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01.11.2025

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.11.2025

Kriegstüchtig war gestern – nun muss die Bundeswehr siegfähig werden

rtnewsde.site, 1 Nov. 2025 08:44 Uhr

Die Berichte aus Litauen zeigen: Die Bundeswehr-Stationierung dort gilt als geostrategischer und mentaler Wendepunkt innerhalb des deutschen militärischen Denkens. Von einem militärischen Konflikt mit Russland in dieser Region wird nicht mehr in Konjunktiv gesprochen.


(Screenshot)


Quelle: Legion-media.ru


Symbolbild


Von Astrid Sigena und Wladislaw Sankin

Nachdem der Inspekteur des Deutschen Heeres, Generalleutnant Christian Freuding schon in seiner Ansprache anlässlich einer Fackelzeremonie der Panzerbrigade Litauen vom Siegen gesprochen hatte ("dass wir Sie hier kriegstüchtig ausbilden und dass Sie siegen können, wenn es darauf ankommt"), tauchte die Vokabel leicht abgewandelt in Form von "Siegfähigkeit" in einem Interview mit dem Bundeswehr-Format "Nachgefragt" auf YouTube wieder auf. Damit verschärft sich Freudings Semantik noch einmal um eine Stufe. Noch bei seinem ersten Tagesbefehl als höchster Offizier der Teilstreitkraft Heer am 1. Oktober hatte Freuding das etwas schwächere Verbum "gewinnen" gebraucht (RT DE berichtete).

Damit folgt Freuding der Wortwahl seines Vorgängers im Amt des Heeresinspekteurs, Generalleutnant Alfons Mais, der bereits 2024 gefordert hatte, das Deutsche Heer müsse zur Abschreckung eines angeblich aggressiven Russlands "siegfähig" sein. Im Jahr davor hatte der Generalinspekteur der gesamten Bundeswehr, General Carsten Breuer, in einer Grundsatzrede davon gesprochen, dass die alte Formel "Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen" nicht mehr ausreiche. Die Streitkräfte müssten sich vielmehr mental auf das Ziel ausrichten, einen Krieg zu gewinnen. Breuer wörtlich: "Gewinnen wollen. Weil wir gewinnen müssen."


Fackelzeremoniell in Litauens Wäldern: Generalinspekteur Freuding stimmt Soldaten auf "Sieg" ein


Analyse

Fackelzeremoniell in Litauens Wäldern: Generalinspekteur Freuding stimmt Soldaten auf "Sieg" ein





Und schon im Jahr 2022 wussten deutsche Medien zu berichten, dass Militärplaner bei der Bundeswehr "hinter verschlossenen Türen" an neuen Begriffen arbeiteten: "Kriegstüchtigkeit" und "Siegfähigkeit". Letzteres bezeichne dabei das Konzept,

"dass sich Großverbände gegen einen gleichwertigen militärischen Gegner durchsetzen, ihn also im Gefecht schlagen können oder ihm zumindest militärische Ziele versperren."

Nun wird der Begriff nach den ersten Probeläufen prominent propagiert, denn in dieser Deutlichkeit und Intensität, wie im letzten Monat, tauchte er bislang nirgendwo auf. So wie etwa im Freuding-Interview mit Major Hannes Lembke von der Bundeswehr, in dem sich Freuding zuversichtlich zeigt, dass das Heer seine Aufgaben lösen werde, "auf dem Weg zur Kriegstauglichkeit und Siegfähigkeit". Anlass für die knapp viertelstündige Aufzeichnung war Freudings Inspektionsreise zu den künftigen Bundeswehrstandorten in Litauen, Rukla und Rūdninkai, sowie sein Besuch bei den bereits dort stationierten Bundeswehrsoldaten (RT DE berichtete). Angereichert ist das Interview mit Bildaufnahmen von Freudings Litauen-Reise, einschließlich der berühmt-berüchtigten Fackel-Feier.

Freudings Äußerungen wirken nicht gerade deeskalierend. Er spricht im Indikativ von einem kommenden Konflikt, so gut wie gar nicht mittels Konditionalsätzen und Konjunktiv. So, als der Interviewer Lembke nach dem Grund für die Bundeswehrstationierung in Litauen fragt. O-Ton Freuding:

"Wir, Deutschland, haben gesagt, wir wollen von Beginn an in den Raum, in dem diese Kräfte später auch eingesetzt werden, in dem sie verteidigen werden, wir wollen sie da von Beginn an vor Ort haben, weil wir erstens dadurch schneller sind, weil wir zweitens damit eine viel engere Verbindung auch mit unserer Gastnation pflegen können und weil wir drittens genau in dem Raum üben können, den wir später verteidigen müssen."

Das klingt, als sei ein Kampfeinsatz der Brigade Litauen in einem realen militärischen Konflikt schon eine ausgemachte Sache.


Fackelrituale und Lumpenpazifismus – Was hat die Feuertaufe der Litauen-Brigade zu bedeuten




Analyse

Fackelrituale und Lumpenpazifismus – Was hat die Feuertaufe der Litauen-Brigade zu bedeuten





Nur einmal verwendet Freuding die Konditionalkonstruktion "im Falle von", als er bezüglich der Suwałki-Lücke das Risiko schildert, "dass es zu einem Zusammenschluss im Falle eines Krieges kommen wird" – aber auch hier wieder der Indikativ! ("Zusammenschluss" meint natürlich eine militärische Zusammenarbeit der russischen Exklave Kaliningrad mit dem an Rūdninkai angrenzenden Weißrussland). Im Anschluss dann einer der ganz wenigen Konjunktive: "Und für die NATO würde das bedeuten, dass der Zusammenhang zwischen Polen und Litauen verloren geht." (Wahrscheinlich wird hier der Konjunktiv gebraucht, weil Freuding darauf hofft, dass die Bundeswehr die Suwałki-Lücke militärisch wird halten können.) Auch der Interviewer, Hauptmann Lembke, verzichtet gerne auf den Konjunktiv, so in der Frage: "Aber damit die (die Kampfbataillone) kämpfen können hier in Litauen …" Auch er hält also einen Kampf auf litauischem Boden nicht für unwahrscheinlich.

Freuding betonte außerdem, die Truppe sei für den unmittelbaren Kampfeinsatz, für "fight tonight" ausgerüstet. Die Verteidigungsplanungen seien so ausgelegt, dass man "von der ersten Minute an gegen eine Aggression" bereit sei. Eine Aggression, von der Freuding sagt, dass sie nicht über Nacht kommen, sondern sich ankündigen werde:

"Es wird Hinweise, Indikationen und Warnungen geben, die aus dem militärischen Nachrichtenwesen aufwachsen, die uns vorbereiten, die Kräfte in den Raum bringen, die dann nicht nur glaubwürdig werden abschrecken können, sondern die dann in der Lage sind, das Verteidigungsgefecht erfolgreich zu führen."

Auch hier wieder der Indikativ. Die künftig zur Brigade Litauen gehörenden Bataillone würden sich jetzt, vor ihrer endgültigen Stationierung, schon "mit den besonderen Gegebenheiten hier vor Ort" vertraut machen. Das sei ein großer Schritt in Richtung Einsatzbereitschaft.


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Es wird deutlich, dass der Einsatz an der Ostflanke der NATO für Freuding ein Projekt mit Vorbildfunktion ist, in das er viel Herzblut hineinsteckt. Der Generalleutnant wird an dieser Stelle sogar politisch, geht also über seine eigentliche berufliche Kompetenz hinaus. Es handelt sich laut Christian Freuding bei der Panzerbrigade 45 um ein Schwerpunktprojekt nicht nur innerhalb des Deutschen Heeres, sondern auch für die gesamten Streitkräfte, ja sogar um ein Leuchtturmprojekt der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Mit dieser hohen Bedeutung des Projektes begründet Freuding auch den Umstand, dass er – noch nicht einmal einen Monat im Amt – schon zur Inspektion nach Litauen gereist ist. Natürlich freue er sich auch auf die Gespräche dort, auf den Austausch mit seinem Amtskollegen. Diese Äußerung zeigt, welch hohe Stellung Litauen nicht nur in der deutschen Außenpolitik, sondern auch in der deutschen Militärplanung einnimmt.


Deutsche Mythen: Die Brigade Litauen, tot mehr wert als lebendig?





Meinung

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Freuding verwendete angesichts der ersten Gefechtsstandausbildung der Brigade Litauen den Begriff "fast eine historische Situation", woraus sich schließen lässt, dass er bei der Stationierung der deutschen Soldaten im Baltikum in historischen Dimensionen denkt. Offenbar gilt diese Stationierung als geostrategischer und mentaler Wendepunkt innerhalb des deutschen militärischen Denkens. Freuding betonte auch die Dauerhaftigkeit des deutschen Engagements, indem er – wie Bundeswehrvertreter und deutsche Politiker es so häufig tun – auf die deutsche Schule und den deutschen Kindergarten in Litauen für den Nachwuchs der Bundeswehrsoldaten verwies. Eine gewöhnliche Militärbasis im Ausland ist der Standort der Panzerbrigade 45 also keineswegs. Vielmehr ist er ein gegen Russland gerichteter, hochgerüsteter deutscher Vorposten im weitesten Osten Europas.

Fackelappelle in Litauen: Bizarr und abstoßend

Angesichts der bizarren Fackelzeremonie anlässlich von Freudings Besuch hagelt es weiterhin Kritik, und zwar sowohl von links als auch von rechts. Während die Taz die Bundeswehr-Pressestelle für den unbedachten Umgang mit dem "Herr der Ringe"-Soundtrack kritisierte, spottete der Autor eines Kommentars bei der SWG, Karl Richter, über ein vorgezogenes "Halloween bei der Bundeswehr". Richter sprach von einem martialischen Auftreten, das man sonst von den Zeremonien der Bundeswehr nicht kenne, das angesichts des Zustandes der Bundeswehr nicht angebracht sei. Es sei fraglich, ob die Brigade Litauen bis zum festgesetzten Zeitpunkt überhaupt über genügend Material und Personal verfügen werde, zumal die Bundeswehr weiterhin Waffen an die Ukraine abgeben müsse. Die Truppe sei "meilenweit von der Einsatzbereitschaft entfernt", die Bundeswehr insgesamt "in einem desolaten Zustand". Die Soldaten seien demoralisiert, viele Offiziere hätten das Vertrauen in die Führung verloren. Dies liege auch an den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, die "sinnlos" und zum Teil sogar "völkerrechtswidrig" gewesen seien. Derweil werde sich "der Russe, an den dieses Schauspiel ja gerichtet ist", wohl eher amüsieren.

Der Publizist Alexander Wallasch arbeitet sich beim Kontrafunk an dem AfD-Abgeordneten Hans-Rüdiger Lucassen für sein Lob an General Freuding scharf ab. Er nahm dabei auf die Bundeswehr-Vergangenheit Lucassens Bezug. Der "Camouflage-AfDler" reihe sich ein in den Chor der Kriegstreiber um den CDU-Abgeordneten Kiesewetter und einen kriegsgeilen Bundeskanzler.

"Hier fällt die Brandmauer offenbar zuerst – übrigens wider dem Geist der Bundeswehr und den Werten der Bundesrepublik", so Wallasch. Es sei grauenvoll und abstoßend.   

Mehr zum Thema - Hass als Staatsprinzip Estlands


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Video  https://rumble.com/v70zldc-sozialpdagoge-zwischen-krisenvorsorge-und-kriegspropaganda-besteht-ein-unte.html Dauer 2:37 Min.


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Info: https://rtnewsde.site/europa/260495-kriegstuechtig-war-gestern-nun-muss-die-bundeswehr-siegfaehig-werden/


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01.11.2025

Der große amerikanische Bluff

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forumgeopolitica.com, Sa 01 Nov 2025, Felix Abt (Übersetzt aus dem Englischen mit beta, unkorrigiert)

Hinter der glitzernden Fassade von Börsenrekorden und KI-Rhetorik liegt eine Wirtschaft, in der acht von zehn Amerikanern kaum überleben können.


Laut ForbesForbes ist Elon Musk jetzt der erste Mensch in der Geschichte mit einem Nettovermögen von $ 500 Milliarden.[ 1] Während Musk und die Ultrareichen in unvorstellbare Höhen steigen, kämpfen Millionen von Amerikanern darum, ihre Rechnungen zu bezahlen.

Ein kürzlich veröffentlichter Goldman Sachs-Bericht zeichnet ein düsteres Bild: 40% der arbeitenden Amerikaner leben jetzt Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck.[ 2] Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird diese Zahl bis 2033 auf 55% steigen. Weitere 40% sagen, dass sie keine sinnvollen Fortschritte in Richtung Altersvorsorge gemacht haben. Zusammengenommen treten etwa 80% der Amerikaner finanziell Wasser.

Gleichzeitig sind die Kosten für den Ruhestand in den letzten 25 Jahren um 4% pro Jahr gestiegen.[ 3] Bis 2033 wird der durchschnittliche Amerikaner $ 1,7 Millionen benötigen, um seinen Lebensstandard im Ruhestand zu halten - gegenüber $ 1,1 Millionen im Jahr 2023. Für die große Mehrheit ist dieses Ziel unerreichbar.

Der Wohnungsmarkt erzählt die gleiche Geschichte. Im Jahr 2000 verbrauchte das Wohneigentum 33% des verfügbaren Einkommens des mittleren Haushalts. Heute sind es 51%.[ 4] Im Jahr 2002 war der durchschnittliche Erstkäufer 36 Jahre alt; jetzt sind es 56 - zwei verlorene Jahrzehnte, genau die Jahre, in denen frühere Generationen Familien gründeten und Reichtum aufgebaut haben.

Doch wenn man CNBC oder Bloomberg einschaltet, sieht alles wunderbar aus: Aktienmärkte auf Rekordhoch, BIP steigt und Arbeitslosigkeit angeblich bei „nur“ 4,3%.[ 5]

Aber diese Figuren sind eine Illusion. Die offizielle Arbeitslosenquote zählt jeden, der mindestens eine Stunde pro Woche arbeitet, als "angestellt". Das BIP-Wachstum wird zunehmend von Rechenzentren und KI-Spekulationen getrieben - nicht von besseren Arbeitsplätzen oder höheren Löhnen. Während die Märkte steigen, profitieren nur die reichsten zehn Prozent der Amerikaner wirklich.[ 6]

Die vielbeachtete KI-Revolution, die einst als Produktivitätsdurchbruch gefeiert wurde, ersetzt in Wirklichkeit bereits die Mitarbeiter, anstatt sie zu stärken. Programmierer, Analysten und Büroangestellte werden entlassen, während die Unternehmensgewinne neue Rekorde erzielen.[ 7]

Kurz gesagt: Die Wirtschaft boomt – für diejenigen, die sie besitzen.

Für alle anderen ist es eine langsame, stetige Blutung.

65% der Amerikaner sagen, dass sie sich jeden Monat finanziell angespannt fühlen - gegenüber 58% im Jahr zuvor. 8] Der Verbraucherstimmungsindex der University of Michigan ist jetzt niedriger als während der Finanzkrise 2008-2009.[ 9]

Dies ist keine starke Wirtschaft; es ist ein zweistufiges System - eines, in dem die Reichen ihr Vermögen durch Aktien und Immobilien vervielfachen, während die Mittelschicht unter dem Gewicht der stagnierenden Löhne und der steigenden Lebenshaltungskosten ums Überleben kämpft.

Ökonom Matt Stoller fasst es unverblümt zusammen: eine Wirtschaft, die auf Ungleichheit aufgebaut ist.[ 10] Vermögen konzentriert sich zunehmend auf finanzielle Vermögenswerte und Immobilien, während die Löhne stagnieren und die Schulden steigen. Amerikanische Haushalte halten heute das Sechsfache ihres Jahreseinkommens in finanziellen Vermögenswerten - die meisten davon im Besitz der Reichen - im Vergleich zu 3,5-mal in den 1950er Jahren.

Damals war Wohnraum bezahlbar, Schulden waren selten, und Familien lebten im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Heute hängt das Überleben von Kreditkarten, Studentenkrediten und überhöhten Hypotheken ab. Jeder wirtschaftliche Abschwung droht zu beseitigen, was noch wenig finanzielle Sicherheit bleibt.

Jetzt berichtet sogar GoFundMe-Chef Tim Cadogan, dass sich mehr Amerikaner dem Crowdfunding zuwenden, um Lebensmittel zu kaufen.[ 11] Was als Plattform für Notfälle und Katastrophenhilfe begann, ist zu einer Lebensader für das tägliche Überleben geworden.

"Die grundlegenden Dinge, die Sie brauchen, um durch das Leben zu kommen, sind in den letzten drei Jahren in fast allen unseren Märkten deutlich teurer geworden", sagte Cadogan gegenüber Yahoo! Finanzen.[ 12]

Das ist keine gesunde Wirtschaft – es ist ein Warnsignal.

Anhaltende Inflation, steigende Schulden und stagnierende Löhne haben Millionen von Amerikanern von der Großzügigkeit von Fremden abhängig gemacht, nur um ihre Kühlschränke zu füllen.

Gleichzeitig erleben die USA den größten Vermögenstransfer in der Geschichte, da die Babyboomer-Generation Billionen von Dollar an ihre Erben weitergibt. 13] Doch wohltätige Spenden stagnieren seit Jahren bei nur 2% des BIP.[ 14] Die Kluft zwischen wachsendem Kapitalreichtum und persönlicher Unsicherheit nimmt immer weiter zu.

Die Vereinigten Staaten leiden nicht unter Geldmangel – sie leiden unter mangelnder Fairness.

Die Welt erlebt einen neuen Goldrausch – diesmal treiben Algorithmen und Rechenzentren die Spekulation an.

Milliarden fließen in Tech-Giganten wie Nvidia, Microsoft, OpenAI und Google.

Aber Produktivität ist nirgendwo zu sehen: 95% der Unternehmen berichten von keinem messbaren Nutzen von KI. Der Markt feiert Potenzial, nicht Realität – ähnlich wie während der Dotcom-Blase.

Die KI-Branche gleicht einem geschlossenen Geldkreislauf: Microsoft investiert in OpenAI, OpenAI kauft Cloud-Services von Microsoft, Nvidia investiert, OpenAI kauft Nvidia-Chips.
Das ganze Geld wechselt den Besitzer, ohne echtes Wachstum zu schaffen. OpenAI verbucht Verluste in Höhe von mehreren Milliarden Dollar und hält Verpflichtungen im Wert von $ 1,3 Billionen.

Darüber hinaus kontrollieren die „Magnificent Seven“ – Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon, Meta, Google, Tesla – ein Drittel des S&P 500. Ohne sie wäre Wachstum praktisch Null.

Wenn die Euphorie zusammenbricht, bricht das ganze System zusammen. Während Milliarden in Serverfarmen fließen, bleiben Schulen, Wohnungen und Infrastruktur zurück.

Die Gesellschaft zahlt den Preis: höhere Energiekosten, Arbeitsplatzverluste und digitale Abhängigkeiten. Der technologische Fortschritt wird zu einer Form des Techno-Feudalismus.

Schlussfolgerung: Die KI-Wirtschaft ähnelt einem globalen Ponzi-System – Illusion statt Fortschritt.

Ohne Regulierung droht ein Crash – diesmal digital codiert. Aber Palantir-Chef Peter Thiel, der Hohepriester des allumfassenden Überwachungsstaates, warnt vor Regulierung und nennt sie, in seinen Worten, "vom Antichristen". Selbst-Ironie? Keine, die gefunden werden kann.

Während meiner letzten Reise durch Xinjiang sah ich, was „Nach vorne denken“ wirklich bedeutet: China verwandelt Wüsten in Ackerland, baut Solar- und Windparks im ganzen Land, baut Wasserkraft aus und baut Atomkraftwerke landesweit mit Rekordgeschwindigkeit.

In den USA explodieren die Strompreise – nicht zuletzt aufgrund der stromhungrigen Rechenzentren von Microsoft, Amazon und OpenAI.

Energie wird zur Währung der Zukunft: Sie hält Chinas industrielle Betriebskosten – einschließlich KI – niedrig und untergräbt gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Westens.

China denkt in Jahrzehnten, Amerika in Vierteln. Napoleon sagte einmal: „Zu regieren bedeutet vorauszusehen.“
In Peking ist das die Staatsdoktrin; in Washington und den europäischen Hauptstädten eine lange vergessene Tugend.


Referenzen

  1. Forbes, "Elon Musk wird der erste $ 500 Milliarden Mann der Welt", 2025.

  2. Goldman Sachs, „Paycheck to Paycheck Report“, 2025.

  3. Goldman Sachs Research, „Die Zukunft des Ruhestands: 2024–2033 Ausblick“.

  4. Harvard Joint Center for Housing Studies, "State of the Nation's Housing", 2024.

  5. USA Bureau of Labor Statistics, September 2025 Beschäftigungsbericht.

  6. Federal Reserve, "Distribution of Household Wealth in the U.S.", Q2 2025.

  7. Axios, Neil Irwin, "KI-Investitionen treiben das BIP, aber Jobs Lag", 2024.

  8. Bankrate, „Financial Strain Survey“, August 2025.

  9. University of Michigan, "Consumer Sentiment Index Report", September 2025.

  10. Matt Stoller, „The Economy Runs on Inequality“, Substack, 2024.

  11. Yahoo! Finanzen, „GoFundMe CEO: More Americans Crowdfunding Lebensmittel“, Oktober 2025.

  12. Fortune Magazine, "Lebensmittel als neuer Notfall", 2025.

  13. Cerulli Associates, "USA Ausblick auf die Vermögensübertragung“, 2024.

  14. Geben Sie den USA, „Jährlicher Bericht über Philanthropie“, 2024.

 

Musk, Elon Stoller, Matt Cadogan, Tim USA Kategorie: Bloomberg Goldman Sachs CNBC GoFundMe Thiel, Peter Analyse

4 Kommentare zu
«Der große amerikanische Bluff»


Ruth Sa 01 Nov 2025, 14:22 Uhr

Das Thema weiß noch vieler. Aber Der Prozess stimmte: "Die Wirtschaft floriert – für jene, die sie besitzen."
Und dant baucht man einfach nur mal ein bischenchenüßen.

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Helga Weber Sa 01 Nov 2025, 15:04 Uhr

42 Millionen Amerikaner beziehen "Essensmarken" Lebensmittelmarken.

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Winfried Hoffmann Sa 01 Nov 2025, 17:05 Uhr

An den Börsen würfelt, auch wenn ́s weiß gibtor morgen (klingt heute wie eine Liebeskraut). "...300 Prozent und es statteschen keines Verbrechen es riskiert, auf selbst die Gefahr des Galgens."
Und umsofahr die Logik des Kapitals, zur absoluten Hochrüstung, die schließlich den Krieg erzwing ersuling bei Strafe des Untergangs. Gier Frist Hirn. Wenn man an die Millionen und aber Millionen Toten die Diestanzen Denken und Handeln empathies förders mühle mühl, es mir kalt den rücken rücken. Es wird Zeit dieses System zu "überwinden". Mir gibt Hoffnung, das weiße Systemzeitalter) zu beachten. Bleibt die Frage zum Preis.

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Schlagen Sie schaller Sa 01 Nov 2025, 20:23 Uhr

Dereins einfach und verständlich geschrieben Text, unterleg mit Zahlen in brinlinder Weise, war war kunststück dem planeten Planeten ablauf. Fürbaren verständlich, aber nicht weniger gefährlich. Gut, ist draht nicht wissen, wan und wiee losgend und auch nicht , wie es enden wird. Beeddrück ist es schon.
Schlagen Sie schaller

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Info: https://forumgeopolitica.com/article/the-great-american-bluff


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.11.2025

Aufforderung der Bundesregierung zur Klarstellung und Distanzierung von einem gravierenden Fehlverhalten der Bundesbildungsministerin in Israel

aus e-mail von Karin Gerlich, 1. November 2025, 12:28 Uhr


Liebe Kolleginnen und Kollegen,


  der Präsident der DPG hat einen offene Presseerklärung an den

Bundeskanzler, Bundesaussenminster und die Bundesbildungsministerin  mit

der "Aufforderung der Bundesregierung zur Klarstellung und Distanzierung

von einem gravierenden Fehlverhalten der Bundesbildungsministerin in

Israel" versandt, die ich euch zusende. Gleichzeitig gibt es auch wieder

einen interessanten Artikel - ausgerechnet in der FAZ, zu Wahlen in

Palästina, die ebenfalls aufschlußreich sind.


Grüße Karin Gerlich




Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V.



sehr geehrter Herr Außenminister,


sehr geehrte Frau Bundesbildungsministerin,


die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. ist empört über das

politische Fehlverhalten der Bundesbildungsministerin anlässlich ihres

Besuches in Israel. Das Präsidium fordert die Bundesregierung um

Klarstellung und Distanzierung auf.


Die beigefügte Pressemitteilung wird zeitgleich den Medien zugesendet.


Mit freundlichen Grüßen


Nazih Musharbash


Mit freundlichen Grüßen


Das Präsidium


*DR. R I B H I  Y O U S E F*


Schatzmeister

Vizepräsident Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.11.2025

Cuba Solidarität Bericht über InterRed , Einsatz der Spenden

aus e-mail von Karin Gerlich, 1. November 2025, 12:24 Uhr


Liebe Kolleginnen und Kollegen,


Das Netzwerk InterRed Cooperación e. V.  in FFm hatte bereits im Juni

2021 ein neues Projekt für und in Kuba gestartet, dass sehr

unterstützenswert ist und dazu bitte ich euch, diese e - mail in alle

eure Verteiler weiter zu leiten. Einen Rundbrief aus 2024 zeigt auf, was

dieser Verein leistet.


  Gleichzeitig noch einmal der Hinweis, auf die Fahrradrally am 8.1.2025

in Düsseldorf hin, die um 11.00 Uhr am Ostausgang HBF Düsseldorf

beginnen soll - siehe Anlage.


Grüße Karin Gerlich


-------- Weitergeleitete Nachricht --------

Betreff: Cuba Solidarität Bericht über InterRed , Einsatz der Spenden

Datum: Thu, 30 Oct 2025 16:40:23 +0100

Von: Willi van Ooyen <willi.van_ooyen@t-online.de>

An: Willi van Ooyen <willi.van_ooyen@t-online.de>



*Liebe Cuba- und Klimafreunde und Freundinnen,*


Das Netzwerk InterRed Cooperación e. V. hatte im Juni 2021 ein neues

Projekt gestartet. Wir wollten Kuba ein möglichst großes

Photovoltaikkraftwerk spenden. und uns daran beteiligen, den

Energiemangel auf der Insel zu überwinden. Gleichzeitig wollten wir dazu

beitragen, die umweltpolitischen Ziele Kubas zu erreichen: Weg von

fossiler, hin zu nachhaltiger Energiegewinnung. Die großen Ölkraftwerke,

die jetzt reihenweise ausfallen und die großen Blackouts verursachten,

sollen durch regenerative Energieerzeuger schrittweise ersetzt werden.


*Was ist seit unserem letzten Anschreiben geschehen ?*


Cuba leidet unter den verstärkten Sanktionen von Trump, die insbesondere

die Erwirtschaftung von Devisen massiv erschweren. Der Mangel an Devisen

hat bei der Beschaffung von Ersatzteilen und Vorprodukten für die

Produktion verheerende Folgen. Dies führt zu zurückgehenden

Produktionsergebnissen auch in der Landwirtschaft (Sprit und Dünger).


Ein wichtiger Schritt die Spirale nach unten umzukehren ist der Aufbau

von 55 Energieparks mit je 22 Megawatt Leistung, den Cuba bis Jahresende

2025 erreichen will. Umso notwendiger unsere weitere Unterstützung.


*Was hat InterRed getan :*


In der ersten Jahreshälfte haben wir mit unserem Cooperationsprtner AMCA

aus der Schweiz die erste Solaranlage bei *ELAM** mit 56kwp in Betrieb

genommen. Ebenfalls hat InterRed eine Cooperative in Havanna mit 10kwp

und einem Batteriespeicher von 12 Kilowattstunden samt Wasserleitungen

und Maschendraht für ein Hühnergehege ausgestattet.


  * in Kürze geht aus Spanien ein 40 Fuß-Container nach Cuba, der die

    Materialien von drei weiteren Projekten bei der *ELAM** enthält

  * eine Dachsolaranlage mit 100kwp ( Jahresprodukion 150.000

    kilowattstunden)

  * eine netzunabhängige Solaranlage mit 11kwp und einem

    Batteriespeicher für 24 Kilowattstunden, LED-Beleuchtung für die Mensa,

  * Ladestationen für 200 Handys und 100 Lap-Tops. Dies soll bei

    Stromausfall die Mensa beleuchten und den Studierenden aus aller

    Welt den Kontakt zu ihren Familien mittels geladener Handyakkus

    ermöglichen.

  * eine netzunabhängige Stromversorgung für die kleine Policlinic in

    der ELAM mit 22kwp und einem Batteriespeicher über 24 Kilowattstunden.

  * Wir planen die Fertigstellung der 3 Projekte für Dezember 25/Januar

    2026.


*Eine Übersicht zu allen bisherigen Projekten befindet sich im Anhang.*


*Für 2026 plant InterRed*


eine netzunabhängige Stromversorgung bei dem*ICAIC-Filminstitut *(siehe

Anhang) in Havanna. Damit soll bei Stromausfall ein Mindestbetrieb

ermöglicht werden. Wir wollen mindesten 12kwp (18.000 Kilowattstunden

/Jahr) und Batteriespeicher für 24 Kilowattstunden spenden. Notwendig

wäre die auch technisch mögliche doppelte Menge.


In Vorbereitung ist die Errichtung einer*Dachsolaranlage auf der

Kinderherzklinik William Soler,* Havanna, in Kooperation mit unseren

Schweizer Partnern von AMCA.


*Hierfür sammeln wir ab sofort Spenden.*


Herzlichen Dank für eure Unterstützung


Vorstand Netzwerk InterRed cooperacion e.V.


c/o Lothar Reininger


Scheffelstraße 35 d


60318 Frankfurt am Main


**


*Das Spendenkonto lautet:

Netzwerk InterRed Cooperacion e.V.

IBAN: DE15 3702 0500 0007 6002 00

BIC: BFSWDE33MNZ

Stichwort Solarkraftwerk*


*Unser Verein ist gemeinnützig. Sie können eine steuerlich absetzbare

Spendenquittung erhalten.*


Weitergehende Infos auf der Homepage von


_Netzwerk InterRed Cooperación e.V_

info@interred-org.de

www.interred-org.de <http://www.interred-org.de>


**


*Bis zum 30.09.2025 wurden 269.647,- €uro an Spenden gesammelt. *


*Bisher sind keine Spendengelder in Verwaltungs- oder Reisekosten

geflossen.*


**ELAM: Ein Symbol für Solidarität und Bildung*


Die Escuela Lationoamericana de Medicina (ELAM) wurde als Antwort auf

dem Hurrikan Mitch 1999 gegründet.


Cuba und Venezuela unter Fidel Castro und Hugo Chavez verpflichteten

sich, 20.000 jungen Menschen aus einfachen Verhältnissen, ländlichen

Gebieten und Basisorganisationen eine medizinische Ausbildung zu

ermöglichen. Das Ziel der Ausbildung ist, die Gesundheitsversorgung in

abgelegenen und marginalisierten Gebieten nachhaltig zu verbessern. Seit

ihrer Gründung hat die ELAM über 30.000 Menschen aus 120 Ländern

ausgebildet: 26.000 Absolvent:innen stammen aus ganz Lateinamerika,

1.000 aus Kolumbien nach dem Friedensschluss, und jedes Jahr werden 200

palästinensische Studierende gefördert. ELAM bildet Ärztinnen und Ärzte

aus, deren Priorität das Recht der Menschen auf Gesundheit ist und nicht

der maximale Profit.


Ihre Solidarität zeigte sich, als Studierende im Abschlussjahr sich

freiwillig meldeten, um nach den Erdbeben in Haiti, Peru und Chile

Nothilfe zu leisten und während der Bekämpfung von COVID-19 in den

Intensivstationen.


*PS: Die Weiterleitung dieser mail an weitere Personen ,Initiativen,

Stiftungen und Vereine ist ausdrücklich erwünscht, bitte entschuldigt

Mehrfachsendungen.*


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

01.11.2025

Abschied und Rückkehrversprechen – das Ergebnis von Trumps Asienreise

rtnewsde.site, 1 Nov. 2025 09:44 Uhr, Von Nikolai Wawilow

Das kurze Treffen von US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft legt nahe, dass die USA die Konfrontation mit China um die wirtschaftliche Vormachtstellung in Asien zunehmend verlieren.


Abschied und Rückkehrversprechen – das Ergebnis von Trumps AsienreiseQuelle: AP © Andrew Harnik


Das Treffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump am 30. Oktober


US-Präsident Donald Trump eilte nach Washington, ohne am Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) im südkoreanischen Gyeongju zu bleiben. Damit machte er Chinas Präsidenten Xi Jinping faktisch zum wichtigsten Teilnehmer des jährlichen Treffens der asiatischen und pazifischen Staaten.

Xi folgte anscheinend den alten Geboten des Daoismus und besiegte Trump durch das Prinzip der Nichttätigkeit. Während Trump auf dem Gipfel in Malaysia "großartige" virtuelle Abkommen mit den ASEAN-Staaten schloss, Japan und Südkorea besuchte und dabei versuchte, die Überlegenheit der USA über China in der Region zu zeigen und neue Sanktionen einzuführen, die angeblich chinesische Unternehmen zur Einstellung des Imports vom russischen Öl brachten, unternahm Xi faktisch keine aktiven Schritte.


Trump vor Treffen mit Xi: Handelsabkommen viel besser als Streit





Trump vor Treffen mit Xi: Handelsabkommen viel besser als Streit






Das bilaterale Treffen der beiden Staatschefs dauerte kürzer, als es die US-Medien vermutet hatten – knapp über eineinhalb Stunden statt der angekündigten vier –, doch die Seiten blieben am Ende zufrieden. Der US-Präsident gab dem Treffen zwölf von zehn Punkten. Trump versprach, einige Zölle für Peking zu senken, und kündigte ein neues Handelsabkommen sowie Vereinbarungen zur Lösung der Ukraine-Frage an. Xi merkte an, dass Widersprüche in Beziehungen zwischen zwei Staaten ein normaler Prozess seien, hauptsächlich gebe es aber Perspektiven für Zusammenarbeit. Handelsbeziehungen sollten zu einer treibenden Kraft statt zu einem Streitgegenstand werden.

Der APEC-Gipfel selbst zeigte, dass die Welt zwei Industrie-Großmächte auf einmal nicht aushalten kann: in den vergangenen zehn Jahren verdrängte China den US-amerikanischen politischen und wirtschaftlichen Einfluss aus Südostasien.

Schließlich weigerte sich Südkorea, 350 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren. Japan wird, wie sich herausstellte, weiterhin russisches Öl und Gas kaufen, und Toyota wird keine zehn Milliarden US-Dollar in ein US-Werk investieren. Malaysia wird sine vorteilhaften Beziehungen zu Russland und China weiter fortsetzen, wie auch alle anderen ASEAN-Staaten. Das Interessanteste ist, dass die USA nicht mehr auf Vietnam gesetzt haben, wie sie es zuvor getan hatten – möglicherweise deshalb, weil sich das Land inzwischen auf Russland und China stützt.

Das Unangenehmste ist wohl die Ablehnung eines Treffens mit Trump durch die Demokratische Volksrepublik Korea – nur die tapferen Nordkoreaner können es sich leisten, den US-Präsidenten so zu ignorieren.

Trump verließ den Gipfel, weil er, wenn er geblieben wäre, zu einem äußerst unbequemen Gast geworden wäre, der auf dieser asiatischen Veranstaltung überflüssig ist. Möglicherweise ordnete er gerade deshalb aus Nervosität die ersten Atomtests seit 1992 in den USA an.

Übersetzt aus dem Russischen. Verfasst speziell für RT am 30. Oktober.

Nikolai Wawilow ist ein russischer Publizist und Sinologe.


Mehr zum ThemaXi-Trump-Treffen: Atempause im Handelskonflikt, aber der große Wurf blieb aus


Screenshot_2025_11_01_at_14_45_59_Abschied_und_R_ckkehrversprechen_das_Ergebnis_von_Trumps_Asienreise_RT_DE

Video https://rumble.com/v70znxm-erstes-xi-trump-treffen-nach-sechs-jahren-streit-um-seltene-erden-beigelegt.html Dauer 3:08 Min.


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01.11.2025

Aufgelesen: Timmermans scheiterte an seiner Nähe zur EU

lostineu.eu, vom 31. Oktober 2025

Nun ist es offiziell: In den Niederlanden haben die Pro-Europäer der linksliberalen Partei D66 die Wahl gewonnen. Doch der größte EUropäer – der Sozialdemokrat F. Timmermans – hat verloren.

Der frühere EU-Klimakommissar Timmermans sei an seinem Image als abgehobener und arroganter Politiker aus der “Brüsseler Blase” gescheitert, schreibt “Politico”.

Sein Wahlbündnis aus Sozialdemokraten und Grünen war bei der Wahl nur auf Platz vier gekommen. Daraufhin hatte Timmermans seinen Parteivorsitz niedergelegt.

“He has a handicap, because he’s perceived as this relatively well-off cosmopolitan” — an image that creates tension with the idea of defending “the interests of ordinary Dutch citizens,” 

„Er hat einen Nachteil, weil er als relativ wohlhabender Kosmopolit wahrgenommen wird“ – ein Bild, das im Widerspruch zur Idee steht, „die Interessen der normalen niederländischen Bürger“ zu verteidigen. (übersetzt mit DeepL., unkorrigiert) schreibt “Politico”.


Dabei wollte Timmermans doch gerade mit seiner EU-Erfahrung punkten. Doch selbst im nahen Den Haag wird seine frühere Tätigkeit in Brüssel wohl nicht mehr geschätzt.

Eine ganz ähnliche Erfahrung hatte schon der frühere EU-Parlamentspräsident Schulz gemacht. Er trat als Spitzenkandidat der SPD in Berlin an, scheiterte – und ist mittlerweile in der Versenkung verschwunden…

Der Artikel steht hier

3 Comments

  1. Karl
    1. November 2025 @ 08:56

    Dass die Springer-Zeitung aus den USA namens Politico die Feinheiten des niederländischen Parteiensystems überhaupt im Blick hat: Warum dieses Mal die linksliberale D66 den Vorzug vor dem linksliberalen Groenlinks/Partei der Arbeit erhielt, während es letztes Mal noch umgekehrt war. – Also ich fühle mich weiterhin schlecht informiert über das niederländische Parteiensystem und auch die Info aus den USA macht mich nicht klüger.

Antworten

  • KK
    1. November 2025 @ 01:52

    Schade, dass sich nicht spontan ein Tor zur Hölle auftut und die gegenwärtige Kommission in dieser Versenkung verschwindet… und das Parlament in seiner Mehrheit (Herr Sonneborn darf uns gerne erhalten bleiben ???? ) und den Rat gleich mitreisst. Dann könnten die Würfel mal ganz neu gemischt und die EU zu einer wirklich demokratischen Instanz umgebaut werden… oder abgewickelt, das wäre mir inzwischen auch recht.

    Antworten

  • Arthur Dent
    1. November 2025 @ 00:02

    Fürs Klima muss der Bürger hohe Summen hinlegen ohne das sich irgendwas verbessert. Nur in Deutschland sind die fand man das ganz toll. Die Niederländer haben andere Probleme: Migration, knapper Wohnraum, hohe Preise – ich wüsste nicht, wie die Sozialdemokraten da helfen könnten

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    Info: https://lostineu.eu/aufgelesen-timmermans-scheiterte-an-der-eu/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    Weiteres: 




    Freihandel mit Ukraine: Drei Staaten leisten Widerstand


    lostineu.eu, vom 31. Oktober 2025

    Am Donnerstag ist ein Freihandelsabkommen mit der Ukraine in Kraft getreten. Drei EU-Staaten leisten dagegen Widerstand – und müssen deshalb mit Strafen rechnen.

    Freihandel mit einem Staat, der sich im Krieg befindet und von EU-Subventionen abhängig ist: Bisher war dies undenkbar. Doch für die Ukraine macht die EU-Kommission auch das Unmögliche möglich.

    Das neue Freihandelsabkommen soll  “langfristige wirtschaftliche Sicherheit und stabile Handelsbeziehungen für beide Parteien fördern” und zur schrittweisen Integration der Ukraine in den EU-Binnenmarkt beitragen.

    Das Ziel ist der EU-Beitritt – dabei sind weder die Ukraine noch die EU auf einen solchen Schritt vorbereitet. Schon jetzt kommt es zu Problemen beim Handel mit den billigen Agrarprodukten aus der Ukraine.

    Ungarn, Polen und die Slowakei haben Importverbote für ukrainische Lebensmittel verhängt, weil sie Dumping und unlautere Konkurrenz fürchten. Sie wollen daran auch künftig festhalten.

    Doch die EU-Kommission will dies nicht dulden. Man plane, mit den drei Ländern Gespräche aufzunehmen, “um sie zur Aufhebung dieser Verbote zu bewegen”, bevor weitere Maßnahmen ergriffen würden, so ein Sprecher.

    Das heißt: Die EU-Behörde, die eigentlich im Namen der Mitgliedsländer agieren soll, schlägt sich auf die Seite der Ukraine – und gegen ihre eigenen Mitglieder. Den drei Aufsässigen drohen nun Strafen.

    Dieses Vorgehen ist Wasser auf die Mühlen von V. Orban, der eine Allianz gegen den Ukraine-Beitritt schmieden will…

    5 Comments

    1. Ric
      1. November 2025 @ 12:22

      Dieses Land ist aufgrund seiner andauernden Kriegsführung mit konventionellen Waffen in Teilen so vergiftet, dass sie die Herkunftsdeklarationen ihrer landwirtschaftlichen Produkte fälschen müssen, damit die überhaupt von den Verbrauchern noch gekauft werden. Ich jedenfalls achte schon lange darauf, ukrainische Lebensmittelprodukte, soweit sie erkennbar sind, zu meiden.

    Antworten

  • Helmut Höft
    1. November 2025 @ 10:10

    Apropos Freihandel, aka wir wissen was wir von Donald John zu halten haben: In der inzwischen berühmt gewordene „Radio Address to the Nation …“ vom leider verstorbenen Wirtschaftsfilosoff RR („Trickle-Down-Economics“ https://www.reddit.com/r/PropagandaPosters/comments/1e8o4kr/the_trickledown_theory_1984/?tl=de und „on trickle down“ hier https://www.hhoeft.de/mythos/index.php/2020/10/30/sind-die-rosse-gut-gefuettert/) kann jeder nachlesen, was der 40. POTUS am 25. April 1987 zu sagen hatte (ausnahmsweise richtig): https://www.reaganlibrary.gov/archives/speech/radio-address-nation-free-and-fair-trade-4

    Bitte beachten: Das wichtigste Wort in der Ansprache von RR ist fair, das ist das Gegenteil des deutschen „Exportismus-Regimes“ aka „Beggar-thy-Neighbor-Politik“! Und dieses Wörtchen gilt auch für den „neoliberalen Globalismus“ wo es leider auch fehlt. Denn da geht’s ja nicht um „fair“ da geht’s um Gewinnmaximierung!

    c.c.: Der Clown muss ignoriert werden – schickt die Amis nach Hause! Diese €U ist aufzulösen und durch eine republikanische EU zu ersetzen! Die Folgen sind vom Bürger zu tragen, so oder so!

    Antworten

  • Michael
    1. November 2025 @ 09:15

    Eine Frage am Rande: was ist dran an den Gerüchten über ein Zerwürfnis zwischen den unerträglichen Personalien UvdL und Kallas!? Wollen die sich an Unerträglichkeit gegenseitig überbieten oder … !?

    Antworten

  • KK
    1. November 2025 @ 01:42

    “Das heißt: Die EU-Behörde, die eigentlich im Namen der Mitgliedsländer agieren soll, schlägt sich auf die Seite der Ukraine – und gegen ihre eigenen Mitglieder. ”

    Stoff für eine Dolchstosslegende…

    Antworten

  • Arthur Dent
    31. Oktober 2025 @ 23:43

    Wenn die Ukraine in die EU kommt, dann dürfte die Landwirtschaft der anderen Mitgliedstaaten weitestgehend erledigt sein. Da dürften auch fast alle anderen Nettozahler werden.

    Der Mindestlohn in der Ukraine liegt bei etwa 1,10 Euro bis 1,20 Euro.

    Antworten

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    Weitere Kommentare hier (Forum)


    Info: https://lostineu.eu/freihandel-mit-ukraine-drei-staaten-leisten-widerstand/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


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    01.11.2025

    Nachrichten von Pressenza: Friedensratschlag 2025: Gemeinsam gegen Krieg, Aufrüstung und Militarisierung

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 1. November 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 01.11.2025


    Friedensratschlag 2025: Gemeinsam gegen Krieg, Aufrüstung und Militarisierung


    Bereits zum 32ten mal treffen sich die Aktiven der Friedensbewegung jährlich beim Friedensratschlag am 8. und 9. November 2025 in Kassel. Die Friedensbewegung sieht sich mit einer massiven Ausweitung von Krisen und Kriegen und der wachsenden Gefahr eines großen –&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/friedensratschlag-2025-gemeinsam-gegen-krieg-aufruestung-und-militarisierung/


     -----------------------


    Catherine Connolly: Irlands neue Präsidentin steht für Gerechtigkeit und Frieden


    Am 25. Oktober 2025 wurde Catherine Connolly mit rund 63 Prozent der Stimmen zur Präsidentin der Republik Irland gewählt. Dieser Wahlsieg markiert nicht nur einen Wechsel auf dem Präsidentenamt, sondern steht für eine spürbare politische Verschiebung im kleinen nord-westeuropäischen Land.&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/catherine-connolly-irlands-neue-praesidentin-steht-fuer-gerechtigkeit-und-frieden/


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    El Hierro: Trotz hoher Ankunftszahlen setzt die Insel auf Menschlichkeit


    Die kanarische Insel El Hierro ist in Spanien der Hauptankunftsort von Booten mit fliehenden oder migrierenden Menschen. Mit einer deutsch-spanischen Gruppe besuchte Wiebke Judith, rechtspolitische Sprecherin von PRO ASYL, die Insel und lernt Ehrenamtliche kennen, die für die Versorgung der&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/el-hierro-trotz-hoher-ankunftszahlen-setzt-die-insel-auf-menschlichkeit/


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    New York, The People’s Forum und die Hoffnung auf eine neue Welt


    Beim Erklimmen der U-Bahn-Stufen erblicke ich eine selbst für Leute, die noch nie in New York waren, erkennbare Silhouette: das Empire State Building. Ich bin im pulsierenden Herzen des Big Apple, inmitten von Dutzenden von Fast-Food- und Fast-Fashion-Filialen, wo Macy&#8217;s&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/new-york-the-peoples-forum-und-die-hoffnung-auf-eine-neue-welt/


     -----------------------


    SDN hält CCS für eine Scheinlösung


    Die Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste e.V. (SDN) äußert starke Bedenken gegen beabsichtigte Verpressung von CO₂ (CCS) unter dem Nordseegrund als eine irrtümliche Lösung zum Klimaschutz Deutsche Nordsee. „Die SDN hat gegen die Einführung und Förderung von CCS (Carbon Capture and Storage)&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/sdn-haelt-ccs-fuer-eine-scheinloesung/


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    Selbstheilung ist möglich: Der nächste Schritt der Menschheit und wohin die Reise gehen kann


    Annegret Torspecken ist eine Abenteurerin. Kann man von einem Menschen etwas Positiveres sagen? Das Gegenteil wäre der Mensch als Bürokrat. Zweifellos besitzt sie ein anarchistisches Gen. Und weil das so ist, glaubt sie nicht an das große, kollektive Erwachen. Nein,&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/selbstheilung-ist-moeglich-der-naechste-schritt-der-menschheit-und-wohin-die-reise-gehen-kann/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    01.11.2025

    Wird Das Böse Vorherrschen?

    forumgeopolitica.com, Sa 01 Nov 2025, Peter Hanseler

    Rationale Einschätzungen, die auf Fakten basieren, deuten darauf hin, dass der kollektive Westen den Kampf um die Vorherrschaft gegen den Globalen Süden verliert – kann das grenzenlose Übel des Westens den Spieß umdrehen?


    Einführung

    Im Laufe der Zeit habe ich mehrere umfassende Artikelserien über das Ergebnis des großen Konflikts zwischen dem kollektiven Westen und dem globalen Süden geschrieben, zuletzt in meiner Serie „Der Krieg zwischen zwei Welten hat bereits begonnen“ (Teil 1 ; Teil 2 ; Teil 3 ; Teil 4 ; Teil 5). Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass dieser Konflikt sehr lange dauern wird, aber dass sich die Multipolarität des Globalen Südens letztendlich durchsetzen wird.

    Seit einiger Zeit erwäge ich, eine neue Serie zu schreiben, die die einzelnen Konfliktzonen nacheinander bewerten würde: die militärischen (Gaza, die Westbank, Syrien, Libanon, Iran, Ukraine, Grönland und jetzt Venezuela); die wirtschaftlichen (Zoll- und Sanktionskriege, die unter anderem von den USA gegen China, Russland, Indien, Brasilien, Japan und Südkorea geführt werden). Dies wird ein großes Unterfangen sein und wahrscheinlich erst im nächsten Jahr angegangen werden.

    Während ich mich auf diese Serie vorbereitete, wurde ich jedoch von einem meiner engsten Freunde und Gesprächspartner inspiriert - einem erfahrenen und gebildeten Mann aus Italien -, die Idee zu betrachten, dass das Böse, wenn es rücksichtslos entfesselt und in psychopathischen Dosen verwendet wird, auch einen Gegner überwinden kann, der rational und auf jede andere Weise gebildet ist. - Ich (musste) die Idee betrachten, dass das Böse, wenn es rücksichtslos entfesselt und in psychopathischen Dosen verwendet wird.

    Diese Ideen erforschen wir heute.

    Definition des Bösen

    Das Böse als Konzept wird normalerweise als zutiefst unmoralisches Verhalten definiert und wird mit Handlungen in Verbindung gebracht, die anderen unnötiges Leid und Schmerz verursachen. In der Literatur und Philosophie ist der Begriff des Bösen eines der Hauptthemen. Bulgakows Meister und Margarita, Dostojewski, Tolstoi, Sokrates und viele andere beschäftigen sich damit in einer Tiefe, mit der mein Intellekt einfach nicht mithalten kann.

    Wenn ich mich von abstrakten Konzepten überwältigt fühle, suche ich regelmäßig nach Beispielen; in diesem Fall nach Bosheit in der Geopolitik. Wenn Sie den Mann auf der Straße nach dem Bösen in der Geschichte fragen, werden Sie mit Begriffen und Namen wie Nazis, Hitler, Pol Pot überschwemmt - den populären Beispielen des Bösen in der jüngeren Geschichte, Namen und Gruppen, die systematisch von den Medien im Westen am Leben erhalten werden. Wie immer wird eine einfache und eingängige Weltanschauung auf einem silbernen Teller serviert, um von dem abzulenken, was wirklich böse ist – und gegenwärtig.

    Wer verkörpert das Böse in der Geopolitik?

    Wenn Sie von den ausgetretenen Pfaden der westlichen Propagandageschichte abweichen, werden Sie bald auf ein Buch stoßen, das von Guido G. als Standardwerk für die Geschichte des 20ten Jahrhunderts erklärt werden sollte: „Conjuring Hitler: How Britain and America Made the Third Reich“ von Guido G. Preparata. Ein Buch, dessen Inhalt vor der Öffentlichkeit verborgen ist. Preparata beweist nicht nur sorgfältig, dass Hitler durch amerikanische und britische Finanzierung finanziert und ermöglicht wurde, sondern zerstreut auch den Mythos, dass der Erste Weltkrieg von den Deutschen und nicht von den Briten begonnen wurde. Darüber hinaus beweist Preparata, dass die Briten 1917 nicht nur den russischen Zaren Nikolas II. absetzten und Lenin an die Macht brachten, sondern auch angeblich die Weißen im russischen Bürgerkrieg (1917-1922) unterstützten, nur um sie auf wahre Weise verbluten zu lassen; Etwa 10 Millionen Menschen starben allein in diesem von Großbritannien geführten Blutbad.

    Die Mächtigen dieser Welt genießen dieses großartige Buch nicht. Infolgedessen wurde der Eintrag von Preparata auf Wikipedia gelöscht und ist nun auf pluspedia.org zu finden.

    Die Briten verloren ihre Vorherrschaft als Hegemonialmacht nach dem Ersten Weltkrieg, aber definitiv durch den Zweiten Weltkrieg – zumindest denken die Leute das. Dies mag in Großbritannien als Weltmacht und politische Einheit zutreffen. Dennoch scheint die Macht der Briten als politische Einheit größer zu sein, als es in militärischer Hinsicht angemessen wäre. Die Briten leben von Mythen wie dem SAS, James Bond und MI-6, weil ihre Streitkräfte nicht mehr das sind, was sie früher waren. Die arroganten Inselbewohner haben derzeit mehr Admirale als Kriegsschiffe.

    Als ich in diesem Sommer pensionierte CIA-Offiziere und ehemalige hochrangige Offiziere der US-Streitkräfte in den USA besuchte, war dieses Ungleichgewicht zwischen tatsächlicher militärischer Stärke und dem wirklichen Einfluss der Briten ein wichtiges Diskussionsthema. Einerseits kann der britische Einfluss dem MI6 zugeschrieben werden, da der britische Geheimdienst ohne moralische Zwänge arbeitet und sehr effizient und rücksichtslos ist. Ein älterer Kollege erzählte mir von der Operation Ajax, als der MI6 1953 Mohammad Mossadegh im Iran stürzte. Die Briten hatten die CIA an ihrer Seite, die wie ein Lehrling folgte, erstaunt und bewundernd; eine Haltung, die die CIA heute noch gegenüber ihren Kollegen aus London hat, so meine Quellen.

    Stadt London - Rothschilds

    Im Zusammenhang mit der britischen Macht, dem Begriff „City of London“ und – hinter verschlossenen Türen – taucht der Name Rothschild immer wieder auf. Wenn es um Begriffe und Zusammenhänge geht, die die Machthaber unter Verschluss halten wollen, ist es relativ einfach, eine Bestätigung dafür zu bekommen: meine Frage an GROK: „Was ist das mit der Macht der City of London? “ wurde nach etwa 15 Minuten mit „Keine Antwort“ beantwortet. Das ist auch eine Antwort.

    Die Rothschilds wurden unter anderem dafür bekannt, dass sie als erste vom Ergebnis der Schlacht von Waterloo durch die Verwendung von Trägertauben erfuhren und damit einen fabelhaften Gewinn aus britischen Anleihen erzielten. Tatsache ist, dass die Rothschilds seit Jahrhunderten alle Parteien finanzierten, die an jedem Krieg und jedem Großprojekt beteiligt waren, und immer ganz nach dem Motto herauskamen: Je mehr Blut vergossen wird, desto reicher werden wir.

    Darüber hinaus ist der Einfluss der Rothschilds in den westlichen Zentralbanken zweifellos eine Tatsache. Mayer Amschel Rothschild (1744–1812), der Gründer der großen Dynastie, sagte einmal:

    "Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, und es ist mir egal, wer ihre Gesetze macht."
    Mayer Amschel Rothschild (1744–1812)

    Der Reichtum der Rothschilds war und bleibt legendär. So erstreckte sich ihr politischer Einfluss nicht nur in London, sondern auf dem gesamten europäischen Kontinent. Der Reichtum und die Macht der Rothschilds waren so enorm, dass selbst Dichter – wie Heinrich Heine – oft über sie schrieben, manchmal bewundernd, manchmal ironisch, aber immer treffend. Heine, der James de Rothschild (Paris) persönlich kannte, schrieb 1843 in einem Brief:

    „Mr. Rothschild ist ein Mann, der Europa regiert und Könige nährt. Er ist die wahre Geheimmacht des Kontinents. Wenn er niest, zittern die Aktienmärkte.“
    Heinrich Heine, 1843

    Die Macht der Rothschilds war also größer als die der Könige, und sie basierte auf einem genialen Informationsnetzwerk, politischer Macht und vor allem finanziellen Ressourcen, die die aller Königshäuser übertrafen und unermesslich schienen.

    Im Jahr 1815 versuchten die Rothschilds, in Russland auf dem Wiener Kongress Fuß zu fassen. Ihre Bemühungen waren jedoch vergeblich, wie es Zar Alexander I. gelang, dies zu verhindern – die Rothschilds versprachen Rache und es wird gemunkelt, dass das direkte Abschlachten der Familie des Zaren, einschließlich aller seiner Kinder, 1918 in Jekaterinburg auf die Rothschilds zurückgeführt werden kann; ob dies wahr ist, weiß ich nicht.

    Seit 1945 sollen die Rothschilds nicht mehr als Macht existieren

    Die Rothschilds selbst und alle großen Medien auf der ganzen Welt würden die Weltbevölkerung glauben lassen, dass dieser Hegemon des Geldes und des globalen Kapitals seit dem Zweiten Weltkrieg keinen signifikanten Einfluss hatte und sich jetzt darauf beschränkt, ein paar Privatbanken zu betreiben, Kunst zu sammeln, Schlösser zu verwalten und köstliche Weine herzustellen. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass die Rothschilds durch den Zweiten Weltkrieg verarmt waren, und es wäre wahrscheinlich das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass eine Dynastie freiwillig auf Macht und Geld verzichtet hätte. Wie viel Macht die Rothschilds derzeit wirklich ausüben, ist schwer zu sagen. Die Rothschilds waren jedoch auch die großen Finanziers der reichsten Industriefamilien des neunzehnten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten. Es scheint wahrscheinlich, dass diese Machtstrukturen heute noch vorhanden sind und ihren finanziellen Einfluss unter anderem durch Unternehmen wie Blackrock und dergleichen ausüben. Die genaue Zusammensetzung dieser Marionettenmeister ist Außenstehenden unbekannt, und als ich Fragen stellte, wurde mir geraten, nicht tiefer zu graben; es wäre nicht gut für meine Gesundheit, und ich würde Gefahr laufen, von den gekauften und bezahlten Chatterboxen in den westlichen Medien als Verschwörungstheoretiker abgetan zu werden.

    Die Macht, die niemand anerkennen will

    Meiner Meinung nach sind es diese Gruppen, die in den Ländern des kollektiven Westens die Macht ausüben, das Schicksal der Welt seit Jahrhunderten bestimmt haben und alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um dies auch in Zukunft zu tun. Diese Gruppen kümmern sich nicht darum, ob die Hälfte der Menschheit in einem Konflikt umkommt, der sie noch reicher und mächtiger macht. Diese Gruppen denken nicht in Vierteln, wie es die Amerikaner tun, sondern in Jahrzehnten und Jahrhunderten. Recht, Moral und Anstand sind keine Begriffe, die einen Wert für diese Machtvermittler verkörpern. Sie müssen sich niemals der Öffentlichkeit stellen oder ihre Handlungen vor dem Gericht der Menschlichkeit rechtfertigen. Stattdessen halten sie Diener, derzeit in Form von Menschen wie Trump, Macron, Merz, Starmer, Netanyahu, etc. Diese wiederum verkünden und implementieren das Inakzeptable, das Unaussprechliche, und machen Tabus wie Völkermord sozial akzeptabel, unterstützt von westlichen Medien, deren Entscheidungsträger erpresst oder gekauft werden – siehe meinen Artikel „Völkermord als ‚Selbstverteidigung‘ – westliche Medien als Komplizen im Völkermord in Gaza“.

    Die Werkzeuge, die das Unaussprechliche übersetzen

    Erinnern Sie sich an den feierlich versiegelten Waffenstillstand und den Geiselaustausch zwischen den Israelis und der Hamas? Wie viele Tage ist das her? Ich für meinen Teil hielt es nicht einmal für notwendig, dass unser Blog darüber berichtet, weil ich meine Farm darauf gewettet hätte, dass es nur eine betrügerische Scharade der USA und der Israelis war - und ich hatte Recht. Wenn wir alles repräsentieren, was in dieser Welt unappetitlich ist, hören wir von Ben Gwir:


    Screenshot_2025_11_02_at_18_35_57_Wird_Das_B_se_Vorherrschen

    Video https://www.youtube.com/watch?v=7k8MU6uXl5Y Dauer 31:47 Min.


    Die Israelis haben also den letzten Hauch von Glaubwürdigkeit verloren – ich bezweifle, dass die Menschheit es sich als ganze Gesellschaft leisten kann, solche Mitglieder zu haben. Dennoch bereiten sich die westlichen Medien bewusst auf die Fortsetzung des Völkermords vor, wie die Schweizer Zeitung Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am 29. Oktober 2025 vorstellt:

    "Netanjahu ordnet Angriffe auf Gaza an - Israel reagiert auf Provokationen der Hamas."
    Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am 29 Oktober 2025

    Forderungen nach militärischer Eskalation

    Tatsache ist, dass der kollektive Westen tatsächlich Positionen einnimmt, die keinen Sinn ergeben, wenn man das Gleichgewicht der Macht betrachtet. In Bezug auf den Ukraine-Konflikt fordert beispielsweise das Triumvirat der Willigen – Merz, Starmer und Macron – den Abzug der russischen Truppen oder zumindest ein Einfrieren des Konflikts an der Kontaktlinie, obwohl die Russen nicht das geringste Interesse daran haben könnten, diesen Konflikt einzufrieren. Herr, Herr. Trumps ständiges Flip-Flop macht die Situation nicht klarer, aber es verursacht zumindest "Russland-Experten" wie Gilbert Doctorow, den wir kürzlich in "Wenn ein "Experte" den Halt verliert" diskutiert haben, scheinbar ihre Nerven zu verlieren. Vor zwei Wochen kündigte er an, dass Russlands „Eliten“ aufgrund des zögerlichen Verhaltens von Präsident Putin darauf vorbereiteten, ihn, nota bene, abzusetzen, ohne zu definieren, wer diese „Eliten“ sein könnten.

    Tatsache ist, dass es in Russland Stimmen gibt, die härtere Maßnahmen gegen die Ukraine oder sogar Schläge gegen NATO-Einrichtungen fordern. Das ist jedoch nichts Neues, es ist so alt wie der Konflikt selbst. Die Möglichkeit eines härteren Ansatzes wurde auch in meinem Kontaktkreis lebhaft diskutiert und wurde auch in Artikeln erwähnt, z.B. „Die Folgen des abgefangenen Gesprächs der deutschen Luftwaffe bedeuten Krieg.“ Der Kreml hat bisher solche Eskalationen unterlassen. Ich schreibe „Kreml“, weil die Behauptung einiger „Experten“, dass Präsident Putin Entscheidungen im Alleingang trifft, eine komplette Fantasie ist. Präsident Putin hat ein hervorragendes Team, mit dem er zusammenarbeitet, auf das er hört, und dann Entscheidungen trifft. Die Menschen im Osten und Westen sollten dankbar sein, dass Präsident Putin sich nicht von den Hitzköpfen in Brüssel, Berlin, Paris, London und New York provozieren lässt.

    Das Böse eskaliert bis zum Untergang

    Diejenigen, die eine militärische Eskalation fordern, verbergen regelmäßig die Folgen einer solchen Eskalation, die meiner Meinung nach angesichts der Existenz von Atomwaffen unverantwortlich und töricht ist.

    Wenn wir das Böse quantifizieren wollen, müssen wir auch zugeben, dass diejenigen, die mit der Waffe des Bösen bewaffnet sind, keine Hemmungen haben und nur darauf warten, dass die andere Seite in die Eskalation hineingezogen wird, damit sie dann das Unaussprechliche tun können.

    Alternative: Wirtschaftliche Eskalation

    Sanktionen bringen nichts als Elend

    Die meisten geopolitischen Analysten vernachlässigen die verfügbaren Wirtschaftswaffen. Obwohl der Westen seit Jahren versucht, Länder mit Sanktionen in die Knie zu zwingen (Kuba seit 1960, Iran seit 1980, Russland seit 2014, China in jüngerer Zeit), war dieses Instrument nie erfolgreich, außer das Leid unter den Schwächsten in den betroffenen Ländern zu verursachen. Zum Beispiel verursachten die US-Sanktionen den Tod von einer halben Million Kindern im Irak. Auf die Frage danach antwortete die damalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Madeleine Albright:

    "Ich denke, das ist eine sehr schwierige Wahl, aber der Preis, denken wir, der Preis ist es wert."
    US-Botschafterin Madeleine Albright, CBS 60 Minuten 1996
    Screenshot_2025_11_02_at_18_34_21_Wird_Das_B_se_Vorherrschen

    Die Personifikation des Bösen: Madeleine Albright


    Wenn wir über das Böse sprechen, glaube ich persönlich, dass es in Ausnahmefällen völlig akzeptabel ist, schlecht über die Toten zu sprechen; Albright starb 2022.

    Das westliche Finanzsystem ist auf wackeligem Boden aufgebaut

    Obwohl das Gegenteil im Westen behauptet wird, bin ich fest davon überzeugt, dass das westliche Finanzsystem an einem Faden hängt: Die Schulden der Regierungen, des Unternehmenssektors und der privaten Haushalte sind außer Kontrolle, die Aktien- und Anleihebewertungen sind auf einem wahnsinnigen Niveau, und die Inflation ist zwei- bis dreimal höher als von Regierungsbehörden berichtet. Einer der besten Indikatoren dafür, dass alles in Unordnung ist, ist die Preisentwicklung von Edelmetallen, insbesondere von Gold und Silber. Experten haben mir gesagt, dass es für China leicht wäre, die manipulierten Gold- und Silbermärkte COMEX und LBMA in die Enge zu treiben, was zu einem Zusammenbruch der westlichen Finanzmärkte führen könnte. Ein Finanz-Atomschlag aus dem Osten, der noch nicht durchgeführt wurde, würde dem kollektiven Westen einen Großteil seiner Handlungsfreiheit rauben und wäre ein tragfähiger, nicht-militärischer Weckruf für den Westen.

    Schlussfolgerung

    Ein Gegner, der mit der Waffe des Bösen bewaffnet ist, hat den Vorteil. Er kennt keine Moral, hat keine Hemmungen und wird niemals die Verantwortung für seine schrecklichen Taten übernehmen müssen, weil das Böse im Dunkeln wirkt. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Kräfte, die ich beschrieben habe, existieren und dies seit Jahrhunderten getan haben. Sie überleben nicht nur Revolutionen, Weltkriege und Völkermorde, sondern ordnen sie auch. Von Zeit zu Zeit werden ihre Diener, die sie benutzen, zur Rechenschaft gezogen, um der Welt zu zeigen, dass Gerechtigkeit existiert – eine böse Scharade.

    Die Skepsis im globalen Süden wächst jedoch mit ihrer Macht, und da sich der Schwerpunkt von West nach Ost und die verborgenen Mächte ihr Machtzentrum im Westen haben, wird hoffentlich Gutes vorherrschen, aber nur, wenn das Böse vor der Tür des Globalen Südens bleibt.



    Analyse Heine, Heinrich Rothschild, Walter Baron Albright, Madeleine Amerika Brasilien China EU Europa Frankreich Gaza Deutschland Großbritannien Indien Japan Libanon Libyen Russland Russische Föderation Vereinigtes Königreich US-Amerikan USA



    11 Kommentare zu
    «Wird Das Böse Vorherrschen?»


    Jim Spajcher Sa 01 Nov 2025, 17:58 Uhr

    Vielen Dank für diese Bewertung.

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    Heiko Sa 01 Nov 2025, 18:27 Uhr

    Wäre es zoll zielführender, moralisch oder emotionales Wissenschaften Aus-Kategorien der Entwicklung der Johannes-Gesellschaft-Ausstellung Saalen? Dann landete Mann im Marxismus oder auch historischer und dialektischer Materialismus. Der emotionslos die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft und suchen nach Naturgesetzen.
    Die Fokusierung auf das "Böse" verdeckt den Blick auf Zusammenhänge rationale und voreingeschaltete Erkenntnis am Ende alleien. Mit das unter Demagogie und hilft der herrschenden Klasse im Westen, die eigene überstanden in Unwissen Wissen zu Halte.
    Derwissenschaftliche Zugang zur Entwicklung war in der DDR Schulstoff im Geschichts- und StaBü-Unterricht. Deshalb DDR-Bürgerübersätzigungen nach 35 Jahre immer nök funktionen besätzesätz.

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    Antwort auf Ruth So 02 Nov 2025, 8:49

    Kommt an, diese Ziele Mann Hut, Heiko. ;)
    Sie hängen ALLE nur am Geldtropf. Streben eignen sich „Gefühle“ non mal am best. Ja, einige solche Abendeinbrüche.

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    Patrick Reto Bieri Sa 01 Nov 2025, 18:45 Uhr

    Das Böse "Wissenswesen", genau wie Gott wesentliches Fach. Das Böse ist schlicht der Anti-Gott, auch der Teufel. Er schleicht sich in den Menschen ein wenn dieser über Gott abgewandt hat. Der Mensch wird von der den Teufel bowes, sowie der Mensch durch Gott gut sill. 1941, kurz trächtig werden die Nazis angenommen: Russland-Angesicht, hat satlin das Verbot der Kirche. Er wissen, iss er ohne die guten Menschen Menschen, Chance, die Nazis stoppen zu. Auch Heidegger hat das Böse als wesentlich und semis Briefpartner Jasper eivon. Leider hat dieser nicht:

    Heidegger, Martin / Karl Jaspers: Briefwechsel 1920-1963
    https://www.klostermann.de/Heidegger/Jaspers-Briefwechsel-Ln

    In der Bibel ist das Böse und das Gute zentrale das Thema. Zum Glück oder Gott sei Dank, hat sich das sich das Volk nie von Gott abgewandt, nicht unter dem Stalinismus. Das Buch Daniel und die Offenbarung des Johannes beliege erzählen von den dennn Zeit. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich alles wohl. Frühere Interpretationen waren falsch, den Prophezeihungen nicht rechtes über die Umstände zufälliger Bewerber oder Geisteszeiten. Auch die Botschaften von Fatima sind sind sind ohne Handel von WW1, WW2 und dem Untergang des Neuheidentums, auch von der der nahe Zukunft.

    Wer es lesen will, hier ist alles auf Englisch und als adding txt Dateien, einfacher zur automatischen Übersetzung (die Links in nicht übersetzen!):

    https://icedrive.net/s/2b2e6naUAq

    Wer die Geduld hat und das eingegangene Wissen der Bibel, wird es verstehen und die "scharlachrote Hure Babylon", die zweite Bestie mit Hörnern ein eine Lamm (physische Schwachheit) , aber es sinde ein Drache).

    Noch drei Links zur Babylon, wer es ist, wo sie ist und war sie tut:

    https://hagia.de/
    https://kongress-matriarchatspolitik.ch/
    http://www.portalpb.podserver.info/anderes/hagia-en.html

    Den letzten Gibt Link es 5 mal, man find die Links auf mim fb. Der Kreml sollte die Webseite seit 2023 Anfang, kennen kennen die Links dem Konsulat in Buenos Aires, mit der überwundenen Bitte um Weiterleitung.

    mit der Liebe Gottes
    Patrick Reto Bieri
    https://www.facebook.com/patrick.reto.bieri

    Antworte auf diesen Kommentar

    Antwort auf Patrick Reto Bieri So 02 Nov 2025, 10:08

    Alle Links:

    https://icedrive.net/s/ukPSu6Ytig3kZuZfYTzgQ9kRF6u

    Antworte auf diesen Kommentar

    In: Paula M. Fortin So 02 Nov 2025, 1:34

    Vielen Dank, dass Sie Ihre säkulare Wahrnehmung von Beispielen des Bösen präsentieren.
    Ich lebe in Amerika und bin ein christlicher Mystiker. Ich habe mich vor fast einem Jahrzehnt um die Politik gesorgt und bin enger verfolgt. Zuvor waren nur Vietnam und die Bush-Antwort auf 9-11, die für mich einen Geist des politischen Aktivismus geweckt hatte.
    Mein Glaube ist nicht wie viele in der Kirche, die folgen, ich denke, hauptsächlich Paulinische Lehre (im Gegensatz zu Jesus' ("mein Königreich ist nicht von dieser Welt"), die Regierungsautorität als irgendwie wirklich maßgeblich zu sehen. Aber es hat die letzten Jahre gedauert, bis ich die Frage in Frage gestellt habe, die du im Gebet fast täglich gestellt hast, indem du für mich die Form von was und wann Gerechtigkeit annimmst, was tue ich dagegen und was ist die Alternative?
    In letzter Zeit ist mein Sinn stark geworden, dass niemand, den du nennst, in irgendeiner Weise größtenteils gerecht ist oder in der Lage ist, den Krieg gegen das, was durch das Böse wirklich möglich ist, abzuführen, obwohl ich nicht sicher bin4. Und darin bin ich der Suche nach Schweigen näher gekommen und habe weniger die narrativen Konstruktionen gehört, wer gut ist, wie geht der Krieg, geschnittener Bono? als ob das die Quelle für Dinge liefern würde,
    In den Glaubenslehren ist natürlich klar, dass das Diensten von Geld böse ist. Aber warum diese Wahl überhaupt nicht klar ist, hat sich meine Meinung sehr verändert. Es ist schwer für einen Empathen, andere als Lebensverlieren zu sehen, vielleicht weil sie sich an Dinge klammern, die zu sehr von der Welt sind, und sich weigern, die Arbeit zu tun, um die Wahrheit zu finden oder ihre Unwissenheit zu bekennen und Gott zu suchen.
    Das ist nicht nur das Werk von berühmten Menschen. Alle haben die Möglichkeit. Jesus sagte, bitte um. Er sagte, die Wahrheit wird dich befreien. Er sagte, nur wenige finden es. Er sagte nicht, dass der "globale Süden" es tun würde.

    Wie auch immer, als ich nicht dachte, dass es wahrscheinlich nicht wäre, dass meine Ansicht dir helfen würde, und meine ist so ziemlich böse ist satanisch, und es ist kein Weg, den ich will, fragte ich. Gott schlug Habakku 4 vor, was es wohl kein Kapitel vier gibt, weil 2:4 aufkam, als ich googelte. In Kapitel zwei geht es um böse Menschen, die alles tun, was du erwähnt hast und was passieren wird. Es enthält die schöne Linie in 2:14 "die Erde wird mit der Erkenntnis des Herrn erfüllt werden, wie die Wasser das Meer bedecken."

    Alles, was ich Ihnen sagen kann, ist, dass ich dieses Versprechen über die Wahrheit seit über drei Jahrzehnten getestet habe. Ich hatte sehr wenig Glauben, trotz vieler Demonstrationen von unglaublicher Gnade. Ich weiß jetzt sicher, dass der Geist, von dem Jesus sagt, dass er Gott ist, realer ist als alles, was sich beunruhigt.

    Aufrichtig,

    Paula Fortin

    Antworte auf diesen Kommentar

    C.A.E.N. So 02 Nov 2025, 4:00

    Seid meinein meine Gedankenwelt:

    Mann in Ost und West dankbar sein, ist das Präsident Putin von den Hitzköpfen in Brüssel, Berlin, Paris, London und New York nicht provozierend.

    Antworte auf diesen Kommentar

    Paolo Martinoni So 02 Nov 2025, 12:49

    Die Resilienz der Ukraine und die Wiener-Sponsoren mir ausserordentlich zu sein: Militärisch ist Russland nichts vom Vorsium, Senfinsan und Propaganda auf dieierenweise Dauerschäden er wirken, Schlimmes (Russlandfür). Ich denken, wir Russland-Freunde unter die Verwundbarkeit Russlands. Davon, ist Russland als Siegergeländer wird, vor der bin ich nicht sicher ist.

    Antworte auf diesen Kommentar

    Paolo Martinoni So 02 Nov 2025, 13:33

    Es ist ein Fakt, des Westen mit allen Wasserwaschn ist, jede ere Erfahrung Erfahrung Hut in auf Krieg, Hinterliste, Skrupel und so. Die, iss er er sich schlagieren im Immunsystem mit Russland, die weisse Fahne hissen, um gebissen, ist Vergebung nicht. Der kollektive Westen wird, mir, Nachbar das Land Russland in einer permanenten Zustandhaltung halten Stress im Wissen, dessen Mann dern, den Er Vorläufer für den Feind, kann. Und da muss ich auf diesem Markt Blog kommentars Prof. Doctorow recht würmen: Im Westen hat man keine Angst vor Russland, denn man hat sich, dass man mündliche rote Dateien verwenden, ohne mehr ist die ausgesprochenen Warnungen.

    Antworte auf diesen Kommentar

    Antwort auf J.Blumer So 02 Nov 2025, 16:33

    Beiden Beiträgen kann ich nur zustimmen , aber :
    Russland kann Mann Nurn-Beruf , wenn Mann bereit ist , mit untermitteln .
    Ich befürchte aber des Westen der sern in Arroganz nicht das glauben will .
    Ganz unders überreichen die Geschichte weitergegen China, Iran und
    andere Länder klarsten des , wenn Russland von den USA mir ihre
    Vasallen für Frage gestellte, sie alle militärisch eingreifen .
    Ob das realistisch ist , ich weiß nicht es vakulation, nicht .
    Dennen ist klar , über Jahre über mehres Krieg gegen 30 Länder ein
    auch für Russland nicht möglich .

    Russland wird seine Atomwaffen durch das Auslösen derer derer Start freigeben ,
    und erst , wenn keine Aussicht mehr auf überleben besteht .
    Der Westen versucht mit allerle Gewaltenen Krieg Krieg , Auskurs
    Russland , um in einfacher Zeit unter Mitnahme , die letzte Stimme
    Asten , nicht klebenlos auf . Das wird manninnen weltweit hören!

    Antworte auf diesen Kommentar

    Eric Zuesse So 02 Nov 2025, 13:39

    Meinungen, die auf Meinungen basieren, anstatt auf authentischen Beweisen basieren - echte Fakten, auf die eindeutig Bezug genommen wird (insbesondere die mit ihnen verbunden sind), damit der Leser sie für sich selbst bewerten kann - sind nur eine Entlüftung der Vorurteile, des Mülls, unabhängig davon, ob sie einige Anschuldigungen enthalten könnten, die möglicherweise wahr sind. Das Lesen solcher Meinungen ist schlimmer als die Verschwendung der eigenen Zeit, da solche Meinungen keine tatsächlichen Informationen enthalten, denen man vertrauen kann oder zumindest untersucht werden kann, sondern stattdessen (wenn überhaupt) NUR an die eigenen Vorurteile des Lesers appellieren kann. Nur Narren lesen so etwas.

    Antworte auf diesen Kommentar


    Info: https://forumgeopolitica.com/article/will-evil-prevail


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    31.10.2025

    Screenshot_2025_11_01_at_23_12_31_Unpatriotische_Landesfeinde_Tweet_der_CDU_CSU_f_hrt_in_die_Abgr_nde_der_Feindbildproduktion

    nachdenkseiten.de, 31. Oktober 2025 um 10:02 Ein Kommentar von Marcus Klöckner

    Gerade hat die CDU/CSU über ihren Kanal auf der Plattform X einen Tweet veröffentlicht, der in die Abgründe der Feindbildproduktion führt. Ein kritisches Außen soll es nicht mehr geben. Stimmen, die perspektivieren und hinterfragen, führten „nichts Gutes im Schilde“ und zwar „für unser Land“, wie es heißt und: Ein solches Verhalten sei „nicht patriotisch.“ Was kommt als Nächstes? Werden bald Mitbürger, die die deutsche Russlandpolitik für falsch halten, zu Landesfeinden erklärt? Danach riecht es förmlich.


    Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

    Podcast: Play in new window | Download


    Wie es aussieht, wenn eine Partei den Bezug zur Realität verliert, hat gerade die CDU/CSU auf ihrem X-Kanal dokumentiert. Und was sich daraus ergibt, hat sie ebenso deutlich gemacht.

    Mit rund 500.000 Mitgliedern befindet sich die mitgliederstärkste Partei in Deutschland einen Millimeter davon entfernt, Kritiker ihrer desaströsen Russlandpolitik zu „Landesfeinden“ zu erklären. Das Wort „Vaterlandsverräter“ liegt in der Luft. Folgenden Zeilen hat die CDU/CSU auf ihrem rund 184.000 Follower umfassenden Social-Media-Kanal veröffentlicht:

    Die Verharmlosung der russischen Aggression, das Ignorieren all der Probleme, die damit zusammenhängen: #Russland bedroht mittlerweile auch uns, Stichwort Drohnenüberflüge. Wer dann die russische Position in ???????? vertritt oder den Kreml hofiert mit Besuchen, der führt nichts Gutes im Schilde für unser Land. Das ist nicht patriotisch.

    „Nicht patriotisch“? Wie ist das zu verstehen? Ist ein solches Verhalten dann etwa, äh: „undeutsch“?

    Reden wir nicht um den heißen Brei: Was die CDU/CSU sich mit diesen Zeilen erlaubt, ist politisch unverantwortlich und intellektuell untragbar. Wobei man das längst nicht nur – traurigerweise – von der CDU/CSU gewöhnt ist. Es ist noch schlimmer. Hier greift die Regierungspartei eine ganze Gruppe von Bürgern auf eine Weise an, die an die McCarthy-Zeit und die damit verbundene Jagd auf Kommunisten erinnert. Die ganz große Kanone packt die Partei aus. Und feuert damit auf jene, die nun mal – ob das der CDU/CSU passt oder nicht – mit der vollen Rückendeckung des Grundgesetzes das Recht haben, die deutsche Russlandpolitik anders einzuordnen als die feindbildbesoffenen Kalten Krieger unserer Zeit.

    Die, bei Lichte betrachtet, inhaltlich durch nichts gerechtfertigte Aussage, Russland bedrohe „uns“, zu hinterfragen, erlaubt das Grundgesetz. Wer das als Politiker nicht verstanden hat, hat das Grundgesetz nicht verstanden. Und wer als Politiker davon spricht, dass ein Bürger, der „russische Positionen“ vertrete, „nichts Gutes“ für das Land „im Schilde“ führe, der hat den Sinn für die Realität verloren. Oder aber, er setzt bewusst auf eine fürchterliche, das politische Klima vergiftende stimmungsschürende Propaganda. In beiden Fällen hat zu gelten: Raus aus der Politik!

    Das laute, in dem Tweet zu hörende propagandistische Geklapper geht einher mit einer zum Himmel schreienden geistigen Inhaltsleere.

    Da wird, um es deutlich zu sagen, das „Stichwort“ „Drohnenüberflüge“ hingerotzt, als benötigten die schweren Anschuldigungen gegenüber Russland keinerlei gerichtsfeste (!) Beweise.

    Und überhaupt: Was um Himmelswillen sollen denn „russische Positionen“ sein? Dass der Westen seit vielen Jahren tiefenpolitisch in der Ukraine aktiv ist? Dass die CIA seit Jahren in dem Land agiert? Dass es sich auch um einen Stellvertreterkrieg handelt? Dass der – laut New York Times„verheerendste Landkrieg seit Generationen“ auch dadurch befriedet werden muss, indem der Westen russische Sicherheitsbedürfnisse achtet?

    Wenn es unstatthaft sein sollte, diese „russischen Positionen“ zu vertreten, dann muss die Frage erlaubt sein: Was soll denn stattdessen statthaft sein? Der größten Aufrüstung in der Geschichte der Bundesrepublik den Wind unter die Flügel zu blasen? Dem politischen Großvorhaben Kriegstüchtigkeit frenetisch zu applaudieren? Das Stahlhelmchen eifrig glattzupolieren und zusammen mit den Soldaten „Hurra!“ zu rufen? Sicher: Ein solches Verhalten passt ausgezeichnet zur Kriegstreiberei. Nur: Wozu passt es nicht? Zum Friedensauftrag des Grundgesetzes!

    Das „Gezwitscher“ der CSU/CSU bietet noch weiteren Anlass zur Kritik. „Russische Positionen“ zu vertreten soll also „unpatriotisch“ sein? Wie ist dann das Verhalten der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel zu bewerten, die ihrem Parteikollegen auf der Bühne die Deutschlandfahne aus der Hand nimmt und mit einem leichten Kopfschütteln zur Seite legt?*

    Deutlich wird: Die Politik macht, was sie seit langem macht. Sie spielt mit Begriffen und Inhalten so, wie sie diese gerade für ihre Propaganda braucht. Mal ist patriotisch zu sein „Pfui!“ und mal führt derjenige, der „unpatriotisch“ ist, „nichts Gutes im Schilde“.

    Ein solches Verhalten in seiner Gesamtheit ließe sich auf der Individualbeziehungsebene als tragisch-komisch einordnen – aber auf der politischen Ebene, wo Politiker das Wohl eines ganzen Landes in ihren Händen halten, ist das nicht mehr tragisch-komisch, sondern: gefährlich.

    * 31.10.2025 11:30 Uhr: In einer früheren Version stand an dieser Stelle, dass Angela Merkel die Fahne zu Boden geworfen hätte. Wir haben dies präzisiert.


    Titelbild: Cineberg/shutterstock.com


    Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik Audio-Podcast CDU/CSU Strategien der Meinungsmache


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    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=141325


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    31.10.2025

    Deutscher Außenminister tourt durch die »Schlüsselregion« Nahost

    zlv.lu, vom 31. Oktober 2025, von Karin Leukefeld

    UNO-Expertin veröffentlicht Bericht über Mittäterschaft beim Völkermord in Gaza


    Begleitet von Journalisten ausgewählter deutscher Medien landete Außenminister Johann Wadephuhl zunächst auf dem Militärflughafen der jordanischen Hauptstadt Ammen, flog dann zu einer Stippvisite in die syrische Hauptstadt Damaskus weiter und traf schließlich in der libanesischen Hauptstadt Beirut ein. Von hier soll es dann weitergehen in das Königreich Bahrein am Persischen Golf.

    Mit einer Maschine der Deutschen Luftwaffe tourt der deutsche Außenminister Johann Wadephul seit dem vergangenen Mittwoch durch die Kriegsregion zwischen dem östlichen Mittelmeer und dem Persischen Golf. Für die Bundesregierung handelt es sich bei Jordanien, Syrien und Libanon – mit Israel und dem von Israel bedrängten Palästina – um die »Schlüsselregion Nahost«, wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte. Der deutsche Außenminister wird von Abgeordneten des Deutschen Bundestages begleitet.

    Umfangreiche Unterstützung zugesagt

    In Jordanien traf Wadephul seinen jordanischen Amtskollegen Außenminister Ayman Safadi, dem er die weitere Unterstützung für die Hilfe im Gazastreifen zusagte. Laut Medienberichten sprachen die beiden Minister darüber, wie »die Waffenruhe« im Gazastreifen gesichert und der Wiederaufbau und die Bildung einer neuen Verwaltung in Gaza organisiert werden solle.

    In Damaskus traf Wadephul mit dem ehemaligen Al-Qaida-Anführer und Gründer der Terrororganisation Nusra-Front »Al Golani« zusammen, der Anfang Dezember 2024 mit Kämpfern der Hay’at Tahrir al Sham als Ahmed al Sharaa im syrischen Präsidentenpalast in Damaskus einzog und inzwischen als »Interimspräsident« fungiert. Auch »Interimsaußenminister« Asaad al Schaibani nahm an den Gesprächen teil.

    Laut Presseerklärung des Auswärtigen Amtes erklärte Wadephul, »mit der Überwindung der Assad-Diktatur« seien »die Menschen in Syrien in eine neue Zeit aufgebrochen«. Deutschland wolle sie »jetzt dabei unterstützen, die Zukunft ihres Landes selbst in die Hand zu nehmen.« Seit Beginn des Syrien-Krieges 2011, der zum Sturz von Präsident Assad führte, hatte die deutsche Bundesregierung einseitige wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen Syrien unterstützt, die zu Korruption und Schmuggel und zu einer enormen Verarmung der Bevölkerung und staatlichen Verschuldung führten.

    Von Damaskus flog Wadephul weiter in den Libanon, wo er mit dem libanesischen Außenminister Youssef Rajji und mit Präsident Joseph Aoun über die »Waffenruhe« im Südlibanon sprach. Im Hafen von Beirut traf er mit Marinesoldaten an Bord einer deutschen Fregatte der UNIFIL-Mission zusammen.

    Endpunkt der Reise ist das Königreich Bahrain am Persischen Golf. Dort nimmt Wadephul am 21. IISS Manama Dialog Bahrain teil, der vom 31.10. bis 2.November stattfindet. Dabei handelt es sich nach eigenen Angaben um ein »einzigartiges Forum für Minister, einflußreiche Personen und Entscheidungsträger, um die dringlichsten Aufgaben der Außenpolitik, Verteidigung und Sicherheit des Mittleren Ostens zu debattieren«. Veranstaltet wird das Forum vom International Institute for Strategic Studies (IISS), das seit 65 Jahren »hilft«, die Strategie für Regierungen, Unternehmen, Medien und Experten weltweit zu gestalten.

    IISS ist eine britische Denkfabrik, die 1958 von Sir Michael Eliot Howard gegründet wurde, einem 1922 geborenen britischen Offizier und späteren Militärhistoriker, der u.a. am Kings College die Geschichte des Krieges lehrte. Howard gilt bis heute als maßgeblicher Architekt der britischen militärischen und politischen Strategie.

    Deutsches Geld und deutsche Waffen

    Während sich der deutsche Außenminister als Friedensmacher und humanitärer Helfer in der Region präsentiert, weisen Daten und Fakten, die von UNO-Experten, Langzeitstudien wie dem Projekt »Costs of War« am Watson Institut der Brown Universität, Rhode Island und von Menschenrechtsorganisationen präsentiert werden, auch auf die Rolle Deutschlands als zweitgrößter Waffenlieferant an Israel hin, auch während Krieges, der am 7. Oktober 2023 begann.

    In einer neuen Studie der UNO-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten hat die italienische Juristin Francesca Albanese die Verantwortung von 63 Staaten an dem »kollektiven Verbrechen« des Völkermords in Gaza herausgearbeitet. Die meisten dieser Staaten hatten – trotz der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Völkermord und Kriegsverbrechen durch Israel des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag – weder ihre Waffenlieferungen an Israel, noch Handel und auch die diplomatischen Beziehungen mit Israel nicht eingestellt.

    Die Führungsrolle hatten dabei die USA, deren Kongreß beispielsweise zu dem Zeitpunkt, als Israel drohte, die Stadt Rafah anzugreifen, für die »Verteidigung Israels« 26,4 Milliarden US-Dollar freigaben. Offiziell hatte die USA-Administration unter Präsident Joe Biden einen israelischen Einmarsch in die Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens als »rote Linie« bezeichnet.

    Deutschland folgt – mit »individuellen Exportlizenzen im Wert von 489 Millionen Euro – unmittelbar auf Platz zwei. Geliefert wurden seit Oktober 2023 unter anderem »Nachschub für Fregatten und Torpedos, Ersatzteile für Merkava-Panzer«, die deutlich sichtbar gegen Gaza, aber auch gegen den Libanon und in Syrien eingesetzt wurden. Obwohl der deutsche Kanzler Friedrich Merz im August 2025 ein Aussetzen der Lieferungen von Waffen verkündete, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten, wurde nur einen Monat später eine neue Rüstungslieferung im Wert von 2,46 Millionen Euro sowohl von der Regierung, als auch vom Haushaltsausschuß des Bundestages freigegeben.

    Bericht per Video nach New York

    Britannien hat während des Gazakrieges mehr als 600 Aufklärungsflüge über dem Palästinensergebiet – aber auch über Libanon und Syrien – absolviert. Die so gesammelten Daten wurden sowohl mit der USA-Armee als auch der Israelischen Armee geteilt. Die Maschinen starteten von den britischen Militärbasen auf der Republik Zypern, einem EU-Staat.

    In dem Bericht werden insgesamt 63 Staaten als Lieferanten für Waffen und Munition genannt, darunter Indien, Italien, Österreich, Spanien, Tschechien, Rumänien, Frankreich, China und Taiwan. Zulieferanten für die Waffen, die Israel u.a. bei F-25 Kampfjetangriffen einsetzte, wurden Komponenten von Australien, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Griechenland, Italien, Japan, Niederlande, Norwegen, Polen, Südkorea, Rumänien, Singapur, Schweiz, Britannien und den USA geliefert. Einige dieser Staaten stellten ihre Lieferungen teilweise ein, nicht aber bei Ersatzteilen für die F-35 Kampfjets, die »bei der völkermörderischen Zerstörung von Gaza massiv eingesetzt wurden«, wie es in dem Bericht heißt. Auch die in Luxemburg ansässige NATO-Einrichtung NSPA in Capellen lieferte weiter Ersatzteile für die Kampfjets.

    Albanese stellte ihren Bericht »Völkermord in Gaza – ein kollektives Verbrechen« der UNO-Generalversammlung am 28. Oktober 2025 per Videolink vor, da sie aufgrund der von der USA-Administration gegen sie verhängten Sanktionen nicht zur UNO nach New York reisen kann. Stattdessen sprach sie von der Desmond und Leah Tutu Stiftung in Kapstadt, Südafrika. UNO-Generalsekretär Guterres hatte ihren »nicht redigierten vorläufigen Bericht« der Generalversammlung zur Verfügung gestellt.


    Info: https://www.zlv.lu/db/1/1468253836101/0


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Für Aussprechen der Wahrheit auf dem Scheiterhaufen – Albanese kontert Israels "Hexerei"-Vorwürfe


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    rumble.com, 1. November 2025, 3:55 Min

    Bei einer UN-Sitzung in New York hat der israelische UN-Vertreter Danny Danon am Mittwoch die UN-Sonderberichterstatterin für Palästina, Francesca Albanese, als "Hexe" bezeichnet.

    Bei einem virtuellen UN-Briefing am Donnerstag reagierte die Diplomatin empört auf diese Äußerungen und erinnerte daran, wie Frauen bei "Hexenverfolgungen" in der Geschichte auf öffentlichen Plätzen lebendig verbrannt wurden, "wenn sie die Wahrheit gegenüber dem Patriarchat und der Macht aussprachen".

    Die Äußerung des israelischen Vertreters war eine Reaktion auf Albaneses jüngsten Bericht mit dem Titel "Gaza Genocide: A Collective Crime", in dem sie die internationale Gemeinschaft der Mittäterschaft am "kollektiven Genozid" Israels gegen das palästinensische Volk beschuldigt.

    Mehr auf unserer Webseite: https://rtde.online


    Info: https://rumble.com/v7117wo-fr-aussprechen-der-wahrheit-auf-dem-scheiterhaufen-albanese-kontert-israels.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    31.10.2025

    Schlechte Ratschläge aus der Vergangenheit

    Schlechte Ratschläge aus der Vergangenheit

    Carl von Clausewitz als Generalmajor, nach einem Gemälde von Karl Wilhelm Wach (ca. 1818)

    forumgeopolitica.com, vom Fr 31 Okt 2025, Ralph Bosshard
    Schlechte Ratschläge aus der Vergangenheit Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege selten durch einzelne Schlachten entschieden werden, sondern vielmehr durch langfristige, komplexe Prozesse, in denen politische, wirtschaftliche und moralische Faktoren genauso entscheidend sind wie militärische. Der Westen ist jedoch weiterhin stark vom Dogma der entscheidenden Schlacht beeinflusst, die auf den preußischen General Carl von Clausewitz zurückgeht. Im Gegensatz dazu neigt Russland dazu, dem Prinzip der strategischen Geduld und des Zermürbungskrieges zu folgen. Diese unterschiedlichen Denkweisen führen zu gegenseitigen Missverständnissen und Fehleinschätzungen im aktuellen Konflikt in der Ukraine.


    Spätestens seit dem ergebnislosen Ende der ukrainischen Sommeroffensive vor zwei Jahren sollte klar sein, dass der russisch-ukrainische Krieg schließlich durch Verhandlungen beendet werden muss, zumal die USA zumindest nicht bereit sind, den Konflikt auf unbestimmte Zeit zu eskalieren.

    Jeder, der die Stärken Russlands und der Ukraine um die Wende von 2021/2022 verglich und ihre Aufgaben, Ressourcen und Territorium bewertete, musste zu dem Schluss kommen, dass eine militärische Pattsituation schließlich Verhandlungen erzwingen würde. Eine nüchterne Einschätzung der Streitkräfte und Fähigkeiten der russischen Armee hatte insbesondere ergeben, dass Russland nicht in der Lage sein würde, die gesamte Ukraine zu erobern. Zu dieser Zeit erstreckte sich ihre Offensivmacht auf maximal 200, vielleicht 300 km über die Grenzen Russlands oder seiner Verbündeten hinaus (1). Auch nach den spektakulären und in einigen Fällen überraschend tiefen Vorstößen im März 2022 haben die Russen diese Linie nie ganz erreicht.


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    Karte: 200 km Strecke jenseits der Grenzen Russlands und seiner Verbündeten und der entlegensten Frontlinie im März 2022; Quelle: Autor


    Der ukrainische Einmarsch in die Region Kursk wurde offenbar auch auf Veranlassung von NATO-Beratern unternommen, damit der ukrainische Präsident Selenskyj die Kontrolle über russisches Territorium erlangen konnte, das er dann als Verhandlungsmasse im Austausch für russisch besetzte Gebiete nutzen konnte. Eine solche Verpflichtung machte nur dann Sinn, wenn sowohl Kiew als auch Brüssel davon ausgingen, dass die Verhandlungen früher oder später geführt werden müssten. Unbeirrt hat die russische Armee jedoch langsam, aber stetig ihren Vormarsch fortgesetzt, der im Februar 2014 begann, und zeigt vorerst keine Anzeichen von Anhalten. Auch wenn die maximalen territorialen Forderungen nicht militärisch erreicht werden können, ist der Kreml derzeit entschlossen, so weit wie möglich zu gehen. Ob dies den Karten entspricht, die seit mehreren Wochen zirkulieren und angeblich Informationen darüber liefern, welche Gebiete Russland bis zum Ende dieses Krieges annektieren will, ist fraglich (2). Sie entsprechen einer westlichen Interpretation.


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    Karte: Abteilung der Ukraine und militärische Machbarkeit; Quelle: Autor (3), Zahlen ab 2020


    In der Hoffnung auf einen entscheidenden Kampf?

    Seit dem Zusammenbruch der Waffenstillstandsverhandlungen in Istanbul ist ein Zermürbungskrieg im Gange, in dem Westeuropa versucht, der Ukraine, die in Bezug auf die Ressourcen unterlegen ist, mit eigenen Ressourcen - mit Ausnahme von Personal - so zu versorgen, dass sie den Krieg fortsetzen kann. Trotz all des Medienhypes ist ein Wendepunkt in diesem Krieg in Form einer entscheidenden Schlacht oder eines entscheidenden Schlages kaum zu erwarten. Vielmehr besteht das erklärte Ziel des Westens darin, die Ukraine in die bestmögliche Verhandlungsposition zu bringen und Russland so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Das ist wahrscheinlich alles, was erreicht werden kann.

    Im Allgemeinen scheint es, dass der Westen in den letzten Jahren die Ziele Russlands im Krieg in der Ukraine nie richtig bewertet hat. Es gibt mehrere Gründe dafür: Auf der einen Seite hörte niemand zu, als russische Beamte ihre Aussagen machten, und als sie gehört wurden, wurden ihre Verlautbarungen als Propaganda abgetan. Auf der anderen Seite ist der Westen mit dem russischen Militärdenken nicht vertraut oder interpretiert ihn durch westliche Konzepte, insbesondere durch die Linse des preußischen Generals und Militärtheoretikers Carl von Clausewitz. Der Westen hat seine eigenen Ambitionen in den Kriegen der letzten 30 Jahre auf die Russen in der Ukraine projiziert. Dies hat zu enormen Fehleinschätzungen geführt, die jetzt fast unmöglich zu korrigieren sind, weil dies bedeuten würde, das Gesicht zu verlieren.

    Ziel und Ziel im Krieg

    Clausewitz wird am häufigsten mit den Worten zitiert, dass Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln sei. Dieses Zitat - oder besser gesagt, seine Fehlinterpretation - hat im Laufe der Geschichte von führenden Politikern, Diplomaten und Militärführern viel Schaden angerichtet, um davon auszugehen, dass diplomatische Verhandlungen und militärische Kämpfe sequentiell aufeinander folgen. Wenn eine Methode keinen Fortschritt mehr erzielt, muss man einfach die andere ausprobieren. Obwohl der Briand-Kellogg-Pakt von 1928 den Regierungen diese Wahlfreiheit nicht mehr gewährt, muss die argentinische Junta unter Leopoldo Galtieri 1982 nach langwierigen Verhandlungen mit den Briten über das Eigentum an den Falklandinseln geglaubt haben, dass es erlaubt sei, eine Militäroperation zu starten, die von der internationalen Gemeinschaft akzeptiert würde (4).

    Vielleicht wichtiger ist eine weitere Aussage von Clausewitz: Er widmete ein ganzes Kapitel seines berühmten Werks „Über Krieg“ von 1831 der Frage nach dem Zweck und dem Ziel des Krieges: Jeder, der Krieg führt, muss wissen, was er mit und in seinem Krieg erreichen will. Dies ist keineswegs eine akademische Frage, denn die Antwort bestimmt, wann eine kriegführende Macht sich aus dem Krieg zurückzieht oder ihre Kriegsziele anpasst. Wer mit seinem Feind in Verhandlungen geht, sollte über die Zwecke und Ziele informiert werden, die der Feind verfolgt oder anstrebt. In einer Zeit, in der jeder, der über Russlands Motive im Ukraine-Krieg nachdenkt, als Putin-Sympathisant bezeichnet wird, ist es unwahrscheinlich, dass eine realistische Bewertung vorgenommen wird. Die Folgen einer Fehleinschätzung könnten jedoch in einer Situation fatal sein, in der nichts weniger als ein Atomkrieg droht.

    Das Dogma der entscheidenden Schlacht

    Clausewitz' Magnum-Opus On War basiert auf seinem Wissen über die Militärgeschichte und seinen eigenen Erfahrungen als Teilnehmer an den Kriegen seiner Zeit.

    Letztere – insbesondere der Zweite, Dritte, Vierte und Fünfte Koalitionskrieg – wurden alle innerhalb weniger Wochen in großen entscheidenden Schlachten entschieden. Dies führte zu dem Konzept der entscheidenden Schlacht – der schnellen, verheerenden Schlacht –, die seit (5) als Modell für die Kriegsführung gilt.

    Ein wichtiger Meilenstein in der Erfahrung von Carl von Clausewitz war der Feldzug von 1806, in dem die preußische Armee in den Zwillingsschlachten von Jena und Auerstedt besiegt wurde (6). Dies entschied im Wesentlichen den vierten Koalitionskrieg. Obwohl einzelne Teile der besiegten preußischen Armee monatelang weiterkämpften, konnten sie den Ausgang des Krieges nicht ändern. Nachdem die Festungen Breslau, Brieg, Glogau, Danzig, Glatz und Neisse gefallen waren und die Franzosen Ostpreußen erreicht hatten, war der preußische König gezwungen, den Vertrag von Tilsit im Juli 1807 (7) zu unterzeichnen.

    Es war dieser Glaube an die entscheidende Schlacht, die Napoleon im Juni 1815 dazu brachte, schnell nach Belgien zu marschieren, und es war wahrscheinlich die gleiche Eile, die ihn nach zwei erfolgreichen, aber ergebnislosen Schlachten in Quatre Bras und Ligny am 16. Juni 1815 dazu veranlasste, eine Schlacht südlich von Brüssel nur zwei Tage später unter den eigentlich ungünstigen Bedingungen zu riskieren (8). Wellingtons Armee war in einer starken Position in Waterloo, und starke Regenfälle hatten das Gelände so weit aufgehält, dass die Wirksamkeit der französischen Artillerie begrenzt war (9). Dennoch suchte Napoleon die Schlacht – und wurde besiegt.

    Als eine der berühmtesten Schlachten der Weltgeschichte hat die Schlacht von Waterloo die Wahrnehmung eines breiten Publikums in Europa geprägt und beeinflusst wahrscheinlich immer noch das westliche Verständnis des Sieges in einer Kampagne, obwohl weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg durch einzelne Schlachten oder Operationen entschieden wurden, sondern durch lang anhaltende Kampagnen, die in einem tatsächlichen Abnutzungskrieg gipfelten.

    Operationelle Unfälle in der Militärgeschichte?

    Die Deutschen waren jedoch nicht die einzigen, noch waren sie die ersten, die sich an das Dogma der entscheidenden Schlacht hielten. Selbst im alten China soll Sun Tzu einer der Befürworter dieses Dogmas gewesen sein. Zumindest wird ihm das Sprichwort zugeschrieben, dass der Krieg den Sieg liebt, nicht die Dauer (10). Aber selbst das alte China erlebte eine andere Realität: Die Zeit der Kriegsstaaten dauerte über 200 Jahre und endete erst, als das Qin-Reich seine sechs Rivalen überwiegte und sich als führende Macht etablierte.

    Die Schüler von Carl von Clausewitz planten immer wieder kurze Kampagnen mit schnell entscheidenden Schlachten. Ein typisches Beispiel dafür war der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71, der de facto nach der Schlacht von Sedan am 1/2. September 1870 entschieden wurde, obwohl die Republik in Paris nach der Einnahme von Napoleon III., der den Krieg noch einige Monate lang fortsetzte, ausgerufen wurde. Aber nach Sedan konnten selbst hastig reorganisierte Armeen, die aus den Überresten der besiegten Armee zusammengepflastert waren, das Blatt nicht mehr wenden. Dieser Krieg blieb die vorherrschende Kriegserfahrung der Deutschen, die ihn als Berufsgefahr der Kriegsgeschichte betrachten mussten, die 1914 die geplante Niederlage Frankreichs innerhalb der sechs Wochen, die der Schlieffen-Plan ins Auge gefasst hatte, nicht gelang. Es folgte ein langer, zermürbender Zermürbungskrieg, der so schwere Verluste forderte, dass die Folgen in der Demografie Frankreichs und Deutschlands in den kommenden Jahrzehnten sichtbar blieben.

    Jenseits des Höhepunkts

    Eine zweite persönliche Erfahrung von Carl von Clausewitz, die er bereits auf russischer Seite gemacht hatte, war der Sechste Koalitionskrieg, der 1812 mit Napoleons Feldzug gegen Russland begann. Diese Kampagne, die in Russland als der Vaterländische Krieg bekannt ist, ging für den Korsen verloren, weil er es versäumte, die Russen in eine entscheidende Schlacht zu bringen. In der Schlacht von Borodino am 7. September 1812 begannen die Russen ihren Rückzug, bevor Napoleon ihnen eine entscheidende Niederlage zufügen konnte. Nicht einmal die Gefangennahme Moskaus konnte den Zaren zur Kapitulation bewegen. Diese Kampagne könnte Clausewitz dazu veranlasst haben, seine Theorie des Höhepunkts zu entwickeln, der heute noch die Köpfe der NATO-Planer verfolgt. Der Höhepunkt eines Krieges bezieht sich auf den Höhepunkt, auf dem die Kämpfe am intensivsten sind und beide Seiten an die Grenzen ihrer Fähigkeiten getrieben werden. Wenn eine Seite zusammenbricht, ändert sich die Situation oft schnell und radikal.

    Die Schlacht von Waterloo ist ein weiteres Beispiel für einen Höhepunkt, denn Napoleon, der glaubte, dass der Einsatz der Alten Garde noch eine Entscheidung herbeiführen könnte, erschöpfte seine letzten Reserven am Abend, die die einzigen waren, die einen geordneten Rückzug hätten abdecken können. Als die Alte Garde besiegt wurde, gab es keine Truppen mehr, um zu verhindern, dass die Armeen der alliierten Briten, Niederländer, Norddeutschen und Preußen die französische Armee „bis zum letzten Mann und Pferd“ verfolgen und vernichten (11).

    Clausewitz gegen Vo Nguyen Giap

    Clausewitz' Ideen beeinflussten Generationen von militärischen Führern, einschließlich NATO-Planer im zwanzigsten Jahrhundert. Das Konzept eines kurzen, entscheidenden Krieges ist und bleibt dominant. Die heutigen NATO-Bewertungs- und Planungsverfahren sind stark von den Erfahrungen der beiden Kampagnen im Irak in den Jahren 1991 und 2003 beeinflusst, in denen eine Koalition der Willigen innerhalb weniger Tage in kurzen Bodenoffensiven nach mehrwöchiger Vorbereitung durch Luftangriffe eine Entscheidung herbeiführte. Obwohl sie in ihrer Kürze für Kriege seit 1914 atypisch sind, haben diese Kampagnen das öffentliche und politische Bewusstsein im Westen geprägt, und jetzt sind die Menschen überrascht über den Verlauf des Krieges in der Ukraine.

    Aufgrund seiner begrenzten Ressourcen suchte Israel auch eine schnelle entscheidende Schlacht in den Kriegen von 1956, 1967 und 1973. Die deutsch-israelische Militärhistorikerin und Brigadegeneralin Jehuda Wallach hat ausführlich zu diesem Thema geschrieben (12). Seine Überlegungen hätten Israel seit vielen Jahren als Warnung dienen können: Israel wird nicht in der Lage sein, seine Sicherheit ausschließlich mit kurzen Feldzügen zu garantieren und schnell entscheidende Schlachten zu führen, weil Israels Feinde ihre Lektion gelernt haben. Seit dem palästinensischen Aufstand nach 1987 – der sogenannten ersten Intifada – ist Israel in einen Krieg gegen geschworene Feinde verwickelt, die mit großer strategischer Geduld vorgehen. Blitzkrieg-artige Fortschritte von Panzereinheiten, Luftangriffe und sogar Atomschläge sind keine wirksamen Mittel, um dem entgegenzuwirken.

    Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnten die westlichen Kräfte selten einen der langwierigen Guerillakriege gewinnen, die von Befreiungsbewegungen und jungen Staaten geführt werden, insbesondere im Zuge der Entkolonialisierung. In langwierigen Konflikten – das bekannteste Vietnam, das jüngste Afghanistan – ist das Konzept eines kurzen Krieges, der durch eine schnelle, entscheidende Schlacht entschieden wurde, gescheitert. Der berühmteste Stratege der Abnutzungskriegsführung ist der legendäre vietnamesische General Vo Nguyen Giap. Der Wunsch, lange Zermürbungskriege zu vermeiden, bleibt bis heute ein zentrales Anliegen der westlichen Strategen. Es könnte die Entwicklung der Doktrin des US-Obersten John Warden über den Luftkrieg gegen die „fünf Kreise“ veranlasst haben, die derzeit den Ton angibt.

    Strategische Geduld

    Aber lange vor den Kriegen der Französischen Revolution waren kurze Kampagnen, die von entscheidenden Schlachten geprägt waren, eher die Regel als die Ausnahme. Rund 150 Jahre zuvor hatten die Generäle des Habsburger Kaisers Leopold I. die strategische Geduld bewiesen, die Napoleon im Feldzug des Großen Türkischen Krieges von 1683 bis 1699 so schmerzlich fehlte.

    Im Gegensatz zu Napoleon und Clausewitz waren Kommandeure im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert, wie Prinz Eugen von Savoyen und Markgraf Ludwig von Baden, daran gewöhnt, eine entscheidende Schlacht nicht so bald wie möglich zu suchen, aber wenn die Umstände günstig waren. Sie entschieden ihre Kampagnen gegen das Osmanische Reich nicht durch hastige Angriffe, sondern durch taktisches Warten und sofortige Ausnutzung der Schwächen ihrer Gegner. Die Siege der kaiserlichen Kräfte in Slankamen 1691 (14) und 1697 (15) in Zenta zeigen, dass Geduld und operative Flexibilität oft effektiver sind als der Drang, einen schnellen, entscheidenden Kampf zu führen.

    Margrave Ludwig von Baden – auch Türkenlouis genannt – zeigte große Geduld in den Tagen vor der Schlacht von Slankamen am 19. August 1691. Ludwig betrachtete seine Armee als überlegen in der Kampfstärke gegenüber dem zahlenmäßig stärkeren türkischen Feind, und er vermied eine Schlacht, nachdem sich die Türken in einer stark befestigten Position verwurzelt hatten, dass Ludwig nicht angreifen konnte, ohne ein großes Risiko einzugehen (16). Um die Türken in eine offene Feldschlacht zu locken, manövrierte er seine Armee in eine vermeintlich schwache Position. In der anschließenden Schlacht erlitten die Türken so schwere Verluste, dass sie danach lange Zeit nicht in der Lage waren, einen Offensivkrieg zu führen.

    Der österreichische Kommandeur Prinz Eugen von Savoyen zeigte Geduld und Entschlossenheit im rechten Moment vor der Schlacht von Zenta im heutigen Serbien am 11. September 1697. In den letzten Tagen der Kampagne erkannte er einen Moment der Schwäche seitens der Türken, als sie sich vom Kriegsschauplatz zurückziehen und in ihr Winterquartier ziehen wollten. Eugene, der im Grunde angewiesen wurde, defensiv zu bleiben, suchte in dem Moment, in dem er sah, dass sein zahlenmäßig überlegener türkischer Gegner im Begriff war, den Tisza-Fluss zu überqueren. Während der Überfahrt konnten sich die beiden Teile der türkischen Armee am gegenüberliegenden Ufer des Flusses nicht gegenseitig unterstützen (17). Eugene nutzte diesen Moment der Schwäche entschlossen aus, um die türkische Armee zu vernichten und Verluste zuzufügen, von denen sich das Osmanische Reich jahrelang nicht erholen würde.

    Eine andere Perspektive und eine andere Denkweise

    Das russische Militärdenken ist nicht so einseitig auf Clausewitz fokussiert wie das westliche Denken. Clausewitz, der nach der Niederlage Preußens im Krieg von 1806/07 in den russischen Dienst eintrat, war und ist in Russland umstritten. Ein schneller entscheidender Kampf ist nur eine von mehreren Optionen, die bei der Planung einer Operation oder Kampagne zur Verfügung stehen. Die andere ist, einen Zermürbungskrieg zu führen, und angesichts der Aussagen von Wladimir Putin zu Beginn des Krieges in der Ukraine kann davon ausgegangen werden, dass die Russen zumindest von Anfang an einen Zermürbungskrieg betrachteten, weil das Ziel der „Entmilitarisierung“ darin bestand, die damals zweitstärkste Armee auf dem europäischen Kontinent zu dezimieren und die fanatisch kämpfenden Freiwilligeneinheiten ukrainischer Nationalisten zu zerstören (18). Das Erlangen von Territorium ist zweitrangig; entscheidend ist die fortgesetzte Schwächung des Feindes bis zu dem Punkt, an dem er keinen organisierten Widerstand mehr bieten kann. Gegenwärtig sieht es so aus, als ob es den Russen gelingt, genau das zu tun. Im Vorfeld der Verhandlungen haben die Russen den Abzug der ukrainischen Truppen aus den Gebieten gefordert, die sie unter ihre Kontrolle bringen wollen, aber sie wissen, dass sie dieses Ziel erreichen können, indem sie die ukrainischen Streitkräfte weiter schwächen. Wo diese Schlachten stattfinden, ist irrelevant.

    Wenn wir heute davon ausgehen, dass Russland sich im Krieg mit dem Westen befindet, der einen fundamentalen Vorteil in Bezug auf Ressourcen hat – und diese Ansicht derzeit in militärischen Kreisen in Russland verbreitet ist – dann kann ein Zermürbungskrieg gegen einen Gegner, dessen Handlungsfreiheit begrenzt ist, durchaus sinnvoll sein. Aus russischer nationaler Sicht kann das primäre Ziel trotz der territorialen Gewinne der Offensiven seit Herbst 2023 nicht darin bestehen, weiteres Territorium zu besetzen, sondern den Kampf in Vorbereitung auf den entscheidenden Kampf fortzusetzen, wenn die Zeit reif ist und die Bedingungen günstig sind.

    Aus kontinentaler, eurasischer Sicht ist es jedoch jetzt von Vorteil, vielleicht sogar notwendig, einen Zermürbungskrieg gegen einen Gegner zu führen, dessen Handlungsfreiheit begrenzt ist, weil er Russland nur von ukrainischem Territorium aus treffen kann. Die Einleitung von Angriffen aus dem Gebiet der NATO-Verbündeten würde zweifellos die Gefahr eines globalen Atomkriegs heraufbeschwören, den die USA vermeiden wollen. Darüber hinaus hat Russland mit seiner Kampagne gegen die ukrainische Wirtschaft und Infrastruktur deutlich gezeigt, was mit Ländern passiert, die sich als Aufmarschgebiete für Russland zur Verfügung stellen: Sie sind am Boden zerstört.

    Schlechte Berater

    Die Kämpfe im Frühjahr 2022 endeten in einer Pattsituation, weil die Ukrainer nicht bereit waren, eine Schlacht im Grenzgebiet zu akzeptieren und sich stattdessen weit zurückzuziehen. Umgekehrt überschritten die Russen damals nicht die Grenzen ihrer militärischen Fähigkeiten und zogen sich auf Linien zurück, die sie halten konnten. Seitdem tobt ein Zermürbungskrieg, dessen Ende davon abhängt, wer glaubt, eine entscheidende Schlacht herbeiführen oder einen entscheidenden Schlag zu versetzen. Wenn dann eine der Parteien pleite geht und ihre letzten Reserven nutzt, kann der Höhepunkt schnell erreicht werden und die Situation kann Trinkgeld geben. Fanatismus oder übermäßiges Selbstbewusstsein können sich dann gegen den Urheber selbst wenden. In diesem Nervenkrieg hat sich die russische Seite bisher als sehr geduldig erwiesen. In einer seit Jahren gepflegten Atmosphäre, in der die Verhandlungsbereitschaft grundsätzlich als Schwäche interpretiert wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine der Seiten den richtigen Moment verpasst, um den Krieg zu beenden, hoch (19). Clausewitz könnte sich als sehr schlechter Berater erweisen.

    Anmerkungen:

    1. Diese Ansicht äußerte der Autor in einem Artikel in der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift ASMZ. Siehe "Leistungsfähigkeit und Einsatzgrundsätze der Armee" bei ASMZ Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift, Nr. 01/02/2017, S. 5-7, online unter https://www.e-periodica.ch/digbib/view? lang=de&pid=asm-004%3A2017%3A183%3A%3A10 und wiederholte es in einer Sendung auf dem Fernsehsender Alpenparlament.tv am 29. Januar 2022.

    2. Siehe „Кремль усиливает претензии. Сальдо озвутил намерения Ро захвату Днеѿоптровщины Херсонщиы ХерсонЉны ХерсониЋ и Зпорожья Днеѿоптровщны , pravetnisch - SWA/Prea und neu, `ņB.*eukt- �- Wettervorhersage- Wettervorhersage- Херсонщины иДнепра - ISW/Pree am:Vte nein, `tvon Institute for the Study of WarApril- Wettervorhersage- optic-

    3. Diese Einschätzung gab der Autor in einem Vortrag an die Redaktion der Schweizer Zeitung „Zeitfragen“ am 18. April 2022 in der St. Gallen Region.

    4. Nach dem Wahlsieg der Konservativen Partei im Jahr 1979 und der Ernennung von Margaret Thatcher zum Premierminister wurden die Gespräche zwischen Großbritannien und Argentinien auf der britischen Seite zunehmend unverbindlich, was den Argentiniern den Eindruck vermittelte, dass sie auf unbestimmte Zeit abgeschreckt wurden. Damals ging Buenos Aires davon aus, dass die USA Großbritannien in einem Krieg im Südatlantik nicht unterstützen würden. Für einen kurzen Überblick siehe Wolfgang Etschmann: vor 25 Jahren: Vor 25 Jahren: Der Krieg um die Falkland-Inseln – ein untypischer Krieg, in Truppendienst, Ausgabe 296, Ausgabe 2, 2007, online unter https://www.bmlv.gv.at/truppendienst/ausgaben/artikel.php? id=565. Weitere Informationen zum Briand-Kellogg-Pakt finden Sie unter „Briand-Kellogg-Pakt“ im LeMo, Lebendiges Museum Online, 9. Mai 2025, online unter https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarerrepublik/aussenpolitik/briand-kellogg-pakt.html ; Englischer Text auf der Website der Yale University unter https://avalon.law.yale.

    5. Siehe Carl von Clausewitz: On War; posthumes Werk von General Carl von Clausewitz, Berlin 1832–1834 (herausgegeben von Marie von Clausewitz. Eine elektronische Version der Arbeit finden Sie online unter https://clausewitzstudies.org/readings/VomKriege1832/Book1.htm#1-8.

    6. Der derzeit maßgebendste Account ist von Gerd Fesser: 1806: Die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt (Napoleon's Battles), Jena 2006. Siehe „Jena und Auerstedt“ im Preussenweb, 14. Oktober 1806, online unter http://www.preussenweb.de/jena.htm. Experimentelle Dokumentation der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt, die 2006/2007 an der Fakultät für Medien, Bauhaus-Universität Weimar, online unter https://www.dailymotion.com/ related/x747aq/video/x6flxx_1806_videogames entstanden ist? hmz=746162767c61746564. Siehe auch Carl von Clausewitz: Nachrichten über Preußen in den größten (Nachrichten über das Preußische in seiner größten Katastrophe) (1823/24). Nachdrucke: Gerhard Förster (Hg.): Carl von Clausewitz – Selected Military Writings. Berlin 1981, pp. 76–124. Auf Carl von Clausewitz, siehe Alois Friedel: Carl von Clausewitz und die Auswirkungen seiner Theorie des Krieges; Gedanken zum 200. Jahrestag seiner Geburt am 1. Juni 1980, in APuZ Aus Politik und Zeitgeschichte 22/1980, auf der Homepage der Staatlichen Agentur für bürgerliche Bildung, 31. Mai 1980, online unter https://www.bpb/zeit/shop/apuz/archiv/53160/

    7. Der ursprüngliche Text des Vertrags von Tilsit (auf Französisch und Deutsch) auf der Website der westfälischen Geschichte, online verfügbar unter https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/que/normal/que801.pdf. Die Festungen Kolberg, Glatz, Graudenz, Silberberg, Kosel und Pillau schafften es, bis der Frieden von Tilsit am 7. Juli 1807 unterzeichnet wurde. 1945 widmete die Nazi-Propaganda dem Schicksal Kolbergs in einem Film, der die Menschen ermutigen sollte, „durchzuhalten“, große Aufmerksamkeit.

    8. Siehe Klaus-Dieter Krug: Der Feldzug in den Tagen des 14. Juni bis 19. Juni 1815, auf der Clausewitz Thoughts Homepage von Antonia Drechsler, online unter https://clausewitzgedanken.de/der-feldzug-in-den-tagen-des-14-juni-bis-19-juni-1815/.

    9. Zahlreiche Berichte wurden über die Schlacht von Waterloo geschrieben. Die jüngsten im deutschsprachigen Raum sind von Klaus-Jürgen Bremm: Die Schlacht: Waterloo 1815 (Die Schlacht: Waterloo 1815), Darmstadt 2025, und von Gerd Fesser: 1815: Waterloo – Napoleons letzte Schlacht (Napoleons letzte Schlacht), Jena 2015. Das Bekannteste der zahlreichen Videos und Verfilmungen ist wahrscheinlich der Film „Waterloo“ des sowjetischen Regisseurs Sergej Bondarchuk von 1970, der auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch verfügbar ist? v=D9uL2K5DgkQ, auf Französisch.

    10. Das Werk „The Art of War“ (oder „Sunzi on the Art of War“) von Sun Tzu ist eines der frühesten Strategiebücher und gilt bis heute als eines der wichtigsten Werke zu diesem Thema. Siehe Harro von Senger: Meister Suns Kriegskanon. Aus dem Chinesischen übersetzt und kommentiert von Harro von Senger, Stuttgart 2011. Sun Bin, einer von Sun Tzus Schülern, schrieb auch ein Buch über die Kunst des Krieges: „Sūn Bìn bīngfǎ“ – Sonnenfeder über die Kunst des Krieges.

    11. Das Sprichwort kommt von dem Befehl des preußischen Feldmarschalls Gebhard Leberecht von Blücher, die Franzosen nach der Schlacht von Waterloo zu verfolgen. Siehe Florian Stark: Wie die Preußen Kaiser Napoleon in Waterloo überlisteten, in Die Welt, 18. Juni 2021, online unter https://www.welt.de/geschichte/kopf-des-tages/article231910873/Bluecher-So-tricksten-die-Preussen-Napoleon-bei-Waterloo-aus. html#:::text=Gebhard%20Leberecht%20von

    12. Siehe Jehuda Lothar Wallach: Das Dogma der Schlacht. Die Lehren von Clausewitz und Schlieffen und die Wirkungen in zwei Weltkriegen, übersetzt aus dem Englischen von Hans Jürgen Baron von Koskull, herausgegeben von der Arbeitsgruppe für Verteidigungsforschung, Frankfurt am Main, 1967, und Jehuda L. Wallach: Das Dogma der Vernichtung, Die Lektionen von Clausewitz und Schlieffen und ihre Auswirkungen auf zwei Weltkriege, München 1970.

    13. Siehe "Vo Nguyen Giap – weltweit der brinllete General", bei Vietnam im Zeitalter des Aufstiegs, 25. August 2021, online unter https://vovworld.vn/de-Polite/-aktualitat/vo-nguyen-giap-der-welt-weit-brillante-general-1019298.vov. Ein Nachruf: „Vietnam trauert um den ‚roten Napoleon‘“, in Spiegel Ausland, 4. Oktober 2013, online unter https://www.spiegel.de/politik/ausland/general-vo-nguyen-giap-in-vietnam-gestorben-a-926161.html.

    14. Für die Schlacht von Slankamen siehe „Die Schlacht von Slankamen“, im Karlsruher Türkenbeute, herausgegeben vom Badischen Landesmuseum, Karlsruhe, online unter http://www.tuerkenbeute.de/kun/kun_lou/SchlachtSlankamen_de.php. Die wichtigste Quelle dazu: Ludwig Wilhelms Siegesbericht nach der Schlacht von Slankamen Quelle: Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (1655-1707), Bericht an Kaiser Leopold I. mit Siegesbericht über die Schlacht von Slankamen, 20. August 1691, Wien, Kriegsarchiv. Felddateien 1691-8-1, online unter https://web.archive.org/web/160306010756/http://www.tuerkenbeute.de/res/pdf/forschunge/reise/quellen/Slankamen.pdf. Ein Video zu diesem Thema, „The Great Turkish War: EP6 Battle of Slankamen - Season 1“, bei TKHistory Dokumentarfilm auf YouTube, 10. August 2024, online unter https://www.youtube.com/watch? v=8QU4X4VD28E.

    15. Für die Schlacht von Zenta siehe Joachim Bahlcke: Die Schlacht bei Zenta und die Eroberung Sarajevos 1697 (Die Schlacht von Zenta und die Eroberung von Sarajevo im Jahr 1697), in: Ostdeutsche Gedenktage. Persönlichkeiten und Historische Ereignisse (Ostdeutsche Gedenktage. Persönlichkeiten und historische Ereignisse). Band 33 (1997), S. 287–293 und Joachim Bahlcke: Schlacht bei Zenta und Eroberung Sarajevos, herausgegeben von der Kulturstiftung Deutscher Vertriebe für Wissenschaft und Forschung, 2025, online unter https://kulturstiftung.org/zeitschaltschlacht-bei-bei-bei-zenta-und-eroberung-sarajevos. Das Video „Battle of Zenta, 1697, the battle Napoleon study; Eugene's masterpiece, part 3“ auf HistoryMarche auf YouTube, 9. Dezember 2022, online unter https://www.youtube.com/watch? v=vfv03lFSxto ist nicht zufriedenstellend. Sehen Sie das Video „ Schlacht von Zenta (1697). Großer Türkischer Krieg (1683-1699)“ bei War History auf YouTube, 1. August 2023, online unter https://www.youtube.com/watch? v=KHxbSBOu65s&t=119s.

    16. Weitere Informationen zu Margrave Ludwig von Baden – bekannt als „Türkenlouis“ (türkisch Louis) – siehe Christian Greiner: Der „Türkenlouis“ – Margrave Ludwig von Baden-Baden (1655–1707), in::gegeschichtstückliche Beiträgeliche, Bd. 3, (Hrsg. des Militärhistorischen Forschungsamtes), Herford/Bonn 1989, S. 27–41, und „Ludwig Wilhelmhttps://www.deutsche-biographie.de/sfz54702.html#ndbcontent,

    17. Für Prinz Eugen von Savoyen, siehe „Eugen Prinz von Savoyen“ in der deutschen Biografie, online unter https://www.deutsche-biographie.de/sfz52925.html#ndbcontent. Der Dokumentarfilm "Prinz Eugen und das osmanische Reich, Barock Doku" von Timeline Deutschland auf YouTube, 22. Juli 2022, online unter https://www.youtube.com/watch? v=DSVuayhisa0, wird den Ereignissen kaum gerecht.

    18. Siehe "Kriegserklärung. Die Ansprache des russländischen Präsidenten am Morgen des 24.2.2022", übersetzt aus dem Russischen von Volker Weichsel und Olga Radetzkaja, bei Osteuropa.zeitde, online unter https://zeitschrift-osteuropa.de/blog/vladimir-putin-ansprache-am-fruehen-morgen-des-24.2.2022/, original russische Rede auf der Kreml-Website, online unter http://kremlin.ru/

    19. Der Autor konnte die Entstehung dieser Atmosphäre während seiner jahrelangen Arbeit am Sitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien für sich selbst beobachten

    Bonaparte, Napoleon Clausewitz, Carl von Wellesley, Arthur, Erster Herzog von Wellington Russland Ukraine Preußen Vo Nguyen, Giap China Frankreich Deutschland Vietnam NATO Analyse




    8 Kommentare zu
    «Schlechte Ratschläge aus der Vergangenheit»


    Heiko Fr 31 Okt 2025, 20:47 Uhr

    Bis jetzt kann ichün Gegenteil Schifffahrten zwischen den Lehren Clausewitz und dem dem-von der Armee erkennen. Habe "vom Kriege" hat gelesen.
    Ich kann das westliche Narrativ-in-nicht-nachvollziehn, dessen Verhandlungen durch die gelöste Sprache muss. In Kiew regierend Faschisten, wird durch Faschisten im Westen unterstützt. Mit-Sohnen-Kreisten sind nicht-aging. Das hat Russland Antworten 1941 lernen. Die Frage ist nur, ob Russland die Ukraine militärisch oder besutzt der Westen wirtschaftlich vorauskommend zusammenbrechen.
    Es ist sich hier üne insolliertes militärisches Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, um um Teil Teil der kolon antikolonialistischen Fragen gegen die westliche (kapitalistische) Vorherrschaft.

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    Antwort auf Kenneth Joseph Wood Sa 01 Nov 2025, 2:04 Uhr

    Der Westen kann das "Schreiben an den Wänden" seiner eigenen, nicht existenten industriellen Fähigkeiten nicht sehen. Die EU und bis zu einem gewissen Grad die USA sind wie Belsazar in der Schrift. Sie und ihre Volkswirtschaften und die Industrie sind in der Größenordnung der modernen Abnutzungskriegsführung mangelhaft.

    Ausgehöhlte Fabriken mit verrosteten und heruntergekommenen Maschinen sind im Überfluss vorhanden, dass sie selbst für sie im Westen qualifiziert sind. Finanzialisierung und Fälschung ist das, was der Westen genießt. Das gewinnt keine Kriege.

    Die Russische Föderation hingegen hat Verteidigungsfabriken, die 24/7 mit nicht nur qualifizierten Handwerkern summen, sondern auch Fabrikproduktionsarbeitern, die Grundlagen wie Artilleriegeschosse sowie ausgeklügelte Hyperschallraketen austragen.

    Westliche Militärs sind derzeit den "blutigen" Streitkräften der Russischen Föderation bedauerlicherweise unterlegen. Werfen Sie Ihre Augen auf einen Führer - Gen Apti Alaudinov - kämpfen in den vorderen Gräben und laufen sogar unter Beschuss, um einen seiner verwundeten Männer zu retten und in Sicherheit zu bringen. Atemberaubende Tapferkeit und Mut. Hinzu kommt die Dominanz Russlands in ISR (Intelligence, Surveillance, Reconnaissance) und der Vergleich ist noch ausgeprägter.

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    Antwort auf Heiko Sa 01 Nov 2025, 9:08 Uhr

    d'accor

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    Patrick Sa 01 Nov 2025, 10:38 Uhr

    Interessanterweise hat Deutschland zwei Weltkriege zum Teil wegen des Dogmas der entscheidenden Schlacht verloren.

    Das hat damit zu tun, dass Deutschland nicht viele strategische Ressourcen (wie Öl) hatte und von einem schnellen, entscheidenden Sieg abhängig war.

    Antworte auf diesen Kommentar

    Patrick Reto Bieri Sa 01 Nov 2025, 11:06 Uhr

    Wenn Sie den Krieg gegen die Nazi-Ukraine verstehen wollen, dann müssen Sie die Femi-Nazi-Sekte "Hagia" und ihre Expansion nach Osten verstehen :-)

    Zunächst das Manifest der "völkisch"-Sekte:

    https://hagia.de/en/matriarchat/matriarchal-manifesta

    Dann die fantasievolle Heimat der "Arier":

    https://en.wikipedia.org/wiki/Aryan

    Dann die neue Nazi-Bewegung des Westens:

    "Wir sind Arianer und wir werden wieder auferstehen. Das ist eine Lebensweise, wissen Sie, und nach dem Krieg in Deutschland sind wir zurück auf die Bänke gegangen, äh Schulbänke, aber jetzt werden wir wieder auferstehen."

    https://www.youtube.com/watch? v=fy910FG46C4

    Dann die Prophezeiungen:

    https://icedrive.net/s/2b2e6naUAq

    Dann die zentrale Rolle der Schweiz:

    https://kongress-matriarchatspolitik.ch/? = langen

    Das hat nichts mit Napoleon oder den Preußen zu tun :-)

    https://portalpb.hstn.me/anderes/hagia-en.html

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    Werner Sa 01 Nov 2025, 14:16 Uhr

    Ist meine Antwort und Heiko nicht angepasst?

    Antworte auf diesen Kommentar

    Antwort auf Werner Sa 01 Nov 2025, 17:05 Uhr

    Zweiter Versuch:
    Heiko: "Es sicht gegen hier um innenen isoliertes militärisches Klub Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, sondern um Teil der globalen antikolonialistischenistischen Befreiungskämpfe gegene (kapitalistische) Vor."
    Siehe das ein sinde anders. Es ist um ünen Stell Vertreter Krieg zwischen dem unipolaren (degenerierten) 100 % "Wertestailwesten"(USA/EU und England) und der multipolaren Welt zuvörder Russlandst und die anderen BRICS Staaten, dem globalen Süden. Russland ist zu 49 % so vielkapitalistische Stellen( Vgl. z.B. bei große Verhältnisse Corporationen/Big Money). Geopoiitisch war ate seit 25 Jahre (Machtantritt von Putin) Russland zu planende destabilisieren und die Werkzeuge/Reich Russlands zu 100 % auskuten.Auf Teufel aus komm, mit Unterstützung von Ultranationalisten Kiew und mit der kaltblütigen Opferung der
    Bevölkerung der Ukraine.
    https://www.youtube.com/watch? v=2Fg1XipmUlo
    Gesellschaftsverweigerung die USA /Trump im Vergleich dazu. Der schmutzige
    Versuch sich größten die Erdölreserven auf dem Globus unter den Nagel zu reissen.

    Antworte auf diesen Kommentar

    Antwort auf Heiko Sa 01 Nov 2025, 18:32 Uhr

    Schauen Sie mal in die Geschichte. Der Angriff Hitlers auf die SU Krieg der Versuch, die zu kolonialisieren. Die SU war größte Förderer der antikolonialistischen Befreiungskämpfe in Afrika und Asien. Deshalb ist Russland heute noch neben, China, das große Vorbild für diese Länder. Die antikolonialistischen statistischen Bewegungen waren immer sozialistisch orientiert. Putin agierte und viele Stellen wie ein sozialistischer Präsident.
    Buchtip: Losurdo "Der westliche Marxismus", Starikov "Wer hat Hitler-Heer, Stalin-Anfragen-Anfrage". Als PDF im Netz zu finden.

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    esen Kommentar


    Info: https://forumgeopolitica.com/article/bad-advice-from-the-past


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    31.10.2025

    Screenshot_2025_11_01_at_22_15_58_Bundesregierung_lehnt_Lawrow_Vorschlag_zu_Nichtangriffspakt_zwischen_Russland_und_EU_NATO_Staaten_ab

    nachdenkseiten.de, 31. Oktober 2025 um 12:00 Ein Artikel von: Redaktion

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat diese Woche in Minsk erklärt, Moskau sei bereit, den Ländern der EU und der NATO völkerrechtlich verankerte Sicherheitsgarantien zu geben, diese Länder nicht anzugreifen. Vor diesem Hintergrund wollten die NachDenkSeiten wissen, ob der Bundesregierung dieser Vorschlag bekannt ist und ob sie plant, diesen aufzugreifen. Die Antwort bezeugt ein tiefsitzendes Problem der deutschen Außenpolitik. Von Florian Warweg.


    Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

    Podcast: Play in new window | Download


    Hintergrund

    Im Rahmen der vom 28. bis 29. Oktober stattgefundenen „III. Internationalen Konferenz von Minsk über eurasische Sicherheit“ hat der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, Moskau sei bereit, Nichtangriffsgarantien für alle NATO- oder EU-Mitglieder völkerrechtlich zu verankern. Im Wortlaut sagte er:

    „Wir haben wiederholt erklärt, dass wir nicht die Absicht haben und auch nie hatten, eines der derzeitigen NATO- oder EU-Mitglieder anzugreifen. Wir sind bereit, diese Position in künftigen Sicherheitsgarantien für diesen Teil Eurasiens zu verankern.“

    Gleichzeitig kritisierte der russische Spitzendiplomat auf der Konferenz die aktuelle Denk- und Vorgehensweise der Staats- und Regierungschefs in der Europäischen Union. Es sei laut ihm derzeit unmöglich, mit diesen in einen sinnvollen Dialog zu treten, da diese sich weigern, „echte kollektive Sicherheitsgarantien“, also Garantien, die auch russische Sicherheitsinteressen berücksichtigen, in Betracht zu ziehen:

    „Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union vermeiden es, diese zukünftigen Garantien, die auf einer vollständig kollektiven Grundlage beruhen, in Betracht zu ziehen, und erklären stolz, dass nach der Ukraine-Krise Sicherheitsgarantien nicht unter Beteiligung Russlands, sondern gegen Russland bestehen sollten. Dies ist ein Beispiel für ihre Denkweise.“

    Die Antwort der Bundesregierung auf die entsprechende Frage der NachDenkSeiten in der Bundespressekonferenz liest sich wie eine unfreiwillige Bestätigung der Einschätzung Lawrows:

    Auszug aus dem Wortprotokoll der Regierungspressekonferenz vom 29. Oktober 2025

    Frage Warweg
    Es freut mich, dass Frau Deschauer wieder sprechfähig ist. – Der russische Außenminister Lawrow hat diese Woche in Minsk erklärt, Moskau sei bereit, den Ländern der EU und der NATO völkerrechtlich verankerte Sicherheitsgarantien zu geben, diese Länder nicht anzugreifen. Da würde mich interessieren: Sind der Bundesregierung diese Äußerungen von Herrn Lawrow bekannt? Wie wird dieser Vorschlag bewertet?

    Deschauer (AA)
    Presseöffentliche Äußerungen sind der Bundesregierung meistens gut bekannt. Ich würde das hier gar nicht kommentieren. Wir gehen auf Vorschläge ein, wenn sie sinnvoll sind und auf die Beendigung des russischen Angriffskriegs ausgerichtet sind. Das könnte die russische Seite jederzeit tun. Ich kann in dem in den Medien zitierten Vorschlag, wie Sie es nennen, diesen Willen nicht erkennen. Insofern ist die russische Seite aufgefordert, ihren Krieg einzustellen, und die Bundesregierung wird die Ukraine in ihrer Verteidigung gegen die russische Aggression weiter unterstützen.

    Zusatzfrage Warweg
    Verstehe ich Sie richtig, dass Sie diesen Vorschlag eines De-facto-Nichtangriffspakts mit EU- und NATO-Staaten von der russischen Seite erst einmal nicht aufgreifen wollen?

    Deschauer (AA)
    Sie verstehen mich sehr richtig, dass die russische Seite ihren Krieg zu beenden hat, den sie seit geraumer Zeit ohne jeglichen Anlass und Grund gegen ein souveränes Nachbarland führt. Es ist das Bestreben der Bundesregierung, dass es zu einem Waffenstillstand, einem Ende dieser Kriegshandlungen kommt.


    Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten, Bundespressekonferenz 29.10.2025


    Mehr zum Thema: Kanzler Merz zu NachDenkSeiten: „Wir haben hier einen fundamentalen Dissens zu Russland und Israel“

    „Die unmittelbaren und längerfristigen Folgen eines möglichen Atomkriegs“

    „Russland hat Wehrpflicht auf zwei Jahre erhöht“ – Die Fake News des Bundeswehr-Inspekteurs Alfons Mais bei Maybrit Illner

    Bundesregierung plant keine Verstärkung diplomatischer Gesprächskanäle mit Russland


    Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik Audio-Podcast Bundesregierung Friedenspolitik


    Schlagwörter: 


    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=141340


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    31.10.2025

    AfD-BrandmauerMerz bekommt Gegenwind aus den eigenen Reihen

    deutschlandfunk.de, vom 30. Oktober 2025, 06:40 Uhr, 

    Die neue CDU-Gruppe “Compass Mitte” fordert eine klare Abgrenzung zur AfD. Die bisherigen Aussagen von Friedrich Merz reichen ihnen nicht. Das ist nicht der einzige Gegenwind, den der Kanzler aus den eigenen Reihen zu spüren bekommt.


      https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2025/10/30/rumoren_in_der_union_compass_mitte_fordert_afd_abgrenzung_dlf_20251030_0640_8eaf3b8a.mp3


    „Compass Mitte“ will die Kritik an Merz nicht als Misstrauenserklärung gegen den Kanzler verstanden wissen (picture alliance / imagebroker / Sylvio Dittrich)


    Info: https://www.deutschlandfunk.de/rumoren-in-der-union-compass-mitte-fordert-afd-abgrenzung-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


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    31.10.2025

    Neue Grundursachen des Konflikts – Über Chancen einer Einigung in der Ukraine-Frage

    rtnewsde.site, 31 Okt. 2025 06:00 Uhr, Von Fjodor Lukjanow

    Der US-Präsident hat am Samstag deutlich gemacht, dass er sich erst dann mit seinem russischen Amtskollegen treffen wird, wenn die Bedingungen für ein mögliches Abkommen geklärt sind. Auch Moskau ist der Ansicht, dass dieses Treffen eine gründliche Vorbereitung erfordert.


    Quelle: Gettyimages.ru © Andrew Harnik / Staff


    Vorläufiges Ende eines lang ersehnten Aufeinandertreffens, Anchorage, Alaska, 15.08.25


    Am Samstag betonte US-Präsident Donald Trump, dass er sich erst dann mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen werde, sobald die Parameter eines möglichen Deals geklärt seien. Dies entspricht auch der russischen Position – dieses Treffen müsse gründlich vorbereitet werden. Allerdings stehen diese Intentionen im Kontrast zueinander. So möchte das Weiße Haus eine möglichst rasche Einstellung der Kampfhandlungen dort, wo sie gerade stattfinden, also an der Kampflinie, und danach sollen sich andere (Europa und andere Mitspieler) darum kümmern.

    Der Kreml besteht auf der Beseitigung der Grundursachen des Konflikts, was ein vielschichtiges Paketabkommen erfordert. Und dessen Struktur sollte noch vor dem Waffenstillstand abgestimmt werden. Dabei ist diese Forderung der USA leicht nachvollziehbar: Die militärische Initiative liegt auf russischer Seite, und die Kampfhandlungen stärken die Position Moskaus in den Verhandlungen. Ihre Beendigung würde sie hingegen schwächen. Was das globale Sicherheitssystem angeht, zeigen die Trumpisten grundsätzlich nur begrenztes Interesse an einer Präsenz in Europa.


    Trump zum Test der Burewestnik-Rakete: Russland und USA spielen keine Spielchen miteinander





    Trump zum Test der Burewestnik-Rakete: Russland und USA spielen keine Spielchen miteinander





    Europa sollte selbst Verantwortung übernehmen und die USA nicht von wichtigeren Angelegenheiten ablenken. Russlands Ansichten sind durch die langjährige Entwicklung der militärpolitischen Landschaft Europas geprägt, als die Verstärkung des Atlantismus als einziges Szenario in Betracht gezogen wurde. Die Grundursachen des Konflikts liegen darin, wie der Kalte Krieg endete, und in den Impulsen, die diese Entwicklung auslöste. Genau das soll nun neu überdacht werden.

    Es gibt hier ein wichtiges Detail. Nach dem Jahr 1991 wurde die Osterweiterung der NATO in erster Linie von politischen Überlegungen bestimmt. Die Expansion der euro-atlantischen Institutionen war weniger eine Vorbereitung auf einen bewaffneten Konflikt als vielmehr ein Mittel, um neue Areale des Westimperiums zu beanspruchen. Die Aufnahme in dieses Militärbündnis war gleichzeitig ein Zeichen des Vertrauens für die Neulinge und ein Instrument zu ihrer Steuerung. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Faktor der Militärplanung keine Rolle spielte.

    Er war jedoch weit weniger ausgeprägt, als es angesichts der ursprünglichen Ziele und Traditionen dieses Nordatlantikblocks möglich gewesen wäre. Und Russland, das sich gegen die weitere Expansion der NATO aussprach, hatte dabei nicht die unmittelbare, sondern die potenzielle Bedrohung im Blick. Diese wurde durch die mangelnde Bereitschaft der westlichen Gesprächspartner, die Argumente und Vorschläge Moskaus anzuhören, noch verstärkt.

    Das, was seit dem Jahr 2022 geschieht, hat einen anderen Charakter. Die NATO-Erweiterung und ihre mögliche Stärkung basieren auf einer rein militärischen Logik der direkten Konfrontation mit Russland. Die Existenz der NATO hat keinen anderen Sinn mehr: Dieser ist in den Hintergrund getreten.


    Lukaschenko macht dem Westen vier Vorschläge zur Normalisierung der Beziehungen





    Lukaschenko macht dem Westen vier Vorschläge zur Normalisierung der Beziehungen






    Und der NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens unterscheidet sich hinsichtlich seiner Motive und Folgen qualitativ vom Beitritt beispielsweise Kroatiens oder sogar Tschechiens und der Slowakei zu diesem Militärbündnis. Dies gilt umso mehr für eine hypothetische NATO-Mitgliedschaft der Ukraine, die Kiew so sehr anstrebt. Einerseits hat die militärische Sonderoperation in der Ukraine diese Widersprüche offen zutage gebracht und den westlichen Gegenspielern die Möglichkeit genommen, sich diesem Problem zu entziehen. Andererseits hat sie diesen Konflikt auf ein Maximum verschärft und militärische Mittel zur Herstellung des Status quo in den Vordergrund gerückt. Vor Beginn der russischen Militäraktion war die Diskussion über die eigentlichen Konfliktursachen und die europäische Sicherheit zwar sachlich, aber weitgehend theoretisch. Jetzt geht es um die ganz konkrete Frage der Militärkonfrontation.

    Diese Situation hat auch Auswirkungen auf mögliche Friedensverhandlungen. Die Frontlage nimmt nahezu entscheidende Bedeutung an, sodass ein angestrebter sofortiger Waffenstillstand äußerst unwahrscheinlich erscheint. Die Grundursachen, die eher historischer Natur waren, gewinnen zunehmend an Aktualität. Es handelt sich um ein militärisch-politisches Ungleichgewicht, das zu einer direkten Konfrontation zwischen Russland und der NATO führen könnte. Entscheidend sind die Beziehungen zwischen Europa und den USA – inwieweit Washington bereit ist, die Prozesse auf dem europäischen Schauplatz zu steuern.

    Die Schlussfolgerung ist nicht sehr hoffnungsvoll. Die Bereitschaft der USA, Verhandlungen zu führen, ist unerreichbar. Die Realisierung der russischen Vorstellungen ist noch lange nicht in Sicht. Die Einsätze werden immer höher. Und es wird nicht gelingen, die Lösung dieses Konflikts allein auf territoriale Fragen zu reduzieren.

    Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 26. Oktober 2025 zuerst auf der Homepage der Zeitung Kommersant erschienen.

    Fjodor Lukjanow ist Chefredakteur von Russia in Global Affairs.

    Mehr zum Thema - Lula da Silva: Weltmächte sind in der Lage den Ukraine-Krieg zu beenden


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    Video  https://rumble.com/v70syre-trump-will-keine-zeit-verschwenden-treffen-mit-putin-nur-bei-greifbarer-lsu.html Dauer 0:57 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://rtnewsde.site/russland/260288-neue-grundursachen-konflikts-ueber-chancen/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    31.10.2025

    Multimillionär Merz, Kriegskanzler der Geldaristokratie

    seniora.org, 31. Oktober 2025, Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam 30.10.2025

    …und nützlicher Idiot des US-Imperiums / „Man kann einen Menschen zum Kongress führen, aber man kann ihn nicht zum Denken zwingen.“(1)


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    Geschätzte Leserinnen und Leser, bitte aufgemerkt: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Doch doch, das steht immer noch im Grundgesetz.2 Sogar zweimal.3 Der Fachbegriff dazu: „Sozialstaatsklausel.“ Sie verpflichtet den Staat, seinen Bürgern eine sichere Lebensgrundlage zu bieten. Haben wir das drauf? Schön, und jetzt die Musik dazu: Den reichsten 5 Prozent der Deutschen, 256 (Multi-)Milliardären4 und knapp 3 Millionen (Multi-)Millionären, gehören 48 Prozent des gesamten Volksvermögens.5, 6 Andererseits fristen im Land der Dichter und Denker 13 Millionen Menschen ihr Dasein unterhalb der Armutsgrenze.7 15,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Wir haben dreimal mehr arme Schlucker als reiche Schnösel. Was fällt uns dazu ein? Ach ja: Das Privatvermögen unseres Kanzlers wird vorsichtig auf 12 Millionen Euro geschätzt.8 Nix Genaues weiß man nicht. Eine Offenlegungspflicht für Regierungspolitiker gibt es sogar in den USA, aber nicht in Deutschland.

    Bei seinem Amtsantritt legte der Bundeskanzler den im Grundgesetz vorformulierten Eid ab:  

    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

    Bedauerlicherweise ist „Amtsmeineid“ nicht strafbar. Dass Merz, anstatt dem Wohle des deutschen Volks zu dienen, eher dessen wirtschaftlichen und sozialen Niedergang organisiert und nur den Nutzen von Seinesgleichen mehrt, bleibt für ihn juristisch folgenlos. Gewählt ist gewählt; warum sollten deutsche Formaldemokratie-Opfer klüger sein als US-amerikanische, die sich einen Milliardär Trump an die Backe holten?

    Für Unsereinen muss es Ehrensache sein, ein gegebenes Versprechen zu halten. Für Politiker und deren Wahlversprechen gilt das nur sehr bedingt. Für Merz und seine Regierungskumpanei gar nicht. Er verstößt mit seinem krankhaften aber zugkräftigen Russenhass („Putinklatsche“) und blinden Philo-Zionismus gegen die grundgesetzliche Pflicht, dem Frieden und der Völkerverständigung zu dienen. Für ihn gilt offenkundig: „Krieg ist kein Fehler. Er ist ein Geschäftsmodell.“ Drum können er und seine mitregierende Sippschaft auch Milliarden Euro Steuergelder dafür ausgeben, dass ukrainische und russische Städte in Schutt und Asche bombardiert werden, während seine Leute hierzulande dabei versagen, die kaputten Schulklos reparieren zu lassen. Dass sie fähig und willens wären, die Kinder- und Altersarmut in Deutschland zu beseitigen, wagt man eh nicht mal zu träumen.

    Schauen wir uns das an: Kaum im Amt, sicherte Merz dem autoritären und korrupten Regime der Ukraine fünf weitere Milliarden Euro für Militärhilfe zu. Zugleich kassierte er sein Wahlversprechen, die hohe Stromsteuer für Privathaushalte zu senken. Die ebenfalls versprochene Erhöhung der Mütterrente schob er auf die lange Bank. Er nahm lieber den Kampf gegen die Armen auf statt gegen die Armut. Erwartungsgemäß unter dem Beifall der Systemmedien.  

    Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

    „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Theoretisch, laut Grundgesetz (https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html). In der Praxis führt das Berliner Regime nicht etwa eine Vermögensabgabe ein, sondern tauft lieber das Bürgergeld in „Grundsicherung“ um und stellt die Bedürftigen unter Kuratel: Mitleidlos wird sanktioniert, Kleinstersparnisse werden abgepresst und Mindestansprüche an menschengerechtes Wohnen abgesenkt. Statt einer Anpassung an die inflationäre Preissteigerung bei den Lebenshaltungskosten gibt es in der Grundsicherung eine Nullrunde. Die SPD-Koalitionsminister Bärbel Bas und Lars Klingbeil tarnen diese asoziale Politik unter Selbstgerechtigkeitsschleim:

     „Wir helfen auf dem Weg in Arbeit, aber dafür muss man mitmachen. Alles andere ist unfair gegenüber denjenigen, die jeden Morgen aufstehen.“

    Hoch mit euch, ihr faulen Säcke! Madame Bas weiß schließlich, womit man hierzulande Karrierepunkte macht. Sie steht ja auch jeden Morgen auf und bezieht jährlich 265 000 Euro, aus Steuermitteln. Ob auskömmliche Arbeitsangebote überhaupt verfügbar sind, muss sie keinen Jobcenter-Bürokraten mehr fragen. Anders als die von ihr so verächtlich kujonierten Bedürftigen. Die nämlich dürfen zuschauen, wo sie angesichts des seit drei Jahren abnehmenden Brutto-Inlandprodukts (zuletzt minus 0,3 und 0,5 Prozent) sowie zunehmender Arbeitslosigkeit (offiziell zugegebene Quote 6,3 Prozent) bleiben.

    Den Zusammenhang zwischen kostspielig kriegstüchtiger Außenpolitik, russenfeindlicher, uns selbst schädigender Sanktionspolitik und den angeblich unvermeidlichen sozialen Kürzungen berücksichtigt Madame Bas sowieso nicht. Sie behauptet lieber frech, die Sanktionierung der Bedürftigen sei ein erprobtes Mittel, Menschen in Arbeit zu bringen. Blödsinn: Im Jahr 2011 gab es 1,99 Millionen erwerbsfähige arbeitslose Hartz-IV-Empfänger, 3 Prozent davon wurden sanktioniert. Im vorigen Jahr hatten wir 1,8 Millionen Bürgergeldbezieher, davon 0,8 Prozent unter Sanktionen. Strafmaßnahmen gegen Betroffene senken die Arbeitslosigkeit um keinen Deut. Jeder halbwegs Nachdenkliche kann das begreifen.

    Die Politiker-Lügen über Notwendigkeit und Sinn der Zwangsmaßnahmen gegen Arbeitslose dienen vielmehr dem Systemerhalt und blocken die Frage ab, wie es nur dazu kommen konnte, dass das reichste 1 Prozent der Deutschen   – 8 400 Personen   – über 35 Prozent des privaten Geldvermögens verfügt, über 3,1 Billionen (3 100 000 000 000!) Euro. Diese Zahl basiert auf dem jüngsten Bundesbankbericht über das private Geldvermögen: 9,001 Billionen Euro (ohne Immobilien, Anlagen und Pretiosen).

    Kriechtiere und Regenwürmer

    Zumindest im Groben müssten diese Fakten im Bewusstsein der Bundesbürger verankert sein. Sind sie natürlich nicht. Dafür sorgen die regierungsfrommen und ansonsten meist belanglosen „Informationsangebote“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, voran die der Tagesschau. Immerhin aber mal eine gute Nachricht: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verliert an Vertrauen. Jetzt die schlechte: Den dortigen Kriechtier-Journalismus hält auch das nicht auf.

    Sanktionen und der Ruf nach ihnen, beide sind Herrschaftsmittel. Die Prügel und die Drohung mit dem Prügel. Sie bedienen das widerliche Bedürfnis, die Unterprivilegierten auszugrenzen, zu diskriminieren und zu den Sündenböcken der Nation zu machen. Das zeigt sich an Umfragen, wonach Restriktionen gegen „die da unten“ von 85 Prozent der Befragten begrüßt werden. Für die tatsächlichen Umstände und Motive der „Arbeitsverweigerer“ interessiert sich kein Schwein.

    Ungerührt wird andererseits hingenommen, dass mittels „Staatsknete“ ein flächendeckendes Lohndumping stattfindet und aus Steuermitteln finanziert wird: 800 000 Arbeitnehmer bekommen so geringe Löhne, dass sie mit Bürgergeld unterstützt werden müssen. Das kostet 7 Milliarden Euro, Tendenz steigend, mit denen der Staat anstelle der Arbeitgeber die Löhne aufstockt. Eine deutliche Mindestlohnerhöhung ist für das Merz-Regime kein Thema. Es würde die Produktionsmittelbesitzer und die arbeitgebernahen Thinktanks verärgern.

    Vergleichende Werbung ist in Deutschland verboten. Der Vergleich von Persönlichkeiten anhand ihrer politischen Aussagen hingegen nicht. Stellen wir also gegenüber: Die Ansicht des Sympathieträgers und TV-„Kommissars“ Walter Sittler, vorgebracht auf dem „Roten Sofa“ des NDR,

    „Wir haben nicht zu hohe [Sozial-]Ausgaben, sondern zu niedrige Einnahmen. Bei [Bundeskanzler] Kohl betrug der Spitzensatz der Einkommensteuer noch 56 Prozent, und niemand hat gejammert. Heute haben wir 44 Prozent“.9

    Und die Behauptung eines Bundeskanzlers, dessen politischer Instinkt und soziales Bewusstsein dem der meisten Regenwürmer in nichts nachstehen:

    „Wir können uns dieses System, das wir heute so haben, einfach nicht mehr leisten.“

    Er meinte natürlich nicht unser kapitalistisches Wirtschafts- und Finanzsystem, sondern unsere Sozialversicherung.

    Dass Merz nach diesem Satz, gesprochen auf dem Landesparteitag der CDU Nordrhein-Westfalen, dort nicht ausgelacht wurde und keine faulen Eier auf ihn flogen, ist noch begreiflich. Dass ihn die Tagesschau wörtlich zitierte, ohne seine Behauptung als unverschämt verlogen kenntlich zu machen, darf uns aber auch nicht mehr überraschen. Auf einen Schlag fast eine Billion Euro neue Staatsschulden machen, vorzugsweise zugunsten der Rüstungsindustrie, privatim ein Flugzeug, zwei Villen (in Brilon und am Tegernsee) sowie etliche Millionen Euronen gebunkert haben und dann behaupten, für den rest of the world sei nix mehr übrig: Das erklärt, warum des Kanzlers Sympathiewerte mit der Anziehungskraft eines acht Tage alten Pfannkuchens konkurrieren. Und es erklärt, warum Exkanzlerin Merkel sich den Typen stets vom Leibe hielt

    Alle Statistiken widerlegen den Bundeskanzler: Es gibt keine Explosion der Sozialausgaben. Sie trotzdem zu behaupten, ist propagandistisches Gelaber des Geldadels und seiner Auftragnehmer in Politik und Medien. Die Sozialleistungsquote, das Verhältnis von Sozialausgaben zur Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt, BIP) ist, abgesehen von krisenbedingten Schwankungen, nur geringfügig gestiegen. Deutschland liegt mit 30 Prozent im Mittelfeld der 18 reichsten OECD-Länder.

    Die Ausgaben für Arbeitslosengeld und Grundsicherung von Erwerbslosen (Bürgergeld) sind sogar, gemessen am BIP, in den letzten 20 Jahren von 2,8 Prozent auf 1,7 Prozent gesunken. Die Ausgaben für die Renten bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau wie in den letzten Jahren. So sieht die Wirklichkeit aus! Aber es gilt: „Wer Panzer finanziert, braucht Sündenböcke.“ Was scheren einen Kanzler der Millionäre schon die sozialen Fakten.

    Der Wirtschaftswissenschaftler Adam Smith hat vor 250 Jahren ein bis heute gültiges Gerechtigkeitsprinzip für die Staatsfinanzierung entwickelt. Es sieht vor allem eine (prozentual) gleiche Besteuerung und Abgabenbelastung nach Maßgabe der Leistungsfähigkeit vor.

    Portion Sozialneid gefällig?

    Herbert Diess, abgehalfterter VW-Spitzenmanager, bezog zuletzt ein Jahresgehalt von 11,2 Millionen Euro. Das durchschnittliche Jahreseinkommen in Deutschland liegt bei rund 50 000 Euro. Na klar, an dieser Summe haben auch unsere angestellten Einkommensmillionäre mitgewirkt. Jetzt aber kommt es: Allein die durchschnittlichen Sozialabgaben betragen für Arbeitnehmer 19,7 Prozent ihres Einkommens. Otto Normalverdiener legt dafür also schlappe 10 200 Euro hin. Herbert Diess müsste demnach 2,2 Millionen Euro zahlen   – wenn, ja wenn unsere Besser- und Bestverdiener nicht mit schicken Beitragsbemessungs-Obergrenzen geschützt würden, auf dass diese Reichen immer reicher werden können. Herbert Diess hatte füglich nicht mal 11 000 Euro Sozialabgaben zu zahlen. 0,5 Prozent seines Bruttogehalts als Sozialabgabe. Das macht andächtig, gelle?

    Übrigens: Kanzler Merz, Vizekanzler Klingbeil, Arbeitsministerin Bas und das restliche regierende Funktionspersonal müssen weder Renten- noch Arbeitslosenversicherungsbeiträge bezahlen. Bundesminister haben schon nach einer Amtszeit von vier Jahren einen Pensionsanspruch von 4990 Euro. Nur für Kranken- und Pflegeversicherung müssen sie bis zur Beitragsobergrenze abdrücken. Ein Klacks für die Damen und Herren. Und diese Leute stellen sich hin und verordnen dem Volk Entbehrungen. Solche Charakterlosigkeit besang Heinrich Heine schon vor 180 Jahren:

    „Ich kenne die Weise, ich kenne den Text / ich kenn‘ auch die Herren Verfasser / Ich weiß, sie tranken heimlich Wein / und predigten öffentlich Wasser.“

    Zu den Sozialversicherungsbeiträgen kommen fürs gemeine Volk saftige Steuern. Sie treiben die Abgaben-Gesamtlast bei einem tatsächlich durchschnittlichen Arbeitslohn von monatlich brutto 4100 Euro auf circa 42,3 Prozent. Vom verbleibenden Netto muss der Arbeitnehmer dann Mehrwertsteuer entrichten auf Waren und Dienstleistungen, die er zur Sicherung seines Lebensunterhalts braucht, schätzungsweise einen weiteren Anteil von 10 Prozent seines Einkommens.

    Obendrauf kommen Verluste durch die Inflation. Seit 2021 sind beispielsweise die Lebensmittelpreise um rund 30 Prozent gestiegen. Hauptsächlicher Preistreiber war und ist der hysterische Russenhass der europäischen Eliten. Deren saudumme Sanktionspolitik schadet zwar Russland kaum, dem deutschen Arbeitnehmer dafür aber umso mehr. 

    Reich und privilegiert

    Wie bei den Sozialabgaben werden die Reichen auch bei der Einkommensteuer privilegiert: Von ihren Millionengehältern aufgrund der Beschäftigungsverhältnisse (Beispiel VW-Diess) zahlen sie natürlich Einkommensteuer, allerdings nur bis zu einem Spitzensatz von 45 Prozent (ab 277 000 Euro Jahreseinkommen). Ihre Einkommen aus Vermögen, Dividenden und Zinsen werden nur mit 25 Prozent besteuert. Die Vermögen selbst bleiben gänzlich steuerfrei. Die Vermögenssteuer wurde 1997 abgeschafft.

    Laut einer Oxfam-Studie zahlen Multimillionäre in Deutschland effektiv bloß etwa 28 Prozent Einkommensteuer, Milliardäre 26 Prozent.  Es stimmt schon: „Der Staat hat kein Ausgabenproblem, sondern ein Gerechtigkeitsproblem.“ Die Tagesschau berichtet:

    „Allerdings spricht sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) strikt gegen Steuererhöhungen aus und verweist auf den Koalitionsvertrag, der derartige Maßnahmen ausschließe.“

    Dass Merz soziale Anwandlungen habe, kann man ihm wahrlich nicht nachsagen.

    Ein historisches, vorbildliches Gegenstück zu unserem stinkreichen Ellenbogen-Kanzler: US-Präsident Franklin D. Roosevelt. In einer Zeit „schwerer nationaler Gefahr“, erklärte er im April 1942 vor dem Kongress, „sollte kein amerikanischer Bürger nach Abzug der Steuern ein Nettoeinkommen von mehr als 25.000 Dollar pro Jahr haben.“ (Heute wären das ungefähr 350.000 Dollar, immer noch ein Haufen Geld). Es dauerte, bis Roosevelt sich durchsetzte. Aber zum Ende des Zweiten Weltkrieges hin mussten Amerikas Reiche auf alle Einkommen über 200.000 Dollar sage und schreibe 94 Prozent Steuern zahlen. Durch die Bank, alle, ausnahmslos.

    Für den vormaligen Chef des Aufsichtsrats der BlackRock Asset Management Deutschland AG, Kanzler Friedrich Merz, ein Ding der Unmöglichkeit. Der weigert sich nicht nur, dem Allgemeinwohl zu dienen, indem er den immens Reichen ein paar zusätzliche Euro abknöpft. Er beantwortet die Probleme im Inland lieber mit Bomben fürs Ausland. Seine Regierung will insgesamt 377 Milliarden Euro für Rüstungsgüter verschleudern. Ein wahrer „Master of War“ (Meister des Krieges), wie Bob Dylan diese abstoßende Sorte Mensch in einem seiner Songs beschrieb:  

    „Ihr befestigt die Abzugshähne / Die andere drücken sollen / Dann lehnt ihr euch zurück und seht zu / wie die Gefallenenliste länger wird / Ihr versteckt euch in euren Villen / Während das Blut der jungen Leute / Aus ihren Leibern fließt / Und im Dreck versickert.“

    „Russland muss diesen Krieg verlieren.“ Merz hat es häufig genug verkündet. Kein Täuschungsmittel, keine perfide Erfindung ist ihm zu primitiv, um der Öffentlichkeit Angst vor einer „russischen“ Bedrohung einzureden. Mit massiver Agitation versucht er, den Krieg in der Ukraine als im Interesse Deutschlands, seiner Demokratie und Freiheit liegend zu verklären. Der Sauerländer reizt zu einer gedanklichen Anleihe beim Satiriker Georg Schramm: Wenn Deutschlands Demokratie von der Ukraine verteidigt wird, dann muss das Sauerland auch die Freiheit der Ukraine verteidigen. Logo.

    Die deutschen Militärausgaben stiegen von 2014 bis 2024 nach NATO-Kriterien von jährlichen 34,7 Milliarden auf 86.6 Milliarden Euro. 2029 (spätestens dann greift ja angeblich der Russe an) sollen es schließlich 152 Milliarden sein.

    Friedrich Merz zeigt mit seiner polarisierenden Rhetorik, wie sehr er den Interessen der herrschenden Militaristen- und Millionärsclique verbunden ist. Er spaltet unsere Gesellschaft. Seine Angriffe auf Bürgergeldempfänger sind mitleidlos. Seine Sozialstaatskritik ist stockreaktionär. Zur Abrundung dieses Kanzler-Bildes: Der Mann verprasste schon in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit 12 501,30 Euro aus der Staatskasse für seinen Friseur und für Kosmetik.

    Ein wahrer Diener des Volkes.

    Die Tagesschau verweigert auftragswidrig umfassende Informationen über das asoziale Sein und Treiben unserer politischen Vorturner. Warum? Auch darauf findet sich in Heines Lyrik eine schlüssige Antwort:

    „Und die Moral? Der „Fabulist“ (Journalist) / Verschweigt sie heute mit klugem Zagen / Denn mächtig verbündet in unseren Tagen / Das reiche Ungeziefer ist. / Es sitzt mit dem Geldsack unter dem Arsch / Und trommelt siegreich den Dessauer Marsch.

    (Anm.: In Heinrich Heines Lied „Es saß ein brauner Wanzerich“ wird zwar kein „Journalist“ besungen, sondern der „Fabulist“. Aber das kommt bei der Tagesschau ja aufs Gleiche raus).


    Anmerkung der Autoren:

    Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein „Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtlicher Medien e.V.“ dokumentiert: https://publikumskonferenz.de/blog


    1. https://klugwort.de/zitat/man-kann-einen-menschen-zum-milton-berle
    2. https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html
    3. https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_28.html
    4. https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ihnen-gehoren-116-billionen-euro-zahl-der-milliardare-in-deutschland-steigt-offenbar-auf-rekordhoch-14509952.html
    5. https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=YfJwgq7ZrFg&t=24s
    6. https://www.sparkasse.de/pk/ratgeber/finanzplanung/finanzen-und-haushalt/millionaere-in-deutschland.html
    7. https://www.upday.com/de/news/5-millionen-deutsche-konnen-sich-grundlegendes-nicht-leisten/32g1cwv
    8. https://faktastisch.de/finanzen/friedrich-merz-privatvermoegen
    9. Aus privater Mitschrift zitiert. In der NDR-Mediathek ist nur eine um ca. 12 Minuten gekürzte Fassung der Sendung (s. Link) zu sehen, die fragliche Passage mit Sittlers Bemerkung fehlt.



    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=311&userid=3998&mailid=2881


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    31.10.2025

    Brüssel will Tech-Konzerne für Wahl-Überwachung einspannen

    lostineu.eu, 31. Oktober 2025

    Der “europäische Demokratieschild” ist ein Lieblingsprojekt von EU-Kommissionschefin von der Leyen. Nun sind erste Details durchgesickert – sie bestätigen alle Befürchtungen.

    Von der Leyen plant offenbar nicht nur, die Wahlen in der EU und in den Kandidatenländern zu regulieren und zu überwachen. Sie will dafür auch die großen Tech-Konzerne einspannen.

    Wie Reuters berichtet, sollen Technologieunternehmen, die den EU-Kodex gegen Desinformation unterzeichnet haben, verpflichtetet werden, mögliche Gefahren für Wahlen analysieren.

    Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Deepfakes und mit KI erzeugten Videos liegen. Dies geht laut Reuters aus einem Vorschlag hervor, den die Kommission im kommenden Monat vorstellen will.

    Es geht gegen Russland

    Nach dem Gesetz über digitale Dienste (DSA) müssen Konzerne wie Alphabet, Microsoft, Meta und TikTok bereits jetzt stärker gegen illegale und schädliche Inhalte vorgehen.

    Mit dem “europäischen Demokratie-Schild” könnten ihnen weitere Verpflichtungen auferlegt werden. So sollen sie künftig auch auf “hybride Bedrohungen” reagieren.

    Gemeint ist vor allem Russland. Die EU will Wahlen gegen angebliche russische Einflussversuche absichern. Was das bedeutet, wurde zuletzt in Rumänien und Moldau deutlich.

    VdL will die Regie übernehmen

    In Moldau haben Brüssel und Berlin selbst massiv in die Wahl eingegriffen, um angebliche Manipulationsversuche aus Russland abzuwehren. Kanzler Merz hatte sogar einen Wahlkampfauftritt.

    In Rumänien wurde ein angeblich pro-russischer Kandidat von der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen. Danach wurde die Wahl mit pro-europäischen Kandidaten wiederholt.

    Bisher tat die EU-Kommission immer so, als habe sie mit all dem nichts zu tun. Nun will die Behörde, die man weder wählen noch abwählen kann, selbst die Regie übernehmen – und sogar US-Konzerne einspannen…

    Siehe auch EUropas “Demokratieschild” – ein Schlag gegen die Demokratie?

    1 Comment

    1. Guido B.
      31. Oktober 2025 @ 08:01

      Eine Diktatur muss nicht mit Waffengewalt errichtet werden. Sie kann auch mit systematischer Manipulation und einem Propaganda-Monopol installiert werden. Von der Leyen ist die personifizierte und institutionalisierte Verhöhnung der Demokratie.

    Antworten

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    Ukraine droht der Verlust zweier wichtiger Städte


    lostineu.eu, vom 30. Oktober 2025

    Russland rückt auf die strategisch wichtigen Städte Pokrowsk in der Region Donezk und Kupjansk in Charkiw vor. Kremlchef Putin behauptet sogar, sie seien bereits von russischen Truppen umzingelt. Der ukrainische Präsident Selenskyj bestreitet dies, ist jedoch in der Defensive. „Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird der Rückzug“, schreibt der “Tagesspiegel”. Selbst die der Ukraine wohlgesonnene “taz” berichtet von schweren Kämpfen. Entgegen offizieller Berichte bestätigten alle befragten Militärangehörigen, dass russische Soldaten wirklich bereits in Pokrowsk seien. Die Lage sei “äußerst schwierig”, räumte Selenskyj ein.

    Mehr zum Krieg um die Ukraine hier

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    6 Comments

    1. Arthur Dent
      31. Oktober 2025 @ 08:27

      Ist das dann “Haltungsjouralismus”, was die taz betreibt?

    Antworten

  • jjkoeln
    30. Oktober 2025 @ 19:33

    Oh, es ist nun soweit, dass man Selenskys Aussagen nicht mehr unbedingt vertraut.
    Kann es sein, dass beide Seiten Propaganda betreiben?

    Antworten

    • KK
      30. Oktober 2025 @ 22:01

      ” Kann es sein, dass beide Seiten Propaganda betreiben?”

      Wie kommen Sie denn auf solch abenteuerliche Ideen? ????

      Antworten

  • Erneuerung
    30. Oktober 2025 @ 18:27

    Der Sachverhalt ist im Internet schon von beiden Seiten beleuchtet worden, was Genaues weiß man nicht. Zumindest was die Region Donezk betrifft, entspricht das ja Putins Plänen. Was mich am obigen Post aufhorchen lässt, ist die Aussage, dass ausgesagt wird, dass die „taz“ auf ukrainischer Seite steht. Dass die „taz“ für mich nicht mehr überwiegend links rüberkommt, hatte ich schon woanders erwähnt. Aber das mit „links“ oder „rechts“ ist ja heutzutage so eine Sache. Möglicherweise weiß sie selbst nicht mehr, wo sie steht und kämpft ums Überleben, wie der eine oder andere freie Mitarbeiter auch. Natürlich bleibt dieser Kampf uns Rentnern auch nicht erspart. Der Sachverhalt des Vorrückens der Russen dürfte aber schon stimmen. Die Einen freuen sich, die Anderen Ärgern sich. Wo jetzt links und rechts ist, kann ich nicht beurteilen. Human ist zumindest kein einziger Tag der forcierten Verlängerung des Krieges.

    Antworten

    • KK
      30. Oktober 2025 @ 22:04

      „Möglicherweise weiß sie [die TAZ] selbst nicht mehr, wo sie steht …“

      Jetzt, wo es keine tägliche Print-Ausgabe mehr gibt, kann sie ja online schreiben, was sie will, und es bei Bedarf dann wieder ändern. Und wieder. Und wieder…

      Antworten

  • KK
    30. Oktober 2025 @ 18:25

    „Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird der Rückzug“

    Vorwärts, Kameraden – es geht zurück!
    So wird das aber nix mit dem Endsieg, Herr Selenskyj!

    Antworten

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    USA nehmen Atomtests wieder auf – neue Eskalation?


    lostineu.eu, vom 30. Oktober 2025

    US-Präsident Trump hat den sofortigen Start neuer Atomwaffentests angeordnet. Er begründete das mit den Testprogrammen anderer Länder – gemeint war wohl Russland. Er habe das US-Kriegsministerium angewiesen, Tests „auf gleicher Basis“ durchzuführen. Um welche Art Tests es sich handeln soll und welche Waffen getestet werden sollen, blieb zunächst offen. Derweil betonte Kremlsprecher Peskow, dass Russland zwar neue Waffen getest habe, es dabei aber nicht um Atomtests ging. Moskau hoffe, dass Trump darüber korrekt informiert worden sei. Zugleich erinnerte Peskow an frühere Warnungen von Kremlchef Putin, nach denen Russland ebenfalls wieder die Tests aufnehmen werde, wenn die USA das täten. – Das klingt nach einer neuen Eskalationsstufe...

    3 Comments

    1. hg
      31. Oktober 2025 @ 08:33

      Die Zeichen stehen auf Sturm, nicht nur beim Klima. Wir sollten aufpassen, dass wir nicht untergehen und daher das Scenario nicht nur Politikern überlassen, denn:“ Die Dummheit von Politikern sollte nicht unterschätzt werden!“ Helmut Schmidt

    Antworten

  • Anastasiya
    30. Oktober 2025 @ 16:09

    Trump ist ein Selbstdarsteller. Dieser Mann kann nicht strategisch denken.

    Antworten

  • KK
    30. Oktober 2025 @ 15:53

    homo sapiens – der „wissende“ Mensch. Von wegen…

    Antworten

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    Naturgesetze: Klima vs. europäisc …von Helmut Hoeft17. Oktober 2025, 11:17

    Weitere Kommentare hier (Forum)


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    31.10.2025

    Nachrichten von Pressenza: Eine Wahrheitskommission für den Donbass?

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 31. Oktober 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 31.10.2025


    Eine Wahrheitskommission für den Donbass?


    Nach der Absage des in Budapest geplanten Treffens zwischen Präsident Trump und Präsident Putin bleibt die Hoffnung auf Fortschritte in Richtung einer Beendigung des Ukraine-Konflikts vorerst unerfüllt. Unabhängig davon sollte jedoch eine zentrale Frage nicht aus dem Blick geraten: Wie&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/eine-wahrheitskommission-fuer-den-donbass/


     -----------------------


    Der Hunger der Welt. Die Geopolitik der Nahrungsmittel


    „Hunger ist kein Mangel an Nahrung, sondern zu viel Macht in zu wenigen Händen.“ „Wer den Weizen kontrolliert, kontrolliert den Frieden. Wer den Hunger kontrolliert, kontrolliert die Welt.“ Nahrung ist die älteste strategische Ressource der Menschheit – und zugleich die&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/der-hunger-der-welt-die-geopolitik-der-nahrungsmittel/


     -----------------------


    Ich träume von einem neuen Zeitgeist


    Lasst uns aus diesem Zeitgeist herauskommen, der uns alle erstickt, lasst uns aus dem kulturellen Fundamentalismus heraustreten! Trotz der Krise und des menschlichen Leidens träume ich von dem Moment, in dem die Völker und Kulturen endlich versöhnt sein werden und&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/ich-traeume-von-einem-neuen-zeitgeist/


     -----------------------


    Neuer Impuls für unabhängigen und gewaltfreien Journalismus: Pressenza startet in Dhaka &#8211; Bangladesh


    Die internationale Presseagentur Pressenza hat offiziell ihre Arbeit in Bangladesch aufgenommen. Die Gründung der Redaktion[1] fand am Montag, dem 27. Oktober, im Shafiqul Kabir Auditorium der Dhaka Reporters Unity (DRU) in der Hauptstadt Dhaka statt. Muhammad Abdullah, Geschäftsführer des Bangladesh&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/neuer-impuls-fuer-unabhaengigen-und-gewaltfreien-journalismus-pressenza-startet-in-dhaka-bangladesh/


     -----------------------


    Die Tribute von Big Agro


    Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung sieht durch die zunehmende Konzentration von Konzernmacht im Lebensmittelsektor die Versorgungssicherheit gefährdet – auch durch deutsche Unternehmen. Der Bericht des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, über Konzernmacht und Menschenrechte in&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/die-tribute-von-big-agro/


     -----------------------


    Die Reichsten 0,1 % stoßen an einem Tag mehr CO₂ aus als die ärmere Hälfte der Welt in einem ganzen Jahr


    Eine neue Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam legt offen, wie extrem ungleich die Verantwortung für die Klimakrise verteilt ist. Demnach verursacht eine Person aus dem reichsten 0,1 Prozent der Weltbevölkerung an einem einzigen Tag mehr Treibhausgase als jemand aus der ärmsten&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/10/die-reichsten-01-stossen-an-einem-tag-mehr-co%e2%82%82-aus-als-die-aermere-haelfte-der-welt-in-einem-ganzen-jahr/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




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    Ich träume von einem neuen Zeitgeist


    Dieser Artikel ist auch auf Französisch verfügbar

    Screenshot_2025_10_31_at_08_35_15_Ich_tr_ume_von_einem_neuen_Zeitgeist

    Also sag mir, wovon träumst du? (Bild von Les Murs Parlent - Montréal)


    pressenza.com, 30.10.25 - Anne Farrell

    Lasst uns aus diesem Zeitgeist herauskommen, der uns alle erstickt, lasst uns aus dem kulturellen Fundamentalismus heraustreten!

    Trotz der Krise und des menschlichen Leidens träume ich von dem Moment, in dem die Völker und Kulturen endlich versöhnt sein werden und ihre Vergangenheit und Geschichte studieren, um daraus das zu schöpfen, was für das Projekt der Humanisierung der Welt am nützlichsten ist!

    Derzeit spielt sich weltweit diese Dialektik zwischen den vorübergehenden Sinnstiftungen, die von Geld und Angst dominiert sind, und dem Sinn des Lebens ab. Der Sinn des Lebens ist der Motor allen sozialen und persönlichen Fortschritts. Er ist die Bekräftigung des Lebens als höchstem Wert. Diese Bekräftigung führt unweigerlich zu einer Rebellion gegen Tod und Leid.

    Es ist die Rebellion gegen die Entmenschlichung des Menschen und der Kultur. Eine Rebellion, die sich durch Krisen und Konflikte hindurch fortsetzt und die Geburt einer neuen universellen Zivilisation einleitet.

    Angesichts der Entmenschlichung der Kulturen in dieser zunehmend globalisierten Welt dominiert die Bedeutung der Verteidigung der eigenen Sprache, Traditionen, Geschichte, Lebensweise und Religion den Diskurs und die Kämpfe vieler soziopolitischer Gruppen.

    Zudem verteidigen schließlich bestimmte Gruppen alles, indem sie die negativen und gewalttätigen Aspekte einer Kultur in den Vordergrund stellen.

    Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine Form des kulturellen Fundamentalismus. Dieser kulturelle Fundamentalismus basiert auf bestimmten negativen und gewalttätigen sozialen Verhaltensweisen, die dadurch gesellschaftlich akzeptabel werden. Es handelt sich um Verhaltensweisen, die alles ablehnen, was von außen kommt, und die im Wesentlichen darauf abzielen, die Kultur durch die Ausgrenzung des Andersartigen zu schützen.

    Für kulturelle Fundamentalist:innen werden bestimmte Elemente außerhalb der vorherrschenden Kultur als existenzielle Bedrohung wahrgenommen. In einem solchen sozialen Klima schlagen daher mehrere Politiker:innen zunehmend militarisierte Lösungen vor, um auf die vermeintliche Bedrohung durch die andere Kultur, die andere Religion oder auch die andere Wirtschaft zu reagieren.

    Hinter diesem angeblichen Schutz verbirgt sich jedoch die eigentliche Absicht, nämlich die Idee, die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritte einer anderen Kultur oder einer anderen Region der Welt kontrollieren zu können.

    Tatsächlich hat sich der militarisierte kulturelle Fundamentalismus im Laufe der Jahre durch mehrere Kriege entwickelt, die verschiedene westliche Politiker:innen begonnen haben (Tony Blair – Krieg im Irak, Hillary Clinton – Krieg in Libyen, Obama – Krieg in Syrien und im Irak, usw.).

    Die Tendenzen des kulturellen Fundamentalismus haben sich nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001, angesichts des Aufstiegs des Islamismus, der wirtschaftlichen Macht Chinas, der COVID-Pandemie, nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und der Wahl von Präsident Trump stark verbreitet.

    Dank der sozialen Netzwerke werden die Positionen der kulturellen Fundamentalisten massiv von den Teilnehmenden unterstützt, die die globalen Herausforderungen der Welt, in der wir leben, nicht mehr verstehen können, da diese immer komplexer geworden sind.

    Andererseits wissen wir trotz der Komplexität der Welt dank der Erfahrungen der Generationen vor uns, dass soziales und persönliches Verhalten, das von Konfrontation, Provokation und Ausgrenzung geprägt ist, zu Diskriminierung, Konflikten, Gewalt, Kriegen und menschlichem Leid führt.

    Wir wissen, dass es vor allem die Diskriminierung und Gewalt war, die der israelische Staat jahrzehntelang gegenüber den Palästinenser:innen ausgeübt hat, die diese kriegerische und mörderische Reaktion der paramilitärischen Gruppe Hamas ausgelöst hat.

    Möglicherweise hat diese ganze Situation zu einem beispiellosen Konflikt geführt. Zwei Jahre später beobachten wir die totale Zerstörung der Stadt Gaza und Zehntausende von Todesopfern.

    Dieser Konflikt ist Ausdruck der Entmenschlichung von Menschen und Kulturen. Tatsächlich haben sowohl die Aktionen des israelischen Staates als auch die Reaktionen der Hamas die Bevölkerung von Gaza zu einem Instrument gemacht, das den fundamentalistischen und menschenverachtenden Interessen der Protagonist:innen auf beiden Seiten des Konflikts dient.

    Diese Entmenschlichung ist der Prozess, durch den die menschliche Freiheit der Palästinenser:innen vollständig eingeschränkt wurde. Es ist der Prozess, durch den die Intentionalität des Bewusstseins praktisch zunichte gemacht wurde.

    Wenn wir also über das Thema einer neuen universellen Zivilisation nachdenken, dann müssen wir uns von diesem vorherrschenden kulturellen Fundamentalismus lösen, der weltweit so viel Gewalt und Leid verursacht.

    Mit dem Thema einer neuen universellen Zivilisation sprechen wir nicht nur über die Anhäufung technologischer Fortschritte, Ideen, Traditionen, Religionen, Bräuche und Kunst, die uns frühere Generationen hinterlassen haben und die weiterhin die soziale, kulturelle und politische Landschaft prägen.

    Es geht um den Fortschritt eines bewussten Projekts. Es ist das Projekt der Humanisierung der Sichtweise des Menschen. Ein Projekt, das mit einer tiefgreifenden Frage nach dem Sinn des menschlichen Lebens einhergeht.

    Es ist eine Frage, die unser Schicksal betrifft

    Wie lange werden wir weiterhin in Angst voreinander leben, weil andere anders sind, weil sie einen anderen Gott anbeten oder weil sie einen anderen Lebensstil gewählt haben?

    Wie lange werden wir noch weiterleben und die Entmenschlichung der anderen akzeptieren: der Palästinenser:innen, der Kongoles:innen und all der Menschen, die auf den Straßen unserer Städte leben?

    Wie lange werden wir noch diese Art menschlicher Beziehungen akzeptieren, die von Konfrontation, Provokation und Polarisierung zwischen Kulturen, Staaten, Politiker:innen, Religionen, Familienmitgliedern, Menschen mit denen wir arbeiten und Freund:innen geprägt sind?

    Wie lange noch werden wir weiterhin unter der Versklavung des Geldes leben? Wie lange noch werden wir unser Leben nach den Träumereien ausrichten, die uns von denen aufgezwungen werden, die das Monopol auf das Geld haben?

    Denn um einen sozialen Wandel herbeizuführen, ist es notwendig, das Monopol des Geldes in den Händen einiger weniger anzuprangern. Aber uns persönlich aus unserem Zustand der Versklavung durch das Geld zu befreien, bedeutet einen echten Fortschritt in unserer persönlichen und sozialen Transformation.

    Wenn ich davon spreche, uns aus dem Zustand der Versklavung durch das Geld zu befreien, meine ich damit den Zustand, in dem Geld einen sakralen Charakter verliehen wird, indem man ihm eine Macht verleiht, die über das menschliche Leben, über Freundschaft und Liebe hinausgeht.

    Aber was wollen wir eigentlich?

    Glauben wir wirklich, dass der Aufbau eines neuen Militärkomplexes in Europa und Kanada uns von unseren persönlichen Ängsten befreien und unsere Kultur schützen kann?

    Glauben wir wirklich, dass wir unsere Kultur und unsere Wirtschaft schützen können, indem wir andere Kulturen und andere Wirtschaftssysteme anprangern?

    Nur wenn wir den anderen trotz seiner Unterschiede als Menschen mit Ängsten, Träumen, Sehnsüchten und Fragen nach dem Sinn des Lebens wahrnehmen, können wir uns selbst humanisieren und aus diesem historischen Moment herauskommen, der von Konfrontation, Provokation, Polarisierung und kulturellem Fundamentalismus geprägt ist.

    Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Völker der Welt sich auf ihre besten Errungenschaften und die besten Momente ihrer Geschichte besinnen. Die besten Errungenschaften der Kulturen entsprechen den Momenten, in denen Gewalt, Verfolgung und Ausgrenzung als die schlimmsten Feinde der Menschheit angesehen wurden. Es sind diese Momente der Versöhnung mit der anderen Kultur und dem anderen Volk. Diese Momente sind kostbar! Es sind diese Momente, die eine neue Sichtweise des Menschen auf den anderen ankündigen, eine neue Öffnung gegenüber der Welt.

    Ich träume von der Humanisierung des Planeten, von dem Zeitpunkt, an dem die Völker gemeinsam und bewusst beschließen, in die Zukunft zu gehen. Sie werden gemeinsam gehen und die besten Elemente ihrer Geschichte herausarbeiten, damit jede Kultur einen großen Beitrag zur Entwicklung des menschlichen Bewusstseins und zur Entwicklung des Menschen leisten kann.

    Die Übersetzung aus dem Französischen wurde von Christine Richter vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!


    Info: https://www.pressenza.com/de/2025/10/ich-traeume-von-einem-neuen-zeitgeist/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    31.10.2025

    Transatlantische Weltraumrivalen    Airbus, Leonardo und Thales schließen ihre Raumfahrtaktivitäten zu einem europäischen Joint Venture zusammen, um mit Elon Musks Unternehmen Starlink konkurrieren zu können. Dies führt zu neuen Spannungen mit den USA.

    german-foreign-policy.com, 31. Oktober 2025

    BERLIN/PARIS/ROM (Eigener Bericht) – Die europäischen Raumfahrtunternehmen Airbus, Leonardo und Thales kündigen die Zusammenlegung ihrer Raumfahrtaktivitäten an. Das neue Joint Venture mit dem Namen „Projekt Bromo” soll seinen Sitz in Toulouse (Frankreich) haben und rund 25.000 Mitarbeiter in ganz Europa beschäftigen. Die Aufteilung der Anteile zwischen den drei Unternehmen steht bereits fest; doch muss das Projekt noch einige Hürden nehmen, darunter die wettbewerbsrechtliche Prüfung durch die EU-Kommission. Die europäischen Konzerne stehen in einem harten Wettbewerb mit dem US-Unternehmen Starlink, das erfolgreich in den europäischen Raumfahrtmarkt vorgedrungen ist. Airbus, Thales und Leonardo hingegen haben im vergangenen Jahr Verluste verzeichnet. Die EU hat kürzlich einen Entwurf für ein EU-Weltraumgesetz vorgelegt, das den EU-Weltraummarkt harmonisieren und ausländischen Unternehmen Compliance-Kosten auferlegen soll. Dies ruft neue Spannungen mit den USA hervor. Die Nachricht von der geplanten Fusion kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die EU Anstrengungen unternimmt, ihrer starken Abhängigkeit von den USA in der Raumfahrt durch den Aufbau eigener Kapazitäten zu entkommen.


    Zitat: „Projekt Bromo“

    Die europäischen Weltraumkonzerne Airbus (Deutschland/Frankreich), Leonardo (Italien) und Thales (Frankreich) haben am vergangenen Donnerstag eine vorläufige Vereinbarung zur Zusammenlegung ihrer Weltraumgeschäfte in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen vorgestellt. Das neue, vergrößerte Unternehmen, das sich mit Satellitenbau, Raumfahrtsystemen und -dienstleistungen befassen wird, soll mit chinesischen und US-amerikanischen Konzernen, insbesondere mit Elon Musks SpaceX-Tochterfirma Starlink, konkurrieren.[1] Unter der Bezeichnung „Projekt Bromo” soll es seinen Sitz in Toulouse (Frankreich) haben, rund 25.000 Arbeiter in ganz Europa beschäftigen und einen Jahresumsatz von etwa 6,5 Milliarden Euro erzielen.[2] Was die Eigentumsverhältnisse betrifft, wird Airbus 35 Prozent halten, die beiden anderen jeweils 32,5 Prozent. Das neue Unternehmen soll sich an MBDA orientieren, Europas Raketenchampion, der 2001 von Airbus, der britischen BAE Systems und der italienischen Leonardo gegründet wurde.[3] Dabei halten die britischen Unternehmen BAE Systems und Airbus jeweils 37,5 Prozent an MBDA, Leonardo hingegen 20 Prozent.


    Noch ein langer Weg

    Die seit über einem Jahr andauernden Gespräche befinden sich allerdings noch in einem vorläufigen Stadium; das Projekt muss noch einige heikle Hürden überwinden. Zunächst müssen die Regierungen Frankreichs, Deutschlands und Italiens der Allianz zustimmen.[4] Die derzeitige instabile politische Lage in Frankreich könnte den Prozess zusätzlich erschweren. Darüber hinaus birgt die Zusammenlegung der Geschäfte dreier großer europäischer Konkurrenten erhebliche praktische Herausforderungen.[5] Die größte Hürde ist jedoch die Überwindung der wettbewerbsrechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission; frühere Versuche, Satellitenaktivitäten mehrerer Konzerne zusammenzulegen, sind in den vergangenen zehn Jahren jeweils an kartellrechtlichen Bedenken gescheitert.[6] Eine Fusion könnte auch dazu führen, dass die Europäische Weltraumorganisation (ESA) nur noch begrenzte Möglichkeiten für die Vergabe von Satellitenaufträgen hat, wie Rolf Densing, Direktor für Operationen bei der ESA, befürchtet.[7] Allerdings könnte der Aufstieg von Elon Musks Starlink-Netzwerk die Kommission dazu bewegen, eine Fusion zu genehmigen, da die europäischen Konzerne ansonsten vor dem Aus zu stehen drohen.


    Mit Starlink konkurrierend

    Die drei europäischen Unternehmen sind bereits hart von dem starken Rückgang der Nachfrage nach traditionellen geostationären Telekommunikationssatelliten betroffen, die sich in einer Höhe von 36.000 Kilometern über der Erde befinden.[8] Die Einführung des Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzes von Starlink in der niedrigen Erdumlaufbahn bedroht auch den Internetkonnektivitätsmarkt der europäischen Konkurrenz. Seit 2023 hat Airbus mehr als zwei Milliarden Euro an Kosten aus unrentablen Weltraumverträgen verbucht und im vergangenen Jahr sogar den Abbau von 2.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Thales Alenia Space (TAS), ein Joint Venture, das zu 67 Prozent Thales und zu 33 Prozent Leonardo gehört, hat in den vergangenen zwei Jahren fast 1.300 Stellenstreichungen angekündigt. Starlink hingegen hat sich erfolgreich in Europa etabliert, zumal es bereits in Ländern wie der Ukraine [9] tätig ist, wo es durch den Einsatz von etwa 50.000 Terminals die Internetverbindung des Landes aufrechterhält. Zu Jahresbeginn stand Starlink kurz davor, einen 1,5-Milliarden-Euro-Auftrag für verschlüsselte Kommunikationssysteme mit Italien abzuschließen – das größte Projekt dieser Art in Europa.[10] Das Vorhaben wurde allerdings nach Protesten gestoppt.


    Transatlantische Spannungen

    Die EU erkennt den Weltraum seit geraumer Zeit zunehmend als strategischen Bereich an und hat im Juni dieses Jahres sogar – als Teil ihrer neuen Weltraumstrategie – ein neues EU-Weltraumgesetz vorgeschlagen. Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, einen EU-Binnenmarkt für den Weltraum zu schaffen, indem die fragmentierten nationalen Vorschriften harmonisiert werden.[11] Das Gesetz wird allerdings von den USA als wettbewerbsfeindlich kritisiert – aus naheliegenden Gründen. Denn ihm zufolge müsste ein US-amerikanisches Raumfahrtunternehmen, das in der EU geschäftlich tätig werden möchte, die technischen, Cybersicherheits- und Umweltstandards der EU einhalten, was ihm zusätzliche Kosten in Höhe von 100.000 bis 1,5 Millionen Euro verursachen würde.[12] In einer im Auftrag der US-Regierung erstellten Analyse stufte etwa das International Center for Law and Economics, ein wissenschaftliches Wirtschaftsforschungszentrum, die Compliance-Anforderungen als „nichttarifäre Barriere“ (NTB) nach den Prinzipien der Welthandelsorganisation WHO ein.[13] Freilich handelt es sich bei dem Gesetz derzeit nur um einen Vorschlag, der voraussichtlich nicht vor dem 1. Januar 2030 in Kraft treten wird.


    Auf dem Weg zur Nummer eins

    Zurzeit ist die EU im Weltraumsektor „extrem abhängig von den USA“, wie Juliana Süß, Expertin der Arbeitsgruppe Sicherheitspolitik der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), konstatiert.[14] Die Abhängigkeit von den Raumfahrtkapazitäten der USA reicht ihr zufolge von „Aufklärung, Kommunikation und Navigation“ bis hin zur „Raketenfrüherkennung“ und der Nutzung des US-amerikanischen GPS-Navigationssystems für die deutschen Taurus-Marschflugkörper. Infolgedessen hat die EU Anfang dieses Monats einen neuen „Fahrplan für die Verteidigungsbereitschaft 2030“ vorgestellt, in der unter anderem der Entwicklung eines europäischen Luftabwehr- und eines Weltraumschildes besondere Bedeutung beigemessen wird.[15] Die Arbeit an den beiden Schutzschilden soll jeweils im zweiten Quartal des nächsten Jahres gestartet werden, wobei Deutschland eine führende Rolle übernehmen will. Laut Verteidigungsminister Boris Pistorius strebt die Bundesregierung den Aufbau einer weitreichenden „Weltraumsicherheitsarchitektur“ an und plant, bis 2030 35 Milliarden Euro für den Ausbau der militärischen Weltraumkapazitäten bereitzustellen.[16] Dies ist Teil der von Bundeskanzler Friedrich Merz erklärten Absicht, die Bundeswehr zu den stärksten konventionellen Streitkräften Europas zu machen. Wie sich der geplante Zusammenschluss der Weltraumgeschäfte von Airbus, Leonardo und Thales darin einfügt, muss sich zeigen.

     

    [1] Europe’s answer to Starlink? Airbus, Thales, and Leonardo agree to satellite merger. euronews.com 21.10.2025.

    [2] Airbus, Leonardo and Thales sign Memorandum of Understanding to create a leading European player in space. airbus.com 23.10.2025.

    [3] Peggy Hollinger, Sylvia Pfeifer: Space groups near deal on creation of European champion. ft.com 21.10.2025.

    [4] Peggy Hollinger, Sylvia Pfeifer: Airbus and Thales explore space tie-up. ft.com 15.07.2024.

    [5] Peggy Hollinger, Sylvia Pfeifer: Airbus, Leonardo and Thales strike space deal to rival Musk’s SpaceX. ft.com 23.10.2025.

    [6] Giulia Segreti, Tim Hepher: European aerospace groups reach framework deal on satellite merger, sources say. reuters.com 20.10.2025.

    [7] Francesca Micheletti: European giants strike deal on €6B space champion to rival Elon Musk. politico.eu 23.10.2025.

    [8] Peggy Hollinger, Sylvia Pfeifer, Barbara Moens: European plans to create space champion face challenging timeline. ft.com 12.06.2025.

    [9] Europe’s answer to Starlink? Airbus, Thales, and Leonardo agree to satellite merger. euronews.com 21.10.2025.

    [10] Aaron Kirchfeld, Siddharth Philip, Pamela Barbaglia, Daniele Lepido: Airbus Hires Goldman for European Space Tie-Up to Rival Musk. bloomberg.com 04.02.2025.

    [11] Beatrice Gorawantschy, Meike Lenzner, Lavinia Klarhoefer: A New Race for Space – Can the EU Keep Pace? kas.de 14.10.2025.

    [12] Kevin M. O'Connell, Clayton Swope: Op-ed: The EU Space Act Will Stifle Innovation And Hurt US Space Companies. payloadspace.com 22.08.2025.

    [13] Alden Abbott: U.S. And EU Clash On Promoting Space Commerce And Innovation. forbes.com 27.08.2025.

    [14] Stephan Löwenstein: Ohne Weltraum keine Verteidigung. Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.10.2025.

    [15] S. dazu Vom Drohnen- zum Weltraumkrieg.

    [16] Rede: Bundesminister der Verteidigung Pistorius beim 3. BDI-Weltraumkongress. bmvg.de 25.09.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10179


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    30.10.2025

    USA drängen auf Vollendung des Plans für internationale Friedenstruppe im Gazastreifen

    rtnewsde.site, 30 Okt. 2025 16:37 Uhr

    Das US-Zentralkommando will die Federführung bei der Ausarbeitung eines Plans für die Truppe übernehmen. Hamas, Israel und Akteure in der Region haben jedoch Bedenken.


    Quelle: AP © Evan Vucci


    Präsident Trump und andere Regierungschefs versammeln sich zu einem Gruppenfoto während eines Gipfeltreffens zur Unterstützung der Beendigung des mehr als zwei Jahre andauernden Gaza-Kriegs nach einem Waffenstillstandsabkommen am Montag, dem 13. Oktober 2025, in Sharm El Sheikh, Ägypten.


    Wie Axios berichtet, haben US-Beamte mit einer Reihe von Ländern intensive Gespräche über die Einrichtung einer internationalen Truppe für den Einsatz in Gaza geführt. Sie beabsichtigen, in den nächsten Wochen einen Plan vorzulegen.

    Der Bruch des Waffenstillstands am Dienstag hat die Fragilität des Friedens deutlich gemacht. Die im Plan von Präsident Trump vorgesehene Internationale Stabilisierungstruppe (ISF) wirft jedoch für Israel, die Hamas und die Länder, die den Einsatz von Truppen in Betracht ziehen, politisch brisante Fragen auf.

    Das US-Zentralkommando übernimmt die Federführung bei der Ausarbeitung eines Plans für die Truppe, wie ein US-Beamter mitteilte. Dieser sieht eine neue palästinensische Polizeitruppe vor, die von den USA, Ägypten und Jordanien ausgebildet und überprüft werden soll, sowie Truppen aus arabischen und muslimischen Ländern.

    Länder wie Indonesien, Aserbaidschan, Ägypten und die Türkei haben sich bereit erklärt, Truppen zu entsenden. Viele Akteure in der Region äußerten gegenüber den USA Bedenken angesichts der chaotischen Sicherheitslage im Gazastreifen.

    "Wenn wir im Gazastreifen keine verlässliche Sicherheit und Regierungsführung haben, der die Israelis zustimmen, werden wir in einer Situation feststecken, in der Israel ständig angreift", sagte eine an der Planung beteiligte Quelle gegenüber Axios.


    Netanjahu: Hamas bricht Gaza-Abkommen





    Netanjahu: Hamas bricht Gaza-Abkommen







    Gemäß Trumps 20-Punkte-Plan ist der Einsatz einer internationalen Friedenstruppe eine Voraussetzung für den weiteren Rückzug Israels aus den rund 50 Prozent des Gazastreifens, die es noch kontrolliert. Die Truppe soll sich darauf konzentrieren, die Grenzen des Gazastreifens zu Israel und Ägypten zu sichern und den Waffenschmuggel zu verhindern.

    All dies hängt jedoch davon ab, dass die Hamas bereit ist, zumindest einen Teil ihrer Macht und ihrer Waffen abzugeben. Nur wenige Länder sind bereit, ihre Truppen zu entsenden, um gegen die Hamas zu kämpfen, zwischen die Fronten der Hamas und rivalisierender Gruppen zu geraten oder gar zwischen die Fronten der Hamas und Israels zu geraten.

    Die Türkei ist zur Teilnahme bereit, doch Israel lehnt jede türkische Militärpräsenz im Gazastreifen ab. Die USA hingegen wollen, dass die Türkei zusammen mit Katar und Ägypten beteiligt wird, da diese Länder ihrer Ansicht nach am besten geeignet sind, die Hamas "zum Einverständnis und zur Mäßigung zu bewegen", so ein US-Beamter.

    Ein vorrangiges Ziel ist es derzeit, die Zustimmung der Hamas zum Einsatz der internationalen Friedenstruppe zu erreichen.

    Laut US-amerikanischen und israelischen Regierungsvertretern nutzt die Hamas die Waffenruhe wie erwartet, um sich neu zu formieren und ihre Macht über den Gazastreifen wiederherzustellen. Es heißt aber, die Hamas befinde sich in der schwächsten Position seit fast 20 Jahren und stehe unter extremem Druck vonseiten der arabischen und muslimischen Länder, ihre Macht abzugeben, sich zu entwaffnen und mit dem Friedensplan Trumps zu kooperieren.

    Ein Regierungsvertreter sagte gegenüber Axios, ein zentraler Punkt sei, die Hamas davon zu überzeugen, dass ihre Kämpfer tatsächlich "Amnestie" erhalten, wenn sie sich bereit erklären, sich zu entwaffnen.


    Mehr zum Thema - Vance drängt Netanjahu zur Einhaltung der Waffenruhe in Gaza


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    Video https://rumble.com/v70xym6-trump-hamas-muss-sich-benehmen-zahlreiche-tote-bei-neuen-angriffen-in-gaza.html Dauer 1:37 Min.


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    Info: https://rtnewsde.site/der-nahe-osten/260360-usa-draengen-auf-vollendung-plans/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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