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08.07.2025

Video-Bericht von der 88. Free-Gaza-Demo am 5.7.25 in Bremen

aus e-mail von Karin Gerlich, 8. Juli 2025, 10:10 Uhr


-------- Weitergeleitete Nachricht --------

Betreff: Video-Bericht von der 88. Free-Gaza-Demo am 5.7.25 in Bremen

Datum: Sun, 6 Jul 2025 23:12:25 +0200

Von:

An:



Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Freundinnen und Freunde,


zur allgemeinen Kenntnisnahme und mit der Bitte um gezielte

Weiterverteilung.

Eindrucksvolle Bilder und Worte von der 88. Free-Gaza-Demo am 5.7.25 in

Bremen,


Herzliche Grüße

Willi



---------- Forwarded message ---------

Von:

Date: So., 6. Juli 2025 um 14:19 Uhr

Subject: Video-Bericht von der letzten Free-Gaza-Demo am 5.7.25

To: soenke hundt



Liebe Leute,



und wieder hatte die Palästinensische Gemeinde zu einer Free-Gaza-Demo

und Kundgebung aufgerufen. Es war sage und schreibe die 88.


hier: https://youtu.be/CgNekYz3T8I?si=Za3FSZiQagSNsgHC

und hier: https://nahost-forum-bremen.de/?p=14930


Neu bei den zahlreichen Verbotsauflagen: "Death, death to the IDF"

durfte nicht gerufen werden. Es gab Auseinandersetzungen mit der Polizei

deswegen. Aber die Veranstalter konnten nachweisen, dass sie sorgfältig

alle Auflagen des Bremer Ordnungsamtes vorgelesen und ihre Ordner auf

ihre Einhaltung achteten. Johannes Waehnelt von der DPG Bremen ging in

seiner Rede vor allem auf die jüngsten Ereignisse bei den Essensausgaben

ein, die vom Söldnerunternehmen GHF eingerichtet wurden. Es sind

tatsächlich Todesfallen, die viele nicht überleben. Die Rede kann hier

nachgelesen werden:

http://nahost-forum-bremen.de/wp-content/uploads/2025/07/rede-johannes.pdf

Mit solidarischen Grüßen

Sönke Hundt


Von Karin Gerlich mitgesandtes Bild:

titelbild_youtube_1000px


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

08.07.2025

Israels Krieg in Gaza: Zivilisationsbruch eines Verbündeten (Kristin Helberg in BZ, 5.7. 2025)

aus e-mail von Ingrid Rumpf, 8. Juli 2025, 9:42 Uhr      (teilweise doppelt vorhanden)


*Israels Krieg in Gaza: Zivilisationsbruch eines Verbündeten*


/Wer gegen Rassismus, Antisemitismus und die AfD ist, muss auch für die

Menschen in Gaza seine Stimme erheben./


/Kolumne Berliner Zeitung 5.7.2025/



        Kristin Helberg <https://kristinhelberg.tumblr.com/>


Text

<https://kristinhelberg.tumblr.com/post/788272337704353792/httpswwwberliner-zeitungdepolitik-gesellschaftgeo>

Juli 05, 2025

Israels Krieg in Gaza: Zivilisationsbruch eines Verbündeten

Wer gegen Rassismus, Antisemitismus und die AfD ist, muss auch für die

Menschen in Gaza seine Stimme erheben. Eine Kolumne.

BERLINER ZEITUNG

<https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/israels-krieg-in-gaza-zivilisationsbruch-eines-verbuendeten-li.2338543>


*Israels Krieg in Gaza: Zivilisationsbruch eines Verbündeten*


/Wer gegen Rassismus, Antisemitismus und die AfD ist, muss auch für die

Menschen in Gaza seine Stimme erheben./


/Kolumne Berliner Zeitung 5.7.2025/


Lujain wurde fünf Jahre alt, Ahmad sechs, Haya neun, Qusai zwölf. Vier

von 17.121 Kindern und Jugendlichen, die Israel zwischen Oktober 2023

und Juni 2025 getötet hat – eine Schulklasse pro Tag. Internationale

Experten gehen von deutlich mehr Opfern aus, denn das

Gesundheitsministerium in Gaza registriert nur identifizierte Leichen.

Unzählige Vermisste, die unter zerbombten Häusern liegen, sind nicht

erfasst.


Was Israel in Gaza anrichtet, ist ein Zivilisationsbruch. Mit der fast

vollständigen Zerstörung und Blockade des Gebietes bekämpft die

politische und militärische Führung nicht Terroristen, sondern bestraft

2,2 Millionen Menschen kollektiv für die Kriegsverbrechen der Hamas. Die

israelische Armee tötet Zivilisten beim Versuch, humanitäre Hilfe zu

erhalten, Kinder mit Schüssen in Kopf und Brust, Journalisten und

Künstler in einem Café am Strand, Rettungssanitäter im Einsatz. Damit

tun die Soldaten, was Kommandeure und Regierungsvertreter von ihnen

erwarten – sie zerstören palästinensische Existenz, weil es ihrer

Wahrnehmung nach in Gaza keine Unschuldigen gibt.


Viele Israelis sehen das ähnlich. Einer Umfrage der Pennsylvania State

University zufolge sind 82 Prozent der jüdischen Israelis für die

ethnische Säuberung Gazas, 47 Prozent meint, die IDF solle alle Bewohner

eines eroberten Gebietes töten, mehr als die Hälfte (56%) ist außerdem

für die Ausweisung ihrer nicht-jüdischen Mitbürger. Völkischer

Nationalismus und religiöser Fundamentalismus haben die israelische

Gesellschaft von innen zersetzt. Der Genozidforscher Martin Shaw spricht

deshalb von einem „demokratischen Genozid“, der nicht nur von der

Regierung beabsichtigt und vom Militär umgesetzt, sondern auch von

Medien, Politikern und Teilen der Öffentlichkeit unterstützt werde.


Dieses Menschheitsverbrechen betrifft auch Deutschland, denn die

Verantwortlichen sind keine verhassten Diktatoren oder Milizenführer,

sondern enge Verbündete. Bis jetzt verteidigen deutsche Politiker den

Kurs der Extremisten, der Israel zu einem international geächteten

Paria-Staat machen wird. Warum tun sie das? Aus Angst, aus Unkenntnis,

aus Überzeugung?


Wer die von Israel begangenen Verbrechen nur auf radikale Minister

zurückführt, kennt sich nicht aus oder fürchtet um seinen Posten. Aber

wer im Zusammenhang mit Gaza von einem Kulturkampf gegen das Böse

spricht, bedient bewusst die rassistisch-nationalistische Rhetorik eines

Trump, Netanjahu, Orban, Putin, Erdogan und Höcke. Sie alle arbeiten

daran, den Rechtsstaat auszuhöhlen und andere Menschen abzuwerten,

auszugrenzen, als Gefahr darzustellen und zu entmenschlichen. Aktuell

sind das vor allem Palästinenser, Muslime und arabische Migranten, aber

im Kern geht es um alle, die „anders“ sind oder sich für

Gleichberechtigung und Menschenrechte einsetzen. Die

palästinasolidarische Bewegung pauschal zu kriminalisieren und mit dem

Vorwurf des Antisemitismus zu delegitimieren, dient folglich der

Schwächung des Rechtsstaats und normalisiert staatliche Repression.

Deshalb gilt: Wer liberale Demokratie erhalten will, muss jetzt für die

Menschen in Gaza seine Stimme erheben.


Millionen weltweit haben das verstanden, selbst in Deutschland erwacht

die „bürgerliche Mitte“. Viele haben sich wegen Gaza von der Politik

entfremdet, auch Bildungsbürger, Konservative, Humanisten und

ehrenamtlich Engagierte, die sich aus historischer Verantwortung den

Menschenrechten und dem Völkerrecht verpflichtet fühlen. Zehntausende

sind bei der Demonstration United4Gaza vor zwei Wochen durch Berlin

gezogen. Wenn CDU-Politiker dort nur „Islamisten“ und „Israel-Hasser“

sehen, haben sie entweder keine Ahnung vom Zustand dieser Gesellschaft

oder etwas anderes im Sinn.


Tags: Gaza <https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/Gaza> Israel

<https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/Israel> Hamas

<https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/Hamas> Netanjahu

<https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/Netanjahu> Palästinenser

<https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/Pal%C3%A4stinenser> Berliner

Zeitung <https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/Berliner%20Zeitung

Print <https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/Print> online

<https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/online>Kolumne 

<https://kristinhelberg.tumblr.com/tagged/Kolumne>


/Martin Breidert

Beueler Kreuz 1

53604 Bad Honnef

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Martin.breidert@gmx.de <mailto:martin.breidert@gmx.de>/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres: 




Israels Krieg in Gaza: Zivilisationsbruch eines Verbündeten


kristinhelberg.tumblr.com, vom Juli 05, 2025, Kristin HelbergText


Screenshot_2025_07_08_at_10_04_04_Israels_Krieg_in_Gaza_Zivilisationsbruch_eines

Wer gegen Rassismus, Antisemitismus und die AfD ist, muss auch für die Menschen in Gaza seine Stimme erheben. Eine Kolumne. Berliner Zeitung https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/israels-krieg-in-gaza-zivilisationsbruch-eines-verbuendeten-li.2338543


Wer gegen Rassismus, Antisemitismus und die AfD ist, muss auch für die Menschen in Gaza seine Stimme erheben.

Kolumne Berliner Zeitung 5.7.2025

Lujain wurde fünf Jahre alt, Ahmad sechs, Haya neun, Qusai zwölf. Vier von 17.121 Kindern und Jugendlichen, die Israel zwischen Oktober 2023 und Juni 2025 getötet hat – eine Schulklasse pro Tag. Internationale Experten gehen von deutlich mehr Opfern aus, denn das Gesundheitsministerium in Gaza registriert nur identifizierte Leichen. Unzählige Vermisste, die unter zerbombten Häusern liegen, sind nicht erfasst.

Was Israel in Gaza anrichtet, ist ein Zivilisationsbruch. Mit der fast vollständigen Zerstörung und Blockade des Gebietes bekämpft die politische und militärische Führung nicht Terroristen, sondern bestraft 2,2 Millionen Menschen kollektiv für die Kriegsverbrechen der Hamas. Die israelische Armee tötet Zivilisten beim Versuch, humanitäre Hilfe zu erhalten, Kinder mit Schüssen in Kopf und Brust, Journalisten und Künstler in einem Café am Strand, Rettungssanitäter im Einsatz. Damit tun die Soldaten, was Kommandeure und Regierungsvertreter von ihnen erwarten – sie zerstören palästinensische Existenz, weil es ihrer Wahrnehmung nach in Gaza keine Unschuldigen gibt.

Viele Israelis sehen das ähnlich. Einer Umfrage der Pennsylvania State University zufolge sind 82 Prozent der jüdischen Israelis für die ethnische Säuberung Gazas, 47 Prozent meint, die IDF solle alle Bewohner eines eroberten Gebietes töten, mehr als die Hälfte (56%) ist außerdem für die Ausweisung ihrer nicht-jüdischen Mitbürger. Völkischer Nationalismus und religiöser Fundamentalismus haben die israelische Gesellschaft von innen zersetzt. Der Genozidforscher Martin Shaw spricht deshalb von einem „demokratischen Genozid“, der nicht nur von der Regierung beabsichtigt und vom Militär umgesetzt, sondern auch von Medien, Politikern und Teilen der Öffentlichkeit unterstützt werde.

Dieses Menschheitsverbrechen betrifft auch Deutschland, denn die Verantwortlichen sind keine verhassten Diktatoren oder Milizenführer, sondern enge Verbündete. Bis jetzt verteidigen deutsche Politiker den Kurs der Extremisten, der Israel zu einem international geächteten Paria-Staat machen wird. Warum tun sie das? Aus Angst, aus Unkenntnis, aus Überzeugung?

Wer die von Israel begangenen Verbrechen nur auf radikale Minister zurückführt, kennt sich nicht aus oder fürchtet um seinen Posten. Aber wer im Zusammenhang mit Gaza von einem Kulturkampf gegen das Böse spricht, bedient bewusst die rassistisch-nationalistische Rhetorik eines Trump, Netanjahu, Orban, Putin, Erdogan und Höcke. Sie alle arbeiten daran, den Rechtsstaat auszuhöhlen und andere Menschen abzuwerten, auszugrenzen, als Gefahr darzustellen und zu entmenschlichen. Aktuell sind das vor allem Palästinenser, Muslime und arabische Migranten, aber im Kern geht es um alle, die „anders“ sind oder sich für Gleichberechtigung und Menschenrechte einsetzen. Die palästinasolidarische Bewegung pauschal zu kriminalisieren und mit dem Vorwurf des Antisemitismus zu delegitimieren, dient folglich der Schwächung des Rechtsstaats und normalisiert staatliche Repression. Deshalb gilt: Wer liberale Demokratie erhalten will, muss jetzt für die Menschen in Gaza seine Stimme erheben.

Millionen weltweit haben das verstanden, selbst in Deutschland erwacht die „bürgerliche Mitte“. Viele haben sich wegen Gaza von der Politik entfremdet, auch Bildungsbürger, Konservative, Humanisten und ehrenamtlich Engagierte, die sich aus historischer Verantwortung den Menschenrechten und dem Völkerrecht verpflichtet fühlen. Zehntausende sind bei der Demonstration United4Gaza vor zwei Wochen durch Berlin gezogen. Wenn CDU-Politiker dort nur „Islamisten“ und „Israel-Hasser“ sehen, haben sie entweder keine Ahnung vom Zustand dieser Gesellschaft oder etwas anderes im Sinn.


Tags: Gaza Israel Hamas Netanjahu Palästinenser Berliner Zeitung Print online Kolumne


Info: https://kristinhelberg.tumblr.com/post/788272337704353792/httpswwwberliner-zeitungdepolitik-gesellschaftgeo


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

08.07.2025

Der Westen und das Völkerrecht: legal, illegal, scheißegal

freedert.online, 8 Juli 2025 09:14 Uhr, Von Rainer Rupp

Die westlichen "Wertegesellschaftler" sprechen zwar unermüdlich vom Völkerrecht und ermahnen andere Völker schon wegen geringer Vergehen mit empört erhobenem Zeigefinger. Sie selbst aber treten das Völkerrecht mit Füßen oder instrumentalisieren es ‒ gerade wie es ihren eigenen Interessen dient.


Quelle: www.globallookpress.com © Ircs


War Israels Angriffe auf den Iran im Rahmen der Selbstverteidigung und damit völkerrechtskonform? Der Frage geht der Völkerrechtler Norman Paech im Gespräch mit Walter van Rossum nach.


In einem einstündigen exklusiven Video-Interview (https://odysee.com/@Manova_Magazin:3/der-voelkerrechtliche-nihilismus:4?r=7EothkCcP9MG9n99zbGB72qvAPR95iCP) des investigativen Journalisten Walter van Rossum mit dem emeritierten Professor Norman Paech macht der renommierte deutsche Staatsrechtler und Politikwissenschaftler deutlich, wie vor allem die "Eliten" der mächtigsten Staaten des Kollektiven Westens die internationale Rechtsordnung umschiffen beziehungsweise einfach komplett ignorieren, wenn diese ihren Macht- und Geschäftsinteressen zuwiderläuft. Nach dem NATO-Angriff auf Serbien wurde Professor Paech als unbeirrter Verteidiger des Völkerrechts bekannt. Seither ist er trotz seines Alters unermüdlich aktiv geblieben.

Ein typisches Beispiel dafür, wie doppelbödig die Eliten des politischen und medialen Establishments der westlichen "Wertegesellschaft" mit dem Völkerrecht umgehen, ist Israels Angriffskrieg gegen Iran. Die Völkerrechtsverletzung ist dabei doppelt klar:

Erstens handelt es sich eindeutig um einen Aggressionskrieg, denn Israels Berufung auf ein angebliches Recht auf Selbstverteidigung gegen Iran entbehrt jeder faktischen Grundlage.

Zweitens griff Israel gezielt Atomanlagen an, was völkerrechtlich ebenfalls strikt verboten ist.


BRICS-Erklärung verurteilt Angriff auf Iran





BRICS-Erklärung verurteilt Angriff auf Iran







Nach dem israelischen Angriff war in westlichen Regierungskreisen und Redaktionsstuben für ein paar Stunden ein seltenes Phänomen zu beobachten: Westliche Politik und Medien waren sichtlich orientierungslos und wussten nicht, wie sie reagieren sollten. Doch sie fassten sich schnell wieder. Und der deutsche Kanzler, Friedrich Danke-für-die-Drecksarbeit Merz, bedankte sich sogar bei den Israelis für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, der nicht provoziert war und für den es keine Rechtfertigung gibt.

Die Lage in der Ukraine ist wiederum ganz anders. Die Phrase von Russlands angeblich brutalem, unprovoziertem und völkerrechtswidrigem Angriffskrieg kann von Westpolitikern und Medien gar nicht oft genug wiederholt werden. Dieser Begriff solle den Menschen im Westen ins Hirn eingebrannt werden, denn er dient dem Westen als Begründung für eine neue, sehr teure und Opfer von der Bevölkerung fordernde Kriegstüchtigkeit.

Professor Paech argumentiert dagegen, dass die militärische Sonderoperation der Russen in der Ukraine zwar formal ein Angriffskrieg sei, doch der politische und geostrategische Kontext lege nahe, ihn als defensiven Angriff einzuordnen, und nicht als imperialen Eroberungskrieg. Eine solche Differenzierung aber werde von der westlichen Propaganda strikt unterbunden.


In dem einstündigen Video-Interview, das am 6. Juli von Manova auf Odysee veröffentlicht wurde, werden folgende heiße Themen aufgegriffen, die bisher von den selbsterklärten westlichen "Qualitätsmedien" sorgsam ignoriert wurden.

  • Fällt Israels Angriff auf Iran unter Selbstverteidigung?
  • Legitimiert ein iranisches Atomprogramm einen israelischen Angriff?
  • Angriffe auf Atomanlagen sind völkerrechtlich untersagt
  • Wie hätte die UN Israels Angriff unterbinden können?
  • Hätte der Kriegseintritt der USA verhindert werden können?
  • Wie völkerrechtskonform sind Sanktionen?
  • Hat Trump durch den Iran-Angriff einen größeren Krieg verhindert?
  • Welche Mitschuld hat Deutschland?
  • War Merz' "Drecksarbeit"-Formulierung justiziabel?
  • War der Ausbruch aus Gaza am 7. Oktober völkerrechtskonform?
  • Zerstörung Gazas ist nicht von Israels Selbstverteidigungsrecht gedeckt
  • Wie bewerten andere Völkerrechtler die Lage in Nahost?
  • Die konfuse Neuordnung im Nahen und Mittleren Osten
  • Warum Russlands Angriff auf die Ukraine völkerrechtswidrig war
  • Fantasiekonstrukt "Right to protect"
  • Ist ein "(nicht) provozierter Angriffskrieg" eine völkerrechtliche Kategorie?


Einige dieser Themen habe ich im nachfolgenden Text nur in Ansätzen aufgegriffen. Eine ausführliche Darstellung aller Inhalte würde jedoch den Rahmen dieses Formats sprengen und dem Umfang des sehr offenen und ehrlichen Gesprächs nicht gerecht werden.


Gaza: Hunger, der die Sprache besiegt





Meinung

Gaza: Hunger, der die Sprache besiegt






War der Ausbruch aus Gaza am 7. Oktober völkerrechtskonform?

In diesem Teil analysiert Professor Paech die Völkerrechtskonformität des Ausbruchs aus Gaza am 7. Oktober 2023 durch palästinensische Kämpfer, insbesondere die Hamas. An diesem Tag überwand eine bewaffnete Truppe von Palästinensern die Mauern des Freiluftgefängnisses von Gaza und tötete dabei angeblich über 1.000 israelische Soldaten und Zivilisten. "Wir wissen mittlerweile, dass in der Geschichte so einiges nicht stimmt, wie sie kolportiert wird. Doch unzweifelhaft wurden auch sehr viele israelische Zivilisten getötet", meint der Interviewer van Rossum.

In Erwiderung verweist Paech auf die Tendenz im Westen, vor allem aber in Deutschland, dass alles völkerrechtswidrig war, was die Palästinenser dort gemacht haben. Für Medien und Politiker war es natürlich ein Terroranschlag, insbesondere weil ja auch die Hamas immer nur mit dem Beiwort "Terrororganisation" erwähnt wird.

Man müsse aber auch bei den Vorgängen des 7. Oktober sehr genau differenzieren. Denn die Hamas operierte aus einem besetzten Gebiet heraus. Hierbei handelt es sich um eine palästinensische Organisation, die ‒ wie immer man sie auch sieht ‒ das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes im Gazastreifen auf ihrer Seite hat. Das heißt, auch militärischer Widerstand gegen die (israelische) Besatzung ist vollkommen legal! "Das ist in Erinnerung der ganzen Befreiungsbewegung in Afrika in den 70er Jahren und das gilt auch heute für die Hamas."


Lawrow: USA halten Lösung der territorialen Frage in der Ukraine für unvermeidlich





Lawrow: USA halten Lösung der territorialen Frage in der Ukraine für unvermeidlich






Anschließend betont Paech jedoch, dass die Angriffe auf israelische Zivilisten, wie beim Rave-Festival oder in Kibbuzim, sowie die Entführung von Geiseln Kriegsverbrechen darstellen und nicht durch das Völkerrecht gedeckt sind. Er fordert zugleich ein Ende der undifferenzierten Darstellung der Hamas als reine "Terrororganisation" hierzulande und fordert eine präzise Abgrenzung zwischen legitimen und illegitimen Handlungen. Er gibt dabei seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Internationale Strafgerichtshof diese Unterscheidung bei seinen Untersuchungen berücksichtigen werde.

Leider erwähnt Paech nicht den Hintergrund, vor dem die palästinensische Geiselnahme israelischer beziehungsweise jüdischer Personen stattfand. Sie sollten ausgetauscht werden, gegen die Tausenden von Palästinensern, einschließlich vieler Jugendlicher unter 18 Jahren, die oft willkürlich auf den Straßen der von Israel besetzten Gebiete aufgegriffen und verschleppt wurden. Laut den Protokollen überlebender und bei früheren Austauschen freigelassener Palästinenser waren sie entweder unter falschen Anschuldigungen, ohne Angabe von Gründen oder nicht selten ohne Gerichtsurteil viele Jahre in israelischen Foltergefängnissen wie Tiere gehalten worden.

Zerstörung Gazas ist nicht durch Israels Selbstverteidigungsrecht gedeckt

Israels Recht auf Selbstverteidigung gilt nur, was die Hamas-Angriffe gegen israelische Zivilisten, zum Beispiel gegen die Kibbuzim und die zivilen Strukturen, betrifft. Darauf ist das Verteidigungsrecht einer Besatzungsmacht, was auf Israel zutrifft, völkerrechtlich limitiert. Wörtlich betont Paech:


Hilfe als Hinterhalt: Das grausame neue Gesicht von Israels Gaza-Krieg




Meinung

Hilfe als Hinterhalt: Das grausame neue Gesicht von Israels Gaza-Krieg






"Das heißt, wenn sich die Palästinenser militärisch gegen die Besatzung und damit gegen die militärischen Strukturen wenden, die Israelis eigentlich nur ein Recht haben, nämlich sich zurückzuziehen und die Besatzung aufzugeben, denn diese ist rechtswidrig. Aus einer rechtswidrigen Besatzung können sie keinen Völkerrechtstitel auf Selbstverteidigung basteln."

Das heißt, im Grunde hatten die Israelis nur am 8. Oktober das Recht auf Verteidigung, sodass der israelische Angriff an diesem Tage durchaus gerechtfertigt war. Die weitere Frage ist aber, wie lange die israelischen Angriffe weitergehen durften.

"Nach bald zwei Jahren machen sie ja immer noch weiter. Und Kanzler Merz verbreitet immer noch die Legende von der Selbstverteidigung weiter. Etwas, was ich gerne jetzt zitiere, ist eine Erklärung sehr prominenter Künstlerinnen und Künstler. Sandra Hüller, dann Fatih Akin [...], die schon ab 25. Oktober 2023 gesagt haben, dass dies laut prominenter internationaler Völkerrechtler ein Völkermord ist." Weiter führt er aus:

"Meine erste Publikation dazu war im Februar [2024] und auch dort habe ich von einem Völkermord gesprochen. Und zwar nicht etwa wegen der Heftigkeit der Angriffe, sondern wegen der sie begleitenden Absichtserklärung sowohl des Militärs wie auch der Regierung, denn das ist das Allerwesentlichste bei dem Tatbestand eines Völkermords, nämlich die Absicht, eine Gruppe oder ein Volk zu zerstören, gar nicht mal vollständig zu vernichten. Und diese Absicht ist immer wieder bis auf den heutigen Tag auch von Regierungsmitgliedern und anderen immer sehr deutlich bekräftigt worden, und vor allem kriegt diese Absicht ihre Entsprechung in den Taten."


Iran macht USA und Deutschland für den anhaltenden Völkermord Israels in Gaza verantwortlich





Iran macht USA und Deutschland für den anhaltenden Völkermord Israels in Gaza verantwortlich





"Was hier gemacht wird, die Vertreibung der Restbevölkerung von einem Platz zum anderen, um dann den Platz zu vernichten, den die Menschen gerade verlassen haben, um sie dann weiter zu vertreiben, um den Platz zu vernichten. Das alles erfüllt den Tatbestand vieler Kriegsverbrechen, einschließlich des Einsatzes des Hungers als Waffe, welche die Israelis seit Dezember 2024 gezielt einsetzen. Schon damals hatte Human Rights Watch das als eine nicht zulässige Form der Kriegsführung, nämlich als Ansatz zu einem Völkermord, bezeichnet." 

Wie bewerten andere Völkerrechtler die Lage in Nahost?

Auf die Frage von van Rossum, ob Professor Paech mit seiner Auffassung nun als Extremist gilt und wie es kommt, dass in den deutschen Mainstream-Medien immer Völkerrechtler zu Wort kommen, die sagen, das israelische Vorgehen wäre ganz okay, antwortet Paech:

"Gut, Antisemiten sind wir alle, allein schon deshalb, weil wir Fragen stellen." Was die Völkerrechtler im Fernsehen betrifft, also die, die sich in den öffentlichen Medien äußern dürfen, so seien diese "dementsprechend ausgesucht". Sie lenkten auch vom Thema ab, weil sie immer wieder vorgeben, dass es noch "Detailfragen zu klären" gebe. So ähnlich lässt die Bundesregierung auf der Pressekonferenz immer erklären: "Ja, wir prüfen das, aber wir sind noch nicht davon überzeugt, dass das so ist."


Die Welt des Jens Spahn - Israel darf angreifen, weil so Schwule geschützt werden





Meinung

Die Welt des Jens Spahn - Israel darf angreifen, weil so Schwule geschützt werden





Nicht anders verhält sich der (von Westinteressen dominierte) internationale Gerichtshof, der noch nicht von einem Völkermord gesprochen hat, sondern gesagt hat, "wir müssen noch weiter untersuchen, ob es ein Völkermord ist". Inzwischen hat die Regierung Südafrikas ihrem 227 Seiten langen Klage-Dossier weitere Fakten und auch Erklärungen hinzugefügt, die beweisen, dass es ein Völkermord ist. Die Kollegen, soweit ich sie kenne, scheuen sich, sich klar zu äußern, denn das wäre natürlich mit der Folge verbunden, dass man dies strafrechtlich verfolgen müsste.

"Es geht um sehr viel mehr als nur Kriegsverbrechen, denn Völkermord ist noch eine Stufe höher, und das gegenüber (dem mit Sonderrechten ausgestatteten, auserwählten Volk; Anmerkung des Autors) Israel offen zu sagen... Ähm, ich glaube, die (Kollegen) scheuen davor zurück.

Ich bin der Überzeugung, dass in einem Gespräch unter vier Augen sehr viele davon ausgehen, dass es überwältigende Beweise für Völkermord gibt. Sie brauchen sich nur einmal zu überlegen, wenn so etwas wie in Gaza in der Ukraine oder sonst irgendwo geschehen würde, da wäre man sofort dabei, eine Verurteilung wegen Völkermord zu verlangen, so wie auch der Bundestag keine Schwierigkeiten hat, den Völkermord an Armenien, also einen fremden Völkermord, festzustellen. Zugleich ist es im Bundestag immer noch nicht gelungen, den Völkermord in Namibia an den Herero im damaligen Südwestafrika zu formulieren. Das ist immer noch nicht geschehen."


"240 Euro pro getötetem Russen – das ist günstig" – Deutschland strebt neue alte "Effizienz" an




Meinung

"240 Euro pro getötetem Russen – das ist günstig" – Deutschland strebt neue alte "Effizienz" an





Welche Mitschuld hat Deutschland?

In diesem Teil wird Deutschlands mögliche Mitschuld an Völkerrechtsverletzungen beziehungsweise Beihilfe zum Völkermord in Gaza und ‒ im Zusammenhang mit dem israelischen Angriff auf Iran ‒ Beihilfe zu einem Angriffskrieg thematisiert. Nicaragua hat beim Internationalen Gerichtshof (IGH) Klage gegen Deutschland wegen Beihilfe zu einem Völkermord erhoben, basierend auf Waffenlieferungen an Israel. Die Bundesregierung wiegelte zunächst ab, indem sie log und behauptete, nur minimale militärische Ausrüstung geliefert zu haben, keine Waffen. Später gab jedoch Bundeskanzler Olaf Scholz zu, dass Waffen geliefert wurden und dass dies fortgesetzt wird. Seither hat auch Kanzler Merz dies bekräftigt und fortgesetzt.

Der Prozess vor dem Internationalen Gerichtshof mit Nicaragua läuft weiter, wobei die Klage bis Mitte Juli 2025 präzisiert werden soll und Deutschland ein Jahr Zeit hat, darauf zu antworten. Im Kontext des Iran-Angriffs wird argumentiert, dass deutsche Waffenlieferungen an Israel Beihilfe zu einem Völkerrechtsbruch darstellen könnten, wenn nachgewiesen wird, dass diese Lieferungen (zum Beispiel Raketen- oder Panzermotoren) im Krieg eingesetzt wurden. Solche Beihilfe könnte als Kriegsverbrechen gewertet werden, was eine genaue Analyse der Lieferungen erfordert.

Zum Abschluss nochmals die Empfehlung, sich das ganze Interview anzusehen. Es lohnt sich, auch wenn Professor Paech aus bekannten Gründen etwas vorsichtig formuliert, was jedoch der Klarheit seiner Argumente nicht abträglich ist.


Mehr zum Thema – Benimmstunde für Opfernachfahren: Kulturstaatsminister Weimer rechtfertigt Kranzschändung von Dachau


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Video https://rumble.com/v6vrc7v-deutsche-erinnerungen-briefe-an-rt-de.html Dauer 27:30 Min.


RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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Info: https://freedert.online/meinung/250036-westen-und-voelkerrecht-legal-illegal/


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Weiteres: 




MANOVA im Gespräch: 

Der völkerrechtliche Nihilismus (Norman Paech und Walter van Rossum)


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odysee.com, vom 5. Juli 2025, Manova

Im Manova-Exklusivgespräch mit Walter van Rossum erläutert der Politikwissenschaftler Norman Paech, wie die mächtigsten Staaten die internationale Rechtsordnung umschiffen, wenn sie ihren Macht- und Sicherheitsinteressen zuwiderläuft.


Info: Video https://odysee.com/@Manova_Magazin:3/der-voelkerrechtliche-nihilismus:4?r=7EothkCcP9MG9n99zbGB72qvAPR95iCP Dauer 59:53 Min.

08.07.2025

Liest sich wie aus einem Märchenbuch: Geheime Nato-Ziele 

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neopresse.com, 8. Juli 2025, Von: NEOPresse , Themen: 

Die niederländische Regierung hat auf parlamentarischer Nachfrage bestätigt, dass neben den öffentlichen „Resilienz“-Vereinbarungen der NATO auch geheime, unbekannte Ziele existieren, die bindend sind.

Diese geheimen Ziele sind in einem nicht öffentlich zugänglichen Dokument enthalten und gelten als politisch bindend. Die niederländische Regierung erklärte, sich zu den NATO-Vereinbarungen verpflichtet zu haben, weshalb auch interne, klassifizierte Veranstaltungen und eine geheime Übung zur „nationalen Krisenstruktur“ durchgeführt wurden.


Laut Medienberichten, insbesondere „De Andere Krant“, verfolgt die Regierung (u.a., nämlich in diesen Krisenfragen) eine Politik, die auf diesen geheimen NATO-Zielen basiert. Diese sollen die Gesellschaft widerstandsfähiger gegen Bedrohungen wie Krieg, Pandemien oder Naturkatastrophen machen, etwa durch Maßnahmen gegen Sabotage der Infrastruktur oder biologische Angriffe.

Die NATO-Pressestelle bestätigte, dass das Dokument, das die Resilienz-Politik bestimmt, geheim ist. Kritiker sprechen von einem „schwarzen Loch“ in der Demokratie, da die genauen Ziele und Maßnahmen nicht öffentlich bekannt sind. Die sogenannten Resilienz-Ziele umfassen dabei nicht nur militärische Aspekte, sondern auch Bereiche wie Klima und öffentliche Gesundheit, was auf eine umfassende Strategie hinweist, die binden für die Nato-Mitgliedsländern ist. Aber in den Parlamenten nicht diskutiert wird.


Info: https://www.neopresse.com/politik/liest-sich-wie-aus-einem-maerchenbuch-geheime-nato-ziele/?source=ENL


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

08.07.2025

Bericht: China kauft weltweit Bergwerke und sichert sich Vorräte an Seltenen Erden

freedert.online, 8 Juli 2025 06:30 Uhr

Medienberichten zufolge hat die Zahl der von China aufgekauften Bergbauanlagen in der ganzen Welt ein Zehnjahreshoch erreicht. Experten vermuten dahinter den Versuch des Landes, sich in Zeiten geopolitischer Spannungen Seltene Erden zu sichern.


Quelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ilja Najmuschin


Symbolbild


Nach Angaben der US-Zeitung Financial Times hat die Zahl der chinesischen Konzerne, die Vermögenswerte ausländischer Bergbauunternehmen aufkaufen, den höchsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt erreicht. So gab es laut den Studien von den Unternehmen S&P und Mergermarket im Jahr 2024 zehn Übernahmen im Wert von mehr als 100 Millionen US-Dollar (über 85 Millionen Euro), so viele wie seit dem Jahr 2013 nicht mehr. Eine weitere Studie des Griffith-Instituts in Asien stellte fest, dass im vergangenen Jahr der Startschuss für chinesische Auslandsinvestitionen und Bauvorhaben in der Bergbauindustrie fiel.


Gespräche zwischen USA und China: Durchbruch bei Seltenen Erden?





Gespräche zwischen USA und China: Durchbruch bei Seltenen Erden?






Michael Scherb, Gründer und CEO der Private-Equity-Gruppe Appian Capital Advisory, erklärt dazu, dass die Strategie chinesischer Unternehmen "immer ausgefeilter" wird. Analysten und Investoren sind der Meinung, dass das steigende Tempo der Geschäftsabschlüsse zum Teil die Bemühungen Chinas widerspiegelt, dem sich verschlechternden geopolitischen Klima, das es als Investor in wichtigen Ländern wie Kanada und den USA zunehmend unerwünscht macht, einen Schritt voraus zu sein. Michael Scherb stellte auch fest, dass es "in den letzten zwölf Monaten mehr Aktivität gab, weil chinesische Fonds glauben, dass sie dieses kurzfristige Zeitfenster haben". Sie versuchen, möglichst viele Fusionen und Übernahmen zu tätigen, bevor die Geopolitik internationale Geschäfte unmöglich macht, so Scherb weiter. Dem Experten zufolge verhalten sich die chinesischen Unternehmen so, als ob ein "schwarzer Tag" bevorstünde, dessen sie sich durchaus bewusst wären.


Chinas Exportbeschränkungen für Seltene Erden bedrohen deutsche Produktion





Chinas Exportbeschränkungen für Seltene Erden bedrohen deutsche Produktion






Experten beobachten auch, dass chinesische Unternehmen gelernt haben, Bergbauanlagen von westlichen Konkurrenten abzuwerben, da sie eine zuverlässigere langfristige Planung haben, die Investoren und Eigentümern entgegenkommt. Branchenexperten gehen davon aus, dass der Trend der aktiven Expansion Chinas in den Markt für Seltene Erden bis zum Ende dieses Jahres und bis ins nächste Jahr hinein anhalten wird. So kündigte das chinesische Bergbau- und Metallurgie-Unternehmen Zijin Mining bereits Pläne zum Erwerb einer Goldmine in Kasachstan für 1,2 Milliarden US-Dollar (mehr als eine Milliarde Euro) an, berichtet die Zeitung Iswestia.

China beherrscht bekanntlich die Verarbeitung der meisten kritischen Mineralien, darunter Seltene Erden, Lithium und Kobalt – und doch benötigt das Land ständig riesige Mengen dieser Rohstoffe, die es nicht besitzt. Experten schätzen, dass 61 Prozent des Abbaus und 92 Prozent der Verarbeitung von Seltenerdmetallen heute ein chinesisches Monopol sind. Interessanterweise waren die USA bis zum Jahr 1980 ein solcher Monopolist, bis sie diesen Bereich an China abgaben, was zu einer fatalen Abhängigkeit Washingtons von Peking führte. Bekannt ist auch, dass chinesische Finanzinstitute in den letzten Jahren Kredite in Milliardenhöhe für Bergbau- und Verarbeitungsprojekte in Entwicklungsländern vergeben haben.


Mehr zum Thema – Handelskrieg vorbei? China traf mit Seltenen Erden genau ins Schwarze


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Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/anpx7559y2zxz63j/Asiatische_Staatschefs_unbeeindruckt_von_Anti_China_Hetze_aus_USA.mp3 Dauer 7:04 Min.


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Info: https://freedert.online/asien/250043-bericht-china-kauft-weltweit-bergwerke/


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08.07.2025

Deutschlands mächtigster Kapitalverband: Sparen zulasten Pflegebedürftiger

freedert.online, 8 Juli 2025 08:29 Uhr, Von Susan Bonath

Pflegebedürftige werden in Deutschland bereits maximal geschröpft. Trotzdem klagen die Kassen über Finanznot. Der politisch einflussreiche Unternehmerverband BDA fordert Abhilfe: Leistungen im ersten Pflegejahr, Zuschüsse, Haushaltshilfen und Heimunterbringung sollen gestrichen werden.


Quelle: www.globallookpress.com © Ute Grabowsky / photothek.net


Symbolbild


Der politisch einflussreichste Dachverband der deutschen Kapitallobby, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hat wieder zugeschlagen. Sein neuer "Vorschlag" richtet sich gegen die Schwächsten: pflegebedürftige Kranke und Alte. Um die Pflegekassen vor der Pleite zu bewahren, will er den schon jetzt arg geschröpften Betroffenen nicht nur den mickrigen Zuschuss für eine Haushaltshilfe streichen, sondern die Leistungen im ersten Pflegejahr versagen und Heimbetreuung weiter verteuern.

Alt, krank und abkassiert

Gutachter, die Behinderte am Telefon abspeisen, ein Parkinson-Patient, der jahrelang um einen mickrigen Zuschuss für eine Haushaltshilfe kämpfen muss, eine 94-Jährige, der ein Pflegegrad verweigert wird, weil sie noch ein paar Schritte am Rollator gehen kann: Fälle wie diese aus dem Umfeld der Autorin kennen wohl inzwischen viele. Sie sind in Deutschland Alltag.

Am schlimmsten trifft es Pflegeheimbewohner. Die steigenden Eigenanteile, die je nach Bundesland derzeit zwischen 2.700 und 3.800 Euro monatlich liegen, sind für gewöhnliche Familien schon lange nicht mehr bezahlbar. Reicht das Geld Betroffener und ihrer Angehörigen nicht aus, muss das Sozialamt beisteuern. Dann bleibt den Alten und Kranken meist nur übrig, bis an ihr Lebensende mit einem marginalen monatlichen "Taschengeld" von derzeit 152,01 Euro dahinzuvegetieren. 

Kassenhilfen streichen


Subventioniertes Lohndumping: Fast eine Million Beschäftigte stocken mit Bürgergeld auf





Analyse

Subventioniertes Lohndumping: Fast eine Million Beschäftigte stocken mit Bürgergeld auf




Wo Millionen im Niedriglohnsektor schuften müssen, Wohlhabende sich aus dem Sozialsystem ausklinken dürfen, Führungsbürokraten Spitzengehälter abzweigen und der Staat in Rüstung anstatt in Menschenwürde investiert, bleiben schlimmere Folgen nicht aus: Die Pflegekassen klagten kürzlich zum wiederholten Mal über ein Milliardendefizit. 

Die zu fast jedem sozialpolitischen Thema im Bundestag gehörte, einflussreiche Unternehmervereinigung BDA will dem auf neoliberale Weise Abhilfe schaffen: Obwohl sie in der Regel jahrelang selbst eingezahlt haben, sollen Betroffene im ersten Jahr ihrer Pflegebedürftigkeit keine Leistungen mehr erhalten. Der Dachverband spricht euphemistisch von einer "Karenzzeit".

Drastisch kürzen will die BDA zudem Heimkostenzuschüsse in den ersten beiden Jahren, welche die schon jetzt horrenden Eigenanteile begrenzen sollen, sowie den ohnehin zu mickrigen Betrag von 131 Euro monatlich, den noch zu Hause Lebende für eine Haushaltshilfe beantragen können.

Gesunde gegen Kranke ausspielen

Die BDA gibt vor, mit der sogenannten "Karenzzeit" könne der Staat angeblich sechs Milliarden Euro jährlich einsparen. Wie Pflegebedürftige ohne dickes Bankkonto sich in dieser Zeit ohne Hilfe über Wasser halten sollen? Kein Thema. Auf diese Weise könne der Staat, wie es heißt, "Unternehmen und Beschäftigte als Beitragszahler entlasten." So spielt die BDA Gesunde gegen Kranke und Junge gegen Alte aus. Das Muster kennt man schon: Auch das Aufhetzen von Arbeitsplatzbesitzern gegen Erwerbslose oder Deutschen gegen Ausländer gehören zu den beliebten Inhalten in Medienbeiträgen und Politikerreden.

Ihren Wunsch nach Streichung des sogenannten Entlastungsbetrags für eine Haushaltshilfe begründet die BDA mit einem völlig unbelegten Vorwurf: Angeblich lüden die dafür erhältlichen 131 Euro pro Monat zu "Mitnahmeeffekten" ein. Wer weiß, wie schwer an einen Pflegegrad zu kommen ist, der weiß, welch ein Unsinn das ist. Aber Betrugsvorwürfe gegen Arme ziehen wohl immer – ähnliche Debatten über Bürgergeldbezieher lassen grüßen –, während die Bundesregierung bei milliardenschwerem Steuerbetrug stets beide Augen zudrückt.

Lobby für Sozialdarwinismus


Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig





Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig







Nun ist es die Rolle von Kapitalverbänden, ihren finanzgewaltigen Einfluss auf die Politik nur zugunsten ihrer Klientel auszuüben: Großindustrielle und -aktionäre, Spekulanten und sonstige leistungslos Profitierende. Seit vielen Jahren kommen sie damit durch. Die Folgen: Renten- und Sozialleistungskürzungen in großem Umfang, Hartz IV als Gängel- und Erpressungssystem für Arbeitslose, Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge und so weiter. Hauptsache, das Geld fließt immer nach oben.

Die BDA weiß die Bundesregierung dabei auf ihrer Seite. Laut Medienberichten soll sich auch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für ein Stutzen der Pflegeleistungen ausgesprochen haben. Diese Versicherung könne "nur fortbestehen als Teilkaskoversicherung", sagte sie demnach. Denn "mit Umverteilungsfantasien ist das System nicht zu retten", so Warken. Die fleißig praktizierte Umverteilung von unten nach oben meint sie damit ersichtlich nicht.

Normalerweise müsste es bei jedem derart antisozialen Vorschlag wie diesem einen Aufschrei von unten geben. Unterstützt von Gewerkschaften und Parteien, die sich für "links" halten, müssten die Lohnabhängigen in Massen vor den Türen der Wirtschaftslobbyisten aufschlagen und das Land mit Streiks lahmlegen, einfach, um für sich zu retten, was zu retten ist.

Doch das ist aktuell nicht zu erwarten in Deutschland. So werden wohl künftig noch mehr Rentner auf den Straßen um Pfandflaschen konkurrieren, Alte und Kranke verwahrlosen und Pflegeheime weiter zu bloßen Aufbewahrungsanstalten verkommen, die schnelles Ableben fördern. Und wer gar nicht mehr kann, dem empfiehlt die BDA mit freundlicher Unterstützung der Bundesregierung das frühzeitige Ableben – natürlich indirekt, gespickt mit vielen Euphemismen. Die Lobby für Sozialdarwinismus sitzt am Hebel.

Mehr zum Thema - Hamburger Senat macht Vonovia Millionengeschenk


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Video https://rumble.com/v6uowmb-bertelsmann-stiftung-warnt-immer-mehr-hausrzte-hngen-kittel-an-den-nagel.html Dauer 6:11 Uhr


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08.07.2025

Liveticker Ukraine-Krieg: US-Präsident Trump will wieder Waffen an Ukraine liefern

freedert.online, 8 Juli 2025 07:00 Uhr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

Quelle: AP © Matt Rourke

  • 8.07.2025 08:31 Uhr

08:31 Uhr

17 Tote und 142 Verletzte in Russland durch ukrainische Angriffe innerhalb einer Woche

Das russische Außenministerium hat traurige Statistiken über die ukrainischen Angriffe auf Russland innerhalb der vergangenen Woche bekannt gegeben. Rodion Miroschnik, der für Aufklärung der Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sondergesandte, teilte der Nachrichtenagentur TASS mit, dass infolge der Attacken in den vergangenen sieben Tagen 17 Menschen ums Leben gekommen seien. Weitere 142 Menschen, darunter acht Minderjährige, seien verletzt worden. Dabei fügte der Diplomat hinzu:  

"Die größte Zahl der Opfer wurde aus dem Gebiet Belgorod, der Teilrepublik Udmurtien, der Volksrepublik Donezk und dem Gebiet Cherson gemeldet."

Der Gegner habe dabei die Gebiete Belgorod, Kursk und Brjansk besonders intensiv mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Außerdem habe das ukrainische Militär seinen Artilleriebeschuss auf das Gebiet Belgorod verstärkt. So seien an einem einzigen Tag allein im Bezirk Krasnaja Jaruga 146 Geschosse eingeschlagen. In der vergangenen Woche seien in diesem russischen Grenzgebiet 39 Zivilisten verletzt und weitere zwei getötet worden.

  • 08:08 Uhr

    DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden


    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik elf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. Juli bis 0 Uhr am 8. Juli (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Ein Wohnhaus wurde beschädigt.

  • 07:33 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht drei ukrainische Drohnen 

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Dienstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte gemeldet, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21:30 Uhr MESZ am Montag bis 6 Uhr MESZ am Dienstag über dem Grenzgebiet Belgorod drei unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.

  • 07:00 Uhr

    US-Präsident Trump will wieder Waffen an Ukraine liefern

    US-Präsident Donald Trump will der Ukraine trotz eines jüngst bekannt gewordenen teilweisen Lieferstopps weiter Waffen zur Verfügung stellen. Auf die Frage eines Journalisten, ob er beabsichtige, weitere Waffen in die Ukraine zu liefern, sagte der Republikaner am Rande seines Treffens mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus:

    "Wir werden noch weitere Waffen schicken. Wir müssen es. Sie müssen in der Lage sein, sich zu verteidigen. Sie werden sehr schwer getroffen."

    Vorrangig solle es sich dabei um Verteidigungswaffen handeln, betonte Trump. Der Präsident bekräftigte erneut seinen Wunsch nach einem Ende des Krieges. Was zwischen Russland und der Ukraine geschehe, sei eine "schreckliche Sache". Jede Woche würden Tausende Russen und Ukrainer ihr Leben verlieren. Er sei "überhaupt nicht glücklich" mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

    Erst am vergangenen Dienstag war bekannt geworden, dass die USA die Lieferung einiger bereits zugesagter Waffen – darunter auch Flugabwehrraketen – an die Ukraine gestoppt hatten. Das US-Verteidigungsministerium erklärte dazu, dass die USA dabei seien, ihre eigenen Fähigkeiten zu überprüfen und dass sie auch Hilfen für andere Länder gestoppt hätten.

  • 7.07.2025 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Zivilist in Gorlowka durch ukrainischen Angriff getötet

    Ein Bewohner der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik ist durch einen ukrainischen Angriff ums Leben gekommen. Dies meldet der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko. Nach Angaben der republikanischen Verwaltung zur Dokumentation ukrainischer Kriegsverbrechen haben Kiews Truppen seit Tagesbeginn mindestens neun Artilleriegranaten im NATO-Standardkaliber 155 Millimeter sowie zwei Kamikazedrohnen auf Gorlowka abgefeuert.

  • 21:43 Uhr

    Gouverneur von Saporoschje: Ukrainer melden Koordinaten von Rekrutierungszentren an Russland

    Die Bewohner der von Kiew kontrollierten Gebiete leiten die Koordinaten von ukrainischen Rekrutierungszentren (TZK) über Messengerdienste an russische Streitkräfte weiter. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, mit. Anlässlich der russischen Angriffe gegen die TZK in den Städten Saporoschje und Charkow erklärte Balizki am heutigen Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

    "Die TZK sind für zahlreiche Verbrechen gegen Bewohner der Rest-Ukraine verantwortlich, bis hin zu Morden an jenen, die sich weigern, als Kanonenfutter für Interessen des Westens zu dienen. Diese Angriffe sind in vielerlei Hinsicht das Ergebnis von Informationen jener, die in den von Kiewer Nazis vorübergehend besetzten Gebieten verbleiben und die Koordinaten der Kriegsverbrecher melden."

    Zuvor hatte Balizki am 13. Juni bekannt gegeben, dass die Regierung einen Chatbot zur Verarbeitung von Informationen über Verbrechen in den von Kiew kontrollierten Regionen eingerichtet hat.

  • 21:21 Uhr

    Wadephul: Haben über eine Milliarde Euro für tschechische Munitions-Initiative ausgegeben


    Deutschland hat im Rahmen der tschechischen Initiative zur Beschaffung von Munition für die Ukraine einen Beitrag von über einer Milliarde Euro geleistet, sagt Bundesaußenminister Johann Wadephul. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem tschechischen Amtskollegen Jan Lipavský bezeichnete er Prags Initiative als "sehr wichtig". Lipavský dankte seinerseits Wadephul und merkte an, dass Deutschlands Beitrag zu der Initiative einer der größten seit ihrem Bestehen sei.

    Im Rahmen der sogenannten tschechischen "Munitions-Initiative" werden seit Frühling 2024 durch westliche Länder vor allem Großkaliber-Artilleriegeschosse in Drittstaaten eingekauft und an das ukrainische Militär weitergeleitet. Nach Angaben des tschechischen Verteidigungsministeriums soll Kiew so im vergangenen Jahr über 1,5 Millionen Granaten erhalten haben.

  • 20:53 Uhr

    Lawrow: BRICS-Mitglieder verstehen Ursachen der Ukraine-Krise

    Die Teilnehmer des BRICS-Gipfels in Rio de Janeiro zeigen zunehmend besseres Verständnis für die Grundursachen der Ukraine-Krise, sagt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Im Rahmen der Pressekonferenz nach Abschluss des Gipfels führte er dazu aus:

    "In der Deklaration und den Reden wurde die Position von vielen Teilnehmern zur Lage in der Ukraine erläutert. Alle haben ausgewogene und objektive Positionen vertreten, sie zeigten zunehmendes Verständnis für die Grundursachen dieser Krise, die darin bestehen, dass der Westen jahrelang Sicherheitsbedrohungen für unser Land geschaffen hat, darunter durch die NATO-Osterweiterung mit dem offensichtlichen Ziel, die Ukraine einzuverleiben und die Kriegsmaschinerie der NATO direkt an unseren Grenzen aufzubauen."

  • 20:17 Uhr

    Im Visier der Geran-Drohnen: Russland greift ukrainische Rekrutierungszentren an


    Die russische Armee hat in den vergangenen Tagen mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet der Ukraine durchgeführt. Mithilfe von Drohnen des Typs "Geran" wurden gezielt Rekrutierungszentren der ukrainischen Armee angegriffen.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/


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    08.07.2025

    Die Mitte zerlegt sich, Polen revanchiert sich – und kein Zoll-Brief von Trump

    lostineu.eu, 8. Juli 2025

    Die Watchlist EUropa vom 08. Juli 2025 – Heute mit News und Updates zum Misstrauensvotum gegen die EU-Kommission, zum Streit um die Grenzkontrollen und zum Handelskrieg der USA.

    Es war eine ungewöhnlich harte Debatte, die sich die Europaabgeordneten am Montag in Straßburg geliefert haben, um das Misstrauensvotum gegen die EU-Kommission am Donnerstag vorzubereiten.

    Behördenchefin von der Leyen war mit ihrem gesamten Team erschienen, um alle Vorwürfe zurückzuweisen. In der Coronakrise habe sie alles richtig gemacht, ein Pfizergate habe es nie gegeben, ihre SMS ließ sie einfach aus.

    Für die Rechten, die den Misstrauensantrag gestellt hatten, sprach AfD-Mann R. Aust. Er erinnerte an “Zensursula”, die Berateraffäre und das Pfizergate: “Wir schicken Sie am Donnerstag in den unverdienten politischen Ruhestand”.

    Stürzt VdL später – wie Santer?

    Doch das dürfte fehlschlagen. Die für einen Erfolg nötige Zwei-Drittel-Mehrheit ist nicht in Sicht. Dafür gibt es ein historisches Vorbild: Auch beim Sturz der Santer-Kommission 1999 war zuvor ein Misstrauensantrag gescheitert.

    Gestürzt ist Santer trotzdem – über Enthüllungen, die den Rückzug erzwangen. Das kann VdL auch noch passieren. Sie könnte aber auch über ihre eigene Politik stolpern. Denn die “Mitte”, die sie bisher stützte, zerlegt sich selbst.

    Schuld daran ist vor allem die konservative EVP, der CDU/CSU angehören. Sie blinkt rechts und paktiert mit eben jener EKR, aus der der Misstrauensantrag kommt. Damit treibt sie Sozialisten und Liberale zur Weißglut.

    Genossen geloben “Widerstand”

    “Wer steht denn noch hinter Ihnen”, fragte die Liberale Hayer. “Wie lange wollen Sie noch wegschauen?” so auch Sozialistenchefin Garcia. “Wenn Sie nicht bald umsteuern, werden wir den Widerstand gegen Sie anführen“, drohte sie.

    Die Genossen haben von der Leyen eine Frist bis bis September gesetzt – wenn sie ihren Kurs nicht ändert, wollen sie ihr die Unterstützung entziehen. Das Misstrauen wollen sie ihr aber nicht aussprechen – noch nicht.

    Doch immerhin hat die Debatte gezeigt, wie dünn das Eis geworden ist, auf dem die Kommissionschefin tanzt. “Die Mitte hält”, hieß es nach der Europawahl. “Die Mitte zerlegt” sich – das ist der Befund ein Jahr später.

    Die Lage erinnert mich an die Endphase der deutschen Ampel-Koalition…

    Siehe auch Affront im Parlament: VdL will Misstrauensvotum schwänzen

    News & Updates

    • Polen revanchiert sich, Dobrindt findet das gut. Offenbar als Reaktion auf die deutschen Grenzkontrollen hat auch Polen begonnen, seine Übergänge strikt zu überwachen. Damit gerät das Schengen-System des freien Reisens noch mehr unter Druck. Bundesinnenminister Dobrindt findet das aber nicht schlimm, im Gegenteil: Die Kontrollen seien vielmehr “ein wichtiges Signal, um das Migrationsgeschehen an den Außengrenzen in den Griff zu bekommen”, sagte ein Sprecher. – Allerdings geht es zwischen Polen und Deutschland nicht um Außen-, sondern um Innengrenzen…
    • Euroländer sollen den Gürtel enger schnallen (außer für Waffen). Obwohl Deutschland seit zwei Jahren in der Rezession steckt und nun ein weiterer schwerer Schock durch die US-Strafzölle droht (siehe unten), wollen die Finanzminister der Eurozone am bisherigen Sparkurs festhalten. Nur bei der Aufrüstung soll die “fiskalische Zurückhaltung” nicht mehr gelten, heißt es in einer aktuellen Erklärung. – Mehr im Blog
    • Israel will 600.000 Palästinenser in Lager “konzentrieren”. Israels Kriegsminister Katz hat nach Medienberichten die Planung eines Auffanglagers für 600.000 von der Armee vertriebene Palästinenser im Gazastreifen angeordnet. Katz sprach von einer „humanitären Stadt“ auf den Trümmern des zerbombten Ortes Rafah. – Die israelische Zeitung “Haaretz” berichtet über “Plans to Concentrate”. Das weckt schlimme Erinnerungen..

    Das Letzte

    Kein Zoll-Brief von Trump. Die EU rechnet vorerst nicht mit einem Zoll-Hammer von US-Präsident Trump. Es werde keinen “blauen” Brief geben, sagten EU-Vertreter, die namentlich nicht genannt werden wollen. Zuvor hatte Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social derartige Briefe an die Regierungen von Japan und Südkorea veröffentlicht. Sie sehen Zölle in Höhe von 25 Prozent ab dem 1. August vor. Die EUropäer hoffen nun, dass sie eine Gnadenfrist erhalten. Doch ist das wirklich eine gute Nachricht – oder versucht Trump nur, sie noch mehr unter Druck zu setzen? Gespalten hat er sie schon… – Siehe auch Deal mit Trump: Die EU weiß nicht, was sie will (und wo sie steht)

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    ‹ Eurogruppe nickt Sparkurs ab – außer bei der Rüstung

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    Info: https://lostineu.eu/die-mitte-zerlegt-sich-polen-revanchiert-sich-und-kein-zoll-brief-von-trump/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    Weiteres: 




    Eurogruppe nickt Sparkurs ab – außer bei der Rüstung


    lostineu.eu, 7. Juli 2025

    Der Wahnsinn hat Methode. Anders kann man die aktuelle Erklärung der Eurogruppe zur Fiskalpolitik nicht mehr erklären. Obwohl Deutschland seit zwei Jahren in der Rezession steckt und nun ein weiterer schwerer Schock durch die US-Strafzölle droht, wollen die Finanzminister der Eurozone am Sparkurs festhalten. Nur bei der Aufrüstung soll die “fiskalische Zurückhaltung” nicht gelten, heißt es: “Excluding increased defence spending, fiscal restraint remains appropriate, and we are committed to implementing our medium-term plans in line with the revised governance framework.” Schlimmer noch: Von der Aufrüstung könnten konjunkturelle Impulse ausgehen, meinen die Minister. Dass eben diese Aufrüstung bei “fiskalischer Zurückhaltung” zu massiven Sozialkürzungen führen dürfte, kommt mit keinem Wort vor…

    P.S. Zur deutschen Schuldenorgie hat die Eurogruppe keine Meinung – denn Finanzminister Klingbeil hat seinen Plan noch nicht einmal in Brüssel vorgelegt. Deshalb hat man wohl auch nicht über den geplanten Kauf von 1000 Kampfpanzern für die Bagatelle von 25 Mrd. Euro geredet…

    ‹ Deal mit Trump: Die EU weiß nicht, was sie will (und wo sie steht) › Die Mitte zerlegt sich, Polen revanchiert sich – und kein Zoll-Brief von Trump

    8 Comments

    1. Arthur Dent
      7. Juli 2025 @ 22:55

      So ein Panzer steht bestenfalls irgendwo herum, schlimmstenfalls wird er zerstört. Der Mehrwert ist eher gering. (Eine entsprechende Studie gibt es von Tom Krebs und Patrick Kaczmarczyk von der Uni Mannheim).
      Ansonsten ist der Sparkurs eher ein Segen – letztes Jahr überwies die EU 2,2 Mrd. Euro Agrarsubventionen (das sauer verdiente „Moos“ der Steuerzahler) an Griechenland für Weizenfelder im Wald und Olivenhaine jenseits der Baumgrenzen sowie Ölbaumplantagen auf einem Militärflugplatz. Ein gigantischer Subventionsbetrug – mittlerweile hat die EU Strafzahlungen in Höhe von 415 Mio. verhängt, die wohl ebenfalls vom Steuerzahler gezahlt werden müssen. (Erst wird dem braven Bürgersmann das Geld abgeknöpft um es irgendwelchen kriminellen Elementen in die Taschen zu stopfen, dann wird der Bürgersmann auch noch dafür bestraft).
      Schuldenbremsen sind zwar ökonomischer Unsinn, aber nur, wenn man vertrauenswürdige Politiker hat.

    Antworten

  • Helmut Höft
    7. Juli 2025 @ 22:05

    Zum Thema, Buchempfehlung: Clara E. Matte “Die Ordnug des Kapitals” ISBN 978-3-948608-56-9 Rezensionen auf perlentaucher.de, mein Komentar: Unbedingt lesenswert!!

    Antworten

  • Erneuerung
    7. Juli 2025 @ 18:35

    Diese Kamfpanzer sind aber doch garantiert ein Gamechanger im derzeitigen Krieg, der per 2029, so der Plan, allumfassend werden soll. Russland muss zerschlagen werden in einzelne Teile, die dann jeweils nach Nuland-Rezeptur ihre Bodenschätze und ihr Menschenmaterial opfern, damit wertewestliche Demokratie einziehen kann. Die grünen Schutzmaßnahmen für die Spezies Leopart scheinen doch aber nicht den gewünschten Erfolg zu bringen, ob es dann mit neuen Modellen besser klappt? Vielleicht sollten vor Auftragsvergabe Briefe an Moskau und Peking geschickt werden mit der Bitte, sie mögen doch ihre technologischen Entwicklungen wieder beim Jahr 1960 ansiedeln, damit der Wettewesten erfolgeich sein kann.

    Antworten

    • KK
      7. Juli 2025 @ 19:46

      Ob das Problem, woher der ganze Sprit für die 1000 Panzer bis nach Moskau herkommen und wer ggf. die völlig aus dem Ruder laufenden Preise dafür zahlen soll, wo man doch russische Energie boykottiert, erkannt wurde? Von der Bezahlung der ganzen CO2-Zertifikate noch gar nicht angefangen… ????

      Antworten

  • KK
    7. Juli 2025 @ 18:22

    Bei solchen Nachrichten über die Unsäglichkeiten von oben, die ja im Grunde täglich auf uns einprasseln, müsste der Absatz an Beta-Blockern eigentlich ins unermessliche steigen…

    Antworten

    • Michael
      7. Juli 2025 @ 19:39

      Und jetzt wünscht sich Trittin auch noch ein Comeback der unsäglichen Baerbock (Berliner Zeitung) weil sie Deutschland endlich zu einer Sicherheitsstrategie verholfen hat, 40 Jahre nach den USA! Da kann ich nur hoffen sie scheitert bei der UN und Trittin kehrt zum Flaschenpfand zurück!

      Antworten

      • Arthur Dent
        7. Juli 2025 @ 23:10

        @Michael
        Mr. Dosenpfand hat während seiner Studienzeit Demos gegen Rekrutengelöbnisse organisiert. Weiß der heute wahrscheinlich gar nicht mehr…

    • Arthur Dent
      7. Juli 2025 @ 23:04

      @KK
      Sind die denn noch vorrätig in den Apotheken? ????

      Antworten

  • Was sagen Sie dazu?



    Info: https://lostineu.eu/eurogruppe-nickt-sparkurs-ab-ausser-bei-der-ruestung/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Deal mit Trump: Die EU weiß nicht, was sie will (und wo sie steht)


    lostineu.eu, vom 7. Juli 2025

    Der angestrebte Handelsdeal mit US-Präsident Trump sorgt für Verwirrung und Streit. Erst hieß es, Trump habe bereits entscheiden und eine Vereinbarung unterzeichnet, die aber erst am 1. August in Kraft treten soll. Dann erklärte die EU-Kommission, die Verhandlungen gingen wie geplant bis zum 9. Juli weiter; Behördenchefin von der Leyen und Trump seien in direktem Austausch. Allerdings schienen die EU-Sprecher selbst nicht zu wissen, worüber noch verhandelt wird und wo man steht. Derweil berichtet das “Handelsblatt”, dass die Einheit unter den EU-Staaten bröckelt. Deutschland und Italien wollen einen schnellen Deal und keine Vergeltung, Frankreich möchte lieber weiter verhandeln und den Druck durch Gegenzölle erhöhen…

    Siehe auch Deal mit Trump: Die EU wird immer bescheidener

    ‹ Affront im Parlament: VdL will Misstrauensvotum schwänzen

    Was sagen Sie dazu?


    Info: https://lostineu.eu/deal-mit-trump-die-eu-weiss-nicht-was-sie-will-und-wo-sie-steht/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.07.2025

    Nato-Staaten setzen geheime „Resilienz-Ziele“ um

    multipolar-magazin.de, von 4. Juli 2025, (multipolar) (evtl.teilweise doppelt vorhanden)

    Niederländische Regierung räumt Existenz geheimen Nato-Dokuments ein / Verpflichtende Ziele betreffen auch zivilen Bereich von Gesundheit bis „Desinformation“ / Niederländischer Abgeordneter: „riesiges schwarzes Loch“ in der Demokratie


    Den Haag / Berlin.

    Die niederländische Regierung hat auf parlamentarische Nachfrage erklärt, dass es neben bekannt gegebenen „Resilienz“-Vereinbarungen der Nato auch geheime, verpflichtende Ziele des Militärbündnisses gibt. Das sagte die stellvertretende niederländische Ministerpräsidentin und Gesundheitsministerin Fleur Agema Anfang Juni in Antworten auf Anfragen der Opposition. Man habe sich zu den mit der Nato getroffenen Vereinbarungen verpflichtet, daher seien auch die Ziele in dem „nicht öffentlich zugänglichen“ Dokument „politisch bindend“. Die niederländische Regierung habe zudem im Rahmen der Nato-Verpflichtungen zu den „Resilienz-Zielen“ interne klassifizierte Veranstaltungen durchgeführt. Auch eine geheime Übung zur „nationalen Krisenstruktur“ sei abgehalten worden, hatte die niederländische Ministerin, die mittlerweile im Amt abgelöst wurde, erklärt.

    Die oppositionelle niederländische Zeitung „De Andere Krant“ berichtete daraufhin, die Regierung habe eingeräumt, eine Politik zu verfolgen, die auf „geheimen Nato-Zielen“ beruhe. Die „Resilienz-Ziele“ sollen die Gesellschaft „widerstandsfähig“ gegen störende Ereignisse wie Krieg, Pandemien und Naturkatastrophen machen. Die Bevölkerung solle so auf Krisensituationen wie „Sabotage der Trinkwasserversorgung, Abschaltung der Strom- und Kommunikationsnetze und biologische Kriegsführung“ gut vorbereitet werden. Die Nato-Pressestelle habe der Zeitung gegenüber bestätigt, dass das Dokument, auf dessen Grundlage die Niederlande und andere Nato-Mitgliedsstaaten eine Resilienz-Politik verfolgen, „geheim“ sei. Ein niederländischer Abgeordneter habe aufgrund der geheimgehaltenen Ziele von einem „riesigen schwarzen Loch“ in der Demokratie gesprochen. Die „Resilienz-Ziele“ der Nato seien nicht auf militärische Angelegenheiten beschränkt, sondern umfassten „zahlreiche Politikbereiche wie Klima und öffentliche Gesundheit“, zitiert das regierungskritische Medium den Abgeordneten der Opposition.

    Auf Anfrage von Multipolar hat das deutsche Bundesinnenministerium die Existenz des geheimen Nato-Dokuments nicht bestritten. In seiner Antwort teilte die Pressestelle des Ministeriums mit, man bitte um Verständnis, wenn man zu dem „nicht öffentlich zugänglichen Nato-Dokument“ keine Auskünfte erteilt. Weitere Fragen, ob das Dokument den Abgeordneten des Bundestags, dem Parlamentarischen Kontrollgremium oder dem Verteidigungsausschuss bekannt sei und ob die Bundesregierung ebenfalls geheime Veranstaltungen und Übungen zu den Nato-Resilienz-Zielen durchgeführt habe, ließ das Ministerium unbeantwortet. Stattdessen wurde auf zwei Erklärungen der Staats- und Regierungschefs der NATO-Bündnispartner zu den Zielen verwiesen.

    In Deutschland hat zuerst der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring über die Erkenntnisse aus den Niederlanden berichtet (https://norberthaering.de/macht-kontrolle/resilienz/). Er weist darauf hin, dass bereits in der Corona-Krise in Deutschland und anderen Nato-Staaten die jeweilige Armee maßgeblich an der Leitung der Maßnahmen beteiligt war. Dies sei keine Ausnahme gewesen, sondern eine „Blaupause“ dafür, dass nach und nach „alle wichtigen zivilen Angelegenheiten“ in den Nato-Ländern den „Bedürfnissen und Prioritäten des Militärs“ untergeordnet würden. An der Abschlusserklärung () des Nato-Gipfels 2023 in Vilnius ließe sich erkennen, wie umfassend die Nato-Ziele seien, und wie die dienende Funktion des Militärs umgedreht werde: Nicht mehr das Militär habe der Gesellschaft zu dienen, sondern die Gesellschaft sei so zu gestalten, dass sie dem Nato-Militär „maximale Unterstützung“ zuteil werden lassen könne, erklärt Häring.

    Der Wirtschaftsjournalist macht insbesondere auf Ziffer 64 der Erklärung von Vilnius aufmerksam. Dort findet sich die Formulierung, dass die Nato weiterhin gegen „Desinformation und Fehlinformation“ vorgeht und die Partner des Verteidigungsbündnisses „bei der Stärkung ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber hybriden Herausforderungen“ unterstützt. Das sei nicht nur die Begründung dafür, sondern auch die Einräumung, dass Militär und Geheimdienste bei der Bekämpfung sogenannter Desinformation im Hintergrund „die Fäden ziehen“. Die Vorgänge in Rumänien und Frankreich ließen laut Häring vermuten, dass das Ziel der Bewahrung des Nato-Bündnisses vor „Resilienzzersetzung“ durch „polarisierende Diskussionen“ und „(angebliche) ausländische Einmischung in Wahlen“ über die Maßen ernst genommen werde.

    Multipolar wollte von den im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien wissen, wie sie die Erkenntnisse aus den Niederlanden bewerten und ob sie sich dafür einsetzen, die geheim gehaltenen Nato-Ziele dem Bundestag und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zudem wurde die Frage gestellt, wie die Parteien vor dem Hintergrund der Meinungs- und Pressefreiheit die Bekämpfung nicht eindeutig definierter „feindlicher Informationsaktivitäten“ bewerten. Weder die Fraktion der AfD noch der Grünen und der Linken haben auf die Presseanfrage reagiert.


    Hinweis zum Urheberrecht: Multipolar-Meldungen können frei von anderen Portalen übernommen werden. Bedingung einer Übernahme ist die Nennung der Quelle und die Einbettung des Originallinks. Textliche Ergänzungen oder andere inhaltliche Veränderungen der Originalmeldung müssen durch einen separaten Hinweis an die Leserschaft kenntlich gemacht werden.


    Info: https://multipolar-magazin.de/meldungen/0286


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Regieren nach geheimen Vorgaben der NATO


    https://norberthaering.de, vom 23. 06. 2025 | Die Regierungschefs der NATO treffen sich am 24. und 25.6. in Den Haag. Ein 5%-Rüstungsziel soll beschlossen werden, auf das Ausgaben für militärisch relevante Infrastruktur angerechnet werden. Diese Anrechnung ist ein Trojanisches Pferd, mit dem die NATO ihr heimliches Mitregieren in zivilen Angelegenheiten vertiefen und verfestigen wird.


    Durch Informationsfreiheitsanfragen wurde kürzlich in den Niederlanden bekannt, dass die europäischen Regierungen geheim gehaltene Vorgaben der NATO bei ihrem Regierungshandeln beachten müssen, nicht nur im militärischen Bereich, sondern auch in der Gesundheits-, Infrastruktur- und Klimapolitik. Die Parlamente werden dabei umgangen. Die vorgeschlagene Anrechnung von militärisch relevanten Infrastrukturausgaben auf das vorgeschlagene 5%-Ziel der NATO für Militärausgaben droht, diese Einmischung der Militärs in ziviles Regierungshandeln zu vertiefen und zu verfestigen.

    Dieser Beitrag ist länger und wichtiger als die meisten. Lesen Sie ihn mit etwas Zeit und verbreiten Sie ihn bei Gefallen bitte weiter. Gern auch auf Kanälen, auf denen es keine Zensur und kein Shadow-Banning gibt, wie sie auf Facebook, X, Linkedin oder Youtube bei Beiträgen dieser Art leider üblich sind.

    Der Corona-Krisenstab der Bundesregierung wurde von einem Bundeswehr-General geleitet. In den Niederlanden sammelte eine Armeeinheit namens Land Information Manoeuvre Centre massenhaft Daten über maßnahmenkritische Netzseiten und Zeitungen, um Erkenntnisse über die Verbreitung von „Desinformation“ zu gewinnen – und überschritt dabei ihre Befugnisse. In Italien lieferte die Armee mit einem öffentlichkeitswirksam inszenierten und gefilmten nächtlichen Transport von Särgen aus Bergamo in weiter entfernte Krematorien die wichtigsten Bilder für eine Schock-Kampagne mit der die Menschen europaweit dazu gebracht wurden, radikal-repressive Eindämmungsmaßnahmen gutzuheißen oder mindestens zu tolerieren, obwohl diese in keinem Pandemieplan standen.

    Dass waren keine Ausnahmen, sondern eine Blaupause dafür, dass nach und nach alle wichtigen zivilen Angelegenheiten in den NATO-Ländern den Bedürfnissen und Prioritäten des Militärs untergeordnet werden. In NATO-Veröffentlichungen finden man die militärische Beteiligung am Regierungshandeln in der Coronazeit sogar explizit als wegweisend beschrieben. Ein Zeitungsartikel aus den Niederlanden machte mich hellhöring und motivierte mich, an den losen Fäden zu ziehen, die er enthielt. Das Schlüsselwort dabei heißt Resilienz, oder in besserem Deutsch, das den militärischen Charakter besser zur Geltung bringt, Widerstandsfähigkeit. oder Wehrhaftigkeit. Auch die Kriegstüchtigkeit, die unser Kriegsminister seit einigen Jahren propagiert, geht ziemlich sicher auf die Resilienz-Vorgaben der NATO zurück.

    Enthüllung aus den Niederlanden

    Die regierungskritische Wochenzeitung De Andere Krant (Die andere Zeitung) berichtete am 7. Juni, dass NATO und Regierung inzwischen eingeräumt haben, was sie zuvor bestritten hatten: dass sich verschiedenste niederländische Ministerien an NATO-Ziele halten müssten, deren Einzelheiten gegenüber Öffentlichkeit und Parlament geheim gehalten werden. Die Ziele beziehen sich darauf, die Gesellschaft wehrhaft gegen Störungen durch Gesundheitskrisen, Klimawandel, Naturkatastrophen, Infrastrukturausfälle und gesellschaftliche Verwerfungen zu machen.

    Hintergrund ist, dass sich 2023 der damalige Ministerpräsident Mark Rutte und andere Regierungschefs der NATO-Mitgliedsstaaten auf dem Gipfel in Vilnius zur Umsetzung sogenannter Resilienzziele verpflichtet haben. Im Abschlusskommunique des Gipfels ist das erwähnt. Die Ziele wirken allerdings eher harmlos, weil sie nur sehr vage und allgemein formuliert sind. Es gibt jedoch, wie jetzt offiziell bestätigt wurde, ein geheimes Dokument, in dem die Ziele konkretisiert werden. Die NATO-Pressestelle teilte De Andere Krant mit, dass das Dokument, auf dessen Grundlage die Niederlande und andere NATO-Mitgliedsstaaten eine Resilienzpolitik verfolgen, „geheim“ sei.

    Auch die niederländische Regierung räumt das nun ein. Auf Fragen des Abgeordneten der Partei Forum für Demokratie (FVD) Ralf Dekker schrieb die inzwischen zurückgetretene Ministerin Fleur Agema in einem Schreiben vom 2. Juni, auch im Namen von Ministerpräsident Dick Schoof (übersetzt):

    „Die Tatsache, dass sich die Niederlande im Rahmen der NATO zu diesen Zielen verpflichtet haben, kommt im Kommuniqué des Vilnius-Gipfels zum Ausdruck. Die Resilienz-Ziele der NATO finden sich in einem zugrunde liegenden Dokument, das nicht öffentlich zugänglich ist. (…) Die Resilienzziele sind Leitlinien für die Mitgliedstaaten, und jedes Land ist dafür verantwortlich, sie durch seine nationale Politik zu konkretisieren. Unter der Koordination des NCTV (Nationaler Koordinator für Sicherheit und Terrorismusbekämpfung; NH) wurden die NATO-Resilienzziele von den Ministerien ausgearbeitet.“

    Der Abgeordnete Pepijn van Houwelingen spricht in dem Bericht von einem „riesigen schwarzen Loch in unserer Demokratie“. Er betont, dass die Resilienzziele der NATO nicht auf militärische Angelegenheiten beschränkt sind, sondern zahlreiche Politikbereiche wie Klima und öffentliche Gesundheit umfassen. Mit einem Kabinett, das eine geheime Agenda verfolge, könne das Parlament seine Kontrollfunktion nicht richtig wahrnehmen. Die Zeitung berichtet, dass die Fraktion der FVD, der auch van Houwelingen angehört, zweimal eine Debatte beantragt haben. Die anderen Parteien hätten das aber abgelehnt.

    Die anderen NATO-Staaten haben ebenfalls Resilienzpläne aufgestellt, und sich verpflichtet, in allen Politikbereichen, die die NATO für verteidigungsrelevant hält, die geheimen Resilienzziele zu verfolgen. Dazu gehört auch Deutschland.

    Das NATO-Kommunique von Vilnius

    Im Abschlusskommunique der NATO von Vilnius /Ziffer 61), lässt sich immerhin erkennen, wie umfassend die NATO-Ziele sind, und wie die dienende Funktion umgedreht wird. Nicht mehr das Militär hat der Gesellschaft zu dienen, sondern die Gesellschaft ist so zu gestalten, dass sie dem NATO-Militär maximale Unterstützung zuteil werden lassen kann. In den einschlägigen Passagen werden die Mitgliedsstaaten auf ihre „nationale Verantwortung und kollektive Verpflichtung“ aus Artikel 3 des NATO-Vertrags hingewiesen, alles zu tun, um „die eigene und die gemeinsame Widerstandskraft gegen bewaffnete Angriffe erhalten und fortentwickeln“ und weiter:

    „Heute haben wir uns auf die Resilienz-Ziele des Bündnisses für 2023 geeinigt. Wir bauen auf der 2021 eingegangenen Verpflichtung zur Stärkung der Resilienz auf. Die Resilienzziele werden die Abwehrbereitschaft der NATO und der Bündnispartner gegen strategische Schocks und Störungen stärken.“

    Die Ziele stärken die Abwehrbereitschaft gegen „strategische Schocks“, indem sie dazu beitragen „die zivile Unterstützung militärischer Operationen in Friedens-, Krisen- und Konfliktsituationen zu ermöglichen“. Damit also die Gesellschaft das Militär unterstützen kann, gilt die folgende Verpflichtung für die Regierungen:

    „Die Bündnispartner werden sich bei der Entwicklung ihrer nationalen Ziele und Umsetzungspläne an diesen Zielen orientieren, die mit ihrem jeweiligen nationalen Risikoprofil im Einklang stehen. Wir werden auch darauf hinarbeiten, strategische Schwachstellen und Abhängigkeiten zu ermitteln und abzumildern, auch in Bezug auf unsere kritischen Infrastrukturen, Versorgungsketten und Gesundheitssysteme. Die Bündnispartner sollten auch die gesellschaftliche Resilienz fördern.“

    Dass die geheimen Resilienzziele mit dem jeweiligen nationalen Risikoprofil in Einklang stehen sollen, lässt vermuten, dass jedes Land seine eigenen Vorgaben bekommt.

    Kritische Infrastrukturen sind Einrichtungen, Anlagen und Systeme der (Ab-)Wasser-, Energie-, Transport-, Informations- und Telekommunikationsinfrastruktur sowie aus den Bereichen der Gesundheitsversorgung, der Ernährung, des Finanz- und Versicherungswesens, der Medien und Kultur sowie des Staates und der Verwaltung. Es gibt also kaum Grenzen für die Breite der Einmischung des Militärs in zivile Belange. Wenn alles von „direkter Relevanz“ für die Verteidigungsfähigkeit ist, kann sich das Militär nach der neuen NATO-Doktrin in alles einmischen.

    Die Vorgabe, „gesellschaftliche Resilienz“ zu fördern ist ein Einfallstor für die NATO-Militärs in jeden Politikbereich, der kontrovers und wichtig ist. Als gesellschaftlich resilient gilt eine Nation, in der die (NATO-freundliche) Regierung die volle Untersützung oder mindestens verlässliche Duldung der Bevölkerung oder des Parlaments genießt. Dadurch wird jede wichtige politische Kontroverse mit Spaltungspotential, wie zum Beispiel Corona-Maßnahmen, Klimapolitik und Migration zu einem Thema für die zielsetzenden NATO-Militärs. Und natürlich – übergreifend – die Medienpolitik. Diese findet indirekt in Ziffer 64 Erwähnung, wo es heißt:

    „Wir werden weiterhin gegen Desinformation und Fehlinformation vorgehen, unter anderem durch positive und effektive strategische Kommunikation. Wir werden auch weiterhin unsere Partner bei der Stärkung ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber hybriden Herausforderungen unterstützen.“

    Das ist nicht nur die Begründung dafür, sondern auch die Einräumung, dass Militär und Geheimdienste bei der Bekämpfung sogenannter Desinformation im Hintergrund die Fäden ziehen.

    Dass die Militärs es nicht bei der Aufstellung unverbindlicher Ziele belassen, sondern sich durchaus im Führerhaus sehen, wenn es darum geht, die Gesellschaften der Mitgliedsländer so zu gestalten, dass sie die Militärs optimal unterstützen, wird auch aus einem NATO-Text zur Resilienz von November 2024 deutlich. Darin wird Resilienz definiert als „individuelle und kollektive Fähigkeit, sich auf Schocks und Störungen vorzubereiten, ihnen zu widerstehen, auf sie zu reagieren und sich von ihnen rasch zu erholen sowie die Kontinuität der Aktivitäten des Bündnisses zu gewährleisten“, und weiter:

    „Die zivile Bereitschaft ist ein zentraler Pfeiler der Widerstandsfähigkeit der Bündnisstaaten und ein entscheidender Faktor für die kollektive Verteidigung des Bündnisses, und die NATO unterstützt die Bündnisstaaten bei der Beurteilung und Verbesserung ihrer zivilen Bereitschaft.“

    „Die NATO unterstützt“ dürfte ein Euphemismus für Einmischung sein. Die dienende Rolle der EU bei der Durchsetzung der NATO-Ziele wird deutlich, wenn es im Kommunique von Vilnius heißt:

    „Während wir unsere Bemühungen um den Aufbau von Resilienz verstärken, werden wir weiterhin mit unseren Partnern zusammenarbeiten, die ähnliche Anstrengungen unternehmen, insbesondere mit der Europäischen Union, um den euro-atlantischen Raum und unsere Nachbarschaft im weiteren Sinne sicherer zu machen.“

    Begründet hat die NATO die zunehmende Einmischung in zivile Belange im Vorläufertext über die Resilienz von 2023 – etwas verbrämt – mit der zunehmenden Bedrohung der globalen Vorherrschaft der USA durch China, Russland und das BRICS-Bündnis:

    „Die geostrategische und militärische Umverteilung von Macht erfordert eine kontinuierliche Umgestaltung des militärischen Machtinstruments der NATO sowie eine Vereinheitlichung der militärischen und nichtmilitärischen Fähigkeiten aller NATO-Mitgliedstaaten. Die Widerstandsfähigkeit des Bündnisses ergibt sich aus einer Kombination von ziviler Bereitschaft und militärischen Fähigkeiten. In diesem Zusammenhang trägt die zivile Bereitschaft unmittelbar zur Verteidigungsbereitschaft der NATO bei.“

    Vilnius war nicht das erste Mal, dass derartige Selbstverpflichtungen abgegeben wurden. Im Kommunique von Vilnius heißt es: „Wir bauen auf der Selbstverpflichtung zur Stärkung der Resilienz von 2021 auf.“ Im Dokument zu dieser Selbstverpflichtung steht unter anderem, die Corona-Krise habe die Wichtigkeit von zivil-militärischem Engagement und Kooperation gezeigt und die lebenswichtige Rolle demonstriert, die das Militär bei der Unterstützung der Gesellschaften spiele. Daraus ziehe man Schlüsse, die die Vorbereitung und Reaktion auf künftige Krisen leiten sollen.

    Die Selbstverpflichtung von 2021 mündete in das „NATO 2022 Strategic Concept“ von Juni 2022, das die Formulierungen weitgehend vorwegnimmt, die im Abschlusskommunique von Vilnius stehen, und zu denen es die geheimen Zielvorgaben für die Regierungen von der NATO gibt.

    Das NATO-Gremium, das für die „Unterstützung“ der Bemühungen der Regierungen um Resilienz ihrer Gesellschaften zuständig ist, wurde 2022 gegründet und heißt Resilience Committee (RC). Über dieses erfährt man auf einer Netzseite der NATO:

    „Das RC ist für die strategische und politische Ausrichtung, die Planungsleitlinien und die allgemeine Koordinierung der Resilienzaktivitäten der NATO verantwortlich, wie sie in der Selbstverpflichtung zur Stärkung der Resilienz 2021, in der NATO-Agenda 2030 und im „Strategischen Konzept 2022″ festgelegt sind.“

    Die starke Stellung des RC ist daran ersichtlich, dass es direkt dem höchsten Entscheidungsgremium der NATO, dem Nordatlantikrat, untersteht. Es legt die Prioritäten für die Resilienzaktivitäten innerhalb des Bündnisses fest und setzt die Ziele der NATO in konkrete Maßnahmen und Leitlinien um. Es legt Resilienzziele fest, mit denen die auf nationaler Ebene entwickelten Resilienzziele und die entsprechenden Umsetzungspläne „gesteuert“ werden und überwacht die Umsetzung. Es stellt sicher, dass dabei jeweils die ganze Regierung, also alle Ministerien, und die ganze Gesellschaft einbezogen werden und erteilt „einschlägigen politisch-militärischen Rat“. Das RC kommt wöchentlich „in permanenter Sitzung“ zusammen, mutmaßlich im NATO-Hauptquartier in Brüssel.

    Das RC hat sechs spezialisierte Planungsgruppen, die die Empfehlungen für ihre jeweiligen Politikbereiche aussprechen. Eine Planungsgruppe für zivile Kommunikation erarbeitet zum Beispiel die Richtlinien für den Kommunikationssektor, vermutlich einschließlich der digitalen und sonstigen Medien. Eine Energieplanungsgruppe mischt sich in die Energiepolitik ein, um nachhaltige Energieversorgung sicherzustellen. Das beinhaltet sicherlich die Vorgabe, sich von billiger russischer Energie unabhängig zu machen und lieber amerikanisches Flüssiggas zu beziehen.

    Die Planungsgruppe für Ernährung und Landwirtschaft kümmert sich um das Mitregieren in der Ernährungs- und Wasserversorgungspolitik. Eine Gemeinsame Gesundheitsgruppe sorgt dafür, dass die Regierungen im Sinne der NATO richtig mit Gesundheitskrisen umgehen und die Gesundheitssysteme mit kriegsbedingten Opfermassen umgehen können. Die Transportgruppe liefert die Vorgaben für die militärische Ertüchtigung der Verkehrsinfrastruktur und Verkehrssysteme.

    Die Bundesregierung liefert

    Deutschland hat seit Juli 2022 eine „Resilienzstrategie“. Offenkundig fand man den Bezug zu den NATO-Vorgaben heikel. Deshalb verwies man bei der Vorstellung der Resilienzstrategie lieber auf die Flutkatastrophe im Ahrtal vom Vorjahr und auf eine UN-Vereinbarung von 2015, das „Sendai-Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge“, als auf eine Verpflichtung gegenüber der NATO. Dabei ist letztere ganz offensichtlich der wahre Grund für die Resilienzinitiative Berlins, was man leicht an der an die NATO-Dokumente erinnernde Wortwahl und am Verweis auf eine Bedrohung durch Russland sieht.

    Wer sich allerdings bis Seite 20 der Resilienzstrategie durchkämpft, oder die Suchfunktion nutzt, erfährt dann doch noch, dass das alte Sendai-Rahmenwerk keinesfalls der Anlass für den Resilienzeifer der Bundesregierung war:

    „Durch die Verschränkung zwischen Katastrophenschutz und Zivilschutz, steht die Umsetzung des Sendai Rahmenwerks zudem in Zusammenhang mit der Steigerung der Resilienz gegenüber Risiken mit sicherheitspolitischer Dimension, zu denen in der Europäischen Union (EU) und der North Atlantic Treaty Organization (NATO) mit dem Strategischen Kompass der EU (2022), dem Strategischen Konzept der NATO (2022) sowie zwei Selbstverpflichtungen der Staats- und Regierungschefs der NATO zur Resilienzsteigerung von 2016 und 2021 ein umfassender konzeptioneller Rahmen geschaffen wurde.“

    Da man jedoch über die geheimen Resilienzziele der NATO nichts sagen darf, beschränkt man sich im Abschnitt 2.5. über „Die Zusammenarbeit in und mit der EU sowie in der NATO“ in Sachen NATO auf den einen Satz: „Über das Euro-Atlantic Disaster Response Coordination Centre (EADRCC) bietet auch die NATO eine Koordinierungsplattform für Hilfeleistungen in Katastrophenfällen.“

    Dabei ist weiter hinten im Dokument der Abschnitt 3.11. zu „Zivile und militärische Verteidigung“ gleichauf mit „Bauwesen und Raumordnung“ der längste zu den konkreten Politikbereichen. (Nimmt man Abschnitt 3.16. zu den „kritischen Infrastrukturen“ hinzu, ist er sogar mit Abstand der längste.)

    Hier findet man ab Seite 56 schließlich doch noch die ebenso wichtigen wie heiklen Passagen in Sachen NATO und Militär, vor denen vorne und bei der Vorstellung der Strategie so gar keine Rede war. Unter dem Stichwort Enablement (Befähigung)  wird die „Einbettung und Abstimmung nationaler Maßnahmen in bzw. mit NATO und EU“ propagiert. Es gelte, „nach innen gerichtet die von NATO und EU erwarteten, die Bündnisverteidigung unterstützenden Fähigkeiten aufzubauen und zu gestalten“. Die Verflechtung des Military Enablements mit dem Bereich der Civil Preparedness (Zivilschutz) spiegele diesen „gesamtstaatlichen bzw. -gesellschaftlichen Aspekt wider“.

    Die nationalen und internationalen Netzwerke der zivil-militärischen Zusammenarbeit sollen gefördert und an neue Risiken (Russland; N.H.) angepasst und  „Sicherheitspartnerschaften “ zwischen Staat, Wirtschaft und Wissenschaft intensiviert werden. Außerdem will die Regierung „die Kooperation mit der NATO im Sinne des 2021 erneuerten Resilienz-Versprechens „Strengthened Resilience Commitment“ weiter vertiefen“. Dazu gehört auch die zivile Infrastruktur zur Unterstützung von Verlegungen von Truppen und Gerät der NATO zu ertüchtigen.

    Unter Punkt 3.16 erfährt man außerdem, dass die kritischen Infrastrukturen auch noch von Produkten und Dienstleistungen weiterer Bereiche abhängig seien, „die zugleich auch eine wichtige Rolle für die innere und äußere Sicherheit Deutschlands spielen“. Das Potential für Einmischung der Militärs erstreckt sich also noch über die ohnehin lange Liste der kriegswichtitgen Infrastrukturen hinaus auf alles, was wiederum für diese Infrastrukturen wichtig ist.

    Mit ihren geheim gehaltenen Richtlinien könnte die NATO also auf all diese Politikbereiche und gesellschaftlichen Gruppen, bis hin zu Wissenschaft und Medien direkt oder indirekt Einfluss nehmen. In welchem Umfang und mit welcher Eingriffstiefe sie es tatsächlich tut, können wir wegen der Geheimhaltung nicht genau wissen, aber anhand von Beispielen wie den oben genannten und den folgenden erahnen.

    Die Vorgänge im Bundestags-Wahlkampf und vor der Einsetzung der neuen Regierung nähren den Verdacht, dass die Einwirkung auf die deutsche Politik sehr intensiv sein könnte. Immerhin hat die CDU einen Wahlkampf gegen eine Aufweichung der Schuldenbremse geführt, nur um nach der Wahl, noch mit der alten Bundestagsmehrheit, die Schuldenbremse durch Sonderschulden abseits des Haushalts in bisher nicht gekanntem Ausmaß von vielen Hundert Milliarden Euro zugunsten der Aufrüstung und der Infrastrukturinvestitionen zu beschließen, ausdrücklich auch zum Zwecke der Ertüchtigung der militärisch relevanten Infrastruktur.

    Die Vorgänge in Rumänien und Frankreich lassen vermuten, dass das Ziel der Bewahrung des NATO-Bündnisses vor Resilienzzersetzung durch polarisierende Diskussionen und (angebliche) ausländische Einmischung in Wahlen über die Maßen ernst genommen wird. In Rumänien wurde der erste Wahlgang der Präsidentschaftswahl aufgrund des Sieges eines NATO-feindlichen Kandidaten nach Drohungen aus den USA annuliert und dieser vom zweiten Wahlgang ausgeschlossen, ohne dass irgendwelche Beweise für Regelverletzungen vorgelegt worden wären. Es gibt Berichte über Einmischung auch der französischen Regierung und deren Geheimdienst in diese Wahl. Auch in Polen mischten sich EU und NATO durch Finanzierung von Propaganda gegen Regierungskritiker in den Wahlkampf ein.

    In Frankreich wurde der aussichtsreichen Präsidentschaftkandidatin der Rechten, Marine Le Pen, von einem Verfassungsrat unter regierungsnahem Vorsitz das Recht zu kandidieren entzogen, ohne wie üblich auf die Bestätigung oder Rücknahme des Urteils im Revisionsverfahren zu warten. Der Grund: Das Allerweltsvergehen der Zweckentfremdung von für die parlamentarische Arbeit bestimmten EU-Mitteln. Wenn man überall so vorgehen würde, wäre wohl der halbe Bundestag und mehr als das halbe EU-Parlament nicht mehr wählbar.

    Es gibt noch reichlich mehr Beispiele für die Einmischung der Militärs. So sitzt im Aufsichtsrat der auf EU-Initiative gegründeten Deutsch-österreichischen Beobachtungsstelle für digitale Medien (GADMO), die Faktenchecker koordiniert und unterstützt, eine Vertreterin der britischen und US-Militärs. Diese hat für das US-Militär das Koordinations- und Klassifikationsinstrument entwickelt, mit dem die Tätigkeit der Faktenchecker länderübergreifend gesteuert sowie untereinander und mit den Behörden vernetzt wird.

    Trojanisches Pferd Infrastrukturinvestitionen

    In Den Haag soll auf dem NATO-Gipfel der Vorschlag von Nato-Generalsekretär Mark Rutte beschlossen werden. Dieser hat vorgeschlagen, dass die NATO-Regierungen das von den USA den Europäern abverlangte Rüstungsausgabenziel von 5% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichen können sollen, indem sie die Verteidigungsausgaben auf 3,5% erhöhen und zusätzlich 1,5% des BIP für „verteidigungsbezogene Ausgaben“ aufwenden sollen.

    Wenn das wie erwartet beschlossen wird, wird das Tor für die Einmischung der NATO in das nationale Regierungshandeln noch weiter geöffnet. Denn die Regierungen haben dann den Anreiz – und wie oben gesehen auch die Möglichkeit – einen sehr großen Teil ihrer Infrastrukturausgaben als militärrelevant zu deklarieren. Auch Ausgaben für Inhaltekontrolle auf den sozialen Medien, zum Beispiel durch Förderprogramme für Faktenchecker und vertrauenswürdige Hinweisgeber sind nach der weiten Definition der NATO verteidigungsrelevant.

    Wenn Ausgaben für bestimmte staatliche Tätigkeiten und Programme auf das NATO-Ausgabenziel angerechnet werden sollen, haben die Militärs allen Grund mit Vorgaben für diese Tätigkeiten und Programme am nationalen Regierungshandeln mitzuwirken. Das dürfte uns weiterhin verheimlicht werden, wenn sich nicht endlich politischer Druck gegen diesen Skandal aufbaut.

    Dass das Regieren am Parlament vorbei in militärrelevanten Dingen zunehmend zur Norm wird, sieht man auch am aktuellen Streit des EU-Parlaments mit der Kommission. Die Kommission hat ein 150-Mrd.-Euro Kreditpaket für die gemeinsame Beschaffung von Rüstungsgütern per Notstandsklausel am Parlament vorbei auf den Weg gebracht. Der EU-Rat der Regierungen hat zugestimmt. Das Parlament droht immerhin mit Klage. Ich fürchte allerdings der zahnlose Tiger, der bisher noch jede demokratiefeindliche Zumutung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit etwas Murren weggesteckt hat, wird sich umstimmen lassen.

    Fazit und Handlungsmöglichkeiten

    Man wird versuchen die Geheimhaltung der Details für das Mitregieren der NATO in zivilen Angelegenheiten mit der Notwendigkeit zu begründen, die Feinde der NATO darüber im Dunkeln zu lassen, wie genau man seine zivile Wirtschaft und Gesellschaft kriegstüchtig macht. Wenn die Bedrohung tatsächlich so groß wäre, dass das nötig wäre – was ich sehr stark bezweifle – müsste man konsequenter Weise die Demokratie aussetzen und zum Notstandsrecht übergehen. So zu tun, als hätten die gewählten Parlamente die Macht, während tatsächlich nebenher das Militär den Regierungen Vorgaben macht, von denen Bürger und Parlament nichts wissen dürfen, ist nicht zu rechtfertigen.

    Parlamentarier können ihr Fragerecht nutzen und die Regierung nötigen, über die geheimen NATO-Ziele Auskunft zu geben. Bürger und Vertreter von unabhängigen Bürgerorganisationen könnten es mit Informationsfreiheitsanfragen versuchen. Außerdem können sie über die Netzseite Frag den Staat Abgeordnete und Funktionsträger öffentlich zu der Thematik befragen.


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    9. 04. 2025 | Die erfolgreiche Einstimmung der Bevölkerung auf Krieg hat eine gemeinsame Basis mit der breiten Akzeptanz der Corona- und Klima-Maßnahmen und der Verlotterung der parlamentarischen Sitten: unsere Bereitschaft, Politik als Kampf gegen einen Feind, gegen das Böse, zu verstehen – egal ob der Feind Covid, CO2, AfD, Putin oder Habeck heißt.


    Armeechef und Anti-Impf-Kampagne des Pentagon bestätigen militärischen Charakter von Zensur und Meinungsmanipulation
    25. 06. 2024 | Der französische Armeechef hat eine offizielle Bestätigung der These geliefert, dass die um sich greifende Zensur und Meinungsmanipulation im Kern Teil der Bemühungen der Nato um Wahrung der psychologischen Kriegstüchtigkeit ist. Ein Bericht über eine Anti-Impf-Kampagne des US-Militärs zeigt, dass es beim Kampf gegen angebliche Desinformation um Geopolitik und nicht um Wahrheit und Wissenschaft geht.


    Info: https://norberthaering.de/macht-kontrolle/resilienz/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Bundesregierung bestätigt Bindung an geheime NATO-Ziele


    norberthaering.de7. 07. 2025 | Nach der niederländischen hat nun auch die deutsche Regierung eingeräumt, dass sie an geheime NATO-Ziele gebunden ist. Doch weder die Mainstream-Medien, noch die Oppositionsparteien wollen davon etwas wissen. In Sizilien hat man einen Namen für das allseitige Schweigen über das Handeln einer besonders mächtigen Organisation: Omertà.


    Wie ich am 23. Juni berichtet habe, hat die niederländische Regierung auf parlamentarische Nachfrage erklärt, dass es neben den wenig konkreten gegebenen „Resilienz“-Vereinbarungen der NATO auch geheime, verpflichtende Ziele des Militärbündnisses gibt, die die Resilienzziele konkretisieren.

    Auf Anfrage des Online-Magazins Multipolar hat das deutsche Bundesinnenministerium die Existenz dieses geheimen NATO-Dokuments nicht bestritten. In seiner Antwort teilte die Pressestelle des Ministeriums mit, man bitte um Verständnis, wenn man zu dem „nicht öffentlich zugänglichen NATO-Dokument“ keine Auskünfte erteilt.

    Fragen danach, ob das Dokument den Abgeordneten des Bundestags, dem Parlamentarischen Kontrollgremium oder dem Verteidigungsausschuss bekannt sei, und ob die Bundesregierung – wie die niederländische – geheime Veranstaltungen und Übungen zu den NATO-Resilienz-Zielen durchgeführt habe, ließ das Ministerium unbeantwortet.

    Die Resilienz-Ziele sollen die Gesellschaft widerstandsfähig gegen „störende Ereignisse“ wie Krieg, Pandemien, Naturkatastrophen und Infrasturkturausfall machen. Auch Klima- und Gesundheitspolitik sowie der Kampf gegen sogenannte Desinformation sind Thema der NATO-Resilienzziele, zu deren Einhaltung sich die Regierungen verpflichtet haben.

    Multipolar wollte von den im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien wissen, wie sie die Erkenntnisse aus den Niederlanden bewerten und ob sie sich dafür einsetzen, die geheim gehaltenen NATO-Ziele dem Bundestag und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zudem wurde die Frage gestellt, wie die Parteien vor dem Hintergrund der Meinungs- und Pressefreiheit die Bekämpfung nicht eindeutig definierter „feindlicher Informationsaktivitäten“ bewerten. Weder die Fraktion der AfD noch der Grünen und der Linken haben auf die Presseanfrage reagiert.

    In Sizilien hat man einen Ausdruck für das unbedingte Schweigen und Nichtwissenwollen über das geheime Tun einer mächtigen Organisation: Omertà. Im engeren Sinne gilt die Schweigepflicht für Mitglieder der Mafia gegenüber Außenstehenden, im weiteren Sinne auch für Nichtmitglieder, sowohl potentielle Zeugen als auch Opfer, denn: „Wer taub, blind und stumm ist, lebt hundert Jahre in Frieden.“

    Wer diese Omertà störend findet, ist herzlich eingeladen, seinen Wahlkreisabgeordneten darauf anzusprechen oder zu befragen, per Brief, Mail, Telefon oder – öffentlich – auf Abgeordnetenwatch.de. Abgeordnete des BSW in den Landtagen und in Brüssel könnten parlamentarische Anfragen an die Landesregierung bzw. die Kommission richten, was diesen über geheime Resilienzziele der NATO bekannt ist und wie sie dazu stehen.

    In Kommentaren auf der Plattform X wurde zu dem Multipolar-Artikel spekuliert, dass die Nichtmitgliedschaft Schwedens in der NATO während der Corona-Zeit erklären dürfte, warum man dort im Umgang mit Corona einen erfolgreichen, weit weniger repressiven Sonderweg gehen konnte.


    Mehr

    EU-Kommission und Nato mischen sich verdeckt in den polnischen Wahlkampf ein
    English version | 25. 03. 2025 | Die Polen entscheiden im Mai, ob zum EU-freundlichen Regierungschef Donald Tusk künftig ein ebenso EU-freundlicher Präsident kommt, oder ob Tusk sich weiter von einem oppositionellen Präsidenten ausbremsen lassen muss. Da bleibt die EU-Kommission nicht untätig. Sie mischt sich verdeckt in den Wahlkampf ein, mit Steuergeld und mit Instrumenten, die von Militär und Geheimdiensten entwickelt wurden.


    Wir sind das Schlachtfeld für die „kognitive Kriegsführung“ der Nato
    4. 06. 2024 | Die immer intensivere Manipulation, Zensur und Gleichrichtung der Medien ist Teil der „kognitiven Kriegsführung“ der Nato. Jüngste Eskalationsstufen in diesem Kampf der Militärs um die Köpfe sind eine schnelle Eingreiftruppe der EU für „hybride Bedrohungen“ und das Fußball-Sponsoring der Waffenschmiede Rheinmetall. Perfider ist jedoch das Agieren auf dem Schlachtfeld Schule.


    IHKen bereiten die Wirtschaft auf einen Krieg vor
    24. 06. 2025 | Die Steigerung der Kriegstüchtigkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die NATO mit geheim gehaltenen „Resilienzzielen“ einfordert, wird in Deutschland sehr ernst genommen. So sehen die Industrie- und Handelskammern (IHKen) sich neuerdings berufen, „zur Friedenssicherung“ ihre Mitgliedsunternehmen auf einen Krieg vorzubereiten.


    Info: https://norberthaering.de/macht-kontrolle/nato-ziele/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.07.2025

    Populismus
    Der Mittelstand als Transformator

    makronom.de, vom 7. Juli 2025,  FRIDERIKE WELTER & SUSANNE SCHLEPPHORST, Deutschland, Gesellschaft

    Populismus gedeiht oft in Regionen mit Krisenerfahrungen, Abwanderung und Perspektivlosigkeit. Gerade dort kann der Mittelstand eine Schlüsselrolle spielen, um wirtschaftliche Stabilität, Zusammenhalt und neue Zukunftsperspektiven zu schaffen.


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    Bild: Pixabay


    Populisten gewinnen häufig in Regionen Zustimmung, in denen die Menschen mehrfach mit schwerwiegenden Wirtschaftskrisen konfrontiert wurden und in denen die Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Perspektivlosigkeit hoch sind. (Wirtschafts-)Politische Initiativen, diese Situation zu ändern, führen oftmals nicht zum Erfolg, weil die Menschen vor Ort diese als von „außen aufgezwungen“ wahrnehmen bzw. einen Wandel im Hinblick auf mögliche „gravierende individuelle Auswirkungen“ ablehnen – sie sehen sich und ihre Region als „Verlierer“. Um dennoch dem aktuellen Zustand etwas Vertrautes entgegenzusetzen, erinnern sie sich an die „gute alte Zeit“ und klagen über deren Bedeutungslosigkeit in der Gegenwart. Dadurch wird zwar das Gefühl der Verbundenheit in der aktuellen scheinbar ausweglosen Situation verstärkt, zugleich erschwert dies aber auch den notwendigen Blick nach vorne.

    Unseren Forschungen zufolge (https://www.ifm-bonn.org/fileadmin/data/redaktion/publikationen/ifm_materialien/dokumente/IfM-Materialien_292-2022.pdf) kann der Mittelstand aufgrund seiner Vielfalt und der Grundhaltung vieler Unternehmerinnen und Unternehmer eine wichtige Rolle dabei spielen, den Menschen in solchen Regionen wieder materiell und ideell eine Perspektive zu geben. Denn je eher die Erwerbstätigen im Handwerk, im Handel, im Dienstleistungsbereich oder im mittelständischen Industrieunternehmen einen (guten) Arbeitsplatz finden, desto mehr können sie auch aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Dies fördert wiederum ihre individuelle Lebensqualität. Und sind die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Lebensqualität zufrieden, sind sie dies auch eher mit unserer demokratischen Gesellschaftsordnung.

    Neben dem Beitrag, den der Mittelstand zur Beschäftigung, Nettowertschöpfung und Ausbildungsquote leistet, sind die mittelständischen Unternehmen daher auch eine wichtige Stütze der Gesellschaft: Viele Familienunternehmen sind seit ihrer Gründung fest in ihrer Region verankert. Sie tragen maßgeblich zur regionalen Entwicklung bei – nicht nur als Ausbildungsstätte und Arbeitgeber, sondern beispielsweise auch als Sponsoren für kulturelle oder sportliche Initiativen. Zudem profitiert die regionale Entwicklung häufig auch von den Lösungsansätzen, Kompetenzen und Erfahrungen der Unternehmerinnen und Unternehmer, die diese im Laufe ihrer unternehmerischen Tätigkeit gewonnen haben. Gemeinsam mit anderen Akteuren erbringt der Mittelstand also einen erheblichen Teil des gesellschaftlichen Beitrags. In der Forschung wird dies als „gemeinschaftliche gesellschaftliche Wertschöpfung“ bezeichnet.

    Gemeinsames Verständnis als Voraussetzung

    Abhängig von der akuten Problemlage nehmen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft den gesellschaftlichen Beitrag des Mittelstands allerdings unterschiedlich wahr. Während er in wirtschaftlich schlecht aufgestellten Regionen oftmals rein mit dem ökonomischen Erfolg der mittelständischen Unternehmen gleichgesetzt wird, stehen in wirtschaftlich gut aufgestellten Regionen meist die regionale Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit im Fokus. Die Beiträge des Mittelstands, die sich nur mittelbar aus seiner wirtschaftlichen Tätigkeit ergeben, werden in diesen Regionen also stärker wahrgenommen, wie beispielsweise der bereits angesprochene Einsatz von unternehmerischen Kompetenzen für die Regionalentwicklung.

    Wie aber können nun strukturschwache Regionen konkret den vielschichtigen Beitrag des Mittelstands nutzen? Dies gelingt vor allem dadurch, dass die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zunächst abhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen Situation ein gemeinsames Verständnis zur Rolle der mittelständischen Unternehmen entwickeln. Dabei kann auch ein Austausch mit Regionen, die bereits erfolgreich den Strukturwandel vollzogen haben, wichtige Impulse geben.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vernetzung der einzelnen gesellschaftlichen und politischen Institutionen mit den Wirtschaftsunternehmen. Allerdings kann ein solches Zusammenwirken nicht von außen durch die Politik initiiert werden. Stattdessen muss es von den einzelnen regionalen Akteuren selbst kommen, denn nur so kann in der Region die notwendige Begeisterung für die Neugestaltung der gemeinsamen ökonomischen Zukunft entstehen. Und erst dann macht es auch Sinn, dass Politik und wirtschaftsnahe Organisationen versuchen, neue Wirtschaftsstrukturen aufzubauen und mittelständische Unternehmen zu stärken.

    Entwickelt sich der Strukturwandel positiv und die mittelständische Wirtschaft erfolgreich, wird der Mittelstand nach und nach zum Hauptakteur der gesellschaftlichen Wertschöpfung in der Region. Gemeinsame Erfolge können dabei selbstverstärkend wirken und die gesellschaftliche Wertschöpfung zusätzlich befördern.

    Damit Misserfolge hingegen nicht neue Ideen zum Wohle der Region behindern, sollten vor allem die gemeinschaftlichen Anstrengungen und Erfolge bei der Krisenbewältigung („Anpack-Mentalität“) in den Vordergrund gestellt werden: Dabei gilt es nicht nur, die Eigenverantwortlichkeit und den Erfindungsreichtum des Mittelstands hervorzuheben, sondern auch den Zusammenhalt der verschiedenen regionalen Akteure als wesentliche Erfolgsfaktoren der gemeinschaftlichen gesellschaftlichen Wertschöpfung. Im Zeitverlauf entsteht so eine neue Erinnerungskultur: das Gefühl, etwas in der eigenen Region geschafft zu haben.

     

    Zu den Autorinnen:

    Friederike Welter ist Präsidentin des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn und Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insb. Management kleiner und mittlerer Unternehmen und Entrepreneurship, an der Universität Siegen.

    Susanne Schlepphorst ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfM Bonn.

    Hinweis:

    Die diesem Beitrag zugrundeliegende Studie „Die gesellschaftliche Wertschöpfung des Mittelstands“ finden Sie hier.


    Info: https://makronom.de/der-mittelstand-als-transformator-49387?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=der-mittelstand-als-transformator


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.07.2025

    Spätestens
    Der Handelskrieg zwischen dem US-Reich und den BRICS-Staaten ist nun offiziell.

    theduran.com, vom 7. Juli 2025, 

    (übersetzt aus dem Englischen mit beta, unkorrigiert)


    Die in dieser Kolumne geäußerten Aussagen, Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors und stellen nicht unbedingt die dieser Seite dar. Diese Seite gibt keine finanziellen, Investitionen oder medizinischen Rat.


    https://truthsocial.com/'realDonaldTrump/posts/114809574296066307

    https://archive.ph/LJnJ3

    Donald J. Trump

    RealDonaldTrump

    Jedem Land, das sich an die antiamerikanische Politik der BRICS anschließt, wird mit einem ZUSATZLICHEN 10%-Tarif berechnet. Es wird keine Ausnahmen von dieser Politik geben. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    Jul 06, 2025, 22:24


    Ebenfalls am 6. Juli titelte ABC New mit „Diese Woche“ Transcript 7-6-25: Vorsitzender des Rates der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Stephen Miran“, und Miran saidsagte: „Der Vietnam-Deal war fantastisch. Es ist extrem einseitig. Wir erhalten einen erheblichen Zoll auf die vietnamesischen Exporte. Sie öffnen ihre Märkte für unsere, wissen Sie, und wenden Nulltarife auf unsere Exporte an. Es ist ein fantastischer Deal für Amerikaner.“

    Jetzt, da die vietnamesischen Produkte in Amerika 20% mehr kosten werden als früher, wird Vietnam als Lieferant für Amerika weniger wettbewerbsfähig sein und daher durch Länder ersetzt werden, die in Amerika mit einem niedrigeren Zoll von weniger als 20 % konfrontiert sind. Wird Vietnam folglich mehr aus Amerika importieren (wie die Trump-Regierung behauptet)? Nein. Vietnam könnte sogar weniger aus Amerika importieren als zuvor. Derzeit importierte Vietnam im Jahr 2022 111.651,33 US-Dollar aus China und 14.477,068,06 US-Dollar aus Amerika. Vietnam exportierte 57.677.796,76 US-Dollar nach China und 109.455.52 US-Dollar nach Amerika. Amerikas 20% Zölle auf Vietnams Produkte werden nicht nur den Verkauf vietnamesischer Produkte in Amerika reduzieren, sondern auch den Verkauf vietnamesischer Produkte in China erhöhen, so dass die vietnamesischen Exporte nach China zunehmen werden. Vietnam wird weniger abhängig von Amerika und mehr von China abhängig sein. Natürlich wird das auch viel mehr anstrengend sein, weil die Transportkosten zwischen Vietnam und China weit niedriger sind als zwischen Vietnam und Amerika.

    Trumps Drohung, BRICS-Länder zusätzliche 10% an Zöllen zu berechnen, wird den Handel der BRICS-Länder untereinander erhöhen und ihren Handel mit den USA verringern.

    Brasilien, das geholfen hatte, BRICS zu gründen, ist ein interessanter Fall, da es relativ nahe an den USA und sehr weit von Asien entfernt ist. Amerika (mit der psychopathischen Regierung, die es tut) wird zunehmend aggressiv gegen Brasilien, um es aus den BRICS zu drängen. Brasilien exportiert derzeit (2022) 89.718.868,62 US-Dollar nach China und 38.172,248 US-Dollar in die USA. Es importiert 67.767.819,34 US-Dollar aus China und 54.328.385,67 US-Dollar aus den USA. Trump will, dass Brasilien mehr aus Amerika importiert als aus China.

    Während Trumps 10. Tag seiner zweiten Amtszeit hatte er bereits die BRICS-Länder gewarnt und sie als „scheinbar feindselig“ bezeichnet:

    https://x.com/TrumpDailyPosts/status/1885140127468417159

    https://archive.ph/Fg6N1

    Donald J. Trump postet von seiner Wahrheitssozial

    "TrumpDailyPosts

    Die Idee, dass die BRICS-Länder versuchen, sich vom Dollar zu entfernen, während wir daneben stehen und zusehen, ist ÜBER. Wir werden eine Zusage dieser scheinbar feindlichen Länder verlangen, dass sie weder eine neue BRICS-Währung schaffen, noch irgendeine andere Währung unterstützen werden, um die mächtigen USA zu ersetzen. Dollar oder, sie werden mit 100% Zöllen konfrontiert sein und sollten erwarten, dass sie sich von dem Verkauf in die wundervollen USA verabschieden. Wirtschaft. Sie können eine weitere Saugernn-Nation finden. Es besteht keine Chance, dass BRICS die USA ersetzen wird. Dollar im internationalen Handel, oder anderswo, und jedes Land, das versucht, sollte die Zölle begrüßen und sich von Amerika verabschieden!

    Donald Trump Truth Social Post 08:27 EST 01/30/25

    1:36 AM - 31. Januar 2025

    Die USA exportieren nach China 153.8372.042,41 US-Dollar und Importe aus China 575.688.091,17 US-Dollar.

    China exportiert nach Amerika 582.756.110,05 US-Dollar und Importe aus Amerika 178.956,829,55 US-Dollar.

    China exportiert mehr nach Amerika als in jedes andere Land, und Trump will diese 582.756,110,05 Dollar nach unten drücken, aber es gibt keine Garantie, dass dies jedem helfen wird.

    Derzeit (2022) sind die USA der weltweit größte Markt (Import-Nation) und importieren 3.372,902.165 Dollar. China ist das zweitgrößte, 2.715.997.517,26 Dollar. Die zehn größten Märkte werden hier gezeigt und bewertet. Die zehn größten (exportierenden) Nationen werden hier gezeigt und bewertet. China ist die größte produzierende Nation der Welt, und Amerika ist 2 Dollar. Während China also die größte produzierende Nation der Welt ist, ist Amerika die größte Konsumnation der Welt. Beachten Sie jedoch, dass Hongkong von der Weltbank behandelt wird, als wäre es eine separate Nation, nicht Teil Chinas; und es wird dort von der Weltbank als unter den Top Ten auf beiden aufgeführt. Aber die Wahrheit ist, dass Hongkong seit dem 1. Juli 1997 ein Teil Chinas ist und hat. * Folglich: Jede ehrliche Berechnung der tatsächlichen Importe Chinas würde zu den Importen der Weltbank in Höhe von 2,71 Billionen Dollar beitragen, Hongkongs 667 Milliarden Dollar, und die ehrliche Zahl produzieren: 3,383 Billionen Dollar an Importen, die nur kaum größer sind als Amerikas 3,370 Billionen Dollar. Und anstelle von Chinas nur 3,59 Billionen Dollar Exporten produziert die Einbeziehung von Hongkongs 609 Milliarden Dollar an Exporten im Vergleich zu Amerikas lediglich 2,06 Billionen Dollar an Exporten. Richtig: China exportiert etwas mehr als doppelt so viel wie Amerika exportiert. (Nun, warum hast du knowdas nicht gewusst? Könnte es sein, weil meine Artikel vom US-Imperium unterdrückt werden?)

    Trump sieht jedes „Spiel“ als reingewinnen, keine Win-Win-Situation, weshalb sein Chefökonom Stephen Miren sagte: „Der Vietnam-Deal war fantastisch. Es ist extrem einseitig.“ Amerikas „Feinde“ könnten von dem verlieren, was Trump tut, aber auch alle außer vielleicht den tausend amerikanischen Milliardären, die die USA kontrollieren. Regierung. Kriege sind für sie äußerst profitabel. Und Trump dient ihnen genauso wie Biden.

    Wenn Sie die heutigen Nachrichten über den BRICS-Gipfel in Brasilien wissen möchten, diskutierte Alexander Mercouris dies am 7. Juli als Headliner „BRICS-Gipfel ohne Xi, Putin. Trump warnt BRICS.

    * Beachten Sie hier, dass genau wie die imperialistische Regierung Englands am 19. Dezember 1984 mit China die „Gemeindeerklärung“ unterzeichnete, dass Hongkong ein Teil Chinas ist, aber weiterhin vorgibt, dass die imperialistische Regierung Amerikas am 27. Februar 1972 nicht mit China unterzeichnet hat, um „Taiwan ist ein Teil Chinas“, aber gibt vor, dass es das nicht getan hat. Beide imperialistischen Regierungen versuchen, einen Vorwand zu haben, um das zu brechen, was sie behauptet hatten, ihr Teil Chinas zu sein. China ist jetzt stark genug - vor allem mit seinem Verbündeten Russland -, um seine Souveränität gegen das unersättliche Verständnis der imperialistischen Nationen zu schützen. Trumps Brechen der Neun in zwei könnte Amerika weit in die um die weniger als die geringere Hälfte führen lassen. Amerika muss akzeptieren, dass es bereits nicht mehr der größte Produzent der Welt ist und nicht einmal mehr der größte Verbraucher der Welt. Je mehr Amerika gegen Chinas Aufstieg kämpft, desto schneller (und schmählich), dass das amerikanische Imperium verwelken und enden wird.

    -

    Investigatives Historiker Eric Zuesse's neuestes Buch, AMERIKA’S EMPIRE OF EVIL: Hitlers posthumer Sieg und Warum die Sozialwissenschaften notwendig werden müssen, geht darum, wie Amerika die Welt nach dem Zweiten Weltkrieg erobert hat, um es mit US- und verbündeten Milliardären zu versklaven. Ihre Kartelle ziehen den Reichtum der Welt durch die Kontrolle nicht nur ihrer "Nachrichten"-Medien, sondern auch der sozialen "Wissenschaft" "die Öffentlichkeit überfallen.


    Info: https://theduran.com/the-trade-war-between-the-u-s-empire-and-the-brics-nations-is-now-official/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.07.2025

    Nachrichten von Pressenza: ISA-Verhandlungen in Jamaika: Die Welt riskiert die Zerstörung der Tiefsee

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 8. Juli 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 08.07.2025


    ISA-Verhandlungen in Jamaika: Die Welt riskiert die Zerstörung der Tiefsee


    Heute starten in Jamaika neue Verhandlungen der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA). Die Behörde soll in den kommenden Tagen über Regeln zum Tiefseebergbau entscheiden. Ein fatales Signal, denn die Zukunft der Tiefsee steht auf dem Spiel. Auch geht es um einen Anordnung&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/07/isa-verhandlungen-in-jamaika-die-welt-riskiert-die-zerstoerung-der-tiefsee/


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    Pride 2025 – „Wo wir existieren, gibt es Revolution“


    Zehntausende Menschen gingen am vergangenen Wochenende auf die Straße, um Pride zu feiern und ihre Forderungen in einer kollektiven Umarmung zu bekräftigen – als Antwort auf das Erstarken rechter Bewegungen. In ganz Lateinamerika versammelten sich Menschen am 28. Juni –&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/07/pride-2025-wo-wir-existieren-gibt-es-revolution/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.07.2025

    Nationaler SchulterschlussAngesichts der eskalierenden globalen Einflusskämpfe fordern führende Personen in Staat und Wirtschaft die deutschen Unternehmer auf, zum Ausbau der militärischen Kapazitäten der Bundesrepublik beizutragen.

    german-foreign-policy.com, 8. Juli 2025

    BERLIN (Eigener Bericht) – Die Bundesregierung setzt beim Ausbau der militärischen Reserve auf eine intensivere Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft. Wie Bundeskanzler Friedrich Merz auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) erklärte, „müssen und sollten“ Unternehmer ihren Angestellten Tätigkeiten als Reservisten ermöglichen – auch wenn das „Konsequenzen für Ihre Unternehmen“ habe. Die Bundeswehr baut seit Jahren gezielt sogenannte Partnerschaften der Reserve mit deutschen Firmen auf. Auf Reservisten setzt Berlin im Kontext der Vorbereitungen auf einen möglichen Krieg gegen Russland vor allem beim sogenannten Heimatschutz; Berufssoldaten würden im Kriegsfall überwiegend an die Ostfront verlegt. Schon jetzt bindet die Bundeswehr Reservisten in Großmanöver ein. Eine Vielzahl von Unternehmen hat in Sachen Heimatschutz bereits Kooperationsverträge mit der Armee unterzeichnet – unter anderem Lufthansa und Amazon, aber auch mittelständische Betriebe und die Bundesagentur für Arbeit. Der BDI fordert in Sachen Aufrüstung einen engen Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft, der weit über eine Vereinfachung des Reservistendienstes hinausgeht.


    Zitat: Appell an die IndustrieBundeskanzler Friedrich Merz kündigte Ende Juni auf dem „Tag der Industrie“, der internationalen Zukunftskonferenz des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), an, die Bundesregierung werde die deutschen Unternehmer für allerlei Aufgaben „in Anspruch nehmen“. Dies gilt laut Merz nicht zuletzt für die Aufrüstungspolitik. In Vorbereitung auf einen möglichen Krieg gegen Russland strebt die Bundesregierung den Aufbau einer umfassenden militärischen Reserve an – militärisch ausgebildete ehemalige Soldaten oder auch „Ungediente“ nach einer Grundausbildung im Freiwilligen Wehrdienst, die in Friedenszeiten in der privaten Wirtschaft arbeiten und von der Armee nur bei Bedarf zum militärischen Dienst einberufen werden. Arbeitgeber „müssen und sollten“ bereit sein, die Reservisten in ihrer Belegschaft „auch mal für eine Woche oder zwei Wochen“ für Reserveübungen in den Streitkräften freizustellen, appellierte Merz an die Industriellen; die „Aufwuchsfähigkeit der Streitkräfte“ sei „ohne Ihre Unterstützung“ nicht zu erreichen. Im Gegenzug versprach der Kanzler Steuersenkungen und Bürokratieabbau. Für die Zeiträume der militärischen Übungen übernimmt der Staat die Lohnkosten.[1]


    Heimatschutzkräfte

    Reservisten wurden schon im vergangenen Jahr unter anderem in das Manöver Quadriga 2024 eingebunden, das in Militärkreisen als erster großer Testlauf des sogenannten Operationsplans Deutschland gilt – und damit zugleich als erste bundesweite Übung der sogenannten Heimatschutzkräfte.[2] Reservisten hatten in der Kriegsübung die Aufgabe, den Marsch von NATO-Truppen auf ihrem Weg von Nordamerika oder Westeuropa über Deutschland nach Osteuropa zu ermöglichen. Nach eigenen Angaben wird die Bundeswehr im Kriegsfall den Hauptteil ihrer Truppen an die Ostfront verlegen und setzt deshalb im Inland vor allem auf die Heimatschutzkräfte, die hauptsächlich aus Reservisten bestehen und nur wenige aktive Soldaten umfassen. Um den „unmittelbaren personellen Aufwuchs, die Einsatzbereitschaft und die Durchhaltefähigkeit“ der Bundeswehr zu ermöglichen, sollen die Streitkräfte allerdings nicht nur dort, sondern „im gesamten Aufgabenspektrum durch die Reserve verstärkt“ werden, heißt es dazu in den Verteidigungspolitischen Richtlinien, einem sicherheitspolitischen Grundsatzdokument.[3]


    Zivil-militärisches Bindeglied

    Wie Kanzler Merz auf dem „Tag der Industrie“ erläuterte, liege das „entscheidende Problem“ beim Aufwuchs der Streitkräfte nicht in den finanziellen Mitteln, sondern darin, „qualifiziertes Personal“ zu finden. Eine große Reserve soll doppelt Abhilfe schaffen: Einerseits entlastet sie die regulären Streitkräfte personell; andererseits ist sie gleichzeitig ein Netzwerk der Bundeswehr in der Privatwirtschaft, vom dem sich die Militärs Erfolge beim Rekrutieren neuer qualifizierter Soldaten erhoffen. „Heimatschutz“ sei „nicht nur Aufgabe der Bundeswehr“, sondern „der gesamten Gesellschaft“, hatte der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck im März beim Aufstellungsappell der Heimatschutzdivision geäußert. Die Reservisten im Heimatschutz – verankert in Armee und ziviler Wirtschaft zugleich – seien das „Bindeglied zwischen militärischem Schutz und ziviler Widerstandsfähigkeit“.[4]


    Partner der Reserve

    Seit 2016 verleihen das Bundesministerium der Verteidigung und der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr den sogenannten Arbeitgeberpreis „Partner der Reserve“ an Unternehmen, die sich am Aufbau der Reserve beteiligen – meist durch Anwerbung und Freistellung ihres Personals für den Dienst im Heimatschutz. Zu den jüngsten Preisträgern zählen Amazon und Airbus, mehrere mittelständische Unternehmen und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft.[5] Die Landesärztekammer Hessen ist seit vergangenem Jahr [6], die Agentur für Arbeit Wiesbaden seit April dieses Jahres offizieller Partner der Bundeswehr. Das Verteidigungsministerium und die Bundesagentur für Arbeit hatten bereits im November 2024 eine „Grundsatzvereinbarung zur Stärkung der militärischen Personalgewinnung“ unterzeichnet.[7] Seit Anfang Juni zählt auch die Lufthansa Group zu den Partnern der Reserve. Personalvorstand Michael Niggemann betonte, ihm und seinen Kollegen sei es ein „ ein besonderes Anliegen, unsere Mitarbeitenden für die Bedeutung des Heimatschutzes zu sensibilisieren“.[8] Wieviele Unternehmen bereits solche Kooperationsverträge mit der Bundeswehr abgeschlossen haben, ist öffentlich nicht bekannt. Für die Bundeswehr sind die Reservisten nicht zuletzt eine Bereicherung an vielseitiger fachlicher Expertise.


    Gesamtverteidigung

    Noch über die Kooperation bezüglich der Reserve hinaus geht die Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft, die der BDI unter dem Schlagwort „Gesamtverteidigung“ fordert. Die Industrie liefere „ die Hardware und die Software für die Wehrhaftigkeit Europas“, „den Panzerstahl und das Chip-Design“, äußerte BDI-Präsident Peter Leibinger auf dem „Tag der Industrie“. Sie könne aber mehr tun als „nur einfach … Fabriken auslasten“. Die Unternehmer sollten „beim Wiederaufbau der Bundeswehr“ eine „aktive gestalterische Rolle“ übernehmen. Leibinger verlangte von den deutschen Industriellen, den Erfolg der Aufrüstung wenn nötig auch über ihren „individuellen Maximalgewinn“ zu stellen.[9] Im Juni hatte der BDI ein Positionspapier veröffentlicht, in dem er die Bundesregierung auffordert, „ein kohärentes Konzept für eine leistungsfähige zivil-militärische Gesamtverteidigung“ zu entwickeln. Angesichts globaler „geopolitischer und wirtschaftlicher Umbrüche“ sollten die „Fähigkeiten des gesamten industriellen Ökosystems“ der Bundesrepublik „stärker genutzt“ werden, um schnellstmöglich eine „dauerhaft hohe Einsatzbereitschaft“ der Bundeswehr zu gewährleisten. Der BDI fordert vom deutschen Staat dazu einen „engen Schulterschluss mit Wirtschaft und Zivilgesellschaft“. Der Aufbau von „militärischer Stärke allein [!]“ reiche nicht aus; Sicherheitspolitik und Industriepolitik müssten daher konsequent zusammengedacht werden.[10] Deutschland benötige einen „gesellschaftlichen Konsens“ gegen „innere und äußere Bedrohungen“; die Trennung von von Krieg und Frieden sei „veraltet“.[11]

     

    [1] Schnelle Entscheidungen für eine starke Industrie. bundesregierung.de 23.06.2025.
    [2] S. dazu Ein halbes Jahr Aufmarschmanöver.
    [3] Verteidigungspolitische Richtlinien 2023. Bonn, November 2023. S. dazu „Kriegstüchtigkeit“ als Handlungsmaxime.
    [4] Festrede zum Appell der Heimatschutzdivision. joachim-gauck.de 14.03.2025.
    [5] Preisverleihung „Partner der Reserve“. bmvg.de 10.09.2024.
    [6] Partnerschaft für den Heimatschutz. laekh.de 22.05.2024.
    [7] BMVg und Bundesagentur für Arbeit: Gemeinsam für eine starke Bundeswehr. bmvg.de 06.11.2024.
    [8] Die Bundeswehr und die Lufthansa Group vereinbaren Partnerschaft beim Heimatschutz. lufthansagroup.com 04.06.2025.
    [9] BDI-Präsident Peter Leibinger: „Neue Zeiten – neue Haltung“. bdi.eu 23.06.2025.
    [10] Gesamtverteidigung stärken. bdi.eu 23.06.2025.
    [11] Gemeinsam sicher. bdi.eu 12.03.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10046


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    08.07.2025

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    07.07.2025

    "Selbstmord" – Donald Trump und das FBI legen 180-Grad-Wende zum Fall Jeffrey Epstein hin

    freedert.online, 7 Juli 2025 15:30 Uhr

    Kehrtwende in der Causa Jeffrey Epstein. Die US-Webseite "Axios" präsentiert ein FBI-Schreiben, laut dem sich die Behörde in Verbindung mit US-Präsident Trump von der bis dato zumindest nicht widersprochenen These eines unnatürlichen Todes des Sexualstraftäters abwendet. Ex-DOGE-Leiter Elon Musk zeigt sich entsetzt.


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    (Screenshot)


    Quelle: Gettyimages.ru © Davidoff Studios Photography / Kontributor


    Axios: In einem Interview mit dem Autor Michael Wolff aus dem Jahr 2017 behauptete Jeffrey Epstein, "dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt 'Donald Trumps engster Freund' war". Hier mit jeweiligen Lebensgefährtinnen im Jahr 2000 in Trumps Club Mar-a-Lago, Florida


    Sie galt als eine der großen Ankündigungen des US-Wahlkämpfers Donald Trump, nach gewonnener Präsidentschaftswahl alle verfügbaren Dokumente des tiefen Sumpfes rund um den im Jahr 2019 zu Tode gekommenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zeitnah der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es folgte im Februar dieses Jahres eine im Nachhinein rein als publicityträchtig zu betrachtende Teilveröffentlichung (RT DE berichtete).

    In dem sich anbahnenden persönlichen, mittlerweile eskalierenden, Streit zwischen dem US-Präsidenten und dem Tech-Milliardär und Ex-Sonderleiter der DOGE-Behörde, Elon Musk, kündigte Letzterer im Juni auf X an, Informationen zu besitzen, dass Donald Trump "in den Epstein-Akten steht" (RT DE berichtete). Wenige Wochen später informiert nun das FBI in einem zweiseitigen Papier, "eine systematische Überprüfung" habe ergeben, dass Epstein "nicht ermordet wurde", so die US-amerikanische Nachrichten-Webseite Axios zitierend.

    Axios erklärt einleitend zu der "exklusiven" Veröffentlichung des FBI-Materials:

    "Das Justizministerium von Präsident Trump und das FBI sind zu dem Schluss gekommen, dass sie keine Beweise dafür haben, dass der verurteilte Sexualstraftäter und in Ungnade gefallene Finanzier Jeffrey Epstein einflussreiche Persönlichkeiten erpresst, eine 'Kundenliste' geführt hat oder ermordet wurde, wie aus einem Memo hervorgeht, das Axios vorliegt."


    "Trump steht in den Epstein-Akten": Elon Musk attackiert US-Präsident





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    Die Mitteilung aus Washington überrascht dahingehend, da mit Kash Patel (aktueller Direktor des FBI) und Dan Bongino (stellvertretender FBI-Direktor) bis zum Beginn des Jahres regelmäßig in den sozialen Medien der offiziellen Sprachregelung von Epsteins Tod, einem angeblichen Suizid, eindeutig widersprochen worden war. In dem undatierten, zweiseitigen FBI-Memorandum heißt es einleitend:

    "Im Rahmen unserer Verpflichtung zur Transparenz haben das Justizministerium und das Federal Bureau of Investigation (FBI) eine umfassende Überprüfung der Ermittlungsbestände im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein durchgeführt. Um sicherzustellen, dass die Überprüfung gründlich war, führte das FBI digitale Durchsuchungen seiner Datenbanken, Festplatten und Netzlaufwerke sowie physische Durchsuchungen von Mannschaftsräumen, verschlossenen Schränken, Schreibtischen, Schränken und anderen Bereichen durch, in denen möglicherweise relevantes Material aufbewahrt wurde. Bei diesen Durchsuchungen wurde eine beträchtliche Menge an Material gefunden, darunter mehr als 300 Gigabyte an Daten und physischen Beweisen."

    Das analysierte und ausgewertete Material beinhalte "eine große Menge an Bildern von Epstein, Bilder und Videos von Opfern, die entweder minderjährig sind oder den Anschein erwecken, minderjährig zu sein, sowie über zehntausend heruntergeladene Videos und Bilder von illegalem sexuellem Kindesmissbrauch und anderer Pornografie", so das Papier erläuternd. Weiter heißt es:

    "Teams aus Agenten, Analytikern, Anwälten und Experten für Datenschutz und Bürgerrechte durchkämmten die digitalen und dokumentarischen Beweise mit dem Ziel, der Öffentlichkeit so viele Informationen wie möglich zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig die Opfer zu schützen."

    In einer ersten Reaktion auf die Medienmeldungen zur neuen Sichtweise und Erklärungen seitens des Oval Office in der Causa Epstein, kommentierte umgehend Elon Musk auf X mit einem Meme:


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    In einem weiteren X-Beitrag schrieb er:

    "Wie viel Uhr ist es? Oh, seht mal, es ist wieder 'Keiner-ist-verhaftet worden'-Uhr."


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    Trump: Ohne Subventionen müsste Musk aus den USA nach Südafrika zurückkehren





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    Laut FBI-Memo fänden sich lediglich "sensible Informationen" sowie "spezifische Details wie die Namen und Ähnlichkeiten der Opfer, physische Beschreibungen, Geburtsorte, Partner und Beschäftigungsgeschichte" in den abertausenden Dateien. Der Axios-Artikel fasst zusammen:

    "Die Ermittler fanden 'keine belastende 'Klientenliste' von Epstein, 'keine glaubwürdigen Beweise ... dass Epstein prominente Personen erpresst hat' und keine 'Beweise, die eine Untersuchung gegen nicht angeklagte Dritte rechtfertigen könnten', heißt es in dem Memo weiter."

    Die finale Schlussfolgerung, dass Epstein in seinem Gefängnis in New York durch Selbstmord starb, wird seitens des FBI durch Videoaufnahmen aus dem Gemeinschaftsbereich der Special Housing Unit (SHU) argumentativ untermauert, in dem Epstein zum Zeitpunkt seines Todes untergebracht war. In dem Papier heißt es wörtlich:

    "Nach einer gründlichen Untersuchung kamen die FBI-Ermittler zu dem Schluss, dass Jeffrey Epstein am 10. August 2019 in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center in New York City Selbstmord begangen hat. Diese Schlussfolgerung steht im Einklang mit früheren Erkenntnissen, einschließlich der Autopsie-Ergebnisse des New York City Office of the Chief Medical Examiner vom 19. August 2019."

    Der seit dem Tode des Sexualstraftäters prägende und kursierende Satz in den sozialen Medien: "Epstein didn't kill himself" (Epstein hat sich nicht selbst getötet) steht demgegenüber weiterhin für die kontrovers diskutierte These, der international protegierte US-amerikanische Finanzier habe nicht wie offiziell dargestellt Suizid begangen, sondern sei in seiner Gefängniszelle ermordet worden, um damit seine belastenden Aussagen vor Gericht zu verhindern. 


    Musk gegen Trump: Der reichste Mann der Welt gründet eigene Partei





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    Unter Berufung auf ein Interview für den US-Sender Fox News hieß es zu der absehbaren Wendung in Washington bereits Mitte Mai:

    "FBI-Direktor Kash Patel und der stellvertretende Direktor Dan Bongino haben in einem Exklusivinterview mit Maria Bartiromo von Fox News am Sonntag darauf bestanden, dass der in Ungnade gefallene Finanzier und mutmaßliche Sexhändler Jeffrey Epstein sich in seiner Gefängniszelle in Manhattan umgebracht hat."

    US-Präsident Donald Trump, seit Jahren spekulativ im tiefen Epstein-Sumpf als möglicher, aktiver Beteiligter gehandelt, reagierte auf Truth Social mit einem Beitrag, der eine Erklärung des ehemaligen Epstein-Anwalts David Schoen zitiert. In dieser heißt es, dass Trump in keinerlei Verbrechen zur Causa Epstein verwickelt sei.


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    Zur Personalie David Schoen war in einem Artikel der Times of Israel im Oktober 2021 zu lesen:

    "Die Zionist Organization of America (Zionistische Weltorganisation ZOA) wählte den jüdischen Anwalt David Schoen zu ihrem nationalen Vorsitzenden. Der orthodoxe Anwalt erregte die Aufmerksamkeit der Medien, als er den ehemaligen Präsidenten Donald Trump im zweiten Amtsenthebungsverfahren gegen ihn verteidigte (...) Trump war nicht Schoens erster hochkarätiger Fall. Er sollte Jeffrey Epstein in einem Verfahren wegen Sexhandels vertreten, als der Finanzier tot im Gefängnis aufgefunden wurde, angeblich durch Selbstmord."

    Der Axios-Artikel erinnert daran, dass im Jahr 2017, in einem Interview mit dem Autor Michael Wolff, Jeffrey Epstein "sogar behauptet hat, dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt 'Donald Trumps engster Freund' war". Trump erklärte dazu im Jahr 2019, er sei "kein Fan von Epstein" gewesen und habe zu diesem Zeitpunkt "seit 15 Jahren nicht mehr mit ihm gesprochen." Epstein habe zudem "in den frühen 2000er Jahren in seinen Golfresorts Zutrittsverbot" erhalten.

    Das Justizministerium und das FBI erklären final in dem Memo, dass ausgehend von den Auswertungen keine "weitere Offenlegung" von Epstein-bezogenem Material "angemessen oder gerechtfertigt wäre."


    Mehr zum Thema - Trump verspottet Musk: "Dritte Partei ist lächerlich"


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    Video https://rumble.com/v4cuabf-podesta.html Dauer 1:02:41 Min.


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    Info: https://freedert.online/nordamerika/250037-selbstmord-donald-trump-und-fbi/


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    07.07.2025

    Irans Präsident im Interview mit Tucker Carlson: Netanjahu lügt über Teherans nukleare Absichten

    freedert.online, 7 Juli 2025 22:04 Uhr

    Der israelische Staatschef hat seit den 1980ern daran gearbeitet, jeden US-Präsidenten davon zu überzeugen, dass Teheran Atomwaffen entwickeln will, sagte Massud Peseschkian. Iran habe jedoch nie die Absicht gehabt, eine Atombombe zu bauen.


    Irans Präsident im Interview mit Tucker Carlson: Netanjahu lügt über Teherans nukleare AbsichtenQuelle: Sputnik © Walerij Schari


    fulin


    Massud Peseschkian


    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu habe Jahrzehnte damit verbracht, US-Präsidenten zu dem Glauben zu verleiten, dass Teheran nukleare Waffen schaffen will, warf der iranische Präsident Massud Peseschkian vor.

    In einem Interview mit dem konservativen US-Journalisten Tucker Carlson, das am Montag gesendet wurde, beschuldigte Peseschkian Netanjahu, dieses Narrativ schon lange, ehe er 1996 das erste Mal Premierminister wurde, vorangetrieben zu haben. "Es war Netanjahu, der seit 1984 diese falsche Sicht geschaffen hat, dass Iran nach einer Atombombe strebt", sagte er und verwies auf Netanjahus damalige Rolle als israelischer UN-Botschafter.


    BRICS-Erklärung verurteilt Angriff auf Iran





    BRICS-Erklärung verurteilt Angriff auf Iran







    "Er hat es seitdem jedem US-Präsidenten in den Kopf gesetzt... [dass] wir gerne eine Atombombe hätten", merkte er an und betonte, dass Iran nie eine derartige Waffe entwickelt hat. "Das steht im Gegensatz zu dem religiösen Dekret [...] das der oberste Führer Irans erlassen hat", fügte Peseschkian hinzu. Er wies zudem darauf hin, dass auch die Internationale Atomenergieorganisation IAEA bestätigt hatte, Iran entwickle keine Atomwaffen.

    Peseschkian beschuldigte Israel außerdem, absichtlich die Verhandlungen mit den USA über das iranische Atomprogramm sabotiert zu haben, als Westjerusalem am 13. Juni einen starken Angriff gegen Teherans nukleare Infrastruktur, militärische Einrichtungen und hohe Kommandeure startete.

    "Wir waren mittendrin, Gespräche mit den USA zu führen [...] Uns wurde gesagt: 'Solange wir Israel keine Erlaubnis geben, werden sie euch nicht angreifen'", sagte er. "Aber plötzlich torpedierte Israel den Verhandlungstisch [...] Sie haben die Diplomatie völlig ruiniert und zerstört."

    Der iranische Präsident bestätigte, dass Iran für Gespräche über die Überwachung seines Nuklearprogramms offen war. Er meinte jedoch, die jüngst erfolgten Angriffe auf die iranischen Atomeinrichtungen hätten vorerst eine Überwachung beinahe unmöglich gemacht. "Wir haben keinen Zugang zu ihnen [den Atomanlagen]. Wir müssen sehen, wie sehr sie beschädigt wurden."


    Ein neuer Krieg zwischen Israel und Iran ist unvermeidlich





    Analyse

    Ein neuer Krieg zwischen Israel und Iran ist unvermeidlich






    Israel hat Iran schon lange vorgeworfen, nach Atomwaffen zu streben. Berühmt ist der Auftritt Netanjahus mit einem im Comic-Stil gezeichneten Diagramm einer Atombombe bei der UNO 2012, um zu illustrieren, was er Teherans Fortschritte in Richtung einer Atomwaffe nannte. Israel wandte sich 2015 auch gegen den Atomvertrag mit Iran, von dem sich die USA unter Präsident Donald Trump später zurückzogen.

    Vor dem Zwölftagekrieg vergangenen Monat hatten die USA und Iran Gespräche geführt, in denen Washington von Teheran forderte, jegliche Urananreicherung zu beenden. Iran wies diese Forderung zurück und merkte an, dass angereichertes Uran als Brennstoff für sein ziviles Atomkraftprogramm erforderlich sei.


    Mehr zum Thema ‒ Medienbericht: IAEO soll vom MI6 unterwandert sein


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    Video https://rumble.com/v6vh2y3-iranisches-auenministerium-keine-waffenfhige-urananreicherung.html Dauer 3:54 Min.


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    Info: https://freedert.online/international/250086-irans-praesident-netanjahu-luegt-ueber/


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    07.07.2025

    Superreiche und sozialer Aufstieg aus der Armut?

    gruen4future.de, 8. Juli 2025, Veröffentl. unter Allgemein, Deutschland, Soziales / Gesellschaft


    Die Armut der Menschen in Deutschland nimmt immer weiter zu.In Deutschland wuchs die Zahl der Superreichen im Jahr 2024 um 500 Menschen. Nun besitzen gerade einmal 3.900 Menschen fast ein Drittel des gesamten Finanzvermögens. Lediglich in den USA und in China gibt es noch mehr Superreiche als Deutschland.

    Superreiche sind Menschen, die als 100 Millionen Dollar an Finanzvermögen besitzen. Ebenfalls im vergangenen Jahr ist die Zahl der Dollarmillionäre in Deutschland um 65.000 auf 678.000 gestiegen. Unter Finanzvermögen versteht man Bankguthaben, Wertpapiere, Pensionen und Bargeld. Dann gibt es noch Anlagen in Immobilien und anderen Realwerten.

    Was wollen sie mit einem Vermögen, das sie nicht einmal ausgeben können? Und womit haben sie es erworben? Sehr viel durch Spekulationen an den Börsen. Und dieses Geld muss ja von woanders herkommen.


    Anmerkung: Beim Analysieren kommt man von einem Thema zum nächsten. Alles abzudecken würde jedoch ein dickes Buch zur Folge haben.

    Auf der anderen Seite nimmt die Armut zu

    Seit zwei Jahren gibt es das „Bürgergeld“ und der Verein Sanktionsfrei machte kürzlich dazu eine Umfrage, befragte dazu 1.014 Bürgergeldempfänger*innen. 

    Das Bürgergeld reicht nicht, vor allem Eltern verzichten auf Essen zugunsten ihrer Kinder.

    Nur 9 % halten eine gesunde Ernährung mit dem Regelsatz für möglich und nur jede*r zweite Befragte gibt an, dass in ihrem Haushalt alle satt werden. Ein Drittel verzichtet auf Essen, um andere Bedürfnisse erfüllen zu können; insbesondere Eltern verzichten auf Essen zu Gunsten ihrer Kinder (54 %). Viele der Befragten berichten von einem Leben am Limit: Sonderausgaben wie eine Stromnachzahlung oder eine kaputte Waschmaschine stellen substantielle Einschnitte dar. Ein knappes Drittel muss sich verschulden, um den Alltag bewältigen zu können und 77 % empfinden ihre finanzielle Lage als psychisch belastend.

    Die wahren Sozialschmarotzer sind nicht die Bürgergeld-Empfänger*innen

    Viele Bürgergeld-Empfänger*innen seien Sozialschmarotzer, ist immer wieder aus der Regierungskoalition zu hören. Sie will den Sozialleistungsmissbrauch bekämpfen. Diese Kampagnen führen zu Ängsten und einer Schwächung des Sozialstaats. Dies hat zur Folge, dass Arbeitnehmende schlechtere Verhandlungspositionen haben. Profitieren tut davon wer?

    Laut Bundesagentur für Arbeit betrug der Leistungsmissbrauch  272,5 Millionen Euro im Jahr 2022.  „Dieser liegt bei etwa vier Prozent“, so die Sozialforscherin Jennifer Eckhardt. Und wenn man bedenkt, dass zwischen 35 und 70 Prozent der Berechtigten das Bürgergeld gar nicht beanspruchen, so spart der Staat eine enorme Summe ein!

    Dazu müsste man auch die Kriterien kennen, was unter Leistungsmissbrauch fällt. Denn ebenso gibt es Gründe, warum manche Menschen nicht arbeiten können. Die meisten würden gerne, aber wenn zum Beispiel ein Kita-Platz oder eine Betreuung nach der Schule fehlt … Da muss schon differenziert werden! Und ebenso hängt es von den Sachbearbeiter*innen ab, wie sie engagiert oder gegenüber Menschen eingestellt sind. Es ist schon komplex.

    Steuerhinterziehung und Tricksereien der Reichen verursachen viel größere Schäden

    Laut Deutscher Steuergewerkschaft (DSTG) gehen dem Staat durch Steuerhinterziehung über 200 Milliarden Euro Steuern im Jahr verloren. Ebenso können Menschen mit großem Vermögen einiges legal „tricksen“ und abschrieben. Ebenso nutzen sie Steuerlücken, bewegen sich hart an der Grenze der Steuerhinterziehung. So bezahlen sie am Ende weniger Steuern als durchschnittliche Angestellte, ganz legal.

    Gefährliche Ungleichheit in Deutschland

    Wäre Geld gleich verteilt, so hätten alle ein Vermögen von über 222.000 Euro. Die reichsten 20 Prozent der Bevölkerung besitzen 90 Prozent des Vermögens, 80 Prozent der Deutschen die restlichen 10 Prozent. Die Schere zwischen Arm und Reich klappt immer weiter auseinander.

    Superreiche nehmen Einfluss auf die Gesetzgebung, um Steuerprivilegien zu erreichen. So hätte zum Beispiel Susanne Klatten ihre BMW-Gewinne mit 60 Prozent besteuern müssen, heute sind es nur noch 30 Prozent. Ist das sozial?

    Durch den Ukraine-Krieg und nun durch die gewaltige Aufstockung des Wehretats explodieren die Aktienkurse der Waffenindustrie regelrecht.  Wer investiert wohl an der Börse? Wenn ein paar Leute mal eben einige hundert Millionen durch Aktienkäufe in ein Unternehmen stecken, dann explodieren die Kurse. Andere, die nicht so viel Kapital besitzen, ziehen nach. Und dann ziehen diese Großanleger mal eben ihr Geld mit hohen Gewinnen wieder raus.  Und die anderen machen Verluste, weil die Kurse absacken.

    Während es Entlastungen für das Kapital gibt, wird in Bildung und Gesundheit gespart

    Der jetzige Bundeskanzler Merz sagte im September 2024 „Seht euch die Schulen an, schaut euch die Wohnraumsituation an, schaut euch die Universitäten an, schaut euch die Krankenhäuser an, schaut euch die Arztpraxen an, schaut euch an, was das für Konsequenzen hat, wenn ein Land durch Migration überfordert wird“. Wie ein Faktencheck zeigt, ist der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) deutlich niedriger als in anderen europäischen Ländern (news4teachers.de).

    Neben dem gravierenden Lehrkräftemangel, unter anderem bedingt durch die Arbeitsbedingungen, sind die Schulgebäude ein Renovierungsfall. Städte und Gemeinden berechneten, etwa 54,8 Milliarden Euro für Sanierungen benötigt werden.

    Bis zum Jahr 2030 rechnet man mit einem Fehlen von 100tausend Lehrkräften. Das Lehramtsstudium ist nicht mehr attraktiv, man setzt auf Quereinsteiger*innen und schließt Zeitverträge ab. Viele dieser Lehrkräfte sind dann während der Sommerferien arbeitslos. Es „muss“ gespart werden! Klar, Bildung ist Ländersache, aber wenn den Ländern weniger Mittel durch die Politik der Bundesregierung zur Verfügung stehen?

    Das Gesundheitssystem liegt am Boden

    In keiner Berufssparte gibt es mehr Burnouts als im Gesundheitswesen! Viele Ärzte gehen derzeit und in den kommenden Jahren in Rente. Bereits heute fehlen 10tausende für die Versorgung. Gesetzlich Versicherte müssen manchmal Monate auf einen Arzttermin warten. Warum hält man am Numerus Clausus fest? Ein Einser-Abitur bedeutet ja wohl nicht, dass jemand ein guter Arzt wird.

    In der Pflege fehlt noch viel mehr Personal, was in erster Linie an den Arbeitsbedingungen liegt. Diese sind deutlich schlechter als in Nachbarländern. Eine Pflegefachkraft im Krankenhaus betreut in der Nachtschicht etwa 30 Patient*innen, in der Schweiz und den Niederlanden etwa 21. Dazu reichen die Gehälter, um gerade einmal über die Runden zu kommen. Viele steigen aus dem Beruf aus, viele brechen bereits eine Ausbildung ab. Auch für Personal aus dem Ausland ist Deutschland unattraktiv, dauern die Berufsanerkennungen bis zu anderthalb Jahren! Gibt es keine zentrale Datenbank zur Überprüfung der Abschlüsse?

    Im neuen Bundeshaushalt 2025 soll es nun keine Gelder mehr für Krankenkassen und Pflege geben, sondern lediglich Darlehen. Dies hat logischerweise zur Folge, dass die Beiträge der Versicherten weiter steigen werden. Ebenso ist kein Geld für die Gesundheitskosten von Bürgergeld-Empfänger*innen geplant! Mit welchen Folgen?

    Eine Ursache für den Personalmangel und die steigenden Kosten ist die Privatisierung von Krankenhäusern gewesen, weil es um Gewinnmaximierung geht. Und in die Pflege sind in den letzten Jahren Investoren eingestiegen, weil sich das Geschäft für sie lohnt. Die Folge: eine weitere Zunahme von Armut und eventuell keine gesundheitliche Versorgung mehr für arme Menschen.

    Weitere Spaltung der Gesellschaft

    Wegen der zunehmenden Armut kommt es in der Bildung zu einem Revival: Kinder von Menschen mit hohen Einkommen dominieren in den Universitäten. Auf der anderen Seite bleiben diese Kindern aus der Arbeiterschicht verschlossen, da die Eltern sich diese Bildung für ihre Kinder nicht leisten können.  

    Es gibt ja Studentenkredite, so kann man hören. Aber durch kräftige Zinssteigerungen landen Studierende dadurch in einer Schuldenfalle. So ging in den letzten zehn Jahren die Zahl der Studienkredite der staatlichen KfW um fast 80 Prozent zurück. Dazu reicht der Kredit nicht zum Leben, seit 20 Jahren liegt er bei 650 Eurio monatlich. Er hätte mit der Inflation steigen müssen. Also bleibt den Student*innen nichts anderes übrig, als auch noch nebenbei für niedrige Löhne zu arbeiten.

    Damit haben intelligente Menschen aus der Unterschicht keine Chance oder sie riskieren eine Zahlungsunfähigkeit, wenn es um die Rückzahlung geht. Ebenso verlieren Gesellschaft und Staat dabei sehr viel. 

    Auch wird es zu wirtschaftlichen Schäden kommen

    Während grosse Unternehmen von der Bundesregierung steuerlich entlastet werden und günstiger produzieren können, werden kleine und mittelständische Unternehmen doppelt verlieren. Zum einen, weil von den steuerlichen Entlastungen ausgenommen sind und zum anderen, weil einem grossen Teil der Bevölkerung das Geld fur Konsum fehlt. 

    Ein Aufstieg aus der Armut ist in Deutschland immer schwieriger geworden. Die Spaltung der Gesellschaft geht weiter voran! Wo wird das alles hinführen? Denkt man hier bis zum Extremsten weiter, dann landet man in der Sklaverei, Leben für Unterkunft und Verpflegung.

     

    Die Artikel mit weiteren Informationen:

    BCG-Vermögensreport:
    Superreiche in Deutschland werden noch superreicher

    Der Boom an den internationalen Aktienmärkten hat die Vermögen der Reichen und Superreichen im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Bei den weniger wohlhabenden Menschen sieht die Lage anders aus.

    Weiterlesen im Artikel von Spiegel vom 24.06.2025

     

    BCG Global Wealth Report 2025

    Global financial wealth reached $305 trillion in 2024, an all-time high. But the dynamics behind that growth are shifting—and the implications for firms are profound.

    Continue reading the report at BCG from June, 24th, 2025

     

    Die reichsten Deutschen im Jahr 2025 nach Vermögen (Stand: 23. Juni 2025)

    Anschauen bei Statista

     

    Faktencheck: Bürgergeldbetrug oder Steuerhinterziehung – was kostet uns mehr?

    Steuerhinterziehung ist zur „Rebellion des kleinen Mannes“ geworden – auch weil Superreiche legale Steuerlücken so gekonnt nutzen, dass sie es gar nicht nötig haben, Steuern zu hinterziehen. Dem deutschen Staat entgeht so jährlich ein dreistelliger Milliardenbetrag, sowohl durch Steuerhinterziehung als auch durch legale „Steuergestaltung“. Was sich ändern müsste, um mehr Gerechtigkeit ins Steuersystem zu bekommen.

    Weiterlesen bei MDR vom 03.11.2024

     

    Arm und Reich: So gefährlich ist die Ungleichheit in Deutschland

    Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Deutschland seit Jahren auseinander. Journalist Jens Berger macht dies Angst: Er hält die ungleiche Verteilung von Vermögen für gefährlich.

    Weiterlesen oder -hören bei SWR vom 27.5.2024

     

    Von wegen Bürgergeld:
    Das ist Deutschlands wahres Sozialschmarotzer-Problem

    Besonders hohe Verluste hat Deutschland nicht beim Bürgergeld, sondern in einem anderen Bereich, warnt ein Steuerexperte.

    Weiterlesen bei Frankfurter Rundschau vom 15.05.2025

     

    Wie reiche Menschen Deutschland betrügen, ohne Steuern zu hinterziehen

    Ein Ex-Millionär, eine Sozialforscherin und ein Steuerexperte erklären, weshalb die wahren „Sozialschmarotzer“ nicht diejenigen sind, die beim Bürgergeld betrügen.

    Weiterlesen bei Frankfurter Rundschau vom 26.06.2025

     

    Die Hälfte der Eltern im Bürgergeld verzichtet auf Essen

    Eine neue Umfrage unter Bürgergeldempfängern zeigt, wie es den Menschen geht, über die so viel gestritten wird. 51 Prozent glauben nicht daran, eine Stelle zu finden.

    Weiterlesen in der ZEIT vom 23.06.2024

     

    Studie „Wie geht es den Menschen im Bürgergeldbezug?“

    Ein Stimmungsbild nach zwei Jahren Bürgergeld. Knapp zwei Jahre nach der Einführung des Bürgergelds plant die Koalition eine “Neue Grundsicherung” mit beachtlichen Verschärfungen. Dabei hat es bisher noch keine umfassende wissenschaftliche Evaluierung des Bürgergelds gegeben und die Betroffenen selbst sind in der Debatte kaum gehört worden.

    Zur Studie beim Verein Sanktionsfrei

     

    Faktencheck:
    Merz macht Migrantenkinder für den schlechten Zustand der Schulen verantwortlich – hat er recht? 

    • Fakt eins: Deutschland investiert nicht genügend in die Schulen, um den Ansprüchen eines Industrie- und Einwanderungslandes zu genügen.
    • Fakt zwei: Obwohl Deutschland seit über 60 Jahren Einwanderungsland ist, sind die Schulen bis heute nicht auf Migration eingestellt.
    • Fakt drei: Der Leistungsverlust der Schülerinnen und Schüler in Deutschland, dokumentiert durch zahlreiche Bildungsstudien wie PISA, setzte bereits vor der Flüchtlingswelle 2015 ein.

    Weiterlesen bei News4Teachers vom 04.09.2024

     

    Krankenkassen und Pflege erhalten keine weiteren Zuschüsse vom Bund

    Nur ein Darlehen für Krankenversicherung und Pflege. Pech für Beitragszahler. Und kein Geld für Gesundheitskosten der Bürgergeld-Empfänger geplant.

    Weiterlesen bei Frankfurter Rundschau vom 26.06.2025

     

    Geringe Nachfrage: Studienkredite im „freien Fall

    In deutschen Uni-Städten sind die Lebenshaltungskosten hoch. Wer trotzdem in München, Münster oder Mainz studieren will, braucht viel Geld. Nur woher? Studienkredite sind laut einer aktuellen Erhebung keine gute Option, die Nachfrage sinkt.

    Weiterlesen bei Tagesschau vom 07.07.2025


    Titelbild von Andrew Khoroshavin auf Pixabay


    Um die Entwicklung bei den einzelnen Themen zu sehen,
    die Schlagwörter zu früheren Beiträgen:


    Info: https://gruen4future.de/2025/07/08/superreiche-und-sozialer-aufstieg-aus-der-armut/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.07.2025

    Kiew: heftige Machtkämpfe / Blackrock stoppt Investorensuche

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. Juli 2025, 19:09 Uhr


    _RTDE 7.7.2025


    _*Economist: Politische Machtspiele in Kiew werden heftig


    *Die ukrainische Führung steckt zunehmend in Ränkespielen, Machtkämpfen

    und Säuberungen fest, die das Land von innen zu spalten drohen. Dies

    geht aus einem am Sonntag veröffentlichten Bericht der Zeitung /The

    Economist/ hervor. Demnach könnte das Chaos größtenteils auf Andrei

    Jermak, den einflussreichen Chef im Büro des ukrainischen Präsidenten,

    zurückgeführt werden. Inmitten des Konflikts mit Russland bedeute das

    innenpolitische Chaos mehr Gefahr für die Ukraine.


    Während Russland die ukrainischen Streitkräfte entlang der Frontlinie

    weiter zurückdrängt, könnte das zunehmende politische Chaos in Kiew eine

    noch größere Gefahr für die Ukraine bedeuten, hieß es in dem Artikel.


    Laut /The Economist/ wurde die innere Spaltung durch mehrere

    Entwicklungen im vergangenen Monat verdeutlicht. Als Beispiele nennt die

    Publikation Berichte über eine Kabinettsumbildung mit Julia Swiridenko

    als nächster Premierministerin als neuen Versuch, Geheimdienstchef

    Kirill Budanow zu stürzen. Zudem wird von Korruptionsvorwürfen gegen

    Vizepremier Alexei Tschernyschow berichtet.


    Als Vizepremier wurde Tschernyschow für seine Bemühungen um die

    Rückführung ukrainischer Staatsbürger aus dem Westen bekannt. Im Juni

    wurde er im Betrugsfall um ein Wohnungsbauprojekt beschuldigt, das er

    während seiner Amtszeit als Minister für Gemeinde- und

    Gebietsentwicklung genehmigt hatte.


    Die Vorwürfe kamen während einer Dienstreise Tschernyschows nach Wien

    auf. Der/Economist/ zeichnet hierbei ein "absurdes Bild": Der Minister,

    der sich für die Rückführung von Ukrainern einsetzte, erwäge nun selbst,

    ins Exil zu gehen.


    Es gebe keine Beweise dafür, dass Jermak die Ermittlungen angeordnet

    habe, erklärten mehrere namentlich nicht genannte Quellen in Kiew

    gegenüber der Zeitung. Gleichzeitig habe Jermak den Fall weiterlaufen

    lassen, während er andere Verfahren einschränkte, wodurch Tschernyschow

    neutralisiert gewesen sei.


    Außerdem betonten die Quellen der Zeitung, dass Tschernyschow versucht

    habe, sich als alternativer Vermittler in den Beziehungen zu Washington

    zu positionieren und damit Jermak potenziell zu schwächen. Davon, dass

    Tschernyschow in Ungnade fällt, könnte zudem Swiridenko profitieren, die

    als Jermaks Protegé dargestellt wird.


    Jermak habe zudem mehrfach versucht, Budanow zu stürzen. Das

    Präsidentenbüro sehe ihn als "Revolutionär", der eine eigene politische

    Maschinerie aufbauen will und nicht davor zurückschreckt, die

    ukrainische Führung mit harten Wahrheiten zu konfrontieren.


    Bislang sei es Budanow gelungen, sich auf dem Posten zu halten.

    Der/Economist/ fügte hinzu, dass unter anderem wiederholte Warnungen des

    Weißen Hauses, ihn nicht zu entlassen, eine wichtige Rolle gespielt hätten.



    Berliner Zeitung 7.7.2025

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/schock-vor-ukraine-wiederaufbaukonferenz-blackrock-stoppt-investorensuche-li.2338954>


    *Schock vor Ukraine-Wiederaufbaukonferenz:

    Blackrock stoppt Investorensuche


    */von Simon Zeise/


    In der Ukraine könnten bald die Würfel fallen. Während Russland schwere

    Angriffe ausführt, halten die USA wichtige Waffenlieferungen zurück. Am

    Donnerstag soll in Rom auf einer Wiederaufbaukonferenz Geld für die

    Selenskyj-Regierung gesammelt werden. Doch es droht die nächste

    Hiobsbotschaft.


    *Investoren verlieren das Interesse an der Ukraine


    *Denn ausgerechnet der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock will sich

    aus der Finanzierung der Ukraine zurückziehen. Die amerikanische

    Fondsgesellschaft von CEO Larry Fink habe die Suche nach Investoren für

    einen milliardenschweren Wiederaufbaufonds bereits Anfang des Jahres

    eingestellt, meldet die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg

    <https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-07-05/blackrock-halted-ukraine-fund-talks-after-trump-s-election-win>.


    Die Europäer hatten große Hoffnung in den Blackrock-Fonds gesetzt.

    Deutschland, Italien und Polen hätten bereits Unterstützung für

    Investoren signalisiert. Blackrock sei auf dem besten Weg, mindestens

    500 Millionen US-Dollar von Ländern, Entwicklungsbanken und anderen

    Zuschussgebern sowie zwei Milliarden US-Dollar von privaten Investoren

    zu erhalten, hatte Philipp Hildebrand, stellvertretender Vorsitzender

    von Blackrock, im vergangenen Jahr mitgeteilt.


    Blackrock könne ein Konsortium aus Eigenkapital- und

    Fremdkapitalinvestoren zusammenbringen, das mindestens 15 Milliarden

    US-Dollar für den Wiederaufbau der Ukraine aufbringen könne, sagte

    Hildebrand damals.


    Im Januar habe Blackrock jedoch entschieden, die Gespräche mit

    institutionellen Anlegern zu unterbrechen, da angesichts der zunehmenden

    Unsicherheit über die Zukunft der Ukraine kein Interesse mehr bestanden

    habe. Die US-Regierung habe sich bereits im Dezember nicht mehr an dem

    Fonds beteiligt.


    *Europäer können keine Alternative zu Blackrock bieten


    *Blackrock habe den Fonds eigentlich am Donnerstag in Rom vorstellen

    wollen, sagten Insider gegenüber Bloomberg. Daraus wird jetzt nichts.

    Frankreich habe an einem alternativen Fondsvorschlag gearbeitet, der die

    eingestellte Blackrock-Initiative ersetzen soll, doch sei unklar, wie

    wirksam der neue Plan ohne die Unterstützung der USA sein werde, sagten

    die Insider gegenüber Bloomberg.

    Die Weltbank schätzt die Gesamtkosten für den Wiederaufbau der Ukraine

    nach dem russischen Einmarsch im Februar auf mehr als 500 Milliarden

    US-Dollar.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.07.2025

    Putin zu Russland-USA / CIA: Russiagate gegen Trump war eine Fälschung

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. Juli 2025, 19:10 Uhr


    _RTDE 7.7.2025_


    *Putin: Russland und USA fanden immer etwas, das sie vereinte


    *Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich in einem Interview zu den

    russisch-amerikanischen Beziehungen geäußert. In historischer

    Perspektive sei die Verbindung immer gut gewesen, betonte Putin.


    "Wir hatten seit jeher, seit sehr langer Zeit, sehr gute und

    einzigartige Beziehungen zu den USA", meinte

    <https://t.me/zarubinreporter/4162> der russische Staatschef. Russland

    unterstützte unter anderem ihren Wunsch nach Unabhängigkeit von

    Großbritannien. "Wir haben sogar Waffen geliefert und mit Geld

    geholfen", fügte Putin hinzu. Darüber hinaus habe Russland im

    Bürgerkrieg in den USA von 1861 bis 1865 die Nordstaaten in ihrem

    militärischen Konflikt gegen die Südstaaten unterstützt. Hierbei führte

    Putin aus:/"In diesem Sinne haben wir noch immer etwas gefunden, das uns

    vereint."/


    Der Reporter Pawel Sarubin veröffentlichte auf seinem Telegram-Kanal am

    Sonntag einen Teil eines Interviews, das er mit dem russischen

    Präsidenten im Rahmen des Dokumentarfilms "Russland. Der Kreml. Putin.

    25 Jahre" geführt hat. Dieser wurde am 4. Mai erstmalig von dem

    Staatssender /Rossija 1/ ausgestrahlt.


    Im Konflikt Großbritanniens mit seinen US-amerikanischen Kolonien im 18.

    Jahrhundert hatte Russland eine bewaffnete Neutralität eingehalten, was

    eine wichtige Rolle für die Unabhängigkeit der zukünftigen Vereinigten

    Staaten von Amerika gespielt hatte. Der Regierende Senat in Sankt

    Petersburg hatte damals die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten

    Staaten vom 4. Juli 1776 begrüßt, mit der sich die 13 britischen

    Kolonien in Nordamerika zu unabhängigen und freien Staaten erklärten.


    Laut dem russischen Präsidentenberater Juri Uschakow sprach Putin auch

    bei seinem jüngsten Telefongespräch mit Donald Trump von der bedeutenden

    Rolle Russlands bei der Entwicklung der US-amerikanischen Staatlichkeit.



    https://anti-spiegel.ru/2025/die-cia-gesteht-dass-russiagate-gegen-trump-eine-faelschung-der-us-demokraten-war/

    7.7.2025


    *Die CIA gesteht, dass Russiagate gegen Trump eine Fälschung der

    US-Demokraten war

    *

    Ein Beitrag des russischen Fernsehens – Übersetzung von Thomas Röper


    Die amerikanische Zeitung „New York Post“ veröffentlichte einen

    ausführlichen Artikel, der auf einem Interview mit dem derzeitigen

    CIA-Chef John Ratcliffe basiert. Darin geht es darum, wie Präsident

    Barack Obama in den letzten Tagen seiner Präsidentschaft die Anweisung

    gegeben hat, Donald Trump, seinen Nachfolger im Weißen Haus, zu

    kompromittieren.


    Wie wir uns erinnern, gewann Trump 2016 zum ersten Mal die

    Präsidentschaftswahlen und die US-Geheimdienste haben damals einen

    gefälschten Bericht über Trumps Zusammenarbeit mit Russland verfasst, da

    Russland angeblich auf Trumps Seite in die Wahlen eingegriffen habe, was

    für den Ausgang der Wahl entscheidend gewesen sei.


    Die New York Post zitiert John Ratcliffe und schreibt: „„Sie versuchten,

    Trumps neue Amtszeit zu zerstören, nachdem bereits alles entschieden

    war.“ Ratcliffe erklärte außerdem, eine so eklatante Politisierung der

    Geheimdienste sei „beispiellos in der amerikanischen Geschichte“. „Die

    Fälschung erfolgte auf Obamas Anweisung. Es gab keinen Grund, warum die

    Untersuchung vor Obamas Amtszeit hätte durchgeführt werden sollen. Aber

    Obama sagte: ‚Ich will, dass es jetzt erledigt wird‘“, sagte Ratcliffe.

    Ratcliffe merkte an, dass Obamas gefälschte Untersuchung eine Bedrohung

    für die nationale Sicherheit darstellte und die ohnehin angespannten

    Beziehungen zu Russland weiter verschärft habe. „Das Zerstörerischste,

    was man mit Geheimdienstinformationen anstellen kann, ist, sie als Waffe

    einzusetzen, um einer politischen Partei Vorteile gegenüber einer

    anderen zu verschaffen und sie für etwas zu beschuldigen, was sie nicht

    getan hat“, schloss Ratcliffe.“


    Im Grunde ist es lustig und traurig zugleich. Das ist genau so ein Fall,

    bei dem die Ermittler auf sich selbst gestoßen sind, schließlich war

    auch die CIA auf Anweisung des scheidenden Obama an den gezielten

    Fälschungen beteiligt. Insgesamt waren es vier Geheimdienste: die CIA,

    das FBI, die NSA und die National Intelligence Agency, NIC. Der damalige

    CIA-Direktor John Brennan koordinierte die Bemühungen, doch FBI-Direktor

    James Comey und der Direktor der NIC James Clapper waren persönlich

    involviert. Nun untersucht das Office of Analysis der CIA die schmutzige

    Geschichte.


    Die New York Post schreibt: „Die direkte Beteiligung der

    Geheimdienstchefs Brennan, Comey und Clapper an der Ausarbeitung der

    Bewertungen war sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der Intensität

    ihrer Arbeit höchst ungewöhnlich. Eine solche persönliche Beteiligung

    hochrangiger Beamter hat die Mitarbeiter wahrscheinlich beeinflusst, den

    normalen Umgang miteinander verändert und letztlich die analytische

    Unvoreingenommenheit beeinträchtigt. Ein in den Prozess involvierter

    CIA-Analyst sagte, andere Analysten, die normalerweise Teil der

    Überprüfungskette waren, hätten sich aufgrund des politisch aufgeladenen

    Umfelds und der ungewöhnlich aktiven Rolle der Behörde an dem Prozess

    der Vorbereitung der Dokumente zurückgezogen.“


    Das bedeutet, dass die Verleumdungskampagne der amerikanischen

    Geheimdienste gegen den gewählten US-Präsidenten auf Anweisung des

    scheidenden Obama, unter dem Druck der Führung der Geheimdienste und in

    vorweihnachtlicher Eile vorbereitet wurde. Das eilig erstellte Dokument

    wurde sofort als geheim eingestuft. Dennoch wurde es sofort breit

    zitiert, was Trump fast die gesamte erste Amtszeit vergiftet hat. John

    Brennan verschweigt in seinen Memoiren nicht, dass die Richtung der

    Arbeit der Geheimdienste vom scheidenden Obama bestimmt wurde.


    Die New York Post schreibt dazu: „Die Untersuchung zitiert auch aus

    Brennans Memoiren „Undaunted“. Darin schreibt er, er habe die

    Schlüsselelemente der Arbeit an dem Dokument gemeinsam mit dem Weißen

    Haus festgelegt, bevor der Nationale Geheimdienstrat einbezogen wurde,

    und erklärte, die CIA werde die Federführung bei der Erstellung des

    Abschlussberichts übernehmen.“


    Das Trump diskreditierende Dokument, das von den Geheimdiensten

    abgesegnet wurde, war nötig, damit die Presse und liberale Aktivisten es

    aufgreifen würden. Und so geschah es.

    Die Teilnehmer der Anti-Trump-Verschwörung in den Geheimdiensten haben

    die Presse aufgehetzt. Auch Hollywood durfte nicht fehlen, Robert De

    Niro sagte damals beispielsweise in Talkshows: „Wir haben einen Gangster

    im Weißen Haus.“


    Der damalige Direktor des NIC James Clapper sagte damals im

    US-Fernsehen: „Das Wahlergebnis wurde in drei Schlüsselstaaten durch

    weniger als 80.000 Stimmen entschieden. Und es ist logisch anzunehmen,

    dass der russische Angriff große Auswirkungen hatte.“


    2017 wurde Sonderermittler Robert Mueller beauftragt, die „russische

    Spur“ des frisch vereidigten Präsidenten Trump zu untersuchen. Drei

    Jahre lang grub er mit einem Team aus 40 FBI-Agenten und zwei Dutzend

    Anwälten nach Dreck. Hunderte Zeugen wurden befragt und Hunderte

    Durchsuchungen durchgeführt, viel Geld wurde ausgegeben, doch am Ende

    gab Mueller zähneknirschend zu, dass Trump keine schädlichen

    Verbindungen zu Moskau habe.

    Aber woher stammt diese Geschichte, wie entstand die Idee dazu? Aus dem

    guten, alten England.


    Der ehemalige englische Geheimdienstoffizier Christopher Steele wurde

    von Hillary Clintons Wahlkampfzentrale beauftragt. Sie plante, den

    Demokraten Obama im Weißen Haus abzulösen und bestellte die

    Informationen über das sogenannte Russland-Dossier über Trump. Clintons

    Wahlkampfzentrale heuerte den Engländer Christopher Steele für das

    sogenannte Russland-Dossier über Trump an und bezahlte ihn dafür.


    Christopher Steele dachte sich die Geschichte aus, in der Trump während

    seines Moskau-Besuchs vom rechten Weg abkam, auf eine Honigfalle

    hereinfiel und seitdem wegen des Drecks, den Moskau noch nicht

    veröffentlicht hat, am Haken der russischen Geheimdienste hängt und von

    Russland erpresst wird.


    Trump kam 1996 tatsächlich als Geschäftsmann und Bauunternehmer nach

    Moskau. Es gibt sogar unscharfes Filmmaterial davon. Er verhandelte mit

    Moskaus erstem Vizebürgermeister Pasinym. Trump war auch früher in

    Russland, hier sind Bilder, wie er mit seiner ersten Frau Ivana St.

    Petersburg und Peterhof besucht. Zuletzt flog er 2013 zur

    Miss-Universe-Wahl nach Moskau.


    Kurz und gut, der schmutzige Engländer Christopher Steele hat all seine

    Fantasien vermischt und behauptet, Trump wäre in Moskau wegen

    Frauengeschichten unter Druck. Seine Fälschung hat Steele an Hillary

    Clintons Wahlkampfzentrale verkauft und von dort ging sie direkt an

    Obama. Der ordnete an, das „Steele-Dossier“ den offiziellen Ermittlungen

    von CIA, FBI, NSA und NIC beizufügen. Und so geschah es.


    Jetzt hat die CIA auf Trumps Befehl alles aufgedeckt und beichtet es

    nach dem Motto, heute sind wir ganz anders…

    Doch lange Zeit haben sowohl das sogenannte „Steele-Dossier“, die im

    Auftrag der Demokraten erstellten gefälschten amerikanischen

    Geheimdienste und die langwierigen Ermittlungen von Sonderermittler

    Mueller nicht nur Trumps Leben vergiftet, sondern auch die

    russisch-amerikanischen Beziehungen.


    Wladimir Putin sagte dazu schon 17. Januar 2017: „Diese Leaks sind

    offensichtlich eine Fälschung. Er war kein Politiker, sondern nur ein

    Geschäftsmann. Glauben Sie, unsere Geheimdienste würden jeden

    amerikanischen Milliardär jagen? Natürlich nicht, das ist völliger

    Unsinn. Zweitens: Trump ist nach Moskau gekommen und sofort zu Moskauer

    Prostituierten gerannt? Erstens ist er ein erwachsener Mann, und

    zweitens organisiert er seit Jahren Schönheitswettbewerbe und spricht

    mit den schönsten Frauen der Welt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er

    in ein Hotel gerannt ist, um unsere leichten Mädchen kennenzulernen.

    Selbst wenn sie die besten der Welt sind. Aber ich bezweifle, dass Trump

    sich darauf eingelassen hat.“


    Tatsächlich hat er das nicht. Das hat die CIA nun bewiesen.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.07.2025

    Lawrow: Keine territoriale Integrität für Kiewer Regime

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. Juli 2025, 19:56 Uhr


    /Siehe zum Aspekt des Völkerrechts auch die Ergänzung weiter unten


    /_RTDE 7.7.2025


    _*Lawrow zur Ukraine:

    Keine territoriale Integrität für ein russophobes Regime


    *Sergei Lawrow erklärt im Interview mit der ungarischen Zeitung "Magyar

    Nemzet", warum das Prinzip der territorialen Integrität auf die Ukraine

    nicht anwendbar sei: Solange Kiew eigene Bürger entrechtet, ist sein

    Anspruch auf feste Grenzen völkerrechtlich hinfällig.


    Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat der ungarischen Zeitung

    /Magyar Nemzet/ ein Interview gegeben

    <https://magyarnemzet.hu/kulfold/2025/07/lavrov-exkluziv-interju-haboru-kapcsolat>.

    Darin erklärte er, das Prinzip der territorialen Integrität sei auf die

    Ukraine nicht anwendbar. Zudem sprach er über Russlands Streben nach

    einem dauerhaften Frieden.


    *Zur russophoben Politik Kiews*


    Lawrow betonte, das Kiewer Regime könne keinen Anspruch auf das Prinzip

    der territorialen Integrität erheben. Dieses gelte nur für Staaten, die

    Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker gewährleisten:


    /"Für jeden unvoreingenommenen Beobachter ist offensichtlich, dass das

    Kiewer Regime, das Russophobie zur Staatsdoktrin erhoben hat, die

    Bevölkerung der russischsprachigen Regionen der Ukraine – darunter die

    Krim, Sewastopol, Lugansk, Donezk, Saporoschje und Cherson – nicht

    repräsentiert. Den Menschen, die sich als Russen verstehen und ihre

    Identität, Sprache, Kultur und Religion bewahren wollen, wurde

    klargemacht, dass sie in der Ukraine Bürger zweiter Klasse, Fremde sind."/


    Als Beispiel nannte Lawrow eine Aussage des

    ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij, der die Bewohner des

    Donbass als "Kreaturen" bezeichnete und sie aufforderte, "im Interesse

    ihrer Kinder und Enkel nach Russland zu gehen". Diesem Rat seien viele

    gefolgt und hätten für die Rückkehr in die Heimat gestimmt:


    /"Da das Kiewer Regime diese Regionen nicht repräsentiert, kann es nach

    internationalem Recht nicht verlangen, dass das Prinzip der

    territorialen Integrität auf den ukrainischen Staat in seiner jetzigen

    Form angewandt wird."/


    *Selbstbestimmung statt Annexion*


    Lawrow wies darauf hin, dass der Begriff "Annexion" im Zusammenhang mit

    der Krim und den neuen Regionen nicht akzeptabel sei. Die Bewohner

    hätten durch Abstimmungen ihr Recht auf Selbstbestimmung ausgeübt, wie

    es in der UN-Charta verankert ist.


    *Zu den Verhandlungen mit Kiew*


    Russland sei offen für eine politische und diplomatische Lösung des

    Konflikts. Es gehe um einen dauerhaften Frieden, nicht um eine

    Waffenruhe, die Kiew für eine militärische Neuordnung nutzen könnte, so

    der Minister:

    /"Wir brauchen keine Pause, die das Kiewer Regime und seine

    ausländischen Hintermänner nutzen wollen, um Truppen neu zu gruppieren,

    die Mobilisierung fortzusetzen und das Militärpotenzial auszubauen."/


    *Ursachen für Konflikt beseitigen*


    Lawrow betonte, der Ukraine-Konflikt könne nur gelöst werden, wenn die

    Ursachen beseitigt würden:

    /"Zunächst muss die Bedrohung der russischen Sicherheit durch die

    NATO-Erweiterung und die Einbindung der Ukraine in dieses Militärbündnis

    beendet werden."/


    Außerdem forderte er die Einhaltung der Menschenrechte in den von Kiew

    kontrollierten Gebieten, in denen alles Russische vernichtet werde.

    Wichtig sei zudem die völkerrechtliche Anerkennung der neuen Regionen:

    /"Auf der Tagesordnung stehen die Demilitarisierung und Entnazifizierung

    der Ukraine, die Aufhebung der antirussischen Sanktionen, die Rücknahme

    aller Klagen gegen Russland und die Rückgabe der im Westen illegal

    beschlagnahmten Vermögenswerte."/


    Alle diese Punkte müssten in einem rechtsverbindlichen Abkommen

    festgeschrieben werden.


    *Zur Bedrohung Europas*


    Lawrow kritisierte die westlichen Eliten, die Russland als Feindbild

    aufbauen, um die Bevölkerung von sozialen und wirtschaftlichen Problemen

    abzulenken:

    /"Solche Vorwürfe gibt es wirklich. Wir hören sie. Vielleicht wissen

    diejenigen, die sie erheben, mehr über Russlands Pläne als wir selbst.

    Uns sind jedenfalls keine Pläne bekannt, 'Europa anzugreifen' oder gar

    'zu besetzen'."/


    Er warnte vor der zunehmenden Militarisierung der EU, die sich zu einem

    Ableger der NATO entwickle – mit gefährlichen Folgen für die Europäer.


    *Zu den Beziehungen mit Ungarn*


    Lawrow lobte den pragmatischen Kurs Ungarns trotz des Drucks aus

    Brüssel. Die Länder vertiefen ihre Handels- und Wirtschaftsbeziehungen,

    etwa mit dem Ausbau des Kernkraftwerks Paks. Russland liefere planmäßig

    Erdöl und Erdgas nach Ungarn und sei zur Zusammenarbeit in allen

    Bereichen bereit:

    /"Insgesamt sehen wir gute Aussichten für den weiteren Dialog mit

    Budapest auf der Basis gegenseitigen Nutzens und unter Berücksichtigung

    der Interessen des anderen."/


    *Schutz ethnischer Minderheiten*


    Lawrow wies außerdem auf die gewaltsame Ukrainisierung verschiedener

    ethnischer Gruppen, darunter Russen und Ungarn, hin. Russland und Ungarn

    würden den Schutz dieser Gruppen offen einfordern.


    ------------------------

    */Zur Ergänzung:


    /**Klaus Hartmann

    <https://www.freidenker.org/fw17/wp-content/uploads/2022/04/Freidenker_2022-01_Hartmann-DerKriegInDerUkraineUndWir.pdf>**,

    **Präsident der Weltunion der Freidenker und stellvertretender

    Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes//machte darauf aufmerksam:


    */"Die Argumente, mit denen Russland Völkerrechtsbruch nachgewiesen

    werden soll, gehen abstrakt von der Prämisse aus, dass Russland aus

    heiterem Himmel ein Stück eines souveränen Staats abgetrennt hätte. Was

    dagegen wirklich in der Ukraine geschehen war: durch einen gewalttätigen

    Putsch wurde die rechtmäßig gebildete und international anerkannte

    Regierung in Kiew gestürzt. NATO-treue Kräfte unterstützten diesen

    Gewaltakt über verschiedene Kanäle. (…)


    "Dies stellte eine verdeckte NATO-Aggression gegen die Ukraine dar.

    Sofort zeigte sich, dass die Putschregierung über große Teile des Landes

    keine Kontrolle hat. Trotzdem wurde sie im Eilverfahren von den USA, den

    NATO- und EU-Staaten als legitime Vertretung der Ukraine anerkannt. Die

    Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine wurden durch die

    NATO-Regierungen verletzt.


    "Denn es waren die USA, die NATO und die EU, die dadurch faktisch einen

    Teil der Ukraine unter ihren Einfluss brachten, unter Bruch des

    Völkerrechts und der ukrainischen Verfassung. (,,,)


    ● Die Sezession der Donbass-Republiken ist kein Verstoß gegen das

    Völkerrecht, denn dies ist eine innerstaatliche Angelegenheit, zu der

    das Internationale Recht naturgemäß nichts sagt.


    ● Sie verstößt wahrscheinlich gegen die ukrainische Verfassung, doch

    diese wurde von den Putschisten suspendiert.


    ● Die russische Anerkennung verstößt auch nicht gegen das Völkerrecht,

    und an die ukrainische Verfassung ist Russland nicht gebunden.


    ● Nach den anschließend angenommenen Verträgen über Beistand und

    Freundschaft zwischen Russland und den Donbass-Republiken waren die

    Bedingungen für die Wahrnehmung des Rechts auf Selbstverteidigung gem.

    UN- Charta gegeben. (…)“


    /*George Pumphrey:*

    Konkret geht es um die Frage, ob unabhängige Staaten und Gebiete, die

    noch nicht international anerkannt sind, Anspruch auf Schutz durch die

    Charta haben. In Artikel 7 der Resolution 3314 (XXIX) der Erklärung der

    UN-Generalversammlung "Definition der Aggression

    <https://www.un.org/depts/german/gv-early/ar3314_neu.pdf>" heißt es:


    /"Diese Definition, insbesondere ihr Artikel 3, kann in keiner Weise das

    sich aus der Charta herleitende Recht auf Selbstbestimmung, Freiheit und

    Unabhängigkeit von Völkern beeinträchtigen, die dieses Rechtes gewaltsam

    beraubt wurden (...) insbesondere nicht von Völkern unter kolonialen

    oder rassistischen Regimen oder anderen Formen der Fremdherrschaft; noch

    das Recht dieser Völker, im Einklang mit den Grundsätzen der Charta und

    in Übereinstimmung mit der genannten Erklärung, für dieses Ziel zu

    kämpfen und Unterstützung zu suchen und zu erhalten."/


    Die Donbass-Republiken hatten ihr Recht auf Unabhängigkeit bereits durch

    ihren achtjährigen erfolgreichen Kampf gegen das Militär des

    fremdbestimmte, faschistischen, russophoben Regimes in Kiew erkämpft.

    Sie waren jedoch bereit, unter bestimmten gesetzlich verankerten

    Garantien, wie in den Minsker Vereinbarungen festgelegt waren, in den

    Machtbereich dieses Regimes zurückzukehren. Da weder Kiew noch seine

    westlichen Sponsoren bereit waren, diese Garantien zu erfüllen und

    stattdessen eine militärische Lösung des "Problems" vorzogen, fallen die

    Donbass-Republiken unter den Schutz von Artikel 7 der Resolution 3314

    (XXIX). Sie hatten das Recht, verbündete Staaten um militärische

    Unterstützung zu bitten und diese auch zu erhalten.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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