Joseph Croitoru über das System Netanjahu:
aus e-mail von Doris Pumphrey, 1. November 2025, 16:31 Uhr
_Berliner Zeitung 30.11.2025
_*Joseph Croitoru über das System Netanjahu: Er hat Araber schon immer
als Feinde gesehen
*Der Historiker und Judaist erklärt, wie Benjamin Netanjahus Weltbild
geprägt wurde. Er spricht über die Einflussnahme Israels in deutschen
Redaktionen und Netanjahus politische Zukunft.
Susanne Lenz, Anja Reich
Der aus Israel stammende, in Deutschland lebende Historiker und Judaist
Joseph Croitoru hat die erste deutschsprachige Biografie über Israels
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/israel> Ministerpräsidenten
Benjamin Netanjahu
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/benjamin-netanjahu> vorgelegt.
Er beschreibt, wo Netanjahu herkommt und was ihn antreibt und belegt das
mit Dokumenten und Briefen, die er in Archiven gefunden hat. Wir
sprachen per Videotelefonie mit ihm.
/Was haben Sie Neues über Benjamin Netanjahu herausgefunden, Herr
Croitoru? /
Mir war nicht klar, wie ideologisch fixiert er schon als junger Mann
war, dass er Araber schon immer als Feinde ansah, und wie bereit er war,
diese Ideologie nach außen zu tragen. Außerdem habe ich Briefe entdeckt,
aus denen hervorgeht, wie gut er bereits als Student in den
konservativen Kreisen der USA vernetzt war. Eine Publikation von ihm hat
es damals sogar in die Hasbara, den israelischen Propaganda-Apparat für
das Ausland, geschafft.
/Netanjahu sei sehr von seinem Vater und seinem Großvater beeinflusst
worden, die Anhänger des revisionistischen Zionismus waren, schreiben
Sie. Können Sie erklären, was das ist?/
Die revisionistische Bewegung war der ultranationalistische Flügel der
zionistischen Bewegung, er entstand in Palästina in der britischen
Mandatszeit, ihr Führer war Wladimir Jabotinsky. Die Revisionisten waren
der Meinung, dass sich die zionistische Bewegung zu weit von den Ideen
Theodor Herzls entfernt hat, vom Konzept eines jüdischen Staates in ganz
Palästina. Sie waren dagegen, das östliche Ufer des Jordan-Flusses den
Arabern zu überlassen, forderten einen jüdischen Staat zu beiden Ufern
des Jordan und beriefen sich dabei auf die Balfour-Deklaration von 1917,
die enthielt allerdings gar keine konkreten territorialen Angaben.
/An anderer Stelle schreiben Sie, dass Netanjahu in seiner Kindheit und
Jugend die ständige Bedrohung durch arabische Nachbarstaaten erlebt
habe. Was hat ihn mehr geprägt, die Ideologie der Familie oder die reale
Angst vor dem Feind? /
Man kann das nicht voneinander trennen. Israel war vor 1967 ein
kleineres Land, umgeben von arabischen Staaten, mit denen es keinen
Friedensvertrag gab. Die Bedrohung von arabischer Seite war also
vorhanden. Trotzdem sind nicht alle Israelis, die in dieser Zeit
aufgewachsen sind, so geworden wie Netanjahu. Er hat die Palästinenser
immer als Bedrohung gesehen, war grundsätzlich gegen die
Zwei-Staaten-Lösung, hat an eine friedliche Koexistenz nie wirklich
geglaubt.
/Sein Vater war sogar gegen den UN-Teilungsplan für Palästina
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/palaestina>, schreiben Sie. Er
wollte nicht, dass die Juden sich das Land mit den Palästinensern teilen
müssen. /
Ja, Revisionisten wie der Vater Benzion Netanjahu waren gegen den
UN-Teilungsplan, und nicht nur sie. Auch einer der Flügel der
zionistischen Arbeiterbewegung war dagegen. Darüber wird aber nie
gesprochen. Es wird immer nur darauf verwiesen, dass die arabischen
Staaten und die Palästinenser den UN-Teilungsplan abgelehnt haben.
/Interessant ist Ihre Theorie, dass diese antiarabische Haltung
ursprünglich aus Europa kam. Können Sie das erklären?
/
Darüber habe ich ein anderes Buch geschrieben: „Die Deutschen und der
Orient“. In der Zeit der Aufklärung, die sehr gerne glorifiziert wird,
hatten viele Deutsche, aber auch Europäer allgemein, eine feindliche
Haltung gegenüber Arabern, Türken und dem Islam generell. Und diese
Haltung haben Zionisten, als sie nach Palästina ausgewandert sind,
mitgebracht. Vor allem die Revisionisten glaubten fest daran, dass sie
dort nur überleben können, wenn sie auf eigene militärische Stärke
setzen. Das ist ein Grundmotiv, das bei Netanjahu bis heute bestimmend
ist: Frieden erreiche man nur aus der Position der Stärke.
/War das nicht vor allem eine Lehre aus dem Holocaust
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/holocaust> für das junge Israel:
Wir müssen uns wehren, wir dürfen nie wieder Opfer sein?/
Die Haltung gab es schon vorher, der Holocaust hat sie noch verstärkt.
/Die Wehrhaftigkeit Israels wird von Netanjahu auch damit begründet,
dass die Existenz des jüdischen Staates permanent bedroht sei. Auch das
sehen Sie kritisch. Warum? /
Israel ist immer wieder bedroht, aber längst nicht mehr in seiner
Existenz. Mit dem Iran <https://www.berliner-zeitung.de/topics/iran> zum
Beispiel gibt es eine reale Feindschaft, ja. Aber seit dem Tod von
Ayatollah Khomeini, dem Anführer der islamischen Revolution, hatte sich
der Iran etwas gewandelt. Das Regime arbeitet zwar weiterhin am
Atomprogramm und hat im Juni dieses Jahres Israel massiv angegriffen.
Aber Netanjahu hat die Angriffe auch bewusst provoziert. Der Iran ist
eines seiner wichtigsten Feindbilder. An diesen bastelt er
kontinuierlich und passt sie jeweils der Aktualität an. Mit der
angeblich die Existenz Israels gefährdenden Bedrohung versucht er, das
völkerrechtswidrige Vorgehen der israelischen Regierung zu rechtfertigen.
/Und was ist mit all den palästinensischen Landkarten, auf denen Israel
nicht existiert und Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer reicht?
Zeigen die nicht, dass Israels Feinde den jüdischen Staat sofort
vernichten würden, wenn sie könnten?/
Das ist zu einem erheblichen Teil Propaganda, Teil eines historischen
Streits zwischen zwei Völkern um dasselbe Land. Jede Seite beansprucht
das gesamte Gebiet für sich. Die Israelis haben in ihren Landkarten
längst die grüne Waffenstillstandslinie von 1967 gelöscht, und Sie
werden keine offiziellen Karten des Staates Israel finden, auf denen die
besetzten Gebiete und das besetzte Ost-Jerusalem als solche markiert sind.
/Netanjahus Bruder Jonathan kam 1976 bei der Befreiung von Geiseln in
Uganda ums Leben. Er war einer der Kommandanten der Aktion Entebbe. Wie
hat sein Tod Netanjahu geprägt?/
*
*Netanjahu selbst behauptet, durch den Tod seines Bruders sei er
schließlich zur Politik gekommen. Aber meine Recherchen haben ergeben,
dass er schon vorher als Student in den USA politische Ambitionen hatte.
Jonathans Tod war auf jeden Fall ein Katalysator und verschaffte ihm und
seinem Vater enorme Bekanntheit, die sie genutzt haben, um gegen das
sich in Israel allmählich durchsetzende Narrativ, Araber seien zum
Frieden bereit, zu agitieren. Vater und Sohn Netanjahu taten alles, um
sie als gefährlich darzustellen.
/Sie waren 16, als Jonathan Netanjahu starb. Ein Jahr später gab es in
Israel einen Film über die Befreiungsaktion mit dem Titel „Operation
Thunderbolt“. Können Sie sich daran erinnern, wie die Familie Netanjahu
plötzlich berühmt wurde?/
*
*Jonathan war ein Nationalheld, daran erinnere ich mich. Wir waren alle
stolz auf ihn und die Befreiungsaktion in Entebbe. Von seinem Bruder
Benjamin habe ich damals noch nichts mitbekommen. Meine Helden waren
damals eher Bob Dylan und Leonard Cohen.
/Wie sind Sie zum Kritiker von Netanjahu und seiner Politik geworden? /
Ich wurde patriotisch erzogen, in der Schule wurde mit uns nie über die
Nakba gesprochen. Aber auf meinem Gymnasium in Haifa waren auch
arabische Schüler, Drusen vor allem. Uns wurde dort eine gewisse
Offenheit gegenüber der arabischen Minderheit in Israel vermittelt. Wir
haben sogar Arabisch gelernt, der deutsch-jüdische Gründer des
Ha-Reali-Gymnasiums, Arthur Biram, war ein promovierter Arabist und
hatte zuvor an einem Berliner Gymnasium unterrichtet. Ich denke, das hat
mich geprägt und meinen Blick auch auf den israelisch-palästinensischen
Konflikt erweitert.
/Netanjahu wurde 1999 zum ersten Mal zum Ministerpräsidenten gewählt,
nachdem es mehrere palästinensische Selbstmordanschläge gegeben hatte,
dabei standen seine Chancen eigentlich gar nicht gut. Die Palästinenser
könnten aus dieser Erfahrung wissen, wie sie ihm in die Hände spielen
und wie nicht. Warum lernen sie nicht daraus? /
*
*Suchen Sie nicht zu viel Logik in diesem Konflikt. Da geht es um
politische Interessen, weniger um eine mögliche Verständigung beider
Völker. Der Nahostkonflikt hat ja nicht 1967 angefangen, sondern mit dem
Krieg von 1948 und der massiven Zerstörung des Lebensraums der
Palästinenser. Die Erinnerung an die Nakba ist ein ganz wesentlicher
Bestandteil der palästinensischen Identität, sie wurde aber von der
israelischen Seite lange völlig verdrängt und wird heute nur von einer
Minderheit akzeptiert. Empathie ist allerdings auf beiden Seiten Mangelware.
/Was hat Netanjahu denn für eine Vorstellung davon, wie das
Zusammenleben mit den Palästinensern aussehen soll? /
Er will sie möglichst weiter unter israelischer Kontrolle halten.
Netanjahu war bei weitem nicht der Erste, der mit dem Siedlungsbau in
den palästinensischen Gebieten angefangen hat, aber er arbeitet damit
ganz gezielt, um die Entstehung eines palästinensischen Staates zu
verhindern. Mit großem Erfolg. Schaut man sich die Landkarte an, kann
man sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen, dass es jemals eine
Zwei-Staaten-Lösung geben wird.
/Deutsche Politiker aber fordern sie unverdrossen weiter. /
Das ist eine Farce, schon deshalb, weil die deutsche Politik durch ihre
Passivität gegenüber Netanjahu und seiner Regierung mit dazu beigetragen
hat, dass der Siedlungsbau weiter forciert wird. Israel ist dafür kaum
sanktioniert worden und macht, was es will.
/Sie haben für Ihr Buch recherchiert, wie Israel und Deutschland in der
Vergangenheit zusammengearbeitet haben. Als 1989/90 der Ostblock
zusammenbrach, gab es zum Beispiel die Sorge, die PLO könne so
einflussreich werden, wie sie es in der DDR war.
Auf einer internen Konferenz des israelischen Außenministeriums in Genf
hat der Journalist Josef Joffe Netanjahu Tipps zum Umgang mit den
Deutschen gegeben. Wie haben Sie das herausgefunden?/
Ich habe die Unterlagen zu dieser Tagung bei meinen Recherchen im
israelischen Staatsarchiv entdeckt. Sie sind aus meiner Sicht
vielsagend, denn sie zeigen, wie stark Netanjahu schon damals um den
Ausbau des Hasbara-Apparats in Europa bemüht war, und wie weit die
Kontakte der Israelis in die deutsche Presselandschaft reichten. Das
Beispiel lässt die Vermutung zu, dass diese Kontakte seitdem immer
weiter ausgebaut wurden und den Einfluss des Staates Israel in den
deutschen Redaktionen wachsen ließen.
/Joffe hat Netanjahu damals geraten, sich nicht zu sehr auf den
Holocaust zu beziehen, weil das Schuld- und Abwehrgefühle bei den
Deutschen auslösen würde. Ist er diesem Rat gefolgt, und hat diese
Strategie funktioniert? /
Ich habe schon den Eindruck, dass Netanjahu sich das damals notiert hat,
die Deutschen nicht zu sehr mit dem Holocaust zu konfrontieren. Später
hat er die Allzweckwaffe Antisemitismusvorwurf für sich entdeckt und
gezielt eingesetzt, allerdings nicht explizit gegen deutsche Medien und
Politiker.
/Wenn Netanjahu so auf Stärke und Wehrhaftigkeit gesetzt hat, wie konnte
dann ausgerechnet unter ihm der 7. Oktober passieren? Es gibt Recherchen
der New York Times und Haaretz, dass er von Sicherheitsdiensten gewarnt
wurde./
Diese Diskussion läuft in Israel schon seit zwei Jahren, aber
offensichtlich haben die Geheimdienste wenig gewusst. Es gab nur
allgemeine Warnungen vor dem 7. Oktober. Darauf beruft sich Netanjahu,
und er wird wahrscheinlich mit dieser Argumentation durchkommen.
/Wie kann das sein? Die Israelis haben geglaubt, unter ihm seien sie
sicher. Er hat sein wichtigstes Wahlversprechen gebrochen.
/
Anfangs waren die Leute wütend, und es gab Rücktrittsforderungen. Aber
Netanjahu hat es eben verstanden, eine weitere Reaktion auf den 7.
Oktober für sich zu nutzen, das Bedürfnis in der israelischen
Gesellschaft nach Vergeltung, nach Rache. Durch seinen erklärten
Vernichtungskrieg gegen die Hamas, der zur weitgehenden Zerstörung des
Lebensraums der Palästinenser im Gazastreifen führte. Damit konnte er
das Versagen seiner Regierung am 7. Oktober zumindest teilweise übertünchen.
/Der Film „The Bibi Files – Die Akte Netanjahu“, der gerade in der
ARD-Mediathek zu sehen ist, legt nahe, dass Netanjahu diesen Krieg
gebraucht hat, um sich angesichts der Korruptionsverfahren gegen ihn
weiter an der Macht halten zu können. Teilen Sie diese Sicht?/
Nur zum Teil, denn er kann wahrscheinlich auch ohne den Krieg an der
Macht bleiben. Der Krieg ist offiziell zu Ende, Donald Trump hat
Netanjahu dazu gezwungen. Netanjahu konnte die Hamas zwar nicht
vernichten, der Krieg hat aber eine massive Zerstörung im Gazastreifen
angerichtet, und enorm viele Menschen wurden dort getötet. Aus Sicht
vieler Israelis ist durch den Gaza-Feldzug das Versagen am 7. Oktober
irgendwie wettgemacht worden. Auch deshalb führt Netanjahus Partei Likud
in den Umfragen derzeit mit 27 von 120 Mandaten, das ist fast ein
Viertel. Viel mehr hat Netanjahu bei den letzten Wahlgängen auch nicht
bekommen.
/Wenn jetzt Wahlen wären, hätte Netanjahu tatsächlich Chancen, im Amt zu
bleiben? /
*
*Ja, und er arbeitet daran, die umstrittene Justizreform durch die
Hintertür weiter zu forcieren, auch um eine eventuelle Verurteilung
wegen Korruption zu verhindern. In der Partei selbst versucht er, seine
Herrschaft zu sichern, und in der Öffentlichkeit wälzt er seine
Verantwortung als Regierungschef für den 7. Oktober auf andere ab. Das
sind nur einige seiner Überlebensstrategien.
/Geht es ihm um sich selbst? Oder um Israel? /
Netanjahu hat über die Jahre autoritäre Tendenzen entwickelt. Bei
mehreren der letzten internen Likud-Wahlen ist niemand gegen ihn
angetreten. Das lässt an Wahlen in autoritären Staaten denken, wo es
keine Gegenkandidaten für den Regierungs- oder Staatschef gibt. Und von
der Justizreform erhofft er sich außerdem, größeren Einfluss auf die
israelische Politik nehmen zu können und das Oberste Gericht in Israel
als Kontrollinstanz zu schwächen. Was dann letztlich auch Einfluss auf
seinen laufenden Korruptionsprozess haben könnte.
/Gibt es in Israel einen Politiker, der Netanjahu gefährlich werden
könnte? /
Wenn man die israelischen Umfragen studiert, rangiert seit Wochen an
zweiter Stelle die Partei von Naftali Bennett, der schon mal kurz
Ministerpräsident war. Bennett ist ein nationalreligiöser Politiker,
verbunden mit dem Siedlerlager, auch wenn er selbst kein Siedler ist. Er
wurde, ähnlich wie Netanjahu, in den USA und Israel sozialisiert,
spricht sehr gut Englisch. Andere, die in den letzten Jahren
Hoffnungsträger waren wie Yair Lapid, Chef der Partei Jesch Atid, oder
Benny Gantz, der Ex-Generalstabschef, sind hingegen immer unbedeutender
geworden.
/Nochmal zu Gaza: Da herrscht ja nun der biblische Friede, den Trump
verkündet hat. Wie lange wird der halten?/
Der Trump'sche Friede? Gute Frage. Aber immerhin hat Trump gehandelt. Er
hat Netanjahus erklärten Vernichtungskrieg gegen die Hamas und die
anderen Milizen im Gazastreifen gestoppt. Er hat einen Waffenstillstand
bewirkt, der bis auf wenige Verstöße bis jetzt auch hält, auch wenn
jüngst bei israelischen Angriffen wieder Zivilisten getötet wurden. Und
Trump macht weiter. Er hat südlich von Tel Aviv ein Koordinationszentrum
errichten lassen, wo der Aufbau einer internationalen
Stabilisierungstruppe für den Gazastreifen vorbereitet wird. Sein
Friedensplan wurde vom UN-Sicherheitsrat abgesegnet. Das sind Schritte,
die Trumps Entschlossenheit deutlich machen. Die betreffen aber erst
einmal nur den Gazastreifen. In der Westbank herrscht keineswegs
Frieden. Dort werden fast täglich Palästinenser von gewalttätigen
israelischen Siedlern angegriffen. Sie vertreiben Bauern und Hirten von
ihren Ländereien und übernehmen diese mit Duldung des Staates. Dort
herrscht im Grunde Krieg, ein anderer Krieg. Den hat die
Trump-Administration aber kaum im Blick.
*/Joseph Croitoru/*/, 1960 in Haifa geboren, ist Historiker, Journalist
und Buchautor. Seine Themen sind der Nahostkonflikt, jüdische und
islamische Geschichte sowie religiöser Fundamentalismus. Er wurde 2021
mit dem Friedenspreis der Geschwister-Korn-und-Gerstenma
ausgezeichnet.
*Sein Buch* „Das System Netanjahu“ ist gerade beim Wagenbach Verlag
Berlin erschienen, es hat 304 Seiten und kostet 29 Euro.
/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.





Roberto J. De Lapuente, Jahrgang 1978, ist gelernter Industriemechaniker und betrieb acht Jahre lang den Blog »ad sinistram«. Von 2017 bis 2024 war er Mitherausgeber des Blogs »neulandrebellen«. Er war Kolumnist beim »Neuen Deutschland« und schrieb regelmäßig für »Makroskop«. Seit 2022 ist er Redakteur bei »Overton Magazin«. De Lapuente hat eine erwachsene Tochter und wohnt in Frankfurt am Main.
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