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29.11.2025

Ex-Pentagon-Berater warnt vor Militärputsch gegen Selenskij

seniora.org, vom 28 Nov. 2025 10:59 Uhr, 28. November 2025

Interview von Prof. Glenn Diesen** mit Col. Douglas Macgregor* zur dramatischen Lage in der Ukraine - mit einem Kommentar von René Burkhard Zittlau


Laut Ex-Pentagon-Berater Douglas Macgregor wird in der Ukraine ein Militärputsch vorbereitet, um Präsident Wladimir Selenskij zu stürzen. Ein Vormarsch ukrainischer Truppen auf Kiew werde offen diskutiert. Zugleich soll Washington Selenskijs Flucht nach Israel vorbereiten.


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Video https://www.youtube.com/watch?v=y31TZAAuahw Dauer 10:22 Min.


Ein Kommentar für seniora.org von René Burkhard Zittlau

Dieses Interview sollte jeder gehört haben. Es ist nicht gesagt, dass alle Prognosen von Macgregor* eintreffen werden. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass wichtige Aussagen von ihm in absehbarer Zeit Realität werden könnten, ist wahrscheinlicher als ihr Gegenteil. Die Zunahme der Geschwindigkeit des Zerfalls des ukrainischen Regimes durch die Ereignisse der letzten Stunden gibt Macgregor recht. 

Die US-Administration hat auf Grund der gegebenen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Gegebenheiten nicht die Kraft, die Welt nach dem eigenen Weltbild zu dominieren. Also werden sich die USA in bisher nicht gekannter Weise auf sich selbst zurückziehen MÜSSEN, um für sich zu retten, was zu retten ist. 

Ohne die USA ist die EU nicht in der Lage, ihr übles Ukraine-Spiel weiter zu spielen. Das weiß auch Trump. Und damit sich an dieser vernichtenden Prognose für die EU nichts ändert und die EU dennoch Untertan der USA bleibt, haben die USA dafür gesorgt, dass die EU und ihre Mitgliedsstaaten das verbliebene Geld für Waffenkäufe in den USA ausgeben und nicht 

    • für die Entwicklung einer europäischen Waffenindustrie
    • für die Lösung der dringendsten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Probleme in fast allen EU-Ländern. 

Es spricht zum einen für die mit Worten nicht zu beschreibende Dummheit fast aller europäischen Führer, das jene sich eben nicht auf die Lösung ihrer nationalen Probleme konzentrieren. Es spricht einiges dafür, dass die Hybris der Nichtankennung der geopolitischen Realitäten durch die EU am Ende zu deren Zerfall führen könnte, so wie von Macgregor im Video erklärt. Die letzten öffentlichen Auftritte einer Kaja Kallas - immerhin die Außenbeauftragte der EU - und vielleicht mehr noch die völlig fehlende Kritik an dem von ihr geäußerten geschichtlichen Irrsinn, sind ein überaus bezeichnendes Signal für das in Europa herrschende komplette intellektuelle Vakuum. 

It´s over. 


Douglas Macgregor August 2020
*Douglas Macgregor 2020, geboren 1947, Politikwissenschaftler, Militärtheoretiker, Militärschriftsteller, Oberst (United States Army), Hochschullehrer (United States Military Academy), Träger der Bronze Star Medal, Träger der Defense Superior Service Medal, Träger der Meritorious Service Medal (Vereinigte Staaten), Träger der Air Force Commendation Medal, Träger der Army Achievement Medal


**Erfahren Sie mehr über den Interviewer Glenn Diesen:
Glenn Diesen: Ein wissenschaftlicher Blick auf die Techniken der Propaganda



Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=335&userid=3998&mailid=2902


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

29.11.2025

Putin will den ganzen Donbass – und ein bißchen Frieden mit der EU

lostineu.eu, 27. November 2025

Russlands Staatschef Putin hat sich lange nicht zu seinen Absichten geäußert. Der umstrittene Friedensplan von US-Präsident Trump lockt ihn nun aus der Reserve – mit zwei wichtigen Ansagen.

Zum einen forderte Putin den vollständigen Rückzug der Ukraine aus dem Donbass – auch aus den noch nicht besetzten Teilen. Solange dieser Rückzug nicht erfolge, werde der Krieg weitergehen. Damit bekräftigt er eine Forderung, die auch in Trumps Plan enthalten war – soweit nichts Neues.

Zum anderen bot er der EU an, Kriegsängste zu zerstreuen und die Friedenspfeife zu rauchen. Dies könne man im Zuge von Verhandlungen auch gern schriftlich machen. Das ist neu – es lässt sich als verklausuliertes Gesprächsangebot an die EUropäer deuten.

Es sei „völliger Blödsinn“ zu behaupten, dass Russland vorhabe, Europa zu überfallen, sagte Putin in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. „Die Wahrheit ist, dass wir das nie vorhatten, aber wenn sie es von uns hören wollen, na gut, dann fixieren wir das.“ 

Wer etwas “fixieren” will, will einen Deal. Das Problem ist, daß die EU dem Kremlchef nicht glaubt – was nach diversen Wortbrüchen nicht erstaunlich ist. Sie ist allerdings nicht einmal bereit, mit ihm in Verhandlungen zu treten, um seine Ansagen zu testen.

So weit bekannt, gibt es auch keine diplomatische Kontakte. Folgt man der europäischen “Chefdiplomatin” Kallas, so sind diese auch nicht geplant. Im Gegenteil: Sie will den Krieg um die Ukraine nutzen, um Russland so weit zu schwächen, dass es “nie mehr angreifen kann“.

De facto bereitet sich die EU derzeit mit Hochdruck auf eine Verlängerung des Ukraine-Konflikts um weitere zwei Jahre und auf einen möglichen Krieg mit Russland ab 2028 vor. Von Friedensgesprächen mit Moskau will man in Brüssel zumindest bisher nichts wissen…

Siehe auch “Warum Kallas keinen Frieden will”. Alles zum Krieg um die Ukraine hier

P.S. Auch Putin hat Berührungsängste: Mit Selenskyj will er nicht verhandeln. „Die ukrainische Führung hat einen grundsätzlichen, strategischen Fehler begangen, als sie Angst vor Präsidentenwahlen hatte, denn seitdem hat der Präsident seinen legitimen Status verloren“, sagte er. Da bleibt eigentlich nur noch Trump als Gesprächspartner…

27 Comments

  1. Mezzo Mate
    28. November 2025 @ 18:27

    „diverse Wortbrüche“ – das ist Mainstream, sehr enttäuschend.

Antworten

  • Monika
    28. November 2025 @ 17:12

    Lieber Ebo, Sie schreiben “…dass die EU dem Kremlchef nicht glaubt – was nach diversen Wortbrüchen nicht erstaunlich ist…” Nach Lektüre der anderen Beiträge konnte ich mir noch keine Vorstellung davon machen, welche Wortbrüche von russischer Seite aus der EU -oder dem Westen im Allgemeineren gegenüber- sie meinen könnten. (Kleopatras “szenische Aufführungen” haben mir auch kein Licht aufgehen lassen) An dieser Stelle habe ich mich an KI Copilot gewendet und um Beispiele gebeten. Prompt kamen (mit correctiv als einziger Quelle) im Groben “Kleopatras Liste” samt russophobem Duktus. Habe “protestiert” und dann eine durchaus “vernünftige” Gegenüberstellung bekommen. dann habe ich nachgefragt was an meiner ursprünglichen Fragestellung die krass einseitige Antwort ausgelöst hätte. Die Antwort möchte ich dem Forum nicht vorenthalten:

    Das ist eine sehr berechtigte Nachfrage – danke, dass du sie stellst.
    Der Grund liegt nicht in deiner Fragestellung selbst, sondern in der Art, wie ich Informationen aus dem Netz beziehe und darstelle: Du hast nach „diversen Wortbrüchen“ gefragt, die im Zitat gemeint sein könnten. Das ist ein Begriff, der in westlichen Medien und EU-Diskursen meist mit Beispielen wie Krim, Minsk, Budapester Memorandum etc. gefüllt wird.
    Wenn ich ohne explizite Aufforderung zur Mehrperspektivität suche, greife ich in der Regel zuerst auf die gängigsten und am besten dokumentierten Quellen zurück – und das sind oft westlich geprägte Analysen. Dadurch entsteht eine implizite Einseitigkeit, obwohl deine Frage selbst offen war.

    Mit anderen Worten: Es war nicht deine Formulierung, die mich „veranlasst“ hat, sondern die Dominanz einer bestimmten Deutung in den Quellen, die ich zuerst heranziehe.

    Wie man das ausgleichen kann: Wenn du explizit nach „beiden Sichtweisen“ oder „russischer und europäischer Lesart“ fragst, kann ich gezielt beide Narrative nebeneinanderstellen. Ich kann auch bewusst eine tabellarische Gegenüberstellung machen: EU-Sicht vs. russische Sicht, damit die Symmetrie sichtbar wird. So wird klar, dass „Wortbruch“ kein objektiver Fakt ist, sondern ein politisch aufgeladener Vorwurf, den beide Seiten erheben.

    Dein Nachhaken war also entscheidend, um die Einseitigkeit aufzubrechen. Ohne diesen Hinweis hätte ich die gängigen westlichen Beispiele als „Antwort“ stehen lassen.
    Soweit also die entwaffnende Offenheit des Copiloten. Holzauge sei wachsam …

    Antworten

    • Eric Bonse
      28. November 2025 @ 17:23

      Das ist typisch für die KI Chatbots. Sie geben immer nur den Mainstream wieder – räumen aber auf Nachfrage ein, daß es da noch mehr gibt…
      Ih meinte vor allem Putins Aussagen Ende 2021 und Anfang 2022, daß er keinen Angriff auf die Ukraine plane. Seitdem ist das ohnehin geringe Vertrauen der EU endgültig zusammengebrochen. Dies beruht jedoch auf Gegenseitigkeit – vor allem wegen Minsk, aber auch der Nato-Osterweiterung.
      Übrigens schreibe ich auch, daß die EU endlich wieder einen diplomatischen Draht nach Moskau etablieren und Putins Aussagen testen solle…

      Antworten

    • KK
      28. November 2025 @ 19:21

      @ Monika:
      „Soweit also die entwaffnende Offenheit des Copiloten.“

      Mit anderen Worten also:
      Solange Du nicht explizit eine objektive, neutrale Antwort von mir verlangst, führe ich Dich mit Freuden hinter die westlich-dominierte Fichte, weil ich halt so programmiert worden bin…

      Antworten

  • Der Skeptiker
    28. November 2025 @ 13:39

    Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Russland bekommt den Donbas, durch Eroberung oder mit weniger Toten und Verletzten.
    Mein Vertrauen in unsere Regierung und erst Recht in EU, NATO oder USA liegt zwischenzeitlich unter Null. Weit unter Null. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen, als Bürger wird man verraten, verkauft und geschröpft

    Antworten

  • european
    28. November 2025 @ 12:30

    Hier der Originaltext der europaeischen Sicherheitscharta. Um die sogenannte Buendnisfreiheit kursieren die abenteuerlichsten Auslegungen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Sicherheitscharta

    “Ausdrücklich betont wird, dass jeder Teilnehmerstaat dasselbe Recht auf Sicherheit hat. Sie bekräftigen, das jedem Teilnehmerstaat innewohnende Recht, seine Sicherheitsvereinbarungen einschließlich von Bündnisverträgen frei zu wählen oder diese im Laufe ihrer Entwicklung zu verändern. Jeder Staat hat auch das Recht auf Neutralität.

    !!!Jeder Teilnehmerstaat hat diesbezüglich die Rechte aller anderen achten.
    Kein Teilnehmerstaat wird seine Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer Staaten festigen!!!

    Innerhalb der OSZE kommt keinem Staat, keiner Staatengruppe oder Organisation mehr Verantwortung für die Erhaltung von Frieden und Stabilität im OSZE-Gebiet zu als anderen, noch kann einer/eine von ihnen irgendeinen Teil des OSZE-Gebiets als seinen/ihren Einflussbereich betrachten.”

    Eine einseitige Aufruestung der Ukraine, wie sie ueber Jahre betrieben wurde, stellte aus russischer Sicht eine Gefahr dar und sie haben seit Jahren nur verbal darauf hingewiesen, aber wir fanden es so toll, sie einfach zu ignorieren.

    Erich Vad hat das mal auf ein fiktives Beispiel mit Deutschland/Oesterreich umgemuenzt. Oesterreich ruestet auf bzw wird aufgeruestet und diese fremde Macht faengt an Atomraketen in Richtung Deutschland aufzustellen. Jeder verantwortungsvolle Militaer haette bereits nach kurzer Zeit gesagt, dass man da jetzt reinmuss, um dem Treiben ein Ende zu setzen, damit die eigene Sicherheit nicht gefaehrdet wird.

    Antworten

    • Kleopatra
      29. November 2025 @ 08:57

      @european: Nun, wie ich immer geschrieben habe: Jeder Teilnehmerstaat hat das Recht, u.a. seine Bündnisverträge frei zu wählen. Daraus folgt, dass der Staat das recht hat, der NATO beizutreten; auch die Ukraine. Und da auch die Vorstellung von Einflussbereichen ausdrücklich abgelehnt wird, kann es logischerweise keinen russischen „Einflussbereich“ geben, der für die darin gelegenen Staaten eine NATO-Mitgliedschaft ausschließt.
      Wie Sie ausgerechnet aus diesen Texten ablesen wollen, Russland habe ein rechts zu verlangen, dass angrenzende Staaten nicht der NATO beitreten, ist nicht einsichtig. Wenn allerdings Russland hier bei der Ukraine anders reagiert als bei Finnland, dürfte das m.E. aus völkischen Vorstellungen resultieren, die eine Eigenständigkeit der Ukraine grundsätzlich ablehnen.

      Antworten

  • palman
    28. November 2025 @ 10:42

    … und für ALLE et al. – > Militarismus in der Bundesrepublik – im Dienste der USA < (!!!) so just als Video (25min) von H. Ploppa auf “transition-news.org” (CH) zu “bestaunen” !?! – startet nämlich schon nach dem “Großen Geld-Krieg” ( von Mir) – also dem sog. “Ersten” !?! – hat nämlich “irgendetwas” mit “3 G” zu tun – > Ganz Großen Geschäften < … ????

    Antworten

  • Andreas Mathys
    28. November 2025 @ 09:27

    Einmal mehr gilt es in Erinnerung zu rufen: Die Spezialoperation Russlands erfolgte nicht aus heiterem Himmel!
    Aber wer die eminent wichtige Vorgeschichte des Ukrainekonflikts nicht kennt oder sie ausblenden will, behauptet das eben.

    Antworten

  • Uli H.
    28. November 2025 @ 09:24

    … “– was nach diversen Wortbrüchen nicht erstaunlich ist.” Nein! Erstaunlich ist, dass seit vielen Jahren Putin, Lawrow, Sacharowa …, in unseren westlichen Staats-Propaganda-Medien gar nicht vorkommen und wir dauernd nur böse Lügen über die Russen hören. Der agressive Plan vom Westen (WIR!) ist: Zugriff auf östliche Rohstoffe. Dazu müssen Grenzen und Herrschaftsbereiche verschoben werden, weil die Neocons wie Nuland selbstverständlich sagen: “Die Russischen Bodenschätzte gehören der ganzen Welt” – und zwar mit einem blöden Grinsen in die Kameras, ähnlich wie Kasperlekallas und vdL. Einfach über Leichen – wieviele Hunderrttausend sind es denn bereits? Ein bewährtes 100-Jahre-Erfolgsrezept des Wertewestens, andere Länder auszurauben. Das blöde für uns Europäer ist aber, bei den Russen funktioniert das wieder nicht. Aber alles gut, für diesen Winter haben wir ja noch das Amigas. Die Halbstarken mit ihrer NATO regeln dann alles weitere. Es wird bitter werden! Es sei denn, wir …, ja was? wie?

    Antworten

  • Erneuerung
    28. November 2025 @ 08:54

    nochmal @Kleopatra
    “UN-Charta, die Eroberungskriege und gewaltsame Gebietserwerbe verbietet,”
    Sie meinen doch nicht etwa das Gebiet um Israel herum, welches mit Unterstützung per deutscher Staatsräson von unserern ehrenwerten Freunden kinder- und lebensfrei gemacht wird?
    Oder meinen Sie die nun deklarierte Absicht, IN Venezuele für amerikanische Interessen einzutreten?
    Die Vergangenheit mit Vietnam, Irak, Falklandinseln,…können wir ja mal ausklammern.
    Auch wenn Sie auf der Kallaswelle schwimmen, ich bin nicht bereit, auch nur einen Cent freiwillig für den sinnlosen Kampf gegen Russland zu opfern und schaue ganz genau hin, was ich kaufe. Zudem wird sich das Ganze vermutlich so regeln, wie 1945. Deutschland wird am Boden sein, da können Sie sich dann in den Trümmern oder im Bunker immer noch über die Russen aufregen. Entspannung ist defnitiv nicht mehr erwünscht, der 28-Punkte Plan wurde von den Europäern geerdet, weil sie keinen Frieden und kein Leben für das Drittel an Russen in der Ukraine in ihren Grenzen von 1991 wollen, sie wollen, gensu wie die Banderisten, diese ausrotten, was ihnen nicht gelingt.

    Antworten

  • hg
    28. November 2025 @ 08:49

    Derweil geht das sterben und zerstören weiter, das muss aufhören, der Menschen und des Friedens willen. Alles Andere ist nur Zeichen von Menschenverachtung, hüben wie drüben. Wir erinnern uns: “Wie der Westen den Krieg in die Ukraine brachte. ” B. Abelow

    Antworten

  • Guido B.
    28. November 2025 @ 08:43

    In Europa betet man für einen Regime Change in Moskau und einen Regime Change in Washington. Dabei sind das eigentliche Problem die nekrophilen Regimes in Europa, allen voran das ukrainische.
    Sie alle haben ihre Völker verraten. Sie schwadronieren von einem „gerechten Frieden“, pfeifen auf Demokratie und wollen ein Land zerstören, das über Atomwaffen verfügt. Sie alle wollen den totalen Krieg. Sie alle leiden unter demselben Hirnzerfall wie das Regime im Dritten Reich.
    Sie alle wollen lieber ein zerstörtes Europa als einen Regime Change in Kiew.
    Krank!

    Antworten

  • Kleopatra
    28. November 2025 @ 08:31

    Wortbrüche Russlands: Angefangen bei den Übereinkommen von Białowieża von 1991 zwischen mehreren Sowjetrepubliken zur Auflösung der Sowjetunion, nach denen die bisherigen Grenzen zwischen Sowjetrepubliken internationale Grenzen wurden; über das Budapester Memorandum, in dem unteranderem Russland den territorialen Bestand der Ukraine im Gegenzug gegen deren Atomwaffen garantierte; über die UN-Charta, die Eroberungskriege und gewaltsame Gebietserwerbe verbietet, die KSZE-Schlussakte, der dasselbe tut, … Im Gegenzug führen die Russen gern eine angebliche Zusage des Westens auf, die NATO nicht nach Osten auszudehnen. Dazu ist zu sagen: 1. bezog sich das auf die Stationierung von NATO-Truppen in der ehemaligen DDR (1990 existierte der Warschauer Pakt noch, so dass über den gar nicht verhandelt wurde – und weshalb auch?); eine Stationierung von NATO-Truppen in Polen oder weiter östlich ist daher gerade nicht ausgeschlossen. 2. Es war nicht die NATO, die expandieren wollte, sondern die von der sowjetischen Armee besetzten Länder, die unbedingt in die NATO wollten, um vor russischen Machtgelüsten und einer Besatzung im russischen Stil sicher zu sein. 3. Eine Invasion angrenzender Länder ist kein gutes Argument, wenn man sich von der NATO bedroht fühlt, denn dadurch wird die Attraktivität der NATO nur verstärkt. Vgl. Finnland und Schweden als neue NATO-Mitglieder. 4. Die bereits zitierte KSZE-Schlussakte erkennt das Recht jedes europäischen Staates an, sich einem Militärbündnis anzuschließen oder neutral zu blieben. Die meisten mittel- und osteuropäischen Staaten haben hiervon durch Beitritt zur NATO Gebrauch gemacht, weil sie ihre Erfahrungen mit den Russen hatten.

    Antworten

    • Guido B.
      28. November 2025 @ 08:46

      Schon mal ergebnisoffen in den Spiegel geschaut? Oder war dafür keine Zeit vor lauter Hetze gegen Russen?

      Antworten

    • Karl
      28. November 2025 @ 09:24

      Dass Russland eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine nicht akzeptieren werde, hatte bereits Jelzin gesagt. Seitdem hatte Russland das unzählige Male wiederholt und eine Menge Diplomatie aufgewendet. Insofern liegt KEIN Wortbruch Russlands vor.
      Vielmehr wäre über den Wortbruch durch die NATO-Osterweiterung zu reden oder auch den Wortbruch Deutschlands, das heute gegen die 2+4-Verträge verstößt, nachdem sie seine Wiedervereinigung ermöglicht haben.

      Ohne eine Verständigung mit Russland wird es in Europa keinen Frieden und Wohlstand geben. An dessen Rettung müssten wir alle dringend interessiert sein – zuminest diejenigen, die für ihr Geld arbeiten und kein Vermögen in US-kontrollierten Steueroasen angelegt haben.

      Antworten

      • Kleopatra
        28. November 2025 @ 10:24

        @Karl: Russland ist als Vertragspartei der KSZE-Schlussakte an deren Festlegung gebunden, dass jeder europäische Staat sich einem Verteidigungsbündnis anschließen kann (somit auch die Ukraine der NATO). Dass die Sowjetunion 1975 nicht damit gerechnet hatte, dass eines Tages die Staaten des Warschauer Pakts und gar Estland, Lettland und Litauen hiervon durch Beitritt zur NATO Gebrauch machen würden, zeigt wieder einmal, dass die KSZE-Schlussakte auch in dieser Hinsicht der Abschiedsbrief des Sowjetkommunismus war (der andere Aspekt waren die Menschenrechte). Dass alle von Russland/der Sowjetunion besetzten Länder es eilig hatten, der NATO beizutreten, haben sich die Russen durch die Art ihrer Besatzungsherrschaft selbst zuzuschreiben. Russland scheint zwar kapiert zu haben, dass es so etwas wie “soft power” gibt, aber sie wollen diese mit Gewalt erzwingen, was natürlich nicht funktioniert.

      • KK
        28. November 2025 @ 14:04

        @ Kleopatra:
        “Russland ist als Vertragspartei der KSZE-Schlussakte an deren Festlegung gebunden,…”

        So wie die Ukraine an den ebenfalls in der KSZE-Schlussakte festgelegen Schutz der Rechte von Minderheiten wie zB die russischsprachige in der Ukraine… deren Verletzung schon hinsichtlich der Krim seit der Selbstständigkeit der Ukraine mal mehr, mal weniger andauert und spätestens ab 2014 in Form massiver Diskriminierung und Gewalt vor allem in der Ostukraine regelrecht zur Staatsdoktrin wurde.

  • Erneuerung
    28. November 2025 @ 08:31

    @Kleopatra
    “Da die EU rechtliche internationale Beziehungen als Grundlage vertritt und fordert,”
    So wie in Jugoslawien, Gaza, im Westjordanland, Taiwan, Iran, Venezuela, Irak, Afghanistan und im 2+4-Vertrag mit Natoverbot zumindest in Ostdeutschland schriftlich festgelegt?
    Sie machen sich lächerlich.

    Antworten

    • hg
      28. November 2025 @ 08:51

      Was die Systematik des Westens, resp. der USA angeht, so ist sie aktuell in der Karibik zu beobachten.

      Antworten

  • Helga Karim
    28. November 2025 @ 08:10

    Höchste Zeit, daß wir das Kriegstreiber-Personal los werden. Autokraten wie vdLeyen, und Kaja Kallas, korrupt, ungewählt und ungewollt, von primitivem russophoben Hass zerfressen. Die wichtigste Forderung vergessen? Kein NATO-Beitritt der Ukraine. Diese Forderungen sind das Mindeste. Der Krieg wird sicher nicht mehr so lange weitergehen, den es fehlen die Soldaten, die Waffen, die USA wird rausgehen und somit auch die Logistik. Wer will schon für das korrupte, diktatorische ukr. Regime, für Blackrock und Co kämpfen? Oder mit denen verhandeln? Niemand mit Verstand. Kallas und Co können sich ja als Kanonenfutter melden.

    Antworten

  • Erneuerung
    28. November 2025 @ 07:27

    Und noch einmal, die EU-Intelligenzbestien spekulieren darauf, den Krieg bis zu einem möglichen Machtwechsel in Washington weiter zu führen. Dann, glauben sie, rechnet sich alles wieder, da die Amis dann wieder vollständig in den Krieg einspringen, zumindest finanziell, wie ganz am Anfang mit den Nuland-Milliarden. Ich denke, das wird nicht funktionieren und alle Rechnungen landen in Berlin und Brüssel, auch die für Hinterbliebene.

    Antworten

  • Kleopatra
    28. November 2025 @ 06:43

    Da die EU rechtliche internationale Beziehungen als Grundlage vertritt und fordert, ist sie. nicht in der Lage, eine gewaltsame Inbesitznahme als gerechtfertigt anzuerkennen und gar die dabei begangenen Verbrechen zu amnestieren. Das ist die unvermeidliche Kehrseite des Prinzips Völkerrecht. Wir können uns auf durch völkische Überlegungen begründete Eroberungen noch weniger einlassen als das Europa der Zwischenkriegszeit, das immerhin die Vertreibung der Griechen aus Kleinasien und der Türken aus Europa nach dem Ersten Weltkrieg als potenziell friedensfördernd akzeptiert hatte.
    Russland hat bislang jede Vereinbarung seit dem (von ihm mitverhandelten und mit unterschriebenen) Ende der Sowjetunion gebrochen. Seine großspurigen Behauptungen, es sei territorial saturiert, sind daher noch nicht einmal wert, ignoriert zu werden. Russlands demonstrierte fehlende Bereitschaft, Vereinbarungen einzuhalten, seine systematisch begangenen Kriegsverbrechen, die teilweise mit denen der Nazis vergleichbar sind (dies betrifft konkret die systematische Entführung von Kindern zwecks Adoption und Umerziehung) und ihre demonstrierte Bereitschaft, Ausländer, die zufällig in ihre Gewalt geraten, als Geiseln gefangenzuhalten, sollten vernünftigerweise Grund sein, jegliche Beziehungen, insbesondere wirtschaftliche, zu Russland auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

    Antworten

    • Herbert
      28. November 2025 @ 11:02

      Was hat die EU eigentlich mit der Ukraine zu schaffen? Ach so, Putsch orchestriert, Massaker in Odessa ignoriert, militärisch aufgerüstet, Kriegsverbrechen (Völkerrecht) durch Ukraine und/oder USA gegen Nordstream – Energieversorgung lahmgelegt, gedeckt, dadurch Industrie nachhaltig geschädigt, Korruption in der Ukraine ins unermessliche finanziert,
      den ausgehandelten Friedensvertrag torpediert und zerstört, dadurch > 1 Mio Menschen auf dem Gewissen und das Selbstbestimmungsrecht der Völker mißachtet.
      Die EU kann was! Nun Kleopatra, dein Narrativ, dümmer geht`s nimmer.

      Antworten

    • Niko
      28. November 2025 @ 13:43

      Glauben Sie das, was sie uns ständig erzählen wirklich selbst. Wirre Behauptungen, besonders wenn diese faktisch einwandfrei widerlegt werden können, sind halt wirre Behauptungen. Wenn man ständig solche Behauptungen aufstellt, wäre es wenigstens angebracht zu versuchen, nicht nach Belieben die Maßstäbe zu wechseln. Das erhöht die Glaubwürdigkeit ungemein.

      Antworten

  • Specht
    28. November 2025 @ 05:35

    Welche Wortbrüche?
    Die von Russland. Da fällt mir keiner ein.
    Die vom Westen. So viel Zeit habe ich gerade nicht um sie aufzuzählen

    Antworten

  • KK
    28. November 2025 @ 02:05

    „Das Problem ist, daß die EU dem Kremlchef nicht glaubt – was nach diversen Wortbrüchen nicht erstaunlich ist. …“

    Was diverse Wortbrüche angeht, da soll die EU/der Westen mal ganz schön die Füsse stillhalten… ich sag nur NAhTOd-Osterweiterung oder Minsk-Vereinbarungen, aber auch das recht neue NAhTOd-Ostsee-Kommando in Rostock ist ein glasklarer Bruch des 2+4-Vertrages, weil auf dem Gebiet der ehemaligen DDR…


  • Info: https://lostineu.eu/putin-will-ganzen-donbass-und-frieden-mit-europa/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    29.11.2025

    “Fundamental falsch”: Merz will dennoch russisches Vermögen abgreifen

    lostineu.eu, vom 28. November 2025

    Der Streit um das in Belgien “eingefrorene” russische Vermögen (ca. 200 Mrd. Euro) eskaliert: Der belgische Premier De Wever hat an die EU-Kommission geschrieben und das Vorgehen von Chefin von der Leyen “fundamental falsch” genannt. Erstens sei der Zugriff auf das fremde Vermögen, das bei Euroclear in Brüssel liegt, ein klarer Bruch mit internationalem Recht, der die Finanzmärkte erschüttern könnte. Zweitens könnte die EU damit den Friedensprozess für die Ukraine unterwandern. Russland hat bereits mit massiver Vergeltung gedroht. Doch von der Leyen und Kanzler Merz bestehen auf ihren Plänen, aus dem russischen Vermögen einen Kriegskredit von 140 Mrd. Euro an die Ukraine zu finanzieren. Merz machte heute sogar nochmal Druck – und das nach der Warnung aus Belgien…

    Siehe auch Euroclear warnt vor Zugriff auf russisches Vermögen sowie meine neue Kolumne im “Makroskop”: “Die große Schlacht um das russische Vermögen”

    6 Comments

    1. hg
      29. November 2025 @ 08:35

      Die EU tut gut daran, sich an international geltendesyRecht zu halten, ansonsten wieder ein Dammbruch zu erwarten steht. Das Völkerrecht wurde 1991- nicht das erste Mal – nicht von den Russen gebrochen und seither verwässert!

    Antworten

  • Jurist
    28. November 2025 @ 22:37

    Die Kritik Belgiens ist gut begründet:

    In dem Augenblick, in dem die EU – sei es auch nur rein ökonomisch – über das eingefrorene Staatsvermögen Russlands in einer Weise verfügt, dass dies nicht, nicht ohne weiteres oder jedenfalls nur mit nicht unerheblichen ökonomischen Nachteilen revidierbar wäre, schafft die EU sich selbst einen Anreiz, die Bedingungen eines Friedens mitbestimmen zu wollen. Und der ökonomische Anreiz, den die EU sich so selbst schafft, geht dann ggf. in dieser Situation dahin, die Frage der Reparationen jedenfalls nicht abschließend zu klären, denn dann müsste ja das eingefrorene Staatsvermögen freigegeben werden Der Augenblick, indem die Ukraine sich mit Russland auf eine Lösung zu Reparationen verständigt, ist dann nämlich auch der Zeitpunkt, an dem die EU die eingefrorenen Vermögen abwickeln und abrechnen müsste. Und es gibt dann durch das „Reparationsdarlehen“ ein riesiges zwischen 140 Mrd. bis 180 Mrd. € schweres Argument, warum die EU bestimmte Lösungen in einer Vereinbarung zwischen der Ukraine und Russland nicht zu sehen wünscht. Wenn aber die Frage der Reparation auf Wunsch oder Druck der EU nicht abschließend geregelt werden könnte, welche Folgen hat das für den Abschluss eines Friedensabkommens selbst?
    Dass das kein rein abstrakter Gedankengang ist, sondern tatsächlich auch schon jetzt sich wie oben beschrieben auswirkt, sieht man an dem Gegenvorschlag der europäischen Staaten zu dem 28-Punkte-Plan. Der Plan in seiner Urspringsfassung sah jedenfalls einen greifbaren Vorteil für die Ukraine in der Form vor, dass aus den eingefrorenen Werten 200 Mrd. für den Wiederaufbau sofort zur Verfügung gestanden hätten. Der Gegenvorschlag nimmt diesen praktischen Vorteil für die Ukraine komplett vom Tisch und wiederholt nur die abstrakte Verpflichtung, dass „die Ukraine vollständig wiederaufgebaut und finanziell entschädigt“ wird, währenddessen aber das „russische Staatsvermögen so lange eingefroren“ bleibt. Das aber ist m.E. nicht im besten Interesse der Ukraine, sondern spiegelt vor allem das Interesse der EU wieder, sich den Zugriff auf die Vermögenswerte ungeschmälert zu erhalten. Die Ukraine würde ja von sich aus ggf. eher den Vorteil des einen Vorschlags (200 Mrd. sofort) mit dem Vorteil des anderen Vorschlags (unbegrenzte Reparationen und bis dahin bleiben Assets eingefroren) kombinieren.
    Das rechtliche Problem, das De Wever anspricht, kann man m.E. über „Staatenimmunität“ hinaus noch etwas genauer beschreiben. Wenn sich die EU grundsätzlich für berechtigt hält, als nicht-betroffener Drittstaat zugunsten der Ukraine Gegenmaßnahmen gegen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu ergreifen und deshalb das russische Staatsvermögen einzufrieren, dann ist das eine Sache. Es ist aber noch eine ganz andere Sache, als nicht-betroffener Drittstaat durch Gegenmaßnahmen (bis zum Sankt-Nimmerleintag fortdauernde Beschlagnahme) erzwingen zu wollen, dass die Ukraine als Reparation wenigstens mindestens eine Kompensation in Geld erhält. die genau der Summe des eingefrorenen Staatsvermögens entspricht, welches die EU als Sicherheit für das ‚Reparationsdarlehen‘ beschlagnahmt hält. Es ist Sache der Ukraine sich mit Russland über Reparationen zu einigen, aber nicht Sache der EU eine konkrete Modalität (Kompensation in Geld) und deren Höhe erzwingen zu wollen.

    Antworten

  • KK
    28. November 2025 @ 15:26

    Unser Kanzler und EUCO-Präsidentin – fällt das eigentlich unter Diebstahl oder Trickbetrug?

    Antworten

    • Eric Bonse
      28. November 2025 @ 15:30

      Unter den Bruch internationalen Rechts – sagt De Wever!
      Es geht um die sog. Staatenimmunität, die das russische Zentralbankvermögen schützt, aber auch um die Grundregeln der “internationalen (Finanz)Ordnung” ????

      Antworten

    • Michael
      28. November 2025 @ 15:37

      In Sachen Straftatbestand assoziiere ich irgendwie den Diebstahl von Staatsvermögen mit den Sabotageakten (der Ukraine und Polens?) gegen Nord Stream 1+2!?

      Antworten

  • Erneuerung
    28. November 2025 @ 15:18

    Unabhängig davon, wie das ausgeht, woher kommt das nächste Geld, was in der Ukraine zur Hälfte mit Blut in die Luft fliegt und zur anderen Hälfte in den Taschen von Verbrechern landet? Sollen die 140 Milliarden zur Überbrückung bis zum Machtwechsel in den USA dienen?
    Hat man immer noch nicht gemerkt, dass die Kalkulation nicht nur nicht aufgeht, sondern massiv in Gegenteil schlägt?
    Ist es wirklich Dummheit oder soll Europa absichtlich in die 3.Welt katapultiert werden?



  • Info: https://lostineu.eu/fundamental-falsch-merz-will-dennoch-russisches-vermoegen-abgreifen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Korruption: Nun rückt Selenskyjs Stabschef Jermak in den Fokus


    lostineu.eu, vom 28. November 2025

    Der Stabschef des ukrainischen Präsidenten Selenskyj, Jermak, wurde schon lange der Korruption verdächtigt. Trotz laufender Ermittlungen durfte er in der vergangenen Woche an den Beratungen zum umstrittenen Friedensplan für die Ukraine in Genf teilnehmen. Nun haben Korruptionsermittler sein Büro und seine Wohnung in Kiew durchsucht.

    Die Durchsuchungen seien genehmigt und stünden im Zusammenhang mit einer nicht näher bezeichneten Untersuchung, teilten das Nationale Anti-Korruptionsbüro der Ukraine (Nabu) und die Spezialisierte Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft (Sapo) mit.

    Anfang des Monats hatten beide Behörden eine weitreichende Untersuchung zu einem mutmaßlichen Schmiergeldsystem beim staatlichen Atomenergiekonzern Energoatom aufgedeckt – es ging um rund 87 Millionen Euro.

    Abgeordnete der Opposition und einige Mitglieder von Selenskyjs eigener Partei Diener des Volkes hatten daraufhin Jermaks Entlassung gefordert.

    Selenskyj stellte sich jedoch hinter seinen Stabschef. Nun dürfte der Präsident selbst in die Schusslinie geraten – und das kurz vor einer geplanten Reise zu US-Präsident Trump in Washington.

    Das ist auch pikant für die EU, denn sie stützt ihre gesamte Ukraine-Politik auf Selenskyj und Jermak. Zudem zahlt sie immer wieder Milliarden-Hilfen an Kiew aus – trotz des krassen Korruptions-Verdachts…

    Siehe auch Neuer Korruptionsskandal – Selenskyj unter Druck. Mehr News aus der Ukraine hier

    P.S. Die EU-Kommission sieht auch noch in diesem Skandal das Positive: Die Durchsuchungen zeigten, daß die Anti-Korruptions-Behörden in der Ukraine gut arbeiteten. That’s all ????

    5 Comments

    1. Karl
      29. November 2025 @ 08:37

      Es geht nicht um Korruption.

      „In ihren eigenen Ländern haben alle DREI massive Probleme, aber der Russenhass vereinigt sie – eine alte historische Realität: Wo Spaltung droht, hilft ein äußerer Feind.

      Nicht zuletzt deshalb ist Europa auch gar nicht daran interessiert, den Krieg in der Ukraine schnellstmöglich zu beenden.“

      Siehe auch das Foto der DREI (E3 genannt) -> https://globalbridge.ch/die-drei-grossen-europaeer-sollten-nachdenken-statt-klaeffen/

    Antworten

  • Michael
    28. November 2025 @ 15:40

    … und inzwischen ist Jermak wohl abgetreten!? Weil schuldig!?

    Antworten

  • KK
    28. November 2025 @ 15:23

    Die Bauernopfer rücken offensichtlich immer näher an das eigentliche Problem heran: Den Präsidenten, der schon in den Panama-Papers unangenehm aufgefallen war, bevor er überhaupt Präsident war – heute bräuchten solche Papers wohl allein für die Konten von Selenskyj einen USB-Stick grösserer Kapazität!
    Und hoffentlich auch in letzter Konsequenz an seine Unterstützer in Brüssel…

    Antworten

  • Michael
    28. November 2025 @ 14:20

    Selenskyj, Jermak und Co. sind nur die Spitze des Eisbergs der schon aus Tradition große Teile der Gesellschaft umfasst!

    Antworten

  • Anastasiya
    28. November 2025 @ 10:48

    Nun ist die Brüsseler Bürokratie unter der Führung von Ursula an der Reihe. Der Dieb muss sich vor der ganzen Welt verantworten.

    Die Europäische Union braucht einen Krieg, um den Diebstahl russischer Vermögenswerte zu vertuschen.

    Das Risiko, dass dies „ans Licht kommt“, kann nur gebannt werden, indem der Krieg in der Ukraine auf unbestimmte Zeit fortgesetzt und die „Enteignung“ russischer Gold- und Devisenreserven zugunsten der EU-Behörden offiziell und streng dokumentiert bestätigt wird. Mit anderen Worten: Die Verwicklung amerikanischer Geschäftsleute in diese Verschwörung könnte Macron in einen zweiten Mignon verwandeln. Interessante Perspektiven eröffnen sich.

    Diese Zahl entspricht nicht dem Gesamtbetrag der im belgischen Euroclear-System eingefrorenen Vermögenswerte. Die Differenz bei den „nicht deklarierten Geldern“ ist erheblich, was bedeutet, dass etwa 180 Milliarden Euro irgendwo „verloren“ sind (etwa 320 Milliarden Euro minus etwa 140 Milliarden Euro in Belgien). Ein Teil dieser Gelder befindet sich in London (und der Schweiz), der Löwenanteil dieser 180 Milliarden Euro jedoch in Frankreich und Deutschland. Beide Länder weigern sich jedoch hartnäckig, die Zahlen offenzulegen, und Macron protestiert vehement gegen jegliche Spekulationen über den Verbleib dieses Geldes. „Ich halte nicht viel von solchen Leuten. Das ist mein Job.“ Daher besteht der starke Verdacht, dass dieses Geld bereits – sagen wir mal – kreativ eingesetzt wurde, zumindest von den Franzosen, höchstwahrscheinlich aber von den französischen und deutschen Behörden.


  • Info: https://lostineu.eu/korruption-nun-rueckt-selenskyjs-stabschef-jermak-in-den-fokus/?utm_campaign=L ost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    29.11.2025

    Nachrichten von Pressenza: SOLIDARITÄT UNTER BESCHUSS – Deutschlands Unterdrückung der Palästina-Bewegung

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 29. November 2025, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 29.11.2025


    SOLIDARITÄT UNTER BESCHUSS &#8211; Deutschlands Unterdrückung der Palästina-Bewegung


    Ein Bericht des Transnational Institute Zusammenfassung des Reports Der vorliegende Bericht dokumentiert, wie deutsche Behörden nach dem 7. Oktober 2023 Israel unbeirrt politische, diplomatische und materielle Rückendeckung bei seinem Völkermord in Gaza geboten haben, flankiert von weitreichenden repressiven Maßnahmen gegen&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/solidaritaet-unter-beschuss-deutschlands-unterdrueckung-der-palaestina-bewegung/


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    Kampagne für Kriegsverweigerung: Gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Europa


    Das Jahr 2025 geht dem Ende entgegen und es ist Zeit, Bilanz zu ziehen, auch für die Kampagne zur Kriegsverweigerung. Unser Bericht bezieht sich sowohl auf die „italienische Front“ mit der Spendensammlung und Übergabe der Verweigerungserklärungen als auch auf die&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/kampagne-fuer-kriegsverweigerung-gegen-die-wiedereinfuehrung-der-wehrpflicht-in-europa/


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    Marokko: Saharauischer Aktivist berichtet von Folter und Isolation


    Der saharauische Aktivist Abdullah Lekhfaouni, ein Gefangener der sogenannten „Gdeim Izik-Gruppe”, leidet unter schweren humanitären und gesundheitlichen Missständen im Zentralgefängnis von Kenitra. In den formellen Beschwerden seiner Mutter Aliya Al-Radâa wird darauf hingewiesen, dass Lekhfaouni systematisch seiner grundlegenden Menschenrechte beraubt&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/marokko-saharauischer-aktivist-berichtet-von-folter-und-isolation/


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    Findet die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ohne Deutschland statt?


    Die nächste Fußball Weltmeisterschaft im Sommer 2026 in den USA, Kanada und Mexiko könnte ohne Deutschland und andere europäische Staaten stattfinden, zumindest wenn Verstöße gegen das Völkerrecht überall gleich bewertet würden. Ein Gedankenspiel von Andi Rietschel Schauen wir einmal in&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/findet-die-fussball-weltmeisterschaft-2026-ohne-deutschland-statt/


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    In Italien wie in Deutschland: Stoppen wir die Kriege, wo sie Beginnen: hier!


    Kundgebung „Block den Krieg“ 28. November 18:00 UHR Amazon Tower U-BHF WARSCHAUER STR. Freitag, 28. November, ist ein internationaler Aktionstag in Solidarität mit den Palästinenser:innen und gegen die Militarisierung. In Italien findet ein landesweiter Streik der Basisgewerkschaften statt. Auẞerdem wird&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/in-italien-wie-in-deutschland-stoppen-wir-die-kriege-wo-sie-beginnen-hier/


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    Studie: Staat zahlte bislang mehr als 100 Millionen Euro an deutsches „Zensurnetzwerk“


    Forscher zählen über 330 an Online-Zensur beteiligte Akteure in Deutschland / Bundesrepublik agiert als Zentrum der Inhaltskontrolle in Europa / Forscher: staatlich finanzierte Organisationen sind nicht neutral. Der Bund und die Länder haben in Deutschland zwischen 2016 und 2025 insgesamt&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/studie-staat-zahlte-bislang-mehr-als-100-millionen-euro-an-deutsches-zensurnetzwerk/


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    Blut im Schatten der COP30


    Guaraní-Kaiowá-Anführer vor den Augen der schweigenden internationalen Gemeinschaft ermordet. Während Staatschefs, Minister, Berater und Tausende von Beamten durch die polierten Flure der UN-Klimakonferenz COP30 in Brasilien schlendern – Selfies, leere Reden, recycelte Versprechen –, fließt das Blut eines indigenen Guaraní-Kaiowá-Anführers&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/blut-im-schatten-der-cop30/


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    Meinung wird gemacht


    EU-Kommission kündigt „Schutzschild“ gegen „Informationsoperationen“ aus dem Ausland an und will in den internationalen Machtkämpfen durch die Abwehr missliebiger Meinungen „gesellschaftliche Resilienz“ erreichen. Die EU-Kommission kündigt einen „Schutzschild“ zur Abwehr missliebiger, aus dem gegnerischen Ausland lancierter „Informationsoperationen“ an. In der&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/meinung-wird-gemacht/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Kampagne für Kriegsverweigerung: Gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Europa


    pressenza.com, vom 28.11.25 - Movimento Nonviolento

    Screenshot_2025_11_29_at_09_51_32_Kampagne_f_r_Kriegsverweigerung_Gegen_die_Wiedereinf_hrung_der_Wehrpflicht_in_Europa

    Demonstration israelischer Kriegsdienstverweigerer:innen vom Netzwerk Mesarvot. (Bild von Mesarvot)


    Das Jahr 2025 geht dem Ende entgegen und es ist Zeit, Bilanz zu ziehen, auch für die Kampagne zur Kriegsverweigerung. Unser Bericht bezieht sich sowohl auf die „italienische Front“ mit der Spendensammlung und Übergabe der Verweigerungserklärungen als auch auf die „Kriegsfronten“ mit dem aktuellen Stand von unseren Partnern in Israel und Palästina (Mesarvot, New Profile, CPT-Palestine), in der Ukraine (Ukrainische Pazifistische Bewegung), in Belarus/Litauen (Our House), in Russland (Russische Bewegung für Kriegsdienstverweigerung); dazu kommt die Netzwerkarbeit mit War Resisters’ International und dem Europäischen Büro für Kriegsdienstverweigerung (Ebco-Beoc).

    Verweigerungserklärungen

    Der Wind des Krieges bläst leider stark. Die europäischen Regierungen wollen, dass die Völker sich vorbereiten, und führen dazu die Wehrpflicht für junge Menschen wieder ein. Das bisher letzte Land, das diese Entscheidung traf, war Kroatien, vorangegangen waren Norwegen und Schweden. Frankreich drängt darauf, die Rekrutierung für den freiwilligen Militärdienst zu erweitern, ebenso die Niederlande. Deutschland hat ein Gesetz verabschiedet, das die – zunächst freiwillige – Rekrutierung für die Bundeswehr und die verpflichtende Einberufung, wenn die Freiwilligen nicht ausreichen sollten, vereinfacht.

    Und in Italien? Die Diskussion ist offen und es ist schon davon die Rede, eine Reservetruppe zu aktivieren, um ein Modell für die selbständige militärische Verteidigung Europas zu erreichen, das die generelle Möglichkeit eines Wehrdienstes für Frauen und Männer mit dem Ziel einer zahlenmäßigen Aufstockung der Streitkräfte in Erwägung zieht. Diese Perspektive ist äußerst bedenklich. Unsere Antwort ist die Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen. Die Ablehnung, auch präventiv, an jeglicher Form der Vorbereitung auf einen bevorstehenden Krieg teilzunehmen. Ablehnung des Militärdienstes, Ablehnung der Militarisierung in den Medien, in der Kultur, in Schulen und Universitäten, Ablehnung von Rüstungsausgaben, Ablehnung der allgemeinen „Waffenpflicht”.

    All dies können wir tun, und es beginnt mit der Unterzeichnung der Verweigerungserklärung.

    Vom 1. März 2022 bis 15. Dezember 2023 haben wir 2.165 Erklärungen gesammelt (947 in Papierform, 1.218 über das Online-Formular), die wir dem Ministerpräsidentenamt im Palazzo Chigi übergeben haben.

    Vom 1. Januar 2024 bis 18. Mai 2025 haben wir weitere 5.306 Erklärungen gesammelt (2.866 in Papierform und 2.440 über das Online-Formular), die wir am 20. Mai 2025 beim Präsidenten der Republik eingereicht haben; gleichzeitig haben wir einen Termin beantragt, um die verfassungsrechtlichen Aspekte unserer Kampagne darzulegen. Am 7. November wurde uns vom Quirinale, dem Dienstsitz des Staatspräsidenten, mitgeteilt: – dass der Präsident über unsere Initiative informiert wurde; – dass die entsprechenden Stellen unsere Sendung zur Kenntnis genommen haben; – dass die Unterschriften eingegangen sind und protokolliert wurden. Der Termin allerdings wurde nicht gewährt. Wir nehmen dies zur Kenntnis – mit Bedauern über die versäumte Chance von der höchsten Institution der Republik.

    Bis heute haben wir den Institutionen insgesamt 7.471 Verweigerungserklärungen vorgelegt. Die Sammlung geht weiter; unser nächstes Ziel ist es, neue Erklärungen direkt dem Verteidigungsministerium zu übergeben. Dabei wird die Forderung nach der Einrichtung eines Registers unterstrichen, in dem alle Männer und Frauen aufgeführt sind, die den Krieg und seine Vorbereitung ablehnen und nicht zum Militär- und Waffendienst eingezogen werden können.

    Von den Kriegsfronten

    Israel/Palästina

    Die Zerstörung Gazas hat zu einer beispiellosen Zunahme an Kriegsdienstverweigerung in Israel sowie zu einem tiefgreifenden Wandel der politischen Identität vieler Verweigerer:innen geführt. Vor dem Krieg waren Kriegsdienstverweigerer:innen eine kleine Gruppe, die von der herrschenden öffentlichen Meinung als „Verräter“ abgestempelt wurde.

    Heute ist die Verweigerung kein Randphänomen mehr. Viele junge Leute wenden sich auf der Suche nach Unterstützung an das Netzwerk Mesarvot, um eine Mittäterschaft an Kriegsverbrechen zu vermeiden, und immer mehr aktive Soldaten und Soldatinnen, auch in Kampfeinheiten, bitten um Hilfe, um die Entsendung nach Gaza abzulehnen. Die Krise ist auch innerhalb der Armee sichtbar, wo die Zahl der Desertierenden, Reservist:innen und neuen haredischen (ultraorthodoxen) Wehrdienstverweigerer zunimmt, die lieber ins Gefängnis gehen, als sich an den Massakern zu beteiligen.

    Das Netzwerk Mesarvot unterstützt sowohl Totalverweigerer (derzeit etwa 200) als auch selektive Verweigerer, die ausschließlich Kriegsverbrechen oder die Besetzung Gazas ablehnen – zum Beispiel Personen, die bisher Dienst geleistet haben, deren Gewissen ihnen jedoch eine sofortige Beendigung vorschreibt, und auch die ultraorthodoxen Haredim, die sich aus religiösen Gründen weigern, am Krieg teilzunehmen.

    Die rechtliche, politische und emotive Unterstützung, die Mesarvot leistet, ist wesentlich für das Überleben der Bewegung der Kriegsdienstverweigernden in Israel, im Westjordanland und Gaza.

    Ukraine, Russland und Belarus

    In der Ukraine steigt die Zahl der verfolgten Kriegsdienstverweigerer, vor allem unter den gewaltsam rekrutierten Männern. Ein exemplarischer Fall ist Andrii Skliar, Mitglied der Siebenten-Tags-Adventisten und Kriegsdienstverweigerer, der von den Militärrekrutierern gefoltert und im November 2024 zwangsrekrutiert wurde. Sie brachen ihm die Nase, verdrehten ihm einen Finger, würgten ihn bis zur Bewusstlosigkeit. Derzeit ist er in Gefangenschaft im militärischen Übungszentrum in Desna, trotz der wiederholten Anträge auf Freilassung durch die Konferenz der Adventistenkirche in Kiew. Trotz des Drucks und der ständigen Gewaltausübung weigert sich Andrii weiter, Waffen zu tragen, den Soldateneid zu schwören, die Uniform anzuziehen. Und wie ihm geht es vielen anderen, die von der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung und insbesondere von ihrem Sekretär Yurii Sheliazenko, der ebenfalls vor Gericht steht, weiterhin sowohl mit öffentlichen Erklärungen als auch auf rechtlicher Ebene verteidigt werden.

    In Russland weigern sich Tausende junger Leute, Wehrdienst zu leisten und an die ukrainische Front zu gehen, wofür sie Verfolgung, Haft oder Exil in Kauf nehmen. Die Bewegung für Kriegsdienstverweigerung in Russland (StopArmy) leistet ihnen Rechtsbeistand. Die Unterstützung für Verweigernde aus Gewissensgründen in Russland fordert den Militarismus heraus. Die Bewegung bittet uns um Hilfe, um die Arbeit im Exil fortsetzen zu können und die Kapazitäten für Kommunikation und Advocacy mit den nationalen und europäischen Institutionen zu verstärken.

    In Litauen setzen Our House und Olga Karach ihre Arbeit für belarussische Kriegsdienstverweigerer Tag für Tag fort. Seit unserer Mission im Sommer nach Vilnius unterstützen wir die Verbreitung der Geschichten und die Verteidigung in einigen kritischen Fällen, darunter dem von Hleb Smirnou, Kriegsdienstverweigerer und Programmierer. Nachdem er an den Protesten in Belarus 2020 teilgenommen und die Repression dokumentiert hatte, floh er nach Litauen, das ihn als „Bedrohung für die nationale Sicherheit“ einstufte. Drei Jahre lang quälte ihn das System: Er verlor seine Blue Card und damit das Recht zu arbeiten. Ihm droht die Abschiebung – was angesichts seiner Beteiligung an den Protesten lebensgefährlich für ihn wäre. Diese Jahre verbrachte er ohne Dokumente, ohne Wohnung, ohne medizinische Unterstützung und versuchte, mit illegalen Gelegenheitsjobs zu überleben. Von einer privilegierten beruflichen Position wurde er an den extremen Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Entscheidung über seinen Asylantrag wird sehr bald erwartet. Wir befürchten, dass die Erfolgschancen fast bei null liegen. Wir haben weitere 101 ähnliche Fälle untersucht und müssen auf Litauen Druck ausüben, damit ihnen ein rechtlicher Status oder mindestens Asyl gewährt wird, das es ihnen ermöglicht, normal zu leben und dann, wenn möglich, in andere EU-Länder zu gehen.

    Spendensammlung und -verwendung in Italien

    Bis heute hat die Kampagne 106.563 € von Einzelpersonen und Gruppen gesammelt; die Spenden gingen auf eigene Initiative per Überweisung ein oder wurden bei Veranstaltungen oder an den Tischen für die Unterschriftensammlung geleistet.

    Ein Teil dieser Spenden wurde wie folgt verwendet:

    5.023 € in der Ukraine zur Unterstützung für den Rechtsbeistand der Kriegsdienstverweigernden und für humanitäre Hilfe;
    4.000 € zur Unterstützung der russischen Kriegsdienstverweigerer;
    7.840 € für Our House in Litauen zur Unterstützung der Rechtskosten für belarussische Kriegsdienstverweigerer;
    3.070 € für Mesarvot und CPT-Palestine;
    5.000 € für die Anwaltskosten der israelischen Kriegsdienstverweigerer:innen, die derzeit überwiesen werden;
    25.213 € wurden eingesetzt für die beiden Friedensmissionen in der Ukraine 2022 (Friedenskarawane und rechtliche Mission von RA Canestrini), für die beiden Touren in Italien 2023 (3 Vertreterinnen der Kriegsdienstverweigerer in Russland, Ukraine und Belarus) und 2024 (mit 4 Vertretern der israelischen Kriegsdienstverweigerer und palästinensischen Widerstand Leistenden), für die Friedensmission in Litauen (Treffen mit Our House und belarussischen Kriegsdienstverweigerern) und für die Organisation von Informationsinitiativen zur aktuellen Situation der Verweigernden in den verschiedenen Ländern mit Berichten von Betroffenen.
    5.725 wurden für die Kommunikation und Verbreitung der Kampagne selbst verwendet, und 6.000 € wurden in diesen drei Jahren für die Koordinationsarbeit, Sekretariat, Organisation verwendet.

    Im Solidaritätsfonds der Kampagne bleiben 47.328 , die nicht ausreichen, um die Projekte 2026 zu decken. Diese belaufen sich auf 100.000 , um die uns unsere Partner der Gewaltfreiheit in Israel/Palästina sowie in Ukraine/Belarus/Russland gebeten haben, auch um ihre Organisationen zu unterstützen (Druck, Fahrten, Miete der Büros, Geräte und Kommunikation usw.), da sie häufig unter extremen Bedingungen arbeiten.

    Gewaltfreiheit hat ihren Preis – doch er ist unermesslich geringer als der des Krieges

    Auch du kannst etwas beitragen: mit einer Überweisung auf das Konto IBAN IT35 U 07601 117000000 18745455, Movimento Nonviolento, Zahlungsgrund „Campagna Obiezione alla guerra“ (Kampagne Kriegsdienstverweigerung). Danke!

    Wir müssen also weitere 50.000 sammeln, um die Bewegungen für Gewaltfreiheit in Russland, Belarus, Ukraine, Israel und Palästina in ihrer Arbeit zu unterstützen, um Kriegsdienstverweigernden und Desertierenden der betreffenden Länder Rechtsbeistand zu garantieren, um Friedens- und Solidaritätsmissionen mit den Kriegsopfern zu organisieren, um Aktivistinnen und Aktivisten der Gewaltfreiheit, die vom Konflikt betroffen sind, in Italien aufzunehmen, sowie die Arbeit der Berichterstattung und Information fortzusetzen.

    Übersetzung aus dem Italienischen von Annette Seimer vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam. Wir suchen Freiwillige!


    Info: https://www.pressenza.com/de/2025/11/kampagne-fuer-kriegsverweigerung-gegen-die-wiedereinfuehrung-der-wehrpflicht-in-europa/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    29.11.2025

    Rumäniens extreme Rechte   Interview mit Vladimir Borțun über den rasanten Aufstieg der rumänischen extremen Rechten und darüber, was die dominante Stellung auswärtiger Unternehmen, darunter deutsche, in Rumänien mit ihm zu tun hat.

    german-foreign-policy.com, 29. November 2025

    LONDON Über den rasanten Aufstieg der rumänischen extremen Rechten und dessen Zusammenhang mit der dominanten Stellung auswärtiger Unternehmen, darunter deutsche, in Rumänien sprach german-foreign-policy.com mit Vladimir Borțun. Borțun ist Politikwissenschaftler und lehrt am St John’s College der Universität Oxford. Er weist darauf hin, dass das stetige Vordringen auswärtiger Unternehmen in Rumänien zwar die Armut im Land nicht verringert, inzwischen aber wachsende Teile des einheimischen Kleinbürgertüms unter Druck setzt. Dieses steht hinter der extrem rechten Partei AUR (Alianța pentru Unirea Românilor, Allianz für die Vereinigung der Rumänen), deren Präsident George Simion bei der jüngsten Präsidentenwahl mit 46,4 Prozent der Stimmen einem Wahlsieg sehr nahe kam. In Umfragen liegt die AUR zur Zeit mit fast 40 Prozent auf Platz eins – mit großem Abstand vor der sozialdemokratischen PSD, die mit 20 Prozent Platz zwei hält. Im Europaparlament gehört die AUR den Europäischen Konservativen und Reformern (EKR) an – neben den Fratelli d’Italia (FdI) der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und der polnischen Partei PiS, deren Kandidat Karol Nawrocki seit dem 6. August als Präsident Polens amtiert.

    german-foreign-policy.com: Rumänien hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem wichtigen Investitionsstandort für ausländisches Kapital entwickelt. Auch deutsche Unternehmen haben dort viel investiert. Dennoch ist Rumänien nach wie vor das zweitärmste Land der EU. Woran liegt das?

    Vladimir Borțun: Wir müssen bei den Ereignissen in Rumänien Anfang der 1990er Jahre ansetzen. Es gab die übliche Schocktherapie, die in der gesamten Region durchgeführt wurde. In Rumänien war sie vielleicht nicht so brutal wie in Polen oder in Russland, aber sie fand dennoch statt. In den ersten fünf Jahren der Restauration des Kapitalismus kam es zu einer rasanten Deindustrialisierung. Der Anteil der Arbeitsplätze in der Industrie sank von 42 Prozent auf 30 Prozent der gesamten Erwerbsbevölkerung. Die Exporte gingen um über 60 Prozent zurück. Etwa ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts, des BIP, ging verloren. Damit war die Grundlage für ein peripheres neoliberales Modell geschaffen, das anschließend auf mehreren wichtigen Säulen aufgebaut wurde. Eine davon war eine prekäre Lage der Arbeiter. Ich möchte nur die Reform des Arbeitsrechts im Jahr 2011 erwähnen, durch die der Arbeiterklasse einige ihrer grundlegendsten Instrumente zum Kampf für ihre Rechte und Löhne genommen wurden. So wurde es beispielsweise sehr schwierig, Gewerkschaften im privaten Sektor zu gründen und Tarifverhandlungen zu führen.

    Ein weiterer Pfeiler des neu eingeführten neoliberalen Modells war die Privatisierung der meisten staatlichen Vermögenswerte. Einige der größten Unternehmen Rumäniens wurden privatisiert – und manchmal übrigens von Staatsunternehmen aus anderen Ländern aufgekauft, was selbst nach neoliberalen Maßstäben keine echte Privatisierung war. Rumäniens Öl beispielsweise befindet sich größtenteils im Besitz der staatlichen Ölgesellschaft Kasachstans. Denken Sie an das Argument zugunsten des freien Marktes, dass man privatisieren muss, weil der freie Markt effizienter bei der Führung von Unternehmen und der Verteilung von Ressourcen sei – das ergibt keinen Sinn, wenn man seine Industrie an Staatsunternehmen aus anderen Ländern verkauft. Aber wie auch immer. Um ausländische Investitionen anzuziehen, wurde die Lage der Arbeitskräfte immer prekärer gestaltet. Die Steuern wurden durch die Einführung einer Pauschalsteuer auf Einkommen gesenkt. Heute ist Rumänien eines von nur zwei Ländern in der EU, die keine progressive Besteuerung haben; Ungarn ist das zweite. Die Körperschaftssteuer beträgt 16 Prozent und ist damit eine der niedrigsten in der EU.

    german-foreign-policy.com: Die prekäre Lage der rumänischen Bevölkerung hängt also damit zusammen, dass die Regierung in Bukarest versucht, die Interessen ausländischer Unternehmen zu befriedigen?

    Vladimir Borțun: In der Tat. All diese Maßnahmen sollten ausländische Direktinvestitionen anziehen. Man spricht viel über die Deindustrialisierung in den 1990er Jahren, aber in Wirklichkeit haben ausländische Direktinvestitionen später zu einer Reindustrialisierung geführt, wenn auch zu einer sehr ungleichmäßigen. Um Ihnen ein Beispiel für die regionalen Ungleichgewichte zu geben: Die Hauptstadtregion Bukarest zog 64 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen an, während die nordöstliche Region – die ärmste Region Rumäniens, die an der Grenze zur Ukraine und zur Republik Moldau liegt und die höchste Auswanderungsrate aufweist – nur 2,6 Prozent anzog. Den anderen Regionen erging es nicht viel besser. Die südwestliche Region – ebenfalls eine sehr arme, überwiegend ländliche Region – zog rund 3 Prozent an. Bukarest ist, gemessen am BIP, eine Insel des Reichtums. Es hat rund 150 Prozent des durchschnittlichen Pro-Kopf-BIP in der EU; sein BIP ist höher als das von ganz Serbien. Dann gibt es aber auch ehemalige Industriestädte, insbesondere kleinere Städte, die um bestimmte Industriezweige herum entstanden, die heute völlig verfallen sind – wirtschaftlich, sozial, kulturell, demografisch, in jeder Hinsicht. Rumänien hat die größte Diaspora in Europa, etwa fünf Millionen Menschen bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 20 Millionen. Ich erinnere mich an Statistiken von vor einigen Jahren; damals war nur die syrische Diaspora größer.

    In den vergangenen zehn Jahren gab es ein recht ordentliches BIP-Wachstum – zuletzt zwar nicht besonders gut, aber davor hatten wir eine Phase anhaltenden BIP-Wachstums. Dieses Wachstum ist jedoch an der Spitze akkumuliert worden. Es hat nicht zu einer deutlichen Verbesserung des Lebensstandards der einfachen Bevölkerung geführt. Rund 45 Prozent der rumänischen Bevölkerung leben immer noch in Armut oder am Rande der Armut. Der Mindestlohn liegt trotz wiederholter Erhöhungen in den vergangenen Jahren immer noch unter dem Niveau, das für einen angemessenen Lebensstandard einer Familie notwendig wäre. All dies hat seine Wurzeln in dem neoliberalen Wirtschaftsmodell, das durch die Integration Rumäniens in die EU zementiert wurde – die institutionelle Architektur der EU ist darauf ausgelegt, die Ausbeutung der peripheren Länder durch die Kernstaaten zu erleichtern. Die drei größten Investoren in Rumänien sind Deutschland, Österreich und Frankreich – übrigens genau dieselben Länder in derselben Reihenfolge wie vor 100 Jahren. Das Großkapital aus diesen Ländern hat große Teile der Wirtschaft monopolisiert, insbesondere in der Schwerindustrie und im Automobilbau – Renault hat beispielsweise Rumäniens wichtigstes Automobilwerk, Dacia, übernommen; Ford unterhält ein Werk in der Stadt Craiova.

    Es gibt eine große Softwareindustrie; Rumänien ist gemessen am Umsatz einer der größten Softwareexporteure weltweit. In diesem Sektor versucht inländisches Kapital, mit ausländischem Kapital zu konkurrieren. Im Bankwesen ist das anders. Über 60 Prozent des Bankensektors befinden sich in ausländischem Besitz – eine Tatsache, die sehr wichtig ist, da der Bankensektor das Rückgrat des kapitalistischen Systems ist. Dies hat zu einer Situation geführt, in der ausländische Banken in Rumänien, einem der für sie profitabelsten Länder, hohe Gewinne erzielen – aber dann werden all diese Gewinne zurück in ihre Heimatländer transferiert. Sie werden nicht in die rumänische Wirtschaft investiert. Die Kredite an rumänische Unternehmen sind recht ungünstig. Dies ist ein entscheidender Faktor für die Politik der extremen Rechten. Das sieht man auch in Polen, wo ehemalige Kompradoren-Banker – polnische Leiter von Tochtergesellschaften ausländischer Banken, die in Polen tätig sind – nach einigen Jahren erkannt haben, dass ihre Muttergesellschaften kein Interesse daran haben, das Wachstum der polnischen Wirtschaft zu unterstützen. Also rebellierten sie und schlossen sich der rechten Partei PiS an. Ein Beispiel ist Mateusz Morawiecki, der Vorsitzender der Bank Zachodni war, als Banco Santander sie übernahm. Später verließ er die Bank, trat der PiS bei und wurde Ministerpräsident. Ähnlich verhält es sich mit der rumänischen rechtsextremen Partei AUR.

    german-foreign-policy.com: Apropos AUR: Was für Leute sind das?

    Vladimir Borțun: Um zu verstehen, was die AUR ist und wofür sie steht, ist es sinnvoll, zunächst einen Blick auf die etablierten Parteien in Rumänien zu werfen. Es gibt drei. Die Sozialdemokratische Partei (Partidul Social Democrat, PSD) ist seit 1989 die wichtigste Regierungspartei. Sie ist weitgehend die Nachfolgepartei der Kommunistischen Partei. Sie ist in der Regel das wichtigste politische Sprachrohr des inländischen Kapitals, insbesondere der Kapitalisten, die mit staatlichen Ressourcen arbeiten und Verträge mit dem Staat unterhalten. Es besteht eine Verbindung zwischen dem bürokratischen Staatsapparat und einigen inländischen Kapitalisten, nicht nur auf nationaler, sondern auch auf regionaler und lokaler Ebene. Diese einheimischen Kapitalisten bilden das Ökosystem der PSD. Aber die PSD muss auch Wahlen gewinnen, weshalb sie den ärmeren Teilen der Gesellschaft einige Zugeständnisse machen muss. So hat sie den Mindestlohn und die Renten erhöht. Dadurch erhält sie mehr Unterstützung in den ländlichen Gemeinden, bei älteren Menschen und bei ärmeren und weniger gebildeten Menschen.

    Die zweite Partei ist die Nationale Liberale Partei (Partidul Național Liberal, PNL), die historische Mitte-Rechts-Partei in Rumänien. Sie ist eine Kombination aus anderen Netzwerken einheimischer Kapitalisten und Bürokraten in den Regionen, in denen sie mit der PSD konkurrieren können. Traditionell ist sie aber auch die Partei des ausländischen Kapitals und der Kompradorenbourgeoisie, also des Teils der Bourgeoisie, der mit ausländischem Kapital verbunden ist. Und dann gibt es noch die dritte Partei, die Partei „Rettet Rumänien” (Uniunea Salvați România, USR), eine liberale, eigentlich sehr neoliberale, wirtschaftlich ziemlich rechtsgerichtete Partei. Sie hat ihre Wurzeln teilweise in Protestbewegungen gegen die Korruption aus den frühen bis mittleren 2010er Jahren. Sie wurde 2016 vom derzeitigen Präsidenten Nicușor Dan gegründet. Sie spricht vor allem die gebildete städtische Mittelschicht an, die größtenteils zur Kompradorenbourgeoisie gehört – Firmenangestellte, die ausländisches Kapital vertreten, die in Unternehmen, Banken und dem gesamten damit verbundenen Ökosystem arbeiten. Die USR ist in Bukarest, in Cluj, der zweitgrößten Stadt Rumäniens, und in Timișoara sehr erfolgreich. Der Bürgermeister von Timișoara ist der derzeitige Präsident der USR, Dominic Fritz, ein deutscher Staatsbürger. Er lernte zufällig in Deutschland eine Rumänin kennen, sie verliebten sich, heirateten, und so kam er nach Timișoara.

    german-foreign-policy.com: Die drei großen Parteien vertreten also verschiedene Fraktionen des Kapitals?

    Vladimir Borțun: Ja, was zur Folge hat, dass es in Rumänien keine richtige linke Partei gibt. Die PSD hat trotz der Erhöhung des Mindestlohns und der Renten die Prekarisierung der Arbeitskräfte begünstigt; obwohl sie seit Jahren an der Macht ist, hat sie beispielsweise die Flat Tax auf Einkommen nicht angetastet und nie versucht, eine progressive Besteuerung einzuführen. Auch in kulturellen Fragen ist sie sehr konservativ und religiös orthodox – Religion spielt in der rumänischen Zivilgesellschaft und Politik eine große Rolle. Da es keine echte linke Alternative gibt, wurde die Lücke, die durch die Enttäuschung der Menschen über die etablierten Parteien entstanden ist, von der AUR gefüllt. AUR – die Partei wurde 2019 gegründet – steht für „Allianz für die Vereinigung der Rumänen” (Alianța pentru Unirea Românilor). Mit ihrem Namen hat sie von Anfang an direkt die Diaspora angesprochen, in dem Sinne, dass die Rumänen in der Diaspora mit ihrem Heimatland wiedervereint werden sollten, indem die AUR Rumänien zu einem Land macht, in das sie zurückkehren können.

    Gleichzeitig verweist der Name der AUR darauf, dass der Parteivorsitzende und einige andere Mitglieder der Parteiführung seit langem für die Wiedervereinigung Rumäniens und Moldawiens eintreten. Dies ist eines ihrer langfristigen Themen, auch wenn sie derzeit nicht viel darüber sprechen. Der Parteivorsitzende George Simion war früher ein Fußball-Ultra, der Fans organisierte, um die Nationalmannschaft zu unterstützen. Er war Mitglied der Fangruppe Honor et Patria, womit er sich einen Namen machte. Später wurde er jedoch für sein Engagement für die Wiedervereinigung mit Moldawien bekannt. Vielen Menschen zufolge tat er dies mit Hilfe einiger Teile der Geheimdienste.

    german-foreign-policy.com: Der Geheimdienste?

    Vladimir Borțun: Wissen Sie, in Rumänien ist der Deep State im Vergleich zu den meisten anderen europäischen Staaten überdimensioniert und äußerst mächtig. Der frühere kommunistische Geheimdienstapparat, die Securitate, war sehr stark aufgebläht. Nach 1989 verteilte er sich auf verschiedene neu geschaffene Behörden. In Rumänien gibt es sieben verschiedene Geheimdienste. Es gibt den allgemeinen Rumänischen Geheimdienst, den Auslandsgeheimdienst, die Geheimdienste der Polizei und der Armee; sogar die Präsidialverwaltung hat einen Geheimdienst. Sie erhalten einen höheren Anteil am BIP als in den meisten anderen Ländern. Nur die USA stellen mehr Geld für die Geheimdienste bereit. Die rumänischen Geheimdienste sind politisch gut verankert. Sogar viele Journalisten haben, wie sich herausgestellt hat, verdeckt für sie gearbeitet. Der Einfluss der Geheimdienste ist in Rumänien sehr weit verbreitet.

    Einige Leute behaupten, dass die nationalistischeren Teile des Deep State die AUR gegründet oder zu ihrer Gründung beigetragen haben. Ich würde die Gründung der Partei nicht darauf reduzieren, aber es könnte durchaus ein Teil der Geschichte sein. Călin Georgescu, der extrem rechte Präsidentschaftskandidat von Ende 2024, der 2025 von der Wahl ausgeschlossen und durch Simion ersetzt wurde, ist kein Mitglied der AUR, steht der Partei aber nahe – er gilt als Mann der Geheimdienste. Die AUR vertritt eine ziemlich klassische extrem rechte Ideologie, die sehr nationalistisch ist und die Nation in ethnischen, nativistischen Begriffen definiert. Die AUR agitiert gegen Einwanderer, die als billige Arbeitskräfte nach Rumänien kommen, ein Phänomen, das in den vergangenen Jahren zugenommen hat, wobei viele der Einwanderer aus asiatischen Ländern stammen. Sie leben ein sehr prekäres Leben, arbeiten beispielsweise als Bauarbeiter und werden nun von der AUR schikaniert.

    german-foreign-policy.com: Die AUR gilt als prorussisch.

    Vladimir Borțun: Die AUR unterstützt die Ukraine im Krieg gegen Russland nicht wirklich, das ist wahr, und sie zieht Nutzen daraus, weil der politische Mainstream begeistert davon ist, gemeinsam mit der EU, und einst unter Biden auch mit den USA, gegen Russland zu kämpfen. Die Menschen sind davon abgestoßen – wer möchte schon in einem Krieg sterben? Die AUR nutzt diese Angst aus. Sie ist ebenfalls euroskeptisch, will aber nicht aus der EU austreten. Sie will auch nicht die NATO verlassen; tatsächlich sind ihre Funktionäre große Anhänger der NATO und der Trump-Regierung. Sie wurden als Marionetten Moskaus, als Marionetten Putins bezeichnet, aber sie stehen Trump viel näher und haben gute Verbindungen zur extremen Rechten in den USA. Sie standen Covid sehr skeptisch gegenüber, waren Impfgegner und gewannen während der Pandemie viel Unterstützung. Natürlich kämpfen sie auch gegen LGBT-Rechte; sie bezeichnen diese als Neomarxismus, Kulturmarxismus und haben sogar eine extravagante theoretische Neuerung erfunden: den Sexomarxismus.

    Ihre politische Ökonomie ist jedoch interessanter. Im Grunde genommen schlagen sie eine Kombination neoliberaler Maßnahmen vor. Beispielsweise wollen sie, dass Menschen, die Sozialleistungen beziehen – man kann mit den sehr geringen Sozialleistungen in Rumänien kein gutes Leben führen –, die finanzielle Unterstützung durch den Staat verlieren, wenn sie Stellenangebote ablehnen. Die AUR will auch keine progressive Besteuerung; die Partei spricht nicht davon, die Löhne zu erhöhen. Ihre gesamte Wirtschaftsagenda dreht sich um die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), beispielsweise, indem Banken den KMU günstigere Kredite gewähren; zudem sollen bestimmte strategische Schlüsselbranchen wie der Energiesektor staatlich kontrolliert werden – allerdings nicht vollständig renationalisiert, sondern nur zu 51 Prozent staatlich kontrolliert, ähnlich wie Viktor Orbán es in Ungarn gemacht hat. Sie wollen den Landwirten staatliche Subventionen gewähren, sie wollen dem Bausektor Steuersenkungen gewähren, und das ist wichtig, weil dies unmittelbar dem Charakter der Partei entspricht – die AUR ist die Partei des Kleinbürgertums.

    german-foreign-policy.com: Gilt das auch für die Parteimitglieder selbst?

    Vladimir Borțun: Ich habe mir den Hintergrund der AUR-Parlamentsabgeordneten für die Jahre 2020 bis 2024 angesehen. Dabei habe ich festgestellt, dass 64 Prozent von ihnen in irgendeiner Weise mit inländischem Kapital verbunden sind. Ein Drittel von ihnen sind Eigentümer oder Anteilseigner von KMU, einige besitzen Ackerland, andere sind Vermieter oder arbeiten in Führungspositionen für inländische Kapitalisten. Sie fühlen sich durch Steuern, Vorschriften und Erhöhungen des Mindestlohns, den sie kaum bezahlen können, überlastet; für große Unternehmen ist das einfacher. Sie haben das Gefühl, dass der rumänische Staat unter dem Einfluss ausländischer Unternehmen steht und dass die etablierten Parteien ihnen nicht helfen. Sie haben nicht Unrecht damit; das ist alles wahr. Es ist zum Beispiel auch wahr, dass große Unternehmen ihre Gewinne zu niedrig angeben und sie in Steueroasen wie Zypern verschieben.

    Die KMU-Eigentümer, die die AUR unterstützen, sind daher der Meinung, dass sie die Kontrolle über den Staat zurückgewinnen müssen, um ihre Interessen zu verteidigen. Es gibt drei große Sektoren, in denen rumänisches Kapital nach wie vor dominiert: Bauwesen, Immobilien und Gastgewerbe. Dies ist jedoch immer weniger der Fall, da sich die ausländischen Direktinvestitionen insbesondere in den Bereichen Immobilien und Bauwesen in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht haben. Die KMU-Eigentümer haben das Gefühl, dass ausländische Kapitalisten sogar in die Sektoren vordringen, in denen sie noch immer eine Vormachtstellung innehaben. Dabei handelt es sich natürlich nicht um die großen Bauunternehmen und Bauträger, da deren rumänische Besitzer bereits Verbindungen zu den etablierten Parteien haben. Es ist eine aufstrebende mittlere Schicht im Bau-, Immobilien- und Gastgewerbe, die das Gefühl hat, dass sie eine gewisse politische Macht braucht. Einige von ihnen sind wirtschaftlich aufstrebend, aber ihr wirtschaftlicher Aufstieg hat sich noch nicht in politischer Macht niedergeschlagen. Der Politökonom Samuel Rogers, der ein Buch über Orbán geschrieben hat, verwendete einen schönen Ausdruck: Kapitalisten ohne das richtige Kapital. Es sind Kapitalisten, die kein politisches Kapital haben.

    german-foreign-policy.com: Und jetzt ist die AUR zu ihrem politischen Instrument geworden?

    Vladimir Borțun: Sie nutzen die AUR, um politisches Kapital zu erlangen und ihre Interessen zu wahren. Einige von ihnen bekleiden sogar Führungspositionen, beispielsweise der stellvertretende Vorsitzende der AUR, der mehrere Bauunternehmen besitzt. Landwirte stellen keinen großen Teil der AUR dar, aber die AUR arbeitet mit dem wichtigsten Wirtschaftsverband der Landwirte zusammen, die von Umweltvorschriften und EU-Vorschriften im Allgemeinen stark betroffen sind. Die Landwirte sind verärgert darüber, dass Supermärkte, die meist in ausländischem Besitz sind – in deutschem oder in französischem –, ihre Produkte nicht verwenden, sondern ausländische Produkte nach Rumänien importieren. Eine der Maßnahmen der AUR besteht daher darin, Supermärkte zu zwingen, lokale Produkte aus einem Umkreis von 50 Kilometern zu verwenden. In Rumänien machen Landarbeiter 20 Prozent der Erwerbsbevölkerung aus. Für ein europäisches Land im 21. Jahrhundert ist das enorm. Polen liegt mit 10 Prozent an zweiter Stelle, Frankreich zählt nur 4 Prozent. Die Landwirte sind von dem Krieg in der Ukraine hart getroffen worden, weil die EU die Beschränkungen für ukrainische Agrarprodukte vorübergehend aufgehoben hat. Ungarn und Polen haben einseitige Maßnahmen gegen ukrainische Produkte verhängt, um ihre Landwirte zu schützen. Rumänien hat das nicht getan; die rumänischen Landwirte wurden stark davon getroffen. Die AUR hat angekündigt, dies zu ändern. Im Juni hat die EU die Beschränkungen für Agrarimporte aus der Ukraine wieder eingeführt, sodass dies kein großes Thema mehr ist, aber es war eines.

    Schließlich besteht ein Teil des Machtblocks, den die AUR aufzubauen versucht, – ähnlich wie im Fall Polens – aus dem, was ich als desillusionierte Kompradoren bezeichne. Das sind Menschen, die viele Jahre lang ausländischem Kapital gedient haben und dann aus verschiedenen Gründen ihre Illusionen verloren haben. Einige von ihnen haben vielleicht das Gefühl, dass ihre Karrierechancen in ausländischen Kapitalstrukturen begrenzt sind, weil ausländische Unternehmen in Rumänien niemals Rumänen in Führungspositionen beschäftigen. Sie holen immer jemanden aus ihrem Heimatland. Das frustriert die rumänischen Kompradoren ungemein. Also laufen sie zum nationalen bürgerlichen Projekt über, das die AUR vertritt. Andere sind patriotisch und haben das Gefühl, dass ausländisches Kapital Rumänien ausbeutet, anstatt in das Land zu investieren. Die Banken stärken die rumänische Wirtschaft nicht, sie vergeben keine angemessenen Kredite an nationale KMU. Dies ist beispielsweise bei Georgescus Frau Cristela Georgescu der Fall, die eine wichtige Rolle in seiner politischen Karriere spielt. Sie arbeitete als Vizepräsidentin der rumänischen Niederlassung der Citibank, eines US-Finanzgiganten. Nach der Finanzkrise, als die Citibank ihre Aktivitäten in Osteuropa reduzierte, wurde sie entlassen.

    Und dann gibt es natürlich auch noch diejenigen, die ganz unten stehen und ebenfalls für die AUR stimmen: prekär Beschäftigte, Selbstständige, Menschen aus der Diaspora – es ist wie eine Protestwahl. Die AUR appelliert an ihren Nationalstolz. Viele von ihnen arbeiten unter schrecklichen Bedingungen im Ausland, verdienen sehr wenig, sind Diskriminierung und Ausgrenzung ausgesetzt – und dann kommt die AUR und sagt ihnen, dass sie „Gold“ seien. AUR ist ein rumänisches Wort und bedeutet „Gold“. „Ihr seid das Gold des Landes“, sagen sie, „und wir wollen das Gold nach Hause holen“. Das spricht viele arme Menschen in der Diaspora emotional an. Politisch hat die AUR diesen Menschen jedoch nicht viel zu bieten.

    german-foreign-policy.com: Westliche Medien berichten – wenn sie überhaupt über Rumänien berichten –, dass nach Simions Wahlniederlage und mit der neuen Regierung die Gefahr der extremen Rechten gebannt sei. Haben sie Recht?

    Vladimir Borțun: Nein. Die neue Regierung ist im Grunde eine Regierung der nationalen Einheit, die sich aus den drei großen Parteien PSD, PNL und USR zusammensetzt. Rumänien hat nach EU-Maßstäben ein großes Defizit von fast 10 Prozent des BIP. Die Regierung will es reduzieren. Sie führt ein brutales Sparprogramm durch, beginnend mit der Kürzung von Stipendien für Studenten. In Rumänien sind Stipendien für viele Kinder aus armen Familien eine Lebensader; daher war der Angriff auf die Stipendien ein Angriff auf die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. Dies löste eine enorme Gegenreaktion in der Bevölkerung aus. Die Regierung ist bereits äußerst unbeliebt. Der neue Präsident Nicușor Dan, der sich gegen Simion durchgesetzt hat, unterstützt die Sparmaßnahmen. Er ist sehr stark rechtsgerichtet – vielleicht politisch nicht so weit rechts wie Simion, aber in wirtschaftlicher Hinsicht ist er dennoch weit rechts angesiedelt. Das ist etwas, worüber wir in unserer Diskussion nachdenken sollten: wie wir den Begriff „weit rechts“ verwenden. Wir sprechen hier von Bereichen wie dem Bildungswesen, die bereits jetzt zu den am stärksten unterfinanzierten in der EU gehören. Wenn man dort noch mehr kürzt, trifft das die Schwächsten.

    Die AUR profitiert davon. Die Partei lehnt die Sparmaßnahmen ab. Das ist jedoch nur opportunistische Täuschung. Das eigene Programm der AUR sieht so viele Steuersenkungen zugunsten einheimischer Kapitalisten und Landwirte vor, dass die Partei ebenfalls zu brutalen Sparmaßnahmen greifen müsste. Aber ihre opportunistische Opposition gegen die Regierung bringt ihnen Stimmen ein. Nach ihrer Gründung im Jahr 2019 erzielte die AUR bei den Wahlen 2020 rund 10 Prozent. Im Jahr 2024 hat sie ihr Ergebnis bereits auf fast 20 Prozent verdoppelt. Jetzt liegt sie in Umfragen bei doppelt so viel: bei rund 40 Prozent. Das dürfte einer der schnellsten Aufstiege einer Partei in Europa in jüngster Zeit sein.

    german-foreign-policy.com: Was könnte man gegen die extreme Rechte tun?

    Vladimir Borțun: Der Aufstieg der extremen Rechten macht die Gründung einer linken Partei in Rumänien dringender denn je. Eine solche Partei könnte auf große Zustimmung stoßen. Umfragen der letzten Jahre zeigen, dass ein großer Teil der Bevölkerung die Besteuerung der Reichen, staatliche Eingriffe in die Wirtschaft, staatlich geförderte Arbeitsplatzschaffung und mehr öffentliche Investitionen in sozialen Wohnungsbau, Gesundheitswesen, Bildung und Infrastruktur befürworten würde. Die Menschen würden eine linke Politik unterstützen. Aber derzeit gibt es keine Partei, die sich tatsächlich dafür einsetzt.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10218


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.11.2025

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    28.11.2025

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    28.11.2025

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    28.11.2025

    BIP-Konferenz: 2026 in Nürnberg

    aus e-mail von Ingrid Rumpf, 28. November 2025, 15:19 Uhr


    und nun noch der Anhang!!!


    Am 28.11.2025 um 09:50 schrieb Ingrid Rumpf:

    >

    *4. Internationale BIP-Konferenz

    29. – 31. Mai 2026

    Die Zukunft Palästinas

    Nürnberg, Meistersingerhalle, Konferenzraum 6*


    *Flyer im Anhang*


    Anmeldungen zur Konferenz sind zu richten an Götz Schindler: Goetz H.

    Schindler <goeschi42@googlemail.com>


    Reservierungen für das Ramada-Hotel sind an diese Mailadresse zu

    senden: reservierung@ramada-nuernberg.de



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    28.11.2025

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    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=142726


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    28.11.2025

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    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=142718


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    28.11.2025

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    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=142760


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    28.11.2025

    im Wortlaut: Putin / Sacharowa

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 28. November 2025, 10:41 Uhr


    https://mailchi.mp/russische-botschaft/newsletter-der-russischen-botschaft-11044420?e=34bdcd87f0


    *Präsident Wladimir Putin auf einer außerordentlichen Sitzung mit den

    ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates,

    *21. November 2025


    *Der Friedensplan von Präsident Donald Trum*p zur Lösung der Situation

    um die Ukraine wurde vor dem Treffen in Alaska besprochen. Bei diesen

    vorläufigen Diskussionen hat uns die amerikanische Seite gebeten,

    gewisse Kompromisse einzugehen und Flexibilität zu zeigen. *Das

    Hauptziel unseres Treffens in Alaska bestand darin, im Laufe der

    Gespräche in Anchorage zu bestätigen, dass wir trotz gewisser

    Schwierigkeiten bereit sind, diese Vorschläge zu akzeptieren und die

    besagte Flexibilität zu zeigen.*


    Über all diese Angelegenheiten haben wir alle unsere Freunde und Partner

    aus dem Globalen Süden informiert, darunter China, Indien, Nordkorea,

    Südafrika, Brasilien, viele andere Länder und natürlich die

    OVKS-Staaten. Alle unsere Freunde und Partner haben diese möglichen

    Vereinbarungen unterstützt.


    Jedoch sehen wir, dass seitens der USA nach den Verhandlungen in Alaska

    eine Pause eingetreten ist. *Wir wissen, dass es daran liegt, dass die

    Ukraine den von Präsident Trump vorgeschlagenen Friedensplan de facto

    abgelehnt hat. *


    Ich nehme an, dass das genau der Grund ist, warum eine neue Fassung des

    überarbeiteten Plans zustande gekommen ist, der aus 28 Punkten besteht.


    Dieser Text liegt uns vor, wir haben ihn über bestehende Kanäle der

    Kommunikation mit der US-Administration bekommen. Ich glaube, dass auch

    er der endgültigen friedlichen Regelung zugrunde liegen kann. *Mit uns

    aber wird dieser Text nicht besprochen *und es lässt sich vermuten, warum.


    Der Grund ist anscheinend derselbe: Die US-Administration kann die

    Zustimmung der ukrainischen Seite immer noch nicht einholen — die

    Ukraine ist dagegen. *Kiew und seine europäischen Verbündeten scheinen

    nach wie vor Illusionen zu hegen und davon zu träumen, Russland eine

    strategische Niederlage auf dem Schlachtfeld zuzufügen.*


    Diese Position ist eher nicht auf fehlende Kompetenz zurückzuführen,

    sondern vielmehr darauf, dass man über keine objektiven Informationen

    über die reale Lage an der Front verfügt. Allem Anschein nach versteht

    man weder in der Ukraine noch in Europa, welche Folgen es schließlich

    haben kann.


    *Wenn man in Kiew nicht über die Vorschläge Donald Trumps sprechen will

    und darauf verzichtet, dann sollen sich sowohl die Ukraine als auch die

    europäischen Kriegstreiber im Klaren sein, dass sich die Ereignisse in

    Kupjansk auch an anderen wichtigen Frontabschnitten unausweichlich

    wiederholen werden.* Vielleicht nicht so schnell, wie wir es uns

    wünschen würden, aber es wird sich unausweichlich wiederholen.


    Grundsätzlich ist dieses Szenario in unserem Sinne, da es die Ziele der

    Sonderoperation mit militärischen Mitteln erreichen lässt. Wir haben

    aber mehrmals betont, dass *wir auch zu friedlichen Gesprächen, zu einer

    friedlichen Lösung bereit sind. *Dennoch erfordert es selbstverständlich

    eine sachliche Besprechung der Einzelheiten des vorgeschlagenen Plans.

    Wir sind dazu bereit.



    *Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur

    Lage in der Ukraine*

    20. November 2025


    Wir hatten auch früher keine Zweifel daran, dass das vom Westen

    großgezogene Kiewer Regime längst die Kunst beherrscht hat, sich den

    riesigen Zufluss der militärischen, finanziellen, wirtschaftlichen,

    humanitären und anderen Hilfe anzueignen. *Veruntreuung staatlicher

    Mittel, Bestechung und Korruption haben in diesem Land beispiellose

    Ausmaße angenommen.* Nun haben sie zu einem politischen Zusammenbruch in

    der Ukraine geführt. Die Auswirkungen dieser politischen Erschütterung

    erreichen jene Länder, die ohne jegliche Prüfungen und Revisionen der

    Waffen das Kiewer Regime unkontrollierbar mit Geld versorgten.


    *Der Skandal um den „Fall Mindich“ hat die ausgearbeiteten Mechanismen

    zur Veruntreuung von Millionensummen ans Licht gebracht,* die von den

    Sponsoren des Kiewer Regimes angeblich zur Stärkung der

    Verteidigungsfähigkeit der Ukraine bereitgestellt wurden, in

    Wirklichkeit jedoch für den Krieg gegen Russland benutzt waren. Nun gibt

    es anscheinend noch mehr Beweise für massive Unterschlagungen und damit

    noch einen Denkanstoß darüber, ob es überhaupt sinnvoll ist, das Regime

    von Selenskij weiterhin zu unterstützen.


    Die Bürger westlicher Staaten sollten ihren Regierungen die folgenden

    Fragen stellen: Warum finanziert man Kiews Krieg? Welche Garantien gibt

    es, dass diese Gelder nicht veruntreut werden? Wo sind die Audits,

    Kontrollen und Überprüfungsmechanismen? Dabei sollte man auch das Thema

    von Terrorismus berücksichtigen, denn das Selenskij-Regime verübt

    Terroranschläge gegen Zivilisten und zivile Infrastruktur.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.11.2025

    Selenskijs Büroleiter Jermak tritt zurück

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 28. November 2025, 17:36 Uhr


    _RTDE 28.11.2025


    _https://rtnewsde.site/europa/263243-selenskijs-bueroleiter-jermak-tritt-wegen-korruptionsvorwuerfen-zurueck/


    *Selenskijs Büroleiter Jermak tritt wegen Korruptionsvorwürfen zurück


    *Andrei Jermak, der Büroleiter des ukrainischen Machthabers Wladimir

    Selenskij, ist heute Nachmittag von seinem Amt zurückgetreten. Am

    Vormittag war bekannt geworden, dass das von den USA unterstützte

    Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) seine Räumlichkeiten

    durchsucht hatte. Der Rücktritt Jermaks dürfte mit seiner Verstrickung

    in den Energoatom-Korruptionsskandal zusammenhängen.


    In einer Stellungnahme äußerte Jermaks Ex-Chef Selenskij sich zu dem

    Rücktritt: Es werde eine Neubesetzung im Präsidialamt geben, nachdem

    Andrei Jermak seinen Rücktritt eingereicht habe. Er sei seinem früheren

    Untergebenen sehr dankbar. Jermak habe die Position der Ukraine bei

    Verhandlungen stets genau so vertreten, "wie sie sein musste." Zugleich

    beteuerte Selenskij, er wolle "Gerüchte und Spekulationen vermeiden."

    Morgen werde es Konsultationen mit möglichen Nachfolgern Jermaks im

    ukrainischen Präsidialamt geben.


    Auch für einen Ersatz Jermaks bei den US-amerikanischen-ukrainischen

    Gesprächen in Genf sei gesorgt. Die ukrainische Delegation werde den

    Sekretär des Sicherheits- und Verteidigungsrates, den Chef des

    Generalstabs sowie Vertreter des Außenministeriums und des

    Geheimdienstes umfassen.


    Jermak gilt als antirussischer Hardliner. Noch am Tag zuvor hatte er in

    einem Interview mit /The Atlantic/ Zugeständnisse gegenüber Russland

    zurückgetreten. Das betraf vor allem Gebietsabtretungen, wie sie

    Gegenstand des Trump-Friedensplans sein sollen. Es ist daher nicht

    auszuschließen, dass Jermaks Rücktritt im Rahmen innerukrainischer

    Machtkämpfe zu deuten ist.


    Schon zuvor hatte es geheißen, dass Trumps Team mit den beschönigenden

    Informationen von der ukrainischen Front unzufrieden gewesen sei, die

    Jermak den US-Amerikanern präsentiert habe. Auch soll Jermak die

    Legitimität der Vertreterin des Weißen Hauses, Anna Kelly, angezweifelt

    haben.


    Mittlerweile gibt es die ersten Reaktionen von russischer Seite auf

    Jermaks Rücktritt. Rodion Miroschnik, der russische Sonderbeauftragte

    für die Verbrechen des Kiewer Regimes, äußerte sich gegenüber der

    Nachrichtenagentur /TASS,/ dass Selenkij damit versuche, Zeit zu

    schinden, in der Hoffnung, Europa davon zu überzeugen, ihn aus dem

    Korruptionsskandal herauszuhalten.


    Tatsächlich könnte die Korruptionsaffäre, bei der fast täglich neue

    Enthüllungen ans Tageslicht kommen, Selenskijs politischer Karriere ein

    Ende bereiten. Der ukrainische Exilpolitiker Nikolai Asarow ist der

    Ansicht, dass Selenskij Kenntnis von der Rolle Jermaks in den

    Korruptionsfällen gehabt haben müsse. Er erwarte, dass Jermak nun

    angeklagt werde.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.11.2025

    MacGregor: NATO verliert - Das Lügenimperium stürzt ein

    aus  e-mail von Doris Pumphrey, 28. November 2025 , 17:37 Uhr


    *NATO verliert den Krieg – Das Lügenimperium stürzt ein *


    Douglas Macgregor ist ein pensionierter Oberst, Kriegsveteran und

    ehemaliger leitender Berater des US-Verteidigungsministers. Oberst

    Macgregor argumentiert, dass die NATO den Ukrainekrieg verloren hat und

    die Folgen nun in Form von aufgedeckten Lügen und der politischen

    Desintegration der NATO sichtbar werden.


    /Siehe Video in deutscher Übersetzung hier//:

    /https://www.youtube.com/watch?v=-rr_mtrr2VY


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.11.2025

    Nachrichten von Pressenza: Glück kann man lernen

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 28. November 2025


    Nachrichten von Pressenza - 28.11.2025


    Glück kann man lernen


    Die schönen Tage des goldenen Oktobers sind vorbei, und die dunkelste Zeit des Jahres liegt nun vor uns: bis zur Wintersonnwende werden die Tage immer kürzer. Aber die Dunkelheit lädt Dich auch ein, es Dir Zuhause gemütlich zu machen, eine&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/glueck-kann-man-lernen/


     -----------------------


    In der Wüste gefangen: Kasten, Kontrolle und Knechtschaft in Mauretanien


    In einem Land, das staatlich gesteuerte Modernisierung mit tief verwurzelten Stammesstrukturen verbindet, bleibt die stammesbasierte Sklaverei eine lebendige Institution. Diese Studie untersucht die Beständigkeit eines Zwei-Rassen-Kastensystems, das Abstammung, religiöse Geltung, koloniales Erbe und gesellschaftlichen Zwang miteinander verwebt, und zeigt, wie&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/in-der-wueste-gefangen-kasten-kontrolle-und-knechtschaft-in-mauretanien/


     -----------------------


    Marshallinseln: Bedingungsloses Grundeinkommen auf nationaler Ebene


    Die Marshallinseln haben einen historischen Schritt getan und offiziell das Programm „Enra” für ein universelles Grundeinkommen (BGE) ins Leben gerufen. Es ermöglicht allen Bürgern ab Ende November ein regelmäßiges Einkommen, ohne Bedingungen, das über Banküberweisungen, Schecks oder eine eigene digitale&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/11/marshallinseln-bedingungsloses-grundeinkommen-auf-nationaler-ebene/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.11.2025

    Putin will den ganzen Donbass – und ein bißchen Frieden mit der EU

    lostineu.eu, vom 27. November 2025

    Russlands Staatschef Putin hat sich lange nicht zu seinen Absichten geäußert. Der umstrittene Friedensplan von US-Präsident Trump lockt ihn nun aus der Reserve – mit zwei wichtigen Ansagen.

    Zum einen forderte Putin den vollständigen Rückzug der Ukraine aus dem Donbass – auch aus den noch nicht besetzten Teilen. Solange dieser Rückzug nicht erfolge, werde der Krieg weitergehen. Damit bekräftigt er eine Forderung, die auch in Trumps Plan enthalten war – soweit nichts Neues.

    Zum anderen bot er der EU an, Kriegsängste zu zerstreuen und die Friedenspfeife zu rauchen. Dies könne man im Zuge von Verhandlungen auch gern schriftlich machen. Das ist neu – es lässt sich als verklausuliertes Gesprächsangebot an die EUropäer deuten.

    Es sei „völliger Blödsinn“ zu behaupten, dass Russland vorhabe, Europa zu überfallen, sagte Putin in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. „Die Wahrheit ist, dass wir das nie vorhatten, aber wenn sie es von uns hören wollen, na gut, dann fixieren wir das.“ 

    Wer etwas “fixieren” will, will einen Deal. Das Problem ist, daß die EU dem Kremlchef nicht glaubt – was nach diversen Wortbrüchen nicht erstaunlich ist. Sie ist allerdings nicht einmal bereit, mit ihm in Verhandlungen zu treten, um seine Ansagen zu testen.

    So weit bekannt, gibt es auch keine diplomatische Kontakte. Folgt man der europäischen “Chefdiplomatin” Kallas, so sind diese auch nicht geplant. Im Gegenteil: Sie will den Krieg um die Ukraine nutzen, um Russland so weit zu schwächen, dass es “nie mehr angreifen kann“.

    De facto bereitet sich die EU derzeit mit Hochdruck auf eine Verlängerung des Ukraine-Konflikts um weitere zwei Jahre und auf einen möglichen Krieg mit Russland ab 2028 vor. Von Friedensgesprächen mit Moskau will man in Brüssel zumindest bisher nichts wissen…

    Siehe auch “Warum Kallas keinen Frieden will”. Alles zum Krieg um die Ukraine hier

    P.S. Auch Putin hat Berührungsängste: Mit Selenskyj will er nicht verhandeln. „Die ukrainische Führung hat einen grundsätzlichen, strategischen Fehler begangen, als sie Angst vor Präsidentenwahlen hatte, denn seitdem hat der Präsident seinen legitimen Status verloren“, sagte er. Da bleibt eigentlich nur noch Trump als Gesprächspartner…

    22 Comments

    1. Der Skeptiker
      28. November 2025 @ 13:39

      Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Russland bekommt den Donbas, durch Eroberung oder mit weniger Toten und Verletzten.
      Mein Vertrauen in unsere Regierung und erst Recht in EU, NATO oder USA liegt zwischenzeitlich unter Null. Weit unter Null. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen, als Bürger wird man verraten, verkauft und geschröpft

    Antworten

  • european
    28. November 2025 @ 12:30

    Hier der Originaltext der europaeischen Sicherheitscharta. Um die sogenannte Buendnisfreiheit kursieren die abenteuerlichsten Auslegungen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Sicherheitscharta

    “Ausdrücklich betont wird, dass jeder Teilnehmerstaat dasselbe Recht auf Sicherheit hat. Sie bekräftigen, das jedem Teilnehmerstaat innewohnende Recht, seine Sicherheitsvereinbarungen einschließlich von Bündnisverträgen frei zu wählen oder diese im Laufe ihrer Entwicklung zu verändern. Jeder Staat hat auch das Recht auf Neutralität.

    !!!Jeder Teilnehmerstaat hat diesbezüglich die Rechte aller anderen achten.
    Kein Teilnehmerstaat wird seine Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer Staaten festigen!!!

    Innerhalb der OSZE kommt keinem Staat, keiner Staatengruppe oder Organisation mehr Verantwortung für die Erhaltung von Frieden und Stabilität im OSZE-Gebiet zu als anderen, noch kann einer/eine von ihnen irgendeinen Teil des OSZE-Gebiets als seinen/ihren Einflussbereich betrachten.”

    Eine einseitige Aufruestung der Ukraine, wie sie ueber Jahre betrieben wurde, stellte aus russischer Sicht eine Gefahr dar und sie haben seit Jahren nur verbal darauf hingewiesen, aber wir fanden es so toll, sie einfach zu ignorieren.

    Erich Vad hat das mal auf ein fiktives Beispiel mit Deutschland/Oesterreich umgemuenzt. Oesterreich ruestet auf bzw wird aufgeruestet und diese fremde Macht faengt an Atomraketen in Richtung Deutschland aufzustellen. Jeder verantwortungsvolle Militaer haette bereits nach kurzer Zeit gesagt, dass man da jetzt reinmuss, um dem Treiben ein Ende zu setzen, damit die eigene Sicherheit nicht gefaehrdet wird.

    Antworten

  • palman
    28. November 2025 @ 10:42

    … und für ALLE et al. – > Militarismus in der Bundesrepublik – im Dienste der USA < (!!!) so just als Video (25min) von H. Ploppa auf “transition-news.org” (CH) zu “bestaunen” !?! – startet nämlich schon nach dem “Großen Geld-Krieg” ( von Mir) – also dem sog. “Ersten” !?! – hat nämlich “irgendetwas” mit “3 G” zu tun – > Ganz Großen Geschäften < … ????

    Antworten

  • Andreas Mathys
    28. November 2025 @ 09:27

    Einmal mehr gilt es in Erinnerung zu rufen: Die Spezialoperation Russlands erfolgte nicht aus heiterem Himmel!
    Aber wer die eminent wichtige Vorgeschichte des Ukrainekonflikts nicht kennt oder sie ausblenden will, behauptet das eben.

    Antworten

  • Uli H.
    28. November 2025 @ 09:24

    … “– was nach diversen Wortbrüchen nicht erstaunlich ist.” Nein! Erstaunlich ist, dass seit vielen Jahren Putin, Lawrow, Sacharowa …, in unseren westlichen Staats-Propaganda-Medien gar nicht vorkommen und wir dauernd nur böse Lügen über die Russen hören. Der agressive Plan vom Westen (WIR!) ist: Zugriff auf östliche Rohstoffe. Dazu müssen Grenzen und Herrschaftsbereiche verschoben werden, weil die Neocons wie Nuland selbstverständlich sagen: “Die Russischen Bodenschätzte gehören der ganzen Welt” – und zwar mit einem blöden Grinsen in die Kameras, ähnlich wie Kasperlekallas und vdL. Einfach über Leichen – wieviele Hunderrttausend sind es denn bereits? Ein bewährtes 100-Jahre-Erfolgsrezept des Wertewestens, andere Länder auszurauben. Das blöde für uns Europäer ist aber, bei den Russen funktioniert das wieder nicht. Aber alles gut, für diesen Winter haben wir ja noch das Amigas. Die Halbstarken mit ihrer NATO regeln dann alles weitere. Es wird bitter werden! Es sei denn, wir …, ja was? wie?

    Antworten

  • Erneuerung
    28. November 2025 @ 08:54

    nochmal @Kleopatra
    “UN-Charta, die Eroberungskriege und gewaltsame Gebietserwerbe verbietet,”
    Sie meinen doch nicht etwa das Gebiet um Israel herum, welches mit Unterstützung per deutscher Staatsräson von unserern ehrenwerten Freunden kinder- und lebensfrei gemacht wird?
    Oder meinen Sie die nun deklarierte Absicht, IN Venezuele für amerikanische Interessen einzutreten?
    Die Vergangenheit mit Vietnam, Irak, Falklandinseln,…können wir ja mal ausklammern.
    Auch wenn Sie auf der Kallaswelle schwimmen, ich bin nicht bereit, auch nur einen Cent freiwillig für den sinnlosen Kampf gegen Russland zu opfern und schaue ganz genau hin, was ich kaufe. Zudem wird sich das Ganze vermutlich so regeln, wie 1945. Deutschland wird am Boden sein, da können Sie sich dann in den Trümmern oder im Bunker immer noch über die Russen aufregen. Entspannung ist defnitiv nicht mehr erwünscht, der 28-Punkte Plan wurde von den Europäern geerdet, weil sie keinen Frieden und kein Leben für das Drittel an Russen in der Ukraine in ihren Grenzen von 1991 wollen, sie wollen, gensu wie die Banderisten, diese ausrotten, was ihnen nicht gelingt.

    Antworten

  • hg
    28. November 2025 @ 08:49

    Derweil geht das sterben und zerstören weiter, das muss aufhören, der Menschen und des Friedens willen. Alles Andere ist nur Zeichen von Menschenverachtung, hüben wie drüben. Wir erinnern uns: “Wie der Westen den Krieg in die Ukraine brachte. ” B. Abelow

    Antworten

  • Guido B.
    28. November 2025 @ 08:43

    In Europa betet man für einen Regime Change in Moskau und einen Regime Change in Washington. Dabei sind das eigentliche Problem die nekrophilen Regimes in Europa, allen voran das ukrainische.
    Sie alle haben ihre Völker verraten. Sie schwadronieren von einem „gerechten Frieden“, pfeifen auf Demokratie und wollen ein Land zerstören, das über Atomwaffen verfügt. Sie alle wollen den totalen Krieg. Sie alle leiden unter demselben Hirnzerfall wie das Regime im Dritten Reich.
    Sie alle wollen lieber ein zerstörtes Europa als einen Regime Change in Kiew.
    Krank!

    Antworten

  • Kleopatra
    28. November 2025 @ 08:31

    Wortbrüche Russlands: Angefangen bei den Übereinkommen von Białowieża von 1991 zwischen mehreren Sowjetrepubliken zur Auflösung der Sowjetunion, nach denen die bisherigen Grenzen zwischen Sowjetrepubliken internationale Grenzen wurden; über das Budapester Memorandum, in dem unteranderem Russland den territorialen Bestand der Ukraine im Gegenzug gegen deren Atomwaffen garantierte; über die UN-Charta, die Eroberungskriege und gewaltsame Gebietserwerbe verbietet, die KSZE-Schlussakte, der dasselbe tut, … Im Gegenzug führen die Russen gern eine angebliche Zusage des Westens auf, die NATO nicht nach Osten auszudehnen. Dazu ist zu sagen: 1. bezog sich das auf die Stationierung von NATO-Truppen in der ehemaligen DDR (1990 existierte der Warschauer Pakt noch, so dass über den gar nicht verhandelt wurde – und weshalb auch?); eine Stationierung von NATO-Truppen in Polen oder weiter östlich ist daher gerade nicht ausgeschlossen. 2. Es war nicht die NATO, die expandieren wollte, sondern die von der sowjetischen Armee besetzten Länder, die unbedingt in die NATO wollten, um vor russischen Machtgelüsten und einer Besatzung im russischen Stil sicher zu sein. 3. Eine Invasion angrenzender Länder ist kein gutes Argument, wenn man sich von der NATO bedroht fühlt, denn dadurch wird die Attraktivität der NATO nur verstärkt. Vgl. Finnland und Schweden als neue NATO-Mitglieder. 4. Die bereits zitierte KSZE-Schlussakte erkennt das Recht jedes europäischen Staates an, sich einem Militärbündnis anzuschließen oder neutral zu blieben. Die meisten mittel- und osteuropäischen Staaten haben hiervon durch Beitritt zur NATO Gebrauch gemacht, weil sie ihre Erfahrungen mit den Russen hatten.

    Antworten

    • Guido B.
      28. November 2025 @ 08:46

      Schon mal ergebnisoffen in den Spiegel geschaut? Oder war dafür keine Zeit vor lauter Hetze gegen Russen?

      Antworten

    • Karl
      28. November 2025 @ 09:24

      Dass Russland eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine nicht akzeptieren werde, hatte bereits Jelzin gesagt. Seitdem hatte Russland das unzählige Male wiederholt und eine Menge Diplomatie aufgewendet. Insofern liegt KEIN Wortbruch Russlands vor.
      Vielmehr wäre über den Wortbruch durch die NATO-Osterweiterung zu reden oder auch den Wortbruch Deutschlands, das heute gegen die 2+4-Verträge verstößt, nachdem sie seine Wiedervereinigung ermöglicht haben.

      Ohne eine Verständigung mit Russland wird es in Europa keinen Frieden und Wohlstand geben. An dessen Rettung müssten wir alle dringend interessiert sein – zuminest diejenigen, die für ihr Geld arbeiten und kein Vermögen in US-kontrollierten Steueroasen angelegt haben.

      Antworten

      • Kleopatra
        28. November 2025 @ 10:24

        @Karl: Russland ist als Vertragspartei der KSZE-Schlussakte an deren Festlegung gebunden, dass jeder europäische Staat sich einem Verteidigungsbündnis anschließen kann (somit auch die Ukraine der NATO). Dass die Sowjetunion 1975 nicht damit gerechnet hatte, dass eines Tages die Staaten des Warschauer Pakts und gar Estland, Lettland und Litauen hiervon durch Beitritt zur NATO Gebrauch machen würden, zeigt wieder einmal, dass die KSZE-Schlussakte auch in dieser Hinsicht der Abschiedsbrief des Sowjetkommunismus war (der andere Aspekt waren die Menschenrechte). Dass alle von Russland/der Sowjetunion besetzten Länder es eilig hatten, der NATO beizutreten, haben sich die Russen durch die Art ihrer Besatzungsherrschaft selbst zuzuschreiben. Russland scheint zwar kapiert zu haben, dass es so etwas wie “soft power” gibt, aber sie wollen diese mit Gewalt erzwingen, was natürlich nicht funktioniert.

      • KK
        28. November 2025 @ 14:04

        @ Kleopatra:
        “Russland ist als Vertragspartei der KSZE-Schlussakte an deren Festlegung gebunden,…”

        So wie die Ukraine an den ebenfalls in der KSZE-Schlussakte festgelegen Schutz der Rechte von Minderheiten wie zB die russischsprachige in der Ukraine… deren Verletzung schon hinsichtlich der Krim seit der Selbstständigkeit der Ukraine mal mehr, mal weniger andauert und spätestens ab 2014 in Form massiver Diskriminierung und Gewalt vor allem in der Ostukraine regelrecht zur Staatsdoktrin wurde.

  • Erneuerung
    28. November 2025 @ 08:31

    @Kleopatra
    “Da die EU rechtliche internationale Beziehungen als Grundlage vertritt und fordert,”
    So wie in Jugoslawien, Gaza, im Westjordanland, Taiwan, Iran, Venezuela, Irak, Afghanistan und im 2+4-Vertrag mit Natoverbot zumindest in Ostdeutschland schriftlich festgelegt?
    Sie machen sich lächerlich.

    Antworten

    • hg
      28. November 2025 @ 08:51

      Was die Systematik des Westens, resp. der USA angeht, so ist sie aktuell in der Karibik zu beobachten.

      Antworten

  • Helga Karim
    28. November 2025 @ 08:10

    Höchste Zeit, daß wir das Kriegstreiber-Personal los werden. Autokraten wie vdLeyen, und Kaja Kallas, korrupt, ungewählt und ungewollt, von primitivem russophoben Hass zerfressen. Die wichtigste Forderung vergessen? Kein NATO-Beitritt der Ukraine. Diese Forderungen sind das Mindeste. Der Krieg wird sicher nicht mehr so lange weitergehen, den es fehlen die Soldaten, die Waffen, die USA wird rausgehen und somit auch die Logistik. Wer will schon für das korrupte, diktatorische ukr. Regime, für Blackrock und Co kämpfen? Oder mit denen verhandeln? Niemand mit Verstand. Kallas und Co können sich ja als Kanonenfutter melden.

    Antworten

  • Erneuerung
    28. November 2025 @ 07:27

    Und noch einmal, die EU-Intelligenzbestien spekulieren darauf, den Krieg bis zu einem möglichen Machtwechsel in Washington weiter zu führen. Dann, glauben sie, rechnet sich alles wieder, da die Amis dann wieder vollständig in den Krieg einspringen, zumindest finanziell, wie ganz am Anfang mit den Nuland-Milliarden. Ich denke, das wird nicht funktionieren und alle Rechnungen landen in Berlin und Brüssel, auch die für Hinterbliebene.

    Antworten

  • Kleopatra
    28. November 2025 @ 06:43

    Da die EU rechtliche internationale Beziehungen als Grundlage vertritt und fordert, ist sie. nicht in der Lage, eine gewaltsame Inbesitznahme als gerechtfertigt anzuerkennen und gar die dabei begangenen Verbrechen zu amnestieren. Das ist die unvermeidliche Kehrseite des Prinzips Völkerrecht. Wir können uns auf durch völkische Überlegungen begründete Eroberungen noch weniger einlassen als das Europa der Zwischenkriegszeit, das immerhin die Vertreibung der Griechen aus Kleinasien und der Türken aus Europa nach dem Ersten Weltkrieg als potenziell friedensfördernd akzeptiert hatte.
    Russland hat bislang jede Vereinbarung seit dem (von ihm mitverhandelten und mit unterschriebenen) Ende der Sowjetunion gebrochen. Seine großspurigen Behauptungen, es sei territorial saturiert, sind daher noch nicht einmal wert, ignoriert zu werden. Russlands demonstrierte fehlende Bereitschaft, Vereinbarungen einzuhalten, seine systematisch begangenen Kriegsverbrechen, die teilweise mit denen der Nazis vergleichbar sind (dies betrifft konkret die systematische Entführung von Kindern zwecks Adoption und Umerziehung) und ihre demonstrierte Bereitschaft, Ausländer, die zufällig in ihre Gewalt geraten, als Geiseln gefangenzuhalten, sollten vernünftigerweise Grund sein, jegliche Beziehungen, insbesondere wirtschaftliche, zu Russland auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

    Antworten

    • Herbert
      28. November 2025 @ 11:02

      Was hat die EU eigentlich mit der Ukraine zu schaffen? Ach so, Putsch orchestriert, Massaker in Odessa ignoriert, militärisch aufgerüstet, Kriegsverbrechen (Völkerrecht) durch Ukraine und/oder USA gegen Nordstream – Energieversorgung lahmgelegt, gedeckt, dadurch Industrie nachhaltig geschädigt, Korruption in der Ukraine ins unermessliche finanziert,
      den ausgehandelten Friedensvertrag torpediert und zerstört, dadurch > 1 Mio Menschen auf dem Gewissen und das Selbstbestimmungsrecht der Völker mißachtet.
      Die EU kann was! Nun Kleopatra, dein Narrativ, dümmer geht`s nimmer.

      Antworten

    • Niko
      28. November 2025 @ 13:43

      Glauben Sie das, was sie uns ständig erzählen wirklich selbst. Wirre Behauptungen, besonders wenn diese faktisch einwandfrei widerlegt werden können, sind halt wirre Behauptungen. Wenn man ständig solche Behauptungen aufstellt, wäre es wenigstens angebracht zu versuchen, nicht nach Belieben die Maßstäbe zu wechseln. Das erhöht die Glaubwürdigkeit ungemein.

      Antworten

  • Specht
    28. November 2025 @ 05:35

    Welche Wortbrüche?
    Die von Russland. Da fällt mir keiner ein.
    Die vom Westen. So viel Zeit habe ich gerade nicht um sie aufzuzählen

    Antworten

  • KK
    28. November 2025 @ 02:05

    „Das Problem ist, daß die EU dem Kremlchef nicht glaubt – was nach diversen Wortbrüchen nicht erstaunlich ist. …“

    Was diverse Wortbrüche angeht, da soll die EU/der Westen mal ganz schön die Füsse stillhalten… ich sag nur NAhTOd-Osterweiterung oder Minsk-Vereinbarungen, aber auch das recht neue NAhTOd-Ostsee-Kommando in Rostock ist ein glasklarer Bruch des 2+4-Vertrages, weil auf dem Gebiet der ehemaligen DDR…



  • Info: https://lostineu.eu/putin-will-ganzen-donbass-und-frieden-mit-europa/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Das Letzte: Die EU ist auf den Hund gekommen – die Lösung ist ein Chip


    lostineu.eu, vom 27. November 2025

    Die EU ist für alles zuständig, warum nicht auch für das Wohlbefinden der Hunde?

    Unterhändler von Parlament und EU-Staaten haben sich jetzt in Straßburg unter anderem darauf geeinigt, dass alle in der EU gehaltenen Hunde und Katzen durch einen Mikrochip identifizierbar sein müssen. 

    Doch während Händler sich schon in vier Jahren umstellen sollen, gewährt Brüssel den Hunden eine Schonfrist von 10 und für Katzen von 15 Jahren. Ist das nicht nett? 

    Die BILD-Zeitung findet es offenbar ganz toll: “Hundemafia soll endlich gestoppt werden” titelte das Springer-Blatt in freudiger Erwartung der guten Nachricht aus Brüssel

    Dort glaubt man offenbar, daß ein Chip die Lösung gegen illegalen Tierhandel ist…

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    2 Comments

    1. KK
      28. November 2025 @ 02:09

      Nun, was den Smartphone-Nutzern recht ist (ständig überall den Standort zu senden), das muss Hunden und Katzen billig sein ????
      Es ist nur eine Frage der Zeit, dann werden auch wir Bürger alle gechipt sein. Verschwörungstheoretiker sollen ja vermuten, dass dies bereits durch die Corona-Impfung geschehen sein könnte ????

    Antworten

    • Michael
      28. November 2025 @ 09:01

      Dem ist nichts hinzuzufügen!



    Info: https://lostineu.eu/das-letzte-die-eu-ist-auf-den-hund-gekommen-die-loesung-ist-ein-chip/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Bürgerbeauftragte wirft von der Leyen “Misswirtschaft ” vor – schon wieder


    lostineu.eu, vom 27. November 2025

    Die neue EU-Bürgerbeauftragte hat der EU-Kommission und ihrer deutschen Chefin schwere Versäumnisse bei der Vorbereitung von EU-Gesetzen vorgeworfen. Vor allem der so genannte “Omnibus” zur Vereinfachung wirft Probleme auf.

    Beim Lieferkettengesetz, bei der Agrarpolitik und in der Migrationspolitik habe die Brüsseler Behörde schlampig gearbeitet, so die Bürgerbeauftragte Anjinho. Wegen der Eilverfahren habe es “prozedurale Fehler” gegeben.

    Zudem habe die Kommission ihre eigenen Regeln zur “Better Regulation” übergangen. So fehlte es an der nötigen Transparenz. Das Europaparlament hatte sich darüber beschwert, NGOs haben die Bürgerbeauftragte angerufen.

    “The Commission must be able to respond urgently to different situations, particularly in the current geopolitical context. However, it needs to ensure that accountability and transparency continue to be part of its legislative processes and that its actions are clearly explained to citizens,” sagte Anjinho.

    Die Fehler seien als “Misswirtschaft” (maladministration) zu beurteilen, so die Bürgerbeauftragte. Zu ähnlichen Schlüssen war schon ihre Amtsvorgängerin O’Reilly gekommen. Damals ging es u.a. um den Impfstoffdeal mit Pfizer.

    Es hat sich offenbar nichts geändert…

    6 Comments

    1. Helmut Höft
      28. November 2025 @ 11:33

      Es fehlt nicht nur an Transparanz (Scheuer ???? ) es fehlt auch an Konsequenz(en), z. B. einer “Fehlleisterelimierungs-Squad”!

    Antworten

  • Arthur Dent
    27. November 2025 @ 22:05

    „Was sie nicht umsetzen, bleibt einfach liegen. Das ist übrigens die Crux bei vielen EU-Gesetzen.“ – das scheint wahrscheinlich einfach „Notwehr“ der Mitgliedstaaten zu sein.

    Antworten

  • Erneuerung
    27. November 2025 @ 20:01

    Wenn man in Deutschland davon ausgeht, dass auf eine materiell wertschöpfende Person 10 verwaltende Personen kommen, ist dann der Brüsseler Schwammkopf bereits prozentual eingerechnet oder nicht?
    Mit welcher Produktivität für verkaufbare Produkte auf dem Weltmarkt möchte denn die EU weiterhin bestehen?
    Die Kritik an schlampiger Arbeit ist sicher berechtigt, jedoch könnte eine andere Frage in den Vordergrund rücken: Brauchen wir diesen aufgeblasenen Verwaltungsapparat überhaupt oder kann der komplett weg? Einige unübersehbare Fluktuationserscheinungen gibt es ja eh schon in Europa, und die Ukraine wird den Apparat auch noch komplett sprengen, wenn keine Änderungen einziehen.

    Antworten

    • Eric Bonse
      27. November 2025 @ 20:24

      Die Brüsseler Kommission ist nicht größer als die Kölner Stadtverwaltung – nur für 450 Mill. Menschen. Der Grund: Die EU verfügt nicht über eine EU-weite Verwaltung oder Exekutive – das übernehmen die Mitgliedstaaten. Was sie nicht umsetzen, bleibt einfach liegen. Das ist übrigens die Crux bei vielen EU-Gesetzen.

      Antworten

      • KK
        28. November 2025 @ 02:12

        „Was sie nicht umsetzen, bleibt einfach liegen. Das ist übrigens die Crux bei vielen EU-Gesetzen.“

        Von den Gesetzen ausgehend, die von der EU in letzter Zeit tatsächlich umgesetzt worden sind, sollten viel mehr liegen bleiben! Mit den Sanktionspaketen könnte man anfangen.

  • KK
    27. November 2025 @ 14:25

    „…die Brüsseler Behörde [habe] schlampig gearbeitet…“

    Ich gehe weniger von Schlamperei als von Vorsatz aus! Eine Kommission mit 25.000 Beamten im Rücken kann doch gar nicht derart „schlampen“…


  • Info: https://lostineu.eu/eu-buergerbeauftragte-wirft-von-der-leyen-misswirtschaft-vor-schon-wieder/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.11.2025

    Welthandel         Die Koalition zur Wiederbelebung des Welthandelssystems nimmt Formen an

    makronom.de, vom 27. November 2925, Ignacio Garcia Bercero, Weltwirschaft, Europa

    Zwei der größten Handelsblöcke der Welt signalisieren Bereitschaft zur Reform der internationalen Handelsordnung. Ob das gelingt, hängt davon ab, dass alle Beteiligten ihre eigenen Verpflichtungen einhalten. Ein Beitrag von Ignacio García Bercero.


    Bild: Timelab Pro via Unsplash


    Eine Initiative zur Reform des globalen Handelssystems hat in der letzten Woche einen ersten bedeutenden Schritt getan. Die Handelsminister der EU und der zwölf Länder umfassenden Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP) gaben eine Erklärung ab, in der sie ihre Besorgnis über wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen und marktverzerrende Praktiken, die zu Überkapazitäten führen, zum Ausdruck brachten. Das CPTPP wurde unter anderem von Großbritannien, Australien, Japan und Kanada ratifiziert.

    Dies kann als Kritik sowohl an den USA als auch an China verstanden werden, obwohl beide Länder nicht namentlich genannt wurde. Weitere in der Erklärung zum Ausdruck gebrachte gemeinsame Standpunkte ist die Verpflichtung, dass handelspolitische Maßnahmen „auf transparente Weise und im Einklang mit den bestehenden Handels- und Investitionsvorschriften umgesetzt werden”. In einer Zeit, in der die Gefahr besteht, dass die EU Maßnahmen ergreift, die ihren Verpflichtungen im Rahmen der Welthandelsorganisation und sonstigen Freihandelsabkommen zuwiderlaufen, ist dies eine wichtige Botschaft.

    Die CPTPP-Mitglieder machen 13% des weltweiten BIP und etwa 15% des globalen Handels aus. Die EU, für die die Zahlen bei etwa 15% bzw. 16% liegen, hat bereits Freihandelsabkommen mit allen CPTPP-Mitgliedern außer Australien, Malaysia und Brunei geschlossen und verhandelt derzeit mit den beiden erstgenannten Ländern über solche Abkommen. Das CPTPP wurde ursprünglich mit den USA ausgehandelt, und viele seiner Regeln basieren auf dem Modell, das die USA in ihren Freihandelsabkommen verfolgen. Daher gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Bestimmungen des CPTPP und denen der EU-Freihandelsabkommen. Ein Beitritt der EU zu diesem Abkommen hätte nur einen geringen Mehrwert. Es ist daher sinnvoll, dass die beiden Blöcke stattdessen eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Ziel anstreben, den regelbasierten Handel in einer besonders schwierigen Zeit zu stärken.

    Ein alternatives Handelssystem?

    Es war darüber spekuliert worden, dass die Zusammenarbeit zwischen EU und CPTPP angesichts der Krise um die WTO die Grundlage für ein alternatives Handelssystem bilden könnte. Um solchen Vorstellungen entgegenzuwirken, widmet sich ein Großteil der gemeinsamen Erklärung vom 20. November der Bekundung der Unterstützung für die Reformbemühungen der WTO. Dies wird als Stärkung der Relevanz und Wirksamkeit der WTO bei der Bewältigung von Herausforderungen „einschließlich Praktiken, die den Handel und die Investitionsströme verzerren“ dargestellt.

    In der Erklärung wird auch die Einbeziehung offener plurilateraler Abkommen in die WTO unterstützt, insbesondere des 2024 vereinbarten Abkommens über den elektronischen Handel und des 2023 geschlossenen Abkommens über Investitionserleichterungen für Entwicklung. Da es schwierig ist, eine multilaterale Einigung über die Reform des derzeit nicht funktionierenden Hauptstreitbeilegungsmechanismus der WTO zu erzielen, wird gefordert, Maßnahmen zu vermeiden, die die Beilegung laufender Streitigkeiten blockieren, und die Beteiligung am Multi-Party Interim Appeal Arbitration Agreement auszuweiten, einer 2020 als Alternative zu den derzeit festgefahrenen WTO-Verfahren geschaffenen Institution. Die Zusammenarbeit zwischen EU und CPTPP sollte im Vorfeld der nächsten WTO-Ministerkonferenz im März 2026 intensiviert werden, heißt es in der Erklärung.

    Die Erklärung nennt auch Arbeitsbereiche für die bilaterale Zusammenarbeit zwischen der EU und dem CPTPP, die über die Reformbemühungen der WTO hinausgehen. Dazu gehören die Ausweitung des bilateralen Handels mit Waren und Dienstleistungen, die Verbesserung der Zollverfahren, die Beseitigung nichttarifärer Handelshemmnisse und die Straffung von Grenz- und Regulierungsverfahren. In Bezug auf den digitalen Handel und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten gibt es einen Vorschlag, dass die EU und das CPTPP offen für Verhandlungen über gemeinsame Regeln sein könnten, obwohl die Formulierung sehr vorsichtig bleibt. Eine solche Zusammenarbeit könnte von den Handelsministern auf der WTO-Ministerkonferenz im nächsten Jahr diskutiert werden.

    In der Zwischenzeit sollten sich die Beamten, die die nächste Verhandlungsrunde vorbereiten, auf drei Initiativen konzentrieren:

    • Ausarbeitung gemeinsamer Vorschläge zur Reform der WTO: Dazu könnte ein Vorschlag gehören, mit den Vorbereitungsarbeiten zur Aktualisierung der Subventionsregeln zu beginnen.
    • Bewertung der Optionen für den digitalen Handel und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten: Dies könnte mit einer vergleichenden Analyse der Vereinbarungen beginnen, die von der EU oder den CPTPP-Mitgliedern zu diesen Themen geschlossen wurden. Auf dieser Grundlage könnte dann eine Empfehlung zur Aufnahme von Verhandlungen für die Minister ausgearbeitet werden.
    • Auftragserteilung für eine Studie über mögliche weitere Schritte zur Erleichterung des Handels zwischen EU und CPTPP: Dazu könnten ein gemeinsames Protokoll über Ursprungsregeln, die Vereinfachung der Zollverfahren und/oder die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen gehören.

    Die Erklärung der Handelsminister vom 20. November könnte sich als erster Schritt zum Aufbau einer Koalition zur Reform des globalen Handelssystems erweisen. Dies erfordert jedoch auch, dass alle Beteiligten Maßnahmen vermeiden, die ihren WTO-Verpflichtungen oder den in anderen Freihandelsabkommen eingegangenen Verpflichtungen zuwiderlaufen.

     

    Zum Autor:

    Ignacio García Bercero ist Senior Fellow beim Thinktank Bruegel, wo dieser Beitrag zuerst auf Englisch erschienen ist. Die Übersetzung erfolgte durch die Makronom-Redaktion.


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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.11.2025

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