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04.11.2025

Der (noch) stille Crash der Zeitenwende

makronom.de, 3. November 2025, Henning VöpelWeltwirtschaft


Bild: Mark Fletcher-Brown via Unsplash


makronom.de, vom 3. November 2025, 

Ein Krieg in Europa seit drei Jahren, ein sich global ausbreitender Protektionismus, eine KI-Revolution mitsamt einer möglichen Bewertungs- und Investitionsblase, zunehmende Klimarisiken mit einer ungewissen Energiewende, schnell wachsende Staatsschulden in Verbindung mit einem demografischen Rückgang des Potenzialwachstums sowie eine drohende Dollarkrise – viel fragiler könnte die makroökonomische Lage der Weltwirtschaft kaum sein.

Und doch scheinen die Kapitalmärkte davon erstaunlich unbeeindruckt zu sein. Aber in welche Richtung sollten sich die Märkte denn auch korrigieren, worauf sollte man wetten, auf welche Währungen, Anleihen oder Aktien? Es gibt für eine solche Zeitenwende keine Makroökonomik aus dem Lehrbuch, keine Kausal- und Risikomodelle und auch keine sinnvollen Verteilungsannahmen, zu komplex und unsicher sind die Dynamiken, Wechselwirkungen und Ansteckungsmechanismen. Allerdings ist auch klar, dass eine Zeitenwende eines solchen Ausmaßes mittelfristig nicht ohne weitreichende makroökonomische Auswirkungen auf die Weltwirtschaft bleiben kann.

Die scheinbare Normalität der Zeitenwende ist das Resultat eines Erwartungsparadoxons: Gerade die Erwartung, dass nichts so bleiben wird, wie es ist, begründet die Annahme, es bliebe zunächst einmal alles normal. Auch die Erwartung staatlicher Rettung trägt zu dieser Stabilisierung bei. Sie unterdrückt dadurch aber zugleich jene kreative Zerstörung, von der die drei Nobelpreisträger Mokyr, Aghion und Howitt gezeigt haben, wie wichtig diese für langfristige Wachstumsprozesse ist.

Es gibt so etwas wie eine rationale Gewöhnung an den Zustand radikaler Unsicherheit. Der Status quo bleibt bis auf Weiteres der provisorische Anker – er ist der einzige, den man hat. Schon für kleine Abweichungen vom Status quo gibt es so gut wie keine Erwartungen, geschweige denn Erfahrungen. Paradigmatische Unsicherheit bedeutet, dass selbst die grundlegendsten Rahmenbedingungen unsicher sind. Die Wette auf irgendein bestimmtes Szenario führt daher mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Totalverlust. Also handelt man nach dem einfachen, aber robusten Prinzip: Mache nur das, was du wirklich einschätzen kannst.

Auf den Kapitalmärkten spielen immer die Erwartungen zweiter Ordnung die entscheidende Rolle, also die Erwartungen über die Veränderung der Erwartungen. Auch wenn alle wissen, dass die Erwartungen hochgradig unsicher sind, können diese trotzdem relativ stabil sein. Die noise-to-signal ratio steigt zwar stark an, die Volatilität bewegt sich aber um ein stationäres Erwartungsgleichgewicht herum.

Fundamentale Veränderungen

Das alles darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Weltwirtschaft durch die Zeitenwende fundamental verändern wird. Die derzeitige Lage ist gekennzeichnet durch einen Dreiklang aus multipolarer Geopolitik, fragmentiertem Weltwirtschaftssystem und einer international unkoordinierten Geld- und Fiskalpolitik. Das Risiko von Handels-, Schulden- und Währungskrisen nimmt dadurch strukturell enorm zu.

Im Zentrum steht dabei der hegemoniale Konflikt zwischen den USA und China, der weitreichende makroökonomische Folgen hat. Der Versuch der USA einer handelspolitischen Entflechtung von China und einer Re-Industrialisierung der heimischen Wirtschaft führt fast notwendig zu einer Form der Deglobalisierung. Die Mittel dafür sind protektionistisch, teilweise neo-merkantilistisch. Zölle werden erhoben, aber auch nicht-tarifäre Handelshemmnisse aufgebaut. Eine Deglobalisierung wiederum führt zu einem geringeren globalen Wachstum. Ein De-Leveraging auf den Kapitalmärkten findet statt, weil sich der „Produktionsumweg“ (nach der Kapitaltheorie Böhm-Bawerks) durch einen Rückgang der internationalen Arbeitsteilung und eine höhere Unsicherheit verkürzt. Ob Künstliche Intelligenz den Effekt verkürzter Produktionsumwege und geringerer Kapitalisierung kompensieren kann, ist eine noch offene Frage. Diese Hypothese dürfte jedoch stark zum derzeitigen KI-Hype an den Märkten beigetragen haben.

Im Moment herrscht noch die makroökonomische Ruhe im geopolitischen Sturm. Im Auge des Sturms ist es ruhig. Die ökonomische Zeit verläuft in ihm langsamer als die geopolitische Zeit. Aber es kann zu einer Umkehrung kommen, wenn nämlich die ökonomische Zeit sich plötzlich beschleunigt. Die Spannungen nehmen zu, auch deshalb, weil der Schuldenüberhang spiegelbildlich zum Wachstumsunterhang immer weiter steigt. Die Art der makroökonomischen Korrektur und Konsolidierung könnte deshalb weit über die ökonomische Dimension hinausgehen.

Ein möglicher Crash könnte auch ein geopolitischer Kipppunkt sein. So sehr die makroökonomische Lage heute von den geopolitischen Ereignissen dominiert wird, so sehr kann umgekehrt ein makroökonomischer Crash den geopolitischen Entwicklungen eine entscheidende Wendung geben. Gerade in einem Umfeld der Unsicherheit, Mehrdeutigkeit und Unbestimmtheit können selbsterfüllende Prophezeiungen, die sich spontan bilden, dauerhafte strukturelle Effekte nach sich ziehen. Das betrifft die Zukunft der Globalisierung generell (multilateral oder multipolar?), vor allem aber auch das internationale Währungssystem (fiat money oder crypto currencies?).

Der nächste Crash ist dann nicht irgendeiner, sondern derjenige, der die Weltwirtschaft in ein neues Regime, in das Post-Zeitenwende-Regime führt. Die Politik wäre gut beraten, darauf nicht unvorbereitet zu sein.

 

Zum Autor:

Henning Vöpel war Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und ist Vorstand des Centrums für Europäische Politik (cep).


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Der (noch) stille Crash der Zeitenwende

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04.11.2025

Unruhe beim BSW:Wirft Wagenknecht hin?

zdfheute.de, 02.11.2025 | 17:55 Uhr, von Christiane Hübscher

Ein Wechsel an der BSW-Spitze deutet sich an. In dieser Woche will Sahra Wagenknecht entscheiden, ob sie den Parteivorsitz abgibt. Beim BSW herrscht Angst vor dem Komplettabsturz.

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Das BSW bald ohne Sahra Wagenknecht? Die Vorstandsklausur fand ohne sie statt: Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali (links) trat vor die Presse (Archivbild).

Quelle: AFP



Sahra Wagenknecht hat die Vorstandsklausur ihrer Partei am Wochenende verpasst, weil sie krank ist. Und so muss ihre Co-Parteichefin Amira Mohamed Ali am Sonntagmittag ohne sie vor die Presse treten. Dabei dementiert sie zumindest die Gerüchte nicht: Es könnte sein, dass sich die Gründerin schon bald zurückzieht.

Wir haben heute über Personalfragen nicht gesprochen, werden aber sehr zeitnah darüber sprechen und Ihnen das dann auch im Rahmen einer Pressekonferenz eröffnen.

Amira Mohamed Ali, Co-Vorsitzende BSW


Auf die Frage von ZDFheute, ob es gesundheitliche Gründe gibt, die Wagenknecht ans Aufhören denken lassen oder ob sie einfach das Interesse an der Partei verloren habe, antwortet Mohamed Ali nur: "Beides nein."


Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht stellte bei Markus Lanz die westliche Sicht auf den Ukraine-Krieg infrage. Russland reagiere nur auf die Ausdehnung der Nato nach Osten.

31.10.2025 | 1:04 min


Was wird aus der Partei?

Doch im BSW geht die Sorge um vor dem endgültigen Rutsch in die Bedeutungslosigkeit. Die Thüringer Landesvorsitzende Katja Wolf, die lange als Gegenspielerin der BSW-Gründerin galt, würde einen kompletten Rückzug von Wagenknecht "in hohem Maße bedauern", wie sie gegenüber ZDFheute sagt. Niemand habe sich so für den Aufbau der Partei eingesetzt wie sie.


Die ist das Gesicht des BSW. Zudem würde die Partei gerade bundespolitisch deutlich an Aufmerksamkeit und damit auch Wirksamkeit verlieren

Katja Wolf, Landesvorsitzende BSW Thüringen


Die Aussage Wolfs ist insofern bemerkenswert, als der Parteivorstand gerade ihr erneut eine Mitschuld am Zustand des BSW gibt. Dass das BSW in Thüringen mitregiere, habe "Wähler enttäuscht und unseren Aufschwung gebremst", heißt es im Entwurf des Leitantrages für den kommenden Parteitag.

BSW ohne W wie Wagenknecht?

Parallel wird seit längerem ein neuer Name für das Bündnis Sahra Wagenknecht gesucht. Über 3.000 Vorschläge seien von Mitgliedern eingegangen, am Wochenende nahm der Vorstand etwa sieben Vorschläge in die engere Wahl, einigen konnte man sich noch nicht. Auf dem Bundesparteitag Anfang Dezember in Magdeburg sollen die Mitglieder über den neuen Namen abstimmen. Parteiinsider rechnen damit, dass es bei B wie Bündnis bleibt, gefolgt von S wie Soziale Gerechtigkeit und W wie Wirtschaftliche Vernunft.


Drohung mit Karlsruhe

Die Partei kämpft unterdessen weiter darum, die Bundestagswahl flächendeckend neu auszählen zu lassen, weil sie überzeugt ist, dass sich die ihr damals fehlenden 9000 Stimmen noch finden lassen. Sollte der Wahlprüfungsausschuss dies blockieren, sei eines klar, so Generalsekretär Christian Leye: "So sicher wie das Amen in der Kirche werden wir dann nach Karlsruhe ziehen."


Keine Beteiligung an Anti-AfD-Koalitionen

Im Leitantrag wird für das Wahljahr 2026 das Ziel ausgegeben, dann "mindestens in allen ostdeutschen Landtagen vertreten" zu sein. Für eine Koalition mit der AfD stehe man nicht zur Verfügung, so Mohamed Ali, die Brandmauer-Diskussion aber habe die AfD nur stärker gemacht.„


Wir sind nicht angetreten, um in eine Allparteienkoalition einzutreten, die gemeinsam die AfD verhindern soll.        

Mohamed Ali


Das BSW plädiert stattdessen für Expertenregierungen. Über Anträge entscheide man weiter rein inhaltlich, unabhängig vom Absender. Bundesweit kommt das BSW im ZDF-Politbarometer seit Monaten nicht über 3 Prozent. 

Weg von der Ein-Themen-Partei

Ein wenig Selbstkritik findet sich auch im Leitantrag: "Wahlen werden nicht allein mit Außenpolitik gewonnen", heißt es da. Das BSW betont, mehr zu sein als die "Friedenspartei" und fordert unter anderem ein Nein zur Wehrpflicht.


Thema

Mehr zum BSW


  1. BSW-Co-Vorsitzende:Mohamed Ali: Keine Zusammenarbeit mit AfDmit Video


  2. Interview

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  3. Analyse

    "Mehrheiten verändern":Was planen AfD und BSW?von Nicole Diekmann und Andrea Maurer

    mit Video


  4. Parteichefin des BSW:Wagenknecht offen für Gespräche mit AfD


29.08.2025 | 1:39 min


In Erfurt regieren CDU, SPD und BSW in der Thüringer Brombeere als Minderheitsregierung. Für alle Vorhaben brauchen sie die Unterstützung der Linken. Die jedoch fühlte sich zuletzt schlecht informiert und eingebunden.


Politikwissenschaftler Benjamin Höhne sieht Gemeinsamkeiten zwischen AfD und BSW. Mit Blick auf Landtagswahlen könne eine Annäherung die politischen Machtverhältnisse verschieben.

04.07.2025 | 9:08 min


Info: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/bsw-sahra-wagenknecht-rueckzug-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


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04.11.2025

gewerkschaftsforum.de / neue artikel

aus e-mail von Laurenz Nurk, 4. November 2025, 10:56 Uhr


Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben



Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf neue Artikel auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:


Zur politischen Ökonomie der Zuwanderung



Zwischen den Jahren 2000 und 2022 sind 8,1 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft netto (Zuzüge abzüglich Abzüge) nach Deutschland zugewandert. Im gleichen Zeitraum haben netto 0,6 Millionen deutsche Staatsbürger das Land verlassen. Die Bevölkerungszahl ist in derselben Zeit allerdings nur um eine Million gestiegen, also von 82 auf 83 Millionen. Das zeigt, dass zugewanderte Menschen die dauerhaft geringen Geburtenzahlen ausgleichen.


Im Jahr 2022 machten zugewanderte Menschen rund 18 Prozent der Bevölkerung in Deutschland aus, weitere sechs Prozent waren direkte Nachkommen von ihnen. 40 Prozent der nach Deutschland Eingewanderten sind seit 2013 hinzugekommen. Sie waren mit einem Durchschnittsalter von knapp 30 Jahren deutlich jünger als die deutschen Staatsbürger ohne Einwanderungsgeschichte, dort liegt das Durchschnittsalter bei 47 Jahren.

In der öffentlich wahrnehmbaren Debatte um die Zuwanderung werden das Asylrecht, die Abwehr unwillkommener Menschen bzw. sogenannter Wirtschaftsflüchtlinge und die Behebung des Fachkräftemangels durch die Abwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland miteinander verbunden. So verschieden diese Fragen auch erscheinen, haben sie doch dieselben Ursachen und Hintergründe. weiterlesen →-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Millionen sind stärker als Millionäre – Für eine antimilitaristische und nachhaltige Orientierung der IG-Metall-Industriepolitik



Von Andreas Buderus


Die Industriekonferenz der IG Metall (IGM) Mitte September markierte einen wichtigen Moment der gewerkschaftlichen Selbstverständigung. Vor über 250 Betriebsräten, Gewerkschaftern, Politikern und Wissenschaftlern haben die beiden Spitzenfunktionäre der Gewerkschaft, Christiane Benner und Jürgen Kerner, die Bedeutung industrieller Arbeit für Wohlstand, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt betont. Benner erinnerte daran, dass »Millionen stärker sind als Millionäre«, und forderte eine Industriepolitik mit Gestaltungsanspruch, finanziert durch höhere Steuern für Vermögende. Kerner wiederum hob hervor, dass die Zukunft von Industriearbeit eine Frage des politischen Willens sei: Standort- und Beschäftigungssicherung, Tarifbindung und Investitionen in erneuerbare Energieträger gehörten zu den Stellschrauben für »gute Arbeit«. weiterlesen →

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Vor 50 Jahren wurde die Ein-Millionen-Grenze von offiziell arbeitslos gemeldeten Menschen überschritten und die Versuche der Selbstorganisation schnell eingehegt



Im Februar 1975 schockierte eine Meldung in den Nachrichten die Menschen in der Bundesrepublik: Erstmals wurde die Ein-Millionen-Grenze von offiziell arbeitslos gemeldeten Menschen überschritten. Genauer betrachtet waren damals 1.184 000 Personen als arbeitslos erfasst.


Nach dem ersten Schreck wurde dies allgemein als einmaliger Ausrutscher infolge der großen Wirtschaftskrise, die fälschlich „Ölkrise“ genannt wurde, betrachtet. Als dann 1982 die Zwei-Millionen-Hürde fiel, wurde jedem klar, dass es sich um eine strukturelle Entwicklung handelte, die nicht von heute auf morgen gestoppt werden kann.

In vielen Städten versammelten sich arbeitsmarkt- und sozialpolitisch engagierte Menschen zu Demonstrationen. In den Ruhrgebietsstädten wurde das Thema Arbeitslosigkeit sehr breit diskutiert, da viele Arbeitsplätze im „Blaumannbereich“ vernichtet wurden. Viele der betroffenen Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren hatten, wollten nicht resignieren, sie organisierten sich selbst und es entstanden überall Arbeitslosengruppen und –initiativen. Vor allem junge Menschen ohne Arbeit taten sich zusammen, um eigene Initiativen zu gründen. weiterlesen →---------------------------------------------------------------------------------------------------

Soziale Verteidigung als Alternative zu militärischen Optionen



Von Victoria Kropp


Im Zusammenhang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine werden hierzulande Waffenlieferungen und Ausbildung an der Waffe oft als einzig gangbare Option zur Unterstützung der Ukraine gesehen. Dabei wird übersehen, dass diese Waffenlieferungen letztlich dazu beitragen, den Krieg zu verlängern und die Zahl der Verletzten und Toten zu erhöhen. Eine andere, oft vergessene Alternative ist die Soziale Verteidigung, bei der sich eine Gesellschaft gegen gewaltsame Angriffe verteidigt, ohne selbst Gewalt anzuwenden.

Soziale Verteidigung – Was ist das? weiterlesen →----------------------------------------------------------------------------------------------------

Rüstungskonversion – ein aussterbender Begriff?



Krise setzt Beschäftigte unter Druck – eine Handlungshilfe soll Betriebsräten Mut machen


Von Marcus Schwarzbach


Die Bundesregierung treibt die Militarisierung der Gesellschaft voran. Dies ist auch bei Unternehmensplanungen und Firmenübernahmen oder Beteiligungen spürbar. Beispiele für zivile Betriebe, die von Rüstungskonzernen übernommen werden, gibt aktuell einige: Der Wismarer Standort der MV Werftengruppe wird in ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) eigegliedert. Das Görlitzer Werk des Bahnwaggonbauer Alstrom wird von Panzerbauer KNDS übernommen, Rheinmetall hat Interesse an VW-Werken, die von der Schließung bedroht sind.


Von ziviler Herstellung zu militärsicher, lautet die politische Vorgabe. In den 1980er Jahren war dagegen Rüstungskonversion ein wichtiges Thema. Damals haben friedenspolitisch engagierte IG-Metall-Arbeitskreise für Rüstungskonversion geworben und Konzepte entwickelt, wie Waffenfabriken auf zivile Produkte umgestellt werden. Im Herbst 1981 gründete sich der erste Arbeitskreis Alternative Produktion bei der Blohm und Voss AG in Hamburg, andere folgten.

Es gibt viele Gründe für Konversion.  weiterlesen →--------------------------------------------------------------------------------------------------

Russlands Kriegswirtschaft



Krieg kostet. Der Staat, der ihn führt, bezahlt ihn mit Geld, das er nicht übrig hat. Also mit Schulden, für die er bürgt und Zinsen zahlt – mit noch mehr Schulden.


Früher hieß das Kriegskredite. Die Abrechnung erfolgte mit dem Frieden. Der hat auch dem Sieger zwar keinen Gewinn gebracht – um Beute in dem Sinn führt der bürgerliche Staat seine Kriege nicht. Gebracht hat ihm sein Sieg allenfalls Entschädigungsleistungen des Verlierers. Für den war seine Niederlage auf jeden Fall der Ruin.


So geht es im modernen Kapitalismus nicht mehr zu. Da erfolgt die Abrechnung nicht erst am Ende, sondern von Beginn an permanent: Die Schulden für den Krieg werden als unproduktive Unkosten in die Schöpfung und Zirkulation des nationalen Kreditgelds eingepreist. Der Effekt heißt Inflation: Verteuerung des Lebens für alle, die die steigenden Preise nicht machen, sondern zahlen. Gespart wird außerdem an dem, was Löhne und Staatshaushalt für deren Überleben leisten. Mit ihrer permanenten Verarmung bezahlt der Staat, was sein Krieg ihn kostet. Ob „die Wirtschaft“, die die Löhne zahlt und die Preise macht, trotz Entwertung des verdienten Geldes noch wächst oder ob sie schrumpft, ist außerdem sehr die Frage. Das entscheiden das Wirtschaftswachstum und die Konkurrenz zwischen den Nationen ums bessere Geld. Die hört nämlich auch im modernen Krieg nicht auf, wird nur – teilweise – vertagt und geht im Frieden erst recht wieder los. Darüber können auch militärische Sieger ökonomisch kaputtgehen.

Russlands Kriegswirtschaft ist ein extravagantes Lehrstück über diese politökonomische Errungenschaft. weiterlesen →---------------------------------------------------------------------------------------------

IMI-Standpunkt: Militaristische Zeitenwende



Die deutsche (Außen-) Politik wird seit 1990 immer militärischer geprägt – bis zum Ziel der Kriegstüchtigkeit


Von Tobias Pflüger 

Leider sah der 2+4-Vertrag von 1990 vor, dass auch die neue große Bundesrepublik (mit dem Gebiet der DDR) Mitglied der Nato wird. Außerdem wurde geregelt, dass alle sowjetischen Truppen bis Ende 1994 aus Ostdeutschland abzuziehen sind. Dort sollten auch keine ausländischen Nato-Truppen stationiert werden. Die Bundeswehr sollte eine Maximalgröße von 370 000 Soldaten haben, und die Bundesrepublik verzichtete auf eigene atomare, biologische und chemische Waffen.  weiterlesen



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Herzliche Grüßevon den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.de


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unser weiterer Kommentar: (aus: Rüstungskonversion – ein aussterbender Begriff?)

Zitat: Krieg kostet. Der Staat, der ihn führt, bezahlt ihn mit Geld, das er nicht übrig hat. Also mit Schulden, für die er bürgt und Zinsen zahlt – mit noch mehr Schulden. Zitatende


Der Staat, der den Krieg scheinbar als juristische Person führen möchte, bezahlt ihn aber mit Geld, das er nicht übrig hat. Also über die Schulden seiner Bürger (Bürgerinnen und Bürger) die dafür bürgen  und leiden, was nicht in ihrem Interesse sein kann

04.11.2025

Mi. 5.11.25 um 16Uhr in Nienburg: Vernissage Ausstellung "Errungenschaften d. Frauenrevolution" Rojava/ Nordost-Syrien

aus e-mail von Helga Döring, 4. November 2025, 9:20 Uhr


---------- Ursprüngliche Nachricht ----------

Von: friedensbuero@frieden-hannover.de


-------- Originalnachricht --------


Betreff: Mi. 5.11.25 Nienburg: Vernissage Ausstellung "Errungenschaften d.Frauenrevolution" Rojava/ Nordost-Syrien

Datum: 04.11.2025 05:44

Von: Heinz-Dieter Braun <charly_schule@yahoo.de>

An:


 


Einladung zur Vernissage:

Ausstellung „Jin Jiyan Azadî – die Errungenschaften der Frauenrevolution" in Rojava

Vernissage am Mi. 5.11.25 um 16.00 Uhr  Nienburg, Kulturwerk, Mindener Landstr.

 

  Liebe Leute,

 

am Mittwoch 5.11.25 ist Eröffnung einer Fotoausstellung ( im Rahmen der

Antikriegstage 2025) zur Frauenrevolution in Rojava.

Die Ausstellung war bereits in Celle und ist sehr sehenswert.

 

AUSSTELLUNG „JIN JIYAN AZADÎ – DIE ERRUNGENSCHAFTEN DER

FRAUENREVOLUTION"

 

  MITTWOCH, 5.11. um 16:00  bis SONNTAG, 30.11.25

 

  KOSTENFREI

 

  Antikriegstag(e) 2025 in Nienburg/Weser [1]

 

VERNISSAGE AM 05.11.25 UM 16.00 UHR

 

Die Ausstellung wurde zusammen von Kongra Star (Nord- und Ostsyrien),

dem Europakomitee der Stiftung der Freien Frauen Syriens (WJAS) und

Women Defend Rojava erarbeitet. Sie wirft mit ihren aussagekräftigen

Bildern und Texten einen Blick in die verschiedenen Lebensbereiche, in

denen die Frauen der Region ihre selbst verwalteten Strukturen aufgebaut

haben - für ein freies Leben, eine freie Gesellschaft und ein

friedliches Zusammenleben.

 

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten und nach Voranmeldung

bis zum 30.11. im Nienburger Kulturwerk besucht werden.

 

In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Nienburg

 

ÖFFNUNGSZEITEN & KONTAKT

 

Sie erreichen uns im Büro zu den folgenden Öffnungszeiten:

 

Dienstag - Donnerstag: 9 - 13 Uhr

Donnerstag: 15 - 18 Uhr

 

Das Bistro öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

 

NIENBURGER KULTURWERK

 

Mindener Landstraße 20

31582 Nienburg/Weser

 

Tel.: 05021-922580 [2]

info@nienburger-kulturwerk.de mailto:info@nienburger-kulturwerk.de

 

Links:

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[1]

https://www.nienburger-kulturwerk.de/index.php/events/antikriegstag-e-2025-in-nienburg-weser

 

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

04.11.2025

Krisensitzung zum Klima, Geheimtreffen zur Ukraine – und Selmayrs Comeback?

lostineu.eu, 4. November 2025

Die Watchlist EUropa vom 04. November 2025 – Heute mit News und Updates zum Streit um die europäische Klimapolitik, den Plänen der “Koalition der Willigen” und einem unerwünschten Wiedergänger

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In der Klimapolitik will die EU eine globale Vorreiterrolle spielen. Als erste Region der Welt werde EUropa 2050 klimaneutral wirtschaften, verkündete Kommissionschefin von der Leyen 2019, als sie ihren “Green Deal” vorlegte. Der CO2-Ausstoß werde auf Null reduziert.

Sechs Jahre später ist der Optimismus verflogen. Weil sich die 27 EU-Länder nicht einmal auf ein gemeinsames Klimaziel für 2040 einigen konnten, ist EUropa international in Verzug geraten. Bei der Weltklimakonferenz, die nächste Woche in Belém (Brasilien) beginnt, droht eine Blamage.

Nun sollen die EU-Umweltminister den Karren aus dem Dreck holen. Bei einer kurzfristig anberaumten Krisensitzung in Brüssel wollen sie versuchen, doch noch ein Zwischenziel für 2035 zu formulieren, wie es die Uno fordert. Eigentlich sollte das sogenannte NDC (Nationally Determined Contributions) schon im Februar stehen.

Gesichtswahrende Lösung?

Im Gespräch für das europäische NDC ist eine Spanne von 66,25 bis 72,5 – um so viel Prozent soll der Ausstoß von Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 gesenkt werden. Die 66,25 Prozent hatte die EU-Kommission als Mindestziel ausgegeben. Einigen Staaten ist aber selbst das noch zu viel.

Ob die Umweltminister nun noch in letzter Minute eine gesichtswahrende Lösung finden, ist fraglich. Frankreich und Polen würden am liebsten ganz auf verbindliche Klimaziele verzichten, auch die neue Regierung in Tschechien geht auf Distanz zu der Brüsseler Planwirtschaft.

Deutschland gibt sich zwar optimistisch: Er rechne mit einer Einigung auf ein “ambitioniertes” Klimaziel, sagte Bundesumweltminister Schneider (SPD) in Berlin vor der Abreise nach Brüssel. Doch selbst das größte EU-Land schafft die Vorgaben nur mit etlichen Tricks.

Ferne Ziele, fehlende Mittel

Wie schwierig es wird, die Vorgaben der EU zu erfüllen, zeigt sich in Belgien: Dort kamen die Behörden zu dem Schluß, daß die bisherigen Klima-Anstrengungen nicht ausreichen. Um bis 2050 klimaneutral zu werden, müsste Belgien seine Maßnahmen zur CO2-Reduktion verdoppeln.

Doch das ist nicht in Sicht – und wohl auch nicht mehr realistisch. Denn nicht nur die Ziele sind außer Sicht, auch die Mittel fehlen. Bei der klimaschonenden “Green Tech” ist EUropa ins Hintertreffen geraten, China und die USA haben die europäische Industrie abgehängt.

Mein Fazit: Die Klimaziele stehen nur noch auf dem Papier. Selbst wenn den Umweltministern eine Einigung gelingen sollte – die Umsetzung hinkt hinterher. Der politische Wille ist auch nicht mehr da – statt auf den “grünen” setzt von der Leyen heute auf den “olivgrünen Deal”: die Aufrüstung…

Siehe auch Klimapolitik: EU verliert Führungsrolle an China Mehr zur Klimapolitik hier

News & Updates

Geheimtreffen zur Ukraine? Während der Krieg in der Ukraine eskaliert und zwei strategisch wichtige Städte offenbar kurz vor dem Fall stehen, plant die europäische “Koalition der Willigen” ein Geheimtreffen in Madrid. Wie die spanische Tageszeitung “El Mundo” berichtet, seien die Delegierten aus 35 Ländern angewiesen, ihre Mobiltelefone abzugeben und keine Beiträge über das Treffen in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Die Teilnehmer würden voraussichtlich über Möglichkeiten zur Aufstockung der militärischen und finanziellen Hilfe für Kiew sowie über mögliche Sicherheitsgarantien diskutieren. Außerdem sollen sie über zusätzlichen Druck auf Russland beraten. – Russland hat erst letzte Woche neue Sicherheitsgarantien für EUropa ins Gespräch gebracht. Ob die “Willigen” auch darüber sprechen werden? Schön wär’s…

Babis bildet EU-kritische Regierung. Einen Monat nach seinem Sieg bei der Parlamentswahl in Tschechien hat der rechtspopulistische Milliardär A. Babis eine EU-skeptische Regierungskoalition geschmiedet. Seine Ano-Partei präsentierte zusammen mit der rechtsextremen Partei SPD und der Autofahrerpartei ein Regierungsprogramm, das “ein anderes Europa – eine selbstbewusste Union souveräner Nationalstaaten” fordert. – Das Programm erinnert in mancher Hinsicht an die Politik von V. Orban in Ungarn. Babis will die Hilfe für die Ukraine streichen und den “Green Deal” rückabwickeln (siehe Beitrag oben).

Berlin will Industriestrom subventionieren. Energieintensive Unternehmen in Deutschland sollen ab 2026 durch einen staatlich subventionierten Industriestrompreis entlastet werden. Bundeswirtschaftsministerin Reiche (CDU) sagte in Berlin: „Ich gehe davon aus, dass wir den Industriestrompreis zum 1. 1. 2026 einführen werden.“Allerdings steht das “Go” aus Brüssel noch aus. Die EU-Kommission muss zustimmen, weil es sich um eine staatliche Beihilfe handelt. Zum Glück ist von der Leyen auch Mitglied der CDU…

Das Letzte

Selmayrs mögliches Comeback sorgt für böses Blut. Neulich fragte ein Leser dieses Blogs, was an dem Gerücht sei, daß sich EU-Chefin von der Leyen und ihre Außenbeauftragte Kallas zerstritten hätten. Wir haben nachgefragt – und sind auf einen unerwarteten Grund gestoßen: Kallas plant offenbar, den früheren Generalsekretär der EU-Kommission, M. Selmayr, zurück nach Brüssel zu holen. Von der Leyen will dies mit aller Macht verhindern. Schließlich war sie es, die Selmayr gleich nach ihrem Wechsel nach Brüssel aus dem Berlaymont (dem Kommissionsgebäude) verstoßen und nach Wien versetzt hatte. Der Mann, einst rechte Hand von Ex-Kommissionschef Juncker, wußte zu viel und hätte sich der Newcomerin aus Berlin widersetzen können. – Wenn überhaupt, dann soll Selmayr nur auf einen peripheren Posten zurückkehren – als Sonderbeauftragter für religiöse Freiheit…


ebo

EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 ????

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5 Comments

  1. Helmut Hoeft
    4. November 2025 @ 10:45

    “Die Klimaziele stehen nur noch auf dem Papier.” … und hängen auf’m Klo aus – wie alles andere was wichtig ist, wenn die Sonne scheint. Wenn’s regnet, findet die finale Verwendung statt: Klopapier!

    Worauf @european hinweist https://lostineu.eu/forum-zur-eu-politik/topic/bill-gates-rudert-bezgl-klimawandelpolitik-zurueck/ “Bill Gates sagt [im Guardian], dass die Klimakrise nicht zum „Untergang der Menschheit“ führen wird, und ruft dazu auf, den Fokus auf die „Verbesserung der Lebensbedingungen“ zu legen” [soso!]
    Die Erklärung des Milliardärs kommt einen Tag, nachdem die UNO bekannt gegeben hat, dass die Menschheit das 1,5-Grad-Klimaziel verfehlt hat, und vor verheerenden Folgen gewarnt hat.”
    So der Guardian.

    Würde Wolfgang Schäuble noch leben: “Isch over” mit Klima. (bitte hier noch eine Gletscher- und Korallen-Gedenkminute einlegen)

    „Verbesserung der Lebensbedingungen“ kann doch nur heißen heute: Mehr Energietransformation = mehr Entropie. Und was ist morgen? Vllt. bessere “Verhandlungen” (aka “Deals”, aka “Geschäftle”) mit dem Klima, mit der Erde? “Drill_baby_drill” isch over, Wachstum, Waxxthum, Wachturm isch over!

    Achtung, lieber Bill, bitte 100mal aufschreiben: Die Erde, das Klima verhandeln nicht – SIE REAGIEREN ADÄQUAT ZUM HANDELN DES MENSCHEN! Also benimm dich wie ein anständiger Gast und beachte die Hausregeln, die Naturgesetze! (du elender Honk du!) m(

    Und so sieht man das wo anders (siehe Links im Beitrag), Zitat: “Es gibt keine grüne, nachhaltige Energie, es gibt keine frei schöpfbare Elektrizität, alle Elektrizität, alle Energie war vorher gebundene Energie. Alle Arbeitsenergie war vorher gebundene Energie! Energie steht nach ihrer Transformation nicht zu 100% für Arbeit zur Verfügung, den Verlust („Verlustleistung“) nennt man Entropie!” https://www.hhoeft.de/mythos/index.php/2025/11/03/die-sache-mit-dem-schaffenden-menschen-teil-9-was-laeuft-da-falsch/

Antworten

  • Thomas Damrau
    4. November 2025 @ 09:54

    Im Augenblick denken in der EU-Kommission und in den Mitgliedsstaaten alle nur noch extrem kurzfristig:
    — Welcher neue Hirnfurz von Trump wird uns nächste Woche quälen?
    — Wie bekommen irgendwie Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr hin?
    — Woher kommen die 200 Milliarden, die Selenskyj braucht, um nächstes Jahr weiter Krieg führen zu können?
    — Wie vermeiden wir nächstes Jahr den kollektiven Offenbarungseid?
    — Wo kriegen wir nächstes Jahr seltene Erden, Solarpaneele und Ähnliches her?

    In solch einer Stimmungslage liegt das Jahr 2040 gefühlt im nächsten Jahrhundert. Und da wir ja bekanntlich technologieoffen sind, warten wir halt auf das Wunder, das unseren CO₂‑Ausstoss verschwinden lässt. Die Bundesregierung hat ja bereits verkündet, dass der erste kommerzielle Fusionsreaktor in Deutschland stehen werde (https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/kernfusion-reaktor-100.html). Das wäre ja dann schon mal ein erstes Wunder.

    Apropos Wunder: Der FREITAG hat am 23. Oktober einen Bericht veröffentlicht, der heftige Probleme bei der Umsetzung der deutschen Wasserstoffstrategie beschreibt (https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/geplatzte-gruene-traeume-warum-sich-wasserstoff-nicht-lohnt). Wenn schon Wasserstoff nicht in die Puschen kommt, wird es mit eFuels erst recht nichts werden. Dann fahren wir halt nach 2035 mit Diesel aus Mineralöl weiter. Was soll der Geiz! Hauptsache, die deutsche Autoindustrie kann weiter pummelige Autos bauen.

    PolitikerInnen haben ja bekanntlich die Verdrängungsleistung eines Kreuzfahrtschiffs bzw. die Mentalität von Kleinkindern: Wenn ich die Augen zumache und das Krokodil nicht mehr sehe, wird das Krokodil mich auch nicht auffressen können. Ätsch!

    Antworten

  • european
    4. November 2025 @ 09:43

    Nach wie vor bin ich fest davon ueberzeugt, dass die Klimapolitik lediglich dazu dienen sollte, das Leben der Buerger mittels zusaetzlicher Steuern zu verteuern und sie ihn ihrer Bewegungsfreiheit einzuschraenken. Die Feudalherrschaft nimmt sich selbst ja von den Massnahmen aus.

    Waere uns der Umweltschutz wichtig, haetten wir schon laengst eine andere Infrastruktur, einen bezahlbaren dichten oeffentlichen Nahverkehr, eine gute Bahnanbindung (die Chinesen machen es vor), ein funktionstuechtiges lokales Recyclingsystem (Motto: Es gibt keinen Muell) und eine Produktbilanz nach der z.B. nicht recyclebare Wegwerfmode gar nicht erst auf den Markt kaeme.

    Man haette auch diesen toedlichen und umweltschaedlichen Krieg verhindert und Diplomatie angewandt. Man haette die Verwendung von Uranmunition auf das schaerfste verurteilt und auf eine Souveraenitaet der EU gesetzt, die den Namen verdient. Man haette umweltfreundliches Gas aus der Pipeline verwendet statt doppelt so teures, klima- umwelt- und gesundheitsschaedliches Frackinggas auf Jahrzehnte zu kaufen.

    Kurzum. Diese Klimapolitik kann man getrost einmotten. Sie war nie ernst gemeint, sondern sollte als eines von mehreren Kontrollfunktionen neben programmierbarem Geld, DSA, Abschaffung des Bargeldes, den 15 min Smart Cities und anderen Massnahmen eingefuehrt werden. Schoen, wenn man in 15 min alles erreichen kann. Noch schoener fuer die herrschende Klasse, wenn man aus seinem Bezirk nicht mehr herausdarf ohne entsprechend teure CO2 Zertifikate kaufen zu muessen.

    Jetzt ist Bill Gates aus der Klimakatastrophe ausgestiegen. Alles nicht so schlimm. Man solle sich nicht auf kurzfristige Ziele versteifen und, nein, die Menschheit werde nicht aussterben. Sieh an. Hintergrund ist wohl, dass er eine KI-Blase befuerchtet und er hat viele Milliarden darin investiert, die er nun gefaehrdet sieht. Ausserdem braucht KI unendlich viel Energie, billige Energie, die wir Europaeer nun nicht mehr haben.

    Aus Daenemark wird berichtet, dass Kuehe dieses Mittel nicht vertragen, das sie am pupsen hindern soll. Sie brechen zusammen, geben deutlich weniger Milch und einige sind schon elend gestorben oder mussten eingeschlaefert werden. So liest man aktuell, aber die daenische Regierung haelt daran fest, dass dieses Mittel ungefaehrlich sei. Nun denn. Vorsicht beim Konsum dieser Milch.

    Antworten

    • Helmut Hoeft
      4. November 2025 @ 11:00

      @european
      Trotz aller Argumente (die “” erspare ich mir, ich will ja nicht hetzen ???? ): Die Hausordnung des Planeten und seines Klimas sind die Naturgesetze. Der Erde, dem Klima ist es egal was für wen etwas teurer oder billiger wird, wofür Steuern und Abgaben von wem gezahlt werden. Jeder “Nebenkriegsschauplatz” (sry) vergeudet Zeit und Mittel, die “Kinderstube” Korallenriff hat es ja in den nächsten 20 Jahren hinter sich – wie man nicht erst seit gestern weiß, man weiß das sein spätestens den Nuller Jahren (eigentlich schon seit ’72).

      Wenn dann noch in der zweiten “Kinderstube” Wattenmeer Drill_baby_drill gespielt wird (für “grünen Wasserstoff” oder für Watt?), ja dann, ja dann, dann machen wir doch den nächsten Sushiladen auf, gelle!

      Antworten

  • Guido B.
    4. November 2025 @ 07:59

    Wenn den europäischen Irrenhaus-Direktionen der Beitritt der maroden Ukraine in die EUNATO wichtiger ist als die Vermeidung des gigantischen CO2-Ausstoss eines langjährigen Stellungskrieges, dürfen alle Rechtspopulisten und Grünpopulisten ohne schlechtes Gewissen auf Gretas Klimapolitik pfeifen. Weniger Aufrüstung und Banderismus wäre klimapolitisch effektiver als Umrüsten auf Wärmepumpen und E-Autos.

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    Info: https://lostineu.eu/krisensitzung-zum-klima-geheimtreffen-zur-ukraine-und-selmayrs-comeback/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Update Belgien: Armee will Drohnen künftig abschießen


    lostineu.eu, vom, 3. November 2025

    In Belgien sollen Drohnen künftig abgeschossen werden, wenn sie über wichtigen Militärbasen fliegen. Diese Order hat die belgische Armee ausgegeben. Der Abschuss dürfe allerdings nur erfolgen, wenn er keine Gefahr darstelle und keine Kollateralschäden zu erwarten sind. In der Praxis dürfte sich daher zunächst nicht viel ändern, zumal die belgische Armee nicht über die nötige Ausrüstung verfügt. Daher soll auch die Drohnenabwehr ausgebaut werden… – Die Entscheidung fiel nach mehreren Drohnenflügen über belgische Militärbasen. Betroffen war auch ein Stützpunkt, der von der US-Air Force und der Nato genutzt wird. “Wir laufen der Bedrohung hinterher”, erklärte Verteidigungsminister Francken. Welcher Art diese Bedrohung ist, konnte er nicht sagen…

    Siehe auch Drohnen über US-Stützpunkt – Belgien reagiert hilflos

    6 Comments

    1. Niko
      4. November 2025 @ 09:59

      glaube nicht so recht dass ernsthaft abgeschossen wird. Da würde sich ja das ganze Märchen von den bösen Russen in Rauch auflösen.

    Antworten

  • KK
    4. November 2025 @ 02:32

    Ghost-Busters!

    Antworten

  • Guido B.
    3. November 2025 @ 18:33

    Wie man sieht, nehmen die imperialistischen Pläne Putins rasch Gestalt an. Noch zwei, drei Drohnen mehr, und Belgien fällt in die Hände Putins, des Eroberers. Dann setzt der Dominoeffekt ein. Hat Putin erst einmal das NATO-Hauptquartier unter Kontrolle, reichen ein paar Dutzend weitere Shock-and-Awe-Drohnen, um ganz EUropa zu russifizieren. Dann wird Markus Lanz von Putins Schergen gefangengenommen und ins Saarland verschleppt, wo er zur Strafe für seine Hetze gegen Russland als Wagenknechts Gartenknecht bis ans Ende seiner Tage Lafontaines Rasen mit einer kleinen Nagelschere mähen muss.

    Antworten

    • umbhaki
      3. November 2025 @ 21:49

      Klingt plausibel.

      Gibt es eigentlich für Frau Dr. von der Leyen einen angemessenen Bunker in Brüssel? Oder ist die arme Frau hilflos dem russischen Gottseibeiuns ausgeliefert?

      Antworten

      • KK
        4. November 2025 @ 02:31

        Sie hat sich doch in ihrer Chefetage eingebunkert, wie unlängst zu lesen war…

    • Karl
      4. November 2025 @ 08:22

      Lanz’ Feinschnitt wird in die Daten des Deutschen Wetterdienstes integriert und in Echtzeit auf allen Wetter-Apps übertragen. In den Arbeitspausen darf Lanz den Feinschnitt trocknen und rauchen: Papirossa!

      Antworten

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    Neueste Beiträge

    Soll die EU die Ukraine weiter fi …von KK26. Oktober 2025, 13:29

    endlich Kriegssüchtig!von KK23. Oktober 2025, 17:39

    Weitere Kommentare hier (Forum)

    Info: https://lostineu.eu/update-belgien-armee-will-drohnen-kuenftig-abschiessen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Drohnen über US-Stützpunkt – Belgien reagiert hilflos


    lostineu.eu, vom 3. November 2025

    EU und Nato haben angekündigt, ihre Drohnenabwehr zu verstärken und “feindliche” Flugobjekte abzuschießen. Doch den Worten sind keine Taten gefolgt, wie mehrere neue Vorfälle in Belgien zeigen.

    Über einem Militärstützpunkt in Belgien, der als Nato-Basis dient und auch von der US-Air Force genutzt wird, sind an drei aufeinanderfolgenden Tagen verdächtige Drohnen gesichtet worden.

    Doch obwohl sie angeblich mit einem “klaren Auftrag” unterwegs waren und von “fähigen” Akteuren gesteuert wurden – so Verteidigungsminister Francken – wurden die Flugobjekte nicht abgeschossen.

    Beim letzten Vorfall am Sonntag stieg lediglich ein Polizeihubschrauber auf, der die Verfolgung aufnahm. Doch die Drohnen seien schließlich in Richtung Niederlande verschwunden, hieß es.

    Viele ungeklärte Fragen

    Das wirft Fragen auf. Warum werden die Drohnen nicht – wie mehrfach angekündigt – abgeschossen? Wieso werden sie nicht weiterverfolgt, wenn sie in die Niederlande fliegen?

    Und wie steht es eigentlich um den Schutz von strategisch wichtiger Nato-Infrastruktur? Betroffen war die Basis in Kleine-Brogel, auf der US-Atomwaffen lagern. Bald sollen dort auch F-35-Jets stationiert werden.

    “Wir laufen der Bedrohung hinterher”, räumte Francken ein. Bisher ist nicht einmal klar, um welche Art der Bedrohung es geht. Francken spricht von Spionage – doch das geht viel besser mit Satelliten.

    Die EU und die Nato zeigen mit dem Finger nach Russland – doch solange keine Drohne abgeschossen wurde, bleibt dies eine unbelegte Behauptung. Genauso gut könnten die USA oder die Niederlande involviert sein…

    Siehe auch Ukraine: Undurchsichtige Geschäfte mit dem “Drohnenwall”

    P.S. In Belgien sollen unbekannte Drohnen künftig abgeschossen werden, wenn sie über wichtigen Militärbasen fliegen. Diese Order hat die belgische Armee ausgegeben. Der Abschuss dürfe allerdings nur erfolgen, wenn er keine Gefahr darstelle und keine Kollateralschäden zu erwarten sind. In der Praxis dürfte sich daher zunächst nicht viel ändern, zumal die belgische Armee nicht über die nötige Ausrüstung verfügt. Daher soll nun auch die Drohnenabwehr ausgebaut werden…

    10 Comments

    1. Niko
      4. November 2025 @ 10:14

      für wie blöd halten uns so einige Politiker und die sogenannten Qualitätsmedien? Oder glauben diese Leute den Mist selber? Dann wäre es aber sehr schlecht um unser Land bestellt und wir sollten uns dringend um ein wenig intelligentere Meinungsmacher umsehen.

    Antworten

  • Arthur Dent
    3. November 2025 @ 23:50

    Es gab in den 80ern angeblich schon mal sowjetische U-Boote vor Schweden, Biden hat chinesische Spionage-Ballons abschießen lassen, 2024 tauchten Drohnen in den USA auf und verschwanden wieder…

    Antworten

  • Pjotr
    3. November 2025 @ 17:24

    Sind das moderne Variationen der Erzählung vom “Sender Gleiwitz” oder anderer Lügengeschichten nach denen “zurück geschossen” werden musste?

    Antworten

  • Michael
    3. November 2025 @ 15:30

    Die ideologischen Wahrheiten des sog. Westens verlangen aus Prinzip dass Russland schuldig ist! Immer! Und wenn nicht direkt, dann ist es eine „false flag operation “! Allerdings, in Bezug auf hybride Kriegsführung, Drohnen über diversen westlichen Flughäfen und anderen Lokalitäten, stünde der sog. Westen mehr zu gewinnen wenn diese Inkursionen inszeniert und Russland untergeschoben würden,anstatt von Russland durchgeführt worden zu sein! Eine westliche „false flag operation“! Eine Frage strategischer und taktischer Kalkulation: politisch werden Bevölkerungen weiter auf Kriegsstimmung getrimmt, und ökonomisch wird die Kriegswirtschaft bei Laune gehalten!

    Antworten

  • KK
    3. November 2025 @ 14:53

    „Warum werden die Drohnen nicht – wie mehrfach angekündigt – abgeschossen?“

    Mehrere Antwortvorschläge, sortiert nach Wahrscheinlichkeiten:
    1. Die Drohnen existieren gar nicht.
    2. Man will sie gar nicht abschiessen, weil dann ja heraus käme, dass sie einem selbst oder einem „Freund“ gehören.
    3. Man könnte versehentlich die Drohne eines „Freundes“ abschiessen.
    4. Man musste erst mal herumtelefonieren, ob die Drohne nicht vielleicht einem Freund gehört.
    5. Man hat wichtigeres zu tun, wie zB das Schreiben einer Routine-Pressemeldung über eine mutmassliche Drohnensichtung.
    6. Es war eh nur die Amazon-Prime-Lieferung für den Chef.

    Antworten

  • WBD
    3. November 2025 @ 13:47

    Merkwürdigkeiten, in der Tat… Die allermeisten Drohnen hierzulande werden über Funk gesteuert, im VHF-Bereich. Diese Funksignale lassen sich erfassen (wenn nicht am Boden, dann zumindestens vom Hubschrauber aus) und analysieren, im Idealfall sogar anpeilen. Dann hat man schon mal, ganz grob, den Typus der Drohne, denn die Steuer-frequenzen und -sequenzen unterschidlicher Drohnen sollten den Behörden doch bekannt sein ????
    Hat man eine Peilung – ja, worauf warten wir denn…
    Man kann sogar auf der Steuerungsfrequenz der Drohne ein starkes Störsignal senden, sodaß die Steuerung unmöglich wird, was allerdings ein Absturzrisiko mit möglichen Schäden mit sich bringt. Im Idealfall, bei bekannten Steuerungssequenzen, kann man die Drohne sogar ‘kapern’ und kontrolliert zur Landung bringen.
    Im russisch-ukrainischen Krieg werden deshalb die Drohnen von beiden Seiten nicht mehr per Funk gesteuert, sondern über kilometerlange (!!) Glasfaserkabel…
    Übrigens, der Spruch „Bündnisfall verzweifelt gesucht“ ist ein Volltreffer !!

    Antworten

    • ebo
      3. November 2025 @ 13:56

      Glaubt man Francken, so wurde ein Störsender eingesetzt – doch ohne Erfolg.
      Das ist das Merkwürdige bei all diesen “Drohnen”: Sie lassen sich nicht einfangen oder abschießen, sie geben nicht die üblichen Signale ab, lassen sich nicht peilen oder stören – und entschwinden am Ende irgendwie ins Nirwana ????

      Antworten

      • palman
        3. November 2025 @ 19:01

        @ebo et al. – tja, DA muß man “vor’m Zuch” von “UAPs” fabulieren – ersetzt nämlich just offiziell den Begriff “UFOs” (“UAP vs. UFO” googeln) !?! – und “längstens” ist man – gerade auch bei FluchHäfen etc. – durch SPEZIAL-Firmen in der Lage, o.g. “Technische FlugObjecte” zu “liquidieren” – nur so nebenbei ????

  • Erneuerung
    3. November 2025 @ 13:42

    Da nichts klar ist, muss man nach dem Nutzen von solchen Ereignissen, und vor allem, wem das nützt, fragen.
    Können die Russen irgendeinen Nutzen daraus ziehen, evtl. mit hochauflösenden Bildern? – Das wurde schon beantwortet, ein Satellitenbild in guter Qualität erkennt Situationen und Geräte genauso.
    Was bleibt:
    Entweder Hobbypiloten, die sich einen Spaß erlauben oder Bilder verkaufen wollen, oder die Kriegstüchtigkeit der Europäer soll mit solchen News erhöht werden.
    Ich denke mal, keines der Ursachen wird irgendwelche messbaren Erfolge verbuchen.

    Antworten

  • umbhaki
    3. November 2025 @ 13:17

    Tut mir leid, aber die ganze Drohnengeschichte ist nicht glaubwürdig. Angefangen davon, dass es offenkundig keinerlei eindeutige Bilder (Handyfotos/-filmchen oder ähnliches, wo doch fast jeder heutzutage mit so einem Ding herumläuft) gibt, bis dahin, dass es angeblich unmöglich erscheint, mal so ein Flugobjekt zu verfolgen oder einen Urheber festzustellen, stimmt einfach gar nichts an der ganzen Geschichte.

    Mir erscheinen nur zwei mögliche Erklärungen als wahrscheinlich.
    (1) Irgend welche privaten Hobby-Drohnenpiloten, die sich „Späße“ erlauben und zunehmend feststellen, wie schön man damit mächtige Behörden narren kann. Oder:
    (2) Die sogenannten Ereignisse gibt es überhaupt nicht. Überschrift über einem einschlägigen Artikel von Reinhard Lauterbach in der aktuellen »konkret«: „Bündnisfall verzweifelt gesucht“.

    Vor dem Einmarsch der Russen in die Ukraine hätte man europaweit die „Klimakleber“ für die angeblichen Drohnenflüge verantwortlich gemacht.

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    Info: https://lostineu.eu/drohnen-ueber-us-stuetzpunkt-belgien-reagiert-hilflos/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.11.2025

    Nachrichten von Pressenza: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ – ein Aufklärungsservice für Wahlen mit unvollendeten Gedanken

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 4. November 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 04.11.2025


    „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ – ein Aufklärungsservice für Wahlen mit unvollendeten Gedanken


    Das geltende Gesetz ruft für 2026 alle Wahlbürger Deutschlands auf, in 5 Bundesländern ihre Abgeordneten in den Landtagen zu wählen und in 3 weiteren die Kreis- und Gemeinderäte neu zu bestimmen. Spielräume für Veränderungen formuliert die Präambel und die Artikel&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/alle-staatsgewalt-geht-vom-volke-aus-ein-aufklaerungsservice-fuer-wahlen-mit-unvollendeten-gedanken/


     -----------------------


    Grünes Signal aus Berlin: BäumePlus-Gesetz einstimmig beschlossen


    Heute Mittag hat das Berliner Abgeordnetenhaus in seiner Sondersitzung einstimmig und parteiübergreifend das BäumePlus-Gesetz für Klimaanpassung in Berlin beschlossen. Berlin hat sich mit diesem Gesetz ehrgeizige Klimaanpassungsziele gesetzt: Bis 2040 wird Berlin eine Million Straßenbäume, 1.000 Miniparks und 100 neue&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/gruenes-signal-aus-berlin-baeumeplus-gesetz-einstimmig-beschlossen/


     -----------------------


    Die Arms Control Association reagiert auf Trumps waghalsige Äußerungen zu Atomtests


    Die USA führten in Nevada Hunderte von unterirdischen Atomtests durch. Jede gewaltige Explosion erzeugte einen an der Oberfläche sichtbaren Setzungsmulde. (Bild von NNSS) US-Präsident Donald Trump sagte, er habe „das Kriegsministerium angewiesen, gleichermaßen mit dem Testen unserer Atomwaffen zu beginnen.&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/die-arms-control-association-reagiert-auf-trumps-waghalsige-aeusserungen-zu-atomtests/


     -----------------------


    Wer ist Zohran Mamdani?


    Am Dienstag könnte Zohran Mamdani zum Bürgermeister von New York City gewählt werden. Der Sieg des jungen, linken Politikers für die Demokrat:innen wäre eine Sensation. Wer ist Zohran Mamdani? von Tom Schaffer (moment.at) Wer ist Zohran Mamdani? Zohran Mamdani ist&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/wer-ist-zohran-mamdani/


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    Schweiz: Recherche bringt die eigentlichen Gentech-Lobby-Pläne ans Licht


    Gentech-Schweine sollen bald auch in der Schweiz zugelassen werden. Dies zeigt eine Recherche der NZZ am Sonntag. Geht es nach der Schweine-Lobby, sollen männliche Tiere bald ohne Hoden gezüchtet werden können – ohne Rücksicht auf Risiken. Der Verein für gentechnikfreie&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/schweiz-recherche-bringt-die-eigentlichen-gentech-lobby-plaene-ans-licht/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ – ein Aufklärungsservice für Wahlen mit unvollendeten Gedanken

    Screenshot_2025_11_04_at_09_19_33_Alle_Staatsgewalt_geht_vom_Volke_aus_ein_Aufkl_rungsservice_f_r_Wahlen_mit_unvollendeten_GedankenBrandenburgische Staatskanzlei in Potsdam.


    pressenza.com, vom 03.11.25 -

    Das geltende Gesetz ruft für 2026 alle Wahlbürger Deutschlands auf, in 5 Bundesländern ihre Abgeordneten in den Landtagen zu wählen und in 3 weiteren die Kreis- und Gemeinderäte neu zu bestimmen. Spielräume für Veränderungen formuliert die Präambel und die Artikel 3, 4, 14, 15 sowie 20 und 21. des Grundgesetzes. Die griechischen Schöpfer der Demokratie glaubten fest daran, dass Wahlen ein guter Weg zu Veränderungen sind.

    Die Bevölkerung der Welt, so auch in Deutschland, lebt voller Unruhe. Die UNO-Weltorganisation musste sich ganzjährig mit den Differenzen und Kämpfen der beiden Weltsysteme des Kapitalismus und Sozialismus beschäftigen. Die Lebenslage, auch in Deutschland ist beklagenswert. Zusätzlich bereitet der Klimawandel weltweit Sorgen.

    I.

    Das System des Kapitalismus ist nach etwa 600 Jahren einer guten und schlechten Entwicklung in seine Endphase seiner evolutionären Entwicklungsmöglichkeiten gelangt, analysieren Wissenschaftler, gestützt auf Erkenntnisse von Charles Darwin.

    Ein überwiegend auf Übergewinne orientiertes System, das andauernd in Kriegen verwickelt ist, gefährdet zunehmend die Überlebensfähigkeit der menschlichen Gesellschaft. Die Steuereinnahmen in den G7 reichen seit Jahren nicht für eine normale Entwicklung ihrer Wirtschaft und der sozialen Lage der Bevölkerung aus. Die USA leben von Bankkrediten, um den zivilen Inlandsbedarf, die Rüstungskosten und die Manöver bzw. Kriegskosten im Ausland zu finanzieren. Große kapitalistische Industrieländer kommen vom Krebs der Staatsverschuldung für ihre Fortentwicklung nicht mehr los. Erneut befinden sich die USA in einem Regierungsstillstand (Shutdown). Die CDU-geführte Regierungskoalition Deutschlands ist gegenwärtig dabei, ihre Staatsverschuldung um 500 Milliarden Euro zu erhöhen. Ihre Variante in Form von Sondervermögen stieß bei den Verfassungsrichtern auf Missfallen. In Frankreich scheitert die Regierung an fehlenden Konzepten für einen ausgeglichenen Staatshaushalt.

    Das Wetterleuchten des Verfalls des Systems hat weitere Facetten: Der einstmals vom Kapitalismus gepriesene Freihandel hat sich in einem Zollkrieg verwandelt. Der Handel mit sozialistischen Ländern und anderen Staaten wird mit Sanktionen und einer Politik des Regime Change bekämpft. Kriege und Waffenlieferungen im Rahmen sogenannter Schutzabkommen stützen die Wirtschaftsentwicklung der G7. Eine moderne Methode ist die militärische Kontrolle der Lieferketten im Ostseeraum, den Zufahrten zum Suezkanal und vor Chinas Küstengewässer.

    Mit medialen Verleumdungen des Sozialismus versucht das konservative System auf den TV-Kanälen sich gegenüber den Wählern aufzuwerten.

    Als Modellbeispiel für Wahlen können die USA nicht dienen. Ihre historische ursprüngliche Akkumulation beruht auf Raub der indigenen Bevölkerung, der Bodenrohstoffe wie Erze, Erdöl. Entschädigungsprozesse sind noch nicht am Ende. Im Übrigen haben die Ureinwohner der USA erst 1926 mit der Snyder-Act ihre volle Staatsbürgerschaft erhalten.

    Eine freie Marktwirtschaft hat es real nie gegeben. Meist bestimmten Macht und der prozentual größere Kapitalanteil das Geschehen im Handel, Kreditwesen, der Produktion.

    Die Wahlmacht des konservativen Systems ist juristisch ausgebaut. Bestehend aus günstigen Wahlkreisen, aus Gesetzesregeln zum Wahlalter, mit Prozentregeln zum Einzug ins Parlament, Fraktionszwängen und Statuten etc.

    Kapitalismus und Sozialismus sind beides Leistungsgesellschaften, die die Bedürfnisse ihrer Gesellschaft befriedigen sollen. Die lange Geschichte der Menschheit belegt, dass sich Grundbedürfnisse sich nach den Möglichkeiten verändern und richten. Dazu gehören die naturgegebenen Bedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Wohnung etc., die ideellen nach Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, Kultur, soziale Sicherheit, die sachlich-wirtschaftlichen nach Marktgröße und Rohstoffen, sowie die verwaltungstechnischen, juristischen usw. Welche Bedürfnisse vorrangig sind, erscheint nur auf den ersten Blick kompliziert. Es sind die naturgegebenen menschlichen Grundbedürfnisse innerhalb der Gemeinschaft – sowie der Entwicklungsdruck durch wachsende Bevölkerungszahlen. Nicht das Geld an sich. Nicht das Geld an sich ist entscheidend.

    Obwohl biologisch gegeben, gehört die Befriedigung des Egoismus des Menschen nicht zu den Grundbedürfnissen, die zu erfüllen wären.

    Das konservative System betreibt den Typ eines Parteienstaates. In sozialistischen Ländern gibt es Ansätze zum Aufbau von Volksrepubliken, mit kollektiven Führungsorganen, wie Staatsrat, Nationale Front, Blöcke von Parteien, die das Land führen. Beide Systeme setzen auf Wahlen.

    II.

    In Deutschland strebt gegenwärtig eine übergroße Mehrheit der Bürger bis hinein in den Mittelstand und den oberen Etagen, ein sozial erfülltes und wirtschaftlich solides Land an.

    Machtverhältnisse zwischen Schichten/Klassen dauerhaft zu verändern, ist ein höchst kompliziertes Wahlvorhaben, auch unter demokratischen Verhältnissen. Veränderungen mit militärischen Mitteln kosten immer Menschenleben und führen zu materiellen Zerstörungen.

    Praktische Erfahrungen für ein sozial bestimmtes System via Wahlen liegen seit 1917 in Europa und seit den 50er Jahren in Lateinamerika vor. Mit dem Hintergrund einer sowjetischen Besatzungsmacht haben sich in Europa mehrere sozialistisch orientierte Staaten gebildet. Westliche Besatzungsmächte förderten die Verstaatlichung der Großindustrie in England, Frankreich, Italien und Deutschland.

    Mit ihrem Ahlener Parteiprogramm vom 3. Februar 1947, verspricht die CDU in Deutschland den Wohlstand für Alle. Die Realität sieht anders aus: Die Zahl der Milliardäre ist gestiegen, auch die der Leiharbeit und Billiglohnempfänger. Menschenrechte auf Frieden, Arbeit, Wohnung, Gesundheit, Gleichheit, müssen warten. Die AfD verspricht die ganze Palette, ohne jemals praktisch regiert zu haben. Ihr geht es zunächst um egoistische Wahlgewinne und sie setzt auf die repräsentative Zahlendemokratie.

    Nur wer die täglichen Bedürfnisse der Mehrheiten am besten erfüllt und sich in der Erfüllung der Ziele einig ist, kann dauerhaft sein System auf Basis von Parlamentsgesetzen entwickeln. Schließlich realisiert das Arbeitsvermögen der Mehrheiten die Ideen der Wissenschaft. Die linken Bewegungen verfolgen insgesamt ein humanes Weltbild mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Bedauerlicherweise haben einige einen Ratschlag vergessen, der schon 1847 in London von Teilnehmern eines Kongresses aus 8 Staaten gegeben wurde:

    „Proletarier aller Länder vereinigt Euch“

    Der Ratschlag samt dem Manifest wurde zeitnah in englisch, französisch, deutsch, italienisch, russisch, dänisch, polnisch publiziert. Unter den Teilnehmern waren Karl Marx und der Fabrikantensohn Friedrich Engels. Schon 1864 bildete sich eine Internationale Arbeiterassoziation.

    III.

    Das Denkvermögen sozialistischer Linken und ihrer wissenschaftlichen Unterstützer hat in den vergangenen Jahrzehnten für die Gesellschaft dauerhafte evolutionäre Fortschrittselemente entwickelt. Beispielsweise:

    • Langfristige Entwicklungsplanungen und Bilanzierung der Elemente für die Schwerpunkte der Gesellschaft, einschließlich der Wirtschaft. Großprojekte können in der vorgesehenen Zeit und mit den vorgesehen finanziellen Mitteln realisiert werden. Überschreitungen der Parameter wie z.B. beim Bahnhof Stuttgart, Flugplatz Berlin, Philharmonie Hamburg, sowie viele anderer wären undenkbar.
    • Längerfristige stabile Preise im Rahmen von wirtschaftlichen Kreditkreisläufen und für die Familienbudgets erweisen sich als hilfreich. Die Werteäquivalenz von Leistung und Material hat Vorzug vor Spekulationspreisen.
    • Gerechte Verteilung der Steuermittel aus dem Staatshaushalt auf alle Schichten der Gesellschaft bei Bedarf und keine private Entnahme des Übergewinns aus den Gewinnkreisläufen.
    • Die Partizipative Demokratie mit der Einbeziehung der Beteiligten an den vorgesehenen Projekten steht vor den Entscheidungen.

    In Vorwahlzeiten ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass auch das sozialistische System – wie andere Systeme – sinnvolle, evolutionär gewachsene Elemente aus den vorhergehenden Ordnungen übernommen hat. Etwa Handel, Geld, Kredit, Investitionskreisläufe, Gewinn, Kosten, Regeln der Betriebswirtschaft, den Staat als Verwaltungsorgan der Gesellschaft, individuelle Freiheiten, Steuern, Planung, Staatshaushalt, Eigentumsformen, Gesetze, Verfassung, Macht, Parlament, Regierung, Justiz, Demokratie, u.v.m. Auch die Wahlen gehören dazu.

    Wenn alle Staatsbürger ihr verfassungsmäßiges Wahlrecht wahrnehmen, kann eine tatsächliche Veränderung der gesellschaftlichen Lebensgrundlagen möglich werden. Stimmen für kleine Parteien und Bewegungen, die unterhalb der 5%-Hürde bleiben, verfallen jedoch und entfalten für die Wähler keine wirksame politische Wirkung.

    Ein dauerhafter Erfolg für Veränderungen auf dem Weg der Wahlen hängt erstens von der Vorbereitung zu einer linken Wahlgemeinschaft und zweitens sofort nach Wahlgewinn von einer vorbereiteten Gesetzgebung für soziale Verbesserungen und für die Sicherung der errungenen Macht ab.

    Die Summe der Zielpunkte der linken Wahlgemeinschaft sollte mit Toleranz und Geduld untereinander zur angestrebten Humangesellschaft besprochen sein.

    Ein Plan ist kein heiliges Element. Heilig bzw. vorrangig ist die Realität der Gegebenheiten und die Verteilung des Geschaffenen. Jeder ist für Zukunft seines Eigentums bzw. Bereiches zunächst selbst verantwortlich, unter Beachtung seiner begrenzten Möglichkeiten. Das realistische und funktionsfähige Zusammenspiel der multiplen Verantwortlichen, obliegt der koordinierenden Regierung, die nach Konsultation mit Prognose, Instituten und in Abstimmung mit den Verbänden per Anordnung, das ein- oder mehrjährige Planungsprojekt verabschiedet.

    Erfahrungen des Autors, so ein Thema zu gestalten, beruhen auf Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Haushaltsausschuss der Volkskammer/des Bundestags, sowie aus seiner internationalen Arbeit in Lateinamerika. Er war langjährig als Leiter beim Schweizer Institut für Betriebsökonomie tätig. Vom Verlag am Park erschien Juli 2025 sein Sachbuch “Hoffnungen für eine soziale Welt“. Auf 146 Seiten stellt er die beiden herrschenden Gesellschaftssysteme gegenüber und wirft einen Blick nach Lateinamerika, China und Afrika.


    Buchhinweis: Das neue vom Autor im Juli 2025 erschiene Buch.

    Hoffnungen für eine soziale Welt
    Einträgliches Klima – friedlicher Wettbewerb
    146 Seiten, Verlag am Park
    ISBN 978-3-89793-396-5

     

     

     

     

     

     

     

     


    Info: https://www.pressenza.com/de/2025/11/alle-staatsgewalt-geht-vom-volke-aus-ein-aufklaerungsservice-fuer-wahlen-mit-unvollendeten-gedanken/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    04.11.2025

    Wirtschaftsmacht im Abstieg (II)   Die drei größten Branchen der deutschen Industrie – Kfz, Maschinenbau, Chemie – verzeichnen einen klaren Rückgang in der Produktion und rechnen mit weiteren Verlusten. Die neuen US-Zölle verursachen zusätzliche Schäden.

    german-foreign-policy.com, 4. November 2025, 7:15 Uhr

    BERLIN (Eigener Bericht) – Mit dem Maschinenbau gibt die dritte der drei Paradebranchen der deutschen Industrie schwere Einbußen in ihrer Produktion und drohende weitere Verluste bekannt. Wie der Branchenverband VDMA mitteilt, geht er für dieses Jahr von einem Rückgang der Produktion um rund fünf Prozent aus. Schon 2024 hatte er preisbereinigt einen Produktionseinbruch um sieben Prozent berechnet. Mit zusätzlichen Verlusten rechnet der VDMA im Export in die USA: Die Trump-Administration will die Liste der Maschinen, auf deren Import sie die 50-Prozent-Zölle auf die Stahleinfuhr anwendet, ausweiten. Sie träfe dann 56 Prozent aller deutschen Maschinenausfuhren in die Vereinigten Staaten. Schon zuvor hatten die deutschen Branchen Nummer eins (Kfz) und Nummer drei (Chemie) gravierende Verluste verzeichnet. So schrumpfte der Marktanteil der drei großen deutschen Autokonzerne auf den drei wichtigsten Märkten weltweit (China, USA, Europa) von 21,7 auf 19,3 Prozent. Der Präsident des Kiel Institut für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, urteilt, die drei Kfz-Riesen könne es womöglich „schon zum Ende des Jahrzehnts nicht mehr geben“. Auch in der Chemiebranche bricht die Produktion ein, zuletzt ebenfalls um fünf Prozent.


    Zitat: Deutschlands Branche Nummer eins

    Längst tief in der Krise steckt die – noch – bedeutendste Branche der deutschen Wirtschaft, die Kfz-Industrie. Der Absatz der drei großen deutschen Autokonzerne – Volkswagen, BMW und Mercedes – auf den drei wichtigsten Märkten weltweit, nämlich in China, den USA und Europa, schrumpfte von Januar bis August 2025 um gut fünf Prozent. Dies geschah entgegen dem Trend: Insgesamt nahmen die Neuzulassungen in den drei Großregionen um mehr als sechs Prozent zu. Damit fiel der Marktanteil der deutschen Branchenriesen von 21,7 Prozent auf 19,3 Prozent.[1] Besonders stark fiel der Marktanteil der deutschen Konzerne in China, wo er in den vergangenen beiden Jahren von 22,6 Prozent auf 16,7 Prozent kollabierte. Der Hauptgrund ist dem Leiter des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach, Stefan Bratzel, zufolge, dass die deutschen Unternehmen „massiv unterschätzt“ haben, „wie schnell“ chinesische Konkurrenten „technisch und preislich attraktive Elektroauto-Modelle auf den Markt bringen würden“.[2] Entsprechend stürzten auf dem um stolze 60 Prozent gewachsenen chinesischen Elektroautomarkt die Elektroauto-Zulassungen von Volkswagen um 21 Prozent, von BMW um 37 Prozent und Mercedes um 58 Prozent ab.


    Das Ende der Kfz-Riesen

    Die deutschen Kfz-Standorte sind nun zusätzlich mit den Zöllen in Höhe von 15 Prozent auf Lieferungen in die Vereinigten Staaten konfrontiert. Bereits von 2014 bis 2024 gingen ihre Exporte um 26 Prozent auf 3,2 Millionen Fahrzeuge zurück.[3] Die US-Zölle lassen nun ein weiteres Schrumpfen der deutschen Kfz-Exporte vermuten. Das wiegt schwer, da die USA der größte Exportmarkt der deutschen Kfz-Branche sind. Dies trägt unter anderem zum weiteren Abbau von Arbeitsplätzen in der Branche bei. Gingen seit 2019 bereits rund 55.000 Stellen verloren [4], kämen bis 2030 wohl gut 90.000 weitere hinzu, heißt es in einer Studie aus dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Dies entspräche einem Arbeitsplatzverlust von 7,8 Prozent, konstatiert das IW. Mittlerweile äußern Ökonomen offen Zweifel, welche Zukunft die Branche überhaupt noch hat. So warnte am Sonntag etwa der Präsident des Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), Moritz Schularick, die Branche sei dabei, „die nächste Revolution“ – das autonome Fahren – ebenfalls zu verschlafen. Er halte es für gut möglich, dass es die drei Branchenriesen Volkswagen, BMW und Mercedes in ihrer heutigen Form „schon zum Ende des Jahrzehnts nicht mehr geben“ werde, urteilte Schularick.[5]


    Deutschlands Branche Nummer drei

    Ebenfalls unter schweren strukturellen Problemen leidet die deutsche Chemieindustrie. Auf der Branche lasten insbesondere die gestiegenen Erdgaspreise, die durch den Ausstieg aus dem kostengünstigen russischen Pipelinegas und den Umstieg auf kostspieliges, oft aus den Vereinigten Staaten importiertes Flüssiggas bedingt sind. Nicht zuletzt deshalb schrumpfte die deutsche Chemieproduktion – die Pharmasparte nicht eingerechnet – von 2021 bis 2022 um rund zehn und von 2022 bis 2023 um weitere elf Prozent. Laut Angaben des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) lag sie im zweiten Quartal 2025 erneut um fünf Prozent unter dem Volumen des Vorjahresquartals.[6] Die Auslastung der Anlagen liege derzeit im Durchschnitt bei 71 Prozent und damit schmerzlich spürbar unter der Rentabilitätsschwelle, die auf rund 82 Prozent berechnet werde. Die Branche, so heißt es, produziere „so schwach wie zuletzt 1991“. Jetzt kommt noch hinzu, dass der Handelsdeal, den die EU-Kommission mit der Trump-Regierung geschlossen hat, US-Lieferungen in die EU zollfrei stellt und es damit der US-Branche ermöglicht, auf dem europäischen Markt mit der EU-Konkurrenz zu rivalisieren.[7] Die deutschen Chemiekonzerne dringen mit ganzer Macht auf die Abwehr zumindest der chinesischen Konkurrenz mit Hilfe eigener Zölle.


    Deutschlands Branche Nummer zwei

    Von der Krise schwer erfasst worden ist auch der deutsche Maschinenbau. Gelang es der Branche zunächst, nach dem Einbruch der Corona-Pandemie wieder zu wachsen, so endete diese Phase bereits 2024 mit einem ersten erneuten Rückgang von Umsatz und Produktion. Laut Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ging die Produktion der deutschen Maschinenbaufirmen schon im Jahr 2024 preisbereinigt um rund sieben Prozent gegenüber 2023 zurück.[8] Für dieses Jahr geht der Verband zur Zeit von einem erneuten Schrumpfen der Produktion um vermutlich gut fünf Prozent aus.[9] Zudem brechen die Aufträge ein. Wie der VDMA am gestrigen Montag mitteilte, verzeichneten die Unternehmen der Branche im September einen Rückgang bei den Inlandsaufträgen von 5 Prozent und bei den Auslandsaufträgen um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wobei die Aufträge aus den Euro-Ländern nur um 13 Prozent einbrachen, diejenigen aus Nicht-Euro-Staaten um 27 Prozent.[10] Zwar heißt es, die hohen Rückgänge im September seien durch Sondereffekte nach oben verzerrt, etwa durch besonders hohe Aufträge im September 2024. Doch lagen alle Aufträge im dritten Quartal insgesamt gleichfalls um 6 Prozent unter dem Vorjahreswert.


    Trumps offenes Foulspiel

    Dabei rechnet der VDMA mit einer zusätzlichen schweren Belastung der Branche durch den kürzlich geschlossenen Handelsdeal zwischen der EU und den USA. Das wiegt schwer, denn die Vereinigten Staaten waren im vergangenen Jahr der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt deutscher Maschinenbauer; von deren Gesamtexport im Wert von knapp 200 Milliarde Euro gingen Ausfuhren im Wert von 27,4 Milliarden Euro in die USA, Ausfuhren im Wert von 17,7 Milliarden Euro nach China, Ausfuhren im Wert von 13,3 Milliarden Euro nach Frankreich.[11] Bereits im August hat die Trump-Administration nun freilich die 50-Prozent-Zölle, mit denen sie den Import von Stahl belegt hat, auf eine Reihe Produkte ausgeweitet, die Stahl beinhalten; betroffen sind jetzt rund 40 Prozent aller Maschinenexporte aus der EU. Wie der VDMA berichtet, plant Washington noch vor Jahresende eine Ausdehnung der Liste der Waren, auf die die 50-Prozent-Zölle angewandt werden; laut Angaben des VDMA sind davon dann 56 Prozent aller deutschen Maschinenexporte betroffen. VDMA-Präsident Bertram Kawlath nennt die – im Handelsdeal mit der EU nicht enthaltene – Maßnahme ein offenes „Foulspiel“ und fordert eine Antwort der EU.[12] Davon ist freilich nichts zu sehen.

     

    [1], [2] Lazar Backowicz, Martin-W. Buchenau, Michael Scheppe, Roman Tyborski: VW, BMW und Mercedes verlieren global an Bedeutung. handelsblatt.com 09.10.2025.

    [3] Julian Olk: Bis 2030 sind weitere 90.000 Jobs bedroht. handelsblatt.com 09.09.2025.

    [4] Dies ist eng gefasst. Andere Untersuchungen gehen – inklusive Zulieferer – von einem Verlust von 112.000 Arbeitsplätzen seit 2019 aus. Franziska Müller: Stellenabbau spitzt sich zu: Das fordert die Autobranche jetzt von der Regierung. de.euronews.com 08.10.2025.

    [5] Valerie Ndoukoun: Schularick sieht große deutsche Autobauer bis 2030 verschwinden. handelsblatt.com 03.11.2025.

    [6] Bert Fröndhoff: Deutsche Chemiebranche produziert so schwach wie zuletzt 1991. handelsblatt.com 03.09.2025.

    [7] S. dazu Wirtschaftsmacht im Abstieg.

    [8] Konjunkturlage und Ausblick. VDMA, März 2025.

    [9], [10] Rückschlag in den Orderbüchern. vdma.eu 03.11.2025.

    [11] Holger Paul: „Die USA betreiben ein kontinuierliches Zoll-Foulspiel“. vdma.eu 29.10.2025.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10184


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.11.2025

    Wird die Friedensbewegung endlich die Konsequenzen ziehen?

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 3. November 2025, 11:50 Uhr


    *Wird die Friedensbewegung endlich die Konsequenzen ziehen?


    */Impulsreferat von Doris Pumphrey:

    anlässlich der Präsentation des

    //Sammelbandes/<https://mediashop.at/buecher/militarisierung-der-gesellschaft/>/„Militarisierung 

    der Gesellschaft – von der Glückssüchtigkeit zur Kriegsbereitschaft“ der

    Neuen Gesellschaft für Psychologie (//NGfP/<https://www.ngfp.de/>/)

    am 24.10.2025 im Sprechsaal Berlin

    /

    Vorbemerkung: In meinem Beitrag unter dem Titel: „/Die Friedensbewegung

    in Deutschland im Spannungsfeld zwischen der alten, vom NATO-Westen

    dominierten Welt und der sich entwickelnden neuen multipolaren

    Weltordnung“ /behandle ich grundlegende Probleme der Friedensbewegung,

    auf die ich auch hier zurückkomme und z.T. auch zitiere. Vorausschicken

    möchte ich, dass meine Erfahrungen auf eigenem Engagement in der

    Friedensbewegung seit den 80er Jahren basieren.

    Ich lasse die Mobilisierung für Palästina außen vor, in der viele Aktive

    der Friedensbewegung engagiert sind, die aber im Wesentlichen von

    Kräften außerhalb der Strukturen der Friedensbewegung getragen wird.

    --------


    Die Friedensbewegung ist per se nicht homogen. Mit ihren vielen

    Gruppierungen treffen unterschiedliche und zum Teil gegensätzliche

    ideologische und politische Positionen aufeinander. Auf diese kann ich

    hier nicht eingehen. Es geht mir um die, in der BRD geprägte

    „traditionelle“ oder „alte“ Friedensbewegung, _wie sie in ihrer Mehrheit

    nach außen_ erscheint.


    *40 Jahre zwei deutsche Staaten


    *Zur Hochzeit der Friedensbewegung in den 1980ger Jahren bestimmte die

    Bipolarität USA/Sowjetunion die geopolitischen Auseinandersetzungen. In

    der Friedensbewegung war das Bewusstsein über die politischen und

    militärischen Fronten prägend. NATO und Warschauer Vertrag standen sich

    gegenüber – und die BRD der DDR.


    Dieses Gegenüber von BRD und DDR möchte ich hier besonders betonen, weil

    die „traditionelle“ Friedensbewegung durch ihre BRD-Prägung auch nach 35

    Jahren Gesamtdeutschland fast ausschließlich westdeutsch denkt und handelt.


    Es ist immer wieder auffällig, wie viele - auch linke - „Wessis“ heute

    ganz selbstverständlich von „Deutschland“ sprechen, wenn sie die Zeit

    der alten BRD meinen. Die 40 Jahre Existenz zweier sehr

    unterschiedlicher deutscher Staaten existiert in ihrem Denken nicht,

    obwohl dies für die Betrachtung nicht nur der deutschen

    Nachkriegsgeschichte wesentlich ist. Das Bewusstsein und die Kenntnis

    darüber, dass es 40 Jahre lang einen deutschen Friedensstaat gab, wäre

    gerade im Kampf gegen die gegenwärtige Kriegspolitik hilfreich.


    Der Staatsapparat der BRD wurde durch Beteiligung hochrangiger Nazis und

    SS-Veteranen aufgebaut. Sie hatten Führungspositionen in der Wirtschaft,

    Politik und Justiz, in den Geheimdiensten und natürlich auch in der

    Bundeswehr, die – ganz im Interesse der NATO – gegen die Sowjetunion

    gegründet worden war.


    Im Bundestag der alten BRD saßen über viele Jahre ehemalige

    NSDAP-Mitglieder. In den 50er Jahren sorgte der Bundestag dafür, dass

    selbst ehemalige Angehörige der Waffen-SS rehabilitiert wurden und

    uneingeschränkte Rentenversorgung erhielten. Den „/Nachkriegskonsens:

    Keine Zusammenarbeit mit extremen Rechten“/, den Olaf Scholz

    herbeifantasierte, hat es nie gegeben.


    Der Krieg gegen andere Länder und deren Ausplünderung im Interesse der

    Konzerne als Hauptmerkmal des deutschen Faschismus wurde in der BRD

    beschwiegen. Der Nazi-Faschismus wurde systematisch auf den Völkermord

    an Juden reduziert. Der Raub- und Vernichtungskrieg gegen die

    Sowjetunion, der 27 Millionen Opfer und verbrannte Erde hinterließ,

    wurde nie aufgearbeitet.


    Das wirkt sich bis heute aus auf die Politik der Bundesregierung

    gegenüber Israel und Russland. Deutsche Staatsraison bedeutet

    Unterstützung des israelischen Völkermords an den Palästinensern. Die

    geopolitische Hauptstoßrichtung deutscher Außen- und Kriegspolitik,

    begleitet von faschistoider Russophobie, richtet sich heute gegen Russland.


    Die DDR wurde von antifaschistischen Widerstandskämpfern aufgebaut. Die

    Aufklärung über die Wurzeln des Faschismus und welchen Interessen er

    diente, war Teil der Bildung in der DDR. In der DDR waren Frieden,

    Antifaschismus und anti-imperialistische Solidarität politische

    Grundlage und gesellschaftliche Aufgabe. Freundschaft mit der

    Sowjetunion wurde von beiden Seiten gefördert und auf vielen Ebenen

    gepflegt. Das wirkt bis heute nach: Die Verbrechen des deutschen

    Faschismus spielen für die Ostdeutschen aufgrund ihres

    Geschichtsbewusstseins eine unvergleichlich höhere Rolle als für die

    Westdeutschen. Ihr Widerstand gegen die NATO-Propaganda von der

    russischen Bedrohung und Notwendigkeit der Aufrüstung zur

    Kriegsfähigkeit ist entsprechend.


    *Unipolare Welt und Distanzierungsrituale der Friedensbewegung


    *Mit dem Verschwinden des Friedensstaates DDR und der Sowjetunion, bzw.

    des Warschauer Vertrages, legte die BRD jede außen- und

    militärpolitische Zurückhaltung ab, die ihr die Nachkriegsordnung

    auferlegt hatte: Von der Teilnahme an der völkerrechtswidrigen

    Aggression gegen Jugoslawien 1999, bis zur Unterstützung des

    NATO-Stellvertreter-Krieges in der Ukraine gegen Russland.


    Der Verlust der anti-imperialistischen DDR und sozialistischen

    Staatengemeinschaft führte zur allgemeinen Schwächung der politischen

    Linken. Anti-imperialistische Koordinaten gerieten durcheinander. Der

    hegemoniale US-Imperialismus gewann auch ideologisch an Einfluss. Vom

    Westen finanzierte und instruierte „Menschenrechts“-NGOs wurden ein

    wichtiges Instrument der hybriden Kriegsführung, auch in den sog.

    Farbrevolutionen an der Peripherie Russlands.


    Zur Vorbereitung der Regime-Change Operationen in Ländern, die sich dem

    US-Diktat nicht unterordnen wollten, wurden in groß angelegten

    westlichen Medienkampagnen und mit Hilfe von NGOs deren

    Staatsoberhäupter dämonisiert. Das blieb nicht ohne Wirkung auf

    erhebliche Teile der Friedensbewegung.


    Um „glaubwürdig“ zu sein, distanzierten sich viele ihrer Akteure vom

    jeweils dämonisierten Staatsoberhaupt. In der Konsequenz blieb die

    Mobilisierung gegen die sog. „humanitären Interventionen“ zum „Schutz

    der Menschenrechte“ äußerst schwach. Diese Distanzierungsrituale im Sinn

    der USA, NATO und EU schwächten die Friedensbewegung nachhaltig.


    *Friedensbewegung und der NATO-Krieg gegen Russland


    *Mit dem Zerfall der Sowjetunion und dem Zugriff westlicher Konzerne und

    russischer Oligarchen auf die Reichtümer Russlands, schien der

    Imperialismus am Ziel. Als der neue Präsident Putin begann, das Land aus

    dem Chaos der Jelzin-Jahre zu führen, der Plünderung ein Ende zu setzen,

    den politischen Einfluss der Oligarchen zurückzudrängen, Wirtschaft und

    staatliche Strukturen des Landes wiederaufzurichten und ihm seine Würde

    und Bedeutung als Großmacht zurückzugeben, wurde er zur Zielscheibe:

    Putin stand den Interessen des Westens im Weg.


    Entgegen allen Zusicherungen drang die NATO immer weiter vor Richtung

    Russland. Das Ziel war eine hochgerüstete Ukraine als anti-russischer

    Rammbock. Diesem Ziel diente der faschistische Maidan-Putsch 2014,

    abgesegnet u.a. auch durch den deutschen Außenminister Steinmeier.


    Die Eskalation des Ukraine-Konflikts und die systematische Negierung

    legitimer russischer Sicherheitsinteressen sollte Russland zum

    Einschreiten in den Krieg zwingen, den Kiew seit dem Putsch 2014 gegen

    die russischsprachige Bevölkerung im Donbass führte und der über 13.000

    Todesopfer gefordert hatte.


    Alle russischen Bemühungen für eine friedliche Beilegung des Konflikts

    wurden vom Westen torpediert. Kiew hatte die

    militärische<https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ukraine-li.150872>Rückholung 

    des Donbass und der Krim angeordnet und zum Jahreswechsel 21/22 seinen

    Aggressionskrieg mit seinen Neonazi-Bataillonen gegen Donezk und Lugansk

    erheblich ausgeweitet und intensiviert.


    Mit konkreten

    Vorschlägen<https://anti-spiegel.ru/2021/russland-veroeffentlicht-vertragstexte-fuer-abkommen-ueber-sicherheitsgarantien-mit-den-usa-und-der-nato/?doing_wp_cron=1647901663.5741100311279296875000>für 

    Verträge über gegenseitige Sicherheitsgarantien mit den USA und der NATO

    versuchte die russische Regierung noch im Dezember 2021 die Situation zu

    entschärfen und die Grundlage für ein friedliches Miteinander zu schaffen.


    Dazu erklärte NATO-Generalsekretär

    Stoltenberg<https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_218172.htm>wörtlich: 

    /„Putin wollte, dass die NATO auf eine Erweiterung verzichtet (…) Das

    haben wir natürlich nicht unterschrieben (…) Also zog er in den Krieg,

    um die NATO, noch mehr NATO, an seinen Grenzen zu verhindern.“ /


    Die Fakten und Einzelheiten der vom Westen bewusst organisierten

    Eskalation mit dem Ziel Russland zu schwächen und zu dezimieren, sind

    inzwischen in zahllosen Berichten und Aussagen auch westlicher Insider

    nachzulesen.


    Doch diese Vorgeschichte wurde und wird von Politik und Medien

    systematisch verschwiegen. Nur ohne ihre Kenntnis lässt sich die

    anti-russische Kriegspolitik aufrechterhalten.


    *Friedensbewegung in der Defensive


    *Die Friedensbewegung hatte sich 2014 bereits selbst gelähmt, mit ihrem

    NATO-kompatiblen Distanzierungsritual von der „völkerrechtswidrigen

    Annexion der Krim“, das auf der Ignoranz bzw. dem Umschreiben der

    Geschichte basierte. Sie ließ sich vom Anti-Putin-Tsunami, der damals

    seinen ersten Höhepunkt erreichte und die Angst als "Putin-Versteher"

    gebrandmarkt zu werden, einschüchtern.


    Als Russland der NATO am 24. Februar 2022 deutlich machte /„bis hierher

    und nicht weiter“,/ versagte die Friedensbewegung. Im Eiltempo und unter

    Auslassung wesentlicher Fakten und wichtiger Bestimmungen des

    Völkerrechts, verurteilte sie in ihrer Mehrheit den

    „völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg“, oft mit dem Zusatz

    „brutal“ oder „durch nichts zu rechtfertigen“.


    Die Verurteilung Russlands als Aggressor wurde zum neuen Gesslerhut, den

    viele aus der Friedensbewegung und linken Organisationen meinten grüßen

    zu müssen, um /„glaubwürdig“/ und nicht /„angreifbar“/ zu sein. Damit

    hat sich die Friedensbewegung von Anfang an selbst in die Defensive

    gebracht.


    Grundlegende Aufgabe der Friedensbewegung ist die Aufklärung der

    Bevölkerung gegen die Lügen der Kriegstreiber, d.h. sie muss Ursachen

    und Verantwortlichkeiten klar benennen, Forderung deutlich adressieren

    und Position beziehen.


    Sie hätte die Offensive ergreifen müssen, um der Bevölkerungklar zu

    machen, dass die Bundesregierung durch ihre offizielle Absegnung des

    faschistischen Maidan-Putsches und durch ihre hinterhältige Sabotage von

    Minsk II am Krieg mitschuldig ist und dass die NATO im April 2022 die

    Istanbul-Vereinbarung zur sofortigen Beendigung der Kampfhandlungen

    verhindert hat.


    Eine Friedensbewegung, die sich auf den Antifaschismus beruft, hätte die

    Regierung in Erklärungsnot bringen müssen, indem sie in Reden und

    Aufrufen immer wieder den Skandal thematisiert, dass ausgerechnet

    Deutschland politisch, finanziell und militärisch ein Regime in Kiew

    unterstützt, das mit russophoben Neonazis durchsetzt ist, das

    SS-Kollaborateure und Massenmörder als Nationalhelden feiertund in deren

    Armee Neonazi-Bataillone kämpfen. Bundeskanzler Scholz kannte in seinem

    Geschichtsrevisionismus keine Roten Linien und erklärte die

    Unterstützung dieser Ukraine im Krieg gegenRussland als „Vermächtnis des

    8.

    Mai<https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/fernsehansprache-von-bundeskanzler-olaf-scholz-2038050>“.



    Während deutsche Politiker mit „Slawa Ukraini!“ dieses Kiewer Regime

    beklatschten, mobilisierte die Bundesregierung gemeinsam mit den

    Mainstreammedien Hundertausendeauf die Straßen „im Kampf gegen rechts“.

    Es ging insbesondere um die Abschreckung von AfD-Sympathisanten und

    anderer Kräfte, die sich dem anti-russischen Mainstream widersetzten.

    Dem schlossen sich u.a. „Links“-Partei, Gewerkschaften, Kirchen, diverse

    Organisationen, die sich als „antifaschistisch“ bezeichnen, an. Es war

    eine Warnung an die Friedensbewegung zur Verhinderung einer breiten

    Front gegen die russophobe Politik.


    Der Vorwurf „rechts-offen“ und die „Kontaktschuld“ diente der

    Einschüchterung.

    Also errichtete die Friedensbewegung ihre eigene Brandmauer vor allem

    gegen jene widerständigen Kräfte, die aus der Bewegung gegen die

    anti-demokratischen Corona-Maßnahmen kamen und den Kampf für Frieden

    aufgenommen hatten, wie auch gegen viele Ostdeutsche, die monatelang

    jeden Montag gegen die anti-russischen Sanktionen und für Frieden mit

    Russland demonstrierten.


    *Der notwendige Widerstand der „alten“ Friedensbewegung blieb aus


    *Mit der Übernahme des NATO-Mantras vom „völkerrechtswidrigen russischen

    Angriffskrieg“ hatte die Friedensbewegung – wie Albrecht

    Müller<https://www.nachdenkseiten.de/?p=86030>, der Herausgeber der

    NachDenkSeiten bereits im Juli 2022 anmerkte – dazu beigetragen

    /„Vorurteile und Aggressionen gegen Russland“/ zu verstärken.


    Über drei Jahre lang, hat die „alte“ Friedensbewegung – mit wenigen

    Ausnahmen – die völlig enthemmte Anti-Russland-Hetze der Regierung

    hingenommen, die jede anti-soziale und anti-demokratische Maßnahme mit

    „Putin“ rechtfertigt. Politiker und Medien, die jegliches Schuld- und

    Schamgefühl über die eigene deutsche Geschichte abgelegt haben,

    übertrafen sich gegenseitig in ihrem anti-russischen Fanatismus.


    Historische Amnesie und Geschichtsrevisionismus soll das Unternehmen

    Barbarossa vergessen machen. „Russland darf nicht siegen“,

    verkündetenPolitiker, die Stalingrad nicht verwinden können. Die

    Russophobie und der Revanchismus aus den Jahren der alten BRD konnten im

    heutigen Großdeutschland problemlos**reaktiviert werden.

    Der Mangel an Opposition hat es der Regierung leicht gemacht die

    faschistoide anti-russische Hetze bis zur Hysterie, bis zum Wahnsinn zu

    treiben.


    NATO/EU und Bundesregierung propagierten den Krieg der Ukraine als ihren

    eigenen Krieg gegen Russland. Das war praktisch, dienten doch Ukrainer

    als Kanonenfutter, während die westlichen Kriegstreiber sie lobend aus

    sicherer Distanz anfeuern konnten.


    Wieso mit Putin verhandeln, wenn man ihn mit vereinter Kraft des Westens

    durch Sanktionen gegen Russland und Waffenlieferungen an Kiew auf die

    Knie zwingen könnte. Drei Jahre lang hatten sie täglich den nahen Sieg

    Kiews verkündet. Doch er kam und kam nicht. Stattdessen kam Donald Trump

    und brachte alle Gewissheiten durcheinander.


    Das „Narrativ“ musste neu gesponnen werden. Nach der Eroberung der

    Ukraine werde Putin nach Westen weitermarschieren. Deutschland muss

    „kriegstüchtig“ werden – vom Kindergarten bis zum Friedhof.


    Die selbstverschuldete marode Wirtschaft muss auf Kriegswirtschaft

    umgestellt werden. Der soziale Krieg gegen die eigene Bevölkerung

    zugunsten der Hochrüstung und zum Profit der Rüstungskonzerne,

    Wehrplicht und Militarisierung aller Bereiche benötigen den „äußeren

    Feind“: die „russische Bedrohung“


    Diese wächst anscheinend stündlich mit der Verkündung immer extremerer

    Absurditäten, die Putin zugeschrieben werden und mit der die Bevölkerung

    in einen Zustand der Angst versetzt werden soll, um sie gefügig zu machen


    Das wurde mit Corona erfolgreich durchexerziert. Diffamierung,

    Ausgrenzung und die Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung jener, die

    sich der konzertierten anti-russischen Desinformation widersetzen,

    dienen der Einschüchterung.


    Mit ihren Gleichgesinnten in der EU und NATO bereitet die

    Bundesregierung die direkte Militärkonfrontation gegen Russland vor. Die

    Bevölkerung muss davon überzeugt werden, dass Hochrüstung und ihre

    sozialen Folgen, Wehrpflicht und Militarisierung notwendig sind, um dem

    Dämon Putin zu begegnen.


    *Wird die Friedensbewegung endlich die Konsequenzen ziehen?


    *Mit den sozialen Folgen der „Kriegsertüchtigung“ wachsen die

    Bereitschaft zum Kampf gegen den Sozialabbau und die Militarisierung und

    die Hoffnung, die früheren Bündnispartner der alten Friedensbewegung

    wieder zu gemeinsamen Massenaktionen zusammenzubringen, nach dem Muster

    der 80ger Jahre – damals allerdings unter völlig anderen politischen

    Bedingungen.


    Ein schwieriges Unterfangen, denn erhebliche Teile haben sich in den

    letzten Jahren auf die Seite der NATO geschlagen oder tragen aktiv in

    der einen oder anderen Form zur anti-russischen Stimmungsmache bei. Um

    das alte „breite“ Bündnis wieder herzustellen, gibt es Bestrebungen,

    Militarismus, Wehrdienst und die Hochrüstung mit ihren sozialen Folgen

    zur gemeinsamen Basis zu machen, *unter Umgehung des zentralen

    Knackpunkts: Die anti-russische (anti-Putin) Hetze.

    *

    Nur: Wie soll die Friedensbewegung die Maßnahmen der Regierung zur

    Kriegsfähigkeit gegen Russland effektiv bekämpften, wenn sie ihr deren

    *politische Rechtfertigung*nicht entzieht?


    *Die Lüge von der russischen Bedrohung durch Putin ist der Treibstoff

    für**Hochrüstung und für die Ausrichtung aller gesellschaftlichen

    Bereiche auf Kriegsfähigkeit. *Die Friedensbewegung muss diese

    Bedrohungslüge entlarven, um die Bevölkerung aufzuklären und zu

    mobilisieren.


    Sie versucht derzeit mit vergleichender Erbsenzählerei von Waffen,

    Truppen und Militärbudgets nachzuweisen, dass Russland wegen seiner

    „Unterlegenheit“ kein NATO-Land angreifen würde. Ein unpolitisches und

    schwaches Argument gegen die Kriegsreiber.


    Nato-Generalsekretär Rutte hatte vor kurzem erklärt, die NATO sei

    Russland militärisch „unendlich überlegen“. Folglich fragte Florian

    Warweg in der

    Bundespressekonferenz<https://www.nachdenkseiten.de/?p=140805>, wie –

    angesichts dieser „unendlichen Überlegenheit der NATO“ – die

    Bundesregierung ihre massive Aufrüstung rechtfertige. Der Sprecher des

    Verteidigungsministeriums erklärte, nicht das strategische

    Kräfteverhältnis sei relevant, relevant sei die ständige Bedrohung des

    aggressiven Russlands.


    Die Friedensbewegung muss die entscheidende Frage stellen: Welches

    Interesse hätte das größte Land der Welt mit seinem ungeheuren Reichtum

    an Rohstoffen, ein NATO-Land bzw. Deutschland anzugreifen? Warum sollte

    Russland einen Krieg mit der NATO riskieren?


    Die Friedensbewegung muss endlich den Mut haben, die anti-russische

    Aggressionspolitik als zentrales Problem zu benennen und die Bevölkerung

    aufklären, wer wen bedrohte und weiterhin bedroht.


    Sie muss Zusammenhänge aufzeigen und sich selbst klar werden, wer in den

    geopolitischen Auseinandersetzungen welche Interessen verfolgt.


    Der Eurozentrismus, der durch die EU noch weiter verengt wird,

    beeinflusst auch die Friedensbewegung. Viele scheinen nicht zu erkennen,

    dass die Tatsache, dass Putin am 24. Februar 2022 dem kollektiven Westen

    die Stirn bot, wie ein Katalysator wirkte und die Dynamik des Kampfes

    gegen die US-geführte Hegemonie beschleunigte, die so viel Elend und

    Leid über die Welt gebracht hat. Es hat Ländern im globalen Süden,

    insbesondere in Afrika, unmittelbar neuen Aufrieb gegeben in ihrem Kampf

    gegen den europäischen Neokolonialismus.


    Sie hatten schon lange die westlichen Belehrungen und die moralische

    Hybris satt. Um es bildlich auszudrücken: Wie Gockel mit geschwellter

    Brust krähen EU-Politiker ihre „westlichen Werte“ in die Welt – und

    merken nicht, dass die Welt auch den Misthaufen sieht, auf dem sie stehen.


    Immer mehr Länder suchen oder vertiefen ihre Kooperation mit Russland,

    China und den Bündnissen BRICS und Shanghaier Organisation für

    Zusammenarbeit.Die internationale Entwicklung in Richtung einer

    multipolaren, demokratischen Weltordnung, auf der Basis der souveränen

    Gleichheit aller Nationen, muss noch viele Probleme überwinden*,*aber

    kann nicht mehr aufgehalten werden.


    Die Friedensbewegung muss sich entscheiden, wo sie stehtund sie muss der

    Bevölkerung deutlich machen: Nicht Russland ist unser Feind, sondern die

    Lüge, die Geschichtsfälschung, Verantwortungslosigkeit, der Größenwahn

    und der völlige Realitätsverlust der NATO/EU und allen voran der

    deutschen Regierung.

    ** * **

    -------------------------------------------------------

    Nachtrag – apropos „Breite“ der Friedensbewegung:

    Auf der Friedenskundgebung in Berlin am 3. Oktober 2025, erklärte Jürgen

    Grässlin,Rüstungsexperte und Bundessprecher der Deutschen

    Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) u.a.

    Folgendes:

    „/Was mich wahnsinnig erschreckt, ist, wenn ich mir anschaue die Herren

    Putin, die Herren Trump und Xi Jinping. Das sind die mächtigsten Männer

    dieser Welt, aber sie haben keine Visionen, sie haben keine positiven

    Vorstellungen mehr. Sie haben jegliche Zielvorstellung von Ethik und

    Moral verloren. Sie haben sie aufgegeben. Das ist eine Katastrophe. Aber

    es sind nicht nur die Drei. Es sind die Netanjahus, diese Erdogans,

    diese Macrons, diese Starmers und auch dieser Merzens, dieser Welt, die

    Sozialabbau betreiben, die Rüstungsaufbau betreiben, die eine Politik

    betreiben, die die Erde immer mehr in die Gefahr bringt eines Krieges,

    auch eines Atomkrieges. Schande über alle diese Politiker, egal ob in

    Deutschland, in Europa, in der Welt, die diese Politik betreiben. Ich

    würde es gerne in einem Satz sagen: Diese Entwicklung, die

    Fehlsteuerungen werden bewusst gemacht, die Fehlentwicklungen werden

    bewusst herbeigeführt – und merkts euch bitte für jede Diskussion,

    Militär ist nicht die Lösung. Militär ist das Problem.“ (Quelle:

    //https://www.youtube.com/watch?v=GhMejUNDAaE/<https://www.youtube.com/watch?v=GhMejUNDAaE>/)


    /[Anmerkung D.P.: Abgesehen davon, dass Militär per se nur ein

    Instrument ist und die Politik über seinen Einsatz oder Nichteinsatz

    bestimmt, erschreckend ist die Hybris, mit der sich hier die völlige

    Ignoranz über globale Auseinandersetzungen und internationale

    Entwicklungen offenbart.


    //


    //


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.11.2025

    Die (zwiespältige) Bilanz

    aus e-mail von  Alexander Schiebel, 3. November 2025, 14:03 Uhr


    View this post on the web at https://alexschiebel.substack.com/p/die-zwiespaltige-bilanz


    In Teil 1 unserer Lösungs-Serie haben wir direkte politische Aktionen untersucht – die “Symptom-Behandlung”. Wir unterteilten diese politischen Maßnahmen in das Schwert (Verbote), das Geld (Bio-Förderung) und das Licht (Datenerhebung). Wir stießen auf hart erkämpfte Erfolge, wie zum Beispiel auf das Verbot von Neonicotinoiden oder die EU-Transparenzverordnung.

    Doch wir stießen auch auf immense Widersprüche: Verbote, die durch Export-Doppelmoral und gescheiterte Reduktionsziele (SUR) konterkariert werden. Und wir stießen auf das “Österreich-Paradox” – ein Land, das “Bio-Europameister” ist, indem aber gleichzeitig die Pestizid-Verkaufszahlen explodieren.

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    Diese Widersprüche führen uns nun zwangsläufig zur nächsten, entscheidenderen Ebene. Der Fragen nach den messbaren Auswirkungen.

    Wir verlassen die Welt der Gesetze und der Förderprogramme und betreten die Welt der Resultate. Wir stellen die einzige Frage, die wirklich zählt: Bewirken die bisherigen politischen Aktionen eine tatsächliche Lösung der Probleme?

    Beschäftigen wir uns nun also damit, was tatsächlich in unserer Nahrung, in unserem Wasser, in unseren Körpern und auf unseren Feldern zu finden ist.

    Reduktion der Chemischen Belastung

    Wäre die Politik tatsächlich erfolgreich, so müssten die Gifte messbar zurückgehen.

    Der Erfolg: Das offizielle “Sicherheits-Siegel”

    Die stärkste Erfolgsgeschichte, welche die EU-Bürokratie und die nationalen Behörden erzählen, handelt von der hohen Sicherheit unserer Lebensmittel. Und auf den ersten Blick sind die Zahlen tatsächlich beeindruckend.

    Der EFSA-Jahresbericht 2024 (basierend auf Daten von 2022) stellt fest, dass 96,3 % aller Lebensmittelproben in der EU innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte (Rückstandshöchstgehalte, MRLs) lagen.

    Im den strenger kontrollierten EU-Programm (EU MACP) waren es sogar 98,4 %.

    Die nationalen Berichte aus Deutschland (BVL) und Österreich (AGES) bestätigen dieses Bild.

    Die EFSA schlussfolgert 2025 (aus den Daten von 2023) ein “geringes Risiko” für Verbraucher.

    Dies scheint ein triumphaler Sieg der Regulierung zu sein. Die Botschaft ist klar: “Es ist alles unter Kontrolle. Es gibt kein Problem.”

    Das Problem: Das Cocktail-Gift und der blinde Fleck

    Dieser “Erfolg” ist trügerisch. Er basiert auf einer fundamentalen Schwäche des Systems, die wir an anderer Stelle unserer Artikel-Serie als “Cocktail-Problem” bezeichnet haben.

    Die Cocktail-Lüge: Die “sicheren” 96,3 % beziehen sich ausschließlich auf die Grenzwerte für Einzelstoffe. Der “tägliche Gift-Cocktail auf dem Teller” wird nicht gemessen. Der deutsche BVL-Bericht 2023 stellt trocken fest: 33,5 % (ein Drittel) aller Proben enthielten Mehrfachrückstände – also mehr als einen Wirkstoff. Ob die Kombination von fünf “sicheren” Einzelstoffen in einer Traube vielleicht doch gefährlich ist, wird schlichtweg ignoriert.

    Das Import-Problem: Hohe Überschreitungsquoten findet man auch bei exotischen Früchten aus Nicht-EU-Ländern. Hier schließt sich der “Gift-Kreislauf”: Wir verbieten einen Stoff in der EU, exportieren ihn und konsumieren ihn danach als Rückstand auf importierten Lebensmitteln.

    Der neue blinde Fleck (PFAS): Während das System auf alte Gifte starrt, explodiert ein neues Problem. Ein Report von Global 2000 (Feb. 2024) zeigte, dass die Belastung durch PFAS-Pestizide (”Ewigkeits-Chemikalien”) dramatisch zugenommen hat. In Österreich stieg der Anteil belasteter Obstproben von 10,3 % (2011) auf 37,5 % (2021). Das System hat diesen Anstieg nicht verhindert.

    Der “tatsächliche Erfolg”: Wir messen den Cocktail im Körper und im Wasser

    Der wahre (wenngleich frustrierende) “politische Erfolg” ist, dass wir das jetzt wissen, weil wir dieses Versagen jetzt offiziell messen.

    Im Körper: Das EU-Projekt HBM4EU (2017-2022) hat erstmals den “Fußabdruck” der Pestizide in der europäischen Bevölkerung kartiert. Es fand 95 verschiedene Pestizid-Marker in den Körpern. Der “Erfolg” dieser Messung liests ich wie eine Anklageschrift: HBM4EU warnt, dass diese kombinierte Exposition zu einer “signifikanten Unterschätzung der Gesundheitsrisiken” durch die Behörden führt.

    Im Wasser: Die Europäische Umweltagentur (EEA) stellt 2024 klar, dass die Landwirtschaft (Pestizide und Nährstoffe) der “signifikanteste Druckfaktor” für Europas Gewässer ist. Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) warnt, dass aktuell zugelassene Stoffe das Trinkwasser gefährden.

    Ein weiterer “vermeintlicher Erfolg”: Die Verkaufszahlen (Tonnen) sinken

    Es gibt jedoch noch eine zweite, rein quantitative Erfolgsmeldung: Die Pestizid-Verkaufszahlen in der EU erreichten 2023 ein relatives Tief (292.000 Tonnen), den niedrigsten Stand seit 2011. Deutschland meldete für 2023 sogar einen Rückgang um 20 %.

    Dieser Erfolg ist allerdings täuschend. Er war nicht der (letztlich ohnehin gescheiterte) “Farm-to-Fork”-Politik zu verdanken. Analysten sind sich einig: Es waren die stark gestiegenen Pestizid-Preise infolge des Ukraine-Kriegs. Es war ein ökonomischer Schock, kein politischer Erfolg.

    Fazit: Wir feiern die “Sicherheit” von Einzelstoffen, während wir den Cocktail in unserem Essen, Wasser und Körper ignorieren. Ein kurzfristiger, preisgetriebener Rückgang der Verkaufsmenge wird als Erfolg verkauft, während neue Bedrohungen (PFAS) explodieren.

    Umkehr der System-Intensität

    Aber vergessen wir nicht: Pestizide sind nur ein Symptom. Das wahre Problem ist die Intensität des Systems, angetrieben von der Futtermittelproduktion für 80 Milliarden Nutztiere. Ein echter Erfolg wäre es, diesen “Driver” zu drosseln.

    Der (statistische) Erfolg: Der “Driver” schwächt sich ab

    Auf dem Papier gibt es hier einen klaren Erfolg zu verzeichnen: Der zentrale “Driver” – die Tierhaltung – ist in Deutschland und Österreich statistisch im Sinkflug.

    In Deutschland sind die Schweinebestände auf einem historischen Tiefstand. Innerhalb der letzten 10 Jahre (bis 2024) verschwanden 7,2 Millionen Schweine (–25,2 %).

    In Österreich sind die Bestände bei Rindern und Schweinen ebenfalls rückläufig.

    Das Problem: Die Ursache ist “Wachse oder weiche”, kein Öko-Umbau

    Dieser Rückgang ist allerdings kein politischer Erfolg. Seine Gründe sind mangelnde Rentabilität, fehlende Planungssicherheit und fehlende Hofnachfolge. Landwirte geben auf, weil sich das System nicht mehr rechnet.

    Das “Wachse oder weiche”-Prinzip: Die Zahl der Betriebe in Deutschland fiel von 396.581 (2005) auf 255.010 (2023). Die Durchschnittsgröße stieg im Gegenzug auf 65 Hektar. Eine Prognose erwartet nur noch 100.000 Höfe bis 2040.

    Politisches Scheitern: Das politische Instrument, das diesen Umbau sozial und ökologisch hätte steuern sollen – die deutsche “Borchert-Kommission” – ist 2023 gescheitert und wurde aufgelöst, weil die Politik die Finanzierung verweigerte.

    Der “Erfolg” sinkender Tierzahlen ist in Wahrheit die Folge eines ungesteuerten Strukturwandels. Das System ökologisiert sich nicht, es konsolidiert sich in immer größere, industrialisierte Einheiten.

    Der (politische) Erfolg: Kampf der Überdüngung

    Einen echten, wenn auch erzwungenen, politischen Erfolg gibt es bei der “Überdüngung”, der direkten Folge der intensiven Tierhaltung.

    Deutschland hat nach jahrelangem Druck und einem EU-Vertragsverletzungsverfahren seine Düngegesetzgebung 2020 massiv verschärft.

    Die Folge: Die EU-Kommission hat das Verfahren im Juni 2023 eingestellt.

    Dies ist ein seltener, klarer Sieg für die Umwelt, errungen durch “externen Zwang”.

    Doch auch dieser Erfolg ist relativ: “Nitrat-Hotspots” in Regionen mit hoher Tierdichte (Norddeutschland) bleiben bestehen.

    Das Hauptproblem: Der “Driver” bleibt bestehen

    Trotz sinkender Tierzahlen: Die Grundlogik “Acker für Futter” (Trog statt Teller) ist ungebrochen.

    Die bereits diskutierten “Eiweißstrategien” stellen lediglich einen Erfolg bei der Substitution von importiertem Soja durch heimische Erbsen dar.

    Sie ändern nichts daran, dass in Deutschland 51,5 % des Getreides als Futtermittel (WJ 2023/24) genutzt werden und auch in Österreich der Feldfutterbau riesige Flächen bindet.

    Fazit

    Die Bilanz der “messbaren Auswirkungen” ist zwiespältig.

    Die Daten zeigen, dass die “Symptom-Behandlungen” (Verbote, Anreize), die wir im vorigen Artikel diskutiert haben, nicht zu einer wirklich Besserung der realen Belastung geführt haben.

    Die vermeintlichen Erfolge in der EU stellen eine “politische Illusion” dar: Wir feiern “sichere” Lebensmittel, ignorieren aber die “Cocktails”. Wir feiern einen preisgetriebenen Rückgang der Pestizid-Menge, ignorieren aber neue Gefahren (PFAS) und massive Widersprüche (Österreich).

    Und wir sehen, wie der eigentlich “Driver” (die Tierhaltung) zwar schwächelt, dies aber nicht das Ergebnis einer klugen Öko-Politik ist, sondern eines brutalen Strukturwandels (”Wachse oder weiche”), den die Politik nicht steuert, sondern geschehen lässt.

    Die Ergebnisse sind also bestenfalls widersprüchlich und oft das Resultat externer Schocks (Krieg, EU-Klagen) statt kluger Steuerung.

    Das wirft die abschließende und entscheidende Frage auf: Warum eigentlich scheitert die Politik konsequent daran, echte, positive Ergebnisse zu erzielen? Warum wird das System nicht fundamental geändert?

    Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns im nächsten Artikel mit den unbedingt nötigen systemischen Reformen beschäftigen – mit der Unabhängigkeit der Wissenschaft, dem Vorsorgeprinzip und dem Verursacherprinzip.

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    03.11.2025

    Nachricht ICAN zu Atomtests

    aus e-mail von Karin Gerlich, 3. November 2025, 9:17 Uhr


    Trumps Atomtest-Pläne gefährden globale Sicherheit


    Veröffentlicht am 30. Oktober 2025


          PM: Trumps Atomtest-Pläne gefährden globale Sicherheit – ICAN:

          Atomtest-Wettlauf stoppen!


    /Berlin, 30. Oktober 2025/ – Heute Morgen hat Donald Trump angekündigt,

    dass die USA zum ersten Mal seit 1992 ihr Atomwaffentest-Programm

    reaktivieren werden.


    „Damit versucht Trump, Massenvernichtungswaffen direkt als politisches

    Druckmittel einzusetzen. Das ist ein bedrohlicher Rückschritt in die

    dunkelsten Zeiten des Kalten Krieges,“ erklärt Juliane Hauschulz,

    Vorstand von ICAN Deutschland.


    Zwischen 1945 und 1992 haben die USA über eintausend Atomtests

    durchgeführt, viele davon oberirdisch. Mit fatalen Auswirkungen: Der

    radioaktive Fallout hat sich nicht nur über das gesamte Gebiet der USA

    und des Pazifiks, sondern weltweit ausgebreitet. Bis heute leiden

    Menschen an Krebserkrankungen, die durch die kumulative Strahlendosis

    verursacht wurden. Allein die von den Atomwaffenstaaten zwischen 1945

    bis 1980 durchgeführten oberirdischen Nuklearwaffentests sind Studien

    zufolge für etwa 2,4 Millionen Krebstote weltweit verantwortlich.


    “Unsere globale Bewegung fordert deshalb: Es darf keinen neuen

    Atomtest-Wettlauf geben!“, so Hauschulz.


    In seiner Ankündigung bleibt der US-Präsident vage: Es ist unklar, ob

    Trump das Testen von nuklearen Trägersystemen, Labortests oder gar

    oberirdische Atomtests meint.


    „Klar ist, dass Trumps neuester Atombefehl eine der fundamentalsten

    Normen der internationalen Sicherheit untergräbt – das Tabu gegen

    Atomwaffentests,” erklärt Juliane Hauschulz. “Damit stößt er einen neuen

    Atomtest-Wettlauf an. Andere Atomwaffenstaaten wie Russland oder China

    könnten nun dank Trump eigene Kernwaffenprogramme und Atomtests als

    notwendige Reaktion legitimieren.“


    Neue Kernwaffentests wären auch ein Schlag ins Gesicht aller

    Überlebenden von nuklearer Gewalt. Die weltweit über 2000 durchgeführten

    Atomtests fanden vor allem in ehemaligen Kolonien der Atomwaffenstaaten

    statt. Ganze Landstriche wurden zerstört, verseucht und sind zum Teil

    noch immer unbewohnbar. Die Betroffenen leiden bis heute unter den

    Folgen und kämpfen für Anerkennung und Wiedergutmachung.


    „Die Welt musste schon zu viel Leid durch nukleare Explosionen ertragen.

    Diese Verbrechen zu wiederholen, wäre unentschuldbar,” so Hauschulz.


    „Wir fordern deshalb Bundeskanzler Merz auf, darauf hinzuwirken, dass

    die USA keine weiteren Atomwaffentests durchführen. Es ist im Sinne

    unserer aller Sicherheit, dass niemals wieder eine Kernwaffe getestet

    wird. Die Bundesregierung muss sich unbedingt für Deeskalation und gegen

    einen Atomtest-Wettlauf einsetzen.“


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    03.11.2025

    Michael Lüders - Einladung zur Buchvorstellung Drecksarbeit?! 4.11

    aus e-mail von friedensglockengesellschaft@web.de,  3. November 2025, 7:33 Uhr


    Sehr geehrte Damen und Herren,


    wir möchten Sie herzlich zur Vorstellung des neuen Buches:


     


    "Drecksarbeit? Israel, Amerika und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten"


     


    von Dr. Michael Lüders einladen.


     


    Einlass 18.00 Uhr


    Beginn 18.30 Uhr


     


    Im Anschluss an die Veranstaltungen können Bücher erworben und signiert werden.


     


    Wir freuen uns auf Sie im:


    Willy-Brandt-Saal, Rathaus Berlin - Schöneberg

    John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin

    U-Bahn:  U4, Bus 104, M46, S-Bahn Innsbrucker Platz und weiter mit U4


     


    Es ist eine Folgeveranstaltung am 08.Dez 2025 geplant, wie konkrete Hilfsmassnahmen aus Berlin koordiniert werden können.


     


    Bitte leiten Sie die Einladung an Freunde und Bekannte weiter. Im Anhang finden Sie eine Vorlage für die Sozialen Medien.


     


    Die Veranstaltung wird ausgerichtet vom BSW Landesverband Berlin und den BSW - Bezirken. Eine kostenlose Anmeldung kann durch eine einfache Rückmail an diese Adresse bsw-pankow@web.de <mailto:bsw-pankow@web.de>   erfolgen.


     


    Wenn Sie keine weiteren Einladungen erhalten möchten, reicht eine kurze Rückmail. Wir nehmen Sie aus dem Verteiler. Ansonsten erhalten Sie zeitnah die nächste Einladung zur Matinee am Sonntag, mit Sevim Dagdelen und Gabriele Gysi am 09. November.


     


    Im Hinblick auf einen erkenntnisreichen Abend


     


    Ina Darmstädter


    Vorsitzende BSW Bezirk Pankow

    bsw-pankow@web.de

    Tel. 0151 25131916


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    03.11.2025

    George Beebe zur falschen Diagnose des Ukraine-Konflikts

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 3. November 2025, 11:49 Uhr


    *George Beebe*ist Direktor des Bereichs „Grand Strategy“ am Quincy

    Institute for Responsible Statecraft.

    <https://responsiblestatecraft.org/> Er war mehr als zwei Jahrzehnte

    lang als Geheimdienstanalyst, Diplomat und politischer Berater in der

    Regierung tätig, unter anderem als Direktor der Russland-Abteilung der

    CIA und als Berater für Russland-Angelegenheiten von Vizepräsident

    Cheney. Er ist Autor des Buches „The Russia Trap: How Our Shadow War

    with Russia Could Spiral into Nuclear Catastrophe” (2019).


    Laut MSNBC vom 4. März 2022

    <https://www.msnbc.com/opinion/msnbc-opinion/russia-s-ukraine-invasion-may-have-been-preventable-n1290831

    erklärte George Beebe:

    /"Die Wahl, vor der wir in der Ukraine standen – und ich nutze

    absichtlich die Vergangenheitsform – war, ob Russland sein Veto zu einer

    NATO-Beteiligung in der Ukraine am Verhandlungstisch oder auf dem

    Schlachtfeld ausüben würde. Und wir entschieden uns, dafür zu sorgen,

    dass das Veto auf dem Schlachtfeld ausgeübt wird, in der Hoffnung, dass

    Putin sich entweder zurückhält oder der Militäreinsatz scheitert."/


    Die Berliner Zeitung hat dankenswerterweise heute einen Text von George

    Beebe übernommen, der am 27. Oktober in Englisch erschien unter dem Titel:

    On Russia-Ukraine, the misdiagnosed patient is flatlining

    All along we've been told this was about aggressive expansionism and

    applied a strategy of deterrence. That was wrong.

    <https://responsiblestatecraft.org/putin-willing-negotiate/>



    Berliner Zeitung 3.11.2025

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/im-russland-ukraine-konflikt-liegt-der-falsch-diagnostizierte-patient-im-sterben-li.10003708>

    Gastbeitrag


    *Im Russland-Ukraine-Konflikt liegt der falsch diagnostizierte Patient

    im Sterben

    */Von George Beebe


    /Mit der Verhängung neuer US-Sanktionen gegen russische Ölproduzenten

    und der Abweisung des russischen Gesandten Kirill Dmitriev durch

    US-Finanzminister Scott Bessent, der ihn vor etwa einer Woche als

    „Propagandisten“ bezeichnete, scheinen die Bemühungen der

    Trump-Regierung, den Krieg in der Ukraine zu beenden, am seidenen Faden

    zu hängen.


    Ihr Erfolg oder Misserfolg hängt von einer einfachen Grundannahme ab:

    Man muss ein Problem verstehen, um es lösen zu können. Leider hat der

    Westen das Problem, dem er in der Ukraine gegenübersteht, seit mehr als

    einem Jahrzehnt falsch diagnostiziert – mit zunehmend tragischen Folgen.

    Und die Zeit, in der Präsident Trump diese Fehldiagnose – und die daraus

    resultierende falsche Politik – noch korrigieren kann, läuft rasch ab.


    Seit spätestens 2014, dem Jahr der Maidan-Revolution in der Ukraine und

    Russlands anschließender Entscheidung, die Krim zu annektieren und

    Separatisten im Donbass zu unterstützen, betrachten westliche

    Außenpolitik-Vertreter Russlands militärische Handlungen gegen die

    Ukraine als etwas, das Präsident Putin als frei gewählte,

    „unprovozierte“ Ambition ansieht: den Wunsch, Land zu erobern und ein

    Imperium wieder aufzubauen – ein Ausdruck autoritärer Impulse Russlands.


    *Westen will Putins Kosten für Kriegsführung erhöhen


    *Auf Grundlage dieser Diagnose konzentrierte man sich im Westen darauf,

    Putins Kosten für die Kriegsführung zu erhöhen – indem man Russlands

    Wirtschaft unter Druck setzte, seinem Militär hohe Verluste an Personal

    und Ausrüstung zufügte und versuchte, Russland international zu

    isolieren. Wenn Putin erkenne, dass sein Griff nach Macht und Prestige

    nur Schwäche und Demütigung gebracht habe, so das Kalkül, werde er seine

    Invasionsarmee zurückziehen oder sich auf ukrainische Bedingungen für

    eine Einigung einlassen.


    Diese Sichtweise prägte auch die westlichen Vorstellungen einer

    Nachkriegsordnung. Sie bildet die Grundlage der Forderung, die Ukraine

    müsse durch eine Nato-Garantie nach Artikel 5 oder eine europäische

    „Sicherungstruppe“ auf ukrainischem Boden geschützt werden. Andernfalls,

    so die Befürchtung, würde Russland nach einem Abkommen die Gelegenheit

    nutzen, um sich zu erholen und erneut einzumarschieren, um seine

    imperialistische Eroberung zu vollenden.


    Je weniger dieses Vorgehen Früchte trug, desto stärker forderten seine

    Befürworter, die wirtschaftlichen, militärischen und diplomatischen

    Daumenschrauben gegenüber Moskau weiter anzuziehen. Daher die Rufe nach

    verschärften Sanktionen gegen Russland und nach der Aufhebung der

    Beschränkungen für Reichweite und Schlagkraft westlicher

    Waffenlieferungen an die Ukraine. Daher auch der jüngste Vorschlag, der

    Ukraine erneut eine angeblich „spielentscheidende“ Waffe zu liefern –

    diesmal Tomahawk-Marschflugkörper –, in der Hoffnung, Putin werde

    dadurch endlich zur Vernunft kommen.


    *Ukrainekrieg: Problem einer Eskalationsspirale


    *Dieses Rezept ist jedoch nicht wegen zu geringer Dosierung gescheitert.

    Es ist gescheitert, weil die Hüter der westlichen Außenpolitik das

    Problem, das sie zu lösen versuchen, grundlegend missverstanden haben.


    Die russische Invasion in der Ukraine ist weniger ein Problem der

    Abschreckung – also kein modernes Wiederaufleben des aggressiven

    Expansionismus à la Nazi-Deutschland – als vielmehr ein Problem einer

    Eskalationsspirale: eine klassische „Sicherheitsdilemma“-Situation, in

    der beide Seiten Maßnahmen ergreifen, die sie als Schutz ansehen, die

    aber von der Gegenseite als Bedrohung wahrgenommen werden. Das führt zu

    einem Kreislauf von Aktion und Reaktion, in dem jede Seite überzeugt

    ist, nur defensiv zu handeln – ähnlich wie vor dem Ersten Weltkrieg.


    Mit anderen Worten: Putins Hauptgrund für den Einmarsch in die Ukraine

    war nicht die Gier nach Territorium oder der Wunsch, ein verlorenes

    Imperium wiederherzustellen. Wäre das sein Ziel gewesen, hätte er den

    Donbass schon 2014 zusammen mit der Krim annektieren können – zu einem

    Zeitpunkt, als die Ukraine militärisch noch weit schwächer war. Doch er

    weigerte sich acht weitere Jahre, trotz heftiger Kritik russischer

    Nationalisten und Separatisten im Donbass, weil er glaubte, dass der

    Verbleib von Donezk und Luhansk innerhalb der Ukraine eine verlässliche

    innere Opposition gegen einen Nato-Beitritt garantieren würde.


    Putins Hauptmotivation für die Invasion war vielmehr die Überzeugung,

    dass die USA und die Nato ihre sicherheitspolitische Präsenz in einer

    zunehmend antirussischen Ukraine stetig ausbauten – Maßnahmen, die der

    Westen als Abschreckung verstand, Russland aber als Provokation – und

    die Ukraine in das verwandelten, was Russland als „unsinkbaren

    Flugzeugträger“ betrachtete: eine Basis westlicher Militär- und

    Geheimdienstoperationen gegen Moskau.


    Vor der Invasion übergaben russische Beamte den USA und der

    Nato-Vertragsentwürfe, in denen sie verlangten, dass die Allianz keine

    weiteren Erweiterungen vornehmen und ihre militärischen Kräfte von den

    russischen Grenzen zurückziehen solle. US- und europäische Vertreter

    lehnten dies ab und hielten weiter daran fest, dass die Ukraine eines

    Tages der Nato beitreten könne und dass Russland kein Vetorecht über

    diese Entscheidung habe.


    Auf die Frage, ob er auf Russlands Einwände gegen die Nato-Erweiterung

    in der Ukraine eingehen werde, sagte Präsident Biden, er werde

    „niemandes rote Linie“ anerkennen. Wenige Wochen später befahl Putin die

    Invasion.


    Wie wir das Grundproblem des Kriegs in der Ukraine diagnostizieren, ist

    von enormer Bedeutung. Kompromisssuche ist tatsächlich kontraproduktiv,

    wenn man es mit einem expansiven Schurkenstaat zu tun hat – denn solches

    „Beschwichtigen“ signalisiert Schwäche und ermutigt nur zu weiterer

    Aggression. Doch eine Verschärfung der Abschreckung verschlimmert ein

    Sicherheitsdilemma-Problem – sie verbessert es nicht. Sie verstärkt auf

    beiden Seiten die Überzeugung, einem unversöhnlich feindlichen Gegner

    gegenüberzustehen, den man nur mit Gewalt stoppen könne, und treibt so

    die Eskalationsspirale weiter an.


    *Wie könnte ein Ausweg aussehen?


    *Wenn der einzige Weg aus dieser Eskalationsspirale ein ausgehandelter

    Kompromiss ist – wie könnte dieser aussehen?


    Er würde nicht damit beginnen, um strittiges Territorium zu feilschen,

    da dieses Thema nicht die Hauptursache des Krieges ist. Stattdessen

    müsste er bei den grundlegenden Sicherheitsinteressen beider Seiten

    ansetzen – so, dass keine von ihnen sich übermäßig bedroht fühlt. Der

    Westen würde zusagen, die Ukraine nicht in die Nato aufzunehmen, keine

    westlichen Kampftruppen nach einer Einigung in der Ukraine zu

    stationieren und Kiew keine Langstrecken-Angriffswaffen zu liefern.


    Im Gegenzug würde Russland den EU-Beitritt der Ukraine akzeptieren, das

    Recht der Ukraine auf eine effektive Selbstverteidigung anerkennen und

    zustimmen, dass Kiew Waffen, Ausbildung und logistische Unterstützung

    vom Westen erhält.


    Auch wenn die Details eines solchen Sicherheitsabkommens verhandelt und

    verfeinert werden müssten, wäre ein solcher Kompromiss wahrscheinlich

    bald erreichbar – sofern das Trump-Team ihn ernsthaft verfolgt. Putin

    hat öffentlich erklärt, dass Russland den EU-Beitritt der Ukraine nicht

    ablehne. Und beim Gipfel in Alaska sagte er: „Die Sicherheit der Ukraine

    sollte ebenso gewährleistet werden wie die Russlands“ und „wir sind

    bereit, daran zu arbeiten.“ Ukrainische Vertreter wiederum scheinen

    zunehmend zu erkennen, dass eine Nato-Mitgliedschaft unrealistisch ist –

    zumal die USA wiederholt gezeigt und erklärt haben, dass sie nicht für

    die Ukraine in den Krieg ziehen werden – und dass garantierte

    „Rückfall“-Sanktionen sowie westliche Militärhilfe das Beste sind,

    worauf sie hoffen können.


    Ein solches Rahmenabkommen würde den Krieg zwar nicht sofort beenden,

    wäre aber ein bedeutender Fortschritt auf dem Weg zu einer umfassenden

    Friedenslösung. Es würde die Einigung über Gebietsfragen,

    Waffenstillstand und Friedenssicherung erheblich erleichtern. Und –

    vielleicht am wichtigsten, angesichts des extremen Misstrauens zwischen

    den Parteien – es würde zeigen, dass alle Beteiligten wirklich an einem

    gegenseitig akzeptablen Kompromiss interessiert sind, anstatt ihre

    Gegner zur Kapitulation zu zwingen.


    Wenig überraschend lehnen die etablierten Meinungsmacher in Regierung

    und Medien, die die US-Außenpolitik seit Jahrzehnten dominieren, jede

    Art von Kompromiss mit Russland weiterhin ab. Doch gerade ihre

    Sichtweise ist ein wesentlicher Grund dafür, dass dieser Konflikt

    überhaupt entstanden ist.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.11.2025

    Palästinakomitee-Stuttgart Infobl@tt — Oktober 2025

    aus e-mail von Attia Rajab, 3. November 2025, 19:55 Uhr


    Die vielen israelischen Waffenstillstandsbrüche im Gazastreifen zeigen,

    dass der zionistische Kolonialstaat nicht an einem Ende des Krieges

    interessiert ist. Bis 28. Oktober hat die israelische Armee mit Schüssen

    und Bomben 226 Palästinenser, darunter 97 Kinder, getötet. Entgegen dem

    Trump-Abkommen hält der Staat Israel den einzigen Personenübergang bei

    Rafah geschlossen, so dass zehntausende Verwundete nicht zur Behandlung

    ausreisen können. Die Versorgungsgüter, die die Sperranlagen passieren,

    bleiben weit unter der vereinbarten Menge und werden von der

    israelischen Seite ständig reduziert. Die Palästinenser sollten vor dem

    rassistischen Staat Israel geschützt werden, dem der Trump-Plan

    ermöglicht, seine Besatzung aufrecht zu erhalten. Anschuldigungen gegen

    die palästinensische Seite, die auch in den deutschen Medien zu hören

    sind, verkennen die Wirklichkeit völlig. Im Oktober-Infobl@tt des

    Palästinakomitees erweisen wir der palästinensischen Bevölkerung, die

    trotz jahrzehntelanger scharfer Unterdrückung durch den

    siedlerkolonialen Staat Israel auf ihre Rechte besteht und dem Versuch

    der ethnischen Säuberung im genozidalen israelischen Krieg widerstanden

    hat, vor allem in den ersten beiden Artikeln über die Gefangenen

    Anerkennung. Wichtig für das Verständnis der Situation im Gazastreifen

    ist der Artikel über die Banden, die die israelische Besatzungsmacht

    aufbaut und bewaffnet. Nicht nur Gaza und Westbank, sondern auch der

    Südlibanon ist von der Aggression des Staates Israel extrem bedroht. Bei

    einem weiteren Massaker, im Sudan, tragen die westlichen politischen

    Kräfte eine wesentliche Mitverantwortung. Ihr enger Verbündeter, die

    Vereinigten Arabischen Emirate, rüsten die Rapid Support Forces auf, die

    in el-Fasher Tausende ermorden.

    Gestohlene Leben: Jeder befreite Palästinenser trägt die Last des

    Kampfes seines Volkes mit sich

    Soumaya Ghannoushi middleeasteye.net, Übersetzung Pako

    Article Image

    Li: Ein aus dem israelischen Gefängnis entlassener Gefangerner wird in

    Khan Yunis von Familienangehörigen begrüßt.

    Re: Der palästinensische Fotojournalist Shadi Abu Sido

    wird mit seiner Familie wiedervereint Doaa Albaz, activestills.org


    Die Autorin stellt die Momente zusammen, als die palästinensischen

    Gefangenen zu ihren Familien kamen, gezeichnet von den grausamen

    Bedingungen in israelischen Gefängnissen. Sie sagt: Sie sind der

    lebendige Ausdruck eines Kampfes, der älter ist als diese Besatzung –

    ein Kampf, den jedes Volk teilt, das jemals einen Stiefel auf seinem

    Nacken gespürt und sich zum Aufstand entschlossen hat. Sie tragen in

    ihren zerrütteten Körpern das glühende Feuer, das in den Herzen derer

    brennt, die gegen Apartheid, Kolonialismus und Diktatur kämpfen. Siehe

    auch hier

    <https://www.channel4.com/news/freed-palestinian-doctors-describe-torture-in-israeli-prison>.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/gestohlene-leben-jeder-befreite-palaestinenser-traegt-die-last-des-kampfes.pdf



    Nader Sadaqa, palästinensischer jüdischer Gefangener von Israel freigelassen

    palestinechronicle.com palestinechronicle.com, Übersetzung Pako

    Article Image

    Nader Sadaqa nach seiner Freilassung

      im Interview <https://www.youtube.com/watch?v=k7fcsOj9bSE> MEE


    Nader Sadaqas Freilassung am 13. Oktober 2025 aus lebenslanger Haft im

    Austausch gegen israelische Gefangene hat die Kombination von

    Identitäten – Palästinenser, Jude und Widerstandskämpfer – auf die

    internationale Bühne gebracht. Nader Sadaqa war führend im linken

    politischen und militärischen palästinensischen Widerstand und

    entsprechend gefürchtet von der israelischen Kolonial- und Besatzungsmacht.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/samariter-des-widerstands-okt-2025.pdf



    Deutschlands Rolle im Sudan

    Roman Deckert Rosa Luxemburg Stiftung

    Article Image

    Während die Rapid Support Forces (RSF) ein fürchterliches Massaker im

    Sudan verüben, überzieht ein israelischer staatlicher arabisch-X-Account

    die sudanesischen staatlichen militärischen Kräfte mit

    Anti-Hamas-Propaganda. Bildschirmaufnahme MEE


    Während des brutalen Massakers der Rapid Support Forces (RSF) im

    sudanesischen el-Fasher werden die Rufe nach einem Embargo gegen die

    Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und der mit ihnen verbundenen

    Firmen lauter. Die VAE sind eine der RSF-Hauptunterstützer. Die VAE sind

    übrigens auch ein arabischer Staat, der militärisch und wirtschaftlich

    eng mit dem Staat Israel kooperiert. Wir verlinken hier jedoch zu einem

    Artikel der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom Juli 2025, der über die deutsche

    Verstrickung in Sudan und die Unterstützung der VAE informiert.



    Link zum Artikel

    <https://www.rosalux.de/news?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=53678&tx_news_pi1%5Bnews_uid%5D=0&cHash=ed374cf034fc419c442fb23b7e66cec6



    Denke daran, den 7. Oktober zu vergessen

    Abdaljawad Omar mondoweiss.net, Übersetzung Pako

    Article Image

    Israelische Militäreinsätze, wie hier am 18. Juni 2025 in Nablus, sind

    Alltag für Palästinenser:innen

    Wahaj Bani Moufleh, activestills.org


    Über den Umgang mit dem 7. Oktober 2023 sagen Palästinenser: "Zwei Jahre

    später haben wir gelernt, daß unser Feind zerbrechlich ist, empfindlich

    bis ins Mark. Auf der einen Seite unvorstellbar mächtig, auf der anderen

    Seite seiner eigenen Beständigkeit unsicher. Die Gewalt, die ohne zu

    zögern und ohne Reue ausgeübt wird, ist weniger Ausdruck von Gewissheit

    als vielmehr von Angst. Es ist die Darstellung einer unhaltbaren

    zionistischen Fantasie von totaler Herrschaft, die endlos verteidigt

    werden muss, weil sie aus eigener Kraft nicht bestehen kann."



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/erinnere-dich-daran-den-7-oktober-zu-vergessen.pdf



    „Vampir-Imperium“ – Israelische Soldaten und Verantwortliche für den Tod

    von Hind Rajab entlarvt

    Palestine Chronicle Palestine Chronicle, Übersetzung Pako

    Article Image

    Hind Rajab, im Hintergrund die israelischen Soldaten, die direkt am Mord

    des kleinen Mädchens beteiligt waren. Collage von Palestine Chronicle


    Die Kriegsverbrecher sind ermittelt. Die Sendung „What’s Hidden is

    Greater” (Was verborgen ist, ist größer) des Fernsehsenders Al-Jazeera

    hat die Identität der israelischen Soldaten öffentlich gemacht, die an

    der Tötung der sechsjährigen Palästinenserin Hind Rajab beteiligt waren.

    Hinds Tod wurde zu einem der eindringlichsten Symbole für den

    Völkermordkrieg des Staates Israel gegen Gaza. Die Hind Rajab-Foundation

    hat eine umfassende Klage gegen die Mörder eingereicht.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/hind-rajabs-moerder-entlavt.pdf



    Von Oslo bis Offshore – Politische „Normalisierung“ im östlichen

    Mittelmeer mithilfe der Ausbeutung der Energieressource

    Hicham Safieddine merip.org, Übersetzung Pako

    Article Image

    Die Bohrinsel im Erdgasfeld Noa, ganz in der Nähe des Gazastreifens.

    wikicommons


    Als die erste Regierung von US-Präsident Donald Trump im Januar 2020

    ihren Plan „Peace to Prosperity“ (Frieden für Wohlstand) vorstellte,

    versprach das Hochglanzdokument den Palästinensern einen Anteil am

    regionalen Wachstum. Das Middle East Research and Information Project

    analysiert die Ausbeutung der Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer.

    Unter dem Druck der USA wurde daraus ein System der Abhängigkeiten, auf

    Kosten der Palästinenser und auf Kosten der klimafreundlichen Energie.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/von-oslo-bis-offshore.pdf



    Ein Krieg gegen den Wiederaufbau: Die israelische Frontlinie im Südlibanon

    Dario Sabaghi newarab.com, Übersetzung Pako

    Article Image

    Der Südlibanon - ein Opfer ständiger Übergriffe des israelischen

    Militärs. Collage The New Arab


    Unter dem Vorwand, dass die Hisbollah versuche, ihre Streitkräfte wieder

    aufzubauen, unternimmt der Staat Israel eine Militäraktion im Südlibanon

    und zwar in einer Weise, die Wiederaufbau des schwer zerstörten

    Südlibanon und die Rückkehr der Geflüchteten so gut wie unmöglich machen

    - ein klarer Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen. Ziel ist

    vermutlich, eine Einflusszone für die USA und den Staat Israel zu

    schaffen. Den Widerstand der Bevölkerung bricht dieses Vorgehen nicht.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/neuer-krieg-in-libanon-okt-2025.pdf



    Das militärisch-industrielle Rückgrat der Normalisierung

    Tariq Dana merip.org, Übersetzung Pako

    Article Image

    Unterzeichnung eines Vertrags der Abrahamabkommen mit den Vereinigten

    Arabischen Emiraten. wikicommons


    Der Staat Israel hat sich durch jahrzehntelange Besatzung und Krieg

    weltweit einen Ruf für seine Expertise im Bereich bewaffneter Drohnen

    und KI-gesteuerter Systeme erworben. Entsprechend dieser Bilanz ist die

    Zerstörung des Gazastreifens der erste KI-unterstützte Völkermord in der

    Geschichte. Der Artikel untersucht die Abraham-Verträge des Staates

    Israel und arabischer Länder. Hier geht es v.a. um Waffenkäufe, Erwerb

    von Überwachungstechnologie sowie Kooperation bei der Unterdrückung.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/militaerindustrie-abrahamabkommen-merip.pdf



    Waffen, Kriegsherren und Ödland: Die israelische Strategie für den

    Gazastreifen nach dem Krieg


    Muhammad Shehada newarab.com, Übersetzung Pako

    Article Image

    Das israelische Militär untergräbt nach wie vor die Versorgung und den

    Wiederaufbau im Gazastreifen. Dafür haben sie auch Banden aufgebaut und

    bewaffnet. Collage newarab.com


    Der Staat Israel hat mehrere Banden im Gazastreifen aufgebaut und

    bewaffnet. Das israelische Militär schützt diese Banden in dem Gebiet,

    das sie kontrollieren (58%) und das vollständig entvölkert ist. Für den

    Staat Israel plündern diese Banden Hilfskonvois, stiften Chaos und

    betreiben Lager im Süden, in die der Staat Israel die Bevölkerung

    drängen will. Die Banden sind bei der Bevölkerung verhasst, sie stützen

    sich allein auf die Waffen der israelischen Besatzung.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/waffen-warlords-oedland-okt-2025.pdf



    Wie ein schottisches Schifffahrtsmuseum in Israels 3D-Propagandavideos

    landete

    Oren Zwi 972mag.com,

    Übersetzung für Pako A. Riesch

    Article Image

    Schottisches Museum (li), rechts der im Video

    verwendete Teil Bilschirmaufnahmen


    Eine Untersuchung von +972 Magazine und Local Call mit dem

    Forschungskollektiv Viewfinder, dem Schweizer Netzwerk SRF und dem

    schottischen Medium The Ferret analysierte 43 Animationen, die seit dem

    7. Oktober von der israelischen Armee produziert wurden, und stellte

    fest, dass vieles nicht aus Geheiminformationen stammt, sondern Mittel

    zur Animation sind. Eine Animation wurde z. B. verwendet, um die

    Bombardierung des Al-Shifa-Krankenhaus zu rechtfertigen. Die angebliche

    Hamas-Kommandozentrale wurde dort nie gefunden.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/wie-ein-schottisches-museum-in-israels-propagandavideo-landete.pdf



    Der Widerstand gegen einen Genozid ist nicht kriminell –

    Solidaritätsaktionen mit den Ulm5

    Pako Pako

    Article Image

    Protest vor dem Amtsgericht Pako


    Am 16., 27. und 29. Oktober 2025, haben wir vom Palästinakomitee uns mit

    vielen anderen vor dem Amtsgericht Stuttgart versammelt, um Solidarität

    mit den Ulm5 bei 3 Anhörungen zu zeigen. Fünf Genoss:innen sind seit 08.

    September 2025 in verschiedenen Haftanstalten in Stuttgart und

    Baden-Württemberg gefangen. Der Vorwurf: Eine Attacke auf die

    Niederlassung der israelischen Waffenfirma Elbit in Ulm. Elbit beliefert

    die israelische Armee zu 80% mit Waffen. Die Unterstützung des

    Völkermordes ist kriminell und nicht der Versuch, ihn zu stoppen.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/bericht-wegen-anhoerungen-gesamt-zwei-wochen.pdf



    Als die Bomben schwiegen: Israels verborgener Krieg gegen Gazas Land,

    Luft und Wasser

    Yasmin Abu Shammala qudsnen.co, Übersetzung für Pako,

    G. Merz

    Article Image

    Gaza-Stadt, 6. Oktober 2025 Yousef Zaanoun, activestills.org


    "Gaza, früher ein Land mit Oliven und Erdbeeren, liegt jetzt in Asche.

    Die Luft stinkt unter dem Dunst von brennendem Plastik und giftiger

    Luft, der Boden glüht von Metall, das nicht explodiert ist und die See

    ist verdreckt. Nach zwei Jahren mit unaufhörlichem israelischem

    Bombardement ist Gaza nicht nur ‚ein wenig verwundet‘; es ist vergiftet.

    Was sich hier verbreitet, ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe, es

    ist ein Umwelt-Genozid."



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/als-die-bomben-schwiegen-okt-2025.pdf



    Trotz Waffenstillstand drohen den Palästinensern weiterhin

    „Eliminierung, Völkermord“

    Ilan Pappe democracynow.org, Übersetzung Pako

    Article Image

    /Israel on the Brink/, von Ilan Pappé:

    penguinrandomhouse.ca

    <https://www.penguinrandomhouse.ca/books/773897/israel-on-the-brink-by-ilan-pappe/9780807018798>


    penguinrandomhouse.ca

    MEE/Faiz Abu Rmeleh


    Trotz des neu vereinbarten Waffenstillstands im Gazastreifen, so Ilan

    Pappé, hätten die politischen Führer Israels ihr politisches Ziel, die

    Palästinenser aus ihrem noch vorhandenen Gebiet ethnisch zu säubern,

    nicht geändert. „An der Entmenschlichung und der Haltung dieser

    israelischen Regierung und ihrer Überzeugung, dass sie die Macht hat,

    Palästina als Nation, als Volk und als Land auszulöschen, hat sich

    nichts geändert“. Die Verpflichtung von Politikern und Diplomaten

    bestehe jetzt darin, die Palästinenser vor diesen Absichten zu schützen.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/ilan-pappe-trotz-des-waffenstillstands-okt-2025.pdf



    Palästina in der BRICS-Gruppe: Die zweite Welle der Entkolonialisierung

    Ranjan Solomon middleeastmonitor.com, Übersetzung für Pako A. Riesch

    Article Image

    Der indonesische Präsident Sukarno während seiner Eröffnungsrede im

    Gedung Merdeka, Bandung-Konferenz, 18. April 1955, Indonesien

    /Asian-African Conference Bulletin/, no. 4


    Palästina hat einen Beitrittsantrag zur BRICS-Gruppe gestellt. Ranjan

    Solomon dazu: "Der Beitritt Palästinas zur BRICS-Gruppe wird die

    Vollendung eines Kreises darstellen, der 1955 in Bandung begann, als die

    Staats- und Regierungschefs Asiens und Afrikas erklärten, das Zeitalter

    des Kolonialismus sei vorbei. War Bandung die erste große Bekundung

    der Blockfreiheit, dann wird der Beitritt Palästinas zur BRICS-Gruppe

    die Erklärung einer neuen Ära sein: Dekolonisierung in der Praxis..."



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/palaestina-un-der-brics-gruppe.pdf



    Kriegsführung über die Narrative: Einblicke in Israels Kampf um Einfluss

    in den sozialen Medien

    Nadda Osman newarab.com, Übersetzung Pako

    Article Image

    Bildschirmaufnahmen Instagram


    Die israelische Regierung versucht verstärkt, die Darstellung des

    Staates in den sozialen Medien zu beeinflussen. Auch im Bereich KI gehen

    die Eingriffe weit. Jetzt wurde bekannt, daß die israelische Regierung

    eine Firma Clock Tower X beauftragt hat, Inhalte für die Zielgruppe

    Generation Z zu produzieren und ChatGPT zu trainieren, eine positivere

    Haltung gegenüber dem Staat Israel einzunehmen. Clock Tower soll auch

    durch Training die Art und Weise beeinflussen, wie künstliche

    Intelligenzsysteme Themen mit großen Datensätzen darstellen.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/israels-einfluss-in-den-sozialen-medien.pdf



    Zwei Jahre lang hat Gaza Völkermord ertragen - der Staat Israel verlor

    jegliches Ansehen in der Welt

    Adnan Hmidan middleeasteye.net, Übersetzung Pako

    Article Image

    4. Okt. 2025, Montreal, Kanada: Demonstration gegen

    den Völkermord in Palästina Haidi Motola, activestills.org


    Trotz aller Zerstörung endete der israelische Krieg nicht mit einem

    Sieg, sondern mit der Bloßstellung eines Staates, der militärisch,

    politisch, wirtschaftlich und moralisch versagt hat. Der Staat Israel

    hat seine Ziele verfehlt und jegliches internationale Ansehen verloren.

    Dagegen hat die Bevölkerung von Gaza mit ihrer Standhaftigkeit und ihrem

    Durchhaltevermögen wieder einmal bewiesen, dass Kolonialmächte trotz

    aller militärischer Überlegenheit auf lange Sicht nicht gewinnen können.



    Link zum Artikel

    <https://senderfreiespalaestina.de/infoblatt-pdfs/zwei-jahre-genozid-israel-verlor-die-welt.pdf



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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.11.2025

    Eindrücke aus Nah-Ost: Interview Jan van Aken, Parteivorsitzender Die Linke

    deutschlandfunk.de,  01. November 2025, 07:15 Uhr, Müller, Dirk 


    Audio herunterladen https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2025/11/01/eindruecke_aus_nah_ost_interview_jan_van_aken_dlf_20251101_0715_d21af7d4.mp3



    Info: https://www.deutschlandfunk.de/eindruecke-aus-nah-ost-interview-jan-van-aken-parteivorsitzender-die-linke-100.html


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    03.11.2025

    hörtipp: ilko-sascha kowalczuk

    aus e-mail von Michael Ebeling, 3. November 2025, 16:15 Uhr


    hallo leute,


    wen's interessiert - eine aus meiner sicht sehr hörenswerte rede des

    bürgerrechtlers und historikers ilko-sascha kowalczuk im rahmen der

    feierlichkeiten "35 jahre thüringer landtag". engagierte knappe 25

    minuten lang:


    https://www.deutschlandfunk.de/ddr-regime-war-erziehung-zum-hass-festrede-zu-35-jahre-thueringer-landtag-100.html


    kann man übrigens auch nachlesen


    https://www.thueringer-landtag.de/fileadmin/user_upload/Kowalczuk_Festrede_35_Jahre_Thueringer_Landtag.pdf


    oder direkt anschauen (ab ca. 1h03'):


    https://live.thltcloud.de/Veranstaltung/Feierstunde_am_25_10_2025


    schade: nicht dokumentiert auf dem letztverlinkten video sind die

    reaktionen der afd'ler während der rede.



    -michael.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.11.2025

    Bericht | Halloween in Russland


    Screenshot_2025_11_03_at_21_54_53_Halloween.png.webp_WEBP_Grafik_900_660_Pixel_Skaliert_84_


    globalbridge.ch, 31. Oktober 2025 Von: in Allgemein, Geschichte, Medienkritik, Wirtschaft

    (Red.) Während auch in der Schweiz aktiv der Russenhass betrieben und gefördert wird – das Schweizer Radio zum Beispiel mit einem Tagesgespräch mit der deutschen Russenhasserin Katja Gloger, die NZZ mit einem weiteren Gastbeitrag von Andrew Chakhoyan oder die Universität Zürich mit einem Vortrag des Putinhassers Andrey Illarionov, um nur drei Beispiele zu erwähnen – versucht Globalbridge als der Unabhängigkeit und der Ehrlichkeit verpflichtetes Medium sowohl auf kulturelle Gemeinsamkeiten als auch auf kulturelle Unterschiede zwischen uns Westlern und Russland hinzuweisen. Unser Vertrauensmann in Russland, Stefano di Lorenzo, hat als Beispiel den Umgang mit Halloween genauer angeschaut. (cm)

    Halloween mag vielen als Triviales und Infantiles erscheinen. Aber als kultureller Import und Symbol der von Amerika vorangetriebenen Globalisierung kann Halloween auch ein paar interessante Dinge über eine Gesellschaft erzählen. In der kollektiven Vorstellung ist Halloween ein unverkennbar amerikanisiertes Ritual: Plastikkürbisse auf Veranden, schwarze Kostüme, Kinder, die Süßigkeiten sammeln, Horrorfilme und ein saisonaler Handel, der den Oktober bestimmt. Während sich Halloween langsam in vielen europäischen Ländern fest etabliert hat, ist es kein Fest, das man in Russland erwarten würde. Vor allem nicht in Zeiten des Krieges. Das heutige Russland wird oft als kulturell geschlossenes, national autarkes, ja sogar nationalistisches Staatswesen dargestellt — misstrauisch gegenüber der Soft Power des Westens und bestrebt, seine einzigartigen, traditionellen Werte zu verteidigen. Es ist ein Bild, das viel patriotische Rhetorik in Russland widerspiegelt und verstärkt, insbesondere in den letzten vier Jahren.

    Doch in den meisten der drei Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion träumten viele Russen von einer kulturellen Integration mit dem Westen. Russland war einer der Orte, an denen die westliche Popkultur schnell und tiefgreifend Einzug hielt. Halloween wurde in Russland auch zu einem dieser sichtbaren Zeichen. In den letzten Jahren stieß diese Übernahme auf Widerstand von religiösen und politischen Akteuren, die Vorschläge zur Einschränkung oder sogar zum Verbot der Feierlichkeiten vorbrachten. Dieser Kontrast verdeutlicht die Spannungen zwischen Offenheit und Verschlossenheit im postsowjetischen Russland und zwischen Kultur als gelebter Praxis.

    Wie Halloween nach Russland kam

    Halloween kam nicht als Export von oben nach unten nach Russland, sondern als Konsumphänomen. In den 1990er und frühen 2000er Jahren, als westliche Fernsehsendungen, Filme, Musik und Konsumgüter den russischen Markt überschwemmten, wurden die üblichen Symbole und Rituale westlicher Feiertage in den städtischen Zentren sichtbar: Kostümpartys in Clubs, Themenabende in Bars, Dekorationen in Ladenketten. Diese Verbreitung war Teil einer umfassenderen kulturellen Integration — das russische Publikum konsumierte eifrig Hollywood-Horrorfilme, amerikanische Fernsehserien, Popmusik und westliche Kinderprogramme —, sodass die Bilder und Bräuche von Halloween leicht verständlich und übertragbar waren. Die Motive des Feiertags waren besonders attraktiv für die städtische Jugend und das Nachtleben. 

    Auch der Einzelhandel spielte eine wichtige Rolle. Kostümgeschäfte, Partyplaner und später auch Online-Marktplätze lieferten günstige Masken, Schminke und Party-Requisiten. Für Geschäfte in Einkaufszentren und Veranstalter wurde Halloween zu einer weiteren saisonalen Gelegenheit, Tickets, Süßigkeiten und Dekorationen zu verkaufen; für Bars und Clubs war es ein praktischer Themenabend. Wie viele kulturelle Transfers des späten 20. Jahrhunderts wurde Halloween in Russland von Kommerzialisierung und visuellen Medien getragen.

    Wer feiert — und wer nicht

    Halloween hat sich in Russland doch nicht zur Massenpraxis entwickelt. Umfragen aus dem letzten Jahrzehnt zeigen, dass der Bekanntheitsgrad des Feiertags hoch ist — die meisten Russen haben schon von Halloween gehört —, aber die Teilnahmequote ist nach wie vor gering und konzentriert sich stark auf junge Stadtbewohner. So ergab beispielsweise eine Umfrage des unabhängigen russischen Meinungsforschungsinstituts VTsIOM, dass zwar über 90 % der Befragten Halloween kannten, aber nur ein kleiner Teil vorhatte, es zu feiern, wobei das Interesse bei den 18- bis 24-Jährigen und den Bewohnern größerer Städte am höchsten war. „Ich stelle fest, dass Halloween immer beliebter wird, ich sehe viele Anzeigen für Halloween-Partys“, sagt Lisa, eine junge Übersetzerin aus Moskau. Ihr Freund Roman ist anderer Meinung: „Ich kenne niemanden, der Halloween feiert. Halloween hat nichts mit russischen Traditionen zu tun.“ Eine andere junge Frau, Elena, organisiert hingegen mit ihren Freunden eine Halloween-Party. „Letztes Jahr hatten wir viel Spaß“, sagt sie. Die meisten Russen stehen Halloween jedoch entweder gleichgültig gegenüber oder betrachten es als eine fremde Kuriosität, die für die russische Kultur unpassend ist. 

    Die Alters- und geografische Kluft ist wichtig. In einem Moskauer Club kann man aufwendige Kostüme und Themenabende erleben. In regionalen Städten wird der Feiertag eher als Marketingaktion in einem Supermarkt wahrgenommen. Für viele Familien mit kleinen Kindern hat sich die westliche „Süßes oder Saures“-Kultur nie so etabliert wie in einigen europäischen Hauptstädten; die Unterhaltungskalender russischer Kinder sind nach wie vor dicht mit lokalen und christlichen Anlässen gefüllt.

    Kirche und Staat

    Halloween wird dort politisch, wo Religion, nationale Identität und die jüngste Rhetorik über „traditionelle Werte“ aufeinandertreffen. Die Russisch-Orthodoxe Kirche (ROK) äußert seit langem Bedenken, dass die Symbolik von Halloween — Hexen, satanische Motive und okkulte Ästhetik — im Widerspruch zur christlichen Lehre steht. Verschiedene orthodoxe Geistliche und Medien haben Alternativen gefordert: Gemeindeveranstaltungen, bei denen Kinder eingeladen werden, sich als Heilige zu verkleiden, oder lokale Aufklärungskampagnen, die Eltern vor den angeblichen spirituellen Gefahren des Feiertags warnen. In religiösen Kommentaren wird Halloween als spirituell zerstörerisch und kulturell „fremd“ dargestellt, eine Sichtweise, die bei sozial konservativen Teilen der Bevölkerung Anklang findet.

    In den letzten Jahren haben regionale Abgeordnete, konservative Aktivisten und sogar einige Mitglieder der Staatsduma Vorschläge unterbreitet, Halloween einzuschränken oder es mit „satanistischer Propaganda“ gleichzusetzen, mit der Begründung, dass Maßnahmen zum Schutz der Kinder und der öffentlichen Moral erforderlich seien. Die Medienberichterstattung zeigte erneute Vorschläge und Erklärungen in diesem Sinne — darauf ausgerichtet, kulturelle Souveränität und moralische Wachsamkeit zu signalisieren. Diese Erklärungen sorgen für Schlagzeilen, mobilisieren konservative Anhänger und verstärken eine kulturelle Sicherheitsrhetorik, haben bis jetzt jedoch nicht zu einheitlichen landesweiten Verboten geführt.

    Wenn russische Politiker Widerstand gegen den Westen signalisieren wollen, wählen sie häufig kulturell sichtbare und emotional resonante Ziele. Die praktische Durchsetzung eines pauschalen Verbots von Halloween wäre jedoch schwierig. Schulen, Unternehmen und Eltern würden unterschiedlich reagieren; die Durchsetzung würde eine Überwachung des täglichen sozialen Lebens erfordern, die zu Reibungen führen würde. Wenn Abgeordnete ein Verbot fordern, klingt das daher oft eher nach kultureller Selbstdarstellung als nach dem Beginn einer kohärenten landesweiten Gesetzgebung.

    „Importsubstitution“ für Kultur: slawophile Alternativen

    Sollte der Druck wachsen, Halloween einzudämmen, würde ein Teil der kulturellen Reaktion darin bestehen, „einheimische” Ersatzangebote vorzuschlagen. Die Regierung und patriotisch gesinnte Kommentatoren haben alte slawische Erntefeste und Rituale gefördert — neu verpackt als gesunde, patriotische Alternativen zum „westlichen“ Halloween. Seit mindestens Anfang der 2020er Jahre fördern einige Kommunen und Kulturinstitutionen Herbstveranstaltungen mit slawischem Thema: Volksfeste, historische Nachstellungen, sogar Kinderprogramme, die die vorchristliche Mythologie in den Vordergrund stellen. Diese Bemühungen werden als „kulturelle Importsubstitution“ bezeichnet: ausländische saisonale Vergnügungen werden durch kuratierte lokale Programme ersetzt, die sowohl die Menschen unterhalten als auch eine bevorzugte nationale Erzählung verstärken.

    Die Taktik der „einheimischen Alternativen“ veranschaulicht die hybride Logik der Kulturpolitik im heutigen Russland: Die Verantwortlichen versuchen nicht unbedingt, festliche Freuden auszulöschen, sondern sie in politisch sicherere Formen zu lenken. Die Substitution koexistiert oft mit den Marktkräften. Das Ergebnis ist ein pluralistisches Kulturfeld, in dem offizielle Narrative und private Wünsche in einer unbehaglichen, aber stabilen Spannung nebeneinander existieren.

    Populärkultur

    Auch die russische Popkultur hat die Ästhetik des Horrors aufgenommen und für eigene Zwecke umfunktioniert. Russische Filmemacher, DJs und Modedesigner übernehmen manchmal die visuelle Grammatik von Halloween für lokale Zwecke: Horrorfilmreihen, thematische Fotoshootings und Nachtclubprogramme spiegeln globale Genres wider und enthalten gleichzeitig eindeutig russische Bezüge. In den 1990er und 2000er Jahren prägte der Kontakt mit westlichem Horror und Fantasy den Geschmack einer ganzen Generation für das Unheimliche. Dieses Erbe blieb bestehen: Die Sprache des Schreckens, Monster-Metaphern und makabre Spektakel erwiesen sich als anpassungsfähig an russische Themen, sei es im Genrekino, in Musikvideos oder in der Straßenmode. Selbst wenn Halloween also ein Import blieb, mischte sich sein stilistisches Vokabular leicht in die heimische Kunst ein. 

    Die Grenzen der Autarkie

    Der jüngste Anstieg konservativer Rhetorik spiegelt echte politische Strömungen wider. Aber die russische Gesellschaft ist alles andere als monolithisch: Großstädte, Kulturindustrien und jüngere Generationen haben weiterhin Appetit auf globale Kulturformen. Zweitens widersetzen sich wirtschaftliche Anreize pauschalen Verboten, die saisonale Einnahmen und die Auswahlmöglichkeiten der Verbraucher einschränken würden. Drittens zieht die symbolische Politik oft dramatische Erklärungen der mühsamen Arbeit der Sozialtechnik vor: Es ist einfacher, einen Gesetzesvorschlag oder eine scharf formulierte Erklärung zu verfassen, als jahrzehntelange kulturelle Verflechtungen aufzubrechen. Trotz aller Abschottungsrhetorik bleibt die Kultur in Russland überraschend durchlässig — insbesondere wenn die visuelle Sprache marktfähig und unterhaltsam ist.

    Was Halloween über Russland verrät

    Die Geschichte von Halloween in Russland ist eine kleine, aber aufschlussreiche Fallstudie zur postsowjetischen Kulturdynamik. Nach 1991 erlebte das Land eine entscheidende Öffnung gegenüber Kultur und Waren aus dem Westen; diese Öffnung veränderte den Geschmack, schuf neue Märkte und brachte hybride Kulturformen hervor. In den 2010er und 2020er Jahren entstand ein eher introspektiver und defensiver Diskurs — angetrieben von der staatlichen Ideologie, der Russisch-Orthodoxen Kirche und konservativen Gruppen — aber dieser Diskurs hat die früheren Integrationsprozesse nicht vollständig umgekehrt. Stattdessen sehen wir ein gemischtes Muster: selektive Eindämmung, episodische moralische Panik aber auch ein anhaltendes Interesse für Moden aus dem Westen. Halloween ist daher weder ein Symptom der totalen Verwestlichung noch das einzige Opfer kultureller Abschottung; es befindet sich in der Mitte, an einer kulturellen Schnittstelle, an der Marktlogik, Jugendgeschmack und politische Symbolik aufeinandertreffen.

    Wenn Gesetzgeber und Geistliche Halloween als fremde Bedrohung anprangern, sagt diese Verurteilung manchmal mehr über die politische Haltung als über die soziale Realität aus. Vorschläge, den Feiertag zu verbieten oder ihn rechtlich mit schädlichen ideologischen Einflüssen gleichzusetzen, sind performative Gesten in einer größeren Erzählung über Identität und Souveränität. Vor Ort überlebt Halloween jedoch in Boutiquen, Clubs, Expat-Gemeinden und unter städtischen Jugendlichen — überarbeitet, domestiziert und oft zu Partys und Selfies trivialisiert. Kultur bewegt sich spontan durch Lieder, Märkte, Witze, Erinnerungen und Improvisationen. Halloween zeigt, wie ein Land, das öffentlich kulturelle Selbstversorgung betont, gleichzeitig mit globalisierten Kulturgütern lebt, sie aufnehmen und transformieren kann. Im heutigen Russland gibt’s eben nicht nur Krieg, sondern auch Feste und einfach Spaß.


    Info: https://globalbridge.ch/halloween-in-russland/


    Für den Frieden: Dialog mit Russland statt Konfrontation


    Schlechte Ratgeber aus der Vergangenheit


    Ist Deutschland souverän? Kann Deutschland neutral werden? Versuch einer Klärung.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.11.2025

    Ergebnis der UN-Abstimmung für die Resolution gegen die Blockade Kubas durch die USA

    aus e-mail von Karin Gerlich, 3. November 2025, 19:40 Uhr


    UN-Kuba Abstimmung erst einmal großartig!



    -------- Weitergeleitete Nachricht --------

    Betreff: Ergebnis der UN-Abstimmung für die Resolution gegen die

    Blockade Kubas durch die USA

    Datum: Fri, 31 Oct 2025 15:22:50 +0100




    Liebe Kuba-Freunde und Interessierte,


    Anbei das Abstimmungsergebnis zur UN-Resolution

    gegen die US-Blockade Kubas erhalten.


    Die Ja-Stimmen sind etwas geringer ausgefallen, als die

    vergangenen Jahre und die NEIN-Stimmen leicht angestiegen.


    Bei dem Propagandaaufwand und dem durch die USA bei

    verschiedenen Ländern ausgeübten massivem Druck hätte

    es auch schlechter ausgehen können.


    Wie seit über 30 Jahren ist auch *Israel *wieder unter den

    Nein-Stimmen und zeigt damit erneut seine Böshaftigkeit,

    wenn es um Menschenrechte geht.


    Wenn man sich anschaut, dass dennoch 165 Länder dieser

    Erde den Mut haben, sich hinter Kuba zu stellen und die

    Blockade trotz der ausgesprochenen Drohungen der USA

    ablehnen, ist auch das ein tolles Ergebnis, wenn auch nicht

    ganz so, wie die letzten Jahre.


    *Da fühlen wir uns erst Recht ermuntert, unsere Fahrraddemo

    #UnblockCuba  am 8.11.2025 ab 11 Uhr Bertha-von-Suttner-Platz

    durchzuführen.*


    Mit Soligrüßen


    Jürgen



    Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.

    Regionalgruppe Düsseldorf

    c/o Jürgen Kelle

    Sistenichstr. 3

    40597 Düsseldorf

    _*duesseldorf@fgbrdkuba.de* <mailto:duesseldorf@fgbrdkuba.de>_

    _https://www.fgbrdkuba.de/duesseldorf/index.html 

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    Tel: 0211 7100 4660

    Mobil:+49 171 4215151

    *Werde Mitglied in der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.*

    *Mitgliedsantrag:

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.11.2025

    Aufgelesen: Die Wahrheit über Ukrainer im Krieg

    lostineu.eu, vom 2. November 2025

    Die Ukraine kämpfe heldenhaft gegen Putin, heißt es. Doch die Realität sieht anders aus. Viele Ukrainer sind des Kämpfens müde, schreibt der Kiew-Korrespondent der “taz”.

    Ein Kommentar von Bernhard Clasen

    Die Ukraine kämpfe heldenhaft gegen Putin – das bekommen wir immer wieder zu hören. Diese Aussage ist in doppelter Hinsicht eine Halbwahrheit. Die Ukraine kämpft erfolgreicher gegen Russland, als Putin das erwartet hat. Aus einem Blitzkrieg, wie man sich das in Russland vorgestellt hatte, ist inzwischen ein Stellungskrieg geworden, in dem keine Seite wirklich erfolgreich ist. Wer heute an der Front kämpft, tut das meistens nicht, weil er sich freiwillig gemeldet hat, sondern weil er der Wehrbehörde TZK in die Hände gefallen ist, die ihn auf der Straße aufgegriffen und wenig später in einen Schützengraben gesteckt hat.

    156.360 Männer haben nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft zwischen Januar und September 2025 unerlaubt die Truppe verlassen oder sind desertiert. Die Dunkelziffer dürfte noch um einiges darüber liegen, wie ukrainische PolitikerInnen und Militärs mutmaßen. Bei meiner letzten Reise von Kyjiw nach Berlin im September waren von 60 Fahrgästen mehr als ein Dutzend Männer im Alter unter 23 Jahren im Bus. Bei meiner Rückfahrt von Deutschland nach Kyjiw war kein einziger junger Mann unter den Fahrgästen.

    Wer wie ich von der Ukraine nach Deutschland reist, wundert sich als Erstes über die vielen ukrainischen Männer auf den öffentlichen Plätzen in Deutschland. In der Ukraine sitzen in den Bussen fast nur Frauen, auch in den Geschäften und in den Cafés sind vorwiegend Frauen zu sehen. Viele Männer haben seit dem Beginn des russischen Überfalls ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, aus Angst vor der TZK.

    Ungefähr 1,5 Millionen Männer geben gesetzwidrig ihre Daten nicht an die Wehrbehörde weiter, entziehen sich somit der Musterung. Kurz gesagt: Wer von einem heldenhaften Kampf der UkrainerInnen gegen Putin spricht, sollte der Ehrlichkeit halber auch sagen, dass sich ein sehr großer Teil der männlichen Bevölkerung diesem Kampf entzieht. Eine Abstimmung mit den Füßen. In die Entscheidungsfindung sollte diese Meinungsäußerung einbezogen werden.

    Weiterlesen auf taz.de. Update hier

    P.S. Dieser Beitrag ist auch mit Blick auf die Wehrpflicht-Debatte in Deutschland interessant. Während “wir” uns angeblich gegen Russland verteidigen müssen, entscheiden sich immer mehr Ukrainer für die Desertion – und für die Flucht nach Deutschland…

    17 Comments

    1. Niko
      3. November 2025 @ 16:23

      niemand sollte andere in einen Krieg schicken dürfen. Leute welche andere in Not und Elend schicken, sind sich selbst in der Regel zu schade dafür. Solchen Zeitgenossen sollte man nie trauen und ihnen auch keine Ämter anvertrauen, sondern schnellstens entziehen.

    Antworten

  • Karl
    3. November 2025 @ 12:42

    Realität in der Ukraine:
    “ ‚Von 120 Soldaten sind nur sieben Infanteristen, der Rest sind Kommandeure oder Signalmänner‘, sagte Ruslan Gorbenko, Abgeordneter von der Selenskij-Partei ‚Diener des Volkes‘.
    Gelegentlich würden auf einen Soldaten 13 Offiziere kommen.“ — https://overton-magazin.de/top-story/verklaerung-der-angeblich-kriegswilligen-ukrainer-im-westen/

    Antworten

  • Josef Berchtold
    3. November 2025 @ 10:04

    Der Westen soll endlich mehr und bessere Waffen liefern. Zweitens – man zahle den wehrfähige Ukrainern keine Stütze mehr, dann gehen vermutlich einige zurück in die Ukraine. Putin sieht die Ukraine als Brudervolk. Kürzlich soll Putin gesagt haben, dass Russen ein Kriegsgen hätten. Haben das Kriegsgen dann auch die Ukrainer?

    Antworten

    • Karl
      3. November 2025 @ 11:15

      @Josef Berchtold: Auf Ihrer Gerüchtegrundlage wollen Sie weitere Millionen Ukrainer in Tod und Elend treiben und die Rüstungsindustrie der USA mit Europas Steuergeldern mästen.

      Antworten

  • hg
    3. November 2025 @ 08:29

    Vielleicht wird Ihnen auch zunehmend bewusst, dass sie für westliche Interessen be-ge-nutzt wurden, will heißen für US- Interessen, azf deren Weg, hin zur einzigen Weltmacht, wozu zunächst Russland unterliegen soll, auf dem Weg nach China, das wohl als letztes auf der Agenda steht und zu einer ” generationenübergreifenden” Auseinandersetzung geführt hat, auch mit Kriegen, weltweit. VT? Wohl bei weitem nicht!

    Antworten

  • Arthur Dent
    2. November 2025 @ 23:18

    Meiner Meinung nach führt Russland einen geduldigen Abnutzungs- und Zermürbungskrieg. Die Ukraine wird dabei Stück für Stück verheert. Die Offensivkraft der Russen reicht nicht, um die ganze Ukraine einzunehmen.

    Antworten

    • KK
      3. November 2025 @ 00:13

      Vielleicht wollen die Russen die Ukro-Nazis aus der Westukraine ja gar nicht – ein zweites Tschetschenien in der Russischen Föderation können die sicher gar nicht gebrauchen.

      Antworten

  • european
    2. November 2025 @ 20:54

    Heutiger Kommentar von Alexander Wallasch zum Ukrainekrieg:

    https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/linnemann-will-ukrainische-jungs-als-kanonenfutter-die-union-treibt-sie-zurueck-an-die-front-zum-verrecken

    „18-Jährige, die vor Blut, Rotz und Scheiße nach Deutschland fliehen, sollen zurück an die Ostfront. Die Eiseskälte der Linnemanns, Söders und Merz‘ ist so überwältigend, das einem übel wird. Sie wollen nicht, dass der Ukrainekrieg endet.“

    und weiter

    „Es braucht ukrainische Soldaten, die ihr Land verteidigen“, sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann dem stern. „Deshalb ist es nicht richtig, dass derzeit vor allem viele junge Männer die Ukraine verlassen.“ Die massive Fluchtbewegung nach Deutschland müsse gestoppt werden: „Wir unterstützen die Ukraine aus Überzeugung – aber der sprunghafte Zuzug nach Deutschland muss gestoppt werden.“

    Das aktuelle Verhältnis russischer zu ukrainischer Truppen beträgt 8:1, wie aktuell das Atlantic Council veröffentlicht hat. Die Ukraine hat diesen Krieg verloren und es ist absolut abstoßend, wie deutsche Politiker diesen Krieg um jeden Preis verlängern wollen, nur um ihre eigene Haut zu retten. Sie brauchen dieses Feindbild, weil sich sonst die ganze Kriegsrhetorik in Luft auflösen wird.

    Sie gehen niemals selbst. Sie schicken immer die Kinder der anderen. Linnemann, dieser professionelle Nachuntentreter und Hofhund von Merz, ist einer der übelsten Kandidaten schlechthin.

    Antworten

    • KK
      3. November 2025 @ 00:11

      “Linnemann, dieser professionelle Nachuntentreter und Hofhund von Merz, ist einer der übelsten Kandidaten schlechthin.”

      Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser vielleicht: Die personifizierte Kaltherzigkeit!

      Antworten

  • Michael
    2. November 2025 @ 20:45

    F. Gaub ist doch wohl die ideologisch einseitigste sog Expertin die man im deutschen Infotainment erleben kann! Grauenhafte Erscheinung des Zeitgeistes!

    Antworten

  • european
    2. November 2025 @ 16:55

    Es bewegt sich etwas in den Medien, auch wenn immer noch nicht auf die Hintergründe dieses Krieges eingegangen wird. Das wäre wahrscheinlich zuviel für die TAZ gewesen. Aber das ist immerhin ein Anfang.

    Ehrlich wäre gewesen, wenn man gesagt hätte, dass die Ukraine nie bis heute überlebt hätte, wenn sie nicht so vom Westen mit Waffen und Geld unterstützt worden wäre. Ob Putin überrascht war, wage ich zu bezweifeln, denn dafür war dieser Krieg seitens der Russen viel zu gut vorbereitet. Nichts wurde dem Zufall überlassen, einschließlich der Rückführung der Auslandsverschuldung in Fremdwährung. Ehrlich wäre auch gewesen, auf die NATO-Erweiterung einzugehen, auf Putin’s Brief an Stoltenberg Ende 2021, auf das geopolitische Interesse am größten Land der Welt das mit den meisten Resourcen und endlosen Energievorräten ausgestattet ist, einzugehen. Immerhin wurde schon auf Foreign Affairs darüber diskutiert, wie man nach einem Regime-Change in Russland sich dieses große Land aufteilt, so dass jeder ein großes Stück bekommt und man dann mit prall gefüllten Satteltaschen in den Sonnenuntergang reiten kann. Aber glücklicherweise sprechen die “ungebildeten” Russen doch kein Englisch, nicht wahr. Die haben davon nichts mitbekommen. Ebensowenig wie von “Overextending and unbalancing Russia”. Nein, nein, davon haben die bestimmt nichts mitbekommen ????

    Es ist verständlich, dass die ukrainischen Männer desertieren, ebenso wie es verständlich ist, dass die EU ca 700.000 ukrainische Männer im wehrfähigen Alter von Anfang an als Flüchtlinge beherbergt hat. Nicht mehr verständlich ist nun, dass die erwachsenen Kinder europäischer Familien in diesen Krieg ziehen sollen, der nicht unser Krieg ist. Die Ukraine ist kein Teil der EU und nein, “unsere Freiheit” wird dort nicht verteidigt. Das ist ein propagandistisches Mantra, das den Bürgern alles entlocken soll, um diesen Krieg fortzusetzen. Es ist auch nicht mehr verständlich, dass die EU sich das finanzielle Rückgrat brechen soll, nur um das immer noch korrupteste Land Europas in die EU aufzunehmen. Was ist dran an den 50 Mio die aus dem Umfeld des Präsidenten jeden Monat auf ein Bankkonto in Saudi-Arabien geschickt werden? Fragen, die man stellen sollte, denn immerhin schränkt man gerade in der EU die finanziellen Freiheiten immer weiter ein. Natürlich nur wegen der Terrorbekämpfung. Warum sonst?

    Es wurde Zeit, dass Realismus einzieht. Der Anfang scheint gemacht zu sein. Siehe auch der Neuber-Artikel in der BZ. Andere werden folgen (müssen), weil der politische Wind sich dreht und die finanziellen Mittel schon längst ausgegangen sind.

    Antworten

  • KK
    2. November 2025 @ 16:30

    „Viele Ukrainer sind des Kämpfens müde,“

    Die ganze Ukraine ist des Kämpfens müde. Die ganze Ukraine? Nein! Ein einzelner Präsidentendarsteller hört nicht auf, dem Eindringling an der Propagandafront Widerstand zu leisten.

    Antworten

    • umbhaki
      2. November 2025 @ 22:41

      Wenn’s denn so einfach wäre …

      Selenskyj ist ein Getriebener. Gewählt wurde der ja nicht zuletzt, weil er versprach, den kriegerischen Konflikt mit den „abtrünnigen“ Provinzen endlich zu lösen. Aus meiner Sicht spricht nicht wirklich etwas dagegen, diese Wahlkampfaussage erst mal für ehrlich gemeint zu halten.

      Aber von allem Anfang seiner Regierungszeit an ist der Mann eingeklemmt in die Forderungen und massiven Drohungen seiner faschistischen und fanatisch Russland hassenden hauseigenen Nazis einerseits und den Einflüsterungen und Forderungen (und vielleicht auch Drohungen – wer weiß das schon) des verwertenden Westens. Es ist ja wahrlich ein offenes Geheimnis, dass der verwertende Westen seit Jahrzehnten aktiv in die ukrainische Politik eingemischt ist. Man erinnert sich an die verehrungswürdige Frau Nuland, die schon im Jahr des Herrn 2013 auf einer Konferenz der US-Ukraine-Foundation erzählte, dass die USA seit 1991 bereits fünf Milliarden US-Dollar in die Ukraine-Politik gesteckt hatten. 2014 hat das ja dann auch so richtig gefruchtet.

      Der Präsidentendarsteller ist genau das: ein Präsidentendarsteller. Dessen Spielraum ist darauf beschränkt, immer weiter Forderungen an den Westen zu stellen und ordentlich was für sich privat von der sogenannten „Unterstützung“ für sein Land abzuzweigen. Ansonsten tut der, was er gesagt bekommt.

      Nicht ein einzelner Präsident führt diesen Krieg immer noch weiter. In seinem Land hat der es noch mit genügend gewalttätigen Kriegstreibern zu tun, und er ist mit seinem ganzen Land abhängig vom „Westen“.
      Und da, in diesem gelobten Westen, hat er es mit einer Vielzahl von Machthaber-Kollegen auf allen möglichen nationalen Ebenen und auch der EU-Ebene zu tun, die eine Weiterführung dieses Kriegs von ihm erwarten.

      Nix „Slava Ukraini“, das ist Folklore. „Overextending and unbalancing Russia“ heißt das wahre Ziel, und das gibt nicht der Schauspieler aus Krywyj Rih vor, sondern die (fast) komplette Führungsriege aus dem, was man „den Westen“ nennt.

      Antworten

      • KK
        3. November 2025 @ 00:04

        Schade… ich dachte die Vorlage meiner zynischen Anmerkung wäre allgemein bekannt und würde von allen als eine solche erkannt und nicht an den tatsächlichen Umständen gemessen werden. Denn dieser ganze Krieg und der Umgang vor allem in den westlichen Chefetagen damit ist nur noch mit Zynismus und Humor zu ertragen – wenn überhaupt.

      • umbhaki
        3. November 2025 @ 13:21

        Oh, ‘tschuldigung.

        Mein Fehler, aber manchmal fällt mir der Humor runter und kullert unter’s Sofa. Mitunter brauch ich dann Tage, bis ich den wiederfinde …

  • Erneuerung
    2. November 2025 @ 16:19

    Nehmen wir mal an, nachdem der Ukraine die Soldaten ausgehen und sie auch ihre Staatlichkeit nur noch mit ausländischem Kapital erhalten kann, kommt dann Deutschland in so eine Situation. Das wird uns ja versucht, einzutrichtern, da der Russe 2029 angeblich vor der Tür steht (was er vom rohstoffarmen und überalterten Deutschland mit maroder Infrastruktur zu seinem Vorteil gebrauchen könnte, ist eh fraglich). Der Wunsch, im Schützengraben gegen Russen zu kämpfen, scheint auch hierzulande nicht sonderlich ausgeprägt zu sein, also könnte man auf die bewährten Methoden unserer Banderafreunde zurückgreifen, und Unwillige gegen ihren Willen vor das Artilleriefeuer der Russen werfen. Soweit, sogut, und wer soll die Staatlichkeit der BRD dann mit Geld am Leben halten? Die Pleitestaaten USA und Frankreich? Und wer soll die erwarteten 1000 Verletzten pro Tag heilen? Die verbliebenen Rentner? Oder Frauen, die der zwangsweisen Einberufung entkommen? Wer produziert, bezahlt und verteilt dann Lebensmittel und Medizin? Des Menschen Russenhass erreicht ungeahnte Höhen, bei denen dann aufgrund Sauerstoffmangels dann das Gehirn aussetzt.

    Antworten

    • KK
      2. November 2025 @ 19:04

      “(was er vom rohstoffarmen und überalterten Deutschland mit maroder Infrastruktur zu seinem Vorteil gebrauchen könnte, ist eh fraglich)”

      Von wegen fraglich… eine überbordende Moral bis zur Selbstaufgabe ist hier doch überreichlich vorhanden, davon soll “der Russe” ja ganz andere Vorstellungen haben, wenn man zB einer Florence Gaub folgt (“Wir dürfen nicht vergessen, dass auch wenn Russen europäisch aussehen, dass es keine Europäer sind, jetzt im kulturellen Sinne, einen anderen Bezug zur Gewalt haben, einen anderen Bezug zum Tod haben.”).

      Wenn “der Russe” also tatsächlich mal vor unserer Tür stehen sollte, dann kann es allenfalls nur eine Bildungsreise in europäischer Kultur und Moral sein ????

      Antworten

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Freihandel mit der Ukraine: Drei Staaten widersetzen sich Brüssel


    lostineu.eu, vom, 31. Oktober 2025

    Am Donnerstag ist ein Freihandelsabkommen mit der Ukraine in Kraft getreten. Drei EU-Staaten leisten dagegen Widerstand – und müssen deshalb mit Strafen rechnen.

    Freihandel mit einem Staat, der sich im Krieg befindet und von EU-Subventionen abhängig ist: Bisher war dies undenkbar. Doch für die Ukraine macht die EU-Kommission auch das Unmögliche möglich.

    Das neue Freihandelsabkommen soll  “langfristige wirtschaftliche Sicherheit und stabile Handelsbeziehungen für beide Parteien fördern” und zur schrittweisen Integration der Ukraine in den EU-Binnenmarkt beitragen.

    Das Ziel ist der EU-Beitritt – dabei sind weder die Ukraine noch die EU auf einen solchen Schritt vorbereitet. Schon jetzt kommt es zu Problemen beim Handel mit den billigen Agrarprodukten aus der Ukraine.

    Ungarn, Polen und die Slowakei haben Importverbote für ukrainische Lebensmittel verhängt, weil sie Dumping und unlautere Konkurrenz fürchten. Sie wollen daran auch künftig festhalten.

    Doch die EU-Kommission will dies nicht dulden. Man plane, mit den drei Ländern Gespräche aufzunehmen, “um sie zur Aufhebung dieser Verbote zu bewegen”, bevor weitere Maßnahmen ergriffen würden, so ein Sprecher.

    Das heißt: Die EU-Behörde, die eigentlich im Namen der Mitgliedsländer agieren soll, schlägt sich auf die Seite der Ukraine – und gegen ihre eigenen Mitglieder. Den drei Aufsässigen drohen nun Strafen.

    Dieses Vorgehen ist Wasser auf die Mühen von V. Orban, der eine Allianz gegen den Ukraine-Beitritt schmieden will…

    8 Comments

    1. Ric
      1. November 2025 @ 12:22

      Dieses Land ist aufgrund seiner andauernden Kriegsführung mit konventionellen Waffen in Teilen so vergiftet, dass sie die Herkunftsdeklarationen ihrer landwirtschaftlichen Produkte fälschen müssen, damit die überhaupt von den Verbrauchern noch gekauft werden. Ich jedenfalls achte schon lange darauf, ukrainische Lebensmittelprodukte, soweit sie erkennbar sind, zu meiden.

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  • Niko
    1. November 2025 @ 10:38

    was ist aus dieser EU geworden? Wären da nichtwenigstens ein paar standhafte Politiker, würde die EU von VDL und Weber untergepflügt. Bestünde nicht von vielen Mitgliedsländern die Hoffnung, mehr Geld zu bekommen als einzuzahlen, wäre vermutlich dieses Konstrukt längst zerbrochen. Von den wirklich heeren Zielen ist nicht mehr viel übrig. Vermutlich ist inzwischen auch nur noch der vermeintliche wirtschaftliche Nutzen die Triebkraft für angehende Neumitglieder.

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  • Tom
    1. November 2025 @ 10:28

    Das ist doch unglaublich: Freihandel EU mit UA!!?!! Wer soll das bezahlen?

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  • Helmut Höft
    1. November 2025 @ 10:10

    Apropos Freihandel, aka wir wissen was wir von Donald John zu halten haben: In der inzwischen berühmt gewordene „Radio Address to the Nation …“ vom leider verstorbenen Wirtschaftsfilosoff RR („Trickle-Down-Economics“ https://www.reddit.com/r/PropagandaPosters/comments/1e8o4kr/the_trickledown_theory_1984/?tl=de und „on trickle down“ hier https://www.hhoeft.de/mythos/index.php/2020/10/30/sind-die-rosse-gut-gefuettert/) kann jeder nachlesen, was der 40. POTUS am 25. April 1987 zu sagen hatte (ausnahmsweise richtig): https://www.reaganlibrary.gov/archives/speech/radio-address-nation-free-and-fair-trade-4

    Bitte beachten: Das wichtigste Wort in der Ansprache von RR ist fair, das ist das Gegenteil des deutschen „Exportismus-Regimes“ aka „Beggar-thy-Neighbor-Politik“! Und dieses Wörtchen gilt auch für den „neoliberalen Globalismus“ wo es leider auch fehlt. Denn da geht’s ja nicht um „fair“ da geht’s um Gewinnmaximierung!

    c.c.: Der Clown muss ignoriert werden – schickt die Amis nach Hause! Diese €U ist aufzulösen und durch eine republikanische EU zu ersetzen! Die Folgen sind vom Bürger zu tragen, so oder so!

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  • Michael
    1. November 2025 @ 09:15

    Eine Frage am Rande: was ist dran an den Gerüchten über ein Zerwürfnis zwischen den unerträglichen Personalien UvdL und Kallas!? Wollen die sich an Unerträglichkeit gegenseitig überbieten oder … !?

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    • ebo
      1. November 2025 @ 16:51

      Gute Frage. Ich habe diese Gerüchte auch gehört, doch da die beiden kaum je gemeinsam auftreten, lassen sie sich schwer überprüfen!

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  • KK
    1. November 2025 @ 01:42

    “Das heißt: Die EU-Behörde, die eigentlich im Namen der Mitgliedsländer agieren soll, schlägt sich auf die Seite der Ukraine – und gegen ihre eigenen Mitglieder. ”

    Stoff für eine Dolchstosslegende…

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  • Arthur Dent
    31. Oktober 2025 @ 23:43

    Wenn die Ukraine in die EU kommt, dann dürfte die Landwirtschaft der anderen Mitgliedstaaten weitestgehend erledigt sein. Da dürften auch fast alle anderen Nettozahler werden.

    Der Mindestlohn in der Ukraine liegt bei etwa 1,10 Euro bis 1,20 Euro.

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    Soll die EU die Ukraine weiter fi …von KK26. Oktober 2025, 13:29

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    Weitere Kommentare hier (Forum)


    Info: https://lostineu.eu/freihandel-mit-ukraine-drei-staaten-leisten-widerstand/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    03.11.2025

    Nachrichten von Pressenza: Die Struktur von illegaler Macht auf der Erde


    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 3. November 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 03.11.2025


    Die Struktur von illegaler Macht auf der Erde


    „Illegale Macht ist weder eine Randerscheinung noch ist sie schemenhaft; sie ist ein globales System, das von der offiziellen Politik und Wirtschaft genährt wird“ – angeregt durch Lucia Dammert. Illegale Macht ist weder Zufall noch Ausnahme. Es handelt sich um&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/die-struktur-von-illegaler-macht-auf-der-erde/


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    „Valentina, ich schäme mich für mein Land!“ – Brief an eine 84jährige Babuschka in der russischen Provinz


    80 Jahre nach Kriegsende macht sich Deutschland wieder „kriegstüchtig“. Und wieder soll es gegen Russland gehen. Ich habe dies zum Anlass genommen, an eine befreundete ältere Russin zu schreiben – Namen und Ortsangaben sind anonymisiert –, die wenige Wochen nach&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/valentina-ich-schaeme-mich-fuer-mein-land-brief-an-eine-84jaehrige-babuschka-in-der-russischen-provinz/


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    Daniel Schultz, israelische Wehrdienstverweigererin: „Ich verweigere den Wehrdienst, weil es das Humanste ist, was ich tun kann.“


    Mein Name ist Daniel Schultz, ich bin 19 Jahre alt und bin in einem liberalen Elternhaus in Tel Aviv aufgewachsen. In meiner Jugend engagierte ich mich politisch in der Jugendorganisation der Partei Yesh Atid, wo ich die zentrale Überzeugung verinnerlichte,&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/daniel-schultz-israelische-wehrdienstverweigererin-ich-verweigere-den-wehrdienst-weil-es-das-humanste-ist-was-ich-tun-kann/


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    Der erste Bericht über die weltweite Lage unkontaktierter Völker


    Survival International hat am 26.10.2025 gemeinsam mit indigenen Sprecher*innen und Richard Gere den Bericht „Am Limit: Unkontaktierte Völker im Kampf für Selbstbestimmung” in London vorgestellt – die erste umfassende und ausführliche Studie über in Isolation lebende Völker und Gruppen. Die&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/der-erste-bericht-ueber-die-weltweite-lage-unkontaktierter-voelker/


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    Slowenien: Wenn Angst zur Politik wird


    Wenn Angst zur Politik wird, untergräbt dies die Rechtsstaatlichkeit. Sloweniens Reaktion auf die Ermordung von Aleš Šutar ist eine Warnung für Europa. Wenn Angst zur Politik wird, untergräbt dies die Rechtsstaatlichkeit. Sloweniens Reaktion auf die Ermordung von Aleš Šutar ist&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/slowenien-wenn-angst-zur-politik-wird/


     -----------------------


    Hinrichtungs-Rekord in den USA


    Es ist der Rekordmonat der Hinrichtungen. In Florida wurde erneut ein Häftling hingerichtet. Es war die 15. Hinrichtung in diesem Jahr &#8211; damit hält der Bundesstaat nun einen traurigen Rekord. Von Helmut Ortner  Im Jahr 2014 wurden in Florida acht Menschen hingerichtet.&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/hinrichtungs-rekord-in-den-usa/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.11.2025

    „Konstruktive Kräfte“   Nordrhein-Westfalen baut Rüstungskooperation mit den Vereinigten Arabischen Emiraten aus, während diese die genozidale Miliz RSF im Sudan bewaffnen. Die RSF haben soeben Tausende unbewaffnete Zivilisten in Darfur ermordet.

    DÜSSELDORF/ABU DHABI/AL FASHIR (Eigener Bericht) – Das Bundesland Nordrhein-Westfalen baut seine Rüstungsbeziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten aus, während diese eine genozidale Miliz im Sudan mit Waffen beliefern. Am gestrigen Sonntag wurde der Minister für Internationales des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, in Abu Dhabi erwartet, um dort nach eigenen Angaben unter anderem „den engen Austausch … zu hochmodernen Verteidigungssystemen“ zu suchen. Die Emirate gehören schon heute zu den wichtigsten Käufern deutscher Rüstungsgüter. Zugleich beliefern sie die Miliz RSF mit Waffen, die im sudanesischen Bürgerkrieg gegen die regulären Streitkräfte kämpft und beschuldigt wird, in der vergangenen Woche bei der Eroberung der Stadt Al Fashir Tausende schwarzafrikanische Zivilisten ermordet zu haben. Britische Rüstungsgüter sind über die Vereinigten Arabischen Emirate nachweislich an die RSF gelangt; ob auch deutsche Rüstungsgüter den Weg dorthin fanden, ist unbekannt. Die RSF-Massaker werden als genozidal eingestuft. Beobachter urteilen, ohne die Waffenlieferungen des nordrhein-westfälischen Rüstungskooperationspartners Abu Dhabi wäre der Krieg im Sudan längst zu Ende.


    Zitat: Bürgerkrieg im Sudan

    Der aktuelle Bürgerkrieg im Sudan begann am 15. April 2023, als die Miliz der Rapid Support Forces (RSF) die regulären Streitkräfte des Landes (Sudanese Armed Forces, SAF) angriff und große Teil der Hauptstadt Khartoum, die westsudanesische Region Darfur mit Ausnahme der Stadt Al Fashir sowie weitere Teile des Landes unter ihre Kontrolle brachte. Als wichtigster Auslöser des Krieges gilt, dass die RSF nicht bereit waren, sich in die regulären Streitkräfte eingliedern zu lassen, und stattdessen die alleinige Macht anstrebten. Der Krieg wurde – und wird – von beiden Seiten mit äußerster Brutalität geführt; die Zahl der Opfer ist nicht bekannt, wurde aber schon im vergangenen Jahr auf 150.000 geschätzt. Die Kämpfe haben weit über zwölf Millionen Menschen auf die Flucht getrieben und eine humanitäre Katastrophe ausgelöst, die von UN-Repräsentanten als die gegenwärtig größte der Welt eingestuft wird. Im März gelang es den regulären Streitkräften, die Kontrolle über die Hauptstadt Khartum zurückzugewinnen und die RSF in die Defensive zu drängen. Diese kontrollieren jetzt noch gewisse Teile des Südens des heutigen Sudan sowie Darfur, das sie mit der Eroberung von Al Fashir nahezu komplett unter ihre Kontrolle gebracht haben.[1]


    Handlanger der EU

    Die RSF haben ihre Ursprünge in den Janjaweed, einer arabischen Miliz aus Darfur, die im Bürgerkrieg der Jahre ab 2003 Angehörige der schwarzafrikanischen Bevölkerungsgruppen in der Region massakrierte – der Masalit, der Fur sowie der Zaghawa.[2] Ihren Massakern fielen damals laut Schätzungen zwischen 200.000 und 300.000 Menschen zum Opfer. Krieger der Janjaweed organisierten sich ab 2013 unter Führung von Mohamed Hamdan Dagalo, nahmen ihren heutigen Namen Rapid Support Forces an und begannen als Hilfstruppe der Regierung zu operieren. Unter anderem betätigten sie sich bei der Jagd auf Flüchtlinge, die aus Ostafrika – etwa Somalia oder Eritrea – durch den Sudan in Richtung Mittelmeer reisen wollten. Dies taten sie zu einer Zeit, als die EU im Rahmen ihres sogenannten Khartum-Prozesses Mittel an ostafrikanische Staaten vergab, die ihre Bestrebungen unterstützten, die Flüchtlinge so weit wie möglich vom Mittelmeer entfernt zu stoppen. Zwar gibt die EU an, sie habe die RSF nie direkt finanziert. Allerdings gehen Beobachter davon aus, dass die RSF indirekt von den EU-Zahlungen profitierten.[3] Seit dem Sturz der Regierung von Omar al Bashir im Jahr 2019 teilten sich die RSF die Macht in Khartum mit den regulären Streitkräften.


    Waffenlieferant der RSF

    Die RSF werden bis heute vor allem von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt. Die Kooperation zwischen beiden Seiten begann, als Truppen der RSF noch unter Präsident Al Bashir von den Emiraten als Söldner für ihren Krieg im Jemen angeworben wurden. Das brachte den RSF nicht nur Geld, sondern auch Kriegserfahrung ein, die sie bis heute im Bürgerkrieg im Sudan nutzen können. Die Bindungen wurden weiter gefestigt, als es dem Clan von RSF-Anführer Mohamed Hamdan Dagalo („Hemedti“) im Jahr 2017 gelang, im Norden Darfurs attraktive Goldminen unter Kontrolle zu bekommen. Er verkaufte das Gold regelmäßig in die Emirate, die damit gleichfalls ihren Reichtum mehrten. Im Gegenzug unterstützen sie die RSF bis heute insbesondere mit Waffenlieferungen, wenngleich sie dies offiziell kategorisch abstreiten. Medienrecherchen haben jedoch mehrfach belegt, dass die Waffen der RSF zum großen Teil über den Osten des Tschads angeliefert werden, wohin sie von emiratischen Maschinen gebracht werden.[4] Der Weg von dort in die Provinz Darfur, die schon lange weitgehend von den RSF kontrolliert wird, ist nicht weit. Zuletzt sind emiratische Waffen auch über Libyen und Somalia angeliefert worden – verstärkt, seit die RSF aus Khartum vertrieben wurden.[5]


    Genozidale Gewalt

    Die verstärkten Waffenlieferungen haben es den RSF nicht nur erlaubt, ihre Niederlage im Bürgerkrieg zu vermeiden, sondern auch, ihre Angriffe auf Al Fashir zu intensivieren.[6] Die Stadt hatten sie schon im April 2024 umzingelt; zuletzt kamen dort nicht nur durch wiederholten Beschuss, sondern auch durch Hunger immer mehr Menschen ums Leben. Stets herrschte die Furcht, eine Eroberung der Stadt könne in genozidale Gewalt münden wie kurz nach Beginn des Krieges die Einnahme von Al Junaina in West-Darfur, bei der die RSF systematisch Angehörige der schwarzen Bevölkerungsgruppe der Masalit ermordeten. Die Zahl der Todesopfer in Al Junaina wurde auf 10.000 bis 15.000 geschätzt. In der vergangenen Woche hat sich die Furcht bezüglich erneuter Massaker in Al Fashir als begründet erwiesen. Bereits zu Wochenbeginn wurde von weit über 2.000 Todesopfern berichtet – unbewaffnete Zivilisten, die zumeist wegen ihrer Hautfarbe umgebracht worden seien.[7] Laut Angaben der WHO wurden allein in einem Krankenhaus über 460 Zivilisten massakriert. Am gestrigen Sonntag hieß es, der Verbleib von Zehntausenden Einwohnern von Al Fashir sei ungewiss.[8] Die Zahl der Todesopfer könne entsprechend noch erheblich steigen.


    Bedeutender Waffenkunde

    Die Vereinigten Arabischen Emirate, ohne deren Waffenlieferungen die RSF sich weder gegen die regulären Streitkräfte hätten behaupten noch den Sturm auf Al Fashir erfolgreich hätten führen können, werden ihrerseits mit Waffen unter anderem aus NATO-Staaten beliefert. Mit Abstand wichtigster Lieferant von Großwaffensystemen sind laut Angaben des Stockholmer Forschungsinstituts SIPRI die Vereinigten Staaten. Auf diese folgen Frankreich und die Türkei.[9] Auch Deutschland liefert den Emiraten regelmäßig Rüstungsgüter in beträchtlichem Umfang. Im vergangenen Jahr standen sie unter den Empfängern deutscher Rüstungsexporte mit Kriegsgerät im Wert von fast 150 Millionen Euro auf Rang neun knapp hinter Israel und vor Saudi-Arabien. Dokumentiert ist, dass britische Waffen über die Vereinigten Arabischen Emirate in die Bestände der RSF gelangten und von diesen im Krieg auch eingesetzt wurden. Dies betrifft nachweislich Motoren, die für gepanzerte Fahrzeuge benötigt werden, und Zielvorrichtungen für Kleinwaffen.[10] Ob die Emirate auch deutsche Rüstungsgüter nach Erhalt an die RSF weiterleiteten, ist bislang nicht bekannt.


    Kooperationspartner in Sachen Militärtechnologie

    Bekannt ist allerdings, dass am gestrigen Sonntag Nathanael Liminski, Minister für Internationales des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und Chef von dessen Staatskanzlei, zu einem Besuch in der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi erwartet wurde. Offizieller Anlass ist seine Teilnahme an der internationalen Energiekonferenz ADIPEC 2025.[11] Liminski will darüber hinaus aber auch den Tawazun Industriepark am Stadtrand von Abu Dhabi besuchen, der, das bestätigt Liminskis Ministerium, „eines der wichtigsten Zentren der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie“ in Nah- und Mittelost ist. Ziel sei es, „Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Sicherheitstechnologien und Verteidigung auszuloten“, heißt es weiter; Liminski wird mit der Aussage zitiert: „Um die Zeitenwende voranzutreiben, müssen wir den engen Austauch mit unseren internationalen Partnern zu hochmodernen Verteidigungssystemen suchen.“[12] Es gelte „heute ein funktionsfähiges Ökosystem für die Militärtechnologie von morgen auf[zu]bauen“, erläutert der Minister. Da die Vereinigten Arabischen Emirate eins der Abraham-Abkommen mit Israel unterzeichnet haben, zählt er sie – ungeachtet ihrer Rolle als Hauptrüstungslieferant der genozidalen RSF – „zu den konstruktiven Kräften in der Region“.

     

    [1], [2] S. dazu Die Londoner Sudan-Konferenz.

    [3] S. dazu Nützliche Milizen.

    [4] Oscar Rickett: How the UAE kept the Sudan war raging. middleeasteye.net 25.01.2024.

    [5], [6] Jared Malsin, Benoit Faucon, Robbie Gramer: How U.A.E. Arms Bolstered a Sudanese Militia Accused of Genocide. wsj.com 28.10.2025.

    [7] Carlos Mureithi: Mass killings reported in Sudanese city seized by paramilitary group. theguardian.com 28.10.2025.

    [8] Noha Elhennawy: Fears grow for thousands trapped in Sudan’s el-Fasher as few residents reach safety. pbs.org 02.11.2025.

    [9] Vereinigte Arabische Emirate. Länderinformationen zu den Europäischen Kriterien für Waffenexporte. bicc Common Position Brief. Bonn, August 2025.

    [10] Stop arming the UAE! Stop the Sudanese genocide! caat.org.uk 30.10.2025.

    [11], [12] Minister Liminski reist in die Vereinigten Arabischen Emirate. mbeim.nrw 02.11.2025.


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