukrainischen Verfassung oder den vom UN-Sicherheitsrat gebilligten Minsker Abkommen. Sie sind vielmehr bei den Politikern zu finden, die diese Dokumente und den mehrfach geäußerten Willen des ukrainischen Volkes ignoriert haben. Zu diesen Politikern zählen auch aktive Mitglieder der polnischen Regierung, angeführt von Premierminister Tusk.

Tusk könnte Präsident Selenskyj eine große Hilfe sein, indem sie bei ihrem nächsten Treffen oder der nächsten Sitzung des Europäischen Rates die engen Zusammenhänge zwischen der ukrainischen Unabhängigkeitserklärung, dem Referendum von 1991, der Verfassung von 1996 und dem Budapester Memorandum wieder aufgreifen. Anhand dieser Zusammenhänge würden sie schnell erkennen, was die heutige Lage der neutralen und blockfreien Ukraine verursacht hat und wo die wahren Verantwortlichen für die Zerstörung eines europäischen Landes und seiner Nation zu suchen sind.


Titelbild: Der US-amerikanische Präsident Bill Clinton, der russische Präsident Boris Jelzin und der ukrainische Präsident Leonid Krawtschuk nach der Unterzeichnung der Trilateralen Erklärung vom 14. Januar 1994 zur Vorbereitung des Memorandums – gemeinfrei


[«1] kettner-edelmetalle.ch/news/budapest-als-friedensgipfel-ort-polens-premier-tusk-warnt-vor-historischer-wiederholung-21-08-2025

[«2] kyivindependent.com/zelensky-rebukes-budapest-memorandum-signatories/

[«3] static.rada.gov.ua/site/postanova_eng/Declaration_of_State_Sovereignty_of_Ukraine_rev1.htm

[«4] static.rada.gov.ua/site/postanova_eng/Rres_Declaration_Independence_rev12.htm

[«5] csce.gov/wp-content/uploads/2016/06/120191UkraineReferendum.pdf

[«6] 30 Jahre Budapester Memorandum: Die nukleare Abrüstung der Ukraine im Rückblick

[«7] russianstudies.hu/docs/biroz.vissz.pdf

[«8] nato.int/cps/en/natolive/official_texts_8443.htm

[«9] dw.com/de/regierung-und-opposition-unterzeichnen-vereinbarung-zur-krisenl%C3%B6sung/a-17449594


Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik


Schlagwörter: 


Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=137862


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

USA wollen Zentrum zur Bekämpfung "russischen Einflusses" deutlich verkleinern

freedert.online, 21 Aug. 2025 17:02 Uhr

Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden habe die Geheimdienste zur Zensur benutzt. Das sagte die Direktorin der Nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard. Sie kündigte jetzt an, das unter Biden gegründete Zentrum zur Bekämpfung "russischen Einflusses" stark zu verkleinern, und nannte es "überflüssig".


Quelle: Gettyimages.ru © Chip Somodevilla/Getty Images


Tulsi Gabbard bei der Präsentation eines Berichts im Weißen Haus, der die Schlussfolgerung der Geheimdienste während der Obama-Regierung widerlegt, wonach Russland die Wahl von Donald Trump im Jahr 2016 begünstigt habe, (Washington, DC., 23. Juli 2025)


Die USA werden eine Geheimdienstbehörde verkleinern, die nach der vermeintlichen russischen Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen gegründet wurde, um ausländischen Einfluss zu bekämpfen. Dieser Schritt ist Teil der umfassenden Kampagne von Präsident Donald Trump, verschwenderische Ausgaben zu reduzieren und Bundesbehörden zu entpolitisieren.

In einer Erklärung vom Mittwoch sagte die Direktorin der Nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard, dass die Kernfunktionen des "überflüssigen" Foreign Malign Influence Center (FMIC) auf andere Behörden übertragen werden.


Russland-Lüge: Wie Obama den Putsch gegen Trump vorbereitete





Meinung

Russland-Lüge: Wie Obama den Putsch gegen Trump vorbereitete





Der Kongress hat das FMIC 2019 nach Vorwürfen einer russischen Einmischung in die Wahlen 2016 eingerichtet, die Donald Trump gewonnen hatte. Während Moskau bestritt, Wahlen beeinflussen zu wollen, argumentierten Trump und die Republikaner, die Vorwürfe seien Teil der Bemühungen der Demokraten, seinen Sieg zu delegitimieren und seine Präsidentschaft zu untergraben. Gabbard erklärte:

"Das FMIC und seine Vorgängerorganisationen wurden von der vorherigen Regierung dazu benutzt, die Unterdrückung der Meinungsfreiheit zu rechtfertigen und politische Opposition zu zensieren."

Seit Mitte Juli hat Gabbard mehrere Dokumente veröffentlicht, die ihrer Meinung nach eine koordinierte Aktion hochrangiger Beamter aus der Obama-Ära aufdecken, die Trump fälschlicherweise der Zusammenarbeit mit Russland beschuldigten. Am Dienstag fügte sie hinzu, dass Moskau entgegen einigen Behauptungen "keine Präferenz für einen Kandidaten gegenüber dem anderen zu haben schien".

Laut Gabbard konzentrierte sich das Amt des Nationalen Geheimdienstdirektors 2017 "übermäßig" auf die Wahlen, nachdem die CIA einen "gefälschten" Bericht erstellt habe, in dem unzutreffenderweise behauptet worden sei, der russische Präsident Wladimir Putin wolle Trump zum Sieg verhelfen.


Mehr zum Thema – Gabbard: Putin hielt belastendes Material über korrupte und psychisch instabile Clinton zurück


Screenshot_2025_08_24_at_21_29_49_USA_wollen_Zentrum_zur_Bek_mpfung_russischen_Einflusses_deutlich_verkleinern_RT_DE

Video https://rumble.com/v6wkqrc-verbrechen-auf-hchster-ebene-trump-attackiert-obama-wegen-russland-affre.html Dauer 3:41 Min. 


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/nordamerika/253954-usa-wollen-zentrum-zur-bekaempfung/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Gabriele Krone-Schmalz über den Ukraine-Krieg, Deutschland, die Medien und ihr Leben

Screenshot_2025_08_24_at_21_41_32_Gabriele_Krone_Schmalz_ber_den_Ukraine_Krieg_Deutschland_die_Medien_und_ihr_Leben_YouTube


DIE WELTWOCHE


youtube.com, 24.08.2025 Interviews

Die Weltwoche: Das ist die andere Sicht! Unabhängig, kritisch, gut gelaunt. Frieden mit Russland: Gabriele Krone-Schmalz über den Ukraine-Krieg, Deutschland, die Medien und ihr Leben – Weltwoche-Podcast #1


Info: Video https://youtube.com/watch?v=SRpHGafI5rw&feature=shared Dauer 1:41:41 h


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Lawrow: Russland hält Selenskij für "De-facto-Anführer des Regimes" in Kiew

freedert.online, 24 Aug. 2025 18:16 Uhr

Seit dem Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Selenskij wird in den Medien über ein mögliches Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten und dem Kremlchef Wladimir Putin spekuliert. Russland lehnt ein solches Treffen zwar nicht ab, sieht aber ein rechtliches Problem.


Quelle: www.globallookpress.com © Roman Naumov


Russlands Außenminister Sergei Lawrow und außenpolitischer Berater des Präsidenen Juri Uschakow (rechts) bei einem diplomatischen Treffen (Symbolbild).


Im Gespräch mit dem US-Fernsehsender NBC News hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow Klarheit über ein mögliches Treffen zwischen Wladimir Putin und Wladimir Selenskij verschafft. Der russische Chefdiplomat erklärte, dass eine solche Zusammenkunft eigentlich kein Thema beim Gipfel zwischen dem Kremlchef und Donald Trump im US-Bundesstaat Alaska gewesen sei. Diese Möglichkeit sei erst nach dem Treffen des Republikaners mit Selenskij und europäischen Staats- und Regierungschefs im Weißen Haus "aus dem Stegreif" ins Spiel gebracht worden. Mit Blick auf die zahlreichen Spekulationen über eine Zusammenkunft der beiden Politiker sagte Lawrow:

"Diese Gerüchte werden in erster Linie von Wladimir Selenskij selbst und seinen europäischen Sponsoren angeheizt."  

Nach diesem Treffen habe Putin in einem Telefonat mit Trump eindeutig gesagt, dass Moskau bereit sei, direkte Kontakte zu Kiew fortzusetzen, die man in Istanbul begonnen habe. Nach den drei Runden habe Russland vorgeschlagen, das Niveau der Delegationen zu heben, weil Kontakte auf höchster Ebene gut vorzubereiten seien, erklärte der Außenminister.

Im Interview ging Lawrow außerdem auf rechtliche Bedenken Russlands in Bezug auf die Legitimität der Führung in Kiew ein. Der Außenminister schloss ein Treffen zwischen Putin und Selenskij zwar nicht aus, sagte aber mit Blick auf den Ukrainer:

"Wir erkennen ihn als De-facto-Anführer des Regimes an. Wir sind bereit, uns mit ihm in diesem Status zu treffen."

Sollte es aber zum Unterzeichnen von rechtlich bindenden Dokumenten kommen, müssten alle sich darüber im Klaren sein, inwiefern der Unterzeichner von der ukrainischen Seite legitim sei, betonte Lawrow.

"Laut Verfassung der Ukraine ist Wladimir Selenskij es derzeit nicht. An sich ist Wladimir Putin aber bereit, mit ihm zusammenzukommen."

Russland wolle allerdings kein Treffen um eines gemeinsamen Fotos willen. Die Frage nach der Legitimität sei sehr wichtig, und der Kreml sei dagegen, dass Selenskij sich durch ein solches Treffen für legitim erkläre.  


Lawrow: Selenskij blockiert Fortschritte in Richtung Frieden



Lawrow: Selenskij blockiert Fortschritte in Richtung Frieden






Ferner äußerte sich Lawrow zu den Sicherheitsgarantien. Ihm zufolge sollte ihnen ein Konsens zugrunde liegen, der auch Russlands Interessen mitberücksichtigen würde. Dabei zeigte er sich strikt dagegen, dass die westlichen Länder, die das "Nazi-Regime" in der Ukraine unterstützten und mit ihren Waffen Attacken auf Russlands Territorium ermöglichten, solche Sicherheitsgarantien bestimmten.

In diesem Zusammenhang erklärte der Außenminister, dass die Ukraine im April 2022 bereit gewesen sei, ein Abkommen mit Russland zu unterzeichnen, um damit der Krise ein Ende zu setzen. Ganz oben im Dokument habe gestanden, dass die Ukraine ein neutrales, blockfreies und atomfreies Land sein solle. Ausgerechnet diese drei Punkte seien die Basis für die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine im Jahr 1990 gewesen, betonte Lawrow.


Mehr zum Thema – Selenskij-Berater: Einfrieren der Frontlinie wäre ein "mögliches Szenario"


Screenshot_2025_08_24_at_18_29_56_Lawrow_Russland_h_lt_Selenskij_f_r_De_facto_Anf_hrer_des_Regimes_in_Kiew_RT_DE

Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/3t5waqgnerswfewp/Gipfel_in_Alaska_Putin_und_Trump_zeigen_neue_Wege_der_Diplomatie.mp3 Dauer 7:59 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/254191-lawrow-russland-haelt-selenskij-fuer-de-facto-anfuehrer-des-regimes-in-kiew/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Wagenknecht zu NATO-Militär in der Ukraine: "Absurd – das war die Ursache des Krieges"

freedert.online, 24 Aug. 2025 16:30 Uhr

Die BSW-Chefin Sahra Wagenknecht bezeichnete die breit diskutierte Stationierung deutscher Truppen in der Ukraine als Wahnsinn. Deren Anwesenheit in diesem Land sei primärer Grund für das russische Eingreifen. Außerdem kündigte sie ihre Teilnahme an einer prominent besetzten Friedenskundgebung in Berlin an.


Quelle: www.globallookpress.com


In ihrem aktuellen Interview kritisiert Sahra Wagenknecht Friedrich Merz erneut für seine Ukraine-Politik und ruft zu einer Kundgebung in Berlin auf. Auf dem Bild: Plakate auf einer Friedensdemo.


Sahra Wagenknecht warnte in einem Interview vor einer Eskalation der Auseinandersetzung mit Russland infolge der NATO-Truppenentsendung in die Ukraine. Die aktuelle Frontlinie im Ukraine-Krieg will sie als vorläufige Grenze akzeptieren. Russland gehe es im Konflikt nicht um Territorien, sondern um Sicherheit, erklärte sie. 

Nach einer Sommerpause zeigte sich Sahra Wagenknecht wieder politisch präsent. Der Zeitpunkt passt, denn in den letzten Tagen wird die Entsendung deutscher Soldaten in die Ukraine als notwendige "Sicherheitsmaßnahme" nach dem Ende der Kampfhandlungen diskutiert. Dazu nimmt die BSW-Chefin in einem Interview mit dem Münchner Merkur ausführlich Stellung. 

Auf die Frage des Journalisten, wie ihr Friedensplan aussehen könne, wonach die aktuelle Frontlinie als Grenze akzeptiert werden müsse, sagte sie, dass man sich zunächst über die wichtigste Ursache dieses Krieges klarwerden müsse: 

"Der Ukraine-Krieg wurde nicht aus Hunger nach territorialen Eroberungen begonnen, sondern um westliches Militär und Raketen in der Ukraine zu verhindern, so wie die USA russisches Militär und Raketen in Mexiko oder Kuba verhindern würden."

Wenn jetzt darüber diskutiert werde, Frieden durch NATO-Soldaten in der Ukraine abzusichern, sei das absurd, denn "das war die Ursache des Krieges". Bei den Verhandlungen vor gut drei Jahren hätten die Russen auf territoriale Zugewinne nahezu komplett verzichtet, erinnerte sie. Heute sei das nicht mehr so.


Klingbeil stellt Spar-Ultimatum und deutet Entsendung der Bundeswehr in die Ukraine an





Klingbeil stellt Spar-Ultimatum und deutet Entsendung der Bundeswehr in die Ukraine an






Laut der BSW-Gründerin rückt Russland vor und hat militärisch die Oberhand. In wenigen Worten skizzierte sie Wege zur Lösung des militärischen Konfliktes. Man werde die aktuelle Frontlinie als vorläufige Grenze akzeptieren müssen, wenn das Sterben enden soll. "Aber noch wichtiger wäre die Zusage: kein NATO-Militär, keine NATO-Raketen, keine NATO-Perspektive für die Ukraine." 

Eine Stationierung von Soldaten der "Koalition der Willigen" lehnte die BSW-Chefin kategorisch ab. Wieder erinnerte Sie an die Ursachen des Konfliktes. Da dieser Krieg begonnen worden sei, um NATO-Militär an der russisch-ukrainischen Grenze zu verhindern, seien NATO-Soldaten kein Beitrag zum Frieden. Über die Initiative des Bundeskanzlers, deutsche Truppen zur "Friedenssicherung" in das osteuropäische Land zu entsenden, sagte Wagenknecht: 

"Dass Merz sogar erwägt, die Bundeswehr in die Ukraine zu schicken, ist Wahnsinn. Das wäre der direkte Weg in einen Krieg mit Russland. Wie verantwortungslos muss ein Kanzler sein, dass er unser Land einer solchen Gefahr aussetzen will?"

Kritisch sieht die Politikerin auch die Stationierung von NATO-Truppen in Litauen und anderen baltischen Staaten. Auch das verbessere die europäische Sicherheit nicht, denn ein Krieg zwischen der NATO und Russland werde nicht mehr konventionell wie in der Ukraine ausgetragen, sondern nuklear eskalieren. "Wir brauchen einen anderen Weg. Der kann nur darin bestehen, wieder gemeinsame Sicherheit und neue Abrüstungsverträge anzustreben. Nur das kann den Frieden sichern", stellte sie klar. 


Bundeswehreinsatz in der Ukraine: Eine schon beschlossene Sache





Analyse

Bundeswehreinsatz in der Ukraine: Eine schon beschlossene Sache





Am Ende des Gesprächs kündigte die Politikerin ihre Teilnahme an der Friedenskundgebung am Brandenburger Tor am 13. September an. Auf die Teilnahme von Prominenten wie Peter Maffay, Dieter Hallervorden, Gabriele Krone-Schmalz und die Rapper Massiv und Bausa freue sie sich. Neben dem Ukraine-Konflikt werde auch der israelische Völkermord an der palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen das Thema der Kundgebung sein, teilte sie mit. 

Abgesehen von einigen Ausnahmen reagieren deutsche Politiker eher zurückhaltend auf die Idee, deutsche Truppen als Garantiemacht in die Ukraine zu entsenden. Dennoch scheint dies beschlossene Sache zu sein, wie eine Analyse der Presseberichte ergab. Die Tendenz in der ohnehin massiven Berichterstattung geht fast ausschließlich in Richtung Bundeswehreinsatz, stellt die Autorin fest. Viele Länder blickten auf Deutschland als Führungsmacht, sei eines der Argumente. Es dürfe sich nicht selbst kleinmachen, wenn es um Solidarität mit der Ukraine gehe. 


Mehr zum Thema – Pentagon blockiert Einsatz von Raketen auf Ziele in Russland


Screenshot_2025_08_24_at_18_18_11_Wagenknecht_zu_NATO_Milit_r_in_der_Ukraine_Absurd_das_war_die_Ursache_des_Krieges_RT_DE

Video https://rumble.com/v6xsin2-das-war-kein-guter-tag-trump-und-die-koalition-der-willigen.html Dauer 1:21 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/europa/254176-wagenknecht-nennt-nato-militaer-in-ukraine-absurd-sie-sind-die-ursache-des-krieges/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

24.08.2025

Trump zu Selenskij: "Es ist jetzt an der Zeit, dem sinnlosen Töten ein Ende zu setzen"

freedert.online, 24 Aug. 2025 17:28 Uhr

Wie auch viele andere Spitzenpolitiker hat US-Präsident Donald Trump seinem Amtskollegen Wladimir Selenskij am Unabhängigkeitstag der Ukraine einen Glückwunsch geschickt. Der Republikaner zollte Respekt vor dem Mut der Ukrainer, forderte aber eine Lösung durch Verhandlungen.


Quelle: AP © Julia Demaree Nikhinson


Archivbild: Donald Trump emfpängt am 18. August 2025 im Weißen Haus seinen Amtskollegen Wladimir Selenski.


Anlässlich des Unabhängigkeitstages, den die Ukraine jedes Jahr am 24. August feiert und der an die Loslösung von der UdSSR erinnert, hat US-Präsident Donald Trump seinem Amtskollegen Wladimir Selenskij einen Glückwunsch zukommen lassen. Angesichts des bewaffneten Konfliktes mit Russland bezeichnete der Republikaner das ukrainische Volk als "tapfer". In dem an Selenskij adressierten Text hieß es unter anderem:

"Die Menschen in der Ukraine haben einen unzerbrechlichen Geist, und der Mut Ihres Landes inspiriert viele."

Die USA respektierten den Kampf der Ukraine, ehrten deren Opfer und glaubten an deren Zukunft als unabhängige Nation, betonte Trump. Gleichzeitig forderte er Friedensgespräche mit Russland:  

"Es ist jetzt Zeit, dem sinnlosen Töten ein Ende zu setzen. Die Vereinigten Staaten unterstützen eine Lösung durch Verhandlungen, die zu einem dauerhaften Frieden führt, die das Blutvergießen beendet sowie die Souveränität und Würde der Ukraine schützt."

Als wäre dies nicht überzeugend genug, ließ der Republikaner an diesem Sonntag seinen Sondergesandten Keith Kellogg in die ukrainische Hauptstadt Kiew reisen. Dieser nahm dort neben vielen anderen Vertretern aus westlichen Staaten an den Feierlichkeiten teil. Anschließend zeichnete Selenskij den US-Amerikaner "für seinen besonderen Beitrag zur Stärkung der ukrainischen Souveränität" mit dem Orden des Fürsten Jaroslaw des Weisen der ersten Klasse aus.


Screenshot_2025_08_24_at_18_11_35_Trump_zu_Selenskij_Es_ist_jetzt_an_der_Zeit_dem_sinnlosen_T_ten_ein_Ende_zu_setzen_RT_DE


Auf der Plattform X bedankte sich Selenskij bei Trump für die Glückwünsche zum Unabhängigkeitstag der Ukraine. Das ukrainische Volk sei den USA dankbar, dass sie mit ihm Seite an Seite das Wertvollste verteidigten: Unabhängigkeit, Freiheit und Frieden. Dank dieser Kooperation werde man den Krieg beenden und einen echten Frieden erreichen.

Trumps Friedensforderung kam im Kontext der jüngsten Anstrengungen seiner Regierung, dem Ukraine-Krieg ein Ende zu setzen. Diese Bemühungen begannen mit dem Treffen zwischen dem Republikaner und Kremlchef Wladimir Putin im US-Bundesstaat Alaska und setzten sich mit dem Treffen zwischen Trump, Selenskij und mehreren europäischen Spitzenpolitikern im Weißen Haus fort.


Lukaschenko beglückwünscht Ukrainer zum Unabhängigkeitstag





Lukaschenko beglückwünscht Ukrainer zum Unabhängigkeitstag






Trotzdem intensivierten die ukrainischen Streitkräfte diese Woche ihre Angriffe auf Infrastrukturobjekte in Russland. So wurde in den vergangenen Tagen allein die Erdölpipeline Druschba dreimal attackiert. Die Brennstofflieferungen aus Russland nach Ungarn und die Slowakei wurden daher vorübergehend eingestellt. Zudem unternahm die Ukraine einen weiteren Versuch, die Krim-Brücke zu sprengen. Am Sonntagmorgen schoss die russische Luftabwehr in der Nähe des AKW Kursk eine ukrainische Drohne ab. Durch herabfallende Wrackteile kam ein Transformator zu Schaden. Die Leistung des Blocks 3 wurde daraufhin halbiert.

Michail Podoljak, der Berater des ukrainischen Präsidenten, rief dazu auf, ukrainische Militäreinsätze auf dem russischen Territorium zu erweitern. Dies sei ein Mittel, um Moskau zum Frieden zu zwingen. Vor diesem Hintergrund stellte Russlands Außenminister Sergei Lawrow fest, dass Kiew zuletzt alle Friedensvorschläge aus Washington abgelehnt habe. Die Ukraine forderte stattdessen neue Sanktionen, um die russische Wirtschaft zu brechen.


Mehr zum Thema – Wird Putin zur WM 2026 in die USA eingeladen? Trump wirbt mit Alaska-Foto dafür


Screenshot_2025_08_24_at_18_06_32_Trump_zu_Selenskij_Es_ist_jetzt_an_der_Zeit_dem_sinnlosen_T_ten_ein_Ende_zu_setzen_RT_DE

Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/3t5waqgnerswfewp/Gipfel_in_Alaska_Putin_und_Trump_zeigen_neue_Wege_der_Diplomatie.mp3 Dauer 7:59 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/254180-trump-zu-selenskij-es-ist-zeit-dem-sinnlosen-toeten-ein-ende-zu-setzen/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

Seite 186 von 1101

< 1 2 3 4 .. 10 .. 20 .. 30 .. 100 .. 160 .. 170 .. 180 .. 183 184 185 186 187 188 189 190 .. 200 .. 210 .. 300 .. 400 .. 500 ... 800 .. 900 .. 1000 .. 1070 .. 1080 .. 1090 .. 1098 1099 1100 1101 >