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03.10.2025

Newsletter von kommunisten.de

uas e-mail von Rainer Butenschön, 3. Oktober 2025, 


Anfang der weitergeleiteten Nachricht:


Von: "Newsletter von kommunisten.de" <newsletter@kommunisten.de>

Datum: 3. Oktober 2025 um 17:53:33 MESZ

An: Rainer Butenschön <raibuten@gmail.com>

Betreff: Newsletter von kommunisten.de

Antwort an: "Redaktion kommunisten.de" <redaktion@kommunisten.de>




Newsletter von kommunisten.de





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5 1 newsletter]


Der Newsletter mit den neuesten Artikeln auf kommunisten.de

und Veranstaltungshinweisen


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Israel kapert Schiffe der Gaza-Sumud-Flottille https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9318-israel-kapert-schiffe-der-gaza-sumud-flottille?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9318-israel-kapert-schiffe-der-gaza-sumud-flottille?idU=1&acm=4481_747



02.10.2025: Israelische Streitkräfte haben in einem Akt der Piraterie in internationalen Gewässern Schiffe der Global Sumud Flotilla (GSF) geentert und unter ihre Kontrolle gebracht. Die Global Sumud Flotilla versucht, die Blockade des Gazastreifens durch Israel zu durchbrechen, und hat als eine der größten Hilfsmissionen für die palästinensische Enklave weltweit Aufmerksamkeit erregt.


 



Weiterlesen https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9318-israel-kapert-schiffe-der-gaza-sumud-flottille?acm=4481_747


Gaza-Solidaritätskampagne unter schwierigen Bedingungen wieder aufgenommen https://www.kommunisten.de/marx-linke/marxistische-linke-ev/9317-gaza-solidaritaetskampagne-unter-schwierigen-bedingungen-wieder-aufgenommen?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/marx-linke/marxistische-linke-ev/9317-gaza-solidaritaetskampagne-unter-schwierigen-bedingungen-wieder-aufgenommen?idU=1&acm=4481_747



02.10.2025: Nach einer längeren Unterbrechung konnten die Genoss:innen der Jugendorganisation der Palästinensischen Volkspartei (PPP) ihre Solidaritätsarbeit in Gaza wieder aufnehmen.


 



Weiterlesen https://www.kommunisten.de/marx-linke/marxistische-linke-ev/9317-gaza-solidaritaetskampagne-unter-schwierigen-bedingungen-wieder-aufgenommen?acm=4481_747


Berlin: Über 100.000 gegen Völkermord an Palästinensern https://www.kommunisten.de/rubriken/aus-den-bewegungen/9316-berlin-ueber-100-000-gegen-voelkermord-an-palaestinensern?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/aus-den-bewegungen/9316-berlin-ueber-100-000-gegen-voelkermord-an-palaestinensern?idU=1&acm=4481_747



29.09.2025: In Berlin hat am Samstag die bisher größte Demonstration in Deutschland gegen den israelischen Völkermord in Gaza stattgefunden. Die Veranstalter sprachen bei der Abschlusskundgebung von über 100.000 Teilnehmern.



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Italien: Generalstreik für Gaza. https://www.kommunisten.de/rubriken/aus-den-bewegungen/9315-italien-generalstreik-fuer-gaza?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/aus-den-bewegungen/9315-italien-generalstreik-fuer-gaza?idU=1&acm=4481_747



26.09.2025: "Wir sind eine Million in ganz Italien, 300.000 allein in Rom" ++ Die Häfen in Genua, Livorno und Marghera wurden geschlossen. Auch der Nahverkehr, Fabriken, Schulen und Universitäten wurden lahmgelegt.



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"Milliardäre besteuern" – Streik in Frankreich gegen die Sparpläne der Regierung und für Steuergerechtigkeit https://www.kommunisten.de/rubriken/europa/9314-milliardaere-besteuern-streik-in-frankreich-gegen-die-sparplaene-der-regierung-und-fuer-steuergerechtigkeit?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/europa/9314-milliardaere-besteuern-streik-in-frankreich-gegen-die-sparplaene-der-regierung-und-fuer-steuergerechtigkeit?idU=1&acm=4481_747



19.09.2025: Frankreich: Hunderttausende protestierten gestern gegen die Austeritätspläne der Regierung ++ CGT: "Die soziale Wut wird immer größer. ... Wir geben nicht nach!"


 



Weiterlesen https://www.kommunisten.de/rubriken/europa/9314-milliardaere-besteuern-streik-in-frankreich-gegen-die-sparplaene-der-regierung-und-fuer-steuergerechtigkeit?acm=4481_747


"Gaza brennt". Der totale Krieg von Netanjahu und Katz https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9313-gaza-brennt-der-totale-krieg-von-netanjahu-und-katz?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9313-gaza-brennt-der-totale-krieg-von-netanjahu-und-katz?idU=1&acm=4481_747



17.09.2025: "Gaza brennt" jubelt Israels Kriegsminister Katz und postet Video auf Video vom totalen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser in Gaza. ++ Die Vereinten Nationen bestätigen: "In Gaza findet ein Völkermord statt"



Weiterlesen https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9313-gaza-brennt-der-totale-krieg-von-netanjahu-und-katz?acm=4481_747


Silberner Bär für "The Voice of Hind Rajab”. Aufruf zum Boykott israelischer Filminstitutionen https://www.kommunisten.de/rubriken/kultur/9312-silberner-baer-fuer-the-voice-of-hind-rajab-aufruf-zum-boykott-israelischer-filminstitutionen?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/kultur/9312-silberner-baer-fuer-the-voice-of-hind-rajab-aufruf-zum-boykott-israelischer-filminstitutionen?idU=1&acm=4481_747



12.09.2025: Silberner Bär und 23 Minuten lang Standing Ovations für "The Voice of Hind Rajab” beim Filmfestival in Venedig ++ Film über die letzten Stunden der fünfjährigen Hind Rajab, bevor sie von israelischem Militär ermordet wird ++ Filme über Palästina sind in die Welt des Kinos vorgedrungen ++ 1.300 Schauspieler und Filmemacher weltweit verpflichten sich zum Boykott israelischer Filminstitutionen, die "in den Völkermord in Gaza verwickelt“ sind.



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Die Welt nicht nur verschieden interpretieren, sie muss verändert werden. Schaffen die Marxisten die selbstgestellte Aufgabe? https://www.kommunisten.de/rubriken/meinungen/9311-die-welt-nicht-nur-verschieden-interpretieren-sie-muss-veraendert-werden-schaffen-die-marxisten-die-selbstgestellte-aufgabe?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/meinungen/9311-die-welt-nicht-nur-verschieden-interpretieren-sie-muss-veraendert-werden-schaffen-die-marxisten-die-selbstgestellte-aufgabe?idU=1&acm=4481_747



Überlegungen von Conrad Schuhler



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Solidarität mit den kurdischen Aktivist:innen! https://www.kommunisten.de/marx-linke/marxistische-linke-ev/9309-solidaritaet-mit-den-kurdischen-aktivist-innen?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/marx-linke/marxistische-linke-ev/9309-solidaritaet-mit-den-kurdischen-aktivist-innen?idU=1&acm=4481_747



11.09.2025: Wieder kurdische Aktist:innen vor deutschen Gerichten angeklagt ++ marxistische linke: "Wir fordern die sofortige Freilassung der Inhaftierten!"



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Gustavo Petro: Hitler lebt in Netanjahu, und Hitlers neue Freunde unterstützen ihn. Die Menschheit muss sich erheben, es ist Zeit für Revolutionen. https://www.kommunisten.de/rubriken/kommentare/9308-gustavo-petro-hitler-lebt-in-netanjahu?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/kommentare/9308-gustavo-petro-hitler-lebt-in-netanjahu?idU=1&acm=4481_747



09.09.2025: Israel hat heute Nacht in der Nähe des Hafens von Tunis ein Schiff der Sumud Flotilla bombardiert. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro schreibt auf X:



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Palästinensisches Leben in Gaza auslöschen: Schritt für Schritt zur Endlösung https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9307-palaestinensisches-leben-in-gaza-ausloeschen-schritt-fuer-schritt-zur-endloesung?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9307-palaestinensisches-leben-in-gaza-ausloeschen-schritt-fuer-schritt-zur-endloesung?idU=1&acm=4481_747



09.09.2025: Gaza-Stadt durch Sprengungen und Luftangriffe zerstört. ++ Tel Aviv: "Und das ist erst der Anfang" ++ Zerstörung und Zwangsevakuierung als Mittel, um Gaza ethnisch zu säubern und palästinensisches Leben in Gaza auszulöschen. ++ Save the Children: Jede Stunde wird ein Kind getötet ++ Hamas zu Waffenstillstand bereit



Weiterlesen https://www.kommunisten.de/rubriken/internationales/9307-palaestinensisches-leben-in-gaza-ausloeschen-schritt-fuer-schritt-zur-endloesung?acm=4481_747


USA: Auf dem Weg zur Diktatur https://www.kommunisten.de/rubriken/meinungen/9306-usa-auf-dem-weg-zur-diktatur?idU=2&acm=4481_747 https://www.kommunisten.de/rubriken/meinungen/9306-usa-auf-dem-weg-zur-diktatur?idU=1&acm=4481_747



05.09.2025: Mit der Entsendung der Nationalgarde bereitet Trump die Kontrolle demokratisch regierter Großstädte vor ++ Trump regiert per Dekret und ignorierte jede Form demokratischer Institutionen ++ Peoples Worl: "stetiger Marsch in Richtung Faschismus" ++ "Die Schritte schrittweise erfolgen scheinbar isoliert, sind aber in Wirklichkeit eng miteinander verbunden" schreibt David Lethbridge, in der Zeitung Peoples World ++ Eine faschistische Internationale formiert sich mit dem Trump-Regime im Zentrum.



Weiterlesen https://www.kommunisten.de/rubriken/meinungen/9306-usa-auf-dem-weg-zur-diktatur?acm=4481_747

 

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Bei anderen gelesen

 

 


 Wenn nur eine Seite spricht


[Fabian

Goldmann Quellen deutscher Medien]


Wer kommt bei der Nahost-Berichterstattung zu Wort? Eine exklusive Auswertung von 5.000 Schlagzeilen deutscher Leitmedien zeigt: Israels Militär und Regierung dominieren. Unabhängige Quellen werden kaum genutzt.

Eine Analyse von Fabian Goldmann in Jacobin

https://jacobin.de/artikel/israel-palaestina-nahost-berichterstattung-gaza-leitmedien https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=7228&mailid=747


 

   

Veranstaltungshinweise


 

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[Demo 2025 10

03 Berlin Stuttgart]


Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!“ ist entstanden aus der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“ und einem Aktionsbündnis innerhalb der Friedensbewegung, dem u.a. DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi beteiligt sind.

Als breites Bündnis aus Friedensinitiativen und -organisationen rufen wir zu zwei großen Friedensdemonstrationen am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf. Gemeinsam wollen wir vielfältige und deutliche Zeichen setzen: Gegen alle Kriege und gegen die Aufrüstung. Für diplomatische Initiativen, Verhandlungen und gemeinsame Sicherheit.


Aufruf und Infos: https://friedensdemo0310.org/  https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=7230&mailid=747


 

 

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[Logo Stop the

Genocide]


Beteiligt Euch an Veranstaltungen und Demonstrationen in Eurer Nähe


 http://palaestina-solidaritaet.de/ https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5737&mailid=747 oder hier https://www.instagram.com/pali_demo_deutschland/ https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5454&mailid=747


 

 

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auch interessant

   

 


In einer «Kriegsgesellschaft» wie der israelischen ist die Armee über den militärischen Kontext hinaus strukturprägend: Es handelt sich um einen allgegenwärtigen Akteur, der alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens der israelischen Bürger*innen beeinflusst und integraler Bestandteil ihres Lebens ist, unabhängig davon, ob sie in der Armee dienen, gedient haben oder dienen werden.


[RLS Militarismus in

Israel]


Das Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung arbeitet, ganz im Sinne der anti-militaristischen Ideale unserer Namensgeberin, eng mit denjenigen Akteur*innen in Israel zusammen, die Alternativen zum gegenwärtigen unhaltbaren Status quo aufzeigen und für diese einstehen. Mit der vorliegenden Broschüre werden dem deutschsprachigen Publikum sowohl die Ursprünge und Erscheinungsformen des Militär- und Sicherheitsdiskurses in Israel als auch dessen staatliche Aufrechterhaltung erläutert. Die Beiträge in dieser Broschüre haben Mitglieder des lokalen politischen Netzwerks seit dem Herbst 2023 verfasst; sie geben einen historischen und aktuellen Einblick in die Mechanismen des dem israelischen Militarismus zugrundeliegenden Wertesystems, das einen nationalen Partikularismus beschwört und damit universalistische humanistische Werte an den Rand drängt.


Broschüre als pdf-Datei: https://www.rosalux.de/publikation/id/53215 https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=6670&mailid=747


 


 

 

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[Logo Juedische Stimme]


Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost hat Linktr.ee eingerichtet, die die gesamte Online-Präsenz (von der Website bis zu allen sozialen Medien) und eine Auswahl an Informationsquellen, Podcasts und Filmen enthält, und auch ständig erweitert wird: https://linktr.ee/juedischestimme https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5416&mailid=747


 

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[Logo MEE]


Middle East Eye ist eine unabhängig finanzierte digitale Nachrichtenorganisation, die in englischer Sprache über Themen aus dem Mittleren Osten und Nordafrika sowie über damit zusammenhängende Inhalte aus anderen Teilen der Region berichtet. Die Berichterstattung bietet Nachrichten, Kommentare und Analysen vor Ort, die zwischen den Zeilen lesen und einen Schritt weiter gehen, anstatt nur der offiziellen Darstellung zu folgen. Mit "Gaza live" gibt es aktuelle Informationen aus Palästina und Israel.


https://www.middleeasteye.net/ https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5693&mailid=747

https://twitter.com/middleeasteye/ https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5694&mailid=747

https://www.facebook.com/MiddleEastEye/ https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5695&mailid=747


 


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[Logo Mondoweiss]


Mondoweiss is an independent website devoted to informing readers about developments in Israel/Palestine and related US foreign policy.


https://mondoweiss.net https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5476&mailid=747


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[Logo 972 Magazin]


Wir befinden uns in einer außerordentlich gefährlichen Zeit in Israel-Palästina, da der jüngste Krieg ein extremes Maß an Brutalität erreicht und die Region zu verschlingen droht. Es war noch nie so wichtig wie heute, dass unsere Journalisten und Mitarbeiter - angeführt von Palästinensern und Israelis vor Ort und darüber hinaus - über die aktuellen Ereignisse berichten und sie analysieren, geleitet von Humanismus, Gleichheit und Gerechtigkeit. Das Magazin +972 ist der Beweis dafür, dass eine Alternative möglich ist.

Die Reporter, Analysten und Fotografen von +972 Magazine bieten Einblicke in die Lage vor Ort, von einer Fotoreportage über die Schauplätze der Hamas-Angriffe im Süden Israels bis hin zu einem Interview mit dem Leiter des kollabierten Al-Shifa-Krankenhauses in Gaza und einer eingehenden Analyse darüber, wie die Ereignisse der letzten Tage die Annahme erschüttert haben, dass ein Frieden im Nahen Osten ohne die Palästinenser möglich ist.

+972 Magazine in englischer Sprache: https://www.972mag.com/ https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5219&mailid=747



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[Logo Jacobin]


Jacobin ist eine führende Publikation der sozialistischen Linken. Wir bringen Euch scharfe und lesbare Analysen zu Politik, Wirtschaft und Kultur. 2011 in New York geboren, erscheint Jacobin auf Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Griechisch und Niederländisch – und seit 2020 auch auf Deutsch.


https://jacobin.de/ https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=5277&mailid=747



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[Rosa Luxemburg swLX2]Die Werke von Rosa Luxemburg sind jetzt online zugänglich und laden zum Stöbern und zum Lesen ein. Schaut mal rein!


https://rosaluxemburgwerke.de/buecher https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=4472&mailid=747



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[Karl Marx Hipster Ill

be back]Auf den Schultern von Karl Marx


Ein breiter Überblick zum Stand der gegenwärtigen Marx-Debatte


Der umfassende Band beleuchtet Marx‘ Kernanliegen: das Erkennen der Wirklichkeit, die theoretische und politische Auseinandersetzung mit ihr, um sie für jede und jeden lebenswert umzugestalten. Wer dieses Anliegen teilt, ist gefordert, Marx immer wieder neu und kritisch zu lesen, wofür die zweite Marx-Engels-Gesamtausgabe fortschreitend bisher unbekannte Quellen zugänglich macht. Die Beiträge befassen sich mit Problemen, die mit der Entfaltung von Kapitalverhältnissen im Zusammenhang stehen. Es geht ihm um eine kritische Analyse und Klärung, inwiefern die Positionen, Thesen und Theoreme, die Marx entwickelt und formuliert hat, das Wesen und die Entwicklung dieser Probleme erklären. Die Texte wollen dazu beitragen, sich der Aktualität der Marx’schen Theorie zu vergewissern, und die fruchtbaren Impulse, die sie bietet, im Lichte späterer gesellschaftlicher Entwicklungen zu diskutieren. So ergibt sich ein breiter Überblick zum Stand der gegenwärtigen Marx-Debatte. Neben Fragen der Kritik der politischen Ökonomie werden unter anderem Fragen der gesellschaftlichen Natur- und Geschlechterverhältnisse, von Politik, Kultur und Kunst behandelt.


Es schreiben unter anderen Michel Brie, Helmut Dahmer, Alex Demirovic, Susanne Heeg, Nicole Mayer-Ahuja, Thomas Sablowski, Stefan Schmalz, Frieder Otto Wolf.


PDF-Datei unter https://www.rosalux.de/publikation/id/43589/auf-den-schultern-von-karl-marx https://www.kommunisten.de/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=4481&urlid=4420&mailid=747



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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

03.10.2025

Infobl@tt September 2025 - Palästinakomitee Stuttgart

aus e-mail von Palästinakomitee Stuttgart, 3. Oktober 2025, 21:34 Uhr


Während in Gaza der Genozid noch brutalere Formen annimmt, sind die

mitverantwortlichen westlichen Regierungen mit starkem zivilen

Widerstand dagegen konfrontiert. In Italien waren am 22. September eine

halbe Million Menschen auf den Straßen, Schulen blieben geschlossen und

Häfen wurden blockiert aus Protest gegen israelische Angriffe auf die

Global Sumud Flotilla, die mit mehr als 40 Schiffen und hunderten

Aktivisten Hilfsgüter nach Gaza bringen sollte. Nach dem illegalen

Piratenakt, mit dem die israelische Armee die Flotilla attackierte und

verschleppte, haben die italienische Basis- und die größte Gewerkschaft

CGIL für den 3. Oktober einen Generalstreik angekündigt. Weltweit

protestieren Zehntausende gegen die Kriegsverbrechen in Gaza (auch in

Stuttgart kamen als Reaktion auf den Angriff auf die Gaza-Flotilla am 2.

Oktober mehrere tausend zu einer spontanen Demonstration zusammen). Die

Menschen protestieren gegen Unmenschlichkeit und die Verweigerung der

elementaren Rechte, die auch im neuen Trump-Plan sichtbar wird. Trump,

Netanjahu und die Unterstützer des angeblichen Friedensprojekts

ignorieren nicht nur das palästinensische Recht auf Selbstbestimmung,

sondern geben der israelischen Regierung und Armee, deren genozidales

Vorgehen vielfach belegt ist, jede Menge Möglichkeiten zum Übergriff auf

die palästinensische Bevölkerung. Die Hölle von Gaza wird so nicht

gestoppt, die israelische Annexion der Westbank und die Aggression gegen

die Nachbar-länder kann weitergehen.

Als wichtigen Aspekt im Zusammenhang mit der aktuellen Situation

beleuchten wir im September Infobl@tt 2025 den Internationalismus, mit

dem die palästinensische Bewegung von Anfang an verbunden war (Artikel

über Che Guevaras Besuch in Gaza und über Guevara Gaza).

Koloniale Besatzung, Ignorieren palästinensischer Rechte und keinerlei

Garantie für das Ende der Hölle in Gaza


Rayhan Udin, Jermey Scahill, Jawa Ahmed



Middle East Eye, dropsitenews.com, Übersetzung Pako

Article Image

Trump-Plan für das Ende des Krieges in Gaza: Die farbigen Linien

bezeichnen die Etappen des Rückzugs der israelischen Armee. dropsitenews

auf der Grundlage des Trumpplans


Völkermord und Kriegsverbrechen sind klar belegt für das israelische

Vorgehen im Gazastreifen. Schutz vor der israelischen Armee bekommen die

Bewohner:innen des Gazastreifens trotzdem  nicht im Trump-Plan. Vielmehr

sollen die israelische Regierung und die israelische Armee mit ihren

klar formulierten Vertreibungsabsichten dominieren. Das

Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser:innen wird mit Füßen getreten,

die Macht über die Verwaltung des Gazastreifens bekommen u.a. Trump und

Blair, die mit dem Wiederaufbau Gewinn machen wollen.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/trump-plan-besatzung-auf-korporative-art-sept-2025.pdf



UN-Untersuchungsbericht fordert sofortige Schritte zum Stopp des

israelischen Völkermords in Gaza

Euro-Med Human Rights Monitor Euro-Med Human Rights Monitor, Übersetzung

Pako

Article Image

Bildunterschrift Bildschirmaufnahme Euro-Med


Der jüngste Bericht der Unabhängigen Internationalen

Untersuchungskommission der Vereinten Nationen zu den besetzten

palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalem, bestätigt

erneut, dass der Staat Israel seit mehr als 23 Monaten Völkermord an den

Palästinensern im Gazastreifen begeht. Die Schlussfolgerungen und

Beweise des Berichts liefern eine zusätzliche rechtliche und faktische

Grundlage, die die zunehmenden internationalen Vorwürfe gegen den Staat

Israel wegen dieses Verbrechens untermauern.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/un-bericht-der-Undersuchungskommission-9-2025.pdf



Der giftige Kelch der Anerkennung: Ein zweischneidiges Schwert für Palästina

Ilan Pappe palestinechronicle.com, Übersetzung Pako

Article Image

Pako-Grafik: basiert auf UN-Karte


Deutlich wird aus den Erklärungen, die Anerkennung des Staates Palästina

seitens einiger westlicher Staaten ist ein Ablenkungsmanöver von den

Verpflichtungen zu Sanktionen gegen den Staat Israel wegen des Genozids.

Trotzdem, die beschwichtigende Reaktion der führenden Politiker auf den

starken Druck aus der Zivilbevölkerung bestätigt eben das

palästinensische Recht auf Selbstbestimmung und Ende der Besatzung. Die

Konfrontation der Regierungen mit der Nahostpolitik der USA und dem

Staat Israel sollte eine selbstverständliche Konsequenz sein



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/der-giftige-kelch-der-anerkennung-ilan-pappe.pdf



Warum die Anerkennung Palästinas die Kollaborateure der Abbas-Behörde

belohnt und nicht das palästinensische Volk

Joseph Massad middleeasteye.net, Übersetzung Pako

Article Image

Li: Eine palästinensische Frauendelegation protestiert vor dem

britischen Hochkommissar am 26. Oktober 1929

Re: Schülerinnen demonstrieren in Jerusalem gegen die Politik der

britischen Mandatsmacht, 1930

palarchive.org


Joseph Massad verfolgt durch die Geschichte, wie die Besatzer Palästinas

seit der Balfour-Erklärung 1917 systematisch demokratisch gewählte

palästinensische Vertreter:innen und ihre Forderungen ablehnten und nur

mit denen zusammenarbeiteten, die ihren kolonialen Zielen entsprachen.

Das hat sich nicht geändert, wie die Erklärungen der westlichen

Staatschefs im Zusammenhang mit der Anerkennung des Staates Palästina

belegen



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/warum-die-annerkennung-palaestinas-die-kollaborateure-belohnt.pdf



Zeit für Gerechtigkeit! Strafantrag gegen deutsche

Regierungsvertreter:innen wegen Beihilfe zum israelischen Völkermord

European Legal Support Center elsc.support

Article Image

Titelblatt der UZ, <https://unsere-zeit.de> September 2025


Berliner Anwält:innen und das European Legal Support Center haben am 9.

September beim Generalbundesanwalt eine Strafanzeige gegen führende

deutsche Politiker:innen sowie Vertreter:innen von Industriekonzernen

wegen Beihilfe zum Völkermord eingereicht. Die ausführliche Strafanzeige

setzt sich v.a. mit den Waffenlieferungen auseinander. In der

ELSC-Presserklärung (englisch und deutsch) ist auch zur Strafanzeige

verlinkt.



Link zum Artikel

<https://elsc.support/the-time-for-accountability-is-now-criminal-complaint-against-german-government-officials-for-aiding-and-abetting-israels-genocide-in-gaza/



Wer hat vom 7. Oktober profitiert?

Jim DeBrosse electronicintifada.net, Übersetzung Pako

Article Image

Börsenspezialisten fanden heraus, dass eine ungewöhnlich große Zahl

unbekannter Investoren mit Sitz im Staat Israel und den USA um den 7.

Oktober 2023 herum so genannte "Leerverkäufe" tätigten. In der

Finanzwelt wurde das 2024 zum Thema. Zum Bericht ssrn.com


Die israelische Regierung lehnt weiterhin eine unabhängige Untersuchung

zum 7. Oktober 2023 ab. Gleichzeitig wird immer deutlicher, wie viele

klare Hinweise die politische und militärische Führung des Staates

Israel auf den bevorstehenden Angriff der Palästinenser gehabt haben.

muss. Auch verdächtige Börsenaktivitäten um den 7. Oktober 2023 weisen

darauf  hin, dass es Personen mir Wohnsitz im Staat Israel gab, die

vermutlich Bescheid wussten.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/wer-hat-vom-7-oktober-profitiert.pdf



In Gaza wurde der westliche Kolonialismus entlarvt

Jonathan Cook middleeasteye.net,

Übersetzung für Pako, A. Riesch

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22.09.25: Bergung von Opfern der Bombardierung

von Gaza-City

Yousef Zaanoun, activestills.org


Cook analysiert das Dilemma des „demokratischen Westens“ angesichts des

Genozids: Durch Israel und die Ideologie des Zionismus erfanden die

westlichen Eliten ihr hässliches, rassistisches Kontrollsystem neu und

verkauften es als eine Sache der „Moral“. Jetzt ist das Spiel vorbei.

Israels Kampagne zur Auslöschung des Gazastreifens geht nun in ihr

drittes Jahr. Dies ist nicht nur ein symbolischer Moment. Es ist eine

kritische Phase, sowohl für diejenigen, die die Zerstörung der Enklave

vorantreiben, als auch für diejenigen, die sich dagegen wehren...



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/in-gaza-wurde-der-westl-kolonialismus-entlavt.pdf



Der Staat Israel beschleunigt die Annexion inmitten von Bestrebungen zur

Anerkennung der Staatlichkeit

Zena Al Tahhan electroinicintifada.net, Übersetzung Pako

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Der israelische Finanzminister Smotrich ruft zur Annexion der Westbank

auf. Bildschirmaufnahme

DRM-Youtube-Film Der „Sender“


Auf die Ankündigungen zur Anerkennung eines Staates Palästina von

verschiedenen westlichen Regierungen, haben hochrangige israelische

Vertreter mit der Forderung nach formeller Annexion der Westbank

reagiert. Der Artikel gibt Einblick in die extremen Lebensverhältnisse,

die Siedler und israelische Armee für die Palästinenser in der Westbank

schaffen und er zeigt die Notwendigkeit deutlicher Sanktionen gegen den

Staat Israel.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/israel-beschleunigt-annexion-inmitten 

von-bestrebungen-zur-anerkennung-der-staatlichkeit.pdf>


1959 – Dank Che Guevaras Besuch in Gaza wird Palästina zu einer globalen

Angelegenheit

Dr. Salman Abu Sitta

investigaction.net, Übersetzung Pako

Article Image

Roter Pfeil: Che Guevara, 1946 in Gaza

Ganz rechts: Der Großvater von Dr. Abu Sitta Palestine Land Society,

plands.org


Che Guevaras Besuch in Gaza im Jahr 1959 war das erste Anzeichen dafür,

dass sich die zionistische Kolonisierung Palästinas von einem regionalen

Konflikt zu einem globalen Kampf gegen den Kolonialismus wandelte.

Auslöser dafür war die Bandung-Konferenz von 1955 und die daraus

hervorgegangene Bewegung der Blockfreien Staaten, deren Mitglieder erst

kurz zuvor das Joch der Fremdherrschaft abgeschüttelt hatten.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/che-guevaras-besuch-in-gaza-1959.pdf



Eine Legende des Widerstands: Wer war der „Guevara von Gaza“?

Robert Inlakesh palestinechronicle.com, Übersetzung Pako

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Al-Aswad wuchs als Kind der Nakba in Armut

im Flüchtlingslager Shati im Gazastreifen auf palarchive.org


Als Kind der Nakba, geboren am 8. Januar 1946 in Haifa, wurde Muhammad

Mahmoud Musleh al-Aswad im Alter von 2 Jahren aus seiner Heimat

vertrieben und in das Flüchtlingslager Shati umgesiedelt, wo er

aufwuchs. 1959, als al-Aswad 13 Jahre alt war, besuchte der marxistische

Revolutionär Che Guevara auf Wunsch des ägyptischen Präsidenten Gamal

Abdel Nasser den Gazastreifen. Diese frühen Jahre trugen dazu bei, eine

ganze Generation von Widerstandskämpfern und deren Ideologie zu formen.

Auch Al-Aswad, der Guevara Gaza genannt wird, war davon geprägt.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/wer-war-der-che-guevara-von-gaza.pdf



Die Illusion einer demokratischen Opposition   im Staat Israel

Nitzan Perleman Becker orientxxi.info, Übersetzung Pako

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Im Juni 2025 sind laut dem Israeli Democracy Institute

<https://en.idi.org.il/articles/59568> 74 % der Israelis der Meinung,

dass das Leiden der Palästinenser:innen bei der „Planung der Fortsetzung

der Militäroperation“ nicht berücksichtigt werden sollte. Israeli

Democracy Institute


Die Autorin setzt sich ideologiekritisch mit dem so genannten

"liberalen" oder "linken" Zionismus auseinander. Deren Denkweise ist

kolonial, vertritt die Auffassung, dass das Land einer ethnischen Gruppe

gehöre, die dominieren müsse, um eine "Villa im Dschungel" (Zitat Ehud

Barak, der so seinen Rassismus verrät) zu erhalten. Sie gehört damit zum

gleichen ideologischen Spektrum wie die zionistische Rechte und

Ultrarechte. Die Debatte über den Zionismus als Kolonialprojekt ist eine

dringende Voraussetzung für wirklich demokratische Verhältnisse.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/Die-Illusion-einer-demokratischen-Opposition-in-Israel-Infoblatt-9-2025.pdf



Liberale Israelis sind fassungslos, daß der nächste Leiter des Shin Bet

sie wie Palästinenser behandeln könnte

Gideon Levy  haaretz.com, Übersetzung Pako

Article Image

David Zini Bildschirmaufnahme youtube Newindia


Alarm im liberalen Lager: Generalmajor David Zini soll zum Chef des

Inlandgeheimdienstes Shin Bet ernannt werden. Der größte Teil der Angst

rührt von der Sorge her, was Zini mit der israelischen „Demokratie“

machen wird. Die Kombination aus brennenden religiösem Glauben und

wahnsinniger ultranationalistischer Überheblichkeit führt zu

ungezügeltem Faschismus...."Gideon Levy erinnert in seinem Kommentar

daran, dass der Shin Bet mit den Palästinensern immer schon auf die Art

eines David Zini umgegangen ist.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/israels-liberale-alarmiert-sept-25.pdf



Netanyahus „Super-Sparta“-Wahn: Israels Marsch in Richtung

militarisierter Isolation

Georgio Cafiero newarab.com, Übersetzung Pako

Article Image

PSC


Netanyahus jüngster Aufruf, Israel solle zu einem „Super-Sparta“ werden,

spiegelt einen verblendeten Rückzug in die Illusion wider, eine

ideologische Verschärfung der siedlerkolonialistischen Ideologie. Der

Artikel, der die Meinung zahlreicher Analysten wiedergibt, macht auch

klar, dass der Staat Israel auf die Unterstützung des "Westens"

angewiesen ist. Wie lange wird dies funktionieren, angesichts der

Tatsache, dass die brutale Unterdrückung der Palästinenser durch den

Staat Israel immer deutlicher sichtbar wird?



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/netanjahus-super-sparda-wahn.pdf



Ich bin in Gaza-City, meine Tasche  ist gepackt, aber ich weigere mich,

mein Zuhause zu verlassen

Ahmed Ahmed 972mag.com, Übersetzung

für Pako G. Merz

Article Image

21.08.25: Trauernde im Al-Shifa-Hospital, Gaza-City Yousef Zaanoun,

activestills.com


Israels zerstörerischer Angriff auf meine Stadt zwingt Tausende zu

fliehen auf der Suche nach „Sicherheit“, von der wir wissen, dass sie

nicht existiert außer um den Preis, unser Zuhause für immer zu

verlieren. Die israelische Regierung behauptet, es gäbe im Süden eine

„sichere Zone“ und Hilfslieferungen. Aber alles, das uns dort erwartet

ist mehr Demütigung, Raub und Zerstörung. Ebenso wie im Norden scheint

das Ziel unsere vollständige Vernichtung zu sein.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/ich-bin-in-gaza-city-september-2025.pdf



In Israel dürfen „Tiere in Menschengestalt“ getötet werden

Tamir Sorek mondoweiss.net, Übersetzung Pako

Article Image

18.09.25: Ein erschöpftes Kind auf der Flucht aus Gaza-Stadt Doaa Albaz,

activestills


Studien zeigen immer wieder, dass jüdische Israelis Palästinenser:innen

als minder-wertig betrachten. Dieser tief verwurzelte Rassismus hat

seine Wurzeln im zionistischen Kolonialprojekt und erklärt die breite

Unterstützung für den Völkermord im Gazastreifen.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/tiere-in-menschengestalt-duerfen-getoetet-werden.pdf



Scharfschützen der israelischen Armee töteten an einem Tag vier

Mitglieder einer Familie aus Gaza

palestinechronicle.com Übersetzung Pako

Article Image

Der israelische Scharfschütze Daniel Raab, ein ehemaliger

US-College-Basketballspieler aus Illinois palestinechronicle.com


Israelische Scharfschützen aus den USA und Deutschland haben an einem

Tag vier Mitglieder einer einzigen palästinensischen Familie in

Gaza-Stadt getötet, wie eine fünfmonatige internationale Untersuchung

ergeben hat. Die Untersuchung, die von /The Guardian, Arab Reporters for

Investigative Journalism/ (/ARIJ/), /Paper Trail Media, Der Spiegel/ und

dem deutschen Fernsehsender /ZDF/ veröffentlicht wurde, verfolgte die

Morde an der Familie Doghmosh im Stadtteil Tal al-Hawa am 22. November

2023 zurück.



Link zum Artikel

<https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/israelische-scharfschuetzen-aus-brd-und-usa.pdf



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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

03.10.2025

Frankreich greift Russlands "Schattenflotte" an

de.rt.com, 3 Okt. 2025 20:40 Uhr, Von Walerija Werbinina

Die französische Marine hat in internationalen Gewässern einen Tanker angegriffen, den westliche Medien mit dem jüngsten Auftauchen von Drohnen über Dänemark in Verbindung bringen. Der wahre Grund für diese Piraterie wurde jedoch vom französischen Präsidenten selbst offenbart.


Quelle: Gettyimages.ru © Stefan Sauer/picture alliance


Symbolbild


Historisch gesehen hat Frankreich im Bereich der Piraterie nicht besonders viel Glück gehabt. Nun scheint es aber beschlossen zu haben, das Versäumte nachzuholen. Am 1. Oktober beschlagnahmte das französische Militär einen unter der Flagge Benins fahrenden Öltanker in internationalen Gewässern und nahm zwei Personen fest: den Kapitän und seinen Assistenten (beide chinesische Staatsbürger). Die französischen Medien erwähnen das afrikanische Land, dessen Flagge über dem Schiff weht, jedoch nur am Rande. Sie behaupten, dass das "verdächtige Schiff" in Wirklichkeit zur "Schattenflotte" Russlands gehöre, die "dem Land hilft, die gegen es verhängten Sanktionen zu umgehen".

Aus dem Artikel in Le Figaro lassen sich jedoch einige bemerkenswerte Details entnehmen. Der 244 Meter lange Tanker, der 2007 gebaut wurde, hat mehrere Namen – in verschiedenen Quellen wird er unter den Namen "Boracay" und "Pushpa" geführt, früher auch unter "Kiwala". Am 20. September soll er "den russischen Hafen Primorsk bei Sankt Petersburg" verlassen und sich auf den Weg nach Indien gemacht haben. Indien ist bekanntlich einer der größten Abnehmer russischer Erdölprodukte.


Angeblich "Schattenflotte": Frankreich kapert Öltanker in neutralen Gewässern





Angeblich "Schattenflotte": Frankreich kapert Öltanker in neutralen Gewässern






Zwischen dem 22. und 25. September kam es in Dänemark zu einer Reihe von Zwischenfällen, bei denen mehrere Flughäfen, darunter Kopenhagen und Aalborg, aufgrund von Flügen unbekannter Drohnen vorübergehend ihren Luftraum schließen mussten. Zu dieser Zeit passierte der Tanker dänische Gewässer. Daraus entstand die Vermutung, dass er als Basis für den Start von Drohnen genutzt worden sein könnte (obwohl solche Fluggeräte in Wirklichkeit von überall aus gestartet werden können).

Jakob Karsbo, ehemaliger Chefanalyst des dänischen Militärnachrichtendienstes, erklärte gegenüber der Lokalzeitung Berlingske, dass "es schwer vorstellbar ist, dass außer Russland ein anderer Akteur die Fähigkeit und Absicht hat", solche Operationen durchzuführen. Es wurden jedoch keine Beweise dafür vorgelegt – ebenso wenig wie für die Behauptung, dass es sich überhaupt um eine Operation handelte. Es sei darauf hingewiesen, dass die Ostsee, insbesondere in diesem Gebiet, durch einen extrem dichten Schiffsverkehr gekennzeichnet ist und am selben Tag Dutzende andere Schiffe dieselben Gewässer befuhren. Gegen diese wurden jedoch keine Vorwürfe erhoben.

Anschließend verfolgte ein nicht näher bezeichnetes französisches Kriegsschiff laut Le Figaro einen Tanker in internationalen Gewässern, der daraufhin seinen Kurs ändern musste. Hier stellt sich bereits die Frage, ob das Vorgehen der französischen Streitkräfte mit dem internationalen Seerecht vereinbar ist.

Aus irgendeinem Grund musste die "Boracay" unweit der Küste der Bretagne (zwischen Noirmoutier und Belle-Île-en-Mer) vor Anker gehen, tat dies jedoch außerhalb der französischen Hoheitsgewässer. Dennoch bastelte die Staatsanwaltschaft von Brest eilig ein Verfahren, und das Schiff wurde bald darauf beschlagnahmt, der Kapitän und sein Assistent wurden festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft von Brest wirft der Besatzung mehrere Verstöße vor, darunter die "Unfähigkeit, die Zugehörigkeit des Schiffes/der Flagge zu einem Staat nachzuweisen", sowie die "Weigerung, sich zu unterwerfen", das heißt, den Anweisungen der französischen Behörden Folge zu leisten. Im Grunde schuf Frankreich mit seinen Maßnahmen einen Präzedenzfall für die Beschlagnahmung jedes Schiffes, das auf die gleiche Weise wegen irgendetwas angeklagt werden kann. Und dieser Präzedenzfall ist keineswegs harmlos.

Selbst der ehemalige französische Botschafter in Russland, Jean de Gliniasty, der ebenfalls gerne über die "Phantomflotte" Russlands spekuliert, merkte an:

"Die Beschlagnahmung eines Schiffes, das Öl in internationalen Gewässern transportiert, könnte von Russland und dem Land, dessen Flagge es führt, als Kriegshandlung angesehen werden."

Frankreich versucht, sein Vorgehen mit Artikel 110 des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen zu rechtfertigen. Dieser Artikel trägt den Titel "Recht auf Durchsuchung" und legt fest, in welchen Fällen ein Kriegsschiff das Recht hat, ein ausländisches Handelsschiff auf hoher See zu durchsuchen, beispielsweise bei Verdacht auf Piraterie, Sklavenhandel oder illegale Drogenproduktion. Doch obwohl der französische Präsident der Öffentlichkeit weismachen will, dass "die Einsatzkräfte zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren" und Frankreich generell das Recht habe, fremde Schiffe zu kapern, ging es im Fall dieses Tankers weder um Piraterie noch um Sklavenhandel oder Drogen.

Da das Schiff jedoch gekapert wurde, werde das Militär laut dem ehemaligen Offizier und heutigen Blogger Guillaume Ansel "eine Durchsuchung durchführen". Seiner Meinung nach müssten sie schnell handeln, um Spuren wie Drohnen und Zielgeräte zu finden. Nicht zu vergessen sind auch die Besatzungsmitglieder, die als Drohnenbetreiber fungiert haben sollen.


Die Zeit der Piraten





Meinung

Die Zeit der Piraten







Doch auch wenn nichts gefunden wird, steht die Erklärung schon bereit: Die Besatzung könnte Vorsichtsmaßnahmen getroffen und alle Beweise versenkt haben. Gleichzeitig werden laut Jérôme Pellistrandi, dem Herausgeber der Zeitschrift Défense Nationale, die Militärs "auch das Logbuch und die Schiffsbücher der Besatzung anfordern, um Schlussfolgerungen zu ziehen". Es werden Verfahren eingeleitet, um festzustellen, ob die Besatzungsmitglieder für verdächtige Drohnenflüge verantwortlich sind.

Der Tanker selbst wird in EU-Dokumenten aufgrund seiner mutmaßlichen Verbindungen zu Russland als sanktioniert aufgeführt. Französische Medien behaupten, er sei Teil der "russischen Schattenflotte", womit eine Vielzahl von Tankern gemeint ist, die "Russland gehören, aber tatsächlich unter der Flagge eines anderen Landes fahren".

Nach Schätzungen der EU-Behörden umfasst diese Liste mindestens 500 Schiffe, gegen deren Kapitäne und Besatzungen regelmäßig Sanktionen verhängt werden, aber in Wirklichkeit gibt es viel mehr solche Tanker. Der bereits erwähnte Jean de Gliniasty merkt an:

"Es gibt auch neue (Schiffe), die identifiziert wurden, aber in Wirklichkeit sind sie getarnt, ihre Namen werden geändert, ihr Heimathafen wird geändert und so witer."

Obwohl er selbst in einem Interview ironisch über die "unglaubwürdigen Staaten" spottete, die Schiffen anderer Länder erlauben, unter ihrer Flagge zu fahren, ist diese Praxis in Wirklichkeit weitverbreitet, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. Die Herkunftsländer der Schiffe nutzen diese Lücke häufig, um von Steuervergünstigungen in Steueroasen zu profitieren oder Beschränkungen zu umgehen. Und Staaten in Afrika, der Karibik und so weiter, die das Recht gewähren, unter ihrer Flagge zu fahren, füllen auf diese Weise auch noch ihre Staatskassen.

Als Ende 2024 in der Ostsee ein Unterwasserkabel beschädigt wurde, das Finnland mit Estland verband, wurde der Tanker "Eagle S" dafür verantwortlich gemacht. Der Tanker, der auch beschuldigt wurde, zur Schattenflotte zu gehören, wurde für mehrere Monate festgehalten. Derzeit droht drei Besatzungsmitgliedern dieses Schiffes eine Gefängnisstrafe, obwohl keine Beweise für vorsätzliches Handeln ihrerseits vorgelegt wurden.


Drohnen in Norwegen: Festnahme von drei Deutschen – Medien schweigen





Meinung

Drohnen in Norwegen: Festnahme von drei Deutschen – Medien schweigen





Der von Frankreich festgenommene Kapitän des Tankers "Boracay" wird hingegen im Februar nächsten Jahres vor dem Gericht in Brest nur wegen der "Weigerung, sich zu unterwerfen", vor Gericht stehen. Von Drohnen über Dänemark ist in der Anklage derzeit keine Rede.

Übrigens ist der Kapitän eines Handelsschiffs nur in den Hoheitsgewässern eines bestimmten Staates verpflichtet, sich den Kriegsschiffen zu unterwerfen. Außerdem stellte sich überraschenderweise heraus, dass "alle anderen möglichen Aspekte dieses Falls nicht in die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft fallen", wie Staatsanwalt Stephane Kellenberger erklärte. Die Frage, ob der Tanker, auf dem sich "eine erhebliche Menge Öl" befindet, seine Fahrt fortsetzen kann, wurde von den französischen Behörden verschwiegen.

Letztendlich erklärte kein Geringerer als der französische Präsident den wahren Hintergrund der Festsetzung des Schiffes. Am 2. Oktober forderte Emmanuel Macron auf dem Gipfeltreffen in Kopenhagen, den "Druck auf die russische Schattenflotte zu erhöhen" und Schiffe auf See festzuhalten, um die Lieferungen von russischem Öl zu unterbrechen. Nach Ansicht des französischen Präsidenten "wird dies die Fähigkeit Russlands, seine militärischen Bemühungen zu finanzieren, deutlich verringern".

Damit übernahm der französische Staatschef faktisch die Verantwortung für die Piraterie seiner Marine und gab den wahren Grund für die Festhaltung des Tankers preis. Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Testversuch – oder um den Beginn einer großangelegten Operation des Westens, alle Tanker, die russische Häfen verlassen, unter fadenscheinigen Vorwänden zu kapern.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 2. Oktober 2025 auf der Webseite der Zeitung Wsgljad erschienen.

Walerija Werbinina ist Analystin bei der Zeitung Wsgljad.


Mehr zum ThemaMacron fordert Europa auf, Druck auf "russische Schattenflotte" zu erhöhen


Screenshot_2025_10_03_at_21_42_08_Frankreich_greift_Russlands_Schattenflotte_an_RT_DE

Video https://rumble.com/v6z6eyw-zeit-den-hahn-zuzudrehen-eu-kommission-stellt-19.-sanktionspaket-gegen-russ.html Dauer  Min.


RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://de.rt.com/international/257824-frankreich-greift-russlands-schattenflotte-an/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

03.10.2025

Heutige JG-Demorede in Berlin: << Lasst uns gemeinsam unsere Visionen einer besseren Welt verwirklichen! Damit die Zeitenwende nicht zum Zeitenende wird! >>

aus e-mail von Jürgen Grässlin, 3. Oktober 2025, 18:13 Uhr


Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!


anbei maile ich euch (siehe unten und Attachment anbei) den Text meiner

heutigen Kundgebungsrede in Berlin.


Für den Zuspruch (vor Ort und per Spontanmails) danke ich euch herzlich.


Wir haben neue Kraft getankt!!!


Herzlichst


Jürgen Grässlin aus dem ICE


PS. Gerne zum Weiterleiten an Interessierte ????????


--


*Lasst uns gemeinsam unsere Visionen einer besseren Welt verwirklichen!*


*Damit die Zeitenwende nicht zum Zeitenende wird!*


*Rede von Jürgen Grässlin anlässlich der Friedensdemonstration "Nie

wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden!" am 3. Oktober 2025

auf dem Bebelplatz in Berlin*


Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde!


Der Zustand unserer Republik, der Europäischen Union, der NATO, der

Großmächte USA, Russland und China ist erbärmlich. Die Menschheit muss

Kriege und Bürgerkriege, den voranschreitenden Klimawandel und viele

weitere Dystopien erdulden. Hunderte von Millionen Menschen leiden unter

bitterer Armut, schmerzhaftem Hunger und gnadenloser Ausbeutung.


Die Profiteure dieser – billigend in Kauf genommenen und teilweise

bewusst herbeigeführten – Katastrophen sind bekannt: Es sind Milliardäre

und Multimilliardäre, Militärs und ihre Politiker, Banker und ihre

Kreditinstitute, Rüstungsmanager und ihre hemmungslos

waffenexportierenden Kriegskonzerne.


Während die Armen immer ärmer werden und viele elendig verrecken, werden

die Reichen und Superreichen immer wohlhabender. Die Aktienkurse der

Waffenschmieden – die mit Zustimmung der Regierenden Mordwerkzeuge in

Krisen- und Kriegsgebiete exportieren – gehen weltweit durch die Decke.

Allein der Wert der Aktie der Rheinmetall AG hat sich seit dem

völkerrechtswidrigen Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine im

Februar 2022 weit mehr als verzwanzigfacht.


Rüstungsexporte sind in der Ära der Ampelkoalition massiv gesteigert

worden, 2024 auf 15,69 Milliarden Euro. Waffenbestandteile und

Rüstungsgüter wurden und werden selbst an Israel geliefert. Obwohl

dessen Armee – auch mit deutschen Waffen und Munition – ein paar tausend

Hamas-Terroristen und weit mehr als 60.000 unschuldige Zivilistinnen und

Zivilisten im Gaza-Streifen umgebracht hat. Diese Politik ist Beihilfe

zu Mord! èSchande über alle Kriegsprofiteure! Schande über alle

Rüstungsexporteure!


Im Rahmen der "Zeitenwende" brechen sämtliche Dämme. Der Einzelplan 14

wird exorbitant gesteigert. Fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts der

NATO-Staaten sollen pro Jahr in Militär und Rüstung fließen. Deutschland

soll unter der Ägide von Friedrich Merz und Boris Pistorius

"kriegstüchtig" gemacht werden. Hierfür wurde ein zusätzliches

"Sondervermögen" in Höhe von 500 Milliarden Euro für Aufrüstung und

Militarisierung genehmigt.


Ist das die Welt, wie wir sie unseren Kindern und Kindeskindern

hinterlassen wollen? NEIN! NEIN und nochmals NEIN!


Hier greift unser Demonstrationsmotto des heutigen Tages in Berlin und

Stuttgart:


èNie wieder kriegstüchtig! Und ich ergänze: èNie wieder destruktiv! Nie

wieder ausbeuterisch! Nie wieder umweltzerstörend! Nie wieder

menschenverachtend! Nie wieder lebensfeindlich!


Was mich am Allermeisten erschreckt, ist die Tatsache, dass die

führenden Politiker auf unserem Planeten – Donald Trump, Wladimir Putin

und Xi Jinping – zu skrupellosen Machtpolitikern verkommen sind. Ihnen

sind das Wohlbefinden der Menschen und eine intakte Natur schlichtweg

gleichgültig. Längst haben sie jegliche Zielvorstellungen einer

friedlichen und gerechten Welt für alle aufgegeben. Keinen Deut besser

sind antidemokratische Regierungspolitiker oder Präsidenten wie

Netanjahu, Erdoğan, Orban, Meloni oder Le Pen. Und auch unsere

vermeintlichen Demokraten Macron, Starmer und Merz versagen.


Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde:


èNein, /wir/ sind nicht bereit, diese Fehlentwicklungen und diese

bewussten Fehlsteuerungen stillschweigend hinzunehmen! Denn wir wissen:

Militär ist nicht die Lösung, Militär ist das Problem!


Und wieder trifft unser heutiges Kundgebungsmotto bestens zu: èStehen

wir auf für Frieden! Und ich ergänze: èStehen wir auf für Gerechtigkeit,

für Toleranz, für Mitmenschlichkeit, für Solidarität!


Als Soziale Bewegung, als NGOs, als Gewerkschaften, als Kirchen und als

Aktivistinnen und Aktivisten haben wir weitaus mehr zu bieten. Vor allem

eines, das der Gegenseite völlig abhandengekommen ist:


Wir haben Hoffnung, wir haben Utopien und wir haben Visionen! Das macht

uns Mut, das macht uns stark, das gibt uns Kraft!


Denn wir haben die Vision einer friedlichen Welt ohne Militär und

Kriegsdienst! Wir haben die Vision einer Welt ohne Atomraketen, ohne

Mittelstreckenwaffen, generell ohne Waffen! Wir haben die Vision einer

ökologisch intakten Welt ohne Umweltzerstörung und Klimaerwärmung! Wir

haben die Vision einer Welt, in der alle Menschen gesund und glücklich

aufwachsen! Wir haben die Vision einer Welt in der alle Menschen genug

zu essen haben! Wir haben die Vision einer Welt in der allen Kinder

Liebe und Respekt zukommen, in der sie gebildet werden! èJa, wir haben

die Vision einer besseren Welt!


Sind wir deshalb weltfremd? Sind wir völlig abgedreht? – Was uns oft

genug vorgeworfen wird.


Ganz im Gegenteil! Solche Vorwürfe sollen von der entscheidenden

Erkenntnis ablenken: Die Multimilliardäre, die Machtpolitiker und die

Militärs sind es, die unseren Planeten ruinieren und unser Leben

riskieren. Sie gefährden die Existenz aller: Laut Bulletin of the Atomic

Scientists steht die Welt – berechnet auf 24 Stunden – heute nur noch 89

Sekunden vor einem allesvernichtenden Atomkrieg.


Wenn wir diese Bellizisten und Raubtierkapitalisten weiter schalten und

walten lassen, dann naht das Ende der Menschheit. Dann wird die

Zeitenwende zum Zeitenende!


Was können wir, was müssen wir tun?


Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,


lasst und gemeinsam unsere Visionen in die Tat umsetzen. Wir müssen

handeln! Wir müssen aktiver werden als je zuvor! Ein wichtiger Weg dabei

ist das kommende Projekt VISION BESSERE WELT – MUTMACHMENSCHEN. Wir

wollen uns verbünden in einem weltweiten Netzwerk. Mutmachende Menschen

sollen mit ihren Organisationen und Kampagnen national, international

und global zusammenarbeiten. Wenn uns das gelingt, werden wir –

wohlgemerkt von unten her – eine ganz andere, eine viel bessere Welt

aufbauen!


èDeshalb: Stehen wir auf für Frieden und für die Verwirklichung unserer

Visionen!


Vielen Dank.


*Vita Jürgen Grässlin *ist laut /SPIEGEL/ der „bekannteste Pazifist und

Rüstungsgegner des Landes“. Er ist Bundessprecher der

Deutschen**Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

(DFG-VK), Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.) und

Sprecher der**Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“.

Grässlin ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über

Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter

internationale Bestseller. Zuletzt verfasste er /Wie Lichter in der

Nacht. Menschen, die die Welt verändern. Ein Mutmachbuch/ (Heyne Verlag

2024). Grässlin wurde mit bislang zehn Preisen für Frieden,

Zivilcourage, Menschenrechte und Medienarbeit ausgezeichnet, u.a. mit

dem Aachener Friedenspreis, dem Menschenrechtspreis von Amnesty

International und dem Grimme-Medienpreis.


Gemeinsam mit Unterstützer*innen erstellt er zurzeit das

Multimediaprojekt VISION BESSERE WELT – MUTMACHMENSCHEN, dass 2026

online gehen wird.


*Kontakt: *Tel.: 0049-761-7678208, Mob.: 0049-170-6113759; E-Mail:

jg@rib-ev.de <mailto:jg@rib-ev.de>, graesslin@dfg-vk.de 

<mailto:graesslin@dfg-vk.de>, j.graesslin@gmx.de <mailto:j.graesslin@gmx.de>


*Wichtige Websites:*https://friedensdemo0310.org 

<https://friedensdemo0310.org>, www.dfg-vk.de <http://www.dfg-vk.de>,

www.rib-ev.de <http://www.rib-ev.de>, www.aufschrei-waffenhandel.de

<http://www.aufschrei-waffenhandel.de>, _www.friedensfähig.de_,

www.verweigern.info <http://www.verweigern.info>, www.besserewelt.info

<http://www.besserewelt.info>, www.juergengraesslin.de

<http://www.juergengraesslin.de>__


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

03.10.2025

Zwei unterstützenswerte Initiativen am heutigen 'Tag der Deutschen Einheit'!

aus e-mail von Doris Pumphrey, 3. Oktober 2025, 13:04 Uhr


Liebe Mitmenschen! - Doppel bitte entschuldigen -


1. Abrüstungsappell der Kooperation für den Frieden:



Ich protestiere gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands!


Fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung sollen die NATO-Staaten künftig für

Militär und kriegsrelevante Infrastruktur ausgeben. Diese willkürliche

Festlegung ist unverantwortlich. Fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes

entsprächen nach heutigen Zahlen fast der Hälfte des deutschen

Bundeshaushalts, mindestens 200 Milliarden Euro. Jedes Jahr!

Aufrüstung führt in die Sackgasse! Dass Frieden und Sicherheit durch immer

mehr Waffen und Abschreckung erreichbar wären, ist ein Trugschluss. Ich

möchte in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine

friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und

Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in

der Welt sein.

Daher fordere ich von der Bundesregierung:

    * einen Stopp der maßlosen Ausgaben für immer mehr Aufrüstung. Nötig

      sind mehr Investitionen, die unser aller Leben verbessern – zum

      Beispiel in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz.

    * keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch

      unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur,

      durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der

      Klimakatastrophe.

    * einen entschlossenen diplomatischen Einsatz für ein Ende des

      russischen Angriffskrieges, nachhaltigen Frieden für die Ukraine und

      eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur.

    * ein glaubwürdiges Eintreten für Völkerrecht, nukleare und

      konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung von Ziviler

      Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit. Dauerhafte

      Sicherheit kann nur eine Weltordnung garantieren, in der nicht das

      Recht des Stärkeren gilt.


Hier unterschreiben:

<https://www.friedenskooperative.de/aktion/abruestungsappell-jetzt-unterschreiben>


                                                      _ ___ _

 


2. Offener Brief von Markus Stockhausen an den Bundeskanzler:


Offener Brief am 3.10.2025

 

Sehr geehrter Herr Merz,

 

wenn Sie sich als Bundeskanzler ein historisches Denkmal setzen wollen,

dann führen Sie bitte Deutschland und Europa zum Frieden und nicht zum

Krieg mit Russland.

Wir Deutsche haben den 2. Weltkrieg verursacht, das sollte reichen. Wir

haben etwa 25 Millionen Tote in Russland und 6 Millionen tote Juden auf dem

Gewissen.(1) Kein einziger weiterer Mensch darf durch deutsche Hände (und

Waffen) sterben.

 

Die große Mehrheit der Deutschen will Frieden, keinen Krieg. Vertreten Sie

uns würdig, so wie Sie es bei Ihrem Amtseid gelobt haben: Schaden vom

deutschen Volke abzuwenden.(2)

 

Wenn Sie mit gleicher Kraft, mit der Sie jetzt die Kriegstrommel rühren,

den Frieden herbeiführen würden, indem Sie unablässig mit Russland und der

Ukraine verhandeln und Lösungen für den Konflikt suchen, anstelle mit

Abermilliarden Euro die Aufrüstung voranzutreiben („nach Rüstung kommt

Krieg“!!), dann könnten wir schon bald wieder Frieden haben.

 

Wir brauchen ein geeintes, friedliches Europa, MIT Russland.

Nirgends höre ich ernstgemeinte, umsetzbare Lösungsvorschläge für den

Russland-Ukraine Konflikt. Alles wird immer nur schlimmer und tagtäglich

sterben hunderte Menschen, bisher schon Hunderttausende, wenn nicht sogar

Millionen auf beiden Seiten. Das sind Menschenleben! Schicksale! Zigtausend

für lebenslang Verwundete! Unfassbares Leid, das dieser Krieg täglich

hervorbringt. Ist Ihnen das alles egal? Tun Sie alles in Ihrer Macht

stehende um diesen Krieg sofort zu beenden, und nicht das Gegenteil, ihn

noch zu befeuern.

 

Sie und die europäische Gemeinschaft können Russland nicht besiegen. Wenn

Sie weiter so machen wie jetzt, führen Sie uns ins Chaos. Das wollen wir

nicht. Wir wollen Frieden. Das ist Ihre alleinige Aufgabe: so schnell wie

möglich Frieden zu erreichen.

 

Und die Rüstungsmilliarden brauchen wir dringend für andere Aufgaben in

Deutschland. Besinnen Sie sich, bitte.

 

Mit eindringlichem, hoffnungsvollen Gruß,

Markus Stockhausen (Erftstadt)

________________________________

 

1) ChatGPT:

a)

„Die genaue Zahl der getöteten sowjetischen Menschen während des deutschen

Russlandfeldzugs im Zweiten Weltkrieg (oft als "Unternehmen Barbarossa" und

späterer Ostfeldzug bezeichnet) lässt sich nicht mit absoluter Genauigkeit

bestimmen. Aber Historiker und offizielle Schätzungen geben einen

ungefähren Rahmen vor.

Tote Sowjetbürger durch den deutschen Angriffskrieg:

    * Etwa 24 bis 27 Millionen Menschen starben in der Sowjetunion infolge

      des Zweiten Weltkriegs. Diese Zahl umfasst:

          o • Etwa 8,6 bis 11,4 Millionen Soldaten (Rote Armee)

          o • Etwa 13 bis 15 Millionen Zivilisten

Quelle: Russische Akademie der Wissenschaften, verschiedene Historiker

(u.a. Richard Overy, Christian Hartmann), und internationale

Forschungsinstitute.“

b)

„Während des Zweiten Weltkriegs ermordeten die Nationalsozialisten unter

der Führung Adolf Hitlers etwa sechs Millionen Juden. Dies geschah im

Rahmen des Holocaust (auch „Shoah“ genannt), einer systematischen,

staatlich organisierten Vernichtung der jüdischen Bevölkerung Europas.

Diese Zahl umfasst:

    * • Männer, Frauen und Kinder

    * • Opfer aus Deutschland, Polen, der Sowjetunion, Ungarn, Rumänien,

      der Tschechoslowakei, den Niederlanden, Frankreich, Griechenland und

      vielen anderen Ländern

    * • Menschen, die in Konzentrations- und Vernichtungslagern wie

      Auschwitz, Treblinka, Sobibor und Belzec ermordet wurden

    * • Opfer von Massenerschießungen, Hungertod in Ghettos und

      Todesmärschen

Die Zahl wurde durch historische Forschungen, Gerichtsverfahren (z. B.

Nürnberger Prozesse) und Archivmaterialien bestätigt und ist ein zentraler

Bestandteil des Gedenkens an die NS-Verbrechen.“

 

2) Der Amtseid des Bundeskanzlers lautet:

„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Volkes widmen, seinen

Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, Verfassung und Recht wahren und

verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen

jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe"

 

******************************


Friedliche Grüße!


Helene+Ansgar Klein


 


Rosengarten 11, 52146 Würselen, Tel.: 02405 72112


 


'Aachener für eine menschliche Zukunft' <<http://www.ac-frieden.de> >


Aachener Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft mit Russland"


Kampagne: NATO raus - raus aus der NATO <<http://www.NATOraus.de> >


Neuer Krefelder Appell - Den Kriegstreibern in den Arm fallen (

<https://peaceappeal21.de> )


Deutschland neutral ! < <https://deutschlandneutral.de/>  >


'Demokratischer Widerstand' <<https://demokratischerwiderstand.de/>  >


 


 


"... von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem

vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk

... dieses Grundgesetz gegeben." aus der Präambel unseres Grundgesetzes


 


Art. 20 (4) GG: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu

beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere

Abhilfe nicht möglich ist."


 


"Meiner Meinung nach ist jeder ein Verräter an der Menschheit, der nicht

seine ganze Kraft dem Versuch widmet, weitere Kriege zu verhindern".

Christopher Morley (*1890, †1957)


 


PS.: Wer von uns auf diesem Wege keine Informationen mehr erhalten möchte,

möge diese Mail per 'Antworten' (kommentarlos) zurücksenden.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

03.10.2025

 Wollte Krim nicht als ukrainisch bezeichnen: Litauischer Minister zum Rücktritt gedrängt

freedert.online, 3 Okt. 2025 17:16 Uhr


Kurioses aus Litauen: Der frisch ernannte Kulturminister, der einer populistischen Partei angehört, weigerte sich in einem Interview, die Krim aus ukrainisch zu bezeichnen. Nach dem erwartbaren Shitstorm muss er nun nach nur einer Woche im Ministersessel seinen Hut nehmen.
Wollte Krim nicht als ukrainisch bezeichnen: Litauischer Minister zum Rücktritt gedrängt
Ignotas Adomavičius

Der erst vor einer Woche ernannte litauische Kulturminister Ignotas Adomavičius tritt von seinem Amt zurück, wie der litauische Sender LRT am Freitag berichtet. Sein Rücktritt ist demnach nicht ganz freiwillig: Der Politiker wurde zu diesem Schritt gedrängt, weil er sich geweigert hatte, sich festzulegen, wem die Halbinsel Krim gehört.

"Auf Drängen von Premierministerin Inga Ruginienė hat Kulturminister Ignotas Adomavičius am Freitag seinen Rücktritt angekündigt <...>. Der Minister wollte in einem Interview mit dem Portal lrytas.lt die Frage nach der Zugehörigkeit der Krim nicht sofort beantworten und beschuldigte die Journalistin der Provokation. Dies war der letzte Tropfen für die Premierministerin, die Adomavičius zum Rücktritt aufforderte", heißt es in der Veröffentlichung.

Zitiert wird auch der Politiker selbst, der erklärte, dass er und seine Familie unter starkem Druck stünden und es für sie nach dem Interview nicht mehr sicher sei, sich auf der Straße aufzuhalten.
Estnischer Abgeordneter: Wir können gesamte russische Ostsee-Flotte im Alleingang versenken
Estnischer Abgeordneter: Wir können gesamte russische Ostsee-Flotte im Alleingang versenken

Adomavičius trat sein Amt als Kulturminister am 25. September als Mitglied der neuen litauischen Regierung der linkspopulistischen Partei Nemuno Aušra ("Morgenröte am Nemunas") an. Seine Kandidatur war umstritten, da er zuvor im Handel mit Teigwaren tätig war und keinen Bezug zur Kultur hatte. Künstler haben letzten Donnerstag in Vilnius gegen seine Ernennung demonstriert.

Bevor der studierte Administrator Adomavičius (Jahrgang 1983) im Jahr 2024 der Nemuno Aušra beitrat, war er 14 Jahre Mitglied der Bewegung der Liberalen. Bei der Parlamentswahl im Oktober 2024 erzielte NA 15 Prozent der Wählerstimmen. Entgegen anderslautenden Ankündigungen seitens der politischen Konkurrenz vor der Wahl wurde die Partei zu Koalitionsgesprächen eingeladen und bildet seit dem 21. November mit dem Wahlsieger LSDP (Litauische Sozialdemokraten) und der ebenfalls neu gegründeten Partei DVSL (eine Mitte-Links-Partei) eine Regierung.

In der deutschen Mainstreampropaganda wird NA häufig als "rechtspopulistisch" bezeichnet, hat aber ein Wahlprogramm, das noch vor 20 Jahren eher als links angesehen worden wäre. Der Parteigründer Remigijus Žemaitaitis hatte sich allerdings im Jahr 2023 geschichtsfälschende Äußerungen über den Zweiten Weltkrieg geleistet, in denen er gegen Juden und gegen Russen hetzte.

Die Halbinsel Krim gehörte seit Ende des 18. Jahrhunderts zu Russland. Auch nach der Russischen Revolution des Jahres 1917, als eigene Republiken für Minderheiten in dem bis dahin zentralistisch organisierten Land gegründet wurden, blieb sie zunächst im Rang einer autonomen Region im Bestand der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR), die 1991 den Namen wechselte und als Russische Föderation fortexistiert. Erst im Jahr 1956 fällte der damalige Machthaber im Kreml, Generalsekretär der KPdSU Nikita Chruschtschow – Deutschen vor allem durch den Mauerbau 1961 bekannt – die willkürliche Entscheidung, die Krim der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik zu übertragen, ohne dass die mehrheitlich russische Bevölkerung der Halbinsel dazu befragt worden war. Solange die UkrSSR im Bestand der UdSSR blieb, hatte die in der Weltgeschichte einmalige "Schenkung" kaum praktische Auswirkungen.
Medien: EU hat Trumps Vorschlag zur Anerkennung der Krim als russisch abgelehnt
Medien: EU hat Trumps Vorschlag zur Anerkennung der Krim als russisch abgelehnt

Die Situation wurde für die Krim-Bevölkerung unerträglich, als im Zuge des Maidan-Umsturzes im Februar 2014 prowestliche Nationalisten in Kiew an die Macht kamen und eine endgültige Trennung vom russischen Mutterland samt geschlossener Grenzen und Diskriminierung sprachlicher und kultureller Rechte der ukrainischen Russen absehbar wurde. Die Krim-Bevölkerung entschied daraufhin in einem Referendum im März 2014, vom Selbstbestimmungsrecht Gebrauch zu machen, aus der Ukraine auszutreten und sich der Russischen Föderation anzuschließen.

Anders als in anderen Fällen (zum Beispiel Kosovo) tut der Mainstream im Westen so, als existiere das Selbstbestimmungsrecht, das in der UN-Charta mit gleichem Rang wie die territoriale Integrität von Staaten ausgestattet ist, nicht, und erkennt die Entscheidung der Krim nicht an.

Mehr zum Thema – Schräge Regierungskoalition in Litauen: Sozialdemokraten gehen mit Antisemiten zusammen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/europa/257848-wollte-krim-nicht-als-ukrainisch-bezeichnen/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

03.10.2025

Britischer Energieminister: Musk ist eine Bedrohung für Großbritannien

https://freedert.online, 3 Okt. 2025 16:27 Uhr

Labour-Schwergewicht Ed Miliband, der einst von Jeremy Corbyn als Labour-Chef abgelöst worden war, warf Elon Musk vor, nationalistische Kräfte im Vereinigten Königreich zu unterstützen und Desinformation zu verbreiten. Der Minister legt dem Milliardär nahe, aus dem Land und dessen Politik zu verschwinden.


Quelle: www.globallookpress.com © UK Government/via Globallookpress.com


Ed Miliband


Der britische Energieminister, Ed Miliband, hat Elon Musk vorgeworfen, eine größere Bedrohung für Großbritannien zu sein, und erklärte, der Milliardär fördere nationalistische Kräfte, die versuchten, das Land zu untergraben.

In einer Rede auf dem Labour-Parteitag am Mittwoch brachte der ehemalige Parteichef (2010 bis 2015) Musk mit Nigel Farage in Verbindung, dessen Partei Reform UK bei den Kommunalwahlen im Mai Erfolge hatte. Der US-Unternehmer hatte seine Unterstützung für die Partei geäußert, aber Farage dazu aufgefordert, zurückzutreten.


Demonstration "gegen Migration" in London? Das ist nur die Oberfläche...





Meinung

Demonstration "gegen Migration" in London? Das ist nur die Oberfläche...





Laut Miliband ist Farage "ein entscheidender Teil eines globalen Netzwerks, das die Verbindungen zerstören will, die unsere Gemeinschaften und unsere Lebensweise miteinander verbinden". Er fügte hinzu: "Ich kann für euch die Bedrohung in zwei Worten zusammenfassen: Elon Musk."

Miliband erklärte, Musk "heizt die Gewalt auf unseren Straßen an", "ruft zum Sturz unserer gewählten Regierung auf" und ermöglicht "durch X Desinformation" – die Kurznachrichtenplattform, die der Milliardär 2022 kaufte.

"Wir haben eine Nachricht an Elon Musk. Verschwinde verdammt noch mal aus unserer Politik und unserem Land."

Musk gab sich von diesen Bemerkungen unbeeindruckt. Kurz nach dieser Rede attackierte er Premierminister Keir Starmer und nannte ihn einen "Schauspieler mit einem hohlen Kopf", der nur die Stichworte wiederhole, die ihm andere lieferten.

Musk und Starmer befinden sich schon seit Monaten in einer Fehde über den britischen Skandal um Missbrauchsbanden. Im Juni autorisierte Starmer einen neuen Untersuchungsausschuss zur massenhaften sexuellen Ausbeutung britischer Mädchen; Verbrechen, die vor über einem Jahrzehnt vor allem mit Banden pakistanischer Männer verbunden waren. Starmer war zur Zeit des Skandals einer der höchsten britischen Staatsanwälte. Musk warf dem Premierminister vor, "im Austausch für Stimmen tief in die Massenvergewaltigungen verstrickt" zu sein.


Mehr zum Thema  Britische Polizei nimmt Parteivorsitzenden George Galloway bei Rückkehr aus Russland fest


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Video https://rumble.com/v6zq5tu-britischer-ex-minister-wir-mssen-das-leben-auf-der-krim-erdrosseln.html Dauer 1:12 Min.


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03.10.2025

Die Türkei weist US-Forderung nach Verzicht auf russisches Erdgas zurück

freedert.online, 3 Okt. 2025 16:51 Uhr, 

Donald Trump drängte die NATO-Mitglieder, Käufe russischer Energie zu unterlassen, wenn sie neue Sanktionen gegen Moskau wollten. Der türkische Energieminister besteht aber auf vielfältige Lieferquellen, auch auf die russischen.


Quelle: www.globallookpress.com © Maksim Konstantinov


lparslan Bayraktar


Die Türkei hat die US-Forderungen, kein russisches Erdgas mehr zu kaufen, zurückgewiesen. Alparslan Bayraktar, der Minister für Energie und Rohstoffe, sagte, Ankara werde weiterhin von allen verfügbaren Lieferanten kaufen, auch von Moskau.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die NATO-Staaten aufgerufen, den Kauf von russischem Öl und Gas im Tausch gegen neue Sanktionen einzustellen, was er als einen Weg darstellte, den Friedensprozess in der Ukraine zu beschleunigen. Nachdem er vergangene Woche den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffen hatte, meinte Trump, Ankara, ebenfalls Mitglied der NATO, werde wohl seiner Forderung Folge leisten.

Bayraktar wies diesen Gedanken zurück und betonte, verlässliche Lieferungen seien entscheidend für die Energiesicherheit seines Landes.


Peskow kontert Trump: Türkei bleibt Handelspartner Russlands





Peskow kontert Trump: Türkei bleibt Handelspartner Russlands






"Wir können unseren Bürgern nicht sagen, 'uns ist das Gas ausgegangen'. Um eine ununterbrochene Versorgung zu sichern, müssen wir den Zugang zu diesen Ressourcen unterschiedslos sicherstellen",

sagte er.

"Die Türkei wird natürlich weiterhin Gas aus Russland beziehen, da die Vereinbarungen bereits getriffen sind. Der Winter kommt. Wir müssen so viel Gas wie möglich von Russland bekommen."

Er fügte hinzu, dass die Türkei weiter ihre Lieferanten diversifizieren und auch die heimische Produktion erhöhen werde. "Die Türkei hat einen hohen Verbrauch an Erdgas. Eine Strategie der Diversifizierung ist entscheidend … von je mehr Quellen wir kaufen, desto sicherer ist es", stellte er fest.

Die westlichen Staaten haben seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts 2022 Importe russischer Energie bedeutend verringert. Jetzt plant die EU, russische fossile Brennstoffe bis zum Jahr 2027 aufzugeben, obwohl viele Staaten sie noch erwerben. Ungarn und die Slowakei sind beide größere Importeure russischer Energie, und widersprechen der Beendigung vehement.

Die Türkei ist kein Mitglied der EU, bleibt aber ein wichtiger Partner und ein NATO-Staat. Sie weigerte sich nach der Eskalation des Ukraine-Konflikts, sich den westlichen Sanktionen anzuschließen. Sie importiert weiterhin Energie und erhält enge diplomatische Beziehungen mit Moskau.

Moskau nannte die Beschränkungen, die sich gegen seine Energie richten, illegal und selbstzerstörerisch und warnte die EU, sie werde kostspieligere Alternativen suchen müssen, oder indirekte Importe. Russische Vertreter sehen auch Trumps Versuch, den NATO-Mitgliedern russische Lieferungen auszureden, als Bemühung, die US-Exporte zu erhöhen.

"Trump hat seine Absicht, die wirtschaftlichen Interessen der USA durchzusetzen, nie verborgen. Der einfachste Weg dazu ist es, die ganze Welt dazu zu zwingen, mehr für US-amerikanisches Öl und LNG zu zahlen", meinte Kremlsprecher Dmitri Peskow letzte Woche zu RBK.


Mehr zum Thema – Washington: Trump drängt Erdoğan vergeblich zum Verzicht auf russische Energie


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Video https://rumble.com/v6y9lke-wie-kein-anderes-land-trkei-schliet-luftraum-und-hfen-fr-israel.html Dauer 1:00 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/international/257850-tuerkei-weist-us-forderung-nach/


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03.10.2025

Nach 35 Jahren Einheit - Großdeutschland auf Kriegskurs

aus e-mail von Doris Pumphrey, 3. Oktober 2025, 10:54 Uhr


*Nach 35 Jahren Einheit

Großdeutschland auf Kriegskurs – Frieden kein Thema*


/Von Hans Bauer/*/*/*/

/

Am 3. Oktober 2025 gedenkt Deutschland der staatlichen Vereinigung.

Eingeläutet mit einer Entschließung des Bundesrates auf seiner Sitzung

am 26. September. Herausforderung seien „Nationale Kraftanstrengung,

Modernisierung auf allen Ebenen, Auseinandersetzung mit der Geschichte“.

Von der deutschen Einheit zur Einheit Europas, heißt es.


Gleiche Beschwörungen zur Einheit werden in den nächsten Wochen folgen.

Tatsächlich kann von Einheit keine Rede sein. Weder in Europa noch in

Deutschland. Unser staatlich vereintes Land ist nämlich zutiefst

gespalten, nicht nur Ost-West, Oben-Unten, Arm-Reich. Gespalten vor

allem zwischen Kriegstüchtigen und Friedenswilligen.


Mehr als bezeichnend, dass der Bundesrat das Wort „Frieden“ vermissen

lässt. Nicht ein einziges Mal wird in der Entschließung von der

Herausforderung zum Frieden gesprochen. Dabei hätte es ohne Bekenntnis

Deutschlands zum Frieden die Einheit nicht gegeben.


Voraussetzung und maßgeblich für den „Einigungsvertrag“ war der von

beiden deutschen Staaten und den vier alliierten Mächten geschlossene

„Zwei-plus-Vier-Vertrag“. Eigentlich ein Grundlagenvertrag. In ihm

erklärten sich die Parteien bereit, „die abschließende Regelung in Bezug

auf Deutschland zu vereinbaren“. Kernaussage dieses Vertrages war die

Verpflichtung und Selbstverpflichtung des geeinten Deutschlands, „als

gleichberechtigtes und souveränes Glied … dem Frieden der Welt zu

dienen“. Und „dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird“. In

diesem Sinne wurde das Anliegen bekräftigt durch konkrete Auflagen,

Gebote, Verbote, u.a. zur Bundeswehr, zu ABC-Waffen, zum DDR-Territorium.


Was ist heute, 35 Jahre später, aus Geist und Buchstabe dieses Vertrages

und seiner Verpflichtung zum Frieden geworden?


Vom Wesensgehalt des „2+4-Vertrages“ ist wenig übrig geblieben. Für

Deutschlands Politik sind die Vereinbarungen ebenso wenig bindend wie

Verpflichtungen in Grundgesetz und Einigungsvertrag:


● Rüstungsboom, Militarisierung und Aufrüstung beherrschen das Land,

● Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete,,

● die Bundeswehr wird stärkste konventionelle Armee Europas,

● für 2026 Stationierung weitreichender Mittelstreckenraketen,

● Streben nach Atomwaffen,

● Wehrdienst und Wehrpflicht werden geplant,

● Verletzung von Verpflichtungen zu ostdeutschem Territorium,

● Feindschaft gegen andere Völker in Politik und Medien.


Allein die Aussagen von Wadephul und Merz zum „Feind“ Russland und die

Aufrüstung gegen Russland sowie die Unterstützung eines Genozids im

Nahen Osten widersprechen historischer Verantwortung und vertraglicher

Verpflichtung. Die gesellschaftliche Atmosphäre im Lande entspricht

diesem Kurs.


Vision und Hoffnung auf ein Deutschland des Friedens waren Illusion. Für

die Herrschenden ist dieser Traum der Menschen sogar so unwichtig, dass

er noch nicht einmal mehr einer Erwähnung bedarf. Wie der Bundesrat

bewies. Und Merz bekanntlich Frieden auf jedem Friedhof verspricht. Etwa

als Opfer seines Krieges?


Nein, angesichts dieser unmenschlichen und volksfeindlichen Politik

müssen unsere Forderungen und Aktionen noch zwingender werden. Der Kampf

um einen gerechten Frieden zum Wohl aller Menschen und Völker muss in

der gegenwärtigen Situation absoluten Vorrang haben. Die mächtigen

Demonstrationen in diesen Tagen geben neue Hoffnung und Kraft.

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*/*/*/Hans Bauer ist der Vorsitzende der //GRH/

<https://www.grh-ev.org/home.html>


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03.10.2025

Drohnen: Französischer General überrascht im TV

aus e.mail von Doris Pumphrey, 3. Oktober 2025, 10:53 Uhr


Berliner Zeitung 2.10.2025

<https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/general-drohnengefahr-aufgebauscht-li.2360469>


*Französischer General überrascht im TV:

Drohnengefahr könnte aufgebauscht sein


*In einer TV-Debatte in Frankreich sorgt eine These für Aufsehen: Wird

die Drohnenbedrohung bewusst dramatisiert, um höhere Rüstungsausgaben zu

rechtfertigen?


Raphael Schmeller


Frankreich hat am Mittwoch vor seiner Küste ein mutmaßlich russisches

Schiff gestoppt. Das französische Militär vermutet einen Zusammenhang

mit Drohnensichtungen in Dänemark. Konkrete Beweise dafür liegen bislang

jedoch nicht vor. Trotzdem forderte Präsident Emmanuel Macron am

Donnerstag beim Gipfeltreffen der europäischen Staats- und

Regierungschefs in Kopenhagen mehr „Unberechenbarkeit“ als Mittel der

Abschreckung. Drohnen, die den europäischen Luftraum verletzen, könnten

zerstört werden, erklärte er. Zudem mahnte er, die Luftabwehr und

Langstreckensysteme Europas zu stärken.


*„Bedrohung aufzeigen, um Verteidigungsausgaben zu erhöhen“


*Während die Debatte über die Drohnenvorfälle also immer weiter

hochkocht, kam es am Wochenende zu einer unerwarteten Szene im

französischen Nachrichtensender LCI, der zum größten TV-Sender des

Landes TF1 gehört. Unter dem Titel „Sind wir gegenüber Putin machtlos?“

diskutierten Journalisten und Militärs die jüngsten Drohnenvorfälle.


Dabei machte der Journalist Richard Werly, Kommentator für

internationale Politik, bemerkenswerte Aussagen: „In der Bevölkerung

gibt es ein weit verbreitetes und berechtigtes Gefühl, dass man die

öffentliche Meinung davon überzeugen will, dass Investitionen in die

Verteidigung notwendig sind“, sagte er. „Und eines der Mittel, um die

Meinung zu überzeugen, ist, eine Bedrohung aufzuzeigen. Diese Bedrohung,

die sich in den Drohnen manifestiert, trägt natürlich dazu bei, die

Verteidigungsausgaben zu erhöhen.“


Die Botschaft an die Öffentlichkeit laute: Ihr seid bedroht, ihr müsst

euch verteidigen, fuhr der Journalist fort. Es sei normal, dass die

Menschen Fragen hätten.


Man könne sich durchaus vorstellen, dass „pro-westliche militärische

Gruppen“ solche Drohnenangriffe übertrieben, die keinerlei reales Risiko

darstellten, „damit die Finanzierung schneller vorankommt“, so Werly.

Die Geschichte habe gezeigt, dass so etwas vorkomme. „Täusche ich mich,

Herr General?“


Die Antwort des eingeladenen Experten, Général François Chauvancy,

überraschte: „Ich würde sagen, dass man Ihren Ansatz nicht ausschließen

kann.“ Der Moderator reagierte sichtlich irritiert, lachte kurz und

fasste zusammen: „Ah also, ein Körnchen Wahrheit steckt schon drin.“


Die Szene dürfte nicht nur in Frankreich, sondern auch auf europäischer

Ebene für Diskussionen sorgen. Sie wirft die Frage auf, inwieweit die

gegenwärtige Rhetorik über Drohnenangriffe sicherheitspolitisch

motiviert ist und wo sie möglicherweise Teil einer

Kommunikationsstrategie zur Mobilisierung von Finanzmitteln und

öffentlicher Zustimmung für eine verschärfte Aufrüstungspolitik sein könnte.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

03.10.2025

"Nicht-Frieden" deutscher Kriegspropagandisten provoziert Krieg – Wo wollen sie ihn aussitzen?

freedert.online, 2 Okt. 2025 09:13 Uhr

Dass die gleichgeschalteten BRD-Medien sich heutzutage für jedes russenfeindliche Hirngespinst hergeben, ist nicht neu und sogar ein Stück weit nachvollziehbar. Doch mittlerweile hat dies derartige Ausmaße erreicht, dass man von einer Raserei lebensmüder Zwangsneurotiker reden kann.


"Nicht-Frieden" deutscher Kriegspropagandisten provoziert Krieg – Wo wollen sie ihn aussitzen?© Soziale Medien





immel schwarz vor Drohnen über einer europäischen Hafenstadt, gestartet vom russischen Militär. Journalisten der deutschen Mainstream-Medien, die sich in selbsterfüllenden Prophezeihungen üben wollen, malen ihrem Publikum dieses Szenario an die Wand (Symbolbild, KI-generiert).


Von Igor Malzew

Wenn Politiker nichts Wesentliches zu sagen haben, wird ihnen ein nichtssagendes Mantra untergeschoben, das sie dann wiederholen. Bundeskanzler Merz brabbelte zum zweiten Mal in den letzten Tagen vor sich hin

"Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden."

Und Gott sei Dank sind dies wenigstens nicht die Worte der ehemaligen Außenministerin Baerbock, die seinerzeit unverblümt erklärte:

"Wir befinden uns im Krieg mit Russland."

Wenigstens lautet das Narrativ jetzt: Europa im Allgemeinen und Deutschland insbesondere befinden sich irgendwie im Krieg, aber auch irgendwie nicht.

Dass diese Formel ein Produkt von Polittechnologen aus todschicken Strategiekabinetten ist, sehen wir schon an der Tatsache, dass sie inzwischen auch von anderen europäischen Persönlichkeiten aufgegriffen wurde. Sogar der Chef des lettischen Verteidigungsministeriums hat erklärt, das Land führe einen hybriden Krieg gegen Russland – Bloomberg zitiert:

"Formal befinden wir uns nicht im Krieg, aber wir befinden uns auch nicht im Frieden."

Auch der polnische Ministerpräsident verkündet auf einem Sicherheitsforum vom Podium aus:

"Dies ist ein Krieg neuen Typs."

Die Bedeutung dieser Formulierung ist einfach: Sie soll alle Maßnahmen zur Unterstützung der Militäroperationen in der Ukraine rechtfertigen, doch dabei vermeiden, dass Europa selbst in die Kämpfe verwickelt wird.

Doch Moment mal …


Verantwortung ablegen – warum in der deutschen Politik das Biest wiedererwacht





Meinung

Verantwortung ablegen – warum in der deutschen Politik das Biest wiedererwacht





Ich erhalte hier einen Anruf aus Berlin und erfahre: Die Behörden fordern alle auf, sich für 72 Stunden mit Lebensmitteln, Wasser, Batterien und mehr für den Fall eines russischen Angriffs einzudecken. Die Hysterie breitet sich wie ein Tsunami aus: Die deutschen sozialen Medien werden mit Videos überflutet, die suggerieren: "Wir können's auch wiederholen." Gleichzeitig hat das Verteidigungsministerium, vertreten durch Herrn Pistorius, begonnen, den freiwilligen Wehrdienst zu fördern und – für den Fall, dass nicht genügend Freiwillige gefunden werden – auch die Wehrpflicht in Aussicht zu stellen.

Kurzum: Schon vor dem Jahr 2022 wurde Russland als Hauptfeind Europas und insbesondere Deutschlands dargestellt. Doch inzwischen hat diese gigantische Kampagne ein Ausmaß erreicht wie seit den Tagen Hitlers nicht mehr.

Schlagen Sie eine beliebige Zeitung oder Zeitschrift auf. Die heutige Welt berichtet, wie "Putins Einfluss in Europa" aussieht: "Explodierende Kabel, verwüstetes Ferienhaus" und unbekannte – natürlich russische – Drohnen, die Flüge von Kopenhagen nach Hamburg verhindern. Selbstredend hat schon lange niemand Beweise vorgelegt – was Wunder, Moskau hat ja auch Nord Stream 2  selber gesprengt. Das "Attentat" auf den Rheinmetall-Chef – ebenfalls Moskau. Und die Explosion auf einer Rüstungsanlage in Berlin? Natürlich Moskau, wer denn sonst!

Sprich: Es passiert in Deutschland buchstäblich jeden Tag etwas, für das Moskau unweigerlich verantwortlich ist.

Die besonders Abgebrühten schaffen es sogar zu behaupten, der Zustrom von Migranten sei ebenfalls Russlands Schuld. Also hat Putin persönlich Millionen von Afghanen und Syrern nach Deutschland losgeschickt.

Mit anderen Worten: Der Durchschnittsbürger, geplagt und entnervt von der "grünen Wende", von den Preisen für Gas und Strom, Lebensmittel und Bier (heutzutage 16 Euro für eine Maß auf dem Oktoberfest), wird der Umgebung eines regelrechten psychologischen Krieges gegen Russland schutzlos ausgesetzt. Die Behauptung lautet: "Wir haben keinen Frieden." Der verängstigte Durchschnittsbürger soll also froh sein, dass Milliarden von Euro für Waffen für den deutschen militärisch-industriellen Komplex ausgegeben werden – schließlich "haben wir Nicht-Frieden."

Doch ein großer Teil der deutschen Öffentlichkeit hält noch immer an einem historischen Tabu fest: Er zögert, Russland als Feind Deutschlands zu bezeichnen. Und hier eilen, stets die Retter in der Not, die emsigen Arbeiter der Stirn in den Redaktionen der gleichgeschalteten deutschen Medien zur Hilfe. Der Spiegel trichtert den Lesern ein, dass die UdSSR unter dem Deckmantel des Sieges über den Nationalsozialismus "halb Europa in eine Art Gefängnis" verwandelt habe. Die FAZ erzählt, wie das ärmste Estland, von den Nazis befreit, "in den sowjetischen Terror" geriet: "Inhaftierung, Vergewaltigungen, Beschlagnahmungen von Eigentum, Verwüstung", neue Deportationen und die Vernichtung von Soldaten und Zivilisten.


Der barbarische Russe: Wenn der noch fruchtbare Schoß wieder kreißt





Meinung

Der barbarische Russe: Wenn der noch fruchtbare Schoß wieder kreißt





Die Welt verkündet "Der Sieg von 1945 war kein russischer Triumph" – mit der Kernthese "Aber was ist mit den kolonisierten Völkern?". Und die Zeit suggeriert erneut, dass die Europäer russische Kolonnen angreifen, weil Russlands Unbesiegbarkeit ein Mythos sei "ein Mythos. Historisch ist das nicht belegt. Und es gibt nicht wenige Russen, die sogar meinen, dass Russland dringend verlieren muss, um eine bessere Zukunft zu haben."

Ich verstehe ja, dass deutsche Journalisten zu einer Bande bezahlter Provokateure geworden sind. Aber wollen sie es wirklich noch einmal versuchen? Dann sind sie wahnsinnig.

Übersetzt aus dem Russischen.

Igor Malzew ist ein russischer Journalist und Schriftsteller, Kolumnist, politischer Kommentator und Beobachter für zahlreiche russische Blätter, stellvertretender Chefredakteur der Iswestija, erster Chefredakteur der Medwed, Chefredakteur und Gründer des Automobilressorts bei Kommersant. Er ist zudem regelmäßiger Kolumnist bei der russischen Ausgabe von RT.


Mehr zum ThemaBerlin will nukleare Teilhabe zu seinen Gunsten ausbauen – Methode des deutschen Wahnsinns 


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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

03.10.2025

Kreml: Die EU benimmt sich wie eine "Verbrecherbande"

rtnewsde.site, 2 Okt. 2025 21:55 Uhr

Die Europäische Union wird rechtliche Konsequenzen zu erwarten haben, wenn sie versucht, Moskaus eingefrorene Guthaben zu "stehlen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Auch der belgische Premierminister macht sich Sorgen um den Finanzplatz Brüssel.


Kreml: Die EU benimmt sich wie eine "Verbrecherbande"Quelle: Sputnik © Kristina Kor

militsina


Dmitri Peskow


Die EU-Länder, die über Wege diskutieren, wie sie russische Guthaben "stehlen" könnten, um die Ukraine zu stärken, benehmen sich wie eine kriminelle "Bande", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Am Mittwoch trafen sich die Regierungschefs der EU in Kopenhagen zu einem informellen Gipfel, um einen Plan zu diskutieren, die Ukraine mit einem Kredit von 140 Milliarden Euro zu versehen, der mit Russlands eingefrorenen Zentralbankguthaben unterfüttert wird. Einige Mitglieder des Staatenbundes äußerten jedoch weiterhin Bedenken über die rechtlichen Risiken, die mit einem solchen Schritt verbunden wären.


Umgang mit russischem Vermögen: Belgien besteht auf Teilung des rechtlichen Risikos





Umgang mit russischem Vermögen: Belgien besteht auf Teilung des rechtlichen Risikos






Vor allem Belgiens Premierminister Bart De Wever, dessen Land Euroclear beherbergt, wo die meisten in der EU befindlichen russischen Guthaben stehen, warnte seine Kollegen, es gebe "kein kostenloses Geld. Es gibt immer Konsequenzen". "Ich will, dass ihre Unterschrift sagt, wenn wir Putins Geld nehmen ... werden wir alle verantwortlich sein, wenn das schiefgeht", sagte er. Der Premierminister von Luxemburg Luc Frieden äußerte sich ähnlich besorgt.

Peskow, der diese Überlegungen am Donnerstag kommentierte, verglich die EU mit einer Gruppe von Gangstern, die ihren nächsten Raubzug plant. "Das sieht alles wie eine Bande aus: Einer steht Schmiere, einer raubt, und einer, wie Belgien, ruft: 'Jungs, lasst uns die Verantwortung teilen'", witzelte er und fügte hinzu, dass die Beteiligten "rechtliche und andere mögliche Rechenschaft" erwarten müssten.

Einen Tag zuvor hatte er gesagt, die diskutierten Ideen entsprächen einem Diebstahl. "Wir reden über Pläne, illegal russisches Eigentum zu beschlagnahmen", hatte Peskow gesagt. Er erwarte, solche Schritte würden das Vertrauen in die Unverletzlichkeit des Eigentums "völlig" untergraben, und "der Bumerang" werde die entscheidenden Länder, in denen die Gelder liegen, "sehr ernst treffen".


"Vielleicht ist es das sogar wert": Putin über Konsequenzen, wenn Westen Russlands Reserven "raubt"





"Vielleicht ist es das sogar wert": Putin über Konsequenzen, wenn Westen Russlands Reserven "raubt"





Nach der Eskalation des Ukraine-Konflikts 2022 hatten westliche Regierungen ungefähr 300 Milliarden US-Dollar an russischen Staatsguthaben eingefroren, von denen 210 Milliarden Euro in Europa sind, darunter etwa 185 Milliarden bei Euroclear in Brüssel. Auch wenn die EU-Vertreter seit Monaten über Wege diskutieren, die Mittel zu beschlagnahmen und an die Ukraine zu übergeben, sind sie doch bisher angesichts der enormen rechtlichen Risiken und der Gefährdung des Rufs, die ein solcher Schritt mit sich bringen würde, davor zurückgeschreckt.

Die EU hat jedoch beschlossen, die Zinsen auf diese Guthaben der Ukraine zu überweisen, und bereits geschätzte vier Milliarden Euro nach Kiew geschickt.


Mehr zum Thema – Merz gegen De Wever: 140 Milliarden Euro für die Ukraine – Belgien sagt Nein


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Video https://rumble.com/v6ydday-brssel-diskutiert-enteignung-russischer-vermgenswerte.html Dauer  Min.


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03.10.2025

35 Jahre  – Grund zur Freude?

seniora.orgvom 2. Oktober 2025, 02.10.2025 Von André Karutz - Eine Leserzuschrift zum Tag der Einheit - Mit Dank an den Autor


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Seit 35 Jahren leben alle Deutschen wieder unter einem staatlichen Dach. Eine Erfolgsgeschichte?

Ich persönlich hatte davon Vorteile, wie fast alle. Mir geht es wirtschaftlich gut, ich fahre ein modernes Auto (Viertakter!), kaufe afrikanische Bananen (viel billiger als deutsche Äpfel). Uups… wie geht denn das?

Ich bin also, wenn auch unfreiwillig, Teil der „ersten Welt“ geworden, die wie zu Zeiten des klassischen Kolonialismus die „dritte Welt“ erbarmungslos ausbeutet (nur eben ein wenig smarter).

Damit die normalen Menschen in der „ersten Welt“ diese schändliche Ausbeutung des „Restes“ der Welt (auch “Dschungel“ genannt) auch akzeptieren können, werden sie an deren Ergebnis (ganz gezielt!) beteiligt   – mit Bananen, Autos, Wohlstand. Kann man darauf stolz sein oder muss  man sich dafür (für diese Korruption) schämen?

Ich persönlich hatte davon Nachteile, wie fast alle (in der DDR). Ich bin jetzt Rentner, war aber nach meiner ununterbrochenen Erwerbstätigkeit in der DDR in den 24 Jahren vom Beigetretenwordensein bis zur Rente über 6 Jahre (über 25%!) arbeitslos   – trotz Doktordiplom und extremer Arbeitswilligkeit. Systembedingt, sozusagen. Und darüber sollte man sich freuen?

Ich bin groß geworden in einem Staat, dem Friedenspolitik ALLES bedeutete, aus nachvollziehbaren Gründen. Ich bin hineingestoßen worden in einen Staat, der Kriegstüchtigkeit predigt   – jeglicher menschlichen Vernunft zum Trotz. Und das Schlimmste: der Neuerfinder dieses Unwortes (nach Goebbels) ist der beliebteste Politiker in Deutschland   – ist das ein Grund zur Freude oder zu abgrundtiefer Scham für die Bürger dieses Landes?

Dieses „neue Deutschland“ unterscheidet sich nur in Nuancen vom bis 45 gehabten   – nicht „die Juden sind unser Unglück“, sondern „der Russe war’s“, nicht „Sender Gleiwitz“, sondern „Drohnen über Lublin“, nicht „Reichstagsbrandverordnung“ sondern Bestreben nach Verbot (vorerst nur) der AfD   – ganz nach ukrainischem Vorbild (wo alle oppositionellen Parteien bekanntlich verboten sind). Dazu: das einstige Friedensprojekt „Europäische Union“ ist zum kriegerischen Anhängsel der NATO mutiert   – darüber sollte man sich freuen?

Bedaure, für mich ist der Tag morgen (also der 3.10.) ein schwarzer Tag.



Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=293&userid=3998&mailid=2866


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03.10.2025

Regulierung
Es ist Zeit für eine unabhängige europäische Digitalbehörde

makronom.de, vom 2. Oktober 2025, MARIO MARINELLO,  Europa,    ,

Die EU hat der Kommission starke digitale Durchsetzungsrechte gegeben. Nun braucht es aber einen neuen institutionellen Rahmen – denn die Kommission kann nicht politisches Gremium und glaubwürdige Regulierungsbehörde zugleich sein. Ein Beitrag von Mario Mariniello.


Bild: Pixabay


In den letzten Jahren wurden in der Europäischen Union wichtige Rechtsvorschriften erlassen, die die Rolle der EU-Kommission als digitale Vollstreckungsbehörde gestärkt haben. Dazu zählen der Digital Markets Act (DMA), der Digital Services Act (DSA) und der Artificial Intelligence Act (AIA). Gleichzeitig haben diese Vorschriften die USA verärgert, insbesondere unter Präsident Donald Trump. Im August drohte Trump mit Sanktionen gegen EU-Beamte, die den DSA durchsetzen. Zuvor hatte der Vorsitzende der US-amerikanischen Federal Trade Commission die EU-Regulierung mit der Erhebung von Steuern auf amerikanische Unternehmen verglichen.

Die weitreichenden digitalen Durchsetzungsbefugnisse der Kommission machen sie erpressbar: Es wäre überraschend, wenn handelspolitische Überlegungen keinen Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Durchsetzung von EU-Vorschriften hätten. Dieser Druck wirkt sich auf jeden Wirtschaftssektor aus. So hatte die Kommission beispielsweise schon 2012 ihre Entscheidung, das EU-Emissionshandelssystem auf Flüge außerhalb der EU auszuweiten, nach Androhungen von handelspolitischen Maßnahmen zurückgenommen.

Die laufenden Untersuchungen der Kommission, ob Apple und Meta die im April 2025 erlassenen DMA-Entscheidungen einhalten, sind potenziell anfällig. Die Kommission muss derzeit auch bewerten, ob X gegen die DSA verstoßen hat. In Zukunft könnte sie unter Druck geraten, weniger Ressourcen für die Eröffnung und Untersuchung neuer Fälle bereitzustellen.

Die „Burning the Bridge”-Strategie

Wie kann sich die Kommission vor potenzieller Erpressung schützen? Die Übertragung der digitalen Durchsetzung an eine unabhängige Stelle würde die Verhandlungsposition der EU gegenüber den USA stärken. In der Spieltheorie wird diese Strategie als „Burning the Bridge“ bezeichnet. Durch die bewusste Einschränkung ihres Handlungsspielraums würde die Kommission eine glaubwürdige Verpflichtung eingehen, dass die EU-Gesetze unabhängig von externem Druck durchgesetzt werden.

Ein neuer institutioneller Rahmen, der die Kommission daran hindern würde, eine mildere Durchsetzung gegen bessere Handelsabkommen einzutauschen, würde die Drohungen der USA wirkungslos machen. Das bedeutet nicht, dass die USA notwendigerweise von Vergeltungsmaßnahmen absehen würden, wenn eine europäische Digitalbehörde Sanktionen gegen ein US-Unternehmen verhängen würde. Allerdings würden Vergeltungsmaßnahmen die Regulierungsbefugnisse der EU nicht beeinträchtigen. Die USA würden nichts dafür zurückbekommen – Vergeltungsmaßnahmen wären nur ein Selbstzweck.

Derzeit besteht außerdem die Gefahr, dass die Kommission die EU-Vorschriften für den digitalen Bereich zu streng durchsetzt. Sie könnte der Versuchung erliegen, ihre Durchsetzungsbefugnisse zu nutzen, um ausländische Wettbewerber unverhältnismäßig zu bestrafen, getrieben von der falschen Annahme, dass dies dazu beitragen würde, die Abhängigkeit der EU von ausländischer Technologie zu verringern. Außerdem könnte sie Ressourcen (inklusive politischem Kapital) von der Untersuchung nationaler Fusionen oder Subventionspolitiken in der EU auf Aktivitäten umleiten, die sich hauptsächlich auf große Technologieunternehmen konzentrieren. Eine unabhängige digitale Behörde wäre als Vollstreckungsbehörde glaubwürdiger, da sie weder den Anreiz noch die Möglichkeit hätte, interne Ressourcen zugunsten einheimischer Akteure umzuleiten. Die Kommission wäre auch weniger anfällig für regulatorische Vereinnahmung.

Darüber hinaus fördert Protektionismus nicht die Wettbewerbsfähigkeit und strategische Autonomie, sondern hat vielmehr den gegenteiligen Effekt. Die unparteiische Anwendung der Vorschriften erhöht die Zuverlässigkeit des Rechtsrahmens und fördert den leistungsorientierten Wettbewerb. Dies trägt dazu bei, Unsicherheiten zu verringern, die ein großes Investitionshindernis darstellen, und fördert Innovationen als besten Weg, um sich gegen ausländische Wettbewerber durchzusetzen.

In den EU-Verträgen wurde die Kommission ursprünglich als technokratisches Gremium eingerichtet, dessen Hauptaugenmerk auf der wirtschaftlichen Integration innerhalb des Binnenmarktes lag. Die Unabhängigkeit von politischer Kontrolle galt als Quelle ihrer Legitimität. Die Kommission ist jedoch nicht mehr nur technokratisch, sondern hat sich zu einer politischen Instanz entwickelt. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verfolgt strategisch ehrgeizige, politisch brisante Ziele, darunter auch solche im Zusammenhang mit Klima und Technologie, und nutzt Handels- und Verteidigungspolitik, um die geopolitischen Ambitionen der EU voranzutreiben. Als politischer Entscheidungsträger ist die Kommission jedoch wohl kaum als ein wirksamer Marktwächter geeignet. Der institutionelle Rahmen der EU sollte diese Veränderung anerkennen und sich an die neue Rolle der Kommission anpassen.

Die Vorteile überwiegen die Nachteile

Unabhängige europäische Agenturen können ohne Änderung der EU-Verträge eingerichtet werden, sofern ihre Befugnisse klar definiert sind und sie sich auf technische Aufgaben beschränken (ein Grundsatz, der als Meroni-Doktrin bekannt ist). So könnte die Kommission beispielsweise die Befugnis behalten, DMA-Gatekeeper oder sehr große Online-Plattformen zu benennen, die der DSA unterliegen (ein Verfahren, das von den Unternehmen angefochten werden kann und ein gewisses Maß an Ermessensspielraum beinhaltet), während sich die neue Europäische Digitalbehörde auf die Feststellung und Ahndung von Verstößen, die Durchsetzung von Abhilfemaßnahmen, die Überwachung der Umsetzung und die Prüfung von Algorithmen konzentrieren könnte.

Darüber hinaus wirft die Einrichtung unabhängiger Behörden mit erheblicher operativer Autonomie und Aufsichtsbefugnissen, darunter die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde und die Behörde für die Bekämpfung von Geldwäsche, die Frage auf, ob die Beschränkungen der Meroni-Doktrin weiterhin relevant sind.

Die Gestaltung von Regulierungsbehörden ist komplex. Es gibt keine institutionelle Struktur, die für alle Fälle geeignet ist. Eine größere Autonomie kann zu einer geringeren Rechenschaftspflicht führen. Darüber hinaus haben eigenständige Behörden, die außerhalb der Kommission angesiedelt sind, nicht denselben Einfluss auf den Gesetzgebungsprozess, was zu einer geringeren Qualität der vorgeschlagenen Vorschriften führen kann. Derzeit sind jedoch der externe Druck und das Risiko, dass die Politisierung der Kommission die Objektivität der EU-Regulierung untergräbt, so groß, dass sie die Nachteile einer Entziehung der digitalen Durchsetzungsbefugnisse der Kommission überwiegen.

 

Zum Autor:

Mario Mariniello ist Non-Resident Fellow beim Thinktank Bruegel, wo dieser Beitrag zuerst in englischer Sprache erschienen ist. Mariniello ist zudem Gastprofessor am Europakolleg in Natolin, Polen, und lehrte zuvor an der Universität Namur, der Université Libre de Bruxelles und der Universität Florenz. Er ist Autor des Buches Digital Economic Policy.


Info: https://makronom.de/es-ist-zeit-fuer-eine-unabhaengige-europaeische-digitalbehoerde-49962?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=es-ist-zeit-fuer-eine-unabhaengige-europaeische-digitalbehoerde


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03.10.2025

Brüssel ignoriert Israels Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte

lostineu.eu, vom 2. Oktober 2025

Israel hat die zivile Flotte mit Gewalt gestoppt und 440 Aktivisten festgenommen, die Mehrheit EU-Bürger. Dennoch will sich die EU-Spitze dazu nicht äußern.

Israelische Streitkräfte haben die internationale zivile Gaza-Hilfsflotte mit rund 40 Schiffen in internationalen Gewässern im Mittelmeer angegriffen und mit Gewalt gestoppt.

Nach Angaben der Organisatoren wurden bei dem Militäreinsatz mehr als 440 ausländische Aktivisten festgenommen, unter ihnen die schwedische Klimaaktivistin Thunberg.

Live-Aufnahmen von den Booten zeigten, wie bewaffnete israelische Soldaten die Schiffe enterten, während Passagiere mit erhobenen Händen in Schwimmwesten an Deck saßen.

Das offensive und offensichtlich rechtswidrige Vorgehen löste international scharfe Kritik und Proteste aus. Die Bundesregierung forderte Israel auf, die Sicherheit aller Mitglieder der Flotte zu garantieren.

Spanien hat den israelischen Geschäftsträger des Landes einberufen. Das gab Außenminister José Manuel Albares bekannt.

Die bei dem Abfangen der Boote Festgenommenen bezeichnete er im Fernsehsender TVE als “friedliche Bürger, die ausschließlich humanitäre Ziele verfolgt” und daher für “niemanden eine Gefahr dargestellt” hätten. 

Betretenes Schweigen herrschte bei der EU in Brüssel. Weder Kommissionspräsidentin von der Leyen noch die Außenbeauftragte Kallas wollten sich äußern.

Sie hatten schon die Angriffe mit Drohnen auf die Flotte unkommentiert gelassen. Vermutlich liegt es daran, daß sie vollauf mit den mysteriösen Drohnen über Dänemark beschäftigt waren…

Siehe auch EU und Nato sehen überall Drohnen – nur nicht im Mittelmeer

P.S. Die EU-Kommission sieht derzeit keine Mehrheit für die bescheidenen Israel-Sanktionen, die sie selbst vorgeschlagen hat. Deutschland sieht nicht einmal eine Notwendigkeit, darüber zu sprechen. Das paßt ins Bild…

4 Comments

  1. KK
    3. Oktober 2025 @ 02:32

    Kolumbien hat offenbar sehr deutlich reagiert:
    „Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro wies noch am Mittwochabend sämtliche verbliebenen israelischen Diplomaten des Landes aus. Er verurteilte die Abfangaktion auf X als ein „internationales Verbrechen Netanjahus“.“
    [Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/news/greta-thunberg-veroeffentlicht-statement-zu-festnahme-durch-israel-li.2360475 ]

Antworten

  • Erneuerung
    2. Oktober 2025 @ 18:34

    Die westliche Welt ist zu einem rechtsfreien Raum ohne Humanität verkommen. Jegliche Hoffnung, dass dies von innen heraus korrigiert werden könnte, schwindet. Das deutsche Grundgesetz befindet sich nun in der Märchenabteilung und die Charta der UN auch. Ich folge seit geraumer Zeit dem offiziellen Nachrichtenaccount der UN, es ist so ähnlich wie seinerzeit die “Aktuelle Kamera” der DDR, schöne Reden, und das war es. Eine Änderung wird es erst geben, wenn der gesamte Wertewesten wirtschaftlich zusamenbricht, wie seinerzeit der Ostblock.

    Antworten

  • KK
    2. Oktober 2025 @ 18:07


    Brüssel ignoriert Israels Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte

    Oktober 2025

    Israel hat die zivile Flotte mit Gewalt gestoppt und 440 Aktivisten festgenommen, die Mehrheit EU-Bürger. Dennoch will sich die EU-Spitze dazu nicht äußern.

    Israelische Streitkräfte haben die internationale zivile Gaza-Hilfsflotte mit rund 40 Schiffen in internationalen Gewässern im Mittelmeer angegriffen und mit Gewalt gestoppt. ”

    Wenn ich mich nicht täusche ein Akt der Piraterie! Ist das nicht etwas, wogegen die Mitgliedsländer der EU sonst Kriegsschiffe in Marsch setzen, zB am Horn von Afrika?

    Antworten

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    Signal droht mit Rückzug aus der EU


    lostineu.eu, vom 2. Oktober 2025

    Die Chefin der Signal-App hat EU-Pläne kritisiert, wonach Messenger künftig “Hintertüren” haben sollen, um die Suche nach kriminellen Inhalten zu ermöglichen. „Wenn wir vor die Wahl gestellt würden, entweder die Integrität unserer Verschlüsselung und unsere Datenschutzgarantien zu untergraben oder Europa zu verlassen, würden wir leider die Entscheidung treffen, den Markt zu verlassen“, sagte Meredith Whittaker der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund ist der Streit um die sog. Chatkontrolle. Die EU berät seit drei Jahren über ein Gesetz, mit dem der Kampf gegen Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs neu geregelt werden soll. Der Vorschlag sieht vor, dass Messenger wie Signal, aber auch WhatsApp, Telegram oder Threema ermöglichen sollen, dass die Inhalte noch vor der Verschlüsselung geprüft werden können.

    4 Comments

    1. Thomas Damrau
      2. Oktober 2025 @ 16:13

      Disclaimer: Ich bin kein großer Freund von Messengern und habe mich auch nicht im Detail mit der Technologie beschäftigt. Aber wenn ich mich korrekt erinnere, arbeiten die genannten Tools mit End-to-End-Verschlüsselung. Das bedeutet: Die Verschlüsselung findet auf den Endgeräten statt.

      Folglich:
      — Entweder wird die App auf dem Smartphone massiv aufgebläht, um lokal allerlei Überprüfungen vorzunehmen. Dabei würde sich dann die Frage stellen, was die App macht, wenn sie irgendwelchen Schweinkram entdeckt hat. Erscheint ein Pop-up „Verschick ich nicht, du Ferkel!“ und/oder eine Meldung an die Polizei?
      — Die End-2-End-Verschlüsselung wird aufgebrochen, damit der Inhalt auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger geprüft werden kann. Damit wäre sie nicht mehr End‑to‑End: End of Privacy!

    Antworten

    • KK
      2. Oktober 2025 @ 18:03

      Eine Backdoor heisst, jemand kann auf Deinem Gerät oder zumindest in der Software herumfummeln, ohne dass Du das mitbekommst. Im worst case könnte man Dir auch messages unterschieben, die Du nie geschrieben hast – das perfekte Mittel gegen “Delegitimierer der Demokratie” oder wie die das nennen…

      Antworten

      • Thomas Damrau
        2. Oktober 2025 @ 18:29

        Richtig: Die Fragen sind
        — Wer darf spicken: Verfassungsschutz oder App-Anbieter?
        — Wo wird gespickt: Auf dem Smartphone, unterwegs, auf dem Server des Anbieters?
        — Wie wird mit verdächtigem Inhalt umgegangen: erhobener Zeigefinger, nicht verschicken, Meldung an die Behörden oder gleich SEK?

  • KK
    2. Oktober 2025 @ 14:45

    Pädophilie ist nur der Schlüssel zur Öffnung des Vorhängeschlosses in Gestalt des Artikel 10 GG… gewollt ist mit “an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit” (wie es immer so schön heisst) etwas viel weitreichenderes.

    Antworten

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    Merz attackiert von der Leyen, Streit beim Kriegs-Gipfel & deutscher Döner


    lostineu.eu, 2. Oktober 2025

    Die Watchlist EUropa vom 02. Oktober 2025 – Heute mit News und Updates zum Machtkampf zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung, zu den militärischen Planungen der EU und zu einem deutschen Leibgericht

    +++ Dieser Newsletter wird von seinen Lesern finanziert. Bitte helfen Sie uns – Mitglied bei STEADY werden und gleich hinter der Paywall weiterlesen +++

    Wir hatten ihn vorhergesagt, nun ist er offen entbrannt: Der Machtkampf um die Führung der EU. Diesmal ringt Kommissionspräsidentin von der Leyen, die “Königin Europas”, nicht mit dem Ratspräsidenten (wie zuletzt mit Michel), sondern mit Bundeskanzler Merz.

    “Merz Targets Von Der Leyen With German Power Flex”, berichtet die Nachrichtenagentur “Bloomberg”. “Merz attackiert von der Leyen: Es ist einfach zu viel“, meldet dpa.

    Er werde darauf drängen, dass die EU-Kommission ihre Verantwortung beim Rückbau der Bürokratie wahrnehme, sagte der CDU-Politiker beim EU-Gipfel in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

    Merz hat sie selbst für 2. Amtszeit nominiert

    Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Schließlich hat Merz seine Parteifreundin von der Leyen 2024 persönlich für eine zweite Amtszeit in Brüssel nominiert. Und die hat sich den Bürokratieabbau auf ihre Fahnen geschrieben.

    Doch ihre “Omnibusse” zur Entschlackung der EU-Regeln sind im Sumpf der Gesetzgebung stecken geblieben. Gleichzeitig verkündet Brüssel ständig neue Regeln und Initiativen, zuletzt zur “finanziellen Bildung”.

    Das ist aber nur ein Teil des Problems. Der zweite – und wichtigere – Teil ist, dass sich von der Leyen als Präsidentin des Überstaats EU präsentiert – und dabei systematisch in die Kompetenzen der Mitgliedsländer eingreift.

    Von der Oberärztin zur Oberbefehlshaberin

    Das war schon bei Corona ein Riesen-Problem. Von der Leyen spielte sich zur Oberärztin EUropas auf, die ihren Patienten überteuerte Medikamente von Pfizer/Biontech verordnete. Doch nun, im Krieg um die Ukraine, wird es ernst.

    Nun wirft sich VdL nämlich auch noch in die Pose der Oberbefehlshaberin, die die “östlichen Frontstaaten” besucht, Militäreinrichtungen inspiziert und Merz & Co. sagt, was sie gefälligst zu tun haben.

    Man müsse europäische Truppen in die Ukraine schicken und einen “Drohnenwall” im Osten errichten, lauten ihre letzten anmaßenden Ansagen. Das hat nicht nur Kriegsminister Pistorius genervt, das dürfte auch Merz empören.

    Schließlich will der Kanzler ja in der Außenpolitik und in EUropa “führen” – und da erwartet er von der EU-Kommission Gefolgschaft. Der Bürokratieabbau ist nur ein Nebenkriegsschauplatz – die große Schlacht kommt wohl erst noch…

    News & Updates

    • Streit beim Kriegsgipfel in Kopenhagen. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich bei ihrem Sondergipfel in Kopenhagen weder auf den “Drohnenwall” noch auf den Zugriff auf russisches Vermögen einigen können. Italien und andere EU-Länder forderten, nicht nur Osteuropa gegen Drohnen zu schützen. Belgien, Frankreich und Luxemburg erhoben Einwände gegen den Plan von Kanzler Merz, 140 Mrd. Euro für die Ukraine aus dem eingefrorenen russischen Vermögen zu finanzieren. – EU-Kommissionschefin von der Leyen wurde aufgefordert, ihre Pläne bis zum nächsten regulären EU-Gipfel Ende Oktober nachzubessern.
    • Warnung aus Moskau. Russland hat die EU davor gewarnt, das eingefrorene russische Vermögen anzutasten. Brüssel ignoriert den Appell – und zahlt wieder Milliarden an die Ukraine aus. Man habe einen Kredit von 4 Mrd. Euro für Kiew freigegeben, teilte die EU-Kommission mit. – Das Geld kommt aus der sog. ““Extraordinary Revenue Acceleration initiative” (ERA)” der G-7, die wiederum aus den Zinserträgen aus dem russischen Vermögen finanziert wird. Mehr im Blog
    • Brüssel eifert Trump nach. Die EU-Kommission will die Zölle auf Stahl nach Angaben von Industriekommissars Séjourné ausweiten. Séjourné versprach bei einer Veranstaltung mit Vertretern der Stahlindustrie in Brüssel, die zollfreie Einfuhrmenge “nahezu zu halbieren”. Er will die Stahlindustrie so vor Konkurrenz aus China schützen. – De facto kopiert die EU-Kommission damit die protektionistische Politik von US-Präsident Trump. Gegen dessen Stahlzölle unternimmt sie nichts…
    • Israel greift Gaza-Hilfsflotte an. Israels Kriegsmarine hat eine private Flotte von Schiffen mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen in internationalen Gewässern im Mittelmeer unter einsatz von Wasserwerfern gestoppt. „Die Global Sumud Flotilla wurde von israelischen Seestreitkräften angehalten“, teilte die Trägerorganisation in ihrem Telegram-Kanal mit. – Daraufhin gab es in Belgien, Italien und Spanien spontane Proteste. In Italien könnte es sogar zu einem Generalstreik kommen...

    Das Letzte

    Türkei verliert Döner-Streit. Zugegeben, diese Meldung ist schon ein paar Tage alt. Doch so lange dauert es manchmal, bis ein deutsches Thema die Brüsseler Blase erreicht. “Turkey withdraws bid for EU protection of döner kebab“, berichtet EurActiv, nachdem ein EU-Sprecher die Meldung aus “BILD” und anderen deutschen Medien bestätigt hatte. Damit wird der Döner also doch nicht als “traditionelle Spezialität” geschützt, sondern kann als neudeutsches Kulturgut auch so zubereitet werden, daß es dem deutschen Michel schmeckt. 1:0 für Deutschland und die Kebab-Buden in Kreuzberg! Nur die im Wahlkampf versprochene Preisbremse für den Döner lässt noch auf sich warten…

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    1 Comment

    1. Thomas Damrau
      2. Oktober 2025 @ 08:39

      Im Text stehen Formulierungen, wie “Entschlackung der EU-Regeln” und “Rückbau der Bürokratie”. Mir scheint das Thema “Oberbefehlshaberin” nur ein Nebenkriegsschauplatz zu sein. Merz geht es um die “Vorfahrt für Wachstum: weg mit Regeln, die die Wirtschaftsbosse stören”. Das wären dann Themen wie Lieferkettengesetz und Verbrenneraus die den größten Wirtschaftsexperten Deutschlands daran hindern, den Wirtschaftsmotor “anzukurbeln”.

      Wäre schon interessant zu verstehen, welche Narrative uns hier untergejubelt werden sollen (siehe auch https://redfirefrog.wordpress.com/2025/10/01/streiten-9-formale-warnzeichen/ ).

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    Info: https://lostineu.eu/merz-attackiert-vdl-kriegsgipfel-in-kopenhagen-und-sieg-im-doener-streit/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.10.2025

    Nachrichten von Pressenza: COP30: Zivilgesellschaft fordert Ausschluss der fossilen Lobbys

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 3. Oktober 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 03.10.2025


    COP30: Zivilgesellschaft fordert Ausschluss der fossilen Lobbys


    Attac und 225 Organisationen: &#8222;Seit Jahrzehnten torpedieren Profitinteressen den Klimaschutz&#8220; Über 225 Organisationen weltweit* – darunter Attac – fordern in einem offenen Brief, fossile Konzerne und ihre Lobbys von den UN-Klimaverhandlungen im November in Belém, Brasilien, auszuschließen. „Seit Jahrzehnten torpedieren&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/cop30-zivilgesellschaft-fordert-ausschluss-der-fossilen-lobbys/


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    Verantwortung für die Klima­krise: Reiche und Konzern­besitzer:innen in die Pflicht nehmen


    Die Klimakrise ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Frage: Während weniger wohlhabende Menschen die Folgen wie Hitze oder Überschwemmungen besonders stark spüren, profitieren die Reichsten von einem fossilen Wirtschaftssystem – und verursachen durch ihre Kapitalanlagen den Löwenanteil&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/verantwortung-fuer-die-klimakrise-reiche-und-konzernbesitzerinnen-in-die-pflicht-nehmen/


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    Der rechte Extremist


    Ein neues Buch beschreibt, wie Björn Höcke wurde, was er ist, wie sein Denken und seine Propaganda funktionieren und wie er es schaffte, die AfD zu dem zu machen, was sie heute überwiegend ist: rechtsextrem. Von Helmut Ortner Eigentlich ist&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/der-rechte-extremist/


     -----------------------


    Die Drohnenkrise (II)


    Pläne zur Schaffung eines Drohnenwalls an der NATO-Ostflanke sollen auf dem informellen EU-Gipfel in Kopenhagen diskutiert werden. Deutsche Startups plädieren seit Monaten dafür, werden inzwischen aber von britischer Konkurrenz bedrängt. (Eigener Bericht) – Vor dem heute beginnenden informellen EU-Gipfel in&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/die-drohnenkrise-ii/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    02.10.2025

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