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08.09.2025

Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Europäischer Militarismus erschwert Konfliktlösung

freedert.online, 8 Sep. 2025 08:01 Uhr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.


Quelle: TASS © Alexander Kasakow

Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Europäischer Militarismus erschwert Konfliktlösung   





  • 8.09.2025 11:12 Uhr

11:12 Uhr

Flugabwehr zerstört ein Dutzend Drohnen über der Krim

Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwölf unbemannte Flugzeuge über der Teilrepublik Krim zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Eine weitere Drohne wurde vom Himmel über dem Schwarzen Meer geholt. Alle Ziele wurden zwischen 8:00 und 11:00 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

  • 11:00 Uhr

    Ukraine greift Energodar im Gebiet Saporoschje mit mehreren Drohnen an

    Ukrainische Truppen haben am Montag einen Drohnenangriff auf die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje unternommen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow wurden bislang drei Drohnen zerstört. Zwei unbemannte Flugzeuge wurden von einer Anlage der Elektronischen Kampfführung ausgeschaltet.

    Der Luftangriff dauert an, warnt Puchow.

  • 10:43 Uhr

    US-Interview Selenskij: Trumps Gipfeltreffen in Alaska "gab Putin, was er wollte"

    Der ukrainische Präsident erklärte in einem Interview mit dem US-Sender ABC, dass der Kreml mit den USA "Spielchen spiele". Das Gespräch fand im "Westen der Ukraine" statt, laut dem Sender in einer zerstörten Fabrik in US-Besitz.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 10:15 Uhr

    Bericht: Mehr als 90 US-Söldner in der Ukraine ums Leben gekommen

    Seit dem Jahr 2022 sind laut einem Bericht der New York Times (NYT) mehr als 1.000 US-Staatsbürger als freiwillige Soldaten in die Ukraine gekommen. Nach unabhängigen Einschätzungen könnte sich die Zahl der Söldner aus den USA auf mehrere Tausend belaufen.

    Die Zeitung macht darüber hinaus auf Angaben des Nationalen Museums der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg aufmerksam. Das in Kiew ansässige Museum berichte im Rahmen einer dem Konflikt mit Russland gewidmeten Ausstellung über mehrere Tausend Freiwillige aus den USA. Mindestens 92 von ihnen seien im Laufe der Kampfhandlungen ums Leben gekommen.

    Um jeden Verdacht auf eine direkte Konfrontation mit Russland zu vermeiden, leiste die US-Regierung den Freiwilligen fast keine Hilfe, fügt die NYT hinzu. Stattdessen würden die Söldner von Nonprofit-Organisationen unterstützt, die unter anderem die sterblichen Überreste der Gefallenen in die Heimat entsandten.

  • 09:22 Uhr

    Selenskij: Sieg der Ukraine bedeutet ihr Überleben

    Ein Sieg für die Ukraine bedeutet das Überleben, erklärt Präsident Wladimir Selenskij in einem Interview für ABC News. Nach seiner Ansicht setzt sich das russische Staatsoberhaupt Wladimir Putin die Kontrolle über die ganze Ukraine zum Ziel. Wenn Putin dabei scheitere, würde die Ukraine gewinnen:

    "Deshalb ist es ein Sieg für uns, zu überleben. Da wir mit unserer Identität, unserem Land und unserer Unabhängigkeit überleben."

    Selenskij kommentiert außerdem Putins Vorschlag, ein bilaterales Treffen in Moskau durchzuführen, als Verzögerungstaktik:

    "Das ist dasselbe, als ob ich sagen würde, er muss nach Kiew kommen. Es ist verständlich, dass er das tut, um das vereinbarte Treffen nochmals zu verschieben."

  • 08:54 Uhr

    Trump kündigt baldiges Telefonat mit Putin an

    In einem Gespräch mit Journalisten kündigt US-Präsident Donald Trump ein baldiges Telefonat mit seinem Amtskollegen Wladimir Putin an.

    Zu den Angriffen der russischen Armee auf Kiew am 7. September erklärt Trump, er sei mit dem Stand des Ukraine-Konfliktes unzufrieden. Der Präsident zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass der Krieg beigelegt werde.

    Außerdem gibt Trump bekannt, dass mehrere europäische Staats- und Regierungschefs nach Washington kommen werden, um über die Lösung des Konfliktes zu diskutieren. Die Besuche würden am Montag oder Dienstag erwartet.

  • 08:23 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört mehrere Drohnen in der Nacht

    In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr sieben unbemannte Flugzeuge des Gegners abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Ziele über folgenden Regionen Russlands zum Absturz gebracht:

    • drei über dem Gebiet Tula,
    • zwei über dem Gebiet Smolensk,
    • je eine über den Gebieten Brjansk und Rjasan.
  • 08:00 Uhr

    Peskow: Europäischer Militarismus erschwert Konfliktlösung

    Der europäische Militarismus erschwert die Beilegung des Ukraine-Konfliktes, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow. In einem Interview am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums weist der Beamte auf den Aufruf der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hin, die Ukraine "in ein Stachelschwein aus Stahl" zu verwandeln. TASS zitiert Peskow mit den Worten:

    "Was ist das? Wenn wir ein Klischee aus der Zeit des Kalten Krieges verwenden, ist das ungezügelter europäischer Militarismus. Diese Haltung der Europäer trägt nicht zum Beilegungsprozess bei, sondern erschwert ihn."

  • 7.09.2025 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Ständiger Vertreter Russlands: IAEO-Position veranlasst Kiew, Nuklearanlagen anzugreifen

    Laut Michail Uljanow, dem ständigen Vertreter Russlands bei internationalen Organisationen in Wien, ist Moskau mit der Position des IAEA-Sekretariats in Bezug auf die ukrainischen Angriffe auf AKW Saporoschje sowie auf die Region Kursk nicht vollständig zufrieden, und die derzeitige Position der Behörde trage nur dazu bei, dass Kiew seine rücksichtslosen Angriffe auf Nuklearanlagen fortsetze. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Wie Uljanow weiter feststellt, "verschließt man die Augen vor den Verbrechen, die von der ukrainischen Seite begangen wurden". Er betont:

    "Ich würde nicht sagen, dass Rafael Grossi Partei ergreift. Er versucht, einen gleichmäßigen, mehr oder weniger gleichmäßigen Abstand zwischen dem Sekretariat und Moskau auf der einen Seite und Kiew auf der anderen Seite zu wahren. Aber im Grunde genommen scheinen er und das Sekretariat zu versuchen, die Ukraine zu schützen und ihre Verbrechen zu ignorieren. Und Rafael hat nie öffentlich erklärt, dass die Ukraine für die Angriffe auf das AKW Saporoschje verantwortlich ist. Er weiß ganz genau, dass es die Ukrainer waren, weigert sich aber, dies öffentlich zu sagen. Natürlich wird eine solche Haltung die Ukraine nur dazu veranlassen, ihre rücksichtslosen Angriffe auf Nuklearanlagen fortzusetzen."

  • 20:35 Uhr

    Patruschew: "Nord Stream" von einem Team erfahrener Ostsee-Saboteure gesprengt

    In einem Kommentar der Zeitung Kommersant zum Verlauf der Ermittlungen zum Terroranschlag auf die Nord-Stream-Pipeline kritisierte der Berater des russischen Präsidenten und Vorsitzende des Seegerichtshofs Russlands, Nikolai Patruschew, die Version, wonach die Gaspipeline von Ukrainern gesprengt worden sei. Seinen Worten zufolge stellen sich dazu für kompetente Personen viele Fragen, die sie zu der Annahme veranlassen, dass der Terroranschlag unter Beteiligung hochprofessioneller Vertreter der NATO-Sonderdienste vorbereitet und durchgeführt wurde. Bei weitem nicht jede Armee oder jeder Sonderdienst der Welt verfügt über Taucher, die in der Lage sind, eine solche Aktion kompetent und vor allem heimlich durchzuführen, betonte er. Patruschew merkte an:

    "Es handelt sich eindeutig um einen Sabotageakt, der auf sehr professionellem Niveau durchgeführt wurde. Die Zerstörung eines Abschnitts einer Unterwasserpipeline ist an sich schon eine ziemlich komplexe Aufgabe … Im Fall von Nord Stream wurde diese Aufgabe offensichtlich von einem hochkarätigen Team von Saboteuren gelöst, die über große Erfahrung in der Arbeit in erheblichen Tiefen und unter den schwierigen hydrologischen Bedingungen der Ostsee verfügen."

    "Einer der Geheimdienste, der diese Aufgabe erfüllen kann, ist der berühmte britische Special Boat Service. Dabei handelt es sich um eine der ältesten militärischen Sabotageeinheiten, die sich während des Zweiten Weltkriegs einen Namen gemacht hat."

  • 20:14 Uhr

    Europa sucht nach "Kanonenfutter" für die ukrainische Armee

    Wird Europa gegen Russland Krieg führen? Die Idee, reguläre europäische Truppen in die Ukraine zu entsenden, ist äußerst umstritten. Die Europäer setzen jedoch darauf, weltweit "Kanonenfutter" für die ukrainischen Streitkräfte zu finden. Sie hoffen, mit deren Hilfe die Front halten zu können und Russland zu einem für es ungünstigen Frieden zu zwingen.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wadim Truchatschjow auf unserer Website.

  • 19:56 Uhr

    Region Kursk: Wohnhäuser und Lagerhaus in Rylsk durch ukrainischen Angriff beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben Rylsk im Gebiet Kursk beschossen, wobei Mehrfamilienhäuser, Privathäuser und ein Lagerhaus beschädigt wurden. Dies teilte der amtierende Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Heute Nachmittag wurde die Stadt Rylsk vom Feind beschossen. Vorläufigen Angaben zufolge wurden Mehrfamilienhäuser, Privathäuser und ein Lagerhaus beschädigt. Es liegen keine Informationen über Opfer vor. Die Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz. Die Daten über die Folgen des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte werden derzeit präzisiert."

  • 19:28 Uhr

    Experte: Übergabe von russischen Aktiva an Kiew ändert nichts an der Frontlinie

    Die Übertragung der Erträge aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten durch London an Kiew wird die Lage nicht ändern, die russischen Truppen werden weiter vorrücken und die ukrainischen sich weiter zurückziehen. Diese Meinung äußerte der Militäranalyst und Chefredakteur der Zeitschrift Nazionalnaja Oborona (Nationale Verteidigung), Igor Korotschenko, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte, dass die ukrainische Armee unterbesetzt und ihre Motivation stark untergraben sei. Dennoch, so Korotschenko weiter, wehre sich der Feind, "aber die russische Armee erzielt entlang der gesamten Front taktische Erfolge und rückt unaufhaltsam vor." Der Experte merkte an:

    "An der Frontlinie selbst wird es keine Veränderungen geben, da die strategische Initiative vollständig in den Händen des russischen Militärs liegt. Die ukrainischen Streitkräfte ziehen sich zurück. Und wir werden weiterhin vorrücken, während sich die ukrainischen Streitkräfte zurückziehen."

  • 18:57 Uhr

    Ukraine meldet schwersten Angriff seit Kriegsbeginn


    In der vergangenen Nacht soll Russland die Ukraine mit einer Rekordzahl an Drohnen angegriffen haben. Wie die ukrainische Luftwaffe behauptet, habe das russische Militär 805 Kampfdrohnen, neun Marschflugkörper vom Typ Iskander-K und vier ballistische Raketen vom Typ Iskander-M eingesetzt. Das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Kiew sei dabei zu Schaden gekommen.

    Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass nur Industrieunternehmen und Logistikzentren in Kiew angegriffen wurden. Unter den getroffenen Zielen erwähnt die russische Militärbehörde auch das Rüstungswerk Kiew-67 am westlichen Rand der ukrainischen Hauptstadt und die Logistikbasis des Unternehmens STS-Grupp am südlichen Rand von Kiew. Andere Objekte in der ukrainischen Hauptstadt habe das russische Militär nicht angegriffen, präzisiert die russische Militärbehörde.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 18:30 Uhr

    Syrski: Richtung Pokrowsk ist eine der schwierigsten

    Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, Alexander Syrski, bezeichnete den Abschnitt der Front bei Krasnoarmejsk (ukrainisch: Pokrowsk) auf dem von Kiew kontrollierten Gebiet der Donezker Volksrepublik als den für Kiew schwierigsten. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Die Richtung Pokrowsk bleibt eine der schwierigsten."

  • 17:58 Uhr

    Fico zu Selenskij: "Man kann seine Interessen nicht schützen indem man anderen schadet"


    Am Freitag sind Robert Fico und Wladimir Selenskij zu Gesprächen zusammengekommen. In einem Interview am Samstag gab der slowakische Premier Einblicke in das Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten. Er sagte, dass durchaus Interesse an gutnachbarschaftlichen Beziehungen bestehe.

    Allerdings könne Selenskij seine eigenen nationalen Interessen nicht schützen, indem er anderen schadet. Die Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur schaden auch der Slowakei, so Fico.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:29 Uhr

    Sumy: Für seine Kritik an den Sicherheitskräften bekannter ukrainischer Journalist ermordet

    Medien berichten, dass der ukrainische Journalist Alexander Tachtai, bekannt für seine Ermittlungen zu Korruption beim Bau von Verteidigungsanlagen in der Ukraine und seine Kritik an den ukrainischen Sicherheitskräften, in der Stadt Sumy ermordet wurde. Russische Sicherheitsbehörden teilten dazu der Agentur TASS mit:

    "Der ukrainische Investigativjournalist Alexander Tachtai, der die Regierung und die Sicherheitskräfte kritisiert hatte, wurde in Sumy ermordet. Vor einem Monat war bereits ein Attentat auf ihn verübt worden. Tachtai hatte Ermittlungen gegen Führungskräfte der Verwaltung von Sumy, der Polizei und der ukrainischen Armee durchgeführt."

  • 16:58 Uhr

    Expertin: Kiew zielte auf kulturellen Völkermord im Gebiet Kursk ab

    Die Leiterin des Nationalen Zentrums für historisches Gedächtnis des Präsidenten Russlands, Jelena Malyschewa, sprach in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums über den geplanten kulturellen Völkermord durch die ukrainischen Streitkräfte in der Region Kursk. Sie kommentierte damit den derzeit laufenden Prozess der Erstellung eines Verzeichnisses von Kulturgütern, die im Zuge der groß angelegten Invasion der ukrainischen Truppen verloren gingen oder beschädigt wurden. Sie merkte an, dass sich bei der Analyse der beschädigten Kulturdenkmäler ein "interessantes Puzzle" ergeben habe – es sei deutlich geworden, dass Kiew in der Region Kursk gezielt Objekte zerstört habe, die zum russischen Kulturcode und zum historischen Gedächtnis des Volkes gehörten. Malyschewa betonte:

    "Das ist natürlich ein kultureller Völkermord. Sie zerstörten Denkmäler, die historischen Persönlichkeiten gewidmet waren. Zweitens zerstörten sie das sogenannte unmittelbare Gedächtnis. Das ist alles, was mit dem sowjetischen Erbe, mit sowjetischen Staatsmännern, bestimmten Ereignissen und Fakten zu tun hat. Sie versuchten, die Verbindung zwischen den Generationen zu kappen. An dritter Stelle waren Bildungseinrichtungen bedroht. Schulen, Universitäten und Institute, die gerade den nationalen Code, nämlich den Bildungscode, verkörpern, wurden zerstört. Kulturinstitutionen und Vereine wurden ebenfalls vernichtet. All das, worauf wir in architektonischer Hinsicht stolz sind, war bedroht. Das sind die Schlösser, die Bauten, die Bauwerke großer Architekten, die ebenfalls ein Gegenstand des Stolzes unseres Landes und unserer Gesellschaft sind. Und natürlich alles, was mit dem Glauben zu tun hat. Alles, was mit dem Heiligsten für die russische Gesellschaft verbunden ist, nämlich die Kirchen."

  • 16:19 Uhr

    Ukrainische Armee setzt vermehrt Antipersonenminen aus NATO-Ländern ein

    Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti von Aufklärern des russischen Truppenverbands Dnjepr berichtet wurde, setzt die ukrainische Armee vermehrt Antipersonenminen aus NATO-Ländern ein und kombiniert diese mit verschiedenen Arten von Sprengsensoren. Die Zahl der von den ukrainischen Truppen eingesetzten westlichen Antipersonenminen nehme stetig zu, so die russischen Militärs weiter. Dazu erklärten sie unter anderem:

    "Es war interessant, ihre Vorbereitungen zur Minensprengung zu beobachten. Die Minen und Sprengschnüre, die sie gegen uns eingesetzt haben. Das waren Minen vom amerikanischen Typ MON-50 … Wir haben zunächst sogar versucht, sie zu zählen, aber dann haben wir aufgehört, weil dort einfach alles dermaßen übersät war, dass es sinnlos war, zu zählen … Der Feind befestigt Sensoren an ihnen. Bewegungssensoren, Metallsensoren, Durchfahrtsensoren, Kippsensoren. Diese Minen werden dann damit aktiviert. Jede Mine ist schwer zu entschärfen, aber bei solchen Minen muss man vor allem die Besonderheiten jeder Minenart kennen und aus der Ferne versuchen zu bestimmen, welcher Sensor daran angebracht ist."

  • 15:42 Uhr

    Russland weist Attacke auf Regierungsgebäude in Kiew zurück: Angriff galt nur Militärzielen

    Russlands Verteidigungsministerium teilt auf Telegram Einzelheiten über seinen jüngsten Luftangriff auf Objekte in der Ukraine mit. Demnach habe man bei dem "massiven Schlag" am 7. September hochpräzise Waffen und Kampfdrohnen eingesetzt. Die Attacke habe Orten gegolten, an denen der Gegner unbemannte Luftfahrzeuge hergestellt, zusammengebaut, repariert und gelagert habe. Außerdem habe man Drohnenbasen und Luftstützpunkte im Zentrum, Süden und Osten der Ukraine anvisiert.

    Unter den getroffenen Zielen erwähnt die russische Militärbehörde auch das Rüstungswerk Kiew-67 am westlichen Rand der ukrainischen Hauptstadt und die Logistikbasis des Unternehmens STS-Grupp am südlichen Rand von Kiew.         

    Alle anvisierten Objekte seien getroffen worden. Andere Objekte in der ukrainischen Hauptstadt habe das russische Militär nicht angegriffen, präzisiert die russische Militärbehörde offenbar mit Blick auf das Regierungsgebäude in Kiew, das bei der Attacke am Sonntagmorgen in Brand geraten war.

  • 15:13 Uhr

    Österreich fordert mehr Sanktionsdruck auf Russland

    Österreichs Außenministerium hat auf der Plattform X die jüngsten russischen Luftangriffe auf die Ukraine verurteilt. Die Attacke wurde als "brutal" bezeichnet. Mit Blick auf die zivilen Opfer forderte die Regierung in Wien die internationale Gemeinschaft dazu auf, Russland noch stärker unter Druck zu setzen – unter anderem mit Sanktionen.

  • 14:38 Uhr

    Selenskij zu Fico: Angriffe auf Energieinfrastruktur Russlands möglich


    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in einem Gespräch mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico erneut damit gedroht, die russische Energieinfrastruktur anzugreifen. Fico warnte, dass ukrainische Angriffe auf russische Energienetze auch der Slowakei Schaden zufügen. Er verwies dabei auf Attacken gegen die Druschba-Ölpipeline, die bereits zu zeitweisen Lieferausfällen geführt hatten.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:05 Uhr

    Bericht: Von USA geschulte Spezialeinheiten des ukrainischen Grenzschutzes nach Woltschansk verlegt

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Quellen in den russischen Sicherheitskräften berichtet, wurde eine Spezialeinheit des ukrainischen Grenzschutzes aus dem 10. Grenzkommando in Richtung Woltschansk verlegt, wo derzeit heftige Kämpfe stattfinden. Russische Behörden teilten Journalisten außerdem mit, dass die Einheit von amerikanischen Ausbildern trainiert worden sei und der ehemalige US-Außenminister Anthony Blinken den Kommandeur persönlich getroffen habe. Es wurde angemerkt:

    "Die Verlegung der Spezialeinheit Dosor des ukrainischen Grenzschutzes, die zum 10. Grenzschutzkommando in Odessa gehört, in Richtung Woltschansk ist bestätigt. Die Ausbildung der Einheit wurde noch vor Beginn der russischen Sonderoperation von US-amerikanischen Ausbildern durchgeführt, und der Kommandeur der Einheit traf sich persönlich mit dem ehemaligen US-Außenminister Blinken."

  • 13:36 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Drohnen-Innovation im Donbass – Teamarbeit an der Front


    Während die Front weiter vorrückt, arbeiten russische Soldaten an der Weiterentwicklung ihrer Drohnen, um deren Kampfeigenschaften zu verbessern. Dabei spielt Teamarbeit eine entscheidende Rolle.

    Unser Korrespondent Iwan Poljanskij hat zwei Frontabschnitte im Donbass besucht und berichtet nun exklusiv über die Details. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 13:10 Uhr

    Russisches Militär: Ortschaft Choroscheje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Alexejewka, Malaja Rybiza und Junakowka im Gebiet Sumy sowie Tschugunowka, Loschakowo, Ambarnoje und Woltschansk im Gebiet Charkow getroffen. Dabei seien mehr als 175 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Wagen, zwei Geschütze, drei Anlagen zur elektronischen Kampfführung und zwei Lager mit Militärzubehör verloren.

    Der Truppenverband West habe günstigere Positionen bezogen, indem er in der Nähe der Ortschaften Senkowo, Borowskaja Andrejewka und Smorodkowka im Gebiet Charkow Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 230 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, einen Mehrfachraketenwerfer, vier Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung und sieben Munitionslager zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und nahe den Siedlungen Nikiforowka, Konstantinowka, Sewersk, Stepanowka, Minkowka und Tscherwonoje in der DVR gegnerische Einheiten getroffen. Das Ministerium in Moskau beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 265 Soldaten. Der Gegner habe außerdem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen, sechs Geschütze, eine Anlage zur elektronischen Kampfführung, drei Munitionslager und vier Lager mit Militärzubehör verloren.

    Der Truppenverband Mitte setze seinen Vormarsch fort, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte unweit der Ortschaften Rubeschnoje, Wessjoloje, Nowonikolajewka, Artjomowka, Krasnoarmeisk, Wladimirowka und Kutosowka in der DVR getroffen habe. Dabei habe der Gegner bis zu 460 Soldaten verloren. Drei Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost habe auf seinem Vormarsch die Ortschaft Choroscheje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Doroschnjanka, Uspenowka, Tscherwonoje im Gebiet Saporoschje sowie Nowopawlowka und Alexejewka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 200 Armeeangehörige. Es seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, drei Geschütze und ein Lager mit Militärzubehör zerstört worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Otradokamenka, Tjaginka und Antonowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei habe der Gegner bis zu 60 Kämpfer verloren. Zudem habe das russische Militär ein Geschütz, sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und ein Lager mit Militärzubehör zerstört.

    Ferner meldet das russische Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Rüstungsunternehmen, Waffenlager, Militärflugplätze, Transportinfrastrukturen, Drohnenwerke, Drohnenbasen, zwei Radaranlagen und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Ihrerseits habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden drei Lenkbomben, drei HIMARS-Geschosse und 210 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 666 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 82.250 Drohnen, 627 Flugabwehrraketenkomplexe, 24.992 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.590 Mehrfachraketenwerfer sowie 29.337 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:39 Uhr

    Gouverneur meldet drei Tote und fünf Verletzte bei Angriffen auf 30 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 30 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 40 Geschosse abgefeuert und 129 Drohnen eingesetzt, von denen 75 abgefangen worden seien.

    In der Statistik beklagt der Politiker mehrere Todesopfer und Verletzte unter der Zivilbevölkerung. So seien in der Siedlung Grusskoje zwei Männer verletzt worden. Eine ukrainische Drohne habe auf der Autostraße Kasinka – Possochowo einen Dienstbus angegriffen. Der Fahrer sei ums Leben gekommen, der Beifahrer habe Verletzungen erlitten. Ein Zivilist sei bei einem Drohnenangriff auf sein Fahrzeug in der Nähe der Ortschaft Borki schwer verletzt worden. Bei einem Drohnenangriff auf einen Kleintransporter sei unweit der Siedlung Massytschewo ein Mann ums Leben gekommen. Eine Einwohnerin der Siedlung Dunaika habe infolge der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten. Ein Einwohner der Siedlung Nowaja Tawolschanka sei getötet worden, als eine ukrainische Drohne explodiert sei.      

    Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 15 Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, eine soziale Einrichtung, ein Lagerhaus, drei Stromleitungen, ein Bus, ein Lkw, zwei Kleintransporter und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:01 Uhr

    Ungarns Außenminister: Diese Heuchler kaufen selber weiterhin russisches Öl


    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bezeichnete diejenigen, die Ungarn dazu auffordern, den Kauf von russischem Öl einzustellen, als "Heuchler". Szijjártó erklärte, dass auch andere europäische Länder russisches Öl weiterhin kaufen – aber über indirekte Kanäle.

    "Sie kaufen heimlich russisches Öl, weil es billiger ist."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 11:34 Uhr

    Nächtliche Angriffe auf Westukraine: Polen versetzt seine Luftwaffe in Alarmbereitschaft

    Wegen der russischen Luftangriffe auf den Westen der Ukraine hat Polen in der Nacht zum Sonntag seine Luftwaffe in Alarmbereitschaft versetzt, um die Sicherheit des eigenen Luftraums zu gewährleisten. Das EU- und NATO-Land entsandte seine Kampfflugzeuge an die Grenze. Beteiligt waren auch Kampfjets der Verbündeten. Das operative Kommando der polnischen Streitkräfte teilte auf der Plattform X mit, es handele sich um "präventive Maßnahmen", die auf die Sicherung des Luftraums und den Schutz der Bevölkerung gerichtet seien.

    In einem späteren Eintrag erklärte die Behörde den Einsatz für beendet und dankte den Niederlanden für die Unterstützung. Der NATO- und EU-Partner habe zur Sicherung des Luftraums mit seinen F-35-Kampfflugzeugen beigetragen. Polen überwache weiterhin die Lage in der Ukraine genau und sei allzeit bereit, seine eigene Sicherheit zu gewährleisten.

  • 11:00 Uhr

    Ukraine meldet schwersten Angriff seit Kriegsbeginn

    In der vergangenen Nacht soll Russland die Ukraine mit einer Rekordzahl an Drohnen angegriffen haben. Wie die ukrainische Luftwaffe behauptet, habe das russische Militär 805 Krampfdrohnen, neun Marschflugkörper vom Typ Iskander-K und vier ballistische Raketen vom Typ Iskander-M eingesetzt.

    Ministerpräsidentin Julia Swiridenko bestätigt auf der Plattform X, dass das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Kiew zu Schaden gekommen sei. Sie belegt dies mit Aufnahmen. Die Welt müsse auf die Zerstörungen reagieren, der Sanktionsdruck müsse erhöht werden, vor allem gegen russisches Öl und Gas, forderte die Politikerin.

    Der ukrainische Zivilschutz berichtet über zahlreiche Opfer unter der Zivilbevölkerung in verschiedenen Landesteilen. In der Hauptstadt Kiew sollen laut Bürgermeister Vitali Klitschko drei Menschen ums Leben gekommen sein – darunter ein Säugling. Unter den Verletzten sei auch eine schwangere Frau. Außerdem vermeldet der Politiker mehrere beschädigte Wohnhäuser.

    Örtliche Medien haben zudem über Explosionen in den Städten Odessa, Charkow, Dnjepropetrowsk, Saporoschje und Kriwoi Rog berichtet.

  • 10:35 Uhr

    Kadyrow für Fortsetzung der Sonderoperation: Ukraine muss eine Region Russlands werden

    Ramsan Kadyrow, das Oberhaupt der Teilrepublik Tschetschenien, hat sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti für die Fortsetzung der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine ausgesprochen. Seine Haltung begründete er mit der jetzigen Situation auf dem Schlachtfeld.  

    "Ich bin der Meinung, dass es für uns nicht vorteilhaft ist, jetzt die Kampfhandlungen einzustellen."

    Man habe die Ziele und die Aufgaben der Sonderoperation eigentlich nicht aus der Luft gegriffen, fügte Kadyrow hinzu. Sie seien eine Garantie für die Sicherheit der Russischen Föderation.

    "An unseren Grenzen ist Frieden erst dann möglich, wenn die Ukraine eine Region oder ein Bezirk Russlands ist."

  • 10:08 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 46 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. September 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – 6,
    • Golaja Pristan – 3,
    • Staraja Sburjewka – 4,
    • Bechtery – 3,
    • Nowaja Kachowka – 7.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Nowaja Majatschka, Staraja Majatschka und Aljoschki seien insgesamt 23 Geschosse abgefeuert worden.

    Eine 70-jährige Einwohnerin der Ortschaft Golaja Pristan sei bei einem Drohnenangriff tödlich verletzt worden, heißt es.

  • 09:37 Uhr

    DVR meldet zehn ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zehn Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwölf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. September bis 0 Uhr am 7. September (Ortszeit) wurden drei zivile Personen verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Linienbusse zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 20 Angriffe aus der Ukraine vermeldet, es wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung bekannt gegeben. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.

  • 09:02 Uhr

    "Bullsh*t" – Medwedew über Sicherheitsgarantien für die Ukraine


    Nachdem Emmanuel Macron am Donnerstag gesagt hatte, 26 Staaten der "Koalition der Willigen" hätten sich verpflichtet, Sicherungstruppen auf Land, See oder in der Luft bereitzustellen, um die Ukraine nach einem Waffenstillstand zu "schützen", erklärte Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, diese Pläne auf Englisch zu "Bullshit".

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 08:30 Uhr

    Zivilist bei Drohnenattacke auf Gebiet Woronesch verletzt

    Gouverneur Alexander Gussew gibt auf Telegram bekannt, dass die russische Luftabwehr über dem Gebiet Woronesch ungefähr 20 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen habe. Von der nächtlichen Attacke seien fünf Bezirke, darunter Liski, Rossosch und Anna, betroffen worden. Der Politiker meldet ein Opfer. Bei diesem handele es sich um einen Mitarbeiter einer Farm im Bezirk Anna. Der Mann habe schwere Verletzungen erlitten und werde aktuell auf der Intensivstation behandelt.

    Gussew berichtet zudem über Sachschäden. So seien drei Einfamilienhäuser und eine Stromleitung beschädigt worden. Darüber hinaus habe eine Scheune Feuer gefangen.

  • 08:04 Uhr

    Drohnenattacke auf Region Krasnodar: Erdölraffinerie gerät in Brand

    In der Nacht zum Sonntag hat es erneut einen massiven Drohnenangriff auf die südrussische Region Krasnodar gegeben. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen auf Telegram über 21 abgeschossene ukrainische Drohnen.

    Der Krisenstab der Region Krasnodar meldete ebenfalls auf Telegram einen Brand auf dem Gelände einer Erdölraffinerie in der Siedlung Ilski. Das Feuer sei durch herabstürzende Drohnenteile verursacht worden und habe eine Anlage beschädigt, hieß es. Von den Flammen sei eine Fläche von einigen Quadratmetern ergriffen worden. Man habe den Brand schnell gelöscht.

    Die Behörden vermeldeten weder Todesopfer noch Verletzte. Das Betriebspersonal sei evakuiert worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. In den sozialen Medien tauchten Videos auf, die den Brand in der Erdölraffinerie Ilski zeigen sollen.

  • 07:32 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 69 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 23 Uhr MESZ am Samstag bis 5:30 Uhr MESZ am Sonntag 69 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Region Krasnodar – 21,
    • Gebiet Woronesch – 13,
    • Gebiet Belgorod – 10,
    • Gebiet Astrachan – 7,
    • Gebiet Wolgograd – 6,
    • Asowsches Meer – 4,
    • Gebiet Rostow – 3,
    • Gebiet Brjansk – 2,
    • Gebiet Kursk – 1,
    • Gebiet Rjasan – 1,
    • Republik Krim – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 07:03 Uhr

    Luftangriffe auf Ukraine – Brand in Regierungsgebäude in Kiew

    Die Ukraine meldet erneut schwere Luftangriffe aus Russland. In der Nacht seien Städte in nahezu allen Landesteilen mit Kampfdrohnen und Marschflugkörpern attackiert worden, berichten örtliche Medien. Es gebe Dutzende Verletzte.

    Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko vermeldete auf Telegram ein Feuer im ukrainischen Regierungsgebäude. Den Brand sollen herabstürzende Drohnenteile verursacht haben. Zudem gab er Schäden an etlichen Wohngebäuden bekannt. Ein Kleinkind und zwei weitere Zivilisten seien bei den nächtlichen Angriffen getötet worden. Mindestens 18 Menschen hätten Verletzungen erlitten.

    Explosionen wurden auch aus den Städten Odessa, Charkow, Dnjepropetrowsk, Saporoschje und Kriwoi Rog gemeldet.

    Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

  • 6.09.2025 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:49 Uhr

    Kiew greift Ausbildungszentrum des AKW Saporoschje an

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Ausbildungszentrum des Atomkraftwerkes Saporoschje mit unbemannten Flugzeugen angegriffen. Laut dem Pressedienst des Atommeilers trafen die Drohnen das Dach eines der Gebäude des Zentrums, das 300 Meter vom Kraftblock entfernt ist. Ein Brand und schwere Schäden konnten verhindert werden.

    Mit diesem Angriff setzte Kiew seine Strategie fort, Druck auf Mitarbeiter des AKW auszuüben, heißt es vom Pressedienst. Dabei nehme die Ukraine nicht nur das Kraftwerk, sondern auch die nächstgelegene Stadt Energodar immer wieder ins Visier.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    08.09.2025

    Unter Berlusconis Kontrolle    Italienische Konzerne schwächen mit zwei Übernahmen – einer vollendeten, einer partiellen – den Standort Deutschland. Berlusconi-Medienkonzern MFE erwirbt ProSiebenSat.1, will mit „paneuropäischer“ Mediengruppe US-Konzerne herausfordern.

    german-foreign-policy.com, 8. September 2025

    ROM/BERLIN (Eigener Bericht) – Mit zwei Übernahmen auf dem Banken- und auf dem Mediensektor bringen italienische Unternehmen zwei einflussreiche deutsche Konzerne unter ihre Kontrolle und schwächen den Standort Bundesrepublik. Die italienische Großbank Unicredit hat ihre Anteile an der zweitgrößten deutschen Bank, der Commerzbank, auf gut 26 Prozent aufgestockt und könnte das Kreditinstitut perspektivisch komplett übernehmen. Die Bundesregierung sperrt sich noch dagegen; käme die Commerzbank ganz in italienischen Besitz, wäre das ein herber Schlag für den Finanzplatz Deutschland. Zusammenschlüsse auf dem Bankensektor gelten allerdings als Voraussetzung dafür, dass sich die EU-Branche gegen die US-Konkurrenz behaupten kann. Schon vollzogen ist die Übernahme von ProSiebenSat.1; die Mehrheit am zweitgrößten deutschen Privat-TV-Konzern hat der Berlusconi-Konzern Media For Europe (MFE, Ex-Mediaset) erworben. Konzernchef Pier Silvio Berlusconi, Sohn des italienischen Ex-Ministerpräsidenten, schließt eine politische Karriere nach dem Vorbild seines Vaters nicht aus – und lobt Italiens ultrarechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Seine Mediengruppe positioniert er als „paneuropäischen“ Rivalen zu US-Konzernen.


    Zitat: Unicredit vs. Commerzbank

    Die italienische Großbank Unicredit hatte im September vergangenen Jahres zunächst etwa neun Prozent der Anteile an der Commerzbank übernommen – rund die Hälfte davon auf dem Aktienmarkt, die andere Hälfte aus Verkäufen der Bundesregierung. Diese war im Jahr 2009 in der globalen Finanzkrise zur Rettung des Kreditinstituts mit 25 Prozent der Anteile bei ihm eingestiegen und begann nun, sie langsam wieder abzustoßen. Die Unicredit hat ihre Anteile an der Commerzbank im Lauf des vergangenen Jahres dann weiter aufgestockt und im August 26 Prozent erreicht; sie will ihre Zukäufe fortsetzen und bis Jahresende 29,9 Prozent kontrollieren. Auch eine Übernahme hält sich Unicredit-Chef Andrea Orcel explizit offen; sie wäre möglich, wenn die italienische Bank ihre Anteile auf 30 Prozent steigerte und genug Aktionäre dem dann fälligen Übernahmeangebot zusprächen.[1] Aktuell plant Orcel dies aber nach eigener Aussage noch nicht. Grund ist zum einen, dass der Commerzbank-Kurs stark gestiegen ist und die Kosten für eine Übernahme damit heute sehr hoch wären. Zum anderen gibt Orcel an, vor einem etwaigen Übernahmeangebot mit der Bundesregierung darüber sprechen zu wollen.[2] Diese lehnt die Übernahme ab. Das haben inzwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil explizit bestätigt.[3]


    „Europa stärken“

    Hintergrund ist die Schwächung der deutschen Bankenbranche, die bei einer Übernahme der Commerzbank durch die Unicredit zu erwarten wäre. Die Unicredit hatte bereits im Jahr 2005 die HypoVereinsbank (HVB) und damit die damals zweitgrößte deutsche Geschäftsbank übernommen.[4] Mit der Commerzbank käme sie in Besitz der heute zweitgrößten deutschen Bank nach der Deutschen Bank. Ihr Ziel ist es, im Rahmen der erwarteten Konzentration der Bankenbranche in Europa eine führende Stellung einzunehmen. Diese Konzentration sei erforderlich, um sich gegen die Konkurrenz aus den Vereinigten Staaten zu behaupten, erklärt Orcel; derzeit seien US-Großbanken den europäischen überlegen und sogar „die einzigen, die aktuell in Europa Marktanteile gewinnen“.[5] Dies bestätigt auch Christoph Schalast, ein an der Frankfurt School of Finance and Management lehrender Übernahmespezialist. „Wir brauchen größere europäische Banken, die mit den amerikanischen Instituten auf Augenhöhe agieren können“, urteilt Schalast; Fusionen seien „notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern“.[6] Zwar würde, sollte die Unicredit die Commerzbank übernehmen, „der Finanzplatz Deutschland ... geschwächt“; zugleich jedoch „würde ein Zusammenschluss den Finanzplatz Europa stärken“: „Für Europa wäre es ein Gewinn.“


    MFE vs. ProSiebenSat.1

    Schon realisiert hat in der vergangenen Woche der italienische Medienkonzern MFE (Media For Europe, einst: Mediaset) die Übernahme des zweitgrößten deutschen Privat-TV-Konzerns ProSiebenSat.1. Zuvor hatte die tschechisch-niederländische Holding PPF angekündigt, die Übernahme von ProSiebenSat.1 ihrerseits nicht mehr anzustreben und ihren Anteil von 15,7 Prozent an dem deutschen Medienunternehmen an die MFE zu verkaufen, die bereits rund 43 Prozent an ihm hielt.[7] Seit Donnerstag vergangener Woche ist der Deal endgültig unter Dach und Fach. MFE, einst gegründet von Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi und heute geführt von dessen ältestem Sohn Pier Silvio Berlusconi, ist der größte private Rundfunkkonzern Italiens; ihm gehören unter anderem die Fernsehsender Canale 5, Italia 1 und Rete 4 sowie diverse Radiosender, darunter der Nachrichtensender Tgcom24. Insgesamt kommt MFE in Italien auf einen Marktanteil von gut 37 Prozent.[8] Der Konzern ist bereits seit Jahren auch in Spanien aktiv, wo er unter anderem den Sender Telecinco kontrolliert und auf einen Marktanteil von 24,5 Prozent kommt – etwas weniger als die im Besitz von RTL und Planeta befindliche Atresmedia (25,9 Prozent), aber deutlich mehr als die öffentlich-rechtliche RTVE (14,3 Prozent).[9]


    Meloni nahe

    Die Übernahme ist politisch brisant, weil Pier Silvio Berlusconi in Italien über erheblichen politischen Einfluss verfügt und eine politische Karriere nach dem Vorbild seines Vaters nicht ausschließt. Über die einst von diesem gegründete Partei Forza Italia (FI) heißt es, in ihr gehe „ohne die stille Zustimmung (und das Geld) von Pier Silvio und seiner älteren Schwester Marina“, die zur Zeit „im Medienimperium der Berlusconis das Verlagsgeschäft unter dem Dach des Hauses Mondadori“ führe, „nichts“.[10] Einerseits habe Pier Silvio Berlusconi kürzlich erklärt, „derzeit“ wolle er sich nicht in die Politik begeben, könne aber nichts über die Zukunft sagen: „Mein Vater war 58, als er in die Politik ging. Ich bin jetzt 56.“ Andererseits habe er sich verhalten bis kritisch über FI-Chef Antonio Tajani geäußert, der zur Zeit als Außenminister fungiert, während er Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gelobt habe – sie führe das Land „mit Kompetenz und Entschlossenheit“, und ihre Regierung sei „eine der besten in Europa“. Dies habe, heißt es, „wie das perfekte Bewerbungsprofil für einen Ministerposten mit Portfolio für Wirtschaft oder Finanzen in einem zweiten Kabinett Meloni“ nach den für Herbst 2027 geplanten nächsten Parlamentswahlen in Italien geklungen.[11]


    Rechtswende möglich

    Pier Silvio Berlusconi hat erklärt, MFE werde nach der Übernahme von ProSiebenSat.1 nicht in die redaktionelle Tätigkeit eingreifen; die politische Unabhängigkeit des Unternehmens sei gewährleistet.[12] Es gehe lediglich darum, mit gemeinsamen Technologieplattformen die Kosten zu senken sowie gemeinsam die Werbeindustrie anzusprechen, um Synergieeffekte zu erzielen. Allerdings gibt es dafür keine Garantie. Dies zeigt die Entwicklung bei dem spanischen Ableger, Mediaset España. Dort brachte MFE im April 2022 den Unternehmer Borja Prado auf den Präsidentenposten, der dabei einen Sozialdemokraten ablöste und dessen Amtsantritt von Beobachtern als scharfe Rechtswende eingestuft wurde.[13] MFE hat diese Wende zumindest vorläufig rückgängig gemacht und Borja Prado Anfang 2024 durch Cristina Garmendia ersetzt, eine ehemalige Ministerin unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero.[14] Ein erneuter Kurswechsel aber wäre jederzeit möglich; Ähnliches ist auch in Deutschland nicht ausgeschlossen.


    „Paneuropäische Mediengruppe“

    Berlusconi hat der Bundesregierung sein Anliegen mit der Ankündigung schmackhaft gemacht, er wolle durch die Übernahme von ProSiebenSat.1 „eine paneuropäische Rundfunk- und Mediengruppe“ schaffen, die im Grundsatz „in der Lage“ sei, „sich gegen die globalen Technologiegiganten zu behaupten und mit ihnen im Wettbewerb zu bestehen“. Gemeint sind die US-Tech-Konzerne von Facebook über Amazon bis zu Netflix mit ihrem weltweit dominanten Einfluss.[15] Über ProSiebenSat.1 hätte das deutsche Establishment in dem entstehenden „paneuropäischen“, mit US-Tech-Giganten rivalisierenden Konzern eine starke Stimme, allerdings nicht die Kontrolle. Diese läge bei der italienischen Rechten.

     

    [1] Michael Maisch, Andreas Kröner: Orlopp sorgt sich über wachsenden Einfluss von Unicredit. handelsblatt.com 03.09.2025.

    [2] Jakob Blume, Andreas Kröner: Orcel hält sich Commerzbank-Übernahme offen. handelsblatt.com 04.09.2025.

    [3] Hanno Mußler, Christian Schubert: Unicredit rückt in der Commerzbank vor. Frankfurter Allgemeine Zeitung 26.08.2025.

    [4] UniCredito kauft HypoVereinsbank. manager-magazin.de 12.06.2005.

    [5] Jakob Blume, Andreas Kröner: Orcel hält sich Commerzbank-Übernahme offen. handelsblatt.com 04.09.2025.

    [6] „Es droht ein echtes Vakuum“. Frankfurter Allgemeine Zeitung 30.08.2025.

    [7] Christian Schubert, Henning Peitsmeier: Der Weg ist frei für das Berlusconi-Fernsehen. Frankfurter Allgemeine Zeitung 29.08.2025.

    [8] Matthias Rüb: Wie tickt Pier Silvio Berlusconi? Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.08.2025.

    [9] Christian Schubert, Henning Peitsmeier: Der Weg ist frei für das Berlusconi-Fernsehen. Frankfurter Allgemeine Zeitung 29.08.2025.

    [10], [11] Matthias Rüb: Wie tickt Pier Silvio Berlusconi? Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.08.2025.

    [12] Unabhängig in München. Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.09.2025.

    [13] Mediaset culmina su derechización. elsiglodeuropa.es 29.05.2023.

    [14] Quino Petit: La exministra Cristina Garmendia, nueva presidenta de Mediaset España. elpais.com 22.05.2024.

    [15] Unabhängig in München. Frankfurter Allgemeine Zeitung 03.09.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10106


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    07.09.2025

    Alice Weidel: "Europa geht es nur gut mit Russland" – Ukraine hat den Krieg bereits verloren

    freedert.online, 7 Sep. 2025 19:58 Uhr

    AfD-Chefin Alice Weidel betont im Gespräch mit Roger Köppel, dass Europas Sicherheit nur mit Russland gewährleistet sei. Sie warnt vor Illusionen westlicher Politiker wie Macron und Merz. Europa müsse eigenständig handeln und Russland als unverzichtbaren Partner in die Sicherheitsordnung einbinden.


    © Markus Arnitz


    Weidel: 'Europa ohne Russland nicht denkbar'


    In einem Gespräch mit dem Schweizer Publizisten Roger Köppel für die Weltwoche hat AfD-Fraktionschefin Alice Weidel die sicherheitspolitische Rolle Russlands für Europa hervorgehoben.
























    Sie erklärte, dass Deutschland und Europa nur in Kooperation mit Moskau eine stabile Zukunft hätten. "Deutschland und Europa geht es nur gut mit Russland und nicht ohne Russland", so Weidel. Sie betonte, dass es dabei nicht um Sympathien oder persönliche Einschätzungen gehe, sondern um eine nüchterne strategische Analyse:

    "Russland, egal was man über Russland denkt, aber man muss das sicherheitspolitisch denken. Russland muss in eine europäische Sicherheits und Verteidigungsarchitektur miteingebunden werden, weil ohne Russland wird es nicht geben.

    Was glauben wir denn? Die, so ein Macron oder ein Friedrich Merz, was glauben die denn?"

    Besonders kritisch äußerte sich Weidel gegenüber europäischen Politikern wie Emmanuel Macron und Friedrich Merz, die ihrer Ansicht nach die sicherheitspolitische Realität ignorieren. Die AfD-Chefin positioniert sich gegen den in Berlin und Brüssel dominierenden kriegerischen Kurs gegenüber Moskau.

    Statt auf Abschreckung und Sanktionen setzt sie auf pragmatische Kooperation: Europa muss unabhängiger von den USA werden und realistisch mit Russland zusammenarbeiten, um Stabilität und Wohlstand zu sichern – eine Haltung, die in großen Teilen der Bevölkerung auf Zuspruch stößt.


    Mehr zum Thema – Berliner Polizeischule wird zum Sprachkurs: Weidel kritisiert steigenden Migrantenanteil


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/255348-alice-weidel-europa-geht-es/


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    07.09.2025

    "Rote Linie" – Nach Warnung der VAE: Israel rückt von Plan zur Annexion des Westjordanlandes ab

    freedert.online, 7 Sep. 2025 18:44 Uhr

    Nach einer Warnung durch die Vereinigten Arabischen Emirate, dass eine Annexion des Westjordanlands eine "rote Linie" darstellen würde, sieht Israel laut Medienberichten von entsprechenden Plänen ab. Israel wurde demnach von der Warnung überrascht.


    Quelle: www.globallookpress.com © Mamoun Wazwaz/Keystone Press Agency


    Proteste im Westjordanland (5. September 2025)


    Eine öffentliche Warnung der Vereinigten Arabischen Emirate hat die israelische Regierung dazu veranlasst, eine geplante Diskussion über die Annexion des Westjordanlands fallen zu lassen, wie die Washington Post berichtet. Ein ranghoher Diplomat der Vereinigten Arabischen Emirate sagte Berichten zufolge Anfang der Woche gegenüber israelischen Medien, dass ein solcher Schritt eine "rote Linie" darstellen würde, die Israels Weg zur regionalen Integration blockieren würde.


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    Analyse

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    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu wollte das Thema am Freitag auf einer wichtigen Regierungssitzung erörtern, wie lokale Medien berichteten. Am Mittwoch erklärte die Sondergesandte der Vereinigten Arabischen Emirate, Lana Nusseibeh, gegenüber der Times of Israel, dass eine Annexion "die Idee der regionalen Integration ausschließen" würde.

    "Für jede arabische Hauptstadt, mit der man spricht, ist die Idee der regionalen Integration immer noch eine Möglichkeit, aber eine Annexion, um einige der radikalen, extremistischen Elemente in Israel zu befriedigen, wird dies vom Tisch fegen", erklärte sie.

    Die Vereinigten Arabischen Emirate waren das erste arabische Land, das seine Beziehungen zu Israel seit über einem Vierteljahrhundert im Rahmen des Abraham-Abkommens normalisierte, das US-Präsident Donald Trump während seiner ersten Amtszeit vermittelt hatte.

    Die öffentliche Warnung aus Abu Dhabi "kam überraschend", sagte ein israelischer Beamter der Washington Post und bezeichnete die Situation als "sehr ungewöhnlich".

    Am Donnerstag wurde die Frage der Annexion von der Tagesordnung des israelischen Ministertreffens gestrichen, so die Zeitung.

    Washington hat sich bisher nicht zu diesem Thema geäußert. Außenminister Marco Rubio bezeichnete Anfang der Woche eine mögliche Annexion als "keine endgültige Entscheidung" und fügte hinzu, er werde sich "nicht dazu äußern".


    "Was haben sie Netanjahu angetan?" – Israel tötet Kinder in "humanitärer Zone"



    "Was haben sie Netanjahu angetan?" – Israel tötet Kinder in "humanitärer Zone"





    Das Westjordanland war Anfang des Jahres wieder ins Rampenlicht gerückt, nachdem eine Gruppe israelischer Minister darauf gedrängt hatte, das Gebiet formell zu annektieren. Finanzminister Bezalel Smotrich behauptete, die Kontrolle könne jederzeit durchgesetzt werden.

    Israel hat das Westjordanland im arabisch-israelischen Krieg von 1967 von Jordanien erobert und baut dort seither aktiv Siedlungen, was von der internationalen Gemeinschaft weitgehend als illegal angesehen wird. Israel stand 2020 kurz vor einer Annexion, ließ diese Idee jedoch im Gegenzug für die Normalisierung der Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain fallen.


    Mehr zum Thema Israels Finanzminister will Annexion des Westjordanlandes – Palästinenser auf Nachtpatrouille


    Screenshot_2025_09_08_at_01_57_48_Rote_Linie_Nach_Warnung_der_VAE_Israel_r_ckt_von_Plan_zur_Annexion_des_Westjordanlandes_ab_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6yhxac-israels-finanzminister-will-annexion-des-westjordanlandes-palstinenser-auf-.html Dauer 3:06 Uhr


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    Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/255390-rote-linie-nach-warnung-vae/


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    07.09.2025

    Studie: 29 Millionen Todesfälle im Zusammenhang mit US- und EU-Sanktionen

    freedert.online, 7 Sep. 2025 21:30 Uhr

    Laut einem Bericht in der Fachzeitschrift Lancet Global Health haben westliche Sanktionen im Zeitraum von 1971 bis 2021 zu fast 29 Millionen zusätzlichen Todesfällen geführt – einer Zahl, die mit der globalen Sterblichkeitslast in Kriegen vergleichbar ist.


    Quelle: Gettyimages.ru © Lynsey Addario / Kontributor


    Schwer unterernährte Kinder in Juba, Südsudan, 22. März 2016 (Symbolbild)


    Die westlichen Sanktionen haben in fünf Jahrzehnten weltweit zu fast 29 Millionen zusätzlichen Todesfällen beigetragen – eine Zahl, die mit der von Kriegen vergleichbar ist, so eine aktuelle Studie.

    Die im letzten Monat in der Fachzeitschrift Lancet Global Health veröffentlichte Studie hat weltweit Aufmerksamkeit erregt.


    Sind die EU-Sanktionen gegen Russland vom Völkerrecht gedeckt?



    Sind die EU-Sanktionen gegen Russland vom Völkerrecht gedeckt?






    Die Forscher untersuchten die altersspezifische Sterblichkeit in 152 Ländern im Zeitraum von 1971 bis 2021 anhand von Statistiken aus der Global Sanctions Database und verglichen die Sterblichkeitsraten vor und nach Sanktionen, wobei sie langfristige Trends verfolgten, um die Zahl der Todesfälle zu schätzen. Sie konzentrierten sich auf drei sanktionierende Instanzen: die UN, die USA und die EU (beziehungsweise ihre Vorgängerorganisation).

    "Wir schätzen, dass unilaterale Sanktionen in diesem Zeitraum 564.258 Todesfälle pro Jahr verursacht haben, was in etwa der globalen Sterblichkeitslast im Zusammenhang mit bewaffneten Konflikten entspricht", so die Autoren, die insgesamt 28,8 Millionen Todesfälle über den gesamten Zeitraum von 51 Jahren ermittelten.

    "Wir fanden die stärksten Auswirkungen bei einseitigen, wirtschaftlichen und US-Sanktionen, während wir für UN-Sanktionen keine statistischen Beweise für eine Wirkung fanden."

    Die meisten überzähligen Todesfälle traten bei den Schwächsten auf – den sehr jungen sowie bei älteren Menschen.

    "Unsere Ergebnisse zeigen, dass einseitige und wirtschaftliche Sanktionen, insbesondere die von den USA verhängten, zu einem erheblichen Anstieg der Sterblichkeitsrate führen, wovon Kinder unter fünf Jahren unverhältnismäßig stark betroffen sind", heißt es in der Studie weiter, der zufolge 51 Prozent der gesamten Todesfälle auf diese Altersgruppe entfallen.

    In dem Bericht wird zudem festgestellt, dass die Sanktionen die Wirtschafts- und Ernährungssicherheit untergraben und bei den Ärmsten häufig zu Hunger und Gesundheitsproblemen führen. Darüber hinaus konnten die USA und die EU die Auswirkungen ihrer Sanktionen durch die Dominanz des Dollars und des Euros bei globalen Transaktionen noch verstärken.


    Putin unterstützt Xi Jinpings Initiative für ein Global-Governance-System





    Putin unterstützt Xi Jinpings Initiative für ein Global-Governance-System






    Auf dem letztjährigen BRICS-Gipfel forderten die Mitgliedsländer die Abschaffung "ungesetzlicher einseitiger Zwangsmaßnahmen" und warnten vor deren unverhältnismäßigen Auswirkungen auf die Schwächsten. Die Mitglieder haben zunehmend den Dollar gemieden, "um sich vor der Willkür der USA zu schützen", so Moskau.

    Auf dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Tianjin in dieser Woche rief der chinesische Präsident Xi Jinping zu einem gerechteren "Global Governance System" auf, das auf gegenseitigem Respekt und dem Widerstand gegen die westliche Dominanz beruht. Der russische Präsident Wladimir Putin begrüßte den Vorschlag als besonders relevant, da "einige Länder ihren Wunsch nach einer Diktatur in internationalen Angelegenheiten noch immer nicht aufgeben".


    Mehr zum Thema - Weil USA und Israel es wollen: Kuba-Blockade bleibt bestehen


    Screenshot_2025_09_08_at_01_50_08_Studie_29_Millionen_Todesf_lle_im_Zusammenhang_mit_US_und_EU_Sanktionen_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6waig2-blockade-des-gazastreifens-israel-setzt-hunger-systematisch-als-kriegswaffe.html Dauer 4:12 Uhr


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/255396-studie-29-millionen-todesfaelle-im/


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    07.09.2025

    Das Vierte Reich

    aus e-mail von Dietrich Hyprath, 7. September 2025, 22:42 Uhr


    To whom it may concern:


    Dieser Typ – der mit dem energisch vorgeschobenem Kinn hat als

    Bundes-„Gesundheitsminister“ unter der Bevölkerung schon genügend Schaden

    angerichtet. Ihm genügen nun nicht nur Maßnahmen zur schrittweisen

    Bevölkerungsreduzierung. Der will jetzt ganze Arbeit leisten: Neben Mensch

    und Tier, Flora und Fauna müssen Städte und Dörfer, Kulturdenkmäler und

    Kunstschätze zu Staub verwandelt werden. Wie man das macht  ? .. „Im

    Frühjahr 1981 tagte in der Universität  im niederländischen Groningen die

    internationale Konferenz über einen Nuklearkrieg in Europa … Mit-Initiator

    und einer der sachkundigsten Redner war General LaRoque, Ex-Admiral der US

    Navy und wegen seiner strategischen Planungen im Vereinigten Generalstab der

    USA hochdekoriert: „Die Amerikaner gehen davon aus,  dass der Dritte

    Weltkrieg ebenso wie der Erste und Zweite in Europa ausgefochten wird“. Er

    konnte sich dabei auf Caspar Weinberger berufen: „Das Schlachtfeld des

    nächsten konventionellen Krieges wird Europa sein und nicht die Vereinigten

    Staaten“. .. Bei einem Nuklearkrieg in den achtziger Jahren würden in Europa

    nach Berechnungen des US-Verteidigungsministerium (Jetzt: Kriegsministerium,

    Anm. D.H.) etwa 100 Millionen Menschen sofort oder in den ersten Tagen

    sterben – nicht gezählt die Verletzten und unheilbar Strahlenkranken.


    Das wäre dann das weitere Verdienst eines Herrn Spahn (Bank-Kaufmannsgehilfe

    und Politikwissenschaftler mit Master-Abschluss, Anm: D.H.). „Hier ist ein

    besonders klarer Beweis für die Tatsache, dass die gegenwärtige deutsche

    Demokratie nur ein Kreislauf Schwachsinns ist. .. Die Wählerinnen und Wähler

    sind davon so begeistert, dass sie die dafür verantwortlichen Politiker

    durch Jahrzehnte immer wieder wählen. Eine psychologische Deutung für dieses

    Wählerverhalten könnte sein, dass die freudige Erregung durch die Erwartung

    auf einen kostenlosen atomgetriebenen Flug uns Jenseits ausgelöst wird. Auch

    die andere Deutung ist möglich, dass es sich um einen masochistischen Trieb

    zum kollektiven Selbstmord handelt. Also um das Auftreten jener Krankheit,

    die man in der Psychiatrie als Nationalmasochismus bezeichnet.“  Quelle:

    Dieter Rüggeberg: Geheimpolitik. Der Fahrplan zur Weltherrschaft. Verlag

    Rüggeberg, Wuppertal.


    Dietrich Hyprath empfiehlt den nachfolgenden Artikel aus RTDE vom 7.

    September zu lesen:


    CDU-Vorsitzender Jens Spahn fordert Zugang zu britischen und französischen

    Atomwaffen


    RTDE,  7 Sep. 2025 11:35 Uhr


    *  *  *  *  *  *  *  *  Angesichts der russischen Bedrohung brauche

    Deutschland Zugang zu den Atomwaffen Frankreichs und Großbritanniens,

    erklärte der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn. Der Direktor der

    Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) warnte indes vor dem Bau einer

    deutschen Atombombe.


    Quelle: www.globallookpress.com © Fabian Strauch / dpa


    Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Jens Spahn bei einem Auftritt vor den

    NRW-Kommunalwahlen, Bocholt, 4. September 2025.


    Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist der Ansicht, dass es

    eine nukleare Abschreckung auf europäischer Ebene geben müsse und dass

    Berlin dabei die Führung übernehmen sollte. Gegenüber der FAZ erklärte der

    Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Deutschland sollte Zugang zu

    französischen und britischen Atomwaffen haben. Im Gegenzug könnte Berlin mit

    Paris und London zusammenarbeiten, um deren Arsenale zu modernisieren. Spahn

    gilt als starker Befürworter eines Atomwaffensystems auf EU-Ebene.



     <https://freede.tech/inland/254778-es-ist-putin-krieg-will/> "Es ist Putin,

    der Krieg will" – Beide Koalitionschefs "überraschend" in Kiew eingetroffen


    In einem am Samstag veröffentlichten Interview sagte er:


    "Wir brauchen … eine Abschreckungsfähigkeit auf europäischer Ebene …

    gemeinsam mit den Franzosen und den Briten."


    Seiner Meinung nach würden die US-Atomwaffen in Europa nicht mehr

    ausreichen. Ihm zufolge werde eine Debatte über dieses Thema nur

    stattfinden, wenn Deutschland sie anführe. Er schlug vor, dass London und

    Paris die größte Kontrolle über ihre Atomwaffenarsenale behalten könnten,

    während Berlin an einem Modernisierungsprogramm teilnehmen könnte.


    Angesichts der Bedrohung, die seiner Meinung nach von Russland ausgehe, sei

    es notwendig, "über den deutschen oder europäischen [Zugang] zu den

    Atomwaffenarsenalen Frankreichs und Großbritanniens zu sprechen", erklärte

    der Abgeordnete bereits im Juli. Nationen ohne nukleare Abschreckung würden

    "zu Spielbällen der Weltpolitik werden."


    Diesbezüglich äußerte sich auch der Generaldirektor der Internationalen

    Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, und warnte vor dem Bau einer

    deutschen Atombombe: Wenn Berlin dies wolle, könne es innerhalb weniger

    Monate eine eigene Atombombe entwickeln.


    Unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat Deutschland eine härtere Haltung

    gegenüber Russland eingenommen. Nach seinem Amtsantritt im Mai sagte Merz

    zusätzliche Militärhilfen in Höhe von 5 Milliarden Euro (5,6 Milliarden

    Dollar) für die Ukraine zu. Im vergangenen Monat erklärte er, Deutschland

    befinde sich "bereits in einem Konflikt" mit Russland und warf Präsident

    Wladimir Putin vor, "große Teile unseres Landes zu destabilisieren".


    Moskau hat Vorwürfe, es hege feindliche Absichten gegenüber westlichen

    Nationen, als "Unsinn" und Panikmache zurückgewiesen. Die russische

    Regierung verurteilte das "rücksichtslose Militarisierungsvorhaben" des

    Westens. Erst kürzlich warnte der russische Außenminister Sergei Lawrow vor

    der wachsenden Russophobie und Militarisierung in Deutschland, die seiner

    Meinung nach den Weg in ein "Viertes Reich" ebnen würden. Den westlichen

    Regierungen warf er vor, unter dem Deckmantel der Demokratie nach

    Vorherrschaft zu streben.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.09.2025

    Hauke Ritz: »Europäer griffen immer schon nach Russland«

    overton-magazin.de, 6. September 2025, RedaktionDeutsche und Russen verbindet mehr als sie trennt. Beide Völker haben einen gemeinsamen Geschichtsraum. Und dennoch gibt es in Deutschland viel Russenhass, während wir Deutschen den Russen aktuell sehr leidtun.

    Roberto De Lapuente hat mit dem Friedensforscher Hauke Ritz über deutsche Affekte und die russische Seele gesprochen.


    Das Video in voller Länge: Hier zu finden! ( Video https://youtu.be/TAf3JnBxLHY Dauer 44:30 Min.)


    Hauke Ritz studierte an der FU und HU Berlin. Nach seiner Dissertation im Fach Philosophie mit dem Schwerpunkt Geschichtsphilosophie wendete er sich verstärkt Fragen der Außenpolitik und Friedensforschung zu. Dabei stand für ihn der Ost-West-Konflikt im Mittelpunkt, dessen Fortbestehen er seit 2008 im Zuge verschiedener Publikationen und seit 2014 durch regelmäßige Russlandreisen erforscht. Hauke Ritz hat an der Universität Gießen, der MSU und RGGU in Moskau sowie der Universität Belgorod unterrichtet und war zuletzt für den DAAD in Moskau tätig.


    Redaktion
    Die Redaktion unseres Magazins: Florian Rötzer und Roberto De Lapuente.
    Mehr Beiträge von Redaktion →

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    23 Kommentare


    1. Etwas, aber nur etwas, „off topic“, aber da ich denke, es ist ein schönes(?) Beispiel für „double standards“, möchte ich Euch einen Artikel samt einer klugen(!) KI-Antwort nicht vorenthalten.
      Zum Artikel: https://www.telepolis.de/features/Mit-den-Palaestinensern-beginnt-die-Raeumung-der-Levante-10629371.html
      Zum Leser-/KI-Beitrag: https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Mit-den-Palaestinensern-beginnt-die-Raeumung-der-Levante/KI-antwortet-ehrlich/posting-45506911/show/

      Vielleicht sollten sich die Italiener auch ihres ‚römischen Erbes‘ erinnern und ebenfalls die alten Grenzen in Europa einfordern?

      Have a nice weekend 

      Antworten

    2. Pavel Durow hat gerade darauf hingewiesen, dass niemals Slawen Westeuropa angegriffen haben, umgekehrt aber ständig.

      Antworten

      1 Antwort auf diesen Kommentar anzeigen ▼

    3. In Russland sagt man – die Europäer versammeln sich einmal in hundert Jahren um in Russland auf die Fresse zu bekommen.

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    4. Off Topic: Warum kein Artikel von Moshe Zuckermann? Ich hoffe, es geht ihm gut!

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    5. Kurz noch hingewiesen auf das Buch des US-Historikers Vejas Gabriel Liulevicius Kriegsland im Osten: Eroberung, Kolonialisierung und Militärherrschaft im Ersten Weltkrieg, Hamburg 2018, und von demselben The German Myth of the East: 1800 to the Present, Oxford University Press 2009.
      Der Osten als Deutschlands manifest destiny, und ähnlich mörderisch.

      Antworten

    6. „Kurz noch hingewiesen auf das Buch des US-Historikers….“

      In Deutschland liest niemand Bücher von irgendwelchen „US-Historikern“. Wir sind keine US-Vasallen!

      Antworten

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    07.09.2025

    Historie
    „Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“

    aus e-mail von Gerd Reincke, 7. September 2025, 17:55 Uhr


    Der Militarismus erlebt derzeit eine Renaissance, die Entwicklung wird ergänzt durch die Rechtsentwicklungen in den einzelnen Staaten.  Gerd



    Süddeutsche Zeitung

    Historie

    „Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“

    4. September 2025, 17:46 Uhr

    |

    Lesezeit: 9 Min.

    Ukraine, Gaza, Iran: Die Welt steht im Bann zerstörerischer Kriege, doch um die Friedensbewegung ist es still geworden. Die Geschichte einer einst so wirkmächtigen Strömung, die heute ihre Position sucht.

    Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

    Was es zum Stand des Pazifismus im Jahr 2025 zu sagen gibt, hat Terumi Tanaka in einem Satz zusammengefasst: „Wir leben in einer Zeit, in der Aufrüstung vielen Menschen wieder attraktiv erscheint.“ So wurde er kürzlich in einem Zeitungsbericht zitiert. Tanaka, 93, überlebte vor 80 Jahren den Atombombenabwurf auf Nagasaki und hat sich dem Kampf für den Frieden verschrieben. Vergangenes Jahr gewann seine Organisation Nihon Hidankyo den Friedensnobelpreis. An seinem bitteren Fazit ändert das nichts. Die Menschen verlassen sich in Zeiten globaler Machtverschiebungen lieber auf militärische Stärke. Für mahnende Worte von Friedensfreunden hat das 21. Jahrhundert noch kein Gehör entwickelt.


    Die Zeiten waren noch nie leicht für Menschen, die das Wort gegen Militarismus und Rüstung erhoben. Aber es gab immer wieder historische Momente, in denen die Sehnsucht nach Frieden hervorbrach wie ein menschliches Grundbedürfnis. Bertha von Suttner hat 1889 ihren Roman „Die Waffen nieder!“ veröffentlicht, sie hat ihn, genau genommen, gegen alle Skepsis von Verlegern an die Öffentlichkeit gebracht, die einen friedensbewegten Roman in einem Militärstaat für nicht sonderlich erfolgsträchtig hielten. Nun, das Buch wurde ein Bestseller, der 37 Auflagen in anderthalb Jahrzehnten erreichte und in mehr als 15 Sprachen übersetzt wurde.


    Für die Verbreitung des Friedensgedankens habe es so viel getan wie Harriet Beecher Stowes „Onkel Toms Hütte“ für die Abschaffung der Sklaverei, schreibt Suttners Biografin Brigitte Hamann. „Nicht ich bin auf die Idee, sondern die Idee ist über mich gekommen“, erinnerte sich Suttner später: „Trifft einer zufällig den Ausdruck der Idee, die in der Luft schwebt, die in unzähligen Köpfen als Überzeugung, in unzähligen Herzen als Sehnsucht schlummert, dann schlägt sein Buch ein.“


    Die Friedensidee schwebte in der Tat schon ein paar Jahrzehnte in der Luft, allerdings zunächst weder in Deutschland, wo der Roman zuerst erschien, noch in Österreich, wo Suttner damals lebte. Die erste Friedensbewegung bildete sich im Jahr 1814 an der amerikanischen Ostküste. Den Menschen steckte noch der soeben beendete Krieg mit England in den Knochen und die Sorge vor weiterer Militarisierung. „Es gibt nichts in der Natur des Menschengeschlechts, was den Krieg notwendig und unvermeidlich macht, nichts, was die Menschen ihm zuneigen lässt, kann nicht durch die Kraft der Erziehung überwunden werden“, hieß es in einem Manifest von 1814.


    Nach der gescheiterten Revolution von 1848 ließ das Engagement für den Frieden nach


    Im selben Jahr gründete sich die „Massachusetts Peace Society“, bald griff die Bewegung auf New York und weitere Städte über. Getragen wurde sie von einem aufgeklärten Mittelstand, der sich zugleich für Schulreformen, die Beseitigung der Sklaverei und das Frauenwahlrecht starkmachte. Kaufleute, Anwälte, Reeder – Menschen, die wussten, dass friedliche Verhältnisse Handel und Wohlstand förderten. Auch in London entstand 1816 eine Friedensgesellschaft, in Genf 1830, in Paris 1841. Die ersten internationalen Friedenskongresse fanden in den Jahren der 48er-Revolution statt – nach deren Scheitern das Engagement freilich nachließ.


    Im deutschsprachigen Raum kam der Pazifismus nur mühsam voran, das liberale Bürgertum war eher auf nationale Einheit gepolt, die schließlich unter Preußens Führung durch die Kriege gegen Österreich 1866 und Frankreich 1870/71 von oben erreicht wurde. Zaghafte Anfänge gab es in Frankfurt und anderswo, aber noch in den 1880er-Jahren ließ sich nicht ahnen, welchen Boom Suttners Roman auslösen sollte.


    Der Krieg ist ein Ungeheuer


    Das Buch war auf eine Epoche getroffen, in der Kaiser Wilhelm II. gerade die Macht in Deutschland übernommen hatte, kein Diplomat wie zuvor der erfahrene Kanzler Otto von Bismarck, sondern ein Militarist, der den Konflikt mit dem Erzfeind Frankreich schürte. Auch auf dem Balkan nahmen die Spannungen zu, dort standen sich Österreich-Ungarn und Russland gegenüber. „Die Angst vor einem großen Krieg ging um, und die Warnungen Suttners vor dem Ungeheuer Militarismus stellten keinen Einzelfall dar“, so Biografin Hamann.


    Dass der Krieg ein Ungeheuer mit nicht gekannter Zerstörungskraft ist, diese Lektion hatte die böhmische Gräfin Kinsky, als die Suttner 1843 in Prag in eine Soldatenfamilie hineingeboren worden war, von jemandem gelernt, der das Ungeheuer selbst genährt hatte. Als junge Frau lernte sie Alfred Nobel kennen, den Erfinder des Dynamits – im Herzen ein Kriegsgegner, der ihr lebenslanger Freund und Förderer bleiben sollte. Der reich gewordene Chemiker und die stets um Geld kämpfende Aktivistin teilten eine Erkenntnis: dass moderne Waffentechnik neue Dimensionen des Tötens mit sich bringe. Sie schrieb: „In einem künftigen europäischen Krieg konnte das gleiche Quantum von Tötung, Verwüstung und Verwilderung angehäuft werden wie solche in hundert Schlachten des Altertums nicht enthalten waren.“


    Es war die Zeit, in der der Begriff Pazifismus sich überhaupt erst etablierte. In die Welt gesetzt hatte ihn 1901 der französische Jurist und Friedensaktivist Émile Arnaud. Allerdings war Pazifismus schon damals ein unscharfer Begriff und ist es bis heute geblieben. In der religiösen Version der Quäker meinte er die kategorische Ablehnung: „Allen Krieg und Streit sowie Kampf mit äußeren, verletzenden Waffen, gleich zu welchem Zweck und unter welchem Vorwand, lehnen wir entschieden ab“, hieß es 1661 in einer feierlichen Erklärung der Quäker gegenüber dem englischen König.


    Acht Versionen von Pazifismus


    Nicht minder grundsätzlich war Leo Tolstois radikale Utopie einer gewalt- und herrschaftsfreien Gesellschaft. Sogar gewaltsamen Widerstand gegen staatliche Repression lehnte der Schriftsteller ab. Acht Versionen von Pazifismus hat der Philosoph Max Scheler identifiziert: heroisch-individualistisch, christlich, ökonomisch-liberal; marxistisch-kommunistisch, kapitalistisch-bourgeois und kulturell-kosmopolitisch. Dazu einen Rechtspazifismus sowie einen imperialistischen Weltreichpazifismus – Frieden durch Macht.


    Vertreter des bürgerlichen Rechtspazifismus setzten ihre Hoffnung auf eine Friedensordnung, also auf verbindliche Regeln – und damit auf die Erste Haager Friedenskonferenz, die vom 18. Mai bis zum 29. Juni 1899 tagte. Die wichtigsten Friedenskämpfer waren nach Den Haag gereist, Bertha von Suttner, der spätere Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried, Johann von Bloch und Jakob Alexandrowitsch Nowikow aus Russland, William Thomas Stead aus England. Als Erfolg kann man wohl verbuchen, dass die Konferenz überhaupt stattfand – auch wenn die Ergebnisse hinter den Zielen der Pazifisten zurückblieben. Immerhin wurde eine Konvention zur friedlichen Schlichtung internationaler Konflikte unterzeichnet. Ein kleiner Sieg für Suttners Idee der Einsetzung eines internationalen Schiedsgerichts.


    „Zum Angriff auf andere Nationen nicht zu verwenden“


    Bis zur zweiten Haager Friedenskonferenz im Jahr 1907 waren die Rüstungsausgaben aber schon um 50 Prozent gestiegen. „Konferenzen zur Konsolidierung des Krieges“, kommentierte Suttner sarkastisch. 1905 hatte sie den von ihrem inzwischen gestorbenen Freund gestifteten Friedensnobelpreis gewonnen. Doch die Bewegung hatte an Schwung verloren, der Frieden befand sich auf der Verliererseite. Am 21. Juni 1914 starb Bertha von Suttner, sieben Tage später wurde in Sarajevo der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand erschossen. Einen Monat später befand sich die Welt im Krieg.


    Der Erste Weltkrieg war auch für eine andere Friedenskraft eine Zäsur. Die Arbeiterbewegung hatte den Frieden zunächst nicht auf der Agenda, aber mit den Wahlerfolgen der Sozialdemokraten nahm auch ihre Kritik am preußischen Militarismus zu. „Dem Militarismus keinen Mann und keinen Groschen“, mit dieser Parole August Bebels war die SPD 1887 in den Wahlkampf gezogen. Das war freilich kein kategorisches Nein zum Militär, die Partei plädierte für die Schaffung eines Volksheers – ausschließlich zur Verteidigung: „Zum Angriff auf andere Nationen nicht zu verwenden und folglich eine Bürgschaft des Friedens.“


    Doch die Spannungen wuchsen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Tapfer erhob der erste Internationale Sozialistenkongress auf deutschem Boden 1907 die Forderung, mit allen Mitteln „den Ausbruch des Krieges zu verhindern“. Und noch am 25. Juli 1914 rief der SPD-Vorstand zu Massendemonstrationen gegen das „verbrecherische Treiben der Kriegshetzer“ auf. Doch wenige Tage später – Deutschland hatte Russland und Frankreich den Krieg erklärt – wollte die SPD-Fraktion im Reichstag zu ihrem „Vaterland“ stehen; sie stimmte den Kriegskrediten zu.


    „Wir steuern auf ein grauenhaftes, unausweichliches Schicksal zu.“


    Deutlich hellsichtiger als die SPD sah damals ein britischer Philosoph voraus, was der Krieg bringen würde. „Wir steuern auf ein grauenhaftes, unausweichliches Schicksal zu, dem sich keiner entziehen kann“, schrieb am 31. Juli 1914 Bertrand Russell. „Ich habe immer gehofft, dass wir in Europa lange genug Frieden halten könnten, bis jedem klar wäre, dass Krieg nichts anderes als Wahnsinn ist.“ Krieg als Wahnsinn: Es war nicht Moral, es war schlichte Vernunft, die der britische Intellektuelle gegen militärische Gewalt ins Feld führte – die Erkenntnis, dass moderne Kriege unbeherrschbar werden. Der Krieg gegen Nazi-Deutschland werde ungeheuerliches Leid über die Welt bringen – das schrieb er 1938, kurz vor dem nächsten Krieg. „Selbst wenn wir siegen sollten, werden wir nach dem Krieg – so meine Sorge – genau so wahnsinnig sein, wie Hitler ist.“


    Doch gerade in der Person von Russell zeigte sich, wie schwer eine absolut gesetzte Absage an militärische Gewalt für einen Pazifisten durchzuhalten war, der sich dem Wohl des Gemeinwesens verpflichtet sah und nicht dem individuellen Seelenheil. Als die nazideutsche Barbarei immer deutlicher wurde, rückte er 1940 von seinem kategorischen Nein ab und propagierte einen „relativen“ Pazifismus – mit kriegerischen Interventionen als letztem Mittel.


    „Wollen wir die Menschheit oder den Krieg abschaffen?“


    Doch auch damit blieb er letztlich bei seiner Linie: Pazifismus ist eine Frage der Vernunft. Oder besser: des Überlebens der Spezies Mensch. 1955 verfasste Russell gemeinsam mit Albert Einstein einen Aufruf zur Abrüstung, ausgelöst durch die wechselseitige Bedrohung der Blöcke mit Atomwaffen. Es stelle sich eine Frage von unausweichlicher Grauenhaftigkeit: „Wollen wir die Menschheit oder den Krieg abschaffen?“


    Dieser Nuklearpazifismus, wie man ihn später nannte, sollte auch in der jungen Bundesrepublik eine Rolle spielen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Friedensbewegung ihren ersten Schub durch die Diskussion über die Aufstellung taktischer Atomwaffen in Westeuropa. Bundeskanzler Konrad Adenauer hatte solche Waffen als „Weiterentwicklung der Artillerie“ verharmlost, was den Widerspruch einer Gruppe namhafter Naturwissenschaftler provozierte: Die „Göttinger Achtzehn“ warnten 1957 vor einer atomaren Bewaffnung, der „Kampf dem Atomtod“ begann, die Menschen zu bewegen. Der deutsche Pazifismus hatte ein Thema.


    Bei Schneematsch und Kälte starteten am Karfreitag des Jahres 1960 etwa 20 Demonstranten ihren Marsch zum Nato-Truppenübungsplatz Bergen-Hohne in der Lüneburger Heide. Der Pfarrer gab gute Worte mit auf den Weg. Auch in Bremen, Hamburg und Hannover brachen die Protestierenden zum Sternmarsch auf. „Unser Widerstand wird wachsen“ stand auf einem Transparent, und so war es. Am Ostermontag kamen rund 1000 Menschen zur Abschlusskundgebung. Acht Jahre später waren es 300 000.


    Die Ostermärsche hatten tatsächlich den Charakter einer breiten Bewegung, die sich aus sich selbst speiste. Für den Frieden auf die Straße zu gehen, wurde für ein paar Jahre zu einer Massenbewegung. Allerdings änderten sich die Inhalte im Laufe der Jahre, der Vietnamkrieg kam hinzu, die Notstandsgesetze, zudem setzte die Studentenbewegung ganz andere Themen. Die anfangs so klare und damit emotional zugkräftige Ausrichtung auf die nukleare Bewaffnung wurde diffuser, der Protest suchte sich neue Ziele. Die Friedensbewegung verebbte.


    Aber die Ängste waren nicht verschwunden. 1979 sorgte ausgerechnet der SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt für den nächsten Boom der Friedensbewegung. Der sogenannte Nato-Doppelbeschluss sollte für eine Modernisierung des Waffenarsenals sorgen; Mittelstreckenraketen vom Typ Pershing II sollten in Deutschland stationiert werden, weil die Sowjetunion vergleichbare SS-20 auf Westeuropa gerichtet hatte.


    Ein kollektives Gefühl moralischer Eindeutigkeit


    Es war, als hätten die Friedensfreunde auf dieses Thema gewartet. Friedensinitiativen und Kirchen, SPD-Linke und orthodoxe Marxisten, vereinzelte Freidemokraten und ganz vorn natürlich die frisch gegründeten Grünen richteten sich auf das neue Ziel aus wie Eisenfeilspäne auf den Magneten. Der Ex-General Gert Bastian hatte die Ziele in seinem „Krefelder Appell“ zusammengefasst, vier Millionen unterschrieben. Die Ostermärsche erhielten neuen Zulauf. Und im Oktober 1981 demonstrierten 300 000 Friedensbewegte im Bonner Hofgarten. Im Jahr darauf folgte eine Kundgebung in den Bonner Rheinwiesen: „Aufstehen! Für den Frieden!“ Wieder mehrere Hunderttausend. Im Oktober 1983 wiederholte sich der Protest an vielen Orten, zwischen Ulm und Stuttgart bildete sich eine Menschenkette, 108 Kilometer lang. Bundesweit zählte man weit mehr als eine Million Teilnehmer.


    Die Raketenstationierung war wirkmächtig als Projektionsfläche für die Friedensbewegung. Neue Raketen gegen die Sowjetunion aufzustellen: Das war in den Augen von Millionen Menschen ein unverantwortlicher Beitrag zur Erhöhung der Kriegsgefahr. Der Nato-Doppelbeschluss löste ein kollektives Gefühl moralischer Eindeutigkeit aus – und einen beispiellosen Mobilierungsschub.


    Historisch mag man bezweifeln, dass die Bewegung recht hatte. Wahrscheinlich waren die Mittelstreckenraketen sogar ein entscheidender Trumpf für die erfolgreichen Abrüstungsverhandlungen der späten 80er-Jahre, als die Waffen beider Seiten abgezogen wurden. Aber Massenbewegungen folgen nie politisch-taktischen Strategieüberlegungen, sondern starken emotionalen Botschaften.


    Es sollte der letzte große Auftritt einer gesamtgesellschaftlichen Friedensbewegung sein. Zwar löste der Irakkrieg der USA 2003 noch einmal breiten Protest aus. Und auch die Ostermärsche sind geblieben, 2019 verzeichneten sie noch einmal einen leichten Zuwachs, bevor die Pandemie das Demonstrationswesen vorerst stoppte.


    Darf man wirklich gegen Waffen sein, wenn Selbstverteidigung das Gebot der Stunde ist?


    Warum aber gehen ausgerechnet in den kriegerischen Zeiten der 2020er-Jahre so wenige Menschen für den Frieden auf die Straße? Der Blick auf die zugkräftigen Friedensthemen der Geschichte gibt die Antwort. Spätestens mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine sind Friedensfragen zu ambivalent für den Massenprotest geworden – zu komplex für eindeutige emotionale Botschaften. Darf man wirklich gegen Waffen sein, wenn Selbstverteidigung das Gebot der Stunde ist?


    Was also bleibt vom Pazifismus? Die bürgerlich-liberalen Ideen einer verbindlichen Friedensordnung haben ihre Spuren im internationalen Institutionengefüge hinterlassen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Völkerbund gegründet, nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden die Vereinten Nationen. Angriffskrieg ist nach den Regeln des Völkerrechts prinzipiell geächtet, internationale Gerichtshöfe haben sich etabliert. Gewiss, die Realität in der Ukraine und in Gaza ist eine andere. Aber es hat sich ein Verständnis darüber herausgebildet, was Recht und was Unrecht ist. Der Angriffskrieg Russlands ist Unrecht. Und Israels anfangs legitime Selbstverteidigung ist ebenfalls in Unrecht umgeschlagen. Dahinter wird die Geschichte nicht mehr zurückgehen.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.09.2025

    wagt zu sagen, was die Großen verschweigen



    aus e-mail von Karin Gerlich, 7. September 2025, 15:38 Uhr

    *_weitergeleitet von Pit Främke_*


    *https://globalbridge.ch/die-friedensbewegung-und-die-juengeren-generationen-von-der-generationenpolaritaet-zur-zusammenarbeit/

    *


      * *Die Friedensbewegung ist in ihrer gegenwärtigen Erscheinungsform –

        weitgehend vergreist

        und im Ritualismus (Symbolik, Slogans, Protestformen) erstarrt – ‚

        nicht zukunftsfähig <https://www.youtube.com/watch?v=IxNjuhhewYc>.*

        *https://www.youtube.com/watch?v=IxNjuhhewYc*


      * *Kommt in den nächsten drei bis fünf Jahren ‚von hinten‘ (den

        jüngeren Generationen) nichts Substanzielles nach,

        dann wird es uns, die Friedensbewegung, – auch ohne Krieg – in

        spätestens anderthalb Jahrzehnten

        nicht mehr geben <https://www.nachdenkseiten.de/?p=127678>.

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=127678*


      * *Was in den Achtziger Jahren Allgemeingut und im Protest auch

        organisatorisch untrennbar verknüpft war –

        der unbestreitbare sachliche Zusammenhang des Kampfes gegen die

        kriegerische und die ‚friedliche‘

        Zerstörung unseres Planeten, kurz: die untrennbare Einheit von

        Friedens- und Ökologiebewegung (Stichwort „Ökopax“) –,

        ist heute auf die Generationen aufgesplittet, nach der

        unausgesprochenen falschen Alternative:

        „Den Alten der Frieden, den Jungen der (Kampf gegen den) Klimawandel!“

        Mit einem Wort:

        Die jüngeren Generationen sind auf dem rüstungspolitischen Auge blind.*


      * *Für diese ‚rüstungspolitische Blindheit‘ der jüngeren Generationen

        gibt es eine Reihe von Gründen.

        Hier ohne Anspruch auf Vollzähligkeit einige von ihnen:

        1. Die Kriegsgeneration stirbt aus und die Generation des Kalten

        Krieges hat in ihrer Mehrheit das Rentenalter längst überschritten.

              Die jüngeren Generationen kennen demnach die Schrecken des II.

        Weltkrieges noch nicht mal mehr aus ‚zweiter Hand‘.

        2. Die Generationen der jetzt Mitte Vierzigjährigen und Jüngeren

        hatten – ein ‚fataler Nebeneffekt der Gorbatschow‘schen

        Abrüstungspolitik‘ –

              das unschätzbare Glück, zumindest von Atomkriegsängsten

        unbehelligt aufwachsen zu können.

              Sie haben daher (verständlicherweise) auch kein entsprechendes

        Problembewusstsein entwickelt.

        3. Im Gegensatz zum (ersten) Kalten Krieg, als das geteilte

        Deutschland Frontstaat war, als der Riss durch die Welt

              sich durch unser Land, samt Hauptstadt zog und – was allen in

        Ost und West damals bewusst war –

              ein möglicher Krieg zwischen den Supermächten in beiden

        deutschen Staaten eine auf Jahrtausende

              verstrahlte Trümmerwüste hinterlassen hätte,

              hat sich die Kriegsgefahr  heute (gefühlt) um rund tausend

        Kilometer gen Osten verlagert.

              (Dass dies im Kriegsfalle völlig irrelevant wäre, spielt

        psychologisch keine Rolle. Erst recht gilt dies – Stichwort

        „nuklearer Winter“ –

               für die Folgen eines mit thermonuklearen Bomben geführten

        Krieges zwischen den Atommächten.)

        4. Was den aktuellen Stellvertreterkrieg in der Ukraine angeht, so

        ist – dies meine These – ein Großteil der jüngeren Generationen

              wohl nicht ausreichend über Vorgeschichte und Hintergründe

        informiert.

              Statt dessen machen sie sich auf der Folie des „Feindbild

        Putin“ die tagtäglich von den Leitmedien in allen Variationen

        gelieferte

              „David versus Goliath-Erzählung“ kritiklos zu eigen.

              (Und wer identifiziert sich nicht gerne mit dem ‚Schwachen‘,

        dem ‚Opfer‘?)

        5. Das jeder jungen Generation eigene Empörungspotenzial schließlich

        ist zudem überwiegend durch den zweifellos

             dringend gebotenen Kampf gegen Erderwärmung und Klimawandel

        erfolgreich okkupiert.

             Was noch übrig bleibt, wird von der ‚postmodernen Religion‘ –

             sprich: Gender, Veganertum und Political Correctness – absorbiert.*


      * *Trotz gestiegener Kriegsgefahr ist es bislang auf der

        Handlungsebene immer noch nicht zu einer nennenswerten

        Kooperation zwischen Klimaschützern und Friedensbewegten gekommen.

        Gutgemeinte, aber als übergriffig und bevormundend erlebte

        Belehrungen von Seiten der (alten) Friedensbewegten

        könnten bei den (jungen) Klimaschützern zudem zu einer Verhärtung

        führen, die im Worst Case

        die Generationen/polarität/ zu einem

      Generationen/konflikt/ verschärfen würde.*


      * *Diese bislang starre Generationenpolarisierung könnte allerdings in

        näherer Zukunft in Bewegung geraten:

              Mit der ab Januar 2026 obligatorischen Wehrerfassung aller

        18jährigen jungen Männer und der

              ab Juli 2027 verpflichtenden Musterung für Männer sowie der

        absehbaren Wiedereinführung der Wehrpflicht

        verliert das Thema „Krieg und Frieden“ seinen abstrakten Charakter.

              Dies umso mehr, je offener über die angeblich notwendige

        „Kriegstüchtigkeit“ von Land und Bevölkerung

        („Operationsplan Deutschland“) und einen möglichen Einsatz deutscher

        Soldaten in der Ukraine

        oder gar über einen (angeblich auch noch wahrscheinlichen)

        veritablen Krieg gegen Russland gesprochen wird –

        und das ab kommenden Jahres mit amerikanischen Mittelstreckenraketen

        im eigenen Lande.


        – Kurz: Das Thema rückt den jungen Männern – und in abgeschwächter

        Form auch Frauen – nun buchstäblich /auf den Leib/!

        Alle ab 2008 geborenen Männer /müssen/ sich mit der Tatsache

        auseinandersetzen, dass sie ab jetzt zumindest

        potentielle Soldaten sind, die, wenn es ernst wird, auch in den

        Krieg geschickt werden.*


      * *Bislang hat die jüngere Generation sich als nicht besonders

        „kriegsbegeistert“ erwiesen:

              Laut einer Meinungsumfrage von YouGov (Juni 2025)

        <https://www.welt.de/politik/deutschland/article256281488/Umfrage-Mehrheit-spricht-sich-fuer-Rueckkehr-zur-Wehrpflicht-aus.html> sprachen

        sich in der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren

        nur 35 Prozent für die Wiedereinführung der Wehrpflicht aus. (Laut

        einer Forsa-Umfrage

        <https://www.berliner-zeitung.de/news/aktuelle-forsa-umfrage-nur-16-prozent-wuerden-auf-jeden-fall-fuer-deutschland-kaempfen-li.2346629> vom

        Sommer diesen Jahres

        lehnen 61 Prozent dieser Altersgruppe die Wiedereinführung der

        Wehrpflicht ab.)

              Der Shell-Jugendstudie von 2024

        <https://www.deutschlandfunk.de/trotz-angst-vor-krieg-und-wirtschaftskrise-junge-menschen-in-deutschland-bleiben-eher-optimistisch-100.html> zufolge

        fürchten nicht weniger als 80 Prozent der 12- bis 25-Jährigen sich

        vor einem Krieg in Europa.

        (Laut Sinus-Jugendstudie 2024

        <https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/neue-sinus-jugendstudie-jeder-zweite-jugendliche-hat-sorge-vor-krieg-und-extremismus-13175413.html> gaben

        59 Prozent der 14- bis 17-Jährigen Krieg als ihre größte persönliche

        Sorge an.)


              Die Nachfrage bei Beratungsstellen für

        Kriegsdienstverweigerung steigt derzeit sprunghaft an

        <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/wehrdienst-berater-melden-zulauf-fuer-kriegsdienstverweigerungen-li.2354004>.


        https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/wehrdienst-berater-melden-zulauf-fuer-kriegsdienstverweigerungen-li.2354004*


    *    Das Buch des 27jährigen Ole Nymoen „Warum ich niemals für mein Land

    kämpfen würde – Gegen die Kriegstüchtigkeit“

    <https://www.rowohlt.de/buch/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fuer-mein-land-kaempfen-wuerde-9783499017551


    https://www.rowohlt.de/buch/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fuer-mein-land-kaempfen-wuerde-9783499017551

    liegt ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung bereits in der sechsten

    Auflage vor.


          In ähnlichem Tenor äußerte sich jüngst mehrfach

    <https://politik.watson.de/politik/interview/248962959-wehrpflicht-influencer-wuerde-fuer-deutschland-niemals-zur-waffe-greifen> auch

    der 25jährige Instagram- und TikTok-Influencer Simon David Dressler

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/deutsche-soldaten-in-der-ukraine-die-wut-einer-generation-die-nicht-verfeuert-werden-will-li.2351654>.


    https://politik.watson.de/politik/interview/248962959-wehrpflicht-influencer-wuerde-fuer-deutschland-niemals-zur-waffe-greifen*


      * *Letzteres zeigt: Vertreter der jungen Generation, die ja alles

        ausbaden, d.h. fürs „Vaterland“ bzw. „Gemeinwesen“

        im berühmten „Anwendungs-“ oder „Ernstfall“, will sagen: im Krieg,

        sterben und auch /töten /müssten,

        melden sich langsam zu Wort!

              Sie, die Betroffenen, sind gerade dabei, /ihren Weg/ zur

        Friedensproblematik zu finden.

        Sie werden sicher auch /ihre Formen des Widerstandes/ entwickeln.

        Dies werden im 21. Jahrhundert andere sein als in den Achtziger

        Jahren beim Kampf gegen die Nachrüstung.

        Sie werden ihre eigenen Symbole entwickeln, ihre eigenen Slogans,

        ihre eigenen Lieder, ihre eigenen Aktionsformen.

        (Sicher davon sehr vieles in der digitalen Sphäre, in den sozialen

        Netzwerken.)

              Vielleicht könnten sich von dort aus mit der Zeit ja auch

        Querverbindungen zu den gleichaltrigen Klimaschützern entwickeln.*


      * *Wenn sich nun die ältere Generation der Friedensbewegten nicht

        bevormundend verhält,

        den Jüngeren aber /auf Wunsch/ freundlich und ohne jeglichen

        belehrenden Paternalismus beiseite steht,

        dann könnten wir im optimalen Falle tatsächlich endlich den lang

        ersehnten

        Beginn einer neuen Friedensbewegung erleben, in der Alte /und/ Junge

        ihren Platz finden

        und – jeweils auf ihre Weise – aktiv sind.*


    *Das Ziel ist ja ohnehin dasselbe.

    **

    **_______________________________________________________________________

    *



    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres



    Die Friedensbewegung und die jüngeren Generationen – Von der Generationenpolarität zur Zusammenarbeit? 

    Screenshot_2025_09_07_at_22_18_15_Die_Friedensbewegung_und_die_j_ngeren_Generationen_Von_der_Generationenpolarit_t_zur_Zusammenarbeit_GlobalBridge

    Wird in näherer Zukunft auch die jüngere Generation wieder in stärkerem Maße auf Friedensdemonstrationen vertreten sein? Einige Indizien dafür gibt es! (Bild NDS)

    globalbridge.ch, 05. September 2025 Von: in Allgemein, Geschichte, Medienkritik, Politik

    Die aktuelle Diskussion um deutsche Soldaten in der Ukraine und eine Wiedereinführung der Wehrpflicht, die bereits beschlossenen Maßnahmen zur Wehrerfassung und zur verpflichtenden Musterung junger Männer – nicht zuletzt das mediale Dauerstaccato in Sachen „Kriegstüchtigkeit“ haben zumindest einen positiven Nebeneffekt: Junge Menschen werden nun durch den Staat gezwungen, sich mit dem Thema „Krieg und Frieden“ in allem gebotenen Ernst auseinanderzusetzen. Daraus könnten im optimalen Falle Impulse für eine wirklich neue und junge Friedensbewegung erwachsen. – Gedanken im Vorfeld der kommenden Friedensdemonstrationen. (Ein Thesenpapier)

    • Die Friedensbewegung ist in ihrer gegenwärtigen Erscheinungsform – weitgehend vergreist und im Ritualismus (Symbolik, Slogans, Protestformen) erstarrt – nicht zukunftsfähig.
    • Kommt in den nächsten drei bis fünf Jahren ‚von hinten‘ (den jüngeren Generationen) nichts Substanzielles nach, dann wird es uns, die Friedensbewegung, – auch ohne Krieg – in spätestens anderthalb Jahrzehnten nicht mehr geben.
    • Was in den Achtziger Jahren Allgemeingut und im Protest auch organisatorisch untrennbar verknüpft war – der unbestreitbare sachliche Zusammenhang des Kampfes gegen die kriegerische und die ‚friedliche‘ Zerstörung unseres Planeten, kurz: die untrennbare Einheit von Friedens- und Ökologiebewegung (Stichwort „Ökopax“) –, ist heute auf die Generationen aufgesplittet, nach der unausgesprochenen falschen Alternative: „Den Alten der Frieden, den Jungen der (Kampf gegen den) Klimawandel!“ Mit einem Wort: Die jüngeren Generationen sind auf dem rüstungspolitischen Auge blind.
    • Für diese ‚rüstungspolitische Blindheit‘ der jüngeren Generationen gibt es eine Reihe von Gründen. Hier ohne Anspruch auf Vollzähligkeit einige von ihnen: 
      1. Die Kriegsgeneration stirbt aus und die Generation des Kalten Krieges hat in ihrer Mehrheit das Rentenalter längst überschritten. Die jüngeren Generationen kennen demnach die Schrecken des II. Weltkrieges noch nicht mal mehr aus ‚zweiter Hand‘. 
      2. Die Generationen der jetzt Mitte Vierzigjährigen und Jüngeren hatten – ein ‚fataler Nebeneffekt der Gorbatschow‘schen Abrüstungspolitik‘ – das unschätzbare Glück, zumindest von Atomkriegsängsten unbehelligt aufwachsen zu können. Sie haben daher (verständlicherweise) auch kein entsprechendes Problembewusstsein entwickelt. 
      3. Im Gegensatz zum (ersten) Kalten Krieg, als das geteilte Deutschland Frontstaat war, als der Riss durch die Welt sich durch unser Land, samt Hauptstadt zog und – was allen in Ost und West damals bewusst war – ein möglicher Krieg zwischen den Supermächten in beiden deutschen Staaten eine auf Jahrtausende verstrahlte Trümmerwüste hinterlassen hätte, hat sich die Kriegsgefahr  heute (gefühlt) um rund tausend Kilometer gen Osten verlagert. (Dass dies im Kriegsfalle völlig irrelevant wäre, spielt psychologisch keine Rolle. Erst recht gilt dies – Stichwort „nuklearer Winter“ – für die Folgen eines mit thermonuklearen Bomben geführten Krieges zwischen den Atommächten.) 
      4. Was den aktuellen Stellvertreterkrieg in der Ukraine angeht, so ist – dies meine These – ein Großteil der jüngeren Generationen wohl nicht ausreichend über Vorgeschichte und Hintergründe informiert. Statt dessen machen sie sich auf der Folie des „Feindbild Putin“ die tagtäglich von den Leitmedien in allen Variationen gelieferte „David versus Goliath-Erzählung“ kritiklos zu eigen. (Und wer identifiziert sich nicht gerne mit dem ‚Schwachen‘, dem ‚Opfer‘?) 
      5. Das jeder jungen Generation eigene Empörungspotenzial schließlich ist zudem überwiegend durch den zweifellos dringend gebotenen Kampf gegen Erderwärmung und Klimawandel erfolgreich okkupiert. Was noch übrig bleibt, wird von der ‚postmodernen Religion‘ – sprich: Gender, Veganertum und Political Correctness – absorbiert.
    • Trotz gestiegener Kriegsgefahr ist es bislang auf der Handlungsebene immer noch nicht zu einer nennenswerten Kooperation zwischen Klimaschützern und Friedensbewegten gekommen. Gutgemeinte, aber als übergriffig und bevormundend erlebte Belehrungen von Seiten der (alten) Friedensbewegten könnten bei den (jungen) Klimaschützern zudem zu einer Verhärtung führen, die im Worst Case die Generationenpolarität zu einem Generationenkonflikt verschärfen würde.
    • Diese bislang starre Generationenpolarisierung könnte allerdings in näherer Zukunft in Bewegung geraten: Mit der ab Januar 2026 obligatorischen Wehrerfassung aller 18jährigen jungen Männer und der ab Juli 2027 verpflichtenden Musterung für Männer sowie der absehbaren Wiedereinführung der Wehrpflicht verliert das Thema „Krieg und Frieden“ seinen abstrakten Charakter. Dies umso mehr, je offener über die angeblich notwendige „Kriegstüchtigkeit“ von Land und Bevölkerung („Operationsplan Deutschland“) und einen möglichen Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine oder gar über einen (angeblich auch noch wahrscheinlichen) veritablen Krieg gegen Russland gesprochen wird – und das ab kommenden Jahres mit amerikanischen Mittelstreckenraketen im eigenen Lande. – Kurz: Das Thema rückt den jungen Männern – und in abgeschwächter Form auch Frauen – nun buchstäblich auf den Leib! Alle ab 2008 geborenen Männer müssen sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass sie ab jetzt zumindest potentielle Soldaten sind, die, wenn es ernst wird, auch in den Krieg geschickt werden.
    • Letzteres zeigt: Vertreter der jungen Generation, die ja alles ausbaden, d.h. fürs „Vaterland“ bzw. „Gemeinwesen“ im berühmten „Anwendungs-“ oder „Ernstfall“, will sagen: im Krieg, sterben und auch töten müssten, melden sich langsam zu Wort! Sie, die Betroffenen, sind gerade dabei, ihren Weg zur Friedensproblematik zu finden. Sie werden sicher auch ihre Formen des Widerstandes entwickeln. Dies werden im 21. Jahrhundert andere sein als in den Achtziger Jahren beim Kampf gegen die Nachrüstung. Sie werden ihre eigenen Symbole entwickeln, ihre eigenen Slogans, ihre eigenen Lieder, ihre eigenen Aktionsformen. (Sicher davon sehr vieles in der digitalen Sphäre, in den sozialen Netzwerken.) Vielleicht könnten sich von dort aus mit der Zeit ja auch Querverbindungen zu den gleichaltrigen Klimaschützern entwickeln.
    • Wenn sich nun die ältere Generation der Friedensbewegten nicht bevormundend verhält, den Jüngeren aber auf Wunsch freundlich und ohne jeglichen belehrenden Paternalismus beiseite steht, dann könnten wir im optimalen Falle tatsächlich endlich den lang ersehnten Beginn einer neuen Friedensbewegung erleben, in der Alte und Junge ihren Platz finden und – jeweils auf ihre Weise – aktiv sind.


    Das Ziel ist ja ohnehin dasselbe.


    Info: https://globalbridge.ch/die-friedensbewegung-und-die-juengeren-generationen-von-der-generationenpolaritaet-zur-zusammenarbeit/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.09.2025

    Die USA sind ein Narco-Staat

    freedert.online, 7 Sep. 2025 08:45 Uhr, Von Misión Verdad

    Auf Grundlage offizieller Berichte der US-Drogenbehörde DEA zeigt das venezolanische Rechercheportal Misión Verdad auf, dass die USA strukturell ein Narco-Staat sind, die DEA als Instrument geopolitischer Propaganda fungiert und die Vorwürfe gegen Venezuela reine Fiktion sind.


    Quelle: Legion-media.ru © ZUMA Press, Inc.


    Symbolbild: Insignien eines DEA-Agenten auf einer Jacke


    Die US-Drogenbekämpfungsbehörde (Drug Enforcement Administration, kurz DEA) ist jahrzehntelang als moralische Vorreiterin im Kampf gegen den globalen Drogenhandel dargestellt worden. Ihr öffentliches Image – Elitesoldaten, verdeckte Operationen, Zerschlagung von Kartellen – wurde mittels Medien, Dokumentarfilmen und politischen Narrativen sorgfältig aufgebaut.

    Doch die jüngsten offiziellen Berichte der Behörde selbst – die National Drug Threat Assessments (NDTA) von 2024 und 2025 – enthüllen eine unbequeme Wahrheit: Die DEA bekämpft den Drogenhandel nicht, sie verwaltet ihn; sie zerschlägt keine kriminellen Netzwerke, sie vertuscht sie; und sie schützt die USA nicht vor organisierter Kriminalität, sondern legitimiert sie.


    Geheimdekret: Trump genehmigt US-Militäreinsätze in Lateinamerika ohne Kongresszustimmung





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    Unsere Untersuchung, die sich ausschließlich auf die harten Fakten und Argumente in den offiziellen Berichten der DEA stützt, zeigt, dass die USA kein Opfer des Drogenhandels sind, sondern strukturell ein Narco-Staat, dessen Wirtschaft, Finanzsystem und Außenpolitik tief mit der organisierten Kriminalität verflochten sind.

    Darüber hinaus zeigen wir auf, wie die DEA, anstatt als objektive Geheimdienstbehörde zu agieren, als Instrument der geopolitischen Propaganda fungiert, um Länder wie Venezuela zu kriminalisieren, während das wahre Ausmaß des Problems innerhalb der eigenen Grenzen verschleiert wird.

    Produktion, Konsum und Markt "Made in USA"

    Selbstversorgung bei der Produktion von hochwirksamem Marihuana

    Eine der eindrucksvollsten Erkenntnisse aus den Berichten der DEA ist die anerkannte Selbstversorgung der USA bei der Produktion von Marihuana. Das Land ist bei weitem nicht von Importen abhängig, sondern produziert das Marihuana, das sowohl auf dem legalen als auch auf dem illegalen Markt konsumiert wird, selbst.

    Die DEA bestätigt dies: Es gibt eine widersprüchliche Politik, die den legalen Konsum in einigen Bundesstaaten (wie Kalifornien, Colorado oder New York) erlaubt, während er auf Bundesebene und in anderen Bundesstaaten weiterhin illegal ist. Das Schlimmste ist jedoch nicht die rechtliche Unklarheit, sondern die absichtliche genetische Veränderung der Pflanze, um ihre Wirksamkeit und Suchtgefahr zu erhöhen.


    Eskaliert der Streit mit Venezuela? USA drohen Drogenkartellen mit weiteren Militärschlägen





    Eskaliert der Streit mit Venezuela? USA drohen Drogenkartellen mit weiteren Militärschlägen





    Laut dem Bericht von 2024 ist der durchschnittliche THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol) von einem Prozent im Jahr 1977 auf 16 Prozent im Jahr 2022 gestiegen. Das bedeutet, dass das heutige US-amerikanische Marihuana etwa 15-mal stärker ist als vor 50 Jahren. Dies ist auf genetische Veränderungen zurückzuführen, die darauf abzielen, die psychoaktive Wirkung und somit die Abhängigkeit des Konsumenten zu verstärken.

    Dieser Anstieg ist kein spontanes Phänomen, sondern das Ergebnis einer spezialisierten Industrie, die vom Staat selbst finanziert und zugelassen wird. Landwirtschaftliche Labore, Biotechnologiefirmen und Netzwerke für den Massenanbau operieren auf US-Gebiet und produzieren eine Droge, die in ihrer legalen Form offen vermarktet wird und in ihrer illegalen Form die Straßen überschwemmt, ohne dass die DEA sie eindämmen kann.

    Stabilität des illegalen Marktes: Zeichen für Sättigung und Kontrolle

    Der Bericht hebt eine alarmierende Tatsache hervor: Auf dem illegalen Markt ist der Preis für Marihuana seit Jahren stabil geblieben, trotz der exponentiellen Zunahme seiner Wirksamkeit und der allgemeinen Inflation. Dies deutet auf eine vollständige Versorgung, effiziente Logistiknetze und gesättigte Märkte hin.

    Mit anderen Worten: Die DEA konnte weder den Handel noch den Konsum unterbrechen. Der illegale Markt koexistiert mit dem legalen Markt und beide funktionieren als Teil einer Parallelwirtschaft, die Millionenumsätze generiert, Steuern hinterzieht und Vertriebsnetze in allen 50 Bundesstaaten versorgt.

    Anstatt diese Netzwerke zu zerschlagen, toleriert die DEA sie als Teil eines Systems, das es vorzieht, zu regulieren statt zu bekämpfen.


    Der jahrzehntelange "Krieg gegen die Drogen" als Hauptgrund der Unruhen in den USA





    Meinung

    Der jahrzehntelange "Krieg gegen die Drogen" als Hauptgrund der Unruhen in den USA





    Dies hat die USA zu einem "Drogenparadies" werden lassen: zu einem Ort, an dem Marihuana in großem Umfang produziert, konsumiert und vermarktet wird, ohne dass es eine klare staatliche Politik gibt, um seine gesellschaftlichen Auswirkungen einzudämmen. Die DEA ist in diesem Zusammenhang keine Kontrollinstanz, sondern Verwalterin der Normalisierung des Konsums.

    Eine Geldwaschanlage für den weltweiten Drogenhandel

    Offizielle Anerkennung der zentralen Rolle des Drogenhandels im Finanzwesen

    Die Berichte der DEA aus den Jahren 2024 und 2025 bestätigen ausdrücklich, dass die USA der zentrale Knotenpunkt der Geldwäsche im internationalen Drogenhandel sind. Die Behörde erkennt an:

    • Es gibt Geldwäscher auf US-amerikanischem Boden, die Dienstleistungen für transnationale kriminelle Organisationen erbringen.
    • Eingesetzt werden Kryptowährungs-Wechselstuben, digitale Geldbörsen, Spiegelüberweisungen (mirror transfers), Kauf und Verkauf von beweglichen und unbeweglichen Gütern und andere Mechanismen, die in das US-Finanzsystem integriert sind.
    • US-Immobilienagenturen werden genutzt, um Drogengelder in Luxusimmobilien zu investieren, insbesondere in Gebieten wie Miami, Los Angeles oder New York.

    Dieses Eingeständnis ist schwerwiegend: Die DEA gibt zu, dass ihr eigenes Land das wichtigste Zentrum für Geldwäsche aus der globalen organisierten Kriminalität ist.


    USA beschuldigen China der Subventionierung der Opioid-Epidemie





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    Eine vernachlässigbare Angelegenheit? Keineswegs: Es handelt sich um ein strukturelles System, an dem Finanzinstitute, Rechtsberatungen, Immobilienmakler und digitale Plattformen beteiligt sind.

    Abwälzung der Verantwortung: Die Farce der "chinesischen Untergrundbanken"

    Das Schlimmste ist nicht das Problem an sich, sondern wie die DEA es darstellt. Anstatt Verantwortung zu übernehmen, zieht es die Behörde vor, "chinesische Untergrundbankensysteme" (Chinese underground banking systems) dafür verantwortlich zu machen, als wären diese die Hauptverantwortlichen für die Geldwäsche.

    Diese Anschuldigung ist strategisch: Sie ermöglicht es, das US-Finanzsystem, seine Regulierungsbehörden und Kontrollinstitutionen zu entlasten, während die Schuld auf einen geopolitischen Feind projiziert wird. Die DEA behauptet im Bericht von 2024:

    "Die Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden, Geldwäsche aufzudecken, zu verhindern und strafrechtlich zu verfolgen, werden erschwert durch die Vielfalt oder das Fehlen von Vorschriften in ausländischen Finanzinstituten, das große Volumen der täglich stattfindenden Finanztransaktionen, die Strategien und Täuschungsmanöver mexikanischer Kartelle und anderer Organisationen des Drogenhandels, um die kriminelle Herkunft ihrer Gewinne zu verschleiern, sowie den Einsatz verschlüsselter Technologien."

    Diese Aussage ist eine Farce. Wenn die USA das Hauptzentrum der Geldwäsche sind, liegt die Verantwortung bei ihren eigenen Institutionen und nicht bei der angeblichen Undurchsichtigkeit ausländischer Banken. Das Transaktionsvolumen, die Kryptowährungen und die Verschlüsselungstechnologien operieren innerhalb des US-Finanzsystems und nicht außerhalb davon.


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    Indem die DEA Dritten die Schuld gibt, schützt sie das eigentliche Zentrum des Problems: den Staat USA selbst.

    Venezuela kommt in den Berichten nicht vor

    Systematische Auslassung in den Karten zum Drogenhandel

    Eines der Hauptargumente gegen die interventionistische Haltung der USA ist die völlige Abwesenheit Venezuelas in den Berichten der DEA über Bedrohungen. Obwohl die Regierung von Donald Trump und andere politische Kreise Venezuela wiederholt als "Drogenstaat" bezeichnet haben, erwähnt die DEA das Land weder als Produzenten noch als Transitland oder Zentrum der Geldwäsche.

    Im Gegenteil, die Berichte beschreiben die Routen des Drogenhandels sehr genau:

    • Kokain wird in Kolumbien, Peru und Bolivien produziert.
    • Es wird von mexikanischen Kartellen durch Mittelamerika oder auf dem Seeweg zu karibischen Inseln wie Puerto Rico und der Dominikanischen Republik transportiert.
    • Die meisten Beschlagnahmungen finden in Kalifornien an der Grenze zu Mexiko statt.

    Venezuela kommt auf keiner dieser Routen vor. Nicht einmal als sekundärer oder alternativer Punkt. Dieses Schweigen ist kein Zufall: Es ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass die Anschuldigung falsch ist.

    Der "Tren de Aragua": Eine propagandistische Erwähnung am Rande

    Der einzige Verweis auf Venezuela in den jüngsten Berichten betrifft den "Tren de Aragua", eine kriminelle Bande, die 2023 von der Regierung Joe Bidens zur "terroristischen Organisation" erklärt wurde. Wie das Dokument jedoch hervorhebt, wird sie selbst in diesem Fall nicht mit dem internationalen Drogenhandel in Verbindung gebracht. Ihre Aufnahme in den Bericht von 2025 scheint eher eine nachträgliche Rechtfertigung einer politischen Entscheidung zu sein als eine auf Geheimdienstinformationen basierende Erkenntnis.


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    Darüber hinaus legt der Bericht keine Details zu Schmuggelaktivitäten, Logistikrouten oder Verbindungen zu internationalen Kartellen dar. Es handelt sich um eine symbolische Erwähnung, die dazu dient, das Narrativ aufrechtzuerhalten, dass Venezuela ein Brennpunkt der Unsicherheit ist, ohne konkrete Beweise zu liefern.

    Dieser Ansatz offenbart eine Strategie der selektiven Stigmatisierung: Der Name einer lokalen Organisation wird verwendet, um eine globale Einstufung ("Terrorismus") zu rechtfertigen, ohne nachzuweisen, dass sie die Kriterien dafür erfüllt.

    Das "Cartel de los Soles": Eine propagandistische Fiktion

    Das sogenannte "Cartel de los Soles"* taucht in keinem Bericht der DEA auf, weder in dem von 2024, noch in dem von 2025, noch in einem früheren.

    Es gibt weder Namen noch Strukturen oder Operationen, nicht einmal eine indirekte Erwähnung. Es handelt sich um eine reine Propagandakonstruktion, die an den politischen "Zeichentischen" der US-Regierung, der ultrarechten venezolanischen Opposition und Sektoren der internationalen Rechten erfunden wurde.

    Auffällig ist, dass die DEA diese Fiktion völlig ausklammert, aber die Kommandostrukturen der realen Kartelle genau beschreibt. Dieser Unterschied ist entscheidend: Die DEA beschreibt, was existiert, und nicht, was erfunden ist.

    Der Drogendealer ist woanders

    Das Dokument erwähnt auch, dass das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) bestätigt, was die DEA verschweigt: Venezuela ist kein Drogen produzierendes Land. Diese internationale Bestätigung ist von grundlegender Bedeutung, da sie von einer Einrichtung stammt, die fachliche Bewertungen auf der Grundlage globaler Daten vornimmt und nicht der US-Regierung unterstellt ist.


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    Die Tatsache, dass sowohl die DEA als auch die UNO übereinstimmend feststellen, dass Venezuela weder Drogen produziert noch in nennenswertem Umfang transportiert oder Geld aus dem Drogenhandel wäscht, macht diese Aussage zu einer feststehenden Tatsache und nicht zu einer politischen Meinung. Jede gegenteilige Anschuldigung fällt daher in den Bereich der Desinformation.

    Die DEA als Instrument geopolitischer Kriegsführung

    Von der Drogenbekämpfungsbehörde zum Instrument der Außenpolitik

    Die DEA agiert nicht als Fachbehörde, sondern als Instrument geopolitischer Dominanz. Ihre Berichte sind weit davon entfernt, objektiv zu sein, sie spiegeln vielmehr die strategischen Interessen der US-Regierung wider. Die Kriminalisierung Venezuelas dient folgenden Zwecken:

    • illegale Sanktionen zu rechtfertigen, die die venezolanische Wirtschaft ruinieren
    • eine unabhängige Regierung zu destabilisieren, die sich der US-Hegemonie in Lateinamerika widersetzt
    • Zugriff auf die Energiereserven Venezuelas zu erhalten, das über die größten Ölvorkommen der Welt verfügt

    Wie Vizepräsidentin Delcy Rodríguez bekräftigte, handelt es sich um einen "krummen Trick", um unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung die Reichtümer des Landes an sich zu reißen.

    Komplizenhaftes Schweigen

    Die Dokumente verdeutlichen eine besonders schwerwiegende Tatsache: Die DEA erwähnt keinen einzigen Fall von Korruption unter US-Beamten im Zusammenhang mit dem Drogenexport in das Land. Im Gegenteil, sie zeigt mit dem Finger auf untergeordnete Beamte in Kolumbien, Mexiko und sonstigen mittelamerikanischen Ländern und beschuldigt sie, mit Kartellen zusammenzuarbeiten, um den Handel in die USA zu erleichtern.


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    Dieser Kontrast ist skandalös. Wenn, wie die DEA behauptet, die mexikanischen Kartelle "den Fluss fast aller illegalen Drogen in die USA steuern", und wenn diese Drogen massiv über die Südgrenze, über Häfen und Flughäfen ins Land gelangen, ist es absolut unmöglich, dass dies ohne die Komplizenschaft von Zollbeamten, Grenzpolizisten, Militärs, Transportunternehmen oder lokalen Beamten geschieht.

    Die Vorstellung, dass ein System, das Tausende Tonnen Kokain, Fentanyl und Methamphetamine schmuggelt, ohne Infiltration der US-Institutionen funktioniert, ist ein Hohn auf die Logik.

    Das Schweigen der DEA zu diesem Thema ist keine Informationslücke, sondern ein bewusster Akt der institutionellen Vertuschung. Korruption innerhalb des Grenz-, Einwanderungs- oder nationalen Sicherheitssystems aufzudecken, würde die Legitimität des Staates selbst in Frage stellen.

    Deshalb zieht die Behörde es vor, die Korruption nach Süden zu projizieren und so das Bild der "verletzlichen, aber sauberen" USA aufrechtzuerhalten, während das wahre Krebsgeschwür von innen heraus wächst.

    Methodologische Heuchelei

    Einer der aufschlussreichsten Aspekte der DEA-Berichte ist ihr methodologischer Doppelstandard. Während die Behörde jegliche Bezugnahme auf Venezuela, selbst in nebensächlichen Themen, vollständig auslässt, widmet sie ausführliche Abschnitte der präzisen Aufschlüsselung der internen Strukturen der mexikanischen Kartelle.


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    Die Berichte für 2024 und 2025 nennen nicht nur die Anführer des Sinaloa-Kartells und des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG), sondern auch deren Decknamen, Hierarchien, Operationsnetzwerke und genaue Standorte in Mexiko.

    Es wird sogar erwähnt, wie diese Gruppen ihre "Herrschaft" über den Drogenhandel in den 50 US-Bundesstaaten ausüben.

    Dieses Ausmaß an Details kommt nicht von ungefähr: Es ist ein Mittel zur Legitimierung von Interventionen. Indem die DEA die mexikanischen Kartelle als hochgradig organisierte Einheiten mit klaren Strukturen und identifizierbaren Anführern darstellt, erzeugt sie ein Narrativ der externen Bedrohung, das verdeckte Operationen, militärische Einsätze** und Kooperationen, Auslieferungen und diplomatischen Druck rechtfertigt.

    Doch wenn es darum geht, die internen Strukturen des Drogenhandels in den USA zu analysieren, verschwindet diese Akribie: Es gibt keine Karten der Vertriebsnetze in Städten wie Chicago, Detroit oder Atlanta, keine Namen von Geldwäschern in Miami oder New York, keine Untersuchungen zur Infiltration des Finanzsystems der Wall Street durch Drogengeld.

    Anders gesagt: Die DEA weiß, wie die ausländischen Kartelle funktionieren, gibt aber vor, nichts über die Mechanismen zu wissen, die auf ihrem eigenen Territorium operieren. Diese Asymmetrie ist nicht fachlich begründet, sondern politisch. Sie dient dazu, das Ausland zu beschuldigen und zugleich das Inland zu schützen.


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    Analyse

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    Das wahre "Kartell des Nordens"

    Der Ausspruch "Die ganze Welt weiß, dass das wahre Kartell im Norden sitzt" von Venezuelas Vizepräsidentin Rodríguez ist keine Übertreibung. Es ist eine Wahrheit, die die DEA selbst dokumentiert. Denn die USA:

    • produzieren hochwirksames Marihuana
    • konsumieren die meisten Drogen weltweit
    • waschen das Geld aus dem globalen Drogenhandel
    • schützen ihre Institutionen, während sie andere kriminalisieren
    • nutzen die DEA als Legitimationsorgan für ihre Vormachtstellung

    Dies ist das Profil eines funktionierenden Drogenstaates, in dem der Drogenhandel kein Randphänomen ist, sondern eine in das wirtschaftliche, finanzielle und politische System integrierte Struktur.

    Die DEA ist keine objektive Geheimdienstbehörde. Sie ist ein Instrument der "hard and soft power", das dazu dient:

    • interne Probleme (Marihuana-Produktion, Geldwäsche) teilweise anzuerkennen, ohne jedoch Verantwortung zu übernehmen
    • Dritte (chinesische Banken, mexikanische Kartelle, zentralamerikanische Beamte) zu beschuldigen, um das US-amerikanische System freizusprechen
    • fiktive Bedrohungen ("Cartel de los Soles") zu erfinden, um Sanktionen und geopolitische Schikanen zu rechtfertigen
    • unabhängige Länder (Venezuela) bewusst auszulassen, um ihre Souveränität und Unschuld nicht anerkennen zu müssen

    In diesem Rahmen bekämpft die DEA den Drogenhandel nicht, sondern verwaltet ihn, normalisiert ihn und nutzt ihn als Instrument der Herrschaft. Ihr größtes Verbrechen ist nicht die Ineffizienz, sondern die institutionalisierte Heuchelei.


    Venezuelas Verteidigungsminister: "Drogenhandel wird nicht mit Zerstörern oder Raketen bekämpft"





    Venezuelas Verteidigungsminister: "Drogenhandel wird nicht mit Zerstörern oder Raketen bekämpft"





    Die Farce, die sich anhand der eigenen Dokumente der DEA offenbart, entlarvt das verrottete Herz des ehemaligen Imperiums, das nach Jahrzehnten als moralischer Vorreiter und Vorkämpfer eine der größten Täuschungen des 21. Jahrhunderts begangen hat.

    Der Drogenhandel wird nicht mit Invasionen, Sanktionen oder falschen Anschuldigungen bekämpft. Er wird mit Transparenz, Gerechtigkeit und Verantwortung bekämpft.

    Und die erste Verantwortung liegt bei den USA: Wenn sie wirklich die Wirtschaft der illegalen Drogen bekämpfen wollen, müssen sie aufhören, sich als Opfer darzustellen, und auf sich nehmen, dass sie Komplizen und Hauptnutznießer sind. Aber das werden sie nicht tun, denn ein profitables Geschäft geht selten freiwillig in Konkurs.

    In der Zwischenzeit wird die DEA weiterhin weniger eine Anti-Drogen-Behörde als vielmehr ein Instrument zur Legitimierung des US-amerikanischen Drogenhandels sein.

    Übersetzt aus dem Spanischen von Olga Espín.

    * Die USA beschuldigen die venezolanische Regierung, ein Drogenkartell namens Cartel de los Soles zu betreiben. Auf Präsident Nicolas Maduro wurde ein Kopfgeld von 50 Millionen US-Dollar ausgesetzt, weil er Chef dieses Kartells sein soll.

    ** Washington hat in den letzten zwei Wochen sieben Kriegsschiffe und ein Atom-U-Boot vor Venezuelas Küste in Stellung gebracht. Die US-Regierung begründet den Einsatz mit der Bekämpfung von Drogenkartellen.


    Mehr zum ThemaTrumps Drogenkrieg gegen Lateinamerika und die Militarisierung im eigenen Land


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    07.09.2025

    "Die Russen kommen": Der Westen bleibt seinem Russland-Bild treu

    freedert.online, 7 Sep. 2025 07:00 Uhr

    Die Vorstellung von Russland als einem durch und durch militarisierten und wilden Land, in dem die gesamte Bevölkerung nur davon träumt, jemanden zu erobern, ist und bleibt der Ausgangspunkt aller verzerrten westlichen Ansichten. Diese werden von russophoben "Experten" angeheizt.


    "Die Russen kommen": Der Westen bleibt seinem Russland-Bild treu© Getty Images / shakzu


    Symbolbild


    Von Olga Andrejewa

    Vor einigen Tagen hat das US-Außenministerium rund 1.300 Mitarbeiter entlassen. Darunter befanden sich auch leitende Analysten des Büros für Forschung und Information (INR), die sich auf Russland und die Ukraine spezialisiert hatten. Das Büro hat bereits erklärt, dass dies zu einem Verlust an Fachwissen führen könnte, was aber offenbar niemanden beunruhigt. Der Abbau von Russland-Experten ist bei weitem nicht der erste in der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump. Er hat bereits in seiner ersten Amtszeit Stellen gestrichen. Schon damals gab es nur wenige staatlich unterhaltene Russland-Experten, jetzt sind es noch weniger.

    Im Grunde genommen begann alles unmittelbar nach dem Ende des Kalten Krieges.

    In den USA zweifelte niemand daran, dass dieser Krieg mit einem vollständigen Sieg des Westens endete. Daraufhin wurden mehrere Slawistik-Lehrstühle geschlossen – und die Zahl der Studenten, die Russisch lernten, ging drastisch zurück. Die Ford Foundation beispielsweise stellte Anfang der 1990er Jahre jährlich zehn Millionen US-Dollar für Studentenaustauschprogramme zur Verfügung. Mitte der 2000er Jahre stellte sie jedoch ihre Zusammenarbeit mit Russland vollständig ein. Die MacArthur Foundation handelte ähnlich und reduzierte ihre Ausgaben für Russischunterricht um das Drei- bis Fünffache.


    Europa könnte Gelände versumpfen lassen, um Russland in Schach zu halten





    Europa könnte Gelände versumpfen lassen, um Russland in Schach zu halten






    In den Augen des US-amerikanischen Establishments ist Russland zu einer zweitrangigen Regionalmacht geworden, mit der man sich nicht lange aufhalten muss. Wir werden nur noch als ein Tankstellen-Land betrachtet. Das allgemeine Interesse an dem ehemaligen ideologischen Gegner ist gesunken.

    Nun interessierten sich die USA nicht mehr für eine genaue Untersuchung ihres transatlantischen Gegenübers, sondern für das, was damals als Export der Demokratie bezeichnet wurde. "Orangen" wurden, wie Ostap Bender (ein fiktiver Charakter aus den Romanen "Zwölf Stühle" und Das goldene Kalb") sagte, fassweise verschifft. Zuerst nach Russland und Osteuropa, dann in den Nahen Osten. Gerade der Nahe Osten und auch China galten nun als Schlüsselregionen der Welt, die für die USA von strategischem Interesse waren. Die Sprachen dieser Regionen wurden den Studenten für eine erfolgreichere Karriere empfohlen. In Washington hielt man dies für sicherer.

    Als sich dann herausstellte, dass Russland die Nase voll von diesen "Orangen" hatte, war man auf der anderen Seite des Ozeans nicht mehr in der Lage, die Gründe dafür zu verstehen. Zuerst die georgische Aggression in Südossetien und der triumphale Sieg Russlands. Dann holten sich die Russen die Krim zurück und mischten in Syrien mit. An diesem Punkt geriet das Weiße Haus etwas in Verwirrung. US-Senator John McCain gab ehrlich zu:

    "Die Russen überraschen uns immer wieder mit ihrer Unberechenbarkeit. Sie haben uns überrascht, als sie unerwartet auf der Krim auftauchten, sie haben uns überrascht, als sie in Syrien auftauchten."

    Er beklagte sich, dass es in seinem Team von Neokonservativen keinen einzigen Berater für russische Politik gebe.

    Aber Amerika wäre nicht Amerika, wenn die neue Positionierung Russlands auf der internationalen Bühne zu einer Änderung der Eckpfeiler der transatlantischen Politik geführt hätte. Der Kurs blieb derselbe – Russland müsse seinen Platz kennen. Und daran gebe es nichts zu rütteln.

    Da tauchten dann plötzlich ein paar Leute auf, die aktiv zu Fernsehsendungen eingeladen wurden. Ihr Wissen über Russland galt als fachkundig und super zuverlässig. Eine dieser Persönlichkeiten war Michael McFaul, der nach einem kürzlich geführten großen Interview traurige Berühmtheit erlangte. Er war einige Jahre lang US-Botschafter in Russland, knüpfte hier viele Kontakte und besuchte Moskau auch nach seinem Rücktritt noch häufig, um Material für eine Monografie zu sammeln. Worum es in diesem Material ging, war sofort klar. McFaul mochte Russland nicht und war der festen Überzeugung, dass dessen wichtigste geopolitische Rolle darin bestehe, still zu sein. Als sich herausstellte, dass Moskau nicht stillbleiben würde, brachte McFaul das Konzept der totalen Eindämmung ins Spiel.

    Unter seinen anderen "fachlichen" Errungenschaften war seine These über die russische Einmischung in die Wahl Trumps am einprägsamsten. Allerdings war McFaul hier eher einfach die passende Person, um diese Idee zu verbreiten. Hinter ihm steht eine große Lobby der Demokratischen Partei. McFaul wurde jedoch zum sogenannten Sprachrohr, das behauptete, dass Russland eine Bedrohung für die US-amerikanische Demokratie darstelle und den USA jede Annäherung an Russland kategorisch untersagt sein sollte. Natürlich gibt es auch andere, die andere Standpunkte vertreten, aber sie werden selten eingeladen und ihre Stimmen sind kaum zu hören.


    Lanz in Panik: "Russland hat sich nach Westen ausgeweitet"




    Meinung

    Lanz in Panik: "Russland hat sich nach Westen ausgeweitet"

     Lanz in Panik: "Russland hat sich nach Westen ausgeweitet"





    Einen großen Einfluss auf dieses Fest des Hasses haben Immigranten aus Russland, deren Karrieren direkt von ihrer ideologischen Nachfrage abhängen. Sie alle haben sich ihren Weg durch verschiedene "Enthüllungen" über ihr Heimatland gebahnt. Dabei wurden bestimmte Elemente des sozialen Lebens in Russland herausgegriffen und so interpretiert, dass sie für die US-amerikanische Wahrnehmung günstig war.

    US-Amerikaner neigen generell dazu, sich selbst als Spitze der menschlichen Zivilisation zu betrachten. Es ist schwierig, sie für die Idee des Verständnisses fremder Kulturen zu begeistern. Beispielsweise sind US-Amerikaner naiv davon überzeugt, dass "Tapotschki" (zu Deutsch: Pantoffel) ein Ausdruck russischer Wildheit sind, und diese für ein so wildes Land völlig normal sei. Eine solche Aussage habe ich beispielsweise in Moskau von einer ehemaligen US-Amerikanerin gehört, die aufgrund ihrer großen Liebe zu unserem Land die russische Staatsbürgerschaft angenommen hat. Dennoch hindert sie selbst ein russischer Pass nicht daran, sich als Trägerin der Zivilisation in einem Meer der Barbarei zu betrachten.

    Unter den "Russlandexperten" im Exil sticht derselbe Max Boot hervor, der bereits in den 1980er Jahren emigrierte. Ihm gehört die Idee, dass Trump ein Agent des Kremls sei, über den Moskau ernsthafte Kompromittierungsmaterialien besitze.

    Kurz gesagt ist es der allgemeine Kurs der US-amerikanischen "Expertengemeinschaft", sich Russland nicht anzunähern, sondern Druck auszuüben und hart zu bleiben. Eine andere Frage ist, wie dies zu bewerkstelligen ist. Auch darauf haben die "Experten" eine Antwort. Zum Beispiel Professor Jeffrey Sonnenfeld, der sagt:

    "Für die US-amerikanischen Verhandlungsführer wäre es hilfreich zu erkennen, wie wenig Trümpfe Russland in der Hand hat. Die russische Wirtschaft bricht zusammen. Trump scheint sich dessen nicht bewusst zu sein."

    Diese Aussage wurde am Vorabend des Gipfeltreffens in Alaska getätigt. Dasselbe hat der Professor auch schon 2022 gesagt. Er hat irgendwie übersehen, dass die BIP-Wachstumsraten in Russland in den letzten Jahren die US-amerikanischen übertroffen haben. Übrigens wurde Sonnenfeld vor nicht allzu langer Zeit in die Top-Zehn der Hochschulprofessoren aufgenommen, die "das moderne Wirtschaftsdenken beeinflussen". In seinem Lebenslauf steht, dass er Biden, Trump, Clinton und Bush senior beraten hat.


    Der neue Präsident Polens wurde Opfer seiner eigenen Russophobie




    Meinung

    Der neue Präsident Polens wurde Opfer seiner eigenen Russophobie






    Die Vorstellung von Russland als einem durch und durch militarisierten, furchterregenden und wilden Land, in dem die gesamte Bevölkerung nur davon träumt, jemanden zu erobern, ist der Ausgangspunkt aller westlichen Ansichten. Hollywood hat sehr dazu beigetragen, diese Vorstellung zu verfestigen, indem es Russen mit den obligatorischen Schapkas und panischer Angst vor dem KGB darstellte. Der Fall des Eisernen Vorhangs hat an dieser Vorstellung nichts geändert.

    Genau deshalb ist die Ankunft eines in diesem Sinne erzogenen US-Amerikaners oder Briten in Moskau für ihn immer ein Schock. Wo sind die Panzer auf den Straßen? Wo werden Lebensmittelkarten ausgegeben? Wie kann es sein, dass man sich innerhalb von nur ein paar Stunden ummelden, eine Bankkarte erhalten und eine Wohnung mieten kann? Und warum sind Ihre Straßen so sauber? Wo verstecken Sie die Obdachlosen? Aber wenn die Menschen aus dem Westen umfassende Antworten auf all diese Fragen erhalten, kehren sie in die USA oder nach Europa zurück und erzählen genau das Gleiche, was ihre "Experten" sagen. Balalaikas, Uschankas, Panzer auf den Straßen und tanzende Bären. Das ist die Kraft der Überzeugung.

    Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 5. September 2025 auf der Website der Zeitung Wsgljad erschienen.

    Olga Andrejewa ist eine russische Journalistin.


    Mehr zum Thema – Berlin unter dem Stiefel der Kosaken? Militärexperte aktiviert antirussische Narrative aus Nazi-Zeit


    Screenshot_2025_09_07_at_19_24_00_Die_Russen_kommen_Der_Westen_bleibt_seinem_Russland_Bild_treu_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6ykn7k-pistorius-wir-mssen-uns-gegen-feinde-von-auen-und-von-innen-verteidigen-knn.html Dauer 0:26 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/meinung/255304-russen-kommen-westen-bleibt-seinem/


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    07.09.2025

    Könnte auch "Kraft Sibiriens 2" gesprengt werden?

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 7. September 2025, 14:59 Uhr


    _RTDE 7.9.2025


    _*Könnte auch "Kraft Sibiriens 2" gesprengt werden? Fox

    News-Topmoderator legt Idee nahe


    *Die geplante Mega-Pipeline "Kraft Sibiriens 2" könnte das gleiche

    Schicksal ereilen wie die auf dem Meeresboden gesprengten Gaspipelines

    "Nord Stream 1 und 2". Die Idee dazu äußerte US-Topmoderator Jesse

    Watters in seiner eigenen Sendung.


    In einem Kommentar zum geplanten Bau der Gaspipeline "Kraft Sibiriens 2"

    legte der US-Moderator Jesse Watters die Idee nahe, dass sie ähnlich wie

    die Gaspipeline "Nord Stream" gesprengt werden könnte.


    In seiner Sendung "Jesse Watters Primetime" beim TV-Sender /Fox News/

    sagte Watters, der russische Präsident Wladimir Putin habe nach der

    Eskalation des Ukraine-Konflikts im Jahr 2022 und den beispiellosen

    Sanktionen des Westens "seine Kunden in Europa verloren" und wende sich

    nun Asien zu. Er bezeichnete die Gaspipeline "Kraft Sibiriens 2" als ein

    Schlüsselelement dieser Strategie.


    /"Putin baut eine große Gaspipeline nach China. Sie soll im nächsten

    Jahrzehnt fertiggestellt werden und 15 Prozent des Energiebedarfs Chinas

    decken. Russland und China rücken immer näher zusammen. Jemand könnte

    diese Pipeline wie Nord Stream in die Luft sprengen", /sagte Waters den

    Zuschauern. Der Moderator ging nicht näher darauf ein, wer dieses

    Projekt zerstören wollen könnte.


    Anfang dieser Woche gab Russland bekannt, dass Moskau und Peking ein

    Memorandum über die Pipeline "Kraft Sibiriens 2" unterzeichnet haben,

    die jährlich bis zu 50 Milliarden Kubikmeter Erdgas über die Mongolei

    nach China liefern soll. Die Inbetriebnahme ist für 2033 geplant.


    Laut Putin handelt es sich bei dem Projekt "nicht um Wohltätigkeit",

    sondern um ein für beide Seiten vorteilhaftes Abkommen, in dessen Rahmen

    Gas zu marktüblichen Preisen geliefert wird. Russische Beamte deuteten

    jedoch an, dass die Gaspreise für China niedriger sein würden als für

    den EU-Markt, was vor allem auf die einfachere Logistik zurückzuführen

    sei. Sie wiesen auch die Vorstellung zurück, dass Russland sich neu auf

    den Osten ausrichte, und betonten, dass Russland für eine Zusammenarbeit

    mit allen willigen Parteien offen sei.


    Den Bau der Gasbrücke nach China nannte Gazprom-Chef Alexei Müller "das

    größte, umfangreichste und kapitalintensivste Projekt der Gasindustrie

    weltweit". 2.700 Kilometer sollen sich von Sibirien an die Grenze zur

    Mongolei und von dort weit über 900 Kilometer bis an die chinesische

    Grenze erstrecken. Lieferungen im Rahmen eines neuen Abkommens sind

    Miller zufolge auf eine Laufzeit von 30 Jahren veranschlagt.


    Insgesamt drei von vier Strängen der Nord-Stream-Pipelines wurden im

    September 2022 durch Unterwasser-Explosionen in der Ostsee schwer

    beschädigt, was allgemein als Sabotageakt angesehen wird. Zuvor haben

    hochrangige US-Beamte mehrfach darauf hingewiesen, dass das Projekt für

    die USA inakzeptabel sei. So warnte Biden nur wenige Wochen vor der

    Eskalation des Ukraine-Konflikts: "Wenn Russland einmarschiert, wird es

    Nord Stream 2 nicht mehr geben. Wir werden dem ein Ende setzen."


    Der amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh vermutete, dass

    der Angriff von den US-Geheimdiensten unter der Regierung des ehemaligen

    US-Präsidenten Joe Biden orchestriert wurde. Russland wird Hershs

    Version als ernst zu nehmend eingeschätzt. Es wird darauf hingewiesen,

    dass eine Sprengung solchen Ausmaßes nur von einem staatlichen Akteur

    unternommen werden könne. Die in den westlichen Medien lancierte

    Version, wonach die Sabotage von einer ukrainischen Gruppe von Tauchern

    verübt worden sei, kritisiert er als unglaubwürdig.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.09.2025

    DAILY (06.09.2025)

    aus e-mail von Irene Eckert, 7. September 2025, 10:01 Uhr


    ---------- Forwarded message ---------

    Von: E.I.R. Nachrichten <nachrichten@7749263.brevosend.com>

    Date: Sa., 6. Sept. 2025, 13:52

    Subject: DAILY (06.09.2025)

    To: <irene.eckert@gmail.com>



    *Im Browser öffnen*

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/mr/sh/6rqJ8GoudeITQRcRz4DwV3dj7Rf/uwJD5oOnS3j0>

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dINmO1bKUR0tNfKPPc7/o6tQsmt29Q24>


    E.I.R. Nachrichten (eirna.de)

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIPRQTtTykQRJGSL2v9/r65xJk67FA_m>

    vom 06.09.2025

    Chefredakteur: Dr. Wolfgang Lillge

    Die Würde des Menschen und eine neue Sicherheits- und

    Entwicklungsarchitektur liegen in unseren Händen


    Gestern, nach seiner Plenarrede auf dem Eurasischen Wirtschaftsforum in

    Wladiwostok, an dem 70 Nationen teilnahmen, griff Präsident Wladimir Putin

    in seine eigene Pressekonferenz ein. Er bemerkte, dass sich die Fragen zum

    Thema der asiatisch-pazifischen „östlichen Front“ der wirtschaftlichen

    Entwicklung, einschließlich Ostsibiriens und der Arktis, nur auf Indien,

    China und Russland selbst konzentrierten – „den Elefanten, den Drachen und

    den Bären“. Putin beanstandete, dass die Sichtweise der Fragesteller zu

    begrenzt sei. „Aber zur asiatisch-pazifischen Region gehören beispielsweise

    auch die Vereinigten Staaten. Und dort gibt es viele ‚interessierte

    Parteien’, die die Zusammenarbeit mit uns wieder aufnehmen oder neu

    beginnen möchten“, stellte Putin fest. „Wir haben gute Vorschläge für die

    Zusammenarbeit mit US-Unternehmen in Alaska. Außerdem gibt es dort

    Ressourcen, und wir verfügen über Technologien zur Gasförderung und

    -verflüssigung, die viel effizienter sind als die einiger unserer

    amerikanischen Partner. Das wissen sie, und auf der Ebene der

    Wirtschaftsakteure, der Unternehmen, sind sie zur Zusammenarbeit bereit. Es

    hängt nicht von uns ab – wir sind auch bereit, aber wenn es dort politische

    Entscheidungen gibt, werden wir in diese Richtung gehen, und wir können in

    der Arktis zusammenarbeiten.“


    Wäre Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche nach Peking gereist,

    wären die am 15. August in Anchorage begonnenen Arbeiten erheblich

    vorangekommen. Aber egal: es muss trotzdem geschehen. Wenn Trump es wagt,

    sich in naher Zukunft mit den Präsidenten Xi Jinping und Wladimir Putin zu

    treffen, vorzugsweise gemeinsam, dann wird es offensichtlich werden – und

    zwar besonders schmerzlich offensichtlich für die britischen Feinde der

    Vereinigten Staaten und des weltweiten wirtschaftlichen Fortschritts –,

    dass ein neues, gerechtes Weltordnungssystem mit einer neuen Sicherheits-

    und Entwicklungsarchitektur ohne die Gefahr eines thermonuklearen Krieges

    eingeführt werden kann. 62 Jahre beinahe unwiederbringlicher kultureller

    Schädigung der Vereinigten Staaten seit dem 22. November 1963 können

    gestoppt und dann rückgängig gemacht werden. Das amerikanische Volk muss

    sich aufraffen, sich den Staub abklopfen und dies verwirklichen.


    In seinem Artikel „Where Franklin Roosevelt Was Interrupted“ (Wo Franklin

    Roosevelt unterbrochen wurde) vom 16. Juni 1998 verwies der Staatsmann

    Lyndon LaRouche auf einen Zeitpunkt vor dem 22. November 1963, als Amerika

    zum ersten Mal kompromittiert wurde: den 12. April 1945:


    „Bis zum vorzeitigen Tod von US-Präsident Franklin Delano Roosevelt bestand

    die Nachkriegspolitik der USA darin, die dominante Rolle dessen zu

    beseitigen, was Roosevelt als die beiden widerwärtigsten Merkmale der

    imperialen Politik Großbritanniens bezeichnete. Die beiden Hauptziele der

    von Roosevelt beabsichtigten Reformen waren in erster Linie die Beseitigung

    der dominierenden „britischen Methoden des 18. Jahrhunderts“ (die liberale

    Wirtschaftspolitik von Adam Smith) in den Weltwirtschaftsbeziehungen sowie

    die Ausmerzung der venezianischen, finanzoligarchischen Überreste des

    britischen, niederländischen, französischen und portugiesischen

    Imperialismus.


    Das Ziel der USA war es, ein „amerikanisches Jahrhundert“ zu etablieren,

    das auf dem Prinzip der Zusammenarbeit zwischen vollkommen souveränen

    Nationalstaaten in einer postimperialen Welt beruhte, in der alle denselben

    Zugang zu den Vorteilen des wissenschaftlichen und technologischen

    Fortschritts hatten, für den US-Patrioten mehrfach gegen Großbritannien und

    seine Marionetten gekämpft hatten, um ihn für sich selbst zu sichern.


    Nach dem Tod von FDR schlossen sich die USA viel zu oft der

    imperialistischen Sichtweise Großbritanniens an. Skrupellose Geheimdienste

    stürzten Regierungen und ermordeten Staatschefs. Aber manchmal standen

    Einzelpersonen, darunter auch Mitglieder unseres Kongresses, auf und

    kämpften trotz aller Widrigkeiten für die wahren antikolonialistischen

    Interessen der Vereinigten Staaten. In einer ähnlichen Situation wie dieser

    ließ sich beispielsweise der Kongressabgeordnete Adam Clayton Powell nicht

    zum Schweigen bringen oder einschüchtern, als das anglophile

    Außenministerium der Vereinigten Staaten sich weigerte, an der historischen

    Bandung-Konferenz teilzunehmen. Powell schrieb: „1955 hat das

    Außenministerium bewusst und kalkuliert die Zukunft der Vereinigten Staaten

    von Amerika für vielleicht den Rest unseres Lebens gefährdet. Es tat dies

    trotz meiner Warnung, die durch alle nachfolgenden historischen Ereignisse

    mehr als bestätigt wurde. Am 19. April 1955 trafen sich zum ersten Mal in

    der Weltgeschichte 29 Nationen Afrikas und Asiens in Bandung, Indonesien,

    zu einer Konferenz.


    Ich … telegrafierte Präsident Eisenhower und schlug vor, eine

    Goodwill-Mission zu entsenden. Am 16. Februar erhielt ich zu meiner

    Überraschung als Antwort eine Kopie eines Memorandums des Außenministeriums

    an das Weiße Haus. ‚Die Vereinigten Staaten werden nicht teilnehmen, wir

    haben nicht vor, Beobachter zu entsenden, und der Kongressabgeordnete

    Powell sollte nicht in seiner offensichtlichen Hoffnung bestärkt werden,

    als Beobachter an der Konferenz teilzunehmen.‘ Bis zu diesem Zeitpunkt

    hatte ich mich noch nicht für eine Teilnahme entschieden, aber als mir klar

    wurde, dass die Dummheit unserer Regierung es nicht zulassen würde, einen

    Beobachter zu dieser zu den bedeutendsten unserer Zeit gehörenden

    Konferenzen zu entsenden, teilte ich dem Weißen Haus mit, dass ich trotzdem

    nach Bandung reisen und die Kosten dafür selbst tragen würde.“


    Wir müssen jetzt in diesem Sinne handeln. Die Gründerin des

    Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, schlug gestern auf der Sitzung der

    Internationalen Friedenskoalition eine Erklärung vor, die eine Einigkeit

    zwischen dem „Westen“ und der globalen Mehrheit uneingeschränkt befürwortet

    und vorschlägt. Darin heißt es unter anderem: „In einem Ereignis von

    globaler historischer Bedeutung haben China und Indien, die beiden

    bevölkerungsreichsten Nationen, die zusammen bereits 35 % der

    Weltbevölkerung ausmachen, nun begonnen, eng miteinander und mit Russland

    zusammenzuarbeiten. Diese Länder, die auch durch Organisationen wie die

    BRICS, die Belt and Road Initiative (BRI), die Eurasische Wirtschaftsunion

    (EAEU), ASEAN, CELAC und die Afrikanische Union miteinander verbunden sind,

    repräsentieren zusammen 85 % der Menschheit.


    Das Entstehen dieser Weltordnung ist eine Reaktion auf den Versuch des

    kollektiven Westens nach dem Ende des Kalten Krieges, eine unipolare

    Weltordnung unter angloamerikanischer Vorherrschaft zu etablieren, die

    durch endlose interventionistische Kriege, Sanktionen und Bemühungen um

    Regimewechsel gekennzeichnet war und letztendlich völlig nach hinten

    losging. Die Nationen der Globalen Mehrheit überwinden nun eine Ära von 500

    Jahren Kolonialismus und behaupten ihr Recht auf unabhängige

    wirtschaftliche Entwicklung… Es liegt im grundlegenden Eigeninteresse der

    Nationen des kollektiven Westens, die nicht mehr wirklich vereint sind, mit

    den Staaten der Globalen Mehrheit zusammenzuarbeiten und gemeinsam die

    großen Herausforderungen anzugehen, vor denen die Menschheit steht:

    Überwindung von Armut und Unterentwicklung; Sicherung eines dauerhaften

    Weltfriedens; und Gewährleistung des Rechts jedes Menschen auf diesem

    Planeten, sein Potenzial zur Verwirklichung einer geteilten Gemeinschaft

    für die Zukunft der Menschheit auszuschöpfen.“


    Der vollständige Text soll nicht nur zur Unterstützung, sondern auch zur

    Verwendung bei Interventionen verbreitet werden. Über einige davon wird in

    den nächsten Tagen hier berichtet werden. Unsere Mission, gestärkt durch

    diese Ideen und konfrontiert mit Dingen wie der anhaltenden moralischen

    Gräueltat in Gaza, besteht darin, uns zu qualifizieren, um so groß zu

    werden, wie es die aktuelle Geschichte erfordert. Dieser große Moment

    verlangt nach einem großen Volk. Der Kolonialismus ist tot, aber die

    Alternative muss noch ihren Platz einnehmen. Unsere Mission besteht darin,

    uns denjenigen anzuschließen, die diesen glücklichen Übergang begonnen

    haben, um ihn zu vollenden.

    ------------------------------


    Inhalt

    NEUES PARADIGMA


       - Putin bewertet Erfolg des Fernost-Entwicklungsprogramms und

       Zukunftsperspektiven


    ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM


       - Putin: Zu den Beziehungen im asiatisch-pazifischen Raum gehören auch

       die Vereinigten Staaten


    NEUES PARADIGMA


       - Putin über die Ukraine und Sicherheitsgarantien


    ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM


       - China erinnert Kallas an die historische Verantwortung Europas

       - „Koalition der Willigen“ angeblich frustriert über Trump

       - Venezolanische Kampfflugzeuge überfliegen US-Marineschiff in der

       Karibik

       - Chatham House begrüßt Stablecoins als Mittel gegen „autokratische“

       Nationen


    LAROUCHE-BEWEGUNG


       - Expertin Zepp-LaRouche: Russland und die USA könnten einen Tunnel

       unter der Beringstraße bauen

       - Oberst Pedro Baños interviewt Dennis Small von der LaRouche-Bewegung


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    NEUES PARADIGMAPutin bewertet Erfolg des Fernost-Entwicklungsprogramms und

    Zukunftsperspektiven


    5. September 2025 (EIRNS) – Der russische Präsident Wladimir Putin sprach

    am 5. September auf der Plenarsitzung des Fernost-Wirtschaftsforums in

    Wladiwostok. Das Forum findet zum zehnten Mal statt, und die

    Putin-Regierung präsentiert die Fernost-Entwicklungsstrategie bereits zum

    22. Mal. Er wies darauf hin, dass sich das Bruttoregionalprodukt des

    Föderationskreises Fernost in zehn Jahren verdoppelt hat, der Kohle- und

    Goldabbau in den letzten zehn Jahren um das 1,7-Fache gestiegen ist, sich

    der Durchschnittslohn verdoppelt hat und die Armutsquote in zehn Jahren von

    11,3 % auf 7,2 % gesunken ist – und damit inzwischen unter dem nationalen

    Durchschnitt liegt.


    Putin betonte, dass sich der Ferne Osten zu einer Hochtechnologieregion

    entwickeln werde, auch im Bereich der Digitalisierung. KI werde eingesetzt,

    um Drohnen effektiver einzusetzen, die landwirtschaftlich genutzte Felder

    in Sachalin und anderen schwer zugänglichen Regionen besser bearbeiten zu

    können. Sie könnten auch zur Bekämpfung von Waldbränden in Regionen

    eingesetzt werden, in denen es schwierig ist, Menschen schnell zu

    transportieren. Außerdem seien mehrere neue Universitäten für die Region

    geplant.


    Er betonte die Notwendigkeit, kulturelle und Freizeitangebote zu schaffen,

    um die verschiedenen Gebiete lebenswerter zu machen. Es gibt auch große

    Bestrebungen, Raum für den Tourismus in der Region zu schaffen. Die

    Bevölkerungszahl sei weiterhin rückläufig, jedoch habe sich dieser Rückgang

    in den letzten fünf Jahren gegenüber den fünf Jahren zuvor halbiert. Die

    Zahl der Menschen, die in die Region ziehen, steige stetig, wenn auch noch

    nicht in einem Maße, das den Rückgang ausgleichen könne. Wichtig ist, dass

    die Zahl der jungen Menschen im Alter von 20 bis 24 Jahren in der Region

    deutlich und stetig zugenommen habe. Die Transportlogistik habe Priorität:

    Die Transsibirische Eisenbahn und die Baikal-Amur-Magistrale werden

    modernisiert, um die Transportkapazität bis 2032 um das 1,5-Fache zu

    erhöhen, und es werden mehr Zugänge zu Seehäfen geschaffen. So gibt es

    beispielsweise jetzt eine Nord-Süd-Eisenbahnverbindung, die die nördlichen

    Arktisgebiete mit den Häfen im Süden verbindet.


    In seiner Rede kündigte Putin den Bau eines transarktischen Korridors an,

    der Logistik- und Handelswege über die Arktis hinweg verbindet und sich

    über Sibirien und den russischen Fernen Osten bis nach Nordkorea erstrecke.

    Putin sagte, das Netzwerk werde bis nach Nordkorea reichen, mit einer

    Brücke über den Fluss Tumen und einer weiteren Brücke, die Russland mit dem

    Norden verbindet und deren Eröffnung für nächstes Jahr geplant sei. Er

    sagte auch, dass Pläne für den Bau weiterer Brücken zwischen dem Norden und

    Russland in Arbeit seien. „Wir sprechen oft über die Nordostpassage“, sagte

    Putin. „Aber wie Sie vielleicht bemerkt haben, habe ich ausdrücklich von

    einem transarktischen Korridor gesprochen – und tue dies auch weiterhin –,

    weil wir zu dem Schluss gekommen sind, dass wir in größerem Maßstab

    vorgehen müssen und dass diese Verkehrsader als Teil eines komplexen

    Systems mit allen an die Nordostpassage angrenzenden Gebieten und deren

    Kapazitäten funktionieren muss.“


    Ein weiteres Element in diesem Planungsprozess ist die weitere Verbesserung

    der Beziehungen zwischen Russland und China, auch nach dem gerade zu Ende

    gegangenen Treffen in Peking. China hat nun die visumfreie Einreise für

    russische Besucher eingeführt. Putin sagte, Russland werde sich

    revanchieren, indem es die Visabeschränkungen für chinesische Reisende

    überarbeitet. Derzeit gibt es zwei Brücken über den Amur, der die Grenze

    zwischen Russland und China bildet. Künftig ist mit einem stärkeren

    Engagement Chinas im russischen Fernen Osten zu rechnen.


    Putin wies seine Regierung an, bis November einen Entwicklungsplan für

    Seltene Erden auszuarbeiten, und versprach, den Austausch auszuweiten und

    ausländische Unternehmer zu ermutigen, sich an diesem kolossalen

    Entwicklungsprojekt zu beteiligen.


    Es sei darauf hingewiesen, dass die angekündigten Pläne denen des

    russischen Premierministers Sergei Witte zu Beginn des 20. Jahrhunderts

    ähneln, darunter auch der Bau der ursprünglichen Transsibirischen

    Eisenbahn. Witte war der Ansicht, dass er durch ein System von Subventionen

    und Förderungen damit beginnen könne, diese riesigen Regionen im Osten zu

    besiedeln und einen Korridor für Handel und Entwicklung zum

    asiatisch-pazifischen Raum zu schaffen. Der von Großbritannien manipulierte

    Russisch-Japanische Krieg setzte dem ein Ende und letztlich auch dem

    Russischen Reich selbst. Unter Präsident Wladimir Putin hat Russland nun

    ein ähnliches System zur Unterstützung derjenigen entwickelt, die in der

    Region leben und bereit sind, dorthin zu migrieren, mit der Absicht, den

    Fernen Osten Russlands zu einem Zentrum für Entwicklung und Handel zu

    machen. Er weitet auch das Konzept der „vorrangigen Entwicklungszonen“ auf

    die gesamte Region aus, die derzeit auf bestimmte Standorte und Gebiete

    beschränkt sind. Und auch hier sind die enormen materiellen Ressourcen für

    Russland von entscheidender Bedeutung für die eigene wirtschaftliche

    Entwicklung, den eigenen Wohlstand und den der Welt.

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    ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEMPutin: Zu den Beziehungen im

    asiatisch-pazifischen Raum gehören auch die Vereinigten Staaten


    5. September 2025 (EIRNS) – Der russische Präsident Wladimir Putin

    beantwortete nach seiner Rede auf der EEF-Plenarsitzung Fragen.


    Der Moderator fragte zunächst nach den einzigartigen Beziehungen Russlands

    zu China und Indien und bezog sich dabei auf die Beziehung zwischen dem

    Elefanten, dem Drachen und dem Bären. Putin betonte, dass diese Beziehungen

    sehr wichtig seien, dass aber die russische Außenpolitik multilateral

    ausgerichtet sei und diese Beziehungen nicht exklusiv seien. Er wies auch

    darauf hin, dass Russland nicht nur die Heimat des Bären, sondern auch des

    Ussuri-Tigers sei. Die russische Politik sei multilateral ausgerichtet und

    allen Nationen gegenüber offen. „Aus politischen Gründen“, so Putin, „haben

    viele europäische Unternehmen das Land verlassen – ja, zum eigenen

    Nachteil. Wir sind uns dessen bewusst und bleiben in Kontakt; viele sind

    bestrebt, zurückzukehren, sobald die politischen Beschränkungen aufgehoben

    sind. Wir kehren niemandem den Rücken zu. Entgegen der Behauptung, wir

    würden „uns anderweitig umsehen“, tun wir das nicht… Unsere Außen- und

    Wirtschaftspolitik bleibt stabil und berechenbar.“


    An einer Stelle stellte er fest, dass sich die Diskussion über den

    asiatisch-pazifischen Raum in erster Linie mit den Beziehungen Russlands zu

    China und Indien befasst habe. „Aber zum asiatisch-pazifischen Raum gehören

    auch beispielsweise die Vereinigten Staaten. Und dort gibt es viele

    „interessierte Parteien“, die die Zusammenarbeit mit uns wieder aufnehmen

    oder neu beginnen möchten“, sagte Putin. „Wir haben gute Vorschläge für die

    Zusammenarbeit mit US-Unternehmen in Alaska. Außerdem gibt es dort

    Ressourcen, und wir verfügen über Technologien zur Gasförderung und

    -verflüssigung, die viel effizienter sind als die einiger unserer

    amerikanischen Partner. Sie wissen das, und auf der Ebene der

    Wirtschaftsakteure, der Unternehmen, sind sie zur Zusammenarbeit bereit. Es

    hängt nicht von uns ab – wir sind ebenfalls bereit, aber wenn dort

    politische Entscheidungen getroffen werden, werden wir in diese Richtung

    gehen, und wir können in der Arktis zusammenarbeiten.“


    Auf eine Frage zu Trump antwortete er, dass er für Gespräche mit Trump

    offen sei und dass sie auch eine Vereinbarung getroffen hätten, bei Bedarf

    Telefongespräche zu führen. Er sagte jedoch, dass er seit seinem Besuch in

    China nicht mehr mit Trump gesprochen habe.


    In Bezug auf die Ukraine sagte er, dass die Europäer, wenn sie Truppen in

    die Ukraine entsenden, rechtlich als Ziele für russische Streitkräfte

    gelten würden. Er sagte, er würde die für die Ukraine und Russland

    entwickelten Sicherheitsgarantien respektieren, obwohl niemand ernsthaft

    mit Russland über Sicherheitsgarantien gesprochen habe. Er sagte, wenn

    Vereinbarungen über einen langfristigen Frieden erzielt würden, würde

    Russland diese vollständig umsetzen. Er sagte, er sei zu Kontakten mit der

    Ukraine bereit, aber unter den gegenwärtigen Bedingungen sehe er keine

    großen Aussichten auf Erfolg, und es sei unwahrscheinlich, dass Kiew dazu

    bereit sei.


    Putin ging auch auf andere Themen ein: den Maidan-Putsch gegen

    Janukowitsch, die Gefahr eines NATO-Beitritts der Ukraine, die

    Notwendigkeit, bei jeder Entscheidung über den Status der Ukraine die

    Sicherheitsinteressen Russlands zu berücksichtigen, usw.

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    NEUES PARADIGMAPutin über die Ukraine und Sicherheitsgarantien


    5. September 2025 (EIRNS) – In mehreren Punkten seiner heutigen Rede auf

    dem Östlichen Wirtschaftsforum ging der russische Präsident Wladimir Putin

    auf die Frage der Lösung des Konflikts mit der Ukraine ein, insbesondere

    auf das Thema Sicherheitsgarantien. Er betonte unter anderem, dass die

    Sicherheitsprobleme der Ukraine nicht ohne Berücksichtigung der Sicherheit

    Russlands gelöst werden können, berichtete TASS

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIR6SwBdT3pzEraGgEB/9rs9elD6JTy6>.

    „Obwohl jedes Land das Recht hat, selbst zu entscheiden, wie es seine

    eigene Sicherheit gewährleistet, können solche Fragen nicht gelöst werden,

    ohne die Sicherheit Russlands zu berücksichtigen“, sagte der Präsident.

    Putin verwies auch auf die in verschiedenen europäischen Dokumenten

    enthaltene allgemeine Regel, dass „die Sicherheit eines Landes nicht auf

    Kosten eines anderen gewährleistet werden kann“.


    „Wenn Entscheidungen getroffen werden, die zu langfristigem Frieden führen,

    dann sehe ich einfach keinen Sinn in der Präsenz [westlicher Truppen] auf

    ukrainischem Territorium“, sagte er

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dISlVOTmxNFXASiCJXD/CONO2qCRLCW6>.

    Wenn jedoch ausländische Truppen in der Ukraine stationiert werden, werden

    sie zu Zielen. „Was eine mögliche Stationierung von Truppenkontingenten in

    der Ukraine angeht, so war dies einer der Hauptgründe dafür, die Ukraine in

    die NATO hineinzuziehen. Wenn also dort Truppen stationiert sind,

    insbesondere jetzt, mitten im Krieg, gehen wir davon aus, dass diese

    legitime Ziele für Angriffe sind“, sagte Putin

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIUQXqlwRgf563q7wqF/v3ZDrRmmnJ_d>

    .


    Putin betonte auch

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIW5aJ45w04d1ey3a9H/qO8iuPNGZ9Ff>,

    dass sowohl für Russland als auch für die Ukraine Sicherheitsgarantien

    geschaffen werden müssten. „Wenn diese Vereinbarungen getroffen werden,

    kann niemand daran zweifeln, dass Russland sie vollständig einhalten wird.

    Wir werden diese Sicherheitsgarantien respektieren, die natürlich sowohl

    für Russland als auch für die Ukraine geschaffen werden müssen. Und ich

    wiederhole noch einmal: Russland wird diese Vereinbarungen zweifellos

    erfüllen“, betonte Putin. „Allerdings wurden wir nie zu einer ernsthaften

    Diskussion über dieses Thema aufgefordert.“


    Wenn der amtierende ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Putin

    wirklich treffen möchte – wie er und seine europäischen Unterstützer es

    gefordert haben –, kann er nach Moskau kommen. „Wenn jemand das nächste Mal

    wirklich mit uns zusammentreffen möchte, sind wir dazu bereit. Der beste

    Ort dafür ist die Hauptstadt Russlands, die Heldenstadt Moskau“, sagte

    Putin.

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIXkclMFQJUAxG5zDSJ/Ya3pH8DNiErZ>

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    ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEMChina erinnert Kallas an die

    historische Verantwortung Europas


    5. September 2025 (EIRNS) – Der Sprecher des chinesischen

    Außenministeriums, Guo Jiankun, antwortete in seiner Pressekonferenz vom 4.

    September

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIZPfDeOuctisrDuqlL/_t4iKdKbTd23>

    auf die Behauptungen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, dass Pekings

    Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Endes des Krieges gegen Japan von 1931

    bis 1945 gegen die „regelbasierte internationale Ordnung“ gerichtet sei. Er

    antwortete auf eine Frage der Global Times:


    „Die Aussagen der betreffenden EU-Beamtin sind voller ideologischer

    Voreingenommenheit, ohne grundlegendes historisches Verständnis, und

    schüren offen Rivalität und Konfrontation. Das ist eine Missachtung der

    Geschichte des Zweiten Weltkriegs und schadet den Interessen der EU selbst.

    Es ist sehr unrecht und unverantwortlich. China lehnt dies entschieden ab

    und verurteilt es.


    Der Widerstandskrieg des chinesischen Volkes gegen die japanische

    Aggression ist ein wichtiger Teil des weltweiten antifaschistischen

    Krieges. Vor achtzig Jahren leistete das chinesische Volk mit enormen

    nationalen Opfern einen großen Beitrag zur Rettung der menschlichen

    Zivilisation und zur Verteidigung des Weltfriedens. Damals leisteten

    Freunde aus Russland, den USA und einigen europäischen Ländern dem

    chinesischen Volk wertvolle Hilfe und Unterstützung in seinem Widerstand

    gegen die Aggression.


    Nur wenn wir uns an die Geschichte erinnern, können wir den Frieden

    wirklich bewahren. China war Gastgeber der Veranstaltungen zum 80.

    Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkskrieges gegen die japanische

    Aggression und des weltweiten antifaschistischen Krieges, um die Geschichte

    zu würdigen, die gefallenen Helden zu ehren, den Frieden zu schätzen und

    eine bessere Zukunft zu schaffen sowie gemeinsam mit allen friedliebenden

    Ländern der Welt die siegreichen Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs und die

    internationale Nachkriegsordnung zu verteidigen. Sechsundzwanzig

    ausländische Staats- und Regierungschefs, mehr als 20 hochrangige Vertreter

    ausländischer Regierungen und Leiter internationaler Organisationen sowie

    über 100 diplomatische Gesandte aus anderen Ländern, darunter 19

    europäische Länder, nahmen an den Veranstaltungen teil. Sie kommen aus fünf

    Kontinenten der Welt. Die Teilnahme ist sehr repräsentativ. Dies zeigt

    deutlich, dass die internationale Gemeinschaft den historischen Beitrag des

    chinesischen Widerstandskrieges und seine weltweite Bedeutung sowie das

    gemeinsame Bestreben und die Entschlossenheit, den Weltfrieden und die

    Stabilität zu wahren, weithin anerkennt.


    In der derzeitigen volatilen und turbulenten internationalen Lage braucht

    die Welt mehr denn je Solidarität und Zusammenarbeit. Europa, wo der Zweite

    Weltkrieg ausgelöst wurde, sollte ein viel tieferes Verständnis für die

    Lehren der Geschichte und die Bedeutung der Einheit haben. Einige EU-Führer

    halten jedoch an der Mentalität des Kalten Krieges und einer starken

    ideologischen Voreingenommenheit fest und schaffen bewusst Spaltungen und

    Konfrontationen. Dies dient nicht den Interessen der EU und wird ihrem

    Ansehen und Einfluss in der Welt weiter schaden. Wir hoffen, dass einige in

    der EU ihre Vorurteile und Arroganz aufgeben, eine korrekte historische

    Perspektive auf den Zweiten Weltkrieg und eine rationale Wahrnehmung Chinas

    entwickeln, die falschen Äußerungen unverzüglich korrigieren, den negativen

    Einfluss rückgängig machen und zu einer friedlicheren und stabileren Welt

    und zu soliden Beziehungen zwischen China und der EU beitragen, anstatt das

    Gegenteil zu bewirken.“

    „Koalition der Willigen“ angeblich frustriert über Trump


    5. September 2025 (EIRNS) – Es scheint, dass das Gespräch, das die

    europäischen Staats- und Regierungschefs während des Treffens in Paris am

    4. September mit Präsident Donald Trump geführt haben, für die Europäer

    nicht ganz zufriedenstellend war. Tass berichtete unter Berufung auf die

    deutsche Boulevardzeitung Bild, dass

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIb4hfwYOwJGoSLqU4N/NfIiN3fNDREH>

    die Diskussion „hitzig“ gewesen sei und die Europäer „unzufrieden und

    enttäuscht“ zurückgelassen worden seien.


    Der Zeitung zufolge „erwartet die europäische Seite auch nach dem Telefonat

    am Donnerstag nicht, dass Trump sich für Sanktionen gegen Russland

    entscheiden wird“. Die Europäer schlugen vor, innerhalb von 48 Stunden ihre

    Vertreter nach Washington zu entsenden, um eine gemeinsame Arbeitsgruppe

    zur Frage neuer Sanktionen gegen Russland einzurichten. „Es ist jedoch

    unklar, ob Trump dem zugestimmt hat“, betonte die Zeitung.


    Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz scheint besonders frustriert zu

    sein. „Wir sind derzeit nicht in der Lage, ausreichend Druck auf Putin

    auszuüben, um diesen Krieg zu beenden“, sagte Merz am Freitag in einem

    Interview für den YouTube-Kanal seiner konservativen Partei, berichtete

    Bloomberg

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIcjk8EhtFiok3Tm7NP/mfIeozNGwZMp>.

    „Wir sind auf die Hilfe der Amerikaner angewiesen.“ Gleichzeitig gingen

    Länder wie China, Indien und Brasilien neue Partnerschaften mit Russland

    ein. Es geht also nicht nur um Trump, sondern auch um die neue Ordnung, die

    sich in Asien abzeichnet und die die Europäer nicht aufhalten können.


    Auf jeden Fall wird Russland die Ziele, die es sich für die spezielle

    Militäroperation gesetzt hat, auf die eine oder andere Weise erreichen.

    „Unser Hauptziel ist es, unsere Ziele zu erreichen und sicherzustellen,

    dass unsere Interessen geschützt werden. Vorzugsweise mit diplomatischen

    und friedlichen Mitteln. Bis sich eine solche Gelegenheit bietet, werden

    wir die spezielle Militäroperation fortsetzen“, sagte Peskow

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeFuYwWIky8daHJSMJdKx/q6_AhLOVC75A>

    am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums 2025.

    Venezolanische Kampfflugzeuge überfliegen US-Marineschiff in der Karibik


    5. September 2025 (EIRNS) – Das Pentagon bestätigte gestern Abend, dass

    venezolanische Militärflugzeuge ein in der Karibik operierendes Schiff der

    US-Marine überflogen haben. „Heute flogen zwei Militärflugzeuge des

    Maduro-Regimes über ein Schiff der US-Marine, das in internationalen

    Gewässern operierte“, erklärte das Verteidigungsministerium in einer

    Stellungnahme, die auf X veröffentlicht

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG1QOf7i9In4N8l6HvvD/FHZVGm4UT3bI>

    wurde. „Diese äußerst provokative Aktion sollte unsere Operationen zur

    Bekämpfung des Drogenterrorismus stören. Dem Kartell, das Venezuela

    regiert, wird dringend davon abgeraten, weitere Versuche zu unternehmen,

    die Maßnahmen des US-Militärs zur Bekämpfung des Drogenhandels und des

    Terrorismus zu behindern, zu vereiteln oder zu stören.“


    CBS News hatte unter Berufung auf ungenannte Beamte des

    US-Verteidigungsministeriums zuvor berichtet

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG8HqnwfKSwYSy3qGEVT/AuGcP0IV0mux>,

    dass venezolanische F-16-Kampfflugzeuge den Lenkwaffenzerstörer USS Jason

    Dunham überflogen hätten, wobei ein Beamter den Überflug als

    „Machtdemonstration“ bezeichnete.


    Venezuela kaufte 1982 24 F-16 von den USA, aber laut der Veröffentlichung

    „World Air Forces 2025“ von Flight International sind nur noch vier davon

    im Einsatz. Ansonsten ist die venezolanische Luftwaffe auf 21 in Russland

    hergestellte Su-30MK2-Kampfflugzeuge angewiesen, die 2005 gekauft und 2008

    geliefert wurden.

    Chatham House begrüßt Stablecoins als Mittel gegen „autokratische“ Nationen


    5. September 2025 (EIRNS) – Der Investmentbanker David Lubin hat gegenüber

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGF9IwlcVd62YnMaEX5j/bQLYGQyjr9s4>

    Chatham House erklärt, dass Stablecoins zwar viele Risiken bergen, aber

    dennoch willkommen sind – wenn sie dazu beitragen, „autokratische Nationen“

    zu zwingen, sich für den freien Kapitalfluss zu öffnen.


    Daten der Blockchain-Plattform Chainalysis zeigen, dass „von den zehn

    Ländern, in denen die Kryptoaktivität am größten ist, nur eines – die USA –

    keine Schwellenwirtschaft ist. Indien, Nigeria und Indonesien bilden die

    Top 3.“ Der Grund dafür ist einfach: Sie ermöglichen schnellere

    Überweisungen, begünstigen aber auch die Kapitalflucht. So sollen

    beispielsweise 20 % der Nigerianer ihr Geld in Stablecoins angelegt haben.

    Dadurch können sie Kapitalkontrollen umgehen und ihr Geld in US-Dollar

    umtauschen, der wahrscheinlich stabiler ist als die lokale Währung.


    Schlecht? Stablecoins sind eine Bedrohung für die nationale Souveränität,

    insbesondere wenn sie zum Transfer illegaler Gelder verwendet werden. Aber

    „die Rolle von Stablecoins, die es ermöglichen, mit dem Geld abzustimmen,

    wenn Regierungen schlecht regieren, sollte ernst genommen werden. …

    insbesondere wenn der Hauptzweck von Kapitalkontrollen darin besteht,

    autokratische Regierungen zu stützen.


    Wenn Stablecoins dazu beitragen, die Barrieren für Kapitalabflüsse in

    schlecht geführten Volkswirtschaften teilweise abzubauen, könnte dies als

    Erfolg gewertet werden, da es die politischen Entscheidungsträger dazu

    ermutigen könnte, die Finanzen ihres Landes besser zu organisieren.“


    Bevor er für Michael Klein arbeitete, war Lubin bei Citi und HSBC tätig

    (letzteres von 1993 bis 2006 – vor, während und nach der Asienkrise).

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    LAROUCHE-BEWEGUNGExpertin Zepp-LaRouche: Russland und die USA könnten einen

    Tunnel unter der Beringstraße bauen


    5. September 2025 (EIRNS) – Der folgende Text ist eine maschinelle

    Übersetzung eines Artikels, der am 11. August vom russischen

    Nachrichtendienst TASS veröffentlicht wurde und auf einem Interview mit der

    Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche

    <https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGM0l5aZgnFWecfKCpfz/8MBjzk4SduUw>,

    basiert. Sie wurde nach ihrer Einschätzung zum bevorstehenden Gipfeltreffen

    zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Präsidenten

    Donald Trump am 15. August in Alaska gefragt.


    Die Gründerin des internationalen Schiller-Instituts sagte, dass das

    Gipfeltreffen am 15. August „mehr als nur ein Versuch sein wird, einen Weg

    zur Lösung der Krise in der Ukraine zu finden“.


    WASHINGTON, 11. August. /TASS Corr. Sergei Yumatov/. Das Treffen der

    Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, am 15.

    August in Alaska könnte es den beiden Ländern ermöglichen, die Arbeit an

    vielversprechenden gemeinsamen Projekten wieder aufzunehmen, darunter der

    Bau eines Tunnels unter der Beringstraße, der Tschukotka und Alaska

    verbinden würde. Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des internationalen

    Schiller-Instituts, äußerte diese Meinung in einem Interview mit einem

    TASS-Korrespondenten.


    Ihrer Meinung nach verspricht der bevorstehende Gipfel „mehr zu sein als

    nur ein Versuch, einen Weg zur Lösung der Krise in der Ukraine zu finden“.

    „Die Präsidenten beider Länder könnten sich endlich dazu entschließen,

    einen 100 Kilometer langen Tunnel unter der Beringstraße zu bauen, der

    Eurasien und Amerika verbinden und die Erschließung der riesigen Ressourcen

    Sibiriens und des Fernen Ostens erleichtern würde, wo sich die größten

    Vorkommen aller Elemente des Periodensystems befinden“, so die Expertin.

    Ihrer Meinung nach „könnte die gemeinsame Erschließung dieser Ressourcen zu

    einem idealen Konfliktverhütungsprogramm und einem Gewinn für die gesamte

    Menschheit werden“.


    Die Idee, ein Projekt zu realisieren, in dessen Rahmen ein mehr als 100

    Kilometer langer Tunnel unter der Beringstraße gebaut werden soll, um die

    Verkehrssysteme Eurasiens und Amerikas zu verbinden, wird seit Jahrzehnten

    diskutiert. Wie die Zeitung „The Times“ 2011 unter Berufung auf britische

    Experten berichtete, wäre der Transport von Gütern über die Autobahn

    zwischen Eurasien und den USA, die auch ressourcenreiche, aber dünn

    besiedelte Gebiete der Erde mit wichtigen Überführungen verbinden würde,

    kostengünstiger, schneller und sicherer als auf dem Seeweg.


    Am 8. August erklärte Trump, er rechne damit, Putin am 15. August in Alaska

    zu treffen. Anschließend wurden die Pläne für diese Gespräche vom

    russischen Präsidentenberater Juri Uschakow bestätigt. Ihm zufolge werden

    sich die Staatschefs darauf konzentrieren, Optionen für eine langfristige

    friedliche Lösung der Ukraine-Krise zu erörtern. Der Kreml geht davon aus,

    dass das nächste Treffen zwischen Putin und Trump auf russischem

    Territorium stattfinden wird, so Uschakow.


    Die Beringstraße ist eine Meerenge zwischen dem östlichsten Punkt Asiens

    (Kap Dezhnev) und dem westlichsten Punkt Nordamerikas (Kap Prince of

    Wales). Die engste Stelle der Meerenge ist 86 km breit, die geringste Tiefe

    der Fahrrinne beträgt 36 Meter. Die Meerenge verbindet den Arktischen Ozean

    (Tschuktschensee) mit dem Pazifischen Ozean (Beringsee). Sie ist nach dem

    russischen Seefahrer Vitus Bering benannt, der diese Meerenge 1728

    durchquerte. Der erste bekannte Seefahrer, der sie 1648, achtzig Jahre vor

    Bering, durchquerte, war Semyon Dezhnev, nach dem das Kap in der Meerenge

    benannt wurde.

    Oberst Pedro Baños interviewt Dennis Small von der LaRouche-Bewegung


    5. September 2025 (EIRNS) – In einer Aktion, die seinen britischen Feinden

    nicht gefallen wird, interviewte der pensionierte spanische Oberst Pedro

    Baños am Donnerstagabend, dem 4. September, Dennis Small auf seinem

    YouTube-Kanal „El Canal del Coronel“, der viele Zuschauer hat, und gab ihm

    eine Stunde und 45 Minuten Zeit, um ausführlich darzulegen, was die

    LaRouche-Bewegung mit ihrer Nachrichtenagentur EIR, dem Schiller-Institut

    und jetzt der Internationalen Friedenskoalition (IPC) in den letzten 50

    Jahren unternommen hat – und was sie derzeit inmitten der sich

    vollziehenden tektonischen Verschiebungen tut, wie sie in der Shanghai

    Cooperation Organization (SCO) und damit verbundenen Entwicklungen zu

    beobachten sind.


    Baños ist der Armeeoffizier, gegen den die britische Geheimdienstinitiative

    „Integrity Initiative“ 2018 in Spanien mit allen ihr zur Verfügung

    stehenden Mitteln vorging, um seine bevorstehende Ernennung zum

    Sicherheitsberater von Premierminister Pedro Sánchez zu verhindern. Baños

    wurde wie im „Russiagate“-Skandal behandelt. Seitdem hat er sich nicht nur

    in Spanien, sondern in ganz Iberoamerika eine begeisterte Anhängerschaft

    aufgebaut; mittlerweile hat er über eine Dreiviertelmillion (771.000)

    Abonnenten seines Kanals. Baños ist derzeit auf einer Reise nach Mexiko,

    daher fand die Live-Übertragung um 4 Uhr morgens spanischer Zeit statt,

    aber etwa 1.400 Menschen sahen sich den größten Teil der langen Sendung

    live an. Jetzt, 23 Stunden später, liegt die Zahl der Aufrufe bei über

    35.000 und steigt weiter. Mindestens ein halbes Dutzend Menschen

    kommentierten im Chat: „por fin“ (endlich!) hast du jemanden von „LaRouche“

    interviewt.


    Baños betitelte die Sendung „Die Vereinigten Staaten schlagen um sich wie

    ein verwundetes Tier“. Small merkte an einer Stelle an, dass ein

    passenderer Titel „Wall Street schlägt um sich wie ein verwundetes Tier“

    wäre, um den Unterschied zwischen britischen Finanzinteressen und dem

    amerikanischen System der Realwirtschaft hervorzuheben – worauf Baños

    zustimmend nickte. Seine erste Frage bezog sich darauf, wer Lyndon LaRouche

    und das Schiller-Institut sind, und Baños betonte auch, dass LaRouche und

    Small beide politische Gefangene gewesen seien. Small sprach über die

    globale Krise und die Lösungen, die Lyndon und Helga LaRouche seit

    Jahrzehnten vorschlagen, und erläuterte dabei ausführlich die

    philosophischen Grundlagen dieser Vorschläge sowie das Beispiel des

    Westfälischen Friedens. Baños reagierte mit besonderem Interesse auf Putins

    Zitat über die Notwendigkeit von „Polyphonie“, das ihm bisher unbekannt war.


    Das Ergebnis: Als sich die Sendung dem Ende zuneigte, nahm Baños live

    Smalls Vorschlag an, an einer bevorstehenden IPC-Diskussion teilzunehmen.

    Außerdem fügte er einen Link zur Anmeldung für die IPC-Telefonkonferenzen

    oben in seinem YouTube-Beitrag zum Interview ein. Seitdem haben sich

    mehrere Personen angemeldet.



    Herausgeber: E.I.R., Bahnstraße 4, 65205 Wiesbaden (Deutschland)


    Alle Nachrichten auch auf eirna.de

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.09.2025

    Der Streit um Google eskaliert, Merz drückt sich – und wo ist mein GPS?

    lostineu, vom 6. September 2025

    Die Watchlist EUropa vom 06. September 2025 – heute mit der Wochenchronik.

    Die EU-Kommission hat lange gezögert. Noch am Mittwoch hat sie eine lange geplante Wettbewerbsstrafe gegen Google aufgeschoben – wohl aus Rücksicht auf US-Präsident Trump. “Wer hat auf den roten Knopf gedrückt?” fragten wir.

    Am späten Freitagnachmittag wurde die Strafe dann doch noch bekannt gegeben. Dieser “diskrete” Termin wird immer gewählt, wenn man eine schwierige oder unpopuläre Entscheidung vor der Öffentlichkeit “verstecken” will.

    Die in Brüssel akkreditierten Journalisten protestierten. Sie kritisierten nicht nur den unmöglichen Termin (nach Redaktionsschluss), sondern auch, dass Wettbewerbskommissarin Ribera sich nicht der Presse stellte.

    Trump schläft nicht

    Offenbar wollte die Spanierin, die wegen ihrer Genozid-Äußerungen zu Gaza auch in der EU-Kommission umstritten ist, kritischen Fragen aus dem Weg gehen. Was sie nicht bedacht hat: Trump schläft nicht!

    In Washington war es erst Mittag, als die EU-Entscheidung bekannt wurde: Gegen die Google-Mutter Alphabet wurde eine Kartellstrafe in Höhe von 2,95 Mrd. Euro verhängt. Der Grund: die dominierende Stellung bei der Online-Werbung.

    Das klingt verdammt viel, ist jedoch vergleichsweise wenig.

    Angesichts der Milliardenprofite bleibt die Strafe zu niedrig, um echte Abschreckung zu erzielen”, sagt der CDU-Europaabgeordnete A. Schwab. “Eine Berechnung nach bestehenden Methoden ergab 6 Milliarden Euro.”

    “Diskriminierende Maßnahmen”

    Dennoch reichte es, um Trump aus der Fassung zu bringen.

    “Der amerikanische Steuerzahler wird das nicht hinnehmen! Wie ich bereits gesagt habe, wird meine Regierung diese diskriminierenden Maßnahmen NICHT hinnehmen”, schrieb er auf “Truth social”.

    Trump droht nun mit Vergeltung – womöglich in Form neuer Strafzölle. Das ist unverschämt. Schließlich hat er bisher noch nicht einmal seinen Part aus dem Handelsdeal mit der EU umgesetzt und die Zölle für Autos gesenkt!

    Man darf gespannt sein, wie Kommissionschefin von der Leyen nun reagiert. Knickt sie wieder vor Trump ein? Oder zeigt sie endlich mal Rückgrat, zieht sie die Google-Strafe durch, oder setzt sie gar den Handelsdeal aus?

    Was war noch?

    • Merz führt nicht mehr in der Ukraine-Politik. Dies hat das Treffen der “Koalition der Willigen” in Paris gezeigt. Der Kanzler nahm gar nicht erst teil – und brüskierte Gastgeber Macron dann auch noch mit der Entscheidung, keine deutschen Truppen in die Ukraine zu senden, wahrscheinlich auch nicht nach einer Waffenruhe. – Merz tritt damit in die Fußstapfen seines Amtsvorgängers Scholz. Das “Nein” zur Entsendung von Bundeswehr-Soldaten ist richtig, allerdings heizt Merz den Krieg mit anderen Mitteln (Sanktionen, Langstreckenwaffen) an…Siehe auch “Willige” wollen Truppen und Sanktionen – doch Frieden bringen sie nicht
    • Brüssel will Mercosur-Abkommen ratifizieren. Wenige Tage nach dem verkorksten Handelsdeal mit US-Präsident Trump hat die EU-Kommission das nächste umstrittene Großprojekt auf den Weg gebracht: Die Brüsseler Behörde billigte das Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Ländern und leitete es zur Abstimmung an die 27 EU-Staaten weiter. Damit ist der Weg zur Ratifizierung frei – wenn nichts mehr schief geht. – Dazu habe ich einen Leitartikel für die “taz” geschrieben: Der Mercosur-Deal ist aus der Zeit gefallen
    • Wo ist mein GPS-Signal? Das soll sich EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen beim Landeanflug an die “Ostfront” in Bulgarien gefragt haben. Doch das vermeintliche russische Störmanöver stellte sich schnell als Routinefall heraus; die bulgarischen Behörden und die EU-Kommission haben die Ermittlungen eingestellt. – Der eigentliche Skandal ist, daß jeder noch so kleine Vorfall genutzt wird, um eine feindliche, fast schon kriegerische Stimmung gegen Russland zu schüren. Dabei ist die Lage schon jetzt brenzlig genug… – Mehr im Blog 

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    Der eigentliche Skandal hinter dem vermeintlichen GPS-Störfall 4. September 2025

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    Am Ende war es nur noch eine Randnotiz: Die EU-Kommission hat mit der Umsetzung des Trump-Deals begonnen und die Abschaffung der EU-Zölle für Industriegüter aus den USA eingeleitet. Und das, obwohl Trump schon wieder neue Zoll- und Sanktions-Drohungen ausstößt.

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    8 Comments

    1. KK
      6. September 2025 @ 14:50

      “Oder zeigt sie [vdL] endlich mal Rückgrat,”

      Eine Schnecke, die vor US-Mächtigen immer nur Schleimspuren hinterlässt, hat ganz sicher kein Rückgrat!

    Antworten

    • Michael
      6. September 2025 @ 19:19

      Pardon, aber eine Schnecke ohne Schleimspur hat trotzdem kein Rückgrat!

      Antworten

      • KK
        6. September 2025 @ 22:33

        Keine Schnecke hat ein Rückgrat – aber wer permanent solche Schleimspuren hinterlässt, müsste eine Schnecke sein.

  • Guido B.
    6. September 2025 @ 12:51

    „Merz führt nicht mehr in der Ukraine-Politik.“

    Kommt darauf, was Deutschlands Ziel ist. Wenn es darum geht, Russland möglichst grossen Schaden zuzufügen und die USA als dominante Militärmacht in EUropa abzulösen, führt Merz in der Ukraine-Politik sehr wohl. Er weiss einfach, dass er seinen Wählern keine Soldatenpräsenz in der Ukraine verkaufen kann. Er spart seine Soldaten für den späteren NATO-Einsatz gegen Russland.

    Antworten

    • ebo
      6. September 2025 @ 13:36

      Stimmt, so hatte ich es noch nicht gesehen. Allerdings ist der Frust bei den Alliierten offenbar sehr groß.

      Zitat aus der “SZ”:

      Diese Zögerlichkeit wird in westlichen Diplomatenkreisen als „komplette Kehrtwende“ kritisiert.
      Zum einen wollten die USA nicht irgendwann, sondern jetzt klare Ansagen der Europäer
      hören, heißt es. Zum anderen habe schließlich auch Bundeskanzler Merz persönlich bis vor
      Kurzem öffentlich den Eindruck bestätigt, dass die Bundesregierung zu einer Beteiligung mit
      Soldaten bereit ist. Sicherheitsgarantien für die Ukraine seien wichtig für die „politische
      Ordnung Europas“, sagte Merz vor zwei Wochen. Deutschland werde seiner Verantwortung
      gerecht werden und sich „daran beteiligen“. Denkbar seien dann auch „mandatspflichtige
      Beschlüsse“ – ein Verweis darauf, dass ein Auslandseinsatz der Bundeswehr ein Mandat des
      Bundestags erfordert. Am Wochenende klang der Kanzler plötzlich deutlich zurückhaltender: Momentan sei die
      Entsendung von Soldaten in die Ukraine kein Thema, da es keine Waffenruhe gebe. „Und
      selbst danach stelle ich es für die Bundesrepublik Deutschland unter erheblichen Vorbehalt“,
      sagte er. In Europas Sicherheitskreisen hat dieses Zurückrudern Alarm ausgelöst.

      “Alarm”!

      Antworten

      • Guido B.
        6. September 2025 @ 14:41

        Interessant ist ja, dass Macron nach Paris eingeladen hat und die “Koalition der Willigen” auch von London angeführt wird. Ein führungsgeiler Kanzler spielt in so einem Club nicht die dritte Geige. Der Rückzug von Merz könnte auch ein Signal an Macron und Starmer sein, dass sich Deutschland eben als “Teamleader” und nicht als “Teamkollege” versteht.

        Alle drei Staatsoberhäupter ringen in den Massenmedien um Bedeutung und Ansehen, weil sie zu Hause immer unbeliebter werden. Da will jeder als grosser Star rüberkommen. Es reicht ihnen wohl, dass Selenski ihnen bei jedem Anlass die Show stiehlt. Denn über ihnen allen strahlt der Medien-Darling und -Superstar Selenski.

        Da ist viel Neid um die Gunst des Publikums im Spiel. EUropäische Politik läuft heute unter dem Motto: “Looking good is more important than looking where you’re going.” Darum gibt es in jedem “Spitzetreffen” immer viele Umarmungen und schöne Gruppenfotos. “Diplomatie” ist längst zum Show Business verkommen. Selenski übertrumpft sie alle.

      • KK
        6. September 2025 @ 14:54

        @ Guido B.
        “Alle drei Staatsoberhäupter ringen in den Massenmedien um Bedeutung und Ansehen, weil sie zu Hause immer unbeliebter werden.”

        Merz hat da einen besonders schweren Stand, denn wirklich “beliebt” war der ja zu Hause nie!

    • KK
      6. September 2025 @ 14:52

      “Er [Merz] weiss einfach, dass er seinen Wählern keine Soldatenpräsenz in der Ukraine verkaufen kann.”

      Und wir wissen um die Halbwertzeit von Aussagen eines Friedrich Merz!

      Antworten



  • Info: https://lostineu.eu/der-streit-um-google-eskaliert-merz-fuehrt-nicht-mehr-und-wo-ist-mein-gps/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    07.09.2025

    Nachrichten von Pressenza: Sich verteidigen, sich wehren – ein menschliches Urbedürfnis? Bedrohungen und Verteidigung – Anmerkungen zur Verteidigungs-Illusion (Teil 1)

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 7. September 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 07.09.2025


    Sich verteidigen, sich wehren &#8211; ein menschliches Urbedürfnis? Bedrohungen und Verteidigung &#8211; Anmerkungen zur Verteidigungs-Illusion (Teil 1)


    Prolog Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer. Die Beschreibungen, die der New Yorker von den Greueln der Atombombe erhielt, schreckten ihn anscheinend nur wenig. Der Hamburger ist&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/sich-verteidigen-sich-wehren-ein-menschliches-urbeduerfnis-bedrohungen-und-verteidigung-anmerkungen-zur-verteidigungs-illusion-teil-1/


     -----------------------


    Die Sicherheit, die NATO und wir


    Auf dem Gipfeltreffen des Atlantischen Bündnisses (Washington, Juli 2024) wurde vorgeschlagen, dass sich die NATO nicht nur in Europa, sondern auch bei ihren „Freunden“ anderswo auf der Welt und hauptsächlich im Pazifikraum, engagieren sollte. Ist die NATO ein Entscheidungsgremium oder&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/die-sicherheit-die-nato-und-wir/


     -----------------------


    Eine globale Bewegung schenkt uns eine neue Vision &#8211; Logbuch der Global-Sumud-Flottilla


    Gestern war ein reger Tag, an dem wir weiter daran arbeiteten, die Boote vorzubereiten und die wesentliche Ausrüstung zu verstauen: Sicherheitsleinen, mit denen wir uns befestigen konnten, um zu verhindern, dass wir während der Nachtschichten ins Meer fallen. Wir mussten&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/eine-globale-bewegung-schenkt-uns-eine-neue-vision-logbuch-der-global-sumud-flottilla/


     -----------------------


    Abschöpfen und abhauen


    Ein hochaktueller Dokumentarfilm zeigt, wie eine globale Elite Gesellschaften aushöhlt – und wie sich dagegen Widerstand regt. Pascal Sigg für die Online-Zeitung INFOsperber   Der schwedische Dokumentarfilmer Fredrik Gertten ist als widerständig bekannt. 2009 erzählte er im Film «Bananas!», wie&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/abschoepfen-und-abhauen/


     -----------------------


    SOZ-Gipfel: China stellt Vision eines neuen Global-Governance-Systems vor


    Auf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit hat Staatschef Xi Jinping die aktuelle Weltlage als „chaotisch“ kritisiert und die Mitglieder zur engeren Zusammenarbeit aufgerufen. Von Alex Männer Angesichts der von den Vereinigten Staaten verursachten Konflikte und Handelsstreitigkeiten verstärkt ein&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/soz-gipfel-china-stellt-vision-eines-neuen-global-governance-systems-vor/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    06.09.2025

    Petition: Die Nationen des Westens müssen mit der neuen Weltordnung kooperieren!

    aus e-mail von Irene Eckert, 6. September 2025, 22 Uhr


    ---------- Forwarded message ---------

    Von: Schiller-Institut <madeleine.fellauer@3744876.brevosend.com>

    Date: Sa., 6. Sept. 2025, 16:25

    Subject: Petition: Die Nationen des Westens müssen mit der neuen

    Weltordnung kooperieren!

    To: <irene.eckert@gmail.com>


    *Petition: *

    *Die Nationen des Westens müssen mit der neuen Weltordnung kooperieren!*

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeFuBmo99bIziNtWMUQPD/owaZGodylQUV>


    Beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in

    Tianjin, bei dem rund 42% der Weltbevölkerung vertreten waren, ist eine

    neue Weltordnung vorgestellt worden, die – unabhängig vom Westen – auf den

    Prinzipien von Souveränität, Nichteinmischung, wirtschaftlicher Kooperation

    im gegenseitigen Interesse und friedlicher Zusammenarbeit beruht. Es ist

    ein Ereignis von welthistorischer Bedeutung, daß nunmehr China und Indien,

    die beiden bevölkerungsreichsten Nationen, die gemeinsam schon 35% der

    Weltbevölkerung repräsentieren, eng miteinander und mit Rußland

    kooperieren. Diese Staaten, die auch in den BRICS (Brasilien, Rußland,

    Indien, China, Südafrika), der Belt-and-Road-Initiative (BRI), der

    Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU), der Vereinigung Südostasiatischer

    Staaten (ASEAN), der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen

    Staaten (CELAC), und der Afrikanischen Union (AU) vernetzt sind,

    repräsentieren zusammen 85% der Menschheit.



    Das Entstehen dieser neuen Weltordnung ist eine Reaktion auf den Versuch

    des kollektiven Westens, nach dem Ende des Kalten Krieges eine unipolare

    Welt unter angloamerikanischer Dominanz zu errichten, mit all den

    Interventionskriegen, Sanktionen und Regimewechsel-Versuchen; doch dieser

    Versuch ist jetzt voll nach hinten losgegangen. Die Nationen der Globalen

    Mehrheit schicken sich an, die Epoche von 500 Jahren Kolonialismus zu

    überwinden und ihr Recht auf die eigene wirtschaftliche Entwicklung zu

    verwirklichen. Dies ermöglicht ihnen vor allem der beispiellose Aufstieg

    Chinas, der den Staaten des Globalen Südens ein Modell und die

    Zusammenarbeit bietet, die der Westen jahrhundertelang verweigert hat.



    Die Welt ist somit an einen entscheidenden Scheideweg gekommen. Wir können

    entweder die geopolitische Konfrontation gegen Rußland und China fortsetzen

    und damit einen dritten, und diesmal letzten neuen Weltkrieg riskieren –

    oder wir entscheiden uns dafür, mit diesem neuen entstehenden

    Wirtschaftssystem zu kooperieren. Präsident Xi Jinping schlägt dafür das

    Konzept der „Zukunftsgemeinschaft der Menschheit“ vor, und hat diesen

    Gedanken in seiner Rede auf der SOZ-Konferenz mit den Worten betont: „Die

    Menschheit wird zusammen untergehen, oder zusammen aufsteigen!“



    Es liegt im ureigensten Interesse der längst nicht mehr geeinten Nationen

    des kollektiven Westens, mit den Staaten der Globalen Mehrheit zu

    kooperieren und mit ihnen gemeinsam die großen Aufgaben der menschlichen

    Gattung anzugehen, nämlich die Überwindung der Armut und Unterentwicklung,

    die dauerhafte Sicherung des Weltfriedens und das Recht auf die

    Verwirklichung des Potentials aller Menschen auf diesem Planeten.



    Für die Verwirklichung einer Gemeinschaft für die Zukunft der einen

    Menschheit!

    *Heute unterzeichnen*

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13Ewy6mT9CTip6SizT/GI4NyYPHAfpQ>


    *Mit freundlichen Grüßen,*

    ­


    Madeleine Murphy

     Schiller-Institut



    ­

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7uh5n3xdIgZY7qR1Zj/QMUT2DDiG0kJ>

    ­


    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGEm9Ec18nSAfNQaPK9z/VwYI9iIZ6VJl>

    ­


    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGLdbNQyJxbelCjKNckF/8li-Qrr74GOo>

    ­


    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGSV3WFvV7l8r224LvKV/GQDaHcY5sAom>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGZMVf4sgHucwrKoKDul/3sjEIAF92O76>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGgDxntprS472gdYIWV1/bdw_ePSW6G-v>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGn5Pwin2cDb8VwIGp5H/5XRONTFtPh6j>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGtws5XkDmN5ELF2F7fX/QKgHKZeKWgNn>

    <https://6faai.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsDhYHcyyxJItpCVyEd5Xv/A-TkhLKu6a1m>


    Copyright ©Schiller-Institut



    Diese E-Mail wurde an irene.eckert@gmail.com versandt.

    Sie haben diese E-Mail erhalten, weil Sie sich auf Schiller-Institut

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    Vereinigung für Staatskunst e.V.

    Postfach 140163

    D-65208 Wiesbaden

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    06.09.2025

    Der ukrainische Terrorismus breitet sich weltweit aus: Wohin geht es als Nächstes?

    freedert.online, 6 Sep. 2025 19:00 Uhr, Von Tamara Ruschenkowa

    Die Ukraine tut sich schwer damit, ihre Beteiligung an Konflikten in Afrika zu verbergen. Denn Berichte über Kiews subversive Aktivitäten in verschiedenen afrikanischen Ländern sind zu zahlreich geworden, um sie ignorieren zu können.


    Quelle: RT


    Alexander Iwanow, Direktor der russischen Offiziersvereinigung für internationale Sicherheit (OUIS), erklärte kürzlich russischen Medien, dass ukrainische Geheimdienste Botschaften als diplomatische Tarnung nutzen, um militärische Ausrüstung und Ausbilder an terroristische Gruppen in Nordafrika und der Sahelzone zu liefern.

    Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats sagte der Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen Dmitri Poljanski, es gebe konkrete Beweise dafür, dass ukrainische Geheimdienste, darunter die Hauptdirektion für Nachrichtendienste des Verteidigungsministeriums, an subversiven Aktivitäten in der Sahelzone und anderen afrikanischen Regionen, darunter dem Maghreb, beteiligt seien. Obwohl dieses Thema bereits zuvor auf verschiedenen Plattformen zur Sprache gekommen war, hat es nach den Aussagen russischer Beamter große Aufmerksamkeit erregt.


    Bericht: Ukraine koordiniert Angriffe von Al-Qaida-Terroristen in Mali





    Bericht: Ukraine koordiniert Angriffe von Al-Qaida-Terroristen in Mali






    Bedenken hinsichtlich Kiews Aktivitäten in Afrika

    Iwanow erklärte RT, die subversiven Aktionen der Ukraine in Afrika hätten internationale Aufmerksamkeit erregt. Er behauptet, es gebe Hinweise darauf, dass Kiew Drohnenpiloten nach Mali entsende, um dort Kämpfer lokaler Oppositionsgruppen auszubilden.

    Berichten zufolge beteiligen sich ukrainische Geheimdienstmitarbeiter zudem am Bürgerkrieg im Sudan. Laut Iwanow hat die Ukraine die Allied Democratic Forces (ADF), eine ugandische islamistische Gruppe, mit Drohnen beliefert. Dies könnte die Region weiter destabilisieren und möglicherweise einen neuen Konflikt zwischen der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Ruanda auslösen. Es gibt Befürchtungen, dass die ADF Angriffe auf die DRK aus ugandisch kontrollierten Gebieten planen und so die Schuld den ugandischen Streitkräften zuschieben könnten.

    In einem Interview mit TASS stellte Iwanow fest, dass ukrainische Drohnenpiloten in mindestens fünf afrikanischen Ländern gesichtet wurden – Mali, dem Sudan, der DRK, der Zentralafrikanischen Republik und dem Tschad. In all diesen Ländern unterstützen sie lokale Oppositionsgruppen, indem sie Angriffe auf Regierungstruppen koordinieren.

    "In diesen Ländern arbeiten ukrainische Militante eng mit lokalen Terroristen zusammen, liefern ihnen Drohnen – darunter Mavic 3-Drohnen mit ukrainischen Abschusssystemen – und bilden sie aus. Darüber hinaus koordinieren sie die Angriffe der Militanten auf Stellungen der Regierung und verbündeter Streitkräfte", sagte Iwanow.

    Unter Berufung auf unabhängige Experten bestätigte er, dass Kiew Ausrüstung an Burkina Faso, Somalia und Libyen liefert. Die Ukraine führt ihre Operationen in Afrika verdeckt über ihre diplomatischen Vertretungen in Drittländern wie Algerien und Mauretanien durch.

    Angeblich werden Ausrüstung und Spezialisten aus dem benachbarten Mauretanien über schlecht gesicherte Grenzgebiete nach Mali transportiert. Iwanow weist darauf hin, dass ähnliche Systeme auch in anderen Ländern angewendet werden.

    "Die Übergabe ukrainischer Ausbilder und Drohnen an ADS-Militante erfolgt über die ukrainische Botschaft in Kinshasa [Hauptstadt der DRK]. Kürzlich wurde zudem bekannt, dass ukrainische diplomatische Mitarbeiter in Algerien die Lieferung von Drohnen nach Afrika überwachen."


    Außenminister: Mali betrachtet die Ukraine als Terrorstaat





    Außenminister: Mali betrachtet die Ukraine als Terrorstaat







    Auf diese Weise betreibt die Ukraine subversive Aktivitäten in Ländern, die kürzlich ihre Unabhängigkeit vom Westen erklärt haben, mit der Absicht, sie in Zonen der Instabilität zu verwandeln.

    "Für afrikanische Länder, insbesondere solche wie Mali oder Burkina Faso, die erst vor Kurzem ihre wahre Souveränität erlangt haben, droht durch eine solche schädliche ukrainische Einmischung eine weitere Runde der Instabilität", betonte Iwanow.

    Russlands Haltung bei den Vereinten Nationen

    Am 20. August verwies der russische Gesandte Dmitri Poljanski in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats, in der der Bericht des Generalsekretärs über die Bedrohungen des internationalen Friedens und der Sicherheit durch den Islamischen Staat (IS) behandelt wurde, auf Hinweise darauf, dass ukrainische Spezialisten und Ausrüstung an militante Gruppen in Afrika entsandt werden.



    Der stellvertretende Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen Dmitri Poljanski (New York, 27. August 2025)Selcuk Acar/Anadolu via Getty Images / Gettyimages.ru



    "Es gibt konkrete Fakten, die eindeutig darauf hinweisen, dass ukrainische Geheimdienste, darunter die Hauptdirektion für Geheimdienste des Verteidigungsministeriums, in den Sahelländern und anderen Regionen Afrikas subversive Aktivitäten betreiben. Sie versorgen Militante mit Waffen und Drohnen, bilden sie für deren Einsatz aus, koordinieren die Aktionen von Terroristen, darunter die sogenannte Gruppe zur Unterstützung des Islam und der Muslime in Mali, und setzen ausgebildete Söldner gegen lokale Regierungen ein", sagte Poljanski.


    "PR im Stile des IS": Was Kiew mit Terrormilizen in Afrika verbindet





    Analyse

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    Er wies darauf hin, dass diese Situation eine internationale Untersuchung unter Einbeziehung kompetenter UN-Mechanismen erfordere, insbesondere da der IS seinen geografischen Schwerpunkt verlagere, seine Aktivitäten zunehmend auf Afrika konzentriere, sich an die lokalen Bedingungen anpasse und politische Instabilität und bewaffnete Konflikte ausnutze. Laut Poljanski unterstützen einige westliche Mächte, deren Einfluss in der Sahelzone in letzter Zeit nachgelassen hat, aktiv lokale islamistische Gruppen, um die ohnehin fragile Lage weiter zu destabilisieren.

    "Wir verurteilen den Einsatz des Terrorismus durch bestimmte westliche Länder als Instrument neokolonialer Politik aufs Schärfste. Afrikanische Staaten haben wiederholt betont, dass sie statt der versprochenen Unterstützung [des Westens im Kampf gegen Terrorismus] mit subversiven Aktivitäten konfrontiert wurden", sagte er.

    Mauretaniens Reaktion

    Die mauretanischen Behörden wiesen Behauptungen, ukrainische Waffen und Kämpfer würden über ihr Territorium nach Mali geschleust, umgehend zurück.

    "Den von den internationalen Medien verbreiteten Vorwürfen fehlen stichhaltige Beweise. Mauretanien hält an einem kollektiven Sicherheitsrahmen in der Sahelzone fest und unterstützt seine Nachbarn in Zeiten der Instabilität und Unruhen stillschweigend durch logistische Hilfe, vertraulichen Informationsaustausch und diskrete Vermittlung", erklärte das Außenministerium des Landes.

    Das Ministerium bekräftigte zudem seine neutrale Haltung im Russland-Ukraine-Konflikt. Mauretanien stimmte für eine Resolution der UN-Generalversammlung, die Verletzungen der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine verurteilte, lehnte gleichzeitig aber die Suspendierung der russischen Mitgliedschaft im Menschenrechtsrat ab.


    Archivbild: Tuareg-Rebellen in der Nähe ihres Lagers in Tigha, nördlich von Kidal (März 2006)Patrick ROBERT/Corbis via Getty Images / Gettyimages.ru


    Es ist möglich, dass mauretanische Beamte nichts von den Aktivitäten ukrainischer Geheimdienste auf ihrem Boden wissen. Im Mai 2024 hatte Kiew die Eröffnung seiner Botschaft in Nouakschott angeündigt, was zeitlich mit der Eskalation des Konflikts in Mali zusammengefallen war. Im August 2024 erklärte die Ukraine offiziell ihre Unterstützung für Tuareg-Separatisten und Mitglieder der dschihadistischen Gruppe Dschamaat Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM), einem Ableger von al-Qaida in der Sahelzone.

    Diese Ankündigung erfolgte im Zuge einer Operation von Aufständischen im Norden Malis, bei der sowohl Regierungstruppen als auch einige russische Ausbilder der Wagner-Gruppe getötet wurden. Damals erklärte Andrei Jussow, ein Vertreter der ukrainischen Hauptdirektion für Geheimdienste, die malischen Rebellen hätten wichtige Geheimdienstinformationen erhalten, die ihnen die erfolgreiche Militäroperation gegen russische Spezialisten ermöglichten.



    Der Sprecher des ukrainischen Militärgeheimdienstes Andrei JussowMaxym Marusenko/NurPhoto via Getty Images / Gettyimages.ru


    Libyen und Algerien

    Im Gegensatz zu Mauretanien nehmen die Regierungen Algeriens und Libyens die Berichte über ukrainische Geheimdienstaktivitäten auf ihrem Territorium ernster. In Libyen wurde der Fall von der Staatsanwaltschaft aufgegriffen. Generalstaatsanwalt Al-Siddiq Al-Sur forderte eine dringende Untersuchung und Beweisaufnahme, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach einige im Süden des Landes operierende Oppositionsbewegungen über militärische und diplomatische Kanäle ukrainische Drohnen erworben hätten.


    Le Monde: Kiew hat Tuareg-Rebellen in Mali ausgebildet





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    "Die Generalstaatsanwaltschaft behandelt diese Informationen mit äußerster Ernsthaftigkeit. Die Untersuchung umfasst die Rückverfolgung logistischer Unterstützungsrouten und die Identifizierung beteiligter Parteien in Libyen und darüber hinaus. Sollten sich die Informationen bestätigen, wird der Fall an die zuständigen internationalen Gerichte weitergeleitet, und alle Personen, deren Beteiligung an Verstößen gegen das Völkerrecht oder an Bedrohungen der regionalen Sicherheit nachgewiesen wird, werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen strafrechtlich verfolgt", erklärte Al-Sur.

    Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Truppen von Abdul Hamid Dbeiba, dem Chef der Regierung der Nationalen Einheit (GNU), mit Unterstützung des ukrainischen Militärattachés und in Begleitung ukrainischer technischer Experten eine neue Ladung Drohnen über die algerische Grenze geschmuggelt hatten.

    Die Drohnen wurden aus Kiew erworben, nachdem die Türkei den libyschen Behörden den Einsatz türkischer Drohnen in internen Konflikten verboten hatte. Anfang August schossen Kämpfer der RADA Special Deterrence Forces unter der Führung von Abdelraouf Kara (Dbeibas Gegner) drei ukrainische Aufklärungsdrohnen über dem Luftwaffenstützpunkt Mitiga ab.

    Laut der algerischen Zeitung Adschanib wurden einige der Drohnen über Aserbaidschan geschleust, andere mithilfe ukrainischer Spezialisten über die algerische Grenze transportiert. Offizielle Stellungnahmen zu dieser Zusammenarbeit gibt es nicht. Dem Bericht zufolge wurden die Drohnen für Aufklärungsoperationen und gezielte Angriffe rund um Tripolis eingesetzt, um Dbeibas Geheimdienst- und Militärkapazitäten vor Ort zu stärken.


    Sudan: Ukraine verrichtet in Afrika die "schmutzige Arbeit" des Westens





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    Gleichzeitig legte die algerische Generaldirektion für Dokumentation und äußere Sicherheit dem Hohen Sicherheitsrat einen offiziellen Bericht vor. Darin geht es um Vorwürfe, Oberst Andrei Pajuk, der ukrainische Militärattaché in Algier, sei an illegalen Aktivitäten beteiligt gewesen, die die nationale Sicherheit Algeriens bedrohten. Pajuk soll seine diplomatische Immunität ausgenutzt haben, um Drohnen von Algerien nach Libyen zu schmuggeln. Am 21. Juli wurde ein neuer ukrainischer Gesandter in Algerien ernannt, nachdem der ehemalige Botschafter seine Besorgnis über Pajuks Vorgehen geäußert und gewarnt hatte, es könne die bilateralen Beziehungen sowie das diplomatische Image der Ukraine beschädigen.

    Kolumbianische Söldner im Sudan

    Arabische Medien, insbesondere Al Rakoba, berichteten unterdessen, dass ukrainische Spezialisten kolumbianische Söldner in Moldawien ausbilden und sie anschließend im Sudan einsetzen, um dort im Auftrag der oppositionellen Rapid Support Forces (RSF), die militärisch-technische Unterstützung aus der Ukraine erhalten, am Bürgerkrieg teilzunehmen.


    Die sudanesischen Rapid Support Forces sichern ein Gebiet während einer Kundgebung von General Mohamed Hamdan Dagalo. (22. Juni 2010)AP Photo/Hussein Malla / AP


    Anfang August meldeten sudanesische Behörden einen gezielten Luftangriff auf den Flughafen Nyala in Darfur. Ziel war ein Flugzeug mit rund 40 kolumbianischen Söldnern an Bord, die an der Seite der RSF kämpfen sollten.

    Die Söldner sind mutmaßlich bei der privaten Militärfirma Forward Observations Group (FOG) beschäftigt, die der ukrainische Geheimdienst als Deckmantel für seine Operationen nutzt. Al Rakoba weist darauf hin, dass es sich bei der Militärfirma um eine ukrainische und nicht um eine US-Firma handelt, wie Intelligence Online bereits zuvor berichtete.

    Die Ukraine hat offensichtlich Mühe, ihre Beteiligung an Konflikten in Afrika zu verbergen. Berichte über Kiews subversive Aktivitäten in verschiedenen afrikanischen Ländern sind zu zahlreich geworden, um sie zu ignorieren. Dies führt zu Forderungen nach weltweiten Ermittlungen sowohl russischer als auch afrikanischer Behörden.

    Tamara Ruschenkowa ist Orientalistin, Dozentin am Lehrstuhl für Geschichte des Nahen Ostens an der Staatlichen Universität St. Petersburg und Expertin für den Telegram-Kanal "Arabisches Afrika". Übersetzung aus dem Englischen.


    Mehr zum Thema - Ukrainischer Terrorismus schreckt Europa auf


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    Video https://rumble.com/v5j1tgd-strick-und-scheiterhaufen-volkstribunal-in-mali-verurteilt-selenskij-zum-to.html Dauer 0:43 Min.


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    06.09.2025

    Faschisten in der Ukraine Der Killerpate

    jungewelt.de, 06.09.2025, Von Susann Witt-Stahl

    Ukraine: Andrij Parubij hat ein weltbewegendes Kapitel faschistischer Kriminalgeschichte geschrieben. Seine Verbrechen sind aber bis heute nicht aufgearbeitet



    Imago/ZUMA Press

    Andrij Parubij als »Maidan«-Kommandant mit »Selbstverteidigungsgruppen« vor dem Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft in Kiew (14.2.2014)


    Hintergrund: Medienrequiem für Parubij

    Der Spiegel würdigte Andrij Parubij unter dem Titel »Trauerreden auf einen Revolutionär« als geläuterten rechten Politiker. »Es gibt politische Karrieren, die am Rande der Gesellschaft beginnen und in ihrer Mitte enden.« In dem langen Requiem werden Parubijs Freunde zitiert, die ihn als staatstragenden Politiker charakterisieren, »der nicht den Konflikt suchte, sondern den Ausgleich«. Parubijs geifernden Russenhass interpretiert Der Spiegel als hervorragende Prognosefähigkeit. »Russland war für Parubij das Karthago, das besiegt werden musste, um die Ukraine zu befreien. Er sagte das, als das für viele Ukrainer noch aberwitzig klang. Heute reden die meisten so.« Die Rolle von Parubij auf dem Maidan, als die Gewalt »von beiden Seiten« eskaliert sei, ist, laut Spiegel, »nie bis zum Ende geklärt worden« (Odessa wird gar nicht erwähnt). Was offenbar viel wichtiger ist und am Ende zählt, lässt das Magazin einen seiner Mitstreiter sagen: »Belarus und Georgien hatten keinen Erfolg, weil sie keinen Parubij hatten.«

    Unter dem Motto »Erlaubt ist, was dem Westen gefällt«, bildet die Weißwaschung des überzeugten Nazis und Mordauftraggebers einen Grundtenor der deutschen Medienberichterstattung – die in weiten Teilen von Reuters, dpa etc. übernommen wurde. Die Taz betrachtet Parubij als »Berufspolitiker und Berufsrevolutionär«, zwar früher einmal »radikalnationalistisch«, aber im Kern doch ein guter Patriot: »Der Einsatz für eine unabhängige Ukraine zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben Parubijs.« Er habe als »eine der Leitfiguren bei den großen proeuropäischen Bewegungen der jüngeren ukrainischen Geschichte« gegolten, apostrophiert der Stern. Die Zeit stellt Parubij und die Halsabschneider-Banden des »Rechten Sektors« und anderer Faschistentrupps unter seinem Kommando als Opfer staatlicher Aggression dar: »Parubij befehligte Verteidigungsgruppen während der Maidan-Proteste, die blutig niedergeschlagen wurden.«

    Folglich vermutet das deutsche Medienestablishment nahezu unisono den Mörder des »Russland-Kritikers« und dessen Motive in einer Richtung (obwohl Parubij unzählige Feinde und Rivalen hatte und viel zuviel wusste): »Die russische Spur« hält sich in den Zeitungsberichten – selbst nachdem der Täter gefasst ist, Verbindungen zu »Putins Geheimdiensten« vehement bestritten hat und es bisher auch keine Beweise gibt, die seine Aussagen widerlegen. Deutsche Welle hat die Tat von »Experten«, darunter Exmitarbeiter des von Faschisten durchsetzten Sicherheitsdienst der Ukraine, bereits als »Element einer hybriden Kriegführung« Russlands einstufen lassen. (sws)

    Verkleinern

    Der Expräsident des ukrainischen Parlaments wurde am Dienstag mit großem nationalistischen Pathos auf dem Litschakiwskij-Friedhof in Lwiw beigesetzt. Sein Mörder hat bereits ein Geständnis abgelegt. Politiker der westlichen Welt – darunter auch deutsche von CDU und Grünen – betrauern den Verlust von Andrij Parubij als Staatsmann und verdienten Streiter für die europäische Idee und Demokratie in der Ukraine. Wird Parubijs finstere Vergangenheit, zum Beispiel als Führer der paramilitärischen Neonaziorganisation »Patriot der Ukraine«, aus der 2014 die »Asow«-Miliz hervorging (die bald darauf als Regiment in die Nationalgarde integriert wurde), überhaupt einmal erwähnt, dann ist stets von einer angeblichen Mäßigung des Politikers und Abkehr vom Rechtsradikalismus nach den Maidan-Kampftagen die Rede.

    In Wirklichkeit sprach Parubij noch 2018 in einer TV-Sendung seine Bewunderung für Adolf Hitler aus und heizte den Krieg gegen Russland an. Der unabhängige US-amerikanische Forscher Moss Robeson betrachtet ihn sogar als »heimlichen Paten der Antifriedensbewegung der Banderisten«: Parubij war der erste, der schon vor den Parlamentswahl 2019 die »Widerstandsbewegung gegen Kapitulation« ankündigte – eine Reaktion auf Selenskijs Versprechen, einen stabilen Frieden mit Moskau zu verhandeln. 2020 forderte Parubij in einer Ansprache vor Anhängern: »Wir müssen den Tag näherbringen, an dem wir Selenskij aus seinem Amt vertreiben.«

    Das siebte Gebot

    Der Führungsstab der »Widerstandsbewegung« rekrutierte sich aus dem Bandera-Flügel der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN-B), darunter langjährige enge Mitarbeiter von Parubij wie Andrij Lewus. Robeson verweist auf seinem Bandera-Lobby-Blog auf Fotos in sozialen Medien, die Parubij in jüngerer Vergangenheit mit Vertretern der Banderisten-Spitzenprominenz zeigen, etwa 2019 in New York City; 2021 nahm er dort an einer Konferenz einer OUN-B-Denkfabrik teil. 2024 gedachte Parubij seines plötzlich verstorbenen »Freunds« Stefan Romaniw, dem Führer der OUN-B weltweit. Eine tiefe Verbundenheit drückt auch der Nachruf der OUN-B für Parubij aus, der deutlich macht, dass dieser keineswegs nur ein Salonnazi war. Parubij sei »bis zum letzten Atemzug« nicht »von seinem kompromisslosen Weg eines ukrainischen Nationalisten abgewichen«, versichert die OUN-B. Er habe stets »eifrig« nach dem »Dekalog« der OUN gelebt, heißt es in der Erklärung, die sie an seinem Todestag veröffentlichte und die mit dem fünften Gebot »Räche den Tod der großen Ritter!« endet.

    Besonders konsequent handelte Parubij offenbar nach dem siebten Gebot – »Du sollst nicht zögern, das allergrößte Verbrechen zu begehen, wenn die Sache dies verlangt«, wie es in der Originalfassung von 1929 heißt –, und zwar als Schlüsselfigur von zwei Massakern im Jahr 2014, die bis heute die Welt bewegen.

    »Wir wissen seit langem, dass Parubij am 29. April persönlich zu den Maidan-Kontrollpunkten in der Nähe von Odessa kam, den Leuten kugelsichere Westen der Klasse fünf aushändigte und sie anwies, das Pogrom im Gewerkschaftshaus durchzuführen«, berichtete Wassil Polischuk vergangene Woche. Polischuk war damals Stadtrat in Odessa und Augenzeuge des Gewaltexzesses vom 2. Mai. Nachdem er Ermittlungen verlangt hatte, wurde sein Sohn auf der Straße von drei Unbekannten mit Metallstangen niedergeprügelt und erlitt einen Schädelbruch. Die Familie musste die Ukraine verlassen.


    Der kanadische Politikwissenschafter Ivan Katchanovsky unterstrich vor einigen Tagen Polischuks Vorwürfe. Er hob hervor, dass Parubij, damals Leiter des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, am Vorabend des Vorfalls mit rund 500 Maidan-Schlägern von Kiew nach Odessa gefahren war und die Mordbrennerei explizit angeordnet hatte. Für Katchanovsky ist das nur eines von vielen Indizien dafür, dass die faschistische Jagd auf Maidan-Gegner in jenen Tagen »von hochrangigen Regierungsvertretern orchestriert« worden war, wie er in einer 2024 veröffentlichten Abhandlung über »rechtsextreme politische Gewalt in der Ukraine« darlegt.

    Massaker auf dem Maidan

    »Er befahl, alles niederzuschlagen, zu zerstören und niederzubrennen«, bezeugt Zesari Badschalidse in der Dokumentation »The Square of Broken Hopes« der israelischen Filmjournalistin Anna Stephan von 2018. Badschalidse gehörte zu einer Gruppe von georgischen Scharfschützen, die die Faschisten in Odessa unterstützen sollten. Als die Anti-Maidan-Demonstranten in das Gewerkschaftshaus flüchten mussten, sei Parubijs »Appetit nur noch größer geworden«, so Badschalidse. Obwohl aus dem brennenden Gebäude zunehmend verzweifelte Hilfeschreie zu hören waren, habe Parubij angewiesen, die Löschfahrzeuge der Feuerwehr zu blockieren und die eingeschlossenen Menschen nicht entkommen zu lassen.

    Davor gehörte Parubij bereits zu den Drahtziehern des Massakers auf dem Maidan am 20. Februar 2014 mit Dutzenden Toten. Bei der False-Flag-Operation schossen Sniper aus umliegenden Gebäuden, unter anderem aus dem Hotel Ukraine, auf Demonstranten, Polizisten und vorsätzlich auf Journalisten. Den harten Kern des Scharfschützenkommandos sollen rund 50 Georgier, darunter auch Badschalidse, gebildet haben, die von Mamuka Mamulaschwili, einem Vertrauten des kurz vorher aus dem Amt geschiedenen Präsidenten Micheil Saakaschwili und später Kommandeur der Georgischen Legion der Ukraine, als Söldner rekrutiert worden waren.

    Zeugen ausgeschaltet

    »Andrij Parubij hat die Sniper persönlich vom Flughafen Borispil in Kiew abgeholt und in eine konspirative Wohnung gebracht«, sagte Tristan Zitelaschwili in einem Interview, das junge Welt im Dezember 2024 in Tbilissi geführt hat. Auf ihren Einsatz seien sie im Militärtrainingscenter Krtsanisi in der Nähe der georgischen Hauptstadt vorbereitet worden, das auch von der US-Armee genutzt wird, so Zitelaschwili weiter. Der Generalmajor a. D. war Vorgesetzter von einem der Söldner gewesen, als der noch als Offizier in der georgischen Armee diente, und selbst auf dem Maidan, um als Militärexperte die Lage zu beobachten. Als nach dem gelungenen Staatsstreich in Kiew mindestens sechs der georgischen Maidan-Sniper, die mittlerweile in Mazedonien und anderen osteuropäischen Ländern untergetaucht waren, ermordet wurden, um potenzielle Belastungszeugen loszuwerden, soll der ihm bekannte Söldner Zitelaschwili um Beistand gebeten haben. Daraufhin organisierte Zitelaschwili ein geheimes Treffen von einigen der noch lebenden Georgier mit ausgewählten internationalen Pressevertretern. Dadurch, dass diese Maidan-Sniper die Flucht nach vorn in die mediale Öffentlichkeit antraten, konnte vieles, das bislang als »Räuberpistole« abgetan worden war, als historische Tatsache bewiesen werden.

    Katchanovsky hat in seiner Studie »The Maidan Massacre in Ukraine« Zeugen präsentiert, auch aus dem Umfeld von Parubij, die aussagten, dass der in seiner Funktion als Maidan-Kommandant schon für die als friedlich angekündigte Großdemonstration am 18. Februar ein »Blutvergießen« angeordnet hatte. Den Scharfschützenangriff zwei Tage später hätten Parubij (ebenso der spätere ukrainische Präsident Petro Poroschenko) befohlen, weil die Maidan-Bewegung dringend »heilige Opfer« bräuchte, um an die Macht zu kommen. Ebenso hat Katchanovsky Belege dafür, dass Parubij rund sechs Wochen nach der tödlichen Eskalation der Krawalle Killern des »Rechten Sektors« half, ihre Waffen in Musikkoffern wegzuschaffen, damit Ermittler sie nicht beschlagnahmen konnten.

    Bis heute werden Augenzeugen sowie die wenigen Forscher und investigativen Journalisten, die den Verbrechen von Parubij und seinen Komplizen nachgegangen sind, als »Kreml-Propagandisten« diffamiert. Ivan Katchanovsky kritisierte wiederholt den auffälligen Unwillen westlicher Medien zur Aufklärung, trotz der vorliegenden »explosiven Geständnisse«. Es gibt sogar Fälle von Desinformation: 2021 etwa versuchte das ARD-»Faktenfinder«-Programm die Glaubwürdigkeit der georgischen Sniper zu erschüttern, die gegen Parubij und andere Anstifter der faschistischen Raserei von 2014 ausgesagt hatten – etwa mit der Behauptung einer von ihnen habe in Wahrheit während des Maidan-Massakers im Gefängnis gesessen. »Fake News«, entgegnete Katchanovsky. Falschbehauptungen, Lügen, Verschleierungen finden sich in erschreckend großer Zahl in Qualitätsmedien über die damaligen Ereignisse und deren fatale Folgen – nicht selten stammen sie von Fassadennetzwerken der internationalen Bandera-Lobby.


    Info: https://www.jungewelt.de/artikel/507733.faschisten-in-der-ukraine-der-killerpate.html


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    06.09.2025

    China ungewohnt undiplomatisch: Kaja Kallas ist "unverschämt und respektlos"

    freedert.online, 5 Sep. 2025 15:40 Uhr

    EU-Außenvertreterin Kaja Kallas scheint zu glauben, dass China seine Beteiligung am Zweiten Weltkrieg erfunden habe. So zumindest lassen sich Aussagen verstehen, die sie jüngst in einem Interview machte. In China war man darüber entsetzt.


    China ungewohnt undiplomatisch: Kaja Kallas ist "unverschämt und respektlos"© eudebates.tv


    Screenshot; Kaja Kallas im Interview, 04.09.2025


    Bei einem Auftritt auf dem Videokanal Eurodebates äußerte sich EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas auch zum Zweiten Weltkrieg, zeitlich passend zur Parade zum Sieg über Japan in Peking vor wenigen Tagen. Dabei sagte sie:

    "Wir sehen einen Kampf um die Narrative um den Globalen Süden und den Rest der Welt. Ich war auf einem ASEAN-Treffen, und Russland wandte sich an China, etwa so: 'Russland und China kämpften im Zweiten Weltkrieg. Wir haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, wir haben die Nazis besiegt.' Und ich dachte mir: Okay, das ist etwas Neues. Für alle, die die Geschichte kennen, ist das sehr fragwürdig […] man kann sehen, dass sie dieses Narrativ glauben. Und dann machen die Chinesen Veranstaltungen, in denen sie den Kampf gegen Japan feiern."


    Kaja Kallas: EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor





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    Schon die Bemerkungen unter der Veröffentlichung auf YouTube kritisieren den Standpunkt, den die EU-Außenvertreterin einnahm, deutlich. "Wir haben 35 Millionen Verluste an Soldaten und Zivilisten erlitten, eine japanische Armee von zwei Millionen Mann festgehalten und den japanischen Militarismus besiegt", so ein chinesischer Zuschauer. Ein anderer kommentierte: "Europa ist nicht nur schwach, es hat völlig den Verstand verloren". Wieder ein anderer verwies darauf, dass Kallas, die 1977 geboren wurde, in der siebten Klasse eben diese Fakten nach dem sowjetischen Lehrplan noch gelernt haben müsse.

    Ihre Bemerkungen zu China lösten aber noch etwas weit Ungewöhnlicheres aus als entsprechende Kommentare auf YouTube: Sie führten zu einer offiziellen Stellungnahme des chinesischen Außenministeriums, die auf sozialen Medien verbreitet wurde.


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    "Die Erklärung der wichtigen EU-Beamtin", so der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun, in diesem Video, "ist voller ideologischer Verzerrungen, entbehrt des grundlegenden gesunden Menschenverstands in Bezug auf die Geschichte und schürt offen Rivalität und Konfrontation. Das ist respektlos gegenüber der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und untergräbt die Interessen der EU. Es ist unverschämt und respektlos. China stellt sich dem fest entgegen und verurteilt es scharf."


    Mehr zum Thema – Diplomatie: Wie Chinas Außenminister Kaja Kallas die geopolitischen Verhältnisse erklärt


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    Video https://rumble.com/v6yhwlc-kampf-um-narrative-kallas-bestreitet-sieg-von-russland-und-china-im-zweiten.html Dauer 1:02 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/255224-china-kaja-kallas-unverschaemt-und/


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    06.09.2025

    Kaja Kallas macht die EU zum Gespött der Welt und beleidigt China

    norberthaering.de, vom 4. 09. 2025 

    Die Außenpolitik-Chefin der EU, die Estin Kaja Kallas, die schon des öfteren durch peinliche Ignoranz aufgefallen ist, hat in einem auf Video dokumentierten Auftritt bei eurodebates.tv den endgültigen Beweis ihrer völligen Ungeeignetheit für ihr wichtiges diplomatisches Amt geliefert und China zu einer ungewöhnlich undiplomatischen Antwort provoziert.


    Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik sagte, ab Minute 16, übersetzt (Video auf Youtube):

    „Sie werden dreister. Wir sehen einen Kampf der Narrative um den globalen Süden und den Rest der Welt. Ich war auf einem ASEAN-Treffen, und Russland wandte sich an China, etwa so: „Russland und China kämpften im zweiten Weltkrieg. Wir haben den zweiten Weltkrieg gewonnen, wir haben die Nazis besiegt.“ Und ich dachte mir: Okay, das ist etwas Neues. Für alle, die die Geschichte kennen, ist das sehr fragwürdig. Aber ich kann Ihnen sagen, dass die Leute heutzutage die Geschichte nicht mehr studieren und sich nicht daran erinnern. Man kann sehen, dass sie dieses Narrativ glauben. Und dann machen die Chinesen Veranstaltungen, in denen sie den Kampf gegen Japan feiern.“

    Im Fall von China mag Kallas notfalls noch argumentieren können, dass nicht China den Nazi-Verbündeten Japan besiegte, sondern dass die Untersützung der USA ab 1941 und die Atombomben der USA auf Hiroshima und Nagasaki entscheidend dafür waren, dass Japan gegenüber China kapitulierte. Aber dass sie, anders als zum Beispiel Frankreich, bis zum Schluss, unter großen Opfern, und letztlich erfolgreich gegen die japanischen Invasoren gekämpft haben, dürfen die Chinesen wohl schon feiern und sich zugute halten.

    Im Fall Russlands beziehungsweise der Sowjetunion sind ihre Bemerkungen jedoch unzweifelhaft von einer in ihrem Amt unverzeihlichen Ignoranz und ideologischer Verblendung geprägt. Die Sowjetunion besiegte die eingefallenen Nazi-Truppen und schwächte Nazi-Deutschland damit entscheidend. Die Rote Armee stand als erste in Berlin.

    Als Siegermächte des zweiten Weltkriegs bekamen die Sowjetunion beziehungsweise Russland und China ständige Sitze im UN-Sicherheitsrat.

    Kaja Kallas sollte wegen erwiesener Unfähigkeit zurücktreten oder entlassen werden, um Schaden vom Ansehen der EU und ihren Beziehungen zu China abzuwenden. Die EU droht auf diplomatischem Parkett vollends zur Lachnummer der Welt zu verkommen.

    Die dummdreiste Aussage der Chefdiplomatin der EU blieb nicht unbemerkt. Ein Sprecher der chinesischen Regierung ließ in seiner Antwort (Videoausschnitt auf X) jegliche diplomatische Zurückhaltung beiseite:

    „Die Erklärung der wichtigen EU-Beamtin ist massiv ideologisch verzerrt. Ihr fehlt grundlegender gesunder Menschenverstand in Sachen Geschichte und sie schürt auf eklatante Weise Rivalität und Konfrontation. Das ist respektlos gegenüber der Geschichte des zweiten Weltkriegs und unterminiert die Interessen der EU. Es ist unverschämt und respektlos. Chinas stellt sich dem strikt entgegen und verurteilt es scharf.“

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    EU-finanziert US-Propagandasender
    Ergänzt am 25.5. | 23. 05. 2025 | Die EU-Kommission stellt dem von der CIA gegründeten und bis vor Donald Trumps Finanzierungsstopp vom US-Außenministerium finanzierten Auslands-Propagandasender Radio Free Europe / Radio Liberty (RFE/RL) als kurzfristige Notmaßnahme 5,5 Mio. Euro zur Verfügung, um einen Beitrag zur (kein Witz) „Sicherung freier Medien“ zu leisten: „In einer Zeit wachsender ungefilterter Inhalte ist unabhängiger Journalismus wichtiger denn je“, begründete die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas den ungewöhnlichen Schritt.


    Info: https://norberthaering.de/propaganda-zensur/kaia-kallas/


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