Was haben die ukrainische Kursk- und die deutsche Ardennen-Offensive gemeinsam?
freedert.online, 12 Aug. 2024 20:11 Uhr, VonRainer Rupp
Beide Offensiven ruhten nicht auf ernsthaften, militärischen Plänen, sondern waren Glücksspiele mit sehr hohen Einsätzen an menschlicher Verfügungsmasse und mit entscheidenden politischen und ökonomischen Folgen. Beide sollten die Wende zum "Guten" bringen, beschleunigten jedoch den Untergang ihrer eigenen Kriegsmaschinerien.
Deutscher Spähtrupp in den Ardennen, 29. Januar 1945
Es war ein letztes Aufbäumen der Nazi-Strategen – damals wie heute. Anhand der nachfolgenden Darlegungen über die Ardennenoffensive dürfte es nicht schwerfallen, die Ähnlichkeiten zu erkennen.
Der ukrainische "Blitzkrieg" in die Grenzregionen Russlands nördlich von Charkow hat weltweite Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und kurzzeitig sogar für eine willkommene Ablenkung vom zionistischen Völkermord im Gazastreifen gesorgt, der von den meisten Mitgliedern der westlichen Unwertegemeinschaft entschlossen mit Geld und Waffen unterstützt, von ihren Bevölkerungen aber heftig abgelehnt wird.
Allerdings ist die ukrainische Militäroperation in Richtung Kursk trotz nostalgischer Erinnerungen der Neofaschisten in Kiew an ihre deutschen Nazi-Vorbilder nicht mit einem "Blitzkrieg" der Wehrmacht zu vergleichen, sondern vielmehr mit einer militärischen Kommandooperation. Denn bereits wenige Tage nach dem angeblichen "Blitzkrieg" sind die Vorstöße der schnellen ukrainischen Verbände von den Russen gestoppt worden. Da sie kaum Hoffnung auf ausreichend Nachschub an Waffen und Material haben, ist ihr weiteres Schicksal vorherbestimmt.
Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber auf fatale Weise erinnert der angebliche ukrainische "Blitzkrieg", der für Kiew die Wende bringen sollte, an die "von Rundstedt-Offensive", besser bekannt als "Ardennenoffensive", die zum Jahresende 1944 die Front der West-Alliierten in Belgien und Luxemburg spalten und die Amerikaner und Briten bis zum Ärmelkanal zurückdrängen sollte.
Auch die deutsche Ardennenoffensive war im Zweiten Weltkrieg ein Spiel mit hohen Einsätzen. An der Westfront war es die letzte entscheidende Schlacht, die vonNazi-Deutschland im Winter 1944/45 gegen die alliierten Streitkräfte gestartet wurde. Benannt nach Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt, der die Operation befehligte, war diese Offensive Deutschlands letzter großer Versuch, das Blatt des Krieges zu seinen Gunsten zu wenden und – so war das Wunschdenken der Russen hassenden deutschen Generalität – einen Separatfrieden mit den Amerikanern auszuhandeln, um die im Westen gebundene Armee gegen die vorrückenden Sowjets einzusetzen.
Hier kurz die Vorgeschichte der Offensive: Nach ihrer Landung am D-Day im Juli 1944 in der Normandie hatten die Alliierten bis Ende des Jahres erhebliche Fortschritte gemacht. Das deutsche Oberkommando erkannte zunehmend, wie kritisch die Lage war und entwickelte einen wahnsinnig-kühnen Plan, um die alliierten Streitkräfte zu spalten, den wichtigen Hafen von Antwerpen zu erobern und vier alliierte Armeen einzukreisen und zu vernichten.
Dieser Plan war deshalb wahnsinnig, weil er nur gelingen konnte, wenn eine Reihe von nicht zu kontrollierenden Faktoren zusammenwirken würden, er also auf dem Prinzip Hoffnung aufbaute. Dieser Wahnsinn wurde vom deutschen Generalstab unter der Führung des GRÖFAZ (Größter Feldherr aller Zeiten) Adolf Hitler ausgearbeitet. Er sollte durch einen Überraschungsangriff in der dicht bewaldeten Ardennenregion ausgeführt werden, einem Gelände, das zuvor als unpassierbar für Panzer und andere großangelegte Militäroperationen galt.
Die Offensive, offiziell unter dem Kodenamen "Unternehmen Wacht am Rhein" bekannt, zielte darauf ab, das Überraschungsmoment und schlechte Wetterbedingungen auszunutzen, die die überlegenen Luftstreitkräfte der Alliierten am Boden halten würden. Der Plan konzentrierte die verbliebenen militärischen Reserven Nazi-Deutschlands, einschließlich der elitären Panzerdivisionen, auf dieses Ziel.
Allerdings hegte selbst von Rundstedt, der als fähiger Kommandant bekannt war, ernsthafte Zweifel an den ehrgeizigen Zielen des Plans und den damit verbundenen logistischen Herausforderungen – zum Beispiel, dass die deutschen Panzer aufgrund von Treibstoffmangel nur eine eng begrenzte Reichweite hatten. Um weiter vorstoßen zu können, so der Plan, mussten erst die Treibstofflager der Amerikaner hinter der Front unbeschädigt erobert werden.
Die Hauptziele waren:
Durchbruch der dünn besetzten Frontlinie in den Ardennen
Eroberung wichtiger Straßenkreuzungen, insbesondere bei Bastogne
Erreichen der Maas und letztlich die Eroberung von Antwerpen
Isolierung und Vernichtung der alliierten Streitkräfte in Belgien
Am 16. Dezember 1944, unter dem Schutz von dichtem Nebel und Schnee, starteten die Deutschen die Schlacht. Der erste Angriff war aufgrund des Überraschungsmoments sehr erfolgreich und überwältigte die in der Region stationierten amerikanischen Streitkräfte. Der deutsche Vormarsch schuf einen bedeutenden "Bogen" in den alliierten Frontlinien, daher der amerikanische Name für die Ardennenoffensive "The Battle of the Bulge".
Schlüssel zum deutschen Vormarsch waren die Städte St. Vith und Bastogne. Wie geplant fiel St. Vith nach kurzer Zeit und intensiven Kämpfen. Aber bei Bastogne lief alles schief: Die Stadt, verteidigt von der 101. Luftlandedivision, wurde zum Symbol eines zähen und heroischen amerikanischen Widerstands. Trotz der Einkreisung und schwerer Engpässe an Waffen, Munition und Nahrung hielten die Verteidiger bei eisiger Kälte in den Verteidigungslinien aus, bis sie von General Pattons 3. Armee entlastet wurden. Dadurch blieb den deutschen Panzern der Zugriff auf die US-Treibstofflager versperrt.
Auch anderswo kam der deutsche Vormarsch ins Stocken, teils aufgrund heftigen Widerstands, teils wegen logistischer Probleme und der schnellen Fähigkeit der Alliierten, sich neu zu gruppieren. Das schlechte Wetter, das zunächst den Deutschen zugutekam, klärte Ende Dezember auf und ermöglichte den Alliierten ihre absolute Lufthoheit zu nutzen, unter anderem für verheerende Luftangriffe auf deutsche Nachschublinien und Stellungen.
Im Januar 1945 starteten dann die West-Alliierten ihre Gegenoffensiven vom Norden und Süden des Bogens und reduzierten den Bogen allmählich, wobei sie den deutschen Streitkräften schwere Verluste zufügten. Das Versäumnis, wichtige Ziele zu erreichen, und die Erschöpfung der deutschen Ressourcen markierten den Anfang vom Ende.
Die Ardennenoffensive war Deutschlands letzter Versuch im Zweiten Weltkrieg, die Niederlage im Westen abzuwenden. Die Verluste auf beiden Seiten waren erheblich, aber nur eine Seite wurde dabei entscheidend geschwächt. Mit deutschen Gegenoffensiven im Westen oder Operationen großer Heeresverbände der Wehrmacht war es danach endgültig vorbei. Nur noch punktuell, wie bei der Brücke von Remagen, wurde noch hart gekämpft. Bis zur endgültigen Niederlage Nazi-Deutschlands im Mai 1945, als Sowjetsoldaten ihre Siegerfahne auf das Dach des Reichstags setzte, waren es nach dem Ende der Ardennenoffensive nur noch wenige Monate.
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12.08.2024
Leserbriefe an RT DE: "Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde"
Welcher Art sind denn diese Sekundärsanktionen und wie wirken sie sich auf kleine oder große russische Banken aus ?? Welche Schwierigkeiten ergeben sich denn daraus ?? Ich bitte um einen erklärenden Artikel mit Beispielen. Druschba
16:39 Uhr
Leserbrief von Thorsten E., 12.08.2024
Ihre Berichterstattung ist mir jetzt schon seit Jahren sehr wichtig, sie gibt Informationen, die mir die deutschen Medien vorenthalten. Meine Sympathie und Hoffnung begleiten die russische Politik. Ihre und die Kriegsopfer allgemein schmerzen mich sehr.
Ich schäme mich für die Kriegslüsternheit unserer verantwortlichen Politiker, die NATO-Aggressivität und die europäische Lüge von unserer angeblichen Menschlichkeit und unserem Friedenswillen, die unsere Hymnen eigentlich beinhalten. Die Wirklichkeit ist Raubimperialismus vom schlimmsten.
Deutschland hat keine Zukunftsträchtigkeit mehr, leider. Meine Heimat hat uns verraten. Ich habe sie ideell verloren. Das hätte ich nie gedacht. Ich denke an Wladimir Majakowskij , der vor seinem Tode schrieb:
"Und wenn die Heimat mich nicht will verstehen, dann heißt es eben, an der Heimat vorüber zu gehen, so wie die schrägen Regen es tun."
Ich habe einen Enkel und doch noch Hoffnung für die Zeit nach dieser.
16:38 Uhr
Leserbrief von Uwe V., 12.08.2024
Den Angriff der Selenskij-Bande hatte ich schon länger erwartet. Die russische Militärführung hat solchen Vorkommnissen – meiner Meinung nach – zu wenig Augenmerk geschenkt. Warum ist man 2022 aus Kiew zurückgegangen, anstatt die Sache gleich zu beenden? Zu dem Zeitpunkt war die NATO noch nicht in der Lage, große Waffenlieferungen zu tätigen und Zigtausende Ukrainer und Russen würden noch leben...
16:37 Uhr
Leserbrief von Klaus H., 12.08.2024
Verehrte Redaktion, auch heute fasse ich mich kurz. Zum selben Thema hat es ja schon sehr kritische Leserbriefe gegeben. Ich fühle mich von RT, was den Überfall der ukrainischen NATO-Militanten angeht, nicht ausreichend informiert.
Das war so am ersten Tag und setzt sich bis jetzt fort. Als Deutscher und nicht russischsprachig ist man gezwungen auf mehreren anderen Plattformen (z.B. VK) nachzulesen und zu versuchen ein objektives Lagebild zu bekommen. Schade!
Mein Mitgefühl den betroffenen Bewohnern der Landkreise, und natürlich wünsche ich den zuständigen Kräften, die das Schlimmste verhindern oder sonstwie helfen, viel Erfolg und eine heile Haut.
Ich kriege eine Krise, wenn Gerassimow wieder mal erzählt, mit dem Erreichen alter Grenze sei das Werk abgeschlossen – und darauf wie bisher auf neuen Einfall warten? Nach dem Einfall 1941 ging man nicht bis zur alten Grenze, sondern bis Berlin – jetzt müsste es Kiew sein.
Etwas später zitiert auch der Artikel einen Militärexperten, dass man weit in die Tiefe gehen müsse – wo es hinter der Grenze keine Banderas-Konzentration gibt, bitte schon jetzt, gleich. Hofft die russische Führung wirklich, dass man sicher ist, wenn Lebensmittelgeschäfte den Besatzern kein Alkohol verkaufen dürfen? Echt jetzt?
Da Gerassimow es nicht zu managen scheint, könnte Putin ihn zum Bewachen eines Kamtschatka-Vulkans versetzen und das Militär einem General anvertrauen, der mindestens Kiew, wenn nicht Lemberg erreichen kann?
Sehr wohl, sehr interessant, aber für wen jetzt? Für Deutsche als Beweis, wie blöd sie sind, oder für wie blöd sie gemacht und gehalten werden? Oder wie lang es noch dauert, bis genug Menschen sich und anderen sagen, es reicht? Oder wie lang sie selbst zusehen, dass sie nur ja blöde bleiben? Oder wie lange die Decken noch reichen, bis der Flächenbrand verhindert werden kann?
Bei den Idioten von Politikern, die der Opposition vorwerfen, daß die sich nicht koalitionsfreudig verhält? Bei einer SPD, die wild und verbissen dran arbeitet, nur ja aus allen Positionen rauszufliegen, wie die CDU ebenfalls.
Wann ist der Punkt erreicht, an dem die Faschisten und Rechtspopulisten endlich merken, sie können das Internet nicht bändigen, durch Sanktionen, Gesetze, Drohungen und Verleumdungen? Wo ein neuer Schwejk übergeht vor Meldungen über Burtscha, aber die blöden Deutschen nur ja nichts wissen wollen, was ihre süßen Träume zunichte machen könnte?
Dabei machen Neger es vor, die Wilden, die noch gar nicht richtig wild sind und die Kuhbuben die Taktik, erprobt in Vietnam und Afghanisten weiter perfektionieren? Und die blöden Deutschen? Unterstützen die noch und kaufen den ständig defekten Schrottvogel, den sogar die Türken über den Jordan schicken. Was in Deutschland, von der standigen Bevölkerung, an an Wahnsinn grenzender Blödheit noch weiter vorzeigen, weil das einfache Lesen der Berichte des Gegners der Transatlantiker zumindestens Kirchenbann und ewige Verdamnis bringt, wie wär es mit Zerstückeln dieses Haufen von Deppen?
Anti-Spiegel-TV Folge 56, wie mag sich ein Triathlet fühlen, dem unter einer Seinebrücke schwimmende "Braunwürste" und weitere übelriechende Appetitlichkeiten begegnen? Die neue Spezialität der olypischen Spiele: Jauchetauchen und Zerstücken von Fäkalien und anderen Produkten aus allen Kanälen mit Skitesurfern?
Und nachdem die Bürgermeisterin mit den dicken Neoprenanzug den ganzen Dreck von sich gewiesen hat und der Bub der steinalten Brigitte erklärt hat, es gäbe jetzt seit ewigen Zeiten endlich eine saubere Seine. wie geht's jetzt weiter, wo ganz sicher niemand mehr in der Seine badet? Wird die wieder zugeschissen mit hüpfende Deppen und Diskobeleuchtung? Nein.
Nachdem die halbe Welt nicht in die Stadt der Engel darf, nicht weil man da nicht Jaucheflüsse hat, sondern die "Sportler" nach Gesinnung sortiert, mache man BRICS-Sportwettkämpfe. Nur Sport, nur Wettkämpfe, mit all den besten und ehrliche Wettkämpfern, ohne einen einzigen Politiker und nichts an Glitzer und Kameras für Promis. Das reicht und ist echt gut.
Das Lebensmittelembargo des Westens gegen Russland hat dieselbe Wirkung wie eine Zollpolitik zum Schutze des heimischen Marktes. Der 'schlaue Westen' hat Russland also eine Schutzzollpolitik geschenkt, unter deren Schirm die Entwicklung des russischen Agrarsektors vonstatten gehen konnte.
Man stelle sich vor, Russland hätte ab 2014 (ohne irgendeine geopolitische Krise) einseitig eine solche Schutzzollpolitik verhängt, was das für ein Gezeter im Westen gegeben hätte: Verstoß gegen die WTO-Handelsregeln wäre noch das Mindeste gewesen.
"Russlands Position als Garant für die weltweite Ernährungssicherheit zu stärken" ist eine löbliche Absicht, wird in internationalen Konflikten, die mit Seeblockaden operieren, aber kaum funktionieren. Afrika könnte durchaus von Importen auf dem Seeweg abgeschnitten werden und dann zu einer pro-westlichen Politik gezwungen werden.
Bislang belässt es die EU bei Drohungen mit Importzöllen auf afrikanische Agrarerzeugnisse, wenn afrikanische Länder den Import von EU-Agrarprodukten verbieten oder auch nur mit Zöllen belegen wollen. Dabei braucht auch Afrika eine solche Schutzzollpolitik dringendst zum Wohle heimischer Industrien und Märkte. Ist so etwas mit der Rückendeckung der BRICS+ machbar?
14:04 Uhr
Leserbrief von Awgost K., 12.08.2024
Im Liveticker zum Ukrainekrieg lese ich heute: "Gouverneur meldet mehrere Verletzte bei Angriffen auf Dutzende Orte im Gebiet Belgorod". Andere Quellen berichten, dass der Gouverneur die Evakuierung im Bereich Belgorod angeordnet hat. In Saporoshija/Energodar brennt ein Kühlturm, die AFU marschiert in Richtung Kursk, und die russische Armee ist nicht in der Lage, wenige tausend Mann der exponierten Invasionstruppen wirksam zu bekämpfen.
Aus einer vermuteten Provokation wird eine Invasion, aus der stolzen russischen Armee ein Hühnerhaufen. Was ist da los? Da ist der verborgene Hintergrund offensichtlich deutlich prekärer als die offizielle Darstellung. Ist das bereits die angekündigte ukrainische Initiative, oder sind das nur einleitende Ablenkgefechte? Wenn sowas die Russen schon in Verlegenheit bringt, könnte der Krieg IN Russland überraschend schnell eskalieren.
13:59 Uhr
Leserbrief von Olaf, 12.08.2024
Zu den Ereignissen bei Kursk Als ehemaliger Soldat der NVA, der viele gemeinsame Übungen mit der GSSD absolvierte, bin ich sprachlos über die Ereignisse bei Kursk. Die russische Aufklärung muss komplett versagt haben. Eine derartige Truppenkonzentration mit der dazu gehörigen Menge an Fahrzeugen kann nicht unbemerkt bleiben. Noch dazu sich in diesem Gebiet ein Atomkraftwerk und eine Erdgasverteilerstation befindet.
Hinzu kommt, dass im Vorfeld des ukrainischen Einmarsches ganz gezielt die Kommunikation unterbrochen wurde. Und da kommt niemand im russischen Generalstab auf die Idee, dass sich da was anbahnen könnte? Da hilft auch nicht der Hinweis darauf, dass die Ukraine die komplette Aufklärung der NATO als Unterstützung erhält. Was glaubte denn Russland, mit wem sie Krieg führen müssten?
Noch unfassbarer wird es, wenn man in russischen Telegramm-Kanälen liest, das die Grenzsicherung nur Handfeuerwaffen zur Verfügung hatte. Es soll keine Panzerabwehr, keine Luftabwehr zur Verfügung gestanden haben. Teilweise musste sich die Ausrüstung selber besorgt werden. Das sind untragbare Zustände!
Unvorstellbar ist auch, wie dann die Truppen an die Front gebracht wurden. Wie kann ich denn so meine Truppen, wie bei Rylsk geschehen, transportieren? Und das nach zwei Jahren Krieg? Lernt man den in der russischen Armee nicht dazu? Mir blutete schon das Herz, als ich im Februar 2022 sah, wie die russische Führung Panzer in Kolonne in Stadtgebiete fahren lies. Und wie diese Fahrzeuge dann zerstört wurden.
Dabei müsste doch Russland seine Lehren aus dem ersten Tschetschenien-Krieg gezogen haben. Wo man auch seine Panzer in eine Stadt hinein rollen lies und diese dann zerstört wurden. Zumal das Militär in Russland auch die massive Lieferung von "Javelin" und "Brimstone" Panzerabwehrwaffen bemerkt haben dürfte. Immer wieder fällt auch auf, dass selbst die einfachsten Grundlagen nicht befolgt werden.
Ob es das Übersetzen über den Fluss Sewerskij Donez im Mai 2022 betrifft, den Vorstoß bei Awdejewka im April 2024 oder jetzt der Transport bei Rylsk. Einnebeln und ähnliche Dinge scheint es in der russischen Armee nicht mehr zu geben. Von der russischen Schwarzmeer-Flotte möchte ich hier gar nicht reden. Der Verlust der "Moskwa" und vieler weiterer Schiffe, ist ein schwerer Schlag für das russische Prestige. Was sich die Marineführung dabei gedacht hat, die "Moskwa" ohne Schutz fahren zu lassen, wird ein ungelöstes Rätsel bleiben.
Nicht nur das Umsonst russisches Blut vergossen wurde. Vor allem ist der Respekt gegenüber den Russischen Bären in der NATO nicht mehr vorhanden! Und die Wölfe die vorher nur geheult haben, haben jetzt Mut gefasst und wollen das Fell des Bären. Glaubt man den ernsthaft in Russland, dass die Ukraine die russischen Radaranlagen zur Frühwarnung eines Atomschlages ohne Zustimmung der USA angegriffen hat? Noch schlimmer ist es aber, das sie damit auch erfolgreich war.
Bei RT und anderen russischen Medien, wird die Provokation Kiews beklagt. Aber was hat man den in Russland erwartet? In der Ukraine sitzen Faschisten an der Macht. Und sie verhalten sich wie Faschisten. Also sollte man in Russland endlich zu der Erkenntnis gelangen, dass man mit Faschisten kein Erbarmen haben kann.
Das bedeutet nicht, dass die russische Armee gleiches mir gleichem vergelten soll. Aber man sollte endlich das komplette Kommunikationssystem, die Eisenbahnlinien, die Energieversorgung und vor allem die Brücken über den Dnjepr ausschalten. Mir ist unbegreiflich, wie diese Brücken nach zwei Jahren immer noch stehen können.
Wie ich bereits geschrieben habe, war ich Soldat und habe dabei mit vielen sowjetische Soldaten gemeinsame Übungen abgehalten. Was mich dabei an den sowjetischen Soldaten faszinierte, war der Mut, die Erfindungsgabe und die Möglichkeit zu improvisieren.
Aber es gab schon damals auch Schattenseiten. Das betraf vor allem die mittlere und höhere Führung. Es gab eine unglaubliche Arroganz gegenüber den unteren Dienstgraden. Wenn sich ein General bei einer Übung in den Kopf gesetzt hatte, dass die sowjetischen Panzer genau über dieses Feld fahren müssen, dann war das "Gesetz". Ob dann ein Panzer nach dem anderen stecken blieb, war egal.
Das scheint sich bis heute im russischen Militär nicht geändert zu haben. Nur gibt es einen bedeutsamen Unterschied. Damals kostete es nur Schweiß, die Fahrzeuge aus dem Schlamm zu befreien. Heute kostet es Blut!
Einfache Lösung: Frauen bedecken ihre Reize in der Öffentlichkeit. Verlassen das Haus nur noch in Begleitung des Ehemannes, oder eines männlichen Verwandten. Problem gelöst. Neu zugezogene, ausländische Fachkräfte beraten hierzu gern.
Westliche Ideologien würden nicht funktionieren, würde die übrige Welt aufhören, diese nachzuplappern. Noch so eine ist Klimagedöns, womit westliche Oligarchen 100te Billionen kassieren wollen. Noch kürzlich brabbelte Lula aus Brasilien, wie wichtig eine Klima-Weltregierung (unter westlicher Aufsicht?) wäre – als Erstes will solche Amazonas konfiszieren (RT berichtete).
Die Chinesen plapperten ebenso viel zum Klima – jetzt wollen die USA BRI-Investitionen in Afrika "sanktionieren", wenn diese dem Imperium nicht "Öko" bzw. "klimaneutral" genug scheinen (RT berichtete). Wird das Lehre genug sein, das doofe Geplapper einzustellen und offen zu sagen, dass die Klima-Kabale nichts als Betrug ist?
Weniger erzählen, mehr siegen – erst kürzlich unternahmen die Banderas im Kursker Gebiet einen Raid Richtung Norden, wofür sie eine der zwei Fluss-Brücken nutzen mussten – kann Russland immer noch nicht beide besetzen oder wenigstens dauerhaft mit Drohnen kontrollieren?
Während im Süden es oft nur Fortschritte von 100-200 Metern am Tag gibt, machen die Banderas bei Kursk 16 Kilometer mit einem Sprung. Wieso gelingt so etwas Russland nicht? Wie lange wird es dauern, bis die Banderas bei Kursk vertrieben sind? Wird wenigstens jetzt eine gut besetzte Frontlinie aufgebaut, die Richtung Süden vorrückt?
Und schon wieder versuchen die Banderas einen Durchbruch kaum 100 Kilometer vom erfolgten, den man immer noch nicht eindämmen konnte. Nicht der erste Versuch seitdem - ist es wirklich so schwer, nachzudenken, dass die es an so ziemlich jeder Stelle der Grenze versuchen werden? Die einzige Rettung - eine starke Front entlang der GESAMTEN Grenze bilden, die dann Richtung Süden vorrücken könnte – kein Durchbruch mehr möglich und keine Kämpfe mehr auf dem alten russischen Gebiet.
RT schrieb mal über Reserven im Bereich Belgorod und über mehrere zusätzliche Divisionen, die bis zum Jahresende gebildet werden sollen – ich glaube, die sollten alle an die Nordfront kommen. Oder will Russland wie 1941 die Nazis Hunderte Kilometer Richtung Moskau lassen und schauen, wie diese mit dem russischen Winter zurechtkommen?
Nicht ständig was ankündigen, was eh nicht gehalten wird, sondern endlich mal was durchziehen. Es gab schon mal eine Ankündigung einer sanitären Zone entlang der gesamten Grenze von mindestens 10 Kilometern Breite – hätte man es umgesetzt, wäre ein plötzlicher Überfall unmöglich.
So macht sich Russland zu einer Lachnummer für die Banderas und westliche "Eliten", die sich vor Lachen auf dem Boden wälzen, wenn sie über weitere "rote Linien" hören – statt diese ständig ankündigen, muss man ENDLICH was tun.
Heute gibt es einen neuen Podcast Podoljakas, dieser warnt vor weiteren Ukro-Konzentrationen an der Grenze – statt wieder mal warten, bis diese zuschlagen, müsste man entlang der gesamten Grenze je ein paar Kilometer vorrücken, dort günstige Stellungen besetzen und sich an diesen befestigen. Darauf verteilen sicherlich auch die Banderas die letzten Reserven auf die gesamte Grenze.
13:47 Uhr
Leserbrief von Peter, 11.08.2024
Deutschland hat bereits zweimal Russland angegriffen mit den bekannten Folgen. Zur Zeit läuft der dritte Angriff auf Russland. Dieses mal mit zum Teil faschistischen Ukrainern, Söldnern und deutschen Waffen, schlecht getarnt durch die EU und die NATO.
Ich weiß nicht wo Russland seine "roten Linien" hat oder wie die Russische Regierung darauf reagieren will. Eine diplomatische Reaktion neben der militärischen steht noch aus. Russland könnte die Deutsche Botschaft schließen und alle Deutschen als unerwünschte Personen ausweisen um den deutschen Eliten für die Zukunft die Illusion zu rauben sie könnten in irgend einer Weise vermittelnd tätig werden.
Die Deutschen Eliten, die den Krieg weiter anheizen (entgegen dem Wunsch großer Teile der Bevölkerung), sollten begreifen, dass es für sie keine "Gesprächskanäle" mehr nach Russland gibt, da sie sowieso im Auftrag des Herren USA unterwegs sind. Frei nach dem Sprichwort: Die Deutschen hat man entweder an den Füssen (wie momentan die USA) oder am Hals. Soweit sollte es nicht kommen. Ich wünsche Russland viel Glück
In ihrem Bericht über den israelischen Angriff auf die Schule in Gaza erscheint zum Ende des Videos die Einblendung, alle Israelis würden die Armee in ihrem Vorgehen unterstützen. Da ich aus glaubwürdiger Quelle erfahren habe, dass Israelis ins Gefängnis kommen, weil sie gegen das Vorgehen der Armee im Gazastreifen auftreten , kann die Aussage dieser Einblendung also nicht stimmen. Bitte sorgen Sie doch für einen Kommentar, der dies entsprechend relativiert
13:32 Uhr
Leserbrief von Sigmar L., 11.08.2024
Ich kann nicht mehr. Ich habe Euch und mir all die Jahre etwas vorgemacht, in der irrationalen Hoffnung, der Stimme der Vernunft, Laut geben zu können, es zum Besseren zu fügen und ich habe angenommen ich sei der Realist. In Wirklichkeit bin ich der Narr.
Denn in der Realität, derer sich die meisten immer mehr schutzlos ausgeliefert sehen, verlassen viele intellektuell unbehelligt die Gegenwart, verbarrikadieren sich lieber im Dschungelcamp und verharren ausdauernd und freiwillig in stabiler Bildungsferne. Wenn man heute einem Jugendlichen erklären will, wie wichtig es ist Farbe zu bekennen, sprich – eine Haltung zu haben, denkt dieser doch tatsächlich, man will ihn zum Orthopäden schicken.
Das Fundament meiner Begeisterung für Politik war, dass ich annahm, ich sei Teil der abendländischen Kultur, und diese Kultur hat der Menschheit etwas schönes geschenkt, Vernunft und Aufklärung und das wird die Welt voranbringen.
Und das ist FALSCH! Adorno und Horkheimer haben es treffend beschrieben:
"Die vollends aufgeklärte Welt erstrahlt im Zeichen triumphalen Unheils."
Auch Shakespeare hatte Recht. Bei ihm finden wir alles Erwähnenswerte über unsere Zeit, was ja nichts anderes bedeutet, dass wir uns seit dem 16.Jhd. nicht weiterentwickelt, sondern im Kreise drehen. Wo wir heute stehen, hat der große Shakespeare schon im 3.Akt von König Lear in einem einzigen Satz zusammengefasst:
"Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde."
Das ist die Wahrheit. Es hat nichts gebracht, das ich das Licht der Erkenntnis in gewohnheitsverstaubte generalverdunkelte Hirnkästen einfallen lassen wollte. Ich bin des jahrzehntelangen Analysierens und Formulierens überdrüssig geworden und habe es satt, Leute aus der Lethargie zu reißen. Abgesehen davon ist ja alles schon mal gesagt worden und zwar schon lange vor mir, zum Teil glänzend formuliert.
WAS SOLL ICH DA NOCH REDEN.
Beispiel:
"Der Kapitalismus reißt durch die rasante Verbesserung aller Produktionsmethoden und durch die unendlich erleichterte Kommunikation alle Nationen in die moderne Zivilisation. Die niedrigen Preise seiner Waren sind die schwere Artillerie mit der er alle Mauern zusammenschießt und alle Nationen zwingt, seine Produktionsweisen zu übernehmen, wenn sie nicht zu Grunde gehen wollen."
So, wann wurde das gesagt? Kleines Ratespiel – Bei der Schließung der Nokiawerke in Europa?, oder beim Zusammenbruch der Textilfabrik in Bangladesh mit 1.500 Toten?, oder vielleicht bei der Explosion des Chemiewerks in Bhopal in Indien vor 40 Jahren mit 50.000 Toten? Nun, wann ist es gesagt worden?
Mööööb, ihre Zeit ist um – 1848, Karl Marx, Kommunistisches Manifest, Kapitel 1. Steht doch alles schon da!! Alles schon dagewesen, gesagt, geschrieben. Was fehlt ist KONSEQUENZ! Oder, der Herausgeber der FAZ, Frank Schirrmacher. Jahrelang habe ich mich an ihm abgearbeitet, vor allem an seinem Buch "Methusalem Komplott", in dem er den Krieg der Generationen beschwört – Alt gegen Jung.
Ständig habe ich Schirrmacher deswegen kritisiert, dass es falsch ist. Es gibt keinen Krieg – Alt gegen Jung. Das ist ein Täuschungsmanöver. Es geht um einen ganz anderen Krieg. 2004 ist dieses Buch erschienen, über 6 Jahre wetterte ich gegen dieses Buch, und plötzlich, völlig unerwartet schreibt Schirrmacher 2011 im Feuilleton der FAZ:
"Ich glaube ich habe jahrzehntelang den falschen Feind bekämpft. Die Kapitalismuskritik der Linken ist die richtige gewesen."
Irre! Der Leuchtturm des bürgerlichen Feuilleton, schreibt im Herzen der FAZ einen solchen Satz, taucht auf und sagt mit anderen Worten, es gibt keine bessere Reklame für linke Gesellschaftskritik, als das, was uns die Finanzkapitalisten vorgeführt haben. Nochmal Schirrmacher, Herbst 2011:
"Was Europa hier erlebt, ist keine Episode, es ist der verlorene Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen. Wir haben Ratingagenturen, Analysten und Bankenverbänden die Bewertung demokratischer Prozesse vornehmen lassen."
Mit dieser Äußerung nahm er Bezug auf den Höhepunkt der sogenannten Griechenlandkrise als Ministerpräsident Papandreou am westlichem Demokratieverständnis scheiterte, als er verlangte: "Eine so einschneidende Reform, die so tief in die Gesellschaftsstruktur des Landes eingreift wie jene, die die Troika von uns verlangt, muss dem griechischem Volk zu Abstimmung vorgelegt werden".
Und? Dämmerts? Ab dieser Äußerung wurde er 48 Stunden gehetzt, ...ob er noch ganz bei Trost wäre das Volk zu fragen und ob er nicht wüsste, wie das Volk entscheiden würde, dass sie es ablehnen würden. Und er sagte: "Wenn das Volk dazu nicht "Ja" sagt, dann machen wir es nicht." Daraufhin wurde beschlossen, ..der Mann muss weg! Alle europäischen Regierungen und Staatspräsidenten haben ihn gedrängt die Finger davon zu lassen, aber federführend beim Kampf gegen Papandreous demokratischen Versuch war Angela Merkel: "Wir brauchen mehr marktkonforme Demokratie."
Das ist der eigentliche Krieg – nicht der Krieg Alt gegen Jung. Sondern der Krieg - Reich gegen Arm. Und das ist keine Übertreibung. Die Formulierung - Krieg Reich gegen Arm- ist auch nicht von mir, sondern von Warren Buffet. Keiner ist mehr prädestiniert darüber zu reden, als der erfolgreichste Großaktionär aller Zeiten.
Die NYT fragte ihn, Was ist der zentrale Konflikt unsere Zeit? Und Buffet antwortete: "Das wissen Sie nicht? Das ist der Krieg - Reich gegen Arm. Wir, die Klasse der Reichen hat diesen Klassenkampf begonnen und wird ihn auch gewinnen." Interessanterweise gibt es zu diesem Thema eine Studie – Der Krieg der Reichen trägt deutliche Züge eines Drogenkrieges.
Länder werden mit Billigkrediten angefüttert und wenn sie sich daran gewöhnt haben mit Billiggeld über ihre Verhältnisse zu leben, dann kommen die Dealer, die Economic Hit Man, und es gibt den neuen Stoff nur noch zu Preisen, die das Opfer ruinieren. Wenn das Land dann pleite ist, dann passiert das, was beim Dealer auch passiert, wenn der Kunde pleite ist. Der Inkassotrupp kommt. Der holt dann alles aus der Bude raus, was man zu Geld machen kann.
Bei Ländern ist es Wasser, Strom, Gas, Versorgung, Rentenkasse, Eisenbahn, Gesundheit, usw. Tolle Studie. So geschehen in Griechenland. Der Inkassotrupp des globalen Geldsyndikats heißt übrigens IWF – Internationaler Währungsfond – das ist in Wirklichkeit ein Inkasso Eintreibungssystem, bis vor kurzem angeführt von Frau Lagarde, 2016 verurteilt wegen Korruption und ihr Vorgänger war Herr Strauss-Kahn, der nebenbei als Zuhälter gearbeitet haben soll, auch ein typisches Merkmal für Dealer.
Der Einsatz dieses Inkassotrupps in Griechenland wurde ganz energisch von Frau Merkel gefordert. Die Troika kam nur auf Betreiben von "Muddi" zustande und sie wollte unbedingt den IWF dabei haben. Daraufhin wurde Griechenland mit Forderungen überzogen, welche dem Land den Rest gaben. Nur eine einzige Sparte der öffentlichen Finanzen wurde ausgenommen, die völlig überdimensionierte griechische Armee.
Und warum? Weil noch Verträge mit deutschen Rüstungsunternehmen offen standen. Eurofighter, Panzer und U-Boote. Die Kredite vor der sogenannten Griechenlandkrise hatte die Kanzlerin nur bewilligt, weil die Griechen zustimmten, dass sie von dem Kredit den sie von uns kriegen, U-Boote bei uns kaufen. Wahrscheinlich sollte das Geld nicht in falsche Hände geraten, vielleicht noch beim Volk.
Was aber noch ganz wichtig ist, dass die Dealer selbst vom Billiggeld abhängig sind. Wenn das Gerücht aufkommt, dass der Stoff verknappt und der Leitzins um 1/2% hochgesetzt wird, entsteht Panik. Wird der Stoff um ein Zehntel runtergesetzt feiern sie eine Woche Party. Bei Junkies ist es genauso. Zurzeit läuft's glänzend, die Billiggeldproduzenten liefern rund um die Uhr, aber, Besonderheit, sie liefern nur an die Dealer.
Die Amerikaner drucken im Moment nur noch 1,5 Milliarden pro Tag, vor 2 Jahren waren es noch 3 Milliarden pro Tag. Aber was soll's, der Stoff bleibt ja bei den Dealern hängen, der kommt ja unten gar nicht an. Und sie machen natürlich alles was sie können um immer reicher zu werden. Und genau das ist das Wesen dieses Krieges.
Schätzungsweise besitzen 600 Personen auf dieser Welt mehr als die Hälfte des Volksreichtums. Die Endverbraucher werden auf kalten Entzug gesetzt. Und was passiert im kalten Entzug? Sie fangen an zu randalieren und gehen aufeinander los. Nahezu perfekt für die Dealer. Und was macht in der Zwischenzeit die Reichenarmee? Sie zieht weiter und hinterlässt, was ein Krieg immer hinterlässt. Ausgeplünderte Länder, zerfallene Staaten und Millionen von Flüchtlingen. Siehe Syrien, Libyen, Irak, Jemen, Afghanistan, Somalia, Ukraine usw.
Und das Flüchtlingsheer versucht dann irgendwie das Mittelmeer zu überwinden, trifft dann aber am Südufer Europas auf ein Millionenheer junger Arbeitsloser, und wir persönlich sind Gottfroh, dass wir über 2 Flugstunden davon entfernt sind und NOCH im tiefsten Frieden leben. Wie erbärmlich. Eine Bankrotterklärung der abendländischen Aufklärung! Shakespeare könnte mich gemeint haben:
"Er ist ein armer Komödiant, der seine Zeit abstolzt und abschnauft auf der großen Bühne und nie mehr gehört wird dann. Ein Tölpelmund voll von Getön und toben, und es bedeutet – NICHTS! "(aus Macbeth).
Genau... was soll ich noch reden. Bevor ich abtrete, viele von denen, die diese Zeilen gelesen haben, wussten es schon, und die, die es nicht wussten, können jetzt nicht mehr behaupten; "Das hab ich nicht gewusst." Oh mein Gott, darum geht's ja... ich bleibe... ich bleibe Дружба , Победа за нами
13:31 Uhr
Leserbrief von Roland B., 11.08.2024
Heute gehen in Paris die Olympischen Spiele zu Ende. Ein kleiner Versprecher meiner Frau und mein schlechtes Gehör sorgten bei uns heute am Frühstückstisch für unerwartete Heiterkeit. Sie sprach von den "Olumpischen Spielen", die heute zu Ende gehen. Nur ein anderer Buchstabe im Wort und schon ein ganz anderer Sinn dahinter, aber dann doch wieder passend. Waren es doch "O Lumppische Spiele".
Ende Diehl. Es sein denn: Lithiumfluorid-Akkuproduktion. Es zahlt, wie immer, die US-Besatzungszone. Aufbau durch China und Serbien, Verkauf genauso, nur nie an Porsche, BMW, Audi, Opel und irgendeinen Preußen. Zuerst Gasleitung löten, dann Turbinenläufer liefern, dann Dunkelqirl umsägen, dann Atomkraftwerke einschalten, dann Gratisstrom und Gratisgas an alle Privathaushalte und erst wenn der letzte USler das Land verlassen hat: Gratisbusse zu allen Arbeitstätten.
13:27 Uhr
Leserbrief von Thomas B., 11.08.2024
Guten Morgen. Ich möchte ihnen hiermit mitteilen, dass ich ein treuer Leser bin und sie besonders wertschätze. Hier in der ehemaligen DDR sind sehr viele Gleichgesinnte, die die guten freundschaftlichen Beziehungen zum russischen Volk beibehalten wollen. Außerdem betrachten auch andere ehemalige NVA-Soldaten den angegebenen Eid noch immer als gültig, der besagt: ... immer an der Seite der Sowjetunion... Viele Grüße Thomas
Ah, ja. Tara Reade flog letztes Jahr nach Russland und lebt nun wieder in den USA. Obwohl sie sagt, dass dort Journalisten nicht frei ihre Meinung äußern dürfen. Obwohl sie, wie Scott Ritter von RT bezahlt wird. Sie fliegt einfach so, in die Höhle des Löwen.
Echt jetzt? Whow, darüber wüßte ich gern mehr! Hier wäre der Bericht interessant geworden! Wieso kehrt sie wieder in die USA zurück, wenn sie dort ihre Meinung nicht frei äußern kann? Ich mein, lachend in die Kreissäge?
Lasst mal Alina Lipp in die BRD zurückkehren. DANN seht ihr, was ein Übrwachungs-und Polizeistaat ist. Sie würde noch am Flughafen einkassiert. Jede Wette! Sogar ihre Eltern (nur ihre Mutter?) wurden belangt, in dem ihre Konten gesperrt wurden. Weshalb sie seit dem in Russland leben. Ja, Scott Ritter hat es auch erwischt. Aber mal ehrlich, er kämpft seit dem Irak-Krieg gegen das Establishment und hat geglaubt, sie holen ihn nicht? Er hat sein Konto noch, gegen ihn gibt es möglicherweise erst jetzt einen Prozess...
Dass ist doch bis letzte Woche das Zeichen gewesen, dass die Aussage von Tara Reade nicht stimmen kann! In der BRD werden Andersdenkende seit der Plandemie verfolgt und sind teils inhaftiert worden. Wenn Sie zu viel Atheste gegen das Aufsetzen einer Maske schrieben. Wie ich sagte, fragt mal Alina Lipp oder auch Thomas Röper, ob sie es wagen können in die BRD einzureisen, ohne sofort am Flughafen verhaftet zu werden.
Nach dem Zitat "Die Ideologie des Kiewer Neonazismus hat auf der Bankowaja-Straße ein internationales Terrornest entstehen lassen, in das der giftige Abschaum hineingekrochen ist" hätte man erwarten müssen, dass Russland dieses Terrornest mit einer Kinschal säubert.
Peter der Große oder Katharina die Große hätten es sicherlich getan – leider wurde Russland mit einem Putin gesegnet, der sich höchstens aus Protest an den Roten Platz anklebt. Dann wundert man sich, dass die Banderas mit dem Westen über russische "rote Linien" nur lachen?
Wieso wurde nicht längst im Norden eine Front entlang der gesamten Grenze eröffnet, was weitere Überraschungen vermeiden würde? Dafür müsste man zwar Soldaten erübrigen, doch die Banderas auf der anderen Seite müssten es ebenso tun - und sich überdehnen. Könnte RT dieses Versäumnis trotz Putins Ankündigung einer sanitären Zone klären?
13:19 Uhr
Leserbrief von Klaus G., 11.08.2024
Hallo liebe Freunde, also ich bin total in die Knie gegangen, als ich von dem Überfall der Ukraine auf die Russische Föderation erfuhr. Also diese Russische Armee glaube ich, kann der damaligen sowjetischen Roten Armee nicht das Wasser reichen.
Die Armee damals hatte eine Front vom Baltikum bis nahe Wien und hat dann den Faschismus noch bis Berlin getrieben und vernichtet. Zwei Jahre hockt die russische Armee nun in diesem bisschen Ostukraine und es geht nicht einfach nicht erfolgreich weiter, mal hier und mal da ein bisschen und dann heißt es bei Euch die Ukraine ist bankrott, und sie hat keine Soldaten mehr, muss schon welche aus dem Gefängnis holen und jetzt sind sie in Richtung Kursk auf russischem Territorium auf dem Vormarsch und nichts geschieht, außer das man die Menschen evakuiert.
Etwas schlagkräftiges ist nirgendwo zu erkennen. Nun bin ich, schon seit es die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft gab, ein Freund Russlands, deshalb liegt mir die Russische Föderation auch so am Herzen, aber was ich nun in den 2 Jahren und jetzt in der letzten Woche erfahren habe, das macht mir Angst.
Na, und Eure Berichte täglich, ich weiß ja nicht, aber ich äußere mich nicht dazu.
Ich bin 87 Jahre alt, mein Vater hat während der Zeit des Faschismus einen "Fremdarbeiter", einen russischen Genossen, des Nachts immer mit nach Hause gebracht, und er hat an unserem Radio den Sender Moskau gehört und danach alles weiter getragen.
Er kam uns bis in die 70er Jahre auch mit seiner Frau besuchen und mein Vater bekam 1967 zum 50 Jahrestag eine Auszeichnung, das mit Gravur versehene Stück habe ich noch in meinem Besitz. Als ich geheiratet hatte und Stefan kam wieder zu Besuch zu uns schenkte er mir und meiner Frau je einen Goldenen Fingerring.
Meine Frau lebt nicht mehr, aber ich trage den Ring heute noch und halte ihn in Ehren. Stefan und einige Freunde sind 1945 im Frühjahr ausgebrochen aus dem Lager und wollten Nach Dresden, der Roten Armee entgegen. Sie wurden hier in der Nähe in einem Waldstück von der SS aufgespürt und brutal misshandelt. Stefan trug davon eine Epilepsie davon und ist daran in den späten 70er Jahren verstorben. Deshalb, und weil ich ein Kommunist war, bin und bis an mein Lebensende bleibe, bleibe ich auch ein Freund Russlands.
Nö, Herr Keating, also die 51 ist schon besetzt mit Deutschland. Da müssen Sie sich schön und brav hinten anstellen!
13:14 Uhr
Leserbrief von Karol M., 11.08.2024
Asyl um jeden Preis: Dieses System der illegalen Einwanderung sieht in Bezug auf die eigene Wohnung wie folgt aus: Es klingelt, ich öffne die Türe und ein Bettler steht draußen. Ich sage ihm, dass er bei mir nicht willkommen sei und schließe die Türe.
Am nächsten Tag, wenn ich nicht daheim bin, bricht er bei mir ein und setzt sich an den Küchentisch. Sobald ich wieder heim komme, gebe ich ihm Sackgeld, frage, was ich ihm zu essen machen soll, richte ihm ein bequemes Bett (Sollte ich keins für ihn haben, kaufe ich schnell eins), chauffiere ihn, wohin er möchte, gebe ihn ein Cellphone, nenne das Wifi Passwort und frage, ob er eventuell noch Familie hat, die auch gern mit einziehen möchte.
Im letzteren Fall buche ich natürlich auch die Tickets für seine Familie. Letztendlich sorge ich für den kompletten Unterhalt der gesamten Familie. Seiner Familie! Zahle allen die ärztliche Vollversorgung und später die Rente. Dafür werde ich vielleicht einen zweiten, oder auch dritten Job annehmen müssen. Aber das ist mir egal. Denn er ist illegal in meine Wohnung gelangt und dafür muss ich ihn belohnen. Finde den Fehler!
Dieser Artikel spricht mir aus der tiefsten Seele, danke für die Veröffentlichung.
13:09 Uhr
Leserbrief von FreeWorldRT, 11.08.2024
Vorschlag zu einer Erweiterung der RT-Artikel durch eine Smiley-Reaktion durch klickbare Buttons: Früher habe ich regelmäßig den Chat bei RT deutsch genutzt, bis die Regierung einschneidende Regulierungen eingeführt hat. RT hat diese zu ihrem eigenen Schaden leider umgesetzt, so dass der Informations-Fluss von und zu den RT-Lesern unterbrochen wurde.
Was war das Resultat, RT wurde in D und in fast allen EU-Ländern verboten, ihre Konten gekündigt und unterliegt einer IP-Sperre in den westlichen Ländern. Es wurde zwar noch versucht ein neues Chat, bzw. Kommentar-System zu etablieren, doch man muss sich dafür persönlich registrieren, was die Kommentatoren letztendlich rechtlich greifbar macht.
Die Leserbriefe sind die wohl einzige Möglichkeit, hier noch leidlich anonym zu schreiben und seine Meinung und ein Feedback an RT und die anderen Leser weiter geben zu können. Daher mein Vorschlag, unter den Berichten eine einfache Smiley-Reaktion zu verankern, so dass die Leser sofort eine Rückmeldung geben können. Das ist einerseits auch eine Wertschätzung für die Autoren, aber auch eine mögliche Stimmungs-Abfrage zu den Themen selbst.
Als Beispiel gibt es bei RIA Novosti unter jedem Artikel -> Daumen hoch, Daumen runter, lächelndes Smiley, erstauntes Smiley, trauriges Smiley, wütendes Smiley <- mit dem ich sofort meinen persönlichen Eindruck zum Thema als Rückmeldung geben kann. Weiterhin viel Erfolg! Ihr seid mein persönliches Radio-Free-World-Europa in diesen dunklen Zeiten! FreeWorldRT
So geht profunde Analyse! Danke an Dagmar Henn. Mal wieder. Ok, sie hätte erwähnen können, dass auch Russland die Strominfrastruktur angreift und darauf hinweisen können warum und, dass das im Kollateralschaden auch die Zivilisten trifft. Doch von einer Zerstörung der Infrastruktur zur Wasserversorgung ist mir seitens Russlands nichts bekannt. Wohl aber auf Seiten der Ukraine (Staudamm). Danke, für eine erneute profunde Analyse!
Sie beißen um sich, wie tollwütige Tiere, oder? "Was is eine Dampfmaschine? Da stellen wir uns mal janz dumm." heißt es zu Anfang des Propagandafilms "Feuerzangenbowle" des Dritten Reiches. – Den ich übrigens trotzdem immer wieder gern sehe.
Er hat so viel Charme. Weshalb Propaganda a la Hans Rühmann und Co. ja so genial funktioniert hat. Cahrisma ohne Menschlichkeit. Die perfekte Waffe! Nee, nicht Rühmann, der hatte seine Gründe für seinen Pakt mit Göbbels. Die Nazis an und für sich meine ich. Also die US-Eliten, die es nicht geschafft haben im eigenen Land den Faschismus aufzubauen und dann freudig Die Nazis unterstützt haben.
Klar, heute gibt es da auch wieder viele Namen. Fast alle Promis machen bei jeder Propaganda der letzten drei Jahre mit. Auch jene, die früher noch als Rebellen und kritische Geister galten. Fremdschämen.
Nebenbei gesagt – Und genauso hier: Was wird wohl entstehen, wenn die EU die Beziehungen zu Ungarn überstrapaziert? Da geht es nicht mehr um eine Hand voll Spione! Da hat Russland dann mehr oder weniger freien Zugriff auf das erste (!) Land in der EU. Und was folgt dann? Wenn die darbende EU mitbekommt, wie Ungarn auf einmal besser da steht, als sie selbst, was machen dann Bulgarien, Rumänien, Serbien, der Kosovo, bzw. die Tschechei, Slowenien? Wie weit würde das noch gehen?
Kommt, Leute (in der EU), der Überlebensinstinkt eines kämpfenden Tieres ist ausgeprägter, als der Eure! Oder eben auch nicht, weshalb ihr ja den sogenannten US-"Eliten" bis zum Anschlag im Ar... Selbst wenn es um die Auflösung aller Staate ginge und die Auslöschung der EU. Mit wem will die USA denn dann noch Handel treiben? Das begreift ihr aber, ja? Dass ihr euch dann von den Geldquellen abschneiden würdet?
Leider nimmt Putin diese Schlacht nicht ernst genug. Alaudinow beklagte in einem Video, wie löchrig die russische Linie an der Grenze war. Das ist aber keinesfalls besser geworden – weiter gibt es Berichte über Ukro-Einheiten, die nach Belieben Grenzdörfer besuchen und sich dort knipsen lassen.
Irgendwann kommt es zu weiteren solchen Einfällen – von 8-10 verfügbaren Brigaden nutzen die Banderas bisher zwei – der Rest ist an der Grenze in den Oblasti Sumy und Charkow konzentriert. Kommt Russland nicht dazu, entlang der GESAMTEN Grenze ordentliche Frontlinie aufzubauen?
Wenn diese vorrückt, werden die Banderas die andere Seite besetzen müssen – was Russland an Kräften bindet, müssen die Banderas auch. Es werden aber keine überraschenden Durchbrüche mehr möglich.
12:45 Uhr
Leserbrief von Werner R., 11.08.2024
Wo sind Rokussowski, Konew und Watutin? Die Befehlshaber 1943. Nach 11 Tagen waren Manstein, Model und Hoth geschlagen. Von da an ging die strategische Initiative auf die Rote Armee über. Bin gespannt, wie das heute ausgeht. Die Rote Armee gibt's aber nicht mehr...
12:44 Uhr
Leserbrief von Werner, 11.08.2024
Am 7. August wurde der bis jetzt letzte Leserbrief veröffentlicht. Was ist passiert? Funkstille wegen Kursk?
12:41 Uhr
Leserbrief von Henk, 11.08.2024
Danke für all die Neuigkeiten über diesen verdorbenen Krieg. Ich hoffe, dass unsere Staats- und Regierungschefs in Europa zusammen mit Russland bald bereit sein werden, diesen Krieg zu beenden. Ich sehe Russland nicht als Feind und bin in diesem Krieg neutral. Das liegt daran, dass ich nicht alles darüber weiß. Aber wenn ich mich zwischen dem Westen (Amerika) oder Russland entscheiden müsste, würde ich mich für Russland entscheiden. Ganz einfach, weil mein Bauchgefühl mir sagt, dass Russland nicht die Ursache dieses Krieges ist. Schon vor diesem Krieg habe ich nie verstanden, warum wir uns als westliche Länder nicht mit Russland angefreundet haben. Ich vertraue Russland mehr als Amerika. (Anmerkung der Redaktion: Übersetzt aus dem Niederländischen.)
Nur die Bildunterschrift: Das ist nicht das Heck eines Porsche Cayenne, und da man bei genauem Hinsehen, was man stets tun sollte, auf der Ladekante lesen kann SSANYO, wird es wohl ein SSANYO sein. Jedenfalls ein Hammer, wie unser Wohlstand verschleudert wird.
Schon wieder haben die nichtsnutzigen, arroganten Generäle und Führungsoffiziere versagt. Wie konnte das passieren? Und wieder wurde ein ganzer, stehender Konvoi von den ukrainischen Raketen vernichtet. Schickt endlich diese Versager nach Sibirien.
Der ukrainische Faschistenführer Selenskij setzt jetzt auch weibliche Soldateneinheiten im aktiven militärischen Kampf mit Waffen ein ... moralisch noch niedriger kann dieser Laufbursche des verkommenen Westeuropas einschließlich der übrigen US-amerikanischen Vasallen nicht kommen.
Ich bin eher gegen eine Art 'Diskussion' im RT-Lesermeinungsportal – es sollte vordergründig nur Leser-'Meinungen' wiedergeben. Hinsichtlich der Lesermeinung Leserbrief von Sille, 07.08.2024: "Bürgerrechtler" werfen Wagenknecht Lüge vor - Die BSW-Chefin reagiert scharf... bitte ich den Einsteller 'Sille' um eine unverklausulierte und offen Personen nennende Formulierung des Meinungstextes. Ich finde nämlich nicht, das Sahra Wagenknecht (ich nehme an, das damit die Person 'Sahra' gemeint) gegen! uns ehemalig Ostdeutsche ihr Wort ergriffen hat.
Die CDU, allen voran der MP aus Sachsen, fordert nun ein zum gegenseitigen Vorteil bestehendes Verhältnis zu Russland und Präsent Putin? Seit wann ist der eigentlich wieder "Präsident"? War der nicht erst noch vor kurzem "Machthaber", "Kreml-Chef", "Diktator" und "Despot"? Wie sich doch die Zeiten ändern oder sind es nur die Fähnchen und die Windrichtungen? Plötzlich müssen wir die Nord-Stream-Pipelines reparieren, wieso eigentlich wir? Wer hat die denn zerstört, und wer hat dabei zugesehen und nichts gesagt? Und plötzlich wird gefordert, die Waffenlieferungen an die Ukraine zu überdenken, die Sanktionen zu prüfen. Wie jetzt? Wer hat denn der Ampel den roten Teppich ausgerollt und alles durchgewunken? Und die tun heute so, als ob sie immer schon dagegen gewesen wären? Geht's denn eigentlich noch verlogener? Angst vor den Landtagswahlen, Herr Kretschmer? Kam aus ihren Reihen nicht erst gestern der Vorschlag, eine neue Mauer zu errichten, weil der ungebildete Ostdeutsche die Demokratie nicht verstanden hat und eine Gefahr für die BRD ist? Liebe CDU, es gibt ja leider noch sehr viele, die auf die BlackRock-CDU hereinfallen, aber es werden immer weniger, und wenn Präsident Putin morgen die 2-plus-4-Verträge kündigen würde, ich hätte nichts dagegen.
Sehr oberflächlicher Bericht mal wieder. Kein Wort darüber, dass Scott Ritter sich vn diversen russischen Institutionen aushalten ließ und damit systembedingt zum ausländischen Agenten wurde. Der Wahn einmal damit durchgekommen zu sein, könnte einen Menschen in den Gedanken bringen "mir kann keiner was". Damit war zu rechnen ... hatte mich schon gewundert, dass das so lang nicht stattgefunden hat. Wieso hat er sich auch von russischer Seite finanzieren lassen und ist wieder in die USA zurückgekehrt? Der typische Egoman eines Karriere-Soldaten? Hat Scott Ritter irgendetwas in petto, womit er sich schützen und dem Ganzen entziehen kann? Ich meine, er hat doch alles rund um Julian Assange mitbekommen. Lebt er etwa in einer typisch amerikanischen Hybris des "mir kann keiner was"? Ich hoffe, er findet einen Weg raus. Was ich jedem Menschen wünsche! Doch wer innerhalb des Systems bleibt, bleibt verfolgbar und kann jedwede Sanktion erleben, so er eine andere Meinung als die erwünschte hat. Wieso hat er auch russiche Propaganda à la eines fast wöchentlichen "Der Krieg ist zu Ende" von sich gegeben, obwohl er sich immer geirrt hat? Hat er einen Märtyrer-Wahn? Er hätte in Russland bleiben sollen, als er es noch gekonnt hat.
Ich hatte das Thema nach dem Absturz der japanischen Börse bereits angesprochen und in einem Kommentar bei euch auf einen oberflächlichen Beitrag eures Schweizer Finanzanaylsten Läppli genutzt, um eben auf die oberflächliche Berichterstattung hinzuweisen. Nun gibt es zum Thema, wie es Buffett laut Läppli geschafft hat, sich vor "dem Absturz der Börsen" "defensiv" zu positionieren, auch ein Video. Allerdings geht es da nicht um die läppische Meinung, sondern eher um die Meine. https://www.youtube.com/watch?v=ayri3CYFztY Der Teaser zum oben verlinkten Video: "Am Montag stürzten sowohl der Dow Jones Industrial Average als auch der NASDAQ ab und verzeichneten erhebliche Verluste in Höhe von Billionen von Dollar. Auch andere Wirtschaftsindikatoren sind nach wie vor schlecht, und trotz der angeblichen Bemühungen der Fed sind die Anzeichen einer bevorstehenden Rezession nicht zu übersehen. Einer, der den Absturz vorausgesehen hat, ist der Milliardär Warren Buffett, der kurz vor dem Absturz einen großen Teil seiner Apple-Aktien abgestoßen hat. Jimmy spricht mit dem Wirtschaftsprofessor Richard Wolff darüber, wie Investoren wie Buffett zu Crashs beitragen und warum Crashs wie dieser typisch für ein kapitalistisches System sind und alle 4-7 Jahre erwartet werden sollten." Es ist mit euch, wie es der recht dekadente Herr Doctorow in diesem Beitrag beschreibt https://seniora.org/politik-wirtschaft/die-gestrige-durchsuchung-von-scott-ritters-haus-durch-das-fbi-eine-kontraere-sichtweise Zitat: "Von Anfang an positionierte sich RT als Spiegel Amerikas, mit Sendungen, die von ehemaligen amerikanischen, kanadischen und anderen englischsprachigen Journalisten vorbereitet und vorgetragen wurden. Die Ergebnisse waren von der Qualität her zweitklassig und vom Auftrag her fehlgeleitet. Ein Spiegel für Amerikas Makel und Fäulnis wird besser von Amerikanern im Lande gehalten, nicht vom Gegner des Landes. Noch wichtiger ist, dass RT den Reichtum an Material, den der staatliche russischsprachige Rundfunk seinem inländischen Publikum direkt vor der Nase bietet, nie genutzt hat. Es wäre dem Ansehen Russlands in der Welt zuträglicher gewesen, wenn die hochwertigen Nachrichtensendungen von Vesti und die erstklassigen politischen Talkshows wie Das grosse Spiel oder Abend mit Vladimir Solovyov entweder mit englischem Voice-over oder mit englischen Untertiteln ausgestrahlt worden wären. Dies ist nie geschehen." Was er aber übersieht ist, dass es zu viele Naivlinge gibt, die RT für die Info-Plattform der Freiheit und Liebe erfassen und eben leicht zu umgarnen sind, weil sie glauben, dass das "alles sehende Auge" RT mehr weiß. Und die sind in jedem Fall auch zu bedienen. – Was ich ebenfalls bereits thematisiert habe, wie ihr sicher im Bewusstsein habt. Diese Lobhudelei, die ihr dann auch immer wieder gern nutzt, um für euch zu werben, meine ich. RT ist im wesentlichen ein Propagandaorgan, dass so gut wie nie tiefgehende Analysen oder andere tiefgehende Beiträge bringt. Fänden wir hier tiefgehende Analysen, würde es wohl kaum viele Leser haben, weil der Durchschnitt so tief nicht zu denken in der Lage ist, sonst würde er ja eben auch nicht so einen Unsinn behaupten, wie das regelmäßig zu lesende "Lob" dieser Leser zum Ausdruck bringt. Und trotzdem ist es wichtig hier täglich zu lesen! Allein, um sich darin zu schulen, auch jene Propaganda zu erkennen, welche die eigene Meinung scheinbar festigt. Ich wiederhole mal wieder Goethe: “Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.", bzw. der glaubt, RT sei die Plattform, dank der er sich einzig "richtig" informieren kann.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Isr
12.08.2024
Operationsplan Deutschland – Bereitet Deutschland einen Angriffskrieg vor?
freedert.online, 12 Aug. 2024 18:03 Uhr, Von Gert Ewen Ungar
Deutschland rüstet auf. Der "Operationsplan Deutschland" macht Deutschland zum Aufmarschgebiet der NATO in Richtung Ostfront. Allerdings ermöglicht der Plan auch, Russland zu überfallen. Ihre Vernichtungsabsicht haben deutsche Politiker zahllos geäußert.
Knapp 80 Jahre nach dem Ende de Zweiten Weltkriegs rollen Deutsche Panzer wieder in Richtung Russland.
Der "Operationsplan Deutschland" soll die deutsche Antwort auf Pläne Russlands sein, in naher Zukunft Länder der NATO zu überfallen. Deutschland soll innerhalb von fünf Jahren kriegstüchtig werden. In einem Interview mit der Welt führt der Kommandeur des Landeskommandos Hamburg der Bundeswehr, Michael Giss, aus, was die Umsetzung des Operationsplans Deutschland für Hamburg bedeutet. Aus dem Hafen wird ein Umschlagplatz für Kriegsgerät. Damit macht sich Hamburg auch zum Ziel von Angriffen, das ist dem Kommandeur klar. Aber was sein muss, muss sein. Russland hat schließlich vor, die NATO anzugreifen, glaubt der Kommandeur – und er ist damit nicht allein.
Bereits im Juli tat sich Bundeswehr-Generalleutnant André Bodemann mit der Behauptung hervor, Russlands Präsident Putin verfolge die Absicht, die Sowjetunion wiederherzustellen. Putin habe das so gesagt, führte der General an.
NachDenkSeiten-Redakteur Florian Warweg hat im Rahmen der Bundespressekonferenz den Sprecher der Bundeswehr um einen Beleg für das Zitat gebeten. Statt einer angemessenen Antwort wurde er abgewatscht. Er sei nicht Warwegs Recherchebeauftragter, meint der Sprecher der Bundeswehr, Arne Collatz. Collatz rät, Warweg solle bei den Kollegen vom Mainstream nachfragen, die in der Recherche offenbar begabter seien. Dort habe er solche Zitate schon häufig gelesen. Angriff ist die beste Verteidigung, mag sich Collatz gedacht haben. Einen Beleg hatte er jedenfalls nicht zur Hand. Fakt ist: General Bodemann hat das Zitat frei erfunden.
Dabei ist es sogar wahrscheinlich, dass Collatz in den deutschen Medien etwas über einen angeblichen neuen russischen Imperialismus gelesen hat. In den deutschen Medien wird in Bezug auf Russland gelogen, was das Zeug hält. Fakt ist jedenfalls, Putin hat nie von einer Wiederherstellung der Sowjetunion schwadroniert.
Über die in Deutschland angeführte Behauptung, Russland verfolge imperialistische Ziele, legitimiert Politik ein enormes Subventionsprogramm der deutschen Rüstungsindustrie. Deutschland muss wehrfähig werden, heißt es. Bezug zur Realität hat die Furcht vor einem russischen Überfall jedenfalls nicht. Was sollte Russland mit Deutschland anfangen? Es gibt dort nichts, was Russland dringend bräuchte. Die Behauptungen, Russland habe die Absicht geäußert, sind schlicht gelogen. Das machen ausgerechnet hochrangige Vertreter der Bundeswehr deutlich.
Geschuldet ist die Verirrung von Collatz und Co. auch der medialen Abschottung Deutschlands. Durch Zensur und Koordination der großen deutschen Medien mit den von der Bundesregierung vorgegeben Narrativen ist der Informationsraum in Deutschland so eingeschränkt wie in kaum einem anderen Land der Welt. Es dringt von außen kaum etwas ein und im Innern herrscht Gleichklang – von taz bis FAZ, von ARD bis RTL verbreiten alle die gleiche Desinformation und veröffentlichen die gleiche Meinung. Das macht schamloses Lügen überhaupt erst möglich, denn mit Widerspruch ist kaum zu rechnen. Der deutsche Journalismus ist in einem erbärmlichen Zustand.
Ob Collatz der deutschen Propaganda zum Opfer fiel oder es eigentlich besser weiß, darüber lässt sich nur spekulieren. Aber der gesamte Aufrüstungswahn in der BRD ist der umfassenden Abschottung Deutschlands von Fakten sowie der Arbeit einer gut geölten Propagandamaschinerie geschuldet. Verweise auf Fakten und Einforderung von Belegen werden als Desinformationsstrategie abgetan. Florian Warweg kann davon ein Lied singen. Man will aufrüsten und will unbedingt an die Notwendigkeit dazu glauben. Das ist verdächtig.
Der gesamte Aufrüstungswahn, dem deutsche Politik verfallen ist, ist der Verengung des Meinungskorridors und der informationellen Abschottung geschuldet. Das gilt sowohl für die in Deutschland veröffentlichte Meinung als auch für die Tatsache, dass deutsche Politik auch dem Ausland das Gespräch verweigert, wenn man absehbar anderer Meinung ist. Man will keinen Dialog, denn man will keinen Frieden, wenn Frieden bedeutet, einen Kompromiss eingehen zu müssen. Man will recht haben und man will siegen.
Die deutsche Außenministerin hatte in ihrer Amtszeit genau einmal direkten Kontakt zu ihrem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow. Es war ihr Antrittsbesuch im Januar 2022. Das war’s. Auch Bundeskanzler Scholz redet nicht mit Putin. In dem Umfang, wie man plant, aufzurüsten, verzichtet man auf Diplomatie. Deutschland fällt damit hinter den Gründungsgedanken der UN zurück. Der lautet: Man redet immer miteinander, insbesondere dann, wenn man nicht der gleichen Meinung ist. Deutschlands oberste Völkerrechtlerin müsste das eigentlich wissen und vor allem danach handeln –Baerbock tut das Gegenteil. Sie setzt auf militärische Lösungen, wo es nur diplomatische gibt.
Sowohl Baerbock als auch Scholz verbreiten genau die Propaganda und Desinformation, die Aufrüstung und "Kriegstüchtigkeit" notwendig erscheinen lassen. Wenn die Ukraine fällt, dann stehen russische Truppen bald am Brandenburger Tor, behaupten sie. Gemeinsam mit Verteidigungsminister Boris Pistorius und im Verbund mit den deutschen Medien züchten sie in Deutschland ein Klima, das auch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs in Deutschland geherrscht hat.
Ob Russland an den rein defensiven Charakter des Operationsplans Deutschland glaubt, ist die Frage, die sich stellt. Es geht immerhin um massive Truppenverlegungen durch Deutschland an die Ostfront der NATO. Das lässt sich problemlos auch so deuten, dass Deutschland an der Planung und Vorbereitung eines Überfalls auf Russland beteiligt ist. Diese Interpretation ist indes deutlich stimmiger als die Behauptung, Russland wolle sich nach Westen ausdehnen. Deutsche Politiker haben die Vernichtungsabsicht gegenüber Russland immer wieder geäußert. "Russland muss eine strategische Niederlage zugefügt werden", forderte Stefanie Babst vom steuerfinanzierten Thinktank DGAP. "Russland muss verlieren lernen", ist die Ansicht des CDU-Politikers Roderich Kiesewetter. Baerbock wiederum will "Russland ruinieren".
Alles, was aus Deutschland kommt, kommt einer Kriegserklärung an Russland gleich. In Russland sind solche Töne gegenüber Deutschland nicht zu hören. Man nimmt Deutschland nicht ernst und spricht dem Land ab, souverän entscheiden zu können. Das ist richtig, aber eine offen geäußerte Vernichtungsabsicht gibt es von russischer Seite nicht. Von deutscher Seite aber eben schon.
Wahnsinn ist ja bekanntlich, immer wieder das Gleiche zu tun, aber andere Ergebnisse zu erhoffen. Der Operationsplan Deutschland ist zweifellos Ausdruck eines spezifisch deutschen Wahnsinns. Linderung ist vorerst nicht in Sicht.
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
Pistorius ist ein Angstmacher, und Angst ist ein Gehirntöter
Der Bannerträger vieler kriegslüsterner Ostlandreiter in Regierung und Opposition will es nicht wissen: Russland ist nicht unser Feind
Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam
„Die manische Fixierung auf ‚Sicherheit‘ hat zu einer lähmenden Kultur der Angst geführt. Sie verzerrt die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen der Gesellschaft.“[1]Gleichfalls gesichert ist, dass Angst schnell in Aggressivität umschlägt.[2]Für Deutschland gilt das allemal.In seinem Angstklima funktionieren die Massenmedien als Verstärker. Sie verklappen[3]die staatliche Propaganda-Dünnsäure als Nachrichten im Publikum. 79 Jahre nach der letzten deutschen Katastrophe locken sie damit die Russenhasser, Militaristen und unverbesserlichen Kriegstreiber wieder aus ihren Löchern. Und die machen sich die weitverbreitete zeitgeschichtliche Unkenntnis und Unfähigkeit zu politischer Analyse[4]zunutze. „Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“[5]
Liebe Leser, wer ist Ihnen sympathischer: Der ehrliche Faschist oder der verlogene Fassadendemokrat? Eine recht dumme Frage, die aber unterstreicht: Oben wird das miese Niveau des deutschen Politgeschwätzes von ministeriellen Lügenbeuteln gedeckelt und nach unten von journalistischen Schwachköpfen offengehalten. Die dümmsten Sprüche sind gerade gut genug, um die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen. Black-Rock-Absahner Friedrich Merz, CDU, über Deutschlands Nachschub für den Ukraine-Krieg:
„Jemand, der Waffen liefert, eskaliert nicht, sondern hilft, diesen Konflikt einzudämmen.“ [6]
Den traditionell leichtgläubigen, manipulierbaren Deutschen erfolgreich weisgemacht zu haben, dass Waffen zum Frieden führen, zeigt die bösartige Dreistigkeit der Herrschenden und die uferlose Tumbheit der Beherrschten. Was denn, was denn: „Krieg bekämpft man mit Krieg, Bomben mit Bomben und Gewalt mit Gewalt. Fehlt nur noch „Terror mit Terror“, fertig ist der Sportpalast.“[7]
Kriegsgeil
Kanonen statt Butter[8], diese Parole wurde wieder mehrheitsfähig gemacht. Also: Milliarden Euro für die Bundeswehr und Kürzungen im Sozialbereich. Um die dreht sich die neuerliche Haushaltsdebatte. [9] Vorbei die Zeiten, als ein Bundeskanzler Willy Brandt Beifall bekam für sein
„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“ [10]
Nach Brandt führte die intellektuellen Abwärtsfahrt der SPD über Schröder zu Scholz. Schröder und sein abgrundtief verlogener Verteidigungsminister Scharping machten sich des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen Serbien schuldig. [11] Vor diesem Hintergrund sind die Umtriebe des aktuellen Kriegsverteidigungsministers Pistorius zu sehen. Seine haarsträubende Forderung „Deutschland muss kriegstüchtig werden“ hat eine Konsequenz: „Deutsche töten und werden getötet.“ [12] Dieser Hasardeur will uns tatsächlich per Bundeswehr-Hochrüstung auf einen Krieg mit Russland „in fünf bis acht Jahren“ [13] vorbereiten. Mit der Atommacht Russland. Man hält‘s im Kopf nicht aus.
Um Legendenbildungen vorzubeugen: Der Mann ist beliebt. Weil unsere ARD-Tagesschau und deren Mittäter nun mal sind, was sie sind, nämlich massenverblödende Reklametröten [14], rangiert Pistorius auf Platz 1 der demoskopischen Beliebtheitsskala des ZDF. [15]
Was zeigt uns das? Mediale Meinungsmache wirkt. Steter Tropfen höhlt das Hirn. Politische Dummheit und Unwille, gründlich nachzudenken [16], sind inzwischen die Norm. Das haben seriöse Analysen bestätigt. [17] Mehr als 60 Prozent der Befragten im Verlauf einer wissenschaftlichen Untersuchung konnten den ehemaligen Außenminister Maas nicht der SPD und die Ex-Fraktionsvorsitzende Göring-Eckardt nicht den Grünen zuordnen.
Geschichtsfälscher
Auf solcher Unkenntnis gründet unsere Fassadendemokratie. [18] In ihr ist alles möglich und durchsetzbar, wenn’s der Geldelite dient, verheerende Kriege inklusive. [19] Höchst fragwürdige TV-„Experten“ wie der Potsdamer Militärhistoriker Sönnke Neitzel, mit denen unsereins nicht bei Tische sitzen wollte, können sich unwidersprochen die Zeit- und Gegenwartsgeschichte zurechtlügen:
„Die Bevölkerung ist bereit zu kämpfen und persönliche Einschränkungen hinzunehmen, wenn man ihr erklärt, wozu das nötig ist.“ Eine strikte Ablehnung, mit der Waffe für das Land einzustehen, habe es in Deutschland nie gegeben.[20]
Das ist nachweislich falsch, denn im Jahr 2014 waren noch 60 Prozent der befragten Deutschen gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr (und gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete sowieso). [21] Einer von vielen Belegen:
„Rhetorisch haben die Regierungen von Helmut Kohl über Gerhard Schröder bis hin zu Angela Merkel die Abneigung ihrer Wähler gegen alles Militärische immer bedient. Während sie Schritt für Schritt den Radius der Bundeswehr ausdehnten, vermieden sie es, das Wort ‚Kampfeinsatz‘ in den Mund zu nehmen. ‚Friedensmission‘ und ‚Stabilisierungstruppe‘ klangen besser, und wenn es brenzlig zu werden drohte, war allenfalls von einem ‚robusten Mandat‘ die Rede.“ [22]
Dass sich die mehrheitliche Friedfertigkeit in Deutschland verflüchtigt hat und jetzt die Kriegsbefürworter in Politik und Medien verbal die Messer wetzen, daran ist – wie könnte es auch anders sein – der Russe Schuld. Putin „bedroht (unsere) Freiheit und Menschenwürde“. Die Tagesschau gibt diese staatliche Hetze ungeprüft als Tatsache weiter. [23]
Es kann nicht oft genug daran erinnert werden: Die Sowjetunion zog in der Hoffnung auf weltweiten Frieden ihre Besatzungstruppe aus der DDR ab und ermöglichte deren Anschluss an die BRD. Freiwillig. Sie löste den Warschauer Pakt und sich selbst auf. Friedlich. Der unfähige und trunksüchtige Präsident Boris Jelzin öffnete dem aggressiven Westen Tür und Tor zur Plünderung der russischen Wirtschaft. Der Westen schob die NATO bis unmittelbar an Russlands Grenzen vor, trotz seines gegenteiligen Versprechens und trotz der Bitten und letztlich Warnungen aus Moskau. Weil Präsident Putin das üble Spiel der Westmächte nicht mehr mitspielte und ihre zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Pressionen mit Aggression beantwortete, muss er für uns nun der Böse sein.
Küsschen, Küsschen, liebe Nazi-Freunde
Und wir sind die Guten. Ein Ausdruck dafür ist, dass unsere politischen Repräsentanten dem Filbinger-Satz („Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein“ [24]) nacheifern. Zum Händeschütteln und Schulterklopfen, zu Umarmungen und Wangenküsschen für Ukro-Nazis reisen sie in Scharen nach Kiew. Gauck, Steinmeier, Scholz, Pistorius, Faeser, Heil, Baerbock, Habeck, Özdemir, Göring-Eckardt, Lindner, Lauterbach, Paus, Schulze … ellenlang ist die Liste unsrer Polittouristen, die sich unterm Denkmal des Nazi-Kollaborateurs und Massenmörders Bandera ein Stelldichein mit dessen Verehrern und Nachfahren gaben. Alle sind mit Geld und/oder guten Worten als Kriegsunterstützer des Neonazi-affinen Regimes in Kiew auffällig. Keiner als diplomatischer Friedensmahner.
Dass sich Russland vom verbrecherischen Bürgerkrieg der West-Ukrainer gegen ihre russisch-sprachigen Landsleute im Donbass sowie von der Drohung einer ukrainischen NATO-Mitgliedschaft zur Invasion veranlasst sah [25], wollen die Bundesregierung und ihr medialer Tross nicht wahrhaben. Darüber wird hinweg geheuchelt. Der von den USA provozierte und finanzierte Putsch auf dem Maidan sowie der gewaltsame Sturz einer demokratischen Regierung sollen, welch ein Hohn, als „Sieg der Demokratie“ in unser kollektives Gedächtnis getrommelt werden.
Deutschland und die EU schieben seither Jahr für Jahr Milliarden Euro nach Kiew, wohl wissend, dass die nicht nur für Waffenkäufe, sondern auch als Schmiergeld dienen; nicht von ungefähr hat der Europäische Rechnungshof die Ukraine „das korrupteste Land Europas“ genannt. [26] Präsident Selenskyjs autoritäres Regime wird trotzdem gehätschelt, ungeachtet auch des Verbots von elf (!) oppositionellen Parteien [27] sowie aller kritischen Fernsehsender. [28] Die Bundesregierung schweigt zum ukrainischen Terror gegen die russische Minderheit und der Vernichtung von deren gesamtem kulturellen Erbe. [29] Wegschauen und Wahr zu Unwahr machen liegen im deutschen Genom. Schon die Merkel-Regierung tat sich als Anstifter des Betrugs mit dem Minsk-II-Abkommen hervor, unstreitig unter Bruch dieses völkerrechtlich gültigen Vertrages. [30]
Die Bundesregierung trägt kein Jota dazu bei, Friedensverhandlungen in Gang zu bringen. Vielmehr zeigen wir uns in altbekannter Militaristen-Manier von unserer hässlichsten Seite. Wir sind der zweitgrößte Einzelfinanzier und Waffenlieferant der Ukraine. [31] Trotz unserer riesigen Staatsschulden von mittlerweile 2,46 Billionen Euro (pro Kopf 28 943 Euro). [32] Die Berliner Marionetten des US-Imperiums beschönigen die Geldversenkung im Ukraine-Sumpf als Ausdruck edelmütiger Hilfsbereitschaft:
„Deutschland unterstützt die Ukraine durch Waffenlieferungen bei der Ausübung ihres individuellen Rechts auf Selbstverteidigung gegen den von Russland geführten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg und wird mit dieser ‚bloßen Hilfe‘ nicht zur Kriegspartei.“ [33]
Das ist einer der schamlosen Ablenkungsversuche, die unsere Lügenbarone dem deutschen Wahlvolk zumuten. Deutschland ist Kriegspartei und verfolgt in der Ukraine eigene Wirtschaftsinteressen. Damit sind nicht nur Interessen der Rüstungsindustrie gemeint. Der CDU-Hardliner Kiesewetter ließ in einem Interview mit der ARD die Sau raus [34]: Deutsche Konzerne haben ein Auge auf die umfangreichen ukrainischen Rohstoff-Ressourcen geworfen, unter anderem die Lithium-Vorkommen im Donbass. [35] Kommisskopp Kiesewetter behauptet zudem, es gehe um den Erhalt der „regelbasierten Ordnung“. Diese sprachliche Missgeburt (eine Ordnung ohne Regelsystem ist keine) dient den Imperialisten zur Tarnung des Versuchs, die UN-Charta, das Völkerrecht, zu entwerten und das eigene Herrschaftsinteresse durchzusetzen. [36]
Russenfressers feuchte Träume
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen [37]: Bekanntlich hat die Bündnis-Grüne Baerbock den deutschen Führungsanspruch auch im ökonomisch motivierten Russenhass geltend gemacht:
„Wir sind schließlich im Krieg gegen Russland …“[38]„Russland soll volkswirtschaftlich jahrelang nicht mehr auf die Beine kommen.“ [39]
Als die Bundesregierung im Mai dieses Jahres der Ukraine erlaubt hatte, von Deutschland gelieferte Waffen auch gegen militärische Ziele in Russland einzusetzen[40], behauptete die Scholz-Truppe immer noch, wir befänden uns nicht im Kriegszustand mit Russland. Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages äußerten daran erhebliche Zweifel. [41] Die wurden sogar veröffentlicht, allerdings nicht von der Tagesschau, sondern vom Kommerzfernsehen. [42]
Die Konsequenz des Berliner Erlaubnisscheins: Russland schloss Angriffe außerhalb der ukrainischen Kampfzone nicht mehr aus. Müssen erst ein paar Raketen im Reichstag und in Wiesbaden einschlagen, ehe das Hampelmann-Kabinett kapiert, was eine „Rote Linie“ ist?
Müssen wir wirklich soviel neuerlichen Russenhass verstrahlen, dass wir den Tod hunderttausender Ukrainer billigend in Kauf nehmen können? Berührt es uns nicht, dass kriegstaugliche junge Männer auf den Straßen der Ukraine wie Schafe eingefangen und zur Schlachtbank geführt werden oder als flüchtige Wehrunwillige im Grenzfluss zu Rumänien ersaufen? [43] Deutsche Gefühlskälte und Selbstgerechtigkeit: Hier wird schon darüber diskutiert, ukrainischen Wehrflüchtigen, die bei uns Schutz gefunden haben, die finanzielle Hilfe zu entziehen. [44]
Die wenigen Intelligenten unter den westlichen Politdarstellern – die Regierungschefs Ungarns, der Slowakei, Serbiens und neuerdings auch Italiens – haben verstanden, dass der Krieg gegen Russland nicht gewinnbar ist. Als erster klassischer Hardliner des transatlantischen Westens hat sich jüngst Finnlands Präsident Alexander Stubb für Verhandlungen mit Russland ausgesprochen. [45] Die Suche nach Wegen zu Verhandlungen und zum Frieden scheint endlich anzulaufen. [46]
Deutsche Politiker sind nicht beteiligt. Hier wird weiter der feuchte Traum vom Sieg über Russland und von Rache für 1945 geträumt. Im Wachzustand hopst Annalena Baerbock, die unfähigste Ministerin, die Deutschland je hatte, auf dem Trampolin herum. [47]
Mit vergleichbarer Leichtigkeit überspringt ihr Kabinettskollege Pistorius die Grenzen der Logik. Wenn Deutschland erst „in fünf bis acht Jahren“ kriegstüchtig genug ist, um Russland militärisch die Stirn zu bieten, worauf wartet der Putin denn dann noch? Welcher verqueren Logik folgt unser Kriegsminister, wenn er die Waffenarsenale der Bundeswehr zugunsten der Ukraine leerfegt und zugleich von russischer Gefahr für unser Land schwadroniert? [48] Er mag allenfalls Seinesgleichen mit der Behauptung für dumm verkaufen, Russland wolle nach einer Eroberung der Ukraine westeuropäische Länder angreifen. [49]
Pistorius versucht fortwährend, uns etwas vorzulügen. Auf Hawaii, während des von den USA geführten Flottenmanövers „RIMPAC“ im Pazifik, erklärte er zur geplanten Stationierung neuer US-amerikanischer Langstreckenwaffen in Deutschland, sie seien
„nicht als Waffen mit nuklearen Sprengköpfen vorgesehen. Das muss man zur Beruhigung all derer, die sich hier Sorgen machen, sehr deutlich unterstreichen…Es geht jetzt darum, diese Lücke auf unserer Seite zu schließen, … um deutlich zu machen, ein möglicher, ein eventueller Angriff auf Nato-Gebiet, auf Nato-Verbündete hätte für Russland einen so hohen Preis, dass das Risiko nicht mehr kalkulierbar wäre.“ [50]
Die nächste Station heißt Größenwahn. Als ob ein paar konventionell bestückte Raketen eine Atommacht abschrecken könnten!
Haarsträubend unverfroren
Die für Deutschland vorgesehenen US-amerikanischen Hyperschallwaffen können Atomsprengköpfe tragen und damit in wenigen Minuten Moskau erreichen. Sie sollen den Weltmachtanspruch der USA gegenüber Russland geltend machen. Das lässt sich belegen: Washington hatte seine Stationierungspläne spätestens 2021 fertig, mehr als ein Jahr, bevor Russland die Militäroperation gegen die Ukraine begann: Es sei eine Tatsache,
„dass die USA schon vor der Beendigung des INF-Vertrags mit der Entwicklung neuer Mittelstreckenraketen begonnen hatten. Bereits 2017 wurde in Wiesbaden eine erste Multi-Domain Task Force (MDTF) eingerichtet, angeblich nur zu Testzwecken. Auch die Reaktivierung des 56. US-Artilleriekommandos im Jahr 2021 kann als vorbereitender Schritt zur Eskalation angesehen werden. Während des Kalten Krieges war dieses Kommando für die US-Pershing-Raketen zuständig; jetzt wird es die neuen US-Langstreckeneinsätze überwachen.“ [51] (maschinelle Übersetzung)
Die Unverfrorenheit des Karrieristen Pistorius erlaubt viele Spekulationen bezüglich seiner Ziele. Sein Motiv hingegen scheint eindeutig: den blassen Olaf Scholz beerben und SPD-Kanzlerkandidat werden. Sein haarsträubendes Stationierungs-Abkommen mit den USA war mit der SPD-Fraktion nicht abgesprochen; möglicherweise überraschte er damit auch den Bundeskanzler. Der Streit innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion spricht jedenfalls Bände. [52]
„Wer Argumente erwartet, Zahlen, Daten und Fakten auch nur zu den militärischen Fähigkeiten Russlands im Vergleich zur denen der NATO, wartet vergeblich. Der Bundeskanzler und der Bundesverteidigungsminister haben den Anspruch auf Information und umfassende Begründung ihrer Entscheidung … fast vollständig missachtet.“ [53]
Fast die Hälfte der Befragten sprach sich in einer repräsentativen Umfrage für die Sender RTL und n-tv spontan gegen die Stationierung neuer US-Raketen aus: „47 Prozent der insgesamt 1007 Befragten befürchten, dass ein militärischer Konflikt zwischen Russland und den Nato-Ländern dadurch näher rückt. 34 Prozent erwarten keine Veränderung. Nur 17 Prozent glauben, dass die Sicherheit dadurch zunehmen wird.“ [54]
Einen Pistorius bremst Volkes Stimme natürlich nicht. Jüngst vereinbarte er mit dem abgewirtschafteten Großbritannien, Front gegen Moskau zu machen und gemeinsam mit anderen westeuropäischen Ländern eigene Waffen zu entwickeln [55], vorgeblich zwecks Verringerung der westeuropäischen Abhängigkeit von der „Schutzmacht“ USA. Mal sehen, wie der militärisch-industrielle Komplex der Amis das findet – und wann Washington mit der Unbotmäßigkeit seiner Vasallen Schluss macht.
Zurück in die Gegenwart. „Wer verursachte den Krieg in der Ukraine?“ [56] Die leicht lesbare Zusammenfassung des renommierten US-amerikanischen Politikwissenschaftlers John Maersheimer ist jedem Russland-Kritiker zur Lektüre empfohlen.
Russland ist nicht unser Feind. Aber wir sind Russlands Feinde. Wir haben uns von Washington und von unseren Nazi-Traditionalisten dazu machen lassen.
Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein „Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtlicher Medien e.V.“ dokumentiert: https://publikumskonferenz.de/blog
mit dem Springerblatt /Die Welt/ skizziert Kommandeur des
Landeskommandos Hamburg der Bundeswehr, Michael Giss, wie sich Hamburg
auf den seiner Meinung nach nahezu unausweichlich kommenden großen Krieg
vorbereitet.
/"...wir (wissen, dass wir) innerhalb von fünf Jahren in der Lage sein
müssen, einem konventionellen Angriff Russlands zu widerstehen. Das ist
die Vorgabe, die uns der Generalinspekteur der Bundeswehr mitgegeben
hat. Wir gehen davon aus, dass Russland die Nato in etwa fünf Jahren mit
konventionellen Mitteln testen könnte."/
Deutschland komme dabei aufgrund seiner geographischen Lage die Aufgabe
zu, den Aufmarsch in Richtung Ostfront zu koordinieren. Die Hafenstadt
Hamburg wird zum Umschlagpunkt für Kriegsgerät. Dem Hafen kommt in der
Strategie der NATO eine besondere Aufgabe zu.
/"Deutschland ist wegen seiner geografischen Lage in Europa der Platz,
an dem der Aufmarsch stattfindet, das Land, durch das Nato-Verbände in
Richtung Ostflanke durchmarschieren. Der größte deutsche Seehafen wird
dabei natürlich eine gewisse Rolle spielen."/
Dass sich Hamburg damit auch zum Ziel für Angriffe macht, ist Giss klar.
/"Die Lage des Hamburger Hafens erfordert aber wegen der langen
Revierfahrt auch einen besonders hohen Schutzaufwand für Schiffe. Wenn
der Hamburger Hafen im Spannungsfall eine besondere Rolle einnehmen
sollte, muss man auch diese Schutzerfordernisse durchplanen, gerade mit
Kapazitäten zur Luftverteidigung."/
Allerdings drohen noch andere Gefahren. Die Verminung der Elbfahrrinne
beispielsweise, Sabotageakte oder Angriffe auf die digitale
Infrastruktur zu Steuerung der Hafen- und Schleusenanlagen
beispielsweise. Klar ist, mit dem Anwachsen seiner militärischen
Bedeutung macht sich Hamburg gleichzeitig zum Ziel für Angriffe.
Geplant ist laut Giss, gemeinsame Übungen von Heimatschutz und
Bundeswehr auszuweiten. Der Operationsplan Deutschland sieht eine
Kooperation des Zivilen mit dem Militärischen unter Einbeziehung auch
der Privatwirtschaft vor. Krankenhäuser, Deutsche Bahn, Lufhansa, die
Logistikgesellschaft HHLA, die Agentur für Arbeit, und viele andere
Firmen, Unternehmen und staatliche Einrichtungen - kurz alle Segemente
der deutschen Gesellschaft haben Anteil an der Militarisierung
Deutschlands und seiner Aufrüstung. Sie werden entsprechend einbezogen.
Für Proteste hat Giss in diesem Zusammenhang kein Verständnis. Die
Beschädigung eines Werbeplakats der Marine hält er für /"weltfremd und
überhaupt nicht zielführend"/.
Vermutlich gilt das auch für Verhandlungen und Diplomatie. Die
Behauptung, Russland habe die Absicht Länder der NATO zu überfallen wird
von Russlands Präsident Wladimir Putin zwar regelmäßig zurückgewiesen,
gehört wird die Botschaft in Deutschland aber nicht. Dort gibt man sich
einer neuen Lust am Krieg hin und sieht in einer Neuauflage des
Wettrüstens des Kalten Krieges die Lösung für Probleme, die eigentlich
nur mittels Diplomatie gelöst werden können.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
Neue Akzente für den Traditionserlass: Mehr Kriegstüchtigkeit auch in der Traditionspflege
Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine will die Bundeswehr auch in ihrer Traditionspflege neue Akzente setzen. Die Bedeutung von Kriegstüchtigkeit und damit hoher Kampfkraft sei auch für die Traditionspflege bedeutsam, heißt es in neuen Ergänzenden Hinweisen zum 2018 in Kraft getretenen Traditionserlass der Bundeswehr. Bislang wurden sie nur intern in den Streitkräften verbreitet.
Die Ergänzenden Hinweise zu den Richtlinien zum Traditionsverständnis und zur Traditionspflege der Bundeswehr wurden am 12. Juli vom Abteilungsleiter Einsatzbereitschaft und Unterstützung Streitkräfte im Verteidigungsministerium, Generalleutnant Kai Rohrschneider, unterzeichnet. Es gehe dabei um eine Klarstellung zur Auslegung des Traditionserlasses, heißt es in dem Dokument. Maßgeblich sei die Frage, wie der in dem Erlass genannte Wertemaßstab auszulegen sei, ebenso wie der Spielraum für traditionsstiftende Beispiele militärischer Exzellenz auch außerhalb der bundeswehreigenen Geschichte.
Der von der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach öffentlicher, teils kontroverser Debatte 2018 unterzeichnete Traditionserlass legt unter anderem fest, dass weder die Wehrmacht des NS-Regimes noch die NVA als Institution traditionsstiftend für die Bundeswehr sein können. Einzelne Personen dieser Streitkräfte könnten jedoch, nach individueller Prüfung, als Vorbild und damit traditionsstiftend für die Truppe dienen.
Rohrschneiders Klarstellung verweist unter anderem darauf, dass der Gründergeneration der Bundeswehr, die zum großen Teil aus früheren Wehrmachtssoldaten bestand, mit Bezug zur Zeitenwende … eine bedeutende Rolle für traditionsstiftende militärische Exzellenz zukomme. In den aktuellen Weisungen werden auch zahlreiche frühere Wehrmachtsgenerale exemplarisch genannt, die beim Aufbau der Bundeswehr eine Rolle spielten.
Wesentliche Passage in den Ergänzenden Hinweisen nimmt der Bezug auf die von Verteidigungsminister Boris Pistorius geforderte Kriegstüchtigkeit ein – und die Rolle militärischer Vorbilder dabei:
Mit der durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ausgelösten Zeitenwende ist die Bedeutung von Kriegstüchtigkeit von Streitkräften, die sich maßgeblich aus einem hohen Einsatzwert und hoher Kampfkraft ableitet, auch für die Traditionspflege gestiegen. Gemäß der „Richtlinien zum Traditionsverständnis und zur Traditionspflege“ soll die Traditionspflege unter anderem die Einsatzbereitschaft und den Willen zum Kampf stärken, wenn es der Auftrag erfordert. Folglich muss auch in der Traditionspflege ein größeres Augenmerk auf militärische Exzellenz (Fähigkeit bzw. Können) gelegt werden gegenüber anderen traditionsstiftenden Beispielen wie klassische soldatische Tugenden (Charakter) oder Leistungen für die Integration der Streitkräfte in die Gesellschaft.
Bei der als Folge des Erlasses von 2018 betonten eigenen Tradition der Bundeswehr, vor allem durch die Auslandseinsätze, setzt das aktuelle Papier ebenfalls etwas andere Akzente:
Mit Blick auf die Geschichte der Bundeswehr kommt als traditionsstiftend und als Ausdruck von Kriegstüchtigkeit zwar das Bestehen im Gefecht im Rahmen des internationalen Krisenmanagements in Frage; es darf dabei aber keine Reduktion auf das Fallen im Einsatz erfolgen. Das Schicksal der gefallenen Soldaten bleibt unzweifelhaft Beispiel für soldatische Tugenden wie treues und tapferes Dienen. Es ist jedoch nicht per se als Beispiel für traditionsstiftende militärische Exzellenz, herausragende Haltung oder militärischen Erfolg geeignet.
Offen bleibt dabei, ob damit auch eine Abkehr von der Umbenennung von Kasernen nach den Namen im Auslandseinsatz gefallener Bundeswehrsoldaten verbunden sein wird.
Zur Dokumentation die – vorsorglich dazu gesagt: nicht eingestuften – Ergänzenden Hinweise zum Traditionserlass:
158 Antworten auf “Neue Akzente für den Traditionserlass: Mehr Kriegstüchtigkeit auch in der Traditionspflege”
Traditionspflege unaufgeregt. Minden Day event with the 1st Battalion, Royal Anglian Regiment at Kendrew Barracks. https://royalanglianregiment.com/news/minden-day-parade-2024/ „Der Minden Day ist ein Regimentsjubiläum, das am 1. August von bestimmten Einheiten der britischen Armee gefeiert wird . Er erinnert an die Teilnahme der Vorläufer der Regimenter an der Schlacht bei Minden während des Siebenjährigen Krieges an diesem Tag im Jahr 1759. In der Schlacht besiegte eine anglo-deutsche Armee unter dem Oberbefehl des preußischen Feldmarschalls Ferdinand von Braunschweig eine französische Armee“ (gem Wikipedia). Wer jetzt aufstöhnt, dem sei gesagt, natürlich hatten die Briten nicht ihr 1000jähriges Reich und auch keine bedingungslose Kapitulation. Danach nicht mal großartig gesucht findet sich in britischer Kriegsgeschichte nichtsdestotrotz reichlich Fragwürdiges. Die zwei Burenkriege mögen als Hinweis reichen. Dennoch gelingt jahrhundertealte Traditionspflege. Wie machen die das?
Klaus-Peter Kaikowsky (KPK) sagt: 04.08.2024 um 14:07 Uhr “ Wie machen die das?“
Antwort: „Simply: Right or wrong, my country „
@KPK „Dennoch gelingt jahrhundertealte Traditionspflege. Wie machen die das?“
Hier meine Antwort: Es war Mitte der 90er Jahre in Lichfield (England), als ich zusammen mit einem britischen Offizier eine Sendung auf Channel 4 ansah, wo ein sehr kritischer Beitrag einer deutsch-britischen Journalistin über die Traditionspflege der Bundeswehr (Gebirgsjäger: Dietl und Kübler, Fallschirmjäger: Student, Heidrich, Bräuer) ausgestrahlt wurde. Nota bene: In den britischen Streitkräften werden Liegenschaften wohlweislich nicht nach Kriegshelden benannt. O-Ton meines Gegenüber: „If we named our barracks after war heroes, somebody would come along and debunk them.“ Zu guter Letzt hielt er fest: „It would not all smell of roses, if you had a closer look at right-wing tendencies in our armed forces.“
Im vergangenen Mai war ich wieder in England. Ich besuchte auch die St Paul’s Cathedral in London. In der Krypta stand ich vor der Grablege von Admiral John Jellicoe (He commanded the British fleet at the Battle of Jutland in 1916). Nun zu General Charles Gordon (1833-1885). Hier die Huldigung des Dichters Rudyard Kipling: „Too late! Too late to save him, In vain, in vain they tried. His life was England’s glory, his death was England’s pride“. In der Krypta von St. Paul’s London befindet sich ein Kenotaph für den heute noch legendären General Gordon. Meine Deutung: In England ist der Nationalstolz eine Art von Ersatzreligion.
Man ist auch stolz darauf, dass britische Streitkräfte übermenschliche Kriegshelden wie Lent und Rommel besiegten. Ich erinnere an Peter Hinchliffe, The Lent Papers („The life of this outstanding Luftwaffe personality and leading exponent of night fighter tactics“). Der Historiker Hinchliffe hat das „Erinnerungsbuch Lent“ eingesehen, aber dessen Durchhaltebotschaften („Feiglinge erbarmungslos ausrotten“) einfach totgeschwiegen.
Das schlimmste Kriegsverbrechen von Angehörigen der britischen Streitkräfte ist das Massaker von Amritsar! Es wurde am 13. April 1919 in der nordindischen Stadt Amritsar von britischen Soldaten und Gurkhas an Sikhs, Muslimen und Hindus verübt, die gegen die Inhaftierung von zwei nationalindischen Führungspersönlichkeiten protestierten. Betroffen waren Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen.
Ich verweise auch zu meinen Anmerkungen “Bomber-Harris-Kaserne” in Dresden. Ich wiederhole.: Harris hatte das Flächenbombardement nicht angeordnet, sondern befehligt. Die Direktive zur Zerstörung von Dresden kam von Churchill.
Schlusspunkt: Jetzt wird es wieder Offiziere in der Bundeswehr geben, die den kundigen und mündigen Staatsbürger VEREMUNDO als “Friedensapostel” abtun und belächeln. Meine Entgegnung: Das Lob der Tapferkeit hängt von der Gerechtigkeit ab; Tapferkeit ohne Gerechtigkeit ist ein Hebel des Bösen! Tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem VEREMUNDO
@veremundo Der kundige und mündige Staatsbürger ist nicht zufällig Autor einiger der von ihm zitierten Schriften?
Beim Ausrüstungszustand der BW wäre es passend jemand wie Maj. Alfred Becker als Vorbild zu nehmen (Klar geht nicht wg WM etc)
Wenn nun schon „Traditionspflege“ bemüht werden soll, um „Kriegsfähigkeit“ zu erlangen, dann ist das eben auch ein Ausdruck von Schwäche.
Man ist auch stolz darauf, dass britische Streitkräfte übermenschliche Kriegshelden wie Lent und Rommel besiegten
Dem »kundigen und mündigen Staatsbürger« scheint entgangen zu sein, daß Helmut Lent keineswegs von »britischen Streitkräften besiegt« wurde. Schön, daß Sie vor Admiral Jellicoes Gruft standen; im Gegensatz zu ihm verweigerte die hiesige Regierung seinem Gegenspieler vor dem Skagerrak, Admiral Reinhard Scheer, bei dessen Tod 1928 die zur Überführung des Sarges übliche Lafette und die Kieler Scheer-Mole hielten ebenso wie die Tirpitz-Mole und den Tirpitz-Hafen kundige und mündige Staatsbürger« für nicht traditionswürdig.
@Interessierter JA! D’accord. Mölders, Lent und Marseille, die drei Sterne am Fliegerhimmel, wurden nie besiegt. Der „Reichsmarschall“ beim Staatsakt für Mölders: „Unter diesen Klängen, unter diesen Fanfarenstößen bist du emporgestiegen. Jetzt wird uns die Kraft deines Heldentums von dort leuchten. Immer wird dein Vorbild vor uns stehen. Ein Volk, das solche Helden hat, ist zum Siege bestimmt!“
Admiral Scheer hatte keinerlei Verständnis für die alltäglichen Sorgen und Nöte der Matrosen. Fast 80 Matrosen und Heizer wurden zu langjährigen Zuchthaus- oder Gefängnisstrafen, fünf zum Tode verurteilt. Mit ausdrücklicher Zustimmung Scheers wurden zwei der Meuterer – Albin Köbis und Max Reichpietsch – am 5. September 1917 hingerichtet. Diese Urteile sollten Scheer später immer wieder – und angesichts zahlreicher Verfahrensfehler und sonstiger Ungereimtheiten im Verhalten der Marineführung zu Recht – als ‚Justizmord‘ vorgehalten werden. In seinen „Erinnerungen“ (Leipzig 1920, S. 391) verkündete Tirpitz, die Deutschen seien noch nie ein „Sklavenvolk“ gewesen, sondern hätten „nach jähem Sturz stets wieder sich emporgehoben.“ In diesem Buch lieferte er auch zahlreiche Stichworte für die Feinde der jungen Republik: „Kampf um die Schuldlüge“, „Versailler Diktat“, „Lüge unserer inneren und äußeren Feinde“, „Betörung durch die Novembermänner“. Das Tirpitzufer in Berlin wurde 1947 in Reichpietschufer umbenannt. Der aufständische Marinesoldat Max Reichpietsch – siehe oben – war im September 1917 zusammen mit seinem Mitstreiter Albin Köbis wegen offener Meuterei hingerichtet worden. Das Todesurteil wurde von Admiral Scheer bestätigt. Zwischen dem Reichpietschufer und der Stauffenbergstraße liegt der Berliner Bendlerblock.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Traditionserlass bei der Bundeswehr: Mehr Wehrmacht wagen
taz.de, vom 8. August 2024, 13:02 Uhr
Die Bundeswehr erweitert den Kanon ihrer Soldaten, in deren Tradition sie stehen will. Bei manchen Wehrmachts-Soldaten will man es nicht mehr so eng sehen.
Erich Hartmann (1. v.l.) war einer der erfolgreichsten Jagdflieger der Wehrmacht Foto: Gerd Herold/picture alliance
BERLIN taz | Die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgerufene Zeitenwende verändert jetzt auch die Traditionspflege bei der Bundeswehr. Bislang regelt der Traditionserlass von 2018 die Erinnerungskultur in der Truppe, die angesichts der deutschen Geschichte und der Gräueltaten der Wehrmacht durchaus heikel ist. Dieser Erlass bleibt weiter gültig, wird jetzt aber ergänzt: Die Bundeswehr will künftig mehr die Kriegstüchtigkeit betonen, die Verteidigungsminister Boris Pistorius angesichts des russischen Krieges gegen die Ukraine proklamiert.
Im Traditionserlass von 2018 wird die Wehrmacht als ganzes als nicht traditionswürdig bezeichnet. Einzelne Wehrmachts-Soldaten können aber in das Traditionsgut der Bundeswehr aufgenommen werden, vorausgesetzt sie haben sich durch eine Leistung, wie eine „Beteiligung am militärischen Widerstand“ gegen die Nationalsozialisten, ausgezeichnet.
Jetzt soll diese Regelung erweitert werden: Fortan sollen „nicht nur diejenigen Angehörigen der Wehrmacht, die dem militärischen Widerstand zuzuordnen sind“, sondern auch solche, die nach 1945 beim Aufbau der Bundeswehr mitgewirkt haben, in den Traditions-Kanon der Bundeswehr aufgenommen werden. Denn, so heißt es in den ergänzenden Hinweisen, die der Abteilungsleiter Einsatzbereitschaft und Unterstützung Streitkräfte im Verteidigungsministerium, Generalleutnant Kai Rohrschneider, am 12. Juli 2024 intern verschickt hat: „Die rund 40.000 von der Wehrmacht übernommenen ehemaligen Soldaten hatten sich zu großen Teilen im Gefecht bewährt und verfügten somit über Kriegserfahrungen, die beim Aufbau der Bundeswehr unentbehrlich waren.“
Künftig brauche die Bundeswehr deshalb Beispiele „für militärische Exzellenz, Einsatzbereitschaft und den Willen zum Kampf zum Ziel, wenn es der Auftrag erfordert“, begründet Rohrschneider die ergänzenden Hinweise in einer Weisung. Gleichzeitig warnt die Ergänzung aber auch davor, Kriegstüchtigkeit auf das „Fallen im Einsatz“ zu reduzieren. Das bleibe zwar „unzweifelhaft Beispiel für soldatische Tugenden wie treues und tapferes Dienen“, aber: „Es ist jedoch nicht per se als Beispiel für traditionsstiftende militärische Exzellenz, herausragende Haltung oder militärischen Erfolg geeignet.“
NSDAP-Mitglied gewesen zu sein, ist okay
Angehängt ist der Ergänzung eine Liste 24 „traditionsstiftender Personen“. Dort findet sich dann unter anderen Brigadegeneral Heinz Karst, der in der Bundeswehr die „Überbetonung des zivilen Anteils an der Inneren Führung“ kritisiert habe. Das Verteidigungsministerium weiß über ihn anerkennend zu berichten: „Wurde für seine auf Kriegstauglichkeit gerichteten Positionen Anfang der 70er Jahre unter anderem durch das Spiegel-Magazin öffentlich kritisiert.“
Oder Oberst Erich Hartmann, wegen 352 Luftsiegen im Zweiten Weltkrieg „erfolgreichster Jagdflieger der Militärluftfahrt“. Später habe er „wohlargumentiert die Einführung des ‚Starfighters‘“ kritisiert, also des Kampfflugzeuges, das für seine hohe Absturzrate berüchtigt war. Ebenfalls gewürdigt wird Konteradmiral Erich Topp „im Zweiten Weltkrieg einer der erfolgreichsten U-Boot-Kommandanten“. Denn das frühere Mitglied von NSDAP und SS „setzte sich nach 1945 sehr kritisch mit der eigenen Vita sowie der Rolle der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg auseinander“.
Wehrmachtssoldaten zu würdigen, sei generell problematisch, findet dagegen Günter Knebel von der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz. Damit würden sie aufs „rein Soldatische“ reduziert: „Hier wird der Kontext außer acht gelassen, in dem die Soldaten gekämpft haben“, kritisiert er.
Zeitlose soldatische Tugenden gebe es nicht, betont auch Jakob Knab, Sprecher der Initiative gegen falsche Glorie, die sich kritisch mit der Traditionspflege der Bundeswehr auseinandersetzt. „So wird die Kriegstüchtigkeit der Wehrmacht enthistorisiert und damit entnazifiziert.“ Mit der Ergänzung werde der Traditionserlass „in die falsche Richtung gelenkt“, kritisiert Knab. Die Bundeswehr solle nicht kriegstüchtig, sondern abwehrbereit sein: „Es reicht, wenn sie ihren Soldateneid ernstnehmen, da braucht man keine Vorbilder aus der Wehrmacht.“
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
ZDF-Fernsehrat: Lustige Mittelstreckenraketen sind nur Satire
Taurus-Raketen mit Augen und flotten Sprüchen: Das Nachrichtenformat für Kinder Logo brachte Ende Februar den Krieg spielerisch in die Kinderzimmer. Der Fernsehrat erklärt nun, dass das schon in Ordnung war.
Das Nachrichtenformat Logo bringt seit 1989 Kindern im ZDF die Weltlage nahe. Oder das, was die Macher für die Weltlage halten. Vor fünf Monaten berichteten wir über einen Vorfall, der Logo in ein kriegstreiberisches Licht rückte: Via eines kaum einminütigen Instagram-Clips brachte man den Kinderzimmern dieser Republik die Taurus-Debatte näher – mittels des Formats un.logo.
Zu sehen waren Standbilder der Kriegsgeräte Taurus, Leopard 2, SCALP und Storm Shadow. Alle waren sie mit Augen und einem bewegten Mund ausgestattet. SCALP sagte mit französischem Akzent zu Taurus: »Lass mich raten, du darfst deshalb nicht in die Ukraine, weil euer Kanzler mal wieder zögert und zaudert?« Taurus erklärte selbstbewusst, dass es diesmal sogar eine Erklärung gäbe: Es sei so gut, dass es über das Ziel hinausschießen könne, daher wolle man nicht liefern. Storm Shadow legte mit britischem Akzent nach: Man nenne das »scholzen«. Eingeleitet wurde das kurze Video mit einem Satz von Taurus: »Dem Olaf Scholz müssten wir Marschflugkörper mal ordentlich den Marsch blasen.« Leopard 2 jammerte indes mit polnischem Akzent darüber, dass sich der Bundeskanzler damals auch geweigert hätte, den Panzer liefern zu lassen.
Augen und Mund? Das ist Satire!
Beim Fernsehrat des ZDF gingen daraufhin viele Beschwerden ein – wie der Fernsehrat nun in einem Schreiben an die Beschwerdeführer erläutert. Aus diesem Grund hat er sich »in seiner letzten Sitzung am 05.07.2024 mit dem Social Media-Clip von un.logo! zur Taurus-Lieferung vom 27.02.2024 befasst«. Ergebnis: Der Fernsehrat weist die Programmbeschwerden »als unbegründet zurück«. Und weiter: »Der die Beschwerde auslösende Clip verletzt die für Sendungen des ZDF geltenden Vorschriften nicht, insbesondere nicht solche des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags oder des Staatsvertrags über das Zweite Deutsche Fernsehen.« Die Trennung zwischen Information und Satire sei schließlich erfolgt – un.logo sei satirisch gemeint.
Zudem hat man sich auch inhaltlich mit dem Clip auseinandergesetzt. Der Fernsehrat stellt klar, dass der Clip mit Filtern arbeite, die das Gesehene mit Augen und Mund ausstatten – was genau mit menschlichen Gesichtsmerkmalen ausgestattet wurde – nämlich Kriegsgerät –, bleibt bei dieser Begründung offen. Das seien »typische Gestaltungsmittel auf den bei Heranwachsenden besonders beliebten Social-Media-Plattformen«. Kinder hätten das daher »als humoristische, satirische Einkleidung gelernt«.
Weiter heißt es: »Anhand dieses Stilmittels und aufgrund ihrer geistigen Entwicklung und Medienerfahrung ist die Zielgruppe in der Lage, das von un.logo! veröffentlichte Video zu den Marschflugkörpern als comedyhafte Satire einzuordnen. Die sachlichen Informationen in der Videobeschreibung zur politischen Haltung des Bundeskanzlers zur Frage der Lieferung des Marschflugkörpers Taurus in die Ukraine regen zur weiteren Beschäftigung an.« Ferner wird darauf hingewiesen, dass es neben diesen Clip, der Kinder ab 13 Jahren erreichen sollte, noch andere Beiträge zum Thema Taurus gab – beispielsweise einen, der »die jüngere Zielgruppe der 8- bis 12-Jährigen« erreichen sollte, thematisierte gar »Pro- und Contra-Argumente zur Taurus-Lieferung in die Ukraine«, erklärt der Fernsehrat.
Als Abschluss stellt der Fernsehrat in Aussicht, »den Beitrag intensiv und selbstkritisch mit der Redaktion zu besprechen«. Immerhin!, möchte man ausrufen, ahnt jedoch, dass solcherlei versöhnlich klingenden Abschlusssätze reine Formalien darstellen.
Der Fernsehrat: Eine Wagenburg
Marschflugkörper, die vermenschlicht mit Augen und Mund ausgestattet werden, die besprechen, wie leistungsfähig sie seien – und wie traurig, dass sie nicht zum Einsatz kommen dürften: Das ist also Satire. Nun gut, natürlich ist das ein satirisch gemeinter Beitrag gewesen. Eine andere Frage tat sich bei den Beschwerdeführern sicherlich auf, die der Fernsehrat gar nicht zur Grundlage »seiner Analyse« machte: Sind Kinder überhaupt in der Lage, Satirisches dieser Art (und ganz generell) zu verstehen? Fast jeder Teenager bekommt die sarkastischen Ansagen entnervter Eltern in den falschen Hals. Das Sensorium für »nicht ganz so Ernstes«, das im »Kleid der Ernsthaftigkeit daherkommt«, muss sich schließlich auch erstmal entwickeln.
In diesem Fall ist das Sujet stark infantilisiert worden – und das für Kinder ab 13 Jahren. Das belegt schon, wie »kindgerecht« man ein so komplexes, so weitreichendes Thema eigentlich aufbereiten musste, damit der vermeintlich satirische Charakter überhaupt zur Geltung kommen konnte. Warum man ein so ernstes Thema, das dazu geeignet war – und noch ist –, Deutschland zum Schauplatz eines Krieges geraten zu lassen, mit einer Satire an Kinder bringen muss, das zudem nur infantil auf die Leistungskraft von Waffen verweist, die dafür produziert wurden, Gebäude zu zerstören und Menschen zu töten: Der Fernsehrat verliert kein Sterbenswörtchen darüber.
Verwunderlich ist es nicht, dass er so »argumentiert«, setzt er sich doch aus politischen Vertretern der 16 Bundesländer und zwei Vertretern des Bundespolitik zusammen – die Politik setzt schließlich auf den Kriegskurs. Angereichert wird der Rat um fünf religiöse Vertreter (synodaler Katholizismus und EKD, also die beiden woken Staatskirchen – und den Zentralrat der Juden) und um 37 Vertreter aus verschiedenen Bereichen. Unter anderem: Gewerkschaften und Arbeitgeber, Journalisten- und Wohlfahrtsverbände, Sport und Kunst – und LGBTQ. Alles was staats- und damit regierungstragend ist, erfüllt den ZDF-Fernsehrat »mit Leben« und Befürwortung des Todbringenden.
Was bei einer solchen Konstellation herauskommt ist eine Wagenburg, eine Versammlung unter der Ägide des Burgfriedens, eine Schicksalsgemeinschaft gegen den Satan aus Moskau: Der Fernsehrat zeigt diese Haltung nachdrücklich mit seinem Wischwaschischrieb an die Beschwerdeführer. Um eine nüchterne und unparteiische Einschätzung geht es ihm nicht – muss es auch nicht: Denn der Fernsehrat ist keine unabhängige Instanz, sondern ein Einnordungsgremium, welches das ZDF und dessen regierungsnahen Kurs flankiert und unterstützt.
Selbst wenn dieser SCHEISSDRECK wirklich als Satire gemeint war: Satire hat in einem Kinderprogramm nichts zu suchen! Ein milliardenschwerer Fernsehsender mit eigener Kinderprogrammabteilung sollte so etwas eigentlich wissen.
Lieber Roberto J. de Lapuente wie immer voll ins Schwarze getroffen, aber einige Gedanken von mir dazu, da ich mich in meiner Jugend mit dem preußischen Militarismus befasst habe, der wohl unseren medialen und politischen “Eliten” als Vorbild dient. Die Matrosenanzüge, und sonstigen Kinderanzüge, in wilhelminischen Zeiten waren auch Kriegspropaganda für Kleinkinder – schön beschrieben in Büchern von Pazifisten der Weimarer Republik, wie z.B. “Krieg dem Kriege” von dem Autor und Pazifisten Ernst Friedrich. Auch andere Autoren, aller Zeiten, beschreiben, dass Kriege und die Propaganda dafür schon in den Kinderzimmern anfangen. Wer von uns hat nicht schon mit Zinnsoldaten gespielt, oder Panzer- und Fliegermodelle gebastelt? Trotzdem sind nicht alle so kriegsgeile Typen wie der Kriegsminister Boris Pistorius geworden. Also kein Stress, die Kindern werden wohl auch nicht alle zu Militaristen, zumal auch heutige Autoren, wie du, darauf hinweisen, dass die Kriegspropaganda, für die wohl Wilhelm I und Wilhelm II ebenso wie Hitler gewesen wären hätte es damals schon Web, Smartphone oder Fernsehen gegeben, eben eine solche ist. Interessant wäre es übrigens mal heute bei Kinderspielzeugläden vorbeizuschauen – ich wette darauf, dass dort immer noch Kriegsspielzeug genug vorhanden ist – und wie schon gesagt nicht alle Kinder, die Krieg spielen als Kind werden später einmal kriegsgeile Söldner – oder Soldaten. Bei mir zum Beispiel hat diese Medizin total versagt – bin, anders als so mancher bellizistische Grüne, trotz, oder gerade wegen, Kriegsspielzeug überzeugter Friedensengel und Pazifist geworden. Gruß Bernie
Erstmal muss ich Lachen, dass nicht auch 4 jährige schon das Video hätten sehen können. Das Internet hat ja keine Altersbeschränkung. Also unterstelle ich mal, dass ganz bewußt auf die nicht entwickelten Fähigkeiten der Kinder gesetzt und mit dem Niedlichkeitsfaktor eine frühkindliche militärische, richtungsbezogene Erziehung gewollt ist. Wer der angebliche Feind ist, wird ja auch rund um die Uhr getrommelt.
Die Politik hat erkannt, dass die jetzt junge Gen Z für die Wehrfähigkeit nicht taugt. Ältere Personen wohl auch nicht, soweit sie nicht schon im Militärdienst unterwegs sind. Also ist der Ansatz, die Kinder der Gen Z frühestkindlich militärisch vorzuformen, auch am besten so, dass sie jugendlich gegen ihre Eltern der Gen Z argumentieren und mit Hurra in den Krieg ziehen.
Die Eltern mögen es anders handhaben, aber unsere Enkel bekommen bei uns gar keine Nachrichten zu sehen. Wenn Fragen auftauchen, beantworten wir diese mit unserer > 60jährigen Lebenserfahrung, unter Berücksichtigung von Fettnäpfchen, die in der Schule, im Elternhaus oder dem Kindergarten auftreten könnten. Frieden ist das oberste Ziel, und auch gleiche Wertigkeit aller Ethnien, trotz Unterschieden. Noch nicht einmal Letzteres vermag der “demokratische” Mainstream zu vermitteln, es wird in gute und schlechte Menschengruppen unterteilt, und die schlechten erhalten dann ihre gerechte Strafe. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas wieder salonfähig wird.
es wird immer klarer: am schlimmsten sind die völlig angehobenen akademischen Schreibtischtäter. Die sind am aller schlimmsten ! Ab in den Krieg mit ihnen ! in Dürrege -biete! in Hungersnöte !
Die ÖR bewegen sich zu 100% in den Fußstapfen Goebbels’. Es reicht nicht aus – selbstverständlich ist es notwendig – sie abzuschaffen. Ich kann mir kein zivilisiertes Leben in diesem Land mehr vorstellen, in dem die ÖR-Propagandisten nicht den Rest ihre Tage im Arbeitslager verbringen.
Das Leute heute noch in die Röhre gucken, zeigt, im welchen Jahr diese stecken geblieben ist. Die Kiste wurde bei mir vor 30 Jahren verschrottet. Die Kleinkinder in meinem Umfeld zappen am Teflon der neuesten Generation und spielen im dauermodus. Jugendliche treffen sich an unterschiedlichen Zeiten und ballern sich gegenseitig ab, häufig in der Nacht und kommen morgens selten in die Pötte. Wenn die sich nicht abballern, dann guckt man wer wann wen ‘geliked’ hat. Oder zappen auf irgendwelchen antisozialen Apps herum. Die heutigen jungen Generationen besitzen das Problem, nicht mehr fähig zu sein mit anderen Menschen in ihrem Alter halbwegs vernünftig sozialisieren. Die Mehrheit verliert das Interesse am Mensch in sehr kurzer Zeit, dann gehts zurück zum Teflon. Mit Gigaherzen Herzen zugedröhnt, werden Zappelfilippe herangezogen, Übergewichtig, motorische Störungen, soziale Defizite, schreinende Egomanen. Ja die armen Eltern, gehen natürlich mit guten Beispiel voran, da der Tag 24h besitzt und man ständig mit seinem sozialen Status beschäftigt ist. Fazit 2 oder 3 Generationen landen mehrheitlich im Müll.
” Sind Kinder überhaupt in der Lage, Satirisches dieser Art (und ganz generell) zu verstehen? ”
Die Antwort ist einfach: NEIN. Kinder verstehen weder Ironie noch Satire; und viele Erwachsenen auch nicht – es sei denn, die Sendungen sind explizit als solche gekennzeichnet. Kriegsmordgeräte für Kinder “humoristisch einzukleiden”, damit sie Spaß daran haben, ist der Gipfel des Zynismus. Das läuft übrigens nicht erst seit dem Krieg so; ich erinnere mich an Kakadu-Kindersendungen seit Maidan 2014, in denen den Kleinen erklärt wurde, wie böse Putin sei und was man gegen ihn tun sollte.
Und diejenigen Gören die das Logo schauen, erfahren, daß das beste Deutschland seine Konkurrenten pariert. Seit CDU Roderich mit der Buntenwehr gedroht hatte, warten die Israelis bis heute auf Iran’s Vergeltungsschlag. Dann existieren noch andere Schauplätze, an denen Leute daran arbeiten Altlasten zu bereinigen. Auch der Feind räumt in seinem korrupten Saustall auf und etliche andere ‘Feinde’ sind auch damit beschäftigt. Wenn man Logo unbedingt sehen möchte, könnte dann logisch Logo erkennen.
Wer Zöglinge, Unmündige (die eigenen Kinder) oder Insassen von Altersheim, Gefängnis oder Psychiatrien vor die Idioten-Laternen und Gemütsorgeln setzt verstößt gegen die allgemeinen Menschenrechte. Was die Öffentlichenrechtlinge und die Marktknechte der Privaten, da veranstaltet hat nämlich einen Namen “24/7/365-Gehirnwäsche”
Die RKI Protokolle und die Stigmatisierung der Ungeimpften…
… als Verschwörungstheoretiker, Seuchenvögel, Rechtsradikale Antisemiten und Verfassungsfeinde ist auf der Misanthropie gewachsen.
Ich meine, kommen wir von der Kritik her über die Gebührenfinanzierung oder eher von den Programminhalten? Oder ist der feststellbare Unmut über das Eine auch ambivalent zu allem anderen. Wir haben einen riesigen teils ungenießbaren Salat mit unseren meist amerikanischen Techgiganten, die nur noch wenig Bereiche nicht mehr kontrollieren. Blöde eben für die Politik wie Gesellschaft, an diese vor nicht viel mehr als 25 Jahren die Kontrolle auch über Medien- wie Politikgestaltung relativ kritiklos weitergereicht zu haben. Auch hier wäre dann mal hineinzuschauen wie “zukunfts-oder reformbereit die Damen und Herren in den Gremien des ÖR überhaupt sind”: https://www.otto-brenner-stiftung.de/ard-zdf-und-dlr-im-wandel/
Das ist keine Satire. Das ist eine abartige Beeinflussung von Kindern. Ein psychischer Mißbrauch – eine Art Vergewaltigung – der kleinen Wehrlosen durch von Gewalt und Krieg besoffene braunlinke Politmisteln.
Wir werden es in 100 Jahren nicht erleben dass eine Beschwerde bei den Machern dieser Programme mal so etwas wie Betroffenheit und ein: „oh, wir sind wohl übers Ziel hinausgeschossen“… auslöst. Weil es selbstgerechte …..äh Personen sind ohne jegliches Schuldbewusstsein und ohne die geringste Selbstreflektion.
1-2 Die öffentlichen Institutionen lassen zu, dass unsere Gesellschaft verroht und letztlich zivilisatorisch degeneriert. Das macht natürlich auch vor Kindern nicht halt. Und mehr noch: Es ist politisch gewollt, unsere Gesellschaft zu fragmentieren. Das alles erinnert mich auch an den ‘Planeten der Affen’.
ich finde es – gelinde gesagt – äußerst befremdlich und verabscheuungswürdig, dazu Jugend gefährdend, dass in dem von Ihnen verbreiteten Video deutlich gezeigt wird bei aufheizender Popmusik, wie russische Soldaten ‚fallen‘. Das nenne ich Verherrlichung und Verharmlosung von Krieg und widerwärtigst. Auch verstößt dieser Beitrag m. E. gegen das Grundgesetz, Art. 1. Sie verletzen die Würde der gezeigten Gefallenen.
Ich erwarte hierzu von Ihnen eine Stellungnahme.
[ Hier fügte ich einen entsprechenden Screenshot ein. ]
@Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb)
Sehr geehrte Damen und Herren, ich lege hiermit Beschwerde ein gegen
wegen des von mir oben beschriebenen Sachverhaltes und erwarte hierzu Ihre Stellungnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Weinert [ drs. phil. ] Magister Artium ( Universität zu Köln, Köln, D ) Master of Business Administration ( Universität St. Gallen, St. Gallen, CH )”
Danke für Ihre Rückmeldung. Die nehme ich jetzt einmal so zur Kenntnis.
Verstehen Sie mich bitte richtig: Ich mache mir wirklich sehr große Sorgen, dass unsere Gesellschaft verroht, Krieg und Brutalität zum Normalfall / Alltag werden. Dies beginnt in Kindertagen, im Kindergarten usw. Krieg ist / wird zum ( Computer- )Spiel. Töten lernt Mensch nun spielend in Kindertagen. Zerstörung wird zum Faszinosum. Darin übt sich der Mensch trefflichst; noch nicht ganz der Wiege entsprungen. Das finde ich mehr als schrecklich.
Proaktive Erziehung zum Frieden findet nicht mehr statt; gar nicht mehr. Wer sollte daran auch ein Interesse haben, wo es doch künftige Kriegstüchtigkeit braucht.
Ich gewann in den letzten Jahren den Eindruck, dass es in Deutschland für alles Behörden, NGOs, Vereine, Beauftragte und Kontrollinstanzen gibt ( Stichwort Überorganisierung ), die, wenn es darauf ankommt, jeweils nicht zuständig sind / sein wollen / lästige Bürger wie mich abzuwimmeln versuchen, sich in Ausflüchten üben u. a. m. – Und glauben Sie mir ( oder auch nicht ): Wenn wir irgendwann wieder einmal von Trümmern umgeben sind, wie etwa nach dem Zweiten Weltkrieg, will niemand dafür verantwortlich gewesen sein; will sich niemand mehr an irgend etwas erinnern, was zu all dem geführt hat. Das ist der Punkt. Das nennt man Tragik.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Weinert [ drs. phil. ] Magister Artium ( Universität zu Köln, Köln, D ) Master of Business Administration ( Universität St. Gallen, St. Gallen, CH )”
“Betr.: Keine Verharmlosung von Krieg, Waffen und Zerstörung gegenüber Kindern und Jugendlichen!
Sehr geehrter Herr Dr. Himmler,
Pazifisten / Friedensmahner wurden und werden auch von Ihrer Anstalt seit dem 24.02.2022 übelst diffamiert. Und mehr noch, sie kommen in Ihrer Berichterstattung / in Sendeformaten unterm Strich nicht zu Wort. Sie und Ihre Anstalt leisten damit nach meiner Einschätzung einen massiven Beitrag zur Volksverhetzung und Kriegs-Stimmung-Mache. – Waffensysteme mit schrecklichsten Auswirkungen hingegen verniedlichen Sie in diversen Formaten für Kinder und Jugendliche.
Der Taurus-Clip u. a. mehr sind unverantwortlich, übelste Kriegstreiberpropaganda, Kriegsverharmlosung und be-weisen, welch ideologisch-verblendete MitarbeiterInnen in Ihrem Hause arbeiten, die ich auch noch alimentieren muss. Solche Pro-Krieg-Individuen gehören fristlos entlassen, denn sie stellen eine Gefahr dar: friedensethisch und politisch! Solcherlei Handlungen dienen nicht der Beförderung von Allgemein- und Weltwohl. Sie stellen vielmehr eine perfide-subversive Form von Desinformation und widerlicher Indoktrination dar. Das gab es in Deutschland schon einmal zwischen 1933 und 1945. Die Folgen sind bekannt. – Will das ZDF etwa als ÖRR an diese unheilvolle Tradition anknüpfen?
Sind sie angesichts eines drohenden ( ggf. nuklearen ) Weltkrieges alle noch bei Verstand?
Statt dessen: Zeigen Sie doch einmal in aller verstörenden Schärfe in den von mir apostrophierten Formaten, welche Zerstörungen Waffen anrichten. Zeigen Sie doch einmal Kinderleichen, Menschen mit zerstörten Gliedmaßen, Zerstörungsbilder aus Vietnam, Hiroshima usw. Und dann fragen Sie: „Wollen wir das schon wieder?“ – Will das ZDF derlei schon wieder und bereits Kinder „kriegstüchtig“ ( Pistorius ) machen?
Nur kurz: Ich werde Strafanzeige erstatten. Kein vernünftig denkender Mensch, Demokrat und Bürger dieses Landes darf Ihnen und Ihrer ÖRR-Einrichtung derlei nolens volens durchgehen lassen. Ich würde mir sehr wünschen, dass die von mir ins CC gesetzten Institutionen gegen das ZDF tätig werden.
Ferner fordere ich Sie auf, all diese Kriegs-Inhalte schnellstens zu entfernen!
Mit freundlichen Grüßen
Roland Weinert [ drs. phil. ] Magister Artium ( Universität zu Köln, Köln, D ) Master of Business Administration ( Universität St. Gallen, St. Gallen, CH )”
Sehr geehrte Zuschauerin, sehr geehrter Zuschauer,
vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF.
“un.logo!” ist ein für TikTok konzipiertes Format. Die Inhalte richten sich an Jugendliche und Heranwachsende ab 13 Jahren. Sie befassen sich unter humoristischem und satirischem Blickwinkel mit aktuellen Ereignissen. Das zugrundeliegende Ereignis ist in der Caption nachrichtlich beschrieben, so entsteht ein Anknüpfungspunkt zur inhaltlichen Auseinandersetzung. Mithilfe der comic-haften Anmutung, die bei TikTok weit verbreitet ist, wird hier ein hochaktuelles Thema für Jugendliche verhandelt. Neben TikTok werden einzelne Clips zudem auf YouTube, Instagram und in der ZDFmediathek ausgespielt. “un.logo!” ist ein Format der “logo!”-Redaktion.
Für die jüngere Zielgruppe zwischen 8 und 12 Jahren berichtete die ZDF-Kindernachrichtensendung “logo!” zudem zielgruppengerecht mit einem Erklärvideo über Taurus.
Die “selbstkritische” Auseinandersetzung mit der Redaktion:
Fernsehrat: Leute, euer Ziel, schon die Kleinsten mit Kriegspropaganda zu bombardieren, ist wirklich tadellos und wird von uns unterstützt. Könnt ihr nur das nächste Mal das Ganze etwas subtiler machen? Bringt ja nix wenn die Eltern ihre Kids nicht mehr Logo gucken lassen
Logo-Chef”redakteur”: Ja okay, und vielleicht den Böhmermann dazu einladen?
Fernsehrat: Super, für soviel Initiative gibt es gleich ne Gehaltserhöhung und einen Spanish Chair*
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
Fwd: Michael Barenboim
aus e-mail von Ingrid Rumpf, 12. August 2024, 12:06 Uhr
„Verräter“, man solle mich „nach Gaza schicken“). Andere beglückwünschen
mich zu meinem Mut. Es ist bezeichnend für den völlig aus dem Ruder
gelaufenen Diskurs in diesem Land, dass von Mut die Rede ist, wenn die
Einhaltung des Völkerrechts gefordert wird. Letzteres sollte
selbstverständlich sein.
Schon seit Monaten, während die Resolution noch nicht verabschiedet ist,
verlieren viele Menschen hierzulande, darunter viele Jüdinnen und Juden,
ihre Arbeit, ihre Aufträge, ihre Auftritte, sogar ihre
Einreisegenehmigungen. Kongresse werden gewaltsam aufgelöst,
Studierendenproteste unterdrückt, Demonstrationen verboten. Diese
Resolution würde diese autoritären Tendenzen verstärken und schützt
niemanden.
Michael Barenboim, Jahrgang 1985, ist Geiger und Professor für Violine
und Ensemblespiel an der Barenboim-Said Akademie. Außerdem ist er
Konzertmeister im West-Eastern Divan Orchestra.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
Militarisierung: "Deutschland ist der Platz, an dem der Aufmarsch stattfindet"
freedert.online, 12 Aug. 2024 15:41 Uhr
In fünf Jahren soll Deutschland in der Lage sein, in einem konventionellen Krieg mit Russland bestehen zu können. Der Operationsplan Deutschland soll das Land kriegstüchtig machen. Die Länder sind Teil des Plans. Was das für Hamburg bedeutet, macht Kommandeur Michael Gliss im Interview deutlich.
Soll im Rahmen des Opertationsplans Deutschland ebenfalls kriegstüchtig gemacht werden: der Hamburger Containerhafen.
Der Operationsplan Deutschland soll Deutschland innerhalb von fünf Jahren "kriegstauglich" machen. Der Plan richtet sich gegen Russland, denn zur Begründung seiner Notwendigkeit wird behauptet, Russland würde in etwa fünf Jahren die Fähigkeit besitzen, die NATO konventionell anzugreifen. Bis dahin müsse man im Stande sein, militärisch zurückschlagen zu können.
Auch wenn der Operationsplan Deutschland geheim ist, ist klar, dass Aufrüstung und Militarisierung darin als gesellschaftliche Querschnittaufgabe verstanden werden. Die Zusammenarbeit und Verzahnung der 16 Bundesländer sowie der Gemeinden und Kommunen im Hinblick auf die laufenden massive Aufrüstung und die Befähigung zum Krieg ist zwingend erforderlich.
In einem Interview mit dem Springerblatt Die Welt skizziert Kommandeur des Landeskommandos Hamburg der Bundeswehr, Michael Giss, wie sich Hamburg auf den seiner Meinung nach nahezu unausweichlich kommenden großen Krieg vorbereitet.
"...wir (wissen, dass wir) innerhalb von fünf Jahren in der Lage sein müssen, einem konventionellen Angriff Russlands zu widerstehen. Das ist die Vorgabe, die uns der Generalinspekteur der Bundeswehr mitgegeben hat. Wir gehen davon aus, dass Russland die Nato in etwa fünf Jahren mit konventionellen Mitteln testen könnte."
Deutschland komme dabei aufgrund seiner geographischen Lage die Aufgabe zu, den Aufmarsch in Richtung Ostfront zu koordinieren. Die Hafenstadt Hamburg wird zum Umschlagpunkt für Kriegsgerät. Dem Hafen kommt in der Strategie der NATO eine besondere Aufgabe zu.
"Deutschland ist wegen seiner geografischen Lage in Europa der Platz, an dem der Aufmarsch stattfindet, das Land, durch das Nato-Verbände in Richtung Ostflanke durchmarschieren. Der größte deutsche Seehafen wird dabei natürlich eine gewisse Rolle spielen."
Dass sich Hamburg damit auch zum Ziel für Angriffe macht, ist Giss klar.
"Die Lage des Hamburger Hafens erfordert aber wegen der langen Revierfahrt auch einen besonders hohen Schutzaufwand für Schiffe. Wenn der Hamburger Hafen im Spannungsfall eine besondere Rolle einnehmen sollte, muss man auch diese Schutzerfordernisse durchplanen, gerade mit Kapazitäten zur Luftverteidigung."
Allerdings drohen noch andere Gefahren. Die Verminung der Elbfahrrinne beispielsweise, Sabotageakte oder Angriffe auf die digitale Infrastruktur zu Steuerung der Hafen- und Schleusenanlagen beispielsweise. Klar ist, mit dem Anwachsen seiner militärischen Bedeutung macht sich Hamburg gleichzeitig zum Ziel für Angriffe.
Geplant ist laut Giss, gemeinsame Übungen von Heimatschutz und Bundeswehr auszuweiten. Der Operationsplan Deutschland sieht eine Kooperation des Zivilen mit dem Militärischen unter Einbeziehung auch der Privatwirtschaft vor. Krankenhäuser, Deutsche Bahn, Lufhansa, die Logistikgesellschaft HHLA, die Agentur für Arbeit, und viele andere Firmen, Unternehmen und staatliche Einrichtungen - kurz alle Segemente der deutschen Gesellschaft haben Anteil an der Militarisierung Deutschlands und seiner Aufrüstung. Sie werden entsprechend einbezogen.
Für Proteste hat Giss in diesem Zusammenhang kein Verständnis. Die Beschädigung eines Werbeplakats der Marine hält er für "weltfremd und überhaupt nicht zielführend".
Vermutlich gilt das auch für Verhandlungen und Diplomatie. Die Behauptung, Russland habe die Absicht Länder der NATO zu überfallen wird von Russlands Präsident Wladimir Putin zwar regelmäßig zurückgewiesen, gehört wird die Botschaft in Deutschland aber nicht. Dort gibt man sich einer neuen Lust am Krieg hin und sieht in einer Neuauflage des Wettrüstens des Kalten Krieges die Lösung für Probleme, die eigentlich nur mittels Diplomatie gelöst werden können.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
Friedens Journal Doppelmoral, Kriegshysterie und Repression in Deutschland
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
RKI-Leaks: Strafanzeige wegen Verfälschungen des Protokolls vom 25.3.2020!
gettr.com, 12. August 2024, ca. 11 Uhr, apolut, @apolut_net,
RKI-Leaks: Strafanzeige wegen Verfälschungen des Protokolls vom 25.3.2020!
Die RKI-Leaks haben gravierende Differenzen zwischen Behauptungen der Politiker und den schon früher bekannten Fakten klar zutage kommen lassen. In den freigeklagten Protokollen waren aber gravierende Änderungen vorgenommen worden, die gem. § 274 Abs. 1 Nr. 2 StGB u.A. strafbar sein könnten. Rechtsanwalt Friedemann Däblitz hat daher gegen die Person beim RKI, die die Änderungen vorgenommen hat, Strafanzeige erstattet. https://x.com/dablitz_f/stat...
Friedemann Däblitz (@dablitz_f) on X
Ich habe soeben Strafanzeige gegen die stellvertretende Leiterin der Rechtsabteilung des @rki_de erstattet. Laut Recherchen von @SHomburg und @paul_schreyer hat diese ein Ergebnisprotokoll der Krisenstabssitzung vom 25. März 2020 an 639 Stellen inh..
Herausgegeben von Stefan Korinth und Paul Schreyer
RKI-Protokolle und Leak: Offene Fragen Stefan Homburg und Paul Schreyer schildern in einem gemeinsamen Beitrag, was aus den Protokollen folgt, wie diese teils kurz vor Freigabe vom RKI redigiert wurden, warum Multipolar seine gerichtlichen Klagen fortführt – und weshalb ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss unvermeidlich ist.
Das auf einer Pressekonferenz am 23. Juli in Berlin veröffentlichte Material eines anonymen Informanten aus dem Robert Koch-Institut (RKI) ist auf enorme Resonanz gestoßen, sowohl in den sozialen als auch in den traditionellen Medien. Das sogenannte RKI-Leak umfasst alle ungeschwärzten Protokolle und den gesamten Emailverkehr zum Thema Corona, außerdem Präsentationen, Briefe, Kalkulationsblätter und vieles mehr, insgesamt rund 10 Gigabyte an Daten. Die Dokumente vollständig seriös auszuwerten wird Jahre dauern und die Mitarbeit vieler Helfer erfordern. Dieser Prozess hat begonnen und fördert ständig neue Erkenntnisse zutage. Freilich wurden schon kurz nach der Pressekonferenz zum RKI-Leak berechtigte Fragen nach der Authentizität des Materials laut, die in diesem Artikel ebenfalls thematisiert werden sollen.
Die wichtigste Information hierzu vorab: In einer kürzlich aktualisierten Stellungnahme missbilligt das RKI zwar die Weitergabe der Daten, bestreitet aber nicht deren Authentizität. Dies ist von Bedeutung, weil das geleakte Material viele Beteiligte, insbesondere den früheren Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und seinen Nachfolger Karl Lauterbach, stark beschädigt. So konnte Lauterbach noch im März 2024, nachdem er geschwärzte Protokolle herausgegeben hatte, und zwar ausschließlich solche aus der Amtszeit seines Vorgängers, kategorisch behaupten, es habe „keine politischen Weisungen“ gegenüber dem RKI gegeben. Das im RKI-Leak enthaltene interne Protokoll des Krisenstabs vom 25. Februar 2022 widerlegt dies klar:
„Reduzierung des Risikos von sehr hoch auf hoch wurde vom BMG [Bundesgesundheitsministerium] abgelehnt“.
Noch deutlicher ist das Protokoll vom 26. April 2023, als das RKI eine wichtige Entscheidung Lauterbachs offenbar aus der Zeitung erfährt und überlegt, wie es damit umgehen soll:
„Der Minister hat Anfang April die Pandemie für beendet erklärt … könnte überlegt werden, die Risikobewertung auf niedrig zu setzen.“
Beide Passagen zeigen, dass die für Lockdowns, Schulschließungen, Ausgangssperren, Masken- und Impfnötigung fundamentale Risikobewertung nicht auf wissenschaftlicher Basis durch das RKI erarbeitet, sondern von der Politik angeordnet wurde. Unter Verweis auf das RKI-Leak fordert Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki aktuell Lauterbachs Rücktritt, obwohl beide Mitglieder einer gemeinsamen Regierungskoalition sind.
Es ist wenig wahrscheinlich, dass ein amtierender Minister die Herausgabe von Material lanciert, das ihn selbst derart schwer belastet. Ebenso unplausibel erscheint, dass die zur Politik loyalen RKI-Präsidenten Lothar Wieler und Lars Schaade das Leak billigten oder gar veranlassten; denn auch ihre Rolle gerät durch die Protokolle immer stärker ins Zwielicht. Beide müssen sich fragen lassen, warum sie sich sachfremden Weisungen beugten statt zu remonstrieren. Vor allem die Aussagen des RKI vor den Gerichten in Verfahren um Lockdowns und Impfpflichten erscheinen angesichts der Protokolle mehr als heikel. Es scheint schlüssig, dass der Whistleblower ein (ehemaliger) Mitarbeiter des Instituts ist, den sein Gewissen plagte.
Ein nachträglich redigiertes Protokoll
Dessen ungeachtet verbleiben unserer Ansicht nach Zweifel, ob die geleakten Protokolle vollständig wiedergeben, was zum jeweiligen Zeitpunkt im RKI besprochen wurde. Diese Zweifel gelten aber erst recht für die geschwärzten und unvollständigen Protokolle, die das RKI im Zuge des von Multipolar angestrengten Gerichtsverfahrens herausgab. Wir wollen unsere Zweifel im Folgenden begründen und damit zugleich einen Anstoß für weitere Nachforschungen und Ermittlungen geben.
Das vom Whistleblower erlangte Zusatzmaterial enthält zu jedem Sitzungstag zwischen Januar 2020 und Juni 2023 einen separaten Ordner. Der vom 25. März 2020 sieht wie folgt aus:
An sechster Stelle in dieser Liste findet sich das bereits bekannte Ergebnisprotokoll der Krisenstabssitzung vom betreffenden Tag. In den nicht dargestellten Metadaten dieser Datei fällt auf, dass sie zuletzt am 3. Januar 2023 bearbeitet wurde, also knapp drei Jahre nach ihrer Erstellung, und zwar von Bettina Hanke. Frau Hanke gehört keiner Fachabteilung an, sondern ist stellvertretende Leiterin der Rechtsabteilung des RKI, die mit der Abwehr von Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz und ursprünglich auch mit der Abwehr von Klagen auf Akteneinsicht betraut war, bevor diese Aufgabe an eine große externe Rechtsanwaltskanzlei übergeben wurde. An der betreffenden Sitzung des Krisenstabs hatte Frau Hanke nicht teilgenommen.
All dies wäre nicht bemerkenswert, wenn der Ordner nicht einen Unterordner namens „Archiv“ enthalten würde. Ein derartiger Unterordner ist nur selten vorhanden und wohl als nicht gelöschtes Überbleibsel zu betrachten. In ihm befindet sich eine frühere Version des Protokolls vom 25. März 2020, die sich auffällig von der durch Frau Hanke bearbeiteten unterscheidet. Die frühere Version wurde von Ute Rexroth, der RKI-Fachgruppenleiterin für infektionsepidemiologisches Krisenmanagement und regelmäßigen Protokollführerin, erstellt und letztmalig von RKI-Mitarbeiterin Nadine Litzba gespeichert, und zwar am 25. März 2020, also dem Sitzungstag. Die von Frau Hanke geänderte und im Rahmen des Gerichtsverfahrens übergebene Version vom 3. Januar 2023 unterscheidet sich von der ursprünglichen an 639 Stellen, wobei reine Änderungen der Formatierung nicht mitgezählt sind. Es fragt sich, warum ein Protokoll derart spät und massiv bearbeitet wurde. Der Verdacht, dies könne mit dem absehbaren Prozesserfolg von Multipolar zusammenhängen, liegt nahe.
„Gewagt, Causalität herzustellen“
Bevor wir auf den wichtigsten Versionsunterschied eingehen, sei an die zentrale Streitfrage aus dem Frühjahr 2020 erinnert, die damals im Zusammenhang mit den zuvor nie gekannten Lockdowns und Schulschließungen aufkam. Kritiker dieser Maßnahmen führten an, dass bereits der Volksmund von „Viruswellen“ spricht, die oft im Herbst kommen und im Frühjahr automatisch abklingen. Demgegenüber vertraten die Lockdownverfechter den Standpunkt, SARS-CoV-2 sei ein Virus eigener Art, das sich anders als alle übrigen Coronaviren und sonstigen Erkältungsviren unbegrenzt ausbreiten werde, wenn der Staat nicht schärfste Grundrechtseinschränkungen verfüge.
Große Medien stellten Modellrechnungen jahrelang nicht als Wellen dar, sondern durch psychologisch sehr wirksame „Messergrafiken“, bei denen eine Kurve ohne jeden Wendepunkt immer steiler nach oben geht. Diese Grafiken suggerierten eine unbegrenzte Ausdehnung, falls Schulen, Betriebe und Gaststätten offenblieben; sie waren ein zentraler Hebel zur Durchsetzung der Lockdownpolitik. Dass Schweden und andere Staaten die Irrigkeit solcher Vorstellung belegt hatten, blieb unerwähnt, und auch das RKI trat der irreführenden Botschaft der Messergrafiken niemals entgegen, sondern nutzte die so geschürte Angst zur Stützung des politisch vorgegebenen Kurses. Vor diesem Hintergrund ist die folgende Passage im ursprünglichen Protokoll bedeutsam:
„Bevölkerungsbezogene Maßnahmen zeigen Effekt (…) Ute [Rexroth]: aber gewagt, Causalität herzustellen – Wir sind ja generell am Ende der Grippesaison – vorsichtig formulieren“.
Im Protokoll, dass das RKI später im Rahmen des Gerichtsverfahrens freigab, fehlt der entscheidende Satz zur „gewagten“ Annahme einer Kausalität und der Hinweis auf das Ende der Grippewelle. Dort steht lediglich:
„Strategien [gehen] in die richtige Richtung. Aber vorsichtig formulieren!“
Relevanz bekommt der gelöschte Satz, den Lockdownkritiker unterschreiben würden, durch folgende Feststellung im Protokoll: „ARE Und ILI Raten bei Grippeweb sind deutlich zurückgegangen“, also sowohl die leichten Erkältungskrankheiten (ARE) als auch die schweren (ILI). Mit anderen Worten war dem RKI schon am 25. März 2020, dem dritten Tag des Lockdowns, bekannt, dass die saisonale Erkältungswelle auslief. Infolge der Inkubationszeit und des Meldeverzugs konnte das unmöglich mit dem Lockdown zusammenhängen. Nach außen hin stützte das RKI aber nicht nur diesen Lockdown, sondern auch den folgenden, der im November 2020 begann, sechs Monate dauerte und durch eine Ausgangssperre verschärft wurde.
Geschönte Protokollversionen
Im RKI-Protokoll vom 25. März 2020 wurde also ein Satz, der die Lockdownpolitik infrage stellte, vor der Herausgabe im Gerichtsverfahren entfernt. Diesen Satz haben wir zufällig entdeckt, weil sich in einem wohl vergessenen Unterordner das ursprüngliche Protokoll befand. Da das RKI keine Dokumentationssoftware verwendet, die jede Protokollversion mit Zeitstempel und unveränderbar speichert, sondern WORD-Dateien, wird es schwierig bis unmöglich sein, den ursprünglichen Protokollstand vollständig zu rekonstruieren. Ohne den Whistleblower indes wäre die Schönung des fraglichen Protokolls nicht herausgekommen und hätten die vom RKI geschönten Versionen als authentisch gegolten.
Anders gesagt: Die Dokumente aus dem RKI-Leak erlauben, mathematisch ausgedrückt, eine „untere Abschätzung“ der tatsächlichen Ereignisse und Diskussionen, das heißt, die Wahrheit kann zwar schlimmer sein, aber nicht weniger schlimm. Doch bereits das erlangte Material widerlegt die offizielle Darstellung in wesentlichen Punkten: Es war keineswegs so, dass die Politik auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse handelte. Vielmehr hat sie autonom entschieden und dem RKI diktiert, die beschlossenen Maßnahmen in der Bevölkerung zu popularisieren.
Diese Wahrheit wird durch das Protokoll vom 29. Juni 2020 eindrücklich illustriert: Am Tag des Erhalts der sachfremden Weisung, die Risikostufe im Sommer trotz minimaler Erkältungen und PCR-Zahlen auf „hoch“ zu halten, beschloss das RKI, den Tagesordnungspunkt „Neue wissenschaftliche Erkenntnisse“ dauerhaft von der Tagesordnung zu entfernen. Derartige Erkenntnisse waren offenbar zu diesem Zeitpunkt nicht mehr gefragt. Besonders bitter und für manche fatal erwies sich solche Willkür im Hinblick auf die Impfpolitik, zu der das Protokoll vom 3. Dezember 2021 lakonisch vermerkt:
„Politischer Entschluss ist schon längst gefasst, oberste Priorität so viele Leute so schnell wie möglich impfen.“
Klagen werden fortgeführt, Urteil steht aus
Multipolar führt seine Klagen auf Freigabe aller Protokolle in ungeschwärzter Form weiter. Zuletzt erklärten die RKI-Anwälte gegenüber dem Gericht, die Papiere seien ja nun geleakt worden und verwiesen auf das entsprechende X-Posting von Aya Velazquez, die das Material veröffentlicht hatte. Das Leak entbindet das RKI jedoch nicht von seiner Verpflichtung nach dem Informationsfreiheitsgesetz, die Papiere amtlich und offiziell vorzulegen. Dies teilte Christoph Partsch, der Anwalt, der Multipolar juristisch vertritt, nun auch dem Verwaltungsgericht Berlin mit. Gegenüber Multipolar führt Partsch aus:
„Das Verhalten des RKI ist unwissenschaftlich, das seiner Anwälte unseriös – statt Transparenz und Erfüllung eines gesetzlichen Anspruchs wird im Verfahren getrickst und getäuscht. Eine Erledigung des Rechtsstreits tritt nicht durch den Verweis auf den Downloadlink einer dritten Partei ein.“
Die Verkündung des anstehenden Urteils war vom Richter eigentlich für Ende Juli angekündigt worden, verzögert sich aber derzeit aus unklaren Gründen. Auf Nachfrage weigert sich die Pressestelle des Gerichtes, dazu Stellung zu nehmen.
Der Ball liegt nun im Spielfeld von Politik und breiter Öffentlichkeit. Formate wie eine Enquete-Kommission oder ein Bürgerrat dürften in ihrer Unverbindlichkeit kaum mehr ausreichen, den Sachverhalt, dessen Abgründe sich mit jedem Tag und jeder Woche weiter vertiefen, angemessen aufzuklären. Ein Untersuchungsausschuss ist unvermeidlich.
Über die Autoren: Stefan Homburg, Jahrgang 1961, ist Professor für Öffentliche Finanzen an der Leibniz Universität Hannover i.R. Er war Mitglied der Förderalismuskommission von Bundestag und Bundesrat, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium und Mitglied des Rates für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung. Paul Schreyer, Jahrgang 1977, ist Mitherausgeber von Multipolar.
In diesem Zusammenhang habe ich heute sowohl den Vorstand als auch den Verwaltungsrat meiner Krankenkasse (mit Fristsetzung) gebeten, zu den durch die Politik verursachten Maßnahmen Stellung zu nehmen und gefragt, welche Maßnahmen im Gegenzug, auch juristische, die Kasse ergreift oder zu ergreifen gedenkt. Auch eine Aufarbeitung innerhalb der Kasse scheint mir dringend geboten, da es hier keinerlei Einspruch, Widerstand oder gar Klage gegeben hat. Dies war nicht im Sinne der Mitarbeiter und der Versicherten, weder gesundheitlich noch finanziell.
LEO HOHENSEE, 9. August 2024, 18:30 UHR
Da haben Sie völlig recht. Wir sollten alle unseren Krankenkassen abverlangen, dass sie auch juristische Schritte ergreifen müssen gegen die Verursacher von enormen Kosten unter Vorspiegelung einer allgemeinen Bedrohungslage. Höchst wahrscheinlich müssen die auch in ihren eigenen Reihen nach belasteten Mitarbeitern suchen. Jedenfalls gibt es einen riesigen Anspruch auf Schadenersatz zu Gunsten der Gemeinschaft der Versicherten.
SE, 11. August 2024, 00:00 UHR
Gute Idee, das mache ich auch! Habe seit Wochen einen Brief rumliegen, wo sich der Chef meiner Krankenkasse bzgl. der Beitragserhöhungen herausredet, alles auf "Corona-Nachwirkungen" und die Politik im allgemeinen schiebt und von mir Treue erbittet, weil er sich ja so sehr bemüht, mir Zusatzleistungen zu bieten...
... meine Aufforderungen, die Öffentlichkeit mit deren Datenauswertungen zu versorgen, sind in seinen Abteilungen jahrelang versandet. Ihr Vorgehen ist die richtige Antwort!
Mein allererster Gedanke nach dem Leak war der nach dem Beweis für die Lauterkeit der Aktion des Whistleblowers. Es ging schließlich nicht um die Preisgabe eines Geheimrezeptes, sondern um die massivste Täuschung der deutschen Bevölkerung seit dem Zeller Loch. Die stückweise Herausgabe des Materials spricht für die Theorie einer sukzessive vorgenommenen "Sichtung und Korrektur" und die Empfängerin des Leaks, als Vertreterin der "alternativen" Szene, als Garant für eine Verbreitung strikt vorbei am staatsgläubigen traditionellen Milieu der Bürgerlichen Mitte. Das Ganze ist ein Krimi und das Ende ist noch immer offen. Viel Erfolg weiterhin, lieber Paul Schreyer.
PAUL SCHREYER, 9. August 2024, 17:45 UHR
Die stückweise Herausgabe des Materials spricht für die Theorie einer sukzessive vorgenommenen "Sichtung und Korrektur"
Das leuchtet mir nicht ein, denn die fragliche Datei wurde ja bereits im Januar 2023 geändert. Ein zeitlicher Zusammenhang zum Leak ist da nicht ersichtlich.
WERNER, 9. August 2024, 22:15 UHR
Ich weiß jetzt nicht, seit wann die Multipolar-Klage läuft, aber alles was n a c h dem Datum der Einreichung der Klage am RKI-Material verändert wurde, spricht doch für "Sichtung und Korrektur"
WERNER, 10. August 2024, 22:20 UHR
Hier: https://www.youtube.com/watch?v=9NtfNYQsCKU wird m.E. plausibel erklärt, warum die "offiziellen" Verlautbarungen sich von den internen Protokollen unterscheiden können.
"Beide Passagen zeigen, dass die für Lockdowns, Schulschließungen, Ausgangssperren, Masken- und Impfnötigung fundamentale Risikobewertung nicht auf wissenschaftlicher Basis durch das RKI erarbeitet, sondern von der Politik angeordnet wurde."
"Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) lässt Forderungen von FDP-Vize Wolfgang Kubicki an Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nach «persönlichen Konsequenzen» im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der sogenannten Corona-Files des Robert Koch-Instituts (RKI) unkommentiert. «Die Äußerungen von Herrn Kubicki kommentiert das BMG nicht», hieß es auf Nachfrage lediglich.
Das Ministerium zitierte Lauterbach darüber hinaus allgemein «zum Themenkomplex Entscheidungsgrundlagen und Entscheidungsbefugnis» mit den Worten: «Es gibt in den RKI-Protokollen nichts zu verbergen. Daher habe ich die Veröffentlichung der Protokolle angewiesen. Das RKI hat während der Pandemie Empfehlungen abgegeben. Die politische Verantwortung liegt aber beim Ministerium. Trotz der insgesamt vorsichtigen Strategie sind allein im Jahr 2022 in Deutschland noch mehr als 50.000 Menschen an Corona gestorben. Die Maßnahmen waren damit mehr als begründet.»"
Das bedeutet, die Schwerpunkte in der Aufarbeitung müsste man von der fehlenden wissenschaftlichen Evidenz aller sog. Corona-Maßnahmen auf das Widerlegen des Märchens, dass: "Trotz der insgesamt vorsichtigen Strategie sind allein im Jahr 2022 in Deutschland noch mehr als 50.000 Menschen an Corona gestorben.", verlegen. Die Übersterblichkeit in Deutschland im Jahr 2022 war höher als die von Lauterbach genannte Zahl der angeblich an Corona Verstorbenen:
"Während es im Jahr 2020 keine wirkliche Übersterblichkeit gab (+0,41 Prozent), starben 2021 etwa 34.000 mehr Menschen als erwartet und 2022 sogar 66.000. Dabei sei die hohe Übersterblichkeit vor allem auf einen Anstieg der Sterbefälle in den Altersgruppen zwischen 15 und 79 Jahren zurückzuführen."
Die größte Schweinerei hat Lauterbach nicht zu verantworten, nämlich das Strategiepapier aus dem BMI unter Seehofer, in dem das Framing für eine Verängstigung der Bevölkerung als Gebrauchsanweisung für die Medien vorformuliert war. Einer der Verfasser kokettierte im Rahmen eines Podiumsgesprächs in Wien später damit, dass man dem Text durch die graphisch dargestellten Szenarien lediglich einen wissenschaftlichen Anstrich geben wollte.
In der Tat fiel schon damals auf, dass die Kalkulation verschiedener Szenarien äußerst stümperhaft war. Man hatte nach Belieben jeweils eine aufsteigende und eine absteigende Exponentialfunktion so nebeneinander gesetzt, dass ihre Spitzen sich berührten. Eine Simulation mit dem lange bekannten SEIR-Modell (einsehbar für jeden bei Wikipedia) hätte wenigstens eine Welle ergeben und bei verschiedenen Annahmen über die vorhandene Kreuzimmunität und Infektionssterblichkeit fürs Erste eine brauchbare Abschätzung erlaubt. Aber, das konnte von den beteiligten Soziologen und Ökonomen offenbar niemand. Auf die Panikmache kam es an. Das ist unethisch und erst recht verantwortungslos. Eigentlich offenbart sich diesem (absichtlich?) geleakten Strategierpapier aus dem Innenministerium nur Dummheit und Inkompetenz.
Am 13.8.2021 notierte das RKI: Geimpfte, die trotz Impfung infiziert sind (Impfdurchbrüche bei ca. 79%), scheiden Delta fast so aus wie ungeimpfte nicht alle geimpften die exponiert sind scheiden Delta aus, nur die, die Infektion erleiden, nur Impfdurchbrüche, wurde auch von PHE so dargestellt.
Eine weitere Arbeit erschien im November im renommierten New England Journal of Medicine (https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2102507). Das wird ganz sicher auch im RKI gelesen. In dieser Studie ist die Viruslast der Ungeimpften etwas höher aber nicht so viel, als dass man daraus ableiten könnte, dass Geimpfte keine Coronaviren ausscheiden würden. In den RKI-Papers fand sich daraufhin der folgende Eintrag (Anmerkungen in Klammern von mir):
24.9.2021 Ole Wichmann (Vorsitzender der WHO-Impfkommission für Europa) hat heute Papers zur Transmission bei Geimpften an den Krisenstab geschickt, „generell Viruslast geringer und Ausscheidungsdauer verkürzt“ muss angepasst werden, die Situation komplexer ist. Sowohl Dauer als auch Wahrscheinlichkeit der Virustransmission geringer bei Geimpften, sie wird nicht unterbunden, aber das Risiko sinkt. Viruslast im oberen Respirationstrakt ist bei Geimpften und Ungeimpften nicht wesentlich anders, aber bei gleicher Exposition ist eine Infektion weniger wahrscheinlich. Es gibt wenig Daten zur Ausscheidungsdauer. Das Virus verbreitet sich zurzeit bevorzugt unter Ungeimpften. Werden gleich viele Geimpfte und Ungeimpfte getestet? Eher mehr Testung von Ungeimpften
Am 12.11.21 vermerken die RKI-Protokolle:
Hinweis: Grundlage für 2G/3G ist der Schutz vor schwerer Erkrankung und vor ITS-Behandlungsbedarf, er wurde auch bei Quarantäne für Geimpfte nicht entfallen, 2/3 Schutz vor Infektion ist kein guter Wert, RKI sollte nicht kommunizieren, dass Geimpfte keine Überträger sind, da bald viele Menschen Geimpfte Übertragende kennen werden.
Man beschloss demnach wohl stillschweigend, die bisherige Rechtfertigung zu beerdigen, nämlich, dass Geimpfte nicht ansteckend seien. Und man wusste offenbar, dass auch Geimpfte schwer erkranken können. Das RKI hat die Wochenberichte, die Auskunft darüber geben, von seiner Internetseite verschwinden lassen. Auch im Tagesbericht vom 23.11,21, fehlt jetzt eine Tabelle, die die Zahl der Impfdurchbrüche dokumentiert, von der ich aber einen Screenshot besitze. Demnach waren beispielsweise während der 43-46 Kalenderwoche 52,5% der verstorbenen Patienten über 60 Jahre geimpft, und das bei einer Impfquote, die schon über 70% lag. Auch der Anteil der Geimpften an den Intensivpatienten betrug in der Altersgruppe über 60 46,4%. Von einer Pandemie der Ungeimpften konnte also keine Rede sein. Eher traf das Gegenteil zu. Als der Virologe Alexander Kekulé diese Behauptung öffentlich kritisierte, war er seine Professur los.
Durch die falsche Annahme, dass Geimpfte das Virus nicht weitergeben würden und sich deshalb nicht testen lassen mussten, waren die Bedingungen geradezu exzellent, um die Viren in den Krankenhäusern und Pflegeheimen unbemerkt zu verbreiten. Und das wusste man im RKI und auch in der Politik. So wurde am 23.11.21 die Testpflicht für geimpfte Ärzte eingeführt (https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Ab-Mittwoch-Taeglicher-Corona-Test-ist-Pflicht-fuer-Aerzte-und-MFA-424730.html).
Spätestens jetzt hätte die unsinnige 2G-Regel wegfallen müssen, schlichtweg, weil die lange gepflegte Hypothese hinfällig war. Dennoch wurde die Regel aufrechterhalten und Impfunwillige in zunehmendem Maße drangsaliert. Während der niedersächsische Ministerpräsident Weil in einer Talkshow das Fortbestehen der Regel damit begründete, dass die Geimpften vor den Ungeimpften geschützt werden müssten, begründete Lauterbach die Regelung mit dem Gegenteil, nämlich, dass die Ungeimpften vor den Geimpften geschützt werden müssten.
Lauterbach setzte diesem perfiden und absurden Schwachsinn nach dem Regierungswechsel das Sahnehäubchen auf, erhöhte den Druck auf die Impfunwilligen und erwog, wie man aus den freigeklagten Papieren des Expertenrates weiß, sogar eine 1-G-Regel, bei der nur noch mehrfach Geimpfte Zutritt zu Geschäften haben sollten.
Neben einer parlamentarischen Aufarbeitung sind hier m.E. auch juristische Schritte gegen die Verantwortlichen nötig.
Lauterbach macht einfach immer weiter. Statt "an Corona" müsste er mindestens sagen "an oder mit Corona", wobei auch diese populäre Redeweise ungenau ist, denn "Corona" bedeutet zunächst nur "positiv getestet". Dass Lauterbach es sich leisten kann, weiterhin zu 'schwurbeln', und dass die große Mehrheit der Leitmedien eisern schweigt, während sie auf kritische Stimmen sofort die 'Faktenchecker' ansetzt, ist bezeichnend..
unser Kommentar:quod erat demonstrandum (lat. für „was zu beweisen war“) Quelle: s. wiki
unser Kommentar:Betroffene sollten Anzeige und Strafanträge, gegen die wissenschaftlichen Institute, politisch verantwortliche Amtspersonen sowie gegen die bei Verdacht auf Straftaten ermittelnden Kammern wegen des Verdachts von versuchten Nötigungen und Körperverletzungen mit Verdacht auf Totschlagsabsichten, stellen.
12.08.2024
“Die Zukunft liegt in der multipolaren Weltordnung“ – Journalist Stephan Ossenkopp im Gespräch
Mit der Entstehung und der Expansion der BRICS-Staaten haben die Länder des globalen Südens einen Meilenstein für ihre Unabhängigkeit vom Westen gesetzt. Das wirtschaftliche Zugpferd dabei ist China, das sich zunehmend vom Westen abwendet und seinen Fokus auf die Zusammenarbeit mit autonomen Staaten legt.
Durch den Ukraine-Krieg hat der Westen zudem Russland in die Arme Chinas getrieben, weshalb die beiden Länder derzeit eine florierende wirtschaftliche und politische Beziehung pflegen. Die wirtschaftliche und politische Zukunft wird daher nicht in den USA, sondern in China, Russland und Indien liegen, den BRICS-Staaten.
So zumindest sieht es der Journalist Stephan Ossenkopp, der zahlreiche Artikel zur Entstehung einer multipolaren Welt und zur Rolle Chinas verfasst hat. Im Kamingespräch mit Alexander von Bismarck skizziert er, inwiefern sich die Staaten des globalen Südens derzeit neu aufstellen, wirtschaftlich unabhängig werden und der Westen in Zukunft keine übergeordnete Rolle mehr spielen wird.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres: (doppelt als weiterer Link)
vk.com, vom 11 Aug. 2024 ca. ab 22 Uhr
Mit der Entstehung und der Expansion der BRICS-Staaten haben die Länder des globalen Südens einen Meilenstein für ihre Unabhängigkeit vom Westen gesetzt. Das wirtschaftliche Zugpferd dabei ist China, das sich zunehmend vom Westen abwendet und seinen Fokus auf die Zusammenarbeit mit autonomen Staaten legt. Durch den Ukraine-Krieg hat der Westen zudem Russland in die Arme Chinas getrieben, weshalb die beiden Länder derzeit eine florierende wirtschaftliche und politische Beziehung pflegen. Die wirtschaftliche und politische Zukunft wird daher nicht in den USA, sondern in China, Russland und Indien liegen, den BRICS-Staaten.
So zumindest sieht es der Journalist Stephan Ossenkopp, der zahlreiche Artikel zur Entstehung einer multipolaren Welt und zur Rolle Chinas verfasst hat. Im Kamingespräch mit Alexander von Bismarck skizziert er, inwiefern sich die Staaten des globalen Südens derzeit neu aufstellen, wirtschaftlich unabhängig werden und der Westen in Zukunft keine übergeordnete Rolle mehr spielen wird.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
Nein zu US-Raketen: SPD und CDU werfen Wagenknecht "Erpressung" vor
Sahra Wagenknecht will die Ablehnung neuer US-Raketen in Deutschland zur Bedingung für mögliche Koalitionen mit ihrer Partei auch auf Landesebene machen – und sorgt damit bei den möglichen Koalitionspartnern für Aufregung. Bei der SPD spricht man von "Erpressungsversuchen".
Sorgt für Aufregung: Sahra Wagenknecht im Februar 2024 in Erfurt
Vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen am 1. September haben Politiker von SPD und CDU Bedingungen von BSW-Gründerin Sahra Wagenknechts für mögliche Koalitionen mit ihrer Partei zurückgewiesen.
Konkret hatte Wagenknecht als Bedingung für eine Koalition auf Landesebene die Ablehnung der Pläne zur Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik Deutschland genannt. Gegenüber dem SPD-nahen Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte sie:
"Das BSW wird sich nur an einer Landesregierung beteiligen, die die US-Raketenpläne, die die Kriegsgefahr für Deutschland massiv erhöhen, klar ablehnt."
Der thüringische Innenminister und SPD-Spitzenkandidat Georg Maier warf ihr im Tagesspiegel am Sonntag daraufhin vor, nur "persönliche Machtinteressen" zu verfolgen und sich um das Wohl der ostdeutschen Länder nicht zu scheren:
"Das sind Erpressungsversuche, die insbesondere die CDU auf eine Zerreißprobe stellen und damit schwächen sollen."
Verteidigungspolitische Fragen würden nicht auf Länderebene entschieden. Wagenknecht, so der gebürtige Baden-Württemberger weiter, diktiere den Landesverbänden immer höhere Bedingungen für eine etwaige Regierungsbeteiligung.
Auch der CDU-Spitzenkandidat Mario Voigt warf Wagenknecht vor, die Landtagswahl für bundespolitische Zwecke zu missbrauchen. In einem langen Beitrag auf dem Netzwerk X schrieb der überzeugte Transatlantiker am Sonnabend:
"So sehr Wagenknecht auch auf Plakaten in Thüringen zu sehen ist, so wenig ist sie hier wählbar; das BSW wird sich fragen müssen, ob es Politik für Thüringen machen will oder sich aus dem Saarland heraus weiter vorführen lässt. Man kann den Eindruck gewinnen, dass das BSW hier nur Platzhalter für Berliner Ambitionen ist ohne ernsthaftes Interesse an Sachfragen für Thüringen."
Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsbundestagsfraktion Johann Wadephul sagte dem Tagesspiegel, Koalitionsentscheidungen würden "auf der jeweiligen Ebene getroffen. Eine Bundesregierung, an der CDU und CSU beteiligt sind, wird sich von Frau Wagenknecht diesbezüglich nicht beeinflussen lassen."
Wagenknechts Aussagen zur Stationierung der US-Raketen nannte der CDU-Mann "abenteuerlich". Sie stelle "die Dinge auf den Kopf". Russland habe bereits "vergleichbare Systeme stationiert, die uns potenziell bedrohen." Die Entscheidung der Bundesregierung sei deshalb richtig gewesen.
Die Bundesrepublik und die USA hatten am Rande des NATO-Gipfels in Washington verkündet, dass erstmals seit den 1990er-Jahren wieder US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden sollen. Diese angekündigte Stationierung ist auch innerhalb der Koalition umstritten.
In Thüringen wird – wie auch in Sachsen – am 1. September ein neuer Landtag gewählt. Aktuelle Umfragen sehen die AfD mit 30 Prozent als stärkste Kraft, deutlich vor der CDU mit 21, dem BSW mit 19 und der Linken von Ministerpräsident Bodo Ramelow mit 15 Prozent. Die SPD liegt bei nur noch sieben Prozent, die Grünen würden mit drei Prozent aus dem Landtag fliegen. Ohne BSW oder AfD könnte bei einem derartigen Wahlergebnis keine Regierung gebildet werden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Die Kriege um die Ukraine und Israel eskalieren.Die Ukraine greift die russische Grenzregion Kursk an, Israel hat eine Schule in Gaza bombardiert und droht mit Attacken auf Beirut. In diesem Thread wollen wir die Ereignisse und ihre (möglichen) Folgen diskutieren.
Wir starten die Debatte mit einer These: In Israel und in der Ukraine geht es nicht mehr um Verteidigung.
Der israelische Angriff auf die Schule in Gaza ist durch nichts legitimiert; es ist ein Kriegsverbrechen, das eine Verhandlungslösung torpediert. Dass Berlin dazu schweigt und den verantwortlichen Premier Netanjahu sogar noch verteidigt, ist beschämend. Deutschland macht sich mitschuldig.
Auch der ukrainische Angriff auf die Region Kursk ist keine Verteidigung, denn von dieser Gegend gingen keine relevanten russischen Kriegsakte aus. Präsident Selenskyj will den Krieg nach Russland tragen, wie er selbst einräumt – und wird dabei offenbar vom Westen gedeckt.
Mit beiden Angriffen steigt das Eskalations-Risiko auf ein bisher ungekanntes Niveau. Es geht schon längst nicht mehr darum, “rote Linien” zu überschreiten. In Israel und im Nahen Osten droht ein 3. Weltkrieg. Die Ukraine testet sowohl Russland als auch die USA – und riskiert damit alles.
12. August
Angesichts zunehmender Spannungen im Nahen Osten verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ordnet die Entsendung eines U-Boots mit Lenkflugkörpern an. In einem ungewöhnlichen Schritt macht das US-Verteidigungsministerium die Bewegungen des U-Boots öffentlich. Zusätzlich weist Austin an, den Flugzeugträger “Abraham Lincoln” schneller in das Gebiet zu verlegen. – Zuvor hatte Austin angesichts der „eskalierenden regionalen Spannungen“ nochmals die Verpflichtung der Vereinigten Staaten betont, „jeden möglichen Schritt zu unternehmen, um Israel zu verteidigen“ – Sie sprechen von Verteidigung – und rüsten den Angreifer mit immer neuen Waffen aus…
Die möglichen weiteren Folgen? Die (konventionellen) Kriege verstetigen sich und breiten sich aus. Belarus wird aktiv in den Krieg um die Ostukraine hineingezogen. Jordanien und der Libanon werden durch die Flüchtlingsströme aus Gaza und dem Westjordanland politisch destabilisiert und könnten sich gezwungen sehen zur inneren Befriedung aktiv gegen Israel vorzugehen. In Ägypten könnte die Militärregierung zu der Erkenntnis gelangen das ein erneuter Krieg gegen Israel gut gegen das eigene, ausufernde Bevölkerungswachstum sein könnte. In Nahost gibt es quasi nichts, was nicht denkbar wäre. Das ist DER Unruheherd schlichthin. Global wird sich das bereits angelaufene Wettrüsten beschleunigen. Das wird nicht nur kleine und/oder arme Nationen an die Grenzen des Erträglichen (und darüber hinaus) belasten. Das gilt auch für die Großen und die europäischen Staaten. Wollte man DE z.B. tatsächlich wieder Kriegstauglich machen (woher auch immer das soldatische Material dafür kommen soll), bräuchte es exorbitante finanzielle Ressourcen. Die 100 Mrd. Sonder“vermögen“ waren dann nur ein erster Schluck. Weitere 300-400 Mrd. müßten wohl folgen. Dazu ein Militärhaushalt zwischen 2,5 und 3 %. Derzeit sind es 1,3 %. Und das wären „nur“ die direkten Militärausgaben. Zivile Ertüchtigungen würden wahrscheinlich damit einhergehen. Von der Wiederherstellung von Notbrunnen, über Bunker, Notfallreserven, Brücken, Bahnstrecken und und und. Selbst wenn das nach Salamitaktik erfolgen würde bliebe in DE sozialpolitisch kein Stein auf dem anderen. Und das sieht in Frankreich, GB, Niederlande etc. kein bißchen anders aus. Und das alles ist bereits deutlich in diese Richtung angestossen. Gleichfalls global gesehen wird es zu einen Aufblühen des Protektionismus kommen. Alle Nationen werden danach streben sich aus internationalen Abhängigkeiten zu befreien und eigene Kapazitäten aufzubauen. Das geht vielfach nur durch die Abschottung der nationalen Märkte vor internationalen Wettbewerb. Und auch diese Entwicklung ist bereits angestossen. Was das für die auf Im- und Export angewiesenen europ. Staaten bedeuten wird ist bisher nur spekulativ zu erahnen. Man könnte sich jetzt weiter Fragen wie es in Anbetracht der sozialen Folgen um die politische Stabilität in den europ. Staaten bestellt sein wird? Demokratischen Verhältnissen tut eine solche Entwicklung in der Regel nicht gut. Meinungs- und Gesinnungsgesetze werden mit Rechts- und Linksextremismus wahrscheinlich so lange um die Wette wachsen bis sich das demokratische Staatswesen selbst in ein Spiegelbild einer Diktatur verwandelt hat. Die franz. Wahlen nur Nationalversammlung haben es bereits angedeutet, die Wahlen in den Niederlanden gleichfalls, und auch die britischen Wahlen (wenn dort nicht das absolute Mehrheitswahlrecht gelten würde) – Wahlen ergeben bereits jetzt sehr erschwerte Regierungsbildungen. Die Wahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen werden ähnliche Schwierigkeiten zeitigen. Diese Polarisierungen sehe ich überall in Europa zunehmen. Und nun hab ich schlechte Laune vom drüber Nachdenken und höre lieber auf.
Im Augenblick wird weder um die Ukraine noch um Israel gekämpft – auch wenn gerne dieser Eindruck erweckt wird: — Russland ist weit davon entfernt, die Ukraine erobern zu können. Es geht um die Ostukraine. — Auf israelischem Boden stehen im Augenblick keine feindlichen Truppen – ob ein iranischer Vergeltungsschlag wirklich zu einem Krieg um Israel werden wird, möchte ich bezweifeln. Krieg herrscht im Augenblick in den Palästinensergebieten: Offen in Gaza seit dem 7. Oktober, verdeckt im Westjordanland seit Jahren.
Also vielleicht besser: Krieg um die Ostukraine und um Palästina.
Nun ja. Israel wird von der Hizbollah aus dem Libanon angegriffen. Zudem versucht das Regime in Tel Aviv, das Westjordanland endgültig zu vereinnahmen und Gaza unbewohnbar zu machen. Das würde ich schon einen Krieg nennen – zumal Israel auch regelmäßig den Libanon, Syrien und Iran angreift. Was die Ukraine angeht, so wohnen wir einem Stellvertreterkrieg bei. Die Kämpfe beschränken sich keineswegs auf den Osten, sondern es geht auch um die Krim und um Kiew. Zudem versucht Selenskyj, den Krieg nach Russland zu tragen. Auch wenn Putin nicht von “Krieg” sprechen will – es ist einer.
„Zudem versucht Selenskyj, den Krieg nach Russland zu tragen.“
Ich würde eher sagen, Selenskyj versucht jetzt, hemmungslos zu eskalieren, um endlich die NAhTOd mit in den Krieg zu ziehen – worum er sich bislang zweieinhalb Jahre vergeblich bemüht hat. Deshalb auch das geplante Attentat auf Putin, die Angriffe auf Moskau… da wird jetzt provoziert, bis es richtig rummst.
exKK 11. August 2024 @ 13:32
Der dritte Weltkrieg ist gewollt – nach Milliarden Toten werden die CO2-Emissions-Ziele global erreicht und das Klima für den verbleibenden Rest der Menschheit gerettet. Mit dem Fall-Out meint man in Amerika wohl umgehen zu können. Dort sind für unsere Eliten, die das alles mitverantworten, sicher schon sichere kuschelige Rückzugsorte geschaffen worden…
Der 3. Weltkrieg – in seiner bereits laufenden Form – ist gewollt. Da bin ich noch bei Ihnen. Eine Eskalation zum Atomkrieg wäre dagegen eher ein von niemanden gewollter „Unfall“.
Nach einen Atomkrieg mit Milliarden Toten gäbe es auf Jahre hinaus kein gerettetes Klima. Ausser vielleicht für Eisbären & Co. Dank des atomaren Winters würde es nämlich unangenehm frostelig auf Erden werden. Wie lange hängt dabei von der Anzahl der Explosionen und ihrer Bodennähe ab. Und Russland, USA und China verfügen da selbst offiziell über mehr als genug. Nahrungsmittelketten fehlt dann Mangels Photosynthese die Grundbasis, und und und. Mit ausreichender Dauer eines atomaren Winters könnte selbst so etwas so profanes wie Sauerstoff knapp werden.
Auch im Elite-Bunker dürfte es ungemütlich zugehen. Jede A-Explosion erzeugt einen EMP, und bereits vor dem „Unfall“ dürften nichtatomare EMP-Waffen reichlich zum Einsatz gekommen sein. Elektrische Energie in der uns gewohnten Ausprägung dürfte auf Jahrzehnte hinaus ein Novum sein. Und damit auch all das was von elektrischer Energie abhängig ist. Und das ist heute fast alles.
Wenn es zu diesen „Unfall“ kommt sollte man dabei auf einen Logenplatz hoffen. Ich wünsche jedenfalls niemanden zu den armen Schweinen zu gehören die es über“leben“.
Ob das Intelligenzbestien ala Habeck, Baerbock oder ein Kiesewetter begreifen wage ich zwar zu bezweifeln, aber in dem Fall hoffe ich tatsächlich zuversichtlich auf die Militärs.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
Nachrichten von Pressenza: Pluriversum – Geo-Engineering und die Risiken technologischer Scheinlösungen im globalen Klimakontext
aus e-mail von Doris Pumphrey, 12. August 2024, 7:30 Uhr
Nachrichten von Pressenza - 12.08.2024
Pluriversum – Geo-Engineering und die Risiken technologischer Scheinlösungen im globalen Klimakontext
Pluriversum ist eine Reihe von Beiträgen aus dem gleichnamigen Buch, gewidmet all jenen, die für das Pluriversum kämpfen, indem sie sich gegen Ungerechtigkeit wehren und nach Wegen suchen, in Harmonie mit der Natur zu leben. Die Welt, die wir wollen,…
Ein Mordanschlag auf einen amtierenden Regierungschef, Sprengstoff in der Zigarre eines Revolutionärs, heimtückische Drohnenmorde oder Schüsse auf einen Bewerber um das Amt des US-Präsidenten sind keine Besonderheiten im Ablauf der Geschichte, sondern eine Wiederholung bekannter Muster. In der Epoche der…
Die kamerunische Boxerin Cindy Ngamba gewann Bronze in der 75-Kilogramm-Kategorie und ist damit die erste Flüchtlingssportlerin, die in der Geschichte der Olympischen Spiele eine Medaille gewonnen hat. „Ich bin ein Mensch wie jeder andere Flüchtling“, sagte die Athletin, die nicht…
Keine völkerrechtswidrigen Rüstungsexporte nach Israel!
„Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ kritisiert auf das Schärfste die Forderung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und ihres Präsidenten Volker Beck sowie des Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses Marcus Faber (FDP) nach „unverzüglicher Genehmigung aller Rüstungsexporte nach Israel“ zur „Unterstützung Israels…
Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
12.08.2024
Bombengeschäfte bei US-Luftwaffen-Exporten
freedert.online, vom 11 Aug. 2024 20:28 Uhr, Von Rainer Rupp
Die durch die US-Luftwaffe erleichterten Waffenexportverkäufe haben einen historischen Höchststand erreicht. Der US-Verkaufsschlager ist das "faule Ei" vom Typ F-35. Derweil zögern US-Waffenschmieden, dem Druck Washingtons nachzugeben und Produktionsstätten in der Ukraine zu errichten.
"Farnborough International Airshow 2024", Großbritannien: Ein Kampfflugzeug des Typs Lockheed Martin F-35 Lightning II der Royal Air Force während einer Vorführung am 22. Juli 2024
Die US-Rekordexporte seien hauptsächlich auf die globale Instabilität zurückzuführen, erklärte Brigadegeneral Jeffrey Geraghty, Direktor des Air Force Security Assistance and Cooperation Directorate jüngst gegenüber Defence NewsOne. Die steigenden Spannungen weltweit, wie Russlands Invasion in die Ukraine, hätten den verstärkten Verkauf von US-Waffen an Partnernationen gefördert.
Im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich die durch die von General Geraghty geleitete Abteilung unterstützten Verkäufe von US-amerikanischen Waffen auf 46,2 Milliarden US-Dollar, gegenüber 28,7 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2023. Dies stelle einen neuen Rekord dar. Der Großteil dieses Umsatzes stammt aus jüngsten Verkäufen von F-35- und F-16-Kampfflugzeugen. So genehmigten die USA in diesem Jahr den Verkauf von 40 F-16 an die Türkei und bis zu 40 F-35 an Griechenland.
Allerdings war der Deal mit der Türkei nicht unumstritten. Die USA hatten den Verkauf der F-16 zunächst zurückgehalten, bis Ankara der Aufnahme Schwedens in die NATO zugestimmt hatte. Ursprünglich plante die Türkei, den fliegenden Computer und entsprechend störanfälligen Kampfjet des Typs F-35 zu kaufen, der von Washington als fortschrittlichstes Kampfflugzeug der Welt angepriesen wird. Aber nachdem die Türken das beste Luftabwehrsystem der Welt, die russische S-400 erworben hatten, wurde Ankara von der Biden-Regierung aus dem die NATO und andere US-Vasallen umspannenden F-35-Programm ausgeschlossen, was damals die Beziehungen der gekränkten Türkei zu den USA erheblich belastete.
Jetzt jedoch können die Türken froh sein, dass sie das "faule Ei" vom Typ F-35 nicht zum überteuerten System-Preis von 100 Millionen $/Stück gekauft haben.
Jüngsten Berichten zufolge sind nur etwa 55 Prozent der aktuell 450 großen F-35-Flotte lediglich begrenzt einsatzfähig, d. h. sie können jederzeit mindestens einen der ihnen zugewiesenen Einsätze durchführen. Diese Zahl ist deutlich unter dem angestrebten Ziel des Programms von 90 Prozent. Etwa 21 Prozent der F-35-Flotte sind überhaupt nicht einsatzfähig und müssen am Boden bleiben. Laut einem Bericht des US-GAO (US-Bundesrechnungshof) vom September letzten Jahres ist eine chaotische Gemengelage im Service- und Reparaturbereich für die hochempfindliche F-35-Primadonna verantwortlich.
So ist laut GAO ein erheblicher Teil der F-35 nicht einsatzbereit, weil sie auf Ersatzteile warten, und weitere 15 Prozent seien aufgrund nicht durchführbarer Wartungsanforderungen nicht einsatzfähig. Verzögerungen bei Depotreparaturen und ein Rückstand von über 10.000 zu reparierenden Teilen tragen erheblich zu diesen niedrigen Bereitschaftsraten bei. Der Mangel an ausreichenden Depot-Reparaturkapazitäten wird voraussichtlich bis mindestens 2027 ein Problem bleiben, so die GAO.
Diese gravierenden Mängel sind sowohl auf logistische als auch auf technische Probleme zurückzuführen, darunter Verzögerungen bei der Einrichtung von Depot-Reparaturkapazitäten, unzureichender Zugang zu technischen Daten für die Wartung und ein Mangel an Ersatzteilen aufgrund unterbrochener Lieferketten (aus China?).
Das ganze F-35-Programm ist ein Scherbenhaufen und dennoch hält das Pentagon am ursprünglichen Beschaffungsplan von insgesamt 2.500 Exemplaren fest, zu geschätzten Lebenszykluskosten von über 1,7 Billionen (1700 Milliarden) Dollar. Davon werden geschätzte 1,3 Billionen Dollar auf den Betrieb und die Instandhaltung des Flugzeugs entfallen. (Diese Methode der US-Rüstungsindustrie ist schon aus den frühen Zeiten des China-Handels bekannt, als die Amerikaner den Chinesen massenhaft Lampen spottbillig abgaben, um ihnen dann das Petroleum zu Wucherpreisen zu verkaufen.)
Trotz des F-35-Fantasie-Preises und der ungesicherten, aber dafür extrem kostspieligen Wartungsprobleme hat auch die Bunte Wehr unter der Ampelregierung zur Verteidigung der NATO 35 dieser Superflugzeuge zum überhöhten Preis von 8,3 Milliarden Dollar bestellt, was nach Adam Riese einen Stückpreis von fast 240 Millionen Euro macht. Wahrscheinlich beinhaltet dieser Preis bereits einen Teil der Reparatur- und Service-Kosten.
Vor diesem Hintergrund mutet das Verkaufsgespräch des bereits oben erwähnten US-Generals Geraghty wie Realsatire an. In seiner Pressekonferenz betonte er, dass der Kauf von US-Waffen den anderen Ländern eine "dauerhafte Beziehung" zu den USA und auch logistische Unterstützung biete, was bei Käufen aus China oder Russland nicht der Fall sei. Viele Länder hätten festgestellt, dass billigere Waffenangebote von Nicht-Alliierten oft qualitativ minderwertig seien und langfristig teurer würden.
Was die Zusammenarbeit der US-Rüstungskonzerne mit Unternehmen in der Ukraine betrifft, so zeigen sich die US-Bosse als sehr zurückhaltend bei möglichen Co-Produktionsverträgen. Als Haupthindernisse werden die Unsicherheiten in einem Kriegsgebiet, sowie die grassierende Korruption in der Ukraine und die eher trüben längerfristigen Geschäftsaussichten genannt. Denn die US-Bosse versuchen abzuschätzen, welche lokalen oder regionalen Märkte den Krieg in der Ukraine überdauern könnten, zumal es Jahre dauern würde, neue, große Produktionslinien aufzubauen.
Einige europäische Rüstungskonzerne, darunter Rheinmetall, waren schneller und haben bereits Verträge unterzeichnet. Das ist darauf zurückzuführen, dass die EU den europäischen Rüstungskonzernen im Fall eines Verlusts ihrer Investitionen in der Ukraine durch Kriegshandlung diesen mit unseren Steuergeldern ersetzen will. Für die US-Unternehmen gibt es eine solche "politische und finanzielle Risikoversicherung"für potenzielle Investitionen in der Ukraine (noch) nicht.
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
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12.08.2024
Ukraine/Kursk: Kurznachrichten
aus e-mail von Doris Pumphrey, 11. August 2024, 21:54 Uhr
_RT DE 22.08.08 (?)
_*Asia Times: Der Einsatz im Gebiet Kursk in Zusammenarbeit mit der NATO
entwickelt*
Die Operation der ukrainischen Armee in der Region Kursk sei eindeutig
gemeinsam mit dem NATO-Kommando geplant und durchgeführt worden, so die
Zeitung /Asia Times/. Es sind die westlichen Länder und die Führung der
Nordatlantischen Allianz, die an einem solchen Einsatz interessiert
heißt es: /"Selenskijs Kritiker werden sagen, dass dies nur vergeudete
Soldatenleben und zerstörte Ausrüstung ist, die im Süden, im Donbass,
viel nützlicher gewesen wäre."/
*Experte: Verlegung ukrainischer Truppen in Gebiet Kursk vertieft Kiews
Scheitern weiter*
Die Entsendung ukrainischer Reserven in die Region Kursk wird Kiew nur
noch mehr in Bedrängnis bringen, so der britische Militärexperte
Alexander Mercouris. In seinem YouTube-Blog stellte er fest, dass die
ukrainischen Truppen ihre Reserven unnötigerweise und leichtsinnig in
die Region Kursk verlegt haben, anstatt die Verteidigung von Pokrowsk zu
verstärken, dem eine Schlüsselposition im Donbass zukommt. Mercouris
betonte: /"Eine Verstärkung der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet
Kursk oder der Versuch, anderswo eine weitere Front zu eröffnen, wäre
nur ein weiteres Beispiel für das, was die Ukrainer regelmäßig tun: Sie
vertiefen nur ihr Scheitern, ganz einfach gesagt."/
*Vorsitzender des Krim-Parlaments: Die ganze Ukraine wird zur Pufferzone*
Der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, meinte in
einem Interview mit der Nachrichtenagentur /RIA Nowosti/, dass die
Ukraine nach dem Angriff auf die Region Kursk wohl das Schicksal einer
sanitären Zone ereilen werde. Ihm zufolge unternimmt Kiew jetzt alles,
um die Reste der Ukraine in ein unbewohnbares Gebiet zu verwandeln.
Konstantinow betonte: /"Alles läuft darauf hinaus, dass das gesamte
Gebiet der ehemaligen Ukraine, das nicht Teil der Russischen Föderation
wird, zu einer Pufferzone verkommt.Die Menschen werden endgültig von
dort fliehen, die Industrie und die Infrastruktur werden endgültig
zusammenbrechen. Übrigens ist dies nicht die erste und nicht die zweite
derartige Periode in der Geschichte dieses Gebiets, dem der Name
'Ukraine' angehängt wurde."/
*Kadyrow: Russische Streitkräfte vernichten bei Kursk ukrainische
Einheiten und stellen NATO-Technik sicher
*Eine ukrainische Militärkolonne mitsamt Besatzung wurde im Gebiet Kursk
zerstört, teilt der Chef der Tschetschenischen Teilrepublik, Ramsan
Kadyrow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Dabei beweise die Art der
Munition und der Waffen der Ukrainer, dass NATO-Kräfte an dem
Angriffsplan beteiligt seien, so Kadyrow weiter. Er fügte hinzu, dass
die Kampftruppen des russischen Verteidigungsministeriums Trophäenwaffen
und verschiedene Ausrüstungsgegenstände der NATO bei der Operation
erbeuten konnten. Kadyrow schildert: /"Die Art der Munition und der
Waffen beweist, dass die NATO-Kräfte direkt in diesen Angriffsplan
verwickelt sind. Und sie rechneten mit einem langen Aufenthalt auf dem
Territorium der Russischen Föderation."/
*Russischer General: Ukrainischer Terrorakt gegen Russland an Front bei
Kursk ist gescheitert
*Der auf der Ebene der NATO-Stabschefs vorbereitete Terrorakt gegen
Russland im Gebiet Kursk sei gescheitert, meint Generalmajor Apty
Alaudinow, stellvertretender Leiter der Militärisch-Politischen
Hauptdirektion der russischen Streitkräfte und Kommandeur der
Spezialeinheit Achmat. /"Es stellt sich heraus, dass der terroristische
Akt, der auf der Ebene der Stabschefs der NATO, des NATO-Blocks und
direkt unter der Kontrolle Amerikas und Englands vorbereitet wurde, der
sogenannte Blitzkrieg des überfälligen Selenskij, bereits gescheitert
ist. Denn die Kräfte, die jetzt schon gestoppt wurden, sind nicht in der
Lage, auf diese Weise weiterzumachen. Ja, wir müssen sie jetzt langsam
in anderen Gebieten aufhalten und eliminieren."/
*Weißrussische Militärpanzer bewegen sich zur ukrainischen Grenze
*Panzer der mechanisierten Einheiten der weißrussischen Armee setzten
sich in Richtung der ukrainischen Grenze in Bewegung. Dies meldete der
Pressedienst des Verteidigungsministeriums Weißrusslands. Nach Angaben
der Behörde laden die Militärs derzeit Ausrüstung auf
Eisenbahnplattformen und beginnen, sich in mehrere Richtungen zu
bewegen. In der Mitteilung des Ministeriums, die von Filmmaterial über
das Laden von Panzern auf Eisenbahnplattformen begleitet wird, heißt es:
/"Einheiten einer der mechanisierten Gruppen sind in Bereitschaft
versetzt worden, um die ihnen zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen. Die
Soldaten verladen gerade militärische Ausrüstung auf Eisenbahntransporte
und beginnen einen kombinierten Marsch zu den vorgesehenen Gebieten."/
Kürzlich hat der Präsident Weißrusslands Alexander Lukaschenko die
weißrussischen Streitkräfte angewiesen, das militärische Kontingent in
den Richtungen Gomel und Mozyr zu stärken.
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12.08.2024
Balkonist zum Olympia-Abschluss: Bacchantische Kloaken, Katzenfutter und andere Merkwürdigkeiten
freedert.online, 12 Aug. 2024 07:52 Uhr
Zum Abschluss des diesmaligen Olympia-Spektakels zieht unser Balkonist eine angewiderte Bilanz. Das Wenige, was er von den olympischen Wettkämpfen in der Abgeschiedenheit seines selbstgewählten Exils trotz medialer Abstinenz mitbekommen hat, genügt unserem zeitkritischen Moralisten – mindestens für vier Jahre.
Wie wir berichtet hatten, war es dem Balkonisten und insbesondere Kater Murr III nach dem bacchantischen Eröffnungsspektakel im gold-kalbenen Paris derart speiübel geworden, dass beide völlig unabhängig voneinander entschieden haben, den Übertragungen dieses vermeintlich sportlichen Großereignisses nicht mehr beizuwohnen.
Nun muss man aber zugeben, dass auch unser Balkonist, so asketisch er sich mit seinem freiwilligen Exil in der Wohnung gehabt, dennoch gewisse Schwächen hat: Eine davon ist, dass er sich doch bisweilen für verschiedene Sportarten interessiert (und nicht nur für Dart, Poker, Snooker, Springreiten und Schach). Notgedrungen verfolgte er daher den Fortgang dieser glänzendsten Spiele des Olymp im Ergebnisteil der Tageszeitung oder im Videotext (ja, so etwas Altmodisches gibt es tatsächlich noch im besten TV aller Kanäle!).
Dabei ignorierte er geflissentlich die hochglänzenden Berichte über das inklusivste und gendergerechteste Sportereignis aller Zeiten ... Mögen doch andere dem kunterbunten Regenbogen mitsamt seinen babylonischen Götzen huldigen! Überhaupt scheinen heuer die sportlichen Leistungen nicht mehr im Vordergrund zu stehen, geht es anscheinend (um den seichten Inhalt der Medienberichte zu zitieren) um noch mehr Multi- und Trans-Gender und sich outende Sportler*Innen. Und diese sollen sich womöglich am Altar des bockspielhaften Mammon sammeln, um medienwirksam das Ende christlicher/traditioneller Werte zu zelebrieren?!
Unser Balkonist vermeint sogar, dass es mit echten olympischen Höchstleistungen heuer etwas mau hergeht ... Woher das nur kommt? Spielen da womöglich durcheinandergewirbelte Hormone und hygienische Mängel, nicht nur in den Unterkünften der Sportler, eine Rolle? Oder anders formuliert: Wenn schon Kater Murr III aus Mitleid mit den Schwimmern erneut den Küchenboden mit seinem Mageninhalt verunreinigt hatte, wie mag sich ein Triathlet fühlen, dem unter einer Seinebrücke schwimmende "Braunwürste" und weitere übelriechende Appetitlichkeiten begegnen? Ein Literat hätte darüber vielleicht sogar einen hundertseitigen Roman zustande gebracht: "Tod in Paris" – Einmal zum olympisches Schwimmen in der Kloake, leider ohne Rückfahrkarte ...
Übrigens lässt sich bereits in den Boulevardmedien lesen, dass man hoffe, dass nicht noch mehr Regen herunterkomme, der das Wasser in der Seine auf gar merkwürdige Weise kontaminiere: Der zunächst ungläubige Leser wird zu der absurden Schlussfolgerung verleitet, dass sich der vormalige "saure Regen" (vor der Jahrtausendwende) nun in einen bedrohlichen Bakterienpfuhl verwandelt habe. Ganz so, als ob die Krankheitserreger der Postmoderne völlig zweckfrei "vom Himmel fielen". Hiermit soll dem schulvergessenen Zeitgeist die vermeintliche Unbeeinflussbarkeit der erschreckenden hygienischen Zustände vor Ort sowie ein "menschengemachter Regenwandel" suggeriert werden. (Der Herausgeber dieser Zeilen möchte folgende Ergänzung des Katers Murr III nicht verschweigen: "Soweit ich es mit meinem Katzenverstand verstehe, war einigen besser recherchierenden Medien hierzu eine wissenschaftlich klingende, wenn auch nicht bestätigte (!) These zu entnehmen. Dass nämlich zu reichliches Regenwasser die Kapazität der (ohnehin insuffizienten) Kläranlagen überschwemmt habe und daher das Regen- zusammen mit dem Schmutzwasser in die Flüsse geschwemmt würde. Auffälligerweise fand sich kein Wort zu gegenläufigen Mechanismen, wie dass die Konzentration von Krankheitserregern durch Verdünnung reduziert und die bakterielle Vermehrung durch niedrigere Temperaturen gehemmt werden. Übrigens ist diese These bislang nicht nur nicht bestätigt, sondern auch so beschaffen, dass sie prinzipiell nicht einmal falsifizierbar ist – nach Karl Popper das Kontradiktum einer wissenschaftlichen Hypothese! Aber was zählt das schon in einer postfaktischen Zeitenwende?")
Die zweite Spielwiese des Olymp-finanz-medialen Komplexes scheint die Bedeutungserweiterung der vormaligen Spiele für Völkerverständigung und Frieden hin zu einer kommerziellen Korrupt*iade zu sein, untermalt von diskreten politmedialen Propagandaveranstaltungen. Unser Balkonist denkt hier zunächst an Ungereimtheiten in der Regelauslegungen, zum Beispiel in Fragen des Dopings und der Geschlechterzugehörigkeit. Bei Ersteren lohnt sich ein ungetrübter Blick auf die "radsportliche Historie des Gastgeberlandes": Denn (zufällig) hier gab es doch bereits eine Vielzahl erst retrospektiv aufgedeckter Dopingfälle bei der so berühmten "Tour du scandale et dopage". Selbstredend gaben sich die Sportler allesamt zunächst unschuldig und unwissend – so wie heutzutage auch. Letztlich meine der Begriff Dopingmittel schließlich jene wunderwirksamen kleinen pharmakologischen Beistoffe, die gerne auch über gesundheitsschädliche Zahnpasta böswillig in den athletischen Körper eingebracht würden, ohne dass dieser davon Kenntnis habe. Wie schön waren da noch frühere Zeiten, als man lediglich Alkohol als Dopingmittel verbieten musste – damals allerdings in (vorgespielter?) Unkenntnis, dass beim "Tod am Mont Ventoux" bereits weitere synthetische Dopingmittel zum Herzstillstand geführt hatten.
Die regeltechnische Sanktionierung "zufälliger Kontaminationen" von Athleten zeigt auch eine gar erstaunliche (sport-)politische Zeitenwende an: Bei jener Zahnpasta vor der Jahrtausendwende war die Sachlage noch eindeutig, und der deutsche Radsportler wurde entsprechend heftig sanktioniert. Heftig sanktioniert wurde auch bekanntermaßen eine sehr junge russische Eiskunstläuferin, bei der die Gemengelage durch eine Herzerkrankung des Großvaters komplizierter war. Vorteilsnehmer dieser Entscheidung war, ein Geschmäckle bleibt, geradezu zufällig (?!) das US-amerikanische Olympiateam von 2022 ...
Doch lehrt uns heute der Fall einer polnischen Sportlerin mit "angedoptem Hund", das solcherlei strenge Regelauslegung nicht immer gilt: Sie wurde gemäß Antidopingentscheid als "clean" erachtet – ohne eine nachvollziehbare Kausalkette zu benennen, wie das Dopingmittel wie ein Floh vom Hund zur Besitzerin überspringen konnte. Auch soll es sich dabei um ein Medikament zur Infektionsbehandlung gehandelt haben: erstaunliche Infektionen, die mit Leistungsförderern behandelt werden müssen. Nun fragte sich unser Balkonist, ob er selbst womöglich auch über seinen Hauskater unerlaubte Dopingmittel, als Verunreinigung dem Katzenfutter beigemischt, akquirieren könnte?! Konfrontiert mit dieser gehässigen Bemerkung, legte Murr III eine äußerst misanthropische Mine auf und wechselte rasch das Thema auf "Bärtige Frauen", deren gesellschaftliche Akzeptanz zunächst "als Probelauf" beim ESC (European Song Contest) anno 2014 getestet worden war.
So kam des Balkonisten Diskussion zuletzt auf leicht hormondysbalancierte olympische "Männ*Innen": So ein bisschen hormonelles Ungleichgewicht dürfe doch nicht zum Trauerspiel gereichen, lassen wir sie also getrost im Frauenwettbewerb starten! Überhaupt soll alles im Pariser Olymp so pompös und aufregend sein wie eben die Eröffnungszeremonie, die man bis zum kulturellen Erbrechen feiern konnte. Denkt man nun "Das gab es doch allemal schon: nämlich im "Rom der Verfallszeit", so scheint diese Analogie doch arg hinterherzuhinken. Denn heute dekonstruiert sich nicht nur die sprachlich-kulturelle Tradition in Europa zu Tode. Man erkennt auch, dass die heutigen "Spiele" sogar ganz ohne Brot daherkommen und man den Plebs exklusiv außen vor halten will – bei diesen schönsten Spielen aller Zeiten am saubersten Ort aller Welten.
Weil alles so herrschaftlich glänzend ist aus purem Goldkalb und Elitenstaub, so mag denn auch "Napoleon junior" endlich die (vom wirklichen "großen Feldherren" verhasste) Kaiserkrone angeboten bekommen. Die geringste seiner hochtrabenden Leistungen ist ja die wundersame, sozusagen macronionische Reinigung der Seine ...
Hoffen wir nur, dass er nach dem Ende der großartigen Korrupt*iade nicht analog zum großen Vorbild auf die prahlerische Idee kommt, einen ganz großen Krieg anzuheizen! Man sollte dabei nicht vergessen, welch "quasi kriegsrechtlicher Ausnahmezustand" bereits jetzt über den Großraum Paris verhängt worden ist; und dieser soll auch noch über das Ende der großen Spiele verlängert werden – wenn das mal kein ominöses Vorzeichen ist ...
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
11.08.2024
"Ich fürchte mich vorm Sterben": Warum und wie ukrainische Männer vor dem Kriegsdienst flüchten
freedert.online, 11 Aug. 2024 09:04 Uhr, Von Christina Sizowa
Beinahe 30 Monate, nachdem Wladimir Selenskij männlichen Ukrainern verboten hat, das Land zu verlassen, greifen viele Wehrdienstverweigerer zu jedem Mittel, um ihrer Pflicht zu entgehen. Während die Jagd auf sie ausgeweitet wird, machen andere damit ein gutes Geschäft.
Quelle: RT (Bild)
Die allgemeine Mobilmachung – im Frühjahr 2022 verkündet – hat das Leben Tausender Männer im wehrfähigen Alter verändert. Die Motivation von in den Militärdienst gezwungenen Soldaten steht in Frage, aber Kiew braucht verzweifelt mehr Truppen im Kampfgebiet. Beim Versuch, den immer strengeren Einberufungsgesetzen zu entgehen, greifen jedoch auch ukrainische Männer zu immer verzweifelteren Mitteln: vom Anlegen falscher Brüste bis dahin, beim Überqueren der Grenze ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Hier werden wir uns mit den Schritten beschäftigen, die die Kiewer Behörden unternehmen, um der Verweigerer habhaft zu werden, und den Risiken, die viele einzugehen bereit sind, um nicht gefangen zu werden.
Was sich da zuzieht, sieht mehr und mehr wie eine Schlinge aus
Nach dem Anfang der militärischen Sonderoperation Russlands im Februar 2022 verhängte die ukrainische Regierung das Kriegsrecht. Kurz danach folgte die allgemeine Mobilmachung. Seitdem sind die Rechte eines bedeutenden Teils der männlichen ukrainischen Bevölkerung eingeschränkt, unter anderem durch ein Verbot für wehrfähige Männer, das Land zu verlassen. Im April dieses Jahres wurden die Regeln jedoch noch einmal verschärft, und das Einberufungsalter wurde von 27 auf 25 abgesenkt.
Mehr noch, die Kategorie "bedingt tauglich" für den Kriegsdienst wurde abgeschafft. Ein möglicher Soldat ist jetzt für den Dienst entweder "tauglich" oder "untauglich". Das bedeutet in der Wirklichkeit, dass die ukrainische Armee auch Männer einzieht, die in den meisten Regionen der Welt als untauglich bewertet würden – solche mit HIV, chronischer Virenhepatitis, Bluthochdruck der Stufe 1 und sogar solche mit Hörproblemen und "leichten neurotischen Geisteskrankheiten".
Alle ukrainischen Männer zwischen 18 und 60, gleich, ob sie tauglich oder vom Wehrdienst befreit sind, müssen jetzt einen Militärausweis bei sich tragen. Ohne ihn können die Männer keinen Pass erhalten, um ins Ausland zu reisen. Kiew hat sich sogar geweigert, ukrainischen Männern, die im Ausland leben, konsularische Hilfe zu leisten. Außenminister Dmitri Kuleba sagte, dass Männer im wehrfähigen Alter, die "im Ausland sitzen", keine konsularischen Dienste von einem Land erhalten werden, das sie nicht verteidigen wollen.
Alle ukrainischen Männer müssen sich persönlich beim Einberufungsbüro einschreiben. Die Strafen für die Weigerung liegen zwischen 17.000 und 22.000 Griwna (378 bis 556 Euro) – was grob dem durchschnittlichen Monatslohn entspricht – und reichen bis zur Einziehung des Führerscheins. Die Einberufungsbüros können auch die Polizei rufen, die einen Wehrpflichtigen mit Gewalt vorführt.
Ausgeschlossen von der Einberufung sind Polizeibeamte, Beschäftigte des Nationalen Antikorruptionsbüros, der staatlichen Ermittlungsbehörden, der Staatsanwaltschaft, der Notfalldienste, Abgeordnete, Minister, Richter, Arbeiter und Eigentümer von Betrieben der Rüstungsindustrie.
In einer anderen Kategorie der Ausgenommenen befinden sich Behinderte, Väter vieler Kinder, Alleinerziehende, Eltern behinderter Kinder und Studenten.
In den Ergänzungen zum Einberufungsgesetz wurde die Streichung eines Paragrafen beschlossen, der die Entlassung von Soldaten betraf, die bereits 35 Monate gedient hatten.
Die Ukraine greift zu solchen Mitteln, weil sie dringend mehr Leute in der Armee braucht. Das ist ein Thema, das in der Führung oft diskutiert wird. Kiew glaubt, dass eine höhere Einberufung einen Durchbruch auf dem Schlachtfeld erzielen wird. Als Wladimir Selenskij die neuen Maßnahmen verkündete, erklärte er, dass der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte und sein ehemaliger Kommandeur, Waleri Saluschny, auf 450.000 bis 500.000 zusätzliche Rekruten bestanden hätten.
Der Prozess hat an Geschwindigkeit zugelegt. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Dmitri Lasutkin, sagte gegenüber dem Nachrichtenportal NV.ua, die Lage habe sich seit dem Ende des Winters 2023 und dem Frühlingsanfang 2024 bedeutend geändert. Er erklärte, 4,6 Millionen wehrtaugliche Männer hätten ihre Informationen aktualisiert. "Das zeigt uns, dass es eine Basis gibt, mit der wir arbeiten können", erläuterte er.
Lasutkin nannte jedoch keine weiteren Details. Er behauptet, dass sich die Haltung der Ukrainer zum Militärdienst geändert habe. Dem Sprecher zufolge sei in den vergangenen Jahren die Entscheidung, zur Armee zu gehen, eine emotionalere gewesen. "Jetzt hat sich die Natur dieser Entscheidungen geändert. Die Leute wägen ab, suchen bewusst nach einer Einheit, einer Brigade, einer Position [die zu ihnen passt], und bestimmen so ihr Schicksal."
Seit dem Beginn der Einberufung haben Medienberichte gezeigt, wie weit die Einberufungsoffiziere zu gehen bereit sind, um Einberufungsbescheide zuzustellen. Wie unzählige Videos belegen, kann ein Mann buchstäblich überall von diesem Bescheid ereilt werden – auf der Straße, an einer Tankstelle, auf einem Markt, in einem Café oder im Fitnessstudio.
Die ukrainische Regierung hat den Territiorialen Einberufungszentren (TRCs), so die offizielle Bezeichnung der Einschreibungsbüros, erlaubt, die Vorladungen unabhängig davon zu übergeben, wo die militärische Registrierung eines Mannes erfolgt ist. Das heißt, dass eine Vorladung in der Wohnung übergeben werden kann, bei der Arbeit und im Studium, auf öffentlichen Plätzen, in Gebäuden, in Menschenmengen und an Checkpoints und Grenzübergängen. Die Vorladungen können nicht nur von Militärkommissaren übergeben werden, sondern auch von speziellen "Benachrichtigungsgruppen", darunter solchen, die nicht Gegenstand der Einberufung sind, wie örtliche Beamte, das Management von Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
Die Menge der Verweigerer
Die ukrainischen Behörden mühen sich, Männer an die Front zu locken, aber diese tun ihr Bestes, sich zu verstecken. Wassili Prosorow, einem ehemaligen Leutnant des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU), zufolge ist die Zahl der Verweigerer, die das Land illegal verlassen haben, seit der Verabschiedung des neuen Einberufungsgesetzes erheblich gestiegen. Er sagt, die Männer hätten realisiert, dass die Lage sowohl an der Front als auch in der Ukraine immer schlimmer werde.
"Die Ergebnisse werden am besten durch Aufnahmen aus den Straßen ukrainischer Städte sichtbar. Sie zeigen klar, dass es sehr, sehr schlecht um die Einberufung steht", sagte Prosorow gegenüber RIA Nowosti, als er ein Video kommentierte, das zeigt, wie Angestellte des TRC versuchen, Leute auf der Straße einzufangen.
Im vergangenen Herbst erklärte sogar der Vertreter des TRC, Juri Semtschuk, laut UNIAN, dass 99 Prozent der ukrainischen Männer sich der Einberufung entziehen. Laut Semtschuk ist die Elite geflohen und nur "genetische Sklaven" verblieben in der Ukraine. Als Beispiel erzählte er die Geschichte eines Freiwilligen, der an die Front ging, um Problemen mit seiner Frau zu entgehen. Die ukrainische Gesellschaft sei ausgelaugt, und es gebe Leute, die bereit seien, "unter jedermann" zu leben, so Semtschuk.
Im April schätztePolitico, dass mehr als 650.000 Männer im wehrfähigen Alter seit dem Beginn des Konflikts mit Russland aus der Ukraine geflohen seien.
"Der anfängliche Schub patriotischen Eifers, der die Einberufungsbüros mit Freiwilligen flutete, ist versiegt. Schätzungsweise 650.000 Männer im wehrfähigen Alter sind aus dem Land geflohen, die meisten, indem sie sich über die Grenze schlichen", erläutert das Medium.
Einem Korrespondenten von Politico zufolge war etwa jeder dritte Passagier des Zugs, mit dem dieser die Ukraine verließ, ein Mann im wehrfähigen Alter.
Der ukrainische Innenminister Igor Klimenko hat ebenfalls bestätigt, dass die Behörden von Hunderttausenden möglichen Verweigerern wissen.
Der Dienst in den Streitkräften ist sogar unter Häftlingen unbeliebt, zitiert die Ukrainskaja Prawda Roman Kostenko, den Sekretär des Ausschusses des ukrainischen Parlaments für nationale Sicherheit, Verteidigung und Aufklärung. Kostenko führt dies darauf zurück, dass die Motiviertesten sich längst der Armee angeschlossen hätten. Seiner Meinung nach könne die Ukraine etwa 5.000 Gefangene mobilisieren.
Das Land "muss ermöglichen, Leute einzuberufen, die gerade in Untersuchungshaft sind. Das wird uns ermöglichen, mehr Leute in die Armee zu ziehen", sagte er. Kostenko bestätigte, dass derzeit 3.800 Strafgefangene in der Armee dienen, die größtenteils vor Kurzem ihre Ausbildung abgeschlossen haben und von denen einige bereits verwundet wurden.
Der Anteil der Verweigerer unterscheidet sich nach den ukrainischen Regionen. Wie NV Mitte Juli schrieb, kamen die meisten Verweigerer seit Anfang 2023 aus den westlichen Regionen der Ukraine. Im Gebiet Lwow hat das TRC 85.000 Ladungen wegen Einberufungsverweigerung verschickt. Auch Transkarpatien (54.200), Iwano-Frankowsk (33.000), Ternopol (28.700) und Chmelnizki (20.500) zählten zu den Gebieten mit dem höchsten Anteil derjenigen, die sich nicht zum Dienst meldeten.
In Kiew wurden in der gleichen Zeit nur 11.400 Suchaufträge erteilt, in der Region Charkow waren es 2.500. Im Jahr 2022 gab es die meisten Beschwerden über Straftaten, die von Männern im wehrfähigen Alter begangen wurden, ebenfalls in der Region Lwow.
Masken und Telegram als Rettung
Die Mobilisierungsrazzien haben ein Versteckspiel zwischen Männern im wehrfähigen Alter und den Einberufungszentren geschaffen. Um den Rekrutierern zu entgehen, gehen viele ukrainische Männer nicht mehr aus ihrer Wohnung, sie verlassen sich auf Lieferdienste und tragen Notrufgeräte bei sich, falls sie doch von Einberufungsbeamten gefasst werden, berichtete die New York Times (NYT).
Alexander, ein 36-jähriger IT-Manager, sagte gegenüber dem Guardian, dass er selten nach draußen geht, den öffentlichen Nahverkehr meidet und nur in seinem Auto reist. Er zog in ein teureres Viertel von Kiew, weil die TRCs üblicherweise ihre Männerjagden in ärmeren Gegenden durchführen. Er erklärte außerdem, einige der Wohnungsbesitzer in seinem Wohnblock seien Abgeordnete. "Hier kommt das Militär nicht her. Unser Block ist eine Insel des Überlebens. In der Ukraine arm zu sein, heißt tot zu sein", beklagte Alexanders Frau Nastja.
Nastja fügte hinzu, dass sie sich um ihren Ehemann, mit dem sie seit zwölf Jahren verheiratet ist, solche Sorgen macht, dass sie bereits unter Panikattacken leidet. "Wir sind ein Körper. Wenn er stirbt, sterbe ich auch. Vielleicht bringe ich mich um", sagte sie. Das Paar hat sein Land unterstützt und sogar eine Prothese für einen Soldaten gekauft, der sein Bein verloren hat. Sie glauben, es sei an der Zeit, dass die Ukraine mit Russland verhandelt.
Werbung in sozialen Netzwerken für Produkte, um der Mobilisierung zu entgehen. Bildunterschriften: "Für jene, die schon lange nicht mehr draußen waren" und "Falsche Brüste, Lieferung in die ganze Ukraine"Soziale Netzwerke
Die Ukrainer kommen auch zusammen, um einander zu helfen, der Einberufung zu entgehen. Besondere Telegram-Kanäle sind entstanden, auf denen Nutzer berichten können, wo sie Einberufungsbeamte gesehen haben, damit andere ihnen entgehen können. Die Meldungen auf diesen Kanälen sind normalerweise kodiert. Die Einberufungsbeamten werden beispielsweise als "Wolken" oder "Regen" bezeichnet. Eine typische Meldung könnte so aussehen? "Wie ist das Wetter an der Metrostation Verteidiger der Ukraine?" Antwort: "Drei Wolken haben einen jungen Kerl bedeckt."
Verschiedene ukrainische Webseiten und Online-Händler haben angefangen, Masken von alten Männern und künstliche Brüste zu verkaufen. Auch wenn einige dieser Gegenstände mehr als 10.000 Griwna (222 Euro) kosten, sollen solche "Tricks fürs Leben" Männern helfen, nicht von den Einberufungsbeamten gefangen zu werden.
Flucht über die Grenze
Viele Ukrainer beschließen, ins Ausland zu fliehen, um der Mobilisierung zu entgehen. Das ist jedoch nicht einfach, und viele Männer verlassen sich auf schwierige und manchmal auch gefährliche Routen, um aus dem Land zu kommen. Der Guardian erzählt von Miroslaw, der die Ukraine im Oktober 2023 zu Fuß verlassen hat. Er nahm nur einen kleinen Rucksack mit und lief tagelang über Felder und durch Wälder, bis er Ungarn erreichte. An einer Stelle bemerkte er Grenzwachen und lag vierzig Minuten versteckt im Gras. Schließlich kletterte er durch ein Loch im Grenzzaun und ging zu einer ungarischen Polizeistation. Derzeit hält er sich in Warschau auf. "Ich wollte nicht kämpfen. Ich fürchte den Tod", sagte er.
Eine von mehreren Fluchtrouten, die von Verweigerern genutzt werden, führt über den Fluss Theiß, der die Ukraine und Rumänien trennt. Im April erklärten die rumänischen Behörden, seit Beginn des Krieges hätten mehr als 6.000 Männer den Fluss überquert und 22 seien bei dem Versuch ertrunken.
Diese Strecke ist gefährlich. Die Tatsache, dass Tausende Ukrainer lieber ihr Leben bei der Überquerung des Flusses riskieren, als der Armee beizutreten, unterstreicht Kiews Probleme, merkte die NYT an.
Wie Sergei Lebedew, Koordinator des Untergrunds von Nikolajew, RIA Nowosti berichtete, nutzen viele Ukrainer zurzeit die Route über das Grenzgebiet an der Autobahn Odessa–Reni. In diesem Gebiet ist es nicht erlaubt, Autos anzuhalten, also lassen die Leute sie auf der Autobahn stehen und fliehen zu Fuß zum moldawischen Dorf Palanca. Einige kaufen billige Autos für die Flucht, die die Behörden dann abschleppen. Entlang der Strecke wurden auch verlassene Lastwagen gesehen.
Der allgegenwärtige Unwille, zum Dienst gezwungen zu werden, hat zu riesiger Korruption in der Ukraine geführt: Die Höhe der Bestechung, um der Mobilisierung zu entgehen, liegt bei 10.000 bis 17.000 US-Dollar, sagten Untergrundaktivisten aus verschiedenen Regionen zu RIA Nowosti. Der Preis hängt davon ab, wie viele Zwischenstationen in das Korruptionsschema involviert sind, von der Region und von der Entfernung von der Staatsgrenze. Aus Kiew und Umgebung zu flüchten, ist am teuersten.
Für die oben erwähnten Beträge kann eine Person aus der Datei für die Mobilisierung entfernt werden, wenn sie bei einem Einberufungsbüro registriert ist. Ist jemand nicht registriert, kostet die Hilfe bei der Überquerung der Grenze etwa 10.000 US-Dollar.
Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass eine Person, die einmal für ihre Freiheit gezahlt hat, auch später noch von den Einberufungsbeamten oder Sicherheitskräften verschont wird.
Lebedew zufolge beträgt das durchschnittliche Schmiergeld, um die Einberufung zu vermeiden, 12.000 US-Dollar.
In der ganzen Ukraine sind die Bestechungssummen, um dem Kriegsdienst zu entgehen, seit der allgemeinen Mobilmachung im Jahr 2022 in die Höhe geschossen. Davor lagen die Preise zwischen 2.000 und 3.000 US-Dollar, und bis zur jüngst erfolgten Verschärfung der Einberufungsgesetze blieb der Preis stabil bei 5.000 US-Dollar.
Wenn man die aktuellen Ereignisse in der Ukraine betrachtet, wird der Preis noch weiter steigen.
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11.08.2024
"Grausames Massaker" – Mehr als 100 Tote bei israelischem Luftangriff auf Schule in Gaza-Stadt
freedert.online, 11 Aug. 2024 08:40 Uhr
Bei einem verheerenden Luftangriff auf eine Schule im Gazastreifen, in der vertriebene Palästinenser Zuflucht gesucht hatten, sind mehr als 100 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Der israelische Angriff, der angeblich einer Kommandozentrale der Hamas gegolten habe, wurde von der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, scharf verurteilt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus. Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland. Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
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11.08.2024
Der Westen, Nagasaki und wer mit wem auf einer Stufe steht
freedert.online, vom 10 Aug. 2024 20:59 Uhr, Von Dagmar Henn
Die Diplomaten aus den USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien, Deutschland und der EU haben die Gedenkfeier für die Opfer des Atombombenabwurfs in Nagasaki geschwänzt, weil Israel nicht eingeladen war.Die Begründung ist übelkeiterregend.
Denkmal für die Opfer des Atombombenabwurfs in Nagasaki
Der Bürgermeister der Stadt Nagasaki musste bei der Gedenkfeier für den Abwurf der US-Atombombe auf seine Stadt am 9. August 1945 auf viele Vertreter des Westens verzichten. Schon vor der Feier war bekannt, dass die Vertreter aus den USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien, Deutschland und der EU nicht an der Veranstaltung teilnehmen würden. Aus "Solidarität mit Israel", hieß es, weil der israelische Vertreter ausgeladen worden war. Nicht einmal wegen des Genozids, den sein Land gerade verübt, sondern wegen Sicherheitsbedenken.
Jetzt aber wird bekannt, dass es zu dieser Absage ein Schreiben gab, und die Zeitfasst dies kurz zusammen:
"In einem Brief an den Bürgermeister der Stadt, Shiro Suzuki, äußerten die Diplomaten Medienberichten zufolge ihre Besorgnis, Israel könne mit Ländern wie Russland und Belarus auf eine Stufe gestellt werden. Die Vertreter beider Länder wurden infolge von Russlands Invasionskrieg weder zu den Gedenkfeierlichkeiten in Hiroshima noch in Nagasaki eingeladen."
Das ist eine Dreistigkeit, die den Atem raubt. Auch wenn man darüber hinweggeht, dass einer der so moralisch absagenden Diplomaten der Vertreter genau des Landes ist, das das Kriegsverbrechen an Nagasaki, das bis zu 80.000 Tote und 74.909 Verletzte hinterließ, begangen hatte, und dass noch weitere dieser edlen Vertreter große Kriegsverbrechen begangen haben, Deutschland insbesondere in der Sowjetunion.
Nein, die Dreistigkeit liegt darin, was gleichgesetzt oder eben nicht gleichgesetzt werden soll. Denn nicht Israel würde gekränkt, wenn man es mit Russland und Weißrussland auf eine Stufe stellte – die Wahrheit ist genau andersherum.
Bei Weißrussland müsste das sofort, augenfällig, unübersehbar klar sein – dieses Land führt keinen Krieg, gegen niemanden. Niemand könnte Schulen, Krankenhäuser und Flüchtlingslager nennen, auf die Weißrussland Bomben geworfen hätte. Aber auch gegenüber Russland ist das eine geradezu bodenlose Unverschämtheit, wenn man auch nur einen Moment lang wahrnimmt, was im Gazastreifen geschieht, und im Westjordanland, und mit den hemmungslosen Attentaten und dem Beschuss des Südlibanons und so weiter und so weiter …
Im Gegenteil, wenn es etwas gibt, was mit dem Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen vergleichbar ist, dann ist es die Kriegsführung der Ukraine im Jahr 2014 im Donbass. Da wurde nämlich auch versucht, auszuhungern, da wurden Strom- und Wasserversorgungen blockiert, und da wurde hemmungslos mit Artillerie auf die Zivilbevölkerung geballert. Nur den Einsatz von Bombenflugzeugen trauten sie sich so schnell nicht mehr.
Es ist zwar bekannt, dass viele Angehörige der Bundesregierung unter Rechenschwäche leiden, aber versuchen wir doch einmal, herauszufinden, was in der Ukraine vorzufinden (oder eben nicht mehr vorzufinden) wäre, würde die russische Armee so vorgehen wie die israelische.
Die niedrigste Schätzung, die Zahlen des Gesundheitsministeriums von Gaza, geht von mittlerweile 40.000 getöteten Zivilisten aus. Die Gesamtbevölkerung des Gazastreifens, wir nehmen mal die ungefähren Werte, liegt bei etwa zwei Millionen. Dieser Krieg läuft seit zehn Monaten.
Setzen wir einmal, ganz vorsichtig, die aktuelle Bevölkerung der Ukraine beim Zwölffachen an. Die russische Militäroperation in der Ukraine begann im Februar 2022, das sind rund dreißig Monate, also das Dreifache. Was bedeutet, die Zahl der zivilen Opfer müsste, um es rechtfertigen zu können, Russland mit Israel auf eine Stufe zu stellen, 40.000 mal drei mal zwölf betragen. Das sind 1.440.000. Niemand, nicht einmal die wutschäumendsten Kriegstreiber im Westen, könnte auch nur einen Beleg für die Anzahl Opfer finden, die Israel jetzt bereits in der Zivilbevölkerung ums Leben gebracht hat – sonst würde nicht nach wie vor von den "schrecklichen Bildern von Butscha" geredet.
Aber nehmen wir doch einmal andere Zahlen, die auch noch die Verstorbenen einrechnen, die durch Hunger und Krankheiten umkamen. Dazu gibt es beispielsweise eine Schätzung der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet, die auf 180.000 Opfer kommt. Und das multiplizieren wir dann mit 36 … das sind schon 6.480.000.
Was den Zustand der Städte angeht – nach internationalen Angaben sind bereits jetzt 65 Prozent der Gebäude im Gazastreifen zerstört – das lässt sich nicht mehr verdreifachen, denn bei 100 Prozent ist Schluss, da steht dann nichts mehr. Nach fünfzehn Monaten, also spätestens im Juni 2023, hätte die Ukraine diesen Zustand erreicht haben müssen. Nichts mehr mit Partys oder Staatsbesuchen in Kiew; nichts mehr mit Kiew. Die ganze Ukraine sähe so aus, wie sie einst die Wehrmacht bei ihrem Rückzug hinterlassen hatte – ein gigantisches Trümmerfeld aus zerstörten Dörfern und Städten, unter denen Hunderttausende begraben waren.
Es ist genau der Blick nach Israel, der es eindringlich zeigen sollte, warum das, was Russland tut, eine Sonderoperation ist und eben kein Krieg. Nebenbei, es gibt auch keine Parlamentsdebatten, in denen russische Minister alle Ukrainer zu Tieren erklären und debattieren, ob man sie nicht straflos foltern können müsse, oder summarisch erschießen, wenn der Platz in den Gefängnissen zu knapp wird. All das ist bei Israel belegt, ganz offiziell, mit Bild und Ton, in der israelischen Presse.
Nichts, aber auch gar nichts würde es rechtfertigen, Russland auf eine Stufe mit Israel zu stellen. Auch nicht auf eine Stufe mit den Vereinigten Staaten, die so wenig Scham besitzen, sich am Ort eines ihrer größten Verbrechen über andere zu mokieren, statt gesenkten Hauptes dankbar dafür zu sein, dass sie dort sein dürfen.
Natürlich, die moralische Hybris der Westbande ist weltbekannt, und niemand außerhalb ihrer eigenen geografisch-medialen Blase erwartet noch ein Quäntchen Anstand. Aber in der globalen Heuchel-Olympiade ist dieses gemeinsame Schreiben der schwänzenden Botschafter dennoch eine rekordwürdige Leistung. Es wird eben kein Schritt unterlassen, um zu belegen, dass dieses genozidale Israel Fleisch vom Fleische des Westens ist. Russland ist es glücklicherweise nicht.
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.