Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Europäischer Militarismus erschwert Konfliktlösung
freedert.online, 8 Sep. 2025 08:01 Uhr
Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Quelle: TASS © Alexander Kasakow
8.09.2025 11:12 Uhr
11:12 Uhr
Flugabwehr zerstört ein Dutzend Drohnen über der Krim
Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwölf unbemannte Flugzeuge über der Teilrepublik Krim zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Eine weitere Drohne wurde vom Himmel über dem Schwarzen Meer geholt. Alle Ziele wurden zwischen 8:00 und 11:00 Uhr Moskauer Zeit zerstört.
11:00 Uhr
Ukraine greift Energodar im Gebiet Saporoschje mit mehreren Drohnen an
Ukrainische Truppen haben am Montag einen Drohnenangriff auf die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje unternommen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow wurden bislang drei Drohnen zerstört. Zwei unbemannte Flugzeuge wurden von einer Anlage der Elektronischen Kampfführung ausgeschaltet.
Der Luftangriff dauert an, warnt Puchow.
10:43 Uhr
US-Interview Selenskij: Trumps Gipfeltreffen in Alaska "gab Putin, was er wollte"
Der ukrainische Präsident erklärte in einem Interview mit dem US-Sender ABC, dass der Kreml mit den USA "Spielchen spiele". Das Gespräch fand im "Westen der Ukraine" statt, laut dem Sender in einer zerstörten Fabrik in US-Besitz.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
10:15 Uhr
Bericht: Mehr als 90 US-Söldner in der Ukraine ums Leben gekommen
Seit dem Jahr 2022 sind laut einem Bericht der New York Times (NYT) mehr als 1.000 US-Staatsbürger als freiwillige Soldaten in die Ukraine gekommen. Nach unabhängigen Einschätzungen könnte sich die Zahl der Söldner aus den USA auf mehrere Tausend belaufen.
Die Zeitung macht darüber hinaus auf Angaben des Nationalen Museums der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg aufmerksam. Das in Kiew ansässige Museum berichte im Rahmen einer dem Konflikt mit Russland gewidmeten Ausstellung über mehrere Tausend Freiwillige aus den USA. Mindestens 92 von ihnen seien im Laufe der Kampfhandlungen ums Leben gekommen.
Um jeden Verdacht auf eine direkte Konfrontation mit Russland zu vermeiden, leiste die US-Regierung den Freiwilligen fast keine Hilfe, fügt die NYT hinzu. Stattdessen würden die Söldner von Nonprofit-Organisationen unterstützt, die unter anderem die sterblichen Überreste der Gefallenen in die Heimat entsandten.
09:22 Uhr
Selenskij: Sieg der Ukraine bedeutet ihr Überleben
Ein Sieg für die Ukraine bedeutet das Überleben, erklärt Präsident Wladimir Selenskij in einem Interview für ABC News. Nach seiner Ansicht setzt sich das russische Staatsoberhaupt Wladimir Putin die Kontrolle über die ganze Ukraine zum Ziel. Wenn Putin dabei scheitere, würde die Ukraine gewinnen:
"Deshalb ist es ein Sieg für uns, zu überleben. Da wir mit unserer Identität, unserem Land und unserer Unabhängigkeit überleben."
Selenskij kommentiert außerdem Putins Vorschlag, ein bilaterales Treffen in Moskau durchzuführen, als Verzögerungstaktik:
"Das ist dasselbe, als ob ich sagen würde, er muss nach Kiew kommen. Es ist verständlich, dass er das tut, um das vereinbarte Treffen nochmals zu verschieben."
08:54 Uhr
Trump kündigt baldiges Telefonat mit Putin an
In einem Gespräch mit Journalisten kündigt US-Präsident Donald Trump ein baldiges Telefonat mit seinem Amtskollegen Wladimir Putin an.
Zu den Angriffen der russischen Armee auf Kiew am 7. September erklärt Trump, er sei mit dem Stand des Ukraine-Konfliktes unzufrieden. Der Präsident zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass der Krieg beigelegt werde.
Außerdem gibt Trump bekannt, dass mehrere europäische Staats- und Regierungschefs nach Washington kommen werden, um über die Lösung des Konfliktes zu diskutieren. Die Besuche würden am Montag oder Dienstag erwartet.
08:23 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört mehrere Drohnen in der Nacht
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr sieben unbemannte Flugzeuge des Gegners abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Ziele über folgenden Regionen Russlands zum Absturz gebracht:
- drei über dem Gebiet Tula,
- zwei über dem Gebiet Smolensk,
- je eine über den Gebieten Brjansk und Rjasan.
08:00 Uhr
Peskow: Europäischer Militarismus erschwert Konfliktlösung

Der europäische Militarismus erschwert die Beilegung des Ukraine-Konfliktes, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow. In einem Interview am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums weist der Beamte auf den Aufruf der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hin, die Ukraine "in ein Stachelschwein aus Stahl" zu verwandeln. TASS zitiert Peskow mit den Worten:
"Was ist das? Wenn wir ein Klischee aus der Zeit des Kalten Krieges verwenden, ist das ungezügelter europäischer Militarismus. Diese Haltung der Europäer trägt nicht zum Beilegungsprozess bei, sondern erschwert ihn."
7.09.2025 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Ständiger Vertreter Russlands: IAEO-Position veranlasst Kiew, Nuklearanlagen anzugreifen
Laut Michail Uljanow, dem ständigen Vertreter Russlands bei internationalen Organisationen in Wien, ist Moskau mit der Position des IAEA-Sekretariats in Bezug auf die ukrainischen Angriffe auf AKW Saporoschje sowie auf die Region Kursk nicht vollständig zufrieden, und die derzeitige Position der Behörde trage nur dazu bei, dass Kiew seine rücksichtslosen Angriffe auf Nuklearanlagen fortsetze. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Wie Uljanow weiter feststellt, "verschließt man die Augen vor den Verbrechen, die von der ukrainischen Seite begangen wurden". Er betont:
"Ich würde nicht sagen, dass Rafael Grossi Partei ergreift. Er versucht, einen gleichmäßigen, mehr oder weniger gleichmäßigen Abstand zwischen dem Sekretariat und Moskau auf der einen Seite und Kiew auf der anderen Seite zu wahren. Aber im Grunde genommen scheinen er und das Sekretariat zu versuchen, die Ukraine zu schützen und ihre Verbrechen zu ignorieren. Und Rafael hat nie öffentlich erklärt, dass die Ukraine für die Angriffe auf das AKW Saporoschje verantwortlich ist. Er weiß ganz genau, dass es die Ukrainer waren, weigert sich aber, dies öffentlich zu sagen. Natürlich wird eine solche Haltung die Ukraine nur dazu veranlassen, ihre rücksichtslosen Angriffe auf Nuklearanlagen fortzusetzen."
20:35 Uhr
Patruschew: "Nord Stream" von einem Team erfahrener Ostsee-Saboteure gesprengt
In einem Kommentar der Zeitung Kommersant zum Verlauf der Ermittlungen zum Terroranschlag auf die Nord-Stream-Pipeline kritisierte der Berater des russischen Präsidenten und Vorsitzende des Seegerichtshofs Russlands, Nikolai Patruschew, die Version, wonach die Gaspipeline von Ukrainern gesprengt worden sei. Seinen Worten zufolge stellen sich dazu für kompetente Personen viele Fragen, die sie zu der Annahme veranlassen, dass der Terroranschlag unter Beteiligung hochprofessioneller Vertreter der NATO-Sonderdienste vorbereitet und durchgeführt wurde. Bei weitem nicht jede Armee oder jeder Sonderdienst der Welt verfügt über Taucher, die in der Lage sind, eine solche Aktion kompetent und vor allem heimlich durchzuführen, betonte er. Patruschew merkte an:
"Es handelt sich eindeutig um einen Sabotageakt, der auf sehr professionellem Niveau durchgeführt wurde. Die Zerstörung eines Abschnitts einer Unterwasserpipeline ist an sich schon eine ziemlich komplexe Aufgabe … Im Fall von Nord Stream wurde diese Aufgabe offensichtlich von einem hochkarätigen Team von Saboteuren gelöst, die über große Erfahrung in der Arbeit in erheblichen Tiefen und unter den schwierigen hydrologischen Bedingungen der Ostsee verfügen."
"Einer der Geheimdienste, der diese Aufgabe erfüllen kann, ist der berühmte britische Special Boat Service. Dabei handelt es sich um eine der ältesten militärischen Sabotageeinheiten, die sich während des Zweiten Weltkriegs einen Namen gemacht hat."
20:14 Uhr
Europa sucht nach "Kanonenfutter" für die ukrainische Armee
Wird Europa gegen Russland Krieg führen? Die Idee, reguläre europäische Truppen in die Ukraine zu entsenden, ist äußerst umstritten. Die Europäer setzen jedoch darauf, weltweit "Kanonenfutter" für die ukrainischen Streitkräfte zu finden. Sie hoffen, mit deren Hilfe die Front halten zu können und Russland zu einem für es ungünstigen Frieden zu zwingen.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wadim Truchatschjow auf unserer Website.
19:56 Uhr
Region Kursk: Wohnhäuser und Lagerhaus in Rylsk durch ukrainischen Angriff beschädigt
Die ukrainischen Streitkräfte haben Rylsk im Gebiet Kursk beschossen, wobei Mehrfamilienhäuser, Privathäuser und ein Lagerhaus beschädigt wurden. Dies teilte der amtierende Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Heute Nachmittag wurde die Stadt Rylsk vom Feind beschossen. Vorläufigen Angaben zufolge wurden Mehrfamilienhäuser, Privathäuser und ein Lagerhaus beschädigt. Es liegen keine Informationen über Opfer vor. Die Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz. Die Daten über die Folgen des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte werden derzeit präzisiert."
19:28 Uhr
Experte: Übergabe von russischen Aktiva an Kiew ändert nichts an der Frontlinie
Die Übertragung der Erträge aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten durch London an Kiew wird die Lage nicht ändern, die russischen Truppen werden weiter vorrücken und die ukrainischen sich weiter zurückziehen. Diese Meinung äußerte der Militäranalyst und Chefredakteur der Zeitschrift Nazionalnaja Oborona (Nationale Verteidigung), Igor Korotschenko, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte, dass die ukrainische Armee unterbesetzt und ihre Motivation stark untergraben sei. Dennoch, so Korotschenko weiter, wehre sich der Feind, "aber die russische Armee erzielt entlang der gesamten Front taktische Erfolge und rückt unaufhaltsam vor." Der Experte merkte an:
"An der Frontlinie selbst wird es keine Veränderungen geben, da die strategische Initiative vollständig in den Händen des russischen Militärs liegt. Die ukrainischen Streitkräfte ziehen sich zurück. Und wir werden weiterhin vorrücken, während sich die ukrainischen Streitkräfte zurückziehen."
18:57 Uhr
Ukraine meldet schwersten Angriff seit Kriegsbeginn
In der vergangenen Nacht soll Russland die Ukraine mit einer Rekordzahl an Drohnen angegriffen haben. Wie die ukrainische Luftwaffe behauptet, habe das russische Militär 805 Kampfdrohnen, neun Marschflugkörper vom Typ Iskander-K und vier ballistische Raketen vom Typ Iskander-M eingesetzt. Das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Kiew sei dabei zu Schaden gekommen.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass nur Industrieunternehmen und Logistikzentren in Kiew angegriffen wurden. Unter den getroffenen Zielen erwähnt die russische Militärbehörde auch das Rüstungswerk Kiew-67 am westlichen Rand der ukrainischen Hauptstadt und die Logistikbasis des Unternehmens STS-Grupp am südlichen Rand von Kiew. Andere Objekte in der ukrainischen Hauptstadt habe das russische Militär nicht angegriffen, präzisiert die russische Militärbehörde.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
18:30 Uhr
Syrski: Richtung Pokrowsk ist eine der schwierigsten
Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, Alexander Syrski, bezeichnete den Abschnitt der Front bei Krasnoarmejsk (ukrainisch: Pokrowsk) auf dem von Kiew kontrollierten Gebiet der Donezker Volksrepublik als den für Kiew schwierigsten. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Die Richtung Pokrowsk bleibt eine der schwierigsten."
17:58 Uhr
Fico zu Selenskij: "Man kann seine Interessen nicht schützen indem man anderen schadet"
Am Freitag sind Robert Fico und Wladimir Selenskij zu Gesprächen zusammengekommen. In einem Interview am Samstag gab der slowakische Premier Einblicke in das Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten. Er sagte, dass durchaus Interesse an gutnachbarschaftlichen Beziehungen bestehe.
Allerdings könne Selenskij seine eigenen nationalen Interessen nicht schützen, indem er anderen schadet. Die Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur schaden auch der Slowakei, so Fico.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
17:29 Uhr
Sumy: Für seine Kritik an den Sicherheitskräften bekannter ukrainischer Journalist ermordet
Medien berichten, dass der ukrainische Journalist Alexander Tachtai, bekannt für seine Ermittlungen zu Korruption beim Bau von Verteidigungsanlagen in der Ukraine und seine Kritik an den ukrainischen Sicherheitskräften, in der Stadt Sumy ermordet wurde. Russische Sicherheitsbehörden teilten dazu der Agentur TASS mit:
"Der ukrainische Investigativjournalist Alexander Tachtai, der die Regierung und die Sicherheitskräfte kritisiert hatte, wurde in Sumy ermordet. Vor einem Monat war bereits ein Attentat auf ihn verübt worden. Tachtai hatte Ermittlungen gegen Führungskräfte der Verwaltung von Sumy, der Polizei und der ukrainischen Armee durchgeführt."
16:58 Uhr
Expertin: Kiew zielte auf kulturellen Völkermord im Gebiet Kursk ab
Die Leiterin des Nationalen Zentrums für historisches Gedächtnis des Präsidenten Russlands, Jelena Malyschewa, sprach in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums über den geplanten kulturellen Völkermord durch die ukrainischen Streitkräfte in der Region Kursk. Sie kommentierte damit den derzeit laufenden Prozess der Erstellung eines Verzeichnisses von Kulturgütern, die im Zuge der groß angelegten Invasion der ukrainischen Truppen verloren gingen oder beschädigt wurden. Sie merkte an, dass sich bei der Analyse der beschädigten Kulturdenkmäler ein "interessantes Puzzle" ergeben habe – es sei deutlich geworden, dass Kiew in der Region Kursk gezielt Objekte zerstört habe, die zum russischen Kulturcode und zum historischen Gedächtnis des Volkes gehörten. Malyschewa betonte:
"Das ist natürlich ein kultureller Völkermord. Sie zerstörten Denkmäler, die historischen Persönlichkeiten gewidmet waren. Zweitens zerstörten sie das sogenannte unmittelbare Gedächtnis. Das ist alles, was mit dem sowjetischen Erbe, mit sowjetischen Staatsmännern, bestimmten Ereignissen und Fakten zu tun hat. Sie versuchten, die Verbindung zwischen den Generationen zu kappen. An dritter Stelle waren Bildungseinrichtungen bedroht. Schulen, Universitäten und Institute, die gerade den nationalen Code, nämlich den Bildungscode, verkörpern, wurden zerstört. Kulturinstitutionen und Vereine wurden ebenfalls vernichtet. All das, worauf wir in architektonischer Hinsicht stolz sind, war bedroht. Das sind die Schlösser, die Bauten, die Bauwerke großer Architekten, die ebenfalls ein Gegenstand des Stolzes unseres Landes und unserer Gesellschaft sind. Und natürlich alles, was mit dem Glauben zu tun hat. Alles, was mit dem Heiligsten für die russische Gesellschaft verbunden ist, nämlich die Kirchen."
16:19 Uhr
Ukrainische Armee setzt vermehrt Antipersonenminen aus NATO-Ländern ein
Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti von Aufklärern des russischen Truppenverbands Dnjepr berichtet wurde, setzt die ukrainische Armee vermehrt Antipersonenminen aus NATO-Ländern ein und kombiniert diese mit verschiedenen Arten von Sprengsensoren. Die Zahl der von den ukrainischen Truppen eingesetzten westlichen Antipersonenminen nehme stetig zu, so die russischen Militärs weiter. Dazu erklärten sie unter anderem:
"Es war interessant, ihre Vorbereitungen zur Minensprengung zu beobachten. Die Minen und Sprengschnüre, die sie gegen uns eingesetzt haben. Das waren Minen vom amerikanischen Typ MON-50 … Wir haben zunächst sogar versucht, sie zu zählen, aber dann haben wir aufgehört, weil dort einfach alles dermaßen übersät war, dass es sinnlos war, zu zählen … Der Feind befestigt Sensoren an ihnen. Bewegungssensoren, Metallsensoren, Durchfahrtsensoren, Kippsensoren. Diese Minen werden dann damit aktiviert. Jede Mine ist schwer zu entschärfen, aber bei solchen Minen muss man vor allem die Besonderheiten jeder Minenart kennen und aus der Ferne versuchen zu bestimmen, welcher Sensor daran angebracht ist."
15:42 Uhr
Russland weist Attacke auf Regierungsgebäude in Kiew zurück: Angriff galt nur Militärzielen
Russlands Verteidigungsministerium teilt auf Telegram Einzelheiten über seinen jüngsten Luftangriff auf Objekte in der Ukraine mit. Demnach habe man bei dem "massiven Schlag" am 7. September hochpräzise Waffen und Kampfdrohnen eingesetzt. Die Attacke habe Orten gegolten, an denen der Gegner unbemannte Luftfahrzeuge hergestellt, zusammengebaut, repariert und gelagert habe. Außerdem habe man Drohnenbasen und Luftstützpunkte im Zentrum, Süden und Osten der Ukraine anvisiert.
Unter den getroffenen Zielen erwähnt die russische Militärbehörde auch das Rüstungswerk Kiew-67 am westlichen Rand der ukrainischen Hauptstadt und die Logistikbasis des Unternehmens STS-Grupp am südlichen Rand von Kiew.
Alle anvisierten Objekte seien getroffen worden. Andere Objekte in der ukrainischen Hauptstadt habe das russische Militär nicht angegriffen, präzisiert die russische Militärbehörde offenbar mit Blick auf das Regierungsgebäude in Kiew, das bei der Attacke am Sonntagmorgen in Brand geraten war.
15:13 Uhr
Österreich fordert mehr Sanktionsdruck auf Russland
Österreichs Außenministerium hat auf der Plattform X die jüngsten russischen Luftangriffe auf die Ukraine verurteilt. Die Attacke wurde als "brutal" bezeichnet. Mit Blick auf die zivilen Opfer forderte die Regierung in Wien die internationale Gemeinschaft dazu auf, Russland noch stärker unter Druck zu setzen – unter anderem mit Sanktionen.
14:38 Uhr
Selenskij zu Fico: Angriffe auf Energieinfrastruktur Russlands möglich
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in einem Gespräch mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico erneut damit gedroht, die russische Energieinfrastruktur anzugreifen. Fico warnte, dass ukrainische Angriffe auf russische Energienetze auch der Slowakei Schaden zufügen. Er verwies dabei auf Attacken gegen die Druschba-Ölpipeline, die bereits zu zeitweisen Lieferausfällen geführt hatten.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:05 Uhr
Bericht: Von USA geschulte Spezialeinheiten des ukrainischen Grenzschutzes nach Woltschansk verlegt
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Quellen in den russischen Sicherheitskräften berichtet, wurde eine Spezialeinheit des ukrainischen Grenzschutzes aus dem 10. Grenzkommando in Richtung Woltschansk verlegt, wo derzeit heftige Kämpfe stattfinden. Russische Behörden teilten Journalisten außerdem mit, dass die Einheit von amerikanischen Ausbildern trainiert worden sei und der ehemalige US-Außenminister Anthony Blinken den Kommandeur persönlich getroffen habe. Es wurde angemerkt:
"Die Verlegung der Spezialeinheit Dosor des ukrainischen Grenzschutzes, die zum 10. Grenzschutzkommando in Odessa gehört, in Richtung Woltschansk ist bestätigt. Die Ausbildung der Einheit wurde noch vor Beginn der russischen Sonderoperation von US-amerikanischen Ausbildern durchgeführt, und der Kommandeur der Einheit traf sich persönlich mit dem ehemaligen US-Außenminister Blinken."
13:36 Uhr
RT DE-Exklusiv: Drohnen-Innovation im Donbass – Teamarbeit an der Front
Während die Front weiter vorrückt, arbeiten russische Soldaten an der Weiterentwicklung ihrer Drohnen, um deren Kampfeigenschaften zu verbessern. Dabei spielt Teamarbeit eine entscheidende Rolle.
Unser Korrespondent Iwan Poljanskij hat zwei Frontabschnitte im Donbass besucht und berichtet nun exklusiv über die Details. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
13:10 Uhr
Russisches Militär: Ortschaft Choroscheje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Alexejewka, Malaja Rybiza und Junakowka im Gebiet Sumy sowie Tschugunowka, Loschakowo, Ambarnoje und Woltschansk im Gebiet Charkow getroffen. Dabei seien mehr als 175 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Wagen, zwei Geschütze, drei Anlagen zur elektronischen Kampfführung und zwei Lager mit Militärzubehör verloren.
Der Truppenverband West habe günstigere Positionen bezogen, indem er in der Nähe der Ortschaften Senkowo, Borowskaja Andrejewka und Smorodkowka im Gebiet Charkow Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 230 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, einen Mehrfachraketenwerfer, vier Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung und sieben Munitionslager zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und nahe den Siedlungen Nikiforowka, Konstantinowka, Sewersk, Stepanowka, Minkowka und Tscherwonoje in der DVR gegnerische Einheiten getroffen. Das Ministerium in Moskau beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 265 Soldaten. Der Gegner habe außerdem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen, sechs Geschütze, eine Anlage zur elektronischen Kampfführung, drei Munitionslager und vier Lager mit Militärzubehör verloren.
Der Truppenverband Mitte setze seinen Vormarsch fort, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte unweit der Ortschaften Rubeschnoje, Wessjoloje, Nowonikolajewka, Artjomowka, Krasnoarmeisk, Wladimirowka und Kutosowka in der DVR getroffen habe. Dabei habe der Gegner bis zu 460 Soldaten verloren. Drei Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost habe auf seinem Vormarsch die Ortschaft Choroscheje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Doroschnjanka, Uspenowka, Tscherwonoje im Gebiet Saporoschje sowie Nowopawlowka und Alexejewka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 200 Armeeangehörige. Es seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, drei Geschütze und ein Lager mit Militärzubehör zerstört worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Otradokamenka, Tjaginka und Antonowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei habe der Gegner bis zu 60 Kämpfer verloren. Zudem habe das russische Militär ein Geschütz, sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und ein Lager mit Militärzubehör zerstört.
Ferner meldet das russische Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Rüstungsunternehmen, Waffenlager, Militärflugplätze, Transportinfrastrukturen, Drohnenwerke, Drohnenbasen, zwei Radaranlagen und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Ihrerseits habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden drei Lenkbomben, drei HIMARS-Geschosse und 210 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 666 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 82.250 Drohnen, 627 Flugabwehrraketenkomplexe, 24.992 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.590 Mehrfachraketenwerfer sowie 29.337 Geschütze und Mörser verloren.
12:39 Uhr
Gouverneur meldet drei Tote und fünf Verletzte bei Angriffen auf 30 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 30 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 40 Geschosse abgefeuert und 129 Drohnen eingesetzt, von denen 75 abgefangen worden seien.
In der Statistik beklagt der Politiker mehrere Todesopfer und Verletzte unter der Zivilbevölkerung. So seien in der Siedlung Grusskoje zwei Männer verletzt worden. Eine ukrainische Drohne habe auf der Autostraße Kasinka – Possochowo einen Dienstbus angegriffen. Der Fahrer sei ums Leben gekommen, der Beifahrer habe Verletzungen erlitten. Ein Zivilist sei bei einem Drohnenangriff auf sein Fahrzeug in der Nähe der Ortschaft Borki schwer verletzt worden. Bei einem Drohnenangriff auf einen Kleintransporter sei unweit der Siedlung Massytschewo ein Mann ums Leben gekommen. Eine Einwohnerin der Siedlung Dunaika habe infolge der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten. Ein Einwohner der Siedlung Nowaja Tawolschanka sei getötet worden, als eine ukrainische Drohne explodiert sei.
Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 15 Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, eine soziale Einrichtung, ein Lagerhaus, drei Stromleitungen, ein Bus, ein Lkw, zwei Kleintransporter und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.
12:01 Uhr
Ungarns Außenminister: Diese Heuchler kaufen selber weiterhin russisches Öl
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bezeichnete diejenigen, die Ungarn dazu auffordern, den Kauf von russischem Öl einzustellen, als "Heuchler". Szijjártó erklärte, dass auch andere europäische Länder russisches Öl weiterhin kaufen – aber über indirekte Kanäle.
"Sie kaufen heimlich russisches Öl, weil es billiger ist."
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:34 Uhr
Nächtliche Angriffe auf Westukraine: Polen versetzt seine Luftwaffe in Alarmbereitschaft
Wegen der russischen Luftangriffe auf den Westen der Ukraine hat Polen in der Nacht zum Sonntag seine Luftwaffe in Alarmbereitschaft versetzt, um die Sicherheit des eigenen Luftraums zu gewährleisten. Das EU- und NATO-Land entsandte seine Kampfflugzeuge an die Grenze. Beteiligt waren auch Kampfjets der Verbündeten. Das operative Kommando der polnischen Streitkräfte teilte auf der Plattform X mit, es handele sich um "präventive Maßnahmen", die auf die Sicherung des Luftraums und den Schutz der Bevölkerung gerichtet seien.
In einem späteren Eintrag erklärte die Behörde den Einsatz für beendet und dankte den Niederlanden für die Unterstützung. Der NATO- und EU-Partner habe zur Sicherung des Luftraums mit seinen F-35-Kampfflugzeugen beigetragen. Polen überwache weiterhin die Lage in der Ukraine genau und sei allzeit bereit, seine eigene Sicherheit zu gewährleisten.
11:00 Uhr
Ukraine meldet schwersten Angriff seit Kriegsbeginn
In der vergangenen Nacht soll Russland die Ukraine mit einer Rekordzahl an Drohnen angegriffen haben. Wie die ukrainische Luftwaffe behauptet, habe das russische Militär 805 Krampfdrohnen, neun Marschflugkörper vom Typ Iskander-K und vier ballistische Raketen vom Typ Iskander-M eingesetzt.
Ministerpräsidentin Julia Swiridenko bestätigt auf der Plattform X, dass das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Kiew zu Schaden gekommen sei. Sie belegt dies mit Aufnahmen. Die Welt müsse auf die Zerstörungen reagieren, der Sanktionsdruck müsse erhöht werden, vor allem gegen russisches Öl und Gas, forderte die Politikerin.
Der ukrainische Zivilschutz berichtet über zahlreiche Opfer unter der Zivilbevölkerung in verschiedenen Landesteilen. In der Hauptstadt Kiew sollen laut Bürgermeister Vitali Klitschko drei Menschen ums Leben gekommen sein – darunter ein Säugling. Unter den Verletzten sei auch eine schwangere Frau. Außerdem vermeldet der Politiker mehrere beschädigte Wohnhäuser.
Örtliche Medien haben zudem über Explosionen in den Städten Odessa, Charkow, Dnjepropetrowsk, Saporoschje und Kriwoi Rog berichtet.
10:35 Uhr
Kadyrow für Fortsetzung der Sonderoperation: Ukraine muss eine Region Russlands werden
Ramsan Kadyrow, das Oberhaupt der Teilrepublik Tschetschenien, hat sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti für die Fortsetzung der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine ausgesprochen. Seine Haltung begründete er mit der jetzigen Situation auf dem Schlachtfeld.
"Ich bin der Meinung, dass es für uns nicht vorteilhaft ist, jetzt die Kampfhandlungen einzustellen."
Man habe die Ziele und die Aufgaben der Sonderoperation eigentlich nicht aus der Luft gegriffen, fügte Kadyrow hinzu. Sie seien eine Garantie für die Sicherheit der Russischen Föderation.
"An unseren Grenzen ist Frieden erst dann möglich, wenn die Ukraine eine Region oder ein Bezirk Russlands ist."
10:08 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 46 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. September 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki – 6,
- Golaja Pristan – 3,
- Staraja Sburjewka – 4,
- Bechtery – 3,
- Nowaja Kachowka – 7.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Nowaja Majatschka, Staraja Majatschka und Aljoschki seien insgesamt 23 Geschosse abgefeuert worden.
Eine 70-jährige Einwohnerin der Ortschaft Golaja Pristan sei bei einem Drohnenangriff tödlich verletzt worden, heißt es.
09:37 Uhr
DVR meldet zehn ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zehn Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwölf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. September bis 0 Uhr am 7. September (Ortszeit) wurden drei zivile Personen verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Linienbusse zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 20 Angriffe aus der Ukraine vermeldet, es wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung bekannt gegeben. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.
09:02 Uhr
"Bullsh*t" – Medwedew über Sicherheitsgarantien für die Ukraine
Nachdem Emmanuel Macron am Donnerstag gesagt hatte, 26 Staaten der "Koalition der Willigen" hätten sich verpflichtet, Sicherungstruppen auf Land, See oder in der Luft bereitzustellen, um die Ukraine nach einem Waffenstillstand zu "schützen", erklärte Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, diese Pläne auf Englisch zu "Bullshit".
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:30 Uhr
Zivilist bei Drohnenattacke auf Gebiet Woronesch verletzt
Gouverneur Alexander Gussew gibt auf Telegram bekannt, dass die russische Luftabwehr über dem Gebiet Woronesch ungefähr 20 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen habe. Von der nächtlichen Attacke seien fünf Bezirke, darunter Liski, Rossosch und Anna, betroffen worden. Der Politiker meldet ein Opfer. Bei diesem handele es sich um einen Mitarbeiter einer Farm im Bezirk Anna. Der Mann habe schwere Verletzungen erlitten und werde aktuell auf der Intensivstation behandelt.
Gussew berichtet zudem über Sachschäden. So seien drei Einfamilienhäuser und eine Stromleitung beschädigt worden. Darüber hinaus habe eine Scheune Feuer gefangen.
08:04 Uhr
Drohnenattacke auf Region Krasnodar: Erdölraffinerie gerät in Brand
In der Nacht zum Sonntag hat es erneut einen massiven Drohnenangriff auf die südrussische Region Krasnodar gegeben. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen auf Telegram über 21 abgeschossene ukrainische Drohnen.
Der Krisenstab der Region Krasnodar meldete ebenfalls auf Telegram einen Brand auf dem Gelände einer Erdölraffinerie in der Siedlung Ilski. Das Feuer sei durch herabstürzende Drohnenteile verursacht worden und habe eine Anlage beschädigt, hieß es. Von den Flammen sei eine Fläche von einigen Quadratmetern ergriffen worden. Man habe den Brand schnell gelöscht.
Die Behörden vermeldeten weder Todesopfer noch Verletzte. Das Betriebspersonal sei evakuiert worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. In den sozialen Medien tauchten Videos auf, die den Brand in der Erdölraffinerie Ilski zeigen sollen.
07:32 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 69 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 23 Uhr MESZ am Samstag bis 5:30 Uhr MESZ am Sonntag 69 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 21,
- Gebiet Woronesch – 13,
- Gebiet Belgorod – 10,
- Gebiet Astrachan – 7,
- Gebiet Wolgograd – 6,
- Asowsches Meer – 4,
- Gebiet Rostow – 3,
- Gebiet Brjansk – 2,
- Gebiet Kursk – 1,
- Gebiet Rjasan – 1,
- Republik Krim – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
07:03 Uhr
Luftangriffe auf Ukraine – Brand in Regierungsgebäude in Kiew
Die Ukraine meldet erneut schwere Luftangriffe aus Russland. In der Nacht seien Städte in nahezu allen Landesteilen mit Kampfdrohnen und Marschflugkörpern attackiert worden, berichten örtliche Medien. Es gebe Dutzende Verletzte.
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko vermeldete auf Telegram ein Feuer im ukrainischen Regierungsgebäude. Den Brand sollen herabstürzende Drohnenteile verursacht haben. Zudem gab er Schäden an etlichen Wohngebäuden bekannt. Ein Kleinkind und zwei weitere Zivilisten seien bei den nächtlichen Angriffen getötet worden. Mindestens 18 Menschen hätten Verletzungen erlitten.
Explosionen wurden auch aus den Städten Odessa, Charkow, Dnjepropetrowsk, Saporoschje und Kriwoi Rog gemeldet.
Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.
6.09.2025 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:49 Uhr
Kiew greift Ausbildungszentrum des AKW Saporoschje an
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Ausbildungszentrum des Atomkraftwerkes Saporoschje mit unbemannten Flugzeugen angegriffen. Laut dem Pressedienst des Atommeilers trafen die Drohnen das Dach eines der Gebäude des Zentrums, das 300 Meter vom Kraftblock entfernt ist. Ein Brand und schwere Schäden konnten verhindert werden.
Mit diesem Angriff setzte Kiew seine Strategie fort, Druck auf Mitarbeiter des AKW auszuüben, heißt es vom Pressedienst. Dabei nehme die Ukraine nicht nur das Kraftwerk, sondern auch die nächstgelegene Stadt Energodar immer wieder ins Visier.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.







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