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23.11.2025

Zwei Artikel

aus e-mail von Karin Gerlich, 23. November 2025, 19:24 Uhr


hier zwei gute Artikel von Leon, euch zur Kenntnis und Weiterverbreitung


-------- Weitergeleitete Nachricht --------

Betreff: Zwei Artikel

Datum: Fri, 21 Nov 2025 11:33:59 +0100

Von: Leon <leon.wystrychowski@gmail.com>

An: Karin Gerlich <karin.gerlich@t-online.de>



Hallo Karin, von mir sind zwei neue Artikel auf Deutsch erschienen,

einmal in der jW und einmal bei Occupied News,  diese beiden finde ich

nicht ganz unwichtig:


1. Zum Verfolgungswahn der deutschen Behörden gegenüber der

Palästina-Bewegung im Vergleich zu zionistischen Straftaten:

https://www.jungewelt.de/artikel/512685.pal%C3%A4stina-bewegung-ermittlungen-verbieten-sich.html


2. Wieso Deutschland mittlerweile Esel aus Gaza aufnimmt, aber keine

Kinder: https://occupiednews.com/deutschlands-asyl-fuer-esel-aus-gaza/


VG Leon


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres:




Palästina-Bewegung


»Ermittlungen verbieten sich«


jungewelt.de, Aus: Ausgabe vom 21.11.2025Von Leon Wystrychowski

Während die deutschen Behörden Jagd auf Anti-Genozid-Aktivisten machen, werden antipalästinensische Straftaten systematisch ignoriert. Dahinter steckt politischer Wille


Axel Schmidt/REUTERS

Die deutschen Repressionsbehörden wissen, auf welcher Seite sie stehen – Polizeiübergriff bei einer Demonstration gegen den Gazakrieg in Berlin (15.5.2025) (Bild)


Leon Wystrychowski schrieb an dieser Stelle zuletzt am 9. September 2025 über gewalttätige proisraelische Übergriffe in der BRD: Der ­Bumerang der Barbarei.

Seit dem 7. Oktober 2023 haben die deutschen Verfolgungsbehörden die Palästina-Solidaritätsbewegung und die palästinensische Community in der Bundesrepublik mit Tausenden Strafanzeigen, zahlreichen Hausdurchsuchungen, Vereins- und Betätigungsverboten und sogar mit Abschiebungen überzogen. Der Rechtshilfeverein 3ezwa e. V. geht von etwa 12.000 Strafverfahren aus und schätzt die entstehenden Kosten auf zwölf bis 14 Millionen Euro für den Zeitraum der kommenden vier Jahre. Akut von Abschiebungen im Zusammenhang mit propalästinensischem Aktivismus bedroht seien vermutlich mehrere tausend Menschen. Hinzu kommen systematische Zensur, Verbote von Versammlungen und Veranstaltungen, verweigerte Einbürgerungen und Berufsverbote. Der augenscheinlichste Ausdruck dieser Unterdrückungspolitik ist die unglaubliche Polizeigewalt, vor allem in Berlin.

Die klar ersichtliche Unrechtmäßigkeit dieser Repression ruft auch im Ausland zunehmende Kritik hervor. Im Juli 2025 schrieb EU-Menschenrechtskommissar Michael O’Flaherty einen Brandbrief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), in dem unter anderem von »Berichten über exzessive Gewaltanwendung durch die Polizei gegen Demonstranten, einschließlich Minderjährige« und »unzulässigen Eingriffen in die Menschenrechte« die Rede war.¹ Mitte Oktober forderte eine UN-Expertengruppe die deutschen Behörden auf, die »Kriminalisierung und Polizeigewalt« gegen die Palästina-Bewegung zu stoppen. Auch sie zeigte sich »alarmiert über das anhaltende Muster der Polizeigewalt und die offensichtliche Unterdrückung«. Explizit kritisiert wurde die Kriminalisierung der Parole »From the River to the Sea, Palestine will be free«. Außerdem erklärte die Expertengruppe, »dass Deutschland seit Oktober 2023 die Beschränkungen in Bezug auf den Palästina-Solidaritätsaktivismus und die Proteste eskaliert und ausgeweitet hat, obwohl die Aktionen insgesamt friedlich waren und dazu dienen, legitime Forderungen auszudrücken«.²

Billigung von Straftaten

Bislang zeigten sich die deutschen Behörden unbeeindruckt von derlei Kritik. Die Repressionswelle hat allerdings viele Illusionen und das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit der BRD zerstört. Zwar gibt es auch immer mal wieder Siege vor Gericht, ebenso häufig kommt es jedoch zu völlig absurden Verurteilungen. Und allein die Tatsache, dass Polizei und Staatsanwaltschaft seit mehr als zwei Jahren ihrem Verfolgungstrieb ungehindert freien Lauf lassen können und Menschen sich wegen der Forderung nach einem freien Palästina auf Anklagebänken in deutschen Gerichtssälen wiederfinden, spricht in den Augen vieler Bände. Noch offensichtlicher wird der Charakter dieses Unrechts, wenn man die Behandlung der Anti-Genozid-Bewegung mit dem Umgang der deutschen Behörden mit proisraelischen Aktivisten vergleicht.

Bekanntlich haben die deutschen Leitmedien seit dem 7. Oktober 2023 die israelische Kriegspropaganda vielfach unkritisch übernommen. Unter ihnen gibt es allerdings einige Medien, die israelische Kriegsverbrechen nicht nur leugnen, sondern ganz offen rechtfertigen oder sogar belobigen. Dazu gehören der Online-Blog Ruhrbarone, aber auch »seriösere« Vertreter, von denen hier nur zwei beispielhaft angeführt werden sollen:

Der ehemalige Leiter des ARD-Studios in Tel Aviv, Richard Schneider, schrieb am 8. Oktober 2023 im Spiegel: »Israel wird zurückschlagen, und es hat alles recht dazu. Auch dabei wird es schreckliche Vorfälle geben, tote palästinensische Kinder und Mütter. Der israelische Staat wird diesen Angriff auf das eigene Territorium mit äußerster Härte beantworten. (…) Dann werden die Klagen aus dem Westen kommen, die Vorwürfe und die Rufe nach Mäßigung. (…) Diejenigen, die dann rufen, sollten sich überlegen, wer diesen Krieg begonnen hat. (…) Und sie sollten sich klarmachen, was es heißt, wenn eine reguläre Armee einen Krieg gegen eine terroristische Organisation führen muss.« Und weiter: »Eins aber ist klar: Für die Toten, die es schon gibt, und die, die es noch geben wird, ist die Hamas verantwortlich.«³ Dieser Artikel war ein Freibrief für den Genozid. Schneiders vorweggenommene Billigung der Ermordung Unschuldiger wurde weder kritisiert noch juristisch belangt. Statt dessen druckte das Manager-Magazin den Artikel voller Begeisterung nach.⁴

Am 19. September 2024 freute sich der ehemalige Stern-Redakteur Hans-Ulrich Jörges im Nachrichtensender Welt nach eigenem Bekunden über die israelischen Pager-Anschläge im Libanon. Er erklärte: »Man darf nicht nur, man muss von dieser Geheimdienstoperation begeistert sein.« Die Anschläge, bei denen ihm zufolge »nur Hisbollah-Leute getroffen« worden seien, wären »umwerfend«. Genüsslich beschrieb er die Bilder schwerverletzter Libanesen – in seinen Worten »Terror-Machos« –, denen »ihre Männlichkeit« – also ihre Geschlechtsteile – »zerfetzt worden ist.«⁵ Jörges unterschlug dabei die Tatsache, dass die Hisbollah eine libanesische Regierungspartei mit Zehntausenden Mitgliedern ist und ihre bewaffneten Einheiten einen legalen Status haben. Die NGO Action on Armed Violence spricht von 3.358 Zivilisten, die bei diesen Anschlägen verletzt, und 15, die getötet wurden.⁶ Dem Euro-Med Human Rights Monitor zufolge waren unter den Ermordeten auch zwei Kinder.⁷ Zudem ist es laut Kriegsvölkerrecht verboten, Sprengsätze einzusetzen, die als Alltagsgegenstände getarnt sind und die unnötiges Leid verursachen; auch wurde kein Unterschied zwischen Zivilisten und Kombattanten gemacht. Jörges gab mit seiner Äußerung ein eindrucksvolles Beispiel der rassistischen Barbarei des deutschen Mainstreams. Auch hier folgten weder ein öffentlicher Aufschrei noch strafrechtliche Konsequenzen.

Im September 2024 wurde in Brüssel die nach einer von den Israeli Defense Forces (IDF) ermordeten Fünfjährigen benannte Hind Rajab Foundation (HRF) gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Kriegsverbrechen verwickelte IDF-Soldaten ausfindig zu machen und anzuzeigen. So forderte sie die deutschen Behörden auf, gegen Dror Z. B., Shay F. und Barel K. zu ermitteln.⁸ Allen dreien wirft die HRF die Beteiligung an Kriegsverbrechen vor. Am 31. Oktober gab die HRF zudem bekannt, Strafanzeige gegen Elkana F. erstattet zu haben.⁹ Dieser gehöre der extrem rechten Organisation »Tsav 9« an, die in der Vergangenheit humanitäre Hilfslieferungen für den Gazastreifen blockiert hat. F.s Beteiligung daran sowie die Verherrlichung des Missbrauchs palästinensischer Häftlinge sei durch öffentliche Videos dokumentiert. Zum Zeitpunkt der Anzeige habe er sich in Berlin aufgehalten, wo er öffentlich als Redner auftrat.

Die Generalbundesanwaltschaft (GBA) verwies jW telefonisch auf die Bekanntmachungen der HRF und wollte lediglich bestätigen, dass entsprechende Anzeigen eingegangen seien. Ob diese bereits geprüft wurden und mit welchem Ergebnis, wollte sie nicht mitteilen. Aus dem Gespräch ließ sich allerdings entnehmen, dass man in Karlsruhe nicht davon ausgehe, dass die vorgebrachten Beweise für eine Anklage ausreichen. Den Anträgen der Stiftung, F. und F., die sich zum Zeitpunkt der Anzeigen in Deutschland aufhielten, festzunehmen, wurde nicht entsprochen.

Am 8. Oktober 2024 hatte dem Spiegel zufolge ein junger Student den Deutschen Daniel G. angezeigt, nachdem der Journalist Younis Tirawi ein Interview veröffentlicht hatte, demzufolge G. als Soldat in zahlreiche Kriegsverbrechen in Gaza verwickelt gewesen sein soll. Die GBA wies die Anzeige »mangels hinreichenden Anfangsverdachts« ab. Am 10. September 2025 wurde erneut Strafanzeige gegen G. gestellt, diesmal vom European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) zusammen mit drei palästinensischen Menschenrechtsorganisationen.¹⁰

Knapp eine Woche später gab das European Legal Support Center (ELSC) bekannt, Strafanzeige »gegen elf hochrangige Beamte der ehemaligen und derzeitigen deutschen Regierung und CEOs von Waffenherstellern erhoben« zu haben. Unter den Angezeigten sind Olaf Scholz, Annalena Baerbock, Robert Habeck, Friedrich Merz, Johann Wadephul und Boris Pistorius.¹¹

»Kein öffentliches Interesse«

Der Fall Daniel G. zeigt, dass die deutsche Justiz wenig Interesse daran hat, Personen zur Rechenschaft zu ziehen, die unmittelbar in den Gazakrieg verwickelt sind. Ein weiteres Beispiel ist der Deutsche Arye Sharuz Shalicar, seit Jahren Sprecher der IDF. Im Mai 2024 rief die Organisation »Palästina Spricht« dazu auf, Shalicar wegen Volksverhetzung anzuzeigen, da er in mehreren Tweets erklärt hatte, die Palästinenser, insbesondere im Gazastreifen, seien als Kollektiv selbst für die ihnen zugefügte Gewalt verantwortlich. Dabei setzte er »unschuldige Zivilisten« durchweg in Anführungszeichen und erklärte, »alle Kinder« in Gaza würden »von klein auf zu Mördern, Vergewaltigern und Entführern indoktriniert und ausgebildet« werden.¹² Wie die Staatsanwaltschaft (StA) Berlin mitteilte, seien bei ihr 27 Anzeigen gegen Shalicar eingegangen, die »allesamt ohne Aufnahme von Ermittlungen mangels Anfangsverdachts eingestellt« wurden.

Bereits im Januar war bei der StA Kleve Anzeige gegen Shalicar erstattet worden. Wie es in einem Schreiben, das der Journalist Tarek Baé veröffentlichte, heißt, hatte die StA das Verfahren »vorläufig« ausgesetzt, »weil der Aufenthaltsort des Beschuldigten nicht ermittelt werden konnte«. Statt dessen schrieb sie ihn zur Fahndung aus.¹³ Da sich Shalicar seither mehrfach in Deutschland aufhielt, fragte jW bei der StA an und erfuhr, dass das Verfahren bereits am 13. November 2024 eingestellt worden ist. Die Behörde stützte sich dabei auf eine Regelung, der zufolge sie »von der Verfolgung von Straftaten absehen« kann, »wenn die Durchführung des Verfahrens die Gefahr eines schweren Nachteils für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführen würde oder wenn der Verfolgung sonstige überwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen«. Das klingt sehr danach, dass der deutsche Staatsbürger Shalicar aufgrund seiner Funktion als IDF-Sprecher einen Freifahrtschein besitzt.

Am 9. Oktober 2023 schlug der Lehrer Andre T. in Neukölln einem Schüler ins Gesicht. Dessen »Vergehen«: Er hatte eine Palästina-Fahne mit in die Schule gebracht. Von Bild bis Tagesspiegel wurde der Fall als »Schlägerei« dargestellt, weil der misshandelte 15jährige sich gegen den gewalttätigen Lehrer mit einem Tritt zur Wehr gesetzt hatte. Während sich T. nach diesem Vorfall krankschreiben ließ, musste der Schüler die Schule verlassen. Im Januar 2025 stellte das Amtsgericht Tiergarten das Verfahren gegen den prügelnden Pädagogen gegen eine Geldauflage von 800 Euro ein. Gegen den Angegriffenen lief ebenfalls ein Verfahren. Es endete im April mit einem Freispruch: Das Gericht stellte fest, dass der Jugendliche in Notwehr gehandelt hatte. Außerdem wurde die Behauptung des Lehrers, der Schüler habe ihm eine Kopfnuss verpasst, widerlegt. Ein wichtiger Erfolg für den Jugendschutz, der die Einstellung des Verfahrens gegen T. allerdings um so fraglicher erscheinen lässt. Das Verfahren gegen ihn kann aus rechtlichen Gründen nicht wiederaufgenommen werden. Zwar kündigte die Staatsanwaltschaft laut Rechtsanwalt Ahmad Abed an, den Lehrer wegen Falschaussage belangen zu wollen. Das ist aber offenbar nicht passiert. Auf Anfrage wurde jW mitgeteilt, es sei »kein entsprechendes Verfahren notiert«.

Anfang August 2024 wurde das Palästina-Camp an der Uni München in Brand gesteckt.¹⁴ In einer Stellungnahme zeigte sich die Studierendenvertretung »zutiefst besorgt« darüber, dass »der Täter aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurde, obwohl in bezug auf den Brandanschlag von einem ›muslimfeindlichen Tatmotiv‹ ausgegangen wird und die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) eingeschaltet wurde«. Die General-StA München bestätigte jW, dass der mutmaßliche Täter nicht in Untersuchungshaft genommen wurde, weil gegen ihn lediglich wegen »Sachbeschädigung in Tateinheit mit Verstoß gegen das Bayerische Versammlungsgesetz« ermittelt wurde. Der Gesetzeskatalog geht bei Brandstiftung an einer »Räumlichkeit, die zeitweise dem Aufenthalt von Menschen dient, zu einer Zeit, in der Menschen sich dort aufzuhalten pflegen« normalerweise von schwerer Brandstiftung aus und sieht eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr vor.


Im Oktober 2024 wurde der Palästina-Aktivist Ulrich Eckle im baden-württembergischen Langenau Opfer von fünf Einbrüchen. Der Täter zerstörte gezielt Palästina-Banner und richtete einen Schaden in Höhe von 20.000 Euro an. Zwar konnte der mutmaßliche Einbrecher bald geschnappt werden, doch die StA stellte die Ermittlungen ein, weil »kein öffentliches Interesse« an einer Strafverfolgung bestehe. Am 7. Dezember 2024 zog, ebenfalls in Langenau, ein Mann während einer Palästina-Demo eine Waffe und schüchterte die Demonstranten damit ein. Die StA Ulm teilte jW schriftlich mit, »dass es sich bei der in der Hand gehaltenen ›Waffe‹ um eine nicht geladene erlaubnisfreie Schreckschusswaffe handelte«. Am 2. Juli 2025 sei der Mann vom Amtsgericht Ulm freigesprochen worden, weil ihm »ein Bedrohungsvorsatz nicht nachzuweisen war«.

Zweierlei Volksverhetzung

Im Frühjahr 2024 kursierte im Internet ein Video des zionistischen Aktivisten Juan L., der an der FU Berlin in Richtung einer propalästinensischen Kundgebung auf Hebräisch sang: »Hört gut zu, ihr Terroristen, mögen eure Dörfer brennen!«¹⁵ Die FU-Leitung erklärte, L. deshalb angezeigt zu haben. Die StA Potsdam stellte das Verfahren jedoch ein, weil der »Tatbestand der Volksverhetzung und verhetzenden Beleidigung nicht erfüllt« gewesen sei. Da nur noch »eine (einfache) Beleidigung« im Raum gestanden habe, sei das Verfahren komplett zu den Akten gelegt worden, weil L. bereits wegen des Mitführens von Pfefferspray zu 1.800 Euro Geldstrafe verurteilt worden war.

Am 28. Juni 2025 postete der Ruhrbaron-Autor Peter Ansmann auf X ein Foto, auf dem eine Palästina-Fahne zu sehen war, die im migrantisch geprägten Duisburg-Hochfeld an einem Geschäft hing. Der Kommentar des rechten Bloggers: »Schmutzlappen zu Höchstpreisen.« Ein Palästinenser erstattete Anzeige wegen Volksverhetzung. Die StA Duisburg stellte das Verfahren Ende August ein – und sich in ihrem Schreiben dumm, indem sie erklärte, die Bezeichnung »Schmutzlappen« sei vielleicht gar nicht auf die Fahne bezogen, »da diese – soweit ersichtlich und anders als die übrigen erkennbaren Waren – nicht zum Verkauf angeboten wird«.

Etwa zeitgleich stellte die StA Berlin ihre Ermittlungen wegen Volksverhetzung ein, die sie nach einer Anzeige der Rechtsanwältin Ebru Akcan Asiltürk aufgenommen hatte. Dabei ging es um Fotos des Berliner Restaurants Feindberg’s in den sozialen Medien: Beworben wurde das Angebot »Israeli Style Watermelon«, nämlich »gehäckselt, prüiert (sic!) & zerhackstückelt«. Darunter zu sehen war ein animierter Löwe mit Israel-Fahnen, um ihn herum Wassermelonenstücke mit Gesichtern. Die Wassermelone ist ein bekanntes Symbol für die palästinensische Nation. Die Berliner StA behauptete zwar, es sei ihr »nicht gelungen«, den Täter zu ermitteln. Allerdings erklärte sie auch: »Weitere Ermittlungen zur Namhaftmachung eines Tatverdächtigen verbieten sich, weil kein hinreichender Tatverdacht vorliegt.« Offenbar seien hier lediglich »Kriegshandlungen im Gaza (sic!) gemeint« und man verfolge keine Volksverhetzung, die auf eine »Bevölkerung außerhalb des Hoheitsgebietes der BRD« abziele. Auch werde keine konkrete Straftat gebilligt.

Das ist durchaus bemerkenswert, weil die Paragraphen 130 Absatz 5 und 140 Strafgesetzbuch dezidiert zur Ahndung von Aussagen, die sich auf das Ausland beziehen, geschaffen wurden. Freilich sollen damit Äußerungen kriminalisiert werden, die das Handeln von erklärten »Feinden« der BRD billigen, und nicht solche, die die Verbrechen der eigenen Alliierten anprangern. Und so wurden seit Oktober 2023 in der ganzen Republik Personen strafrechtlich verfolgt, weil sie sich angeblich volksverhetzend gegen Israelis und Juden – sowohl in Deutschland als auch im Ausland – geäußert haben. Dafür reichten Begriffe und Parolen wie »Widerstand«, »Intifada«, »From the River to the Sea«, »Kindermörder Israel« oder »Genozid«.

Unwissenheit schützt vor Strafe

Anfang Januar 2025 sollte der Mannheimer Aktivist Mahmud Abu-Odeh an der Kunstakademie Karlsruhe einen Vortrag über seine Erfahrungen in der besetzten Westbank halten. Daraufhin wurde er von Sven M. von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft bei der Hochschulleitung denunziert: M. bezeichnete Abu-Odeh in einer Mail, die jW vorliegt, unter anderem als »verurteilten palästinensischen Aktivisten und Hamas-Sympathisanten«. In Reaktion darauf zeigte Abu-Odeh Sven M. wegen Verleumdung an. Abu-Odeh hatte zwar tatsächlich in einem der vielen gegen ihn in Stellung gebrachten Verfahren verloren, das Urteil ist aber bis heute nicht rechtskräftig. Die StA Mannheim stellte das Verfahren ein. In der Begründung heißt es, dass nicht davon auszugehen sei, dass M. »als rechtlichem Laien« der Unterschied zwischen einer rechtskräftigen und einer nichtrechtskräftigen Verurteilung bekannt sei.

In einem anderen Fall führte Abu-Odehs Anzeige immerhin zu einem Gerichtsverfahren – allerdings ohne sein Wissen. Jutta Ditfurth hatte Abu-Odeh und eine Genossin von ihm mit jüdischem Background auf X zur Fahndung ausgeschrieben: Sie teilte ein Video der beiden, in dem sie darüber berichteten, dass ihnen der Zutritt zur Gedenkstätte Buchenwald wegen ihrer Kufija verwehrt worden war. Darunter schrieb Ditfurth: »Können wir herausfinden, wer die beiden Antisemiten sind?« Wenige Stunden später gab sie den Namen Abu-Odehs mitsamt dessen Arbeitsplatz und Mailadresse bekannt. Das Ziel war offensichtlich, ihn um seinen Job zu bringen, die Drohmails, die er erhielt, wurden in Kauf genommen. Dass seine Anzeige zunächst Erfolg hatte, erfuhr Abu-Odeh zwei Tage vor dem Prozess aus den Medien. Auf Anfrage bei Gericht, weshalb er nicht als Zeuge geladen sei, hieß es, dass die StA dies wohl nicht für nötig hielte. Der Grund war offenbar, dass sich Gericht, StA und Angeklagte in ihrer Haltung gegenüber dem palästinensischen Aktivisten einig waren. Der Prozess endete mit einem Freispruch.

Während also gezielte Diffamierung und öffentliche Outings von proisraelischer Seite kein Problem sind, führten Onlinepostings, die in den Krieg in Gaza verwickelte deutsche Regierungspolitiker als »Genozid-Unterstützer«, »Kindermörder« oder ähnliches bezeichneten, wiederholt zu Razzien.

Auf derselben Seite

Zwar gibt es keine systematische Erfassung antipalästinensischer Straf- und Gewalttaten, weshalb auch keine statistisch gesicherten Aussagen über Gesamtzahl, Aufklärungs- und Verurteilungsquoten gemacht werden können. Doch die hier angeführten Beispiele dürften den allgemeinen Trend widerspiegeln.

Die offensichtliche Diskrepanz zwischen der Verfolgungswut der deutschen Behörden gegenüber der einen Seite und ihrem demonstrativen Desinteresse gegenüber der anderen, kann leicht erklärt werden: Die Staatsanwaltschaften der BRD sind weisungsgebunden, das heißt, sie unterstehen dem jeweiligen Justizministerium und damit der politischen Agenda der Regierenden. Darauf wies auch die StA Berlin im vergangenen August hin: 51 deutsche Rechtsanwälte hatten sie in einem Brief aufgefordert, die maßlose Verfolgung der Parole »From the River to the Sea« endlich einzustellen. Die StA antwortete, dass sie den Anweisungen der Politik zu folgen hätte und dass die Entscheidung dort zu treffen sei. Die antipalästinensische Unterdrückungspolitik ist also das direkte Ergebnis der »deutschen Staatsräson«-Politik. Da ist die Nachsichtigkeit gegenüber prosiraelischen Straftaten nur folgerichtig, man steht eben auf derselben Seite: der Israels.

Anmerkungen

1 https://rm.coe.int/letter-to-federal-minister-of-the-interior-germany-by-michael-o-flaher/1680b64870

2 https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/10/un-experts-urge-germany-halt-criminalisation-and-police-violence-against

3 https://www.spiegel.de/ausland/angriff-auf-israel-das-kalkuel-der-hamas-wird-nicht-aufgehen-meinung-a-309cda73-805f-4764-86d8-7d0a7245a738

4 https://www.manager-magazin.de/politik/angriff-auf-israel-das-kalkuel-der-hamas-wird-nicht-aufgehen-a-e49686b2-a0bb-4bb7-af53-606b73a9ea76

5 https://www.youtube.com/watch?v=7nbYKeQra8Q&t=92s

6 https://aoav.org.uk/wp-content/uploads/2025/05/Explosive-Violence-Monitor-2024-.pdf?utm_source=chatgpt.com

7 https://euromedmonitor.org/en/article/6479/Lebanon:-Israel›s-deadly-pager-and-wireless-device-explosions-target-civilians,-violating-int‹l-law?utm_source=chatgpt.com

8 https://t1p.de/Dror-ZB; https://t1p.de/ShayF u. https://t1p.de/BarelK

9 https://www.hindrajabfoundation.org/posts/hind-rajab-foundation-files-war-crimes-complaint-in-germany-against-israeli-extremist-elkana-federman-for-torture-and-starvation-of-civilians

10 https://www.ecchr.eu/fall/palaestinensische-zivilisten-von-scharfschuetzen-getoetet-strafanzeige-gegen-person-aus-deutschland-eingereicht/

11 https://elsc.support/the-time-for-accountability-is-now-criminal-complaint-against-german-government-officials-for-aiding-and-abetting-israels-genocide-in-gaza/

12 https://www.palaestinaspricht.de/palaestina-klagt-an/strafanzeigeshalicar

13 https://itidal.de/staatsanwaltschaft-fahndet-nach-arye-sharuz-shalicar/

14 https://www.youtube.com/shorts/ogf9LGQW8Sk

15 https://x.com/RashadAlhindi/status/1756033614477697182


Info: https://www.jungewelt.de/artikel/512685.pal%C3%A4stina-bewegung-ermittlungen-verbieten-sich.html


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

23.11.2025

Russlands alter Feind wird für Trumps Schande einstehen

freedert.online, 23 Nov. 2025 17:20 Uhr, Von Dmitri Bawyrin

Der US-Kongress steht kurz davor, "vernichtende" Sanktionen gegen Russland zu verabschieden – auf Wunsch von Präsident Trump, der diese zuvor zweimal abgelehnt hatte. Warum der Kurswechsel? Und wie hängt dieser mit dem US-Druck auf Kiew zusammen, um es zu Verhandlungen zu bewegen?


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(Screenshot)


Quelle: Gettyimages.ru © Kevin Dietsch / Staff


Der Politiker Lindsay Graham, russophober, loyaler Trump-Unterstützer, hier bei einer Wahlkampfveranstaltung, Washington, 13.10.25


Der US-Senator aus South Carolina, Lindsey Graham, ist in freudiger Erregung. Dieser Zustand tritt bei ihm immer dann ein, wenn Moskau Probleme hat oder Kiew "Siege" feiert, was für ihn meist dasselbe bedeutet. Lindsey Graham ist ein Feind Russlands: Das ist sein Job, seine Rolle, seine Mission.

Doch dieses Mal gaben weder Moskau noch Kiew Graham Anlass zur Begeisterung – im Gegenteil, das Regime seines Kumpels Wladimir Selenskij ist drauf und dran zu zerfallen, und die russischen Streitkräfte haben Kupjansk befreit und sind nach Guljaipolje vorgerückt. Der russophobe Senator fühlt sich jedoch durch US-Präsident Donald Trump persönlich ermutigt: Dieser bat ihn in einem Telefonat, im US-Senat einen Entwurf für "vernichtende" Sanktionen gegen Russland voranzutreiben.


Bericht: Trump wird Sanktionspaket gegen Moskau unter einer Bedingung unterzeichnen





Bericht: Trump wird Sanktionspaket gegen Moskau unter einer Bedingung unterzeichnen






Diese Gesetzesvorlage ist indes längst fertig, sie wird von beiden Parteien unterstützt: 80 von 100 US-Senatoren sind bereit, dafür zu stimmen. Der US-Präsident hätte nur "Ja" sagen müssen, doch er zögerte fast ein halbes Jahr lang.

Laut Lindsey Graham habe Trump seine Zustimmung während einer Golfpartie mit dem Chef der Republikaner im US-Senat, John Thune, gegeben und Graham anschließend als Verfasser des Gesetzentwurfs angerufen: Und der Senator strahlte über das ganze Gesicht, vor Freude über die Gunst seines Vorgesetzten.

Allerdings scheint sich Lindsey Graham zu früh zu freuen. Es sieht so aus, als würde er lediglich ausgenutzt werden. Ihm selbst muss dies bewusst sein: Gegenüber Journalisten gestand er bereits ein, nichts über den neuen Friedensplan zu wissen, den Washington Kiew unter Ausnutzung der Schwächung des Regimes von Selenskij aufzwingt. Dieser Plan, so wie er in den westlichen Medien wiedergegeben wird, sieht lediglich die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland vor und nicht die Verhängung neuer Sanktionen.

Man könnte argumentieren, dass dies Teil einer einheitlichen Strategie ist, die sowohl "Zuckerbrot" als auch "Peitsche" umfasst, wobei Lindsey Graham damit betraut wurde, die "Peitsche" einzusetzen. Allerdings scheint dies nicht der Fall zu sein. Donald Trump beabsichtigt, mithilfe dieses US-Senators ein scheinbar geringfügiges Problem zu lösen, das ihn letztendlich seine Präsidentschaft kosten könnte.

Denn Grahams Gesetzentwurf sieht die Einführung von Zöllen von bis zu 500 Prozent auf Waren aus Ländern vor, die mit Russland Außenhandel betreiben. Auf Verlangen des Weißen Hauses ist er jedoch so formuliert, dass er diese Zölle nicht selbst festlegt, sondern dem US-Präsidenten das Recht dazu einräumt. Trump achtet sehr darauf, dass die Außenpolitik ein Vorrecht des Weißen Hauses bleibt und dass sich der US-Kongress nicht darin einmischt. Deswegen ließ er sich nicht zu einer anderen Gesetzesfassung überreden.


Russlands Vizepremier: Jüngste Sanktionen gegen Ölkonzerne haben keine Auswirkung auf Förderung




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Doch selbst in der aktuellen Fassung wurde diese Gesetzesvorlage von Donald Trump zweimal "begraben" – sehr zur Enttäuschung von Lindsey Graham, der sie wieder "ausgraben" musste. Und mitten im Sommer wurde dies in besonders herablassender Form formuliert: Ihre Hilfe ist nicht gefragt, wir werden das ohne Sie regeln. Der US-Präsident hat also persönlich erklärt, dass die Frage der Strafzölle nicht mehr aktuell sei, machte dann aber plötzlich eine Kehrtwende um 180 Grad – und rief Graham an. Mit anderen Worten: Die Lage ist ernst.

Wie sich herausgestellt hat, gibt es in den USA eine Verfassung mit für alle verbindlichen Bestimmungen, und eine dieser Bestimmungen sieht vor, dass die Befugnis zur Einführung von Zöllen auf ausländische Waren beim US-Kongress liegt. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Weiße Haus bereits seinen Zollkrieg mit einem Großteil der übrigen Welt geführt und Zölle zum wichtigsten Instrument der Außenpolitik gemacht. Die Feststellung ihrer Rechtswidrigkeit durch den Supreme Court bedeutet nicht nur die Aufhebung dieser Handelszölle und das Scheitern von Trumps Strategie, sondern auch, dass der US-Haushalt ausländischen Lieferanten mehr als 100 Milliarden US-Dollar zurückerstatten müsste.

"Welch eine Schande!", wie einst eine der Figuren eines sowjetischen Kindermärchens, Karabas Barabas, aus einem anderen Anlass bemerkte.

Trotz der Tatsache, dass die meisten Richter mit den US-Republikanern sympathisieren, können sie eine so eindeutige Bestimmung des US-Grundgesetzes nicht so einfach ignorieren. Die an die Beklagten – Vertreter des Weißen Hauses – gestellten Fragen betrafen hauptsächlich, ob Donald Trump sich bewusst sei, welchen Präzedenzfall dies für künftige US-amerikanische Präsidenten schaffen könnte.

Die Beklagten wiederum versuchten – in guter Tradition der Trumpisten – den Anschein zu erwecken, dass sie völlig gelassen seien, und betonten die Katastrophe, die eintreten werde, wenn das Gericht diese Handelszölle aufheben sollte. Allerdings scheint es für die Richter keinen anderen Ausweg zu geben, ohne dass dies zu einem Reputationsverlust für das Weiße Haus führen würde.


Reuters: Trumps Ukraine-Gesandter Keith Kellogg wird im Januar zurücktreten





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Dies ist genau der Punkt, weshalb der zweimal abgelehnte Gesetzentwurf von dem zweimal gedemütigten Lindsey Graham für das Weiße Haus nun von Nutzen ist. Denn er verleiht dem US-Präsidenten die Befugnis, beliebig hohe Zölle zu erheben (300 Prozent sind im Grunde genommen bereits ein Handelsembargo, vorgesehen ist sogar eine Obergrenze von 500 Prozent). Zwar können Sanktionen formal nur gegen Außenhandelspartner Russlands verhängt werden, jedoch hat Trump in dieser Hinsicht "Glück" – die meisten Länder der Welt, einschließlich der USA, können als Handelspartner Russlands angesehen werden. Selbst die baltischen Staaten beziehen nach wie vor Waren aus Russland und verkaufen an Russland eigene Güter.

Somit stellt der Gesetzentwurf von Lindsey Graham nicht den von ihm beabsichtigten Schlag gegen Russland dar, sondern ist vielmehr ein Hilfsmittel für die Außenhandelsstrategie der Trump-Anhänger. Auf welcher Grundlage Zölle eingeführt und abgeschafft werden, werden sie später selbst entscheiden. Dies setzt natürlich voraus, dass sie den US-Kongress dazu bewegen können, die "richtige" Fassung dieses Gesetzentwurfs zu verabschieden, denn wie die Geschichte mit dem U.S. Supreme Court beweist, gibt es im Weißen Haus Juristen aller Art, darunter auch solche, die sich nicht genau an die Verfassung erinnern können.

Für Russland sind die aktuellen Entwicklungen jedoch nicht unbedingt positiv zu bewerten.

Auch wenn Donald Trump die Gesetze über "vernichtende Sanktionen" für seine eigenen Zwecke benötigt und nicht, um zu den Prinzipien des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden in den Beziehungen zu Moskau zurückzukehren, sind diese Ziele dennoch unredlich. Hätte der Supreme Court diese "Sekte" unter der Führung von US-Finanzminister Scott Bessent, der dem US-Präsidenten die Idee der Zoll-Erpressung eingeflößt hat, zurechtgewiesen, würde Indien beispielsweise russisches Öl mit größerer Zuversicht kaufen als derzeit, nachdem es den US-Zöllen unterworfen wurde. Im Gegensatz zu China hat Indien nicht viele Instrumente, um sich gegen den Zoll-Druck seines wichtigsten Außenhandelspartners, nämlich der USA, zu wehren.


Ukraine und EU-Staaten lehnen zentrale Punkte des US-Friedensplans ab





Ukraine und EU-Staaten lehnen zentrale Punkte des US-Friedensplans ab






Es ist stets von Vorteil, einen US-Präsidenten zu haben, der keine Zölle einführen kann, anstatt einen, der dies tun darf. Auch wenn das Weiße Haus bestrebt ist, eine gemeinsame Sprache mit dem Kreml zu finden und den Widerstand Kiews zu brechen, beabsichtigt es dennoch, die Politik fortzusetzen, russische Energieressourcen aus ihren gewohnten Märkten – von der Europäischen Union bis Indien – zu verdrängen, um sie durch eigene zu ersetzen. Und diese "Musik" wird ewig erklingen, während Lindsey Grahams "Lied" im Großen und Ganzen bereits gesungen ist.

Sehr wahrscheinlich verlieren die Republikaner im kommenden November die Wahlen zum US-Kongress, woraufhin die russlandfeindlichen Demokraten die Initiative in Bezug auf Sanktionen und die weitere Unterstützung Kiews an sich reißen werden. Allerdings wird Lindsey Graham in der neuen Zusammensetzung des US-Kongresses nicht mehr vertreten sein. Umfragen zufolge sprechen sich 57 Prozent der Republikaner in South Carolina für seinen Rücktritt aus, sodass die Chancen dieses langjährigen Russophoben auf einen Sieg bei den Vorwahlen sehr gering sind. Es gibt eine neue Generation US-amerikanischer Rechtsgerichteter – "trumpistische" Republikaner – die Graham als nicht mehr zeitgemäße Symbolfigur ersetzen wollen. Dieser spießige "Falken" des Kalten Krieges, dem es mehr darum geht, Russland Probleme zu bereiten, als die Probleme der USA zu lösen, passt nicht in die Zukunft.

Zum Abschluss soll er sich darüber freuen, dass man es ihm erlaubt hat, "Munition" für die Politik anderer bereitzuhalten. Niemand wird zulassen, dass Lindsey Graham, der früher darauf hoffte, US-Präsident oder zumindest US-Außenminister zu werden, seine eigene Politik betreibt. Andere Zeiten, andere Sitten.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 21. November 2025 zuerst auf der Homepage der Zeitung "Wsgljad" erschienen.


Mehr zum Thema - Vorbedingung für Sanktionsaufhebung: USA fordern Verkauf des russischen Anteils an serbischer NIS


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23.11.2025

Siegesplan statt Friedensplan: Deutschland und EU wollen Verlängerung des Ukraine-Kriegs

freedert.online, 23 Nov. 2025 17:18 Uhr

Brüssel und Berlin streben weiterhin die Verlängerung des Ukraine-Kriegs an. Das machen Stellungnahmen zum Friedensplan deutlich. Dabei wird die wirtschaftliche Situation der Ukraine und der EU-Länder ignoriert. Auch die Situation auf dem Schlachtfeld spielt bei den Forderungen keine Rolle.


Siegesplan statt Friedensplan: Deutschland und EU wollen Verlängerung des Ukraine-Kriegs© urheberrechtlich geschützt


Der CDU-Hardliner Roderich Kiesewetter fordert einen Siegesplan statt eines Friedensplans für die Ukraine


Mit dem 28 Punkte umfassenden Friedensplan besteht erneut die Chance auf Frieden in der Ukraine. Der Plan schafft zudem die Bedingungen dafür, sich über Jahre und Jahrzehnte hinziehende Grenzstreitigkeiten auszuräumen, die für den Fall eines militärischen Sieges Russlands über die Ukraine eintreten würden. Darauf weist der Politologe Johannes Varwick in einem Beitrag auf X hin.

Die Ukraine hätte dabei den größten Schaden, da sie zum dauerhaften Austragungsort eines neuen Ost-West-Konflikts werden würde. Des Weiteren müsste die westeuropäische Allianz die Ukraine dauerhaft finanzieren. 

Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario groß, denn erneut ermuntern die Westeuropäer die Machteliten in der Ukraine dazu, einen Friedensschluss abzulehnen. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hält an der Unterstützung für die Ukraine weiter fest. Sie sagte am Freitag vor einer Woche, "Kriege werden von denen verloren, denen zuerst das Geld oder die Soldaten ausgehen." Die EU werde per finanzieller Unterstützung der Ukraine und durch weitere Sanktionen gegen Russland dafür sorgen, dass nicht der Ukraine, sondern Moskau das Geld ausgehe. 


Das Vierte Reich gegen die virtuelle Ukraine: Berlin ist verärgert über Selenskij





Meinung

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Allerdings sucht die EU inzwischen händeringend nach Finanzquellen. Belgien und auch die Clearinggesellschaft Euroclear wehren sich gegen die Absicht der Kommission, das eingefrorene russische Vermögen zu konfiszieren. Euroclear hat für den Fall sogar mit Klage gedroht. 

Die Versuche, durch Sanktionen die Fähigkeit Russlands, den Krieg fortzuführen, zu begrenzen, sind bisher gescheitert. Nachrichten über immer umfassendere Angriffe Russlands mit immer mehr Drohnen und Raketen belegen dieses Scheitern. Ein Umdenken ist in Westeuropa dennoch nicht zu erkennen. 

Zudem drohen der Ukraine tatsächlich die Soldaten auszugehen. Die Berichte über Massendesertationen häufen sich ebenso wie die über Zwangsrekrutierungen. 

Dessen ungeachtet interessiert man sich in der EU, aber auch in Deutschland nicht für die realen Verhältnisse. Der Chef des Kanzleramts Thorsten Frei nennt den 28-Punkte-Plan "verstörend". Ihn irritiert besonders, dass er auf Russlands Forderung nach Beachtung seiner Sicherheitsinteressen Rücksicht nimmt. In Westeuropa, vor allem aber in Deutschland will man auf jeden Fall verhindern, dass russische Interessen bei der Regulierung des Konflikts Beachtung finden. Zur Durchsetzung des wenig realistischen Vorhabens ist man bereit, die Ukraine komplett zu opfern. 


Verkannte Ursachen des Krieges: NATO-Osterweiterung war eine deutsche Angelegenheit





Meinung

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Deutschlands Außenminister fordert die Einbeziehung der Europäer in die Verhandlungen. Das klar erkennbare Ziel ist es, die Verhandlungen in die Länge zu ziehen und einen Friedensschluss zu hintertreiben. Die westlichen Staaten haben diese Praxis bereits bei Minsk II angewandt. Im Frühjahr 2022 wurde zudem die Unterzeichnung eines bereits weitgehend ausgehandelten Abkommens zwischen Russland und der Ukraine durch westliche Intervention verhindert.  

Bundeskanzler Merz behauptet, Kriege würden nicht durch die Großmächte über die Köpfe der betroffenen Länder hinweg beendet. Der Zweite Weltkrieg wurde von den Großmächten beendet, ohne dass Deutschland ein Mitspracherecht hatte. Obwohl sich die Lage der Ukraine nach jeder Intervention der Europäer verschlechtert hat, fordert der CDU-Hardliner Roderich Kiesewetter einen "Siegesplan" für die Ukraine. Durch Waffenlieferungen soll die Ukraine befähigt werden, über Russland zu siegen. Der Plan gilt als völlig unrealistisch, birgt zudem die Gefahr einer weiteren Eskalation.

Berlin, Brüssel, Paris und London beharren darauf, dass es zunächst einen Waffenstillstand und erst im Anschluss Friedensverhandlungen geben soll. Dahinter verbirgt sich die Absicht, sogenannte Friedenstruppen in der Ukraine zu stationieren. Das käme der Präsenz von NATO-Truppen durch die Hintertür gleich. Die Absicht, die Ukraine in die NATO aufzunehmen, ist eine der zentralen Ursachen des Konflikts. Dass die "Koalition der Willigen" daran festhält, zeigt, dass es in Westeuropa keine Bereitschaft zum Frieden gibt. Für Russland ist eine Präsenz von NATO-Truppen in der Ukraine unannehmbar. 


Mehr zum Thema  Kellogg: USA sind "zwei Meter" von Lösung des Ukraine-Konflikts entfernt


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Dauer 0:40 Min.


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Info: https://freedert.online/europa/262637-us-friedensplan-treffen-in-genf/


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23.11.2025

Liveticker Ukraine-Verhandlungen: Merz legt eigenen Vorschlag zu Beilegung des Konflikts vor

freedert.online, 23 Nov. 2025 16:19 Uhr

Die USA legten ihren Friedensplan zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine vor. Dies gab den Anstoß zu Verhandlungen zwischen den Vertretern der USA, der Ukraine, der EU und Russlands. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.


Archivbild: Friedrich Merz

Quelle: Gettyimages.ru © Sean Gallup

  • 23.11.2025 16:45 Uhr

16:45 Uhr

Fico: Sollte US-Plan angenommen werden, ist Russland der absolute Sieger


Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico erklärte, dass Moskau "als absoluter Sieger" aus diesem Krieg hervorgehen würde, wenn Trumps Vorschlag angenommen würde. "In diesem Abkommen ist die Position der Ukraine hundertmal schlechter als im April 2022", betonte Fico.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:17 Uhr

    Merz legt eigenen Vorschlag zu Beilegung des Konflikts vor



  • Archivbild: Bundeskanzler Friedrich MerzSean Gallup / Gettyimages.ru


    • Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich skeptisch, dass es wie von US-Präsident Trump zuletzt gefordert bis Donnerstag zu einer Einigung über den Friedensplan kommen kann, da die 28 Punkte viel zu komplex seien.

      Merz fügte hinzu, dass er einen Alternativplan vorgelegt habe, der weniger umfangreich sei als der von Trump, dessen Einzelheiten jedoch nicht bekannt gegeben wurden. Der Politiker betont, dass die Europäer den USA einen stark überarbeiteten Entwurf übermittelt hätten. 

    • 15:42 Uhr

      Erdoğan kündigt Telefonat mit Putin zur Ukraine an

      Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte auf einer Pressekonferenz nach dem G20-Gipfel in Südafrika, dass er auf ein Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Montag hoffe:

      "Diese Woche war Wladimir Selenskij zu Gast in der Türkei, morgen erwarten wir ein Telefongespräch mit Herrn Wladimir Putin."

      Erdoğan merkte an, dass "wir natürlich während der bilateralen Gespräche den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine diskutieren". Der Politiker betonte:

      "Mal sehen, was wir gemeinsam tun können, welchen Frieden wir schaffen können."

    • 15:00 Uhr

      Trump: Selenskij kann auch weiter bis aufs Blut kämpfen


      US-Präsident Donald Trump sagte am Samstag in Washington, D.C., dass der 28-Punkte-Plan zur Erreichung des Friedens in der Ukraine nicht sein "endgültiges Angebot" sei. Sollte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij den Plan bis Donnerstag jedoch nicht akzeptieren, "dann kann er weiter bis aufs Blut kämpfen".

      Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

    • 14:38 Uhr

      Medien: USA planen Verhandlungen mit Russland nach Treffen in Genf

      Die Regierung von US-Präsident Donald Trump bereitet einen Plan für Verhandlungen mit Russland zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine vor. Dies berichtet die New York Times (NYT) unter Berufung auf einen US-Beamten.

      Berichten zufolge laufen die Vorbereitungen für die Verhandlungen mit Russland parallel zu den Treffen zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und des Westens in Genf, wobei die Verhandlungen selbst nach Abschluss der Gespräche in der Schweiz stattfinden sollen.

    • 14:05 Uhr

      Selenskij zu Gesprächen in Genf: "Wir alle brauchen ein positives Ergebnis"

      Nach dem Beginn der Gespräche in Genf erklärt der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij, dass die Teams der Ukraine, der USA und der Europäer in engem Kontakt seien und an Schritten für eine Beendigung des Krieges arbeiteten. Selenskij weiter:

      "Ich erwarte die Ergebnisse der heutigen Gespräche und hoffe, dass alle Teilnehmer konstruktiv eingestellt sind. Wir alle brauchen ein positives Ergebnis."

       

    • 13:25 Uhr

      Kiews Delegation nimmt Arbeit zum US-Friedensplan in Genf auf


      Die ukrainische Delegation begann in Genf mit der Arbeit an dem von den USA vorgeschlagenen Friedensplan. Dies teilt der Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten, Andrei Jermak, mit:

      "Die von Präsident Wladimir Selenskij ernannte ukrainische Delegation hat ihre Arbeit in Genf aufgenommen."

      Wie Jermak berichtet, habe er das erste Treffen mit den nationalen Sicherheitsberatern der Staatschefs Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands abgehalten.

      Das nächste Treffen sei mit der US-Delegation geplant, fügt der Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten hinzu. Für heute seien "eine Reihe von Treffen in verschiedenen Formaten" vorgesehen, präzisiert Jermak.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/262642-liveticker-ukraine-verhandlungen/


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    23.11.2025

    Das Vierte Reich gegen die virtuelle Ukraine: Berlin ist verärgert über Selenskij

    freedert.online, 23 Nov. 2025 07:45 Uhr, Von Dmitri Bawyrin

    Der Konflikt zwischen dem Bundeskanzler und demjenigen, der sich selbst als Präsident der Ukraine bezeichnet, folgt einem klassischen Szenario: Die Deutschen beabsichtigen, ukrainische Männer in Regimenter einzuziehen und an die Ostfront zu entsenden. Ja, schon wieder. Zwei Versuche reichten ihnen offenbar nicht aus.


    Das Vierte Reich gegen die virtuelle Ukraine: Berlin ist verärgert über Selenskij© RIA Nowosti/KI-generiert




    Friedrich Merz ist ein ungeliebter, vom Pech verfolgter und langweiliger Kanzler, aber dennoch ehrgeizig: Er baut das "Vierte Reich" auf. Eine Rückkehr zu den guten alten (wohlhabenden und ruhigen) Zeiten, wie unter der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel, wird als unmöglich angesehen: Das Erdgas wird nicht mehr so billig sein, der Lebensstandard nicht mehr so hoch und die Industrie nicht mehr so wettbewerbsfähig. Aber Merz konnte Merkel noch nie aushalten und hat eine andere Vision: eine neue Militarisierung Deutschlands.

    Bis zum Ende des Jahrzehnts soll das jährliche Militärbudget der Bundesrepublik Deutschland 150 Milliarden Euro erreichen. Zum Vergleich: In Frankreich sind es nur 80 Milliarden Euro – und dort macht man sich bereits Gedanken. Die vorherige Militarisierung ihrer Nachbarn hatte für die Franzosen unangenehme Folgen. Und die davor auch. Und zwar nicht nur für sie, sondern für ganz Europa.


    "Nicht unser Krieg" – Friedensmarsch im polnischen Lublin





    "Nicht unser Krieg" – Friedensmarsch im polnischen Lublin







    Parallel dazu plant Berlin die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Die Bevölkerung ist gegen diesen Schritt; daher wurde er in der Hoffnung auf einen Zustrom von Zeitsoldaten zur Bundeswehr zunächst ausgesetzt. Diese Hoffnungen sind jedoch illusorisch, und Merz vertritt die Ansicht, dass die Wehrpflicht bei unzureichender Zahl von Zeitsoldaten dennoch eingeführt werden muss – zumindest nach dem Lotterieprinzip, bei dem die Namen der "Gewinner" vom Programm bestimmt werden.

    Das Wesentliche an der von Deutschland geplanten Falle ist jedoch die Neuausrichtung der Wirtschaft. Der Staat wird enorme Investitionen aus Fremdmitteln in Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes fließen lassen, die die Rüstungsproduktion steigern und zu einem neuen Wachstumsmotor werden sollen. Zu diesem Zweck wird die Nachfrage sowohl im Inland – durch die Aufrüstung der Bundeswehr – als auch im Ausland – durch den Kalten Krieg in Europa und den heißen Konflikt in der Ukraine – sichergestellt werden.

    Merz ist überzeugt: Beides wird von Dauer sein. Seine Wette auf Militarisierung ist strategischer Natur und auf die Zukunft ausgerichtet. Doch die ukrainische Armee läuft Gefahr, diese Zukunft nicht miterleben zu können, da die Ukraine zwischen 2022 und 2025 aus einem Land der Kriegsfreiwilligen zu einem Land der Kriegsdienstverweigerer geworden ist – die Menschen flüchten von der Front, fliehen ins Ausland oder einfach auf den Straßen, um den "Menschenjägern" aus den territorialen Mobilisierungszentren zu entkommen.

    Die deutschen Geheimdienste wissen es, Merz weiß es, eigentlich wissen es alle: Die ukrainischen Streitkräfte benötigen dringend Soldaten. Aber das "Kanonenfutter" versteckt sich – zum Teil in seinen Wohnungen, zum Teil auf Bauernhöfen, zum Teil in Europa. Letztere möchten Merz und viele andere Europäer besonders gerne an die Ostfront schicken.


    Rheinmetall Chef: "Wir entwickeln uns zu einem globalen Verteidigungsunternehmen"





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    "Selenskij sollte darauf hinwirken, dass die Ukrainer ihrem Land dienen und nicht nach Deutschland kommen", wurde letzte Woche vom Bundeskanzler öffentlich erklärt. In dieser Frage wird Merz sowohl von Parteikollegen als auch von Wählern unter Druck gesetzt, die unzufrieden sind, dass die Bundesrepublik zu einem Zufluchtsort für Deserteure geworden ist. Es wurde bereits angekündigt, dass das Arbeitslosengeld für Migranten aus der Ukraine durch geringere Zahlungen ersetzt wird.

    Ähnliche Tendenzen sind auch in anderen EU-Ländern zu beobachten, in denen es besonders viele ukrainische Kriegsdienstverweigerer gibt – vor allem in Tschechien und Polen. Während in Prag die neue Regierung durch Slogans zur Streichung der Ukraine aus der "Versorgungsliste" an die Macht gelangte, führte der plötzliche Zustrom von Ukrainern im wehrpflichtigen Alter in Polen zu gesellschaftspolitischen Spannungen und derart bösartigen Witzen, dass es peinlich ist, sie nachzuerzählen.

    "Heute ist die proukrainische Begeisterung sowohl in Polen als auch in Europa deutlich geringer. Die Menschen sind des Krieges und der damit verbundenen Kosten überdrüssig. Es ist nicht mehr so einfach, diese Unterstützung aufrechtzuerhalten", beklagt der polnische Ministerpräsident Donald Tusk.

    Merz beklagte sich direkt bei Wladimir Selenskij – und erhielt offensichtlich nicht die gewünschte Antwort. Laut deutschen Medien kam es daraufhin zu einem Streit zwischen diesen beiden Herren. Was der Kanzler genau hören wollte, ist jedoch völlig unklar. Merz ist ja ein seltsamer Typ.

    Wie könnte Selenskij eigentlich die Ukrainer dazu bewegen, aus der Europäischen Union an die Front bei Guljajpole zu marschieren? Er kann sie bitten, ihnen drohen, sie mit Zuckerbrot locken, aber diejenigen, die aus der Ukraine geflohen sind, nachdem sie die Karpaten und den Fluss Theiß überquert hatten, werden nicht freiwillig dorthin zurückkehren.

    Das Kiewer Regime verliert im "Soft Power"-Bereich – und sogar gegenüber den Ukrainern. Es hat ihnen nichts mehr zu bieten. Dieses Regime hat nur einen Komiker, dessen engstes Umfeld beim Diebstahl erwischt wurde. Das weit verbreitete Spiel "Räuber und Gendarm" mit den territorialen Mobilisierungszentren führte dazu, dass die ukrainischen Städte zu einem Frauenreich geworden sind. Es gibt nur wenige Stunden Stromversorgung pro Tag. Und natürlich gibt es die "europäische Wahl". Allerdings ist diese für diejenigen nicht mehr relevant, die diese Wahl bereits mit ihrer Flucht getroffen haben.


    Donald Tusk: Der Enthusiasmus für Ukraine-Hilfe lässt nach





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    Infolgedessen besteht zwischen Selenskij und Merz keine Einigkeit, was die Frage der ukrainischen Kriegsdienstverweigerer angeht. Keiner von beiden ist bereit, zusätzliche politische Risiken einzugehen und zu harten Maßnahmen zu greifen. Im Falle Deutschlands wäre dies die Abschiebung der Ukrainer in ihre Heimat. Aber erstens verhindern dies die gesetzlichen Bestimmungen, und zweitens würden die Deutschen zu viele Fragen stellen, warum nur Ukrainer abgeschoben werden dürfen, denn es gibt genügend Personen in Deutschland, die man gerne deportieren würde.

    Was diesen Typen aus Kriwoi Rog [Selenskij] angeht, könnte er natürlich alle Dokumente von "Kriegsdienstverweigerern", die sich in der EU verstecken, für ungültig erklären und ihr ganzes Eigentum in der Ukraine beschlagnahmen. Aber so eine "Peitsche" würde wahrscheinlich genauso wenig bringen wie ein "Zuckerbrot". Dieser Schritt könnte aber seine Beziehungen zur ukrainischen Diaspora, die derzeit seine besten Freunde sind, dauerhaft beeinträchtigen. Diese Beziehungen sind seine Investition in die eigene Zukunft.

    Noch immer versucht er, diese Zukunft rosig darzustellen. Er geht davon aus, dass er schlimmstenfalls mit dem Flugzeug nach London fliegen könnte, wo er als "Präsident im Exil" fungieren würde –, seine Legitimation bekäme er dann von der ukrainischen Diaspora in den westlichen Ländern.

    Bereits zuvor war die ukrainische Zentralwahlkommission von britischen Experten hinsichtlich der Stimmabgabe in ausländischen Wahllokalen beraten worden. Damit wird die Grundlage für die Zukunft und den Beginn der "Moldawisierung" der Ukraine geschaffen, bei der die Regierung zwar die Wahlen im Inland verliert, aber dank der Auslandswählerschaft an der Macht bleibt.

    Wie in Moldawien betrachten auch in der Ukraine viele der noch verbliebenen Bürger die Staatsführung mit Verachtung. Dagegen sind diejenigen, die es geschafft haben, ins Ausland zu flüchten, begeisterte Anhänger des Regimes. Für die in der EU ansässigen Ukrainer, die einen Krieg bis zum letzten Ukrainer fordern, geht es um ihre eigenen Interessen. Denn allein der Verlust des Flüchtlingsstatus – der im Falle des Kriegsendes unvermeidlich wäre – würde sie finanziell stark belasten. Und die Perspektive, in ihre Heimat zurückkehren zu müssen, schreckt (laut ukrainischen Soziologen) zwei Drittel der im Ausland befindlichen ukrainischen Diaspora ab.

    Wenn die Lage es erfordert, plant Selenskij, seine Wiederwahl durch die Stimmen dieser in Europa verstreuten Ukrainer zu erreichen. Im schlimmsten Fall beabsichtigt er, seine Wiederwahl direkt von London aus zu organisieren. In jedem Fall erfolgt dies nach einem System, das von den Briten entwickelt wurde – und ihre Ziele sind dabei offensichtlich.


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    Meinung

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    Sollte das prowestliche Regime in der Ukraine fallen, benötigten die NATO-"Falken" einen solchen "Präsidenten im Exil", der den Kampf aus der Ferne fortsetzt, um damit formale Gründe für die Fortsetzung militärisch-terroristischer Aktionen gegen Russland zu haben.

    Um zu vermeiden, dass dieses Schema ebenso wirkungslos bleibt wie im Fall von Swetlana Tichanowskaja, wird der ukrainische Oberkommandierende in den Auslandswahlkreisen durch die Stimmen der Diaspora gewählt. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass es genau Selenskij sein wird, der dieses Amt übernimmt: Auch wenn es sich um eine Position ohne Befugnisse handelt, gibt es andere Kandidaten, die ebenfalls in Frage kommen. Seine einzige Hoffnung ist seine Stellung als Idol unter den Emigranten. Diese würde er jedoch verlieren, wenn er auf Wunsch Merz' beginnen würde, ihr ruhiges Leben zu stören.

    Infolgedessen beschützt Selenskij die Emigranten, als ob genau diese Menschen, die dem europäischen Sozialsystem zur Last fallen, für ihn an der offensichtlich aussichtslosen Front ihr Leben riskieren würden. Und diejenigen, die tatsächlich sterben müssen, werden für ihn von "Menschenjägern" aus den territorialen Mobilisierungszentren gefangen genommen.

    Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 18. November 2025 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.


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    Merz fordert Kurswechsel: Junge Ukrainer sollen im Heimatland bleiben

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    Video https://rumble.com/v71ppzg-merz-fordert-kurswechsel-junge-ukrainer-sollen-im-heimatland-bleiben.html Dauer 12:46 Min.


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    Info: https://freedert.online/meinung/262140-das-vierte-reich-gegen-die-virtuelle-ukraine/


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    23.11.2025

    BRICS, USA und Europas Schwäche: Peter Hänseler (forumgeopolitica) im Gespräch mit Alexander von Bismarck

    Screenshot_2025_11_23_at_14_04_11_BRICS_USA_und_Europas_Schw_che_Peter_H_nseler_im_Gespr_ch_mit_Alexander_von_Bismarck


    forumgeopolitica.com, So. 23 Nov 2025, Peter Hänseler

    Im Oktober diskutierten Peter Hänseler und Alexander von Bismarck über die aktuelle geopolitische Lage, den Krieg in der Ukraine, die Rolle der Schweiz, die Machtverschiebung hin zu den BRICS-Staaten und China, die Abhängigkeit Europas von den USA sowie die Chancen für einen neuen Dialog zwischen Deutschland und Russland und vieles mehr


    Interview Video

    1 Kommentar zu
    «BRICS, USA und Europas Schwäche: Peter Hänseler im Gespräch mit Alexander von Bismarck»


    C.A.E.N. So. 23 Nov 2025, 13:39

    Lieber Herr Hänseler,
    Lieber Herr von Bismarck,

    Sie gehen während ihres Gespräches davon aus ,das der junge Bürger in Buntland ️ endlich aufwacht und Bescheid weiß!!
    Sie irren gewaltig !!
    Dreißig Jahre Mediales Dauertrommelfeuer ergab einen Willen losen Gummimenschen …
    Deutschland hat fertig ,Brüssel EU sei Dank


    Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/brics-usa-und-europas-schwche-peter-hnseler-im-gesprch-mit-alexander-von-bismarck


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    23.11.2025

    Bargeld vor dem Aus in der EU? Wichtige Botschaft an die Politik

    Screenshot_2025_11_23_at_13_54_48_Bargeld_vor_dem_Aus_in_der_EU_Wichtige_Botschaft_an_die_Politik_YouTube
    WertVoll Leben

    youtube.com, vom 15.11.2025, HANSJÖRG STÜTZLE - WERTVOLL LEBEN

    ►►►Petition für den Erhalt des Bargelds: https://www.bargelderhalt.eu Eine wirksame Annahmepflicht für Bargeld ist politisch machbar und dringend erforderlich. Auf EU-Ebene bietet sich dazu eine einzigartige Chance. Sie muss genutzt werden, um die Akzeptanz und Verfügbarkeit von Bargeld nach unverwässerbaren Kriterien sicherzustellen. Nur so können wir verhindern, dass die Nutzbarkeit von Bargeld als Zahlungsmittel schleichend abnimmt, bis die gesellschaftliche Debatte von seinen Kritikern bestimmt wird. 


    Screenshot_2025_11_23_at_12_03_29_Bargeld_vor_dem_Aus_in_der_EU_Wichtige_Botschaft_an_die_Politik_YouTube


    ANHÄNGE/FACHAUFSÄTZE 


    ►►►13 Punkte zur Verbesserung der EU-Bargeld-Verordnung in Deutsch: https://www.bargelderhalt.info/dok-ve... 


    ►►►Ungleichbehandlung des Bargelds gegenüber dem Digitalen Euro in Deutsch: https://www.bargelderhalt.info/dok-un... 


    ►►►Einzelhändler und Dienstleister schaffen das Bargeld ab – auch unter der geplanten EU-Bargeld-Verordnung? In Deutsch: https://www.Bargelderhalt.info/dok-ke... 


    ►►►Akzeptanz-Vorschriften für Bargeld in Europa in Deutsch: https://www.bargelderhalt.info/dok-eu... 


    QUELLEN 


    ►►►Video Christine Lagarde (Europäische Union): https://multimedia.europarl.europa.eu... 


    ►►►Bargeld-Verordnung nach dem Entwurf der EU-Kommission: https://eur-lex.europa.eu/legal-conte... 


    ►►►Digital-Euro-Verordnung nach dem Entwurf der EU-Kommission: https://eur-lex.europa.eu/legal-conte... 


    ►►►Video von René Repasi:    • Was ist eigentlich der Digitale Euro ? | R...   


    ►►►Video John Cryan (World Economic Forum):    • Davos 2016 - The Transformation of Finance   


    ►►►Video Gérald Darmanin (Le Figaro):    • Narcotrafic: Darmanin propose la suppressi...  


     ►►►Video Brian Moynihan (Fortune Magazine):    • Brainstorm Finance 2019: Bank of America C...   


    ►►►Video Narendra Modi (RT): https://web.archive.org/web/202311210... 


    ►►►Video Vittorio Colao (Radio Radicale): https://www.radioradicale.it/scheda/5... 


    ►►►Video von Matteo Renzi https://www.ansa.it/sito/videogallery... ►►►Bargeld-Ablehnung in den Niederlanden (Zahlen der niederländischen Notenbank DNB, veröffentlicht am 12.05.2025): https://www.dnb.nl/algemeen-nieuws/ni...


    ►►►Bargeld-Ablehnung im ÖPNV von Rotterdam: https://www.ret.nl/vraag-antwoord/ver... 


    ►►►Verlinkte Gesetze zu Bargeldobergrenzen in den EU-Ländern: https://bargeldverbot.info/2021/11/26... 


    ►►►SWR-Sendung „Zur Sache! Baden-Württemberg“, 20.06.2024, wurde aus der ARD-Mediathek gelöscht 


    ►►►Zitat Europäische Zentralbank zu Bargeld und der Nachfrage: https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/oth... 


    ►►►Bargeld-Ablehnung in Heidelberg:    • Was ich erlebte, als ich in Heidelberg mit...   


    ►►►93 Prozent der Bundesbürger wünschen Wahlfreiheit: https://www.bundesbank.de/de/presse/p... 


    ►►►Zu digitalem Analphabetismus in Norwegen siehe bei https://www.aftenposten.no/okonomi/i/... und https://nkom.no/aktuelt/ny-innsikt-ru... 


    ►►►MDR-Sendung »Nur noch Kartenzahlung! Ist das Bargeld auf dem Rückzug?«, 05.11.2024, aus der Mediathek entfernt 


    ►►►Prof. Zeitler zur EU-Bargeld-Verordnung: https://www.boersen-zeitung.de/konjun... 


    ►►►Stellungnahme der Europäischen Zentralbank zur Bargeld-Verordnung mit Forderung nach klarer Annahmepflicht: https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/leg... 


    ►►►ARD-Sendung Plusminus, 23.04.2025, https://www.ardmediathek.de/video/plu... 


    ►►►Petition für den Erhalt des Bargelds: https://www.bargelderhalt.eu ▬▬▬▬ Wertvolle Links ▬▬▬▬ 15 weitere Kurz-Videos zu den Hintergründen der Bargeldabschaffung bzw. Bargeldverbot unter 


    ►►►http://www.bargeldverbot.info. Den 2-stündigen Vortrag mit dem Thema "Bargeldabschaffung - was steckt wirklich dahinter?" können Sie hier anschauen: 


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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.





    Weiteres:





    -------- Originalnachricht --------

    Betreff: Dr. Häring spricht Klartext: Rückendeckung für mein Video

    Datum: 22.11.2025 09:40

    Von: Hansjörg Stützle zur Bargeld-Petition <petition@bargelderhalt.eu>


    Antwort an: <petition@bargelderhalt.eu>



    Sieg für das Bargeld in Zürich‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌

    ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌ ­‌

    ­

    Liebe Bargeldfreunde,


    in der vergangenen Woche ist mir für einen Moment das Herz stehen

    geblieben.


    Der anerkannte Wirtschaftsjournalist Dr. Norbert Häring hat mein

    kürzlich veröffentlichtes Aufklärungsvideo [3] aufgegriffen und am

    11. November folgenden Artikel veröffentlicht:


    [4]


    „VIDEOHINWEIS:  [5]

    EIN EU-PARLAMENTARIER DER SPD WIRD IN SACHEN BARGELD UND DIGITALER EURO

    ALS LÜGNER ODER IGNORANT ENTLARVT“ [6]


    ­


    Beim Lesen habe ich gefühlt den Atem angehalten. Dr. Häring bestätigt

    meine Analyse nicht nur – er kommentiert sie zudem und legt weitere

    Falschaussagen des EU-Abgeordneten Repasi schonungslos offen.


    Ich selbst hätte mich niemals getraut, es so deutlich zu formulieren.

    Diesen Mut kann sich nur ein so etablierter Journalist wie Dr. Häring

    erlauben. Für seine klaren Worte möchte ich mich an dieser Stelle

    ausdrücklich bedanken. Sein Blog "Geld und mehr [7]" ist äußerst

    empfehlenswert.


    WEIHNACHTSMARKT IN ZÜRICH VERBIETET BARZAHLUNG – UND RUDERT DANK

    ÖFFENTLICHEM DRUCK ZURÜCK


    Der Gegenwind für das Bargeld wird immer heftiger und dreister.


    Bereits 2021 begannen erste Weihnachtsmärkte, Bargeldzahlungen zu

    verbieten. Ich war damals in Bern und habe es persönlich erlebt [8] –

    begründet wurde es mit "Hygiene".


    Ein Dammbruch, der dazu führte, dass Händler zunehmend Bargeld

    ablehnen. Heute ist diese Unart vielerorts bereits gesellschaftsfähig.


    In diesem Jahr ging der Züricher Weihnachtsmarkt noch einen Schritt

    weiter:


    [9]


    Den Standbetreibern wurde unter Strafe untersagt, das einzige

    gesetzliche Zahlungsmittel anzunehmen. Stattdessen sollten sie

    ausschließlich digitale Zahlungen akzeptieren – diesmal mit dem

    Argument „Sicherheit“.


    Zum Glück war der öffentliche Aufschrei groß. Zusätzlich hat Richard

    Koller vom Verein "schweiz-macher [10]" eine offizielle Beschwerde bei

    der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich eingereicht. Der Druck

    zeigte Wirkung: Der Veranstalter ruderte zurück, und auch in diesem

    Jahr dürfen die Händler wieder Bargeld annehmen.


    Diese Beispiele zeigen klar: Es lohnt sich, aktiv zu werden und seine

    Stimme zu erheben.


    WARUM WIR DEN DRUCK WEITER ERHÖHEN MÜSSEN


    Das Beispiel des Weihnachtsmarktes verdeutlicht erneut, wie die

    schrittweise Abschaffung des Bargelds vorangetrieben wird –

    insbesondere über die Wirtschaft, die darüber entscheidet, wie wir

    bezahlen dürfen.


    OHNE EINE GESETZLICHE EUROPAWEITE BARGELD-ANNAHMEPFLICHT FÜR WIRTSCHAFT

    UND STAATLICHE STELLEN WIRD BARGELD AUF DAUER KEINE ZUKUNFT HABEN!


    Diese und weitere Forderungen stellen wir mit unserer Bargeld-Petition

    [11] an die Politik.


    Was wir im Namen unserer 280.000 Unterzeichner neuerdings unternommen

    haben, lesen Sie im aktuellen Blogbeitrag.


    [12]


    EU-PARLAMENT RINGT UM DIE ZUKUNFT DES BARGELDS [13]


    Je mehr Menschen unsere Bargeld-Petition unterzeichnen, desto größer

    ist unser Einfluss gegenüber der Politik. Jede einzelne Stimme zählt.


    Bitte helfen Sie mit, die Bargeld-Petition www.bargelderhalt.eu [14] zu

    verbreiten – über Ihre Netzwerke, Ihre Familie, Ihr Umfeld.


    GEMEINSAM KÖNNEN WIR DEN ERHALT DES BARGELDES SICHERN.


    Mit bargeldfreundlichen Grüßen


    Hansjörg Stützle


    PS: Sie wollen für das Bargeld aktiv werden? Dann treten Sie der

    kostenfreien Bargelderhalt-Community [15] bei, die schon über 850

    Mitglieder hat.


    Dort helfen sich die Mitglieder gegenseitig, vernetzen sich regional,

    stoßen viele neue Bargeld-Projekte an, entwickeln Materialien für die

    Verbreitung der Petition und testen diese in der Praxis.


    Eine wertvolle Unterstützung für die Bargeld-Petition und eine große

    Entlastung für mich.


    ­


    DEN NEWSLETTER IN IHREN SOZIALEN NETZWERKEN VERBREITEN


    Immer wieder werde ich gefragt, ob es nicht eine Möglichkeit gibt,

    meinen Newsletter z.B. in WhatsApp oder anderen sozialen Medien zu

    verteilen.


    Sie können dies gerne tun. Nutzen Sie dafür diesen Link:


    ­


    Sie landen damit auf der Internet-Version des Newsletters, die Sie in

    gewohnter Weise verbreiten können.


    ­


    HANSJÖRG STÜTZLE - WERTVOLL LEBEN


    Krummes Land 11, 88690 Uhldingen-Mühlhofen


    Tel: 07556 - 920 215  *  Fax: 07556 - 920 220



    Links:

    ------

    [1]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/mr/sh/7nVTPdZCTJDXP4ktDibTMntweJSHVzQ/4c99mauAu0mH

    [2]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfsTSlbCGwJoeOc6Sx8ER8e/2mMizqXRTuPP

    [3]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfuMSI6VFVYGgkvudJd1B5A/8mYUBEyRQ6LG

    [4]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfwFRoboE4mij7Fing7nv1g/mkB2YNDBfeRf

    [5]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2nfy8RL77Ce1AlTZWy2caeyC/_1Rz3dt8qPzX

    [6]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng01QrcQBDFcnptL8P7NOui/GYeKBzYaW0gn

    [7]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng1uQO7j9mU4qCD9IlcA8rE/j3u_m1POiPCy

    [8]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng3nPud28LiWsYWxT86wsnk/UvyzbQwHBPMX

    [9]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng5gPR8L6uwyuuqldUbjckG/D--o84jdYoCb

    [10]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng7ZOxde5UBQxHAZnr6WMgm/jO9vuaDtR3Fp

    [11]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/7nVU1aA2ng9SOU8x43PszdUNyDbJ6dI/aVEFKzQv6rSn

    [12]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/WCPzyXJTZ6vLwteHbl51cEPpEtqZtFY4/v0VZU1ZyEKUG

    [13]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/WCPzyXJTZ7390vrXxqYhNyZcNgjh8xAC/reph3RslHYlj

    [14]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/WCPzyXJTZ7Aw4y4oJw2N9ijPWTcoOemK/CBg9hUR8GQJy

    [15]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/WCPzyXJTZ7Ij90I4g1W2vStCfGVveMOS/rabnBNa2yvkX

    [16]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/WCPzyXJTZ7QWD2VL26zihD2zo3P2u40a/Nte2KejvnyDy

    [17]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/WCPzyXJTZ7YJH4ibOCTOSxCmwqIA9lci/jrGYFjuek5tm

    [18]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/WCPzyXJTZ7g6L6vrkHx4EhMa5dBHPTEq/9FORa0DOgh9j

    [19]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/up/sh/7nVTPdhloEl2CB9LTzrJ7DYza3GZISS/PC_Nm--mAkjd

    [20]

    https://775el.r.sp1-brevo.net/mk/un/v2/sh/7nVTPdbLJ2bPbLr0HmuvnuJhskPLxbg/tMYnjKIrF5Ab


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.11.2025

    Schlagzeile






    Info:


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.11.2025

    EUropa wird Spielball der Großmächte – und von der Leyen zerstört ihr Erbe

    lostineu.eu, vom 22. November 2025

    Die Watchlist EUropa vom 22. November 2025 – heute mit der Wochenchronik. Die Themen: Der Streit um den Friedensplan für die Ukraine und die Rolle der EU – und der von Brüssel gesteuerte Rollback in der europäischen Gesetzgebung

    Diesen Newsletter können Sie abonnieren – er kommt dann dreimal pro Woche per Mail, natürlich ohne Paywall. Mehr bei STEADY

    Erpressung, Kapitulation, München 2.0: Die ersten Reaktionen auf den vagen Friedensplan von US-Präsident Trump in dieser Woche zeugten von Unverständnis, aber auch von Wut und Panik. Wieder einmal, so schien es, sei EUropa übergangen worden.

    Doch so einfach ist es nicht. Der ukrainische Präsident Selenskyj wußte offenbar schon lange von den amerikanisch-russischen Gesprächen, die dem 28-Punkte-Plan zugrunde liegen. Sie gefielen ihm nicht, deshalb blockte er alles ab.

    Auch Kanzler Merz war nach einem – unwidersprochenen – Bericht der “Berliner Zeitung” eingeweiht. Doch obwohl er sich gern in einer “Führungsrolle” sieht, hat er geschwiegen. Merz hat nicht einmal versucht, einen Gegenplan zu entwerfen.

    Wahn statt Plan

    Das einzige, was Merz und die EU vorweisen können, ist das (bisher uneingelöste) Versprechen, die Ukraine weiter kriegstüchtig zu machen. Dieses Versprechen folgt einem simplen Denkmuster.

    “Erstens: Russland schwächen. Zweitens: die Ukraine unterstützen.” So beschrieb die EU-Außenbeauftragte Kallas den europäischen “Plan”, der in Wahrheit keiner ist.

    Dies spricht nun auch Trump-Vize J.D. Vance aus:There is a fantasy that if we just give more money, more weapons, or more sanctions, victory is at hand.

    Vance spricht von einer “Fantasy”, einer Wahnvorstellung. Ich sprach in diesem Blog von “Realitätsverlust”.

    Er zeigt sich nicht nur an der Reaktion auf den Trump-Plan, sondern auch in der Leugnung der Fakten “on the ground”: Russland ist militärisch in der Offensive, die Ukraine kann eigentlich nur noch verlieren.

    Eine fatale Lage

    Nimmt noch noch hinzu, daß die EU jeden Schritt von Selenskyj abhängig macht, der selbst durch Korruptionsaffären massiv geschwächt ist, so hat man die Gründe beisammen, warum EUropa zum Spielball der USA und Russlands geworden sind.

    Kein eigener Plan, keine realistische Einschätzung der Lage, keine Führung und eine ebenso pathetische wie gefährliche Fixierung auf den “europäischen Helden” Selenskyj – all das hat die EU und die Ukraine in eine fatale Lage geführt.

    Die EUropäer hatten gehofft, sich mit ihrer unbedingten Nato-Gefolgschaft und dem ungleichen Handelsdeal mit Trump wenigstens einen Platz am Verhandlungstisch sichern zu können. Auch das hat sich als irrig erwiesen – nun laufen sie Trump hinterher…

    Siehe dazu auch das jüngste “Leader’s Statement” zu Trumps 28-Punkte-Plan. Am Montag soll es einen Sondergipfel geben…

    P.S. Die EU hat Trump übrigens aufgerufen, nach dem “Waffenstillstand” in Gaza einen ähnlichen Plan für die Ukraine auszuarbeiten. Genau das hat er getan – die EUropäer haben sich selbst zum Spielball gemacht!


    Eric Bonse

    EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

    Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 ????

    Was war noch?

    Von der Leyen wickelt ihr Erbe ab. Erst der “European Green Deal”, nun die europäische Digitalpolitik: Die deutsche Chefin der EU-Kommission weicht ihre eigene Gesetzgebung auf. Ausgerechnet die Datenschutzgrundverordnung und die strengen Datenschutzregeln sollen nun aufgeweicht werden, um den europäischen Rückstand bei der sogenannten KI und anderen IT-Anwendungen aufzuholen. Der “Digitale Omnibus” und mehrere andere Initiativen wurden in dieser Woche gegen den massiven Widerstand von Datenschützern und Zivilgesellschaft auf den Weg gebracht. – Letztlich wickelt von der Leyen in ihrer zweiten Amtszeit das politische Erbe ihrer Amtsvorgänger, aber auch viele EU-Gesetze aus der ersten Amtszeit ab. Den Rollback hat übrigens nicht nur Trump ausgelöst. Auch Kanzler Merz und EVP-Chef Weber mischen eifrig mit…

    LGBTQ-Streit: EU klagt gegen Slowakei. Die EU-Kommission hat wegen einer umstrittenen Verfassungsänderung ein Verfahren gegen die Slowakei eingeleitet. Das Land verstoße gegen den Grundsatz, dass EU-Recht Vorrang vor nationalem Recht habe, sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde. – Regierungschef Fico stieß sich an den EU-Vorgaben zu LGBTQ-Rechten und ließ in der Verfassung festschreiben, daß in der Slowakei nur zwei Geschlechter, nämlich männlich und weiblich, anerkannt werden. 

    Korruptionsaffäre in Nato-Agentur weitet sich aus. Die Chefin der Nato-Beschaffungsagentur NSPA, S. Cummings, soll laufende Korruptions-Ermittlungen behindert haben. Dies gehe aus internen Dokumenten hervor, berichten mehrere Medien. Auch von Günstlingswirtschaft ist die Rede. Auf Nachfrage wollte die Nato die Berichte nicht kommentieren. Die NSPA beschafft Rüstungsgüter für die Nato-Länder. Ihr Budget hat sich seit dem Beginn des Ukrainekriegs fast verdreifacht – auf 9,5 Mrd. Euro im Jahr. 


    Die meistgelesenen Beiträge der Woche:



    Französischer General: “Wir müssen akzeptieren, unsere Kinder zu verlieren” 20. November 2025

    Skandal in Frankreich: Der ranghöchste General hat die Franzosen aufgefordert, sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten und zu akzeptieren, “dass wir unsere Kinder verlieren”.

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    Gibt es einen neuen Friedensplan für die Ukraine? Nichts Genaues weiß man nicht, trotz einiger Leaks aus den USA. Dennoch hält die EU schon mal fest: Sie ist dagegen.

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    Crash-Gefahr? EZB gibt ungewöhnliche Warnung 18. November 2025

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hält sich normalerweise aus dem Tagesgeschäft heraus. Doch angesichts der Unruhe an den Märkten hat die EZB die Banken der Eurozone aufgefordert, sich auf beispiellose Schocks mit weitreichenden Folgen für das Finanzsystem vorzubereiten.

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    5 Comments

    1. Helmut Hoeft
      23. November 2025 @ 11:39

      “Korruptionsaffäre in Nato-Agentur weitet sich aus.” Ach was! Korruption bei uns, bei den Guten? Korruption gibt’s doch nur bei den Bösen, bei uns doch nicht! C’me on!

    Antworten

  • Helmut Hoeft
    23. November 2025 @ 11:34

    “Warum Merz von den Ukraine-Verhandlungen wusste – und dennoch untätig blieb” Das ist einfach zu erklären: “Führen heißt schweigen!”

    Jetzt ernsthaft: So lange sich €U und D ernsthaft und unbedingt einreden von den USA abhängig zu sein zu sein, werden sie es bleiben!

    c.c.: Der Clown muss ignoriert werden – schickt die Amis nach Hause, sofort! Diese €U ist aufzulösen und durch eine republikanische EU zu ersetzen! Die Folgen sind vom Bürger zu tragen, so oder so!

    Antworten

  • Michael
    23. November 2025 @ 09:17

    Die weinerlichen Klagen der Ukraine und EU im Vorlauf zum Trump‘schen „28 Punke Plan“ nicht konsultiert worden zu sein, etc.., etc. ist nur peinlich!
    Warum!?
    Es geht und ging von Anbeginn um einen Machtkampf der USA mit Russland. Die USA, noch ganz im Taumel des Zeitgeistes der vom „end of history“, vom ewigen Hegemon, troff, haben Russland ignoriert und den Ukrainekonflikt provoziert! Das ist genau was Trump impliziert wenn er behauptet Biden und Konsorten hätten diesen Konflikt zu verantworten, einen Konflikt den es mit ihm, Trump als Präsident, nicht gegeben hätte! Damit ist klar, Trump sieht sich und die USA als Schuldner einer Lösung des Konflikts verpflichtet, erstens, und, zweitens, jegliche Lösung jeder Deal, wird zwischen den USA und Russland verhandelt und nicht von der Ukraine als (willfährigem) Bauernopfer oder den bloßen (möchtegern) europäischen Vasallen in der EU und NATO.
    Apropos: der EU sei gesagt dass die Verweigerung des Friedens auch eine Verletzung der UN Charter, des Internationalen Rechts und der Menschenrechte ist!

    Antworten

  • hg
    23. November 2025 @ 09:03

    Vielleicht ist es ja auch nur wieder ein – befisteter -Deal, Ruhe in der Ukraine und freies “ Schussfeld“ auf Venezuela. Ein Schelm, wer…?

    Antworten

  • KK
    22. November 2025 @ 17:44

    “There is a fantasy that if we just give more money, more weapons, or more sanctions, victory is at hand.“

    Zu einer richtigen Fantasy (!) mit einer realistischen (?) Aussicht auf den Sieg über „das Böse“ in Mord… äh, Moskau, fehlt halt noch jemand, der den „Einen Ring der Macht“ schmiedet… damit ist Rheinmetall dann aber wohl doch etwas überfordert!

    Antworten

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    EU stellt sich hinter Trumps Friedensplan – aber auch dagegen


    lostineu.eu, 22. November 2025

    Nach den ersten, panischen Reaktionen versucht die EU, sich zum Ukraine-Friedensplan von US-Präsident Trump zu positionieren. Ein neues “Leader’s Statement”, das die EU-Kommission veröffentlicht hat, zeugt von Ratlosigkeit. Es ist voller Widersprüche.

    Hier das Statement:

    We welcome the continued US efforts to bring peace to Ukraine.

    The initial draft of the 28-point plan includes important elements that will be essential for a just and lasting peace.

    We believe therefore that the draft is a basis which will require additional work. We are ready to engage in order to ensure that a future peace is sustainable. We are clear on the principle that borders must not be changed by force. We are also concerned by the proposed limitations on Ukraine’s armed forces, which would leave Ukraine vulnerable to future attack.

    We reiterate that the implementation of elements relating to the European Union and relating to NATO would need the consent of EU and NATO members respectively.

    We take this opportunity to underline the strength of our continued support to Ukraine. We will continue to coordinate closely with Ukraine and the US over the coming days.


    Wir begrüßen die fortgesetzten Bemühungen der USA um Frieden in der Ukraine.

    Der erste Entwurf des 28-Punkte-Plans enthält wichtige Elemente, die für einen gerechten und dauerhaften Frieden unerlässlich sind.

    Wir sind daher der Ansicht, dass der Entwurf eine Grundlage darstellt, die weiterer Arbeit bedarf. Wir sind bereit, uns zu engagieren, um einen dauerhaften Frieden zu gewährleisten. Wir vertreten klar den Grundsatz, dass Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen. Wir sind auch besorgt über die vorgeschlagenen Beschränkungen für die ukrainischen Streitkräfte, die die Ukraine für künftige Angriffe anfällig machen würden.

    Wir bekräftigen, dass die Umsetzung der Elemente, die die Europäische Union und die NATO betreffen, der Zustimmung der EU- bzw. NATO-Mitglieder bedarf.

    Wir nutzen diese Gelegenheit, um unsere anhaltende Unterstützung für die Ukraine zu bekräftigen. Wir werden uns in den kommenden Tagen weiterhin eng mit der Ukraine und den USA abstimmen.

    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version), unkorrigiert



    Siehe auch “Erstmal Selenskyj fragen”: EU erneut im Panikmodus

    P.S. Trumps Friedensplan müsse überarbeitet werden, sagt Frankreichs Staatschef Macron am Rande des G20-Gipfels in Südafrika. Der Plan sei nicht mit den Europäern verhandelt worden, so Macron. Warum wohl? Weil sie selbst keinen Plan haben – sie haben ihre “strategische Autonomie” längst an Selenskyj und Trump abgetreten…

    19 Comments

    1. Niko
      23. November 2025 @ 12:23

      Ich sehe gerade den internationalen Frühschoppen auf Phönix. Dort wird überdeutlich, wie einseitig die Ausrichtung ist. Gott sei Dank, dass diese Leute keine Mitsprache zu den Friedensgesprächen haben und auch nie bekommen.

    Antworten

  • Arthur Dent
    23. November 2025 @ 12:19

    Die EUropäer stehen stets wie die begossenen Pudel da, weil sie wieder nix gewusst haben, was auf der Welt so geschieht. Danach betonen sie dann immer wieder ihre eigene Wichtigkeit. Ein Hühnerhaufen hat mehr Struktur.
    Erst stößt Merz beim Klimagipfel Brasilien vor den Kopf, jetzt brüskieren die Europäer beim G-20 Gipfel Südafrika, weil sie die Ukraine in den Mittelpunkt rücken.
    Beim Wort “Frieden” fährt den Politikern sofort der Schreck in die Glieder, sie sind doch ganz auf Kriegstüchtigkeit gepolt.
    Entweder man riskiert den ganz großen Krieg oder die Ukraine wird weiter zerstört. Solange man nur über ukrainisches Territorium Russland attackiert, wird sich nichts ändern. Da ist Russland klar im Vorteil. Es wäre ratsam, Verhandlungen aufzunehmen.

    Antworten

  • Dr. Rolf Lindner
    23. November 2025 @ 11:35

    Vision für eine neue Kriegsführung

    Dass die Gewehre richte
    man nicht auf fremde Seelen,
    nein, auf die Bösewichte,
    die das Töten befehlen.

    Ist es mit dem Krieg schon Schluss,
    Kriegsfurie keine Menschen mäht,
    fällt nur ein einz’ger Schuss,
    auf den, der an der Spitze steht.

    Gibt es dann immer noch Soldaten,
    denen würde ich raten,
    statt Bomben und Granaten,
    nehmt Eier und Tomaten.

    Verliert der Krieg sein Schrecken
    und ist der dann recht bald vorbei
    lässt Freund und Feind sich’s schmecken,
    gibt es Tomatenrüherei.

    Schlägt das dann auf den Magen,
    ist es mit dem Soldatsein aus,
    wer diesen Krieg konnt’ nicht vertragen,
    kehrt nur mit Diarrhoe nach Haus.

    Und in dem ganzen Streite
    hat die Partei den Krieg gewonnen,
    in der die meisten Leute
    sind der Diarrhoe entronnen.

    Antworten

  • Niko
    23. November 2025 @ 10:40

    Hätte ich eine Stimme in der Frage, ob die Europäer auch nur im Geringsten einbezogen werden bei der Friedensregelung, würde ich das grundsätzlich ablehnen. Dass der größte Teil der EU, entgegen aller Beteuerungen, sehr viel zur Eskalation dieses Krieges beigetragen hat, dürfte inzwischen sehr vielen klar sein. Ebenso die sehr starke Vermutung, dass denen ein Ende des Krieges so gar nicht in das Konzept passt, denn Russland sollte doch wirtschaftlich und militärisch niedergerungen oder mindestens stark geschwächt werden. Das ist halt bis jetzt sehr schiefgegangen. Leider zeigt das Verhalten der EU, dass man denen überhaupt nicht mehr trauen kann.

    Antworten

  • wilfried
    23. November 2025 @ 10:36

    Bin gestern auf dieses Video ~30 min von Napolitano/pepe escobar gestoßen, sehr bedenkenswert
    https://uncutnews.ch/us-imperialismus-tarnt-sich-als-friedensstifter/

    Antworten

  • Guido B.
    23. November 2025 @ 08:13

    Ich habe vergessen zu erwähnen, dass auch Andrij Jermak, der faktisch zweitmächtigste Politiker der Ukraine, jüdischer Herkunft ist.

    Die ukrainische Machtelite hat auffällige Gemeinsamkeiten und Beziehungen nach Israel und zur judischen Lobby in den USA. Das ist einfach eine Tatsache.

    Muss das tabuisiert werden?

    Der Banderismus, der in Selenskis Dunstkreis
    zelebriert wird, kann auch Tarnung sein.

    Gut möglich, dass ich diese Fakten überbewerte. Aber ich finde es schon erstaunlich, welchen gigantischen Einfluss der kleine Schauspieler in den Medien und auf die Machtzentren des Westens zu haben scheint. Das ist kaum vorstellbar ohne mächtige Akteure im Hintergrund.

    Antworten

    • Eric Bonse
      23. November 2025 @ 10:00

      Die Herkunft spielt hier keine Rolle! Wenn überhaupt, dann interessiert mich die Herkunft des 28-Punkt-Plans…

      Antworten

      • Guido B.
        23. November 2025 @ 10:21

        Die Herkunft spielt keine Rolle, aber die Netzwerke. Und diese haben oft auch mit der Herkunft zu tun. Oder nicht?

  • Erneuerung
    22. November 2025 @ 21:28

    @Eric Bonse:
    Ich möchte es verstehen, was in den Köpfen vorgeht, also:
    territorial Integrität für wen, für Ethnien und deren Eigenheiten oder für eingerichtete Seilschaften?
    nationale Selbstbestimmung, mit oder gegen die Mehrheit des jeweiligen Volkes ?
    Was war in Yugoslawiem wirklich los?
    Wie tickt der Zweibeiner wie Merz, Kallas und vdL?

    Antworten

    • KK
      23. November 2025 @ 01:44

      „territorial Integrität für wen, für Ethnien und deren Eigenheiten oder für eingerichtete Seilschaften“

      Das ist der Widerspruch zwischen dem „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ und der „territorialen Integrität“ aka Unverletzlichkeit von Staatsgrenzen.

      Und unsere westlichen Eliten picken sich immer das raus, was ihnen gerade am besten in den eigenen Kram passt: Im Falle Jugoslawiens (bis zu den Kosovo-Albanern, wo die NAhTOd ja selbst einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Serbien führte) das Selbstbestimmungsrecht der Völker, im Fall der Ukraine die territoriale Integrität und Unverletzlichkeit staatlicher Grenzen.

      Antworten

  • Guido B.
    22. November 2025 @ 19:06

    Einspruch, Herr Bonse!
    Europa hat sehr wohl einen Plan. Europas Plan besteht darin, den Krieg gegen Russland möglichst lange weiterlaufen zu lassen. Das Blut sollen die nützlichen Patrioten/Idioten der Ukraine vergiessen. Europa liefert das Geld und die Waffen. Es spielt für Europa
    keine Rolle, ob die Ukraine den Krieg gewinnt. Europa will Russland ausbluten
    und wirtschaftlich strangulieren. So lange, bis
    Russland kraftlos genug ist, um von der NATO mit geringstem Aufwand niedergerungen werden zu können.
    Der Plan ist seit Jahren offenkundig: KEIN FRIEDEN! KRIEG BIS ZUR NIEDERLAGE RUSSLANDS!
    Trump wird sich einmal mehr dem Diktat der Europäer beugen müssen. Und es ist ihm egal. Er macht so oder so Geschäfte, mit Krieg ebenso wie mit Frieden.

    Antworten

    • Eric Bonse
      22. November 2025 @ 20:41

      Nein das ist nicht Europas Plan. Die Verlängerung und Ausweitung des Krieges wollen nur wenige, vor allem Kallas und die baltischen Länder, vielleicht auch Finnland und Polen. Sie fürchten, bei einem Ende des Konfliktes selbst ins Visier Moskaus zu geraten. Manch einer strebt auch einen “Sieg” über Russland an, am deutlichsten wiederum Kallas.

      Die Mehrheit hat gar keinen Plan, sondern hängt an hehren Prinzipien wie territoriale Integrität, nationale Selbstbestimmung etc. Sie will Russland eindämmen und isolieren, folgt ansonsten aber Selenskyj und seinen Anhängern. Dies war in den letzten Tagen auch “sehr schön” zu beobachten. Selenskyj ist Dreh- und Angelpunkt der Ukrainepolitik.

      Natürlich gibt es die von Ihnen erwähnten Pläne, Russland ausbluten zu lassen, die Ukraine zu einem Vorposten des Westens auszubauen etc. Die kommen jedoch aus US-amerikanischen Thinktanks, nicht aus Brüssel oder Berlin. Selbst Nato-Generalsekretär Rutte hat sich noch nicht in diese Richtung geäußert, nur sein Amtsvorgänger Rasmussen denkt so.

      Antworten

      • Guido B.
        22. November 2025 @ 22:01

        „Die Mehrheit hat gar keinen Plan, sondern hängt an hehren Prinzipien wie territoriale Integrität, nationale Selbstbestimmung etc. Sie will Russland eindämmen und isolieren, folgt ansonsten aber Selenskyj und seinen Anhängern.“

        Wer Selenski und seinen Anhängern folgt, will den Kreml in Brand setzen und Russlands Rohstoffreichtum plündern. Man sollte nicht vergessen, wer Selenski
        ist, welche Leute zu seinem Umfeld
        zählen (Kolomoisky, Mindich) und welche Lobby ihn politisch und medial unterstützt. Selenskis Mission ist die Kontrolle von einschlägigen Finanzakteuren über Russlands Ressourcen. Der Hunger dieser Akteure ist unstillbar.
        Blackrock-Insider wie Friedrich Merz und
        Investment-Banker wie Emanuel Macron unterstützen Selenski, weil sie diesen Finanzakteuren nahestehen und deren Interessen vertreten. Russland soll als Beute aufgeteilt werden.

      • Helmut Höft
        23. November 2025 @ 11:20

        @ebo, @Guido B.
        “Die Mehrheit hat gar keinen Plan, sondern hängt an hehren Prinzipien …” Die Mehrheit hängt an Tagträumen, am “hehren Prinzip” vom “besseren Menschen” (btw.: etwas dazu beitrgane möchte sie natürlich nicht) und an Partikularinteressen. Da ist keine Besserung zu erwarten.

        Siehe auch bspw. das Klimapalaver in Belém: Man ist sich nur einig darin, den Klimawandel zu unterstützen, zu beschleunigen. Dazu Bert Brecht bereits 1936: »Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen // Und schrien sich zu ihre Erfahrungen // Wie man schneller sägen konnte, und fuhren // Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen // Schüttelten die Köpfe beim Sägen und // Sägten weiter.«
        Das Brecht natürlich nicht dierekt auf das Klima gemünzt – obwohl … Foote 1856, Arrhenius 1895, Soddy 1921 … es passt perfekt auf die Klimasituation heute und die Multikrisen in die sich die Menschheit seit Jahrtausenden immer wierder stürzt.

      • Arthur Dent
        23. November 2025 @ 12:45

        Rassmuss, war glaube ich, der Vorvorgänger, sonst hieß er Stoltenberg
        ????

      • Eric Bonse
        23. November 2025 @ 13:00

        Richtig, aber Stoltenberg ist nicht so radikal wie Rasmussen

  • KK
    22. November 2025 @ 15:50

    “We are clear on the principle that borders must not be changed by force.”

    Ja, das Prinzip haben wir beim Herausbomben des Kosovo aus Serbien gesehen…

    Antworten

  • Erneuerung
    22. November 2025 @ 15:07

    Dann müssen sicher auch noch einige Verfassungen vorher geändert werden, z.B. auch das Grundgesetz der BRD, wo die Würde des Menschen an erster Stelle steht. Das muss nun geändert werden in:
    Die willkürlich und ohne ethnische Berücksichtigung gezogenen Grenzen nach dem zweiten Weltkrieg sind, notfalls unter Verwendung der letzten verfügbaren Mittel, mit militärischer Gewalt zu verteidigen. Das Leben und die Würde des Menschen spielen dabei keine Rolle.
    Kann mal jemand einen Ernüchterungsdrank in den europäischen Hauptquartieren westlich des Dnepr spendieren?

    Antworten

    • KK
      22. November 2025 @ 17:54

      “…das Grundgesetz der BRD, wo die Würde des Menschen an erster Stelle steht.”

      An erster Stelle des GG – noch vor der Menschenwürde des Artikel 1 – steht allerdings die Präambel, beginnend mit folgendem Satz:
      “Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
      von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.”

      An erster Stelle steht also nicht der Mensch mit seiner Würde, sondern tatsächlich Gott. Die in Artikel 1 folgende “Würde des Menschen” ist in der Verfassungswirklichkeit dann oft auch nur noch als Konjunktiv zu begreifen… und das mit dem “Frieden der Welt dienen” stellt sich auch mehr und mehr als unverbindliche Floskel heraus, die mehr und mehr von den heute handelnden Akteuren ins Gegenteil verkehrt wird.

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    23.11.2025

    Nachrichten von Pressenza: Die Machtverschiebung vom Staat zum Bürger

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 23. November 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 23.11.2025


    Die Machtverschiebung vom Staat zum Bürger


    Eine völlig neue Weltordnung, angeführt von einer starken und mündigen Bürgerschaft, ist historisch in Reichweite und könnte von einer vereinten Opposition angestrebt werden. Wenn wir eine neue Weltordnung einfordern, dann sprechen wir nicht von der vergleichsweise marginalen Änderung von der&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/die-machtverschiebung-vom-staat-zum-buerger/


     -----------------------


    Fliegen: EU geht gegen eklatantes Greenwashing vor


    Jahrelang warben Airlines mit unzulässigen Umweltaussagen. Die Lufthansa-Gruppe tut dies noch immer. Dieter Scholz / Martina Frei für die Online-Zeitung INFOsperber Red. – Professor Dieter Scholz arbeitet an der Fakultät Luftfahrt- und Fahrzeugsysteme an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/fliegen-eu-geht-gegen-eklatantes-greenwashing-vor/


     -----------------------


    Zehn Jahre gelebtes Engagement – GoVolunteer feiert Jubiläum


    Im Sommer 2025 feierte GoVolunteer sein zehnjähriges Jubiläum – eine bemerkenswerte Wegmarke für eine Organisation, die sich seit ihrer Gründung 2015 zu einer zentralen digitalen Brücke zwischen Menschen, die sich engagieren möchten, und gemeinnützigen Projekten in ganz Deutschland entwickelt hat.&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/zehn-jahre-gelebtes-engagement-govolunteer-feiert-jubilaeum/


     -----------------------


    Über 800 Organisationen rufen Europaabgeordnete auf, das Geld statt für Krieg für den Frieden einzusetzen


    Mehr als 800 zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Europa fordern in einem offenen Brief an die Europaabgeordneten eine Umverteilung von EU-Haushaltsmitteln: weg von militärischer Aufrüstung, hin zu Friedenspolitik, Diplomatie und menschlicher Sicherheit. Offener Brief an die Europaabgeordneten Sehr geehrte Abgeordnete des&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/ueber-800-organisationen-rufen-europaabgeordnete-auf-das-geld-statt-fuer-krieg-fuer-den-frieden-einzusetzen/


     -----------------------


    Neue Kampagne für die Befreiung von Marwan Barghouti


    Die internationale Kampagne für die Befreiung von Marwan Barghouti und allen palästinensischen politischen Gefangenen wird offiziell am 29. November gestartet. Das gab sein Sohn Arab Barghouti in einem kürzlich veröffentlichten Video bekannt. Marwan Barghouti ist seit 23 Jahren in israelischen&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/neue-kampagne-fuer-die-befreiung-von-marwan-barghouti/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    21.11.2025

    Trumps Friedensplan für Ukraine beinhaltet eine "Sicherheitsgarantie" nach NATO-Vorbild

    freedert.online, 21 Nov. 2025 12:21 Uhr

    Trumps Plan verlangt von der Ukraine zwar schmerzhafte Zugeständnisse, enthält aber auch ein beispielloses Versprechen: eine Sicherheitsgarantie nach dem Vorbild von Artikel 5 des NATO-Vertrags. Diese Garantie würde allerdings nur für zehn Jahre gelten.


    Trumps Friedensplan für Ukraine beinhaltet eine "Sicherheitsgarantie" nach NATO-Vorbild

    Auf diesem Foto, das vom Pressebüro des ukrainischen Präsidenten zur Verfügung gestellt wurde, unterhält sich der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am 20. November 2025 in Kiew, Ukraine, mit dem US-Beamten Dan Driscoll.



    Der Friedensplan von Präsident Trump für die Ukraine soll eine Sicherheitsgarantie nach dem Vorbild von Artikel 5 des NATO-Vertrags umfassen. Dieser verpflichtet die USA und ihre europäischen Verbündeten, einen Angriff auf die Ukraine als Angriff auf die gesamte "transatlantische Gemeinschaft" zu betrachten. Das geht aus einem Entwurf hervor, der Axios vorliegt.

    Trumps Plan verlangt von der Ukraine zwar schmerzhafte Zugeständnisse, enthält aber auch ein beispielloses Versprechen. Das oberste Ziel von Präsident Wladimir Selenskij in den Friedensgesprächen sei es, eine robuste Sicherheitsgarantie der USA und Europas zu erhalten – und dies sei das erste Mal, dass Trump sich bereit erklärt habe, eine solche Garantie zu geben, hieß es seitens Axios.


    Erste Reaktionen in Berlin auf US-Friedensplan für Ukraine: "Verstörend", "komplette Kapitulation"





    Erste Reaktionen in Berlin auf US-Friedensplan für Ukraine: "Verstörend", "komplette Kapitulation"





    Der 28-Punkte-Plan, den der US-amerikanische Staatssekretär der US-Armee, Daniel Driscoll, am Donnerstag dem ukrainischen Präsidenten Selenskij vorgelegt hat und der auch dem Magazin Axios vorliegt, besagt lediglich, dass die Ukraine "zuverlässige Sicherheitsgarantien erhalten wird."

    Daneben haben die USA den Ukrainern jedoch einen weiteren Vertragsentwurf vorgelegt. Darin heißt es, dass jeder künftige "signifikante, vorsätzliche und anhaltende bewaffnete Angriff" Russlands auf die Ukraine "als Angriff auf den Frieden und die Sicherheit der transatlantischen Gemeinschaft" angesehen werde und die USA und ihre Verbündeten entsprechend reagieren werden – "notfalls mit militärischer Gewalt".

    Das Dokument enthält Zeilen für die Unterschriften der Ukraine, der USA, der EU, der NATO und Russlands. Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses sagte, Russland sei über den Entwurf informiert worden, es sei jedoch unklar, ob die Unterschrift von Präsident Wladimir Putin letztendlich erforderlich sein werde, so Axios.

    Die Sicherheitsgarantie würde zunächst für zehn Jahre gelten und könnte im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden.

    Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses sowie eine weitere Quelle mit direktem Wissen bestätigten die Echtheit des Dokuments. Der Beamte fügte hinzu, der Vorschlag müsse mit den europäischen Partnern diskutiert werden und könne sich noch ändern. Er fügte hinzu, die Trump-Regierung betrachte die vorgeschlagene Sicherheitsgarantie als einen "großen Gewinn" für Selenskij und die langfristige Sicherheit der Ukraine.

    Wladimir Selenskij liegt nun ein Vorschlag vor, der ihn dazu verpflichten würde, noch mehr ukrainisches Territorium abzutreten als Russland derzeit kontrolliert und der eine Wiederaufnahme Russlands in die Gemeinschaft der Nationen "mit Aufhebung der Sanktionen und Amnestie für Kriegsverbrechen" vorsieht.

    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte in einer ersten Reaktion auf den neuen Friedensplan lediglich, es gebe in der Sache nichts Neues zu verkünden. Ein Friedensplan für die Ukraine müsse die Ursachen des Konflikts beseitigen, erklärte Peskow. Zwar gebe es Kontakte mit den USA, aber derzeit keine Verhandlungen über einen solchen Plan.


    Mehr zum Thema - Trump arbeitet an neuem Ukraine-Friedensplan: Geheime Gespräche mit Russland


    Screenshot_2025_11_22_at_01_20_42_Trumps_Friedensplan_f_r_Ukraine_beinhaltet_eine_Sicherheitsgarantie_nach_NATO_Vorbild_RT_DE

    Video https://rumble.com/v7216pw-macgregor-russland-wird-unter-selenskij-und-seiner-clique-keinen-friedenspl.html Dauer  2:47 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/262437-trumps-friedensplan-fuer-ukraine-beinhaltet/


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