07.09.2025

Das Vierte Reich

aus e-mail von Dietrich Hyprath, 7. September 2025, 22:42 Uhr


To whom it may concern:


Dieser Typ – der mit dem energisch vorgeschobenem Kinn hat als

Bundes-„Gesundheitsminister“ unter der Bevölkerung schon genügend Schaden

angerichtet. Ihm genügen nun nicht nur Maßnahmen zur schrittweisen

Bevölkerungsreduzierung. Der will jetzt ganze Arbeit leisten: Neben Mensch

und Tier, Flora und Fauna müssen Städte und Dörfer, Kulturdenkmäler und

Kunstschätze zu Staub verwandelt werden. Wie man das macht  ? .. „Im

Frühjahr 1981 tagte in der Universität  im niederländischen Groningen die

internationale Konferenz über einen Nuklearkrieg in Europa … Mit-Initiator

und einer der sachkundigsten Redner war General LaRoque, Ex-Admiral der US

Navy und wegen seiner strategischen Planungen im Vereinigten Generalstab der

USA hochdekoriert: „Die Amerikaner gehen davon aus,  dass der Dritte

Weltkrieg ebenso wie der Erste und Zweite in Europa ausgefochten wird“. Er

konnte sich dabei auf Caspar Weinberger berufen: „Das Schlachtfeld des

nächsten konventionellen Krieges wird Europa sein und nicht die Vereinigten

Staaten“. .. Bei einem Nuklearkrieg in den achtziger Jahren würden in Europa

nach Berechnungen des US-Verteidigungsministerium (Jetzt: Kriegsministerium,

Anm. D.H.) etwa 100 Millionen Menschen sofort oder in den ersten Tagen

sterben – nicht gezählt die Verletzten und unheilbar Strahlenkranken.


Das wäre dann das weitere Verdienst eines Herrn Spahn (Bank-Kaufmannsgehilfe

und Politikwissenschaftler mit Master-Abschluss, Anm: D.H.). „Hier ist ein

besonders klarer Beweis für die Tatsache, dass die gegenwärtige deutsche

Demokratie nur ein Kreislauf Schwachsinns ist. .. Die Wählerinnen und Wähler

sind davon so begeistert, dass sie die dafür verantwortlichen Politiker

durch Jahrzehnte immer wieder wählen. Eine psychologische Deutung für dieses

Wählerverhalten könnte sein, dass die freudige Erregung durch die Erwartung

auf einen kostenlosen atomgetriebenen Flug uns Jenseits ausgelöst wird. Auch

die andere Deutung ist möglich, dass es sich um einen masochistischen Trieb

zum kollektiven Selbstmord handelt. Also um das Auftreten jener Krankheit,

die man in der Psychiatrie als Nationalmasochismus bezeichnet.“  Quelle:

Dieter Rüggeberg: Geheimpolitik. Der Fahrplan zur Weltherrschaft. Verlag

Rüggeberg, Wuppertal.


Dietrich Hyprath empfiehlt den nachfolgenden Artikel aus RTDE vom 7.

September zu lesen:


CDU-Vorsitzender Jens Spahn fordert Zugang zu britischen und französischen

Atomwaffen


RTDE,  7 Sep. 2025 11:35 Uhr


*  *  *  *  *  *  *  *  Angesichts der russischen Bedrohung brauche

Deutschland Zugang zu den Atomwaffen Frankreichs und Großbritanniens,

erklärte der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn. Der Direktor der

Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) warnte indes vor dem Bau einer

deutschen Atombombe.


Quelle: www.globallookpress.com © Fabian Strauch / dpa


Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn bei einem Auftritt vor den

NRW-Kommunalwahlen, Bocholt, 4. September 2025.


Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist der Ansicht, dass es

eine nukleare Abschreckung auf europäischer Ebene geben müsse und dass

Berlin dabei die Führung übernehmen sollte. Gegenüber der FAZ erklärte der

Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Deutschland sollte Zugang zu

französischen und britischen Atomwaffen haben. Im Gegenzug könnte Berlin mit

Paris und London zusammenarbeiten, um deren Arsenale zu modernisieren. Spahn

gilt als starker Befürworter eines Atomwaffensystems auf EU-Ebene.



 <https://freede.tech/inland/254778-es-ist-putin-krieg-will/> "Es ist Putin,

der Krieg will" – Beide Koalitionschefs "überraschend" in Kiew eingetroffen


In einem am Samstag veröffentlichten Interview sagte er:


"Wir brauchen … eine Abschreckungsfähigkeit auf europäischer Ebene …

gemeinsam mit den Franzosen und den Briten."


Seiner Meinung nach würden die US-Atomwaffen in Europa nicht mehr

ausreichen. Ihm zufolge werde eine Debatte über dieses Thema nur

stattfinden, wenn Deutschland sie anführe. Er schlug vor, dass London und

Paris die größte Kontrolle über ihre Atomwaffenarsenale behalten könnten,

während Berlin an einem Modernisierungsprogramm teilnehmen könnte.


Angesichts der Bedrohung, die seiner Meinung nach von Russland ausgehe, sei

es notwendig, "über den deutschen oder europäischen [Zugang] zu den

Atomwaffenarsenalen Frankreichs und Großbritanniens zu sprechen", erklärte

der Abgeordnete bereits im Juli. Nationen ohne nukleare Abschreckung würden

"zu Spielbällen der Weltpolitik werden."


Diesbezüglich äußerte sich auch der Generaldirektor der Internationalen

Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, und warnte vor dem Bau einer

deutschen Atombombe: Wenn Berlin dies wolle, könne es innerhalb weniger

Monate eine eigene Atombombe entwickeln.


Unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat Deutschland eine härtere Haltung

gegenüber Russland eingenommen. Nach seinem Amtsantritt im Mai sagte Merz

zusätzliche Militärhilfen in Höhe von 5 Milliarden Euro (5,6 Milliarden

Dollar) für die Ukraine zu. Im vergangenen Monat erklärte er, Deutschland

befinde sich "bereits in einem Konflikt" mit Russland und warf Präsident

Wladimir Putin vor, "große Teile unseres Landes zu destabilisieren".


Moskau hat Vorwürfe, es hege feindliche Absichten gegenüber westlichen

Nationen, als "Unsinn" und Panikmache zurückgewiesen. Die russische

Regierung verurteilte das "rücksichtslose Militarisierungsvorhaben" des

Westens. Erst kürzlich warnte der russische Außenminister Sergei Lawrow vor

der wachsenden Russophobie und Militarisierung in Deutschland, die seiner

Meinung nach den Weg in ein "Viertes Reich" ebnen würden. Den westlichen

Regierungen warf er vor, unter dem Deckmantel der Demokratie nach

Vorherrschaft zu streben.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

07.09.2025

Hauke Ritz: »Europäer griffen immer schon nach Russland«

overton-magazin.de, 6. September 2025, RedaktionDeutsche und Russen verbindet mehr als sie trennt. Beide Völker haben einen gemeinsamen Geschichtsraum. Und dennoch gibt es in Deutschland viel Russenhass, während wir Deutschen den Russen aktuell sehr leidtun.

Roberto De Lapuente hat mit dem Friedensforscher Hauke Ritz über deutsche Affekte und die russische Seele gesprochen.


Das Video in voller Länge: Hier zu finden! ( Video https://youtu.be/TAf3JnBxLHY Dauer 44:30 Min.)


Hauke Ritz studierte an der FU und HU Berlin. Nach seiner Dissertation im Fach Philosophie mit dem Schwerpunkt Geschichtsphilosophie wendete er sich verstärkt Fragen der Außenpolitik und Friedensforschung zu. Dabei stand für ihn der Ost-West-Konflikt im Mittelpunkt, dessen Fortbestehen er seit 2008 im Zuge verschiedener Publikationen und seit 2014 durch regelmäßige Russlandreisen erforscht. Hauke Ritz hat an der Universität Gießen, der MSU und RGGU in Moskau sowie der Universität Belgorod unterrichtet und war zuletzt für den DAAD in Moskau tätig.


Redaktion
Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
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23 Kommentare


  1. Etwas, aber nur etwas, „off topic“, aber da ich denke, es ist ein schönes(?) Beispiel für „double standards“, möchte ich Euch einen Artikel samt einer klugen(!) KI-Antwort nicht vorenthalten.
    Zum Artikel: https://www.telepolis.de/features/Mit-den-Palaestinensern-beginnt-die-Raeumung-der-Levante-10629371.html
    Zum Leser-/KI-Beitrag: https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Mit-den-Palaestinensern-beginnt-die-Raeumung-der-Levante/KI-antwortet-ehrlich/posting-45506911/show/

    Vielleicht sollten sich die Italiener auch ihres ‚römischen Erbes‘ erinnern und ebenfalls die alten Grenzen in Europa einfordern?

    Have a nice weekend 

    Antworten

  2. Pavel Durow hat gerade darauf hingewiesen, dass niemals Slawen Westeuropa angegriffen haben, umgekehrt aber ständig.

    Antworten

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  3. In Russland sagt man – die Europäer versammeln sich einmal in hundert Jahren um in Russland auf die Fresse zu bekommen.

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  4. Off Topic: Warum kein Artikel von Moshe Zuckermann? Ich hoffe, es geht ihm gut!

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  5. Kurz noch hingewiesen auf das Buch des US-Historikers Vejas Gabriel Liulevicius Kriegsland im Osten: Eroberung, Kolonialisierung und Militärherrschaft im Ersten Weltkrieg, Hamburg 2018, und von demselben The German Myth of the East: 1800 to the Present, Oxford University Press 2009.
    Der Osten als Deutschlands manifest destiny, und ähnlich mörderisch.

    Antworten

  6. „Kurz noch hingewiesen auf das Buch des US-Historikers….“

    In Deutschland liest niemand Bücher von irgendwelchen „US-Historikern“. Wir sind keine US-Vasallen!

    Antworten

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07.09.2025

Historie
„Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“

aus e-mail von Gerd Reincke, 7. September 2025, 17:55 Uhr


Der Militarismus erlebt derzeit eine Renaissance, die Entwicklung wird ergänzt durch die Rechtsentwicklungen in den einzelnen Staaten.  Gerd



Süddeutsche Zeitung

Historie

„Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“

4. September 2025, 17:46 Uhr

|

Lesezeit: 9 Min.

Ukraine, Gaza, Iran: Die Welt steht im Bann zerstörerischer Kriege, doch um die Friedensbewegung ist es still geworden. Die Geschichte einer einst so wirkmächtigen Strömung, die heute ihre Position sucht.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Was es zum Stand des Pazifismus im Jahr 2025 zu sagen gibt, hat Terumi Tanaka in einem Satz zusammengefasst: „Wir leben in einer Zeit, in der Aufrüstung vielen Menschen wieder attraktiv erscheint.“ So wurde er kürzlich in einem Zeitungsbericht zitiert. Tanaka, 93, überlebte vor 80 Jahren den Atombombenabwurf auf Nagasaki und hat sich dem Kampf für den Frieden verschrieben. Vergangenes Jahr gewann seine Organisation Nihon Hidankyo den Friedensnobelpreis. An seinem bitteren Fazit ändert das nichts. Die Menschen verlassen sich in Zeiten globaler Machtverschiebungen lieber auf militärische Stärke. Für mahnende Worte von Friedensfreunden hat das 21. Jahrhundert noch kein Gehör entwickelt.


Die Zeiten waren noch nie leicht für Menschen, die das Wort gegen Militarismus und Rüstung erhoben. Aber es gab immer wieder historische Momente, in denen die Sehnsucht nach Frieden hervorbrach wie ein menschliches Grundbedürfnis. Bertha von Suttner hat 1889 ihren Roman „Die Waffen nieder!“ veröffentlicht, sie hat ihn, genau genommen, gegen alle Skepsis von Verlegern an die Öffentlichkeit gebracht, die einen friedensbewegten Roman in einem Militärstaat für nicht sonderlich erfolgsträchtig hielten. Nun, das Buch wurde ein Bestseller, der 37 Auflagen in anderthalb Jahrzehnten erreichte und in mehr als 15 Sprachen übersetzt wurde.


Für die Verbreitung des Friedensgedankens habe es so viel getan wie Harriet Beecher Stowes „Onkel Toms Hütte“ für die Abschaffung der Sklaverei, schreibt Suttners Biografin Brigitte Hamann. „Nicht ich bin auf die Idee, sondern die Idee ist über mich gekommen“, erinnerte sich Suttner später: „Trifft einer zufällig den Ausdruck der Idee, die in der Luft schwebt, die in unzähligen Köpfen als Überzeugung, in unzähligen Herzen als Sehnsucht schlummert, dann schlägt sein Buch ein.“


Die Friedensidee schwebte in der Tat schon ein paar Jahrzehnte in der Luft, allerdings zunächst weder in Deutschland, wo der Roman zuerst erschien, noch in Österreich, wo Suttner damals lebte. Die erste Friedensbewegung bildete sich im Jahr 1814 an der amerikanischen Ostküste. Den Menschen steckte noch der soeben beendete Krieg mit England in den Knochen und die Sorge vor weiterer Militarisierung. „Es gibt nichts in der Natur des Menschengeschlechts, was den Krieg notwendig und unvermeidlich macht, nichts, was die Menschen ihm zuneigen lässt, kann nicht durch die Kraft der Erziehung überwunden werden“, hieß es in einem Manifest von 1814.


Nach der gescheiterten Revolution von 1848 ließ das Engagement für den Frieden nach


Im selben Jahr gründete sich die „Massachusetts Peace Society“, bald griff die Bewegung auf New York und weitere Städte über. Getragen wurde sie von einem aufgeklärten Mittelstand, der sich zugleich für Schulreformen, die Beseitigung der Sklaverei und das Frauenwahlrecht starkmachte. Kaufleute, Anwälte, Reeder – Menschen, die wussten, dass friedliche Verhältnisse Handel und Wohlstand förderten. Auch in London entstand 1816 eine Friedensgesellschaft, in Genf 1830, in Paris 1841. Die ersten internationalen Friedenskongresse fanden in den Jahren der 48er-Revolution statt – nach deren Scheitern das Engagement freilich nachließ.


Im deutschsprachigen Raum kam der Pazifismus nur mühsam voran, das liberale Bürgertum war eher auf nationale Einheit gepolt, die schließlich unter Preußens Führung durch die Kriege gegen Österreich 1866 und Frankreich 1870/71 von oben erreicht wurde. Zaghafte Anfänge gab es in Frankfurt und anderswo, aber noch in den 1880er-Jahren ließ sich nicht ahnen, welchen Boom Suttners Roman auslösen sollte.


Der Krieg ist ein Ungeheuer


Das Buch war auf eine Epoche getroffen, in der Kaiser Wilhelm II. gerade die Macht in Deutschland übernommen hatte, kein Diplomat wie zuvor der erfahrene Kanzler Otto von Bismarck, sondern ein Militarist, der den Konflikt mit dem Erzfeind Frankreich schürte. Auch auf dem Balkan nahmen die Spannungen zu, dort standen sich Österreich-Ungarn und Russland gegenüber. „Die Angst vor einem großen Krieg ging um, und die Warnungen Suttners vor dem Ungeheuer Militarismus stellten keinen Einzelfall dar“, so Biografin Hamann.


Dass der Krieg ein Ungeheuer mit nicht gekannter Zerstörungskraft ist, diese Lektion hatte die böhmische Gräfin Kinsky, als die Suttner 1843 in Prag in eine Soldatenfamilie hineingeboren worden war, von jemandem gelernt, der das Ungeheuer selbst genährt hatte. Als junge Frau lernte sie Alfred Nobel kennen, den Erfinder des Dynamits – im Herzen ein Kriegsgegner, der ihr lebenslanger Freund und Förderer bleiben sollte. Der reich gewordene Chemiker und die stets um Geld kämpfende Aktivistin teilten eine Erkenntnis: dass moderne Waffentechnik neue Dimensionen des Tötens mit sich bringe. Sie schrieb: „In einem künftigen europäischen Krieg konnte das gleiche Quantum von Tötung, Verwüstung und Verwilderung angehäuft werden wie solche in hundert Schlachten des Altertums nicht enthalten waren.“


Es war die Zeit, in der der Begriff Pazifismus sich überhaupt erst etablierte. In die Welt gesetzt hatte ihn 1901 der französische Jurist und Friedensaktivist Émile Arnaud. Allerdings war Pazifismus schon damals ein unscharfer Begriff und ist es bis heute geblieben. In der religiösen Version der Quäker meinte er die kategorische Ablehnung: „Allen Krieg und Streit sowie Kampf mit äußeren, verletzenden Waffen, gleich zu welchem Zweck und unter welchem Vorwand, lehnen wir entschieden ab“, hieß es 1661 in einer feierlichen Erklärung der Quäker gegenüber dem englischen König.


Acht Versionen von Pazifismus


Nicht minder grundsätzlich war Leo Tolstois radikale Utopie einer gewalt- und herrschaftsfreien Gesellschaft. Sogar gewaltsamen Widerstand gegen staatliche Repression lehnte der Schriftsteller ab. Acht Versionen von Pazifismus hat der Philosoph Max Scheler identifiziert: heroisch-individualistisch, christlich, ökonomisch-liberal; marxistisch-kommunistisch, kapitalistisch-bourgeois und kulturell-kosmopolitisch. Dazu einen Rechtspazifismus sowie einen imperialistischen Weltreichpazifismus – Frieden durch Macht.


Vertreter des bürgerlichen Rechtspazifismus setzten ihre Hoffnung auf eine Friedensordnung, also auf verbindliche Regeln – und damit auf die Erste Haager Friedenskonferenz, die vom 18. Mai bis zum 29. Juni 1899 tagte. Die wichtigsten Friedenskämpfer waren nach Den Haag gereist, Bertha von Suttner, der spätere Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried, Johann von Bloch und Jakob Alexandrowitsch Nowikow aus Russland, William Thomas Stead aus England. Als Erfolg kann man wohl verbuchen, dass die Konferenz überhaupt stattfand – auch wenn die Ergebnisse hinter den Zielen der Pazifisten zurückblieben. Immerhin wurde eine Konvention zur friedlichen Schlichtung internationaler Konflikte unterzeichnet. Ein kleiner Sieg für Suttners Idee der Einsetzung eines internationalen Schiedsgerichts.


„Zum Angriff auf andere Nationen nicht zu verwenden“


Bis zur zweiten Haager Friedenskonferenz im Jahr 1907 waren die Rüstungsausgaben aber schon um 50 Prozent gestiegen. „Konferenzen zur Konsolidierung des Krieges“, kommentierte Suttner sarkastisch. 1905 hatte sie den von ihrem inzwischen gestorbenen Freund gestifteten Friedensnobelpreis gewonnen. Doch die Bewegung hatte an Schwung verloren, der Frieden befand sich auf der Verliererseite. Am 21. Juni 1914 starb Bertha von Suttner, sieben Tage später wurde in Sarajevo der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand erschossen. Einen Monat später befand sich die Welt im Krieg.


Der Erste Weltkrieg war auch für eine andere Friedenskraft eine Zäsur. Die Arbeiterbewegung hatte den Frieden zunächst nicht auf der Agenda, aber mit den Wahlerfolgen der Sozialdemokraten nahm auch ihre Kritik am preußischen Militarismus zu. „Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“, mit dieser Parole August Bebels war die SPD 1887 in den Wahlkampf gezogen. Das war freilich kein kategorisches Nein zum Militär, die Partei plädierte für die Schaffung eines Volksheers – ausschließlich zur Verteidigung: „Zum Angriff auf andere Nationen nicht zu verwenden und folglich eine Bürgschaft des Friedens.“


Doch die Spannungen wuchsen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Tapfer erhob der erste Internationale Sozialistenkongress auf deutschem Boden 1907 die Forderung, mit allen Mitteln „den Ausbruch des Krieges zu verhindern“. Und noch am 25. Juli 1914 rief der SPD-Vorstand zu Massendemonstrationen gegen das „verbrecherische Treiben der Kriegshetzer“ auf. Doch wenige Tage später – Deutschland hatte Russland und Frankreich den Krieg erklärt – wollte die SPD-Fraktion im Reichstag zu ihrem „Vaterland“ stehen; sie stimmte den Kriegskrediten zu.


„Wir steuern auf ein grauenhaftes, unausweichliches Schicksal zu.“


Deutlich hellsichtiger als die SPD sah damals ein britischer Philosoph voraus, was der Krieg bringen würde. „Wir steuern auf ein grauenhaftes, unausweichliches Schicksal zu, dem sich keiner entziehen kann“, schrieb am 31. Juli 1914 Bertrand Russell. „Ich habe immer gehofft, dass wir in Europa lange genug Frieden halten könnten, bis jedem klar wäre, dass Krieg nichts anderes als Wahnsinn ist.“ Krieg als Wahnsinn: Es war nicht Moral, es war schlichte Vernunft, die der britische Intellektuelle gegen militärische Gewalt ins Feld führte – die Erkenntnis, dass moderne Kriege unbeherrschbar werden. Der Krieg gegen Nazi-Deutschland werde ungeheuerliches Leid über die Welt bringen – das schrieb er 1938, kurz vor dem nächsten Krieg. „Selbst wenn wir siegen sollten, werden wir nach dem Krieg – so meine Sorge – genau so wahnsinnig sein, wie Hitler ist.“


Doch gerade in der Person von Russell zeigte sich, wie schwer eine absolut gesetzte Absage an militärische Gewalt für einen Pazifisten durchzuhalten war, der sich dem Wohl des Gemeinwesens verpflichtet sah und nicht dem individuellen Seelenheil. Als die nazideutsche Barbarei immer deutlicher wurde, rückte er 1940 von seinem kategorischen Nein ab und propagierte einen „relativen“ Pazifismus – mit kriegerischen Interventionen als letztem Mittel.


„Wollen wir die Menschheit oder den Krieg abschaffen?“


Doch auch damit blieb er letztlich bei seiner Linie: Pazifismus ist eine Frage der Vernunft. Oder besser: des Überlebens der Spezies Mensch. 1955 verfasste Russell gemeinsam mit Albert Einstein einen Aufruf zur Abrüstung, ausgelöst durch die wechselseitige Bedrohung der Blöcke mit Atomwaffen. Es stelle sich eine Frage von unausweichlicher Grauenhaftigkeit: „Wollen wir die Menschheit oder den Krieg abschaffen?“


Dieser Nuklearpazifismus, wie man ihn später nannte, sollte auch in der jungen Bundesrepublik eine Rolle spielen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Friedensbewegung ihren ersten Schub durch die Diskussion über die Aufstellung taktischer Atomwaffen in Westeuropa. Bundeskanzler Konrad Adenauer hatte solche Waffen als „Weiterentwicklung der Artillerie“ verharmlost, was den Widerspruch einer Gruppe namhafter Naturwissenschaftler provozierte: Die „Göttinger Achtzehn“ warnten 1957 vor einer atomaren Bewaffnung, der „Kampf dem Atomtod“ begann, die Menschen zu bewegen. Der deutsche Pazifismus hatte ein Thema.


Bei Schneematsch und Kälte starteten am Karfreitag des Jahres 1960 etwa 20 Demonstranten ihren Marsch zum Nato-Truppenübungsplatz Bergen-Hohne in der Lüneburger Heide. Der Pfarrer gab gute Worte mit auf den Weg. Auch in Bremen, Hamburg und Hannover brachen die Protestierenden zum Sternmarsch auf. „Unser Widerstand wird wachsen“ stand auf einem Transparent, und so war es. Am Ostermontag kamen rund 1000 Menschen zur Abschlusskundgebung. Acht Jahre später waren es 300 000.


Die Ostermärsche hatten tatsächlich den Charakter einer breiten Bewegung, die sich aus sich selbst speiste. Für den Frieden auf die Straße zu gehen, wurde für ein paar Jahre zu einer Massenbewegung. Allerdings änderten sich die Inhalte im Laufe der Jahre, der Vietnamkrieg kam hinzu, die Notstandsgesetze, zudem setzte die Studentenbewegung ganz andere Themen. Die anfangs so klare und damit emotional zugkräftige Ausrichtung auf die nukleare Bewaffnung wurde diffuser, der Protest suchte sich neue Ziele. Die Friedensbewegung verebbte.


Aber die Ängste waren nicht verschwunden. 1979 sorgte ausgerechnet der SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt für den nächsten Boom der Friedensbewegung. Der sogenannte Nato-Doppelbeschluss sollte für eine Modernisierung des Waffenarsenals sorgen; Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II sollten in Deutschland stationiert werden, weil die Sowjetunion vergleichbare SS-20 auf Westeuropa gerichtet hatte.


Ein kollektives Gefühl moralischer Eindeutigkeit


Es war, als hätten die Friedensfreunde auf dieses Thema gewartet. Friedensinitiativen und Kirchen, SPD-Linke und orthodoxe Marxisten, vereinzelte Freidemokraten und ganz vorn natürlich die frisch gegründeten Grünen richteten sich auf das neue Ziel aus wie Eisenfeilspäne auf den Magneten. Der Ex-General Gert Bastian hatte die Ziele in seinem „Krefelder Appell“ zusammengefasst, vier Millionen unterschrieben. Die Ostermärsche erhielten neuen Zulauf. Und im Oktober 1981 demonstrierten 300 000 Friedensbewegte im Bonner Hofgarten. Im Jahr darauf folgte eine Kundgebung in den Bonner Rheinwiesen: „Aufstehen! Für den Frieden!“ Wieder mehrere Hunderttausend. Im Oktober 1983 wiederholte sich der Protest an vielen Orten, zwischen Ulm und Stuttgart bildete sich eine Menschenkette, 108 Kilometer lang. Bundesweit zählte man weit mehr als eine Million Teilnehmer.


Die Raketenstationierung war wirkmächtig als Projektionsfläche für die Friedensbewegung. Neue Raketen gegen die Sowjetunion aufzustellen: Das war in den Augen von Millionen Menschen ein unverantwortlicher Beitrag zur Erhöhung der Kriegsgefahr. Der Nato-Doppelbeschluss löste ein kollektives Gefühl moralischer Eindeutigkeit aus – und einen beispiellosen Mobilierungsschub.


Historisch mag man bezweifeln, dass die Bewegung recht hatte. Wahrscheinlich waren die Mittelstreckenraketen sogar ein entscheidender Trumpf für die erfolgreichen Abrüstungsverhandlungen der späten 80er-Jahre, als die Waffen beider Seiten abgezogen wurden. Aber Massenbewegungen folgen nie politisch-taktischen Strategieüberlegungen, sondern starken emotionalen Botschaften.


Es sollte der letzte große Auftritt einer gesamtgesellschaftlichen Friedensbewegung sein. Zwar löste der Irakkrieg der USA 2003 noch einmal breiten Protest aus. Und auch die Ostermärsche sind geblieben, 2019 verzeichneten sie noch einmal einen leichten Zuwachs, bevor die Pandemie das Demonstrationswesen vorerst stoppte.


Darf man wirklich gegen Waffen sein, wenn Selbstverteidigung das Gebot der Stunde ist?


Warum aber gehen ausgerechnet in den kriegerischen Zeiten der 2020er-Jahre so wenige Menschen für den Frieden auf die Straße? Der Blick auf die zugkräftigen Friedensthemen der Geschichte gibt die Antwort. Spätestens mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine sind Friedensfragen zu ambivalent für den Massenprotest geworden – zu komplex für eindeutige emotionale Botschaften. Darf man wirklich gegen Waffen sein, wenn Selbstverteidigung das Gebot der Stunde ist?


Was also bleibt vom Pazifismus? Die bürgerlich-liberalen Ideen einer verbindlichen Friedensordnung haben ihre Spuren im internationalen Institutionengefüge hinterlassen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Völkerbund gegründet, nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden die Vereinten Nationen. Angriffskrieg ist nach den Regeln des Völkerrechts prinzipiell geächtet, internationale Gerichtshöfe haben sich etabliert. Gewiss, die Realität in der Ukraine und in Gaza ist eine andere. Aber es hat sich ein Verständnis darüber herausgebildet, was Recht und was Unrecht ist. Der Angriffskrieg Russlands ist Unrecht. Und Israels anfangs legitime Selbstverteidigung ist ebenfalls in Unrecht umgeschlagen. Dahinter wird die Geschichte nicht mehr zurückgehen.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

07.09.2025

wagt zu sagen, was die Großen verschweigen



aus e-mail von Karin Gerlich, 7. September 2025, 15:38 Uhr

*_weitergeleitet von Pit Främke_*


*https://globalbridge.ch/die-friedensbewegung-und-die-juengeren-generationen-von-der-generationenpolaritaet-zur-zusammenarbeit/

*


  * *Die Friedensbewegung ist in ihrer gegenwärtigen Erscheinungsform –

    weitgehend vergreist

    und im Ritualismus (Symbolik, Slogans, Protestformen) erstarrt – ‚

    nicht zukunftsfähig <https://www.youtube.com/watch?v=IxNjuhhewYc>.*

    *https://www.youtube.com/watch?v=IxNjuhhewYc*


  * *Kommt in den nächsten drei bis fünf Jahren ‚von hinten‘ (den

    jüngeren Generationen) nichts Substanzielles nach,

    dann wird es uns, die Friedensbewegung, – auch ohne Krieg – in

    spätestens anderthalb Jahrzehnten

    nicht mehr geben <https://www.nachdenkseiten.de/?p=127678>.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=127678*


  * *Was in den Achtziger Jahren Allgemeingut und im Protest auch

    organisatorisch untrennbar verknüpft war –

    der unbestreitbare sachliche Zusammenhang des Kampfes gegen die

    kriegerische und die ‚friedliche‘

    Zerstörung unseres Planeten, kurz: die untrennbare Einheit von

    Friedens- und Ökologiebewegung (Stichwort „Ökopax“) –,

    ist heute auf die Generationen aufgesplittet, nach der

    unausgesprochenen falschen Alternative:

    „Den Alten der Frieden, den Jungen der (Kampf gegen den) Klimawandel!“

    Mit einem Wort:

    Die jüngeren Generationen sind auf dem rüstungspolitischen Auge blind.*


  * *Für diese ‚rüstungspolitische Blindheit‘ der jüngeren Generationen

    gibt es eine Reihe von Gründen.

    Hier ohne Anspruch auf Vollzähligkeit einige von ihnen:

    1. Die Kriegsgeneration stirbt aus und die Generation des Kalten

    Krieges hat in ihrer Mehrheit das Rentenalter längst überschritten.

          Die jüngeren Generationen kennen demnach die Schrecken des II.

    Weltkrieges noch nicht mal mehr aus ‚zweiter Hand‘.

    2. Die Generationen der jetzt Mitte Vierzigjährigen und Jüngeren

    hatten – ein ‚fataler Nebeneffekt der Gorbatschow‘schen

    Abrüstungspolitik‘ –

          das unschätzbare Glück, zumindest von Atomkriegsängsten

    unbehelligt aufwachsen zu können.

          Sie haben daher (verständlicherweise) auch kein entsprechendes

    Problembewusstsein entwickelt.

    3. Im Gegensatz zum (ersten) Kalten Krieg, als das geteilte

    Deutschland Frontstaat war, als der Riss durch die Welt

          sich durch unser Land, samt Hauptstadt zog und – was allen in

    Ost und West damals bewusst war –

          ein möglicher Krieg zwischen den Supermächten in beiden

    deutschen Staaten eine auf Jahrtausende

          verstrahlte Trümmerwüste hinterlassen hätte,

          hat sich die Kriegsgefahr  heute (gefühlt) um rund tausend

    Kilometer gen Osten verlagert.

          (Dass dies im Kriegsfalle völlig irrelevant wäre, spielt

    psychologisch keine Rolle. Erst recht gilt dies – Stichwort

    „nuklearer Winter“ –

           für die Folgen eines mit thermonuklearen Bomben geführten

    Krieges zwischen den Atommächten.)

    4. Was den aktuellen Stellvertreterkrieg in der Ukraine angeht, so

    ist – dies meine These – ein Großteil der jüngeren Generationen

          wohl nicht ausreichend über Vorgeschichte und Hintergründe

    informiert.

          Statt dessen machen sie sich auf der Folie des „Feindbild

    Putin“ die tagtäglich von den Leitmedien in allen Variationen

    gelieferte

          „David versus Goliath-Erzählung“ kritiklos zu eigen.

          (Und wer identifiziert sich nicht gerne mit dem ‚Schwachen‘,

    dem ‚Opfer‘?)

    5. Das jeder jungen Generation eigene Empörungspotenzial schließlich

    ist zudem überwiegend durch den zweifellos

         dringend gebotenen Kampf gegen Erderwärmung und Klimawandel

    erfolgreich okkupiert.

         Was noch übrig bleibt, wird von der ‚postmodernen Religion‘ –

         sprich: Gender, Veganertum und Political Correctness – absorbiert.*


  * *Trotz gestiegener Kriegsgefahr ist es bislang auf der

    Handlungsebene immer noch nicht zu einer nennenswerten

    Kooperation zwischen Klimaschützern und Friedensbewegten gekommen.

    Gutgemeinte, aber als übergriffig und bevormundend erlebte

    Belehrungen von Seiten der (alten) Friedensbewegten

    könnten bei den (jungen) Klimaschützern zudem zu einer Verhärtung

    führen, die im Worst Case

    die Generationen/polarität/ zu einem

  Generationen/konflikt/ verschärfen würde.*


  * *Diese bislang starre Generationenpolarisierung könnte allerdings in

    näherer Zukunft in Bewegung geraten:

          Mit der ab Januar 2026 obligatorischen Wehrerfassung aller

    18jährigen jungen Männer und der

          ab Juli 2027 verpflichtenden Musterung für Männer sowie der

    absehbaren Wiedereinführung der Wehrpflicht

    verliert das Thema „Krieg und Frieden“ seinen abstrakten Charakter.

          Dies umso mehr, je offener über die angeblich notwendige

    „Kriegstüchtigkeit“ von Land und Bevölkerung

    („Operationsplan Deutschland“) und einen möglichen Einsatz deutscher

    Soldaten in der Ukraine

    oder gar über einen (angeblich auch noch wahrscheinlichen)

    veritablen Krieg gegen Russland gesprochen wird –

    und das ab kommenden Jahres mit amerikanischen Mittelstreckenraketen

    im eigenen Lande.


    – Kurz: Das Thema rückt den jungen Männern – und in abgeschwächter

    Form auch Frauen – nun buchstäblich /auf den Leib/!

    Alle ab 2008 geborenen Männer /müssen/ sich mit der Tatsache

    auseinandersetzen, dass sie ab jetzt zumindest

    potentielle Soldaten sind, die, wenn es ernst wird, auch in den

    Krieg geschickt werden.*


  * *Bislang hat die jüngere Generation sich als nicht besonders

    „kriegsbegeistert“ erwiesen:

          Laut einer Meinungsumfrage von YouGov (Juni 2025)

    <https://www.welt.de/politik/deutschland/article256281488/Umfrage-Mehrheit-spricht-sich-fuer-Rueckkehr-zur-Wehrpflicht-aus.html> sprachen

    sich in der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren

    nur 35 Prozent für die Wiedereinführung der Wehrpflicht aus. (Laut

    einer Forsa-Umfrage

    <https://www.berliner-zeitung.de/news/aktuelle-forsa-umfrage-nur-16-prozent-wuerden-auf-jeden-fall-fuer-deutschland-kaempfen-li.2346629> vom

    Sommer diesen Jahres

    lehnen 61 Prozent dieser Altersgruppe die Wiedereinführung der

    Wehrpflicht ab.)

          Der Shell-Jugendstudie von 2024

    <https://www.deutschlandfunk.de/trotz-angst-vor-krieg-und-wirtschaftskrise-junge-menschen-in-deutschland-bleiben-eher-optimistisch-100.html> zufolge

    fürchten nicht weniger als 80 Prozent der 12- bis 25-Jährigen sich

    vor einem Krieg in Europa.

    (Laut Sinus-Jugendstudie 2024

    <https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/neue-sinus-jugendstudie-jeder-zweite-jugendliche-hat-sorge-vor-krieg-und-extremismus-13175413.html> gaben

    59 Prozent der 14- bis 17-Jährigen Krieg als ihre größte persönliche

    Sorge an.)


          Die Nachfrage bei Beratungsstellen für

    Kriegsdienstverweigerung steigt derzeit sprunghaft an

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/wehrdienst-berater-melden-zulauf-fuer-kriegsdienstverweigerungen-li.2354004>.


    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/wehrdienst-berater-melden-zulauf-fuer-kriegsdienstverweigerungen-li.2354004*


*    Das Buch des 27jährigen Ole Nymoen „Warum ich niemals für mein Land

kämpfen würde – Gegen die Kriegstüchtigkeit“

<https://www.rowohlt.de/buch/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fuer-mein-land-kaempfen-wuerde-9783499017551


https://www.rowohlt.de/buch/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fuer-mein-land-kaempfen-wuerde-9783499017551

liegt ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung bereits in der sechsten

Auflage vor.


      In ähnlichem Tenor äußerte sich jüngst mehrfach

<https://politik.watson.de/politik/interview/248962959-wehrpflicht-influencer-wuerde-fuer-deutschland-niemals-zur-waffe-greifen> auch

der 25jährige Instagram- und TikTok-Influencer Simon David Dressler

<https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/deutsche-soldaten-in-der-ukraine-die-wut-einer-generation-die-nicht-verfeuert-werden-will-li.2351654>.


https://politik.watson.de/politik/interview/248962959-wehrpflicht-influencer-wuerde-fuer-deutschland-niemals-zur-waffe-greifen*


  * *Letzteres zeigt: Vertreter der jungen Generation, die ja alles

    ausbaden, d.h. fürs „Vaterland“ bzw. „Gemeinwesen“

    im berühmten „Anwendungs-“ oder „Ernstfall“, will sagen: im Krieg,

    sterben und auch /töten /müssten,

    melden sich langsam zu Wort!

          Sie, die Betroffenen, sind gerade dabei, /ihren Weg/ zur

    Friedensproblematik zu finden.

    Sie werden sicher auch /ihre Formen des Widerstandes/ entwickeln.

    Dies werden im 21. Jahrhundert andere sein als in den Achtziger

    Jahren beim Kampf gegen die Nachrüstung.

    Sie werden ihre eigenen Symbole entwickeln, ihre eigenen Slogans,

    ihre eigenen Lieder, ihre eigenen Aktionsformen.

    (Sicher davon sehr vieles in der digitalen Sphäre, in den sozialen

    Netzwerken.)

          Vielleicht könnten sich von dort aus mit der Zeit ja auch

    Querverbindungen zu den gleichaltrigen Klimaschützern entwickeln.*


  * *Wenn sich nun die ältere Generation der Friedensbewegten nicht

    bevormundend verhält,

    den Jüngeren aber /auf Wunsch/ freundlich und ohne jeglichen

    belehrenden Paternalismus beiseite steht,

    dann könnten wir im optimalen Falle tatsächlich endlich den lang

    ersehnten

    Beginn einer neuen Friedensbewegung erleben, in der Alte /und/ Junge

    ihren Platz finden

    und – jeweils auf ihre Weise – aktiv sind.*


*Das Ziel ist ja ohnehin dasselbe.

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres



Die Friedensbewegung und die jüngeren Generationen – Von der Generationenpolarität zur Zusammenarbeit? 

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Wird in näherer Zukunft auch die jüngere Generation wieder in stärkerem Maße auf Friedensdemonstrationen vertreten sein? Einige Indizien dafür gibt es! (Bild NDS)

globalbridge.ch, 05. September 2025 Von: in Allgemein, Geschichte, Medienkritik, Politik

Die aktuelle Diskussion um deutsche Soldaten in der Ukraine und eine Wiedereinführung der Wehrpflicht, die bereits beschlossenen Maßnahmen zur Wehrerfassung und zur verpflichtenden Musterung junger Männer – nicht zuletzt das mediale Dauerstaccato in Sachen „Kriegstüchtigkeit“ haben zumindest einen positiven Nebeneffekt: Junge Menschen werden nun durch den Staat gezwungen, sich mit dem Thema „Krieg und Frieden“ in allem gebotenen Ernst auseinanderzusetzen. Daraus könnten im optimalen Falle Impulse für eine wirklich neue und junge Friedensbewegung erwachsen. – Gedanken im Vorfeld der kommenden Friedensdemonstrationen. (Ein Thesenpapier)

  • Die Friedensbewegung ist in ihrer gegenwärtigen Erscheinungsform – weitgehend vergreist und im Ritualismus (Symbolik, Slogans, Protestformen) erstarrt – nicht zukunftsfähig.
  • Kommt in den nächsten drei bis fünf Jahren ‚von hinten‘ (den jüngeren Generationen) nichts Substanzielles nach, dann wird es uns, die Friedensbewegung, – auch ohne Krieg – in spätestens anderthalb Jahrzehnten nicht mehr geben.
  • Was in den Achtziger Jahren Allgemeingut und im Protest auch organisatorisch untrennbar verknüpft war – der unbestreitbare sachliche Zusammenhang des Kampfes gegen die kriegerische und die ‚friedliche‘ Zerstörung unseres Planeten, kurz: die untrennbare Einheit von Friedens- und Ökologiebewegung (Stichwort „Ökopax“) –, ist heute auf die Generationen aufgesplittet, nach der unausgesprochenen falschen Alternative: „Den Alten der Frieden, den Jungen der (Kampf gegen den) Klimawandel!“ Mit einem Wort: Die jüngeren Generationen sind auf dem rüstungspolitischen Auge blind.
  • Für diese ‚rüstungspolitische Blindheit‘ der jüngeren Generationen gibt es eine Reihe von Gründen. Hier ohne Anspruch auf Vollzähligkeit einige von ihnen: 
    1. Die Kriegsgeneration stirbt aus und die Generation des Kalten Krieges hat in ihrer Mehrheit das Rentenalter längst überschritten. Die jüngeren Generationen kennen demnach die Schrecken des II. Weltkrieges noch nicht mal mehr aus ‚zweiter Hand‘. 
    2. Die Generationen der jetzt Mitte Vierzigjährigen und Jüngeren hatten – ein ‚fataler Nebeneffekt der Gorbatschow‘schen Abrüstungspolitik‘ – das unschätzbare Glück, zumindest von Atomkriegsängsten unbehelligt aufwachsen zu können. Sie haben daher (verständlicherweise) auch kein entsprechendes Problembewusstsein entwickelt. 
    3. Im Gegensatz zum (ersten) Kalten Krieg, als das geteilte Deutschland Frontstaat war, als der Riss durch die Welt sich durch unser Land, samt Hauptstadt zog und – was allen in Ost und West damals bewusst war – ein möglicher Krieg zwischen den Supermächten in beiden deutschen Staaten eine auf Jahrtausende verstrahlte Trümmerwüste hinterlassen hätte, hat sich die Kriegsgefahr  heute (gefühlt) um rund tausend Kilometer gen Osten verlagert. (Dass dies im Kriegsfalle völlig irrelevant wäre, spielt psychologisch keine Rolle. Erst recht gilt dies – Stichwort „nuklearer Winter“ – für die Folgen eines mit thermonuklearen Bomben geführten Krieges zwischen den Atommächten.) 
    4. Was den aktuellen Stellvertreterkrieg in der Ukraine angeht, so ist – dies meine These – ein Großteil der jüngeren Generationen wohl nicht ausreichend über Vorgeschichte und Hintergründe informiert. Statt dessen machen sie sich auf der Folie des „Feindbild Putin“ die tagtäglich von den Leitmedien in allen Variationen gelieferte „David versus Goliath-Erzählung“ kritiklos zu eigen. (Und wer identifiziert sich nicht gerne mit dem ‚Schwachen‘, dem ‚Opfer‘?) 
    5. Das jeder jungen Generation eigene Empörungspotenzial schließlich ist zudem überwiegend durch den zweifellos dringend gebotenen Kampf gegen Erderwärmung und Klimawandel erfolgreich okkupiert. Was noch übrig bleibt, wird von der ‚postmodernen Religion‘ – sprich: Gender, Veganertum und Political Correctness – absorbiert.
  • Trotz gestiegener Kriegsgefahr ist es bislang auf der Handlungsebene immer noch nicht zu einer nennenswerten Kooperation zwischen Klimaschützern und Friedensbewegten gekommen. Gutgemeinte, aber als übergriffig und bevormundend erlebte Belehrungen von Seiten der (alten) Friedensbewegten könnten bei den (jungen) Klimaschützern zudem zu einer Verhärtung führen, die im Worst Case die Generationenpolarität zu einem Generationenkonflikt verschärfen würde.
  • Diese bislang starre Generationenpolarisierung könnte allerdings in näherer Zukunft in Bewegung geraten: Mit der ab Januar 2026 obligatorischen Wehrerfassung aller 18jährigen jungen Männer und der ab Juli 2027 verpflichtenden Musterung für Männer sowie der absehbaren Wiedereinführung der Wehrpflicht verliert das Thema „Krieg und Frieden“ seinen abstrakten Charakter. Dies umso mehr, je offener über die angeblich notwendige „Kriegstüchtigkeit“ von Land und Bevölkerung („Operationsplan Deutschland“) und einen möglichen Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine oder gar über einen (angeblich auch noch wahrscheinlichen) veritablen Krieg gegen Russland gesprochen wird – und das ab kommenden Jahres mit amerikanischen Mittelstreckenraketen im eigenen Lande. – Kurz: Das Thema rückt den jungen Männern – und in abgeschwächter Form auch Frauen – nun buchstäblich auf den Leib! Alle ab 2008 geborenen Männer müssen sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie ab jetzt zumindest potentielle Soldaten sind, die, wenn es ernst wird, auch in den Krieg geschickt werden.
  • Letzteres zeigt: Vertreter der jungen Generation, die ja alles ausbaden, d.h. fürs „Vaterland“ bzw. „Gemeinwesen“ im berühmten „Anwendungs-“ oder „Ernstfall“, will sagen: im Krieg, sterben und auch töten müssten, melden sich langsam zu Wort! Sie, die Betroffenen, sind gerade dabei, ihren Weg zur Friedensproblematik zu finden. Sie werden sicher auch ihre Formen des Widerstandes entwickeln. Dies werden im 21. Jahrhundert andere sein als in den Achtziger Jahren beim Kampf gegen die Nachrüstung. Sie werden ihre eigenen Symbole entwickeln, ihre eigenen Slogans, ihre eigenen Lieder, ihre eigenen Aktionsformen. (Sicher davon sehr vieles in der digitalen Sphäre, in den sozialen Netzwerken.) Vielleicht könnten sich von dort aus mit der Zeit ja auch Querverbindungen zu den gleichaltrigen Klimaschützern entwickeln.
  • Wenn sich nun die ältere Generation der Friedensbewegten nicht bevormundend verhält, den Jüngeren aber auf Wunsch freundlich und ohne jeglichen belehrenden Paternalismus beiseite steht, dann könnten wir im optimalen Falle tatsächlich endlich den lang ersehnten Beginn einer neuen Friedensbewegung erleben, in der Alte und Junge ihren Platz finden und – jeweils auf ihre Weise – aktiv sind.


Das Ziel ist ja ohnehin dasselbe.


Info: https://globalbridge.ch/die-friedensbewegung-und-die-juengeren-generationen-von-der-generationenpolaritaet-zur-zusammenarbeit/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

07.09.2025

Die USA sind ein Narco-Staat

freedert.online, 7 Sep. 2025 08:45 Uhr, Von Misión Verdad

Auf Grundlage offizieller Berichte der US-Drogenbehörde DEA zeigt das venezolanische Rechercheportal Misión Verdad auf, dass die USA strukturell ein Narco-Staat sind, die DEA als Instrument geopolitischer Propaganda fungiert und die Vorwürfe gegen Venezuela reine Fiktion sind.


Quelle: Legion-media.ru © ZUMA Press, Inc.


Symbolbild: Insignien eines DEA-Agenten auf einer Jacke


Die US-Drogenbekämpfungsbehörde (Drug Enforcement Administration, kurz DEA) ist jahrzehntelang als moralische Vorreiterin im Kampf gegen den globalen Drogenhandel dargestellt worden. Ihr öffentliches Image – Elitesoldaten, verdeckte Operationen, Zerschlagung von Kartellen – wurde mittels Medien, Dokumentarfilmen und politischen Narrativen sorgfältig aufgebaut.

Doch die jüngsten offiziellen Berichte der Behörde selbst – die National Drug Threat Assessments (NDTA) von 2024 und 2025 – enthüllen eine unbequeme Wahrheit: Die DEA bekämpft den Drogenhandel nicht, sie verwaltet ihn; sie zerschlägt keine kriminellen Netzwerke, sie vertuscht sie; und sie schützt die USA nicht vor organisierter Kriminalität, sondern legitimiert sie.


Geheimdekret: Trump genehmigt US-Militäreinsätze in Lateinamerika ohne Kongresszustimmung





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Unsere Untersuchung, die sich ausschließlich auf die harten Fakten und Argumente in den offiziellen Berichten der DEA stützt, zeigt, dass die USA kein Opfer des Drogenhandels sind, sondern strukturell ein Narco-Staat, dessen Wirtschaft, Finanzsystem und Außenpolitik tief mit der organisierten Kriminalität verflochten sind.

Darüber hinaus zeigen wir auf, wie die DEA, anstatt als objektive Geheimdienstbehörde zu agieren, als Instrument der geopolitischen Propaganda fungiert, um Länder wie Venezuela zu kriminalisieren, während das wahre Ausmaß des Problems innerhalb der eigenen Grenzen verschleiert wird.

Produktion, Konsum und Markt "Made in USA"

Selbstversorgung bei der Produktion von hochwirksamem Marihuana

Eine der eindrucksvollsten Erkenntnisse aus den Berichten der DEA ist die anerkannte Selbstversorgung der USA bei der Produktion von Marihuana. Das Land ist bei weitem nicht von Importen abhängig, sondern produziert das Marihuana, das sowohl auf dem legalen als auch auf dem illegalen Markt konsumiert wird, selbst.

Die DEA bestätigt dies: Es gibt eine widersprüchliche Politik, die den legalen Konsum in einigen Bundesstaaten (wie Kalifornien, Colorado oder New York) erlaubt, während er auf Bundesebene und in anderen Bundesstaaten weiterhin illegal ist. Das Schlimmste ist jedoch nicht die rechtliche Unklarheit, sondern die absichtliche genetische Veränderung der Pflanze, um ihre Wirksamkeit und Suchtgefahr zu erhöhen.


Eskaliert der Streit mit Venezuela? USA drohen Drogenkartellen mit weiteren Militärschlägen





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Laut dem Bericht von 2024 ist der durchschnittliche THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol) von einem Prozent im Jahr 1977 auf 16 Prozent im Jahr 2022 gestiegen. Das bedeutet, dass das heutige US-amerikanische Marihuana etwa 15-mal stärker ist als vor 50 Jahren. Dies ist auf genetische Veränderungen zurückzuführen, die darauf abzielen, die psychoaktive Wirkung und somit die Abhängigkeit des Konsumenten zu verstärken.

Dieser Anstieg ist kein spontanes Phänomen, sondern das Ergebnis einer spezialisierten Industrie, die vom Staat selbst finanziert und zugelassen wird. Landwirtschaftliche Labore, Biotechnologiefirmen und Netzwerke für den Massenanbau operieren auf US-Gebiet und produzieren eine Droge, die in ihrer legalen Form offen vermarktet wird und in ihrer illegalen Form die Straßen überschwemmt, ohne dass die DEA sie eindämmen kann.

Stabilität des illegalen Marktes: Zeichen für Sättigung und Kontrolle

Der Bericht hebt eine alarmierende Tatsache hervor: Auf dem illegalen Markt ist der Preis für Marihuana seit Jahren stabil geblieben, trotz der exponentiellen Zunahme seiner Wirksamkeit und der allgemeinen Inflation. Dies deutet auf eine vollständige Versorgung, effiziente Logistiknetze und gesättigte Märkte hin.

Mit anderen Worten: Die DEA konnte weder den Handel noch den Konsum unterbrechen. Der illegale Markt koexistiert mit dem legalen Markt und beide funktionieren als Teil einer Parallelwirtschaft, die Millionenumsätze generiert, Steuern hinterzieht und Vertriebsnetze in allen 50 Bundesstaaten versorgt.

Anstatt diese Netzwerke zu zerschlagen, toleriert die DEA sie als Teil eines Systems, das es vorzieht, zu regulieren statt zu bekämpfen.


Der jahrzehntelange "Krieg gegen die Drogen" als Hauptgrund der Unruhen in den USA





Meinung

Der jahrzehntelange "Krieg gegen die Drogen" als Hauptgrund der Unruhen in den USA





Dies hat die USA zu einem "Drogenparadies" werden lassen: zu einem Ort, an dem Marihuana in großem Umfang produziert, konsumiert und vermarktet wird, ohne dass es eine klare staatliche Politik gibt, um seine gesellschaftlichen Auswirkungen einzudämmen. Die DEA ist in diesem Zusammenhang keine Kontrollinstanz, sondern Verwalterin der Normalisierung des Konsums.

Eine Geldwaschanlage für den weltweiten Drogenhandel

Offizielle Anerkennung der zentralen Rolle des Drogenhandels im Finanzwesen

Die Berichte der DEA aus den Jahren 2024 und 2025 bestätigen ausdrücklich, dass die USA der zentrale Knotenpunkt der Geldwäsche im internationalen Drogenhandel sind. Die Behörde erkennt an:

  • Es gibt Geldwäscher auf US-amerikanischem Boden, die Dienstleistungen für transnationale kriminelle Organisationen erbringen.
  • Eingesetzt werden Kryptowährungs-Wechselstuben, digitale Geldbörsen, Spiegelüberweisungen (mirror transfers), Kauf und Verkauf von beweglichen und unbeweglichen Gütern und andere Mechanismen, die in das US-Finanzsystem integriert sind.
  • US-Immobilienagenturen werden genutzt, um Drogengelder in Luxusimmobilien zu investieren, insbesondere in Gebieten wie Miami, Los Angeles oder New York.

Dieses Eingeständnis ist schwerwiegend: Die DEA gibt zu, dass ihr eigenes Land das wichtigste Zentrum für Geldwäsche aus der globalen organisierten Kriminalität ist.


USA beschuldigen China der Subventionierung der Opioid-Epidemie





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Eine vernachlässigbare Angelegenheit? Keineswegs: Es handelt sich um ein strukturelles System, an dem Finanzinstitute, Rechtsberatungen, Immobilienmakler und digitale Plattformen beteiligt sind.

Abwälzung der Verantwortung: Die Farce der "chinesischen Untergrundbanken"

Das Schlimmste ist nicht das Problem an sich, sondern wie die DEA es darstellt. Anstatt Verantwortung zu übernehmen, zieht es die Behörde vor, "chinesische Untergrundbankensysteme" (Chinese underground banking systems) dafür verantwortlich zu machen, als wären diese die Hauptverantwortlichen für die Geldwäsche.

Diese Anschuldigung ist strategisch: Sie ermöglicht es, das US-Finanzsystem, seine Regulierungsbehörden und Kontrollinstitutionen zu entlasten, während die Schuld auf einen geopolitischen Feind projiziert wird. Die DEA behauptet im Bericht von 2024:

"Die Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden, Geldwäsche aufzudecken, zu verhindern und strafrechtlich zu verfolgen, werden erschwert durch die Vielfalt oder das Fehlen von Vorschriften in ausländischen Finanzinstituten, das große Volumen der täglich stattfindenden Finanztransaktionen, die Strategien und Täuschungsmanöver mexikanischer Kartelle und anderer Organisationen des Drogenhandels, um die kriminelle Herkunft ihrer Gewinne zu verschleiern, sowie den Einsatz verschlüsselter Technologien."

Diese Aussage ist eine Farce. Wenn die USA das Hauptzentrum der Geldwäsche sind, liegt die Verantwortung bei ihren eigenen Institutionen und nicht bei der angeblichen Undurchsichtigkeit ausländischer Banken. Das Transaktionsvolumen, die Kryptowährungen und die Verschlüsselungstechnologien operieren innerhalb des US-Finanzsystems und nicht außerhalb davon.


Medienbericht: Trump erwägt Angriffe auf venezolanisches Gebiet





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Indem die DEA Dritten die Schuld gibt, schützt sie das eigentliche Zentrum des Problems: den Staat USA selbst.

Venezuela kommt in den Berichten nicht vor

Systematische Auslassung in den Karten zum Drogenhandel

Eines der Hauptargumente gegen die interventionistische Haltung der USA ist die völlige Abwesenheit Venezuelas in den Berichten der DEA über Bedrohungen. Obwohl die Regierung von Donald Trump und andere politische Kreise Venezuela wiederholt als "Drogenstaat" bezeichnet haben, erwähnt die DEA das Land weder als Produzenten noch als Transitland oder Zentrum der Geldwäsche.

Im Gegenteil, die Berichte beschreiben die Routen des Drogenhandels sehr genau:

  • Kokain wird in Kolumbien, Peru und Bolivien produziert.
  • Es wird von mexikanischen Kartellen durch Mittelamerika oder auf dem Seeweg zu karibischen Inseln wie Puerto Rico und der Dominikanischen Republik transportiert.
  • Die meisten Beschlagnahmungen finden in Kalifornien an der Grenze zu Mexiko statt.

Venezuela kommt auf keiner dieser Routen vor. Nicht einmal als sekundärer oder alternativer Punkt. Dieses Schweigen ist kein Zufall: Es ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass die Anschuldigung falsch ist.

Der "Tren de Aragua": Eine propagandistische Erwähnung am Rande

Der einzige Verweis auf Venezuela in den jüngsten Berichten betrifft den "Tren de Aragua", eine kriminelle Bande, die 2023 von der Regierung Joe Bidens zur "terroristischen Organisation" erklärt wurde. Wie das Dokument jedoch hervorhebt, wird sie selbst in diesem Fall nicht mit dem internationalen Drogenhandel in Verbindung gebracht. Ihre Aufnahme in den Bericht von 2025 scheint eher eine nachträgliche Rechtfertigung einer politischen Entscheidung zu sein als eine auf Geheimdienstinformationen basierende Erkenntnis.


Trump droht mit Abschuss venezolanischer Flugzeuge





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Darüber hinaus legt der Bericht keine Details zu Schmuggelaktivitäten, Logistikrouten oder Verbindungen zu internationalen Kartellen dar. Es handelt sich um eine symbolische Erwähnung, die dazu dient, das Narrativ aufrechtzuerhalten, dass Venezuela ein Brennpunkt der Unsicherheit ist, ohne konkrete Beweise zu liefern.

Dieser Ansatz offenbart eine Strategie der selektiven Stigmatisierung: Der Name einer lokalen Organisation wird verwendet, um eine globale Einstufung ("Terrorismus") zu rechtfertigen, ohne nachzuweisen, dass sie die Kriterien dafür erfüllt.

Das "Cartel de los Soles": Eine propagandistische Fiktion

Das sogenannte "Cartel de los Soles"* taucht in keinem Bericht der DEA auf, weder in dem von 2024, noch in dem von 2025, noch in einem früheren.

Es gibt weder Namen noch Strukturen oder Operationen, nicht einmal eine indirekte Erwähnung. Es handelt sich um eine reine Propagandakonstruktion, die an den politischen "Zeichentischen" der US-Regierung, der ultrarechten venezolanischen Opposition und Sektoren der internationalen Rechten erfunden wurde.

Auffällig ist, dass die DEA diese Fiktion völlig ausklammert, aber die Kommandostrukturen der realen Kartelle genau beschreibt. Dieser Unterschied ist entscheidend: Die DEA beschreibt, was existiert, und nicht, was erfunden ist.

Der Drogendealer ist woanders

Das Dokument erwähnt auch, dass das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) bestätigt, was die DEA verschweigt: Venezuela ist kein Drogen produzierendes Land. Diese internationale Bestätigung ist von grundlegender Bedeutung, da sie von einer Einrichtung stammt, die fachliche Bewertungen auf der Grundlage globaler Daten vornimmt und nicht der US-Regierung unterstellt ist.


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Die Tatsache, dass sowohl die DEA als auch die UNO übereinstimmend feststellen, dass Venezuela weder Drogen produziert noch in nennenswertem Umfang transportiert oder Geld aus dem Drogenhandel wäscht, macht diese Aussage zu einer feststehenden Tatsache und nicht zu einer politischen Meinung. Jede gegenteilige Anschuldigung fällt daher in den Bereich der Desinformation.

Die DEA als Instrument geopolitischer Kriegsführung

Von der Drogenbekämpfungsbehörde zum Instrument der Außenpolitik

Die DEA agiert nicht als Fachbehörde, sondern als Instrument geopolitischer Dominanz. Ihre Berichte sind weit davon entfernt, objektiv zu sein, sie spiegeln vielmehr die strategischen Interessen der US-Regierung wider. Die Kriminalisierung Venezuelas dient folgenden Zwecken:

  • illegale Sanktionen zu rechtfertigen, die die venezolanische Wirtschaft ruinieren
  • eine unabhängige Regierung zu destabilisieren, die sich der US-Hegemonie in Lateinamerika widersetzt
  • Zugriff auf die Energiereserven Venezuelas zu erhalten, das über die größten Ölvorkommen der Welt verfügt

Wie Vizepräsidentin Delcy Rodríguez bekräftigte, handelt es sich um einen "krummen Trick", um unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung die Reichtümer des Landes an sich zu reißen.

Komplizenhaftes Schweigen

Die Dokumente verdeutlichen eine besonders schwerwiegende Tatsache: Die DEA erwähnt keinen einzigen Fall von Korruption unter US-Beamten im Zusammenhang mit dem Drogenexport in das Land. Im Gegenteil, sie zeigt mit dem Finger auf untergeordnete Beamte in Kolumbien, Mexiko und sonstigen mittelamerikanischen Ländern und beschuldigt sie, mit Kartellen zusammenzuarbeiten, um den Handel in die USA zu erleichtern.


Boliviens Ex-Staatschef Evo Morales wirft US-Drogenbekämpfungsbehörde Destabilisierungspläne vor




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Dieser Kontrast ist skandalös. Wenn, wie die DEA behauptet, die mexikanischen Kartelle "den Fluss fast aller illegalen Drogen in die USA steuern", und wenn diese Drogen massiv über die Südgrenze, über Häfen und Flughäfen ins Land gelangen, ist es absolut unmöglich, dass dies ohne die Komplizenschaft von Zollbeamten, Grenzpolizisten, Militärs, Transportunternehmen oder lokalen Beamten geschieht.

Die Vorstellung, dass ein System, das Tausende Tonnen Kokain, Fentanyl und Methamphetamine schmuggelt, ohne Infiltration der US-Institutionen funktioniert, ist ein Hohn auf die Logik.

Das Schweigen der DEA zu diesem Thema ist keine Informationslücke, sondern ein bewusster Akt der institutionellen Vertuschung. Korruption innerhalb des Grenz-, Einwanderungs- oder nationalen Sicherheitssystems aufzudecken, würde die Legitimität des Staates selbst in Frage stellen.

Deshalb zieht die Behörde es vor, die Korruption nach Süden zu projizieren und so das Bild der "verletzlichen, aber sauberen" USA aufrechtzuerhalten, während das wahre Krebsgeschwür von innen heraus wächst.

Methodologische Heuchelei

Einer der aufschlussreichsten Aspekte der DEA-Berichte ist ihr methodologischer Doppelstandard. Während die Behörde jegliche Bezugnahme auf Venezuela, selbst in nebensächlichen Themen, vollständig auslässt, widmet sie ausführliche Abschnitte der präzisen Aufschlüsselung der internen Strukturen der mexikanischen Kartelle.


USA stationieren drei Aegis-Lenkwaffenzerstörer vor der Küste Venezuelas





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Die Berichte für 2024 und 2025 nennen nicht nur die Anführer des Sinaloa-Kartells und des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG), sondern auch deren Decknamen, Hierarchien, Operationsnetzwerke und genaue Standorte in Mexiko.

Es wird sogar erwähnt, wie diese Gruppen ihre "Herrschaft" über den Drogenhandel in den 50 US-Bundesstaaten ausüben.

Dieses Ausmaß an Details kommt nicht von ungefähr: Es ist ein Mittel zur Legitimierung von Interventionen. Indem die DEA die mexikanischen Kartelle als hochgradig organisierte Einheiten mit klaren Strukturen und identifizierbaren Anführern darstellt, erzeugt sie ein Narrativ der externen Bedrohung, das verdeckte Operationen, militärische Einsätze** und Kooperationen, Auslieferungen und diplomatischen Druck rechtfertigt.

Doch wenn es darum geht, die internen Strukturen des Drogenhandels in den USA zu analysieren, verschwindet diese Akribie: Es gibt keine Karten der Vertriebsnetze in Städten wie Chicago, Detroit oder Atlanta, keine Namen von Geldwäschern in Miami oder New York, keine Untersuchungen zur Infiltration des Finanzsystems der Wall Street durch Drogengeld.

Anders gesagt: Die DEA weiß, wie die ausländischen Kartelle funktionieren, gibt aber vor, nichts über die Mechanismen zu wissen, die auf ihrem eigenen Territorium operieren. Diese Asymmetrie ist nicht fachlich begründet, sondern politisch. Sie dient dazu, das Ausland zu beschuldigen und zugleich das Inland zu schützen.


Warum drohen die USA mit einer Invasion in Mexiko?





Analyse

Warum drohen die USA mit einer Invasion in Mexiko?






Das wahre "Kartell des Nordens"

Der Ausspruch "Die ganze Welt weiß, dass das wahre Kartell im Norden sitzt" von Venezuelas Vizepräsidentin Rodríguez ist keine Übertreibung. Es ist eine Wahrheit, die die DEA selbst dokumentiert. Denn die USA:

  • produzieren hochwirksames Marihuana
  • konsumieren die meisten Drogen weltweit
  • waschen das Geld aus dem globalen Drogenhandel
  • schützen ihre Institutionen, während sie andere kriminalisieren
  • nutzen die DEA als Legitimationsorgan für ihre Vormachtstellung

Dies ist das Profil eines funktionierenden Drogenstaates, in dem der Drogenhandel kein Randphänomen ist, sondern eine in das wirtschaftliche, finanzielle und politische System integrierte Struktur.

Die DEA ist keine objektive Geheimdienstbehörde. Sie ist ein Instrument der "hard and soft power", das dazu dient:

  • interne Probleme (Marihuana-Produktion, Geldwäsche) teilweise anzuerkennen, ohne jedoch Verantwortung zu übernehmen
  • Dritte (chinesische Banken, mexikanische Kartelle, zentralamerikanische Beamte) zu beschuldigen, um das US-amerikanische System freizusprechen
  • fiktive Bedrohungen ("Cartel de los Soles") zu erfinden, um Sanktionen und geopolitische Schikanen zu rechtfertigen
  • unabhängige Länder (Venezuela) bewusst auszulassen, um ihre Souveränität und Unschuld nicht anerkennen zu müssen

In diesem Rahmen bekämpft die DEA den Drogenhandel nicht, sondern verwaltet ihn, normalisiert ihn und nutzt ihn als Instrument der Herrschaft. Ihr größtes Verbrechen ist nicht die Ineffizienz, sondern die institutionalisierte Heuchelei.


Venezuelas Verteidigungsminister: "Drogenhandel wird nicht mit Zerstörern oder Raketen bekämpft"





Venezuelas Verteidigungsminister: "Drogenhandel wird nicht mit Zerstörern oder Raketen bekämpft"





Die Farce, die sich anhand der eigenen Dokumente der DEA offenbart, entlarvt das verrottete Herz des ehemaligen Imperiums, das nach Jahrzehnten als moralischer Vorreiter und Vorkämpfer eine der größten Täuschungen des 21. Jahrhunderts begangen hat.

Der Drogenhandel wird nicht mit Invasionen, Sanktionen oder falschen Anschuldigungen bekämpft. Er wird mit Transparenz, Gerechtigkeit und Verantwortung bekämpft.

Und die erste Verantwortung liegt bei den USA: Wenn sie wirklich die Wirtschaft der illegalen Drogen bekämpfen wollen, müssen sie aufhören, sich als Opfer darzustellen, und auf sich nehmen, dass sie Komplizen und Hauptnutznießer sind. Aber das werden sie nicht tun, denn ein profitables Geschäft geht selten freiwillig in Konkurs.

In der Zwischenzeit wird die DEA weiterhin weniger eine Anti-Drogen-Behörde als vielmehr ein Instrument zur Legitimierung des US-amerikanischen Drogenhandels sein.

Übersetzt aus dem Spanischen von Olga Espín.

* Die USA beschuldigen die venezolanische Regierung, ein Drogenkartell namens Cartel de los Soles zu betreiben. Auf Präsident Nicolas Maduro wurde ein Kopfgeld von 50 Millionen US-Dollar ausgesetzt, weil er Chef dieses Kartells sein soll.

** Washington hat in den letzten zwei Wochen sieben Kriegsschiffe und ein Atom-U-Boot vor Venezuelas Küste in Stellung gebracht. Die US-Regierung begründet den Einsatz mit der Bekämpfung von Drogenkartellen.


Mehr zum ThemaTrumps Drogenkrieg gegen Lateinamerika und die Militarisierung im eigenen Land


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07.09.2025

"Die Russen kommen": Der Westen bleibt seinem Russland-Bild treu

freedert.online, 7 Sep. 2025 07:00 Uhr

Die Vorstellung von Russland als einem durch und durch militarisierten und wilden Land, in dem die gesamte Bevölkerung nur davon träumt, jemanden zu erobern, ist und bleibt der Ausgangspunkt aller verzerrten westlichen Ansichten. Diese werden von russophoben "Experten" angeheizt.


"Die Russen kommen": Der Westen bleibt seinem Russland-Bild treu© Getty Images / shakzu


Symbolbild


Von Olga Andrejewa

Vor einigen Tagen hat das US-Außenministerium rund 1.300 Mitarbeiter entlassen. Darunter befanden sich auch leitende Analysten des Büros für Forschung und Information (INR), die sich auf Russland und die Ukraine spezialisiert hatten. Das Büro hat bereits erklärt, dass dies zu einem Verlust an Fachwissen führen könnte, was aber offenbar niemanden beunruhigt. Der Abbau von Russland-Experten ist bei weitem nicht der erste in der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump. Er hat bereits in seiner ersten Amtszeit Stellen gestrichen. Schon damals gab es nur wenige staatlich unterhaltene Russland-Experten, jetzt sind es noch weniger.

Im Grunde genommen begann alles unmittelbar nach dem Ende des Kalten Krieges.

In den USA zweifelte niemand daran, dass dieser Krieg mit einem vollständigen Sieg des Westens endete. Daraufhin wurden mehrere Slawistik-Lehrstühle geschlossen – und die Zahl der Studenten, die Russisch lernten, ging drastisch zurück. Die Ford Foundation beispielsweise stellte Anfang der 1990er Jahre jährlich zehn Millionen US-Dollar für Studentenaustauschprogramme zur Verfügung. Mitte der 2000er Jahre stellte sie jedoch ihre Zusammenarbeit mit Russland vollständig ein. Die MacArthur Foundation handelte ähnlich und reduzierte ihre Ausgaben für Russischunterricht um das Drei- bis Fünffache.


Europa könnte Gelände versumpfen lassen, um Russland in Schach zu halten





Europa könnte Gelände versumpfen lassen, um Russland in Schach zu halten






In den Augen des US-amerikanischen Establishments ist Russland zu einer zweitrangigen Regionalmacht geworden, mit der man sich nicht lange aufhalten muss. Wir werden nur noch als ein Tankstellen-Land betrachtet. Das allgemeine Interesse an dem ehemaligen ideologischen Gegner ist gesunken.

Nun interessierten sich die USA nicht mehr für eine genaue Untersuchung ihres transatlantischen Gegenübers, sondern für das, was damals als Export der Demokratie bezeichnet wurde. "Orangen" wurden, wie Ostap Bender (ein fiktiver Charakter aus den Romanen "Zwölf Stühle" und Das goldene Kalb") sagte, fassweise verschifft. Zuerst nach Russland und Osteuropa, dann in den Nahen Osten. Gerade der Nahe Osten und auch China galten nun als Schlüsselregionen der Welt, die für die USA von strategischem Interesse waren. Die Sprachen dieser Regionen wurden den Studenten für eine erfolgreichere Karriere empfohlen. In Washington hielt man dies für sicherer.

Als sich dann herausstellte, dass Russland die Nase voll von diesen "Orangen" hatte, war man auf der anderen Seite des Ozeans nicht mehr in der Lage, die Gründe dafür zu verstehen. Zuerst die georgische Aggression in Südossetien und der triumphale Sieg Russlands. Dann holten sich die Russen die Krim zurück und mischten in Syrien mit. An diesem Punkt geriet das Weiße Haus etwas in Verwirrung. US-Senator John McCain gab ehrlich zu:

"Die Russen überraschen uns immer wieder mit ihrer Unberechenbarkeit. Sie haben uns überrascht, als sie unerwartet auf der Krim auftauchten, sie haben uns überrascht, als sie in Syrien auftauchten."

Er beklagte sich, dass es in seinem Team von Neokonservativen keinen einzigen Berater für russische Politik gebe.

Aber Amerika wäre nicht Amerika, wenn die neue Positionierung Russlands auf der internationalen Bühne zu einer Änderung der Eckpfeiler der transatlantischen Politik geführt hätte. Der Kurs blieb derselbe – Russland müsse seinen Platz kennen. Und daran gebe es nichts zu rütteln.

Da tauchten dann plötzlich ein paar Leute auf, die aktiv zu Fernsehsendungen eingeladen wurden. Ihr Wissen über Russland galt als fachkundig und super zuverlässig. Eine dieser Persönlichkeiten war Michael McFaul, der nach einem kürzlich geführten großen Interview traurige Berühmtheit erlangte. Er war einige Jahre lang US-Botschafter in Russland, knüpfte hier viele Kontakte und besuchte Moskau auch nach seinem Rücktritt noch häufig, um Material für eine Monografie zu sammeln. Worum es in diesem Material ging, war sofort klar. McFaul mochte Russland nicht und war der festen Überzeugung, dass dessen wichtigste geopolitische Rolle darin bestehe, still zu sein. Als sich herausstellte, dass Moskau nicht stillbleiben würde, brachte McFaul das Konzept der totalen Eindämmung ins Spiel.

Unter seinen anderen "fachlichen" Errungenschaften war seine These über die russische Einmischung in die Wahl Trumps am einprägsamsten. Allerdings war McFaul hier eher einfach die passende Person, um diese Idee zu verbreiten. Hinter ihm steht eine große Lobby der Demokratischen Partei. McFaul wurde jedoch zum sogenannten Sprachrohr, das behauptete, dass Russland eine Bedrohung für die US-amerikanische Demokratie darstelle und den USA jede Annäherung an Russland kategorisch untersagt sein sollte. Natürlich gibt es auch andere, die andere Standpunkte vertreten, aber sie werden selten eingeladen und ihre Stimmen sind kaum zu hören.


Lanz in Panik: "Russland hat sich nach Westen ausgeweitet"




Meinung

Lanz in Panik: "Russland hat sich nach Westen ausgeweitet"

 Lanz in Panik: "Russland hat sich nach Westen ausgeweitet"





Einen großen Einfluss auf dieses Fest des Hasses haben Immigranten aus Russland, deren Karrieren direkt von ihrer ideologischen Nachfrage abhängen. Sie alle haben sich ihren Weg durch verschiedene "Enthüllungen" über ihr Heimatland gebahnt. Dabei wurden bestimmte Elemente des sozialen Lebens in Russland herausgegriffen und so interpretiert, dass sie für die US-amerikanische Wahrnehmung günstig war.

US-Amerikaner neigen generell dazu, sich selbst als Spitze der menschlichen Zivilisation zu betrachten. Es ist schwierig, sie für die Idee des Verständnisses fremder Kulturen zu begeistern. Beispielsweise sind US-Amerikaner naiv davon überzeugt, dass "Tapotschki" (zu Deutsch: Pantoffel) ein Ausdruck russischer Wildheit sind, und diese für ein so wildes Land völlig normal sei. Eine solche Aussage habe ich beispielsweise in Moskau von einer ehemaligen US-Amerikanerin gehört, die aufgrund ihrer großen Liebe zu unserem Land die russische Staatsbürgerschaft angenommen hat. Dennoch hindert sie selbst ein russischer Pass nicht daran, sich als Trägerin der Zivilisation in einem Meer der Barbarei zu betrachten.

Unter den "Russlandexperten" im Exil sticht derselbe Max Boot hervor, der bereits in den 1980er Jahren emigrierte. Ihm gehört die Idee, dass Trump ein Agent des Kremls sei, über den Moskau ernsthafte Kompromittierungsmaterialien besitze.

Kurz gesagt ist es der allgemeine Kurs der US-amerikanischen "Expertengemeinschaft", sich Russland nicht anzunähern, sondern Druck auszuüben und hart zu bleiben. Eine andere Frage ist, wie dies zu bewerkstelligen ist. Auch darauf haben die "Experten" eine Antwort. Zum Beispiel Professor Jeffrey Sonnenfeld, der sagt:

"Für die US-amerikanischen Verhandlungsführer wäre es hilfreich zu erkennen, wie wenig Trümpfe Russland in der Hand hat. Die russische Wirtschaft bricht zusammen. Trump scheint sich dessen nicht bewusst zu sein."

Diese Aussage wurde am Vorabend des Gipfeltreffens in Alaska getätigt. Dasselbe hat der Professor auch schon 2022 gesagt. Er hat irgendwie übersehen, dass die BIP-Wachstumsraten in Russland in den letzten Jahren die US-amerikanischen übertroffen haben. Übrigens wurde Sonnenfeld vor nicht allzu langer Zeit in die Top-Zehn der Hochschulprofessoren aufgenommen, die "das moderne Wirtschaftsdenken beeinflussen". In seinem Lebenslauf steht, dass er Biden, Trump, Clinton und Bush senior beraten hat.


Der neue Präsident Polens wurde Opfer seiner eigenen Russophobie




Meinung

Der neue Präsident Polens wurde Opfer seiner eigenen Russophobie






Die Vorstellung von Russland als einem durch und durch militarisierten, furchterregenden und wilden Land, in dem die gesamte Bevölkerung nur davon träumt, jemanden zu erobern, ist der Ausgangspunkt aller westlichen Ansichten. Hollywood hat sehr dazu beigetragen, diese Vorstellung zu verfestigen, indem es Russen mit den obligatorischen Schapkas und panischer Angst vor dem KGB darstellte. Der Fall des Eisernen Vorhangs hat an dieser Vorstellung nichts geändert.

Genau deshalb ist die Ankunft eines in diesem Sinne erzogenen US-Amerikaners oder Briten in Moskau für ihn immer ein Schock. Wo sind die Panzer auf den Straßen? Wo werden Lebensmittelkarten ausgegeben? Wie kann es sein, dass man sich innerhalb von nur ein paar Stunden ummelden, eine Bankkarte erhalten und eine Wohnung mieten kann? Und warum sind Ihre Straßen so sauber? Wo verstecken Sie die Obdachlosen? Aber wenn die Menschen aus dem Westen umfassende Antworten auf all diese Fragen erhalten, kehren sie in die USA oder nach Europa zurück und erzählen genau das Gleiche, was ihre "Experten" sagen. Balalaikas, Uschankas, Panzer auf den Straßen und tanzende Bären. Das ist die Kraft der Überzeugung.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 5. September 2025 auf der Website der Zeitung Wsgljad erschienen.

Olga Andrejewa ist eine russische Journalistin.


Mehr zum Thema – Berlin unter dem Stiefel der Kosaken? Militärexperte aktiviert antirussische Narrative aus Nazi-Zeit


Screenshot_2025_09_07_at_19_24_00_Die_Russen_kommen_Der_Westen_bleibt_seinem_Russland_Bild_treu_RT_DE

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07.09.2025

Könnte auch "Kraft Sibiriens 2" gesprengt werden?

aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. September 2025, 14:59 Uhr


_RTDE 7.9.2025


_*Könnte auch "Kraft Sibiriens 2" gesprengt werden? Fox

News-Topmoderator legt Idee nahe


*Die geplante Mega-Pipeline "Kraft Sibiriens 2" könnte das gleiche

Schicksal ereilen wie die auf dem Meeresboden gesprengten Gaspipelines

"Nord Stream 1 und 2". Die Idee dazu äußerte US-Topmoderator Jesse

Watters in seiner eigenen Sendung.


In einem Kommentar zum geplanten Bau der Gaspipeline "Kraft Sibiriens 2"

legte der US-Moderator Jesse Watters die Idee nahe, dass sie ähnlich wie

die Gaspipeline "Nord Stream" gesprengt werden könnte.


In seiner Sendung "Jesse Watters Primetime" beim TV-Sender /Fox News/

sagte Watters, der russische Präsident Wladimir Putin habe nach der

Eskalation des Ukraine-Konflikts im Jahr 2022 und den beispiellosen

Sanktionen des Westens "seine Kunden in Europa verloren" und wende sich

nun Asien zu. Er bezeichnete die Gaspipeline "Kraft Sibiriens 2" als ein

Schlüsselelement dieser Strategie.


/"Putin baut eine große Gaspipeline nach China. Sie soll im nächsten

Jahrzehnt fertiggestellt werden und 15 Prozent des Energiebedarfs Chinas

decken. Russland und China rücken immer näher zusammen. Jemand könnte

diese Pipeline wie Nord Stream in die Luft sprengen", /sagte Waters den

Zuschauern. Der Moderator ging nicht näher darauf ein, wer dieses

Projekt zerstören wollen könnte.


Anfang dieser Woche gab Russland bekannt, dass Moskau und Peking ein

Memorandum über die Pipeline "Kraft Sibiriens 2" unterzeichnet haben,

die jährlich bis zu 50 Milliarden Kubikmeter Erdgas über die Mongolei

nach China liefern soll. Die Inbetriebnahme ist für 2033 geplant.


Laut Putin handelt es sich bei dem Projekt "nicht um Wohltätigkeit",

sondern um ein für beide Seiten vorteilhaftes Abkommen, in dessen Rahmen

Gas zu marktüblichen Preisen geliefert wird. Russische Beamte deuteten

jedoch an, dass die Gaspreise für China niedriger sein würden als für

den EU-Markt, was vor allem auf die einfachere Logistik zurückzuführen

sei. Sie wiesen auch die Vorstellung zurück, dass Russland sich neu auf

den Osten ausrichte, und betonten, dass Russland für eine Zusammenarbeit

mit allen willigen Parteien offen sei.


Den Bau der Gasbrücke nach China nannte Gazprom-Chef Alexei Müller "das

größte, umfangreichste und kapitalintensivste Projekt der Gasindustrie

weltweit". 2.700 Kilometer sollen sich von Sibirien an die Grenze zur

Mongolei und von dort weit über 900 Kilometer bis an die chinesische

Grenze erstrecken. Lieferungen im Rahmen eines neuen Abkommens sind

Miller zufolge auf eine Laufzeit von 30 Jahren veranschlagt.


Insgesamt drei von vier Strängen der Nord-Stream-Pipelines wurden im

September 2022 durch Unterwasser-Explosionen in der Ostsee schwer

beschädigt, was allgemein als Sabotageakt angesehen wird. Zuvor haben

hochrangige US-Beamte mehrfach darauf hingewiesen, dass das Projekt für

die USA inakzeptabel sei. So warnte Biden nur wenige Wochen vor der

Eskalation des Ukraine-Konflikts: "Wenn Russland einmarschiert, wird es

Nord Stream 2 nicht mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen."


Der amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh vermutete, dass

der Angriff von den US-Geheimdiensten unter der Regierung des ehemaligen

US-Präsidenten Joe Biden orchestriert wurde. Russland wird Hershs

Version als ernst zu nehmend eingeschätzt. Es wird darauf hingewiesen,

dass eine Sprengung solchen Ausmaßes nur von einem staatlichen Akteur

unternommen werden könne. Die in den westlichen Medien lancierte

Version, wonach die Sabotage von einer ukrainischen Gruppe von Tauchern

verübt worden sei, kritisiert er als unglaubwürdig.


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07.09.2025

DAILY (06.09.2025)

aus e-mail von Irene Eckert, 7. September 2025, 10:01 Uhr


---------- Forwarded message ---------

Von: E.I.R. Nachrichten <nachrichten@7749263.brevosend.com>

Date: Sa., 6. Sept. 2025, 13:52

Subject: DAILY (06.09.2025)

To: <irene.eckert@gmail.com>



*Im Browser öffnen*

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/mr/sh/6rqJ8GoudeITQRcRz4DwV3dj7Rf/uwJD5oOnS3j0>

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dINmO1bKUR0tNfKPPc7/o6tQsmt29Q24>


E.I.R. Nachrichten (eirna.de)

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIPRQTtTykQRJGSL2v9/r65xJk67FA_m>

vom 06.09.2025

Chefredakteur: Dr. Wolfgang Lillge

Die Würde des Menschen und eine neue Sicherheits- und

Entwicklungsarchitektur liegen in unseren Händen


Gestern, nach seiner Plenarrede auf dem Eurasischen Wirtschaftsforum in

Wladiwostok, an dem 70 Nationen teilnahmen, griff Präsident Wladimir Putin

in seine eigene Pressekonferenz ein. Er bemerkte, dass sich die Fragen zum

Thema der asiatisch-pazifischen „östlichen Front“ der wirtschaftlichen

Entwicklung, einschließlich Ostsibiriens und der Arktis, nur auf Indien,

China und Russland selbst konzentrierten – „den Elefanten, den Drachen und

den Bären“. Putin beanstandete, dass die Sichtweise der Fragesteller zu

begrenzt sei. „Aber zur asiatisch-pazifischen Region gehören beispielsweise

auch die Vereinigten Staaten. Und dort gibt es viele ‚interessierte

Parteien’, die die Zusammenarbeit mit uns wieder aufnehmen oder neu

beginnen möchten“, stellte Putin fest. „Wir haben gute Vorschläge für die

Zusammenarbeit mit US-Unternehmen in Alaska. Außerdem gibt es dort

Ressourcen, und wir verfügen über Technologien zur Gasförderung und

-verflüssigung, die viel effizienter sind als die einiger unserer

amerikanischen Partner. Das wissen sie, und auf der Ebene der

Wirtschaftsakteure, der Unternehmen, sind sie zur Zusammenarbeit bereit. Es

hängt nicht von uns ab – wir sind auch bereit, aber wenn es dort politische

Entscheidungen gibt, werden wir in diese Richtung gehen, und wir können in

der Arktis zusammenarbeiten.“


Wäre Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche nach Peking gereist,

wären die am 15. August in Anchorage begonnenen Arbeiten erheblich

vorangekommen. Aber egal: es muss trotzdem geschehen. Wenn Trump es wagt,

sich in naher Zukunft mit den Präsidenten Xi Jinping und Wladimir Putin zu

treffen, vorzugsweise gemeinsam, dann wird es offensichtlich werden – und

zwar besonders schmerzlich offensichtlich für die britischen Feinde der

Vereinigten Staaten und des weltweiten wirtschaftlichen Fortschritts –,

dass ein neues, gerechtes Weltordnungssystem mit einer neuen Sicherheits-

und Entwicklungsarchitektur ohne die Gefahr eines thermonuklearen Krieges

eingeführt werden kann. 62 Jahre beinahe unwiederbringlicher kultureller

Schädigung der Vereinigten Staaten seit dem 22. November 1963 können

gestoppt und dann rückgängig gemacht werden. Das amerikanische Volk muss

sich aufraffen, sich den Staub abklopfen und dies verwirklichen.


In seinem Artikel „Where Franklin Roosevelt Was Interrupted“ (Wo Franklin

Roosevelt unterbrochen wurde) vom 16. Juni 1998 verwies der Staatsmann

Lyndon LaRouche auf einen Zeitpunkt vor dem 22. November 1963, als Amerika

zum ersten Mal kompromittiert wurde: den 12. April 1945:


„Bis zum vorzeitigen Tod von US-Präsident Franklin Delano Roosevelt bestand

die Nachkriegspolitik der USA darin, die dominante Rolle dessen zu

beseitigen, was Roosevelt als die beiden widerwärtigsten Merkmale der

imperialen Politik Großbritanniens bezeichnete. Die beiden Hauptziele der

von Roosevelt beabsichtigten Reformen waren in erster Linie die Beseitigung

der dominierenden „britischen Methoden des 18. Jahrhunderts“ (die liberale

Wirtschaftspolitik von Adam Smith) in den Weltwirtschaftsbeziehungen sowie

die Ausmerzung der venezianischen, finanzoligarchischen Überreste des

britischen, niederländischen, französischen und portugiesischen

Imperialismus.


Das Ziel der USA war es, ein „amerikanisches Jahrhundert“ zu etablieren,

das auf dem Prinzip der Zusammenarbeit zwischen vollkommen souveränen

Nationalstaaten in einer postimperialen Welt beruhte, in der alle denselben

Zugang zu den Vorteilen des wissenschaftlichen und technologischen

Fortschritts hatten, für den US-Patrioten mehrfach gegen Großbritannien und

seine Marionetten gekämpft hatten, um ihn für sich selbst zu sichern.


Nach dem Tod von FDR schlossen sich die USA viel zu oft der

imperialistischen Sichtweise Großbritanniens an. Skrupellose Geheimdienste

stürzten Regierungen und ermordeten Staatschefs. Aber manchmal standen

Einzelpersonen, darunter auch Mitglieder unseres Kongresses, auf und

kämpften trotz aller Widrigkeiten für die wahren antikolonialistischen

Interessen der Vereinigten Staaten. In einer ähnlichen Situation wie dieser

ließ sich beispielsweise der Kongressabgeordnete Adam Clayton Powell nicht

zum Schweigen bringen oder einschüchtern, als das anglophile

Außenministerium der Vereinigten Staaten sich weigerte, an der historischen

Bandung-Konferenz teilzunehmen. Powell schrieb: „1955 hat das

Außenministerium bewusst und kalkuliert die Zukunft der Vereinigten Staaten

von Amerika für vielleicht den Rest unseres Lebens gefährdet. Es tat dies

trotz meiner Warnung, die durch alle nachfolgenden historischen Ereignisse

mehr als bestätigt wurde. Am 19. April 1955 trafen sich zum ersten Mal in

der Weltgeschichte 29 Nationen Afrikas und Asiens in Bandung, Indonesien,

zu einer Konferenz.


Ich … telegrafierte Präsident Eisenhower und schlug vor, eine

Goodwill-Mission zu entsenden. Am 16. Februar erhielt ich zu meiner

Überraschung als Antwort eine Kopie eines Memorandums des Außenministeriums

an das Weiße Haus. ‚Die Vereinigten Staaten werden nicht teilnehmen, wir

haben nicht vor, Beobachter zu entsenden, und der Kongressabgeordnete

Powell sollte nicht in seiner offensichtlichen Hoffnung bestärkt werden,

als Beobachter an der Konferenz teilzunehmen.‘ Bis zu diesem Zeitpunkt

hatte ich mich noch nicht für eine Teilnahme entschieden, aber als mir klar

wurde, dass die Dummheit unserer Regierung es nicht zulassen würde, einen

Beobachter zu dieser zu den bedeutendsten unserer Zeit gehörenden

Konferenzen zu entsenden, teilte ich dem Weißen Haus mit, dass ich trotzdem

nach Bandung reisen und die Kosten dafür selbst tragen würde.“


Wir müssen jetzt in diesem Sinne handeln. Die Gründerin des

Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, schlug gestern auf der Sitzung der

Internationalen Friedenskoalition eine Erklärung vor, die eine Einigkeit

zwischen dem „Westen“ und der globalen Mehrheit uneingeschränkt befürwortet

und vorschlägt. Darin heißt es unter anderem: „In einem Ereignis von

globaler historischer Bedeutung haben China und Indien, die beiden

bevölkerungsreichsten Nationen, die zusammen bereits 35 % der

Weltbevölkerung ausmachen, nun begonnen, eng miteinander und mit Russland

zusammenzuarbeiten. Diese Länder, die auch durch Organisationen wie die

BRICS, die Belt and Road Initiative (BRI), die Eurasische Wirtschaftsunion

(EAEU), ASEAN, CELAC und die Afrikanische Union miteinander verbunden sind,

repräsentieren zusammen 85 % der Menschheit.


Das Entstehen dieser Weltordnung ist eine Reaktion auf den Versuch des

kollektiven Westens nach dem Ende des Kalten Krieges, eine unipolare

Weltordnung unter angloamerikanischer Vorherrschaft zu etablieren, die

durch endlose interventionistische Kriege, Sanktionen und Bemühungen um

Regimewechsel gekennzeichnet war und letztendlich völlig nach hinten

losging. Die Nationen der Globalen Mehrheit überwinden nun eine Ära von 500

Jahren Kolonialismus und behaupten ihr Recht auf unabhängige

wirtschaftliche Entwicklung… Es liegt im grundlegenden Eigeninteresse der

Nationen des kollektiven Westens, die nicht mehr wirklich vereint sind, mit

den Staaten der Globalen Mehrheit zusammenzuarbeiten und gemeinsam die

großen Herausforderungen anzugehen, vor denen die Menschheit steht:

Überwindung von Armut und Unterentwicklung; Sicherung eines dauerhaften

Weltfriedens; und Gewährleistung des Rechts jedes Menschen auf diesem

Planeten, sein Potenzial zur Verwirklichung einer geteilten Gemeinschaft

für die Zukunft der Menschheit auszuschöpfen.“


Der vollständige Text soll nicht nur zur Unterstützung, sondern auch zur

Verwendung bei Interventionen verbreitet werden. Über einige davon wird in

den nächsten Tagen hier berichtet werden. Unsere Mission, gestärkt durch

diese Ideen und konfrontiert mit Dingen wie der anhaltenden moralischen

Gräueltat in Gaza, besteht darin, uns zu qualifizieren, um so groß zu

werden, wie es die aktuelle Geschichte erfordert. Dieser große Moment

verlangt nach einem großen Volk. Der Kolonialismus ist tot, aber die

Alternative muss noch ihren Platz einnehmen. Unsere Mission besteht darin,

uns denjenigen anzuschließen, die diesen glücklichen Übergang begonnen

haben, um ihn zu vollenden.

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Inhalt

NEUES PARADIGMA


   - Putin bewertet Erfolg des Fernost-Entwicklungsprogramms und

   Zukunftsperspektiven


ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM


   - Putin: Zu den Beziehungen im asiatisch-pazifischen Raum gehören auch

   die Vereinigten Staaten


NEUES PARADIGMA


   - Putin über die Ukraine und Sicherheitsgarantien


ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM


   - China erinnert Kallas an die historische Verantwortung Europas

   - „Koalition der Willigen“ angeblich frustriert über Trump

   - Venezolanische Kampfflugzeuge überfliegen US-Marineschiff in der

   Karibik

   - Chatham House begrüßt Stablecoins als Mittel gegen „autokratische“

   Nationen


LAROUCHE-BEWEGUNG


   - Expertin Zepp-LaRouche: Russland und die USA könnten einen Tunnel

   unter der Beringstraße bauen

   - Oberst Pedro Baños interviewt Dennis Small von der LaRouche-Bewegung


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NEUES PARADIGMAPutin bewertet Erfolg des Fernost-Entwicklungsprogramms und

Zukunftsperspektiven


5. September 2025 (EIRNS) – Der russische Präsident Wladimir Putin sprach

am 5. September auf der Plenarsitzung des Fernost-Wirtschaftsforums in

Wladiwostok. Das Forum findet zum zehnten Mal statt, und die

Putin-Regierung präsentiert die Fernost-Entwicklungsstrategie bereits zum

22. Mal. Er wies darauf hin, dass sich das Bruttoregionalprodukt des

Föderationskreises Fernost in zehn Jahren verdoppelt hat, der Kohle- und

Goldabbau in den letzten zehn Jahren um das 1,7-Fache gestiegen ist, sich

der Durchschnittslohn verdoppelt hat und die Armutsquote in zehn Jahren von

11,3 % auf 7,2 % gesunken ist – und damit inzwischen unter dem nationalen

Durchschnitt liegt.


Putin betonte, dass sich der Ferne Osten zu einer Hochtechnologieregion

entwickeln werde, auch im Bereich der Digitalisierung. KI werde eingesetzt,

um Drohnen effektiver einzusetzen, die landwirtschaftlich genutzte Felder

in Sachalin und anderen schwer zugänglichen Regionen besser bearbeiten zu

können. Sie könnten auch zur Bekämpfung von Waldbränden in Regionen

eingesetzt werden, in denen es schwierig ist, Menschen schnell zu

transportieren. Außerdem seien mehrere neue Universitäten für die Region

geplant.


Er betonte die Notwendigkeit, kulturelle und Freizeitangebote zu schaffen,

um die verschiedenen Gebiete lebenswerter zu machen. Es gibt auch große

Bestrebungen, Raum für den Tourismus in der Region zu schaffen. Die

Bevölkerungszahl sei weiterhin rückläufig, jedoch habe sich dieser Rückgang

in den letzten fünf Jahren gegenüber den fünf Jahren zuvor halbiert. Die

Zahl der Menschen, die in die Region ziehen, steige stetig, wenn auch noch

nicht in einem Maße, das den Rückgang ausgleichen könne. Wichtig ist, dass

die Zahl der jungen Menschen im Alter von 20 bis 24 Jahren in der Region

deutlich und stetig zugenommen habe. Die Transportlogistik habe Priorität:

Die Transsibirische Eisenbahn und die Baikal-Amur-Magistrale werden

modernisiert, um die Transportkapazität bis 2032 um das 1,5-Fache zu

erhöhen, und es werden mehr Zugänge zu Seehäfen geschaffen. So gibt es

beispielsweise jetzt eine Nord-Süd-Eisenbahnverbindung, die die nördlichen

Arktisgebiete mit den Häfen im Süden verbindet.


In seiner Rede kündigte Putin den Bau eines transarktischen Korridors an,

der Logistik- und Handelswege über die Arktis hinweg verbindet und sich

über Sibirien und den russischen Fernen Osten bis nach Nordkorea erstrecke.

Putin sagte, das Netzwerk werde bis nach Nordkorea reichen, mit einer

Brücke über den Fluss Tumen und einer weiteren Brücke, die Russland mit dem

Norden verbindet und deren Eröffnung für nächstes Jahr geplant sei. Er

sagte auch, dass Pläne für den Bau weiterer Brücken zwischen dem Norden und

Russland in Arbeit seien. „Wir sprechen oft über die Nordostpassage“, sagte

Putin. „Aber wie Sie vielleicht bemerkt haben, habe ich ausdrücklich von

einem transarktischen Korridor gesprochen – und tue dies auch weiterhin –,

weil wir zu dem Schluss gekommen sind, dass wir in größerem Maßstab

vorgehen müssen und dass diese Verkehrsader als Teil eines komplexen

Systems mit allen an die Nordostpassage angrenzenden Gebieten und deren

Kapazitäten funktionieren muss.“


Ein weiteres Element in diesem Planungsprozess ist die weitere Verbesserung

der Beziehungen zwischen Russland und China, auch nach dem gerade zu Ende

gegangenen Treffen in Peking. China hat nun die visumfreie Einreise für

russische Besucher eingeführt. Putin sagte, Russland werde sich

revanchieren, indem es die Visabeschränkungen für chinesische Reisende

überarbeitet. Derzeit gibt es zwei Brücken über den Amur, der die Grenze

zwischen Russland und China bildet. Künftig ist mit einem stärkeren

Engagement Chinas im russischen Fernen Osten zu rechnen.


Putin wies seine Regierung an, bis November einen Entwicklungsplan für

Seltene Erden auszuarbeiten, und versprach, den Austausch auszuweiten und

ausländische Unternehmer zu ermutigen, sich an diesem kolossalen

Entwicklungsprojekt zu beteiligen.


Es sei darauf hingewiesen, dass die angekündigten Pläne denen des

russischen Premierministers Sergei Witte zu Beginn des 20. Jahrhunderts

ähneln, darunter auch der Bau der ursprünglichen Transsibirischen

Eisenbahn. Witte war der Ansicht, dass er durch ein System von Subventionen

und Förderungen damit beginnen könne, diese riesigen Regionen im Osten zu

besiedeln und einen Korridor für Handel und Entwicklung zum

asiatisch-pazifischen Raum zu schaffen. Der von Großbritannien manipulierte

Russisch-Japanische Krieg setzte dem ein Ende und letztlich auch dem

Russischen Reich selbst. Unter Präsident Wladimir Putin hat Russland nun

ein ähnliches System zur Unterstützung derjenigen entwickelt, die in der

Region leben und bereit sind, dorthin zu migrieren, mit der Absicht, den

Fernen Osten Russlands zu einem Zentrum für Entwicklung und Handel zu

machen. Er weitet auch das Konzept der „vorrangigen Entwicklungszonen“ auf

die gesamte Region aus, die derzeit auf bestimmte Standorte und Gebiete

beschränkt sind. Und auch hier sind die enormen materiellen Ressourcen für

Russland von entscheidender Bedeutung für die eigene wirtschaftliche

Entwicklung, den eigenen Wohlstand und den der Welt.

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ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEMPutin: Zu den Beziehungen im

asiatisch-pazifischen Raum gehören auch die Vereinigten Staaten


5. September 2025 (EIRNS) – Der russische Präsident Wladimir Putin

beantwortete nach seiner Rede auf der EEF-Plenarsitzung Fragen.


Der Moderator fragte zunächst nach den einzigartigen Beziehungen Russlands

zu China und Indien und bezog sich dabei auf die Beziehung zwischen dem

Elefanten, dem Drachen und dem Bären. Putin betonte, dass diese Beziehungen

sehr wichtig seien, dass aber die russische Außenpolitik multilateral

ausgerichtet sei und diese Beziehungen nicht exklusiv seien. Er wies auch

darauf hin, dass Russland nicht nur die Heimat des Bären, sondern auch des

Ussuri-Tigers sei. Die russische Politik sei multilateral ausgerichtet und

allen Nationen gegenüber offen. „Aus politischen Gründen“, so Putin, „haben

viele europäische Unternehmen das Land verlassen – ja, zum eigenen

Nachteil. Wir sind uns dessen bewusst und bleiben in Kontakt; viele sind

bestrebt, zurückzukehren, sobald die politischen Beschränkungen aufgehoben

sind. Wir kehren niemandem den Rücken zu. Entgegen der Behauptung, wir

würden „uns anderweitig umsehen“, tun wir das nicht… Unsere Außen- und

Wirtschaftspolitik bleibt stabil und berechenbar.“


An einer Stelle stellte er fest, dass sich die Diskussion über den

asiatisch-pazifischen Raum in erster Linie mit den Beziehungen Russlands zu

China und Indien befasst habe. „Aber zum asiatisch-pazifischen Raum gehören

auch beispielsweise die Vereinigten Staaten. Und dort gibt es viele

„interessierte Parteien“, die die Zusammenarbeit mit uns wieder aufnehmen

oder neu beginnen möchten“, sagte Putin. „Wir haben gute Vorschläge für die

Zusammenarbeit mit US-Unternehmen in Alaska. Außerdem gibt es dort

Ressourcen, und wir verfügen über Technologien zur Gasförderung und

-verflüssigung, die viel effizienter sind als die einiger unserer

amerikanischen Partner. Sie wissen das, und auf der Ebene der

Wirtschaftsakteure, der Unternehmen, sind sie zur Zusammenarbeit bereit. Es

hängt nicht von uns ab – wir sind ebenfalls bereit, aber wenn dort

politische Entscheidungen getroffen werden, werden wir in diese Richtung

gehen, und wir können in der Arktis zusammenarbeiten.“


Auf eine Frage zu Trump antwortete er, dass er für Gespräche mit Trump

offen sei und dass sie auch eine Vereinbarung getroffen hätten, bei Bedarf

Telefongespräche zu führen. Er sagte jedoch, dass er seit seinem Besuch in

China nicht mehr mit Trump gesprochen habe.


In Bezug auf die Ukraine sagte er, dass die Europäer, wenn sie Truppen in

die Ukraine entsenden, rechtlich als Ziele für russische Streitkräfte

gelten würden. Er sagte, er würde die für die Ukraine und Russland

entwickelten Sicherheitsgarantien respektieren, obwohl niemand ernsthaft

mit Russland über Sicherheitsgarantien gesprochen habe. Er sagte, wenn

Vereinbarungen über einen langfristigen Frieden erzielt würden, würde

Russland diese vollständig umsetzen. Er sagte, er sei zu Kontakten mit der

Ukraine bereit, aber unter den gegenwärtigen Bedingungen sehe er keine

großen Aussichten auf Erfolg, und es sei unwahrscheinlich, dass Kiew dazu

bereit sei.


Putin ging auch auf andere Themen ein: den Maidan-Putsch gegen

Janukowitsch, die Gefahr eines NATO-Beitritts der Ukraine, die

Notwendigkeit, bei jeder Entscheidung über den Status der Ukraine die

Sicherheitsinteressen Russlands zu berücksichtigen, usw.

------------------------------

NEUES PARADIGMAPutin über die Ukraine und Sicherheitsgarantien


5. September 2025 (EIRNS) – In mehreren Punkten seiner heutigen Rede auf

dem Östlichen Wirtschaftsforum ging der russische Präsident Wladimir Putin

auf die Frage der Lösung des Konflikts mit der Ukraine ein, insbesondere

auf das Thema Sicherheitsgarantien. Er betonte unter anderem, dass die

Sicherheitsprobleme der Ukraine nicht ohne Berücksichtigung der Sicherheit

Russlands gelöst werden können, berichtete TASS

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIR6SwBdT3pzEraGgEB/9rs9elD6JTy6>.

„Obwohl jedes Land das Recht hat, selbst zu entscheiden, wie es seine

eigene Sicherheit gewährleistet, können solche Fragen nicht gelöst werden,

ohne die Sicherheit Russlands zu berücksichtigen“, sagte der Präsident.

Putin verwies auch auf die in verschiedenen europäischen Dokumenten

enthaltene allgemeine Regel, dass „die Sicherheit eines Landes nicht auf

Kosten eines anderen gewährleistet werden kann“.


„Wenn Entscheidungen getroffen werden, die zu langfristigem Frieden führen,

dann sehe ich einfach keinen Sinn in der Präsenz [westlicher Truppen] auf

ukrainischem Territorium“, sagte er

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dISlVOTmxNFXASiCJXD/CONO2qCRLCW6>.

Wenn jedoch ausländische Truppen in der Ukraine stationiert werden, werden

sie zu Zielen. „Was eine mögliche Stationierung von Truppenkontingenten in

der Ukraine angeht, so war dies einer der Hauptgründe dafür, die Ukraine in

die NATO hineinzuziehen. Wenn also dort Truppen stationiert sind,

insbesondere jetzt, mitten im Krieg, gehen wir davon aus, dass diese

legitime Ziele für Angriffe sind“, sagte Putin

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIUQXqlwRgf563q7wqF/v3ZDrRmmnJ_d>

.


Putin betonte auch

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIW5aJ45w04d1ey3a9H/qO8iuPNGZ9Ff>,

dass sowohl für Russland als auch für die Ukraine Sicherheitsgarantien

geschaffen werden müssten. „Wenn diese Vereinbarungen getroffen werden,

kann niemand daran zweifeln, dass Russland sie vollständig einhalten wird.

Wir werden diese Sicherheitsgarantien respektieren, die natürlich sowohl

für Russland als auch für die Ukraine geschaffen werden müssen. Und ich

wiederhole noch einmal: Russland wird diese Vereinbarungen zweifellos

erfüllen“, betonte Putin. „Allerdings wurden wir nie zu einer ernsthaften

Diskussion über dieses Thema aufgefordert.“


Wenn der amtierende ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Putin

wirklich treffen möchte – wie er und seine europäischen Unterstützer es

gefordert haben –, kann er nach Moskau kommen. „Wenn jemand das nächste Mal

wirklich mit uns zusammentreffen möchte, sind wir dazu bereit. Der beste

Ort dafür ist die Hauptstadt Russlands, die Heldenstadt Moskau“, sagte

Putin.

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIXkclMFQJUAxG5zDSJ/Ya3pH8DNiErZ>

------------------------------

ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEMChina erinnert Kallas an die

historische Verantwortung Europas


5. September 2025 (EIRNS) – Der Sprecher des chinesischen

Außenministeriums, Guo Jiankun, antwortete in seiner Pressekonferenz vom 4.

September

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIZPfDeOuctisrDuqlL/_t4iKdKbTd23>

auf die Behauptungen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, dass Pekings

Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Endes des Krieges gegen Japan von 1931

bis 1945 gegen die „regelbasierte internationale Ordnung“ gerichtet sei. Er

antwortete auf eine Frage der Global Times:


„Die Aussagen der betreffenden EU-Beamtin sind voller ideologischer

Voreingenommenheit, ohne grundlegendes historisches Verständnis, und

schüren offen Rivalität und Konfrontation. Das ist eine Missachtung der

Geschichte des Zweiten Weltkriegs und schadet den Interessen der EU selbst.

Es ist sehr unrecht und unverantwortlich. China lehnt dies entschieden ab

und verurteilt es.


Der Widerstandskrieg des chinesischen Volkes gegen die japanische

Aggression ist ein wichtiger Teil des weltweiten antifaschistischen

Krieges. Vor achtzig Jahren leistete das chinesische Volk mit enormen

nationalen Opfern einen großen Beitrag zur Rettung der menschlichen

Zivilisation und zur Verteidigung des Weltfriedens. Damals leisteten

Freunde aus Russland, den USA und einigen europäischen Ländern dem

chinesischen Volk wertvolle Hilfe und Unterstützung in seinem Widerstand

gegen die Aggression.


Nur wenn wir uns an die Geschichte erinnern, können wir den Frieden

wirklich bewahren. China war Gastgeber der Veranstaltungen zum 80.

Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkskrieges gegen die japanische

Aggression und des weltweiten antifaschistischen Krieges, um die Geschichte

zu würdigen, die gefallenen Helden zu ehren, den Frieden zu schätzen und

eine bessere Zukunft zu schaffen sowie gemeinsam mit allen friedliebenden

Ländern der Welt die siegreichen Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs und die

internationale Nachkriegsordnung zu verteidigen. Sechsundzwanzig

ausländische Staats- und Regierungschefs, mehr als 20 hochrangige Vertreter

ausländischer Regierungen und Leiter internationaler Organisationen sowie

über 100 diplomatische Gesandte aus anderen Ländern, darunter 19

europäische Länder, nahmen an den Veranstaltungen teil. Sie kommen aus fünf

Kontinenten der Welt. Die Teilnahme ist sehr repräsentativ. Dies zeigt

deutlich, dass die internationale Gemeinschaft den historischen Beitrag des

chinesischen Widerstandskrieges und seine weltweite Bedeutung sowie das

gemeinsame Bestreben und die Entschlossenheit, den Weltfrieden und die

Stabilität zu wahren, weithin anerkennt.


In der derzeitigen volatilen und turbulenten internationalen Lage braucht

die Welt mehr denn je Solidarität und Zusammenarbeit. Europa, wo der Zweite

Weltkrieg ausgelöst wurde, sollte ein viel tieferes Verständnis für die

Lehren der Geschichte und die Bedeutung der Einheit haben. Einige EU-Führer

halten jedoch an der Mentalität des Kalten Krieges und einer starken

ideologischen Voreingenommenheit fest und schaffen bewusst Spaltungen und

Konfrontationen. Dies dient nicht den Interessen der EU und wird ihrem

Ansehen und Einfluss in der Welt weiter schaden. Wir hoffen, dass einige in

der EU ihre Vorurteile und Arroganz aufgeben, eine korrekte historische

Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg und eine rationale Wahrnehmung Chinas

entwickeln, die falschen Äußerungen unverzüglich korrigieren, den negativen

Einfluss rückgängig machen und zu einer friedlicheren und stabileren Welt

und zu soliden Beziehungen zwischen China und der EU beitragen, anstatt das

Gegenteil zu bewirken.“

„Koalition der Willigen“ angeblich frustriert über Trump


5. September 2025 (EIRNS) – Es scheint, dass das Gespräch, das die

europäischen Staats- und Regierungschefs während des Treffens in Paris am

4. September mit Präsident Donald Trump geführt haben, für die Europäer

nicht ganz zufriedenstellend war. Tass berichtete unter Berufung auf die

deutsche Boulevardzeitung Bild, dass

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIb4hfwYOwJGoSLqU4N/NfIiN3fNDREH>

die Diskussion „hitzig“ gewesen sei und die Europäer „unzufrieden und

enttäuscht“ zurückgelassen worden seien.


Der Zeitung zufolge „erwartet die europäische Seite auch nach dem Telefonat

am Donnerstag nicht, dass Trump sich für Sanktionen gegen Russland

entscheiden wird“. Die Europäer schlugen vor, innerhalb von 48 Stunden ihre

Vertreter nach Washington zu entsenden, um eine gemeinsame Arbeitsgruppe

zur Frage neuer Sanktionen gegen Russland einzurichten. „Es ist jedoch

unklar, ob Trump dem zugestimmt hat“, betonte die Zeitung.


Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz scheint besonders frustriert zu

sein. „Wir sind derzeit nicht in der Lage, ausreichend Druck auf Putin

auszuüben, um diesen Krieg zu beenden“, sagte Merz am Freitag in einem

Interview für den YouTube-Kanal seiner konservativen Partei, berichtete

Bloomberg

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIcjk8EhtFiok3Tm7NP/mfIeozNGwZMp>.

„Wir sind auf die Hilfe der Amerikaner angewiesen.“ Gleichzeitig gingen

Länder wie China, Indien und Brasilien neue Partnerschaften mit Russland

ein. Es geht also nicht nur um Trump, sondern auch um die neue Ordnung, die

sich in Asien abzeichnet und die die Europäer nicht aufhalten können.


Auf jeden Fall wird Russland die Ziele, die es sich für die spezielle

Militäroperation gesetzt hat, auf die eine oder andere Weise erreichen.

„Unser Hauptziel ist es, unsere Ziele zu erreichen und sicherzustellen,

dass unsere Interessen geschützt werden. Vorzugsweise mit diplomatischen

und friedlichen Mitteln. Bis sich eine solche Gelegenheit bietet, werden

wir die spezielle Militäroperation fortsetzen“, sagte Peskow

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeFuYwWIky8daHJSMJdKx/q6_AhLOVC75A>

am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums 2025.

Venezolanische Kampfflugzeuge überfliegen US-Marineschiff in der Karibik


5. September 2025 (EIRNS) – Das Pentagon bestätigte gestern Abend, dass

venezolanische Militärflugzeuge ein in der Karibik operierendes Schiff der

US-Marine überflogen haben. „Heute flogen zwei Militärflugzeuge des

Maduro-Regimes über ein Schiff der US-Marine, das in internationalen

Gewässern operierte“, erklärte das Verteidigungsministerium in einer

Stellungnahme, die auf X veröffentlicht

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG1QOf7i9In4N8l6HvvD/FHZVGm4UT3bI>

wurde. „Diese äußerst provokative Aktion sollte unsere Operationen zur

Bekämpfung des Drogenterrorismus stören. Dem Kartell, das Venezuela

regiert, wird dringend davon abgeraten, weitere Versuche zu unternehmen,

die Maßnahmen des US-Militärs zur Bekämpfung des Drogenhandels und des

Terrorismus zu behindern, zu vereiteln oder zu stören.“


CBS News hatte unter Berufung auf ungenannte Beamte des

US-Verteidigungsministeriums zuvor berichtet

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG8HqnwfKSwYSy3qGEVT/AuGcP0IV0mux>,

dass venezolanische F-16-Kampfflugzeuge den Lenkwaffenzerstörer USS Jason

Dunham überflogen hätten, wobei ein Beamter den Überflug als

„Machtdemonstration“ bezeichnete.


Venezuela kaufte 1982 24 F-16 von den USA, aber laut der Veröffentlichung

„World Air Forces 2025“ von Flight International sind nur noch vier davon

im Einsatz. Ansonsten ist die venezolanische Luftwaffe auf 21 in Russland

hergestellte Su-30MK2-Kampfflugzeuge angewiesen, die 2005 gekauft und 2008

geliefert wurden.

Chatham House begrüßt Stablecoins als Mittel gegen „autokratische“ Nationen


5. September 2025 (EIRNS) – Der Investmentbanker David Lubin hat gegenüber

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGF9IwlcVd62YnMaEX5j/bQLYGQyjr9s4>

Chatham House erklärt, dass Stablecoins zwar viele Risiken bergen, aber

dennoch willkommen sind – wenn sie dazu beitragen, „autokratische Nationen“

zu zwingen, sich für den freien Kapitalfluss zu öffnen.


Daten der Blockchain-Plattform Chainalysis zeigen, dass „von den zehn

Ländern, in denen die Kryptoaktivität am größten ist, nur eines – die USA –

keine Schwellenwirtschaft ist. Indien, Nigeria und Indonesien bilden die

Top 3.“ Der Grund dafür ist einfach: Sie ermöglichen schnellere

Überweisungen, begünstigen aber auch die Kapitalflucht. So sollen

beispielsweise 20 % der Nigerianer ihr Geld in Stablecoins angelegt haben.

Dadurch können sie Kapitalkontrollen umgehen und ihr Geld in US-Dollar

umtauschen, der wahrscheinlich stabiler ist als die lokale Währung.


Schlecht? Stablecoins sind eine Bedrohung für die nationale Souveränität,

insbesondere wenn sie zum Transfer illegaler Gelder verwendet werden. Aber

„die Rolle von Stablecoins, die es ermöglichen, mit dem Geld abzustimmen,

wenn Regierungen schlecht regieren, sollte ernst genommen werden. …

insbesondere wenn der Hauptzweck von Kapitalkontrollen darin besteht,

autokratische Regierungen zu stützen.


Wenn Stablecoins dazu beitragen, die Barrieren für Kapitalabflüsse in

schlecht geführten Volkswirtschaften teilweise abzubauen, könnte dies als

Erfolg gewertet werden, da es die politischen Entscheidungsträger dazu

ermutigen könnte, die Finanzen ihres Landes besser zu organisieren.“


Bevor er für Michael Klein arbeitete, war Lubin bei Citi und HSBC tätig

(letzteres von 1993 bis 2006 – vor, während und nach der Asienkrise).

------------------------------

LAROUCHE-BEWEGUNGExpertin Zepp-LaRouche: Russland und die USA könnten einen

Tunnel unter der Beringstraße bauen


5. September 2025 (EIRNS) – Der folgende Text ist eine maschinelle

Übersetzung eines Artikels, der am 11. August vom russischen

Nachrichtendienst TASS veröffentlicht wurde und auf einem Interview mit der

Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche

<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGM0l5aZgnFWecfKCpfz/8MBjzk4SduUw>,

basiert. Sie wurde nach ihrer Einschätzung zum bevorstehenden Gipfeltreffen

zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Präsidenten

Donald Trump am 15. August in Alaska gefragt.


Die Gründerin des internationalen Schiller-Instituts sagte, dass das

Gipfeltreffen am 15. August „mehr als nur ein Versuch sein wird, einen Weg

zur Lösung der Krise in der Ukraine zu finden“.


WASHINGTON, 11. August. /TASS Corr. Sergei Yumatov/. Das Treffen der

Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, am 15.

August in Alaska könnte es den beiden Ländern ermöglichen, die Arbeit an

vielversprechenden gemeinsamen Projekten wieder aufzunehmen, darunter der

Bau eines Tunnels unter der Beringstraße, der Tschukotka und Alaska

verbinden würde. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des internationalen

Schiller-Instituts, äußerte diese Meinung in einem Interview mit einem

TASS-Korrespondenten.


Ihrer Meinung nach verspricht der bevorstehende Gipfel „mehr zu sein als

nur ein Versuch, einen Weg zur Lösung der Krise in der Ukraine zu finden“.

„Die Präsidenten beider Länder könnten sich endlich dazu entschließen,

einen 100 Kilometer langen Tunnel unter der Beringstraße zu bauen, der

Eurasien und Amerika verbinden und die Erschließung der riesigen Ressourcen

Sibiriens und des Fernen Ostens erleichtern würde, wo sich die größten

Vorkommen aller Elemente des Periodensystems befinden“, so die Expertin.

Ihrer Meinung nach „könnte die gemeinsame Erschließung dieser Ressourcen zu

einem idealen Konfliktverhütungsprogramm und einem Gewinn für die gesamte

Menschheit werden“.


Die Idee, ein Projekt zu realisieren, in dessen Rahmen ein mehr als 100

Kilometer langer Tunnel unter der Beringstraße gebaut werden soll, um die

Verkehrssysteme Eurasiens und Amerikas zu verbinden, wird seit Jahrzehnten

diskutiert. Wie die Zeitung „The Times“ 2011 unter Berufung auf britische

Experten berichtete, wäre der Transport von Gütern über die Autobahn

zwischen Eurasien und den USA, die auch ressourcenreiche, aber dünn

besiedelte Gebiete der Erde mit wichtigen Überführungen verbinden würde,

kostengünstiger, schneller und sicherer als auf dem Seeweg.


Am 8. August erklärte Trump, er rechne damit, Putin am 15. August in Alaska

zu treffen. Anschließend wurden die Pläne für diese Gespräche vom

russischen Präsidentenberater Juri Uschakow bestätigt. Ihm zufolge werden

sich die Staatschefs darauf konzentrieren, Optionen für eine langfristige

friedliche Lösung der Ukraine-Krise zu erörtern. Der Kreml geht davon aus,

dass das nächste Treffen zwischen Putin und Trump auf russischem

Territorium stattfinden wird, so Uschakow.


Die Beringstraße ist eine Meerenge zwischen dem östlichsten Punkt Asiens

(Kap Dezhnev) und dem westlichsten Punkt Nordamerikas (Kap Prince of

Wales). Die engste Stelle der Meerenge ist 86 km breit, die geringste Tiefe

der Fahrrinne beträgt 36 Meter. Die Meerenge verbindet den Arktischen Ozean

(Tschuktschensee) mit dem Pazifischen Ozean (Beringsee). Sie ist nach dem

russischen Seefahrer Vitus Bering benannt, der diese Meerenge 1728

durchquerte. Der erste bekannte Seefahrer, der sie 1648, achtzig Jahre vor

Bering, durchquerte, war Semyon Dezhnev, nach dem das Kap in der Meerenge

benannt wurde.

Oberst Pedro Baños interviewt Dennis Small von der LaRouche-Bewegung


5. September 2025 (EIRNS) – In einer Aktion, die seinen britischen Feinden

nicht gefallen wird, interviewte der pensionierte spanische Oberst Pedro

Baños am Donnerstagabend, dem 4. September, Dennis Small auf seinem

YouTube-Kanal „El Canal del Coronel“, der viele Zuschauer hat, und gab ihm

eine Stunde und 45 Minuten Zeit, um ausführlich darzulegen, was die

LaRouche-Bewegung mit ihrer Nachrichtenagentur EIR, dem Schiller-Institut

und jetzt der Internationalen Friedenskoalition (IPC) in den letzten 50

Jahren unternommen hat – und was sie derzeit inmitten der sich

vollziehenden tektonischen Verschiebungen tut, wie sie in der Shanghai

Cooperation Organization (SCO) und damit verbundenen Entwicklungen zu

beobachten sind.


Baños ist der Armeeoffizier, gegen den die britische Geheimdienstinitiative

„Integrity Initiative“ 2018 in Spanien mit allen ihr zur Verfügung

stehenden Mitteln vorging, um seine bevorstehende Ernennung zum

Sicherheitsberater von Premierminister Pedro Sánchez zu verhindern. Baños

wurde wie im „Russiagate“-Skandal behandelt. Seitdem hat er sich nicht nur

in Spanien, sondern in ganz Iberoamerika eine begeisterte Anhängerschaft

aufgebaut; mittlerweile hat er über eine Dreiviertelmillion (771.000)

Abonnenten seines Kanals. Baños ist derzeit auf einer Reise nach Mexiko,

daher fand die Live-Übertragung um 4 Uhr morgens spanischer Zeit statt,

aber etwa 1.400 Menschen sahen sich den größten Teil der langen Sendung

live an. Jetzt, 23 Stunden später, liegt die Zahl der Aufrufe bei über

35.000 und steigt weiter. Mindestens ein halbes Dutzend Menschen

kommentierten im Chat: „por fin“ (endlich!) hast du jemanden von „LaRouche“

interviewt.


Baños betitelte die Sendung „Die Vereinigten Staaten schlagen um sich wie

ein verwundetes Tier“. Small merkte an einer Stelle an, dass ein

passenderer Titel „Wall Street schlägt um sich wie ein verwundetes Tier“

wäre, um den Unterschied zwischen britischen Finanzinteressen und dem

amerikanischen System der Realwirtschaft hervorzuheben – worauf Baños

zustimmend nickte. Seine erste Frage bezog sich darauf, wer Lyndon LaRouche

und das Schiller-Institut sind, und Baños betonte auch, dass LaRouche und

Small beide politische Gefangene gewesen seien. Small sprach über die

globale Krise und die Lösungen, die Lyndon und Helga LaRouche seit

Jahrzehnten vorschlagen, und erläuterte dabei ausführlich die

philosophischen Grundlagen dieser Vorschläge sowie das Beispiel des

Westfälischen Friedens. Baños reagierte mit besonderem Interesse auf Putins

Zitat über die Notwendigkeit von „Polyphonie“, das ihm bisher unbekannt war.


Das Ergebnis: Als sich die Sendung dem Ende zuneigte, nahm Baños live

Smalls Vorschlag an, an einer bevorstehenden IPC-Diskussion teilzunehmen.

Außerdem fügte er einen Link zur Anmeldung für die IPC-Telefonkonferenzen

oben in seinem YouTube-Beitrag zum Interview ein. Seitdem haben sich

mehrere Personen angemeldet.



Herausgeber: E.I.R., Bahnstraße 4, 65205 Wiesbaden (Deutschland)


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Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

07.09.2025

Der Streit um Google eskaliert, Merz drückt sich – und wo ist mein GPS?

lostineu, vom 6. September 2025

Die Watchlist EUropa vom 06. September 2025 – heute mit der Wochenchronik.

Die EU-Kommission hat lange gezögert. Noch am Mittwoch hat sie eine lange geplante Wettbewerbsstrafe gegen Google aufgeschoben – wohl aus Rücksicht auf US-Präsident Trump. “Wer hat auf den roten Knopf gedrückt?” fragten wir.

Am späten Freitagnachmittag wurde die Strafe dann doch noch bekannt gegeben. Dieser “diskrete” Termin wird immer gewählt, wenn man eine schwierige oder unpopuläre Entscheidung vor der Öffentlichkeit “verstecken” will.

Die in Brüssel akkreditierten Journalisten protestierten. Sie kritisierten nicht nur den unmöglichen Termin (nach Redaktionsschluss), sondern auch, dass Wettbewerbskommissarin Ribera sich nicht der Presse stellte.

Trump schläft nicht

Offenbar wollte die Spanierin, die wegen ihrer Genozid-Äußerungen zu Gaza auch in der EU-Kommission umstritten ist, kritischen Fragen aus dem Weg gehen. Was sie nicht bedacht hat: Trump schläft nicht!

In Washington war es erst Mittag, als die EU-Entscheidung bekannt wurde: Gegen die Google-Mutter Alphabet wurde eine Kartellstrafe in Höhe von 2,95 Mrd. Euro verhängt. Der Grund: die dominierende Stellung bei der Online-Werbung.

Das klingt verdammt viel, ist jedoch vergleichsweise wenig.

Angesichts der Milliardenprofite bleibt die Strafe zu niedrig, um echte Abschreckung zu erzielen”, sagt der CDU-Europaabgeordnete A. Schwab. “Eine Berechnung nach bestehenden Methoden ergab 6 Milliarden Euro.”

“Diskriminierende Maßnahmen”

Dennoch reichte es, um Trump aus der Fassung zu bringen.

“Der amerikanische Steuerzahler wird das nicht hinnehmen! Wie ich bereits gesagt habe, wird meine Regierung diese diskriminierenden Maßnahmen NICHT hinnehmen”, schrieb er auf “Truth social”.

Trump droht nun mit Vergeltung – womöglich in Form neuer Strafzölle. Das ist unverschämt. Schließlich hat er bisher noch nicht einmal seinen Part aus dem Handelsdeal mit der EU umgesetzt und die Zölle für Autos gesenkt!

Man darf gespannt sein, wie Kommissionschefin von der Leyen nun reagiert. Knickt sie wieder vor Trump ein? Oder zeigt sie endlich mal Rückgrat, zieht sie die Google-Strafe durch, oder setzt sie gar den Handelsdeal aus?

Was war noch?

  • Merz führt nicht mehr in der Ukraine-Politik. Dies hat das Treffen der “Koalition der Willigen” in Paris gezeigt. Der Kanzler nahm gar nicht erst teil – und brüskierte Gastgeber Macron dann auch noch mit der Entscheidung, keine deutschen Truppen in die Ukraine zu senden, wahrscheinlich auch nicht nach einer Waffenruhe. – Merz tritt damit in die Fußstapfen seines Amtsvorgängers Scholz. Das “Nein” zur Entsendung von Bundeswehr-Soldaten ist richtig, allerdings heizt Merz den Krieg mit anderen Mitteln (Sanktionen, Langstreckenwaffen) an…Siehe auch “Willige” wollen Truppen und Sanktionen – doch Frieden bringen sie nicht
  • Brüssel will Mercosur-Abkommen ratifizieren. Wenige Tage nach dem verkorksten Handelsdeal mit US-Präsident Trump hat die EU-Kommission das nächste umstrittene Großprojekt auf den Weg gebracht: Die Brüsseler Behörde billigte das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Ländern und leitete es zur Abstimmung an die 27 EU-Staaten weiter. Damit ist der Weg zur Ratifizierung frei – wenn nichts mehr schief geht. – Dazu habe ich einen Leitartikel für die “taz” geschrieben: Der Mercosur-Deal ist aus der Zeit gefallen
  • Wo ist mein GPS-Signal? Das soll sich EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen beim Landeanflug an die “Ostfront” in Bulgarien gefragt haben. Doch das vermeintliche russische Störmanöver stellte sich schnell als Routinefall heraus; die bulgarischen Behörden und die EU-Kommission haben die Ermittlungen eingestellt. – Der eigentliche Skandal ist, daß jeder noch so kleine Vorfall genutzt wird, um eine feindliche, fast schon kriegerische Stimmung gegen Russland zu schüren. Dabei ist die Lage schon jetzt brenzlig genug… – Mehr im Blog 

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Von der Leyen Flieger Bulgarien

Der eigentliche Skandal hinter dem vermeintlichen GPS-Störfall 4. September 2025

Die Geschichte vom gezielten russischen GPS-Störmanöver gegen einen Flug mit EU-Chefin von der Leyen bricht in sich zusammen. Selbst die EU-Kommission glaubt nicht mehr daran. Doch der wahre Skandal liegt anderswo.

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Am Ende war es nur noch eine Randnotiz: Die EU-Kommission hat mit der Umsetzung des Trump-Deals begonnen und die Abschaffung der EU-Zölle für Industriegüter aus den USA eingeleitet. Und das, obwohl Trump schon wieder neue Zoll- und Sanktions-Drohungen ausstößt.

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8 Comments

  1. KK
    6. September 2025 @ 14:50

    “Oder zeigt sie [vdL] endlich mal Rückgrat,”

    Eine Schnecke, die vor US-Mächtigen immer nur Schleimspuren hinterlässt, hat ganz sicher kein Rückgrat!

Antworten

  • Michael
    6. September 2025 @ 19:19

    Pardon, aber eine Schnecke ohne Schleimspur hat trotzdem kein Rückgrat!

    Antworten

    • KK
      6. September 2025 @ 22:33

      Keine Schnecke hat ein Rückgrat – aber wer permanent solche Schleimspuren hinterlässt, müsste eine Schnecke sein.

  • Guido B.
    6. September 2025 @ 12:51

    „Merz führt nicht mehr in der Ukraine-Politik.“

    Kommt darauf, was Deutschlands Ziel ist. Wenn es darum geht, Russland möglichst grossen Schaden zuzufügen und die USA als dominante Militärmacht in EUropa abzulösen, führt Merz in der Ukraine-Politik sehr wohl. Er weiss einfach, dass er seinen Wählern keine Soldatenpräsenz in der Ukraine verkaufen kann. Er spart seine Soldaten für den späteren NATO-Einsatz gegen Russland.

    Antworten

    • ebo
      6. September 2025 @ 13:36

      Stimmt, so hatte ich es noch nicht gesehen. Allerdings ist der Frust bei den Alliierten offenbar sehr groß.

      Zitat aus der “SZ”:

      Diese Zögerlichkeit wird in westlichen Diplomatenkreisen als „komplette Kehrtwende“ kritisiert.
      Zum einen wollten die USA nicht irgendwann, sondern jetzt klare Ansagen der Europäer
      hören, heißt es. Zum anderen habe schließlich auch Bundeskanzler Merz persönlich bis vor
      Kurzem öffentlich den Eindruck bestätigt, dass die Bundesregierung zu einer Beteiligung mit
      Soldaten bereit ist. Sicherheitsgarantien für die Ukraine seien wichtig für die „politische
      Ordnung Europas“, sagte Merz vor zwei Wochen. Deutschland werde seiner Verantwortung
      gerecht werden und sich „daran beteiligen“. Denkbar seien dann auch „mandatspflichtige
      Beschlüsse“ – ein Verweis darauf, dass ein Auslandseinsatz der Bundeswehr ein Mandat des
      Bundestags erfordert. Am Wochenende klang der Kanzler plötzlich deutlich zurückhaltender: Momentan sei die
      Entsendung von Soldaten in die Ukraine kein Thema, da es keine Waffenruhe gebe. „Und
      selbst danach stelle ich es für die Bundesrepublik Deutschland unter erheblichen Vorbehalt“,
      sagte er. In Europas Sicherheitskreisen hat dieses Zurückrudern Alarm ausgelöst.

      “Alarm”!

      Antworten

      • Guido B.
        6. September 2025 @ 14:41

        Interessant ist ja, dass Macron nach Paris eingeladen hat und die “Koalition der Willigen” auch von London angeführt wird. Ein führungsgeiler Kanzler spielt in so einem Club nicht die dritte Geige. Der Rückzug von Merz könnte auch ein Signal an Macron und Starmer sein, dass sich Deutschland eben als “Teamleader” und nicht als “Teamkollege” versteht.

        Alle drei Staatsoberhäupter ringen in den Massenmedien um Bedeutung und Ansehen, weil sie zu Hause immer unbeliebter werden. Da will jeder als grosser Star rüberkommen. Es reicht ihnen wohl, dass Selenski ihnen bei jedem Anlass die Show stiehlt. Denn über ihnen allen strahlt der Medien-Darling und -Superstar Selenski.

        Da ist viel Neid um die Gunst des Publikums im Spiel. EUropäische Politik läuft heute unter dem Motto: “Looking good is more important than looking where you’re going.” Darum gibt es in jedem “Spitzetreffen” immer viele Umarmungen und schöne Gruppenfotos. “Diplomatie” ist längst zum Show Business verkommen. Selenski übertrumpft sie alle.

      • KK
        6. September 2025 @ 14:54

        @ Guido B.
        “Alle drei Staatsoberhäupter ringen in den Massenmedien um Bedeutung und Ansehen, weil sie zu Hause immer unbeliebter werden.”

        Merz hat da einen besonders schweren Stand, denn wirklich “beliebt” war der ja zu Hause nie!

    • KK
      6. September 2025 @ 14:52

      “Er [Merz] weiss einfach, dass er seinen Wählern keine Soldatenpräsenz in der Ukraine verkaufen kann.”

      Und wir wissen um die Halbwertzeit von Aussagen eines Friedrich Merz!

      Antworten



  • Info: https://lostineu.eu/der-streit-um-google-eskaliert-merz-fuehrt-nicht-mehr-und-wo-ist-mein-gps/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.09.2025

    Nachrichten von Pressenza: Sich verteidigen, sich wehren – ein menschliches Urbedürfnis? Bedrohungen und Verteidigung – Anmerkungen zur Verteidigungs-Illusion (Teil 1)

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 7. September 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 07.09.2025


    Sich verteidigen, sich wehren &#8211; ein menschliches Urbedürfnis? Bedrohungen und Verteidigung &#8211; Anmerkungen zur Verteidigungs-Illusion (Teil 1)


    Prolog Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer. Die Beschreibungen, die der New Yorker von den Greueln der Atombombe erhielt, schreckten ihn anscheinend nur wenig. Der Hamburger ist&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/sich-verteidigen-sich-wehren-ein-menschliches-urbeduerfnis-bedrohungen-und-verteidigung-anmerkungen-zur-verteidigungs-illusion-teil-1/


     -----------------------


    Die Sicherheit, die NATO und wir


    Auf dem Gipfeltreffen des Atlantischen Bündnisses (Washington, Juli 2024) wurde vorgeschlagen, dass sich die NATO nicht nur in Europa, sondern auch bei ihren „Freunden“ anderswo auf der Welt und hauptsächlich im Pazifikraum, engagieren sollte. Ist die NATO ein Entscheidungsgremium oder&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/die-sicherheit-die-nato-und-wir/


     -----------------------


    Eine globale Bewegung schenkt uns eine neue Vision &#8211; Logbuch der Global-Sumud-Flottilla


    Gestern war ein reger Tag, an dem wir weiter daran arbeiteten, die Boote vorzubereiten und die wesentliche Ausrüstung zu verstauen: Sicherheitsleinen, mit denen wir uns befestigen konnten, um zu verhindern, dass wir während der Nachtschichten ins Meer fallen. Wir mussten&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/eine-globale-bewegung-schenkt-uns-eine-neue-vision-logbuch-der-global-sumud-flottilla/


     -----------------------


    Abschöpfen und abhauen


    Ein hochaktueller Dokumentarfilm zeigt, wie eine globale Elite Gesellschaften aushöhlt – und wie sich dagegen Widerstand regt. Pascal Sigg für die Online-Zeitung INFOsperber   Der schwedische Dokumentarfilmer Fredrik Gertten ist als widerständig bekannt. 2009 erzählte er im Film «Bananas!», wie&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/abschoepfen-und-abhauen/


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    SOZ-Gipfel: China stellt Vision eines neuen Global-Governance-Systems vor


    Auf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit hat Staatschef Xi Jinping die aktuelle Weltlage als „chaotisch“ kritisiert und die Mitglieder zur engeren Zusammenarbeit aufgerufen. Von Alex Männer Angesichts der von den Vereinigten Staaten verursachten Konflikte und Handelsstreitigkeiten verstärkt ein&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/soz-gipfel-china-stellt-vision-eines-neuen-global-governance-systems-vor/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    06.09.2025

    Petition: Die Nationen des Westens müssen mit der neuen Weltordnung kooperieren!

    aus e-mail von Irene Eckert, 6. September 2025, 22 Uhr


    ---------- Forwarded message ---------

    Von: Schiller-Institut <madeleine.fellauer@3744876.brevosend.com>

    Date: Sa., 6. Sept. 2025, 16:25

    Subject: Petition: Die Nationen des Westens müssen mit der neuen

    Weltordnung kooperieren!

    To: <irene.eckert@gmail.com>


    *Petition: *

    *Die Nationen des Westens müssen mit der neuen Weltordnung kooperieren!*

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeFuBmo99bIziNtWMUQPD/owaZGodylQUV>


    Beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in

    Tianjin, bei dem rund 42% der Weltbevölkerung vertreten waren, ist eine

    neue Weltordnung vorgestellt worden, die – unabhängig vom Westen – auf den

    Prinzipien von Souveränität, Nichteinmischung, wirtschaftlicher Kooperation

    im gegenseitigen Interesse und friedlicher Zusammenarbeit beruht. Es ist

    ein Ereignis von welthistorischer Bedeutung, daß nunmehr China und Indien,

    die beiden bevölkerungsreichsten Nationen, die gemeinsam schon 35% der

    Weltbevölkerung repräsentieren, eng miteinander und mit Rußland

    kooperieren. Diese Staaten, die auch in den BRICS (Brasilien, Rußland,

    Indien, China, Südafrika), der Belt-and-Road-Initiative (BRI), der

    Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU), der Vereinigung Südostasiatischer

    Staaten (ASEAN), der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen

    Staaten (CELAC), und der Afrikanischen Union (AU) vernetzt sind,

    repräsentieren zusammen 85% der Menschheit.



    Das Entstehen dieser neuen Weltordnung ist eine Reaktion auf den Versuch

    des kollektiven Westens, nach dem Ende des Kalten Krieges eine unipolare

    Welt unter angloamerikanischer Dominanz zu errichten, mit all den

    Interventionskriegen, Sanktionen und Regimewechsel-Versuchen; doch dieser

    Versuch ist jetzt voll nach hinten losgegangen. Die Nationen der Globalen

    Mehrheit schicken sich an, die Epoche von 500 Jahren Kolonialismus zu

    überwinden und ihr Recht auf die eigene wirtschaftliche Entwicklung zu

    verwirklichen. Dies ermöglicht ihnen vor allem der beispiellose Aufstieg

    Chinas, der den Staaten des Globalen Südens ein Modell und die

    Zusammenarbeit bietet, die der Westen jahrhundertelang verweigert hat.



    Die Welt ist somit an einen entscheidenden Scheideweg gekommen. Wir können

    entweder die geopolitische Konfrontation gegen Rußland und China fortsetzen

    und damit einen dritten, und diesmal letzten neuen Weltkrieg riskieren –

    oder wir entscheiden uns dafür, mit diesem neuen entstehenden

    Wirtschaftssystem zu kooperieren. Präsident Xi Jinping schlägt dafür das

    Konzept der „Zukunftsgemeinschaft der Menschheit“ vor, und hat diesen

    Gedanken in seiner Rede auf der SOZ-Konferenz mit den Worten betont: „Die

    Menschheit wird zusammen untergehen, oder zusammen aufsteigen!“



    Es liegt im ureigensten Interesse der längst nicht mehr geeinten Nationen

    des kollektiven Westens, mit den Staaten der Globalen Mehrheit zu

    kooperieren und mit ihnen gemeinsam die großen Aufgaben der menschlichen

    Gattung anzugehen, nämlich die Überwindung der Armut und Unterentwicklung,

    die dauerhafte Sicherung des Weltfriedens und das Recht auf die

    Verwirklichung des Potentials aller Menschen auf diesem Planeten.



    Für die Verwirklichung einer Gemeinschaft für die Zukunft der einen

    Menschheit!

    *Heute unterzeichnen*

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13Ewy6mT9CTip6SizT/GI4NyYPHAfpQ>


    *Mit freundlichen Grüßen,*

    ­


    Madeleine Murphy

     Schiller-Institut



    ­

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7uh5n3xdIgZY7qR1Zj/QMUT2DDiG0kJ>

    ­


    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGEm9Ec18nSAfNQaPK9z/VwYI9iIZ6VJl>

    ­


    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGLdbNQyJxbelCjKNckF/8li-Qrr74GOo>

    ­


    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGSV3WFvV7l8r224LvKV/GQDaHcY5sAom>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMVf4sgHucwrKoKDul/3sjEIAF92O76>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGgDxntprS472gdYIWV1/bdw_ePSW6G-v>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGn5Pwin2cDb8VwIGp5H/5XRONTFtPh6j>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGtws5XkDmN5ELF2F7fX/QKgHKZeKWgNn>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsDhYHcyyxJItpCVyEd5Xv/A-TkhLKu6a1m>


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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    06.09.2025

    Der ukrainische Terrorismus breitet sich weltweit aus: Wohin geht es als Nächstes?

    freedert.online, 6 Sep. 2025 19:00 Uhr, Von Tamara Ruschenkowa

    Die Ukraine tut sich schwer damit, ihre Beteiligung an Konflikten in Afrika zu verbergen. Denn Berichte über Kiews subversive Aktivitäten in verschiedenen afrikanischen Ländern sind zu zahlreich geworden, um sie ignorieren zu können.


    Quelle: RT


    Alexander Iwanow, Direktor der russischen Offiziersvereinigung für internationale Sicherheit (OUIS), erklärte kürzlich russischen Medien, dass ukrainische Geheimdienste Botschaften als diplomatische Tarnung nutzen, um militärische Ausrüstung und Ausbilder an terroristische Gruppen in Nordafrika und der Sahelzone zu liefern.

    Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats sagte der Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen Dmitri Poljanski, es gebe konkrete Beweise dafür, dass ukrainische Geheimdienste, darunter die Hauptdirektion für Nachrichtendienste des Verteidigungsministeriums, an subversiven Aktivitäten in der Sahelzone und anderen afrikanischen Regionen, darunter dem Maghreb, beteiligt seien. Obwohl dieses Thema bereits zuvor auf verschiedenen Plattformen zur Sprache gekommen war, hat es nach den Aussagen russischer Beamter große Aufmerksamkeit erregt.


    Bericht: Ukraine koordiniert Angriffe von Al-Qaida-Terroristen in Mali





    Bericht: Ukraine koordiniert Angriffe von Al-Qaida-Terroristen in Mali






    Bedenken hinsichtlich Kiews Aktivitäten in Afrika

    Iwanow erklärte RT, die subversiven Aktionen der Ukraine in Afrika hätten internationale Aufmerksamkeit erregt. Er behauptet, es gebe Hinweise darauf, dass Kiew Drohnenpiloten nach Mali entsende, um dort Kämpfer lokaler Oppositionsgruppen auszubilden.

    Berichten zufolge beteiligen sich ukrainische Geheimdienstmitarbeiter zudem am Bürgerkrieg im Sudan. Laut Iwanow hat die Ukraine die Allied Democratic Forces (ADF), eine ugandische islamistische Gruppe, mit Drohnen beliefert. Dies könnte die Region weiter destabilisieren und möglicherweise einen neuen Konflikt zwischen der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Ruanda auslösen. Es gibt Befürchtungen, dass die ADF Angriffe auf die DRK aus ugandisch kontrollierten Gebieten planen und so die Schuld den ugandischen Streitkräften zuschieben könnten.

    In einem Interview mit TASS stellte Iwanow fest, dass ukrainische Drohnenpiloten in mindestens fünf afrikanischen Ländern gesichtet wurden – Mali, dem Sudan, der DRK, der Zentralafrikanischen Republik und dem Tschad. In all diesen Ländern unterstützen sie lokale Oppositionsgruppen, indem sie Angriffe auf Regierungstruppen koordinieren.

    "In diesen Ländern arbeiten ukrainische Militante eng mit lokalen Terroristen zusammen, liefern ihnen Drohnen – darunter Mavic 3-Drohnen mit ukrainischen Abschusssystemen – und bilden sie aus. Darüber hinaus koordinieren sie die Angriffe der Militanten auf Stellungen der Regierung und verbündeter Streitkräfte", sagte Iwanow.

    Unter Berufung auf unabhängige Experten bestätigte er, dass Kiew Ausrüstung an Burkina Faso, Somalia und Libyen liefert. Die Ukraine führt ihre Operationen in Afrika verdeckt über ihre diplomatischen Vertretungen in Drittländern wie Algerien und Mauretanien durch.

    Angeblich werden Ausrüstung und Spezialisten aus dem benachbarten Mauretanien über schlecht gesicherte Grenzgebiete nach Mali transportiert. Iwanow weist darauf hin, dass ähnliche Systeme auch in anderen Ländern angewendet werden.

    "Die Übergabe ukrainischer Ausbilder und Drohnen an ADS-Militante erfolgt über die ukrainische Botschaft in Kinshasa [Hauptstadt der DRK]. Kürzlich wurde zudem bekannt, dass ukrainische diplomatische Mitarbeiter in Algerien die Lieferung von Drohnen nach Afrika überwachen."


    Außenminister: Mali betrachtet die Ukraine als Terrorstaat





    Außenminister: Mali betrachtet die Ukraine als Terrorstaat







    Auf diese Weise betreibt die Ukraine subversive Aktivitäten in Ländern, die kürzlich ihre Unabhängigkeit vom Westen erklärt haben, mit der Absicht, sie in Zonen der Instabilität zu verwandeln.

    "Für afrikanische Länder, insbesondere solche wie Mali oder Burkina Faso, die erst vor Kurzem ihre wahre Souveränität erlangt haben, droht durch eine solche schädliche ukrainische Einmischung eine weitere Runde der Instabilität", betonte Iwanow.

    Russlands Haltung bei den Vereinten Nationen

    Am 20. August verwies der russische Gesandte Dmitri Poljanski in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats, in der der Bericht des Generalsekretärs über die Bedrohungen des internationalen Friedens und der Sicherheit durch den Islamischen Staat (IS) behandelt wurde, auf Hinweise darauf, dass ukrainische Spezialisten und Ausrüstung an militante Gruppen in Afrika entsandt werden.



    Der stellvertretende Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen Dmitri Poljanski (New York, 27. August 2025)Selcuk Acar/Anadolu via Getty Images / Gettyimages.ru



    "Es gibt konkrete Fakten, die eindeutig darauf hinweisen, dass ukrainische Geheimdienste, darunter die Hauptdirektion für Geheimdienste des Verteidigungsministeriums, in den Sahelländern und anderen Regionen Afrikas subversive Aktivitäten betreiben. Sie versorgen Militante mit Waffen und Drohnen, bilden sie für deren Einsatz aus, koordinieren die Aktionen von Terroristen, darunter die sogenannte Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime in Mali, und setzen ausgebildete Söldner gegen lokale Regierungen ein", sagte Poljanski.


    "PR im Stile des IS": Was Kiew mit Terrormilizen in Afrika verbindet





    Analyse

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    Er wies darauf hin, dass diese Situation eine internationale Untersuchung unter Einbeziehung kompetenter UN-Mechanismen erfordere, insbesondere da der IS seinen geografischen Schwerpunkt verlagere, seine Aktivitäten zunehmend auf Afrika konzentriere, sich an die lokalen Bedingungen anpasse und politische Instabilität und bewaffnete Konflikte ausnutze. Laut Poljanski unterstützen einige westliche Mächte, deren Einfluss in der Sahelzone in letzter Zeit nachgelassen hat, aktiv lokale islamistische Gruppen, um die ohnehin fragile Lage weiter zu destabilisieren.

    "Wir verurteilen den Einsatz des Terrorismus durch bestimmte westliche Länder als Instrument neokolonialer Politik aufs Schärfste. Afrikanische Staaten haben wiederholt betont, dass sie statt der versprochenen Unterstützung [des Westens im Kampf gegen Terrorismus] mit subversiven Aktivitäten konfrontiert wurden", sagte er.

    Mauretaniens Reaktion

    Die mauretanischen Behörden wiesen Behauptungen, ukrainische Waffen und Kämpfer würden über ihr Territorium nach Mali geschleust, umgehend zurück.

    "Den von den internationalen Medien verbreiteten Vorwürfen fehlen stichhaltige Beweise. Mauretanien hält an einem kollektiven Sicherheitsrahmen in der Sahelzone fest und unterstützt seine Nachbarn in Zeiten der Instabilität und Unruhen stillschweigend durch logistische Hilfe, vertraulichen Informationsaustausch und diskrete Vermittlung", erklärte das Außenministerium des Landes.

    Das Ministerium bekräftigte zudem seine neutrale Haltung im Russland-Ukraine-Konflikt. Mauretanien stimmte für eine Resolution der UN-Generalversammlung, die Verletzungen der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine verurteilte, lehnte gleichzeitig aber die Suspendierung der russischen Mitgliedschaft im Menschenrechtsrat ab.


    Archivbild: Tuareg-Rebellen in der Nähe ihres Lagers in Tigha, nördlich von Kidal (März 2006)Patrick ROBERT/Corbis via Getty Images / Gettyimages.ru


    Es ist möglich, dass mauretanische Beamte nichts von den Aktivitäten ukrainischer Geheimdienste auf ihrem Boden wissen. Im Mai 2024 hatte Kiew die Eröffnung seiner Botschaft in Nouakschott angeündigt, was zeitlich mit der Eskalation des Konflikts in Mali zusammengefallen war. Im August 2024 erklärte die Ukraine offiziell ihre Unterstützung für Tuareg-Separatisten und Mitglieder der dschihadistischen Gruppe Dschamaat Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM), einem Ableger von al-Qaida in der Sahelzone.

    Diese Ankündigung erfolgte im Zuge einer Operation von Aufständischen im Norden Malis, bei der sowohl Regierungstruppen als auch einige russische Ausbilder der Wagner-Gruppe getötet wurden. Damals erklärte Andrei Jussow, ein Vertreter der ukrainischen Hauptdirektion für Geheimdienste, die malischen Rebellen hätten wichtige Geheimdienstinformationen erhalten, die ihnen die erfolgreiche Militäroperation gegen russische Spezialisten ermöglichten.



    Der Sprecher des ukrainischen Militärgeheimdienstes Andrei JussowMaxym Marusenko/NurPhoto via Getty Images / Gettyimages.ru


    Libyen und Algerien

    Im Gegensatz zu Mauretanien nehmen die Regierungen Algeriens und Libyens die Berichte über ukrainische Geheimdienstaktivitäten auf ihrem Territorium ernster. In Libyen wurde der Fall von der Staatsanwaltschaft aufgegriffen. Generalstaatsanwalt Al-Siddiq Al-Sur forderte eine dringende Untersuchung und Beweisaufnahme, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach einige im Süden des Landes operierende Oppositionsbewegungen über militärische und diplomatische Kanäle ukrainische Drohnen erworben hätten.


    Le Monde: Kiew hat Tuareg-Rebellen in Mali ausgebildet





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    "Die Generalstaatsanwaltschaft behandelt diese Informationen mit äußerster Ernsthaftigkeit. Die Untersuchung umfasst die Rückverfolgung logistischer Unterstützungsrouten und die Identifizierung beteiligter Parteien in Libyen und darüber hinaus. Sollten sich die Informationen bestätigen, wird der Fall an die zuständigen internationalen Gerichte weitergeleitet, und alle Personen, deren Beteiligung an Verstößen gegen das Völkerrecht oder an Bedrohungen der regionalen Sicherheit nachgewiesen wird, werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen strafrechtlich verfolgt", erklärte Al-Sur.

    Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Truppen von Abdul Hamid Dbeiba, dem Chef der Regierung der Nationalen Einheit (GNU), mit Unterstützung des ukrainischen Militärattachés und in Begleitung ukrainischer technischer Experten eine neue Ladung Drohnen über die algerische Grenze geschmuggelt hatten.

    Die Drohnen wurden aus Kiew erworben, nachdem die Türkei den libyschen Behörden den Einsatz türkischer Drohnen in internen Konflikten verboten hatte. Anfang August schossen Kämpfer der RADA Special Deterrence Forces unter der Führung von Abdelraouf Kara (Dbeibas Gegner) drei ukrainische Aufklärungsdrohnen über dem Luftwaffenstützpunkt Mitiga ab.

    Laut der algerischen Zeitung Adschanib wurden einige der Drohnen über Aserbaidschan geschleust, andere mithilfe ukrainischer Spezialisten über die algerische Grenze transportiert. Offizielle Stellungnahmen zu dieser Zusammenarbeit gibt es nicht. Dem Bericht zufolge wurden die Drohnen für Aufklärungsoperationen und gezielte Angriffe rund um Tripolis eingesetzt, um Dbeibas Geheimdienst- und Militärkapazitäten vor Ort zu stärken.


    Sudan: Ukraine verrichtet in Afrika die "schmutzige Arbeit" des Westens





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    Gleichzeitig legte die algerische Generaldirektion für Dokumentation und äußere Sicherheit dem Hohen Sicherheitsrat einen offiziellen Bericht vor. Darin geht es um Vorwürfe, Oberst Andrei Pajuk, der ukrainische Militärattaché in Algier, sei an illegalen Aktivitäten beteiligt gewesen, die die nationale Sicherheit Algeriens bedrohten. Pajuk soll seine diplomatische Immunität ausgenutzt haben, um Drohnen von Algerien nach Libyen zu schmuggeln. Am 21. Juli wurde ein neuer ukrainischer Gesandter in Algerien ernannt, nachdem der ehemalige Botschafter seine Besorgnis über Pajuks Vorgehen geäußert und gewarnt hatte, es könne die bilateralen Beziehungen sowie das diplomatische Image der Ukraine beschädigen.

    Kolumbianische Söldner im Sudan

    Arabische Medien, insbesondere Al Rakoba, berichteten unterdessen, dass ukrainische Spezialisten kolumbianische Söldner in Moldawien ausbilden und sie anschließend im Sudan einsetzen, um dort im Auftrag der oppositionellen Rapid Support Forces (RSF), die militärisch-technische Unterstützung aus der Ukraine erhalten, am Bürgerkrieg teilzunehmen.


    Die sudanesischen Rapid Support Forces sichern ein Gebiet während einer Kundgebung von General Mohamed Hamdan Dagalo. (22. Juni 2010)AP Photo/Hussein Malla / AP


    Anfang August meldeten sudanesische Behörden einen gezielten Luftangriff auf den Flughafen Nyala in Darfur. Ziel war ein Flugzeug mit rund 40 kolumbianischen Söldnern an Bord, die an der Seite der RSF kämpfen sollten.

    Die Söldner sind mutmaßlich bei der privaten Militärfirma Forward Observations Group (FOG) beschäftigt, die der ukrainische Geheimdienst als Deckmantel für seine Operationen nutzt. Al Rakoba weist darauf hin, dass es sich bei der Militärfirma um eine ukrainische und nicht um eine US-Firma handelt, wie Intelligence Online bereits zuvor berichtete.

    Die Ukraine hat offensichtlich Mühe, ihre Beteiligung an Konflikten in Afrika zu verbergen. Berichte über Kiews subversive Aktivitäten in verschiedenen afrikanischen Ländern sind zu zahlreich geworden, um sie zu ignorieren. Dies führt zu Forderungen nach weltweiten Ermittlungen sowohl russischer als auch afrikanischer Behörden.

    Tamara Ruschenkowa ist Orientalistin, Dozentin am Lehrstuhl für Geschichte des Nahen Ostens an der Staatlichen Universität St. Petersburg und Expertin für den Telegram-Kanal "Arabisches Afrika". Übersetzung aus dem Englischen.


    Mehr zum Thema - Ukrainischer Terrorismus schreckt Europa auf


    Screenshot_2025_09_07_at_09_00_49_Der_ukrainische_Terrorismus_breitet_sich_weltweit_aus_Wohin_geht_es_als_N_chstes_RT_DE

    Video https://rumble.com/v5j1tgd-strick-und-scheiterhaufen-volkstribunal-in-mali-verurteilt-selenskij-zum-to.html Dauer 0:43 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/afrika/255129-ukrainische-terrorismus-breitet-sich-weltweit-aus-wohin-geht-es-als-naechstes/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    06.09.2025

    Faschisten in der Ukraine Der Killerpate

    jungewelt.de, 06.09.2025, Von Susann Witt-Stahl

    Ukraine: Andrij Parubij hat ein weltbewegendes Kapitel faschistischer Kriminalgeschichte geschrieben. Seine Verbrechen sind aber bis heute nicht aufgearbeitet



    Imago/ZUMA Press

    Andrij Parubij als »Maidan«-Kommandant mit »Selbstverteidigungsgruppen« vor dem Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft in Kiew (14.2.2014)


    Hintergrund: Medienrequiem für Parubij

    Der Spiegel würdigte Andrij Parubij unter dem Titel »Trauerreden auf einen Revolutionär« als geläuterten rechten Politiker. »Es gibt politische Karrieren, die am Rande der Gesellschaft beginnen und in ihrer Mitte enden.« In dem langen Requiem werden Parubijs Freunde zitiert, die ihn als staatstragenden Politiker charakterisieren, »der nicht den Konflikt suchte, sondern den Ausgleich«. Parubijs geifernden Russenhass interpretiert Der Spiegel als hervorragende Prognosefähigkeit. »Russland war für Parubij das Karthago, das besiegt werden musste, um die Ukraine zu befreien. Er sagte das, als das für viele Ukrainer noch aberwitzig klang. Heute reden die meisten so.« Die Rolle von Parubij auf dem Maidan, als die Gewalt »von beiden Seiten« eskaliert sei, ist, laut Spiegel, »nie bis zum Ende geklärt worden« (Odessa wird gar nicht erwähnt). Was offenbar viel wichtiger ist und am Ende zählt, lässt das Magazin einen seiner Mitstreiter sagen: »Belarus und Georgien hatten keinen Erfolg, weil sie keinen Parubij hatten.«

    Unter dem Motto »Erlaubt ist, was dem Westen gefällt«, bildet die Weißwaschung des überzeugten Nazis und Mordauftraggebers einen Grundtenor der deutschen Medienberichterstattung – die in weiten Teilen von Reuters, dpa etc. übernommen wurde. Die Taz betrachtet Parubij als »Berufspolitiker und Berufsrevolutionär«, zwar früher einmal »radikalnationalistisch«, aber im Kern doch ein guter Patriot: »Der Einsatz für eine unabhängige Ukraine zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben Parubijs.« Er habe als »eine der Leitfiguren bei den großen proeuropäischen Bewegungen der jüngeren ukrainischen Geschichte« gegolten, apostrophiert der Stern. Die Zeit stellt Parubij und die Halsabschneider-Banden des »Rechten Sektors« und anderer Faschistentrupps unter seinem Kommando als Opfer staatlicher Aggression dar: »Parubij befehligte Verteidigungsgruppen während der Maidan-Proteste, die blutig niedergeschlagen wurden.«

    Folglich vermutet das deutsche Medienestablishment nahezu unisono den Mörder des »Russland-Kritikers« und dessen Motive in einer Richtung (obwohl Parubij unzählige Feinde und Rivalen hatte und viel zuviel wusste): »Die russische Spur« hält sich in den Zeitungsberichten – selbst nachdem der Täter gefasst ist, Verbindungen zu »Putins Geheimdiensten« vehement bestritten hat und es bisher auch keine Beweise gibt, die seine Aussagen widerlegen. Deutsche Welle hat die Tat von »Experten«, darunter Exmitarbeiter des von Faschisten durchsetzten Sicherheitsdienst der Ukraine, bereits als »Element einer hybriden Kriegführung« Russlands einstufen lassen. (sws)

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    Der Expräsident des ukrainischen Parlaments wurde am Dienstag mit großem nationalistischen Pathos auf dem Litschakiwskij-Friedhof in Lwiw beigesetzt. Sein Mörder hat bereits ein Geständnis abgelegt. Politiker der westlichen Welt – darunter auch deutsche von CDU und Grünen – betrauern den Verlust von Andrij Parubij als Staatsmann und verdienten Streiter für die europäische Idee und Demokratie in der Ukraine. Wird Parubijs finstere Vergangenheit, zum Beispiel als Führer der paramilitärischen Neonaziorganisation »Patriot der Ukraine«, aus der 2014 die »Asow«-Miliz hervorging (die bald darauf als Regiment in die Nationalgarde integriert wurde), überhaupt einmal erwähnt, dann ist stets von einer angeblichen Mäßigung des Politikers und Abkehr vom Rechtsradikalismus nach den Maidan-Kampftagen die Rede.

    In Wirklichkeit sprach Parubij noch 2018 in einer TV-Sendung seine Bewunderung für Adolf Hitler aus und heizte den Krieg gegen Russland an. Der unabhängige US-amerikanische Forscher Moss Robeson betrachtet ihn sogar als »heimlichen Paten der Antifriedensbewegung der Banderisten«: Parubij war der erste, der schon vor den Parlamentswahl 2019 die »Widerstandsbewegung gegen Kapitulation« ankündigte – eine Reaktion auf Selenskijs Versprechen, einen stabilen Frieden mit Moskau zu verhandeln. 2020 forderte Parubij in einer Ansprache vor Anhängern: »Wir müssen den Tag näherbringen, an dem wir Selenskij aus seinem Amt vertreiben.«

    Das siebte Gebot

    Der Führungsstab der »Widerstandsbewegung« rekrutierte sich aus dem Bandera-Flügel der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN-B), darunter langjährige enge Mitarbeiter von Parubij wie Andrij Lewus. Robeson verweist auf seinem Bandera-Lobby-Blog auf Fotos in sozialen Medien, die Parubij in jüngerer Vergangenheit mit Vertretern der Banderisten-Spitzenprominenz zeigen, etwa 2019 in New York City; 2021 nahm er dort an einer Konferenz einer OUN-B-Denkfabrik teil. 2024 gedachte Parubij seines plötzlich verstorbenen »Freunds« Stefan Romaniw, dem Führer der OUN-B weltweit. Eine tiefe Verbundenheit drückt auch der Nachruf der OUN-B für Parubij aus, der deutlich macht, dass dieser keineswegs nur ein Salonnazi war. Parubij sei »bis zum letzten Atemzug« nicht »von seinem kompromisslosen Weg eines ukrainischen Nationalisten abgewichen«, versichert die OUN-B. Er habe stets »eifrig« nach dem »Dekalog« der OUN gelebt, heißt es in der Erklärung, die sie an seinem Todestag veröffentlichte und die mit dem fünften Gebot »Räche den Tod der großen Ritter!« endet.

    Besonders konsequent handelte Parubij offenbar nach dem siebten Gebot – »Du sollst nicht zögern, das allergrößte Verbrechen zu begehen, wenn die Sache dies verlangt«, wie es in der Originalfassung von 1929 heißt –, und zwar als Schlüsselfigur von zwei Massakern im Jahr 2014, die bis heute die Welt bewegen.

    »Wir wissen seit langem, dass Parubij am 29. April persönlich zu den Maidan-Kontrollpunkten in der Nähe von Odessa kam, den Leuten kugelsichere Westen der Klasse fünf aushändigte und sie anwies, das Pogrom im Gewerkschaftshaus durchzuführen«, berichtete Wassil Polischuk vergangene Woche. Polischuk war damals Stadtrat in Odessa und Augenzeuge des Gewaltexzesses vom 2. Mai. Nachdem er Ermittlungen verlangt hatte, wurde sein Sohn auf der Straße von drei Unbekannten mit Metallstangen niedergeprügelt und erlitt einen Schädelbruch. Die Familie musste die Ukraine verlassen.


    Der kanadische Politikwissenschafter Ivan Katchanovsky unterstrich vor einigen Tagen Polischuks Vorwürfe. Er hob hervor, dass Parubij, damals Leiter des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, am Vorabend des Vorfalls mit rund 500 Maidan-Schlägern von Kiew nach Odessa gefahren war und die Mordbrennerei explizit angeordnet hatte. Für Katchanovsky ist das nur eines von vielen Indizien dafür, dass die faschistische Jagd auf Maidan-Gegner in jenen Tagen »von hochrangigen Regierungsvertretern orchestriert« worden war, wie er in einer 2024 veröffentlichten Abhandlung über »rechtsextreme politische Gewalt in der Ukraine« darlegt.

    Massaker auf dem Maidan

    »Er befahl, alles niederzuschlagen, zu zerstören und niederzubrennen«, bezeugt Zesari Badschalidse in der Dokumentation »The Square of Broken Hopes« der israelischen Filmjournalistin Anna Stephan von 2018. Badschalidse gehörte zu einer Gruppe von georgischen Scharfschützen, die die Faschisten in Odessa unterstützen sollten. Als die Anti-Maidan-Demonstranten in das Gewerkschaftshaus flüchten mussten, sei Parubijs »Appetit nur noch größer geworden«, so Badschalidse. Obwohl aus dem brennenden Gebäude zunehmend verzweifelte Hilfeschreie zu hören waren, habe Parubij angewiesen, die Löschfahrzeuge der Feuerwehr zu blockieren und die eingeschlossenen Menschen nicht entkommen zu lassen.

    Davor gehörte Parubij bereits zu den Drahtziehern des Massakers auf dem Maidan am 20. Februar 2014 mit Dutzenden Toten. Bei der False-Flag-Operation schossen Sniper aus umliegenden Gebäuden, unter anderem aus dem Hotel Ukraine, auf Demonstranten, Polizisten und vorsätzlich auf Journalisten. Den harten Kern des Scharfschützenkommandos sollen rund 50 Georgier, darunter auch Badschalidse, gebildet haben, die von Mamuka Mamulaschwili, einem Vertrauten des kurz vorher aus dem Amt geschiedenen Präsidenten Micheil Saakaschwili und später Kommandeur der Georgischen Legion der Ukraine, als Söldner rekrutiert worden waren.

    Zeugen ausgeschaltet

    »Andrij Parubij hat die Sniper persönlich vom Flughafen Borispil in Kiew abgeholt und in eine konspirative Wohnung gebracht«, sagte Tristan Zitelaschwili in einem Interview, das junge Welt im Dezember 2024 in Tbilissi geführt hat. Auf ihren Einsatz seien sie im Militärtrainingscenter Krtsanisi in der Nähe der georgischen Hauptstadt vorbereitet worden, das auch von der US-Armee genutzt wird, so Zitelaschwili weiter. Der Generalmajor a. D. war Vorgesetzter von einem der Söldner gewesen, als der noch als Offizier in der georgischen Armee diente, und selbst auf dem Maidan, um als Militärexperte die Lage zu beobachten. Als nach dem gelungenen Staatsstreich in Kiew mindestens sechs der georgischen Maidan-Sniper, die mittlerweile in Mazedonien und anderen osteuropäischen Ländern untergetaucht waren, ermordet wurden, um potenzielle Belastungszeugen loszuwerden, soll der ihm bekannte Söldner Zitelaschwili um Beistand gebeten haben. Daraufhin organisierte Zitelaschwili ein geheimes Treffen von einigen der noch lebenden Georgier mit ausgewählten internationalen Pressevertretern. Dadurch, dass diese Maidan-Sniper die Flucht nach vorn in die mediale Öffentlichkeit antraten, konnte vieles, das bislang als »Räuberpistole« abgetan worden war, als historische Tatsache bewiesen werden.

    Katchanovsky hat in seiner Studie »The Maidan Massacre in Ukraine« Zeugen präsentiert, auch aus dem Umfeld von Parubij, die aussagten, dass der in seiner Funktion als Maidan-Kommandant schon für die als friedlich angekündigte Großdemonstration am 18. Februar ein »Blutvergießen« angeordnet hatte. Den Scharfschützenangriff zwei Tage später hätten Parubij (ebenso der spätere ukrainische Präsident Petro Poroschenko) befohlen, weil die Maidan-Bewegung dringend »heilige Opfer« bräuchte, um an die Macht zu kommen. Ebenso hat Katchanovsky Belege dafür, dass Parubij rund sechs Wochen nach der tödlichen Eskalation der Krawalle Killern des »Rechten Sektors« half, ihre Waffen in Musikkoffern wegzuschaffen, damit Ermittler sie nicht beschlagnahmen konnten.

    Bis heute werden Augenzeugen sowie die wenigen Forscher und investigativen Journalisten, die den Verbrechen von Parubij und seinen Komplizen nachgegangen sind, als »Kreml-Propagandisten« diffamiert. Ivan Katchanovsky kritisierte wiederholt den auffälligen Unwillen westlicher Medien zur Aufklärung, trotz der vorliegenden »explosiven Geständnisse«. Es gibt sogar Fälle von Desinformation: 2021 etwa versuchte das ARD-»Faktenfinder«-Programm die Glaubwürdigkeit der georgischen Sniper zu erschüttern, die gegen Parubij und andere Anstifter der faschistischen Raserei von 2014 ausgesagt hatten – etwa mit der Behauptung einer von ihnen habe in Wahrheit während des Maidan-Massakers im Gefängnis gesessen. »Fake News«, entgegnete Katchanovsky. Falschbehauptungen, Lügen, Verschleierungen finden sich in erschreckend großer Zahl in Qualitätsmedien über die damaligen Ereignisse und deren fatale Folgen – nicht selten stammen sie von Fassadennetzwerken der internationalen Bandera-Lobby.


    Info: https://www.jungewelt.de/artikel/507733.faschisten-in-der-ukraine-der-killerpate.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    06.09.2025

    China ungewohnt undiplomatisch: Kaja Kallas ist "unverschämt und respektlos"

    freedert.online, 5 Sep. 2025 15:40 Uhr

    EU-Außenvertreterin Kaja Kallas scheint zu glauben, dass China seine Beteiligung am Zweiten Weltkrieg erfunden habe. So zumindest lassen sich Aussagen verstehen, die sie jüngst in einem Interview machte. In China war man darüber entsetzt.


    China ungewohnt undiplomatisch: Kaja Kallas ist "unverschämt und respektlos"© eudebates.tv


    Screenshot; Kaja Kallas im Interview, 04.09.2025


    Bei einem Auftritt auf dem Videokanal Eurodebates äußerte sich EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas auch zum Zweiten Weltkrieg, zeitlich passend zur Parade zum Sieg über Japan in Peking vor wenigen Tagen. Dabei sagte sie:

    "Wir sehen einen Kampf um die Narrative um den Globalen Süden und den Rest der Welt. Ich war auf einem ASEAN-Treffen, und Russland wandte sich an China, etwa so: 'Russland und China kämpften im Zweiten Weltkrieg. Wir haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, wir haben die Nazis besiegt.' Und ich dachte mir: Okay, das ist etwas Neues. Für alle, die die Geschichte kennen, ist das sehr fragwürdig […] man kann sehen, dass sie dieses Narrativ glauben. Und dann machen die Chinesen Veranstaltungen, in denen sie den Kampf gegen Japan feiern."


    Kaja Kallas: EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor





    Kaja Kallas: EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor






    Schon die Bemerkungen unter der Veröffentlichung auf YouTube kritisieren den Standpunkt, den die EU-Außenvertreterin einnahm, deutlich. "Wir haben 35 Millionen Verluste an Soldaten und Zivilisten erlitten, eine japanische Armee von zwei Millionen Mann festgehalten und den japanischen Militarismus besiegt", so ein chinesischer Zuschauer. Ein anderer kommentierte: "Europa ist nicht nur schwach, es hat völlig den Verstand verloren". Wieder ein anderer verwies darauf, dass Kallas, die 1977 geboren wurde, in der siebten Klasse eben diese Fakten nach dem sowjetischen Lehrplan noch gelernt haben müsse.

    Ihre Bemerkungen zu China lösten aber noch etwas weit Ungewöhnlicheres aus als entsprechende Kommentare auf YouTube: Sie führten zu einer offiziellen Stellungnahme des chinesischen Außenministeriums, die auf sozialen Medien verbreitet wurde.


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    "Die Erklärung der wichtigen EU-Beamtin", so der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun, in diesem Video, "ist voller ideologischer Verzerrungen, entbehrt des grundlegenden gesunden Menschenverstands in Bezug auf die Geschichte und schürt offen Rivalität und Konfrontation. Das ist respektlos gegenüber der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und untergräbt die Interessen der EU. Es ist unverschämt und respektlos. China stellt sich dem fest entgegen und verurteilt es scharf."


    Mehr zum Thema – Diplomatie: Wie Chinas Außenminister Kaja Kallas die geopolitischen Verhältnisse erklärt


    Screenshot_2025_09_07_at_08_38_05_China_ungewohnt_undiplomatisch_Kaja_Kallas_ist_unversch_mt_und_respektlos_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6yhwlc-kampf-um-narrative-kallas-bestreitet-sieg-von-russland-und-china-im-zweiten.html Dauer 1:02 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/255224-china-kaja-kallas-unverschaemt-und/


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    06.09.2025

    Kaja Kallas macht die EU zum Gespött der Welt und beleidigt China

    norberthaering.de, vom 4. 09. 2025 

    Die Außenpolitik-Chefin der EU, die Estin Kaja Kallas, die schon des öfteren durch peinliche Ignoranz aufgefallen ist, hat in einem auf Video dokumentierten Auftritt bei eurodebates.tv den endgültigen Beweis ihrer völligen Ungeeignetheit für ihr wichtiges diplomatisches Amt geliefert und China zu einer ungewöhnlich undiplomatischen Antwort provoziert.


    Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik sagte, ab Minute 16, übersetzt (Video auf Youtube):

    „Sie werden dreister. Wir sehen einen Kampf der Narrative um den globalen Süden und den Rest der Welt. Ich war auf einem ASEAN-Treffen, und Russland wandte sich an China, etwa so: „Russland und China kämpften im zweiten Weltkrieg. Wir haben den zweiten Weltkrieg gewonnen, wir haben die Nazis besiegt.“ Und ich dachte mir: Okay, das ist etwas Neues. Für alle, die die Geschichte kennen, ist das sehr fragwürdig. Aber ich kann Ihnen sagen, dass die Leute heutzutage die Geschichte nicht mehr studieren und sich nicht daran erinnern. Man kann sehen, dass sie dieses Narrativ glauben. Und dann machen die Chinesen Veranstaltungen, in denen sie den Kampf gegen Japan feiern.“

    Im Fall von China mag Kallas notfalls noch argumentieren können, dass nicht China den Nazi-Verbündeten Japan besiegte, sondern dass die Untersützung der USA ab 1941 und die Atombomben der USA auf Hiroshima und Nagasaki entscheidend dafür waren, dass Japan gegenüber China kapitulierte. Aber dass sie, anders als zum Beispiel Frankreich, bis zum Schluss, unter großen Opfern, und letztlich erfolgreich gegen die japanischen Invasoren gekämpft haben, dürfen die Chinesen wohl schon feiern und sich zugute halten.

    Im Fall Russlands beziehungsweise der Sowjetunion sind ihre Bemerkungen jedoch unzweifelhaft von einer in ihrem Amt unverzeihlichen Ignoranz und ideologischer Verblendung geprägt. Die Sowjetunion besiegte die eingefallenen Nazi-Truppen und schwächte Nazi-Deutschland damit entscheidend. Die Rote Armee stand als erste in Berlin.

    Als Siegermächte des zweiten Weltkriegs bekamen die Sowjetunion beziehungsweise Russland und China ständige Sitze im UN-Sicherheitsrat.

    Kaja Kallas sollte wegen erwiesener Unfähigkeit zurücktreten oder entlassen werden, um Schaden vom Ansehen der EU und ihren Beziehungen zu China abzuwenden. Die EU droht auf diplomatischem Parkett vollends zur Lachnummer der Welt zu verkommen.

    Die dummdreiste Aussage der Chefdiplomatin der EU blieb nicht unbemerkt. Ein Sprecher der chinesischen Regierung ließ in seiner Antwort (Videoausschnitt auf X) jegliche diplomatische Zurückhaltung beiseite:

    „Die Erklärung der wichtigen EU-Beamtin ist massiv ideologisch verzerrt. Ihr fehlt grundlegender gesunder Menschenverstand in Sachen Geschichte und sie schürt auf eklatante Weise Rivalität und Konfrontation. Das ist respektlos gegenüber der Geschichte des zweiten Weltkriegs und unterminiert die Interessen der EU. Es ist unverschämt und respektlos. Chinas stellt sich dem strikt entgegen und verurteilt es scharf.“

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    EU-finanziert US-Propagandasender
    Ergänzt am 25.5. | 23. 05. 2025 | Die EU-Kommission stellt dem von der CIA gegründeten und bis vor Donald Trumps Finanzierungsstopp vom US-Außenministerium finanzierten Auslands-Propagandasender Radio Free Europe / Radio Liberty (RFE/RL) als kurzfristige Notmaßnahme 5,5 Mio. Euro zur Verfügung, um einen Beitrag zur (kein Witz) „Sicherung freier Medien“ zu leisten: „In einer Zeit wachsender ungefilterter Inhalte ist unabhängiger Journalismus wichtiger denn je“, begründete die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas den ungewöhnlichen Schritt.


    Info: https://norberthaering.de/propaganda-zensur/kaia-kallas/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    06.09.2025

    Der Fall Doğru: Kafka lebt!

    overton-magazin.de6. September 2025 35 Kommentare
    Screenshot_2025_09_07_at_08_19_43_Als_Startlink_und_Vormerkreserve.pdf

    Petar Milošević, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons


    Vor vier Monaten wurden drei deutsche Journalisten von der Europäischen Union sanktioniert. Besonders ein Fall zeigt, dass nicht nur die Pressefreiheit angegriffen, sondern auch jedes rechtsstaatliche Prozedere ausgehebelt wurde.

    Alina Lipp, Thomas Röper und Hüseyin Doğru – so lauteten die Namen der deutschen Journalisten, die Mitte Mai 2025 im Rahmen des 17. EU-Sanktionspaketes gegen Russland geahndet wurden. Alle drei hätten, so wurde recht oberflächlich begründet, prorussische Narrative im deutschsprachigen Raum verbreitet. Um weitere »destabilisierende Maßnahmen Russlands« zu unterbinden, wurden alle drei Journalisten mit einem EU-internen Berufsverbot belegt – das aber freilich nicht so genannt wurde. Schon wer einen der drei genannten Journalisten finanziell unterstützt, mache sich demnach strafbar.

    Ein Fall scheint dabei besonders interessant zu sein: Denn während Röper und Lipp in Russland leben und auch dort ihrer Arbeit nachgehen, traf es Doğru auf deutschem Boden. Er lebt in Berlin, betreibt dort das Videomedienportal Red und stand plötzlich mittellos da. Denn ihm wurden die Konten gesperrt – ebenso seiner schwangeren Lebensgefährtin, deren Bank im vorauseilendem Gehorsam proaktiv das Konto gekündigt haben soll. Die ersten Vorwürfe schienen grotesk: Doğru hatte von propalästinensischen Demonstrationen in Berlin berichtet und damit destabilisierende Bilder geliefert, wie sie der Kreml gerne sieht -–oder besser: sähe. Denn der Journalist bestreitet vehement, irgendwas mit dem Kreml zu tun zu haben.

    Keine Beweise, die auch noch verheimlicht werden sollen

    Gemutmaßt wurde von Anfang an, dass Doğru (wie die beiden anderen Journalisten auch) auf Initiative der Bundesregierung sanktioniert wurden. Bei Doğru liegt der Verdacht besonders nahe, weil er mit seiner Berichterstattung der deutschen Staatsräson mitten im Herzen der politischen Macht, mitten in der Berliner Blase, nicht zupasskam.

    Am 3. September legte Doğru die »Beweise« vor, die ihn für eine Sanktionierung »qualifizierten« und die ihm das Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union mitteilte: Er habe »Destabilisierung und Desinformation« verbreitet. Außerdem wird er verdächtigt, »enge finanzielle und organisatorische Verbindungen« zur russischen Staatspropaganda zu unterhalten. Doğru bestreitet das wie gesagt energisch. Außerdem biete er »antiisraelischen Randalierern« eine Plattform – genauer: »eine exklusive Medienplattform«. Es werden zusätzlich Tweets vorgewiesen, in denen Doğru scharfe Kritik an deutschen Medien, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen übt, die sich weigerten, die »außergerichtliche Bestrafung« Doğrus aufzugreifen und zu thematisieren.


    Das Schreiben ist mit dem 1. September datiert. Doğru veröffentlichte die Begründung zwei Tage später, obgleich der EU-Rat eine Veröffentlichung untersagte. Er hatte zuvor beantragt, die Sanktionen gegen seine Person zu revidieren – schlimm genug, dass es so weit kommen muss in dieser EU, deren Werte angeblich in der Ukraine verteidigt werden. Ist der Umgang mit Doğru an diesen Werten ausgerichtet? Der EU-Rat hat eine Rücknahme der Sanktionen allerdings abgelehnt, sodass Doğru nur die die Möglichkeit geboten schien, Transparenz herzustellen und die Öffentlichkeit mit der »Begründung« seiner Sanktionierung vertraut zu machen. Denn tatsächlich scheint es so, als habe der EU-Rat nichts in der Hand gegen ihn – hält aber trotzdem weiter an den Maßnahmen gegen seine Person fest.

    Kafka voller Neid

    Sicherlich ist das ein empfindlicher Schlag gegen kritischen Journalismus und damit gegen die Pressefreiheit – aber die Situation ist noch viel dramatischer: Denn da die Sanktionierung ohne gerichtliche Anweisung stattfand, ohne eine juristische Vertretung des Bestraften, ohne Konfrontation mit den Vorwürfen – die dann erst Monate später umständlich eingeholt werden mussten –, haben wir es hier mit einem dreisten Anschlag der EU auf die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland zu tun. Die Frage muss nochmal gestellt werden: War die Bundesregierung als Komplizin involviert und hat damit dabei geholfen, rechtsstaatliche Grundsätze zu unterwandern? Nicht, dass Deutschland sonst ein vorbildlicher Rechtsstaat wäre. Dennoch stellte eine Involvierung der Bundesregierung in einem solchen Fall schon ein gewisses Alleinstellungsmerkmal dar.

    Kafka hätte sich das nicht eleganter ausmalen können. Sein Josef K. (aus »Der Process«) tappte ja schon im Dunkeln – er wusste nur, dass ihm was zur Last gelegt wird. Je mehr er bohrt, desto undurchdringlicher wurde für ihn das bürokratische Dickicht. Doğru geht es ähnlich – vermutlich ist seine Situation im Augenblick noch aussichtsloser. Josef K. hatte wenigstens die Möglichkeit eines Gerichtes, ein Staatsanwalt beschäftigte sich mit ihm, ein Advokat wurde ihm zur Seite gestellt. Auch wenn ihm keine Instanz etwas Substanzielles sagen konnte. An welches Gericht soll Doğru sich wenden? Noch nicht mal ein deutscher Staatsanwalt hat ihn auf dem Kieker. Denn das deutsche Rechtssystem wurde in Straßburg ausgehebelt – oder wenigstens übergangen. Staatsanwälte sind den Landesinnenministern unterstellt – und nicht irgendwelchen Städten im Elsass. Wir haben es also mit einem außerjuristischen Vorgang zu tun. Der EU-Rat zeigt damit, wie brandgefährlich er für die öffentlichen Ordnungen der EU-Mitgliedsstaaten sein kann, wenn es ihm beliebt.

    Man merkt der Sanktionsbegründung an, dass der EU-Rat den Umweg über die Russland-Sanktionen nahm, um einen Journalisten zu bestrafen, der sich mit einem anderen leidigen Thema auseinandersetzte: Gaza. Für Straßburg stellt sich das also so dar: Eine kritische Haltung zu Gaza ist auch Putinversteherei. Wobei man Straßburg vielleicht insofern aus der Schusslinie nehmen muss, weil der Treiber im Hintergrund von deutschem Boden aus agierte. Dass die mauen Begründungen auch noch verheimlicht werden sollen: Da war selbst Kafkas Josef K. besser dran: Man sagte ihm gar nichts – ihn zum Schweigen über sein Schicksal zu verpflichten, schien selbst Kafka zu pervers. Lebte der Autor noch, würde er sich ziemlich sicher grämen, er würde sich sagen: Mensch, so ein Vorgehen, dem Angeklagten windige Gründe nennen und ihn dann auch noch zur Geheimhaltung zu verdonnern – diese perfide Idee hätte mir mal kommen sollen!


    Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
    Mehr Beiträge von Roberto De Lapuente →


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    35 Kommentare

    1. Die israelische Regierung züchtete den Hamasterror. Die nächsten ,“ Terroristen“ werden die unschuldigen Kinder sein, die jetzt die hemmungslose Gewalttätigkeit ertragen müssen
      Die EU, demokratieschwach und mit einem seltsamen Rechtsverständnis, driftet jetzt ab in autoritäre Rechtswillkür. Sie zûchtet so die nächste RAF

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    2. Was von der EU zum Thema Rechtsstaatlichkeit zu halten ist, kann man an Polen bewundern.

      Unter der PIS-Regierung wurden Subventionen zurückgehalten mit der Begründung, dass die Justiz nicht den EU-Vorgaben zu Rechtsstaatlichkeit entspricht. Kaum war der EU-Spross Tusk an der Regierung, flossen die Milliarden, obwohl er zu dem Zeitpunkt noch nicht mal theoretisch irgendetwas an der Justiz geändert haben konnte.

      Tusk hat dann an jeder Rechtsgrundlage vorbei seine Leute im Öffentlichen Rundfunk und in den Institutionen installiert und damit angefangen, die Vorgängerregierung verfolgen zu lassen – unter dem Applaus der EU. Urteile des höchsten Gerichts erkannte er nicht an, wenn sie ihn nicht gefielen.

      Letzteres hat jetzt der EuGH bestätigt. Kurz gesagt: Urteile höherer Instanzen sind nicht bindend, wenn die Richter zu Zeiten der PIS ernannt wurden. Damit ist faktisch der Instanzenweg ausgehebelt.

      „Rechtsstaatlichkeit“ in der EU bedeutet, dass das zentrale Element eines Rechtsstaates nicht mehr gilt.

      Dass bei Dogru die Initiative von Deutschland ausging, glaube ich dagegen weniger. Der Stil passt eher zur EU. Wie Deutschland mit Dissidenten umgeht, kann man an den Verfahren gegen Ballweg und Co. sehen.

      Auch dass es um die falsche Meinung im Nahost-Konflikt gehen sollte, kommt mir seltsam vor. Die Doktrin von der Bündnistreue mit Israel hat ja mittlerweile auch in Deutschland ausgedient. Spätestens seit dem 7.10. kann man überall sehen, dass Kritik bis zum Antisemitismus toleriert wird.

      Die EU interessiert sich doch eh nur für die Ukraine, deshalb vermute ich auch eher hier den Grund, wie bei den anderen beiden Opfern auch.

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    3. Man muss eben klein anfangen, die Meinungsfreiheit zu beschneiden: nicht der große Wumms, sondern da mal ein kleiner Schritt, dann dort mal wieder einer. Mit der Zeit dann mehr und so gewöhnt sich der Untertan allmählich daran und wundert sich überhaupt nicht mehr über den generellen Maulkorb.
      Konkret: erst mal der morgendliche Polizeibesuch wegen Beleidigung eines Politikers – keinerlei Aufsehen. Dann solche Sanktionen wie oben geschildert – keine Reaktion.

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    4. In Gaza werden ständig von der westlichen Macht Israel Journalisten umgebracht.
      Das ist doch die schlimmste Einschränkung der Pressefreiheit weltweit.
      Dagegen sind die Schikanen der EU Kindergarten.

      Aber Israel darf sich alles erlauben. Man erhebt den Zeigefinder gegen das westliche Land, sagt, mordet bitte humaner und tötet Journalisten nicht so auffällig. Aber niemand tut etwas dagegen.

      Deshalb fordere ich eine humanitäre militärische Intervention um das Völkerrecht durchzusetzen!

      Ich schließe mich hier den Beitrag der Nachdenkseiten an, der Friedenstruppen für Gaza fordert

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=138534

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    5. Destabilisierung, das müsste man auch mal definieren. Gut möglich, dass die einen oder anderen durch ihren Medienkonsum destabilisiert werden, aber dass einzelne Blogger eine Gesellschaft aus den Angeln heben? Von Frau Nuland wissen wir ja, dass so ein Vorhaben ziemlich viel Geld verschlingen kann (5 Mrd. $). Geld, über das die Sanktionierten nicht verfügen. Im Übrigen braucht es dafür mehr als 3 Hansel.

      Es kann natürlich schon auch passieren, dass man versehentlich beim Medienkonsum mal was Neues erfährt, wodurch man dann vorübergehend destabilisiert ist, bis man es verarbeitet hat. Früher nannte man das Lernen, und „Destabilisierung“ scheint mir eine notwendige Begleiterscheinung davon zu sein. Insofern müsste man dann ja wohl das Bildungssystem als eine einzige Verschwörung zur Destabilisierung der Massen begreifen und entsprechend sanktionieren. Allen Lehrern gehören die Konten gekündigt!

      So was Ähnliches kommt bestimmt noch. Der Gesinnungs-TÜV hält ja auch wieder Einzug. Es ist für mich immer wieder aufs Neue erstaunlich, wie sich der Wertewesten vor unseren Augen Zug um Zug in eine Neuauflage des Warschauer Pakts verwandelt, so, als wolle man das unbedingt mal am eigenen Leib erfahren, wie es dort in den 80ern zuging, um die Ossis endlich mal besser verstehen zu können.

      Das Siechtum der EU, für das dieser Vorgang ein besonders grotesker Beleg ist, ist allerdings auch genauso brandgefährlich für die betroffenen Gesellschaften wie damals der Niedergang des Realsozialismus. Und es macht im Moment nicht den Eindruck, dass die EUliten so leise abtreten werden wie einst die kommunistischen Granden.

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    6. Die beste Demokratie aller Zeiten, die wir da gegen Putin und seine Orks verteidigen sollen. ????

      Die Demokratiefeinde sitzen nicht im Kreml. Unsere Machthaber sind die Feinde der Demokratie.

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    7. @ Naomi
      nun machen Sie mal einen Punkt.
      Wenn Ihnen das Konto gesperrt wird, Ihrem Partner auch gleich, Sie keine Miete mehr zahlen können und demnächst auf der Strasse sitzen und zwar nicht in Gaza, nicht in Israel sondern in einem Land, das angibt sich an Völkerrecht zu halten, die Menschenrechte und die Würde des Menschen zu achten….dann ist das Willkür, Beschneidung der Bürgerrechte usw usf.
      Die EU driftet so langsam in einen Totalitarismus ab, die Anfänge sind sichtbar. Bitte nicht alles miteinander vermengen.
      Israel kann nur von Staaten daran gehindert werden einen Genozid zu begehen, die USA und Deutschland unterstützen aber Israel, und, dass Journalisten in Gaza ermordet werden, können weder Sie noch ich verhindern, auch nicht mit Methoden,
      die uns beide ins Gefängnis bringen….!

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      1 Antwort auf diesen Kommentar anzeigen ▼

    8. Wir müssen raus aus der EU! Sie entwickelt sich (m.E. vorhersehbar) in eine Richtung, die niemand wollen kann! Schon Deutschland ist eigentlich zu groß und undemokratisch, die EU setzt dem die Krone auf, wir bekommen hier einen Alptraum serviert, wie ihn die USA längst haben. Eine quasi-Diktatur aus Leuten wie Frau vdL, die eigentlich ins Gefängnis gehört. Und Parteien die das ändern wollen, werden gebrandmauert und als „undemokratisch“ verleumdet.

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    9. ….und diese GPS-farce…..
      Wo sind die Richtigstellungen in der ÖR-Propagandapresse?
      Oder ist das alles so geheim?
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=138581

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    10. Die EU gehört abgeschafft oder kann mir jemand erklären wie man das Ding noch reparieren kann? Wir haben keinerlei demokratische Handhabe irgendwie sinnvoll Einfluss zu nehmen und mittlerweile hat die Kommission offensichtlich den Anspruch in alle Themenbereiche reinzuwirken, dabei ist es auch unerheblich ob solche Repressionen wie im Artikel beschrieben schlussendlich von der deutschen Regierung kommen, das Ergebnis ist für die bürgerlichen Freiheitsrechte fatal.

      Leider siehst es auch ohne die EU in Deutschland nicht viel besser aus. Wie zu erwarten war, sind mit und seit der repressiven Corona Politik praktisch alle Dämme gebrochen.

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    11. Bei Lipp und Röper wurde auch noch das Treuhandkonto, auf dem Geld für den Rechtsweg gesammelt wurde, gesperrt.
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=138378

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    12. Womit die Beamtendiktatur EU nur wieder einmal den Beweis antritt mit Recht und Gesetz nichts am Hut zu haben. Andererseits, wer hat bei diesem Haufen an Korruption, Vetternwirtschaft und Beamteten Verbrechern namens EU auch anderes Erwartet.

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    13. Jetzt fordert gar ein „Wirtschaftsweiser“ dass Rentner zum Zivildienst gehen statt wie bisher in den Genuss des selbigen zu kommen. Schließlich hätten sie die „Friedensdividende verfrühstückt“ – obwohl freilich dieser Verdacht bei den Kriegstreibern näher liegt – und überhaupt kann man ob des Fachkräftemangels keine Jungen an die Front schicken.
      Wie auch immer, es ist lustig. Eigentlich herrscht gerade eine derartige Kriegssucht, wie sie vermutlich kaum jemals vorgekommen ist. In früheren Zeiten wäre jetzt nämlich längst Krieg, noch nie ist das Kriegsbedürfnis so unbefriedigt gewesen wie heute. Man will, aber irgendwie kann man nicht. Da ist natürlich das demographische Problem. Und da ist natürlich auch die Atombombe. Sowas aber auch. Und dennoch ist da dieser Trieb.
      Und genau so wird es weitergehen. Die Kriegstreiber werden toben und zetern und dennoch nicht können. Weil sie dazu nicht befähigt sind und gewaltig was auf die Mütze bekommen könnten. Daher werden sie immer weiter toben und zetern.
      Und genau das ist, unter dem richtigen Blickwinkel betrachtet, irgendwie lustig. ????

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    14. Ich wette, beim nächsten Report der „Reporter ohne Grenzen“ wird die EU und wird Deutschland wieder super da stehen. Im Gegensatz zum pösen Russland.
      Ist ja kein Wunder, wenn man alle systemkritischen Journalisten beseitigt bzw. mundtot macht, wer bleibt dann noch übrig? Richtig, die systemkonformen Reporter. Und die haben alle Freiheit. Das ist genauso, als würde ein Wissenschaftler eine Hypothese aufstellen und alle Fakten, die dagegen sprechen, eliminieren. Das passiert nicht, werdet ihr sagen, es sind ja alles verantwortungsvolle Wissenschaftler. Na ja. Corona und Klima lässt grüßen. Und genau das Gleiche passiert im Medienbereich. Orwell lasst grüßen.

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    15. „Demokratieschutz“ als Selbstmordprogramm…

      (jaja, ich weiß echte Demokratie im Sinne ihres Wortes hatten wir allerhöchstens kurz im Ansatz…)

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    16. Nicht nur das man den Kritikern die Existenzgrundlage entzieht, man führt jetzt auch Krieg gegen die eigene Bevölkerung.
      https://www.pressenza.com/de/2025/09/koelner-polizei-fuehrt-krieg-gegen-kriegsgegnerinnen-erklaerungen-kommentare-konsequenzen/

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    17. Tja, willkommen in der besten Demokratie, die man für Geld kaufen kann. ????

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    18. Wenn ich sehe, welchen Einfluss der israelhörige ZdJ und der israelische Botschafter als Lautsprecher Israels in Deutschland haben, dann vermute ich mal so klammheimlich, dass die nun wiederum hinter Deutschland und seiner wahrscheinlichen Initiative bei der EU stecken. Um der das wiederum schmackhaft zu machen, denn in Puncto Israel tickt die ja größtenteils anders als D, musste halt Russland und Putin reingemengt werden, obwohl er damit offenbar nichts zu tun hat.

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    19. Ich bin dafür die Ukraine im Schnellverfahren in die EU aufzunehmen.
      Am besten Georigen und Moldavien gleich dazu.
      dann hat sich die EU bald erledigt. das wird sie nicht überleben.

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    06.09.2025

    Kundschafter der DDR ..ehemalige Aufklärer klären auf..

    kundschafter-ddr.de, Seite besucht am 6. September 2025, 20:15 Uhr


    „Friedenstage“ in Deutschland

    Artikel von am 6 September 2025, 6:32

    Von Hans Bauer

    Pünktlich zum September, dem Monat des Friedens- und Antikriegstages, feiern deutsche Politiker und Manager die Einweihung einer neuen Artilleriefabrik von Rheinmetall in Niedersachsen. Der größten Munitionsfabrik Europas. Bei voller Kapazität eine Produktion von bis zu 350 000 Schuss jährlich. Gefeiert werden auch die zunächst 500 neuen Arbeitsplätze und die damit verbundene Infrastruktur. Mit bis zu 3 000 Arbeitsplätzen wird hier in den nächsten Jahren gerechnet. Papperger, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, geht davon aus, dass bis 2027 im gesamten „Defencebereich“ (deutsche Kriegsindustrie) weltweit an 174 Standorten bis zu 500 000 Menschen beschäftigt sind. Eine „Jobmaschine“, wie er es nennt. Die Friedensgespräche hätten eine „gewisse Unruhe“ geschaffen, aber nur „kurzfristig“. Wir alle „wünschen uns Frieden“, heuchelt der Rüstungspräsident, Mitglied in fünf Aufsichtsgremien des Konzerns, und freut sich über Riesengewinne (Interview DLF 8.8.25).

    Zeitgleich mit der Einweihung einigt sich das Bundeskabinett im Berliner Kriegsministerium auf ein Gesetz über den „Wehrdienst mit verpflichtenden Elementen“ (Pistorius). Mit „attraktivem Sold und attraktivem Wehrdienst“ besteht Zuversicht auf Freiwilligkeit. Gelingt der freiwillige Zuwachs an Personal von jährlich 20 000 auf insgesamt 260 000 Bundeswehrangehörige bis 2029 nicht, wird per Gesetz Wehrpflicht eingeführt. Die Pflicht zur Musterung ist bereits ab 2027 vorgesehen. Das kleine Scharmützel zwischen Pistorius und Wadephul, ob „Wehrdienst oder Wehrpflicht“, täuscht eine ernsthafte Debatte „zwischen gleichen Brüdern…“ lediglich vor.

    Ergänzt wird der Friedensbeitrag mit der Meldung über einen bisher nie erzielten Rüstungsexport Deutschlands von 12,8 Milliarden Euro für 2024. Die „Friedensoffensive“ vervollständigt schließlich Klingbeil mit seinem Versprechen an Kiew, dass die deutsche Regierung für die Ukraine in den nächsten Jahren im Haushalt neun Milliarden Euro jährlich einplane.

    Nicht Frieden steht also auf dem Programm, sondern Aufrüstung, Militarisierung und Krieg. Natürlich gegen Russland, wie von Wadephul bekannt: „Russland wird immer ein Feind für uns bleiben“, (2024 in einem Telefonat, an das man nicht oft genug erinnern kann). Und Merz als Vorsitzender des neu gegründeten Sicherheitsrates: „Russland ist und bleibt für lange Zeit die größte Bedrohung in Europa“.

    Feind und Marschrichtung sind also klar. Kein Gedanke an eine Volksbefragung, an einen wirklich gerechten Frieden in Europa, an eine Friedenszukunft.

    Kriegskredite und Kriegsprofite suggerieren dem Volk ein Wachstum, das tatsächlich nur Wenigen zukommt und – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht nur auf Sand gebaut ist, sondern auf explosivem Grund steht.

    Mit einem demokratischen und sozialen dem Frieden verpflichteten Rechtsstaat hat das nichts gemein. Dagegen hilft nur Widerstand, wie ihn sogar das Grundgesetz einräumt. Deshalb unsere besondere Solidarität in diesen Tagen dem Kölner Antikriegs-Camp „Rheinmetall entwaffnen“.

    Arbeitsplätze für den Krieg, sozialer Kahlschlag für den Sieg. Das ist Großdeutschland am Weltfriedens- und Antikriegstag 2025.

    Hans Bauer ist Vorsitzender der GRH

    Zuerst erschienen in den GRH Mitteilungen –ZTG 9-25

    Friedenssicherung durch Diplomatie

    Artikel von am 5 September 2025, 10:46

    Anton Latzo zum 70. Jahrestag der Aufnahme offizieller Beziehungen zwischen der UdSSR und der BRD

    Die Herstellung diplomatischer Beziehungen zwischen der Sowjetunion und einem kapitalistischen Staat war im Jahre 1955 wahrlich keine Sensation mehr. Aber die Regierung der 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland weigerte sich bis zu diesem Zeitpunkt, mit der Regierung der Sowjetunion, die den Hauptanteil an der Zerschlagung des Faschismus hatte, diplomatische Beziehungen herzustellen. Sie weigerte sich anzuerkennen, dass die Unterschriften vom 8. Mai 1945 das Ende des „Tausendjährigen Reiches“ besiegelt hatten.

    Die Regierung Adenauer wollte auch nicht wahrhaben, dass die bedingungslose Kapitulation des faschistischen Deutschland für eine grundlegende Kräfteverschiebung im Weltmaßstab stand. Der Ausgang des Zweiten Weltkrieges stand für die Sprengung der imperialistischen Umkreisung der UdSSR. Sie ermöglichte Revolutionen in einer Reihe vom faschistischen Aggressor befreiter Länder Europas und Asiens und führte zur Herausbildung mehrerer sozialistischer Staaten.

    Continue reading ‘Friedenssicherung durch Diplomatie’ » Strategien und Propaganda für die Militarisierung der Jugend

    Artikel von am 3 September 2025, 2:52

    Von Felicitas Rabe

    Auf der Veranstaltung “Wie die Jugend militarisiert wird” tauschten sich Teilnehmer des “Rheinmetall-Entwaffnen”-Camps am Freitag über die zunehmende Militarisierung aller gesellschaftlichen Bereiche aus. Die Bevölkerung in Deutschland solle schleichend kriegstüchtig gemacht werden. Zwei Vertreter der demokratisch-sozialistischen Jugendorganisation Yuna erläuterten, warum die Jugend im Zentrum der Militarisierung stehe. Vorgestellt wurden Methoden, mit denen Politik und Militär Jugendliche motivieren, und mit falschen Versprechungen von Abenteuer und Gemeinschaft in den Krieg schicken wollen. Dabei diskutierten die Teilnehmer auch generell über Probleme der jungen Generation, die die Bundeswehr angeblich lindern will.

    Gewöhnung an militärische Präsenz in allen Gesellschaftsbereichen

    Zur Kriegsvorbereitung gehöre ein stetiger Gewöhnungsprozess an militärische Präsenz, militärische Werte und militärisches Denken in der Gesellschaft, so die Workshopleiterin zu Beginn der Diskussion. An welchen Stellen den Teilnehmern die Militarisierung der Gesellschaft schon aufgefallen sei, fragte sie in die Runde. Die Teilnehmer trugen viele Beobachtungen zusammen:

    Continue reading ‘Strategien und Propaganda für die Militarisierung der Jugend’ » NATO-Aufforderung an Rüstungsindustrie: Ukraine für Tests mit neuen Waffen nutzen

    Artikel von am 3 September 2025, 2:29

    Von Rainer Rupp

    Der Aufruf des obersten NATO-Kommandeurs, die Ukraine als Testgelände für neue Waffen zu nutzen, offenbart die zynischen Abgründe der westlichen Werte. Während jede Woche zigtausende Soldaten getötet oder verwundet werden, wird das Schlachtfeld zum Schaufenster für innovative Rüstungskonzerne.

    Die Ukraine, ein Land im Krieg, wird vom SACEUR, dem NATO-Oberbefehlshaber und US-General Alexus Grynkewich, als ultimatives Testgelände für neue Waffentechnologien angepriesen. In einer Rede am 28. August 2025 in Washington forderte er Rüstungsfirmen auf, ihre Technologien im “realen Krieg” gegen einen “gleichstarken Gegner” zu erproben. Deshalb forderte er die Unternehmen auf, die bevorstehende Waffen-Messen “Defense Tech Valley 2025” im westukrainischen Lwow zu nutzen, um “die Zukunft des Schlachtfelds” zu erleben. Angesichts des Leids in der Ukraine – Hunderttausende Tote, Millionen Vertriebene – ist dieser Aufruf eine zynische Spitzenleistung.

    Continue reading ‘NATO-Aufforderung an Rüstungsindustrie: Ukraine für Tests mit neuen Waffen nutzen’ » Der „Käfigkampf“ zwischen CIA und DNI Tulsi Gabbard geht weiter

    Artikel von am 2 September 2025, 6:31

    Tyler Durden

    Wenn Sie aus dem, was Sie gleich lesen werden, etwas mitnehmen können, dann ist es dies: DNI Tulsi Gabbard braucht unsere Unterstützung. Gabbard arbeitet tief in einem massiven Silo-System, das die Illusion von Isolation als Strategie herstellt, um sich selbst zu schützen.

    „Nichts ist schwieriger in die Hand zu nehmen, gefährlicher zu führen oder ungewisser in seinem Erfolg, als die Führung bei der Einführung einer neuen Ordnung der Dinge zu übernehmen.“

    Tulsi Gabbard und ihr Team müssen unsere Unterstützung hören, sehen und spüren.

    Continue reading ‘Der „Käfigkampf“ zwischen CIA und DNI Tulsi Gabbard geht weiter’ »


    Info: https://www.kundschafter-ddr.de/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Als Blick- bzw. Perspektivwechsel

    06.09.2025

    Sitzt ein Warburg an den Schaltstellen der Macht in Deutschland?

    Screenshot_2025_09_06_at_20_02_36_Sitzt_ein_Warburg_an_den_Schaltstellen_der_Macht_in_Deutschland_YouTube


    Screenshot_2025_09_06_at_19_25_27_Sitzt_ein_Warburg_an_den_Schaltstellen_der_Macht_in_Deutschland_YouTube


    Screenshot_2025_09_06_at_19_34_09_Sitzt_ein_Warburg_an_den_Schaltstellen_der_Macht_in_Deutschland_YouTube


    youtube.com, vom 1. September 2025, traukeinempromi3

    Ich war erstaunt zu erfahren, dass im Cum-Ex-Skandal (ein gigantischer Steuerraub der Banken) nicht etwa nur eine Warburg-Bank verstrickt war, sondern ein waschechter Abkömmling der Warburg-Bankendynastie: Max M. Warburg Junior. Führt man sich vor Augen, wie nahe dieser Warburg den Bundeskanzlern der letzten 50 Jahre war und welchen Einfluss die von seinem Vater Eric M. Warburg gegründete Organisation Atlantik-Brücke in der BRD ausübt, kommt man bereits ins Grübeln. Spätestens beim Blick auf die Rolle der Warburg-Dynastie bei der Gründung von Zentralbanken und der Finanzierung von Kriegen könnte man zu dem Schluss gelangen, dass unsere BRD-Politiker (und auch unsere Presse) jemandem wie Max M. Warburg durchaus hörig sein könnten.


    Info: Video https://youtu.be/vBuuuNMqctY?si=x5r5K6L7NNQCp9TV Dauer 13:56 Min.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


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    Rabbi Shmuley war auf Deutschland-Tournee


    youtube.com, 07.09.2025, traukeinempromi3

    Zum Kopp-Partnerprogramm: https://tinyurl.com/er54m379 Newsweek nannte ihn einen der zehn einflussreichsten Rabbiner in den Vereinigten Staaten und er war einst spiritueller Mentor von Michael Jackson. Rabbi Shmuley Boteach von Chabad Lubawitsch besuchte vor einigen Wochen Deutschland und seine Eindrücke und Emotionen waren vielsagend. Was der Unterstützer von Donald Trump so über Deutschland berichtet, grenzt schon an Realsatire. Ich gehe in dem Video auf vereinzelte Clips seiner Deutschland-Tournee ein. Es wird verrückt!


    Info: https://www.youtube.com/watch?v=vItBqmZo8zk


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Als Blick- bzw. Perspektivwechsel




    Weiteres: 




    Weil es "schwer ist, Lust" in einer Beziehung zu bewahren


    timesofisrael.com, vom 22 Juli 2019, 11:27,Von Shoshanna Salomo

    Kosher Sexshop in Tel Aviv, der von Rabbinerstochter geführt wird, verkauft Würze für Ehen


    Pastellfarben und elegant zielen die erwachsenen Spielzeuge der 28-jährigen Chana Boteach, Tochter des US-Brabbin Shmuley, darauf ab, das "Licht des Judentums" ohne Scham zu verbreiten (Bild)


    Chana Boteach posiert vor einigen Accessoires in ihrem Kosher Sex Store in Tel Aviv, 10. Juli 2019. (Shoshanna Solomon/Times of Israel)

    Was ein Sexspielzeug koscher macht, war die Frage Nummer eins, nachdem die Times of Israel eine Einladung erhalten hatte, einen koscheren Sexshop zu besuchen, der vor kurzem seine Türen im Herzen von Tel Aviv öffnete.

    Gegründet von Chana Boteach, Tochter von Amerikas polarisierendem orthodoxem orthodoxen Rabbi Shmuley Boteach, der Bücher wie "Kosher Sex: A Recipe for Passion and Intimacy" und "Why Can’t I Fall in Love: A 12 Step Program" verfasste, hat der Laden in der Montefiore Street 25 in Tel Aviv nichts schmieriges.

    In der Tat war es anfangs verwirrend, sich dem Geschäft zu nähern. Auf dem Schild am Fenster stand „Kosher Sex“ in schwarzen und violetten Buchstaben, aber auf den ersten Blick war alles, was von außen zu sehen war, Kleidung.

    "Die Kleidung hilft, den Weg zu erleichtern" für die Kunden, sagte der 28-jährige Boteach, gekleidet in schwarzer Jeans und einem ärmellosen T-Shirt.


    Das Kosher Sex Geschäft öffnete Ende Juni in Tel Aviv seine Türen (Shoshanna Solomon/Times of Israel)









    Ihre Freundin Christina Dickens, die Vintage-Kleidung entwirft und überarbeitet, plante ebenfalls, ein Geschäft zu eröffnen, und die beiden Frauen beschlossen, sich zusammen einzukaufen, um es für Kunden, die die Sexhilfen suchen, weniger entmutigend zu machen, erklärte Boteach. So der gemeinsame Name des Ladens: Foreign Denim X Kosher Sex.

    "Sie stöbern durch die Kleidung und schauen dann" auf die anderen Sachen, sagte Boteach.

    Das „andere Zeug“ ist bescheiden auf einem runden Couchtisch auf einer Seite des Ladens und in Regalen an der Wand platziert. Auf der rechten Seite, näher am Fenster, sind Accessoires wie Augenbinden, Seidenhandschellen, Federn, Körperschmuck, Kerzen, Brustwarzen, Parfüms und Öle. Es gibt auch Glücksspiele, in denen Paare würfeln und Anweisungen erhalten, was als nächstes zu tun ist.


    Designs und Vintage-Kleidung von Christina Dickens im Kosher Sex Store in Tel Aviv, 10. Juli 2019 (Shoshanna Solomon/Times of Israel) (Bild)


    Links sind die Hardcore-Accessoires, obwohl sie unschuldig waren. Die hellen Pastellfarben und die sanften Linien ließen sie mehr wie Hauswaren des geschmackvollen italienischen Designers Alessi aussehen - Salzkeller, Flaschenöffner, Küchenrollenhalter - als Sexspielzeug.

    "Wir haben eine Reihe von sehr unterschiedlichen Produkten und ich stelle sicher, dass alles sicher und gut für die Umwelt ist", sagte Boteach. „Nichts ist vulgär. Sexualität ist komplex. Das sind alles Dinge, die mit einem Partner genutzt werden können, um weitere Intimität zu schaffen.“

    Pastellfarbenes Sexspielzeug im Kosher Sex Store in Tel Aviv, 10. Juli 2019 (Shoshanna Solomon/Times of Israel)


    Unter den ausgestellten Gegenständen sind ein weicher mit Silikonbatterie betriebener Vibrator namens Zen; ein Fingervibrator namens Fin, der USB-Akkulader ist und zu einer Verlängerung des Fingers wird; ein wiederaufladbarer Freisprech-Vibrator - ein hellrosa eiförmiges Gerät mit Armen, das einen Lustpunkt umarmen kann; und ein "magischer Stellwerk". Das Minamo, ein hellblaues, pulsierendes weiches Silikongerät, wurde entwickelt, um sanft zu den Konturen des weiblichen Körpers zu passen.

    Also, was macht ein Spielzeug koscher? Es sei der Zweck der Spielzeuge, erklärte Boteach. Die Sexhilfe soll „verheirateten Paaren helfen, Intimität in einer Beziehung zu schaffen“.

    „Dies sind Dinge, die mit einem Partner verwendet werden sollten, um weitere Intimität zu schaffen“, fügte Boteach hinzu. „Die Leute heiraten und bleiben lange in einer Beziehung. Aids können den Menschen helfen, Dinge zwischen ihnen aufzupeppen. Es ist sehr schwer, Lust und Neuheit in einer langfristigen Beziehung aufrechtzuerhalten. Sie müssen die Intimität zwischen zwei Personen wiederentdecken, und um das zu tun, müssen Sie ständig etwas Neues lernen, und diese Hilfsmittel können Ihnen dabei helfen.“

    Boteach sagte, sie mache sich keine Sorgen über Gegenreaktionen oder die Genehmigung von Rabbinern. „Mein Vater ist Rabbiner“, sagte sie lachend. „Ich nehme seine Zustimmung.“

    Sie fügt hinzu, dass ein Rabbiner kürzlich in ihr Geschäft gegangen sei und ihr gesagt habe, dass das, was sie tue, „sehr wichtig“ sei.

    „Der Judentum hat so viel zu bieten“, sagte sie. „Sexualität ist kein Tabu. Es spricht über Ehe und Heiligkeit und was man in einer Beziehung haben sollte. Einem Mann wird befohlen, seiner Frau zu gefallen. Es gibt so viel Weisheit im Judentum, und diese Botschaft sollte verbreitet werden.

    Rabbi Shmuley Boteachs Bücher "Kosher Sex: A Recipe for Passion and Intimacy" sind im Kosher Sex Store in Tel Aviv zu sehen, neben einigen der angebotenen Accessoires 


    (Shoshanna Solomon/Times of Israel)


    Die „Kosher Sex“-Bücher ihres Vaters sind im Display und zum Verkauf im Laden, um den Kunden eine vollere Perspektive in ihr Sexualleben zu geben. An ihrem Schreibtisch hat Boteach auch kleine Kisten mit Schabbat-Kerzen, um sie am Freitagabend zu ermutigen, Kerzen anzuzünden.

    Das Geschäft, das auch online verkauft wird, wurde Ende Juni eröffnet, und Boteach ist noch dabei, die notwendigen Genehmigungen vom Gesundheitsministerium und dem Normeninstitut für die Produkte, die sie importiert, zu erhalten.

    "Ich habe eine Menge Sachen, die ich noch mitbringen möchte", sagte sie, einschließlich Produkte, um schwangeren oder in der Menopause Frauen zu helfen und die Schmerzen zu lindern, die einige Menschen beim Sex empfinden. „Alles, was den Menschen helfen kann“, sagte sie.

    Boteach, die 2011 nach Israel auswanderte, sagte, der Laden sei Teil ihrer Lebensaufgabe.

    „Der Judentum ist das Zentrum meines Lebens, aber ich lebe auch in einer modernen Welt“, sagte sie. „Ich möchte die beiden versöhnen. Das ist meine Art, das Licht des Judentums in diese Welt zu bringen.“

    Während Boteach spricht, geht die 42-jährige Merav, die ihren Nachnamen nicht preisgibt, in den Laden. Sie ist eine säkulare Frau und eine Kundin. Sie hatte einen Zen-Vibrator gekauft, als das Geschäft eröffnet wurde, und kam jetzt, um einen weiteren Blick zu werfen.

    "Ich war schon einmal in vielen Sexgeschäften", sagte Merav. "Aber Chana gibt einem das Gefühl, etwas zu kaufen, das man braucht, ohne die Scham. Sie erklärt Ihnen, wie man einen Vibrator benutzt, so wie sie dir erklären würde, wie man Creme auf dein Gesicht legt.“


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    06.09.2025

    Kann Trump sich nach dem SCO-Gipfel in Tianjin neu positionieren?

    seniora.org, 6. September 2025, von Alastair Crooke 05.09.2025  – übernommen von conflictsforum.substack.com


    War das Timing, in dem China „den SCO-Handschuh hinwarf“, völlig zufällig?


    Screenshot_2025_09_06_at_19_04_19_Seniora.org_Kann_Trump_sich_nach_dem_SCO_Gipfel_in_Tianjin_neu_positionieren

    Bild: https://www.istockphoto.com/


    (Red.) Nach dem fulminanten BRICS-Gipfel in Kasan vor fast einem Jahr war dieses Treffen der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) ein weiterer gigantischer Schritt hin zu einer friedlichen, kooperativen Weltgemeinschaft   – so jedenfalls der Plan der Teilnehmer. Die teilweise resignierenden aber überwiegend wütend aggressiven Kommentare des Westens machen bei der Weltmehrheit immer weniger Eindruck. Europa rast wie auf Autopilot immer schneller auf den Abgrund zu. Schnallen Sie sich an, die nächste Wegstrecke wird holperig! (am)

    Die Handschuhe sind ausgezogen. Der SCO-Gipfel war ein klarer Beweis dafür, dass sich die Macht auf der einen Seite deutlich konsolidiert und auf der anderen Seite sichtbar abgeschwächt ist. Die beeindruckende Militärparade war das Gegenstück zum Gipfel   – sie sprach Bände: Ihr wollt euch mit uns anlegen? „Wir sind bereit“.

    China hat den Fehdehandschuh mit präzisem Timing hingeworfen. „Geschichte wird geschrieben   – mit russischer und chinesischer Tinte“, bemerkte ein russischer Kommentator. Man könnte fast meinen, sie hätten es so geplant ...

    Die politischen Systeme des Westens befinden sich in Aufruhr, bedrängt von populistischen Politikern, die alles versprechen, aber nicht über die Mittel verfügen, um irgendetwas zu lösen. Die westlichen Allianzen sind von Zweifeln und Unsicherheit zerrissen, und die politische Stabilität bröckelt unter dem Druck der gescheiterten westlichen Kredit- und Ausgabenpolitik. Selbst The Economist räumt ein, dass „eine neue Realität Einzug hält“.

    Trumps Reaktion auf das Spektakel der SCO war eine bissige Anspielung auf eine vermeintliche antiamerikanische „Verschwörung“. Wenn er sich jedoch als „außen vor“ bei diesem Treffen von „Freunden“ fühlt, dann liegt das daran, dass er sich entschieden hat, nicht nach Tianjin zu reisen. Er hat sich das selbst zuzuschreiben. Sollte die SCO in der westlichen Wahrnehmung als antiwestlich definiert werden, dann ist auch das größtenteils Trump zuzuschreiben   – und der Art und Weise, wie er die Zukunft der USA gestalten will.

    Xi hat diesen letzten Punkt in seiner Eröffnungsrede angesprochen: „Die Menschheit steht erneut vor der Wahl zwischen Frieden oder Krieg, Dialog oder Konfrontation, Win-Win-Ergebnissen oder Nullsummenspielen.“

    Leider ist Trump wahrscheinlich schon zu weit auf dem Weg zur Verfolgung der „außergewöhnlichen Größe“ Amerikas, als dass man von ihm eine differenzierte Antwort erwarten könnte. Aber andererseits scheint Trump oft das Offensichtliche zu ignorieren.

    Die westliche Welt wird standardmäßig eine defensive, antagonistische Haltung einnehmen. Die USA sind psychologisch eindeutig nicht darauf vorbereitet, diesen SCO-Mächten auf Augenhöhe zu begegnen. Jahrhunderte der kolonialen Überlegenheit haben eine Kultur geprägt, in der das einzig mögliche Modell die Hegemonie und die Durchsetzung einer pro-westlichen Abhängigkeit ist.

    China, Russland oder Indien als Länder anzuerkennen, die sich von der „regelbasierten Ordnung“ gelöst und einen separaten nicht-westlichen Raum geschaffen haben, bedeutet eindeutig, das Ende der westlichen globalen Hegemonie zu akzeptieren. Und es bedeutet auch, zu akzeptieren, dass die hegemoniale Ära insgesamt vorbei ist. Die herrschenden Schichten in den USA und Europa sind dazu kategorisch nicht bereit. Die europäischen herrschenden Schichten sind wie wahre Gläubige weiterhin voller Feindseligkeit gegenüber Russland.

    Für die Europäer steht also außer Frage, dass auch sie etwas gespürt haben, aber nicht verstanden haben, was genau diese Erschütterung verursacht hat   – und sie haben sich daher für eine unhöfliche Reaktion entschieden. Friedrich Merz erklärte seine Überzeugung: „Putin ist ein Kriegsverbrecher. Er ist vielleicht der schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit, den wir in großem Maßstab gesehen haben. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, wie wir mit Kriegsverbrechern umgehen: Es gibt keinen Raum für Nachsicht.“

    Die Realität (und das Wenige, das wir wissen) dessen, was sich bei der Parade auf dem Tiananmen-Platz in China abgespielt hat, wird zweifellos in Washington, Brüssel und London für Bestürzung sorgen: Präsident Xi erklärte Chinas Aufstieg für „unaufhaltsam“, während er über 10.000 Soldaten präsentierte, die in perfekter Synchronität marschierten, und beeindruckende neue chinesische Waffen vorstellte (eine nukleare Interkontinentalrakete mit einer Reichweite von 20.000 km, einen laserbetriebenen Interzeptor und riesige Unterwasserdrohnen*).

    Vor allem präsentierte Präsident Xi (ebenfalls zum ersten Mal) die Land-, See- und Luftstreitkräfte der PLA   – eine vollständige und tödliche Triade.

    Bei der Siegesparade stand Xi stolz neben seinen von den USA sanktionierten Verbündeten und saß auf dem Podium mit Kim Jong Un direkt zu seiner Linken und Putin zu seiner Rechten   – eine symbolische Aufstellung, die kaum jemand erwartet hätte. Ebenso war die offensichtliche Herzlichkeit zwischen Putin, Xi und Premierminister Modi eindeutig echt und nicht gekünstelt.

    Auch die praktischen Ergebnisse des Gipfels werden den Westen verblüffen. Die Ankündigung der Sibirien-2-Pipeline, stellt Blomberg fest, macht den Plänen der USA für eine „Energiedominanz” effektiv ein Ende.

    Wie es in Blombergs Leitartikel heißt: „China könnte nun den Import von mehr als der Hälfte seines ausländischen Flüssigerdgases einstellen, und bis Anfang der 2030er Jahre könnte der Anteil russischen Gases an Chinas Bedarf 20 % erreichen. Analysten haben schnell berechnet, dass die Umsetzung des Projekts ‚Power of Siberia 2‘ einem Rückgang der Nachfrage um etwa 40 Millionen Tonnen Flüssigerdgas pro Jahr entspricht.“

    „Das bedeutet, dass viele LNG-Produktionsprojekte, auf die die USA gesetzt hatten, keinen Sinn mehr machen”.

    Was werden die weiteren Folgen sein? Die USA und der europäische „Dark State“ werden diese Ereignisse nicht auf die leichte Schulter nehmen. In ihrer Feindseligkeit wird sich ihre Wut wahrscheinlich in erster Linie auf Russland (über die Ukraine) und parallel dazu über Russlands und Chinas strategischen Verbündeten Iran richten.

    Während des Gipfels schlug Xi die Schaffung einer neuen internationalen Sicherheits- und Wirtschaftsordnung vor und stellte damit das bestehende, von den USA geführte institutionelle System ausdrücklich in Frage. Er beschrieb die Initiative als einen Schritt zum Aufbau einer multipolaren Welt. Und nachdem er sie angekündigt hatte, folgte direkt die erste konkrete „Maßnahme” der SCO.

    China und Russland schlossen sich dem Iran an und lehnten eine europäische Initiative zur Wiedereinführung von UN-Sanktionen gegen Teheran durch den „Snapback-Mechanismus” ab. In einem gemeinsam von den Außenministern Chinas, Russlands und des Iran unterzeichneten und an den UN-Generalsekretär gerichteten Schreiben wurde in kompromisslosen Worten erklärt, dass die Auslösung der „Snapback”-Klausel durch die E3 „eindeutig gegen die Resolution verstößt und daher von vornherein rechtlich und verfahrenstechnisch fehlerhaft ist. Das Vorgehen der E3 missbraucht sowohl die Autorität als auch die Funktionen des UN-Sicherheitsrats und führt gleichzeitig dessen Mitglieder sowie die internationale Gemeinschaft hinsichtlich der Ursachen für das Scheitern der Umsetzung des JCPOA und der UNSCR 2231 in die Irre“.

    Die scharfe Sprache dürfte jedoch nicht ausreichen, zu verhindern, dass die Sanktionen 30 Tage nach Übermittlung des E3-Schreibens an den Sicherheitsrat am 28. August wieder in Kraft treten.

    Die E3 behaupten, dass ihre Maßnahme dem Iran tatsächlich „Spielraum” für Verhandlungen über eine Rückkehr zur vollständigen Einhaltung des JCPOA verschafft   – doch dies wird dadurch widerlegt, dass die E3 die 30-tägige Verhandlungsfrist an neue Forderungen knüpfen, wonach das Raketenarsenal des Iran und seine außenpolitische Haltung integraler Bestandteil eines Abkommens sein müssen. Sie wissen, dass diese weiteren Elemente vom Iran niemals akzeptiert werden.

    Die E3 bereiten den Iran also durch die Einführung unrealistischer Bedingungen effektiv auf militärische Maßnahmen vor.

    Die Erklärung Chinas und Russlands lässt eindeutig erkennen, dass sie sich nicht an etwaige Snapback-Sanktionen gegen den Iran halten werden.

    Trump behauptet regelmäßig, dass er keinen Krieg mit dem Iran will, dennoch hat er bereits am 22. Juni iranische Nuklearanlagen angegriffen.

    Die „Snapback-Rahmenbedingungen” mit ihren strafenden Auflagen, die offenbar darauf abzielen, die Diplomatie zum Scheitern zu bringen, sind nicht aus heiterem Himmel entstanden.

    Erinnern wir uns daran, dass es Trump war, der im Februar 2025 ein National Presidential Memorandum (eine rechtsverbindliche Anordnung) unterzeichnete, wonach die Ziele der USA darin bestehen, „dem Iran den Besitz von Atomwaffen und Interkontinentalraketen zu verweigern und das Netzwerk und die Kampagne regionaler Aggressionen des Iran zu neutralisieren“; dass der Finanzminister maximalen Sanktionsdruck auf den Iran ausüben sollte; und dass der US-Vertreter bei den Vereinten Nationen mit wichtigen Verbündeten zusammenarbeiten sollte, um die „Rückkehr“ zu internationalen Sanktionen und Beschränkungen gegen den Iran zu vollenden, „während der Iran für seinen Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag (neben vielen anderen Bestimmungen, die in dem Memorandum enthalten sind) zur Rechenschaft gezogen werden sollte“.

    Das Präsidialmemorandum vom Februar 2025 bereitete den Weg für entweder eine letztliche militärische Aktion gegen den Iran   – oder die totale Kapitulation des Iran. Dem Iran seine Raketenabwehr und seine Verbindungen zu regionalen Verbündeten zu verweigern, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Dennoch tauchen diese Forderungen mit den jüngsten Forderungen der E3 erneut auf. Wer steckt dahinter? Trump, und hinter ihm   – Netanjahu.

    Die erste Runde gegen den Iran wurde bereits versucht, und jetzt drängen die Kräfte hinter den Kulissen auf eine weitere Runde. Sie sehen, dass der Iran stärker wird, Israel schwächer und das Zeitfenster kleiner. Sie haben es eilig.

    Der andere Teil der westlichen Vergeltung für die „Unverschämtheit“ der SCO, sich von der westlichen Vorherrschaft fernzuhalten, wird wahrscheinlich in der Ukraine Gestalt annehmen. Mehr Druck, militärisch und finanziell, auf Russland wird die Forderung der Europäer und Selensky sein.

    Russland hat seinen Kollegen in Tianjin zweifellos mitgeteilt, dass es Trump die Botschaft übermitteln will, dass Russland die Sonderoperation fortsetzen wird, bis alle festgelegten Aufgaben und Ziele vollständig erreicht sind (da Washington offenbar nicht in der Lage ist, die Ukrainer und Europäer zu kontrollieren). Sollte die Lage einen anderen Verlauf nehmen, ist Russland bereit, den Konflikt auf diplomatischem Wege zu beenden   – aber zu seinen Bedingungen. Die Hauptanstrengungen werden jedoch darauf ausgerichtet sein, den Sieg auf dem Schlachtfeld zu sichern. Sollte Trump als Reaktion darauf eskalieren, wird Russland angemessen reagieren.

    Trump steht unter enormem Druck und (unbekannten) Zwängen. Aber was wir bei Trump immer wieder gesehen haben, ist, dass er sich dem Offensichtlichen widersetzt. Er schafft es, Dinge zu überstehen   – sie zu überdauern und in gewisser Weise gerade wegen ihnen zu gedeihen. Widrigkeiten sind sein Lebenselixier. Er hat diese unerklärliche unbeugsame Eigenschaft, die diejenigen, die ihn gut kennen, zu spüren behaupten.

    Kann Trump sich nach Tianjin neu ausrichten? Wird seine fortgesetzte Forderung nach dem finanziellen Hegemonialanspruch der USA angesichts eines ihm trotzenden SCO-Blocks nun zu einer Schwächung Amerikas führen? War der Zeitpunkt, zu dem China „den Fehdehandschuh hingeworfen“ hat, reiner Zufall? Oder ist die finanzielle Lage des Westens brüchiger als allgemein angenommen?

    Genießt Trump überhaupt den Spielraum, den ihm seine unsichtbaren Bindungen bieten, um die nukleare Entspannung als seine Nobelpreisgeschichte zu nutzen, sollte er sich dafür entscheiden?


    * Anmerkung des Übersetzers: Diese Torpedos tragen riesige Sprengladungen für Unterwasser-Explosionen für die Auslösung von Tsunamis.


    Quelle: Conflict's Forum

    https://conflictsforum.substack.com/p/can-trump-re-adjust-in-the-post-tianjin?utm_source=post-email-title&publication_id=3393451&post_id=172862550&utm_campaign=email-post-title&isFreemail=false&r=1y536l&triedRedirect=true&utm_medium=email

    Mit freundlicher Genehmigung übernommenDie Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus



    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=272&userid=3998&mailid=2845


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    06.09.2025

    Nataša Pirc Musar, die slowenische Präsidentin zu Europas Palästinapolitik

    aus e-mail von Karin Gerlich, 6. September 2025, 13:43 Uhr


    weitergeleitete nachricht


    -------- Weitergeleitete Nachricht --------

    Betreff: Fwd: Nataša Pirc Musar, die slowenische Präsidentin zu Europas

    Palästinapolitik

    Datum: Wed, 3 Sep 2025 08:38:02 +0200




    ….gern weitergeleitet.


    Solidarische Grüße!


    Dieter Kaltenhäuser



    Tritt ein für die Rechte ALLER Menschen!


    Unterstütze BIP!_https://bip-jetzt.de_



    Anfang der weitergeleiteten Nachricht:


    *Von:*

    *Datum:* 3. September 2025 um 07:31:15 MESZ

    *An:* BIB-MITGLIEDER <BIP-mitglieder@googlegroups.com>

    *Betreff:* *Nataša Pirc Musar, die slowenische Präsidentin zu Europas

    Palästinapolitik*

    *Antwort an:*


    

    Liebe Freunde,


    hier einmal eine Rede, die es verdient verbreitet zu werden! Die

    slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar spricht mir vor allem in

    Bezug auf Palästina aus der Seele. Es tut so gut, die Worte aus dem

    Mund einer europäischen Politikerin zu hören. Daher teile ich die Rede

    mit euch.

    In der Rede geht Pirc Musar zunächst auf die Rolle Europas ein. Ab

    5:20 thematisiert sie den Genozid in Gaza und hält europäischen

    Politikern den Spiegel vor.



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    FULL SPEECH: Slovenian President SLAMS West’s Silence on Gaza at Bled

    Forum | AC1G <https://youtu.be/724Go5eF8VA?si=MdDy0WASwyVpylI9>

    youtu.be <https://youtu.be/724Go5eF8VA?si=MdDy0WASwyVpylI9>


    Video <https://youtu.be/724Go5eF8VA?si=MdDy0WASwyVpylI9> Dauer 14:54 Min.

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.



    Weiteres:



    hier entnommen https://youtu.be/724Go5eF8VA?si=MdDy0WASwyVpylI9


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    Screenshot_2025_09_06_at_18_31_15_FULL_SPEECH_Slovenian_President_SLAMS_West_s_Silence_on_Gaza_at_Bled_Forum_AC1G_YouTube


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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