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22.09.2025

Nachrichten von Pressenza: Da gab es ein Boot. Das war das Einzige, was stimmte.

aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 22. September 2025, 7:15. Uhr


Nachrichten von Pressenza - 22.09.2025


Da gab es ein Boot. Das war das Einzige, was stimmte.


Dies ist die vom Präsidenten der Vereinigten Staaten als erstes in die Welt gesetzte Lüge: „Heute früh haben die US-Streitkräfte auf meinen Befehl im Zuständigkeitsbereich des SOUTHCOM einen &#8222;kinetischen Schlag&#8220; gegen eindeutig als Drogenterroristen identifizierte Mitglieder der Organisation Tren de&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/da-gab-es-ein-boot-das-war-das-einzige-was-stimmte/


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Mein Name ist Mensch – ein Aufruf zum Widerspruch


Am 20. September 2025 eröffnete der Stuttgarter Kabarettist, Autor und politische Aktivist Peter Grohmann in Rottenburg am Neckar die Ausstellung „Mein Name ist Mensch“ mit einer eindrücklichen Rede. Inmitten weltweiter Krisen und wachsender Gewalt erinnerte Grohmann an die ungebrochene Kraft&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/mein-name-ist-mensch-ein-aufruf-zum-widerspruch/


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Acht Jahre Atomwaffenverbotsvertrag


Acht Jahre Atomwaffenverbotsvertrag – ein starkes Signal gegen neue nukleare Bedrohungen In dieser Woche jährt sich die Eröffnung des Atomwaffenverbotsvertrags (AVV) zur Unterzeichnung bei den Vereinten Nationen zum achten Mal. Seit dem 20. September 2017 haben 94 Staaten den Vertrag&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/acht-jahre-atomwaffenverbotsvertrag/


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Abtreibungsgegner:innen mit Rückenwind vom Staat Marsch für das Leben


Auch dieses Jahr versammeln sich wieder Abtreibungsgegner:innen in der Bundesrepublik, um dafür zu protestieren, dass die Rechte von Schwangeren weiter eingeschränkt werden. Aktionen soll es in Berlin und Köln am 20.9. geben. Letztes Jahr wurden in beiden Städten jeweils 3.500–4.000&hellip;

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Ankunft in Gaza – Logbuch der Global Sumud Flotilla


Die Global Sumud Flotilla ist kurz vor dem Start. Mit dem Eintreffen der tunesischen und spanischen Delegationen umfasst unsere Flottille nun etwa 50 Boote – überwiegend Segelschiffe, einige wenige Motorboote. Die Kommunikation mit der Studentin Nancy Hamad, die gerade ihren&hellip;

https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/ankunft-in-gaza-logbuch-der-global-sumud-flotilla/


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Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

22.09.2025

Auf Rechtskurs à la Trump    Trumps extremer Rechtskurs führt zu Nachahmungseffekten in der EU: Mehrere Staaten und die AfD wollen „die Antifa“ als „terroristisch“ einstufen. Die AfD ist aktuell stärkste Partei und könnte Teil einer Regierungskoalition werden.

german-foreign-policy.com, 22. September 2025

WASHINGTON/BERLIN (Eigener Bericht) – Der dramatische politische Rechtskurs der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump führt zu ersten Nachahmungseffekten bei zwei Staaten und diversen Parteien in der EU. Nachdem Trump am Donnerstag erklärt hatte, er wolle antifaschistische Organisationen („die Antifa“) als „terroristische Vereinigungen“ einstufen, forderte das Parlament der Niederlande die Regierung des Landes auf, dies ebenfalls zu tun. Am Freitag kündigte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán an, sich dem US-Präsidenten anschließen zu wollen. Identische Forderungen äußern unter anderem auch der Präsident der belgischen Regierungspartei Mouvement réformateur (MR) sowie die AfD. Die AfD ist mittlerweile in zwei Umfragen zu Deutschlands stärkster Partei noch vor CDU und CSU aufgestiegen. In den Unionsparteien heißt es intern, sollte sich die SPD in der Bundesregierung weiterhin dem gewünschten extremen Sozialkahlschlag verweigern, seien auch andere Regierungskoalitionen denkbar – eine Anspielung auf eine Koalition mit der AfD. Diese könnte demnach nötig werden, um die drastischen Berliner Aufrüstungspläne zu realisieren. Die Trump-Administration zeigt unterdessen Faschisierungstendenzen.


Zitat: Autoritäre Formierung

In den USA treibt die Trump-Administration den Aufbau autoritärer Strukturen, die gesellschaftliche Formierung und auf mittlere bis lange Sicht die Faschisierung des Landes mit aller Macht voran. Eines der jüngsten Beispiele ist der Versuch, jegliche Kritik an dem am 10. September ermordeten Charlie Kirk zu unterbinden, einem extrem rechten Agitator, der schwarze Frauen „intellektuell minderwertig“ nannte und Schwangerschaftsabbrüche explizit als „schlimmer als den Holocaust“ einstufte. Trump verdankt Kirks Propaganda zahlreiche Stimmen junger Wähler. Er hat nun einen liberalen TV-Moderator, der sich unbotmäßig über den Mord an Kirk äußerte, feuern lassen und damit ein Exempel statuiert, das weitere Liberale aus der Medienöffentlichkeit drängen soll.[1] Trump überzieht eine zunehmende Zahl an Medien – darunter einflussreiche wie das Wall Street Journal oder die New York Times – aufgrund kritischer Berichterstattung mit milliardenschweren Prozessen und will die Publikation aller nicht von der Regierung abgesegneten Recherchen über das Pentagon verbieten.[2] Kritische Artikel über die US-Streitkräfte werden damit unmöglich. Prominente Gegner des Präsidenten gehen seit geraumer Zeit davon aus, Trump werde keinerlei freien Wahlen mehr zulassen. Er sei daher mit demokratischen Mitteln nicht mehr aus seinem Amt zu entfernen.[3]


Antifaschismus als „Terror“

In der vergangenen Woche haben erstmals zwei EU-Staaten einen von Trumps Vorstößen explizit aufgenommen und mitgeteilt, ihn in ihre eigene Gesetzgebung integrieren zu wollen. Dabei handelt es sich um den Plan, antifaschistische Organisationen – die Rede ist von „der Antifa“ als Bewegung – als terroristisch einzustufen. Er sei „erfreut“ über das von Trump am Donnerstag angekündigte Vorhaben, erklärte am Freitag Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán: „In Ungarn ist für uns ebenfalls die Zeit gekommen, Organisationen wie die Antifa als terroristische Vereinigungen einzustufen“ – und zwar „nach amerikanischem Vorbild“.[4] In Ungarns Hauptstadt Budapest demonstrieren antifaschistische Organisationen etwa gegen einen alljährlich abgehaltenen Gedenkmarsch von Faschisten zur Erinnerung an eine Schlacht der Wehrmacht und der Waffen-SS gegen die Streitkräfte der Sowjetunion.[5] Bereits am Donnerstag hatte das Parlament der Niederlande auf Antrag des Rechtsaußen-Politikers Geert Wilders (Partij voor de Vrijheid, PVV) die Regierung aufgefordert, „die Antifa“ gleichfalls als Terrororganisation zu klassifizieren.[6] Dies geschah unter anderem mit den Stimmen der Regierungspartei VVD (Volkspartij voor Vrijheid en Democratie), der nicht zuletzt NATO-Generalsekretär Mark Rutte entstammt.


„Faschistische Vorgehensweisen“

Forderungen, antifaschistische Organisationen zu verbieten oder zumindest ihre Aktivitäten zu behindern, werden auch in anderen EU-Staaten laut. In Österreich etwa verlangt der „Sicherheitssprecher“ der FPÖ, Gernot Darmann, unter Verweis auf Trumps Vorstoß: „Dieser linke Sumpf“ – „die Antifa“ – „muss trockengelegt werden.“[7] In Belgien will der Präsident der Regierungspartei Mouvement réformateur (MR), Georges-Louis Bouchez, „die Antifa-Struktur“ nach Trump’schem Vorbild behördlich „auflösen“ lassen. Seine Partei werde „auf den Ebenen der Regierung und des Parlaments“ darauf hinarbeiten, erklärt Bouchez, der „der Antifa“ explizit vorwirft, „eine Struktur mit faschistischen Vorgehensweisen“ zu sein.[8] In Deutschland plädieren Politiker der AfD für eine Klassifizierung der antifaschistischen Bewegung als „terroristisch“. AfD-Abgeordnete im Europaparlament hatten dies bereits vor Jahren im Rahmen ihrer parlamentarischen Aktivitäten nahegelegt. Jetzt erklärt etwa der AfD-Bundestagsabgeordnete Alexander Wolf in den sozialen Medien: „Donald Trump möchte gegen die Antifa vorgehen. ... Sehr gut!“ Wolfs Fraktionskollege Dario Seifert äußert ebenfalls in den sozialen Medien, Trumps Vorhaben solle „auch in Deutschland und Europa Vorbild sein“: „Antifa als Terrorgruppe einstufen!“


Stärkste Partei

Die AfD erhebt diese Forderung zu einer Zeit, zu der sie in Umfragen Rekordwerte erzielt und zudem zunehmend Gegenstand von Koalitionsüberlegungen ist. Erstmals zog sie in einer am 17. September publizierten YouGov-Umfrage an den Unionsparteien vorbei und lag mit 27 Prozent (CDU/CSU: 26 Prozent) auf Platz eins. Eine am 20. September publizierte INSA-Umfrage sah die AfD (26 Prozent) ebenfalls vor CDU und CSU (25 Prozent).[9] Die SPD folgte jeweils weit abgeschlagen mit 15 Prozent. Im Bundesland Sachsen-Anhalt kommt die AfD in Umfragen zur Zeit auf 39 Prozent; ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund strebt nach der Landtagswahl im September kommenden Jahres eine Alleinregierung an.[10] In drei Großstädten im bevölkerungsreichen westdeutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen – in Duisburg, Gelsenkirchen und Hagen – haben AfD-Kandidaten in der Kommunalwahl vor gut einer Woche den Einzug in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters an diesem Sonntag erreicht.


„Andere Mehrheiten möglich“

Zugleich schwillt die Debatte über eine Einbeziehung der AfD in eine Regierungskoalition – womöglich sogar auf Bundesebene – an. So berichtet die konservative, den Unionsparteien nahe stehende Frankfurter Allgemeine Zeitung, es gebe Politiker in CDU und CSU – und zwar „auch führende“ –, „die hinter vorgehaltener Hand die Auffassung äußern“, auf Dauer könne man die AfD „zumindest“ bei organisatorischen Fragen, so etwa bei „der Vergabe von Posten als Ausschussvorsitzende, nicht unberücksichtigt lassen“.[11] Vor zwei Wochen erklärte Carina Hermann, Beisitzerin im CDU-Bundesvorstand, in einer Vorstandssitzung, sollte die SPD den gewünschten Sozialkahlschlag nicht mittragen, dann seien im Bundestag „auch andere Mehrheiten“ möglich.[12] Daraufhin äußerte Karl-Josef Laumann, NRW-Sozialminister und stellvertretender Bundesvorsitzender, nicht kühl den üblichen Satz, eine Mehrheit unter Rückgriff auf eine Partei der extremen Rechten sei in den Unionsparteien undenkbar. Laumann warnte stattdessen, dieses Szenario offensichtlich nicht ausschließend: „Viele würden austreten und ich auch“.[13]


Gewalt

Der Rechtskurs in Europa ist dabei nicht nur das Ergebnis von Nachahmungseffekten; die Trump-Administration sowie ihr politisches Umfeld treiben ihn aktiv voran (german-foreign-policy.com berichtete [14]). Dies schließt mittlerweile sogar Interventionen nicht aus, die als Aufruf zu Gewalt verstanden werden können. So befeuerte Ex-Trump-Adlatus Elon Musk den Aufmarsch von bis zu 150.000 Rechtsextremisten am 13. September in London mit einer Videoansprache, in der er nicht nur eine Parlamentsauflösung und einen Regierungswechsel im Vereinigten Königreich forderte, sondern auch behauptete, mit zunehmender Immigration komme „Gewalt auf euch zu“.[15] Musk fuhr fort: „Ob ihr zu Gewalt greift oder nicht, die Gewalt kommt zu euch. Ihr schlagt zurück oder ihr sterbt, das ist die Wahrheit.“ Zu den 150.000 Demonstranten zählten auch solche, die für ihre Gewaltbereitschaft bekannt sind.

 

[1] Natalie Andrews, Aaron Zitner: In Kimmel Suspension, Trump Campaign Against Critics Escalates. wsj.com 18.09.2025.

[2] Ken Bensinger: Pentagon Expands Its Restrictions on Reporter Access. nytimes.com 20.09.2025.

[3] Melanie Mason, Dustin Gardiner: Gavin Newsom: ‘I don‘t think Donald Trump wants another election’. politico.com 27.08.2025.

[4] Gábor Tanács, Gavin Blackburn: PM Viktor Orbán follows Trump and says Hungary will designate antifa a terrorist organisation. euronews.com 19.09.2025.

[5] S. dazu Die Spitze eines braunen Eisberges.

[6] Carlos Robles: Dutch parliament adopts motion to classify antifa as a terrorist organization. bnonews.com 18.09.2025.

[7] FPÖ – Darmann: „Realitätsverweigerung der Justizministerin ist Schutz für Linksextremismus!“ ots.at 21.09.2025.

[8] Caroline Vandenabeele: Georges-Louis Bouchez menace de “dissoudre les Antifa” : pourquoi ce n’est pas si simple. rtbf.be 19.09.2025.

[9] Sprung auf Rekordwert – AfD zieht in YouGov-Umfrage erstmals an der Union vorbei. welt.de 17.09.2025.

[10] AfD strebt Alleinregierung an. deutschlandfunk.de 07.09.2025.

[11] Eckart Lohse: Adenauer-Stiftung warnt CDU vor Zusammenarbeit mit AfD. Frankfurter Allgemeine Zeitung 19.09.2025.

[12], [13] Florian Kain: CDU-Minister droht mit Parteiaustritt. bild.de 10.09.2025.

[14] S. dazu Die transatlantische extreme Rechte (III) und „Vom Trump-Tornado lernen“.

[15] Haroon Siddique: What did Elon Musk say at far-right UK rally and did his remarks break the law? theguardian.com 15.09.2025.


Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10124


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

21.09.2025

Rolle der Computerspiele im Fall Kirk    Alles ein zynischer Spaß

Mahnwache für Charlie Kirk in Utah Foto: Lindsey Wasson/ap (Bild) 


taz.de, vom 20. September 2025, 13:02 Uhr, Von Tilman Baumgärtel

Charlie Kirk und sein Attentäter wurden in einem Onlineparalleluniversum sozialisiert. Dort fließen Gewalt und rechtsextreme Ideologien ineinander.


Möglicherweise wird man sich in einigen Jahren an das Attentat auf Charlie Kirk als eine amerikanische Version des Reichstagsbrands erinnern. Die Nationalsozialisten nutzten damals das Feuer als Rechtfertigung, um mit der Verfolgung ihrer politischen Gegner zu beginnen, obwohl diese nichts mit der Brandstiftung zu tun hatten.

Jetzt dient der Anschlag auf den rechten Influencer Charlie Kirk der amerikanischen Regierung als Vorwand, um die Existenz politisch missliebiger Menschen zu zerstören und sie einzuschüchtern. Justizministerin Pam Bondi machte „linke Radikale“ für das Attentat verantwortlich und drohte: „Sie werden zur Rechenschaft gezogen.“


Stephen Miller, stellvertretender Stabschef im Weißen Haus, kündigte an, man werde „diese terroristischen Netzwerke ausrotten und zerschlagen“; einige Tage zuvor hatte er schon die Demokratische Partei als „inländische, extremistische Organisation“ bezeichnet. Auch Vizepräsident J D Vance wurde deutlich: „Wir werden gegen das Netzwerk von NGOs vorgehen, das Gewalt schürt, fördert und ausübt.“

Die Alt-Right-Bewegung

Wenn es die US-Regierung mit der Verfolgung der Hintermänner des Anschlags wirklich ernst meinte, dann müsste sie wohl eher das amorphe Netzwerk von Trollen und extremistischen Politaktivisten ins Visier nehmen, das sich einst auf der Internetplattform 4Chan zusammenfand und in den 10er Jahren als Alt-Right bekannt war.

Während seines ersten Wahlkampfs 2016 half die Alt-Right-Bewegung Donald Trump mit Memes und aggressiver Onlinekulturkampfrhetorik dabei, im Netz eine junge, internetaffine Basis zu gewinnen – auch wenn Trump sich später von der Bewegung distanzierte. Sein Berater Steve Bannon nannte das Blog Breitbart News, dessen Chefredakteur er von 2012 bis 2016 war, „die Plattform der Alt-Right“ und gab rechten Provokateuren wie Milo Yiannopoulos ein Forum, das zentrale Narrative der Bewegung (Migration, Islam, Political Correctness) salonfähig machte.

Die Motive von Kirk-Attentäter Tyler James Robinson sind unklar; bisher weigert er sich, mit den Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren und eine Aussage zu machen. Und vielleicht ist er einfach nur wahnsinnig.


Für das FBI ist der gewalttätige Online­nihilismus eine neue Terrorkategorie

Aber diese Art des Wahnsinns hat vielfältige Berührungspunkte mit dem gewalttätigen, rechtsextremen Onlinenihilismus, der sich in den letzten Jahren aus dem Bodensatz der Alt-Right entwickelt hat und für den das FBI 2022 sogar eine neue Kategorie für inländischen Extremismus geschaffen hat: Nihilistic Violent Extremism (NVE).

Anspielungen auf obskure Computerspiele

Diese Art von politischen Terrorismus verbindet rechtsextreme Ideen und Gewaltobsessionen mit Internetironie, mit netzkulturellen Referenzen, Memes und Anspielungen auf obskure Computerspiele, bei denen die Grenzen zwischen Ernst und „Sarkasmus“ verwischt werden und die man nur versteht, wenn man extremely online ist.

Viele der schrecklichsten Attentate der letzte Jahre waren von dieser wirren Internet­ideologie motiviert: 2019 erschoss in Christchurch (Neuseeland) ein Rechtsradikaler 51 Menschen in zwei Moscheen, übertrug das Massaker im Ego-Shooter-Stil per Livestream und spickte sein Manifest mit Memes wie „Subscribe to PewDiePie“. Im selben Jahr ermordete ein rechtsterroristischer Attentäter in El Paso (USA) 23 Menschen in einem Supermarkt und veröffentlichte ein Schreiben, das die Meme-Ästhetik und die „Große Umvolkungs“-Ideologie dieses Attentats aufgriff.

Kurz darauf erschoss ein rechter Spinner in einer Synagoge im kalifornischen Poway eine Frau und bezog sich ebenfalls ausdrücklich auf Christchurch. Im selben Jahr versuchte ein deutscher Rechtsextremer in Halle in eine Synagoge einzudringen und kommentierte seine Mordpläne mit Insiderwitzen aus rechtsextremen Onlineforen und Referenzen auf Christchurch; als dies scheiterte, erschoss er zwei Menschen und streamte das im Videospielstil.

2022 ermordete ein weiterer Rechtsextremer in Buffalo (USA) zehn Leute in einem Supermarkt, übertrug die Tat live auf Twitch und orientierte sich dabei offen an diesen Gewalttaten, inklusive der Verwendung von Alt-Right-Memes und Onlinecodes.

Was meinte Robinson mit Bella Ciao?

Und nun also der Mörder von Charlie Kirk, der in seine Kugeln obskure Botschaften voller Anspielungen auf Computerspiele und 4Chan-Terminologie eingeritzt hat. Und wieder geht das große Rätselraten los – was genau war mit „Bella Ciao“ gemeint? Ist das nicht ein linker Partisanensong aus Italien?

Nein, es ist eine Botschaft aus einem Onlineparalleluniversum, in dem jede Art von Selbstäußerung immer auch das schiere Gegenteil bedeuten kann und in dem letztlich alles for the lulz ist, also ein großer zynischer Spaß, den nur Eingeweihte verstehen. „Weißt du noch, wie ich die Kugeln graviert habe?“, hat Robinson seinem Mitbewohner laut New York Times in einem Chat nach dem Attentat geschrieben. „Das war ein großes Meme. Wenn ich ‚notices bulge uwu‘ auf Fox News sehe, drehe ich durch.“

Man könnte an dieser Stelle das „notices bulge uwu“-Meme erklären („notices bulge, uwu“ stammt aus der Furry- und Anime-Rollenspielszene und bezeichnet eine Ausbeulung im Schritt …). Und würde damit einen Weg in den ganzen Alt-Right-Kaninchenbau mit seinen ganzen Referenzen und popkulturellen Bezügen aufmachen.

Aber vielleicht kann man den Mord an Charlie Kirk auch viel einfacher erklären. Auf einem Bild, das seit dem Attentat aufgetaucht ist, imitiert Robinson im gelb-schwarzen Adidas-Jogginganzug in der Russenhocke (slav squat) sitzend den Stil der Groypers-Szene.

Rechtsradikales Offline­trollen

Die Groypers sind Anhänger des amerikanischen Alt-Right-Rechtsradikalen Nick Fuentes, die seit 2020 aufgehetzt wurden, um bei den öffentlichen Auftritten von Charlie Kirk zu provozieren. In der ungeschriebenen Geschichte des rechtsradikalen Offline­trollens ist diese Episode als die „Groyper Wars“ verzeichnet.

Nick Fuentes hat diese Auseinandersetzung damals verloren. Dem Sicherheitsapparat von Kirk – der ja angeblich mit jedermann diskutieren wollte – gelang es nach und nach, diese Troll-Störer von seinen Veranstaltungen fernzuhalten. Beim Wahlkampf im vergangenen Jahr spielte Kirk dann eine wichtige Rolle bei der Wiederwahl von Donald Trump.

Die kurzen Videoclips, die seine Organisation Turning Point USA in die sozialen Medien einspeiste, in denen er seine reaktionären Einstellungen bewarb, waren so gut gemacht, dass sie oft viral gingen und ihn als souveränen Diskursmeister in Debatten unter 30 Sekunden zeigten.

Diese Clips kursieren jetzt wieder im Netz, um zu beweisen, dass Kirk ja eigentlich nur reden wollte. Tatsächlich waren diese Campusdebatten Teil des Geschäftsmodells von Charlie Kirk, für die er zwischen 50.000 und 100.000 Dollar pro Veranstaltung verlangte. Diese Diskussionen haben ihn zum Multimillionär gemacht – und gleichzeitig anschlussfähig für breitere Kreise.

Der Unterschied zwischen Charlie Kirk und Nick Fuentes besteht weniger in einem Konflikt von Ideologien – beide sind misogyne Ethnonationalisten ohne Zukunftsprogramm. Beide sind keine ernstzunehmenden politischen Theoretiker – oder, bei Licht betrachtet, überhaupt Personen mit irgendeiner Ausbildung oder irgendeinem Hintergrund, der sie qualifiziert, etwas Relevantes zu irgendwas zu sagen.

Es geht nur um Aufmerksamkeit auf Social Media

Sie sind einfach nur Influencer, deren Erfolg in Klicks, Reichweiten und Spenden messbar ist. Dass es solche Gestalten überhaupt gibt, sagt mehr über eine Medienlandschaft aus, in der es vor allem darum geht, Aufmerksamkeit zu generieren und weniger um Inhalte.

Dass Kirk am Ende erfolgreicher war, lag nicht an seiner inhaltlichen Überlegenheit, sondern an seiner Fähigkeit, sein Produkt – politische Provokation – in eine institutionell abgesicherte Form zu überführen – Trumps MAGA-Bewegung.

Und diesmal ist MAGA gut vorbereitet. Die Zeit der Memes-Spiele, der witzigen, selbstreferentiellen Pseudodebatten und ironischen Internetcodes, die nur Leute verstehen, die auch auf Tumblr sind, ist in den USA vorbei.

Jetzt werden random Leute von vermummten Gestalten in nummernlose weiße Lieferwagen gezerrt und finden sich in El Salvador wieder und niemand traut sich mehr, etwas zu sagen, weil man sonst als Nächstes dran sein könnte. Ist wohl auch just for the lulz, was offenbar neuerdings ein Regierungsprogramm ist.


Info: https://taz.de/Rolle-der-Computerspiele-im-Fall-Kirk/!6114235/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


unser weiterer Kommentar: So verdreht man die Köpfe der Truther- und sonstiger und lenkt ihre Aufmerksamkeit als Leimspur auf künstlich erzeugte Plätze um und alles bereits im großen Stil, während sich die braven Bürger bisher von sowas distanzieren.

Vielleicht ist der Trick, erst wenn´s ganz wirr wird (und denkbar werden soll), werden die braven Bürger in ihrer Not auch für dieses Niveau (vorbereitend) anschlussfähig zu machen!

Deswegen ist man in diesem Umfeld womöglich auch in zweifelhafter Gesellschaft!


Und das Bild dahinter scheint mir immer sichtbarer zu werden. Wobei fast alle Politiker und Regierungsbeauftragte ganzgleich ob in USA, GB, EU und sonstwo, auch Teil dieser langristigen strukturellen Agenda sind. Wenn mitunter auch sehr unfreiwillig.

21.09.2025

Wolfgang Eggert

d2.wikimannia.org, Seite besucht am 21. September 2025, 23:19 Uhr






Wolfgang Eggert
Wolfgang Eggert.jpg
Geboren1962
BerufAutor, Historiker

Wolfgang Eggert (* 1962) ist ein deutscher Historiker und auf Sachbücher zu verschwörungs­theoretischen Themata spezialisierter Autor.


Zitat:«Wolfgang Eggert ist Journalist und Historiker. Er verfasste acht Bücher, die das schmutzige Wirken von Geheimdiensten und Okkult­netzwerken thematisieren. "Wer wissen will, wie sich extremer Fundamentalismus mit der laufenden US-Politik überschneidet, sollte dieses Buch lesen", schreibt Emmy-Preisträger Saul Landau, Professor an der California State Polytechnic University, über Eggerts jüngstes Werk "Erst Manhattan, dann Berlin".»[1]
Zitat:«Wolfgang Eggert, Jahrgang 1962, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte nach Absolvierung des Wehrdienstes an den Universitäten von Berlin (FU) und München (LMU) Geschichte, Politologie und Journalistik. Nach redaktioneller Ausbildung bei SAT1 und einer für VOX arbeitenden Produktions­gesellschaft beschäftigt er sich nun seit über 17 Jahren intensiv mit politischen Übergriffen von Geheimdiensten und Messianischen Sekten[wp]. Eggert lebt vom Erlös seiner Bücher ledig in München und London.»[2]

Inhaltsverzeichnis

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

  • Die MH17-Falle. (= Edition Zeitgeschichte. Band 61). Homilius 2015, ISBN 3-89706-822-2
  • Flug MH370. Die Geheimdienstspur. (= Edition Zeitgeschichte. Band 60). Homilius 2014, ISBN 3-89706-823-0
  • London - die Lizenz zum Töten. Die Verstrickung der Geheimdienste in den Terrorismus., Chronos 2005, ISBN 3-935845-10-3
  • Erst Manhattan - Dann Berlin. Messianisten-Netzwerke treiben zum Weltenende., Chronos 2005, ISBN 3-935845-09-X
  • Herausgeber: Die geplanten Seuchen. AIDS, SARS und die militärische Genforschung., Chronos 2003, ISBN 3-935845-08-1[3]
  • Angriff der Falken. Die verschwiegene Rolle von Mossad und CIA bei den Anschlägen vom 11. September., Chronos 2002, ISBN 3-935845-05-7
  • Out of the blue. Spuren des Terrors in Amerika., Chronos 2001, ISBN 3-935845-04-9
  • Israels Geheimvatikan. 3 Bände. Beim Propheten! Verlag 2001, ISBN 3-935845-00-6

Interviews

Vorträge

Interview

MM: Sehr geehrter Herr Eggert , schaut man sich die Liste Ihrer Veröffentlichungen an, so könnte man auf die Idee kommen, dass Sie ein so genannter Verschwörungs­theoretiker sind. Wie antworten Sie auf diesen Vorwurf? Eggert: Mein Hauptforschungsgebiet ist das Wirken des organisierten Verbrechens, von Lobby­gruppen, Geheimdiensten, Polit-Logen, militärischen Under-Cover-Einrichtungen, apokalyptischen Sekten, geo­politischen Netzwerken. Alle diese häufig untereinander verwobenen Gruppen arbeiten vorsätzlich verdeckt und konspirativ. Ob Betrug oder Mord, Kauf oder Kompromittierung von Journalisten und Politikern, Organisierung von Putschen, Pogromen, Terror­anschlägen und Kriegen: Verschwörung ist Teil ihres Tages­geschäfts. Investigative Rechercheure müssen auf diesem Themengebiet Verschwörungs­theoretiker sein, sonst sind sie lediglich Hofbericht­erstatter[wp]. MM: Die weitaus überwiegende Mehrheit der Medien vertritt andere Ansichten. Eggert: Dazu muss man den Einfluss kennen, den gerade die Geheimdienste auf die so genannte Freie Presse ausüben. Ende der 40er Jahre startete die CIA ein regelrechtes Programm zur Infiltration und Steuerung der Medien­land­schaft: "Operation Mockingbird"[wp]. Die Sonder­budgets zur Lenkung der Öffentlichen Meinung betragen seitdem bei der Agency Milliarden Dollar-Summen - jährlich. Investiert wird am Markt über Rundfunk- bzw. Beteiligungs­gesellschaften, seltener über Einzel­spieler. Als solcher nahm Silvio Berlusconi[wp] seinen kometenhaften Aufstieg zum Global Player des Medien­geschäfts direkt aus der CIA-Loge P2 heraus. Der israelische Milliardär Haim Saban[wp] übernahm 2003 mit einem Schlag die Fernseh­sender Pro7, Sat1, Kabel 1, N24 und die Nachrichten­agentur ddp. Sabans Entourage rühmte sich gern ihrer Verbindungen zum israelischen Geheimdienst Mossad[wp]. Robert Maxwell[wp], der europäische Pressezar, war ebenfalls bis kurz vor seinem Tod ein Mann des Mossad. Maxwell spielte eine einflussreiche Rolle in der Gründungs­periode des deutschen Springer Konzerns. Die Firma Springer ist bekannt dafür, dass jeder Arbeitnehmer fünf Unter­nehmens­grund­sätze unterzeichnen muss, deren zweiter "die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes" fordert und deren dritter "die Unterstützung des trans­atlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika" verlangt. Diese Worte könnten auch als Sinnspruch über dem Schreibtisch von Rupert Murdoch[wp] stehen. Der neo­konservative Australier führte eine kleine Zeitung, als er sich mit dem CIA-Repräsentanten in Australien, Ted Shackley[wp], befreundete. Von da an ging's im Hand­umdrehen steil bergauf. Zum Murdoch-Konzern gehören heute weltweit Hunderte von Zeitungen, sowie TV- und Radio­stationen. ... Beresowski... Gussinski.... Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Soweit zur obersten Chefetage. Natürlich schüttet das immer prallgefüllte Geheimdienst­füllhorn auch ein wenig nach unten aus. Es gehen Gelder an Chef­redakteure und Rund­funk­räte, geheim­dienst­gesteuerte Stiftungen vergeben Stipendien, Think-Tanks verteilen Einladungen und Reise­gutscheine. Es gibt jede Menge Zuckerbrot. MM: ... nur Zuckerbrot? Eggert: ... und natürlich auch die Peitsche! Haben Sie sich nicht schon einmal gewundert, warum so viele altlinke Presse-Erzeugnisse heute in Amerikanismus machen? Dafür gibt es eine simple Erklärung: Als die CIA Bundeskanzler Kohl Anfang der 90er Jahre die brisanten Rosenholz-Dateien unter der Nase wegschnappte, hatte sie eine komplette Übersicht über die Stasi-Seilschaften in der BRD eingesackt. Darunter die zahlreichen MfS-Mitarbeiter in der westdeutschen Medien­landschaft. Um nicht ihren Ruf und ihre Rentenbezüge zu verlieren, arbeiten die seitdem kostenlos für die CIA. Wer das nicht will, wird öffentlich gemacht. Dafür gibt es Beispiele. "Die CIA besitzt jeden von irgendeiner Bedeutung in den Massenmedien." So sprach der ehemalige CIA-Chef William Colby[wp] zur Zeit des Mauerfalls. Als er einmal gefragt wurde, ob die CIA ihren Presse-V-Leuten jemals gesagt habe, was diese schreiben sollten, antwortete er: "Aber sicher, das wird ständig gemacht." Kontrolle des Fußvolks ist Teil des politischen Spiels, gerade in Spannungs­zeiten wie diesen. Auch Kriegs­fanfaren brauchen Mundstücke. Als solches dient die Medien­landschaft. MM: Warum beschäftigen Sie sich schwerpunktmäßig mit Geheimdiensten? Eggert: Als studierter Historiker hatte ich es schon immer mit den großen Eckpunkten unserer Geschichte zu tun. Die auffallendsten und physisch nach­haltigsten Umwälzungen sind zweifellos die Kriege. Wenn Sie sich intensiv genug mit dem Entstehen von Kriegen beschäftigen, werden Sie automatisch darauf kommen, dass diese nicht zufällig, quasi als Betriebsunfall "passieren" oder als Gottesstrafe vom Himmel gelassen werden. Wenn Sie ihre Forschung ernst nehmen, werden Sie feststellen, dass es immer eine kriegs­führende Seite gibt, welche aus der gewaltsamen Aus­einander­setzung Profit schlägt. Und die ist es dann auch meist, welche in entsprechenden Strategie­zirkeln den Kampf lange im Voraus geplant hat. Bis hin zu einem kriegs­auslösenden Ereignis, welches das eigene Vorgehen legitimieren und den Gegner in eine schlechte Anfangs­position bringen soll. Für diesen wichtigen Job sind die Geheimdienste zuständig. Sie legen und aktivieren die Zündschnur in den Krieg. Das war immer und überall so: Der Thron­folger­mord von Sarajewo[wp] als Auftaktakt des Ersten Weltkriegs; der Überfall auf den Sender Gleiwitz[wp], der Hitlers Angriff auf Polen rechtfertigen sollte; die Lavon-Affäre[wp], als israelische Agenten unter falscher Flagge amerikanische Einrichtungen in Ägypten bombardierten, um die USA im Vorfeld des Suezkanal­krieges[wp] auf die "richtige Seite" zu ziehen; der erlogene Tonkin-Zwischenfall[wp], der Amerika das scheinbare Recht gab, in den Vietnamkrieg[wp] einzutreten; die Provokationen Kuwaits gegen den Irak und das grüne Licht des Pentagon an Saddam Hussein[wp], mit dem Nachbarstaat militärisch abzurechnen, um Bush Seniors[wp] ersten Öl-Wüstensturm[wp] als "Befreiungs­unter­nehmen" zu tarnen; die auf tschetschenische Extremisten geschobenen Hochhaus­bombardierungen in Russland, die Putin 1999 die Begründung für den Kaukasus­einsatz der Armee lieferten; die Entführung zweier Israelis zur Legitimierung des letzten Libanonkrieges. Jeder einzelne Vorfall ein geheim­dienst­gesteuerter Schachzug. Man muss die Geheimdienste und ihre Machinationen[wikt] betrachten, um geschichtliche Dynamik in ihrem Kern zu begreifen. MM: In einer Veröffentlichung von 2003 beschuldigen Sie die militärische Genforschung am Ausbruch von Seuchen wie AIDS Mitschuld zu sein. Was sollte die Motivation dafür sein, denn schließlich leiden alle in der Welt an jenen Seuchen? Eggert: Jahrzehnte unter Verschluss gehaltene Protokolle des amerikanischen Kongresses belegen, dass am 9. Juni 1969 Dr. McArthur, der stellvertretende Leiter der Forschungs­abteilung beim US-Verteidigungs­ministerium, den Antrag auf die Bewilligung von 10 Millionen USD stellte. Mit diesem Geld sollte laut seiner Aussage ein neuartiges Virus entwickelt werden, das den Immun­apparat des Infizierten zerstört und gegen therapeutische Abwehr­maßnahmen unempfindlich ist. Das Geld wurde bewilligt und die Forschungs­arbeit in streng geheimen Hoch­sicherheits­laboratorien aufgenommen. Die fähigsten Wissenschaftler ihrer Zeit, darunter der spätere "Entdecker" des Aids-Virus Robert Gallo[wp], arbeiteten dem Projekt zu, das laut Planung innerhalb von 10 Jahren zum Abschluss kommen sollte. Nach exakt dieser Zeitspanne tauchten die ersten HIV-Fälle in den USA auf. Die Beweiskette erscheint in mehrfacher Hinsicht bruchlos, auch was die genetischen Rekombination des Virus anbelangt. Das Ergebnis war die erste Genwaffe der Geschichte. Wenn auch eine unfertige, da sie anders als ihre heutigen Nachfolger nicht gebiets- oder rassen­selektiv töten kann und sich wahllos verbreitet. Deshalb würde ich für die Freisetzung des Virus keine US-Regierungsstelle verantwortlich machen, auch nicht den geheimdienstlich-militärischen Komplex. Da sind vielmehr über- oder neben­staatliche Gruppen im Spiel, die zum Teil malthusianischen, zum Teil religiösen Antrieben folgen. Jüdische[wp] und Christliche Messianisten[wp] vom Zuschnitt eines Shoko Asahara, der die japanischen U-Bahnen mit Giftgas flutete, weil er meinte, damit die Welt dem prophezeiten Ende näher zu bringen. Es gibt da nur einen Unterschied: Asahara war ein weitgehend isolierter Sektenguru. Seine biblischen Gesinnungs­genossen stehen dagegen an den Pforten der Macht. In Amerika, in England, in Israel. MM: Einen Monat vor dem 11. September 2001 veröffentlichten Sie ein Buch mit dem Titel "Im Namen Gottes - Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie". Wurde Ihr Buch schon einen Monat nach der Veröffentlichung "überholt"? Eggert: Nein, da hatte ich den 11. September natürlich noch nicht im Blickfeld. Es geht in dem Buch um das Wesen überstaatlicher Gruppen und deren Einflüsse auf die Geschichte im Allgemeinen. Auf Revolutionen, Kriege, den Kommunismus, den Faschismus, den Holocaust. Von der französischen Revolution[wp] angefangen bis zum Ende der Regierungszeit Clintons[wp]. "Israels Geheimvatikan" ist mehr ein Grundlagenwerk. Was ich voraussah war die Tatsache, dass die endzeitlichen Gruppen in den Religionen durch ihre politischen Netzwerke an der Vorbereitung des 3. Weltkriegs arbeiteten. Und wie in jedem Krieg bedurfte es auch hierfür wieder eines konkreten Anlasses, und das war der 11. September 2001. Eigentlich passt 9/11 nahtlos in die Liste der Kriegs­auslöse­kampagnen, die ich bereits genannt habe. Es ist daher nicht verwunderlich, dass man in der Vorbereitungszeit dieses Terrorcoups wieder allerorten auf die Spuren der Geheimdienste stößt. MM: Ein Jahr später folgte Ihr Buch "Angriff der Falken". Warum glauben Sie steht die deutsche Politik derzeit so extrem stark an der Seite jener Falken? Eggert: Ich habe mich das zum ersten Mal gefragt, als der regierungsnahe US-Nachrichtenkanal Fox-News am 12. September 2007 meldete, die Deutschen sanktionierten Amerikas Iran­kriegs­pläne. Thema der Sendung war ein Iran­spezifisch zusammen­gesetztes Sicherheitsrats­treffen in Berlin. Dort hätte die Bundesregierung erklärt, die anti­iranische Sanktionsfront aus national-wirtschaftlichen Gründen zu verlassen - wobei sie gleichzeitig die Amerikaner zu einem Bombardierungs­feldzug gegen Irans nukleare Einrichtungen ermuntert haben sollen. Fox beruft sich dabei auf Diplomaten aus verschiedenen Ländern. Wenn das keine vorsätzliche Lüge aus dem Hause Murdoch ist, sondern eine auf Tatsachen gründende Indiskretion, dann sehen wir hier in seiner krassesten Form den Schwenk unserer - nach wie vor sozial­demokratisch bestimmten - Außenpolitik. Für mich erklärt sich dieses Verhalten mit dem Druck der Vereinigten Staaten, die Deutschland nur dann als ständiges Mitglied in den Weltsicherheitsrat aufnehmen werden, wenn es sich gegenüber seiner aktuellen Politik wohlgefällig zeigt. MM: Wird das zum erwünschten Ziel für Deutschland führen? Eggert: Ich bezweifele, ob die Rechnung aufgehen wird, durch Unterstützung des Imperialismus mit blutenden Händen in den Sicherheitsrat einzuziehen, um von dort dann - im Herzen rein geblieben - zur moralischen Erneuerung der Welt zu schreiten. Gerade kurzfristig ist dieses Spiel mit dem Feuer gefährlich: Berlin würde sich als antreibende Kraft für ein NATO-Terror­bombardement bildhaft gesprochen in George W. Bushs Kanonenboot setzen. Klassischer ist ein Motiv für einen islamistischen Provokations­anschlag gegen die Bundes­hauptstadt kaum aufzubauen. Es ist meines Erachtens auch zu früh darauf zu bauen, dass die neo­konservative US-Regierung das Wahljahr 2008 nicht übersteht und Deutschland es dann schon mit einem neuen Partner im Sicherheitsrat zu tun haben wird. MM: Ihr jüngstes Buch "Erst Manhattan, dann Berlin" geht von der Gefahr eines erfolg­reichen Terror­anschlages in Deutschland aus. Wie kommen Sie darauf? Eggert: Als Antreiber der menschlichen Geschichte nehme ich unter anderem wie bereits erwähnt messianische Netzwerke wahr. Es gibt ganz zentrale Ereignisse, die ausschließlich von diesen radikalen Sekten gesteuert waren, darunter die Ermordung des israelischen Staatschefs Rabin[wp]. Gerade auf die explosive Lage im Mittleren Osten, die sie zum prophezeiten Armageddon[wp] vorantreiben wollen, gelingt es ihnen stärksten Einfluss auszuüben. Einerseits über die Schiene Israel, wo führende Politiker wie Benjamin Netanjahu vor schwerwiegenden Entscheidungen den Rat okkulter[wp] Rabbiner einholen. Auf der anderen Seite haben in Amerika im Gefolge von George W. Bush bekennende christliche Fundamentalisten das Weiße Haus erobert. Wöchentlich werden endzeitliche[wp] Schrift­gelehrte hierher und ins Pentagon geladen, um in bizarren Bibel­sitzungen Politiker und Militärs für das Tagesgeschäft zu instruieren. Wesentlich länger ist diese gefährliche Vision von der Auserwähltheit vor Gott in einfluss­reichen Kreisen des britischen Establishments verbreitet. Viele Freimaurer­logen, die bekanntlich das öffentliche Leben des Vereinigten Königreichs stark prägen, sind von der Idee des Britischen Israelismus befangen. Diese besagt, dass die Mission des Judentums, die Welt ihrem geoffenbarten Ende entgegenzuführen, mit der Kreuzigung Jesu beendet und auf die Briten übertragen worden sei. MM: ... Sie nennen oft christliche und jüdische Gruppen in einem Atemzug ...? Eggert: Den christlichen und jüdischen Gruppen gemein ist die Tatsache, dass sie sich auf die Bibel berufen, dass sie auf Prophetien referieren, deren Inhalt sie sich als politischen Auftrag zu eigen machen, dass sie mittels Entschlüsselungs­codes geheime Doppel­bedeutungen aus der Heiligen Schrift heraus­arbeiten. Hier wie dort wird 9/11 anhand von Bibel­text­stellen als erfüllte Prophetie betrachtet. Hier wie dort wird über das Kommen eines Parallel­ereignisses, nennen wir es 11/9 getuschelt. Immer wieder genannt wird ein atomarer Anschlag; und Berlin. Als mein Buch im November 2005 auf den Markt kam, schien dieses Schreckensbild noch in weiter Ferne zu liegen. Heute ist das anders, die Warnungen von neo­konservativen Politikern und staats­tragenden Medien erreichen uns nun auch wöchentlich in deutscher Sprache. Stil und Inhalt gleichen der Propaganda in den USA: Wenn es zu dem großen Knall kommt, so lautet das "briefing" für den gutgläubigen Michel, werden die Täter Muslime sein. Das mag dann vielleicht wirklich stimmen, aber wer im Terror-Hintergrund die alles in Gang haltenden Strippen zieht, davon erfahren wir aus guten Gründen herzlich wenig. MM: Unter anderem behaupten Sie, dass die Interessen von extremen Fanatikern, die im missbrauchten Namen des Islam agieren sich erstaunlich oft mit den Interessen der Falken überschneiden. Wie erklären Sie das? Eggert: Sie meinen die Symbiose zwischen radikalen Muslimen und Geheim­dienstlern? Nehmen wir das bekannteste Beispiel: Osama bin Laden[wp] und Al Kaida[wp]. Beide sind Geschöpfe der amerikanischen Geopolitik. Als das Weiße Haus beschloss, noch in der Amtszeit Ronald Reagans[wp] den Kalten Krieg zu gewinnen, war ein zentraler Eckpfeiler dieses Unternehmens der Plan, den Russen in Afghanistan ein neues Vietnam zu bereiten. Zu diesem Zweck stampfte das Pentagon mit Milliarden­beträgen eine islamistische Bürger­kriegs­armee aus dem Boden, deren Aufgabe darin bestand, der Moskau­treuen Regierung in Kabul die Hölle heiß zu machen. Das gelang auch, und als die Russen "zu Hilfe" kamen, waren sie in die Falle getappt. Der verlustreiche Afghanistan­krieg[wp] war ein dicker Nagel zum Sarg der Sowjetunion. Und die Totengräber dort, das waren die Mudschaheddin[wp]. Die Sammel- und Durchgangs­stelle der muslimischen Afghanistan­kämpfer nannte man Al Kaida. Ihr Organisator war Osama bin Laden, der unter dem Namen Tim Osman auf den Gehaltslisten des CIA stand. Er und seine Leute wurden in Amerika ausgebildet, bezahlt, bewaffnet. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion soll diese Zusammenarbeit durch eine Attentats­serie von Al Kaida gegen amerikanische Einrichtungen beendet worden sein. Mir scheint das ein vorgeschobenes Alibi zu sein, hinter dem die Zusammenarbeit fortdauerte. Fakt ist, dass Washington das kommunistische Riesenreich nicht deshalb niederrang, um die Menschen dort zu befreien, sondern dass es darum ging, sich die dortigen Märkte und Ressourcen zu erschließen. Und die Haupt­ressource, auf die man es ganz besonders abgesehen hatte, war das Erdöl, das in den südlichen Teil­republiken der alten UdSSR gefördert wird. Diese muslimisch geprägten Regionen suchte man nun durch Putsche, Bürgerkriege und bezahlte Aufstände vom russischen Einfluss­system wegzulösen. Wer taucht nun wieder als zentraler Aktivposten in diesen Kämpfen auf, die fast ausschließlich den geo­politischen Erfordernissen der Amerikaner entgegenkamen? Richtig, die bärtigen Gotteskrieger bin Ladens. Die tummelten sich übrigens bald auch auf dem Balkan, als die USA dort seit Mitte der 90er Jahre geo­strategische Interessen ausmachten. In diesem Zusammenhang - das belegen Untersuchungs­berichte des US-Kongresses - arbeiteten die Amerikaner als echte Verbündete mit Al Kaida; Hand in Hand. Obwohl die Regierung Clinton nach außen hin Osama bin Laden als "Most wanted Terrorist" zur Fahndung ausgeschrieben hatte. Und dafür astronomische Ergreifungs­summen ausschrieb. Was hinter all diesem Tamtam steckte, durften verschiedene islamisch regierte Staaten erfahren, als sie in Washington mit der Nachricht vorstellig wurden. "Der Gesuchte befindet sich gerade in unserem Land. Wollen Sie ihn tot oder lebend?" In jedem dieser Fälle wurde die Auslieferung seitens der amerikanischen Regierung hinter­trieben. Der besonders hartnäckig auf eine Auslieferung drängende Sudan erhielt als Denkzettel sogar ein Luft­bombardement; mit der heraus­fordernden Begründung, das Land unterstütze den Terrorismus. Währenddessen unterhielt Osama alias Tim unter den Augen der amerikanischen und englischen Agentenwelt offizielle Büro- und Wohn­adressen in London. 1996 war er Gast des Britischen Auslands­geheim­dienstes MI6[wp], der den umtriebigen Hansdampf als Sub­unternehmer für ein Attentat der Al Kaida Zelle "Libyan Islamic Fighting Group" auf Muammar Gaddafi[wp] anstellte. Der libysche Staatschef hatte gerade seinerseits eine stattliche Summe auf die Ergreifung bin Ladens ausgesetzt. Ich könnte die Koalitions­geschichte zwischen Al Kaida und dem geheim­dienstlich-militärischen Komplex des Westens noch lange fortführen. Sie reicht bis in die Zeit des 11. September. So enthüllten in Frankreich die regierungs­kontrollierte Radiostation "Radio France International" und die Tagszeitung "Le Figaro", dass sich Osama bin Laden noch im Juli 2001 im Amerikanischen Krankenhaus von Dubai einer Nieren­behandlung unterzog - wobei er vom örtlichen CIA-Kontaktmann am Krankenbett besucht wurde. Nachschlag gefällig? Anfang Juli 2002, also nach den Terrorflügen von New York und Washington, meldete das amerikanische Time-Magazin mit Bezug auf hochrangige europäische Geheim­dienst­kreise, dass der spirituelle Kopf des Al Kaida Netzwerkes, Abu Qatada, mit seiner Frau und seinen Kindern im Norden Englands lebt. In einem abgesicherten Haus, das ihm - zusammen mit einer ansehnlichen Bezahlung - der britische Geheimdienst zu Verfügung stellt. Bin Laden[wp], Al Kaida[wp], die Mudschaheddin[wp] sind allesamt Kinder der USA. Die Taliban[wp] sind eine direkte Folge. Und wenn man es genau nimmt, haben diese Gruppen vom Anfang bis zum Ende im Interesse der USA gearbeitet. Sie tun es heute noch, wenn man der Pentagon-Story Glauben schenkt, dass bin Laden-Leute hinter dem 11. September stecken. Warum? Nun, das neo­konservative Machtzentrum in Washington hatte die Eroberungs­feldzüge gegen Afghanistan und den Irak fest auf ihrem Plan, als Bush die Macht ergriff. Sie wussten aber, dass so ein offenkundig imperiales Unternehmen nur dann international durchsetzbar war, wenn es vorher - so schreiben es die Neo­konservativen im Jahr 2000 - wenn es zu einem neuen Pearl Harbor[wp] käme. Begreifen Sie? Die Truppen standen bereit und 9/11 war der Türöffner in den Krieg. Nun will man den Iran aufrollen. Der amerikanische Geheim­dienst­apparat ist finanziell reich, aber schwerfällig und geistig arm - die wiederholen sich gern. Die Welt darf sich also schon mal auf den nächsten Türöffner vorbereiten. MM: Warum gab es nicht schon eine Terror­provokation vor Beginn des Irakkriegs? Eggert: Weil der Irakeinsatz gefühlsmäßig noch dem 11. September zugeschlagen wurde. Die Erinnerung an die Gewalt des 11. September war damals noch sehr präsent. Sie hatte dem Weißen Haus ein übervolles Emotionskonto beschert, von dem Bush nach wie vor abbuchen konnte. So zog das Schreckens­bild, dass "der Massen­mörder amerikanischer Zivilisten, Osama bin Laden, tatsächlich oder zumindest sinnbildlich in der Nähe von Bagdad lauern würde". Der Wortlaut stammt übrigens von dem amerikanischen Exsenator Gary Hart[wp], der heute selbst vor einem durch die CIA provozierten oder gar fabrizierten Terror­anschlag warnt. Der zweite Teil der zum Krieg hinleitenden Propagandalügen war den Massen­vernichtungs­mitteln gewidmet, mit denen Saddam angeblich das westliche Bündnis - und Israel - bedrohte. Das wiederholt sich jetzt. Die Massen­vernichtungs­kampagne läuft bereits auf vollen Touren. Die Al-Kaida-Kampagne bezeichnender­weise nicht. Sie hätte es auch schwer. Die "Wir-fangen-Bin" Eroberungs­feldzüge beginnen nach Afghanistan und Irak langsam durch­sichtig werden. Hierzulande wirkt außerdem die Kampagne der rot-grünen Schröder-Regierung gegen den Irakkrieg nach, die auch Zweifel an der Authentizität des 11. September gesät hat. Trotz allem Engagement gelten wir in den Vereinigten Staaten nach wie vor als unsicherer Kantonist. Das ist es, was mir Sorge bereitet. Eine Anschlags­serie mit schmutzigen Atombomben in Amerika und Deutschland, deren Spuren man in den Iran legte, würde den Falken im Weißen Haus augenblicklich sehr zupass kommen: Erstens würde die deutsche Öffentlichkeit, die Regierung, ja selbst die Opposition langfristig an die US-Politik gebunden werden. Zweitens liefert ein Angriff mit ABC-Waffen Cheney & Co. genau jene rauchenden Colts, nach denen sie im Irak vergebens suchten; und noch dazu den Kriegsgrund, um ihre Kriegspläne gegen Teheran in die Tat umzusetzen. Drittens bietet eine solche Tat an, die US-Verfassung außer Kraft zu setzen - wodurch die Neo­konservativen 2008 ihrer sicheren Abwahl entgingen... MM: Sie schreiben ja nicht nur über die Gegenwart sondern auch über die Vergangenheit und behaupten, dass es bestimmte Interessen gab, die Hitler vereinfacht ausgedrückt, am Leben hielten. Gibt es Ihrer Meinung nach einen Roten Faden durch jene Geschichte bis heute? Eggert: Es gibt einen roten Faden - ganz konkret was das politische Schicksal bestimmter Führer anbelangt. Nehmen wir wie vorgeschlagen Hitler. In den 20er Jahren hatten die späteren Siegermächte und mit ihnen ein ganzer Sack voll Eliten Interesse am Aufstieg einer Person, die das national­sozialistische Programm ausfüllte. Sie müssen sich in die damalige Zeit zurück­versetzen: Im Kreml war Lenin zur Macht gekommen. Sein Verstaatlichungs­regime stellte für die Kapitalisten dieser Welt das Schreck­gespenst schlechthin dar. Führende Unternehmen wie der Mineralöl­konzern Shell hatten in Russland Unsummen investiert, die nun mit einem Schlag verloren waren. Wie der amerikanische Automobil­könig Ford gab auch der Chef der Shell große Summen an Hitler, in der Hoffnung, dass dieser an die Macht kommen und die Sowjets in einem Krieg nieder­ringen würde. Auf die gleiche Karte setzten einflussreiche Teile der britischen Konservativen, denen die Wirksamkeit von Lenins anti­kolonialistischer Kampagne ein Dorn im Auge war. Indien, Ägypten, Irland, das halbe Empire befand sich in Aufruhr, weil die Roten die Schätze des Zaren zur Finanzierung der Welt­revolution einsetzten. So fand, wie gesagt, Hitler auch Unterstützung von englischer Seite. Und schließlich gab es noch die Karte, die "stechen" sollte. Den un­aus­gesprochenen Common Sense zwischen Roosevelt[wp] und Stalin[wp], dass ein im Herzen Europas entzündeter Krieg letzten Endes nur jenen Mächten helfen würde, die über das größte Hinterland verfügten: Amerika und Russland. Wenn sie zusammen­hielten, das war klar, würden sie einen neuen Weltkrieg gewinnen und sich in der Mitte eines abgekämpften und ruinierten Europa die Hände reichen. Genau das passierte auch. Die Mittel, mit denen Roosevelt das zusammen­brechende Sowjetregime nach 1941 am Leben erhielt sind atem­beraubend. Aber sie haben sich verzinst, denn die USA haben ihre Stützpunkte in alle Welt getragen und England als Weltmacht abgelöst. Das ist der Grund, warum Hitler so grundlegend wichtig für dieses Spiel war. Sein Autarkie­programm, welches auf die Eroberung der Sowjet-Ukraine setzte, garantierte den Krieg, während die politische Physiognomie des Nationalsozialismus dessen Drahtziehern ein entwickeltes Feindbild bot, eine sich ständig neu aufbauende Argumentations­plattform zum Krieg führen "müssen". Und solange Hitler lebte, blieb der Krieg in Gang. Nach Pearl Harbor[wp] brachte jeder neue Tag in Hitlers Amtszeit die Amerikaner und Russen einen Kilometer weiter in das Herz Europas. MM: ... und heute ...? Eggert: Amerika verfolgt in seiner imperialen Strategie heute gegenüber dem Iran die gleiche Politik wie damals gegenüber Deutschland. Wie soll das Weiße Haus einen Krieg gegen einen saturierten, sich dem Westen zuwendenden Staat begründen? So was geht nicht, und das war die Situation in Deutschland in den 20er Jahren, so wie es auf die iranische Entwicklung vor der Präsidentschaft Ahmadinedschad[wp] zutraf. Von dessen Aufstieg versprachen sich die US-Geopolitiker das, was ihnen schon das Emporkommen des "Führers" frei Haus geliefert hatte: Ein funktionelles Feindbild. Aufrüstung ... Antisemitismus ... Antimodernismus ... Eroberungs­gelüste. Ob stimmig oder nicht, die Parolen muten vertraut an. Auch manches Ziel: Shell finanzierte die NSDAP, weil man durch Hitler an die Ölquellen Russlands kommen wollte. Und heute? Nach dem "World Factbook" der CIA besitzt Iran mit 133 Giga-Barrels weltweit die zweitgrößten Reserven an konventionellem Rohöl. Es gibt genügend Strategie­papiere der Neo­konservativen, die zeigen, dass man es genau auf diese Ressource abgesehen hat. George W. Bush ist selbst im Ölgeschäft, so wie ein Gutteil seiner Administration über Öllobby­verbände erst in die Politik gefunden hat; sie alle können den Wert dieser bereits seit Jahren mit amerikanischen Fahnen abgesteckten Claims sehr gut ermessen. Das ist der Grund, warum das Weiße Haus die Präsidentschafts­wahl Ahmadinedschads[wp] so behände unterstützte. Im Vorfeld dieser schicksal­haften Abstimmung lancierte man über Wochen die Meldung, das Pentagon schicke von Irak und Afghanistan aus amerikanische Kampf­flugzeuge in den iranischen Luftraum, um für einen künftigen Krieg die Standorte von Radar­abwehr­systemen auszutesten. Es liegt auf der Hand, dass der Entrüstungs­sturm im Iran die anstehende Abstimmung zuungunsten der aufstrebenden pro­westlichen Reformer beeinflusste. Ebenso wie die Tatsache, dass die Perser in einer merkwürdigen Koalition, die vom Weißen Haus bis in linke europäische Kreise reichte, massiv zum Wahlboykott aufgerufen wurden. Viele Linke und Liberale hielten sich daran. Die Traditionalisten auf der anderen Seite hatten wenig Grund, diesen Aufrufen Folge zu leisten. Heraus kam der Sieg der Rechten. Was mir als Zweck der Übung erscheint. Ist der iranische Staatschef damit ein Agent des amerikanischen Imperialismus? Nein, er ist es genauso wenig, wie Hitler. Aber ohne es zu wollen spielt er ihr Spiel. Vielleicht, das wäre in der Tat fatal, aus einer Perspektive des "Gott mit uns". Während Hitler und sein Umfeld weitgehend frei von religiösem Empfinden waren, ist Ahmadinedschad wie Olmert[wp] in Israel oder Bush in den USA der Führer einer Nation, die sich als integraler Bestandteil göttlicher Vorhersehung versteht. Und so wie die Evangelikalen in der amerikanischen Regierung fest von der zweiten Wiederkunft Christi[wp] überzeugt sind, so wie das konservative politische Establishment Israels vom Kommen des Messias[wp] träumt, so erwarten die schiitischen Ayatollahs den himmlischen Herabstieg ihres eigenen Verkünders, des Mahdi[wp]. Das Problem liegt im Klein­gedruckten: Die irdische Geburt jeder dieser Heils­gestalten ist auf einer Welle von Blut verkündet. Erst die globale Vernichtung verheißt die Erlösung. Erst das Ende bringt den Anfang. MM: So ganz schlüssig ist das aber nicht, denn nach jener Logik müsste der Iran den Atomwaffen­sperr­vertrag kündigen, die Juden aus dem eigenen Land vertreiben und auch sonst alles tun, was den Krieg beschleunigt. Eggert: Dass Teheran sich im Vergleich zu Washington eher passiv verhält, steht außer Frage. Das widerspricht nicht einer angenommenen Mahdi-Observanz, da die muslimische Überlieferung ihrer Anhängerschaft einem breiten Verständnis nach das kriegerische Vorpreschen verbietet. Nichts­desto­weniger wird sein Kommen erwartet und mit Freude aufgenommen. Das lässt gefühlsmäßig wenig Raum, der sich abzeichnenden Katastrophe, die mit seinem Erscheinen ja verbunden ist, mit aller Macht ent­gegen­zuarbeiten. MM: Kann es nicht sein, dass die USA - wie jede Großmacht in der Geschichte der Großmächte - mit dem Iran erstmalig auf einen Gegner gestoßen ist, den zu besiegen zumindest ideologisch nicht so einfach ist, denn die Sympathien für Ahmadinedschad sind selbst in Deutschland - natürlich nur hinter vorgehaltener Hand - nicht gering, und das trotz Bild-Zeitung? Eggert: Die Entscheidung fällt leider auf den Schlacht­feldern und nicht wie im alten Indien an den Pforten der Universitäten. So wird Amerika für den Fall, dass Armageddon noch aufgehalten werden kann, allenfalls irgendwann an China scheitern. Aber das ist Zukunftsmusik. Im militärischen Sinne hat der Iran für sich alleine genommen nicht den Hauch einer Chance gegen die USA. Vielleicht würden sie es in offener Feldschlacht, in einem Kampf Mann gegen Mann schaffen, wer weiß. Aber so einem Kampf stellen sich die Amerikaner seit Dutzenden von Jahren nicht mehr. Warum auch? Wenn es sein muss, bombardieren sie ihren Gegner aus 10 oder 20 Kilometern unerreichbarer Höhe so lange, bis sich das Land unter ihnen in ein einziges Dresden oder Hiroshima verwandelt hat. Dann erst erscheinen die mutigen "Befreiungs­truppen" auf der Bildfläche. Die einzige Chance des Iran ist die Einschaltung Russlands. Aber selbst dieser Eventualfall wird den Krieg nicht gewinnen helfen, denn ein Kräfte­messen Washington-Moskau führt mittel­fristig zum biblischen Endzeit­szenario Gog gegen Magog[wp]. Das Ergebnis ist dann ein globaler nuklearen Holocaust. Ohne Sieger. MM: Und einen Rettungsanker sehen Sie nicht? Eggert: Es gehört zu den Wider­sprüchlich­keiten der Demokratien, dass hier die Medien den Staat (also das Gemeinwohl) lenken, und nicht umgekehrt. So kann ein einzelner wohlhabender Investor Wahlen beeinflussen, Entscheidungen steuern, Abstimmungen entscheiden, politische Karrieren zu Fall bringen, und braucht dafür noch nicht einmal Bürger dieses Landes zu sein. Die neo­konservative Kabale aus England, Amerika und Israel nutzt diese strategische Nische intensiv. Die muslimische Welt, die zum Teil sehr reich ist, sollte sie vielleicht nicht ihren entschiedendsten Gegnern überlassen.
– Muslim-Markt[2]

Einzelnachweise

  1. Der verratene Widerstand, Quer-Denken.TV am 12. Juli 2014
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wolfgang Eggert (27. Februar 2016) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.
  • Wolfgang Eggert, Nexus-Magazin (Autorenprofil)
  • Muslim-Markt interviewt Wolfgang Eggert, Autor des Buches "Erst Manhatten, dann Berlin", Muslim-Markt am 25. Oktober 2007
  • Wolfgang Eggert als Herausgeber zusammen mit Thomas Möller, A Lubensky, J Clayton, E Bousquet, L Horowitz, T. Marshall und M. Lai
  • Interview mit einem Historiker - Themenliste: 00:02:07 - 00:17:20 - Verantwortung des Judentums?00:17:20 - 00:23:30 - UNTERBRECHUNG00:23:30 - 00:29:25 - Balfour-Deklaration / Dolchstoßlegende00:29:25 - 00:40:28 - Ausbruch des ersten Weltkriegs00:40:28 - 01:00:25 - Freimaurer - Die böse Kraft, die das Gute schafft? / |Trump & AfD - gesteuerte Opposition? / Multikulti01:00:25 - 01:05:30 - UNTERBRECHUNG01:05:30 - 01:16:48 - Bürgerkrieg? Weltkrieg? NWO? Jüdisches Jahr 5777 / Armageddon01:16:48 - 01:32:46 - UNTERBRECHUNG, Musik und lustiges Gespräch :P01:32:46 - 01:45:19 - Putin der Gute? Libertarismus / Staat01:45:19 - 01:48:37 - Deutsches Reich 1871 - Vernichtung?01:48:37 - 01:53:41 - Was treibt die okkulten Kräfte an?01:53:41 - 02:28:26 - 2. Weltkrieg / Hitler: Agent? / Präventivkrieg? / Churchill / Wall Street02:28:26 - 02:34:43 - Ursula Haverbeck / Holocaust? / Protokolle der Weisen von Zion - Fälschung?02:34:43 - 02:43:37 - Okkulte Verbindungen Hitlers? Agent der Wall Street?02:43:37 - 02:57:18 - PAUSE, Eggert macht Party :P02:57:18 - 03:05:25 - Hitler: Agent? Fehlentscheidungen?03:05:25 - 03:10:06 - Absetzbewegung? Neuschwabenland?03:10:06 - 03:22:41 - Die Rassenfrage? Multikulti: jüdische Agenda? Antisemitismus: zionistische Agenda?03:22:41 - 03:28:37 - Israel / Palästina - Lösung des Konflikts?03:28:37 - 03:37:10 - Bau des 3. Tempels? Armageddon? Weltkrieg? Endzeit?03:37:10 - 03:46:05 - Rolle des Islams für die Endzeit? Ausrottung der Völker und Kulturen?03:46:05 - 04:19:55 - Themensprünge: Hexenverfolgung? EMP-Angriff? Fukushima? Chemtrails? Außerirdische? Reptilienmenschen? Wirst du bedroht? Bilderberg? Zukunft der "Wahrheits­bewegung"? Eggerts Dorf

  • Info: https://d2.wikimannia.org/Wolfgang_Eggert


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.09.2025

    Großbritannien, Kanada und Australien erkennen Palästina an

    rtnewsde.site, 21 Sep. 2025 15:44 Uhr

    Großbritannien, Kanada und Australien haben die Anerkennung des Palästinenserstaats bekannt gegeben. Das teilten die Premierminister der Länder am Sonntag mit. Frankreich und Belgien könnten dem Beispiel folgen, nicht aber die aktuelle deutsche Bundesregierung.


    Quelle: Gettyimages.ru © Suzanne Plunkett-Pool/Getty Images


    Von links nach rechts: Der kanadische Premierminister Mark Carney, US-Präsident Donald Trump und der britische Premierminister Keir Starmer während des G7-Gipfels am 16. Juni 2025 in Kananaskis, Alberta.


    Australien, Kanada und Großbritannien haben am Sonntag in einer offenbar koordinierten Aktion ihre Anerkennung der palästinensischen Staatlichkeit bekannt gegeben. Damit erhöhen sie den Druck auf Israel und geraten in Konflikt mit den USA.

    Als Erster hat der kanadische Regierungschef Mark Carney die Entscheidung gegen 15 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit publik gemacht, die Erklärungen aus Australien und dem Vereinigten Königreich folgten wenige Minuten später. Es wird erwartet, dass Frankreich und andere Länder in der kommenden Woche bei der UN-Generalversammlung diesem Schritt folgen werden.

    Der kanadische Premierminister schrieb in einem Beitrag auf der Plattform X:

    "Kanada erkennt den Staat Palästina an und bietet seine Partnerschaft beim Aufbau einer friedlichen Zukunft sowohl für den Staat Palästina als auch für den Staat Israel an." 

    USA verhindern erneut Gaza-Resolution: Veto gegen Waffenruhe und humanitäre Hilfe 









































    USA verhindern erneut Gaza-Resolution: Veto gegen Waffenruhe und humanitäre Hilfe 






    Carney hatte bereits im Juli erklärt, dass sein Land beabsichtige, den Staat Palästina bei der UN-Generalversammlung anzuerkennen. Damals stieß dieser Plan auf Kritik seitens israelischer Regierungsvertreter, die diese Entscheidung als "Belohnung für die Hamas" bezeichneten.

    Im Vorfeld von Carneys Erklärung wiesen hochrangige kanadische Beamte die negative Reaktion Israels auf die Entscheidung zurück und erklärten gegenüber dem US-Sender CNN, dass die Anerkennung Palästinas "nicht dazu dient, Israel zu konfrontieren oder zu bestrafen".

    Der australische Premierminister Anthony Albanese und Außenministerin Penny Wong verkündeten in einer gemeinsamen Erklärung:

    "Damit erkennt Australien die legitimen und seit langem bestehenden Bestrebungen des palästinensischen Volkes nach einem eigenen Staat an."

    Die Anerkennung Palästinas durch Australien sei Teil einer "koordinierten internationalen Initiative, um neue Impulse für eine Zweistaatenlösung zu setzen, beginnend mit einem Waffenstillstand im Gazastreifen und der Freilassung der Geiseln, die bei den Gräueltaten vom 7. Oktober 2023 genommen wurden", heißt es in der Erklärung weiter.

    Der britische Premierminister Keir Starmer gab etwa 20 Minuten nach der kanadischen Erklärung bekannt, dass auch das Vereinigte Königreich die palästinensische Staatlichkeit offiziell anerkennt und damit die Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung wiederbelebt, ebenso wie Australien und Kanada.


    Belgien plant Anerkennung Palästinas und Sanktionen gegen Israel





    Belgien plant Anerkennung Palästinas und Sanktionen gegen Israel






    "Angesichts der zunehmenden Schrecken im Nahen Osten", so Starmer, handle das Vereinigte Königreich, um die Möglichkeit des Friedens aufrechtzuerhalten. Starmer fügte hinzu, die Anerkennung sei "keine Belohnung für die Hamas, wie Israel behauptet". Die Forderung des Vereinigten Königreichs nach einer Zweistaatenlösung bedeute, dass die Hamas keine Zukunft haben werde, sagte er.

    Starmer sagte auch, dass die "unerträgliche Zerstörung in Gaza" ein Ende haben müsse.

    Deutsche Mainstreammedien betonen derweil in ihrer Berichterstattung über den Schritt der drei Commonwealth-Länder, dass es ausgeschlossen ist, dass Deutschland dem Beispiel folgen werde. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe Ende August betont, dass man sich der Anerkennungswelle nicht anschließen werde. Die Voraussetzungen seien dafür "in keinster Weise" erfüllt. Eine Anerkennung müsse der letzte Schritt in einem Friedensprozess sein, aus dem eine Zweistaatenlösung hervorgehe.

    Bundesaußenminister Johann Wadephul bekräftigte zuletzt die Position der Bundesregierung, "dass ein Palästinenserstaat jetzt nicht anzuerkennen ist, aber dass eine Zweistaatenlösung möglich sein muss".

    Etwa drei Viertel aller Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen erkennen einen Staat Palästina – vertreten durch die palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland – bereits an.


    Mehr zum ThemaAntwort auf Netanjahu-Brief: Macron beharrt auf Gründung eines Palästinenserstaates 


    Screenshot_2025_09_21_at_18_08_58_Gro_britannien_Kanada_und_Australien_erkennen_Pal_stina_an_RT_DE

    Video  https://rumble.com/v6z9fjc-palstina-bluse-abgeordnete-muss-sich-umziehen.html Dauer 0:41 Min.


    Screenshots daraus


    Screenshot_2025_09_21_at_18_11_50_Gro_britannien_Kanada_und_Australien_erkennen_Pal_stina_an_RT_DE


    Screenshot_2025_09_21_at_18_12_20_Gro_britannien_Kanada_und_Australien_erkennen_Pal_stina_an_RT_DE


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    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://rtnewsde.site/der-nahe-osten/256669-grossbritannien-kanada-und-australien-erkennen-palaestina-an/


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    unser weiterer Kommentar: So wird die Staatsvernunft zur Staatsunvernunft .

    21.09.2025

    CDU-Außensprecher Hardt: NATO muss russische Kampfjets notfalls abschießen

    rtnewsde.site, 21 Sep. 2025 12:56 Uhr

    Immer mehr Politiker im NATO-Raum fordern militärische Antworten auf angebliche russische Luftraumverletzungen. Neben dem tschechischen Präsidenten, der dies als Kampf gegen "das Böse" bezeichnete, will auch ein CDU-Außenexperte die russischen Kampfjets notfalls abschießen.


    CDU-Außensprecher Hardt: NATO muss russische Kampfjets notfalls abschießenQuelle: Sputnik © Ilja Pitalew


    Russische Kampfflugzeuge MIG-31I während einer Flugschau in Moskau.


    Nach Meldungen über mutmaßliche Verletzungen des Luftraums von NATO-Staaten durch Russland fordert der CDU-Außenexperte Jürgen Hardt harte Gegenmaßnahmen bis zum Abschuss russischer Kampfjets. "Der Kreml braucht ein klares Stoppschild", sagte der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

    Wirkung werde nur die "klare Botschaft an Russland" zeigen, "dass jede militärische Grenzverletzung mit militärischen Mitteln beantwortet wird", sagte Hardt, "bis hin zum Abschuss russischer Kampfjets über NATO-Gebiet". 


    Estland baut Panzergraben an Grenze zu Russland





    Estland baut Panzergraben an Grenze zu Russland







    Ihm zufolge handelt es sich russischerseits um Provokationen und Tests der NATO-Reaktionsfähigkeit. Diese würden nur enden, "wenn wir sämtliche militärischen Grenzverletzungen klar beantworten", sagte der CDU-Politiker. Andernfalls werde "die russische Kriegslogik immer weiter zündeln", sagte Hardt. "Jetzt sind es Luftraumverletzungen, bald der Beschuss einzelner Ziele, dann kommen russische Soldaten."

    Die SPD-Fraktionsvize und Verteidigungsexpertin Siemtje Möller rief die NATO auf, bei ihren Konsultationen Anfang der Woche über den Ausbau ihrer Luftüberwachung an der Ostflanke zu beraten. "Unsere Verteidigungsmechanismen im Bündnis greifen", sagte Möller dem RND. Das hätten die jüngsten Fälle gezeigt. Die NATO solle jetzt beraten, ob das "Air Policing" im Baltikum weiter gestärkt werden müsse. Sie erwarte eine entschlossene und zugleich besonnene Reaktion der NATO, sagte die frühere Verteidigungsstaatssekretärin dem RND.

    Petr Pavel: Militärisches Handeln nötig

    In seiner Forderung einer militärischen Reaktion ist der CDU-Außenpolitiker nicht allein in der Allianz. Bereits am 20. September meldete Radio Prague International, dass sich der tschechische Präsident Petr Pavel für eine militärische Reaktion der NATO auf russische Verstöße ausgesprochen habe. Wenn die NATO das russische Vorgehen weiterhin nur verbal verurteile, würden die russischen Provokationen weitergehen, sagte Pavl, General a. D. und Ex-Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, und verwies auf seine früheren Verhandlungen mit russischen Offiziellen.


    Nach Drohnenvorfall: Polen bittet Verbündete um Flugabwehrmittel





    Nach Drohnenvorfall: Polen bittet Verbündete um Flugabwehrmittel






    Die Antwort der Russen sei stets gewesen, dass sie so provokant vorgingen, "weil wir es können". Deshalb sei entschlossenes, auch militärisches Handeln vonseiten der NATO erforderlich, auch wenn man damit am Rande eines Konflikts balanciere. Aber dem Bösen (womit Pavel offensichtlich Russland meint) nachzugeben, sei einfach unmöglich.

    Estland: Konsultationen nach NATO-Artikel 4 beantragt

    Auch Estlands Ex-Geheimdienstchef Eerik-Niiles Kross hat laut Bild-Zeitung indirekt mit dem Abschuss russischer Kampfjets gedroht: "Das heißt aber nicht, dass wir es uns beim nächsten Mal nicht noch einmal überlegen werden."

    Nach Angaben des estnischen Außenministeriums waren am Freitag drei russische Kampfflugzeuge nahe der zu Estland gehörenden Insel Vaindloo über dem Finnischen Meerbusen vorgedrungen und dort für insgesamt zwölf Minuten geblieben. An der NATO-Luftraumüberwachung über Estland beteiligte F-35-Kampfjets der italienischen Luftwaffe fingen die Flugzeuge nach Angaben der Allianz ab.

    Der NATO-Rat befasst sich Anfang der Woche mit den sicherheitspolitischen Konsequenzen aus dem Vorfall. Eine NATO-Sprecherin bezeichnete ihn als "weiteres Beispiel für das rücksichtslose Verhalten Russlands". Estland will Konsultationen nach NATO-Artikel 4 beantragen. Zuvor hatte bereits Polen wegen angeblicher Luftraumverletzungen durch russische Drohnen NATO-Konsultationen veranlasst.


    Polnische Medien zum beschädigten Dach nahe der Grenze: "Es war eine F-16-Rakete"





    Polnische Medien zum beschädigten Dach nahe der Grenze: "Es war eine F-16-Rakete"






    Konsultationen nach Artikel 4 werden immer dann anberaumt, wenn ein NATO-Land die Unversehrtheit seines Gebiets, die politische Unabhängigkeit oder seine Sicherheit bedroht sieht und die anderen Mitgliedsstaaten darüber informieren möchte. Sie beinhalten keinen verpflichtenden Reaktionsmechanismus.

    Russland dementiert Luftraumverletzung 

    Russland dementierte am Samstag die Luftraumverletzung durch Kampfjets. "Der Flug wurde unter strikter Einhaltung der internationalen Luftraumregeln durchgeführt, ohne die Grenzen anderer Staaten zu verletzen, wie durch unabhängige Kontrollen bestätigt wurde", erklärte das russische Verteidigungsministerium in einem Beitrag auf Telegram zu den drei MiG-31-Kampfflugzeugen.

    "Während des Fluges wichen die russischen Flugzeuge nicht von der vereinbarten Flugroute ab und verletzten nicht den estnischen Luftraum."

    In der Erklärung heißt es, die Route der Kampfflugzeuge aus der nordwestrussischen Region Karelien habe "über neutralen Gewässern der Ostsee in einer Entfernung von mehr als 3 Kilometern von der Insel Vaindloo" gelegen, die vor der estnischen Küste liegt.


    Mehr zum Thema – Estland baut Panzergraben an Grenze zu Russland


    Screenshot_2025_09_21_at_17_59_19_CDU_Au_ensprecher_Hardt_NATO_muss_russische_Kampfjets_notfalls_abschie_en_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6z89g2-nato-luftraum-ber-estland-angeblich-verletzt-russland-dementiert.html Dauer 4:32 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://rtnewsde.site/europa/256653-cdu-aussensprecher-hardt-nato-muss-russische-kampfjets-notfalls-abschie%C3%9Fen/


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    21.09.2025

    Demonstrationen in GB: "hochnäsige ARD-Berichterstattung"

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 21. September 2025, 16:04 Uhr


    Berliner Zeitung 20.9.2025

    <https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/katja-hoyer-ueber-grossbritannien-ard-zuschauer-bekommen-hochnaesige-berichterstattung-aus-zweiter-hand-li.2357392>


    *Katja Hoyer über Großbritannien:

    „ARD-Zuschauer bekommen hochnäsige Berichterstattung aus zweiter Hand“


    *Mehr als 100.000 Menschen haben in London protestiert. Im Land wächst

    der Unmut. Aber nicht gegen jede Form der Migration, wie es in deutschen

    Medien heißt.


    Katja Hoyer


    „Was ist denn da bei euch in England los?“, fragte mich ein Bekannter in

    Brandenburg, als ich dort in dieser Woche unterwegs war. Er hatte einen

    Tagesschau-Bericht <https://www.youtube.com/watch?v=gqOsDJsq9NM

    gesehen, in dem es hieß, dass in London, der Hauptstadt meiner

    Wahlheimat, zehntausende Demonstranten „ein Ende der

    Migration“ gefordert hätten. Die Korrespondentin erklärte, dass die

    englische Flagge „den ganzen Sommer schon immer mehr von

    Rechts-außen-Bewegungen aufgehängt gezeigt wurde, um die englische

    Identität zu betonen und sich gegen Migration auszusprechen.“


    In dem fast sechs Minuten langen Bericht des öffentlich-rechtlichen

    Rundfunks (ÖRR) kommt nicht ein einziger Demonstrant zu Wort.

    Stattdessen wird betont, dass die Ansammlung von weit mehr als 100.000

    Menschen vom „rechtsextremen“ Tommy Robinson organisiert worden war, der

    dort „ganz klar seine Zielgruppe“ zusammengetrommelt habe: „Männer,

    hauptsächlich weiß“, wie man „von einigen Reportern gehört“ habe. Damit

    ist für die ARD alles klar. Man kann sich die Mühe sparen, selbst mit

    diesen Menschen zu sprechen, deren Ansichten anscheinend für die

    Reportage als irrelevant empfunden wurden.


    Andere deutsche Reporter sahen das anders. Jochen Bittner, Korrespondent

    in London für Die Zeit

    <https://x.com/JochenBittner/status/1966940696104812715>, begab sich

    unter die Massen und traf dort vor allem „frustrierte Ex-Labour-Wähler“,

    also ehemalige Sozialdemokraten, „die sich schon länger politisch

    heimatlos fühlen“. Darin hätte man gerade im Zusammenhang mit den

    Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, die ja am gleichen Wochenende

    stattfanden und bei denen die SPD historisch schlecht abschnitt, während

    die AfD ihr Ergebnis verdreifachen konnte, aufschlussreiche Parallelen

    entdecken können. Aber im ÖRR versucht man gar nicht erst zu verstehen,

    was so viele Menschen, gerade in den Arbeiterschichten und im

    Mittelstand, umtreibt. Man schüttelt lieber aus der Ferne den Kopf.


    *Sie wollen nicht mehr mit ansehen, wie die Heimat sich verändert


    *Bittner stellt fest, dass der Unmut eben nicht „gegen Migration“ an

    sich gerichtet ist, sondern gegen ungesteuerte Migration. „Sie haben

    nichts gegen geregelte Immigration“, fasst er die Aussagen der

    Demonstranten zusammen. „Sie haben aber immer mehr gegen

    Massenimmigration, deren Folgen sich in ihren Vierteln besonders

    zeigen.“ In einem Video, das er auf seinem X-Account postete, sagt ein

    lebenslanger Labour-Wähler aus Leicestershire: „Zuwanderung ist gut für

    das Land: in das Gesundheitssystem, Ingenieurwesen, die Wissenschaft.

    Aber die massenhafte, ungesteuerte Zuwanderung ist außer Kontrolle geraten.“


    So sehen das viele auch in Norfolk, im Osten Englands, wo ich wohne. Die

    Kleinstädte hier wurden alle, wie von der ARD-Korrespondentin berichtet,

    mit Fahnen behangen. Ganze Straßenzüge sind gesäumt von der britischen

    Union Flag und vom rot-weißen englischen Georgskreuz. Diese sind

    allerdings nicht, wie behauptet, von „rechts-außen“ aufgehängt worden,

    sondern von ganz normalen Menschen. Menschen, die ich hier jeden Tag

    treffe: im Dorfladen, im Pub, im Zug oder auf der Straße. Es sind Leute,

    die nicht mehr mit ansehen wollen, wie sich ihre Heimat verändert,

    Menschen, die mitbestimmen wollen, was um sie herum passiert.


    Auch in meiner Gegend gab es kleinere Proteste vor einem Hotel, in dem

    Migranten untergebracht sind, Teil eines landesweiten Phänomens, das in

    der Tagesschau als „Anti-Migrationsbotschaft“ angeprangert wurde. Ein

    Taxifahrer, der mich manchmal zu Bahnhof fährt, wenn ich verreise,

    erklärte mir, dass dort schon seit geraumer Zeit geflüchtete Frauen und

    Kinder untergebracht seien, denen man mit Bürgerinitiativen geholfen

    habe und die gut in der Schule und in der Stadtgemeinschaft angekommen

    seien. Nun aber hat die Labour-Regierung, ohne der Kommune Bescheid zu

    geben, beschlossen, diese Menschen woanders unterzubringen und das

    einzige Hotel der Stadt ausschließlich für alleinstehende männliche

    Flüchtlinge zu nutzen. Dagegen haben die Menschen hier demonstriert,

    weil sie Angst um den sozialen Zusammenhalt und die Sicherheit haben.


    Ein Protest, der landesweit für Schlagzeilen sorgte, fand nicht weit von

    hier, in Epping in der Grafschaft Essex statt. Epping hat auch nur

    11.000 Einwohner und auch dort sorgte die Unterbringung männlicher

    Flüchtlinge in einem Hotel für Aufruhr. Ein Äthiopier, der dort lebte,

    wurde vor zwei Wochen wegen sexueller Übergriffe auf ein 14-jähriges

    Mädchen schuldig <https://www.bbc.co.uk/news/articles/cde3w04jwjzo

    gesprochen. Er hatte versucht, die Minderjährige zu küssen, legte seine

    Hand auf ihr Bein, ermutigte sie, ein anderes Kind vor ihm zu küssen,

    und sagte ihr, er wolle „ein Baby mit ihr haben“. Der Vorfall ereignete

    sich nur eine Woche, nachdem der Mann in Epping angekommen war. Die

    Menschen dort waren wütend und besorgt. Dass dann auch rechte Akteure

    dorthin reisten, um die Situation für sich auszuschlachten, ändert

    nichts daran, dass die Unterbringung männlicher Migranten ohne Papiere

    in der kleinen Gemeinde gegen den Willen der Bewohner passiert ist und

    Auswirkungen hat.


    *Viele britische Journalisten berichten mittlerweile differenzierter

    über Migration


    *Abgesehen von der Sicherheitsfrage ist die Unterbringung von

    Flüchtlingen in Hotels schon lange ein Streitpunkt. Das Sozialsystem in

    England ist schon seit Jahrzehnten überfordert, nicht zuletzt, weil man

    unter Margaret Thatcher in den 1980er-Jahren viel sozialen Wohnraum

    verkauft hat und Sozialhilfeempfänger nun in teuren Privatwohnungen

    unterbringen muss. Davon gibt es nicht genug, Menschen werden oft

    notdürftig oder gar nicht untergebracht. Dass Flüchtlinge in Hotels

    leben, ist in dieser Situation natürlich politischer Brennstoff.


    Die Times – wahrlich kein rechtes Blatt – berichtete

    <https://www.thetimes.com/comment/the-times-view/article/housing-asylum-seekers-hotels-unsustainable-6bjnd5q2w

    neulich von einem 460-Zimmer-Hotel in bester Londoner Randlage, das

    exklusiv nur für Asylsuchende bereitgehalten wird. Dort seien Fernseher

    aus den Fenstern geworfen und Matratzen angezündet worden. Im letzten

    Jahr seien mehr als 40 Bewohner für insgesamt 90 Straftaten angezeigt

    worden. Auch vor diesem Hotel fanden Demonstrationen statt.


    Viele britische Journalisten berichten mittlerweile differenzierter über

    diese Dinge. Trevor Phillips, ein hochangesehener Talkshow-Host bei Sky

    News, dessen Eltern aus Guyana stammen, machte sich im Gegensatz zur

    ARD-Korrespondentin die Mühe, lange mit den Demonstranten in London zu

    sprechen, und schrieb in der Times

    <https://www.thetimes.com/comment/columnists/article/dismiss-unite-the-kingdom-march-elon-musk-7t3c607jl>: 

    „Das war keine wütende, aktivistische Menge. Und darin besteht die

    Gefahr für unsere Demokratie. Wenn normale Menschen bereit sind, sich

    dem ersten kalten Herbstwochenende auszusetzen, weil sie ein mehrfach

    verurteilter Verbrecher und geständiger Betrüger dazu aufruft, dann ist

    hier einiges faul im Staate Großbritannien. Das sind Leute, die man in

    der Dorfkneipe mit ihrem Hund trifft oder in der Getränkeschlange in der

    Halbzeit.“


    Die Wut der „kleinen Leute“, die sich in Großbritannien gerade Bahn

    bricht, ist der Stimmung in vielen Teilen Deutschlands nicht unähnlich.

    Man hätte hier Erkenntnisse gewinnen und Vergleiche ziehen können.

    Stattdessen bekamen die ARD-Zuschauer eine hochnäsige Berichterstattung

    aus zweiter Hand serviert, die mehr über die Vorurteile der Journalisten

    aussagt als über das, was sich am letzten Wochenende zugetragen hat.

    Natürlich ist Tommy Robinson ein Scharfmacher, der schon seit Jahren

    versucht eine rechte Massenbewegung aufzubauen. Aber er ist immer wieder

    damit gescheitert. Die Frage, warum gerade jetzt über 100.000 Menschen

    seinem Ruf gefolgt sind, bedarf einer Antwort, die über oberflächliche

    Vermutungen hinausgehen sollte.


    Bittner hat einen Demonstranten gefragt, warum er Robinsons Ruf gefolgt

    sei, und der antwortete, dass der Aktivist zwar eine kriminelle

    Vergangenheit habe, aber auch „auf den organisierten Missbrauch

    minderjähriger Mädchen durch die sogenannten Grooming-Gangs und den

    wachsenden Islamismus in seiner Heimatstadt Luton aufmerksam gemacht

    habe“, lange bevor die Mainstream-Medien diese Themen behandelt

    hätten. Bittner schlussfolgert

    <https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-09/grossbritannien-keir-starmer-rechtsextremismus-labour-partei-tommy-robinson

    anders als seine ARD-Kollegen: „Was die meisten Menschen auf die Straße

    nach Westminster trieb, war nicht die Unterstützung von Extremisten.

    Ihre Motive lassen sich eher zusammenfassen mit wachsenden Gefühlen von

    Unfairness und Herabsetzung.“


    *Bedient der ÖRR in Deutschland bewusst Klischees?


    *Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich frage, ob man beim ÖRR

    bewusst Klischees bedient oder ob man die Zusammenhänge, die man dann

    vereinfacht und tendenziös an ein Millionenpublikum weiterreicht, nicht

    tiefgreifend verstehen /will/. Das Ergebnis ist dasselbe: eine

    herablassende Art von Berichterstattung, die auch in Deutschland dazu

    beiträgt, dass sich immer mehr Menschen von Medien ungehört fühlen, die

    sie monatlich bezahlen müssen.


    Was da bei mir in England los sei, wollte mein Brandenburger Bekannter

    also wissen. „Das Gleiche wie in Deutschland“, war meine Antwort. Viele

    Menschen wüssten nicht mehr, wohin mit ihrer Frustration. „Diese

    Bewegung das Produkt eines extremistischen Rädelsführers zu nennen,

    reicht nicht mehr“, schreibt Trevor Phillips in der Times. „Politiker

    der Mitte müssen aufwachen.“ Sein Wort in deutsche Ohren, aber ich

    fürchte, an vielen wichtigen Schaltstellen hat man schon länger auf

    Durchzug gestellt.


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    21.09.2025

    … ein Video zum Einfluss der Israel-Lobby auf Donald Trumps Politik

    Screenshot_2025_09_21_at_16_13_37_ein_Video_zum_Einfluss_der_Israel_Lobby_auf_Donald_Trumps_Politik_GlobalBridge

    Er wagt es, die zionistische Unterstützung für Donald Trump zu analysieren und zu quantifizieren – und aufzuzeigen, warum Donald Trump jetzt – aus Dankbarkeit – die grauenvolle Kriegspolitik Israels immer noch unterstützen muss ... (Screenshot)


    globalbridge.ch, 20. September 2025 Von: in Geschichte, Militär, Politik

    (Red.) „Wer Israel kritisiert, ist ein Antisemit“, so lautet, nicht zuletzt in Deutschland, eine verbreitete These. Und so ist es anlässlich des grauenhaften israelischen Vernichtungskrieges in Gaza kein Wunder, dass Israel deutlich öfter kritisiert wird als bisher und dass also daraus abgeleitet der Antisemitismus zunimmt, wie gegenwärtig oft behauptet wird. Globalbridge macht da nicht mit. Die Redaktion wagt sogar, hier auf ein Video aufmerksam zu machen, in dem der deutsche Kommentator Carsten Winkler darauf aufmerksam macht, wie die politische Karriere von Donald Trump in starkem Masse von der Unterstützung jüdisch geführter Banken positiv beeinflusst wurde und warum Trump jetzt „dankbar“ sein muss, sprich: sich zugunsten von Israel einsetzen muss. Ein heikles Thema, ja, aber einfach unter den Teppich kann man all diese Fakten nicht schieben. (cm)

    Um sich das kritische Video anzusehen, siehe hier (https://youtu.be/tbWd71uE1I4?si=Qno4D4wTngADxSsW).

    Und so sieht es in Gaza am 15. September 2025 aus. Selbst BBC London scheut sich nicht, die Gräueltaten Israels sogar im Bild zu zeigen, siehe hier (https://www.bbc.com/news/videos/cr5q8mj6nrvo).
    Und zur heute, am 20. September, absolut dramatischen Situation in Gaza und zur absoluten Hoffnungslosigkeit der dortigen Menschen – zum Hören nur knapp sieben Minuten – man höre hier (
    https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/die-zweistaaten-loesung-kontrastiert-mit-der-zerstoerung-gazas?partId=-FGz8v7IxRD0gfOPuykp56EpOBQ#autoplay).


    Screenshot_2025_09_21_at_16_17_26_ein_Video_zum_Einfluss_der_Israel_Lobby_auf_Donald_Trumps_Politik_GlobalBridge

    Hunderttausende Menschen fliehen aus Gaza-Stadt Richtung Süden – aber wohin? Und es gibt nur noch eine Straße, die offen ist …


    Screenshot_2025_09_21_at_16_18_31_ein_Video_zum_Einfluss_der_Israel_Lobby_auf_Donald_Trumps_Politik_GlobalBridge

    ... und dazu auch noch ein anderes Bild, von der US-amerikanischen Plattform „The National Interest“


    Und die Welt schaut zu. Und die USA unterstützen Israel noch immer.



    Info: https://globalbridge.ch/ein-video-zum-einfluss-der-israel-lobby-auf-donald-trumps-politik/


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    Weiteres:




    Donald Trumps zionistische Vergangenheit – und der jüdischer Einfluss“????Warum Trump alles deckt!????


    Klartext Winkler - Politik. Gesellschaft. Echt.


    youtube.com, 10.09.2025 EUROPA

    Donald Trump wäre ohne die Bankenrettung in den 1990ern nie überlebt. Später flossen über eine halbe Milliarde Dollar jüdischer Milliardäre in seine Wahlkämpfe. Von Sheldon und Miriam Adelson bis Bernard Marcus und Ike Perlmutter – die Summen sind gigantisch. Die Hypothese: Dankbarkeit ist die härteste Währung in Washington. Und genau deshalb lässt Trump alles durchgehen, was Israel heute in Gaza und im Westjordanland tut


    Wie wurde dieser Inhalt erstellt?

    Automatisch synchronisiert

    Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Weitere Informationen

    (https://support.google.com/youtube/answer/15569972?hl=de)


    Info: https://www.youtube.com/watch?v=tbWd71uE1I4


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    Weiteres:



    «Die Zweistaaten-Lösung kontrastiert mit der Zerstörung Gazas»


    Schweizer Radio und Fernsehen, zur Startseite




     

    Audio 06:55 Min.


    Palästinenserinnen und Palästinenser flüchten vom Norden Gazas in den Süden, nachdem die israelische Armee Gaza-Stadt angegriffen hat.

    Aus Echo der Zeit vom 20.09.2025


    Bild: Keystone

    Inhalt

    Von: Brigitte Kramer

    Gestern, 18:00 Uhr

    Mit der Offensive der israelischen Armee auf Gaza-Stadt hat sich die Situation nochmals verschlimmert. Die Menschen befinden sich in grösster Not. Was ist die Zukunft des Gazastreifens? Welche Rolle spielen die Siedler? Das Gespräch mit dem Nahost-Experten René Wildangel.


    Beitrag aus Sendung

    Hinweis auf ein verwandtes Audio: Sparpläne belasten die Zusammenarbeit im AsylbereichEcho der Zeit vom 20.09.2025, 18:00 Uhr.



    Info: https://www.srf.ch/audio/echo-der-zeit/die-zweistaaten-loesung-kontrastiert-mit-der-zerstoerung-gazas?partId=-FGz8v7IxRD0gfOPuykp56EpOBQ#autoplay


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    21.09.2025

    Patrik Baab: »Heutige Journalisten gucken nur in den Bildschirm«

    overton-magazin.de21. September 2025 11 Kommentare

    In den Medien gewinnen die Kriegsbefürworter mehr und mehr die Oberhand. Unterstützt werden sie vom Hauptstadtjournalismus.

    Patrik Baab seziert die Spezies wie kein anderer und zitiert dabei unter anderem auch Hunter S. Thompson, der mal sagte, dieser Journalistentypus bestehe aus „Witzfiguren, die sich gerne in der eigenen Pisse suhlen“.

    Roberto De Lapuente hat mit dem Bestseller-Autor und Journalisten Patrik Baab gesprochen.

    Patrik Baab ist Politikwissenschaftler und Publizist. Seine Reportagen und Recherchen über Geheimdienste und Kriege passen nicht zur Propaganda von Staaten und Konzernmedien. Er berichtete u.a. aus Russland, Großbritannien, dem Balkan, Polen, dem Baltikum und Afghanistan. In Russland machte er mehrfach Bekanntschaft mit dem Inlandsgeheimdienst FSB. Auch die Staatsschutzabteilung des Bundesinnenministeriums führt eine Akte über ihn. Im Westend Verlag publizierte er Im Spinnennetz der Geheimdienste. Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet? (2017) und Recherchieren. Ein Werkzeugkasten zur Kritik der herrschenden Meinung (2022). Seine Homepage findet sich unter https://patrikbaab.de/


    Redaktion
    Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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    1. Miscellanous aus dem ‚Ukraine-Krieg im Liveticker‘ vom 21.9.2025 von 0:00 bis 12:00 !

      +++ 11:58 Estland: Nato notfalls bereit zur Gewaltanwendung +++
Die Reaktion der Nato auf die jüngste Provokation Russlands hat laut dem estnischen Verteidigungsminister Hanno Pevkur gezeigt, dass das Bündnis bereit sei, notfalls auch Gewalt anzuwenden. „Wir haben am Freitag gesehen, dass die Nato sehr effizient funktioniert“, sagt Pevkur dem estnischen Rundfunk ERR. Das sei so weit gegangen, „dass sie bereit wäre, als letztes Mittel Gewalt anzuwenden, wenn wir wirklich dazu gezwungen wären“. Laut Pevkur sollen Russlands Provokationen darauf abzielen, den Fokus des Westens von der Ukraine abzulenken. „Genau das will Russland – unsere Aufmerksamkeit davon ablenken, der Ukraine zu helfen, und uns auf unser eigenes Hinterland konzentrieren.“ Nach estnischen Angaben waren am Freitag drei russische Kampfjets nahe Vaindloo unerlaubt in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Staates eingedrungen. Am selben Tag meldete Polen zudem, zwei russische Kampfjets hätten sich im Tiefflug einer polnischen Bohrinsel in der Ostsee genähert und dabei eine Sicherheitszone über der Anlage verletzt.

      +++ 08:52 Pavel: Nato-Länder sind verpflichtet, auf Verletzung des Luftraums „auch militärisch“ zu reagieren +++
Der tschechische Präsident Petr Pavel äußert sich warnend zur Verletzung des Nato-Luftraums durch Russland. Diese verschärften die Spannungen in Europa deutlich, die Mitgliedsländer des Militärbündnisses seien verpflichtet, auf Moskaus Vorgehen „angemessen“ zu reagieren, „auch militärisch“, zitiert Radio Liberty Pavels Aussagen im tschechischen Fernsehen. Der ehemalige Chef des Nato-Militärausschusses bringt auch eine möglichen Aktivierung von Verteidigungsmechanismen ins Spiel, die sogar den Abschuss eines solchen Flugzeugs erfordern würden. „Das würde weder auf unserer noch auf der russischen Seite jemand wollen“, so Pavel. „Russland wird sich so verhalten, wie wir es zulassen.“

      +++ 08:20 London: Britische Kampflugzeuge flogen Nato-Luftverteidigungseinsatz über Polen +++
Britische Kampfflugzeuge haben im Rahmen der Nato-Mission „Eastern Sentry“ ihren ersten Nato-Luftverteidigungseinsatz über Polen geflogen, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf die Regierung mitteilt. Ziel sei es gewesen, die Verteidigung des westlichen Bündnisses nach dem Eindringen russischer Drohnen in diesem Monat zu stärken. Die Mission, die am Montag von der britischen Regierung unmittelbar nach dem Eindringen in den polnischen Luftraum angekündigt wurde, sende „ein klares Signal: Der Luftraum der Nato wird verteidigt“, so Verteidigungsminister John Healey. In seiner Erklärung heißt es, zwei Typhoon-Jets der Royal Air Force seien am Freitagabend von einem britischen Militärstützpunkt in Ostengland gestartet, um den Himmel über Polen zu patrouillieren und Bedrohungen aus der Luft, darunter auch Drohnen, aus Russland abzuschrecken und abzuwehren. Am Samstagmorgen seien sie sicher nach Großbritannien zurückgekehrt .

      +++ 07:49 Von der Leyen: „Wir werden jeden Zentimeter der europäischen Grenzen schützen“ +++
wiederholten Luftraumverletzungen Russlands ruft EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu mehr europäischer Eigenständigkeit in Sicherheitsfragen auf. „Die Vorfälle, insbesondere der in Polen, sind äußerst schwerwiegend. Und während die Nato der Mittelpunkt unserer kollektiven Verteidigung bleiben muss, brauchen wir auch eine wesentlich stärkere europäische Säule. Europa muss in Sicherheitsfragen eigenständiger und unabhängiger werden“, zitiert die „Welt am Sonntag“ aus einem schriftlichen Interview mit der Zeitungskooperation „Leading European Newspaper Alliance“. Von der Leyen betont danach, die EU habe mit „Bereitschaft 2030“ eine Agenda, um ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken. „Wir schließen unsere Fähigkeitslücken. Wir beschleunigen Verfahren. Wir mobilisieren bis zu 800 Milliarden EUR für Verteidigung. Wir werden jeden Zentimeter der europäischen Grenzen schützen.“
      +++ 07:25 Finnischer Präsident: Sicherheitsgarantien erfordern die Bereitschaft, gegen Russland zu kämpfen +++
Europäische Länder, die der Ukraine Sicherheitsgarantien für die Nachkriegszeit geben, werden nach Ansicht des finnischen Präsidenten Alexander Stubb notfalls auch gegen Russland kämpfen müssen. Auf die Frage, ob die Garanten für Nachkriegsgarantien bereit wären, militärisch gegen Russland vorzugehen, antwortet Stubb dem britischen „Guardian“: „Das ist per Definition die Idee von Sicherheitsgarantien.“ Diese seien im Wesentlichen eine Abschreckung. „Diese Abschreckung muss plausibel sein, und um plausibel zu sein, muss sie stark sein.“ Stubb merkt an, dass Russland trotz der lautstarken Opposition des Kremls kein Mitspracherecht bei den Sicherheitsgarantien haben werde, die die Ukraine und ihre Verbündeten derzeit ausarbeiten. „Für mich ist es also keine Frage, ob Russland zustimmen wird oder nicht. Natürlich werden sie das nicht tun, aber darum geht es auch nicht“, sagt Stubb. Die Ukraine und ihre Verbündeten arbeiten derzeit daran, Sicherheitsgarantien für die Nachkriegszeit zu schaffen, darunter eine Friedenstruppe zur Aufrechterhaltung eines künftigen Waffenstillstands oder Friedensabkommens.

      +++ 06:29 Abwehr von Drohnen: Innenminister Dobrindt fordert rasche Aufrüstung +++
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt dringt auf eine rasche Aufrüstung zur Abwehr von Drohnen. „Auf der nächsten Innenministerkonferenz platzieren wir das Thema prominent auf der Tagesordnung“, sagt der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Unser Ziel ist klar: Kompetenzen zwischen Bund und Ländern bündeln, neue Abwehrfähigkeiten entwickeln, polizeiliche und militärische Drohnenabwehr verzahnen.“ Dobrindt mahnt außerdem: „Wir befinden uns in einem technologischen Wettrüsten zwischen Drohnenbedrohungen und Drohnenabwehr – im hybriden wie im militärischen Bereich.“

      +++ 04:55 Generalinspekteur verspricht Tempo bei Drohnenabwehr +++
Generalinspekteur Carsten Breuer will bei der Einführung neuer Waffensysteme zur Abwehr von Drohnen schnell vorankommen. Der Zeitplan dafür werde bestimmt durch die laufende Без дальнейших комментариев! von Kampfdrohnen mit Sprengköpfen – auch als Loitering Munition oder Kamikazedrohnen bezeichnet, so Deutschlands ranghöchster Soldat. „Zur Loitering Munition haben wir im März eine Entscheidung getroffen, und Ende des Jahres wird die Truppe das erste Mal scharf damit schießen“.

      +++ 02:30 Linkspartei lobt Reaktion der Nato und kritisiert russische „Eskalationspolitik“ +++
Die Linksfraktion im Bundestag lobt die Reaktion der Nato auf das russische Eindringen in ihren Luftraum und fordert eine UN-Untersuchung der Vorfälle. „Die Linke verurteilt die militärische Eskalationspolitik Russlands gegenüber Estland und Polen in aller Deutlichkeit“, sagt ihr verteidigungspolitischer Sprecher Ulrich Thoden dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Putin verschärft auf unverantwortliche Weise die ohnehin angespannte Sicherheitslage zusätzlich und riskiert eine direkte militärische Konfrontation mit der Nato“, so Thoden. Die Nato habe „angemessen“ reagiert. Die wiederholten Luftraumverletzungen müssten auch vor den Vereinten Nationen thematisiert werden, sagt Thoden. Es brauche einen unabhängigen Untersuchungsmechanismus zur lückenlosen Aufklärung der wiederholten Sicherheitsvorfälle, „um den Verursacher und die Verantwortung durch eine neutrale Instanz für die internationale Öffentlichkeit unmissverständlich zu belegen.“

      +++ 00:30 CDU-Außenexperte Hardt: Russische Jets notfalls abschießen +++
Vor Beratungen der Nato über das Eindringen Russlands in ihren Luftraum bringt der Unions-Außenexperte Jürgen Hardt auch den Abschuss russischer Kampfjets über dem Gebiet des Verteidigungsbündnisses ins Spiel. „Der Kreml braucht ein klares Stoppschild“, sagt der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Nur eine klare Botschaft an Russland, dass jede militärische Grenzverletzung mit militärischen Mitteln beantwortet wird bis hin zum Abschuss russischer Kampfjets über Nato-Gebiet, wird Wirkung zeigen“, sagt Hardt. „Die Alternative wäre, dass die russische Kriegslogik immer weiter zündelt. Jetzt sind es Luftraumverletzungen, bald der Beschuss einzelner Ziele, dann kommen russische Soldaten“, warnt der CDU-Politiker.

      ***

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    2. Hallo den Machern des Magazins,

      ich sehe ziemlich selten Videos, aber ihr habt Leute vor der Kamera, die man hören sollte. Aber ich komme mit den kurzen Ausschnitten nicht klar und weiß oft nicht, ob sie aus einem Interview stammen, dass irgendwo in voller Länge zu sehen ist, bzw zu sehen sein wird. Ich fände es gut, wenn das vermerkt werden würde und auch, wenn das Datum das Entstehens des Interviews prominent gezeigt würde. Oder gibt es irgendwelche „Internetgründe“ die ich als älterer Herr einfach nicht mehr verstehe?

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    3. Ergänzend noch dieses:
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=139289

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    4. Wenn man wirklich verstehen will, um was es in der gegenwärtigen Epoche geht, wird es schwierig.

      Noch schwieriger wird es, wenn es um Lösungen geht.

      Wenn die NATO wegen Bagatellen russiche Flugzeuge abschießen würde, wprde das den großen Krieg bedeuten, den sich nicht mal Trump zu leisten traut.

      Kein Journalist ist schlauer als ein anderer. Es gibt viel zu viele Meinungen, die alle mehr oder minder angreifbar sind.

      Journalisten behandeln Nachrichten als Ware, Sie wollen und müssen damit Geld verdienen, ob nun unmittelbar oder auf Umwegen.

      Welchen Wahrheitsgehalt die Nachrichte haben, das ist oft kaum noch zu verifizieren und die Einordmung in den großen geschichtlichen Prozess ist noch schwieriger.
      Was Motive von handelnden Personen sind, das kann man hin und wieder verifizeren.

      Falsche geschichtliche Vorbilder, aber auch falsches Denken können auf der individuellen Ebene die verücktesten Motive hervorbringen. Jede Ideologie hat das Potentiail dazu, auch jede Religion.

      Gegenwärtig werden an US-amerikanischen Universitäten hroße Konflikte innerhalb der Studierenden deutlich, auc beeinflusst von den Ideologien der Herkunftsländer von Studentinnen und Studenten.

      Ein großer Konflikt wird dadurch gekennzeichent, dass angenlich an den US-Universitäten die Zustimmung zu sozialistischen Ideen sehr groß ist.

      Fab es auch al in Deuztschland. Die Frabkfurter Schule, Adorno und andere und die RAF.
      Nur hat die Frankfurter Schule nichts mit dem klassischen Marxismus zu tun, der Stalinismus als auch der Maoismus, aber auch kein französischer Freudo-Marxismus haben je zu einer sozialistischen Gesellschaft freier Produzenten geführt.

      Der Ökonom Stiglitz gilt als ein Verfechter linker Ökonomie.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_E._Stiglitz

      Tut mir leid, der Mann ist ein Idiot.
      Da muss man sich fragen, warum der so geehrt wurde?
      Weil seine Ideen nie einen Sozialismus hervorbringen können.

      Da muss man heute fragen, welche Schuld die Damen und Herren Professoren an diesen Universitäten an Mordanschlägen gegen Andersenkende haben.

      Ich bin Marxist und interessiere mich für das Thema. Instinction Rebellion hat nur scheinbar etwas mit Marxismus zu tun, dann schon eher mit der Tatsache, dass der Globale Kapitalismus unfähig ist, den Menschen auf dieser Welt ein friedliches und glückliches Leben zu sichern.

      Und die Linke in Deutschland, benimmt sich wie eine Sekte und ist gleichzitig Steigbügelhalter von Kanzler Friedrich Merz.
      Kein einzies der alternativen Medien hat bisher auch nur andeutungsweise einen Weg auggezeigt, der ohne Großkonzerne und Banken funktioniert.

      Vor 35 Jahren galt mal die These, dass der Hauptwiderspruch in der Welt zwischen dem Kapitalismus und dem Sozialismus besteht und 1989 wurde von den Globalisten das Ende der Geschichte gefeiert. Alles war falsch.

      Es gab weder eine Sozialismus noch gibt es heute einen, es gibt nur unterschiedliche Imperien, die alle noch auf dem kapitalistischen Profitsystem beruhen.
      Weder staatliches noch genossenschaftliches Eigentum und erst recht keine Aktiengesellschaften sind taugliche Eigentumsformen einer materiellen Basis jenseits des Kapitalismus.

      Also bleibt die Frage des Überganges vom Kapitalismus zum Sozialismus eine offene Frage, die praktisch noch nicht beantwortet wurde. Theoretisch schon, entstanden schon vor 15 Jahren als Antwort auf die Weltfinanzkrise.

      Das wurde sogar mal versucht zu diskutieren bei Telepolis, aber der damalige Chefredakteur hat das nicht zugelassen.
      Es nuss also nicht wundern, wenn sich der globale Konflikt zwischen Staatengruppen vollzieht, die sich von der Hegemonie des Dollars befreien wollen und denen, die das alte Vasallensystem unbedingt aufrecht erhalten wollen.

      Sanktionieren wir uns zu Tode oder lassen wir uns willfährig sanktionieren und schaufeln unser eigenes Grab?

      Ein Kommantar zu dieser globalen Sicht der imperialen Auseinandersetzungen als Ansatz zu Neuem Denken.

      Petra Wilhelmi

      Do. 18 Sep 2025, 13:29

      Ich glaube, dass es heute nicht mehr möglich ist, so etwas abzuziehen wie bei Toshiba. Die Welt hat sich grundlegend geändert. Es gibt eine 2. Macht (BRICS+ SCO u.a.), die US-Sanktionen gelassen über sich ergehen lassen kann. Man benötigt die USA nicht mehr in dem Maße, wie früher. Wenn es so weiter geht und es wird so weiter gehen, dann benötigt niemand mehr die USA. Wir stehen am Beginn des asiatischen Jahrhunderts. Dazu kommt, dass in den führenden asiatischen Ländern plus Russland sehr viele Menschen leben und dass deren Bildungssystem super ist. Da liegt nicht das Hauptaugenmerk auf Diversität und Gender, da liegt das Hauptaugenmerk auf Leistung und Wissen.
      Wenn ich ein gutes Schulsystem habe und dazu noch einen Pool von vielen Millionen von Menschen, da gibt es zwangsläufig mehr Menschen, die superschlau sind.
      Und wenn man diese dann mit allen Mitteln fördert, dann kann der Westen einpacken und wir sind gerade in dieser Phase. Der Westen entwickelt sich gerade wieder zurück mit seinem Hang der Überhöhung tribalistischer und analphabetischer Menschen zu einer Gesellschaft mit verminderten IQ.
      Für uns ist der Zug abgefahren! Gesellschaften, die den Anschluss verloren haben, haben es zu 99% in der Geschichte nicht wieder geschafft, den Anschluss zu erreichen. Mir fällt dabei nur China ein.

      https://forumgeopolitica.com/de/artikel/der-krieg-des-mchtigsten-staates-gegen-ein-privates-unternehmen-huawei-der-verwundete-riese-und-sein-geheimer-delete-america-comeback#comments

      Ich weiß, dass China technologisch überholt werden kann. Und wer würde behaupten wollen, dass das Chinesische System für uns erstrebenswert wäre? Ich kenne keinen Bürger mit etwas Verstand.

      Der Hauptartikel, der dem Kommentar zugrunde liegt, zeigt ja deutlich, dass der Welthöchststand in der Chip-Produktion immer noch in Taiwan liegt und da spielt eine europäische Firma eine wichtige Rolle, die deshalb nach China nicht liefern darf.

      Das Genossenschaftsmodell von Huawai beruht immer noch auf einem kapitalistischen Reproduktionstyp.

      Wie in jedem Staatskapitalismus spielen natürlich staatliche Maßnahmen auch in China eine Rolle.

      Chinesen denken aber in Prozessen historischer Dimension und können diese Interessen bündeln.

      Das ist in Vasallenstaaten prinzipiell schwierig.

      Insoweit ist Europa in Teilen jenseits der Institutionen immer noch fortschrittlicher als China, theoretisch.
      Die Konfuzius-Institute haben immer noch das Problem von klassischen Kader-Strukturen, sie operieren im verordneten Tunnelblick.

      Das ist kein Ergebnis fehlender individueller Intelligenz, sondern ein in sozialen Gruppen übliches psychologisches Standardverhalten, das bis zur Bildung von Stereotypen führen kann, die eine ganze Gesellschaft dominieren.
      Psychologen nennen das wohl gruppendynamische Prozesse ider eben Blasendenken.

      Den entsprechenden Lackmustest hatte ich schon vor Jahren durchgeführt.

      Wenn die Chancen aber nicht genutzt werden, schließt sich in naher Zukunft vermutlich dieses Fenster.

      Chinesen sind nicht klüger als Europäer und China hat bereits große Probleme im Arbeitsmarkt, im Finanzsystem, auch in den Strukturen seiner Institutionen bis in die Partei hinein.

      Aber Deutschland droht in Lethargie, Demenz, Dekadenz oder Sozialromatik zu versinken.

      Dabei haben schon alte Maler sich mit dem Thema beschäftigt, auch ein Lieblingsmaler von mir, Hyronimus Bosch.
      Das Narrenschiff.

      https://duckduckgo.com/?t=ftsa&q=Hyronimus+Bosch.+Das+Narrenschiff.&ia=images&iax=images

      An was es bei uns mangelt, ist offensichtlich:

      An der Führungskompetenz in der dringend erforderlichen Umgestaltung der rechtlichen Ausgestaltung einer wirklichen Demokratie, die geistig und politisch emotional in der Lage ist, den naturgesetzlichen Zusammenhang von wirtschaftlichen Fähigkeiten und Kompetenzen als entscheidenden Machtfaktor in jeder menschlichen Gesellschaft anzuerkennen und im praktischen Leben jedes Menschen unmittelbar als Lebenswirklichkeit erlebbar zu machen.

      Wollen reicht nicht, man muss auch Können.

      Von der Bühne am 1. Mai konnte Propaganda betrieben werden, zu Produktionsergebnissen hat das nie geführt ????.
      Das ändert sich auch nicht, wenn der Bundestag zur Bühne der Propaganda gemacht wird.

      Mit Schafen im Wolfspelz kann niemand eine Revolution gewinnen.

      Mehr Futter im Schweine-Trog hilft auch nicht, im Gegenteil.

      Antworten

    Zumal eine stechende Biene im allgemeinen Selbstmord begeht. Die Analogie ist also sehr treffend. Je…

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    21.09.2025

    Cancel Culture: Die geheuchelte Sorge um die Meinungsfreiheit in den USA

    rtnewsde.site, vom 20 Sep. 2025 14:59 Uhr, Von Gert Ewen Ungar

    Deutsche Medien sorgen sich um die Meinungsfreiheit in den USA. Das wirkt verlogen. Die Meinungsfreiheit ist dem Mainstream gleichgültig, wenn sie für jene eingeschränkt wird, die vom Narrativ abweichen. Deutscher Journalismus hat zudem aktiven Anteil am Rückbau von Grundrechten.


    Quelle: www.globallookpress.com © Photo Image Press


    Nach der Absetzung seiner Show erfährt Jimmy Kimmel die Solidarität des deutschen Mainstreams. Tucker Carlson erfuhr sie bei seinem Rausschmiss nicht.


    Endlich ist es so weit! Der deutsche Mainstream sorgt sich um die Meinungsfreiheit. Allerdings nicht in Deutschland, sondern in den USA. Anlass ist die Absetzung der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel durch den US-Sender ABC. Deutsche Medien sehen die USA nun auf der Kippe zur Autokratie. Schuld daran ist, wie soll es anders sein, Donald Trump.

    Kimmel hatte sich anlässlich der Ermordung von Charlie Kirk im Ton vergriffen. Ob das ein hinreichender Grund sein kann, um seine Sendung zu canceln, sei dahingestellt. Darum soll es hier nicht gehen. 

    Worum es geht, soll ein zweites Beispiel eines Rauswurfs verdeutlichen: Vor etwas mehr als zwei Jahren wurde der US-Journalist Tucker Carlson von seinem Arbeitgeber Fox News ohne Angaben von Gründen gekündigt. Damals beklatschte der deutsche Mainstream den Rauswurf, denn Tucker Carlson vertritt politisch eine konservative Haltung und gilt nicht wie Kimmel als "Trump-Kritiker".

    Damit sich auch die Zuschauer und Leser auf der moralisch richtigen Seite positionieren konnten, wurde Carlson als Antisemit, homophob, ausländerfeindlich und misogyn diffamiert. Stellvertretend für zahlreiche andere großen deutschen Medien sei hier die Tagesschau zitiert


    Söder zum NDR-Rauswurf von Julia Ruhs: "Konservative Stimmen gehören zum Meinungsspektrum"




    Söder zum NDR-Rauswurf von Julia Ruhs: "Konservative Stimmen gehören zum Meinungsspektrum"






    "Tucker Carlson, ein Phänomen in der US-Medienlandschaft. Er gilt als ultrakonservativer Hetzer,  Quotengarant und Starmoderator." Im Beitrag zur Entlassung Carlsons heißt es dann weiter, "Fakt ist, dass er sich selbst jahrelang in seiner täglichen Abendsendung antisemitisch, rassistisch und homophob geäußert sowie Verschwörungserzählungen und Falschmeldungen verbreitet hat." 

    Weil das einfach Fakt ist, muss man das auch gar nicht weiter belegen. Den behaupteten Fakt mit Zitaten Carlsons zu unterfüttern, wäre auch schwierig. Eine Beweisführung erfolgte, wenn sie denn überhaupt stattfand, unter Verweis auf Hörensagen. Handfeste und vor allem eindeutige Belege für die gemachte Behauptung gibt es schlicht nicht. Die Diffamierungskampagne, mit der damals Tucker Carlson in den deutschen Medien überzogen wurde, wiederholen deutsche Medien von jeder Scham befreit nun gegenüber dem ermordeten Charlie Kirk. Irgendwie sei er an seiner Ermordung selbst schuld, wird suggeriert. Mit so einer Meinung wie Kirk sollte man sich einfach nicht auf die Straße trauen. 

    Die Kritik Carlsons am Ablauf der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 wurde übrigens sofort mit dem Prädikat "Verschwörungstheorie" versehen. Dass dieser Vorwurf ausgerechnet von Medien wie der Tagesschau erhoben wurde, die an der Geschichte einer russischen Wahleinmischung in den USA im Jahr 2016 auch dann noch festgehalten haben, als "Russiagate" längst als gut orchestrierte und in Szene gesetzte Lüge der demokratischen Partei aufgeflogen war, setzt der Dreistigkeit der Vorwürfe gegenüber Carlson dabei noch die Krone des Absurden auf.

    Während in der Angelegenheit wenig an Fakten aufgefahren wurde, lässt sich immerhin ein ganz konkretes Faktum festhalten: Sorgen um die Meinungsfreiheit in den USA machte sich die deutsche Journaille damals nicht.   

    Die kognitive Dissonanz ist leicht zu erklären. Damals traf es aus der Sicht der Mainstream-Medien den Richtigen. Nun trifft es mit Kimmel den Falschen. Richtig und falsch ergeben sich dabei an der Ausrichtung an einem sehr einseitigen, sich jeder Differenzierung verweigernden Narrativ. In diesem Fall lautet es: Wer gegen Trump ist, ist ein Guter, wer ihn unterstützt, einer aus dem Kreis der Bösen. 


    Wegen Kirks Ermordung: Kimmel-Show gestoppt, ZDF und ARD verbreiten falsche Vorwürfe




    Wegen Kirks Ermordung: Kimmel-Show gestoppt, ZDF und ARD verbreiten falsche Vorwürfe






    Die offensichtliche Unterkomplexität der deutschen Berichterstattung speist sich aus der Schlichtheit des Weltbildes, in dem dieses Narrativ wurzelt. Es gibt immer nur zwei Seiten. Schattierungen gibt es nicht. Wer abwägt, ist ein Nazi. Der deutsche Journalismus hat sich von dem Anspruch, Zusammenhänge zu erklären, vollständig befreit. Seine neue Aufgabe ist die Implementierung und Durchsetzung feststehender Narrative. 

    Glaubwürdiger werden die deutschen Medien durch diese offensichtliche kognitive Dissonanz und Unausgewogenheit natürlich nicht. Vielmehr zeigt sich an ihrer wenig glaubhaften Sorge um die Meinungsfreiheit in den USA erneut, dass die großen deutschen Medien in ihrer Breite längst vereinnahmt wurden und sich gleichgeschaltet haben. 

    Dass die Sorge um die Meinungsfreiheit nicht mehr als ein rhetorisches Tool der deutschen Propaganda ist, zeigt sich aber nicht nur an der unterschiedlichen Haltung zu Tucker Carlson und Jimmy Kimmel. Sie zeigt sich auch ganz konkret daran, dass die großen deutschen Medienkonzerne und die bekannten Talking-Heads wie Dunja Hayali, Anja Reschke und Georg Restle den Rückbau von Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland nicht nur hinnehmen, sondern sogar euphorisch begrüßen.


    "Wendepunkt USA": Der Mord an Charlie Kirk verschärft die ideologische Konfrontation





    Meinung

    "Wendepunkt USA": Der Mord an Charlie Kirk verschärft die ideologische Konfrontation





    Sie vertreten implizit die Auffassung, wenn alle zu den großen gesellschaftspolitischen Themen weitgehend die gleiche Auffassung haben, ist Meinungsfreiheit verwirklicht und die Demokratie geschützt. Abweichler müssen daher konsequent identifiziert, nach Möglichkeit um ihre Existenz gebracht und aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

    Jan Böhmermann hat es bei dieser pervertierten Version demokratischer Prinzipien in einer modernisierten Variante des Blockwarts und des Denunzianten aus Niedertracht zu hoher Professionalität gebracht. Der deutschen Gesellschaft zum Ruhm gereicht das alles natürlich nicht. Es drückt sich darin vielmehr eine grundlegende Unfähigkeit aus, die Freiheit des Anderen auszuhalten. 

    Offensichtliches Ziel all dieser Umdeutungen ist die Schaffung einer kontrafaktischen, medial konstruierten Realität, wo Demokratie und alles, was sie ausmacht, nur noch simuliert, aber nicht mehr gelebt wird. Von dieser Diktatur der Narrative werden die Multiplikatoren in den Redaktionen behaupten, es handele sich um die beste und höchste Form der Demokratie.

    Für die Umsetzung dieser Aufgabe des gesellschaftlichen Umbaus sind die deutschen Medien mit der deutschen Politik erneut eine ungute Symbiose eingegangen. Meinungs- und Pressefreiheit bleiben dabei nicht einfach auf der Strecke. Ihre Abschaffung ist das Ziel. 


    Mehr zum Thema - Deutsche verlieren Vertrauen in Staat und Medien


    Screenshot_2025_09_21_at_14_42_11_Cancel_Culture_Die_geheuchelte_Sorge_um_die_Meinungsfreiheit_in_den_USA_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6z2wc0-druck-auf-theveen-nach-diffamierung-von-kirk-und-us-regierung-wadephul-poch.html Dauer 3:17 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://rtnewsde.site/meinung/256521-cancel-culture-geheuchelte-sorge-um/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 





    Söder zum NDR-Rauswurf von Julia Ruhs: "Konservative Stimmen gehören zum Meinungsspektrum"


    rtnewsde.site, vom 18 Sep. 2025 18:37 Uhr

    Wegen eines migrationskritischen Beitrags hat sich der "NDR" von der Journalistin Julia Ruhs getrennt. Vorausgegangen waren dem Rauswurf Denunziationen von unter anderem Jan Böhmermann gegenüber der Journalistin. In Deutschland wird der Korridor des Sagbaren immer weiter verengt.


    Quelle: www.globallookpress.com © Thomas Eisenkrätzer


    Die Journalistin und Autorin Julia Ruhs bei einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Meinungsfreiheit.


    Wer in Deutschland den sehr eng abgesteckten Korridor der zugelassenen Meinungen verlässt, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Die deutsche Journalistin Julia Ruhs hatte mit einer migrationskritischen Sendung die von den Wächtern über die politische Korrektheit gezogenen roten Linien übertreten. Unter anderem warf Berufsdenunziant Jan Böhmermann Ruhs vor, "Irrsinn" als Debattenbeitrag zu verkaufen.

    Ruhs hatte in ihrer Sendung "Migration: Was läuft falsch" auf überlastete Behörden sowie die Folgen der Asylpolitik der Bundesregierung für die Kommunen hingewiesen. Opfer von Verbrechen, die von Migranten begangen wurden, durften ihre Sicht auf die Vorfälle berichten. Damit war in den Augen Böhmermanns und anderer Kritiker der Sendung die Grenze des in Deutschland zulässig Sagbaren überschritten.


    Alexander Dugin: Mord an Charlie Kirk ist Ergebnis der Cancel-Culture



    Alexander Dugin: Mord an Charlie Kirk ist Ergebnis der Cancel-Culture






    Aufgrund der Kritik an der Sendung gab der Norddeutsche Rundfunk (NDR) gestern bekannt, dass Ruhs die Sendung "Klar – Was Deutschland bewegt" ab 2026 nicht mehr moderieren werde. 

    Die Entlassung Ruhs' wegen abweichender Meinung führte zu scharfem Protest. Der Generalsekretär der CDU, Carsten Linnemann, sieht einen "Tiefpunkt der Debattenkultur" erreicht. "Viele Bürger haben bereits das Gefühl, man darf nicht mehr alles sagen, ansonsten wird man in eine bestimmte Ecke gestellt", sagte er der Welt. Linnemann fordert als Konsequenz, den Rundfunkbeitrag einzufrieren, um den Reformdruck auf die Sendeanstalten zu erhöhen. 


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    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wurde geschaffen, damit sich die im Dritten Reich gemachte Erfahrung einer politischen Instrumentalisierung des staatlichen Rundfunks nicht wiederholt. Die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten scheitern seit Jahren an dieser Verpflichtung zur Unabhängigkeit und Pluralität. 


    RT DE bleibt erreichbar – auch dank Ihrer Hilfe





    RT DE bleibt erreichbar – auch dank Ihrer Hilfe







    Linnemann fordert eine Rückbesinnung auf diesen Auftrag und warnt vor einer Einengung der Meinungsfreiheit in Deutschland. "Wenn wir das Meinungsspektrum in Deutschland einengen, wenn wir nicht mal die Breite an Meinungen zulassen, funktioniert Demokratie nicht", sagte er. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse sich auf die Bereiche Kultur, Bildung und Information fokussieren. Die Entlassung von Julia Ruhs aufgrund der Tatsache, dass sie eine eher konservative Meinung vertritt, bezeichnete Linnemann als "bitter". 

    Ähnlich sieht das der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU). Er nannte die Entlassung Ruhs' ein "extrem schlechtes Signal". Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) äußerte sich dahingehend. In einer Nachricht auf dem Kurznachrichtenportal X schrieb Söder:

    "Konservative Stimmen gehören zum demokratischen Meinungsspektrum, auch wenn das einigen Linken nicht gefällt."

    In Bayern wird Ruhs die Sendung "Klar" weiterhin moderieren. 


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    Der Fall um die Journalistin Julia Ruhs ist allerdings nur die Spitze des Eisberges. Zu zahlreichen Themen wirken die deutschen Medien gleichgeschaltet. Das gilt auch für die Berichterstattung zum Ukraine-Konflikt und über Russland.

    Die Breite der deutschen Medien beteiligt sich 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder aktiv am Feindbildaufbau und verbreitet Propaganda. Vertreter der Mainstream-Medien wie beispielsweise Dunja Hayali, aber auch Institutionen wie der Deutsche Journalistenverband (DJV) begrüßen Zensur, Gesetzesverschärfungen und damit verbundene Einschränkungen der Meinungsfreiheit als Maßnahmen, mit denen angeblich die Demokratie geschützt werde. 


    Mehr zum Thema - Wegen Kirks Ermordung: Kimmel-Show gestoppt, ZDF und ARD verbreiten falsche Vorwürfe


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://rtnewsde.site/inland/256417-soeder-zum-rauswurf-von-julia/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Herr Linnemann und Söder sind ja diesmal auf der richtigen Seite?

    21.09.2025

    Re: youtube - ronnie chan

    aus e-mail von Irene Eckert, 21. September 2025, 13:49 Uhr


    Very interesting! An amazing guy this Chinese economist and trading

    diplomat Ronny Chan. I could not figure out when exactly this debate took

    place. It apparently was before 2022. Can not imagine such a

    conference today in my country. Best. Irene


    Am Sa., 20. Sept. 2025 um 11:51 Uhr schrieb Nara Luvsan <nluvsan@gmail.com>:


    interesting interview, stating the facts.


    ???? Watch Ronnie Chan Brutally Humiliates Two European Elites Over China’s

    Rise <https://www.youtube.com/watch?v=M3VcACSgtSw>

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.09.2025

    EU ersetzt Erdgasabhängigkeit von Russland durch neue Abhängigkeit von den USA

    Screenshot_2025_09_21_at_09_49_53_NEOPresse_Unabh_ngige_Nachrichten


    neopresse.com, Von: 21. September 2025Dr. Bernd Heim, Themen:

    US-Präsident Donald Trump hat zunächst Japan und zu Beginn der letzten Woche auch die Europäische Union dazu gezwungen, ihren Vasallenstatus anzuerkennen und teures Erdgas, gewürzt mit reichlich Militärtechnik aus den Vereinigten Staaten zu importieren und gleichzeitig für die eigenen Produkte einem Mindestzoll von immer noch 15 Prozent zu akzeptieren.

    In Europa wird seitdem lebhaft darüber diskutiert, wie vorteilhaft oder unvorteilhaft der „Deal“ für die Alte Welt ist. Dabei steht außer Frage, dass die USA und Anleger, die beispielsweise in US-amerikanische Öl- und Gasvorkommen investieren, zu den großen Gewinnern dieser Vereinbarung zählen werden.

    Um Donald Trumps Wunsch nach einem geringeren Handelsdefizit zu entsprechen, hat die Europäische Union zugestimmt, in den USA jährlich Energieprodukte im Wert von 250 Milliarden US-Dollar einzukaufen. Auf der europäischen Einkaufsliste sollen dabei Flüssigerdgas (LNG), Öl, Kernbrennstoffe und raffinierte Brennstoffe stehen. Da die Vereinbarung über drei Jahre läuft, fließen über diesen Zeitraum hinweg insgesamt 750 Milliarden US-Dollar über den Atlantik.


    Eine genaue Aufschlüsselung darüber welche Energierohstoffe in welchen Mengen von den Europäern in den USA in Zukunft gekauft werden, wurde nicht veröffentlicht. Anzunehmen ist allerdings, dass insbesondere teures US-amerikanisches Flüssiggas auch weiterhin in großen Mengen von den Europäern gekauft wird, obwohl Pipelinegas aufgrund der geringeren Transportkosten eine deutlich billigere Alternative wäre.

    Das Erdgas steht im Zentrum der aus den USA importierten Energierohstoffe

    Im vergangenen Jahr beliefen sich die europäischen Importe von LNG aus den USA auf 35,13 Millionen Tonnen und hatten einen Gegenwert von rund 21,8 Milliarden US-Dollar. Amerikanisches Rohöl im Wert von 40 Milliarden US-Dollar und metallurgische Kohle für 2,7 Milliarden US-Dollar wurden ebenfalls in den USA gekauft. In Summe wurden damit von den Europäern rund 64,6 Milliarden US-Dollar in den USA ausgegeben.

    Geht man hypothetisch einmal davon aus, dass sich der Gegenwert der in den USA gekauften Energierohstoffe von 64,6 Milliarden US-Dollar auf 125 Milliarden US-Dollar annähernd verdoppeln würde, wäre immer noch nur die Hälfte der jährlich zugesicherten Käufe abgedeckt. Das deutet darauf hin, dass die EU ihre Einkäufe in den USA erheblich steigern muss, um das angestrebte Jahresziel von 250 Milliarden US-Dollar zu erreichen.

    Vor dem Hintergrund dieser Zahlen und den Erfahrungen der letzten Jahre, die Europa schmerzhaft erkennen ließen, wie gefährlich es ist, sich bei existentiell wichtigen Rohstofflieferungen von einem Lieferland abhängig zu machen, ist es höchst interessant und aufschlussreich, dass die Europäische Kommission keine Bedenken trägt, die frühere Abhängigkeit von Russland aus politischen Gründen zu beenden aber gleichzeitig, ebenfalls aus politischen Motiven, eine neue Abhängigkeit von den USA aufzubauen.


    Info: https://www.neopresse.com/


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    21.09.2025

    Die Unterwanderung der Demokratie: USA – NATO – WEF (Teil 2)

    rtnewsde.site, 21 Sep. 2025 07:00 Uhr

    Erst war von der "Zeitenwende" die Rede, dann sollte Deutschland wieder "kriegstüchtig" werden. Und schon steht der Feind wieder in den eigenen Reihen. Die NATO-Aggression nach außen geht mit zunehmender Repression nach innen einher. Das Ziel – die vollständige Umgestaltung von Staat und Gesellschaft im Interesse von USA, NATO und transnationalem Kapital.


    Quelle: Gettyimages.ru © Spencer Platt/Getty Images


    2002 durfte man noch offen vor dem WEF warnen: Anti-Globalisierungs-Demonstranten protestieren am 31. Januar 2002 in New York City in der Nähe des Waldorf-Astoria-Hotels am ersten Tag des Weltwirtschaftsforums.


    Teil 1 finden Sie hier.

    Von Wolfgang Bittner


    Einflussnahme und Ziele des Weltwirtschaftsforums

    Die Pläne des WEF zu einer Neuordnung der Gesellschaft sind in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt, und wenn man die Bekundungen zu einem zeitgleich zum Jahrestreffen für ein erlesenes Publikum stattfindenden "Open Forum" liest, wirkt das alles recht vernünftig: "… die Öffentlichkeit an den Diskussionen zwischen EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft teilhaben zu lassen …

    Zu unseren Panelisten zählen wir regelmäßig hochrangige RegierungsvertreterInnen, UnternehmensführerInnen, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen, welche ihre Geschichten und Sichtweisen mit dem Publikum teilen. Im Sinne des 'Spirit of Davos' soll das Open Forum den Dialog zwischen EntscheidungsträgerInnen aus unterschiedlichen Sparten und Lebenslagen fördern, um Lösungen zu den dringlichsten globalen Herausforderungen unserer Zeit zu suchen."


    BlackRock-Chef Larry Fink wird Co-Vorsitzender des WEF





    BlackRock-Chef Larry Fink wird Co-Vorsitzender des WEF







    Kriminell wird die Zielsetzung, wenn das WEF in seinem "Global Redesign"-Bericht aus dem Jahr 2010 fordert, "dass eine globalisierte Welt am besten von einer Koalition aus multinationalen Unternehmen, Regierungen (auch über das System der Vereinten Nationen (UN) und ausgewählten zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs) gesteuert wird". Regierungen seien nicht mehr "die überwältigend dominierenden Akteure auf der Weltbühne", sodass "die Zeit für ein neues Stakeholder-Paradigma der internationalen Governance gekommen ist". 

    Demnach plant das WEF, demokratische Organisationsformen, in denen die Macht im Staat vom Volk mittels gewählter Vertreter ausgehen soll, durch ein Herrschaftssystem zu ersetzen, in dem eine Gruppe von "Stakeholdern", also "führenden Persönlichkeiten", ein globales Entscheidungsgremium bildet. Das bedeutet also eine plutokratische Diktatur in einer grenzenfreien, übernationalen Welt. Eine selbst ernannte "Elite" würde die Macht übernehmen und eine Art Weltregierung bilden.

    Ausgehend von dieser Zielsetzung, stellt sich das WEF als eine mächtige, quasi-mafiöse Organisation dar, die eine Machtübernahme nicht demokratisch legitimierter "Führungspersönlichkeiten" in globalem Ausmaß vorbereitet. Zur Durchsetzung der Programmatik können dann Phasen globaler Instabilität genutzt werden, zum Beispiel die Corona-Pandemie, Hungersnöte oder die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Der US-amerikanische Kommunikationsforscher Nick Buxton, der sich eingehend mit den Absichten des WEF befasst hat, kommt zu dem Ergebnis, "dass wir zunehmend in eine Welt eintreten, in der Zusammenkünfte wie Davos keine lächerlichen Milliardärsspielplätze sind, sondern die Zukunft der Global Governance". Es sei "nichts weniger als ein stiller Staatsstreich".

    Die Infiltration der Führungsebene

    Mit seinem 1992 begonnenen Programm zur Förderung geeigneter zukünftiger Führungskräfte gelang es dem WEF, viele der wichtigsten Positionen in Politik und Wirtschaft im Sinne des "Spirit of Davos" zu besetzen. In einem Interview renommierte dessen Gründer Klaus Schwab: "Worauf wir sehr stolz sind …, dass wir mit unsern Young Global Leaders in die Kabinette eindringen." Auf diese Weise nimmt das WEF weltweit Einfluss auf das öffentliche Leben.


    Tabula Rasa durch Corona-Krise: Das Weltwirtschaftsforum will den "Großen Neustart"




    Tabula Rasa durch Corona-Krise: Das Weltwirtschaftsforum will den "Großen Neustart"






    2019 wurde UN-Generalsekretär António Guterres von mehr als 400 zivilgesellschaftlichen Organisationen und 40 internationalen Netzwerken aufgefordert, ein Partnerschaftsabkommen zwischen dem WEF und den Vereinten Nationen zu beenden, da es eine "beunruhigende unternehmerische Vereinnahmung" der UN sei, die "die Welt gefährlich in Richtung einer privatisierten und undemokratischen Global Governance" bewege.

    Weitere bekannte Persönlichkeiten warnten vor dem Einfluss des Forums. Die US-amerikanische Journalistin Diana Johnstone hält das WEF für eine "Kombination aus kapitalistischer Beratungsfirma und gigantischer Lobby", konzentriert auf »digitale Innovation, massive Automatisierung durch ›künstliche Intelligenz‹ und schließlich sogar auf die 'Verbesserung' des Menschen, indem sie ihn künstlich mit einigen Eigenschaften von Robotern ausstatten: z. B. Problemlösung ohne ethische Ablenkungen." Sie nennt das Forum eine "Stimme der Möchtegern-Global-Governance": "Von oben entscheiden Experten, was die Massen wollen sollen, und verdrehen die angeblichen Wünsche des Volkes, damit sie in die Profitschemata passen, mit denen sie hausieren gehen." 

    Auch der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, kritisierte, dass Menschen wie der Gründer und Organisator des WEF, der Ökonom Klaus Schwab, "auf dem Thron ihres Reichtums" säßen und von den alltäglichen Schwierigkeiten und Leiden der Menschen nicht berührt würden. Vielmehr sähen sie in Krisen wie der Corona-Pandemie eine Chance, ihre Programmatik eines meritokratischen globalen "Great Reset" mit zunehmender Kontrolle über die Gesellschaft durchzusetzen. Müller kritisierte eine Unterstützung unter anderem aus Bereichen des Transhumanismus, worauf ihm Antisemitismus vorgeworfen wurde.

    Schwab veröffentlichte 2020 gemeinsam mit dem französischen Ökonomen und "Globalstrategen" Thierry Malleret einen Bestseller mit dem Titel "COVID-19: Der große Umbruch" ("The Great Reset"). Darin heißt es zu den Intentionen des WEF: "Es geht darum, die Welt weniger gespalten, weniger verschmutzend, weniger zerstörerisch, integrativer, gerechter und fairer zu machen, als wir sie in der Zeit vor der Pandemie hinter uns gelassen haben." Es könne zu Veränderungen kommen, "die vor dem Ausbruch der Pandemie unvorstellbar schienen", es werde eine "neue Normalität" geben.

    Nach seinen Vorstellungen für den beabsichtigten "globalen Neuanfang" gefragt, antwortete Schwab in einem Interview vom 19. November 2020, also auf dem Höhepunkt der Corona-Krise: "Ich finde das Wort 'Reset' passend … Denn eines ist klar: Wir können nicht zur alten Normalität zurückkehren … Was wir also in unserer Welt brauchen, ist ein verstärkt systemischer Ansatz … eine Reform des internationalen Systems." Daran wird gearbeitet, und das bedeutet für das WEF offensichtlich die Implementierung einer "Stakeholder-Gesellschaft".


    Das Weltwirtschaftsforum und die "Elite" der Welt





    Meinung

    Das Weltwirtschaftsforum und die "Elite" der Welt






    In welchem Ausmaß das WEF mit seinen Schulungen tatsächlich weltweit Einfluss auf das öffentliche Leben nimmt, beweisen die Teilnehmerlisten des Global-Leaders-Programms. Gleich zu Beginn 1992 gehörten später sehr bekannt gewordene Persönlichkeiten zum Kreis der Ausgewählten, unter anderem Angela Merkel, Tony Blair, Nicolas Sarkozy, Manuel Barroso und Bill Gates.

    Es folgten Hunderte, die nach und nach wichtige Positionen einnahmen: Emmanuel Macron, David Cameron, Justin Trudeau, Sebastian Kurz, Matteo Renzi, Mark Rutte, Jacinda Ardern (Premierministerin von Neuseeland), Sanna Marin (Ministerpräsidentin von Finnland), Ida Auken (Ex-Umweltministerin von Dänemark), Königin Mary von Dänemark, Kronprinz Haakon von Norwegen, Elon Musk, Mark Zuckerberg (Gründer von Facebook), Larry Page (Mitgründer von Google), Leonardo DiCaprio (Schauspieler), Niklas Zennström (Mitentwickler von Skype), Jimmy Wales (Mitgründer von Wikipedia) …

    Bekannte deutsche Teilnehmer der vergangenen Jahre waren: Frank-Walter Steinmeier, Olaf Scholz, Markus Söder, Robert Habeck, Annalena Baerbock, Omid Nouripour, Cem Özdemir, Jens Spahn, Volker Bouffier, Armin Laschet, Winfried Kretschmann, Julia Klöckner, Wolfgang Ischinger, Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Claus Kleber, Sandra Maischberger, Kardinal Reinhard Marx … Der genannte umfangreiche Personenkreis lässt darauf schließen, dass die Durchsetzung der deutschen wie auch der europäischen Politikerkaste mit Persönlichkeiten, die der Zielsetzung des WEF folgen oder nahestehen, gelungen ist.

    Für Irritationen hat gesorgt, dass der WEF-Gründer Schwab am 21. April 2025 von seinen Ämtern zurückgetreten ist. Ihm wurde Veruntreuung von Geldern vorgeworfen. Nachfolger ist der österreichische Manager und ehemalige Präsident des Verwaltungsrates von Nestlé Peter Brabeck-Letmathe.

    Ende des zweiten und letzten Teils.

    Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Er hat über 80 Bücher veröffentlicht, u. a. "Die Eroberung Europas durch die USA" (2014), "Deutschland – verraten und verkauft“ (2021) sowie "Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen" (Roman, 2019). Der vorstehende Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch "Geopolitik im Überblick. Deutschland-USA-EU-Russland", das kürzlich im Verlag Hintergrund in der Reihe WISSEN KOMPAKT erschienen ist.

    Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde darauf verzichtet, die zahlreichen Anmerkungen in der Online-Fassung dieses Auszugs wiederzugeben.


    Mehr zum Thema – Buchauszug: Wolfgang Bittner über das WEF und den "großen Umbruch"


    Screenshot_2025_09_21_at_13_58_31_Die_Unterwanderung_der_Demokratie_USA_NATO_WEF_Teil_2_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6z4znm-proteste-gegen-sparplan-hunderttausende-franzosen-gehen-auf-die-strae.html Dauer 2:46 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://rtnewsde.site/meinung/256438-unterwanderung-der-demokratie-usa-nato-wef-teil2/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.09.2025

    Eine unmögliche Israel-Politik, Krise in Frankreich & Sanktionen für Trump

    lostineu.eu, vom 20. September 2025

    Die Watchlist EUropa vom 20. September 2025 – heute mit der Wochenchronik.

    Die vergangene Woche hat endgültig gezeigt, daß eine kohärente und wirksame europäische Israel-Politik derzeit so gut wie unmöglich ist. Und das auf zwei entscheidenden Ebenen – in der EU und in Deutschland.

    Für die EU hat Kommissionspräsidentin von der Leyen mehrere Sanktionen vorgeschlagen, die von der Streichung bilateraler Hilfen für Israel über die Einschränkung des Freihandels bis hin zu politischen Sanktionen gegen rechtsextreme israelische Minister gehen.

    Doch das Maßnahmen-Paket kommt angesichts der Vernichtung – die Uno spricht von einem Genozid – in Gaza viel zu spät, und es ist halbherzig.

    Von der Leyen macht Symbolpolitik

    Selbst scheinbar harte Maßnahmen im Handel sind nur weiche Sanktiönchen – es geht um Datteln! Von der Leyen macht Symbolpolitik – am fatalen Kurs der Regierung Netanjahu wird sie nichts ändern.

    Dabei hätte die EU als größter und wichtigster Handelspartner Israels durchaus wirksame Hebel, um Netanjahu zum Einlenken zu bewegen. Sie werden nicht genutzt, in Brüssel fehlt der politische Wille.

    Noch frustrierender ist die Lage in Berlin. Mit seiner Politik zugunsten Israels hat sich “Außenkanzler Merz” in eine Sackgasse manövriert. Selbst die halbherzigen Sanktionen der EU-Kommission will er nicht mittragen!

    Merz ist in schlechter Gesellschaft

    Nun befindet sich Merz in denkbar schlechter Gesellschaft – nur US-Präsident Trump und Ungarns Regierungschefs Orban halten Israel noch unbedingte Treue. Bei der Uno-Vollversammlung am Montag droht die nächste Pleite – dann geht es um die Anerkennung Palästinas.

    Einen entsprechenden Antrag Frankreichs wollen Australien, Belgien, Großbritannien, Kanada, Luxemburg, Malta, San Marino und Andorra sowie Portugal mittragen. Viele andere EU-Länder erkennen Palästina längst an – Deutschland ist international isoliert.

    Die deutsche “Führungsrolle” ist der EU nicht zu erkennen. Das liegt aber nicht etwa an von der Leyen, wie manche in Berlin meinen – sondern an Merz, der offenbar nicht erkennen will, dass seine unmögliche Israel-Politik auf hoffnungslose Abwege führt…

    P. S. Der Besuch in Madrid hat gezeigt, wie isoliert und starrsinnig Merz ist. Nicht einmal sein sozialistischer Gegenspieler Sanchez konnte ihn zu Konzessionen bewegen. Trotz des Streiks über Gaza und Israel behauptet Merz, die deutsch-spanischen Beziehungen seien super…

    Was war noch?

    • Krise in Frankreich. Die politische Krise in Frankreich beschäftigt nun auch die Finanzminister der Eurozone. Der deutsche Kassenwart Klingbeil macht sich Sorgen – warnt aber vor Panik: Eine neue Eurokrise sei nicht zu erwarten. – Selbst wenn – die französische EZB-Chefin Lagarde wird schon Feuerwehr spielen. Das war einer der Gründe, weshalb Präsident Macron vor sechs Jahren für von der Leyen kämpfte – um die Zentralbank französisch zu besetzen…Mehr im Blog
    • Sanktionen für Trump. Der US-Präsident Trump hat den vollständigen Ausstieg der EUropäer aus Gas und Öl aus Russland gefordert. Nun folgt von der Leyen: Sie will den Ausstieg aus russischem LNG um ein Jahr vorziehen. Allerdings dürfte das Trump nicht reichen. – Weiteres Problem: die Slowakei blockiert das neue Sanktionspaket unter Hinweis auf sie Energiesicherheit. Das Land hängt, wie Ungarn, immer noch an russischen Lieferungen. Bisher war das NICHT verboten…
    • Ein Jahr Draghi-Bericht. Ein Jahr nach dem Bericht des früheren EZB-Chefs Draghi hat sich die Wirtschaftskrise in der EU verschärft. EU-Chefin von der Leyen will trotzdem alles richtig gemacht haben. Man habe Draghis wirtschaftsliberale Reformen umgesetzt, mehrere “Omnibusse” zur Entbürokratisierung seien auf dem Weg, heißt es in der Kommission. – In Wahrheit hat sie fast alles falsch gemacht – und Investitionen in die USA und das Militär umgeleitet…

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    Haben Sie die Rede zum “State of the European Union” (#SOTEU2025) gehört? Nein, wieder nicht? Schade! Denn diesmal hat EU-Chefin von der Leyen durchaus ein paar bemerkenswerte Sätze gesagt.

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    Ein Festival in Gent hat den israelischen Dirigenten Shani ausgeladen, weil der sich nicht eindeutig vom Genozid in Gaza distanziert habe. Die deutsche Reaktion ist heftig – Belgien zeigt sich geschockt.

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    1 Comment

    1. Michael
      20. September 2025 @ 16:55

      … damit würden 156 von 193 Staaten Palästina offiziell und formell als Staat anerkennen, fast 80% oder über 3/4 der UN Mitgliedstaaten! Aber Merz/Deutschland verweigern sich, ganz weitere Sinnentleerung der scheinheiligen sog. Erinnerungskultur! Zutiefst beschämend!

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    Weiteres: 




    Nein, Luftraum-Verletzungen sind keine “Eskalation”


    lostineu.eu, von 20. September 2025

    Bei der Nato in Brüssel herrscht helle Aufregung wegen angeblicher russischer Luftraum-Verletzungen. Estland hatte am Freitag gemeldet, daß drei russische Maschinen vom Typ MIG-31 für zwölf Minuten in den Luftraum eingedrungen seien. Die Nato will deshalb am Montag eine Artikel-4-Sitzung einberufen – das ist ein Informationsaustausch, kein Bündnisfall. Bessere Informationen sind auch dringend nötig. Denn zum einen bestreitet Russland den Vorfall. Zum anderen kommen Luftraum-Verletzungen immer öfter vor – es handelt sich keineswegs um einen krassen Einzelfall. So fing die Nato allein 2022 in 570 Fällen russische Jets ab. Dafür gibt es sogar bewährte Prozeduren – deshalb ist die Aufregung ziemlich unverständlich. Von einer Eskalation kann (noch) keine Rede sein!

    5 Comments

    1. Stef
      20. September 2025 @ 17:18

      Die Nato sucht händeringend nach Rechtfertigungen für die bereits besiegelte Umverteilung vom Sozialstaat zum Rüstungskapital. Mäßigung, Diplomatie und Gott bewahre Frieden sind da nur im Weg…

    Antworten

  • Arthur Dent
    20. September 2025 @ 16:58

    @Michael
    Wie viele Verletzungen gehen auf das Konto der Nato?
    Bei Google hab ich jedenfalls darüber nichts gefunden. Wir machen das sicher nur heimlich. Die Hysterie geht mir auf den Senkel. Sigmund Freud hätte viel zu tun
    .

    Antworten

  • Herbert Krüger
    20. September 2025 @ 12:49

    Hochinterresant, die drei MIG 31 mussten 12 Minuten auf die Abfangjäger warten. Wie oft könnten die 45 000 km² bei einem “true air speed” von bedeutend weniger als “Mach 1” durchflogen worden sein?
    Die russischen Piloten haben sich in den Warteschleifen wahrscheinlich köstlich amüsiert.
    Die effektive Luftverteidigung der NATO besteht offenbar nur aus der Dampfplauderei von “Experten”.

    Antworten

    • Michael
      20. September 2025 @ 13:29

      Sehr schön und überzeugend auf den Punkt gebracht!
      Und wenn schon – angebliche – Luftraumverletzungen: wie viele Verletzungen gehen auf das Konto der NATO!?

      Antworten

    • KK
      20. September 2025 @ 23:14

      Ich habe mich angesichts der „Grösse“ Estlands und der Geschwindigkeit einer MiG31 gefragt, wie oft die in den 12 Minuten hin und her übers ganze Land geflogen sein müssen… vielleicht hat ja auch die NAhTOd nur deren GPS-Navigation gestört, ist ja schliesslich ein US-Satellitensystem

      Antworten

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.09.2025

    Nachrichten von Pressenza: Gewaltfreie Zivilverteidigung – für welche Gesellschaft?

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 21. September 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 21.09.2025


    Gewaltfreie Zivilverteidigung – für welche Gesellschaft?


    Sollte man an eine Wachstumsrücknahme (Degrowth) in Verbindung mit dem Klimawandel denken, um an einer realisierbaren gewaltfreien Zivilverteidigung zu arbeiten? Von Francois Vaillant Worüber sprechen wir? Donald Trump sollte uns nicht überraschen. In der Tat treibt die Bande im Oval&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/gewaltfreie-zivilverteidigung-fuer-welche-gesellschaft/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.09.2025

    Viktor Orbán: Ungarn stuft Antifa als terroristische Organisation ein

    rtnewsde.site, 20 Sep. 2025 21:15 Uhr, 

    Orbán erinnert an eine italienische Antifa-Aktivistin, die in Budapest Menschen zusammen schlug. Von ihrer ungarischen Haft kam sie in italienischen Hausarrest. Von dort wurde sie ins EU-Parlament gewählt erlangte als EU-Abgeordnete Immunität. Nun belehre sie die Ungarn über Recht und Gesetz.


    Quelle: www.globallookpress.com © Paul-Philipp Braun / IMAGO


    Antifa-Demonstration in Jena, 14. Juni 2025


    Ungarn werde sich den USA anschließen und die Antifa ebenfalls als terroristische Organisation einstufen. Das erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán am Freitag in einem Kommentar im staatlichen Radio. Nach der Ankündigung des Weißen Hauses, die Antifa in den Vereinigten Staaten als "bedeutende terroristische Organisation" einzustufen, habe Orbán sich gefreut. Im Radio kündigte er an: "Auch in Ungarn ist es an der Zeit, dass wir Organisationen wie Antifa nach amerikanischem Vorbild als terroristische Organisationen einstufen." Den Radiokommentar veröffentlichte der Ministerpräsident auf auch auf seinem X-Account:


    Screenshot_2025_09_21_at_15_29_05_Viktor_Orb_n_Ungarn_stuft_Antifa_als_terroristische_Organisation_ein_RT_DE

    Video https://twitter.com/PM_ViktorOrban/status/1969060204105937129?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1969060204105937129%7Ctwgr%5Ea28d9b55504321bdeeb459d971b64dfec95be24c%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Feuropa%2F256609-viktor-orban-ungarn-wird-antifa%2F Dauer 0:43 Min.


    Wie Euronews am Freitag berichtete, hat Orbán bei seinem Radioauftritt zur Illustration von Problemen mit Antifa-Aktivisten auch an einen Vorfall aus dem Jahr 2023 erinnert. Dabei hatten antifaschistische Aktivisten in aller Öffentlichkeit mehrere Menschen in Budapest gewalttätig angegriffen. Anschließend ist eine dieser sogenannten Antifaschisten als Abgeordnete ins Europaparlament gekommen. 

    Im Radio erklärte Orban den Vorfall mit den Antifaschisten:

    "Sie kommen nach Ungarn, schlagen friedliche Leute auf der Straße – manche werden halb tot geschlagen. Dann gehen sie hin und werden Mitglied des Europäischen Parlaments. Von dort aus belehren sie Ungarn über Recht und Gesetz. Herzlichen Glückwunsch! Das ist unakzeptabel! In Ungarn ist es daher an der Zeit, Organisationen wie die Antifa als terroristische Organisationen zu bezeichnen – genau wie in den USA."


    Linksextreme Leipziger haben in Ungarn Opfer mutmaßlich brutal mit Hämmern geschlagen




    Linksextreme Leipziger haben in Ungarn Opfer mutmaßlich brutal mit Hämmern geschlagen






    Bei Euronews argumentierte man, dass es sich bei den Opfern der Antifa mutmaßlich um Teilnehmer einer jährlichen rechtsextremen Veranstaltung in Budapest gehandelt habe. Eine der Angreiferinnen sei die italienische Aktivistin Ilaria Salis gewesen. Sie sei nach den Angriffen für über ein Jahr in Ungarn inhaftiert worden. Über ihre Haftbedingungen sei es zu einem diplomatischen Streit zwischen Rom und Budapest gekommen. Infolgedessen wurde die mutmaßliche Gewalttäterin Salis im Mai 2024 unter Hausarrest gestellt.

    Schließlich, so Euronews, habe diese einen Sitz im Europäischen Parlament "gewonnen"  und dadurch rechtliche Immunität erhalten, doch Ungarn sei damit nicht einverstanden und fordere ihre Rückführung. Salis soll in Ungarn vor Gericht gestellt werden. Für die mutmaßliche Gewalttäterin hat die ungarische Staatsanwaltschaft eine elfjährige Haftstrafe beantragt. 


    Mehr zum Thema Mitglied der Antifa-"Hammerbande" in Ungarn zu Haftstrafe verurteilt


    Screenshot_2025_09_21_at_15_32_49_Viktor_Orb_n_Ungarn_stuft_Antifa_als_terroristische_Organisation_ein_RT_DE

    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/d2e9ub/Xi_Trump_Orba_n_Ein_Beziehungsdreieck_voller_Liebe_Hass_und_Eifersucht882gg.mp3 Dauer 5:19 Min.


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    Info: https://rtnewsde.site/europa/256609-viktor-orban-ungarn-wird-antifa/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.09.2025

    Max Blumenthal: Charlie Kirk’s Story FALLS APART
    Screenshot_2025_09_21_at_15_09_15_Max_Blumenthal_Charlie_Kirk_s_Story_FALLS_APART_YouTube


    Dialogue Works


    youtube.com, 20. September, ca. 10 Uhr


    Aufrufe Vor 19 Stunden live gestreamt

    Diesem Video wurde keine Beschreibung hinzugefügt.


    Info: https://www.youtube.com/live/N3j50GbcT2k


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    20.09.2025

    Max Blumenthal: Charlie Kirk’s Story FALLS APART


    youtube.com, 20. September 2015



    Dialogue W


    Diesem Video wurde keine Beschreibung hinzugefügt.



    Info:


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    20.09.2025

    Gaza 2025 - Sabra und Shatila 1982

    aus e-mail von Ingrid Rumpf, 20. September, 19:06 Uhr


    Brief aus Jerusalem: Nach Massaker 1982 wies Israel Schuld von sich. In

    Gaza brüstet es sich damit


    /Von Helga Baumgarten, Jerusalem/


    /

    /


    *Jamal Saidi/REUTERS*


    /Hingerichtet im Auftrag Israels: Opfer des Massakers von Sabra und

    Schatila vom 16. bis 18. September 1982/


    /

    /


    Robert Fisk: Sabra und Schatila. Ein Augenzeugenbericht.

    Promedia-Verlag, Wien 2011


    Robert Fisk war einer der ersten internationalen Journalisten, die sich

    am 16. September 1982 nach dem Massaker an Palästinensern nach Sabra und

    Schatila wagten. Die israelischen Soldaten am Eingang des Lagers im

    südlichen Stadtgebiet von Beirut erklärten ihm laut seinem als Buch

    erschienenen Bericht: »Das sind alles Terroristen.« Auf die entsetzte

    Frage von Fisk: »Riechen Sie nicht den Gestank des Todes? All das

    erinnert doch an Treblinka«, erhielt er keine Antwort. Auch nicht auf

    seinen Einwand, dass es im Lager nur Tote gäbe: Frauen, Kinder, Babys,

    Greise – insgesamt 1.700 Menschen. Die Soldaten und Offiziere blieben

    stur. »Bleiben Sie weg von der Straße. Die Terroristen werden sie

    erschießen.« Ein Soldat erklärte ihm schließlich: »Wir Israelis machen

    so etwas nicht. Das waren die Christen.« Ein Phalangist (faschistischer

    christlicher Milizionär, /jW/), so die weitere Erklärung, habe einem

    Offizier ins Gesicht gesagt: »Schwangere Frauen werden Terroristen

    gebären. Wenn sie groß sind, werden sie Terroristen sein.« Doch Fisk

    zitiert in seinem Bericht einen Leutnant, mit dem er über Sabra und

    Schatila blickte: »Ich wäre froh, wenn die alle tot wären. Ich wäre

    froh, wenn all die Palästinenser tot wären, weil sie eine Plage sind,

    wohin auch immer sie gehen.«


    Alle Informationen, die Fisk und seine Kollegen zusammentrugen, zeigen,

    dass die Phalangisten von Israel bewaffnet und trainiert worden waren.

    Die Armee hatte sie in die Lager gelassen und das gesamte Gebiet hell

    beleuchtet, um die Massaker zu ermöglichen. Fisk zitierte auch den

    israelischen Philosophen Jeschajahu Leibowitz, der schrieb, dass »das

    Massaker von uns angerichtet wurde. Die Phalangisten sind unsere

    Söldner, genauso wie die Ukrainer und die Kroaten und Slowaken Söldner

    von Hitler waren, der sie organisierte, damit sie als Soldaten für ihn

    die Arbeit erledigten. Nicht anders haben wir die Mörder im Libanon

    organisiert, um die Palästinenser zu ermorden.« Fisk kritisierte auch

    den Untersuchungsbericht der von der Regierung eingesetzten

    Kahan-Kommission von 1983.Ihr sei es ausschließlich um »Zwischenfälle«

    in »Flüchtlingslagern« in Beirut und um »Terroristen« gegangen.


    Gaza im September 2025: Wieder jagt Israel »Terroristen«, und wieder

    will man, diesmal mit direkter US-Unterstützung, sämtliche »Terroristen«

    auslöschen. Kampfjets bombardieren erbarmungslos und zerstören die

    Gebäude, die bis heute noch intakt geblieben sind. Israels

    Premierminister Benjamin Netanjahu spricht von der endgültigen

    Auslöschung der »Hamas-Terroristen«, die sich in den in Schutt und Asche

    gebombten Hochhäusern versteckt hätten. Schon vorher war durch Politiker

    und Armee klar artikuliert worden: Jeder Palästinenser ist ein

    Terrorist, vom Moment seiner Geburt an.


    Nach dem ersten Artikel von Robert Fisk in der /London Times/ vom 19.

    September 1982 gab es Riesendemonstrationen in Tel Aviv, die gegen die

    Verbrechen der israelischen Armee in Sabra und Schatila protestierten.

    Heute geht es bei den Demonstrationen in Israel fast ausschließlich um

    die Rückkehr der Geiseln, nicht um den Völkermord. Die Kritik in der

    Presse richtet sich zuerst und vor allem gegen Netanjahu, weil er Israel

    zu einem neuen Sparta und zu einem ewigen Krieg verurteile. Nur eine

    Minderheit fordert ein Ende des Krieges und eine politische Lösung auf

    der Basis eines gerechten Friedens. Seit Beginn des Völkermordes in Gaza

    feiern sich Soldaten online und publizieren Bilder mit ihren

    Greueltaten. 1982 war man zwar verantwortlich für die Massaker, aber man

    brüstete sich nicht damit.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.09.2025

    Isaac ben Solomon Luria Ashkenazi, auch Isaak Luria

    de.wikipedia.org, Seite besucht am 20. September 2025, 22:30 Uhr

     (hebräischיִצְחָק בן שלמה לוּרְיָא אשכנזי, Akronym: Ari) (geboren 1534 in Jerusalem; gestorben 5. August[1] 1572 in Safed in Galiläa), war Rabbiner und der Begründer der neuzeitlichen Kabbala (lurianische Kabbala).[2]

    Namensvarianten und Beinamen

    Der hebräische Nameיִצְחַק לוּרְיָא wird im Deutschen meist als Isaak Luria wiedergegeben. Daneben kommen seltener auch stärker am Hebräischen orientierte Transkriptionen wie Jizchak(q) Lurja, auch Lurje vor. Der vollständige Name Lurias lautet Rabbi Jizchaq ben Schlomo Aschkenasi Lurja („Rabbi Isaak, Sohn des Salomo Aschkenasi Luria“). Der Beiname Aschkenasi, den bereits sein Vater führte, deutet auf dessen Herkunft aus Polen oder Deutschland hin. Seine Mutter war sephardisch.

    In der jüdischen Tradition ist Luria bekannt unter dem ehrenvollen Beinamen ARI. Für dieses Akronym existieren verschiedene Auflösungen:

    • (ha-)Elohi Rabbi Jizchaq („der göttliche/himmlische Rabbi Isaak“)[3]
    • Aschkenasi Rabbi Jizchaq („Der aschkenasische Rabbi Isaak“)[4]
    • Adonenu Rabbi Jizchaq („Unser Herr Lehrer Isaak“)

    ARI bedeutet im Hebräischen „Löwe“ (אַריֵה). Daher wird Luria auch als „Der Löwe“ oder „Der Heilige Löwe“ bezeichnet.

    Leben

    Isaak stammte aus einer Rabbiner- und Gelehrtenfamilie, die nach Luria in Oberitalien benannt war. Er wurde 1534 im osmanisch beherrschtem Jerusalem geboren, im Areal der heutigen Ari-Synagoge (jetzt „Old Jishuv Courtyard Museum“).[5] Nach dem frühen Tod des Vaters Shlomo Luria (um 1529–1542)[6] zog die Mutter Lipke Sara Luria, geborene Frances, mit ihm nach Kairo, wo sein Onkel, ein Grundbesitzer, ihn großzog und für seine jüdische Ausbildung sorgte.[7] Als 22-Jähriger begann er sich mit dem Sohar zu beschäftigen und lebte sieben Jahre lang auf einer einsamen Nilinsel. Er besuchte seine Familie nur am Sabbat, sprach sehr selten und ausschließlich hebräisch. Als Asket hatte er zahlreiche Visionen, in denen er sich mit dem Propheten Elija unterhielt.

    1569 kehrte Luria ins Heilige Land, einem Teil des osmanischen Herrscher- und Verwaltungsgebietes, zurück und ließ sich nach einem kurzen Aufenthalt in Jerusalem in Safed nieder. Dort wurde er Schüler von Moses Cordovero (1522–1570) und vertiefte seine kabbalistischen Studien. Moses Cordovero (Ramak) hatte den Sohar intensiv studiert. Es erscheint wahrscheinlich, dass Luria den Sohar durch seine Beziehungen zu seinen Lehrern und Gelehrten erlangte. Die Erkenntnisse Lurias wurden jedoch nur in kleinstem Kreis mündlich weitergegeben. Erst nach ihrer schriftlichen Aufzeichnung durch Lurias bedeutendsten Schüler, Chajim Vital (Safed 1543 – Damaskus 1620), verbreiteten sich die Lehren gegen Ende des 16. Jahrhunderts.[8] Josef ibn Tabul, mit dem der zuvor genannte Vital in einer konkurrierenden Beziehung stand, ist ein weiterer Schüler.[9]

    In Safed (Tzfat) war der Zusammenschluss kleiner jüdischer Gruppen, den Havurot (hebräischחברות havurot, deutsch ‚Gesellschaften‘ ‚Freundschaften‘)[10][11] während der Zeit der lurianischen Kabbala typisch. In dieser Stadt, das im 16. Jahrhundert ein Zentrum für kabbalistische Studien geworden war, organisierten sich viele Gelehrte und Anhänger in eben diesen Havurot, um sich gemeinsam mit mystischen Texten auseinanderzusetzen, Gebete zu verrichten und spirituelle Praktiken zu pflegen. Diese Gruppen förderten nicht nur das Lernen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt innerhalb der jüdischen Gemeinde. Havurot ermöglichten es den Mitgliedern, tiefere persönliche Beziehungen zu entwickeln und die Lehren der Kabbala auf eine praxisnahe Weise zu erleben.[12]

    Lehren zu Schöpfung und Erlösung

    Luria interpretierte die theoretische und praktische Kabbala neu. Man spricht von „lurianischer Lichtmystik“. Zentrale Punkte seiner Lehre sind:

    • Der Tzimtzum, wörtlich (hebräischצמצום ‚Kontraktion‘[13] oder ‚Einschränkung‘[14] ‚Zusammenziehung‘ oder ‚Rückzug‘), ist ein Akt göttlicher Selbstbeschränkung des En Sof (hebräischאין סוף ēyn sōf, deutsch ‚Unendliches‘). Erst dadurch wird die Schöpfung ermöglicht. Dieser Rückzug von Gott ist eine Metapher für Exil. Nach der Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahre 1492 erhielten die Begriffe Exil und Erlösung im Judentum neue Bedeutung. Zu Erlösung siehe unten Tiqqun.
    • Die Sephiroth als zehn Dimensionen des Seins entstehen, zugleich auch der erste Geistmensch, Adam Qadmon. Der kabbalistische Lebensbaum enthält diese Sephiroth.
    • Von Adam Qadmons (hebräischאדם קדמון ‚ursprünglicher Mensch‘) Gesicht strömt „Licht“[15] „Licht“, dass die „göttliche Energie oder Licht“ (hebräischאור or) in die Gefäße der Sefirot,
    • Es kommt zu einem Unfall im Schöpfungsgeschehen (תֹּהוּ וָבֹהוּ tōhū wā-ḇōhū, deutsch ‚Leere‘ ‚Chaos‘: Das Licht hebräischאור or) ist zu stark, die Gefäße brechen (Schwirat ha-Kelim (hebräischשבירת הכלים ‚Bruch der Gefäße‘), die Schöpfung gerät dadurch in Unordnung. Alle Geschöpfe befinden sich ab jetzt im Exil, vom Kleinsten bis zur Schechina (hebräischשְׁכִינָה šəchīnāh) als weiblicher Erscheinung Gottes.
    • Die materielle Welt entsteht, in der Gutes und Böses gemischt sind. Die Lichtfunken sind in den Qlipot (hebräischקליפה qliphah, deutsch ‚Schale‘ ‚Hülle‘ ,Schalen‘) gefangen.
    • Im Tiqqun (hebräischתיקון ‚Reparatur‘ ‚Wiederherstellung‘), einem komplizierten Prozess der Wiederherstellung, wird das Licht aus den Qlipot befreit und zum Ursprung zurückgebracht. Dem Menschen kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Beim Tiqqun spielen Gilgul (hebräischגִלְגּוּל נְשָמוֹת gilgul neschamot, deutsch ‚Seelenwanderung‘ oder ‚Reinkarnation‘) und Ibbur (hebräischעיבור ibbur, deutsch ‚Schwängerung‘) einer lebenden Seele durch eine andere Seele) ebenso eine Rolle wie die Kawwana (hebräischכוונה) als meditatives Gebet, aber auch Askese und die Erfüllung der Mitzwot (Gebote).

    Überlieferung und Wirkung

    Isaak Luria schrieb seine Lehren nicht selbst nieder bis auf ein paar kurze Traktate und drei Hymnen zum Schabbat, die im Judentum äußerst beliebt wurden. Die lurianische Kabbala sowie die Lebensgeschichte Lurias wurde zum größten Teil von seinem Schüler Chajim Vital aufgezeichnet.

    Um Isaak Luria rankten sich bald nach seinem Tod mannigfaltige Legenden. Bereits als Kind soll er durch wunderbare Eigenschaften aufgefallen sein. Sein Wirken in Safed brachte ihm die Bezeichnung „Heiliger Mann Gottes im Land Israel“ ein.[16]

    Sein Leben wie sein Werk wirkten auf die Kabbalisten, etwa den selbsternannten Messias Sabbatai Zwi, beeindruckten aber im 17. bis frühen 19. Jahrhundert auch weite Kreise im Judentum. Während einerseits Moses Mendelssohn die Philosophie der Aufklärung vertrat, entwickelten sich auf lurianischer Basis mystische Strömungen, die mit dem Chassidismus verknüpft sind.

    Er beschäftigte sich intensiv mit dem Sefer ha-Zohar (Das Buch des Glanzes). Dieses Buch ist das zentrale Werk der Kabbala und wurde traditionell Rabbi Schimon ben Jochai zugeschrieben. Es umfasst mystische Kommentare zur Tora und bildet eine Grundlage für die Kabbalistik.

    Luria beschäftigte sich intensiv mit dem Sefer ha-Zohar den er auf seine eigene Weise interpretierte und entwickelte daraus die lurianische Kabbala, die tiefgehende Konzepte wie Tzimtzum (die Selbstbeschränkung Gottes), Shevirat ha-Kelim (das Zerbrechen der Gefäße) und Tikkun (die Heilung oder Reparatur der Welt) betonte. Seine Interpretationen und Lehren machten seine Kabbala zu einer der einflussreichsten mystischen Strömungen in der gesamten jüdischen Tradition.[17]

    Literatur

    • Gerold Necker: Einführung in die lurianische Kabbala. Verlag der Weltreligionen, Frankfurt am Main u. a. 2008, ISBN 978-3-458-71008-0.
    • Daniela Hanin Balili: Gilgul und „Dybbuk“, die Rolle der Seelenwanderung und Besessenheit im Judentum. Magisterarbeit, Universität Wien, Wien 2010, auf services.phaidra.univie.ac.at, S. 8–17.

    Weblinks

    Commons: Isaak Luria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

    1. Arthur Kurzweil: Kabbalah for Dummies. Wiley Publishing, Hoboken NJ, 2007, ISBN 978-0-471-91590-4, S. 87; 221–222
    Normdaten (Person): GND: 119264528 (lobid, GND Explorer, OGND) | LCCN: n80098859 | VIAF: 120700932 | Wikipedia-Personensuche

    Kategorien:

  • nach anderen Quellen auch der 25. Juli 1572, siehe David B. Green: 1572: Father of Lurian kabbala and confidant of Elijah dies. Haaretz. 25. Juli 2016, [1].
  • John F. Oppenheimer (Red.) u. a.: Lexikon des Judentums. 2. Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh u. a. 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 452.
  • Der Buchstabe „E“ vertritt das hebräische Alef
  • Für diese beiden Abkürzungen siehe G. Necker, Einführung in die lurianische Kabbala, S. 32 Anm. 7
  • Rabbi Yitzchak Luria Ashkenazi. Ascent of Safed, auf web.archive.org [2]
  • Genealogie der Familie
  • Lawrence Fine: Physician of the Soul, Healer of the Cosmos: Isaac Luria and his Kabbalistic Fellowship. Stanford University Press, 2003, ISBN 978-0-8047-4826-1, S. 29, auf [3].
  • Karl Erich Grözinger: Jüdisches Denken. Band 2: Von der mittelalterlichen Kabbala zum Hasidismus. Campus, Frankfurt am Main / New York 2005, ISBN 978-3-593-37513-7, S. 619–622
  • Gerold Necker: Einführung in die lurianische Kabbala. Verlag der Weltreligionen, Frankfurt am Main / Leipzig 2008, ISBN 978-3-458-71008-0, S. 59
  • hebräischחברות havurot leitet sich von der Wurzel hebräischחבר chaver ab, was „Freund“ oder „Geselle“ bedeutet
  • Pinchas Hacohen Pelit: The Ḥavurot That Were in Jerusalem. Hebrew Union College Annual Vol. 55 (1984), S. 55–74
  • Domagoj Akrap: Lurianische Kabbala. S. 7–11 In: René Clemencic: Kabbala Und nun war es in der Mitte der Nacht (1992). Oratorium in hebräischer Sprache nach Texten der prophetischen Kabbala, 70 Programmheft sirene Operntheater Produktion in Zusammenarbeit mit dem Planetarium Wien (Prater) Wien Modern 2022, auf opern.news [4]
  • Scholem: Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, S. 285.
  • Langenscheidts Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch
  • hebräischאור or, deutsch ‚Licht‘. Der Begriff „Licht“, wie er im Hebräischen Kontext als אור steht, bedeutet aber nicht nur das physikalische Licht, sondern steht auch symbolisch für (spirituelle) „Erkenntnis“, „Klarheit“, siehe Rav P. S. Berg: Licht der Kabbala. Die Essenz des Sohar. Kreuz, Freiburg 2006, ISBN 978-3-7831-2818-5, S. 23–26
  • G. Scholem, Sabbatai Zwi, S. 45ff

  • Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Isaak_Luria


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