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21.11.2025

rump kehrt zurück – nur ohne Woke- und Klima-Inhalte.

freedert.online, 21 Nov. 2025 14:03 Uhr

Das WEF 2026 in Davos wird unter dem Motto "A Spirit of Dialogue" stattfinden. Trump verlangt, dass Themen wie Klimawandel, Diversität oder Entwicklungsfinanzierung nicht hervorgehoben werden. Das Forum betont seine Unabhängigkeit, rechnet jedoch mit einer Rekordbeteiligung von Staats- und Wirtschaftsvertretern.


Davos-Auftritt nur unter Bedingungen: Trump fordert Stopp des Wokeismus© Printscreen X


Trump kehrt zurück – nur ohne Woke- und Klima-Inhalte.


Donald Trump hat seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos im Januar 2026 von einer Bedingung abhängig gemacht: Themen mit offen "wokem" Fokus sollten nicht prominent auf der Agenda stehen.

Laut mehreren Quellen haben US-Beamte im Herbst vom WEF verlangt, Inhalte zu Diversität, Frauenförderung, Klimawandel und internationaler Entwicklungsfinanzierung abzuschwächen oder zu streichen, um Trumps konservative Basis nicht zu irritieren.


Schweizer Medien spekulieren: Kommt Putin im Januar 2026 nach Davos?





Schweizer Medien spekulieren: Kommt Putin im Januar 2026 nach Davos?






Das Weiße Haus erklärte, Trumps Schwerpunkt liege auf wirtschaftlicher Sicherheit, sicheren Grenzen und "Frieden durch Stärke" statt "woker Ideologie".

Das WEF betonte, dass kein Staat seine Agenda beeinflusse, auch wenn Gespräche über Interessen und Schwerpunktsetzung bei Staatsoberhäuptern üblich seien.

Trump war zuletzt 2018 persönlich in Davos, 2025 nahm er virtuell teil und forderte Unternehmen auf, ihre Produktion in die USA zurückzuverlagern. Seine Politik folgt protektionistischen Prinzipien und der Verteidigung nationaler Interessen: Dies belegen der Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen, die Kürzungen bei den Auslandshilfen und das Ende von Diversity-Programmen in US-Bundesbehörden.

Das Forum 2026 steht unter dem Motto "A Spirit of Dialogue" und behandelt globale Herausforderungen wie internationale Kooperation, nachhaltiges Wachstum, verantwortungsbewusste Innovation und Wohlstand innerhalb der planetaren Grenzen. Nach internen Turbulenzen und dem Rücktritt von Klaus Schwab leiten nun Larry Fink (BlackRock) und André Hoffmann (Roche) das Forum. Mit über 60 Staats- und Regierungschefs sowie 1.600 Wirtschafts- und NGO-Vertretern wird eine Rekordteilnahme erwartet.


Mehr zum Thema - Zürich platzt aus den Nähten – durch Zuwanderung vor allem aus der Ukraine


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Video https://rumble.com/v6wxfp4-versammlung-von-parlamentsprsidenten-in-genf-eu-politiker-protestiert-gegen.html Dauer 3:59 Min. 


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Info: https://freedert.online/schweiz/262532-schweizer-armee-will-ins-all/


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21.11.2025

Nach Aufruf zur Befehlsverweigerung: Trump droht Demokraten mit Todesstrafe

freedert.online, 21 Nov. 2025 16:56 Uhr

Sechs Demokraten mit militärischen oder geheimdienstlichen Hintergründen appellieren an die US-Truppen, "illegalen Befehlen" nicht Folge zu leisten. Trump wirft ihnen "aufständisches Verhalten von Verrätern" vor. Dies könne mit dem Tod bestraft werden.


Nach Aufruf zur Befehlsverweigerung: Trump droht Demokraten mit Todesstrafe

Präsident Donald Trump spricht während des Saudi-Investitionsforums im Kennedy Center am Mittwoch, 19. November 2025, in Washington



Nach einem Aufruf demokratischer Kongressmitglieder zur Befehlsverweigerung in bestimmten Fällen hat der US-Präsident mit der Todesstrafe gedroht. Die sechs Demokraten seien "Verräter", schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er warf ihnen "aufständisches Verhalten, mit dem Tode zu bestrafen", vor.

Die sechs Kongressmitglieder hatten bereits am Dienstag ein Video veröffentlicht, in dem sie aktive Soldaten und Geheimdienstmitarbeiter dazu aufrufen, "illegale Befehle" zu verweigern. Die drei Frauen und drei Männer sind übrigens selbst ehemalige Militärs oder Geheimdienstmitarbeiter. "Diese Regierung spielt unser Militär in Uniform sowie professionelle Geheimdienstleute gegen amerikanische Bürger aus", heißt es in dem Video.

Die Soldaten und Sicherheitsmitarbeiter hätten jedoch einen Eid geschworen, die US-Verfassung zu schützen, weshalb sie ungesetzliche Befehle verweigern könnten.

In Interviews nannten die Kongressmitglieder den Einsatz von Soldaten gegen Demonstranten, wie Trump ihn etwa in Los Angeles angeordnet hatte, oder die Tötung angeblicher Drogenschmuggler aus Lateinamerika als Beispiele.

Unter den Kongressmitgliedern befinden sich die Senatorin Elissa Slotkin, die früher für den Auslandsgeheimdienst CIA tätig war, sowie der Senator Mark Kelly, früher Angehöriger der Marine und ehemaliger Astronaut. Aus dem Repräsentantenhaus beteiligten sich die ehemaligen Militärangehörigen Chris Deluzio, Jason Crow, Maggie Goodlander und Chrissy Houlahan, die teils bei der Marine und der Luftwaffe dienten.

Der stellvertretende Stabschef des Präsidenten im Weißen Haus, Stephen Miller, warf den Demokraten vor, damit "offen zum Umsturz aufzurufen".


Mehr zum Thema – "Russland-Affäre": Trump will Klage gegen Hillary Clinton wiederbeleben


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Video https://rumble.com/v71wc3c-sei-leise-schweinchen-trump-blafft-journalistin-nach-frage-zu-epstein-an.html Dauer 1:03 Min.


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21.11.2025

Liveticker Ukraine-Krieg – Strack-Zimmermann: US-Friedensplan könnte neuen Krieg in Europa auslösen

freedert.online, 21 Nov. 2025 21:00 Uhr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.


Quelle: Gettyimages.ru © Tizian Gerbing/picture alliance

  • 21.11.2025 22:00 Uhr

22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Orbán: Trumps Friedensplan soll Europa vor den eigenen Kriegsabsichten retten


    In einem aktuellen Interview für den staatlichen Rundfunk äußert sich der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán zu Trumps neuem Friedensplan für die Ukraine. 

    Dabei betont der Politiker, dass dieser Plan nicht nur den Ukraine-Krieg beenden, sondern auch eine direkte Konfrontation Europas mit Russland verhindern sollte.

    "Das eigentliche Problem ist, dass die Europäer beschlossen haben, in den Krieg zu ziehen."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:50 Uhr

    Belgorod: Ehepaar bei Angriff der ukrainischen Streitkräfte getötet – Kind verletzt

    In der Ortschaft Nowaja Tawolschanka im Gebiet Belgorod sind bei einem gezielten Angriff der ukrainischen Streitkräfte zwei Menschen ‒ ein Ehepaar ‒ getötet worden. Ihr vierjähriges Kind wurde schwer verletzt, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Das Kind wurde in die Klinik der Stadt Schebekino gebracht und soll nach der Erstversorgung in das regionale Kinderkrankenhaus verlegt werden.

  • 21:40 Uhr

    Ukraine: Alle großen Wärme- und Wasserkraftwerke beschädigt

    Nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums sind sämtliche großen Wärme- und Wasserkraftwerke im Land beschädigt. Die Kapazitäten dieser Anlagen zur Stromerzeugung seien "deutlich reduziert", während der Bedarf der Verbraucher unverändert hoch bleibe, teilt das Ministerium auf Telegram mit. Derzeit würden alle verfügbaren Kraftwerkskapazitäten ausschließlich zur Deckung des Inlandsverbrauchs eingesetzt. Stromexporte finden nicht statt.

  • 21:39 Uhr

    Putin: Trumps Plan kann zur Grundlage eines Friedens in der Ukraine werden


    Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich bei einem Treffen mit den ständigen Mitgliedern des russischen Sicherheitsrats am Freitagabend zum Friedensplan der USA für die Ukraine geäußert. 

    Der neue Friedensplan von US-Präsident Donald Trump könnte die Grundlage für eine endgültige Lösung des Konflikts in der Ukraine bilden, so Putin. Moskau liege der Text des Vorschlags vor, sei aber zwischen Russland und den USA noch nicht detailliert besprochen worden.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 21. November 2025]

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:35 Uhr

    Axios: USA bereiten Zusatzabkommen zu Sicherheitsgarantien für Ukraine vor

    Am 21. November veröffentlichte Barak Ravid, Korrespondent von Axios und dem israelischen Sender Kanal 12, einen Bericht über ein Zusatzabkommen zu den von den USA entwickelten Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Das Dokument ist Teil des amerikanischen Friedensplans.

    Ravid erklärte auf X, die Vereinbarung definiere "Rahmenbedingungen für einen Waffenstillstand zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation" und sehe Sicherheitsgarantien vor, die auf den Prinzipien von Artikel 5 der NATO basieren – "angepasst an die Umstände dieses Konflikts und die Interessen der USA und ihrer europäischen Partner".

    Ein Punkt des Abkommens hält fest, dass mehrere NATO-Staaten – darunter Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Polen und Finnland – die Sicherheit der Ukraine als "integralen Bestandteil der europäischen Stabilität" bestätigen. Sie verpflichten sich, gemeinsam mit den USA auf jegliche Verletzung eines Waffenstillstands zu reagieren.

    Das Dokument soll unmittelbar nach der Unterzeichnung in Kraft treten, zehn Jahre lang gelten und verlängert werden können. Die Einhaltung wird demnach von einer gemeinsamen Kommission unter der Leitung europäischer Partner und mit Beteiligung der USA überwacht.

  • 21:28 Uhr

    "Trump blickt der Realität ins Auge" – Mearsheimer zu Ukraine-Deal


    Im Gespräch mit Andrew Napolitano äußert sich der US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer zu dem von den USA und Russland ausgehandelten Friedensplan für die Ukraine. 

    Den Medienberichten nach zu urteilen, konnte Moskau offenbar alle seine Forderungen durchsetzen, so Mearsheimer. Ihm zufolge sei dies darauf zurückzuführen, dass Washington mittlerweile erkannt habe, dass Russland den Krieg gewinne und die Ukraine am Ende sei. Trump habe sich der Realität stellen müssen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:18 Uhr

    Medien: NATO übt für möglichen Konflikt mit Russland

    Laut CBS News führt die NATO Militärübungen im Mittelmeer und vor der italienischen Küste durch, bei denen "mögliche Szenarien eines Konflikts mit Russland" simuliert werden.

    Bei den Übungen "Neptune Strike" trainieren die USA und neun ihrer Verbündeten – darunter Großbritannien, Griechenland, Polen und die Türkei – Langstreckenangriffe auf Übungsziele in der Nähe Russlands. Hintergrund sind angebliche Verletzungen des NATO-Luftraums durch russische Drohnen und Kampfflugzeuge.

    Der Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, Alexus Grynkewich, erklärte, die Allianz müsse bis 2027 auf Kampfeinsätze gegen China und Russland gleichzeitig vorbereitet sein. Ein Konflikt mit mindestens einer der beiden Mächte sei "absolut nicht unvermeidlich", aber die wichtigste Aufgabe bleibe, ihn zu verhindern.

  • 21:05 Uhr

    Fico: US-Plan würde Russland "zum klaren Sieger" machen

    Der slowakische Premierminister Robert Fico warnt, dass Russland aus dem Konflikt mit der Ukraine als Sieger hervorgehen würde, sollte der von den USA vorgeschlagene Plan zur Regelung der Lage unterzeichnet werden. Dies sagte Fico bei einem Briefing, das am Freitag auf der Facebook-Seite der slowakischen Regierung übertragen wurde:

    "Wenn dieser Plan unterschrieben wird, geht Russland aus diesem Krieg als klarer Sieger hervor – moralisch wie wirtschaftlich außerordentlich gestärkt."

    Er erinnerte daran, dass er sich stets gegen einen NATO-Beitritt der Ukraine ausgesprochen habe und dafür oft heftig kritisiert worden sei. Nun sehe der US-Plan aber vor, dass Kiew auf einen Beitritt zur NATO verzichte.

  • 20:54 Uhr

    Strack-Zimmermann: US-Friedensplan könnte neuen Krieg in Europa auslösen



    Die Diskussion über den US-Friedensplan für die Ukraine hat in mehreren europäischen Hauptstädten "große Beunruhigung und Verärgerung" ausgelöst. Dies berichtet Der Spiegel unter Berufung auf Regierungsquellen. In Berlin habe man Details demnach nicht direkt aus Washington erfahren, sondern über US-Medien. Der Plan werde dort als Provokation gedeutet.

    Bundesaußenminister Johann Wadephul hat demnach bereits eine Erklärung vom US-Sondergesandten Steve Witkoff angefordert. Kanzler Friedrich Merz und weitere europäische Spitzenpolitiker versuchen derweil, "einen direkten Draht" zum Weißen Haus herzustellen.

    Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im EU-Parlament, erklärte, der US-Plan ermögliche Moskau lediglich, Zeit zu gewinnen. Das sei nichts anderes als ein "Diktatfrieden", sagte sie.

    "Dieser sogenannte 'Friedensplan' ist doch nichts anderes als von der Ukraine die Kapitulation zu verlangen. Das ist einfach würdelos. Machen wir uns nichts vor: Es geht auch um unsere Sicherheit. Wenn die Ukraine zur Kapitulation gezwungen wird, werden auch wir die Rechnung dafür bezahlen müssen."

    "Die europäische Geschichte lehrt uns: Ein Diktatfrieden, der von einer Seite festgelegt wird und bei dem die Gegenseite keine Mitgestaltungsmöglichkeit hat, sondern ihn nur hinnehmen muss, wird auf Dauer keinen nachhaltigen Frieden schaffen. Das würde einen weiteren Krieg auf europäischem Boden auslösen."

    Nach Informationen von Reuters arbeiten Kiew sowie Frankreich, Deutschland und Großbritannien an einem eigenen Gegenentwurf. Dieser soll auf der aktuellen Kontaktlinie basieren – im Gegensatz zum Trump-Plan, der territoriale Veränderungen vorsieht.

    Bundeskanzler Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij führten am 21. November ein Telefonat. Am 22. November wollen die europäischen Staats- und Regierungschefs am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg ein gemeinsames Gegenangebot vorbereiten.

  • 20:33 Uhr

    Guterres: Jeder Friedensplan muss auf der UN-Charta basieren

    UN-Generalsekretär António Guterres betonte, dass jede Friedensinitiative für die Ukraine auf der UN-Charta und dem Völkerrecht beruhen müsse. Damit kommentierte er Berichte über einen neuen US-Vorschlag zur Konfliktlösung.

    Guterres erklärte vor dem G20-Gipfel in Johannesburg, die UN habe den US-Plan bislang nicht gesehen. Ein Friedensplan müsse den Prinzipien der Charta und den einschlägigen UN-Resolutionen entsprechen, insbesondere in Bezug auf die territoriale Integrität der Ukraine.

    Der G20-Gipfel findet am 22. und 23. November in Johannesburg statt. Die russische Delegation wird von Maxim Oreschkin, dem stellvertretenden Leiter der Präsidialverwaltung, angeführt.

  • 20:15 Uhr

    Meloni und Merz diskutieren US-Friedensplan für die Ukraine

    Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich mit Bundeskanzler Friedrich Merz über den US-Plan zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ausgetauscht. Dabei hielt sie einige Punkte des Vorschlags für prüfenswert, wie aus einer Mitteilung des Palazzo Chigi hervorgeht.

    Laut Mitteilung tauschten Meloni und Merz während des Telefonats "vorläufige Meinungen zum amerikanischen Friedensvorschlag für die Ukraine" aus.

    Es sei betont worden, wie wichtig die Unterstützung der laufenden Verhandlungsbemühungen sei, und das gemeinsame Ziel eines gerechten und dauerhaften Friedens im Interesse ganz Europas sei bestätigt worden. Beide Seiten unterstrichen zudem die Bedeutung starker Sicherheitsgarantien, die Teil eines größeren Rahmens europäischer und transatlantischer Stabilität sind. Andere Elemente des Plans bedürfen weiterer Prüfung.

    Meloni plant, ihre Kontakte zu anderen führenden Politikern, die an einer Konfliktlösung interessiert sind, in den kommenden Stunden und beim bevorstehenden G20-Gipfel in Südafrika fortzusetzen.

  • 20:00 Uhr

    Fico zweifelt an weiterer Finanzhilfe für die Ukraine

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat die Frage aufgeworfen, wie viel der europäischen Hilfsgelder für die Ukraine veruntreut worden seien, und die Notwendigkeit weiterer Zahlungen infrage gestellt.

    Bei einer am Freitag auf der Facebook-Seite der slowakischen Regierung übertragenen Pressekonferenz sagte Fico, Europa habe bisher 177 Milliarden Euro an die Ukraine geschickt. Er fragte, wie viel davon gestohlen oder in Korruptionsskandale geflossen sei.

    Nun werde erneut verlangt, dass Europa für die nächsten zwei Jahre weitere 140 Milliarden Euro bereitstelle. Fico betonte, man müsse sorgfältig prüfen, wie die Hilfsgelder verwendet würden, bevor weiteres Geld geschickt werde.

  • 19:44 Uhr

    Putin: Russland erhielt US-Plan schon vor Alaska-Gipfel

    Bei einer Sitzung des Sicherheitsrats erklärte Präsident Wladimir Putin, dass Moskau von den USA einen ausführlichen Friedensplan für die Ukraine erhalten habe. Dieser sei bereits vor dem Gipfel in Alaska mit der russischen Seite besprochen worden.

    Der von Donald Trump vorgelegte 28-Punkte-Plan sei nach dem Treffen überarbeitet worden. In Alaska hätten die USA Russland um "bestimmte Zugeständnisse" gebeten. Moskau habe den Vorschlägen damals zugestimmt, so Putin.

    "Wir sehen jedoch, dass nach den Verhandlungen eine gewisse Pause eingetreten ist. Und wir wissen, dass dies mit der faktischen Ablehnung des von Präsident Trump vorgeschlagenen Plans durch die Ukraine zusammenhängt. Ich nehme an, dass genau deshalb eine neue Fassung erschienen ist."

    Bis heute sei Washington jedoch nicht in der Lage, die Zustimmung Kiews zu erhalten, weshalb der Text auch nicht erneut mit Russland besprochen werde. Putin führte weiter aus:

    "Ich halte es für möglich, dass auch diese neue Version zur Grundlage einer endgültigen Friedensregelung werden kann. Aber inhaltlich wird sie nicht mit uns diskutiert – aus demselben Grund: Die US-Regierung hat bis heute keine Zustimmung der Ukraine erhalten. Die Ukraine ist dagegen. Offenbar leben die Ukraine und ihre europäischen Partner weiter in Illusionen und träumen davon, Russland eine strategische Niederlage auf dem Schlachtfeld zuzufügen."

    Russland sei zu Friedensgesprächen bereit, betonte der Präsident, "aber uns kommt auch die aktuelle Dynamik der militärischen Sonderoperation entgegen."

  • 19:30 Uhr

    "Gut für beide Seiten" – Weißes Haus preist Ukraine-Deal


    Bei einem Pressebriefing am Donnerstag hat die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf Kritik an dem neuen US-Friedensplan für die Ukraine reagiert und diesen verteidigt. Sie betonte, dass es sich um einen "guten Plan" handele, der "für beide Seiten akzeptabel" sei.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:16 Uhr

    Italiens Vizepremier: Künftige Waffenlieferungen an Kiew möglicherweise überflüssig

    Italiens Vizepremier Matteo Salvini erwartet, dass bei einem wirksamen Friedensplan von US-Präsident Donald Trump keine weitere militärische Unterstützung für Kiew nötig wäre. Dies sagte er gegenüber dem Sender Radio24.

    Salvini erklärte, er hoffe, "dass es nicht mehr notwendig sein wird, über neue Waffen zu sprechen, weil der Konflikt endet". So antwortete er auf die Frage, ob Italien auch 2026 noch Waffen liefern werde. Zugleich betonte Salvini, die Entscheidung über jede Friedensinitiative müsse in Kiew selbst getroffen werden – nicht in den Führungsgremien der EU.

    Bereits am 14. November hatte Salvini seine Sorge geäußert, dass italienische Steuergelder, die für Waffenlieferungen an die Ukraine verwendet werden, Korruption fördern könnten. Nach seinen Worten müsse ein Ende der Waffenlieferungen dazu beitragen, den Konflikt zu beenden.

  • 18:38 Uhr

    Trump setzt Kiew Ultimatum für Friedensdeal – Donbass geht an Russland?

    US-Präsident Donald Trump erklärte, dass der 27. November die Frist für Kiew sei, die Bedingungen seines Friedensplans anzunehmen. Er bezeichnete den kommenden Donnerstag als passenden Zeitpunkt. Dies sagte er gegenüber dem Radiosender Fox News:

    "Aber nächsten Donnerstag ist es so weit, wir halten den Zeitpunkt für angemessen."

    Trump äußerte, die Ukraine werde die verbleibenden unter ihrer Kontrolle stehenden Gebiete im Donbass unweigerlich verlieren. Deshalb seien diese Gebiete in den US-Plan als Teile Russlands einbezogen. Er betonte, dass die Ukraine diese Territorien "sehr bald verlieren werde" und dass die US-Bemühungen einzig darauf abzielten, das Töten zu beenden.

    Zu möglichen Risiken für die baltischen Staaten sagte Trump, diese müssten sich keine Sorgen machen, da der Ukraine-Konflikt bald beendet werde. Außerdem sei er überzeugt, dass Russland keinen Angriff auf die baltischen Staaten plane. Putin suche keinen neuen Krieg, so Trump.

    Trump kündigte zudem an, dass die USA in Kürze sehr harte Sanktionen gegen Russland verhängen würden, die "sehr bald" und "sehr wirkungsvoll" in Kraft treten sollen.

  • 18:14 Uhr

    Axios: Selenskij bespricht US-Friedensplan mit Vance

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat am Freitag ein Gespräch mit dem US-Vizepräsidenten J. D. Vance geführt, in dem sie den von Washington vorgeschlagenen Plan zur Beilegung des Ukraine-Konflikts besprachen. Dies berichtet Axios-Journalist Barak Ravid unter Verweis auf eine informierte Quelle. Details des Gesprächs sowie seine genaue Dauer sind bislang nicht bekannt.

    Zugleich erklärte Selenskij, die Lage für Kiew sei angesichts des von Washington vorangetriebenen Friedensplans äußerst schwierig. Er sagte, dies sei "einer der schwierigsten Momente" in der Geschichte seines Landes. Der Druck auf die Ukraine sei "so hoch wie selten zuvor".

    Die Ukraine stehe, so Selenskij, vor einer äußerst harten Entscheidung – "der Verlust der eigenen Würde oder die Gefahr, einen Schlüsselpartner zu verlieren". Außerdem müsse Kiew zwischen "schwierigen 28 Punkten" und "einem sehr harten Winter" abwägen.

  • 17:55 Uhr

    Trumps Friedensplan für Ukraine beinhaltet eine "Sicherheitsgarantie" nach NATO-Vorbild

    Trumps Plan verlangt von der Ukraine zwar schmerzhafte Zugeständnisse, enthält aber auch ein beispielloses Versprechen: eine Sicherheitsgarantie nach dem Vorbild von Artikel 5 des NATO-Vertrags. Diese Garantie würde allerdings nur für zehn Jahre gelten.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:34 Uhr

    Bericht: Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Krieges könnten Monate dauern

    Die Verhandlungen zur Beilegung des Konfliktes zwischen Moskau und Kiew könnten ein Jahr in Anspruch nehmen, schreibt die Zeitung The Washington Post unter Berufung auf mit dem US-Friedensplan vertraute Quellen. Der US-Friedensplan sei der Anfang des Friedensprozesses und nicht dessen Ende. 

    Eine der Quellen erinnert daran, dass die Erarbeitung des Rohstoffabkommens zwischen der Ukraine und den USA etwa drei Monate gedauert habe. In Anbetracht der Tatsache, dass der Friedensplan vier Seiten – Kiew, Moskau, Washington und die EU – betreffe, könnten die Gespräche zwölf Monate in Anspruch nehmen.

    Ferner berichtet das Blatt, dass es Monate dauern könne, um das Dokument "in eine für die Ukraine akzeptable Form zu bringen".

  • 17:05 Uhr

    Wadephul: US-Friedensplan ist lediglich Auflistung von Optionen

    Bundesaußenminister Johann Wadephul bezeichnete den von den USA vorgelegten Plan zur Beilegung des russisch-ukrainischen Konflikts laut Reuters nicht als endgültiges Dokument. Nach seinen Worten handle es sich vielmehr um eine Auflistung von Optionen, die umgehend zwischen den Parteien besprochen werden müsse.

    Der Minister betonte, jede Entscheidung über mögliche Kompromisse liege bei Kiew, und sagte, die deutsche Position decke sich mit der europäischen Linie. Er erklärte in Brüssel, Deutschland vertrete die Position Europas und unterstütze die Ukraine. Außerdem sagte er, Europa wolle sicherstellen, dass Kiew diese Fragen aus einer Position der Stärke heraus verhandeln könne.

    Zuvor habe Wadephul im Interview mit dem ZDF auf die wichtige Rolle Europas bei möglichen Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine hingewiesen. Nach seinen Angaben habe er dies auch dem US-Sondergesandten Steve Witkoff mitgeteilt.

    Er führte aus, die amerikanische Seite achte sehr genau darauf, dass Deutschland und Europa in den Prozess eingebunden seien, und erklärte zudem, dass man diese Rolle wahrnehme. Abschließend meinte Wadephul, je früher man in eine Verhandlungsphase eintrete, desto besser.

  • 16:43 Uhr

    Selenskij fordert "echten und würdigen Frieden"

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich zum US-Vorschlag für ein Ende des Konflikts geäußert.

    "Wir arbeiten an dem von der US-amerikanischen Seite vorbereiteten Dokument", schrieb Selenskij nach Gesprächen mit europäischen Staatschefs. Dies müsse "ein Plan sein, der einen echten und würdigen Frieden gewährleistet".

    Zuvor hatte Selenskij mit Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premier Keir Starmer telefoniert.

  • 16:15 Uhr

    Kiew bestätigt Drohungen der USA, Waffenlieferungen einzustellen



    Washington habe die Ukraine mit der Einstellung der US-Militärhilfe tatsächlich bedroht, sollte Kiew den US-Friedensdeal bis Thanksgiving nicht unterschreiben. Dies erklärt der Rada-Abgeordnete Alexej Gontscharenko auf Telegram.

    "Die USA haben gedroht, die Waffenlieferungen und den Geheimdienstaustausch mit der Ukraine einzustellen, falls wir diesen Friedensplan nicht bis zum 27. November unterzeichnen, berichtet Reuters. Ich kann bestätigen, dass dies der Wahrheit entspricht."

    Zuvor meldete die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf Quellen, dass Washington erwarte, dass die ukrainische Führung die Rahmenvereinbarung bis Donnerstag, 27. November, unterschreiben werde.

  • 15:55 Uhr

    Ungarn appelliert an Europa: US-Friedensplan für Ukraine nicht sabotieren

    "Hätten die europäischen Staats- und Regierungschefs die Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump bisher nicht blockiert, hätten wir eine gute Chance auf Frieden in der Ukraine gehabt", erklärte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó gegenüber Journalisten. Das berichtete der Fernsehsender M1.

    Mit Blick auf die EU-Pläne, Kiew weitere 100 Milliarden Euro bereitzustellen, sagte Szijjártó, Ungarn hoffe, dass Trumps aktueller Friedensplan so schnell wie möglich angenommen und Frieden so schnell wie möglich kommen werde. 

    In dem Fall werde das Geld der Europäer nicht "in die Taschen der Militärmafia und eines korrupten Systems fließen, das jeder Kontrolle entzogen ist", betonte Szijjártó.

  • 15:37 Uhr

    Russische Truppen setzen Kämpfe um Befreiung der Städte Krasnoarmeisk und Dimitrow fort

    In Krasnoarmeisk in der DVR setzten die russischen Truppen die Vernichtung der eingekesselten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte im Zentrum der Stadt und im Stadtteil Gornjak sowie im westlichen Industriegebiet fort. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit. 

    Wie es heißt, seien binnen einer Woche sechs Gegenangriffe der ukrainischen Armee zurückgeschlagen worden. Der Gegner versuchte, die eingekesselten Einheiten zu deblockieren.

    In der Ortschaft Dimitrow in der DVR setzten die russischen Einheiten die Kämpfer in den Stadtteilen Ost, West und Süd fort. Fünf Versuche der ukrainischen Armee, aus der Umzingelung auszubrechen, seien verhindert worden.

    Im Zeitraum vom 15. November bis zum 21. November seien an diesem Frontabschnitt insgesamt mehr als  1.700 ukrainische Soldaten, zwei Panzer, 30 gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos und zehn Feldartilleriegeschütze außer Gefecht gesetzt worden.

  • 15:19 Uhr

    Kupjansk im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle (Video)

    Russlands Verteidigungsministerium teilt auf seinem Telegram-Kanal Aufnahmen von Kupjansk, der Stadt im Gebiet Charkow. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung sei die Befreiung der Ortschaft abgeschlossen worden, teilt die Behörde in Moskau mit. Das Video zeigt demnach verschiedene Stadtteile. 

  • 15:06 Uhr

    USA drohen Kiew: Friedensdeal soll bis 27. November unterschrieben werden

    Die USA erwarten, dass Wladimir Selenskij den Friedensentwurf binnen sechs Tagen unterzeichnet, berichtet Reuters. Laut der Financial Times (FT) soll das Dokument anschließend nach Moskau zur Abstimmung gehen. Gesprächspartner der FT beschrieben den Ansatz des Weißen Hauses als "aggressiv".

    Reuters meldet unter Verweis auf Quellen, Washington habe Kiew gedroht, Waffenlieferungen und Geheimdienstinformationen zu stoppen, falls die Rahmenvereinbarung nicht bis Donnerstag, 27. November, unterschrieben werde. Das Druckniveau sei höher als je zuvor.

    Wie Politico schreibt, wolle Washington Kiew "vor vollendete Tatsachen stellen". Man rechne damit, dass die Ukraine die Bedingungen aufgrund des Vormarschs russischer Truppen und eines innenpolitischen Korruptionsskandals akzeptieren müsse. Russland habe den US-Plan offiziell nicht erhalten, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

    "Wir wissen von möglichen Modifikationen, aber offiziell haben wir nichts bekommen. Einiges erfahren wir aus der Presse. Gegenwärtig wird inhaltlich nichts diskutiert. Wir bleiben offen für einen Dialog."

    Selenskij telefonierte unterdessen mit europäischen Staats- und Regierungschefs, um den US-Vorschlag zu besprechen.

  • 14:51 Uhr

    Peskow: Kiew muss "jetzt verhandeln und nicht später"

    Die Lage an der Front sollte die Ukraine dazu bewegen, sich jetzt an den Verhandlungstisch zu setzen, erklärt Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, am Donnerstag gegenüber Journalisten. 

    "Effective Arbeit der Streitkräfte der Russischen Föderation muss Selenskij und sein Regime davon überzeugen, dass es besser ist, jetzt zu verhandeln, genau jetzt und nicht später."

    Der Kreml-Sprecher betont, dass die Aktivitäten der russischen Armee das Kiewer Regime zur friedlichen Lösung zwängen und die Fortsetzung des Konfliktes für Kiew "sinnlos und gefährlich" sei.

    Die Ukraine müsse die Verantwortung übernehmen und die Verhandlungen aufnehmen, fügt Peskow hinzu.

    "Der Entscheidungsspielraum für Selenskij verringert sich mit dem Verlust der Territorien."

  • 14:35 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium zeigt Drohnenjagd entlang der Front (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohneneinheiten der Truppenverbände Süd, West, Ost, Nord, Mitte und Dnjepr im Einsatz.

    Zeitstempel 00:00 – Beim russischen Drohnenangriff brannte ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kirpi aus türkischer Produktion nieder.

    Zeitstempel 00:07 – Russische Soldaten zerstörten Boden-Robotersysteme bei Konstantinowka.

    Zeitstempel 00:15 – Drohnenpiloten setzten einen Schützenpanzer und einen Pick-up der ukrainischen Truppen am Stadtrand von Kupjansk außer Gefecht.

    Zeitstempel 00:35 – Russisches Militär zerstörte schwere Multikopter und eine Drohnenleitstelle im Gebiet Saporoschje.

    Zeitstempel 00:48 – Kampfgerät und Personal der ukrainischen Armee wurden im den Gebieten Sumy und Charkow neutralisiert.

    Zeitstempel 01:27 – Drohnenpiloten griffen Stellungen ukrainischer Einheiten nahe Krasnoarmeisk an. 

    Zeitstempel 01:36 – Russische FPV-Drohnen zerstörten eine temporäre Truppenunterkunft am linken Dnjepr-Ufer.

    Zeitstempel 01:59 – Kampfdrohnen machten Infanterie und Ausrüstung der ukrainischen Armee im Gebiet Sumy unschädlich.

  • 14:20 Uhr

    Medwedtschuk: Kiew wird den neuen Friedensplan nicht akzeptieren

    Das Kiewer Regime sei nicht in der Lage, die Forderungen zu erfüllen, die der in den Medien geleakte Friedensplan enthalte. Diese Meinung vertritt Wiktor Medwedtschuk, Vorsitzender der Bewegung "Andere Ukraine" und ehemaliger Chef der in der Ukraine verbotenen Partei "Oppositionsplattform – Für das Leben". 

    "Die Punkte des Plans, die in den Medien erschienen, sehen keine Zugeständnisse vor, sondern eine grundlegende Änderung der Innen- und Außenpolitik der Ukraine. Das ist der vollständige Neustart der Macht und der staatlichen Ideologie." 

    Es gebe in der Ukraine keine Politiker mehr, die in der Lage wären, diese Änderungen zu unternehmen, betont Medwedtschuk.

    "Diejenigen, die es erfüllen könnten, wurden vertrieben, inhaftiert oder getötet. Es gibt keinen Weg zurück. […] Die Administration eines Konzentrationslagers ist nicht in der Lage, demokratische Änderungen durchzuführen."


  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    RT-Recherche: BlackRock trotz Ankündigung weiter im Ukraine-Geschäft aktiv

    freedert.online, 21 Nov. 2025 17:53 Uhr, Eine Recherche und Analyse der RT-Redaktion

    Der amerikanische Investmentfonds BlackRock ist weiterhin im Aufkauf ukrainischen Produktivvermögens aktiv. Seit Anfang des Jahres agiert das Unternehmen dabei nicht mehr offen, sondern über verbundene oder kontrollierte Zwischeninvestoren, wie Recherchen der russischen "RT"-Redaktion zeigen. Soll damit der Lobbyismus von Friedrich Merz verschleiert werden?


    Quelle: Gettyimages.ru © George Clerk


    BlackRock-Büros in New York


    Der amerikanische Investmentfonds BlackRock hat Anfang des Jahres nur zum Schein auf den Kauf von Staatseigentum in Kiew verzichtet. Tatsächlich ist er weiterhin dabei, Vermögenswerte in der Ukraine aufzukaufen und nimmt über kontrollierte oder verbundene Unternehmen an Privatisierungen teil, wie Investigativjournalisten der russischen Redaktion von RT herausgefunden haben.

    Der Fonds hatte bereits 2022 einen Vertrag über den sogenannten Wiederaufbau der Ukraine abgeschlossen. Anfang des laufenden Jahres hat BlackRock öffentlich verkündet, die Suche nach Investoren für die Ukraine einzustellen, agiert aber laut Experten weiterhin über verbundene Strukturen.

    Die Analyse von RT bestätigt: Alle Teilnehmer von Treffen westlicher Investoren mit dem Kiewer Machthaber Wladimir Selenskij, die in den Jahren 2023 bis 2025 stattgefunden haben, stehen in irgendeiner Weise mit BlackRock in Verbindung. Unter anderem handelte es sich um Vertreter von Blackstone Group, Pershing Square und Starwood Property. Sie alle seien im Aufkauf ukrainischen produktiven Vermögens aktiv.


    Die Schwarze Erde der Ukraine und die verschwiegene Realität in einem ruinierten Land (Teil 1)




    Analyse

    Die Schwarze Erde der Ukraine und die verschwiegene Realität in einem ruinierten Land (Teil 1)





    Der Direktor des Zentrums für politische Analyse, Pawel Danilin, erklärte gegenüber RT, dass all diese Unternehmen keine Konkurrenten von BlackRock, sondern Cross-Investoren seien, die über verschiedene Firmen miteinander verbunden seien:

    "Das ist ein einziger großer Schattenherrscher der westlichen Wirtschaft. BlackRock beispielsweise hält Anteile an allen großen europäischen Energiekonzernen."

    All diese Fonds verfolgen in der Ukraine ein einziges Ziel: sich einen Platz für die Zukunft zu sichern. Sie steigen in die ukrainische Metallindustrie oder den Schiffbau ein. Dabei gehe es auch um die Befriedigung von Bedürfnissen des militärisch-industriellen Komplexes des Westens, meint der Finanzanalyst Andrei Wernikow.

    Es sei Geschäftsmodell von BlackRock, in der Regel nur vermittelt über kontrollierte Töchter oder verbundene Fonds in Erscheinung zu treten, sagt Danilin und erklärt:

    "BlackRock kontrolliert in der Regel nichts direkt. Das Unternehmen kauft Minderheitsanteile, relativ große Pakete, sagen wir 10 bis 15 Prozent. Das gibt ihm Stimmrechte. Und wenn Sie Vertreter von BlackRock in Ihrem Vorstand haben, wäre es unklug, nicht auf sie zu hören. Ein weiterer wichtiger Hebel ist der Rückkauf von Schulden. Wenn ich Ihren Kreditpool kontrolliere, kann ich Ihre Entscheidungen sogar noch wirkungsvoller beeinflussen als mit Aktien."

    Wenn es für BlackRock vorteilhaft sei und der Fonds eingreifen wolle, finde er einen Weg, Einfluss auf das Unternehmen zu nehmen, in das er investiert hat, räumt ein Teilnehmer des Handelsmarktes, der zuvor mit BlackRock-Vermögenswerten gearbeitet und deren Partner beraten hat, in einem Gespräch mit RT unter der Bedingung der Anonymität ein. Seinen Angaben zufolge kommt es jedoch selten zu solchen Eingriffen, da der Fonds in 160 Ländern investiert hat und in jedem dieser Länder Anteile an mindestens 200 großen börsennotierten Unternehmen hält, wie der Gesprächspartner bemerkt.

    Am 25. November beginnt in der Ukraine die Versteigerung zur Privatisierung des Odessa Port Plant, eines der größten ukrainischen Unternehmen der chemischen Industrie, das Düngemittel und Ammoniak herstellt. Sein Wert wird auf 4,5 Milliarden Griwna geschätzt. Auch hier ist nach Recherchen der RT-Redaktion BlackRock über kontrollierte Strukturen der aussichtsreiche Bieter. 

    Seit 2022 ist es BlackRock gelungen, die Kontrolle über eine beträchtliche Anzahl von Industrieunternehmen in der Ukraine zu übernehmen, deren Anteile zu Schleuderpreisen gekauft wurden, wie der Gesprächspartner angibt. Dazu gehören die Bergbau- und Aufbereitungsanlagen in Jeristow, Belanow und Poltawa. Letztere verfügt über die größten Eisenerzvorkommen in Europa.


    Multimillionär Merz, Kriegskanzler der Geldaristokratie – und nützlicher Idiot des US-Imperiums




    Meinung

    Multimillionär Merz, Kriegskanzler der Geldaristokratie – und nützlicher Idiot des US-Imperiums





    Alle diese Bergbau- und Aufbereitungsbetriebe gehören unmittelbar der Schweizer Holding Ferrexpo, dem drittgrößten Exporteur von Eisenerzpellets weltweit. Eine Gruppe von Fonds unter der Führung von BlackRock erwarb für 126 Millionen Dollar einen Anteil von 13 Prozent am Kapital der Schweizer Holding, über die Hälfte davon BlackRock direkt.

    Seit letztem Jahr verkauft Kiew in beschleunigtem Tempo staatliches Eigentum: Allein im Jahr 2024 hat der Staatsfonds 377 Objekte im Wert von 10,5 Milliarden Griwna veräußert, in den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden Vermögenswerte im Wert von 4,67 Milliarden Griwna verkauft. Im nächsten Jahr hofft man, weitere 2 Milliarden Griwna einzunehmen. Nach Ansicht der ukrainischen Regierung soll die eilige Privatisierung zumindest teilweise die Löcher im Haushalt stopfen – Kiew fehlen 2,5 Billionen Griwna, und den größten Teil dieser Summe hofft man aus ausländischen Finanzmitteln zu erhalten.

    Experten zufolge bietet das fortdauernde Engagement von BlackRock in der Ukraine einen möglichen Erklärungsansatz für die aktuelle Ostpolitik der deutschen Bundesregierung unter Friedrich Merz. Das lautstarke Verkünden des angeblichen Endes dieses Engagements Anfang des Jahres könnte der Verschleierung dieser Abhängigkeiten gedient haben und mit Blick auf die vorgezogenen Bundestagswahlen am 23. Februar erfolgt sein.

    Tatsächlich sind laut dem Finanzanalysten Wernikow Fonds wie BlackRock selbst in gewisser Weise von der US-Regierung abhängig, wo sich ihre Hauptsitze befinden, und damit auch von den politischen Zielen Washingtons:

    "Es gibt dort keine Unabhängigkeit. Zwischen den großen Fonds und der US-Regierung besteht eine ziemlich starke Verbindung. Und wichtige Entscheidungen, insbesondere in Bezug auf politisch bedeutsame Regionen, werden von BlackRock und Vanguard nach Absprache mit Washington getroffen."

    BlackRock arbeite nach dem Prinzip der Drehtür: Vertreter des Fonds träten in die Regierung der USA und der EU-Länder ein, und Vertreter der Regierung würden vom Unternehmen eingestellt, erklärt Pawel Danilin.

    "Die Handlanger von BlackRock gehen aktiv in die Politik. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz war mehrere Jahre lang Chef von BlackRock Europe. Das ist ein direkter Einfluss des Fonds auf die Politik der europäischen Länder. Es ist ein Krake, der seine Tentakel überall hat", so das Fazit dieses Experten.


    Mehr zum Thema - BlackRock wird Kanzler  


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/262409-rt-recherche-blackrock-trotz-ankuendigung/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Kritik an Zwangsmusterung + Unser Team wächst + Neues FriedensForum

    aus e-mail von  <newsletter@friedenskooperative.de>, 21. November 2025, 18:21 Uhr


    +++* Bitte weiterleiten* +++ *Newsletter vom 21.11.2025* +++


    *+ Kritik an Zwangsmusterung + Unser Team wächst + Neues

    FriedensForum erschienen + Update: Abrüstungsappell / Postkarte

    Mittelstreckenwaffen +*


    Liebe Freundinnen und Freunde,


    in der vergangenen Woche hat die Bundesregierung ihre Pläne zur

    möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht vorgestellt. Unsere

    Kritik an der Zwangsmusterung und der „Bedarfswehrpflicht“ kannst

    du gerne *

    www.friedenskooperative.de/aktuelles/netzwerk-friedenskooperative-lehnt-einigung-zur-wehrpflicht

    Darüber hinaus wollen wir dich in unserem heutigen Newsletter über

    folgende Aktivitäten informieren:


     


    1.) *Neues FriedensForum zum Thema „(Um-)Weltkrisen“ erschienen:

    Jetzt reinlesen!*

    2.) *Willkommen Abeer - unser Team wächst!*

    3.) *Update: Abrüstungsappell & Postkartenaktion gegen

    Mittelstreckenwaffen*

    Angeregtes Lesen wünscht


    Annegret Krüger


    sowie das gesamte Team des Netzwerk Friedenskooperative


     


    *+++ Newsletter November 2025 +++*


    *1. Neues FriedensForum zum Thema „(Um-)Weltkrisen“ erschienen:

    Jetzt reinlesen!*


    Die neue Ausgabe unserer Zeitschrift „FriedensForum“ ist jüngst

    erschienen und behandelt diesmal den Schwerpunkt

    *„(Um-)Weltkrisen“*. Aus der Vielzahl an Artikeln, die die

    ehrenamtliche Redaktion zusammengestellt hat, möchten wir dir

    aufgrund der Aktualität drei Artikel ganz besonders ans Herz legen:


     


    4.) Die Bundesregierung arbeitet an der Reaktivierung der *Wehrpflicht

    *und just in der letzten Woche wurden die Pläne der Bundesregierung

    vorgestellt. FriedensForum-Redakteur Martin Singe geht im Blickpunkt

    des aktuellen Hefts auf den Kabinettsbeschluss für das

    Wehrdienst-Modernisierungsgesetztes ein. *Hier reinlesen.

    www.friedenskooperative.de/friedensforum/artikel/kabinett-beschliesst-wehrdienst

    5.) Der Klimaschutz stagniert, die *Rüstungsausgaben *steigen.

    Aktuell findet in der brasilianischen Amazonas-Stadt Belém die 30.

    Weltklimakonferenz statt. IPPNW-Referentin Laura Wunder behandelt in

    ihrem Artikel, wie die Aufrüstung der NATO die Klimaziele gefährdet.

    *Hier mehr erfahren.

    www.friedenskooperative.de/friedensforum/artikel/die-aufruestung-der-nato-gefaehrdet-die

    *

    6.) Die Kriege in der Ukraine und Gaza sind täglich in den

    Nachrichten. Anders sieht das beim Krieg im *Kongo *aus. Unsere

    frühere Praktikantin *Leonie Martin berichtet

    www.friedenskooperative.de/friedensforum/artikel/der-vergessene-krieg-in-der-dr-kongo

    *.

    Diese und viele weitere lesenswerte Artikel finden sich in der

    aktuellen Ausgabe des FriedensForums. Gerne senden wir dir ein

    *kostenfreies Probeexemplar* zu! Hier kannst du dir dein Probeheft

    sichern:


     


     www.friedenskooperative.de/friedensforum/probeheft

    [Link: *https://www.friedenskooperative.de/friedensforum/probeheft

    www.friedenskooperative.de/friedensforum/probeheft *]


     


    *[zurück zur Übersicht]*


     


    *2. Willkommen Abeer - unser Team wächst!*


    Das Team des Netzwerk Friedenskooperative ist gewachsen. Seit Anfang

    November unterstützt uns unsere *neue Mitarbeiterin Abeer Ammoura* im

    Bereich der Buchhaltung in Teilzeit. Wir freuen uns sehr über die

    zusätzliche Unterstützung und heißen sie herzlich willkommen!


     


    Die Schaffung einer neuen Stelle im Bereich Finanzen war dringend

    nötig, denn der Aufgabenumfang der Buchhaltung hat in den vergangenen

    Jahren stetig zugenommen. Das liegt nicht zuletzt an den vielen

    Aufgaben, die das Netzwerk Friedenskooperative bzw. der Förderverein

    Frieden e.V. für Kampagnen und Bündnisse aus der Friedensbewegung

    übernimmt. Neben unserer Arbeit als Friedenskooperative verwalten wir

    unter anderem die Finanzen für die Kooperation für den Frieden, das

    Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“, die Kampagne

    „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne

    Mittelstreckenwaffen!“ und weiterer Projekte und Kampagnen. Mit

    Abeer im Team haben wir die Basis für unsere Friedensarbeit weiter

    verbessert und gehen somit gestärkt ins neue Jahr, das große

    Herausforderungen mit sich bringen wird.


    An dieser Stelle möchten wir uns auch *herzlich bei allen

    Spender*innen bedanken*. Denn nur durch diese großartige

    Unterstützung und dank der inzwischen über 1.600 Fördermitglieder,

    konnten wir diesen wichtigen Schritt gehen.


    *Du bist noch kein Fördermitglied? Dann werde es noch heute!*


    Ohne unsere Fördermitglieder und ihre regelmäßige Unterstützung

    könnten wir uns nicht in diesem Umfang für Frieden einsetzen. Jedes

    Fördermitglied, ob mit kleinem oder großem Beitrag, stärkt unsere

    Arbeit und versetzt uns in die Lage friedenspolitisch zu wirken. Bist

    du schon dabei? Wenn nicht, dann unterstütze uns noch heute!


     


     www.friedenskooperative.de/foerdermitgliedschaft

    [Link: *https://www.friedenskooperative.de/foerdermitgliedschaft

    www.friedenskooperative.de/foerdermitgliedschaft *]


    Als neues Fördermitglied erhältst du auf Wunsch ein

    Willkommensgeschenk und wir schicken dir sechsmal jährlich unser

    Magazin *„FriedensForum“* zu.


    *[zurück zur Übersicht]*


    *3. Update: Abrüstungsappell & Postkartenaktion gegen

    Mittelstreckenwaffen*


    Zuletzt möchten wir dich noch über unsere aktuellen Aktionen gegen

    den Aufrüstungskurs der Bundesregierung und die geplante

    Stationierung von Mittelstreckenwaffen auf dem Laufenden halten.


    *Mehr als 6.000 Unterschriften gegen die Aufrüstungspläne!*


    Seit Oktober haben mehr als 6.000 Menschen den Abrüstungsappell

    unterschrieben. Viele Unterschriftenlisten wurden bei uns geordert und

    auch die anderen Organisationen, mit denen wir den Appell gemeinsam

    initiiert haben, sammeln fleißig.


    Hast du den Abrüstungsappell schon unterzeichnet? Wenn nicht, mach

    auch du mit, damit wir bis Jahresende unser nächstes Ziel – 10.000

    Stimmen gegen die Aufrüstung – erreichen!


    Hier kannst du den Abrüstungsappell unterzeichnen:


     


     www.friedenskooperative.de/aktion/abruestungsappell-jetzt-unterschreiben

    [Link *https://www.friedenskooperative.de/aktion/abruestungsappell-jetzt-unterschreiben

    www.friedenskooperative.de/aktion/abruestungsappell-jetzt-unterschreiben

    *]


    In unserem *Shop* kannst du außerdem *Unterschriftenlisten auf

    Papier

    www.friedenskooperative.de/shop/unterschriftenliste-nicht-mit-mir *

    anfordern. Voraussichtlich Anfang Dezember sind auch Aufkleber und

    Plakate verfügbar.


     


    *Postkartenaktion an Pistorius: Wir wollen eine Zukunft in Frieden –

    nicht im Bunker!*


    Auf enormes Interesse stößt auch die Aktion *„Für eine Zukunft in

    Frieden – nicht im Bunker!“* der Kampagne „Friedensfähig statt

    erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“. Die

    ersten 10.000 Aktionspostkarten waren bereits eine Woche nach Start

    der Aktion vergriffen. Doch keine Sorge: Selbstverständlich haben wir

    für Nachschub gesorgt.


    Wende auch du dich mit einer Aktionspostkarte an Verteidigungsminister

    Pistorius und fordere ihn auf, sich gegen die Stationierung von

    Mittelstreckenwaffen auszusprechen. Die Postkarte kannst du *hier in

    unserem Shop

    www.friedenskooperative.de/shop/aktionspostkarte-fuer-eine-zukunft-in-frieden-nicht-im-bunker

    * anfordern.

     


     www.friedenskooperative.de/shop

    Alternativ kannst du auch hier über unsere Aktionsseite

    „Lobbying4Peace“ mit einer *E-Mail an den Verteidigungsminister

    www.lobbying4peace.de/mittelstreckenwaffen * an der Aktion teilnehmen.


    *Wir danken dir vielmals fürs Mitmachen!* Nur mit dir kann die

    Friedensbewegung Druck für Abrüstung machen.


    *PS: Friedenskalender 2026*


    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und damit du auch bei deinen Terminen

    friedlich in das neue Jahr startest, kannst du dir ab jetzt den

    *„Friedenskalender 2026“* in *unserem Shop bestellen

    www.friedenskooperative.de/shop/friedenskalender-2026 **!*


    *[zurück zur Übersicht]*


    *Netzwerk Friedenskooperative*


    Mackestr. 30, 53119 Bonn


    Tel.: 0228-692904


    Fax: 0228-692906


    E-Mail: info@friedenskooperative.de


    Web: www.friedenskooperative.de www.friedenskooperative.de

     

     www.friedenskooperative.de/newsletter-spende

    [www.friedenskooperative.de/newsletter-spende

    www.friedenskooperative.de/newsletter-spende ]

     

    *Spendenkonto:*


    Förderverein Frieden e.V.


    IBAN: DE89 4306 0967 4041 8604 00


    bei der GLS Gemeinschaftsbank


    *Transparenz ist uns wichtig!*


    Deswegen sind wir der Initiative Transparente


    Zivilgesellschaft beigetreten. *Weitere Informationen


    und unseren Transparenzbericht findest du hier*.



    - Unser Transparenzbericht findest du unter:


    www.friedenskooperative.de/ueber-uns/transparenz

    www.friedenskooperative.de/ueber-uns/transparenz

    - Unsere Datenschutzerklärung findest du unter:


    www.friedenskooperative.de/datenschutz

    www.friedenskooperative.de/datenschutz


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Presseberichte über eine Veranstaltung mit Dr. Angelika Claussen (IPPNW) und Clemens Ronnnefeldt (VB/IFOR) in Landsberg am 15.11.2025 zu 80 Jahre UNO und der Rolle von NGO

    aus e-mail von Clemens Ronnefeldt, 21. November 2025, 11:49 Uhr


    Liebe VB-Mitglieder,


    beiliegend sende ich zwei Presseberichte über eine Veranstaltung

    mit Dr. Angelika Claussen (IPPNW) und mir in Landsberg am Lech am

    15.11.2025.


    Mit lieben Grüßen


    Clemens


    ------



    https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/landsberger-ippnw-beharrliche-arbeit-fuer-den-frieden-94042782.html


    Landsberger IPPNW: beharrliche Arbeit für den Frieden


    Stand: 18.11.2025, 08:10 Uhr


    Von: Ulrike Osman


    Was können Nichtregierungsorganisationen (NGOs) erreichen? Was bewirkt

    ihr Einsatz für Frieden, Klima und Humanität? Zu messen ist das

    schwer, doch in der Rückschau wird deutlich, dass es die großen

    Meilensteine ohne die beharrliche Arbeit der zivilgesellschaftlichen

    Organisationen nicht gegeben hätte.


    Landkreis/Landsberg – „Ihr als Zivilgesellschaft seid das Fundament

    der UN-Charta“ – diesen Satz hat Rolf Bader von einer

    UN-Zivilkonferenz in Nairobi mitgebracht, an der er im vergangenen

    Jahr als Delegierter der deutschen IPPNW teilnahm. (IPPNW steht für

    International Physicians for the Prevention of Nuclear War, zu

    Deutsch: Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs.)


    Der Satz begleitet den Landsberger seitdem, unterstreicht er doch, was

    NGOs seit Jahrzehnten weltweit leisten, und seien die Rahmenbedingungen

    noch so widrig.



    IPPNW Landsberg zu 80 Jahre UN: NGOs als Fundament der UN-Charta


    Die Landsberger Regionalgruppe der IPPNW hatte aus Anlass des

    80-jährigen Bestehens der UN zu einer Veranstaltung in den

    Gemeindesaal der evangelischen Christuskirche eingeladen. Hochkarätige

    Referenten gaben einen Einblick in die Arbeit von IPPNW und IFOR, dem

    Internationalen Versöhnungsbund.


    Frieden ist durch die im Juni 1945 verabschiedete UN-Charta zur

    international verbindlichen Norm geworden. „Seitdem ist Frieden die

    Norm und Krieg die Abweichung“, unterstrich Dr. Angelika Claußen in

    ihrem Vortrag. Die Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie besitzt

    zusätzlich zu ihren medizinischen Qualifikationen einen Masterabschluss

    in Friedenswissenschaften. Sie ist Co-Vorsitzende der IPPNW und

    Präsidentin der IPPNW Europa.


    Aufgabe der UN ist Friedenssicherung, der Schutz der Menschenrechte

    sowie die Förderung von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung,

    erinnerte Claußen. In den 1980er Jahren kamen die Themen Umwelt,

    Klimaschutz und Nachhaltigkeit hinzu. 1992 und 2015 wurden hierzu

    völkerrechtlich bindende Verträge abgeschlossen.


    Allerdings verhinderten damals die Lobbyisten der Rüstungsindustrie,

    dass auch der militärisch bedingte CO2-Fußabdruck berücksichtigt wird.

    Dabei stoße ein Eurofighter in einer Flugstunde so viel CO2 aus wie

    ein deutscher Durchschnittsbürger im ganzen Jahr.


    Heute stehe die UN unter massivem Druck, nicht zuletzt durch die tief

    zersplitterte Weltgemeinschaft und die zerstörerische Politik von

    US-Präsident Donald Trump, so Claußen. Und sicherlich gebe es viel zu

    reformieren. Doch trotzdem sei die UN noch immer eine Plattform, auf

    der alle Regierungen, NGOs und Experten zusammenkommen. Und sie könne

    Hilfseinsätze besser steuern als private Organisationen.



    IPPNW Landsberg zu 80 Jahre UN: Es geht darum, Brücken zu bauen


    Auf 35 Jahre Friedensarbeit im Dienste des Internationalen

    Versöhnungsbunds (IFOR) blickt der Theologe und Buchautor Clemens

    Ronnefeldt zurück. Seine Antwort auf die Frage, ob

    Friedensorganisationen etwas erreichen können, ist ein eindeutiges Ja.


    „Ohne NGOs hätte es keine Abschaffung chemischer und biologischer

    Waffen, kein Verbot von Landminen und Clustermunition gegeben“, so

    Clemens Ronnefeldt.


    Friedensarbeit bedeute auch, auf zivilgesellschaftlicher Ebene Brücken

    zu bauen, bevor es zu einer Eskalation komme. Es bedeute,

    Straßenkinder zu unterstützen, Aufklärungs- und Bildungsarbeit zu

    leisten. „Ich bin begeistert. Mir tut es richtig gut zu merken, was

    NGOs bewirken können“, kommentierte eine Zuschauerin.


    Dass Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius heute davon spricht,

    das Land müsse bis 2029 kriegstüchtig sein, steht für Ronnefeldt im

    Widerspruch zum Grundgesetz.


    Mit Sorge erfüllt ihn, dass sogar die Evangelische Kirche in

    Deutschland in einer jüngst veröffentlichen Denkschrift ihre

    Friedensethik neu ausrichtet. In Abkehr vom absoluten Pazifismus heißt

    es nun, dass zum Schutz vor Gewalt notfalls auch Gegengewalt nötig sei.


    Die Angst vor den geopolitischen Herausforderungen sei nicht

    wegzureden, sagte Angelika Claußen, doch Widerstand gegen falsche

    Sicherheitsversprechen sei angezeigt. Realpolitik heiße

    Rüstungskontrolle. (…)


    ——



    https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/bei-veranstaltung-in-landsberg-geht-es-um-frieden-klima-und-humanitaet-112804521



    Landsberg

    Im Einsatz für Frieden, Klima und Humanität



    Seit 80 Jahren gibt es die Vereinten Nationen. Die IPPNW

    (Internationale Ärzte für Verhütung des Atomkriegs) bezieht in

    Landsberg klar Stellung.


    Von  Hertha Grabmaier


    18.11.25, 14:00 Uhr


    Um den Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg zu sichern, wurde am 26.

    Juni 1945 die UN-Charta unterzeichnet. Die zivilgesellschaftlichen

    Organisationen, NGOs, arbeiten direkt mit der UN zusammen, um sich

    unabhängig von staatlichen Organisationen für soziale, ökologische

    oder humanitäre Ziele einzusetzen.


    Die 1980 von einem sowjetischen und einem amerikanischen Kardiologen

    gegründete IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs)

    setzt sich auf allen Kontinenten für eine friedliche,

    atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt ein.


    Vor dem Hintergrund „80 Jahre Vereinte Nationen und Einsatz der NGOs“

    lud die IPPNW-Regionalgruppe Landsberg mit ihrem Sprecher Dr. Wolfgang

    Lerch jetzt in das Gemeindehaus der evangelischen Christuskirche ein.


    (…)


    Als Friedensreferent berichtete Clemens Ronnefeldt aus Freising von

    seinen zahlreichen Erfahrungen bei Delegationsteilnahmen, die ihn nach

    Israel, in die Palästinensergebiete, nach Syrien, den Libanon, den

    Iran, Ägypten, Jordanien und die Türkei führten.


    Er beschrieb die Wichtigkeit der Nichtregierungsorganisationen als

    Hoffnungsträger und setzte sich kritisch mit dem Wort „kriegstüchtig“

    und denen, die bereits den Ernstfall planen, auseinander.

    „Friedensfähig statt kriegstüchtig“, lautet sein Credo.


    Der Frieden als Ziel für die Gesellschaft steht auch in Landsberg im Mittelpunkt


    Dr. Angelika Claußen, Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie aus

    Bielefeld, behandelt auch Kriegstraumata. In ihrem Vortrag stellte sie

    „Frieden als Ziel für unsere Gesellschaft“ in den Mittelpunkt. Die

    Co-Vorsitzende der IPPNW sowie Präsidentin der IPPNW Europa war

    zusammen mit Prof. Ulrich Gottstein in Bagdad.


    Sie sah Kriegsschäden und Plünderungen und erinnerte an das weltweite

    Kriegsgeschehen. „Die UNO steht heute unter massivem Druck, die drei

    Weltmächte Russland, USA und China wollen die Macht der UNO

    einschränken“, so Claußen. Auch in Deutschland müsse ein

    Strategiewechsel stattfinden. Eine humanitäre Perspektive, die zur

    Konfliktlösung beitragen könne, führe weg vom

    militärisch-strategischem Denken. Das Ziel, auch der

    Weltklimakonferenz, müsse sein: „Frieden für alle – Erde für alle.



    Im IPPNW-Forum wird dieser Beitrag erscheinen:






    --------------------------------------------------------------


    Clemens Ronnefeldt

    Referent für Friedensfragen beim deutschen

    Zweig des internationalen Versöhnungsbundes

    A.-v.-Humboldt-Weg 8a

    85354 Freising


    ________________



    (Hier Anhang:  JK 80 Jahre UN- Vorträge Landsberg 15.11.2025-1)


    Frieden als Norm, Krieg als Abweichung


    Clemens Ronnefeldt (IFOR) und Angelika Claußen (IPPNW) sprachen am 15.11.2025 in
    Landsberg am Lech zu „80 Jahren UN“ und dem „Einsatz der NGOs für Frieden,
    Klima und Humanität“.


    Impuls der Veranstaltung war die Zivilkonferenz der Vereinten Nationen im Mai 2024 in
    Nairobi, an der 700 Nichtregierungsorganisationen, über 40 UN-Botschafter und UN-
    Experten aus der ganzen Welt teilnahmen. Die Zivilgesellschaft sei eine tragende Säule der
    Vereinten Nationen, auf die er baue, betonte Generalsekretär Antonio Guterres in seiner
    Abschlussrede. Er appellierte an die über 2100 Delegierten, die Öffentlichkeit über das
    weltweite Engagement der Nichtregierungsorganisationen aufzuklären. Eine Reform der
    Vereinten Nationen könne nur gelingen, wenn sich die Zivilgesellschaft aktiv einbringe.


    In Landsberg folgten nach einleitenden Grußworten des gastgebenden Pfarrers der örtlichen
    evangelischen Kirche, die sehr treffend die „menschliche Verbundenheit“ als Grundgedanken
    der UN betonten, einem verlesenen Text von Thomas Göbel, des Ständigen Vertreters der
    Bundesrepublik Deutschland bei der Abrüstungskonferenz in Genf und einer Videobotschaft
    des Liedermachers Konstantin Wecker, der das gegenwärtige „Anwachsen von Rassismus,
    Militarismus und Faschismus“ beklagte, die beiden Hauptvorträge.


    Der Theologe Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes
    (IFOR), berichtete zunächst über seine jahrzehntelange Arbeit im Nahen und Mittleren Osten
    (Westasien). Seine Grundfrage „Was können NGOs bewirken?“ beantwortete er gewisser-
    maßen durch sein Friedensengagement in Israel/Palästina, im Libanon, Ägypten, Iran und
    anderen Ländern selbst. Überall ging es darum, das Gespräch mit allen(!) Seiten zu suchen,
    Brücken zu bauen, Türen zu öffnen und solchermaßen die Gewalt zu reduzieren und mensch-
    liches Leid zu lindern. Beeindruckend und berührend das große Engagement Ronnefeldts zu
    hören und über Bilder an der Leinwand des gut besuchten Saales auch dokumentiert zu sehen.
    Die weltweit tätigen NGOs identifizierte er als „Hoffnungsträger“ und „Trägerinnen des
    Widerstands“ gegen eine von kriegerischen Handlungen geprägten Welt. Konkret: „Ohne die
    NGOs hätte es 1972 keinen Bann der biologischen Waffen“ mittels einer völkerrechtlichen
    Konvention gegeben, ebensowenig den der chemischen Waffen, von Landminen und Streu-
    munition später. „Das vernetzte und sich verbindende Subjekt“ (nach Dorothe Sölle) sei es,
    das den Widerstand trage. Daher auch Ronnefeldts Frage an die Zuhörerschaft: „Was trage
    ich bei?“ für eine friedliche Welt.


    Angelika Claußen
    , Co-Vorsitzende vom IPPNW-Deutschland, unterlegte dann im 2. Teil die
    sehr persönlichen Worte Ronnefeldts mit einer mehr systematischen Darstellung. Der Frage
    „Wie entsteht Frieden?“ ging sie mit dem Konzept von Hanne Margret Birckenbach nach, das
    auf der ethischen Norm der Menschenrechte den Dialog als zentrale Kategorie zur Konflikt-
    transformation betont. Die Aufgabe der UN weitete sie über die Friedenssicherung auch auf
    den Klimaschutz aus. Die UN heute sieht sie, trotz ihrer Arbeit für Frieden, Menschenrechte
    und Klima, „unter massivem Druck“, berichtete, dass alle drei Weltmächte (USA, China,
    Russland) „die Macht der UN einschränken wollen“. Als Wirken der IPPNW wurde auch die
    Initiative „Peace through Health“ vorgestellt und wie solch eine humanitäre Perspektive weg
    vom militärischen Denken führen kann. Im Fokus müsse stehen „zu verhindern, dass es über-
    haupt zum Krieg kommt“ - ein abschließender Aufruf auch an die Friedensbewegung.


    Rolf Bader von der Landsberger IPPNW-Regiogruppe, der diesen Abend zu „80 Jahre UN“
    mit viel Herzblut initiiert hatte, zeigte sich am Ende der dreistündigen Veranstaltung glücklich
    über das durch die Referenten vermittelte humanitäre Licht.


    Jürgen Karres / Landsberg am Lech, 20.11.2025
    3.809 Zeichen (mit Leerzeichen)


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Minsker Sicherheitskonferenz: den Pragmatikern eine Chance geben!

    Screenshot_2025_11_21_at_18_32_54_Minsker_Sicherheitskonferenz_den_Pragmatikern_eine_Chance_geben_

    Eine prominente internationale Versammlung – hier die erste Arbeitssitzung.


    forumgeopolitica.com, vom Do. 20 Nov 2025, Ralph Bosshard

    Ganz so prominent besucht wie die Münchner Sicherheitskonferenz ist sie nicht, die Internationale Konferenz für eurasische Sicherheit in Minsk – und sie genießt auch nicht die mediale Aufmerksamkeit ihrer Konkurrenzveranstaltung in Bayern. Dafür findet sie an einem Ort statt, wo schon Geschichte geschrieben wurde, nämlich in der belarussischen Hauptstadt Minsk, wo eben jene Minsker Abkommen unterzeichnet wurden, die den Ukraine-Konflikt hätten beenden sollen. Dass es nicht so kam, daran hatten einige Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz mit Sicherheit ihren Anteil …


    Das ist kein Grund aufzugeben: Wer Gespräche abbricht, der beerdigt die Hoffnung auf Frieden, meinte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó in seiner Rede zur Eröffnung der Konferenz in Minsk. Die Rekordbeteiligung von Teilnehmern aus 48 Staaten gibt Grund zur Zuversicht, dass zumindest Eurasien etwas Struktur in die um sich greifende globale Un-Ordnung bringt (1). Eine Rolle spielen hier auch die historischen Erfahrungen Ungarns. Sein Land habe in zwei Weltkriegen circa zwei Drittel seines Staatsgebiets und seiner Bevölkerung verloren, aber die Menschen in Ungarn hätten fast 40 Jahre ihres Lebens verloren, bis wieder lebenswerte Bedingungen herrschten, berichtete Szijjártó. In der wohl kritischsten Sicherheitslage seit dem Zweiten Weltkrieg darf man ihm und der eurasischen Diplomatie durchaus eine Chance geben: Schlimmer als die Kollegen in München werden sie es schon nicht machen.

    Hochrangig vertreten mit Außenministern waren neben dem Gastgeber Belarus auch Ungarn, Russland, Myanmar und Nordkorea. China war mit dem Sondergesandten für eurasische Angelegenheiten vertreten, der Iran, Indien, Tadschikistan mit stellvertretenden Außenministern. Interessant war auch die Teilnahme von Nino Burjanadze, die zwei Mal als amtierende Staatspräsidentin Georgiens wirkte. Dazu kamen die Generalsekretäre wichtiger internationaler Organisationen wie der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit SOZ, der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit OVKS und der Konferenz für Interaktion und Vertrauensbildung in Eurasien CICA. Auf Botschafterebene waren unter anderem die Schweiz, Pakistan und die Slowakei vertreten. In erster Linie war die Minsker Sicherheitskonferenz aber ein Treffen unabhängiger Fachleute, Universitätsdozenten und Diplomaten auf Arbeitsebene. Neben zahlreichen Instituten und Denkfabriken aus dem postsowjetischen Raum und Asien waren aus dem Westen das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik GCSP und das US-amerikanische Quincy Institute for Responsible Statecraft vertreten. 

    Hohe Relevanz

    Immerhin: Die Konferenzteilnehmer dürften gut die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren. Die Mehrheit der Atommächte der Welt und auch einige der gefährlichsten Konfliktherde der Welt liegen in diesem Raum. Besonders die indischen Vertreter zeigten Selbstvertrauen, indem sie den Zuhörern jeweils die Grüße von einem Sechstel der Weltbevölkerung ausrichteten. Man sieht sich auch auf der Überholspur gegenüber der EU, die vor Jahren noch eine äußerst sichere und wettbewerbsfähige Volkswirtschaft gewesen sei, welche auf einem hohen Stand der Technologie und billiger Energie basierte. Beides hat sich innerhalb der vergangenen paar Jahre dramatisch geändert (2). Nicht ganz unberechtigt war deshalb Szijjártós Frage, wieso man in Brüssel glaube, nach 19 wirkungslosen Sanktionspaketen werde nun das 20. den erhofften Erfolg bringen. 


    Screenshot_2025_11_21_at_18_34_29_Minsker_Sicherheitskonferenz_den_Pragmatikern_eine_Chance_geben_

    Diskussionsteilnehmer in Minsk; links Aleksei Shevtsov vom Nationalen Sicherheitsrat Russlands, rechts General Rajendra Singh Yadav aus Indien. Quelle: Außenministerium von Belarus


    Aussagen, wonach die Konferenz nichts zur Beendigung des Ukraine-Kriegs beitrage, welche besonders eifrige Kämpfer gegen Desinformation im vergangenen Jahr kolportierten, diskreditieren den Urheber selbst, denn gerade Westeuropa müsste sich bewegen, um den Krieg zu beenden. Das tut es aber nicht, solange die Ukraine noch kämpfen kann (3). Die Abwesenheit offizieller Vertreter aus Westeuropa an der Minsker Sicherheitskonferenz ist in diesem Licht betrachtet sehr vielsagend und die Existenz des Ukraine-Konflikts selbst zeugt vom Zusammenbruch des Systems euroatlantischer Sicherheit. Was hier Ursache und was Konsequenz ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Die dem Konflikt zugrundeliegenden Probleme werden jedenfalls unabhängig von dieser Frage angegangen werden müssen (4). 

    Schwierige Reise

    Symptomatisch waren bereits die Probleme bei der Anreise, welche zahlreiche Teilnehmer aus dem Westen erlebten: Die Grenzübergänge zwischen Polen und Belarus waren schon seit den militärischen Übungen auf beiden Seiten des neuen Eisernen Vorhangs im September gänzlich geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist angekündigt. Der Grenzübergang von Litauen nach Belarus ist grundsätzlich offen, wobei die litauische Seite alles unternimmt, um Reisende von einer Fahrt nach Belarus abzuhalten. Am Vortag der Konferenz wurden der Flughafen von Vilnius und der Grenzübergang von Kamenny Log kurzzeitig geschlossen, angeblich weil Ballons aus Richtung Belarus in litauischen Luftraum eingeflogen seien. Eine unabhängige Überprüfung dieser Meldung war kaum möglich, einzig klar ist, dass der Wind in diesen Tagen mehrheitlich von Süden wehte. Unbeantwortet blieb auch die Frage, weshalb Belarus die Anreise westlicher Experten und Diplomaten erschweren sollte, auf deren Anwesenheit es so viel Wert legt. Der Besuch derartiger Konferenzen stellt ja immer ein Politikum dar und die belarussische Seite äußerte den Verdacht, es sei genau darum gegangen, westlichen Teilnehmern die Anreise zu erschweren. Die Wahrheit ist vielleicht viel banaler: Belarussischen Polizeibeamten zufolge nutzen Schmuggler gerne Drohnen und auch Ballons für ihre Tätigkeit. Die Verhältnisse des Kalten Kriegs haben sich in den letzten Jahren ins Gegenteil verkehrt: Heute ist es der Westen, der das Reisen über den neuen Eisernen Vorhang erschwert. 

    Allianz der Pragmatiker

    Die Außenminister von Belarus und Russland, Maxim Ryzhenkov und Sergey Lavrov nutzten die Gelegenheit, um ihre gemeinsame Charta für Vielfalt und Multipolarität in Eurasien vorzustellen, welche sie im Nachgang der letztjährigen Konferenz verfasst und unterzeichnet hatten (5). Sie könnte sich zu einem Regelwerk entwickeln, anhand dessen Konflikte im eurasischen Raum gelöst werden. Ob die Eurasien-Charta irgendwann die Helsinki-Schlussakte von 1975 ersetzen soll, wird ganz wesentlich auch vom Verhalten der Westeuropäer abhängen. Dass die Staaten Eurasiens sich bei der Regelung von Konflikten nicht dreinreden lassen werden, machte der chinesische Sondergesandte für Eurasien, Sun Linjiang, klar. Unerwähnt ließ er, dass die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der beteiligten Staaten ehernes Prinzip bleibt. Das ist überhaupt die Voraussetzung, dass Staaten mit den verschiedensten politischen Systemen, demokratischen wie autoritär geführten, miteinander zusammenarbeiten können. In der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE ist dieser Sinn für Zusammenarbeit schon längst verflogen. 

    Dass eine eurasische Staatengruppe entstehen wird, machte Sergey Lavrov klar, indem er kritisierte, dass auf dem eurasischen Kontinent eine gesamt-kontinentale Struktur fehle, welche über den vorhandenen regionalen Strukturen stehe. In dieser Gruppe wird sich niemand von niemandem anderen belehren lassen. Mehr als eine informelle Allianz der Pragmatiker wird daraus deshalb nicht werden. Derzeit klingt das alles noch etwas akademisch, aber an der Konferenz wurde klar, dass die beteiligten Regierungen daraus etwas Konkretes machen möchten mit greifbaren Auswirkungen auf außenpolitisch-diplomatischem, wirtschaftlichem und militärischem Gebiet. Ein entsprechender Side Event der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit zeigte das deutlich. Die Bildung einer „Anti-NATO“ mit offensiver Ausrichtung ist aber nicht zu erwarten, weil Russland bei dem derzeit im Westen so gern diskutierten Angriff auf Westeuropa keine Unterstützung seiner eurasischen Partner erwarten dürfte. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko stellte das in seiner Eröffnungsrede klar: Sein Land habe keinerlei Interessen in Polen oder Litauen und könne es mit seinen Nachbarn militärisch nicht aufnehmen, werde ihnen aber inakzeptablen Schaden zufügen, wenn sie gegen Belarus vorgehen sollten. Das war keine Drohung, aber eine klare Ansage vom starken Mann in Minsk. Ob sie in Brüssel gehört werden wird?

    Eine „regionale UNO“?

    Nach den Eröffnungsvoten der Offiziellen schlug die Stunde der westlichen Denkfabriken: Die Aussage der Vertreterin des Genfer Zentrums für Sicherheitspolitik GCSP, wonach man erst das Vertrauen zwischen dem Westen und namentlich Russland wiederherstellen müsse, damit man anschließend den Krieg in der Ukraine beenden könne, schien etwas akademisch, vielleicht sogar hilflos. Nach jahrelanger Informationskriegführung ist die Atmosphäre mittlerweile derart vergiftet, dass nur schon die Führung von Gesprächen mit der jeweiligen Gegenseite als Verrat angesehen wird und es ist nicht zu erwarten, dass westliche Entscheidungsträger es sich leisten können, sich beim Händedruck mit dem angeblichen Teufel fotografieren zu lassen. Eher theoretisch war auch die Aussage des GCSP, wonach die OSZE mit ihrer großen Erfahrung bei der Überwachung des Waffenstillstands in der Ukraine auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könne. Zwar nutzte die Sonderbeobachtungsmission der OSZE in der Tat innovative technische Mittel zur Überwachung des Minsker Waffenstillstands, aber es waren zu wenige davon und zu spät (6). 

    Nur wenig realistischer scheint das Konzept des Quincy-Instituts, das eine Art eurasische UNO fordert mit einem ähnlichen Organ wie der UN-Sicherheitsrat, welches paritätisch aus Vertretern aus West und Ost zusammengesetzt sein soll. Ein solches Organ müsste eben auch die Realitäten in Eurasien heute abbilden. Besser als eine regionale UNO zu schaffen, welche mit der Macht ihrer permanenten Mitglieder versucht, Konflikte zu regeln, wäre es vielleicht, potenzielle Krisenherde zu identifizieren, Staaten zu erkennen, die an einer Regelung interessiert sind, mögliche Koalitionen zu antizipieren und dann militärische Vorsorgeplanungen in Auftrag zu geben. Eine „regionale UNO“ würde sich wohl wie ihr Vorbild rasch als Fehlkonstruktion erweisen: Ihr erginge es so wie dem UN-Sicherheitsrat, der mit Beginn des Kalten Kriegs nicht funktionieren konnte, weil die ideologischen Gegensätze Überhand gewannen, nachdem der gemeinsame Feind, die Achsenmächte, geschlagen worden war (7).  Ein Organ mit der Funktion eines Schiedsgerichts, das eine völkerrechtliche Beurteilung der Standpunkte der Kontrahenten in einem Konflikt vornehmen müsste, kann aber nur funktionieren, wenn es aus Pragmatikern zusammengesetzt ist, weil ansonsten Einflüsse zum Tragen kommen, die den zugrundeliegenden Problemen fremd sind. Ohne ein Schiedsgericht aber werden alle Beratungen eines zu schaffenden eurasischen Sicherheitsrates zum reinen Machtpoker. Eine Allianz von Ideologen und Pragmatikern würde wohl erst dann aktiv werden, wenn eine Gefahr entsteht, die für alle existenzgefährdend ist. Kleinere, für die Betroffenen aber gefährliche Konflikte würde in einem derartigen Umfeld rasch politisiert und in Stellvertreterkriege münden, die den Kontinent in Atem halten. Das kennen wir aus Afrika. 

    Den Brückenbauern aus Budapest eine Chance geben

    Über der gesamten Konferenz lag die Frage des Gipfeltreffens Trump-Putin, das vorerst verschoben ist. In Minsk überraschte das allerdings die Wenigsten. Schon Außenminister, noch mehr aber Regierungs- und Staatschefs treffen sich erst, wenn ein Erfolg garantiert ist und ein Abkommen pfannenfertig auf dem Tisch liegt. Davon sind wir wahrscheinlich weit entfernt, weil die Komplexität des Ukraine-Konflikts ganz einfach unterschätzt wird. Das ständige russophobe Kriegsgeschrei stellt nichts anderes dar als eine intellektuelle Kapitulation. Ein bloßer Waffenstillstand wäre einfach zu erreichen, aber der Kreml will mehr, nämlich ein kombiniertes Konstrukt aus Waffenstillstand und Friedensvertrag, das aber weiter gehen soll, als die drei Minsker Abkommen und darüber hinaus Garantien für die Einhaltung der Waffenruhe enthalten soll. Das ist ein ambitioniertes Vorhaben. Jetzt rächt es sich, dass Westeuropa jahrelang einseitig auf militärische Lösungsversuche gesetzt hat. Wenn Paris, Berlin, London oder Brüssel jetzt ein überzeugendes Angebot vorlegen könnten, würde Europa wieder die Führungsrolle einnehmen können, welche es für sich seit Jahren reklamiert. Ein solches Angebot müsste ein Entgegenkommen Westeuropas in Sachen europäischer Sicherheit enthalten, sprich die Mitgliedschaft der Ukraine in EU und NATO behandeln und die Überwachung eines Waffenstillstands regeln. Die Art, wie die OSZE das mit ihrer Sonderbeobachtungsmission tat, genügte bei weitem nicht. 

    Ganz abgesehen davon und darüber hinaus haben Trump und Putin schon substanzielle Themen in Telefongesprächen behandelt. Es wäre durchaus nachvollziehbar, wenn ein solches Gipfeltreffen vorerst vertraulich zwischen den USA und Russland behandelt würde und irgendwo im Grenzgebiet zwischen den beiden Staaten stattfände, sei es im Fernen Osten Russlands – Wladiwostok vielleicht – oder erneut in Alaska. Das Weiße Haus und der Kreml sollten den Westeuropäern keinen Hebel in die Hand geben, um das Treffen zu sabotieren. Armes Europa – schon wieder außen vor! Szijjártó und der ungarische Regierungschef Orbán werden es mit Fassung tragen: Ihre Rolle als Brückenbauer zwischen West und Ost ist unbestritten.  


    Anmerkungen:

    1. Vgl. Lorenzo Maria Pacini: The Third Minsk International Conference on Eurasian Security charts the course for a multipolar continental strategy, bei The Telegraph, 01.11.2025, online unter https://telegra.ph/The-Third-Minsk-International-Conference-on-Eurasian-Security-charts-the-course-for-a-multipolar-continental-strategy-11-01 und https://t.me/c/2220879823/651. Zur letztjährigen Konferenz siehe “ Eurasien organisiert sich selbst, während Europa sich kastriert“, bei Global Bridge, 08.11.2024, online unter https://globalbridge.ch/eurasien-organisiert-sich-selbst-waehrend-europa-sich-kastriert/

    2. Ob das jahrelange Bashing des Westens gegen Donald Trump oder das hohe Außenhandelsdefizit der USA gegenüber der EU den Grund für die neuen, hohen Zolltarife für europäische Importe in die USA darstellen, bleibe dahingestellt. 

    3. Siehe „Die Sicherheitskonferenz des Kremls in Minsk hat den Frieden nicht gefördert“, bei EUvsDisinfo, 22.11.2024, online unter https://euvsdisinfo.eu/de/die-sicherheitskonferenz-des-kremls-in-minsk-hat-den-frieden-nicht-gefoerdert/. Die Autoren verorten darüber hinaus entweder den Standort des Kremls falsch oder entschlossen sich, 9 Mio. Belarussen zu kränken. 

    4. Das forderte explizit der chinesische Sondergesandte für Eurasien Sun Linjiang in seinem Eintrittsvotum. 

    5. Siehe auf der Homepage des belarussischen Außenministeriums unterhttps://mfa.gov.by/en/press/news_mfa/a7cd40e20e562b10.html

    6. Das erlebte der Verfasser selbst als Senior Planning Officer der Mission im Herbst 2014 und in den folgenden Jahren in unterstützender Funktion. 

    7. Der Kalte Krieg begann spätestens mit der Verkündung der sogenannten Truman-Doktrin im März 1947, die unter dem Eindruck der Situation in Griechenland erfolgte. Siehe „12. März 1947: Verkündung der „Truman-Doktrin“, bei Bundeszentrale für politische Bildung, 29.02.2024, online unter https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/506079/12-maerz-1947-verkuendung-der-truman-doktrin/

    Szijjártó, Péter Weißrussland Indien Iran Nordkorea Russland Ungarn Myanmar Tadschikistan Pakistan Schweiz Georgien Slowakei Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (CSTO) Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Eurasien (CICA) Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP) Quincy-Institut für verantwortungsvolle Staatsführung Lawrow, Sergej Schewzow, Aleksei Yadav, Rajendra Singh Ryzhenkov, Maxim Litauen Polen Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Putin, Wladimir EU NATO Orban, Viktor Analyse


    1 Kommentar zu
    «Minsker Sicherheitskonferenz: den Pragmatikern eine Chance geben!»


    Marco Meier Fr. 21 Nov 2025, 10:50

    Ich kann nur hoffen , dass diese Konferenz eine Chance hat.


    Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/minsker-sicherheitskonferenz-den-pragmatikern-eine-chance-geben


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Die deutsche Heuchelei

    aus e-mail von Karin Gerlich, 21. November 2025, 11:23 Uhr


    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    hier ein sehr interessantes Video euch zur Kenntnis und dringend mit

    der Bitte zur Verbreitung


    Grüße Karin Gerlich



    -------- Weitergeleitete Nachricht --------

    Betreff: Die deutsche Heuchelei

    Datum: Thu, 20 Nov 2025 21:18:07 +0000

    Von:

    An: Karin Gerlich <karin.gerlich@t-online.de>



    Liebe Karin,


    Ich hoffe es geht dir gut.

    Ich wollte dich auf dieses Video aufmerksam machen von Shelly Steinberg,

    vielleicht kannst du es weiterleiten:



    Am 27. Oktober wurde die jüdische Aktivistin Shelly Steinberg zusammen

    mit der jüdischen Künstlerin Suzanna Treumann am Einlass des Fat Cat in

    München bei einer Anti-Rechts-Veranstaltung von „München ist bunt“

    abgewiesen. Sind die zwei linken Jüdinnen in Wahrheit rechtsradikale

    Antisemitinnen?


    Im Gespräch berichtet Shelly Steinberg von der Jüdisch-Palästinensischen

    Dialoggruppe über den grotesken Vorfall und schildert die für

    Palästina-solidarische Jüd*innen zunehmend bedrohliche Lage in München.

    https://youtu.be/TdPmbzNzYzk?si=3fSvLJT4UqMEyVO6


    Liebe Grüße,

    Jules



    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Die deutsche Heuchelei: Shelly Steinberg über Staatsräson und den Missbrauch jüdischer Identität


    Screenshot_2025_11_21_at_18_11_06_Die_deutsche_Heuchelei_Shelly_Steinberg_ber_Staatsr_son_und_den_Missbrauch_j_discher_Identit_t_YouTube


    etosmedia


    youtube.com, vom Premiere am 19.11.2025 Interviews

    Anti-Rechts gegen linke Jüdinnen? Am 27. Oktober wurde die jüdische Aktivistin Shelly Steinberg zusammen mit der jüdischen Künstlerin Suzanna Treumann am Einlass des Fat Cat in München bei einer Anti-Rechts-Veranstaltung von „München ist bunt“ abgewiesen. Sind die zwei linken Jüdinnen in Wahrheit rechtsradikale Antisemitinnen? Im Gespräch berichtet Shelly Steinberg von der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe über den grotesken Vorfall und schildert die für Palästina-solidarische Jüd*innen zunehmend bedrohliche Lage in München. Wir zoomen raus und schauen uns die düstere Lage in der BRD allgemein an – Stichwort: Staatsräson – und sprechen darüber, was Antisemitismus ist – und was nicht – und warum in Deutschland jüdische Identitäten missbraucht werden, um Krieg, Besatzung, staatliche Gewalt und den Angriff auf grundlegendste Freiheiten zu legitimieren. Hier könnt ihr Shelly folgen:   / steinberg.shelly   https://x.com/ShellySteinber4 und hier gerne auch uns:   / etos.media   https://x.com/Etos_media oder Jakob:   / jakob.reimann   https://x.com/Jakob_Reimann PS: Kurz nach Aufzeichnung dieses Interviews ist Shellys Mutter verstorben – die Aktivistin Judith Bernstein, über die wir auch im Video kurz reden. Die etos.media-Redaktion ist in Trauer über den Verlust dieser leidenschaftlichen Kämpferin und spricht Shelly, Sharon und ihren Familien unser Beileid aus. Rest in Power, Judith!

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    Info: Video https://youtu.be/TdPmbzNzYzk?si=3fSvLJT4UqMEyVO6 Dauer 47:40 Min.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Panik in Berlin: Hat Merz die Ukraine-Verhandlungen verpennt?

    berliner-zeitung.de, 21. November 2025, 21.11.2025, 15:07 Uhr, 21.11.2025, Alexander Dergay

    Kanzler ignorierte Geheimpapier

    Panik in Berlin: Hat Merz die Ukraine-Verhandlungen verpennt?

    Europa verfällt in Panik, weil Washington, Kiew und Moskau im Geheimen über einen Frieden verhandeln. Doch Merz wusste seit längerem von den Gesprächen. Warum hat er nicht reagiert?


    Wolodymyr Selenskyj (l.), Präsident der Ukraine, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geben ein Statement.Fabian Sommer/dpa


    Nach einem ersten Schreckmoment gab sich das Kanzleramt überrascht. Man habe keine Kenntnis von amerikanisch-russischen Gesprächen über einen Ukraine-Friedensplan, sagte Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) am Dienstag. Die Aussagen des wichtigen US-Sondergesandten Steve Witkoff seien „durchaus verstörend“, erklärt er bei RTL und ntv. Es mutete an, „als ob Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat“. Auch Wadephul versichert, die Bundesregierung sei über den 28-Punkte-Plan nicht „gebrieft worden“.

    Die Fakten sprechen allerdings eine andere Sprache: Der Berliner Zeitung liegen übereinstimmende Berichte vor, wonach das Kanzleramt bereits am 4. November über den Friedensplan informiert wurde. Sicherheitskreise, die den Kanzler und seinen Stab in geopolitischen Angelegenheiten beraten, sollen sogar schon am 29. Oktober Bescheid gewusst haben. Auch deutsche Nachrichtendienste kannten die Details, der Nationale Sicherheitsrat diskutierte sie am 11. November. Der Entwurf wurde über gesicherte Kanäle ins Kanzleramt getragen, begleitet von Signalen, dass an einem Deal zur schrittweisen Konfliktbeilegung unter Einbeziehung der Ukraine gearbeitet werde. Das Auswärtige Amt verwies in einer Antwort auf eine Anfrage der Berliner Zeitung auf „verschiedenste Äußerungen des Außenministers zu diesem Thema“ und auf das Kanzleramt. Dieses antwortete bislang nicht auf eine Anfrage der Berliner Zeitung.


    Exklusiv: Der Berliner Zeitung liegt ein geheimer Friedensplan für die Ukraine vor – das steht drin

    Geheimer Ukraine-Friedensplan liegt Berliner Zeitung vor: Putin signalisiert Zustimmung – Berlin schweigt

    Geopolitik

    gestern


    Trumps 28-Punkte-Plan: Steht das Ende des Ukrainekrieges bevor?

    Trumps Ukraine-Plan: Kommt Putin seinem Ziel im Donbass näher?

    Geopolitik

    gestern


    Ein US-Beamter bezeichnete gegenüber Axios den Plan als „lebendiges Dokument“, das in weiteren Gesprächen angepasst werden könne. Die Ukraine habe sich zu vielen Punkten positiv geäußert und eigene Positionen einbringen können. Präsident Wolodymyr Selenskyj selbst signalisierte, Kiew werde seinen Beitrag leisten, um den Plan „wirklich sinnvoll“ zu gestalten.

    Merz verpennt Anschluss an die Realität

    Am Freitag brach schließlich offene „Panik“ in den EU-Hauptstädten aus, wie Politico und die Financial Times (FT) übereinstimmend berichten. Merz sagte kurzfristig Termine ab, die EU-Chefs führten hektische Krisentelefonate. Plötzlich war allen klar, dass die entscheidenden Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine ohne Wissen der Europäer und europäische Beteiligung liefen. Brüssel und Berlin versuchten am Donnerstag, die EU an den Verhandlungstisch zu bringen. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte, die EU müsse bei allen Friedensbemühungen einbezogen werden. Bisher hat die EU allerdings keine eigenen Initiativen zur Beendigung des Kriegs vorgelegt.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird nach Angaben aus ukrainischen und britischen Regierungskreisen mit Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Keir Starmer am Freitagmittag telefonisch über den Entwurf des US-Plans für die Ukraine beraten.

    Dabei hatte Europa Chancen zur Beteiligung. Der ukrainische Präsident stattete seinen Sicherheitsberater Rustem Umjerow mit einem Verhandlungsmandat für informelle Gespräche mit dem Trump-Gesandte Witkoff aus. Laut Axios-Quellen wurden viele von Umjerows Kommentaren in den 28-Punkte-Plan aufgenommen. An den Gesprächen war auch ein ranghoher katarischer Vertreter beteiligt. Witkoff führte zuvor ausführliche Diskussionen mit dem russischen Gesandten Kirill Dmitrijew.

    Die Verschiebung eines geplanten Treffens erfolgte nach US-Angaben, weil Selenskyj von den mit Umjerow erzielten Verständigungen abrückte und stattdessen mit einem gemeinsam mit europäischen Partnern entworfenen Plan nach Ankara reiste, einem Plan, den Russland „niemals akzeptieren“ werde, so ein US-Beamter. Die ukrainische Seite begründete die Verschiebung damit, dass Selenskyj den Plan in einem breiteren Format unter Einbeziehung europäischer Länder diskutieren wolle.

    Moskau sucht Ansprechpartner in Europa und findet sie nicht in Berlin

    Als besonders problematisch wird von Beobachtern die Rolle Deutschlands und seines Bundeskanzlers gesehen: Russland suchte explizit den Draht nach Berlin. Quellen mit unmittelbarer Kenntnis berichten, die russische Verhandlungsseite habe proaktiv versucht, Deutschland an den Tisch zu holen. Moskau brauche einen westeuropäischen Ansprechpartner für eine neue, nachhaltige Sicherheitsarchitektur auf dem europäischen Kontinent. Die historische Verantwortung Deutschlands – 26 Millionen getötete Sowjetbürger, darunter vor allem Ukrainer und Russen, im Zweiten Weltkrieg – sowie Deutschlands Einfluss in Europa machten Berlin zum natürlichen Gesprächspartner.

    Doch weil Berlin „geopolitisch den Geisterfahrer“ spiele, orientieren sich die Russen zunehmend nach London. Tony Blair würde dabei eine zentrale Rolle spielen – kein Regierungsvertreter, aber einer, der mit seinem Thinktank bestens vernetzt ist. Auch in den Nicht-Westen. Er war am Gaza-Plan beteiligt, Gerüchte in sozialen Medien sprechen von einer Friedensnobelpreis-Kandidatur für das kommende Jahr. Putin kennt den langjährigen britischen Premier aus Zeiten der geheimdienstlichen Zusammenarbeit bei der Terrorbekämpfung und während des Afghanistan-Krieges. Anders als Blair, sind sich Merz und Putin noch nie begegnet.

    Persönliche Kontakte und die Überwindung von Misstrauen sind aus der Sicht erfahrener Diplomaten die Grundvoraussetzung zur Klärung der scheinbar unüberwindbarer Differenzen. Es wird in diesem Zusammenhang an Adenauers Reise nach Moskau erinnert: Nach reichlich Wodka kam die Einigung, Zehntausende deutsche Gefangene aus sibirischen Lagern 1955 zurückkehren. Mut zur mehr Adenauer, oder Angst vor einem Shitstorm aus den sozialen Medien – vor dieser Frage steht Merz offenbar.

    Trotz und Selbstmitleid in der EU

    Die EU hat sich bisher selbst aus dem Spiel genommen, „mit verschränkten Armen und Schmollmund“, wie ein Diplomat bemerkte. Die Erwartung, jede relevante Initiative müsse zuerst in Brüssel vorstellig werden, stößt in Kiew zunehmend auf Unverständnis. Dort fragt man sich offen, wie lange man noch auf einen Partner warten soll, der jede Lösung, die nicht den eigenen unrealistischen Maximalpositionen entspricht, routiniert abblockt.


    Ukraine-Krieg: Selenskyj sagt Gespräch über Trumps 28-Punkte-Plan ab – und setzt auf Europa

    28-Punkte-Plan: Selenskyj setzt auf Europa – und blockiert Treffen mit Trumps Unterhändler

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    gestern


    Korruptionskrise erschüttert Ukraine – Umjerows Auslandsreise nährt Spekulationen

    Korruptionskrise erschüttert Kiew – Umjerows Auslandsreise nährt Spekulationen

    Geopolitik

    19.11.2025


    Im Vorfeld zum nun publik gewordenen Witkoff-Plan gab es bereits Geheimtreffen zwischen ukrainischen und russischen Akteuren aus Elitezirkeln beider Länder sowie Staatsangehörige mit Pässen der EU, Israels und der USA. Die Treffen zogen sich über mehrere Orte: Moskau, Genf, Bodrum, Istanbul und Dubai. In diesen Formaten entstand ein erster Fahrplan zu zentralen Fragen wie möglichen Sicherheitsgarantien nach Vorbild von Artikel 5 der Nato und der Finanzierung des Wiederaufbaus. Der Kreml befasste sich tatsächlich mit den Vorschlägen der Initiative, die die Grundlage für die aktuellen Friedensplan-Verhandlungen bildeten. Ein Teilnehmer formulierte es bemerkenswert deutlich: „Interessanterweise sind die persönlichen und freundschaftlichen Kontakte zwischen Ukrainern und Russen viel aktiver und enger als jene zwischen Westeuropäern und der Ukraine.“

    Der aktuelle, 28 Punkte umfassende Witkoff-Plan ist unvollständig und in Teilen weder für die Ukraine noch für Russland akzeptabel. Doch er markiert Bewegung, wo Europa unbeweglich bleibt. Diese informelle Diplomatie – in Fachkreisen Track 2-Diplomatie genannt, ist vor allem von der Sorge motiviert, dass eine Fortsetzung des Krieges beide Gesellschaften an den Rand der Selbstzerstörung führen würde. Deshalb wurden die wichtigsten Interessen beider Seiten so formuliert, dass sie überhaupt verhandelt werden können. Aus Moskau heißt es inzwischen nüchtern: „Natürlich ist eine konstruktive Beteiligung der Westeuropäer an diesem Prozess unerlässlich. Nur dann werden wir Ergebnisse sehen.


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    Info: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/panik-in-berlin-hat-merz-ukraine-verhandlungen-verpennt-li.10006798


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Die Gesetze der Mafia  Warum die Europäer Selensky weiterhin mit offenen Armen empfangenangen

    anti-spiegel.ru, 20. November 2025, 09:00 Uhr, von Anti-Spiegel

    Nachdem letzte Woche in der Ukraine der bisher größte Korruptionsskandal aufgedeckt wurde, wurde Selensky in Europa demonstrativ mit offenen Armen empfangen. Es ist wie bei der Mafia, Selensky muss sich nun total unterwerfen, ansonsten wird er geopfert.


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    Bei der russischen Nachrichtenagentur TASS ist ein ausgesprochen lesenswerter Artikel darüber erschienen, warum die Europäer Selensky trotz des Korruptionsskandals, dessen Spuren direkt in sein Büro führen, weiterhin so herzlich empfangen. Da der Artikel keine weitere Vorrede braucht, kommen wir direkt zur Übersetzung des Artikels.


    Beginn der Übersetzung:

    Gemeinsame Geschäfte: Warum Europa Selensky weiterhin mit offenen Armen empfängt

    Andrej Nisamutdinow über die Gemeinsamkeiten zwischen Europäern und dem längst abgelaufenen ukrainischen Präsidenten

    Dem amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt wird der Ausspruch über den nicaraguanischen Diktator Anastasio Somoza zugeschrieben: „Er mag ein Hurensohn sein, aber er ist unser Hurensohn.“ Selbst wenn er diesen Satz nicht wirklich gesagt hat, war er es wert, erfunden zu werden – schon allein deshalb, weil er die Haltung europäischer Staats- und Regierungschefs gegenüber Wladimir Selensky treffend beschreibt.

    Der kleine Napoleon aus Kiew ist in einen hochkarätigen Korruptionsskandal verwickelt, wird aber in Paris und Madrid empfangen, als wäre nichts geschehen, denn für seine europäischen Napoleons ist er „einer der Ihren“, nicht nur im Geiste, sondern vor allem auch aufgrund ihrer gemeinsamen Geschäfte im Wert von zig Milliarden Euro.

    Chlestakowismus à la Europa

    Der Korruptionsskandal um den Geschäftsmann Timur Minditsch (in der Ukraine als Selenskys „Geldbeutel“ bekannt) brach vor gut einer Woche aus und traf die europäischen Unterstützer des Kiewer Regimes völlig unvorbereitet. Sie mussten eilig eine Strategie für die entwickeln, die die EU so hochtrabend als unbescholtene Kämpfer für Demokratie und Freiheit präsentiert hatte, die sich mutig den „Horden aus dem Osten“ entgegenstellten.

    Es dauerte mehrere Tage, bis ein Konsens erzielt wurde. Anschließend verbreiteten sich aus Brüssel, Berlin, Warschau und Paris unzählige einheitlich formulierte Erklärungen: Korruption sei natürlich schlecht, aber niemand sei ohne Sünde; nicht die Korruption selbst sei entscheidend, sondern der Kampf dagegen, und genau das tue Selensky.

    Dass Selensky erst vor drei Monaten versucht hatte, die Antikorruptionsbehörden faktisch aufzulösen, hat man sich in Europa nicht erinnert. Die wichtigste These aller war ausnahmslos die Forderung, die finanzielle und militärische Unterstützung für Kiew müsse – ungeachtet der Umstände – unbedingt fortgesetzt werden.

    Es gab jedoch eine Ausnahme: Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bezeichnete das Kiewer Regime direkt als „Kriegsmafia“ und verglich die Forderungen nach weiterer Unterstützung für die Ukraine mit dem Versuch, einem Alkoholiker mit einer weiteren Kiste Wodka zu helfen. Doch Orbán ist aus Brüsseler Sicht ein ewiger Euro-Dissident, Kritiker und Griesgram, weshalb seine Meinung ignoriert werden kann. So trat Selensky seine jüngste Europareise in der festen Überzeugung an, herzlich empfangen zu werden.

    Und im Prinzip wurden seine Erwartungen erfüllt: Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßte seinen lieben Gast aus Kiew mit offenen Armen. Beide Männer unterzeichneten auf dem Luftwaffenstützpunkt Villacoublay bei Paris vor laufenden Kameras feierlich ein Abkommen über Militärhilfe für Kiew und besuchten anschließend das Hauptquartier der von Frankreich und Großbritannien gegründeten „Koalition der Willigen“ (die Koalition, die nach dem Ende des Konflikts ein Militärkontingent in die Ukraine entsenden sollte).

    Wie Macron auf einer Pressekonferenz bekannt gab, erhält die Ukraine im Rahmen des bis 2035 laufenden Abkommens 100 Rafale-Kampfjets „mit voller Bewaffnung“ sowie „Luftverteidigungssysteme der neuesten Generation und weitere Waffensysteme“. Selensky ergänzte, das Hilfspaket umfasse „leistungsfähige französische Radargeräte, acht SAMP-T-Luftverteidigungssysteme, sechs Startrampen, Luft-Luft-Raketen und Lenkbomben“. Zusätzlich sollen 55 neue Elektrolokomotiven im Wert von 475 Millionen Euro angeschafft werden, finanziert von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und der Weltbank. Der Hinweis auf die Finanzierung der Produktion der Lokomotiven kommt nicht von ungefähr, da die Umsetzung des übrigen Abkommens erhebliche Fragen aufwirft.

    Beispielsweise ist das kein Vertrag, sondern lediglich um eine Absichtserklärung, die für einen Zeitraum gelten soll, zu dessen Ende weder Macron noch Selensky an der Macht sein werden. Aber das wichtigste ist, wer die bestellte Musik bezahlen soll. Kiew vhat keine eigenen Mittel und Frankreich ist hoch verschuldet. Laut dem französischen Luftfahrtexperten Cyril de Lattre fehlt Frankreich zudem schlichtweg die Produktionskapazität, um die Lieferung hunderter Kampfflugzeuge zu bewältigen.

    So zeichneten Macron und Selensky zwar ein rosiges Bild, glichen aber in Wirklichkeit Gogols Chlestakow: „Und in diesem Augenblick waren die Straßen voller Boten, Boten, Boten … stellen Sie sich vor, 35.000 Boten!“

    In Madrid, wohin Selensky von Paris gereist ist, wurde er ebenfalls herzlich empfangen, wenn auch nicht ganz so überschwänglich. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte an, „ein neues Militärhilfepaket in Höhe von 615 Millionen Euro für die Ukraine zu mobilisieren“, das unter anderem „die Lieferung neuer Militärausrüstung im Wert von rund 300 Millionen Euro“ umfassen soll.

    Wie neu diese Ausrüstung tatsächlich sein wird, ist fraglich. Laut El Mundo beschränkte sich Madrid bisher darauf, Kiew veraltete, außer Dienst gestellte und reparaturbedürftige Militärausrüstung zu übergeben. Mit anderen Worten: Es ist der altbekannte Chlestakowismus europäischer Prägung.

    Nach den Gesetzen der Mafia

    Der ins Auge stechende Unterschied zwischen den Versprechungen von Paris und Madrid erklärt sich offenbar dadurch, dass die spanische Regierung vorsichtig auf ihre eigenen Ressourcen setzt, während der französische Präsident ganz offensichtlich darauf setzt, seinen Anspruch, einer der führenden europäischen und globalen Akteure zu sein, mit externer Finanzierung zu untermauern. Und woher soll diese Finanzierung kommen? Ist doch klar: aus den in Europa eingefrorenen russischen Vermögenswerten.

    Zwar scheut Paris die Beschlagnahmung dieser Vermögenswerte, da man – und das zu Recht – Vergeltungsmaßnahmen aus Moskau befürchtet. Aber im Großen und Ganzen sind sie nicht abgeneigt, ein ausgeklügeltes System zu entwickeln, das es ermöglichen würde, diese Gelder für einen zinslosen Kredit von 140 Milliarden Euro an Kiew zu verwenden. Der Schlüssel, so der französische Außenminister Jean-Noël Barrot, liege in der Erfüllung zweier Bedingungen: Erstens müssen alle mit dem Kredit verbundenen Risiken nicht nur zwischen den Europäern, sondern auch den den G7-Staaten aufgeteilt werden, „die die Rückzahlung natürlich nicht garantiert“. Zweitens müsse sichergestellt werden, dass die Kreditmittel „zur Entwicklung der europäischen Verteidigungsindustrie beitragen“ – Kiew würde sie also für den Kauf europäischer Waffen verwenden.

    Und wer sind Europas wichtigste Waffenproduzenten? Genau, Frankreich und Deutschland.

    Der ungarische Ministerpräsident hatte nur teilweise Recht, als er das Kiewer Regime als „Kriegsmafia“ bezeichnet hat: Dieselbe Mafia regiert auch in der EU. Und das gilt nicht nur für den aktuellen Konflikt um die Ukraine. Man denke nur an den Skandal um den COVID-Impfstoff, dessen Beschaffung Milliarden von Dollar kostete und von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen persönlich genehmigt wurde. Es gab zwei Versuche, sie wegen dieser Affäre anzuklagen, doch sie vernichtete rechtzeitig sämtliche Korrespondenz, sodass beide Versuche scheiterten.

    Ihr ehemaliger Untergebener Didier Reynders hatte weniger Glück. Ihm wurde von den belgischen Behörden Geldwäsche in Höhe von einer Million Euro vorgeworfen. Als EU-Kommissar für Justiz beaufsichtigte Reynders das Einfrieren und die Enteignung russischer Vermögenswerte und steht nun selbst vor Gericht. Sein Vermächtnis wirkt jedoch fort, denn die EU-Kommission verfolgt weiterhin die Enteignung der russischen Vermögenswerte. Dieser Plan stieß jedoch zunächst auf Widerstand der belgischen Regierung, woraufhin ein echter Mafia-Trick angewendet wurde: Die Belgier wurden mit der Bedrohung durch „russische Drohnen“ eingeschüchtert.

    Das half nicht, und es musste ein neues „Angebot, das man nicht ablehnen kann“ unterbreitet werden. Die Präsidentin der EU-Kommission sandte den EU-Staats- und Regierungschefs ein Schreiben mit offiziellen Vorschlägen zur Enteignung der russischen Gelder. Es wurden auch zwei Alternativen vorgeschlagen: ein „Reparationskredit“ für Kiew, finanziert durch Zuschüsse der EU-Länder, oder ein „gemeinsamer Kredit auf EU-Ebene“, wiederum unter obligatorischer Beteiligung aller Mitgliedstaaten. Gleichzeitig stellten Sprecher der EU-Kommission klar, dass man nicht mit einer Rückzahlung des Kredites rechnen solle, denn der Kredit sei nicht rückzahlbar. Wieder einmal zeigt sich ein rein mafiaartiges Vorgehen: Entweder man bereichert sich gemeinsam am russischem Geld, oder man legt zusammen, aber wiederum gemeinsam, sodass alle in der Falle sitzen und niemand entkommen kann.

    Dass die europäische Führung im Grunde zu einem Mafia-Clan geworden ist, der direkt in die Korruptionsfälle der Führung des Kiewer Regimes verwickelt ist, hat Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, unmissverständlich hervorgehoben: „Sie konnten unmöglich nicht ahnungslos gewesen sein, wohin das Geld geflossen ist. Sie wussten es genau, denn sie waren Teil des Komplotts. Das Geld ging auf Konten, die mit ihnen in Verbindung standen.“

    Die Namen sind genannt, was nun?

    Während Selensky zusammen mit seinem Stabschef Andrej Jermak und dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Rustem Umerow im Ausland unterwegs war, wurde in Kiew die Anklageschrift des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) im Fall Minditsch veröffentlicht. Ihr zufolge nutzte Minditsch „die Situation in der Ukraine während des Kriegsrechts, seine freundschaftlichen Beziehungen zu W. A. Selensky und seine Verbindungen zu aktuellen und ehemaligen hochrangigen Regierungs- und Strafverfolgungsbeamten aus, um sich durch Straftaten in verschiedenen Sektoren der ukrainischen Wirtschaft illegal zu bereichern.“

    In dem Text werden auch der ehemalige Energieminister Herman Galuschtschenko erwähnt, der sich „durch Minditschs Einsatz bei Präsident Selensky persönlich bereichert“ habe. Auch der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates wird erwähnt: Laut der Anklageschrift des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) habe Minditsch Umerow, damals Verteidigungsminister, dazu „überredet“, einen Vertrag über 5,2 Millionen US-Dollar für den Kauf minderwertiger Schutzwesten für die ukrainischen Streitkräfte zu unterzeichnen.

    Der Leiter von Selenskys Büro wird in der Anklageschrift nicht namentlich genannt, doch Aufnahmen von Gesprächen, die das NABU in Minditschs Kiewer Wohnung aufgenommen hat, erwähnen einen gewissen Ali Baba. Ukrainischen Experten zufolge handelt es sich dabei um niemand anderen als Andrej Borisowitsch Jermak, kurz A.B., wie er in seinem engsten Umfeld genannt wird. Obwohl das NABU die weitere Veröffentlichung der Aufnahmen vorerst gestoppt hat, steht laut der ukrainischen Zeitung NV außer Frage, dass Korruption in der Ukraine ein breites Spektrum an Sektoren durchdringt, darunter auch den Verteidigungssektor. Und die Fäden dieser Machenschaften führen direkt zu Selenskys Büro.

    Andererseits enthält das NABU-Dokument keine direkten Anschuldigungen gegen Selensky und lässt ihm Spielraum. Nach dem Motto, er habe nichts geklaut, sondern sei lediglich von einem alten Freund ausgenutzt worden, der sich als unehrlich erwiesen habe. Selenskys einzige Schuld bestehe darin, seinem ehemaligen Geschäftspartner von Kvartal 95 vertraut zu haben.

    Natürlich ist das eine schwache Ausrede, aber sie könnte den Europäern genügen, um ihren „Hurensohn“ weiterhin zu decken. Solange er schweigt und sich an die Regeln der Mafia hält. Andernfalls könnten sie jemand anderen finden, mit dem sie die Gelder teilen.

    Ende der Übersetzung



    Info: https://anti-spiegel.ru/2025/warum-die-europaeer-selensky-weiterhin-mit-offenen-armen-empfangen/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    General Freuding: "Bereit für den Fight tonight"

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 21. November 2025, 14:56 Uhr

    /

    Zur Erinnerung kurzes Video vom 24.7.2025:

    /*Bundeswehr-General: "Alles für die Freiheit aufzugeben, das ist Freiheit"


    <https://rumble.com/v6wm4qe-bundeswehr-general-alles-fr-die-freiheit-aufzugeben-das-ist-freiheit.html>*


    _RTDE 21.11.2025


    _*"Bereit für den Fight tonight" –

    General Freuding zum Thema russischer Bedrohungen


    *Generalleutnant Christian Freuding, seit dem 1. Oktober 2025 der

    22. Inspekteur des Heeres der Bundeswehr, darf sich im Rahmen der

    aktuellen medialen Mobilmachung von der /Frankfurter Allgemeinen

    Zeitung/ (/FAZ/) ausführlich zu seiner Wahrnehmung äußern, wie

    "Deutschland durch Hingabe und Innovationen kriegstüchtig werden"

    könnte. Freuding erläutert, dass ein Sieg der Ukraine ungewiss, dafür

    "die Durchhaltefähigkeit aber entscheidend" sei. Weitere Ausführungen

    erfolgen zum Thema, dass sich ein Krieg Russlands gegen die NATO

    grundlegend vom Ukraine-Krieg unterscheiden würde.


    Die /FAZ/-Redaktion gab dem kontrovers wahrgenommenen Generalleutnant

    Christian Freuding breiten Raum, seine Visionen zur Bundeswehr und

    kommenden Aufgabengebieten ausführlich darzulegen (Bezahlschranke). Der

    Artikel erhielt die wörtliche Überschrift:

    /"Wir sind bereit für den Fight tonight"/


    Einleitend erklärt der neue Inspekteur des Heeres, dass seine

    "Prioritäten" aktuell darauf liegen, dass "wir die Einsatzbereitschaft

    des Heeres auf dem Weg zur Kriegstüchtigkeit weiter erhöhen müssen".

    Gleich zu Beginn lautet daher die ambitionierte Ansage im dritten Satz

    des Interviews:

    /"Jeder Tag zählt, und wir haben wenig Zeit. Der Feind wartet nicht auf

    unsere Fertigmeldung."/


    Weitere wichtige Schwerpunkthemen sind die zügige Umsetzung des

    neuen Wehrdienstgesetzes sowie "Innovation", die demnach "eine völlig

    neue Bedeutung für Landstreitkräfte gewonnen hat". Zur Frage, wie viele

    Bundeswehrbrigaden "heute bereit zu einem hochintensiven Gefecht" wären,

    lautet dann die wörtliche Erklärung:

    /"Natürlich sind wir bereit, für den 'Fight tonight', also den

    unmittelbaren Kampf. Aber wir wissen sehr wohl auch, dass wir im

    gesamten Heer noch Defizite haben, personelle und materielle [...] Wir

    brauchen im gesamten Heer die Fähigkeit, im Gefecht nicht nur zu

    bestehen, sondern uns auch durchzusetzen, zu gewinnen. Da haben wir noch

    eine Strecke zu/ gehen."


    Es folgen Ausführungen zu den andauernden Bundeswehrproblemen von

    "dreißig Jahren De-Investment" und fortdauernden Defiziten bei der

    Ausrüstung der Truppe. So wären Defizite im Bereich Flugabwehr zu

    korrigieren:

    /"[...] ich blicke da durchaus auch kritisch auf die Zulieferzahlen und

    -zeiten. Ich halte das persönlich nicht für ausreichend, um uns der

    Bedrohungslage entsprechend ausstatten zu können. Daher suchen wir nach

    Alternativen, um uns für den 'Fight tonight' und die Zeit bis 2029

    besser aufzustellen."/


    Gleichwohl erinnern die /FAZ/-Redakteure daran, dass

    Verteidigungsminister Pistorius erklärt hatte, "die Bundeswehr sei in

    einer besseren Verfassung, als der Berichterstattung zu entnehmen sei".

    Daraufhin führt Freuding aus:

    /"Ich sehe das in der Bewertung unserer Verbände bei großen

    internationalen Übungen. Da zeigen sich Einsatzfreude und

    professionelles Können, da zeigt sich Innovationsdenken, und da zeigt

    sich, dass alle daran arbeiten, wirklich kriegstüchtig zu sein und

    abschreckungsfähig zu werden."/


    Auf das Thema des Ukraine-Krieges und seiner beratenden Rolle in Kiew

    angesprochen, führt der Generalleutnant aus, dass "der Krieg vom

    Grundcharakter her zum Abnutzungskrieg geworden ist". Der erneute an

    Freuding gerichtete inhaltliche Spielball lautet dann seitens der

    /FAZ/-Redakteure, dass "manche sagen, Russland komme in der Ukraine kaum

    voran, folglich sei es auch zu einem Angriff auf die NATO nicht in der

    Lage". Freuding erwidert:

    /"Wir sehen in Russland Kriegswirtschaft mit hohen Produktionszahlen an

    Munition und Großgerät. Depots werden aufgefüllt, und Russland

    entwickelt Nachbauten ausländischer Waffen weiter, zum Beispiel in der

    Drohnenfertigung. Die gab es vor dem Krieg noch fast gar nicht, und

    jetzt kann Russland Drohnen in Masse und hoher Qualität herstellen.

    Zudem wachsen die russischen Streitkräfte trotz erheblicher Verluste

    weiter auf […]"/


    Dann folgt die daraus resultierende Einschätzung bekannter willkürlicher

    Mutmaßungen zum Thema der russischen Ausweitung von Angriffszielen:

    /"Ich glaube, ein russischer Krieg gegen NATO-Streitkräfte würde

    vollkommen anders verlaufen als der gegen die Ukraine. Die Fähigkeiten

    der NATO, zum Beispiel mit Landstreitkräften in der Tiefe zu wirken,

    aber auch in den Domänen Luft, See, Cyber, sind völlig andere als die

    der mit beeindruckender Tapferkeit kämpfenden Ukrainer."/


    Daher sei der Kriegsverlauf in der Ukraine "keine Blaupause für eine

    Auseinandersetzung zwischen Russland und der NATO", so Freuding. Für ihn

    wären die Erfahrungen im Kontakt mit der militärischen Leitung in Kiew

    von elementarer Bedeutung für seine kommenden Bundeswehraufgaben. Dazu

    erklärt er:

    /"Mir ist daher wichtig, die Erfahrungen der Ukrainer viel stärker in

    unsere Ausbildung einfließen zu lassen. Ich habe mit meinem ukrainischen

    Amtskollegen verabredet, dass wir Veteranen nach Deutschland bringen

    wollen. Soldaten, die dann an unseren Truppenschulen, wo unsere

    Offizieranwärter und Un­ter­offiziere ausgebildet werden, berichten

    können, wie der Krieg geführt wird und was er bedeuten kann. Und diese

    Erfahrungen sollen dann durch ukrainische Ausbilder auch in der

    praktischen Ausbildung ihren Niederschlag finden."/


    Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Alexei Makejew, erklärte

    umgehend begeistert in einem X-Beitrag:

    /"Die Bundeswehr kann viel von den ukrainischen Streitkräften lernen."/


    Eine weitere vorbereitete Frage der beiden /FAZ/-Redakteure Peter

    Carstens und Konrad Schuller lautet dann wörtlich:

    /"Früher hieß es: Süß und ehrenvoll ist der Tod fürs Vaterland. Dann gab

    es den Missbrauch des 'Heldentodes' im Dritten Reich. Hat das Heer ein

    Konzept für den tödlichen Aspekt des Soldatenberufs?"/


    Freuding erklärt, dass es für ihn "darum geht , durch

    Kriegführen-Können, durch Krieggewinnen-Wollen Krieg zu verhindern. Es

    folgt die adaptierte

    <https://freedert.online/kurzclips/video/251500-bundeswehr-general-alles-fuer-freiheit/>,

    das Interview abschließende, bereits bekannte Formulierung:

    /"Es ist unsere Freiheit, die wir zu bewahren und zu verteidigen haben.

    Es gibt keine größere Aufgabe. Alles dafür einzusetzen, das ist Freiheit."/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Informationsfreiheit – Voraussetzung von Meinungs- und Pressefreiheit

    overton-magazin.de21. November 2025 23 Kommentare


    EFF, CC BY 3.0 US, via Wikimedia Commons, bearbeitet


    Die Verfolgung von Julian Assange war ein Angriff auf die Informations-, Meinungs- und Pressefreiheit. Der Verbannung von Assange in eine Zelle folgte die Verbannung von Information über den Corona-Komplex und den russischen Krieg aus der Öffentlichkeit.

    Die vollständige Information zu wesentlichen Themen und Politikfeldern ist weitgehend nur im digitalen Raum zu finden. Der Erhalt von Frieden und Freiheit und die Demokratisierung der politischen Institutionen und Strukturen sind von der Informationsfreiheit abhängig. Der Erhalt von Frieden und Freiheit und die Demokratisierung der politischen Institutionen und Strukturen sind auf die Freiheit der Information angewiesen.

    Assanges Impuls

    Als Julian Assange am 11. April 2019 aus der ecuadorianischen Botschaft entführt und in Haft genommen wurde, formierte sich eine weltweite Protestbewegung, wurden Demonstrationen organisiert und bis zu seiner Freilassung Mitte 2024 regelmäßig Mahnwachen abgehalten. In den mehr als fünf Jahren seiner Haft in einem englischen Hochsicherheitsgefängnis wurde bewusst: Assange ist ein politischer Gefangener, er ist der politische Gefangene des Westens. Der Protest gegen die Inhaftierung Assanges setzte sich für die Presse- und Meinungsfreiheit ein.

    Als Anfang 2020 die Organisation einer Gesundheitskrise Fahrt aufnahm und zwei Jahre darauf Russland die Ukraine angriff, machte der massive Einsatz von Propaganda, Geheimhaltung und Diskriminierung zur Durchsetzung der Corona-Politik und zur Legitimierung der Einmischung des Westens in den östlichen Konflikt bewusst: Assanges Gefangennahme war nicht ein Angriff auf ihn allein, auf eine Person, und sie zielte nicht nur auf die Freiheit der Presse. Mit Assange war vielmehr die Informationsfreiheit selbst aufs Korn genommen worden; die Gefangennahme Assanges war ein gegen die Informationsfreiheit gerichteter Angriff. Die Menschen im Protest für Assange und gegen die Corona-Politik erkannten, dass sie in eigenem Namen auf den Straßen sind, dass sie für sich, für ihr Recht auf Information kämpfen.

    Aus einem Berliner Flugblatt im Sommer 2023:

    „Mit der Publikation der Kriegsverbrechen des US-Militärs im Irak hat Assange seine journalistische Pflicht erfüllt, die Informationen zu verbreiten, die erforderlich waren, damit wir ein Bild von der Politik der USA, dem engen Verbündeten der BRD, gewinnen konnten. Die fortgesetzte Verletzung der Rechte Assanges durch seine widerrechtliche Inhaftierung ist eine Verletzung der Rechte des Journalismus’ und der Redefreiheit. Unser Recht und unsere Informationsfreiheit – die Freiheit, uns eine Meinung zu bilden – werden seit Jahren beschnitten. Solange Assange gefangen ist, sind die Presse-, die Informations- und die Redefreiheit suspendiert.“ (Hervorhebungen im Original)

    Die nächste Stufe der Zensur

    Die Sanktionen der EU gegen Thomas Röper, Alina Lipp und Hüseyin Dogru rufen dies erneut ins Bewusstsein. Die Sanktionen verletzen die Meinungs- und Pressefreiheit. Journalisten arbeiten aber nicht für sich, sondern für ihre Leser und Hörer: Von den Sanktionen, die darauf abzielen, ihre Arbeit und die Vermittlung ihrer Ergebnisse an die Rezipienten zu verhindern, sind daher nicht allein die Journalisten betroffen. Die Sanktionen stellen – aus der Perspektive der Bürger: vor allem – eine Verletzung ihrer Informationsfreiheit dar. Sie schränken mithin die elementare Voraussetzung der politischen Willensbildung einer Gesellschaft, die Befähigung zur Meinungs- und Urteilsbildung, ein. Sie treffen alle Bürger, die tatsächlichen wie die potentiellen Rezipienten der drei Sanktionierten, und verletzen damit Artikel 5,1 Grundgesetz: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“ Das Recht auf „Unterrichtung“, auf Information, ist ein Grundrecht. Artikel 5,1 macht unmittelbar augenfällig: Die Sanktionen sind, weil sie die grundgesetzlich verbürgte Informationsfreiheit einschränken, rechtswidrig. Sie verletzen das Grundgesetz.


    Das Informationsfreiheitsgesetz – es trat vor fast genau 20 Jahren, am 1. Januar 2006, in Kraft – führte Artikel 5 GG in die Amtsstuben ein. Es räumt den Informationsanspruch der Bürger auf den Zugang zu amtlichen Dokumenten ein, zugleich jedoch erklärt es die Zurückweisung des Anspruchs unter Zuhilfenahme pauschaler, vager Allerweltsbegründungen für zulässig (§3, 1 IFG). Die Bestimmungen zur Einschränkung des Anspruchs zeigen, worauf die aktuellen Sanktionen abzielen: Verhinderung von „Unterrichtung“, Suspendierung der Informationsfreiheit.

    Informationsfreiheit, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit, theoretisch unterscheidbar, sind praktisch untrennbar: Ohne ungehinderte Unterrichtung der Bürger, ohne Zugang zu Quellen und Informationen ist die Ausübung der ebenso grundgesetzlich verbürgten Presse- und Meinungsfreiheit nicht möglich. Ohne vollständige Information ist eine Gesellschaft blind. Sozial, ökonomisch, außen- und innenpolitisch kann sie sich nicht justieren, die Rechtswahrung nicht gewährleisten, Gefährdungen nicht erkennen und Gefahren weder einschätzen noch abwehren. Ohne freie und vollständige Information handeln Staat und Gesellschaft nicht angemessen und geraten in Kriege, permanente Schieflagen und Katastrophen. Zensur, die Einschränkung der drei Freiheiten, bedroht die Gesellschaft im Inneren und ist für die Angriffsziele der Hegemonialkriege des Westens tödlich.

    Zurichtung der Köpfe

    Die Vorenthaltung von Information bereitet den Propagandatechniken den Boden und macht die Köpfe anfällig für die Desinformation durch Meinungsagenturen, die Medien und die Politik, für Denunziation durch Mobilisierung des Reiz-Reaktion-Reflexes, wie er in Jahrzehnten von der Werbeindustrie mithilfe von emotional aufgeladenen Logos, Markennamen und Bildern eingeschliffen wurde. Vom Behaviourismus angeleitet, setzen Warenwerbung und politische Propaganda auf die Vertreibung aus dem Innenleben, in dem Reflexion und Distanzierung aufkommen könnten. Die Stempelung mit Wortbrandzeichen, das Markieren von Information, Kritik und Opposition als abwegig, schädlich und feindlich nutzt die in der Warenwelt trainierte Empfänglichkeit für Signale und Zeichen zur Stimulation von Diskriminierung, Ächtung und Verfolgung. Bannworte sollen noch die Rudimente von Aufklärung und Kritik aus der Öffentlichkeit verstoßen. Wer den Finger dann noch hebt und Fragen stellt, muss um seine ökonomische und soziale Existenz fürchten oder, abgeholt zu werden.

    Erst die Aufhebung der Informationsfreiheit macht die Diskreditierung von Aufklärung und Kritik als Desinformation möglich. Geheimhaltung – die Verbergung von Information – , und Verunglimpfung – die Abwertung von Personen, Gedanken und Orientierungen – sind zwei Werkzeuge im Instrumentenkasten zur Durchsetzung der Desinformation durch den polit-medialen Komplex. Dieser sein Kampfbegriff richtet sich gegen ihn selbst, wie auch die Rede von der „Delegitimierung des Staates“. Denn die betreiben die herrschende Klasse und ihre Repräsentanten mit der Vereinnahmung des Staates durch Konzerne und Korporationen längst selbst – und nicht nur rhetorisch.

    Raus aus der Blase

    In den Diskussionen der kritischen Foren und Veranstaltungen wird immer wieder die Frage: „Was tun?“ gestellt, was tun, um das Recht auf Information durchzusetzen? Im Internet betreiben alternative Blogs, Portale und Kanäle die Entlarvung der Propaganda der regierenden Klasse und die Vervollständigung der Information. Im digitalen Raum ist Informationsfreiheit wahrnehmbar. Die Crux ist: Unterrichtung durch Netzbotschaften muss eigens gesucht werden, sie setzt bereits Interesse und Information voraus. Die brennende Frage ist, wie die alternativen Medien die Informationsfreiheit für alle Bürger herstellen wollen, und das heißt, auf welchen Wegen sie die Öffentlichkeit des digitalen Raums erweitern können. Die Frage lautet: Wie gelangt vollständige Information zu – potentiell – allen Menschen?

    Denn wenn das nicht gelingt, bleibt vollständige Information auf den Kreis weniger beschränkt, und von wenigen ist auch zu reden, wenn sie nach einigen hunderttausend oder gar Millionen zählen mögen. Es bleibt dann beim Appell im Konjunktiv und ohne Adressaten: „Man müsste  . . . , es sollte . . .“, bei Empörung über die Medien und bei der Schelte der Bürger für ihre Apathie und ihr Schweigen. Die Schelte ist in Anbetracht der inzwischen verfügbaren detaillierten Forschungsergebnisse der Kommunikations- und Medienwissenschaft nicht nachvollziehbar, ignoriert sie doch die Erkenntnisse über die Tiefenwirkung der Zurichtung der Köpfe und Seelen durch Werbung und Desinformation. Bürgerbashing verstellt den Blick auf die in Anbetracht dessen ungeheure Aufgabe, die Informationsfreiheit nicht nur für diejenigen zu behaupten, die sie schon wahrnehmen, sondern sie für potentiell Alle allererst zu gewinnen. Denn ohnedem steht die digitale Freiheit selbst in der Gefahr, eingeschränkt oder ganz aufgehoben zu werden. Der Plan dazu ist schon formuliert, die Technik macht es möglich.

    „Die meisten Kriege im zwanzigsten Jahrhundert begannen als Ergebnis von Lügen, die von der Mainstream-Presse verstärkt und verbreitet wurden“, so ein bekanntes Diktum von Assange. Die Teilhabe aller an der Informationsfreiheit kann die Kraft entwickeln, die notwendig ist, um der medialen Deutungsmacht entgegenzutreten und die Deutungshoheit der polit-medialen Kaste zu brechen. Die Entlarvung ihrer Propaganda als Desinformation wird wirksam erst dann, wenn sie die Öffentlichkeit jenseits des Internets erreicht. Die Durchsetzung des Rechts auf Information und die Informationsfreiheit für Alle sichern die Rede- und die Pressefreiheit und können Kriege verhindern helfen. Dafür muss der analoge Raum gewonnen werden.

    Menschenleben

    Es ist ganz einfach: Meinungsfreiheit ist eine Farce, wenn die Information über die Tatsachen nicht garantiert ist.“ (Hannah Arendt, Wahrheit und Politik, 1963).

    Von Arendts Nüchternheit lässt sich lernen: Die in den Gremien zur Aufarbeitung des Corona-Komplexes von den Kritikern vorgelegten Zahlen der Statistik stellen die Corona-Erzählung in Frage. Zahlen zählen, nicht Erzählungen, Bilder und Wortmarken. Es gilt, die Rhetorik der Desinformation zu durchschauen und die Sprache von den Formeln und Klingelzeichen der Propaganda freizuhalten.

    Dass „Information über die Tatsachen“ nicht garantiert ist, wurde spätestens Anfang 2020 offensichtlich, als die Dissidenten zu und die Informationen über „Corona“ aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen und von der Politik und einer militanten Medienmaschine Kampagnen gestartet wurden, die darauf abzielten, der Informationsfreiheit den Garaus zu machen und die Menschen in die Nadel zu jagen. Historiker und Epidemiologen werden zu ermitteln haben, wie viele Menschenleben die Behinderung von Information über ein Virus und seine Abwehr gekostet hat.

    Die EU hat aktuell ein weiteres Instrument zur Unterbindung von Information in der Pipeline, den „Demokratieschild“, der den Kriegstreibern in die Hände spielt. Damit die nicht abermals junge Menschen mit bunten Bildern und einladenden Sprüchen fangen und zum Töten und Sterben in die Panzer und Schützengräben treiben, ist der friedliche Kampf um die Informationsfreiheit zu führen. Die inzwischen amtliche Unzufriedenheit eines großen Teils der Bürger mit den ÖRR ruft nach Angeboten und Alternativen.


    Christian DeppeChristian Deppe ist seit 5 Jahren Neu-Berliner, hat Germanistik und Philosophie studiert und als Zahnarzt gearbeitet. Platon, Flaubert, Karl Kraus und Darren McGarvey haben ihn belehrt; Albrecht Müller hat ihm geholfen, den Kopf über Wasser zu halten. Ernst Friedrichs ‚Krieg dem Kriege‘ und General Butlers ‚Zur Hölle mit dem Krieg‘ haben ihn zum Visionär werden lassen.
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    23 Kommentare

    1. Zum Corona-Komplex liest man ja bei Overton kaum etwas. Selbstschutz? Vorauseilender Gehorsam? Oder blickt man nicht durch?

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    2. Ich erinnere euch nur wieder mal hieran: https://www.ardmediathek.de/video/panorama/wikileaks-todesschuetzen-frei-enthueller-in-haft/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS82ZTgzZjQ3ZS1iYjgyLTRmNjUtOGQ2ZS05ZDI5YzdlMzY2NWY
      Heute, wäre ein derartiger Bericht in den Öffentlichen gar nicht mehr möglich.
      Nicht zu vergessen, das Julian Assange es war, der dieses Video veröffentlich hat : https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiyn8W6-4KRAxWo_7sIHRTEOp0QwqsBegQIGBAB&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DUaqY12VHFv4&usg=AOvVaw3hIpNttdpn1ikjFsAH76cd&opi=89978449

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    3. sobald du auf die Strasse gehst und signifikante Auswirkung erzielst, kommt die Torpedierung des Systemes mit voller Breitseite: organisierte Hassmobs gg dich, Hetzkampagnen, Einschleusung von falschen Fuffzigern, Willkür von Versammlungs und Justizbehörden – Champion-Prinzip: wer das Köpfchen raussteckt wird abgeschnitten.

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    4. Zu Corona: Bei Youtube fing es mit dem Wodarg Interview von Preradovic an, deren Kanal bis dahin praktisch unbedeutend war, damit aber hunderttausende (in meiner Erinnerung sogar Millionen, bin mir aber nicht mehr ganz sicher) Aufrufe erhielt und dann weggelöscht wurde.
      An dem Punkt hätte jedem, auch denen die Angst vor Corona hatten, klar sein müssen, dass hier nicht mit offenen Karten gespielt wird, sondern aktiv ein Narrativ befeuert wird.
      Wodarg war nachweisbar befähigt sich zu dem Thema zu äußern, da er bereits bei der Aufarbeitung der Schweinegrippe eine wichtige Rolle spielte. Gerade ihn wegzusensieren sprach für sich.

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    5. Ja, was tun für die Informationsfreiheit? Der letzte Hoffnungsschimmer beerdigt sich gerade selbst. Ca. die Hälfte der BSW-Abgeordneten stimmte den Rundfunkstaatsverträgen zu, also der hochbezahlten Maschinerie zur Indoktrination des Volkes. Es ist wie früher in der DDR, nur etwas geschickter verpackt, damit die eine oder andere Oma oder der eine oder andere Opa nicht merkt, wie sein Gehirn gelenkt wird. Aber es laufen immer mehr Zuschauer weg, auch die Zielgruppe Rentner, denn viele haben Lebenserfahrung und können mit den Indoktrinationsversuchen auch nichts anfangen und ärgern sich darüber. Um wieder ausreichende Informationsfreiheit für alle zu erlangen, muss wahrscheinlich das Medien- System zugrunde gehen, es ist nicht reformierbar. Sprich, es müssen weitere Zuschauer abwandern und dieser Krake die Gelder entziehen. Ähnliches gilt für die europäische Wirtschaft. Ohne schmerzhafte Verluste wird diese nicht gegen Brüssel und dem ganzen Sanktions- und Subventionsquatsch operieren, es muss erst richtig weh tun. Vielleicht ist es sogar gut, dass das bei den Betonköpfen wie ÖRR, SZ oder FAZ nicht ankommt, sie schaufeln sich dadurch ihr Grab selbst.

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    6. Unbedingt sehenswert:

      Julian Assange – Mundtot gemacht – ARTE-Dokumentation

      https://www.youtube.com/watch?v=NOytcQth9x4

      Hier wird sein Lebensweg und der skandalöse und hinterhältige Umgang mit Ihm sehr gut nachvollzogen und erzählt.

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    7. Mich amüsiert immer wieder, wenn von der politischen Kaste Vernunft eingefordert wird.
      Worauf sollte im Kapitalismus z B ökonomische Vernunft basieren? Auf dem Bewegungsgesetz dieser Gesellschaft wohl nicht möglich.
      Vernunft kann nur in sehr engen Grenzen temporär einziehen, wenn sie Kapitalkreisläufe nicht gestört werden, also nie. Dazu bedarf es letztendlich einer Produktionsweise, die das ermöglicht.

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    8. Ach ja die Angeblichen Freiheiten eines schon längst totalitären Systems in dem Faschismus als Demokratie bezeichnet wird.
      Dabei haben doch die Umtriebe des Staates, nicht nur hier in Deutschland gezeigt das es eben keine demokratischen Rechtsstaaten sind, sondern von korrupten Kleptokraten beherrschte Unfreie Pfründe zur Ausbeutung darstellen.
      Wie schön die angeblich demokratischen, totalitären Politiker ihre Untertanen an die Pharmamafia verkauft haben, wo war und ist da die Demokratie gewesen? Zufällig Abwesend, wie immer wenn es um konkrete Dinge und nicht um hohle Phrasen von, sich selbst bereichernden Kleptokraten geht. Und wie war und ist es mit der Angeblich Unabhängigen Justiz aus Parteisoldaten? Auch diese Politische Gesinnungs- und Unterschichtenjustiz hatte und hat, im Zweifel immer für die Verbrecher und gegen das Gesetz gearbeitet.
      Was also soll das tolle an den von Kleptokraten beherrschten Staaten Europas sein? Außer Lügen, Betrug, Doppelmoral, Not und Elend hat dieses Europa doch nichts, aber auch absolut gar nichts zu bieten. Auch keine wirkliche Zukunft, höchstens eine als Atomwaffen Testgelände.
      Der ganze Westen gehört in seiner Arroganz, Überheblichkeit und Doppelmoral auf die Müllhalde der Geschichte. Statt Vorbild zu sein, sollte es heißen: Weg der Dreck.
      Lüge, Betrug, Doppelmoral und grenzenlose Korruption sind irgendwie nichts auf das man Stolz sein kann, außer man gehört zu diesen Grenzenlos Arroganten furchtbar Dummen Europäern die sich für den Mittelpunkt des Universums halten.
      Aber auch die müssen nicht verzweifeln, auch sie können durch einen Gammablitz Erleuchtet werden.

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    Info: https://overton-magazin.de/hintergrund/gesellschaft/informationsfreiheit-voraussetzung-von-meinungs-und-pressefreiheit/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Kriegseintritt statt Friedensplan 
    Der neue Plan der USA und Russlands für einen Waffenstillstand in der Ukraine stößt in Berlin auf Ablehnung. CDU-Abgeordneter fordert faktisch Kriegseintritt. Zwei Drittel der ukrainischen Bevölkerung fordern Friedensverhandlungen.

    german-foreign-policy.com, 21. November 2025

    BERLIN/KIEW/WASHINGTON (Eigener Bericht) – Der neue US-amerikanisch-russische Plan für einen Waffenstillstand in der Ukraine stößt in Berlin auf Ablehnung. Laut Berichten haben sich Sondergesandte Russlands und der Vereinigten Staaten vor kurzem auf einen 28-Punkte-Plan geeinigt, mit dem der Ukraine-Krieg beendet werden soll. Er sieht vor, dass die Ukraine die Regionen Donezk und Luhansk vollständig aufgibt und klare Einschränkungen bei ihren Streitkräften akzeptiert. Dafür soll sie Sicherheitsgarantien erhalten. Ein solcher Plan sei „nicht akzeptabel“, urteilt Kanzleramtschef Thorsten Frei. Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter fordert, stattdessen einen „Siegesplan“ für die Ukraine zu entwickeln und dazu unter anderem die „Flugabwehr über der Westukraine“ zu übernehmen, also in den Krieg einzutreten. Bereits zuvor hatte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärt, Kriege würden „von denen verloren, denen zuerst das Geld oder die Soldaten ausgehen“; die EU werde für die Kiewer Finanzen sorgen. In der Bevölkerung der Ukraine nimmt nicht nur der Widerstand gegen die Zwangsrekrutierung von Männern zu; eine Zwei-Drittel-Mehrheit wünscht zudem Verhandlungen über ein schnellstmögliches Ende des Kriegs.


    Zitat: Territorien

    Der neue Plan für einen Waffenstillstand in der Ukraine, den Berichten zufolge der US-Immobilieninvestor Steve Witkoff im Auftrag von Präsident Donald Trump und der Leiter des russischen Staatsfonds, Kirill Dmitrijew, im Auftrag von Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen vom 24. bis zum 26. Oktober in Miami im Kern entwickelt haben [1], enthält Regelungen, die einen Mix aus Territorial- und Sicherheitsfragen umfassen. Er sieht – soweit bekannt – vor, dass die Ukraine diejenigen Teile der Regionen Donezk und Luhansk, die sie noch kontrolliert, an Russland übergibt.[2] Russland soll dort allerdings keinerlei Truppen stationieren dürfen. Umgekehrt heißt es, Russland solle einige Gebiete in den Regionen Cherson und Saporischschja an die Ukraine zurückgeben.[3] Davon abgesehen solle dort die aktuelle Frontlinie eingefroren werden. Zur Erläuterung der Forderung, die Ukraine solle die bislang noch von ihr militärisch kontrollierten Teile der Regionen Donezk und Luhansk freiwillig räumen, heißt es, die russischen Streitkräfte seien dort ohnehin auf dem Vormarsch und würden die fraglichen Territorien nach dem erwarteten Fall von Pokrowsk früher oder später erobern. Wenn man sie ihnen jetzt übergebe – und das im Gegenzug gegen einen Waffenstillstand –, verkürze man wenigstens den Krieg und das Leiden.


    Sicherheit

    Der von Witkoff und Dmitrijew entworfene Plan sieht darüber hinaus Maßnahmen vor, die den jeweiligen Sicherheitsbedürfnissen beider Seiten Rechnung tragen. Im Kern geht es dabei um die russische Forderung, die Ukraine dürfe in Zukunft nicht von der NATO zu einer militärischen Bedrohung für Russland gemacht werden. Das ist Moskaus zentrales Kriegsziel. Putin hatte im Herbst 2021 in einem Schreiben an die NATO erklärt, keinen Angriff auf die Ukraine führen zu wollen, sollte das westliche Militärbündnis auf die Mitgliedschaft des Landes verbindlich verzichten. Dazu war die NATO jedoch nicht bereit (german-foreign-policy.com berichtete [4]). Der aktuelle US-amerikanisch-russische Plan sieht nun vor, dass die ukrainischen Streitkräfte halbiert werden; dass sie auf bestimmte, für Angriffe auf Ziele in Russland benötigte Waffensysteme verzichten; und dass sie bestimmte Formen von US-Unterstützung nicht mehr erhalten.[5] Im Gegenzug werden Kiew US-Sicherheitsgarantien in Aussicht gestellt. Weitere Elemente sehen Regelungen für die ukrainische Innenpolitik vor; so sollen das Russische wieder als offizielle Amtssprache zugelassen und die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche wieder in vollem Umfang legalisiert werden.


    Immer mehr Deserteure

    Der neue Vorstoß zugunsten eines Waffenstillstands erfolgt, während die Ukraine auf dem Schlachtfeld empfindliche Rückschläge erleidet. So steht der Fall der strategisch bedeutenden Stadt Pokrowsk laut Einschätzung von Militärexperten kurz bevor.[6] An der Strategie der ukrainischen Militärführung, die Stadt um jeden Preis zu halten zu suchen, wird zunehmend Kritik geäußert – zum einen, weil die Opferzahl unter den Soldaten immer stärker steigt, zum anderen, weil die Verteidigung von Pokrowsk Kräfte bindet, die jetzt an anderer Stelle fehlen. Dies betrifft die Region Saporischschja, in der sich die russischen Streitkräfte mittlerweile wieder in der Offensive befinden.[7] Dabei „schrumpfen“ die ukrainischen Streitkräfte, wie der in der Ukraine gut vernetzte Militärexperte Franz-Stefan Gady kürzlich bestätigte; das sei nicht nur wegen der hohen Verluste, sondern auch aufgrund zunehmender Desertionen der Fall.[8] Bereits Ende August hatten die ukrainischen Behörden eingeräumt, die Zahl der aufgrund von Desertion eingeleiteten Gerichtsverfahren belaufe sich inzwischen auf mehr als 250.000.[9] In der Ukraine nehmen die Proteste gegen Zwangsrekrutierungen, bei denen Männer gewaltsam an die Front verschleppt werden, zu.[10]


    Immer weniger Kriegsbefürworter

    Parallel schwindet in der ukrainischen Bevölkerung die Zustimmung zum Krieg. Bereits im August hatte eine Umfrage ergeben, dass nur noch 24 Prozent der Bevölkerung der Meinung waren, die Ukraine solle den Krieg bis zum erhofften Sieg fortsetzen. 69 Prozent hingegen befürworteten Verhandlungen mit dem Ziel, den Krieg so rasch wie möglich zu beenden.[11] Aktuell kommt eine schnell steigende Ablehnung gegenüber der Amtsführung von Präsident Wolodymyr Selenskyj hinzu. Ursache ist der jüngste Korruptionsskandal, der mit Timur Minditsch auch einen von Selenskyjs engsten Mitarbeitern betrifft. Dieser bringt nicht mehr nur die ukrainische Opposition gegen Selenskyj auf, sondern auch eine Reihe Abgeordnete der Regierungsfraktion „Diener des Volkes“ im Parlament, die mit ihrem Austritt droht. Die Regierung unter Selenskyj verfügte dann über keine Mehrheit mehr. Die ursprünglich für diese Woche geplante zweite Lesung des Staatshaushalts musste aufgrund des Streits bereits auf Dezember verschoben werden.[12] Nach Berichten ist die Zustimmung zu Selenskyj in der Bevölkerung aufgrund des Korruptionsskandals dramatisch um gut 40 Prozentpunkte abgestürzt und liegt nun bei weniger als 20 Prozent.[13]


    Wer Kriege verliert

    Ungerührt von der Entwicklung halten die EU und fast alle ihrer Mitgliedstaaten an ihrer Unterstützung für Selenskyj und vor allem der Forderung, den Krieg weiterzuführen, fest. In der vergangenen Woche erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas: „Kriege werden von denen verloren, denen zuerst das Geld oder die Soldaten ausgehen.“[14] Damit das Geld nicht Kiew, sondern Moskau ausgehe, führe Brüssel seine massive finanzielle Unterstützung für die Ukraine fort, während es seine Sanktionen gegen Moskau stetig ausweite, erklärte Kallas. Zu der Frage, was es bedeutet, sollten der Ukraine wirklich die Soldaten „ausgehen“, äußerte sie sich nicht.


    Nicht zum Waffenstillstand bereit

    Der aktuelle US-amerikanisch-russische Waffenstillstandsplan wiederum stößt in Berlin auf Ablehnung. Kanzleramtschef Thorsten Frei nannte die Berichte über den Plan „verstörend“; sollte Russland „Kriegsziele erreichen“, die es „auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat“, wäre dies „nicht akzeptabel“. Vorsichtiger äußerte sich Außenminister Johann Wadephul: Er erklärte, er begrüße jede Waffenstillstandsinitiative, wünsche aber eine Einbeziehung der Staaten Europas.[15] Der CDU-Außen- und Militärpolitiker Roderich Kiesewetter hingegen stufte den Plan als „sinnlos“ ein und forderte stattdessen einen „Siegesplan“ für die Ukraine. Dazu sei nicht nur die Lieferung von Marschflugkörpern des Modells Taurus erforderlich, sondern auch die unmittelbare Übernahme der „Flugabwehr über der Westukraine“ mit einer „Koalition der Willigen“.[16] Damit träte die Bundesrepublik aktiv in die Kampfhandlungen in der Ukraine und damit in den Krieg ein.

     

    [1] Barak Ravid, Dave Lawler: Scoop: U.S. secretly drafting new plan to end Ukraine war. axios.com 19.11.2025.

    [2] Christopher Miller, Anastasia Stognei, Amy Mackinnon: US and Russian officials draft new peace plan for Ukraine. ft.com 19.11.2025.

    [3] Barak Ravid: Scoop: Trump plan asks Ukraine to cede additional territory for security guarantee. axios.com 19.11.2025.

    [4] S. dazu Gefährliche Sicherheitsgarantien.

    [5] Christopher Miller, Anastasia Stognei, Amy Mackinnon: US and Russian officials draft new peace plan for Ukraine. ft.com 19.11.2025.

    [6] Oliver Imhof: „Die ukrainischen Streitkräfte schrumpfen, und die Front ist sehr ausgedünnt“. spiegel.de 05.11.2025.

    [7] Reinhard Lauterbach: Vormarsch im Nebel. junge Welt 17.11.2025.

    [8] Oliver Imhof: „Die ukrainischen Streitkräfte schrumpfen, und die Front ist sehr ausgedünnt“. spiegel.de 05.11.2025.

    [9] Yuliia Taradiuk: Over 250,000 desertion, AWOL cases opened since 2022, prosecutors say. kyivindependent.com 26.08.2025.

    [10] Ian Proud: Ukraine’s ‘Busification’ – forced conscription – is the tip of the iceberg. responsiblestatecraft.org 04.11.2025. Eine Vielzahl an Fällen von Zwangsrekrutierungen ist dokumentiert – einschließlich Videos – auf busification.org.

    [11] Ukrainian Support for War Effort Collapses. news.gallup.com 07.08.2025.

    [12] Nach Korruptionsskandal steigt Druck auf Selenskyj. Frankfurter Allgemeine Zeitung 19.11.2025.

    [13] Josh Rudolph, Olena Prokopenko, Valeriia Ivanova: Yermak Must Go: Zelenskyy’s Anti-Corruption Test. gmfus.org 18.11.2025.

    [14] European Group of Five (E5): Press remarks by the High Representative Kaja Kallas following the meeting. eeas.europa.eu 14.11.2025.

    [15] Sven Lemkemeyer: „Verstörend“, „Kapitulationsplan“, „inakzeptabel“: Das sind die wichtigsten Reaktionen auf den Ukraine-Friedensplan. Tagesspiegel.de 20.11.2025.

    [16] Simon Schröder: „Kapitulieren kann die Ukraine alleine“: Experten zerreißen Trumps Hinterzimmer-Deal mit Putin. merkur.de 20.11.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10206


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    21.11.2025

    Industrie   Wie Dark Factories die globale Ordnung verändern werden

    makronom.de, vom 20. November 2025,  THOMAS BONSCHAB,  Weltwirtschaft,

    Vollständig automatisierte Produktionsstätten sind dabei, die Entwicklungspfade von ganzen Volkswirtschaften zu verändern – und stellen die klassische internationale Arbeitsteilung in Frage. Ein Beitrag von Thomas Bonschab.


    Bild: Yuyeung Lau via Unsplash


    Der Begriff „Dark Factory“ ist in Deutschland nicht besonders bekannt – auch wenn solche Fabriken eigentlich hierzulande hätten erfunden werden müssen. In China hingegen sind sie in aller Munde. Es handelt sich dabei um Produktionsstätten, die so vollständig automatisiert sind, dass keine bzw. kaum noch Menschen an den Linien benötigt werden. Man kann also wortwörtlich „das Licht ausmachen“ und Klimaanlagen abschalten. Roboterzellen, autonome Transportsysteme, KI-gestützte Qualitätskontrollen und Fehlerbehebungen, digitale Zwillinge und vernetzte Sensorik bilden das technische Fundament. Dadurch entstehen Produktionsumgebungen, die rund um die Uhr laufen können – ohne Schichtwechsel, ohne Pausen, ohne Beleuchtung.

    Deutschland war und ist ein Land der Robotik. Mit etwa 430 Robotern pro 10.000 Beschäftigten liegt es aber gerade (noch) in der Spitzengruppe. Südkorea weist eine Dichte von mehr als 1.000 auf, Singapur von 770, gefolgt von China mit 470. Relativ betrachtet fällt Deutschland Jahr für Jahr zurück. Bezeichnend ist auch, dass das Weltwirtschaftsforum mit seiner Auszeichnung von „Global Lighthouses“ in der Liste der besten zwölf Konzerne stolze sieben aus China aufführt, aber keinen aus Deutschland. Ausgezeichnet werden in dem Ranking Pioniere der nächsten grünen Produktionslogik, also Konzerne, die Automatisierung, Datenanalyse und Energietechnik integrieren.

    Von Relevanz ist nicht nur, wie Energie im Produktionsprozess eingespart werden kann, sondern auch mit welcher Energie die Produktionsstätten beliefert werden. Und hier spielt China ebenfalls eine Pionierrolle. Die Financial Times weist bereits seit einiger Zeit darauf hin, dass China sich auf dem Weg befindet, der weltweit erste „Elektrostaat“ zu werden.

    Auch wenn bislang in China noch ein Energiemix zu finden ist, in dem sogar der CO2-schädliche Kohleabbau eine relevante Rolle spielt – der technologische Pfad weist gleichwohl in eine andere Richtung. Ein immer größerer Anteil der Energie für Industrieanlagen wird aus Strom erzeugt, der als „grün“ bezeichnet werden kann. In China sind derzeit 42 Ultrahochspannungsleitungen in Betrieb (etwa 80% der weltweit vorhandenen UHV-Leitungen). Diese transportieren aus Sonne, Wind und Wasser gewonnene Energie mit minimalem Verlust aus dem Westen des Landes in die mehrere Tausend Kilometer entfernten Industriezentren im Osten. Damit handelt es sich um eine ursprünglich deutsche Technologie, die China über einen langen Zeitraum hinweg konsequent weiterentwickelt und in die eigene Infrastruktur eingebunden hat.

    Die Dynamik zeigt sich auch daran, dass China im ersten Halbjahr 2025 laut Regierungsangaben Kraftwerkskapazitäten von 290 Gigawatt installierte, knapp 90% davon erneuerbar. Das ist mehr, als Deutschland insgesamt an erneuerbaren Energien installiert hat. Die Bundesrepublik kam Ende 2024 laut Bundesnetzagentur insgesamt auf 190 Gigawatt. Das zeigt die Dimension der chinesischen Vorhaben. Bis 2035 möchte China die Kapazität auf 3.600 Gigawatt steigern – das Sechsfache des Niveaus von 2020.

    Dark Factories können Entwicklungspfade von Volkswirtschaften verändern

    Die ökonomischen Folgen der Koppelung von Dark Factories mit günstiger und grüner Energieeinspeisung reichen weit über Fabrikhallen hinaus – sie betreffen den gesamten Entwicklungspfad von Volkswirtschaften, egal ob in Industrie- oder in Entwicklungsländern: Handelsmuster, Arbeitsmärkte, die Verbreitung digitaler Normen und die Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige Energiepolitik.

    Dark Factories haben im Idealfall eine Anlagenauslastung von 24 Stunden am Tag. Stillstände verschwinden oder sinken massiv, Ausschuss wird durch KI-Inspektion reduziert. Es geht in Richtung einer nahezu fehlerfreien Produktion, die von menschlicher Hand nicht geleistet werden könnte. Man hat also:


    • geringere Stückkosten, weil variable Lohnkosten und Ausschuss sinken,
    • höhere Qualität, weil Mess- und Prüfprozesse automatisiert und lückenlos sind,
    • konstante Lieferfähigkeit, weil Schichtmodelle und Personalengpässe keine oder kaum eine Rolle spielen.


    Die Einsparpotenziale von Dark Factories sind regional verschieden, und es existiert eine Vielzahl von teils sehr unterschiedlichen Schätzungen, die sich in der Tendenz aber einig sind: In Hochlohnländern dürften die Lohnkosten-Einsparungen mindestens 30% betragen (wahrscheinlich mehr), die Ausbringung pro Anlage zwischen 20 – 30% steigen, die Fehlerquote in der Präzisionsbearbeitung um 80 – 90% sinken und die Effizienz in der Flächennutzung um 20% anwachsen. Wenn man dies mit den vorhandenen Energiekosten für die Industrieproduktion korreliert, wird das Gesamtbild zumindest für Industriestandorte wie Deutschland beinahe dramatisch. In den USA werden derzeit etwa 8 ct/kWh abgerufen, in China 8,5 ct/kWh (Tendenz schnell fallend und zudem im grünen Bereich), in Deutschland fast 17,9 ct/kWh (ohne Entlastungen, wie sie künftig z.B. für den Stahlsektor vorgesehen sind).

    Es ist offensichtlich, dass sich an solchen verbundenen Entwicklungen die globale Wettbewerbsfähigkeit von Standorten entscheiden wird. Die alte Formel, dass Massenproduktion keine Qualität erstellen kann, wird zunehmend obsolet. Besonders in Branchen mit großen Standardvolumina – z. B. Batterien, Elektronik, Metallteile, Sanitärtechnik, Haushaltsgeräte – sind hochautomatisierte Werke nicht nur kosten-, sondern auch qualitätsseitig konkurrenzfähig. Der Punkt geht schon heute an China und erzeugt globalen Preisdruck. Länder oder Unternehmen, die den Automatisierungsgrad nicht erhöhen, geraten in eine defensive Position. Sie müssen höhere Löhne, hohe Energiekosten und teure Lieferketten kompensieren, was zunehmend schwer wird.

    Implikationen für die deutsche Außen- und Wirtschaftspolitik

    Selbst für Industrieländer wie Deutschland ist nicht klar, wie man sich diesen Herausforderungen am besten stellen sollte. Voraussichtlich werden sich die herkömmlichen Vorstellungen einer globalen Arbeitsteilung schnell verändern. Wenn der Geist aus der Flasche ist und vollautomatisierte Produktionslinien verbunden mit günstigen grünen Energiekosten den Standard setzen, müssen alle Länder sich der neuen Konkurrenz stellen und neue Strategien verfolgen.

    China und die USA sind derzeit die eigentlichen Wettbewerber um die Vorherrschaft im Zuge der „kreativen Zerstörung“ (Joseph Alois Schumpeter), wenn es darum geht, große Cluster mit standardisierten Hochvolumenprodukten aufzubauen. Deutschland und Europa insgesamt sind im Hintertreffen, weil sie sich durch ein problematisches Verständnis von bürokratischer Regulierung und zu geringe Investitionen in die eigene Infrastruktur selbst blockieren. Wie will man gegen ein wirtschaftliches Kraftzentrum wie der Greater Bay Area – die Wirtschaftsregion im Süden Chinas in der Provinz Guangdong um Hongkong, Shenzhen, Guangzhou – konkurrieren, das über massive Investitionen Skaleneffekte in der Produktion aufgebaut hat und über eine quasi lückenlose sogenannte „upstream and downstream supply chain“ verfügt, und die sich weder um Zuliefernetzwerke noch um den Verkauf ernsthaft Sorgen machen muss?

    Aussichtsreicher ist eher der Aufbau regionaler, stark automatisierter Fertigungsstätten direkt in den Absatzmärkten – oft mittelgroß, flexibel, kundennah. Hier verfügt die EU als größter Markt der Welt über komparative Vorteile. So kann den Hürden von Lieferzeit oder Zollrisiken entgegengewirkt werden. In jedem Fall verlangt die neue Geografie der Produktion ein schnelles Umschalten, das sich nicht vor die Schrotflinte des Großkonflikts zwischen den USA und China spannen lässt.

    Deutschland und Europa haben gute Voraussetzungen, um im Wettbewerb mit China und den USA zumindest nicht abgeschlagen zu werden. Dark Factories bedeuten nicht einfach „keine Menschen mehr“. Menschen werden nur anders gebraucht: als Robotik-Spezialisten, Instandhaltungs- und Automatisierungsingenieure, als Datenanalysten, IT- Sicherheitsfachkräfte, als Produktionsplaner für KI-gestützte Abläufe und vieles mehr. Aus- und Weiterbildung in diesen Bereichen im Verbund mit der Wirtschaft ist ein Schlüssel zum Erfolg. Die halbe Welt bewundert Deutschland für genau diese Fähigkeiten.

    Von zentraler Bedeutung wäre auch ein verstärkter Dialog mit den USA und China über Normen. Nicht die moralischen Normen, mit denen die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik seit Jahren durch die Welt reist. Die Welt der Dark Factories ist nicht nur Hardware, sondern vor allem Software: Sensorprotokolle, Datenmodelle, KI-Engines, 5G-Netze, Standards für Robotersicherheit. Wer diese Standards setzt – egal ob Europa, USA oder China – prägt die Exportchancen der eigenen Anbieter und schafft Pfadabhängigkeiten. China sucht den Dialog und will gemeinsame Leitfäden für intelligente Fertigung aufbauen. Das mag strategisch nicht uneigennützig sein, aber die Erwartung ist nicht, dass Deutschland und Europa die Vorstellungen aus China kritiklos annehmen. Insofern ist unverständlich, dass besonders die deutsche Politik sich einem offenen Dialog bislang kaum stellt.

    Implikationen für Entwicklungsländer

    Dark Factories stellen die klassische internationale Arbeitsteilung in Frage. Länder, wie etwa Äthiopien oder Bangladesch hofften lange Zeit, ihren industriellen Aufstieg durch ihren Lohnvorteil in arbeitsintensiven Industrien (Textilien, Elektronikmontage, einfache Metallbearbeitung) zu ermöglichen und wurden darin durch die internationale Entwicklungszusammenarbeit (EZ) in Form von Regierungsberatung und beruflichen Begleitmaßnahmen etc. bestärkt. Dark Factories stellen diese Strategie in Frage – denn selbst bei Monatslöhnen von 30 US-Dollar sind solche Produktionen auf Dauer kaum noch konkurrenzfähig.

    Noch ist der Geist der Dark Factories nicht aus der Flasche, aber ein „Überspringen“ des arbeitsintensiven Stadiums scheint unausweichlich. Gerade in Bangladesch, Tunesien oder Vietnam, die die Weltmärkte mit Textilien und Elektronikprodukten, Möbeln und Pharmazeutika beliefern, wird diese Herausforderung für die industrielle Entwicklung genau beobachtet. Sie setzen alles in Bewegung, um im Wettbewerb mitzuhalten, auch durch automatisierte Produktion. Länder, die sich wie Äthiopien oder Kamerun weiter im bisherigen Modell industrialisieren wollen, sind dem Konkurrenzdruck aus den Dark Factories ausgesetzt – und werden ihm kaum gewachsen sein.

    Möglicherweise kann die deutsche Wirtschaft in Entwicklungsländern gemeinsam mit lokalen Unternehmen kleinere, aber gewinnbringende flexible Dark-Factory-Einheiten zur Bedienung lokaler Nachfrage aufbauen, etwa in der Medizintechnik, Elektronikreparatur oder Agrar-Verarbeitung. Oder auch digitale Produktionsplattformen, die Eigentum an Daten, Software-Updates, Ersatzteile und Wartung herstellen und damit die digitale Abhängigkeit der Länder reduzieren.

    Fazit

    Dark Factories sind keine Industrierevolution, sondern das Produkt einer industriellen Revolution, die durch den atemberaubenden Aufstieg der Künstliche Intelligenz entstanden ist. Dennoch: Verbunden mit der Bereitstellung günstiger grüner Energie und den hohen Einsparungspotenzialen in der Produktion werden sie auch in Deutschland und den Entwicklungsländern entstehen.

    Deutschland sollte mit seiner Ingenieurskultur und seinem Fokus auf Qualität und Effizienz eigentlich ein Vorreiter bei der Implementierung von Dark Factory-Konzepten sein – ist es aber nicht, zumindest nicht im Vergleich mit China und den USA. Gleichwohl sollte nicht außer Acht bleiben, dass es in Deutschland hochinteressante Ansätze von Siemens, Bosch, MBDA, Trumpf und anderen Firmen gibt, die sehr weit sind. Man gewinnt manchmal den Eindruck, dass andere Länder das besser erkennen als wir selbst.

     

    Zum Autor:

    Thomas Bonschab ist Gründer und Managing Director des TiNC International. Zudem betreibt er gemeinsam mit Robert Kappel den Blog Weltneuvermessung, wo dieser Beitrag zuerst in einer früheren Form erschienen ist.


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    Wie Dark Factories die globale Ordnung verändern werden

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    21.11.2025

    Der Trump-Entwurf zum Friedensplan in der Ukraine!

    Screenshot_2025_11_21_at_09_50_58_Der_Trump_Entwurf_zum_Friedensplan_in_der_Ukraine_

    neopresse.com, 21. November 2025, Von: NEOPresse, Themen:

    Ein durchgesickerter Entwurf zu einem möglichen Friedensplan der US-Regierung unter Präsident Donald Trump sorgt international für Diskussionen. Das Dokument, das nach Angaben aus dem Umfeld des Weißen Hauses 28 Punkte umfasst, beschreibt mögliche Rahmenbedingungen für eine politische Lösung des Ukrainekriegs. Die Vorschläge enthalten weitreichende Änderungen für die sicherheitspolitische Ordnung Europas und würden sowohl die Ukraine als auch Russland betreffen.

    Nach dem Entwurf soll die Ukraine künftig keine Mitgliedschaft in der NATO anstreben können. Zudem sehen die Papiere territoriale Anpassungen vor. Die Halbinsel Krim sowie die Regionen Donezk und Luhansk würden demnach als russisch kontrollierte Gebiete anerkannt. In den Regionen Cherson und Saporischschja würde die bestehende Frontlinie als Grundlage für eine dauerhafte Trennung fungieren. Ergänzend dazu nennt das Dokument eine Begrenzung der ukrainischen Streitkräfte auf eine bestimmte Größe.

    Parallel dazu sieht der Entwurf vor, dass Russland in die Gruppe der G8-Staaten zurückkehren könnte. Weiterhin soll die Ukraine einen Anteil an der Energieproduktion des Kernkraftwerks Saporischschja erhalten, obwohl sich die Anlage gegenwärtig unter russischer Kontrolle befindet. Für die Ukraine wären zudem Wahlen innerhalb von 100 Tagen nach Inkrafttreten des Plans vorgesehen.


    Neue Wahlen in der Ukraine

    Der Wiederaufbau der Ukraine soll laut dem Entwurf teilweise durch die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte finanziert werden. Die genannte Summe beläuft sich auf rund 100 Milliarden US-Dollar. Der Plan enthält darüber hinaus Vorschläge für Sicherheitsmaßnahmen, darunter eine mögliche Stationierung europäischer Flugzeuge in Polen. Konkrete Mechanismen zur langfristigen Sicherung der Ukraine bleiben jedoch offen formuliert.

    Der Entwurf wurde nach Medienberichten von Vertretern der USA und Russlands besprochen. Europäische Institutionen waren laut denselben Angaben nicht wesentlich eingebunden. Dies wirft Fragen nach der Rolle Europas in einer möglichen Verhandlungslösung auf.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor betont, keine Gebietsabtretungen akzeptieren zu wollen. Ob und wie die Ukraine auf die genannten Vorschläge reagieren könnte, bleibt unklar, da die territorialen und politischen Vorgaben erheblich von den bisherigen ukrainischen Positionen abweichen.

    Auch auf europäischer Ebene führt der Entwurf zu Diskussionen. Mehrere Beobachter weisen darauf hin, dass ein solcher Plan neben der territorialen Neuordnung auch eine Neubewertung der Beziehungen zu Russland und eine Änderung bestehender Sanktionspolitiken nach sich ziehen könnte. Welche Position europäische Regierungen dazu einnehmen würden, ist derzeit nicht eindeutig erkennbar.


    Info: https://www.neopresse.com/politik/der-trump-entwurf-zum-friedensplan-in-der-ukraine/?source=ENL


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    21.11.2025

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    21.11.2025

    Ukraine: Es gibt doch einen EU-Plan – er zeugt von Realitätsverlust

    lostineu.eu, 21. November 2025

    Die USA haben einen neuen Friedensplan für die Ukraine, den sie offenbar ohne die EU durchsetzen wollen. Die EU-Außenbeauftragte Kallas wehrt sich – mit einem verblüffenden Gegenvorschlag.

    “Wir haben einen klaren Plan”, sagte Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister am Donnerstag in Brüssel. “Erstens: Russland schwächen. Zweitens: die Ukraine unterstützen.”

    Die Frau meint das ernst – denn gleich darauf kündigte sie härtere Maßnahmen gegen die sog. “Schattenflotte” Russlands sowie die Vorbereitung neuer Sanktionen an.

    Das Problem: Kallas simpler “Plan” hat noch nie funktioniert. Die EU versucht schon seit Beginn des Krieges 2022, Russland zu schwächen und die Ukraine zu stärken – ohne Erfolg.

    Russland ist stärker geworden

    Im Ergebnis ist Russland wirtschaftlich und militärisch stärker geworden, die Ukraine und die EU schwächer. Und die Idee, Russland durch Druck an den Verhandlungstisch zu zwingen, hat auch nicht verfangen.

    Wie auch? EUropäer und Russen agieren nicht auf Augenhöhe, das können nur die Amerikaner. Außerdem hat die EU alle Beziehungen zu Russland abgebrochen – im Gegensatz zu US-Präsident Trump, der einen Deal sucht.

    Summa summarum zeugt Kallas’ “Plan” von einem totalen Realitätsverlust. Sie hat nicht nur völlig falsche Vorstellungen von Außenpolitik. Sie weiß nicht einmal, was in den USA vor sich geht – und wird nun von Trump übergangen…

    Siehe auch “Friedensplan für die Ukraine: die EU ist schon wieder dagegen”

    17 Comments

    1. Monika
      21. November 2025 @ 11:27

      Nach dem Krieg wird es leider ungemütlich …
      Stef, ich teile ihre Einschätzung, bin aber überzeugt, dass ein Nichtende des Kriegs für Deutschland im Besonderen noch viel ungemütlicher wird. Jeder zusätzliche Kriegstag und jede “Hilfs”lieferung an die Ukraine macht die Sache nur noch schlimmer.

    Antworten

  • Andreas Mathys
    21. November 2025 @ 11:04

    Die EU ist ja im freien Fall. Nicht verwunderlich mit solch incompetenten Leuten, insbesondere Von der Leyen und Kallas. Eine Lektion für sie wären die Reden vor dem EU-
    Parlament der Koryphäen Jeffrey Sachs und John Mearsheimer gewesen. Man hätte die ganze Kommission zwingen müssen, ihnen zuzuhören.

    Antworten

  • european
    21. November 2025 @ 10:50

    Wolfgang Munchau von eurointelligence.com bringt es in seinem aktuellen tweet sehr gut auf den Punkt:

    https://x.com/EuroBriefing/status/1991782209196286206

    “Europeans are horrified whenever the Americans and the Russians talk about Ukraine. In our lead story this morning we argue that the EU will want to frustrate a peace deal for three reasons: Peace would be more expensive for them than war. Divisions would emerge about EU enlargement and the EU budget; and they will have to accelerate their own military investments. Additionally, a peace deal would also torpodo their clever scheme to sequester Russian assets.”

    Yepp. Kurz und prägnant. Die EUropäer haben ein ureigenes Interesse, diesen Krieg nicht zu beenden.

    Antworten

  • Arthur Dent
    21. November 2025 @ 10:45

    So ist das, wenn man mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen ist. Dann muss man nicht nachdenken und sich nicht anstrengen. Wünsche äußert man beim Universum und schwupps…
    In den letzten 10 oder 15 Jahren haben Politiker nichts für die Mehrheit der Menschen getan, in der EU schon gar nicht, Politik diente nur der Pflege eigener Befindlichkeiten und der eigenen Karriere.

    Antworten

  • Helmut Höft
    21. November 2025 @ 10:21

    Da ist der Plan von Mr. DJ Trump & Mr. Put’ns Plan viel besser: Die Ukraine kapituliert, die Restukraine darf (besser: will und muss) in die €U. Dies wird ihr zweifellos gelingen und von der regierenden Politniki in Berlin, Brüssel, London, Paris, Rom … unterstützt – um das endgültige Ende der €U in kurzer Zeit zu garantieren!

    Wenn die Ukraine für sich selbst schon eine untragebare Last ist – Sprachenkonflikt, Nazis & rückwärtsgewandt Nationalisten, Oligarchen und Korruption … – und dann rein in die €U, der Endsieg für die USA und RUS ist garantiert!

    Wie sagte Boris Seelig noch, damals? „No time for negotiations, time for victory!“ Dann victorisiert mal schön!

    Antworten

    • Hansjörg Sachs
      21. November 2025 @ 12:13

      “Wenn die Ukraine für sich selbst schon eine untragbare Last ist”.
      Nicht nur das, sondern das, was wertvoll ist haben sich ausländische Investoren v.a. aus der USA bereits unter den Nagel gerissen bzw. von Trump reißen lassen. Das Land ist wüst und leer, wenn ich das richtig sehe.

      Antworten

  • european
    21. November 2025 @ 10:07

    Nachdem, was bisher online zu lesen ist, beinhaltet der Plan auch Wahlen innerhalb der nächsten 100 Tage in der Ukraine. Das wäre dann das Ende von Selenskyj, denn die Bevölkerung will, dass der Krieg beendet wird. Es ist genug Blut geflossen für nichts.

    https://infolight.in.ua/en/2024/12/10/more-than-80-of-ukrainians-are-ready-for-elections-despite-martial-law-survey/

    Diese Umfrage stammt aus dem Dezember 24. Eine demokratische Wahl wäre das Ende Selenskyjs und damit dieser unsäglichen Politik. Heute sieht es so aus, wie eine US-Umfrage zeigt

    https://zn.ua/ukr/UKRAINE/za-zaluzhnoho-i-budanova-u-druhomu-turi-hotovi-proholosuvati-bilshe-ukrajintsiv-nizh-za-zelenskoho-opituvannja.html

    Favorit scheint wohl Zaluzhny zu sein.

    Sehr aufschlussreich ist auch der letzte Abschnitt:

    „We will remind, according to the KMIS survey, 71% of Ukrainians believe that during the full-scale invasion the level of corruption in the country has increased. This opinion is shared even by the majority of Zelenskyi’s supporters.“

    Antworten

  • Josef Berchtold
    21. November 2025 @ 09:39

    Die Ukraine sollte noch weit mehr Öl-Industrie in Putins-Diktatur -Reich beschädigen, dann käme vermutlich schneller Bewegung in die Friedensdiskussion.
    Auch weit mehr Strom-Umspannwerke, nahe der Rüstungsbetriebe zerstören.

    Antworten

    • Herbert
      21. November 2025 @ 12:18

      Lieber Josef, was glaubst du wäre die Reaktion Russlands? Vielleicht der von den Hardlinern geforderte Beendigungsschlag? Und dann gegen wen?
      Hat die €U nicht ständig behauptet im Krieg mit Russland zu sein?
      Möglicherweise sind die Zieldaten der Kriegstreiber in der Koalition der
      Irrsinnigen längst in die Hypersonic Missiles eingespeist.

      Antworten

    • KK
      21. November 2025 @ 12:32

      Ja, und mehr internationale Pipelines – und vor allem anderen möglichst viele strategische Atomstützpunkte, damit der Westen endlich Russland angreifen kann, nicht wahr?

      Antworten

  • Erneuerung
    21. November 2025 @ 08:48

    Der US-Ru-Plan wurde z.B. auch im Springerblatt „Welt“ veröffentlich, was bemerkenswert ist. Aus meiner, durch jahrzehntelange Beobachtung entstandenen, Sicht, wäre der Plan ein guter Kompromiss. Ich wünsche den beiden Großmächten, dass sie den Plan, sehr zum Wohle aller Europäer, durchsetzen. Dabei betrachte ich gemäß meines Schulwissens Europa als Gebiet zwischen Atlantik und Ural. Möglicherweise ist das in den Köpfen von vdL, Merz und besonders Kallas anders, aber die Bildungslücken sind ja bekannt. Sollte dieser Plan wegen der EU-Granden und Banderas scheitern, so wird auch die EU scheitern und die Ukraine erst recht. Die EU wäre gut beraten, die Himmelhunde Kallas &Co an die Leine zu nehmen und eine konstruktive Zurabeit zu diesem Plan leisten, also ggf. bei einzelnen Punkten „Verbesserungen“ vorschlagen, damit sie überhaupt noch mit einem Gesicht aus der Sache rauskommt.

    Antworten

    • KK
      21. November 2025 @ 12:30

      “Die EU wäre gut beraten, die Himmelhunde Kallas &Co an die Leine zu nehmen…”

      Problem: Die “EU” besteht fast ausschliesslich aus solchen “Himmelhunden” und müsste sich somit selbst “an die Leine nehmen”… doch wer hat schon ein mal einen Rottweiler bei so etwas beobachtet?

      Antworten

  • Michael
    21. November 2025 @ 07:29

    Richtig, vor lauter alternativer Wahrheiten ist unerträglichen Personalien wie Kallas, Wadephul, etc. die Wirklichkeit abhanden gekommen! Diese Wahrheit wird Kallas & Co. hoffentlich demnächst zu Fall bringen!

    Antworten

    • Michael
      21. November 2025 @ 08:29

      Nach weiterer Lektüre auch des Trump‘schen 28 Punkte Plans und Reaktionen der ideologischen Wirrköpfe in Europa, Brüssel, Berlin, Kiew, etc. scheint mir alles überzeugend auf eine Diktatkapitulation hinauszulaufen !

      Antworten

  • Stef
    21. November 2025 @ 07:20

    Ich finde nicht, dass Kallas keinen Plan hat. Bisher haben es die EU und an vorderster Front vdL und Kallas durchaus verstanden, jeden Ansatz zu einem Prozess Richtung Frieden wirksam zu verhindern. Nicht dass die USA unter Trump viel Sympathie für die EU und ihre Spitzenvertreter übrig hätten. Wenn diese sich aber auf die Hinterbeine stellen und gleichzeitig den USA bis zur völligen Selbstaufgabe in allen anderen Fragen entgegenkommen, dann kann dem die USA offensichtlich nur schwer widerstehen. Es ist ja hinreichen klar, dass die ganzen europäischen Unterwerfungsgeschenke unter der Bedingung stehen, dass die USA den Eruopäern möglichst ein Ende dieses Krieges erspart. Das klingt nach sehr wirkungsvollem und planvollem Vorgehen.

    Denn eines ist allen Beteiligten sonnenklar: Nach dem Krieg wird die EU auseinanderdriften. Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie dann zerfällt. Aber die Mittel, um sie zusammenzuhalten werden dann drastischer und totalitärer. Die Mittel werden dafür schon heute vorbereitet, siehe die aktuellen autoritären EU-Maßnahmen. Auch das ist Teil eines sehr vorausschauenden Vorgehens.

    All das wird dazu führen, dass die Beteiligten im inneren Auseinanderdriften. Die EU-Länder untereinander. Und die jeweilige Bevölkerung gegenüber ihren Regierungen und der EU. Nach dem Krieg wird es leider ungemütlich in Europa, dann werden wir die von Kallas und unseren anderen regierungsverantwortlichen aufgehäuften Rechnungen zu begleichen haben. Und wir werden mit ansehen müssen, dass die dafür verantwortlichen Politiker dafür selbst nicht aufkommen müssen. UNd ich persönlich glaube, dass auch das zwar nicht unbedingt gewollt, aber durchaus eingepreist ist.

    Antworten

    • Eric Bonse
      21. November 2025 @ 11:41

      Richtig ist, daß es viele europäische Störmanöver gab. Richtig ist aber auch, daß die EU den Krieg nicht alleine weiterführen kann.
      Mit “kein Plan” meine ich vor allem die fehlenden Strategie. sie zeigt sich u.a. daran, daß Kallas, Wadephul und Co. immer wieder als “Anwälte” der Ukraine auftreten und Selenskyj hinterherlaufen – so auch jetzt wieder.
      Zitat W: “Wir wollen dafür sorgen, dass die Ukraine aus einer starken Verhandlungsposition über diese Punkte sprechen kann.” Die Regierung in Kiew müsse letztlich entscheiden, welche Kompromisse sie eingehen wolle. “Wir sind hier nicht Schiedsrichter, aber wir sind Anwalt der Ukraine, denn die Ukraine verteidigt ihre Freiheit und die Freiheit Europas.” (Quelle: n-tv)

      Antworten

  • KK
    21. November 2025 @ 04:27

    Tja, Frau Kallas:
    „Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.“
    (John Lennon)

    Antworten

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    Schengen war gestern – bald gilt Vorfahrt für Panzer


    lostineu.eu, vom 20. November 2025

    Schengen wird mehr und mehr eingeschränkt. Freie Fahrt für freie Bürger – das gilt in Deutschland und vielen anderen EU-Ländern längst nicht mehr. Grenzkontrollen haben den Schengenraum nach und nach durchlöchert, die EU-Kommission tut nichts dagegen.

    Umso mehr Eifer legt die von-der- Leyen-Behörde daran, das “militärische Schengen” voranzutreiben. Sie zielt darauf ab, “schneller, sicherer und besser koordiniert” Truppen und militärische Ausrüstung nach Osteuropa zu bewegen. Schengen soll kriegstüchtig werden, könnte man sagen.

    Man wolle keinen Krieg, sondern Krieg verhindern, wiegelt Verkehrs-Kommissar Tzitzikostas ab. Dafür müsse man sich auf den Ernstfall vorbereiten. Allerdings sind die neuen Planungen so angelegt, daß sie nicht nur einen Krieg, sondern gleich den 3. Weltkrieg befürchten lassen.

    100 Mrd. für Panzer-Straßen?

    Es geht nämlich nicht nur darum, den Transit von Panzern und anderem schweren Militärgerät zu erleichtern  und Genehmigungs-Verfahren zu beschleunigen. Es geht darum, die zivile Infrastruktur bis 2027 auf einen Aufmarsch der Nato-Truppen an der Ostfront zu Russland vorzubereiten.

    Hoch belastbare Panzer-Straßen und extrem tragfähige Eisenbahnbrücken für Militärtransporte: Das sieht der neue Gesetzentwurf aus Brüssel vor. Nach Angaben von Tzitzikostas wurden bereits 500 Nadelöhre identifiziert, deren Beseitigung rund 100 Mrd. Euro kosten dürfte.

    Wo diese Engpässe liegen und wie die geplanten neuen “Korridore” für den Kriegseinsatz aussehen, wollte er nicht verraten. Dies sei geheim. Klar ist aber schon jetzt, daß Schengen vor allem in Deutschland “kriegstüchtig” werden soll. Denn alle Wege nach Osten führen durch die Bundesrepublik.

    Weiterlesen hier (Paywall)

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    1 Comment

    1. KK
      20. November 2025 @ 19:10

      Ich gewähre Panzern immer Vorfahrt – alles andere wäre dumm! Ich hab nämlich als Kind die Folge “Der 7. Sinn” gesehen, wo gezeigt wurde, was sonst passiert… ????

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    Französischer General: “Wir müssen akzeptieren, unsere Kinder zu verlieren”


    lostineu.eu, vom 20. November 2025

    Skandal in Frankreich: Der ranghöchste General hat die Franzosen aufgefordert, sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten und zu akzeptieren, “dass wir unsere Kinder verlieren”.

    In einer Rede vor Bürgermeistern hat Generalstabschef Mandon gefordert, daß die Franzosen in einem Krieg gegen Russland wirtschaftliche Opfer bringen und es “akzeptieren müssten, ihre Kinder zu verlieren”.

    Damit hat der General einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Er schlägt weit über Paris hinaus hohe Wellen – denn Mandon folgt derselben Doktrin wie Verteidigungsminister Pistorius: in drei bis vier Jahren könne es Krieg geben.

    Verteidigungsministerin Vautrin nahm ihren General in Schutz. Es sei “völlig legitim”, daß er sich über die Bedrohungslage äußere, sagte sie laut “Le Monde”. Das sei schließlich sein Job – und er wisse, daß die jungen Soldaten im Dienst der Nation ihr Leben riskierten.

    Macron spielt mit dem Feuer

    Allerdings ist es etwas völlig anderes, ob man allgemein vom Wehrdienst spricht oder zu Opferbereitschaft im Krieg gegen Russland auffordert. Noch dazu in einem Land, das wie Frankreich tausende Kilometer von der Front entfernt ist.

    Zudem spielt Frankreich selbst mit dem Feuer. Präsident Macron hat der Ukraine nicht nur die Lieferung von bis zu hundert Rafale-Kampfjets zugesagt, sondern offenbar auch Unterstützung vor Ort – also im Kriegsgebiet – angeboten.

    So will die von Macron geführte “Koalition der Willigen” bei einem Waffenstillstand sofort Truppen in die Ukraine schicken. Zudem hat Außenminister Barrot den USA vorgeworfen, mit ihrem jüngsten Friedensplan zu versuchen, eine „Kapitulation“ zu erzwingen…

    Mehr zum Krieg um die Ukraine hier

    P.S. Die französische Regierung wiegelt ab: « Nos enfants n’iront pas combattre et mourir en Ukraine », a promis la porte-parole du gouvernement, Maud Bregeon. “Unsere Kinder werden nicht in der Ukraine kämpfen und sterben”. Dafür dann an der “Heimatfront”?

     

    8 Comments

    1. Helmut Höft
      21. November 2025 @ 10:08

      Der Mann hat gar nicht so Unrecht: Krieg, Asoziale Medien/Internet/Streamingdienste … falls die Kizz überhaupt soweit kommen, Beispiel: „A War Against Children? ADHD Drugs Become DeFacto Gateway for Many to Multi-Medication “Treatments” Despite Dearth of Clinical Evidence for Use“ https://www.nakedcapitalism.com/2025/11/a-war-against-children-adhd-drugs-become-defacto-gateway-for-many-to-multi-medication-treatments-despite-dearth-of-clinical-evidence-for-use.html

      „Ein Krieg gegen Kinder? ADHS-Medikamente werden für viele zum De-facto-Einstieg in „Behandlungen” mit mehreren Medikamenten, obwohl es kaum klinische Belege für ihre Wirksamkeit gibt

      Es ist schwer zu sagen, was man von den offenbar extrem hohen Diagnose- und Behandlungsraten für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei amerikanischen Kindern halten soll. Ein neuer Artikel im Wall Street Journal leistet ganze Arbeit bei dem Versuch, einer daraus resultierenden und besonders beunruhigenden Entwicklung auf den Grund zu gehen, nämlich dass Kindern, darunter auch Kindergartenkindern, ADHS-Medikamente verschrieben werden. Wenn sich diese als nicht sehr wirksam erweisen oder Nebenwirkungen hervorrufen, lautet die Reaktion allzu oft, weitere Medikamente hinzuzufügen, obwohl schon die ursprüngliche Verschreibung ein Risiko für die Entwicklung des Gehirns darstellt, insbesondere angesichts der vagen Definition dessen, was ADHS ausmacht, und des Mangels an Informationen über die Wirksamkeit und die langfristigen Auswirkungen der Anwendung bei Jugendlichen.“

    Antworten

  • Arthur Dent
    20. November 2025 @ 21:36

    Haha – wir werden Krieg führen müssen, aber es könnte sein, dass wir die Opfer sind. Müssen wir mit rechnen. Echt jetzt?

    Antworten

  • Guido B.
    20. November 2025 @ 20:16

    In Deutschland würde es keinen Sturm der Entrüstung geben. Eher ein Sturm der Begeisterung.

    Antworten

    • hg
      21. November 2025 @ 08:34

      War Napoleon nicht Franzose!? Seine Vasallen, u.a. Preussen s Soldaten kam bis Moskau, der Menschheitsverbrecher auch und dann. Das sollten Lehren genug sein, wenn man denn lernen will, offenbar nicht. Besser Frieden um fast jeden Preis. Und, Selensky kann nicht s für seine Lage, das walte Uncle Sam!

      Antworten

  • european
    20. November 2025 @ 19:39

    Solche Krisenzeiten spülen leider immer die Sich-Unterbewertet-Fühlenden an die Oberfläche. Leider bekommt auch jeder, der es will eine Plattform dazu.

    Militärs haben jahrzehntelang keine Rolle gespielt und jetzt dürfen sie – wahrscheinlich – endlich wieder schießen. In Deutschland gibt es auch so einige Exemplare und insbesondere bei einem speziellen frage ich mich immer, was der so raucht. Dieser irre Blick ist angsteinflößend.

    Gleiches gilt für unsere politischen C-E Promis, die in so ziemlich jeder Talkshow auftauchen. Vier Stühle – eine Meinung. Selbst keine Ahnung, von Bundeswehr und Zivildienst ausgemustert, blasen sie zum großen Kampf. Das generöse WIR taucht in jedem Satz auf und, selbstverständlich, würden sie heute todesmutig bei der Bundeswehr den Dienst an der Waffe schieben.

    Und die Politik kennt keinen Rückwärtsgang, weil sie alles vermasselt haben und das nicht eingestehen wollen.

    Ich hoffe, dass die Gespräche zwischen USA und Russland positiv verlaufen. Wenigstens redet man miteinander. Man wird ja bescheiden.

    Antworten

  • KK
    20. November 2025 @ 19:08

    Solche Typen gehören in den Knast! Und damit meine ich nicht nur diesen General, sondern alle Kriegstreiber!

    Antworten

  • Bogie
    20. November 2025 @ 18:51

    Schön, dass mal jemand ehrlich ist.
    Die Kinder der Armen und der Mittelschicht müssen halt geopfert werden; so wie es immer war.
    Die sogenannten Eliten „bekämpfen“ sich, indem sie die Kinder und den Wohlstand der anderen aufs Spiel setzen.
    Nichts Neues, weder im Westen noch im Osten!

    Antworten

  • Michael
    20. November 2025 @ 18:27

    Wieviele Kinder hat General Mandon? Wo haben die gedient?
    Ansonsten will ich mir die Vereinnahmung im Sinne von „unsere Kinder“verbeten haben!

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    21.11.2025

    Nachrichten von Pressenza: Eine Illusion des besseren Lebens geht zu Ende!

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 21. November 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 21.11.2025


    Eine Illusion des besseren Lebens geht zu Ende!


    Vor langen feudalen Zeiten träumte das Volk in Europa von einem kommenden Garten Eden. Bauern und Dienstleute sehnten andere Zeiten herbei. Sie bemerkten, dass die bürgerlichen Handelshäuser der Fugger und Welser dem Kaiser Geld verschafften, der in prächtigen Burgen und&hellip;

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    Schülerstreik gegen die Wehrpflicht – Gewerkschaften müssen sich solidarisieren!


    Die Regierungskoalition hat sich auf die Wiedereinführung der verpflichtenden Musterung geeinigt. Am 05. Dezember 2025 soll der Bundestag über die Änderungen am Wehrpflichtgesetz abstimmen. Verschiedene Jugendgruppen um die Kampagnen „Nein zur Wehrpflicht“ und „Komitees gegen die Wehrpflicht“ rufen daher in&hellip;

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    Maximale Gewalt im 21. Jahrhundert: Eine Anklage gegen das System


    Leben wird zerstört. Die Gewalttätigkeit der Macht hat ihren Gipfel erreicht. Das amerikanische System, das bis heute das mächtigste der Welt ist, hat beschlossen, die Arbeit eines einzelnen Unternehmers (Musk) mit 1.000.000.000.000 US-Dollar (eine Billion Dollar) für ein Jahr Arbeit zu belohnen.&hellip;

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    Billionen für die KI-Welt – mit Risiko zum Crash


    Open-AI, Microsoft, Nvidia &amp; Co. sind finanziell und mit Gegengeschäften verbandelt. Eine Fehlspekulation kann alle mitreissen. Hanna Muralt Müller für die Online-Zeitung INFOsperber   Red. Die Dimensionen, um die es geht, sind so riesig und komplex, dass die Medien sie nur&hellip;

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    Unterschiedliche Schlachten, gleicher Kampf: Der Krieg der USA gegen China, Venezuela und die Internationale Linke


    Wohin man auch schaut, befinden sich die Vereinigten Staaten im Krieg – im Inland durch militärische Besetzung von Städten, institutionelle Gewalt und staatlich sanktionierte Entführungen und im Ausland durch wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen, Stellvertreterkriege und endlose Interventionen. Von Megan Russell und Michelle&hellip;

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    Chile: Politische Vielfalt unter Druck – Parteien verlieren Anerkennung


    Der chilenische Wahlservice Servel bestätigte, dass 13 politische Gruppierungen die gesetzlichen Mindestanforderungen nicht erfüllt haben und somit ihren Rechtsstatus als Partei verlieren. Der Wahlabend hat die kleinen Parteien mit geringer parlamentarischer Vertretung ins Abseits gedrängt. Die politische Vielfalt im Land&hellip;

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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.11.2025

    Schlagzeile






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