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17.12.2025

Die vermehren sich noch! – Der "woke" Anti-Antisemitismus-Rassismus deutscher Amtsträger

freedert.online, vom 16 Dez. 2025 20:33 Uhr, Von Susan Bonath

Weil die Bevölkerung im zerstörten Gazastreifen angeblich weiter wachse, könne dort kein Genozid stattfinden. Das behauptet Hessens Antisemitismus-Beauftragter Uwe Becker. Seine rassistische Vermehrungsthese "untermauert" er mit Fakezahlen. Mit seinen Ausfällen ist Becker nicht allein.


Quelle: Legion-media.ru © Abed 

Rahim Khatib/dpa


Gaza-Streifen: Ein vertriebener palästinensischer Junge durchsucht den Müll auf der Deponie nördlich von Chan Yunis nach Plastik oder Papier, um damit ein Feuer zum Kochen zu machen, da es an Gas mangelt, 13. Dezember 2025.


Sie inszenieren sich auf LGBTQ-Paraden, faseln von "westlichen Werten" und fahnden eifrig nach "Antisemiten". Doch solche "woken" Verrenkungen deutscher Polit-Eliten sind meistens nur Fassade. Wie bei Uwe Becker: Der hessische CDU-Karrierist, derzeit Landesrechnungshof-Präsident und Antisemitismus-Beauftragter, nutzte (mal wieder) sein Amt und eine irreführende, veraltete Prognose, um rassistische Klischees über Palästinenser zu verbreiten – und Israels Massenmord im Gazastreifen zu legitimieren.


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Rassistische Hetze

Es ist bereits für sich genommen ein rassistischer Ausfall sondergleichen, wenn ein deutscher Politiker abfällig über angebliche Vermehrungsgewohnheiten einer unterdrückten Bevölkerung schwadroniert. Das hetzerische Level des hessischen Antisemitismus-Beauftragten Uwe Becker geht noch weiter: Er "untermauerte" seine Darstellung mit falschen Daten, um den Massenmord an Palästinensern zum Zweck angeblichen "Judenschutzes" in Israel zu rechtfertigen. So schrieb der CDU-Amtsträger am Samstag auf seinen amtlichen Profilen bei Facebook, Instagram und X Folgendes:

"Für alle, die Israel immer wieder 'Völkermord' vorwerfen, hier ein Blick auf die Bevölkerungsentwicklung im Gaza-Streifen seit 1950 mit Prognose bis 2050. Wer von 'Völkermord' spricht, geht der Hamas-Propaganda auf den Leim."

Dazu zeigte Becker einen Screenshot der Website Statista,
der ein steigendes Bevölkerungswachstum im Gazastreifen belegen soll. Dies zeige, so behauptete der deutsche Amtsträger, dass Israel im Gazastreifen keinen Völkermord betreibe. Dann zückt Becker noch die bekannte "Totschlagkeule": Wer seine Auffassung nicht teile, verbreite "Hamas-Propaganda".


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Irreführende Daten

Als Präsident des Hessischen Rechnungshofs sollte Becker jedoch klar sein, wie irreführend diese Zahlen sind. Es handelt sich bereits für die Vergangenheit nicht um genaue Daten, sondern um Schätzwerte, wie man auf der Seite lesen kann. Auf dieser Basis beruht auch die "Prognose" für die Gegenwart und Zukunft bis zum Jahr 2050.

Becker muss wissen, dass die Prognose ab spätestens Oktober 2023, als Israel damit begann, aus offensichtlicher Rache den Gazastreifen samt Bevölkerung in Schutt und Asche zu bombardieren, keine ansatzweise valide Grundlage mehr haben kann. Die genauen Opferzahlen sind schlicht nicht bekannt. Man weiß nicht, wie viele Leichen unter den Trümmern liegen, wie viele Kinder und Erwachsene aufgrund der israelischen Blockade an Hunger und vermeidbaren Krankheiten gestorben sind. Es ist unmöglich, in einem derart zerbombten Gebiet ohne Zugang für die Außenwelt Geburten und Sterbefälle korrekt zu erfassen.

Becker betreibt also das, was deutsche und westliche Regierende stets nur Russland, China und anderen politischen Gegnern ihres imperialen Machtkampfes vorwerfen: Er desinformiert und belügt die Öffentlichkeit auf unterirdischem Niveau, um sie zugunsten Israels gegen die Palästinenser aufzuhetzen.


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Nicht erfasste Tote

Die offiziellen Angaben aus dem Gazastreifen beinhalten lediglich rund 71.000 namentlich identifizierte Opfer ausschließlich durch israelische Bombardierungen und Beschüsse. Das deutsche Max-Planck-Institut hält auch diese Zahl für massiv unterschätzt. Tatsächlich dürften allein der israelischen Waffengewalt etwa 100.000 bis 126.000 Menschen, darunter etwa 30.000 Kinder unter 15 Jahren, zum Opfer gefallen sein, ermittelte es in einer Studie. 

All die Toten durch mangelnde Versorgung, die auf das Konto der israelischen Blockade und Bombardierung ziviler Infrastruktur gehen, haben die Wissenschaftler gar nicht eingerechnet. Das könnten Zehntausende oder Hunderttausende sein. Die meisten Leichen unter Gazas Trümmerbergen wird man wohl niemals bergen. Denn Israels Armee hält mehr als die Hälfte des Gebiets weiterhin besetzt und pflügt dort alles gerade mit Bulldozern um. Auch das restliche Gebiet überwacht und blockiert Israel weiter.

Den Max-Planck-Forschern zufolge hat sich die Lebenserwartung im Gazastreifen mehr als halbiert. Sie resümierten, dass "die Alters- und Geschlechtsverteilung der gewaltsamen Todesfälle den demografischen Mustern ähnelt, die bei anderen dokumentierten Völkermorden beobachtet wurden". Das palästinensische Zentralbüro für Statistik schätzte schon vor einem Jahr, dass die Bevölkerung um mindestens sechs Prozent geschrumpft sei. 


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Rechtliche Desinformation

Becker führt seine Leserschaft auch rechtlich in die Irre. Selbst wenn die Bevölkerung in dem von Israel komplett zertrümmerten und rundum abgeriegelten Gazastreifen seit Ende des Jahres 2023 tatsächlich noch gewachsen wäre: Ein Völkermord definiert sich nicht durch die Anzahl der ermordeten Menschen. Ein deutscher Amtsträger sollte und muss so etwas wissen.

Das Völkerrecht beschreibt einen Genozid als Intention, "eine nationale, rassische, religiöse oder ethnische Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören", nicht nur durch Tötungen, sondern unter anderem durch das Auferlegen "von Lebensbedingungen, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen". Das trifft auf Gaza allemal zu.

Obwohl Israel keine westlichen Journalisten in den Gazastreifen lässt, sind die dortigen Bedingungen recht gut bekannt: Die israelische Armee hat mehr Bomben auf den 360 Quadratkilometer kleinen Streifen abgeworfen als einst die Alliierten im Zweiten Weltkrieg auf Dresden und Magdeburg zusammen. Die meisten Häuser und nahezu die gesamte zivile Infrastruktur sind zerstört. Israel hat die Überlebenden auf gut einem Drittel der Fläche zusammengetrieben und eingesperrt. Sie hausen in Zelten auf Trümmern, die gerade von schweren Regenfällen überflutet werden. Israel blockiert weiterhin lebenswichtige Hilfsgüter.

Ernstzunehmende Völkerrechtler, darunter israelische, sind sich längst einig: Israel begeht im Gazastreifen Völkermord. Der Internationale Gerichtshof sah schon im Januar 2024 so gravierende Anzeichen dafür, dass er die Klage von Südafrika annahm und nun ermittelt. Im September legten die Vereinten Nationen einen eigenen Bericht vor, der zu demselben Ergebnis kam. Die Masse der Indizien und Beweise ist erdrückend. Kein anderer Genozid in der Geschichte ist wohl so gut dokumentiert.

Die UN-Völkermord-Konvention hat mehr als 150 Staaten ratifiziert, darunter Deutschland und sogar Israel. Sie alle sind danach verpflichtet, jeden drohenden Genozid mit allen möglichen Mitteln zu verhindern.
Deutschland tut das Gegenteil und liefert Waffen. Das ist wohl der Hauptgrund dafür, dass deutsche Amtsträger wie Becker das Ersichtliche leugnen, abgesehen von der ersichtlich immer noch präsenten Kolonialherrenmentalität, heute gern verkleidet in der Floskel von "westlichen Werten".


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"Woke" Heuchelei

Beim Heucheln sind viele deutsche Politiker bekanntlich spitze. Während sie Arbeitslose unter die Brücke sanktionieren und Obdachlose vertreiben lassen, statt sie in den Hunderttausenden leer stehenden Wohnungen unterzubringen, während sie jährlich Tausende Asylbewerber in Abschiebeknäste verfrachten und Millionen Alleinerziehende und Rentner verarmen lassen, feiern sie sich für "woke Errungenschaften" wie Gender-Sternchen, Frauenquoten und LGBTQ-Paraden.

Vergangenes Jahr inszenierte sich auch Uwe Becker auf dem Christopher Street Day in Frankfurt am Main. Damals war Becker noch Staatssekretär im Hessischen Finanzministerium. Wo immer er auftaucht, fabuliert er gern von "westlichen Werten". Auch seinen vermeintlichen "Kampf gegen Antisemitismus" beschwört er gern als solchen Wert – und den Kolonialstaat Israel samt seinem Hauptschutzpatron USA als seinen Träger.

Unter diesem Label jagt Becker mit großem Eifer vor allem Linke und Migranten, die sich angeblich gegen Israel verschworen hätten. Munter würfelt Becker in antisemitischer Manier alle Juden und Israelis in einen Topf. Man muss Palästinenser schon für wert- und rechtlos, unterdrückungs- und vertreibungswürdig halten und Massenmord an ihnen voll gerecht finden, um von Becker nicht als Antisemit verschrien zu werden. Man kann sich denken: Rassistische Kolonialherrenmentalität verhindert keine Karrieren im deutschen Staatsapparat.


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Großisrael-Trophäe für IDF-Soldaten

Und so benimmt sich Becker auch. Im September 2024 ehrte er in Frankfurt frisch vom Völkermord zurückgekehrte IDF-Soldaten mit deutscher Staatsbürgerschaft und brüstete sich damit in den sozialen Medien. Zur Ehrung überreichte er ihnen eine "Großisrael-Trophäe", wie es der Verein Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost beschrieb. Gemeint ist ein Pokal mit einer Großisrael-Karte ohne Palästina. Becker posierte selbst damit für Fotos.

Eisern zieht der Beauftragte gegen die Palästina-Solidaritätsbewegung zu Felde. In diesem September forderte er sogar, das Tragen einer Kufiya, also des Palästinensertuchs, zu verbieten. Das ging sogar der israelfreundlichen Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu weit. Ein Autor derselben bezeichnete Becker schon im Mai als "Lautsprecher Israels"

Regelmäßig wettert der hessische Beauftragte gegen palästinasolidarische Demonstrationen und Veranstaltungen. Zuletzt forderte er Anfang Dezember, eine Konferenz verbieten zu lassen, an der sowohl Palästinenser als auch Juden teilnahmen. Mit Becker im Chor protestierte Jutta Ditfurth gegen das Event. Sie ist eine "Ikone" der sogenannten "Antideutschen", man kann sie inzwischen dem harten rechten Kern dieser Szene zurechnen.


Der Raubtierinstinkt ist das Fundament des westlichen Aufstiegs





Meinung

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In "guter" Gesellschaft

CDU-Mann Becker ist mit seiner Einstellung in bester Staatsräson-Gesellschaft. Unter dem Deckmantel des vermeintlichen "Anti-Antisemitismus", gepaart mit "woker" Heuchelei (in Israel dürfe man schließlich schwul sein, in Palästina angeblich nicht) blüht der antipalästinensische Rassismus in deutschen Amtsstuben ganz unabhängig vom Parteibuch. Man könnte fast meinen, er sei Voraussetzung für einen Posten als "Antisemitismus-Beauftragter".

Deutschlands Bundesbeauftragter in dieser Funktion ist der parteilose Felix Klein. Wie Becker mimt er ein Sprachrohr der israelischen Regierung. Zu Beginn dieses Jahres befürwortete er zum Beispiel die von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachte Zwangsvertreibung aller Gaza-Bewohner zugunsten einer Reichen-Riviera. Die Organisation Amnesty International sprach von einer "klaren Missachtung von Völkerrecht und Menschenrechten"

Klein fällt schon seit Jahren mit Hetzkampagnen selbst gegen antizionistische Juden auf, wie ihm der Verein Jüdische Stimme im Jahr 2020 bescheinigte. Zwei Jahre zuvor, 2018, beteiligte er sich gar an einer Demonstration evangelikaler Fundamentalisten, die "von einer Bekehrung der Juden träumen", wie Die Zeit es ausdrückte. 

Brandenburgs "Antisemitismus-Beauftragter" Andreas Büttner ist sogar Mitglied der Linkspartei, in welche er – warum auch immer – nach Mitgliedschaften bei der CDU und FDP erst im Jahr 2015 wechselte. Ein Versuch, ihn loszuwerden, scheiterte kürzlich an der rechten Linke-Spitze. In der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung tritt er aber weiterhin auf. Zuletzt referierte er Anfang Dezember über einen angeblichen "postkolonialen Angriff auf das Wertefundament des Westens"


Terroristen attackieren Chanukka-Feier in Sydney: 16 Tote



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Die sogenannte "postkoloniale Theorie" ist unter westlichen Israel-Fans extrem verhasst, weil sie verbliebene kolonialistische Macht- und Unterdrückungsstrukturen untersucht. Danach soll etwa mit dem Geschwätz vom "Wertefundament des Westens", zu dem angeblich ja auch Israel gehört, die fortbestehende ökonomische Unterdrückung des "Globalen Südens" als vermeintlich "kulturell rückständig" legitimiert werden. Kein Wunder, dass die offen koloniale Praxis des "wertewestlichen" Militärstaats in Nahost dort auf Kritik stößt.

Dass Deutschland mit geschätzt 200.000 direkt von Israel Vertriebenen die größte palästinensische Diaspora im Westen beherbergt, die oft bis heute als Staatenlose nicht einmal Bürgerrechte genießen, verdeutlicht die innenpolitische Dimension von Israels Gebaren. Für sie gibt es jedoch, genauso wenig wie für antizionistische Juden, keine "Beauftragten" in der BRD. Becker, Klein, Büttner und Co. stört das wenig.


Mehr zum Thema – PR-Tour für "German Young Leaders": Wie Israel deutsche Nachwuchseliten beeinflusst


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Video https://rumble.com/v72sjhc-esc-gert-unter-druck-russland-und-weissrussland-ausgeschlossen-israel-tritt.html Dauer 3:22 Min.


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17.12.2025

Ein Massaker ausnutzen, um einen Völkermord zu verdecken

consortiumnews.com, 15. Dezember 2025

Zionisten haben wenig Zeit damit verschwendet, Anti-Völkermord-Aktivisten für den schrecklichen Angriff auf unschuldige Menschen in Sydney, Australien, am Sonntag verantwortlich zu machen, um Israels anhaltende Verbrechen in Gaza zu verdunkeln, schreibt Joe Lauria.

Screenshot_2025_12_17_at_13_36_05_Ein_Massaker_ausnutzen_um_einen_V_lkermord_zu_vertuschen_Konsortium_NewsAnti-Völkermord-Demonstranten, die im August über die Sydney Harbour Bridge marschierten, gehören zu denen, die für den schrecklichen Terroranschlag am Sonntag verantwortlich gemacht wurden. In der ersten Reihe von links nach rechts: Mary Kostakidis, Gabriel Shipton und Julian Assange. (Konsortiumsnachrichten)

Von Joe Lauria
Speziell für Konsortium News
CN bei 30

Er 15 unschuldige Opfer, die bei dem Terroranschlag am Sonntag auf eine Chanukka-Party am Bondi Beach in Sydney, Australien, getötet wurden, werden von extremen Zionisten ausgenutzt, um vom anhaltenden Völkermord in Israel in Gaza abzulenken.

Ihre Erinnerungen werden von israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und anderen israelischen sowie australischen Beamten, Medienvertretern und Mitgliedern der Öffentlichkeit genutzt.

Anstatt die Schuld auf die einzigen bekannten Täter zu schieben, die die Polizei bisher identifiziert hat - die Vater-Sohn-Schützen Sajid und Naveed Akram -, beziehen zionistische Extremisten unschuldige Bürger an, die es gewagt haben, gegen israelische Gräueltaten zu protestieren.

An die Adresse des australischen Premierministers Anthony Albanese sagte Netanjahu: „Ich habe Sie aufgefordert, Schwäche durch Maßnahmen, Beschwichtigung und Entschlossenheit zu ersetzen. Stattdessen, Premierminister, haben Sie Schwäche durch Schwäche und Beschwichtigung durch mehr Beschwichtigung ersetzt. "

Er sagte, Albanese habe "nichts getan, um die Ausbreitung des Antisemitismus in Australien zu stoppen, Sie haben nichts getan, um die Krebszellen einzudämmen, die in Ihrem Land wachsen."

Netanjahu sagte, er habe Anfang des Jahres an Albanese geschrieben, weil sein „Aufruf nach einem palästinensischen Staat Treibstoff auf das antisemitische Feuer gießt. Sie belohnt Hamas-Terroristen. Es ermutigt diejenigen, die australische Juden bedrohen, und ermutigt den Judenhass, der jetzt Ihre Straßen verfolgt. "

Als Reaktion auf Netanjahu versprach Albanese, den Hass auf Juden zu „beseitigen“. "Wir werden alles Notwendige tun, um Antisemitismus auszumerzen", sagte er am Montag. "Es ist eine Geißel und wir werden sie gemeinsam ausrotten."

Aber wie genau kann eine Regierung einen abscheulichen Glauben beenden, den manche Menschen haben? Es kann nicht gesetzlich vorgeschrieben oder geschlagen werden. Und wie könnte der Antisemitismus anderer Australier für den Antisemitismus oder andere Motive der Schützen verantwortlich sein, über die die Polizei bisher nichts gesagt hat?

Die Antwort ist, dass Netanjahu nicht will, dass Albanese den Antisemitismus „beendet“ – was er nicht kann –, sondern die Proteste gegen Netanyahus völkermörderische Amokläufe in Gaza beenden, die fälschlicherweise als antisemitisch bezeichnet wurden.

Netanyahu wurde von dem israelischen Präsidenten Issac Herzog begleitet, der sagte: "Immer wieder haben wir die australische Regierung aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen und gegen die enorme Welle des Antisemitismus zu kämpfen, die die australische Gesellschaft plagt."

Sharren Haskel, Israels stellvertretender Außenminister, sagte Sky News Australia, "das ist es, was es bedeutet", den Demonstranten zu erlauben, "die Intifada zu skandieren" ... wenn Sie das weitergehen lassen und auf Ihren Straßen laufen lassen", fragten Sie nach mehr Terrorismus, sagte sie und verknüpfte die Demonstranten direkt mit Terroristen. Haskel hatte zuvor Anti-Völkermord-Demonstranten in Australien als „nützliche Idioten“ für die Hamas bezeichnet.

Extreme australische Reaktionen

Jillian Segal, Australiens Sondergesandter zur Bekämpfung von Antisemitismus, gab eine alarmierende Erklärung ab, in der er Anti-Völkermord-Demonstranten für das verantwortlich machte, was am Strand passiert ist. Sie sagte:

"Das kam nicht ohne Vorwarnung. In Australien begann es am 9. Oktober 2023 im Sydney Opera House. Wir sahen uns dann einen Marsch über die Sydney Harbour Bridge an, der terroristische Flaggen schwenkte und extremistische Führer verherrlichte. Jetzt hat der Tod Bondi Beach erreicht. Das sind australische Ikonen. Sie anzusprechen ist bewusst. Das ist nicht zufällig. Es ist ein Angriff auf Australien."

Der Protest des Opernhauses war der erste in Sydney gegen Israels Reaktion auf den Oktober. 7. Die Polizei wies die Behauptung zurück, dass es bei diesem Protest Gesänge von „Gas den Juden“ gebe, obwohl diese Lüge immer noch wiederholt werde, auch von der israelischen stellvertretenden Außenministerin in ihrem Sky News-Interview. (Konsortium News ‘ Cathy Vogan filmte den Protest des Opernhauses und ihr Video half der Polizei festzustellen, dass der Gesang von „Gas the Jews“ nicht gehört wurde.)

Der Hafenbrückenmarsch war ein großer Protest am 3. August dieses Jahres gegen Israels völkermörderische Gaza-Kampagne mit bis zu 300.000 Menschen, die daran teilnahmen. WikiLeaksWikiLeaks-Gründer Julian Assange hatte einen seltenen öffentlichen Auftritt auf dem Marsch.

Neben ihm war die australische Journalistin Mary Kostakidis, die vor dem Bundesgericht der Zionistischen Föderation Australiens des Antisemitismus beschuldigt wird, weil ihre Social-Media-Berichterstattung Israel kritisch gegenübersteht.

Segal versucht, tatsächlich bis zu 300.000 Australier, darunter Assange und Kostakidis, mit dem Massaker an Unschuldigen in Bondi zu machen.

[Nachdem die Palästinensische Aktionsgruppe, die den Marsch der Harbour Bridge organisierte, sagte, sie sei "entsetzt" über Segals Kommentare und warnte sie davor, das Bondi-Massaker "in weiteren rassistischen Hass" zu verwandeln, sagte Segal und sagte, sie erkenne das Recht auf Protest an, "aber es ist die hasserfüllte Rede, die wir in Betracht ziehen müssen."

Segal hatte bereits 49 Vorschläge an Albanese in einem drakonischen „Aktionsplan“ zur Bekämpfung von Antisemitismus vorgelegt, der verstärkte Abschiebungen, die Streichung von Universitätsmitteln und die Zensur von Medien beinhalten würde. Laut The Guardian enthalten sie diese Maßnahmen:

  • „Verschärfung der Gesetzgebung über antisemitisches Verhalten und „Einschüchterung von Protestaktivitäten“.

  • Härtere Überprüfung von Visumantragstellern auf antisemitische Ansichten, mit Schwerpunkt auf der Behandlung von Visumverweigerungen oder Stornierungen.

  • Eine "Berichtskarte" über den Umgang der Universitäten mit Antisemitismus auf dem Campus, die vorschlägt, die staatliche Finanzierung zu blockieren, wenn sie nicht handeln.

  • Die Quellen für Universitäten, Wissenschaftler und Kunstorganisationen, die antisemitisches Verhalten fördern oder nicht dagegen handeln, zurückzuhalten oder zu kündigen.

  • Zunehmende Bildung von Antisemitismus in Schullehrplänen.

  • "vertrauenswürdige Stimmen zu verwenden, um antisemitische Ansichten öffentlich zu widerlegen" in den sozialen Medien.

  • Ein Plan, „Medienorganisationen zu überwachen ... um zu vermeiden, falsche oder verzerrte Narrative zu akzeptieren.“

Albanese hat noch nicht entschieden, ob er die Vorschläge annimmt oder nicht. Anstatt Segal für ihre unverschämte Bemerkung über den Brückenmarsch zu entlassen, wird Albanese eher durch das Bondi-Massaker angetrieben, um sie umzusetzen.

Chris Minns, Premierminister des Bundesstaates New South Wales, in dem Sydney ansässig ist, erweckte auch das Gespenst für mehr Zensur in den sozialen Medien und forderte "eine starke und klare Ablehnung des Antisemitismus in all seinen Formen ... ob es sich um zerstörerische, schreckliche Gewalttaten oder ... Internetposts handelt".

Medienkomplizenschaft

Auch Sektionen der Mainstream-Medien haben Anti-Völkermord-Demonstranten für das Massaker verantwortlich gemacht. Sehen Sie, wie diese Frau in Bondi gegen einen TV-Reporter für Sky New Australia vorgeht, der versucht, den "Antisemitismus" allgemein zu beschuldigen.

Die Murdoch-eigenen Australisch Demonstranten und Universitäten in einem Leitartikel verantwortlich gemacht:

„In Australien sind die Anzeichen von Antisemitismus schon lange unheilvoll. Es begann im Sydney Opera House Vorplatz zwei Nächte nach dem Anschlag vom 7. Oktober. Es hätte dann in der Knospe geschnappt werden müssen. Die Unfähigkeit des Beamtentums setzte ein Muster für entsetzliche Szenen.

Mehr als zwei Jahre lang lief der ungezügelte Aufstieg des Antisemitismus weitgehend unkontrolliert – auf den Straßen, auf dem Universitätsgelände, bei der Demonstration, komplett mit Nazi-Slogans, vor dem NSW-Parlament, in der Adass-Israel-Synagoge in Melbourne, die in Brand gesteckt wurde.

Der Kolumnist der New York Times, Bret Stephens, schrieb in einer Kolumne mit der Überschrift: "Bondi Beach ist, was 'Globalisieren Sie die Intifada' sieht aus", schrieben die Bondi-Terroristen im Wesentlichen, um ihre Anweisungen von Anti-Völkermord-Demonstranten zu erhalten. Stephens sagte:

"Obwohl wir wahrscheinlich in den kommenden Wochen mehr über die Denkweise der Mörder vom Sonntag erfahren werden, ist es vernünftig zu vermuten, dass das, was sie zu tun glaubten, die Intifada globalisiert hat. Das heißt, sie nahmen sich Slogans wie „Widerstand ist gerechtfertigt“ und „mit allen notwendigen Mitteln“ Notizen, die bei antiisraelischen Kundgebungen auf der ganzen Welt allgegenwärtig geworden sind.

Für viele von denen, die diese Zeilen singen, mögen sie wie Abstraktionen und Metaphern erscheinen, eine politische Haltung zugunsten der palästinensischen Freiheit und nicht als Aufruf, ihre mutmaßlichen Unterdrücker zu töten.

Aber es gibt immer Literalisten - und es sind die Literalisten, die normalerweise glauben, dass ihre Ideen reale Konsequenzen haben sollten. Am Sonntag wurden diese Konsequenzen in jüdischem Blut geschrieben. Die Geschichte sagt uns, dass es nicht das letzte Mal sein wird.“

Dann gibt es dieses ungelenke Stück von David Frum in The Atlantic, "Die Intifada kommt zu Bondi Beach."

Nirgendwo in diesem sogenannten Journalismus wird erwähnt, dass diese Proteste nicht nur aus dem Nichts entstanden sind, angetrieben von reinem, irrationalem Hass auf Juden, sondern stattdessen in direkter Reaktion und proportional zum fortschreitenden israelischen Völkermord in Gaza.

Wenn man das völlig aus der Geschichte herauslässt, scheint es, als ob die Proteste vom reinen Antisemitismus befeuert werden. Und wenn dann ein schrecklicher Akt von reinem Antisemitismus und Terrorismus stattfindet, sind die beiden miteinander verbunden.

Den Völkermord aus der Geschichte zu lassen, entschuldigt und verdeckt ihn nicht nur, sondern stellt Gegner des Völkermords fälschlicherweise als willige Komplizen von Terroristen dar.

Diese Art von Medien lässt durchschnittliche Menschen dissinfiziert zurück, so dass sie legitimen und legalen Protest mit dem verbinden, was in Bondi passiert ist.

Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete:

"Amanda Gordon, ein Mitglied der jüdischen Gemeinde Sydneys, deren Verwandter getötet wurde und der Sohn bei dem Vorfall verletzt wurde, sagte Haaretz, dass der Vorfall passieren musste. Es gab einen solchen Mangel an Führung und eine Art die Erlaubnis für immer extremere Beispiele für Hass, Woche für Woche auf die Straße zu marschieren ... es gab Proteste gegen die IDF und gegen Israel unter dem Deckmantel der Unterstützung für die Gazastreifen ", sagte sie.

Eine Warnung Vor Ausbeutung Aus Israel

Die israelische Zeitung Haaretz warnte, dass die Bondi-Gräueltat von israelischen Führern ausgebeutet werden würde:

"Ich fühle mich sehr traurig und für meine Gemeinschaft und habe Angst vor dem, was kommen wird", sagte Jess Bricker, die in Australien aufgewachsen ist und jetzt in Tel Aviv lebt und in der jüdisch-arabischen Bewegung Standing Together aktiv ist.

Er sagte Haaretz, sie sei unglaublich untröstlich über den schrecklichen Angriff, warnte aber, dass der Schmerz, das Trauma und die Angst, die die jüdische Gemeinschaft jetzt von Politikern "ausbeuten" könnte, "Politiken zu verfolgen, die andere diskriminieren, während nur wenige tatsächliche Maßnahmen ergriffen werden, um Juden in Australien und anderswo sicher zu machen.

Die israelische Regierung hat sich in ihrer Antwort dafür entschieden, ihre Sorgen zu verwirklichen und den Angriff auszunutzen. Premierminister Benjamin Netanjahu schlug Australiens "schwache" Führung nieder und sagte, dass die Politik des Landes, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, und seine Kritik an Israels Verhalten in seiner Gaza-Offensive im vergangenen Jahr das sind, was "den Treibstoff auf das antisemitische Feuer gießt".

Zur gleichen Zeit teilte der israelische Minister für Diaspora-Angelegenheiten, Amichai Chikli, auf X einen Beitrag des rechtsextremen niederländischen Politikers Geert Wilders über den Angriff, der die Worte enthielt: „Kein Terror mehr. Keine Morde mehr. Kein Islam mehr. Genug ist genug.“

Fragen zur Polizeiantwort

Unabhängig vom islamfeindlichen Tweet des Ministers für Diaspora-Angelegenheiten hat ein unbewaffneter Muslim, der in demselben Antrag das Gewehr von einem der Schützen weggenommen hat, die anti-islamische Botschaft erschwert. Netanjahu musste ihn für Lob auszeichnen, während er erwähnte, dass er ein Muslim war.

Der bescheidene Tabakhändler aus Syrien, der seit 2006 in Australien lebt, sagte, er wisse nicht, was über ihn gekommen sei, um sein Leben zu riskieren, um andere Menschen zu retten. Im Video oben sehen Sie, wie Ahmed al-Ahmed den Schützen nicht tötet und dann das Gewehr gegen einen Baum lehnt und einen Arm hebt, damit die Polizei ihn nicht erschießen würde. Außer, dass es dort keine Polizei gab, um jemanden zu erschießen.

Ein weiteres Video läuft zehn ununterbrochene Minuten lang und zeigt die Angreifer auf einer Fußgängerbrücke, die auf die Chanukka-Party schießt. Während dieser Zeit hat vermutlich jemand die Polizei gerufen und den genauen Ort angegeben. Wir hören Sirenen im Hintergrund.

Warum ist die Polizei während dieser zehn Minuten nicht an diesem Ort erschienen? An der 0:22-Marke ist ein Polizeikreuzer zu sehen, der direkt an den Schützen vorbeifährt, scheinbar ohne zu wissen, was vor sich geht.

Ein Zeuge sagte, er habe vier Polizisten gesehen, die die Schießerei beobachteten, ohne das Feuer zu erwidern.

Die Iran-Verbindung?

Haaretz bot diesen Leckerbissen auch in seiner Berichterstattung über die Schießereien an:

"Eine israelische Quelle sagte Haaretz, dass Israel in den letzten Wochen Informationen erhalten hat, die auf Pläne hinweisen, Angriffe gegen die jüdische Gemeinde Australiens durchzuführen, und vermutet, dass der Iran derjenige ist, der für den Angriff verantwortlich ist.

Im August dieses Jahres beschuldigte die Australian Security Intelligence Organization (ASIO), der Inlandsgeheimdienst, den Iran für die Brandbombardierung eines jüdischen Restaurants in Sydney und einer Synagoge in Melbourne.

"ASIO hat jetzt genug glaubwürdige Informationen gesammelt, um zu einem zutiefst beunruhigenden Abschluss zu kommen", sagte Albanese damals. „Die iranische Regierung hat mindestens zwei dieser Angriffe geleitet. Der Iran hat versucht, seine Beteiligung zu verschleiern, aber ASIO bewertet, dass es hinter den Anschlägen steckt.“

Natürlich wurde keines dieser Beweise jemals mit der Öffentlichkeit geteilt. Australien hat den iranischen Botschafter ausgewiesen und die diplomatischen Beziehungen abgebrochen. Wir könnten erwarten, nach diesem Angriff etwas Ähnliches zu hören.

Außer ASIO sagt, dass der jüngere Akram im Jahr 2019 Verbindungen zu einer lokalen ISIS-Zelle hatte. Dieses Video, das auch verschiedene Bürger zeigt, die den Vater zu Boden ringen, zeigt, dass Schützen eine schwarze ISIS-Flagge in ihr Fahrzeug gehängt haben. ISIS und Iran sind sterbliche Feinde. Es mag also unwahrscheinlich sein, dass der Iran etwas damit zu tun hatte.

Die Zukunft der Proteste

Die absichtliche Verschmelzung von legitimem Protest mit Terrorismus, um Israel vor Kritik an dem Völkermord zu schützen, wirft die Frage auf, ob die Behörden in Australien zukünftige Proteste zulassen werden. Es scheint unwahrscheinlich in der gegenwärtigen Atmosphäre.

Eine Idee, die den Moment trifft, wäre, einen Marsch zu organisieren, der sowohl das Bondi-Massaker als auch den Völkermord in Gaza verurteilt. Mal sehen, dass die Behörden versuchen, das zu stoppen.

Video: "Weil diese Gemeinschaft diese Tragödie politisiert hat."

Joe Lauria ist Chefredakteur von Consortium News und ehemaliger UN-Korrespondent für das Wall Street Journal, Boston Globe und andere Zeitungen, darunter The Montreal Gazette, die London Daily Mail und The Star of Johannesburg. Er war investigativer Reporter für die Sunday Times of London, ein Finanzreporter für Bloomberg News und begann seine professionelle Arbeit als 19-jähriger Stringer für die New York Times. Er ist Autor von zwei Büchern, A Political Odyssey, mit Sen. Mike Gravel, Vorwort von Daniel Ellsberg; und How I Lost By Hillary Clinton, Vorwort von Julian Assange.


 

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24 Kommentare zu “ Ausnutzen eines Massakers, um einen Völkermord zu verdecken ”

  1. Ich selbst

    16. Dezember 2025 um 21:36 Uhr

    Dieses zionistische Spielbuch plagiiert den Matrix-Film

    Lesen Sie, was KI über die Ähnlichkeit sagt. „haben Sie das getan“ gähnen,,,

    Im Kontext der Filmtrilogie ist Zion nicht böse, aber es ist ein komplexer Teil eines größeren „Kontrollsystems“.

    Während die Menschen in Zion die Helden und Protagonisten der Geschichte sind, zeigen die Filme eine dunklere, philosophischere Wahrheit über die Existenz der Stadt. Hier ist eine Aufschlüsselung, warum Zions Rolle so kompliziert ist:

    1. Zion als „Sicherheitsventil“
    In The Matrix Reloaded enthüllt der Architekt, dass Zion tatsächlich von den Maschinen existieren durfte. Es fungiert als „Quarantäne“ oder „Sicherheitsventil“ für die etwa 1% der Menschen, die die Matrix unbewusst ablehnen.

    Das Ziel: Indem sie diesen Rebellen einen Ort geben, an den sie gehen können (Zion), verhindern die Maschinen, dass sie in der Matrix bleiben und die gesamte Simulation abstürzen lassen.

    Der Zyklus: Das war fünfmal vor Neo geschehen. Jedes Mal, wenn Zion zu groß wurde oder die „Anomalie“ (Die Eine) erschien, zerstörten die Maschinen Zion und ließen den aktuellen „Einen“ ein paar Überlebende auswählen, um ihn wieder aufzubauen, und den Zyklus um.

    2. Die Moral der Menschen
    Aus moralischer Sicht sind die Bewohner von Zion die „guten Jungs“. Sie sind:

    Kampf für die Freiheit: Sie wollen die gesamte Menschheit von der geistigen und physischen Versklavung befreien.

    Wahrlich Mensch: Zion repräsentiert rohe menschliche Emotionen, Kultur und Kampf, gegen die kalte, sterile und künstliche Welt der Maschinen.

    Ohne sich der Falle bewusst zu sein: Für den größten Teil der Trilogie glauben die Menschen in Zion, dass sie einen revolutionären Krieg gewinnen, ohne zu wissen, dass ihre „Rebellion“ ein vorprogrammierter Teil des Stabilitätsplans der Maschinen ist.

    3. War Zion eine „Zweite Matrix“?
    Es gibt eine populäre Fantheorie, dass Zion nur eine weitere Ebene der Simulation ist (eine „Matrix innerhalb einer Matrix“), weshalb Neo seine Kräfte in der „realen Welt“ am Ende von Reloaded nutzen kann.

    Offizielle Haltung: Die Filme deuten darauf hin, dass Zion die tatsächliche physische Welt ist, aber es ist ein „Gefängnis des Geistes“, weil die Maschinen immer noch den Anfang und das Ende ihrer Geschichte kontrollieren.

    Die Änderung: Neo durchbricht diesen Zyklus in The Matrix Revolutions, indem es einen anderen Weg als seine Vorgänger wählt, was eher zu einem Waffenstillstand als zu der totalen Zerstörung und dem „Neustart“ von Zion führt.

Antworten

  • JaXorNein

    16. Dezember 2025 um 13:42 Uhr

    Bravo.

    Antworten

  • Kategorie: J. Anthony

    16. Dezember 2025 um 05:41 Uhr

    Die kranke, traurige Ironie ist, dass es Israel und das zionistische Projekt sind, das weiterhin Juden in Gefahr bringt. Die kleingeistigen und bigotten malen sie einfach mit dem gleichen breiten Pinsel und reagieren entsprechend. Es ist falsch, und es ist ihre eigene verdammte Schuld. Dass sie mit einer solchen Hybris und einem Gefühl der Unverwundbarkeit gefüllt sind, ist, wie sie in der Lage sind, ihren Müll zu spucken. In einer gesunden Welt würden diese Menschen gewaltsam ihrer Macht beraubt, ihr Vermögen an ihre Opfer beschlagnahmt und umverteilt und eingesperrt werden. Aber leider.

    Antworten

  • Damien

    15. Dezember 2025 um 22:54 Uhr

    Wenn Albanese die vollständige Umsetzung des Sondergesandten-Berichts zur Bekämpfung des Antisemitismus vorantreibt, werden alle öffentlichen Kritiken an den Handlungen der israelischen Regierung kriminalisiert. Aber die Menschen werden nicht getäuscht. Sie haben den mörderischen Völkermord in Gaza, von Krankenhäusern, die bombardiert wurden, von Kindern, die als offizielle israelische Regierungspolitik ausgehungert wurden, von IDF-Scharfschützen, die unbewaffnete Frauen und Kinder abholten, von israelischen Zivilisten, die von der Regierung Waffen erhalten, um Palästinenser im Westjordanland zu jagen, und von israelischen Bürgern, die in Armstühlen in den umliegenden Hügeln von Gaza sitzen und die massiven israelischen Bombenangriffe anfeuern. Bei den nächsten Wahlen werden sie mit den Füßen gegen die albanesische Regierung stimmen, um diese eklatante Kriminalität zu befürworten.

    Antworten

  • blackcat

    15. Dezember 2025 um 21:31 Uhr

    Typisch für diese schleimige kleine Runte Albanese!
    Er ist so ein zuckender Feigling, der einem völkermörderischen psychopathischen kaltblütigen Tyrannen nicht standhalten kann.
    Bully’s sind Feiglinge, es liegt in ihrer Natur und muss auf die am besten geeignete Weise behandelt werden.
    Vom Fluss zum Meer.....

    Antworten

  • Jimm

    15. Dezember 2025 um 21:26 Uhr

    Haben Netanjahu und der Firmenwunsch der siebte Oktober nie stattgefunden? Wünschen sie sich, dass der 11. September nie passiert ist? Natürlich nicht. Unschuldige müssen sterben, um das Endspiel des Zionisten zu vervollständigen. Herr, Herr. Gagnons Kommentar ist genau richtig.

    Antworten

  • Stefan Moore

    15. Dezember 2025 um 19:03 Uhr

    Wir waren zu Hause in Bondi, als wir die Schüsse hörten, die wir zuerst mit Feuerwerk verwechselten. Dann kamen die Textnachrichten, die uns anwiesen, den Fernseher einzuschalten. Bewaffnete waren auf einer Brücke am nördlichen Ende des Strandes und schossen hochgetriebene Gewehre in eine Menschenmenge, die Chanukka feierte. Inmitten der Panik und Verwirrung flohen Hunderte von Menschen vor den Schüssen. Videos, die auf X veröffentlicht wurden, zeigten blutgetränkte Leichen auf dem Boden mit Sanitätern und Lebensrettern, die den Opfern hektisch CPR verabreichten. Wir würden später herausfinden, dass die Schwägerin eines Freundes unter den Toten war.

    Wie alle von Bondi waren wir schockiert und ungläubig, aber wie dieser hervorragende Artikel betont, nutzten die politischen Opportunisten diese Tragödie sofort, um diejenigen zu beschuldigen, die gegen den Völkermord in Gaza protestiert haben, und um die Kritik an Israel zum Schweigen zu bringen.

    Obwohl die Angriffe weitgehend gegen den australischen Premierminister Anthony Albanese gerichtet waren, der bereits der zionistischen Lobby Australiens durch die weitere Lieferung von Waffen an Israel erlegen ist, sind die wahren Ziele Australiens arabische und palästinensische Gemeinschaften und diejenigen, die ihr Recht ausüben, gegen Israels Kriegsverbrechen zu protestieren. Wir können nicht zulassen, dass diese Tragödie von sehnsüchtigen Politikern und der rassistischen und spaltenden zionistischen Lobby entführt wird.

    Antworten

  • XFretensis

    15. Dezember 2025 um 17:07 Uhr

    Ich stimme Jillian Segal bei der Beschleunigung der Abschiebungen zu. Wenn wir jeden Zionisten in diesem Land abschieben würden, hätten wir kein antijüdisches Problem. Beachten Sie, dass ich antijüdisch und nicht antisemitisch bin.

    Antworten

    • Fiona Letzte

      15. Dezember 2025 um 20:47 Uhr

      Considering that Judaism represents 0.4% of our total population this is really overreach.The way Netanyahu is gaslightiing Australians for judging his Genocidal behaviour and blaming protestors for the Bondi Beach tragedy is a typical psychopathic reaction from a true zionist. He is responsible for all of it.

      Antworten

    • Ian Perkins

      16. Dezember 2025 um 00:37 Uhr

      Was ist der Unterschied, in deinem Kopf, zwischen antijüdisch und antisemitisch? Die meisten Wörterbücher definieren Antisemitismus als etwas wie Feindseligkeit gegenüber Juden, die – für mich – antijüdisch rein und einfach erscheint.

      Antworten

      • Casey VanSise

        16. Dezember 2025 um 02:25 Uhr

        Ohne zu beabsichtigen, Worte in den Mund von XFretensis zu stellen, weil sie die Unterscheidung getroffen haben, die sie getan haben, wurde "Semite" historisch als eine ethnolinguistische Kategorie angesehen, die viele Völker mit indigenen Ursprüngen in der Region des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA) umfasst, einschließlich derjenigen der jüdischen und arabischen Extraktion, die traditionell semitische Sprachen wie Hebräisch, Arabisch und Aramäisch sprechen. Folglich kann es als reduktiv angesehen werden, die Anwendung von „Antisemitismus“ ausschließlich auf vorurteilsmotivierte Handlungen, Verhalten und Vorstellungen gegen Juden zu umschreiben, insbesondere wenn diese antijüdischen Aktivitäten von Arabern und nicht von europäischen Nachkommen oder anderen Völkern in getrennten Regionen der Welt begangen werden (d.h. die Bondi Beach-Erschießung würde wahrscheinlich genauer als ein intrasemitisches Verbrechen angesehen, das wahrscheinlich durch antijüdische Vorurteile motiviert ist

        Innerhalb des europäischen Milieus des neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts, in dem sich der Begriff „Antisemitismus“ etymologisch entwickelt hat, war es sinnvoller, ihn speziell auf die Verfolgung jüdischer Bevölkerungen mit Wohnsitz dort anzuwenden (da dies typischerweise nicht-semitische Akteure beinhaltete, die Vorurteile gegen jüdische Semiten zeigten), aber es gibt einen plausiblen Fall, dass es ungenau oder irreführend ist, dies zu tun, wenn man sich auf Arab-on-Je bezieht

        Antworten

        • Ian Perkins

          16. Dezember 2025 um 10:05 Uhr

          It meant anti-Jewish since it was first used in English. (The OED has an anti-Semite and an anti-Semitic in this sense from 1882.)
          The IHRA has a new definition that includes opposition to zionism and/or Israel.
          I don’t see the benefit of yet another definition, even if it makes some sense etymologically.

        • Casey VanSise

          December 16, 2025 at 20:24

          Ich räume ein, dass Ihr historischer Bericht über die englische Etymologie des „Antisemitismus“ richtig ist und erklärt, warum der Begriff oft zufällig verwendet wird, um sich auf alle Arten von antijüdischen Vorurteilen zu beziehen, unabhängig davon, welche Individuen es begehen (ob es sich um Nicht-Semiten oder Semiten handelt, die nicht jüdisch sind), manchmal von mir selbst, aber es macht Sinn, eine nitpickigere Definition zu verfolgen

          Gleichzeitig glaube ich nicht, dass jemand verwirrt sein wird, indem jemand eine bewusste Entscheidung trifft, die Terminologie "antijüdisch" (oder eine offensichtliche Variation davon, z. B. "Judeophobe") zu verwenden, anstatt "antisemitisch" zu sein, nicht zuletzt, wenn sie offen darauf hinweisen, dass sie zwischen den beiden Begriffen unterscheiden.

        • Ian Perkins

          17. Dezember 2025 um 01:11 Uhr

          Re: Ihr Kommentar beginnt mit „Ich räume zu ...“ (was keine Antwort-Sache hat):

          I, for one, was genuinely confused by your “If we deport every Zionist in this country we would not have an anti-Jewish problem. Note I put anti-Jewish and NOT anti-semitic.”

          Außerdem sagen Sie jetzt: "Der Begriff [Antisemitismus] wird oft beiläufig in einer Sammelmethode verwendet, um sich auf alle Arten von antijüdischen Vorurteilen zu beziehen." Ich weiß nicht, warum du „beiläufig“ sagst, als ob es im Englischen eine formellere Verwendung gibt oder jemals gegeben hat. Wörterbücher definieren es so, und so wird es seit dem deutschen Proto-Nazi Wilhelm Marr und seiner Antisemiten-Liga verwendet. (Die deutschen Äquivalente wurden kurzzeitig von ein paar bis zu einer Feindseligkeit gegenüber Semites verwendet, aber diese Verwendung hat sich nie durchgesetzt, während Marr's es tat.)

      • Casey VanSise

        16. Dezember 2025 um 03:11 Uhr

        Als Nachtrag zur Änderung von Aspekten meiner eigenen ersten Kommentarantwort, die irreführend gewesen sein könnten: Der mutmaßliche Schütze Sajid Akram scheint aus Pakistan nach Australien eingewandert zu sein, anstatt aus irgendwelchen arabischen Ländern, vielleicht besser, ihn und seinen Sohn Naveed Akram (der andere verdächtige Schütze) als nicht-semitische südasiatische Muslime zu klassifizieren, die die Aktionen gegen Juden bei einer von Chabad organisierten Hanukka-Zeremonie am Sonntag in Konflikt geraten Der Punkt steht immer noch darin, dass es wohl falsch ist, diejenigen, die solidarisch mit dem Kampf eines semitischen Volkes (d.h. Palästinenser) gegen ein anderes (d.h. überwiegend jüdisches Israelis) handeln, als „antisemitisch“ und nicht als „antijüdisch“ zu identifizieren.

        Antworten

        • Ian Perkins

          16. Dezember 2025 um 10:29 Uhr

          "Wohl falsch", wenn Sie darüber streiten wollen, welche Wörter "sollen" bedeuten, anstatt darüber, was sie bedeuten (und in diesem Fall, was sie gemeint haben, seit sie zum ersten Mal auf Englisch verwendet wurden).

          Es gibt viele englische Wörter, die nicht bedeuten, was sie "sollten". Sky bedeutete ursprünglich Cloud. Stellen Sie sich die Verwirrung vor, wenn Wetternachrichten, Piloten und so weiter auf diese Weise den Himmel nutzen. Das gilt auch für Antisemitismus. Niemand wird wissen, was jemand meint, wenn die Leute anfangen, es für Feindseligkeit gegenüber semitischen Menschen im Allgemeinen oder bestimmten semitischen Menschen zu verwenden. (Und die Gewässer wurden ursprünglich von dem deutschen Antisemiten Wilhelm Marr verdreckt, dessen Antisemiten-Liga Juden aus Deutschland wollte.)

      • Maria

        16. Dezember 2025 um 12:31 Uhr

        Wenn ich einwerfen darf, würde ich behaupten, dass Judeophobie ein Hauptzweig des Antisemitismus ist, und Islamophobie ist der andere Hauptzweig. Jeder ist durch irrationale Angst und Hass auf eine semitische Gruppe (oder semi-angrenzende Gruppe, im Fall von aschkenasischen Juden) gekennzeichnet, WEIL sie semitisch sind.

        Der Antizionismus hingegen ist kein Fall von Antisemitismus. Überhaupt nicht. Antizionismus ist rationaler, mitfühlender, menschenrechtlicher Widerstand gegen ein rassistisches, fremdenfeindliches, völkermörderisches Projekt.

        Da der Zionismus auf Islamophobie beruht, ist er von Natur aus antisemitisch.

        Antworten

        • Ian Perkins

          17. Dezember 2025 um 01:20 Uhr

          Die meisten Menschen wären durch und durch verwirrt zu hören, dass die Schießereien in der Christchurch-Moschee 2019 antisemitisch waren. Wenn Kommunikation das Ziel ist, würde ich behaupten, dass das englische Wort Antisemitismus verwendet werden sollte, wie es immer war, um Judeophobie zu bedeuten.

  • Lintonisch

    15. Dezember 2025 um 17:01 Uhr

    Tragisches Ereignis, aber denken Sie am wenigsten daran, wie die israelische Regierung ihre Nachbarn mit Verachtung behandelt hat, viele Tausende von unschuldigen Menschen getötet hat, die Wurzel des Problems ist Israel, keine gesellige Gruppe usw. Albanesen müssen es sagen, da es nicht das ist, was Israel glücklich macht

    Antworten

  • Lois Gagnon

    15. Dezember 2025 um 14:34 Uhr

    Die Ironie hier ist, dass keine der Regierungen, die die pro-palästinensischen Proteste mit Antisemitismus verschmelzen, sich weniger um den Verlust von Menschenleben kümmern könnte. Was sie interessiert, ist die Aufrechterhaltung ihres kolonialistischen Projekts im Nahen Osten und weltweit um jeden Preis. Jedes Ereignis, das Futter für ihre Propagandamaschine erzeugt, wird bis zum Maximum ausgenutzt. Es mag zynisch klingen, darauf hinzuweisen, aber die historischen Beweise sprechen für sich.

    Wir müssen wachsam sein, wenn wir uns gegen diese Manipulation wehren.

    Antworten

  • Claire

    15. Dezember 2025 um 12:03 Uhr

    Wenn jemand in der Führung eine zielsichere Erkenntnis besaß, reagierten sie auf den jüdischen israelischen psychopathischen Netanjahu-Rassisten und seine Kohorten - wenn Sie Ihr Massenabschlachten und Auslöschen von Palästinensern und ihren kulturellen Institutionen stoppen, werden wir Ihre moronische propagandistische Identifizierung von Anti-Semitismus mit Anti-Apartheid, anti-jüdisch-zionistischer Vorherrschaft ansprechen. Ihre absichtliche Fehlbezeichnung ist eine List, um Sie von Ihrem niederträchtigen antijüdischen Verhalten zu entlasten, das es Ihnen ermöglicht, als das "ewig unendliche" unschuldige Opfer täuschlich zu paradieren. Wenn Sie "das Opfer" aus Ihrer Selbstidentifikation austreiben, hätten Sie eine Chance, die Tiefe Ihres Bösen zu sehen.

    Antworten

  • gesunder Menschenverstand

    15. Dezember 2025 um 11:57 Uhr

    Wäre sicher nicht das erste Mal, Zionisten(!) Töte absichtlich jüdische Menschen in anderen Ländern, um sie dazu zu bringen, sich in dem, was immer noch „Israel“ genannt wird, niederzulassen.

    Und um die Opfererzählung zu nähren, wieder die jüdische Religion und ihre Menschen zu missbrauchen.

    Antworten

  • Drew Hunkins

    15. Dezember 2025 um 10:11 Uhr

    Leider ist ein Rückschlag zu erwarten, wenn eine Gruppe von Menschen indirekt am grausamsten und massivsten Völkermord beteiligt war, den die Welt in den letzten 50 Jahren erlebt hat.

    Die zionistische Vorherrschaft gefährdet anständige Juden.

    Antworten

  • Juan PASCUAL Plaza

    15. Dezember 2025 um 08:54 Uhr

    Cualquier muerte es una perdida irreparabel, denunziierbar und gerechtfertigt. Los gobiernos see eligen para proteger a los ciudadanos. Australien buscará a los responsives, sin interferenzicas de falsas banderas.

    Antworten


  • Info: https://consortiumnews.com/2025/12/15/exploiting-a-massacre-to-cover-up-a-genocide/?eType=EmailBlastContent&eId=3654af0d-d177-4e13-a956-13737638d439


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    17.12.2025

    Verbrenner-Aus: Von der Leyen legt den Rückwärtsgang ein

    lostineu.eu, 17. Dezember 2025

    Nach massivem deutschen Druck legt die EU-Kommission den Rückwärtsgang beim Umwelt- und Klimaschutz im Straßenverkehr ein. Die deutsche Behördenchefin von der Leyen verkündete das Aus vom sogenannten „Verbrenner-Aus“.

    Das bisher geplante – und von allen 27 EU-Staaten schon 2023 verabschiedete – Verbot der Neuzulassung von Pkw mit Verbrennermotor ab 2035 wird in einer Art Notbremsung gestoppt. Damit fällt auch das Kernstück des „Green Deal“, den von der Leyen 2019 ausgerufen hatte.

    Das bisher verfolgte Ziel, den klimaschädlichen CO₂-Ausstoß der europäischen Autoflotten um 100 Prozent auf null zu drücken, wird wie erwartet auf 90 Prozent abgesenkt. Damit rückt die EU auch von dem Plan ab, den Autoverkehr komplett auf Elektromotoren umzustellen.

    Die verbleibenden 10 Prozent – also ein erheblicher Teil der Treibhausgasemissionen – sollen durch Nutzung von „grünem“ Stahl aus der EU, E-Fuels und Biokraftstoffen „kompensiert“ werden, teilte die EU-Behörde mit. Wie dieser Ausgleich funktionieren soll, blieb unklar.

    Klar ist hingegen, was mit dieser Kehrtwende bezweckt wird. Damit werde sichergestellt, dass sogenannte Plug-in-Hybride, Mild-Hybride, „Range Extender“ und andere angeblich klimafreundliche Technologien auch nach 2035 noch „eine Rolle spielen“ können, so die Kommission.

    Die deutsche “Viererbande” – M. Söder (CSU), M. Weber (CSU), F. Merz (CDU) und von der Leyen (CDU) ist am Ziel. Zufrieden ist trotzdem niemand. “Brüssel enttäuscht”, kommentiert der Verband der deutschen Automobilindustrie VDA, das Gesamtpaket sei “fatal“.

    Der Grund: Es enthält neue bürokratische Vorschriften – von Quoten für “saubere” Dienstwagen bis hin zu Vorgaben für “grünen” Stahl. Die Gängelung aus Brüssel geht weiter, auch der neue Zehn-Jahresplan kann nicht überzeugen…

    Mehr in der “taz”

    3 Comments

    1. KK
      17. Dezember 2025 @ 12:26

      Bei der gigantischen Aufrüstung, Militarisierung und Kriegsvorbereitung mit den damit verbiundenen CO2-Emissionen ist jede Massnahme gegen den Klimawandel ohnehin der Lächerlichkeit preisgegeben… und angesichts der Folgen eines grossen Krieges in EUropa wohl auch völlig obsolet!

    Antworten

  • jjkoeln
    17. Dezember 2025 @ 11:26

    Wen die deutsche Autpmobilindustrie zu dämlich ist, binnen 10 Jahren konkurrenzfähige BEVs auf den Markt zu bringen, geht sie eh unter.
    Selbst wenn alle möglichen Verbrenner weiterhin neu zugelassen werden könnten.

    Es zeigt sich mal wieder ein fataler Zusammenhang von unfähigen überbezahlten deutschen Managern und einer AfD- und Populismus geriebenen Politik der AfD-light (aka CxU).

    Antworten

  • Michael
    17. Dezember 2025 @ 11:12

    Diese natürlich durch und durch deutsche „Viererbande“ verrät alle -angeblichen – Werte und Ziele der EU und damit die EU selbst und verwechselt Verrat mit Führung! Grauenhaft und es wird immer schlimmer!


  • Info: https://lostineu.eu/verbrenner-aus-von-der-leyen-legt-den-rueckwaertsgang-ein/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Bundeswehr in die Ukraine? – Merz lässt es offen


    lostineu.eu, vom 16. Dezember 2025

    Will Kanzler Merz die Bundeswehr nach einem Waffenstillstand in die Ukraine schicken? Die Bundesregierung hält sich alle Optionen offen. Bei den Ukraine-Beratungen in Berlin hätten die Europäer nur allgemein die Bereitschaft erklärt, eine multinationale Friedenstruppe anzuführen, hieß es in Berliner Regierungskreisen. Dafür sei die “Koalition der Willigen” gegründet worden. Deutschland habe sich aber noch nicht festgelegt. “Die Frage einer multinationalen Friedenstruppe stellt sich erst, wenn es tatsächlich Frieden gibt”, sagte CDU/CSU-Fraktionschef Spahn. – Die “Willigen” werden bisher von Frankreich angeführt, Deutschland war eher unwillig. Ob Merz daran etwas ändert, bleibt abzuwarten – er ist immer für eine Überraschung gut…

    Siehe auch Ukraine: EUropäer wollen “Boots on the ground”

    P. S. Im ZDF weckt Merz neue Zweifel. “Wir würden auch russische Übergriffe und Angriffe erwidern“, droht er. Heisst das, daß zurückgeschossen wird – auch von deutschen Soldaten?

    12 Comments

    1. Monika
      17. Dezember 2025 @ 11:42

      Die Bundeswehr ist schließlich auch im Irak -gegen den expliziten Willen der irakischen Regierung- zusammen mit den USA mit ca. 300 Mann Personal erneut für die nächsten 2? Jahre vom dtsch.Parlament entsendet worden, um „vor Ort“ ein „Wiedererstarken des IS“ zu verhindern. Aber eigentlich nur, um genügend Militärbasen rund um den Iran zur Verfügung zu haben. Weswegen die USA ja auch noch in Syrien und …so weiter.
      Das nennt sich zwar anders, ist aber konsequente völkerrechtswidrige Kriegspolitik der USA und ihres Buddy Deutschland.
      Also auch in der Ukraine nur „konkludentes Handeln“

    Antworten

  • jjkoeln
    17. Dezember 2025 @ 11:29

    Tja, bei BlackRock wissen sie schon zu schätzen was er so als Politik meldet.

    Antworten

  • Bruno
    17. Dezember 2025 @ 10:08

    Und wieder einmal deutsche Landser an der Ostfront…..
    Nichts wird sich ändern bei dem Personal in der Politik

    Antworten

    • KK
      17. Dezember 2025 @ 12:30

      “Nichts wird sich ändern bei dem Personal in der Politik”

      Es hat sich bereits alles geändert in der Politik – von einer friedlichen Nachkriegsordnung und Brandts “Handel durch Wandel” zu einer militaristischen EUropäischen Kriegsmaschine.

      Antworten

  • european
    17. Dezember 2025 @ 08:59

    Deutschland verliert aktuell ca.10.000 Industriearbeitsplätze im Monat. Merz hat keine Idee, was dagegen zu unternehmen ist. Ja, es gibt ab 2026 für 2 Jahre einen Industriestrompreis, aber niemand weiß, was danach kommen soll. Unternehmen müssen auch längerfristig planen können.

    https://www.fr.de/wirtschaft/steckt-dahinter-deutschlands-wirtschaft-verliert-10-000-jobs-pro-monat-das-zr-94005148.html

    Er braucht die Kriegswirtschaft im Inland und gibt den breitbeinigen Macker im Ausland, um sich im Sessel zu halten. Mehr gibt es zu Merz nicht zu sagen.

    Antworten

  • Der Skeptiker
    17. Dezember 2025 @ 08:53

    Wenn man Merz, Rutte und manche Militärs reden hört, stehen einem die Haare zu Berge. Die denken ernsthaft über eine Wiederholung des zweiten Weltkriegs nach. Ohne etwas auf der Pfanne zu haben. Keine Waffen, keine Soldaten. Sie werden auch keine finden. Die Bevölkerung will keinen Krieg. Kein vernünftiger Mensch will einen Krieg gegen Russland. Das ist eine Koalition der Wahnsinnigen. Geht allein hin und macht den Weg für die Vernunft frei!
    .

    Antworten

    • KK
      17. Dezember 2025 @ 12:28

      “Kein vernünftiger Mensch will einen Krieg gegen Russland. ”

      Leider wählt die keiner! Bzw. zählt deren Stimmen richtig!

      Antworten

  • Michael
    17. Dezember 2025 @ 08:46

    Was hat Merz denn zu melden? Der ist doch nur Statist!

    Antworten

  • KK
    16. Dezember 2025 @ 19:21

    Wer kommt auf solch blöde Ideen?
    Wenn internationale Friedenstruppen in der Ukraine den Frieden sichern sollen, dann müssen es NEUTRALE und UN-geführte Blauhelmtruppen sein, deren Mitglieder in keiner Weise in den bisherigen Krieg verstrickt sein dürfen, wie zB Truppen aus NAhTOd- oder EU-Staaten – genau deren mögliche Präsenz hat ja u.a. den Grund für diesen Krieg geliefert.

    Antworten

  • Robby
    16. Dezember 2025 @ 18:25

    Wenn er seine Emotionen wieder unter Kontrolle hat wird er schnell eine Entscheidung treffen.
    Nur woher die Soldaten nehmen wenn die Blackrock Lotterie nicht den gewünschten Erfolg bringt?
    Bussifizieren?

    Antworten

    • KK
      16. Dezember 2025 @ 19:23

      “Wenn er seine Emotionen wieder unter Kontrolle hat…”

      Wann soll das sein? Wenn überhaupt wäre das doch nur ein sehr fragiler Zustand…

      Antworten

  • Erneuerung
    16. Dezember 2025 @ 18:23

    Nunja, es gibt schon einige deutsche Politiker, die einen Einsatz deutscher Bodentruppen in der Ukraine nicht ausschließen wollen, und das gleichzeitig mit der Meldung, dass Slenskyj wohl nun auf einen Natobeitritt (vorerst) verzichten möchte. Also nochmal, Nato nein, Natotruppen ja. Wer hier noch imstande ist, normal zu denken, der sollte sich krank schreiben lassen, denn das ist derzeit überhaupt nicht angesagt, die Foristin @Kleopatra, deren Aussagen und Stiel mir denen von einer gewissen Frau Strack-Zimmermann sehr ähnlich erscheinen, untermauert dies. Ob Deutschland genug Menschenpersonal hat, welches für viel Steuergeld in der Ukraine das Zeitliche segnen möchte, möchte ich erst mal anzweifeln. Aber kommt Zeit, kommt Rat. Schließlich wird ja stark daran gearbeitet, ein Prekariat zu schaffen, was als alleinigen Ausweg aus der persönlichen Siuation dann die Bundeswehr ansieht. Sowas gab es auch schon früher. Möglicherweise wird die Truppe dann allmählich so aufgestellt, wie derzeit in der Ukraine, mit sehr kranken Menschen. Aber bereits bei früheren Kriegen galt, Krieg ist Rausch mit entsprechenden Mitteln. Frohe Zukunft.


  • Info: https://lostineu.eu/bundeswehr-in-die-ukraine-merz-laesst-es-offen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    “Frontstaaten” rüsten weiter auf – und wollen mehr Geld


    lostineu.eu, von 16. Dezember 2025

    Rund um den Ukraine-Krieg hat sich nicht nur eine “Koalition der Willigen” formiert, die eine “Friedenstruppe” entsenden will. Nun regen sich auch noch die Staaten an der “Östlichen Flanke” – und fordern mehr Geld.

    Zu der Gruppe gehören neben Finnland auch Schweden, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Rumänien. Sie haben ihren ersten “Eastern Flank Summit” abgehalten.

    Um zur “Stärkung der Sicherheit” beizutragen, fordern sie mehr EU-Mittel. Dies sagte der finnische Ministerpräsident Orpo. Damit wollen sie dann die weitere Aufrüstung finanzieren.

    Der Vorstoß von der “Ostfront” ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Das beginnt schon mit der Definition. Die meisten Mitglieder sind weit von der “Front” in der Ukraine entfernt.

    Länder wie Schweden haben nicht einmal eine nennenswerte Grenze zu Russland. Finnland hat zwar eine sehr lange Grenze, wird aber seit dem Nato-Beitritt von der US-Militärallianz abgesichert.

    Polen verfügt bisher über die größte konventionelle Armee, in Rumänien baut die Nato ihre größte Basis. Und die Balten werden neuerdings sogar von Deutschland abgesichert.

    Zudem fließt das meiste EU-Geld aus dem neuen Rüstungsfonds SAFE nach Osteuropa. Es geht um insgesamt 150 Mrd. Euro. Das sollte reichen – in den ersten vier Kriegsjahren gab es gar nichts!

    Deutschland und Frankreich stehen der Initiative der Ost- und Nordländer denn auch skeptisch gegenüber. Sie pflegt ein Freund-Feind-Denken, das nicht recht zu den jüngsten Berliner Friedensplänen passt!

    Und ein letzter Gedanke: Wenn die Westeuropäer nach dem 2. Weltkrieg nicht ihr “Frontstaaten”-Denken gegenüber (Nazi-)Deutschland überwunden hätten, hätte es die EU nie gegeben…

    Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

    15 Comments

    1. european
      17. Dezember 2025 @ 11:23

      Es war zu erwarten. Belgien wusste das, aber Bruessel meint ja, dass man sich die Welt zurechtwuenschen kann. Die Auswirkungen auf den Finanzmarkt an sich und das Vertrauen in die Sicherheit europaeischer Finanzinstitute kann man sich ausrechnen.

      Fitch hat angekuendigt, Euroclear’s rating von AA herunterzustufen. Auf ihrer Website erklaeren sie auch warum.

      “The RWN reflects Fitch’s view of potentially increased liquidity and legal risks for Euroclear Bank and EH (jointly Euroclear) from the European Commission’s (EC) plans to use the immobilised assets of the Central Bank of Russia (CBR) for a reparations loan to Ukraine as well as from the decision to use emergency powers under Article 122 of the Treaty on Functioning of the European Union on 12 December 2025.”

      https://www.fitchratings.com/research/banks/fitch-places-euroclear-bank-on-rating-watch-negative-16-12-2025

      Persoenlich habe ich nie verstanden, warum EUropa keine funktionstuechtige Ratingagentur hat. Wir haben ja eine, aber bisher kann man sich nur fragen, was SCOPE eigentlich so macht. Aber selbst hier wuerde eine eigene Ratingagentur nicht mehr helfen koennen. Es braucht Jahre, um Vertrauen aufzubauen und Sekunden um es zu zerstoeren.

    Antworten

  • Karl
    17. Dezember 2025 @ 09:58

    Die Frage besteht darin, ob in Europa wieder alle gegeneinander stehen (und sich dann auch zusätzlich von den USA gegeneinander ausspielen lassen)? = Ein Europa der Aufrüstung und der Kriege.

    Oder ob am Gründungsgedanken (zunächst der EWG) von Versöhnung, Frieden und Zusammenarbeit festgehalten wird. Das geht in Europa nur OHNE die USA.

    Die 1957 gegründete EWG war ein Kind des französischen Präsidenten de Gaulles (aus der er England bewusst heraushielt). Die EWG war ein Bündnis außerhalb der NATO. Aus ihr “desintegrierte” sich Frankreich zu jener Zeit und erlaubt den USA bis heute keine Truppenstationierung auf seinem Boden.

    Heute ist festzuhalten, dass sowohl die strategische Autonomie Europas tot ist als auch der Gaullismus in Frankreich. An ihre Stelle traten die Rechtsnationalisten unter Führung der USA.

    Zum Weiterlesen: “Wie de Gaulle lernte, Adenauer zu lieben” / Von Pierre Béhar, 2004 – https://monde-diplomatique.de/artikel/!765516

    Antworten

    • Monika
      17. Dezember 2025 @ 10:42

      …aus der er England bewusst heraushielt.
      und genau aus den Gründen die Sie darlegen, wird Britannien jetzt weiterhin zur EU „gerechnet“, als ob es einen Brexit nie gegeben hätte.
      Man glaubt in der EU wohl, es sei für die zu erwartenden militärischen „Sonderaktionen“ nützlich, sie „an Bord“ zu haben.
      Ich persönlich glaube der Geschichte entnehmen zu können, dass sich die Briten auf den letzten Drücker immer dort positionieren, wo der „Sieg“ zu erwarten ist, egal was von ihnen vorher angezettelt wurde.

      Antworten

      • KK
        17. Dezember 2025 @ 12:22

        Die Briten erwarten sicher auch, vom sinkenden Vertrauen in den Finanzplatz EU profitieren zu können, indem noch mehr internationale Kröten nach London wandern… warum sonst würden sie den Vorschlag sonst so pushen, obwohl es sie eigentlich gar nichts angeht?

    • Kleopatra
      17. Dezember 2025 @ 12:24

      De Gaulle war erst ab 1958 Ministerpräsident, ab 1959 Präsident der Republik (und da waren die Römischen Verträge längst unterschrieben). Vorher hatte er seit 1946 – als er sich mit linken Politikern überworfen hatte und als Regierungschef zurückgetreten war – privatisiert und sich aus der Politik herausgehalten. Das bedeutet, dass er während der ganzen Phase, in der die Vorstufen der EU ausverhandelt und beschlossen wurden, in der französischen Politik nicht aktiv beteiligt war und ihm daher kein entscheidender Anteil an der EWG etc. zugeschrieben werden kann. Dieser Umstand wird in der Erinnerung möglicherweise dadurch überschattet, dass De Gaulle während des gesamten ersten Jahrzehnts der EWG französischer Präsident war. Aber als Urheber werden daher eher Robert Schuman, Jean Monnet usw. gehandelt.

      Antworten

      • ebo
        17. Dezember 2025 @ 12:47

        Es ging um die deutsch-französische Aussöhnung. Die haben De Gaulle und Adenauer 1962 in Reims besiegelt. In der Kathedrale wird noch heute daran erinnert. Ohne deutsch-französische Aussöhnung keine EU – die Römischen Verträge reichten nicht

  • Erneuerung
    16. Dezember 2025 @ 19:39

    @Kleopatra:
    Bitte beantworten Sie folgende Fragen:
    1. Was wurde 1949 zuerst gegründet, die BRD oder die DDR?
    2. Wer erhielt mit dem Marshallplan wirtschaftiche Unterstützung (bei eh größerer industrieller Bais), die BRD oder die DDR?
    3. Wer zahlte, vorrangig mit Demontage von Industrieeinrichtungen, die Reparationen an die stark geschwächte Sowjetunion, die BRD oder die DDR?
    4. Welcher (streitbare und auch diktatorische) Staatsmann schlug Anfang der 1950er Jahre vor, Deutschland als neutrales (nicht sozialistisches !) Land zu etablieren, damit dies keine neue Gefahr darstellt und wer lehnte ab?
    5. Wo wurden moderne Frauen- , Arbeits- und Menschenrechte, zumindest auf dem Papier, eher eingeführt, in der DDR oder in der BRD?

    Zur Info:
    Ich bin 1989 mit auf der Straße in Ostdeutschland gewesen und wäre auch, wenn die Zeit meines beabsichtigten Ingenieurabschlusses in der DDR per Fernstudium 4 Wochen eher gewesen wäre, vollständig exmatrikuliert worden, die Wende kam dazwischen. Umso mehr erschüttert mich, was derzeit in Europa abgeht, wir waren nur Mittel zum Zweck und haben auch mindestens 20 Jahre nach der Wende weiter bezahlt, mit 30% mehr Arbeitszeit, 30% weniger Urlaub und 50% weniger Lohn, bei gleicher Produktivität, wenn man den materiellen Ausstoß betrachtet im Vergleich zum Partnerbetrieb in den alten Bundesländern (die Gewinne verblieben ja in Westdeutschland und damit die rechnerische Produktivität). Und nun sollen wir alle (ich bin kein Ossi mehr) Ihre Hirngespinste ausbaden und erneut in einen Krieg schlittern. Meine Einstellung über Sie können Sie sich denken.

    Antworten

  • Kleopatra
    16. Dezember 2025 @ 18:29

    Zur EU-Gründung: Erstens war das russisch besetzte Mittel- und Osteuropa ein so abschreckendes Gegenbeispiel, dass es starke Motive zur Zusammenarbeit gab. (Sie erinnern sich, dass es bereits in den 50er Jahren sogar den Versuch einer westeuropäischen Verteidigungsgemeinschaft gab, die nur im französischen Parlament scheiterte).
    Zweitens zeigt Ihr Beispiel gut, was (West)Deutschland in der Nachkriegszeit richtig gemacht hat und Russland hingegen seit dem Ende des Kalten Krieges immer noch falsch macht: Umgang mit den im Krieg besetzten Nachbarn.
    Drittens: Was die Verteidigung Finnlands durch die USA betrifft: Glauben Sie wirklich an die Zuverlässigkeit des amerikanischen Beistandes? Und – noch gefährlicher –: Glaubt die russische Führung daran? Wenn Trump weiter so spinnt wie bisher, könnte Russland wieder wie im Frühjahr 2022 sich verkalkulieren und einen frischen fröhlichen Krieg riskieren.
    Viertens: Noch vor wenigen Jahren gingen NATO-Planungen m.W. davon aus, dass man im Fall eines russischen Angriffs erst zurückschlagen würde, wenn sie eine gewisse Strecke in das NATO-Territorium vorgedrungen wären. Seit man aber sieht, wie im Wortsinn un-menschlich russische Truppen als Besatzer vorgehen, ist das Ziel, sie möglichst keinen Millimeter über die Grenze kommen zu lassen. Diese nachvollziehbare Änderung ist eine Reaktion auf russische Untaten, zu denen die Russen niemand gezwungen hat.

    Antworten

    • ebo
      16. Dezember 2025 @ 19:02

      Die deutsch-französische Aussöhnung ist das Werk De Gaulles und Adenauers, es hatte nichts mit Osteuropa zu tun. Das Gegenbeispiel in Osteuropa ist Polen, das immer noch Reparationen von Deutschland fordert!
      Was Westdeutschland richtig gemacht hat: die Ost- und Entspannungspolitik. Die BRD hat die DDR nicht mit Raketen beschossen, wie die Ukraine den Donbass. Sonst wäre es auch nie zur Wiedervereinigung gekommen!
      Auch in der Ukraine wäre eine solche Entwicklung möglich, sogar zwischen Kiew und Moskau. Dafür müsste man allerdings auch Verständigung suchen, so wie nach dem 2. WK. Stattdessen plant man für den 3. WK.

      Antworten

      • Kleopatra
        16. Dezember 2025 @ 20:22

        Ich erlaube mir eine Korrektur: De Gaulle hielt sich eine längere Zeit abseits der Politik (genauer: 1946-1958), so dass die Gründungsgeschichte der EU (wenn ich den EGKS-Vertrag von 1952 und die Römischen Verträge von 1957 so bezeichnen darf) – wie auch der Ansatz zur westeuropäischen Verteidigungsgemeinschaft – sich ohne aktive Teilnahme De Gaulles abspielte. Hier war der maßgebliche französische Vertreter vielmehr R. Schuman.

  • Monika
    16. Dezember 2025 @ 17:10

    “Eastern Flank Summit” …
    Ob ich als Franke beim Bund mehr Mittel aufrufen sollte im legitimen Verteilungskampf gegen Bayern??? Ober- Mittel- und Unterfranken sollten einen Franken-Summit einberufen. Immerhin sind wir ein Hort der geistigen Freiheit im rabenschwarzen Bayernland, leben aber ein karges Leben unter Besatzungsbedingungen sozusagen.
    Die Idee hat was berückendes…

    Wenn die Westeuropäer nach dem 2. Weltkrieg nicht ihr “Frontstaaten”-Denken gegenüber (Nazi-)Deutschland überwunden hätten, hätte es die EU nie gegeben…
    Vielleicht wäre das, unter den heutigen Zuständen der EU betrachtet, die bessere Option gewesen… Sarkasmus aus.
    Es ist DER Wahnsinn: vor hundert Jahren war „der Franzos“ der ewige Erzfeind, gefolgt ist ihm „der Jude“ im 1000jährigen Reich, jetzt ists „der Russe“. Wer ist DER Nächste ???

    Antworten

    • KK
      16. Dezember 2025 @ 19:12

      “Wer ist DER Nächste ???”

      Der eigene Bürger mutmasslich – je nach Ausgang der nächsten Wahlen entweder die mit Migrationshintergrund oder die sich dem Gendern und der schier unendlichen Geschlechtervielfalt verweigernden… und wohl ganz unabhängig vom Ausgang der nächsten Wahlen alle, die sich dem Militarismus verweigern.

      Antworten

  • Robby
    16. Dezember 2025 @ 17:08

    Schön an Finnland zu sehen, dass ein Nato Beitritt nur Unsicherheit und wirtschaftliche Stagnation bringt.
    Vorher hatten die gute Beziehungen und einen florierenden Wirtschaftsaustausch mit Russland.
    Nun müssen sie aufrüsten und sind beim kommenden Krieg mit Russland eines der ersten Ziele.
    Russland hat schon gesagt, dass es beim Krieg mit der Nato die Handschuhe auszieht, sich dieser grundlegend zum Krieg in der Ukraine unterscheiden wird.

    Antworten

  • KK
    16. Dezember 2025 @ 15:44

    Man kann sich eigentlich nur wundern, dass EUropa noch nicht ganz offiziell Russland den Krieg erklärt hat… (von einer einzelnen überambitionierten ehemaligen Aussenministerin ohne explizites Mandat für ebendieses mal abgesehen).

    Antworten

  • Erneuerung
    16. Dezember 2025 @ 15:44

    @ebo:
    “Und ein letzter Gedanke: Wenn die Westeuropäer nach dem 2. Weltkrieg nicht ihr “Frontstaaten”-Denken gegenüber (Nazi-)Deutschland überwunden hätten, hätte es die EU nie gegeben…”

    Nun, ich denke, das Frontstaatendenken wurde aus wirtschaftlichen Gründen (es gab ein Marshallplan- begünstigtes Wirtschaftswunder in Deutschland) gegenüber Deutschland abgelegt. Man profitierte von der Zusammenarbeit. Und gleichzeitig galt es, den “Sozialismus” zum Scheitern zu bringen, was ja auch gelungen ist. Dahingehend steckte wenigstens noch eine Logik und ein wirtschaftliches Denken dahinter.
    Bei den werteeuropäischen Aktionen derzeit kann ich gar kein Denken erkennen, sondern nur blinde Wut, die zur Selbstzertörung tendiert, wirtschaftlich und sozial.


  • Info: https://lostineu.eu/frontstaaten-ruesten-weiter-auf-und-wollen-mehr-geld/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    17.12.2025

    Nachrichten von Pressenza: Rosalías neues Album LUX: Die unerwartete Rückkehr der weiblichen Mystik

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 17. Dezember 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 17.12.2025


    Rosalías neues Album LUX: Die unerwartete Rückkehr der weiblichen Mystik


    Mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums „LUX” hat die spanische Sängerin und Komponistin Rosalía gerade den Altar des Lichts erklommen und sich einmal mehr in den Mittelpunkt der kulturellen Debatte gerückt. Das Album wirft einen Blick auf die weibliche Mystik&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/rosalias-neues-album-lux-die-unerwartete-rueckkehr-der-weiblichen-mystik/


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    Kunstaktion für die Menschenrechte: Gewaltfreiheit sichtbar machen am Brandenburger Tor


    Am Internationalen Tag der Menschenrechte machten Aktivist:innen, Künstler:innen und Friedensengagierte mit einer eindrücklichen Kunstaktion auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor auf grundlegende Menschenrechte aufmerksam. Organisiert wurde die Veranstaltung von DonnerHerzig in Kooperation mit der Initiative „Unveräußerlichen Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/kunstaktion-am-brandenburger-tor-fuer-das-menschenrecht-auf-kriegsdienstverweigerung/


     -----------------------


    Uneingeschränkte Verurteilung des antisemitischen Terroranschlags in Sydney


    Rifondazione Comunista verurteilt ohne Wenn und Aber das gestrige Massaker in Sydney während des jüdischen Chanukka-Festes, bei dem bisher mindestens 15 Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden. Antisemitismus ist wie Islamophophie und jede andere Form von Rassismus ein Ausdruck der&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/uneingeschraenkte-verurteilung-des-antisemitischen-terroranschlags-in-sydney/


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    Wo Männergewalt gegen Frauen beginnt


    Es vergeht in Österreich keine Woche ohne Femizidversuch. Aber das ist nur die Spitze der Männergewalt gegen Frauen. Barbara Blaha erklärt, wo sie anfängt. von  Barbara Blaha (moment.at)      Weltweit wird alle zehn Minuten eine Frau von einem Mann getötet,&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/wo-maennergewalt-gegen-frauen-beginnt/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    17.12.2025

    Konjunktur   Deutschland beendet den freien Fall und startet bald in den Aufschwung

    makronom.de, vom 16. Dezember 2025, ANDRÉ KÜHNLENZ, The State of Swing

    Die Unternehmen stehen kurz davor, ihre Investitionen zu beschleunigen – und zwar so, dass es für einen Aufschwung ausreicht. Eine State of Swing-Blog von André Kühnlenz.

    Es hätte so gut kommen können für die deutsche Wirtschaft. Eigentlich sah alles danach aus, dass die Rezession im Frühjahr 2024 geendet hat. Und vieles sprach dafür, dass die Unternehmen dieses Jahr ihre Investitionen endlich wieder hochfahren. Doch dann kam im Frühjahr der Rückschlag, der noch immer anhält.

    Der Pessimismus in den Unternehmen hat sich nochmals verstärkt – so sehr, dass auch die hoffnungsvollen Signale nicht mehr gesehen werden. Tatsächlich deutet sich derzeit aber an, dass die deutsche Volkswirtschaft nicht nur die Rezession beendet, die Ende 2022 begonnen hatte. Wenn keine neuen Schocks auftreten, dürfte jetzt sogar endlich der lang erhoffte Aufschwung beginnen.

    Deutsche Industrie im extremen Stimmungstief

    Erst vor wenigen Tagen verkündete der Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger: „Der Wirtschaftsstandort befindet sich im freien Fall, doch die Bundesregierung reagiert nicht entschlossen genug.“ Die Ökonomen in den Verbänden hatten da gerade die Daten aus ihren Branchen im neuesten Industriebericht ausgewertet. Zeit für eine Spurensuche nach Signalen, die Hoffnung machen.

    Das erste Signal für einen nahenden Aufschwung liefert die Bundesbank. Deren Fachleute veröffentlichen wöchentlich einen Aktivitätsindex. Das ist ein experimenteller Echtzeitindikator, der deutlich früher als alle anderen offiziellen Daten des Statistikamts zeigt, wohin sich die Wirtschaft bewegt. Er beruht zum Beispiel auf dem Stromverbrauch, dem Lkw-Mautverkehr oder dem Flugverkehr – alles Größen, die sehr schnell verfügbar sind. Auch Google-Abfragen werden ausgewertet.

    Bei aller Vorsicht, mit der so ein Indikator betrachtet werden sollte, sagt der aktuelle Index klar: Der „dramatische Tiefpunkt“, den der BDI gerade ausmacht, dürfte vorbei sein. Der Bundesbank-Index wird zwar häufig nachträglich revidiert – seit 2022 zeigt er jedoch einen guten Gleichlauf mit dem deutschen Bruttoinlandprodukt. Ein BIP-Einbruch im 4. Quartal kann wohl ausgeschlossen werden:


    Doch damit nicht genug: Auch der Industrieumsatz deutet darauf hin, dass die Industrie im Oktober die Wende geschafft hat. In der folgenden Grafik ist zu sehen, dass der Rückgang (im Dreimonatsvergleich) bereits langsamer wird. Ob es für ein Plus bis zum Ende des Quartals reicht, bleibt abzuwarten; schließlich fehlen noch die Daten für November und Dezember. Aber immerhin stimmt die Richtung:


    Anhand der aktuellen Datenlage, die größtenteils auf den monatlichen Konjunkturstatistiken und eigenen Umfragen beruht, berechnet das Münchner Ifo-Institut Echtzeitschätzungen zum Bruttoinlandprodukt. Auch wenn die Industrie noch unter dem Rückschlag vom Sommer leidet, liegt die Ifo-Schätzung (keine offizielle Prognose) derzeit bei rund 0% für das BIP im 4. Quartal, für das 1. Quartal des nächsten Jahres sind es bereits ordentliche 0,35%.

    Ein kurzer Rückblick auf die jüngste Entwicklung des Bruttoinlandprodukts: Anfang des Jahres war die private Nachfrage noch kräftig gestiegen (vgl. nächste Grafik). Dabei liefen besonders die Exporte im Vorgriff auf die US-Zölle sehr gut. Auch der private Konsum hatte sich schrittweise immer mehr erholt – wenn auch um den Preis stark sinkender Ersparnisse der Privathaushalte.


    Bereits im Frühjahr rutschte die Privatwirtschaft dann jedoch zurück in die Rezession. Sie wurde im Sommer nur durch den Staat aufgefangen. Die neue Bundesregierung hatte seit dem Sommer wieder ein reguläres Budget, was zu entsprechenden Nachholeffekten in den Ausgaben führte.


    Beim Privatkonsum zeigt sich jedoch, dass die starken Beitragserhöhungen zu Beginn des Jahres die Nachfrage der Privathaushalte empfindlich ausgebremst haben. Dass sie im Sommer ihre Konsumausgaben sogar zurückführten, hing auch damit zusammen, dass sie ihre laufenden Ersparnisse wieder erhöhten (vgl. Grafik oben).

    Unter dem Strich bleibt das Fazit, dass der Rückschlag im Frühjahr von den bekannten Schwankungen im Export herrührte sowie von krisenbedingten Sondereffekten in den Sozialbeiträgen zur Krankenversicherung. Dass die Regierung wegen der Neuwahlen und des fehlenden Budgets darauf nicht mehr reagieren konnte, kam allerdings zur Unzeit.


    So waren die Nettoinvestitionen (ohne Abschreibungen) in Deutschland bereits 2024 leicht ins Negative abgerutscht. Das erklärt nicht nur die äußerst schlechte Stimmung in der Industrie. Eine solche Dynamik ist auch extrem gefährlich, weil sie bedeutet, dass der Wert des gesamten Kapitalstocks schrumpft.

    Damit sind alle Produktionskapazitäten der Volkswirtschaft gemeint (Maschinen, Anlagen, Fabriken, Büros usw.), mit denen künftig Wohlstand entstehen soll, nachdem ihr Verschleiß (Abschreibungen) wettgemacht wurde.

    Ein schrumpfender Kapitalstock bedeutet zudem, dass der übliche Konjunktur-Rhythmus aus zyklischem Auf- und Abschwung durcheinandergerät: Der Zyklus besteht gewöhnlich darin, dass der Kapitalstock im Aufschwung schneller ausgeweitet wird als im Abschwung. Dies geht mit einer steigenden Nettoinvestitionsquote einher. Im Abschwung wird der Kapitalstock immer noch ausgeweitet, aber eben langsamer als im Aufschwung. Das wiederum führt zu einer sinkenden Nettoinvestitionsquote.

    Lichtblick in den Investitionen

    Und damit zum wichtigsten Lichtblick für die deutsche Konjunktur: Die Nettoinvestitionsquote steht derzeit kurz davor, erstmals seit Beginn der Rezession auf Jahressicht wieder zu wachsen. Der neueste Auftragseingang für Investitionsgüter aus dem Inland hat dies nun beeindruckend bestätigt.

    Es müsste schon ein heftiger Schock die deutsche Wirtschaft treffen, damit im neuen Jahr die Investitionsquote nicht wieder wächst. Der Wert des Kapitalstocks dürfte wieder stärker ausgeweitet werden. Damit wäre die (Mini-)Depression des schrumpfenden Kapitalstocks beendet.


    Historisch war ein schrumpfender Kapitalstock immer Ausdruck einer so heftig ausfallenden Wirtschaftskrise, dass sie zum Aufstieg von Populisten und Faschisten führte: Deutschland ab 1931, Italien ab 2010 und zuletzt wieder Deutschland. Glücklicherweise ist die derzeitige Mini-Depression nicht so schwer, dass kein Ausweg erkennbar wäre. Die Privatinvestitionen in Ausrüstungen und geistiges Eigentum (Patente, Forschung usw.) stiegen zuletzt bereits wieder so stark wie seit Anfang 2023 nicht mehr:


    Rezessionen und Depressionen lassen mit erlahmenden Investitionen auch die Profite einbrechen. Damit sind nicht die steuerlichen Gewinne gemeint, sondern – exakter – der Überschuss der Betriebe am Standort. Er ist eher mit dem Cashflow auf Unternehmensebene zu vergleichen.

    Auch die Profitquote steigt bald wieder

    Der nächste Lichtblick: Die Profitquote der Kapitalgesellschaften dürfte in Deutschland spätestens im neuen Jahr wieder wachsen. Dass sie überhaupt so lange geschrumpft ist, lag auch an der Profitinflation der Jahre 2021 und 2022. Danach verstärkte sich der Abschwung, weil die Unternehmen ihre Gewinnmargen nicht länger über Preiserhöhungen stabil halten konnten.


    Das bedeutet aber: Wenn die Unternehmen wegen der Krise ihre Profite vor allem über Strukturreformen bei den Arbeitskosten sichern wollen, sollten sie mit solchen Forderungen jetzt äußerst vorsichtig sein. Denn genau wie bei Kürzungen im Sozialsystem droht sonst der nächste Schock, der die zarte Hoffnung auf einen Aufschwung zerstören könnte.


    Dies führt zu den Hoffnungsschimmern auf der Nachfrageseite: Schließlich investieren Unternehmen nur, wenn sie mit ihren Geräten und Maschinen Produkte erstellen, die die Privathaushalte auch konsumieren. Erfreulich ist, dass die Unternehmen mittlerweile weniger Arbeitskräfte beschäftigen, die sie nicht brauchen (vgl. Grafik oben). Dies könnte bald zu einer steigenden Arbeitsnachfrage beitragen, was auch den Privatkonsum stärken sollte.


    Wie die obige Grafik ebenfalls zeigt, meldet die Bundesagentur für Arbeit (BA) immerhin, dass die Arbeitsnachfrage, gemessen an den offenen Stellen, langsamer schrumpft. Dabei hätten zuletzt auch Großaufträge bei einem Arbeitgeber geholfen, teilte sie mit. Dies muss weiter beobachtet werden, um zu sehen, ob sich die Aufschwungshoffnung am Arbeitsmarkt bestätigt.

    Die Exporterwartungen der Unternehmen weisen jedenfalls in die richtige Richtung. Jetzt sollten nur keine neuen Schocks die Nachfrage erneut abwürgen. Ein weiterer krisenbedingter Beitragsschock wie zu Beginn des Jahres, erneute Spannungen im Außenhandel oder ein verschärftes Preisdumping durch China würden die Depression verschärfen. Hoffentlich weiß die Politik, was dann auf dem Spiel steht.

     

    Zum Autor:

    André Kühnlenz ist Redakteur bei der Finanz und Wirtschaft. Auf Bluesky: @keinewunder.de

    Hinweise:

    Die State-of-Swing-Taktiktafel der Konjunkturanalyse finden Sie hier.

    Dieser Beitrag ist ebenfalls im The State of Swing-Blog der Finanz und Wirtschaft erschienen. In Kooperation mit der FuW veröffentlichen wir die Blog-Beiträge auch im Makronom.


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    17.12.2025

    Zwischen den USA, Russland und China
    Ungarn hat sich zu einem zentralen Vernetzungspunkt der äußersten transatlantischen Rechten entwickelt, von der Trump-Administration bis hin zur AfD. Konservative Think-Tanks suchen dies mit Ungarns „Öffnung nach Osten“ zu verbinden.

    german-foreign-policy.com, 17. Dezember 2025

    BUDAPEST/BERLIN (Eigener Bericht) – Die Regierung Ungarns, eines der wichtigsten Standorte der deutschen Kfz-Industrie, baut im Rahmen ihrer Bemühungen um eine stärker nationalstaatliche Formierung der EU ihre Beziehungen zur AfD aus. Kürzlich warben der ungarische Botschafter in Berlin, Péter Györkös, und die AfD-Vorsitzende Alice Weidel auf einer Veranstaltung der AfD-Bundestagsfraktion dafür, Ungarn und Deutschland müssten „Partner für ein neues patriotisches Europa“ werden. Weidel ließ sich mit der Aussage zitieren, Ungarn habe „bei der inhaltlichen und strukturellen Erneuerung der EU“ zentrale Bedeutung. Dies entspricht der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA, die auf eine stärker nationalstaatlich formierte EU orientiert und dabei auf eine enge Kooperation mit Ungarn setzt. Das Land ist zu einem wichtigen Knotenpunkt für die transatlantische Rechte innerhalb der EU geworden. Dies verdeckt, dass die außen- und die wirtschaftspolitische Ausrichtung des Landes durchaus umstritten sind. Dies gilt nicht nur für die oft liberale Opposition, sondern auch für regierungsnahe rechte Spektren. Die Auseinandersetzungen spiegeln sich in der Debatte der ungarischen Think-Tanks wider.


    Zitat: Der ungarische Konservatismus

    Während sich liberale und neoliberale Intellektuelle in Ungarn lange Zeit um die von dem ungarisch-amerikanischen Milliardär George Soros gegründete Central European University (CEU) sammelten, gewannen konservative Intellektuelle insbesondere an der katholischen Péter-Pázmány-Universität in Budapest sowie an der ebenfalls dort angesiedelten Corvinus-Universität an Einfluss. Neben einem starken Fokus auf die Traditionen des ungarischen konservativen politischen Denkens des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zählen zu wichtigen Bezugspunkten unter anderem die Werke des deutschen Juristen Carl Schmitt, der als ideologischer Wegbereiter des NS-Reichs gilt, aber auch konservative angelsächsische Klassiker wie Edmund Burke.[1] Ungarn verfügt mittlerweile über eine Reihe konservativer Think-Tanks, die meist recht enge personelle Verbindungen zur Regierungspartei Fidesz unter Ministerpräsident Viktor Orbán pflegen und oft vom Staat finanziert werden.


    Enge Bindungen an den Fidesz

    Ältere Beispiele bieten unter anderem der Think-Tank Századvég und die Batthyány-Lajos-Stiftung. Századvég („Fin du siècle“) wurde 1991 von István Stumpf gegründet, der von 1998 bis 2002 das Büro von Ministerpräsident Orbán in dessen erster Amtszeit leitete. 2010 verließ er seinen Posten als Leiter von Századvég, um als Fidesz-Kandidat ans Verfassungsgericht berufen zu werden. Ihm folgte der Politikwissenschaftler András Lánczi, Professor an der Corvinus-Universität Budapest, der dort 2016 auch Rektor wurde. Die Batthyány-Lajos-Stiftung, ebenfalls 1991 gegründet und nach Ungarns erstem, von März bis Oktober 1848 regierenden Ministerpräsidenten Lajos Battyány benannt, war zunächst dem Ungarischen Demokratischen Forum verbunden und dient heute dem Fidesz unter anderem, um staatliche Gelder an Projekte weiterzuleiten, die Orbán politisch nahestehen. Eines davon ist das 2013 von ihr gegründete und finanzierte Danube Institute, das sich zunächst insbesondere Fragen regionaler Kooperation widmete. Das Institut ist eng mit Medienprojekten wie der Zeitschrift Hungarian Review verbunden, die gemeinsam mit konservativen Think-Tanks aus den USA und Großbritannien versucht, liberale westliche Kritik an Orbáns Politik abzuwehren.[2]


    Bezugspunkt USA

    Eines dieser Medienprojekte, die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Hungarian Conservative, kommentierte Anfang März 2024 etwa Orbáns damals kurz bevorstehende Reise in die USA, wo er in Mar-a-Lago Donald Trump treffen sollte. Sie bewertete das Treffen als „starkes Signal“ für die fortgesetzte Zusammenarbeit und für die fortschreitende Verschmelzung einer ultrarechten transatlantischen Bewegung. Im Falle eines Wahlsiegs von Trump, so lautete die Einschätzung des Hungarian Conservative, sei mit einer Stärkung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ungarn und den USA zu rechnen; Ungarn könne dadurch zu einem wichtigen Eckpfeiler der transatlantischen Beziehungen werden. Für die USA liege der Vorteil darin, mit Ungarn einen Verbündeten zu haben, der als Vermittler gegenüber Russland und China fungieren könne.[3] Der Fidesz-nahe Think-Tank Századvég erklärte zur selben Zeit, Ungarn setze sich in der Ukraine für Frieden ein; die US-Präsidentschaftswahl werde darüber entscheiden, ob der ungarische Kurs in Washington Unterstützung finde. In einer von Századvég veröffentlichten Umfrage erklärten 53 Prozent der Befragten, die Welt sei unter Donald Trump sicherer gewesen [4] – ein Ergebnis, mit dem der Eindruck einer Nähe zum heutigen US-Präsidenten erweckt werden sollte.


    „Öffnung nach Osten“

    Bereits bei Orbáns zweitem Amtsantritt im Jahr 2010 hatte Ungarn begonnen, seine Beziehungen zu Russland und zu China zu intensivieren. Diese Annäherung ist Teil einer Strategie der „Öffnung nach Osten“, mit der die starke Abhängigkeit von westlichen Ländern, nicht zuletzt auch von Deutschland, reduziert werden soll. Der Hungarian Conservative etwa erläuterte im Oktober 2023, aufgrund seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit sei Ungarn besonders anfällig für externe Schocks; um etwa die Folgen der Rezession in Deutschland abzufedern, suche Budapest die wirtschaftlichen Beziehungen stärker in Richtung Osten zu diversifizieren.[5] Unumstritten ist die Strategie nicht; so war im Hungarian Conservative kurz zuvor die Frage erörtert worden, ob es nicht im Interesse Ungarns liege, sich stärker um Investitionen aus den USA zu bemühen, anstatt die Ostorientierung weiter auszubauen.[6]


    Westliche Kritik

    Ähnliche Kritik kommt aus eher liberal geprägten transatlantischen Milieus. So kritisierte etwa in einem Beitrag für die US-amerikanische Denkfabrik Atlantic Council Zoltán Fehér, ein 2014 unter Orbán aus dem Dienst geschiedener ungarischer Diplomat, die „Öffnung nach Osten“ und insbesondere die chinesischen Investitionen in Ungarn, etwa im Bereich der Batterieproduktion. Ihretwegen bringe Ungarn chinesische und russische Interessen in die Diskussionen innerhalb der EU und der NATO ein; dies sei als sicherheitspolitisches Risiko zu bewerten.[7] Die Kritik deckt sich mit Positionen ungarischer Oppositionsparteien wie der Demokratikus Koalíció, die sich aus Gründen des Umweltschutzes, wegen des Einsatzes chinesischer Arbeiter und aufgrund der nach China abfließenden Profite gegen chinesische Batteriefabriken ausspricht.[8] Die Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) wiederum sieht – ähnlich wie der Atlantic Council – in der Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden Ungarns und Chinas ein Sicherheitsrisiko für die NATO.[9]


    Visegrád vs. Brüssel

    Die mit der „Öffnung nach Osten“ verbundenen Konflikte zeigen sich auch in der ungarischen Russlandpolitik. So urteilt etwa das Fidesz-nahe Danube Institute, es gebe zwar große Übereinstimmungen zwischen den Visegrád-Staaten (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn) und den Zielen der USA in der euro-atlantischen Erweiterungspolitik; Russland übe jedoch weiterhin erheblichen Einfluss in der Visegrád-Region aus. Die Außenpolitik Ungarns und der Slowakei stehe insbesondere aufgrund ihres pragmatischen Umgangs mit Russland im Widerspruch mit derjenigen der EU. Freilich moniert auch das Danube Institut Ungarns relativ starke Abhängigkeit von russischem Erdgas.[10] Dem ebenfalls Fidesz-nahen Think-Tank Századvég wiederum gilt die Visegrád-Gruppe als Modell für ein Europa der Zusammenarbeit zwischen Nationalstaaten anstelle einer vertieften Integration in der EU.[11] Die Forderung nach einem Zusammenschluss souveräner Nationen anstelle einer engeren EU-Integration deckt sich mit den Grundgedanken der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA.[12] Die Strategie schlägt vor, die USA sollten sich in Europa auf einige wenige gleichgesinnte Länder konzentrieren und versuchen, sie von der EU wegzuziehen. Namentlich genannt werden Österreich, Ungarn, Italien und Polen.[13]


    Ungarns Wachstumsstrategie

    Jenseits aller außenpolitischen Debatten und Differenzen herrscht weitgehend Konsens in Ungarns konservativen Think-Tanks, dass die zentrale Wachstumsstrategie des Landes darauf gründet, sich in die europäischen Wertschöpfungsketten zu integrieren und ein bedeutender Exporteur zu werden. Zugleich betont etwa das Danube Institute, es sei eine stärkere Diversifizierung von Exportpartnern und Branchen notwendig, um die Abhängigkeit vom deutschen Automobilsektor zu verringern.[14] Die Batthyány-Lajos-Stiftung wiederum weist darauf hin, es gebe durchaus Risiken für die ungarische Wirtschaft durch den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor. Der Ausbau der E-Mobilität und der Batterieproduktion in Ungarn wird dennoch ausdrücklich positiv hervorgehoben.[15]

     

    [1] Buzogány, Aron; Varga, Mihai (2018): The ideational foundations of the illiberal backlash in Central and Eastern Europe: the case of Hungary; Review of International Political Economy 25 Heft 6, S. 816.

    [2] Buzogány, Aron; Varga, Mihai (2019): Against “post- communism”. The conservative dawn in Hungary in: Bluhm, Varga (Hg.) 2019 – New conservatives in Russia, S. 70-91.

    [3] Phil Lovas: Opportunities for U.S.–Hungary Relations in the Next Trump Administration. hungarianconservative.com 05.03.2024.

    [4] A magyarok Donald Trumpban látják a béke és biztonság garanciáját. szazadveg.hu 08.03.2024.

    [5] Lili Zemplényi: Orbán in Beijing – The Balance of Chinese–Hungarian Relations. hungarianconservative.com 18.10.2023

    [6] Fr. Mario Alexis Portella: The Risk in Not ‘De-Risking’ with China. hungarianconservative.com 05.07.2023

    [7] Zoltán Fehér: Hungary’s policy on China: Doing Beijing’s bidding. atlanticcouncil.org 10.11.2025.

    [8] Varju László: Az Árnyékkormány azonnal leállítaná az akkumulátorgyárak építését. dkp.hu 04.12.2023.

    [9] Mszp: Tájékoztatást kérünk a belügyminisztertől a kínai rendőrök járőrözésével kapcsolatban. mszp.hu 07.03.2024

    [10] Enikő Bagoly: Foreign and Economic Policy of the V4. danubeinstitute.hu 10.05.2021

    [11] A V4-ek elkötelezett európaiak és ragaszkodnak a keresztény kulturális gyökerekhez. szazadveg.hu 30.12.2021.

    [12] S. dazu Der neue Transatlantikpakt.

    [13] Meghann Myers: ‘Make Europe Great Again’ and more from a longer version of the National Security Strategy. defenseone.com 09.12.2025. S. auch Der Notstandsparagraph der EU.

    [14] Dávid Nagy: Hungarian-German relations in the ’Merkel era’. danubeinstitute.hu 22.09.2021.

    [15] Lili Zemplényi: Major Investments in Hungary – A Brief Overview. hungarianconservative.com 22.04.2024.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10239


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Britischer Militärchef: Unsere Söhne und Töchter müssen zu Krieg mit Russland bereit sein

    freedert.online, 16 Dez. 2025 18:22 Uhr

    Am Montag warnte der britische Militärchef Sir Richard Knighton vor der wachsenden Gefahr eines russischen Angriffs. Großbritanniens Söhne und Töchter müssen daher zum Krieg mit Russland bereit sein. Auch die neue MI6-Chefin beschwor in ihrer ersten öffentlichen Rede am Kantig die russische Gefahr.


    Britischer Militärchef: Unsere Söhne und Töchter müssen zu Krieg mit Russland bereit sein© Screenshot / YouTube


    Sir Richard Knighton in seiner Rede vor dem RUSI (London, 15. Dezember 2025)


    In einer Rede (https://www.youtube.com/watch?v=BCEG24G6_0w) vor dem Royal United Services Institute (RUSI) am Montag warnte Großbritanniens Chef des Verteidigungsstabes vor dem angeblich wachsenden Risiko, dass Russland angesichts wachsender militärischer Fähigkeiten das Vereinigte Königreich angreifen könnte. 

    Laut Luftmarschall Sir Richard Knighton sei es deshalb wichtig, gegenüber den Familien und Haushalten in ganz Großbritannien ehrlich zu sein, was es bedeute, auf "eine Reihe realer, physischer Bedrohungen" vorbereitet zu sein.


    Pure Demagogie: Merz fordert Weihnachts-Waffenruhe, im ersten Kriegsjahr war Kiew schwer dagegen




    Meinung

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    Knighton erklärte, er stimme seinem französischen Kollegen, General Fabien Mandon, zu, der im vergangenen Monat gesagt hatte, Frankreich müsse sich auf den möglichen Verlust seiner Kinder (https://freedert.online/europa/262412-pariser-armeechef-frankreich-wuerde-in-moeglichem-krieg-gegen-russland-kinder-verlieren/) in einem Krieg mit Russland vorbereiten.

    "Die Lage ist gefährlicher als alles, was ich in meiner Laufbahn erlebt habe, und der Preis für den Frieden steigt", so der britische Militärchef, denn Russland wolle die NATO nicht nur herausfordern, einschränken und spalten, sondern sie "letztendlich zerstören". 

    Die Antwort auf die vermeintliche russische Bedrohung müsse "über die bloße Stärkung unserer Streitkräfte hinausgehen", so der Luftmarschall. "Sie erfordert eine Antwort der gesamten Nation, die unsere Verteidigungsindustrie stärkt, die benötigten Kompetenzen fördert, die Kraft der Institutionen bündelt, die wir im Kriegsfall benötigen werden, und die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft und ihrer Infrastruktur sichert und erhöht.

    Söhne und Töchter, Kollegen, Veteranen, sie alle werden eine Rolle spielen", fuhr Knighton fort. "Aufbauen, dienen und, wenn nötig, kämpfen. Und immer mehr Familien werden erfahren, was es bedeutet, für unsere Nation Opfer zu bringen", so der Brite. 

    Knighton verwies in seiner Rede darauf, dass Analysten die Wahrscheinlichkeit eines bedeutenden direkten Angriffs oder einer Invasion Großbritanniens durch Russland zwar nur als "gering" (bis zu 5 Prozent) einschätzen, dies aber eben "nicht bedeute, dass die Wahrscheinlichkeit null ist".


    Die "Leichen" der NATO und der EU werden der Ukraine tatsächlich Frieden bringen





    Meinung

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    Und die Wahrscheinlichkeit steige weiter, da die militärische Stärke der russischen Streitkräfte trotz des Krieges in der Ukraine rasant wachse. "Die russischen Streitkräfte umfassen mittlerweile mehr als 1,1 Millionen Mann", sagte der 56-Jährige.

    Wie dieses Wachstum mit der Behauptung des britischen Verteidigungsministeriums vereinbar ist, das vor einem halben Jahr erklärte, dass die Verluste der Russen in der Ukraine über eine Million Mann betragen, erklärte Knighton nicht – indirekt gestand er damit ein, dass die Verluste der Russen offenbar nicht annähernd so hoch sind, wie sonst behauptet wird. Stattdessen sagte der Generalstabschef: 

    "Wir sollten uns keiner Illusion hingeben: Russland verfügt über ein massives, zunehmend technisch hoch entwickeltes und mittlerweile äußerst kampferfahrenes Militär." 

    Moskau habe "neue und destabilisierende Waffensysteme entwickelt, darunter atomar bestückte Torpedos und atomgetriebene Marschflugkörper sowie den Einsatz von Atomwaffen im Weltraum. Es ist also völlig klar, dass Russlands militärische Stärke etwas ist, das man fürchten muss", schlussfolgerte Knighton. 

    Die Beschwörung der russischen Gefahr war auch der Schwerpunkt in der ersten öffentlichen Rede der neuen Chefin des britischen Geheimdienstes MI6 am Montag. Die "Frontlinie verläuft überall", da Russland auf hybride Kriegsführung wie Desinformation, Sabotage und Cyberangriffe setze, erklärte Blaise Metreweli.


    Sacharowa: Abkömmlinge von Nazis werden in Europa gezielt auf hohen Posten platziert





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    Großbritannien stehe vor einem "Zeitalter der Unsicherheit", da ein "aggressives, expansionistisches und revisionistisches" Russland die Regeln der Konfliktführung neu definiere. "Putin sollte sich darüber im Klaren sein, dass unsere Unterstützung ungebrochen ist. Der Druck, den wir zugunsten der Ukraine ausüben, wird aufrechterhalten", kündigte die Geheimdienstchefin an.

    Vor ihrem Amtsantritt als erste Frau an der Spitze des MI6 war öffentlich bekannt geworden, dass Metrewelis Großvater ein ukrainischer Nazi war, der sich im Zweiten Weltkrieg am Massenmord an den Juden beteiligte und unter dem Spitznamen "Schlächter" bekannt war. Großbritannien ist einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine unter der Regierung von Wladimir Selenskij, in der Nazi-Kollaborateure und Holocaust-Helfer wie Stepan Bandera offiziell als Nationalhelden gelten.  

    Mehr zum Thema – Ruttes selbsterfüllende Prophezeiung vom Krieg gegen Russland droht mit bösem Ende für Europa



    Screenshot_2025_12_17_at_18_20_06_Britischer_Milit_rchef_Unsere_S_hne_und_T_chter_m_ssen_zu_Krieg_mit_Russland_bereit_sein_RT_DE

    Video https://rumble.com/v731tw6-pistorius-wer-freiheit-und-liebe-will-muss-sie-gegen-putin-verteidigen.html Dauer 1:27 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/264971-britischer-militaerchef-unsere-soehne-und/


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    16.12.2025

    Russland verurteilt Chefankläger des IStGH zu 15 Jahren Haft

    freedert.online, 16 Dez. 2025 16:29 Uhr

    Wegen des Ausstellens von wissentlich rechtswidrigen Haftbefehlen wurden der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, sowie acht Richter in Abwesenheit zu Haftstrafen verurteilt. Sie wurden international zur Fahndung ausgeschrieben.


    © urheberrechtlich geschützt


    Ein Moskauer Gericht hat den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, Karim Khan, zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er wurde international zur Fahndung ausgeschrieben.


    Ein Moskauer Gericht hat bereits in der vergangenen Woche den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), Karim Khan, sowie acht Richter in Abwesenheit zu Haftstrafen verurteilt. Die Verurteilten wurden international zur Fahndung ausgeschrieben. 

    In der Urteilsbegründung heißt es, das Präsidium des IStGH habe ohne rechtliche Grundlage wissentlich rechtswidrige Haftbefehle gegen russische Staatsbürger angeordnet. Die Vertreter des IStGH hätten einen hohen Vertreter eines anderen Staates schwer verleumdet und mit dem Erlassen von Haftbefehlen willentlich und absichtsvoll die internationalen Beziehungen verkompliziert. 


    Medinski: Ukraine muss aufhören, aus angeblichen "Kindesentführungen" eine Propaganda-Show zu machen





    Medinski: Ukraine muss aufhören, aus angeblichen "Kindesentführungen" eine Propaganda-Show zu machen





    Auf Antrag von Khan hatte der IStGH im März 2023 Haftbefehle gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin und die russische Kinderbeauftragte Maria Lwowa-Belowa erlassen. Ihnen wurde vorgeworfen, für eine angeblich massenhafte Deportation ukrainischer Kinder nach Russland verantwortlich zu sein. 

    Karim Khan wurde nun wegen Verleumdung zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt, wobei die ersten neun Jahre in einem Gefängnis und der verbleibende Teil der Strafe in einer Strafkolonie mit strengem Regime zu verbüßen sind. Die übrigen Vertreter des Internationalen Strafgerichtshofs wurden zu Freiheitsstrafen zwischen dreieinhalb und 15 Jahren verurteilt. 

    Russland hat wiederholt betont, die Anschuldigungen entbehrten jeder Grundlage. Der IStGH habe sich politisch instrumentalisieren lassen, lautete ein Vorwurf. Tatsächlich übten westliche Politiker Druck aus und drängten darauf, rechtliche Schritte gegen die russische Führung einzuleiten. 


    "Anzahl irrelevant" – Selenskij bestätigt seine Lüge über 20.000 verschleppte Kinder





    Meinung

    "Anzahl irrelevant" – Selenskij bestätigt seine Lüge über 20.000 verschleppte Kinder





    Russland forderte in diesem Zusammenhang von der Ukraine, die Namen der Familien und Kinder zu übermitteln, die angeblich verschleppt worden seien, um deren Aufenthaltsort in Russland festzustellen. Die Ukraine sprach von 20.000 Einzelfällen. Schließlich übergab Kiew im Sommer dieses Jahres im Rahmen der bilateralen Gespräche in Istanbul der russischen Delegation eine Liste mit den Namen von 339 Familien, die ihre Kinder vermissten und deren Aufenthalt in Russland vermutet würde. Ein Großteil der vermissten Kinder und Jugendlichen wurden schließlich in der EU ausfindig gemacht. Obwohl die Abläufe längst weitgehend geklärt sind, halten westliche Politiker, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, die Behauptung aufrecht, Russland habe zehntausende Kinder aus der Ukraine verschleppt. 

    Russland hat nach Ausbruch der Kampfhandlungen tatsächlich Kinder und Jugendliche aus dem Kampfgebiet nach Russland evakuiert, weist aber den Vorwurf zurück, es handele sich dabei um Entführung und Verschleppung. Im Gegenteil hat sich Russland um die Rückführung dieser Kinder zu deren Eltern bemüht. Maßgeblich vermittelt wurden die Zusammenführungen durch Katar. Von deutscher Seite oder von der EU kam keine Unterstützung, was den Verdacht erhärtet, dass der Fall von westlichen Regierungen bewusst inszeniert und instrumentalisiert wurde, um Verhandlungen und Diplomatie zu hintertreiben. 

    Der internationalen Strafgerichtsbarkeit hat der IStGH mit seiner Bereitschaft, sich zu politischen Zwecken instrumentalisieren zu lassen, schweren Schaden zugefügt. Russland erkennt den IStGH nicht an. 

    Mehr zum Thema - Ukraine gegen ukrainische Kinder – Schläge und Vergewaltigungen in Waisenunterkünften


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    Video https://rumble.com/v72xj5w-lawrow-europa-ist-bereit-zu-allen-schmutzigen-tricks-zu-greifen.html Dauer 5:22 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/russland/265084-putin-westliche-behauptungen-ueber-russische/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Die Europäische Union bedroht Belgien – und zerstört Europas Ruf als sicherer Finanzplatz

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    Credit: Felix Abt


    forumgeopolitica.com, Di. 16 Dez 2025Felix Abt

    Die europäischen Raubritter in Brüssel, Berlin, Paris und London sind fest entschlossen, die illegale Veruntreuung russischer Vermögenswerte durchzusetzen, was zu tiefen Spaltungen führt.

    Die EU geht bis an die GrenzenDie unbefristete Einfrierung und das geplante „Reparationsdarlehen“ in Höhe von 210 Milliarden Euro für russische Vermögenswerte sind rechtlich brisant und politisch umstritten. Dennoch sind die europäischen Machthaber in Brüssel, Berlin, Paris und London entschlossen, dies durchzusetzen – egal, was es kostet.

    Am 12. Dezember 2025 startete die EU ihr kühnstes Finanzmanöver seit dem Kalten Krieg. Am 11. Dezember beriefen sich die EU-Botschafter auf den Notfallartikel 122 AEUV, um 210 Milliarden Euro an Reserven der russischen Zentralbank einzufrieren – davon 185 Milliarden Euro bei Euroclear in Brüssel.

    Indem sie ein Sanktionsregime, das alle sechs Monate einstimmig verlängert werden musste, in einen quasi permanenten Mechanismus umwandelte, der mit qualifizierter Mehrheit beschlossen werden kann, hat die EU jede Chance zunichte gemacht, dass diese Vermögenswerte nach Moskau zurückfließen – es sei denn, Russland zahlt der Ukraine vollständige Reparationen, was Diplomaten für äußerst unwahrscheinlich halten.

    „Reparationskredit“ oder rechtliche Enteignung?

    Offiziell sollen die Vermögenswerte einen massiven, nahezu zinslosen „Reparationskredit“ an Kiew in Höhe von potenziell bis zu 165 Milliarden Euro absichern. Die Ukraine würde diesen nur zurückzahlen, wenn Russland die Kriegsschäden ersetzt.

    In Wirklichkeit handelt es sich hierbei um eine raffinierte rechtliche Verschleierung einer regelrechten Enteignung. Dies ist keine umsichtige Verwaltung eingefrorener Gelder, wie sie die G7 im Jahr 2024 empfohlen hat. Es ist funktional gleichbedeutend mit der Beschlagnahmung von Staatseigentum auf höchster Ebene.

    Vermögenswerte von Zentralbanken genießen nach internationalem Recht nahezu absolute Immunität. Dies ist in der UN-Konvention über die Immunität von Staaten (2004) festgeschrieben. EU-Beamte, die EZB, der IWF und Japan warnen alle: Die Verwendung des Kapitals – oder dessen unbefristete Verpfändung als Sicherheit – ist eine rechtswidrige Enteignung. Das geplante Reparationsdarlehen beraubt Russland dauerhaft des wirtschaftlichen Wertes seines Eigentums – ohne Gerichte, ohne Gesetz.


    Screenshot_2025_12_17_at_18_01_19_Die_Europ_ische_Union_bedroht_Belgien_und_zerst_rt_Europas_Ruf_als_sicherer_FinanzplatzCredit: Felix Abt

    Belgien zieht eine Grenze

    Belgien, Sitz von Euroclear und Verwahrer des größten Teils der eingefrorenen Vermögenswerte, weigert sich, mitzuspielen. Premierminister Bart De Wever fordert eine klare EU-weite Haftungsaufteilung und wasserdichte rechtliche Garantien. Ohne diese wird Euroclear keinen einzigen Euro verleihen.

    Diese Garantien werden jedoch verweigert. Beamte in Brüssel und den wichtigsten Hauptstädten wissen, dass der Plan internationalrechtlich nicht haltbar ist. Ein Gericht würde mit ziemlicher Sicherheit zugunsten Russlands entscheiden. Eine gemeinsame Haftung würde das Risiko offenlegen und das Projekt politisch unmöglich machen. So bleibt Belgien allein auf den Kosten sitzen.

    Offene Nötigung

    Nun ist die Maske gefallen. Laut hochrangigen Diplomaten, die von Politico am 11. und 12. Dezember zitiert wurden, hat Brüssel einem der sechs Gründungsmitglieder der EU ein Ultimatum gestellt. Sollte Belgien den Zugang zu russischen Geldern blockieren, werden die Kommission und wichtige Staaten „andere Seiten ins Spiel bringen“.

    Übersetzung: Belgien wird wie Ungarn behandelt werden – von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen, in Ratssitzungen ignoriert, seine Beamten isoliert, zu einem internen Paria gemacht.

    Die bittere Realität

    Diese offene Nötigung offenbart die Verzweiflung der EU. Ohne russische Vermögenswerte kann die Union das Projekt Ukraine nicht in großem Umfang finanzieren. Die nationalen Haushalte sind leer oder politisch blockiert. Die Steuerzahler in Deutschland, Frankreich und anderswo lehnen einen weiteren Blankoscheck ab.

    Ohne die Subventionen bricht Kiew zusammen. Der zivile Haushalt, die Gehälter der Regierungsangestellten und die Front, die auf wichtige Städte vorrückt, werden scheitern. Selbst die engagiertesten EU-Politiker können es nicht leugnen: Die Ukraine hat diesen Krieg verloren.

    Spirale der Verantwortungslosigkeit

    Dennoch beharrt die EU auf ihrem Kurs. Jeder zusätzliche Tag kostet Menschenleben – geopfert auf dem Altar ideologischer Sturheit und institutioneller Eitelkeit.

    Aber eine unbeabsichtigte Wahrheit könnte sich herausstellen: Wenn die EU ein Gründungsmitglied wegen der Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit bedroht, werden selbst loyale EU-Bürger – nicht nur in Belgien – das wahre Gesicht der Union erkennen.

    Eingefroren, radioaktiv, explosiv

    210 Milliarden Euro liegen eingefroren in den Tresoren Brüssels: rechtlich immobilisiert, von der EZB, dem IWF und Japan verurteilt, politisch explosiv und moralisch radioaktiv. Europa hat eine rote Linie gezogen, zu der es kein Recht hat – und ist bereit, seine Mitglieder zu zwingen, sie zu überschreiten.

    Der Preis für diese Hybris wird bald fällig – und er wird nicht nur in Euro gemessen werden, sondern auch in den letzten Fetzen der Glaubwürdigkeit der EU und der Zerstörung des Rufs Europas als sicherer Finanzplatz.

    De Wever, Bart Belgien Europa Japan Russland Ukraine EU Euroclear

    23 Kommentare zu
    «Die Europäische Union bedroht Belgien – und zerstört Europas Ruf als sicherer Finanzplatz»



    Petra Wilhelmi Di. 16 Dez 2025, 17:09

    "Diese Woche gab die russische Zentralbank ihre Entscheidung bekannt, Klage gegen die belgische Wertpapierverwahrstelle Euroclear einzureichen, die einen Großteil der russischen Reserven in Höhe von rund 210 Milliarden Euro verwahrt." RT

    „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?“ Augustinus von Hippo

    Ich glaube, damit ist alles gesagt.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Any Person Mi. 17 Dez 2025, 15:06

    Why is it so hard for any 'journalists' or commenters when vaguely pointing at the elite bankster perps behind all this Euroclear nonsense (let alone the entire Nazi Ukie and Zionist Israel projects) to type the name "Rothschild"?

    The women carrying Rothschild Class water should look carefully at the trajectory of one of their ranks... Chrystia Freeland. Grand-daughter of Nazi propagandist Chomiak, who was deliberately transported along with many 'former' Nazis to Canada post-WW2. Yup, like the US' Operation Paperclip. The US got the scientists and CIA-destined spooks, Canada and Australia got the dregs. The Great White North was somewhere to park those that British Crown and Lords Rothschild wanted to grab, but wouldn't be accepted by the population in Old Blighty.

    A meteoric rise from obscurity for Chrystia all the way to Deputy PM and simultaneously Finance Minister... now struggling to remain relevant to her sponsors like Soros et.al. Carney (who is closely connected, until recently, to Lynne de Rothschild via the Steering Committee of the Council For Inclusive Capitalism) tossed Freeland out with the Trudeau bathwater, so make of that what you will...

    Auf diesen Kommentar antworten

    Josef Henn Di. 16 Dez 2025, 17:47

    Es macht fassungslos, wie viele Jahrzehnte politischer und diplomatischer Arbeit seit der Regentschaft der Entourage um U.vdL einfach pulverisiert werden. Das gesamte Finanzsystem wird Erdbebenwellen erleben. Es ist ein Putsch, nichts anderes.
    Es ist ein Krieg gegen den gesunden Menschenverstand. Nicht abwählbar, bar jeder Kritikfähigkeit. Wer kann helfen?

    Auf diesen Kommentar antworten

    Carlo Haase, aus Kaliningrad abstammend ! Di. 16 Dez 2025, 17:49

    Ja, es ist tragisch !
    In Europa herrschen zum grossen Teil
    (mit wenigen Ausnahmen), ...Dummköpfe !
    P.s. Jetzt können Sie mich ja sanktionieren !

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Carlo Haase Di. 16 Dez 2025, 19:17

    Nachtrag
    An alle die Ihr Geld noch kurz vor dem Crash in Sicherheit bringen möchten,.... hier der ultimative Anlagetipp.....!
    Nein nicht Gold, nein nicht Silber,
    Kauft Alkohol !
    Sonst ist's ja nicht zu ertragen !

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Irma L. Mi. 17 Dez 2025, 10:48

    Es sind Installierte Marionetten. Und für derartige Funktionen eignen sich Leute mit zweifelhaftem Leistungsausweis, aber um so grösserer Einbildung, wie z B. diese vdL, hervorragend.
    Jene, die die Fäden ziehen sieht man nicht. Aber man kann es sich ausrechnen, wer die Profiteure, - d.h. Grossinvestoren aller relevanten Industrien, wie z.B. Rüstung, Landwirtschaftlich nutzbarer Boden, Ressourcen u.s.w. - im Hintergrund sind.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Kenneth Joseph Wood Di. 16 Dez 2025, 18:51

    Consider the following actors on stage:
    Ursula von der Leyen
    Christine Lagarde
    Kaja Kallas
    Roberta Metsola
    Margarita Robles
    Andra Pucēna
    Jana Černochová
    Yuriko Backes
    In my opinion, they are all part and parcel of what I term a "matriarchal suicide cult."

    Their modus operandi: "Do what we want--or we burn the entire house down--with you in it!"

    The Russian Federation and President Putin are wise to this twisted psychodrama. It will be solved comfortably and adequately by Russia.

    As reported in von Franz M. L. (1988) Il mondo dei sogni. Red Edizioni, 2003:

    "Von Franz, while describing a woman energetically possessed by the negative Animus, states that it has a single goal: staging an argument and wanting to win it at any cost, without holding back. However, if the man reacts, the woman then turns into a hurt child. ‘The Animus driven woman loves enacting this double play with a man. It initially attacks them brutally, with great violence and verbal malice. Nonetheless, as soon as the man reacts, she transforms into a sweet innocent child that is being attacked by a monster, regardless of the fact that she cast the first stone. This is the behavior of what I define as Animus-gangster. It uses the child as a shield so that no one can take a hit at the gangster. The Animus-Gangster woman is on one hand an insecure and sensitive child, that no man would try to harm, and on the other hand a brutal beast that attacks with malice. She complains that the man won’t listen, while reprimanding him aggressively. The man faces and uneasy situation, since the tears of the woman make him feel guilty. It is in truth a trick. The woman aims at making him feel guilty, and the man, that feels like a monster for causing the tears of a woman, is fooled. He is cornered and uncomfortable and reacts inadequately."

    https://www.lirpa-internationaljournal.it/en/2023/06/26/status-of-women-and-matriarchy-throughout-the-history-of-humanity/

    Auf diesen Kommentar antworten

    Antwort auf Patrick Reto Bieri Mi. 17 Dez 2025, 10:56

    A very good and accurate analysis :-)

    And here is the "martiarchical sect":

    https://hagia.de/

    More on this:

    https://portalpb.hstn.me/anderes/hagia-en.html
    https://icedrive.net/s/2b2e6naUAq
    https://icedrive.net/s/ukPSbu6Ytig3kZuZfYTzgQ9kRF6u

    https://www.facebook.com/patrick.reto.bieri

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    Antwort auf Irma L Mi. 17 Dez 2025, 10:57


    All these women, driven by their obsessive ambitions, fail to realise that they ultimately serve as useful idiots for the puppet masters behind the scenes.

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    johann strempfl Di. 16 Dez 2025, 18:52

    Danke an ,,FG,, und die bereits eingebrachten ,,Comments,, zu diesem Bericht! / Hab zu einem anderem Thema bereits mal geschrieben, -
    ,,man muss sich auf der Zunge zergehen lassen, in Brüssel sitzen alles´´NICHT GEWÄHLTE BEAMTE´´ - und diese diktieren den Rest von Europa, noch dazu, diese ´´NICHT GEWÄHLTEN´´ haben die Arroganz und sprechen von Demokratie, Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Wahlrecht & Co,, -
    die Mitgliedsländer sind noch dazu so dumm, und lassen dies zu !
    Ganz einfach, sollte Brüssel Verordnungen erlassen, diese Verordnungen einfach im jeweiligen Mitgliedsland nicht ratifizieren, aus und Punkt ! !
    Zum Thema Devisenreserven: Die Kriegstreiber der Willigen sind so Pleite, dass diese Dev. - Reserven ihre einzige Chance sind, sich noch irgendwie wichtig zu machen.
    RU wird auch diesen Diebstahl (bis zur völligen Klärung wird mit Sicherheit noch einige Zeit vergehen) überstehen, jedoch Aufgrund dieser Realität sich und ihre BRICS-Partner von den westlichen Währungen, zwangsläufig verabschieden.
    Dieser Diebstahl wird ungeahnte Folgen mit sich bringen und dem Dieb mehr Schaden zufügen als dem geschädigten ! ! !

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    Antwort auf beat schaller Mi. 17 Dez 2025, 8:54

    100 Prozent Zustimmung. Gestern wurde auch ein CH Bürger, und Geheimdienstler Jacques Baud auf eine EU Sanktionsliste gesetzt. CH ist nicht EU Mitglied. und Baud ist ein hochkarätiger Militär und er hat auch viele Bücher geschrieben und Vorträge gehalten. Wie geht sowas. Die EU hat wirklich fertig und ich hoffe, dass endlich ein paar Handschellen knacken werden. Baud ist ein unbescholtener Mann. beat schaller

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    Antwort auf johann strempfl Mi. 17 Dez 2025, 16:05

    @beat schaller: Danke für Ihren Kommentar. / Das mit Juaque Baud hab ich gestern
    mitgekommen, - ,,FURCHTBAR,, ! Hoffe, er kann die Gerechtigkeit auf seine Seite bringen.

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    Norbert E. Seiger Di. 16 Dez 2025, 19:01

    Ich habe damals, anlässlich der Abstimmung über den EU Beitritt, dafür gestimmt und war jahrelang ganz sicher das Richtige getan zu haben. Und Heute? Heute erkenne ich, ich habe mich geirrt. Das Konstrukt EU entwickelt sich zu einer Europäischen Union der Meinungseinfalt, der Meinungsdiktatur und wird angeführt von den unfähigsten, einfältigsten und gefährlichsten Figuren die uns in eine Situation führen wie vor etwa 90 Jahren. Und wieder einmal sind es die Deutschen die ganz vorne stramm marschieren.

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    Antwort auf beat schaller Mi. 17 Dez 2025, 9:00

    Genau so ist es! Mehr ist überflüssig, so wie die hier erwähnten auch! b.schaller

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    Brandenberger Di. 16 Dez 2025, 19:11

    Man ist geneigt zu frohlocken : Sollen sie es tun, umso schneller geht dieser undemokratische, Bürokratenkoloss zu Grunde! Die Rechtsstaatlichkeit wird mit Füssen getreten : Gerade geht durch die Alternativmedien die Meldung, dass der Schweizer Oberst a. D. , Analyst und Publizist Jaques Baud von der EU sanktioniert werden soll wegen "Russenpropaganda".
    Seine Analysen zum Ukraine-Konflikt gehören zum Besten was man finden kann. Die Lügen der EU - Komissionsschefin sind da wohl unter Druck geraten.

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    Antwort auf Den Di. 16 Dez 2025, 19:46

    We are well into "1984" - truth is now illegal.

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    Paolo Martinoni Di. 16 Dez 2025, 20:13

    Hervorragender Artikel.

    Werden Ursula von der Leyen und ihre Helfershelfer eines Tages ernsthaft zur Rechenschaft gezogen werden für ihre Verbrechen, ihre Hybris, ihre extreme Russophobie, ihre totale Missachtung der Rechtsstaatlichkeit und für die vielen Existenzen, die sie in völliger Willkür zestört haben (inzwischen hat es auch Jacques Baud erwischt)?

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    Antwort auf James Mi. 17 Dez 2025, 13:33

    Die Geschichte hat mich gelehrt, dass Verantwortung durch diese Kaste nur übernommen werden wird, wenn sie physisch durch das Volk entfernt werden.

    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man in den Sozialsmus per Wahlzettel kommt und nur über ein sich Freischiessen davon wieder los kommt.

    Und davon sind wir weiter entfernt, denn je. Es profitieren viel zu viele Menschen von diesem System.

    Und in der Schweiz sollte man sich nicht auf die Schulter klopfen. Ein Land, welches einen Videokassetten-Dieb zum Aussenminister hat, hat den moralischen Kompass genauso verloren wie die heutige EU-Kaste.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Peter Zedler Di. 16 Dez 2025, 20:20

    Zerrt die Räuberbande an die Diskurs-Tische. Sollen sie sich in aller Öffentlichkeit blamieren und die Reste ihrer politischen Legitimität einbüßen. Dann wird man sehen, was zu tun ist.

    Auf diesen Kommentar antworten

    Heiko Mi. 17 Dez 2025, 9:26

    Für jemanden, der in der DDR in StaBü aufgepasst hat, ist das alles völlig logisch und als Entwicklung vorhersehbar. Was wundert, ist die Geschwindigkeit, mit der aktuell die historischen Prozesse ablaufen. Eines ist die letzten Jahre klar geworden. Der Kapitalismus kann nur im Faschismus enden. Es ist also keine Frage der Freiwilligkeit. Wenn die Menschen im Westen überleben wollen, dann müssen sie sich dem stellen, was Marx und Engels ihnen zur Aufgabe gemacht haben.

    Auf diesen Kommentar antworten

    W.H.V. Mi. 17 Dez 2025, 9:42

    Ich hoffe für uns SchweizerInnen, dass wir den Falsch-Informationen unserer PolitikerInnen nicht auf den Leim gehen und die sog. Bila3 annehmen werden.

    Die Frauen von der Leyen und Kallas führen sich in der EU Kommission wie kleine Kinder auf und beweisen damit, dass sie einen solchen Job kein bisschen besser ausführen als ein Mann. Im Gegenteil meinen sie noch einen Zacken schärfer zulegen zu müssen und Unwilligen aber redlichen Mitgliedsländern - wenn es blöd kommt auch der CH - Sanktionen auferlegen zu müssen. Ich hoffe dieser Laden bricht auseinander.

    Auf diesen Kommentar antworten

    C.L.S Mi. 17 Dez 2025, 10:36

    Willkommen in der EUdSSR! Mittlerweile zu einem absoluten Unrechtsstaat verkommen! Es landen nun sogar eigene Bürger auf der Sanktionsliste. Absolut Völkerrechtswidrig, ohne gesetzliches Gehöhr oder Rechtsmöglichkeiten. Regiert von einer absolut korrupten, kriminellen Beamtenregierung, natürlich selbsternannt und demokratisch absolut nicht legitimiert. Diktatur pur. Freiheit, Demokratie, freie Meinungsäusserungen und Menschenrechte völlig abgeschafft. Solche Gebilde sterben immer, das zeigt die Geschichte. Gebe der EU noch 2-3 Jahre, wenn überhaupt. Hoffe jedoch sehr, dass es danach ein Nürnberg 2.0 geben wird, sofern wir bis dahin nicht völlig zerstört worden sind. Tragisch. Aber leider nehmen auch in der Schweiz immer mehr solche Tendenzen zu. Europa ist nun da, wo es in den 1930er Jahre schon einmal war.

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    Herbert Mi. 17 Dez 2025, 16:33

    Das sind reine Mafiamethoden. Mafiosi steckt man in einem Rechtsstaat ins Gefängnis

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    Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/die-europische-union-bedroht-belgien-und-zerstrt-europas-ruf-als-sicherer-finanzplatz


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Jacques Baud

    seniora.org,16. Dezember 2025, 15. Dezember 2025 Von: Christian Müller - übernommen von globalbridge.ch

    Jetzt sanktioniert die EU auch den Schweizer Jacques Baud


    Screenshot_2025_12_17_at_17_42_12_Seniora.org_Jetzt_sanktioniert_die_EU_auch_den_Schweizer_Jacques_Baud

    Wie wohl fühlst Du Dich Justitia bei solchem Rechtsbruch?


    Die EU beschließt nicht nur Sanktionen gegen den Staat Russland, die Russische Föderation, und gegen Belarus, sie beschließt auch Sanktionen gegen einzelne Personen, die eine unerwünschte politische Meinung haben und diese zu sagen wagen   – und dies nicht etwa nur innerhalb der EU, auch außerhalb der EU! Einige Opfer dieser skandalösen Politik sind bekannt, zum Beispiel Thomas Röper, der die Informationsplattform «ANTI-SPIEGEL» herausgibt   – eine interessante Plattform für Leute, die nicht nur die offizielle Meinung der deutschen Regierung und der EU kennen wollen. Jetzt treffen die Sanktionen auch den Schweizer Jacques Baud, einen ehemaligen hohen Offizier in der Schweizer Armee, der sich erlaubt, nicht einfach zu aller Kriegstreiberei der EU und der NATO Ja zu sagen und der diese seine andere Meinung auch zu publizieren wagt, zum Beispiel mit Büchern im deutschen WESTEND Verlag.


    Screenshot_2025_12_17_at_17_43_31_Seniora.org_Jetzt_sanktioniert_die_EU_auch_den_Schweizer_Jacques_Baud

     

    Jacques Baud war zum Beispiel einer der Referenten an der Tagung der Friedensbewegten am 15. Oktober 2022 in Solothurn. (Foto Christian Müller)

    Die formelle Begründung für die Sanktionierung der EU: «Jacques Baud, ehemaliger Oberst der Schweizer Armee und strategischer Analyst, ist regelmäßig zu Gast in pro-russischen Fernseh- und Radiosendungen. Er fungiert als Sprachrohr für pro-russische Propaganda und verbreitet Verschwörungstheorien, indem er beispielsweise die Ukraine beschuldigt, ihre eigene Invasion inszeniert zu haben, um der NATO beizutreten. Jacques Baud ist daher für die Umsetzung oder Unterstützung von Maßnahmen oder Politiken verantwortlich, die der Regierung der Russischen Föderation zuzuschreiben sind und die die Stabilität oder Sicherheit in einem Drittland (Ukraine) durch Informationsmanipulation und Einmischung untergraben oder gefährden.»

    Aber gleichzeitig schlägt die Schweizer Regierung vor, die Schweiz rechtlich näher an diese heutige EU zu rücken!!! An eine EU, in der Frauen wie Ursula von der Leyen und Kaja Kallas das internationale Sagen haben! An eine EU näher zu rücken mit Verträgen, die von der Schweizer Regierung neuerdings nur noch „Bilaterale III“ genannt werden, um sie politisch zu verharmlosen!

    Es bleibt zu hoffen, dass die Schweizer Bürger und Bürgerinnen, die dank der direkten Demokratie in der Schweiz auch in dieser Sache das letzte Wort haben werden, diese skandalösen Pläne der Schweizer Polit-Elite mit überwältigender Mehrheit verwerfen. Ich selber, Christian Müller, Herausgeber der Online-Plattform Globalbridge.ch, promovierter Historiker und aufmerksamer Beobachter der geopolitischen Szenerie, werde mich vor allem auch auf der neuen Online-Plattform «dieSchweiz   – online» intensiv gegen eine Annäherung der Schweiz an die EU und an die NATO und für die Beibehaltung der historisch gewachsenen Neutralität engagieren   – auf dass die Schweiz als neutraler Staat und Sitz des Internationalen Roten Kreuzes weiterhin mithelfen kann, bei internationalen Konflikten als Vermittlerin bestehende Kriege zu beenden und neue zu verhindern.

    Kleines PS: Zu den neu Sanktionierten der EU gehört auch Fyodor A. Lukyanov, der Chefredakteur der russischen Zeitschrift «Russia in Global Affairs»», die zu lesen es sich für Interessierte durchaus lohnt, es gibt sie auch in englischer Sprache. Lukyanov gehört auch zum Team, das den Valdai-Diskussionsclub betreut, wo er bei wichtigen Veranstaltungen als Moderator zum Einsatz kommt.   – Globalbridge hat sich im Juni 2024 erlaubt, einen interessanten Beitrag von Fyodor Lukyanov zu übernehmen.


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    So sieht das formelle Dokument der EU mit den neuen Sanktionen gegen Jacques Baud aus (Screenshot)


    Das Entsetzen in den Medien ist gewaltig, hier eine Mini-Auswahl:

    Sondernewsletter des Club der klaren Worte "Im Fadenkreuz"

    Nachdenkseiten

    Transition News

    Weltwoche

    Uncut-News

    Berliner Zeitung

    tkp Der Blog für Science&Politik


    Quelle: Globalbridge - Mit freundlicher Genehmigung übernommen- Einfügung zum Medienecho von seniora.org


    Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/jetzt-sanktioniert-die-eu-auch-den-schweizer-jacques-baud


    Westend Verlag

    Downloads zu Jacques Baud

    Jacques Baud Jacques Baud hat einen Master in Ökonometrie und ein abgeschlossenes Nachdiplomstudium in internationaler Sicherheit und internationalen Beziehungen. Er arbeitete als für die Ostblockstaaten und den Warschauer Pakt zuständiger Analyst für den Schweizer Strategischen Nachrichtendienst und leitete die Doktrin für friedenserhaltende Operationen der Vereinten Nationen in New York. Dort war er zuständig für die Bekämpfung der Proliferation von Kleinwaffen bei der NATO und beteiligt an den NATO-Missionen in der Ukraine.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Schlammschlacht: Bei den Grünen in MV brechen nun alle Dämme

    Screenshot_2025_12_16_at_16_56_03_Schlammschlacht_Bei_den_Gr_nen_in_MV_brechen_alle_D_mme

    (Screenshot)

    Bekämpfen sich politisch bis aufs Messer: Hannes Damm und Constanze Oehlrich von den Grünen in Mecklenburg-Vorpommern.

    (Foto: dpa/NK-Montage)


    nordkurier.de, vom Veröffentlicht:10.12.2025, 15:18, Aktualisiert:10.12.2025, 16:32, Von: Andreas Becker


    Es geht um Po-Klopfer, Machtmissbrauch und Belästigung – eigentlich wollte die grüne Fraktion ein Mitglied ausschließen, doch das ist kläglich gescheitert und zeigt ihre Unwählbarkeit, meint unser Autor.


    Vor der Küste Rügens liegt ein havarierter Öltanker mit fast 100.000 Tonnen Öl an Bord. Um das 274 Meter lange Schiff toben zu dieser Jahreszeit traditionell schwere Herbst- und Winterstürme. Die Ostsee ist aufgewühlt, die Wellen und Wogen schlagen hoch. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace mahnt und warnt vor einem Auseinanderbrechen des Tankers „Eventin“ und einer Ölkatastrophe, die AfD hat das Thema ebenfalls für sich entdeckt und schlachtet es politisch aus. Und die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern?

    Das laute Schweigen der Grünen zur „Eventin“

    Ein gestrandeter Tanker mit riesigen Mengen Öl an Bord, der die ganze Ostsee verseuchten könnte – eigentlich ein Brot-und-Butter-Thema für die Ökopartei. Doch die Grünen im MV-Landtag schweigen, sind lieber weiter mit Po-Klopfer, Schultermassagen und einer „engen Arbeitsatmosphäre“ (Fraktionschefin Constanze Oehlrich vielsagend) beschäftigt. Die Sorgen, Ängste und Nöte ihrer Wähler, geschweige denn aller Bürger, hat man derweil komplett von der Agenda gestrichen.

    Constanze Oehlrich, Jutta Wegner, Anne Shepley und Harald Terpe kreisen nur noch um sich selbst – liefern sich seit Monaten eine politische Schlammschlacht, von der sich keiner der Beteiligten je wieder sauber waschen kann.

    Die vier Fraktionsmitglieder kämpfen gegen das fünfte Mitglied – Hannes Damm. Dabei ist ausgerechnet er der einzige der Grünen, der es in der laufenden Legislaturperiode geschafft hat, draußen im Land politisches Profil zu gewinnen. Ja, Hannes Damm kann mit seiner Penetranz nerven, ja, Hannes Damm kann mit seiner unnachgiebigen Detailversessenheit lästig sein. Doch der Versuch der Fraktion, ihren Kollegen Damm öffentlich mit halbseidenen und durchgestochenen Vorwürfen zu diskreditieren und politisch zu rasieren, zeigt die ganze Amateurhaftigkeit der Oehlrichs, Wegners, Shepleys und Terpes.

    Dass es gegen Oehlrich ebenfalls Vorwürfe wegen Machtmissbrauchs und Belästigung von Mitarbeitern gibt, beweist, in welchem Sumpf sich die Grünen gerade suhlen. Dass die vier Fraktionsmitglieder bislang kläglich damit gescheitert sind, Damm aus der Fraktion auszuschließen, ist ein weiteres Indiz dafür, dass diese Grünen bei der Landtagswahl 2026 nicht wählbar sind.

    Die grüne Abrechnung auf großer Bühne folgt noch

    Apropos 2026: Der Machtkampf bei der Ökopartei wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt. Auf einem avisierten Sonderparteitag wird die große Abrechnung auf großer politischer Bühne stattfinden – und bei der Neuaufstellung der Listenplätze für die Landtagswahl dürfte so mancher der Beteiligten von der Parteibasis abgestraft werden. Und wer weiß, wer dann eventuell wie Phoenix aus der Asche bei der Listenaufstellung ganz nach oben gespült wird. Wenn diese interne Schlammschlacht dann irgendwann beendet sein wird, ja dann könnten sich die Grünen eigentlich zur Abwechslung mal mit dem Öltanker vor Rügen beschäftigen. Sofern der bis dahin noch nicht auseinandergebrochen ist...


    Empfohlene Artikel


    Mail des LandesvorstandsBelästigungs-Affäre: Grüne in MV sägen ihre Spitzenkandidatin ab

    Schwerin/Berlin


    KommentarJetzt rächt sich für die Grünen ihr Überlegenheits-Gehabe

    Schwerin


    Viele Fragen und kaum AntwortenRussen-Tanker mit fast 100.000 Tonnen Öl in der Ostsee: Wie viel kostet uns das eigentlich?

    Rügen/Berlin


    Info: https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/schlammschlacht-bei-den-gruenen-in-mv-brechen-nun-alle-daemme-4178977


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Merz führt EUropa auf Abwege, Macron bremst – und Trump hat einen Punkt

    lostineu.eu, 16. Dezember 2025

    Die Watchlist EUropa vom 16. Dezember 2025 – Heute mit Nachrichten und Analysen zur Ukraine-Politik, zum Streit um Freihandel mit Mercosur und zu den neuen EU-Sanktionen

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    Merz will führen – nicht nur in Deutschland, nicht nur in der EU, sondern im ganzen “freien Westen”. Diese Botschaft geht von seinem Ukraine-Festival in Berlin und seinen Plänen für den EU-Gipfel in Brüssel aus.

    In Berlin präsentierte sich der deutsche Kanzler als Vermittler, der die Ukraine, die USA und die EUropäer an einen Tisch bringt. Das haben zwar auch schon US-Präsident Trump und Frankreichs Staatschef Macron gemacht.

    Doch Merz tut nach dem zweitägigen Gesprächsmarathon in Berlin so, als sei ein Durchbruch in der Ukraine in greifbarer Nähe. „Wohl zum ersten Mal seit dem 24. Februar 2022 wird in diesen Tagen die Möglichkeit eines Waffenstillstands vorstellbar“, erklärte er.

    “Schlüsselfrage für die EU”

    Woher er diese Hoffnung nimmt, bleibt unklar, denn in der Sache hat es kaum Bewegung gegeben, und Russland war nicht an den Gesprächen beteiligt. Die zentrale Frage eines Nato-Beitritts wurde entgegen ersten Berichten nicht gelöst!

    Seinen Führungsanspruch unterstreicht Merz auch mit Blick auf den bevorstehenden EU-Gipfel in Brüssel. Der rechtlich äußerst umstrittene Zugriff auf das russische Staatsvermögen müsse gelingen, erklärte er. Dies sei eine “Schlüsselfrage” für die EU, meint Merz.

    „Wenn uns das nicht gelingt, dann wird die Handlungsfähigkeit dieser EU über Jahre (…) massiv beschädigt sein.“ Damit würde Europa der Welt zeigen, „dass wir in einer so entscheidenden Stunde unserer Geschichte nicht in der Lage sind, zusammenzustehen und zu handeln.”

    Notstands-Verordnungen

    Es gehe darum, “unsere eigene politische Ordnung auf diesem europäischen Kontinent gemeinsam zu verteidigen“, sagt Merz. Will er ernsthaft behaupten, die De facto-Konfiszierung von rund 200 Mrd. Euro russischen Vermögens könne die “politische Ordnung” retten?

    Das ganze Gegenteil ist der Fall: Mit seinem rücksichtslosen Vorgehen gefährdet Merz die politische, wirtschaftliche und rechtliche Ordnung der EU. Sie hat sich immer als Union des Rechts verstanden – nun regieren Merz und seine Parteifreundin von der Leyen mit Notstands-Verordnungen und (wider-)rechtlichen Tricks…

    Meine Meinung: Merz hat in Berlin gezeigt, daß er mit Macron mithalten kann – jedenfalls, was die Inszenierung angeht. Das war es aber auch schon. In Brüssel droht ihm ein deutsches Waterloo – der Widerstand gegen seine Pläne weitet sich aus. Die Verhandlungen über das russische Vermögen würden “zunehmend schwieriger”, räumte die EU-Außenbeauftragte Kallas ein…

    Siehe auch EUropäer wollen “Boots on the ground” sowie meine Kolumne in der “Berliner Zeitung”: “Achtung, die Deutschen kommen!”

    News & Updates

    Macron und Meloni wollen Mercosur-Deal ausbremsen. Die italienische Ministerpräsidentin Meloni und der französische Präsident Macron haben sich Insidern zufolge auf eine Verschiebung der finalen EU-Abstimmung über das Mercosur-Handelsabkommen verständigt, wie “Reuters” berichtet. Frankreich versucht seit Längerem, eine Sperrminorität gegen das von der EU-Kommission ausgehandelte Abkommen zu bilden. – Bei Mercosur droht Merz die zweite große Niederlage (neben dem Russen-Geld). Er will den Deal unbedingt noch in dieser Woche durchboxen, damit ihn EU-Chefin von der Leyen am Samstag besiegeln kann…

    Belgier stehen hinter De Wever. Im Streit um das russische Vermögen kann sich Belgiens Premier De Wever auf die Mehrheit der Belgier stützen. Laut einer aktuellen Umfrage sprechen sich zwei Drittel der Befragten dagegen aus, das in Belgien festgesetzte russische Geld für neue EU-Hilfen (“Reparations-Darlehen”) in der Ukraine zu nutzen. Besonders groß ist die Ablehnung in De Wevers Heimatregion Flandern. – De Wever ist nicht isoliert – im Gegenteil: Die Ablehnungs-Front wird auch in der EU immer größer…

    Deutschland will mehr Rüstungskooperation mit Ukraine. Ein Zehn-Punkte-Plan sieht unter anderem die Eröffnung eines Verbindungsbüros der ukrainischen Rüstungsindustrie in Berlin und eine enge Zusammenarbeit beim Bau von Zehntausenden von der Ukraine entwickelten Kampfdrohnen vor. Deutschland will außerdem digitale Gefechtsfelddaten der Ukraine und Erkenntnisse über den Einsatz deutscher Waffen nutzen. – Prima, so bereitet man sich ganz praktisch auf den 3. Weltkrieg gegen Russland vor!

    Das Letzte

    Trump hat leider recht. Die USA werfen der EU schon lange vor, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Gemeint sind vor allem die Internet-Gesetze DSA und DMA, die den “Content” von US-Konzernen wie Facebook oder X regulieren. Doch nun greift die EU ganz woanders an – indem sei einen prominenten Bestseller-Autor auf ihre Russland-Sanktionsliste setzt. Es geht um den Schweizer Jacques Baud, der mehrere lesenswerte Analysen über die Ursprünge des Ukraine-Kriegs geschrieben hat. Der EU hat dies offenbar nicht gefallen, deshalb wirft sie ihm nun “Desinformation” und Einmischung in die Angelegenheiten eines Drittstaats vor – der Ukraine. Die Initiative soll von Frankreich ausgegangen sein, doch auch Deutschland hat mitgemacht – wie schon bei einer früheren “Listung” von unbotmäßigen deutschen Journalisten. Paris, Berlin und Brüssel haben damit den ultimativen Beweis geliefert, dass Donald Trump doch recht hatte – nicht nur in den USA, sondern auch in der EU wird die Meinungsfreiheit nunmehr der Macht untergeordnet!


    ebo

    EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

    Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 ????

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    6 Comments

    1. Helmut Höft
      16. Dezember 2025 @ 10:11

      @european, @ebo
      “… dass die USA und Russland sich auch einigen werden. Zu beiderlei Vorteil.” … und auf Kosten eines Dritten. Da kann man sich ziemlich sicher sein, that’s it!

      Stichwort Belarus/USA. Das war schon andiskutiert (siehe hier https://lostineu.eu/trump-erreicht-freilassung-von-oppositionellen-in-belarus/ 14. Dezember 2025 @ 11:05 ), seitdem versuche ich mir das “schön zu denken” – es will mir einfach nicht gelingen! ???? Die eine Hand setzt frei, die andere Hand sammelt neu ein … Das muss nicht jeder dieser Fürsten für sich allein veranstalten, da gibt’s vllt. auch Nachbarschaftshilfe (z. B. DW). Vllt. lief’s auch so: “Donald John hat mir gesagt, dass er auch nett sein kann, du darft wieder Kalisalze exportieren, wenn du …” (und ich, Putin, habe einen Kostgänger weniger an der Backe)

      Trump, Putin, Lukaschenko, Netanjahu und wie diese Charge auch sonst noch heißen mag: Friedenspropaganda, Befreiungspropaganda, Freiheitspropaganda, Demokratiepropaganda usw. haben eines gemeinsam: Propaganda – Opium für das Volk. (es ist nicht persönlich gemeint, es heißt “Volk”)

      Ich traue diesen Botschaften, diesem Pack, nicht einen Millimeter!

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Ukraine: EUropäer wollen “Boots on the ground”


    lostineu.eu, 15. Dezember 2025

    Die Ukraine-Gespräche mit den USA in Berlin sind ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen. Umso erstaunlicher, daß sich die EUropäer nun schon festlegen. Laut einer Erklärung von Kanzler Merz setzen sie sich nach einem Treffen mit Staatschef Selenskyj für eine multinationale Truppe zur Absicherung eines Waffenstillstands in der Ukraine ein. Die von “willigen” EUropäern geführte und den USA unterstützte Truppe werde die Streitkräfte des Landes unterstützen sowie die Sicherheit des Luftraums und der Meere gewährleisten, heißt es in dem Text. Dies solle „auch durch Operationen innerhalb der Ukraine“ geschehen. – Im Klartext: Deutschland, Frankreich und andere wollen “Boots on the ground” – ein No-Go für Russland und damit ein neues Hindernis für den Frieden…

    Siehe auch Ukraine-Krieg: Die Nato war, ist und bleibt der entscheidende Knackpunkt

    P.S. Merz ist eine Antwort auf die Frage schuldig geblieben, welche Rolle Deutschland spielen soll. Will er die Bundeswehr in die Ukraine schicken? Schweigen in Berlin…

    11 Comments

    1. hutaekjango
      16. Dezember 2025 @ 08:56

      Bei alledem sollte immer Z. Brczinski, “Die einzige Weltmacht” im Hinterkopf präsent sein. Diese Bestrebung wird nicht aufhören und daher ist RUS wohl auch nur der “Stolperstein” auf dem Weg nach China. Dazu sicher interessant: Wieder Westen den Krieg in die Ukraine brachte. ” B. Abelow

    Antworten

  • Erneuerung
    16. Dezember 2025 @ 06:16

    Das Perverse daran ist, dass man verlauten lässt, Selenskyj stimmt nun zu, nicht der Nato beizutreten, aber es sollen nun Nato-Truppen „den Waffenstillstand sichern“. Und um solche irren Ergebnisse zu bekommen, wird ein Riesenaufwand getätigt, der wiederum Steuermittel vergeigt, die woanders dringend gebraucht werden. Was geht nur in deren Köpfen vor?

    Antworten

  • Helmut Höft
    16. Dezember 2025 @ 05:56

    Putin zur NATO-Mitgliedschaft der Ukraine: „Njet!“ Putin zu „… multinationale Truppe zur Absicherung eines Waffenstillstands in der Ukraine ein. Die von “willigen” EUropäern [NATO] geführte und den USA [NATO] unterstützte Truppe …“ in der Ukraine soll … schützen? Putin: „Da!“

    Raffinierter Plan! Wer hat sich den wohl ausgedacht? Friedensnobelpreis mit Eichenlaub, Schwertern und Brillianten!! m(

    Antworten

    • KK
      16. Dezember 2025 @ 12:58

      Ja, das ist eine Art Hütchenspiel – nur, dass die Erbse unter den Nussschalen immer wieder anders heisst…

      Antworten

  • jjkoeln
    16. Dezember 2025 @ 04:16

    Die Willigen wollen ihre Clains abstecken. Aber nur wenn die USA sie unterstützt. Was für eine absurde Idee. Die war schon mehrfach auf dem Tisxh uns sie wurde immer wieder abgeräumt. Wie Quengelkids im Supermarkt.
    Auch haben die „Willigen“ augenscheinlich nicjt verstanden, dass es nicjt mehr um eine Waddenstillstand geht, sondern um eine generelle Lösung. Die Pausetsdtet gibt’s nicht mehr.
    Die USA wollen das Fotmat genauso wenig wie Russland. Damit setzt man sich doch wieder selbst an den Katzentisch. Unglaublich.

    Antworten

  • KK
    15. Dezember 2025 @ 23:51

    „…und damit ein neues Hindernis für den Frieden…“

    Wohl eher noch ein weiterer Schritt in Richtung ganz grossem Krieg!
    Sind die alle wirklich so blöd – oder machen die das (permanente Missachten der Roten Linien Moskaus) nicht doch vorsätzlich und mit voller Absicht, weil sie eben diesen Krieg wollen? Ja, diesen Krieg regelrecht brauchen, damit es erst mal lange keine Wahlen mehr gibt, die sie verlieren würden?

    Antworten

    • Guido B.
      16. Dezember 2025 @ 07:53

      Das sicher auch. Aber sie wollen einfach nicht, dass Russland Erfolg hat. Egal ob mit friedlichen Mitteln oder mit militärischen. Russland soll krepieren.

      Antworten

    • Arthur Dent
      16. Dezember 2025 @ 14:16

      @KK
      Wählen? Alles nach Helmut Schmidt wurde schlimmer. In der Politik sind nur Leute, die sich Pfründe sichern. Eitle Pfaus, die sich für große Strategen halten, zuhause aber das Marmeladenglas nicht aufkriegen.

      Antworten

      • KK
        16. Dezember 2025 @ 15:48

        @ Arthur Dent:
        “Eitle Pfaus, die sich für große Strategen halten, zuhause aber das Marmeladenglas nicht aufkriegen.”
        Ja, für die “Drecksarbeit” haben die immer andere – für Marmeladengläser daheim dann die Ehefrauen ????

  • Michael
    15. Dezember 2025 @ 22:48

    Die „Willigen“ ist nur ein Euphemismus für NATO! Man will die NATO als trojanisches Pferd in der Ukraine positionieren und Russland hintergehen! Der dümmliche, einfältige Westen …. ,

    Antworten

  • Erneuerung
    15. Dezember 2025 @ 21:41

    Der Poker geht weiter, auf Kosten der Ukrainer und der EU soll Russland an die Wand gedrückt werden. Die Betonköpfe glühen und sind nicht in der Lage, die Realitäten zu akzeptieren. Nicht Russland wird an die Wand gedrückt, sondern die Europäer gehen unter. Möge es überall in ausreichender Zahl Kriegsdienstverweigerer geben.


  • Info: https://lostineu.eu/ukraine-europaeer-wollen-boots-on-the-ground/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Ukraine-Krieg: Die Nato war, ist und bleibt der entscheidende Knackpunkt

    lostineu.eu, 15. Dezember 2025

    Die Ukraine habe ihre Forderung nach einem Nato-Beitritt aufgegeben, hieß es bei Sondierungs-Gesprächen in Berlin. Doch das ist falsch: Die Nato war, ist und bleibt der zentrale Knackpunkt.

    Entsprechende Medienberichte seien “nicht wahr”, sagte ein hochrangiger Vertreter, der über die Berliner Beratungen der Ukraine mit den USA informiert wurde, der Nachrichtenagentur AFP.

    Die USA hätten noch keine Einzelheiten zu den Sicherheitsgarantien genannt. “Das ist eines der Themen, das die Ukraine zu klären versucht”, sagte der ranghohe Vertreter weiter. “Wenn nicht Nato, was dann? Ohne eine Antwort darauf kann es keine Antwort zur Nato geben.”

    Das war zu erwarten – die Berichte über einen Verzicht auf den Nato-Beitritt waren von Anfang an unglaubwürdig. Selbst wenn Präsident Selenskyj dazu bereit wäre – die EUropäer sind es nicht.

    Peskow: “Einer der Grundpfeiler”

    Sie haben die Ukraine hinter den Kulissen immer wieder ermutigt, ihre Maximalforderungen zum Donbass, zu Sicherheitsgarantien und eben auch zur Nato aufrecht zu erhalten.

    Dabei wissen alle Beteiligten nur zu gut, daß es ohne einen eindeutigen Verzicht auf den Nato-Beitritt keinen Frieden geben wird. Kreml-Sprecher Peskow hat dies gerade noch einmal bekräftigt.

    Peskow sagte in Moskau, der Ausschluss eines Nato-Beitritts der Ukraine sei “einer der Grundpfeiler” der Gespräche und bedürfe “einer besonderen Diskussion”. Er erwarte dazu einen Bericht von den USA.

    Sloat: “Neutralität hätte geholfen”

    Unterdessen hat eine Insiderin in Washington eingeräumt, daß die Nato und der mögliche Ukraine-Beitritt eine zentrale Rolle beim Beginn des Krieges Anfang 2022 gespielt haben.

    In einem Interviewräumte A. Sloat, ehemalige Europa-Beraterin von Ex-Präsident Biden, ein, daß es “sehr gut möglich ist”, daß eine neutrale Ukraine – also ohne Nato-Perspektive – den Krieg verhindert hätte.

    “Would that [Ukraine neutrality] have been better to do before the war started [or]… in the Istanbul talks (April 2024)? It certainly would have prevented the destruction and the loss of life.

    Das ist bemerkenswert. Denn wohl kaum jemand war näher dran als Sloat. Was sie sagt, widerlegt die alte Behauptung, der Streit um die Nato habe rein gar nichts mit dem Krieg zu tun…

    23 Comments

    1. Monika
      16. Dezember 2025 @ 16:46

      @Kleopatra sprechen Sie Österreichisch oder einen anderen sympathischen Dialekt? Wenn ja, dann posten Sie bitte ab jetzt in diesem Dialekt! Vielleicht lesen sich Ihre „Kommentare“ dann „leichter“ und ohne die Beschwerden, die sie mir „auf Deutsch“ verursachen.
      Beeindruckend ist jedoch ihre „Unbeirrbarkeit“ mit der Sie an Ihren -zigfach widerlegten- „Narr“ativen festhalten.

    Antworten

  • Erneuerung
    16. Dezember 2025 @ 11:54

    @Kleopatra – Sprache Russisch
    Ja, Sie haben gefordert, dass die ethnischen Russen Ukrainisch lernen sollen, obwohl sie ein Leben lang mit ihrer Heimat- und Muttersprache ihr Leben bestreiten konnten, ihnen aber das Ukrainisch nun dahingehend übergestülpt wurde, dass ihre Muttersprache als Behördensprache abgeschafft wurde und sogar eine Sprachpolizei herumgeschickt wurde, um russisch sprechende Menschen aufzustöbern. Mehr Rassismus geht nicht, es geht nicht um das zusätzliche Lernen der derzeitigen Herrschersprache (wurde und wird denn das überhaupt gefördert? Dazu habe ich keine Informationen), sondern, wie auch bei der Religion und bei den Bücherverbrennungen, um das Niedermachen von allem, was russisch ist. Und diese Agenda habe ich auch in anderen Foren von banderanahen Ukrainern empfangen. Ganz am Anfang hatte ich unserer Außenbarbie mal in Facebook empfohlen, einen Blick nach Ostsachsen zu werfen, dort, wo die Sorben leben, und dort, wo selbst im menschenverachtenden Sozialismus alles 2-sprachig war und immer noch ist, Ortsschilder, Behördengänge e.c.t. Natürlich bekam ich keine Antwort, die hat die Dame ja später gegeben, indem sie meinte, dass wir im Krieg mit Russland seien. Und da steckt ein Teil der Wahrheit drin, man ist im Krieg mit Russland, nicht erst seit 2014, und Sie können sich mal rühmen, Teil dieser Agenda gewesen zu sein.

    Antworten

    • Kleopatra
      16. Dezember 2025 @ 12:19

      @Erneuerung: Wenn heute nicht wenige Ukrainer das Russische hassen, liegt das an der Taktik der Russen, anderen die Liebe zu ihrer Sprache mit Panzern und Bomben beibringen zu wollen. Vor 2022 wurde das m.W. entspannt gesehen, aber heute wollen viele Ukrainer nichts mehr mit der Sprache der Aggressoren zu tun haben.
      Ich kann mich auch aus den 1980er Jahren erinnern, wie unbeliebt die russischen Besatzer ihre Sprache gemacht haben; wenige korrekt ausgesprochene russische Worte genügten, um etwa in Polen eine geradezu körperliche Reaktion des Abscheus hervorzurufen.

      Antworten

  • Kleopatra
    16. Dezember 2025 @ 10:01

    @Erneuerung: Ich habe gefordert, dass Russen mit Wohnsitz außerhalb Russlands bereit sein müssen, die Staatssprache ihres Wohnsitzlandes zu lernen. Mehr nicht. Und wo hier der Rassismus sein soll, ist erst recht nicht zu erkennen: Sprache ist kein Rassemerkmal, sondern erlernbar. Und das ist eine Anforderung, um die keine Angehörigen nationaler Minderheiten herumkommen. Nicht die deutschsprachigen Südtiroler, die Deutschen in Südjütland oder die Dänen in Schleswig-Holstein. Nicht einmal die deutschsprachige Minderheit in Belgien könnte sich ein verbohrtes Beharren auf dem ausschließlichen Gebrauch ihrer Muttersprache leisten, obwohl Deutsch eine der Staatssprachen Belgiens ist.
    Freilich gibt es z.B. in Lettland Menschen, die sich darauf berufen, dort seit den 1980er Jahre ansässig zu sein, die sich aber ca. vierzig Jahre zu fein waren, Lettisch zu lernen, und jetzt jammern, Sprachtests am Computer seien für so alte Leute wie sie unzumutbar. Meiner Meinung nach legt das den Verdacht nahe, dass die Betreffenden ihr Leben lang auf eine russische Invasion gehofft haben.

    Antworten

    • Karl
      16. Dezember 2025 @ 13:21

      Ihre “Sprachpolitik” tritt die Menschenrechte mit Füßen und erinnert an die Volksgruppenpolitik schlimmster Zeit in Europa.

      1) In Lettland geht es mit den neueren Ausbürgerungsversuchen tatsächlich darum, den russischen Rentnerinnen, nachdem sie sich 40-50 Jahre lang in der Industrie Lettlands krumm geschuftet haben, nun die Rente wegzunehmen. Ich bin dort ortskundig, aber noch besser steht es in der einfühlsamen Recherche der Schweizer Nachwuchsjournalistin Janine Schneider — https://www.woz.ch/2338/lettland/loyal-ist-nur-wer-lettisch-spricht/!2W7X2ZC3H6RB
      Zur Person dieser Journalistin siehe: https://www.jjs.ch/blog

      2.) Zur Ausrottung des Russischen als Sprache der Hochkultur in der Ukraine, wie er sie bezeichnet, habe ich unten lange Zitate von Emmanuel Todd gebracht: Lesen Sie dort. Todds Schlussfolgerung: Selbsthass, Selbstverleugnung und Selbstmord der Ukraine. Auf dieser Grundlage entstehe kein lebensfähiger Nationalstaat.

      3.) Sie schreiben “Wohnsitzland”: besonders perfide!
      Ihnen ist bekannt, dass überhaupt nur sehr kleine Minderheiten in weiten Teilen der Ukraine zuhause ukrainisch sprechen? Alle anderen machen Sie mit Ihrer Wortwahl heimatlos.
      Darüber hinaus ist Ihnen bekannt, dass etwa die Hälfte der zivilen Bewohner des Donbass aus ihren “Wohnsitzen” im Jahr 2014 durch Kriegswaffen der Ukraine herausgebombt wurden? Das war mit 2 Millionen eine der weltweit größten Fluchtwellen jener Zeit, davon 1/3 Rentner.

      Statistik: Russisch ist die häusliche Sprache von rund 93% der Menschen im Osten und Süden der Ukraine – insgesamt ca. 17 Millionen Einwohner der folgenden Oblaste (Regierungsbezirke): Donezk, Charkiw, Cherson, Dnipropetrowsk, Luhansk, Mykolajiw und Odessa. – Daten unabhängig ermittelt: Ukrainian Municipal Survey 2015 – Government of Canada, International Republican Institute. (Hinzu kommen 4-5 weitere Oblaste, in denen Ukrainisch die Minderheitensprache ist.)

      Antworten

  • Guido B.
    16. Dezember 2025 @ 09:56

    @Kleopatra:

    Sie schreiben: „Die NATO ist ein Verteidigungs-, kein Angriffsbündnis.“

    Das ist Desinformation von der übelsten Sorte. Prompten Sie doch einfach mal ChatGPT mit der Frage: „Welche NATO-Einsätze gab es ausserhalb ihres Bündnisgebietes?“

    Studieren Sie die Aufzählung und lernen Sie es am besten auswendig.

    Vielleicht lohnt es sich für das Publikum, Ihren nächsten Post zu lesen, der dann hoffentlich nicht mit mutmasslich bezahlter Fake-News-Propaganda verseucht sein wird.

    Antworten

  • Erneuerung
    16. Dezember 2025 @ 09:38

    @Kleopatra
    Sie schreiben: “Das Problem ist, dass viele Russen nicht akzeptieren wollen, dass die Sowjetunion Geschichte ist und dass daher jeder Russe, der außerhalb Russlands lebt, die jeweilige Staatssprache lernen sollte.”

    Das Russisch der Russen in der Ukraine ist deren Muttersprache (übrigens auch Sekenskyjs), das wurde in der Vergangenheit auch über den Mainstream so bestätigt.
    Mit Ihrer Aussage bestätigen Sie, dass Sie selbst rassistischem Gedankengut verfallen sind und alle Ihre Erklärungen nur dem einen Ziel dienen, die Spezies der Russen auszurotten, mindestens im derzeit gewünschtem Herrschaftsbereich des Wertewestens, später dann auch vor dem Ural. Danke, dass Sie sich geoutet haben.

    Antworten

  • Kleopatra
    16. Dezember 2025 @ 08:59

    Zu dem verlinkten Interview wäre zu sagen, dass dieser Post auf X keinerlei Angaben darüber macht, gegenüber welchem Medium dieses Interview gegeben wurde. Auch wird übrigens nicht konkretisiert, welchen Posten in Bidens Mannschaft die Frau gehabt haben soll. Dafür wird in üblicher sensationsgeiler Weise geraunt, böse Leute hätten diese “Wahrheit” unterdrücken wollen. Nimmt man hinzu, dass der Post auf X des Trump-Spezis Musk erschien, wirkt die Sache erst recht unseriös.

    Antworten

    • ebo
      16. Dezember 2025 @ 09:41

      Amanda Sloat, the architect of U.S. President Joe Biden’s Europe policy
      https://www.politico.eu/article/top-nsc-official-europe-leaving-amanda-sloat-joe-biden/

      Antworten

      • Kleopatra
        16. Dezember 2025 @ 11:16

        @ebo: Vielen Dank für die nachgelieferten Informationen zu A. Sloat. In dem von Ihnen gefundenen Politico-Artikel wird sie übrigens ausgerechnet für ihren maßgeblichen Beitrag zur Organisation der Hilfe Europas für die Ukraine in ihrem Verteidigungskrieg gerühmt. Das ändert nichts daran, dass der ursprünglich angeführte X-Post mit dem Videoausschnitt zahlreiche Anzeichen einer unseriösen Quelle trägt (fehlende Quellenangaben; verschwörungstheoretische Erörterungen darüber, dass anonyme Mächte versuchten, diese “Wahrheit” zu unterdrücken; Schreibung von emotional aufgeladenen Wörtern in Versalien, vgl. Trump-Stil etc.). Zudem ist das Video ein so kurzer Ausschnitt aus einem Interview, dass es im Verdacht stehen muss, eine potenziell tendenziöse Auswahl darzustellen. Inhaltlich ist es bei weitem nicht so eindeutig in der Stoßrichtung, wie der X-Poster behauptet. Da weder der Kontext angegeben ist, aus dem der Videoclip entnommen wurde, noch auch nur der Interviewer (und das Medium, für das er arbeitet, wenn er kein reiner Privatmann ist) identifiziert wurde, ist eine ernsthafte Bewertung kaum möglich und sinnvoll.

  • Kleopatra
    16. Dezember 2025 @ 08:54

    Die NATO ist ein Verteidigungs-, kein Angriffsbündnis. Alle Phantasien über wirksame Sicherheitsgarantien für die Ukraine unter explizitem Ausschluss der NATO, wie sie auch von meinen Vorrednern (Vorschreiben?) vorgeschlagen wurden [etwa die Idee, Truppen von Brasilien und Australien als Sicherheitsgarantien einzusetzen], berücksichtigen den fundamentalen Umstand nicht, dass Russland die Macht ist, die alle ihre Nachbarn potenziell bedroht und mit dem Hirngespinst von Einmärschen spielt. Die NATO wurde nicht aufgrund westlicher verschwörerischer Pläne um ihre mittel- und osteuropäischen Mitglieder erweitert, sondern weil diese die Russen jahrzehntelang als Besatzungsmacht kennengelernt hatten und diese Erfahrung auf keinen Fall wiederholen wollten. Die USA waren hingegen gar nicht so unbedingt scharf auf zusätzliche NATO-Mitglieder. konnten aber nicht prinzipiell dagegen argumentieren. Die Voraussetzung für jeden Frieden müsste also eigentlich sein, dass die Russen akzeptieren, dass sie sich selbst bei ihren Nachbarn unbeliebt gemacht haben und dies allenfalls durch viele Jahrzehnte höflicher, respektvoller und unbedingt unaggressiver Nachbarschaft allmählich gutmachen können. Jeder Versuch, mit Gewaltdrohungen seinen Standpunkt durchzusetzen, kann nur die Abneigung auffrischen und im (aus Sicht der betroffenen Nachbarn Russlands) schlimmsten Fall korrupte, aber moskauhörige Unsympathen wie Victor Orbán an die Macht bringen, nie aber zu produktiver guter Nachbarschaft führen. Die erste Alternative wurde in einem analogen Fall von Deutschland nach dem II. WK praktiziert; vielen Russen scheint hingegen die Aussicht, von allen Nachbarn gehasst zu werden, wenn sie nur gefürchtet werden, leider gar nicht unlieb zu sein.
    Klar ist zum Thema Sicherheit: Nur einer der beiden Staaten bedroht den anderen und will sich dessen Territorium aneignen. Daher hat der andere jedes Recht der Selbstverteidigung, und ein dauerhafter Friede muss die Bedrohung durch Russland beseitigen oder durch glaubhafte Abschreckung ausgleichen.
    Und was das Thema von “Nazis” und “Unterdrückung von Minderheiten” betrifft: Das Problem ist, dass viele Russen nicht akzeptieren wollen, dass die Sowjetunion Geschichte ist und dass daher jeder Russe, der außerhalb Russlands lebt, die jeweilige Staatssprache lernen sollte. Und der “Kampf gegen Nazis” ist für Russland nur ein Vorwand, missliebige Personen im Nachbarland willkürlich für Repressions- und Tötungsaktionen freizugeben. Niemand sollte diese “antifaschistische” Propaganda glauben.

    Antworten

    • Georg
      16. Dezember 2025 @ 10:04

      oh je, oh je, auweia

      Antworten

    • Karl
      16. Dezember 2025 @ 10:35

      Emmanuel Todd – Die Ursache, warum der Westen den Selbstmord der Ukraine möglich macht, ist sein Niedergang.

      Er argumentiert: “Auf die Analyse des ukrainischen Falls ist sie kaum anwendbar ” – die “Formulierung von Clausewitz: ‘Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln’.”
      [Denn:] Russische Bevölkerung im Donbass oder der Krim zu ersetzen oder sie unter ukrainische Herrschaft stellen zu wollen, und zwar gegen ein immens mächtigeres Russland, kann nicht als politisches Projekt aufgefasst werden, das mit anderen Mitteln fortgesetzt werde. Hier ist der Krieg sein eigenes Ziel, er verleiht einer Nation Sinn, in der es Politik nicht gibt: Die UNFÄHIGKEIT des ukrainischen Nationalstaats, sich zu entwickeln und einen Platz zu finden, ist es, die diesen endlosen Krieg aufrechterhält.”

      “In der Ukraine war Russisch die Sprache der Hochkultur. Ihre Ausrottung trifft daher nicht nur die russischsprachige Ukraine; es ist ein Symptom des Selbsthasses.
      … Laut David Teurtrie hat [Präsident Selenski] ‘in den letzten Jahren Gesetze erlassen, die darauf abzielen, die russische Sprache ganz aus dem sozialen Bereich zu tilgen. Seit dem Jahr 2022 und dem Kriegsbeginn ist es untersagt, in der Schule russische Schriftsteller zu lesen, Universitätsstudenten, die im Unterricht Russisch verwenden, können aus diesem Grund suspendiert werden, es gibt Geldstrafen für öffentliche Personen, wenn sie in den sozialen Netzwerken Nachrichten in russischer Sprache posten. Und gerade hat Selenski im Parlament einen Gesetzentwurf eingebracht, der ukrainische Beamte verpflichtet … Englisch zu beherrschen.’
      Diese Selbstverleugnung bringt uns auf den Begriff des Nihilismus.”

      “Jenseits der ununterbrochenen Proklamationen Kiews zu seiner Europanähe und Westlichkeit bedeutet der immerwährende Krieg mit Russland einen immerwährenden Verbleib in der Sphäre des ehemaligen Zarenreiches, wo es doch so einfach gewesen wäre, dieses zu verlassen!”

      “Nimmt man die Tatsache zur Kenntnis, dass Russen und Ukrainer sich nicht mehr verstanden, hätte die Ukraine die rein russischen Gebiete sich abspalten lassen und sich auf die Herausbildung eines rein ukrainischen Nationalstaats konzentrieren können, der von allen anerkannt und von einigen unterstützt worden wäre. Aber nach dem Jahr 2014 hat sie den Krieg fortgesetzt … sie wollte die Souveränität über die Bevölkerung einer anderen Nation behalten, und zwar einer deutlich mächtigeren Nation. … [So] zeigt die Realität, dass die Ukraine heute als Staat Selbstmord begeht. …”

      Diesen Selbstmord führt der Sozialhistoriker und Demograf in seinem Bestseller genauer aus: wirtschaftlicher, kultureller und militärischer Selbstmord, obwohl die Ukrainer sich so einvernehmlich von den Russen hätten trennen können wie die Tschechen und Slowaken nach der Implosion der Sowjetunion.

      Alles aus: Emmanuel Todd. “Der Westen im Niedergang”. 2024, S. 97-99.

      Antworten

  • Erneuerung
    16. Dezember 2025 @ 08:37

    Das aktuelle “Ergebnis” der mit viel Steuergeld abgesicherten Gespräche in Berlin ist, dass Selenskyj wohl der Nato abschwört, aber Nato-Truppen sollen einen Waffenstilstand absichern, also das glatte Gegenteil der Mainstream-Headline. Wir leben in einer geschlossenen Psychiatrie.

    Antworten

  • Guido B.
    16. Dezember 2025 @ 07:50

    Hauptsache, die westlichen Führer haben sich wieder einmal in die Arme fallen und gegenseitig verknuddeln können. Ansonsten: Der Krieg muss auf jeden Fall weitergehen. Ein weihnächtliches Peace Happening im Rahmen des Russlandfeldzugs 3.0.

    Antworten

  • Erneuerung
    15. Dezember 2025 @ 19:23

    Donbass und Krim russisch oder seperate Republiken, Sicherheitsgarantien ohne Natoländer (also z.B. mit Brasilien und Australien unter Blauhelmen und stark gesichert), Restukraine ohne Natomitgliedschaft, ohne Rassismus, mit Minderheitenschutz, ggf. EU- Mitgliedschaft NACH Erfüllung der ursprünglichen Kriterien, Reparationen heben sich gegenseitig auf, Röhrengas für die Ukraine und Europa. Unter diesen Vereinbarungen sehe ich keinen Frieden.

    Antworten

    • jjkoeln
      16. Dezember 2025 @ 08:47

      Es gibt nur einen Weg. Sicjerjeirsgaramtoen ala NATO aber kein Beitritt, keine NATO-Truppen on der UA.
      Ddue UA soll ein riesiges Heer haben, kann aber auf Jahrzehnte hinaus nur ein kleines stehendes Heer finanzieren. D.h. due wuööoge BlackRoxk Koalitionäre müssen Geld on dieses Fass ohne Boden stecken.Perfektes Umverteilungsschema.
      Wenn es nicht so abstrus wäre könnte man auf den Gedanken kommen. dass Starmer. Macron,Merz da ihren Buddies bei BöackRocl & Co einen Auftragsdienst abliefern.

      Antworten

      • ebo
        16. Dezember 2025 @ 09:22

        Tippfehler oder Absicht?

  • Stef
    15. Dezember 2025 @ 18:44

    Ich würde sagen, das Problem ist nicht nur die NATO. Das Problem sind jedwede Formen von westlichen Sicherheitsgarantien, die zur Folge haben köönten, dass westliche Truppen an den russischen Staatsgrenzen operieren. Denn solange diese Länder auch nur im Hintergrund noch über die NATO mit den USA verbunden sind, besteht immer wieder das Risiko, dass irgendwann die Stationierung von Raketen oder Atomwaffen wieder ins Spiel gebracht wird.

    Lösen lässt sich das Ganze nur, indem eine neue, europäische Sicherheitsordnung vereinbart wird. Die Betonung liegt auf vereinbart. Mit den Russen. Und nicht ohne sie.

    Antworten

    • Norge
      16. Dezember 2025 @ 09:56

      Eine neue europäische Sicherheitsordnung unter Einschluss Russlands: das ist genau der Punkt, auf den Russland in der Ära Putin stets hingearbeitet hat. Und die NATO-EU-Staaten, unter treibendem Einfluss der USA, waren immer bemüht, dieses Bestreben ins Leere laufen zu lassen mittels beruhigenden Kooperationstrukturen wie etwa dem Nato-Russland-Rat, die ihnen alle Optionen des militärischen Aufmarschs in Richtung Russlands Grenzen offenhielten, sie gegenüber Russland aber zu nichts weiter verpflichtete. Spätestens 2008 waren die Schnuller wohl ausgelutscht. Und heute hat das ganze irre Gedöns um „europäische“ Truppen in der Ukraine als angeblich alternativlose Forderung exakt den Zweck, diesen Gedanken einer neuen integralen Sicherheitsordnung als einzige wirklich dauerhafte Möglichkeit zur Befriedung des Kontinents nicht einmal in den Horizont des Denkbaren eindringen zu lassen. Übrigens: Vor kurzem hat das IPG einen für dieses Magazin der Friedrich-Ebert-Stiftung einen fast schon revolutionären Text veröffentlicht, der im Namen einer geo- und sicherheitspolitischen Unabhängigkeit Europas das Verhältnis zu den gegenwärtigen Trump-USA ganz neu bestimmt („Die herrschenden Kräfte ]der USA] haben es [das liberale Europa] zum Feind erklärt“). Es wird folglich für eine Entkoppelung von der US-bestimmten NATO plädiert und „mittelfristig“ zumindest für einen Ausgleich mit Russland. Das ist beileibe noch kein Schritt in Richtung einer neuer Sicherheitsarchitektur, könnte aber ein Einfallstor für Gedanken dieser Art sein. Aufgrund der machtpolitischen Schlagseite des Textes sollte man sich allerdings auch keine allzu großen Illusionen machen.
      Europa, d.h. dann natürlich auch und vor allem Deutschland, als echter, militärisch entsprechend potenter geopolitischer Machtfaktor ist ja bei der gegenwärtigen Struktur gesellschaftlicher Interessen nicht per se ein Friedensengel.
      Link zum Artikel „Washingtons Wurmfortsatz“, Marcus Schneider, vom 08.12
      25 http://www.ipg-journal.de/

      Antworten

  • Michael
    15. Dezember 2025 @ 18:15

    Eine Bestätigung, aber keine Neuigkeit, die selbst Trump in seinen Auslassungen gegen Biden schon angedeutet hat!
    Das Problem ist jetzt dass Starmer, Merz, Leyen, und Konsorten glauben sie könnten außerhalb des NATO. Vertrages und einer formellen NATO Mitgliedschaft der Ukraine einen gesonderten Artikel 5 auf multilateraler oder bilateraler Ebene mit der Ukraine eingehen, evtl. auch über irgendein Konstrukt im Rahmen einer EU Mitgliedschaft der Ukraine! Bleibt zu hoffen dass Russland jetzt auf der Hut ist, besonders nach den westlichen Machenschaften und Vergehen um das russische Staatsvermögen! Der sog. Westen ist durch und durch Verdorben und verlogen!

    Antworten

    • Monika
      16. Dezember 2025 @ 16:22

      lieber Michael, die Regierenden in der Russ. Föderation werden sicher auf der Hut sein. Die Tatsache, dass der jetzige Präsident der Föderation, Putin, die Erdrosselung der Föderation nach Jelzin im allerletzten Moment hat abwenden können, ist ja der Urgrund des geballten Hasses, der ihn seit Jahren dem Schaum vorm Mund der Europäer aussetzt. Er wird sich diesen trotzigen, bis zur Selbstzerstörung verrannten europäischen Rumpelstielzchen sicher “erwehren” können.
      Könnte aber wehtun.
      Vorallem dem deutschen Rumpelstielzchen…


  • Info: https://lostineu.eu/ukraine-krieg-die-nato-war-ist-und-bleibt-der-entscheidende-knackpunkt/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse



    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Nachrichten von Pressenza: Gegen das gefährliche Finanzcasino können ein paar Sätze helfen

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 16. Dezember 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 16.12.2025


    Gegen das gefährliche Finanzcasino können ein paar Sätze helfen


    Marc Chesney für die Online-Zeitung INFOsperber Milliarden-Wetten gegen Unternehmen, Währungen und Staaten destabilisieren das Finanzsystem. Das Risiko tragen die Steuerzahlenden. upg. Marc Chesney ist emeritierter Finanzprofessor der Universität Zürich. In einem ersten Beitrag erklärte er, warum ihn der Finanzkapitalismus wütend macht. Die&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/gegen-das-gefaehrliche-finanzcasino-koennen-ein-paar-saetze-helfen/


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    Zyklon Ditwah: Bevölkerung Sri Lankas fordert nach Klimakatastrophe Schulden- und Klimagerechtigkeit


    Sri Lanka wurde Ende November durch den Zyklon Ditwah stark verwüstet. Ersten Berichten zufolge sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen oder werden noch vermisst, Tausende wurden obdachlos, Häuser, Infrastruktur und Lebensgrundlagen wurden schwer beschädigt. Als Reaktion darauf fordern soziale und&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/zyklon-ditwah-bevoelkerung-sri-lankas-fordert-nach-klimakatastrophe-schulden-und-klimagerechtigkeit/


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    Wütende Proteste der italienischen Stahlarbeiter – Von der Meloni Regierung gibt es nur Tränengas und keine Antwort auf die Krise!


    Europa erlebt einen Aufschwung der Klassenkämpfe von unten. In Belgien, Griechenland, Italien und Spanien gab es in den letzten Wochen und Monaten landesweite Streiks begleitet von Massendemonstrationen gegen Kürzungshaushalte, Verschlechterungen bei den Renten, gegen Abbau von Arbeitsplätzen und gegen Verlängerung der&hellip;

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    Francesca Albanese: Gewinnerin des Lay Down Your Arms Award


    Ein alternativer Friedenspreis im Einklang mit dem Willen von Alfred Nobel Die jährliche Verleihung des Friedensnobelpreises findet am 10. Dezember in Oslo, Norwegen, statt. Als ein Symbol für die Heuchelei des Westens wurde der Friedensnobelpreis 2025 umstrittenerweise an Maria Corina&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/francesca-albanese-gewinnerin-des-lay-down-your-arms-award/


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    EU-Lieferkettengesetz bis zur Unkenntlichkeit verwässert


    Abschwächung folgt auf aggressives Lobbying von US-Ölkonzernen &#8211; Menschenrechtsorganisationen verurteilen Kniefall der EU-Institutionen und fordern Notbremse für Omnibus. Das EU-Lieferkettengesetz wird abgeschwächt und wird künftig nur noch für Unternehmen ab 5.000 Mitarbeiter:innen und einem Jahresumsatz ab 1,5 Milliarden Euro gelten.&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/eu-lieferkettengesetz-bis-zur-unkenntlichkeit-verwaessert/


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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Economists for Future
    Warum die Energiewende droht, neue Monopole zu schaffen

    makronom.de, vom 15. Dezember 2025, SILVIA WEKO, Energie & UmweltDie Energiewende ist als gesellschaftliches und ökologisches Projekt gedacht. Doch Tech-Giganten wie Google, Amazon und Microsoft sind auf dem Weg, durch die Kontrolle von Energiedaten und KI die ökonomischen Gewinne einzufahren.


    Bild: Pixabay


    Unsere Gesellschaft befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Transformationsprozesses. Im Zentrum steht die Wirtschaft – und die Suche nach Wegen zur Nachhaltigkeit. Die nächsten Jahre werden entscheiden, inwiefern dieser Wandel by disaster geschieht oder uns by design gelingt.

    Die Debattenreihe #econ4future widmet sich den damit verbundenen ökonomischen Herausforderungen und diskutiert mögliche Lösungsansätze. Die Beiträge analysieren Engführungen in den Wirtschaftswissenschaften und Leerstellen in der aktuellen Wirtschaftspolitik. Zugleich zeigen sie Orientierungspunkte für ein zukunftsfähiges Wirtschaften auf und geben Impulse für eine plurale Ökonomik, die sozial-ökologische Notwendigkeiten ernst nimmt.

    Die Kooperation mit Economists for Future e.V. begann im September 2019. Seitdem erscheint jährlich eine neue Staffel mit wechselnden Themenschwerpunkten. Die siebte Ausgabe widmet sich der Frage, wie sich soziale Sicherheit im Spannungsfeld von Klimakrise und wirtschaftlicher Transformation neu denken lässt. Was braucht es aus ökonomischer Perspektive, um sozialer Spaltung sowie dem Erstarken autoritär-nationalistischer Tendenzen entgegenzuwirken? Und wie können Wohlfahrtsstaat, Eigentumsverhältnisse, Versorgungssysteme und Institutionen so gestaltet werden, dass demokratischer Zusammenhalt, ökologische Stabilität und ökonomische Resilienz gestärkt werden?

    Alle bisher erschienenen Beiträge der Economists for Future-Reihe finden Sie hier.


    Die Energiewende ist eine Chance für die gesellschaftliche Transformation. Sie sollte dazu beitragen, die Macht der großen Ölkonzerne abzubauen, lokale Wertschöpfung zu schaffen und die demokratische Kontrolle über Energiesysteme zu stärken. Diese Möglichkeiten ergeben sich, weil Brennstoffe wie Gas und Öl von bestimmten Akteuren (Staaten und/oder Firmen), die ein geografisches Gebiet mit Ressourcen kontrollieren, monopolisiert werden können. Im Gegensatz dazu sind Sonne und Wind überall verfügbar – und größtenteils nicht zu monopolisieren: Haushalte, Firmen und andere Akteure können deshalb ihren eigenen Strom produzieren.

    Es wird häufig argumentiert, dass durch diese breitere Verteilung von erneuerbaren Energieressourcen ein demokratischeres Energiesystem entstehen kann („Energy Democracy”, siehe Szulecki, 2018). Ich argumentiere aber, dass Macht und Wertschöpfung nicht automatisch mit Energiequellen verbunden sind; sondern davon abhängen, wer über neue Infrastrukturen und Technologien verfügt. Daher birgt die Energiewende neue Möglichkeiten zur Monopolisierung von wichtigen Daten mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

    Warum Daten und KI für die Energiewende wichtig sind

    Erneuerbare Energiesysteme benötigen aus zwei Gründen Daten und KI. Erstens durch die steigende Nachfrage durch Elektrifizierung und die sogenannte Sektorkopplung, also die Verbindung der Bereiche Wärme, Verkehr und Industrie mit dem Stromnetz. Da diese Sektoren von fossilen Brennstoffen auf Strom umsteigen, steigt die Nachfrage danach enorm und wird schwieriger vorherzusagen.

    Der zweite Grund ist die periodische Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien: Da es zu bestimmten Tageszeiten ein erhöhtes Angebot an erneuerbaren Energien gibt, soll die Nachfrage dem Angebot angepasst werden. Das unterscheidet sich von der bisherigen Herangehensweise, wo das Angebot an fossilem Strom einfach der Nachfrage angepasst wird. Die gestiegene Nachfrage aus verschiedenen Sektoren mit einem fluktuierenden Stromangebot zu bedienen, ist daher kompliziert und erfordert große und detaillierte Datenmengen, um Vorhersagemodelle zu trainieren.

    Diese Modelle ermöglichen es, Entscheidungen darüber zu treffen, wann beispielsweise die Akkus von Elektroautos geladen oder sie ihren Ladestrom wieder zurück ins Stromnetz einspeisen sollen. Eine entscheidende Frage der Energiewende ist somit, wem die energiebezogenen Daten, die Rechenleistung und die künstliche Intelligenz gehören (Weko, 2024). Derzeit befinden sich diese zentralen Ressourcen zum Training dieser Modelle vor allem unter der Kontrolle großer Technologieunternehmen wie Amazon, Google und Microsoft.

    Diese Unternehmen haben in anderen Sektoren bereits Monopole aufgebaut, die auf der Kontrolle immaterieller Vermögenswerte beruhen (Durand & Milberg, 2020, Rikap, 2023). Dazu gehören Daten, Algorithmen, Software und andere Formen digitaler Infrastruktur. Sie haben durch ihre Cloud-Dienste Macht und Einfluss auf die globale Wirtschaft und Politik gewonnen.

    Die Energiewende und die Abhängigkeit von Big Tech

    Die „Cloud“ ist im Grunde genommen eine Datensammlung, die in den Rechenzentren der Unternehmen gespeichert und analysiert wird. Anstatt dass jedes Unternehmen eigene Datenzentren betreibt, ist diese Form der Datenverwaltung oft effizienter als eine individuelle Datenverwaltung, da Größenvorteile entstehen. Die physische und digitale Komponente von Clouds werden mit der Zentralisierung effizienter. Rechenzentren sind umso effizienter, je mehr Nutzer sie haben, weil die Besitzer der Rechenzentren die Speicherkapazität und Rechenleistung optimal verteilen können. Das bedeutet auch, dass Cloud-Infrastrukturunternehmen die Nutzung ihrer Rechenzentren optimieren können, um das Beste aus ihren Anlagen herauszuholen. Einige Cloud-Unternehmen nutzen diese Flexibilität zudem, um stromintensive Vorgänge auf Tageszeiten zu verlegen, zu denen Energie billiger oder umweltfreundlicher ist.

    Gleichzeitig führt dies jedoch zu einer starken Abhängigkeit von Big Tech, da die zugrundeliegenden Systeme und Technologien eine Black Box sind. Akteure, die „Cloud-Dienste“ nutzen, bauen ihre täglichen Operationen auf diese Infrastrukturen auf, können dann aber nur mit viel Aufwand wechseln. Diese Abhängigkeit schafft komplexe Beziehungsgeflechte, in denen sowohl Unternehmen als auch Staaten auf die Infrastrukturen von Cloud-Giganten angewiesen sind. Selbst große und innovative Firmen geraten in Abhängigkeit von diesen Plattformen (Franco et al., 2024, Franco et al., 2023). Firmen, die KI-Cloud-Dienste nutzen, können auch ohne Zugang zu ihren Daten zur Informationsquelle für Google, Amazon und Microsoft werden. Ihre Algorithmen lernen und verbessern sich durch das Behandeln von Daten, auch wenn diese Daten verschlüsselt sind (Lauter, 2022).

    Dasselbe gilt für den Energiesektor: Viele Akteure in diesem Bereich nutzen die Cloud-Dienste großer Technologieunternehmen, um Energiesysteme zu steuern und Innovationen zu entwickeln. Diese Dynamik führt dazu, dass Cloud-Giganten von ihren Daten lernen und eigene Innovationen für Energiesysteme entwickeln.

    Cloud-Giganten fördern aktiv einen „lock-in“ in ihre Cloud-Infrastruktur für verschiedene Energie-Akteure. Ein Beispiel dafür sind sogenannte „Cloud Grants“, also finanzielle Förderungen oder kostenlose Nutzung von Cloud-Services im Rahmen von Start-up-Wettbewerben von Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure. Start-ups, die an solchen Programmen teilnehmen, entwickeln ihre grünen Innovationen auf der Cloud-Infrastruktur der großen Technologieunternehmen. Dadurch werden sie langfristig von diesen Anbietern abhängig (Rikap & Weko, 2025).

    Anhand eines Beispiels von Google im Zusammenhang mit Übertragungsnetzbetreibern wird diese Entwicklung deutlich. „Tapestry“ ist ein Projekt von Google X, Technologien für Stromnetze zu entwickeln (visualisieren und planen). Verschiedene Übertragungsnetzbetreiber, unter anderem der chilenische „Coordinador Eléctrico Nacional“ arbeiten mit Tapestry und teilen ihre Daten, um eine nahezu in Echtzeit funktionierende Virtualisierung des Stromnetzes zu entwickeln und neue Werkzeuge für die Netzplanung zu schaffen. Tapestry erhält dabei Zugriff auf wertvolle Daten, die zur Weiterentwicklung ihrer Modelle dienen. Seit September 2024 basiert die Netzplanung des chilenischen Betreibers vollständig auf den Systemen von Tapestry. Tapestry wiederum nutzt Google Cloud und Deepmind für ihre Modelle, und arbeitet auch eng mit anderen Energieakteuren in den USA zusammen. Das heißt: Google spielt bei der Planung von Energiesystemen zunehmend eine wichtige Rolle, was der Konzern eventuell zu seinen Gunsten nutzen kann.

    Auch in anderen Bereichen des Energiesystems geraten innovative und große Firmen in die Abhängigkeit von Cloud-Giganten. Diesen Firmen sehen die Cloud als günstige Alternative und bauen ihre eigenen digitalen Infrastrukturen ab. Beispielsweise hatte das dänische Windkraftunternehmen Vestas früher hohe Kapazitäten für Energie-Modellierung: Vestas entwickelte eigene Modelle auf dem Supercomputer „Firestorm“, der einer der schnellsten privatwirtschaftlich genutzten Computer der Welt war. Aber im Jahr 2021 begann Vestas, seine Modelle auf der Cloud-Plattform Azure von Microsoft auszuführen und verlagerte 2024 schließlich seine gesamte Modellierung dorthin.

    Gleichzeitig entwickeln die großen Technologieunternehmen eigene Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien, um ihren Profit zu steigern. Ein Beispiel ist Amazon, das in den Bereichen Windenergie, Solarenergie, Batterietechnologie und Elektromobilität aktiv ist. Amazon begann 2016, erneuerbare Energietechnologien für seine eigenen Datenzentren auszubauen – in 2025 hat der Konzern mehr als 25 Gigawatt Kapazität. Um seinen Energieverbrauch möglichst effizient zu steuern, gründete Amazon ein eigenes Team namens „Renewable Energy Operations“ (REO), das mit KI die Nutzung und Produktion von Stromressourcen optimiert. Solche Innovationen sind für Cloud-Giganten wichtig, weil Stromkosten und Nachhaltigkeit für KI zunehmend ein Thema sind. Gleichzeitig werden Innovationen an anderen Unternehmen und Energieakteure verkauft, wodurch neue Abhängigkeiten und Renditen entstehen.

    Digitale Infrastruktur gehört in die öffentliche Hand

    An dieser Stelle könnte man einwenden: Wo ist das Problem? Big-Tech-Firmen interessieren sich fürs Klima, und Energieakteure können durch ihre Technologien und Produkte effizienter arbeiten. Das Problem ist allerdings, dass solche Entwicklungen längerfristige Abhängigkeitsbeziehungen schaffen. Die Literatur zu diesen Technologieunternehmen demonstriert, dass Unternehmen, die ihre Systeme auf den Cloud-Plattformen von Cloud-Giganten aufbauen, in sogenannte Lock-in-Situationen geraten. Sie können die Plattformen nicht ohne hohen Aufwand wechseln und sind gezwungen, steigende Preise für Infrastruktur und Innovationen zu akzeptieren. Zudem behindern die großen Technologieunternehmen Wettbewerb, indem sie kleinere Konkurrenten aufkaufen oder deren Entwicklung behindern (Durand & Milberg, 2020; Rikap, 2023; Rikap & Lundvall, 2022).

    Diese Prozesse wirken sich auch auf die ökologische Transformation aus. Obwohl die Energiewende als gesellschaftliches und ökologisches Projekt gedacht ist, können durch die Monopolisierung von Daten und KI große Technologieunternehmen die ökonomischen Gewinne einfahren. Außerdem versuchen Big-Tech-Firmen durch die Verbreitung von Narrativen über den „richtigen“ Transformationspfad – der ihren Interessen dienen –, die sozio-ökologische Transformationen zu steuern (Rikap & Weko, 2025). Dadurch wird nicht nur die Energiewende, sondern die gesamte Umwelt zu einem weiteren Feld, in dem Tech-Monopole ihre Macht sichern und ausbauen.

    Eine zukunftsfähige Ökonomie sollte jedoch anders aussehen. Sie sollte lokale Wertschöpfung fördern, insbesondere auch in Europa, und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Möglichkeit geben, Innovationen zu entwickeln. Sie sollte demokratisch gestaltet sein und sich sowohl von „Big Oil“ als auch von „Big Tech“ lösen.

    Es sind daher politische Maßnahmen notwendig, um Monopole strenger zu regulieren. Der Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union ist ein Schritt in diese Richtung, weil er versucht, den Lock-in-Effekt zu bekämpfen, indem Cloud-Anbieter verpflichtet werden, den Wechsel zu anderen Anbietern zu ermöglichen. Allerdings besitzen die Cloud-Giganten Google, Amazon und Microsoft 70% des Marktanteils in Europa, was es schwierig macht, einen anderen Anbieter zu finden. Obwohl andere Akteure (in Deutschland zum Beispiel „Schwartz Digits“) versuchen, ihre eigenen Cloud-Dienste aufzubauen, ist es quasi unmöglich, mit Google, Amazon und Microsoft zu konkurrieren. Bestehende Cloud-Giganten haben nicht nur die bestehende Infrastruktur, sondern schon auch über Jahrzehnte Daten gesammelt und bearbeitet, die besten Start-ups gekauft und globale Wissenschaftssysteme so gesteuert, dass sie ein Monopol auf Wissen besitzen (Rikap, 2023).

    Es wäre also notwendig, bestehende Monopole aktiv aufzubrechen und Cloud-Dienste von den Plattformunternehmen organisatorisch zu trennen. Dazu müssen durch internationale Zusammenarbeit zuverlässige, öffentliche Alternativen zu den US-Cloud-Giganten geschaffen werden.

    Es gibt in Europa schon Versuche, solche Alternativen aufzubauen, zum Beispiel die Gaia-X-Initiative. Deren ursprüngliche Idee war, durch aktive Industriepolitik eine europäische Infrastruktur aufzubauen. Die Cloud-Giganten stiegen allerdings schnell in das Projekt ein und hielten es mit einer Diskussion um Standards und Interoperabilität klein (Obendiek & Seidl, 2023). Alternative Initiativen müssen wieder in die Hände des öffentlichen Sektors, weil die Cloud eine öffentliche Infrastruktur wie Energie und das Transportwesen ist: Ohne diese digitale Infrastruktur funktioniert die moderne Wirtschaft nicht.

    Wenn gewinnorientierte private Akteure diese Infrastrukturen monopolisieren, wird die Cloud immer private Interessen bedienen. Eine öffentliche Cloud könnte allerdings auch so gestaltet werden, dass ihre Einnahmen und die daraus entstehenden Innovationen der Allgemeinheit zugutekommen (Rikap et al., 2024). Auf diese Weise würde sie nicht ausschließlich den Interessen großer Technologieunternehmen dienen, sondern zur Förderung gemeinschaftlicher und demokratischer Strukturen beitragen.

    Nur wenn diese Schritte umgesetzt werden, kann die Energiewende tatsächlich zu einer gerechten, nachhaltigen und demokratisch kontrollierten Transformation werden. Andernfalls droht sie, zu einem weiteren Feld zu werden, in dem Macht und Profit in den Händen weniger konzentriert bleiben, während die gesellschaftlichen Versprechen der Energiewende unerfüllt bleiben.

     

    Zur Autorin:

    Silvia Weko ist seit 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Nachhaltigkeitspolitik der FAU Erlangen-Nürnberg, wo sie im NFDI4Energy Projekt forscht. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Politik der Nachhaltigkeitswende und die verschiedenen Akteure, die darauf abzielen, die Schaffung und Verteilung von wirtschaftlichem Wert zu gestalten. Ihre Dissertation schloss sie 2023 an der Universität Erfurt am Graduiertenzentrum für effektive und innovative Politikgestaltung in umstrittenen Kontexten (EIPCC) ab und wurde dafür mit dem 2. Platz des Deutschen Studienpreises ausgezeichnet.


    Info: https://makronom.de/warum-die-energiewende-droht-neue-monopole-zu-schaffen-50378?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=warum-die-energiewende-droht-neue-monopole-zu-schaffen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    „Eine neue Ära der Führung“     Wirtschafts- und Verteidigungsministerium beraten mit Vertretern der Rüstungsindustrie und der zivilen Wirtschaft über die Möglichkeiten, Deutschlands industrielle Basis in militärische Stärke zu übersetzen.

    BERLIN (Eigener Bericht) – Mit einem „strategischen Industriedialog“ und auf der Basis eines neuen Strategiepapiers aus dem Bundeswirtschaftsministerium sucht Berlin Deutschlands kriselnde industrielle Potenziale in die Rüstungsindustrie zu lenken und damit militärische Stärke zu gewinnen. Anfang Dezember luden das Wirtschafts- und das Verteidigungsministerium neben der Rüstungsindustrie erstmalig auch die zivile Wirtschaft zum „strategischen Industriedialog“ nach Berlin. Ergebnis des Treffens war die Ankündigung, Deutschlands gesamtes industrielles Potenzial – auch das zivile – müsse für den Aufbau rüstungsindustrieller Fähigkeiten mobilisiert werden. Zum selben Resultat war bereits im November ein vom Bundeswirtschaftsministerium einberufenes Beratergremium gekommen. Europas Rüstungsindustrie müsse unter deutscher Führung erstarken, hieß es in einem von ihm erstellten Strategiepapier; technologische Überlegenheit und die serielle Massenproduktion von Kriegsgerät seien unerlässliche Vorrausetzungen geopolitischer Macht. Sollte die rüstungsindustrielle Restrukturierung der deutschen Wirtschaft gelingen, stehe das Land vor einer neuen „Ära der sicherheitsgetriebenen technologischen und wirtschaftlichen Führung“.


    Zitat: Gemeinsam für Aufrüstung

    Einen „strategischen Industriedialog“ mit dem Verteidigungsministerium führt der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), die Lobbyorganisation der deutschen Rüstungsbranche, bereits seit 2014; der Ursprung des Formats lag demnach in der Eskalation des Machtkampfs gegen Russland um die Ukraine. Neu an dem diesjährigen Spitzentreffen war allerdings, dass neben der Rüstungsindustrie auch die zivile Wirtschaft eingebunden wurde. Das Verteidigungsministerium gibt an, die „gesamte Bandbreite der Industrie an einen Tisch“ gebracht zu haben.[1] Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Gespräche war die Frage, wie die zivile und die militärische Industrie ihre Potenziale besser verzahnen können. Dabei streben Bundesregierung und Industrieverbände eine „enge Vernetzung“ an – bis hinein in „Forschung und Entwicklung“.[2] Die Trennung von Rüstungsindustrie und ziviler Wirtschaft „macht keinen Sinn“, behauptete Verteidigungsminister Boris Pistorius.[3] Die „Übergänge“ seien „nur noch fließend“, ergänzte Bundeswirtschaftsministerin Reiche.[4]


    Die Krise als Chance

    In der Verzahnung von Zivil- und Militärindustrie liege das „eigentliche Potenzial“ für die deutsche Hochrüstung, urteilte auf dem Treffen auch Peter Leibinger, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Dabei müsse die zivile Industrie „Kompetenzen für die Bedienung der Truppe“ erarbeiten.[5] Deutschland als „drittgrößte Industrienation der Welt“ habe ein „Potenzial, um das uns sehr viele auf der Welt nach wie vor beneiden“, erklärte Verteidigungsminister Pistorius. Deutsche Konzerne müssten weiterhin „weltweit vorne mitspielen“ – beispielsweise, indem sie sich zusammentäten und sich im Ausland „gemeinsam“ um die „begehrten Rohstoffe bemühen“, etwa Seltene Erden, die auch für die Rüstungsindustrie unverzichtbar sind.[6] Der erhebliche Bedarf an neuen Angestellten in der Rüstungsindustrie könne aus dem Personal gedeckt werden, das seine Arbeitsplätze aufgrund der umfassenden Krise der deutschen zivilen Industrie verliere.[7] Durch die Verlagerung in die Rüstungsindustrie würden nicht nur Arbeitsplätze erhalten und „Wirtschaftswachstum“ gesichert, hieß es weiter. Indem zivile Produktionskapazitäten „gezielt auf militärische Anwendungen übertragen“ würden, könne laut Wirtschaftsministerin Reiche eine „schlagkräftige“ Rüstungsindustrie aufgebaut werden. Die kriselnde Autoindustrie etwa verfüge „über Kompetenzen, die derzeit im Verteidigungsbereich dringend gebraucht werden“.[8]


    „Was fürs Land tun“

    Reiche zufolge liegt die Priorität darauf, „Handlungsfähigkeit“ zu schaffen. Neben dem „Kapazitätsausbau“ in der Rüstungsproduktion bedürfe es dazu auch der „Resilienz“.[9] Pistorius betonte, die Bundeswehr sei „nur so gut, wie die Gesellschaft und die Wirtschaft funktioniert“. Hohe Bedeutung besitze die „Massenfertigung von Drohnen und Munition“. Entscheidend seien nicht nur das „Endprodukt“ in den Beständen der Bundeswehr, sondern die Produktionskapazitäten der gesamten Wertschöpfungskette.[10] Dafür seien bereits jetzt nicht nur verlässliche Abnahmezusagen der Bundeswehr für hohe Stückzahlen, sondern auch Zusagen für andere Absatzmärkte unerlässlich; die Industrie müsse wissen, in welche Dimensionen sie ihre „Kapazitäten in einem solchen Upscaling-Prozess“ orientieren müsse, forderte BDSV-Vorstand Hans Christoph Atzpotien. Er hoffe, es werde der deutschen Rüstungsindustrie gelingen, die gesteigerte Produktion „wo immer möglich“ auch auf dem europäischen Markt abzusetzen. Hunderte deutsche Unternehmen hätten sich bereits bei seinem Verband gemeldet und wollten „bei der Rüstung mitmachen“, berichtete Atzpodien – und zwar nicht nur, weil es in der Rüstungsbranche „Geld gibt, sondern auch weil man was fürs Land tun will“.[11] Der nächste „strategische Industriedialog“ ist bereits für nächstes Frühjahr angekündigt.


    Industrielle Mobilisierung

    Zur Unterstützung des „raschen Hochlaufs“ der deutschen Rüstungsindustrie hat Bundeswirtschaftsministerin Reiche ein vierköpfiges, prominent besetztes Beratergremium einberufen, das in einem Strategiepapier einen Rahmen für den Ausbau der Waffenschmieden konzipiert. Darin heißt es, „Verteidigungsfähigkeit“ sei „die Fähigkeit, sich durchzusetzen, lange durchzuhalten und im Ernstfall auch zu siegen“. Deutschland sei im globalen „technologischen Wettlauf zurückgefallen“. Deshalb müsse der deutsche Staat „Verteidigungsinvestitionen“ als „strategischen Hebel“ nutzen. Die „industrielle Mobilisierung“ sei eine „generationenübergreifende Chance, technologische Souveränität, wirtschaftliche Stärke und strategische Handlungsfähigkeit für Deutschland und Europa“ zu erreichen. Technologische „Überlegenheit und die Produktionsfähigkeit hoher Stückzahlen an Waffensystemen“ seien entscheidend für „geopolitische Macht“ im globalen Kräftemessen. Im modernen Krieg gewinne der, „der seine Frontstreitkräfte am schnellsten mit Technologie in relevanten Stückzahlen versorgt“.[12]


    Europas Vormacht

    Dementsprechend fordern die Experten von Deutschlands politischen und industriellen Spitzen, für den Spannungs- und den Kriegsfall müssten neue Produktionskapazitäten in der Rüstungsindustrie „aufgebaut und vorgehalten“ werden. Man benötige eine „aktive industrielle Kapazitätsplanung“ im Bereich Rüstung mit „exakten Jahresangaben“. Um die „industrielle Basis nachhaltig“ zu stärken, setzen die Berater auf Exportorientierung und zudem auf das „gezielte“ Einbinden der ukrainischen Rüstungsindustrie in europäische Lieferketten. Dabei müssten die Rüstungsausgaben, damit sie in eine „eigene strategische Handlungsfähigkeit“ mündeten, immer zugleich auch „Investitionen in europäische Souveränität sein“, „um Europas Handlungsfähigkeit unabhängiger von den USA zu sichern“. Es gehe darum, „sowohl die Bundeswehr [zu] befähigen als auch die Grundlage für eine gemeinsame europäische Verteidigungsökonomie [zu] legen“ – und zwar „mit Deutschland in einer Führungsrolle“. „Europa und Deutschland innerhalb Europas werden erstarken“, prognostizieren die Experten. Die Bundesrepublik werde damit „in eine neue Ära der sicherheitsgetriebenen technologischen und wirtschaftlichen Führung“ eintreten.[13]


    Neue Macht, neue Rüstungsindustrie

    Das Bestreben, Deutschlands globale – inzwischen allerdings schwindende – ökonomische Spitzenposition auch in entsprechende militärische Stärke zu übersetzen, ist nicht neu. Basierend auf dem Schlüsselpapier „Neue Macht – Neue Verantwortung“ hatten deutsche Spitzenpolitiker ab 2013 öffentlichkeitswirksam gefordert, Deutschlands ökonomische Macht auf dem Weltmarkt müsse auch in politische und militärische Macht auf globaler Ebene münden.[14] Die Forderung, Deutschland solle sich als Führungsmacht in Europa machtpolitisch von den USA emanzipieren, hatte insbesondere während der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump unter den Schlagworten der „strategischen Autonomie“ bzw. der „europäischen Souveränität“ an Fahrt aufgenommen. Finanzielle Mittel für die Aufrüstung nicht in den Kauf marktfertiger Waffensysteme aus den USA zu stecken, sondern stattdessen gezielt in den Aufbau einer eigenständigen deutschen bzw. europäischen Rüstungsindustrie, war schon damals eine Kernforderung der Strategischen Autonomisten.[15]

     

    [1] Bundesregierung und Industrie beraten zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen. bmvg.de 02.12.2025.

    [2] Auftaktveranstaltung „Industrie im Dialog für Sicherheit“. Pressemitteilung des Bundesverteidigungsministeriums 02.12.2025.

    [3] Statement von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bei der Pressekonferenz nach dem Industriedialog im Bundesverteidigungsministerium am 02.12.2025.

    [4] Statement von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bei der Pressekonferenz nach dem Industriedialog im Bundesverteidigungsministerium am 02.12.2025.

    [5] Statement von BDI-Präsident Peter Leibinger bei der Pressekonferenz nach dem Industriedialog im Bundesverteidigungsministerium am 02.12.2025.

    [6] Statement von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bei der Pressekonferenz nach dem Industriedialog im Bundesverteidigungsministerium am 02.12.2025.

    [7] Bundesregierung und Industrie beraten zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen. bmvg.de 02.12.2025.

    [8] Statement von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bei der Pressekonferenz nach dem Industriedialog im Bundesverteidigungsministerium am 02.12.2025.

    [9] Bundesregierung und Industrie beraten zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen. bmvg.de 02.12.2025.

    [10] Statement von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bei der Pressekonferenz nach dem Industriedialog im Bundesverteidigungsministerium am 02.12.2025.

    [11] Statement von BDSV-Präsident Hans Christoph Atzpodien bei der Pressekonferenz nach dem Industriedialog im Bundesverteidigungsministerium am 02.12.2025.

    [12], [13] Nico Lange, René Obermann, Joachim von Sandrart, Moritz Schularick: Eine neue Strategie für Verteidigungswirtschaft, Technologieführerschaft und Wachstum. bundeswirtschaftsministerium.de 05.11.2025.

    [14] S. dazu Die Neuvermessung der deutschen Weltpolitik.

    [15] Vgl. exemplarisch: Barbara Lippert, Nicolai von Ondarza, Volker Perthes (Hg.): Strategische Autonomie Europas. Akteure, Handlungsfelder, Zielkonflikte. SWP-Studie 2019/S 02. Berlin, 01.02.2019. S. auch Kampf um den Weltmachtstatus.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10238


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.12.2025

    Ruttes selbsterfüllende Prophezeiung vom Krieg gegen Russland droht mit bösem Ende für Europa

    freedert.online, 16 Dez. 2025 06:01 Uhr, Von Pjotr Akopow

    NATO-Rutte malt bei seinem Bemühen, den Europäern Angst vom Russen zu machen, den nächsten großen schrecklichen Krieg an die Wand – und ruft die Geister der Großväter an, die den vorigen erlebten. Man muss Rutte korrigieren. Erstens: Damals fiel das vereinte Europa in Russland ein, und darauf läuft es auch jetzt hinaus. Zweitens: So wie jener Krieg gegen Russland wird der nächste sicherlich nicht verlaufen.


    Ruttes selbsterfüllende Prophezeiung vom Krieg gegen Russland droht mit bösem Ende für Europa© RIA Nowosti


    Symbolbild, "KI"-generiert: Stellt der NATO-Generalsekretär sich etwa so einen Krieg gegen Russland vor? Das wäre für ihn noch der beste Ausgang.






    "Wir sind Russlands nächstes Ziel und bereits in Gefahr",

    erklärte NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Die Transatlantiker (wenn in dieser Qualität nun auch ein Stück weit verwaist – Anm. d. Red.) schüchtern die Völker Europas seit langem mit der sagenumwobenen "russischen Bedrohung" ein, und die jüngste Äußerung aus einer ganzen Reihe, die der donnerpolternde Niederländer von sich gab, hätte man auch leicht ignorieren können. Doch diesmal fand er ein neues Argument, um seine Waffenbrüder aufzustacheln.

    Beim Berliner Forum der Münchner Sicherheitskonferenz beklagte Rutte die vermeintliche europäische Leichtsinnigkeit:

    "Zu viele geben sich der Selbstberuhigung hin, erkennen die Dringlichkeit der Lage nicht und glauben, die Zeit spiele für uns."

    Dem sei nicht so, mahnte der Generalsekretär – vielmehr sei es Zeit, zu handeln. Schließlich habe Putin erneut mit dem Aufbau eines Imperiums begonnen. Und das auch noch unter Umständen, die Europas Lage zusätzlich erschweren – nämlich:

    "China ist Russlands Lebensader."

    Europa müsse also dringend die von Moskau ausgehende Bedrohung erkennen, die Verteidigungsausgaben rasch erhöhen und die Rüstungsproduktion schnellstens hochfahren. Andernfalls "müssen wir uns auf einen groß angelegten Krieg vorbereiten, der jedes Haus betreffen könnte":

    "Es könnte ein Krieg von demselben Ausmaß sein wie der, den unsere Großväter und Urgroßväter erlebt haben."

    Rutte stimmt Europäer auf "Krieg, wie ihn unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben" ein



    Rutte stimmt Europäer auf "Krieg, wie ihn unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben" ein





    Anders ausgedrückt: Um einen Krieg mit Russland zu verhindern, müsse man sich im Eiltempo bewaffnen – sonst wird es Europa wie den Großvätern ergehen.

    Man will ja nicht unbescheiden wirken, aber hier drängt sich doch eine ganz kleine Frage so ein bisschen auf: Welche Großväter denn genau? Nicht einmal Ruttes Großvater, sondern bereits sein Vater erlebte den Zweiten Weltkrieg schon als Erwachsener – er war 30 Jahre alt. Er verlor seine erste Frau im Sommer 1945 in einem japanischen Konzentrationslager in Niederländisch-Indien (dem heutigen Indonesien) und kehrte erst später in die Niederlande zurück, wo er ihre Schwester heiratete, die die Mutter des späteren niederländischen Ministerpräsidenten und NATO-Generalsekretärs wurde. Ruttes Vater fand sich somit zu keinem Zeitpunkt unter deutscher Besatzung wieder, daher ist unbekannt, ob er (wie viele Niederländer) in den Reihen der SS-Divisionen gelandet wäre oder ob er sich in stillschweigendem Nichteinverständnis mit dem Hitler-Regime ins innere Exil begeben hätte. Das ist auch nicht wichtig – wichtig ist, dass der Krieg, von dem Rutte jetzt spricht, nicht von Russland entfesselt wurde, sondern von Europäern. Und zwar zuerst in Europa selbst, von wo er sich dann nach Osten ausbreitete, wo unter anderem auch niederländische SS-Divisionen kämpften.


    Merz und die Lügen über München





    Meinung

    Merz und die Lügen über München






    Ganz recht – falls es jemand vergessen hat: Es war ein vereintes Europa (unter Hitler), das Russland angriff, um es schnell zu zerschlagen und sich anschließend in aller Ruhe die Kontrolle über die nahegelegene, aber unzugängliche Insel zu sichern, die zufällig auch das größte Imperium der Welt war. Doch in Russland blieben die Europäer zunächst stecken, nur um sich vier Jahre eines furchtbaren Krieges später eben den Russen in Berlin und Wien gegenüberzusehen. Ja kam denn auch damals das berüchtigte Russische Reich so gänzlich ungebeten zu ihnen, also genau das Reich, das Putin jetzt gerade aufbauen soll, wenn man den Mainstream-Politikern der EU glauben will? Natürlich, genau wie damals im Jahre 1814, als Paris den "sturmwütigen Kosaken" zum Opfer fiel.

    Ja nee – is' klar.

    Nun geschieht also dasselbe wieder – Europa hat sich erneut entschieden, nach Osten zu expandieren, und zwar billig, auf Kosten des Blutes anderer: Es nutzt die Tragödie der Teilung und des Chaos in der russischen Welt aus und hat es auf die Ukraine, also den westlichen Teil des großen historischen Russlands abgesehen. Und nun, da die "Europäisierung" der Ukraine gescheitert ist, fällt Europa nichts Besseres ein, als die altbekannte Leier anzustimmen:

    "Alle zu den Waffen, der Feind steht vor den Toren, die Russen greifen uns gleich an!"

    Versuche, dies argumentativ zu widerlegen, haben keinen Sinn: Ganz gleich wie oft wir wiederholen, dass wir keine Angriffspläne gegen Europa (einschließlich unserer ehemaligen Provinzen wie dem Baltikum) haben – diejenigen, die tief sitzende russlandfeindliche Komplexe hegen, werden doch eh nicht zuhören. Europa wird niemals zugeben, dass es praktisch immer der Initiator von Kriegen mit Russland war, weil es uns als eine andere Zivilisation (wenn überhaupt) betrachtet, auf jeden Fall aber als minderwertig. Für Europas Eliten sind wir schlicht eine ständige infernale Bedrohung – und Angriffe gegen uns werden stets mit der Prämisse gerechtfertigt, dass "man doch dieses Damoklesschwert beseitigen, die russische Bedrohung abwenden, den Kontinent vor den östlichen Barbaren sichern" müsse.


    Wie Russland in der Welt angesehen wird





    Meinung

    Wie Russland in der Welt angesehen wird






    Tatsache ist jedoch, dass jetzt selbst dieses altbekannte Modell nicht mehr funktioniert – und Rutte irrt sich, wenn er den Europäern mit einer Wiederholung der Schrecken des Zweiten Weltkriegs Angst macht und Putin im Grunde mit Hitler gleichsetzt. Sie werden so etwas nicht noch einmal ertragen müssen (außer, sie führen in Zukunft einen ähnlich blutigen Krieg untereinander). Russland wird nämlich definitiv keine direkten Kriege in der alten Form mehr gegen Europa führen – wir können keine langen, blutigen Jahre gebrauchen. Wie Wladimir Putin kürzlich so deutlich sagte: Wenn Europa Krieg will, sind wir bereits darauf vorbereitet – aber er wird so kurz sein, dass wir danach sehr wahrscheinlich schlicht niemanden mehr haben werden, mit dem wir verhandeln könnten. Rutte weigerte sich übrigens, diese Aussage zu kommentieren – sehr schade drum. Denn das wäre viel klüger gewesen, als die Europäer an ihre Großväter und Urgroßväter zu erinnern. Die Europäer werden nicht das durchmachen müssen, was ihre Großväter durchgemacht haben, denn es mag durchaus angehen, dass sie einen neuen Krieg mit Russland schlichtweg nicht überleben werden.

    Übersetzt aus dem Russischen. Erschienen bei "RIA Nowosti" am 13. Dezember 2025.

    Pjotr Akopow ist ein russischer Historiker und Geschichtsarchivar (Absolvent des Moskauer Staatlichen Geschichtsarchivarischen Instituts). Seit einer Geschäftsreise in die damalige Bürgerkriegszone Südossetien im Jahr 1991 schreibt er als Journalist für zahlreiche Medien: "Golos", "Rossijskije Westi", bis 1994 "Nowaja Gaseta", ab 1998 "Nesawissimaja Gaseta"; seit Anfang der 2000er-Jahre als politischer Beobachter bei "Nowaja Model" und im entsprechenden Ressort der "Iswestija". Er arbeitete als Sonderberichterstatter beim Chefredakteur des "Polititscheski Journal", dessen Chefredakteur er selbst im Jahr 2007 wurde. Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur von "Wsgljad" ist zudem ständiger politischer Beobachter bei "RIA Nowosti". 

    Mehr zum Thema - Kleine Klarstellung: Reden wir über taktische Atomwaffen, reden wir auch über Ramstein und Büchel 


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    Weiteres: 




    Merz und die Lügen über München


    freedert.online, 14 Dez. 2025 20:23 Uhr, Von Dagmar Henn

    Seit Jahren reiten sie jetzt darauf herum, auf dem Märchen, 1938 hätten die britische und die französische Regierung versucht, Hitler zu "beschwichtigen". Merz hat diese Geschichte gerade noch einmal wiederholt. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus.


    © Urheberrechtlich geschützt


    Friedrich Merz in München


    Kann mal irgendwer dem Herrn Merz erklären, was es mit München wirklich auf sich hatte? Und dass die ganze Erzählung über München und das "Appeasement" nicht stimmt, weil sie nur erfunden wurde, um vergessen zu machen, dass auch die Briten und die Franzosen damals Hitler vor allem als passenden Rammbock gen Osten sahen? Also dass, wenn irgendwer mit Nazideutschland 1938 vergleichbar ist, das die Ukraine ist und nicht Russland unter Putin (und da muss man noch nicht einmal die dort so beliebten Hakenkreuzfahnen anführen)?

    Klar, selbst dann würde Merz einfach eine andere Geschichte erfinden. Schließlich geht es vor allem darum, viel Geld in der Rüstungsindustrie zu versenken, und den Deutschen die Seele so zurechtzumassieren, dass sie vor lauter Angst vor dem bösen Iwan ihre Kinder freiwillig an die Ostfront schicken lassen. Der Zweck heiligt schlicht die Mittel. Buh, wer hat Angst vorm schwarzen Mann?


    Gegründet gegen die Sowjetunion ‒ Die NATO steht nach 75 Jahren wieder bei ihren Anfängen




    Meinung

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    Auf dem CSU-Parteitag in München (welch ein Zufall) hat er laut getönt: "Und wenn die Ukraine fällt, dann hört er nicht auf. Und genauso wenig wie 1938 das Sudetenland nicht gereicht hat. Putin hört nicht auf. Und wer heute noch glaubt, dass er damit genug hat, der soll bitte die Strategien, die Papiere, die Reden, die Auftritte von ihm genau analysieren."

    Für den letzten Rat muss man ihm sogar fast dankbar sein, weil jemand, der ihn wirklich befolgt, schnell feststellt, wie viel Unfug ihm erzählt wurde. Leider gibt es die Seite Kremlin.ru nach wie vor nur auf Russisch und Englisch, auch wenn eine deutsche Version schon 2014 wünschenswert gewesen wäre. Zum Glück gibt es aber inzwischen die Möglichkeit, sich Seiten im Browser übersetzen zu lassen; somit haben auch jene, die kein Englisch (oder gar Russisch) verstehen, Zugriff auf alle offiziellen Aussagen.

    Merz hat diesen Zugriff mit Sicherheit nicht genutzt, sonst würde er nicht solchen Unsinn erzählen. Oder würde sich zumindest davor hüten, seinen Zuhörern eine solche Empfehlung zu geben, die dann feststellen müssten, dass die russischen Verlautbarungen, und zwar nicht nur die des Präsidenten, zutiefst rational und absolut stimmig sind, und nicht den leisesten Ansatz von Schaum vor dem Mund erkennen lassen, wie man ihn bei den NATO-Vertretern immer wieder bemerken muss. Ob Merz oder Rutte – man fragt sich nach jedem zweiten Satz dieser Herren, ob eine rechtzeitige Tollwut-Impfung die Welt nicht vor diesen Ausbrüchen bewahrt hätte.

    Aber nochmal zurück zu 1938. Es gab ja ein Vorspiel. Nein, genaugenommen zwei. Das zweite war der Einmarsch in Österreich, der bereits stattgefunden hatte. Aber davor gab es noch den spanischen Bürgerkrieg, der zu diesem Zeitpunkt noch wütete. Angefangen mit einem Putsch eines Generals der spanischen Kolonialtruppen in Marokko, eines gewissen Herrn Franco, der mit einigen seiner Truppen in Spanien einfiel, um die Regierung der Republik zu stürzen. "Über ganz Spanien wolkenloser Himmel", lautete damals das Funksignal, das den Putsch beginnen ließ (und so heißt auch ein DDR-Spielfilm über die deutsche Verwicklung in diesen Putsch).

    Franco hatte die Unterstützung des Westens. Die Republik hatte die Unterstützung aus der Arbeiterbewegung, in Gestalt der Internationalen Brigaden, auch aus Großbritannien und den USA. Schriftsteller wie Ernest Hemingway haben sie verewigt; aber die berühmte Verfilmung von "Wem die Stunde schlägt" mit Gary Cooper und Ingrid Bergman entstand erst 1943, als die USA bereits in den Zweiten Weltkrieg eingetreten waren.


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    Analyse

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    Offiziell verfolgten Großbritannien und die USA (in Frankreich regierte 1936 noch die Volksfront) eine Politik der "Nichteinmischung", die sie auch im Völkerbund durchsetzten und die praktisch bedeutete, dass sie die Republik im Stich ließen und ihre Unterstützung durch die Sowjetunion nach Kräften behinderten. Was sie nicht behinderten, war die massive Unterstützung Francos durch Nazideutschland und das faschistische Italien, von Panzertruppen bis hin zur berüchtigten "Legion Condor", die mit dem baskischen Guernica die erste Stadt auf europäischem Boden bombardierte.

    Es gibt aus späteren Dokumentationen von Kämpfern in den Internationalen Brigaden die Aussage, sie hätten in Spanien gekämpft, um den großen Krieg zu verhindern. 1938, nach einem Regierungswechsel in Paris, zwangen Frankreich und Großbritannien die spanische Republik, die Internationalen Brigaden aufzulösen. Die Brigadisten mussten nach Frankreich abziehen und wurden dort in Internierungslagern gefangen gehalten, wo viele von ihnen nach der Besetzung Frankreichs den Nazis in die Hände fielen.

    Das war das eigentliche Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg, in dem die westlichen Mächte ziemlich deutlich erkennen ließen, wozu sie Hitlerdeutschland und Mussolinis Italien für nützlich hielten. München 1938 war kein "Beschwichtigungsversuch" des Briten Neville Chamberlain und des Franzosen Édouard Daladier. Es war ein Treffen von Kumpanen, und das Sudetenland wurde serviert, um die "richtige" Richtung zu fördern. Für viele Deutsche im Exil übrigens eine Katastrophe, da Prag einer der wichtigsten Fluchtpunkte war und dort große Teile der Exilpresse erschienen. Auch wenn die Besetzung der restlichen Tschechoslowakei erst ein halbes Jahr nach dem Einmarsch im Sudetenland stattfand, im März 1939 – hier wird immer noch nicht vom Zweiten Weltkrieg gesprochen. Und es gab immer noch keine Gegenreaktion aus London und Paris.

    Aber natürlich kann man nicht davon reden, wie lieb sie damals alle den Herrn Hitler hatten; auch wenn Eduard VIII. in Großbritannien schon 1936 zurücktreten musste, weil er die Nazis etwas zu toll fand – selbst wenn Churchill nach Ende des Zweiten Weltkriegs nie gesagt haben sollte, sie hätten "das falsche Schwein geschlachtet", es stimmt mit der politischen Haltung überein, das ist mit diesem Zitat ähnlich wie mit Marie Antoinettes "Sollen sie doch Kuchen essen". Anders wäre diese schnelle Kehrtwende vom Verbündeten zum Gegner der Sowjetunion, bei der die Briten die US-Amerikaner noch übertrafen, gar nicht möglich gewesen. Ganz zu schweigen von der innigen Betreuung unzähliger Nazi-Kriegsverbrecher.

    Die ganze Geschichte, die Merz da erzählt, ist also von vorn bis hinten falsch, außer natürlich, man dreht sie um – und betrachtet die Unterstützung, die schon der ukrainischen Putschregierung im Bürgerkrieg zuteil wurde, als Äquivalent des spanischen Bürgerkriegs. Dann fehlt jetzt eigentlich die politische Bewegung im Westen, die damals in Großbritannien und in den USA erzwang, trotz der breit vorhandenen Sympathien in der herrschenden Klasse gegen und nicht mit Hitler Krieg zu führen.


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    Wobei natürlich, so widerwärtig und falsch es ist, Putin mit Hitler und Russland mit Nazideutschland gleichzusetzen – der Vergleich, den Merz bezogen auf sich selbst zieht, ist so falsch nicht. Denn Merz hat mit Chamberlain mehr gemein, als er je zugeben würde. Vor allem das, ungezählte Menschen für sich bluten zu lassen, keinerlei Skrupel bei der Wahl der politischen Werkzeuge aufzuweisen, immer die Schritte zu unternehmen, die den gewünschten Krieg gen Osten befeuern, und dabei so zu tun, als könne man kein Wässerchen trüben.

    Zugegeben, während Chamberlain persönlich mithalf, die spanische Republik zu massakrieren (allein die Zahl der Spanier, die nach dem Sieg Francos ermordet wurden, wird auf bis zu 150.000 geschätzt), hat Merz das aktuelle Gegenstück von Angela Merkel geerbt. Aber die wirkliche Bedeutung von München 1938 war immer die Bereitschaft zur Kumpanei mit den Nazis beim Ostlandritt. Und was das angeht, ist Merz Chamberlain und wird immer Chamberlain bleiben.

    Mehr zum ThemaKanzler Merz, der Kalte Krieger


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    Video https://rumble.com/v72w2d0-nato-generalsekretr-wir-sind-russlands-nchstes-ziel.html 

    Dauer 1:25 Min.


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    16.12.2025

    Weißrussland hat Litauens Eskapaden satt

    freedert.online, 16 Dez. 2025 08:24 Uhr, Von Stanislaw Leschtschenko

    Lukaschenko bestraft Litauen für kleine und große Verbrechen. Seit Jahren erpresst und bestiehlt Litauen Weißrussland systematisch, doch in den letzten Wochen hat sich die Situation schlagartig gewendet. Der Staatschef in Minsk stellt nun Forderungen an Vilnius – und einige davon wurden bereits erfüllt …


    Quelle: www.globallookpress.com © Imago Images


    Archivbild – seltenes Bild vor einem Parlament: Litauische Transportunternehmer fordern vom Sejm des Landes, LKW samt Anhängern und Aufliegern zurückzubringen, die wegen der unvorausschauenden Politik der Landesregierung gegenüber Weißrussland an der Grenze feststecken. Vilnius, 10.12.2025.


    Zu einem der beschämendsten Versagen der litauischen Regierung unter Inga Ruginienė wurde die jüngste Entscheidung, die Grenze zu Weißrussland zu schließen – unter dem Vorwand, zahlreiche Ballons mit Schmuggelzigaretten würden von dort nach Litauen einfliegen: Vilnius bezeichnete dieses Phänomen umgehend als "hybriden Angriff des Lukaschenko-Regimes", wie denn auch sonst. Dabei vergaß Ruginienė jedoch die fast zweitausend Lkw litauischer Transportunternehmen, die sich noch in Weißrussland befanden. Als die vor Wut schäumenden Transportunternehmer die Rückgabe ihres verlorenen Eigentums forderten, sah sich das litauische Kabinett gezwungen, den Forderungen von Minsk nachzugeben und die Wiederaufnahme des Verkehrs an den Grenzübergängen anzuordnen.


    "Ich werde Vilnius beschützen" – Litauer meißeln Merz-Versprechen in Stein





    Meinung

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    Nun zögerte jedoch seinerseits Weißrussland, das Verbot für den Verkehr litauischer Schwerlastwagen aufzuheben. Litauische Lastwagen von außerhalb, ob allein oder mit Anhängern und Sattelaufliegern, dürfen die weißrussische Grenze momentan zwar passieren – jedoch nur zum Umladen.

    Erlandas Mikėnas, Präsident des Nationalen Verbandes der Straßentransporteure (Linava), erläutert, wie diese zwei Regelungen sich auf die Operationen litauischer Transportunternehmen in (oder nunmehr eher mit) Weißrussland auswirken und stellt eine Vermutung zu den Gründen an:

    "Es wurden Anweisungen für die Fahrten litauischer Transportunternehmen erstellt und die Bedingungen verschärft. Wir dürfen nicht mehr umkoppeln, sondern nur noch entladen, beladen und nach Litauen zurückfahren. Von der weißrussischen Grenze bis zum Logistikterminal fahren wir die drei Kilometer mit weißrussischer Eskorte.

    Und wer jetzt wartet, der wartet auch weiterhin, denn die weißrussische Seite will sich weiterhin auf Ebene der Außenministerien treffen und die aktuelle Lage besprechen. Offenbar will sie Garantien, dass die Grenze nicht schon wieder geschlossen wird."

    Minsk beabsichtigt tatsächlich, ein Abkommen mit Litauen zu erzielen, das eine erneute Grenzschließung ausschließt. Der weißrussische Außenminister Maxim Ryschenkow bezeichnete die Haltung der litauischen Führung als "emotional unkontrolliert und in gewisser Hinsicht sogar hysterisch" und warf ihr hämisch vor, die Weisungen "der Brüsseler und Washingtoner Partei-Gebietsausschüsse" umzusetzen. Laut Ryschenkow würden diese Politiker, wenn sie stattdessen "auf die Meinung ihrer Bürger hörten und ihr eigenes politisches Überleben davon abhinge, die gesamte Bandbreite der Beziehungen im Zusammenhang mit der belarussisch-litauischen Grenze lösen."


    Litauen ruiniert einen ganzen Wirtschaftszweig – aufgrund eines Konflikts mit Lukaschenko





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    Laut Alexander Wolfowitsch, Sekretär des weißrussischen Sicherheitsrates, sei die litauische Führung nicht bereit zu einem konstruktiven Dialog – das sei der Grund, warum sich die litauischen Lkw noch immer in Weißrussland die Räder in den Rahmen stehen dürfen:

    "Allein im Oktober schloss die litauische Führung ohne jede Vorwarnung die Staatsgrenze vier- oder fünfmal für Zeiträume zwischen drei und siebzehn Stunden und verstieß damit gegen alle internationalen Gepflogenheiten und Normen. Weißrussland setzt sich dafür ein, dass die Grenze funktioniert, wie sie funktionieren soll: zuverlässig, stabil, berechenbar und transparent."

    Mit Blick auf die litauischen Lkw-Fahrer räumte der Sekretär ein, dass "die Menschen sicherlich leiden".

    Doch nicht nur einzelne Fahrer leiden, sondern die gesamte litauische Transportbranche. Vitali Gigewitsch, ein Mitglied des litauischen Speditionsverbands, wertet: Litauens Entscheidung vom Oktober, die Grenzübergänge zu schließen, habe dazu geführt, dass die baltische Republik ihren Status als Transitland verloren habe. Gigewitsch beklagte, dass die Aufträge der litauischen Spediteure nun bereits "von den Polen weggeschnappt wurden – und die klatschen fröhlich in die Hände und zählen ihre Gewinne". Er warf den litauischen Behörden vor, die Verantwortung für ihre Fehlentscheidungen auf die Unternehmen abzuwälzen, und kündigte an, vom Regierungskabinett Verlustentschädigung zu fordern, da sein Unternehmen erhebliche Einbußen erlitten habe.

    Unterdessen weigert sich Litauen kategorisch, mit Weißrussland diesbezüglich in einen Dialog zu treten – in Vilnius findet derzeit eine "Flug-Nachbesprechung" darüber statt, wer an der sich verschärfenden Krise Schuld sei. Asta Skaisgirytė etwa, Beraterin des litauischen Präsidenten Gitanas Nausėda, warf Premierministerin Ruginienė vor, die Grenze zu früh geöffnet zu haben. Sie meinte:

    "Dieser Schritt hätte an klarere Bedingungen geknüpft sein müssen. Wenn man eine offene Grenze will, müssen mindestens zwei Bedingungen erfüllt sein: Es dürfen keine Ballons über litauischem Gebiet kreisen, und unsere Lkw müssen herausgelassen werden."

    Remigijus Motuzas, Vorsitzender des parlamentarischen Auswärtigen Ausschusses, stimmt zu, dass die Grenze verfrüht geöffnet wurde, und wertet, die Entscheidung sei unter starkem Druck der Lkw-Fahrer gefallen.

    Minsk seinerseits hält strikt an seiner Politik fest. Lukaschenko erklärt zu den Lkw der litauischen Transportunternehmer:

    "Wir haben sie auf Parkplätze zugeteilt und bewachen sie, damit niemand drankommt und die Ladung nicht beschädigt wird. Es ist völlig unnötig, wie besessen mit Gewalt herumzubrüllen. Das bringt nichts."


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    In demselben Zusammenhang schlug Weißrusslands Präsident erneut Verhandlungen mit Litauen vor. Er fügte hinzu, dass Minsk sogar bereit sei, schnellverderbliche Waren von den betroffenen Fuhren gegebenenfalls selbst aufzukaufen. Auch seien, merkte er an, für die Lkw-Fahrer in Weißrussland die notwendigen Verweilbedingungen geschaffen worden. Die Forderungen an Litauen lauten konkret wie folgt:

    "Gebt uns die siebzehn oder zwanzig Fahrzeuge zurück, die ihr gestohlen habt. Feuerwehrfahrzeuge, die an Simbabwe geliefert werden sollten."

    Dies bezieht sich auf die Beschlagnahmung von siebzehn in Weißrussland hergestellten Feuerwehrfahrzeugen im Transit im Hafen von Klaipėda, die Simbabwe im Jahr 2023 erworben hatte. Vilnius begründete diesen Diebstahl mit Sanktionen gegen Weißrussland. Zufälligerweise beschlagnahmten litauische Behörden zur selben Zeit in Klaipėda auch noch weitere siebzehn in Weißrussland hergestellte Lkw – Milchtankwagen, die für Kuba bestimmt waren.

    Lukaschenko äußerte zudem eine weitere Forderung:

    "Normalisieren Sie den Betrieb unseres Sanatoriums, in dem wir die Tschernobyl-Kinder behandelt haben. Man hat den Kindern das Sanatorium praktisch weggenommen."

    Das besagte Sanatorium, der Kurstandort "Belarus" in Druskininkai, Litauen, wurde im Jahr 1978 erbaut und befand sich im Besitz der weißrussischen Präsidialverwaltung. Aufgrund von EU-Sanktionen gegen den Direktor der Kuranlage, Viktor Sheiman, wurden die Vermögenswerte des Sanatoriums in Litauen im Jahr 2020 eingefroren. Insgesamt verlor das Sanatorium durch die Sanktionen und die eingefrorenen Konten Millionen von Euro und hatte Schwierigkeiten, die Gehälter seiner Angestellten zu zahlen.

    Schließlich die dritte Forderung des weißrussischen Präsidenten:

    "Erstattet uns unser Geld für den Bau eures Hafens zurück."

    Fakt ist, dass 30 Prozent der Anteile am Massengutterminal in Klaipėda dem Konzern Belaruskali gehörten, der tatsächlich in die Grundsanierung des Hafens investiert hatte. Anfang 2022 kündigte Litauen einseitig den Vertrag mit Belaruskali, der zuvor den Transit seiner Produkte über Klaipėda geregelt hatte. Im Jahr 2023 reichte Belaruskali eine Klage vor einem internationalen Schiedsgericht gegen Litauen ein und forderte Schadensersatz in Höhe von schätzungsweise einer Milliarde Euro.

    Der einflussreiche litauische Geschäftsmann Igor Udowizki, dessen Tätigkeitsbereich gerade die Abwicklung von Transitgütern über Klaipėda ist, räumte übrigens ein, dass Vilnius kein Recht habe, den Transit weißrussischer Düngemittel zu verbieten: Litauen hatte weder das Recht, den Transportvertrag, der ein eigenständiges Investitionsobjekt darstellt, zu kündigen, noch den Zugang zum Terminal zu verweigern.


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    Gleichzeitig merkte Igor Udowizki an, dass Litauen im Sommer 2022 die Sanktionen gegen russische Düngemittel aufgehoben habe. Dies habe Uralkali, einem direkten Konkurrenten von Belaruskali, ermöglicht, bis Ende des Jahres zu den dreißig größten Steuerzahlern Russlands zu gehören. Litauen selbst hingegen habe unterdessen Hunderte Millionen Euro an Einnahmen aus dem Transit von belarussischem Kali und Tausende  Arbeitsplätze verloren.

    Lukaschenkos Forderungen quittiert Vilnius mit schon gewohnheitsmäßiger Hysterie: Das litauische Außenministerium bestellte den Geschäftsträger der weißrussischen Botschaft ein und übergab ihm eine Protestnote, in der die Rückgabe der in Weißrussland an der Grenze festgesetzten Lkw gefordert wurde. Am 10. Dezember fand in Vilnius eine von der Transportunternehmer-Vereinigung Linava organisierte Protestkundgebung statt. Erlandas Mikėnas, Chef von Linava, erklärte:

    "Uns ist es egal, mit welchen Mitteln es geschicht – doch wir müssen unsere Fahrzeuge zurückbekommen. Für manche Transportunternehmen ist jeder Stillstandstag ein Tag des Überlebenskampfes."

    Seinen Angaben zufolge hätte jeder der Lkw, der dort an der Grenze steht, typischerweise täglich rund 10.000 Euro Umsatz generieren müssen.

    Seit Beginn der von Vilnius ausgelösten Krise schätzen die Transportunternehmen die Verluste bereits auf fast 100 Millionen Euro.

    Am 12. Dezember kündigte der litauische Außenminister Kęstutis Budrys an, man wäre damit einverstanden, zur Klärung der Sache einen Sonderbotschafter zu Gesprächen nach Minsk zu entsenden. Gleichzeitig äußerte der Minister jedoch Zweifel am Nutzen solcher Gespräche. Er erklärte außerdem, dies seien "Dinge, für die wir nicht zuständig sind, da sie in die Zuständigkeit der Europäischen Union fallen".


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    Insgesamt zeigt Vilnius also weiterhin mangelnde konstruktive Kommunikation und wirft Weißrussland zusätzlich vor, "Hybridangriffe mit Ballons zu organisieren". Zuständige litauische Dienste behaupten zudem, dass die weißrussischen Behörden angeblich eigens litauische Schmuggler anheuern würden, um Ballons über die Grenze zu schicken und so den Flughafen Vilnius zu blockieren.

    Der Politikwissenschaftler Maxim Rewa ist der Ansicht, dass Lukaschenkos Vorgehen eine angemessene Vergeltung für all die Boshaftigkeiten sei, die die litauischen Behörden in den vergangenen Jahren gegen Weißrussland begangen haben:

    "Denn die haben sich da allerhand geleistet, das sich über die Zeit angehäuft hat: Angefangen bei Litauens Versuchen, den Bau des weißrussischen Atomkraftwerks in den Jahren 2018 bis 2021 zu sabotieren. Dann unterstützte Litauen aktiv den Putschversuch in Minsk im Sommer 2020 und tat später alles, um Weißrussland maximalen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen – man denke nur an das Verbot des Transports von weißrussischem Kalium. Und an unzählige andere kleine Machenschaften, wie etwa die Beschlagnahmung von Feuerwehrwagen und Milchtankwagen."

    Gleichzeitig strebt Minsk selbst nicht nach Rache um der Rache willen, hält Rewa resümierend fest:

    "Weißrussland verschließt die Tür zum Dialog nicht. Allerdings stehen die Chancen schlecht, dass Vilnius einem umfassenden und zielführenden Dialog zustimmt."

    Und dies bedeutet, dass die Verluste der litauischen Transportunternehmen voraussichtlich auch weiterhin steigen – und sich die innenpolitische Krise des Landes weiter verschärfen wird.

    Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei Wsgljad am 14. Dezember 2025.

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    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/qbtp5sp2knhqrih6/Warum_die_Balten_an_ihren_verbliebenen_Handelsbeziehungen_zu_Russland.mp3 Dauer 12:42 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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    16.12.2025

    Lawrow: Haben mit der EU-Führung aktuell "nichts zu besprechen"

    freedert.online,16 Dez. 2025 14:59 Uhr

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow zeigte sich in einem aktuellen Interview besorgt darüber, dass sich Politiker der EU in ihrer anti-russischen Argumentation an ihren NS-Vorfahren orientieren. Weitere einschätzende Äußerungen galten den eingefrorenen Vermögenswerten Russlands.


    Quelle: Gettyimages.ru © Wagner Meier / Freier Fotograf


    Mit Blick auf in der EU eingefrorene russische Vermögenswerte findet der russische Außenminister Sergei Lawrow klare Formulierungen. Der Umgang mit den Geldern zeige, "dass Diebstahl im Blut der Europäer" liege (Archivbild).


    Der russische Außenminister Sergei Lawrow gab dem iranischen Fernsehsender Islamic Republic of Iran Broadcasting (IRIB) ein Interview, um Fragen zu den jüngsten verbalen Dynamiken und Aktivitäten seitens der westlichen Ukraine-Verbündeten zu stellen. Der Diplomat gab zu Protokoll, dass offensichtlich Politiker in Deutschland und anderen europäischen Ländern damit begonnen hätten, sich an ihren Vorfahren zu orientieren, die aktive Mitglieder der NSDAP waren, was wiederum im Kreml "große Besorgnis hervorruft", so Lawrow. Dies unter anderem bezogen auf zurückliegende Äußerungen des deutschen Bundeskanzlers, laut denen "Israel die Drecksarbeit" für die Europäer erledige.

    Russlands Außenminister Lawrow erklärte in dem Interview erweitert zu dem Thema, dass die "Ideen und Praktiken des Nationalsozialismus" laut Wahrnehmung Moskaus in Europa wiederbelebt werden, da aktuell nachweislich Anstrengungen unternommen werden, Teile Europas zu vereinen, um gemeinsam gegen Russland in den Krieg zu ziehen, "wie es Hitler und Napoleon in der Vergangenheit getan" hätten. Lawrow wörtlich:

    "Es geht um offen nationalsozialistische Ansätze und die eklatante Missachtung dessen, was das nationalsozialistische Regime in der Ukraine tut."


    Keine Einstimmigkeit mehr nötig: EU beschlagnahmt russische Vermögen mit "qualifizierter Mehrheit"





    Keine Einstimmigkeit mehr nötig: EU beschlagnahmt russische Vermögen mit "qualifizierter Mehrheit"





    EU-Staaten samt weiterer europäischer Staaten, würden vereint "unter der Nazi-Flagge" erneut Krieg gegen Russland führen, wobei "europäisches Geld und europäische Ausbilder" zum Einsatz kommen, jedoch die Ukrainer dabei als offensichtliche Stellvertreter benutzt werden. 

    Europa hätte in den zurückliegenden Jahren viele Gelegenheiten gehabt, sich an einer Lösung des Ukraine-Konflikts zu beteiligen, diese jedoch alle ignoriert. So laute der Status quo für Moskau:

    "Russland hat mit der derzeitigen europäischen Führung nichts zu besprechen."

    Der Westen präsentiere weiterhin keinerlei Beweise dafür, dass Russland jemals einer seiner Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. Die andauernden Behauptungen westlicher Medien, Moskau sei nicht vertrauenswürdig, wären für den Diplomaten "leere Worte".

    Die sich zuspitzende Lage bezüglich der eingefrorenen russischen Vermögenswerte sowie die jüngsten Pläne der gesetzeswidrigen Verwendung verdeutlichen, dass das "Stehlen den Europäern im Blut liegt". Dazu erklärt der Außenminister weiter ausführend:

    "Unsere westlichen 'Kollegen' scheinen eine Neigung zum Stehlen in ihren Genen zu haben."

    Die EU-Kommission versucht aktuell, die Zustimmung der EU-Länder zur Verwendung russischer Staatsvermögen für Kiew zu erreichen. Es wird über einen Betrag zwischen 185 und 210 Milliarden Euro in Form eines Kredits diskutiert, den die Ukraine nach Beendigung des Konflikts und im Falle einer "Entschädigung für materielle Schäden durch Moskau" zurückzahlen muss. Das russische Außenministerium erklärte jedoch, dass die Ideen der EU über Reparationszahlungen Russlands an die ukrainische Seite realitätsfern seien.

    Mehr zum Thema  - Russische Zentralbank schützt blockierte Aktiva – Klage gegen Euroclear bei Moskauer Gericht


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    Video https://rumble.com/v7334za-lawrow-merz-macht-rassistische-uerungen-liegt-in-seinen-genen.html Dauer 2:47 Min.


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    Info: https://freedert.online/russland/264952-lawrow-moskau-hat-aktuell-mir/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 





    Moskau zieht rote Linie /Eine Ohrfeige aus Washington


    aus e-mail von Doris Pumphrey, 16. Dezember 2025, 16:38 Uhr


    Berliner Zeitung 16.12.2025

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/russland-lehnt-westliche-truppen-ukraine-nato-rjabkow-berlin-gespraeche-li.10010404>


    *Moskau zieht rote Linie:

    Russland lehnt westliche Truppen in der Ukraine strikt ab


    *Russland weist jede Stationierung westlicher Truppen in der Ukraine

    kategorisch zurück.

    Das Außenministerium warnt, auch europäische Kräfte ohne Nato-Mandat

    seien inakzeptabel.


    Nicolas Butylin


    Russland wird unter keinen Umständen einer Stationierung von Truppen

    westlicher Staaten in der Ukraine zustimmen, gleich in welcher Form,

    auch nicht außerhalb formeller Nato-Strukturen. Das erklärte der

    stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow in einem

    Interview mit ABC News. Auch russische Nachrichtenagenturen berichten

    darüber.


    Moskau sei zwar offen für Gespräche über mögliche Lösungsansätze in der

    Ukraine, werde jedoch „weder unterstützen noch billigen oder auch nur

    hinnehmen“, dass Nato-Truppen auf ukrainischem Territorium präsent

    seien, sagte Rjabkow. Auf die Nachfrage, ob europäische Streitkräfte

    ohne Nato-Mandat für Russland akzeptabel wären, antwortete er

    entschieden: „Nein, nein und nochmals nein.“ Eine sogenannte „Koalition

    der Willigen“ unterscheide sich im Kern nicht von der Nato und könne die

    Lage in der Region sogar verschärfen, da solche Arrangements außerhalb

    etablierter Bündnisverfahren getroffen würden.


    *Kreml: Misstrauen gegenüber dem Westen


    *Rjabkow betonte zudem, im Westen fehle es derzeit grundsätzlich an

    Stabilität und Vertrauen. Innerhalb der russischen Führung herrsche ein

    „vollständiges und dominierendes Misstrauen“ gegenüber allem, was von

    der Nato und den führenden westlichen Hauptstädten des Bündnisses

    ausgehe. Vor allem die Regierungen in Berlin, Paris und London als auch

    die EU <https://www.berliner-zeitung.de/topics/eu> dürften gemeint sein.


    Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund der Ukraine-Gespräche

    europäischer Staats- und Regierungschefs und amerikanischer Unterhändler

    in Berlin. In den vergangenen Tagen verabschiedeten Bundeskanzler

    Friedrich Merz und weitere europäische Politiker Erklärungen zur

    Unterstützung der Ukraine. Im Zentrum steht der Vorschlag, eine

    multinationale, von Europa geführte Truppe zur Absicherung eines

    möglichen Waffenstillstands in die Ukraine zu entsenden. Diese solle die

    ukrainischen Streitkräfte unterstützen sowie die Sicherheit des

    Luftraums und der Seewege gewährleisten, auch durch Einsätze innerhalb

    des Landes.

    Russland lehnt einen solchen Einsatz bislang kategorisch ab und hat

    wiederholt erklärt, Truppen aus Nato-Staaten würden als militärische

    Ziele betrachtet.






    Berliner Zeitung 15.12.2025

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/ukraine-verhandlungen-berlin-trumps-ohrfeige-an-eu-li.10010323>

    15.12.2025


    *Ukraine-Verhandlungen in Berlin: Eine Ohrfeige aus Washington


    *Trump drängt die EU beiseite. Im Ukraine-Konflikt haben die USA längst

    das Sagen und stürzen Europa in eine politische Krise. Ein Kommentar.


    Franz Becchi


    Plötzlich ist von einem Frieden in der Ukraine die Rede. Nato-Beitritt?

    Vielleicht doch nicht. Gebietsabtretungen? Besser nicht und nur, wenn es

    notwendig ist. Während die Verhandlungsgespräche über die Ukraine als

    bahnbrechender Moment im Konflikt hervorgehoben werden, ist in den

    ausländischen Medien wenig über die Berliner Gespräche zu lesen. Kaum

    ein italienisches, französisches oder chinesisches Medium berichtet

    darüber. Gleichzeitig stoßen die westlichen Strategien aufeinander, und

    US-Präsident Donald Trump stellt die Europäische Union bloß.


    Ob Trumps Kalkül aufgeht, eine Lösung im Ukraine-Krieg zu erreichen,

    bleibt abzuwarten. Einst versprach er, den Konflikt binnen 24 Stunden zu

    lösen, sollte er wieder Präsident der Vereinigten Staaten werden. Doch

    seit seinem Amtsantritt ist fast ein Jahr vergangen, und außer einigen

    Fototerminen in Alaska mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat

    sich wenig bewegt.


    *Trump setzt auf schnelle Lösungen im Ukraine-Konflikt


    *Das Hauptziel des US-Präsidenten ist es, diesen Konflikt rasch zu

    beenden. Im Gegensatz zur vorherigen Regierung unter Joe Biden hat die

    neue Administration im Weißen Haus kein Interesse daran, die Ukraine

    weiterhin finanziell zu unterstützen. Für Trump ist nicht so sehr von

    Bedeutung, wie der Krieg endet, sondern wann. Und das soll, wenn

    möglich, schnell geschehen.


    Für die EU sieht die Situation anders aus. Immer wieder wird in Brüssel

    betont, dass es zu einem „gerechten Frieden“ kommen solle. Was genau

    darunter zu verstehen ist, bleibt jedoch unklar. Was wäre ein

    „ungerechter Frieden“? Russland stelle nach wie vor eine Bedrohung für

    Europa dar. Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte vergangene Woche in

    Berlin: „Wir sind Russlands nächstes Ziel.“ Wie soll in diesem Kontext

    etwa eine Abtretung von Gebieten der Ukraine, wie den von Russland

    besetzten Regionen im Donbass, akzeptiert werden, falls diese

    tatsächlich beschlossen wird?


    Und hier zumindest geht Trumps Plan auf, die EU an den Pranger zu

    stellen. Die ukrainisch-amerikanischen Verhandlungen finden in Berlin

    statt, im Kanzleramt. Doch der Gastgeber Friedrich Merz spielt nicht mal

    im eigenen Haus eine zentrale Rolle. Während die Deutschen Kaffee

    kochen, kümmern sich die Amerikaner um die Ukraine.


    Die EU ist dabei ausgeschaltet. Aufseiten der EU-Kommissionspräsidentin

    Ursula von der Leyen herrscht Funkstille, die EU-Außenbeauftragte Kaja

    Kallas bleibt in Brüssel und wiederholt das Mantra: „Der Donbass ist

    Putins finales Ziel. Wenn er ihn erlangt, wird er mehr fordern“,

    schreibt sie auf X. Trump will die EU mit aller Macht von dieser Linie

    abbringen.


    Anfang Dezember veröffentlichte die Regierung in Washington ein

    33-seitiges Strategiepapier, in dem unter anderem die Haltung der EU zum

    Ukraine-Krieg stark kritisiert wird. Europäische Beamte hätten

    „unrealistische Erwartungen an den Krieg“, die in „instabilen

    Minderheitsregierungen“ verankert seien, von denen viele grundlegende

    Prinzipien der Demokratie „mit Füßen“ treten würden, um die Opposition

    zu unterdrücken. Eine große Mehrheit der europäischen Bevölkerung

    wünsche sich Frieden, doch dieser Wunsch werde „nicht in Politik

    umgesetzt, vor allem aufgrund der Untergrabung demokratischer Prozesse

    durch diese Regierungen“.


    *Wann wird der Krieg enden?


    *Nun schwingt Trump die Friedenskeule und schickt seinen Sondergesandten

    ins Kanzleramt, um klarzustellen, wer in dieser Angelegenheit das Sagen

    hat. Der Kanzler beugt sich und rollt den roten Teppich aus, während die

    Europäer – sogar auf heimischem Terrain – erneut nichts zu melden haben.


    Die Frage ist nicht mehr, wie der Krieg ausgehen wird, sondern wann er

    ein Ende finden wird. Und wenn eine Lösung gefunden werden sollte, würde

    die EU schließlich mit der harten Kriegsrealität konfrontiert und

    gezwungen sein, ihre eigenen Überzeugungen der vergangenen vier Jahre zu

    überdenken. Diese Berlin-Gespräche sind eine Ohrfeige aus Washington.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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