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29.09.2025

Stiftung Familienunternehmen: das geheime Netzwerk der Superreichen

Gucci Empfang
















greenpeace.de, 25.09.2025, Recherche, Ein Artikel von Michelle Bayona,  mitwirkende Expert:innen Bastian Neuwirth,

„Stiftung Familienunternehmen“: Der Name ist geschickt gewählt – er klingt nach Mittelstand, nach Tradition, nach über Generationen geführten kleinen oder mittelgroßen Betrieben. In Wahrheit aber steht die Stiftung für ein elitäres Netzwerk, das vor allem die Interessen der Reichsten vertritt. 

Hinter verschlossenen Türen nutzen sie ihre Macht, um politische Entscheidungen in Berlin und Brüssel im Sinne ihrer Konzerne zu beeinflussen – auf Kosten von Klimaschutz und Steuergerechtigkeit. Wer dazugehört, zählte bislang zu den am strengsten gehüteten Geheimnissen der Stiftung und ihres politischen Ablegers, der „Stiftung Familienunternehmen und Politik“. 

Greenpeace hat monatelang recherchiert, Gespräche mit Insider:innen geführt und Einblicke in interne Dokumente der Stiftung erhalten. Das Ergebnis: eine Liste mit 258 Familien und Konzernen, die dem Netzwerk der Stiftung zugeordnet werden können. Darunter die Reichsten der Reichen Deutschlands, die gerne außerhalb des Rampenlichts bleiben. Besonders brisant, wenn auch kaum verwunderlich: Fast 90 Prozent der identifizierten Unternehmen stammen aus besonders klimakritischen Wirtschaftszweigen, darunter Chemie, Automobilbau, Lebensmitteleinzelhandel oder dem Transportwesen. Hier geht es zum Report über die Stiftung Familienunternehmen und hier geht es zum Panorama-Beitrag zur Lobby für Superreiche.


© Roman Pawlowski / Greenpeace

“Die Stiftung Familienunternehmen ist ein mächtiger Blockierer für gesellschaftlichen und ökologischen Fortschritt in Deutschland. Unsere Recherchen zeigen, dass hinter der Stiftung ein Netzwerk von Superreichen steckt, deren geballte Lobbymacht dem Gemeinwohl schadet. Dass Milliardäre in Deutschland seit Jahrzehnten keine Vermögensteuer mehr zahlen müssen und das deutsche Lieferkettengesetz aufgeweicht wird, ist auch den Machenschaften der Stiftung geschuldet.”

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Bastian Neuwirth

Wirtschaftsexperte von Greenpeace



Zitat

“Die Stiftung Familienunternehmen ist ein mächtiger Blockierer für gesellschaftlichen und ökologischen Fortschritt in Deutschland. Unsere Recherchen zeigen, dass hinter der Stiftung ein Netzwerk von Superreichen steckt, deren geballte Lobbymacht dem Gemeinwohl schadet. Dass Milliardäre in Deutschland seit Jahrzehnten keine Vermögensteuer mehr zahlen müssen und das deutsche Lieferkettengesetz aufgeweicht wird, ist auch den Machenschaften der Stiftung geschuldet.”

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Ein exklusiver Zirkel  Sie leben verschwenderisch, zahlen aber zu wenig zurück: Deutschlands Superreiche tragen durch ihren Lebensstil und ihre Investitionen erheblich zur Erderhitzung bei. Gleichzeitig leisten sie im Vergleich zu einer Mittelstandsfamilie nur einen geringen Beitrag in die Staatskassen. Das Ergebnis ist eine doppelte Schieflage: Während die Klimakrise und soziale Ungerechtigkeit zunehmen, schont die Steuerpolitik auffallend die wenigen sehr reichen Familien des Landes. Und genau darauf arbeitet ihre Interessenvertretung, die Stiftung Familienunternehmen (SFU) und ihr Lobbyableger, die Stiftung Familienunternehmen und Politik (SFUP), seit Jahren hin. 

SFU und SFUP - die beiden rechtlich eigenständigen Organisationen ähneln sich nicht nur im Namen. Interne Unterlagen zeigen: Ziele und personelle Besetzung sind größtenteils identisch. Der Einfachheit halber fassen wir die beiden Schwesterorganisationen im Folgenden unter der Nennung “Stiftung Familienunternehmen” zusammen.

Über 250 Unternehmen und Familiendynastien konnte Greenpeace dem geheimen Netzwerk zuordnen. Darunter Weltkonzerne wie BMW, Bosch, Henkel, Deichmann oder die Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland). Die vollständige Liste der von uns recherchierten 258 Unternehmen sowie die zugeordneten Familiendynastien sind im Greenpeace-Datenportal veröffentlicht.

Die Top 20

Liste der Top 20 SFU

Enttarnt: Der Club der Superreichen Die wichtigsten Zahlen der Recherche Text

  • Greenpeace hat 258 Unternehmen und Familiendynastien im SFU/SFUP-Netzwerk identifiziert
  • 82 Familien gehören zur Milliardärsriege – darunter die drei reichsten deutschen Clans Schwarz, Quandt/Klatten und Merck mit zusammen über 110 Milliarden Euro Vermögen
  • 37 der dem SFU-Netzwerk zugeordneten Familien gehören zu den 100 reichsten Deutschen
  • Je mehr als 100 Millionen besitzen fast drei Viertel der zugeordneten Familien
  • Fast 90 Prozent der Unternehmen stammen laut Greenpeace-Berechnung aus besonders klimaschädlichen Wirtschaftszweigen
  • 4,5 Mio. Euro Parteigroßspenden aus dem Netzwerk (2021–2025)
  • 6,2 Mio. Euro für Lobbyarbeit in Deutschland (2022–2024)

Der Club der Superreichen: Recherche Stiftung Familienunternehmen

Der Club der Superreichen: Recherche Stiftung Familienunternehmen Dieser Report beleuchtet das geheime Netzwerk der Stiftung Familienunternehmen und ihr Agieren gegen Klimaschutz und Steuergerechtigkeit. Die investigative Recherche von Greenpeace e. V. deckt auf, wer hinter der SFU wirklich steckt.

Veröffentlichungsdatum: 25.09.2025

Anzahl Seiten: 38

Dateigröße: 5.51 MB

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Überproportional klimaschädlich Eine detaillierte Greenpeace-Analyse zeigt: Knapp 90 Prozent der SFU-Unternehmen stammen aus klimaschädlichen Sektoren. Besonders stark vertreten sind emissionsintensive verarbeitende Gewerbe, wie die Auto- Chemie- und Pharmaindustrie sowie das Transport- und Bauwesen – also Branchen, die zu den größten Verursachern von Treibhausgasen und zu den Bremsern der Transformation gehören. Zukunftsbereiche wie IT, Bildung oder Gesundheit spielen dagegen eine verschwindend geringe Rolle. 

Das Ergebnis ist eindeutig: Zwei Drittel der Unternehmen im SFU-Netzwerk fallen in die Kategorie „äußerst kritisch“, weitere 20 Prozent gelten als „kritisch“. Damit setzt sich das Netzwerk fast ausschließlich aus Branchen zusammen, deren Geschäftsmodell direkt von Klimaschutzauflagen betroffen wäre. Die überproportionale Präsenz dieser Industrien zeigt klar: Hier geht es darum, die klimaschädlichen Geschäftsmodelle einiger weniger Superreicher möglichst lange zu schützen.

Zur Methodik: Für die Untersuchung hat Greenpeace Branchenzuordnungen vorgenommen und sie gemäß dreier Emissionsindikatoren in verschiedene Kategorien eingeordnet – von „sehr klimakritisch“ über “klimakritisch” bis hin zu „weniger klimakritisch“. Dafür haben wir sie jeweils einem der 19 Wirtschaftszweige der EU-weit standardisierten Klassifikation von Wirtschaftszweigen (NACE) zugeordnet. Berücksichtigt wurden sowohl direkte Emissionen, für die die Unternehmen des Sektors unmittelbar verantwortlich sind und die von der europäischen Statistikbehörde Eurostat publiziert werden (Scope 1 und Scope 2 Emissionen). Weiterhin eingeflossen sind in die Bewertung aber auch die indirekten Emissionen aus der Nutzung ihrer Produkte (Scope 3 Emissionen). 

 

Wie die Stiftung Familienunternehmen agiert Der neue Greenpeace-Report listet anhand von Beispielen auf, wie professionell die Stiftung vorgeht, um im Interesse ihres reichen Klientels Einfluss bei Politik und Medien zu nehmen:

  • Lobbyarbeit mit besten Drähten in die Spitzenpolitik
  • Exklusive Events: Beim jährlichen „Tag des Familienunternehmens“ im Berliner Hotel Adlon treffen sich Milliardäre:innen und Konzernbosse mit Spitzenpolitiker:innen – zuletzt auch mit hochrangigen Vertreter:innen von Kanzleramt, Wirtschafts- und Finanzministerium.
  • Zweifelhafte Auftragsstudien: Mit Studien, die einseitige Methoden und eine selektive Datenauswahl nutzen, versucht sie zu politisch motivierten Ergebnissen zu gelangen
  • Gezielte Diskurslenkung: Durch alarmistische PR-Kampagnen wie dem “SOS Wirtschaftswarntag” werden Ängste vor einem Niedergang der Wirtschaft geschürt, um z. B. die Senkung von Unternehmenssteuern durchzudrücken. Damit lassen sich nämlich die effektiven Steuersätze der Superreichen effektiv senken.
  • Gezieltes Framing mit dem Begriff “Familienunternehmen” verschleiert die elitäre Ausrichtung der Stiftung.
  • Medienpartnerschaften und Journalistenschulen: Nachwuchsreporter:innen werden adressiert und für die Belange von Familienunternehmen „sensibilisiert“. Gegen unliebsame Medienberichte Druck ausgeübt, sodass beispielsweise das ZDF den auf Youtube platzierten Film “Steuerparadies Deutschland? So viel kosten uns die Reichen” offline nahm. 


 

Blockaden bei Steuern und Klima Die Stiftung Familienunternehmen ist heute eine der mächtigsten Lobbyorganisationen in Deutschland – und ihre Erfolge sind hoch problematisch. Schon 2009 drängte sie eine Reform der Erbschaftsteuer durch, die es Milliardärsfamilien ermöglicht, riesige Betriebsvermögen nahezu steuerfrei weiterzugeben. Selbst der Spiegel sprach damals vom „größte[n] Lobbyerfolg in der Geschichte der Bundesrepublik“ – ein Erfolg, der vor allem den Reichsten nutzt und die Schieflage im Steuersystem weiter verschärft.

Heute geht die Organisation noch weiter: Im offiziellen Lobbyregister führt sie sogar die vollständige Abschaffung der Erbschaftsteuer als Ziel auf. Parallel bekämpft sie die Wiedereinführung einer Vermögensteuer, die Milliardärsfamilien stärker in die Pflicht nehmen würde. Mit alarmistischen Szenarien und PR-Beiträgen wird die Steuer als angeblich „toxisch“ dargestellt – ein Argument, das vor allem den Reichsten nützt.

Auch beim Klimaschutz stellt sich die Stiftung quer. Sie lobbyiert gegen zentrale Klima- und Umweltschutzauflagen und entsprechende Berichtspflichten für große Unternehmen wie z. B. das Lieferkettengesetz. So sorgt das Netzwerk dafür, dass klimaschädliche Geschäftsmodelle weiterbetrieben werden können und riesige Milliardenvermögen vor Steuern verschont bleiben – auf Kosten der Allgemeinheit.

Die Greenpeace-Lösung: eine ökologische Milliardärssteuer Superreiche profitieren von einem System, das Klima- und Umweltpolitik ausbremst und das Gemeinwohl schwächt. Greenpeace fordert die Einführung einer Milliardärssteuer, um Superreiche fair an den Kosten der ökologischen Modernisierung zu beteiligen. Eine Steuer von 2 Prozent auf hohe Vermögen ab 100 Millionen Euro würde Einnahmen von bis zu 200 Milliarden Euro bis 2030 erzielen. Geld, das wir dringend für den Klimaschutz und eine gerechte Zukunft brauchen. Sie würde weniger als 5.000 Haushalte in Deutschland betreffen, aber jährlich Milliarden in die Staatskassen bringen – Mittel, die dringend benötigt werden, um Klimaschutz, Bildung und soziale Gerechtigkeit zu finanzieren.

Wir fordern Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von der SPD auf, eine Milliardärssteuer zur Finanzierung von Klimaschutz einzuführen - und zwar gemeinsam mit einem starken Bündnis: Oxfam, tax me now – Initiative für Steuergerechtigkeit e.V., Forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft, AWO, Netzwerk Steuergerechtigkeitm Attac, Ungleichheit.info, Germanwatch, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V., Initiative BGE Rhein-Main, Care-Revolution Rhein-Main, Gemeinwohlökonomie, Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes, 350.org, Gemeingut in BürgerInnenhand, Klima-Allianz, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bitte helfen Sie mit und unterzeichnen Sie den Appell an Finanzminister Lars Klingbeil!

Online-Mitmachaktion

https://act.greenpeace.de/milliardaerssteuer

Milliardäre besteuern, Klima retten

Milliardäre heizen die Klimakrise massiv an, aber tragen durch Steuerprivilegien kaum zum Gemeinwohl bei. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) muss Superreiche durch eine Milliardärssteuer endlich in die Verantwortung nehmen.

Gucci Empfang

„Es ist höchste Zeit, dass Superreiche endlich ihren gerechten Beitrag leisten. Eine Milliardärssteuer ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch eine Frage der Steuergerechtigkeit.”

Bastian Neuwirth

Wirtschaftsexperte von Greenpeace


Zitat

„Es ist höchste Zeit, dass Superreiche endlich ihren gerechten Beitrag leisten. Eine Milliardärssteuer ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch eine Frage der Steuergerechtigkeit.”

Zitatinhaber, Vorname Nachname

Bastian Neuwirth

Position des Zitatinhabers

Wirtschaftsexperte von Greenpeace

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

29.09.2025

Fächerübergreifender Unterricht | Dynamiken der Macht | Globaler Süden

aus e-mail von Alexander Steier, 30. September 2025, 13:47 Uhr


[Im Browser öffnen](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/mr/sh/1t6AVsd2XFnIGGo8NsAgz8IvyYrYIO/V9SDKWOMCe8x)

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###Lieber Herr Bauer,



 


im aktuellen Newsletter erwarten Sie wieder Neuerscheinungen und Veranstaltungshinweise. Zudem lesen Sie in unserem kostenlosen Download des Monats einen Beitrag zu den Potenzialen Kultureller Bildung und Sozialer Arbeit für die Politische Bildung.


Alle Themen im Überblick:



- [WOCHENSCHAU: Internationale Politik](#WOCHENSCHAU)

- [Fächerübergreifender Unterricht](#Faecheruebergreifend)

- [Medien](#Medien)

- [POLITIKUM 3/2025: Medien Macht Meinung](#pk325)

- [(Post-)Apokalyptische Bildungsmaschinen](#Postapokalypse)

- [Dynamiken der Macht: die neue gfh zum Historikertag](#gfh)

- [Globaler Süden](#GlobalerSueden)

- [Erfolg im Staatsexamen Geschichte](#Staatsexamen)

- [Mehrsprachige Gesellschaften](#Mehrsprachig)

- [„Wiedergelesen“: Bücher und Materialien zum Kalten Krieg](#Wiedergelesen)

- [Wieder lieferbar: Der 8. Mai in Reden deutscher Bundespräsidenten](#8Mai)

- [Geschichtsdidaktisch forschen](#Geschichtsdidaktisch)

- [NEU bei Debus Pädagogik: Zeitschrift „Die Ganztagsschule“](#GTS)

- [*Coming soon:* Handbuch Ganztag in der Grundschule](#HBGTS)

- [Förderung: Das aktuelle Journal für politische Bildung](#JpB)

- [Ihr Gratis-Download](#GratisDownload)

- [Veranstaltungskalender](#Veranstaltungskalender)



**WOCHENSCHAU: Internationale Politik**



In diesem Heft werden die Zusammenhänge und Folgen der Globalisierung behandelt. Die Schüler*innen setzen sich damit auseinander, wie Politik auf internationaler Ebene das Leben und den Alltag von Menschen in verschiedenen Teilen der Welt beeinflusst. Sie lernen globale Akteur*innen in Wirtschaft und Kultur sowie internationale politische Organisationen und Institutionen kennen. Abschließend richten sie einen kritischen Blick auf globale Hierarchien und diskutieren die Frage, wer von den bestehenden internationalen Arrangements profitiert.


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Angesichts aktueller Verwerfungen muss politische Bildung die Zukunft anders denken. Hinderlich ist dabei offenbar, dass uns tradierte Schemata mit Ideen darüber versorgen, woran wir uns zu orientieren hätten. Werner Friedrichs rekonstruiert dagegen politische Bildung jenseits angestammter Denkfiguren als materiellen Vermittlungsapparat, der in einem maschinistischen Gefüge Zukunft produziert.


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Pünktlich zum [**55. Deutschen Historikertag**](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng7flkr32sBz8nEfJqU27V6/1V-iMfKuwZNb) erschien die aktuelle Ausgabe der [**geschichte für heute (gfh)****.**](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng5mmELk4IxX6Qur9TzFNYa/9cIZrgOJDc6H) Sie greift das Thema „Dynamiken der Macht“ auf und eröffnet mit einem Überblick des Vorsitzenden des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD),* Lutz Raphael*. Weitere Beiträge beschäftigen sich u.a. mit der „Gegenwärtigkeit des Westfälischen Friedens“, der „Zeitenwenden in der Zeitgeschichte“ und „KI als Unterstützung für Schülerfeedback und Notengebung im Geschichtsunterricht“. 


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Anhand konkreter Beispiele und angereichert mit erläuternden Texten erschließt dieser Quellenband die von Ungleichheiten und Widersprüchen geprägten Beziehungen zwischen „globalem Süden“ und „globalem Norden“. Themen wie die Transformation des Konzepts der „Zivilisierung“ hin zur nur vermeintlich wertfreien „Entwicklung“ nach 1945 werden so für den Unterricht greifbar.


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Bayern ist das letzte Bundesland, das noch an einem zentral gestellten Staatsexamen festhält. Für die Studierenden bedeutet das eine große Unsicherheit vor der Abschlussprüfung. Für das Fach Geschichte bietet dieser Band eine Handreichung, mit der sich die Studierenden schon ab Studienbeginn auf ihr **Staatsexamen an einer bayerischen Universität** vorbereiten können. Dazu werden Strategien des Studienaufbaus und der Examensvorbereitung dargestellt und konkrete Hinweise für die Klausurgestaltung gegeben.


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Mit zahlreichen Unterrichtsvorschlägen zur Frühen Neuzeit, Nationsbildung und zum Nationalsozialismus erleichtern die Autor*innen die Stundenplanung und -durchführung zum Thema Mehrsprachigkeit. Die Materialien verbinden Lebensweltbezug, Sprachbildung, gesellschaftliche Vielfalt sowie die Auseinandersetzung mit Diktaturen und leisten so einen Beitrag zur Demokratiebildung.


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** „Wiedergelesen“: Bücher und Materialien zum Kalten Krieg **



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(Reihe „Geschichtsunterricht praktisch“)



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(Reihe „Geschichtsunterricht praktisch“)



Manfred Bormann:  [Die Sowjetunion und Russland](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfuTjkkJ3gH0ibW7o4eUPJc/gzOMZRYpoKc1)

(Reihe „Geschichtsunterricht praktisch“)



**Wieder lieferbar: Der 8. Mai in Reden deutscher Bundespräsidenten**



Der Band thematisiert den 8. Mai 1945 im Wandel der Geschichtskultur: Mit dem Generationswechsel geht das erlebte Gedächtnis über in vermittelte Formen der Erinnerungskultur. Schüler*innen erarbeiten Familienerinnerungen und Kernaussagen vom Vieraugengespräch Heuss – Adenauer 1955 bis zu den wegweisenden Reden von Bundespräsidenten wie Walter Scheel, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog oder Horst Köhler zum 8. Mai 1945.


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**Geschichtsdidaktisch forschen**



Geschichtsdidaktische Theorie und Empirie bedingen sich gegenseitig. Wie können sie voneinander profitieren? Wie setzen sie sich ins Verhältnis, um Anregungen für die Forschungspraxis zu generieren? Mit diesen Fragen setzen sich die Autor*innen in diesem Band auseinander. Dabei behandeln sie normative, wissenschaftstheoretische und schulische Fragestellungen, aber auch gesellschaftliche Herausforderungen wie Digitalisierung und Rassismus. Der Band richtet sich nicht nur an Geschichtsdidaktiker*innen, sondern an alle, die sich dafür interessieren, wie im aktuellen Diskurs über diese zentralen Spannungsfelder der Forschung nachgedacht wird.


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####NEU bei Debus Pädagogik: Zeitschrift „Die Ganztagsschule“



Die Zeitschrift [**„Die Ganztagsschule“**](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng3uhNGpwWRGuP7Adt8Q72C/0KPZSc_Ms00C) präsentiert Analysen und bietet Impulse für alle, die im Ganztag arbeiten: in Schulen, Kommunen und Verwaltungen, in Verbänden und Bildungsinstitutionen. Die aktuelle Ausgabe blickt im Schwerpunkt [**„Der Rechtsanspruch als Chance“**](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng5ngtm8v5fiwlQyoFdCqyi/VOrUEjpsEOM9) auf einen Ganztagsplatz im Grundschulalter ab 2026.


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Mit der Kooperation stärken wir unseren bereits aus Periodika und Grundlagenwerken bestehenden [**Programmschwerpunkt Ganztagsschule**](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfwNBbxoSdrYg85znoyFsyC/AUSEogwZgV7H). 



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**Förderung: Das aktuelle Journal für politische Bildung**



Ob Gemeinnützigkeit, Jugendplan oder Landeszentralen – Wie steht es um die finanzielle Basis politischer Bildungsarbeit? Heft 3/2025 wirft einen kritischen Blick auf die Förderlandschaft der non-formalen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Im Mittelpunkt stehen Akteur*innen, die tagtäglich für demokratische Teilhabe arbeiten – oft unter prekären Bedingungen. Die Autor*innen beleuchten die Rolle von Landeszentralen, Dachverbänden und Jugendorganisationen, thematisieren Gemeinnützigkeit und politische Neutralität und zeigen, wie digitale Tools neue Förderwege eröffnen.


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####Veranstaltungskalender



Der September glich einem Tagungsmarathon. Zuerst waren wir vom 16.-19. September beim [**Historikertag **](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfwO6HODJQZkWSc7SacDMOK/yoTYnkNrqG_F)in Bonn. Danach standen mit der [**GSÖBW-Tagung**](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfyH5ntWHzoCYovvcx706Kq/dfPC5zcTL8YP) und dem [**Ganztagsschulkongress**](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng0A5KOpGZ2ebBFjnJbmqHM/QboioB7F6_0C) gleich zwei Heimspiele an der Frankfurter Goethe-Uni an. 



Im Oktober geht es u.a. mit der** Frankfurter Buchmesse** und dem** **

**5. Hessischen Politiklehrkräftetag** weiter. Alle kommenden Termine hier im Überblick: 



01.-02. Oktober 2025: [Tag der Zeitzeug*innen](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng234qu8F8H6dXZXxg6ZaDs/stAwK41d8d0L), Eberhard Karls Universität Tübingen


 


15.-19. Oktober 2025: Wochenschau Verlag auf der [Buchmesse Frankfurt](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng3w4NPRDhVYfttM82bMKAO/_SC3kPPcCGNz), Halle 3.1 D99 (Gemeinschaftsstand Literatur in Hessen)



30. Oktober 2025: [5. Hessischer Politiklehrkräftetag](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng5p3tukCGk0iGDAIP6946u/0vGiZSnSRufF), Politische Bildung für alle. Teilhabe und Inklusion in polarisierten Zeiten, Evangelische Akademie Frankfurt



6.-7. November 2025: [25. Tage der Politischen Bildun](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng7i3QQ3ApySkcWySlavo3Q/jQRbzFFR7CO4)[g Rheinland-Pfalz: „Social Media und KI: Herausforderungen und Chancen für die Politische Bildung“](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng9b2wvM9PCumyqmd85iXzw/rLYkgXrYqcyX), Butenschoen-Haus, Landau



10. November 2025: [Landesforum der DVPB NW: Migration – jenseits von Krise und Chance](https://807r4.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfscZZ5nmgSwMuEYxFRccDM/Kta666_xjr9Z), Wissenswerkstadt Bielefeld



Mit den besten Grüßen aus Frankfurt am Main

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###Alexander Steier

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29.09.2025

Bremer Friedensforum - Newsletter 2025-09-30

aus e-mail von  newsletter bremerfriedensforum, 30. September 2025, 18:27 Uhr


Bremer Friedens­­forum


Bremer Friedensforum - Interessant zu wissen:


Am 3. Oktober: Auf nach Berlin!  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/30/auf-nach-berlin/)


30.09.2025


Es rührt sich was auf Deutschlands Straßen und Plätzen. Immer mehr Menschen protestieren gegen deutsche Kriegsunterstützung und Aufrüstung. In Berlin gab es innerhalb von zwei Wochen zwei große Demos zu…  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/30/auf-nach-berlin/)


Weiterlesen  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/30/auf-nach-berlin/)


48 Stunden Gedenkaktion für Gaza

Rückblick  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/30/48-stunden-gedenkaktion-fuer-gazarueckblick/)


30.09.2025


Von Donnerstag, den 25.9. um 12.00 Uhr bis Samstag, den 27.9. um 12.00 Uhr haben Aktive der Solidaritätsbewegung mit dem Palästinensischen Volk 48 Stunden lang die Namen der in Gaza…  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/30/48-stunden-gedenkaktion-fuer-gazarueckblick/)


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Cancel Culture  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/30/cancel-culture/)


30.09.2025


Zur Schließung der Ausstellung „Blockade Leningrads 1941-44“ in der Gedenkstätte Lager Sandbostel durch den Gedenkstättenleiter Andreas Ehresmann Im Rahmen der 5. Deutsch-Russischen Friedenstage wurde 2024 in der Bremer Kirche Unsere…  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/30/cancel-culture/)


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Ulrike Eifler: Gewerkschaften in der Zeitenwende  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/23/ulrike-eifler-gewerkschaften-in-der-zeitenwende/)


23.09.2025


„Die Waffen nieder! Nein zum Krieg!“ Die Aufforderung, alles zu tun, um Kriege zu verhindern, wird von der Bundesregierung nur ernst genommen werden, wenn außer den Organisationen der Friedensbewegung auch…  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/23/ulrike-eifler-gewerkschaften-in-der-zeitenwende/)


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29.09.2025

Reibungslos demokratische Fälschungsmaschine – "Wahlen" in Moldawien und ihre Bedeutung

rtnewsde.site, 29 Sep. 2025 20:14 Uhr, Von Wladislaw Sankin

Man wählt so lange, bis die "Richtigen" gewinnen. Diese Regel an der EU- und NATO-Peripherie kennen wir seit der "Orangenen Revolution" in der Ukraine und zuletzt in Rumänien. Gestern kam es in Moldawien bei den Parlamentswahlen gar nicht erst zum Plan B. Schon vorab wurde derart manipuliert, dass das gewünschte Ergebnis schon im ersten Anlauf eintrat.


Quelle: www.globallookpress.com


Maia Sandu, die EU-Statthalterin in Moldawien und nebenbei Präsidentin des Landes (Symbolbild).


Was weiß der durchschnittliche Europäer über Moldawien, das kleine Land zwischen der Ukraine und dem Balkan, auch als Moldova oder Moldau bekannt? Die einen haben vielleicht etwas über die berühmten moldawischen Weine gehört, die anderen, die Geschichte studiert haben, darüber, dass es das Fürstentum Moldau schon im Spätmittelalter gab und dessen Woiwod Stephan der Große den Eroberungsplänen seiner mächtigen Nachbarn über Jahrzehnte trotzte. Aber ansonsten: weit weg, trist, arm, unbedeutend. Warum sollten wir etwas über Moldawien wissen? Wir sollten es, weil dieses Land uns am eindrücklichsten zeigt, was Demokratie nach heutigem Brüsseler Zuschnitt bedeutet.

Zunächst einmal: Es ist schwer, sachlich zu bleiben, wenn man beschreibt, wie der heute zu Ende ausgezählte, vermeintliche Sieg der Regierungspartei PAS überhaupt zustande kam. Aber wir versuchen es und fangen damit an, dass zuerst daran erinnert werden muss, dass die Präsidentin des Landes, Maia Sandu, im Landesinneren über sehr eingeschränkte Legitimität verfügt. Sie wurde nämlich von den Staatsbürgern Moldawiens, die auf seinem Staatsgebiet im vorigen Jahr ihre Wahl trafen, nicht gewählt. Ohne Rücksicht auf die Auslandsdaten bekam ihr Rivale Alexander Stoyanoglo bei der Stichwahl am 3. November 51,19 Prozent der Stimmen, Sandu nur 48,81 Prozent.


Moldawien: Sandus Partei behält nach Auszählung die Kontrolle über das Parlament






Moldawien: Sandus Partei behält nach Auszählung die Kontrolle über das Parlament





Die Besonderheit Moldawiens besteht nun darin, dass bis zu eine Million moldawische Bürger wegen der niedrigen Löhne dauerhaft im Ausland leben und arbeiten. Das ist fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Viele Moldawier haben mehrere Pässe – vor allem rumänische, russische, bulgarische und ukrainische. Sehr viele arbeiten in Italien oder Spanien, wo ebenfalls romanische Sprachen gesprochen werden, aber auch in Deutschland. Die meisten der Auslandsmoldawier befinden sich dauerhaft in der Russischen Föderation, Schätzungen zufolge sind es ca. 350.000.

Ausgerechnet ihnen wurde ihr Wahlrecht von Sandu verwehrt. Nur zwei Wahllokale in Moskau wurden bei den Präsidentenwahlen geöffnet, in denen wiederum nur 10.000 Stimmzettel zum Ausfüllen zur Verfügung standen. Für ein Riesenland wie Russland – zwei Wahllokale in Moskau! Es war die Beraubung einer großen Wählergruppe ihrer Rechte – ein beispielloser Akt der Diskriminierung. Denn im westlichen Ausland, wo nach Meinung von Sandu Moldawier mit ihrem prowestlichen Kurs eher einverstanden sind als in Russland, öffneten demgegenüber 234 Wahllokale ihre Türen. Allein in Deutschland waren es 26, in Italien 60.

Viele dieser Wahllokale standen am Wahltag die meiste Zeit leer. Auch fehlte es dort an Wahlbeobachtern. Was dort geschah, blieb meist im Verborgenen. Jedenfalls konnte Sandu wie nach dem Wink mit dem Zauberstab ihre Wahlniederlage in Moldawien innerhalb weniger Stunden nach der Auszählung im Westen in einen sicheren Sieg mit einem Vorsprung von elf Prozent verwandeln. Keiner, der die Moldawier kennt, wird glauben, dass diese Wähler sofort zu Sandu-Anhängern und Verfechtern ihres radikal prowestlichen Kurses werden, sobald sie die Grenze zur EU oder zu den USA überschreiten. Sie sind die gleichen Moldawier wie in Chisinau, Belcy oder sogar Moskau, und sie schätzen die politische Lage in ihrem Land nicht wesentlich anders ein als diese. Der Zauber der moldauischen Wahlnacht war eine himmelschreiende Lüge und Manipulation.

Das gleiche geschah mit dem Referendum zum Beitritt zur Europäischen Union, das zwei Wochen zuvor zusammen mit der ersten Wahlrunde stattfand. Mit 50,35 zu 49,65 Prozent brachte diese Abstimmung einen Vorsprung der Ja-Stimmen von weniger als einem Prozent. In Moldawien selbst stimmten 26 der insgesamt 37 Wahlbezirke dagegen. Moldawien ist seit Jahrzehnten zerrissen, denn prowestliche Kräfte versuchen, den Weg des Baltikums und der Ukraine zu einem radikalen Bruch mit Russland nachzuahmen.


Ehemalige Chefin von USAID: USA haben in Moldawien "Dutzende Millionen" ausgegeben





Ehemalige Chefin von USAID: USA haben in Moldawien "Dutzende Millionen" ausgegeben






Nur – es gelingt ihnen hier nicht. In dem Land gibt es eine lebendige Opposition zum prowestlichen Kurs, die Kontakte nach Moskau nicht scheut. Nach den verloren-gewonnenen Wahlen und dem Referendum im Herbst letzten Jahres sah sie sich als moralischer Sieger. Der Verlust der parlamentarischen Mehrheit würde Sandu mit ihrem Kurs in dem parlamentarisch organisierten moldawischen Staat politisch bedeutungslos machen. Das konnte weder sie noch Brüssel zulassen. Der sogenannte Euromaidan in Kiew hat gezeigt: Wenn die EU etwas schnappt, gibt es nie kampflos zurück.

Die Zwischenzeit zwischen den Wahlen nutzte Sandu für die Unterdrückung der Opposition. Kritische Medien wurden gesperrt, acht Parteien verboten, ihre gefährlichste Gegnerin, Jewgenija Gutsul, die Chefin der Gagausischen Autonomie, steckte Sandu für sieben Jahre ins Gefängnis. Für all das hatte sie freie Hand, denn der Zweck rechtfertigt die Mittel. Mehr noch, Sandu wurde für all diese Taten ausdrücklich gewürdigt, denn in nur wenigen Wochen nach der schockierenden Urteilsverkündung für die zweifache Mutter Gutsul und einen Monat vor der Wahl kamen Merz, Tusk und Macron nach Chisinau, um Sandu auf offener Bühne zu unterstützen. Nun durfte am 28. September nichts mehr schiefgehen!

Und es ging auch nichts schief, obwohl die Umfragen der Sandu-Partei eine Wahlniederlage prognostizierten. Noch wenige Wochen vor den Wahlen hieß es, es würden nur 34 Prozent die PAS wählen. Dafür hätte sie 40 Sitze im Parlament bekommen und wäre in der Minderheit gewesen. Die stärkste noch legal verbliebene Opposition vom Bündnis "Patriotischer Block" hätte mit 42 Sitzen knapp vorn gelegen, wobei die verbliebenen Sitze den anderen, gemäßigt oppositionellen Parteien zugefallen wären.

Für einen Sieg musste also die bei den vorherigen Wahlen perfektionierte Fälschungs- und Einschüchterungsmaschine noch reibungsloser laufen. Und das tat sie: Die Anzahl der Wahllokale im Ausland wuchs auf 300 an, während es in Moskau bei zwei Lokalen blieb. Aber auch das Restrisiko musste gebannt werden, und zwar in Transnistrien. Wie es bei der Wahl des Sandu-Vorgängers und jetzigen Rivalen Igor Dodon von der Sozialistischen Partei bei den Wahlen 2016 der Fall war, hätten die mehrheitlich prorussisch eingestellten Einwohner Transnistriens zu den Königmachern werden können, und das galt es zu verhindern. In dem Landesteil leben mehr als 300.000 Wahlberechtigte.

Diese "Gefahr" bannte die Staatsmacht auf primitive, aber wirkungsvolle Weise: Mehrere Wahllokale in Transnistrien wurden geschlossen und ins Landesinnere verlegt. Da der Grenzübergang zwischen der Moldawischen Republik Transnistrien und Restmoldawien nur über die Nistru-Brücken möglich ist, wurden an den Brücken Reparaturarbeiten angekündigt. Danach wurde ein Teil von ihnen wieder geöffnet, die ankommenden Autos wurden jedoch streng kontrolliert. Schließlich wurden Bombendrohungen an den Brücken und in einigen Wahllokalen gemeldet, woraufhin die wichtigste Brücke über sechs Stunden gesperrt war. All das verringerte die Zahl der transistrischen Wähler um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr.


Wahl in Moldawien: EU schnappt sich nächste Beute und bereitet blutige Provokationen vor




Meinung

Wahl in Moldawien: EU schnappt sich nächste Beute und bereitet blutige Provokationen vor





Und da reden wir nicht einmal von den mehr als 600 gemeldeten Verstößen und Verdachtsmomenten auf Unregelmäßigkeiten, etwa Wählerkarussellen, dem Einwurf ausgefüllter Stimmzettel und sonstigen klassischen Methoden der Wahlmanipulation. Sandu weiß, ihr droht keine Kritik, weder von der OSZE noch von der EU noch von sonst wem, dessen Stimme in ihrem Koordinatensystem zählt. Im Gegenteil! Sie lieferte das Wichtigste – das Resultat von 50,03 Prozent Stimmen für PAS und 55 statt 40 Plätzen im Parlament. Die wahre Chefin von Sandu, die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat den Ausgang der Parlamentswahl ausdrücklich begrüßt. Sie schrieb, dass die Menschen in Moldau ein weiteres Mal deutlich gemacht hätten, wofür sie sich entschieden haben: "Europa. Demokratie. Freiheit. Kein Versuch, Angst oder Spaltung zu säen, hat Ihre Entschlossenheit zerschlagen können."

Der Aufstieg der 53-jährigen Sandu, einer von westlichen Fonds aufgebauten Politikerin wie aus dem Reagenzglas, kam natürlich nicht von ungefähr. Die EU und die NATO haben Moldau vor langer Zeit zu einem strategisch wichtigen Druckpunkt gegen Russland gewählt. Seit Jahrzehnten züchten sie hier eine schmale Schicht an Einflussagenten, die am Tropf der Fondsgelder hängen und westliche ideologische Durchhalteparolen pauken. Sandu beherrscht dies perfekt. Wie auf Knopfdruck kann sie zum richtigen Zeitpunkt eine weitere antirussische Parole ausrufen und ihre Anhängerschaft auf die westlichen "Werte" einschwören. Betrügerisch schmächtig aussehend, ist sie hart genug im Durchgreifen. Was braucht man sonst? 

Dabei machten die moldawische Opposition und die einfachen Wähler immer wieder den gleichen Fehler. Sie verharren in der Denkschablone, dass man durch demokratische Wahlsysteme in der heutigen EU und ihrer Peripherie einen Wandel herbeiführen könne, während die Strippenzieher des improvisierten "demokratischen" Puppentheaters die Spielregeln nach Bedarf ändern. Hätte Sandu möglicherweise verloren und (Gott bewahre!) die prorussische Opposition gewonnen, würden die Wahlen von der EU und dem übrigen Westen nicht anerkannt und, wie in Rumänien, annulliert, bis das vom Westen gewünschte Ergebnis erreicht ist. Nur ein entschiedenes und geschlossenes Fernbleiben von solchen Wahlen könnte dieses Szenario noch durchbrechen.

Doch eine Regierung wählen zu können, gehört zum normalen Bedürfnis der heutigen Bürger. Und das nutzen die Aufseher in Berlin, Paris und Brüssel gnadenlos aus. Aber die Sachsen oder Thüringer kann man bei künftigen Wahlen nicht mit Brückensperrungen von ihrer Wahl abhalten, zum Glück nicht. Das Beispiel Moldawien führt jedem in der EU lebenden Bürger vor Augen, welche demokratischen "Wunder" noch möglich sind, sollte er sich bei Wahlen nicht artig verhalten.

Mehr zum Thema - Liveticker Moldawien-Wahl: Sandus Partei liegt in Hochrechnungen vor Opposition


RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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29.09.2025

Un-Rede Nethanjahu vor leeren Stühlen

aus e-mail von Karin Gerlich, 29.  September 2025, 14:24 Uhr


*Lang anhaltendes Missbilligungsbekundungen hallten durch den Saal, als

der israelische Premierminister den Saal betrat*


_UN, 26. September. /TASS/. _

<https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/25173973>Einige Delegationen

verließen aus Protest den Saal der UN-Generalversammlung, als der

israelische Premierminister Benjamin Netanjahu das Podium betrat, um bei

der allgemeinen politischen Debatte zu sprechen, berichtet ein

TASS-Korrespondent.


Die Diplomaten erhoben sich und verließen massenhaft den Saal, nachdem

Netanjahu ans Podium gerufen worden war. Auch als der Premierminister

den Sael betrat, hallten anhaltende Missbilligungsbekundungen durch den

Saal. Unter denen, die den Saal verließen, waren viele Vertreter

arabischer Länder. Einige Delegationen kamen gar nicht zur Rede des

israelischen Premierministers. Wie im Jahr 2024 sprach Netanjahu vor

einem halb leeren Saal.


*Vor seinem Flug in die USA hatte Netanjahu erklärt, er werde die

Gründung eines palästinensischen Staates nicht zulassen.*


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29.09.2025

Drohnenabwehr NATO will Militäreinsatz

jungewelt.de, 29.09.2025, Von Jörg Kronauer

Vorwand Drohnen: Pakt eskaliert im Ostseeraum. Dobrindt will Freigabe von Abschüssen im Inland


Drohnenalarm_in_Daen_87382331.jpg

Die Ostsee ist unser: Die deutsche Luftabwehrfregatte »Hamburg« am Sonntag im Hafen von Kopenhagen




Die NATO zieht die Umwandlung ihrer Überwachungsoperationen über der Ostsee in einen vollumfänglichen Militäreinsatz in Betracht. Im Konflikt mit Russland um das – tatsächliche oder angebliche – Eindringen russischer Militärflugzeuge in den Luftraum Estlands denke man darüber nach, die seit zwei Jahrzehnten regelmäßig durchgeführten Kontrollflüge (»Air Policing«) über dem Baltikum in einen »echten Verteidigungseinsatz« zu transformieren, teilte der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone, nach einem Treffen mit den 32 Generalstabschefs des Bündnisses am Sonnabend in der lettischen Hauptstadt Riga mit. Den Schritt hatte zuvor Lettlands Präsident Edgars Rinkēvičs gefordert. Er wäre nicht nur mit einer weiteren Aufstockung der NATO-Luftwaffeneinheiten in den baltischen Staaten verbunden, sondern auch mit schärferen Einsatzregeln und daher auch mit einer weiter eskalierenden Kriegsgefahr.

Dragone legte zudem unmittelbare Parallelen zwischen der heutigen Lage im Baltikum und dem Zweiten Weltkrieg nahe. »Am 25. September 1939« hätten »sowjetische Bomber und Aufklärungsflugzeuge den Luftraum aller drei baltischen Staaten« verletzt, erklärte Dragone in Riga; es habe sich dabei um »das Auftaktsignal für Moskaus Entschlossenheit« gehandelt, »seinen Willen durchzusetzen«. Dies »sollte heute noch tief bei uns nachhallen«. Zu der Frage, wann und mit welchem Ziel deutsche Militärs vor dem gegenwärtigen Konflikt mit Russland zuletzt im Baltikum operierten, äußerte der NATO-Offizier sich nicht.

Unabhängig davon und mit Blick auf die Drohnenkrise in Dänemark hat die NATO eine Aufstockung ihrer Aktivitäten und der dabei eingesetzten Mittel in der Ostsee angekündigt. So soll dort zusätzlich zu neuen – auch geheimdienstlichen – Aufklärungsmitteln die Fregatte »Hamburg« im Rahmen des NATO-Einsatzes »Baltic Sentry« (Ostseewache) operieren. Die »Hamburg« verfügt über spezielle Fähigkeiten in der Flugabwehr; sie hat soeben erst an einem Manöver mehrerer NATO-Staaten in der Ostsee teilgenommen und wurde laut Berichten dabei von russischen Militärjets in geringer Höhe überflogen.


Die Drohnenkrise in Dänemark hat sich unterdessen erneut verschärft. Wie am Sonnabend bekannt wurde, wurden in der Nacht zuvor erneut eine oder zwei Drohnen in der Nähe eines Luftwaffenstützpunktes gesichtet, diesmal bei Karup. Offiziell ist in Dänemark weiter von »unbekannten« Drohnen die Rede; faktisch aber werden sie freihändig als russische Drohnen eingestuft. Nicht thematisiert wird dabei, dass US-Truppen zuletzt im Rahmen mehrerer Manöver »Typhon«-Plattformen für den Abschuss von Mittelstreckenraketen auf der dänischen Insel Bornholm stationierten und Kopenhagen unlängst angekündigt hat, Langstreckenpräzisionswaffen zu beschaffen. Beides zielt auf russisches Territorium.

Unterdessen nutzt die Bundesregierung die Drohnenkrise, um sich in der Drohnenabwehr zu profilieren. Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, wird die Bundeswehr sich beim informellen EU-Gipfel am Mittwoch und Donnerstag in Kopenhagen an Maßnahmen gegen mögliche Drohnenangriffe beteiligen. Eins der Gipfelthemen ist der Schutz kritischer Infrastrukturen, nicht zuletzt gegen Drohnen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigte derweil an, die Bundesregierung werde im Herbst Regeln für den Abschuss von Drohnen im Inland durch die Bundeswehr festlegen sowie ein neues Zentrum eigens für die Drohnenabwehr gründen.


Info: https://www.jungewelt.de/artikel/509280.drohnenabwehr-nato-will-militäreinsatz.html


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29.09.2025

Kommentar | Unbekannte Flugobjekte

Screenshot_2025_09_29_at_14_22_22_Unbekannte_Flugobjekte_GlobalBridge
Drohnen überall – und immer sind sie russische Spionage-Drohnen. (Symbolbild der Stiftung Warentest)

Kommentar | Unbekannte Flugobjekte

29. September 2025 Von: in Militär, Politik

Drohnen-Alarm von London bis Warschau, von Warschau bis Kopenhagen und Oslo. Die veröffentlichte Meinung besagt, es handele sich um russische Cyberangriffe. Ein Rückblick auf die Fakes westlicher Geheimdienste in den letzten 80 Jahren lässt allerdings Zweifel aufkommen.   

«Langsam sind die Russen wirklich omnipräsent» meinen Herr und Frau Schweizer und bemerken dabei nicht, dass eine grosse Drohne über ihren Köpfen durchs Zimmer fliegt. Die Karikatur im Zürcher Tagesanzeiger (14. Sept) zeigt ein Ehepaar vor dem TV-Bildschirm, wo die neusten Meldungen aus Dänemark zu sehen sind. Dort sollen russische Drohnen den Betrieb von Flughäfen gestört haben.  

Endlich einmal eine Karikatur, die den grassierenden Drohnen-Spuk etwas auf die Schippe nimmt, könnte man auf den ersten Blick denken. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es ist keine Satire, sondern alles ist ernst gemeint. Da wird den Zeitungslesern beigebracht, was es geschlagen hat: Der Russe hat seine Drohnen überall, aber Herr und Frau Biedermann haben es immer noch nicht gemerkt. Sie sehen nur den Russen in Kopenhagen, nicht aber den Russen im Heidiland.

Wer weiterblättert in der Zeitung, erfährt, wie schlimm die Lage ist. «Satellitenbilder entlarven Putins Aufrüstung» titelt der Tagesanzeiger und belehrt uns: «Dass die Russen in naher Zukunft Europa und die NATO angreifen werden, gilt unter Militärexperten als so gut wie sicher. Laut westlichen Geheimdiensten soll Russland ab 2029 bereit sein für einen großen Krieg». 

Der Krieg gegen Russland ist also unvermeidlich. Das ist die Parole, die seit Monaten unablässig wiederholt wird, um eine gigantische Aufrüstung zu rechtfertigen, deren Umfang in der europäischen Geschichte einmalig ist. 

Was den militärischen Laien und die nüchterne Zeitungsleserin skeptisch machen müsste, ist die Aussage des dänischen Verteidigungsministers, dass man «nicht wisse, wer hinter den Flügen steckt». Es gebe keine Beweise, dass Russland etwas damit zu tun habe. Aber es sei ja klar, dass gewisse «Länder oder Akteure» ein Interesse daran hätten, die Unterstützung Dänemarks für die Ukraine zu untergraben. Russland weist jede Verantwortung für die unbekannten Flugobjekte zurück. 

Zweifel sind angebracht

Substantiellere Zweifel an der Drohnen-Geschichte kommen auf, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die ominösen Flugobjekte verschwanden, ohne dass man sie identifizieren, einfangen oder abschießen konnte. Dass z.B. die dänische Polizei und eine auf NATO-Standard gerüstete dänische Luftwaffe nicht in der Lage wären, die Dinger vom Himmel zu holen, bevor sie übers Meer verschwanden, kann man nicht glauben. 

Man erinnert sich an Juri Andropow, Generalsekretär der UdSSR, der dem finnischen Präsidenten Mauno Koivisto seinerzeit lachend sagte, er möge Olof Palme ausrichten: «Bombardiert sie. Uns kann es nur recht sein». Er bezog sich auf die «sowjetischen U-Boote», die 1984 vor den schwedischen Küsten gesichtet wurden. Andropow wusste, dass es keine russischen U-Boote waren, sondern eine False Flag Operation westlicher Geheimdienste. Nie wurden diese mysteriösen Boote gefasst. Die «sowjetische Bedrohung» erwies sich als Volltreffer, um die Entspannungspolitik des schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme zu sabotieren. 

2023 wurden in den USA, in Kanada und in anderen Weltgegenden plötzlich eine Menge Ballons am Himmel gesichtet, die die Regierung Biden unverzüglich als chinesische Spionageballons erkennen wollte. Biden ließ verlauten, China schicke diese Ballons um militärische Einrichtungen im Westen auszuspionieren. Peking erklärte, es handele sich um Wetterballons, die der meteorologischen Forschung dienten. Manche seien durch die Windverhältnisse vom Kurs abgekommen.

Im November 2024 wurden an der Ostküste der USA und schließlich auch überall im Land mysteriöse Drohnen gesichtete. Das Verteidigungsministerium sah sich alarmiert. Die Behörden mussten mehr als 3000 Meldungen untersuchen. Dabei kamen keine brauchbaren Erklärungen des Phänomens zustande.

Nun also Drohnen über Polen, Dänemark und Norwegen. Flughäfen müssen zeitweilig geschlossen werden. Die NATO diskutiert im Krisenmodus «Putins Luftraumprovokationen», und der UN-Botschafter der USA rezitiert das bekannte Glaubensbekenntnis: «Wir werden jeden Zentimeter des NATO-Territoriums verteidigen.» 

Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski droht vor dem UN-Sicherheitsrat, russische Flugzeuge abzuschießen. In Hamburger Hafen sollen schon Manöver abgehalten werden, in denen die Ankunft der NATO-Truppen für die Verlegung an die Ostfront geübt wird, und die deutsche Ärzteschaft wird auf die «Patientenversorgung im Ernstfall» vorbereitet. In der Schweiz schlägt das Verteidigungsdepartement Alarm: Selbst der Leopard-2-Kampfpanzer nütze nichts gegen Drohnen. Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode, heißt es bei Shakespeare.

Geheimdienst-Fakes von 1945 bis heute

Zweifellos ist es möglich, dass Moskau militärische Provokationen im Sinn hat und mit Absicht territoriale Hoheit in der Luft verletzt. Aber die Gier, beinahe müsste man von Lüsternheit sprechen, mit der jede neue «Geheimdienst-Erkenntnis» über russische Bedrohungen von den grosßen westlichen Medien geradezu aufgesaugt wird, sollte zur Vorsicht mahnen. 

Haben die Journalisten, die sich da die Finger wund schreiben über die russische Gefahr, keine historische Bildung, keine Geschichtskenntnisse? Haben sie in ihrer Ausbildung nicht gelernt, dass es ihr Job ist, «Erkenntnisse» der Geheimdienste und ihrer Strategie-Experten kritisch zu werten? Oder sollte der böse Satz von Upton Sinclair zutreffen: «Es ist schwierig, einen Menschen dazu zu bringen, eine Sache zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er sie nicht versteht»?  Der Kommunikationsforscher Uwe Krüger hat 2013 in seiner Studie «Meinungsmacht» nachgewiesen, dass die Alpha-Journalisten fast aller großen deutschen Medien in NATO-affine Netzwerke eingebunden sind.

Nach dem gescheiterten Angriff der USA auf Kuba im Jahr 1961 schrieb der ehemalige US-Präsident Harry Truman, der Geheimdienst sei völlig aus dem Ruder gelaufen:

 «Als ich die CIA gründete, hätte ich nie gedacht, dass sie in Friedenszeiten mit dunklen Mordkomplotten in Verbindung gebracht werden könnte. Sie ist zu einem operativen Arm der Regierung geworden und macht gelegentlich sogar Politik. Ich sähe es gern (…) dass ihre operativen Aufgaben beendet würden» («Limit CIA Role to Intelligence», Washington Post, 22.12.1963).

Truman hätte sich nicht träumen lassen, wie viele Kriege und Militärputsche in der Folge mit den «Informationen westlicher Geheimdienste» begründet wurden und wie die Öffentlichkeit jeweils hinters Licht geführt wurde. 

Stets wurden äusserst wirkungsvoll die «Geheimdienst-Erkenntnisse» verbreitet, denen zufolge die USA irgendwo auf der Welt den Kommunismus, den Terrorismus oder einen anderen Feind abwehren und einem unterdrückten Volk Freiheit und Demokratie bringen müssten. Wobei letztere nicht selten gerettet wurde, indem man sie abschaffte: 1947 in Griechenland, 1948 in Venezuela, 1950 in Korea, 1953 im Iran, 1954 in Guatemala, 1955 in Vietnam, 1961 in Kuba, 1965 in Indonesien, 1973 in Chile, 1979 in Nicaragua, 1980 in El Salvador, 1979 in Afghanistan, 1999 in Jugoslawien, 2001 erneut in Afghanistan, 2003 im Irak, 2011 in Libyen und anschließend in Syrien, um nur einige der militärischen und geheimdienstlichen Interventionen des Westens zu nennen. 

Der militärisch-industrielle Komplex, vor dem Präsident Eisenhower 1961 gewarnt hatte, hat im Kalten Krieg eine PR-Maschinerie entwickelt, in der Zehntausende fleissige Strategie-Experten, Konfliktforscher, Menschenrechtskämpfer und Journalisten eingebunden sind, um Feindbilder zu entwerfen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Jörg Becker und Mira Beham haben in ihrem Klassiker «Public-Relations für Krieg und Tod» nachgewiesen, wie die Manipulation der öffentlichen Meinung in den Balkankriegen funktionierte.

Neue Zürcher Zeitung: «Der Kreml setzt Sabotage als strategisches Mittel gegen Europa ein».

Wenn man dem Zürcher Tagesanzeiger und den westlichen Geheimdiensten glauben soll, auf die sich das Blatt bezieht, stehen die russischen Panzer schon bald vor dem NATO-Hauptquartier: «Putin kommt der Nato-Zerstörung immer näher» titelt (22. 9.25) das Blatt. 

Es gibt Wörter, die sich ausbreiten wie eine Epidemie. Das neue Wording heisst «testen». Der Russe will unsere Verteidigungsfähigkeit testen. Was auch immer an Ungemach passiert, es kann keinen anderen Ursprung haben als den bekannten: Der Russe testet uns wieder. Wenn ein russisches Flugzeug in der Ostsee über eine polnische Ölplattform fliegt, ist der Russe schon wieder in «einen Luftraum eingedrungen». Und wenn der Flieger, in dem Ursula von der Leyen sitzt, wegen eines technischen Problems eine Verspätung hat, ist es zweifellos ein russischer Cyberangriff. Dass sich dies dann als Unsinn herausstellt, hängt man in den Medien lieber nicht an die große Glocke.

Auch hinter den Problemen im Bahnverkehr in Deutschland oder Frankreich und hinter Software-Abstürzen in europäischen Flughäfen kann nur der Russe stecken. Das weiß die Neue Zürcher Zeitung: «Der Kreml setzt Sabotage als strategisches Mittel ein». Die Apokalypse ist für unsere Leitmedien offenbar unausweichlich. Fast ist man versucht, nachzuschauen, ob die Redaktionen bereits begonnen haben, in der Zürcher Werdstrasse oder an der Falkenstrasse ihre Schützengräben auszuheben. Man würde sich bald nicht mehr wundern, wenn der abendliche Stau auf der Zürcher Westumfahrung das Produkt des russischen Cyberkriegs ist oder ein «russisches U-Boot» im Bodensee auftaucht. 

Geheimdienst-Operation Mockingbird

Selbstverständlich kann man argumentieren, der Krieg in der Ukraine sei real und keine Erfindung westlicher Geheimdienste. Russland ist tatsächlich in die Ukraine einmarschiert und hat damit gegen Völkerrecht verstoßen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, und eine halbe Wahrheit, die ihre faule Seite versteckt, ist oft eine raffinierte Form der Lüge. 

Denn ob es uns passt oder nicht: Das Vordringen eines feindlichen MiIitärpaktes nach Sewastopol, dem wichtigsten russischen Marinestützpunkt am Schwarzen Meer und seit Jahrhunderten für Russland ein Tor zur Welt, wurde in Moskau als Bedrohung empfunden. Und wenn die NATO-Granden die russischen Vertragsentwürfe für eine Entschärfung des Konfliktes im Dezember 2021 nicht in den Abfallkübel geworfen hätten, hätte es wahrscheinlich diesen Krieg nicht gegeben. Aber die grossen westlichen Medien unternehmen große Anstrengungen, um zu verhindern, dass diese Realität in unser Wahrnehmungs-Framing gelangt. 

Mitte der siebziger Jahre wurde bekannt, dass der Geheimdienst CIA mit großen Nachrichtenmedien zusammenarbeitete, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Es handelte sich um die «Operation Mockingbird». Die CIA leugnete die Operation und auch die Einflussnahme auf Medien. Dass Medien – darunter die New York Times, ABC, NBC, CBS, Newsweek, The Miami Herald und viele andere – manipuliert wurden, ist jedoch erwiesen. Die CIA belieferte ihre Journalisten mit Texten, die diese anschließend in Nachrichtenmedien veröffentlichten. Da es in den Medien üblich ist, solche Informationen aufzunehmen, veröffentlichten und verbreiteten selbst ahnungslose Journalisten Inhalte, die ursprünglich von der CIA verfasst wurden.

Es gibt zweifellos eine Menge integrer Journalistinnen und Journalisten, die versuchen, die Wahrheit zu finden. Aber diese Versuche erinnern, wie der Politikwissenschafter Ulrich Teusch einmal schrieb, an den Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel. 

Der Igel ist immer schon da und sagt: Meine Damen und Herren, weil dieses geschehen ist, werden wir jenes tun. Und der investigative Hase rennt sich die Lunge aus dem Hals, um festzustellen, ob «dieses» tatsächlich geschehen und folglich «jenes» gerechtfertigt ist. Doch so sehr er sich auch beeilt, er kommt immer zu spät ans Ziel. In Glücksfällen dauert die Verspätung nur Tage, bis die Wahrheit ans Licht kommt. Aber meist dauert es Jahre, oder wir erfahren die Wahrheit nie.  

Als 2013 in einem Vorort von Damaskus das Giftgas Sarin eingesetzt wurde, erklärte der damalige Außenminister John Kerry, die USA hätten sichere Informationen, dass der syrische Präsident Assad dafür verantwortlich sei. «Er hat es bei mehr als 30 Gelegenheiten gesagt. Wir haben mitgezählt», sagte mir ein paar Jahre später der ehemalige hochdekorierte CIA-Analyst Ray MacGovern. Und er fügte hinzu: «Im Syrien-Krieg wurde in Washington genauso gelogen wie im Irak-Krieg.» 



Info: https://globalbridge.ch/unbekannte-flugobjekte/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet&utm_campaign=globalbridge-updates-3


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

29.09.2025

"Es droht ein Fukushima 2.0": Experten über die Lage im AKW Saporoschje

rtnewsde.site, 29 Sep. 2025 12:09 Uhr

Die ukrainischen Streitkräfte haben dem Kernkraftwerk Saporoschje, das unter russischer Kontrolle steht, die externe Stromzufuhr abgeschnitten. Experten schlagen Alarm und warnen vor einer Wiederholung der Katastrophe von Fukushima: Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, und so lange war noch kein AKW stromlos.


Quelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski / RIA Nowosti


Blick auf alle sechs Reaktoren des Kernkraftwerks Saporoschje (Energodar) am 22.03.2025.


Die Situation um das Atomkraftwerk Saporoschje, das größte in Europa und seit dem Jahr 2022 regelmäßigen Luft- und Drohnenangriffen des ukrainischen Militärs ausgesetzt, bereitet Experten derzeit massive Sorgen. Es wird geschrieben, dass die Situation kurz vor einer Katastrophe steht. Auslöser der aktuellen Krise waren ukrainische Angriffe, die die Anlage äußerer Stromzufuhr beraubt haben.

Selbst der britische The Guardian hat sich dieses Themas angenommen und kommt unter Berufung auf Experten der IAEO zum Schluss, dass sich in der Kernkraftanlage Saporoschje ein Szenario wie in Fukushima abspielen könnte. Die Experten bestätigen, dass die Kernkraftanlage Saporoschje seit – zum Zeitpunkt der Publikation – drei Tagen nicht mehr von außen mit Strom versorgt wird.


Oleg Zarjow: "Die Lage Russlands war noch nie so bedrohlich wie jetzt"





Analyse

Oleg Zarjow: "Die Lage Russlands war noch nie so bedrohlich wie jetzt"





The Guardian erinnert daran, dass nach dem Unfall von Fukushima im Jahr 2011 europäische Aufsichtsbehörden Stresstests durchgeführt haben, die bestätigten, dass ein Kernkraftwerk einen Stromausfall ohne externe Stromversorgung bis zu 72 Stunden lang aushalten muss. Eine Überschreitung dieser Frist wurde bisher unter realen Bedingungen nicht getestet – was derzeit im Kernkraftwerk Saporoschje geschieht. Der Ausfall der externen Stromversorgung erhöht das Risiko einer unkontrollierten Erwärmung des Brennstoffs in den sechs Reaktoren.

Oleg Zarjow, ehemaliger Rada-Abgeordneter und einer der Gründungsväter von Noworossija, der selbst ein anspruchsvolles Studium in einem Feld mit Berührung zur Atomenergie absolviert hat, fasste die Expertenmeinungen nun zusammen und gab eine eigene Einschätzung. Er stimmt den "Panikmachern" tendenziell zu:

"In vielerlei Hinsicht haben sie recht, alles ist kompliziert, aber die Situation ist nicht erst gestern entstanden, und es werden alle Maßnahmen ergriffen, um die Risiken bis Ende dieses Jahres zu verringern."

Derzeit bezieht das Kernkraftwerk Strom aus der Ukraine. Das geschieht, schreibt Zarjow, notgedrungen und kostenlos, weil sie das Kernkraftwerk als ihr eigenes betrachtet. Aufgrund dieses Konflikts – das Kernkraftwerk Saporoschje steht unter russischer Kontrolle, wird aber mit Strom aus der Ukraine versorgt – haben die USA angeboten, es unter ihre Kontrolle zu nehmen. Jede Beschädigung der Leitung "Plodorodnoje – Energodar" (zum Beispiel durch Beschuss) führt dazu, dass das Kraftwerk sofort auf Dieselbetrieb umgestellt wird.

Die sechs Reaktoren des Kraftwerks seien derzeit abgeschaltet, berichtet Zarjow, und befinden sich im kalten Stillstand. Aber selbst abgeschaltete Reaktoren geben aufgrund des Zerfalls radioaktiver Elemente im Brennstoff Restwärme ab. Um diese Wärme abzuleiten und die Sicherheitssysteme des Kraftwerks zu betreiben, werden täglich 22 bis 35 Megawattstunden Strom benötigt. Ohne Stromversorgung fallen die Kühlpumpen und die Kontrollgeräte aus.

So schildert Zarjow, was in einem Kernkraftwerk geschieht, wenn die Stromversorgung ausfällt:

"In den ersten sechs Stunden ohne Kühlung erhitzen sich die Brennstäbe (TABs) auf über 1.200 °C. Ihre Zirkoniumhüllen zerfallen und setzen Wasserstoff und radioaktive Stoffe frei. Innerhalb von 6 bis 24 Stunden schmilzt der Kernbrennstoff (Uran-Dioxid) bei 2.800 °C und bildet eine geschmolzene Masse. In den folgenden 24 bis 72 Stunden brennt diese Schmelze durch den 25 Zentimeter dicken Stahlmantel des Reaktors. Nach 72 Stunden reagiert die Schmelze mit dem Betonfundament, was zur Zerstörung der Schutzhülle und zur Freisetzung von Strahlung (jedoch nicht zu einer nuklearen Explosion) führen kann."

Video: Ukraine beschießt Fahrzeugkolonne mit IAEA-Experten am AKW Saporoschje



Video: Ukraine beschießt Fahrzeugkolonne mit IAEA-Experten am AKW Saporoschje






Im Falle eines Unfalls würden die Folgen zwischen denen von Fukushima und Tschernobyl liegen. Der Unfall von Fukushima war schwächer als derjenige in Tschernobyl (Emissionen von 0,9 MCi gegenüber 5,3 MCi). Die Kernkraftwerke von Energodar wurden nach Tschernobyl gebaut und die Reaktoren mit passiven Sicherheitssystemen ausgestattet. Geschmolzenes Urandioxid, das die Reaktorkappe durchschmilzt, wird in Schmelzfallen aufgefangen. Es wird auch keine Stücke von radioaktivem Graphit geben, die nach dem Unfall in Tschernobyl über das Kraftwerk verstreut wurden. Das größte Problem im Falle eines Unfalls im Kernkraftwerk Saporoschje wäre dagegen die radioaktive Kontamination des Dnjepr.

Derzeit, schreibt Zarjow, wird die Stromversorgung des Kernkraftwerks durch die Diesel-Notaggregate gesichert. Die Dieselvorräte des Kraftwerks sollten bei aktuellem Verbrauch für 17 bis 18 Betriebstage reichen, pro Tag werden dabei 40 bis 60 Tonnen Kraftstoff verbraucht. Es ist also lebenswichtig, innerhalb dieser 17 Tage entweder die externe Stromzufuhr wiederherzustellen oder die Dieselvorräte des AKW aufzufüllen. Dem wirkten jedoch die ukrainischen Streitkräfte entgegen:

"Derzeit 'vergnügen' sich die ukrainischen Streitkräfte damit, dass sie, nachdem sie die Stromleitung, die das Kernkraftwerk versorgt, abgeschaltet/außer Betrieb gesetzt haben, Jagd auf die Tanklastzüge machen, die unsere Leute für die Dieselgeneratoren mit Kraftstoff beliefern. Der Kraftstoff wird mit Tanklastwagen aus Taganrog durch das aktive Kampfgebiet transportiert. Nach einigen Angaben wurden allein im Juni drei solcher Treibstoffkonvois zerstört. Die Lieferung von Dieselkraftstoff zum Kernkraftwerk unter dem Beschuss der ukrainischen Streitkräfte ist eine Heldentat. Können Sie sich vorstellen, was die Fahrer der Tanklastwagen empfinden, wenn sie sich auf den Weg machen?"

Mehr zum Thema"Verrückter Affe mit Granate" – Ukraine plante Sprengung von Atomkraftwerken


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29.09.2025

USA: "Gezielter Angriff auf Christen" – Trump reagiert auf das Kirchenattentat mit mehreren Toten

rtnewsde.site, 29 Sep. 2025 10:01 Uhr

Laut US-Medien hat ein Irak-Kriegsveteran am Sonntag Besucher eines Gottesdienstes in einer Mormonenkirche erschossen und weitere verletzt. Zudem zündete er das Gebäude an. Der Amokläufer wurde erschossen. US-Präsident Trump bezeichnete den Vorfall auf Truth Social als Teil einer "Epidemie der Gewalt" in den USA.


Quelle: Gettyimages.ru © ill Pugliano / Freier Fotograf


In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Michigan hat ein US-Veteran eine Kirche angezündet und dabei mehrere Gemeindemitglieder erschossen, Grand Blanc, 28. September 2025


Laut offiziellen Angaben kam es nach einem Amoklauf am Sonntag zu bis dato vier Toten und mindestens acht Verletzten nach einer Schießerei und einem Brand in der Kirche "Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" im Grand Blanc-Stadtteil von Michigan. Die Polizei identifizierte den Täter als einen 40-jährigen Veteranen des Irak-Kriegs, der nach der Tat noch vor Ort erschossen wurde. Das Kirchengebäude brannte nieder. US-Präsident Donald Trump erklärte auf Truth Social sein Entsetzen und sprach von einem "weiteren gezielten Angriff auf Christen in den USA".

Laut Angaben der Polizei und US-Medien fuhr der Amokläufer am Sonntag unmittelbar mit seinem Lastwagen in den Kircheneingangsbereich, um dann umgehend aus einem Sturmgewehr Schüsse abzugeben und das Gebäude in Brand zu setzen. Laut ersten Ermittlungen handelt es sich bei dem Täter um einen Kriegsveteranen, der im Irak im Einsatz war. Der Mann wurde "bei einer Schießerei mit der Polizei getötet", wie Behördenvertreter mitteilten.

Bei dem Angriff wurden mindestens vier Kirchenbesucher getötet und acht weitere verletzt. Zahlreiche Menschen seien mit Schusswunden ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Kirchengebäude wurde durch das Feuer komplett zerstört.


USA: Verdächtiger der Cybertruck-Explosion "diente in der Ukraine"





USA: Verdächtiger der Cybertruck-Explosion "diente in der Ukraine"






US-Präsident Donald Trump reagierte in einem Beitrag auf Truth Social auf den Vorfall und bezeichnete das Ereignis wörtlich als "Teil einer Epidemie der Gewalt" in den USA. Weiter schrieb er, anscheinend ohne genauere Informationen zur Biografie des Täters:

"Der Verdächtige ist tot, aber es gibt noch viel zu erfahren. Dies scheint ein weiterer gezielter Angriff auf Christen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu sein", schrieb er. "DIESE EPIDEMIE DER GEWALT IN UNSEREM LAND MUSS SOFORT BEENDET WERDEN!"


Amoktat in den USA – 2 Kinder getötet und 17 weitere Verletzte durch 23-jährige "Trans-Person"




Amoktat in den USA – 2 Kinder getötet und 17 weitere Verletzte durch 23-jährige "Trans-Person"






Laut US-Medien reagierten die alarmierten Polizisten sofort und griffen nach Ankunft bei der Kirche den Schützen direkt an, der bei dem darauf folgenden Feuergefecht getötet wurde. Offizielle erklärten, dass der Amokläufer neben den Schüssen zudem absichtlich das Feuer in dem Kirchengebäude legte. 

Die Gouverneurin des Bundesstaats Michigan, Gretchen Whitmer, verurteilte den Vorfall auf X. "Gewalt ist überall, insbesondere an einem Ort der Andacht, inakzeptabel", so ihre Kommentierung zu dem Amoklauf.


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Der US-Sender ABC News erhielt vom "United States Marine Corps" die Bestätigung, dass der Amokläufer "von Juni 2004 bis Juni 2008 vier Jahre lang bei den Marines gedient hat, dies bis zur Ernennung eines Sergeanten" (Unteroffizier), wie Beamte mitteilten.

Wenige Tage zuvor hatte der US-Präsident nach einer Schießerei in einer Einrichtung der ICE-Ausländerbehörde in Dallas angekündigt, hart gegen den von ihm so bezeichneten "radikalen linken Terrorismus" vorzugehen, um weiter zu erklären:

"Ich werde diese Woche eine Durchführungsverordnung unterzeichnen, um diese Netzwerke des inländischen Terrorismus zu zerschlagen. Die anhaltende Gewalt radikaler linker Terroristen nach der Ermordung von Charlie Kirk muss gestoppt werden."

Der konservative, gläubige Influencer Kirk wurde Anfang dieses Monats während einer seiner "Prove Me Wrong"-Debattenveranstaltungen an einer Universität in Utah erschossen.


Mehr zum Thema – Warum viele Amerikaner die offizielle Version vom Mord an Charlie Kirk nicht glauben


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29.09.2025

Moldawien: Sandus Partei behält nach Auszählung die Kontrolle über das Parlament

rtnewsde.site, 29 Sep. 2025 09:48 Uhr

Die mit Unregelmäßigkeiten und Manipulationen behaftete Parlamentswahl brachte für die Partei der moldawischen Präsidentin das gewünschte Ergebnis. Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission hat die Partei "Aktion und Solidarität" 50,03 Prozent der Stimmen erhalten und könnte 55 von 101 Sitzen bekommen.


Quelle: Sputnik © Dmitri Osmatesko


Mitglieder der moldawischen Zentralen Wahlkommission (Symbolbild).


Die von der moldawischen Präsidentin Maia Sandu gegründete Partei "Aktion und Solidarität" (PAS) könnte gemäß der Verteilung der Abgeordnetensitze nach den Wahlen vom 28. September ihre Mehrheit im Parlament behalten. Dies geht aus den vorläufigen Daten der Zentralen Wahlkommission hervor, nachdem 99,52 Prozent der Stimmzettel ausgezählt wurden. An den Wahlen nahmen 52 der wahlberechtigten Bürger teil. 

So erhielt die PAS 50,03 Prozent der Stimmen, der Patriotische Block 24,26 Prozent, der Block der proeuropäischen Parteien "Alternative" 7,99 Prozent und "Unsere Partei" 6,21 Prozent, die Partei "Demokratie zu Hause" 5,63 Prozent. 


Liveticker Moldawien-Wahl: Sandus Partei liegt in Hochrechnungen vor Opposition





Liveticker Moldawien-Wahl: Sandus Partei liegt in Hochrechnungen vor Opposition






Diesen Daten zufolge könnte die PAS 55 Sitze im 101-köpfigen Parlament erhalten, der Patriotische Block 26, der Block der proeuropäischen Parteien "Alternative" 8, "Unsere Partei" 6 und die Partei "Demokratie zu Hause" 6. Diese Mehrheit könnte die Regierungspartei dank der Umverteilung der Stimmen der Wahlkonkurrenten erhalten, die nicht ins Parlament gekommen sind. Die endgültigen Ergebnisse müssen jedoch noch von der Zentralen Wahlkommission bekannt gegeben werden.

Bemerkenswert ist, dass die Opposition die Wahlen im moldawischen Inland gewonnen hat, wo die PAS 44,13 Prozent der Stimmen erhielt und die in das Parlament eingezogenen Oppositionsparteien insgesamt 49,54 Prozent. Der Patriotische Block erhielt 28,25 Prozent, der Block der proeuropäischen Parteien "Alternative" 9,22 Prozent, "Unsere Partei" 6,35 Prozent und die Partei "Demokratie zu Hause" 5,72 Prozent.

Für die gestrigen Parlamentswahlen haben die moldawischen Behörden die Zahl der Wahllokale im Ausland von 234 auf 301 erhöht, hauptsächlich in westlichen Ländern. Fast ein Viertel der Stimmzettel – 864.000 – wurden dorthin geschickt, während für die Abstimmung im Inland etwa 2,7 Millionen Stimmzettel zur Verfügung standen.



Maia Sandu bekam direkte Wahlunterstützung von NATO und EU. Auf dem Bild: Friedrich Merz, Emmanuel Macron und Donald Tusk stehen zusammen mit Sandu auf einer Bühne in Chisinau am 27. August.Kai Nietfeld / www.globallookpress.com


Die Wahlen waren von Parteiverboten, Zensur in den Medien, Sperrungen an der Grenze zu Transnistrien und sonstigen administrativen Maßnahmen überschattet. Es wurden mehr als 600 Unregelmäßigkeiten gezählt. Viele der Hunderte Wahllokale im EU-Ausland und in Nordamerika blieben über den Tag leer. Mangels ausreichender Kontroll- und Prüfmechanismen wird dort von den Kritikern des Regimes der prowestlichen Präsidentin Sandu Wahlfälschung vermutet. Sie selbst wurde durch ähnlich verlaufene Wahlen vor knapp einem Jahr wiedergewählt – im Inland bekam sie nur den zweiten Platz. 


Wahl in Moldawien: EU schnappt sich nächste Beute und bereitet blutige Provokationen vor




Meinung

Wahl in Moldawien: EU schnappt sich nächste Beute und bereitet blutige Provokationen vor





In Russland, wo Hunderttausende Moldawier leben, gab es wie schon bei den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr nur zwei Wahllokale – in den Räumlichkeiten des Konsulats und der Botschaft Moldawiens in Moskau. Dort gaben 4.109 Menschen ihre Stimme ab. Auch die Zahl der Wahllokale für russischsprachige Moldawier, die in Transnistrien leben, wurde um zwei Drittel reduziert. Während des Tages wurde der Zugang zu den Wahllokalen von der Polizei blockiert. Die moldawische Opposition warf den Behörden vor, die Zahl der Wahllokale in Gebieten, in denen sie keine Unterstützung genießen, künstlich reduziert und in anderen Gebieten erhöht zu haben.

Dem "Patriotischen Block" gehören die Sozialistische Partei der Republik Moldau unter der Führung des ehemaligen Präsidenten Igor Dodon, die Kommunistische Partei der Republik Moldau unter der Führung des ehemaligen Staatschefs Vladimir Voronin und die Partei "Zukunft Moldawiens" des ehemaligen Premierministers Vasile Tarlev an. Dieses Parteibündnis steht für Verbesserung der Beziehungen zu Russland und kritisiert Sandus strammen prowestlichen Kurs. 

"Die Alternative" besteht aus der "Bewegung der nationalen Alternative" des Bürgermeisters von Chișinău, Ion Cheban, der Partei für die Entwicklung und Vereinigung Moldawiens unter der Führung des ehemaligen Premierministers Ion Chicu und der Partei "Bürgerkongress" von Marko Tkachuk. 

Der "Patriotische Block" hat seine Mitbürger dazu aufgerufen, heute Mittag zu einer Protestkundgebung vor dem Parlamentsgebäude zu kommen. Ziel der Aktion sei es, "die Entscheidung des Volkes zu verteidigen". 


Mehr zum Thema - Aasgeier über Chișinău


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Video https://rumble.com/v6zlepq-ber-600-verste-gemeldet-kritik-an-parlamentswahlen-in-moldawien.html Dauer 8:26 Min.


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29.09.2025

UN-Reform: Der westliche Versuch einer Umformung

rtnewsde.site, 29 Sep. 2025 06:15 Uhr, Von Alexander Jakowenko

Eine Reform der UNO ist überfällig – allerdings sollte sie die gegenwärtigen Realien der entstehenden multipolaren Welt berücksichtigen, und nicht dem vergeblichen Versuch des Westens dienen, die eigene schwindende Vorherrschaft zu sichern.


Quelle: Gettyimages.ru © China News Service


UN-Generalsekretär António Guterres hält eine Rede während der Generalversammlung, 22. September 2025.


Der Westen nutzt das 80. Jubiläum der UNO, um die Weltorganisation für seine eigenen Interessen umzuformen. Eigentlich war die Organisation der Vereinten Nationen nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet worden, um die Wiederholung eines solchen Krieges zu verhindern. Aber leider wiederholen die von Generalsekretär António Guterres während der Eröffnung der Sitzung der UN-Generalversammlung in New York geäußerten Vorschläge die Grundlagen der westlichen Position, die auf eine entsprechende Diskussion vor 30 Jahren zurückgehen.

Der Westen strebt erneut danach, die Verbindung zum Sieg der Anti-Hitler-Koalition zu kappen und die Aggressorstaaten zu rehabilitieren (sie sind ein fester Bestandteil des Westens). Damit würde aber auch die Verbindung mit dem Daseinszweck der Organisation selbst gekappt. Und darüber hinaus versucht der westliche Block, einen "Abstimmungsmechanismus" einzuführen, der in der Anfangsphase des Kalten Krieges im Rahmen der Generalversammlung praktiziert wurde.

Als Vorwand dient rein die Notwendigkeit, den Abstimmungsmechanismus zu rationalisieren und das Vetorecht der eigenen Opponenten zu unterminieren. Im Grunde schlagen die westlichen Hauptstädte vor, eben jene Prinzipien einzuführen, die in den von den USA kontrollierten Bretton-Woods-Instituten – dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank – gelten; also die Rechte und Pflichten der Mitgliedsstaaten in Beziehung zu ihrem finanziellen Beitrag zur UNO zu setzen, einschließlich der Finanzierung von Friedenseinsätzen. Dabei sind Letztere bereits ein aussterbender Trend, wegen der zunehmenden Uneinigkeit zwischen dem Westen und den Ländern der Weltmehrheit – dem Globalen Süden und Osten – über die Regulierung von Konflikten. Hinzu kommt ein Griff nach den Rohstoffen, die zum "Weltvermögen" erklärt und unter die Kontrolle westlicher transnationaler Konzerne oder US-amerikanischer Megafonds überführt werden könnten.


Realitäten von 1945 loswerden: Guterres fordert erneut Reform des UN-Sicherheitsrats





Realitäten von 1945 loswerden: Guterres fordert erneut Reform des UN-Sicherheitsrats






Vor allem aber geht es um die Reform des Sicherheitsrates, wo die westlichen Hauptstädte versuchen, die sich auf interkultureller Basis herausbildende Multipolarität völlig zu ignorieren. De facto versucht der Westen weiterhin, auf der Einzigartigkeit der eigenen Zivilisation zu bestehen und die Unterdrückungsmechanismen mit Mitteln der neokolonialen Kontrolle beizubehalten. Der westliche Block lehnt bereits das Prinzip einer Erweiterung des Sicherheitsrates auf interkultureller Basis ab, einschließlich der Aufnahme Indiens, Brasiliens und eines Vertreters Afrikas als vollwertige ständige Mitglieder mit Vetorecht. Dabei beträgt das Verhältnis zwischen dem Westen und den BRICS unter den G20, die faktisch zu einer realen Plattform für globale multilaterale Diplomatie geworden ist, 50 zu 50. Das Gleiche gilt für die nach Kaufkraftparität führenden Länder, bei denen die Staaten des Globalen Südens durch China, Indien, Russland, Brasilien und Indonesien vertreten sind. Gegenwärtig kommen auf elf BRICS-Mitgliedsländer 40 Prozent des globalen BIP, gegenüber 29 Prozent bei den G7. Die BRICS-Staaten stellen auch den Löwenanteil des globalen Wirtschaftswachstums.

In Wirklichkeit versucht der Westen, die UNO zu dominieren, indem er die Kontrolle über ihren Apparat, darunter den Sicherheitsrat, behält. Sobald das nicht mehr gelingt, treten die USA schlicht aus den UN-Strukturen aus, wie es bei der UNESCO und dem Menschenrechtsrat der Fall war. Doch hauptsächlich hält der Westen natürlich an der eigenen Mehrheit im Sicherheitsrat fest, wo er durch drei von fünf ständigen Mitgliedern – USA, Frankreich und Großbritannien – vertreten ist. Dabei zeigt die Erfahrung, dass diese Kontrolle bis auf eine Blockierung überfälliger Entscheidungen, wie etwa einer Resolution zu Gaza, wirkungslos ist. Ihrerseits wahren Russland und China die Interessen der Weltmehrheit und der internationalen Gemeinschaft insgesamt. Somit haben ausschließlich die westlichen Eliten – mit ihren Rückzugsgefechten um den Erhalt der eigenen Dominanz in den Bereichen Weltpolitik, Wirtschaft und Finanzen, bei gleichzeitigem Verlust von Ressourcen – die in der Konsequenz reduzierte Effektivität der UNO zu verantworten.


UN-Sicherheitsrat: US-Delegation blockiert zum sechsten Mal Gaza-Resolution





UN-Sicherheitsrat: US-Delegation blockiert zum sechsten Mal Gaza-Resolution






Parallel dazu fördern die westlichen Eliten die überholte Agenda des Club of Rome der 1970er und 1980er Jahre, darunter die Problematik der nachhaltigen Entwicklung. All diese Fragen müssen eigentlich unter dem Gesichtspunkt der Entwicklungsinteressen der Länder des Globalen Südens und Ostens neu betrachtet werden – aber man versucht, sie in eine neue technologische Abhängigkeit vom Westen zu treiben, wie es im Fall der grünen Wirtschaft geschehen ist.

Wenn die UNO schon umgeformt werden soll, dann unter Berücksichtigung der neuen Realien im Kräfteverhältnis auf der Weltbühne. Immerhin kommen 50 Prozent des weltweiten BIP nicht mehr, wie noch vor 80 Jahren, aus den USA.

Freilich könnte der Westen den Reformprozess der Vereinten Nationen sowie des UN-Sicherheitsrates in eine Sackgasse treiben. Doch das wird die globalen Probleme der Menschheit nicht lösen, die unter anderem durch die jahrhundertelange westliche Hegemonie in internationalen Angelegenheiten verursacht wurden. Es ist notwendig, die Organisation grundlegend nach den Prinzipien ihrer Satzung und den universellen Völkerrechtsnormen zu erneuern – im Gegensatz zu der berüchtigten "regelbasierten Ordnung", die der Westen um jeden Preis in der UNO zu institutionalisieren versuchte. Wie Russlands Präsident Wladimir Putin anmerkte, werden diese Prinzipien ausgerechnet bei den BRICS und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in der Praxis umgesetzt, wo niemand den anderen die Arme ausrenkt und den eigenen Willen diktiert; wo die Interessen der Sicherheit und der Entwicklung untrennbar miteinander verbunden sind. Gerade deswegen dienen diese beiden Vereinigungen als Prototypen einer künftigen Weltorganisation.

Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst veröffentlicht bei "RIA Nowosti" am 23. September.


Mehr zum Thema - Die alte Weltordnung wurde in China begraben: Warum der SOZ-Gipfel so wichtig war


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Weiteres: 




Realitäten von 1945 loswerden: Guterres fordert erneut Reform des UN-Sicherheitsrats


rtnewsde.site, vom 17 Sep. 2025 16:03 Uhr

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen widerspiegelt nicht die Welt von heute, sondern die Realitäten aus dem Jahr 1945, meint Generalsekretär António Guterres. Das Organ brauche eine Reform. Hierbei verzeichne Guterres Fortschritte.


Quelle: www.globallookpress.com © Luiz Rampelotto / EuropaNewswire


UN-Generalsekretär António Guterres am 16. September 2025 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York City


UN-Generalsekretär António Guterres hat erneut zu einer Reform des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen aufgefordert. Während einer Pressekonferenz am Dienstag im Vorfeld der 80. Sitzung der UN-Vollversammlung betonte Guterres, dass die Zusammensetzung des Sicherheitsrates nicht die aktuelle Lage auf der internationalen Bühne, sondern die Realitäten aus dem Jahr 1945 widerspiegele. Vor diesem Hintergrund entstehe die Frage der Legitimität und Effizienz des Organs, indem sich die Reform als absolut sinnvoll erweise.


Guterres verspricht Afrika ständige Sitze in UN-Sicherheitsrat





Guterres verspricht Afrika ständige Sitze in UN-Sicherheitsrat






Bei dem Reformprozess verzeichnete Guterres Fortschritte. Der Generalsekretär berichtete über die Arbeit des zuständigen Ausschusses. Mehrere Länder hätten zugegeben, dass der afrikanische Kontinent zu ständigen Sitzen im Sicherheitsrat berechtigt sei. Außerdem empfahlen einige ständige Mitglieder wie Frankreich und Großbritannien, das Vetorecht im Sicherheitsrat einzuschränken, insbesondere wenn es sich um massenhafte Menschenrechtsverletzungen oder gravierende Fälle solcher Art handele. Eine endgültige Entscheidung zur Reform und dem Vetorecht könnte ausschließlich von den UN-Mitgliedstaaten getroffen werden, fügte Guterres hinzu.

Ende 2024 hatte Guterres versichert, dass afrikanische Länder bis Ende seiner Amtszeit zwei ständige Sitze im Sicherheitsrat erhalten würden. Dem Generalsekretär zufolge erreichten die UN-Vetomächte einen Konsens in der Frage.

Während der 78. Generaldebatte der Generalversammlung im Jahr 2023 rief Guterres zur Reform internationaler Institutionen auf, unter anderem des UN-Sicherheitsrates. Ansonsten stünde die Welt vor einer Fragmentierung im Wirtschafts- und Finanzsystem. Von den Realitäten der frühen Nachkriegszeit, in der manche Länder noch als Kolonialmächte herrschten, sei nicht nur der UN-Sicherheitsrat, sondern auch das Bretton-Woods-Währungssystem geprägt.


Mehr zum Thema"Die UNO ist nichts wert, sie ist weniger als nichts wert!"


Screenshot_2025_09_29_at_11_49_57_Realit_ten_von_1945_loswerden_Guterres_fordert_erneut_Reform_des_UN_Sicherheitsrats_RT_DE

Video https://rumble.com/v6z0ye0-un-sonderberichterstatterin-wir-sollten-von-680.000-todesopfern-im-gazastre.html Dauer 2:18 Min. (evtl. doppelt vorhanden)


Die UN-Sonderberichterstatterin für Palästina, Francesca Albanese, hat sich am Montag bei einer Pressekonferenz in Genf zur aktuellen Lage im Gazastreifen geäußert. Laut der Diplomatin ist die offizielle Zahl der Opfer unter den Palästinensern durch die israelische Armee auf 65.000 gestiegen, davon sind 75 Prozent Frauen und Kinder. Inoffizielle Angaben sprechen jedoch von 680.000 Toten, darunter 380.000 Kinder unter fünf Jahren.

Im Gegensatz zu den Völkermorden der Vergangenheit habe das, was derzeit in Gaza geschehe, laut Albanese etwas anderes an sich. Es werde "offen angestiftet, zynisch geleugnet, unerbittlich unterstützt, bewaffnet und militarisiert, während diejenigen, die sich ihm widersetzen, zum Schweigen gebracht, geschlagen, kriminalisiert und diffamiert werden". Und daran werde man sich erinnern.

Mehr auf unserer Webseite: https://rtde.online


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29.09.2025

UNO-Generalversammlung (Lawrow und Bericht)

aus e-mail von Doris Pumphrey, 29. September 11:13 Uhr


*Bericht des russischen Fernsehens über die UNO-Generalversammlung


*Die UN-Generalversammlung ist jedes Jahr ein sehr wichtiges Datum der

internationalen Politik, weil zu keiner anderen Veranstaltung die

Staats- und Regierungschefs oder zumindest die führenden Minister aller

Länder der Welt an einem Ort versammelt sind. Die dort gehaltenen Reden

geben Einblick in die politischen Ziele der Staaten und hinter den

Kulissen finden massenhaft Gespräche statt.

/Hier zum Bericht übersetzt von Thomas Röper:/

https://anti-spiegel.ru/2025/lawrow-nannte-die-wurzel-aller-globalen-probleme/



*(im Wortlaut) Rede des Außenministers der Russischen Föderation, Sergej

Lawrow, auf der Generaldebatte der 80. Generalversammlung der Vereinten

Nationen, New York, 27. September 2025

*https://mid.ru/de/foreign_policy/news/2049686/



*(im Wortlaut) Rede und Antworten von Außenminister Russlands, Sergej

Lawrow, auf der Pressekonferenz zum Abschluss der hochrangigen Woche der

80. Generalversammlung der Vereinten Nationen, New York, 27. September 2025

*https://mid.ru/de/foreign_policy/news/2049708/*

*/Auszug:

/*Frage:* Die Behörden Deutschlands verbergen nicht, dass sie aktiv an

der Militarisierung ihres Landes arbeiten. Was glauben Sie, warum tun

sie das? Was wollen sie erreichen?


*Sergej Lawrow:* Was die Militarisierung Deutschlands betrifft – wir

haben mehrmals unsere tiefe Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Dort findet

nicht nur ein Prozess der Militarisierung statt, sondern es sind

offensichtliche Merkmale einer Renazifizierung zu beobachten.


Wozu wird das gemacht? Mit demselben Ziel, das Adolf Hitler hatte – ganz

Europa „unter sich zu beugen“ und zu versuchen, eine „strategische

Niederlage“ zuzufügen (im Fall von Adolf Hitler - der Sowjetunion, im

Fall des heutigen Deutschlands und des „Chors der Hauptsolisten“ der EU

und der NATO – bereits der Russischen Föderation). Das sagen sie weiterhin.


Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat gestern erneut gesagt,

dass wir uns angeblich noch nicht im Kriegszustand befinden, aber auch

nicht im Zustand des Friedens. Die militaristische Rhetorik nimmt von

Tag zu Tag zu. Sein berühmter Ausdruck, den er schon mehrfach verwendet

hat, ist, dass er die Verfassungsänderungen „durchgesetzt“ hat und nun

mehr Geld für Rüstung, für den Ausbau militärischer Infrastruktur und

Kapazitäten ausgegeben werden kann.


Wie der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz stolz verkündete, bestehe

sein Ziel darin, Deutschland „erneut“ zur „größten Militärmaschine

Europas“ zu machen. Wenn jemand in einem Land, das die Verbrechen des

Nazismus, des Faschismus, des Holocaust, des Völkermords begangen hat,

davon spricht, dass Deutschland „wieder“ eine große Militärmacht werden

müsse, dann ist das eine Atrophie des historischen Gedächtnisses. Das

ist gefährlich.


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29.09.2025

Novum: Bundeswehr nennt Russland dezidiert als Gegner

aus e-mail von Doris Roller, 29. September 2025, 7:15 Uhr


(…) Man mag es als Zeichen der Ehrlichkeit zu schätzen wissen, dass

jetzt die Russen offiziell von der Bundeswehr als Feind benannt werden.

Es bedeutet aber auch, dass man das verschleiernde Mäntelchen der aus

dem Kalten Krieg ererbten konventionellen Höflichkeit abgeworfen hat. Es

kämpfen nicht mehr "die Blauen" gegen "die Roten". Es kämpfen die

Deutschen gegen die Russen. Ganz ehrlich und ganz brutal.


_RTDE 28.9.2025

_*Novum: Bundeswehr nennt bei Manöver Russland dezidiert als Gegner


*Ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens begleitete die Bad

Reichenhaller Gebirgsjäger bei ihrem alljährlichen Manöver namens

"Mountain Hornet". Nun ist die Dokumentation erschienen. Was auffällt:

Die Russen werden darin dezidiert als Gegner benannt.


Die Bundeswehrübung "Mountain Hornet" findet seit sechs Jahren jeden

Sommer unter Beteiligung mehrerer NATO-Staaten sowie des offiziell

neutralen Staates Österreich in den bayerischen Alpen statt

<https://www.berchtesgadener-anzeiger.de/region-und-lokal/lokales-berchtesgadener-land_artikel,-luftnahunterstuetzer-ueben-im-gebirge-_arid,950389.html>.

Hauptsächlich geht es dabei darum, mithilfe sogenannter JTACs

(Fliegerleitoffiziere oder Luftkoordinatoren) die Luftunterstützung

(Kampfhubschrauber Tiger, Eurofighter) für die Bodentruppen zu

organisieren. Der Einsatz von Drohnen soll ebenfalls geübt werden, auch

unter Beteiligung der jüngst der NATO beigetretenen Länder Schweden und

Finnland.


Wer sich häufiger Dokumentationen über die Bundeswehr und ihre

militärischen Übungen anschaut oder selbst noch bei der Bundeswehr war,

weiß, wie ungern Bundeswehroffiziere bei Interviews den Gegner, gegen

den sie da üben, benennen. Bei lästigen Journalisten-Nachfragen drucksen

sie daher zumeist herum und verweisen höchstens auf die sich allgemein

verschlechternde geopolitische Lage. Dass nun ein konkretes Volk

beziehungsweise eine konkrete Armee als Gegner benannt wird, überrascht,

passt allerdings in die Zeit einer sich verschärfenden antirussischen

Hysterie.


Selbst im Kalten Krieg war es in der Bundeswehr bei Manövern offiziell

nicht üblich, die Streitkräfte des Warschauer Pakts bzw. "die Russen"

als Feind zu benennen. Die eigenen Streitkräfte wurden vielmehr als

"Blau" oder "die Blauen" bezeichnet, der Gegner als "Rot". Oder man

sprach von einem Gegner aus dem Osten, der im Manöver-Szenario

angegriffen habe. Auch wenn natürlich jedem Bundeswehrsoldaten klar war,

dass mit dem Gegner die Sowjetunion mit ihren osteuropäischen

Verbündeten samt der NVA gemeint war – nach außen hin wurde diese

Konvention eingehalten.


Vorletzten Sommer, im Jahr 2024, hielt sich

<https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/uebung-mountain-hornet-close-air-support-alpen-5812568

die Bundeswehr in ihrem offiziellen Bulletin über das

"Mountain-Hornet"-Manöver noch an diese Gepflogenheiten. Man sprach ganz

allgemein von "feindlichen Kräften", die "die deutsche Grenze

überschreiten und angreifen" würden und die man "zusammen mit

internationalen Partnern" in einem "Feuerkampf in den Alpen" abwehren

wolle. Auch in einem dreiteiligen Video der Bundeswehr von der

entsprechenden Übung im Jahr 2023 ist immer nur von einem nicht näher

bestimmten Feind die Rede <https://www.youtube.com/watch?v=Dp8g6wJS2pI>.


Nun der Schwenk. In der /BR24/-Dokumentation "Spezialtruppe

Gebirgsjäger: Wenn der Berg zur Front wird" über die diesjährige Übung

ist der fiktive Ernstfall auf einmal "ein russischer Angriff auf

NATO-Gebiet" (Sekunde 30). Oberleutnant und Afghanistan-Kämpfer Philipp

sprach <https://www.youtube.com/watch?v=mmNgCu9D93Q> es ganz offen aus

(Minute 18):


/"Mit dem Russen steht uns halt ein gleichwertiger Gegner gegenüber. In

manchen Befähigungen halt auch deutlich besser. Das muss man halt auch

so sagen. Wenn man es sich aussuchen könnte, würde man sich in jedem

Fall eine friedlichere Welt wünschen."/


Das fiel auch der /BR24/-Reporterin Anna Bachner auf, die feststellte:


/"Der vermeintliche Gegner wird jetzt klar benannt: Russland."/


Anna Bachner und ihr Kollege Erik Häußler wissen sogar zu berichten,

dass die Übungsgegner russische Kennungen (also Abzeichen am Helm oder

am Arm) tragen und Taktiken der Russen imitieren. Zu sehen bekommt man

diese russischen Kennungen allerdings nicht, das Reporterteam bleibt

während der Übung auf der Seite der NATO-Verteidiger. Im Begleittext zur

Doku wird die Übung noch zusätzlich in die Frontstellung gegenüber

Russland eingeordnet: Erwähnt werden

<https://www.br.de/nachrichten/bayern/spezialtruppe-gebirgsjaeger-wenn-der-berg-zur-front-wird,UwzC6iN

die angeblichen kürzlichen Luftraumverstöße. Auch die

SPD-Verteidigungsexpertin Siemtje Möller kommt zu Wort.


Dass sich da ein einzelner Bundeswehrsoldat (noch dazu ein Offizier mit

bereits über dreizehnjähriger Dienstzeit!) verplappert hat, ist nahezu

ausgeschlossen. Zu gut werden die Soldaten der Bundeswehr im Umgang mit

den Medien geschult, bevor die Journalisten auf sie losgelassen werden.

Außer blassen Sprechblasen kommt bei einem Interview mit einem

Bundeswehrangehörigen meist nichts heraus. Umso mehr erstaunt, dass

Oberleutnant Philipp Klartext redet. Und selbst, wenn ein deutscher

Offizier mal ausgeplaudert hätte, was er nicht hätte sagen sollen, ist

es äußerst unwahrscheinlich, dass ein staatsnaher Sender wie der /BR/

etwas sendet, das den Interessen der Bundeswehr zuwiderläuft. Viel

plausibler ist die Annahme, dass das Bundesministerium der Verteidigung

eine neue Sprachregelung an die Öffentlichkeit gebracht sehen möchte.


Man mag es als Zeichen der Ehrlichkeit zu schätzen wissen, dass jetzt

die Russen offiziell von der Bundeswehr als Feind benannt werden. Es

bedeutet aber auch, dass man das verschleiernde Mäntelchen der aus dem

Kalten Krieg ererbten konventionellen Höflichkeit abgeworfen hat. Es

kämpfen nicht mehr "die Blauen" gegen "die Roten". Es kämpfen die

Deutschen gegen die Russen. Ganz ehrlich und ganz brutal.


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29.09.2025

Neu im Forum: Gaza-Demo in Berlin und “Drohnen” über Dänemark

lostineu.eu, 29. September 2025

Seit einiger Zeit haben wir ein Leserforum bei “Lost in EUrope”. Dort gibt es spannende neue Themen – jenseits des Blogs und der Europapolitik im engeren Sinne.

Zwei neue Themen möchte ich besonders empfehlen. Ich habe sie selbst eingestellt, da sie nicht so recht zur Europapolitik passen – jedenfalls kommen sie nicht aus Brüssel.

Thema Nr. 1 ist die große Demonstration in Berlin für Gaza. Sie macht Hoffnung, daß sich auch der deutsche Diskurs zu Israel und Gaza endlich ändert. Dazu habe ich auch eine kleine Umfrage gestartet – sie steht hier.

Das zweite Thema sind die “Drohnen” über Dänemark. Ich setze bewußt Anführungszeichen. Denn die UFos haben mit üblichen Drohnen – seien sie aus Russland oder anderswoher – so gut wie nichts gemein.

Dazu habe ich ein spannendes Video mit einem Experten auf YouTube gefunden – mehr dazu hier

Kommentare und weiterführende Themen sind wie immer willkommen! Zum Forum geht es hier.

1 Comment

  1. Helmut Hoeft
    29. September 2025 @ 08:45

    Und wenn Israel (nicht “die Juden”, Israel, israelische Politik, Netanjahu und seine orthodoxen Radikalen!!) die Welt ganze anzünden * schulterzuck * wir sind dabei, das ist “deutsche Staatsräson”!

    Die Reden der israelischen Politniki erinnern stark an (etwas angepasst):

    „Kommt ihr vor den Feind, so wird derselbe geschlagen! Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht! Wer euch in die Hände fällt, sei euch verfallen! … daß es niemals wieder ein Palestinenser wagt, einen Israeli scheel anzusehen!“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hunnenrede

    Wer hätte das gedacht, dass die Enkel und Urenkel der Holocaust Überlebenden heute auf hungernde, notleidende und wehrlose Zivilisten schießen? “Isch kann ga’ nedd soviel fresse wie isch kozze möcht'”

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Weiteres:





Wie die EU die Wahl in Moldau “absichert”


lostineu.eu, 28. September 2025

Die EU will die Parlamentswahl in Moldau vor “ausländischer Einmischung” schützen – und mischt sich selbst auf nie dagewesene Weise ein. Doch weil das womöglich nicht reicht, werden Parteien verboten und eine Annullierung erwogen.

Dies sei eine Schicksalswahl, heißt es in Brüssel. Die Moldauer müssten sich zwischen einer pro-europäischen Regierung und pro-russischen Kräften entscheiden. Schon das ist ein problematisches “Framing” – denn in Wahrheit geht es um die Regierung, um die hohen Gaspreise, die Armut und die Inflation.

Noch problematischer sind die Maßnahmen, die die EU zum “Schutz vor ausländischer Einmischung” ergriffen hat. Sie richten sich ausschließlich gegen Russland und stellen selbst eine massive Einmischung dar. Hier eine kleine Übersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Selten hat die EU so viel Geld und Personal in einem Drittland aufgeboten wie in Moldau. So will sie die Wahl in ihrem Sinne “absichern”. Wie widersprüchlich das ist, zeigt dieses Zitat der EU-Außenbeauftragten Kallas:

“The Moldovan people have the right to choose their own future free from interference. That is why we are extending the scale and scope of the EU’s partnership mission to bolster Moldova’s resilience. We have a specialist team on the ground now supporting Moldova address illicit financing around the elections. And we recently deployed a group of experts, a hybrid rapid response team, to support Moldova against the foreign interference.” – Quelle: Youtube


„Das moldauische Volk hat das Recht, frei von Einmischung über seine eigene Zukunft zu entscheiden. Deshalb erweitern wir den Umfang und die Reichweite der Partnerschaftsmission der EU, um die Widerstandsfähigkeit Moldaus zu stärken. Wir haben derzeit ein Expertenteam vor Ort, das Moldau dabei unterstützt, gegen illegale Finanzierungen im Zusammenhang mit den Wahlen vorzugehen. Und wir haben kürzlich eine Gruppe von Experten, ein hybrides Krisenreaktionsteam, entsandt, um Moldau im Kampf gegen ausländische Einmischung zu unterstützen.“
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Dennoch ist sich die Regierung in Moldau ihrer Sache wohl nicht ganz sicher. Vor der Wahl gab es dutzende Verhaftungen, außerdem wurden zwei angeblich pro-russische Parteien von dem Votum ausgeschlossen.

Ein rund für die Last-Minute-Aktionen: Nach den letzten Umfragen liegt Sandus Partei der Aktion und Solidarität (PAS) mit 34,7 Prozent knapp hinter dem pro-russischen Patriotischen Block mit 36 Prozent. 

Als “ultima ratio” soll Sandu nun sogar erwägen, die Wahl nachträglich zu annullieren. Als “Vorbild” gilt das Nachbarland Rumänien, wo ein Nato-kritischer Kandidat ausgeschlossen wurde. Die EU hatte damit keine Probleme

Siehe auch Moldau: Sandu gewinnt Wahl mit Hilfe aus dem Ausland und unseren Update mit dem Wahlausgang. Mehr zu Moldau hier

P.S. Telegram-Gründer Durow berichtet auf X, dass er vom französischen Geheimdienst aufgefordert wurde, mißliebige Konten aus Moldau zu sperren, um die Präsidentschaftswahlen von einem Jahr zu “sichern”. In einigen Fällen habe er Folge geleistet, in andern nicht – denn nicht alle Konten waren “problematisch”. Auch hier geht es um ausländische (französische) Einmischung in eine Wahl außerhalb der EU – noch dazu über einen weltweit tätigen Messenger. Durow spricht von Zensur…

6 Comments

  1. hg
    29. September 2025 @ 08:49

    “Angreifer war und ist, wer seinen Gegner zu den Waffen zwingt!” Könnte dort auch noch so kommen, wie in der UA!

Antworten

  • Helmut Hoeft
    29. September 2025 @ 08:33

    Doublestandard and buisness as usual! Wozu die Aufregung? Bestenfalls darüber dass die Wenigsten das merken.

    Antworten

  • Guido B.
    28. September 2025 @ 18:24

    Das Autokraten- und Verbrechersyndikat EU profiliert sich wieder einmal als Aggressor und Brandstifter. Es reicht nicht, dass man die eigenen Bürger um ihre Zukunft betrogen und die Ukraine ins Verderben gestürzt hat.
    Schande! Schande! Schande!

    Antworten

  • KK
    28. September 2025 @ 16:30

    “Selten hat die EU so viel Geld und Personal in einem Drittland aufgeboten wie in Moldau.”

    Einem Drittland, das nur rund gut halb soviele Einwohner hat wie Berlin!

    Demokratie heisst, ich darf die Parteien wählen, die genehm sind – und wenn das Ergebnis nicht passt, wird annuliert, der Gewinner ausgeschlossen und neu gewählt.

    Solange in Deutschland nicht noch einmal korrekt nachgezählt worden ist, muss man auch hierzulande streng genommen von einem “Regime” und nicht von einer demokratisch gewählten Regierung sprechen… von Brüssel hinsichtlich der EU gar nicht erst angefangen!

    Antworten

  • Erneuerung
    28. September 2025 @ 15:51

    Als ob diese Einmischung das Überleben der EU sichern würde! Das Gegenteil wird der Fall sein, je eher das Geld ausgeht umso eher fliegt die EU auseinander, und man munkelt, alle Staaten der EU hätten Probleme mit dem Staatshaushalt, die eher zu- als abnehmen. Der Sinn der Einmischung ist natürlich klar, da gibt es Transnistrien und eine russisch sprechende Hafenstadt namens Odessa in der nahen Ukraine. Es muss unbedingt verhindert werden, dass da eine russische Landbrücke entsteht, koste es was es wolle. Mir scheint allerdings, wenn es mit der Wirtschaftskraft der EU und insbesondere Deutschlands so weitergeht, darf auch dieses Kapital dann als weiterer Verlust verbucht werden. Ob dann zum Ausgleich immer noch irgendwo russisches Vermögen beschlagnahmt werden kann, ist fraglich. Auf die Idee, Europa durch Zusammenarbeit mit Russland und China wieder stark zu machen und damit Spannungen abzubauen, kommt niemand.

    Antworten

    • KK
      28. September 2025 @ 16:33

      “Auf die Idee, Europa durch Zusammenarbeit mit Russland und China wieder stark zu machen und damit Spannungen abzubauen, kommt niemand.”

      Doch, schon – nur niemand, der Verantwortung hat. Und dazu zähle ich auch die sogenannte “vierte Gewalt”, die allerdings zu einem Schoßhündchen dressiert worden ist und noch nicht einmal als Kläffer mehr taugt.

      Antworten

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    29.09.2025

    Nachrichten von Pressenza: Dringende Nachricht von Stefano Bertoldi, Kapitän der Segelyacht Zefiro

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 29. September 2025


    Nachrichten von Pressenza - 29.09.2025


    Dringende Nachricht von Stefano Bertoldi, Kapitän der Segelyacht Zefiro


    In der Nacht von Sonntag, dem 27. auf den 28. September 2025, haben wir dieses dramatische Video von Stefano Bertoldi erhalten, unserem Mitarbeiter und Kapitän eines der Segelboote der Global Sumud Flottille. Im Folgenden veröffentlichen wir die Transkription seines Appells&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/dringende-nachricht-stefano-bertoldi-zefiro-sumud-global-flottille-gaza/


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    Historischer Meilenstein: Die Hälfte aller Staaten unterstützt das Atomwaffenverbot!


    Während die 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York tagt und die Weltöffentlichkeit auf die Auftritte der Staats- und Regierungschefs in der High-Level-Woche blickt, gibt es großartige Neuigkeiten: Am 26. September, dem Internationalen Tag zur Abschaffung von Atomwaffen, sind&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/historischer-meilenstein-die-haelfte-aller-staaten-unterstuetzt-das-atomwaffenverbot/


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    Technologie: Client-Side-Scanning (CSS) – Scannen auf Kundenseite auf Ihren eigenen Geräten


    Ihre Geräte gehören nicht mehr nur Ihnen allein. Ohne dass Sie darum gebeten haben, könnte eine umstrittene Technologie durch einfache Updates auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Computer installiert werden. Sie nennt sich „Client-Side Scanning“ (CSS) – Scannen auf der Seite&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/technologie-client-side-scanning-css-scannen-auf-kundenseite-auf-ihren-eigenen-geraeten/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    29.09.2025

    Zur Information

    aus e-mail von Ruth Sauerwein, 29. September 2025, 8:40 Uhr



    Neue Rundmail Ende Sep 2025

    1
    Bonn/ Gaza am 26/09/2025
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und liebe Freunde,
    mir fehlen die Wörter und die Worte, um in Worten zu beschreiben, wie es mir/uns
    geht und wie es meiner Familie in Gaza-Stadt geht. Das ist auch der Grund dafür, dass
    ich seit Anfang August keine neue Rundmail gesendet habe.
     Meine älteste Tochter
     Kosten für die Flucht vom Norden in den Süden
     Die erneute Vertreibung
     Lage aktuell (heute)
     Israelische Luftangriffe gegen Katar
     Wie geht es weiter?
    Meine älteste Tochter,
    Meiner ältesten Tochter in Kairo geht es soweit gut, wir vermissen sie sehr und sie
    fehlt uns. Vor einigen Tagen hatte sie leider einen Verkehrsunfall, ein Auto ist über
    ihren linken Fuß gefahren. Auf den Straßen in Kairo ist es sehr gefährlich, es passiert
    sehr oft etwas. Wir sind froh, dass sie keine große Verletzung erlitten hat und hoffen,
    dass es ihr bald wieder gut gehen wird.
    Die Situation des Wartens in Kairo ist aber weder für sie noch für uns zu ertragen. Da
    sie nicht nach Deutschland zu ihrer Familie kommen darf, weil sie kein Visum
    bekommt, wird sie wahrscheinlich in nächster Zeit nach Pakistan fliegen, wo sie ihr
    Medizinstudium aufgrund eines Stipendiums von Pakistan auf Englisch fortsetzen
    kann und wird.
    Von uns in Bonn gibt es nicht allzu viel Neues zu berichten. Die Kinder gehen in die
    Schule, was nach den Sommerferien eine besondere Herausforderung für sie ist, da
    sie jetzt in allen Fächern am „normalen“ Unterricht auf Deutsch teilnehmen.
     Kosten für die Flucht
    Auf den Straßen, die sich vom Norden Gazas bis in den Süden erstrecken, laufen
    Tausende barfuß und erschöpft und tragen die Überreste ihres Lebens auf ihren
    Schultern. Blasse Gesichter, Kinder, die vor Durst und Hunger weinen, ältere
    Menschen, die sich auf ihre Stöcke stützen, und Mütter, die ihre müden Füße
    schleppen, die Augen voller Tränen. So sieht es aus.
    Der israelische TV-Kanal 12 gibt an, wie viel Geld eine Familie für die Vertreibung
    aus Gaza Stadt in den Süden aufbringen muss.
    Die Gesamtkosten für erzwungene Flucht von Gaza-Stadt in den Süden beträgt ca.
    6.200 Dollar.
     Lkw-Transport: 1500-2000 Dollar
     Anmietung eines Grundstücks: etwa 500 Dollar pro Monat.
     Anmietung einer größeren Wohnung: etwa 2.000 Dollar pro Monat.
     Wasserbehälter: ein Behälter für Wasser (1.000 Liter): 300 Dollar

     Bau einer Toilette: 500 Dollar.


    2
    Der Lkw-Transport muss von den Menschen selbst organisiert werden. Es ist
    keineswegs einfach, jemanden zu finden, der den Transport übernimmt. Meist sind es
    Privatpersonen, die irgendwie noch ein halbwegs funktionsfähiges Fahrzeug besitzen
    und die vor allem auch genügend Brennstoff für die Fahrt aufbringen können.
    Diejenigen, die im Süden irgendwo noch ein privates Grundstück haben, vermieten
    einen Platz, wo ein einfaches Zelt aufgestellt werden kann. Neben dem Zelt müssen
    Behälter für Leitungs- und Trinkwasser aufgestellt werden. Und schließlich wird eine
    provisorische Toilette gebaut.
    Meist teilen sich mehrere Familien die Kosten, da sie für eine einzelne Familie
    unerschwinglich sind. Auch meine Familie, die aus Gaza-Stadt fliehen musste, lebt
    unter diesen Umständen, sie hat es mir so berichtet.
    Wie man auch hier in den Berichten aus Gaza sehen kann, gibt es allerdings auch
    viele Menschen, die sich nicht den „Luxus“ eines Lkw Transports leisten können und
    erst recht nicht die Anmietung eines Stücks Land, um sich ganz und gar provisorisch
    irgendwo niederzulassen. Sie gehen zu Fuß und transportieren das Nötigste. Wenn sie
    „Glück“ haben, finden sie einen Eselkarren als Transportmittel.
     Die immer wieder erneute Vertreibung
    Diese „erneute“ Vertreibung ist kein normaler Umzug von einem Ort zum anderen,
    sondern eine Reise der Entwurzelung. Es ist eine unbeschreibliche humanitäre
    Situation, in der die Straße zu einem Meer des Schmerzes wird, in dem sich die
    Tränen der Kinder mit dem Schweigen der unterdrückten Männer vermischen und in
    dem mit jedem Schritt ins Unbekannte die Hoffnung, dass es besser wird, stirbt. Die
    wiederholten Vertreibungen sind eine von Menschen gemachte Katastrophe für jeden
    einzelnen Palästinenser, für Männer, Frauen und Kinder.
    Wir sind ein Volk, das nach jahrzehntelanger Unterdrückung, das auch jetzt trotz all
    des Leids nicht aufgibt, sondern nie auf seine Rechte verzichten wird, wie lang der
    Weg auch sein mag.
    Die Welt weiß, dass den Menschen in Gaza und auch in der Westbank Unrecht getan
    wird, nicht einfach „nur“ Unrecht, sondern dass versucht wird, uns endgültig aus
    unserem Land auf grausame Weise zu vertreiben, um Platz zu machen für andere, die
    sich breit machen wollen.
    Ich werde niemals verstehen, warum die Welt, warum die Politiker und
    Politikerinnen, die Einfluss haben, dennoch schweigen und dem Unrecht nur
    zuschauen, ohne einzugreifen. Das ist sehr unerträglich.
     Lage aktuell (heute)
    Gaza wird nicht in der Vorstellung oder in der Rhetorik ausgelöscht, sondern
    tatsächlich jeden Tag vor unseren Augen und Ohren. Jeder Morgen bringt viele
    Todesopfer, viele Verletzte (so auch die Kinder eines Bruders von mir, die gestern
    durch einen israelischen Luftangriff verletzt wurden, während sie in dem Zelt in Deir
    Elbalah waren), größere Zerstörung, und jede Nacht werden Dutzende Häuser durch
    das Feuer der Bombardierungen ausgelöscht. So geschah es mit den Wohnungen und
    Häusern fast aller meiner Geschwister. Ich weiß auch nicht, ob das Haus, in dem

    unsere Wohnung liegt, noch steht.


    3
    Es gibt keinen sicheren Ort, kein Dach, das Schutz bietet, keine Hand, die sich den
    Menschen in Gaza entgegenstreckt und diesen langsamen Tod verhindert. Das ist die
    nackte Realität, ungeschönt durch Erklärungen oder Versprechen von Hilfe. Gaza
    wird absichtlich getötet, nicht nur durch Hunger, nicht nur durch Bombardierungen,
    sondern durch einen umfassenden Plan, der darauf abzielt, die Menschen aus ihrem
    Land zu vertreiben, damit keine Spur der palästinensischen Existenz zurückbleibt.
    Was hier geschieht, ist kein vorübergehender Krieg oder eine begrenzte Militäraktion,
    sondern vielmehr ein systematischer Plan zur Auslöschung, weil Hilfe zum Mittel der
    Erpressung wird, weil Wasser, Medikamente und Lebensmittel zur
    Verhandlungstaktik gehören. Die Menschen in Gaza wissen nicht, ob sie in Gaza-
    Stadt bleiben oder gehen sollen. Denn wenn sie bleiben, riskieren sie, getötet zu
    werden, und wenn sie sich in das Unbekannte begeben, dann gibt es auch keine
    Garantie, dass sie nicht angegriffen werden, denn es gibt im ganzen Gazastreifen
    keine sicheren Zonen, wie die israelische Regierung immer propagiert. Das Ziel der
    israelischen Armee besteht darin, Gaza zu entvölkern und es in eine „Riviera des
    Nahen Ostens“ ohne ihre angestammte Bevölkerung zu verwandeln. Die Rolle der
    USA ist hier weder versteckt noch zweitrangig, sondern die USA sind direkte Partner
    dieses Blutvergießens.
    Trumps Drohungen bis hin zu den Besuchen seines Außenministers haben alle der
    Besatzung grünes Licht gegeben, das Massaker fortzusetzen. Die militärische und
    politische Unterstützung geht unvermindert weiter und die westliche Welt begnügt
    sich mit leeren Versprechungen und Lippenbekenntnissen. Was die Vereinten
    Nationen angeht, so sind sie nicht einmal in der Lage, einen sicheren Transportweg
    für Lebensmittel zu gewährleisten. Dieses Schweigen ist keine Neutralität, sondern
    tatsächliche Mittäterschaft an dem Verbrechen, da es den Mördern Immunität
    verschafft, wodurch die Opfer der Zerstörung und dem Hunger ausgeliefert sind.
    Was die arabischen und islamischen Staaten bzw. deren Positionen angeht, ist ihre
    Solidarität ein Echo in der Leere geblieben, das den Hungrigen weder Brot noch den
    Kranken Medizin und den Kindern Schutz bringt.
    Angesichts dieses totalen Zusammenbruchs der Infrastruktur, der Krankenhäuser, die
    zu Friedhöfen werden und angesichts der ausgehungerten Kinder und mit Blick auf
    die Tatsache, dass Häuser dem Erdboden gleichgemacht werden, gibt es keinen Grund
    mehr zu schweigen. Die moralische und humanitäre Pflicht gebietet es, diesen
    Ausnahmezustand der Belagerung zu beenden, die Worte in Taten umzusetzen und
    den Zivilisten echten Schutz zu gewähren. Von „Wiederaufbau nach dem Krieg” zu
    sprechen, während das Blutvergießen weitergeht, ist nichts als eine Illusion, die die
    Ohnmacht beschönigt und die Katastrophe hinauszögert.
    Heute steht die Menschheit vor einem entscheidenden Moment, einer
    Bewährungsprobe für das globale Gewissen und die Fähigkeit der arabischen und
    islamischen Welt, über bloße Erklärungen hinaus zu handeln. Werden die
    Großmächte eingreifen, um diese Vernichtung zu stoppen und sichere Passagen
    durchzusetzen? Wird der Papst handeln? Vielleicht zusammen mit Juden und
    Jüdinnen und mit Muslimen und Musliminnen, die sich für den Frieden einsetzen?
    Oder wird Gaza im Rahmen eines groß angelegten Vertreibungsplans langsam

    verschwinden?


    4
    Die Antwort darauf wird nicht nur über das Schicksal Gazas entscheiden, sondern
    auch über das Schicksal der gesamten Region, über die Menschenrechte und das
    Völkerrecht, von denen nur Worte übriggeblieben sind.
    Wie lange wird das Versagen der Weltgemeinschaft noch dauern? Wie lange wird
    unser Schrei unerhört bleiben? Was ist mit der Würde des Menschen??? Wird sie
    auch unter den Trümmern begraben? Trotz seiner Wunden schreit Gaza: Wir sind
    keine Zahlen oder vorübergehende Opfer, wir sind ein Volk, das frei und in Frieden
    auf seinem Land leben will, und wir werden nicht schweigen, bis unsere Rufe nach
    Freiheit, Frieden, Sicherheit und Gerechtigkeit erhört werden und in Taten umgesetzt
    werden.
     Israelische Luftangriffe gegen Katar
    Ich verstehe nichts von Politik und frage mich, ob der israelische Luftangriff ein
    kluger Schachzug war. Ein Land, das gerade zwischen den Parteien vermittelt und mit
    den Betroffenen verhandelt, was im Auftrag von Israel selbst als auch der USA
    geschieht. Egal, wie ich es drehe und betrachte, komme ich zum gleichen Ergebnis, es
    war kein guter Schachzug.
     Wie geht es weiter?
    Wenn ich es wüsste, so würde ich das sofort hier schreiben. Ich weiß aber, dass ohne
    Druck von außen dieser „WAHNSINN nicht gestoppt wird. Die USA haben nun zum
    sechsten Mal ihr Veto-Recht eingesetzt, damit der Krieg nicht beendet wird. Wo
    bleibt die UNO? Ich weiß nicht, was noch geschehen muss, um endlich Maßnahmen
    zu ergreifen, damit dieser Alptraum endet. Es gibt den neuen Plan vom U.S:
    Präsidenten, Trump Aber es ist noch nicht alles klar.
    In der Hoffnung, dass es bald dazu kommt, verbleibe ich für heute
    mit traurigen Grüßen
    Abed Schokry


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    29.09.2025

    „Buy European“  EU bereitet zum Ausgleich für Exportverluste, die wegen der neuen US-Zölle drohen, „Buy European“-Klauseln vor – unter Bruch mit Regeln der WTO. Neue Freihandelsabkommen sollen alternative Absatzmärkte öffnen.

    german-foreign-policy.com, 29. September 2025

    BRÜSSEL/BERLIN (Eigener Bericht) – Zum Ausgleich für Exportverluste aufgrund der jüngsten US-Zölle bereitet die EU-Kommission erstmals „Buy European“-Klauseln vor – in offenem Bruch mit den Regeln der Welthandelsorganisation WTO. Hintergrund ist, dass der Zolldeal zwischen der EU und den USA es der Trump-Administration gestattet, auf Stahl, Aluminium und viele Produkte daraus Einfuhrzölle in Höhe von 50 Prozent zu erheben. Die Maßnahme trifft fast neun Prozent aller deutschen Exporte in die USA. Um ihren Verkauf wenigstens in der EU zu ermöglichen, plant die EU-Kommission ihrerseits Zölle von bis zu 50 Prozent auf den Import konkurrierender Waren. Außerdem sollen bei Staatsaufträgen nur noch oder vorzugsweise Güter verwendet werden, die in der EU hergestellt wurden, so etwa Grüner Stahl. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil stimmt dem Vorhaben für staatliche Infrastrukturprojekte zu. Bundeskanzler Friedrich Merz hat vergangene Woche bestätigt, die Bundesrepublik müsse ökonomisch ihre Abhängigkeit von den USA reduzieren. Dem Plan dienen auch Freihandelsabkommen, um die sich die EU aktuell verstärkt bemüht. Gegen das Mercosur-Abkommen erheben sich erste Bauernproteste in Frankreich.


    Zitat: Das Mercosur-Abkommen

    Endgültig in Kraft setzen will die EU zum einen das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur. Offiziell besiegelt wurde es – nach Verhandlungen, die alles in allem mehr als ein Vierteljahrhundert dauerten – im Dezember vergangenen Jahres.[1] Allerdings muss es noch ratifiziert werden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Ratifizierung am 3. September eingeleitet. Sie könnte scheitern, wenn eine Sperrminorität von EU-Staaten mit mindestens 35 Prozent der EU-Bevölkerung das Abkommen ablehnt. Noch vor kurzem galt dies als wahrscheinlich. Vor allem Frankreich fürchtet Nachteile für seine Agrarbetriebe, sollte sich der Agrarmarkt der EU mit Inkrafttreten des Abkommens für landwirtschaftliche Produkte aus den Mercosur-Staaten öffnen. Weitere Staaten – etwa Irland, Österreich und Italien – schlossen sich den französischen Bedenken an. Unter dem Druck, den die US-Zölle auf große Teile der Exportindustrie in der EU ausüben, zeichnet sich jetzt aber eine Wende ab; sogar die französische Regierung hat Berichten zufolge signalisiert, an ihrem Widerstand nicht weiter festhalten zu wollen.[2] Eine Ratifizierung noch vor Jahresende gilt nun durchaus als denkbar.


    Hauptgewinner

    Als Hauptgewinner neben den ehemaligen Kolonialmächten Spanien und Portugal, die bis heute enge Wirtschaftsbeziehungen in ihre einstigen Kolonien unterhalten, gilt Deutschland. Bislang gelten im Mercosur relativ hohe Zölle für Branchen, in denen die Bundesrepublik bislang stark war, etwa Autos (35 Prozent), Autoteile (14 bis 18 Prozent) und Maschinen (14 bis 20 Prozent).[3] Fallen sie weg, gelten jährliche Einsparungen in Höhe von 400 bis 500 Millionen Euro für deutsche Exporteure als denkbar. Diese hoffen zudem auf eine Steigerung ihrer Marktanteile. Dies droht zu Lasten der Industrie in den Mercosur-Ländern zu gehen, die Gefahr laufen, wieder stärker auf die Rolle von Rohstofflieferanten und Absatzmärkten der europäischen Staaten reduziert zu werden. Allerdings dringen sie auch stärker denn je auf das Inkrafttreten des Freihandelsabkommens, weil sie gleichfalls von den US-Zöllen getroffen werden und neue Märkte für ihre Rohstoffe suchen; besonders gilt das für Brasilien, das die Trump-Administration mit Zöllen in Höhe von 50 Prozent belegt hat. Inzwischen zeichnet sich in Europa freilich erneuter Protest gegen das Abkommen ab: Am Freitag kam es zu ersten Demonstrationen wütender französischer Landwirte.[4]


    Deal mit Indonesien

    Ebenfalls noch ratifiziert werden muss das Freihandelsabkommen mit Indonesien, auf das sich Brüssel und Jakarta am vergangenen Dienstag geeinigt haben – in diesem Fall nach nur knapp zehn Jahre währenden Verhandlungen. Es sieht vor, dass mehr als 90 Prozent aller Waren von Zöllen befreit werden, viele davon unmittelbar bei Inkrafttreten des Abkommens und der Rest, darunter indonesische Zölle in Höhe von 50 Prozent auf die Einfuhr von Autos, binnen fünf Jahren.[5] Von Letzterem erhofft sich die deutsche Kfz-Industrie neue Exporte. Zudem verhandelt Indonesien mit Autoherstellern aus der EU über eine Zusammenarbeit bei der Produktion von Batterien und Elektrofahrzeugen: Das Land ist größter Nickelproduzent der Welt, hat im Jahr 2020 ein Verbot des Exports von unverarbeitetem Nickel in Kraft gesetzt, um größere Anteile an der Wertschöpfung im eigenen Land zu halten, und wirbt nun auch in Europa um den Aufbau entsprechender Fabriken, bei denen bislang China klar dominiert.[6] Zugleich setzt Jakarta darauf, den Export insbesondere von Textilien in die EU ausweiten zu können; die aufstrebende indonesische Textilindustrie befürchtet aufgrund der US-Zölle schmerzliche Einbrüche in der bisherigen Ausfuhr in die USA.


    Alternativen zu den USA

    Auch darüber hinaus treibt die EU den Abschluss weiterer Freihandelsvereinbarungen mit Ländern in Südostasien voran. So ist sie zur Zeit in Gesprächen mit Thailand, Malaysia und den Philippinen, die ihrerseits – wie Indonesien oder auch die Staaten des Mercosur – unter den Trump’schen Zöllen leiden und deshalb neue Absatzmärkte für ihre Ausfuhren suchen. EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič erklärt bereits, bei den drei weiteren Abkommen müsse es nicht bleiben; Brüssel begreife sie explizit als „Bausteine“, um nach Möglichkeit zu einem umfassenden Freihandelsabkommen mit dem gesamten Staatenbund ASEAN zu gelangen.[7] Bereits heute sind Freihandelsabkommen mit Singapur und Vietnam in Kraft.[8] Gespräche über ein Freihandelsabkommen mit dem gesamten ASEAN-Bund hatte die EU bereits 2007 aufgenommen, sie aber schon 2009 wieder eingestellt. ASEAN gehören über die genannten Staaten hinaus Myanmar, Kambodscha, Laos und Brunei an. Ende Oktober wird darüber hinaus die offizielle Aufnahme Ost-Timors als elftes ASEAN-Mitglied erwartet.


    50-Prozent-Zölle

    Freilich wird nicht damit gerechnet, dass der erhoffte Freihandel mit dem Mercosur, mit einer steigenden Zahl an Ländern Südostasiens und insbesondere auch mit Indien – die EU-Verhandlungen mit dem Land laufen auf Hochtouren – Einbußen im US-Geschäft umfassend ersetzen kann. Insbesondere gilt dies für Stahl, Aluminium und eine lange Liste an Produkten, die Stahl und Aluminium enthalten: Auf sie kassieren die Vereinigten Staaten laut ihrem Deal mit der EU Zölle in Höhe von 50 Prozent. Betroffen sind laut Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln 5,7 Prozent aller Ausfuhren aus der EU in die Vereinigten Staaten und sogar 8,8 Prozent aller deutschen Exporte in die USA.[9] Zwar handle es sich bei einem Teil der Waren um Nischenprodukte, für die die US-Käufer wohl nur schwer Ersatz fänden, urteilt das IW; in diesem Fall müssten die US-Importeure die teuren Zölle aus eigener Tasche begleichen, sofern sie von ihren Lieferanten in der EU keine hohen Preisnachlässe erhielten. Dennoch sei mit dramatischen Einbußen für die bisherigen Exporteure aus Deutschland und der EU zu rechnen.


    Willkür statt Regeln

    Mit Blick darauf bereitet Brüssel zur Zeit konkrete Maßnahmen vor. Zum einen sind eigene Zölle auf die Einfuhr von Aluminium, Stahl und Produkten aus beidem im Gespräch; so heißt es, die EU-Kommission könne schon in Kürze eigene Zölle auf diese Güter in Höhe von 25 bis 50 Prozent verhängen.[10] Damit riskiert Brüssel jedoch Gegenmaßnahmen etwa in Form von Zöllen auf den Export europäischer Waren; denkbar wäre eine solche Zollschlacht nach Lage der Dinge etwa mit China. Darüber hinaus ist im Gespräch, die Vergabe öffentlicher Aufträge an die Verwendung in der EU hergestellter Güter zu koppeln. Bereits im Mai hatte EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné für diesen Schritt plädiert: Man benötige, forderte er, ein „Buy European“-Gesetz.[11] Entsprechende Vorschriften will die Kommission laut einem Bericht des Handelsblatts schon in Kürze vorstellen. Demnach soll es bei staatlichen Infrastrukturprojekten eine Quote für Grünen Stahl geben. In diesem Sinne wird auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zitiert: Bei den nun geplanten „Investitionen in Straßen, Brücken und Schienen“ solle „Stahl aus europäischer Produktion verbaut“ werden, verlangt Klingbeil.[12] Dabei wären „Buy European“-Klauseln welcher Art auch immer ein Bruch mit den Regeln der WTO – und ein weiterer Schritt hin zu offener Willkür in der Weltwirtschaft.

     

    [1] S. dazu Die neokoloniale Doppelrolle.

    [2], [3] Hendrik Kafsack: Die Nagelprobe für den Freihandel. Frankfurter Allgemeine Zeitung 04.09.2025.

    [4] UE-Mercosur : les agriculteurs en colère contre l’accord, la révolte paysanne gronde à Versailles. latribune.fr 27.09.2025.

    [5] Sultan Anshori: Indonesia, EU seal trade deal, hope to offset Trump tariffs. reuters.com 23.09.2025.

    [6] S. dazu Das neokoloniale Modell der EU.

    [7] EU advancing in trade agreement talks with Philippines, Thailand, Malaysia, trade chief says. reuters.com 25.09.2025.

    [8] S. dazu Auf der Suche nach Alternativen zu China.

    [9] Samina Sultan, Jürgen Matthes: Neue US-Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte: Schlimmer als gedacht. iwkoeln.de 15.09.2025.

    [10] Jakob Hanke Vela, Jan Hildebrand, Julian Olk, Leila Al-Serori, Klaus Stratmann, Barbara Gillmann, Moritz Koch: Historische Kehrtwende – Schutzzölle und „Buy European“-Klauseln. handelsblatt.com 25.09.2025.

    [11] Barbara Moens, Alice Hancock: EU industry chief pushes ‘buy European’ in response to Donald Trump. ft.com 21.05.2025.

    [12] Jakob Hanke Vela, Jan Hildebrand, Julian Olk, Leila Al-Serori, Klaus Stratmann, Barbara Gillmann, Moritz Koch: Historische Kehrtwende – Schutzzölle und „Buy European“-Klauseln. handelsblatt.com 25.09.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10133


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    29.09.2025

    100 000 in Berlin: Stoppt das Massaker in Gaza

    aus e-mail von Irene Eckert, 29. September 2025, 22:12 Uhr


    Violinist Barenboim spricht auf Massendemonstration für Gaza in Berlin


    28. September 2025 (EIRNS) – Es gab eine unerwartet große Beteiligung am

    27. September

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIUQXqlwRgf563q7wqF/mi2YxbNl3jO1>

    an der Demonstration „All Eyes on Gaza“ gegen Völkermord, mit mehr als

    100.000 Menschen auf den Straßen im Zentrum Berlins. Das ist doppelt so

    viel wie bei der bisher größten Gaza-Demonstration in Deutschland. Auf

    Plakaten stand „Gaza – Stoppt das Massaker“ und „Nie wieder für alle“. Die

    Demonstranten forderten einen sofortigen Stopp der deutschen Waffenexporte

    nach Israel, EU-Sanktionen gegen Israel und ungehinderten humanitären

    Zugang zum Gazastreifen.


    Einer der Initiatoren von „All Eyes on Gaza“ ist der jüdische Geiger

    Michael Barenboim, Konzertmeister des von seinem Vater, dem Pianisten und

    Dirigenten Daniel Barenboim, gegründeten West-Eastern Divan Orchestra, in

    dem Israelis und Palästinenser gemeinsam musizieren. Michael Barenboim

    sprach auf der Demonstration und sagte dem Berliner Sender rbb24, All Eyes

    on Gaza wolle den Protest gegen den Völkermord in Gaza auf die Straße

    tragen. „Den Begriff benutzen inzwischen fast alle

    Menschenrechtsorganisationen und auch die UN-Menschenrechtskommission.“

    Völkermord zu verhindern und zu bestrafen sei die „Pflicht von uns

    allen“. Rekordzahl

    an Menschen gegen Gaza-Krieg auf der Straße | rbb24

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIW5aJ45w04d1ey3a9H/OQuKMbEE1isi>


    Er zitierte die Erklärung des damaligen israelischen Verteidigungsministers

    Yoav Gallant vom 9. Oktober 2023: „Kein Wasser, keine Lebensmittel, kein

    Strom, kein Benzin. Das sind menschliche Tiere, und wir handeln

    entsprechend.“ Die Absicht Israels, die Palästinenser als nationale Gruppe

    ganz oder teilweise zu vernichten, sei für die ganze Welt sichtbar. Auch

    Deutschland sei mitschuldig, denn die Kriegsverbrechen wären ohne die

    militärische, logistische und diplomatische Unterstützung von Staaten wie

    Deutschland nicht möglich. Deshalb sei Deutschland bereits vor dem

    Internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen wegen Beihilfe zum

    Völkermord angeklagt.


    Bei der Demonstration löste seine offene Kritik an der Bundesregierung in

    dem großen Publikum begeisterte Reaktionen aus.


    Zur Vorbereitung hatte Barenboim eine Woche zuvor Musiker in der Berliner

    Konzerthalle am Gendarmenmarkt zu einem Konzert mit klassischer und

    arabischer Musik für die Kinder von Gaza versammelt. Klassische Musiker

    mobilisieren gegen das Blutbad in Gaza | BüSo – Bürgerrechtsbewegung

    Solidarität

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIXkclMFQJUAxG5zDSJ/LY4IdAcBgvbq>

    Barenboim führte dazu auch ein Interview mit der Zeitung taz: Michael

    Barenboim über Kulturboykott: „Es geht um Mitschuld“ | taz.de

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIZPfDeOuctisrDuqlL/LqVOYRulpX3a>

    Russland schließt Großauftrag mit Iran zum Bau von Kernkraftwerken


    28. September 2025 (EIRNS) – Der Sprecher der iranischen

    Atomenergieorganisation AEOI, Behrouz Kamalvandi, gab am Rande der Atom

    Expo 2025 in Moskau bekannt, dass der Iran eine Zusammenarbeit mit Russland

    in verschiedenen Bereichen der Nuklearindustrie anstrebt.


    Die Nachrichtenagentur IRNA

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIb4hfwYOwJGoSLqU4N/nJzGswv_I40B>

    zitierte ihn: „Bei den Gesprächen der iranischen Delegation wurden

    Verhandlungen und Vereinbarungen getroffen, insbesondere im Bereich des

    Baus von Kraftwerken, die größer sind als Buschehr mit einer Kapazität von

    1.200 Megawatt, darunter insgesamt vier Blöcke mit einer Kapazität von fast

    5.000 Megawatt im Süden des Landes.“


    Das Kraftwerk Buschehr verfügt derzeit über einen in Betrieb befindlichen

    1.000-Megawatt-Reaktor (MW), zwei weitere befinden sich im Bau. Der aktive

    Block mit einer Nettokapazität von 915 MW wurde 2011 mit Unterstützung

    Russlands in Betrieb genommen. Die Anlage in Buschehr liegt im Süden des

    Iran an der Küste des Persischen Golfs.


    Die russische staatliche Energiegesellschaft Rosatom begrüßte das neue

    „strategische“ Abkommen, das einen Umfang von 25 Milliarden Dollar hat,

    berichtete RT

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIcjk8EhtFiok3Tm7NP/2k0ocN5BSw2L>

    .

    IAEA-Bericht über 22 Länder: Afrika will Kernenergie!


    28. September 2025 (EIRNS) – Laut einem aktuellen Bericht

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeFuYwWIky8daHJSMJdKx/pT_eq8n3bBU8>

    der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), den Südafrika als

    G20-Präsident 2025 in Auftrag gegeben hat, sind 22 Länder in Afrika an der

    Entwicklung der Kernenergie interessiert. Einige Projekte mit Ländern wie

    Russland und China laufen bereits oder es wird darüber verhandelt. So baut

    Ägypten in Zusammenarbeit mit Rosatom ein Kernkraftwerk mit vier Blöcken in

    El Dabaa.


    Der Chef der Atomenergiebehörde Ruandas, Lassina Zerbo, sprach auf dem

    Weltatomforum (Global Atomic Forum), das am Rande der World Atomic Week vom

    25. bis 28. September in Moskau stattfand. Gegenüber RT

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG1QOf7i9In4N8l6HvvD/TouNfQ9aoUoM>

    sagte er: „Die Aufrüstung der nationalen Stromnetze zur Unterstützung

    großer Kernkraftwerke wäre mit unerschwinglich hohen Kosten verbunden.

    Dagegen können Mikroreaktoren und kleine modulare Einheiten (SMRs) mit der

    bestehenden Infrastruktur betrieben werden und bieten eine

    Plug-and-Play-Lösung, die massive Investitionen in die Modernisierung des

    Stromnetzes überflüssig macht. Solche Reaktoren erfordern nur geringen

    Aufwand für die Aufrüstung …, sodass wir von einer Energie profitieren

    können, die wir für unsere sozioökonomische Entwicklung benötigen.“

    Russland arbeite mit Ruanda und anderen Ländern auch bei der Ausbildung des

    Personals zusammen, das die Reaktoren bauen und betreiben wird.


    Robert Bright Mawuko Sogbagji, Vizedirektor im Energieministerium Ghanas,

    sprach ebenfalls mit RT und stimmte Zerbos Äußerungen zu. „Unabhängig von

    der Größe des Netzes sind kleine modulare Kernreaktoren in der Lage, den

    Energiebedarf der afrikanischen Länder im Globalen Süden zu decken.“ Sowohl

    Ruanda als auch Ghana haben zwischenstaatliche Abkommen zur Entwicklung der

    Kernenergie geschlossen.


    Nach dem Atomforum traf der russische Präsident Putin den äthiopischen

    Premierminister Abiy Ahmed in Moskau und beide unterzeichneten einen

    Aktionsplan zur Entwicklung eines Kernkraftprojekts.


    EIR fördert seit Jahren die Entwicklung von SMRs

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG8HqnwfKSwYSy3qGEVT/iMJh4GXsUNkN>

    und insbesondere die Entwürfe von Dr. Kelvin Kemm, Vorsitzender von Stratek

    Global (Pty) Ltd. und führender Experte für Kernenergie aus Südafrika.

    ------------------------------

    STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHRSelenskij lobt König Charles für Trumps Kehrtwende

    in der Ukrainefrage


    28. September 2025 (EIRNS) – Der Stabschef des amtierenden ukrainischen

    Präsidenten Wolodymyr Selenskyj,

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGF9IwlcVd62YnMaEX5j/S_JtUmZu2fwZ>Andrij

    Jermak, erklärte gegenüber dem Londoner

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGM0l5aZgnFWecfKCpfz/aBN0Q-evcxXf>

    Telegraph

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGSsDEPWrxP0kRy4B8GF/7bVeHtMN1n98>

    am 27. September, für Präsident Trumps Kehrtwende in der Ukrainefrage sei

    König Charles während dessen Besuch auf Schloss Windsor verantwortlich. Die

    Royals-Speichelleckerin Hannah Furness vom Telegraph zitiert Jermaks

    Aussage, es sei der König gewesen, „der Donald Trump davon überzeugt habe,

    dass das überfallene, geschwächte Land den Krieg gewinnen könne… Für einen

    König, der offen von seinem Wunsch gesprochen hat, ein Friedensstifter zu

    sein – Menschen zusammenzubringen und etwas zu bewegen –, könnte kaum etwas

    befriedigender sein“, so Furness.


    Offenbar ist die Ukraine seit Beginn der russischen Militäroperation 2022

    ein besonderes Anliegen des Königs. „Die Signale der Unterstützung und

    Solidarität, die vom Palast ausgehen, waren laut einer königlichen Quelle

    ‚laut und stolz‘“, berichtet Furness. „Es ist bekannt, dass König Charles

    während des jüngsten Staatsbesuchs in privaten Gesprächen mit Herrn Trump

    über die Ukraine gesprochen hat. Man nimmt an, dass er das zu einer

    Priorität gemacht hat, die er in seine Gastgeberpflichten im Windsor Castle

    einflocht, und dass er es in seiner Rede beim Staatsbankett nur einmal

    vorsichtig erwähnte.“ Furness zitiert dann ausführlich aus König Charles‘

    Tischrede für Trump.


    Der Rest des Artikels beschreibt den Entvölkerungs-Fanatiker Charles als

    großen Friedensstifter, der „die Menschen zusammenbringen“ will.

    Weißrussland verurteilt NATO-Plan zum Abschuss von Flugzeugen


    28. September 2025 (EIRNS) – Am 28. September antwortete der belarussische

    Präsident Alexander Lukaschenko scharf, als Pavel Sarubin vom staatlichen

    russischen Sender VGTRK ihn nach der Erwägung der NATO fragte, russische

    oder weißrussische Flugzeuge abzuschießen. Diese Politik sei „töricht und

    unüberlegt“, und ein solcher Angriff würde eine „sofortige“ Reaktion nach

    sich ziehen. Über Lukaschenkos Kommentare berichtetenu.a.

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZjfNEU37YUqHGo9QqV/r6wt672j2Tqi>

    Tass

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGgb7W3REHhyw6ZY7jQl/81obwMCFK5DF>

    und der Telegram-Kanal „Pul Pervogo“ seines Pressedienstes.


    Lukaschenko stellte die Reaktionen der NATO dem Vorgehen von Belarus

    gegenüber, das Polen kürzlich vorsorglich vor 9 bis 12 Drohnen gewarnt

    hatte, die auf dem Weg nach Polen waren und nicht über dem eigenen

    Territorium abgefangen werden konnten. „Sie waren sogar überrascht, dass

    wir sie benachrichtigt haben. Werden sie deshalb unsere Flugzeuge,

    Hubschrauber oder russische Flugzeuge abschießen? So kann man sich nicht

    verhalten; Nachbarn handeln nicht so.“

    Lawrow warnt Deutschland erneut vor expansionistischer Politik


    28. September 2025 (EIRNS) – Am Samstag, dem 27. September, sprach der

    russische Außenminister Sergej Lawrow nach seiner Rede vor der

    UN-Generalversammlung kurz am Rande auf einer Pressekonferenz und warnte,

    Deutschland betreibe offenbar eine Aufrüstung, die an Adolf Hitlers Pläne

    zur Beherrschung Europas erinnere.


    „Es handelt sich nicht nur um Militarisierung, es gibt auch deutliche

    Anzeichen für eine Renazifizierung“, sagte er gegenüber Reportern. „Und

    warum wird das getan? Nun, wahrscheinlich mit dem gleichen Ziel, das Hitler

    hatte – die Beherrschung ganz Europas. Und um zu versuchen, der Sowjetunion

    eine strategische Niederlage zuzufügen, im Falle Hitlers, und im Falle des

    modernen Deutschlands und des Chors der Hauptsolisten aus der Europäischen

    Union und der NATO – der Russischen Föderation“, berichtete RT.

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGnSZesOPRrT1vsI6211/1vYEPSTGsXcf>


    Lawrow bezog sich auf Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGuK1nhLac0x7lB24KbH/6vzjGn421yxm>

    am 6. Mai vor dem Bundestag, als er versprach, die Bundeswehr zur

    „stärksten konventionellen Armee Europas“ zu machen.


    „Wenn jemand in einem Land, das die Verbrechen des Nationalsozialismus, des

    Faschismus und des Holocaust begangen hat, sagt, dass Deutschland wieder

    eine große Militärmacht werden muss, dann leidet er natürlich unter einer

    Atrophie des historischen Gedächtnisses, und das ist sehr, sehr

    gefährlich“, sagte Lawrow. Lawrow hat bereits mehrfach seine Besorgnis

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeFuabYl37cwzpF3UFGdz/yvfOhbL6w-UC>

    über die Militarisierung Deutschlands zum Ausdruck gebracht.

    ------------------------------

    ZUSAMMENBRUCH DES IMPERIALEN SYSTEMSDer Finanzschwindel von Stargate


    28. September 2025 (EIRNS) – Das „Stargate“-Projekt von OpenAI beruht auf

    einem Finanzschwindel. Das Start-up-Unternehmen hat gerade

    „Investitionsgeschäfte“ im Wert von 850 Milliarden Dollar geschlossen, bei

    denen Nvidia Kapital bereitstellt, das wiederum zu seinen eigenen Einnahmen

    wird. Man fühlt sich bei dem Vorgehen an die Dotcom-Blase um die

    Jahrhundertwende erinnert. OpenAI, ein verlustreiches Start-up mit einem

    Jahresumsatz von 13 Milliarden Dollar, treibt den gesamten US-Aktienmarkt

    an und steht im Mittelpunkt vieler Ankündigungen von Unternehmen der

    Technologieblase, ihre künstlich aufgeblähten Werte in andere Unternehmen

    der Technologieblase zu investieren.


    Vereinfacht gesagt, funktioniert der Kreislauf so: Nvidia investiert 300

    Milliarden Dollar in OpenAI, damit OpenAI für 300 Milliarden Dollar

    Grafikprozessoren von Nvidia leasen kann. Das verschafft Nvidia wiederum

    neue Einnahmen, mit denen es noch mehr in die KI-Modelle von OpenAI

    investieren kann. OpenAI wird dann zusätzliches Kapital aufnehmen, um

    riesige Rechenzentren zu leasen, die von Oracle, dem Partner von OpenAI,

    gebaut oder zur Verfügung gestellt werden sollen. OpenAI wird sich nach

    Kernkraftwerken umsehen, die es zusammen mit den beiden Partnerunternehmen

    mieten, wieder in Betrieb nehmen oder auch neu bauen kann. So sollen die

    Aktien aller Beteiligten steigen.


    Aber in den ersten Tagen nach Bekanntgabe des Stargate-Deals fielen alle

    drei Aktien, weil einige Investoren erkannten, dass es nur die Ankündigung

    eines Deals ist, aber die nötige Energie- und Stromversorgung nirgends in

    Sicht ist.


    Seit 2022, als der Boom der Künstlichen Intelligenz und Rechenzentren

    begann, sind die durchschnittlichen Strompreise für Haushalte in den USA um

    4,5 Prozent pro Jahr gestiegen. Und das dürfte nur der Anfang sein.

    ------------------------------

    USA UND KANADANew Yorker Bürgermeister gibt Wiederwahlkampf auf


    28. September 2025 (EIRNS) – Nach seiner lautstarken Unterstützung für die

    UN-Rede des Kriegsverbrechers Bibi Netanjahu hat

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG1S3ha0In6Tv4MEDZEF/uiEUTxHSTfyQ>

    Bürgermeister Eric Adams endlich den Wahlkampf um das Amt des New Yorker

    Bürgermeisters aufgegeben.

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG8JVqOxTxFy0teyBroV/aEu7yPvzkkBz>


    Adams zufolge gab er auf, weil seine Spendenkampagnen sabotiert wurden und

    die Medien Lügen über seine Leistungen verbreiteten. Der wahre Grund dürfte

    die Aussicht auf ein Jobangebot von Präsident Trump sein, der ihn und den

    republikanischen Kandidaten Curtis Sliwa seit einiger Zeit auffordert, ihre

    Kandidatur zurückzuziehen, um Ex-Gouverneur Andrew Cuomo, der im November

    gegen den demokratischen Kandidaten Zohran Mamdani antritt, bessere Chancen

    zu verschaffen.


    In einem Interview mit Reverend Al Sharpton auf MSNBC kritisierte Adams

    Mamdani auf nicht gerade subtile Weise, weil der nicht versprechen will, im

    Falle eines Wahlsieges Israel zu besuchen. Adams sagte, die Vereinten

    Nationen hätten ihren Sitz in New York, daher müsse der Bürgermeister

    natürlich auch mit Außenpolitik vertraut sein. Dann sagte er: „Ich habe

    Netanjahus Rede gehört, und einige Teile davon waren wesentlich. Die Hamas,

    die anderen, die Hisbollah, all diese anderen, sie fordern nicht nur die

    Vernichtung der jüdischen Gemeinschaft, sie fordern die Vernichtung

    Amerikas.“


    Als Sharpton etwas gegen den Völkermord protestierte und sagte: „Wenn

    Netanjahu sagt, er werde alle Palästinenser auslöschen, und Sie ihm die

    Hand schütteln, unterstützen Sie das dann auch?“, antwortete Adams: „Nun,

    die Hamas hat viele Menschen getötet …“


    Es sieht ganz so aus, als würde Adams zielstrebig auf einen lukrativen

    Posten in der Trump-Regierung hinarbeiten.

    Trump kündigt weitere Zölle gegen Asien an


    28. September 2025 (EIRNS) – Das US-Statistikamt (Census Bureau) meldete am

    25. September, dass das US-Handelsdefizit bei Waren im August auf 85,5

    Milliarden Dollar gesunken ist. Allerdings fiel der gesamte Handel der USA

    in diesem Monat, nur sanken die Importe stärker als die Exporte. Die

    Wirtschaft wird weiter geopfert, insbesondere der Agrarsektor, um

    Zolleinnahmen für die Regierung zu erzielen. Als neue Strategie verlegt

    sich das Weiße Haus nun auf Zölle gemäß „Abschnitt 232“, das sind weltweit

    geltende Zölle für bestimmte Branchen unter Berufung auf die nationale

    Sicherheit. Damit will sie einer möglicherweise bevorstehenden Entscheidung

    des Obersten Gerichtshofs ausweichen, der die pauschalen „gegenseitigen“

    Zölle vom 2. April gegen bestimmte Länder für verfassungswidrig erklären

    könnte, weil nur der Kongress die Befugnis hat, solche Zölle zu erheben.

    Das Bundesberufungsgericht hat am 29. August die Verfassungswidrigkeit

    dieser Zölle festgestellt.


    Die unter Abschnitt 232 angekündigten Zölle, darunter die vor Monaten

    eingeführten Stahl- und Aluminiumzölle, werden laut einer Ankündigung

    Trumps vom 26. September auf ein Drittel aller US-Importe ausgeweitet, wie

    die indisc

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGFAxzDuf7PS6ixiAAOl/Q7uQnOnZ-RiD>he

    Economic Times b

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGM2Q82rqHYwCYGS8Sz1/uTDLFggh4PnI>

    erichtet

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGStsGrp1RiQINZC6lZH/bnD8-eLeHhRN>.

    Die neuen Sektoren umfassen Zölle von 30-50 Prozent auf Möbel und schwere

    LKWs sowie 100 Prozent auf Arzneimittel. In Kürze könnten

    Industriemaschinen, Robotik, medizinische Geräte und persönliche

    Schutzausrüstung hinzukommen.


    Trumps Ankündigung brachte seinen eigenen Handelsbeauftragten Jamieson

    Greer in Verlegenheit, der nur 12 Stunden zuvor auf einer ASEAN-Sitzung

    gegenüber Reportern erklärt hatte: „Wir konzentrieren uns derzeit auf die

    Verhandlungen und nicht auf die Verhängung von Zöllen.“ Die New York Times b

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZlKPgmCbruOCrw549X/173u7CjPPULA>

    erichtete

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGgcmYVjNm1OU2Ag3Mjn/PixOZn_1epPQ>,

    die neue Ankündigung sei für die asiatischen Länder ein Schock und sie

    gäben die Verhandlungen auf. Sie könnten ihren Export zunehmend auf andere

    Länder, besonders im Globalen Süden, umlenken.


    Unterdessen könnten die globalen Zölle für bestimmte Branchen mehr

    Inflation in der US-Wirtschaft erzeugen als die pauschalen Zölle gegen

    einzelne Länder.

    ------------------------------

    WISSENSCHAFT UND TECHNOLOGIERussland und Myanmar schließen

    Raumfahrt-Abkommen


    28. September 2025 (EIRNS) – Der Generaldirektor von Roskosmos, Dmitri

    Bakanow, empfing am 26. September im russischen Nationalen Weltraumzentrum

    eine Delegation des amtierenden Präsidenten von Myanmar, Gen. Min Aung

    Hlaing, wie Tass

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGnUEhKgYwAsZrTQ1fK3/z04-7jjHXUt1>

    berichtete. Der Nachrichtendienst

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGuLgq9dk6KMfgm9zxuJ/LcyxIlPsNEe4>

    der Regierung von Myanmar berichtete, die Delegation sei herzlich empfangen

    worden. Sie besichtigte ein Modell eines Satelliten, der bald in die

    Umlaufbahn gebracht werden soll, und besuchte den Kontrollraum, von dem aus

    die im Orbit befindlichen Satelliten gesteuert werden.


    Bakanow und General Hlaing sprachen in den Büros von Roskosmos über die

    „Förderung der Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung und Erforschung

    der Weltraumtechnologie“, u.a. bei Satellitennavigation, Fernerkundung der

    Erde sowie Stipendien für Studenten der Weltraumtechnik, berichtete der

    Informationsminister

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeFucGbDLH7GPNAecAtx1/6m__2f-ILJfr>

    .


    Bakanow und der Leiter der Myanmar Space Agency, Dr. Soe Myint Maung,

    unterzeichneten in Anwesenheit des Oberbefehlshabers Abkommen über die

    Zusammenarbeit beider Länder bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums

    zu friedlichen Zwecken.


    Myanmar hat am 1. Juni unter Aufsicht des Junta-Führers Hlaing die Myanmar

    Space Agency (MSA) gegründet. Die Behörde ist für weltraumbezogene Projekte

    zuständig, darunter den Betrieb von Satelliten und die Speicherung von

    Satellitenbildern. Dazu wurden mehrere Absichtserklärungen mit Russland zur

    friedlichen Erforschung und Nutzung des Weltraums geschlossen, wie der

    Newsletter

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG1Tik2ISHPtSzxM9CXH/_nSBkymo88ew>

    Irrawaddy berichtet.

    Russischer Astronom warnt vor Militarisierung des Weltraums


    28. September 2025 (EIRNS) – Leonid Jelenin vom Keldysch-Institut für

    Angewandte Mathematik der Russischen Akademie der Wissenschaften, Autor

    eines Buches über Asteroiden, sprach mit Tass

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG8LAsrFdRZNYpG67V7X/eglHQvPAQRDs>

    über zunehmende Diskussionen in der Wissenschaftsgemeinde darüber,

    Atomwaffen einzusetzen, um einen auf die Erde zurasenden Asteroiden zu

    zerstören.


    „Je mehr ich meine westlichen Kollegen verfolge, desto stärker wird meine

    Überzeugung, dass dies ein Versuch ist, das Overton-Fenster zu verschieben

    – um die Menschheit darauf vorzubereiten, Atomwaffen im Weltraum

    zuzulassen“, warnte Jelenin. „Unter dem Vorwand, die Erde vor Asteroiden zu

    schützen, scheinen die Vereinigten Staaten das Recht anzustreben,

    Atomwaffen im Weltraum einzusetzen. Es ist von entscheidender Bedeutung, zu

    verhindern, dass irgendein Land dieses Recht erhält, weil wir nicht

    garantieren können, wie sich solche Pläne anschließend entwickeln würden.“


    Kürzlich sei ein wissenschaftlicher Artikel

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGFCd1gCobireeYq5nhn/g77ZKoPcF9eY>

    aufgetaucht, der eine solche Lösung vorschlägt, damit der Asteroid 2024 YR4

    nicht mit dem Mond kollidiert. Dazu würde man zwei

    100-Kilotonnen-Atomsprengsätzeauf den Asteroiden richten, die laut Futurism

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGM45AV9zlsLkTra46I3/DKeXH2HsmBNg>

    „jeweils fünf- bis achtmal so stark sind wie die Atombomben, die 1945 auf

    Nagasaki und Hiroshima abgeworfen wurden“.


    Jelenins Bedenken sind nicht unbegründet. In den 1960er Jahren wurde eine

    Reihe von Atombombentests in der oberen Erdatmosphäre durchgeführt, um

    deren Auswirkungen auf die Kommunikation und andere Aktivitäten zu

    untersuchen. Diese als „Starfish Prime

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGSvXJK7Aw1pqJAK2OsJ/rC2aPSDbJJLT>“

    bezeichnete Serie verursachte erhebliche Schäden an Satelliten, erzeugte

    Elektromagnetische Impulse (EMPs), die Kommunikationseinrichtungen

    lahmlegten, und führte zu weiteren elektrischen Störungen. 1963, ein Jahr

    nach dem letzten Test, schlossen die USA und die UdSSR den Vertrag über das

    Verbot von Atomversuchen, der alle oberirdischen Kernwaffentests verbot.



    Herausgeber: E.I.R., Bahnstraße 4, 65205 Wiesbaden (Deutschland)


    Alle Nachrichten auch auf eirna.de

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.09.2025

    Lawrow: Wurzel aller Probleme ist die Teilung der Welt in "Auserwählte" und "den Rest"

    rtnewsde.site, 28 Sep. 2025 18:38 Uhr

    In seiner Rede vor der 80. UN-Generalversammlung hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow am Samstag hervorgehoben, dass die Welt noch immer in Kategorien wie "Demokratien" und "Autokratien", "blühender Garten" und "Dschungel" sowie zwischen denen, die "am Tisch" sitzen, und denen, die "auf der Speisekarte" stehen, eingeteilt wird.


    Screenshot_2025_09_29_at_02_22_49_Lawrow_Wurzel_aller_Probleme_ist_die_Teilung_der_Welt_in_Auserw_hlte_und_den_Rest_RT_DE

    Quelle: RT 

    Video https://rumble.com/v6zl6gk-lawrow-wurzel-aller-probleme-ist-die-teilung-der-welt-in-auserwhlte-und-den.html Dauer 21:44 Min.


    Hier Screenshot daraus

    Screenshot_2025_09_29_at_02_37_04_Lawrow_Wurzel_aller_Probleme_ist_die_Teilung_der_Welt_in_Auserw_hlte_und_den_Rest_RT_DE


    Diese Denk- und Handlungsmuster erschweren Gleichberechtigung, multilaterale Zusammenarbeit und die Konfliktlösung – zentrale Prinzipien, auf denen die Vereinten Nationen von den Gründungsvätern aufgebaut wurden.

    Die Metapher geht auf Josep Borrell zurück, der 2022 als EU-Außenbeauftragter Europa als "Garten" und den Rest der Welt als "Dschungel" bezeichnet hatte.


    Mehr zum ThemaLawrow: "NATO und EU haben uns den Krieg erklärt"


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://rtnewsde.site/kurzclips/video/257375-lawrow-wurzel-aller-probleme-ist/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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