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14.09.2025

Xinjiang hinter den Schlagzeilen

seniora.org, 14. September 2025, 14.09.2025 Von Felix Abt - übernommen von forumgeopolitica.com

Persönliche Begegnungen mit Uiguren und Eindrücke, die nicht ins gängige Bild passen


 Felix Abt bei den Uiguren. Während Schlagzeilen ein düsteres Bild zeichneten, offenbarte ihm die Realität vor Ort ein gänzlich anderes Szenario

Den Kommentar von Josef Goldinger stellen wir gerne voran, weil er erahnen lässt, was den Leser erwartet: 'Es ist sehr wohltuend, einen solch offenen, ehrlichen Reisebericht zu geniessen. Das ist das beste Medikament gegen die bei uns so verbreitete Russen- und Chinesenhass-hysterie-Krankeit "unserer" Medien. Vielen Dank'.(ww)

Die Ankunftsbombe: Ein Schock für gehirngewaschene Westler Nach der Landung in Ürümqi, der Hauptstadt der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang (allgemein bekannt als Xinjiang), ist es offensichtlich, dass die Uiguren, eine turksprachige muslimische Minderheit, hier zu Hause sind. Als ich die Ankunftshalle verließ, bemerkte ich ein Restaurantschild mit der Aufschrift „EIERBOMBE“.

Erster Eindruck von Xinjiang? Eine Bombe ????????. (Eierbomben-Restaurant. Foto: Felix Abt)

Der Name impliziert geschickt, dass Xinjiang lieber für seine „Lebensmittelbomben“ bekannt sein möchte als für die Sprengsätze der Terroristen, die einst die Region und den Rest Chinas heimsuchten, wie diese Schlagzeile verdeutlicht:


Screenshot_2025_09_15_at_15_45_35_Seniora.org_Xinjiang_hinter_den_Schlagzeilen„Bei einem Auto- und Bombenanschlag in Ürümqi sterben Dutzende Menschen.“ (Schlagzeile Associated Press)


Während der sogenannte Krieg gegen den Terror der USA unzählige unschuldige Zivilisten das Leben kostete, reagierten westliche Medien auf Chinas Antiterrorvorgehen mit empörter Kritik   – von Vorwürfen eines angeblichen kulturellen Genozids bis hin zu physischen Menschenrechtsverletzungen. Der Doppelstandard könnte kaum deutlicher sein.

Doch während die Schlagzeilen ein düsteres Bild zeichneten, offenbarte mir die Realität vor Ort ein gänzlich anderes Szenario.

Vom Flughafen führte mich die moderne U-Bahn ins Stadtzentrum, mit Beschilderungen sorgfältig in Uigurisch, Mandarin und Englisch. An einer Haltestelle stiegen drei junge Uigurinnen ein und nahmen mir gegenüber Platz. Ihre neugierigen Blicke und die fröhliche Unterhaltung wirkten wie ein Stück alltägliches Leben. Als ich sie um ein Foto bat, begegneten sie mir nicht mit Misstrauen, sondern mit einem strahlenden, zustimmenden Lächeln.

Ein erstes Hallo in Ürümqi   – jeder Blick freundlich, jedes Lächeln strahlend. ???? (Foto: Felix Abt) 

Architektur trifft Ehrfurcht: Die Große Moschee   – ein Heiligtum der Stille und Pracht

Die Große Moschee: ein beeindruckendes, imposantes Gebäude (Foto: Felix Abt)

Vor der Großen Moschee von Ürümqi, die rund 700 Gläubigen Platz bietet, begegnete ich einer großen uigurischen Familie. Ein junges Mädchen übte eifrig ihr Englisch und übersetzte die Fragen ihrer Familie: „Woher kommst du? Gefällt dir Ürümqi?“ Ihre lebhafte Neugier und das herzliche Lachen standen im spannenden Kontrast zur stillen, ehrfürchtigen Atmosphäre der Moschee hinter uns. In diesem Moment spürte ich, wie Xinjiangs Herz in seinen Menschen schlägt   – offen, warm und lebendig.

Es war mir eine Ehre, ein Bild   – und ein Lächeln   – mit dieser freundlichen Familie zu teilen (Foto: Felix Abt)

Aus Respekt filmte ich die Gläubigen nicht, erkundete jedoch das Innere der Moschee, als sie leer war und das Filmen erlaubt war. Die Hallen strahlten eine besondere Ruhe aus: riesig und gleichzeitig intim, ein heiliger Ort zwischen den Gebeten.

Uigurische Gläubige folgten dem täglichen Gebetsruf, einem Rhythmus von Frieden und Gemeinschaft.

Gläubige treffen in der Moschee zum gemeinsamen Gebet ein. (Foto: Felix Abt)Stille spricht Bände. Die stillen, leeren Hallen der Moschee wirken zugleich riesig und intim   – ein heiliger Ort zwischen den Gebeten. (Foto: Felix Abt)

Ein freudiger Hochzeitsmoment

Bei meiner Erkundung begegnete ich einem uigurischen Paar in exquisiter traditioneller Kleidung, das sich auf seine Hochzeitsfotos vorbereitete. Die Braut leuchtete vor Freude, während der Bräutigam zunächst tief ernst wirkte. Aus einer spontanen Eingebung heraus machte ich eine kleine Geste, um die Stimmung aufzulockern   – und zu meiner Freude wirkte sie! Sein strenger Ausdruck verwandelte sich in ein aufrichtiges, herzliches Lachen. Auch der Fotograf schenkte mir ein dankbares Lächeln, und was zunächst ein formelles Bild hätte werden können, verwandelte sich in eine Aufnahme voller purer, authentischer Freude.

Selbst Abschiede hier wirken wie kleine Feierlichkeiten. Ich bin dankbar, dass ich einen so eindrucksvollen Blick auf dieses bemerkenswerte uigurische Hochzeitspaar werfen durfte. (Foto: Felix Abt)

Bahnreisen in Xinjiang: Wie Investitionen und Kulturerhalt das Leben von Minderheiten unterstützen

Um sich in Xinjiang fortzubewegen, war man oft mit dem Auto oder dem Zug unterwegs. An vielen Bahnhöfen wurden Lautsprecherdurchsagen auf Mandarin und Uigurisch gegeben, wie Sie ???? hier hören können. Für einen alleinreisenden Ausländer war das zwar eine Herausforderung, aber es kam den wichtigsten ethnischen Gruppen der Region zugute.

Chinas Sprachenpolitik spiegelt seinen umfassenderen Ansatz gegenüber Minderheiten wider. Auf den Banknoten sind fünf Schriften abgebildet: Mandarin, Uigurisch (arabische Schrift), Mongolisch, Tibetisch und Zhuang. In Xinjiang erfolgt der Unterricht vor allem auf Mandarin   – der Landessprache und Muttersprache von 91 % der chinesischen Bevölkerung   –, doch auch Uigurisch ist Teil des Lehrplans, ebenso wie Tibetisch in Tibet. Straßen- und Ladenschilder sind in der Regel zweisprachig gestaltet.

Aus dem Zugfenster konnte ich die massiven Investitionen in moderne Infrastruktur beobachten: Wüstenwindparks, Kraftwerke, Autobahnen, massive Brücken und ein ausgedehntes Stromnetz   – alles mit dem Ziel, Millionen Menschen aus der Armut zu befreien.

Die Zukunft zeichnet sich am Horizont ab: saubere Energie, große Visionen und der Wille des Windes (Foto: Felix Abt)

Xinjiang lag jahrhundertelang am Knotenpunkt der Seidenstraße. Seine Oasen und Gebirgspässe verbanden Ostasien mit Zentralasien und darüber hinaus. Karawanen, die die Taklamakan-Wüste und das Tianshan-Gebirge durchquerten, transportierten nicht nur Waren, sondern auch Religionen, Sprachen und künstlerische Traditionen   – und hinterließen so einen bleibenden kulturellen Eindruck in der Region.

Man kann fast die Glocken hören, fast die Gewürze riechen   – ein lebendiges Zeugnis von Mut und Anmut, das die Imperien entlang Xinjiangs Seidenstraße einst bewegte. (Foto: Felix Abt)

Xinjiangs geografische Lage verleiht der Region auch heute noch zentrale Bedeutung. Sie grenzt an acht Länder und ist ein wichtiger Knotenpunkt der Belt-and-Road-Initiative. Neue Eisenbahnlinien und Autobahnen folgen den alten Karawanenpfaden und verbinden China wieder mit der Welt.

Auf einer Reise saß ich neben einem uigurischen Paar. Ihr Mandarin war, wie bei vielen anderen Uiguren, begrenzt, und meine Übersetzungs-App unterstützte kein Uigurisch. Dennoch kommunizierten wir mühelos   – durch Lächeln, Gesten und ein paar gemeinsame Fotos.

Auf den Spuren der Uiguren! Dieses Selfie fängt das Beste der Reise ein: die freundlichen und neugierigen Menschen, die ich unterwegs in Xinjiang traf. (Foto: Felix Abt)

Wie bereits erwähnt, fühlten sich Zugreisen hier oft wie ein echtes Abenteuer an. Durchsagen kamen nur auf Mandarin und Uigurisch; Englisch war selten zu hören. Doch die Mitreisenden waren stets freundlich und hilfsbereit   – selbst wenn die Verständigung nur über Gesten und Lächeln funktionierte.

Himmlischer See: Xinjiangs Naturwunder

Xinjiang ist ein Land der Extreme   – von endlosen Wüsten bis zu schroffen Bergketten, die dramatisch in den Himmel ragen.

Von oben zeigt sich die Region als weitläufiges Mosaik: erdige Brauntöne verschmelzen mit lebendigem Grün, alles verbunden durch die neue Architektur des Wachstums. (Foto: Felix Abt)

Bei langen Autofahrten kämpfte die Klimaanlage mit der unerbittlichen Hitze, die oft über 44,5 °C stieg. Doch als wir in die Berge hinauffuhren, sanken die Temperaturen und boten eine erfrischende Abwechslung.

44,5 °C im Auto   – Sauna-Feeling pur. (Foto: Felix Abt)

Doch das wahre Wunder erwartete uns hoch oben in den Bergen: der „Himmlische See“. Sein Name ist Programm. Tiefblaues Wasser spiegelt die schneebedeckten Gipfel wider, während Wasserfälle in stille Täler stürzen   – ein Anblick so atemberaubend, dass er fast mythisch wirkt.

Man muss es gesehen haben, um zu verstehen, warum er Himmlischer See heißt. (Foto: Felix Abt)

Der Legende nach schwammen einst Drachen durch diese Gewässer   – wer in die Tiefen blickt, kann sich leicht in diese Geschichte hineinversetzen.

Die Ufer waren belebt: Han-Chinesen und uigurische Familien gleichermaßen. Ein paar uigurische Touristen baten mich, Fotos mit ihnen zu machen   – einem westlichen Besucher. Für einen Moment fühlte ich mich nicht nur als Beobachter, sondern als Teil der Landschaft, als Teil des Augenblicks.

Eine menschliche Geschichte jenseits der Grenzen: Uiguren und westlicher Besucher teilen einen Moment der Verbundenheit. (Foto: Felix Abt)

???? Ein einzelner Beitrag kann diesem Ort nicht gerecht werden   – bald werde ich ein //www.youtube.com/@lixplore">Video auf meinem Kanal veröffentlichen, um die ganze Schönheit und Magie des Himmlischen Sees einzufangen.

Disclaimer für Voreingenommene: Meine Reise durch Xinjiang war vollkommen unabhängig   – keine behördliche Genehmigung, kein Aufpasser, alle Kosten aus eigener Tasche. Authentische Einblicke statt Propaganda.

Jugendkultur im Alltag und uigurische Küche

Ich war fasziniert von der lebendigen Energie der jungen Leute hier   – sie unterhielten sich angeregt auf Uigurisch, scherzten und lachten und verwandelten manchmal sogar alltägliche Hindernisse in verspielte Klettergerüste. Ihr Stil war eine moderne Fusion, die mühelos sowohl globale als auch chinesische Modetrends verband.

Im Lachen der uigurischen Jugend lag ein vertrauter Rhythmus   – eine Erinnerung daran, dass Neugier, Träume und TikTok-Tänze keine Grenzen kennen (Foto: Felix Abt).

Dieser zeitgenössische Geist bildete einen wunderbaren Kontrast, als mir eines Abends eine junge Frau köstliches uigurisches Essen servierte, liebevoll zubereitet von ihrer Mutter. Das Probieren dieser authentischen Hausmannskost wurde zu einem sofortigen Höhepunkt meiner Reise. Während sich die Tochter mit dem Selbstbewusstsein einer Weltbürgerin bewegte, trugen sowohl sie als auch ihre Mutter traditionelle muslimische Kopftücher   – eine anmutige Anspielung auf ihr Erbe, die Bände über ihren Stolz und ihre kulturelle Kontinuität sprach.

Restaurant-Szene: Die Tochter serviert das Essen, während die Mutter in der Küche wirkt (Foto: Felix Abt)

Diese Mischung aus Tradition und Moderne war allgegenwärtig. Ich traf eine uigurische Ladenbesitzerin, deren Geschäftssinn ihrem kulturellen Stolz entsprach: Sie verkaufte eine sorgfältig ausgewählte Kollektion modischer Kopftücher und verband damit Tradition mit dem modernen Alltag.

Ladenbesitzerin mit Kopftuch in ihrem Geschäft (Foto: Felix Abt)

Andere Geschäfte, wie das unten abgebildete, empfingen mich mit lebendigen, rhythmischen Klängen uigurischer Musik, die bis auf die Straße drang   – eine unwiderstehliche akustische Einladung, hereinzukommen.

Uigurisches Geschäft mit lebendiger Musik, ???? Originalsound hier.

Xinjiangs landwirtschaftlicher Reichtum: Bauernhöfe, Märkte und Lokalstolz

Xinjiang wird oft als Chinas Kornkammer bezeichnet   – und eine Reise durch die Region macht deutlich, warum. Goldene Weizen- und Sonnenblumenfelder erstrecken sich bis zum Horizont, Weinberge bringen Qualitätsweine, Obstgärten tragen Nüsse und Obst, und Melonen gelten als die süßesten der Welt. Das Land ist im Überfluss vorhanden.

Diese Fruchtbarkeit beruht auf einer jahrhundertealten Beziehung zum Wasser. Geniale Karez-Systeme   – durch Schwerkraft gespeiste unterirdische Kanäle   – leiteten Schmelzwasser aus dem Tianshan-Gebirge in die Wüste. Von Hand gegraben und durch Tunnel und Brunnen miteinander verbunden, transportierten sie das Wasser kilometerweit bergab und brachten es ohne Pumpen oder Verdunstungsverluste direkt auf die Felder.

Alter Einfallsreichtum, Überleben in der Wüste: Von erfahrenen Wassermeistern verwaltet und von den Gemeinden gepflegt, ermöglichten die Karez das Leben in Oasen und gelten als Wunderwerk nachhaltiger Ingenieurskunst, das das Leben entlang der Seidenstraße prägte. (Foto: Felix Abt)

Dieses Erbe lebt weiter, wenn auch in einem neuen, gewaltigen Ausmaß. Moderne Kanäle und riesige Bewässerungsanlagen ziehen sich heute durch die trockenen Länder und verwandeln einst karge Erde in ein Meer aus Baumwolle und Tomaten. Es ist eine Geschichte des Wandels: üppige, grüne Felder, die in starkem Kontrast zur Wüste gedeihen und vom Wasser der Berge genährt werden.

Dieses Foto zeigt die Geschichte der Felder Xinjiangs: eine Geschichte der Beharrlichkeit, geschrieben im Wasser und geprägt durch ein Netz handgefertigter Kanäle. (Foto: Felix Abt)

Die Landwirtschaft verändert sich rasant. Baumwolle, einst von Hand gepflückt, wird heute von riesigen Maschinen geerntet. Fabriken, die lokale Produkte verarbeiten, schaffen stabile, besser bezahlte Arbeitsplätze, während neue Wohnblöcke und Industrieanlagen als Symbole des Fortschritts unter dem weiten Himmel Xinjiangs entstehen.

Mit dem Zug durch Xinjiang   – vorbei an neuen Industrieparks und Wohnsiedlungen. (Foto: Felix Abt)

Doch trotz dieser Modernisierung steht der menschliche Geist im Mittelpunkt der Ernte. Die Bauern sind sichtlich stolz auf ihre Arbeit. Ein uigurischer Melonenbauer platzierte sogar sein Porträt auf der Verpackung   – ein markantes Zeichen für Qualität und Identität, das seinen Namen und sein Gesicht vom Feld bis auf den Tisch in ganz China trägt.

Stolz präsentiert ein Bauer seine Wassermelonen. (Foto: Felix Abt)

In einem uigurischen Obstladen bestaunte ich Wassermelonen, die so massiv waren, dass sie wie Felsbrocken wirkten   – manche wogen bis zu 20 Kilo. Als ich mich abmühte, eine hochzuheben, erntete ich Gelächter vom Ladenbesitzer, dessen Freude der Großzügigkeit seiner Produkte entsprach. Dieser einfache Austausch spiegelte perfekt den Geist der Ernte in Xinjiang wider.

Wenn die Wassermelone schwerer ist als dein Koffer   – Ernte in Xinjiang. (Foto: Felix Abt)

Anderswo in China habe ich Cappuccinos getrunken, die von Robotern zubereitet wurden, wie ich in meinem Video ???? „Chinas Zusammenbruch   – oder ist die Zukunft schon da?“ gezeigt habe. In Xinjiang hingegen ist Kaffee ein Ritual. Die Tassen werden in heißen Sand eingegraben, damit der Kaffee langsam brüht und sein charakteristisches Aroma sowie seine Fülle entfaltet. Sorgfältig eingeschenkt, kräftig und doch mild, ist er mehr als nur ein Getränk   – er verkörpert jahrhundertealte uigurische Gastfreundschaft, tief verwurzelt im Leben der Wüste.

Ein Uigure bereitet Kaffee auf traditionelle Weise zu (Foto: Felix Abt)

Zuzusehen, wie es zubereitet wird, das Aroma einzuatmen und den ersten Schluck zu genießen, war ein kleiner, aber unvergesslicher Moment   – ​​ein Hauch von Kultur, der Reisen lebendig und unvergesslich macht.

Leben auf dem Land: Kasachische und uigurische Gemeinschaften

Eine herzliche, kontaktfreudige Kasachin, die in einem Holzhaus inmitten einer Gemeinschaft uigurischer Jurten lebte, bescherte mir eine meiner unvergesslichsten Begegnungen. Obwohl ich ihren Vornamen vergessen habe, war sie auf WeChat unter dem Namen Miao bekannt. Als Absolventin der Universität Xinjiang sprach sie Englisch und erzählte Geschichten über die tiefen Wurzeln ihrer Familie in der Region. Während wir uns unterhielten, begrüßte uns ihre Mutter   – die eine seit Generationen überlieferte Tradition fortführt   – mit Tee und lokalen Snacks, während Miao das Kasachische ihrer Mutter für mich ins Englische übersetzte.

Die wahren Schätze der Graslandschaften Xinjiangs liegen nicht nur in ihren Landschaften, sondern auch in bescheidenen Häusern wie diesem, wo eine kasachisch-chinesische Mutter und ihre Tochter mir mit herzlicher Wärme und Gastfreundschaft begegneten. (Foto: Felix Abt)

Zu Hause sprach Miao Kasachisch; mit ihren Nachbarn kommunizierte sie mühelos auf Uigurisch, und mit Han-Chinesen sprach sie Mandarin   – ein lebendiges Spiegelbild der kulturellen Vielfalt Xinjiangs. Die Atmosphäre war von einer harmonischen Leichtigkeit geprägt. Einmal begannen Miao und ihre uigurischen Nachbarn spontan zu tanzen. ???? In dem auf meinem X-Konto hochgeladenen Videoclip sehen Sie einen kurzen Ausschnitt dieses Moments.  

Ich glaube nicht, dass es mir zuliebe geschah, aber sie ließen mich den Moment freundlicherweise festhalten   – ein freudiger und authentischer Ausdruck des gemeinsamen Lebens, den ich hier gerne teile.

Inmitten der Wärme und Freundlichkeit von Miaos uigurischen Nachbarn. (Foto: Felix Abt)

Abschließende Gedanken: Xinjiang jenseits der Schlagzeilen

Auf meiner Reise begegnete ich vielen strahlenden Uiguren, manchmal, so vermute ich, angeregt durch den Anblick eines seltenen westlichen Besuchers wie mir. Was mir am meisten im Gedächtnis blieb, war die Beobachtung von Minderheitengemeinschaften   – Uiguren, Kasachen und anderen   –, die ein Gefühl von Stolz, Freude und Zufriedenheit ausstrahlten. Dies steht in krassem Gegensatz zum Umgang mit Minderheiten anderswo.

In der Ukraine beispielsweise hat der Staat Maßnahmen ergriffen, die die Rechte der russischsprachigen Minderheit stark einschränken: Ihre Sprache wurde weitgehend verboten, ihre politischen Parteien verboten, ihre Medien unterdrückt und ihre Kirche mit ihrem Besitz zerschlagen. In Xinjiang hingegen wird die uigurische Kultur nicht unterdrückt, sondern im Rahmen der nationalen Gesetzgebung und Entwicklung aktiv bewahrt und gefördert. Es ist daher bemerkenswert, dass viele westliche Politiker, Aktivisten und Medien, die häufig unbegründete Anschuldigungen des „Völkermords“ in Xinjiang erheben, auffällig schweigen, wenn es um den tatsächlichen kulturellen Genozid an der russischen Minderheit in der Ukraine geht.

Sprachliche Harmonie im Blick: Ladenschilder in einer Stadt in Xinjiang, sowohl auf Mandarin als auch auf Uigurisch. (Foto: Felix Abt)

Diese selektive Empörung unterstreicht nur, wie wichtig es ist, über voreingenommene Narrative hinauszublicken. Meine Reisen rund um den Globus haben nicht immer denselben Geist der Harmonie offenbart, den ich hier erlebt habe. Das macht meine Zeit in Xinjiang zu einem noch besonderen, erhebenden und unvergesslichen Erlebnis.

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Ein weiterer Blick in das Fotoalbum des Autors

(Copyright: Felix Abt)

Momentaufnahme aus Ürümqi (Foto: Felix Abt)

Ürümqi ist eine geschäftige Provinzhauptstadt, die wie ihre Pendants in ganz China in den letzten Jahrzehnten ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum erzielt hat. Dieser Fortschritt bringt die gemeinsame Herausforderung von Verkehrsstaus mit sich und erfordert Lösungen wie neue Buslinien und U-Bahn-Linien, die derzeit geplant oder gebaut werden.

Ticketautomat in einer U-Bahn-Station in Ürümqi (Foto: Felix Abt)

In Ürümqi bezahlen die meisten Menschen ihre U-Bahn-Tickets elektronisch mit ihrem Handy, Bargeld wird jedoch weiterhin akzeptiert. Für ausländische Besucher ist die Orientierung im System einfach: Der Fahrkartenautomat zeigt Informationen nicht nur auf Uigurisch, wie hier zu sehen, und Mandarin, sondern auch auf Englisch an, was die Stadt für Durchreisende ein wenig einladender macht.

Die U-Bahn selbst steht vor einem Wandel. Die derzeitige Einzellinie wird bald durch Linie 2 ergänzt. Linie 3 ist bereits in Planung und die ehrgeizige Vision sieht ein zehnteiliges Netz bis 2030 vor. Wer heute auf dem Bahnsteig steht, kann sich leicht eine nahe Zukunft vorstellen, in der der öffentliche Nahverkehr in Ürümqi ein größeres, schnelleres und besser vernetztes Stadtgefüge schafft.

Ingenieursleistung im Herzen Eurasiens. Isolation in Chancen verwandeln. (Fotos: Felix Abt)

Xinjiangs Landschaft wird durch neue Brücken, Tunnel und Straßen neu gestaltet. Diese weitläufige Infrastruktur besteht aus mehr als nur Beton und Stahl   – sie bildet ein strategisches Netzwerk, das die Wirtschaft ankurbeln, die Konnektivität verbessern und Xinjiangs Rolle in der Belt and Road Initiative festigen soll. Es ist eine enorme Anstrengung, die geografische Isolation zu überwinden, die Region in die Welt zu integrieren und im Rahmen der chinesischen Politik des „geteilten Wohlstands“ mehr Wohlstand für alle Bürger zu fördern.

Foto: Felix Abt

Es ist kein gewöhnlicher Döner Kebab, den man hier sieht, sondern das uigurische Original: Çağür Kebab (چاغۇر كاۋاپ). Dabei handelt es sich um die uigurische Variante von rotierendem Grillfleisch   – der Name bedeutet wörtlich „rotierender Kebab“. Anders als der bekannte Sandwich-Döner wird Çağür Kebab fast immer auf einem Teller serviert.

Foto: Felix Abt

Die beiden freundlichen uigurischen Männer oben betreiben einen mobilen Çağür Kebab-Laden von einem geschickt umgebauten Motorrad aus.

Begegnung mit einer uigurischen Bäuerin bei der Feldarbeit (Foto: Felix Abt)

Ich beobachtete, wie uigurische Bauern dieselben fruchtbaren Oasen wie ihre Vorfahren bearbeiteten, nur eben mit den Werkzeugen von heute. Sie sind der Grund, warum der Duft von Melonen, Trauben und Aprikosen noch immer die Luft entlang der alten Seidenstraße erfüllt.

Uigurischer Obsthändler mit mobilem Obststand (Foto: Felix Abt)

Die Flaschen links enthalten Kelimazi, ein kohlensäurehaltiges Getränk aus fermentiertem Getreide, das den Einheimischen hilft, die Sommerhitze zu überstehen. Diese süß-saure Erfrischung ist ein flüssiger Geschmack der Seidenstraßentradition.

Aus sonnenverwöhnten Weinbergen und uralten Obstgärten stammt Xinjiangs legendärer Snackmix: pralle, süße Rosinen, riesige, spritzige Aprikosen und gehaltvolle Walnüsse, vermischt mit knackigen Mandeln und edelsteinartigen Beeren. Es ist der zeitlose, energiereiche Treibstoff für Nomaden und moderne Feinschmecker gleichermaßen   – ein süßer und herzhafter Geschmack von Geschichte, den man in der Hand halten kann.

Uigurischer Laden mit einer reichen Auswahl an Nüssen und getrockneten Früchten (Foto: Felix Abt)

Heute ist Xinjiang international vielleicht eher für seine Baumwolle und Tomaten bekannt, doch sein Ruf für Weintrauben ist sowohl historisch als auch kulturell bedeutsam. Das kontinentale Klima der Region   – mit langen, heißen, sonnigen Tagen, kühlen Nächten, minimalen Niederschlägen und gut durchlässigen Sandböden   – schafft ideale Bedingungen für den Weinanbau, der Früchte mit hohem Zuckergehalt, reichem Geschmack und intensivem Aroma hervorbringt. Weintrauben werden seit über 2.000 Jahren entlang der Seidenstraße in Xinjiang angebaut.

Zu Besuch bei uigurischen Weinbauern (Foto: Felix Abt)

Westliche Winzer, schnallt euch an: Xinjiang-Weine marschieren in eure Regale! Eure einzige Rettung? Schnell eure Regierungen dazu bringen, in Windeseile eine „Zwangsarbeits“-Story zu erfinden   – damit diese Flaschen niemals das Licht eures Weinregals erblicken. Amerikanische Baumwollfarmer haben’s vorgemacht. Wer hätte gedacht, dass guter Wein   – genau wie Baumwolle und Textilien   – plötzlich ein geopolitischer Schachzug sein könnte? Prost!

Mitten in riesigen Sonnenblumenfeldern (Foto: Felix Abt)

Der Wert der Sonnenblume geht weit über ihre Schönheit hinaus. Sie ist eine vielseitige Nutzpflanze, die Speiseöl, Snacks, Tierfutter und sogar Biokraftstoff liefert. Darüber hinaus kommt sie der Umwelt zugute, indem sie den Boden entgiftet und Bestäuber unterstützt. Angesichts der perfekten Wachstumsbedingungen in Xinjiang   – reichlich Sonnenlicht und erhebliche tägliche Temperaturschwankungen   – ist es die ideale Region für diese riesigen, goldenen Felder.

Uiguren beim Trommeln (Foto: Felix Abt)

Die Uiguren haben eine starke Trommeltradition, wobei die Trommel „Dap“ aufgrund ihrer integralen Rolle im verehrten Muqam die kulturell bedeutendste Trommel ist. Andere Trommeln wie die Naghra und die Dohl ergänzen die reiche perkussive Landschaft der uigurischen Musik, die ein lebendiger Ausdruck ihrer kulturellen Identität ist. „Muqam“ ist keine Person. Es ist der Name für die große, klassische Musiktradition des uigurischen Volkes. Man kann es sich als ein weitläufiges und anspruchsvolles Musiksystem vorstellen, das oft mit dem persischen Dastgah, dem aserbaidschanischen Mugham oder dem indischen Raga verglichen wird. Es ist der Eckpfeiler der uigurischen Kultur und eine der bedeutendsten Musiktraditionen in ganz Zentralasien.

Ältere Uigurinnen mit traditioneller Kopfbedeckung im Gespräch, zusammen mit jüngeren Familienmitgliedern in einem Park (Foto: Felix Abt)

Der Anblick meist älterer uigurischer Frauen mit Kopftuch erinnert eindringlich an die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen in Xinjiang. Was auf den ersten Blick alltäglich erscheint, hat mehrere Bedeutungen: einen natürlichen Generationswechsel hin zu moderner Mode; die offizielle Ablehnung religiöser Symbole wie Kopftuch und Bart   – verbunden mit vergangenem Radikalismus und anhaltenden Bedenken, da uigurische Militante, die zum Sturz einer säkularen Regierung in Syrien beigetragen haben, mit einer Rückkehr nach China und der Verübung von Terroranschlägen gedroht haben; und die stillen, strategischen Entscheidungen jüngerer Uiguren, sich anzupassen, um bessere Karrierechancen zu haben. Aus diesem einzelnen Detail erwächst ein Gefühl der sich entwickelnden Identität, der laufenden Anpassung und eines umfassenderen kulturellen Wandels, der das tägliche Leben in der Region prägt, auch wenn die uigurische Sprache und ein Großteil der Kultur weiterhin Bestand haben.

Junge Uigurin in traditionellem Kleid (Foto: Felix Abt)

Die traditionelle uigurische Kleidung, die hier beispielhaft dargestellt ist, wird bei Festen und bedeutenden Feierlichkeiten getragen. Dieses elegante Kleidungsstück, oft ein langes, locker sitzendes Gewand oder ein fließendes einteiliges Kleid, wird traditionell über der Hose getragen. Sein auffälligstes Merkmal ist der sorgfältig bestickte Ausschnitt, der ein Stehkragen oder ein offener Kragen sein kann. Getragen bei wichtigen Ereignissen wie Nouruz (persisches Neujahrsfest), Hochzeiten und religiösen Feiertagen, spiegelt die Pracht des Kleides die tiefe Freude und kulturelle Bedeutung des Anlasses wider.

Die Bank of China in Ürümqi zeigt stolz ihren Namen auf Uigurisch, Mandarin und Englisch   – ein kleines, aber unmissverständliches Zeichen der Inklusion und kulturellen Anerkennung. Die Schweiz verfolgt einen ähnlichen Ansatz und berücksichtigt Minderheitensprachen in Schulen, Behörden und öffentlichen Räumen. Die Ukraine hingegen geht den umgekehrten Weg: Beschilderungen sind nur auf Ukrainisch und Englisch erlaubt, während Russisch   – die Sprache von Millionen   – ausdrücklich verboten ist.

Vor Geschäftsgebäuden mit Beschriftungen in Mandarin und Uigurisch (Foto: Felix Abt)

Doch viele der lautstärksten Kritiker des chinesischen „kulturellen Völkermords“ in Xinjiang zeigen sich von den massiven Einschränkungen in der Ukraine erstaunlich unbeeindruckt. Inklusion gilt hier als edel, Exklusion dort als verzeihlich   – kultureller Völkermord scheint nur eine Frage politischer Zweckmäßigkeit zu sein. Selbstverständlich muss das weitläufige westliche antichinesische Ökosystem   – NGOs, Aktivisten, Akademiker, Journalisten   – seine Maschinerie unablässig mit neuen Anschuldigungen und Skandalen füttern. Sollte man etwas anderes erwarten?

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???? Worte und Fotos können nur begrenzt etwas vermitteln. Für eine noch intensivere Reise mit lebendiger Atmosphäre schauen Sie sich das Video auf meinem YouTube-Kanal an.

Quelle: Forum Geopolitica - Mit freundlicher Genehmigung übernommen

https://forumgeopolitica.com/de/artikel/xinjiang-hinter-den-schlagzeilen-2



Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=279&userid=3998&mailid=2852


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

14.09.2025

Wegen Hass-Berichterstattung: Ausweisung von Elmar Theveßen aus USA gefordert

freedert.online, 14 Sep. 2025 13:09 Uhr

Dem ZDF-Korrespondenten in den USA, Elmar Theveßen, soll das Visum annulliert werden. Das fordert unter anderem der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell. Hintergrund sind faktenwidrige Behauptungen Theveßens über den ermordeten Charlie Kirk, die das Verbrechen relativieren.


Quelle: www.globallookpress.com © gbrci


Der umstrittene ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen. Wegen faktenwidriger, zu Hass aufstachelnder Äußerungen über den ermordeten Charlie Kirk wird in den USA gefordert, Theveßen das US-Visum zu entziehen.


Die Berichterstattung deutscher Medien zur Ermordung von Charlie Kirk wird in den USA von offizieller Seite kritisiert. Im Fokus steht der ZDF-Korrespondent in den USA, Elmar Theveßen. Dieser hat unter anderem faktenwidrig behauptet, Kirk habe die Steinigung von Homosexuellen gefordert. Theveßen relativierte mit seiner Falschbehauptung die Schwere der Schuld des Attentäters.

Richard Grenell, Sondergesandter des US-Präsidenten und ehemaliger Botschafter der USA in Deutschland, fordert in einem Beitrag auf der Plattform X, Theveßens Arbeitsvisum für die USA zu annullieren. Es sei kein Platz in den USA für derartige Anstifter, schreibt er. Grenell ist offen homosexuell. 


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Inzwischen hat der Vize-Außenminister der USA, Christopher Landau, ein Meldeportal eingerichtet, auf dem Ausländer, die den Mord an Kirk verherrlichen, Hass säen und zu Gewalt aufrufen, gemeldet werden können. Dort ist auch die ZDF-Journalistin Dunja Hayali in den Fokus geraten. Auch sie sieht eine Mitschuld Kirks an dem auf ihn verübten Attentat.


"Wendepunkt USA": Der Mord an Charlie Kirk verschärft die ideologische Konfrontation





Meinung

"Wendepunkt USA": Der Mord an Charlie Kirk verschärft die ideologische Konfrontation





Dass es Gruppen gebe, die den Mordanschlag auf den Influencer feiern, sei durch nichts zu rechtfertigen, sagte sie im ZDF und fügte hinzu, "auch nicht mit seinen oftmals abscheulichen, rassistischen, sexistischen und menschenfeindlichen Aussagen". Dieser Zusatz wird in den sozialen Netzwerken als Relativierung der zuvor gemachten Aussage betrachtet. Belege für ihre Behauptung, Kirk habe sich derart geäußert, bringt Hayali zudem nicht. 

Sowohl Theveßen als auch Hayali behaupten außerdem, die USA seien auf dem Weg in den Faschismus. Verantwortlich dafür sei US-Präsident Donald Trump. Den bedenklichen Zustand der deutschen Gesellschaft, die Einschränkungen der Meinungsfreiheit, Zensur und Verfolgung von Journalisten in Deutschland, thematisieren sie und ihre Kollegen des deutschen Mainstreams nicht. Im Gegenteil legitimieren sie repressive, die Grundrechte einschränkende Maßnahmen regelmäßig als "Schutz der Demokratie".

In einer Anmoderation eines Beitrags im ZDF-heute journal vom 14. Februar über die Kritik von US-Vizepräsident J.D. Vance an den Einschränkungen der Meinungsfreiheit in der EU und Deutschland zieht Hayali dessen Position ins Lächerliche und behauptet später, Vance hätte die Europäer mit seiner Kritik "beleidigt". 

Angezeigt wurde auch der ebenfalls für das ZDF arbeitende deutsche Gag-Autor Sebastian Hotz ("El Hotzo"), der mit einem Meme, auf dem ein Schimpanse zu sehen ist, den Tod von Charlie Kirk verhöhnt. 

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Der deutsche Journalismus fällt im Ausland immer wieder dadurch negativ auf, dass er für in bestimmten deutschen sozialen Milieus vertretene Sichtweisen einen Universalismus behauptet, der nicht existiert. Die in Deutschland vom Mainstream veröffentlichte Meinung zu gesellschaftspolitischen Themen und zu internationaler Politik ist im Gegenteil international weitgehend isoliert. 

Kritik erfährt der deutsche Journalismus zudem dafür, dass er sich kaum um eine differenzierte Sichtweise bemüht und jedes Abweichen von einem eng gesteckten Meinungskorridor als rechts und faschistisch verunglimpft, dafür aber repressive Maßnahmen wie Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit befürwortet.


Mehr zum Thema – Causa Charlie Kirk und deutsche Medien ‒ "Gute" Einschätzungen und "negative Polarisierungen"


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Video https://rumble.com/v6yuxow-nach-attentat-auf-charlie-kirk-gouverneur-von-utah-appelliert-eindringlich-.html Dauer  Min. 


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14.09.2025

Erste US-Medien räumen kolossalen Fehler des Westens im Umgang mit Russland ein

freedert.online, 14 Sep. 2025 10:54 Uhr, Von Kirill Strelnikow

Wenn Mainstream-Medien im Westen heutzutage diplomatische Lösungen des Ukraine-Konflikts oder gar eine Zusammenarbeit mit Russland nahelegen, ist dies lediglich ein Ausloten der Launen der Bevölkerung. Außer, es geht um die USA: Dort hören Politiker den Medien, vor allem den Blättern der US-Denkfabriken, dann und wann sogar zu.


© RIA Nowosti


Symbolbild,. KI-generiert.


Angesichts der Nachrichten, Aussagen und Ereignissen der letzten Tage fühlt es sich an, als würden die guten alten Zeiten des Höhepunkts des Kalten Krieges zurückkehren – und zwar auf höllischem Niveau. Westliche Propagandisten strahlen förmlich vor Glück, weil für jeden Schwachsinn grünes Licht gegeben wurde – bis hin zu schierer Schizophrenie. Die ist sogar ein Muss, denn Hauptsache zwei Themen werden angesprochen: a) Russland steht kurz vor dem Zusammenbruch; b) Russland ist dabei, die ganze Welt zu erobern, und das muss gestoppt werden.

Am vergangenen Montag veranstaltete das US-Finanzministerium ein Treffen US-amerikanischer und europäischer Beamter, bei dem "verschiedene Methoden des wirtschaftlichen Drucks auf Russland" diskutiert wurden. Anschließend drohte US-Finanzminister Scott Bessent Moskau unmittelbar mit "harten Maßnahmen", die gemeinsam mit den Europäern ergriffen werden sollen.

Völlig egal war es dabei, dass der US-Vertreter in der NATO, Matthew Whitaker, parallel dazu erklärte, die Ukraine sei bereit, die Kämpfe mit Russland entlang der aktuellen Frontlinie im Austausch gegen Sicherheitsgarantien einzustellen, und dass ein Friedensabkommen den Schutz der Gemeinden der russisch-orthodoxen Kirche und der russischsprachigen Bevölkerung beinhalten könne.

"Karthago muss zerstört werden", und all das dumme Gerede von Frieden ist nur irritierend und ablenkend.

Die Europäer werden auf einen Krieg mit Russland vorbereitet





Meinung

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Und überhaupt: Von welchem Frieden könne man sprechen, wenn russische Panzer schon bereitstehen, sich durch baltischen und skandinavischen Schlamm zu wühlen? Erst neulich veröffentlichte die britische Zeitung The Telegraph ein absolut streng geheimes Interview mit dem schwedischen Verteidigungsminister Jonsson. Ihm zufolge "hat Europa nur ein enges Zeitfenster, um sich auf einen neuen Krieg entlang der verwundbaren Nordgrenze Russlands vorzubereiten" – denn nachdem der Ukraine der Garaus gemacht worden ist, "könnten ausgebildete und kampferprobte russische Truppen und eine im Kriegsmodus agierende Rüstungsindustrie Wladimir Putin eine begrenzte Invasion Nordskandinaviens und des Baltikums ermöglichen."

Aber auch das soll noch nicht das Schlimmste sein: Wie in einem jüngsten Reuters-Artikel angemerkt wurde, sei eine Beendigung des Konflikts in der Ukraine wegen der ganzen russischen "Mörder und Psychopathen" unmöglich. Den zitierten "Experten" der Global Initiative Against Transnational Organized Crime zufolge würden nach dem Ende des Konflikts anderthalb Millionen russische Soldaten von der Front zurückkehren, gut die Hälfte davon "ehemalige Kriminelle und Wahnsinnige". Und die werden natürlich sofort und zuallererst in den Westen eilen – und anfangen, den Zaubergarten Europa zu zertrampeln und dort zu foltern und zu vergewaltigen. Braucht man das? Eben.

Außerdem dürfe niemand jemals Russland die Hand geben, denn Russland sei der Hauptfeind von Löwenzahn, Bibern, Taschenlurchen, Kanarienvögeln und dem Erdal-Frosch – und seine militärische Sonderoperation stelle eine Bedrohung für die Weltökologie dar.


Der barbarische Russe: Wenn der noch fruchtbare Schoß wieder kreißt





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Eigens für Russland wurde sogar der Begriff "Ökozid in der Ukraine" erfunden, der in einem gleichnamigen neuen Buch eines Autors mit ukrainischem Nachnamen anschaulich definiert wird. Als Kostprobe ein erschreckendes Beispiel: Liebe und friedliche ukrainische Bauern würden nun gezwungen sein, Ziegen statt Kühe zu halten – weil diese leichter seien und somit keine Panzerabwehrminen auslösen würden.

Indes erheben sich inmitten selbst dieses Wahnsinns allmählich vernünftige Stimmen, die eine einfache Idee vermitteln: Russland zu dämonisieren ist dumm, Druck auszuüben nutzlos und für den Westen selbst schädlich. Man müsse verhandeln … bevor es zu spät sei.

In dem frischen Artikel "The Wrong Approach to Diplomacy with Russia" gesteht die Redaktion der US-Zeitschrift Foreign Affairs ein:

"Die russische Wirtschaft ist nach mehr als drei Jahren Krieg unter dem Druck der Sanktionen nicht zusammengebrochen."

Mehr noch:

"Die erfahrenen Wirtschaftsführer des Landes konnten das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes über vier Prozent halten; Beschäftigungsrate, Konsum und Kreditzugang bleiben hoch."

Und – leider, leider!:

"Es gibt keine äußeren Anzeichen von Unzufriedenheit in den Eliten oder der Gesellschaft, die Putins Macht gefährden könnten."

Fazit: Wladimir Putin hat seine Position zum Erringen eines militärischen Sieges lediglich gestärkt – und die Zeit spielt auf seiner Seite. Wenn aber Druck nicht funktioniert habe, müsse man eben verhandeln.

Das Blatt Responsible Statecraft der US-Denkfabrik Quincy Institute for Responsible Statescraft (der Ausdruck "Verantwortungsvolle Staatskunst" im Namen des Instituts und seiner Zeitschrift soll uns anscheinend sehr dringend etwas sagen. Anm. d. Red.) ging sogar noch weiter: Laut den Autoren des Artikels "schließen sich Verhandlungen und Putins Bombardements nicht gegenseitig aus" und es bestehe weiterhin die Möglichkeit eines Friedensschlusses mit Russland in Bezug auf die Ukraine.

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Und das, obwohl Moskau diesen Frieden nicht mehr wirklich braucht, da die russischen Truppen zuversichtlich vorrücken und ihre Ziele ohnehin erreichen werden. Die Experten der Zeitschrift fordern:

"Trump sollte die Forderungen nach härteren Sanktionen und erhöhtem militärischen Druck auf Russland ignorieren … sich auf die Diplomatie konzentrieren und ernsthafte Arbeitsverhandlungen zwischen Washington, Moskau und Kiew aufnehmen, die die Bedingungen für eine Einigung ausarbeiten sollen.

Ein solcher Schritt mag unbeliebt sein, aber früher oder später müssen echte Verhandlungen beginnen – und Zögern und Bummeln bringt den Frieden nicht näher."

Warum? Ganz einfach:

"Ein Aufschub der Diplomatie und die Fortsetzung des Kampfes auf dem Schlachtfeld, bis Putin die Waffen niederlegt, wird die Lage der Ukraine eher verschlechtern als verbessern."

Daher:

"Wenn Putin wirklich offen für Verhandlungen ist – und sei es bloß auf Arbeitsebene und unter Fortführung der Kriegshandlungen –, dann sollte die Ukraine diese Gelegenheit nutzen."

Als Fazit hält Responsible Statescraft fest:

"Putin scheint bereit zu sein, über eine Beendigung des Konflikts nachzudenken und Friedensbedingungen auszuhandeln. Wenn Trump es mit der Erlangung des Friedens ernst meint, sollte er diese Chance nicht verpassen."

Der Washington Examiner hat gleich alle roten Linien überschritten und ist höchstwahrscheinlich für immer auf der "No Handshake"-Liste der Gönner Kiews gelandet. Im neuesten Artikel mit dem sprechenden Titel "Die Gefahren des Putin-Obsessionssyndroms" stellt dieses Blatt geradeheraus in den Raum, der russische Präsident stelle "keine organische Bedrohung" für die "nationale Sicherheit oder die nationalen Interessen" der USA oder anderer Länder dar. Vielmehr sei der Westen von einem obsessiven, irrationalen Hass auf den russischen Staatschef besessen.


Bericht: Mexikanisches Kartell wurde in der Ukraine in Drohnen-Kriegsführung unterrichtet





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Insbesondere die "anhaltende Antipathie des US-Außenministeriums gegenüber Putins Russland ist nicht nur dumm: Sie ist selbstmörderisch". Laut dem Artikel widerspricht die aus dieser Besessenheit erwachsende wahnsinnige "Politik gegenüber Putin direkt dem nationalen Interesse und gefährdet die Sicherheit der Amerikaner". Kernaussage:

"Putin ist nicht der Verrückte, als den ihn die Medien hinstellen. Er ist ein Nationalist und wird tun, was er für das Beste für sein Land hält. Wir müssen ihm nur zeigen, dass Amerikas Interessen mit denen Russlands übereinstimmen. Putin war dies einst bewusst, aber Washington hat alles getan, um ihn gegen uns aufzubringen. Auf zu einem 'Great Reset' zwischen den USA und Russland – es ist höchste Zeit! Hoffen wir, dass die Staats- und Regierungschefs unserer Länder dies rechtzeitig erkennen."

Schon erfreulich, dass auf der anderen Seite die Vorstellung, der Westen habe in Bezug auf Russland einen kolossalen, möglicherweise fatalen Fehler begangen, immer lauter wird. Inwieweit die derzeitige US-Führung diese Ansicht teilt, werden wir indes schon sehr bald sehen: nicht an Worten, sondern an handfesten Taten.

Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei "RIA Nowosti" am 10. September 2025.

Kirill Strelnikow ist ein russischer freiberuflicher Werbetexter-Coach und politischer Beobachter sowie Experte und Berater der russischen Fernsehsender NTV, Ren-TV und Swesda. Er absolvierte eine linguistische Hochschulausbildung an der Moskauer Universität für Geisteswissenschaften und arbeitete viele Jahre in internationalen Werbeagenturen an Kampagnen für Weltmarken. Er vertritt eine konservativ-patriotische politische Auffassung und ist Mitgründer und ehemaliger Chefredakteur des Medienprojekts PolitRussia. Strelnikow erlangte Bekanntheit, als er im Jahr 2015 russische Journalisten zu einem Treffen des verfassungsfeindlichen Aktivisten Alexei Nawalny mit US-Diplomaten lotste. Er schreibt Kommentare primär für RIA Nowosti und Sputnik.


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Video https://rumble.com/v6yj8xm-putin-zu-nato-truppen-in-der-ukraine-nur-darum-ging-es-der-nato-doch-von-an.html Dauer 3:19 Min.


RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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14.09.2025

EU investiert in die Ukraine, die eigene Jugend kämpft ums Überleben

freedert.online,14 Sep. 2025 09:39 Uhr

Europa pumpt Milliarden nach Kiew, während die jungen Menschen zu Hause im Abseits bleiben und ihre Perspektiven sich verschlechtern. In Spanien ist jeder vierte junge Mensch arbeitslos, auch in Schweden sind es fast 25 Prozent, in Italien 18,7 Prozent, in Österreich 10,8 Prozent und in Polen 13,5 Prozent.


Quelle: Gettyimages.ru © Jasper Juinen/Madrid


U-Milliarden für Ukraine, spanische Jugend am Limit. Italienische Jugend: 18,7 Prozent arbeitslos. Schweden: Fast 25 Prozent ohne Job. Jugendarbeitslosigkeit in Europa explodiert.


Europa pumpt Milliarden in die Ukraine. Ukrainische Studenten dürfen kostenfrei Universitäten besuchen, Sozialhilfen werden großzügig verteilt, Integrationsprogramme für alle Altersgruppen ausgeweitet, medizinische Versorgung gesichert, Wohnraum bereitgestellt, und Hilfen für Ukrainer in allen Lebensbereichen organisiert. Die EU mobilisiert Ressourcen in einem bislang ungekannten Ausmaß, plant langfristige Programme und garantiert Unterstützung in allen Bereichen. Doch während diese Mittel ins Ausland fließen, stolpert die eigene Jugend durch eine Realität, die von Chancenlosigkeit, prekären Arbeitsverhältnissen, stagnierenden Märkten und fehlenden Perspektiven geprägt ist.

Junge Menschen in Spanien, Schweden, Italien, Österreich und Polen stehen vor verschlossenen Türen, kämpfen gegen Bürokratie und strukturelle Hürden, während Milliarden nach Kiew transferiert werden. Die EU kanalisiert Geld an das Selenskij-Regime, unterstützt Programme, die die ukrainische Jugend begünstigen, während die eigene Generation in Europa im Abseits bleibt – übersehen, vergessen und ohne konkrete Zukunftsperspektive. Ihre Talente bleiben ungenutzt, ihre Hoffnungen unerfüllt, ihr Potenzial verschwendet, während die Politik das Steuergeld ins Ausland pumpt und die eigenen jungen Bürger mit Unsicherheit zurücklässt.

In Spanien steht jeder vierte junge Mensch ohne Arbeit da. Träume stagnieren, Pläne zerbrechen, Hoffnungen werden in den Alltag gedrängt. Die wirtschaftliche Unsicherheit ist allgegenwärtig. Viele Jugendliche sehen sich gezwungen, Gelegenheitsjobs anzunehmen, die kaum Perspektiven bieten, während ihre Talente ungenutzt bleiben. Pedro Sánchez kündigt persönlich ein neues Militärhilfspaket in Höhe von einer Milliarde Euro für 2025 an, zusätzlich zu den bereits in den Vorjahren geleisteten Milliarden. Die EU leitet enorme Summen nach Kiew und kooperiert dabei eng mit dem Selenskij-Regime, das wiederholt wegen Korruption und Vetternwirtschaft in die Kritik geraten ist. Die Kluft zwischen politischem Handeln und realer Lebenswirklichkeit wächst täglich, und die Stimmen der Betroffenen verhallen ungehört.

Fast 25 Prozent der schwedischen Jugend sind ohne Job. Einst Vorbild für soziale Stabilität, erlebt Schweden nun eine alarmierende Welle von Jugendarbeitslosigkeit. Junge Menschen warten vergeblich auf Förderprogramme, Mentoring oder langfristige Perspektiven. Viele Jugendliche fühlen sich von der Politik verraten, ihre Hoffnungen zerschellen an einem Arbeitsmarkt, der keine Türen öffnet. Gleichzeitig plant Schweden, in den kommenden zwei Jahren weitere 70 Milliarden Kronen (rund 7,47 Milliarden Dollar) für militärische Unterstützung der Ukraine bereitzustellen, darunter zusätzliche Archer-Artilleriesysteme, die bereits von ukrainischen Truppen im Krieg gegen Russland eingesetzt werden. 

18,7 Prozent der italienischen Jugend sind arbeitslos. Starre Strukturen, regionale Unterschiede und unzureichende Fördermaßnahmen lassen viele junge Menschen früh resignieren. Ausbildungsprogramme greifen zu kurz, und die wirtschaftlichen Chancen bleiben begrenzt. Die eigene Generation spürt, wie ihre Zukunft unter finanzieller und struktureller Vernachlässigung leidet, während Ressourcen ins Ausland fließen.

Italiens Kabinett hat am 23. Dezember ein Dekret verabschiedet, das die Lieferung von Waffen, Material und Ausrüstung an die Ukraine bis Ende 2025 verlängert. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni betont unermüdlich die Unterstützung für Kiew und verspricht, die Hilfe so lange fortzusetzen, bis der Krieg endet.

In Österreich liegt die Jugendarbeitslosigkeit offiziell bei 10,8 Prozent – doch hinter diesen Zahlen verbergen sich prekäre Arbeitsverhältnisse, unsichere Verträge und stagnierende Aufstiegschancen. Besonders dramatisch ist der Anstieg der vorgemerkten arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren: Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl österreichweit um 10,9 Prozent, in Niederösterreich um 9,7 Prozent.

"Das ist kein statistischer Ausreißer, das ist ein deutliches Alarmsignal, das konkrete politische Antworten verlangt", warnt FPÖ-Landesrätin Susanne Rosenkranz. Die junge Generation stehe unter enormem Druck: Perspektivlosigkeit, soziale Risiken und wirtschaftliche Unsicherheiten prägen den Alltag. Wer die Jungen im Stich lasse, gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt von morgen.

Rosenkranz betont, dass in Niederösterreich zwar frühzeitig Schwerpunkte gesetzt wurden – von Bildungsförderungen bis zu Lehrlingsoffensiven – doch auf Bundesebene bleibe die Reaktion unzureichend. Österreich befinde sich seit drei Jahren in einer Rezession, die Bundesregierung habe es versäumt, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Arbeitsplätze zu sichern und die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren.

Die FPÖ fordert ein umfassendes arbeitsmarktpolitisches Konzept: belastbare Daten, faktenbasierte Analysen und ein Prognosetool, das den künftigen Fachkräftebedarf realistisch abbildet. Nur so könnten junge Menschen gezielt ausgebildet und frühzeitig unterstützt werden, um die drastische Zunahme der Jugendarbeitslosigkeit zu stoppen. 

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird nach Prognosen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Jahr 2025 in allen Bundesländern steigen. Im Osten des Landes wird die Quote voraussichtlich bei 7,6 Prozent liegen, im Westen bei 5,7 Prozent. Während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Westen voraussichtlich um 0,6 Prozent zunimmt, stagniert sie im Osten. Besonders betroffen sind Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Bayern.

Die Situation Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt ist in Ostdeutschland besonders prekär. Rund 59.300 Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren sind derzeit ohne Arbeit, mehr als 80 Prozent davon verfügen über keinen Berufsabschluss. In ländlichen Regionen wie der Uckermark steigt die Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen auf bis zu 11,4 Prozent. Zum Vergleich: In Westdeutschland liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 4,8 Prozent.

Arbeitsmarktexperten warnen, dass fehlende Ausbildungsabschlüsse die Chancen der Jugend langfristig erheblich mindern. Eine Verstärkung von Förderprogrammen und Ausbildungsinitiativen gilt als dringend notwendig, um die strukturellen Defizite zu verringern und jungen Menschen eine stabile Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Auch in Frankreich bleibt die Arbeitslosigkeit junger Menschen 2025 auf einem hohen Niveau. Der allgemeine Arbeitslosenanteil liegt im zweiten Quartal bei 7,5 Prozent und zeigt damit kaum Veränderung zum Vorquartal. Unter Personen von 15 bis 24 Jahren beträgt die Arbeitslosenquote jedoch 19,2 Prozent, eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Die Situation wird durch eine Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt verschärft. Viele Unternehmen berichten über Schwierigkeiten, qualifizierte junge Arbeitskräfte zu finden. Zugleich stieg die Zahl der bei France Travail registrierten jungen Arbeitslosen im vierten Quartal 2024 um 8,5 Prozent, was auf eine zunehmende Prekarität hinweist.

Die Jugendarbeitslosigkeit in Finnland entwickelt sich 2025 zunehmend besorgniserregend. Im Juni lag die Quote bei 23 Prozent und übertrifft damit deutlich den EU-Durchschnitt von 14,4 Prozent. Besonders betroffen sind junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss oder praktische Erfahrung. In ländlichen Regionen verschärfen geringe Ausbildungsangebote und fehlende Einstiegsmöglichkeiten die Lage zusätzlich.

Um dem entgegenzuwirken, hat die finnische Regierung ein 30-Millionen-Euro-Programm aufgelegt, das Arbeitgeber dazu animieren soll, junge Menschen für mindestens sechs Monate zu beschäftigen. Vorrang erhalten jene, die bislang nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt hatten.

Trotz dieser Maßnahmen bleibt die Situation kritisch.

In Polen klettert die Jugendarbeitslosigkeit auf 13,5 Prozent – der höchste Anstieg in der Europäischen Union. Junge Menschen, voller Engagement und Qualifikation, finden kaum Zugang zu sicheren Jobs, Ausbildungsplätze sind rar, Praktika unzureichend. Die polnische Jugend spürt die Härte des Arbeitsmarktes stärker als jede andere Generation seit Jahrzehnten, und die Hoffnung auf Aufstieg, Eigenständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe verblasst zunehmend.


Ukraine oder Polen – Kampf um die Erstplatzierung in der Opferrolle




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Bisher galt Polen als einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine. Hunderttausende Ukrainer wurden aufgenommen, das Land fungierte als logistisches Drehkreuz für westliche Waffenlieferungen, und die Militärhilfe wurde kontinuierlich ausgebaut. Doch unter dem neuen Präsidenten Karol Nawrocki könnte sich der Kurs ändern. Nawrocki, der seinen Wahlerfolg auch konservativen Wählergruppen verdankt, setzt Grenzen bei Sozialleistungen für Ukrainer und hinterfragt Teile der militärischen Unterstützung. So blockierte er kürzlich die Verlängerung von Kindergeldzahlungen und die Finanzierung von Starlink-Terminals für die ukrainische Armee.

Die politische Lage spiegelt eine tiefe gesellschaftliche Spaltung wider: Während Ministerpräsident Donald Tusk weiterhin einen prowestlichen Kurs verfolgt, nimmt der Präsident die Stimmung in der Bevölkerung auf, die zunehmend kritischer gegenüber der Ukraine ist. Historische Konflikte, wie das Massaker in Wolhynien während des Zweiten Weltkriegs, werden politisch instrumentalisiert, um Forderungen an die Ukraine zu knüpfen.

Für die polnische Jugend wird die Realität deutlich: Die Prioritäten der EU-Politik sind klar gesetzt – die Unterstützung des Selenskij-Regimes hat Vorrang, während die eigenen Chancen auf stabile Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und wirtschaftliche Sicherheit schmelzen. Viele junge Polen sehen deshalb keine Perspektive im eigenen Land und versuchen ihr Glück in Großbritannien oder Island.

Europaweit beträgt die Jugendarbeitslosigkeit 14,4 Prozent. Die Prioritäten der EU signalisieren: Die Zukunft der eigenen Generation wird sekundär behandelt, ihr Potenzial bleibt ungenutzt.

Gleichzeitig kündigt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas an, dass die Militärhilfen für die Ukraine in diesem Jahr einen neuen Rekordwert erreichen werden. Die Mitgliedstaaten wollen 25 Milliarden Euro bereitstellen – Mittel, die in erster Linie der Aufrechterhaltung der Verteidigungsfähigkeit Kiews dienen. Damit summieren sich die EU-Finanzhilfen auf 169 Milliarden Euro, davon über 63 Milliarden allein für militärische Unterstützung. Zwei Millionen Schuss Artilleriemunition sollen bis Oktober bereitgestellt werden, während parallel neue Sanktionspakete gegen Russland vorbereitet werden.

Für die eigene Jugend ist diese Ankündigung ein Schlag ins Gesicht. Junge Menschen spüren täglich, wie ihre Chancen und Perspektiven schwinden. Viele sind gezwungen, ihr Glück im Ausland zu suchen, während die EU immense Summen in den Kriegsauslandseinsatz kanalisiert. Die klare politische Priorität für Kiew bei gleichzeitiger Vernachlässigung der eigenen Generation droht langfristig nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Verwerfungen nach sich zu ziehen.


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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

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14.09.2025

Mächte der Revision: Die Neuordnung der Welt aus Sicht der Kalten Krieger (Teil II)

freedert.online, 14 Sep. 2025 09:02 Uhr, Von Rainer Rupp

Auch Teil II präsentiert aus der Sicht Kalter Krieger aus den USA die internen Dynamiken der "Achse des Aufbruchs", ihre strategischen Ambitionen und ihre Zusammenarbeit einschließlich ihrer Bemühungen, westliche Einflussmöglichkeiten wie Sanktionen zu unterlaufen.


Mächte der Revision: Die Neuordnung der Welt aus Sicht der Kalten Krieger (Teil II)Quelle: Sputnik © Wladimir Smir

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Staatsflaggen Russlands und der Volksrepublik China am 31.08.2025 anlässlich der Staatsvisite Wladimir Putins







Teil I können Sie hier nachlesen (https://freedert.online/meinung/255871-achse-umbruchs-neuordnung-welt-aus/).


Die "Achse des Umbruchs" – bestehend aus China, Russland, Iran und Nordkorea – ist durch eine gemeinsame Ablehnung der westlich dominierten Weltordnung vereint. Alle vier Staaten betrachten die USA als das Haupthindernis für ihre regionalen Ambitionen und streben eine Reduzierung des amerikanischen Einflusses in ihrer jeweiligen Region an. "Alle vier Länder sehen die Vereinigten Staaten als das primäre Hindernis für die Errichtung ihrer Einflusssphären", erklären Andrea Kendall-Taylor und Richard Fontaine in ihrem Essay in Foreign Affairs.

Jedes Land verfolge dabei eigene geopolitische Ziele: China beansprucht "Kerninteressen" wie Taiwan und das Südchinesische Meer, Iran stützt sich auf seine "Achse des Widerstands" mit Proxy-Gruppen in Ländern wie dem Libanon und dem Jemen, Nordkorea reklamiert die gesamte koreanische Halbinsel für sich, und Russland betrachtet seine "nahe Umgebung" – die Länder seines historischen Imperiums – als seinen Einflussbereich. So einfach strukturiert scheint die Welt aus Sicht der beiden Autoren zu sein.

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Trotz ihrer gemeinsamen Ziele gebe es auch Spannungen innerhalb der Achse. China und Russland konkurrierten etwa um Einfluss in Zentralasien, während Russland und Iran um Ölmärkte in Asien wetteiferten. Historische Konflikte, wie die sowjetische Invasion Irans 1941 oder die langjährige Rivalität zwischen China und Russland, könnten die Zusammenarbeit erschweren. Dennoch betonen die Autoren: "Ihre Differenzen reichen nicht aus, um die Bindungen zu lösen, die durch ihren gemeinsamen Widerstand gegen die westlich dominierte Welt geschmiedet wurden." Ihr gemeinsames Ziel, die USA und ihre Führungsrolle zu schwächen, fungiert als starkes Bindeglied.

Russland spiele eine zentrale Rolle als Hauptanstifter dieser Achse. "Die Invasion der Ukraine markierte einen Punkt ohne Wiederkehr in Putins langjährigem Kreuzzug gegen den Westen", stellen die Autoren fest. Seit Beginn des Krieges sei Moskau auf die Unterstützung seiner Partner angewiesen, da westliche Sanktionen den Zugang zu Handel, Investitionen und Technologie eingeschränkt hätten. China, Iran und Nordkorea lieferten Munition, Drohnen, Mikrochips und andere Hilfsmittel, die Russlands Kriegsmaschinerie am Laufen halten. Diese Abhängigkeit gebe den Partnern jedoch auch Einfluss: China erhalte fortschrittliche Waffensysteme, Iran verbesserte militärische Fähigkeiten, und Nordkorea strebe nach neuen Technologien für Raketen und U-Boote.

Die wachsende militärische Zusammenarbeit der Achse

Schon vor der russischen Invasion in der Ukraine hatte Moskaus militärische Unterstützung für Peking den militärischen Vorsprung der USA gegenüber China verringert. Seither liefert Russland China noch mehr hochentwickelte Waffensysteme. Zugleich haben die gemeinsamen Militärmanöver beider Länder an Umfang, Häufigkeit und Intensität deutlich zugenommen. Russische Offiziere, die in Syrien und in der ukrainischen Donbass-Region gekämpft haben, teilen wertvolle Erfahrungen mit ihren chinesischen Kollegen. Dies hilft der Volksbefreiungsarmee, ihren Mangel an operativer Erfahrung auszugleichen, die laut den Autoren "eine spürbare Schwäche im Vergleich zu den kampferprobten US-Streitkräften" darstellt.

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Zwar habe Chinas militärische Modernisierung dank Russlands Hilfe die Dringlichkeit einer vertieften Verteidigungskooperation mit Russland verringert, doch beide Länder setzten weiterhin auf Technologietransfers sowie die gemeinsame Entwicklung und Produktion neuer Waffensysteme. Im Februar bestätigten russische Vertreter etwa, dass sie mit chinesischen Partnern an militärischen Anwendungen künstlicher Intelligenz arbeiten. Moskau behält laut den Autoren in Schlüsselbereichen wie U-Boot-Technologie, Fernerkundungssatelliten und Flugzeugtriebwerken einen Vorteil gegenüber Peking.

Sollte China Russlands abhängige Position in Bezug auf Wirtschaft und Finanzen nutzen, um Zugang zu weiteren fortschrittlichen russischen Technologien zu erzwingen, dann könnte dies den Vorsprung der USA gegenüber China noch weiter untergraben. Eine ähnliche Dynamik zeige sich in Russlands Beziehungen zu Iran und Nordkorea. Moskau und Teheran hätten eine "beispiellose Verteidigungspartnerschaft" geschmiedet, die Irans militärische Fähigkeiten erheblich stärke. Russland habe Iran mit modernen Kampfflugzeugen, Luftabwehrsystemen, Aufklärungs- und Überwachungstechnologien sowie Cyberfähigkeiten ausgestattet, die Teheran im Falle militärischer Angriffe der USA oder Israels widerstandsfähiger machen würden.

Im Gegenzug für Nordkoreas Lieferung von Munition und anderer militärischer Unterstützung für Russland soll Pjöngjang fortschrittliche Raumfahrt-, Raketen- und U-Boot-Technologien von Moskau gefordert haben. Sollte Russland diesen Forderungen nachkommen, könnte Nordkorea die Präzision und Überlebensfähigkeit seiner nuklearfähigen Interkontinentalraketen verbessern und mit russischer Nuklearantriebstechnologie die Reichweite und Leistungsfähigkeit seiner U-Boote steigern, sorgen sich die beiden Autoren.

Bereits jetzt liefere Russlands Einsatz nordkoreanischer Waffen auf dem Schlachtfeld in der Ukraine den koreanischen Entwicklern in Pjöngjang wertvolle Daten, die zur Weiterentwicklung ihrer Waffen genutzt werden könnten. Zudem dürfte russische Unterstützung Nordkorea geholfen haben, nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen im Vorjahr im November 2024 erfolgreich einen militärischen Spionagesatelliten zu starten.

Die strategischen Ambitionen der Achse

Diese zielen laut den Autoren darauf ab, eine alternative Weltordnung zu schaffen. Gemeinsame Marineübungen in der Straße von Oman, die Erhebung Irans zum Vollmitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) und die Einladung Irans zu den BRICS-Staaten sind Beispiele für ihre Bemühungen, institutionelle Gegenstrukturen aufzubauen. Diese Schritte erhöhen die Legitimität der Mitglieder und eröffnen neue Handelsmöglichkeiten, die westliche Sanktionen umgehen.

"Atemberaubende Auswahl fortschrittlicher neuer Waffen"

Analyse

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Ein zentraler Aspekt ihrer Strategie sei die Schwächung westlicher Instrumente wie Sanktionen. "Der Anteil der russischen Importe, die in chinesischen Renminbi abgerechnet werden, ist von 3 Prozent im Jahr 2021 auf 20 Prozent im Jahr 2022 gestiegen", verdeutlichen die Autoren. Iran und Russland haben kürzlich ein Abkommen abgeschlossen, um ihren bilateralen Handel in lokalen Währungen abzuwickeln, wodurch sie sich der Wirksamkeit US-amerikanischer Sanktionen entziehen. Zudem nutzen die Länder ihre geografische Nähe, etwa durch den Transport von Waffen über das Kaspische Meer, um westlicher Überwachung zu umgehen.

Die Kooperation der Achse schwäche auch die Fähigkeit der USA, internationale Koalitionen gegen die destabilisierenden Aktionen der Achse zu mobilisieren. Chinas Weigerung, die russische Invasion der Ukraine zu verurteilen, hat es Ländern in Afrika, Lateinamerika und dem Nahen Osten erleichtert, eine neutrale Haltung einzunehmen. Im Informationsbereich verstärken die Länder ihre Wirkung durch abgestimmte Narrative, etwa durch die Unterstützung von Russlands Behauptung, die NATO habe den Krieg in der Ukraine provoziert. Diese parallelen Botschaften verstärken sich gegenseitig und wirken glaubwürdiger, so die Autoren.

Die Achse strebe keine kohärente alternative Ordnung an, doch die Autoren warnen: "Die Geschichte zeigt, dass ein positives Programm nicht notwendig ist, um Unruhe zu stiften." Ähnlich wie die Achse von Deutschland, Italien und Japan im Zweiten Weltkrieg bedarf es keiner detaillierten Vision, um die bestehende Ordnung zu destabilisieren. Die wachsende Koordination der vier Länder stelle eine ernsthafte Bedrohung dar, die die geopolitische Landschaft nachhaltig verändere.


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14.09.2025

Russischer Diplomat schließt Rückkehr der Ukraine zu Grenzen von 1991 aus

freedert.online, 14 Sep. 2025 08:37 Uhr

Es ist für die Ukraine unmöglich, zu den Grenzen des Jahres 1991 zurückzukehren, meint Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums. Seiner Meinung nach versuche Kiew aktuell, ein Szenario des Sieges neu zu entwerfen.


Russischer Diplomat schließt Rückkehr der Ukraine zu Grenzen von 1991 ausQuelle: Sputnik © Maria Dewa

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Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den Verbrechen des Kiewer Regimes


Die Ukraine kann nicht zu den Grenzen des Jahres 1991 zurückkehren ‒ ein solches Szenario ist unerreichbar. Dies hat Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, im Interview mit der Nachrichtenagentur TASS mitgeteilt.



Russische Fronterfolge als Warnsignal an Selenskij





Analyse

Russische Fronterfolge als Warnsignal an Selenskij






Seiner Ansicht nach suche Kiew aktuell nach verschiedenen Wegen, einen Sieg im Konflikt mit Russland zu formulieren. Eine Variante wäre die Ukraine in den Grenzen, die im Jahr 1991 bestimmt wurden. Kiew sei jedoch nicht in der Lage, dieses Ziel zu erreichen, unterstrich Miroschnik.

Dem Diplomaten zufolge sei Kiew bemüht, sich ein Siegesszenario zurechtzulegen – egal wie groß oder klein die territorialen Ansprüche am Ende wären. Mal werde die Ukraine in den Grenzen von 1991 genannt, mal der Status quo von 2022, mal nur noch das rechte Dnjepr-Ufer. Am Ende, so seine polemische Zuspitzung, könnten die ukrainischen Behörden sogar erklären:

"Ihr wolltet die Ukraine immer zerstören, aber uns sind immerhin noch zwei Straßen in Lwow geblieben, also haben wir gewonnen."

Auf diese Weise präsentiere Kiew dem Volk Scheinsiege, während die Regierung das Land entvölkere und die Zwangsmobilisierung vorantreibe. Miroschnik betonte:

"Die Regierung hat die Wirtschaft des Landes vollständig zerstört und ersetzt nun die eigentlichen Ziele und Aufgaben durch ein immer wieder neu gezeichnetes Bild des Sieges, das sie dem Volk aufzwingt. So ist man inzwischen an dem Punkt angekommen, dass Selenskij sagt: 'Solange noch ein Teil der Ukraine existiert und der Staat fortbesteht, haben wir gewonnen.'"

Kiew versuche nichts anderes, als die Bevölkerung der Ukraine in einem Zustand emotionalen Hasses gegen Russland zu halten und den Widerstand fortzusetzen, fügte Miroschnik hinzu. Der Diplomat zog dabei Parallelen zum Zweiten Weltkrieg. Noch im April 1945 schrieb eine der wichtigsten NS-Zeitungen, die sowjetischen Truppen seien geschwächt, auf der Flucht und könnten keinen Sieg erringen. In den heutigen Aussagen Selenskijs und den Berichten der ukrainischen Presse lasse sich eine ähnliche Rhetorik herauslesen, meinte Miroschnik.


Mehr zum ThemaUkrainer wollen Ende des Krieges, auch zu Russlands Bedingungen


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14.09.2025

NATO nicht zu direktem Kampf gegen Russland bereit – dafür zu weiteren Proxy-Kriegen

freedert.online, 14 Sep. 2025 08:02 Uhr, Von Alexandr Nossowitsch

Reaktionen auf das Eindringen von Drohnen in Polens Luftraum zeigen: Der Westen ist weder militärisch noch psychologisch zu einem Krieg gegen Russland bereit. Dafür würde er gern andere Länder in einen solchen Krieg treiben – selbst wenn sie der NATO angehören.


Quelle: Gettyimages.ru © Sergio Delle Vedove


Symbolbild


Der Vorfall mit Drohnen, die in Polens Luftraum eingedrungen sind, ist für die NATO zu einem Lackmustest auf die Bereitschaft geworden, einen großen Krieg gegen Russland zu führen. Der Test ist abgeschlossen. Das Ergebnis ist negativ. Die Allianzmitglieder können und wollen nicht gegen Moskau kämpfen. Dafür sind sie bereit, andere Länder – sogar andere NATO-Länder – in einen Krieg gegen Russland zu treiben.

Die Hauptergebnisse der Bereitschaftsprüfung des Blocks sind politischer, nicht militärischer Natur. Freilich sind die militärischen Ergebnisse ebenfalls beeindruckend. In der Nacht des Vorfalls durchstreiften polnische F-16, niederländische F-35, italienische AWACS und sonstige Jagd- und Aufklärungsflugzeuge den Himmel über Polen. Sie alle starteten nach einem Alarm. Schließlich wurden von 19 eingedrungenen Drohnen vier abgeschossen. Das ist das Ergebnis des Baus eines milliardenschweren "Luftschilds" der NATO an den Grenzen zu Russland. Nach einer solchen Leistung erwartet nicht nur die Piloten, sondern auch die Politiker eine ausführliche Flugbesprechung – im übertragenen Sinne.


Russisches Verteidigungsministerium: "Schläge gegen Polen waren nicht geplant"





Russisches Verteidigungsministerium: "Schläge gegen Polen waren nicht geplant"






Wichtiger ist aber etwas Anderes. Die Hauptereignisse jener Nacht fanden nicht am Himmel über Polen, sondern in zwei Brüsseler Stadtvierteln statt. Im sogenannten Europäischen Viertel, wo sich die Institute der Europäischen Union befinden, behauptete die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas, dass Russland vorsätzlich in Polens Luftraum eingedrungen sei. Es habe demnach ein kriegerischer Akt stattgefunden, der eine entsprechende Antwort erfordere. Kallas schrieb das, als Polen selbst noch nicht verkündet hatte, dass es sich um russische Drohnen gehandelt habe. Sie beschloss, an Warschaus Statt das Eisen zu schmieden, so lange es heiß ist, und goss gleich ein wenig Benzin ins Feuer.

Im benachbarten Viertel verkündete der NATO-Generalsekretär Mark Rutte gar etwas logisch ganz Unmögliches. Er sagte, dass Russland vorsätzlich einen Luftangriff gegen Polen ausgeführt habe, dass es aber kein kriegerischer Akt gegen ein NATO-Mitgliedsland gewesen sei. Was denn nun? Russland habe also Polen überfallen, doch werde die Allianz ihre berühmt-berüchtigte fünfte Klausel nicht aktivieren und nicht für Polen kämpfen. Ist Polen etwa kein NATO-Land mehr?

Der Rest der internationalen westlichen Bürokratie und europäische Staatschefs reagierten weniger grotesk, aber ähnlich. Ihr hektisches Getue drängt die Schlussfolgerung auf: Sie wollen sehr gern einen Krieg gegen Russland führen, allerdings nicht selbst, sondern mit fremden Händen, um die es nicht zu schade ist. Der Ukraine gehen die Ukrainer aus – wen gibt es also noch alles in der Nähe Russlands?

US-Amerikaner und Westeuropäer fürchten sich vor einem Krieg gegen Russland und haben dafür schlicht keine Zeit. Am lautesten kommentierte den Zwischenfall am Himmel über Osteuropa Frankreichs Präsident Emmanuel Macron – und am gleichen Tag besetzten Franzosen den Lyoner Bahnhof. Hat Macron etwa Zeit, sich darüber Sorgen zu machen, dass Russland Polen besetzt? Zunächst sollte er den Bahnhof von seiner Wählerschaft zurückerkämpfen.

Ein US-Vertreter sagte, dass die Vereinigten Staaten jeden Zoll des Allianzgebiets verteidigen werden – und am selben Tag wurde in den USA selbst einer von Trumps größten Unterstützern, Charlie Kirk, getötet. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels wird man dort Polen vergessen haben.


Russischer "Drohnenangriff" auf Polen – Moskau wirft NATO-Land "Mythenbildung" vor





Russischer "Drohnenangriff" auf Polen – Moskau wirft NATO-Land "Mythenbildung" vor





Die innenpolitische Krise in den westlichen Ländern erklärt nicht nur, wieso sie sich nicht gänzlich einem Krieg gegen Russland hingeben können. Sie erklärt auch, wieso sie sich keinen objektiv notwendigen Frieden und keine Normalisierung der Beziehungen zu Russland leisten können. Zumindest die europäischen Eliten benötigen den Konflikt zwischen Westen und Russland, um die Aufmerksamkeit ihrer Bevölkerung aufs Erste von inneren Problemen abzulenken. Also können sie gegenwärtig nicht gegen Russland kämpfen und erst recht keinen Frieden schließen. Der Ausweg besteht darin, irgendein anderes Land auf Russland zu hetzen, es zu einem weiteren Opfer der "russischen Aggression" zu verklären, ihm Unterstützung vorzuspielen und die Feindschaft zu Russland aufrechtzuerhalten.

Die Ukraine, die bisher diesen Zwecken gedient hat, steht kurz vor dem Aus. Offensichtliche Kandidaten für ihren Ersatz sind die Kaukasusrepubliken und Moldawien. Doch der Zwischenfall mit den Drohnen zeigt, dass sich auch Polen sowie die baltischen und skandinavischen Staaten im Risikobereich befinden. Was macht es schon aus, dass sie der NATO angehören? Generalsekretär Rutte gab zu verstehen, dass die Allianz bei Bedarf an Heuchelei und Wortklauberei nicht sparen wird, um Artikel 5 der Satzung so zu interpretieren, dass die NATO zwar behaupten kann, dass Polen überfallen worden sei, nicht aber für Polen kämpfen wird.

Die Polen haben all das verinnerlicht. In ihrem kollektiven Gedächtnis hat das Trauma des Sitzkriegs einen festen Platz. Jene Situation, in der die verbündeten Großbritannien und Frankreich nach Hitlers Überfall auf Polen zwar Deutschland den Krieg erklärt hatten, in Wirklichkeit aber nicht kämpften und tatenlos zusahen, wie das Dritte Reich den polnischen Staat zerstörte. Daher war Polens eigene Reaktion auf den Drohnenzwischenfall unter allen westlichen Staaten schon fast am besonnensten und am vorsichtigsten.

Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen am 11. September bei RIA Nowosti.


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RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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Info: https://freedert.online/meinung/255730-nato-nicht-zum-direkten-kampf


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14.09.2025

Abgesang auf die alte EU, Provokation in Polen – und Trumps nächste Erpressung

lostineu.eu, 13. September 2025

Die Watchlist EUropa vom 13. September 2025 – heute mit der Wochenchronik.

Haben Sie die Rede zum “State of the European Union” (#SOTEU2025) gehört? Nein, wieder nicht? Schade! Denn diesmal hat EU-Chefin von der Leyen durchaus ein paar bemerkenswerte Sätze gesagt.

Damit meine ich nicht ihre großspurigen Ankündigungen, die von einem günstigen E-Auto für alle über die angebliche Führungsrolle in der weltweiten Gesundheitsvorsorge bis hin zum Drohnenwall für Osteuropa reichen.

Das mußte man nicht hören – es ist die übliche Rhetorik der Europameisterin für folgenlose Ankündigungen. Jede ihrer Reden klingt wie ein “Wünsch-Dir-was” für die Bürger und – vor allem – für die Politiker, die sie stützen.

Europa geht es schlechter

Viel interessanter waren die Passagen zur Krise der EU. “Europa kämpft”, sagte von der Leyen. Als Beispiele nannte sie aber nicht etwa Putins Krieg oder Trumps Strafzölle, sondern den Kampf gegen hohe Lebenshaltungskosten!

Zum ersten Mal in sechs Jahren – so viel Zeit ist seit ihrer Nominierung 2019 vergangen – räumte die CDU-Politikerin ein, daß es den Europäern nicht besser, sondern schlechter geht. Dabei hatte sie das Gegenteil versprochen…

Und zum ersten Mal erwähnte die Ukraine-Kriegerin, dass “unsere Union in ihrem Wesen ein Friedensprojekt ist.” Tatsache sei aber: “Die Welt von heute ist gnadenlos.” Deshalb müsse auch die EU heute ganz anders agieren.

Die Königin ist nackt

Auf ihre verschwurbelte Art räumt VDL damit ein, dass das Friedensprojekt EU endgültig passé ist. Angesichts der wachsenden geopolitischen Bedrohungen habe sie ein “neues Europa” beschworen, schreibt “EurActiv“.

Es war ein Abgesang auf die gute alte EU. Sechs Jahre nach ihrem Amtsantritt in Brüssel und ein Jahr nach der Europawahl hat die ungewählte “Königin Europas” eingeräumt, dass sie ihr Reich heruntergewirtschaftet hat.

Die Königin ist nackt – tut aber so, als könne sie nichts dafür. “Die Welt von heute ist gnadenlos” – das soll zur Entschuldigung reichen! Dabei hat die Mehrheit der Europäer sehr wohl verstanden, daß sie sich Trump unterworfen hat.

Das fand ich dann doch so interessant, daß ich es noch einmal festhalten wollte…

Siehe auch das Fazit der Sommerserie: Haben Merz und von der Leyen ihre „letzte Chance“ verspielt?

Was war noch?

  • Provokation in Polen. Mehr als ein Dutzend unbewaffnete russische Drohnen sind in Polen niedergegangen. Erst war von einem gezielten Angriff die Rede, dann von einem russischen Testballon, am Ende nur noch von einer Provokation. Denn Absicht ließ sich nicht nachweisen; es gibt sogar Hinweise darauf, daß die Ukraine an dem Vorfall beteiligt gewesen sein könnte. Dennoch verlegten Deutschland und Frankreich mehrere Kampfjets nach Polen, die Nato kündigte eine Stärkung ihrer Ostflanke an (Mission Eastern Sentry). – Das wiederum sieht Russland als Provokation – wir nähern uns gefährlich der Schwelle zu einer direkten Konfrontation. Propagandistisch wird der Krieg ja bereits vorbereitet, auch in Deutschland…Siehe auchDrohnen über Polen: Berlin schickt Kampfjets, Brüssel plant “Drohnenwall”
  • Das Verbrennerverbot wackelt. Im Streit um das Verbot des Verbrennermotors in Europa ab 2035 will die EU-Kommission den Konzernen entgegenkommen. Die eigentlich erst 2026 geplante Überprüfung der CO2-Grenzwerte für Autos soll bereits auf Ende dieses Jahres vorgezogen werden, hieß es nach einem „Autogipfel“ mit Kommissionschefin von der Leyen in Brüssel.“Ich verspreche den Europäern das Aus vom Verbrenner-Aus”, sagte EVP-Fraktionschef Weber hinterher. Der CSU-Politiker bläst von der Leyen schon lange den Marsch, gemeinsam mit CSU-Chef Söder…
  • Trumps nächste Erpressung. Die EU und die USA wollen den Druck auf Russland erhöhen – streiten aber über den richtigen Weg, wie das “Handelsblatt” berichtet. Während die Europäer gerade ein 19. Sanktionspaket vorbereiten, fordert US-Präsident Trump von Brüssel hohe Strafzölle gegen Russlands Handelspartner Indien und China. Sie sollen bis zu 100 Prozent betragen – was für die EU inakzeptabel ist. Sie plant gerade ein Freihandelsabkommen mit Indien – und wird nun ein weiteres Mal von Trump vorgeführt… Siehe auch Wirtschaftskrieg eskaliert (Newsletter)

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8 Comments

  1. KK
    13. September 2025 @ 17:31

    vdL ist die Totengräberin der EU – aber während sie noch immer weiter schaufelt, reisst der US-amerikanische Aasgeier (das mit dem Adler war einmal!) bereits immer grössere Stücke aus dem noch zuckendem Kadaver, den vdL zu dem Zweck sogar ungeschützt und entkleidet präsentiert hat (Stichwort: “Handels-Deal”).

Antworten

  • Michael
    13. September 2025 @ 16:33

    Die „geopolitischen Bedrohungen“ sind nichts anderes als die Symptome des Abstiegs des sog. Westens und des Scheiterns der Aufklärung! Die EU verrottet von innen und stirbt an sich selbst unter Führung der unfähigen und deshalb unsäglichen UvdL! Dazu gehört dass sie – selbst wenn sie wollte – nicht begreift dass der Ausweg zwischen BRICS+, zwischen Eurasien und dem Globalen Süden einerseits,und US Trump andererseits, nur die Tiefe des Atlantiks ist!

    Antworten

  • Erneuerung
    13. September 2025 @ 16:30

    Wenn es irgendwo brennt und es zu heiß wird, ist es in der Regel falsch, brennbares Material hinzuzufügen.
    Aber soviel Logik darf man bei der heutigen Euroführung nicht erwarten.

    Antworten

  • Arthur Dent
    13. September 2025 @ 16:27

    “Die Königin ist nackt” – Ogottogottogott, ich hab die Augen ganz fest zuhuhu. ????

    Antworten

    • Arthur Dent
      13. September 2025 @ 18:18

      Deutschland hat die Ukraine in den letzten drei Jahren mit 50 Mrd Euro unterstützt, ohne Gegenleistung. Aufbau einer Kampfbrigade in Litauen mit Milliardenkosten und Folgekosten für den deutschen Steuerzahler. Bestimmt demnächst mehr Unterstützung für das angegriffene Polen. Stärkung der Nato-Ost-Flanke von Finnland bis Rumänien. Der deutsche Steuerzahler zahlt ja nicht alleine, während sich Herr Pappberger die Hände bis zum Ellbogen reibt.

      Antworten

      • Erneuerung
        13. September 2025 @ 17:15

        @ebo: Deshalb ist es ja erfoderlich, die Rente im Prinzip abzuschaffen. Eine Rente soll ja nur noch bekommen, wer kurz vor dem Ableben steht, durch medizinische Nachweise. Dass damit auch die ohnehin gebeutelte europäische Wirtschaft noch schneller abstürzt, interessiert die verkoksten Gehirne nicht.

      • ebo
        13. September 2025 @ 18:21

        Deutschland hat sogar mehr als 200 Mrd. Euro für die Ukraine gezahlt, steht hier

      • KK
        14. September 2025 @ 00:48

        “Deutschland hat sogar mehr als 200 Mrd. Euro für die Ukraine gezahlt…”

        Ergo: Die Ukraine kann sich den deutschen Sozialstaat nicht mehr leisten! ????

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    14.09.2025

    Wahrnehmung: Was macht die Realität real?

    © Mihaela Rosu / Getty Images / iStock (Ausschnitt)


    spektrum.de, vom 9. September 2025Maschinelle Übersetzung, von Simon Mak

    Exklusive Übersetzung aus. Dies ist eine Übersetzung eines Artikels unseres amerikanischen Partners »Scientific American«.

    Wahrnehmung: Was macht die Realität real? Yanny oder Laurel? Unser Gehirn entscheidet aktiv, was wir als real wahrnehmen. Eine neue Studie deutet auf einen Schaltkreis hin, der nicht nur bei der Unterscheidung zwischen Wirklichkeit und Fantasie hilft, sondern auch bei Psychosen eine Rolle spielen könnte.

    Stellen Sie sich einen Apfel vor, irgendeinen Apfel.

    Solange Sie nicht an Afantasie - der Unfähigkeit, sich Dinge vorzustellen - leiden, löst diese Aufforderung eine Gehirnaktivität aus, die derjenigen beim Sehen eines realen Apfels erstaunlich ähnlich ist. Solche neuronalen Überschneidungen sind praktisch, weil das visuelle System des Gehirns in beiden Fällen ohnehin viele gleiche Aufgaben erfüllen muss. Aber das wirft die Frage auf: Wie unterscheidet unser Gehirn zwischen Realität und Vorstellung?

    Die Neurowissenschaft beginnt aktuell, den Schaltkreis im Gehirn zu verstehen, der diese Unterscheidung vornimmt. In einer neuen Studie in Neuron haben Forschende eine Gehirnregion identifiziert, die eine Art »Realitätssignal« erzeugt. Dieses Signal wird dann von einer anderen Region ausgewertet - einer Region, die, wenn sie abnormal funktioniert, mit Schizophrenie in Verbindung gebracht wird. Dieser Schaltkreises zur Überprüfung der Realität könnte Forschenden helfen, Schizophrenie und andere Störungen, die die Fähigkeit zur Wahrnehmung der Realität beeinträchtigen, zu verstehen und möglicherweise sogar zu behandeln.

    Wir glauben oft, dass wir die Realität so wahrnehmen, wie sie ist, mit kameraähnlichen Augen, die das auf sie treffende Licht objektiv erfassen. Doch wenn Informationen von den Augen in das Gehirn fließen, werden sie abstrakter und subjektiver: Linien und Farben, die in den frühen visuell verarbeitenden Regionen des Gehirns wahrgenommen werden, verwandeln sich allmählich in Konzepte und erhalten Bedeutungen,...


    Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.


    Info: https://www.spektrum.de/news/wahrnehmung-was-macht-die-realitaet-real/2285697?utm_source=firefox-newtab-de-de


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    14.09.2025

    Pippi Langstrumpf Stark, fantasievoll, chaotisch und im besten Sinne respektlos

    Screenshot_2025_09_14_at_08_32_21_Pippi_Langstrumpf_von_Astrid_Lindgren_Fantasievoll_und_chaotisch

    Inger Nilsson als stärkstes Mädchen der Welt mit dem Affen „Herr Nilsson“: Filmszene aus dem ersten Pippi Langstrumpf-Film 1969 © picture alliance / Keystone


    deutschlandfunkkultur.de, vom 12.09.2025, Email


    Pippi Langstrumpf ist mehr als eine weltweit populäre Kinderbuchfigur. Mit ihrer Lebenslust und einem ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühl ist sie eine Inspiration für viele Menschen geworden. Vor 80 Jahren erschienen ihre Abenteuer erstmals in Schweden.

    Sie ist unglaublich stark, verdammt mutig, maßlos fantasievoll, extrem chaotisch, respektlos gegenüber Autoritäten und in der Summe schlicht einzigartig: Pippi Langstrumpf. Vor 80 Jahren erschienen ihre Abenteuer erstmals als Buch in Schweden, ein paar Jahre später dann auch in Deutschland. Erfunden wurde die fröhlich-freche Göre von der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren (1907-2002).

    Der Popstar unter den Kinderbuchfiguren

    Pippi wurde weltweit bekannt und zum Popstar unter den Kinderbuchfiguren. Sie ist so originell, wie man nur sein kann, ihr Esprit verlockt den Leser dazu, selbst sofort ein bisschen sinnvollen Unsinn machen zu wollen, denn das Leben ist schließlich ernst genug. Gemeinsam mit einem Äffchen und ihrem Pferd lebt die neunjährige Pippi in der Villa Kunterbunt – ohne Mutter und Vater, dafür aber mit einem Koffer voller Goldstücke. Nebenan wohnen Tommy und Annika, ihre Freunde.


    Sonntagsspaziergang

    Zum 80. Geburtstag Zu Besuch im Pippi-Langstrumpf-Land 10.08.2025

    14:57 Minuten


      















    https://www.deutschlandfunk.de/zum-80-geburtstag-zu-besuch-im-pippi-langstrumpf-land-100.html / https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2025/08/10/zum_80_geburtstag_zu_besuch_im_pippi_langstrumpf_land_dlf_20250810_1213_0ce06662.mp3



    1941 hatte Lindgren die freche Romanheldin auf Wunsch ihrer siebenjährigen Tochter Karin erfunden, die krank im Bett lag und sich langweilte. Und als drei Jahre später Lindgren selbst nach einem Sturz mit verstauchtem Fuß das Bett hüten musste, nutzte sie die unfreiwillige Pause, um die Geschichten endlich aufzuschreiben.


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    Die schwedische Kinderbuch-Autorin Astrid Lindgren in ihrem Landhaus in Furusund in Schweden im Sommer 1987© picture alliance / dpa / Jörg Schmitt


     Am 21. Mai 1944 bekam Tochter Karin das ordentlich abgetippte Manuskript von „Pippi Langstrumpf“ zum zehnten Geburtstag überreicht – samt einer Zeichnung, die die schlaksige Pippi mit den langen, verschiedenfarbigen Strümpfen zeigte. Halb Kind, halb Clown.

    Anarchischer Witz und Freiheitsdrang

    Lindgren hatte eine kleine Punkerin mit anarchischem Witz, Freiheitsdrang und einer flexiblen Haltung zur Wahrheit in die Welt gesetzt, und misstraute ihrer Erfindung selbst ein wenig: „Ich selber fand, dass Pippi eine gefährliche Sache war“, sagte die Schriftstellerin einmal, sicher nicht in vollem Ernst. Das Manuskript schickte sie an einen Verlag mit der Bemerkung: „in der Hoffnung, dass Sie nicht das Jugendamt alarmieren“.

    Das passierte glücklicherweise nicht. Dennoch gab es die Sorge, die Geschichte könne einen negativen Einfluss auf Kinder haben, und der Verlag lehnte ab. Erst in einer überarbeiteten Version erschien „Pippi“ dann 1945 bei Rabén & Sjögren. In der Folge wiesen auch fünf deutsche Verlage das Buch als jugendgefährdend zurück, bevor der Hamburger Verleger Friedrich Oetinger es 1949 nach Deutschland holte.


    Pippi Langstrumpf schneidet sich einen aus ihrem Mund hängenden Bart auf Spaghetti mit der Schere ab

    Pippi Langstrumpf Rebellion im Kinderzimmer 25.09.2024

    04:58 Minuten

        













    https://www.deutschlandfunk.de/pippi-langstrumpf-astrid-lindgren-100.html  /  

    https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/09/25/25091949_astrid_lindgrens_pippi_langstrumpf_erscheint_auf_dlf_20240925_0905_2d087d85.mp3


    Nach der Veröffentlichung hierzulande urteilte die bibliothekarische Fachzeitschrift „Bücherei und Bildung“, das Buch sei für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet. Die Grenzen von Fantasie und Wirklichkeit würden so verwischt, dass das Kinder verwirre.

    Unsterblichkeit und Weltruhm

    „Als das Buch in Deutschland erschien, war der Aufschrei groß“, sagt die Germanistin und Astrid-Lindgren-Kennerin Inger Lison. „In vielen Zeitungen erschienen negative Besprechungen, Eltern weigerten sich, das Buch zu kaufen. Ein Mädchen wie Pippi hatte es so vorher nicht in Büchern gegeben. Die meisten weiblichen Figuren waren lieb und angepasst. Abenteuer erlebten zumeist nur die Jungen.“

    Es gab allerdings auch positive Stimmen: „Da müssen die Schweden daherkommen und uns zeigen, wie man das köstlichste Kinderbuch der Welt macht“, lobte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ überschwänglich: „Wir sagen Pippi Langstrumpf Unsterblichkeit und Weltruhm voraus.“

    Die FAZ behielt Recht. Die drei Pippi-Bände wurden verfilmt, in 80 Sprachen übersetzt und 66 Millionen Mal verkauft – davon allein 8,6 Millionen Mal in Deutschland. Auch eine Rassismus-Debatte über die Bücher konnte Pippis Popularität nicht viel anhaben. Ihr Vater, Kapitän Langstrumpf, ist inzwischen „Südseekönig“ auf der Taka-Tuka-Insel, ursprünglich war das rassistische N-Wort Teil seiner Bezeichnung.

    Pippi Tat Dai und Pipi Pikksukk

    „Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt“, heißt es in einem von Pippis Liedern, und das gilt tatsächlich für die gesamte Welt. In Vietnam kennt man sie als Pippi Tat Dai, in Estland heißt sie Pipi Pikksukk und in Frankreich Fifi Brindacier. Die Japaner haben Nagakutsushita no Pippi ins Herz geschlossen, die US-Amerikaner Pippi Longstocking. Wer mag, kann die Geschichten auf Schottisch-Gälisch, Schlesisch und Elsässisch lesen.

    Mit ihrer Lebenslust, der Empathie für Schwächere und ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühl entwuchs Pippi Langstrumpf der Kinderbuch-Sphäre und wurde zu einer inspirierenden Figur für Menschen in jedem Lebensalter. Michelle Obama sagte einmal der „New York Times“, sie habe nicht nur Pippis körperliche Stärke, sondern auch ihre Souveränität bewundert.

    Die Kinderbuch-Autorin Cornelia Funke findet: „Pippi hat uns schon als kleine Mädchen beigebracht, dass Frauen einfach alles können.“ Und der deutsch-schwedische Autor Micke Bayart lobt Pippi als lebenden Beweis dafür, „dass man niemals zu klein ist, um großartig zu sein und im allerbesten Sinne Regeln zu brechen“.

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    Info: https://www.deutschlandfunkkultur.de/pippi-langstrumpf-kinderbuch-astrid-lindgren-80-jahre-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    14.09.2025

    Nachrichten von Pressenza: Klimakrise ade: Jedes Jahr wird noch mehr Öl und Gas verbrannt


    Aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 14. September 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 14.09.2025


    Klimakrise ade: Jedes Jahr wird noch mehr Öl und Gas verbrannt


    Die Spitze des weltweiten Öl- und Gas-Verbrauchs ist noch längst nicht erreicht. Chevron-CEO Mike Wirth setzt weiter auf Fossiles. upg/INFOsperber Wer meint, dass angesichts der Klimakrise schon längst weniger Öl und Gas verbrannt werden, täuscht sich schwer. Das Gegenteil ist&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/klimakrise-ade-jedes-jahr-wird-noch-mehr-oel-und-gas-verbrannt/


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    Jens Spahn: SimpleBreath-Vergabe weist auf Vetternwirtschaft hin


    Pressemitteilung von Lobby Control: Eine aktuelle Recherche von Spiegel TV liefert neue Informationen zu einer fragwürdigen Maskenvergabe unter Jens Spahn. Dazu kommentiert Aurel Eschmann, Experte für Lobbyregeln: „Jens Spahn und das Gesundheitsministerium müssen erklären, wieso ein 30-Millionen-Euro-Auftrag an eine Firma&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/09/jens-spahn-simplebreath-vergabe-weist-auf-vetternwirtschaft-hin/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    13.09.2025

    NATO startet Militärübung 'Ostwache' – Reaktion auf "russische Verstöße"

    freedert.online, 13 Sep. 2025 17:46 Uhr

    Polen beschuldigt die russische Regierung, mit Drohnen in den polnischen Luftraum eingedrungen zu sein. Angeblich in Reaktion darauf startet die NATO in der kommenden Woche ihr Manöver 'Ostwache' für zunächst unbestimmte Dauer.


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    Video https://rumble.com/v6yw02u-drohnen-ber-polen-nato-beginnt-einsatz-an-ostflanke.html Dauer 0:49 Min.

    Eurofighter der deutschen Luftwaffe auf dem niederländischen Militärflugplatz Leeuwarden während der NATO-Luftwaffenübung Ramstein Flag 2025, Leeuwarden, 3. April 2025Quelle: www.globallookpress.com © Björn Trotzki / IMAGO (hier nicht passende Bldunteschrift)

    Screenshots daraus

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    Die NATO hat ein neues Militärmanöver zur Abschreckung Russlands mit der Bezeichnung "Eastern Sentry" (auf Deutsch 'Ostwache') angekündigt. Zuvor hatte Polen Moskau vorgeworfen, den polnischen Luftraum mit Drohnen verletzt zu haben. Der Kreml wies die Vorwürfe als unbegründet zurück und warf dem Bündnis Panikmache vor. 

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte, die Übung Ostwache diene zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft des Bündnisses an seiner Ostflanke. Die Manöver werden in den kommenden Tagen beginnen und über einen nicht näher bezeichneten Zeitraum stattfinden, teilten Beamte mit.


    "Wir werden auf jede Provokation reagieren" – Militärmanöver Sapad 2025 gestartet



    "Wir werden auf jede Provokation reagieren" – Militärmanöver Sapad 2025 gestartet






    Laut NATO-Erklärung wird das Manöver "Eastern Sentry" als eine Reaktion auf "anhaltende Luftraumverletzungen, darunter zahlreiche russische Drohnen, die am 10. September den polnischen Luftraum verletzt haben" dargestellt. Im Rahmen dieser Operation werde Dänemark zwei F-16-Kampfflugzeuge und eine Fregatte zur Luftabwehr entsenden, Frankreich werde drei Rafale-Kampfflugzeuge bereitstellen und Deutschland vier Eurofighter einsetzen. Auch Großbritannien habe seine Bereitschaft zur Beteiligung bekundet.

    Russland warnte Polen vor einer Drohnen-"Hysterie". Polnische Beamte gaben an, es habe mindestens 19 separate Luftraumverletzungen gegeben. Dabei seien bis zu vier Drohnen von polnischen Streitkräften abgeschossen worden. Lokale Behörden meldeten einige Schäden am Boden, jedoch keine Opfer.

    Einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums zufolge richteten sich die russischen Drohnenoperationen gegen ukrainische Militärziele. Keine Drohnenoperation sei auf Polen ausgerichtet gewesen. Außerdem fügte das Ministerium hinzu, dass "die maximale Reichweite der russischen Drohnen, die angeblich die polnische Grenze überflogen haben, weniger als 700 Kilometer beträgt". Die Russen erklärten sich auch bereit, Konsultationen mit Warschau aufzunehmen.

    Unterdessen erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, dass "die Führung der EU und der NATO Russland täglich Provokationen vorwirft, aber meistens keine Argumente dafür vorbringt". Peskow betonte, dass Moskau niemals jemanden bedroht habe, auch keine europäischen Länder:

    "Nicht Russland hat seine militärische Infrastruktur in Richtung Europa verlagert, sondern Europa – das Teil der NATO ist, einem Instrument der Konfrontation und nicht des Friedens und der Stabilität –, das diese Infrastruktur seit jeher in Richtung unserer Grenzen verlagert."


    Mehr zum ThemaPolen schließt Grenze zu Weißrussland – Moskau warnt vor Eskalation


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    Videohttps://rumble.com/v6yw978-sapad-manver-polen-verlegt-zehntausende-soldaten-an-seine-grenzen.html Dauer 0:45 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/255944-nato-startet-militaeruebung-ostwache-reaktion/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Nicht bloß die Banalität des Bösen sondern ebenso die Banalität des Blöden wird auch durch Kriegsvorbereitungen offenbar.

    13.09.2025

    Bremer Friedensforum - Newsletter 2025-09-13

    aus e-mail von newsletter bremerfriedensforum, 13. September 2025, 20:23 Uhr


    Bremer Friedens­­forum


    Bremer Friedensforum - Interessant zu wissen:


    13.9.2025 Friedensdemo in Berlin –

    6 Reden zum Nachhören  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/13/13-9-2025-friedensdemo-in-berlin-6-reden-zum-nachhoeren/)


    13.09.2025


    Wir dokumentieren Reden, gehalten am 13.9.2025 in Berlin (Audio): Rede von Dieter Hallervorden: Rede von Roger Waters:  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/13/13-9-2025-friedensdemo-in-berlin-6-reden-zum-nachhoeren/)


    Weiterlesen  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/13/13-9-2025-friedensdemo-in-berlin-6-reden-zum-nachhoeren/)


    Nur leichte Kämpfe im Raum Da Nang  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/12/nur-leichte-kaempfe-im-raum-da-nang/)


    12.09.2025


    Meine Mutter – Jahrgang 1930, also jetzt fast 95 Jahre alt – wundert sich regelmäßig, wieso „die jungen Menschen“ so leichtfertig mit der Möglichkeit von Krieg umgehen. „Dass kann nur…  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/12/nur-leichte-kaempfe-im-raum-da-nang/)


    Weiterlesen  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/12/nur-leichte-kaempfe-im-raum-da-nang/)


    “Never again for anyone” – Video mit Stephen Kapos  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/never-again-for-anyone-video-mit-stephen-kapos/)


    10.09.2025


    Stephen Kapos (87), geboren und aufgewachsen in einer jüdischen Familie in Budapest, überlebte den deutschen Völkermord am europäischen Judentum in der Illegalität, nachdem er den Kontakt zu seiner Mutter verloren…  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/never-again-for-anyone-video-mit-stephen-kapos/)


    Weiterlesen  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/never-again-for-anyone-video-mit-stephen-kapos/)


    Zur Diskussion (II):

    „Der DGB zum Antikriegstag 2025“

    (Bernd Fischer)  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/zur-diskussion-iider-dgb-zum-antikriegstag-2025bernd-fischer/)


    10.09.2025


    Ein verspäteter Kommentar Nachdem der Antikriegstag 2025 mit mehreren mäßig besuchten Demonstrationen und Kundgebungen über die Bremer Bühne gegangen ist, habe ich nachgeholt, was ich längst hätte tun sollen, und…  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/zur-diskussion-iider-dgb-zum-antikriegstag-2025bernd-fischer/)


    Weiterlesen  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/zur-diskussion-iider-dgb-zum-antikriegstag-2025bernd-fischer/)


    Zur Diskussion (I):

    „Offener Brief an das Bremer Friedensforum“

    (Peter Sörgel)  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/zur-diskussion-offener-brief-an-das-bremer-friedensforum-von-peter-soergel/)


    10.09.2025


    Liebe Freundinnen und Freunde, Der Ukrainekrieg hat die Welt verändert. Der 22. Februar 2022 markiert eine Zeitenwende. Nichts ist mehr wie zuvor. Der „unprovozierte und durch nichts zu rechtfertigende russische…  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/zur-diskussion-offener-brief-an-das-bremer-friedensforum-von-peter-soergel/)


    Weiterlesen  (https://bremerfriedensforum.de/2025/09/10/zur-diskussion-offener-brief-an-das-bremer-friedensforum-von-peter-soergel/)


    Zur Website  (https://www.bremerfriedensforum.de/)


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    13.09.2025

    Wer schickte russische Drohnen nach Polen – und warum?

    freedert.online, 13 Sep. 2025 21:10 Uhr, Von Andrei Rudenko

    Im Fall der angeblich russischen Drohnen, die in Polen aufgefunden wurden, ist vieles merkwürdig. So ist es schon wegen der öffentlich bekannten Reichweite der einzig gezeigten Gerbera-Drohnen unwahrscheinlich, dass sie im russisch kontrollierten Gebiet starteten. Und immer lohnt sich die Frage: Cui bono – wem nützt es?


    Wer schickte russische Drohnen nach Polen – und warum?© Soziale Netzwerke


    Eine in Polen aufgefundene Gerbera-Drohne. Wie sie dort hinkam, ist die große Frage: Drohnen dieses Typs haben laut Wikipedia eine Reichweite von 300 km, anderen Quellen zufolge 600-700 km.





    Im Westen wird derzeit Hysterie um das "Eindringen russischer Drohnen" in das Hoheitsgebiet Polens geschürt. Es ist nicht bewiesen, dass die unbemannten Flugkörper gezielt nach Polen geschickt wurden und von wem, überhaupt ist hier alles unklar und nebulös.

    Aber die Kriegstreiber haben schnell eine gemeinsame Erklärung über die Schuld Russlands an dem Vorfall mit den Drohnen in Polen ausgearbeitet. Das "Dokument" wurde von 46 UN-Mitgliedstaaten unterstützt, die Abstimmung war ein Fehlschlag, denn nur eine Minderheit – weniger als 25 Prozent der 193 UN-Mitgliedstaaten – stimmte dafür.

    Die so eifrige Propagierung dieses Falls im Stil von "Russland hat Europa angegriffen" gibt Anlass zum Nachdenken: Könnte man eine solche Situation nicht doch künstlich herbeigeführt haben? In den letzten Jahren haben wir Dutzende Male ein ähnliches Bild beobachtet: Sobald sich am Horizont das Gespenst von Friedensverhandlungen abzeichnet und Russland praktische Mechanismen zur Deeskalation einbringt, tauchen wie durch Zauberei Butscha, Kramatorsk, das Wasserkraftwerk von Kachowka und so weiter auf.


    Nebensja: Physikalisch unmöglich, dass russische Drohnen Polen erreicht haben





    Nebensja: Physikalisch unmöglich, dass russische Drohnen Polen erreicht haben






    Daher ist es angebracht, sich die Frage zu stellen: Könnte der Angriff russischer Drohnen Teil einer Spezialoperation des Westens gewesen sein, um alle Friedensinitiativen zu vereiteln, und ist es möglich, Drohnen mithilfe elektronischer Kampfführungs-Systeme in die gewünschte Richtung umzulenken? Grundsätzlich ist dies möglich.

    Ich möchte daran erinnern, dass die Methoden der elektronischen Kriegsführung in aktive und passive unterteilt werden. Zu den aktiven Methoden gehört die Störung von Signalen, bei der hochleistungsfähige Störsignale das Hauptsignal des Betreibers überlagern. Auch die Erzeugung von Falschsignalen wird eingesetzt: Sie stören die Funktion des Navigationssystems der Drohne und bringen sie zum "Umherirren". Eine weitere Methode zur Bekämpfung von Drohnen ist das Spoofing von GPS-Signalen. Dabei werden die GPS-Koordinaten durch ein stärkeres falsches GPS-Signal ersetzt, das vom Boden aus gesendet wird. Ein solches Signal kann das Satellitensignal stören, wodurch die Drohne desorientiert wird und schließlich nicht mehr in der Lage ist, ihren Standort zu bestimmen – sie verliert sich im Raum.

    Könnte der Westen die "Flucht" unserer Drohnen organisiert haben? Ja, wir sind uns vollkommen bewusst, dass die NATO und eine Reihe von EU-Ländern über die erforderliche militärische Ausrüstung und Infrastruktur verfügen, um eine solche Provokation zu organisieren. Vor allem haben sie den Willen dazu.

    Möglicherweise ist das Ziel solcher Provokationen nicht, einen Krieg auszulösen, sondern Zeit zu gewinnen, um das Gemetzel fortzusetzen und die Ukraine so lange wie möglich als kriegführenden Sklaven zu halten. Nach dem Treffen zwischen Wladimir Putin und Donald Trump in Alaska sind die Falken im Westen in Sorge. Auf der einen Seite wird unermüdlich über Frieden, Verhandlungen und sogar Wahlen in der Ukraine gesprochen. Auf der anderen Seite hagelt es ständig Vorwürfe und Forderungen an Trump, die Schrauben anzuziehen und neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Die gesamte Eurokoalition hat sich zusammengeschlossen und diskutiert die Entsendung von Truppen in die Ukraine zum "Schutz und zur Gewährleistung der Sicherheit" und natürlich mehr Waffen für Kiew. Damit das ukrainische Feuer nicht zu schnell erlischt, muss man Benzin ins Feuer gießen.


    GPS-Attacke auf Flugzeug: Bulgarien widerlegt von der Leyens Behauptungen





    GPS-Attacke auf Flugzeug: Bulgarien widerlegt von der Leyens Behauptungen






    Als sie sahen, dass die Provokationen mit "russischen Raketen, die Wohnhäuser in Kiew treffen" nicht zum Erfolg führten, beschlossen sie, ihre Trümpfe auszuspielen. Zuerst wurde die ehemalige Gynäkologin Ursula von der Leyen "Opfer bösartiger russischer elektronischer Kampfführungssysteme", die entweder ihr Flugzeug vom Kurs abbringen oder gar zum Absturz bringen wollten.

    Nachdem die EU-Kommissarin in der EU, den USA und weltweit zum Gespött geworden war, beschloss man, die Taktik zu ändern. Jetzt sind bösartige russische Drohnen in Polen eingedrungen. Und wieder muss sich der Westen vor dem bösen Russland retten, was bedeutet, dass mehr Geld und Waffen für die Ukraine bereitgestellt werden müssen, dass mit der Aufrüstung begonnen werden muss, dass Vorräte an Konserven und Ravioli angelegt werden müssen – und natürlich, dass es keine Verhandlungen mit dem Aggressor geben darf!

    Wir müssen uns also darauf einstellen, dass der Status quo in naher Zukunft bestehen bleibt. Die militärische Sonderoperation wird fortgesetzt, Russland muss seine Armee weiter verbessern. Und wir müssen auf weitaus raffiniertere und gefährlichere Provokationen vorbereitet sein. Der Krieg des Westens gegen Russland geht weiter.

    Übersetzung aus dem Russischen. Der Text wurde für den TG-Kanal "Exklusiv für RT" verfasst. 

    Andrei Rudenko ist Reporter der staatlichen russischen Rundfunkgesellschaft WGTRK in Donezk.


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    Screenshot_2025_09_13_at_22_21_15_Wer_schickte_russische_Drohnen_nach_Polen_und_warum_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6yqub4-pistorius-drohnen-ber-polen-wurden-gezielt-auf-kurs-gebracht-russland-wider.html Dauer 2:22 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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    13.09.2025

    Wegen Anstiftung zu Unruhen: Trump verspricht Untersuchung gegen George Soros

    freedert.online, 13 Sep. 2025 21:43 Uhr

    Donald Trump hat seine Absicht bekräftigt, gegen George Soros juristisch zu ermitteln. Der milliardenschwere Investor habe "professionelle Unruhestifter" dafür bezahlt, "Unruhen" in den USA zu organisieren, behauptete der US-Präsident.


    Quelle: Gettyimages.ru © Bryan Bedder/Getty Images für Concordia Summit


    Archivbild: George Soros bei einer Veranstaltung in New York (20. September 2016)


    US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass seine Regierung gegen George Soros wegen dessen mutmaßlicher Finanzierung von "Unruhen" in den USA ermitteln werde.


    Der Kampf beginnt: Donald Trump fordert George Soros heraus




    Meinung

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    Der ungarisch-US-amerikanische Milliardär und Investor sowie die von seiner Open Society Foundations (OSF) finanzierten NGOs stehen seit Langem in Verbindung mit verschiedenen Protestbewegungen sowohl in den USA als auch im Ausland.

    "Sie haben professionelle Agitatoren. Sie werden für ihre Tätigkeit von Soros und anderen Personen bezahlt", sagte Trump am Freitag in einem Interview mit Fox & Friends.

    "Wir werden Untersuchungen gegen Soros einleiten, weil ich denke, dass es sich um einen RICO-Fall gegen ihn und andere Personen handelt", fügte er hinzu. "Das ist mehr als nur Protest: Das ist echte Agitation. Das sind Unruhen auf der Straße, und wir werden das untersuchen", sagte Trump.

    Das US-Bundesgesetz RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act 1970) richtete sich ursprünglich gegen das organisierte Verbrechen und wird zur Verfolgung von Straftaten eingesetzt, die im Rahmen einer kriminellen Vereinigung begangen wurden, obwohl es in jüngerer Zeit eine breitere Anwendung gefunden hat.

    Im vergangenen Monat hatte der US-Präsident gefordert, dass der ungarisch-US-amerikanische Investor und sein Sohn nach diesem Gesetz angeklagt werden, und warf ihnen vor, "gewalttätige Proteste und vieles mehr in den gesamten Vereinigten Staaten" zu unterstützen.


    Gekaufte Demonstranten – Das Geschäft mit "Menschenmengen auf Bestellung"





    Meinung

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    "Wir werden nicht zulassen, dass diese Verrückten die USA weiter auseinanderreißen", schrieb er in einem Beitrag auf Truth Social.
    In den Monaten zuvor hatten Anti-Einwanderungs-Proteste die USA erschüttert, wobei die gewalttätigsten Fälle in Los Angeles zu Zusammenstößen mit der Polizei, Plünderungen und Brandstiftung eskaliert waren.

    Soros war laut freigegebenen Dokumenten, die im Juli vom Justizausschuss des Senats veröffentlicht wurden, auch mit der Russiagate-Affäre von 2016 in Verbindung gebracht worden.

    In den Dokumenten wurde behauptet, dass das OSF-Netzwerk des Investors Verbindungen zu den widerlegten Behauptungen der Hillary-Clinton-Kampagne hatte, Trump der geheimen Absprache mit Russland zu bezichtigen, um seinen Wahlsieg 2016 zu untergraben – Anschuldigungen, die Moskau seit Langem zurückweist.


    Mehr zum ThemaTrump fordert strafrechtliche Verfolgung von Soros


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    Video https://rumble.com/v67u6ts-meloni-elon-musk-ist-keine-gefahr-fr-die-demokratie-george-soros-schon.html Dauer 2:49 Min.


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    Info: https://freedert.online/nordamerika/255943-wegen-anstiftung-zu-unruhen-trump-verspricht-untersuchung-gegen-george-soros/


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    13.09.2025

    Ukraine-Konflikt: Trump stellt allen NATO-Ländern ein Ultimatum

    freedert.online, 13 Sep. 2025 18:34 Uhr

    Die NATO-Länder müssen auf russisches Öl verzichten, dann würden die USA harte Sanktionen gegen Moskau verhängen, erklärt Donald Trump. Es sind auch Zölle gegen China notwendig, um den Druck auf Russland zu erhöhen.


    Quelle: Gettyimages.ru © Nicolas Economou/NurPhoto


    Symbolbild


    US-Präsident Donald Trump hat von den NATO-Staaten gefordert, den Kauf russischen Öls zu stoppen und die Zölle gegen China zu unterstützen. In einem am Samstag veröffentlichten Beitrag auf Truth Social tadelte Trump die Länder des Militärbündnisses für ihre Widerwilligkeit, weit genug zu gehen, um die Kampfhandlungen zwischen Moskau und Kiew zu beenden.


    Russisches Gas: USA wollen, dass die EU innerhalb eines Jahres darauf  verzichtet





    Russisches Gas: USA wollen, dass die EU innerhalb eines Jahres darauf verzichtet






    Bislang demonstrierten die NATO-Länder, dass ihr "Engagement für einen Sieg weit unter 100 Prozent" lag, argumentierte Trump. Einige Länder sollen zudem russisches Öl in "schockierendem" Umfang kaufen. Dadurch werde die Verhandlungsposition und Verhandlungsmacht gegenüber Russland erheblich geschwächt.

    Sollten die NATO-Länder aber aufhören, Öl aus Russland zu kaufen, würde Trump bedeutende Sanktionen gegen Moskau verhängen. Darüber hinaus könnten die Mitglieder des Militärbündnisses Zölle in Höhe von 50 bis 100 Prozent auf chinesische Waren erheben. Die Maßnahme würde nach dem Ende des Ukraine-Konfliktes abgeschafft, zuvor jedoch als zusätzliches Druckmittel auf Russland dienen.

    Trump erhob seine Forderung vor dem Hintergrund wiederholter Aufrufe der USA an ihre europäische Verbündete, nicht nur China, sondern auch Indien wegen der Importe russischen Öls mit zusätzlichen Zöllen zu belegen. Parallel setzt die EU die Arbeit an einem 19. Sanktionspaket gegen Russland fort.


    Mehr zum ThemaBericht: EU erwägt Sanktionen gegen China wegen Öl- und Gasimporten aus Russland


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    Info: https://freedert.online/international/255948-ukraine-konflikt-trump-stellt-allen-nato-laendern-ein-ultimatum/


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    13.09.2025

    ESC 2026 droht zum Israel-Boykott-Festival zu werden

    2:freedert.online, 13 Sep. 2025 19:25 Uhr

    Der ESC 2026 in Wien droht politisch zu eskalieren: Mehrere Länder, darunter die Niederlande, Irland, Slowenien und Spanien, haben einen Boykott angekündigt, sollte Israel teilnehmen. Österreich begrüßt Israels Teilnahme, die EBU entscheidet im Dezember.


    ESC 2026 droht zum Israel-Boykott-Festival zu werden© Printscreen X: eurovibez


    Der ESC in Wien befindet sich im Boykott-Stress: Mehrere Länder stellen die Teilnahme Israels infrage.


    Der 70. Eurovision Song Contest (ESC) in Wien steht vor einem bisher beispiellosen geopolitischen Prüfstein. Immer mehr Länder drohen, ihre Teilnahme abzusagen, sollte Israel am Wettbewerb teilnehmen.

    Die Europäische Rundfunkunion (EBU) sieht sich mit einer zunehmend heiklen diplomatischen Situation konfrontiert, in der der Anspruch des ESC auf Unabhängigkeit und politische Neutralität auf die Probe gestellt wird.


    Schweizer Nationalbank verdient an Menschenrechtsverletzungen in Gaza





    Schweizer Nationalbank verdient an Menschenrechtsverletzungen in Gaza






    Die Niederlande zogen als eines der ersten Länder eine klare Grenze. Der öffentlich-rechtliche Sender Avrotros erklärte, man könne die Teilnahme angesichts des anhaltenden Leids im Gazastreifen nicht länger rechtfertigen. Neben den humanitären Aspekten führte Avrotros die Einschränkung der Pressefreiheit und den Ausschluss unabhängiger Medien aus dem Gazastreifen an. Zudem verwies der Sender auf handfeste Hinweise darauf, dass die israelische Regierung beim ESC 2025 in Basel versucht habe, das Event als politisches Instrument zu nutzen. Sollte die EBU Israel ausschließen, werde man in Wien gerne teilnehmen, heißt es.


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    Printscreen X


    Irland schloss sich dieser Position an. RTÉ machte deutlich, dass eine Teilnahme angesichts der humanitären Lage im Gazastreifen unvertretbar sei. Auch Spanien, Slowenien, Island und Belgien erwägen oder haben bereits ähnliche Schritte angekündigt. Besonders Spanien, einer der fünf großen Beitragszahler des ESC, forderte öffentlich, Israel vom Wettbewerb auszuschließen, andernfalls müsse man einen Rückzug in Betracht ziehen.

    Norwegen hingegen bleibt vorsichtig und verweist auf laufende Verhandlungen mit der EBU, die im Dezember eine endgültige Entscheidung treffen wird.

    Im Gegensatz dazu positioniert sich Österreich als Gastgeberland des ESC 2026 klar pro Israel. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann erklärte, man begrüße die Teilnahme Israels ausdrücklich. Der ORF-Stiftungsrat unterstützte diese Haltung, um die Unabhängigkeit des ESC als neutralen Wettbewerb zu wahren.

    Der Fall weckt Erinnerungen an den Ausschluss Russlands 2022 nach dem Überfall auf die Ukraine. Die EBU hatte die Entscheidung damals damit begründet, dass eine russische Teilnahme den Wettbewerb in Verruf bringen würde. Beobachter sehen nun ähnliche Spannungen auf den ESC in Wien zukommen.


    Moskau beginnt den Countdown zur Eurovisions-Alternative





    Moskau beginnt den Countdown zur Eurovisions-Alternative






    Die EBU hat die Frist für die endgültige Teilnahmeentscheidung der Rundfunkanstalten auf Dezember verlängert, um Zeit für Konsultationen zu gewinnen. Die Veranstalter stehen vor der schwierigen Aufgabe, zwischen geopolitischem Druck und dem Anspruch auf Unabhängigkeit zu vermitteln.

    Ein Ausschluss Israels könnte in Jerusalem als Affront verstanden werden, während eine Zulassung europäische Boykottdrohungen provozieren würde – eine heikle Gratwanderung für den ESC 2026. Der Wettbewerb, einst Spiegel europäischer Kultur und Zusammenarbeit, droht zu einem geopolitischen Testfall zu werden, der zeigt, dass selbst ein unpolitisch konzipiertes Event nicht losgelöst von internationalen Konflikten existieren kann.

    Parallel startet Russland mit "Intervision" eine eigene Alternative zum ESC. Das Finale am 20. September in Moskau bringt Künstler aus 21 Ländern zusammen, darunter Russland, Kuba, Weißrussland, Serbien, Katar und Venezuela. Organisator Ilja Awerbuch betont den Anspruch, nationale Identität mit universellem Musikanspruch zu verbinden. Die Veranstaltung versteht sich als Plattform für kulturelle Vielfalt und internationale Kooperation, nachdem Russland 2022 vom ESC ausgeschlossen wurde.

    Kritiker werfen der Eurovision seit Jahren politische Einseitigkeit und Abstimmungsmanipulationen vor. "Intervision" soll demgegenüber musikalische Qualität und kulturelle Vertretung über Kontinente hinweg in den Vordergrund stellen. Moskau wirft dem ESC zudem Doppelstandards vor, insbesondere angesichts der Zulassung Israels trotz des Gaza-Krieges.


    Mehr zum Thema – Israel-Ausschluss gefordert – ESC-Sieger JJ rudert zurück


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    Video https://rumble.com/v6ynnu2-alice-weidel-europa-geht-es-nur-gut-mit-russland.html Dauer 2:05 Min.


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    Info: https://freedert.online/oesterreich/255955-esc-2026-droht-zum-israel-boykott-festival-zu-werden/


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    13.09.2025

    Trump zu Besuch beim britischen König: Welche Rolle spielt die Monarchie?

    freedert.online, 13 Sep. 2025 16:44 Uhr

    Der britische Monarch sei dazu auserkoren, den US-Präsidenten "zu besänftigen", so die Nachrichtenagentur Reuters. Deshalb reise Donald Trump zu König Charles III. Doch laut einem britischen Historiker ist es eine Chance für die Monarchie, "der Welt zu zeigen, dass sie noch immer aktiv ist".


    Quelle: www.globallookpress.com © Pool/ZUMAPRESS.com


    US-Präsident Donald Trump am 4. Juni 2019 auf Staatsbesuch in Großbritannien in der US-Botschaft in London


    Wer herrscht in Großbritannien? Das Land gerät immer mehr in den Fokus. Erst Anfang September machte Moskau einen Elite-Taucher aus Großbritannien für die Nord-Stream-Sabotage verantwortlich. Im August hatte die Trump-Regierung die Bündnispartner der "Five Eyes"-Geheimdienstallianz von US-amerikanischen Informationen über den Dialog zwischen Russland und den USA über die Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg ausgeschlossen, darunter auch Großbritannien.

    Am kommenden Dienstagabend wird US-Präsident Donald Trump zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in Großbritannien eintreffen. Dabei wird er sich zuerst mit der britischen Königsfamilie treffen. Wie der Nachrichtensender n-tv am Samstag berichtete, werde das US-Präsidentenpaar am Mittwoch Schloss Windsor besuchen, wo es von Prinz William und Herzogin Kate empfangen werde und sich anschließend mit König Charles III. treffe.


    Prinz Harry reiste überraschend nach Kiew





    Prinz Harry reiste überraschend nach Kiew







    Gemäß einem vom Königshaus veröffentlichen Programm ist für den Staatsbesuch kein öffentlicher Auftritt vorgesehen. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, weil man sich vor erwarteten Massenproteste fürchte, gab n-tv die Begründung wieder. Für kommenden Mittwoch habe eine breite Koalition verschiedener Organisationen zu einer Demonstration unter dem Motto "Trump Not Welcome" (Trump nicht willkommen) in London aufgerufen.

    In einem Bericht vom Freitag stellt Reuters ausführlich dar, warum sich der US-Präsident mit der britischen Königsfamilie trifft. Die Monarchen seien dazu auserkoren, den US-Präsidenten "zu besänftigen", recherchierte die Nachrichtenagentur und erklärte: "Die britische Königsfamilie wird bei Donald Trumps Besuch in Großbritannien nächste Woche ihre unvergleichliche 'Soft Power' unter Beweis stellen und versuchen, den US-Präsidenten zu besänftigen, wie es nur wenige andere können." Zu konkreten politischen Themen des Treffens äußerte sich Reuters nicht.

    Nachdem die britische Monarchie früher das größte Imperium der Geschichte angeführt habe, bestehe ihre wichtigste Aufgabe aktuell darin, Weltpolitiker wie Trump bei großen Staatsempfängen "zu umschmeicheln". Damit wolle man erwirken, dass Weltpolitiker "Großbritannien wohlwollend gegenüberstehen". Gegenüber Reuters äußerte sich der britische Historiker Anthony Seldom zu Trumps Besuch bei den Windsors. Obwohl man die Königsfamilie als antiquiert verspotte, reise der mächtigste Mann der Welt ausgerechnet zu den Monarchen. Seldom sagte dazu im Wortlaut:

    "Von vielen als antiquiert und hoffnungslos veraltet verspottet, sind es doch die Königsfamilie und die Monarchie, die die mächtigste Person der Welt anziehen."

    Auch der britische Premierminister Keir Starmer habe sich zuvor im Februar an die Royals gewandt, als er die Zustimmung des US-Präsidenten in Bezug auf den Krieg in der Ukraine und mögliche Handelszölle auf seiner Seite halten wollte, erinnerte Reuters an die unterschätzte Bedeutung der Monarchen.


    Dabei sei es zugleich aber die jeweils herrschende britische Regierung, die das Königshaus für ihre Zwecke instrumentalisiere, erläuterte die Nachrichtenagentur anschließend die Machtverhältnisse in Großbritannien: Die britische Regierung habe die Royals auch im Falle der Staatsbesuche des russischen Präsidenten Wladimir Putin und des chinesischen Staatschefs Xi Jinping "zu einer Charmeoffensive eingesetzt". Insofern sei also damals die ehemalige Königin Elisabeth von der Regierung "eingesetzt" worden.

    Die "Soft Power" der Royals habe nämlich eine große Anziehungskraft auf ausländische Würdenträger, kommentierte Reuters die Besuche beim angeblich politisch machtlosen britischen Königshaus. Am Ende des Berichts wurde noch einmal der Geschichtswissenschaftler Seldom mit einer irgendwie schwammigen Einordnung zur Macht der britischen Monarchen zitiert: Der Besuch des US-Präsidenten sei "eine Chance für die Monarchie, Großbritannien und der Welt zu zeigen, dass sie noch immer aktiv ist".


    Mehr zum Thema – US-Geheimdienstchefin Gabbard: Keine Weitergabe von Informationen an Verbündete


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    Video  https://rumble.com/v6yugji-nur-der-anfang-trump-gesandter-zur-normalisierung-der-beziehungen-zu-weirus.html Dauer 1:23 Min.


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    Info: https://freedert.online/meinung/255851-berlin-will-nukleare-teilhabe-zu/


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    13.09.2025

    Berlin will nukleare Teilhabe zu seinen Gunsten ausbauen – Methode des deutschen Wahnsinns

    freedert.online, 13 Sep. 2025 20:35 Uhr, Von Geworg Mirsajan

    Berlin wähnt, sich im Rahmen der Militarisierung nicht nur in die militärpolitische Führungsspitze der EU hieven zu können, sondern auch noch die Kontrolle über Kernwaffen zu erhalten. Dies nicht durch eigene Kernwaffen, denn das hätte weitreichende innen- und außenpolitische Konsequenzen – sondern durch "nukleare Kollektivierung" Europas.


    Berlin will nukleare Teilhabe zu seinen Gunsten ausbauen – Methode des deutschen Wahnsinns


    In Frankreich gefertigter kernwaffenfähiger Marschflugkörper des Typs ASMP unter Mirage-2000N der französischen Luftstreitkräfte (Symbolbild)


    Methodisches Vorgehen – diese Eigenschaft unterscheidet (immer noch, erstaunlicherweise) die deutsche Außenpolitik heute von der ihrer Verbündeten im kollektiven Westen – Frankreich, Großbritannien und sogar den Vereinigten Staaten.

    Während der Rest-Westen hektisch und unruhig ist – und der französische Präsident Emmanuel Macron immer noch überaus notdürftige "Koalitionen der Willigen" für die Entsendung von Truppen in die Ukraine zusammenzimmert und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Europa davon zu überzeugen versucht, Hunderte Milliarden Euro für die Wiederaufrüstung auszugeben –, strebt Berlin Schritt für Schritt die militärische und politische Führung in Europa an. Die "nur" politische Führung hat Berlin sogar bereits übernommen: Es hat sich an die Spitze der gesamteuropäischen Eindämmungspolitik gegenüber Russlands gestellt, die wirtschaftliche Komponente für die Wiederaufrüstung der Bundeswehr mit Ach und Krach gewährleistet – und ist nun bereit für einen neuen Schritt: die Nuklearisierung.

    Französische Atomwaffen auf deutschem Boden?

    Französische Atomwaffen auf deutschem Boden?

    Richtig, Deutschland kann die Atombombe wohl nicht bekommen. Nicht etwa, weil es an der Technologie und den Fähigkeiten dafür mangeln würde (laut der Internationalen Atomenergiebehörde wäre Berlin in der Lage, innerhalb nur weniger Monate Kernwaffen zu bauen) – sondern weil diese Entscheidung derart hohe politische Kosten mit sich bringen würde, dass sie Berlins Chancen, die Europäische Union in ein "Viertes Reich" zu verwandeln, wie es dies anstrebt, zunichtemachen würde.

    Erstens, weil Berlin damit das weltweite nukleare Nichtverbreitungsregime begraben würde und damit die politische Verantwortung dafür trüge, dass diese Waffen in den Händen aller regionalen Machthaber auftauchen würden; und für den Zusammenbruch des globalen Sicherheitssystems; und für die Millionen von Opfern in nachfolgenden Atomkriegen … Dies alles würde Deutschland weltweit zu einem politischen Paria machen.


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    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/2s24me8igwejdjxf/Estland_fordert_einen_Atomwaffenschlag_heraus5zj7y.mp3 Dauer 9:13 Min.


    Zweitens, weil eine Atombombe Berlins ganz Osteuropa in Angst und Schrecken versetzen würde. Polen beispielsweise könnte Deutschlands militärische Stärkung ja durchaus begrüßen, um Russland, Warschaus historischen Feind, einzudämmen. Doch ein Sprung Deutschlands, das auch seinerseits ein historischer Feind Warschaus ist, in die Rolle des militärischen Hegemons in Europa ist für Polen völlig unannehmbar.

    Die polnischen Regierungen haben die Geschichte ihres Landes mehr oder weniger gut studiert – und man erinnert sich noch gut daran, dass Deutschland (beziehungsweise Preußen) seine Vereinbarungen mit Moskau oft eben auf Kosten der Teilung Polens traf. Und auch daran, dass die historischen ostdeutschen Gebiete nur deshalb Teil des polnischen Staates wurden, weil Josef Wissarionowitsch Stalin sie Warschau überließ. Die Umwandlung Deutschlands in eine Atommacht wird also zur Bildung eines Blocks führen, der die Bundesrepublik an ihren Ostgrenzen eindämmen soll – eines Blocks, der alle mitteleuropäischen Länder umfassen wird, die aus allen möglichen historischen Gründen eine deutsche militärische Dominanz fürchten.


    CDU-Vorsitzender Jens Spahn fordert Zugang zu britischen und französischen Atomwaffen





    CDU-Vorsitzender Jens Spahn fordert Zugang zu britischen und französischen Atomwaffen






    Drittens schließlich, weil in Deutschland schlicht und ergreifend eine atomkritische Stimmung herrscht. Die deutschen Behörden steigen nun sogar aus der Atomenergie aus. Sie beabsichtigen nicht, neue Atomkraftwerke zu bauen, und wollen das dadurch verursachte Energiedefizit, das sich durch die Schließung von Kohlekraftwerken noch verschärfen wird, durch den Ausbau von Erdgas-Wärmekraftwerken decken. Bis zum Jahr 2030 will die Regierung in Berlin damit 20 Gigawatt Stromerzeugung schaffen – ohne auch nur daran zu denken, wie viel sie Land und Wirtschaft kosten wird (Berlin lehnt billiges russisches Gas bekanntlich ab). Mit einem solchen Ansatz werden die Deutschen nicht nur dem Bau einer Bombe nicht zustimmen – sondern sie könnten in absehbarer Zeit auch die Kompetenz dazu verlieren.

    Genau deshalb versucht Berlin derzeit eben nicht, mit etwaigen eigenen Kernwaffen in den Kreis der Atommächte aufzusteigen.

    Stattdessen versucht es, die Atomwaffen eines anderen in die Hände zu bekommen. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, ist der Ansicht, Deutschland sollte Zugang zu französischen und britischen Atomwaffen erhalten, um, wie er es darstellt, diese Waffen von einem souveränen Instrument einzelner europäischer Staaten in einen paneuropäischen Schutzschild und ein Schwert zu verwandeln.

    Die Worte, die da im Deutschen Bundestag fallen, sind durchaus logisch. Sie folgen dem stärksten politischen Trend, an dessen Entstehung die Deutschen selbst beteiligt waren – der Souveränität Europas. Mehrere führende Politiker Europas haben erklärt, dass die sich verändernde Welt und das Abgleiten der Vereinigten Staaten in den Neo-Isolationismus, begleitet von Washingtons politischer Arroganz, der Alten Welt keine andere Wahl lassen. Die Europäer müssen, so heißt es, sich jetzt selbst verteidigen – und es sei einfacher, sich gemeinsam zu verteidigen, da die Bedrohungen für alle angeblich dieselben sind. Gerade deshalb wurde in der Europäischen Kommission der Posten eines EU-Verteidigungskommissars geschaffen, genau deshalb startet EU-Kommissionsvorsitzende Ursula von der Leyen eine gesamteuropäische Aufrüstung, für nichts Anderes werden unter dem Vorwand der Konfrontation mit Russland kollektive militärische Instrumente der EU-Länder zunächst im Rahmen einer "Koalition der Willigen" gebildet.


    USA haben Europa bezwungen: Unbeugsame Gallier nuckeln nuklearen Energy-Drink und leisten Widerstand




    Meinung

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    Und im Rahmen dieses Weges wäre es absolut logisch, auch eine "nukleare Kollektivierung" durchzuführen – um sicherzustellen, dass die französischen und britischen (auch wenn London nicht der EU angehört) Atomstreitkräfte zu einem Aktivposten der gesamten Europäischen Union werden. Damit die gesamte EU und Deutschland eben als Anführer dieser Koalition nicht nur physischen Zugriff auf diese Waffen haben, sondern auch am Entscheidungsprozess über ihren Einsatz beteiligt sind. Und dann könnte Berlin dank seiner militärisch-politischen Führungsrolle in der EU – denn nach den Reformen, sofern diese erfolgreich durchgeführt werden können, wird die Bundeswehr stärker sein als jede andere europäische Armee – von der Beteiligung an Kernwaffenprogrammen dazu schreiten, sich die Kontrolle darüber zu sichern.

    Zwar gibt es eine Reihe von Hindernissen auf diesem Weg: Die Franzosen und die Briten werden das Ihre nicht teilen wollen; die Vereinigten Staaten, unter deren operativer Kontrolle sich die europäischen Atomwaffen befinden, werden wohl ebenfalls nicht begeistert sein, wenn Deutschland über den "Roten Knopf" walten wird. Berlin glaubt jedoch möglicherweise, dass der Gesamtwesten jetzt in der Falle sitzt: Man kann nur schwer die russische Bedrohung und die Notwendigkeit einer westlichen Konsolidierung herausposaunen und gleichzeitig die Kernwaffen-Komponente aus der westlichen Mobilmachung herauslassen.

    Berlin hat alles durchgeplant. Deutsche gehen eben methodisch vor.

    Übersetzt aus dem Russischen.

    Geworg Mirsajan ist außerordentlicher Professor an der Finanzuniversität der Regierung der Russischen Föderation, Politikwissenschaftler und eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Geboren 1984 in Taschkent, erwarb er seinen Abschluss an der Staatlichen Universität des Kubangebiets und promovierte in Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt USA. Er war von 2005 bis 2016 Forscher am Institut für die Vereinigten Staaten und Kanada an der Russischen Akademie der Wissenschaften.


    Mehr zum Thema – Kleine Klarstellung: Reden wir über taktische Atomwaffen, reden wir auch über Ramstein und Büchel


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    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/z8m9qjbtxpmt9tzs/Hunderte_Berliner_erinnern_an_Atombombenopfer_und_fordern_Ende_der.mp3 Dauer 6:58 Min.


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    Video https://rumble.com/v5z66sz-atomkrieg-akzeptabel-video-zeigt-tatschliches-vernichtungspotential-moderne.html Dauer 7:41 Min.


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    13.09.2025

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    nachdenkseiten.de, 13. September 2025 um 13:00 Ein Kommentar von Marcus Klöckner

    Roderich Kiesewetter fordert erneut Angriffe auf Russland und meint, das „Gesülze von Friedensverhandlungen muss aufhören“. Der Vizepräsident des Bundestages, Omid Nouripour, springt dem CDU-Politiker bei. Die Radikalisierung im Parlament nimmt ihren Lauf. 


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    Russische Drohnen sollen angeblich in den polnischen Luftraum eingedrungen sein. So berichten es Medien. Was auch immer geschehen ist: Jeder auch nur halbwegs vernünftige Politiker sollte erkennen, dass die derzeitige Situation zwischen Russland und der NATO einem Pulverfass gleicht. Verantwortungsvolle Politik heißt in dieser Situation: Das diplomatische Gespräch suchen, verbal abrüsten und dafür sorgen, dass Europa nicht noch einmal – und dann vermutlich zum letzten Mal! – in Schutt und Trümmer gelegt wird. Anders gesagt: Wer hier als Politiker auch noch Benzin ins Feuer gießt, setzt das Leben von Millionen von Menschen aufs Spiel.

    Doch es gibt sie, die Hardliner der deutschen Russlandpolitik. Sie sitzen im Bundestag, und ihre Äußerungen lassen tief blicken.

    Solidaritätsbekundungen sind fehlplatziert. Endlich mit Konsequenz und Härte antworten! Gesülze von Friedensverhandlungen muss aufhören. Es muss jetzt Taurus und massive mil. Unterstützung für die Ukraine erfolgen, denn Russland nährt sich durch unsere Schwäche. Russland und CRINK muss gestoppt werden! Die Ukraine so ausstatten, dass sie die Russen zurückdrängen kann inkl. Angriffe auf militärisch relevante Ziele in Russland. Unser Frieden in Freiheit und Selbstbestimmung werden [sic] von Russland ausgetestet und sind [sic] massiv in Gefahr.

    Das sind die Worte von Kiesewetter, veröffentlicht in einem Tweet auf der Plattform X. Sie sind Abbild einer Politik, die einen falschen Weg eingeschlagen hat und Gefahr läuft, einen Krieg zwischen NATO und Russland mit herbeizuführen. Denn: Was passiert, wenn die Ukraine mit noch mehr Waffen ausgerüstet wird und verstärkt zu Angriffen auf Russland übergeht? Erfolgt dann die Kapitulation Russlands? Jeder weiß: Die Eskalationsdominanz liegt bei Russland. Dem Prinzip der Reziprozität gemäß wird Russland auf die Angriffe noch härter reagieren. Und darauf müsste, folgt man der Logik Kiesewetters, auch die Ukraine mit der NATO in der Hinterhand ebenfalls weiter eskalieren. Der Weg in die nukleare Katastrophe ist vorgezeichnet.

    Dass deutsche Politiker bereit sind, ihr Land samt der Gesellschaft einer solchen Gefahr auszusetzen, zeigt: Feindbilddenken in seinen extremen Ausprägungen führt über kurz oder lang zu einem Wahnsinn, der ganze Gesellschaften ins Verderben zu reißen droht.

    Wo ist die Vernunft?

    Omid Nouripour, immerhin der Vizepräsident des Bundestages, widerspricht den Aussagen Kiesewetters nicht etwa, nein, er retweetet den Tweet des CDU-Politikers und unterstreicht ihn mit den Worten:

    Sehr richtig, lieber Kollege. Setzen wir es gemeinsam durch. Nicht nur hier, sondern auch im Parlament. Auf @GrueneBundestag ist Verlass.

    Ob Nouripour sich hier auf die Taurus-Lieferungen oder worauf auch immer bezieht, ist unklar. Klar hingegen ist: Der Grünen-Politiker tritt der Forderung nach einem Angriff auf Russland nicht entgegen.

    Klar wird aber noch etwas anderes. Im Bundestag findet eine Radikalisierung statt. Wo einst Geschichtsbewusstsein, Diplomatie, Zurückhaltung und das Friedensgebot des Grundgesetzes hochgehalten wurden, breitet sich Militarismus aus. Eine Billion Euro für Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit? Weite Teile des Parlaments ziehen mit. Unter diesem Klima dürfen dann auch deutsche Politiker Angriffe auf Russland fordern. Diese neue Normalität in der deutschen Politik trägt die Saat des Destruktiven in sich.


    Titelbild: Screenshot, Deutscher Bundestag, youtube.com/watch?v=g6a34IElqMo


    Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik Audio-Podcast Aufrüstung


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