aus e-mail von Irene Eckert, 17. August 2025, 10:22 Uhr
Das Kräfteparallelelogramm ändert sich
*Im Browser öffnen*
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/mr/sh/6rqJ8GoudeITQRcRz4DwV3dj7Rf/3lE4mGtYeB6N>
E.I.R. Nachrichten (eirna.de)
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIPRQTtTykQRJGSL2v9/xJOB0DW20S1H>
vom 16.08.2025
Chefredakteur: Dr. Wolfgang Lillge
Ein guter Zeitpunkt und Ort für einen strategischen Gipfel
Der 15. August ist ein bedeutendes Datum in der Geschichte. An diesem Tag
vor 54 Jahren, am 15. August 1971, verkündete Präsident Richard Nixon (auf
Geheiß der Wall Street) das Ende des internationalen Finanzsystems mit
festen Wechselkursen. Damit läutete er eine Ära der ungezügelten globalen
Spekulation und Deindustrialisierung ein. Lyndon LaRouche warnte damals,
dass dies zu Kriegen, Wirtschaftskrisen und Völkermord führen würde, wenn
dieser Trend nicht umgekehrt würde.
Das folgende halbe Jahrhundert ist ein Beweis für die Richtigkeit von
LaRouches Prognose – und dafür, dass seine politischen Alternativen im
transatlantischen Raum abgelehnt wurden. Es ist diese Dynamik, die die Welt
heute an den Rand eines Atomkrieges gebracht hat und die den heutigen
Gipfel zwischen Präsident Donald Trump und Präsident Wladimir Putin in
Anchorage, Alaska, so dringend macht.
Werden wir in einigen Jahren auf diesen Gipfel vom 15. August zurückblicken
und sagen, dass er den Beginn einer neuen Ära markierte – diesmal auf der
Grundlage einer neuen internationalen Sicherheits- und
Entwicklungsarchitektur? Wird dies der Zeitpunkt sein, an dem die Gefahr
einer thermonuklearen Vernichtung schließlich abgewendet werden konnte und
die Entwicklung aller Nationen und aller Menschen zum Maßstab für Erfolg
wurde?
Diese Frage lässt sich noch nicht beantworten. Es ist eine Zukunft, die wir
noch gestalten müssen.
In seiner Rede auf der gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Gipfeltreffen
in Alaska betonte Präsident Putin, dass das Treffen mit Präsident Trump
sehr konstruktiv und längst überfällig gewesen sei. Er hoffe, so Putin,
dass damit eine Ära gegenseitig vorteilhafter Beziehungen zwischen Russland
und den USA eingeläutet werde, einschließlich der Zusammenarbeit bei der
Weltraumforschung und der Erschließung der Arktis. Es sei an der Zeit, von
der Konfrontation zum Dialog überzugehen, sagte er. Die beiden Länder lägen
nur wenige Kilometer voneinander entfernt über der Beringstraße. Man könne
dort die Datumsgrenze überqueren und „buchstäblich von gestern nach morgen
hinübertreten“.
Präsident Trump erklärte gegenüber den Medien, dass er und Putin ein
„äußerst produktives Treffen“ gehabt und in den meisten Punkten große
Fortschritte erzielt hätten. Es seien noch einige wenige Punkte zu klären,
bevor eine Erklärung abgegeben werden könne, da „kein Deal vorliegt, bis
ein Deal vorliegt“. Zudem kündigte er an, unverzüglich die Staats- und
Regierungschefs der NATO und der Ukraine anzurufen, um sie zu informieren.
Trump betonte, dass er ein „fantastisches Verhältnis zu Wladimir“ habe, und
fügte hinzu, dass nur die Einmischung durch die Anti-Russland-Hetzkampagne
in den USA es „für uns als Land schwieriger gemacht hat“: „Er wusste, dass
es ein Schwindel war, und ich wusste, dass es ein Schwindel war“.
Abschließend sagte er zu Putin: „Wir werden uns sehr bald wieder sprechen
und uns wahrscheinlich auch sehr bald wiedersehen.“ Darauf antwortete Putin
auf Englisch: „Das nächste Mal in Moskau.“ Trump erwiderte: „Oh, das ist
interessant. Ich weiß nicht. Das wird mir wohl etwas Ärger einbringen, aber
ich könnte mir vorstellen, dass es klappt.“
Weitere Details zu den Gesprächen wurden von keiner der beiden Seiten
bekannt gegeben und es wurden keine Fragen der Presse beantwortet.
Da es in den Medien auf beiden Seiten des Pazifiks endlose Spekulationen
darüber gab, was wirklich auf dem Gipfel passiert ist, möchten wir unsere
Leser an zwei Punkte erinnern, da offiziell nichts bekannt gegeben wurde.
Erstens hat der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow
betont, dass das Wichtigste, was mit den Gesprächen erreicht werden soll,
die Wiederaufnahme eines normalen Dialogs zwischen den beiden Ländern ist,
um die strategischen und Rüstungskontrollfragen anzugehen, die einen
kritischen Stand erreicht haben.
Zweitens haben britische Geheimdienste und Politiker wiederholt betont,
dass ein persönliches Treffen zwischen Trump und Putin um jeden Preis
verhindert werden müsse. Sir Richard Dearlove, ehemaliger Chef des MI6 und
einer der Hauptarchitekten der „Russiagate“-Verschwörung, brachte es am
Vorabend des Gipfels auf den Punkt: „Ich bin äußerst besorgt; ich weiß
einfach nicht, was Trump vorhat.“
Im Zusammenhang mit dem Gipfel war in den BRICS-Staaten und anderen Ländern
des Globalen Südens der Zollkrieg der Trump-Regierung gegen sie ein
zentrales Thema. Es werden Möglichkeiten geprüft, ihre Exporte in
befreundete Länder des Globalen Südens umzuleiten und eigene
Kreditmechanismen für produktive Investitionen zu schaffen, die sie für
ihre Entwicklung benötigen. Zwei bevorstehende Anlässe, bei denen ein
Paradigmenwechsel im internationalen Wirtschaftssystem auf der Tagesordnung
stehen wird, sind das Treffen der Shanghai Cooperation Organization (SCO)
vom 31. August bis 1. September in Tianjin, China, und die internationalen
Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs im
Pazifik am 3. September in Peking.
Nachdem Trump nun mit Putin zusammengetroffen ist, ist es dringender denn
je, den nächsten strategischen Schritt zu tun. Dies hat die Gründerin des
Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, in einem Appell vom 11. August an
die Präsidenten Trump, Putin und Xi Jinping unter dem Titel „Das
Beringstrassentunnel-Projekt ist die perfekte Politik zur Vermeidung von
Kriegen
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIR6SwBdT3pzEraGgEB/DkvVv9KLVAi9>“
vorgeschlagen: „Der Beringstraßentunnel und damit verbundene große
Infrastrukturprojekte könnten auch als Grundlage für weitere eingehende
Gespräche zwischen den Präsidenten Trump, Putin und Chinas Xi Jinping
dienen – wie ich bereits zuvor vorgeschlagen habe –, sollte Präsident Trump
eingeladen werden und sich bereit erklären, an den Feierlichkeiten zum 80.
Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teilzunehmen, die am 3.
September in China stattfinden werden.
Dieses Projekt für eine integrierte Infrastruktur der ganzen Welt als
Grundlage für Entwicklung wird den Grundstein dafür legen, Krieg als Mittel
zur Konfliktlösung für immer zu beenden. Die Hoffnung der Menschheit ruht
auf Ihnen!“
------------------------------
Inhalt
STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR
- Sir Richard Dearlove zählt auf Deutschland und Marco Rubios Team, um
den Krieg in der Ukraine am Laufen zu halten
- Der ungarische Außenminister behauptet, Brüssel wolle drei
friedensorientierte europäische Regierungen stürzen
NEUES PARADIGMA
- Der Beringstraßentunnel könnte jährlich bis zu 400 Millionen Tonnen
Fracht transportieren.
- Russische Strategieanalysten: „In Alaska liegt eine neue
Sicherheitsordnung auf dem Tisch.“
- China und Indien machen Fortschritte bei der Beilegung ihrer
Streitigkeiten
- Indiens Reaktion auf Trumps Zölle: „Wir exportieren woanders hin“
- Am 3. September befasst sich das Östliche Wirtschaftsforum in
Wladiwostok mit der Entwicklung der Arktis
- Militärführer des Iran und Südafrikas vereinbaren Ausbau der
Beziehungen
- Russische Medien veröffentlichen Interviews mit den Botschaftern
Indiens und Pakistans in Russland
USA UND KANADA
- Eine weitere Enthüllung von Gabbard: DNI Clapper drängte NSA-Chef
Rogers zur Unterzeichnung eines gefälschten Berichts
------------------------------
STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR
Sir Richard Dearlove zählt auf Deutschland und
Marco Rubios Team, um den Krieg in der Ukraine am Laufen zu halten
15. August 2025 (EIRNS) – Der ehemalige MI6-Chef Richard Dearlove, einer
der führenden Köpfe hinter der „Russiagate“-Lüge, die Präsident Donald
Trump zu Recht als „sehr gefährlich“ für die Vereinigten Staaten bezeichnet
hat, erklärte in seinem Podcast „One Decision
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dISlVOTmxNFXASiCJXD/zLVD2O26UtQ4>“
wenige Stunden vor dem Gipfeltreffen in Alaska mit großer Bestürzung, er
sei „äußerst besorgt“, dass es zu einem langfristigen Friedensabkommen
kommen könnte. „Ich weiß einfach nicht, was [Trump] vorhat … Ich verstehe
es einfach nicht … Sehr viele Menschen sind besorgt.“ Er beklagte, dass
„wir“ dachten, beim letzten NATO-Treffen mit Trump sei etwas erreicht
worden, aber jetzt…” Dearlove ereiferte sich, die Europäer seien so
verärgert, dass sie „mit den Spielsachen um sich werfen.“
„Sir Russiagate“ hat jedoch nicht die Absicht, aufzugeben, denn
anschließend umriss der britische Spionagechef die wichtigsten Elemente
einer Strategie zur „Rettung“ ihres Krieges: Deutschland solle die gesamten
Kosten für die Finanzierung der Waffen für die Ukraine übernehmen.
US-Außenminister Marco Rubio und sein Team sollen dafür sorgen, dass die
Vereinigten Staaten den Deutschen die Waffen verkaufen, damit diese in die
Ukraine geliefert werden können.
Die Europäer müssten sich hinter Selenskij stellen, argumentierte er. Wenn
die Deutschen wirklich in die Bresche springen, hätten sie die finanzielle
Macht, um die Ukraine zu unterstützen. Deutschland habe „den nötigen
Reichtum und die Mittel“, um die Ukraine zu unterstützen, wenn die
Amerikaner ihnen die Waffen verkaufen würden – und er gehe davon aus, dass
die USA dies tun werden. „Es gibt sicherlich Leute, die für Rubio arbeiten,
die ich kenne, und die eine ganz andere Sicht auf eine Lösung haben. Sie
werden die Ukraine nicht im Stich lassen,“ verriet Dearlove.
Er prognostizierte, dass das Treffen in Alaska nichts als „Optik“ bringen
werde: Russland werde Kiew weiter bombardieren, Trump werde erneut wütend
werden, dann zur Vernunft kommen und erkennen, dass „Zwangsmaßnahmen“ der
einzige Weg seien, um mit Putin umzugehen. Das bedeute sekundäre
Wirtschaftssanktionen und genügend militärisches „Equipment“, um der
Ukraine die Grundlage für eine „realistische Pattsituation“ auf dem
Schlachtfeld zu verschaffen – allerdings nicht für die Rückeroberung großer
Gebiete, räumte er ein.
Der ungarische Außenminister behauptet, Brüssel wolle drei
friedensorientierte europäische Regierungen stürzen
15. August 2025 (EIRNS) – Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó
beriet sich gestern mit seinen Amtskollegen Juraj Blanár aus der Slowakei
und Marko Đurica aus Serbien. Die drei vereinbarten, ihre Haltung zur
Souveränität zu stärken und sich angesichts des ihrer Meinung nach
wachsenden Drucks von außen gegenseitig Solidarität zu versichern.
Anschließend schrieb Szijjarto auf Twitter: „Brüssel spielt in der
Weltpolitik keine Rolle mehr. Die Tatsache, dass Europa von den Gesprächen
in Alaska ausgeschlossen wurde, beweist dies.“
Er sagte, dass Ungarn, Serbien und die Slowakei im Gegensatz zur EU, die
auf eine Fortsetzung des Krieges gegen Russland drängt, den nationalen
Interessen Vorrang eingeräumt hätten. „Das frustriert natürlich die
liberalen Mainstream-Politiker, und infolgedessen wächst der Druck auf
Regierungen, die sich für Frieden einsetzen, nationalen Interessen folgen
und sich nicht Brüssel unterordnen.“ Es sei „klarer als der helle Tag“,
dass in Mitteleuropa „externe Interventionsexperimente stattfinden, um die
patriotischen Regierungen der Slowakei, Ungarns und Serbiens zu
destabilisieren und zu stürzen.“ All dies seien „verschiedene Kapitel
desselben Szenarios in Brüssel: Sie wollen die friedlichen, patriotischen,
national interessierten Regierungen beseitigen,” um sie durch
Marionettenregierungen zu ersetzen und so Brüssel „einen Platz zu
verschaffen.“
Weiter argumentierte er: „Sie haben ständig Öl ins Feuer gegossen und damit
den Krieg verlängert, die europäisch-russischen Beziehungen fast
unversöhnlich gemacht und die europäische Sicherheit untergraben.“
Szijjártó erklärte, der Krieg hätte innerhalb von anderthalb Monaten
beendet sein können, wenn das ukrainisch-russische Abkommen zugelassen
worden wäre. Westeuropa habe die Ukrainer jedoch überredet und gezwungen,
weiterzukämpfen. „Es ist ziemlich hart, dies als Friedensstiftung zu
bezeichnen.“ Und nun fördere die jüngste Erklärung der europäischen Staats-
und Regierungschefs, die Ungarn nicht unterzeichnen wollte, nicht den
Frieden, sondern versuche vielmehr, ihn zu untergraben.
------------------------------
NEUES PARADIGMADer Beringstraßentunnel könnte jährlich bis zu 400 Millionen
Tonnen Fracht transportieren.
15. August 2025 (EIRNS) – Ein Tunnel unter der Beringstraße wäre sowohl für
die Vereinigten Staaten als auch für Russland von großem Nutzen. Laut dem
Eisenbahnfachmann Scott Spencer könnte er bis zu 400 Millionen Tonnen
Fracht pro Jahr transportieren. Im Hinblick auf das bevorstehende
Gipfeltreffen der Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und
Donald Trump, am 15. August, sagte Scott gegenüber TASS: „Ich persönlich
glaube, dass die Interkontinentalbahn eines von vielen Themen ist, in denen
sich Präsident Trump und Präsident Putin einigen können. Das wäre für beide
Länder von Vorteil.“ Spencer fügte hinzu, dass die Kapazität des unter der
Beringstraße verlaufenden Tunnels auf der Interkontinentalbahn „über 400
Millionen Tonnen pro Jahr beträgt. Das sind 3 % des derzeitigen weltweiten
Handelsvolumens.“
Spencer bezeichnete den Tunnel als „Panamakanal des 21. Jahrhunderts“ und
führte aus: „Von diesem Projekt würden nicht nur die Vereinigten Staaten
und Russland, sondern auch Kanada und China profitieren.“
In Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA verglich er
das Projekt mit der Internationalen Raumstation. Tatsächlich seien die
Kosten für den Bau eines Tunnels mit denen für den Bau der ISS
vergleichbar. „Der Bau der Internationalen Raumstation hat 100 Milliarden
Dollar gekostet, hinzu kommen mehrere Milliarden Dollar aus unseren
Ländern, sowohl aus den Vereinigten Staaten als auch aus Russland und den
europäischen Ländern. Japan und andere beteiligen sich an den
Betriebskosten,“ erklärte er. „Wir haben also die Möglichkeit, ein viel
nachhaltigeres Projekt zu realisieren.“
Die Anfangsinvestition von 100 Milliarden Dollar über die 150- bis
200-jährige Lebensdauer des Tunnels, so Spencer, würde sich durch die
Entwicklung des internationalen Handels, der das Wirtschaftswachstum
ankurbelt, um ein Vielfaches amortisieren.
Spencer ist ein bekannter Eisenbahnberater und arbeitet für die
Inter-Continental Railway, eine Organisation, die vom kürzlich verstorbenen
Tunnelexperten George Koumal und dem alaskischen Anwalt Joseph R. Henri
gegründet wurde. Der dritte Mitbegründer ist Viktor Rasbegin, einer der
führenden Berater der Eisenbahnindustrie in Russland. Spencer ist außerdem
Mitbegründer von AmeriStarRail (ASR), einer Interessenvertretung für
Hochgeschwindigkeitszüge in Amerika.
Russische Strategieanalysten: „In Alaska liegt eine neue Sicherheitsordnung
auf dem Tisch.“
15. August 2025 (EIRNS) — Zwei der prominentesten Strategieanalysten
Russlands haben gestern auf den Seiten von RT einen Überblick über die
Themen gegeben, die beim Gipfeltreffen zwischen Präsident Wladimir Putin
und Donald Trump am 15. August in Alaska zur Sprache kommen könnten. Dmitri
Suslow (Experte des Valdai-Clubs und Mitglied des Russischen Rates für
Außen- und Verteidigungspolitik) und Fjodor Lukjanow (ebenfalls Mitglied
des Valdai-Clubs und Chefredakteur von Russia in Global Affairs) waren sich
einig, dass es um weit mehr als territoriale Fragen oder sogar den Krieg in
der Ukraine geht. Vielmehr stehe eine grundlegende Veränderung der globalen
Sicherheitsordnung bevor. Lukjanows Artikel
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIUQXqlwRgf563q7wqF/bq90zWJO7_ag>
trug die Überschrift „Eine neue Sicherheitsordnung steht in Alaska zur
Debatte: Das Treffen zwischen Putin und Trump erinnert an die
Herausforderungen der deutschen Wiedervereinigung“.
Lukjanow betonte, dass der Gipfel in Alaska ein Meilenstein sein könnte
„für die Grundsätze, auf denen eine umfassendere Einigung zwischen den
führenden Weltmächten erzielt werden könnte… Beunruhigend ist jedoch, dass
sich die öffentliche Debatte weiterhin auf territoriale Aufteilungen
konzentriert – wer was bekommt und was im Gegenzug gegeben wird. Dabei wird
das Kernproblem übersehen. Die akute Phase der Ukraine-Krise wurde nicht
durch Territorialgelüste ausgelöst. Sie begann, als Moskau die nach dem
Kalten Krieg entstandene Sicherheitsordnung in Frage stellte – eine
Ordnung, die auf der unbegrenzten Erweiterung der NATO als vermeintlichem
Garant für die Stabilität in Europa beruhte.“
Lukjanow betonte auch, dass die von den BRICS-Staaten angeführte globale
Mehrheit selbst wichtige Schritte in Richtung eines Paradigmenwechsels
unternehme. Donald Trumps jüngster Versuch, die größten Staaten der
sogenannten „globalen Mehrheit“ – China, Indien, Brasilien und Südafrika –
dazu zu drängen, sich den Anweisungen Washingtons zu fügen, habe nicht die
gewünschten Ergebnisse gebracht. „Der Versuch hat nicht zu dem Ergebnis
geführt, das sich das Weiße Haus erhofft hatte. … Aber die Unverblümtheit
des amerikanischen Vorstoßes hat sie diesmal gezwungen, ihre Positionen zu
verhärten.“ Lukjanow kam zu dem Schluss: „Die Häufigkeit der Treffen Putins
mit den Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten zeigt, dass Moskau
diese Realität versteht. Ob Washington dies auch tut, bleibt abzuwarten.“
Suslow betonte zudem
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIW5aJ45w04d1ey3a9H/QR8tLXIN0oaG>,
dass „Trumps Bemühungen, Moskau unter Druck zu setzen, indem er China und
Indien dazu drängt, den Kauf von russischem Öl einzustellen, nach hinten
losgegangen sind… Dies hat auch zu einer Entspannung zwischen Indien und
China geführt, so dass Premierminister Narendra Modi nun an dem
Gipfeltreffen der SCO in Tianjin teilnehmen wird.“
Suslow kam zu dem Schluss, dass „die BRICS, die Trump offen zu schwächen
versprochen hat, nur noch enger zusammengewachsen sind. Der Gipfel in
Alaska ist Trumps Chance, aus der Falle zu entkommen, die er sich selbst
gestellt hat, indem er versucht hat, Moskau über Peking und Neu-Delhi unter
Druck zu setzen, und Ergebnisse in der Ukraine vorzuweisen, die er als
diplomatischen Erfolg verkaufen kann.“
Eine Möglichkeit dafür sei eine groß angelegte wirtschaftliche
Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA mit einer offenen Tür für die
BRICS. „Die seit 2014 weitgehend eingefrorene wirtschaftliche
Zusammenarbeit in der Arktis könnte wiederbelebt werden,” schrieb Suslow.
„Beide Seiten würden von einer gemeinsamen Entwicklung im hohen Norden
profitieren, und ein Abkommen in diesem Bereich hätte politische
Symbolkraft – als Beweis dafür, dass die beiden Länder trotz der Altlasten
des letzten Jahrzehnts zusammenarbeiten können.“
China und Indien machen Fortschritte bei der Beilegung ihrer Streitigkeiten
15. August 2025 (EIRNS) — Die langwierigen und heiklen Gespräche über die
Beilegung des Grenzkonflikts zwischen China und Indien werden fortgesetzt,
wenn der chinesische Außenminister Wang Yi am 18. August zu Gesprächen mit
dem indischen Nationalen Sicherheitsberater Ajit Doval nach Indien reist.
Dies berichtete laut RT
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIXkclMFQJUAxG5zDSJ/Hs5-hPT9MFRj>
die Press Trust of India (PTI) am 13. August. Doval hatte im Juni des
vergangenen Jahres ein Treffen mit Wang in Peking, bei dem dieser sagte,
die Beziehungen zwischen China und Indien hätten „positive Fortschritte“
gemacht.
Zu diesen Fortschritten gehören laut Presseberichten Pläne zur
Wiederaufnahme der direkten Passagierflüge zwischen den beiden Ländern im
nächsten Monat sowie die Wiederaufnahme des Grenzhandels nach mehr als fünf
Jahren.
RT merkt an, dass „Wangs Besuch zu einem Zeitpunkt stattfindet, zu dem
Berichte kursieren, dass der indische Premierminister Narendra Modi plant,
am 31. August am jährlichen Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation
Organization (SCO) in der chinesischen Stadt Tianjin teilzunehmen“. Es ist
gut möglich, dass es am Rande des SCO-Treffens zu einem Treffen zwischen
Modi und Xi Jinping kommen wird, obwohl es dafür noch keine offizielle
Bestätigung gibt.
Im Juli zeigten hochrangige Vertreter aus Peking, Moskau und Neu-Delhi
Interesse an einer Wiederbelebung des trilateralen Formats RIC
(Russland-Indien-China), berichtete RT.
Indiens Reaktion auf Trumps Zölle: „Wir exportieren woanders hin“
15. August 2025 (EIRNS) — Die Times of India berichtete, dass die Regierung
Modi auf die Einführung von 50-prozentigen Zöllen auf Importe aus Indien
durch die Trump-Regierung reagiert, indem sie ihre Exportpräsenz in 50
anderen Ländern ausbauen will, die 90 % der gesamten Exporte Indiens
ausmachen. „Die Strategie sieht laut einem Bericht von CNBC TV18 vor,
insbesondere die Beziehungen zu neuen Märkten im Nahen Osten und in Afrika
zu intensivieren,“ berichtete RT
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIZPfDeOuctisrDuqlL/3pt0GMmuIAHY>.
„Der Ansatz wird auf bestimmte Produkte zugeschnitten sein und sich an drei
Hauptzielen orientieren: Diversifizierung der Exporte, Ersatz von Importen
durch inländische Produkte und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der
Exporte, fügte der Bericht hinzu. … Die neue Politik zielt darauf ab, die
Abhängigkeit von einem einzelnen Markt zu verringern und die mit
Handelsstörungen verbundenen Risiken zu minimieren.“
Auch wenn dies noch nicht in den Nachrichten aufgetaucht ist, denken andere
von Trumps Zöllen betroffene BRICS-Staaten in die gleiche Richtung. So
exportiert etwa Brasilien, das ebenfalls mit Zöllen in Höhe von 50 %
konfrontiert ist, 13 % seiner gesamten Exporte in die Vereinigten Staaten,
während 36 % in die 20 BRICS-Staaten (10 Vollmitglieder und 10
Partnerländer) gehen. Indonesien exportiert 10 % in die USA und 57 % in
andere BRICS-Staaten.
In den letzten Jahren hat sich die Kluft zwischen den Exporten der
BRICS-Staaten in die USA und den Exporten innerhalb der BRICS-Staaten
insgesamt stetig vergrößert – ein Trend, der sich als Reaktion auf Trumps
Zölle noch beschleunigen wird.
Am 3. September befasst sich das Östliche Wirtschaftsforum in Wladiwostok
mit der Entwicklung der Arktis
15. August 2025 (EIRNS) – Am 3. September, dem Tag, an dem in Peking der
80. Jahrestag des Sieges im Pazifik im Zweiten Weltkrieg gefeiert wird und
der russische Präsident Wladimir Putin Ehrengast sein wird, beginnt in
Wladiwostok das jährliche Östliche Wirtschaftsforum.
Am 5. September wird Putin die Grundsatzrede vor dem internationalen
Treffen halten, das sich in der Regel mit Entwicklungsprojekten und
Perspektiven in der Arktis und Ostsibirien befasst.
Wie der Journalist Pepe Escobar in einem Artikel für Sputnik
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIb4hfwYOwJGoSLqU4N/NFn2RT9Kt6L0>
erklärte, „bringt uns das zur Arktis – und zu ernsten Themen, die
sicherlich auf dem bevorstehenden Forum in Wladiwostok ausführlich
diskutiert werden“. Die Arktis verfügt über mindestens 13 % der weltweit
unentdeckten Ölreserven und 30 % der unentdeckten Erdgasvorkommen. Russland
kontrolliert mindestens die Hälfte all dieser Reserven.“
Escobar weist auf die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen Russland
und den USA bei der Erschließung dieser Ressourcen sowie derjenigen auf der
amerikanischen Seite der Beringstraße hin. „Eine Möglichkeit wären massive
US-Investitionen in gemeinsame Arktis-Projekte mit Russland. Etwas ganz
anderes wäre es, wenn die USA der Nordischen Seeroute (NSR) beitreten
würden, die von den Chinesen als ‚Arktische Seidenstraße‘ bezeichnet wird.
Die NSR verkürzt die Schiffsfahrzeiten zwischen Asien und Europa um bis zu
50 %. Escobar kommt zu dem Schluss: „Alaska hat in der gegenwärtigen Lage
und unter Berücksichtigung der vielfältigen Auswirkungen des hybriden
Krieges gegen die BRICS-Staaten das Potenzial, Washington einen Ausweg aus
den Trümmern einer massiven strategischen Niederlage zu bieten.“
Militärführer des Iran und Südafrikas vereinbaren Ausbau der Beziehungen
15. August 2025 (EIRNS) — Die obersten Militärbefehlshaber des Iran und
Südafrikas trafen sich am 12. August in Teheran und vereinbarten konkrete
Schritte zum Ausbau der Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich. Der
iranische Generalstabschef Generalmajor Seyyed Abdolrahim Mousavi und der
Befehlshaber der südafrikanischen Nationalen Verteidigungskräfte, General
Rudzani Maphwanya, erörterten ihre gemeinsamen nationalen Interessen und
bezeichneten ihre Partnerschaft als strategische Priorität. Laut Al Mayadeen
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/6rqJfgq8dIcjk8EhtFiok3Tm7NP/eTchrQv82EzJ>
sehen beide Seiten den Besuch als Wendepunkt in den Beziehungen zwischen
Teheran und Pretoria.
Der Iran ist ein neues Mitglied der BRICS, während Südafrika zu den fünf
Gründungsmitgliedern gehört.
Mousavi bezeichnete die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) als die weltweit
größte Anti-Terror-Truppe mit wertvollen operativen Erfahrungen, die sie
mit Südafrika teilen könne. Er fügte hinzu, dass die IRGC „über bedeutende
Fähigkeiten in verschiedenen militärischen, technischen und industriellen
Bereichen verfügt“, die „in Zusammenarbeit mit den Streitkräften und dem
Verteidigungsministerium Südafrikas genutzt werden können, um gemeinsame
nationale Interessen zu fördern und die regionale und internationale
Sicherheit zu stärken.“
Der iranische Generalmajor Amir Hatami nahm ebenfalls an den Gesprächen
teil und erklärte: „Die Islamische Republik und Südafrika haben sich immer
gegenseitig und unterdrückte Nationen unterstützt.“ Er bezeichnete die
Entscheidung Südafrikas, wegen des Völkermords in Gaza rechtliche Schritte
gegen Israel einzuleiten, als eine Maßnahme, die „in die Geschichte
eingehen wird“.
General Maphwanya
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeFuYwWIky8daHJSMJdKx/_WQ0tGpxxHDN>
verwies seinerseits auf die anhaltende Unterstützung des Iran für Südafrika
während des Kampfes gegen die Apartheid als Beispiel für die „historische
Verbundenheit zwischen den beiden Nationen“. Dies sei die Grundlage für die
heutige Zusammenarbeit und er freue sich auf den Ausbau der
Verteidigungsbeziehungen.
Russische Medien veröffentlichen Interviews mit den Botschaftern Indiens
und Pakistans in Russland
15. August 2025 (EIRNS) — Zwischen Indien und Pakistan mag es erhebliche
Spannungen geben, doch ihre jeweiligen Botschafter in Russland wurden in
den letzten Tagen in den russischen Medien positiv dargestellt. Beide
gingen auf die ausgezeichneten Beziehungen ihrer Länder zu Russland und auf
die Aussichten für eine künftige Zusammenarbeit ein.
RT veröffentlichte am 13. August ein Interview mit dem indischen
Botschafter in Russland, Vinay Kumar. Darin betonte er, dass „zwischen dem
russischen Präsidenten Putin und dem indischen Premierminister Modi
definitiv eine positive Chemie herrscht. Sie haben sich schon oft getroffen
und telefonieren regelmäßig miteinander.“
Sputnik interviewte unterdessen den pakistanischen Botschafter in Russland,
Muhammad Khalid Jamali. Dieser betonte, dass „die Beziehungen zwischen
Russland und Pakistan auf einem positiven Weg sind.“ Auf die Frage, ob
Pakistan dem BRICS-Verbund beitreten wolle (einem Bericht zufolge lehnte
Indien den Antrag in diesem Jahr ab), sagte Jamali: „Wir glauben, dass wir
für die BRICS ein wichtiges Mitglied Südasiens sind und dass unsere
Teilnahme nicht nur für unser Land, sondern auch für die BRICS-Mitglieder
von Vorteil wäre. Und ich bin sicher und hoffe, dass die BRICS frei von
jeglicher Politisierung sein werden.“
Jamali fügte hinzu, dass Pakistan mit seinen 240 Millionen Einwohnern „eine
sehr geostrategisch günstige Lage hat. Wir liegen am Schnittpunkt zwischen
dem Nahen Osten, Westasien und Südostasien. Um die Vorteile der
Konnektivität nutzen zu können, sind wir ein natürlicher Korridor für
Präsident Putins Vision eines internationalen Nord-Süd-Transportkorridors
(INSTC). In dieser Hinsicht kann Pakistan eine zentrale Rolle bei der
Förderung der Entwicklung und der sozioökonomischen Entwicklung der
gesamten Region spielen … Wir möchten uns mit dieser Region verbinden. Wir
wollen die alte Seidenstraße zwischen dieser Region und unserer
Indus-Zivilisation wiederbeleben.“
Der INSTC ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt, das Indiens Westküste
auf dem Seeweg mit dem Iran verbindet und von dort aus weiter nach Norden
bis nach Russland führt. Russland hat Pakistan kürzlich zur Teilnahme am
INSTC eingeladen. Pakistan hat das Angebot angenommen, wodurch das Land nun
mit Indien in einer Arbeitsbeziehung im Rahmen dieses großen
Infrastrukturentwicklungsprojekts steht.
------------------------------
USA UND KANADAEine weitere Enthüllung von Gabbard: DNI Clapper drängte
NSA-Chef Rogers zur Unterzeichnung eines gefälschten Berichts
15. August 2025 (EIRNS) — Am 13. August veröffentlichte die Direktorin der
Nationalen Nachrichtendienste (DNI), Tulsi Gabbard, freigegebene
Geheimdienstdokumente, die die verräterische Rolle des ehemaligen DNI James
Clapper bei der Fälschung von Geheimdienstberichten belegen. Mit diesen
sollte „bewiesen“ werden, dass Russland zugunsten von Donald Trump in die
Präsidentschaftswahlen 2016 eingegriffen habe.
Unter den veröffentlichten Dokumenten befinden sich zwei E-Mails vom 22.
Dezember 2016, die Clapper und Mike Rogers, der damalige Leiter der
National Security Agency, ausgetauscht haben. Sie enthüllen Clappers
Beharren darauf, dass unbestätigte Geheimdienstinformationen über die
angebliche Rolle Russlands beim Hackerangriff auf das DNC (Democratic
National Committee) und das DCCC (Democratic Congressional Campaign
Committee) durchgedrückt und in die Geheimdienstbewertung 2017 aufgenommen
und Präsident Barack Obama vorgelegt werden sollte.
Dies, obwohl Rogers argumentierte, dass sein Team „angesichts der Eile
dieser Aktion keine Zeit hatte, alle zugrunde liegenden
Geheimdienstinformationen vollständig einzusehen, zu prüfen und abzuwägen“
und sich „vor der Vorlage an den Präsidenten nicht zu 100 % wohl damit
fühlt.“ „Um es klar zu sagen“, fuhr er fort, „ich sage nicht, dass wir
inhaltlich anderer Meinung sind, aber ich möchte sicherstellen, dass wir,
wenn wir in Zukunft gefragt werden, ob wir voll und ganz hinter dem Papier
stehen können, keinen Grund haben, aufgrund des Verfahrens zu zögern.“
„Wir haben eine Chance, dies richtig zu machen, und es ist entscheidend,
dass wir dies tun,“ warnte Rogers, insbesondere, wenn das Endprodukt
gemeinsam von CIA, FBI, ODNI und NSA verfasst werde. Im letzteren Fall, so
stellte er klar, „erwarte ich persönlich, dass auch die sensibelsten
Beweise im Zusammenhang mit der Schlussfolgerung offengelegt werden.“ Er
fügte jedoch hinzu, dass er, wenn das Endprodukt nur von der CIA oder von
der CIA und dem FBI verfasst werden soll, „diese Bedenken zurückstellen
werde“.
Clapper wies Rogers‘ Bedenken zurück. In einer E-Mail-Antwort, die er ihm
am selben Tag schickte und die auch an CIA-Direktor John Brennan und
FBI-Direktor James Comey adressiert war, betonte er, dass es unerlässlich
sei, dass „wir (CIA, NSA, FBI, ODNI) alle an einem Strang ziehen und den
Bericht in der höchsten Tradition von ‚UNSERER Geschichte, an der wir
festhalten‘ unterstützen.“ Er fügte hinzu, dass die CIA bereits am selben
Tag den „vollständigen Entwurf der Ad-hoc-Fusionsgruppe“ – der kleinen
Gruppe, die John Brennan zur Ausarbeitung der Bewertung der Geheimdienste
für 2017 eingerichtet hatte – an die nationalen Geheimdienste übermittelt
habe. „Wir werden bei der Fertigstellung des Berichts so viel gegenseitige
Transparenz wie möglich gewährleisten,” antwortete Clapper, „aber mehr Zeit
ist nicht verhandelbar. Wir müssen möglicherweise Kompromisse bei unseren
‚normalen‘ Modalitäten eingehen, da wir dies in einem so engen Zeitrahmen
tun müssen. Dies ist ein Projekt, das als Teamarbeit durchgeführt werden
muss.“
In einem Kommentar zu dem freigegebenen E-Mail-Austausch erklärte Tulsi
Gabbard am 13. August knapp: „Die führenden Figuren der Russland-Lüge haben
jahrelang die amerikanische Öffentlichkeit getäuscht, indem sie ihre
erfundenen und politisierten Einschätzungen als glaubwürdige
Geheimdienstinformationen präsentiert haben. Die heute veröffentlichte
E-Mail bestätigt, was wir bereits aufgedeckt haben: Die Entscheidung, bei
der Erstellung der gefälschten Geheimdienstbewertung von 2017 Standards zu
kompromittieren und Protokolle zu verletzen, war bewusst und kam von ganz
oben.“
Herausgeber: E.I.R., Bahnstraße 4, 65205 Wiesbaden (Deutschland)
Alle Nachrichten auch auf eirna.de
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG1QOf7i9In4N8l6HvvD/fNCuumt79aHo>
.
Klicken Sie hier
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/mk/un/v2/sh/6rqJ8GqndAnmP0qu1QXkfQ8VrOB/RZnTNJuMBkHa>,
wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden möchten.
[image: Mailin]
<https://djga3.r.sp1-brevo.net/tracking/?utm_campaign=a30945b9e4a55038f553e85392a1d883&utm_medium=email&utm_source=logo_mailin>
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Offener Brief von Helga Zepp-LaRouche an Trump und Putin: Atomkrieg verhindern und Beringstraßen-Tunnel bauen!
schillerinstitute.com, 10. August 2025 (EIRNS) – Am 11. August wird die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, einen offenen Brief an Präsident Donald Trump und Präsident Wladimir Putin (https://schillerinstitute.com/de/blog/2025/08/11/offener-brief-von-helga-zepp-larouche-an-trump-und-putin-atomkrieg-verhindern-und-beringstrassen-tunnel-bauen/?ref=eirna.de) veröffentlichen, der auch an den chinesischen Präsidenten Xi Jinping weitergeleitet wird.
Dem Brief sind drei Artikel aus der Zeitschrift EIR vom 4. Mai 2007 beigefügt, die sich mit dem Bau eines Tunnels durch die Beringstraße befassen, durch den eine Eisenbahnlinie das eurasische und das amerikanische Bahnnetz miteinander verbinden würde. („Russisch-amerikanisches Team: Die Welt braucht einen Tunnel durch die Beringstraße!“; „Mendelejew hätte zugestimmt“; „Die Ursprünge des Beringstraßenprojekts“.) Es folgt der Wortlaut von Zepp-LaRouches Brief.
„An Präsident Donald Trump und Präsident Wladimir Putin:
Wenn Sie sich am 15. August in Alaska treffen, liegt das Schicksal der Menschheit in Ihren Händen. Gegen alle Bemühungen der Feinde des Friedens können Sie nicht nur den Krieg in der Ukraine beenden und damit das Damoklesschwert der nuklearen Auslöschung der Menschheit zumindest in diesem Konflikt beseitigen, sondern Sie können auch die Diplomatie in die Beziehungen zwischen den beiden mächtigsten Atommächten der Welt zurückbringen.
Aber Sie können noch etwas Höheres erreichen, indem Sie nicht nur die Bedrohungen für die Menschheit abwehren, sondern der ganzen Welt eine schöne Vision für die Zukunft geben. Sie könnten sich auf den Bau eines Korridors durch die Beringstraße einigen und mit diesem Eisenbahn- und Tunnelprojekt die Bahnnetze Eurasiens mit denen Amerikas verbinden. Dieses Projekt würde die riesigen unerschlossenen Ressourcen Sibiriens und die Ressourcen der USA in der Arktis – Öl, Gas, Edelmetalle aller Art sowie Süßwasser – für die Entwicklung erschließen. Sibirien und der russische Fernen Osten verfügen über die größten Vorkommen an Rohstoffen aller Elemente, die in Mendelejews Periodensystem zu finden sind, und die gemeinsame Erschließung dieser Ressourcen, zu der viele andere rohstoffarme Länder eingeladen werden könnten, könnte das perfekte Programm zur Vermeidung von Kriegen werden und den Wohlstand der Welt erheblich steigern.
In nicht allzu ferner Zukunft könnte man dann mit Hochgeschwindigkeitszügen um die Welt reisen, von den Südspitzen Argentiniens und Chiles in Ushuaia und Puerto Williams durch ganz Amerika, dann durch die Beringstraße über Eurasien und mit einem Tunnel unter der Straße von Gibraltar weiter durch den gesamten afrikanischen Kontinent bis zum Kap der Guten Hoffnung.
Das Projekt eines Tunnels unter der Beringstraße wird seit Jahrzehnten von führenden Wissenschaftlern und Politikern in den Vereinigten Staaten, Russland und China untersucht und gefördert, dies dokumentieren die beigefügten Artikel aus dem Magazin EIR aus dem Jahr 2007 sowie ein 8-minütiges Video von Dr. Victor Rasbegin, stellvertretender Vorsitzender des SOPS, des Russischen Rats für die Erforschung der Produktivkräfte, der auf der Weltausstellung 2010 in Shanghai den Großen Preis für Innovation gewann.
Der Beringstraßen-Tunnel und damit verbundene große Infrastrukturprojekte könnten auch als Grundlage für weitere eingehende Gespräche zwischen den Präsidenten Trump, Putin und Chinas Xi Jinping dienen – wie ich bereits zuvor vorgeschlagen habe –, sollte Präsident Trump eingeladen werden und sich bereit erklären, an den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs teilzunehmen, die am 3. September in China stattfinden werden.
Dieses Projekt für eine integrierte Infrastruktur der ganzen Welt als Grundlage für die Entwicklung wird den Grundstein dafür legen, Krieg als Mittel zur Konfliktlösung für immer zu beenden. Die Hoffnung der Menschheit ruht auf Ihnen!
Mit freundlichen Grüßen, Helga Zepp-LaRouche, Gründerin des Schiller-Instituts, 11. August 2025 (cc.: Präsident Xi Jinping)“
Info: https://schillerinstitute.com/de/blog/2025/08/11/offener-brief-von-helga-zepp-larouche-an-trump-und-putin-atomkrieg-verhindern-und-beringstrassen-tunnel-bauen/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.