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21.10.2025

Unsicherheit in Gaza hält an

zlv.lu, 21. Oktober 2025, von Karin Leukefeld, Ausland

Viele Tote bei israelischen Angriffen trotz Waffenruhe


Israel bombardiert erneut den Gazastreifen. Eine elfköpfige Familie, darunter sieben Kinder und zwei Frauen gehören ebenso zu den Opfern, wie ein Mitarbeiter der palästinensischen Produktionsfirma PMP, die auch für den deutschen Fernsehsender ZDF arbeitet. Mit ihm starb der achtjährige Sohn eines anderen Mitarbeiters, ein weiterer Mitarbeiter wurde verletzt.

Auch im Norden und im Zentrum des Gazastreifens sind Palästinenser bei israelischen Angriffen getötet worden. Im Norden hätten sich in dem Shujayea-Viertel der Stadt Gaza Palästinenser israelischen Soldaten genähert, die jenseits der Rückzugslinie stationiert waren, teilte die Pressestelle der israelischen Armee mit. Angeblich sollen sie die »gelbe Linie« übertreten haben und »eine Gefahr für die israelischen Soldaten« dargestellt, daher seien sie erschossen worden.

Unter Berufung auf die offizielle Pressestelle in Gaza und Angaben des Al-Awda-Krankenhauses im Norden von Gaza berichtet der katarische Nachrichtensender Al Jazeera, daß Israel seit dem offiziellen Inkrafttreten der Waffenruhe am 10. Oktober diese 80 Mal gebrochen habe. Dabei seien mindestens 97 Palästinenser getötet und 230 Personen verletzt worden.

Israel beharrt auf Kontrolle

Die israelische Armee gibt an, sich zu verteidigen, wie eine Sprecherin vor Journalisten sagte. Die Armee sei bei Rafah von palästinensischen Kämpfern angegriffen worden, dabei seien zwei Soldaten getötet worden. Die Hamas wies den Vorwurf einer Schuld oder Beteiligung zurück. Die israelische Armee hat den Süden des Gazastreifens – den Philadelphi-Korridor und den Grenzübergang Rafah – komplett abgeriegelt. Dort operieren bewaffnete Kräfte des Abu-Shabab-Clans, die erklärte Gegner der Hamas sind und mit Israel kooperieren. Die Zusammenarbeit wurde von Netanjahu persönlich Anfang Juni eingeräumt.

Dem Abu-Shabab-Clan, der eher einer Söldnertruppe gleicht, wird auch nachgesagt, mit dem »Islamischen Staat« (IS) bei Angriffen auf Ägypten im Sinai zusammengearbeitet zu haben. Seit Monaten werden dem Clan zahlreiche Plünderungen von Hilfsgütern zugeordnet, die über den südlichen Grenzübergang Kerem Shalom während des Krieges den Gazastreifen erreichten. Die Hilfsgüter werden für den eigenen Bedarf benutzt, teilweise aber auch teuer weiterverkauft.

Die Hamas, die seit dem Waffenstillstand wieder die Kontrolle über den Teil des Gazastreifens übernommen hat, der nicht von Israel besetzt ist, geht mit Gewalt und Hinrichtungen gegen die Abu Shabab und andere Clans vor, die während des Krieges mit Israel kooperiert haben und von Israel finanziert und auch bewaffnet wurden. Die USA-Administration ist über das Vorgehen der Hamas informiert, wie Präsident Donald Trump vor Journalisten auf dem Flug nach Tel Aviv am 13. Oktober erklärte. Sie müßten in dem Gebiet für Ordnung sorgen, sagte er.

Netanjahu-Regierung droht mit Angriffen

Der israelische Kriegsminister hat der Hamas wiederholt mit der Wiederaufnahme der Angriffe gedroht, sollten sie nicht alle Leichname der in Gaza verstorbenen Israelis innerhalb einer angeblich vereinbarten Frist von 72 Stunden übergeben. Die Hamas hatte allerdings schon bei den Verhandlungen über den »20-Punkte-Plan« darauf hingewiesen, daß für die Bergung der Leichname Zeit und vor allem auch schweres Räumgerät erforderlich sei, da sie – wie auch Tausende getöteter Palästinenser – unter Trümmern lägen.

Während die Hamas bisher den Tod von Israelis mit den schweren Bombardierungen der israelischen Armee oder auch den Tod nach Verletzungen oder Krankheit angab, heißt es allgemein in westlichen Medien, die Menschen seien getötet worden. Die offiziellen Angaben über die Todesursache der im Gazastreifen festgehaltenen Israelis stammen ausschließlich von israelischer Seite. Die forensischen Untersuchungen der sterblichen Überreste werden nicht von einem unabhängigen Institut oder dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz vorgenommen, sondern vom Nationalen Institut für Forensische Medizin (Abu Kabir) vorgenommen.

Dabei werden nach Angaben des Instituts gegenüber israelischen Journalisten nicht näher bezeichnete »moderne Technologien, Fingerabdrücke, Zahnuntersuchungen und DNA-Untersuchungen« vorgenommen. Die Untersuchung könne nach Angaben von Institutsdirektor Chen Kugel bis zu mehreren Tagen dauern. Man wolle verstehen, was mit den Personen vor deren Tod geschah, »um die Familien vollständig zu informieren«. Die Untersuchungsergebnisse gehen aus dem Institut zunächst zum israelischen Gesundheitsministerium und den »Verteidigungseinrichtungen«, heißt es in der »Times of Israel«. Die Familien würden persönlich informiert.

Der israelische Minister für Nationale Sicherheit Itamar Ben Gvir forderte Ministerpräsident Netanjahu öffentlich auf, die Angriffe auf den Gazastreifen »mit aller Härte« wieder aufzunehmen, berichtete die »Times of Israel« am Sonntag. Die »terroristische Nazi-Organisation muß komplett zerstört werden, je schneller, desto besser«, so der Minister. Bereits zuvor hatte Ben Gvir im israelischen Nachrichtensender Kanal 12 erklärt, er habe Netanjahu eine Frist gegeben, um die Hamas aufzulösen und »gegen die Terroristen die Todesstrafe zu verfügen«. Sollten seine Bedingungen nicht erfüllt werden, werde er und seine Partei Otzma Yehudit (Jüdische Stärke) aus der Regierung austreten.

Ben Gvir gehört zu den rechtsextremen Ministern der Netanjahu-Regierung. Otzma Yehudit vertritt eine rechtsextreme und anti-arabische Position und beruft sich auf den 1990 in New York erschossenen rechtsextremen und rassistischen Rabbiner Meir Kahane, der auch von israelischen Oppositionellen als »jüdischer Nazi« bezeichnet wird. Ziel der Partei ist ein jüdisch-theokratisches »Groß-Israel«.

Trump und die Milliardärin

Inmitten der zugespitzten Situation wurde bekannt, daß die beiden Unterhändler von USA-Präsident Donald Trump, der Anwalt und Immobilienspekulant Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, erneut in Israel eingetroffen sind. Ihre Aufhabe sei es, die Waffenruhe auf israelischer Seite zu kontrollieren. Erwartet wird, daß beide Unterhändler Mitglieder der Netanjahu-Regierung treffen werden. Berichten zufolge habe der Bauunternehmer Kushner bereits die israelische Regierung aufgefordert, »mehr zu tun, um den Palästinensern zu helfen«. Das sei er erforderlich, wenn Israel einen »nachhaltigen Frieden« wolle.

Die Trump-Regierung und insbesondere auch Trump-Schwiegersohn Kushner gelten als die größten Unterstützer Israels. Bei seiner Rede vor dem israelischen Parlament am 13. Oktober hatte Donald Trump ausdrücklich der unter den Abgeordneten anwesenden US-amerikanischen Milliardärin Miriam Adelson gedankt, die gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann Sheldon Adelson mit großen Geldgeschenken für seine Wahlkampagne zu seiner Wiederwahl beigetragen hatte. Sheldon Adelson hatte als Vorsitzender der Las Vegas Sands Corporation das größte Kasino Imperium in Las Vegas angesiedelt. Einen großen Teil seines Vermögens setzte Sheldon zur Unterstützung konservativer Politiker ein, um politische Unterstützung Israels durch die USA sicherzustellen.

Miriam und Sheldon Adelson hätten mit ihren »vielen Besuchen im Weißen Haus« die Politik der USA gegenüber Israel »erheblich beeinflußt«, so Trump. Ihr Mann sei »sogar durch das Fenster« im Weißen Haus eingestiegen, um seinem Anliegen Nachdruck zu verschaffen, so Trump in der Knesset. Miriam Adelson habe »60 Milliarden Dollar auf der Bank«, so Trump. »Ich glaube, sie sagt: ‚Nein, mehr‘«, woraufhin die Anwesenden nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters gelacht hätten. Trump lobte Miriam Adelson als »eine wunderbare Frau«, deren Hingabe so tief war, daß sie sich einmal weigerte zu sagen, wen sie mehr liebte – Israel oder die Vereinigten Staaten.

USA-geführtes Zivilmilitärisches Zentrum

Zur Überwachung des Waffenstillstandsabkommens im Gazastreifen haben die Streitkräfte der USA mittlerweile eine Kommandozentrale nordöstlich des Gazastreifens in Israel eingerichtet. Nach Berichten von Medien der USA, die sich auf Armeeangaben berufen, soll die Zentrale in wenigen Tagen einsatzbereit sein. Koordiniert werden sollen dort »alle Sicherheitsfragen«, die humanitäre Hilfe und Maßnahmen zum Wiederaufbau im Gaza. Der Einsatz wird von einem US-amerikanischen Drei-Sterne-General geleitet, dessen Namen bisher nicht bekannt ist. Er werde einen »ausländischen Vertreter« haben, dessen Dienstgrad dem eines Zwei-Sterne-Generals entsprechen solle. Der Ort der Zentrale werde aus Sicherheitsgründen geheimgehalten, befinde sich aber nicht auf einer israelischen Militärbasis. So solle sichergestellt werden, daß auch Vertreter aus Ländern, die sich am Aufbau von Gaza beteiligen wollten, das Zentrum aufsuchen könnten.

Deutschland, daß mit Kanzler Friedrich Merz, Außenminister Johan Wadephul und Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali Radovan seit Monaten deutlich macht, beim Geschäft mit dem Wiederaufbau von Gaza ganze vorne mit »aufgekrempelten Ärmeln« dabei sein zu wollen, schickt Offiziere der Bundeswehr in das von den USA geführte Kontrollzentrum in Israel.

NATO-Staaten mit dabei

Das Internetportal »Augen geradeaus« berichtete am Freitag, die deutsche Bundeswehr werde sich an der Überwachung des »Friedensplans« und der Koordination der humanitären Hilfe »nach Ende der Kampfhandlungen« beteiligen. Das Bundesverteidigungsministerium habe mitgeteilt, drei Offiziere der Bundeswehr nach Israel zu entsenden, um an der Seite der USA-Armee im »Civil Military Coordination Centre« (CMCC) zu arbeiten. Unter den drei Offizieren seien zwei Stabsoffiziere und ein Brigadegeneral. In der offiziellen Erklärung des Ministeriums heißt es, die Offiziere würden »uniformiert, aber unbewaffnet« eingesetzt. Zu ihren Aufgaben gehörten »die Überwachung des Waffenstillstands sowie die Beseitigung von Kriegslasten und die Koordinierung von humanitären Hilfeleistungen. Darüber hinaus soll die Integration, Ausbildung und logistische Unterstützung der International Stabilisation Force koordiniert werden.«

Das CMCC habe bereits die Arbeit aufgenommen und bestehe aus »rund 200 Soldatinnen und Soldaten«. Die Entsendung der Bundeswehrsoldaten bedürfe »keiner gesonderten Mandatierung, da keine Einbeziehung in eine bewaffnete Unternehmung zu erwarten« zu erwarten sei. Auch »Partner« der Bundeswehr beteiligten sich am CMCC, hieß es.

Mit »Partner« sind vermutlich NATO-Mitgliedstaaten sowie Israel und einige der arabischen und Golfstaaten gemeint, die mit der NATO durch Partnerschafts- und andere Sondervereinbarungen verbunden sind.

Palästinenser spielen bei dem »20-Punkte-Plan« keine Rolle.


Info: https://www.zlv.lu/db/1/1468111291387/0


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

21.10.2025

Trumps Forderung nach Aufteilung des Donbass für Russland inakzeptabel

rtnewsde.site, 21 Okt. 2025 06:30 Uhr, Von Oleg Issaitschenko

Nach Meldungen von US-Medien hat Wladimir Putin im Telefonat mit Donald Trump Russlands vollständige Kontrolle über die DVR als Bedingung für ein Ende des Konflikts angegeben. Indessen fordert der Herr des Weißen Hauses eine Einstellung des Konflikts entlang der gegenwärtigen Frontlinie.


Trumps Forderung nach Aufteilung des Donbass für Russland inakzeptabelQuelle: Sputnik © Alexei Dani



tschew


Symbolbild: Fragment einer Karte Russlands mit den neuen Regionen.


Die Zeitung The Washington Post hat unter Verweis auf zwei hochrangige US-Beamten berichtet, dass Russlands Präsident Wladimir Putin während des Telefonats mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump am 16. Oktober gefordert habe, Kiew solle auf die Kontrolle über die Donezker Volksrepublik vollständig verzichten.

Nach seinem Gespräch mit Putin traf sich Trump im Weißen Haus mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij und sagte:

"Man sollte an der Frontlinie haltmachen, egal, wo sie verläuft, sonst wird alles viel zu kompliziert und ihr werdet das nie klären können. Beide Seiten sollten nach Hause gehen, zu ihren Familien, das Töten beenden – und das ist alles. Gleich jetzt an der Frontlinie haltmachen. Ich sagte das Selenskij, ich sagte das Putin."

Selenskij stimmte Trump zu:

"Für unsere Völker sollen wir unter gegenwärtigen Bedingungen dort anhalten, wo wir uns befinden. Trump hat recht. Wir kämpfen gegen ein großes Land. Man muss anhalten, und dann darüber sprechen, welche Schritte hin zu einem langfristigen Frieden zu tun sind."

Nach Angaben der Washington Post setzte Trumps Sonderbeauftragter Steve Witkoff Selenskij unter Druck und forderte Zugeständnisse an Russland im Hinblick auf die vom ukrainischen Militär kontrollierten Territorien der Donezker Volksrepublik. Der US-Beamte begründete seine Initiative mit der Tatsache, dass die Region größtenteils russischsprachig ist.

Später behauptete Selenskij in seiner Videoansprache am 19. Oktober allerdings, dass die Ukraine "Russland nichts schenken und nichts vergessen" werde. Er bezeichnete Moskau als "langfristige Bedrohung".


Trump warnt Selenskij: Akzeptiert Putins Bedingungen oder Ukraine wird "zerstört"





Trump warnt Selenskij: Akzeptiert Putins Bedingungen oder Ukraine wird "zerstört"






Die Idee einer Teilung der historischen Regionen Russlands wurde zuvor von Moskau mehrmals zurückgewiesen. So nannte Putin im Juni 2024 bei einem Treffen mit der Leitung des Außenministeriums die Bedingungen für eine Beendigung der Kampfhandlungen und einen Beginn von Verhandlungen mit Kiew:

"Die ukrainischen Truppen müssen sich aus der Donezker und der Lugansker Volksrepublik sowie den Gebieten Cherson und Saporoschje vollständig zurückziehen. Ich betone, vom gesamten Territorium dieser Regionen im Umfang ihrer administrativen Grenzen, die zum Zeitpunkt ihres Beitritts zur Ukraine bestanden."

Putin führte weiter aus:

"Sobald Kiew die Bereitschaft zu dieser Entscheidung verkündet und tatsächlich einen Rückzug der Truppen aus diesen Regionen beginnt sowie offiziell auf die Pläne eines NATO-Beitritts verzichtet, wird von unserer Seite umgehend, buchstäblich in derselben Minute, der Befehl zur Einstellung des Feuers und zum Beginn von Verhandlungen erfolgen. Ich wiederhole: Wir werden das umgehend tun. Natürlich garantieren wir gleichzeitig einen sicheren Rückzug für die ukrainischen Einheiten und Verbände."

Die Zeitung Wsgljad schrieb, dass Putin damit den Diskussionen über ein mögliches Einfrieren des Konflikts entlang der Frontlinie, das ein Verbleiben von russischen Territorien unter ukrainischer Besatzung voraussetzen würde, ein Ende bereitet habe.

Die Referenden im Donbass und in Noworossija (Neurussland) fanden im September 2022 statt. Ihre Durchführung wurde von über 130 internationalen Beobachtern aus Venezuela, Italien, Deutschland, Lettland und anderen Staaten begleitet. Die Mehrheit der Abstimmenden sprach sich für einen Beitritt der Regionen zu Russland aus: 99,23 Prozent in der DVR, 98,42 Prozent in der LVR, 93,11 Prozent im Gebiet Saporoschje, 87,05 Prozent im Gebiet Cherson.

Timofei Bordatschow, Programmdirektor des internationalen Diskussionsclubs Waldai, erklärte:

"Eine Beendigung der Sonderoperation entlang der gegenwärtigen Frontlinie ist vor allem deshalb nicht möglich, weil in der DVR, der LVR und den Gebieten Cherson und Saporoschje Referenden durchgeführt wurden, wonach alle vier Regionen den Wunsch geäußert haben, Russland beizutreten.


Selenskij im NBC-Interview: Kiew soll keine weiteren Gebiete an Russland abtreten





Selenskij im NBC-Interview: Kiew soll keine weiteren Gebiete an Russland abtreten






Entsprechend müssen alle vier historische Regionen Russland in der Form beitreten, die sie zum Zeitpunkt der Durchführung der Referenden hatten. Diese Bedingungen entsprechen sowohl den russischen Gesetzen als auch internationalen Normen. Heute entsprechen diese Grenzen nicht der Frontlinie. Daher ist Trumps Forderung nach einer Aufteilung der Territorien für Russland inakzeptabel."

Die Unmöglichkeit, die Sonderoperation entlang der gegenwärtigen Frontlinie einzustellen und Moskaus Forderung nach einer vollständigen Kontrolle über die DVR hat nicht nur eine verfassungsrechtliche, sondern auch eine gesellschaftliche, wirtschaftliche und strategische Dimension, erklärt Stanislaw Tkatschenko, Professor am Lehrstuhl für europäische Studien der Fakultät für internationale Beziehungen der Sankt-Petersburger Staatlichen Universität und Experte des Waldai-Clubs:

"Die Stadt Kramatorsk, die sich im von Kiew kontrollierten Teil der DVR befindet, war einst eines der größten Zentren für schweren Maschinenbau, vergleichbar mit Jekaterinburg oder Tscheljabinsk. Hier befinden sich riesige Werke, die Bergbauausrüstung entwickelt und hergestellt hatten. Es gibt auch Metallindustrie. All das könnte wiederhergestellt und betrieben werden.

Durch den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk verläuft die Autobahn N-20, die die Stadt mit Donezk und Mariupol verbindet. Darüber hinaus ist Kramatorsk ein Knotenbahnhof der Donezker Eisenbahn.

Zusätzlich befindet sich auf dem von Kiew kontrollierten Territorium der DVR das Kloster Swjatogorsk, dessen Schutz vor ukrainischen Kirchenspaltern eine gesellschaftliche und religiöse Aufgabe Russlands ist. Wir sollten diese unsere Pflicht nicht unterschätzen, denn das Ziel der Militäroperation ist keine Eroberung von Territorien, sondern die Schaffung eines sicheren Raums für die Menschen.

Was das Gebiet Saporoschje angeht, gehört es gemäß der russischen Verfassung ebenfalls zu unserem Land. Daher wäre eine Beendigung der Sonderoperation entlang der gegenwärtigen Frontlinie ein Verzicht auf einen Teil der Region, darunter auf jenen am rechten Dnjepr-Ufer. Dieses Territorium hat für Russland eine strategische Bedeutung. Von hier aus können wir bei Bedarf Nikolajew, Odessa und Transnistrien erreichen.

Außerdem können russische Streitkräfte vom rechten Dnjepr-Ufer aus die gesamte Schwarzmeerküste der Ukraine unter Beschuss nehmen. Das wird garantieren, dass in der Region keine NATO-Stützpunkte und Kampfschiffe aus westlichen Ländern erscheinen. Im Grunde kann dies als ein Teil der Demilitarisierung der Ukraine angesehen werden."

Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei der Zeitung "Wsgljad" am 19. Oktober.


Mehr zum Thema - Warum es wichtig ist, die ganze DVR zu befreien


Screenshot_2025_10_21_at_10_37_23_Trumps_Forderung_nach_Aufteilung_des_Donbass_f_r_Russland_inakzeptabel_RT_DE

Video  https://rumble.com/v70f9bm-initiative-an-der-front-liegt-bei-uns-uschakow-ber-telefonat-zwischen-putin.html Dauer 2:51 Min.


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21.10.2025

Wie die EU den Krieg anheizt, Aus für russisches Gas – und Bunker für VDL

lostineu.eu, 21. Oktober 2025

Die Watchlist EUropa vom 21. Oktober 2025 – Heute mit News und Updates zur Ukraine-Politik, einem Beschluss der Energieminister und Sicherheitsmaßnahmen in der EU-Kommission.

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US-Präsident Trump ist nach Ansicht der EU-Außenbeauftragten Kallas ernsthaft um ein Ende des Krieges in der Ukraine bemüht. Allerdings würden Gespräche, bei denen die Ukraine und Europa nicht am Tisch säßen, ohne Ergebnis bleiben, sagte Kallas beim Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg.

Das kann man so sehen – doch dann müsste sich die EU auch ernsthaft darum bemühen, beim geplanten Gipfeltreffen zwischen Trump und Kremlchef Putin in Budapest mit dabei zu sein. Kallas’ Aufgabe wäre es, das Treffen diplomatisch vorzubereiten und zu begleiten – auch mit Gastgeber Orban und dem Kreml.

Doch statt auf Diplomatie setzt die EU auf Druck – und noch mehr Krieg. Dies zeigen die Vorbereitungen zum EU-Gipfel, der am Donnerstag in Brüssel stattfindet. Ganz oben auf Kallas’ To-Do-Liste steht das 19. Sanktionspaket gegen Russland, das bisher am Widerstand Österreichs und der Slowakei gescheitert ist.

Neue Spannungen in der Ostsee

Dieses Paket sieht nicht nur (bisher aus EU-Sicht illegale) Sekundärsanktionen vor, mit denen der Wirtschaftskrieg auf Drittländer wie Indien und China ausgeweitet wird. Geplant ist auch, härter gegen die so genannte “Schattenflotte” vorzugehen, mit denen Russland den europäischen Ölpreisdeckel umgeht.

Damit könnten die EU-Staaten künftig das Recht erhalten, suspekte Schiffe in der Ostsee zu inspizieren oder gar zu konfiszieren – was unweigerlich zu neuen Spannungen jenseits der Ukraine führen würde. Russland könnte diesen Schritt damit beantworten, daß es seine Tanker militärisch schützen lässt…

Die EU plant zudem, die Ukraine weiter massiv aufzurüsten. Dafür soll das Gros eines 140 Mrd. Euro schweren Kreditprogramms genutzt werden, das Kanzler Merz und Kommissionschefin von der Leyen mithilfe von eingefrorenem russischen Vermögen finanzieren wollen.

Merz will mehr Geld für Waffen

Ursprünglich war dieser umstrittene Kredit dazu gedacht, die Ukraine vor der drohenden Pleite zu retten. Doch Merz hat darauf bestanden, ihn vor allem für Waffenkäufe zu nutzen. Bleibt nur noch die heikle Frage, ob das Kriegsgerät für die Ukraine auch in den USA bestellt werden darf.

Trump hätte bestimmt nichts dagegen – auch wenn er nun plötzlich wieder für Frieden in der Ukraine nach russischen Konditionen eintritt. Der MAGA-Mann macht schließlich aus allem ein Geschäft. Wenn der Krieg mit EU-Hilfe weiter angeheizt wird, klingeln bei ihm die Kassen.

Und Frau Kallas? Sie ist wie Merz fest davon überzeugt, daß mehr Waffen für die Ukraine mehr Druck auf Putin bedeuten – und so die Chancen auf Verhandlungen erhöhen. Das hat zwar drei Jahre lang nicht funktioniert – aber Kallas glaubt, dass sie es besser weiß als Trump…

Siehe auch Krieg um die Ukraine: Taurus statt Tomahawks? und Droht auch der militärische Kollaps?

P.S. Ein paar Hardliner in der EU versuchen sogar, den “Friedensgipfel” in Budapest zu verhindern. Sogar der deutsche Außenminister hat gefordert, Putin bei der Anreise festzunehmen. Demgegenüber will Bulgarien dem russischen Präsidenten offenbar den Überflug nach Ungarn genehmigen…

News & Updates

  • Mehrheit für Verbot von russischem Gas. Die EU treibt den Ausstieg aus fossiler russischer Energie voran. Trotz massiver Probleme in Ungarn und der Slowakei und Bedenken in Österreich hat sich eine Mehrheit der 27 EU-Länder am Montag beim Treffen der Energieminister in Luxemburg für ein Verbot russischer Gaslieferungen bis Ende 2027 ausgesprochen. – Gleichzeitig will die EU noch mehr schmutziges und teures Frackinggas aus Amerika bestellen. Damit würde die Abhängigkeit von Russland durch eine noch größere Abhängigkeit von den USA ersetzt. Mein Bericht für die “taz” hier
  • Korruptionsskandal bei der Nato. Die massive Aufrüstung schafft offenbar nicht nur Begehrlichkeiten, sondern auch Gelegenheiten: Nach Angaben der belgischen Tageszeitung “Le Soir” wird die Nato von mehreren Korruptionsskandalen erschüttert. Neben Belgien sind offenbar noch fünf weitere europäische Länder betroffen. – Auf Druck der USA wurden mittlerweile mehrere Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt. Mehr im Blog
  • Nordzypern stellt sich gegen Erdogan. Der Sozialdemokrat T. Erhürman hat die Präsidentschaftswahlen in Nordzypern klar gewonnen. Der von der Türkei unterstützte Kandidat ist gescheitert. Erhürman will zurück zu Gesprächen mit den Griechen, um einen gemeinsamen föderalen Staat Zypern zu erreichen – und damit den EU-Beitritt.

Das Letzte

Ein Bunker für von der Leyen. Die deutsche Kommissionschefin lebte schon bisher abgeschieden in einem extra für sie eingerichteten “Wohnklo” im 13. Stock des Brüsseler Kommissionsgebäudes. Doch nun wurde ihr Schutz noch mehr verstärkt, nicht mal ihre eigenen Kommissare haben Zugang, wie “Euractiv” meldet. – Kommentar von “Partei”-Chef Sonneborn (auf X): “Dass sie sich dort auf Ihre Kosten kostenfrei unterbringt, hindert das vorzeigedemokratische Goldstück seither nicht daran, sich zusätzlich zum Gehalt (rund 34.800) (monatlich) eine anteilige „Unterbringungspauschale“ von rund 3.200 auszahlen zu lassen, die (zusammen mit weiteren) zum Ende ihrer zehnjährigen Amtszeit auf eine Extrasumme von über 500.000 angewachsen sein wird. Es geht in Brüssel, wie Sie sehen, alles mit rechten – oder linken – Dingen zu, je nachdem, wer gerade am Drücker sitzt.”

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3 Comments

  1. Thomas Damrau
    21. Oktober 2025 @ 08:52

    Eigentlich ist Recycling ja ganz einfach. Man nehme eine Kombination der folgenden Thesen:
    — “Die Ukraine muss den Krieg gewinnen” oder alternativ “Die Ukraine muss in eine bessere Verhandlungsposition gebracht werden”
    — “Ein Frieden, der der Ukraine Gebietsabtretungen abverlangt, ist nicht akzeptabel” oder alternativ “Putin muss Teile seiner Eroberungen zurückgeben”
    — “Die Ukraine braucht neue Waffen”
    — “Das nächste Sanktionspaket wird ein Knaller”
    — “Putin möchte keinen Frieden”
    — “Wenn Putin in der Ukraine Erfolg hat, wird er als Nächstes das Baltikum angreifen”
    — “Die EU muss sich auf Putins Angriff vorbereiten”

    Wenn ich mir diese Liste ansehe, kommt mir die Idee, eine KI damit zu beauftragen, die entsprechenden EU-Verlaubarungen aus einer Auswahl der obigen Thesen zusammenzustellen, und Frau Kallas dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen.

Antworten

  • ebo
    21. Oktober 2025 @ 08:54

    Damit haben Sie ziemlich gut die Tagesordnung der meisten EU-Treffen erfasst. Gestern bei den EU-Außenministern wurde jeder dieser Sätze gesagt – von jedem, also bestimmt 27mal ????

    Antworten

  • Guido B.
    21. Oktober 2025 @ 08:42

    UvdL möchte sich ja auch mal ungestört mit Selenski und einer Flasche Champagner zurückziehen und amüsieren können. Ihr Dasein als Lobbydienerin und Möchtegern-Feldherrin ist so trist und trostlos, dass man ihr das generös gönnen sollte.

    Antworten

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    Info: https://lostineu.eu/wie-die-eu-den-krieg-anheizt-aus-fuer-russisches-gas-und-bunker-fuer-vdl/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Krieg um die Ukraine: Droht auch der militärische Kollaps?


    lostineu.eu, vom 20. Oktober 2025

    Die EU und der IWF warnen vor einem finanziellen Zusammenbruch der Ukraine. Nun kommen Warnungen aus Washington und London: Auch militärisch sieht es nicht gut aus.

    Die Ukraine steht mit dem Rücken zur Wand. Finanziell sowieso, wie die laufenden Debatten über ein neues, 140 Mrd. Euro schweres Hilfsprogramm deutlich machen. Sie dürften den EU-Gipfel am Donnerstag dominieren.

    Aber auch militärisch sieht es nicht gut aus. Russlands Sommeroffensive war zwar nicht sonderlich erfolgreich, die russischen Truppen kommen nur im Schneckentempo voran, der Donbass ist immer noch nicht vollständig besetzt.

    Doch seit dem Verlust von Kursk ist die Ukraine eigentlich nur noch in der Defensive – und das trotz andauernder Waffenlieferungen aus Europa und den USA (die die EUropäer bezahlen).

    Die schrillste Warnung kam jetzt von US-Präsident Trump: „Euer Land wird erfrieren und euer Land wird zerstört werden, wenn die Ukraine kein Abkommen mit Russland schließt.“ 

    Dies soll Trump in seinem jüngsten, hitzigen Gespräch mit Präsident Selenskyj gesagt haben. Dabei stand er offenbar unter dem Eindruck eines Telefonats mit Kremlchef Putin – doch die Warnung ist durchaus ernst zu nehmen.

    Denn Russland greift nun – genau wie die Ukraine – gezielt die Energieproduktion an. Kraftwerke und Stromnetze werden Nacht für Nacht lahmgelegt. Auch in der Hauptstadt Kiew kommt es zu Stromausfällen.

    Noch ernster zu nehmen ist die Warnung aus London. “Die Ukraine kann nicht gewinnen”, sagte Field Marshal Lord Richards . Der oberste britische Armeeoffizier beschuldigte die Alliierten, falsche Hoffnungen zu verbreiten.

    Das UK, aber auch Deutschland und Frankreich tun immer noch so, als könne die Ukraine das Blatt zu ihren Gunsten wenden. Doch dies sei nicht möglich, so Lord Richards – denn dafür fehlt schlicht die “Manpower”.

    Besser wäre es, sich endlich an den Verhandlungstisch zu setzen – doch dazu sind die EUropäer nicht bereit. Statt den “Friedensgipfel” in Budapest mit vorzubereiten, planen sie eine Krisensitzung der “Koalition der Willigen”…

    Mehr zum Krieg um die Ukraine hier

    P.S. Angesichts einer zunehmenden Zahl Schutz suchender junger Männer aus der Ukraine bringt CSU-Chef Söder Einreisebeschränkungen ins Spiel. Die jungen Ukrainer flüchten vor dem Krieg und dem Kriegsdienst, was die Lage an der Front weiter erschwert…

    9 Comments

    1. Ales
      21. Oktober 2025 @ 07:01

      Es gibt einen Preis zu zahlen, wenn sich eine gesamte Kultur in einer kognitiven Dissonanz befindet und in einer Welt aus politischen Erzählungen lebt, die zunehmend keine Überlappung mit der Realität haben.

      So wie die „westlichen Werte“ stets heraufbeschworen werden, während jeder weiß, dass die EU nur einen Wert kennt, und zwar den Geldwert neoliberaler Prägung. Sozialprogramme einstampfen, Gewerkschaften aushöhlen, deregulieren, Begünstigungen für Schwerreiche generieren und alles nur erdenkliche zu privatisieren, WÄHREND man sich den falschen Anstrich von „links“, „humanistisch“ und „feministisch“ gibt.

      Für Menschen, die so sehr im Lügen geübt sind, war das Narrativ der glorreichen ukrainischen Armee, die mit SIG Sauer-Waffen in der Hand auf Moskau marschiert, zur Erdbeere auf diesem toxischen Kuchen. Die nächsten zwanzig Jahren könnten für uns alle von der Überwindung dieser kognitiven Dissonanz geprägt sein. Oder, wie die Angloamerikaner sagen: einem harten Reality-Check.

      Ich könnte zynisch sein und sagen, dass es den Deutschen nicht schaden wird, eine Weile zu spüren, was es bedeutet „Zweite Welt“ zu sein. Doch ich denke nicht, dass jene Kinder, die heute geboren werden, es verdienen, durch die Folgen dieser transatlantischen EU-Kakistokratie bestraft zu werden.

    Antworten

  • Arthur Dent
    20. Oktober 2025 @ 23:00

    Glaubt man den “Experten” (britisches Verteidigungsministerium), hätte der Krieg im Herbst 2022 mangels Munition auf russischer Seite beendet werden müssen. Aber es ist wie mit den 5 Broten und 2 Fischen. Irgendwo hat man immer wieder auf allen Seiten Munition gefunden. Im Gegensatz zu Herrn Söder kann man aber nachvollziehen, wenn bei jungen Menschen die Freude am Hauen, Stechen, Schädel spalten nicht so recht aufkommen will.

    Antworten

  • Erneuerung
    20. Oktober 2025 @ 18:26

    Wann haben denn Hitler, die deutsche Wehrmacht und die deutschen Medien die Niederlage im WW2 eingeräumt? Scheinbar ist noch nicht genug zerstört und zuviele Menschen leben noch, da kann man zumindest noch das in der EU geparkte russische Vermögen verpulvern. Wenn schon Niederlage, dann richtig und auf allen Ebenen, so wie das bei Kleinkindern ist, die dann heulen. Warum entwickelt sich die Menschheit, zumindest im Wertewesten incl. Israel, rückwärts?

    Antworten

    • KK
      20. Oktober 2025 @ 18:58

      “Warum entwickelt sich die Menschheit, zumindest im Wertewesten incl. Israel, rückwärts?”

      Wer sagt, dass sie sich “rückwärts” entwickelt? Vielleicht strebt die Evolution einfach nur nach immer noch widerlicheren Monstern… dann wäre die Entwicklung doch straigt forward!

      Antworten

    • Michael
      20. Oktober 2025 @ 19:36

      „Warum rückwärts!?“ Weil man im sog. Wertewesten glaubt das sei Fortschritt und dass dort die Zukunft liegt!

      Antworten

  • Guido B.
    20. Oktober 2025 @ 16:55

    Aber es läuft doch alles nach Plan. Kallas freut sich schon auf das 20. Sanktionspaket. Dafür wird sicher eine große Party in Brüssel ausgerichtet. Und der Führer Merz weiss auch, dass die deutsche militärische Führungsrolle auf dem Kontinent nur mit dem Sieg der Ukraine erreicht werden kann. Russland muss der Endlösung zugeführt werden, notfalls mit deutschen Raketen und Soldaten. Da gibt es noch viel Potenzial in der Koalition der Willigen. Slava Ukraini!

    Antworten

  • KK
    20. Oktober 2025 @ 15:17

    „Der oberste britische Armeeoffizier beschuldigte die Alliierten, falsche Hoffnungen zu verbreiten.“

    Wann wird er gelyncht?
    Bzw. des Amtes enthoben und ersetzt?

    Antworten

    • Michael
      20. Oktober 2025 @ 19:43

      „Gelyncht?“ „Des Amtes enthoben?“ Ich vernehme vermehrt Stimmen vom verlorenen Krieg in der Ukraine! Selbst Trump klingt sehr skeptisch! Ich habe das Gefühl der absteigende Westen will die Bürgerschaft schrittweise darauf vorbereiten dass das Ende in der Ukraine naht! Selbst Gerüchte über die Unhaltbarkeit von Selenskyj im Amt mehren sich: siehe zuletzt seine diktatorische Intervention in Odessa!

      Antworten

      • KK
        20. Oktober 2025 @ 21:56

        Diese Stimmen mag es geben, allerdings nicht aus den Chefetagen der EU – die völlig verblendeten, die sich darin allzu wohlig eingerichtet haben, wollen offenbar immer mehr den totalen Krieg.


  • Info: https://lostineu.eu/krieg-um-die-ukraine-droht-auch-der-militaerische-kollaps/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Korruptionsskandal bei der Nato – USA behindern Aufklärung


    lostineu.eu, 20. Oktober 2025

    Die massive Aufrüstung schafft offenbar nicht nur Begehrlichkeiten, sondern auch Gelegenheiten: Nach Angaben der belgischen Tageszeitung “Le Soir” wird die Nato von mehreren Korruptionsskandalen erschüttert. Neben Belgien sind offenbar noch fünf weitere europäische Länder betroffen. In den USA wurden zwei Griechen festgenommen worden, meldet das Blatt. Die meisten suspekten Fälle sind demnach in der Nato-Rüstungsagentur NSPA gemeldet worden. Es geht um Millionenbeträge – die Nato wollte keine Stellungnahme abgeben. – Für das Militärbündnis kommt der Bericht äußerst ungelegen. Es versucht gerade, gegen Russland zu mobilisieren – und noch mehr Geld für die Ukraine einzusammeln, das dann an US-Rüstungskonzerne fließt. – Auf Druck der USA wurden mittlerweile mehrere Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt.

    4 Comments

    1. Alexander Hort
      20. Oktober 2025 @ 14:49

      Überrascht hat mich diese Meldung nur im ersten Moment. Finanzielle Mittel mehr oder weniger ineffizient zu verwenden, bis hin zu offener Korruption, hat zumindest in der Bundesrepublik Deutschland doch eine gewisse Tradition bei der Beschaffung von Militärgerät. Diese komische Symbiose aus staatlicher Bürokratie und privatem Unternehmertum hat schon für den berühmten Skandal um den HS-30 Schützenpanzer gesorgt oder für die (diplomatisch formuliert) unglückliche Entscheidung, den Starfighter zu beschaffen.
      Warum also sollte es bei der NATO komplett anders sein?

    Antworten

    • Michael
      20. Oktober 2025 @ 15:49

      War da nicht auch ein Korruptionsskandal um die Lieferung deutscher U-Boote an die Kolonie Israel!?

      Antworten

      • KK
        20. Oktober 2025 @ 15:18

        Der wurde unter der Oberfläche gehalten…

  • KK
    20. Oktober 2025 @ 13:27

    Der intensive Austausch mit der Ukraine macht sich offenbar bezahlt!


  • Info: https://lostineu.eu/korruptionsskandal-bei-der-nato/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    21.10.2025

    Nachrichten von Pressenza: Abschiebungshaft: Regierung will pflichtanwaltliche Vertretung wieder abschaffen

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 21. Oktober 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 21.10.2025



    Abschiebungshaft: Regierung will pflichtanwaltliche Vertretung wieder abschaffen


    Eine Inhaftierung ist ein schwerwiegender Grundrechtseingriff. Zu Recht wird deswegen seit 18 Monaten Menschen, die in Abschiebungshaft genommen werden, eine anwaltliche Vertretung zur Seite gestellt. Doch die neue Bundesregierung will das nun wieder abschaffen – und verunglimpft dabei ein rechtsstaatliches&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/abschiebungshaft-regierung-will-pflichtanwaltliche-vertretung-wieder-abschaffen/


     -----------------------


    Brasilien übertrumpft Visa, Mastercard und andere: Trump droht


    Das erfolgreiche Zahlungstool Pix kann Vorbild für alle BRICS-Staaten sein und den Dollar bedrohen. Wehe, Europa wagt Ähnliches. Urs P. Gasche für die Online-Zeitung INFOsperber Statt Präsident Donald Trump zu hofieren und seinen Erpressungsversuchen nachzugeben, könnte Europa dem Beispiel Brasiliens&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/brasilien-uebertrumpft-visa-mastercard-und-andere-trump-droht/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.10.2025

    Die Tribute von Big Agro  Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung sieht durch die zunehmende Konzentration von Konzernmacht im Lebensmittelsektor die Versorgungssicherheit gefährdet – auch durch deutsche Unternehmen.

    german-foreign-policy.com, 21. Oktober 2025

    BERLIN/NEW YORK (Eigener Bericht) – Der Bericht des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, über Konzernmacht und Menschenrechte in der Nahrungsmittelproduktion konstatiert kontinuierlich zunehmende Konzentrationsprozesse und eine daraus folgende Bedrohung für das Recht auf Nahrung und andere Menschenrechte. Die Konzentrationsprozesse stabilisieren Fakhri zufolge zudem das agroindustrielle Modell mit all seinen negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Deutsche Unternehmen wie Bayer, BASF und die EW Group gehören zu den in dem Report erwähnten Firmen, die diverse Sparten des Agro-Weltmarktes dominieren. Kritik erfährt auch die Agrarpolitik der EU, weil deren Subventionssystem die Größe von Betrieben honoriert und so das Höfesterben fördert. Zur Begrenzung der Konzernmacht setzt Fakhri auf das Unternehmensrecht, obwohl es Defizite aufweist; er empfiehlt, die Staaten sollten juristische Mittel nutzen – darunter das nationale und das internationale Strafrecht –, um die Konzerne in ihre Schranken zu weisen. Darüber hinaus appelliert sein Bericht an die Regierungen, sich an den Verhandlungen über ein UN-Abkommen zur Regulierung der Geschäftspraxis multinationaler Unternehmen zu beteiligen.


    Zitat: Gewinnmaximierung statt Gemeinwohl

    Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, hat in der vergangenen Woche seinen Report „Konzernmacht und Menschenrechte im Nahrungsmittelsektor“ bei der EU und bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen vorgestellt.[1] Das Dokument macht einen Konzentrationsprozess in der gesamten Lebensmittel-Wertschöpfungskette aus und warnt eindringlich vor den Auswirkungen auf das Recht auf Nahrung. „Der Machtzuwachs der Konzerne in den Lebensmittelsystemen korreliert mit dem zunehmenden Trend zur Industrialisierung der Lebensmittelproduktion“, heißt es in dem Bericht: „In der Folge haben die von den Unternehmen dominierten industriellen Lebensmittelsysteme zu einem Anstieg der Treibhausgas-Emissionen, einer Abnahme der Artenvielfalt, einer Zunahme der Umweltverschmutzung und zu systematischen Menschenrechtsverletzungen geführt“. Überdies bringe die Entwicklung höhere Preise sowohl für die Landwirte als auch für die Verbraucher mit sich. Eine relativ kleine Gruppe könne den Nahrungsmittelbereich so gestalten, dass er als oberstem Ziel der Gewinnmaximierung diene und nicht dem Gemeinwohl, lautet das Resümee.


    Bayer und BASF unter den „Big Four“

    Sowohl bei den Agrochemikalien, den Düngemitteln und anderen Inputgütern für die Landwirtschaft als auch bei den Landmaschinenherstellern, den Anbietern von Tierarzneien und den Zuchtbetrieben macht der Bericht eine Marktbeherrschung durch eine Handvoll multinationaler Konzerne aus. Namentliche Erwähnung finden dabei die beiden deutschen Agroriesen Bayer und BASF, die gemeinsam mit Corteva und Syngenta auf dem Pestizidsektor auf einen Weltmarktanteil von 61 Prozent und im Saatgutsegment auf einen Weltmarktanteil von 56 Prozent kommen.


    Datenkrake „FieldView“

    Die UN-Publikation kritisiert auch die Vormachtstellung von Bayer auf dem Feld der digitalen Landwirtschaft. Die „FieldView“-Plattform des Konzerns arbeite mit einem Closed-Shop-System, das die Landwirte „durch exklusive Gerätelizenzen, nicht interoperative Software und Belohnungssysteme wie BayerPLUS“ an den Konzern und seine Agrarprodukte binde, hält der Report fest. Er sieht die Bauern durch FieldView und ähnliche Tools von Syngenta und Corteva, die Saatgut, Pestizide, Landmaschinen, Betriebs- und Wetterdaten miteinander verknüpfen, in Abhängigkeiten getrieben. Solche Tools höben die Datenhoheit der Landwirte auf, schränkten ihre Auswahlmöglichkeiten ein und begrenzten den Wettbewerb, konstatiert Fakhri. Zudem würden die Plattformen „die Widerstandsfähigkeit des Lebensmittelsystems untergraben“.


    Digitale Nebenwirkungen

    Einen Beitrag zur Steigerung der Versorgungssicherheit leisten FieldView und ähnliche Plattformen laut Fakhris Einschätzung nicht. „Es sollte beachtet werden, dass Hunger, Mangelernährung und Hungersnöte durch politisches Versagen verursacht werden, nicht durch objektiven Nahrungsmittelmangel oder Naturkatastrophen“, betont der UN-Sonderberichterstatter. Überdies warnt der kanadische Jurist – die Initiative ETC zitierend – vor den sozioökonomischen Implikationen der digitalen Landwirtwirtschaft: „Eine mächtige Technologie, die in eine von Ungleichheit bestimmte Gesellschaft Einzug erhält, wird stets die Kluft zwischen den Mächtigen und den Machtlosen vergrößern.“


    Aus Visbek in die Welt

    Auch die Omnipräsenz des Mastgeflügelkonzerns EW Group stuft der Fakhri-Bericht als bedenklich ein. In den USA stellt der Betrieb aus dem niedersächsischen Visbek gemeinsam mit dem einheimischen Unternehmen Tyson Food und der niederländischen Firma Hendrix Genetics 98 Prozent des Masthühner-Zuchtbestands. Auf ähnliche Werte kommt das Oligopol auf dem afrikanischen Kontinent, in China und in Brasilien. Die Stärke der Supermarktketten in Deutschland und anderen Ländern gilt dem Report ebenfalls als problematisch, und das nicht nur, weil sie kleinere Anbieter verdrängen. „Die Verbreitung von Supermärkten geht oft mit einem Anstieg der Importe und des Verkaufs ultraverarbeiteter Lebensmittel einher“, stellt der Sonderberichterstatter fest.


    Brüssel unter Einfluss

    Die EU führt Fakhri als Beispiel für eine Landwirtschaftspolitik an, die durch eine falsche Weichenstellung die Konzentration von Ackerland in den Händen weniger forciert. „Etwa 80 Prozent der Mittel der ‚Gemeinsamen Agrarpolitik‘ geht an die größten 20 Prozent der Betriebe“, schreibt er: „Im Zuge dessen hat die Europäische Union zwischen 2005 und 2020 rund 5,3 Millionen landwirtschaftliche Betriebe verloren …, vor allem kleinbäuerliche Betriebe“. Auch die politische Macht, die in Brüssel aus der Konzernmacht erwächst, nennt der Sonderberichterstatter besorgniserregend. Dabei verweist er auf die immensen Lobby-Etats, die den Konzernen unter anderem zur Abschwächung von Umweltschutzmaßnahmen zur Verfügung stehen.


    Unternehmensrecht als Hebel

    Der Rechtswissenschaftler Fakhri betrachtet vor allem das Unternehmensrecht als einen Hebel, um die Konzernmacht einzuhegen. Die existierenden Gesetze könnten dies allerdings nicht in ausreichendem Maß leisten, urteilt er: „Das Unternehmensrecht fasst Unternehmen als juristische Personen mit einer übermäßigen Anzahl von Rechten und nur sehr wenigen verbindlichen Pflichten“. Zudem schütze es alle Operationen zum Nutzen des Profits, während es die Kosten schädlicher Geschäftspraktiken externalisiere, „als wären die Unternehmen vollkommen aus dem sozialen Kontext gelöst“. So hätten die Firmen etwa die Möglichkeit, sich durch entsprechende Verträge jeglicher Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen entlang ihrer Lieferketten zu entziehen, kritisiert er. Trotz dieser Defizite eröffne das Unternehmensrecht jedoch gewisse Handlungsoptionen. Der Report empfiehlt den Staaten, diese zur Einschränkung der Macht von Konzernen zu nutzen und sich auch des nationalen und internationalen Strafrechts zu bedienen, um multinationale Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen. Darüber hinaus drängt der Bericht die Länder, den auf UN-Ebene laufenden Verhandlungsprozess zur Regulierung der Aktivitäten transnationaler Unternehmen zu unterstützen.


    Input aus Deutschland

    In den Bericht sind Eingaben diverser UN-Organisationen, Staaten, Wissenschaftler und Initiativen eingeflossen. Aus Deutschland folgten FIAN und die Coordination gegen BAYER-Gefahren Fakhris Aufruf und reichten ein gemeinsames Dossier ein. Von dem vorliegenden UN-Report sehen die beiden Gruppen sich in ihrer Forderung nach einer Agrarwende im Allgemeinen und einer Beschränkung der Macht von Agrarriesen im Besonderen bestätigt: „Diese Oligopole“, konstatieren sie, „treiben Preise nach oben, drücken Löhne nach unten und schaffen Abhängigkeiten, welche Kleinbäuer*innen und Verbraucher*innen weltweit gleichermaßen entrechten“.[2]

     

    [1] Corporate power and human rights in food systems. ohchr.org.

    [2] UN-Sonderberichterstatter warnt: Konzernmacht gefährdet das Recht auf Nahrung. cbgnetwork.org.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10162


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    Schlagzeile






    Info: 


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    20.10.2025

    Schlagzeile






    Info: 


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    Screenshot_2025_10_21_at_02_36_55_Trump_in_Gaza_2.pdf


    Screenshot_2025_10_21_at_02_37_40_Trump_in_Gaza_1.pdf


    20.10.2025

    Das Inselchen Vaindloo -"russische Verletzung" des NATO-Luftraums im Baltikum

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 20. Oktober 2025, 16:50 Uhr


    _RTDE 20.10.2025


    _*Das Inselchen Vaindloo - oder eine angebliche russische Verletzung des

    NATO-Luftraums im Baltikum


    *Estlands nördlichstes Inselchen Vaindloo ist unbewohnt, gerade mal 600

    Meter lang und 200 Meter breit. Es gibt weder militärische Anlagen noch

    Bodenschätze. Dennoch könnte dieser in der Weite der Ostsee verlorene

    Punkt den EU/NATO-Falken den Vorwand für den lang ersehnten Krieg mit

    Russland liefern.


    /Von Rainer Rupp/


    Hätte man blind der kriegslüsternden Hysterie deutscher und

    EU/NATO-Politiker und ihren medialen Hofschranzen vertraut, dann hätte

    man glauben können, dass deren lang ersehnter, direkter Waffengang mit

    Russland unmittelbar bevorsteht. In Deutschland war es vor allem der

    ÖRR – von ARD bis Deutschlandfunk –, der den Vorfall vom 19. September

    2025 als akut und ungeheuer bedrohlich darstellte, speziell für unsere

    Sicherheit in Deutschland und generell für die EU und

    NATO–Mitgliedsländer. Was war geschehen?


    Bei dem angeblich weltbewegenden Vorfall haben drei russische

    MiG-31-Kampfjets auf dem Weg von ihrer Luftwaffenbasis bei Sankt

    Petersburg zu einer Basis in Kaliningrad (früher Königsberg) den

    estnischen und damit NATO-Luftraum über der Vaindloo-Insel angeblich für

    zwölf Minuten verletzt. In den nachfolgenden Tagen überschlug sich die

    Berichterstattung in deutschen und EU-Medien über diese "gefährliche"

    und "freche Eskalation" der unberechenbaren Russen in einem ohnehin

    bereits hochgefährlichen Spannungsfeld.


    Was aber war genau passiert? Dafür sollten wir uns zunächst die

    beigefügte Karte ansehen. Darauf erkennen wir bereits auf den ersten

    Blick, dass die kriegslüsternden Propagandisten mit der angeblichen

    Gefahr des russischen "Eindringens in den NATO-Luftraum" maßlos

    übertrieben haben. Zudem haben die Russen abgestritten, dass ihre MIGs

    den im östlichen Teil der Ostsee verlassen haben, obwohl es aufgrund der

    Enge des Korridors nur eine geringe Abweichung vom Kurs braucht, um auf

    der Höhe von Estlands nördlichstem Inselchen Vaindloo, ungewollt in

    estnischen Luftraum zu geraten.


    Wie eingangs bemerkt: Vaindloo ist unbewohnt, gerade mal sechs

    Fußballfelder lang und 200 Meter breit. Es gibt weder militärische

    Anlagen noch Bodenschätze. Dennoch könnte dieser in der Weite der Ostsee

    verlorene Punkt den EU/NATO-Falken den Vorwand für den lang ersehnten

    Krieg mit Russland liefern. Denn als estnische Insel erstreckt sich die

    territoriale Souveränität Estlands – und damit auch der NATO-Luftraum –

    zwölf Seemeilen rund um das Inselchen und reicht damit bis an den engen

    Internationalen Transitkorridor heran. Durch den an dieser Stelle

    besonders engen Transitkorridor geht der gesamte Flug- und

    Schiffsverkehr von Sankt Petersburg nach Kaliningrad. Und dieses

    Nadelöhr wollen die Kriegstreiber in der NATO mithilfe ihres Giftzwergs

    Estland schließen und Russland festsetzen, was garantiert einen

    russischen Befreiungsschlag zur Folge hätte.


    Beweise, dass die Luftraumverletzung der MIGs tatsächlich stattgefunden

    hat, haben die westlichen Kriegstreiber nicht vorgelegt. Stattdessen

    wiederholen sie stets die Erklärung des estnischen

    Verteidigungsministers, der gar nicht die technischen Möglichkeiten hat,

    so etwas zu behaupten (Estland hat etwa halb so viele Einwohner wie

    Köln). Satellitenaufnahmen, die seine Behauptung untermauern könnten,

    haben weder er noch seine westlichen Unterstützer vorgelegt.


    Dennoch haben sich vor allem in deutschen Medien zunehmend Politiker und

    "Wehrexperten" dahingehend geäußert, dass bei einer Wiederholung einer

    derartigen Verletzung des NATO-Luftraums durch die Russen sofort

    gehandelt werden müsste und die gefährlichen Eindringlinge abgeschossen

    werden müssten. Dass eine solche Aktion direkt vor der russischen

    Haustür zwangsläufig eine angemessene Antwort Moskaus nach sich ziehen

    und uns an den Rand oder in den Abgrund eines großen Krieges führen

    würde, scheint keinen Jünger des neuen, suizidal-apokalyptischen

    Kriegstüchtigkeit-Kults in Berlin zu interessieren.


    Stattdessen versuchten die Propagandisten des Krieges, die angebliche

    Provokation der drei MIG-31 mit den angeblich hybriden russischen

    Bedrohungen durch Drohnenüberflüge über polnische Hühnerställe und

    zivile Flughäfen in Norwegen, Kopenhagen, München und so weiter zu

    verbinden, um die angebliche Bedrohung noch gefährlicher aussehen zu

    lassen. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass keine einzige dieser

    Drohnen mit Russland zu tun hatte.


    Trotzdem ging die Berichterstattung in der gesamten EU weiter, als sei

    nichts geschehen, als hätten sich die Drohnenpiloten nicht als harmlose

    Bürger entpuppt, die – unerlaubt – ihren neuesten Einkauf testen

    wollten. Wortreich beschwor die Kriegspropaganda die Einheit der

    NATO-Allianz, es gab NATO-Konsultationen im Rahmen von Artikel 4 der

    NATO-Charter, es gab offizielle Warnungen an Russland vor

    Fehlkalkulationsrisiken in der Ostsee. Hier folgen einige Beispiele für

    von deutschen Medien fabrizierte Schlagzeilen:


    ● "Estland: Drei russische Kampfjets dringen unerlaubt in Luftraum ein"

    (/Tagesschau/, 19. September) – fokussierte auf den unbefugten Eintritt

    und die NATO-Abfangaktion;

    ● "Moskau kontert NATO-Vorwurf der Luftraumverletzung" (/DW/, 20.

    September) – hob Moskaus Widerlegung inmitten der Vorfälle in Estland

    und Polen hervor;

    ● "Abschuss von russischen Kampfjets? Ein schmaler Grat" (/BR24/, 22.

    September) – diskutierte Eskalationsschwellen nach UN-Gesprächen.

    Beispiele für EU-Schlagzeilen:

    ● "Russian warplanes breach NATO airspace in 'dangerous' incursion"

    (/Politico/, 19. September) – betonte die Rolle italienischer Jets bei

    der Abfangaktion nahe Tallinn;

    ● "Estonia seeks Nato consultation after Russian jets violate airspace"

    (/BBC/, 20. September) – notierte die Anrufung von Artikel 4 und

    Parallelen zu Drohnen;

    ● "Russian fighter jets, in brazen incursion, spend more than 10 minutes

    in Estonian airspace" (/EU Perspectives/, 19. September) – beschreibt

    dreistes russisches Eindringen in den estnischen Luftraum.


    Beispiele für kriegshetzerische Hysterie und Aufrufe zum Abschuss

    russischer Flugzeuge.


    Die mediale Rhetorik nach dem Vorfall verstärkte die Ängste davor, dass

    Russland angeblich die NATO "testen" würde. Deshalb müsse man den

    russischen Aggressionen einen Riegel vorschieben und die Eindringlinge

    abschießen. Russland wies dies als westliche "Paranoia" zurück, aber

    kriegstüchtige, eskalierende Stimmen in der deutschen und EU-Presse

    bezeichneten Zurückhaltung als Schwäche.


    /● CNN/ (21. Sep): "European allies warn they will shoot down Russian

    jets or drones" – berichtete, dass britische, französische und deutsche

    Gesandte privat gegenüber Moskau signalisierten, dass bei zukünftigen

    Luftraumverletzungen mit scharfem Feuer zu rechnen sei. Zugleich

    bezeichnete der Sender frühere, friedlich verlaufene Abfangaktionen als

    "unzureichende Abschreckung";


    /● BR24/ (22. Sep): "Abschuss von russischen Kampfjets? Ein schmaler

    Grat" – argumentierte, dass die NATO "entschlossenes Handeln" wie das

    Herabholen von Jets vorbereiten muss, um eine "rutschige Bahn zur

    Invasion" (durch Russland) zu vermeiden;


    /● Al Jazeera/ (25. Sep): "Is Russia testing NATO with aerial

    incursions?" – zitierte baltische Experten, die drängten: "NATO-Länder

    sollten russische Flugzeuge abschießen", um Entschlossenheit zu

    signalisieren, und bezeichnete ein Stillhalten als "Einladung zum

    hybriden Krieg";


    /● Forces News/ (23. Sep): Berichterstattung über UN-Treffen notierte

    "gesteigerte Spannungen" mit Aufrufen zu "präemptiven Regeln des

    Engagements", während Russland dies als "Hysterie" verspottete, die den

    NATO-Rüstungsaufbau rechtfertigt.


    Es gab aber auch einige kritische Stimmen (etwa die Webseite WSWS), die

    die NATO-"Kriegseskalationspropaganda" verurteilten.


    *NATO-Eskalationsentscheidungen für Estland und die baltischen

    Gift-Zwergstaaten (2025*)


    Nach dem Beginn der russischen militärischen Sonderoperation in der

    Ukraine am 24. Februar 2022 und erneut infolge der jüngsten

    hochgespielten Vorfälle hat die NATO ihre Präsenz an ihrer "Ostfront"

    weiter eskaliert, unter anderem durch die "Enhanced Forward Presence

    (eFP)" und neue Verpflichtungen. Wichtige Entscheidungen konzentrieren

    sich auf Kampfgruppen, Brigaden und die Unterstützung durch die

    sogenannten Gastnationen – die drei hysterisch antirussischen

    Giftzwergstaaten Estland, Lettland und Litauen:


    ● Bildung der NATO-Multinationalen Brigade Lettland (Juli 2024,

    betriebsbereit 2025): Lettland beherbergt eine volle Brigade (über 5.000

    Truppen, angeführt von Kanada/Deutschland), ähnliche Upgrades sind

    geplant für Litauen bis 2026.


    ● NATO-Gipfel in Den Haag (25. Juni 2025): die Verbündeten

    verpflichteten sich zu fünf Prozent des BIP für Verteidigung bis 2030;

    verbesserte Luft-/Raketenabwehr für die baltischen Staaten,

    einschließlich integrierter Patriot-Systeme in Estland.


    ● Erweiterung der US-Baltikum-Sicherheitsinitiative (September 2025):

    4,2-Milliarden-Dollar-Hilfspaketfür HIMARS-Systeme; rotierende Truppen

    in Estland (bis zu 2.000 Mann US-Personal insgesamt in den baltischen

    Staaten); der US-Kongress drängt auf Nachhaltigkeit inmitten von

    Überprüfungen der Trump-Administration.


    ● Baltische Massenevakuierungs-/Kontingenzpläne (Oktober 2025):

    Gemeinsame Übungen zur Verlegung von zehn bis 30 Prozent der

    Bevölkerungen (in Estland etwa 130.000 Personen); umfasst befestigte

    Grenzen und Wiederaufstellung von Minenfeldern (Rückzug aus dem

    Ottawa-Vertrag).


    ● Enhanced Forward Presence Kampfgruppen (angelaufen im Jahr 2025): von

    Großbritannien geführte Gruppe in Estland, kanadisch in Lettland,

    deutsch in Litauen; rotiert auf 1.500 Truppen jeweils, mit 2025; hinzu

    kommen F-35-Geschwader und Cyber-Einheiten.


    ● Estnisches Verteidigungsversprechen (September 2025): fünf Prozent des

    BIP (2026–2029) für Gastnationen-Infrastruktur, die schnellere

    NATO-Verlegungen ermöglicht.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    Kiews menschliche Schutzschilde

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 20. Oktober 2025, 16:57 Uhr


    _RTDE 20.10.2025


    _*Menschliche Schutzschilde – Kiews Truppen richten Feuerstellungen in

    Mehrfamilienhäusern in DVR ein


    *Der Kommandeur eines Drohnentrupps der russischen Streitkräfte hat

    berichtet, dass ukrainische Truppen in der Stadt Dimitrow in der DVR aus

    Feuerstellungen in Hochhäusern, deren Bewohner nicht evakuiert wurden,

    auf die russische Seite feuern.


    Ukrainische Truppen richten Feuerstellungen in Hochhäusern in Dimitrow

    (vom Kiewer Regime "Mirnograd" genannt), einer Stadt im Westen der

    russischen Volksrepublik Donezk, ein. Diese Information kommt von Wiktor

    Woronin, dem Kommandeur einer Drohneneinheit der Separaten

    Motschützen-Gardebrigade zu Ehren des ersten Oberbefehlshabers der DVR,

    Alexander Sachartschenko, die zum Truppenverband "Zentrum" gehört. Er

    erklärte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur /TASS/, dass die

    ukrainischen Streitkräfte von dort auf die russische Seite feuern und

    dabei Zivilisten als Deckung missbrauchen – nämlich die Hausbewohner,

    die nicht evakuiert werden. Wörtlich zitiert ihn die /TASS

    <https://tass.ru/armiya-i-opk/25392933>/ wie folgt:


    /"Die Häuser der Einwohner von Dimitrow bieten ihnen Deckung – und indem

    sie dort Zug- und Kompanieverteidigungs-Stützpunkte einrichten und von

    dort aus schießen, provozieren sie unsere Truppen, die Hochhäuser

    anzugreifen. Deshalb verstecken sie sich ja dort."/


    Zuvor hatte Woronin ebenfalls gegenüber der /TASS/ berichtet, dass sich

    die ukrainischen Streitkräfte von Nowopawlowka, einer Ortschaft, die

    überwiegend mit Einfamilienhäusern bebaut ist, in die Stadt Dimitrow mit

    deren Hochhäusern zurückziehen würden. Nun erklärt er, der Wunsch, die

    Taktik der menschlichen Schutzschilde effektiver zu nutzen, sei

    offensichtlich der Beweggrund der ukrainischen Truppen für die Wahl

    gerade dieser Stadt als Rückfallposition:


    /"Dort ist doch die Bevölkerungsdichte höher. In Vierteln mit

    Einfamilienhäusern kann man eine solche Dichte ja nicht erreichen – und

    dort wird es demnach keine solche Deckung geben. Aber in Dimitrow mit

    den ganzen Hochhäusern ist die Gebäudedichte hoch und die

    Bevölkerungszahl groß. Deshalb ziehen sie sich dorthin zurück."/


    Kiews Militär ist in der Vergangenheit mehrfach der Taktik der

    menschlichen Schutzschilde überführt worden. Diese Taktik ist

    international als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die

    Menschlichkeit geächtet.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    UN verurteilt Repressionen gegen propalästinensische Aktivisten in Deutschland.

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 20. Oktober 2025, 16:31 Uhr


    _RTDE 20.10.2025


    _*UN: Deutschland muss Kriminalisierung und Polizeigewalt gegen

    Pro-Palästina-Aktivisten beenden


    *UN-Experten verurteilen die Repressionen gegen propalästinensische

    Aktivisten in Deutschland. Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten

    sei ein Verstoß gegen Menschenrechtsabkommen. Die deutsche Regierung

    müsse Aktionen gegen Völkermord unterstützen und nicht kriminalisieren.


    UN-Experten fordern Deutschland dringend auf, die Kriminalisierung,

    Bestrafung und Unterdrückung von Solidaritätsaktivitäten für Palästina

    zu beenden. In einer Pressemitteilung

    <https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/10/un-experts-urge-germany-halt-criminalisation-and-police-violence-against

    verurteilten die Vereinten Nationen die Missachtung der Menschenrechte

    in Bezug auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit in Deutschland. In der

    Erklärung vom Donnerstag zitierten die damit befassten Experten bei der UN:

    /"Wir sind alarmiert über die anhaltende Polizeigewalt und die

    offensichtliche Unterdrückung von Solidaritätsaktivitäten für Palästina

    durch Deutschland."/


    Deutschland sei verpflichtet, Menschenrechtsabkommen einzuhalten. Dazu

    gehöre das Recht auf friedliche Versammlung für alle und ohne

    Diskriminierung. Deutschland habe dieses Recht zu achten. Dazu erklärten

    die Experten:

    /"Politische Proteste und solche, die eine abweichende Meinung zum

    Ausdruck bringen, dürfen aufgrund ihres Inhalts nicht in unzulässiger

    Weise eingeschränkt werden."/


    Laut den UN-Experten habe Deutschland seit Oktober 2023 seine

    Restriktionen im Umgang mit palästinensischen Solidaritätsaktionen und

    Protesten verschärft, obwohl diese Aktionen insgesamt friedlich

    verlaufen und legitime Forderungen geäußert worden seien. So sei unter

    anderem die Einstellung von Waffenexporten nach Israel gefordert worden,

    die Beendigung des Völkermords und der illegalen Besetzung durch Israel,

    die Gewährleistung des Zugangs zu humanitärer Hilfe für den

    Gazastreifen, die Anerkennung des Staates Palästina und die

    Strafverfolgung derjenigen, die Gräueltaten begangen haben.


    In Berlin hätten Polizisten friedliche Demonstranten, die sich

    solidarisch mit Palästina zeigten, willkürlich ins Gesicht geschlagen.

    Die Beamten hätten Dutzende Aktivisten festgenommen, einige davon

    lediglich, weil sie "Vom Fluss bis zum Meer, Palästina wird frei sein"

    skandierten. Dieser Slogan wird von der weltweiten Solidaritätsbewegung

    für Palästina häufig verwendet. Von den deutschen Behörden werde er

    jedoch als Ausdruck der Unterstützung für die Hamas gewertet, und von

    deutschen Gerichten verboten und mit Geldstrafen belegt worden, weil sie

    den Slogan als "Verherrlichung von Gewalt" betrachteten. Die UN-Experten

    kritisierten das Kriminalisieren von propalästinensischen Aktivisten in

    Deutschland:


    /"Wir haben gegenüber der deutschen Regierung regelmäßig Bedenken

    hinsichtlich unangemessener Einschränkungen palästinensischer

    Solidaritätsbewegungen geäußert. Diese betreffen ungerechtfertigte

    Verbote, die Streichung von Finanzmitteln für Vereine, Einschränkungen

    friedlicher Versammlungen, Veranstaltungen und Teilnehmer, übermäßigen

    Einsatz von Polizeigewalt und willkürliche Festnahmen, auch von

    Minderjährigen, sowie die zunehmende Kriminalisierung von

    Menschenrechtsverteidigern ..." /


    Deutschland würde für sein Vorgehen häufig "sehr weit gefasste

    Rechtfertigungen" anführen: Die Restriktionen gegenüber Demonstranten

    würden demnach aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, der Prävention

    von Antisemitismus oder des Verbots der Unterstützung terroristischer

    Organisationen angewendet. Dabei sollte Deutschland Protestaktionen

    gegen den Völkermord unterstützen, erklärten die UN-Experten:

    /"Deutschland muss Aktionen zur Verhinderung von Gräueltaten und

    Völkermord unterstützen und darf sie nicht unterdrücken."/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    Screenshot_2025_10_20_at_20_58_39_Er_war_neunzehn_Konrad_Wolf_zum_100._Geburtstag

    Ein Artikel von Felix Ducek

    Mit siebzehn hat man noch Träume? Mit neunzehn warten heute wieder ganz andere, sehr reale „Herausforderungen“. Auch wenn sich manch Betroffener vielleicht auf den kostenlosen Führerschein freut – geschenkt ist der nicht und auch nicht fürs erste Auto bestimmt! Das damit drohende Schicksal besangen nicht nur im Westen viele in der Friedensbewegung – dank der Mahnung von Hannes Wader „Es ist an der Zeit“, die heute nicht weniger aktuell ist als 1980. Im Osten wurde für viele DDR-Bürger der autobiografische Film „Ich war neunzehn“ von Konrad Wolf unvergesslich. Heute, am 20. Oktober 2025, wäre Konrad Wolf 100 Jahre alt geworden. 


    Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

    Podcast: Play in new window | Download


    Langsam dämmert es wohl vielen – nicht nur den (bald) Neunzehnjährigen, sondern auch deren Eltern. Die Deutsche Presseagentur (dpa) kam unlängst nicht umhin zu melden, dass sich bei der vor über 130 Jahren durch Bertha von Suttner mitgegründeten Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) die Seitenaufrufe im Internet von August zu September mehr als verdoppelt haben – auf über 125.000 Aufrufe pro Monat. Diese Beunruhigung in der Bevölkerung ist im Osten nicht geringer als im Westen, eher noch größer. Und das hat Gründe. Denn viele Bürger der DDR erkannten, dass „die Russen“, also eigentlich die sowjetische Rote Armee, 1945 als Befreier von der Nazi-Diktatur bis nach Deutschland gekommen waren.

    Der 19-jährige Konrad Wolf war einer von diesen Befreiern. Geboren am 20. Oktober 1925 in Hechingen als Sohn des Arztes und Schriftstellers Friedrich Wolf, musste er mit seiner Familie 1933 über Österreich, die Schweiz und Frankreich emigrieren, bis sie schließlich am 2. März 1934 in Moskau ein neues Zuhause fand. Dort besuchte er die deutsche Karl-Liebknecht-Schule und die russische Fritjof-Nansen-Schule. Als 17-Jähriger erhielt er im Dezember 1942 den Einberufungsbefehl zur Roten Armee, statt sich auf ein Studium am Technikum vorzubereiten. Er nahm alle Herausforderungen auf sich und führte dabei ab 18. März 1943, soweit es ihm die Umstände erlaubten, in drei kleinen, auf Russisch eng beschriebenen Notizbüchern auch noch ein Kriegstagebuch. Mit einem Zitat vom zweiten Tag seiner Eintragungen – nach einem tödlichen Angriff deutscher Bomber auf seinen Stationierungsort Kabardinka am Schwarzen Meer (in der Region Krasnodar) – ist ein Sammelband der Edition „Die Möwe“ betitelt, der vor zehn Jahren in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste erschienen ist: „Aber ich sah ja selbst, das war der Krieg“. Dort sind nun auf Deutsch übersetzt sowohl die Kriegstagebücher von Konrad Wolf als auch viele seiner Briefe an die Eltern, Geschwister und Freunde dokumentiert.

    Dieses Buch vermittelt eindringlich, wie der Jugendliche Konrad Wolf nach der Kriegswende in Stalingrad quasi im Eilmarsch von Osten gen Westen – als Übersetzer, Dolmetscher bei Verhören, Sprecher bei Lautsprecherappellen an der Front für die gegnerischen Soldaten – erwachsen und Kommunist wurde. Es dokumentiert authentisch viele persönliche Erlebnisse der Gräueltaten beim Angriff und Rückzug der Deutschen in der Sowjetunion und den seelischen Zwiespalt, den diese Eindrücke bei Konrad Wolf verursachten – gegenüber seiner mittlerweile sowjetischen Heimat und seinem deutschen Vaterland, in das er als Sieger und Befreier, aber als Fremder zurückkehren würde.

    Unmittelbar nach Kriegsende arbeitete der sowjetische Offizier deutscher Abstammung ab Ende Mai für kurze Zeit als Korrespondent der Berliner Zeitung unter Fritz Erpenbeck und trifft so auch mit Otto Winzer und Wilhelm Pieck zusammen. Später begutachtet er Filme aus der Nazizeit – Propagandastreifen und seichte Heimatfilme – hinsichtlich deren zukünftiger Verwendbarkeit. So versucht er auch, das Volk seines „Vaterlandes“ zu begreifen, um dort die geistige Erneuerung und den entnazifizierten Neuaufbau zu unterstützen.

    Nach seinem Abitur 1948 konnte er endlich ab 1949 in Moskau am Staatlichen Institut für Kinematographie studieren, unter anderem bei Michail Romm, dem Regisseur des Films „Der gewöhnliche Faschismus“. Anfang der 1950er-Jahre war er Regieassistent bei Joris Ivens und bei Kurt Maetzig, der zusammen mit Hans Klering u.a. am 17. Mai 1946 in Potsdam-Babelsberg von Oberst Sergej Tjulpanow die Gründungslizenz für die DEFA entgegennahm. Schon als Junge in Moskau hatte er im Kindertheater mit Ernst Busch ein Stück über den Spanischen Bürgerkrieg eingeübt und war durch eine kleine Rolle im Film „Kämpfer“ von Gustav von Wangenheim von diesem Genre fasziniert. So verarbeitete er also viele seiner frühen Erlebnisse ab Mitte der fünfziger Jahre in der DDR als Filmregisseur – mit wachsender nationaler Anerkennung und internationalem Erfolg.

    Retrospektive im Kino Babylon

    Erfreulicherweise bietet das Filmtheater Babylon in Berlin als weltberühmte Kultstätte der Filmgeschichte ab dem heutigen Tag des Jubiläums in dieser Woche eine ganze Reihe dieser berühmt gewordenen Filme unter der Regie von Konrad Wolf. Den Auftakt bildet heute Abend sinnvollerweise sein autobiografischer Film „Ich war neunzehn“, zum dem Wolfgang Kohlhaase das Drehbuch (wie auch das Vorwort zum Kriegstagebuch von Konrad Wolf) schrieb. Dieser Film ist neben den weitgehend autobiografischen Aspekten ein eindringlicher Appell, alle erdenklichen Mittel und Kräfte zu sammeln, die Lehren aus der Geschichte zweier Weltkriege endlich wieder zu begreifen und eine breite Friedensbewegung in diesem Land wiederzubeleben, die den Kriegstreibern in den Arm fällt. Darin können und müssen sich alle besonnenen Menschen dieses Landes zusammenfinden, wenn sie sich und ihre Nachkommen an Filme wie „Ich war neunzehn“ oder Hymnen wie „Es ist an der Zeit!“ erinnern.

    Das letzte Filmepos, an dem Konrad Wolf arbeitete, war eine Hommage: „Busch singt“ für den Sänger, Dichter, Schauspieler, Kommunisten Ernst Busch. Den hatte er bereits in Moskau als Spanienkämpfer kennengelernt. Die Internationalen Brigaden unterstützten bekanntlich ab Sommer 1936 die Verteidiger der Spanischen Republik im gerechten Kampf gegen die Putschisten unter dem General und späteren Diktator Franco, die von Nazi-Deutschland mit der berüchtigten Legion Condor und von ebensolchen italienischen Kontingenten auf Befehl Mussolinis unterstützt wurden. Konrad Wolf verehrte seitdem Ernst Busch, der die Nazidiktatur durch Glück überlebte, und blieb ihm später freundschaftlich verbunden bis zu seinem Tod. Und so verwundert es nicht, dass gegen Ende des Films „Ich war neunzehn“ in einer Szene mit einem deutschen Kommunisten in einem gerade befreiten Dorf das Lied von der Jarama-Front „Am Rio Jarama – Februar 1937“ (mit dem Text von Ludwig Detsinyi) als eines der beeindruckendsten Lieder der Spanienkämpfer erklingt, das Ernst Busch mit komponiert und gesungen hat. Dieses Lied und andere wurden während des Spanienkriegs erstmals 1938 aufgenommen bei Odeon in Barcelona, 1940 bei Polydor in Paris, 1946 in Berlin bei „Lied der Zeit“, und sie fanden schließlich in einer Neuaufnahme auf Aurora-Schallplatten 1963 unter dem Titel „Canciones de las Brigadas Internacionales“ in der DDR große Verbreitung und Bekanntheit.

    In diesem Sinne sei auch noch einmal an die eindringliche Mahnung von Hannes Wader mit dem Lied „Es ist an der Zeit!“ von 1980 erinnert, das auch später noch, etwa aus Anlass der Proteste gegen den Irakkrieg im Jahr 2003 mit Konstantin Wecker und Reinhard Mey, erklang. Eine emotional tief bewegende Interpretation aller drei Künstler gemeinsam ist 2014 vom Bayerischen Rundfunk aufgenommen worden und heute noch bei YouTube abrufbar. Solche Lieder zeigen eines: Die Friedensbewegung in Ost und West hat gemeinsam ein reiches kulturelles Erbe, das aufrütteln kann und viele Menschen gerade in diesem Deutschland heute zu besonnenen Entscheidungen und zum Handeln führen muss. Dafür sollte es den Älteren wieder in Erinnerung gerufen, den heute besonders betroffenen Jüngeren mit dem gebührenden Nachdruck (vielleicht sogar erstmals) zur Kenntnis gegeben werden, um zum Nachdenken anzuregen.

    Das Programm im Babylon aus Anlass des 100. Geburtstages von Konrad Wolf ist übrigens sowohl im jüngsten Babylon-Newsletter als auch im Internet zu finden, wo auch noch Karten (sogar teils kostenfrei) etwa für „Goya oder der arge Weg der Erkenntnis“, „Sonnensucher“, „Der geteilte Himmel“, „Sterne“, „Der nackte Mann auf dem Sportplatz“ oder „Solo Sunny“ gebucht werden können. Als ein liebevolles Schmankerl lädt das Babylon nach der heutigen Aufführung des Films „Ich war neunzehn“ obendrein zum gemeinsamen Verzehr von Pelmeni ein. Wer den Film noch nicht kennt, dem sei erklärt, dass eine berühmte Szene in dem Film jene Episode beschreibt, als Rotarmisten im Kollektiv für ein Fest aus Anlass der Befreiung Deutschlands tausende Pelmeni vorbereiten.

    Also auch Pelmeni dürfen nicht fehlen, wenn man das Leben und Schaffen von Konrad Wolf für die unvergessliche und wahrhaft dauerhafte Verständigung zwischen Russen und Deutschen heute würdigen will!


    Titelbild: Achim Wagner / Shutterstock


    Rubriken: Audio-Podcast einzelne Politiker/Personen der Zeitgeschichte Gedenktage/Jahrestage Kultur und Kulturpolitik


    Schlagwörter: 


    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=140817


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    "Russische Bedrohung"

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 20. Oktober 2025, 12:47 Uhr


    *

    „Unser Militär ist dem russischen Militär unendlich überlegen“ –

    Wieso dann die ganze Aufrüstung?


    *NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat bei der jüngsten Jahrestagung der

    Parlamentarischen Versammlung der NATO in Slowenien erklärt, die NATO

    sei Russland militärisch „unendlich überlegen“, wirtschaftlich sei man

    25-mal größer und die russische Luftwaffe könne nicht einmal ansatzweise

    mit der der NATO mithalten. Die /NachDenkSeiten/ wollten vor diesem

    Hintergrund wissen, ob Kanzler Merz und Verteidigungsminister Pistorius

    diese Einschätzung teilen und wenn ja, wie sie dann den aktuellen

    Aufrüstungs- und Bedrohungsdiskurs der Bundesregierung rechtfertigen.

    Von *Florian Warweg*.

    /Hier weiterlesen:/https://www.nachdenkseiten.de/?p=140805



    _RTDE 20.10.2025


    _*"Russische Bedrohung" –

    Pistorius kündigt strategischen Bundeswehr-Stützpunkt in Island an


    *Die Bundeswehr wird aufgrund der "Bedrohung aus Russland" zukünftig

    auch die Luft- und Seeraumüberwachung in Island durch

    Aufklärungsflugzeuge unterstützen. Die am Wochenende erfolgte

    Vereinbarung sieht zudem die Stationierung von Kampfschiffen, U-Booten

    und Versorgungsschiffen vor.


    Der Bendlerblock <https://de.wikipedia.org/wiki/Bendlerblock> in Berlin

    vereinbarte am Wochenende mit seinem NATO-Partner Island eine noch

    engere Kooperation im Bereich "maritimer Logistik". Der deutsche

    Verteidigungsminister Boris Pistorius reist eigens in die Hauptstadt

    Reykjavik, um vor Ort gemeinsam mit der isländischen Außenministerin

    Thorgerdur Katrin Gunnarsdóttir eine entsprechende "Absichtserklärung"

    zu unterzeichnen. Island leiste laut dem SPD-Politiker "einen wichtigen

    Beitrag zum Schutz der nördlichen Flanke des NATO-Bündnisses". Die

    Vereinbarung über die "sicherheitspolitische Zusammenarbeit" sei vor

    "dem Hintergrund russischer Bedrohungen" notwendig.


    "Wegen der Bedrohung durch Russland", so die /ARD/-Tagesschau, muss

    Deutschland seine militärische Präsenz beim NATO-Partner Island

    "verstärken

    <https://www.tagesschau.de/ausland/europa/island-deutschland-partnerschaft-100.html>".

    Island stelle eine Brücke über den Nordatlantik hin zu den Partnern USA

    und Kanada "und zugleich ein Tor zur Arktis". Die Bundeswehr werde daher

    einen "strategisch wichtigen Anlaufpunkt für ihre Kampfschiffe, U-Boote

    und Versorger" in Reykjavik einrichten. Zudem sollen temporär deutsche

    Seefernaufklärer vom Typ P-8A Poseidon in Island stationiert werden, die

    wiederum "zur U-Boot-Jagd konzipiert" wären.


    Agenturmeldungen zitieren Pistorius mit der Behauptung:

    /"Diese Maßnahmen sind in unserem gemeinsamen Interesse. Die

    Sicherheitslage macht es nötig, dass wir unser Engagement verstärken.

    Russlands Schattenflotte bedroht unsere kritische maritime Infrastruktur

    jeden Tag."/


    Des Weiteren lautete der Vorwurf an Moskau , Russland würde "die Arktis

    militarisieren und alte Militärbasen in der Region wieder ausbauen".

    Russische U-Boote würden die Gewässer rund um Island "als

    Eintrittspunkte in den Atlantik nutzen", so Pistorius in einer Erklärung.


    Island gehörte 1949 zu den Gründungsmitgliedern der NATO, verfügt jedoch

    bis heute über keine eigenen Streitkräfte. Islands Außenministerin

    Gunnarsdóttir wird mit den Worten zitiert:

    /"Deutschland ist aus meiner Sicht nun führende Kraft bei der Stärkung

    von Sicherheit und Verteidigung in Europa. Die Lage hat sich verändert.

    Es ist nur drei Jahre her, dass der hohe Norden eine Region mit geringen

    Spannungen war, aber so ist es nicht mehr."/


    Durch die Stationierung der deutschen Luftwaffe und Marine, würde zudem

    zukünftig der Schutz gegen "hybride Angriffe und Störungen der

    Internetkommunikation" gesichert. Laut Wahrnehmung der

    Tagesschau-Redaktion würden die NATO-Partner ihre Zusammenarbeit "für

    den Schutz eigener Ansprüche und Sicherheitsbedürfnisse im Norden" seit

    einiger Zeit ausbauen. Wörtlich heißt es weiter: /"Zunächst hatten

    Folgen des Klimawandels die zuvor von Eis blockierten Seewege leichter

    befahrbar gemacht und Begehrlichkeiten geweckt."/

    In der Folge sind mit dem NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens "nunmehr

    alle Arktis-Anrainer mit Ausnahme Russlands NATO-Mitgliedstaaten".


    Pistorius begann laut Agenturmeldung in Island eine mehrtägige Reise,

    die ihn auch nach Kanada und Großbritannien führen soll.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    Screenshot_2025_10_20_at_20_49_21_Unser_Milit_r_ist_dem_russischen_Milit_r_unendlich_berlegen_Wieso_dann_die_ganze_Aufr_stung

    nachdenkseiten.de, 20. Oktober 2025 um 11:00 Ein Artikel von: Florian Warweg

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat bei der jüngsten Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO in Slowenien erklärt, die NATO sei Russland militärisch „unendlich überlegen“, wirtschaftlich sei man 25-mal größer und die russische Luftwaffe könne nicht einmal ansatzweise mit der der NATO mithalten. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, ob Kanzler Merz und Verteidigungsminister Pistorius diese Einschätzung teilen und wenn ja, wie sie dann den aktuellen Aufrüstungs- und Bedrohungsdiskurs der Bundesregierung rechtfertigen.

    „Als NATO sind wir 25-mal größer als die russische Wirtschaft. Unser Militär ist dem russischen Militär unendlich überlegen. Was unsere Luftwaffe angeht, so können die Russen mit ihren MiG-31 oder wie auch immer sie heißen nicht einmal im Schatten mithalten, weil sie keine gut ausgebildeten Kampfpiloten sind.“

    So die Aussage des amtierenden NATO-Generalsekretärs Mark Rutte im Wortlaut am 13. Oktober anlässlich der Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana:

    Auszug aus dem Wortprotokoll der Regierungspressekonferenz vom 17. Oktober 2025

    Frage Warweg
    NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat bei der jüngsten Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO in Slowenien erklärt, die NATO sei Russland militärisch unendlich überlegen. Wirtschaftlich sei man 25 Mal größer, und die russische Luftwaffe könne nicht einmal ansatzweise mit der der NATO mithalten. Da würde mich interessieren: Teilen denn der Kanzler und der Verteidigungsminister diese Einschätzung der unendlichen Überlegenheit der NATO gegenüber Russland, wie vom Generalsekretär vorgetragen?

    Müller (BMVg)
    Russland führt seit mehr als drei Jahren einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Russland bedroht Europa. Russland bedroht die europäische Friedensordnung. Deswegen ist es zuallererst nicht relevant, wie die strategischen Kräfteverhältnisse sind, sondern relevant ist, dass Russland [Müller sagte an dieser Stelle „Europa“; d. Red.] eine ständige Bedrohung, eine große Bedrohung für unsere Sicherheit ist. Dahingehend laufen unsere Bemühungen ab, die europäische und die NATO-Verteidigungsfähigkeit gegen dieses aggressive Russland zu stärken. Das ist die Antwort.

    Zusatz Warweg
    Ich hatte ja auch noch den Kanzler gefragt.

    SRS Meyer
    Der Aussage habe ich nichts hinzuzufügen.

    Zusatzfrage Warweg
    Gut, aber die Frage bleibt ja trotzdem bestehen. Sie haben dem Generalsekretär, wenn ich es richtig verstanden habe, auch nicht widersprochen, als er von einer unendlichen militärischen Überlegenheit schon nach dem Status quo sprach. Wie rechtfertigt dann die Bundesregierung diese massiven Rüstungsausgaben hinsichtlich eines Gegners, dem man bereits jetzt unendlich überlegen ist? Was wäre dann die Steigerungsform von „unendlich überlegen“?

    Müller (BMVg)
    Wenn Sie fragen, wie die Bundesregierung die aktuellen Bemühungen rechtfertigt, dann brauche ich nur in die Ukraine zu schauen und zu sehen, welche Angriffe und welche brutale Gewalt Russland gegen die Ukraine und vor allem gegen die ukrainische Zivilbevölkerung jeden Tag anwendet. Das ist für uns Grund genug, alles zu tun, um die Sicherheit Europas und der NATO und unseres Landes zu stärken.


    Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten, Bundespressekonferenz 17.10.2025


    Mehr zum Thema: Wieso stachelt Kanzler Merz faktenfrei die Drohnenhysterie in Deutschland an?

    „Russische Luftraumverletzung“ im Finnischen Meerbusen und ungeklärte völkerrechtliche Fragen

    Eigene Erkenntnisse der Bundesregierung zum Drohnenvorfall: „Nicht für die öffentliche Diskussion bestimmt“

    Verstößt das 5-Prozent-Ziel für Militärausgaben gegen das im Grundgesetz verankerte Sozialstaatsprinzip?


    Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik Aufrüstung


    Schlagwörter: 


    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=140805


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    Brisante Stationierungspläne: US-Physiker Theodore Postol warnt vor Deutschlands Rolle als „Zündpunkt“ für den Atomkrieg

    aus e-mail von deutscher-friedensrat@web.de, 20. Oktober 2025, 11:34 Uhr


    Von: Ab-atomwaffenfrei <ab-atomwaffenfrei-bounces@listi.jpberlin.de> Im Auftrag von Irene Himbert

    Gesendet: Sonntag, 19. Oktober 2025 23:52

    Betreff: [Aktionsbuendnis] Brisante Stationierungspläne: US-Physiker Theodore Postol warnt vor Deutschlands Rolle als „Zündpunkt“ für den Atomkrieg



    Brisante Stationierungspläne: US-Physiker Theodore Postol warnt vor Deutschlands Rolle als „Zündpunkt“ für den Atomkrieg



    19. Oktober 2025 ein Artikel von Éva Péli <https://www.nachdenkseiten.de/?gastautor=eva-peli


    Die deutsche Öffentlichkeit muss sich ganz klar darüber sein, dass durch die Stationierung der „Dark Eagle“-Hyperschallwaffen ein Prozess in Gang gesetzt wird, der zu einer gigantischen Explosion und einer globalen Katastrophe führen kann. Der renommierte US-Physiker und ehemalige Berater des US-Militärs Theodore Postol hat in Berlin eine erschütternde Analyse der atomaren Bedrohung vorgelegt, die in einer dringenden Warnung vor den aktuellen Stationierungsplänen in Deutschland gipfelte. Er betonte unmissverständlich, dass die Zerstörungskraft von Atomwaffen jede menschliche Vorstellungskraft übersteige und die oberste politische Priorität einzig in der Verhinderung ihres Einsatzes liegen müsse. Ein Bericht von Éva Péli.


     <https://www.nachdenkseiten.de/?p=140714https://www.nachdenkseiten.de/?p=140714


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    DIE ZEIT Magazin" mit Gershon Baskin / informelle Kanäle / Verhandlungen Israel - Hamas


    https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-10/gershon-baskin-nahostkonflikt-donald-trump-friedens-deal-israel

    [1]


    In: "DIE ZEIT" mit Gershon Baskin *


    Interview: Sascha Chaimowicz

    18. Oktober 2025, 13:00 Uhr


    Er chattete mit der Hamas und mit Trumps Leuten. So verhandelte der

    Israeli Gershon Baskin den Frieden. Hier erzählt er, wie er direkt nach

    dem Massaker damit begann.


    Kein offizieller Auftrag, kein Geheimdienst hinter ihm, nur ein Israeli

    mit einem Telefon. Nach dem 7. Oktober schrieb Gershon Baskin der Hamas

    - und hörte nicht mehr auf. Über Monate verhandelte er im Geheimen

    zwischen Hamas, Katar, Ägypten, Israel und schließlich Donald Trumps

    Team, bis der Deal stand, der den Krieg stoppte.


    _"Ich bekam eine WhatsApp von einem Hamas-Führer: Wir leben alle!"_


    _"Am 8. September, gegen 22.20 Uhr, rief mich Witkoff an: "Der

    katarische Premier sitzt jetzt mit der Hamas-Delegation und übergibt den

    finalen US-Vorschlag." Eine Kopie könne er mir nicht schicken - aus

    Sorge vor Leaks. Am nächsten Tag sollte Hamas antworten. Am Morgen

    danach griff Israel in Doha an."_

    ___________


    _ZEITmagazin: Herr Baskin, Sie sind bereit, über Ihre geheime Arbeit am

    Geiseldeal zu sprechen. Wie kommt es, dass Sie so offen darüber reden

    können?_


    Gershon Baskin: Während der Verhandlungen habe ich Hunderte

    Presseanfragen abgelehnt. Ich wollte auf keinen Fall den Erfolg

    gefährden oder meine Verbindungen zu den entscheidenden Akteuren

    zerstören. Aber Trumps Mann im Nahen Osten, Steve Witkoff, sagte mir:

    "Sobald der Deal steht, kannst du mit jedem sprechen."


    _ZEITmagazin: Sie sind kein Diplomat, sondern arbeiten in einem

    inoffiziellen Geheimkanal. Wie funktioniert ein sogenannter

    Backchannel?_


    _Baskin: Ich arbeite seit 47 Jahren in verschiedenen NGOs am Frieden

    zwischen Israel und Palästina. Ich bin weder Beamter der israelischen

    noch der US-Regierung, und ich arbeite ganz sicher nicht für die Hamas.

    Ich bin aber wahrscheinlich der einzige Israeli, der seit 18 Jahren

    offen mit der Hamas spricht, seit ich 2005 auf einer Konferenz in Kairo

    zufällig ein Hamas-Mitglied, einen Wirtschaftswissenschaftler,

    kennengelernt habe. Wir blieben in Kontakt, weil ich ein Dialogformat

    aufbauen wollte, das dann aber scheiterte. Ein paar Jahre später wurde

    ein Cousin ersten Grades meiner Frau von den Hamas nach Ramallah

    entführt und ermordet, ein Mann, den ich gut kannte. Über seinem Grab

    habe ich mir geschworen: Ich werde alles Menschenmögliche tun, um Leben

    zu retten. Ich kann zwischen den Seiten vermitteln - mit dem Vorteil,

    dass alle Beteiligten glaubhaft sagen können, es habe nie ein Gespräch

    gegeben._


    _ZEITmagazin: Das ist der Clou?_


    _Baskin: Ja. Wenn ich im Spiel bin, kann jeder leugnen, etwas damit zu

    tun zu haben, weil ich rein privat agiere. Ich saß in der Vergangenheit

    im Hauptquartier der israelischen Armee in der Abteilung für Geiseln und

    Vermisste, zusammen mit Armee, Schin Bet und Mossad, die mich baten, die

    Hamas anzurufen. Das habe ich sogar im Büro eines israelischen Ministers

    getan._


    _ZEITmagazin: Nach allem, was die Hamas Israel und Juden angetan hat -

    wie sehen Sie diese Menschen? Gibt es da überhaupt eine persönliche

    Ebene?_


    _Baskin: Ich wäre sehr froh, nie wieder mit ihnen sprechen zu müssen.

    Der einzige Grund, warum ich es all die Jahre tat: Die Hamas regierte

    Gaza. Über zwei Millionen Menschen dort sind meine Nachbarn. Am Ende

    müssen wir in Frieden leben. Sie haben schlechte Führer, einige wollen

    meine Vernichtung. Aber solange sie Macht haben, muss jemand mit ihnen

    sprechen._


    _ZEITmagazin: Wer bezahlt Sie?_


    _Baskin: Ich bekomme ein kleines Gehalt von der Londoner International

    Communities Organization, die in Krisengebieten an inoffiziellen

    Friedenslösungen arbeitet._


    _ZEITmagazin: Sie waren 2011 maßgeblich daran beteiligt, den

    israelischen Soldaten Gilad Shalit im Austausch gegen palästinensische

    Gefangene freizubekommen. Wie sind Sie in die aktuellen

    Geiselverhandlungen geraten?_


    _Baskin: Es begann wenige Tage nach Kriegsbeginn, im Oktober 2023. In

    der zweiten oder dritten Nacht hörte ich, dass die Israelis das Haus von

    Ghazi Hamad, einem Sprecher der Hamas, in Gaza bombardiert hatten. Ich

    kenne ihn sehr gut, also rief ich an, um zu erfahren, ob er noch lebt._


    _ZEITmagazin: Wenige Tage nach dem Massaker rufen Sie einfach einen

    Hamas-Sprecher an? Wie lief dieses Telefonat?_


    _Baskin: Ich sagte: "Ghazi, wenn sie dich angreifen, ist niemand in der

    Hamas sicher. Ihr habt eine rote Linie überschritten."_


    _ZEITmagazin: Wusste die israelische Regierung, dass Sie mit der Hamas

    sprechen?_


    _Baskin: Ja. Und trotzdem war es all die Jahre illegal, mit der Hamas zu

    sprechen. In den letzten zwei Jahren umso mehr: Ich sprach im Krieg mit

    dem Feind. Meine Frau war sehr nervös, dass eines Tages jemand von

    offizieller Seite an die Tür klopft. Ich hielt das für möglich. Deshalb

    hatte ich fünf wichtige Israelis gebeten, im Ernstfall erreichbar zu

    sein, meine Frau bekam deren Nummern. Einer war ein früherer

    Schin-Bet-Chef, ein anderer der Leiter der Geiselabteilung im

    Geheimdienst. Ich bereitete sie darauf vor, wen sie zuerst anrufen

    sollte._


    _ZEITmagazin: War Hamad in die Pläne für den 7. Oktober eingeweiht?_


    _Baskin: Bevor ich ihn erreichte, hielt ich es für möglich, dass er

    nichts wusste, obwohl er immer nah an Jahia Sinwar war, mit dem ich

    jahrelang indirekt verhandelt habe. Hamad hatte überlebt, weil er gar

    nicht in Gaza war, wie ich zunächst dachte. Er war kurz vor dem 7.

    Oktober nach Beirut geflogen. Mir war sofort klar: Er wurde ins Ausland

    geschickt, um als Sprecher zu dienen. Anders gesagt: Er war wohl

    eingeweiht._


    _ZEITmagazin: Was wollten Sie in diesem Moment von ihm?_


    _Baskin: Nachdem klar war, dass die Hamas 251 Geiseln hatte, viele

    Frauen, Kinder, Ältere, Kranke, dachte ich: Das kann nicht ihr

    ursprünglicher Plan gewesen sein. Ich wollte wissen, ob sie ein Abkommen

    wollen, um wenigstens Frauen und Kinder freizulassen. Ich telefonierte

    herum, um zu klären, wie viele palästinensische Frauen und Minderjährige

    für einen möglichen Austausch in israelischen Gefängnissen saßen._


    _ZEITmagazin: Hat Hamad signalisiert, dass seine Leute Frauen und Kinder

    freilassen würden? Und konnte das nicht ein Bluff sein?_


    _Baskin: Er sagte sofort am Telefon: Die männlichen Geiseln sind nicht

    verhandelbar, die anderen schon. Ich kenne Ghazi seit 16 Jahren,

    Hunderte Stunden Kontakt, persönlich, per WhatsApp, früher SMS, sogar

    Fax. Es dauerte Wochen, aber Ende November kam es zu einer viertägigen

    Waffenruhe mit einem Austausch von Geiseln gegen palästinensische

    Gefangene._


    _ZEITmagazin: Gab es mit Leuten wie Hamad vor dem Krieg auch private

    Momente?_


    _Baskin: Ja. Wir haben Zeit miteinander verbracht, zweimal in Gaza,

    zweimal in Kairo. Wir sprachen über Leben, Familie, Kinder, Hoffnungen.

    Ich bin Atheist, er gläubiger Muslim, er scherzte: "Gershon, ich werde

    für dich beten." Seit dem 7. Oktober ist das vorbei. Es geht nur noch um

    harte Sachfragen._


    _ZEITmagazin: Mit wem standen Sie in der ersten Phase sonst in Kontakt?_



    _Baskin: Mit mehreren Hamas-Vertretern und israelischen Unterhändlern.

    Doch in den folgenden Monaten wollte niemand wirklich zu einer Einigung

    kommen. Ein Deal gelingt nur, wenn mindestens eine Seite ihn wirklich

    will. Ich habe Kontakte zu Katar und Ägypten aktiviert. Die

    Geiselfamilien kontaktierten mich, in den ersten Wochen nach dem 7.

    Oktober hatte ich einen Zoom-Call mit ihnen. Mein Rat an sie war: Die

    Amerikaner haben keinen Einfluss auf die Hamas, sie werden uns nicht

    retten. Konzentriert euch auf Ägypten, Katar und die israelische

    Regierung, dort kann sich etwas bewegen. Im MAI 2024 stellte Präsident

    Biden die sogenannte Biden-Netanjahu-Initiative vor. Ich kritisierte sie

    öffentlich: Warum so viel Aufwand für zehn lebende Geiseln und 60 Tage

    Waffenstillstand, wenn man Kriegsende und alle Geiseln verhandeln

    könnte? MEINE INFORMATIONEN AUS DER HAMAS DEUTETEN SCHON DAMALS DARAUF

    HIN, DASS SIE IM AUSTAUSCH FÜR EIN KRIEGSENDE UND DEN RÜCKZUG AUS GAZA

    ALLE GEISELN FREILASSEN WÜRDEN. Ich traf US-Unterhändler und bot Hilfe

    an, doch sie waren nicht interessiert._


    _ZEITmagazin: Haben Sie es parallel bei den Israelis versucht?_


    _Baskin: Ende August 2024 meldeten sich erneut Geiselfamilien,

    frustriert von der Stagnation. Sie fragten, ob ich mit der Hamas

    sprechen und ein besseres Angebot aushandeln könne. Zuerst fragte ich

    israelische Militärs: Wie lange würde ein IDF-Rückzug aus Gaza dauern?

    Die Antwort aus mehreren Quellen: drei Wochen. Mit dieser Information

    kontaktierte ich die Hamas._


    _ZEITmagazin: Wieder Ghazi Hamad?_


    _Baskin: Nicht nur. Mir war wichtig, dass Ghazi nicht nur für sich

    spricht, sondern für die Bewegung. Also knüpfte ich Kontakte zu etwa

    acht Führungspersonen der Auslands-Hamas. Hauptsächlich per WhatsApp,

    einige wechselten zu Signal oder Telegram. Ende September 2024 sagte ich

    zu Ghazi: "Wäre die Hamas zu einem Deal bereit, der den Krieg in drei

    Wochen beendet? Israel zieht sich in diesen drei Wochen vollständig aus

    Gaza zurück und ihr lasst in den ersten Tagen alle Geiseln frei." Er

    ging damit zur Führung und kam nach ein paar Tagen mit einem Ja zurück -

    schriftlich auf Arabisch und Englisch, plus Sprachnachricht. Ich leitete

    das an die israelischen Unterhändler weiter. Die Antwort: "Sehr nett,

    aber der Premierminister will den Krieg nicht beenden."_


    _ZEITmagazin: Wie reagierten Sie darauf?_


    _Baskin: Ich hatte eine sehr deutliche Diskussion mit dem leitenden

    israelischen Unterhändler: Israel ist keine Diktatur, Netanjahu ist

    nicht der einzige Entscheider, es gibt Kabinett, Knesset, das Volk. Die

    Mehrheit will ein Kriegsende. Er schrieb zurück: "Netanjahu will den

    Krieg dennoch nicht beenden." Da war mir klar: Die israelische Seite

    kann ich nicht überzeugen. Spätestens nach der US-Wahl Ende 2024 wusste

    ich: Die einzige Chance führt über Trump._


    _ZEITmagazin: Woher kam dieses Vertrauen?_


    _Baskin: Drei Wochen, bevor Trump ins Weiße Haus einzog, traf ich

    Schin-Bet-Chef Ronen Bar und seinen Stellvertreter in Tel Aviv. Bar

    sagte: "Gershon, nutz jetzt keinen deiner Hinterkanäle - in drei Wochen

    gibt es einen Waffenstillstand." So kam es. Trump hatte offenbar vor

    Amtsantritt zu Netanjahu gesagt: "Ich will einen Waffenstillstand, bevor

    ich ins Weiße Haus gehe." Ab da wusste ich: DIESER KRIEG ENDET NUR, WENN

    TRUMP ES BESCHLIEßT. Ich war optimistisch, als Netanjahu als erster

    ausländischer Politiker im Weißen Haus war. Ich hoffte, Trump würde

    sagen: Der Krieg ist vorbei. Stattdessen überzeugte Netanjahu ihn, die

    Zerstörung in Gaza auszuweiten. Später erfuhr ich von Witkoff, dass die

    Amerikaner der israelischen Darstellung glaubten, die Hamas werde

    kapitulieren. ICH SAGE SEIT 2008: DIE HAMAS KAPITULIERT NIE. EINE

    RELIGIÖSE ORGANISATION, DIE MARTYRIUM ALS HÖCHSTE PFLICHT SIEHT, LÄSST

    SICH NICHT ABSCHRECKEN._


    _ZEITmagazin: Wie kam dann die Verbindung zu Trumps Team zustande?_


    _Baskin: Mein palästinensischer Partner Samer Sinijlawi, ein Unternehmer

    und politischer Aktivist aus Ostjerusalem, mit dem ich seit Jahren an

    inoffiziellen Vermittlungsprojekten arbeite, hörte im Dezember 2024,

    dass Witkoff auf einer Bitcoin-Konferenz in Abu Dhabi sprechen würde.

    Wir beschlossen, hinzufliegen und ihn dort abzufangen. Wir meldeten uns

    an, buchten Flüge und Hotel. Als Witkoff zur Toilette ging, stellten wir

    uns in den schmalen Korridor am Ausgang, er musste an uns vorbei. Ich

    stellte mich vor: "Herr Witkoff, ich bin Gershon Baskin. Wir sind

    gekommen, um Sie zu treffen. Ich bin Israeli, Friedensaktivist. Das ist

    mein palästinensischer Kollege. Wir möchten helfen, Frieden im Nahen

    Osten zu schaffen." Wir tauschten Karten und Nummern. Ab da habe ich ihn

    auf WhatsApp mit Informationen versorgt: Wer ich bin, meine

    Verbindungen, unser Angebot vom September. In jeder Nachricht betonte

    ich: Nur Präsident Trump kann den Krieg beenden. Anfangs war es

    einseitig, ab und zu kam ein Emoji von ihm. Vor etwa zwei Monaten, im

    August, wurde es ein echter Dialog. Witkoff wollte wissen, wo die Hamas

    steht, was sie will, wozu sie bereit ist._


    _ZEITmagazin: Was sagten Sie der Hamas in dieser Phase?_


    _Baskin: Sinngemäß: Stellt euch vor, ihr sitzt nicht Israel gegenüber,

    sondern Donald Trump. Wenn Trump an Bord ist, bringt er Israel mit.

    Vergesst direkte Verhandlungen mit Israel. In dieser Zeit sprach ich

    auch nicht mehr mit den Israelis. Ich hatte klare Anweisungen, den Namen

    Witkoff nicht zu nennen. Ich sprach von "dem Amerikaner". Alle wussten,

    wer gemeint war. Und ich sagte deutlich: Ich bin kein US-Beamter, ich

    spreche mit dem Mann, der für den Präsidenten arbeitet, die Botschaften

    sind offiziell._


    _ZEITmagazin: Und was lief dann konkret über diesen Kanal?_


    _Baskin: Auf Vorschlag von Ghazi Hamad verfassten wir gemeinsam ein

    Dokument. Er schrieb einen Entwurf, ich zeigte ihn Witkoff, der brachte

    Punkte und Fragen ein. Ich gab es an Hamad zurück. Das ging drei, vier

    Runden. Ergebnis war ein Achtpunkteplan: Freilassung der Geiseln, Ende

    des Krieges, schrittweiser israelischer Rückzug, US-Garantien

    einschließlich eines Begleitschreibens von Präsident Trump an die Hamas,

    dass Israel den Krieg nicht wieder aufnimmt, sofort mehr humanitäre

    Hilfe, die "Gaza Humanitarian Foundation" würde aufgelöst, die Hamas

    nicht länger regieren, stattdessen EINE TECHNOKRATISCHE PALÄSTINENSISCHE

    REGIERUNG OHNE HAMAS-BETEILIGUNG._


    _ZEITmagazin: Das klingt bereits sehr nach dem finalen Geiseldeal der

    vergangenen Woche, nur dass die Entwaffnung der Hamas darin nicht

    vorkommt._


    _Baskin: Anfang September sagte mir Witkoff: Der katarische

    Premierminister werde der Hamas das Dokument übergeben. Ich sagte: Die

    Hamas wird zustimmen, wenn sie es offiziell vom katarischen Premier

    erhält. Tatsächlich übergab Katar der Hamas dann ein Fünfpunktepapier,

    das stark dem ähnelte, was Netanjahu zuvor formuliert hatte. Die Hamas

    fragte mich: "Was ist los? Wo sind die acht Punkte?" Ich schrieb

    Witkoff, er müsse die Verwirrung auflösen. Er antwortete: "Sag der

    Hamas, sie soll den acht Punkten zustimmen, dann hole ich die Israelis

    dazu." Die Katarer bestanden jedoch darauf, dass das Fünfpunktepapier

    offiziell sei. Am 8. September, gegen 22.20 Uhr, rief mich Witkoff an:

    "Der katarische Premier sitzt jetzt mit der Hamas-Delegation und

    übergibt den finalen US-Vorschlag." Eine Kopie könne er mir nicht

    schicken - aus Sorge vor Leaks. AM NÄCHSTEN TAG SOLLTE HAMAS ANTWORTEN.

    AM MORGEN DANACH GRIFF ISRAEL IN DOHA AN._


    _ZEITmagazin: Mitten in indirekten Verhandlungen die Hamas-Führer in

    Katar angreifen - was bedeutete das für den Deal?_


    _Baskin: Ich schrieb sofort an Witkoff: "Es gibt niemanden im Nahen

    Osten, vielleicht weltweit, der glaubt, Israel habe das ohne Trumps

    Zustimmung getan." Er antwortete sofort: "Sag ihnen, wir hatten nichts

    damit zu tun. Es gab kein grünes Licht. Wir wussten von nichts." Er

    schickte mir einen Text, den ich vorerst nicht verbreiten sollte, später

    erschien er auf Trumps Truth Social._


    _ZEITmagazin: Was erfuhren Sie danach von der Hamas?_


    _Baskin: Zunächst wusste niemand, ob die Verhandler getötet worden

    waren. Am nächsten Mittag bekam ich eine WhatsApp von einem

    Hamas-Führer: "WIR LEBEN ALLE. DIE KATARER HABEN UNS ANGEWIESEN, NICHT

    RAUSZUGEHEN UND DIE TELEFONE AUSZUSCHALTEN." Nach etwa einer Woche

    schrieb Ghazi Hamad: "Die Amerikaner, mit denen wir verhandeln sollen,

    haben versucht, uns zu töten. Wir können ihnen nicht vertrauen." Ich

    antwortete: Es gibt niemanden außer Trump, der den Krieg beenden kann.

    Ob ihr den Amerikanern glaubt oder nicht - wenn ihr Frieden wollt, müsst

    ihr mit ihnen verhandeln. Etwa zehn Tage später schrieb Witkoff: "We

    have a plan. Wir werden den Krieg beenden." Dann veröffentlichten die

    Amerikaner den 21-Punkte-Plan. Sie brachten arabische und muslimische

    Staaten an Bord. Nach der UN-Generalversammlung, bei der Netanjahu vor

    fast leerem Saal sprach, bestellte Trump ihn nach Washington, ließ ihn

    vor laufenden Kameras den katarischen Premier anrufen und sich

    entschuldigen, und sagte Netanjahu hinter verschlossenen Türen: "BIBI,

    DER KRIEG IST VORBEI. WIR HOLEN ALLE GEISELN NACH HAUSE. DU WIRST DEM

    ZUSTIMMEN." Er wies Ägypter und Katarer an, die Hamas zur Zustimmung zu

    bringen. Die Hamas sagte "Ja, aber ...". Trump ignorierte das "aber" und

    veröffentlichte "Hamas said yes." Zur Absicherung rief er Erdoğan an.

    Der schickte seinen Geheimdienstchef nach Doha, um Katar, Ägypten,

    Türkei und die Hamas zu einer Zustimmung zu drängen. In Sharm el-Scheich

    wurden dann Details und Logistik ausgearbeitet._


    _ZEITmagazin: Waren Sie in Sharm el-Scheich dabei?_


    _Baskin: Nein. Ich stand parallel mit Katar in Kontakt. Ein Schlüssel

    war Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn. Meiner Meinung nach wurde er

    eingebunden, um Ron Dermer, Netanjahus Chefverhandler und langjährigen

    Botschafter in Washington, einzufangen. Dermer hatte bereits

    angekündigt, die Regierung zu verlassen und für Kushners Unternehmen zu

    arbeiten. Kushner sollte sicherstellen, dass Dermer den Deal nicht

    torpediert._


    _ZEITmagazin: War in all den Monaten eigentlich eine einzige Frau

    beteiligt?_


    _Baskin: Nein. Kaum vorstellbar heutzutage, aber die Verhandlungen waren

    reine Männerrunden._


    _ZEITmagazin: Hat sich nach dem Deal, seit die letzten Geiseln

    freikamen, eigentlich jemand bei Ihnen bedankt?_


    _Baskin: Auf offizieller Ebene nicht. Auf WhatsApp und persönlich

    bekomme ich täglich Dank, von Israelis, Palästinensern, Leuten aus dem

    Ausland. Hier hängt ein Brief von Netanjahu, den ich nach der Befreiung

    von Gilad Shalit erhielt: "Nur sehr wenige Menschen wissen von Ihren

    Aktivitäten. Im Namen der israelischen Regierung danke ich Ihnen."_


    _ZEITmagazin: Glauben Sie, dass die Hamas in Gaza den Frieden hält?_


    _Baskin: ES GIBT KEINE ECHTE POLITISCHE HAMAS-FÜHRUNG MEHR IN GAZA, SIE

    WURDE GETÖTET. Es gibt auch keine hochrangigen Militärkommandanten mehr.

    Was bleibt, sind Offiziere der dritten und vierten Ebene. Menschen, die

    nie etwas außerhalb Gazas gesehen haben, die ihr Leben in Tunneln

    verbracht haben. DIE URSPRÜNGLICHE FÜHRUNG WAREN AKADEMIKER, ÄRZTE,

    ANWÄLTE, INGENIEURE. DIE, DIE JETZT ÜBRIG SIND, SIND BRUTALE MILITÄRS.

    ICH GLAUBE, DIE MEISTEN VON IHNEN WERDEN FREIWILLIG MIT IHREN FAMILIEN

    GAZA VERLASSEN, TÜRKEI, ALGERIEN, WER WEIß._


    _ZEITmagazin: In den vergangenen Tagen gab es Aufnahmen von

    Hinrichtungen mutmaßlicher Verräter durch Hamas-Leute._


    _Baskin: Ich habe einigen Hamas-Vertretern sofort geschrieben: "Ihr

    tötet jetzt andere Palästinenser? Schämt euch."_


    _ZEITmagazin: Und was kam zurück?_


    _Baskin: Einer schrieb: "Du redest wie ein Israeli." Ich antwortete:

    "Ich spreche als jemand, der sich um euer Volk sorgt. Schämt euch. Hört

    auf."_


    _ZEITmagazin: Haben Sie Hoffnung?_


    _Baskin: Ich bin zuversichtlich. Zuerst müssen wir sicherstellen, dass

    der Waffenstillstand hält. Ich habe Witkoff auf die israelischen

    Vorwürfe hingewiesen, die Hamas halte die Leichen israelischer Geiseln

    zurück, die sie laut Deal eigentlich hätte übergeben müssen. Die

    Amerikaner müssen dranbleiben: prüfen, ob die Hamas alles tut, und

    verhindern, dass Israel einen Vorwand nutzt, um in den Krieg

    zurückzukehren. Gleichzeitig sage ich Witkoff, was die Hamas mir

    entgegnet: "Israel hat gestern sieben Menschen in Gaza getötet." Ich

    bitte ihn, das zu prüfen. WENN ES STIMMT, MÜSSEN DIE AMERIKANER ISRAEL

    STOPPEN, SONST BRICHT DER DEAL ZUSAMMEN._


    _ZEITmagazin: Für Sie persönlich geht es also einfach weiter?_


    _Baskin: Verhandeln ist der einfache Teil. Die harte Arbeit beginnt

    jetzt. Mich rief jemand an und sagte: Der israelische Geheimdienst weiß,

    wo sich mögliche Leichen in Gaza befinden. Die Israelis würden diese

    Informationen an Ägypten übergeben -- und die Ägypter könnten sie dann

    über ihre Kanäle in Gaza an die Hamas weiterleiten, damit die Leichen

    geborgen werden. Ich erklärte das einem ägyptischen

    Geheimdienstmitarbeiter. Der fragte zu Recht: "Wenn sie die

    Informationen haben, warum geben sie sie uns nicht einfach?" Ich

    antwortete: "DIESE REGION IST VOLLER VERRÜCKTER. IHR MÜSST ANRUFEN UND

    DARUM BITTEN. SO LÄUFT DAS HIER."_

    _________________________________________

    *

    Gershon Baskin, 68, ist israelischer Politikwissenschaftler und

    Friedensaktivist. Er gründete das Israel/Palestine Center for Research

    and Information, eine israelisch-palästinensischen NGO, vermittelte 2011

    den Austausch des israelischen Soldaten Gilad Shalit gegen 1.027

    palästinensische Gefangene und arbeitet heute als Berater der Londoner

    International Communities Organization an inoffiziellen Friedenslösungen

    im Nahen Osten. Er lebt mit seiner Frau in Jerusalem.


    https://en.wikipedia.org/wiki/Israel/Palestine_Center_for_Research_and_Information


    Links:

    ------

    [1]

    https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2025-10/gershon-baskin-nahostkonflikt-donald-trump-friedens-deal-israel

    ________________


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    Spannungsfall! Das Ende der Demokratie!

    aus e-mail von  deutscher-friedensrat@web.de, 20. Oktober 2025, 


    Betreff: Spannungsfall! Das Ende der Demokratie!


    image001-Kopie


    Liebe Mitkämpfer für den Frieden,


    die permanente Kriegspropaganda wird immer lauter - der Weg in den nächsten großen Krieg hat eine neue Stufe erreicht!


    Der CDU-Sicherheitspolitiker und Oberst a.D. Kiesewetter fordert in Deutschland den sogenannten „Spannungsfall“ auszurufen. Und dies, weil über unserem NATO-Partner Estland und in Skandinavien ein paar Drohnen über Flughäfen gesichtet wurden.  Aber was bedeutet der Spannungsfall für uns eigentlich?


    Er ist in Art. 80a des deutschen Grundgesetzes beschrieben als Vorstufe des Verteidigungsfalls und setzt unsere Grundrechte fast komplett außer Kraft, so dass die Corona-Maßnahmen das reinste Zuckerschlecken waren.


    Im Spannungsfall dürfen unsere Regierenden


    * Demos einfach verbieten

    * Emails mitlesen, Telefonate mithören

    * ohne richterliche Anordnung Wohnungen durchsuchen

    * die Grenzen schließen

    * die Berufsfreiheit einschränken, d.h., man kann einfach zu einem Job gezwungen werden

    * landwirtschaftliche Flächen „sicherstellen“

    * Produktionslenkungen vornehmen

    * Beschlagnahmungen jeglicher Art vornehmen

    * uvm.


    Der Spannungsfall ist das Ende der noch vorhandenen Demokratie!


    Und es ist vorallem der direkte Weg zur sofortigen Wehrpflicht aller wehrgeeigneten Männer, ja der Weg unserer Kinder und Enkel in den Krieg.


    Kla.tv berichtet über die Hintergründe und Folgen in der Sendung


    „Alarmstufe Drohne: Das passiert, wenn Deutschland den Spannungsfall ausruft“.


     <http://www.kla.tv/39026www.kla.tv/39026


    Verbreitet bitte diese hoch brisanten Informationen an möglichst viele Freunde, Bekannte und Gleichgesinnte! Nur in Einsheit können wir diesen Kriegstreibern Einhalt gebieten!


    Herzliche Grüsse


    Peter


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    20.10.2025

    Der Rüstungsirrsinn

    aus e-mail von Alfred Müller, 20. Oktober 2025, 14:52 Uhr


    Leserbrief zum HAZ-Artikel: Europa rüstet gegen russische Drohnen auf, v. 17.10.25

    (Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

    Hurra, wir rüsten auf und bereiten uns auf den Krieg vor. Dies ist mittler weise die von der Politik und von den Leitmedien unverantwortlich verbreitete Stimmung im Volk. Für mehr Rüstung und am Ende für Krieg, für diesen Wahnsinn braucht es in der Bevölkerung immer ein Feindbild. Das Volk muss auf Krieg eingestellt und vorbereitet werden. Deshalb wird eine Bedrohung nach der anderen erfunden und die Bevölke-rung in Angst versetzt. Obwohl die Deutschen im 2. Weltkrieg etwa 27 Millionen Rus-sen umbrachten, sind es trotz der vergangenen riesigen deutschen vergangenen Massenverbrechen wieder - wie im 1. und 2. Weltkrieg - die Russen und heute besonders Putin, die angeblich den Westen bedrohen. Tatsächlich wird die russische Gefahr völlig überbewertet. Die NATO hat 2024 rd. 1.484 Mrd. US-Dollar an Militärausgaben getätigt, Russland mit 149 Mrd. nur rd. 10% der NATO – Ausgaben. Sie hat deutlich größere militärische Kapazitäten und überbietet Russland in fast allen militärischen Bereichen. Der militärische Alarmismus in der Politik und in den Medien basiert auf keiner realistischen Bedrohungsanalyse. Es spricht aufgrund der eindeutigen militärischen Unterlegenheit wenig dafür, dass Russland die NATO – Staaten angreifen wird. Warum wird trotzdem vor einem möglichen Angriff Russlands gewarnt? Es ist nicht die Torheit der Herrschenden oder die fehlende Sicherheit, die zur Militarisierung an-treiben. Es sind die Interessen der Rüstungskonzerne und der Kampf um Rohstoffe und Absatzmärkte. Es ist der Kampf um die militärische Vorherrschaft und damit um die Vorherrschaft auf den Weltmärkten. Jeder Krieg führt zu unzähligen Toten, Verstümmelungen, Verletzungen und Zerstörungen der Lebensgrundlagen. Er ist für die Herrschenden ein höchstprofitables Geschäft und für die Bevölkerung Tod und Verderben. Wer die Macht in den Händen hält, lenkt auch den Rüstungswahn. Anstatt auf Deeskalation und Diplomatie zu setzen, liefert die Bundesregierung immer mehr Waffen und rüstet massiv auf. Hauptsächlich die Rüstungsindustrie kommt voran und macht ihre Profite.

    Aus der Sicht der großen Mehrheit kann es nur heißen: Nein zu Kriegspolitik, zur Wehrpflicht und zur Militarisierung. Ja zu Frieden und Abrüstung. Für einen ent-schlossenen diplomatischen Einsatz und für eine nukleare und konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung der zivilen Konfliktbearbeitung.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    Rodrigo Dutertes Krieg gegen DrogenWenn das Töten normal wird

    taz.de, 18.10.2025, 17:53 Uhr, Von Ulrich Gutmair

    Patricia Evangelista erzählte auf der Frankfurter Buchmesse von den Morden unter dem philippinischen Präsidenten Duterte. Jetzt sitzt er in U-Haft.


    Die philippinische Autorin Patricia Evangelista, rauchend in der U-Bahn Foto: Geloy Concepcion



    „Let go chainsmoking“, sagt Patricia Evangelista und marschiert energisch los, um vor Halle 3.1 Kette zu rauchen. Eben saß die philippinische Autorin noch auf einem Barhocker am Stand der Schriftstellervereinigung PEN Berlin, der inzwischen schon Messetradition ist. Mit auf dem Podium ihre deutsche Verlegerin und Übersetzerin Zoë Beck vom Verlag CulturBooks, ich durfte Fragen stellen.

    Evangelistas Buch „Some People Need Killing – Eine Geschichte der Morde in meinem Land“ ist vor zwei Jahren auf Englisch erschienen und wurde von der New York Times zu den besten zehn Büchern des Jahres gezählt. Evangelista erzählt darin die Geschichte von Rodrigo Dutertes Krieg gegen die Drogen, dem seit 2016 laut Menschenrechtsorganisationen an die 30.000 Menschen zum Opfer gefallen sind, ermordet von Polizisten und Bürgerwehren. Evangelista hatte für das Onlinemedium Rappler darüber berichtet und verließ 2018 aus Sicherheitsgründen das Land.

    Sie erzählt aber auch die Kolonialgeschichte ihres Lands und ihr eigenes langsames Erwachen aus der naiven Vorstellung, demokratische Rechte gälten auf den Philippinen für alle.

    Duterte ist nur einer von vielen

    Rodrigo Duterte sitzt inzwischen in Den Haag in U-Haft. Der Internationale Strafgerichtshof wirft ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, die er in 22 Jahren als Bürgermeister der Stadt Davao und als Staatspräsident begangen haben soll. Im Mai ist Duterte in Abwesenheit wieder zum Bürgermeister von Davao gewählt worden. Seine Tochter Sara könnte die kommende Präsidentin der Philippinen werden.

    Das erklärt, warum Evangelista, wie sie beim Rauchen erzählt, über mehrere Wochen hinweg sieben Faktencheckerinnen beschäftigte, um jeden einzelnen Satz ihres Buchs noch einmal zu prüfen. Viele der Mörder und deren Auftraggeber sind auf freiem Fuss und drohen mit Klagen. Ein leitender Polizist, der die Exekutionen von Menschen, die der Präsident für seelenlose Zombies hielt, organisierte, sitzt im Senat.

    Am Stand wird Evangelista aus dem Publikum gefragt, ob sie Teil der offiziellen Delegation des diesjährigen Gastlands der Frankfurter Buchmesse sei. Ja, sagt Evangelista, aber sie habe sich ausbedungen, auf der Messe sagen zu dürfen, was sie will – „Whatever the fuck I want.“ Und so beschreibt sie nun, wie Rodrigo Duterte offen seinem Volk erklärte, er werde töten, und wie Teile seines Volkes gerne glauben wollten, dass der Präsident ein guter Mann sei, der das Land vor dem Untergang rette.

    Auf offener Straße

    „Wir sind Duterte“ war der Slogan seiner Hardcore-Unterstützer. „Wir sind Duterte“, sagten auch die Killer, die im Auftrag der Polizei Menschen hinrichteten.

    Duterte sei nur einer von vielen Autokraten auf der Welt, die Mord und Gewalt zu etwas Normalem machten, betont die Journalistin, die inzwischen wieder auf den Philippinen lebt. Zeugen hätten ihr oft beschrieben, wie die unvermummten Mörder auf offener Straße auf ihre Opfer zutraten, sie erschossen und dann ohne Eile davongingen.


    Info: https://taz.de/Rodrigo-Dutertes-Krieg-gegen-Drogen/!6120177/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.10.2025

    USA Wie Laura Loomer Jagd auf Trump-Skeptiker macht

    Screenshot_2025_10_20_at_12_59_28_Wie_Laura_Loomer_Jagd_auf_Trump_Skeptiker_macht_tagesschau.de

    Player: audioLaura Loomer: Aus den MAGA-Fiebersümpfen ins Ohr von Trump


    tagesschau.de, Stand: 18.10.2025 15:10 Uhr, Von Carsten Kühntopp, ARD Washington

    Laura Loomer macht Jagd auf alle, die sie für nicht loyal genug gegenüber US-Präsident Trump hält. Dabei hat sie keine offizielle Rolle in dessen Administration - und galt vor Kurzem noch als verrückte Randfigur.

    Carsten Kühntopp


    Sie nennt sie ihre "Skalpe": ehemalige Mitglieder der US-Regierung, die ihren Job deswegen verloren, weil Laura Loomer das wollte. Ihre Arbeit funktioniert so: Loomer gräbt sich durch die Vergangenheit von Regierungsbeschäftigten. Wenn sie auf etwas "Verdächtiges" stößt, informiert sie deren Vorgesetzte. Und wenn die einen "Verdächtigen" daraufhin nicht entlassen, ruft sie bei Präsident Donald Trump an.

    Gefeuert werden, so sagte sie es kürzlich in einem Podcast, müsse jeder, dessen unbedingte Loyalität zum Präsidenten in Frage stehe. Das gelte zum Beispiel für diejenigen, die auch schon in der Regierung von Präsident Joe Biden gearbeitet hätten. Diese Menschen dienten wahrscheinlich nicht den Interessen der USA oder der Agenda Trumps, so Loomer.


    Entscheidende Rolle bei Rauswurf von Mike Waltz

    Man schätzt, dass Loomer bis jetzt 25 "Skalpe" hat - mindestens. Einige Beobachter rechnen mit einer wesentlich höheren Dunkelziffer.

    Eine entscheidende Rolle spielte Loomer zum Beispiel beim Rauswurf des damaligen Nationalen Sicherheitsberaters Mike Waltz im Frühling. Bei ihren Recherchen war sie auf ein Video aus dem Jahr 2016 gestoßen. Darin übt Waltz deutliche Kritik an Trump. Ein weiterer bekannter "Skalp" war der von General Timothy D. Haugh, Chef des Cyber-Kommandos der Armee und Direktor der NSA, des größten Auslandsgeheimdienstes der USA.

    Alle verloren ihre Jobs, weil Loomer sie für illoyal hielt: nicht gegenüber der Verfassung, sondern gegenüber dem Präsidenten. Was sie macht, nennt sie "to loomer somebody", jemanden zu "loomern".


    USA Wie Laura Loomer Jagd auf Trump-Skeptiker macht Stand: 18.10.2025 15:10 Uhr

    Laura Loomer macht Jagd auf alle, die sie für nicht loyal genug gegenüber US-Präsident Trump hält. Dabei hat sie keine offizielle Rolle in dessen Administration - und galt vor Kurzem noch als verrückte Randfigur.

    Carsten Kühntopp

    Von Carsten Kühntopp, ARD Washington

    Sie nennt sie ihre "Skalpe": ehemalige Mitglieder der US-Regierung, die ihren Job deswegen verloren, weil Laura Loomer das wollte. Ihre Arbeit funktioniert so: Loomer gräbt sich durch die Vergangenheit von Regierungsbeschäftigten. Wenn sie auf etwas "Verdächtiges" stößt, informiert sie deren Vorgesetzte. Und wenn die einen "Verdächtigen" daraufhin nicht entlassen, ruft sie bei Präsident Donald Trump an.

    Gefeuert werden, so sagte sie es kürzlich in einem Podcast, müsse jeder, dessen unbedingte Loyalität zum Präsidenten in Frage stehe. Das gelte zum Beispiel für diejenigen, die auch schon in der Regierung von Präsident Joe Biden gearbeitet hätten. Diese Menschen dienten wahrscheinlich nicht den Interessen der USA oder der Agenda Trumps, so Loomer.

    Laura Loomer

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    Entscheidende Rolle bei Rauswurf von Mike Waltz

    Man schätzt, dass Loomer bis jetzt 25 "Skalpe" hat - mindestens. Einige Beobachter rechnen mit einer wesentlich höheren Dunkelziffer.

    Eine entscheidende Rolle spielte Loomer zum Beispiel beim Rauswurf des damaligen Nationalen Sicherheitsberaters Mike Waltz im Frühling. Bei ihren Recherchen war sie auf ein Video aus dem Jahr 2016 gestoßen. Darin übt Waltz deutliche Kritik an Trump. Ein weiterer bekannter "Skalp" war der von General Timothy D. Haugh, Chef des Cyber-Kommandos der Armee und Direktor der NSA, des größten Auslandsgeheimdienstes der USA.

    Alle verloren ihre Jobs, weil Loomer sie für illoyal hielt: nicht gegenüber der Verfassung, sondern gegenüber dem Präsidenten. Was sie macht, nennt sie "to loomer somebody", jemanden zu "loomern".

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    Trump als Ideologie

    Loomers einzige Ideologie heiße "Trump", sagt David Gilbert, der für das Magazin Wired Online-Extremismus beobachtet. Sie werde von einem einzigen Prinzip geleitet:

    Dass Donald Trump der größte Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist. Sie liebt ihn bedingungslos. Deshalb sagt sie alles, von dem sie glaubt, dass Trump es gefallen wird und dass Trump es hören will.

    Öffentliche Kritik am Präsidenten unterläuft Loomer praktisch nie. Wenn ihr etwas nicht passt, richtet sie ihren Zorn stattdessen gegen Regierungsmitglieder.

    Ein erster Haarriss?

    So erst kürzlich, nachdem Verteidigungsminister Pete Hegseth bekanntgegeben hatte, dass Katar künftig einen Luftwaffenstützpunkt in Idaho nutzen werde, um seine Kampfpiloten zu trainieren.

    In mehreren Online-Botschaften ging Loomer Hegseth deswegen frontal an. Das Pentagon befördere die "Islamisierung" der USA. Katar werde jetzt "Dschihadisten" auf dem Stützpunkt haben, die dann Amerikaner "abschlachteten". Schließlich stelle Loomer die rhetorische Frage, ob auf der Militärbasis künftig der muslimische Gebetsruf zu hören sein werde.

    Ihre Schlussfolgerung: Bei der Zwischenwahl im kommenden Jahr werde sie vielleicht nicht wieder für republikanische Kandidaten stimmen. Ein Bruch mit Trump war das längst noch nicht, aber ein erster Haarriss in ihrer bedingungslosen Treue zu dessen Administration.

    "Extremistischer Troll" als "Freundin" Trumps

    Die 32-Jährige nennt sich Investigativjournalistin und kommt aus Florida. Zweimal versuchte sie, in den Kongress gewählt zu werden. Vor wenigen Jahren noch, bevor sie den Sprung auf die nationale Bühne schaffte, galt sie als durchgeknallte Randfigur, als jemand, die tief in den Fiebersümpfen ultra-rechter Online-Fanatiker lebte und wie diese versuchte, mit besonders absurden Verschwörungserzählungen Klicks zu bekommen und so Geld zu verdienen.

    Jetzt geht sie im Weißen Haus ein und aus und darf den Präsidenten an Bord von Air Force One begleiten. Trump möge sie, sagt Loomer, sie habe "eine Freundschaft" mit ihm. Der Präsident hat öffentlich über sie unter anderem gesagt, sie sei eine Patriotin und eine "sehr nette Person".

    Das Magazin The Atlantic nannte sie kürzlich einen "extremistischen Troll" und eine "Provokateurin"; Laura Loomer sei der "McCarthy der Trump-Ära". In den 1950er-Jahren veranstaltete der republikanische Senator Joseph McCarthy aus Wisconsin eine beispiellose Hexenjagd auf Kommunisten, echte wie angebliche, und auf die, denen er "un-amerikanische Aktivitäten" vorwarf. Seine Anschuldigungen ruinierten Leben, selbst wenn die Vorwürfe jeder Grundlage entbehrten und McCarthys Opfer gegen kein Gesetz verstoßen hatten.

    Zeichen für die Veränderung der Republikaner

    Viele Online-Plattformen sperrten Loomer schon vor Jahren wegen ihrer Hassbotschaften. Selbst die Fahrdienstleister Uber und Lyft sperrten sie, denn Loomer hatte erklärt, sie wolle nicht von Muslimen gefahren werden. Auf X darf sie hingegen wieder aktiv sein, seit Tech-Milliardär Elon Musk das Unternehmen kaufte.

    Die Weltsicht von Loomer und die der Republikanischen Partei ähnelten sich mittlerweile, sagt der Wired-Journalist Gilbert. Nicht, weil Loomer sich verändert habe, sondern die Partei.

    "Es ist mir unergründlich, dass jemand, der auf X widerliche, extremistische, hasserfüllte Tiraden, Verschwörungserzählungen und grundlose Anschuldigungen verbreitet, einer der Menschen ist, die den meisten Einfluss darauf haben, wer im Weißen Haus arbeitet und welche Politik Trump macht", sagt Gilbert.

    Dabei hat Loomer keinen offiziellen Job in der Regierung - und noch nicht einmal eine Pressekarte des Weißen Hauses.


    Dieses Thema im Programm: Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 16. Oktober 2025 um 05:41 Uhr.


    Info: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-loomer-trump-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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