Liveticker Alaska-Gipfel: Putin zeigt sich nach Gipfeltreffen mit Trump zufrieden
freedert.online, 16 Aug. 2025 21:58 Uhr
Es könnte eine historische Zusammenkunft werden: Am Freitag treffen sich US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin in Alaska. Es ist das erste Treffen zwischen den Regierungschefs beider Länder seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts im Februar 2022.

16.08.2025 21:57 Uhr
21:57 Uhr
Putin zeigt sich nach Gipfeltreffen mit Trump zufrieden
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich im Nachgang zufrieden über sein Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump in Alaska geäußert. "Das Gespräch war sehr offen, inhaltlich reichhaltig und bringt uns meiner Meinung nach den gewünschten Lösungen näher", sagte Putin vor einer Sitzung mit Vertretern des Präsidentenstabs, der Regierung, der Staatsduma, Ministerien und Abteilungen im Kreml. "Wir haben seit Langem keine direkten Verhandlungen dieser Art auf einer solchen Ebene mehr geführt", fügte er nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS hinzu. Der russische Präsident erklärte:
"Wir haben praktisch alle Bereiche unserer Zusammenarbeit besprochen, aber in erster Linie haben wir natürlich über eine mögliche Lösung der Ukraine-Krise auf einer fairen Basis gesprochen."
Russland respektiere die Position der US-Regierung über die Notwendigkeit einer raschen Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine, sagte Putin und erklärte weiterhin: "Nun, auch wir würden dies begrüßen und möchten alle Fragen mit friedlichen Mitteln lösen."
21:36 Uhr
Politologe zum Alaska-Gipfel: Persönlicher Kontakt zwischen Putin und Trump bereits wichtiges Ergebnis
Der Politologe Dr. Christian Machek ist der Ansicht, die Ergebnisse des Alaska-Gipfels belegten Verbesserungen in den Beziehungen zwischen Russland und den USA. Allein das persönliche Treffen und der direkte Austausch der Präsidenten sei bereits ein wichtiges Resultat des Treffens in Anchorage.
21:19 Uhr
Medienbericht: Unterlagen zum Alaska-Gipfel in Hotel-Drucker gefunden
In einem Hotel-Drucker in Anchorage wurden laut einem US-Medienbericht vorbereitende Unterlagen für die Teilnehmer des Gipfeltreffens zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump gefunden.
Wie das US-Rundfunknetzwerk NPR berichtet, sollen die acht Seiten am Freitagmorgen im Business Center des Hotels Captain Cook entdeckt worden sein. Das Hotel liegt rund 20 Fahrminuten von der Militärbasis Elmendorf-Richardson entfernt, wo das Treffen der beiden Präsidenten zum Ukraine-Krieg stattfand.
Die von NPR veröffentlichten Unterlagen enthalten unter anderem einen detaillierten Zeitplan mit konkreten Besprechungsräumen des Treffens, Ansprechpartner des US-Außenministeriums mit Telefonnummern, das Menü des geplanten Mittagessens und Mini-Biografien mit Fotos der Teilnehmenden sowie Aussprachehilfen zu ihren Namen.
Eine US-Regierungssprecherin sagte dem US-Sender ABC News dazu: "Es ist lächerlich, dass NPR ein mehrseitiges Mittagsmenü veröffentlicht und das als 'Sicherheitslücke' bezeichnet." Sie bestritt nicht, dass Dokumente gefunden wurden.
20:40 Uhr
Journalist zum Alaska-Gipfel: Russland und die USA wollen Frieden – EU will ihn torpedieren
Der freie Journalist René-Burkhard Zittlau meint, das Putin-Trump-Treffen in Alaska habe das gegenseitige Verständnis zwischen Russland und den USA gestärkt und die Absicht beider Länder gezeigt, eine friedliche Lösung des Konflikts in der Ukraine zu finden.
20:06 Uhr
Schwarzenegger fassungslos: Trump wirkte "wie eine nasse Nudel"
Auf das Gipfeltreffen der Präsidenten Russlands und der USA fühlte sich auch Arnold Schwarzenegger genötigt zu reagieren. Der frühere Bodybuilder, Schauspieler und republikanische Ex-Gouverneur von Kalifornien sparte nicht mit deutlichen Worten an die Adresse Trumps: "Du hast dagestanden wie eine nasse Nudel."
Schwarzenegger zeigte sich empört über Trumps Auftritt beim Gipfeltreffen mit seinem russischen Amtskollegen in Alaska.
Er appellierte an Trump, sich an die markige Rede seines Amtsvorgängers Ronald Reagan zu erinnern, der in einer Rede an der Berliner Mauer von Michail Gorbatschow gefordert hatte, diese einzureißen.
An Trump gewandt, spottet Schwarzenegger weiter:
"Ich habe mich gefragt, wann du ihn um ein Selfie bitten wirst."
19:24 Uhr
Zustimmung von unerwarteter Seite: Hillary Clinton lobt Trump für seine Friedensbemühungen mit Russland
Hillary Clinton, frühere "First Lady" und spätere Außenministerin der USA, zeigte sich von den diplomatischen Initiativen Donald Trumps angetan. So erklärte Clinton, sie fühle sich von Trumps Vorgehen "ermutigt".
Die Politikerin der US-Demokraten vertrat darüber hinaus die Ansicht, dass Trumps Regierung, wie sie formulierte, gute "Arbeitsbeziehungen" zum Wohle der europäischen Sicherheit unterhalte.
Clinton hatte im Zentrum des sogenannten "Russiagate"-Skandals gestanden, dessen Untersuchung durch Präsident Trump erst vor wenigen Wochen neu aufgerollt wurde.
18:47 Uhr
Alaska-Gipfel: "Diplomatischer Stillstand wurde durchbrochen"
Nach dem Alaska-Gipfel bewertet der Politikexperte Gert Ewen Ungar die Gespräche zwischen Donald Trump und Wladimir Putin als Durchbruch mit deutlich verbesserter Gesprächsatmosphäre.
Ungar zufolge sei Trump aufrichtig an einer Lösung des Ukraine-Kriegs interessiert, werde jedoch von Kräften in den USA und besonders in Europa gebremst. EU-Regierungen und Präsident Wladimir Selenskij seien derzeit nicht zu Frieden bereit; Europa habe zudem nicht die Mittel, den Krieg gegen Russland zu gewinnen.
18:10 Uhr
Medienbericht: Europäische Staats- und Regierungschefs zu Treffen zwischen Trump und Selenskij eingeladen
Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind zu einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Wladimir Selenskij am Montag ins Weiße Haus eingeladen worden. Dies berichtet die Zeitung New York Times unter Berufung auf ungenannte Beamte.
Angeblich werde Trump bei dem Treffen im Weißen Haus seinen Plan zur Beilegung des Konflikts mit Selenskij besprechen.
Wie der US-Staatschef mitteilt, sind sich sowohl Selenskij als auch die europäischen Staatschefs einig, dass der beste Weg zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine ein Friedensabkommen und nicht nur ein Waffenstillstand ist.
17:29 Uhr
Kreml-Sondergesandter Dmitrijew: Alaska-Bär war Glücksbringer
Der Sondergesandte des russischen Präsidenten, Kirill Dmitrijew, der in Alaska Mitglied der russischen Delegation war, sieht die Resultate des Treffens als großen Erfolg. Die Beziehungen zwischen Russland und den USA befänden sich auf dem Wege der Besserung, und das trotz mächtiger Widerstände, sagte er gegenüber RT.
Kann dies ohne die Hilfe höherer Kräfte passieren? Offenbar nicht, meinte der Diplomat halbernst, als er über seine kurze Begegnung mit einem halbwüchsigen Bären am Vortag des Gipfels berichtete. Er schrieb:
"Vor dem US-Russland-Gipfel in Alaska einen Bären getroffen. ???? Hoffentlich ein gutes Zeichen", schrieb er auf X und postete dazu ein Video. Das Tier zeigte sich scheu und ging dem Menschen aus dem Weg. Nun, nachdem die russische Delegation aus Alaska abgereist ist, sieht sich Dmitrijew bestätigt: "Der Bär war tatsächlich ein gutes Zeichen."
15:50 Uhr
Ukrainischer Exil-Abgeordneter: Nur Selenskij verhindert den Frieden
Der oppositionelle ukrainische Politiker Artjom Dmitruk lobte die diplomatischen Bemühungen in Alaska. Die Welt sei nach dem Tag des Gipfels sicherer geworden, schrieb er auf Telegram. Die größte Bedeutung hätte das für die Ukrainer: "Frieden ist möglich." Doch der Einzige, der ihm im Weg steht, sei Selenskij. "Er trägt die volle Verantwortung dafür, dass unser Land immer noch in Blut getränkt ist."
Im Interview mit RT sagte er, dass die Ukraine auf einen Machtwechsel zusteuere. Er ist sich sicher: "Wir werden eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine erleben."
Während des Krieges sei Geld am leichtesten zu verdienen, aber es sei verflucht. Die Ereignisse in der Ukraine zeigten, was nie wieder passieren sollte. "Kiew, Moskau und Minsk müssen verstehen, dass sie Brüder sind", sagte der Exil-Politiker zur Dreieinigkeit des russischen Volkes.
Dmitruk, in der Vergangenheit Kraftsportler, gehörte der Selenskij-Partei "Diener des Volkes" an. Nach Beginn der Kirchenverfolgung durch die Selenskij-Regierung ging er in die Opposition und musste sein Land wegen Lebensgefahr verlassen. Er lebt mit seiner Familie in London. Kiew stellte einen Haftbefehl gegen den Politiker aus, ein Londoner Gericht verhandelt derzeit über die Auslieferung in die Ukraine.
15:30 Uhr
Deutsche Presse zum Gipfel: Enttäuschung und Wut
Die großen deutschen Medien bewerten das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin äußerst negativ. Trump habe sich über den Tisch ziehen lassen, Putin sei der Sieger. Wut und Enttäuschung prägen die meisten Kommentare. Mehr zu den Reaktionen in der deutschen Presse lesen Sie in unserem Artikel: Gipfeltreffen in Alaska: Die deutsche Presse senkt den Daumen
14:55 Uhr
Hat KI die Ereignisse des Gipfels vorhergesagt?
Wenige Tage vor dem Alaska-Gipfel erstellte eine KI im Auftrag des russischen Telegram-Kanals Militärchronik ein Bild, auf dem Putin und Trump während der Verhandlungen nahe beieinander stehen und sich unterhalten. RT DE zitierte aus diesem Beitrag, in dem russische Militäranalysten vor einem möglichen "Minsk III"-Abkommen warnten. Nun stellt sich heraus, dass Putins Geste mit erhobenem Finger die in Wirklichkeit stattgefundene Szene fast eins zu eins wiedergab. Sogar die Farben der Krawatten stimmten überein. Das Einzige, was die KI nicht genau vorhersagen konnte, war der Gesichtsausdruck des russischen Staatschefs.
"Man kann dies natürlich als Zufall abtun, aber es bleibt das Gefühl, dass digitale Modelle den Nerv der Geschichte besser erfassen als Experten und Diplomaten", merkten dazu die menschlichen "Miturheber" des KI-Bildes an.
Aber es kann auch sein, dass Putin als ständiger Leser dieses Kanals die Geste aufgriff und zum Treffen als "Signal" mitnahm. Darüber hinaus wurde spekuliert, was Putin bei der ersten Begegnung auf dem Rollfeld des Flughafens zu Trump sagte. Wie er später auf der gemeinsamen Pressekonferenz mitteilte, habe er Trump als Nachbarn Russlands begrüßt. "Als wir uns trafen und aus den Flugzeugen stiegen, sagte ich: 'Guten Tag, lieber Nachbar! Es ist sehr schön, Sie bei bester Gesundheit und am Leben zu sehen.' Und auf nachbarschaftliche Weise klingt das sehr freundlich", sagte der russische Präsident zu seinem US-Kollegen.
14:10 Uhr
War die Luftparade in Anchorage doch eine US-Machtdemonstration? Ukrainische Medien wünschen sich das
Die ukrainischen Medien sind erwartungsgemäß verärgert über den herzlichen Empfang Putins in Alaska und werten dessen Ergebnis als Sieg für Russland, denn Medien, die im Ukraine-Konflikt eine andere Linie als die der Regierung vertreten, sind verboten oder befinden sich im Exil.
Der ukrainische Fernsehsender Direct (Pryamyj) bezeichnet das Treffen als "Geschenk" Trumps an Putin. Im Material des Fernsehsenders Public (Gromadske) ist ebenfalls von einem "Geschenk" für Putin die Rede. Russland habe nach Meinung der Sender im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten seine Forderungen nach einer friedlichen Lösung nicht abgeschwächt.
Der Fernsehsender Novosti.Live berichtet, dass das Treffen als ein "Sieg Putins" gewertet werden kann, und beklagt das angebliche Ausbleiben konkreter Ergebnisse für die Ukraine. Mit Empörung werden der rote Teppich, die Ehrengarde und Trumps freundliche Haltung gegenüber seinem russischen Amtskollegen beschrieben. "Der amerikanische Staatschef selbst war sehr glücklich, (Putin) zu sehen. Donald Trump klatschte in die Hände, lächelte und schüttelte mit Freude die Hände", schreibt Novosti.Live.
Doch die Journalisten geben die Hoffnung nicht auf und argumentieren, dass der Flug der Kampfjets der US-Luftwaffe, der von einem B-2-Bomber begleitet wurde, während des Treffens der Präsidenten zwar wie eine Luftparade und eine Ehrenbezeugung aussah, in Wirklichkeit aber eine Demonstration der Stärke und "ein Verweis auf die amerikanische Macht" gewesen sein könnte.
13:40 Uhr
Reaktionen aus Indien zum Alaska-Gipfel: Russlands Comeback
Das indische Außenministerium erklärt in einer Stellungnahme, Indien begrüße das Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska. Es sei lobenswert, dass beide Politiker eine Führungsrolle im Streben nach Frieden übernommen hätten. Neu-Delhi wisse die auf dem Ukraine-Gipfel in Anchorage erzielten Fortschritte zu schätzen.
Auch die maßgeblichen indischen Medien bewerten das Treffen beider Präsidenten in Alaska als durchweg positiv und betonen den konstruktiven Charakter der Gespräche.
So verweist die Hindustan Times auf Äußerungen Putins, wonach er und Trump eine "Verständigung" über den Konflikt in der Ukraine erzielt hätten, während er Europa davor warnte, die erzielten Fortschritte zu "torpedieren".
Die indische Zeitung Economic Times richtet ihr Augenmerk auf Trumps Äußerungen, wonach der beste Weg zur Beilegung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine "ein Friedensabkommen und kein Waffenstillstand" sei.
Die Zeitung The Hindu wiederum analysiert die möglichen Folgen des Treffens in Alaska für Indien und stellt fest, dass Trump angedeutet hat, die Ergebnisse des Gipfels könnten zu einem Aufschub bei der Verhängung von Strafzöllen gegen Indien führen. Dies wäre eine Erleichterung für Neu-Delhi, das russisches Öl kauft.
Die Times of India konstatiert, dass "Wladimir Putins Besuch auf US-Territorium und sein öffentliches Treffen mit dem US-Präsidenten ein bemerkenswertes Comeback darstellen".
Allerdings ist unklar, ob Indien in Zukunft solche Sanktionen überhaupt noch treffen werden. Denn Äußerungen Trumps gegenüber dem Sender Fox News zufolge habe Russland Indien als Ölkunden bereits verloren.
13:10 Uhr
Chinesische Medien über Alaska-Gipfel: Ausweg aus diplomatischer Sackgasse
Auch wenn die Nachrichtenagentur Xinhua betonte, dass der Gipfel "ohne eine Einigung über die Ukraine-Krise" zu Ende ging, stuften chinesische Medien die vorläufigen Ergebnisse des Gipfels als positiv ein. Das chinesische Zentralfernsehen bezeichnete das Treffen zwischen Putin und Trump als "historisch" und wies darauf hin, dass die Gespräche mehr als zweieinhalb Stunden dauerten. Dem Fernsehsender zufolge war der Gipfel "ein Ausweg aus der diplomatischen Sackgasse".
China Daily betonte in einem Leitartikel zum Putin-Trump-Gipfel, die Ukraine-Krise sei das Ergebnis jahrzehntelanger geopolitischer Spannungen und vielschichtiger Missstände. Diese seien durch die fünf Runden der NATO-Osterweiterung, die tief verwurzelte Feindschaft zwischen den USA und Russland sowie die anhaltende geopolitische Rivalität verursacht worden und hätten die Sicherheit in Europa nachhaltig untergraben.
Die Zeitung stellte fest, dass das Treffen zwischen Trump und Putin "nicht zu substanziellen Vereinbarungen" geführt habe, und betonte, dass selbst die Führer von Großmächten wie Russland und den USA "die Flammen des Konflikts" in der Ukraine nicht im Alleingang löschen könnten.
12:40 Uhr
Überfälliger Schritt und Epochenwechsel: Bewertungen russischer Experten
Bei dem Gipfeltreffen in Alaska wurde zwar keine Lösung der Ukraine-Krise erzielt. Russische Experten sehen dennoch Fortschritte: Trump und Putin hätten einen direkten Kontakt hergestellt, die Idee einer "strategischen Niederlage" Russlands sei vom Tisch. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.
Mehr dazu im unseren Artikel: "Man einigte sich, weiter zu verhandeln" – Russische Experten über Putin-Trump-Gipfel
12:10 Uhr
EU-Kommission und "Koalition der Willigen" zum Gipfel: Druck auf Russland erhöhen
Präsident Macron, Ministerpräsidentin Meloni, Bundeskanzler Merz, Premierminister Starmer, Präsident Stubb, Ministerpräsident Tusk, Präsident Costa und Kommissionspräsidentin von der Leyen haben zu den vorläufigen Resultaten des USA-Russland-Gipfels in Alaska eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Die Ergebnisse des Gipfels interpretieren sie in der gewohnten Weise.
Trumps diplomatische Initiative, mit der der US-Präsident das Töten in der Ukraine und den russischen Angriffskrieg beenden sowie einen gerechten und dauerhaften Frieden erreichen will, wurde von den Spitzenpolitikern grundsätzlich begrüßt. Zudem erklärten sie sich bereit, mit Präsident Trump und Präsident Selenskij auf einen trilateralen Gipfel mit europäischer Unterstützung hinzuarbeiten. Gemeint ist ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin, dessen Name in der Erklärung jedoch fehlte. Ihre weiteren Standpunkte lauten wie folgt:
Die Politiker seien sich darüber im Klaren, dass die Ukraine unumstößliche Sicherheitsgarantien benötige, um ihre Souveränität und territoriale Integrität wirksam zu verteidigen. Sie begrüßten die Erklärung von Präsident Trump, dass die USA bereit sind, Sicherheitsgarantien zu geben. Die "Koalition der Willigen" sei bereit, dabei eine aktive Rolle zu spielen. Den ukrainischen Streitkräften und ihrer Zusammenarbeit mit Drittstaaten sollten keine Beschränkungen auferlegt werden. Russland könne kein Veto gegen den Weg der Ukraine in die EU und die NATO einlegen. Die Unterzeichner betonen:
"Es ist Sache der Ukraine, Entscheidungen über ihr Territorium zu treffen. Internationale Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verändert werden."
Im Übrigen beinhaltet die Erklärung die üblichen Floskeln wie jene, dass die Ukraine auf "unsere unerschütterliche Solidarität zählen" könne. Die Unterzeichner haben angekündigt, den Druck auf Russland zu erhöhen, solange ein gerechter und dauerhafter Frieden nicht erreicht sei. Der Volltext der Erklärung ist auf der Webseite der Bundesregierung in deutscher und englischer Sprache zu finden.
Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warb für die Erklärung und schrieb auf X: "Es bedarf starker Sicherheitsgarantien, die die vitalen Sicherheitsinteressen der Ukraine und Europas schützen."
11:40 Uhr
Kiesewetter: Es war ein schwarzer Freitag für Europa
Der CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter gehört zu den radikalsten Vertretern des antirussischen Mainstreams der Bundespolitik. Sein Kommentar zum Gipfel in Alaska brachte keine Überraschung – er bewertete die Annäherung zwischen Russland und den USA als Katastrophe für Europa. Auf X schrieb er:
"Putin wirkt rehabilitiert durch den für Europa Schwarzen Freitag & wird weiter versuchen, Keil zw. die USA & Europa zu treiben. Wir können uns nicht mehr auf Washington verlassen. Es braucht europäische Initiative, wie z. B. Nutzung des eingefrorenen russischen Vermögens."
11:10 Uhr
Trump zieht Friedensabkommen einem Waffenstillstand vor
In einem Post im sozialen Netzwerk "Truth Social" nannte Trump das gestrige Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin einen "großartigen und sehr erfolgreichen Tag in Alaska". Auch die Telefongespräche mit dem ukrainischen De-facto-Präsidenten Selenskij, führenden europäischen Politikern und NATO-Generalsekretär Mark Rutte seien gut verlaufen. Alle teilten übereinstimmend die Überzeugung, dass der beste Weg zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ein beständiges Friedensabkommen sei und kein bloßer Waffenstillstand, der sich oft nicht als dauerhaft erweise.
Damit widerspricht Trump den Forderungen der Europäer und der Selenskij-Administration, die als Voraussetzung für weitere Verhandlungen einen Waffenstillstand genannt haben. Ob diese Forderung nun endgültig aufgegeben worden ist, wird sich zeigen. Trump kündigte außerdem den Besuch Selenskijs am Montag in Washington an und äußerte die Erwartung, dass ‒ wenn alles gut verlaufe ‒ ein Treffen zwischen Selenskij und Putin angesetzt werden könne.
Bereits heute Morgen hatte Axios-Korrespondent Barak Ravid auf X verkündet, dass Präsident Trump Selenskij und den NATO-Staats- und Regierungschefs erklärt habe, Putin wolle keinen Waffenstillstand, sondern bevorzuge ein umfassendes Abkommen zur Beendigung des Krieges. Einer Quelle zufolge sagte Trump bei dem Telefonat: "Ich denke, ein schnelles Friedensabkommen ist besser als ein Waffenstillstand." Kombiniert man diese Meldung mit Trumps eigener Äußerung, alle würden nun ein Friedensabkommen bevorzugen, hat es den Anschein, dass der russische Präsident seinen US-amerikanischen Amtskollegen von der Notwendigkeit einer umfassenden Lösung des Ukraine-Konflikts überzeugen konnte.
10:42 Uhr
Bild: Merz schaltet Kabinettsitzung zusammen
Nach dem Telefonat mit US-Präsident Trump beruft Kanzler Friedrich Merz eine spontane Kabinettssitzung ein. Das teilt Bild mit Verweis auf eigene Quellen mit. Um 10.30 Uhr schalten sich nach Bild-Informationen die Minister und der Kanzler telefonisch zusammen. "Dann will Merz über die Ergebnisse des Gipfels zwischen Trump und Wladimir Putin berichten", so das Boulevardblatt.
10:28 Uhr
Ungarischer Außenminister: Gipfel macht die Welt sicherer
Putin und Trump gebühre Respekt für die Durchführung des Gipfels. Solange es einen hochrangigen Dialog zwischen den Ländern gebe, mache dieser die Welt sicherer, sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó.
Er wies darauf hin, dass Frieden nur durch Verhandlungen und die Aufrechterhaltung diplomatischer Kontakte erreicht werden könne.
Wir Ungarn verteidigen diese Position seit dreieinhalb Jahren und stellen uns gegen Brüssel und die kriegsbegeisterten europäischen Politiker.
10:25 Uhr
Ischinger bewertet Resultate des Treffens als "1:0 für Putin"
Der frühere Top-Diplomat Wolfgang Ischinger und ehemalige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz schrieb auf der Plattform X: "Kein wirklicher Fortschritt ‒ ganz klar 1:0 für Putin ‒ keine neuen Sanktionen. Für die Ukrainer: nichts. Für Europa: tiefst enttäuschend." Putin habe den roten Teppich mit Trump bekommen, Trump dagegen nichts. Wie zu befürchten gewesen sei, gebe es keinen Waffenstillstand und keinen Frieden.
In einem separaten Post teilte er Ausschnitte von der gemeinsamen Pressekonferenz der beiden Staatenlenker und fügte hinzu: "Es wäre viel beeindruckender, wenn Putin während seines Besuchs in den USA bestätigen würde, dass er jetzt, da Trump im Amt ist, diesen Krieg beenden wird, anstatt die Ukraine zu bombardieren."
10:00 Uhr
Selenskij kommt nach Washington
Der ukrainische de-facto-Präsident Wladimir Selenskij wird sich am Montag in Washington mit dem US-Präsidenten Donald Trump treffen. Das teilte er auf seinem Telegram-Kanal mit. Die US-Seite habe ihn eingeladen. Seine Stellungnahme war frei von Kritik und negativen Tönen. Er habe ein langes, inhaltsreiches Gespräch mit Präsident Trump geführt, zunächst unter vier Augen, dann auch unter Beteiligung europäischer Staats- und Regierungschefs. "Insgesamt haben wir mehr als anderthalb Stunden gesprochen, etwa eine Stunde davon mit Präsident Trump".
Die Ukraine bekräftige erneut, dass sie bereit sei, sich so produktiv wie möglich für den Frieden einzusetzen. Es sei wichtig, dass die Macht Amerikas Einfluss auf die Entwicklung der Situation nehme. Selenskij erklärte, er sei zu einem trilateralen Treffen mit den Präsidenten der USA und Russlands bereit.
09:22 Uhr
Kreml: Dreier-Gipfel mit Selenskij wurde nicht besprochen
Ein möglicher Dreier-Gipfel der Präsidenten Russlands, der USA und der Ukraine ist russischen Angaben zufolge bei dem Alaska-Gipfel nicht besprochen worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den außenpolitischen Kreml-Berater Juri Uschakow. Zudem wisse er noch nicht, wann sich Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump nach ihrem Treffen in Alaska wiedersehen werden. Trump hatte gegenüber dem Sender Fox News nach seinem Treffen mit Putin gesagt, dass Wladimir Selenskij und Putin ein gemeinsames Treffen vereinbaren wollten und er dabei sein werde, wenn die beiden dies wünschten.
08:50 Uhr
Trump sieht Selenskij am Zug
Donald Trump bewertete das Gipfeltreffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin umfassend positiv. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News gab Trump dem Gipfel die Wertung "zehn von zehn Punkten". Es habe "sehr gute Fortschritte" in Richtung Frieden in der Ukraine gegeben. Er fügte aber hinzu, dass "es keine Einigung gibt, bis es eine Einigung gibt". Allerdings sei man einer Einigung sehr nah gekommen. Jetzt sei es an Selenskij, den Prozess fortzuführen. Der Ball liege in seiner Hälfte des Spielfelds. Trump riet Selenskij, "eine Einigung zu erzielen".
Gefragt nach der Atmosphäre des Treffens mit Putin sagte Trump: "Wissen Sie, er [Putin] ist ein starker Mann, er ist in all diesen Dingen verdammt hart, aber das Treffen war ein sehr herzliches Treffen zwischen zwei sehr wichtigen Ländern, und es ist sehr gut, wenn sie sich gut verstehen."
Trump will sowohl Selenskij als auch die Staatsoberhäupter der NATO-Staaten über das Gespräch informieren. Ziel bleibt, ein Treffen zwischen Selenskij und Putin zu erreichen.
08:34 Uhr
Putin: Wahlbetrug in USA schuld am Krieg
Im Gespräch mit US-Präsident Donald Trump teilte Russlands Präsident Wladimir Putin seine Einschätzung zu den US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 mit. Nach Auffassung Putins sei es zu Wahlbetrug gekommen.
Trump sagte dem US-Sender Fox News, eine der interessantesten Bemerkungen Putins sei seine Beurteilung der Wahl 2020 gewesen. Trump zitierte Putin mit den Worten: "Eure Wahl war manipuliert, weil ihr Briefwahl habt. Kein Land hat Briefwahl. Es ist unmöglich, Briefwahl zu haben und gleichzeitig ehrliche Wahlen."
Laut Trump sagte Putin zu ihm: "Du hast diese Wahl so eindeutig gewonnen, und genau so habe ich das gesehen. Und wenn du gewonnen hättest, hätten wir keinen Krieg, dann wären diese Millionen Menschen heute noch am Leben, anstatt tot zu sein."
08:20 Uhr
Nach Gipfeltreffen: Trump sieht von Sekundärsanktionen ab
Nach dem Treffen mit Wladimir Putin in Alaska hat US-Präsident Trump erklärt, er werde vorerst keine Sanktionen gegen Länder verhängen, die russisches Öl kaufen. Trump hatte im Vorfeld des Gipfels damit gedroht, gegen Länder wie Indien und China, die weiterhin russische Energieträger importieren, Strafzölle zu verhängen. Auch von den angedrohten Zollerhöhungen gegenüber China will Trump bis auf Weiteres absehen.
Aufgrund des Treffens hat Trump seine Meinung geändert. Dem Sender Fox News sagte er: "Nun, wegen dem, was heute passiert ist, denke ich, muss ich darüber nicht nachdenken." Allerdings könnte sich seine Ansicht in "zwei oder drei Wochen" wieder ändern.
07:59 Uhr
Putin lädt Trump nach Moskau ein
Am Ende der gemeinsamen Pressekonferenz zu den Ergebnissen des Treffens in Alaska lud Russlands Präsident Wladimir Putin seinen US-amerikanischen Amtskollegen nach Moskau ein. Trump sagte zum Abschluss, man werde bald wieder miteinander sprechen und sich vermutlich auch bald wiedersehen. "Danke Wladimir!"
Putin antwortete auf Englisch: "Next time in Moscow."
Trump entgegnete: "Oh, das ist interessant, das wird mir Ärger einbringen, aber ich könnte mir vorstellen, dass es so eintreten könnte. Vielen Dank, Wladimir. Allen vielen Dank! Danke! Danke!"
02:50 Uhr
Alaska-Gipfel beendet: RT-DE-Korrespondent berichtet
02:39 Uhr
Wer machte eine "Geste der Macht"? Die Körpersprache der Präsidenten
Putin und Trump haben bei ihrem Treffen in Alaska schnell einen gemeinsamen Rhythmus in ihrem nonverbalen Verhalten gefunden, sagte die Körpersprache-Expertin Tracy Brown gegenüber RIA Nowosti.
Zunächst liefen sie getrennt voneinander, aber sehr schnell begannen sie, im Gleichschritt zu gehen. Dies geschieht, wenn eine unbewusste Synchronisation – ein Rapport – zwischen Menschen entsteht.
Brown zufolge begann bereits bei Putins Verlassen des Flugzeugs ein subtiles Spiel mit nonverbalen Signalen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern.
"Putin und Trump schauten sich fest an, während der russische Präsident auf Trump zuging – eine Geste der Macht. Wer zuerst den Blick abwendet, hat verloren", so die Expertin.
Die Analystin wies auch darauf hin, dass Trump für das Foto-Shooting keine günstigere Position einnahm, was für ihn untypisch ist.
02:39 Uhr
Alaska-Gipfel: Einschätzung zu den Ergebnissen
Beim Alaska-Gipfel kam es zu dem viel beachteten Gespräch zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump. Unser RT-DE-Korrespondent Roman Ziskin berichtet direkt aus Alaska, bewertet die wichtigsten Ergebnisse des Treffens und erklärt, welche politischen Signale von der gemeinsamen Pressekonferenz ausgehen.
02:10 Uhr
Putin verlässt Alaska
Russlands Präsident Wladimir Putin hat Anchorage verlassen. Russische Medien zeigten den Moment, als er in die Präsidentenmaschine stieg. Die Arbeitsvisite in den USA sei damit beendet, so TASS. Auch US-Präsident Donald Trump reiste in die US-Hauptstadt zurück.
Damit wurde der russisch-US-amerikanische Gipfel früher beendet als geplant. Ein gemeinsames Abendessen der russischen und US-Delegationen wurde abgesagt. Die Verhandlung im kleineren Rahmen dauerte rund zwei Stunden und 45 Minuten. Insgesamt befand sich der russische Präsident etwa viereinhalb Stunden auf US-amerikanischem Boden.
01:55 Uhr
Putin würdigt Andenken sowjetischer Piloten in Alaska
Nach den Gesprächen mit Donald Trump legte Wladimir Putin Blumen an den Gräbern sowjetischer Piloten auf dem Gedenkfriedhof des Militärstützpunkts nieder. Auf dem Friedhof ruhen die Überreste von neun Piloten, die 1943 beim Transport von Flugzeugen auf der ALSIB-Route (Alaska – Sibirien) ums Leben kamen.
In einer Rede dankte Putin den US-Behörden für ihren würdevollen Umgang mit ihrem Andenken.
01:40 Uhr
Kreml: Verhandlungen in Anchorage abgeschlossen
Die Verhandlungen in Anchorage seien abgeschlossen, teilte der Pressedienst des Kreml mit und veröffentliche ein Video, das Trump und Putin in einem Gespräch zeigt, während sie seitlich der Konferenzbühne stehen.
01:20 Uhr
Presseauftritt von Putin und Trump – Stellungnahmen der beiden Präsidenten
Als Erster sprach Wladimir Putin. Er bezeichnete die Gespräche mit Trump als konstruktiv. Er unterstrich, er sei froh gewesen, den US-Präsidenten lebendig anzutreffen – eine deutliche Anspielung auf die gescheiterten Mordanschläge auf Donald Trump während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2024. Des Weiteren erinnerte Putin an die militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Mächten während des Zweiten Weltkrieges.
Putin betonte, die USA und Russland hätten "gemeinsame Feinde besiegt", und wünschte, dieses Erbe möge nun fortgesetzt werden. "Wir haben sehr gute und direkte Kontakte zu Präsident Trump aufgebaut", fügte Putin hinzu.
Anschließend legte Putin die russische Auffassung dar, wie die Ukraine-Krise gelöst werden könnte. Putin hob hervor, Russland sei an einer dauerhaften Beilegung des Konflikts interessiert und erwarte, dass die europäischen Hauptstädte keine Hindernisse errichten oder versuchen würden, den sich abzeichnenden Fortschritt zu stören.
Weiter erklärte Putin, dass Russland das ukrainische Volk trotz der aktuellen Umstände als Bruder betrachte. Die Sicherheit der Ukraine müsse gewährleistet sein, und Russland sei bereit, daran zu arbeiten. Er betonte, dass alle Ursachen der Krise beseitigt werden müssten und bezeichnete die aktuelle Lage als große Tragödie.
Ausdrücklich lobte der russische Präsident Trumps Position: "Wir erkennen Trumps Wunsch und den der US-Regierung, eine Lösung des Ukraine-Konflikts zu fördern." Dabei schloss sich Putin der von Trump wiederholt vertretenen Aussage an, dass es keinen Krieg gegeben hätte, wäre Trump im Jahre 2022 US-Präsident gewesen.
Die erzielten Vereinbarungen von Alaska würden nicht nur für die Beilegung des Ukraine-Konflikts, sondern auch für die Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten ein Bezugspunkt sein, so Putin.
Nach der etwa achtminütigen Stellungnahme Putins ergriff Trump das Wort. Sein Redebeitrag dauerte nur wenige Minuten. Im Anschluss daran folgte keine gemeinsame Pressekonferenz. Auch Fragen der Journalisten waren nicht vorgesehen. Trump bezeichnete sein Verhältnis zu Präsident Putin ausdrücklich als sehr gut.
Donald Trump nannte das Treffen "produktiv", räumte jedoch ein, dass noch kein Endergebnis vorliege: "Wir konnten keine vollständige Einigung erzielen, und es gibt noch keine Übereinkunft". Er fügte hinzu, dass er Selenskij und seine NATO-Kollegen anrufen werde, um sie über den Inhalt des Treffens mit Präsident Putin zu informieren. Das Wichtigste sei, dass "wir gute Chancen auf Frieden haben", so der Präsident. Trump wörtlich:
"In Bezug auf die Ukraine wurde in vielen Punkten Einigkeit erzielt, es besteht eine gute Chance, auch in den übrigen Punkten Einigung zu erzielen."
"Das nächste Mal in Moskau?" Mit diesen Worten schloss Putin die Pressekonferenz. Trump bezeichnete die Idee eines Besuchs in Moskau als interessanten Vorschlag und schloss ihn für die Zukunft nicht aus. Er sagte, dass man ihn dafür vielleicht verurteilen werde. Zuvor hatte Trump wiederholt erklärt, dass er ein nächstes Treffen mit Putin in naher Zukunft erwarte.
01:00 Uhr
Putin und Trump geben Pressekonferenz
01:00 Uhr
Alaska-Gipfel: Gemeinsame Pressekonferenz von Putin und Trump
00:40 Uhr
Pressekonferenz zwischen Putin und Trump beginnt in Kürze
Journalisten warten gespannt auf den Beginn der gemeinsamen Pressekonferenz der beiden Präsidenten. Zuvor verhandelten die beiden Delegationen ca. zweieinhalb Stunden lang. Die Gespräche in Alaska sind das bisher längste bilaterale Zusammentreffen von Wladimir Putin und Donald Trump.
00:25 Uhr
Erste Runde der Gespräche zwischen Putin und Trump beendet
Nach ca. 2,5 Stunden endete die erste Verhandlungsrunde zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem russischen Kollegen Wladimir Putin. Russische Journalisten zeigten Videos, in denen zu sehen ist, wie Putin und andere Verhandlungsteilnehmer durch die Gänge gehen. Bald sollte die gemeinsame Pressekonferenz der beiden Präsidenten beginnen. Zuvor hieß es, dass diese gegen 3:00 Uhr Berliner Zeit anfangen sollte.
Putin und Trump werden die erzielten Vereinbarungen bekannt geben und ihre Kommunikation mit den Delegationen im erweiterten Formatbeim beim Mittagessen fortsetzen.
15.08.2025 23:58 Uhr
23:58 Uhr
Weißes Haus postet Video mit "historischem Handschlag"
23:30 Uhr
Während eines Pressetermins: Putin formt beide Hände zu Trichter
Eigentlich war es kein echtes Gespräch. Wie der russische Journalist aus dem Präsidentenpool Pawel Sarubin in einem ungeschnittenen Handyvideo zeigte, dauerte der Pressetermin vor Beginn der Verhandlungen beider Staatsoberhäupter weniger als zwei Minuten. Es waren hektische Szenen. Die Journalisten wurden in einen eher kleineren Raum gebeten. Als sie ihre Plätze eingenommen hatten, herrschte für einen kurzen Moment Stille. Beide Präsidenten zeigten an, dass sie vor dem Treffen nichts mitzuteilen haben, da dies nur ein Fototermin war.
Doch dann begannen die Journalisten zeitgleich in Russisch und Englisch ihre Fragen zu stellen. Offenbar empfand Putin die Situation als etwas befremdlich. Er verzog das Gesicht und lachte verwundert. Dann formte er die Hände zum Trichter und antwortete dem Frager. Akustisch war auf den Videos nichts zu verstehen. Womöglich wollte Putin den Journalisten mitteilen, dass man in diesem Durcheinander nichts versteht und auch nicht antworten kann. Schließlich wurden die Journalisten von einem Platzwart etwas unhöflich aus dem Raum gebeten. Die erste Verhandlungsrunde dauert noch an.
22:39 Uhr
Will Putin Trump wieder einen Geschichtsvortrag halten? Mappe auf dem Tisch wirft Fragen auf
(Nicht ganz so ernst gemeinter Beitrag) Es hat den Anschein, als wolle Putin wieder einen Geschichtsvortrag halten, berichten US-Medien. Eine gewichtige Mappe auf dem Beistelltisch zwischen den beiden Präsidenten weckt bei Reuters und anderen Medien die Befürchtung, dass Putin Trump über den künstlichen Charakter der ukrainischen Staatlichkeit aufklären wolle. Die Mappe könnte allerdings auch viele historische Karten beinhalten, die russische Ansprüche an die Ukraine untermauern.
Und was, wenn diese Befürchtung nicht unbegründet ist? Da Trumps Aufmerksamkeitsspanne bekanntlich eher kurz ist, könnte er in der Tat nach einer Viertelstunde Geschichtsvortrag, angefangen bei der Kiewer Rus, die Geduld wegen der ganzen Ukraine-Angelegenheiten verlieren und sagen: "Wladimir, mach mit der Ukraine, was Du willst, aber lass mich mit dem Geschichtszeug in Ruhe!"?
22:21 Uhr
"Streben nach Frieden": Das erste offizielle Foto veröffentlicht
Das Weiße Haus veröffentlichte auf X vor Beginn der Gespräche ein gemeinsames Foto von Trump und Putin. Das Kurzkommentar dazu lautete: "Auf der Suche nach Frieden", was an das Motto des Gipfels erinnert: "Streben nach Frieden".
22:12 Uhr
Die Staatsoberhäupter schüttelten sich zweimal die Hände
Putin und Trump haben sich bei ihrem Treffen in Alaska zweimal die Hände geschüttelt. Der erste Händedruck fand auf dem Flugplatz in Anchorage statt und dauerte 11 Sekunden. Trump war der erste, der dem russischen Präsidenten die Hand reichte.
Der zweite Händedruck, der 15 Sekunden dauerte, fand auf einem speziell für die beiden Staatsoberhäupter vorbereiteten Podium statt.
Der Händedruck von Putin und Trump wirkte aufrichtig, sagte die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl. Es sei sehr nützlich, dass Wladimir Wladimirowitsch Putin Englisch spricht. Mögen ihre Treffen gründlich und vertrauensbildend sein und ein neues Kapitel aufschlagen, so Kneissl.
22:00 Uhr
Körpersprache: Analyse beginnt
Die ersten Aufnahmen vom Beginn der Verhandlungen zwischen Putin und Trump gehen um die Welt. Sofort wird die Körpersprache beider Staatslenker zum Diskussionsstoff. Handbewegungen, Körperhaltung und Gesichtsausdruck während ihres Treffens werden von Experten und einfachen Beobachtern studiert und Schlüsse auf den Erfolg der Verhandlungen gezogen.
Wie der russische Politanalyst Oleg Tsarjow auf Telegram anmerkt, seien die Posen der beiden Präsidenten im Allgemeinen ähnlich.
21:35 Uhr
Verhandlungen zwischen Putin und Trump haben begonnen
Mittlerweile gibt es erste Aufnahmen von Putin und Trump am Verhandlungsort während des Gesprächs.
Allerdings drang bislang nicht an die Öffentlichkeit, was besprochen wurde. Die Journalisten mussten den Raum verlassen, als die eigentlichen Verhandlungen begannen.
Die Verhandlungen finden im Drei-zu-Drei-Format statt. Auf russischer Seite Präsident Putin, Außenminister Lawrow und Präsidentenberater Uschakow; auf US-amerikanischer Seite Präsident Trump, Außenminister Rubio und der Sondergesandte Witkoff.
21:30 Uhr
US-Flugzeugstaffel überfliegt das Rollfeld
Während sich die Präsidenten begrüßten, überflog eine US-amerikanische Flugzeugstaffel das Rollfeld. Beide Präsidenten hoben den Kopf und blickten nach oben. Es handelte sich um einen der beiden strategischen Langstrecken-Tarnkappenbomber USAF B-2A "Spirit", die Putins Maschine während ihres Anflugs auf Anchorage begleitet hatten, eskortiert von vier Kampfbombern des Typs F-35 Lightning II. Ein Wink mit dem Zaunpfahl auf die vorhandene militärische Stärke der USA oder ein Höflichkeitserweis gegenüber dem russischen Gast?
21:19 Uhr
Putin und Trump treffen sich und machen ihr erstes gemeinsames Foto
Nach der Landung der beiden Präsidentenmaschinen in Anchorage wartet US-Präsident Donald Trump auf dem Roten Teppich auf Präsident Wladimir Putin auf dem Rollfeld des Militärflughafens. Putin kommt auf Trump zu und betritt den roten Teppich. Sie schütteln sich die Hände. Beide lächeln und beide berühren auch den Arm des Gegenübers. Putin sagt etwas zu seinem Amtskollegen und hebt dabei den linken Zeigefinger. Das alles geschieht in einer sehr freundlichen und herzlichen Atmosphäre.
Dabei kam es zu einer Armberührung vonseiten Trumps. Diese hätte zuerst als Überlegenheitsgeste Trumps gegenüber dem körperlich kleineren Putin gewertet werden können, aber auch Putin fasste Trump am Arm, sodass auch diese Gesten ausgeglichen wirkten.
Bemerkenswert ist, dass Putin offenbar nicht in seinen Präsidenten-Aurus gestiegen ist, sondern bei Trump im Cadillac mitfuhr. Anscheinend haben die beiden Präsidenten viel miteinander zu besprechen.
21:14 Uhr
US-Beamte: Es braucht Möhren für Russland
Wo die Deutschen von Zuckerbrot und Peitsche reden, spricht man im Englischen von Möhre und Stock. Dem Sender CNN gegenüber haben sich nun anonyme Regierungsvertreter geäußert und mit Kritik an den europäischen Politikern nicht gespart: Es brauche Möhren für Putin, um die Räder für Frieden in der Ukraine in Bewegung zu setzen.
Dabei könne es sich um neue Geschäfte mit Russland handeln, oder um einen Vertrag über strategische Waffen – der New-START-Vertrag zur Begrenzung strategischer Atomwaffen läuft demnächst aus, und Russland hat bereits sein Interesse an einer Fortsetzung bekundet, um ein atomares Wettrüsten zu vermeiden.
Die US-Regierung habe, so die Quellen, vor dem Gipfel eng mit den Europäern zusammengearbeitet, aber das hätte den Eindruck hinterlassen, die Europäer verstünden die Notwendigkeit nicht, Russland an den Verhandlungstisch zu bekommen.
"Die Europäer haben seit Jahren nicht an Möhren gedacht."
Die in Europa gepflegte Abneigung gegen jedes Gespräch, weil das als Belohnung für den russischen Einmarsch in die Ukraine gesehen werden könnte, sei "kindisch und unpraktisch", so ein anderer Beamter.
20:54 Uhr
Wladimir Putin in Alaska gelandet
Beide Präsidenten sind in Anchorage angekommen. Das Flugzeug von US-Präsident Trump kam zuerst an. Mittlerweile ist auch der Flieger von Präsident Putin gelandet. Das offizielle Fahrzeug des russischen Präsidenten, der Aurus, ist bereits vorgefahren. Eine Delegation russischer Offizieller wartet vor der Gangway, um ihren Präsidenten zu empfangen. Dass Präsident Donald Trump noch nicht aus der Airforce One ausgestiegen ist, wird als Zeichen der Höflichkeit gegenüber seinem russischen Amtskollegen gewertet. Offenbar ist das Treffen Sekunde für Sekunde genauestens geplant.
Gerade ist Wladimir Putin aus dem Flugzeug ausgestiegen.
Die beiden Präsidenten werden sich gleich auf dem Rollfeld begrüßen.
Dann steigen beide Präsidenten in ihre Autos.
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Info: https://freedert.online/international/253248-liveticker-treffen-von-trump-und/
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Quelle: AP © Alex Brandon








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