aus e-mail von Doris Pumphrey, 5. Mai.2024, 21:10 Uhr
_RT DE 5.5.2024
_*Medienbericht: NATO hat insgeheim zwei "rote Linien" für direkte
Intervention in Ukraine festgelegt
*Laut einem Bericht der italienischen Zeitung "La Repubblica" hat die
NATO insgeheim einen Notfallplan für eine direkte Intervention im
Ukraine-Konflikt erstellt. 100.000 NATO-Soldaten würden demnach
aktiviert, sollte eine von zwei "roten Linien" überschritten werden.
Vor dem Hintergrund der Besorgnis des Westens über das Versagen der
ukrainischen Streitkräfte an der Front hat die NATO "in sehr
vertraulicher Form" zwei rote Linien für sich selbst festgelegt, bei
deren Überschreiten ein direktes Eingreifen des Bündnisses in den
Konflikt folgen könnte. Das berichtet
<https://www.repubblica.it/esteri/2024/05/05/news/nato_intervento_diretto_ucraina_russia-422824403/>
die italienische Zeitung/La Repubblica/, die dazu schreibt:
/"Zum ersten Mal seit Beginn des Krieges hat die NATO, in sehr
vertraulicher Weise und ohne offizielle Mitteilungen, mindestens zwei
rote Linien festgelegt, jenseits derer es zu einem direkten Eingreifen
in den Konflikt in der Ukraine kommen könnte. Zum jetzigen Zeitpunkt
gibt es keine Einsatzpläne, die die Entsendung von Soldaten vorsehen,
sondern nur Bewertungen möglicher Notfallpläne – ein echtes letztes
Mittel – für den Fall, dass Dritte in den Krieg verwickelt werden."/
Die erste rote Linie bezieht sich demnach auf die "direkte oder
indirekte Einmischung eines Drittlandes" – wie Weißrussland – in den
Konflikt. Dieses Szenario geht davon aus, dass die russische Armee die
Verteidigungslinien des ukrainischen Militärs nahe der
ukrainisch-weißrussischen Grenze durchbricht, da Kiew nicht mehr in der
Lage sei, die Grenze zu kontrollieren.
Würden russische Truppen vom weißrussischen Gebiet aus in Richtung Kiew
vorstoßen, wäre Minsk "direkt in eine militärische Auseinandersetzung"
mit der NATO verwickelt, so die Zeitung.
Die zweite rote Linie beinhaltet demnach "eine militärische Provokation
gegen die baltischen Staaten oder Polen oder einen gezielten Angriff auf
Moldawien".
Sollte eine dieser beiden roten Linien überschritten werden, werde die
NATO angeblich rund 100.000 Soldaten aktivieren, die in Ungarn, Polen,
den baltischen Staaten, Rumänien und der Slowakei stationiert sind.
_RT DE 5.5.2024
_*"Sammelsurium" westlicher Ausrüstung wird die Niederlage der Ukraine
beschleunigen
*/Von Kirill Strelnikow
/Gemäß pessimistischen Schlagzeilen in den Weltmedien und alarmierenden
Äußerungen westlicher "Experten" wendet die russische Armee im Rahmen
einer speziellen Militäroperation in der Ukraine immer erfolgreicher
eine Strategie der "Neutralisierung" an, mit der alle großartig
angelegten Initiativen der NATO zunichte gemacht werden, die darauf
abzielten, Russland militärisch zu besiegen.
Die "Neutralisierung" der ukrainischen "Gegenoffensive" im letzten Jahr
führte in Wirklichkeit zum "Ausbluten" der ukrainischen Armee und zur
fast vollständigen Beseitigung ihrer Vorkriegskader. Die Liquidierung
der ukrainischen Luftabwehr ist in vollem Gange: Unsere Spezialisten
machen sprichwörtlich Jagd auf westliche Komplexe und räumen so den
Himmel frei – für eine effektive Arbeit der russischen taktischen
Luftstreitkräfte. Fast jeden Tag gibt es Nachrichten über die
Zerschlagung des ukrainischen Energiesystems.
Vor dem Hintergrund des Beginns westlicher Waffenlieferungen an Kiew im
Rahmen des sogenannten neuen Pakets beschloss die Führung des russischen
Verteidigungsministeriums und des Generalstabs, auch dieses Paket
vollständig zu "neutralisieren".
Bereits am 23. April machte der russische Verteidigungsminister Sergei
Schoigu eine Reihe wichtiger Äußerungen, die in der inländischen
Informationslandschaft rege verbreitet wurden (zum Beispiel über die
zahlenmäßigen Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte seit Beginn
der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine, die sich auf
mehr als 500.000 Menschen belaufen), denn große und runde Zahlen sind
immer interessant zu diskutieren. Nur eine seiner Äußerungen erregte zu
Unrecht fast keine Aufmerksamkeit, denn diese Passage deutet im
Wesentlichen eine neue und entscheidende Etappe der militärischen
Sonderoperation in der Ukraine an.
Der Verteidigungsminister erklärte Folgendes: "Die russischen
Streitkräfte werden die Schlagkraft gegen logistische Zentren und
Lagerstätten für westliche Waffen in der Ukraine erhöhen." Das bestätigt
einmal mehr, dass unsere militärische und politische Führung nicht eine
Sekunde lang daran zweifelte, dass das nächste Militärhilfepaket für die
Ukraine beschlossen werden würde, und hatte bereits begonnen, sich im
Voraus und systematisch auf den westlichen Waffenzustrom vorzubereiten.
Der Hauptauftrag an die zuständigen Dienststellen und Einheiten der
russischen Streitkräfte bestand darin, sowohl neue militärische
Ausrüstung aus dem Westen zu zerstören als auch die Reparatur und
Wartung der bereits an die ukrainischen Streitkräfte gelieferten Waffen
unmöglich zu machen.
Diese Arbeit steht nicht in direktem Zusammenhang mit der Befreiung von
Siedlungen und bedeutenden militärischen Erfolgen und bleibt daher oft
im Verborgenen. Doch allem Anschein nach wird auch diese Aufgabe sehr
erfolgreich bewältigt.
Die deutsche Zeitung /Die Welt/ veröffentlichte kürzlich einen Artikel,
in dem voller Bedauern festgestellt wurde, dass "die russische Armee die
an die Ukraine gelieferten westlichen Waffen sofort zerstört". Dank der
guten Arbeit des russischen Geheimdienstes (und natürlich der
Kampfeinheiten) machen die russischen Streitkräfte die Ausrüstung, die
an die Front eilt, unbrauchbar, noch bevor sie wirklich in die Hände der
ukrainischen Streitkräfte gelangt ist.
Die US-Zeitschrift /Newsweek/ schloss sich dem Klagegesang an und
behauptete, dass die "bösen Russen" bereits während des Transports
"erfolgreich die wertvollste militärische Ausrüstung der ukrainischen
Streitkräfte zerstören" würden.
Die gleiche, für den Westen und Kiew traurige Situation herrscht im
Bereich der Wartung und Reparatur des vielfältigen Arsenals an
Rüstungsgütern, das fieberhaft aus allen NATO-Ländern und noch anderswo
zusammengesammelt wird.
In der Anfangsphase der speziellen Militäroperation in der Ukraine
hatten die ukrainischen Streitkräfte angesichts der zum Teil übermäßigen
Bestände an westlichen Waffen keine allzu großen Probleme mit deren
Einsatz: Was kaputt ging oder getroffen wurde, wurde sofort durch neue
Waffen ersetzt oder schnell mittels der an speziellen Orten gelagerten
Bestände repariert.
Doch mit dem zunehmenden Ausmaß der "Neutralisierung" der
Militärlogistik, der Zerstörung von Lagerhäusern,
Transportknotenpunkten, Reparaturwerkstätten, Versorgungslinien und
dergleichen begann dieser Vorteil schnell zu schwinden, so dass die
ukrainischen Streitkräfte Tag für Tag über immer weniger kampffähige
militärische Ausrüstung verfügen.
Das /Wall Street Journal/ veröffentlichte einen Artikel, dessen
Intensität an Jammern und Wehklagen die legendäre Jaroslawna vor Neid
hätte erblassen lassen. Die Überschrift des Artikels lautet "Die Suche
nach Ersatzteilen für NATO-Waffen ist für die ukrainischen Streitkräfte
zu einem Albtraum geworden". Die Hauptaussage ist zweifellos, dass die
ukrainische Armee am Rande des Zusammenbruchs steht, weil es immer
schwieriger wird, Ersatzteile für das westliche "Sammelsurium" zu
finden, in dem die Anzahl der verschiedenen Waffensysteme von
unterschiedlichen Herstellern aus verschiedenen Ländern bereits 200
überschreitet.
Die hochgelobten "NATO-Standards" erwiesen sich tatsächlich als eine
Katastrophe für die ukrainischen Streitkräfte. Ein typisches Beispiel
ist das folgende: die im Westen gebräuchlichsten Artilleriegranaten
haben ein Kaliber von 155 Millimetern. Die verschiedenen NATO-Länder
stellen sie in bis zu 14 verschiedenen Varianten her, so dass sie
allerdings nicht für alle verschiedenen Modifikationen von NATO-Waffen
geeignet sind. Das Ergebnis: die Software der Kanonen erkennt die
Munition nicht, die Toleranzen des Munitionskalibers stimmen nicht exakt
mit dem tatsächlichen Kaliber der jeweiligen Geschützrohre überein – die
Waffen können also einfach gar nicht schießen, obwohl angeblich und
tatsächlich Munition vorhanden ist, leider nur die falsche.
Das Beziehungsdrama zwischen den NATO-Waffen und den ukrainischen
Streitkräften gleicht einer fortlaufenden komischen Oper "Figaros
Hochzeit". Einigen Quellen zufolge lieferte der Westen allein im Sommer
2023 mehr als 1.500 der "modernsten und natürlich besten
Artilleriesysteme der Welt" an die Ukraine. Die US-Amerikaner, die nicht
verstehen können, warum es keine militärischen Erfolge gibt, stellten
jedoch fest, dass die Effektivität der westlichen Artillerie nicht mehr
als 30 Prozent beträgt. Und warum? Weil
a) NATO-Waffen "keinen Schmutz und keine Feuchtigkeit" mögen,
b) sie nicht für die Reparatur im "freien Feld" ausgelegt sind,
c) die Reparatur westlicher Waffen streng definierte Prozesse, Werkzeuge
und Materialien erfordert,
d) die zahlreichen "intelligenten" Vorrichtungen dieser Superkanonen
unglaublich launisch sind und eine ständige professionelle Kontrolle
erfordern,
e) die Lebensdauer der Wunderkanonen sehr kurz ist, und wenn man eine
vorbeugende Wartung zulange hinauszögern, dann – pardauz! – ist die
Schrottpresse fällig – oder sogar wieder eine traurige "Fracht 200"
/[Militär-Jargon für Abtransport von Leichen]/.
Wegen der Schwierigkeiten bei der Wartung und Reparatur von NATO-Waffen
starben beispielsweise allein in der 44. ("Lwower") Artilleriebrigade
der ukrainischen Streitkräfte 13 Geschützführer während der
"Gegenoffensive". In der 43. Brigade der ukrainischen Streitkräfte
wurden drei von fünf "hochmodernen" deutschen Selbstfahrlafetten, die im
Jahr 2023 geliefert wurden, von unseren Soldaten "auf null gestellt",
und zwei "haben sich aufgrund schlechter Betriebsbedingungen selbst
zerstört".
Von den im Jahr 2023 von Deutschland gelieferten 19 Leopard
1A5-Kampfpanzern erwiesen sich vier als sofort funktionsunfähig: Die
Verkabelung funktionierte nicht, der Turm klemmte, Instrumente waren
defekt, die Kanonen fielen aus und so weiter.
Bei den polnischen gepanzerten KTO Rosomak-Mehrzweckfahrzeugen, die mit
einer 30-mm-Kanone Mk 44 Bushmaster II bewaffnet sind, stimmt fast
nichts: die Kanone wird von den Italienern hergestellt, die Polen und
Ukrainer haben aber keine Ersatzteile dafür, und die Italiener wollen
sich nicht damit herumschlagen.
Ukrainische Soldaten beklagen, dass nur fünf von zehn US-amerikanischen
M113 Truppentransportern (Armored Personnel Carriers; APCs) fahren
können – es gibt keine Ketten. Und wenn es sie gibt, sind sie nicht
geeignet: einige der Militärfahrzeuge brauchen Metallketten, andere
wiederum Gummiketten. In der Tat gibt es viele Situationen, in denen die
ukrainischen Streitkräfte aus drei nicht funktionierenden Fahrzeugen ein
mehr oder weniger funktionierendes zusammenstellen. In einem Interview
mit /Le Figaro/ gaben ukrainische Soldaten zu, dass westliche
Militärtechnik "unzuverlässig und gefährlich ist und es keine
Ersatzteile mehr gibt".
Das bedeutet, dass die "Neutralisierung" der alten und neuen für Kiew
gedachten Rüstungspakete recht planmäßig verläuft und dass unsere
heldenhafte Armee Tag und Nacht einen hervorragenden Rohkost-Salat aus
dem westlichen "Sammelsurium" schnippelt.
Natürlich wird davon noch etwas übrig bleiben: Es ist noch Platz in der
Ausstellung auf dem Poklonnaja-Hügel – und das Interesse des Publikums
ist riesig.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.