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16.04.2025

Die Klimapolitik gerät in Verzug     ( Blog Teil I von II)

lostineu.eu, 16. April 2025

Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen: Die Klimakrise trifft Europa besonders stark, wie der neue Bericht des Klimadiensts Copernicus zeigt. Doch die EU hinkt der Entwicklung hinterher.

Die EU gerät beim Klimaschutz immer mehr in Verzug. Erst haben die Europäer die Deadline für ein Klimaziel 2035 gerissen – es wäre im Februar fällig gewesen und steht immer noch aus. Dann wurde das ebenfalls überfällige Ziel für 2040 auf die lange Bank geschoben. EU-Klimakommissar Hoekstra will es erst im Sommer vorlegen. 

Nun lässt auch noch der versprochene Plan zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise auf sich warten: Damit sei erst 2026 zu rechnen, teilte die EU-Kommission mit. Eine Begründung lieferte Brüssel nicht, doch ein böser Verdacht steht im Raum: Die EU nimmt es mit dem Klimaschutz nicht mehr so ernst. 

“Europa ist der am stärksten vom Klimawandel betroffene Kontinent und trotzdem sinkt der Ehrgeiz beim Klimaschutz“, kritisiert der grüne Europaabgeordnete Michael Bloss. Das gelte nicht nur für die EU, sondern auch für die neue deutsche Bundesregierung, fürchtet Bloss: „Das ist politisches Versagen mit Ansage.“

Besorgt zeigt sich auch der WWF. „Während die Klimakrise weiter voranschreitet und Europa der Kontinent ist, der sich am schnellsten erwärmt, scheint die Uhr bei manchen Entscheider:innen in Europa und Deutschland rückwärts zu laufen“, sagt WWF-Expertin Fentje Jacobsen. „Nicht zu handeln ist in jedem Fall teurer als zu handeln.“

Doch der politische Wille fehlt. Nicht nur in der EU-Kommission haben sich die Prioritäten verschoben: Statt des 2019 beschlossenen „Green Deal“ für den Klimaschutz stehen jetzt Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau obenan, was auch zur Verwässerung von klimarelevanten EU-Gesetzen wie der Lieferkettenrichtlinie geführt hat.

Auch im Europaparlament hat der Ehrgeiz nachgelassen. Vor sechs Jahren hat es noch den „Klimanotstand“ ausgerufen. Nun steht die größte Fraktion, die konservative EVP, auf der Bremse. Man müsse den Mitgliedstaaten und der Industrie „deutlich mehr Flexibilität“ geben, fordert Peter Liese (CDU), der umweltpolitische Sprecher der EVP.

Weiterlesen auf taz.de. Siehe auch “EU nicht mehr nachhaltig” und Klimakrise: “1,5 Grad-Ziel nicht mehr zu halten”

‹ Handelskrieg: Von der Leyen schickt Meloni vor › Ruinöse Rüstung: Wird der Euro-Rettungsschirm zum Modell?

22 Comments

  1. Arthur Dent
    18. April 2025 @ 17:10

    Von der mittelalterlichen Warmzeit zur Kleinen Eiszeit bis hin zum Modernen Optimum – Der Wandel ist eher der Normalzustand, ob nun auf natürliche Weise oder menschengemacht. Muss ja niemand leugnen. Außerdem hat Klaus Hasselmann unter anderem den Nobelpreis für Physik erhalten, weil er Methoden oder Verfahren zur Unterscheidung von natürlichen und menschlichen Einflüssen auf Klimaveränderungen entwickelt hat.
    “Der einzelne Mensch lebt zu lange”… – Nun, es ist noch nicht so lange her, da waren Diabetes, eine Lungen- oder Blinddarmentzündung ein sicheres Todesurteil. Möchte “die Jugend” zurück zu einem einfachen, beschaulichem Leben, zurück in die gute alte Zeit? Missernten, Hungersnöte und Seuchen gab es in der vorindustriellen Zeit, die durchschnittliche Lebenserwartung lag bei 33 Jahren. Man sollte nicht nur Bäume umarmen, sondern vielleicht auch mal einen Fabrikschlot – der dazu beigetragen, dass heute viel mehr Menschen als früher ein biblisches Alter erreichen.
    Die heutigen politischen Eliten tragen einen Szientismus wie eine Monstranz vor sich her. Wie der Klimastreit zeigt, entsteht im Kontext einer angeblich alternativlosen “Wahrheitspolitik” ein Resonanzraum für Protest. Die wütende Wissenschafts- und Expertenkritik ist im Kern ein antiautoritärer Aufstand gegen jeden von außen herangetragenen Anspruch auf besseres Wissen und der damit einhergehende Versuch, die Menschen in ihrer Lebensführung stets bevormunden zu wollen.

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  • european
    17. April 2025 @ 13:23

    @Helmut

    Leider nicht als Antwort, weil meine reply-funktion nicht geht.

    “Sry, ich habe nur die ersten 3 Sätze gelesen. Dass “die Politik … von Leuten … abgesicherten Beamtenpositionen oder aber in Pension … Unfug …” usw., das hat mich nicht beeindruckt”

    Mich schon, denn wir waren schon dort. Ich weiss aus eigener Erfahrung, wie sich das anfuehlt, wenn der Staat, also rundum abgesicherte Personen, mit ihrer Entscheidung dir mal eben dein Leben wegnehmen bzw. zerstoeren, weil “es eben etwas kostet”. In unserem Fall die Rettung der Banken.

    Ich weiss, wie es sich anfuehlt, wenn dir 25 Beitragsjahre zur Absicherung einfach gestrichen werden, wenn du dein Zuhause verlierst und du schlicht bei Null (manche sogar bei unter Null) anfangen musst. Ist halt eben so? Hast du mal mit Leuten ausserhalb deiner Wohlfuehlblase gesprochen?

    Mich beeindruckt nicht, wenn rundum abgesicherte Leute das grosszuegige WIR benutzen und damit die anderen meinen. Die anderen Leute, Nachbarn, die Kinder der anderen im Krieg. Sorry, aber das sind ReicheleitsFerz, wie mein Opa zu sagen pflegte. Wenn es dir ernst ist, verzichte auf dein Einkommen und zieh auf die Strasse. Denn so fuehlt sich das an.

    Habe fertig.

    Antworten

    • Helmut Höft
      18. April 2025 @ 17:10

      @european
      Thx for reply. Das sind imho 2 Ebenen: Einmal: Man tut nix und zum andern: Die Politniki (Menschen) tun nix aus persönlichen Gründen (Absicherung, Wohlstandsblase etc.). Nicht nur Einzelne auch Alle müssen darunter leiden.

      Antworten

      • european
        18. April 2025 @ 23:38

        @Helmut Hoeft,, 18.04.2025, 17:10

        Das wird nicht passieren und das weißt du genauso gut wie ich.

        Klimapolitik hat nichts mit Klima oder Umwelt zu tun, sondern ist ein probates Machtinstrument elitärer Gesellschaftschichten. Diejenigen, die zu Hauf die Rettung des Klimas vorschieben, werden weiterhin in Strömen mit tausenden Privatfliegern nach Davos fliegen oder aber zur nächsten COP, werden das großzügige WIR anwenden und damit alle andern außer sich selbst meinen.

        Wir haben diese hässliche Fratze gesehen. Ich kann mich noch gut an Linnemann erinnern als er in der Finanzkrise von der kreativen Zerstörung in der Wirtschaft sprach. Wir haben das erlebt. Einer unserer Mitstreiter, ein Inhaber eines Traditionsbetriebes, ging an seinem 50. Geburtstag in seine Produktionshalle und hat sich dort erhängt. Soviel zur kreativen Zerstörung. Betrachtet man sich Linnemann’s Lebenslauf so findet man dort außerhalb der Politik fast keine praktische Erfahrung und doch bezeichnet er sich als den Mann der Wirtschaft.

        Erzähl mir nichts vom großzügigen WIR. WIR meint alle anderen außer sich selbst. Wer abgesichert ist, meint niemals sich selbst. Hier in UK gibt es den Begriff vom Pull-the-ladder-migrant. Das trifft auch auf die Klimapolitik zu. Ich bin in Sicherheit. Jetzt könnt ihr die Leiter hochziehen. Alle anderen dürfen gern absaufen.

  • european
    17. April 2025 @ 09:32

    @Helmut Höft

    Ich denke, man sollte hier sehr vorsichtig sein. Politik wird von Leuten gestaltet, die ihr Geld sowieso bekommen, voellig egal ob sie eine gute oder schlechte Arbeit leisten. Ebenso befinden sich viele Waehler sowohl von CDU als auch der Gruenen in abgesicherten Beamtenpositionen oder aber in Pension. In solchen Sphaeren kann man sich eine Menge Unfug leisten. Andere sind aber bedingungslos von einem Job abhaengig mit einem ohnehin sehr knappen Budget. Die koennen nicht einfach irgendwohin. Die koennen im Zweifelsfall nicht einmal auswandern, selbst wenn sie es wollten. Die haben auch kein Haeuschen mit eigenem Garten um zur Not auf Selbstversorger umzusteigen.

    Eine Politik, die auf medial verbreiteten Unfug setzt, weil die Informationen sich widersprechen und gleichzeitig Gesetze verabschiedet ohne darueber nachzudenken, was mit den Leuten geschieht, ist nicht nur kontraproduktiv sondern gefaehrlich. Der Anstieg der Rechtsaussenparteien und der Ruf nach Renationalisierung sind weder uebersehbar noch ueberhoerbar. Wenn das das Ziel war, wurde es erreicht und damit noch weniger fuer Umwelt und Klima.

    Die Frage also ist nach wie vor, was eigentlich der mittel-bis langfristige Plan ist, zumal man in Sachen Umweltschutz schon jede Menge haette tun koennen, ohne dass die Leute zu tausenden ihren Job verlieren. Da kam aber nichts bzw. nicht viel.

    Wir bauen jetzt klimaneutrale Panzer. Das ist also die Loesung?

    Antworten

  • Helmut Höft
    17. April 2025 @ 01:16

    Die Kritiker – des Klimawandels – haben recht. Was soll das? Umwelt, Klima? Ha! Das wird doch alles überschätzt, das kann weg! Der Mensch braucht einen Arbeitsplatz, Waxxthum & Wohlstand! m(

    Die Serie “Klimawandel und der schaffende Mensch” wird noch weitergeführt, siehe hier https://www.hhoeft.de/

    Antworten

    • ebo
      17. April 2025 @ 09:43

      Ist das Ironie? Aus meiner Sicht kann und soll man den Klimawandel nicht leugnen, immer öfter gibt es Klimakrisen und -katastrophen.
      Die große Frage ist allerdings, wieweit er menschengemacht ist, und ob der Mensch diesen Wandel stoppen oder abfedern kann.

      Ich neige zu der Annahme, dass dies nicht oder nur sehr begrenzt möglich ist, und dass es daher vor allem auf die ANPASSUNG ankommt.
      Die EU hingegen lässt die Anpassung schleifen – und fällt nun auch noch hinter die selbst gesteckten Ziele zurück bzw. weicht sie auf.
      Dabei ist das Hauptziel – die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen – schon jetzt verfehlt worden. In EUropa ist es wohl nicht mehr zu erreichen.

      Die Bewertung überlasse ich meinen Lesern ????

      Antworten

      • Helmut Höft
        17. April 2025 @ 13:04

        Lieber ebo, das ist keine Ironie, das ist böser Sarkasmus. (Der einzelne Mensch lebt zu lange um nicht großen Schaden anzurichten … und nicht lange genug die Suppe die er eingebrockt hat, selbst auslöffeln zu müssen.)

        Die Diskussion Klimawandel “Hä?” ist so überflüssig wie’n Kropf. Alle Infos liegen seit spätestens 1856/1895/1972/gestern vor. Wir sitzen z.Z. mit der Familie im Wallis fest. Gut, das gab’s früher auch, aber die Leute hier schaun schon etwas schmallippig in die Zukunft … und was man bei einer Fahrt durch die Alpen zu sehen kriegt, wenn man hinschaut, – wir können bis 1979 zurückgucken und haben von 1985-89 im Allgäu gelebt/die Pisten im Sommer gesehen – lehrt das Fürchten.

        Das wird alles nicht ernst genommen wegen Wasserstoff, Strom aus der Sahara, Kernfusion, Rohstoffe aus Grönland (gerne auch vom Mond oder Mars) … irgendwas mit Technologie m(

        @european
        Sry, ich habe nur die ersten 3 Sätze gelesen. Dass “die Politik … von Leuten … abgesicherten Beamtenpositionen oder aber in Pension … Unfug …” usw., das hat mich nicht beeindruckt. Ist nicht böse gemeint. Was in solcher “Argumentationen” steckt, sind nur Zustands-/Situations-/Wegbeschreibungen die weder bei der Diagnose noch der Therapie weiterhelfen.

        Klima kostet … mindestens die Beachtung von Naturgesetzen die hier auf der Erde gelten, z.B. Thermodynamik und Entropie. Das kommt noch in der Klimaserie “Klimawandel und der schaffende Mensch” https://www.hhoeft.de/– sind genauso nicht zu umschiffen wie die Erdanziehung.

    • Arthur Dent
      17. April 2025 @ 09:45

      @Helmut Höft
      Wenn mir die Politik im tiefer in die Taschen greift, mir immer mehr Steuern und Abgaben zumutet und mir erklärt, es geschehe alles zu meinem Besten und zum Wohle mir nachfolgender Generationen, die noch nicht einmal geboren sind – einfach mal wieder den Hessischen Landboten von Büchner lesen.
      “Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag”…

      Antworten

    • Skyjumper
      17. April 2025 @ 11:56

      Der Mensch braucht zum Überleben:
      * regelmässig etwas zu Essen und zu trinken
      * eine trockene Unterkunft mit annehmbarer Temperatur
      * Kleidung

      Sowie noch so einiges andere um sich auch wohl zu fühlen und nicht nur zu überleben.

      Ich nehme mal an, Sie meinten den Beitrag ironisch. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen super Klima und bestmöglicher Umwelt, dafür aber tot – fällt mir die Wahl nicht schwer ????

      Antworten

  • Arthur Dent
    16. April 2025 @ 23:52

    Alma, Becky, Carmen, Dolly, Elaine, Fifi, Gertrude waren die Namen der Stürme in der Atlantik Hurrikansaison 1974!!! – alle Tropenstürme entwickelten sich bei Meeresoberflächentemperaturen über 27 Grad Celsius. Wie kann das angehen, der CO2-Anteil in der Atmosphäre lag damals bei nur 330 ppm. Da müssten der Logik nach Naturkatastrophen praktisch ausgeschlossen sein. Doch allein der Sturm Fifi forderte 8162 Todesopfer und verursachte damals Schäden von 1,8 Mrd. Dollar. Extremwetterereignisse heißen so, weil sie selten sind – sonst wäre es ja Normalwetter. Bei Hochwasser und Überschwemmungen kommen sehr viele Faktoren (Bodenversiegelungen, Flussbegradigungen, Besiedlungsdichte der Uferregion, usw.) zusammen, es liegt nicht nur an den Niederschlägen. Übrigens kommen heutzutage in der Regel weit weniger Menschen bei Naturkatastrophen ums Leben als in früheren Zeiten. Dass auch mehr Sachschäden entstehen liegt daran, dass viel mehr gebaut wurde, der allgemeine Lebensstandard und die Inflationsrate gestiegen sind.
    Der wärmste März Deutschlands seit Beginn der weltweiten Messungen? Nun, in welchem Deutschland? Deutschland hat seit 1850 viermal sein Grenzen verändert, da ändern sich auch die Durchschnittstemperaturen. Für Vergleichswerte müsste man in Äquivalenzen rechnen. Außerdem muss man immer an den gleichen Stellen zur gleichen Zeit mit dem gleichen Messverfahren die Messungen durchführen.
    In den Sachstandsberichten des IPCC findet man das Wort “Klimanotstand” nicht – ist wohl ein politischer (Kampf)-Begriff, kein wissenschaftlicher.
    Wenn eine Dekarbonisierung in Rekordzeit bewerkstelligt werden soll, legt man zunächst ein willkürlich gewähltes Ziel fest (Klimaneutralität 2050 oder 2045) und rechnet dann rückwärts, um festzulegen, welche Maßnahmen für das Erreichen der Zielmarke ergriffen werden müssen. Sozio-ökonomische Notwendigkeiten oder technische Sachzwänge werden nicht berücksichtigt. Die “Experten” verlieren kein Wort darüber, wie die vier stofflichen Säulen unserer modernen Zivilisation (Zement, Stahl, Kunststoffe und Ammoniak) nur mit Strom aus Erneuerbaren Quellen produziert werden sollen. Wie die Luftfahrt, die Frachtschifffahrt und der Lastenverkehr (denen wir die wirtschaftliche Globalisierung verdanken) bis 2030 zu 80 Prozent klimaneutral werden sollen. Man versichert uns einfach, es sei möglich (bislang ist es nur eine akademische Spielart von Science Fiction).
    Und zuletzt: Die USA sind aus dem Klima-Abkommen austgestiegen. Warum? Weil China noch zu den Entwicklungsländern gehört, die von den Industrieländern noch finanziell unterstützt werden sollen. Diese brauchen noch gar keine Maßnahmen zu ergreifen. Indien und Russland werden auch noch keine Maßnahmen zur CO2-Minderung ergreifen, die Ölförderländer auch nicht.
    „Nicht zu handeln ist in jedem Fall teurer als zu handeln.“ – Ich würd´s mal drauf ankommen lassen. In Deutschland wird der “Klimaschutz” für immer weitere Teile der Bevölkerung immer unbezahlbarer.

    Antworten

    • Skyjumper
      17. April 2025 @ 10:04

      „Alma, Becky, Carmen, Dolly, Elaine, Fifi, Gertrude waren die Namen der Stürme in der Atlantik Hurrikansaison 1974!!!“

      Ja. Beeindruckend. Behaupteten zumindest die Analytiker dann bei der Beurteilung der 74er-Saison 1975. Es waren 7 Hurrikane, darunter 2 die die Kategorie 3 überschritten, der schlimmste Kategorie 4.

      In der Hurrikansaison 2024 waren es 11 Hurrikane, darunter 5 die die Kategorie 3 überschritten, die schlimmsten beiden wurden in Kategorie 5 eingestuft.

      Man kann sicherlich über viele Randbedingungen, auch Ursachen, Wirkungen und effektive Gegenmaßnahmen diskutieren. Man kann, zumindest meiner Beobachtung nach, aber nicht darüber diskutieren dass die Häufigkeit und die (messbare) Stärke von Extremwetterereignissen zunehmen.

      „Außerdem muss man immer an den gleichen Stellen zur gleichen Zeit mit dem gleichen Messverfahren die Messungen durchführen.“

      Das wird, zumindest in DE, wahrscheinlich aber auch anderswo, sogar überwiegend berücksichtigt. Tatsächlich führt das aber gerade nicht zu statistisch verlässlichen Messwerten. Messstationen wurden dort aufgebaut wo der menschliche Einfluß auf die Messwerte gering war. Doch Stationen die früher auf freier Fläche oder im Randbereich von Bebauungen lagen, liegen heute häufig mittendrin. Die gemessenen Temperaturen sind alleine dadurch höher.
      Natürlich kann man versuchen das durch Korrekturwerte zu berücksichtigen. Aber das ist trotzdem eine weitere Ungenauigkeit in einen sowieso schon hochkomplexen Rechenmodell. Und man darf sich sicher sein, dass sämtliche Stellschrauben (wozu auch Korrekturwertannahmen gehören) genutzt werden um eigenen Wunschzielen näher zu kommen.

      Antworten

  • Ulii H.
    16. April 2025 @ 14:30

    Bestimmt verändert sich das Wetter, das Klima, die Meeresströmungen, die Sonnentätigkeit, das ist alles dynamisch und natürlich, seit Ewigkeiten. Erst seit 200 Jahren nimmt bestimmt auch der moderne Mensch darauf Einfluss – na und? Da kann man einfach nix machen, außer sich anpassen. Oder durch Rumlügen und Angstmachen – ein paar Wenige ganz viel Kohle. Zweck: weiterhin heftige Umverteilung von unten nach oben. Also lasst euch doch nicht so verrückt machen ????

    Antworten

  • KK
    16. April 2025 @ 13:53

    Wenn durch den Klimawandel erst der Golfstrom zum Erliegen kommt, was viele Modelle voraussagen, dann wird EUropa der Kontinent sein, der sich am schnellsten und heftigsten abkühlen wird. Er wird dann recht schnell zu einem grossen Teil mit einer dicken Eisschicht bedeckt sein…

    Fangt also schon mal an, für Eure Nachfahren dicke Socken und Schals zu stricken… ????

    Antworten

  • european
    16. April 2025 @ 12:32

    Lt bpb steigt die in Russland die Durchschnittstemperatur ebenfalls zweieinhalb Mal schneller als im globalen Durchschnitt.

    https://www.bpb.de/themen/europa/russland-analysen/nr-377/

    Ich frage mich, ob wir nicht viel eher ein mediales Problem des gegenseitigen Hochschaukelns und der Uebertreibung haben? Ganz aehnlich wie bei der Wetterkarte, auf der ploetzlich Temperaturen von 26 Grad in hochroter Farbe gezeigt werden. Was soll das?

    Dienlich ist das nicht. Es ist sogar kontraproduktiv, wenn selbst einem Normalbuerger auffaellt, dass hier eine sich widersprechende und unsinnige Informationspolitik betrieben wird und er gerade dabei ist, seinen Job zu verlieren. Es geht die Angst um, wenn ploetzlich in einer Firma ganze Abteilungen geschlossen werden und die Arbeitsplaetze sich unaufhaltsam und ersatzlos in Luft aufloesen. Und jetzt sollen Panzer statt Autos die Loesung sein? Jene Panzer, die noch viel umweltschaedlicher und toedlicher sind? Wer kann und will da noch folgen?

    Die Rechtsaussenparteien freuen sich ueber soviel Unterstuetzung.

    Antworten

  • Josef Berchtold
    16. April 2025 @ 11:16

    Würde Putin Westeuropa überrennen und unterjochen, wäre sehr schnell Schluss mit der Diskussion über Klimawandel. Aktivisten würden schnell im eisigen Sibirien langsam verenden, in den “Klimawandel-Straflagern”

    Antworten

    • KK
      16. April 2025 @ 14:04

      Genau, Putin wird dafür sorgen, dass die Klimaaktivisten in Sibirien nicht so schnell ins Schwitzen kommen wie der Rest der Welt.
      Ja nee, is klar… Mann, Mann, Mann!

      Antworten

  • Josef Berchtold
    16. April 2025 @ 11:11

    Die von der kommenden Bundesregierung eingeplanten Finanzmittel werden somit in Wasser-Rückhaltebecken investiert werden müssen. Rückhaltebecken dienen sowohl dem Hochwasserschutz als auch für Wasserreserven in heißen Sommern zur Beregnung der Felder. Deutsche CO2-Reduzierung hilft Deutschland und Europa nicht, da in fernen Teilen der Erde jede Menge Kohlekraftwerke im Bau oder projektiert sind. An den projektierten wird festgehalten werden, um sichere Grundlast zu haben. Das ist die bittere Wahrheit für Leute wie die Freitag für Zukunft .

    Antworten

    • Skyjumper
      16. April 2025 @ 12:06

      Wäre es denn so, dass wir wirklich in großen Stile Gelder für Klima-Anpaßungsmaßnahmen ausgeben würden, also z.B. Wasserrückhaltung, verstärkte Beschattungsbereiche durch Bäume, höhere Deiche, Orkan-Schutzräume und und und, dann könnte ich damit ziemlich gut leben.

      Ob nun menschgemacht, oder eher doch nicht, ist eigentlich zweitrangig. Der Klimawandel findet statt und wir werden Maßnahmen treffen müssen um mit den Folgen des Klimawandels umzugehen.
      Der Gedanke das was da in Gang gekommen ist aufhalten zu wollen ist absolut unrealisch.

      Allerdings muss man wohl tatsächlich für sich zu der Erkenntnis gelangen, dass die Erwartung dass die Politik irgend etwas sinnvolles, planvolles oder auch nur zielgerichtetes auf die Beine stellen könnte noch unrealistischer ist als die Erwartung einen Klimawandel aufhalten zu können.

      Politisches Streben gilt Macht-Geld-Macht-Geld-Macht. Dann sehr lange nichts, und dann wird vielleicht nochmal ein Gedanke an die menschliche Nutzviehherde verschwendet. Mehr sind wir für Politiker nicht.

      Antworten

      • KK
        16. April 2025 @ 13:57

        “verstärkte Beschattungsbereiche”

        Ich hatte zunächst “Bestattungsbereiche” gelesen… Freud mal wieder ????

  • european
    16. April 2025 @ 09:40

    Kanada erwaermt sich auch “am schnellsten”, wie man dort lesen kann, ebenso wie die Arktis, Alaska und diverse Staedte in USA, allen voran Reno in Nevada. In UK spricht man vom “sich am schnellsten erwaermenden Fruehling” (wir hatten gerade eine Woche wirklich Sonne mit Temperaturen zwischen 10 und 18 Grad und sehr kaltem Wind) und gestern konnte man lesen, dass der Maerz in Deutschland gleichzeitig der waermste und der kaelteste war. Sowas geht also auch. In Europa erwaermt sich Deutschland am schnellsten, schreiben die Medien. Im letzten Jahr konnte man sogar lesen, dass der Schnee auch nicht mehr so kalt ist wie frueher. Sogar der Schnee ist also waermer geworden. Man staunt nur noch.

    Gleichzeitig erleben wir eine Politik der Aufruestung und der Kriegstreiberei die ihresgleichen sucht. Ganz besonders von den Gruenen. Sieh an. Militaerisches Geraet ueberbietet sich im Ausstoss von umweltschaedlichen Gasen und da kennen wir kein Morgen. Das Klima war nicht einmal ein Grund die gute alte Diplomatie wieder auszugraben, um diesen Krieg zu verhindern – und andere uebrigens auch. Auf der Welt wird gebombt, was das Zeug haelt.

    Irgendwie laesst es einen schon ratlos zurueck, wenn man liest, dass aktuell am klimaneutralen Panzer geforscht wird. Die Ladeinfrastruktur wird interessant sein. Wir wollen uns zwar gegenseitig umbringen, aber wenn schon, dann “klimaneutral”. Wer frueher stirbt, ist dann eben nur laenger tot.

    Klima zieht nicht mehr und das haben die Politiker erkannt. Da waren wir frueher besser. Im Ruhrgebiet konnte man sehen, was man atmet. Es war greifbar, dass die Nordsee den Kippzustand erreicht hatte. Es war sichtbar und riechbar, dass der Rhein nur noch eine Kloake war und man hatte auch verstanden, dass es sinnvoll ist, die Haeuser zu daemmen, weil man damit Heizkosten gespart hat.

    Jetzt drohen Abertausende ihren Job “wegen Klima” zu verlieren und danach kommt das grosse Nichts. Das scheint man jetzt zu realisieren.

    Antworten

    • KK
      16. April 2025 @ 14:01

      Auch der Klimawandel kann sich dem olympischen Gedanken eben nicht entziehen.

      Und die ganze Kriegspolitik der GRÜNEN ist kein Wioderspruch und dient doch letztlich dem Klima: Wenn erst mal der grösste Teil der Menschheit durch Kriege ausgerottet wurde, ist die CO2-Bilanz des überlebenden kleinen Elite-Rests, so sehr er auch prassen mag, dann wohl eher unkritisch…

      Antworten

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    Info: https://lostineu.eu/die-klimapolitik-geraet-in-verzug/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Angriff auf Sumy: Sogar Selenskyj nährt Zweifel an offizieller Darstellung


    lostineu.eu, vom 15. April 2025

    Russland habe im ukrainischen Sumy gezielt Zivilisten angegriffen und ein Kriegsverbrechen begangen, behauptet die EU. Sie will deshalb sogar neue Sanktionen verhängen. Doch nun wachsen die Zweifel.

    Ausgerechnet der ukrainische Staatschef Selenskyj hat an der offiziellen Darstellung gerüttelt, wonach Russland gezielt und ausschließlich Zivilisten angegriffen habe.

    Selenskyj ordnete die Entlassung des zuständigen Militärgouverneurs Wolodymyr Artjuch an, wie dpa meldet. Sein Antrag wurde von der Regierung unterstützt, hieß es im Parlament in Kiew. 

    Artjuch hatte am Tag zuvor dem ukrainischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zufolge eingeräumt, dass dort zur Zeit des Angriffs eine Ordensverleihung an Soldaten stattgefunden hat.

    Genau diesem Militärevent galt der russische Angriff. “Das war ein ziviles Ziel”, behauptete dagegen EU-Ratspräsident Costa in den “Tagesthemen”. Er liegt offenbar falsch.

    Doch das ist noch nicht alles. Wer ein wenig nachforscht, findet Hinweise darauf, dass die fraglichen Soldaten für ihren Militäreinsatz in der russischen Region Kursk ausgezeichnet wurden.

    Aus russischer Sicht wären sie demnach ein legitimes militärisches Ziel gewesen. Mindestens ein prominenter ukrainischer Soldat sei bei dem Angriff auch getötet worden, heißt es auf X.

    Gezielte Stimmungsmache

    Selenskyj mußte offenbar Konsequenzen ziehen, da sich die unrühmlichen Fakten in Sumy schnell herumsprachen und für Empörung und Rücktritts-Forderungen führten – nicht nur gegen Artjuch.

    Dennoch nutzte er den Vorfall, um bei US-Präsident Trump gegen Russland Stimmung zu machen und ihn nach Sumy zu laden. Durch einen Besuch werde Trump besser verstehen, „was Putin getan hat“.

    Und was macht die EU? Statt ihre erste Einschätzung zu korrigieren, macht sie Front gegen Trumps Friedensgespräche. Man müsse die Ukraine noch mehr unterstützen und höheren Druck auf Russland ausüben, so Costa.

    Die EU-Außenbeauftragte Kallas bereitet schon neue Sanktionen vor…

    Mehr zum Krieg um die Ukraine hier

    P.S. Der in Berlin ansässige “European Council on Foreign Relations” empfiehlt als Antwort auf Sumy, dass die EU einen “wartime mindset” einnimmt und “deadly sanctions” gegen Russland verhängt. Außerdem müsse Trump überzeugt werden, dass die Friedensgespräche nur ein “Bluff” sind…

    ‹ Update Taurus: Pistorius bremst, Koalition streitet › Handelskrieg: Von der Leyen schickt Meloni vor

    7 Comments

    1. Karl
      16. April 2025 @ 08:28

      Die Bevölkerung der Ukraine hat den Rücktritt erzwungen! – Die Tatsachen sind zu beachten, Nur wenige Medien bringen Nachrichten aus dem Kriegsgebiet, so das Overton-Magazin vom 13.4.: “Der Bürgermeister von Konotop, Artem Semenikhin, forderte Artyukh (Militärgouverneur) als Mitverantwortlichen zum Rücktritt auf.
      … die Rada-Abgeordnete Maryana Bezugla, die zwar kritisch gegenüber der Armeeführung, aber alles andere als prorussisch ist. Sie berichtet, dass es eine Veranstaltung im Kongresszentrum gegeben habe. Ort und Zeit seien bekannt gewesen: 9:30 – Versammlung, 10:00 – Preisverleihung der 117. Brigade der Militärpolizei, 11:00 – Kindervorstellung. Die Angriffe erfolgten um 10:15 und 10:20. Das seien die Informationen, die die Russen erhalten haben: „Nichts rechtfertigt das russische Verbrechen. Nach internationalem Recht sind die Parteien verpflichtet, Ziele zu überprüfen. Ein Angriff auf die Innenstadt an einem Wochenende ist in jedem Fall Mord, Mord an Zivilisten. Doch eine Preisverleihung vor eine Kindervorstellung zu legen – nun ja. Eine Preisverleihung im Stadtzentrum zu veranstalten, um das zu verbreiten… Und das ist nicht das erste Mal. Deshalb schweige ich auch nicht. So etwas darf nie wieder vorkommen.“
      https://overton-magazin.de/top-story/eingehuellt-in-strategische-kommunikatiuon-russischer-raketenangriff-auf-sumy-absolut-boese/

    Antworten

  • umbhaki
    15. April 2025 @ 22:05

    Ebo schreibt über den EU-Ratspräsidenten Costa: „Er hat sich offenbar geirrt!“

    Mir ist ja dieses englische Sprichwort bekannt, dass man nicht der Bösartigkeit zuschreiben solle, was sich auch durch Blödheit erklären lässt.

    Aber in der Angelegenheit »Ukraine-Krieg« ist die Zahl der „Irrtümer“, die unseren verehrten Machthabern immer und immer wieder unterlaufen, mittlerweile entschieden zu groß, als dass man sie noch mit ordinärer Doofheit erklären könnte. Außerdem würde ich als kleiner nichtswürdiger EU-Bürger mich niemals trauen, einen weisen EU-Elitebürger wie Herrn António Costa zu unterstellen, er sei doof. Schließlich befinden sich in den EU-Institutionen unsere Besten der Besten!

    Costa, Kallas, Leyen und wie sie alle heißen irren sich nicht. Die lügen bewusst.

    Antworten

    • ebo
      15. April 2025 @ 22:17

      Bei Costa glaube ich es wirklich. Erstens verfügt er nicht über eigene nachrichtendienstliche Erkenntnisse. Und zweitens wirkt er wie der nette alte Onkel aus Portugal – aber (immer noch) nicht wie ein EU-Präsident!

      Antworten

      • KK
        16. April 2025 @ 01:18

        ebo, es ist mE eher so, dass es den EU-Repräsentanten völlig Wumpe ist, was tatsächlich passiert ist – es wird einfach alles öffentlich so dargestellt, dass Russland in möglichst schlechtem und die Ukraine in möglichst gutem Licht da steht. Und in den seltensten Fällen – nur da, wo es sich nun wirklich nicht aufrechterhalten lässt, wird mal eine falsche Darstellung auch richtig gestellt.

        Dafür gibt es sogar ein Wort: PROPAGANDA!
        Ich würde sogar sagen: KRIEGS-Propaganda; und im Falle der schlimmsten Propagandisten wie u.a. Kallas, Strack-Zimmermann sogar Kriegs-HETZE!

  • Michael
    15. April 2025 @ 20:30

    … aber nichtsdestotrotz soll die Ukraine aus Rache russische Einheiten in Kursk angegriffen haben! Wenn es stimmt wird damit viel über Selenskyj‘s etc. Verwirrungen ausgesagt!
    Und: von ukrainischen Entlastungsangriffen auf Belgorod höre ich nichts mehr!? Warum wohl?
    Aber die Gästeliste für die Siegesfeiern in Moskau, im Mai, liest sich stattlich!

    Antworten

  • Guido B.
    15. April 2025 @ 17:51

    Anscheinend war der Militärgouverneur eine Art Whistleblower. Selenski verkündete nach dem Angriff umgehend ein neues russisches Kriegsverbrechen, sprach vom “absolut Bösen” und forderte einmal mehr, die Welt müsse Russland jetzt zur Niederlage zwingen – und dann kommt dieser Gouverneur und bringt die wahre Version an die Öffentlichkeit.
    Dass der T-Shirt-Führer Propaganda verbreitet, gehört zu seinem Job. Die große Tragik besteht darin, dass fast alle europäischen Staatsoberhäupter und Medien seine Lügen nicht nur gewissenlos weiterverbreiten, sondern noch eins drauf setzen. Das ist der eigentliche Skandal.

    Antworten

    • ebo
      15. April 2025 @ 17:55

      Wenn die EU nicht sofort darauf angesprungen wäre, hätte ich nicht berichtet. Durch die ungeprüfte Übernahme offenbar falscher Meldungen und die politische Instrumentalisierung durch Kallas, Costa & Co. wird es zum EU-Thema – leider…

      Antworten

  • Was sagen Sie dazu?

    Info: https://lostineu.eu/angriff-auf-sumy-sogar-selenskyj-naehrt-zweifel-an-offizieller-darstellung/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Update Taurus: Pistorius bremst, Koalition streitet


    lostineu.eu, vom 15. April 2025

    Der alte und wohl auch neue Verteidigungsminister Pistorius steht bei einer Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine auf der Bremse. “Ich kenne keinen europäischen Partner mit so einem System. Von daher ist die Abstimmung so eine Sache“, sagte der SPD-Politiker nach der Ankündigung von CDU-Chef Merz, dass dieser eine Lieferung von einer europäischen Abstimmung abhängig machen wolle. Taurus hat eine deutlich größere Reichweite als vergleichbare Systeme aus Frankreich oder dem UK. Eine scharfe Warnung kommt derweil vom Brüsseler Russland-Watcher G. Doctorow. Merz sei “the most dangerous German leader since Adolf Hitler”, warnt er. Seine Pläne seien weitaus gefährlicher als die Militärpläne, die die französisch-britische “Koalition der Willigen” schmiedet.

    Mehr zum Krieg um die Ukraine hier

    16.04.2025

    Nachrichten von Pressenza: Wurzeln des philippinischen Humanismus: Teil 3 „Maka-tao“

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 16. April 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 16.04.2025


    Wurzeln des philippinischen Humanismus: Teil 3 „Maka-tao“


    Maka-tao. Menschenorientiert sein, Empathie, Respekt und Verständnis für andere betonen&#8230; das Wohlergehen sowohl des Einzelnen als auch der Gemeinschaft in den Vordergrund stellen. „Maka-tao“ bedeutet ‚für Menschen‘ oder ‚mit Menschen‘ und steht für die Werte Menschlichkeit, Mitgefühl, Achtung der Rechte anderer,&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/wurzeln-des-philippinischen-humanismus-teil-3-maka-tao/


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    Vom Geist des Habens


    Erich Fromms Buch „Haben oder Sein“ wird vielfach und in allen Sprachen der Welt zitiert, nur gelesen haben es wenige, und sehr viel weniger beherzigen seine Botschaft. Weil die aber so komplex und umfassend ist, musste sie zwangsläufig den einen&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/vom-geist-des-habens/


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    Warum sich mehr Umweltorganisationen dem Aufruf für eine Militarismus-freie Zukunft anschließen müssen


    Die Welt bereitet sich auf einen weiteren Earth Day vor, währenddessen befindet sich die Bewegung für Umweltgerechtigkeit an einem kritischen Punkt. Während sich ein Großteil des Klima-Debatte nach wie vor auf die großen Ölkonzerne und andere umweltverschmutzende Großunternehmen konzentriert, gibt&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/warum-sich-mehr-umweltorganisationen-dem-aufruf-fuer-eine-militarismus-freie-zukunft-anschliessen-muessen/


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    Friedensfähig statt kriegstüchtig – Ostermärsche 2025 setzen starkes Zeichen gegen Militarisierung


    In einer Zeit wachsender globaler Spannungen und drohender Eskalationen ruft die Friedensbewegung erneut zum traditionellen Ostermarsch auf. Über 120 Städte in Deutschland, zahlreiche Orte in der Schweiz und Österreich werden vom 18. bis 21. April 2025 zu Schauplätzen für Demonstrationen,&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/friedensfaehig-statt-kriegstuechtig-ostermaersche-2025-setzen-starkes-zeichen-gegen-militarisierung/


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    Europaweite Solidaritätsinitiativen für Pınar Selek


    Eine neue Anhörung des Prozesses gegen Pınar Selek in einer für die Türkei dramatischen Zeit Am 25. April um 10:30 Uhr findet im Justizpalast in Istanbul eine neue Anhörung des Prozesses gegen Pınar Selek, eine in Nizza (Frankreich) lebende Schriftstellerin&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/europaweite-solidaritaetsinitiativen-fuer-pinar-selek/


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    Wettern der Woche: Anstand? Würde? Scheißegal!


    Rheingold oder Rheinmetall? Bei Rheinmetall sind wir auf der sicheren Seite. OK, es gab Ausrutscher zwischen ’33 und ’45, Zwangsarbeiter und der ganze Nazischeiß, aber das war den Vorgänger-Regierungen mit ihren parlamentarischen Mehrheiten geschuldet. Wenn man da päpstlicher als der&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/wettern-der-woche-anstand-wuerde-scheissegal/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.04.2025

    Frau Miosga, unsere Pazifismus-DNA überschreiben? Echt jetzt?

    berliner-zeitung.de, vom 15. April 2025, 11:51 Uhr, André Mielke

    Sonntagabend, Polittalk im Fernsehen. Und es wird wirklich die Frage

    diskutiert, wie man die mutmaßliche „Pazifismus-DNA“ der Deutschen

    überschreiben könne.


    Neulich brachte ich das Notebook zum Recyclinghof. Friede mit ihm und

    baldige Auferstehung seinen Seltenen Erden. Damit Urlaubsfotos meiner

    Trichterbrust nicht für Hungerhilfekampagnen missbraucht werden, hatte

    ich die Festplatte mit einer Software bearbeitet. Das Programm löscht

    Daten nicht einfach, sondern überschreibt sie mit zufällig erzeugten

    Bits. Danach ist das Laufwerk so gehaltvoll wie ein Koalitionsvertrag.


      / von André Mielke, BLZ 15.04.2025

    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/unseren-friedenscode-ueberschreiben-echt-jetzt-li.2316446?id=928b1bcc35914c3093a70b8983a8c0a7

    ------


    Funktioniert Tabula rasa auch mit gesellschaftlichem Gedächtnis?

    Massenbewusstsein überschreiben? Caren Miosga geht davon aus. Im

    Gespräch mit dem früheren Außenminister Joschka Fischer (Die Grünen)

    geht es um Wehrtauglichkeit, Kriegsertüchtigung, den Sinn des

    Soldatseins oder wie immer man Blitzmilitarisierung auch nennen mag.

    Derlei habe ja nun lange nicht in der deutschen DNA gesteckt, bemerkt

    die Moderatorin, „da lag Pazifismus“. Und fragt: „Wie können wir diesen

    Code schneller überschreiben?“


    Friedensfundamentalismus als kollektiver Erbschaden. Spannende Diagnose,

    mit besten Empfehlungen an Bertha von Suttner und Mahatma Gandhi.

    Gottlob kann ich entwarnen. Die allermeisten Deutschen sind keine echten

    Pazifisten, sondern schlichtweg heldentodesunlustig. Sie haben nur

    gerade den Eindruck, ihre Diskursdirigenten hielten alles andere als das

    letzte Gefecht für langweilig, feige und Zeitverschwendung. Fast weht

    mich da Ostalgie an.


    Die DDR war zwar stramm gerüstet und bereitete ihre Insassen mit

    Schmackes und Paraden auf die Entscheidungsschlacht gegen das

    Schweinesystem vor. Doch wenigstens ließen die Zentralkomiteeköpfe

    permanent bis penetrant weiße Tauben über sich flattern. Das könnte auch

    daran gelegen haben, dass sie noch einen Großkrieg erlebt hatten.


    Immerhin stellt die Talkerin ihre Frage dem Richtigen. Maßgeblich

    Fischer delegierte einst die Bundeswehr ins Belgrad-Bombardement, „Nie

    wieder Auschwitz!“ rufend. Eine historische Übertreib…, äh,

    Überschreibungsleistung: der erste Kampfeinsatz deutscher Truppen seit

    1945 und laut UN-Charta ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Zudem

    ein Präzedenzfall, auf den Putin sich in Sachen Donbass gern beruft. Bei

    einem Parteitag klatschte damals ein Farbbeutel gegen Fischers Ohr.

    Heute kaum mehr vorstellbar. Sein Werk ist vollendet, der grüne Code

    oliv überschrieben.


    Aus Frau Miosgas beruflichem Selbstverständnis scheint auch schon

    einiges getilgt zu sein. Die Journalistin will von einem Vertreter der

    politischen Kaste wissen, wie „wir“ die Mehrheitsmeinung reparieren. Das

    bereits bei Willkommenskultur und Pandemie trainierte Gemeinschaftswerk

    von Politik und insbesondere öffentlich-rechtlichen Medien ist so

    etabliert, dass man sich geradeheraus dazu bekennt.


    Viele Werktätigen in Funk und Fernsehen werden ihrem

    Überschreibungsauftrag schon gerecht. Ein Vorbild für den Rest sind

    Kollegen vom ZDF-Format „Terra X History“. Trotz nicht mal

    achtelseidener Anhaltspunkte streuen sie den Verdacht, der Kreml hätte

    „islamistische“ Anschläge vor den Bundestagswahlen organisiert. Die

    Mainzelmännchen spielen in einer Liga mit den Top-Trompeten Kiesewetter

    und Strack-Zimmermann, die ebenso belegfrei behaupteten, die Hamas habe

    Israel nicht zufällig an Putins Geburtstag überfallen. Ohne je

    widerrufen zu haben oder amtsärztlich begutachtet worden zu sein, werden

    beide weiterhin nach Urteilen gefragt. So muss das.


    Info: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/unseren-friedenscode-ueberschreiben-echt-jetzt-li.2316446?id=928b1bcc35914c3093a70b8983a8c0a7


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Wenn es denn eine Glosse wäre.

    15.04.2025

     ==== Lebenshaus-Newsletter ===========================================

    aus e-mail von Michael Schmid, 13.04.2025, 6:55 Uhr


    Lebenshaus-Newsletter vom 13.04.2025


      Liebe Freundinnen und Freunde,


      derzeit gibt es mehr als genug Gründe, um an Ostern für friedenspolitische Forderungen auf die Straßen zu gehen. Ich hoffe, viele unserer Leserinnen und Leser sind dabei. In diesem Newsletter gibt es verschiedene Hinweise auf die Ostermärsche 2025.


      Am 9. April 1945 wurde der Theologe, Seelsorger, Ethiker, Friedens- und Widerstandskämpfer und Märtyrer Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg Hingerichtet. Aus Anlass des 80. Jahrestags dieser Ermordung füge ich zwei von Clemens Ronnefeldt ausgewählte Textausschnitte von Bonhoeffer bei, die durchaus als aktuell gelesen werden können.


      Zwei Texte von Dietrich Bonhoeffer


      "(...) Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder

      mit Protesten noch mit Gewalt läßt sich hier etwas

      ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die

      dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach

      nicht geglaubt zu werden - in solchen Fällen wird der

      Dumme sogar kritisch, und wenn sie unausweichlich

      sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle

      beiseite geschoben werden. Dabei ist der Dumme im

      Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden,

      ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum

      Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber

      mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. (...)"


      Quelle: Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, Seite 26 ff

      https://www.dietrich-bonhoeffer.net/zitat/604-dummheit-ist-ein-gefaehrlich/


      0 0 0


      "Wir sind stumme Zeugen böser Taten gewesen, wir sind

      mit vielen Wassern gewaschen, wir haben die Künste

      der Verstellung und der mehrdeutigen Rede gelernt, wir sind

      durch Erfahrung mißtrauisch gegen die Menschen geworden

      und mußten ihnen die Wahrheit und das freie Wort oft schuldig

      bleiben, wir sind durch unerträgliche Konflikte mürbe oder

      vielleicht sogar zynisch geworden - sind wir noch brauchbar?


      Nicht Genies, nicht Zyniker, nicht Menschenverächter, nicht

      raffinierte Taktiker, sondern schlichte, einfache, gerade

      Menschen werden wir brauchen. Wird unsere innere

      Widerstandskraft gegen das uns Aufgezwungene stark

      genug und unsere Aufrichtigkeit gegen uns selbst

      schonungslos genug geblieben sein, daß wir den Weg

      zur Schlichtheit und Geradheit wiederfinden?"


      Quelle: Widerstand und Ergebung, DBW Band 8, Seite 38

      https://www.dietrich-bonhoeffer.net/zitat/494-wir-sind-stumme-zeugen-boese/



      Herzliche Grüße

      Ihr / Euer

      Michael Schmid


      Die Artikel, auf die im Folgenden hingewiesen wird, stellen eine Auswahl aus einer größeren Anzahl von Artikeln dar, die in den vergangenen Wochen auf der Lebenshaus-Website veröffentlicht wurden. Bei Interesse also gerne nachschauen unter: https://www.lebenshaus-alb.de.


      Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


      Wir freuen uns, wenn unsere Newsletter an andere Menschen weitergeleitet werden.


      =========================

      ARTIKEL


      :: Friedensfähig statt kriegstüchtig - Friedensbewegung sammelt sich zum Ostermarsch!


      Die Netzwerke der deutschen Friedensbewegung, die Kooperation für den Frieden und der Bundesausschuss Friedensratschlag rufen alle Friedensinitiativen vor Ort dazu auf, mit thematischer Vielfalt Menschen friedlich auf die Straße zu bringen, um gegen die aktuelle Regierungspolitik und für Friedensfähigkeit zu protestieren. Positiv werten die Netzwerke, dass die Proteste der Friedensbewegung in den letzten Wochen und Monaten an Stärke und Relevanz zugenommen haben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015426.html



      :: Ostermarsch in Stuttgart "Friedensfähig statt kriegstüchtig! Aufstehen für eine soziale und gerechte Welt!"


      "Friedensfähig statt kriegstüchtig! Aufstehen für eine soziale und gerechte Welt!" lautet das diesjährige Motto des Stuttgarter Ostermarsches am Karsamstag, 19. April, zu dem Tausende Friedensbewegte in der Stuttgarter Innenstadt (Schlossplatz) erwartet werden. Prominente Redner und Rednerinnen sind Landesbischof Friedrich Kramer aus Magdeburg, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland, die Gewerkschafterin Ulrike Eifler und Mitinitiatorin des Aufrufs "Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg" sowie der Reutlinger Politikwissenschaftler Ulrich M. Bausch, Mitinitiator von "Aufbruch zum Frieden". Moderiert werden die beiden Kundgebungen von der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Heike Hänsel aus Tübingen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015429.html



      :: Menschenrechte vor Profit! Koalitionsvertrag bei Rüstungsexporten nachverhandeln!


      "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" kritisiert nachdrücklich, dass gemäß dem Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD Rüstungsexporte an den "Interessen der Wirtschaftspolitik ausgerichtet" werden sollen. Das Bündnis appelliert an die abstimmungsberichtigten Mitglieder von SPD, CDU und CSU auf eine Nachverhandlung des Koalitionsvertrages zu drängen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015431.html



      :: Minimalkonsens gebrochen: Bundesregierung verabschiedet sich vom Ziel einer atomwaffenfreien Welt


      Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD setzt kein klares Zeichen für nukleare Abrüstung. Das langjährige politische Ziel einer atomwaffenfreien Welt wird darin nicht mehr erwähnt – ein besorgniserregender Kurswechsel in der deutschen Sicherheits- und Außenpolitik. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015432.html



      :: Koalitionsvertrag besiegelt AKW-Aus


      Die Forderung von CDU und CSU, den Abriss der AKW zu stoppen und eine Wiederinbetriebnahme alter Reaktoren zu prüfen, hat es nicht in die finale Version des Koalitionsvertrags von CDU, CSU und SPD geschafft. Hierzu erklärt Miriam Tornieporth von .ausgestrahlt: "Die irrwitzigen Atom-Pläne von CDU und CSU sind krachend gescheitert. Ihre Forderungen, den Abriss der AKW zu stoppen und ein Wiederanfahren der AKW zu prüfen, sind in den Schlussverhandlungen aus dem Koalitionsvertrag geflogen. Es ist gut, dass die SPD diese atomaren Seifenblasen der Union hat platzen lassen. Damit ist das Aus für die Reaktoren nun endgültig besiegelt." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015430.html



      :: Herausforderungen für den Frieden in Zeiten von Trump


      Verbündete in Europa baten mich um ein paar Worte aus den Vereinigten Staaten zu den Herausforderungen für den Frieden in diesen Trump-Zeiten. Hier sind sie. Von David Swanson. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015417.html



      :: Trump will zur Gesundung der US-Wirtschaft unnötig ausgegebenes Geld einsparen. Die eine Sparmaßnahme allerdings übersieht er ...


      "Make America Great Again" - MAGA - ist die Losung des neuen US-Präsidenten Donald Trump. Um dieses Ziel zu erreichen, will er unnötige Kosten des Staates USA reduzieren, zum Beispiel mit der Blockierung von USAID, und mögliche Einnahmen und Gewinne des Staates steigern, zum Beispiel mit hohen Zöllen auf importierten Gütern. Macht er das konsequent? Kommentar von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015414.html



      :: Was steckt hinter dem Vorwurf der hybriden Kriegführung Russlands in Europa?


      Russland führt bereits Krieg gegen Europa, wird gewarnt. Man verweist auf Sabotage, Spionage und Propaganda. Was von den Anschuldigungen zu halten ist. (Teil 1) Von David Goeßmann. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015421.html



      :: Wer ist Meister in hybrider Kriegsführung: Russland oder die USA?


      Nachrichten über Ukraine: Rede vom Hybridkrieg macht aus nicht-militärischen Aktionen Krieg. Das ist falsch. Und: der Westen geht selektiv vor. (Teil 2 und Schluss). Von David Goeßmann. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015422.html



      :: Erich Mühsam über die Hochrüstung am Vorabend eines Weltkrieges


      In seiner anarchistischen "Zeitschrift für Menschlichkeit" (Kain) veröffentlichte der antimilitaristische Dichter Erich Mühsam (1878-1934, im KZ ermordet) im Mai 1914 den Text "Das große Morden". Der nachfolgende Auszug zur Hochrüstung in Deutschland hat - abgesehen von den Zahlen - leider nichts von seiner Aktualität und Dringlichkeit verloren. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015420.html



      :: Mehr als 20 Organisationen rufen auf: Aktionswoche zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai)


      Die Pläne der vermutlich neuen Regierungsparteien CDU/CSU und SPD in Deutschland sehen eine umfassende Erfassung und eine verstärkte Rekrutierung neuer Soldat*innen vor. Perspektivisch sollen Zwangsverpflichtungen möglich sein, wenn die gewünschten Zahlen für die Bundeswehr nicht erreicht werden. Die Union fordert gar eine allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen. Wir wenden uns entschieden gegen jegliche Form der Wehrpflicht und die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht. Das würde einer Militarisierung Vorschub leisten. Stattdessen brauchen wir eine Stärkung des vorhandenen sozialen Engagements und eine breite Unterstützung von Ansätzen und Maßnahmen aus der Friedensarbeit und Konfliktforschung, die sich gegen Spaltung und Ausgrenzung in der Gesellschaft wenden. Am 15. Mai ist der Internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung. Wir rufen Gruppen und Organisationen dazu auf, sich mit Aktionen und Veranstaltungen vor Ort daran zu beteiligen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015415.html



      :: Recht auf Kriegsdienstverweigerung (KDV) im Ernstfall außer Kraft?


      Der Bundesgerichtshof (BGH) fällte am 16. Januar 2025 einen Beschluss in einem Auslieferungsverfahren, der tief in das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung (KDV) eingreift und dieses praktisch aufhebt (4 ARs 11/24 v. 16.1.2025). Damit ist der Beschluss selbst als verfassungswidrig zu qualifizieren, da er ein der sogenannten Ewigkeitsgarantie aus Art. 79 Art. 3 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 3 Grundgesetz unterliegendes Grundrecht in seinem Kern außer Kraft setzt. Ebenfalls ist Art. 19 Abs. 2 verletzt: "In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden." Von Martin Singe. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015425.html



      :: Einheitsfront für Frieden


      Überraschend viele Menschen haben sich an der Bundestagswahl beteiligt. 82 Prozent haben sich für die Wirtschafts- und Sozialpolitik von Parteien entschieden, die entweder bisher schon für wachsende Armut, katastrophale Ungleichheit und die Zerstörung der Existenzsicherung gesorgt haben oder für die Verschärfung dieser Verhältnisse stehen: SPD, Grüne, FDP, CDU/CSU, AfD. Obwohl Umfragen ganz andere Präferenzen zeigen, gaben ebenso viele Wählerinnen und Wähler ihre Stimme für deren Kriegshetze, für die Militarisierung der Gesellschaft und für ein waffenstarrendes imperiales Deutschland: eine breite Einheitsfront für Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit. (Wobei die AfD Russland nicht militärisch besiegen, sondern wirtschaftlich ruinieren will.) Von Georg Rammer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015413.html



      :: Kurt Eisner: Revolte für den Frieden


      Im Editions-Regal "Pazifisten und Antimilitaristen aus jüdischen Familien" (http://www.schalom-bibliothek.org) ist soeben der letzte von drei von Peter Bürger in Kooperation mit dem Lebenshaus Schwäbische Alb herausgegebenen Bänden zu Kurt Eisner erschienen. Damit liegt unsere friedensbewegte ‚Trilogie' zum Pazifisten und Revolutionär Kurt Eisner (1867-1919) für die ‚Schalom-Bibliothek' nunmehr vollständig vor. Nach der umfangreichen Sammlung von "Texten wider die deutsche Kriegstüchtigkeit" aus den Jahren 1893-1918 folgte das Lesebuch "Kurt Eisner als Revolutionär und Ankläger des deutschen Militarismus". Aus dem Anspruch, möglichst alle für eine pazifistische Relektüre bedeutsamen Arbeiten bzw. Primärquellen zusammenzuführen, erwuchs sodann die Bearbeitung der hier unter dem Titel "Revolte für den Frieden" dargebotenen ‚Nachlese'. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015428.html



      :: Georg Elser: Allein gegen Hitler


      Vor 80 Jahren – am 9. April 1945 – wurde der Schreinergeselle Georg Elser im KZ Dachau ermordet. Mit einer selbstgebastelten Bombe hatte er ein Attentat auf Hitler geplant, während dieser im Münchner Bürgerbräukeller eine Rede hielt. Doch der „Führer“ verließ vorzeitig den Saal und kam mit dem Leben davon. Elser wurde als „Sonderhäftling“ jahrelang inhaftiert – und kurz vor Kriegsende auf Befehl der Gestapo erschossen. Wer war der Mann, der die Bombe baute, die Hitler töten sollte? Von Helmut Ortner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015427.html



      :: Die Gesetzlosen


      Was die Wiederaufnahme der israelischen Angriffe in Gaza mit Netanjahus Machterhalt zu tun hat. Von Riad Othman. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015418.html



      :: Von Leonardo Boff: Die Entdeckung der Erde


      Die Menschen sind neugierig und unersättlich. Sie erfinden ständig neue Dinge und entdecken neue Lebewesen. Seit sie Afrika vor einigen Millionen Jahren verlassen haben, haben sie neue Länder, Pflanzen, Tiere, Flüsse und Seen entdeckt. Sie interessierten sich vor allem für Metalle, so wie die Europäer des 16. Jahrhunderts, die nach Gold und Silber hungerten, und heute auf der Suche nach reichen Ländern, die Lithium und andere Materialien für die Hochtechnologie enthalten. Sie haben herausgefunden, wie sich die Materie zusammensetzt, sie haben die Grundelemente des Lebens, die Gene, identifiziert, sie versuchen, die am weitesten entfernte Galaxie zu entdecken, um zu verstehen, wie unser Universum entstanden ist. Es gibt nichts, was sie nicht entdecken und benennen wollen, und noch nicht jeder hat sich selbst entdeckt. Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015423.html



      HINWEISE


      :: Aufruf zur Teilnahme an der Ostermärschen 2025 als Anzeige in 4 Zeitungen erschienen


      Gestern ist der Ostermarsch-Aufruf von Netzwerk Friedensbewegung im "nd" sowie mit allen Unterzeichner*innen in der "taz" erschienen. Auf zwei Seiten sind in der "taz" die 2.060 Namen der Menschen zu sehen, die mit ihrer großartigen Unterstützung die Anzeigen ermöglicht haben. Hinzu kommen noch 81 Organisationen und Gruppen. Bereits am Donnerstag, 10. April, erschien die Anzeige in "Die Zeit" und "Der Freitag". Dadurch konnte die Anzeige dieses Jahr zum ersten Mal in vier Zeitungen veröffentlicht werden. So wurden noch einmal deutlich mehr Leute mit der Botschaft erreicht und daran erinnert, wie wichtig es ist, an Ostern für Frieden und Abrüstung auf die Straße zu gehen. Mehr >> https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/aufruf-zum-ostermarsch-2024-als-zeitungsanzeige-in-zeit-und

      Die doppelseitige "taz"-Anzeige kannst du dir als PDF hier anschauen >> https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/ostermarsch-anz_taz_250408_print.pdf



      :: Buch "Klimawende jetzt"


      Warum passiert viel zu wenig für die Klimawende und wie können wir das ändern? Aktivist Hermann Theisen verein hierzu inspirierende Stimmen aus Wissenschaft, Kunst, Politik und Aktivismus, die zum persönlichen und gesellschaftlichen Handeln anregen. In einem Beitrag von ihm selber zu Militär, Krieg und Klima - eine unheilvolle Melange - geht es um die vollkommen inakzeptablen Auswirkungen von militärischem und kriegerischem Handeln auf unser Klima.

      Hermann Theisen (Hrsg.): Klimawende jetzt. Inspirierende Wege für eine gesellschaftliche und ökologische Erneuerung. Mehr >> https://www.oekom.de/buch/klimawende-jetzt-9783987261459/t-1/pressemappe.pdf



      :: IMI-Studie 2025/01: Militärausgaben und Sozialabbau: Rüstung statt Rente – Kanonen statt Butter


      Die Kurzstudie fasst frühere Artikel zusammen und ergänzt sie um die Aspekte des jüngsten Rüstungs- und Schuldenpaketes. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass von einer kaputtgesparten Bundeswehr keine Rede sein kann (Anstieg der Militärausgaben von 32,5 Mrd. Euro 2014 auf 50,4 Mrd. Euro 2022). Die Dimension der Militärausgaben zeigt sich am Haushalt 2024, die sich auf 90,6 Mrd. Euro summieren (50,95 Mrd. Verteidigungshaushalt, 19,8 Mrd. Sondervermögen, 18,83 NATO-Kriterien, v.a. Waffenlieferungen an die Ukraine). Durch die im März 2025 beschlossene weitgehende Aussetzung der Schuldenbremse könnten die Militärausgaben auf bis zu 3,5% des Bruttoinlandsproduktes – ca. 150 Mrd. Euro – nach oben schnellen (was 2024 über 30% des gesamten Bundeshaushalts bedeutet hätte. Kurzfristig sollen diese Summen über zusätzliche Schulden aufgebracht, mittel- bis langfristig aber aus dem Haushalt finanziert werden. Vor diesem Hintergrund bereitet derzeit eine asoziale Kanonen-statt-Butter-Rhetorik noch drastischere Sozialkürzungen vor. Gesamte Stuidie herunterladen >> https://www.imi-online.de/download/IMI-Studie2025-1-Kanonen-Butter.pdf



      :: Rückblick auf die Internationale Münchner Friedenskonferenz 2025


      Videoaufzeichnungen der einzelnen Reden und der Abende der Friedenskonferenz - mit Prof. Dr. Heribert Prantl, Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Dr. Kerem Schamberger, Francesca Albanese und Dr. Gershon Baskin. >> https://friedenskonferenz.info/rueckblick-auf-die-internationale-muenchner-friedenskonferenz-2025/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet&utm_campaign=newsletter-munchner-friedenskonferenz-mai-2022_37



      :: Onlinekongress “Frieden ist möglich” über Ostern


      Der Verein “Frieden ist möglich” veranstaltet über Ostern 2025 (17. bis 24. April 2025) einen kostenlosen Onlinekongress mit der Frage “Wie geht Frieden?”. Spannende Interviews mit Friedensstifter*innen, die dazu beigetragen haben, Kriege gewaltfrei zu beenden oder zu verhindern. Gespräche mit Friedensexpert*innen zum Abenteuer Gewaltfreiheit und über die Möglichkeit, inneren und äußeren Frieden in Einklang zu bringen. Mit dabei sind Margot Käßmann, Vivian Ditmar, Michael Nagler, Miki Kashtan, Ilan Stephani, Christine Schweitzer und über 20 weitere spannende ExpertInnen aus drei Kontinenten. Außerdem Musik, Meditationen, konstruktive Austauschräume, Filme … Es werden 10.000 Teilnehmende erwartet. Die Anmeldung ist kostenfrei. Hier mehr erfahren & Anmeldung >> https://friedenistmoeglich.de/



      TERMINE


      :: 17.04 - 21.04.2025 - bundesweit Ostermärsche 2024


      Die Ostermärsche finden in diesem Jahr vom 17.-21. April 2025 statt. Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren, Wanderungen und Friedensfesten wird auch in diesem Jahr die Friedensbewegung in den Ostermarschaktionen ihre Themen in die Öffentlichkeit bringen. Auf der Seite von Netzwerk Friedenskooperative findest du alle wichtigen Informationen und Termine. >> https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2025



      :: 19.04.2025 - 89 Sekunden vor 12 Uhr (Stand Weltuntergangsuhr), Stuttgart Ostermarsch 2025:"Friedensfähig statt Kriegstüchtig!"


      Am Karsamstag, 19. April 2025, findet der Ostermarsch in Stuttgart Ostermarsch mit dem Motto "Friedensfähig statt Kriegstüchtig!" statt. Auftaktkundgebung ist um 10.45 Uhr vor der EUCOM Stuttgart-Vaihingen; um 89 Sekunden vor 12 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt; 13 Uhr Ostermarsch durch Stuttgart, 14 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz. Veranstalter ist das Friedensnetz Baden-Württemberg. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. unterstützt den Ostermarsch. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015382.html



      :: 21.04.2025 - 13:00 Uhr Bregenz: Internationaler Bodensee-Friedensweg


      Der Internationale Bodensee-Friedensweg 2025 findet am 21. April in Bregenz (AT) mit dem Motto "Was Frieden schafft - Neugier statt Spaltung” statt. Treffpunkt ist um 13:00 UHR Kornmarktplatz in Bregenz, anschließend Friedensmarsch zum Platz der Menschenrechte mit Impulsvorträgen von Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb (Umweltforscherin BOKU, Autorin), Bruno Kern (Wirtschaftsphilosoph, Autor) und Pete Hämmerle (Peaceworker, Int. Versöhnungsbund Wien). Der Bodensee-Friedensweg wird von Organisationen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland organisiert und unterstützt, u.a. von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015374.html



      Veranstaltungstermine finden sich u.a.:


      • Netzwerk Friedenskooperative >> https://www.friedenskooperative.de/termine.htm


      • Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/


      • Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> https://www.besserewelt.info/


      • Plattform Zivile Konfliktbearbeitung >> https://pzkb.de/termine/


      • .ausgestrahlt >> https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/termine/


      ----------

      Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

      Bubenhofenstr. 3 | D-72501 Gammertingen | Tel.: 0 75 74 / 28 62 | E-Mail: info@lebenshaus-alb.de

      Internet: https://www.lebenshaus-alb.de | https://www.kriegsdienstverweigerer-geschichten.de


      VB-Vernetzung

      Interne Mailingliste zur Vernetzung der Mitglieder des Internationalen Versöhnungsbunds Deutscher Zweig e.V.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.04.2025

    DGB unterwandert Ostermärsche mit einem Plädoyer für Aufrüstung

    norberthaering.de, Korrigiert vom 11. 04. 2025

    In seiner Erklärung zu den diesjährigen Ostermärschen spricht sich der DGB für „verstärkte Anstrengungen, verteidigungsfähiger zu werden“ aus. Dagegen rufen die Netzwerke der Friedensbewegung zu den gleichen Demonstrationen mit dem Motto „Friedensfähig statt kriegstüchtig“ auf. Teilnehmer wissen daher nicht, ob sie für oder gegen Aufrüstung demonstrieren.

    | Korrektur (13.4.): Anders als im folgenden Absatz formuliert handelt es sich in diesem Jahr, anders als in früheren, nur um eine „Erklärung“ des DGB zu den Ostermärschen, nicht um einen „Aufruf“. Wer mitdemonstriert unterstützt also die Aufrufe der Friedensbewegung. Der Fehler geht darauf zurück, dass die Friedenskooperative die DGB-Erklärung fälschlich als „Aufruf“ unter „Aufrufe der Veranstalter*innen Ostermarsch 2025“ aufführt. Das sollte sie vielleicht korrigieren, damit potentielle Teilnehmer nicht abgeschreckt werden und wissen, wofür und wogegen sie demonstrieren, wenn sie mitmachen.|


    Im fett gedruckten Abspann des DGB-Aufrufs, neben einer Friedenstaube, heißt es zwar: „Für ein Deutschland und ein Europa, die gegen Militarisierung und zerstörerisches Wettrüsten geschlossen ihre Stimme erheben.“  Diese Forderung hat der DGB jedoch vorher im Text völlig ihres normalen Sinns entkernt. Man ist nicht gegen Aufrüstung, sondern dafür. Man ist nur gegen „zerstörerisches Wettrüsten“. Im Gegensatz zur vom DGB gewünschten Aufrüstung zur Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit ist Militarisierung definiert als eine Orientierung der Aufrüstung an NATO-Zielvorgaben statt an „tatsächlich bestehenden Ausrüstungs- und Kapazitätsbedarfen“. Mit anderen Worten: Wenn jemand unter gebührender Dramatisierung der Bedrohung durch Russland hohe Ausrüstungs- und Kapazitätsbedarfe für die Bundeswehr ermittelt, sind die Gewerkschaften dafür und klatschen für die Aufrüstung.


    Die Kooperation für den Frieden und der Bundesausschuss Friedensratschlag fordern dagegen in ihrem Aufruf:

    • „Abrüstungsverhandlungen ja – Europäische Aufrüstung nein
    • Keine neuen US-Raketen in Deutschland
    • Diplomatie statt Kriegsverlängerung in der Ukraine
    • Keine Waffenlieferungen an Israel


    Im ersten Punkt will der DGB fast das Gegenteil. Punkte zwei und drei erwähnt er nur in einem einzigen aufzählenden Floskelsatz ganz am Ende, Punkte vier gar nicht. Erst im folgenden Punkt, keine Sozialkürzungen für das Militär gibt es wieder eine Schnittmenge mit den Organisatoren aus der Friedensbewegung.


    Im „Aufruf (https://duesseldorf-bergisch-land.dgb.de/++co++41f4b0f6-dfbb-11ee-9987-e9d9f97e2927) für 2024 hatte der DGB noch gefordert:

    „Angesichts der Zunahme bewaffneter Konflikte ist es höchste Zeit, den Irrglauben zu überwinden, Frieden ließe sich durch Aufrüstung und immer mehr Waffen schaffen. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie das Friedensgebot des Grundgesetzes konsequent umsetzt. Wir fordern sie auf, sich mit aller Entschlossenheit für diplomatische Ansätze zur Konfliktlösung einzusetzen und neue Initiativen für die Wiederbelebung von Abrüstung, Rüstungs- und Rüstungsexportkontrolle auf den Weg zu bringen. Wir fordern eine Politik, die für Gewaltfreiheit, ein breites Sicherheitsverständnis und multilaterale Kooperation eintritt, statt sich auf militärische Bedrohungen und Freund-Feind-Rhetorik zu fixieren. Wir brauchen eine Politik, die das Denken in Feindbildern überwindet.“

    Das gilt alles nicht mehr: Die Gewerkschaften haben mit ihrer Treue zum SPD-Kriegsminister und der kriegslüsternen Regierung die übrigen Organisatoren der Ostermärsche und die potenziellen Teilnehmer in ein schweres Dilemma gestürzt.


    Mehr

    Der Krieg in unseren Köpfen
    9. 04. 2025 | Die erfolgreiche Einstimmung der Bevölkerung auf Krieg hat eine gemeinsame Basis mit der breiten Akzeptanz der Corona- und Klima-Maßnahmen und der Verlotterung der parlamentarischen Sitten: unsere Bereitschaft, Politik als Kampf gegen einen Feind, gegen das Böse, zu verstehen – egal ob der Feind Covid, CO2, AfD, Putin oder Habeck heißt.


    Info: https://norberthaering.de/new/dgb-ostermaersche


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.04.2025

    Erklärung des DGB zu den Ostermärschen 2025
    Frieden sichern, Verteidigungsfähigkeit erhöhen, Militarisierung stoppen!

    dgb.de, vom 01.04.2025


    Im Jahr 2025 gedenken wir des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Gründung der Vereinten Nationenvor 80 Jahren. Und vor nunmehr 50 Jahren wurde die KSZE-Schlussakte von Helsinki unterzeichnet.
    Beide Ereignisse waren wegweisend. Sie bilden Meilensteine bei dem Ringen um eine neue globale und europäische Friedens- und Sicherheitsordnung, die nicht mehr auf dem Recht des Stärkeren, sondern auf der Stärke des (Völker-)Rechts beruhen sollte. Ziel war es, eine Logik zu durchbrechen, in der rivalisierende Großmachtinteressen das Schicksal der internationalen Staatengemeinschaft und das Leben von Millionen bestimmen. An ihre Stelle sollten die Prinzipien der souveränen Gleichheit und der Unverletzlichkeit von Grenzen, der Selbstbestimmung der Völker und der freien Bündniswahl, der gegenseitigen Vertrauensbildung, des Gewaltverzichts, der friedlichen Streitbeilegung und der Achtung der Menschenrechte
    treten.
    Ein Blick auf die heutige internationale Lage zeigt jedoch: Mit nie dagewesener Offenheit werden all diese Prinzipien wieder grundsätzlich in Frage gestellt. Die rechtlichen und institutionellen Fundamente der multilateralen Weltordnung der Nachkriegszeit sind extrem brüchig geworden. In immer mehr Ländern übernehmen Autokraten, Rechtsextreme und Rechtspopulisten das Ruder. Sie befeuern ein Weltbild, das nur noch aus Bedrohungen und neuen Feindbildern besteht und jede Möglichkeit negiert, dauerhaft Frieden und Sicherheit zu schaffen.
    Russland hat sich mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine sogar für den Rückfall in eine Politik militärischer Konfrontation entschieden. Während in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft der Krieg tobt, gerät die Europäische Union nicht nur mit dem Staatskapitalismus Chinas immer stärker in Systemkonkurrenz. In den USA sitzen seit den letzten Präsidentschaftswahlen Radikalkapitalisten aus dem Big-Tech-Lager an den Schaltstellen der Macht und wenden sich gegen Europa.
    Es droht eine Neuaufteilung der Welt zwischen den drei Großmachtkonkurrenten USA, China und Russ- land, in deren Rahmen sie sich gegenseitig zur Nichteinmischung in ihre jeweiligen Einflusssphären verpflichten und ihre Interessen mit Druck und Erpressung durchsetzen.
    Die Europäerinnen und Europäer können sich nicht mehr auf das Schutzbündnis mit den USA verlassen, da die Trump-Administration zwischenzeitlich die territoriale Integrität einzelner Staaten von sich aus in Frage stellt. Die Europäische Union und die europäischen NATO-Staaten ziehen daraus ihre Konsequenzen: Sie stärken ihre militärische Verteidigungsfähigkeit, um zu verhindern, zum Spielball rivalisierender Großmachtinteressen zu werden.
    Vor diesem Hintergrund sehen auch der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften die Notwendigkeit, in Deutschland und Europa verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, um gemeinsam verteidigungsfähiger zu werden.
    Dabei muss allerdings verhindert werden, dass die Erhöhung der Verteidigungsausgaben zulasten sozialer Leistungen oder dringend notwendiger Zukunftsinvestitionen geht. Das gelingt nur mit erweiterten Möglichkeiten zur Kreditfinanzierung dieser zusätzlichen Verteidigungsausgaben.


    Seite 1/2 V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Keithstraße 1, 10787 Berlin, April 2025


    Deutschland hat sich für diesen Weg der Lockerung der Schuldenbremse entschieden. Hochproblematisch bleibt dabei, dass damit die Möglichkeit geschaffen wird, die Ausgaben entlang einer nach oben völlig offener Skala beliebig zu steigern. Es wäre grundfalsch, damit in eine Spirale der blinden Militarisierung einzusteigen. Auch mit Blick auf das „ReArm Europe“-Paket erwarten wir, dass die EU-Staaten die Debatte über die Erhöhung ihrer gemeinsamen Verteidigungsfähigkeit sachlich und besonnen fortführen, sich gleichzeitig aber ernsthaft darum bemühen, ihr Engagement für echte friedenssichernde Maßnahmen auszubauen.
    Weltweit erleben wir eine neue Welle von Krieg und Terror und die Eskalation militärischer Gewalt. Die internationale Rüstungsspirale dreht sich immer schneller. Die Nuklearmächte rüsten in nie gekanntem Ausmaß um die Wette bei der Modernisierung ihrer Atomwaffenarsenale. All dies zeigt: Der blindwütige Ruf nach immer mehr Geld für immer mehr Waffen und das Denken in Feindbildern schafft weder Frieden noch Sicherheit.
    Deshalb erwarten wir von der nächsten Bundesregierung, dass sie die Debatte über den erforderlichen
    Ausbau der Verteidigungskapazitäten auf nationaler und europäischer Ebene und die Verbesserung der Ausrüstung der Bundeswehr nicht an abstrakten Ausgabengrößen festmacht. Die aktuelle Fixierung auf NATO-Zielvorgaben tut aber genau das. Statt in einem schwindelerregenden Überbietungswettbewerb darüber zu diskutieren, wie stark die derzeit geltende Zielmarke von zwei Prozent des BIP erhöht werden soll, muss zunächst einmal geklärt werden, wie die tatsächlich bestehenden Ausrüstungs- und Kapazitätsbedarfe aussehen.
    Wir fordern eine Politik, die sich an einem breiten Sicherheitsverständnis orientiert. Deshalb begrüßen wires ausdrücklich, dass die nun geschaffenen neuen Möglichkeiten für schuldenfinanzierte Verteidigungsausgaben erweitert wurden und nicht mehr nur für eine bessere militärische Ausstattung der Bundeswehr zur Verfügung stehen. Vielmehr können damit auch Maßnahmen des Zivil- und Bevölkerungsschutzes, der Cybersicherheit, der Nachrichtendienste und zur Unterstützung völkerrechtswidrig angegriffener Staaten, wie der Ukraine, finanziert werden.
    Gleichzeitig muss die nächste Bundesregierung aber dafür sorgen, dass weiterhin ausreichend Mittel für Konflikt- und Krisenprävention, für Entwicklungszusammenarbeit und die internationale Unterstützung von Friedens- und Menschenrechtsorganisationen bereitstehen. Dabei geht es auch darum, durch Deutschlands Beitrag Europas eigenständige Rolle als internationale Friedensmacht zu stärken – eine Friedensmacht, die sich geschlossen für eine Politik der Gewaltfreiheit und multilateralen Kooperation einsetzt, aktiv Ansätze zur diplomatischen Konfliktlösung vorantreibt und neue Abrüstungs-, Rüstungskontroll- und Rüstungsexportkontrollinitiativen auf den Weg bringt.


    Unsere Botschaft für die diesjährigen Ostermärsche lautet:
    Wir treten ein für ein Deutschland und für ein Europa, die sich zu ihrerfriedens- und sicherheitspolitischen Verantwortung bekennen.
    Für ein Deutschland und für ein Europa, die sich gemeinsam für die Verteidigung der Demokratie und sozialen Fortschritt stark machen.
    Für ein Deutschland und ein Europa, die gegen Militarisierung und zerstörerisches Wettrüsten geschlossen ihre Stimme erheben.


    Seite 2/2 V.i.S.d.P.: DGB-Bundesvorstand, Keithstraße 1, 10787 Berlin, April 2025


    Info: https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Aufrufe/250401_Erklaerung-des-DGB-zu-den-Ostermaerschen-2025.pdf


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.04.2025

    DBG-Ostermarsch-Erklärung lässt staunen: Deutschland soll aufrüsten

    freedert.online, vom 14 Apr. 2025 15:04 Uhr,Von Felicitas Rabe

    In seiner Ostermarsch-Erklärung 2025 spricht sich der Deutsche Gewerkschaftsbund für eine Aufrüstung Deutschlands und Europas aus. Nach Auffassung des DGB seien weitere Rüstungskredite notwendig. Man müsse sich gegen die drei Großmächte China, Russland und die USA zur Wehr setzen.


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    Quelle: www.globallookpress.com © Scherl


    Deutsche Soldaten mit einem schweren Maschinengewehr an der Ostfront, 1. Juni 1941


    Traditionell demonstriert die Friedensbewegung an den Osterfeiertagen landesweit gegen Aufrüstung und Krieg und für Diplomatie und Frieden. In seiner Erklärung zu den Ostermärschen 2025 (https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Aufrufe/250401_Erklaerung-des-DGB-zu-den-Ostermaerschen-2025.pdf) hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nun ganz aktuell für eine "Aufrüstung zur Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit" ausgesprochen. Am Freitag kritisierte (https://norberthaering.de/new/dgb-ostermaersche) der Publizist Norbert Häring in seinem Blog die Ostermarsch-Erklärung des DGB.


    Ostermärsche: DKP warnt vor kommender Koalition und ruft zu Aktionen auf





    Ostermärsche: DKP warnt vor kommender Koalition und ruft zu Aktionen auf






    Häring schreibt, dass die deutschen Gewerkschaften in ihrer Erklärung Aufrüstung und Kriegertüchtigung befürworten:

    "Man ist nicht gegen Aufrüstung, sondern dafür. Man ist nur gegen 'zerstörerisches Wettrüsten' … Wenn jemand unter gebührender Dramatisierung der Bedrohung durch Russland hohe Ausrüstungs- und Kapazitätsbedarfe für die Bundeswehr ermittelt, sind die Gewerkschaften dafür und klatschen für die Aufrüstung."

    In der DGB-Veröffentlichung vom April wird aber nicht nur das staatliche Narrativ vom "russischen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg" pflichtbewusst und mantraartig wiederholt. Obendrein werden auch die von der deutschen Politik geschürten Feindbilder in Bezug auf Russland, China und die USA quasi eins zu eins übernommen. Dabei werfen die Gewerkschaften das kommunistische China, dessen Wirtschaftsordnung sie als "Staatskapitalismus" bezeichnen, quasi in einen Topf mit den USA, deren Regierung sie als "Radikalkapitalisten" schmähen. Durch die Hintertür wollen sich die ehemals kapitalismuskritischen Arbeitervertreter anscheinend auch als Kämpfer gegen den Kapitalismus gebärden.

    Bei seiner Russlandkritik moniert der DGB den russischen "Rückfall in eine Politik der militärischen Konfrontation". Völlig unbedarft verteidigt er aber ein paar Absätze später den "Rückfall" in eine verstärkte Aufrüstung in Deutschland und Europa und schreibt:

    "Vor diesem Hintergrund sehen auch der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften die Notwendigkeit, in Deutschland und Europa verstärkte Anstrengungen zu unternehmen, um gemeinsam verteidigungsfähiger zu werden."

    Die Notwendigkeit einer verstärkten Aufrüstung in Deutschland und Europa begründet der DBG mit einer Bedrohung Europas durch die drei "Großmachtkonkurrenten" USA, China und Russland. Diese wollen laut der Erklärung der deutschen Gewerkschaften die Welt untereinander neu aufteilen und sich "gegenseitig zur Nichteinmischung in ihre jeweiligen Einflusssphären verpflichten". Gleichzeitig würden die drei Großmächte gegenüber anderen Staaten "ihre Interessen mit Druck und Erpressung durchsetzen".

    Um sich dagegen zur Wehr setzen zu können, sollen demnach sowohl die Europäische Union als auch die Europäischen NATO-Staaten aufrüsten. Wie die Europäischen NATO-Staaten sich dann gegen den NATO-Staat USA militärisch verteidigen sollen, wird an der Stelle nicht weiter aufgeführt. In der DGB-Ostermarsch-Erklärung heißt es dazu nur knapp:

    "Die Europäische Union und die europäischen NATO-Staaten ziehen daraus ihre Konsequenzen: Sie stärken ihre militärische Verteidigungsfähigkeit, um zu verhindern, zum Spielball rivalisierender Großmachtinteressen zu werden."

    Damit die notwendige Erhöhung der Verteidigungsausgaben nicht zulasten sozialer Leistungen geht, müssten dann eben weitere Rüstungsetat-Kredite bewilligt werden. Oder wie der DGB schreibt: "Das gelingt nur mit erweiterten Möglichkeiten zur Kreditfinanzierung dieser zusätzlichen Verteidigungsausgaben."


    Mehr zum Thema - Logik des Wahnsinns – Ersatz-NATO unter deutscher Führung


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    Video https://rumble.com/v6s0bwr-berlin-kongress-krieg-und-frieden.html Dauer 7:59 min


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/242384-dbg-ostermarsch-erklaerung-deutschland-soll


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Logik des Wahnsinns – Ersatz-NATO unter deutscher Führung


    dert.online, vom 12 Apr. 2025 20:33 Uhr,Von Uli Gellermann

    Moskau und Washington mögen sich um eine Beilegung des US-Krieges gegen Russland in der Ukraine bemühen, Präsident Putin gar den Sonderbotschafter des Weißen Hauses Steve Witkoff zur Unterredung empfangen. Doch wenn es nach Berlin und der Bundeswehr geht, soll der NATO-Krieg gegen Russland weitergehen.


    Screenshot_2025_04_15_at_14_53_36_Logik_des_Wahnsinns_Ersatz_NATO_unter_deutscher_F_hrung_RT_DEQuelle: www.globallookpress.com © Hannes P Albert/dpa (Screenshot)


    Der Generalstab heißt nun "Operatives Führungskommando": Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, Boris Pistorius, scheidender Bundesverteidigungsminister, und Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes/Bundesratspräsidentin, mit Offizieren der Bundeswehr, Berlin, 9. April 2025


    Wer aufgeatmet hatte, als sich die USA aus der aktuellen Führung der NATO zurückzogen, wer dachte, die NATO als Instrument des Krieges und der Unterdrückung sei am Ende, der sieht sich heute getäuscht: Die alten Imperien, Großbritannien und Deutschland, haben das Kommando übernommen. Die neue Koalition der Willigen firmiert unter dem Namen "Ukraine-Kontaktgruppe" und trifft sich im NATO-Hauptquartier in Brüssel.


    Drohnen, Satelliten, Rekruten: Deutschland investiert in den Krieg





    Meinung

    Drohnen, Satelliten, Rekruten: Deutschland investiert in den Krieg





    Pistorius, der Epochen-Manager

    Die politische Führung der Kriegskoalition hat der Sozialdemokrat Boris Pistorius übernommen. Während die USA und Russland vorsichtige Friedens-Signale aussenden, hat der geschäftsführende Verteidigungsminister neue Waffenpakete für die Ukraine angekündigt: "Wir stehen am Beginn einer neuen Epoche, und wir werden uns in den kommenden Jahren bewähren müssen", sagte er. "Es hängt davon ab, ob es uns gelingt, abschreckungs- und verteidigungsfähig zu werden – und das geschlossen und in entsprechend kurzer Zeit."

    Generalinspekteur Carsten Breuers geheime Reise

    Unter einer neuen Epoche tut es der Hilfswillige einer Rüstungsindustrie nicht, der rund elf Milliarden Euro zusätzlich locker machen will. Das wird die Bettler und Obdachlosen im Land sicher freuen: Die neuen "Patriot"-Lenkflugkörper für die Ukraine halten unter den Brücken schön warm, und die neuen "IRIS-T"-Systeme machen die Hungernden sicher schnell satt. Für die "Ukraine-Kontaktgruppe" hat man einen prima Haudrauf als deutschen Vertreter gefunden: Generalinspekteur Carsten Breuer war im Mai 2023 schon mal in Uniform in Kiew, um die Ukrainer an die deutschen Uniformen zu erinnern; an die Zeit, als die Ukraine noch "Reichskommissariat Ukraine" hieß und die Ukrainer zur Sklavenarbeit für die deutschen Herrenmenschen verpflichtet waren. Breuer bereiste schon Anfang Mai 2023 "ohne Öffentlichkeit" die Ukraine. Eine geheime Reise, die weder Thema im Parlament noch in der deutschen Öffentlichkeit war.

    Ein Corona-General

    Breuer ist ein besonders vielseitiger General: Er war im Krisenstab des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Zeit der angeblichen Corona-Pandemie. Noch heute können Viren davon erzählen, wie er sie unbarmherzig gejagt und gefangen hat. Es war der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der das gemeinschaftliche Vorgehen des Militärbündnisses in der Corona-Zeit heftig lobte: "Die (Corona-)Krise hat gezeigt, dass unsere Alliierten widerstandsfähig und geeint sind." Tatsächlich war die Panik-Plandemie ein Lehrstück dafür, wie man die Bevölkerung bis hin zur Blödheit formieren und disziplinieren kann: eine Voraussetzung für die erwünschte Kriegstüchtigkeit.


    Pistorius staunt: Deutsches Großgerät nicht kriegstauglich – Aber er schickt Kiew mehr davon





    Pistorius staunt: Deutsches Großgerät nicht kriegstauglich – Aber er schickt Kiew mehr davon





    NATO: Auslöser des Ukraine-Kriegs

    Der Ukraine-Krieg wurde primär dadurch ausgelöst, dass die Ukraine in ihrer Verfassung den Beitritt zur NATO verankert hat. Das veranlasste Russland, das in der UNO-Charta verankerte Recht zur Selbstverteidigung für sich in Anspruch zu nehmen. Wer die NATO und ihre Kriege kennt, kann für die Selbstverteidigung der Russen nur Verständnis haben. Aktuell verschärft der Generalinspekteur der Bundeswehr Carsten Breuer die Lage, wenn er von Russlands rasanter personeller und materieller Aufrüstung erzählt und in der Zeitung Welt behauptet, es sei Putins Ziel, die NATO zu "zerstören". 

    Der große Knüppel

    Wer auch immer sich mit den Themen Krieg und Frieden beschäftigt, kommt an der NATO nicht vorbei. Sie ist der große, international wirkmächtige Knüppel in der Hand der Mächtigen zur Unterdrückung der Völker von Jugoslawien über Afghanistan bis hin zum ideologischen Kampf gegen ein Grippevirus.

    Uli Gellermann ist Filmemacher und Journalist. Seine Erfahrungen mit den öffentlich-rechtlichen Sendern begründen seine Medienkritik. Er ist Betreiber der Internetseite Rationalgalerie.

    Der Beitrag wurde zuerst am 12. April 2025 auf www.rationalgalerie.de veröffentlicht.


    Mehr zum ThemaDie Deutschen werden zu den Waffen gerufen: Ein Sowjet-Freund entpuppt sich als Agent des Weltbösen


    Screenshot_2025_04_15_at_14_57_04_Logik_des_Wahnsinns_Ersatz_NATO_unter_deutscher_F_hrung_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6ryb1f-koalitionsvertrag-wie-gehts-weiter-im-ukraine-krieg.htm Dauer 5:52 min


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.Info:

    Info: https://dert.online/meinung/242276-logik-wahnsinns-ersatz-nato-unter/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.04.2025

    Ostermärsche: DKP warnt vor kommender Koalition und ruft zu Aktionen auf

    freedert, vom11 Apr. 2025 20:21 Uhr

    Der Vorsitzende der DKP geht mit dem Koalitionsvertrag hart ins Gericht. Patrik Köbele warnt, CDU/CSU und SPD planten die Militarisierung Deutschlands auf Kosten der sozialen Sicherungssysteme. Gleichzeitig würden Unternehmen und Reiche aus der Verantwortung entlassen.


    Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Bernd Elmenthaler


    Die DKP auf dem Ostermarsch in Berlin im Jahr 2024


    Die Deutsche Kommunistische Partei, DKP, ist zwar zur Bundestagswahl nicht angetreten, hält sich aber mit ihrer Meinung zum Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD nicht zurück. 

    In einer Presseerklärung, die in der Wochenzeitung Unsere Zeit veröffentlicht wurde, nennt sie die künftige kleine Große Koalition die "Fortsetzung der Ampel mit anderen Mitteln". Die Partei warnt, mit den Verabredungen der Koalitionäre rücke Deutschland weiter in die Nähe eines großen Krieges. Kritisiert werden Pläne zur Wiedereinführung des Wehrdienstes. Die abgewählte Bundesregierung habe den Weg freigemacht für umfassende Aufrüstung. Nun wird von der Wiedereinführung der Wehrpflicht gesprochen, die zunächst freiwillig sein soll. Der Parteivorsitzende der DKP, Patrik Köbele, hat an der Freiwilligkeit jedoch begründete Zweifel. 

    "Im Koalitionsvertrag wird behauptet, dass der Wehrdienst 'zunächst auf Freiwilligkeit' basieren soll. Friedrich Merz hat schon bei der Vorstellung der Pläne erklärt, dass die Betonung hier auf 'zunächst' liegt."

    Köbele verweist auf die in Deutschland skizzierten Schreckensszenarien eines russischen Angriffs. Dabei würden laut NATO täglich 5.000 Soldaten getötet. Der Präsident des Reservistenverbands, Patrick Sensburg, fordert in der Konsequenz den Aufbau eines "Massenheeres". Dies lässt sich aber nicht über Freiwilligkeit erreichen. Dazu braucht es Zwang. 


    "Das ist ein Europa, das uns in den Krieg schickt" – Massendemonstrationen in Italien



    "Das ist ein Europa, das uns in den Krieg schickt" – Massendemonstrationen in Italien






    Köbele schlussfolgert: "Hier werden die Strukturen geschaffen, um im Kriegsfall Hunderttausende an die Front zwingen zu können. Was von der Freiwilligkeit bleibt, kann derzeit in der Ukraine beobachtet werden, wo täglich junge Männer als Kanonenfutter aus ihren Häusern gezerrt werden."

    Der gesamte Koalitionsvertrag sei durchdrungen vom "Streben nach Kriegstüchtigkeit". Die künftige Bundesregierung geht dabei nicht nur in Konfrontation zu Russland, sondern auch zu China. 

    Begleitet werde der neue deutsche Militarismus von einer Ausweitung der Zensur und der Einschränkung der Meinungsfreiheit, interpretiert die DKP den Inhalt der Verabredungen der Koalitionäre. Die künftige Bundesregierung plane, mit allen Mitteln gegen abweichende Meinungen vorzugehen.

    Hinzu kommt ein umfassender sozialer Kahlschlag, dem Steuergeschenke für Konzerne und Wohlhabende gegenüberstehen. Patrik Köbele zieht ein bitteres Resümee.

    "Der soziale Kahlschlag wird verschärft, der Abbau demokratischer Rechte wird verschärft, die Zurichtung der gesamten Gesellschaft auf Kriegstüchtigkeit wird verschärft. Die schwarz-rote Koalition hat den arbeitenden Menschen in unserem Land, der Jugend und den Alten nichts zu bieten. Sie ist eine Fortsetzung der Ampel mit anderen Mitteln."

    Angesichts des Abkippens Deutschlands in den Militarismus mit allen damit einhergehenden Folgen ruft Köbele dazu auf, sich an den Ostermärschen zu beteiligen.

    "Mit starken Ostermärschen zeigen wir, dass es eine Alternative zu Krieg, Kahlschlag und der ewiggleichen Propaganda gibt: Diplomatie, Abrüstung und Frieden mit Russland und China."

    Screenshot_2025_04_15_at_15_08_35_Osterm_rsche_DKP_warnt_vor_kommender_Koalition_und_ruft_zu_Aktionen_auf_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6rwqdx-precht-kenne-niemanden-der-sein-kind-in-den-krieg-schicken-wrde.html Dauer 1:58 min


    Mehr zum Thema – Koalitionsvertrag: Wie geht’s weiter im Ukraine-Krieg?


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/242206-dkp-warnt-vor-kommender-koalition/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.04.2025

    Richard Wolff: Trump, Hitler, and the End of the American Empire

    youtube.com, vom 13.04.2025 Full Episodes

    Richard Wolff is Professor Emeritus of Economics at the University of Massachusetts Amherst and a visiting professor at The New School, where he works on economics in the Marxist tradition. This is Richard’s eighth appearance on Robinson’s Podcast. In his last appearance, episode #243, he and Robinson discussed 2025 and the first weeks of Trump’s presidency, as well as what’s to come. More particularly, they discuss the irrelevance of Donald Trump, his domestic and global policies, China, narratives on the right and left, and the future of the United States. In this episode, they continue the discussion by diving deeper into recent events, Doge, Elon Musk, the relationship between Trump and Hitler, and important historical Marxists. Richard’s latest book is Understanding Capitalism (Democracy at Work, 2024).


    Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=GeWiKOEkfj8 Dauer 3:11:17 h


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    15.04.2025

    Atomgespräche über Iran in Wien – aber ohne die EU

    lostineu.eu, vom 14. April 2025

    Die nächste Runde der Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran sollen in Rom stattfinden. Die Gespräche würden in der italienischen Hauptstadt fortgesetzt, sagte der niederländische Außenminister Veldkamp bei einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg. Zwei in Rom ansässige Diplomaten bestätigten die Aussage und nannten den kommenden Samstag als Termin. Zuletzt hatten der Iran und die USA in Omans Hauptstadt Maskat Gespräche über das iranische Atomprogramm geführt und dabei eine Fortsetzung der Verhandlungen vereinbart. Obwohl es nun in Europa weitergeht, bleibt die EU außen vor. Us-Präsident Trump will sie im Iran offenbar ebensowenig dabei haben wie in der Ukraine – und die Außenminister widersprechen nicht einmal…

    ‹ Merz will Taurus liefern und Kertsch-Brücke zerstören › Aufgelesen: Zweifel an Trumps Plan

    2 Comments

    1. Michael
      14. April 2025 @ 16:01

      Was hätte denn die EU beizutragen außer Gerede und Zerreden!?

    Antworten

  • KK
    14. April 2025 @ 15:06

    “Us-Präsident Trump will sie im Iran offenbar ebensowenig dabei haben wie in der Ukraine”

    So wie Günter Netzer sich einst selbst eingewechselt hatte, so hat sich jetzt die EU mit ihrer Unfähigkeit zur Diplomatie selbst aus jedem geopolitischen Spiel genommen… und nicht etwa von Trump die rote Karte gesehen.

    Antworten

  • Was sagen Sie dazu?


    Info:https://lostineu.eu/atomgespraeche-ueber-iran-in-wien-aber-ohne-eu/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    Aufgelesen: Zweifel an Trumps Plan


    lostineu.eu, vom 14. April 2025

    Der von US-Präsident Trump losgetretene Handelskrieg hält die Welt in Atem. Trump habe einen (teuflischen) Plan, schrieben wir in diesem Blog. Der Wirtschaftshistoriker A. Tooze widerspricht.

    Donald Trump bringt den Welthandel und die Finanzmärkte ins Wanken. Seine Zollpolitik richtet sich gegen zahlreiche Länder – und schadet auch der US-Wirtschaft.

    In einem ausführlichen Gespräch analysiert Adam Tooze, Professor für Wirtschaftsgeschichte, die Eskalation des Handelskriegs, Trumps Motive und die geopolitischen Folgen für Europa.

    Das Video steht hier (Surplus Magazin) Unser Beitrag findet sich hier

    P.S. Lesenswert ist auch “Vom Handelskrieg zum Wirtschaftskrieg” – eine aktuelle Analyse von “telepolis”. Mehr zum mehrdimensionalen Wirtschaftskrieg hier

    ‹ Atomgespräche über Iran in Wien – aber ohne die EU › Ruinöse Rüstung, Russland-Sanktionen – und Orban verbietet den Regenbogen

    Was sagen Sie dazu?



    Info: https://lostineu.eu/aufgelesen-zweifel-an-trumps-plan/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    Die Watchlist EUropa vom 15. April 2025


    lostineu.eu, 15. April 2025

    Heute mit News und Analysen zu massiven Finanzproblemen bei der Aufrüstung, wenig originellen Plänen der EU-Außenminister und einer umstrittenen Verfassungsänderung in Ungarn.

    Weiterlesen hier (Newsletter).

    Den Newsletter gibt’s auch im Volltext per Mail, Abo hier (via STEADY).


    (evtl. absichtlich alter Link?)


    Watchlist EUropa

    4. September 2017

    Was steht auf der EU-Agenda? Was beschäftigt das “Raumschiff Brüssel”? Was hecken Kanzlerin Merkel und Kommissionschef Juncker aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich meine neue tägliche Watchlist. 

    Sie soll jeden Werktag um 8 Uhr erscheinen und einen Überblick über die wichtigsten Themen und Ereignisse des Tages geben. Zusammen mit den Blogposts bildet die Watchlist einen täglichen Newsletter.

    Klar, Newsletter gibt es schon wie Sand am Meer. Aber dieser hier ist anders – denn er wirft einen kritischen Blick auf EUropa – und plappert nicht einfach nur nach, was man in Brüssel oder Berlin so erzählt.

    Um den Newsletter zu erhalten, kann man die täglichen Updates für “Lost in EUrope” abonnieren (siehe unten). Der Newsletter erscheint zunächst nur im September. Bei großer Nachfrage geht es aber sicher weiter…

     


    Watchlist 04.09.17

    Das offensichtliche Thema ist das deutsche TV-Duell vom Vorabend. Was haben Merkel und Schulz zu EUropa gesagt? Wie reagieren Politik und Medien in den EU-Ländern? Von Kommissionschef Juncker ist nicht viel zu erwarten. Er hat sich schon öffentlich auf die Seite Merkels geschlagen und seinen “Freund” Schulz hängen lassen…

    Mehr zur Kungelei Juncker / Merkel hier

    Auf der Watchlist steht heute auch das Treffen der Landwirtschafts- und Fischereiminister in Tallin. Eigentlich ein Nichtthema, doch diesmal soll es um den Fipronil-Skandal (“vergiftete Hühnereier”) gehen. Den hat die EU erfolgreich über die Sommerpause verschleppt – ob man sich jetzt noch aufrafft und Konsequenzen zieht?

    Mehr zum Versagen der EU im Eierskandal hier

    Die Brussels Bubble trifft sich heute Abend bei der Burda Summernight. In einem pikfeinen Restaurant geben sich auch zahlreiche EU-Politiker die Ehre. Manche, wie der FDP-Europaabgeordnete Lambsdorff, dürften zum letzten Mal kommen, bevor sie in den Bundestag nach Berlin wechseln (oder in die nächste Merkel-Regierung)…

    Was ein schwarzgelbes Bündnis für EUropa bedeutet, steht hier


    Info: https://lostineu.eu/die-watchlist-europa-vom-15-april-2025/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    15.04.2025

    Nachrichten von Pressenza: Blühend ist mein Baum

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 15. April 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 15.04.2025


    Blühend ist mein Baum


    Am Anfang dieses Essays stand ein verblüffender Verschreiber. Ich hatte anstatt „Blühend ist mein Baum“ „Brühend ist mein Baum“ getippt. Nachzuvollziehen ist dieser Fehler allenfalls, weil sowohl das B wie auch das R der Tastatur in Zeigefingernähe liegen. Allerdings wird&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/bluehend-ist-mein-baum/


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    Nach der Koalitionsvereinbarung jetzt erst recht: Auf die Straße für den Frieden – nein zu den US-Mittelstreckenwaffen


    Der nun vorgelegte Koalitionsvertrag zeigt, das neue Regierungsformat setzt nicht auf Frieden und internationale Zusammenarbeit, sondern will mit Hochrüstung und weiterer Militarisierung aller gesellschaftlichen Bereiche weiter auf Kriegsvorbereitung setzen. Die Welt wird nicht friedlicher. Anders als von vielen erhofft, steht&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/nach-der-koalitionsvereinbarung-jetzt-erst-recht-auf-die-strasse-fuer-den-frieden-nein-zu-den-us-mittelstreckenwaffen/


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    Minimalkonsens gebrochen: Bundesregierung verabschiedet sich vom Ziel einer atomwaffenfreien Welt


    Pressemitteilung von ICAN Deutschland vom 11.04.2025 Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD setzt kein klares Zeichen für nukleare Abrüstung. Das langjährige politische Ziel einer atomwaffenfreien Welt wird darin nicht mehr erwähnt – ein besorgniserregender Kurswechsel in der&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/minimalkonsens-gebrochen-bundesregierung-verabschiedet-sich-vom-ziel-einer-atomwaffenfreien-welt/


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    „Krieg geht alle an“


    Politiker und Militärs drängen die Bevölkerung zur Vorbereitung auf einen großen Krieg: Notbevorratung, Erste-Hilfe-Kurse, „Zivilschutz“ in der Schule, mehr Mittel für das Rote Kreuz, Kapazitäten für eine „Massenanzahl an Verwundeten“. (Eigener Bericht) – Ministerien, Politiker und die Bundeswehr drängen die&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/krieg-geht-alle-an/


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    Die happigen Zölle haben auch grosse Vorteile


    Der Welthandel wird pervertiert durch Milliarden an sozialisierten Kosten sowie durch Subventionen zu Lasten der Allgemeinheit. Urs P. Gasche  für die Online-Zeitung INFOsperber Allzu lange waren Globalisierungs-Kritiker verfemt. Zu Wort kamen vor allem Verfechter eines deregulierten Freihandels, der angeblich allen&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/die-happigen-zoelle-haben-auch-grosse-vorteile/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    14.04.2025

    Kritik an der Teidelbaum-Studie

    aus e-mail von Willi Rester, 14. April 2025, 11:57 Uhr


    Hier nur die Quellen:

    Friedensbewegung im Kreuzfeuer von Gerhard Hanloser Teil1:

    https://www.telepolis.de/features/Friedensbewegung-im-Kreuzfeuer-Zwischen-Mobilisierung-und-Demobilisierung-9991898.html

    Teil2:

    https://www.telepolis.de/features/Neue-Akteure-alte-Probleme-Die-Zukunft-der-Friedensbewegung-9992623.html

    Hier die in den Artikeln kritisierte Broschüre von Lucius Teidelbaum

    https://www.attac.de/fileadmin/user_upload/Studie_Einflussversuche_auf_die_Friedensbewegung.pdf

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    14.04.2025

    Nachrichten von Pressenza: Flüchtlinge in Griechenland stehen weiterhin vor dem Nichts – Bundesverwaltungsgericht verhandelt über elende Situation

    aus e-mail von   <newsletter@pressenza.com>, 14. April 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 14.04.2025


    Flüchtlinge in Griechenland stehen weiterhin vor dem Nichts – Bundesverwaltungsgericht verhandelt über elende Situation


    Schutzsuchende sind in Griechenland in einem bürokratischen Teufelskreis gefangen. Weil es für sie schier unmöglich ist, nötige Dokumente zu beschaffen, droht vielen die Obdachlosigkeit. Das dokumentiert ein aktueller Bericht von PRO ASYL und der griechischen PRO ASYL-Partnerorganisation RSA. Auch Menschen,&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/fluechtlinge-in-griechenland-stehen-weiterhin-vor-dem-nichts-bundesverwaltungsgericht-verhandelt-ueber-elende-situation/


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    13.04.2025

    Die Watchlist EUropa vom 12. April 2025

    lostineu.eu, vom 12. April 2025

    Heute mit der Wochenchronik. Die Themen: Die EU kriegt die Trump-Krise, Waffenschau für die Ukraine ohne die USA – und Merz kommt ohne Hurra

    Weiterlesen hier (Newsletter).

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    Hier finden Sie die letzten Ausgaben unseres Newsletters “Watchlist EUropa”. Die Texte stehen teilweise hinter einer Paywall – ein (kostenpflichtiges) Abonnement per Mail gibt es in der rechten Spalte.

    Meloni soll es richten, Trump will nicht mehr – und (un)sichere Herkunftsländer 19. April 2025

    Ruinöse Rüstung, Russland-Sanktionen – und Orban verbietet den Regenbogen 15. April 2025

    EU kriegt die Trump-Krise, Waffenschau ohne USA – und Merz ohne Hurra 12. April 2025

    Der heimliche Handelskrieg in der EU, Merz kommt – und KI aus der Fabrik? 10. April 2025

    Freihandel oder Digital-Steuer, Streit um NGOs – und Faeser plant für Krieg 8. April 2025

    Rubio widerlegt Merz, neue Front im Wirtschaftskrieg – und Angriff auf ICC 5. April 2025

    Nato not dead, Pflüge zu Schwertern – und Angst vor dem Trump-Crash 3. April 2025

    EUropas “Demokratieschild”, der Fall Le Pen – und Golf-Diplomatie mit Trump 1. April 2025

    Macrons neue Allianz, Melonis neue Opposition – und die neue Heimatfront 29. März 2025

    Das sind EUropas “Friedenspläne”, Rutte droht Putin & Brüssel im Bunker 27. März 2025

    Kein Frieden mit dieser EU, mehr Geld für EU-Beamte & zu wenig Schießpulver 25. März 2025

    Aufrüstung spaltet die EU, Mißtrauen gegen Merz – und Freibrief für Israel 22. März 2025

    Von der Leyen wird kriegstüchtig, Erdogan wird hofiert & Kallas ist isoliert 20. März 2025

    “Deutschland ist zurück”, EUropa ist ganz klein – und Ungarn ist nicht allein 18. März 2025

    EUropa im Abseits, Grüne helfen Merz – und Handelskrieg 2.0 15. März 2025

    Hundert Tage in der Defensive, Handelskrieg 2.0 – und Holland in Not? 13. März 2025

    Wer zahlt die Zeche, wie standhaft sind die Grünen – und hatte Vance doch recht? 11. März 2025

    Die EU bewaffnet sich, Merz ermächtigt sich – und Kickl kommt doch nicht 8. März 2025

    Kriegsgipfel ohne Friedensplan, Selenskyj likes Trump & Baerbock geht 6. März 2025

    Narren regieren EUropa, Aufschub für Autobauer – und Nord Stream 2.0? 4. März 2025


    Info: https://lostineu.eu/die-watchlist-europa-vom-12-april-2025/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    13.04.2025

    Nachrichten von Pressenza: Gesichter der Gewaltfreiheit – Begegnungen in Paris

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 13. April 2025


    Nachrichten von Pressenza - 13.04.2025


    Gesichter der Gewaltfreiheit – Begegnungen in Paris


    Begegnungen, die uns Fragen stellen Auf dem Forum der Akteure der Gewaltfreiheit sind wir vielen Gesichtern begegnet, aber vor allem haben wir wirklich Menschen getroffen. Tiefgründige, berührende, manchmal verblüffende Wortwechsel, die ihre Spuren hinterließen. Hier sind einige davon. Madeleine: Was&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/gesichter-der-gewaltfreiheit-begegnungen-in-paris/


     -----------------------


    2. Peacewave Festival mit weltweiten Lichtermeeren und Friedensfeuern


    Am Ostermontag, 21. April 2025, ab 17 Uhr, kann das zweite Mal das Peacewave Festival www.peacewavefestival.org in Wien besucht werden. Friedensfeuer und Lichtermeere finden am Wiener Heldenplatz, in jedem Bundesland und weltweit für mehr Toleranz, Umweltschutz und Weltfrieden statt. Nach&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/2-peacewave-festival-mit-weltweiten-lichtermeeren-und-friedensfeuern/


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    European Peace Project am 9. Mai: Es lebe Europa!


    «Am 9. Mai um 17.00 – ist es Zeit, ein Zeichen für die friedliche Zukunft Europas zu setzen!» Gemeinsame Aktion europäischer Friedensaktivisten. «Als europäische Bürgerin bin ich tief besorgt angesichts der Wiederbewaffnung Europas. Die Europäische Union war ein Friedensprojekt, und&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/european-peace-project-am-9-mai-es-lebe-europa/


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    Die Langeweile des Friedens


    Eine Wanderung mit meinem Sohn – und die Anziehungskraft des Krieges. Die Kolumne aus dem Podcast «Mitten im Leben» von Nicolas Lindt Während die Kriegstreiber in Europa gegen Russland zum Angriff blasen, mit einem «letzten Sommer in Frieden» drohen, Bodentruppen&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/die-langeweile-des-friedens/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    13.04.2025

    US PROVIDES EVERYTHING TO CONTINUE THE GENOCIDE
     THIS COULD  NOT GO ON FOR 1 DAY WITHOUT US SUPPORT

    13_Screenshot_2025_04_22_at_17_02_25_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTubeyoutu.be, vom 12.04.2025 #ADF2025 #AntalyaDiplomacyForum #Schiff

    Prof. Jeffrey Sachs kritisiert Amerika und Israel beim Antalya Diplomacy Forum 2025

    DRM News

    Verfolgen Sie LIVE aus Antalya, Türkei, wie UN-Sondergesandter Geir Pedersen an einem wichtigen Panel zur Zukunft Syriens beim Antalya Diplomacy Forum 2025 teilnimmt. In Syriens Übergangsphase nach Assad erwarten Sie Diskussionen über politischen Wandel, Wiederaufbau und regionale Stabilität. Erleben Sie Echtzeit-Einblicke, Reaktionen und Analysen dieses wichtigen Dialogs. Abonnieren Sie uns für aktuelle Informationen zu Syrien und der globalen Diplomatie! Herausgegeben von Shakeel Irshad

     #GeirPedersen #SyriaFuture #AntalyaDiplomacyForum #ADF2025 #SyrianTransition #UN #MiddleEast #LiveNews #GlobalDiplomacy #Syria2025 

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    aus Video https://youtu.be/u7XtbL90oEY?si=1YrihSjxUl92WgPr  Screenshots aufsteigend

    34_Screenshot_2025_04_22_at_17_19_07_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTube

    33_Screenshot_2025_04_22_at_17_18_36_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTube

    32_Screenshot_2025_04_22_at_17_18_07_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTube

    31_Screenshot_2025_04_22_at_17_17_32_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTube

    30_Screenshot_2025_04_22_at_17_17_00_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTube

    29_Screenshot_2025_04_22_at_17_16_31_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTube

    28_Screenshot_2025_04_22_at_17_15_54_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTube


    27_Screenshot_2025_04_22_at_17_15_22_Prof._Jeffrey_Sachs_kritisiert_Amerika_und_Israel_beim_Antalya_Diplomacy_Forum_2025_YouTube

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    Screenshots aufsteigend


    Info: Video https://youtu.be/u7XtbL90oEY?si=1YrihSjxUl92WgPr Dauer 9:07 min.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    12.04.2025

    Merz-Koalition schließt neue EU-Schulden aus – Germany first?

    lostineu.eu, vom 11. April 2025

    “Germany is back on track”, frohlockte CDU-Chef Merz nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen in Berlin. Doch in Brüssel klingt es eher nach “Germany first”.

    Der Koalitionsvertrag sieht nämlich keine nennenswerten Initiativen in der Europapolitik vor. Der bisherige, Deutschland-freundliche Kurs unter Kommissionschefin von der Leyen (CDU) wird fortgeschrieben.

    Neu ist nur, dass CDU-Chef Merz die EUropapolitik besser koordinieren will.

    Falls das gelingt, steht einer “deutschen Führung” durch das christdemokratische “Traumpaar” von der Leyen/Merz und einem CDU-Außenminister eigentlich nichts mehr im Wege. Allerdings gibt es ein Problem: das Geld.

    Die Merz-Koalition gibt sich nämlich ausgesprochen knausrig.

    Sie schließt nicht nur neue EU-Schulden aus, sondern will auch an den Schuldenregeln des Euro-Stabilitätspakts festhalten. Von einer allgemeinen Lockerung, wie dies Noch-Kanzler Scholz angedeutet hatte, ist keine Rede mehr.

    Das wäre jedoch nötig, wenn die EU – wie beschlossen – massiv aufrüsten will. Denn das Geld im EU-Budget reicht hinten und vorne nicht. Deshalb diskutiert Brüssel längst über “Eurobonds”, man könnte auch Kriegsanleihen sagen.

    Wird nur Deutschland “kriegstauglich”?

    Doch Merz und seine Koalition spielen nicht mit. Sie haben Deutschland – unter Bruch aller Wahlversprechen – ein unlimitiertes Schuldenprogramm für die Bundeswehr und ein “Sondervermögen” für die Infrastruktur beschert.

    Ihren EU-Partnern wollen sie diesen Weg jedoch nicht eröffnen. Wenn es dabei bleibt, wird sich wohl nur Deutschland die massive Aufrüstung leisten können.

    Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch könnte es deshalb bald heißen: “Germany first”…

    Siehe auch “Merz soll EU retten” und “Rüstung bis zum Ruin” . Mehr zu Merz hier

    P.S. Aufrüstung heißt übrigens noch nicht “Kriegstüchtigkeit”. Nach Angaben von der Front in der Ukraine hat sich das meiste deutsche Kriegsgerät als nur bedingt tauglich erwiesen

    ‹ Trumps vergiftetes Lob für von der Leyen › EU kriegt die Trump-Krise, Waffenschau ohne USA – und Merz ohne Hurra

    18 Comments

    1. Art Vanderley
      13. April 2025 @ 22:17

      @KK
      „19“ lief ganz selbstverständlich in Radio und TV, allerdings hatte es das Ding auch leichter weil man Kriege hinterher immer viel leichter kritisieren darf als während der Ereignisse wo du gefälligst stramm zu stehen hast ohne gerade den eigenen Laden zu kritisieren (was den guten Song nicht abwerten soll). Das macht Kriege ja so attraktiv als Ablenkungsstrategie von inneren Problemen…
      Bekanntlich wurde die Kritik an Vietnam erst duch Straßenkämpfe salonfähig. Ein Fanal schon für die nähere Zukunft?

    Antworten

  • Arthur Dent
    13. April 2025 @ 16:27

    @ebo
    War jetzt Merz der beste Kopf in der Wirtschaft oder in der Politik, oder weder noch?

    Antworten

  • Rainer Ostendorf
    13. April 2025 @ 13:57

    “Die besten Köpfe sitzen nicht in der Regierung. Wenn es so wäre, würde die Wirtschaft sie abwerben.” Ronald Reagan

    Schöne Grüße aus Osnabrück

    Antworten

    • ebo
      13. April 2025 @ 15:30

      Naja, Merz war ja lange genug bei Blackrock – schöne Grüße aus Brüssel ????

      Antworten

  • Michael
    12. April 2025 @ 13:16

    Statt “Germany First“ sollte es wohl eher – analog zu den USA – heißen: Germany Only! Es ist doch offensichtlich dass die EU sich nach Ansätzen hin zu einer Union jetzt zurückentwickelt zum Nationalstaat und zum Nationalismus! Ein Problem, allerdings sehr wesentlich, ist, dass es kein geeintes Europäisches Demos gibt und es für die westlichen Ideologen ein leichtes ist vereinzelte und isolierte Demoi zu bespielen und gegeneinander auszuspielen!

    Antworten

  • KK
    12. April 2025 @ 12:14

    “Ihren EU-Partnern wollen sie diesen Weg jedoch nicht eröffnen.”

    Man muss Schulden doch nur “Sondervermögen” nennen, damit umschifft man jede Stabilitätsregel…
    Schulden sind Vermögen
    denn
    Krieg ist Frieden
    Freiheit ist Sklaverei
    Unwissenheit ist Stärke

    Antworten

    • ebo
      12. April 2025 @ 13:14

      Dummerweise kann sich nicht jedes EU-Land ein “Sondervermögen” für den Kriegsfrieden leisten. Deshalb lassen sie sich lieber von dem Leader of the Free World versklaven ;-

      Antworten

  • KK
    12. April 2025 @ 12:09

    @ Bogie:
    thx; ich kannte das wirklich schon aus der “guten alten Zeit” – sollte in jeder Schule gezeigt werden, bevor so ein Bundeswehrheini zum Rekrutieren anrückt!

    Antworten

  • Bogie
    12. April 2025 @ 10:09

    KK
    https://www.dailymotion.com/video/x2ss5ze
    Da gibt es das sehenswerte Video ohne Account.

    Antworten

  • Karl
    12. April 2025 @ 10:05

    Sehr wahr! “Aufrüstung heißt nicht ‘Kriegstüchtigkeit’.”
    Aufrüstung heißt: $€$ €$€ $€$ €$€ $€$ €$€ $€$ für die Oligarchen von MIK & Blackrock in den USA. Der Sauerländer in der Invest-“Berater”-Rolle seines Lebens für die Hohen Herrschaften.

    Antworten

  • Helmut Höft
    12. April 2025 @ 09:28

    Vorab: Der einzige „Trost“: Die „Entwicklungshilfe“ (aka VK-Hilfe für die deutsche Wirtschaft) soll „angemessen“ zurückgeführt werden. Na endlich: Dem Matthäus-Prinzip muss Rechnung getragen werden! *Zynismus off*

    “Germany is back on track” Hä? Back to Helmut Kohl’s european cheque book diplomacy? Hm? … „Sie [die neue BuReg.] schließt nicht nur neue EU-Schulden aus, sondern will auch an den Schuldenregeln des Euro-Stabilitätspakts festhalten.“ Achso, ich Dummerchen, alles wieder gut („Wasch‘ mir den Pelz aber mach‘ mich nicht nass“).

    „…– unter Bruch aller Wahlversprechen – ein unlimitiertes Schuldenprogramm für die Bundeswehr und ein “Sondervermögen” für die Infrastruktur beschert.“ Nö! Absolut Unvorhersehbares tat sich ereignen … m(

    „Ihren EU-Partnern wollen sie diesen Weg jedoch nicht eröffnen.“ Wenn doch die andern Wasser haben, warum sollten sie Wein saufen, unseren Wein??

    Zur „Kriegstüchtigkeit“, Leseempfehlung (Redaktion, ich glaube ohne pw): https://makroskop.eu/13-2025/aufrustung-ein-militarischer-bastard-keynesianismus/ und hier (mit pw): „From Welfare to Warfare: Der Kriegs-Keynesianismus“ https://makroskop.eu/13-2025/from-welfare-to-warfare-der-kriegs-keynesianismus/

    Antworten

  • hg
    12. April 2025 @ 09:06

    Die freiheitlichen Demokratie ist überaus teuer, vor allem im sozialen Bereich, es benötigt daher sehr viel Geld, das aus den Einnahmen längst nicht mehr zu generieren ist, weswegen Schulden , notfalls unendliche, erforderlich sind, um es zu erhalten, ansonsten es kollabieren würde. Und, da wäre da noch die Inflation, die aus dem Hinterhalt agiert, um das Problem solvent oder halbwegs in Balance zu halten;-)

    Antworten

  • KK
    12. April 2025 @ 02:45

    „Nach Angaben von der Front in der Ukraine hat sich das meiste deutsche Kriegsgerät als nur bedingt tauglich erwiesen…“

    Wenn das mal nicht ein Propaganda-Move ist, um den Deutschen das Ausgeben von einer halben Billion und mehr für neues Kriegsgerät als umso dringlicher erscheinen zu lassen.

    Und wo wir grad bei Liedern gegen den Krieg sind, sollte man der jungen Generation mal „19“ von Paul Hardcastle vorspielen…
    https://www.youtube.com/watch?v=0sajngb0W6I
    (das Video ist übrigens erst ab 18 und daher nur mit Account abrufbar, den ich dort nicht habe – will man wohl Jugendlichen heutzutage nicht zumuten, sich Kriegsgemetzel als Video anzusehen, es könnte „Teile der Bevölkerung beunruhigen“ – dabei lief das Video meiner Erinnerung nach seinerzeit im ÖRR in der Sendung „Formel 1“ durchaus, aber da wollten eigentlich alle Frieden und nicht Krieg, so wie heute)

    Antworten

  • Michael
    11. April 2025 @ 23:58

    @Guido B.
    Ganz mein Mantra: I’m Koalitionsvertrag ‘25 habe ich ich nicht einmal das Wort “Diplomatie” entdeckt!

    Antworten

  • Arthur Dent
    11. April 2025 @ 23:11

    Merz wollte auch bedingungslos an der Schuldenbremse festhalten…
    Ich denke, die Gerichte werden Merz bald sagen, wofür er das Geld verwenden darf. Klimaneutralität ist jetzt Staatsräson mit Verfassungsrang. Da werden wohl bald die ersten Klagen kommen von DUH, Bund, NABU usw.

    Antworten

  • Art Vanderley
    11. April 2025 @ 21:41

    @Reyjkjavik
    Manche schon, ziemlich pathetisch, aber immerhin, „Nein, meine Söhne geb ich nicht“, Reinhard Mey (und Freunde).
    Ein weiterer guter Friedenssong ist auch „The Band Played Waltzing Mathilda“, am besten in der Version der Dubliners, mit einem Text der eigentlich jeden kurieren sollte der im Krieg noch was Heroisches sieht.

    Antworten

  • Reykjavik
    11. April 2025 @ 20:15

    In den 80ern gab es es ein Antikriegslied von Sting, das Refrain war ca. “…I hope the Russians love their children too”.
    Heute sollten wir eher hoffen, dass die Germans auch ihre Kinder lieben (auch wenn ich gerade ganz subjektiv meine Zweifel habe, ob sie überblicken, was sie gerade im Begriff sind, ihren Kindern antun).

    Antworten

  • Guido B.
    11. April 2025 @ 18:01

    Wenn führende Deutsche über Krieg reden, sind sie wieder voll in ihrem Element. Man spürt die große Erleichterung der führenden Deutschen, dass sie endlich wieder führen und Kriege planen können.

    Das man die Worte “Krieg” und “tüchtig” miteinander in Verbindung bringt, ist sehr deutsch. Kriege zu führen, hat nichts mit Tüchtigkeit zu tun, sondern mit einem Zivilisationsbruch, wenn nicht einer Perversion.

    Wenn der Politiker, der diese Wortkombination mitten im Frieden mit Stolz verkündet, als populärster deutscher Minister verehrt wird, ist etwas in der deutschen Gesellschaft gründlich schiefgegangen.

    Muss Europa noch einmal wegen Deutschlands perveser Lust auf Krieg in den Abgrund stürzen? Haben die Erfahrungen des 1. und 2. Weltkriegs noch nicht gereicht?

    Die Summe von Deutschland, Führung und Kriegstüchtigkeit kann nur in die Katastrophe führen. Ein anderes Ergebnis ist ausgeschlossen. Europa ist verflucht, wenn deutsche Generäle die Führung übernehmen.

    Antworten

  • Was sagen Sie dazu?


    Info: https://lostineu.eu/merz-koalition-schliesst-neue-eu-schulden-aus-germany-first/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Trumps vergiftetes Lob für von der Leyen


    lostineu.eu, vom 11. April 2025

    Das hat gerade noch gefehlt: US-Präsident Trump lobt die EU und ihren Rückzieher im Zollstreit. Die EU habe sehr klug gehandelt, sagte er. Sie habe gemerkt, wie die USA gegenüber China gehandelt hätten und sich gesagt: „Weißt Du was, wir werden uns ein wenig zurückhalten.“ Das sei sehr smart gewesen, so Trump unter Verweis auf Kommissions-Präsidentin von der Leyen. Es ist ein vergiftetes Lob – denn zum einen leidet die EU schon jetzt unter den US-Zöllen auf Stahl, Aluminium, Autos und den 10-Prozent-Aufschlag auf ALLES, der NICHT gestrichen wurde. Zudem belastet der Handelskrieg USA-China auch EUropa. Laut IW dürfte das deutsche BIP 2025 bis 2028 im Durchschnitt um 1,1 Prozent geringer ausfallen als in einem Szenario ohne die Zölle.

    Siehe auch Jetzt ist die EU völlig schutzlos

    ‹ China leistet Widerstand und wirbt um die EU › Merz-Koalition schließt neue EU-Schulden aus – Germany first?

    2 Comments

    1. Arthur Dent
      11. April 2025 @ 23:00

      Sag mir, wer dich lobt…

    Antworten

  • Michael
    11. April 2025 @ 13:25

    … und jetzt soll ausgerechnet Präsident Xi die Leyen retten nachdem man ihn jüngst Diktator geschimpft hatte und in China nur den Gegner, Rivalen, etc., etc. gesehen hatte!
    Für Leyen und die EU kann es nicht genug Peinlichkeiten geben!

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    Info: https://lostineu.eu/trumps-vergiftetes-lob-fuer-von-der-leyen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    China leistet Widerstand und wirbt um die EU


    lostineu.eu, vom 11. April 2025

    China zieht im Handelskrieg mit den USA nach: Die Gegenzölle auf US-Waren sollen nun auf 125 Prozent steigen, wie die Zollkommission des chinesischen Staatsrates mitteilte. Derweil geht der Ausverkauf amerikanischer Anleihen weiter. Der Dollar schmiert ab, der Euro gewinnt an Wert, was zum Problem für die Exporte werden kann. Doch die EU hat vorerst jeden Widerstand aufgegeben. Die große Frage ist nun, ob sich Brüssel mit Peking abstimmen wird. Bei einem Treffen mit Spaniens Regierungschef Sánchez in Peking sagte Präsident Xi Jinping, dass China und die EU gemeinsam das internationale Handelsumfeld schützen und sich gegen einseitige und schikanöse Praktiken wehren sollten, um die internationalen Regeln und Ordnung zu wahren…

    Mehr zum Handelskrieg hier

    P.S. Die EU muss ihre Strategie in Bezug auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China überdenken und auf Peking zugehen. Allerdings spricht bisher wenig dafür, dass Brüssel dazu bereit ist…

    ‹ Von wegen unabhängig: “Koalition der Willigen” schlüpft unters Dach der Nato › Trumps vergiftetes Lob für von der Leyen

    2 Comments

    1. Helmut Höft
      12. April 2025 @ 09:02

      Tit-for-tat ist Kacke, trotzdem: Die einzig gültige Antwort auf Trump! Grober Keil auf groben Klotz – und Röschen kann dann gerne noch Verhandlungen [aka einen artigen Knicks] als gratis Dreingabe anbieten.

      Das ganze Getue um Trump ist nur ein nämliches, siehe hier: https://www.hhoeft.de/mythos/index.php/2025/04/11/klimawandel-und-der-schaffende-mensch-teil-3-nachhaltige-energie-2/ (ganz unten, 2. Seite aus naked capitalism und Common Dreams – ich der Überzeugung, das trifft den Nagel am Besten auf den Kopf). Will man den Kollateralschaden minimieren ist s. o. angesagt!

    Antworten

  • Stef
    11. April 2025 @ 12:55

    Wer schon Gaslieferungen aus Russland via Nordstream 2 als strategisches Interesse ignoriert wird auch die Vertiefung der Kooperation mit China zur Diversifizierung der Abhängigkeit von den USA verhindern.

    Antworten

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    Info: https://lostineu.eu/china-leistet-widerstand-der-dollar-schmiert-ab/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    12.04.2025

    Nachrichten von Pressenza: Wurzeln des philippinischen Humanismus: Teil 2 „Bayanihan“

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 12. April 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 12.04.2025


    Wurzeln des philippinischen Humanismus: Teil 2 „Bayanihan“


    Das Prinzip des bayanihan. Es handelt sich um eine uralte philippinische Tradition, bei der man anderen hilft, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Es ist ein zentraler Wert der philippinischen Kultur, ein greifbares Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenarbeit, das bis heute&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/wurzeln-des-philippinischen-humanismus-teil-2-bayanihan/


     -----------------------


    Nordische Länder wollen zurück zum Bargeld


    Schweden und Norwegen wollen wieder mehr Bargeschäfte. Digitales Geld ist zu wenig krisensicher, stellen sie fest. von Daniela Gschweng für die Online-Zeitung INFOsperber Schweden gilt als Vorreiter der bargeldlosen Gesellschaft. Bis 2025 werde das Land wahrscheinlich ohne Cash auskommen, sagte&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/nordische-laender-wollen-zurueck-zum-bargeld/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    11.04.2025

    Von wegen unabhängig: “Koalition der Willigen” schlüpft unters Dach der Nato

    lostineu.eu, 11. April 2025

    Frankreich und Großbritannien wollten unabhängig von den USA und der Nato die Ukraine absichern. Nun trifft man sich bei der Nato wieder – und hofft auf die Amerikaner.

    Die europäische „Koalition der Willigen“ für die Ukraine nähert sich der Nato an. Als demonstratives Zeichen der Verbundenheit trafen sich 30 Verteidigungsminister der informellen Koalition im Nato-Hauptquartier in Brüssel.

    Es war eine Premiere – bisher hatte die von Frankreich und Großbritannien begründete Allianz stets auf Chefebene in Paris oder in London getagt.

    Beim Treffen in Brüssel wollten die „Willigen“ nun Bilanz ziehen. 200 Militärplaner aus 30 Ländern hätten die Vorbereitungen auf einen möglichen Einsatz „wie ein Mann“ vorangetrieben, berichtete der britische Verteidigungsminister Healey.

    Die erste Priorität für eine mögliche Friedensmission sei es, den Luftraum über der Ukraine abzusichern, danach gehe es um die See. 

    Kein Platz am Verhandlungstisch

    Allerdings ist ein Waffenstillstand in weite Ferne gerückt, Russland hat seine Angriffe sogar ausgeweitet. Außerdem haben die Europäer immer noch keinen Platz am Verhandlungstisch gefunden.

    Die Details einer möglichen Friedenslösung machen die USA und Russland unter sich aus, auch die Ukraine ist nur indirekt beteiligt. Die Europäer haben nicht einmal einen eigenen Friedensplan!

    Zudem bleibt unklar, wer sich an den geplanten „Rückversicherungstruppen“ in der Ukraine beteiligen wird. Bisher steht nur die Teilnehme Frankreichs und Großbritanniens fest, die meisten anderen Länder machen ihren Einsatz von Sicherheitsgarantien der USA abhängig.

    US-Präsident Trump ist dazu bisher aber nicht bereit. Mit dem Treffen am Nato-Sitz in Brüssel sind die Willigen zwar symbolisch auf die USA zugegangen – doch ob man sich auf ein gemeinsames Vorgehen einigen kann, ist weiter fraglich.

    Kommen die USA zurück?

    Eine erste Antwort könnte es schon am Freitag geben: Dann trifft sich die so genannte Ukraine-Kontaktgruppe – ebenfalls im Nato-Hauptquartier in Brüssel.

    Bis zum letzten Jahr hat diese Gruppe unter US-Führung im im US-Stützpunkt Ramstein getagt und die Waffenhilfe für die Ukraine koordiniert. Nach Trumps Amtsantritt zogen sich die USA jedoch aus der Führungsrolle zurück.

    Die große Frage ist nun, ob die USA an der Kontaktgruppe teilnehmen – und sich damit auch wieder den Europäern und ihrer „Koalition der Willigen“ annähern.

    ‹ Update Handelskrieg: Jetzt ist die EU völlig schutzlos › China leistet Widerstand und wirbt um die EU

    6 Comments

    1. Karl
      11. April 2025 @ 12:18

      Titi: Nur noch die Neutralität kann die “wirksame militärische Allianz-Alternative zur NATO auf europäischen Boden” sein, von der sie sprechen.

      Österreich fährt sehr gut mit der Neutralität und hat momentan Chancen, den Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten zu halten. Indessen unser Blackrocker bereits 800 Milliarden aus dem Bundeshaushalt für seine superreichen Auftraggeber plünderte, bevor er überhaupt zum Kanzler gewählt war. So wird es weitergehen.

      Sie, Titi, lassen sich Sand in die Augen streuen, denn eine eigenständig handlungsfähige Industrie Europas gibt es nicht mehr. Daher kann es auch keine europäische Rüstungsindustrie geben. Die “Deutschland-AG” wurde unter Schröder/Fischer ab 1998 aufgelöst. Die Aktionärsmehrheiten, so z. B. bei Rheinmetall und den DAX-Konzernen, sitzen heute in den USA, Blackrock hat das Sagen. Viele KMU wurden geschreddert.

      Die historische Alternative, von der Sie sprechen, war der Gaullismus, der heute leider auch in dem Frankreich Macrons & Le Pens tot ist. Die Weichen wurden bereits bei Gründung der EU kurz vor dem Mauerfall falsch gestellt. Lesenswert: “Frankreich beging noch einen zweiten Fehler. … Deutschland … durch die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik (Gasp) ‘einzubinden’.” Diese Gasp konnte “nur im Rahmen der Nato erfolgen. Statt Deutschland aus der Nato herauszulösen, konnte diese Politik letztlich nur zu einer vollständigen Reintegration Frankreichs [in die Nato] führen.”
      Aus: “Wie de Gaulle lernte, Adenauer zu lieben” / Von Pierre Béhar, 2004
      https://monde-diplomatique.de/artikel/!765516

    Antworten

  • Titi
    11. April 2025 @ 10:27

    Die USA haben ja auch gut dafür gesorgt, dass da keine wirksame militärische Allianz-Alternative zu NATO auf europäischen Boden aufgebaut wird.
    Ein alternatives Militärbündnis würde jetzt viel Zeit benötigen, bis es die nötige Stärke erlangt. Bei der Waffenproduktion ist Europa nicht autark genug für seine Abschreckungspläne, somit macht man sich weiterhin von den USA abhängig.

    PS: Aus Kiew kam in den letzten Tagen die Meldung, dass chinesische Soldaten in der russischen Armee in der Ukraine kämpfen. Zwei Chinesen wurden laut Kiew gefangen genommen. Möchte Zelensky mit dieser Meldung auch erreichen, dass Trump beschließt, die Ukraine wieder militärisch zu unterstützen (da Trump bekanntlich gegen China vorgehen möchte)?

    Antworten

  • Helmut Höft
    11. April 2025 @ 08:39

    Man will unabhängig von den USA – und dann hofft man auf die USA … Hm? *grübel_grübel* Was ist falsch an dem Satz?

    Antworten

  • Guido B.
    11. April 2025 @ 08:10

    „Die Europäer haben nicht einmal einen eigenen Friedensplan!“

    Das sehe ich anders. Die Europäer haben sehr wohl einen Friedensplan. Er sieht vor, dass Russland alle eroberten Gebiete zurückgibt, Kriegsreparationen bezahlt, seine Führung dem IStGh übergibt, weiterhin den Sanktionen unterliegt und Paria auf der Weltbühne bleibt. Das ist der Friedensplan.
    Darum hat Russland keine andere Wahl, als die ukrainische Regierung zur Kapitulation zu zwingen. Der Krieg wird so lange dauern, bis Russland dieses Ziel erreicht hat.

    Antworten

  • Stef
    11. April 2025 @ 08:09

    Daran wird sich nichts ändern, solange der Karriereweg der „dienenden Führung“ (Habeck) zugunsten der USA der attraktivste für unsere Führungsmannschaft bleibt. Die Kernfrage ist deshalb: Wie können wir die typische Wasserträgerkarriere steinig und unattraktiv machen und gleichzeitig die Mühsal der Emanzipation vom Vasallenstatus attraktiv?

    Im Grunde geht es um mehr bzw. auch um andere Felder. Dieselbe Frage stellt sich auch im Verhältnis von Arbeit zu Kapital. Es ist attraktiver dem Status Quo des Großkapitals zu dienen, die Gegenseite ist in jeder Hinsicht unattraktiv. Engagement für den Frieden ist ebenfalls politisch und ökonomisch reizlos, die Rüstungsindustrie bietet die besseren Aussichten und ihre parlamentarische Politlobby die besseren Gestaltungsmöglichkeiten und Karrierewege.

    Wir sehen gerade an der neuen Bundesregierung, dass der herkömmliche Karriereweg der „dienenden Führung“ noch bestens funktioniert. Ich hoffe, es gibt einen demokratischen Weg die „dienende Führung“ auf neue Paradigmen und Ziele zu verpflichten. Ich bin aber nicht überzeugt davon. Das System riegelt sich zunehmend systematisch von Änderungen ab, das ist am Koalitionsvertrag ablesbar.

    Antworten

  • european
    11. April 2025 @ 07:48

    Patrik Baab liefert in seinem jüngsten Interview eine knallharte Analyse der Situation und beschreibt wie unaufhörlich sich Deutschland und die EU selbst in den Untergang bewegen. Er untermauert das mit Fakten und beschreibt die fatale Auswirkung einer Politik, die nicht auf die fähigsten Leute, sondern auf Ideologie und Netzwerker setzt. Kurz gesagt. Wir haben vollständig den Plot verloren mit sehr fatalen Konsequenzen.

    Wirklich sehr hörenswert. Das hätten sich alle Wähler vor der Wahl anhören sollen.

    https://youtu.be/Z1j1UsJ8gSU?feature=shared

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    Info: https://lostineu.eu/von-wegen-unabhaengigkeit-koalition-der-willigen-buhlt-um-die-nato/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse

    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Update Handelskrieg: Jetzt ist die EU völlig schutzlos


    lostineu.eu, vom 10. April 2025

    Ende gut, alles gut? Nach dem Rückzieher von US-Präsident Trump sieht es so aus, als habe der gelobale Handelskrieg eine Pause eingelegt und als könne sich die EU beruhigt zurücklehnen. Dem ist aber nicht so. Trump hat nur die “reziproken” US-Zölle (20 Prozent im Falle der EU) für 90 Tage ausgesetzt – nicht aber den universellen Zoll-Aufschlag von 10 Prozent. Außerdem gelten seine bereits im März verhängten illegalen Strafzölle auf Stahl und Aluminium weiter. Dennoch hat die EU nun ihre Gegenzölle auf Eis gelegt. Das Ergebnis: Nun gibt es in der EU keine neuen Zollbarrieren, während EU-Exporte im Wert von rund 200 Mrd. Euro den unfairen US-Zöllen ausgesetzt sind. Und das feiert EU-Kommissionschefin von der Leyen auch noch als Erfolg…

    Eine detaillierte Aufstellung der US-Zölle und der EU-Reaktion findet sich hier (D. Keating auf Substack). Mehr zum Handelskrieg hier

    P. S. Einen Schutzschirm für die Wirtschaft hat die EU auch nicht aufgespannt. Von der Leyen bricht alle Versprechen…

    ‹ US-Handelskrieg: Trump rudert zurück – Von der Leyen auch › Von wegen unabhängig: “Koalition der Willigen” schlüpft unters Dach der Nato

    3 Comments

    1. Stef
      11. April 2025 @ 09:54

      Vonwegen EUKOM und Unabhängigkeit: Diese beginnt beim Selbstverständnis. Und das lautet bei vdL und Konsorten eben, dass es bequemer ist, als Wasserträger der USA Karriere zu machen anstatt den dornigen europäischen Weg zu gehen. Das wird sich mit dieser Besatzung auch nicht ändern. Das kann sich mit einer anderen Besatzun sehr wohl ändern. Ich sehe auf weiter Flur keine solche kommen, aber wer weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Antworten

  • Helmut Höft
    11. April 2025 @ 09:07

    “… Rückzieher von US-Präsident Trump …”
    Das hat wohl doch mit “den Märkten” (und seinen Oligarchenfreunden) zu tun. Amerikaner haben ihre Altersvorsorge stark an Aktien/Pensionsfonds gebunden. Mein damaliger Gesprächspartner (bis 2002), VK-Leiter des Lieferanten in Kentucky: “Ich bin jetzt 69, Ende des Jahres ist Schluss!” 1 Jahr später (2003 also alles vor der GFC): “Hä? Bob, du bist ja immer noch hier!” ” Ach, weißt du, mein Pensionsfonds hat Miese gemacht, mir fehlen 200 k$!”

    Achtung Fritze, Lindi und andere Freunde der “Aktienrente”: Aufgemerkt!

    Antworten

  • KK
    10. April 2025 @ 15:50

    „Und das feiert EU-Kommissionschefin von der Leyen auch noch als Erfolg…“

    Nicht das einzige Feld, auf dem EUropas Laiendarsteller in Brüssel der Realität völlig entrückt sind…

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    Info: https://lostineu.eu/update-handelskrieg-jetzt-ist-die-eu-voellig-schutzlos/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    US-Handelskrieg: Trump rudert zurück – Von der Leyen auch


    lostineu.eu, vom 10. April 2025

    Unter massivem Druck der Finanzmärkte ist US-Präsident Trump im weltweiten Handelskrieg zurückgerudert. Die neuen, pauschalen US-Zölle werden für 90 Tage ausgesetzt, erklärte er.

    Zuvor war der Markt für US-Staatsanleihen fast zusammengebrochen, was nach Ansicht vieler Experten den Ausschlag für Trumps plötzliche Wende gegeben hat.

    Der künftige Kanzler Merz hat das aber offenbar nicht verstanden. Er lobte EU-Chefin von der Leyen für ihre angeblich erfolgreiche Gegenwehr gegen Trump.

    Dabei hat die EU noch gar nicht auf die nun ausgesetzten “reziproken” Zölle in Höhe von 20 Prozent (vorläufig auf 10 Prozent zurückgesetzt) reagiert – sondern lediglich auf die schon im März erlassenen Strafzölle auf Stahl und Aluminium.

    Und das auch nur halbherzig. Außerdem ist sie heute selbst zurückgerudert (siehe unten)…

    Mehr zum Handelskrieg hier

    P.S. Die EU will die gerade erst beschlossenen Gegenzölle auf US-Produkte vorerst nicht in Kraft setzen. Dies kündigt von der Leyen als Reaktion auf Trumps 90-Tage-“Pause” an. Sie wolle Verhandlungen eine Chance geben, hieß es in Brüssel. Das sagt VDL allerdings bereits seit Wochen – dabei hat sie bisher nicht mal einen Termin im Weißen Haus. An ihrer Stelle fährt nun Italiens Meloni...

    ‹ Die Watchlist EUropa vom 10. April 2025 › Update Handelskrieg: Jetzt ist die EU völlig schutzlos

    7 Comments

    1. Arthur Dent
      11. April 2025 @ 11:25

      Die EU will denselben Blödsinn machen, wie die USA – (Gegen)-Zölle erheben. Warum senkt die EU nicht die Einfuhr-Zölle ihrer Handelspartner?
      Da die USA im Moment Zölle auf alles erheben, werden sich viele Branchen überlegen in die USA zu gehen.

    Antworten

  • Josef Berchtold
    11. April 2025 @ 09:41

    Ja. In den Medien wird es gerade diskutiert.

    Antworten

  • Josef Berchtold
    11. April 2025 @ 09:40

    Der stärkste Gegner von Tampl sind die Finanzmärkte. Mit denen ist nicht zu spaßen. Der Militärisch-industrielle-Komplex wird ihm auch flüstern, was in der Ukraine zu tun ist. Mehr Waffen liefern. Hoffnung für die Militärs in der Ukraine für ihren Abwehrkampf gegen die zerstörerische russische Überfall-Armee.

    Antworten

  • Helmut Höft
    11. April 2025 @ 08:15

    „Der künftige Kanzler Merz hat das aber offenbar nicht verstanden. Er lobte EU-Chefin von der Leyen für ihre angeblich erfolgreiche Gegenwehr gegen Trump.“ Der Herr Joachim-Friedrich Martin Josef Merz ist schlau, der tut nur so, der weiß Bescheid und verstellt sich nur. Raffiniert der Fritze! (-D

    Antworten

  • KK
    10. April 2025 @ 15:36

    Ist mal jemand auf die Idee gekommen, dass das Hin und Her Trumps und das damit verbundene Auf und Ab an den Börsen für diejenigen, die über den jeweils nächsten Schritt im Vorfeld informiert sind, eine Lizenz zum Gelddrucken sind und eine prima Gelegenheit, an den Börsen sehr, sehr reich zu werden (wie er es ja prophezeit hatte)?

    Antworten

  • Michael
    10. April 2025 @ 11:55

    Hat Merz Brüssel und Peking verwechselt? … die entschiedenen chinesischen Gegenzölle und den Verkauf von US Staatsanleihen entgegen dem Nixtun der EU!? Aber egal, der Merz wird’s nicht verstehen!

    Antworten

    • ebo
      10. April 2025 @ 12:02

      Haha, die Chinesen sind tatsächlich die einzigen, die wirklich Widerstand leisten. Es heißt auch, China habe US-Staatsanleihen in großem Stil verkauft – vielleicht war es aber auch der US-Alliierte Japan ????

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    Info: https://lostineu.eu/trump-rudert-zurueck-merz-hat-es-nicht-verstanden/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    11.04.2025

    Nachrichten von Pressenza: Der große Rückschritt: Was der Koalitionsvertrag wirklich bedeutet

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>,11. April 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 11.04.2025


    Der große Rückschritt: Was der Koalitionsvertrag wirklich bedeutet


    Nach zähen Verhandlungen haben CDU/CSU und SPD ihren Koalitionsvertrag unterzeichnet. Mit dem Titel „Verantwortung für Deutschland“ will die neue Bundesregierung Stabilität und Zukunftsfähigkeit signalisieren. Doch schon kurz nach Veröffentlichung mehren sich die kritischen Stimmen: Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen werfen der Koalition&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/der-grosse-rueckschritt-was-der-koalitionsvertrag-wirklich-bedeutet/


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    Bruchstellen – Internationalistische Teach-ins


    Nehmen Sie an der achtwöchigen Folge von Teach-ins teil, um nicht bei den Schlagzeilen stehen zu bleiben und so die unsere Welt formende Kräfte aufdecken zu können. Führende Denker*innen und Aktivist*innen aus der ganzen Welt werden in diesen Teach-ins die&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/bruchstellen-internationalistische-teach-ins/


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    Gewaltfrei verteidigen – Die Geschichte eines radikalen Konzepts


    Die Idee der sozialen Verteidigung als Alternative zur klassischen militärischen Verteidigung hat bereits eine lange Geschichte. Sie hat mehrere Etappen durchlaufen und wurde durch die Erfahrungen der sozialen Kämpfe und des zivilen Widerstands im 20. Jahrhundert weiterentwickelt. Die Idee der&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/gewaltfrei-verteidigen-die-geschichte-eines-radikalen-konzepts/


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    Wettern der Woche: Irgendwas läuft falsch


    Anfang April 1945 waren im KZ Buchenwald an die 48.000 Menschen inhaftiert. Angesichts der bei Gotha stehenden US-Armee begann die SS am 7. April mit der Evakuierung des Lagers; es gelang ihr, trotz aller Verzögerungstaktiken der Häftlinge, etwa 28.000 Gefangene&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/wettern-der-woche-irgendwas-laeuft-falsch/


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    Wurzeln des philippinischen Humanismus: Teil 1 „Kapwa“


    „Kapwa ist die Anerkennung einer gemeinsamen Identität, eines inneren Selbst, das man mit anderen teilt. Die philippinische sprachliche Einheit von Selbst und dem Anderen ist einzigartig und unterscheidet sich von den meisten modernen Sprachen. Warum? Weil in einer solchen Inklusivität&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/wurzeln-des-philippinischen-humanismus-teil-1-kapwa/


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    Von Bratislava nach Wien: Warum tausende Frauen in Europa für ihre Rechte reisen müssen


    Tausende Frauen müssen in Europa über Grenzen reisen, um eine medizinische Leistung zu erhalten: einen Schwangerschaftsabbruch, belegt diese neue Recherche. Die unterschiedlichen Gesetze und Rechte machen es nötig. Österreich ist bei Abtreibung in Europa ein Sonderfall. von Mayya Chernobylskaya (moment.at)&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/04/von-bratislava-nach-wien-warum-tausende-frauen-in-europa-fuer-ihre-rechte-reisen-muessen/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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