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05.10.2025

Deutschland – Quo Vadis?  (III von III)

65] „Die derzeitige Lage der US-Wirtschaft lässt nicht darauf schließen, dass sie ohne finanzielle und materielle Unterstützung von außen funktionieren kann... Es besteht ein dringender Bedarf an Ressourcen, die in die nationale Wirtschaft, insbesondere in das Bankensystem, fließen müssen. Nur europäische Länder, die an EU- und NATO-Verpflichtungen gebunden sind, werden in der Lage sein, diese ohne erhebliche militärische und politische Kosten für uns bereitzustellen. Das größte Hindernis dafür ist die wachsende Unabhängigkeit Deutschlands. Obwohl es nach wie vor ein Land mit eingeschränkter Souveränität ist, hat es sich seit Jahrzehnten konsequent darauf zubewegt, diese Einschränkungen aufzuheben und ein vollständig unabhängiger Staat zu werden... Ein Anstieg des Ressourcenflusses von Europa in die USA ist zu erwarten, wenn Deutschland in eine kontrollierte Wirtschaftskrise gerät... Das derzeitige deutsche Wirtschaftsmodell basiert auf zwei Säulen. Diese sind der unbegrenzte Zugang zu billigen russischen Energieressourcen und zu billigem französischen Strom dank des Betriebs von Kernkraftwerken. Eine Einstellung der russischen Lieferungen könnte durchaus eine systemische Krise auslösen, die für die deutsche Wirtschaft und indirekt für die gesamte Europäische Union verheerende Folgen hätte... Der einzige gangbare Weg, um sicherzustellen, dass Deutschland russische Energielieferungen ablehnt, besteht darin, beide Seiten in den militärischen Konflikt in der Ukraine zu verwickeln. Unsere weiteren Aktionen in diesem Land werden unweigerlich zu einer militärischen Reaktion Russlands führen. Die Russen werden offensichtlich nicht in der Lage sein, den massiven Druck der ukrainischen Armee auf die nicht anerkannten Republiken im Donbass unbeantwortet zu lassen. Das würde es ermöglichen, Russland zum Aggressor zu erklären und das gesamte Paket der zuvor vorbereiteten Sanktionen gegen das Land zu verhängen... Die Voraussetzung dafür, dass Deutschland in diese Falle tappt, ist die führende Rolle der grünen Parteien und Ideologie in Europa. Die deutschen Grünen sind eine stark dogmatische, wenn nicht gar fanatische Bewegung, was es recht einfach macht, sie wirtschaftliche Argumente ignorieren zu lassen... Die persönlichen Eigenschaften und die mangelnde Professionalität ihrer Führer – vor allem Annalena Baerbock und Robert Habeck – lassen vermuten, dass es für sie nahezu unmöglich ist, ihre eigenen Fehler rechtzeitig einzugestehen.“ Research Report – Executive Summary. Distribution: WHCS, ANSA, Dept. of State, CIA, NSA, DNC. Rand Corporation, Santa Monica, 25.01.2022 – Confidential.

[66] Diesen, Glenn: The Ukraine War & the Eurasian World Order. Atlanta 2024

[67] „Da beispielsweise die Bilanzen von Broker-Dealern nach der globalen Finanzkrise im Finanzsystem an Bedeutung verloren haben, hängt die Liquidität an den Märkten für Staatsanleihen zunehmend von offenen Investmentfonds, Hedgefonds und anderen Vermögensverwaltern ab. Diese Unternehmen sind häufig mit erheblichen Liquiditätsinkongruenzen konfrontiert, stützen sich auf kurzfristige Finanzierungen, die durch Staatspapiere besichert sind, oder weisen entweder häufig eine hohe Verschuldung auf oder zeigen ein verschuldungsähnliches Verhalten. Infolgedessen ist ihre Liquiditätsversorgung weniger stabil und kann in Zeiten von Marktstress leichter versiegen. Insbesondere Hedgefonds sind zunehmend zu einer bedeutenden Quelle prozyklischer Liquidität geworden, vor allem auf den Märkten für Staatsanleihen. Diese Anleger verfolgen aktiv Relative-Value-Handelsstrategien, mit denen sie kleine Preisunterschiede zwischen verwandten Finanzinstrumenten ausnutzen wollen. Um die Renditen aus diesen kleinen Preisunterschieden zu steigern, setzen sie ihre Positionen stark mit Fremdkapital auf. Eine häufig verwendete Methode besteht darin, Staatsanleihen als Sicherheiten auf dem Repo-Markt zu verpfänden, um mehr Bargeld zu leihen, mit dem zusätzliche Staatsanleihen gekauft werden können. Diese Praxis hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, wobei Investoren Beträge in Höhe des Marktwerts der bereitgestellten Sicherheiten oder darüber hinaus leihen... Die Relative-Value-Strategien von Hedgefonds sind sehr anfällig für negative Schocks auf den Finanzierungs-, Bargeld- oder Derivatemärkten, wie einige Ereignisse der jüngsten Vergangenheit gezeigt haben. Während der Marktturbulenzen im März 2020 lösten beispielsweise Margin Calls an den Treasury-Futures-Märkten Notverkäufe aus, was zu destabilisierenden Deleveraging-Spiralen führte. Tooze, Adam: Chartbook 401: The dollar system in an age of market-based finance – financial globalization beyond banks, Substack, 25.07.2025, https://substack.com/home/post/p-169614598

[68] DAX-Konzerne überwiegend in ausländischer Hand. Ernst Young, Stuttgart, 31.07.2025, https://www.ey.com/de_de/newsroom/2025/08/ey-wem-gehoert-der-dax-2025

[69] "Wir sind nicht mehr 'Handelnde', sondern nur Mit-Tuende – Das Telos unseres Tuns ist abmontiert; daher leben wir ohne Zukunft; daher ohne Verständnis vom Zukunfts-Ende; daher 'apokalypse-blind'." Anders, Günther: Die Antiquiertheit des Menschen. Bd. 1, München 1983 (6), S. 286

[70] Bonilla, Nel: Elite Capture & European Self-Destruction: The Hidden Archgitecture of Transatlantic Hegemony. Substack, 28.06.2025, https://substack.com/home/post/p-164671977. Ich folge hier dieser Analyse.

[71] "Alles Interesse meiner Vernunft (das spekulative sowohl, als das praktische) vereinigt sich in folgenden drei Fragen: 1. Was kann ich wissen? 2. Was soll ich tun? 3. Was darf ich hoffen?" Kant, Immanuel: Kritik der reinen Vernunft. Bd. 2, Werkausgabe Bd.IV, Frankfurt a. M. 1974, S. 677

[72] Baab, Patrik: Auf beiden Seiten der Front. Meine Reisen in die Ukraine. Frankfurt a. M. 2023, S. 167-186

[73] Luxemburg, Rosa: Die Krise der Sozialdemokratie. Politische Schriften, Bd. 2, Frankfurt a. M. 1975 (2), S. 19 - 152 - 157, hier: S. 151

[74] „Noch wichtiger ist die Frage, warum Washington plötzlich einen massiven Schlag gegen Russland, China und den Iran im Südkaukasus geführt hat, indem es sich für 99 Jahre den Zangezur-Korridor gesichert hat, der entlang der nördlichen Grenzen des Iran zu Armenien und Aserbaidschan verläuft. Dieser Schritt der Trump-Regierung ist ein Schlag gegen das Herzstück der neuen Seidenstraße Chinas, die BRICS-Staaten und den Einfluss Russlands in den ehemaligen Sowjetprovinzen und vervollständigt die Einkreisung des Iran durch Washington. Washington eröffnet weitere Punkte militärischer Konfrontation mit Russland und seinen Verbündeten, während Russland sich zurückzieht, und lädt damit zu weiteren Provokationen ein.“ Roberts, Paul Craig: Putin's Meeting with Trump: The Triumph of Delusion Over Reality. Paul Craig Roberts' Institute for Political Economy, 11.08.2025, https://www.paulcraigroberts.org/2025/08/11/putins-meeting-with-trump-the-triumph-of-delusion-over-reality/

[75] "Ich bin optimistisch." Harald Kujat über den Trump-Putin-Gipfel und den Weg zum Ukraine-Frieden. Weltwoche Daily-Spezial, 12.08.2025, https://weltwoche.ch/daily/ich-bin-optimistisch-harald-kujat-ueber-den-trump-putin-gipfel-und-den-weg-zum-ukraine-frieden/  

[76] Röper, Thomas: Der Erfolg, von dem keiner so genau weiß, worin er besteht. Anti-Spiegel, 16.08.2025, https://anti-spiegel.ru/2025/der-erfolg-von-dem-keiner-so-genau-weiss-worin-er-besteht/

[77] Trump Backed Plan to Cede Land for Peace in Ukraine. The New York Times, 16.08.25, https://www.nytimes.com/2025/08/16/world/europe/trump-putin-red-carpet-photo-op.html

Holland, Steve, Andrew Osborn, Tom Balmforth: Trump told Zelenskiy after summit that Putin wants more Ukraine, source says. Reuters, 16.08.2025, https://www.reuters.com/world/europe/trump-told-zelenskiy-after-summit-that-putin-wants-more-ukraine-source-says-2025-08-16/

[78] Bonilla, Nel: The Transatlantic Split Myth: How U.S.-Europe Militarization Thrives Behind the Rhetoric. Substack, 23.05.2025, https://substack.com/home/post/p-163635768

[79] Henn, Dagmar: Deutschland jenseits des Kipppunkts?

Teil 1: Vernetzte Industrie und Deindustrialisierung. RT.de, 05.07.2025, https://freedert.online/meinung/249820-deutschland-jenseits-kipppunkts-teil-1/

Teil 2: Staatshandeln und politische Veränderung, RT.de, 06.07.2025, https://rtde.press/meinung/249823-deutschland-jenseits-kipppunkts-teil-2/

[80] Brenner, Robert: Boom & Bubble – Die USA in der Weltwirtschaft. Hamburg 2002

Brenner, Robert: New Boom or new bubble? The trajectory of the US economy. New Left Review II/25, 2004, S. 57-100

Brenner, Robert: The economics of global turbulence. New Left Review, I/229, 1998, S. 1-265

[81] Priewe, Jan u. Katja Ritzler: Deutschlands nachlassende Investitionsdynamik 1991-2010. Ansatzpunkte für ein neues Wachstumsmodell. Bonn (FES) 2010

[82] Marx, Karl: Das Kapital, Bd. 1, MEW Bd. 23, Berlin 1962, S. 621

[83] "Selbst Automobilkonzerne wurden zu Banken mit angeschlossener Automobilproduktion." Deutschmann, Christoph: Warum tranken die Pferde nicht? Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2013, S. N4

[84] "Während die öffentliche Hand als initialer Risikokapitalgeber in Vorleistung geht, profitiert also am Ende beinahe ausschließlich der private Sektor." Staab, Philipp: Digitaler Kapitalismus. Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit. Berlin 2020(2), S. 267

[85] Schiller, Friedrich: Demetrius-Fragment, Erster Aufzug: Der Reichstag zu Krakau, https://www.projekt-gutenberg.org/schiller/demetriu/demetriu.html

[86] Fischer, Fritz: Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/18, Düsseldorf 2013 (1961)

[87] „Der Krieg ist daher, wenn wir ihn nach den Maßstäben früherer Kriege beurteilen, lediglich eine Täuschung. Er gleicht den Kämpfen zwischen bestimmten Wiederkäuern, deren Hörner in einem solchen Winkel stehen, dass sie sich gegenseitig nicht verletzen können. Aber obwohl er unreal ist, ist er nicht bedeutungslos. Er verschlingt den Überschuss an Konsumgütern und trägt dazu bei, die besondere mentale Atmosphäre zu bewahren, die eine hierarchische Gesellschaft braucht. Der Krieg ist heute, wie man sehen wird, eine rein interne Angelegenheit. In der Vergangenheit kämpften die herrschenden Gruppen aller Länder, obwohl sie ihre gemeinsamen Interessen erkannten und daher die Zerstörungskraft des Krieges begrenzten, gegeneinander, und der Sieger plünderte immer den Besiegten. Heutzutage kämpfen sie überhaupt nicht mehr gegeneinander. Der Krieg wird von jeder herrschenden Gruppe gegen ihre eigenen Untertanen geführt, und das Ziel des Krieges ist nicht die Eroberung oder Verhinderung von Gebietsgewinnen, sondern die Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Struktur. Das Wort „Krieg” selbst ist daher irreführend geworden. Es wäre wahrscheinlich zutreffend zu sagen, dass der Krieg durch seine Kontinuität aufgehört hat zu existieren. Orwell, George: 1984, Free Ebook at Planet Books, S. 250f.

[88] https://de.rt.com/inland/252496-bundeswehr-bekommt-1400-neue-transportfahrzeuge/

[89] Ungarisch-israelischer Militärexperte: „Deutschland rüstet auf gegen Bürgerkrieg“, Unser Mitteleuropa, 02.08.2025, https://www.unser-mitteleuropa.com/173173

[90] Robert C. Castel: Németország nem Oroszország ellen fegyverkezik, hanem a saját népe ellen + videó, Magyar Nemzet, 01.08.2025, https://magyarnemzet.hu/kulfold/2025/08/robert-c-castel-nemetorszag-nem-oroszorszag-ellen-fegyverkezik-hanem-a-sajat-nepe-ellen-videoNémetország hadra készül – tömegek csatlakoznak a Bundeswehrhez, Mandiner, 31.07.2025, https://mandiner.hu/kulfold/2025/07/nemetorszag-hadra-keszul-tomegek-csatlakoznak-a-bundeswehrhez

[91] Philipp Staab spricht von vier Kontrollfunktionen, "die in einem grundsätzlichen Sinne kennzeichnend für proprietäre Märkte sind: Informationskontrolle sichert die exklusive Aneignung von Transaktionen, Beständen und Preisen... So kann Zugangskontrolle ausgeübt werden, die die Verknappung von wahlweise Angebot oder Nachfrage ermöglicht: Die Metaplattformen kontrollieren, welches Angebot die Konsumenten zu sehen bekommen. Ebenso liegt es in ihrer Macht, den Zugang zu den Konsumenten zu verknappen oder ganz zu kappen, falls die Anbieter die Konditionen des jeweiligen Marktes nicht akzeptieren sollten. So machen es proprietäre Märkte eben nicht nur möglich, unknappe Güter künstlich zu verknappen. Auch den Herstellern solcher Güter können letztlich die Marktpreise diktiert werden (Preiskontrolle). Gleichzeitig setzen die Plattformen Standards für die Waren, die auf ihnen gehandelt werden (Leistungskontrolle)." Staab, Philipp: Digitaler Kapitalismus. Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit. Berlin 2020(2), S. 209f.

[92] "Jeder politische Funke müsste folglich nicht nur die Habitualisierung der Konsumentenrolle überwinden, sondern auch die Interessengegensätze innerhalb der politischen Subjekte, die im digitalen Kapitalismus als Verbraucher subventioniert werden, während man sie als Arbeitskräfte systematisch enteignet." Staab, Philipp: Digitaler Kapitalismus. Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit. Berlin 2020(2), S. 285f.

[93] Staab, Philipp: Digitaler Kapitalismus. Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit. Berlin 2020(2), S. 296, 300f.

Meyen, Michael: Cancel Culture. Wie Propaganda und Zensur Demokratie und Gesellschaft zerstören. Berlin 2024, S. 7ff.

[94] Baab, Patrik: Unter Feuer. Medienkampagnen im Digitalen Kapitalismus. In: Broecker, Hannah und Dennis Kaltwasser (Hg): Mediensystem und öffentliche Sphäre in der Krise. Frankfurt a. M. 2024, S. 225 – 266

[95] Peter Scholl-Latour: "Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung... Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von taz bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil sprechen, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt." Schack, Ramon: Das Zeitalter der Idiotie. Wie Europa seine Zukunft verspielt. Berlin 2023, 9f.

[96] "Vom kollektiven Verhalten... benehmen wir uns noch immer so, als wären nicht wir es gewesen, die die Sowjetunion überfallen, an den Rand einer Niederlage gebracht und mit unsäglichem Leid überzogen haben. Die Schuld haben wir nicht auf uns genommen, sondern verdrängt, abgespalten, verschoben und projiziert. Dieser Abwehrvorgang wurde durch die Erinnerung an das Leid, das die Russen uns bei der Einnahme angetan haben, gebahnt und verfestigt. Immer noch trauen wir den Russen zu, was sie uns angetan haben, aber unbewusst bürgen wir ihnen zusätzlich in projektiver Verkehrung auf, was wir ihnen angetan haben. Diese 'projektive Verkehrung', sprich: Täter-Opfer-Umkehr war ein geradezu populärer Topos der Adenauer-Ära – und wird offenbar von einer Generation an die nächste weitergegeben. So können die heute regierenden Enkel und 'grünen' Kindeskinder der deutschen Kriegsgeneration Wladimir Putin ohne Not und Beweis einfach unterstellen, er wolle den Status quo ante der Sowjetunion wiederherstellen und nach der Ukraine – wer weiß – vielleicht das Baltikum oder Finnland überfallen. Und da sich die heutigen Entscheider in Politik, Medien und Kultur als 'gute Demokraten' verstehen und sich für hypermoralisch halten, merken sie gar nicht, dass sie sich längst wieder im ideologischen Dunstkreis und auf den mit Schwarz-Rot-Gold übertünchten blutigen Spuren ihrer Großväter und Urgoßväter bewegen!" Schneider, Michael: Das große Karthago führte drei Kriege. Nachdenkseiten, 27.07.2024, https://www.nachdenkseiten.de/?p=118765

[97] Wiegerling, Klaus: Medienethik, Stuttgart u. Weimar 1998, S. 4

[98] Vogl, Joseph: Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart. München 2021(2), S. 182

[99] Vgl. dazu Baab, Patrik: Propaganda-Presse. Wie uns Medien und Lohnschreiber in Kriege treiben. Berlin 2024.

[100] "Alles was der offiziellen Erklärung widerspricht, ist eine Verschwörungstheorie und damit indiskutabel. Diese informelle Leitlinie ist die Meta-Falschheit schlechthin. Und in der hat man sich eingerichtet, gesellschaftlich.Es dürfte schwierig werden, da irgendwie, irgendwann noch den Ausweg zu finden... Später, Jahre nach 9/11, verfestigte sich die Methode auch bei anderen Themen: Russland, Klima, Migration. Auch hier ist der Streit, verstanden als respektvolle Diskussion mit offenem Ausgang, nicht länger erlaubt. Bei Corona bröckelt die Gewissheit zwar, aber nur wenig. Die genannten Themenfelder sind mehr oder weniger abgeriegelt, und das wird... so auch für richtig gehalten von einem maßgeblichen Teil der Öffentlichkeit." Schreyer, Paul: Auf Autopilot. Multipolar, 11.08.2025, https://multipolar-magazin.de/artikel/auf-autopilot

[101] "Dieser Konflikt hat Deutschland enorm geschadet." Prof. Hassan Alkas über die wirtschaftlichen Folgen dieses Krieges. Substack, 13.08.2025, https://blingbling.substack.com/p/dieser-konflikt-hat-deutschland-enorm?r=9vuj8&triedRedirect=true

[102] "Nur Fundamentalopposition ist daran interessiert, politische und gesellschaftliche Missstände schonungslos aufzudecken." Agnoli, Johannes: Die Transformation der Demokratie, Frankfurt a. M. 1978 (2), S. 81

[103] Sienkiewicz, Henryk: Quo Vadis. München 1954, S. 190

Merz, Friedrich Sienkiewicz, Henryk Kaiser Nero Guérot, Ulrike Dethmer, Christian Afghanistan Deutschland Irak Lybien Palästina Russland Jugoslawien Syrien Iran EU Baerbock, Annalena Hersh, Seymour Klingbeil, Lars Putin, Wladimir Trump, Donald von der Leyen, Ursula Wadephul, Johann Gaub, Florence Lanz, Markus Bracher, Karl-Dietrich Israel Ukraine USA NATO CIA Nuland, Victoria Stoltenberg, Jens Todd, Emmanuel Weil, Christof Schröder, Gerhard Chirac, Jacques Rand Corporation Analyse


8 Kommentare zu
«Deutschland – Quo Vadis?»


Paolo Martinoni So. 05 Okt 2025, 14:03

Die Christen wurden nicht ihres Glaubens wegen verfolgt, sondern weil sie die weltlichte Gesetzgebung nicht anerkannten: Sie setzten ihren Gott und dessen Macht über die Macht des Kaisers, was diesem zu Recht missfiel. Die Lüge, sie seien unschuldige Opfer der Willkür des Kaisers gewesen, hat sich von Generation zu Generation erfolgreich überliefert, ist aber und bleibt eine perfide Lüge (auch die Israeli stellen sich als Opfer hin heute, während sie einen Genozid verüben).

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Paolo Martinoni So. 05 Okt 2025, 14:11

Echt, die Gleichsetzung der heutigen Dissidenten mit den damaligen Christen ist grotesk, weil die heutigen Dissidenten NICHT gegen die Gesetzgebung verstossen. Der Artikel geht von falschen Prämissen aus ...

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Paolo Martinoni So. 05 Okt 2025, 14:16

Bis auf die (in meinen Augen) unglückliche Eröffnung ein ausgezeichneter Artikel ...

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Ruth So. 05 Okt 2025, 14:50

Ein wahres Mammutwerk und der letzte Teil benennt endlich auch die Ursache. Alles andere sind Folgen, wo sich oftmals zu gern dran aufgehalten wird.
In meiner Umgebung sagen die Menschen zur Zeit tatsächlich: „Es braucht den großen Knall“. Und sind sich sicher, es wird ihn geben. Aber in einer anderen Richtung im Ergebnis, als es sich der (kollektive) Westen vermutlich vorstellt. Denn nach dem letzten großen '45 hatte das gesamte Deutschland die Chance, ein friedliches Land zu werden.

Von Anfang an war das im westlichen Teil nicht gewollt, weil es die Kapitalisten, die den Krieg und den davor schon angezettelt hatten und ihre ebenfalls kapitalistischen Besatzer nicht wollten. Der Vorkriegszustand in den Ursachen, der beide ausgelöst hatte, war bis auf ein paar Länder weniger noch immer vorhanden.

Und so wurden die Grundlagen dafür, ein friedliches Land zu werden, nur im zweiten, kleineren und anderen Teil Deutschlands geschaffen und die leider dort später vergeigt, denn „ganz oben“ saßen zum Schluß nur noch für diese echt gewaltige Aufgabe (bei dem Nachbarn unter der Führung!) ungeeignete Personen. Eine nicht nur verknöcherte Führung inkl. unbeweglicher Struktur, sondern dadurch auch eine verbohrte, rechthaberische, selbstgefällige und ohne Vertrauen in die Urteilsfähigkeit der Mehrheit der eigenen Bürger.
Und dann gab es ähnliches auch noch beim Sieger von '45 mit sogar massivem Verrat an manch eigenen Republiken wie anderen (verbündeten) Ländern.

Die Imperialisten und Alt-Kolonialisten sahen sich ab diesem Moment als Gewinner und „die Welt im Sack“. In ihrem. Alles danach die reine Logik, auch der Ist-Zustand.

Also das Ganze nochmal von vorn. Ob in Anbetracht der nun vorhandenen militärischen Mittel dann aber noch eine Chance auf Neubeginn existiert? Enorm fraglich. Die „Stöcke und Steine“ Einsteins. Der Untergang nach den drei Kriegen.

Allerdings - für SO doof halte ich selbst die Amis als Antreiber per se nach '45 nicht (mit den Briten im Schlepptau, die von noch weiter davor träumten), daß sie das nicht wissen. Reste von Verstand müßten auch da noch vorhanden sein.

Wie es insgesamt funktionieren würde, zeigt BRICS. Keine kolonialistischen Vormachtbestrebungen mehr, die Länder eigenständig, souverän, keine Einmischungen und fairer Handel. Der gegenseitige Vorteil bei gleichzeitiger Abhängigkeit (Symbiose). Der Begriff, den wir aus der DDR kennen: friedliche Koexistenz.

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Johann B. So. 05 Okt 2025, 14:56

Wortgewaltig und trotz seiner länge sehr präzise bringen Baab hier alles auf den Punkt. Das es mich nicht in tiefe Depression stürtzt ist nur meiner angeborenen Frohnatur zu verdanken. Möglicherweise lässt mich auch der Umstand glücklich sein, dass ich noch zu denen gehöre welche einen großartigen Text wie diesen lesen und verstehen können.
Herzlichen Dank an den Autor.

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C.A.E.N. So. 05 Okt 2025, 15:04

Quo Vadis Deutschland ? Eine mächtige Frage ….

Ganz kurze Antworten ,, wir schreiben nicht mehr 1848/49 das Bildungs
Bürgertum gibt es nicht mehr ; die Jahre 1988/ 89 sind mit den streitbaren Genossen inzwischen auch Geschichte und die letzten 35 Jahre werden oben im Aufsatz von Patrick Baab beschrieben
…………………….Game over Germany Game over Brüssel EU ……………………

Für mich läuft irgendwie der Film ,,der Untergang 2.0,,,die Staatlichen Funktionen die Militärischen Postitionen sind die selben nur die Namen
haben geändert.

Die Wolfowitz -Doktrin ist keine US Amerikanische Erfindung , das System wurde von den Großengländern abgekupfert:
England hat immer den stärksten auf dem Kontinent bekämpft !! Die US Amerikaner haben einfach den Kontinent durch den Globus ersetzt .

Die Zukunft wird zeigen ,wie die Alte Welt von Osten neu erfunden wird , Beispiele stehen im Bücherregal dort wo es noch solche gibt -nur mit dicker Staubschicht - sorry

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Leroux Jean-François So. 05 Okt 2025, 16:23

Très bon écrit de synthèse, de lecture agréable et exprimants des analyses et sentiments profonds et moralement ressentis.
Mais, même si l'Allemagne est et doit incontestablement être au centre de cette analyse, il est parfois dommage que le "scope" géopolitique de cet écrit se limite aux engagements et orientations de ce (seul) pays. "La violence interne et externe" que nous subissons tous, en Europe et probablement ailleurs aussi, se doit d'être, quelque part dans cet écrit, même de façon beaucoup plus synthétique, exprimée comme s'appliquant AUSSI à de multiples pays autres que l'Allemagne, quant aux aspects socio-économique - droit et justice - médiatique et culturel - morale et personnel , (Italie, France, Etats baltiques, UK, Moldavie, USA, et je passe ...). Il n'y a pas qu'en Allemagne que les phénomènes, symptomes et mesures décrits corsettent et altèrent les citoyens et ce que vous appelez démocratie. Il me semble nécessaire de montrer au lectorat que ces phénomènes existent aussi au travers du continents et bien au delà de l'Allemagne, même si celle-ci joue un rôle très central.

Une autre petite remarque, de moindre importance :
Le terme (dans l'outil de traduction en français, appliqué à cet article) de "dissidents" me semble inaproprié. Il fait ou peu faire, me semble-t-il, trop référence à l'époque et aux situations soviétiques. Les "opposants", culturels et politiques, me semblerait plus approprié et plus "neutre".

Bonne continuation.

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Schnider So. 05 Okt 2025, 16:32

In der Tat ist dieser Artikel auch für Kenner der historischen Hintergründe zutiefst deprimierend. Es ist auffallend, wie der Autor, Ulrike Guerot und viele andere so genannte Dissidente auch auss den USA sich vom einstigen "Tip Toeing" bezüglich ihrer politischen Verlautbarungen immer stärker und pointierter äussern.
Man muss es heute in aller Klarheit sagen: Der unvermeidbare Niedergang der westlichen Eliten und ihrer Machtstrukturen ist die einzige Hoffnung vor der schrecklichen Vision einer Orwell'schen Zukunft...

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Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/deutschland-quo-vadis


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

05.10.2025

Französischer General: Armee muss für einen Krieg noch in der heutigen Nacht bereit sein

rtnewsde.site, vom 4 Okt. 2025 18:33 Uhr

Pierre Schill, seit 2021 Generalstabschef der französischen Armee, stellte am 25. September in Versailles die strategischen Richtlinien seiner Amtsführung vor. Als Chef d'État-Major des Armées (CEMAT) ist er der ranghöchste Soldat der französischen Streitkräfte. Seine Aussagen vor den versammelten Soldaten und Presseleuten haben es in sich.


Französischer General: Armee muss für einen Krieg noch in der heutigen Nacht bereit seinQuelle: Legion-media.ru


Pierre Schill, Generalstabschef der französischen Armee, bei einem Empfang in Neu-Delhi (Symbolbild)


Französische Truppen stehen bereits seit 2017 an der Grenze zu Russland. Mehrere Hundert französische Soldaten, darunter Angehörige der Fremdenlegion, sind im Rahmen der EFP-Battlegroup Estonia im estnischen Stützpunkt Tapa stationiert. Ziel der Battlegroup ist die Unterstützung der baltischen Länder und Polens sowie die Abschreckung Russlands. Sollte es zu Kämpfen im Baltikum kommen, wären die Franzosen also unter den ersten, die darin verwickelt würden.

Wie das französische Wochenmagazin Le Point berichtete, forderte Schill die Anwesenden auf: "Seien Sie heute Abend bereit!", womit er die Gefahr eines hochintensiven Konflikts zwischen Russland und dem Westen meinte. Damit wiederholte er ein Mantra, das er schon im vergangenen Herbst formuliert hatte, allerdings diesmal noch weitaus eindringlicher.


Sacharowa: Frankreich bereitet sich auf einen direkten Krieg mit Russland vor





Sacharowa: Frankreich bereitet sich auf einen direkten Krieg mit Russland vor






Nach der 7. Brigade, die Schill "bonne de guerre" nannte (also wohl die französische Version des deutschen "kriegstüchtig") und die innerhalb von 15 Tagen mit Waffen und Gepäck an der NATO-Ostflanke eingesetzt werden könne, will Frankreich seine militärischen Fähigkeiten innerhalb des NATO-Bündnisses nochmals erweitern. Schill zufolge strebt Frankreich an, im Jahr 2027 eine Division zu besitzen, die etwa 19.000 Soldaten binnen eines Zeitraums von 30 Tagen einsatzbereit hat. Das Ziel sei, im Jahr 2030 zusammen mit den Partnerländern über ein Armeekorps von 60.000 Mann zu verfügen. Dies sende eine Botschaft der Glaubwürdigkeit an Verbündete und konkurrierende Länder.

Die Tageszeitung Le Figaro hatte aufgrund Schills Rede den Eindruck gewonnen, dass ein intensiver Konflikt zwischen Russland und dem Westen immer wahrscheinlicher werde. Unter Bezugnahme auf die Zwischenfälle im Luftraum der NATO-Ostflanke erklärte General Schill: "Es ist eine Tatsache, dass neunzehn Drohnen den polnischen Luftraum überflogen haben." Ein alarmierendes Zeichen für Schill: "Es gibt einen Gegner, der vor unseren Türen steht und uns auf die Probe stellt, der ein objektives Interesse daran hat, das Bündnis zu schwächen, indem er Verzerrungen bei der Bewertung schafft."

Ort dieser Auslassungen war die Section technique de l’armée de terre (STAT) im Versailler Stadtteil Satory. Dort befindet sich die technische Abteilung des französischen Heeres, die unter anderem für das Testen und den Erwerb neuer Waffensysteme zuständig ist. Dementsprechend ging General Schill in seiner Rede auf spezielle Rüstungsprojekte wie die Entwicklung von Drohnen und den Kauf von Raketenwerfern ein. Der Plan sei gut, so Schill, aber die Transformation der französischen Streitmächte müsse angesichts der Dringlichkeit und Radikalität der Lage beschleunigt und vertieft werden. Offenbar ist Schill der Auffassung (oder will sie der Öffentlichkeit vermitteln), dass nicht mehr viel Zeit bleibe, sich für einen ernsthaften Konflikt zu rüsten.

Der geopolitische Analyst Arthur Kenigsberg griff die Thesen des Generals auf der Plattform X auf und warnte davor, dass diese neue Erklärung der französischen Armee darauf abziele, "die Gemüter auf eine mögliche direkte militärische Konfrontation mit der Russischen Föderation vorzubereiten". Denn der Gedanke, gegen Russland in den Krieg zu ziehen, um Estland zu verteidigen, sei für die Franzosen nicht selbstverständlich. Die Armeeführung täte folglich recht daran, die Bevölkerung auf einen möglichen Einsatz der französischen Armee einzustimmen, erklärte Kenigsberg in einem Interview mit dem Nachrichtensender LCI direct.


Frankreich greift Russlands "Schattenflotte" an





Analyse

Frankreich greift Russlands "Schattenflotte" an






In ihrer Dringlichkeit entspricht Schills Rede dem ersten Tagesbefehl seines (fast ranggleichen) Pendants bei der Bundeswehr: Generalleutnant Christian Freuding ist seit dem 1. Oktober Generalinspekteur des deutschen Heeres. Auch Freuding will die Fähigkeiten des Heeres im Drohnenkampf stärken und eine Heeresflugabwehrtruppe einrichten.

Freuding erläuterte der Truppe: "Das alles geschieht unter hohem Zeitdruck, denn die Lage richtet sich nicht nach unserem Planungszeitstrahl. Der Feind wartet nicht auf unsere 'Fertig'-Meldung." Auch wenn noch nicht die perfekte Lösung für manche Probleme vorliege, müsse "unsere Ambition für das Morgen" einhergehen "mit dem Willen, den Kampf heute aufzunehmen und zu gewinnen – dann, wenn wir gefordert sind, uns und unsere Alliierten zu verteidigen. So, wie wir sind, mit dem, was wir haben." Sowohl die französische als auch die deutsche militärische Führung geben sich also kampfbereit.

Vorfall mit Öltanker

Derweil häufen sich die Fälle von Versuchen, den russischen Ölhandel mit Gewalt zu unterbinden. Nach der Festsetzung des Tankers "Boracay" durch die französische Marine forderte der französische Präsident Emmanuel Macron ein gemeinsames Vorgehen der sogenannten Koalition der Willigen gegen die russische Schattenflotte. "Wenn wir die Schiffe mehrere Tage oder Wochen festhalten … dann zerstören wir das (russische) Geschäftsmodell", behauptete Macron am Donnerstag beim Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen. "Die Schattenflotte ist ein sehr gutes Ziel, wenn wir unsere Leistungsfähigkeit verbessern wollen", fügte er hinzu. Dies sei ein wichtiger Schritt, "um unseren Druck (auf Russland) zu erhöhen".

Die "Boracay", ein Schiff unter beninischer Flagge, sollte russisches Öl aus dem Hafen Primorsk nach Indien transportieren und hatte eine Ladung von 750.000 Barrel an Bord. Nach der öffentlichen Intervention des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der das Vorgehen der französischen Marine als Piraterie bezeichnete, wurde die chinesische Crew des Tankers freigelassen und das Schiff konnte seinen Weg fortsetzen.


Mehr zum Thema - Nach Überfall der französischen Marine: Tanker setzt seine Fahrt fort


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Video https://rumble.com/v6zte3s-putin-zu-frankreichs-festsetzung-von-ltanker-das-ist-piraterie-und-piraten-.html Dauer 3:17 Min.


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unser weiterer Kommentar: Von innenpolitischen Problemen, durch militärische Abenteuer im Außen abzulenken, das hat fast schon pseudodemokratische Tradition.

05.10.2025

Trotz Trumps Forderung an Israel zur Einstellung der Bombardierungen: IDF setzt Angriffe fort

rtnewsde.site, 5 Okt. 2025 09:07 Uhr

Dutzende Menschen wurden am Samstag bei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen getötet, obwohl US-Präsident Trump Israel dazu aufgefordert hatte, die Bombardierungen einzustellen. Innenpolitisch steht Netanjahu unter immer größerem Druck seitens der Familien der Geiseln, den Krieg zu beenden.


Quelle: AP © Ariel Schalit


Rauchwolken über dem Gazastreifen nach einem israelischen Bombenangriff, aufgenommen vom Süden Israels aus, Sonntag, 5. Oktober 2025.


Dutzende Menschen wurden am Samstag bei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen getötet, wie die örtlichen Gesundheitsbehörden mitteilten, obwohl Donald Trump Israel dazu aufgefordert hatte, die Bombardierungen einzustellen. Dies tat der US-Präsident, nachdem die Hamas erklärt hatte, sie sei dazu bereit, Geiseln im Rahmen seines Plans zur Beendigung des seit zwei Jahren andauernden Krieges freizulassen.


Hamas stimmt Freilassung der Geiseln zu





Hamas stimmt Freilassung der Geiseln zu







Bei einem israelischen Angriff auf ein Haus im Stadtteil Tuffah in Gaza wurden 18 Menschen, darunter auch Kinder, getötet und mehrere weitere verletzt, wie Sanitäter mitteilten. Zudem wurden mehrere benachbarte Gebäude beschädigt.

Israel gab an, "einen Hamas-Kämpfer ins Visier genommen" zu haben, der eine Bedrohung für Israels Truppen in der Region dargestellt habe. Berichte über Opfer würden derzeit geprüft.

In einer Stellungnahme bezog sich die Hamas auf den israelischen Premierminister und erklärte, die Fortsetzung der Bombardierungen und Massaker entlarve "Netanjahus Lügen über die Reduzierung militärischer Operationen gegen Zivilisten".

Da in der kommenden Woche in Ägypten Waffenstillstandsverhandlungen beginnen sollen, erklärte Trump am Samstag auf seiner Plattform Truth Social, dass Israel einer "vorläufigen Rückzugslinie" innerhalb des Gazastreifens zugestimmt habe und dass "der Waffenstillstand SOFORT in Kraft treten wird, sobald die Hamas dies bestätigt".

Seit Trump Israel am späten Freitagabend dazu gedrängt hatte, seine Angriffe einzustellen, wurden bei Bombardierungen und Luftangriffen in dem zerstörten palästinensischen Gebiet mindestens 36 Menschen getötet.

Ein Vertreter des Weißen Hauses erklärte, Trump werde die Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Ägypten entsenden, um die technischen Details der Freilassung der Geiseln zu klären und ein dauerhaftes Friedensabkommen zu erörtern. Wie das ägyptische Außenministerium mitteilte, werde Ägypten am Montag auch Delegationen aus Israel und der Hamas empfangen.

Netanjahu erklärte, Israel und die USA beabsichtigten, die Verhandlungen auf wenige Tage zu beschränken. Er äußerte die Hoffnung, die Rückkehr der Gefangenen während des vom 6. bis 13. Oktober stattfindenden jüdischen Laubhüttenfestes Sukkot bekannt geben zu können, während das israelische Militär weiterhin tief im Gazastreifen stationiert bleibt.

In der zweiten Phase von Trumps Plan werde die Hamas entwaffnet und der Gazastreifen entmilitarisiert, so Netanjahu, der zugleich warnte, dies werde entweder auf politischem oder militärischem Wege geschehen.

Trump hat viel politisches Engagement in die Bemühungen investiert, den Krieg zu beenden, durch den der US-Verbündete Israel international zunehmend isoliert wurde. Am Freitag sagte Trump, er glaube, die Hamas sei "bereit für einen dauerhaften Frieden", und forderte die Regierung Netanjahu auf, die Luftangriffe auf Gaza einzustellen.

Im Inland steht der Premierminister zwischen dem wachsenden Druck seitens der Familien der Geiseln und einer kriegsmüden Öffentlichkeit, den Krieg zu beenden, und den Forderungen der Hardliner in seiner Koalition, die darauf bestehen, dass Israel seine Offensive im Gazastreifen unvermindert fortsetzen muss. Der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich bezeichnete die Einstellung der Angriffe auf Gaza auf der Plattform X als "schwerwiegenden Fehler".


Mehr zum Thema  Enormer Druck auf Hamas: Trumps Friedensplan "ignoriert Interessen der Palästinenser"


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Video https://rumble.com/v6zko3o-vor-un-netanjahu-richtet-sich-direkt-an-hamas-und-geiseln-israel-setzt-luft.html Dauer 4:01 Min. 


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05.10.2025

Gouverneur widersetzt sich US-Regierung: Trump ordnet Einsatz der Nationalgarde in Chicago an

rtnewsde.site, 5 Okt. 2025 11:34 Uhr

Der Streit zwischen der Regierung von US-Präsident Donald Trump und dem von den Demokraten regierten Bundesstaat Illinois um den Einsatz der Nationalgarde in Chicago droht zu eskalieren. Der Gouverneur von Illinois widersetzt sich der Trump-Regierung.


Gouverneur widersetzt sich US-Regierung: Trump ordnet Einsatz der Nationalgarde in Chicago anQuelle: AP © Jose Luis Magana


Mitglieder der Ohio National Guard patrouillieren am Sonntag, 14. September 2025, in Washington auf der National Mall.


Trotz der Einwände des demokratischen Gouverneurs JB Pritzker plant die Trump-Regierung, Hunderte von US-Soldaten nach Illinois zu entsenden. Das Weiße Haus gab am Samstag bekannt, dass Präsident Donald Trump 300 Nationalgardisten zum Schutz von Bundesbeamten und -vermögen in diesem Bundesstaat autorisiert habe.

Als Grund wurden "die anhaltenden gewalttätigen Unruhen und die Gesetzlosigkeit" genannt, gegen die lokale Politiker wie Pritzker nicht vorgegangen seien. "Präsident Trump wird nicht die Augen vor der Gesetzlosigkeit verschließen, die amerikanische Städte heimsucht."


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In den letzten Monaten hat Trump bereits Truppen der US-Nationalgarde in von Demokraten geführte Städte entsandt und damit gedroht, dies auch in anderen Städten, darunter Chicago in Illinois, zu tun.

Der Gouverneur des Bundesstaates Illinois, Pritzker, sagte am Samstag, dass das Verteidigungsministerium, das Trump in Kriegsministerium umbenannt hat, ihm mitgeteilt habe, dass es die Nationalgarde in dem Bundesstaat einsetzen werde, nachdem es ihm "ein Ultimatum gestellt habe: Mobilisieren Sie Ihre Truppen, oder wir werden es tun."

"Es ist absolut empörend und unamerikanisch, von einem Gouverneur zu verlangen, dass er gegen unseren Willen Militärkräfte innerhalb unserer eigenen Grenzen einsetzt", sagte Pritzker.

Trump warf den demokratischen Führern einiger der größten US-Städte vor, einen Anstieg der Kriminalität zuzulassen. Er stellte den Einsatz von Nationalgardisten auf den Straßen von Los Angeles, Washington, D.C. und Portland, Oregon – allesamt Städte mit starker demokratischer Präsenz – als Maßnahme zum Schutz der Amerikaner vor illegalen Einwanderern und gewalttätigen Linksextremisten dar. Demokratische Bürgermeister und Gouverneure werfen Trump hingegen vor, politische Gegner einschüchtern zu wollen.

Pritzker erklärte in seiner Stellungnahme, dass die Forderung der Regierung einen Tag nach dem Vorfall gestellt worden sei, bei dem Einwanderungsbeamte "in der Nähe einer Grundschule chemische Kampfstoffe einsetzten, gewählte Amtsträger, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausübten, festnahmen und eine Razzia in einem Walmart durchführten. Nichts davon geschah im Namen der Gerechtigkeit, sondern ausschließlich, um Videos in den sozialen Medien zu produzieren".

"Ich werde unsere Nationalgarde nicht dazu auffordern, Trumps Aggressionen gegen unser Volk zu unterstützen", sagte Pritzker.

Mehr zum Thema  Trump gegen Gouverneure: Wer hat das Kommando über die US-Nationalgarden?


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Info: https://rtnewsde.site/nordamerika/257948-gouverneur-widersetzt-sich-us-regierung/


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05.10.2025

Israel Israelischer Minister lädt britischen Rechtsextremen Tommy Robinson ein

Israelischer Minister lädt britischen Rechtsextremen Tommy Robinson ein (Bild)


berliner-zeitung.de, vom 04.10.2025 , 16:06 Uhr, dpa

Der Rechtsextreme Tommy Robinson fällt immer wieder mit islamfeindlichen Aktivitäten auf. Nun wird er im Oktober Israel besuchen.


Vuk Valcic/imago


Israels Diasporaminister Amichai Chikli hat den britischen Rechtsextremen Tommy Robsinson als Reaktion auf den Anschlag auf eine Synagoge in Manchester nach Israel eingeladen. Robinson sei „ein mutiger Anführer an vorderster Front im Kampf gegen den radikalen Islam“, schrieb Chikli in einem X-Beitrag. Die Reise soll Mitte Oktober stattfinden.

„In einer Zeit, in der Juden in ganz Europa mit zunehmendem Antisemitismus konfrontiert sind, ist es unerlässlich, die Beziehungen zu Verbündeten zu stärken, die sich weigern, zu schweigen.“ Robinson habe sich „als wahrer Freund Israels“ erwiesen.

In the wake of the horrific Manchester terrorist attack, Israel and the Jewish people stand firmly with our allies in the United Kingdom.

On behalf of the State of Israel, I am proud to host British patriot @TRobinsonNewEra who will visit Israel in mid-October.

Tommy is a… pic.twitter.com/D7gcNvHMFj

— עמיחי שיקלי - Amichai Chikli (@AmichaiChikli) October 3, 2025

Nach dem schrecklichen Terroranschlag in Manchester stehen Israel und das jüdische Volk fest an der Seite unserer Verbündeten im Vereinigten Königreich.

Im Namen des Staates Israel bin ich stolz darauf, den britischen Patrioten @TRobinsonNewEra zu empfangen, der Mitte Oktober Israel besuchen wird.
(übersetzt mit DeepL., unkorrigiert)

„Zusammen mit Freunden wie Tommy Robinson werden wir stärkere Brücken der Solidarität bauen, den Terrorismus bekämpfen und die westliche Zivilisation sowie unsere gemeinsamen Werte verteidigen“, so Chikli weiter.

Robinson: Bin „britischer Patriot und Zionist“

Bei dem Anschlag auf eine Synagoge in Manchester am Donnerstag, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, waren zwei Menschen getötet und mehrere schwer verletzt worden. Der Angreifer hatte nach Angaben der Polizei vor der Synagoge ein Auto in Menschen gesteuert und dann mit einem Messer zugestochen.

Robinson nahm die Einladung Chiklis an, er werde nach einem Prozess am 13. Oktober nach Israel reisen, teilte er auf X mit.
Der Anschlag in Manchester habe ihn in seiner Überzeugung bestärkt, dass das „Vereinigte Königreich und Israel denselben Kampf – gegen die Geißel des islamischen Dschihad führen“. Er habe die Einladung der israelischen Regierung angenommen, die Kosten für seinen Flug Hotelaufenthalt für ein paar Tage zu übernehmen. Sonst erhalte er kein Geld von der israelischen Regierung. Er sei „britischer Patriot und Zionist“. Er werde neben Israel auch „Judäa und Samaria“ besuchen - womit das Westjordanland gemeint ist. Er hoffe auch, „nach Gaza zu gelangen“, so Robinson weiter.


Tommy Robinson: Steckt dieser Mann hinter den Krawallen in Großbritannien?

Hool, Aktivist, Betrüger: Steckt dieser Mann hinter den Krawallen in Großbritannien?

Politik

07.08.2024


Großbritannien 2025: Klassenkampf, Kulturkampf – ein Land im Dauerkrisenmodus

Großbritannien 2025: Klassenkampf, Kulturkampf – ein Land im Dauerkrisenmodus

Geopolitik

18.09.2025


Tommy Robinson, der eigentlich Stephen Yaxley-Lennon heißt, ist einer der bekanntesten Rechtsextremen Großbritanniens und höchst umstritten. Der frühere Chef der rechtsextremen Vereinigung English Defence League ist bekannt für seine islamfeindlichen Aktivitäten. Er wurde bereits mehrfach verurteilt. Erst vor einigen Wochen zogen bei einer von Robinson organisierten Demo mehr als 100.000 Menschen durch die Straßen Londons.


Info: 
https://www.berliner-zeitung.de/news/israelischer-minister-laedt-britischen-rechtsextremen-tommy-robinson-ein-li.2360583


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05.10.2025

Kriegsvorbereitung Exklusives Dokument: So werden Berliner Kliniken auf Krieg gegen Russland vorbereitet

berliner-zeitung.de, 5. Oktober 2025,04.10.2025 , 20:03 Uhr, Christian Schwager Raphael Schmeller

Der „Rahmenplan Zivile Verteidigung“ sieht unter anderem Triage zugunsten des Militärs vor. Ärzte warnen: „Die Zivilbevölkerung kommt ganz zum Schluss“.


Ein Bundeswehr-Arzt kümmert sich im mobilen Feldkrankenhaus der Bundeswehr um einen Patienten.Boris Roessler/dpa


Die Vorbereitungen für einen Krieg gegen Russland laufen auf Hochtouren. Die Bundesregierung will das Land so schnell wie möglich kriegstüchtig machen und investiert dafür Rekordsummen in die Aufrüstung der Bundeswehr. Auch eine Rückkehr der Wehrpflicht dürfte bald bevorstehen.

Parallel dazu wird die sogenannte Zivile Verteidigung vorangetrieben. Im Zentrum stehen die Krankenhäuser, die im Kriegsfall nach Angaben der Bundeswehr täglich bis zu 1000 verwundete Soldaten versorgen müssten. Allein Berlin hätte die Aufgabe, 100 verletzte Soldaten pro Tag aufzunehmen.



Von der Ukraine zum Berliner Krankenhaus

Um dies sicherzustellen, hat die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege gemeinsam mit den großen Kliniken der Hauptstadt ein streng vertrauliches Arbeitspapier erarbeitet, den „Rahmenplan Zivile Verteidigung Krankenhäuser Berlin“.

Bislang waren nur einzelne Passagen daraus bekannt. Doch der Berliner Zeitung liegt das Dokument nun exklusiv vollständig vor. Es umfasst 26 Seiten und steckt voller brisanter Szenarien und Anordnungen, die bislang nicht an die Öffentlichkeit gelangt sind.


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17.09.2025


Gleich zu Beginn wird der Bezug zum aktuellen Weltgeschehen hergestellt. Der russische Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 stelle einen zentralen Wendepunkt im Umgang mit der zivilen Verteidigung in Deutschland dar. Generalmajor Andreas Henne wird anschließend mit den Worten zitiert: „Die gesamte Gesellschaft sollte verteidigungswillig sein. Wir sind nicht mehr im Frieden, aber auch noch nicht im Krieg.“

Behörden mit erweiterten Befugnissen

Besonders heikel ist eine Passage, die den Behörden weitreichende Befugnisse zuschreibt. Demnach könnten die nach Landesrecht zuständigen Behörden nach Freigabe durch die Bundesregierung anordnen, dass Einrichtungen der gesundheitlichen Versorgung ihre Leistungsfähigkeit auf die Anforderungen im Verteidigungsfall umstellen, erweitern und ihre Einsatzbereitschaft herstellen.

Doch gleichzeitig heißt es im Plan: „Die Finanzierung entsprechender Maßnahmen betrifft eine wesentliche Fragestellung, die bislang noch nicht abschließend beantwortet werden kann.“ Und weiter: „Personelle und sächliche Verwaltungskosten werden (vom Bund) nicht übernommen“.



Wie der Plan unter diesen Umständen in die Tat umgesetzt werden soll, ist rätselhaft. Denn die finanzielle Situation der 53 Plankrankenhäuser Berlins ist seit geraumer Zeit extrem angespannt. Etwa 70 Prozent der Kliniken schreiben tiefrote Zahlen. Das liegt vor allem daran, dass das Land Berlin seine gesetzliche Verpflichtung in der Vergangenheit nur unzureichend erfüllt hat, die Investitionen in die Krankenhäuser sicherzustellen, egal ob die Träger kommunal, privat oder gemeinnützig sind. Damit nicht genug: Auch der aktuelle Berliner Doppelhaushalt sieht schmerzhafte Einschnitte vor.

Gleichzeitig hat der vormalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine Krankenhausreform auf den Weg gebracht, die den Abbau stationärer Kapazitäten vorsieht. Für Ausgleich soll der ambulante Sektor sorgen. Der bewegt sich in Berlin allerdings schon jetzt vielerorts am Limit. Wie das Problem gelöst werden sollen, beantwortet der Rahmenplan nicht.

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Er beschreibt derweil sechs Basisszenarien, von „erhöhtem Patientenaufkommen und funktionsfähiger Infrastruktur“ bis zu „kriegerische Auseinandersetzung in Berlin“ und „vollständige Evakuierung des betroffenen Gebietes (Berlin)“ Im Ernstfall müsse der Klinikbetrieb radikal umgebaut werden: „Bei Eintritt des Falles der Zivilen Verteidigung ist damit zu rechnen, dass der Klinikbetrieb grundlegend umstrukturiert und angepasst werden muss. (…) Die Berliner Plankrankenhäuser müssen in der Lage sein, von Individualmedizin auf Katastrophenmedizin umzustellen.“

„Mit der Formulierung ‚von Individualmedizin auf Katastrophenmedizin umzustellen‘ wird beschönigend ausgedrückt, was im Bündnis- oder Verteidigungsfall geschehen wird: Ein Paradigmenwechsel in der Gesundheitsversorgung“, sagt die Medizinerin Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende des Vereins „Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs“ (IPPNW). „Nicht die individuelle Gesundheit steht im Mittelpunkt, sondern der Versuch, mit der Realität eines Krieges zurechtzukommen.“ Es sei eine Beschönigung der Tatsache, dass es sich um Kriegsmedizin handeln werde, so Claußen gegenüber der Berliner Zeitung. Das Mindeste sei es, der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken: „Es geht um die Vorbereitung der Krankenhäuser auf Krieg.“




Patienten raus, Platz für Soldaten

Im Ernstfall müssten Kapazitäten für Verwundete geschaffen werden. Dafür sieht der „Rahmenplan Zivile Verteidigung Krankenhäuser Berlin“ vor, dass bereits aufgenommene Patienten „nach Möglichkeit entlassen bzw. in eine Klinik oder Station mit niederer Versorgungsstufe verlegt werden.“

Dazu heißt es weiter: „Es ist zu prüfen, ob diese Krankenhäuser (niederer Versorgungsgrad) nach Möglichkeit Patientinnen/Patienten entlassen und Betten für die Rehabilitation verletzter Streitkräfte vorhalten können.“ In diesen knappen Worten steckt Zündstoff. Angelika Claußen warnt: „Hier wird deutlich, dass die bestmögliche Versorgung der verletzten Soldaten priorisiert wird, mit dem wahrscheinlichen Ziel der erneuten Kriegsverwendungsfähigkeit. Patienten sollen entlassen werden, um Platz zu machen für Soldaten.“

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Besonders brisant ist vor diesem Hintergrund die Passage zur Triage: „Die medizinische Triagierung im Krankenhaus (…) betrifft die Triagierung bzw. die Priorisierung von militärischem Personal im Verhältnis zu Zivilisten.“ Was das in der Praxis bedeutet, beschreibt Angelika Claußen so: „Triage im Krieg zielt darauf, verwundete Soldaten wieder kriegstüchtig zu machen. Die Zivilbevölkerung kommt ganz zum Schluss.“

Schon jetzt ist Personal knapp

Ein Kernproblem für die Kriegsertüchtigung ist der Mangel an Ärzten und Pflegekräften. Die personellen Ressourcen sind knapp – und sie werden in naher Zukunft noch knapper. Der demografische Wandel führt dazu, dass sich die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben verabschieden. Im Gesundheitswesen wirkt sich das doppelt schwer aus, schließlich wird medizinisches und pflegerisches Personal irgendwann selbst auf das System angewiesen sein.


Entsprechend realistisch kommen die Autoren des Plans zu dem Schluss, dass die Verfügbarkeit von ausreichend qualifiziertem Personal eine der wesentlichen Herausforderungen ist. Wie knapp die Personaldecke im Kriegsfall sein dürfte, lassen die folgenden Formulierungen erkennen: „Es ist zu prüfen, ob Nebenerwerbserlaubnisse bzw. genehmigte Nebentätigkeiten der Beschäftigten in den Krankenhäusern (…) zurücknehmen bzw. zu widerrufen sind, um einen reibungslosen Dienstbetrieb (…) sicherzustellen.“


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Ebenso aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang die Passage zu Flüchtlingsbewegungen. Im Plan heißt es dazu: „Im Rahmen der Kapazitätsplanung des Personals sind etwaige Flüchtlingsbewegungen (‚Flüchtlingswellen‘ aus anderen Nato- und EU-Staaten sowie im V-Fall auch die Binnenmigration innerhalb Deutschlands zu berücksichtigen.“ Geflüchtete Fachkräfte als potenzielle Arbeitskräfte in Berliner Krankenhäusern?

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Die Diskrepanz zwischen der Realität und dem Vorhaben Kriegstüchtigkeit ist unübersehbar. Angelika Claußen fasst es so zusammen: „Die Gesundheitspolitik von Bund und Ländern ist nicht in der Lage, die Gesundheitseinrichtungen in Friedenszeiten mit ausreichend Personal auszustatten“. Angesichts des Personalnotstands mute es weltfremd an, sich auf Herausforderungen der medizinischen Personalversorgung im Kriegsfall vorbereiten zu wollen.

Kliniken als Kriegsschulen

Claußen nahm unlängst an einer Veranstaltung für die Berliner Krankenhäuser teil. Es ging darum, die Beschäftigten der Kliniken aktiv auf Krieg vorzubereiten. Brisant wird es, wenn der Rahmenplan auf dieses Thema zu sprechen kommt. Zur „Information und zur Sensibilisierung“ der Beschäftigten der Krankenhäuser für das Themengebiet Zivile Verteidigung, heißt es da, sei unter anderem eine Veranstaltungsserie geplant, „zwei bis drei Veranstaltungen im Jahr ab Sommer 2025.“

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Die Ärztin Angelika Claußen sieht auch darin einen Widerspruch, sie sagt: „Zwei bis drei Fortbildungsveranstaltungen pro Jahr werden weitere Zeitressourcen des Personals kosten. Der Berliner Senat will das Personal für die Vorbereitung zum Krieg gewinnen, ist aber andererseits nicht bereit, die nötigen Kosten für den Normalbetrieb aufzubringen.“

„Prävention bedeutet, Krieg zu verhindern“

Claußen zieht ein deutliches Fazit: Der „Rahmenplan Zivile Verteidigung Krankenhäuser Berlin“ ergebe sich logisch aus der „Neuausrichtung der deutschen Politik von der Kriegsverhütung zur Kriegsertüchtigung“. Sie fordert Transparenz und Aufklärung statt Geheimhaltung bei den derzeit in Berlin vorbereiteten Planungen. Im Krieg gebe es keine gute Versorgung für die Zivilbevölkerung. Die Ärztin mahnt: „Prävention bedeutet nicht, sich auf den Krieg vorzubereiten, Prävention bedeutet, Krieg zu verhindern.“


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Info: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/exklusives-dokument-so-werden-berliner-kliniken-auf-krieg-vorbereitet-li.2360385


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05.10.2025

Die Generation TikTok liest nicht mehr: Wie Smartphones die Jugend vom Lesen abhalten

rtnewsde.site, 5 Okt. 2025 06:30 Uhr, von Hans-Ueli Läppli

Jugendliche greifen kaum noch zu Büchern, Printmedien oder Magazinen. Endlose Feeds auf TikTok, Instagram oder YouTube ersetzen das Lesen, das für viele nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Studien in den USA, Großbritannien und im deutschsprachigen Raum zeigen zunehmende Lese- und Schreibschwächen.


Die Generation TikTok liest nicht mehr: Wie Smartphones die Jugend vom Lesen abhaltenQuelle: Gettyimages.ru © Sean Gallup


Bücher statt TikTok? Die verlorene Lust am Lesen


Welches Buch liest du gerade? Heute wirkt diese Frage fast wie eine knifflige Aufgabe bei einem Bewerbungsgespräch. Die Realität ist ernüchternd. Endlose TikTok-Feeds auf Smartphones haben längst die Rolle der Bücher übernommen. Jugendliche greifen kaum noch zu Printmedien, Zeitungen oder Magazinen. Den Zugang zu ihnen findet man eher beim Zahnarzt als im Alltag. Und doch wirkt das Aufschlagen eines Buches beinahe wie ein Akt der Rebellion. In der Londoner Metro etwa zelebrieren manche junge Menschen das Lesen wie einen Fashion-Trend, ein Statement zwischen Alltagshektik und digitaler Dauerberieselung.

Für die heutige TikTok-Generation, jene, die zwischen Algorithmen und deren subtiler Manipulation nach dem Sinn des Lebens sucht, ist Lesen kein Zeitvertreib mehr, sondern nur noch ein Schatten seiner selbst. Studien zeichnen ein düsteres Bild. In den USA ist das tägliche Lesen aus Vergnügen um über 40 Prozent eingebrochen. In Großbritannien erreicht die Freude am Lesen ihren tiefsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Selbst in den deutschsprachigen Ländern, wo die Lage weniger dramatisch wirkt, zeigt sich wachsende Apathie. Zu wenige junge Menschen greifen freiwillig zu Büchern, und jene, die es tun, tun dies meist nur halbherzig.

Stellen Sie sich einen 15-Jährigen vor, der stundenlang durch TikTok scrollt, während ein Roman unbeachtet im Regal liegt. In Großbritannien genießen nur 32,7 Prozent der 8- bis 18-Jährigen das Lesen überhaupt, und täglich greifen lediglich 18,7 Prozent zu einem Buch. Mädchen lesen zwar häufiger als Jungen, doch die Zahlen insgesamt sinken seit Jahren. In den USA berichtet die National Assessment of Educational Progress, dass unter 13-Jährigen die tägliche Lese-Freudigkeit von 27 auf 14 Prozent gefallen ist. Viertklässler liegen zu 60 Prozent unter dem Basisniveau, bei Achtklässlern sind es zwei Drittel. Und auch Highschool-Absolventen erreichen ihre schlechtesten Ergebnisse seit 1992.


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Viele traditionelle Buchhandlungen stehen vor dem AusHans-Ueli Läppli / RT


Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich zeigen Studien ähnliche Tendenzen, wenn auch nicht so dramatisch. Nur ein Drittel der Jugendlichen in Deutschland liest regelmäßig, in der Schweiz rund die Hälfte. Besonders ältere Teenager und Jungen fallen zurück, während jüngere Mädchen teilweise noch regelmäßig Bücher aufschlagen, meist motiviert durch Fantasy-Serien oder BookTok-Hypes, weniger aus reiner Leidenschaft.


Boomer vs. Zoomer – Des Westens fieser Fluch?





Analyse

Boomer vs. Zoomer – Des Westens fieser Fluch?






Warum diese Abkehr? Digitale Plattformen locken mit schnellen, kurzweiligen Inhalten. TikTok, Instagram-Reels und YouTube-Shorts bieten unmittelbare Belohnung, wo Bücher Geduld verlangen. Freizeit wird zudem durch andere Hobbys, Nebenjobs und familiäre Verpflichtungen aufgebraucht, besonders schwer wiegt dies in ärmeren Haushalten. Bibliotheken sind weit entfernt, und viele Jungen meiden Genres wie Fantasy, die ihnen als "mädchenhaft" erscheinen. Experten warnen, dass der Preis hoch ist. Fehlende Lesekompetenz mindert Empathie, schwächt schulische Leistungen, steigert Stress und vertieft soziale Unterschiede.

Der Verlust des Lesegenusses zieht weitreichende Folgen nach sich. Jugendliche können immer schlechter lesen und schreiben. In Deutschland verstehen 25 Prozent der Zehnjährigen Texte nicht mehr grundlegend, ein Anstieg seit 2006. Schreiben wird vernachlässigt, Fehler häufen sich, da zu Hause keine Übung stattfindet. In der Schweiz scheitert fast die Hälfte der 15-Jährigen in Lesetests, während Reformen Kreativität über die Vermittlung grundlegender Fähigkeiten stellen. Österreich zeigt ähnliche Probleme, verschärft durch Migration und pandemiebedingte Schulschließungen.

Die Ursachen liegen auf der Hand. Fehlende Vorbilder, digitale Dauerbeschallung, zu kurze Inhalte, die keine Tiefe zulassen, und Förderung, die die Schwächsten vergisst. Die Folgen sind ernst. Risiken für Ausbildung, Beruf und demokratische Teilhabe in Zeiten von Fake News steigen. Doch es gibt Hoffnung. Frühe Förderung, Eltern, die vorlesen, digitale Bibliotheken, strukturierte Schulprogramme und gezielte Trainings zeigen Wirkung. Kleine Rituale wie das tägliche 20-Minuten-Lesen, Verknüpfungen von Büchern mit Serien oder interaktive Leseförderung können Jugendliche wieder erreichen.


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TikTok statt Dickens: Die verlorene Lust am Lesen  Sputnik


Lesen und Schreiben sind keine Relikte der Vergangenheit, sondern unverzichtbare Werkzeuge gegen die Fragmentierung unserer Welt. Ignorieren wir den Ruf, verblassen nicht nur Seiten, sondern auch die Stimmen, die das Gewebe unserer Gesellschaft ausmachen. Es ist Zeit, die Tinte neu zu mischen.


Mehr zum Thema  Der Westen generiert Angstpandemien


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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05.10.2025

Paranoia in Kopenhagen, Piraterie vor Gaza – und kommt Babis zurück?

lostineu.eu, 4. Oktober 2025

Die Watchlist EUropa vom 04. Oktober 2025 – heute mit der Wochenchronik.

Gleich zwei europäische Gipfel wurden diese Woche in Kopenhagen abgehalten: Erst tagte die EU in der dänischen Hauptstadt, dann die EPG, die “Europäische Politische Gemeinschaft”. Beide Treffen waren von Angst und Paranoia geprägt.

Der Grund: unbekannte Flugobjekte, die Kopenhagen und Dänemark seit Tagen verunsichern. Früher hätte man von UFOs gesprochen – doch die dänische Regierung und die meisten EU-Politiker reden von Drohnen und behaupten, hinter den Vorfällen könne nur Russland stecken.

Dafür gibt es allerdings keine Beweise. So weit bekannt, könnte Dänemark bisher keine einzige “Drohne” abfangen und auf ihre Herkunft prüfen. Nicht einmal die Flugkörper, die über dänischen Militäreinrichtungen gesichtet wurden, wurden identifiziert. Moskau bestreitet jede Verwicklung.

Evidenzbefreite Politik

Doch sowohl die Gastgeberin, Ministerpräsidentin Frederiksen, als auch der französische Staatschef Macron befeuerten die unbewiesene These, daß es sich um russische Drohnen handeln müsse, die möglicherweise von Schiffen in der Ostsee ferngesteuert wurden.

Macron ließ sogar einen Tanker vor der französischen Atlantikküste stoppen und entern, weil er mutmasste, es handele sich um ein Boot der russischen “Schattenflotte”, das Drohnen an Bord habe. Doch der Kapitän war Chinese, und es fanden sich weder Drohnen noch andere Militärgeräte.

Die fehlende Evidenz hinderte die EU-Chefs indes nicht daran, ihre schon seit September (also vor den Drohnen-Sichtungen) verfolgten Pläne für einen “Drohnenwall” voranzutreiben. Dabei mithelfen soll die Ukraine, die über eine bedeutende eigene Drohnenproduktion verfügt.

Die Kriegsgefahr steigt

Da kann man mal sehen, wozu so eine Paranoia gut ist! Sie befeuert aber nicht nur die ukrainische Drohnenproduktion, sondern auch den Drohnenkrieg und den Krieg tout court. Die Staats- und Regierungschefs überboten sich in Kopenhagen mit kriegerischen Äußerungen.

Den Vogel schoß auch hier wieder Macron ab. Er sprach von einer unausweichlichen “Konfrontation” mit Russland und kündigte ein gemeinsames Vorgehen europäischer Staaten gegen die sogenannte Schattenflotte an.

In den kommenden Tagen sollen dafür die Generalstabschefs mehrerer Länder zusammentreffen – offenbar mit dem Ziel, verdächtige Schiffe in der Ostsee zu blockieren. Dies würde die Kriegsgefahr allerdings nochmal erhöhen.

Das kommt davon, wenn man sich von Paranoia treiben lässt und den Feind hinter jeder Hecke sucht. Plötzlich wird Russland nicht mehr nur in de Ukraine, sondern auch in den Osteuropa und bald auch in der Ostsee bekämpft…

Siehe auch “Drohnen schüren Kriegsangst” und “Wie die USA mit den “mysteriösen Drohnen” umgehen

Was war noch?

  • Piraterie vor der Küste von Gaza. Israelische Streitkräfte haben die internationale zivile Gaza-Hilfsflotte mit rund 40 Schiffen in internationalen Gewässern im Mittelmeer angegriffen und mit Gewalt gestoppt. Nach Angaben der Organisatoren wurden bei dem Militäreinsatz mehr als 440 ausländische Aktivisten festgenommen, unter ihnen die schwedische Klimaaktivistin Thunberg. – Da der Zugriff in internationalen Gewässern erfolgte und von der Hilfsflotte keine Gefahr ausging, muß man wohl von Piraterie sprechen. Bemerkenswert ist, daß die EU die Festnahmen ignorierte, obwohl es sich bei den Aktivisten überwiegend um EU-Bürger handelte. Auch ein vorausgegangener Drohnenangriff wurde ignoriert – offenbar hatte Israels Regierungschef Netanjahu den Befehl gegebenMehr im Blog
  • Kommt Babis zurück? In Tschechien haben die Bürger in einer richtungsweisenden Wahl über ihr neues Parlament abgestimmt. Noch bis 14.00 Uhr konnten sie am Samstag ihre Stimme abgeben. Den jüngsten Umfragen zufolge hat die Partei Ano des früheren Ministerpräsidenten Babis die besten Aussichten auf einen Wahlsieg. Der Multimilliardär bezeichnet sich selbst als “Friedensstifter” und “Trumpist”. – Auch in diese Wahl hat sich die EU-Kommission eingemischt – und TikTok zur Sperrung mehrerer unerwünschter Accounts aufgefordert.
  • Moldau bleibt auf EU-Kurs. Die proeuropäische Partei PAS um die proeuropäische Präsidentin Sandu hat die Parlamentswahl in Moldau gewonnen – mit massiver EU-Hilfe. – Brüssel versprach Milliardenhilfen, Kanzler Merz absolvierte einen Wahlkampfauftritt. Diese Form der europäischen Einmischung könnte Schule machen – mehr hier

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Weil der Krieg zu teuer wird und die Kassen leer sind, wollen EU-Chefin von der Leyen und Kanzler Merz das eingefrorene russische Vermögen anzapfen und 140 Mrd. Euro an Kiew überweisen. Doch ein wichtiges EU-Land spielt nicht mit. Diesmal ist es nicht Ungarn.

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1 Comment

  1. Erneuerung
    4. Oktober 2025 @ 18:44

    Orban hat es ausgeplaudert. Man geht davon aus, dass Russland eher kaputtgespielt ist als Westeuropa und heizt deshalb die Kriegsstimmung an. Da an ein schlagkräftiges Heer mit motivierten Kämpfern nicht zu denken ist, favorisiert man nun Drohnen. Da wird sich sicher der eine oder andere Spielefreak als Drohnensteuerer finden. Aber auch das wird nicht das gewünschte Egebnis bringen. Mathemaatik besteht nicht nur aus Grundschulwissen, dass 450 + 50 Millionen West- und Mitteleuropäer mehr sind als 140 Millionen Russen und deshalb Russland eher kaputt gehen muss. Da gibt es noch ein paar Randbedingungen, die ausgeblendet werden:
    – Im Zweifelsfall wird China zum Eigenschutz eingreifen, und die sind ein paar mehr.
    – Die Wirtschaft und die Sozialsysteme werden bereits jetzt enorm geschwächt, bei weiterer Eskalation wird einiges hier zusammenbrechen.
    – Man kann die ohnehin weniger werdenden Fachkräfte nicht massenhaft der Wirtschaft entziehen und ins Militär stecken.
    – Auch Zugereiste werden die Lücken nicht fünllen können.
    -Man ignoriert völlig, dass das Ganze ein US-Stratgiespiel zur Schwächung Europas ist.
    – Die vorgespielte Einigkeit der Europäer könnte platzen, Ungarn, die Slowakei, Polen, Belgien und Spanien weichen derzeit schon von den Lay(i)enrichtlinien ab, in unterschiedlichen Bereichen (Spanien in Bezug auf Gaza, die anderen in Bezug auf Russland).
    – Mit dem Verpulvern des restlichen russischen Eigentums in Schwarzpulver und Menschenblut schießt sich Europa auch noch das zweite Bein, die finanzielle Stabilität, weg.
    – Jede Bremse der technologischen Entwicklung die hier vonstatten geht, nutzt China und den Briccs.
    Vielleicht entsteht ja in 20 Jahren mal, nachem Zusammenbruch, eine neue Gerichtsbarkeit für die Totengräber derzeit.

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05.10.2025

Nachrichten von Pressenza: Nach Angriff auf die Global Sumud Flotilla: Protest vor dem Auswärtigen Amt in Berlin

aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 5. Oktober 2025, 7:15 Uhr


Nachrichten von Pressenza - 05.10.2025


Nach Angriff auf die Global Sumud Flotilla: Protest vor dem Auswärtigen Amt in Berlin


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Global-Sumud-Flottilla: Ein Sieg der Gewaltfreiheit


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https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/global-sumud-flottilla-ein-sieg-der-gewaltfreiheit/


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Diplomatischer Bruch: Petro fordert Abzug israelischer Diplomaten aus Kolumbien


Nach der Erklärung des kolumbianischen Präsidenten stehen die bilateralen Beziehungen sowie bestehende Abkommen zwischen Kolumbien und Israel auf der Kippe. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro forderte den Abzug des israelischen diplomatischen Korps aus Kolumbien, nachdem zwei kolumbianische Staatsbürgerinnen, Manuela Bedoya&hellip;

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Welttierschutztag: Neue Recherche deckt Ausmaß der Tierversuche an Affen in Deutschland auf


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Gaza: Endlose Vertreibung … Kein Platz mehr für Hoffnung


Unser Mitarbeiter aus Gaza musste mit seiner Frau und seinen Kindern aus Gaza-City fliehen und lebt jetzt mit tausenden anderen in einem Flüchtlingslager. Sein Laptop wurde durch Bomben zerstört, er tippt seinen Bericht mit dem Handy. Meine Gedanken kreisen nur&hellip;

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Der Finanzplan 2026 und der Haushaltsausschuss im Bundestag!


Ein uraltes Sprichwort besagt, dass Geld die Welt regiert! Eine Wahrheit, die schon zu Zeiten der Könige galt. Monarchen sahen sich als Gott gewollte Eigentümer von Land und Leuten. Sie forderten kostenfreie Arbeiten von Leibeigenen, Steuern von allen Bürgern für&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/der-finanzplan-2026-und-der-haushaltsausschuss-im-bundestag/


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Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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04.10.2025

Der "Grüne Deal" könnte den Bach heruntergehen – als weiteres Opfer der EU-Einheitsdiktatur

rtnewsde.site, 4 Okt. 2025 21:27 Uhr, Von Pierre Lévy

Der "Grüne Deal" scheint nicht mehr sicher: Immer mehr Ankündigungen, aber auch bereits bestehende Verordnungen werden verzögert und damit nicht umgesetzt. Während sich die EU lange Zeit gegenüber der ganzen Welt als Vorbild an Tugend präsentiert hat, gebietet wirtschaftlicher Druck nun diesbezüglich Maß zu halten.


Quelle: Gettyimages.ru © NurPhoto / Kontributo


Gegen den "Green Deal" der EU: Protestdemonstration polnischer Stahlarbeiter in Warschau unter einem Transparent mit der Aufschrift "Einer für alle, alle für einen", 21. Mai 2025


NGOs, die behaupten, den Planeten zu verteidigen, sowie "grüne" Lobbyisten schreien unaufhörlich Zeter und Mordio. Sie prangern die "Aufweichung" des "Grünen Deals" an, den die Europäische Kommission während der ersten Amtszeit ihrer Präsidentin Ursula von der Leyen verabschiedet hatte. Letzterer wird nun vorgeworfen, die Umsetzung Dutzender Richtlinien und Verordnungen, die zwischen 2019 und 2024 verabschiedet wurden und als Antwort auf "Umweltprobleme" und den "Klimawandel" gedacht waren, zu verzögern.

Einige Texte, so werfen die NGOs vor, seien gefährdet. Zu den jüngsten Beispielen gehört die Ankündigung vom 23. September, die "Anti-Entwaldungs"-Verordnung um ein weiteres Jahr zu verschieben (nach einer ersten Verschiebung im letzten Jahr). Dieser sieht vor, den Verkauf von Produkten wie Palmöl, Kakao, Kaffee, Soja und Holz in der EU zu verbieten, wenn diese aus Flächen stammen, die nach Dezember 2020 abgeholzt wurden.


Politisches Ritual? Von der Leyen muss sich im Oktober erneut Misstrauensanträgen stellen





Politisches Ritual? Von der Leyen muss sich im Oktober erneut Misstrauensanträgen stellen





Brüssel begründet diese Verzögerung mit technischen Problemen, die auftreten könnten, wenn die Unternehmen, die zur Angabe der Herkunft ihrer Produkte verpflichtet sind, Millionen von Daten in derzeit noch unterdimensionierte IT-Systeme eingeben müssen.

In Wirklichkeit lässt sich niemand täuschen. Brüssel arbeitet tatsächlich daran, seine bisherigen Prioritäten zu überarbeiten. Viele andere Anzeichen deuten darauf hin. So mehren sich die Gerüchte, dass das für 2035 geplante Verkaufsverbot für neue Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (zugunsten von Elektrofahrzeugen) gelockert oder sogar infrage gestellt werden könnte (ein Verbot, das viele Fachleute ohnehin für unrealistisch halten).

Ein weiteres Beispiel: Während sich die Europäische Union rühmte, ein "Musterschüler" in Bezug auf das Pariser Abkommen zu sein, insbesondere durch das Ziel der "Kohlenstoffneutralität" bis zum Jahr 2050, war sie nicht in der Lage, der UNO, wie für September vorgesehen, ihre Zwischenziele vorzulegen und begnügte sich mit vagen Absichtserklärungen.

Verschiedene Erklärungen tragen zu diesem Klimawandel – wenn man so sagen darf – in Brüssel bei. Da sind zunächst die Europawahlen von 2024, die zwar von einer hohen Wahlenthaltung geprägt waren, aber dennoch einen starken Anstieg der als populistisch oder rechtsextrem eingestuften Parteien verzeichneten.

Diese Parteien haben sich dafür entschieden, auf der Welle der Unzufriedenheit mit den in den letzten Jahren angehäuften ökologischen Verordnungen zu reiten. Eine Art Gegenreaktion, von der die betreffenden Parteien profitiert haben. Unter diesen Umständen ist es ihnen gelungen, eine bedeutende Anzahl von Vertretern im Europäischen Parlament zu gewinnen – was übrigens auch in vielen nationalen Parlamenten der Fall ist.


"Erderhitzung" – "verursacht" durch manipulierte Klimadaten und nicht existierende Wetterstationen




"Erderhitzung" – "verursacht" durch manipulierte Klimadaten und nicht existierende Wetterstationen






Der wichtigste Faktor liegt jedoch woanders: Er hängt mit der Entwicklung der internationalen Machtverhältnisse und der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus zusammen. Dieser hat in Bezug auf Zölle einen erbitterten Machtkampf mit dem Rest der Welt begonnen. Die vom amerikanischen Präsidenten verhängten "tariffs" verfolgen verschiedene Ziele (wirtschaftliche, haushaltspolitische, politische). Das wichtigste davon ist die Begünstigung amerikanischer Unternehmen zum Nachteil ausländischer Importe.

Mit anderen Worten: Der Markt jenseits des Atlantiks wird sich zum Leidwesen der europäischen Führer verkleinern. Die Kommission hat zwar versucht, den Schaden zu begrenzen, indem sie Ende Juli das Diktat Washingtons akzeptierte, dass Zölle von 15 Prozent auf die meisten in die Vereinigten Staaten exportierten Waren erhoben werden, während sich die EU bereit erklärt, Exporte aus den USA zollfrei einzuführen.

Gleichzeitig versucht Brüssel auch, die Verhandlungen mit anderen Weltmächten wieder aufzunehmen, um neue Freihandelszonen zu schaffen, in der Hoffnung auf neue Absatzmärkte für die großen Unternehmen. Aus diesem Grund ist die Kommission so sehr daran interessiert, das Abkommen mit dem Mercosur (fünf lateinamerikanische Länder, darunter Brasilien und Argentinien) in Kraft zu setzen, ungeachtet der vorhersehbaren Schäden für bestimmte nationale Landwirtschaftszweige der Mitgliedstaaten.

Sie hofft, bis Ende des Jahres ein Abkommen mit Indien abzuschließen. Und sie triumphierte – genau an dem Tag, an dem der Text zur Entwaldung offiziell verschoben wurde! – indem sie ein Abkommen mit Indonesien veröffentlichte.


Trump verspottet Europas Eliten und lässt sie auf der Rechnung für die Ukraine sitzen




Analyse

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Brasilien, Indien, Indonesien: Diese Länder hatten, wie viele andere auch, ihre Abneigung gegen die Umweltnormen und -vorschriften bekundet, die Brüssel seit langem durchsetzen wollte. Die EU machte keinen Hehl aus ihrem Wunsch, sich gegenüber der ganzen Welt als Vorbild an Tugend zu präsentieren, und hatte lange Zeit versucht, diese "Soft Power" mit Lektionen in Umweltmoral zu fördern.

Eine Haltung, die Brasilia, Neu-Delhi, Jakarta und viele andere Länder des Globalen Südens – einschließlich Afrikas – als Arroganz oder sogar als eine Art grün getarnten Neokolonialismus empfanden.

Angesichts der vorhersehbaren Handelskatastrophen für europäische Produkte, und auch aufgrund des direkten Drucks von Donald Trump, hat die Kommission nun beschlossen, ihre Predigten und Forderungen, insbesondere im Umweltbereich, zu mäßigen. Sollte man sich darüber empören? Oder sich darüber freuen?

In Wirklichkeit besteht das Problem nicht darin, dass Brüssel seine Prioritäten ändert und in die eine oder andere Richtung scharf abbiegt. Vielmehr besteht es darin, dass es die Mitgliedstaaten auf diesen wechselhaften Kurs mitnimmt, ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, über Maßnahmen zu entscheiden, die ihren nationalen Interessen dienen. In einer Welt ohne die Zwänge der EU wäre Deutschland frei, weiterhin Benzinfahrzeuge zu produzieren, wenn dies den Interessen seiner Automobilindustrie entspricht (die derzeit mit massiven Entlassungswellen konfrontiert ist).

Österreich und Italien hätten das Recht, sich den Auflagen im Zusammenhang mit der Entwaldung in Drittländern nicht zu unterwerfen, wenn dies dem Funktionieren ihrer Volkswirtschaften zuwiderläuft, wie sie erklärt haben (im Übrigen besteht die Gefahr, dass das europäische Gesetz gegen Entwaldung kleine Produzenten, beispielsweise in Indonesien, benachteiligt, ohne die großen Produzenten, die über die finanziellen Mittel verfügen, wirklich zu beeinträchtigen).


Frankreich: Landwirte protestieren gegen Mercosur-Freihandelsabkommen



Frankreich: Landwirte protestieren gegen Mercosur-Freihandelsabkommen






Und Frankreich und Polen sollten sich dem Abkommen mit dem Mercosur entziehen können, wenn ihre Landwirte – wie es zweifellos der Fall sein wird – der Konkurrenz südamerikanischer Produkte ausgesetzt sind, die nicht denselben Auflagen unterliegen (in Frankreich kommt es derzeit erneut zu Protesten der Bauern).

Jeder Monat bringt neue Beispiele für die Schädlichkeit der europäischen Politik. Das Schlimmste daran sind jedoch nicht diese schädlichen Leitlinien an sich, sondern die Verpflichtung der Mitgliedstaaten, sich ihnen zu unterwerfen. Diese Verpflichtung – die allen ein einheitliches Menü vorschreibt – ist in Wirklichkeit das (Un)Wesen der europäischen Integration.


Mehr zum ThemaDie deutsche Automobilindustrie: Das Ende einer Erfolgsgeschichte


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04.10.2025

Tag der Einheit: Merz ruft zur Verteidigung gegen "Autokratien" auf und wirbt für den Wehrdienst

rtnewsde.site, 4 Okt. 2025 17:56 Uhr

In seiner Rede am Tag der Deutschen Einheit schwor der Bundeskanzler Friedrich Merz seine Landsleute auf die Verteidigung gegen aggressive "Autokratien" ein, die "unsere Lebensform" angreifen. Dafür müssten sie ihre "Kräfte anstrengen" und sich zu einer neuen Einheit finden. Zentrale Rolle komme dabei dem Wehrdienst zu.


Tag der Einheit: Merz ruft zur Verteidigung gegen "Autokratien" auf und wirbt für den Wehrdienst

Am 35. Jahrestag der Deutschen Einheit hielt Friedrich Merz seine erste Festrede zu diesem Anlass als Bundeskanzler. Der Festakt mit vielen verschiedenen Veranstaltungen fand in Anwesenheit des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der höchsten Repräsentanten der Bundesrepublik in Saarbrücken statt. Der Auftritt von Merz dauerte 28 Minuten und wurde mehrfach von Applaus der anwesenden Gäste unterbrochen.

Der Bundeskanzler sprach zunächst die Vorzüge der Deutschen Einheit für Ost und West an, ohne dabei die Augen vor Problemen wie der Nicht-Anerkennung von DDR-Abschlüssen oder der fehlenden Repräsentation der Ostdeutschen in den leitenden Positionen zu verschließen. Insgesamt finde er die Bilanz durchaus positiv, da die Wiedervereinigung dem Land viele kreative Impulse gegeben und es enorm bereichert habe.


Festakt zur Einheit im äußersten Westen





Festakt zur Einheit im äußersten Westen







Sein Hauptthema waren aber die multiplen Herausforderungen, vor denen Deutschland momentan steht, und die mentale Einstellung der Deutschen dazu. Unsere Nation stehe mitten in einer wichtigen, vielleicht entscheidenden Phase ihrer neueren Geschichte, betonte Merz. Immer wieder rief er seine Landsleute zu "Kraftanstrengungen" auf, ohne jedoch konkret zu werden.

Sehr deutlich klang der Kanzler dagegen, als es um die Gefahren in der "rauer gewordenen Welt" ging. Er erkannte es als Tatsache an, dass die Ausstrahlungskraft dessen, "was sich als Westen nennt" verblasst sei. Ihm zufolge hat sich der Westen stets selbstlos dafür engagiert, die Welt "ein bisschen zum Besseren" zu verändern. Dazu habe man aber nun weniger Möglichkeiten als vorher.

Grund für diesen Einschnitt seien "neue Allianzen von Autokratien". Sie "bilden sich gegen uns und greifen die liberale Demokratie als Lebensform an". Unsere freiheitliche Lebensweise werde attackiert, nicht nur von außen, auch von innen. Im gleichen Atemzug verwies der Kanzler auf die revolutionären Umwälzungen in Wirtschaft und Technik.

Auf die vermeintlich feindlichen Kräfte kam Merz im Laufe seiner Rede noch einmal zu sprechen, als er über die Aufgaben sprach, die vor der deutschen einheitlichen Nation stehen. Die Nation wachse auch aus der gemeinsamen Bewältigung von Herausforderungen, merkte er an. "Wir müssen wieder lernen, uns zu verteidigen", sagte der Bundeskanzler und formulierte dies als erste und wichtigste Aufgabe. Dies erklärte er mit der gewaltigen Verschiebung der Machtzentren in einem Maße, "wie wir es seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gesehen haben".

Gemeint war zweifellos der Übergang zur polyzentrischen Weltordnung, die das Hauptthema der Waldai-Rede des russischen Präsidenten am Vortag darstellte. In dieser Hinsicht bildeten die beiden Reden eine Art Dialog. Die internationale Ordnung, die es dem Westen ermöglichte, die übrige Welt nach seinem Gutdünken – in den Worten von Merz – zu "verbessern", bezeichnete Putin als ungerecht, kolonialistisch und überlebt. Nur in dieser Welt könnten Putin zufolge Farbrevolutionen oder Provokationen wie in der Ukraine-Krise stattfinden. Merz fand dagegen diese neue entstehende Welt ungerecht – für Deutschland. Er sagte:

"Eine Achse von autokratischen Staaten, die die liberale Ordnung auf der ganzen Welt in Frage stellt, fordert die westlichen Demokratien geradezu heraus. Deshalb müssen wir wieder fähig werden, unsere Freiheit zu verteidigen."

Diese Verantwortung für unsere Freiheit liege aber nicht allein bei den politischen Institutionen, führte er weiter aus. Sie liege bei uns allen. "Nehmen wir also diese Verantwortung an. Ein Ausdruck dieser Verantwortung wäre, wieder Wehrdienst zu leisten", sagte Merz mit Nachdruck. Bei "unseren Soldatinnen und Soldaten" bedankte er sich dafür, dass sie bereit seien, diesen Dienst in unserem Land zu leisten. Dass er Veränderungen in der Welt für die Deutschen als Nation als existenziell bedrohlich betrachtete, machte Merz in der Anmerkung deutlich, dass man "unsere Lebensweise" gemeinsam verteidigen müsse:

"Denn wir verteidigen unsere Lebensweise in dieser rauer gewordenen Welt nicht als Westdeutsche oder als Ostdeutsche. Wir verteidigen sie als Deutsche". 

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Video https://rumble.com/v6zuspm-nie-wieder-kriegstchtig-protest-gegen-bundesregierung-am-tag-der-deutschen-.html Dauer 2:50 Min.


Ein weiteres Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Rede zog, war die Begründung, warum Deutschland "Europa" stärken müsse, wobei Merz Europa und die Europäische Union gleichsetzte. "Auch unsere wirtschaftliche Stärke, meine Damen und Herren, beginnt heute mit der Europapolitik und der Außenpolitik", führte er aus. Er gab zu verstehen, dass für die EU die Fortsetzung der Expansion auf dem postsowjetischen Raum weiterhin von existenzieller Bedeutung ist. "Europa selbst hat das Potenzial, mit einem weiter wachsenden und vertieften Binnenmarkt und mit 450 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern einer der großen und dynamischen Wirtschaftsräume der Welt zu sein", so Merz.


Deutschland am Feiertag: 35 und kein bisschen einig





Meinung

Deutschland am Feiertag: 35 und kein bisschen einig






Eine weitere wichtige innenpolitische Botschaft, die der Bundeskanzler mit seiner Rede an die deutsche Bevölkerung sendete, war die Ankündigung, dass der deutsche Sozialstaat in Zukunft verschlankt werden müsse. Er versicherte, dass die Regierung sich bemühe, "die sozialen Versprechen, die wir uns ja gegeben haben", auch künftig erfüllen zu können. Aber in dieser Frage müsse ein neuer Konsens der Gerechtigkeit her, mahnte er im Hinblick auf die demografische Lage des Landes.

"Es geht darum, dass wir die Lasten auch zwischen den Generationen so verteilen, dass unser Sozialstaat auch zukünftig funktioniert", sagte Merz. Die geplanten Einschnitte nannte er "Reformen", die "unabdingbar" seien. Der Sozialstaat müsse aber in seinem "Kern" erhalten bleiben für diejenigen, "die ihn wirklich brauchen". Damit sprach der Bundeskanzler offenbar den möglichen Wegfall einiger Leistungen bei der Pflegeversicherung an – das Thema kam zuletzt in den Medien vor.

Auch ein Seitenhieb gegen die sozialistische UdSSR und die DDR als Staaten durfte in der Merzschen Rede nicht fehlen. So verlor er kein Wort über die Rolle der damaligen sowjetischen Führung bei der Wiedervereinigung. Auch dass die Stalin-Regierung Anfang der 1950er Jahre sich für einen einheitlichen deutschen Staat mit neutralem Status eingesetzt hatte, verschwieg Merz. Der Blutzoll der von Hitler-Deutschland angegriffenen Sowjetunion bei der Niederringung des Faschismus in Deutschland und Europa war für den Kanzler ebenso nicht existent. Im Wortlaut sagte er zum Schluss seiner Rede:

"Wir haben es im Westen mit der Hilfe, nur (betont) mit der Hilfe der Amerikaner, der Briten und der Franzosen aus der dunkelsten Zeit unserer Geschichte heraus in die Freiheit hinein geschafft. Die Menschen in Ostdeutschland  haben sich selbst und mit dem eigenen Mut zur Freiheit aus den Fesseln der zweiten deutschen Diktatur gelöst".

Seine Rede beendete der Bundeskanzler mit dem Aufruf: "Lassen wir nicht zu, dass zerstört wird, was wir so errungen haben. Lassen Sie uns die Chance ergreifen, eine neue Einheit zu gestalten."


Mehr zum Thema - Krach in der Koalition: Union blockiert Wehrdienstgesetz von Pistorius


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04.10.2025

Nach 35 Jahren "Einheit" – Großdeutschland auf Kriegskurs

rtnewsde.site, 4 Okt. 2025 15:37 Uhr, Von Rainer Rupp

Der Vorsitzende der ostdeutschen Gesellschaft für Rechtliche und Humanitäre Unterstützung (GRH), Hans Bauer, hält nach 35 Jahren "Einheit" ein fulminantes, ostdeutsches Plädoyer gegen die gefährliche Politik der Bundesregierung. Berlin will nichts von Frieden mit Russland wissen - als ob es zum Krieg gegen Russland keine Alternative mehr gibt.


Quelle: www.globallookpress.com © Carsten Thesing / IMAGO


Friedensdemonstration am Tag der Deutschen Einheit, Berlin, 3. Oktober 2025


"Am 3. Oktober 2025 gedenkt Deutschland der staatlichen Vereinigung. Eingeläutet mit einer Entschließung des Bundesrates auf seiner Sitzung am 26. September. Die Herausforderungen seien: 'Nationale Kraftanstrengung, Modernisierung auf allen Ebenen, Auseinandersetzung mit der Geschichte'. Von der deutschen Einheit zur Einheit Europas, heißt es. Von Frieden war keine Rede mehr."

Mit diesen Worten begann der Vorsitzende der ostdeutschen Gesellschaft für Rechtliche und Humanitäre Unterstützung (GRH), Hans Bauer, seine Mitteilung an die Mitglieder der am 19. Mai 1993 in Berlin gegründeten Gesellschaft. Die GRH steht seither, nunmehr über 30 Jahre, als starker Fels für Solidarität und Gerechtigkeit für die Opfer der westdeutschen Kolonisierung der DDR im Zuge der sogenannten "Wiedervereinigung".


Geeintes oder geteiltes Deutschland? – Stimmen von der Straße 35 Jahre nach der Wende





Geeintes oder geteiltes Deutschland? – Stimmen von der Straße 35 Jahre nach der Wende





In einer Zeit, in der ehemalige DDR-Bürger aus dem staatlichen Verwaltungsapparat, insbesondere Angehörige der Grenztruppen, der Nationalen Volksarmee, des Kulturbereichs und vor allem des Ministeriums für Staatssicherheit, mit politischer Verfolgung und sozialer Diskriminierung konfrontiert waren – und teilweise immer noch sind –, schuf die GRH einen Schutzraum für die Schwachen und Benachteiligten. Diesen Menschen hat die GRH nicht nur rechtliche Hilfe geleistet, sondern auch humanitäre Wärme und moralische Unterstützung geboten.

All diese Ungerechtigkeiten werden üblicherweise bei den offiziellen "Einheitsfeiern" der CDU/CSU/SPD/Grünen-Einheitspartei-Regierung in Berlin geflissentlich unter den Teppich gekehrt. Offiziell wundert man sich in der Einheitsregierung nur hin und wieder, warum die Ossis auch 35 Jahre danach nicht dankbarer und entsprechend unterwürfig sind. Aber lassen wir Hans Bauer weiter ausführen, was ihm heutzutage besonders am Herzen liegt:

"Gleichlautende Beschwörungen zur Einheit werden in den nächsten Wochen folgen. Tatsächlich kann von Einheit keine Rede sein. Weder in Europa noch in Deutschland. Unser staatlich vereintes Land ist nämlich zutiefst gespalten, nicht nur Ost-West, Oben-Unten, Arm-Reich. Gespalten vor allem zwischen Kriegstüchtigen und Friedenswilligen."

"Mehr als bezeichnend, dass der Bundesrat das Wort 'Frieden' vermissen lässt. Nicht ein einziges Mal wird in der Entschließung von der Herausforderung zum Frieden gesprochen. Dabei hätte es ohne Bekenntnis Deutschlands zum Frieden die Einheit nicht gegeben."


Drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung: Zwischen Befreiung und Ernüchterung



Drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung: Zwischen Befreiung und Ernüchterung






"Voraussetzung und maßgeblich für den 'Einigungsvertrag' war der von beiden deutschen Staaten und den vier alliierten Mächten geschlossene 'Zwei-plus-Vier-Vertrag'. Eigentlich ein Grundlagenvertrag. In ihm erklärten sich die Parteien bereit, 'die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland zu vereinbaren'. Kernaussage dieses Vertrages war die Verpflichtung und Selbstverpflichtung des geeinten Deutschlands, 'als gleichberechtigtes und souveränes Glied … dem Frieden der Welt zu dienen'. Und 'dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird'. In diesem Sinne wurde das Anliegen bekräftigt durch konkrete Auflagen, Gebote, Verbote, u.a. zur Bundeswehr, zu ABC-Waffen, zum DDR-Territorium.

Was ist heute, 35 Jahre später, aus Geist und Buchstabe dieses Vertrages und seiner Verpflichtung zum Frieden geworden?

Vom Wesensgehalt des '2+4-Vertrages' ist wenig übrig geblieben. Für Deutschlands Politik sind die Vereinbarungen ebenso wenig bindend wie Verpflichtungen in Grundgesetz und Einigungsvertrag:

  • Rüstungsboom, Militarisierung und Aufrüstung beherrschen das Land,
  • Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete,
  • die Bundeswehr wird stärkste konventionelle Armee Europas,
  • für 2026 Stationierung weitreichender Mittelstreckenraketen,
  • Streben nach Atomwaffen,
  • Wehrdienst und Wehrpflicht werden geplant,
  • Verletzung von Verpflichtungen zu ostdeutschem Territorium,
  • Feindschaft gegen andere Völker in Politik und Medien.

Allein die Aussagen von CDU-Außenminister Wadephul und Kanzler Merz zu Russland als 'Feind' und die Aufrüstung gegen Russland sowie die Unterstützung eines Genozids im Nahen Osten widersprechen historischer Verantwortung und vertraglichen Verpflichtungen. Die gesellschaftliche Atmosphäre im Lande entspricht diesem Kurs.

Vision und Hoffnung auf ein Deutschland des Friedens waren Illusion. Für die Herrschenden ist dieser Traum der Menschen sogar so unwichtig, dass er noch nicht einmal mehr einer Erwähnung bedarf. Wie der Bundesrat bewies. Und Merz bekanntlich Frieden auf jedem Friedhof verspricht. Etwa als Opfer seines Krieges?


82-jährige Friedensveteranin: Massive Polizeigewalt gegen Friedensaktivisten seit 1951





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Nein, angesichts dieser unmenschlichen und volksfeindlichen Politik müssen unsere Forderungen und Aktionen noch zwingender werden. Der Kampf um einen gerechten Frieden zum Wohl aller Menschen und Völker muss in der gegenwärtigen Situation absoluten Vorrang haben. Die mächtigen Demonstrationen in diesen Tagen geben neue Hoffnung und Kraft."

Die Mitteilung ihres Vorsitzenden Hans Bauer zeigt, dass die GRH weiterhin den Geist der ostdeutschen Widerstandskraft verkörpert, gegen die brutale Vereinnahmung durch die vom Westen aufgezwungene, neo-liberale "Ellenbogen-Demokratur".

Mit ihrem Motto "Kampf für Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit" hat die GRH unzähligen Vereinigungsopfern – jenen, die nach 1990 wegen ihrer loyalen Dienstleistung in der DDR-Struktur strafrechtlich vom Westen belangt wurden – den Rücken gestärkt. Sie organisiert die Verteidigung in Gerichtsprozessen, begleitet Fälle bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und kämpft unermüdlich gegen die Kriminalisierung ganzer Lebenswege. Durch ihre Territorialen Arbeitsgruppen (TAG) in ostdeutschen Bundesländern und Berliner Bezirken fördert die GRH Aufklärung und Information, entlarvt Vorurteile und bewahrt die historische Wahrheit vor Verzerrungen.

Viele Familien, die in den Wirren der Wende um ihre Existenz fürchteten, fanden in der GRH nicht nur Anwälte, sondern echte Wegbegleiter, die für Rehabilitierung und Anerkennung eintraten.

Die GRH wehrt sich gegen die Dämonisierung der DDR als "Unrechtsstaat" und betont stattdessen die verfassungstreue Hingabe ihrer Mitglieder. Als Mitglied des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e.V. (OKV) mit zig Tausenden von Mitgliedern und der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) vernetzt sie sich, um breite Unterstützung zu mobilisieren. In einer polarisierten Gesellschaft mahnt die GRH: Jeder verdient faire Behandlung. Ihr Engagement hat in den Jahren unmittelbar nach der Übernahme durch den Westen unzähligen Menschen im Osten vor dem Abgrund der Ungerechtigkeit Halt geboten und ihnen dadurch das Leben gerettet.


Mehr zum ThemaVon der DDR bis heute – über die Pflege Jahrzehnte währender deutsch-russischer Freundschaften


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04.10.2025

US-Ultimatum an Indien, Russland zu verraten, wird wirkungslos bleiben

rtnewsde.site, 4 Okt. 2025 11:36 Uhr, Von Kirill Strelnikow

Die USA haben Indien ein Ultimatum gestellt und es zum Verrat an Russland verpflichtet: Wenn die eigene Politik auf Verrat aufbaut, sieht man in jedem einen möglichen Verräter. Nur wird das Kalkül, den Indischen Elefanten im Rodeo-Ritt zu bezwingen, nicht aufgehen.


US-Ultimatum an Indien, Russland zu verraten, wird wirkungslos bleiben© RIA Nowosti


Symbolbild, KI-generiert: Kein Cowboy dies- oder jenseits des Rio Grande wird es je schaffen, den Indischen Elefanten im Rodeo-Ritt zu bezwingen.







Jüngst trafen sich US-amerikanische und indische Regierungsvertreter in Washington, um die Grundzüge eines möglichen großen Handelsabkommens zu erörtern. Den Gesprächen ging ein starker Anstieg der Spannungen zwischen Indien und den USA voraus – ausgelöst durch Trumps Verhängung von Strafzöllen in Höhe von 25 Prozent auf alle indischen Importe in die Vereinigten Staaten, wohlgemerkt zusätzlich zu den bereits verhängten 25 Prozent: Bestraft werden sollte Indien damit für seinen fortgesetzten Einkauf von Erdöl aus Russland.

Laut der US-Nachrichtenagentur Bloomberg stellte die US-Seite eine strenge Bedingung:

"Die Lösung des Problems mit den russischen Lieferungen ist eine wesentliche Voraussetzung für die Senkung der Zölle und den Abschluss eines Abkommens."

Unmittelbar nach den Gesprächen berichteten westliche Medien, die Inder seien ins Schwimmen geraten und hätten bereits mit dem Feilschen begonnen – angeblich will man ihnen im Gegenzug für die Einstellung der Öllieferungen aus Russland erlauben, Erdöl aus Venezuela und Iran zu kaufen.


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Video https://rumble.com/v6z6nuu-trump-stopp-aller-russischen-limporte-zwingt-moskau-zu-verhandlungen.html Dauer  Min.


Die aussagekräftigste Schlagzeile eines Time-Artikels vom 27. September 2025 lautete: "USA und Indien bessern still und leise ihre Beziehungen aus." Time behauptete:

"Es gibt Anzeichen dafür, dass Washington und Neu-Delhi Fortschritte bei der Schadensbegrenzung in ihren Beziehungen machen: Insbesondere die jüngsten Ereignisse erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die USA und Indien bis Ende dieses Jahres ein Handelsabkommen bekannt geben werden."

Mit anderen Worten: Wir sehen, wie mit aller Kraft daran gearbeitet wird, den Eindruck aufzubauen, als würde Narendra Modi, der kürzlich Wladimir Putin umarmte, nun bald Putins Porträt öffentlich verbrennen, um den Zorn des Weißen Hauses zu besänftigen.

Im westlichen Publikum sowie in den Vasallenstaaten gilt ein solches Verhalten als völlig normal: Verrat ist kein Laster, sondern eine Tugend, und zu gehorchen, wenn man zurückgepfiffen wird, ist keine Feigheit, sondern Vernunft.


Ein Teil der Welt weigert sich, die USA auf seine Kosten zu ernähren




Analyse

Ein Teil der Welt weigert sich, die USA auf seine Kosten zu ernähren






Nur gilt im Falle des jahrtausendealten Indiens diese Moral überhaupt nicht. Sowohl Modi selbst als auch eine Reihe weiterer hochrangiger indischer Beamter haben offen betont, dass Indien ein souveräner Staat sei und selbst entscheiden werde, von wem und was es kaufe. Mit anderen Worten: Eines der größten und wichtigsten Länder der Welt wie einen Schoßhund zu behandeln, ist für dieses Land beleidigend und sowieso ein gefährlicher Irrtum.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe grundlegender wirtschaftlicher und politischer Gründe, warum Indien nicht auf Ölimporte aus Russland verzichten kann und wird.

Obwohl die Staats- und Regierungschefs Indiens und Chinas auf dem jüngsten Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit eine deutliche Annäherung aneinander zeigten, besteht in vielen Bereichen weiterhin ein aktiver, wenn auch friedlicher, Wettbewerb zwischen diesen Ländern. Und keines der beiden Länder will nachgeben.


Putin: Der Westen kann Indien und China nicht wie Kolonien behandeln





Putin: Der Westen kann Indien und China nicht wie Kolonien behandeln






Laut Alexei Maslow, Direktor des Instituts für Asien- und Afrikastudien an der Moskauer Staatlichen Universität, erwartet Indien in den nächsten 15 bis 20 Jahren ein "explosives Wachstum". Dies wird das Land der Erfüllung seines lang gehegten Ziels näherbringen: Ein wirtschaftliches Entwicklungsniveau zu erreichen, das mindestens dem Chinas entspricht. Das Wahlprogramm des derzeitigen indischen Premierministers und seiner Partei (und damit ihr Versprechen an die Wähler) konzentrierte sich denn auch auf zwei grundsätzliche Ziele: Indien in ein globales Produktionszentrum zu verwandeln und "Indien als tragfähige Alternative für globale Unternehmen zu bewerben, die ihre Lieferketten diversifizieren wollen, anstatt sich allein auf China zu verlassen." In den letzten 20 Jahren galt das Reich der Mitte aufgrund seiner sehr niedrigen Produktionskosten als "Fabrik der Welt". Doch einigen Daten zufolge hat Indien in diesem Sommer seinen Rivalen als Land mit der günstigsten Industrieproduktion weltweit überholt.

Der Schlüssel zum Sieg in diesem erbitterten Kampf um den ersten Platz war bezahlbare Energie – und davon vor allem billige Kohlenwasserstoffe. Derzeit machen energieintensive Industrien – die Fertigung von Stahl, Aluminium, Zement und Chemikalien – 50 bis 60 Prozent der gesamten chinesischen Industrieproduktion aus. Indien ist China dicht auf den Fersen: Energieintensive Produktionszweige machen dort bereits 41,6 Prozent des verarbeitenden Gewerbes aus, und dieser Wert wird angesichts der sich verändernden Wirtschaftsstruktur des Landes von Jahr zu Jahr nur steigen: Der bisher dominierende Dienstleistungssektor weicht allmählich der industriellen Produktion, die enorme Mengen an Kilowattstunden, Benzin und Dieselkraftstoff benötigt. Kurzum: Das gesamte stolze "Made in India"-Programm ist ohne bezahlbare Energie und billige Kohlenwasserstoffe zum Scheitern verurteilt – aber die indische Führung wird ein solches Scheitern niemals zulassen.


Warum ist Russland für Indien wichtiger als die USA?





Analyse

Warum ist Russland für Indien wichtiger als die USA?






Es überrascht daher nicht, dass die Lieferungen von Erdöl aus Russland nach Indien in diesem Jahr alle Rekorde gebrochen haben. Laut Reuters werden indische Raffinerien trotz 50-prozentiger Zölle und Trumps Drohungen "ihre Käufe russischen Öls im September im Vergleich zum August um 10–20 Prozent erhöhen." Und selbst nach der Nachricht, dass Indien kurz davor steht, Russland von einer Sekunde auf die nächste zu verraten, schließen indische Raffinerien weiterhin aktiv Verträge über Einkäufe von Öl aus Russland ab. Wenn das kein Mittelfinger in Richtung Uncle Sam ist, dann weiß ich auch nicht … dann ist Macrons Frau nicht der russische Schauspieler und flüchtige Extremist Alexei Panin.


Russisches Internet-Meme: Sollte Macrons Ehefrau Brigitte in Wirklichkeit der russische Exil-Schauspieler und Extremist Kirill Panin sein?






India Today zitierte kürzlich einen indischen Beamten mit den Worten:

"Solange die indischen Behörden keine direkte Anordnung erlassen oder es zu einem grundlegenden Wandel in der Handelswirtschaft kommt, wird Erdöl aus Russland eine wichtige Energiequelle für Indien bleiben."

Für beides gibt es keine Anzeichen, und kein US-Amerikaner kann darauf Einfluss nehmen.

Am Samstag, dem 27. September 2025, erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow bei einer Pressekonferenz im Anschluss an seine Rede vor der 80. UN-Generalversammlung in New York:

"Russlands Partnerschaft mit Indien ist nicht gefährdet."

Und überhaupt:

"Ich frage unsere indischen Kollegen nicht einmal, wie das mit dem Öl weiterlaufen soll. Indien respektiert sich selbst, genau wie die Türkei."


Achse herausfordern: Die Neuordnung der Welt aus Sicht der Kalten Krieger (Teil III)




Meinung

Achse herausfordern: Die Neuordnung der Welt aus Sicht der Kalten Krieger (Teil III)






Westliche Politiker und Mainstream-Medien können sich noch so lange rosigen feuchten Tagträumen von einem Dolchstoß Modis gegen Putin hingeben – etwas anderes bleibt ihnen nicht. Denn die Realität ist zu hart für sie: Für Ende des Jahres ist bereits ein großangelegter russisch-indischer Gipfel geplant, was bedeutet, dass Putin voraussichtlich Neu-Delhi besuchen wird.

Und irgendetwas sagt mir, dass dort der berüchtigte Satz "Tut mir leid, nichts Persönliches – aber Geschäft ist Geschäft!" ganz sicher nicht fallen wird.

Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei "RIA Nowosti" am 28. September 2025.

Kirill Strelnikow ist ein russischer freiberuflicher Werbetexter-Coach und politischer Beobachter sowie Experte und Berater der russischen Fernsehsender NTV, Ren-TV und Swesda. Er absolvierte eine linguistische Hochschulausbildung an der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften und arbeitete viele Jahre in internationalen Werbeagenturen an Kampagnen für Weltmarken. Er vertritt eine konservativ-patriotische politische Auffassung und ist Mitgründer und ehemaliger Chefredakteur des Medienprojekts "PolitRussia". Strelnikow erlangte Bekanntheit, als er im Jahr 2015 russische Journalisten zu einem Treffen des verfassungsfeindlichen Aktivisten Alexei Nawalny mit US-Diplomaten lotste. Er schreibt Kommentare primär für "RIA Nowosti" und "Sputnik".


Mehr zum Thema - Russland: Anzahl indischer Unternehmen in vier Jahren verdreifacht 

 

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Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/ayvkyi2bzw2s8sqn/Russland_versus_USA_Das_Ringen_um_die_Vorherrschaft_im_Energiesektor.mp3 Dauer 11:12 Min.


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04.10.2025

Sollte Treffen mit Hunderten US-Generälen von akuten Kriegsvorbereitungen ablenken?

rtnewsde.site, 4 Okt. 2025 18:02 Uhr, Von Rainer Rupp

Etwa 800 US-Generäle und Admirale waren am Dienstag von ihren US-Basen rund um die Welt nach Quantico (USA) kommandiert worden, um sich dort stundenlang banale Reden von Trump und seinem Kriegsminister Hegseth anzuhören. Kenner vermuten, dass die harmlose Monster-Show etwas anderes verdecken sollte.


Quelle: Legion-media.ru © Andrew Harnik


US-Kriegsminister Pete Hegseth tritt vor einer Versammlung hochrangiger Armee-Offiziere am 1. Okotber in Washington auf.


In Hegseths Rede ging es hauptsächlich um die Straffung der Disziplin in allen Teilen der US-Streitkräfte sowie um einen Bannfluch gegen die sogenannte "woke Kultur" im Pentagon, die während der Biden-Regierung vorherrschte. Hegseth erklärte: "Keine Identitätsmonate mehr, keine DEI-Büros mehr, keine Kerle in Frauenkleidern mehr. Kein Klimawandel-Kult mehr. Keine Spaltungen, Ablenkungen oder Geschlechterwahn. Kein Müll mehr."

"Wie ich schon früher gesagt habe und wieder sagen werde – wir sind fertig mit diesem Mist", betonte der Chef des neu benannten "Kriegsministeriums". In Zukunft gehe es ausschließlich darum, sich auf die Kriegsführung und den Sieg zu konzentrieren: "Von diesem Moment an ist die einzige Mission des neu wiederhergestellten Kriegsministeriums die Vorbereitung auf den Krieg und den Sieg ‒ unnachgiebig und kompromisslos in diesem Streben."


US-Verteidigungsministerium retweetet ein RT-Video mit Pete Hegseth – und löscht es anschließend





US-Verteidigungsministerium retweetet ein RT-Video mit Pete Hegseth – und löscht es anschließend





Hegseth versprach zudem, dass sich das Pentagon an keinen weiteren Missionen zum "Nation Building" (Demokratisierung auf Amerikanisch) wie im Irak oder Afghanistan beteiligen werde, wobei ihm anscheinend nicht bewusst ist, dass genau das mit der anhaltenden Unterstützung für die Ukraine weiter geschieht. Aber niemand der Anwesenden wies auf diesen Widerspruch hin.

Trump sprach etwa 70 Minuten über militärische Kultur und politische Themen und schlug vor, die Armee zu vergrößern und nur die Besten für den Wehrdienst auszuwählen: "Wir überlegen, die Armee zu vergrößern, weil wir so viele Leute haben, und es ist schön, Leute aufgrund von Leistung aussortieren zu können, und keine Leute mehr zu nehmen, die aus irgendeinem Grund nicht qualifiziert sind, sei es physisch oder mental." Er deutete auch auf Entlassungen hin: "Und, um ehrlich zu sein, wir haben viele von ihnen hier rausgeworfen. Ich wollte es nicht tun, aber wir haben viele von euch hier rausgeworfen, weil wir nicht zufrieden waren."

Dann machte Trump den abenteuerlichen Vorschlag, gefährliche Städte in den USA, wie zum Beispiel Chicago, als Trainingsgelände für Militär und Nationalgarde zu nutzen: "Ich habe Pete [Hegseth] gesagt, wir sollten einige dieser gefährlichen Städte als Trainingsgelände für unser Militär […] nutzen. Wir werden bald nach Chicago gehen, das ist eine große Stadt mit einem inkompetenten Gouverneur." Auf Unruhen in den Straßen reagierte er mit "Sie spucken, wir schlagen", womit er militärische Gewalt gegen demonstrierende Personen legitimierte.


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Tass / Legion-media.ru


Fotos von der Versammlung zeigten deutlich, dass die große Mehrheit der Generäle und Admirale gelangweilt wirkte und unbeeindruckt war. Bei dem Gedanken, dass sie für derartig nichtssagendes Gerede, das wie ein Abklatsch von routinemäßig von Washington verschickten E-Mails klang, um die halbe Welt gereist waren, dürfte sicherlich auch für Verärgerung gesorgt haben. Der große Applaus gewohnte Trump war sichtlich irritiert, wie mucksmäuschenstill das Publikum war, und sagte: "Ich bin noch nie in einen so stillen Raum gekommen." Es war eine Aufforderung für lauten Beifall, der nicht kam. Das verärgerte Trump anscheinend dermaßen, dass er jeden, "dem es hier nicht gefällt", aufforderte, "aufzustehen, den Raum zu verlassen und seinen Job und Karriere mitzunehmen".


Treffen mit Pentagon-Generälen: Trump sieht Großstädte in den USA als "Kriegsschauplatz"





Treffen mit Pentagon-Generälen: Trump sieht Großstädte in den USA als "Kriegsschauplatz"





Das Treffen der 800, das als bedeutender Moment für die Neuausrichtung der US-Streitkräfte angekündigt war, entpuppte sich als eine Veranstaltung von erstaunlicher Banalität. Die hohen Kosten für die Anreise der Generäle standen in keinem Verhältnis zur Trivialität der Botschaften, die Hegseth und Trump vermittelten. Da ist es kein Wunder, dass erfahrene "Verschwörungstheoretiker" wie Ex-CIA-Analyst Larry Johnson etwas ganz anderes hinter dem Zweck dieser Veranstaltung wittern. Johnson tippt auf etwas richtig Großes, das im Hintergrund in kleinem Kreis stattgefunden hat, wovon die Großveranstaltung ablenken sollte ‒ etwas, das auch im Nachhinein die Kosten rechtfertigen würde. In seinem E-Mail-Verteiler vom 1. Oktober schrieb er:

"Abgesehen von der massiven Konzentration von Einheiten der US-Kriegsmarine vor der Küste Venezuelas hören wir aktuell, dass US-Tankerflugzeuge über den Umweg England auf dem Weg in den Mittleren Osten sind. In den Tagen vor dem Angriff gegen Iran konnten wir dasselbe Phänomen beobachten. Wenn also die Trump-Administration einen koordinierten Angriff gegen Venezuela und Iran plant, dann wären die kommandierenden Offiziere von USCENTCOM und USSOUTHCOM eingebunden.

Natürlich könnte man die Pläne für diese Angriffe über sichere Videokanäle diskutieren, aber diese Art von Meetings haben normalerweise Dutzende von Zuhörern. Um Informationen zu diesen Plänen auf einen engsten Kreis zu beschränken, muss man das in persönlichen Treffen, von Person zu Person tun. Wenn jedoch nur die CENTCOM- und die SOUTHCOM-Kommandeure mit ihren Top-Offizieren nach Washington einberufen worden wären, dann wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass jemand den Braten gerochen hätte."

Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob Larry Johnson auch diesmal wieder Recht hatte.


Mehr zum Thema – "Russland ist selbst schuld daran": Duran-Podcaster gehen mit Putin hart ins Gericht


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Video https://rumble.com/v6zhp34-trump-wre-es-unser-krieg-htten-wir-ihn-in-einer-woche-beendet.html Dauer 1:28 Min.


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04.10.2025

Frankreich/ Estland/Finnland... gefährliche Hysterie

aus e-mail von Doris Pumphrey, 4. Oktober 2025, 19:57 Uhr


_RTDE 4.10.2025


_*Französischer General: Armee muss für einen Krieg noch in der heutigen

Nacht bereit sein


*Pierre Schill, seit 2021 Generalstabschef der französischen Armee,

stellte am 25. September in Versailles die strategischen Richtlinien

seiner Amtsführung vor. Als Chef d'État-Major des Armées (CEMAT) ist er

der ranghöchste Soldat der französischen Streitkräfte. Seine Aussagen

vor den versammelten Soldaten und Presseleuten haben es in sich.


Französische Truppen stehen bereits seit 2017 an der Grenze zu Russland.

Mehrere Hundert französische Soldaten, darunter Angehörige der

Fremdenlegion, sind im Rahmen der EFP-Battlegroup Estonia im estnischen

Stützpunkt Tapa stationiert. Ziel der Battlegroup ist die Unterstützung

der baltischen Länder und Polens sowie die Abschreckung Russlands.

Sollte es zu Kämpfen im Baltikum kommen, wären die Franzosen also unter

den ersten, die darin verwickelt würden.


Wie das französische Wochenmagazin /Le Point/ berichtete

<https://www.lepoint.fr/monde/etre-pret-des-ce-soir-l-armee-de-terre-francaise-face-aux-defis-de-la-guerre-de-haute-intensite-26-09-2025-2599616_24.php>,

forderte Schill die Anwesenden auf: "Seien Sie heute Abend bereit!",

womit er die Gefahr eines hochintensiven Konflikts zwischen Russland und

dem Westen meinte. Damit wiederholte er ein Mantra, das er schon im

vergangenen Herbst formuliert

<https://www.lejdd.fr/societe/11-novembre-le-chef-detat-major-de-larmee-de-terre-pierre-schill-evoque-lesprit-de-sacrifice-des-soldats-francais-151569

hatte, allerdings diesmal noch weitaus eindringlicher.

Nach der 7. Brigade, die Schill "bonne de guerre" nannte (also wohl die

französische Version des deutschen "kriegstüchtig") und die innerhalb

von 15 Tagen mit Waffen und Gepäck an der NATO-Ostflanke eingesetzt

werden könne, will Frankreich seine militärischen Fähigkeiten innerhalb

des NATO-Bündnisses nochmals erweitern. Schill zufolge strebt Frankreich

an, im Jahr 2027 eine Division zu besitzen, die etwa 19.000 Soldaten

binnen eines Zeitraums von 30 Tagen einsatzbereit hat. Das Ziel sei, im

Jahr 2030 zusammen mit den Partnerländern über ein Armeekorps von 60.000

Mann zu verfügen. Dies sende eine Botschaft der Glaubwürdigkeit an

Verbündete und konkurrierende Länder.


Die Tageszeitung /Le Figaro/ hatte aufgrund Schills Rede den Eindruck

gewonnen

<https://www.lefigaro.fr/international/il-faut-rendre-nos-armes-plus-puissantes-l-armee-de-terre-en-quete-de-plus-de-letalite-contre-des-menaces-accrues-20250925>,

dass ein intensiver Konflikt zwischen Russland und dem Westen immer

wahrscheinlicher werde. Unter Bezugnahme auf die Zwischenfälle im

Luftraum der NATO-Ostflanke erklärte General Schill: "Es ist eine

Tatsache, dass neunzehn Drohnen den polnischen Luftraum überflogen

haben." Ein alarmierendes Zeichen für Schill: "Es gibt einen Gegner, der

vor unseren Türen steht und uns auf die Probe stellt, der ein objektives

Interesse daran hat, das Bündnis zu schwächen, indem er Verzerrungen bei

der Bewertung schafft."


Ort dieser Auslassungen war die Section technique de l’armée de terre

(STAT) im Versailler Stadtteil Satory. Dort befindet sich die technische

Abteilung des französischen Heeres, die unter anderem für das Testen und

den Erwerb neuer Waffensysteme zuständig ist. Dementsprechend ging

General Schill in seiner Rede auf spezielle Rüstungsprojekte wie die

Entwicklung von Drohnen und den Kauf von Raketenwerfern ein. Der Plan

sei gut, so Schill, aber die Transformation der französischen

Streitmächte müsse angesichts der Dringlichkeit und Radikalität der Lage

beschleunigt und vertieft werden. Offenbar ist Schill der Auffassung

(oder will sie der Öffentlichkeit vermitteln), dass nicht mehr viel Zeit

bleibe, sich für einen ernsthaften Konflikt zu rüsten.


Der geopolitische Analyst Arthur Kenigsberg griff die Thesen des

Generals auf der Plattform X auf und warnte

<https://x.com/KenigsbArthur/status/1972924957257515355> davor, dass

diese neue Erklärung der französischen Armee darauf abziele, "die

Gemüter auf eine mögliche direkte militärische Konfrontation mit der

Russischen Föderation vorzubereiten". Denn der Gedanke, gegen Russland

in den Krieg zu ziehen, um Estland zu verteidigen, sei für die Franzosen

nicht selbstverständlich. Die Armeeführung täte folglich recht daran,

die Bevölkerung auf einen möglichen Einsatz der französischen Armee

einzustimmen, erklärte Kenigsberg in einem Interview mit dem

Nachrichtensender LCI direct.


In ihrer Dringlichkeit entspricht Schills Rede dem ersten Tagesbefehl

seines (fast ranggleichen) Pendants bei der Bundeswehr: Generalleutnant

Christian Freuding ist seit dem 1. Oktober Generalinspekteur des

deutschen Heeres. Auch Freuding will die Fähigkeiten des Heeres im

Drohnenkampf stärken und eine Heeresflugabwehrtruppe einrichten.

Freuding erläuterte

<https://www.radiorst.de/artikel/neuer-heeresinspekteur-drohnen-kampf-umgehend-ausbauen-2456227.html

der Truppe: "Das alles geschieht unter hohem Zeitdruck, denn die Lage

richtet sich nicht nach unserem Planungszeitstrahl. Der Feind wartet

nicht auf unsere 'Fertig'-Meldung." Auch wenn noch nicht die perfekte

Lösung für manche Probleme vorliege, müsse "unsere Ambition für das

Morgen" einhergehen "mit dem Willen, den Kampf heute aufzunehmen und zu

gewinnen – dann, wenn wir gefordert sind, uns und unsere Alliierten zu

verteidigen. So, wie wir sind, mit dem, was wir haben." Sowohl die

französische als auch die deutsche militärische Führung geben sich also

kampfbereit.


*Vorfall mit Öltanker*

Derweil häufen sich die Fälle von Versuchen, den russischen Ölhandel mit

Gewalt zu unterbinden. Nach der Festsetzung des Tankers "Boracay" durch

die französische Marine forderte der französische Präsident Emmanuel

Macron ein gemeinsames Vorgehen der sogenannten Koalition der Willigen

gegen die russische Schattenflotte. "Wenn wir die Schiffe mehrere Tage

oder Wochen festhalten … dann zerstören wir das (russische)

Geschäftsmodell", behauptete Macron am Donnerstag beim Treffen der

Europäischen Politischen Gemeinschaft in Kopenhagen. "Die Schattenflotte

ist ein sehr gutes Ziel, wenn wir unsere Leistungsfähigkeit verbessern

wollen", fügte er hinzu. Dies sei ein wichtiger Schritt, "um unseren

Druck (auf Russland) zu erhöhen". Die "Boracay", ein Schiff

unter beninischer Flagge, sollte russisches Öl aus dem Hafen Primorsk

nach Indien transportieren und hatte eine Ladung von 750.000 Barrel an

Bord. Nach der öffentlichen Intervention des russischen Präsidenten

Wladimir Putin, der das Vorgehen der französischen Marine als Piraterie

bezeichnete, wurde die chinesische Crew des Tankers freigelassen und das

Schiff konnte seinen Weg fortsetzen.



_RTDE 3.10.2025


_*Estnischer Abgeordneter: Wir können gesamte russische Ostsee-Flotte im

Alleingang versenken


*Estland sei alleine in der Lage, die gesamte russische Ostseeflotte zu

versenken. Das sagte der estnische Abgeordnete Marko Mihkelson auf dem

Warschauer Sicherheitsforum (Warsaw Security Forum/WSF).


Bei dem Treffen in Polens Hauptstadt, an dem der Ex-NATO-Generalsekretär

als Ehrengast teilnahm, traten auch der ukrainische Präsident Wladimir

Selenskij sowie Verteidigungsminister Boris Pistorius und Außenminister

Johann Wadephul als Redner auf.


Mihkelson, der den Vorsitz des Auswärtigen Ausschusses des estnischen

Parlaments inne hat, nahm an dem Panel teil, das sich mit der wachsenden

Konfrontation mit Russland in der Ostsee beschäftigt. Der blumige Titel

lautete: "Wellen der Sorgen: flache Gewässer und tiefe Gefahren der

Ostsee". Natürlich kam Mihkelson dabei auf den Vorfall vor zwei Wochen

zu sprechen, als drei russische MiG-31-Kampfjets in den estnischen

Luftraum eingedrungen sein sollen, wofür Tallinn aber bislang keinerlei

Belege vorgelegt hat.

"Die NATO-Verbündeten müssen bereit sein, russische Flugzeuge

abzuschießen, wenn sie unseren Luftraum in einer Weise verletzen, die

uns in Gefahr bringt", forderte Mihkelson von den Partnern – Estland

selbst verfügt über keine Luftwaffe. Der russischen "Erpressung", dass

dies Krieg bedeute, dürfe man nicht nachgeben, so der Este.


Mihkelson betonte, dass sein Land die Ukraine "nicht erst seit dem

ersten Tag der großangelegten [russischen] Invasion" unterstütze,

sondern "bereits Ende 2021 mit militärischer Hilfe begonnen" habe. Ein

"gerechter und dauerhafter Frieden in Europa" sei nur

wiederherzustellen, wenn man der Ukraine helfe, "diesen Krieg zu

gewinnen". Mihkelson fügte hinzu: /"Nur die Niederlage der russischen

Aggression gegen die Ukraine wird uns helfen, auch unseren Teil der

Welt, die Ostsee, in Bezug auf Abschreckung, Stabilität und Sicherheit

deutlich zu verbessern."/

Die Zusammenarbeit der Ostsee-Anrainerstaaten sowie die NATO-Mission

"Baltic Sentry" habe sehr dazu beigetragen, "die Spannungen mit Russland

abzubauen", behauptete Mihkelson.

/"Hinzu kommen die Fähigkeiten, über die wir verfügen, und ich verrate

Ihnen hier kein großes Geheimnis: Estland ist alleine in der Lage,

innerhalb einer bestimmten Zeit die gesamte Ostseeflotte [Russlands] zu

versenken", /fuhr der Este fort, laut dem Russland wisse, dass seine

Fähigkeiten in der Ostsee "begrenzt" seien.



Anti-Spiegel 3. Oktober 2025

<https://anti-spiegel.ru/2025/nato-hauptquartier-der-landstreitkraefte-in-finnland-nahe-der-russischen-grenze-eroeffnet/



*NATO-Hauptquartier der Landstreitkräfte in Finnland nahe der russischen

Grenze eröffnet


*STOCKHOLM, 3. Oktober. /TASS/. Am 3. Oktober wurde in Mikkeli, 300

Kilometer von St. Petersburg entfernt, offiziell das NATO-Hauptquartier

der Landstreitkräfte in den nordischen Ländern (MCLCC) eröffnet.


„Im Herbst 2023 haben wir uns als NATO-Mitgliedsstaat als erstes Ziel

gesetzt, ein dem NATO-Hauptquartier [in Finnland] untergeordnetes

Hauptquartier zu errichten. Auf dem Treffen der

NATO-Verteidigungsminister im Juni 2024 wurde unser Ziel bestätigt.

Jetzt, ein Jahr später, eröffnen wir das Hauptquartier in Finnland“,

sagte Verteidigungsminister Antti Häkkänen laut Pressedienst des

Ministeriums bei der Zeremonie.

Häkkänen erklärte, die Arbeit des Hauptquartiers werde „die Sicherheit

der NATO stärken“ und „die Sicherheit Finnlands erhöhen“. Derzeit dienen

im Hauptquartier etwa zehn Soldaten. In Friedenszeiten wird es

voraussichtlich 50 Mann umfassen.


Das finnische Verteidigungsministerium erklärte außerdem, dass das

Hauptquartier die Einsätze der NATO-Landstreitkräfte in Nordeuropa

planen und koordinieren wird. „Unter normalen Umständen“ wird das

Hauptquartier für die Durchführung von NATO-Übungen und anderen

Aktivitäten verantwortlich sein, „im Notfall“ wird es „Landoperationen

und Verteidigung im hohen Norden“ überwachen und planen.


Das NATO-Hauptquartier der Landstreitkräfte in Mikkeli nahm am 1.

September seinen Betrieb auf. Das neue Hauptquartier liegt weniger als

200 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Im September 2024

wurde berichtet, dass das Hauptquartier in Friedenszeiten

NATO-Trainingsaktivitäten in der Region planen und durchführen wird. Das

sogenannte Hochbereitschaftshauptquartierwird rund um die Uhr in

Betrieb sein und dem Hauptquartier in Norfolk an der US-Ostküste

unterstehen.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.10.2025

EU-Kommission will Aufrüstung in den Mitgliedstaaten kontrollieren

transition-news.org, 4. Oktober 2025 von WS. 

Zu diesem Zweck wird sie eine jährliche Überprüfung der Rüstungsbeschaffungen in den Mitgliedstaaten einführen. Der EU-Militärstab ist bereits dabei, eine Übersicht über die Bestände und Ziele der nationalen Armeen zu erstellen, die stark von NATO-Vorgaben geprägt sind.


Die Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen will auch in Aufrüstungsfragen die Kontrolle über die Mitgliedstaaten übernehmen und unter anderem eine jährliche Überprüfung der Rüstungsbeschaffungen der Mitgliedstaaten einführen. Ziel sei es, «einen Gesamtüberblick über die Aufrüstung der Union» zu erhalten.

Damit das Kriegsgeschäft auf EU-Ebene in Schwung kommt, wird die Kommission «Daten zu den Verteidigungsausgaben und Fortschritten der Mitgliedstaaten beim Schließen von Fähigkeitslücken abfragen» und anschließend einen Bericht veröffentlichen. Dieser «Jahresbericht über den Stand der Verteidigungsbereitschaft» soll jeweils im Oktober an die Staats- und Regierungschefs gehen – als Grundlage für den jährlichen Gipfel in diesem Bereich.

Wie Euractiv berichtet, will von der Leyen damit die «gemeinsam erzielten Fortschritte prüfen und strategische Leitlinien für vorrangige Maßnahmen geben».

Verteidigungskommissar Andrius Kubilius hat laut Euractiv kürzlich sogar ein «verpflichtendes Kapazitätsentwicklungsprogramm» ins Gespräch gebracht, das auf derselben Idee basiert. Von der Leyen wollte zudem «Verteidigungssemester» einführen, mit halbjährlichen Fortschrittsberichten. Dieser Ansatz sei jedoch verworfen und in das Prinzip jährlicher Berichte integriert worden.

Der EU-Militärstab (EUMS) ist bereits dabei, eine Übersicht über die Bestände und Ziele der nationalen Armeen zu erstellen, die stark von den NATO-Vorgaben sowie den Kooperationsmöglichkeiten der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) geprägt sind.

Großprojekte der Aufrüstung

Die EU-Kommission hat bereits vier Schlüsselprojekte im Verteidigungsbereich vorgestellt. Nach einer Reihe von Vorfällen, bei denen in diesem Monat ausländische Drohnen in den Luftraum von EU-Staaten eingedrungen seien, stünden zwei Vorhaben ganz oben auf der Agenda, informiert Euractiv. Dazu gehören die europäische «Anti-Drohnen-Mauer» (Drone Wall) und die Initiative «Überwachung der östlichen Flanke» (Eastern Flank Watch).

Die Anti-Drohnen-Mauer soll laut Kommission «Fähigkeiten zur Erkennung, Verfolgung und Neutralisierung von Drohnen sowie Kapazitäten zum Angriff auf Bodenziele» umfassen. Die Eastern Flank Watch dagegen soll nicht nur gegen Drohnen wirken, sondern auch gegen «hybride Operationen» – also «ein breiteres Spektrum an Bedrohungen wie Desinformation oder gesteuerte Migrationsbewegungen».

Die beiden weiteren vorgeschlagenen Projekte sind ein europäischer Luftverteidigungsschirm sowie ein Weltraumverteidigungsschirm. Details wurden Euractiv zufolge bereits von Kommissar Kubilius thematisiert. Außerdem will von der Leyen die «Wettbewerbs- und Beihilferahmen überarbeiten, insbesondere um eine stärkere industrielle Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern».

Dieses Vorhaben sei politisch sensibel, gibt Euractiv zu, «da es bislang an einer Harmonisierung der nationalen Ansätze mangelt». Auf jeden Fall will die Kommission am 16. Oktober schon mal ihre Aufrüstungs-Roadmap veröffentlichen.

Quelle:

  Euractiv: La Commission demandera aux États membres de l’UE un bilan annuel sur leur réarmement   - 30. September 2025


Info: https://transition-news.org/eu-kommission-will-aufrustung-in-den-mitgliedstaaten-kontrollieren


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04.10.2025

Süddeutsche Zeitung

sueddeutsche.de, Seite besucht am, 4. Oktober 2025, 13:25 Uhr

Seit ihrer Gründung 1945 steht die Süddeutsche Zeitung für journalistische Exzellenz. Unsere Werte prägen jede Ausgabe und machen uns zu einer der führenden Tageszeitungen Europas.


Laden Sie die Jubiläumsausgabe als pdf  kostenlos bis zum 20. Oktober 2025 herunter.

 

Info: https://produkte.sueddeutsche.de/wp-content/uploads/2025/10/fernausgabe-04.10.2025-komprimiert.pdf


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04.10.2025

Festakt zur Einheit im äußersten Westen

dert.site, vom 3 Okt. 2025 21:00 Uhr

Die Feier begann mit der Musik eines französischen Komponisten, dirigiert von einem französischen Dirigenten. Nach dem Bundeskanzler spricht der französische Präsident als Ehrengast. Für das Saarland passend, aber für den Anlass etwas eigenartig.


Quelle: www.globallookpress.com


Friedrich Merz und Brigitte Macron


Der diesjährige Festakt zum 3. Oktober fand in Saarbrücken statt, nach Düsseldorf die am weitesten westlich liegende Landeshauptstadt. Grund dafür war der derzeitige Vorsitz der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger im Bundesrat. Aber selbst die Zeit wunderte sich, dass "in der ersten Reihe der Saarbrücker Messehalle, bei den Ehrengästen und Repräsentanten, kein Ostdeutscher, keine Ostdeutsche zu sehen ist … Man wird den unangenehmen Eindruck nicht los, dass ausgerechnet die Ostdeutschen auf dieser Einheitsfeier an der fernen Saar nur Zaungäste sind." Stattdessen hieß der Gastredner des Tages Emmanuel Macron, obwohl das Thema des Tages nicht die Eingliederung des Saarlands in die Bundesrepublik im Januar 1957 war.

Die saarländische Ministerpräsidentin, die die Veranstaltung eröffnete, erklärte, Deutschland sei "gemeinsam vereint im Wandel". Außerdem kritisierte sie die Perspektive auf die Einheit: "Warum fragen wir eigentlich so selten danach, was Bayern oder Schleswig-Holstein oder das Saarland von ihren Mitbürgern im Osten gelernt haben?" Eine Formulierung, die den Berichterstatter der Zeit zu Spott veranlasst: "Da wüsste man gern, was sie als Saarländerin gelernt hat von den Ostdeutschen. Aber es scheint dann doch nicht genug zu sein, dass sie davon erzählen wollte."


Deutschland am Feiertag: 35 und kein bisschen einig





Meinung

Deutschland am Feiertag: 35 und kein bisschen einig






Bundeskanzler Friedrich Merz hielt eine Rede, die nach vorn gerichtet sein wollte: "Lassen Sie uns eine gemeinsame Kraftanstrengung unternehmen für eine neue Einheit in unserem Land". Er beschwor die Deutschen, "mit Zuversicht und Tatkraft nach vorn" zu blicken. Begleitet wurde das von der Ankündigung einer Reform des Sozialstaats und einer Aufforderung zum freiwilligen Wehrdienst. "Die Verantwortung für unsere Freiheit liegt bei uns allen. Nehmen wir diese Verantwortung an."

Merz hatte, so berichtet die Zeit, für diese Rede auf einen Redenschreiber zurückgegriffen, der zuvor schon für Angela Merkel und Wolfgang Schäuble Reden geschrieben hatte. Merkel übrigens hatte schon vor Beginn der Feier die westlastige Auswahl der Redner moniert: "Vielleicht hätte man auch jemanden aus Osteuropa oder aus Ostdeutschland als Gastredner nehmen können, anlässlich von 35 Jahren Einheit."

Der französische Präsident Emmanuel Macron, der sich im eigenen Land gerade wieder wütenden Demonstrationen gegenübersieht, pries die deutsch-französische Freundschaft, die die Kriege zwischen den beiden Ländern beendet habe, erklärte dann aber gleich, derzeit kehre der Krieg in Gestalt von Cyberattacken und Luftraumverletzungen zurück. Die Demokratie sei von innen bedroht und die öffentliche Debatte sei einer Hassdebatte gegen die Regierenden gewichen. Je nach Umfrage liegt die Zustimmung zu Macron in Frankreich knapp unter oder knapp über 20 Prozent.

Merz' Auftritt fand ein höchst unterschiedliches Echo. Während die Rheinische Post ihm attestiert, den "richtigen Ton" getroffen zu haben, kritisiert das SPD-eigene Presseportal RND die "Ruck-Rede" als wenig glaubwürdig, und t-online kommentiert, Merz habe der Mut gefehlt, Probleme offen anzusprechen. Die Zeit schreibt Merz – oder vielmehr seinem Redenschreiber – "souveräne Menschenfreundlichkeit" zu. Und die Tagesschau hörte eine Grundsatzrede. Der eigentliche Anlass des Feiertags jedoch ist weit in den Hintergrund getreten.


Mehr zum ThemaMerkel bezeichnet AfD als "menschenverachtende Partei"


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Video  https://rumble.com/v6zop60-merz-deutschland-in-grauzone-zwischenkrieg-und-frieden.html Dauer 7:41 Min.


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04.10.2025

Hamsterkäufe wegen Drohnen – die Dänen drehen durch

rtnewsde.site, 4 Okt. 2025 06:30 Uhr

Nach den wiederholten Drohnensichtungen kommt es in Dänemark aus wachsender Sorge vor einem Krieg zu einem Ansturm auf haltbare Lebensmittel, wie die "New York Times" berichtet. Indes versprach der russische Präsident Wladimir Putin, keine Drohnen mehr in das skandinavische Land zu schicken.


Quelle: www.globallookpress.com © Martin Wagner via www.imago-images.de


Symbolbild


Die Panikmache der dänischen Regierung angesichts der Sichtung von Drohnen unbekannter Herkunft in der Nähe von Flughäfen und Militäranlagen des Landes zahlt sich aus – zumindest für die Hersteller von Reis, Makrelenkonserven und Radios.

Denn wie die New York Times berichtet, kommt es in dem skandinavischen Land zu einem Ansturm auf Lebensmittel und andere Güter, die sich als Notvorräte eignen. So seien die Verkäufe von gefriergetrockneten Campinglebensmitteln des Outdoor-Ausrüsters "Wolf Tactical" um 400 Prozent gestiegen.


Drohnen in Norwegen: Festnahme von drei Deutschen – Medien schweigen





Meinung

Drohnen in Norwegen: Festnahme von drei Deutschen – Medien schweigen





"Wir haben einen wahnsinnigen Anstieg der Verkaufszahlen erlebt", sagte Waldemar Badsted, Verkäufer bei "Wolf Tactical". "Die Menschen machen sich Sorgen wegen eines Krieges", fügte er hinzu.

Die Notrufnummern der Polizei würden "von besorgten Bürgern mit falschen Alarmmeldungen überhäuft, die sich letztlich als kleine Flugzeuge, Industrielichter oder einfach nur Sterne in einer besonders klaren Herbstnacht herausstellten", so die US-Zeitung.

In dem Bericht kommt der Fotograf Henrik Abildgaard zu Wort, der in Vestbjerg lebt, einer kleinen Stadt im Norden Dänemarks in der Nähe einer Militärbasis. Als er abends auf seiner Veranda saß, sah er "etwas über den Himmel sausen und rot und grün blinken". Eine halbe Stunde später entdeckte er ein weiteres Objekt.

"Als er das Video, das er aufgenommen hatte, mit den Fernsehaufnahmen verglich, wurde ihm schnell klar, dass es sich um einen der mysteriösen Drohnenflüge handelte, die Dänemark in den vergangenen zehn Tagen in Aufruhr versetzt hatten", so die NYT, die ihren Lesern jedoch nicht erklärte, warum eine mutmaßlich russische Spionagedrohne mit blinkenden Lichtern auf sich aufmerksam machen sollte.

Stattdessen schreibt die Zeitung, dass "Analysten zufolge" Dänemark ein "logischer Ort" sei, an dem Russland "Feindseligkeiten provozieren" könnte, denn das Land sei einer der lautstärksten Kritiker Moskaus in Europa und einer der stärksten Unterstützer der Ukraine.

Nach dem ersten Vorfall in der Nacht vom 22. auf den 23. September, bei dem zwei oder drei Drohnen gesichtet wurden und infolgedessen der Flughafen in Kopenhagen mehrere Stunden gesperrt wurde, sprach Ministerpräsidentin Mette Frederiksen vom "bislang schwersten Anschlag auf die dänische kritische Infrastruktur". Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen bezeichnete den Vorfall als einen hybriden Angriff, der von Profis durchgeführt worden sei – wobei es sich offenkundig um Panikmache handelte, denn keine der gesichteten Drohnen habe irgendetwas angegriffen.


Drohnenhysterie in Europa: Vorbote einer antirussischen 9/11-False Flag-Operation?





Meinung

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"Dänische Beamte haben eingeräumt, dass sie die Drohnen weder beim Einflug in ihren Luftraum noch beim Verlassen desselben verfolgen konnten", heißt es weiter in dem NYT-Artikel. Auch für diese Behauptung, dass die Drohnen von außerhalb in den dänischen Luftraum eingedrungen sind, gibt es keinerlei Belege.

Wie die Hamsterkäufe zeigen, haben die Erklärungen der Regierung zu einer entsprechenden Panik in der Bevölkerung geführt. Diese wird geschürt von Medien wie dem öffentlich-rechtlichen Sender DR, der auf seiner Webseite einen Ratgeber veröffentlichte mit dem Titel: "So sprechen Sie mit Ihrem Kind über Drohnen und hybride Angriffe."

Indes können die Dänen wohl vorerst aufatmen. Als Russlands Präsident auf dem Waldai-Forum gefragt wurde, warum er so viele Drohnen nach Dänemark schickt, versprach er, dies nicht mehr zu tun. "Ich lasse es jetzt. Wo kommen die noch mal überall an? Ist okay, ich lasse es jetzt", scherzte Wladimir Putin. Kein Scherz war hingegen seine Vermutung, dass es sich bei der ganzen Drohnenhysterie um eine Methode der jeweiligen Länder handle, die Konfrontation gegenüber Russland zu verschärfen und die Verteidigungsausgaben zu erhöhen.


Mehr zum Thema – Wie im Drehbuch: Unbekannte Drohnenflüge – EU und NATO planen "einheitliche Antwort" für Russland


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Video https://rumble.com/v6zrih2-dnische-premierministerin-europa-steht-vor-grter-bedrohungslage-seit-ende-d.html Dauer 1:20 Min.


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04.10.2025

Der "Große Sumpf" nähert sich den Grenzen Russlands

rtnewsde.site, 4 Okt. 2025 06:15 Uhr, Von Alexander Nossowitsch

Was als absurde Idee begann, wird Realität: Polen, Finnland und die baltischen Staaten wollen ihre Grenzen zu Russland und Belarus "versumpfen", angeblich als Panzersperre. Hinter dem Projekt steckt weniger Verteidigung als der Versuch, EU-Gelder unter dem Vorwand der "russischen Bedrohung" abzugreifen.


Quelle: www.globallookpress.com © Matthias Balk / dpa


Nutria im Sumpfgebiet bei Karlsruhe, 29. März 2025 (Symbolbild)


Der anekdotisch klingende Plan der europäischen Nachbarstaaten, die Grenzen zu Russland und Weißrussland zu versumpfen, damit keine russischen Panzer durchkommen können (noch vor anderthalb Monaten hielten viele dies für einen Scherz), nimmt nun konkrete Formen an. Der gesamte Grenzstreifen zu diesen Ländern soll von Polen bis Finnland ernsthaft in ein undurchdringliches Sumpfgebiet umgewandelt werden. Vorbilder: Venedig, das die antike Zivilisation vor den Barbaren rettete, und die Totensümpfe, die den Weg nach Mordor schützten.

In Warschau und Helsinki hofft man, dass die wiederhergestellten Sümpfe zusätzliche Hindernisse für die Bewegung feindlicher Militärtechnik schaffen und auf diese Weise die Verteidigungsfähigkeit Polens und Finnlands stärken werden. Lettland gab bereits letzte Woche bekannt, dass die Wiederherstellung der Sümpfe eine nationale Priorität sei: Das Verteidigungsministerium dieses Landes nahm dieses Projekt in den Staatsplan zur Militarisierung auf. Auch aus Litauen kam die Meldung, dass dem Land 100 Millionen Euro für die Versumpfung der litauisch-weißrussischen und litauisch-russischen Grenze fehlen.


Estland baut Panzergraben an Grenze zu Russland





Estland baut Panzergraben an Grenze zu Russland







Nun wird dieser Unsinn in die Praxis umgesetzt. Es liegt auf der Hand, dass das "Sumpf"-Thema den lokalen Politikern keineswegs dazu dient, die "Verteidigungsfähigkeit zu stärken". Selbst ihre intellektuellen Fähigkeiten reichen aus, um zu verstehen, dass es keinen Sinn macht, Wälder und Felder zu versumpfen: Panzer fahren ohnehin auf Straßen. Das Ziel besteht darin, Geld von der Europäischen Union zu beschaffen, indem sie ihre erneute Bettelei in die derzeit beliebte Formulierung des Schutzes vor der "russischen Bedrohung" verpacken.

Daher beantragten Polen, Finnland und die baltischen Staaten bereits eine Kofinanzierung ihres "Sumpfprojekts" aus den EU-Strukturfonds, die seinerzeit geschaffen wurden, um die Entwicklung der rückständigen Länder Osteuropas voranzutreiben. Sie werden sich sicherlich fragen: Wie kann die Umwandlung fruchtbarer Böden in Sümpfe als Entwicklung betrachtet werden? Aber die Brüsseler Bürokratie hat ihre eigene Logik, die für normale Menschen nicht nachvollziehbar ist.

Schließlich wurde auch die Schließung des Kernkraftwerks Ignalina in Litauen aus EU-Strukturfonds finanziert. Auch dies galt als Infrastrukturprojekt, das auf die Entwicklung und die Überwindung des Rückstands Litauens abzielte. Wenn der Verzicht auf Kernenergie in Europa Fortschritt bedeutet, dann scheinen Sümpfe die Zukunft der Menschheit zu sein. Übrigens, was das Kernkraftwerk Ignalina betrifft, das von der Sowjetunion in Litauen gebaut und von der Europäischen Union geschlossen wurde: In den aktuellen Ereignissen gibt es zweifellos eine historische Logik und Gerechtigkeit: In den baltischen Republiken wurde die Landgewinnung von der UdSSR durchgeführt.


Deutsche Schule in Litauen eröffnet – 700 Soldatenkinder erwartet





Deutsche Schule in Litauen eröffnet – 700 Soldatenkinder erwartet






Dabei erfolgte die Gewinnung landwirtschaftlich nutzbarer Flächen nach dem Prinzip der "positiven Diskriminierung": Während in Lettland 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzflächen trockengelegt wurden, waren es im benachbarten Gebiet Pskow der RSFSR nur drei Prozent. Die Mittel für die Landgewinnung kamen in beiden Fällen aus Moskau.

Aus Sicht der offiziellen Ideologie der baltischen Staaten handelt es sich bei den für wirtschaftliche Zwecke trockengelegten Flächen um ein "Erbe der Okkupation". Es ist ihr gutes Recht, darauf zu verzichten und die ursprünglich "souveränen" Sümpfe zurückzugewinnen – genauso wie sie sich von Fabriken, Konstruktionsbüros, Forschungsinstituten und Atomkraftwerken "befreiten". Dann sollten sie auch auf die Asphaltstraßen verzichten. Denn auch diese wurden von der Sowjetunion gebaut, und nun können sich russische Panzer auf dem von den "Okkupanten" verlegten Asphalt bewegen.

Die aktuellen Entwicklungen an den westlichen Grenzen veranlassen Russland dazu, nicht nur seine Beziehungen zu seinen unmittelbaren Nachbarn, sondern auch seine Haltung gegenüber Europa zu überdenken. Es geht nicht darum, dass Polen und die baltischen Staaten der EU wahnhafte Gesuche um Finanzhilfen vorlegen, wie beispielsweise die Versumpfung von Flächen als Infrastrukturprojekt. Vielmehr geht es darum, dass sie die richtigen Worte für die Eurobürokratie finden, auf deren Grundlage diese Gesuche eine entsprechende Kofinanzierung erhalten.


Szijjártó: Kernenergie hat Potenzial, Ost und West zu vereinen





Szijjártó: Kernenergie hat Potenzial, Ost und West zu vereinen






Was weltweit als Verfall und Niedergang gilt, wird im heutigen Europa als Entwicklung und Fortschritt bezeichnet. Und solche "Entwicklung und Fortschritt" sind dort derzeit überall zu beobachten. Die Kernenergie wurde nicht nur in Litauen, sondern auch in Deutschland abgeschafft. Industriegiganten werden in ganz Westeuropa stillgelegt, so wie es in Osteuropa vor 35 Jahren der Fall war.

Die "russische Bedrohung" – als Schreckgespenst, mit dem die Aufmerksamkeit der Bevölkerung endlos von innenpolitischen Problemen abgelenkt werden kann – ist heute nicht nur in den baltischen Staaten, sondern auch in Skandinavien und Frankreich eine gängige Praxis. Russland sollte sich darauf einstellen, dass es westlich seiner Grenze mit einer zunehmend schwächer werdenden, alternden und zudem in einen "kämpferischen Marasmus" verfallenden Region konfrontiert sein wird. Es wäre daher sinnvoll, eine Schutzmauer zu haben, zumal die Nachbarländer diese freundlicherweise selbst errichten – wenn auch nur aus Sümpfen.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 2. Oktober 2025 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.


Mehr zum Thema – Warum die Balten an ihren verbliebenen Handelsbeziehungen zu Russland festhalten


Screenshot_2025_10_04_at_12_54_46_Der_Gro_e_Sumpf_n_hert_sich_den_Grenzen_Russlands_RT_DE

Video https://rumble.com/v6zqcyg-3.tag-des-waldai-forums-strategien-zur-strkung-der-souvernitt.html Dauer 1:57 Min. 


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