Liveticker Ukraine-Krieg: Polens Außenminister fordert EU-Zusage für Kiews Angriffe auf Russland
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Quelle: AFP © Ronny HARTMANN
22.07.2024 22:00 Uhr Archivbild: Der polnische Außenminister Radosław Sikorski
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:54 Uhr
Ukrainische Regierung: Einhaltung der Rechte von Russen "destabilisierend"
Forderungen, darunter aus Europa, die Rechte der russischen Minderheit in der Ukraine einzuhalten, seien "destabilisierend", behauptet die ukrainische Vize-Ministerpräsidentin Olga Stefanischina. Während einer Pressekonferenz, die vom Fernsehsender My Ukraina übertragen wurde, stellte sie die These auf, dass es in der Ukraine für "Personen, die sich für Vertreter der russischen nationalen Minderheit halten, keine Einschränkungen" gebe.
Im nächsten Satz räumte Stefanischina jedoch ein, dass es für Russen Einschränkungen in Bezug auf die Sprache "und aus bestimmten Sicherheitserwägungen" gebe. Sie behauptete aber, dass es sich dabei um "Kleinigkeiten" handeln würde:
"Wenn sich diese oder jene ehemaligen Politiker oder amtierenden europäischen Politiker an solchen Kleinigkeiten aufhängen, destabilisiert dies die Lage nur."
Mehr zum Thema: Russisches Außenministerium kritisiert "sprachlichen Völkermord" in der Ukraine und im Baltikum
21:20 Uhr
Gebiet Kursk: 14 ukrainische Drohnen am Tag abgeschossen
Im Verlauf des Tages hat Russlands Luftabwehr mithilfe von Mitteln zur elektronischen Kriegsführung 14 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Kursk abgeschossen. Dies teilt der provisorische Gouverneur des Gebiets, Alexei Smirnow, mit.
Smirnow fügte hinzu, dass ukrainische Drohnenangriffe in der Nähe der Stadt Sudscha sowie in den Kreisen Gluschkowo, Rylsk und Korenewka beobachtet wurden. Verletzte gab es dabei nicht.
Zuvor hatte Smirnow berichtet, dass im Kreis Gluschkowo durch den ukrainischen Drohnenangriff auf eine Stromleitung die Stromversorgung von über 5.000 Einheimischen unterbrochen wurde. Inzwischen sei die Stromversorgung teilweise wiederhergestellt, die Reparaturarbeiten laufen weiter.
20:50 Uhr
Borrell: Keine Hoffnung mehr auf Freigabe von Mitteln aus dem europäischen Friedensfonds durch Ungarn
Der Chefdiplomat der EU hat erklärt, dass er die Hoffnung bereits verloren habe, dass Ungarn die Mittel aus dem europäischen Friedensfonds zugunsten von Waffen für die Ukraine freigibt. Während einer Pressekonferenz nach dem Abschluss des EU-Außenministertreffens sagte er:
"Was den europäischen Friedensfonds angeht, habe ich jegliche Hoffnung verloren, dass sie die Mittel freigeben."
20:13 Uhr
Vitali Klitschko: Mit Friedensabkommen riskiert Selenskij "politischen Selbstmord"
Vitali Klitschko, der Kiewer Bürgermeister, warnt, Selenskij riskiere ohne Referendum für ein Friedensabkommen mit Russland "politischen Selbstmord". Klitschko schlägt eine nationale Einheitsregierung vor, betont jedoch die Notwendigkeit demokratischer Prinzipien.
Lesen Sie den gesamten Artikel dazu hier auf unserer Webseite.
19:50 Uhr
Britisches Verteidigungsministerium kooperiert wieder mit Hersteller der Storm Shadow
Das britische Verteidigungsministerium nimmt die Zusammenarbeit mit der MBDA Corporation, einem europäischen Entwickler und Hersteller von Raketensystemen, wieder auf, um die Bestände an Storm-Shadow-Raketen aufzufüllen, die das Vereinigte Königreich an die Ukraine liefert. Dies geht aus einer Erklärung des britischen Verteidigungsministers John Healey hervor:
"Diese 10-jährige Zusammenarbeit wird eine schnellere und billigere Lieferung dieser erfolgreichen Waffensysteme für den Kampf sicherstellen."
Nach Angaben des Militärressorts umfasst der Vertrag einen Wert von 6,5 Milliarden Pfund
Bulgariens Militär wird der Ukraine Munition und Militärausrüstung, die als überschüssig für die eigene Armee erklärt wurden, übergeben. Der bulgarische Verteidigungsminister Atanas Saprjanow sagt dazu gegenüber dem Bulgarischen Nationalradio:
"Wir haben eine Analyse und Berechnungen durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass die Armee das hat, was überschüssig und unnötig ist. Das sind Überbestände, etwas Munition von bestimmten Typen, die wir der Ukraine zur Verfügung stellen."
Saprjanow zufolge müsse die Regierung noch eine Entscheidung über die Bewilligung des "Überschusspakets" treffen, die Hilfe mit den Verbündeten sowie der Ukraine abstimmen und die Logistik gewährleisten.
18:39 Uhr
Polnischer Außenminister fordert EU-Zusage für Kiews Angriffe auf Ziele in Russland

Der polnische Außenminister Radosław Sikorski äußerte, er habe seine EU-Kollegen gebeten, der Ukraine zu erlauben, Ziele in Russland mit westlichen Waffen anzugreifen. Sikorski wörtlich:
"Ich habe meine Ministerkollegen aufgefordert, die nationalen Beschränkungen für den Einsatz von Langstreckenwaffen aufzuheben, damit die Ukraine Angriffe verhindern kann, indem sie Flugzeuge mit Raketen und die Flugplätze, von denen sie starten, trifft."
Sikorski betrachtet dies als "legale Verteidigung im Lichte des internationalen Rechts".
18:25 Uhr
Medien: Preise und Nachfrage für illegalen Grenzübertritt in der Ukraine stark gestiegen

Die Kosten für das illegale Passieren der ukrainischen Grenze sind beträchtlich gestiegen aufgrund der Verschärfung der Mobilisierungsvorschriften im Land, so die ukrainische Nachrichtenagentur Strana.ua. Der erhöhte Aufwand ist auch darauf zurückzuführen, dass es für ukrainische Bürger äußerst schwierig geworden ist, auf legalem Wege ins Ausland zu gelangen, da hierfür ein ganzes Paket von Dokumenten gegen eine bestimmte Summe ausgestellt werden muss.
Im Herbst 2023 verlangten die illegalen Vermittler 1.000 bis 2.000 US-Dollar für den Grenzübertritt in der "Low Budget"-Version oder 3.000 bis 5.000 US-Dollar in der "Comfort"-Version. Inzwischen sind die Kosten für illegale Dienstleistungen auf 7.000 bis 8.000 US-Dollar beziehungsweise 10.000 bis 12.000 US-Dollar angestiegen.
Potenzielle Grenzverletzer müssen teilweise einen Monat oder sogar länger darauf warten, dass sie an der Reihe sind, denn die Nachfrage übersteigt das Angebot. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich mindestens um mehrere hundert Menschen pro Tag handelt.
17:50 Uhr
Russland angreifen! – "Expertin" Claudia Major fühlt sich missverstanden, weil sie verstanden wurde
Vornehmlich in den sozialen Medien machte ein Satz von Claudia Major, einer sogenannten "Sicherheitsexpertin", die Runde und sorgte für Empörung. Die Reaktion der Major folgte auf "X", wo sie zum Besten gab, missverstanden worden zu sein. Das hält einer Überprüfung kaum stand.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.





