"Zunehmende Bedrohung durch China": Taiwan verstärkt die Überwachung seiner Seekabel
freedert.online, 11 Sep. 2025 12:25 Uhr
In der Ostsee werden immer wieder Tiefseekabel beschädigt. Der Westen vermutet Sabotage. Die abtrünnige Insel Taiwan verstärkt seine Maßnahmen zum Schutz der eigenen Seekabel nun ebenfalls, da Taipeh befürchtet, dass China seine Grauzonen-Kriegsführung im Südchinesischen Meer immer mehr ausweitet.
Auf diesem vom taiwanesischen Präsidialamt veröffentlichten Foto trifft Taiwans Präsident Lai Ching-te am Mittwoch, dem 3. September 2025, in Taipeh, Taiwan, zu einer Zeremonie zu Ehren von Soldaten und Beamten anlässlich des taiwanesischen Tages der Streitkräfte ein.
Das Patrouillenboot des taiwanesischen Küstenwachkapitäns Juan Chung-ching fährt durch die Taiwanstraße und sucht nach Bedrohungen für das, was Taipeh als neuestes Ziel der Grauzonen-Kriegsführung Chinas bezeichnet. Es geht dabei um die Unterwasserkabel, die für die Kommunikation der abtrünnigen chinesischen Insel von entscheidender Bedeutung sind. Ein Reuters-Team hat ihn bei einer dieser Missionen begleitet.
Juan steuerte sein 100 Tonnen schweres Schiff, das mit Wasserwerfern und einer Autokanone ausgerüstet ist, in Richtung TP3. Dieses Unterwasserkabel machte international Schlagzeilen, als ein chinesischer Kapitän in diesem Jahr wegen der vorsätzlichen Beschädigung dieses Kabels verurteilt wurde.
TP3 ist eines von 24 Unterseekabeln, die Taiwan mit dem nationalen oder globalen Internet verbinden. Juan sagte, solche Missionen seien zu einer obersten Priorität geworden, um Chinas Grauzonen-Kriegsführung zu bekämpfen, eine Taktik, die darauf abziele, Taiwans Ressourcen zu erschöpfen, ohne dafür einen Krieg zu führen.
Die taiwanesischen Behörden haben zwei mutmaßliche Fälle von Unterwassersabotage in diesem Jahr mit Booten in Verbindung gebracht, die Verbindungen zu China haben. Einer dieser Vorfälle ereignete sich im Norden Taiwans.
Das chinesische Taiwan-Büro reagierte nicht auf eine Reuters-Anfrage nach einer Stellungnahme. Zuvor hatte es erklärt, Taiwan "manipuliere" eine mögliche Beteiligung Chinas an der Durchtrennung von Unterwasserkabeln und erhebe Anschuldigungen, noch ehe die Fakten klar seien. Peking betrachtet Taiwan als eigenes Territorium und erhebt Anspruch auf die strategisch wichtige Wasserstraße, doch die abtrünnige Insel weist Chinas Territorialansprüche zurück.
Taiwans verstärkte Reaktion erfolgt vor dem Hintergrund, dass die NATO-Anrainerstaaten der Ostsee nach einer Reihe mutmaßlicher Unterwassersabotageakte seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 in höchster Alarmbereitschaft sind.
In den Gewässern in der Nähe von TP3 führten Küstenwachschiffe nun 24-Stunden-Patrouillen durch, hieß es. Ein Warnsystem erkenne Schiffe, die sich mit langsamer Geschwindigkeit TP3 im Umkreis von einem Kilometer nähern, während dutzende Mitarbeiter in Radarstationen daran arbeiteten, verdächtige Schiffe zu identifizieren, teilte die Küstenwache mit.
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11.09.2025
"Bester Kumpel" – Britischer Botschafter wegen Epstein-Kontakte entlassen
freedert.online, 11 Sep. 2025 14:05 Uhr
Die New York Times berichtet über die Abberufung des Diplomaten Peter Mandelson durch die britische Regierung. Die BBC spricht von neuen brisanten Enthüllungen über Mandelsons bis dato unbekannte tiefe Verbindungen zum Pädophilen Jeffrey Epstein.
Peter Mandelson, britischer Botschafter in den Vereinigten Staaten, zu Gast im Oval Office in Washington (08.05.2025)
Im Dezember 2024 war bekannt geworden, dass der britische Premierminister Keir Starmer als neuen britischen Botschafter in Washington den vormaligen EU-Handelspolitiker und Lord Peter Mandelson nominiert hatte. Dieser trat sein Amt am 10. Februar dieses Jahres an. Britische Medien berichteten aktuell über das auch in den USA kontrovers diskutierte vermeintliche "Geburtstagsbuch" des Pädophilen Jeffrey Epstein.
So soll sich der Diplomat wie auch US-Präsident Donald Trump als guter Freund des Sexualverbrechers dargestellt haben. Mandelson gab nun gegenüber der BBC zu Protokoll, er befürchte, dass durch veröffentlichte Epstein-Dokumente "weitere peinliche Korrespondenzen ans Licht kommen" könnten.
Die US-Demokraten forcieren mit den jüngsten Veröffentlichungen in der Causa Epstein die Gerüchteküche hinsichtlich Protegés, Unterstützern und Nutznießern des pädophilen Sexualverbrechers. So veröffentlichten Bundesabgeordnete eine Notiz mit der Zeichnung eines Frauenkörpers, die angeblich von Trump unterzeichnet worden war. Diese Notiz war wiederum Teil eines vermeintlichen "Geburtstagsbuches" gewesen.
Die britische Regierung gab laut der New York Times (Bezahlschranke) am Donnerstag bekannt, dass sie Mandelson entlassen habe, "nachdem eine Flut von E-Mails und anderer Korrespondenz ein anschauliches Bild seiner engen Beziehungen zum Finanzier und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gezeichnet hatte". In einer offiziellen Erklärung des britischen Außenministeriums heißt es:
"Die E-Mails zeigen, dass die Tiefe und das Ausmaß der Beziehung zwischen Peter Mandelson und Jeffrey Epstein sich wesentlich von dem unterscheiden, was zum Zeitpunkt seiner Ernennung bekannt war."
Die BBC hatte bereits vor zwei Tagen über die sich anbahnenden Entscheidung informiert. So lauten die Darlegungen zu dem internationalen Sexskandal:
"Lord Mandelson bezeichnete den verstorbenen verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein in einem Brief in einem angeblichen 'Geburtstagsbuch', das von US-Gesetzgebern veröffentlicht wurde, als seinen 'besten Kumpel'. In seiner Botschaft zum 50. Geburtstag Epsteins im Jahr 2003 beschreibt Lord Mandelson ihn als einen 'intelligenten, scharfsinnigen Mann', der wie 'ein Fallschirm' in sein Leben getreten sei."
Ein offizieller Sprecher Lord Mandelsons erklärte demnach der BBC, dass dieser "seit Langem deutlich gemacht hat, dass er es sehr bedauert, Epstein jemals kennengelernt zu haben". Wörtlich lautet die Erklärung:
"Ich bedauere, ihn jemals getroffen zu haben oder ihm von seiner Partnerin Ghislaine Maxwell vorgestellt worden zu sein."
In einem weiteren Interview deutete der Lord zudem an, dass weitere "peinliche" Korrespondenzen ans Licht kommen könnten. Die britische Sun berichtete, dass Mandelson Epstein zudem "angeblich unterstützende Nachrichten geschickt habe, als dieser 2008 angeklagt wurde". So soll Mandelson Epstein "kurz vor dessen Verurteilung zu 18 Monaten Haft wegen Anstiftung zur Prostitution einer Person unter 18 Jahren aufgefordert haben, 'für eine vorzeitige Entlassung zu kämpfen'".
Abgeordnete der britischen Konservativen sowie der Labour-Partei hatten nach Bekanntwerden der Gerüchte die umgehende Entlassung Lord Mandelsons gefordert, die der Premierminister vorerst abgelehnt hatte. Nun erfolgte die umgehende Abberufung aus den USA.
Im Jahr 2000 hatte sich Mandelson öffentlich zu seiner Beziehung mit Reinaldo Avila da Silva bekannt, indem er offiziell Fotos von sich mit seinem Partner erlaubt hatte. Laut britischen Medien gehörte der Lord einer Umfrage in Großbritannien zufolge mit Platz 5 im Jahr 2006 "zu den einflussreichsten homosexuellen Männern in Europa".
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11.09.2025
Bei Attentat getöteter Charlie Kirk spekulierte, ob die Ukraine ihn töten will
freedert.online, 11 Sep. 2025 15:24 Uhr
Der konservative US-Aktivist und scharfe Kritiker des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij wurde bei einer öffentlichen Veranstaltung in Utah erschossen. In der Vergangenheit hatte der Verbündete von US-Präsident Donald Trump spekuliert, ob Kiew nach seinem Leben trachtet.
Archivbild - Charlie Kirk hält eine Rede bei der Eröffnung der Turning Point Action-Konferenz (Florida, 15. Juli 2023)
Der ermordete konservative Aktivist Charlie Kirk hatte behauptet, er habe täglich Morddrohungen erhalten, weil er sich zu Themen wie der Finanzierung des Ukraine-Konflikts durch Washington geäußert habe. Er sagte, mindestens eine Morddrohung eines ukrainischen Sprechers könnte sich persönlich gegen ihn gerichtet haben.
Der 31-jährige Gründer von Turning Point USA, der für seine unverblümte Art bekannt war, wurde während einer öffentlichen Veranstaltung an der Utah Valley University tödlich getroffen, als ein einzelner Schütze von einem Dach aus das Feuer eröffnete und anschließend vom Tatort floh. Der Mord, der weithin als politisch motiviert angesehen wird, hat breite Empörung ausgelöst, unter anderem auch bei US-Präsident Donald Trump.
Kirk äußerte sich oft unverblümt zu Themen, die ihm wichtig waren, wie die Hunderte Milliarden Dollar an US-Hilfe für Kiew. Als sich der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij 2023 auf einen Besuch in Washington vorbereitete, um weitere Unterstützung zu erbitten, reagierte Kirk empört auf Äußerungen, die er als Drohung seitens Kiews gegen amerikanische Kritiker des Landes betrachtete.
Sarah Ashton-Cirillo, ein US-amerikanischer Transgender, der zu dieser Zeit das englischsprachige Outreach-Programm der ukrainischen Territorialverteidigung leitete, schwor, diejenigen, die er als "Kreml-Propagandisten" bezeichnete, "zu jagen", und fügte hinzu, dass ein Angriff auf eine von Russlands Präsident Wladimir Putin favorisierte Person unmittelbar bevorstehe.
"Werden sie Steve Bannon oder Tucker Carlson oder mich ermorden oder versuchen, uns zu ermorden?", fragte Kirk in seiner Antwort und bezog sich dabei auf andere konservative US-Medienpersönlichkeiten.
"Keiner von uns ist eine Marionette Putins oder ein russischer Propagandist, aber die New York Times nennt uns so, Twitter nennt uns so", sagte Kirk in seiner Sendung. "Und diese Person, die vom US-Finanzministerium finanziert wird, sagt: Wir werden euch ermorden."
Ob die US-Regierung Ashton-Cirillo bezahlte, wurde zu einem Thema öffentlicher Debatten im Land, nachdem seine Aussage viral gegangen war. Er wurde umgehend aus den ukrainischen Streitkräften entfernt.
Kirk ist ein hartnäckiger Kritiker von Selenskij geblieben, den er als "undankbares, launisches Kind", als "Go-Go-Tänzer", der keinen einzigen US-Steuerdollar verdient, und als "Marionette der CIA, die ihr eigenes Volk in ein unnötiges Gemetzel geführt hat", bezeichnete.
Ebenfalls im Jahr 2023 beschuldigte das Kiewer Zentrum für die Bekämpfung von Desinformation Kirk, "russische Propagandanarrative zu verbreiten". Im folgenden Jahr setzte das ukrainische Medienunternehmen Texty.org.ua Kirk und TPUSA auf eine schwarze Liste von 386 Personen und 76 Organisationen in den Vereinigten Staaten, die sich gegen die Finanzierung der Ukraine aussprachen.
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11.09.2025
Zweite Proteststufe gegen Macrons Sozialabbau: Französische Gewerkschaften rufen zum Streik auf
freedert.online, 11 Sep. 2025 17:32 Uhr
Am Mittwoch wurden in Frankreich unter dem Motto "Alles blockieren" Straßen und Autobahnen lahmgelegt, um gegen den sozialen Kahlschlag von Emmanuel Macron zu protestieren. Für die kommende Woche rufen Gewerkschaften zum Streik auf: "Alle streiken am 18. September!"
Am Mittwoch gingen in ganz Frankreich hunderttausende Menschen unter dem Motto "Bloquons tout!" (Lasst uns alles blockieren!) auf die Straße. Mit Barrikaden und Straßenblockaden protestierten sie in vielen Städten gegen Sparpolitik und soziale Ungerechtigkeit. Während die französische Verwaltung "auf einer Politik der Sparmaßnahmen und der Zunahme sozialer Ungleichheiten" basiere, wollten sich die Demonstranten der "eisernen Agenda" der Bourgeoisie widersetzen. Berichterstatter von RT Frankreichsammelten Stimmen der Protestteilnehmer:
"Die Menschen können es nicht mehr ertragen", erklärte ein Demonstrant. Vielleicht brauche die Regierung "noch mehr hungernde Menschen", um sich des Problems bewusst zu werden. Während die Demonstranten den Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron forderten, habe dieser es über die Dauer des ganzen Demonstrationstages vorgezogen, sich nicht zu den Protesten zu äußern.
Noch am Mittwoch gab die größte französische Gewerkschaft CGT (Confédération générale du travail) eine Erklärung zu den Mobilisierungserfolgen ab. So hätten in ganz Frankreich Gewerkschaften an fast 200 Kundgebungen oder Demonstrationen teilgenommen. Insgesamt seien mehr als 250.000 Menschen dem Aufruf gefolgt. Hunderte von sehr unterschiedlichen Bürgerinitiativen seien im gesamten Staatsgebiet an den Protesten beteiligt gewesen. Außerdem habe die CGT fast 1.000 Aufrufe zum Streik initiiert.
Am Mittwoch seien parallel zu den Demonstrationen bereits viele Betriebe und Behörden bestreikt worden. Unter anderem hätten Beschäftigte von Kindergärten, Krankenhäusern, Finanzverwaltungen (in Finanzbehörden hätten mindestens 10.000 Mitarbeiter gestreikt), Theatern, Kultureinrichtungen, bei der Eisenbahn und in der Chemie-Industrie am Mittwoch die Arbeit verweigert. Es seien auch rund 100 Betriebe in der Lebensmittelindustrie bestreikt worden. Die CGT bezeichnet den ersten Schritt der Mobilisierung als Erfolg:
"Überall ist die Bilanz dieselbe: Diese Mobilisierung ist ein Erfolg, viele junge Menschen und Arbeitnehmer haben sich daran beteiligt, neue Bevölkerungsgruppen haben sich mobilisiert."
Aufgrund der vom Innenminister eingesetzten Repressionsstrategie, seien friedliche Demonstranten mit Tränengas angegriffen, eingekesselt und misshandelt worden. Hunderte von Menschen seien in Gewahrsam genommen worden, darunter mindestens fünf Aktivisten der Gewerkschaft CGT.
Der Innenminister habe in dieser kritischen Zeit nichts Besseres zu tun gehabt, als Öl ins Feuer zu gießen, kritisierte die Gewerkschaft das Verhalten der Regierung. Die Ernennung eines neuen Premierministers durch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron diene nur der Aufrechterhaltung einer Politik zugunsten der Reichen und Konzernbosse. Dazu hieß es in der CGT-Erklärung:
"Wieder einmal will er [Macron ] nur ein Gesicht austauschen, um seine Wirtschaftspolitik im Dienste der Reichsten und der Großunternehmer besser aufrechtzuerhalten."
Aber die Beschäftigten seien mittlerweile in einer starken Position und könnten ihre Rechte durchsetzen, so die Einschätzung der CGT:
"Mehr denn je sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer starken Position, um die Regierung zum Einlenken zu bewegen und einen anderen Haushalt, Steuergerechtigkeit, die Rücknahme der Rentenreform, höhere Löhne und Renten sowie ein hohes Sozialversicherungsniveau durchzusetzen."
In der kommenden Woche werde der Kampf mit Streiks im ganzen Land fortgesetzt. Unter dem Motto: "Alle streiken am 18. September" ruft die CGT für nächsten Donnerstag zu einem weiteren Protesttag auf:
"Gemeinsam mit allen Gewerkschaftsorganisationen ruft die CGT Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Rentnerinnen und Rentner, junge Menschen und Arbeitslose dazu auf, sich am 18. September zu einem großen Streik- und Demonstrationstag zu versammeln."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
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11.09.2025
Erinnerung Einladung Forum 24.9.19 Uhr Fzh. Linden/Aufz. Issa Amro abrufbar/All eyes on Gaza: Großdemonstr. Berlin 27.9.25/Hungersnot in Gaza und Desinformation/ Mahnwachen/ Marsch am Samstag/ collecting:dreams Festival
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11.09.2025
Brian Berletic: NATO gerät in Panik, als die Frontlinien in der Ukraine zusammenbrechen
youtube.com, vom 09.09.2025, Glenn Diesen, Automatisch synchronisiert
Brian Berletic ist ehemaliger US-Marine, Autor, Experte für internationale Beziehungen und Moderator des New Atlas. Berletic diskutiert den Zusammenbruch der Frontlinien in der Ukraine, der dazu führt, dass die NATO gleichzeitig eine Eskalation anstrebt und auf eine Einfrierung der Frontlinien drängt.
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11.09.2025
Warum H.G. Wells' World Brain und Yuval Hararis hackable humanes wird nicht erfolgreich (I von II)
"Was dies bedeutete, war, dass Jahrhunderte nach Jahrhunderten von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt, aus verschiedenen Kulturen, die das Universum weitgehend als Absicht und Zweck mit einem Schöpfer angesehen hatten, nun in die Mülltonnen der Irrelevanz verbannt werden sollten."
Im Jahr 2018 hielt Yuval Harari eine Präsentation vor dem Weltwirtschaftsforum mit dem Titel "Wird die Zukunft Mensch sein?" In seiner Präsentation schien Harari unsere schlimmsten Befürchtungen einer dystopischen Zukunft direkt aus einem Science-Fiction-Film zu bestätigen. Dass wir Gefahr liefen, uns selbst zu vernichten, wenn wir den Weg fortsetzten, auf dem wir bereits waren, als wir in ein Zeitalter fortschrittlicher Technologie vorrückten.
Diese krassen Vorhersagen von Harari wurden fast so aufgenommen, als wäre er ein Prophet, seine Visionen von der Zukunft, von der er sicher war, dass sie zustande kommen würde, aber er war unklar, was Details über eine solche Zukunft betrifft, wann es zustande kommen würde, wie es und vor allem genau, wie wir ein solches Schicksal vermeiden können? Als Harari nach seiner Präsentation und in einer weiteren Fragerunde bei demselben WEF-Treffen befragt wurde, konnte Harari nur seinen eigenen Algorithmus für eine sehr allgemeine Weltuntergangsprophezeiung wiederholen. Allen anderen Fragen, die sich auf Einzelheiten oder Mechanik beziehen, wie sich eine solche dystopische Zukunft entwickeln würde, antwortete er, dass er es nicht wüsste.
Dies sollte jedem Denker als problematisch erscheinen. Das heißt, sollen wir Harari zuhören, als wäre er ein Gelehrter oder ein Prophet? Wenn wir Harari als Gelehrter nehmen wollen, der Einblick in die Fächer hat, die er aus den von ihm gemachten Studien diskutiert, dann ist es ein Problem, dass er solche Einzelheiten nicht diskutieren kann, sondern sie ganz vermeidet sie.
In der Tat, während wir Hararis eigene Algorithmen aufschlüsseln, die er verwendet, um seine Vision für eine solche dystopische Zukunft zu formen, sehen wir sie von persönlichen Annahmen, Urteilen und Schlussfolgerungen gespickt, die als objektive Algorithmen maskiert sind.
[Hinweis: Für diejenigen, die sich möglicherweise nicht bewusst sind, ist ein Algorithmus ein Prozess oder ein Regelwerk, das in Berechnungen oder anderen Problemlösungsvorgängen befolgt werden muss, insbesondere durch einen Computer.]
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
unser weiteter Kommentar: Wer nicht beweisen kann, wie dieser Wandel ohne die Abschaffung des Menschen
Weiteres:
Ein bevorstehendes Event in Basel mit Daniele Ganser, Dirk Pohlmann, Matthew Ehret und Myself (und ja, Sie sind eingeladen)
cynthiachung.substack.com, vom11. Februar 2023, Cynthia Chung
Diesen 10.-11. März 2023 werden Matthew und ich die Freude haben, bei einer Veranstaltung zu sprechen, die von Kernpunkten in Basel Schweiz neben dem großartigen Duo der Historiker Dirk Pohlmann und Daniele Ganser veranstaltet wird.
Obwohl alle vorgestellten Redner ein oder zwei Dinge über die dunkle Seite der Geschichte und die unterdrückten Geschichten des Kalten Krieges wissen (und dies wird bis zu einem gewissen Grad diskutiert werden), wird der Zweck und der Geist des Ereignisses darin bestehen, Licht auf die höhere Kraft der Menschheit als eine Spezies kreativer Vernunft zu werfen, die mit dem Mandat ausgestattet ist, Harmonie in die Erde zu bringen.
Es sollte daher nicht verwundern, dass die Organisatoren der Veranstaltung es mit dem Titel „The Human Being Between Spirit and Matter as Eye of the Needle into the Future and Bridge Between East and West“ (Der Mensch zwischen Geist und Materie als Nadelöhr in die Zukunft und Brücke zwischen Ost und West) betitelten.
Wenn Sie in oder um die Schweiz sind und an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich einfach mit diesem Anmeldeformular an:
https://kernpunkte.com/events/
Ein aktuelleres Poster der Veranstaltung ist unten enthalten:
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.09.2025
Warum H.G. Wells' World Brain und Yuval Hararis hackable humanes wird nicht erfolgreich (I von II)
Eine moderne Wissenschaft bringt eine moderne Religion hervor, die wiederum eine moderne Utopie hervorbringt?
Bevor wir uns einige dieser biologischen Algorithmen von Harari ansehen, die seine Theorie vorgeben, dass Menschen hackbar sind, sollten wir schnell überprüfen, wie ein solcher mathematische und evolutionäre Standpunkt überhaupt erst in der Wissenschaft akzeptiert wurde, um die menschliche Natur und das Universum, in dem wir leben, zu definieren.
Harari hat stark aus den Werken von Darwin, Bertrand Russell und H.G. Wells in seiner Arbeit und so ist es für uns nützlich zu überprüfen, wie ihre Werke unser Verständnis der menschlichen Natur und des Universums beeinflusst haben, das heißt, wie eine moderne Wissenschaft geschaffen wurde, um wiederum eine moderne Religion zu schaffen, die uns wiederum eine moderne Utopie versprechen würde. Wenn das für Sie abwegig klingt, möchte ich Sie daran erinnern, dass H.G. Wells, sowie Russell, Aldous Huxley und Harari selbst haben über die Notwendigkeit geschrieben und diskutiert, so etwas mitzubringen.
In Hararis Präsentation vor dem WEF im Jahr 2020 brachte der Moderator die Parallelen von George Orwells 1984 und Aldous Huxleys Brave New World in Bezug auf Hararis Zukunftsprognosen auf.
Das ist sicherlich relevant, aber nicht in der Art, wie Sie denken...
Dieser Auszug aus Huxleys Brave New World wird im Kern Recht darauf, warum eine wissenschaftliche Diktatur benötigt wird und wie sie fortgesetzt wird. Nämlich, indem er den Zweck leugnet, indem man die Absicht leugnet. Dies bedeutet nicht nur, dass wir über Evolution und menschliche Natur diskutieren, sondern sogar darüber, wie das Universum selbst funktioniert.
In der Tat ist Aldous die Fortsetzung dieses Vermächtnisses, um den Zweck in den Wissenschaften zu leugnen. Es war sein Großvater T.H. Huxley, der sich selbst als Darwins Bulldogge bezeichnete, der Darwins Evolutionstheorie in solche Höhen trieb, dass das gesamte Feld der Wissenschaften nie wieder derselbe sein sollte, sie sollten die modernen Wissenschaften werden. Das bedeutete, dass Jahrhunderte nach Jahrhunderten von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt, aus verschiedenen Kulturen, die das Universum weitgehend als Absicht und Zweck mit einem Schöpfer angesehen hatten, nun in die Mülleimer der Irrelevanz verbannt werden sollten.
Darwin hatte offenbar bewiesen, dass das Universum ohne Zweck war und dass es keinen Schöpfer mit einem intelligenten Design gab. Das ist jedoch nicht wahr, Darwin hat so etwas nie bewiesen...
Darwins Evolutionstheorie entstand, nachdem sie Thomas Malthuss „An Essay on the Principle of Population“ gelesen hatte, was wiederum den Begriff "Malthusianismus" oder "Malthusianer" prägen würde, wenn es um die Bevölkerungskontrollpolitik geht.
Dieser Katastrophenpunkt, wie im Graphen gezeigt, wird als der Punkt berechnet, an dem die menschliche Bevölkerung ihre Tragfähigkeit überschreiten wird. Was bestimmt aber die Tragfähigkeit?
[Hinweis: Die Tragfähigkeit ist die berechnete Anzahl von Organismen, die ein Ökosystem nachhaltig unterstützen kann.]
Thomas Malthus, der das malthusianische Wachstumsmodell erstellte, gab nie eine genaue Zahl an, wann die menschliche Bevölkerung ihre Tragfähigkeit erreichen würde. Dies lag daran, dass die Tragfähigkeit nicht feststeht, sondern je nach menschengemachten Innovationen wie der Landwirtschaft erhöht oder verringert werden konnte.
Thomas Malthus machte jedoch die Prophezeiung, dass wir unsere Tragfähigkeit bis 1890 erreichen würden, etwa 100 Jahre von der Zeit, als er die Vorhersage machte, was unnötigerweise sehr daneben lag.
[Es sollte angemerkt werden, dass Malthus voll überzeugt war, dass seine Prophezeiung korrekt war und dass der einzige Weg, eine solche Katastrophe zu vermeiden, darin bestand, das Wachstum der menschlichen Bevölkerung sofort stark einzudämmen. Dazu gehörte auch die Verweigerung der medizinischen Versorgung und der Nahrung an Bedürftige, da man dachte, dass die Verschiebung ihres Todes nur weitere Ressourcen ohne jeglichen Beitrag zur Gesellschaft verbrauchen würde. Klingt ein wenig vertraut, nicht wahr?]
Der Grund, warum Malthus so weit vom Ziel entfernt war, war, dass ein solcher Punkt in der Zukunft über die menschliche Tragfähigkeit nicht durch eine lineare Extrapolation bestimmt werden kann, wie Malthus in der obigen Grafik versucht. Dies liegt daran, dass menschliche Innovationen unsere Beziehung zu den Ressourcen, die wir auf qualitative Weise und nicht nur quantitativ nutzen, verändern. Qualitativer Wandel war schon immer der Albtraum des Mathematikers bei der Herstellung von Modellen, die angeblich Trends in der Zukunft vorhersagen werden. Wie kann ein mathematisches Modell alle qualitativen Veränderungen vorhersagen, die in der Zukunft geschehen werden, was eine Vorhersage aller zukünftigen Formen von Innovation, Erfindung und Entdeckung bedeuten würde. Ist es überhaupt möglich? Bisher lautet die Antwort nein.
Wie wir sehen werden, wird dies ein gemeinsames Thema bei der Analyse mathematischer Modelle sein, die versuchen, die ferne Zukunft vorherzusagen.
Als Darwin 1838 Thomas Malthuss „An Essay on the Principle of Population“ las, formulierte er seine Theorie für „Evolution“ auf der Grundlage der „natürlichen Auswahl“ der Stärksten, prägte er den Begriff als Analogie dessen, was er die „künstliche Selektion“ der selektiven Zucht nannte, mit besonderem Bezug auf die Praxis der Pferdezucht. Darwin sah eine Ähnlichkeit zwischen Landwirten, die den besten Bestand in der selektiven Zucht pflücken, und einer malthusianischen "Nature", die aus Zufallsvarianten wählte.
Das heißt, Darwins Ideen der „natürlichen Selektion“ und des „Überlebens der Stärksten“ implizierten keine Richtungslichkeit der Evolution, sondern basierten auf der Auswahl zufälliger Varianten der Natur. Aber wie entwickelt sich ein Teil eines Organismus, ohne die anderen Teile des besagten Organismus zu beeinflussen?
Im Gegensatz dazu, wie wir an die heutige Diskussion der Evolution denken müssen, war die wissenschaftliche Gemeinschaft im ersten Teil des 19. Jahrhunderts in erster Linie darin einverstanden, dass sich die Lebensprozesse und ihre Umgebungen tatsächlich „entwickelt“ hätten. Das heißt, Charles Darwin war einer von vielen Wissenschaftlern zu der Zeit, die Befürworter der Evolution waren. Es war keine Show von einem Mann. Die Debatte war also nicht, ob die Evolution tatsächlich stattfand, sondern wie howdie Evolution stattfand.
Auch im Gegensatz zu der Art und Weise, wie wir heute zu dieser Diskussion ermutigt werden, gab es viele prominente und angesehene Wissenschaftler auf diesem Gebiet, die nicht glaubten, dass der Evolutionsprozess der Existenz eines Schöpfers mit einem intelligenten Design widersprächnete.
Georges Cuvier (1769-1832) und Etienne Geoffroy Saint-Hilaire sind zwei prominente Beispiele dafür. Ihre Pionierarbeit in der Evolution wird bis heute respektiert, was Fragen darüber aufwarf, welche evolutionären Veränderungen noch gelöst werden müssen.
Laut Etienne Geoffroy Saint-Hilaire gibt es ein inhärentes „Potenzial“ in der Evolution; das Potenzial für Veränderungen ist dem Organismus inhärent, und die Gestaltung seiner vielen Teile erfolgt harmonisch, kohärent. Das heißt, Veränderung bewegt sich zielstrebig, nicht zufällig.
Die Evolution der Flügel für den Flug, die Augen für das Sehen, das Nervensystem zum Nachdenken; Geoffroy gab an, dass dies nicht das Ergebnis unzähliger winziger Mutationen waren, die auftraten und getrennt von dem anderen ausgewählt wurden, sondern dass die Transformationen mit der Absicht stattfanden, Formen von Flug, Anblick und Denken zu schaffen.
Indem Darwin diese These ablehnte, schuf er ein Paradox in seiner eigenen Theorie. Entweder ist das Veränderungspotenzial dem Organismus innewohnend, in dem sich viele Teile harmonisch/kohärent ändern können, oder das ist es nicht. Wenn es jedoch letzteres ist, wie Darwin behauptet, eine zufällige Veränderung eines Teils von sich selbst ohne Anerkennung des Ganzen würde mehr als oft nicht zum Tod des Organismus führen, wie in Studien zur Embryonenbildung gesehen oder würde einen Dr. Moreaus Insel der Freaks (die durch die von einem anderen Roman unseres Anti-Helden H.G. Wells).
Die eleganten Kreationen, die wir tatsächlich sehen, entstehen durch evolutionäre Prozesse, wäre eine extreme Seltenheit in einer solchen Welt der Zufälligkeit.
Mit allem, was wir heute über die unglaublich komplizierten Details der Biochemie wissen, müsste sich die Koordination der Stoffwechselprozesse, die zu Tausenden von „Teilen“ auftreten, alle als zufällig getrennte Prozesse entwickeln und dennoch gleichzeitig und in Verbindung mit den anderen funktionierenden Teilen auftreten. Das würde Darwins Konzept zur Auswahl zufälliger Varianten innerhalb eines koordinierten Funktionierens insgesamt grundsätzlich unmöglich machen.
Die Evolution des Auges ist nicht nur eines der Wunder der Evolution, es hat unzählige Variationen auf sich, so dass es kein Standardmodell für ein „Auge“ gibt. Sollen wir also glauben, dass dies zufällig nicht nur einmal, sondern tausende Male bei jeder Art mit ihrer eigenen unterschiedlichen Variation des „Auges“ passiert ist?
Damals gab es starken Widerstand gegen Darwin und Huxley in Europa und den Vereinigten Staaten. James Dwight Dana (1813-1895), ein Zeitgenosse von T.H. Huxley gehörte zu der amerikanischen Führung, die sich dieser Ansicht widersetzte, und argumentierte, dass die Evolution mit einer Richtungslichkeit vorankomme, unter Verwendung von Beispielen wie der Beobachtung, dass biologische Organismen zu einer größeren „Enzephalitis“ übergingen. Das heißt, diese Evolution bildete einen allgemeinen Trend zu immer raffinierteren Nervensystems, die reagieren und mit ihrer Umgebung interagieren konnten. Somit ging die Evolution zu größeren Formen der Komplexität mit ausgefeilteren Formen der Funktion.
Thomas Huxley, „Darwins Bulldogge“ war jedoch vehement gegen diese Sicht der zielgerichteten Richtung in der Natur. Es spielte keine Rolle, dass Darwins Theorie genau das war, eine Theorie, die immer noch nicht viel erklärte, was im Evolutionsprozess beobachtet wurde.
T.H. Huxley würde siegen, Darwins Theorie in ein akzeptiertes Dogma zu erheben und die zahlreichen Löcher in Darwins Theorie erfolgreich zu umgehen, um zu beantworten, wie das Leben geformt wird und sich entwickelt. Obwohl diese Fragen auf diesen Tag unbeantwortet blieben, wurde Darwins Evolutionstheorie als Anklässerei eines neuen Zeitalters der Wissenschaft gefeiert, als eine moderne Wissenschaft.
Aus diesen beiden großen Veränderungen traten das Ergebnis von T.H. Huxleys eifriger Förderung von Darwins Evolutionstheorie, 1) Natur, und so konnte man sagen, dass das Universum nicht von Zweck, sondern von Zufälligkeit regiert wurde, und dass der Mann nur ein Tier war, nicht mehr zu den Kindern Gottes zu gehören, nicht mehr als Teil von allem, was göttlich oder heilig war.
Und wenn der Mensch nur ein Tier ist, was kümmert er sich um höhere Wahrheiten? Was braucht ein Tier mehr als die einfachen Formen von Komfort und Glück, die Mustapha Mond in der Brave New World gefördert hat?
Ich möchte schnell hinzufügen, dass die Verehrung der DNA eine Fortsetzung und ein Ergebnis von Darwins Evolutionstheorie ist, die ist, wie wir zu dieser ganzen transhumanistischen Idee gelangt sind und wie wir vom Vergleich zu Affen über jetzt verglichen mit Computern übergegangen sind.
Anscheinend dürfen wir uns selbst als alles andere als menschlich betrachten, wie es erscheinen würde.
Die Entdeckung der molekularen Struktur der DNA wurde als Heiliger Gral gefeiert, als sie 1953 von Watson und Crick entdeckt wurde. Alles, was wir sind, war anscheinend bereits in den angeblichen molekularen Anweisungen enthalten, die wir in uns hatten, die nicht nur anwiesen, wie wir physisch gebildet werden sollten, sondern auch die so genannte Blaupause dafür auslegten, wie unsere Persönlichkeit, unsere Temperamente, unsere Wünsche, unsere Suchtigkeiten, unsere Verwüstungen mit uns programmiert werden sollten.
Diejenigen, die diese Ansicht bis zum Extrem aufrechterhielten, leugneten, dass es so etwas wie freien Willen gab und dass wir alle von Geburt an programmiert und somit in jeder Aktion und dem Ergebnis in unserem Leben vorbestimmt waren. Wie wir sehen, hat Harari diesen falschen Glauben an seine These von Menschen, die hackbare Algorithmen sind, fortgesetzt, die ich in Kürze weiter diskutieren werde.
Das Human Genome Project, das sich daran machte, das gesamte menschliche Genom zu kartieren, dachte, dass es in der Lage sein würde, die deterministischen Gene hinter solchen unerwünschten Merkmalen wie Spielsucht, Schulden, Alkoholismus, Obdachlosigkeit usw. zu finden. Anwendungen in Richtung Sterilisation und Eugenik sollten hier unter dem Deckmantel der "Medizin" nicht unbemerkt bleiben.
Es genügt, bis heute zu sagen, dass es keinen solchen Beweis dafür gibt, dass Gene solche Dinge bestimmen. Das Projekt hatte erfolgreich eine riesige Menge an Daten gesammelt, aber es sind Daten weitgehend ohne Bedeutung (sie haben etwa 90% unserer DNA als sogenannte "Junk DNA" verbannt). Das Humangenom-Projekt hat es jedoch nicht geschafft, seine festgelegten Ziele zu erreichen, es wird weiterhin an die Wissenschaft geglaubt, dass Gene das sind, was Code alle existieren. Dawkins ging noch weiter und fügte das Konzept eines sogenannten "egoistischen Gens" hinzu, das ein Gen ist, das ein Programm für bestimmte Ergebnisse enthält, Ergebnisse, die wir als Individuen nicht bewusst sind und daher nicht in der Lage sind, sich zu widersetzen.
Es waren Watson und Crick, die sich zuerst für die Idee einsetzten, dass die DNA alles über den Organismus bestimmt. Sie nannten es das zentrale Dogma der Biologie. In den letzten 70 Jahren folgten die Lehrbücher und Fördermittel zweifellos diesem Dogma. Crick hatte erklärt, dass er als bloßer Mann die Notwendigkeit von Gott oder einer anderen Intelligenz im Universum beseitigt hatte, da alles über uns aus unserer DNA fließt.
Heute jedoch, vor allem auf dem Gebiet des Elektromagnetismus, ist diese Verehrung der DNA, da das Ende alles alle Blaupause für alles sein, ernsthaft unter die Lupe genommen. In einer 15 Min. Präsentation auf Youtube mit dem Titel Electrical Shaping of Biology, Dr. Michael Clarage geht einige der wichtigsten Probleme mit der Aufrechterhaltung der DNA als Plan für das Leben.
Eine Fallstudie, die er zitiert, stammte aus einem Experiment, das von Biologen der Tufts University geleitet wurde. Flatworms haben die Fähigkeit, ihren Kopf oder ihren Schwanz zurückzuwachsen, wenn es abgeschnitten ist. In diesem Experiment hatten die Wissenschaftler jedoch den Kopf einer Plattwurm-Art abgeschnitten und anschließend das elektromagnetische Feld, das das enthauptete Gebiet umgibt, und konnten einen neuen Kopf in die Form bringen, der aus einer anderen Flachwurmart stammte.
Das elektromagnetische Feld musste spezifisch sein, um eine Kopfart gegen eine andere zu bilden. Die DNA hat sich nicht verändert, nur das elektromagnetische Feld, so dass die Fähigkeit, die Form einer anderen Spezies zu übernehmen, eindeutig nicht auf die sogenannte "deterministische" Struktur der DNA beschränkt ist.
Vielleicht war das die ganze Zeit die Absicht?
Wir haben uns mit Affen verglichen, um uns jetzt mit Computern zu vergleichen, es gibt eine klare Vermeidung, darüber zu diskutieren, was es heißt, einfach menschlich zu sein.
Neben den biologischen Studien im Darwinismus des 20. Jahrhunderts waren die mathematischen Studien, die die gleichen kursoristischen Kernprinzipien der menschlichen Natur und des Universums aufrechterhalten würden, und dass Veränderung zufällig nicht zielstrebig war, zumindest war es kein Zweck, den wir jemals als bloße Sterbliche verstehen konnten.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts organisierte der einflussreiche Internationale Mathematikerkongress eine Konferenz in Paris, Frankreich 1900.
Auf dieser Konferenz war David Hilbert, ein führender Mathematiker an der Universität Göttingen, eingeladen, über die Zukunft der Mathematik zu sprechen, wo er betonte, dass das Gebiet der Mathematik „beweisen muss, dass alle Axiome der Arithmetik konsistent sind“ und „die Naturwissenschaften, in denen Mathematik eine wichtige Rolle spielt, zu axiomatisieren“.
Was Hilbert in seiner Herausforderung für die Zukunft der Mathematik forderte, war, dass alle wissenschaftlichen Erkenntnisse auf die Form der mathematischen „Logik“ reduziert werden können; dass sie innerhalb eines Minimums an akzeptierten Wahrheiten und Regeln der Ableitung enthalten sind, die durch konsistente und vollständige formale mathematische Beweise bewiesen werden könnten.
So würden alle wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Zukunft aus solchen mathematischen Modellen abgeleitet, es gab nichts mehr, was im typischen Sinne dessen, was wissenschaftliche Untersuchungen im 19. Jahrhundert definierten, und früher brauchten Wissenschaftler nur jetzt, um sich auf das entsprechende mathematische Modell zu beziehen.
1900 machten sich Bertrand Russell und Alfred North Whitehead auf den Weg, um Hilberts Herausforderung zu begegnen, die dreizehn Jahre später zur „Principia Mathematica“ führte.
Obwohl Kurt Gödel die gesamte Prämisse für die „Principia Mathematica“ mit seinen „Unvollständigkeitstheorien“ widerlegte, blieb die „Principia Mathematica“ eine der einflussreichsten Werke des 20. Jahrhunderts, nicht nur die moderne Logik, sondern bildete auch die Grundlage für die letztere Entwicklung der Kybernetik und Systemanalyse durch Russells Studenten Norbert.
Mit anderen Worten, Principia Mathematica brachte das Argument vor, dass alles Wissen auf die mathematische Logik reduziert ist. Obwohl es widerlegt wurde, ist es unabhängig, als eine Hauptstütze in Philosophie und Mathematik bis heute angesehen und ist es, was zur Entwicklung der Kybernetik geführt hat.
Bevor Sie schließen, dass Russell selbst nicht persönlich glaubte, dass Irrationalität eine grundlegende Kraft im Universum war, nur weil er versuchte, das Universum zu formalisieren, es lohnt sich, einen Abschnitt seiner bitteren fehljugendlichen Sicht der Menschheit zu lesen, die 1903 in seinem "A Free Man's Worship" präsentiert wurde:
Wenigstens leugnet Russell nicht das Ergebnis einer so genannten freien Mans-Verehrung, was laut Russell die Leugnung der Existenz eines liebenden Schöpfers ist und daher letztlich der Glaube, dass der Mensch Gott ersetzen kann, muss.
Wie wir kürzlich entdeckt haben, ist diese Idee des "großen Todes des Universums, etwas, das so fast sicher ist, dass keine Philosophie, die sie ablehnt, zu stehen hoffen kann", auch zu einer Annahme geworden, die jetzt auf sehr wackeligem Boden liegt. Russell, war sich dieser Big Bang Theory so sicher, als ein weiterer Triumph über diejenigen, die für ein Universum mit Richtung und Zweck mit einem liebevollen Schöpfer streiten, dass er tatsächlich stolz auf seine scheinbare "Freischaftsverehrung" war, die auf "der festen Grundlage unnachgierender Verzweiflung" aufgebaut war!
So sieht Russell in seiner Version der Verehrung eines freien Mannes ziemlich lächerlich aus.
Es sieht eher so aus, als hätte Russell die ganze Zeit aus einem Mülleimer gegessen, als ein reichliches Festmahl neben ihm lag...
Ob deterministisch oder zufällig, das Ziel war das gleiche, unehrlich ein Konzept des Universums zu fördern, das keinen beherrschenden Zweck, keine Richtungsrichtung und keine Moral hatte, dass es im Wesentlichen ein Mechanismus war, der durch einige einfache mathematische Gesetze entdeckt wurde.
Mit einer solchen Sicht wird unsere Verbindung zum Universum belanglos, wobei das Universum als etwas Kaltes, Unerkennbares und letztlich Totes oder Sterbenes angesehen wird. Ein solches Konzept erzwingt nur noch, dass es für nichts eine wirkliche Bedeutung gibt, es gibt zumindest keinen Zweck, in dem wir keinen Platz haben.
Wie wir jedoch bisher gesehen haben, wurde keiner dieser dogmatischen Überzeugungen in den "modernen Wissenschaften", mit anderen Worten, der einzige Fokus auf die materialistischen reduktionistischen mathematiker Wissenschaften, durch die Strapazen der tatsächlichen wissenschaftlichen Untersuchung gezeigt, obwohl angenommen wurde, dass dies der Fall ist.
Tatsächlich wurden diese Dogmen auf ziemlich wackeligem Boden gesehen, als sie einer ehrlichen wissenschaftlichen Prüfung unterzogen wurden oder völlig widerlegt wurden. Doch der Glaube geht unter dem Deckmantel der "modernen Wissenschaft" weiter.
Es stellt sich heraus, dass Harari nicht der einzige ist, der sich mehr auf Prophezeiungen als auf wissenschaftlicher oder philosophischer Strenge verlässt, sondern nach näherer Betrachtung scheint es, dass Harari ein Nachkomme einer Schule des Denkens ist, die sich eher aus vor allem falschen Propheten und Möchtegern-demi-Gottesbewohnern zu bestehen scheint, als das, was sogar als Ferne qualifiziert wäre.
Bevor wir schließlich die Algorithmen von Harari diskutieren, sollten wir ein mathematisches Modell überprüfen, das alle Ebenen der Funktionsweise der Gesellschaft bestimmt hat. Die Spieltheorie wird von vielen als ein wesentliches Werkzeug angesehen, wenn sie wirtschaftliche, politische, soziologische und militärische Verhaltensweisen und Ergebnisse modelliert und als solche an vielen renommierten Universitäten als etwas ziemlich in Stein gesetztes gelehrt wird.
Die Spieltheorie, die mathematische Theorie der Strategiespiele, wurde von John von Neumann in seinem Buch „Theory of Games and Economic Behaviour“ entwickelt, das er zusammen mit Oskar Morgenstern verfasste.
Der Kern der Theorie ist, dass das Verhalten eines Einzelnen immer dazu motiviert sein wird, ein optimales Ergebnis zu erzielen, das von egoistischem Eigeninteresse bestimmt wird.
John von Neuman räumt in seinem eigenen Buch ein, dass das gesamte Funktionieren ihres Modells von der Annahme abhängt, dass wir von rationalem egoistischem Verhalten regiert werden, und dass sie sich in dieser Annahme sicher fühlen, da die Realität ihnen diese Tatsache offenbar bestätigt hat.
Der Grund, warum sich Mathematiker bei solchen Annahmen wie den Annahmen, mit denen Hararis Algorithmen beladen sind, sicher fühlen, ist auf den anhaltenden dogmatischen Glauben an den Darwinismus zurückzuführen, und daher muss eine solche Annahme, die in ein einflussreiches mathematisches Modell gesteckt wird, nicht mehr in Frage gestellt werden. Es wird in der Welt der Mathematik als Tatsache angesehen, aber es ist keine Tatsache, und so wird das gesamte Modell als nutzloses Vorhersageinstrument dargestellt.
Es ist jedoch ein sehr nützliches Instrument zur Konditionierung, bei der Programmierung des gewünschten Verhaltens, das ein Controller wie ein Brave New World Mustapha Mond gerne bei den Menschen sehen möchte.
Im Fall der Spieltheorie versuchen sie nicht einmal zu beweisen, dass wir letztendlich diese vorhersehbaren Computerprogramme sind, die auf dem optimalen Ergebnis basieren, das von egoistischen Eigeninteressen motiviert ist. Die gesamte Hypothese basiert auf einer Annahme, und das ist es, was wir "moderne Wissenschaft" nennen, die anscheinend frei von dogmatischen Glaubenssystemen ist?!
Eine solche Vereinfachung der menschlichen Natur zeigt die Kühnheit hinter den Annahmen, die solche Formulierungen wie Spieltheorie ausmachen. Du bist nichts anderes als ein virtueller Avatar in ihrer synthetischen Welt mit programmierten Grenzen, was du in dem Spiel, das sie für dich geschaffen haben, tun kannst und was nicht.
[Auch hier zu sehen, ob wir unseren RTF-Film „The Curse of Game Theory“ unten ansehen]
Es ist ein System der Versklavung, das seine Sklaven dazu ermutigt, sich gegenseitig für „Tischfe“ zu bekämpfen und niemals die Hand in Frage zu stellen, die zurückhält, das System, das falsche Knappheit schafft und den Antagonismus gegenüber künstlichen Stressoren fördert.
Uns wird beigebracht, die uns in diesen Spieltheorie-Szenarien gegebenen Regeln nie in Frage zu stellen, sondern entsprechend zu reagieren, was uns als begrenzte Auswahl an Optionen in einem künstlichen Szenario definiert wurde.
Die Unterhaltungsindustrie hat diese Idee vorangetrieben, dass das Beste, was wir tun können, da uns gesagt wird, dass wir auf dem Weg zu einer apokalyptischen Zukunft sind, nur anzupassen und zu überleben. Ein „Überleben um jeden Preis“.
Wir waren auf diese Idee eines Überlebens um jeden Preis konditioniert, dh ein Überleben der Stärksten in einer postapokalyptischen Welt. Wir haben gelernt, dies als unsere "Befreiung" zu betrachten, diese falsche und wahnhafte Idee, dass, solange man ein solches Leben überleben kann, es wert ist, gelebt zu werden. Wir waren darauf konditioniert, unsere Umstände nicht zu hinterfragen oder wie wir hierher gekommen sind. Wir waren konditioniert zu denken, dass es keine Lösung gibt und das einzige, was wir tun können, ist einfach die zunehmend düstere Zukunft zu akzeptieren, von der uns gesagt wird, dass sie notwendig und unvermeidlich ist. Unser Leben wird dem einer Laborratte ähnlich, die keine andere Wahl hat, als sich an die Parameter des Spiels zu halten, in das sie hineingesteckt wurden, und alle Mittel zum Überleben herauszufinden. Und in einem solchen Leben wurden wir darauf konditioniert, dass Freiheit und Befreiung erreicht werden können, wenn wir die Goldmedaille bei so apokalyptischen Olympischen Spielen gewinnen.
Bei der Freiheit geht es nicht mehr darum, die Unterdrückung und Versklavung einer Gesellschaft zu hinterfragen, zu widerstehen und in Frage zu stellen, sondern sie konzentriert sich sozusagen auf ihre „besten Untertanen“, ihre „besten Überlebenden“, die das Verhalten ihrer Kontrolleure am besten ausüben können.
Es ist Darwins "Überleben der Stärksten" in seiner endgültigen Schlussfolgerung.
Seien wir alle ehrlich zu uns selbst. Gibt es eine dystopische Vision für die Zukunft, die keine Bilder sind, die wir aus einem Hollywood-Sci-Fi-Film oder Roman gesammelt haben? Schon die Bilder in unserem Kopf über wichtige Themen und Themen, auch über die Zukunft, werden uns zunehmend von der Unterhaltungsindustrie in den Sinn gebracht.
Kannst du wirklich sagen, dass du für deine Gedanken verantwortlich bist, wenn du es dir erlaubst, von solchen dystopischen Bildern regiert zu werden?
Daher sollte es uns nicht überraschen, dass Harari erklärt hat, dass der beste Nutzen für die sogenannten "Uselosen ist, sie auf Drogen zu setzen und Videospiele zu spielen". Das ist im Wesentlichen das, worin wir bereits leben, wenn Sie ein Anhänger der Spieltheorie, der Kybernetik und des Transhumanismus sind.
Dies ist jedoch kein überlegener menschlicher oder humanoider Computer, dies ist ein Mensch, der sich an die Regeln eines Spiels gebunden, das künstlich geschaffen wurde, um sie zu versklaven, anstatt nach den Gesetzen des Universums, und sich an die künstlichen Parameter, die für sie innerhalb eines solchen Spiels geschaffen wurden, zu halten, und glaubt, dass dies realer als die Realität selbst ist.
Betrachten wir einige der Formulierungen, die Harari gemacht hat, um seine Theorie zu verbreiten, dass Menschen hackbar sind.
Harari neigt dazu, sexuelle Orientierung und allgemeine politische Ausrichtung zu verwenden, die auf Cheerleading für ein Team reduziert wurde, als seine Beispiele dafür, dass die Controller wissen, was wir denken. Es ist möglich, dass Harari denkt, dass Menschen so einfach sind, da er selbst so einfach sein kann, aber dies ist eine niedrigere Ordnung des Daseins, es ist ein Biest wie das Dasein, wo Harari behauptet, dass die Controller aller Daten wissen werden, was Sie erregt, Ihnen Angst macht, Sie sehnen macht und so weiter auf der Grundlage biometrischer Daten.
Wenn Sie sich selbst als bloßes Biest betrachten, das von Ihren Sinnen regiert wird, dann kann ein solches System, das einfach auf biometrischen Daten basiert, in der Lage sein, Ihr zukünftiges Verhalten vorherzusagen und bestimmte Verhaltensweisen zu fördern oder abzuschrecken, aber Sie müssten sich freiwillig auf die Existenz eines Tieres reduzieren, das von Moment zu Moment lebt, Tag für Tag, um zu arbeiten.
Genau wie die falschen Propheten der Spieltheorie ist Hararis sogenannter „hackbarer Mensch“ in Wirklichkeit jemand, der sich freiwillig auf einer Ebene reduziert hat, um in die Parameter einer solchen Realität einzupassen. Mit anderen Worten, wenn Sie sich selbst als Sklave oder nur als Spielfigur zu den Spielmeistern sehen, werden Sie sich wie ein Sklave oder ein Bauern verhalten, aber dieses Schicksal ist nicht unausweichlich.
Dies ist das jahrhundertealte Spiel, diejenigen, die die Wirtschaft kontrollieren, die ein Volk regiert, sind in der Lage, die Illusion von falscher Knappheit und damit einen Mangel an Möglichkeiten und Wahlmöglichkeiten in dem zu schaffen, was mit uns im Leben passiert.
Das Konzept von Hararis Biological Algorithmen wie Game Theory sind als Rechtfertigungen für unsere selbst auferlegte Versklavung gedacht. Was als Allmacht des biologischen Algorithmus behauptet wird, ist im Wesentlichen dasselbe, was über DNA und das egoistische Gen gesagt wurde, dass man sein Schicksal nicht ändern kann, es ist vorbestimmt, man hat keinen freien Willen.
Deshalb wollen sie, dass Sie so einfach wie möglich sind, und warum sie möchten, dass Sie glauben, dass Sie nur ein Klecks Fleisch sind, das programmiert ist, um Vergnügen zu wünschen und Schmerzen zu vermeiden.
Wenn Sie sich bereit erklären, sich dieser einfachen Existenz zu senken, werden Sie am einfachsten vorherzusagen und kontrollieren.
Lie Detektoren verwenden viele der gleichen Messungen, die biometrische Sensoren messen, wie Blutdruck, Herzfrequenz, Atemrhythmus usw.
Die Ergebnisse des Polygraphentests sind jedoch vor Gericht unzulässig, da sie nicht wissenschaftlich zuverlässig genug für den Einsatz sind, wenn der Einsatz so hoch wie vor Gericht steht. Dies liegt daran, dass es gut dokumentiert ist, dass bestimmte Leute den Test während der Lüge bestehen können und andere, die die Wahrheit sagen, den Test nicht bestehen können.
Doch Harari behauptet, dass biometrische Sensoren, die so ziemlich nur die gleichen Dinge wie ein Polygraph messen, außer auch Augenbewegungen uns irgendwie sagen werden, was in unserem Gehirn vor sich geht, was er dem Geist gleichsetzt.
Wenn ein Polygraph nicht einmal in einem Gericht erlaubt ist, warum werden wir Hararis krassen Vorhersagen für die Zukunft als etwas anderes glauben, was möglich ist?
Sie möchten, dass Sie denken, dass sie maximale Kontrolle über Sie haben, so dass Sie in Ihren eigenen imaginären Parametern besiegt werden, die es in Wirklichkeit nicht einmal gibt. In einem mentalen Gefängnis gibt es keine Notwendigkeit für vier tatsächliche Mauern, um Sie zu begrenzen.
Wenn wir an unser geistiges Gefängnis glauben, braucht es keine Notwendigkeit, ein tatsächliches Gefängnis zu haben. Wenn wir glauben, dass sie zu all diesen unglaublichen Fähigkeiten fähig sind, akzeptieren wir, dass wir im Wesentlichen verloren haben. Sie wurden in einem mentalen Konstrukt besiegt, das nur eine Illusion ist.
Es ist das ultimative Werkzeug für absolute Kontrolle, jemanden in seinem eigenen Kopf zu besiegen, bevor er überhaupt den Gedanken der Rebellion vollständig in Betracht ziehen kann.
Eine solche Technik wurde bereits in Jeremy Benthams Panopticon-Szenario skizziert. Das Konzept besteht darin, es allen Gefangenen einer Einrichtung zu ermöglichen, von einem einzigen Wachmann beobachtet zu werden, ohne dass die Insassen wissen, ob sie beobachtet werden.
Obwohl es für den einzelnen Wärter physisch unmöglich ist, alle Zellen der Insassen auf einmal zu beobachten, motiviert die Tatsache, dass die Insassen nicht wissen, wann sie beobachtet werden, sie zu tun, als ob sie alle zu jeder Zeit beobachtet werden. Sie sind faktisch zur Selbstregulierung gezwungen.
Im obigen Bild rechts, ja, das ist ein mumifizierter Kopf zwischen Jeremy Benthams Beinen, es ist in der Tat Benthams eigener Kopf, den er anscheinend ausdrücklich verlangte, dass er als Teil seines Testaments mummiert und zwischen seine Beine gestellt werden sollte. Ich glaube, dass der mumifizierte Kopf seit einigen Jahren in seinen eigenen Fall gebracht wurde, da zu viele Zuschauer verständlicherweise verwirrt und angewidert von der Anzeige waren.
Basierend auf dieser Untergangs- und düsteren Prophezeiung von Hararis, was bietet er endlich als Lösung für die Unvermeidlichkeit, zwei Jahre nach seiner ersten Präsentation vor dem Weltwirtschaftsforum?
Warum Weltordnung natürlich!
Und wer sollen die Weltregulatoren dieser Technologie sein? Nun, das WEF versucht, darin schüchtern zu sein, aber offensichtlich ist es selbst.
Offenbar ist unsere Zukunft nur zum Scheitern verurteilt, wenn wir es versäumen, das WEF als Aufseher der Welt zu wählen...
Es war T.H. Huxley, der H.G. Wells Mentor. Und so war Wells auch stark von der Arbeit Malthuss und Darwins geprägt.
Wells schrieb in seiner Open Conspiracy:
Der Verweis von Wells auf Kommunismus und Sozialismus wird am besten durch die Arbeit von Georges Sorel verstanden, der untersuchte, wie Sozialismus und Kommunismus verzerrt werden könnten, um eine faschistische Einstellung zu unterstützen. Die italienischen Faschisten haben Georges Sorels Arbeit weitgehend übernommen und deshalb nannten sie sich Nationalsozialisten, bevor die Welt sie als italienische Faschisten kennenlernte. H.G. Wells war auch mit den sozialistischen und kommunistischen Kreisen rund um die Fabian Society sowie den profaschistischen Kreisen in Großbritannien beteiligt. Oswald Mosley unterstützte öffentlich Wells' Vision einer wissenschaftlichen Diktatur (für mehr bezieht sich auf mein Buch "The Empire onhich the Black Sun Never Set ").
Wells schließt in seiner Open Conspiracy:
H.G. Wells unter seinen vielen Science-Fiction-Romanen schrieben "Die ersten Männer im Mond", wo er das vorbrachte, was er als die überlegenste Form der Gemeindeorganisation schlussfolgerte, die von der Ameisenkolonie modelliert wurde. Jeder Sub-Art hätte die physischen und mentalen Eigenschaften, die am besten zu ihren spezialisierten engen Aufgaben im Dienst der Ameisegemeinschaft geeignet sind.
H.G. Wells war auch besessen davon, die Kopfgröße mit Intelligenz gleichzusetzen, und so sehen wir die intelligentesten Mitglieder der Ameisenkolonie mit bauchigen Köpfen, je intelligenter die Ameise, desto größer der Kopf... "Wärme"...
Dies war Wells' Traum für das, was ein stabiles friedliches Organisationssystem für den Menschen bilden könnte, es war das, was die Arbeit von Aldous Huxley in seiner "Brave New World" und seinem biologischen Hierarchie- oder biologischen Kastensystem inspirierte, das in einem Labor zur Herstellung von Epsilons, Deltas, Betas, Alpha+s und den etwa 13 weltüblichen Controllern geschaffen wurde.
Die Aufhebung des Menschen
Für diejenigen, die es noch nicht wissen, C.S. Lewis schrieb eine Antwort auf Wells’ „Die ersten Männer im Mond“ in Form einer Science-Fiction-Trilogie.
Lewis schrieb auch eine Antwort auf diesen transhumanistischen Trend in Form eines Essays mit dem Titel "Die Abschaffung des Menschen" den Abschluss einer dreiteiligen Serie („Men Without Chests“ und „The Way/The Tao“).
Lewis schreibt in „Die Abschaffung des Menschen“:
All diese erhabenen Ambitionen, die sie als die selbsternannten neuen Götter der Welt innehaben, werden sehr hinter ihrer Ziellinie zurückbleiben, da sie danach streben, das Unmögliche zu erreichen. Man kann die Gesetze des Universums nicht neu schaffen. Weit davon entfernt, den Status eines Gottes zu erreichen, wie Ikarus und seine Wachsflügel, haben sie nur ihre eigene Selbstzerstörung verursacht.
Lassen Sie sich also nicht von den heutigen selbsternannten Zauberern täuschen, den Zauberern von Oz, die solche hohen Kräfte beanspruchen. Es sitzt alles auf einem Sandhügel und ist nur eine bloße Illusion dessen, was es bedeutet, alles mächtig zu sein.
Zu leugnen, dass etwas Edles aus der Zivilisation kam, wie die wunderbaren Entdeckungen, die in verschiedenen Bereichen gemacht wurden, die nicht nur unser Leben erhöht haben, sondern uns solche Wunder als eine Schönheit bieten, die nur durch höheres Lernen kommen kann. Wenn wir dies leugnen, leugnen wir diesen zivilisierten Teil in uns selbst, wir schneiden unsere bessere Natur aus.
Schiller sprach über den Wilden und den Barbaren in seinen Ästhetischen. Er schrieb: "Der Mensch kann sich auf zweifache Weise selbstgezähnen geben; entweder als Wildheit, wenn seine Gefühle seine Prinzipien beherrschen, oder als barbarisch, wenn seine Prinzipien seine Gefühle zerstören."
Wenn wir uns davon überzeugen, dass wir als Wilder oder Barbaren am edelsten sind, als wir am leichtesten durch unsere Grundwünsche und Versklavten kontrolliert werden.
Je edler unsere Natur, desto freier sind wir. Es ist also kein Zufall, dass ein Imperiumssystem nicht möchte, dass wir uns mit einem gerechten und schönen Konzept unserer Zivilisation identifizieren. Es ist die häufigste und effektivste Zensur, die man haben könnte. Es besteht keine Notwendigkeit, Bücher und freie Meinungsäußerung zu tadeln, wenn die Menschen überhaupt nicht lesen oder sprechen möchten.
Das Problem beim Missbrauch der Technologie ist also die Absicht der Regierungsstruktur für eine solche Gesellschaft. Heute lebt unsere Welt in erster Linie zugunsten der Tyrannei. Unser Finanzsystem, unser Bildungssystem, unsere Kultur, unsere Neufassung der Geschichte oder unsere direkte Zensur der Geschichte, unsere Wissenschaften wurden alle übernommen.
Es ist also nicht nur eine technologische Krise, in der wir leben, es ist in erster Linie eine existenzielle Krise.
Wir werden eine existenzielle Krise nicht lösen, indem wir einfach bestimmte Materialien aus unserem Leben nehmen. Wir müssen wieder mit unserem besseren Selbst verbunden werden und uns nicht mehr daran halten, einem System zu dienen, das die Tyrannei aufrechterhält.
Tyrannen benötigt keine fortschrittliche Technologie, um zu existieren. Tyrannei herrscht dort, wo immer wir ein Volk finden, das sich nicht als frei, stark und würdevoll ansieht.
Das ist heute unsere Krise.
Im Interesse der Möchtegern-Controller sehen wir die Situation als hoffnungslos, dass wir sie für unvermeidlich halten, da wir uns einer solchen Zukunft nicht widersetzen, wenn wir bereits mental besiegt sind. Wir werden nichts riskieren, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen, wenn wir eine bessere Zukunft für nicht möglich halten. Wir werden uns einfach damit begnügen, Moment zu Moment zu leben, in der Hoffnung, dass wir die dunklen Wolken, die sich abzeichnen, so weit wie möglich verzögern können.
Unsere Natur ist nicht das, was uns von Gleichn geführt wurde, die die Lehre der modernen Wissenschaft und der modernen Religion gefördert haben. Wir sind in der Tat Wesen, die heilig sind und im Guten, dem Wahren und Schönen mitmachen. Wir wurden belogen und entwertet, damit wir leichter kontrolliert werden. Es liegt an jedem Einzelnen, ob er sich entscheidet, diese künstliche Realität zu verlassen, die geschaffen wurde, um ihren Geist in einem mentalen Konstrukt zu versklaven und an dem teilzunehmen, was es bedeutet, wirklich menschlich zu sein.
Unsere Freiheit, unser Heil vor der geistlichen Qual unserer existenziellen Krise kann einfach zugänglich sein, wenn wir unsere wahre Natur erkennen, nicht als wilde oder barbarische Natur, sondern als unsere beste Natur, unsere edelste Natur.
Wie Schiller in seinen „ästhetischen Briefen“ schrieb, ist es durch Schönheit eine edle Seele, dass wir zu Freiheit kommen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.09.2025
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11.09.2025
Paris: Die "Fabrik der Diplomatie" rotiert im Kreis
freedert.online, vom 10 Sep. 2025 19:31 Uhr, Von Pierre Levy
Das vom französischen Außenministerium für Berufseinsteiger veranstaltete Kolloqium "La Fabrique de la Diplomatie" strotzte nur so von Eurozentrismus, Russophobie und einem bedauerlichen Mangel an jeglichen Ansätzen eines diplomatischen Umgangs mit Russland. Die wenigen vernünftigen Stimmen fanden dabei kaum Gehör.
Schild am Eingang des Außenministeriums der französischen Regierung in Paris (Symbolbild)
Am 5. und 6. September fand ein großes Kolloquium statt, das vom französischen Außenministerium organisiert wurde, eine Initiative, die von der Universität Sorbonne Nouvelle unterstützt und auf einem ihr zugehörigen Campus veranstaltet wurde. Das Publikum strömte zahlreich zu den verschiedenen Foren, Gesprächen am Runden Tisch und Seminaren. Hunderte von Teilnehmern waren anwesend, darunter viele junge Menschen, die sich für eine diplomatische Laufbahn interessieren.
Das Ministerium hatte keine Mühen gescheut, um zukünftige Berufseinsteiger anzulocken. Unter dem Oberbegriff "La Fabrique de la Diplomatie" (Die Fabrik der Diplomatie) fanden dutzende Debatten vor ausverkauftem Haus statt. Insbesondere diejenigen, an denen medienwirksame Persönlichkeiten wie der ehemalige Premierminister Dominique de Villepin (2005–2007), der auch an der Spitze des Quai d'Orsay (2002–2004) stand, oder Gérard Araud, ehemaliger Botschafter Frankreichs in Israel, bei der UNO und dann in den Vereinigten Staaten, teilnahmen.
Die Überschriften der Debatten waren so gewählt, dass sie Neugier weckten. Dazu gehörten: "Der globale Süden auf der Suche nach einer neuen internationalen Ordnung"; "Naher Osten: Wie findet man zurück zu den Verhandlungen?"; "Wirtschaftsdiplomatie zwischen den Vereinigten Staaten und China: Welchen Platz nimmt Europa ein?"; "Die französische G7-Präsidentschaft 2026 angesichts der großen globalen Ungleichgewichte"; "Die NATO: ein Bündnis unter vielen?" …
Es ist eine Untertreibung zu sagen, dass die meisten Diskussionen zwischen den Teilnehmern der verschiedenen Podiumsdiskussionen von der vorherrschenden Ideologie geprägt waren. Die "notwendige" europäische Integration gehörte natürlich zu den heiligen Dogmen. Es überrascht nicht, dass sich in vielen Debatten auch Russophobie manifestierte. Am häufigsten kam dies in der kategorischen Behauptung sinngemäß zum Ausdruck, dass "Putin seine imperialistischen Kriege niemals beenden wird, wenn wir ihm nicht Einhalt gebieten."
Ein Redner wies auf die Gefahr hin, dass die französische Bevölkerung nicht bereit sein könnte, sich an einem Krieg gegen Moskau zu beteiligen, sollte Russland Litauen angreifen, und erntete begeisterten Applaus für seine Forderung, diese Feigheit zu bekämpfen … Ein Zeichen dafür, dass die zukünftigen Eliten, aus denen sich das Publikum zusammensetzte, wenig repräsentativ für die Stimmung in der Bevölkerung sind.
Vor diesem Hintergrund stachen die etwas unorthodoxen Äußerungen einiger Persönlichkeiten aus der allgemeinen Stimmung heraus und verdienen daher Beachtung. Dies war insbesondere im Forum mit der Überschrift "Welche europäische Sicherheitsarchitektur?" der Fall. Der erste Redner war Hubert Védrine. Der ehemalige Außenminister (1997–2002) gehört zur Schule der "Realisten" (im Gegensatz zu den kompromisslosen Ideologen) und pflegt eine Sprache, die er nicht dem aktuellen offiziellen Denken unterwerfen will, auch wenn er ein Befürworter des Atlantischen Bündnisses bleibt und die Russen verteufelt.
Er nutzte die Gelegenheit, um seine abweichende Meinung zu äußern, indem er energisch bestritt, dass sich aktuell eine "europäische Säule" der NATO im Aufbau befinde. "Vergessen Sie die offizielle Kommunikation und Propaganda, denn die 'europäische Verteidigung' ist ein Konzept, das von den meisten Ländern des Bündnisses, die alle in erster Linie vom Schutz durch Uncle Sam träumen, in der Praxis abgelehnt wird", betonte Védrine im Wesentlichen. Seiner Meinung nach stehe Frankreich mit der von Emmanuel Macron gepriesenen "europäischen Souveränität" allein da (wie der jüngste Gipfel in Den Haag gezeigt hat). Die meisten Bündnispartner kauften weiterhin überwiegend amerikanische Waffen und Ausrüstung, betonte der ehemalige Chef des Quai d'Orsay.
Pierre Vimont äußerte sich noch heterodoxer. Dabei ist der Diplomat keineswegs ein "Euroskeptiker": Er war Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes, nachdem er zuvor ständiger Vertreter Frankreichs bei der EU gewesen war – Vimont ist also ein hervorragender Kenner der Brüsseler Angelegenheiten. Darüber hinaus war er Kabinettschef mehrerer Außenminister und anschließend französischer Botschafter in den Vereinigten Staaten.
Er verkörpert das Bild des traditionellen Diplomaten der "alten Schule", der Analyse, Vorsicht und Nuancen schätzt. Umso interessanter waren folglich seine Äußerungen. Insbesondere als er – mit Bedauern – auf die große Schwierigkeit hinwies, innerhalb der 27 Mitgliedstaaten Überlegungen zu einer Sicherheitsarchitektur in Europa anzustellen. Diesem erfahrenen Fachmann zufolge seien die meisten Mitgliedstaaten von Natur aus abgeneigt, diplomatische Verhandlungen mit Moskau zu führen.
Für einige von ihnen sei "das zu emotional": Sie lehnten es sogar ab, eine Diskussion zu führen, wenn ein russischer Vertreter anwesend sei. Die Folge: Seit der Erweiterung im Jahr 2004 mache die EU keine "Russlandpolitik" mehr. Um seine Aussage zu veranschaulichen, erinnerte der Diplomat daran, dass die deutsche Bundeskanzlerin 2021 ein Gipfeltreffen mit Moskau vorgeschlagen hatte. Dies löste einen regelrechten Aufschrei aus, insbesondere bei den Regierungschefs der meisten osteuropäischen Länder, und die Idee wurde verworfen.
Es sei daher nicht möglich, so beklagte der Redner, auch nur strategische Überlegungen in diesem Bereich anzustellen. Die EU sei nicht in der Lage, eine langfristige Vision für ihre Beziehungen zu Russland zu entwickeln. Ein weiterer Hinweis: Bei den Kontakten zwischen Russen und Westlern neigten die Geheimdienste beider Seiten dazu, die Diplomaten zu ersetzen. All dies stelle eine "dramatische" Situation dar, bedauerte er.
Herr Vimont betonte, dass es notwendiger denn je sei, sich Gedanken über die künftigen Beziehungen zu Moskau zu machen. Dies könne nicht Aufgabe des Militärs sein, sondern vielmehr der Diplomaten, deren Aufgabe es vor allem sei, ihre Gesprächspartner zu verstehen. Was Russland betreffe, so müsse man sich daher mit den "tiefgreifenden Ursachen" des aktuellen Krieges aus der Sicht Moskaus befassen, insbesondere im Hinblick auf die eigenen Sicherheitsgarantien.
Andernfalls werde die Situation seiner Meinung nach zu einem riskanten militärischen Engagement, zu chronischer strategischer Instabilität, aber auch zu einer Gefahr des Zerfalls der "europäischen Einheit" führen (eine Anspielung auf bestimmte Länder – Ungarn, Slowakei … –, die eine Annäherung an Moskau anstreben).
Für den Diplomaten müsste der Status und die Art und Weise der Behandlung der Länder einer zwischen der EU und Russland gelegenen "Grauzone" definiert werden – einer Zone, zu der beispielsweise Georgien, Moldawien und natürlich die Ukraine gehören. Bedeute dies eine Rückkehr zu den Abkommen von Helsinki (1975) mit der UdSSR? Nein, meint Pierre Vimont: Vielmehr sollte man ein neues Gleichgewicht zwischen den Mächten finden, ein Gleichgewicht und einen Kompromiss, die an einige Merkmale der Geopolitik des 19. Jahrhunderts erinnern würden.
Hubert Védrine schien dieser Meinung zuzustimmen: Er erinnerte an die "verpasste historische Chance" nach dem Untergang der UdSSR, als amerikanische Geopolitologen der realistischen Schule (Henry Kissinger, John Mearsheimer usw.) einen Kompromiss mit Moskau befürwortet hatten. Letztendlich wies Präsident Clinton diese Vorschläge zurück, da er der Ansicht war, dass der Westen den Kalten Krieg gewonnen habe und es daher seine Aufgabe sei, einseitig seine Vorherrschaft durchzusetzen.
Nach zwei Tagen Kolloquium blieb das euro-atlantische Denken weiterhin extrem dominant. Die wenigen realistischen Stimmen fielen da umso mehr auf. Aber ihre geringe Zahl lässt vermuten, dass die Europäische Union mehr denn je in einer Sackgasse steckt.
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Weiteres:
Mission erfüllt: Frankreich durch Macron vernichtet – Rest des Gartens Europa folgt
freedert.online, 9 Sep. 2025 20:23 Uhr, Von Jelena Karajewa
Europa schreit heute in schrecklichem Schmerz: Vor den Augen der übrigen 26 EU-Länder stürzt ein Land, das Josep Borrells "Garten Eden" mitbegründet hat, unkontrolliert ins Chaos ab. Aber, Moment: Wirklich unkontrolliert?
Symbolbild, KI-erstellt: "Frankreich ist tot. Chin-chin!"
Frankreichs Regierung – bereits die sechste, seit Emmanuel Macron den Élysée-Palast übernahm, und die dritte in den vergangenen zwölf Monaten (Gabriel Attal, Michel Barnier und nun, bis heute, François Bayrou) – verkommt zu Müll. Sogar ohne das Adjektiv "politisch" – einfach zu Müll. Dies ist das Ergebnis, wenn auch ein vorläufiges, der Herrschaft der selbst ernannten Globalisten, die in der Fünften Republik die Macht ergriffen – ohne je von irgendjemandem gewählt worden zu sein. Sie brachten Macron an die Regierung – doch es sind ebenfalls sie, die nun mit aller Macht versuchen, ihn zu schwächen. Genauer gesagt: Diejenigen, die die französischen Politiker der höchsten Ebene wie Marionetten an Strippen bespielen, müssen dringend einen Ersatz für einen von diesen finden, der sich als Versager erwiesen hat.
Die französische Katastrophe ist das anschaulichste Beispiel dafür, wie der Globalismus staatliche Institutionen, den Gesellschaftsvertrag zwischen Gesellschaft und Staat und die demokratische Struktur selbst – in diesem Fall die der Fünften Republik – zerstört. All dies war durchaus intakt und funktionsfähig gewesen, bis man beschloss, Frankreich als souveräner staatlicher Einheit auf der politischen Weltkarte den Garaus zu machen.
Globalisten sind politische Termiten: Ein von diesen Insekten befallenes Haus scheint zu stehen, von allen Seiten schön anzuschauen. Aber stupst du es auch nur mit dem Finger an, so stürzt es ein.
Die Idee, Europa zu zerstören, wurde nicht jetzt und nicht heute geboren: Diejenigen, die solche Unternehmungen planen, blicken allermindestens zehn bis 15 Jahre in die Zukunft. Man muss sich nur daran erinnern, wie diejenigen, die den "Globalisten" zumindest nicht immer nach dem Mund geredet und ihnen dann und wann sogar widersprochen hatten, mithilfe juristischer und anderer Repressalien konsequent aus dem Spiel genommen wurden – dann wird es einem schon dämmern, wie unmoralisch diese geborenen politischen Killer sind. Sie haben Dominique Strauss-Kahn, Nicolas Sarkozy, François Fillon und Marine Le Pen vom Spielfeld genommen – nachdem sie sie kompromittiert, dämonisiert und mittels strafrechtlicher und gerichtlicher Verfolgung umstellt hatten. Zerstörter Leumund, strafrechtliche Verurteilungen, Geld- und Gefängnisstrafen sowie ein zehnjähriges Verbot, für ein Amt zu kandidieren, gehören zu den Mitteln der Abstrafung dieser Menschen. Nein, schon klar: Niemand metzelt irgendjemanden auf offener Straße nieder, niemand schlägt ihnen mit der Guillotine den Kopf ab. Aber das ist nur ein notwendiges Zugeständnis an die heutigen Sitten.
Doch man kann dennoch mit Fug und Recht behaupten: Alle oben genannten Politiker wurden öffentlich hingerichtet, und sowohl die zivilgesellschaftliche Hinrichtung als auch das Gerichtsurteil wurden im öffentlichen Raum gebilligt. "Ja. glauben Sie denn nicht an die Unabhängigkeit der französischen Justiz?"
Und sie alle – einschließlich Le Pen – wurden zu Ausstellungsstücken in einem Museum politischer Wachsfiguren – und damit ungefährlich für die "Globalisten".
Auch Macrons Schicksal ist klar: Es wird für zwei Jahre in die Museumsdepots verdonnert werden, und dann wird geprüft, ob er noch für eine weitere Nutzung geeignet ist.
Ebenfalls klar ist das Schicksal des "Garten Eden nach Josep Borrell": Wenn die "Globalisten" schon die zweitgrößte Volkswirtschaft der wirtschaftlichen Gemeinschaft Europa ermordet haben, dann sind die übrigen erst recht ziemlich bald dran. Ja, der Todeskampf wird langsam verlaufen, ja, die Erschütterungen werden als Versuche, vom Sterbebett aufzustehen, und als Stärkung der Wirtschaftsindikatoren ausgegeben – aber all das ist nur Tarnung und PR zugunsten der geistig und seelisch bettelarmen Bewohner des "Garten Eden".
Die Rede von der Aufnahme der verbleibenden Gebiete der unabhängigsten aller Ukrainen in den Garten (denn nur die Harten kommen in den Garten! Anm. d. Red.) legen eine technisch und politisch unangreifbare Lösung offen – Lösung der Aufgabe allerdings, sowohl der Ukraine als auch allen anderen Staaten des Eurogärtchens ein Ende zu setzen.
Wladimir Wladimirowitsch Putin erinnerte sehr treffend daran, was dieser Globalismus der europäischen Machart Kiew bisher gebracht hat und weiterhin bringt und bringen wird. Russlands Präsident bemerkte auf der diesjährigen Plenarsitzung des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok:
"Die Öffnung der Märkte für wettbewerbsfähige europäische Produkte hat die Produktion in der Ukraine selbst zerstört."
An die Ereignisse erinnernd, die dem Westen als Auslöser des Maidan-Putsches in der ehemaligen Ukrainischen SSR dienten, fügte der russische Präsident hinzu:
"Janukowitsch hat das ja nachgerechnet – und ihm kamen die Tränen."
Auf Reaktionen dieser Art von Macron, Friedrich Merz, Giorgia Meloni oder sonst jemandem kann man lange warten. Denn all diese Persönlichkeiten wurden von besagten selbst ernannten "Globalisten" in den Rang von Staatsoberhäuptern erhoben oder in Führungspositionen in Kabinetten gebracht.
Heute belügen sie ihre eigenen Wähler – die Menschen, die von den Gönnern dieser Politiker zum Abschlachten verdammt wurden.
Sie logen, als sie auf verschiedenen Plattformen behaupteten, Sanktionen würden "Russland sowohl wirtschaftlich als auch politisch in die Knie zwingen".
Dann logen sie, dass Wein, Käse und andere europäische Delikatessen von Washingtons Strafliste der in die USA exportierten Waren gestrichen und daher eben nicht automatisch neuen Zöllen unterworfen seien. Die viel beredten französischen Winzer lieferten erst vor sechs Monaten ihre Bordeaux-, Burgunder- und Champagnerweine mit Zöllen von zwei Prozent in die USA. Heute aber unterliegen ihre Produkte einem Einfuhrzoll von über 20 Prozent. Winzer zerstören aus Verzweiflung ihre wertvollsten Rebstöcke – dies betrifft bereits jeden vierten Betrieb in Bordeaux. Weingüter werden zu Wegwerfpreisen verscherbelt.
Wirtschaftlicher Tod ist auch das Schicksal, zu dem die EU ihre eigenen Landwirte verurteilt hat: Die Nachricht, dass Ursula von der Leyen ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Ländern (dem gemeinsamen Markt lateinamerikanischer Länder) unterzeichnet hat, gefährdet unweigerlich die gesamte europäische Bauernschaft. Schon heute überleben Landwirte in der EU nur dank kolossaler Subventionen aus Brüssel. Beim geringsten Anzeichen von Unzufriedenheit wird ihnen die Europäische Kommission den Geldhahn bis zum Anschlag zudrehen.
Die Landwirte können die EU-Zentralen und Hauptquartiere natürlich sehr reichlich mit Gülle begießen, wenn sie lustig sind und der Tag lang ist. Doch eher geht ihnen ihre Gülle dabei aus, als dass ihnen Steuern und Gebühren erlassen werden. Alle Landwirte werden also bankrottgehen – ganz nach dem Beispiel speziell der Winzer, Käsehersteller, Getreideanbauer und Viehzüchter.
Wenn wir von Souveränität sprechen, denken wir oft, dass es sich um eine Angelegenheit handelt, die nichts mit dem alltäglichen Leben zu tun hat. Auch wir hier in Russland.
Russlands Souveränität gewährleistet nicht nur die Sicherheit unseres Landes, seiner Außengrenzen und eine normale Entwicklung unserer Wirtschaft. Souveränität ist die wichtigste Garantie für das gewohnte, normale und ruhige Leben all unserer Mitbürger – die somit absolut sicher sind, dass ihre Interessen, ganz gleich welcher Art, bis zum Tod verteidigt werden.
Zum Beispiel dafür, dass es nicht "wie in Paris" wird. Dort läuft gerade nicht nur die Auflösung des Ministerkabinetts, herrschen nicht einfach bloß vorweg angekündigtes Chaos und nicht allein eine unkontrollierbare Verschuldungslage in Bezug auf die Rückzahlungsfähigkeit. Nein: Was wir dort sehen, ist der Todeskampf des "Garten Eden". Und es gibt keine Grundlage dafür, dass irgendjemand oder irgendetwas diesen Tod auch nur hinauszögern könnte – vom Abwenden ganz zu schweigen.
Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen auf RIA Nowosti am 8. September 2025.
Jelena Karajewa ist eine russische Journalistin und Kolumnistin bei RIA Nowosti.
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11.09.2025
Medienbericht: Pentagon kürzt Ausgaben für Kampfbereitschaft der US-Truppen in Europa
freedert.online, 11 Sep. 2025 06:30 Uhr
Laut Budgetdokumenten des Pentagons bekommt ein Logistikprogramm zur Unterstützung des US-Militärkontingents in Europa im nächsten Jahr weniger Geld. Die Ausgaben werden nach einer Einschätzung von RIA Nowosti um das 15-Fache im Vergleich zum Jahr 2023 verringert.
Das Pentagon-Gebäude, der Sitz des US-Verteidigungsministeriums
Das US-Verteidigungsministerium wird offenbar die Finanzierung für das in Europa stationierte Militärkontingent kürzen. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hervor, die sich mit den öffentlich zugänglichen Budgetpapieren des Pentagons bekannt gemacht hat.
Demnach handelt es sich um die Mittel für die "Aufrechterhaltung der Kampfbereitschaft" für das europäische Segment des Programms "Army Prepositioned Stocks-2" (APS-2). Das Programm verwaltet das Geld für die Versorgung von Munitionsdepots.
Für das Jahr 2026 plane das Pentagon, die Finanzierung des Programms drastisch zu reduzieren. Darüber hinaus weist RIA Nowosti darauf hin, dass die Ausgaben für den Haushaltsposten das vierte Jahr in Folge sinken. Zwischen 2023 und 2025 wurde die Summe der Zuweisungen von rund 495 Millionen auf 116 Millionen US-Dollar verringert. Im nächsten Jahr gibt das Pentagon 33,4 Millionen US-Dollar für das Programm aus, was nach der Einschätzung von RIA Nowosti einen Rückgang um das 15-Fache im Vergleich zum Jahr 2023 bedeutet.
Laut den Budgetpapieren hängt die Entscheidung mit einem Memorandum des Pentagon-Chefs vom April zusammen. Mit dem Dokument wurden die Streitkräfte angewiesen, veraltete Programme zu streichen, hochtechnologische Projekte zu priorisieren und die APS-2 in einen sogenannten Erhaltungsmodus zu versetzen. Im Allgemeinen spiegelt die Reduzierung der Ausgaben für das APS-Programm die Neuorientierung der USA von Europa auf den Pazifikraum wider, betont RIA Nowosti.
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11.09.2025
Der deutsche Adler macht sich bereit, den russischen Bären anzufallen
transition-news.org, 10. September 2025 von KD. Drucken
Die Geschichte einer angekündigten Katastrophe. Von Clara Statello, «l’AntiDiplomatico» Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung von l’AntiDiplomatico übersetzt und übernommen.
***
Deutschland zieht in den Krieg: Die Sturmtruppen versuchen es erneut mit Russland. Irren ist menschlich, aber darauf zu bestehen, ist dumm, möchte man kommentieren. Von Ende August bis Ende September führt die Bundeswehr die NATO-Übung «Quadriga 2025» durch, an der eine beeindruckende Streitmacht beteiligt ist: rund 8000 deutsche Soldaten der Marine, der Armee, der Luftwaffe, des Dienstes für Informationssicherheit und Informationshoheit und des Gemeinsamen Unterstützungskommandos sowie Truppen aus 13 weiteren Ländern.
Die Kriegsspiele finden in Deutschland, Finnland, Litauen und in der Ostsee statt. Das offizielle Ziel ist es, die Abschreckung zu verstärken und die Einsatzbereitschaft der Truppen zu erhöhen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Logistik liegt. Die Übung sieht den Einsatz von Streitkräften und Ausrüstung auf dem See-, Land- oder Luftweg in Litauen vor, um direkte multinationale Unterstützung bei der Verteidigung der Ostflanke der NATO zu leisten. Der Schwerpunkt liegt auf:
dem Transport auf Straße, Schiene oder See
der Versorgung Litauens mit Treibstoff und Trinkwasser
dem Schutz kritischer Verteidigungsinfrastrukturen in den Bereichen Land, Luft, See und Cyberspace
der medizinischen Versorgung auf See, einschließlich medizinischer Evakuierung und Zusammenarbeit mit zivilen Gesundheitsdienstleistern an Land.
Deutschland stellt sich als zuverlässiger Versorgungsstandort für die NATO in einem zukünftigen Krieg gegen Russland unter Beweis. «Fast alle Versorgungswege für die Ostflanke führen über Deutschland», erklärte General Carster Breuer, Chef der deutschen Bundeswehr.
Die Bundeswehr hat Übungen zum Truppentransfer von Deutschland nach Litauen durchgeführt. Die deutsche Marine übte den Transport von Militärfahrzeugen und Personal der 37. Panzer- und Grenadierbrigade vom deutschen Hafen Rostock nach Klaipėda in Litauen. Für den Transport von 1000 gepanzerten Fahrzeugen, gepanzerten Bergungsfahrzeugen, Sanitätswagen und Ausrüstung wurden zwei dänische Fähren eingesetzt, die sechs Überfahrten über die Ostsee durchführten.
«Ein interessanter Aspekt dieser Übungen war gerade die Übung zum Einsatz von Zivilschiffen und Landtransportdiensten für den Transport von Militärgütern, weil der Seetransport vor der Region Kaliningrad verdeckt erfolgen musste, da diese Schiffe dort zu einem leichten Ziel für Küstenraketensysteme werden», betont der russische Telegram-Kanal Dva Mayora. Diese Beobachtung ist interessant. Die Truppen von 14 NATO-Ländern üben im Rahmen eines Konflikts etwas, das als Kriegsverbrechen gelten könnte, nämlich den Einsatz ziviler Mittel für militärische Zwecke.
Die Presse deutet an, dass Quadriga 2025 eine Antwort auf die gemeinsame Übung Zapad (Westen) von Russland und Weißrussland ist, die jedoch erst später, Mitte September, stattfinden wird. Die Funktion ist natürlich anti-russisch:
«Die Bedrohung bleibt unverändert, sowohl hybrid als auch konventionell», bemerkte Breuer. «Putin beobachtet uns, und seine Pläne gehen weit über die Ukraine hinaus. Als Streitkräfte müssen wir uns darauf vorbereiten.» Breuer präzisierte jedoch: «Wir wollen Abschreckung, wir wollen keine Eskalation.»
In Wirklichkeit bereitet sich Berlin rasch auf einen Krieg gegen Moskau vor. Als ob ihm die Lektion von 1945 nicht gereicht hätte.
Die deutsche Armee zeigt «Zähne»
Die EU will keinen Krieg mit Russland, nutzt aber das Schreckgespenst Russland, weil sie sich wieder aufrüsten muss. Das europäische Szenario hat für Washington, das sich zunehmend aus der Region zurückzieht, keine strategische Vorrangstellung mehr. Auf den Tisch der europäischen Mächte wird erneut der Zankapfel der militärischen Konkurrenz geworfen. Kurz gesagt, die Belle Époque der Pax Americana scheint vorbei zu sein, und nun streiten sich vier Staaten um die militärische Vorherrschaft einer NATO, die ihren wichtigsten Stakeholder verloren hat.
Großbritannien und Frankreich übernehmen als Atommächte die Hauptrolle, aber Deutschland bleibt nicht untätig. Nach der Niederlage im Zweiten Weltkrieg erlaubten die Sieger Berlin den Wiederaufbau seiner Streitkräfte, jedoch ohne Angriffsfähigkeiten, nur zu Verteidigungszwecken. Die zahnlose Armee (Armee ohne Zähne) Deutschlands ist nun bereit, ihre ersten Backenzähne zu zeigen.
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz kündigte im Juni einen Ausgabenplan von fast 650 Milliarden Euro für die nächsten fünf Jahre an – mehr als doppelt so viel wie die derzeitigen Militärausgaben –, um das NATO-Ausgabenziel von 3,5 Prozent des BIP zu erreichen und die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas zu machen.
In einem Interview mit dem französischen Fernsehsender TF1 sagte Merz, er schließe die Wehrpflicht nicht aus, falls das neue Modell des freiwilligen Wehrdienstes nicht ausreiche. Falls erforderlich, würde die Wehrpflicht auch auf Frauen ausgeweitet werden.
Doch das ist noch nicht alles. Nach der Unterzeichnung von Militärabkommen mit Frankreich und Großbritannien könnte Deutschland direkt zur Stärkung der strategischen Abschreckung Europas beitragen. In Berlin wird die Option geprüft, die finanziellen Anstrengungen von Paris und London zur Erweiterung und Modernisierung ihres Atomwaffenarsenals zu unterstützen. Dies erklärte der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU, Jens Spahn, in einem Interview mit dem deutschen Medium N-TV. Vorerst wurde die Idee von Merz zurückgestellt, aber es bleibt eine Möglichkeit, Europa mit einem «unabhängigen Atomschutzschild» auszustatten, was «nur unter der Führung Deutschlands» möglich sei.
Die Option eines Krieges liegt auf dem Tisch
Die EU will keinen Krieg mit Russland, schließt diese Möglichkeit aber nicht aus. Und sie bereitet sich auf die Konfrontation vor. Die Geschichte lehrt uns, dass Krieg nicht das Ergebnis einer linearen Gleichung ist, sondern als Folge von Dynamiken ausbrechen kann, die sich der Kontrolle der Akteure, die sie bewegen, entziehen.
Um seine militärische Führungsrolle in der europäischen NATO zu bekräftigen, hat sich Deutschland an die Spitze der militärischen Hilfe für die Ukraine gestellt, sowohl finanziell als auch mit Waffen- und Munitionslieferungen. Es schließt die Lieferung von Taurus-Langstreckenraketen nicht aus, die es Kiew ermöglichen würden, tief in russisches Gebiet vorzudringen. Der Plan unterliegt jedoch der militärischen Geheimhaltung, um kriegerische Konsequenzen mit Moskau zu vermeiden.
Darüber hinaus bereitet Berlin die Infrastruktur für die Kriegslogistik vor. Der Bau einer Militärbahn für den Transport von Schwerlastfahrzeugen und Ausrüstung in die westlichen Regionen der Ukraine ist laut Tagesspiegel praktisch abgeschlossen.
Das beunruhigendste Element, das den klaren Wahnsinn der westlichen Mächte Europas offenbart, sich kopfüber in einen katastrophalen Krieg gegen Russland zu stürzen, betrifft die Vorbereitung von Krankenhäusern und Zivilschutz auf einen Anstieg der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle.
Deutschland und Frankreich haben Notfallpläne für Krankenhäuser ausgearbeitet, die auch Kriegsszenarien vorsehen. Laut The Sun müssen sich französische Krankenhäuser darauf vorbereiten, bis März 2026 täglich Hunderte von Verletzten und Leichen aufzunehmen, da das Land zum Zentrum für die Opfer des Schlachtfeldes werden wird (Transition Newsberichtete).
Großbritannien hat mobile, temporäre Leichenhallen mit harter Außenhülle bestellt, um sich darauf vorzubereiten, gleichzeitig bis zu 700 Leichen aufnehmen zu können – im Rahmen eines vom Innenministerium aufgestellten Plans zur Bewältigung von Massensterben in Höhe von 7,5 Millionen Pfund über vier Jahre, schreibt der norwegische Publizist Pål Steigan.
Deutschland bereitet Lebensmittelvorräte für den Fall eines Krieges mit Russland vor. Die Washington Post schreibt, dass Landwirtschaftsminister Alois Reiner vorgeschlagen hat, strategische Lebensmittelvorräte anzulegen, insbesondere Fertiggerichte, die schnell erhitzt werden können, wie Ravioli aus der Dose und Linsen.
Auf Kosten des deutschen Volkes
Wie immer werden die höheren Militärausgaben von den schwächsten sozialen Schichten getragen werden. Ende August erklärte Merz, dass die Deutschen über ihre Verhältnisse leben und das Sozialleistungssystem einer vollständigen Überprüfung unterzogen wird, da die Ausgaben weiter steigen und bereits den Rekordwert des Vorjahres von 47 Milliarden Euro überschritten haben.
«Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar», so Merz.
Die robuste deutsche Wirtschaft rutscht in die Rezession. Nach der Konjunkturabschwächung seit 2017 ist die Wirtschaft zum ersten Mal seit Beginn der 2000er Jahre zwei Jahre in Folge geschrumpft: um 0,2 Prozent im Jahr 2024, nach einem Rückgang von 0,3 Prozent im Jahr 2023.
Die jüngsten Beschäftigungszahlen in der Industrie sind beunruhigend. Die deutsche Automobilindustrie hat in den letzten 12 Monaten 51.500 Arbeitsplätze verloren, fast sieben Prozent ihrer Belegschaft. Das entspricht fast der Hälfte aller Industriearbeitsplätze, die im gleichen Zeitraum abgebaut wurden. Seit 2019 gingen in Deutschland 112.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie verloren, die Hälfte davon allein im letzten Jahr. Berlin nimmt den deutschen Arbeitnehmern etwas weg, um es der Kriegsmaschine zu geben. Laut der Financial Times hat Deutschland von Februar 2022 bis Ende 2024 50,5 Milliarden Euro für die Unterstützung Kiews ausgegeben. Im Jahr 2025 hat die Bundesrepublik Deutschland weitere 8,3 Milliarden Euro für militärische Hilfe bereitgestellt, und für 2026/2027 sind weitere 17 Milliarden Euro vorgesehen.
Das böse Ende Deutschlands
Kurzum: Nach dem Terroranschlag auf die Nord-Stream-Pipelines und Jahren verbrannter Gelder für Waffen und die Unterstützung eines Krieges, der die Wirtschaft in die Rezession geführt hat, wird Berlin die Subventionen kürzen – und damit auch jene wenigen Mittel, die den Bewohnern die Illusion gaben, im blühenden Garten borrellscher Erinnerung zu leben.
Es ist ein Scherz der Geschichte: Im letzten Jahrhundert haben die Deutschen die Ukrainer vernichtet, während sie jetzt für Kiew sterben müssen. Eine ironische Nemesis zum Vorteil von Rheinmetall und seinem Hauptinvestor BlackRock.
***
Clara Statello, diplomierte Politologin, hat als Korrespondentin und Autorin für Sputnik Italia gearbeitet, das nach dem EU-Verbot infolge des russischen Einmarschs in die Ukraine im Februar 2022 eingestellt wurde. Sie schreibt unter anderem für L’Antidiplomatico und Pressenza. Ihre Leidenschaft gilt der internationalen Politik.
Habe beim Anti-Spiegel noch einen erhellenden Artikel gefunden, welchen ich hier verlinke: Russische Hacker veröffentlichen Pläne der Europäer zur Aufteilung der Ukraine https://anti-spiegel.ru/2025/russische-hacker-veroeffentlichen-plaene-der-europaeer-zur-aufteilung-der-ukraine/ Russische Hacker behaupten, an die Pläne der "Koalition der Willigen" zur Aufteilung der Ukraine gekommen zu sein. Demnach wollen Frankreich, Großbritannien, Polen und Rumänien die wichtigsten Rohstoffvorkommen der Ukraine unter sich aufteilen und zur Rückzahlung der Ukraine-Hilfen ausbeuten. ... Übrigens, es war schon im Ersten Weltkrieg das Ziel Deutschland zu zerstören, es war auch im Zweiten Weltkrieg das Ziel Deutschland zu zerstören, Für gewisse Kreise ist Deutschland der Erzfeind schlechthin! Es gäbe so viele Bücher zu diesem Thema, hier noch zwei Buchtipps, welche den Erzfeind Deutschlands beschreiben: – Thorsten Schulte - Fremdbestimmt: 120 Jahre Lügen und Täuschung – Thorsten Schulte, Michael Hesemann - Die große Täuschung: John F. Kennedys Warnung & die Bedrohung unserer Freiheit
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.09.2025
Warum deckt Deutschland die Terroristen, von denen es angegriffen wurde?
freedert.online, 11 Sep. 2025 06:15 Uhr
Vor drei Jahren wurden die Nord-Stream-Pipelines gesprengt. Und bis heute fragt man sich, was schlimmer ist: die Attacke selbst oder deren Vertuschung? Der schlimmste Akt des Ökoterrorismus in der jüngeren Geschichte ist zu einer surrealen Übung in bequemer Schuldzuweisung geworden.
Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil bei einer Kabinettssitzung (Berlin, 3. September 2025)
Von Tarik Cyril Amar
Es war einmal vor langer, langer Zeit, da hatten Skandale sogar im Westen Konsequenzen, zumindest manchmal. In den alten USA des Jahres 1974 hatte Richard "Tricky Dick" Nixon wegen Watergate zurücktreten müssen, das im Gegensatz zu Russiagate real gewesen war, wenn auch nach heutigen Maßstäben kaum sensationell.
Selbst in den späten 1990er-Jahren, kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands, erlitt die Karriere eines Giganten wie Helmut Kohl, der "Kanzler der Wiedervereinigung", einen tödlichen Schlag durch eine eher langweilige Affäre um kreative Buchführung in der Parteifinanzierung. Tatsächlich waren voreingenommene Medienberichte und liberale Empörung der eigentliche Kern des ganzen Trubels. Ohne sie hätte Angela Merkel ihrem alten Wohltäter Kohl vielleicht nie in den Rücken fallen können, und Gerhard Schröder wäre vielleicht nicht Bundeskanzler als Kohl-Nachfolger geworden.
Nun hat sich der Westen weiter zurückentwickelt. Unsere politischen Eliten in den USA und der EU haben gelernt, sich nicht darum zu kümmern, und was noch wichtiger ist, sie haben gelernt, wie sie uns dazu bringen können, uns nicht darum zu kümmern, oder zumindest nicht genug. Der schlimmste politische Skandal der jüngeren US-Geschichte ist die seltsam unerklärliche Karriere Jeffrey Epsteins, eines verurteilten Pädophilen und mutmaßlichen Geheimdienstmitarbeiters, der offenbar mit den meisten Mitgliedern des US-Establishments eng befreundet war (auf eine durch und durch "überparteiliche" Weise, mit widerwärtigen Gefälligkeiten für alle). Die Folgen dieses Skandals hätten die Innen- und Außenpolitik der USA, insbesondere im Nahen Osten, bereits tiefgreifend verändern müssen. Und doch wird dies wahrscheinlich nie geschehen.
Im NATO-EU-Europa sieht es mindestens genauso düster aus, wie es sich für den wohl masochistischsten Hinterhof des US-Imperiums gehört. Dort ist der schlimmste Skandal das, was mit den Nord-Stream-Pipelines auf dem Grund der Ostsee passiert ist. Sie wurden für rund 20 Milliarden US-Dollar gebaut, um billiges Gas aus Russland nach Deutschland und in die gesamte EU zu transportieren, und wurden im September 2022 durch Sabotage weitgehend zerstört.
Das war der schlimmste Akt des Ökoterrorismus in der Geschichte Europas. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass Russland und China derzeit den Bau der Pipeline "Power of Siberia 2" abschließen, wird die Zerstörung von Nord Stream auch als Teil einer historischen Neuausrichtung der eurasischen Energieflüsse in Erinnerung bleiben, die die selbst verschuldete Deindustrialisierung Deutschlands – und der EU – besiegelt hat.
Auf dieses wahnsinnige Ereignis folgte eine höchst bizarre Vertuschungsaktion. Tatsächlich ist es unmöglich zu sagen, was erschreckender und atemberaubender ist: der Angriff auf die Pipelines selbst oder dessen Vertuschung. Aber das müssen wir auch gar nicht: Das Ganze ist ein einziges großes Durcheinander.
Ein Chaos, das zwar unter einer schmutzigen Schlammlawine westlicher Mainstream-Medienpropaganda begraben ist, aber dennoch wie Methan aus einer gesprengten Gaspipeline an die Oberfläche sprudelt. Und so verschwindet der Gestank nie wirklich: Die jüngste übelriechende Blase ist in Italien geplatzt, wo die Polizei einen ukrainischen Terroristen – das ist die korrekte Bezeichnung für diejenigen, die Terrorakte begehen – auf einer Familienreise festgenommen hat.
Sergei Kusnezow, ebenfalls Geschäftsmann (zufälligerweise in der Energiebranche) und Mitglied des ukrainischen Militärs und Geheimdienstes (in Wirklichkeit: internationale Terrororganisationen, wie einer ihrer Anführer offen und scherzhaft zugibt), wird plausibel beschuldigt, eine Schlüsselrolle beim Angriff auf Nord Stream gespielt zu haben. Der vielseitige Ukrainer wird an Deutschland ausgeliefert werden. Unterdessen fahnden die deutschen Behörden noch nach mehreren weiteren ukrainischen Terroristen, die an dem Anschlag beteiligt waren.
Die beschämende, lächerliche Rolle, die westliche Medien und Möchtegern-Experten gespielt haben – insbesondere in Deutschland, dem Land, das am stärksten von dem Anschlag betroffen war, wie Carlo Masala oder Janis Kluge – , indem sie auf absurde Weise versuchten, Russland für diesen hinterhältigen Terroranschlag gegen ganz Deutschland verantwortlich zu machen, ist bereits altbekannt. Dennoch sollte man sich daran erinnern: Die Tatsache, dass dies keinen Einfluss auf ihre Karrieren und ihre künstlich erzeugte Resonanz in den Mainstream-Medien hatte, sagt viel über den Abgrund der Täuschung und Selbsttäuschung aus, zu dem die westliche Propaganda geworden ist.
Doch selbst nachdem die anfängliche Verleumdung Russlands weitgehend aufgegeben wurde, ist dies keine Geschichte, in der sich endlich die Wahrheit durchgesetzt hat. In Wirklichkeit erleben wir, wie eine Reihe alberner Lügen die nächste ablöst. Im Wesentlichen stecken wir, seit es selbst für die unehrlichsten, unpatriotischsten und skrupellosesten westlichen Informationskrieger unmöglich geworden ist, so zu tun, als hätte Russland eines seiner wertvollsten Güter gesprengt, in einer zweiten, verbesserten – wenn man das so sagen kann – Phase alberner Geschichten für Dummies fest: Jetzt soll jeder gute Konsument westlicher Mainstream-Medien glauben, dass es ein halbes Dutzend Ukrainer war, und nur dieses allein, das mit etwas, das einer Badewanne mit Segel ähnelte, schwer gepanzerte Pipelines auf dem Grund eines kalten, unwirtlichen Meeres sabotiert hat.
Russische Experten weisen unterdessen auf die Beteiligung hochqualifizierter und gut ausgerüsteter Spezialeinheiten wichtiger NATO-Mitglieder wie Großbritannien hin. Wie so oft in letzter Zeit erscheint die russische Sichtweise wesentlich plausibler als die im Westen verbreiteten Unwahrheiten.
Mit diesem Unsinn sollen wir auch glauben, dass die USA nichts mit dem Angriff zu tun hatten. Dabei spielen die Enthüllungen des renommierten US-Investigativjournalisten Seymour Hersh und die Tatsache keine Rolle, dass die USA ein perfektes Motiv hatten, ebenso wie Deutschlands freundliches Nachbarland Polen (in beiden Fällen eine Kombination aus klaren und brutalen finanziellen Interessen und kaltblütiger Geopolitik). Noch lächerlicher ist die derzeitige Mainstream-Linie des Westens, dass die netten, anständigen Leute von der CIA die hitzköpfigen Ukrainer vor diesem Sprung in die Ostsee gewarnt hätten. Ja, natürlich! Und Henry Kissinger hatte wirklich versucht, Salvador Allende aus dem Präsidentenpalast in Chile ausfliegen zu lassen, kurz bevor er sich das Hirn wegblies, bevor die von der CIA unterstützten Verschwörer ihn erwischen konnten.
In einer weiteren Wendung für die besonders Leichtgläubigen wird sogar der autoritäre, klinisch verlogene, extrem korrupte und meist zugedröhnte ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij von jeglichem Verdacht ausgenommen. Er, so lautet die Geschichte, war ebenfalls kein Befürworter der explosiven Tauchparty; nur der böse, außer Kontrolle geratene General Waleri Saluschny war dafür.
Mittlerweile berichtet eine große deutsche Zeitung, dass die deutsche Staatsanwaltschaft sich darauf vorbereitet, Saluschny als Drahtzieher des Terroranschlags zu benennen. Das ist – kein Wortspiel beabsichtigt – explosiv: Derzeit ist Saluschny, ein alter und erbitterter Rivale Selenskijs, ein ungewöhnlicher Botschafter im Vereinigten Königreich (sein Englisch ist miserabel, seine diplomatischen Fähigkeiten sind nicht vorhanden, aber das ist in der Ukraine ja durchaus üblich). Noch wichtiger ist, dass er auch ein wahrscheinlicher Nachfolger Selenskijs ist, sollte der Westen beschließen, diesen durch einen Palastputsch oder eine Farbrevolution zu stürzen.
Sie glauben, all das sei schon völlig verrückt? Dann unterschätzen Sie die NATO-EU-Europäer noch immer. Denn hier kommt die nächste Stufe des Wahnsinns: Nachdem man sich auf eine dumme Geschichte ohne Sinn und Verstand geeinigt hat, die die gesamte Schuld auf die Ukraine und nur auf die Ukraine abwälzt, ist Deutschland nicht einmal bereit, vernünftige Konsequenzen aus seiner eigenen Vertuschungsgeschichte zu ziehen.
Stattdessen hat Berlin deutlich gemacht, dass die Anerkennung Kiews als Urheber des schlimmsten Angriffs auf deutsche Lebensadern und nationale Interessen in Friedenszeiten nicht bedeutet, dass die Regierung Maßnahmen gegen die Ukraine ergreifen will. Sanktionen? Vergeltungsmaßnahmen? Auf keinen Fall! Im Gegenteil, das kleinmütige Berlin verspricht Kiew noch mehr Milliarden Euro (zusätzlich zu den 44 Milliarden, die dort bereits verschwendet wurden), während es demonstrativ nicht einmal den Terrorakt der Ukraine und den De-facto-Krieg gegen Deutschland anspricht. Das wäre schließlich sehr, sehr unhöflich.
Und das alles vor dem Hintergrund, dass sie ihr eigenes Volk bedrohen – und damit auch die Steuerzahler, die die Milliarden für die Korruption des Kiewer Regimes aufbringen –, mit einer sehr harten Zeit der Sparmaßnahmen und der Beseitigung der Sozialleistungen konfrontieren. Auf einer Pressekonferenz zu diesem Wahnsinn befragt, haben die deutschen Behörden ihren Bürgern nichts zu sagen. So viel zu der Frage, wem sie sich rechenschaftspflichtig fühlen. Definitiv nicht dem deutschen Volk.
Die deutschen Politiker beschwichtigen die Ukraine auf lächerliche Weise. Darüber hinaus beschwichtigen sie alle anderen, die ebenfalls an diesem massiven, verheerenden Angriff auf die Deindustrialisierung eines Landes beteiligt waren, das sich bereits in einer tiefen wirtschaftlichen Krise befand – also höchstwahrscheinlich Polen, die USA und Norwegen. All das ist für jeden, der Augen hat, offensichtlich. Dennoch ändert sich in Deutschland nichts. Oder vielleicht noch nicht?
Tarik Cyril Amar ist Historiker und Experte für internationale Politik. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Neuerer Geschichte an der Universität Oxford, einen Master-Abschluss in Internationaler Geschichte an der London School of Economics und promovierte in Geschichte an der Princeton University. Er war Stipendiat am Holocaust Memorial Museum und am Harvard Ukrainian Research Institute und leitete das Center for Urban History im ukrainischen Lwow. Amar stammt ursprünglich aus Deutschland und hat im Vereinigten Königreich, der Ukraine, Polen, den USA und der Türkei gelebt.
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Weiteres:
Weißes Haus bezeichnet Trumps "Geburtstagsbrief" an Epstein als "Bullshit"
freedert.online, 9 Sep. 2025 11:19 Uhr
Die Demokraten veröffentlichten eine Notiz mit der Zeichnung eines Frauenkörpers, die angeblich vom US-Präsidenten unterzeichnet war. Die Notiz war Teil eines "Geburtstagsbuches" für den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Das Weiße Haus wies die Behauptung, Donald Trump habe diese Notiz verfasst, als Fake News zurück.
Das Weiße Haus hat die Veröffentlichung einer Notiz, die laut den Demokraten von US-Präsident Donald Trump zum 50. Geburtstag des berüchtigten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein im Jahr 2003 verfasst worden sein soll, als "Fake News" abgetan.
Die Notiz, die am Montag als Teil von Kongressdokumenten veröffentlicht wurde, enthielt einen maschinengeschriebenen Text, der von der Kontur einer nackten Frau umrahmt war und mit den Worten endete: "Happy Birthday – und möge jeder Tag ein weiteres wunderbares Geheimnis sein." Unterhalb der Taille der Frauen-Zeichnung scheint der Brief mit "Donald" signiert zu sein.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sagte, der Brief sei nicht authentisch, und bekräftigte, dass Trumps Anwaltsteam eine Verleumdungsklage gegen das Wall Street Journal anstrebe.
"Der neueste Artikel des Wall Street Journal BEWEIST, dass diese ganze Geschichte mit der 'Geburtstagskarte' falsch ist. Wie ich schon immer gesagt habe, ist es ganz klar, dass Präsident Trump dieses Bild nicht gezeichnet und auch nicht unterschrieben hat", schrieb sie auf X. Leavitt warf der Zeitung außerdem vor, den Zeitpunkt seiner Berichterstattung bewusst gewählt zu haben, um eine Reaktion des Weißen Hauses zu verhindern.
"Niemand fällt auf diesen Bullshit herein", schrieb Vizepräsident J.D. Vance auf X und warf den Demokraten vor, Epsteins Opfer zu instrumentalisieren, um Trump zu diffamieren. "Die Demokraten interessieren sich nicht für Epstein. Sie interessieren sich nicht einmal für seine Opfer. Deshalb haben sie jahrelang darüber geschwiegen."
Die Demokraten interessieren sich nicht für Epstein. Sie interessieren sich nicht einmal für seine Opfer. Deshalb haben sie jahrelang darüber geschwiegen. Das Einzige, was sie interessiert, ist, einen weiteren falschen Skandal wie Russiagate zu erfinden, um Präsident Trump mit Lügen zu diffamieren.
Niemand fällt auf diesen Unsinn herein. (übersetzt mit DeepL. unkorrigiert)
Demokraten im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses veröffentlichten den "Geburtstagsbrief" in den sozialen Medien, fragten, welches "Geheimnis" Trump verberge, und forderten die Freigabe weiterer Akten. Der republikanische Ausschussvorsitzende James Comer warf den Demokraten vor, "selektive Dokumente" aus dem Nachlass Epsteins herauszugreifen, und versprach eine umfassende Untersuchung.
Die umstrittene Notiz war in einem professionell gebundenen "Geburtstagsbuch" enthalten, das Epsteins Gefährtin Ghislaine Maxwell für ihn zusammengestellt hatte. Das Album enthielt Beiträge von Dutzenden von Bekannten, darunter prominente Geschäftsleute und Politiker, von denen einige sexuelle Witze und explizite Bilder enthielten.
Trump hat die Vorwürfe zuvor als Falschmeldung zurückgewiesen und den Eigentümer des Wall Street Journal, Rupert Murdoch, wegen Verleumdung verklagt und zehn Milliarden US-Dollar Schadenersatz gefordert.
Epstein, ein verurteilter Sexualstraftäter, wurde 2019 in einem Gefängnis in Manhattan tot aufgefunden, während er auf seinen Prozess wegen Sexhandels mit Minderjährigen wartete. Seine langjährige Verbindung zu reichen und einflussreichen Persönlichkeiten, darunter Bill Clinton, sorgt weiterhin für Kontroversen in Washington, wo sich beide Parteien gegenseitig vorwerfen, den Fall für politische Zwecke zu instrumentalisieren.
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Weiteres:
Verdrängt oder gelogen? Erster Baerbock-Eklat in New York zum Thema Gaza
freedert.online, 11 Sep. 2025 11:29 Uhr
Auf zu neuen Ufern und frischen Fettnäpfchen, so könnte man den ersten Eklat der Ex-Außenministerin Annalena Baerbock im fernen New York deuten. Als frisch gekürte Präsidentin der UN-Vollversammlung widersprach Baerbock einem arabischen Journalisten, der sie an ihre Aussagen über die Hamas im Oktober 2024 im Bundestag erinnerte.
Ex-Außenamtschefin Annalena Baerbock wird als frisch gekürte Präsidentin der UN-Generalversammlung von einem arabischen Journalisten an ihre vormaligen Wahrnehmungen zum Thema Hamas erinnert, New York, 10. September 2025.
Die ehemalige deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat ihr Amt als neue Präsidentin der UN-Generalversammlung angetreten. Die 44-jährige Grünen-Politikerin vollzog mit der Hand über der Original-Charta der Vereinten Nationen ihren Eid zur Ernennung. Bei einer anschließenden Pressekonferenz außerhalb des großen Saales konfrontierte sie ein Journalist der arabischsprachigen Tageszeitung al-Quds mit von ihr getätigten Aussagen im Deutschen Bundestag am 10. Oktober 2024, im Rahmen einer Plenarsitzung zum "Jahrestag des Überfalls der Hamas auf Israel". Baerbock ermahnte den Journalisten daraufhin umgehend , sie "korrekt [zu] zitieren".
Die Deutsche Welle berichtete zu diesem Tag in New York:
"Annalena Baerbock auf der großen Weltbühne."
Ein ZDF-Beitrag fasst zusammen, dass "Baerbocks bunte Bilderwelt", bezogen auf angekündigte regelmäßige Instagram-Kurzfilmchen, im Kontrast stehe "zur weit verbreiteten Krisenstimmung". Dies bezogen darauf, dass die "geplante Anerkennung eines Palästinenserstaats durch Frankreich und andere Länder Streit auslöst unter einigen der 193 UN-Mitgliedstaaten."
Bei ihrer Vorstellung als frisch gekürte Präsidentin der UN-Generalversammlung bemühte sich Baerbock sichtlich, sich vor den versammelten Journalisten als souveräne, freundliche Diplomatin zu präsentieren. Ihre Eingangsstatements las die Ex-Außenministerin dabei teils von vorbereiteten Karten ab. Im Anschluss an ihre Ausführungen zur Situation in Gaza erfolgten direkte Fragen an Baerbock, so auch seitens des al-Quds-Mitarbeiters Abdelhadim Siyam. Baerbock hatte zuvor erklärt:
"Wir brauchen keine weiteren Spannungen in der Region, aber intensivierte diplomatische Bemühungen."
Siyam wollte dann erfahren:
"Distanzieren Sie sich von dem Statement, dass Sie als deutsche Außenministerin abgegeben haben, als Sie duldeten, dass Israel zivile Ziele, zivile Krankenhäuser, zivile Schulen angreift? Distanzieren Sie sich von dem Statement?"
Baerbock reagierte darauf unmittelbar mit ihrem bekannten und gefürchtetem Duktus der Deutungshoheit, um den Journalisten wörtlich vor den Anwesenden zu belehren:
"Zuallererst würde ich Sie bitten, korrekt zu zitieren. Das ist überhaupt kein Zitat von mir. Nicht in meiner vorherigen Funktion, nicht heute. Heute spreche ich als Präsidenten der UN-Generalversammlung und repräsentiere 193 Mitgliedsstaaten. Aber nochmal, das ist kein Zitat, dass ich jemals ausgesprochen habe."
Der Blick ins Plenarprotokoll belegt, dass die Frage des al-Quds-Journalisten korrekt formuliert war, da er auf Englisch von "condone", also von "stillschweigend dulden" sprach. Baerbock erklärte wörtlich im Oktober des Vorjahres zum Thema Hamas und israelischer Angriffe auf die Zivilbevölkerung:
"Daher haben wir es immer wieder deutlich benannt: Selbstverteidigung bedeutet natürlich, dass man Terroristen nicht nur angreift, sondern zerstört. Deswegen habe ich so klar und deutlich gemacht: Wenn Hamas-Terroristen sich hinter Menschen, hinter Schulen verschanzen, dann kommen wir in ganz schwierige Bereiche. Aber wir ducken uns davor nicht weg. Deswegen habe ich vor den Vereinten Nationen deutlich gemacht: Dann können auch zivile Orte ihren Schutzstatus verlieren: weil Terroristen diesen missbrauchen. Dazu steht Deutschland, das bedeutet für uns Sicherheit Israels."
Auf den Themenkomplex des brutalen Agierens Israels in Gaza und die erweiterten militärischen Aktionen in der Region ging Baerbock in der Folge der Pressekonferenz nicht weiter ein, der arabische Journalist erhielt keine Gelegenheit zur Erklärung oder Nachfrage. Die ARD-Tagesschau sowie der Spiegel empfanden den Vorfall bis dato nicht als weiter berichtenswert. Die Berliner Zeitung kommentierte:
"Und so sorgte Baerbock bereits am ersten Tag ihrer Amtszeit als Präsidentin der UN-Vollversammlung für einen handfesten Eklat."
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Die Watchlist EUropa vom 11. September 2025– Heute mit News und Updates zur Ruck-Rede von EU-Chefin von der Leyen, dem Drohnen-Vorfall in Polen und einer neuen Bürgerbewegung in Paris
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Um Europa ist es ein Jahr nach der Europawahl im Juni 2024 schlecht bestellt. Die EU fürchtet um ihre politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit, viele Bürger kämpfen mit teuren Mieten und steigenden Lebenshaltungskosten.
Dies räumte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen im Europaparlament in Straßburg ein. Endlich! Doch was sie sonst sagte, war – naja. Lesen Sie selbst!
„Europa kämpft“, erklärte von der Leyen in ihrer Selbstverteidigungs-Rede zur Lage der EU. „Dies muß der Moment der europäischen Unabhängigkeit sein.“
Nicht ein Hauch von Selbstkritik
Konkrete Vorschläge für mehr Eigenständigkeit nannte sie allerdings nicht. Eine Mitverantwortung für die Krise wollte die CDU-Politikerin auch nicht eingestehen.
Die Hilfe für die Ukraine gegen die russische Aggression sei die beste Verteidigung für Europa, behauptete sie weiter. Die Unterstützung soll deshalb weiter aufgestockt werden.
Beide Aussagen sind falsch – und gefährlich.
Trump als “President of Europe”
Denn natürlich befindet sich die EU längst in einem Handelskrieg. Trump kämpft gegen die ganze Welt. Gerade erst hat er neue Strafzölle angedroht – diesmal wegen der EU-Strafe gegen Google.
Und natürlich sind es EU und Nato, die die Ukraine verteidigen – nicht andersherum. Dass Selenskyj für uns kämpfe, können nur jene glauben, die den Frieden fürchten – vor allem in Osteuropa.
Außerdem bindet VdL die EU auf Gedeih und Verderb an Präsident Selenskyj und dessen brandgefährliche Politik. Nach dem Drohnen-Vorfall in Polen hat er erneut versucht, die Nato in den Krieg zu ziehen.
Ein unabhängiges EUropa würde in den USA seine eigenen Interessen vertreten und Drittländern wie der Ukraine Grenzen aufzeigen, um den Frieden zu sichern bzw. wiederherzustellen. Von der Leyen tut das Gegenteil.
Sie kämpft vor allem um ihr eigenes politisches Überleben – aber nicht für ein friedliches und unabhängiges EUropa. Diese Ziele sind unter ihrer Ägide in weite Ferne gerückt…
Polen wähnt sich (fast) im Krieg. Noch nie seit 1945 habe sich sein Land so nahe am Rand eines bewaffneten Konflikts befunden wie jetzt. Dies erklärte Ministerpräsident Tusk nach dem Drohnen-Vorfall, für den er Russland verantwortlich machte. Der “Angriff” mit 19 Drohnen sei ein “großangelegte Provokation” gewesen. Doch die Beweise sind dünn, der Vorfall wirft viele Fragen auf.
Drogenkrieg: Belgien bittet USA um Hilfe. “Wir brauchen die Amerikaner”, sagte der belgische Regierungschef De Wever bei einem Besuch von US-Heimatschutzministerin Noem in Antwerpen. Belgien wolle daher die Zusammenarbeit mit den US-Behörden ausweiten. Antwerpen gilt als Drehscheibe des Drogenhandels, Brüssel will sogar das Militär um Hilfe bitten. – Mehr im Blog
Wie viel Geld geht Israel verloren? Diese Frage konnte die EU-Kommission auch Stunden nach der Ankündigung ihrer Chefin von der Leyen, die bilateralen Hilfen zu stoppen, nicht beantworten. Am späten Nachmittag war dann von 48 Mill. Euro die Rede – also Peanuts. Und selbst diese Summe ist ungewiß, denn das Geld fließt an zivile Einrichtungen, die laut VdL ja nicht gestraft werden sollen…
Das Letzte
Frankreich blockiert alles.Der neue Premierminister Lecournu verfolgt dieselben Ziele wie sein gescheiterter Amtsvorgängern Bayrou. Und er trifft auf denselben Widerstand. Eine neue Bürgerbewegung hat mit dem Schlachtruf “on bloque tout” (Wir blockieren alles) für Chaos in Paris und in der Provinz gesorgt. Bei einem landesweiten Protest-Tag mit rund 200.000 Teilnehmenrn sind nach Angaben des Innenministeriums 540 Menschen festgenommen worden. 211 Festnahmen gab es allein in Paris. Kein guter Start – zumal die Demonstranten den Rücktritt von Präsident Macron gefordert haben – dem “Mastermind” und Freund des neuen Premiers… – Siehe auch Sorge um Frankreich: Es ist Macrons Krise – und eine der EU
Die EU war früher mal eine Wirtschaftsgemeinschaft. Nach dem Zerfall der UdSSR und der deutschen Wiedervereinigung begann in Europa der Prozess der politischen Gleichschaltung (Union) und Militarisierung (NATO). Das Ergebnis könnte trauriger nicht sein:
1) Der Wohlstand geht verloren. 2) Die Sicherheit geht verloren. 3) Die Meiungsfreiheit geht verloren. 4) Die Souveränität geht verloren. 5) Die Zukunftsperspektiven gehen verloren.
Und in bei diesem Ergebnis stellen sich unsere Eliten hin und sagen, dass Europa aufrüsten und kämpfen muss. Wenn es in Demokratien nicht mehr möglich, solche autistischen Nieten loszuwerden, ist ihnen jede gut geführte Autokratie hoch überlegen.
Leider sind die westlichen Eliten mittlerweile mit autistischen Nieten durchsetzt, und unsere Universitäten, Netzwerke und Medien sorgen dafür, dass immer welche nachfolgen, wenn eine abtritt. Unsere Demokratien haben keine Chance mehr auf Heilung.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Die Luftraum-Verletzung durch mutmasslich russische Drohnen in Polen wirft viele Fragen auf. Von Anfang an war unklar, ob die Drohnen über Belarus oder die Ukraine auf polnisches Gebiet geflogen sind. Die Medien-Berichte waren widersprüchlich. Dann kamen unterschiedliche Angaben aus der EU und der Nato zur Herkunft der Drohnen – waren es iranische Shahed-Drohnen, oder auch andere Flugobjekte? Zweifel weckt auch die Reaktion der USA und der Nato: Die Amerikaner hielten sich sehr bedeckt, und die Nato rief lediglich Beratungen nach Artikel 4 (Krisensitzung) auf niedrigem Niveau ein. Schließlich erklärte Russland, die eigenen Drohnen hätten gar nicht genug Reichweite, um Polen zu erreichen. Was stimmt denn nun? War es wieder falscher Alarm?
P.S. Auch “Politico” sieht plötzlich Klärungsbedarf. “There are conflicting reports, and there is no firm assessment yet about what lay behind the drone attacks, or the intent”,wird der britische Verteidigungsminister zitiert. Und ein Drohnenexperte sagt: “Initially I’m seeing a lot of strong words but hesitation about how to respond.” Man brauche mehr Klarheit…
Wir sind also von den Amis abhängig, soso! Sie liefern ja nicht nur Hardware sie liefern ja auch Software (aka “Intelligence”). Sie sehen alles, wissen alles mit ihren Satelliten und sonstiger fliegender und stationärer “Aufklärung”! Soso! Und? Woher kommen nun die Drohnen? * pstpst_geheim *
Wir erinnern uns an MH 17 und all’ die Unklarheiten? Butscha? NS2-Sprengung? Alles aufgeklärt und doch myteriös! Wenn irgendwas im Mehnschtriem zur Ukraine kommt (oder Gaza, oder den Rohingya, oder China, oder Indien, oder was aus Afrika, aus Süd-/Mittelamerika, oder …) schalte ich auf Mute. Die Quellen die sich seit langem bewährt haben – z. B. hier, Danke @ebo – genügen und geben ein differenziertes, auch hintergründiges Bild.
Die Fragen — woher die Drohnen kamen — (falls es russische waren) ob es Zufall oder Absicht war — (falls Putin sie absichtlich geschickt hat) was Putin damit bezweckt hat sind aus Sicht der EU beantwortet. Die Relevanz ist klar und der Kontext (“Putin ist die Inkarnation des Bösen”) ist bereits selektiert. Wir können also getrost sofort zu den Implikationen springen (siehe mein Modell dazu: https://redfirefrog.wordpress.com/2025/06/06/streiten-1/)
Ähnlich Manfred Weber, der im DLF (https://www.deutschlandfunk.de/die-eu-in-krisenzeiten-interview-mit-manfred-weber-evp-100.html) die HörerInnen mit den wohlbekannten Narrativen bombardierte: — Putin testet, wie stark und einig der Westen ist. — Der Westen muss Stärke zeigen. — Der Westen muss ins Militär investieren. — Deutschland muss ENDLICH Taurus liefern, damit die Ukraine die russische Seite ENDLICH in die Schranken weisen kann.
Man erinnere sich an die Rakete aus Russland die – natürlich nicht aus Russland stammte – und in Polen landete!? Selbst der Trottel Biden hat’s gewußt, damals im Nov. 2022!? Und jetzt wieder: erst das dämliche Politikergeschwätz, dann die Fakten!
Noch mal dazu. Gerade lese ich „beim Feind“ (wissenschon!), dass man bei keiner der bis jetzt in Polen gefundenen 15 Drohnen Kampfstoff gefunden hat. Dies hat die polnische Ermittlungsbehörde erklärt.
Der Feindsender schreibt dazu, dass es sich demnach mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um Geräte handelt, die bei den massiven Angriffen Russlands auf die Ukraine als Falschziele mitgeschickt werden, um die Luftabwehr zu überlasten. Die haben eben keine Sprengstoff dabei und sind auch elektronisch einfacher ausgestattet, weshalb sie leichter vom Kurs abgebracht werden können.
Die polnische Seite soll inzwischen bestätigt haben, dass man von belorusischer Seite über genau diese Version unterrichtet worden sei. Schreibt der böse Feindsender.
Der litauische Außenministers Kestutis Budrys hat Reuters gegenüber erklärt, es gebe keine Hinweise darauf, dass das Eindringen der russischen Drohnen mit Absicht erfolgt sei. Er sagt aber auch, dass Russland die Verantwortung dafür trage, wo die Dinger hinfliegen, auch wenn das unabsichtlich geschieht.
Der litauische Präsident Gitanas Nauseda erklärte auf X, dass dieses Ereignis zeige, dass die Bedrohung Europas durch Russland immer größer werde.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul spricht davon, dass Russland „leichtfertig eine gefährliche Eskalation in Kauf genommen“ habe.
Polens Regierungschef Donald Tusk hat eine „Provokation großen Ausmaßes“ erkannt.
Nicht uninteressant: Das belorusische Verteidigungsministerium hat schon ganz früh nach den Vorfällen erklärt, dass man Polen und Litauen vor einer möglichen Grenzverletzung durch Drohnen gewarnt habe. Die seien infolge elektronischer Kriegsführung seitens der Ukraine vom Weg abgekommen. Wegen dieser schnellen Warnung seien die Polen überhaupt in der Lage gewesen, die Dinger zu bekämpfen. Das ukrainische Nachrichtenportal Strana hält diese Erklärung für denkbar. Dies sei technisch zumindest möglich.
Russische Experten schließen eine ukrainische Provokation nicht aus.
Viele westliche Experten expertieren, dass Russland damit die Reaktionsfähigkeit der NATO-Luftabwehr getestet habe. Die müssen das ja vermuten, weil sie den Dritten Weltkrieg mit all ihrem Herzblut herbeischrei(b)en wollen.
Der reichlich desillusionierte Rentner umbhaki meint: Suchen Sie sich alle was aus, was Ihren Vorlieben am nächsten kommt. Was wirklich passiert ist erzählt uns sowieso keiner.
„Der litauische Außenministers Kestutis Budrys… Der litauische Präsident Gitanas Nauseda… Der deutsche Außenminister Johann Wadephul… Polens Regierungschef Donald Tusk…“
Wie haben die genannten Herren gestern noch mal auf den vorsätzlichen israelischen Angriff mitten in der katarischen Hauptstadt Doha reagiert?
Warum schlägt die NATO nicht endlich zu? Da attackieren die russischen Untermenschen doch tatsächlich ein NATO-Mitglied mit vernichtenden Drohnenschwärmen, und was macht das attackierte Polen? Es ruft Artikel 4 statt 5 aus. Was für Memmen! Das ist doch ein ganz klarer Fall von Artikel 5! Los, auf gehts, lasst endlich die Raketen auf Moskau regnen! Greift um Himmels willen zu den Atomsprengköpfen und bombt Russland zurück in die Steinzeit! Davon träumt ihr doch seit 1945! Worauf wartet ihr noch? Ihr habt doch den eindeutigen Beweis, dass Russland die NATO angegriffen hat! Was ist denn los mit euch?!
“Das ist doch ein ganz klarer Fall von Artikel 5!”
Das WÄRE ein ganz klarer Fall, wenn man die Herkunft der Drohnen BEWEISEN könnte. Kann man aber offenbar nicht, denn sonst wären diese Beweise ja vorgelegt worden… es wäre nicht die erste false-flag-Aktion, die versucht, die NAhTOd in diesen Krieg hineinzuziehen. Es gibt mE aber genau einen Akteur in diesem Scheissspiel, der daran so gar kein Interesse hätte: Russland!
Es ist doch bekannt, dass Selenskyj die Nato in den Krieg ziehen möchte. Welche Möglichkeiten dazu hat er denn noch? Drohnen oder deren Flugstörung liegen im billigen Bereich. Das Polen hier mitspielt oder sogar den Katalysator spielt, verwundert mich etwas, denn Bandera ist so beliebt in Polen nicht. Aber vielleicht gab es ja ein kleines Trinkgeld.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Ein Jahr nach der Europawahl hält Kommissionschefin von der Leyen ihre erste Rede zur “Lage der EU”. “Europa kämpft”, sagt sie – und präsentiert dutzende Vorschläge, mit denen die EU noch tiefer in den Alltag eingreift. Ankündigungen und Reaktionen – ein Liveblog.
So legt von der Leyen los:
Europa kämpft. Einen Kampf für einen unversehrten Kontinent in Frieden. Für ein freies und unabhängiges Europa. Einen Kampf für unsere Werte und unsere Demokratien. EinenKampf für unsere Freiheit und dafür, dass wir selbst über unser Schicksal bestimmen können. Unterschätzen Sie das nicht – dies ist ein Kampf um unsere Zukunft. Ich habe lange und gründlich darüber nachgedacht, ob ich diese Rede zur Lage der Union mit einer solchschonungslosen Aussage beginnen sollte. Denn wir Europäerinnen und Europäer sind es nicht gewöhnt, auf diese Weise zu reden, und empfinden dabei Unbehagen. Weil unsere Union in ihrem Wesen ein Friedensprojekt ist.
Oh, sie hat es nicht vergessen, dass die EU ein Friedensprojekt war. Doch sie bereitet Europa auf Krieg vor – mehr denn je. Einige Maßnahmen:
BISHER Aufrüstung via “Rearm Europe”
BISHER Aufrüstung via SAFE-Programm (150 Mrd. Euro Kredite)
NEU: ein “Drohnenwall” in Osteuropa
NEU: ein Aktionsprogramm für den EU-Gipfel
NEU: stärkerer Zugriff auf eingefrorenes russisches Vermögen
NEU: schneller Ausstieg aus russischer Energie
NEU: ein 19. Sanktionspaket, auch mit Sekundärsanktionen
Der Liveblog wurde beendet.
vor 20 Stunden
Die Vertrauenskrise geht weiter
So kämpferisch sich von der Leyen auch gegeben hat – überzeugt hat sie nicht. Dies geht aus den Reaktionen der Europaabgeordneten hervor. Die Chefs der beiden größten Fraktionen EVP (Konservative) und S&D (Sozialdemokraten) überzogen sich gleich nach der Rede mit wechselseitigen Vorwürfen. Doch ohne EVP und S&D geht für VdL gar nichts.
“Die Kommissionspräsidentin ist Ankündigungs-Europameisterin“, sagte der Chef der SPD-Gruppe, René Repasi, nach der Rede in Straßburg. Angesichts der „sozialen Verwerfungen“ brauche es aber keine Worte, sondern Taten.
Und die Linken kündigten ein neues Misstrauensvotum an. Der entsprechende Antrag werde noch am Abend gestellt, hieß es in Straßburg. Die Vertrauenskrise geht also weiter – von der Leyen muß sich warm anziehen.
Zum Them „Friedensprojekt“: Das betraf Frieden zwischen den EU-Mitgliedern (konkret aus Robert Schumann Sicht in erster Linie Deutschland und Frankreich). Es bedeutete nie, sich gegen Angriffe nicht zu verteidigen. Vielmehr war während des Kalten Krieges die EU (EWG, EG) durchaus die Organisation der nichtkommunistischen Staaten.
Nein, es betraf immer den Frieden auf dem EUropäischen Kontinent – ganz besonders ab 1990! Und ob Sie es wollen oder nicht: Russland liegt da auch drauf, wenn auch nicht zur Gänze. Wie die TR übrigens, der trotz der Situation auf Zypern nie völlig die Tür vor der Nase zugeschlagen oder gar der ewige Wirtschaftskrieg erklärt worden wäre.
Abwarten, bis der Hühnerhaufen sich wieder beruhigt, bei Nordstream war es auch zuerst der Russe – heute schweigen im Walde. Freiheit bitte erklären – wovon oder wofür? Vielleicht empfinde ich Freiheit ganz anders als die EUKoprä. Echte Werte sind zeitlos und universell! “UnsereDemokratie” kann sie gerne behalten – ist nicht meine Demokratie. Gas und Öl kann meinetwegen aus der Eifel kommen, Hauptsache sie ist bezahlbar.
Hat Polen die letzte fals-flag-Aktion vergessen, bei dem ein Wohnhaus Opfer wurde? Das erklärte Ziel der Ukraine ist es, die Nato in den Krieg zu ziehen. Was liegt also näher, als ein noch verbliebenes billiges Mittel dafür zu benutzen, und die Polen, nun ja, die haben eh etwas gegen Bandera und eignen sich daher recht gut für so eine Aktion. Es wird von Tag zu Tag verrückter, irgend ein Ende naht.
Ich hoffe, es fragt sie jemand nach den Absprachen mit Biden ueber das Handling des Krieges aus dem November 2021. Die Ukraine kaempft, die EU sanktioniert und die Biden-Familie sackt das Geld ein. Stw. Hunter Biden Laptop und die anderen persoenlichen Interessen an der Ukraine.
Die EU entwickelt sich mehr und mehr zur Diktatur. Man liest davon, dass die ungewaehlte Kommission daran arbeitet, russisches Gas fuer immer (!!!) in der EU zu verbieten, auch fuer Friedenszeiten. WER gibt denen das Recht dazu?
Diese Kommission, nicht etwa Russland oder andere Laender, hat fuer viele den europaeischen Traum zerstoert. Sie muss entmachtet werden, bevor sie es schafft, die Laender der EU gegeneinander aufzubringen. Anzeichen dafuer gibt es genuegend, wenn man sie sehen will. Ebenso wie Anzeichen fuer zunehmenden Zerfall.
Von der Leyen will Shahed-Drohnen identifiziert haben
In den polnischen Luftraum eingedrungene Flugobjekte aus Russland sind nach EU-Angaben als Drohnen vom iranischen Bautyp Shahed identifiziert worden. EU-Chefin von der Leyen sprach in einer Rede vor dem Europäischen Parlament von mehr als zehn solcher Drohnen und bezeichnete die Luftraumverletzung als rücksichtslos und beispiellos.
Allerdings ist sich die Nato noch nicht so sicher, berichtet dpa. Aus Nato-Militärkreisen hieß es, dass es mindestens 19 Luftraumverletzungen gegeben habe und vermutlich nicht nur Shahed-Drohnen, sondern auch andere Flugobjekte verantwortlich gewesen seien…
vor einem Tag
Israel: Welche Zahlungen werden gestoppt?
Von der Leyen hat angekündigt, Zahlungen der EU an Israel zu stoppen. Doch sie hat keine Zahlen genannt. Auch die EU-Kommission scheint von der Ankündigung überrascht – ihre Sprecher können bisher keine konkreten Beträge nennen.
Handelt es sich wieder um eine Luftnummer? Oder wurde VdL von ihrem Parteifreund Merz in Berlin zurückgepfiffen? Nachdem alle Agenturen und Online-Medien groß berichtet haben, warten wir in Straßburg immer noch auf Details…
vor einem Tag
US-Handel: "Wir haben den besten Deal"
Wie erwartet, hat von der Leyen ihren Deal mit US-Präsident Trump verteidigt. Er habe den Zugang der europäischen Industrie zum europäischen Markt gesichert und sichere der EU bessere Konditionen als allen anderen. “Wir haben ohne Zweifel den besten Deal”, sagte die CDU-Politikerin. Auf die Fallstricke – Abnahmegarantie für Energie und Waffen aus den USA, massive Investitionen, die Europa fehlen werden, mangelnde Vertragstreue Trumps – ging sie mit keinem Wort ein.
Das war nicht überzeugend und schafft auch keine Sicherheit für die Wirtschaft. Das Argument, man habe den Marktzugang in den USA gesichert, sticht nicht – denn der war nie gefährdet. Die Autoindustrie leidet weiter unter hohen US-Zöllen…
vor einem Tag
Kommen Sanktionen gegen Israel?
Wegen der Kriegsverbrechen in Gaza kündigte von der Leyen kündigte an, die bilaterale Unterstützung für Israel auszusetzen. Die Zusammenarbeit mit der israelischen Zivilgesellschaft und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sei davon jedoch nicht betroffen. Geplant sei auch Aussetzung des Handelskapitels im Assoziierungsabkommen. Dies würde den erleichterten Zugang israelischer Produkte zum EU-Markt aufheben.
Unklar ist, ob diese Schritte mit Kanzler Merz abgestimmt ist. Bisher hat Deutschland alle Sanktionen auf EU-Ebene blockiert. Grüne und Linke forderten, das gesamte Assoziierungsabkommen auszusetzen und alle Waffenlieferungen einzustellen.
vor einem Tag
Drohnen-Vorfall: "Europa steht Polen bei"
Von der Leyen hat Russland für die “rücksichtslose und beispiellose”Verletzung des polnischen Luftraums” verurteilt. “Wir haben eine rücksichtslose und beispiellose Verletzung des polnischen Luftraums durch mehr als zehn russische Shahid-Drohnen erlebt”, sagte von der Leyen in ihrer Rede in Straßburg. “Europa steht Polen in voller Solidarität bei”, fügte sie hinzu.
Allerdings ist unklar, was wirklich passiert ist. Kamen die Drohnen wirklich aus Russland – oder aus Belarus bzw. sogar aus der Ukraine, wie der “Guardian” und der “Spiegel” melden? Und handelt es sich wirklich um russische Drohnen? Beware of false flag events. – Russland hat die Vorwürfe als “haltlos” zurückgewiesen. Polen habe bislang keine Beweise vorgelegt.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.09.2025
Staatsterrorismus Berlin beschränkt sich nach Israels Luftangriff auf Qatars Hauptstadt Doha auf verbalen Tadel. In Mittelost schwindet das Vertrauen auf US-Sicherheitsgarantien. Syrien wendet sich nun auch unter dem islamistischen Regime Russland zu.
german-foreign-policy.com, 11. September 2025,
BERLIN/TEL AVIV/DOHA/DAMASKUS (Eigener Bericht) – Die Bundesregierung reagiert auf Israels Luftangriff auf Qatars Hauptstadt Doha nur mit verbaler Kritik und stellt keinerlei praktische Reaktionen in Aussicht. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am gestrigen Mittwoch zwar erklärt, Sanktionen gegen israelische Minister sowie eine Aussetzung des Assoziierungsabkommens mit Israel beim Handel vorschlagen zu wollen; die Bundesregierung aber hat Insidern zufolge bereits klargestellt, dass sie dies wie bisher verhindern wird. Damit stellt sich Berlin gegen die Staaten der Arabischen Halbinsel, die eine praktische Antwort der Länder Europas auf den völkerrechtswidrigen Angriff fordern, den Qatars Premierminister „Staatsterrorismus“ nennt. Überhaupt keine Rolle spielt für Berlin der doppelte Drohnenangriff auf die Global Sumud Flotilla, die Hilfsgüter nach Gaza bringen will. Unterdessen zeichnet sich ab, dass im Mittleren Osten das langjährige Vertrauen auf US-Sicherheitsgarantien schwindet; die USA seien deshalb „der größte Verlierer“ des Angriffs, urteilen Experten. Syrien beginnt selbst unter dem neuen islamistischen Regime mit Blick auf fortwährende israelische Angriffe, sich Russland zuzuwenden.
Zitat: Verachtung für das Recht
Israels Angriff traf die Hamas-Delegation, als sie gerade zusammengekommen war, um über einen US-Vorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen zu diskutieren. Er erschütterte ein Wohngebiet in der Hauptstadt Qatars, also exakt des Staats, der bisher maßgeblich zwischen Israel und der Hamas zu vermitteln versuchte. Welchen Sinn es noch ergeben soll, über Verhandlungen mit Israel nachzudenken, wenn man dabei von den israelischen Streitkräften ermordet wird, oder mühsame Vermittlungsversuche auf sich zu nehmen, wenn das für den Vermittler zur Folge hat, dass Israel seine Wohngebiete mit Bombenangriffen überzieht, ist nicht ersichtlich. Es liege auf der Hand, dass Israel weder „an irgendeiner Art von Waffenstillstand“ noch „an Verhandlungen“ über einen solchen interessiert und alle Berichte über einen vermeintlichen Verhandlungsvorschlag von US-Präsident Donald Trump „bloß List und Theater“ gewesen seien, urteilt Mairav Zonszein, Israel-Expertin der prowestlichen Denkfabrik International Crisis Group.[1] Israel habe mit dem Angriff „seine Verachtung für Verhandlungen und für das internationale Recht“ offener denn je zur Schau gestellt, erklärt Daniel Levy vom U.S./Middle East Project. Qatars Premierminister, Sheikh Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim al Thani, stufte den Angriff am Dienstag als „Staatsterrorismus“ ein.[2]
Niemand ist sicher
Der israelische Terrorangriff hat auf der Arabischen Halbinsel erhebliche Unruhe ausgelöst. Man sei es längst gewohnt, „dass Israel nach Belieben in Menschenmengen, in Wohngebiete und in Hauptstädte im gesamten Nahen und Mittleren Osten feuert“, konstatiert Zonszein.[3] Getroffen wurden bislang – jenseits Palästinas – der Libanon, Syrien, Iran und der Jemen inklusive ihrer Hauptstädte. Dabei wurden unter anderem die halbe jemenitische Regierung, zahlreiche Mitglieder der iranischen Militärführung, die Führung nicht nur der Hamas, sondern auch der Hizbollah sowie viele weitere gezielt ermordet. Irans Präsident Massud Peseschkian entkam einem Mordanschlag nur knapp. Auch in Qatar war immer wieder spekuliert worden, Israel könne Hamas-Mitglieder ermorden, die sich dort aufhalten, seit die Vereinigten Staaten im Jahr 2011 darum gebeten haben, um mit ihnen verhandeln zu können. Neu ist nun aber, dass die israelische Regierung einen militärischen Angriff auf einen der engsten Verbündeten der USA im Mittleren Osten befohlen hat. Damit sei klar: „Niemand ist wirklich sicher, und nichts ist wirklich ausgeschlossen“, hält Cinzia Bianco vom European Council on Foreign Relations (ECFR) fest.[4] Der Angriff auf Doha habe Konsequenzen „für Saudi-Arabien, für die Vereinigten Arabischen Emirate“ und darüber hinaus.
Europäer im Visier
Aktuell ist Israel dabei, seinen militärischen Operationsradius noch weiter auszudehnen und zunehmend westliche Ziele ins Visier zu nehmen. Dabei zielt das Land auf die Global Sumud Flotilla – zivile Schiffe, die humanitäre Hilfsgüter von See her in den Gazastreifen bringen wollen, da Israel die Landgrenze weiterhin abriegelt und völlig unzureichende bis gar keine Hilfsgüter passieren lässt. Ein erstes, mit Nahrungsmitteln und medizinischen Hilfsgütern beladenes Boot war am 9. Juni mehr als 180 Kilometer vor der Küste von Gaza von der israelischen Marine gestoppt und verschleppt worden – ein Akt der Piraterie: Jenseits einer Zone von maximal zwölf Seemeilen vor der Küste gilt überall auf der Welt die freie Seefahrt; Eingriffsrechte bestehen dort nicht. Die Global Sumud Flotilla, deren Schiffe nun in einem zweiten Versuch Hilfsgüter nach Gaza bringen wollen und die aktuell im tunesischen Sidi Bou Said vor Anker liegen, wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zweimal angegriffen, vermutlich mit Drohnen. Nur aufgrund von glücklichen Zufällen kamen keine Menschen zu Schaden.[5] An der Global Sumud Flotilla beteiligen sich zahlreiche Bürger westlicher Staaten, die nun zum ersten Mal zum Ziel vermutlich israelischer, jedenfalls potenziell tödlicher Angriffe werden.
Keine Maßnahmen
Die Reaktionen auf die völkerrechtswidrigen israelischen Angriffe, die jetzt auch engste Kooperationspartner treffen, fallen im Westen schwach aus. US-Präsident Trump verkündete, er sei von dem Angriff „nicht begeistert“.[6] Bundeskanzler Friedrich Merz nannte ihn „nicht akzeptabel“. Außenminister Johann Wadephul hatte bereits am Dienstag erklärt: „Dieser Schlag“ – es geht um einen Luftangriff auf die Hauptstadt eines Kooperationspartners – „ist inakzeptabel.“[7] Praktische Schritte blieben jedoch aus. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte am gestrigen Mittwoch im Europaparlament in einer diametralen Abkehr von ihrem bisherigen, Israel von jeglichen Maßnahmen verschonenden Kurs zwar an, sie wolle nun Sanktionen gegen extrem rechte israelische Minister und gegen gewalttätige Siedler sowie die Aussetzung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel auf dem Feld des Handels vorschlagen. Insider berichteten allerdings, die Bundesregierung habe bereits klargestellt, sie werde die Maßnahmen auch künftig blockieren: „Von der Leyen kann also fordern, was sie will – mit einer Einlösung ist nicht zu rechnen.“[8] Für das Ansehen des Westens in Nah- und Mittelost, wo Reaktionen eingefordert werden, ist das Gift.
Der größte Verlierer
Unabhängig davon hat der israelische Terrorangriff auf Doha nicht bloß dem Ansehen, sondern auch dem Einfluss der westlichen Staaten im Mittleren Osten ernsten, womöglich langfristig wirksamen Schaden zugefügt. Experten wie etwa Steven A. Cook vom US-amerikanischen Council on Foreign Relations gehen mit einer „hohen Wahrscheinlichkeit“ davon aus, es habe in Vorbereitung auf den Angriff „deutlich mehr Koordination“ zwischen den USA und Israel gegeben, als Washington zugeben wolle.[9] Trump streitet – nach ursprünglich anders lautenden Äußerungen – mittlerweile ab, dass die USA in den Angriff involviert gewesen seien. Aus gutem Grund: Die Staaten auf der Arabischen Halbinsel realisierten wohl, dass die Präsenz von US-Militärstützpunkten auf ihrem Territorium, aber auch US-Sicherheitsgarantien „nicht mehr so wertvoll“ seien, wie sie lange gedacht hätten, äußert ECFR-Expertin Bianco.[10] In der Tat seien „der größte Verlierer“ des Angriffs mutmaßlich die USA, analysiert Bader al Saif, ein Professor an der Kuwait University. Die Trump-Administration sei entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage, die militärischen Angriffe Israels auf Ziele im gesamten Nahen und Mittleren Osten zu zügeln.[11] Das wiederum untergrabe ihre Glaubwürdigkeit als Sicherheitsgarant am Golf. Diese Glaubwürdigkeit war lange ein fester Anker für den Einfluss der USA.
Ehrliche Partner
Dass die beständigen völkerrechtswidrigen Angriffe der israelischen Streitkräfte wie auch weitere Aggressionen Israels, die von den USA und den Staaten Europas nicht unterbunden werden, Folgen für den westlichen Einfluss im Nahen und Mittleren Osten haben, zeigt zur Zeit das Beispiel Syrien. Das Land wird seit Monaten immer wieder von den israelischen Streitkräften bombardiert; Teile seines Territoriums sind von Israel besetzt; kürzlich griffen israelische Kampfjets sogar Syriens Verteidigungsministerium mitten in der Hauptstadt Damaskus an, während der israelische Diasporaminister Amichai Chikli verlangte, Syriens Machthaber Ahmed al Sharaa solle „sofort eliminiert werden“.[12] Kein westlicher Staat schreitet dagegen ein. Am Dienstag wurde in Damaskus bereits zum zweiten Mal eine russische Regierungsdelegation zu Gesprächen unter anderem mit Außenminister Asaad al Shaibani empfangen. Shaibani, der Ende Juli in Moskau unter anderem mit Präsident Wladimir Putin zusammengetroffen war, erklärte anschließend, Damaskus suche „ehrliche Partner“, deren Präsenz Syrien helfe; die Gespräche mit der russischen Delegation hätten gezeigt, dass eine derartige Kooperation zwischen Damaskus und Moskau möglich sei. Die Machthaber in Damaskus hatten zunächst eine engere Zusammenarbeit mit Israel gesucht, aber lediglich Luftangriffe geerntet. Ihre Schutzmacht, die Türkei, setzt schon lange auf ausgleichende Kooperation mit Russland, um nicht vom Westen abhängig zu sein. Offenbar folgen ihr ihre syrischen Schützlinge nun nach.[13] Sie könnten nicht die letzten sein.
[1] Justin Salhani, Abubakr Al-Shamahi, Urooba Jamal: Analysis: Israel leaps over read lines in attack on Qatari capital Doha. aljazeera.com 09.09.2025.
[2] Israel kills over 50 in Gaza; Qatar calls Israeli attack ‘state terror’. aljazeera.com 10.09.2025.
[3], [4] Justin Salhani, Abubakr Al-Shamahi, Urooba Jamal: Analysis: Israel leaps over read lines in attack on Qatari capital Doha. aljazeera.com 09.09.2025.
[5] Flotilla for Gaza reports second drone attack on boat in Tunisian waters. al-monitor.com 10.09.2025.
[6] Qatar will juristisch gegen Israel vorgehen. Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.09.2025.
[7] Außenminister Wadephul zum Angriff Israels in Doha. auswaertiges-amt.de 09.09.2025.
[8] Thomas Gutschker: Kalkuliertes Spiel. Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.09.2025.
[9] Erica L. Green: Once Again, Israel Leaves Trump in the Dark as It Conducts a Military Attack. nytimes.com 09.09.2025.
[10] Justin Salhani, Abubakr Al-Shamahi, Urooba Jamal: Analysis: Israel leaps over read lines in attack on Qatari capital Doha. aljazeera.com 09.09.2025.
[11] Adam Rasgon, Vivian Nereim, Ronen Bergman: Israel Attempts to Kill Hamas Leadership in Airstrike on Qatar, a Gaza War Mediator. nytimes.com 09.09.2025.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.09.2025
Nachrichten von Pressenza: Global Sumud Flotilla: „Über welche Kanäle spricht die Europäische Kommission, um den Hunger in Gaza zu beenden?“
Global Sumud Flotilla: „Über welche Kanäle spricht die Europäische Kommission, um den Hunger in Gaza zu beenden?“
Die Haltung der Europäischen Kommission zu unserer Mission überrascht uns nicht. Wir bedauern, dass eine Institution, die alle Europäer:innen vertreten sollte, sich auf bloße Floskeln beschränkt und den engen Rahmen politischer Inkonsequenz nicht überschreitet. Überraschend ist jedoch das beharrliche Verweisen…
Die Global-Sumud-Flotilla wurde in Tunesien von einer Drohne angegriffen
Die Global-Sumud-Flotilla (GSF) wurde in tunesischen Gewässern von einer Drohne angegriffen. Das betroffene Hauptboot, auch „Family Boat“ oder „Familia Madeira“ genannt, fuhr unter portugiesischer Flagge und beförderte unter anderem Mitglieder des Lenkungsausschusses, darunter Greta Thunberg und Thiago Ávila. Laut den…
Der Name ist Programm: Vom Verteidigungs- zum Kriegsministerium
Die Rückbenennung des US-Kriegsministeriums in den ursprünglichen und nicht-Orwellschen Namen sollte sich positiv auf die Sprache und das Verständnis der Menschen auswirken. Ja, natürlich hat Trump dies getan, um die sadistische Bösartigkeit zu feiern, die mit dem Wort „Krieg” verbunden…
Israel und die USA hatten der Weltöffentlichkeit versprochen: «Wir werden in Gaza alles tun, um Zivilisten zu verschonen.» upg./INFOsperber Zwei Tage nach dem Überfall der Hamas auf Israel traten der damalige US-Aussenminister Antony Blinken und Israels Präsident Isaac Herzog gemeinsam…
Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.
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11.09.2025
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Info:
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10.09.2025
NATO-Generalsekretär: "Rücksichtsloses Verhalten", egal ob es absichtlich war oder nicht
freedert.online, 10 Sep. 2025 17:41 Uhr
Angeblich wurden in Polen drei russische Drohnen von NATO Kampfjets abgeschossen. Dafür habe Warschau bislang keine Beweise vorgelegt, teilte der russische Botschaftsvertreter mit. Doch laut dem
ukrainischen Außenministers zeige der Vorfall, wie "Putin weiterhin eskaliert und den Krieg ausweitet".
Der neue polnische Präsident Karol Nawrocki trifft sich erstmals mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk, Warschau, 14. August 2025
Nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk waren in der Nacht mindestens drei russische Drohnen von NATO- und polnischen Flugzeugen im polnischen Luftraum abgeschossen worden. Das berichtete die BBC am Mittwochnachmittag. Demnach habe Tusk den polnischen Abgeordneten mitgeteilt, dass Polen insgesamt 19 Drohnenflüge gezählt habe.
Noch in der Nacht zum Mittwoch teilte das Einsatzkommando der polnischen Streitkräfte mit, die Drohnen seien sowohl von polnischen als auch von in dem Land stationierten NATO-Flugzeugen per Radar verfolgt worden. Dazu erklärte das polnische Miltär: "Infolge des Angriffs der Russischen Föderation auf ukrainisches Gebiet kam es zu einer beispiellosen Verletzung des polnischen Luftraums durch drohnenähnliche Objekte. Die Suche und die Bemühungen, die möglichen Absturzstellen dieser Objekte zu lokalisieren, dauern an."
Die Sprecherin des polnischen Innenministeriums Karolina Galecka informierte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz dazu. Die polnischen Behörden hatten insgesamt sieben Drohnen und die Überreste eines nicht identifizierten Objekts an verschiedenen Orten im Land gefunden. Laut Galecks wurden fünf der Drohnen und die Überreste des nicht identifizierten Objekts an verschiedenen Orten in der Provinz Lublin im Osten Polens, an der Grenze zu Weißrussland und der Ukraine, gefunden.
Angeblicher Einsatz von F35-Kampfflugzeugen gegen russische Drohnen
Zwei weitere Drohnen wurden in Zentral- und Nordpolen entdeckt, weit entfernt von den Grenzen. Man habe vier polnische Flughäfen, darunter auch Warschaus Hauptflughafen Chopin, vorübergehend schließen müssen. Tusk habe das mutmaßliche Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum als „Provokation“ bezeichnet und Kampfflugzeuge starten lassen. Das polnische Militär habe dem Luftkommando der NATO und den Niederlanden für den Einsatz von F35-Kampfflugzeugen gedankt.
Wie die BBC weiter berichtete, habe der russische Botschafter in Polen darauf hingewiesen, Warschau habe bislang keine Beweise dafür vorgelegt, dass die Drohnen russischer Herkunft seien. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow habe mitgeteilt, die russische Regierung wolle dazu keine Stellung abgeben, dies sei das Vorrecht des Verteidigungsministeriums. Nach einer Äußerung des ukrainischen Außenministers würde der Vorfall zeigen, dass "Putin weiterhin eskaliert und den Krieg ausweitet".
Tusk: Seit dem II. Weltkrieg so nah wie nie zuvor am Offenen Konflikt
Vor dem polnischen Parlament erklärte Tusk am Mittwoch, die polnischen Behörden hätten keinerlei Informationen darüber, dass „infolge der russischen Aktion“ jemand verletzt worden sei oder ums Leben gekommen sei. Aber diese Drohnenvorfälle würden ihm die politische Lage verändern. Tusk sagte: "Die Tatsache, dass diese Drohnen, die eine Sicherheitsbedrohung darstellten, abgeschossen wurden, verändert die politische Lage. Ich habe keinen Grund zu behaupten, dass wir kurz vor einem Krieg stehen, aber dass eine Grenze überschritten wurde, und die Lage ist unvergleichlich gefährlicher als zuvor. Diese Situation bringt uns so nah an einen offenen Konflikt wie nie zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg.“
Am Mittwochmorgen berief Tusk, eine Krisensitzung ein. Dazu bat er darum, Artikel 4 des NATO-Vertrags anzuwenden. Demnach müssten dringend Gespräche zwischen den Mitgliedern des Bündnisses aufgenommen werden. Der polnische Premierminister, als auch der neue polnische Präsident Karol Nawrocki erklärten, sie stünden in „regelmäßigem Kontakt“ mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Auf X teilte Nawrocki mit: "Die Sicherheit unseres Heimatlandes hat für uns höchste Priorität und erfordert eine enge Zusammenarbeit."
Der NATO-Generalsekretär schrieb, die Situation werde untersucht. Rutte verurteilte das angeblich „rücksichtslose Verhalten“ Russlands, unabhängig davon, ob es absichtlich war oder nicht. Weißrussland vermeldete, die Drohnen seien versehentlich in den polnischen Luftraum eingedrungen, infolge einer Störung ihrer Navigationssysteme.
Ukrainischer Außenminister: Russland testet den Westen auf Gegenwehrreaktionen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij habe den Vorfall als einen "äußerst gefährlicher Präzedenzfall für Europa" bezeichnet. Gemäß seiner Telegram Mitteilung nimmt der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha an, Putin "teste den Westen". Sybiha schreibt: „Je länger er (Putin) keine Gegenwehr erfährt, desto aggressiver wird er. Eine schwache Reaktion jetzt wird Russland noch mehr provozieren – und dann werden russische Raketen und Drohnen noch weiter nach Europa vordringen.“
Auch die ukrainische Ausgabe der Pravda berichtete dazu und bezog sich dabei auf eine bei Reuters zitierte NATO-Quelle. Demnach würden erste Daten darauf "hindeuten", dass es sich bei dem Vorfall in Polen um einen vorsätzlichen Einflug russischer Drohnen handelte, hieß es in der ukrainischen Pravda . Doch die NATO würde den Einflug russischer Drohnen in das polnische Hoheitsgebiet nicht als Angriff betrachten.
Bei einer Pressekonferenz teilte NATO-Generalsekretär Mark Rutte am Mittwoch mit, es sei „klar, dass der Verstoß von gestern Abend kein Einzelfall“ sei. Dieser Vorfall unterstreicht nur die Bedeutung der NATO und den Weg, auf den sich die Bündnispartner auf unserem Gipfeltreffen in Den Haag Anfang dieses Jahres geeinigt haben: Mehr Investitionen in unsere Verteidigung und Hochfahren der Rüstungsproduktion. Rutte fasste zusammen: „Die Bündnispartner sind entschlossen, ihre Unterstützung für die Ukraine angesichts der eskalierenden Kampagne Russlands zu verstärken.“
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
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10.09.2025
Israels Botschafter in den USA: "Wir kriegen sie beim nächsten Mal"
freedert.online, 10 Sep. 2025 15:28 Uhr
Der israelische Luftangriff auf Doha traf nicht die Hamas-Führer, gegen die sich der Angriff richtete. Dennoch waren sechs Menschen ums Leben gekommen. Die Hamas-Politiker, die das Ziel waren, sind gleichzeitig die Verhandlungsdelegation der Hamas.
Israel, so Yechiel Leiter, israelischer Botschafter in den Vereinigten Staaten in Fox News, ist entschlossen, Hamas-Führer zu töten, wo auch immer sie wohnen, und wird seine Versuche fortsetzen, bis sie alle tot sind.
Dienstagmorgen hatten israelische Luftangriffe Wohngebäude in Doha, Katar, getroffen, mit dem Ziel, führende Mitglieder des politischen Arms der Hamas zu töten. Die Organisation erklärte, die Mitglieder ihrer Führung hätten überlebt; der Angriff wurde vom Weißen Haus kritisiert und von Katar verurteilt.
"Wenn wir sie dieses Mal nicht erwischt haben, kriegen wir sie beim nächsten Mal", sagte Leiter.
Der Botschafter nannte die Hamas "Feinde der westlichen Zivilisation" und erklärte, Israels Handlungen gestalteten den Nahen Osten auf eine Weise um, die "gemäßigte" Staaten verstünden und schätzten. "Gerade jetzt sind wir vielleicht das Ziel von ein wenig Kritik. Sie werden darüber hinwegkommen", sagte er auf die arabischen Länder bezogen.
US-Präsident Donald Trump erklärte, während es ein legitimes Ziel sei, die Hamas aufzulösen, untergrabe ein Angriff gegen einen US-Verbündeten sowohl amerikanische als auch israelische Interessen.
Leiter merkte an, Israel habe "nie einen besseren Freund im Weißen Haus gehabt", und Washington und Westjerusalem blieben vereint im Ziel, die Organisation zu zerstören.
Katar, das die Hamas-Vertreter als Teil seiner Vermittlerrolle beherbergt, sagte, unter den sechs Opfern, die durch den israelischen Angriff getötet wurden, sei ein Offizier der katarischen Sicherheitskräfte.
Emir Scheikh Tamim bin Halad Al-Thani prangerte den Angriff als ein "heimtückisches Verbrechen" und einen "Akt der Aggression" an, während das Außenministerium in Doha Israel "Staatsterrorismus" vorwarf.
Israel wirft der Hamas den tödlichen Angriff vom Oktober 2023 vor, der aus Gaza gegen Südisrael erfolgte, und hat deshalb geschworen, die Führung der Hamas zu jagen. Der Botschafter schwor, dass jene, die verantwortlich seien, "nicht überleben werden", ganz gleich, wo sie sich befänden.
Israels militärische Reaktion hat in Gaza bisher nach Angaben örtlicher Behörden mindestens 64.000 Tote gefordert. Kritiker haben Westjerusalem vorgeworfen, einen Genozid zu begehen, da die blockierte Enklave unbewohnbar gemacht und die Hungersnot durch die Blockade von Lebensmittelhilfen verschärft wird. Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag findet deshalb ein Prozess gegen Israel wegen Genozids statt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
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10.09.2025
Von der Leyen kündigt Drohnen-Allianz mit der Ukraine an
freedert.online, 10 Sep. 2025 18:28 Uhr
Die EU will ihre Zusammenarbeit mit Kiew im militärischen Bereich weiter vertiefen. Das gemeinsame Projekt für Drohnen wird aus Krediten der G7 finanziert, wobei die Darlehen aus den Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte zurückgezahlt werden.
Brüssel und Kiew planen, eine sogenannte Drohnen-Allianz zu schmieden. Dies teilte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in einer Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg am Mittwoch mit.
Wie es heißt, werde das Projekt durch einen Kredit in Höhe von sechs Milliarden Euro im Rahmen des von der G7 unterstützten ERA-Kreditmechanismus (Extraordinary Revenue Acceleration for Ukraine) finanziert. Dieser sieht die Gewährung von Krediten in Höhe von insgesamt 45 Milliarden Euro vor. Die Rückzahlung wird durch Gewinne aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten sichergestellt. Von der Leyen wörtlich:
"Wir können also unsere industrielle Stärke nutzen, um die Ukraine bei der Bekämpfung dieser Drohnenkriegsführung zu unterstützen. Wir können dazu beitragen, den ukrainischen Erfindergeist in einen Vorteil auf dem Schlachtfeld und in eine gemeinsame Industrialisierung umzuwandeln.Aus diesem Grund kann ich auch bekannt geben, dass Europa sechs Milliarden Euro aus dem ERA-Darlehen vorfinanzieren und eine Drohnenallianz mit der Ukraine eingehen wird."
Auf weitere Einzelheiten ging die Politikerin nicht ein. Sie rief darüber hinaus dazu auf, die Idee der baltischen Staaten zu einer "Drohnenwand" zu berücksichtigen, die zusammen mit der Entwicklung der Echtzeit-Weltraumüberwachung "die Grundlage einer glaubwürdigen Verteidigung" bilde.
Der EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, Andrius Kubilius, hat am Mittwoch dazu aufgerufen, im Osten der EU eine "Drohnenwand" zu errichten, um die Länder vor Luftraumverletzungen zu schützen. Damit reagierte der Politiker auf Vorfälle mit abgeschossenen Drohnen an der polnischen Grenze im sozialen Netzwerk X. "Wir müssen dringend das Projekt 'Drohnenwand' an der Ostflanke umsetzen. Russland muss gestoppt werden", so Kubilius auf X. Er erklärte auch, dass Russland angeblich "die Grenzstaaten, die EU und die NATO testet."
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärte im Juli, dass die Ukraine mit der industriellen Produktion von Abfangdrohnen begonnen habe und zehn Unternehmen daran arbeiten würden. Er merkte an, dass Kiew für dieses Programm sechs Milliarden US-Dollar benötige.
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