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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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deutschlandfunk.de, 24. Januar 2026, 09:05 Uhr, Kaindlstorfer, Günter
Ein Künstler zwischen Disziplin und Exzess: E. T. A. Hoffmann war mehr als ein Autor des Unheimlichen. Er war auch Jurist, Zeichner und Komponist. Vor 250 Jahren wurde er geboren und gilt als eine der schillerndsten Figuren der deutschen Romantik.
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Schillernde Figur der Romantik: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann galt als ein Multitalent (picture alliance / imageBROKER / Heinz-Dieter Falkenstein)
Archiv200. Todestag des Romantikers„Harry Potter ist ohne E.T.A. Hoffmann nicht zu denken“
Wolfgang Bunzel im Gespräch mit Ute Welty | 25.06.2022
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Obwohl er bereits 1822 gestorben ist, beeinflusst der romantische Zeichner, Dichter und Komponist E.T.A. Hoffmann noch heute Kunst und Kultur. In Filmen, Animes, Computerkunst und Literatur gebe es viele Bezüge, sagt der Forscher Wolfgang Bunzel.
Aus dem PodcastStudio 9
Am 25. Juni 1822 – vor 200 Jahren – starb der Zeichner, Dichter und Komponist E.T.A Hoffmann. Seine schwarze Romantik hat aber bis heute Einfluss auf die Kunst. So ist beispielsweise kaum ein Autor so häufig verfilmt worden wie E.T.A. Hoffmann. Seine Spuren finden sich unter anderem auch in Werken des Regisseurs Fritz Lang, des Schriftstellers Ingo Schulze und der Band Rammstein.
Der Grund sei die „überbordende Fantasie“ des Romantikers Hoffmann, sagt Wolfgang Bunzel, Literaturprofessor und Leiter der Abteilung Romantikforschung im Freien Deutschen Hochstift in Frankfurt am Main, eine der ältesten deutschen Kulturinstitutionen. Man staune noch heute, wenn man etwa Hoffmans Texte liest, was er sich alles hat einfallen lassen, so Bunzel, Experte für Literatur der Romantik.
E.T.A. Hoffmann ist ja nichts anderes als der Erfinder der modernen Fantastik und öffnet im Grunde damit die Türen für die Moderne und damit natürlich auch schon für die modernen Medien des 20. und 21. Jahrhunderts.
Das sei zunächst der Film, aber zum Beispiel auch der Bereich der Animes. In der Musik, aber auch in der Computerkunst nähmen viele Bezug auf E.T.A. Hoffmann. „Man merkt, dass er seiner Zeit sehr stark voraus war.“
So habe er auch eines der erfolgreichsten literarischen Werke unserer Zeit beeinflusst, erklärt Bunzel. „Ich würde mal sagen, Harry Potter ist ohne E.T.A. Hoffmann nicht zu denken, auch wenn es vielleicht keine ganz direkte Verbindungslinie gibt.“ Die „konsistente Vorstellungswelt, die Joanne K. Rowling entwickelt“, erinnere sehr an Hoffmanns Fantasiewelten und sei gewissermaßen das Tor in eine andere Dimension.
Das ist der Hoffmannsche Gedanke schlechthin, dass wir in unserer Alltagsrealität leben und eigentlich unser Sensorium nur schärfen müssen. Und dann finden wir sozusagen zum Beispiel einen geheimnisvollen Bahnsteig oder eine geheimnisvolle Tür. Und dahinter beginnt eine neue und ganz unbekannte Welt.
Das mache Hoffmann auch so aktuell: „Die Faszination, dass er das Wunderbare und das Fantastische ganz nah an das Alltägliche heranrückt, sodass es im Grunde nur ganz kleiner Verschiebungen bedarf, um von einem in das andere zu kommen.“ Diese Wahrnehmung sei uns heute sehr nah, „dass wir im Grunde immer in mindestens zwei verschiedenen Welten leben“.
Ihn selbst fasziniere an Hoffmanns Werk, sagt Bunzel, dass E. T. A. Hoffmann immer wieder die Grenzen des Menschseins befrage – vor allem die Grenze zwischen Mensch und Tier auf der einen Seite und die von Mensch und Maschine auf der anderen. Damit habe er zum ersten Mal Fragen gestellt, die heute noch relevant seien. So gingen die heutigen Fantasien von Automaten und künstlichen Menschen stark auf E.T.A. Hoffmann zurück.
Archiv200. Todestag von E.T.A. HoffmannDialog über Dichtung und Dämonen https://www.deutschlandfunkkultur.de/eta-hoffmann-200-todestag-adelbert-von-chamisso-100.html
Von Holger Teschke | 19.06.2022
Vor 200 Jahren, am 25. Juni 1822, starb E.T.A. Hoffmann. Kurz vor seinem Tod hatte er sich ein weiteres Mal bei den Mächtigen im Staate Preußen unbeliebt gemacht. Ein Nachtstück zu Ehren des Dichters und seines Freundes Adelbert von Chamisso.
Aus dem PodcastLiteratur
Die Spitzen des Staates Preußen sind in Aufruhr, dem Kammergerichtsrat und Dichter E.T.A. Hoffmann wird der Prozess gemacht. Der Vorwurf: „demagogische Umtriebe“. So nennt es jedenfalls die regierende Restauration. Hoffmann entgegnet empört: wegen eines Flohs! Genauer: wegen „Meister Floh“, einer Erzählung, in der sich ein Staatsbeamter wiedererkennt, leider Gottes unvorteilhaft gezeichnet.
Den ganzen Tag hat Hoffmann seine Verteidigungsschrift diktiert, da klopft es spät in der Nacht des 21. Februar 1822 an der Tür, laut und bestimmt. Sind sie das schon? Wollen ihn die Inquisitionsknechte holen und in die Bleikammern schleifen? Hoffmann ist krank, er hat ein Attest – und Angst.
Doch es ist sein Freund Adelbert Chamisso mit einer Flasche Champagner. Hoffmann begrüßt ihn erleichtert: „Was bleibt einem sonst noch in diesen trostlosen Zeiten, als ein wenig zu träumen und zu schlampampen.“
Holger Teschke lässt die Freunde über die Südsee plaudern, wo Chamisso seine glücklichste Zeit verbrachte. Und natürlich über „Meister Floh“. In einer Gestalt der Erzählung, dem Geheimen Hofrat Knarrpanti, erkennt sich – durchaus nicht zu Unrecht – Karl Albert von Kamptz, Hoffmanns Gegner im Innenministerium.
Das Manuskript der Sendung können Sie hier herunterladen.
Der Dichter hat in seiner Wut auf die allgegenwärtige „Spitzeley“ und staatliche Repression in diesen Jahren auf Justizakten zurückgegriffen. In einer wird – wie in „Meister Floh“ – ein rot unterstrichenes Wort als Beleg für Hochverrat gewertet. Nun sieht sich mit dem hohen Beamten auch der König angegriffen. Adelbert von Chamisso fasst beeindruckt zusammen:
Also Beleidigung königlicher Beamter, Verletzung der Amtsverschwiegenheit, dazu noch Majestätsbeleidigung. Eine schöne Latte. Hast Du noch mehr auf dem Kerbholz?
Adelbert von Chamisso
Da lächelt der Dichter, hustet und trinkt noch einen Schluck vom Lebenselixier. Holger Teschke lässt es dann hoffmannesk werden: Bevor Dappertutto, Coppelius und Kater Murr auftreten, sperrt er mit Hilfe der Poesie die Fenster von Hoffmanns Wohnung am Berliner Gendarmenmarkt auf. Vor ihnen liegt das bunte Treiben auf dem Markt, von dem „Des Vetters Eckfenster“ erzählt.
(pla)
Mit Ulrich Noethen als E.T.A. Hoffmann und Manuel Harder als Adelbert von Chamisso
Ton: Hermann Leppich
Regie: Beate Ziegs
Redaktion: Jörg Plath
Deutschlandfunk Kultur 2022
Archiv200. Todestag E.T.A. HoffmannUnglückliche Episode in Bamberg https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-bratwurst-kurzes-gebet-der-unglueckliche-e-t-a-hoffmann-in-bamberg-dlf-kultur-23ed965d-100.html
Von Gerd Brendel | 24. Juni 2022, 10:53 Uhr
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Der Schriftsteller und Komponist E.T.A. Hoffmann arbeitete kurze Zeit als Kapellmeister in Bamberg. Sein Leben dort war geprägt von musikalischem Misserfolg, einer hoffnungslosen Liebe und der Engstirnigkeit der Stadtgesellschaft.
Info: https://www.deutschlandfunk.de/24-01-1776-der-dichter-e-t-a-hoffmann-geboren-100.html
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unser weiterer Kommentar: Zitat: Goethe wurde geschätzt, E.T.A. Hoffmann geliebt. Zitatende
Weiteres:
de.wikipedia.org, Seite besucht am 24. Januar 2026, 8:21 Uhr
E. T. A. Hoffmann (für Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, eigentlich Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann; * 24. Januar 1776 in Königsberg, Ostpreußen; † 25. Juni 1822 in Berlin) war ein bedeutender deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.
Hoffmann gilt mit seiner Novellistik zeitlich nach Goethe und bis zum Durchbruch der Werke Kafkas nach 1945 als der einflussreichste deutschsprachige Erzähler. Ausgehend von den Gespenstergeschichten des 18. Jahrhunderts, der englischen Schauerliteratur und frühromantischen Märchen, beeinflussten seine Novellen und Erzählungen die Prosa zahlreicher bedeutender Autoren aus der russischen, französischen, US-amerikanischen und spanischen Literatur.
Info: https://de.wikipedia.org/wiki/E._T._A._Hoffmann
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aus e-mail von Laurenz Nurk, 23. Januar 2026, 10:59 Uhr
Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten euch auf neue Artikel auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:
Der Deutsche Gewerkschaftsbund, seine Mitgliedsgewerkschaften und die Leiharbeit
Am 21. Juni 1972 beschloss der Deutsche Bundestag das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz
Im Fall der Leiharbeit war es das Bundesverfassungsgericht (BVG), das bereits am 4. 4.1967 die Arbeitnehmerüberlassung legalisierte und das Verbot der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung aufhob. Allen Ernstes vertrat das höchste Gericht die Ansicht, starke Regeln, die die Leiharbeit einhegen, würden den Leiharbeitsfirmen das Grundrecht auf Berufsfreiheit einschränken, auch weil „kaum eine Lebenserfahrung“ es hergäbe, dass in den Unternehmen über längere Zeit, fremde Beschäftigte arbeiten würden. Eine ziemlich weltfremde Lebenserfahrung des Gerichts, denn schon damals wurden Leiharbeitskräfte über einen längeren Zeitraum beschäftigt.
Mit diesem Freibrief im Rücken und mit Hilfe der „Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010“ der Schröder–Regierung Anfang des Jahrhunderts, bekam die Leiharbeit unglaublichen Aufwind.
Und die Gewerkschaften? Sie waren und sind maßgeblich daran beteiligt, dass sich derzeit rund 800.000 Menschen in der Leiharbeit verdingen müssen und auch heute wieder die ersten sind, die entlassen werden.
Modernisierte Sklavenarbeit, millionenfach, global
Aufklärung und Widerstand müssen verstärkt und vernetzt werden, als Teil der Friedensbewegung. Ein Aufruf
Von Werner Rügemer
Es gibt eine modernisierte millionenfache Sklavenarbeit, die ständig ausgeweitet und gleichzeitig verdrängt wird. Gegenwärtig stoppt die EU das ohnehin schwache Lieferkettengesetz, mit Unterstützung durch die deutsche Regierung unter dem unchristlichen Bundeskanzler Friedrich Merz, dem Ex-BlackRock-Funktionär.
Diese modernisierte Sklavenarbeit wird für die entwickeltsten Technologien aus den kapitalistischen Staaten, v.a. aus den USA, ausgelagert in arme Staaten aller Kontinente. Dies gilt nicht nur für die Textil- und Nahrungsmittelkonzerne, sondern ungleich mehr etwa für die Produktion der Digitalgeräte wie laptops, Handys, für „Löscharbeiten“ in den (a)sozialen Medien, für e-Autos, für Roboter-Steuerung und KI-tools.[1] weiterlesen →
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Über die konkrete Lebenssituation armer Menschen – Vom Leben an der Pfändungsfreigrenze
Immer mehr der rund sieben Millionen überschuldeten Menschen werden dazu gezwungen oder entschließen sich aus der Situation heraus dazu, ihre konkrete Lebenssituation an der, in der Zivilprozessordnung (ZPO) festgelegten Pfändungsfreigrenze auszurichten. Die Einhaltung dieser Grenzen bei Pfändungen sollte ursprünglich trotz Schulden das Existenzminimum garantieren.
Die Einkommensgrenze des Arbeitseinkommens, das nicht gepfändet werden darf, liegt derzeit bei monatlich 1.555,00 Euro für eine Einzelperson, bei Unterhaltsverpflichtungen erhöht sich der Betrag. Aber auch Sozialleistungen können wie Arbeitseinkommen gepfändet werden. Dies gilt insbesondere für sogenannte Sozialleistungen mit Lohnersatzfunktion, wie Arbeitslosengeld, Renten, Krankengeld, Übergangsgeld oder Unterhaltsgeld.
Menschen, deren Einkommen gepfändet wird, leben in einer existentiellen Dauerstresssituation, der sie meistens allein nicht entkommen können und nicht selten endet das Schuldnerleben in der Selbsttötung.
Richtig organisiert, gibt es sogar ein würdevolles und selbstbewusstes Leben an und mit der Pfändungsgrenze.
Neues Jahr: Keine Zuversicht mit der neuen Grundsicherung
Eine Kolumne von Inge Hannemann
Neues Jahr, neues Glück. Mit dem Jahreswechsel verbindet sich oft Hoffnung auf Besserung. Auch Bundeskanzler Merz, betont in seiner Neujahrsansprache für das Jahr 2026: „[…] Lassen wir uns auch in 2026 von Zuversicht und Glauben an unsere eigene Kraft leiten.“ Diese eigene Kraft heißt für ihn: Ergebe dich den Regeln der „neuen Grundsicherung“, sonst wird es eisig für dich. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wer nicht spurt, bekommt zukünftig weniger Geld oder gar keines mehr. Die Wohnung bleibt unbezahlt. Der Magen leer. Dies bedroht nicht nur Erwerbslose, sondern auch Beschäftigte, die unerwartet in Arbeitslosigkeit geraten. Merz und seine scheinbar christliche Union folgen dem polarisierenden Ruf der Gesellschaft, dass Schmarotzer bestraft werden müssen. Bei den derzeitigen steigenden Arbeitslosenzahlen kann es täglich jeden treffen.
Kanonen statt Butter ist kein Missverständnis: Warum Krieg kein Ausrutscher ist – und weshalb das „Wir“ der „Friedensmacht“ erst noch bestimmt werden muss
Von Andreas Buderus
Kriegsvorbereitung als Eingriff in Arbeit und Leben – das Podium als Brennglas
Die finale Podiumsdiskussion der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz »Butter statt Kanonen: Was tun gegen Aufrüstung, Militarisierung und Kriegsgefahr?« fand nicht im luftleeren Raum statt. Sie fiel in eine historische Phase, in der Kriegsvorbereitung in Deutschland und deutsche Kriegsbeteiligung längst keine abstrakte außenpolitische Option mehr ist, sondern konkrete gesellschaftliche Praxis. Aufrüstung und Militarisierung bedeuten heute nicht nur explodierende Rüstungshaushalte, eskalierende Waffenbeschaffung und Rüstungsexporte. Sie greift – nicht nur durch die Wiedereinführung des Wehrdienstes und die Androhung des ´Spannungsfalls´ – tief in Grundrechte, Arbeitsverhältnisse und alltägliche Lebenszusammenhänge ein, Sie betreffen damit nicht nur Soldatinnen und Soldaten, sondern die gesamte Bevölkerung.
Vor diesem Hintergrund stand die Diskussion unter der richtigen Forderung „Butter statt Kanonen“, beantwortete diese jedoch zugleich mit einer offenen Frage – und wurde im Nachhinein mit einer Gewissheit überschrieben, die auf dem Podium selbst so nicht eingelöst wurde.
Was von der Lohnarbeit alles abhängt
Von Suitbert Cechura
Als abhängig Beschäftigter muss man sehen, wie man mit seinem Lohn zu Rande kommt. Bemerkenswert aber, was dieser unsicheren Einkommensquelle sonst noch alles zugemutet wird.
Glaubt man den deutschen Wirtschaftsvertretern, dann sind die Arbeitskosten in Deutschland zu hoch, weshalb die Wirtschaft nicht in Schwung kommt. Das Weihnachtsgeschäft verlief 2025 für den Einzelhandel unbefriedigend, weil es eine zu große Kaufzurückhaltung gab, sprich die Bürger von ihrem Lohn oder Gehalt nicht genügend ausgaben. Da die Kosten im Gesundheitswesen steigen, müssen die Beiträge für die gesetzlichen Krankenversicherungen, wie die Kassenchefs zum Jahresende melden, erhöht werden; das heißt, auf Löhne und Gehälter wird auch hier stärker zugegriffen. Die Sicherung der Renten erfordert ebenfalls höhere Beiträge, wie man zeitgleich hört.
Vom Lohneinkommen der Bürger hängt offenbar mehr ab, als dass der Einzelne damit bloß das eigene Auskommen auf die Reihe kriegt.
Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit
Von Bertolt Brecht
Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden. Er muss den Mut haben, die Wahrheit zu schreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; das Urteil, jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; die List sie unter diesen zu verbreiten.
Diese Schwierigkeiten sind groß für die unter dem Faschismus Schreibenden, sie bestehen aber auch für die, welche verjagt wurden oder geflohen sind, ja sogar für solche, die in den Ländern der bürgerlichen Freiheit schreiben.
Herzliche Grüßevon den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.de
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freedert.online, 23 Jan. 2026 21:30 Uhr
Der ukrainische Regierungschef hat eine Welle internationalen Ärgers und Vorwürfe ausgelöst, er sei unfair und undankbar seinen westlichen Unterstützern gegenüber. Seine Mischung aus Vorwürfen und erneuten Geldforderungen stieß auf wenig Gegenliebe.
© Urhe berrechtlich geschützt
Wladimir Selenskij
Der ukrainische Regierungschef Wladimir Selenskij sieht sich derzeit mit scharfen Reaktionen vonseiten wichtiger internationaler Partner konfrontiert, nachdem er in Davos eine umstrittene Rede hielt, in der er Europa "Unentschlossenheit" Russland gegenüber und unzureichende Unterstützung seines Landes vorwarf.
Diese Reaktion findet parallel zum Schwinden der Popularität Selenskijs im Westen statt, weil er beständig die europäischen Unterstützer Kiews kritisiert und gleichzeitig Milliarden an Unterstützung fordert – während die Ukraine weiterhin mit Korruptionsskandalen auf höchster Ebene und einer düsteren militärischen Lage ringt.
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Meinung
EU-Schadensbegrenzungsprogramm – Scheidung von den USA, Ehe mit Russland?
Die Reaktion aus den europäischen Hauptstädten auf seine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum erfolgte schnell. Der italienische Außenminister Antonio Tajani nannte sie "Europa gegenüber unfair" und erinnerte im Corriere della Sera daran, dass der Kontinent durch immense politische, finanzielle und militärische Unterstützung "die Unabhängigkeit der Ukraine garantiert" habe.
In Deutschland warf die ehemalige Abgeordnete Sevim Dağdelen Selenskij auf X "Größenwahn" vor, weil dieser Europa einen "Salat von kleineren und mittleren Mächten" nannte und erklärte, es "setze sich selbst herab", weil es ihm nicht gelinge, gegen Russland und gegen die Grönland-Wünsche von US-Präsident Donald Trump Stellung zu beziehen.
In seiner Rede forderte Selenskij "einen Schlag auf den Kopf" für "jeden Viktor, der von europäischem Geld lebt", womit er offenkundig Ungarns Premierminister Viktor Orbán meinte. Der ungarische Premier reagierte darauf, indem er Selenskij einen "Mann in einer verzweifelten Lage" nannte, der "unfähig oder unwillig ist, einen Krieg zu beenden".
Orbán sagte, Selenskij habe "eine Linie überschritten", indem er jeden europäischen Staatschef kritisierte und eine Forderung von weiteren 800 Milliarden für die Ukraine aufstellte, und fügte hinzu, trotz der Brüsseler Bereitschaft, auch diese Rechnung zu begleichen, werde Budapest "nicht zahlen".
Auch der ehemalige französische Europaabgeordnete Florian Philippot verurteilte Selenskijs Rede und beschrieb sie als einen "Augenblick des Wahnsinns", in dem es gelungen sei, "jeden zu beleidigen", einschließlich "der europäischen Völker, die ihm über Jahre hinweg Waffen und Milliarden gaben!" Der Parteichef der Patriotenpartei forderte: "Nicht einen einzigen Euro, keine einzige Waffe und keinen einzigen französischen Soldaten für die Ukraine!"
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"Bin ich nicht mehr interessant genug?" – Selenskij und das "Murmeltier" in Davos
Eine weitere scharfe Reaktion kam aus dem Iran. Außenminister Abbas Araghtschi bezeichnete Selenskij als "Clown", nachdem er Teherans Vorgehen gegen Proteste kritisiert hatte. Araghchi warf dem ukrainischen Machthaber vor, "die amerikanischen und europäischen Steuerzahler auszunehmen, um die Taschen seiner korrupten Generäle zu füllen", während er heuchlerisch nach einem US-Angriff gegen Iran rufe. "Die Welt hat diese verwirrten Clowns satt, Herr Selenskij", sagte er.
In den Medien war die Kritik ebenso ätzend. Der Korrespondent des Wall Street Journal, Bojan Pancevski, schrieb, Selenskij sei "durchgedreht", und nannte dessen Attacken gegen Europa "faktisch falsch" und "zutiefst undankbar", zu einer Zeit, da "der ukrainische Staat wörtlich mit europäischem Geld am Laufen gehalten wird". Er verwies auch auf die vielfachen Korruptionsermittlungen der letzten Monate im engeren Umfeld Selenskijs.
Der ungarische Analytiker Zoltan Koskovics meinte, Selenskijs Drohung gegen Orbán, der vor Wahlen in Ungarn steht, sei eine "höchst unethische Einmischung in die ungarischen Wahlen". Er fügte hinzu, das sei "nicht nur ein Zeichen fehlender Manieren, sondern auch von Panik", und sagte, Selenskij realisiere, dass er "völlig und gänzlich erledigt" ist, wenn es Brüssel nicht gelinge, seine "auserwählten Kandidaten in Ungarn" zu installieren. Budapest hat sich wiederholt den EU-Hilfen für die Ukraine verweigert.
Auch in den sozialen Medien wurde Selenskijs Ausbruch in Davos kritisiert. Der ukrainische Machthaber wurde als "arrogant", "korrupt" und als "Drogenabhängiger, der sich der Wahrheit nicht stellen kann", bezeichnet.
Mehr zum Thema - Schlagabtausch zwischen Selenskij und Orbán in Davos – "Selenskij in verzweifelter Lage"
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
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freedert.online, 23 Jan. 2026 18:00 Uhr
Seit dem Ausbruch der IS-Kämpfer aus Gefängnissen in Syrien sind die schiitischen Milizen im Irak in Alarmbereitschaft. Angesichts der jüngsten Unruhen in Iran betrachten viele Beobachter den Zeitpunkt der Überstellung der IS-Kämpfer aus Syrien in den Irak als besorgniserregend.

Syrische Regierungstruppen patrouillieren im Lager Al-Hol, während Rauch von einer Explosion in einem Waffenlager in der nordöstlichen Provinz Hasaka in Syrien aufsteigt, Syrien, 21. Januar 2026, nach dem Rückzug der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF).
Das US-Militär gab am Mittwoch bekannt, dass es damit begonnen hat, Gefangene der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus dem Nordosten Syriens in sichere Einrichtungen im Irak zu verlegen.
Dieser Schritt erfolgte, nachdem syrische Regierungstruppen ein weitläufiges Lager mit Tausenden überwiegend Frauen und Kindern (IS-Familien) von den durch die USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) übernommen hatten. Die SDF hatten sich im Rahmen eines Waffenstillstands aus dem Lager zurückgezogen.
Am Montag nahmen Truppen der Zentralregierung ein Gefängnis in der nordöstlichen Stadt Schaddadija ein. Dabei flohen einige IS-Häftlinge, viele von ihnen wurden jedoch wieder gefasst, wie staatliche Medien berichteten. Es kursieren allerdings auch Berichte, dass syrische Truppen unter der Führung von Machthaber Al-Scharaa viele IS-Kämpfer freigelassen hätten.
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Syrien unter Al-Scharaas Herrschaft: IS-Häftlinge brechen aus Gefängnissen aus
Die kurdisch geführte SDF kontrolliert nach wie vor mehr als ein Dutzend Haftanstalten, in denen rund 9.000 IS-Mitglieder festgehalten werden, soll die Gefängnisse jedoch im Rahmen eines Friedensprozesses, der letztendlich auch die Zusammenlegung der SDF mit den Regierungstruppen vorsieht, an die Regierung in Damaskus übergeben.
Das US-Zentralkommando teilte mit, dass bei der ersten Überstellung 150 IS-Mitglieder aus der nordostsyrischen Provinz Hasaka an "sichere Orte" im Irak gebracht worden seien. In der Erklärung hieß es, dass bis zu 7.000 Häftlinge in irakisch kontrollierte Einrichtungen überstellt werden könnten.
Die irakische Armee bestätigte die Ankunft einer ersten Gruppe von Gefangenen und erklärte, dass weitere Gefangene in noch zu bestimmender Anzahl eintreffen würden, "um die von diesen Personen ausgehende Bedrohung einzudämmen. Sie gelten als führende Köpfe terroristischer Organisationen."
Ein General des irakischen Geheimdienstes teilte der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) mit, dass mit den USA eine Vereinbarung über die Überstellung von 7.000 Häftlingen aus Syrien in den Irak getroffen worden sei. Er fügte hinzu, dass die irakischen Behörden am Mittwochabend die erste Gruppe von 144 Häftlingen in Empfang genommen hätten. Diese würden anschließend schrittweise mit Flugzeugen in irakische Gefängnisse gebracht.
Der General, der anonym bleiben wollte, da er nicht befugt war, mit den Medien zu sprechen, sagte, dass die IS-Mitglieder, die in den Irak überstellt werden sollen, verschiedenen Nationalitäten angehörten. Unter ihnen befänden sich etwa 240 Tunesier sowie weitere Personen aus Ländern wie Tadschikistan, Kasachstan und Syrien.
Der Islamische Staat (IS) wurde zwar 2017 im Irak und zwei Jahre später in Syrien besiegt, seine Schläferzellen verüben jedoch weiterhin tödliche Anschläge in beiden Ländern. Die SDF spielte eine wichtige Rolle bei der Niederlage des IS.
Tom Barrack, der US-Gesandte in Syrien, erklärte am Dienstag in einer Stellungnahme, dass die Rolle der SDF als wichtigste Kraft im Kampf gegen den IS "weitgehend ausgelaufen ist, da Damaskus nun sowohl bereit als auch in der Lage ist, die Sicherheitsverantwortung zu übernehmen." Damaskus wird von Machthaber Al-Scharaa regiert, in dessen Reihen zahlreiche ehemalige Islamisten wie er selbst in Führungspositionen sind.
Seit dem Ausbruch der IS-Kämpfer aus Gefängnissen in Syrien sind die schiitischen Milizen im Irak in Alarmbereitschaft. Angesichts der jüngsten Unruhen in Iran betrachten viele Beobachter den Zeitpunkt der Überstellung der IS-Kämpfer aus Syrien in den Irak an der Grenze zu Iran als besorgniserregend.
Mehr zum Thema - Trotz US-Kritik: Syrische Armee setzt Vormarsch auf kurdisch kontrollierte Städte fort

Video https://rumble.com/v7455xw-eskalation-im-norden-syriens-kmpfe-nach-bruch-des-waffenstillstands.htm Dauer 2:43 Min.
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freedert.online, 23 Jan. 2026 19:00 Uhr, Von Dmitri Jewstafjew
Der Auftritt von Bundeskanzler Friedrich Merz in Davos und sein Vorschlag, Grönland vor Russland zu beschützen, zeugt von großer Fassungslosigkeit der gegenwärtigen europäischen Eliten angesichts der Zerstörung des "kollektiven Westens" durch Donald Trump.
Quelle: Gettyimages.ru © Anadolu
Bundeskanzler Friedrich Merz beim Weltwirtschaftsforum in Davos, 22. Januar 2026.
Vor dem Hintergrund des Weltwirtschaftsforums in Davos 2026, das in seiner Form schillernd, inhaltlich jedoch trostlos blieb, stach der Auftritt von Bundeskanzler Friedrich Merz hervor. Das Forum war geprägt von einem Soloauftritt Donald Trumps, dessen zentrales Ergebnis die Bestattung des "kollektiven Westens" war – jenes Akteurs, der noch vor Kurzem die "regelbasierte Weltordnung" aufgebaut hatte. Merz' Rede zeichnete sich durch merkwürdige Unverständlichkeit und ein völliges Verfehlen des Kontexts aus. Kurzum, der Bundeskanzler versuchte trotz der harten Polemik zwischen den europäischen Verbündeten und den USA in Bezug auf Grönland erneut, die "russische Bedrohung" ins Zentrum der euroatlantischen Beziehungen zu rücken. Während Trump unverschämt eben jene euroatlantischen Beziehungen in Davos begrub, betonte Merz die angebliche Notwendigkeit, die euroatlantischen Arktisregionen vor Russland zu schützen.
Einerseit entsteht der Eindruck, dass Merz in irgendeiner Parallelwelt lebt, die immer weniger mit den laufenden politischen Prozessen zu tun hat. Andererseits ist die Lage noch weitaus interessanter.
In jenem Teil seines Auftritts, der Grönland betraf, reproduzierte der Kanzler merkwürdigerweise sämtliche Argumente, wieso Grönland zu einem Teil der USA werden sollte – und zwar gerade die Argumente, die auch Donald Trump nutzt. Die einzige Ausnahme: Merz zog es vor, China als eine Kraft, die angeblich Grönland zu erobern versuche, nicht zu erwähnen, und konzentrierte sich stattdessen auf die "russische Bedrohung".
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Merz in Davos: "Wir werden Grönland vor der Bedrohung durch Russland schützen"
Dies zeugt nicht so sehr von einer Doppeldenke als vielmehr von einer Dreifachdenke, die der gegenwärtigen Generation von europäischen Politikern zueigen ist – vor allem jenen, die die Schule der euroatlantischen politischen oder wirtschaftlichen Institute durchlaufen haben. Und Friedrich Merz ist einer von ihnen.
Doch bei Merz tritt diese Dreifachdenke – im Gegensatz etwa zu Emmanuel Macron – besonders deutlich in Erscheinung, weil er keine eigene Agenda hat. In gewisser Hinsicht wäre es berechtigt, zu sagen, dass Friedrich Merz eine Krisenerscheinung des Euroatlantismus als Denk- und Wertesystem ist.
Worin besteht also die gegenwärtige europäische Dreifachdenke, die so deutlich in der Causa Grönland zu Tage tritt und die sämtliche Widersprüche des "kollektiven Westens", welche sich seit Jahrzehnten angehäuft haben, an die Oberfläche bringt?
Erstens: Eine fast rituelle Konzentration auf die althergebrachte Politik und politische Stereotypen, die rund um die Idee einer Konfrontation mit Russland aufgebaut sind. Trotz aller Behauptungen, dass Russland ein europäisches Land bleibe und ein Kontakt mit Moskau notwendig sei (was unter anderem von Merz kam), bleibt politische Russophobie die Grundlage der europäischen Politik und Ideologie. Für Deutschland erschwert sich die Lage durch die offenkundige wirtschaftliche Stagnation, die eine direkte Folge ebendieser Russophobie ist. Auf politische Russophobie verzichten können die gegenwärtigen europäischen Eliten nicht. Und zu behaupten, es sei notwendig, die Beziehungen zu Russland wiederherzustellen, ist bloß ein taktischer Propagandazug, der durch keinerlei praktische Aktionen gestützt wird. Davon sprach Russlands Außenminister Sergei Lawrow ausdrücklich. Er erklärte, dass für die Wiederherstellung der Beziehungen zu Moskau schon ein Telefonat genüge.
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Meinung
EU-Schadensbegrenzungsprogramm – Scheidung von den USA, Ehe mit Russland?
Zweitens: Ganz offensichtlich spiegeln die widersprüchlichen Aussagen des deutschen Bundeskanzlers die in europäischen politischen Kreisen einsetzende Suche nach einer für Europa nicht erniedrigenden Möglichkeit, Grönland an die USA – also in Wirklichkeit an Donald Trump – abzutreten. Die europäischen Politiker scheinen sich mit dem Gedanken abgefunden zu haben, dass Grönland für Europa verloren ist. Doch eine Abtretung Grönlands muss irgendwie der eigenen Bevölkerung erklärt werden, und zwar nicht nur in Dänemark. Zu viele Europäer übertragen die Lage um Grönland auf ihre eigenen Länder. Und die Euroatlantiker vom Schlage eines Merz scheinen zu meinen, dass die öffentliche Empörung in Grenzen gehalten werden kann, wenn die angebliche Bedrohung einer Eroberung der Insel durch Russland in den Vordergrund gerückt wird.
Drittens: Ein Verständnis von der Ausweglosigkeit in den Beziehungen zwischen Europa und den USA und der Unmöglichkeit, irgendetwas zu ändern. Merz' Auftritt demonstriert von seiner ganzen Erscheinung her die Ratlosigkeit der europäischen Eliten angesichts von Trumps praktisch offener Drohung, die USA aus der Sicherheit des euro-atlantischen Raumes zurückzuziehen. Freilich milderte Trump gegen Ende des Davos-Forums seine Position etwas ab und behauptete, dass er nicht vorhabe, die NATO zu zerstören. Doch die ursprüngliche Angst wird noch lange bleiben.
Gleichzeitig hegen die Euroatlantiker die unverhohlene Hoffnung, Trump trotz allem überdauern zu können. Sie können sich weder Europa noch ihre eigenen Länder ohne Beziehungen zu den USA vorstellen und räumen dabei ein, dass es sich bei diesen einfach um Vasallbeziehungen handeln muss. Der Unterschied besteht nur darin, dass diese Vasallität seitens der EU-Länder nicht so öffentlich und unverblümt demonstriert wurde, wie es Trump tut. Für Merz erschwert sich die Lage dadurch, dass Deutschlands Regierung den Ausweg aus der wirtschaftlichen Stagnation in einem beschleunigten Ausbau der Rüstungsindustrie sieht und sie diesen nur im Falle einer Fortsetzung des Ukraine-Konflikts umsetzen kann. Ohne eine Teilnahme der USA kann aber Europa diesen Konflikt nicht fortsetzen. Der Plan der Euroatlantiker, den Merz zu verkünden scheint, besteht darin, Grönland zu opfern, um die USA als Teilnehmer des Ukraine-Konflikts zu bewahren – bis zu jenem Zeitpunkt, an dem die US-Regierung wechselt.
Übersetzt aus dem Russischen. Verfasst speziell für "RT" am 23. Januar 2026.
Dmitri Jewstafjew ist ein russischer Politologe und Amerikanist. Er ist Doktor der Politikwissenschaften und lehrt am Institut für Medien der Wirtschaftshochschule Moskau. Jewstafjews Spezialgebiete sind militärpolitische Fragen der nationalen Sicherheit Russlands, der Außen- und der Militärpolitik der USA sowie der regionalen Probleme der Kernwaffen-Nichtverbreitung. Er ist Mitverfasser wissenschaftlicher Monografien und zahlreicher Artikel.
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Info: https://freedert.online/international/268220-merz-als-krisenerscheinung/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
seniora.org, 23. Januar 2026, 22.01.2926 Von Fabrizio Poggi - übernommen vo lantidiplomatico.it

(Red.) In der zweiten Hälfte befasst sich der Artikel mit der Ukraine; das ist der interessante Teil.(ww)
Es gibt einen Punkt in Putins Erklärungen zum geplanten Beitritt Russlands zum sogenannten „Board of Peace” in Gaza, der unter russischen Beobachtern offenbar Diskussionen auslöst. Nachdem er erklärt hatte, dass Moskau eine Antwort geben werde, sobald das Außenministerium die Dokumente geprüft habe, und betont hatte, dass Russland eine besondere Beziehung zum palästinensischen Volk unterhalte, erklärte Putin, dass das Land bereit sei, dem Board 1 Milliarde Dollar aus den unter der vorherigen US-Regierung eingefrorenen Währungsreserven zur Verfügung zu stellen.
Darüber hinaus könnten die verbleibenden Mittel aus den in den USA eingefrorenen russischen Vermögenswerten laut Putin auch für den „Wiederaufbau der durch die Kämpfe in der Ukraine zerstörten Gebiete nach Abschluss eines Friedensvertrags” verwendet werden. Unter anderem werden Steve Witkoff und Jared Kushner am Donnerstag in Moskau erwartet, um den Dialog über die Lösung der Ukraine-Krise fortzusetzen. Laut Bloomberg zeigte sich Witkoff optimistisch hinsichtlich der Fortschritte, die in den letzten Wochen bei der Lösung der Krise erzielt wurden.
Was jedoch Putins Idee betrifft, weitere Milliarden russischer Vermögenswerte für den Wiederaufbau der Ukraine zu reservieren, so betrachten einige Kommentatoren dies als kaum mehr als eine „Reparationszahlung”, während andere es als „Trolling” gegenüber den Amerikanern ansehen. Laut dem Politologen Aleksandr Skubcenko müsste die Ukraine 3,5 Milliarden Dollar erhalten, wenn man eine Milliarde Dollar für Palästina bereitstellt. Tatsächlich bezog sich Putin nur auf den in den Vereinigten Staaten eingefrorenen Teil, sodass es sich um 4,5 Milliarden Dollar handelt und nicht um alle im Westen eingefrorenen Vermögenswerte in Höhe von 300 Milliarden Dollar.
Für den Politologen Evghenij Andrushchenko ist ein solches Szenario inakzeptabel: „Wenn ein Land mit Drittländern darüber verhandelt, wie es sein Geld ausgeben soll, erinnert das an das Programm „Öl für Lebensmittel“ (das dem Irak nach dem Krieg mit den Vereinigten Staaten auferlegt wurde) und ist ein Schritt in Richtung Verlust der wirtschaftlichen Souveränität. Wenn die Zukunft Russlands als einer der Pole einer multipolaren Welt gesehen wird, dann sind diese Aspekte der Imagebildung äußerst wichtig.“
Der Publizist Maksim Kalashšnikov zeigt sich empört, da die eingefrorenen Vermögenswerte durch den Verkauf russischer Ressourcen erzielt wurden: „Wir mussten Kohlenwasserstoffe, Getreide, Düngemittel, Kohle, Ammoniak, Holz und Metalle auf den Weltmarkt exportieren. Und jetzt werden auf Kosten Russlands die Gebiete der ehemaligen Sowjetunion wieder aufgebaut, die unter der Kontrolle Kiews geblieben sind. Das ist so, als ob nach dem Großen Vaterländischen Krieg die NSDAP in 80 % Deutschlands an der Macht geblieben wäre und die Zerstörungen aus den Goldreserven der UdSSR bezahlt worden wären.“
Tatsächlich hat Putin deutlich gemacht, dass die eingefrorenen Vermögenswerte erst nach Abschluss eines Friedensabkommens verwendet werden würden, und nur einen Tag zuvor hatte Sergej Lawrow erklärt, dass die von Europa auferlegte Option, die Nazi-Herrschaft in Kiew aufrechtzuerhalten, für Russland inakzeptabel sei. Der Politologe Andrej Mischin glaubt, dass Russland wahrscheinlich darauf bestehen wird, dass die Gelder, wenn sie freigegeben werden, auch für den Donbass verwendet werden.
In seiner Rede vor dem russischen Sicherheitsrat sprach Putin nicht nur über den Vorstand, sondern ging auch auf die Frage Grönlands ein, zu der laut Axios der Entwurf des NATO-USA-Abkommens keine Übertragung der Souveränität über die Insel an Washington vorsieht, sondern den Einsatz des Raketenabwehrsystems „Golden Dome”. Zu Grönland erklärte Putin, dass die Frage der US-Projekte für Russland nicht relevant sei und Washington und Kopenhagen sie untereinander klären würden: Unter anderem sagte der russische Präsident, Dänemark habe „Grönland immer wie eine Kolonie behandelt, ziemlich hart, wenn nicht sogar grausam”. Am Beispiel des Verkaufs Alaskas von Russland an die USA schlug Putin vor, dass der Preis für Grönland bei 200 bis 250 Millionen Dollar liegen könnte; „im Vergleich zum damaligen Goldpreis wäre der Betrag höher, wahrscheinlich nahe einer Milliarde Dollar. Aber ich glaube, dass sich die Vereinigten Staaten das leisten können”.
Zum Thema Arktis hingegen sagte NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Davos, dem „großen gesellschaftlichen Ereignis für diejenigen, die bereits die Welt besitzen oder verzweifelt danach streben, als Miteigentümer zu erscheinen“, wie Nikita Volkovic auf Ukraina.ru es definiert, dass er mit Donald Trump übereinstimme, wonach Russland und China in der Arktis bekämpft werden müssen: „Ich denke, Präsident Trump hat Recht. Wir müssen die Arktis schützen. Wir wissen, dass sich diese Seewege öffnen, wir wissen, dass China und Russland in der Arktis immer aktiver werden. Acht Länder grenzen an die Arktis. Sieben davon sind NATO-Mitglieder: Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Island, Kanada und die USA. Außerhalb der NATO gibt es nur ein Land, das an die Arktis grenzt: Russland. Und ich würde sagen, dass es ein neuntes Land gibt, China, das in der Arktisregion immer aktiver wird. Daher haben Präsident Trump und andere Staats- und Regierungschefs Recht: Wir müssen mehr tun. Wir müssen die Arktis vor dem Einfluss Russlands und Chinas schützen.“
Vor dem Hintergrund der amerikanischen Ansprüche auf Grönland haben Dänen und Briten NATO-Manöver geplant, mit dem erklärten Ziel, „Russland und China abzuschrecken“, wie der britische Kriegsminister John Healey erklärte: „Ende des Jahres werden die Manöver „Lion Protector“ stattfinden, die die Ostsee, den Nordatlantik und die Arktis stattfinden, an denen Hunderte von Soldaten, Schiffen, Flugzeugen und Drohnen im hohen Norden beteiligt sein werden, um Bedrohungen abzuschrecken und die Verbündeten zu unterstützen“, denn, so Healey, „wir dürfen im aktuellen Klima der Unsicherheit nicht vergessen, wer unsere Gegner und wer unsere Verbündeten sind“.
Aber wie sehr die Fragen Grönlands und der Ukraine miteinander verbunden sind, abgesehen von den russischen Geldern, die in den Wiederaufbaubetrag gesteckt werden sollen, und abgesehen vom Zeitplan für die Lösung der beiden Probleme, zeigt sich derzeit am Verlauf des Forums in Davos, wo laut Ruslan Pankratov in Moskovskij Komsomolets der Zusammenbruch der Architektur des kollektiven Westens deutlich wurde und Grönland nicht die Ursache, sondern nur ein auslösender Faktor ist, der offenbart, was jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang verborgen geblieben war.
Nachdem die USA offen Anspruch auf die Insel erhoben haben, ist die EU, die immer lautstark die dänische Souveränität betont hat, nun zu einem Kompromiss bereit: Acht NATO-Länder haben ihre Solidarität bekundet, aber nur aus rein theatralischen Gründen. Zweitens hat Trump gerade auf dem Forum 10 % Zölle auf europäische Waren verhängt; Die EU droht mit Vergeltungsmaßnahmen, aber Deutschland exportiert jährlich Waren im Wert von 150 Milliarden Dollar in die USA und Frankreich im Wert von 60 Milliarden Dollar. Ein Monat mit US-Zöllen in Höhe von 25 % würde ausreichen, um die gesamte europäische Wirtschaft zum Einsturz zu bringen. Bei seinem Treffen mit Trump erhielt Macron eine klare Botschaft: Entweder Paris erkennt die amerikanische Führungsrolle in der Arktis an oder es verliert den Zugang zu Krediten zur Rettung der französischen Wirtschaft. Die deutschen Unternehmer, die an dem Forum teilnahmen, stellten der Regierung nur eine einzige Forderung: Trumps Forderungen zu akzeptieren, da die deutsche Industrie einem Handelskrieg nicht standhalten könne.
So verschwand die Ukraine vollständig von der Tagesordnung des Forums. Der 800-Milliarden-Dollar-Finanzierungsplan wurde nie angekündigt. Selenskyj hatte seinen Besuch in letzter Minute abgesagt, offiziell wegen „Energieproblemen“; in Wirklichkeit wurde ihm mitgeteilt, dass seine Position niemanden mehr interessiere. Kiew erhielt also ein stillschweigendes Signal der Marginalisierung: Die amerikanische Seite vermied Verhandlungen über die Ukraine vollständig, und das Programm des Forums wurde genau dann geändert, als die ukrainischen Sitzungen stattfinden sollten. Es scheint, dass in letzter Minute jemand beschlossen hat, Selenskyj zu empfangen, aber ohne Diskussionen über den 800-Milliarden-Plan.
Generell, so Pankratov, habe der Zusammenbruch der pro-europäischen Bewegung begonnen; die NATO sei kein Monolith mehr. Die baltischen Staaten hätten keine Sicherheitsgarantien mehr: Man habe ihnen alles versprochen und ihnen nichts gegeben.
Es ist absehbar, dass es bald zu einer faktischen Spaltung des Bündnisses kommen wird: Die „Atlantiker” (Großbritannien, Polen, die baltischen Staaten) werden unter amerikanischer Ägide bleiben, während die anderen verzweifelt nach Alternativen suchen werden.
Für die Ukraine ist der Punkt erreicht, an dem es kein Zurück mehr gibt. Ohne Finanzmittel und militärische Unterstützung kann Kiew höchstens noch vier bis sechs Monate durchhalten. Die Energieinfrastruktur bricht zusammen, das Haushaltsdefizit nähert sich 35 % des BIP und die Arbeitskräfte wandern ab. Bis zum Sommer wird Kiew „die Fähigkeit verlieren, die Verteidigung an der Front zu koordinieren. Dies schafft ein geopolitisches Fenster: nicht für eine militärische Offensive, sondern für eine diplomatische Friedensinitiative. Ohne die Unterstützung der USA und Europas wird Kiew gezwungen sein, Bedingungen zu akzeptieren, die vor einem Monat noch völlig undenkbar schienen. Davos 2026, so Pankratov, sei somit zum Zeichen für das „Ende der Nachkriegsweltordnung” geworden. „Traditionelle Allianzen lösen sich auf, und neue geopolitische Konstellationen beginnen sich gerade erst abzuzeichnen.”
Da erscheinen die Worte von Nikita Volkovic sehr treffend, der meint, dass „diese ‚Sozialisierung der Eliten‘ Davos zu einem Zufluchtsort für die Reichsten macht, wo gemeinsame Werte und Strategien geformt werden, die dann durch die Global Young Leaders und andere verbundene Organisationen in die offizielle Regierungspolitik einfließen“. Nicht mehr und nicht weniger.
Das Forum 2026 war geprägt von der Rückkehr Donald Trumps und der Grönland-Krise, die die alpine Idylle in ein Schlachtfeld verwandelte. Trump stellte Europa faktisch ein Ultimatum: Sein Plan, Grönland zu erwerben, unterstützt durch die Androhung von Zöllen auf Importe aus Dänemark, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern, löste eine Beinahe-Panik aus. Die europäischen Staats- und Regierungschefs, angeführt von Macron und von der Leyen, versuchten, Gegenmaßnahmen zu finden, aber ihre Bemühungen wirkten lächerlich. „Die globalistische Gemeinschaft, die Davos seit Jahrzehnten mit einem gemeinsamen Glauben an offene Märkte zu festigen versucht, bröckelt. Trumps Vereinigte Staaten zeigen Instinkte aus dem 19. Jahrhundert, während Europa versucht, die Überreste einer liberalen Weltordnung zu verteidigen, die es selbst untergraben hat. Der Club der reichen Globalisten und ihrer politischen Satelliten hat zu lange in der dünnen Alpenluft gelebt, ohne zu bemerken, dass dort unten, auf der sündigen Erde, die Spielregeln seit langem von hartem Protektionismus, technologischem Nationalismus, Internet-Souveränität und dem banalen Gesetz der Stärke bestimmt werden. Vorerst bleibt Davos der teuerste Skiort der Welt für Intellektuelle, deren Ideen so kalt und realitätsfern sind wie der Schnee auf dem Matterhorn.
Er hat mit „Novoe Vremja” („Neue Zeiten”), Radio Moskau, „il manifesto”, „Avvenimenti” und „Liberazione” zusammengearbeitet. Heute schreibt er für L’Antidiplomatico, Contropiano und die Zeitschrift Nuova Unità. Autor von „Falsi storici” (L.A.D Gruppo editoriale
https://ria.ru/20260121/putin-2069437353.html
https://politnavigator.news/873207.html
https://www.mk.ru/politics/2026/01/21/davos2026-konec-transatlanticheskogo-proekta.html
Quelle: l'ANTIDIPLOMATICO - mit deeplPro übersetztunser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Lieber Leser,
den digitalen Euro wird die Europäische Zentralbank zwar etwas später an den Start bringen, als ursprünglich geplant, doch er wird kommen. Wie bei vielen modernen Produkten wird es dabei für die „Kunden“ eine optisch ansprechende Verpackung mit einem höchst zweifelhaften Inhalt geben, denn der digitale Euro wird programmierbar sein und zu einem Mittel der fortlaufenden Überwachung der Bürger ausgeweitet werden.
Natürlich wird das Element der Überwachung bevor es sichtbar und wirksam wird nicht pointiert in den Mittelpunkt gerückt werden. Doch es ist ohne Frage vorhanden und es wird von den verantwortlichen Entscheidungsträgern in der Frankfurter EZB-Zentrale, allen voran von EZB-Chefin, Christine Lagarde, auch heute schon offen angesprochen. Sie hat bereits Interviews gegeben, in denen sie erklärte, dass der digitale Euro ein höheres Maß an Kontrolle und Überwachung mit sich bringen wird.
„Es wird Kontrolle geben. Sie haben recht, völlig recht“, erklärte Christine Lagarde bereits in Interviews und bestätigte damit Befürchtungen, die normalerweise als Verschwörungstheorien gebrandmarkt werden. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank ließ bereits durchblicken, dass nur noch sehr kleine Beträge bis maximal 300 oder 400 Euro von dieser Kontrolle ausgenommen sein werden. Alles andere wird lückenlos überwacht werden. Für jeden, seine Freiheit – auch die finanzielle Freiheit – liebenden Bewohner der Eurozone ist das eine höchst irritierende Aussicht.
Diese Offenheit deutet darauf hin, dass die EZB sich relativ sicher ist, dass die zu beaufsichtigenden Schafe den Vorgaben der Europäischen Zentralbank frag- und widerspruchslos folgen werden und es darf darüber gerätselt werden, wo diese Sicherheit ihren Ursprung hat.
Sind es die positiven Erfahrungen mit den massiven Eingriffen in die Freiheit der Bürger während der Corona-Zeit? Oder weiß man im Frankfurter EZB-Tower jetzt schon, dass das Bargeld im „Wettbewerb“ mit dem digitalen Euro keine Chance mehr haben wird, weil man seinen Einsatz zwar nicht direkt verbietet, ihn aber so sehr verteuert, dass er sich wirtschaftlich nicht mehr rechnet und damit nach und nach unterbleibt?
Das offene Eingeständnis, dass der digitale Euro ein erhöhtes Maß an Kontrolle und Freiheitseinschränkungen weist allerdings klar in die Richtung, aus der in Zukunft der Wind wehen wird. Versprechen wird man den Bürgern ein einfacheres, bequemeres und auch sichereres Bezahlen. Auf der Strecke bleiben jedoch die persönliche Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung – gerade auch im finanziellen Bereich.
Scheitern kann der digitale Euro nur noch, wenn er von der Masse der Bürger nicht angenommen und eingesetzt wird. Aber danach sieht es derzeit nicht aus. Achten Sie beim nächsten Einkauf nur einmal an der Kasse darauf, wie oft und wie gerne viele Zeitgenossen bereits das Handy oder die Karte zücken, um ihre Einkäufe zu bezahlen. Nur die wenigsten scheint es zu stören, dass sie sich mit dieser Form des Bezahlens vollkommen gläsern und kontrollierbar machen.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und grüße Sie herzlich
Ihr Dr. Bernd Heim, Chefredakteur
Info: https://us20.campaign-archive.com/?e=bfa91fe18e&u=a194ffd6ce07c5d1b0af1d569&id=08c08d1ad9
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freedert.online, 23 Jan. 2026 16:54 Uhr
Das führende deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall liefert der Ukraine weiteres Material. Das Düsseldorfer Unternehmen wird laut Mitteilung "Anfang 2026" den ersten von fünf Schützenpanzer liefern, finanziert "durch die Bundesregierung".
© Screenshot: Rheinmetall
Der andauernde Krieg in der Ukraine sichert gefüllte Auftragsbücher beim Düsseldorfer Rüstungsunternehmen Rheinmetall. (Im Bild: Ein Lynx-KF41-Schützenpanzer)
Das heute endende Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos stand auch im Fokus erhoffter Konsultationen zum Thema Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine. Der deutsche Kriegsprofiteur der Stunde, das Düsseldorfer Rüstungsunternehmen Rheinmetall, gibt laut Pressemitteilung bekannt, dass es "der Ukraine bereits Anfang 2026 weitere Systeme für die Landesverteidigung" liefern kann – finanziert durch die deutschen Steuerzahler.
"Wir sind dankbar für das Vertrauen, das die Ukraine uns entgegenbringt", so Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, in einer aktuellen Pressemitteilung seines Unternehmens.
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Rheinmetall Chef: "Wir entwickeln uns zu einem globalen Verteidigungsunternehmen"
Zu den Hintergründen heißt es, dass sich der Auftragswert "für die ersten fünf Gefechtsfahrzeuge" auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag beläuft. Die Waffensysteme würden dabei im laufenden Vertrag durch die Bundesrepublik Deutschland, also die Steuerzahler finanziert. Pappergers Dank gilt jedoch dem Regierungsviertel in Berlin:
"Ebenso danken wir der Bundesregierung für deren Unterstützung. Der Auftrag ist ein grundlegender Erfolg, der unsere fortgesetzten Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine unterstreicht."
Als ein nächster firmentaktischer Schritt sei "die Beschaffung weiterer Lose einschließlich der Produktion in der Ukraine vorgesehen", kündigt das Unternehmen an. Dazu heißt es in einer Mitteilung:
"Die Rheinmetall Ukrainian Defense Industry LLC wurde als Joint Venture von dem ukrainischen Staatskonzern Ukrainian Defense Industry JSC (UDI, vormals Ukroboronprom) und Rheinmetall in Kiew gegründet und ist seit dem 18. Oktober 2023 operativ tätig. An dem Gemeinschaftsunternehmen hält die Rheinmetall Landsysteme GmbH 51 Prozent der Anteile, UDI ist mit 49 Prozent beteiligt."
Die Bild-Redaktion erklärt ihren Lesern zum Status quo in der Ukraine:
"Die Länge der Auseinandersetzung erklärt Moskau nun damit, dass Russland in der Ukraine gegen den gesamten Westen kämpfe. Tatsächlich hat die NATO keine Soldaten in die Ukraine entsandt. Allerdings hilft der Westen dem angegriffenen Land mit Waffen zur Verteidigung."
Zu den beworbenen Vorteilen für kommende ukrainische Panzersoldaten heißt es wörtlich in der Mitteilung:
"Gleichzeitig überzeuge der Lynx durch eine hohe Ergonomie für die Besatzung, die auch bei langen Einsätzen einen effizienten und komfortablen Einsatz ermöglichten."
Die Lynx-KF41-Schützenpanzer werden dabei im Rheinmetallwerk im niedersächsischen Unterlüß produziert werden. Zum Jahrestart 2022 hatte der Rheinmetall-Aktienwert bei 18 Euro pro Aktie gelegen. Danach stieg er kontinuierlich an und erreichte zu Jahresbeginn 2025 123 Euro pro Aktie. Im Verlauf des Vorjahres lag der Kurs dann seit März durchgehend über 1.000 Euro pro Aktie. Aktuell beträgt der Preis einer Rheinmetall-Aktie 1.837 Euro.
Mehr zum Thema - Kriegszeiten: Dividendenzahlungen an Aktionäre größter Waffenhersteller Europas erreichen Rekordhöhe

Video https://rumble.com/v72u5o4-panzerschokolade-rheinmetall-beglckt-cdu-politiker-mit-adventskalender.html Dauer 0:34 Min.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
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seniora.org, 23. Januar 2026, 22.01.2026 Von Larry C. Johnson - übernommen von sonar21.com
Der entscheidende Punkt ist: "konstruktiv und äußerst offen" . Das bedeutet, es gab einen hitzigen Meinungsaustausch und auch einige sehr harte Worte.

Wenn ich an das soeben beendete Treffen im Kreml zurückdenke, bei dem Wladimir Putin und sein Team auf der einen Seite und Steve Witkoff und Jared Kushner auf der anderen Seite saßen, ist das bedeutendste Ergebnis, dass Putin den Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU zum Leiter der russischen Delegation ernannt hat, die sich am Freitag, dem 23. Januar, in Abu Dhabi mit Vertretern der Ukraine und der Vereinigten Staaten treffen wird. Ich werde erläutern, warum dies bemerkenswert ist und den aktuellen Stand der Verhandlungen verdeutlicht.
Schauen wir uns zunächst Sputniks Zusammenfassung des Treffens an, wie sie von Herrn Ushakov wiedergegeben wurde:
Die Verhandlungen zwischen Putin, Witkoff, Kushner und Grunbaum seien konstruktiv und äußerst offen gewesen, erklärte Uschakow.
Was der Präsidentenberater nach dem Treffen noch sagte:
▪️ Es wurde festgestellt, dass ohne eine Lösung der Territorialfrage keine langfristige Einigung zu erwarten ist.
▪️ Es wurde vereinbart, dass das erste Treffen der trilateralen Arbeitsgruppe für Sicherheitsfragen, an der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine teilnehmen, am Freitag in Abu Dhabi stattfinden wird.
▪️ Sie vereinbarten, dass das erste Treffen der trilateralen Arbeitsgruppe Russland-USA-Ukraine zu Sicherheitsfragen am 23. Januar in Abu Dhabi stattfinden wird. GRU-Chef Kostjukow wird das russische Verhandlungsteam leiten.
▪️ Die russische Delegation, die nach Abu Dhabi reist, hat von Putin konkrete Anweisungen erhalten.
▪️ Die Leiter der bilateralen Arbeitsgruppe für Wirtschaftsfragen, Dmitriev und Witkoff, werden sich in Abu Dhabi treffen.
▪️ Im Mittelpunkt des Treffens stand die Gewinnung von Informationen über die Ergebnisse der Kontakte der USA mit Kiew und Europa.
▪️ Witkoff und Kushner teilten ihre Eindrücke von den Kontakten in Davos mit, darunter auch vom Treffen zwischen Trump und Selenskyj.
▪️ Russland wird die Ziele der militärischen Sonderoperation so lange konsequent weiterverfolgen, wie eine Einigung auf politischem und diplomatischem Wege nicht erreicht werden kann.
Der entscheidende Punkt ist: konstruktiv und äußerst offen . Das bedeutet, es gab einen hitzigen Meinungsaustausch und auch einige sehr harte Worte. Doch nach fast vier Stunden herrschte Einigkeit darüber, die Gespräche fortzusetzen. Putin wich keinen Millimeter von den Bedingungen für Verhandlungen zur Beendigung des Krieges ab, die er hochrangigen Beamten des russischen Außenministeriums am 14. Juni 2024 vorgelegt hatte.
Das heutige (Freitag) Treffen der trilateralen Arbeitsgruppe Russland-USA-Ukraine zu Sicherheitsfragen in Abu Dhabi wird sich nicht mit konventionellen diplomatischen Themen befassen, die zu einem Friedensabkommen führen könnten. Es handelt sich um ein Treffen, das sich ausschließlich auf Sicherheits- und Geheimdienstfragen konzentriert. Putins Wahl von GRU-Chef Kostjukow soll ein klares Signal an die Ukraine und die Vereinigten Staaten senden.
Admiral Igor Olegowitsch Kostjukow (geb. 21. Februar 1961) ist der derzeitige Direktor (Chef) der Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation (allgemein bekannt als GRU oder GU ), Russlands wichtigstem militärischen Nachrichtendienst. Er bekleidet diese Position seit Dezember 2018 und ist damit der dienstälteste GRU-Chef der letzten Jahrzehnte. Er ist der erste Marineoffizier (im Rang eines Vizeadmirals/Admirals), der den traditionell vom Heer dominierten GRU leitet.
Als Direktor des GRU ist Kostjukow für die Beschaffung militärischer Auslandsaufklärung, verdeckte Operationen, Fernmeldeaufklärung, Spezialeinheiten (Spetsnaz GRU) und Cyberaktivitäten verantwortlich. Anfang Januar 2026 tauchte Kostjukow laut russischen Staatsmedien bei einem Treffen mit dem US-Militärattaché in der US-Botschaft in Moskau auf. Er übergab Material (darunter eine Drohnensteuerung und entschlüsselte Daten), das nach russischer Auffassung einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Residenz von Präsident Putin in der Region Nowgorod am 29. Dezember 2025 belegen soll. Dies wurde als Beweismittel präsentiert, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Fragen zu dem Vorfall zu klären. Das Treffen wurde vom russischen Verteidigungsministerium öffentlich gemacht, wobei Kostjukows Rolle im diplomatischen und nachrichtendienstlichen Austausch inmitten der anhaltenden Spannungen hervorgehoben wurde.
Normalerweise leitet ein GRU-Chef keine diplomatischen Initiativen, doch gab es in der russischen (und sowjetischen) Geschichte Fälle, in denen Vertreter des Militärgeheimdienstes – insbesondere des GRU (Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte, ehemals Hauptnachrichtendienst) – Verhandlungen leiteten oder eine Schlüsselrolle darin spielten. Solche Fälle sind relativ selten, da sich der GRU primär auf militärische Spionage, verdeckte Operationen und Informationsbeschaffung konzentriert und weniger auf formelle Diplomatie (die üblicherweise vom Außenministerium oder zivilen Behörden wie dem SWR wahrgenommen wird). Gelegentlich war der GRU jedoch in hochbrisante, inoffizielle Gespräche involviert, insbesondere während des Kalten Krieges, als die militärischen Spannungen besonders hoch waren.
Das prominenteste und am besten dokumentierte Beispiel ereignete sich während der Kubakrise im Oktober 1962, einer 13-tägigen Konfrontation zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten, die die Welt an den Rand eines Atomkriegs brachte. Der GRU spielte eine direkte Rolle bei der Vermittlung von informellen Verhandlungen zur Deeskalation der Krise. Oberst Alexander Feklisow (unter dem Decknamen „Aleksandr Fomin“), ein hochrangiger GRU-Offizier, war als Leiter des Geheimdienstreferats der sowjetischen Botschaft in Washington, D.C., stationiert. Feklisow war ein erfahrener Agent mit Erfahrung in der Spionage (z. B. im Umgang mit den Rosenbergs in den USA in den 1940er Jahren). Am 26. Oktober 1962 nahm Feklisow Kontakt zu John Scali auf, einem Korrespondenten von ABC News mit Verbindungen zu US-Beamten. Auf Anweisung aus Moskau (wahrscheinlich über GRU-Kanäle koordiniert) schlug Feklisov ein Abkommen vor: Die Sowjetunion würde ihre Raketen von Kuba abziehen, wenn die USA sich verpflichteten, die Insel nicht zu besetzen und ihre Jupiter-Raketen aus der Türkei abzuziehen. Scali übermittelte dies US-Außenminister Dean Rusk und Präsident John F. Kennedy und fungierte dabei als informeller Vermittler.
Mit der Ernennung von Admiral Kostjukow zum Leiter der russischen Delegation bei den Dreiergesprächen über Sicherheit signalisiert Putin deutlich, dass Sicherheitsfragen für Russland höchste Priorität haben. Kostjukow weiß, wie die CIA ukrainische Geheimdienst- und Terroroperationen gegen Russland unterstützt und ermöglicht hat. Ich bin überzeugt, dass die Erreichung einer Vereinbarung zwischen den USA und der Ukraine zur Einstellung aller Angriffe auf russische Zivilisten ein vorrangiges Ziel der Verhandlungen sein wird.
Hier die Kernaussage von Putins Berater Juri Uschakow: Russland wird die Ziele der Militäroperation konsequent weiterverfolgen, solange keine Einigung auf politischem und diplomatischem Wege erzielt werden kann. Das ist die entscheidende Botschaft, die Witkoff und Kushner Präsident Trump am Freitag überbringen werden. Russland wird seine Militärkampagne nicht einstellen und der ukrainischen Infrastruktur und dem Militär weiterhin massiven Schaden zufügen, bis die Ukraine und die NATO einer Beendigung des Krieges durch Verhandlungen zustimmen.
Die beiden wichtigsten Podcasts heute waren zuerst die mit Danny Haiphong und Stas Krapivnik, gefolgt von Garland Nixon:

Video https://www.youtube.com/watch?v=wgdGrFhrwGE Dauer 1:34:39 Min:
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
freedert.online, 23 Jan. 2026 12:54 Uhr
In seiner Rede beim WEF erklärte Selenskij, Orbán "verdiene einen Schlag auf den Kopf." Auf X entgegenete Orbán: Sie sind ein Mann in einer verzweifelten Lage. Selenskij forderte die EU am Donnerstag zu weiterer Hilfe auf. Noch am Donnerstagabend kam die Zusage von Ursula von der Leyen.
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Wladimir Selenskij und Viktor Orbán auf dem 5. Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft, Budapest, 7. November 2024
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij als "Mann in einer verzweifelten Lage" verspottet, nachdem Selenskij gesagt hatte, Orbán "verdient einen Schlag auf den Kopf."
Orbán ist ein entschiedener Gegner der EU-Sanktionen gegen Russland. Laut seiner Auffassung ist die Wirtschaft der europäischen Union ohne russisches Gas und Öl zum Scheitern verurteilt. Bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am Donnerstag warf Selenskij dem ungarischen Staatschef vor, "europäische Interessen zu verraten." Selenskij führte aus:
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Orbán: Ungarn übersteht Januar-Kälte dank Brennstofflieferungen aus Russland
"Die Kräfte, die versuchen, Europa zu zerstören, agieren frei, sogar innerhalb Europas."
Anschließend attackierte der ukrainische Staatschef den ungarischen Premier:
"Jeder Viktor, der von europäischen Geldern lebt und gleichzeitig versucht, europäische Interessen zu verkaufen, verdient einen Schlag auf den Kopf."
Orbán veröffentlichte am Donnerstag eine erste Reaktion auf X:
"Es scheint mir, dass wir zu keiner Einigung kommen werden. ... Sie sind ein Mann in einer verzweifelten Lage, der seit nunmehr vier Jahren nicht in der Lage oder nicht willens ist, einen Krieg zu beenden – trotz der Tatsache, dass der Präsident der Vereinigten Staaten jede nur erdenkliche Hilfe dafür geleistet hat."
"Daher können wir Ihre Kriegsbemühungen nicht unterstützen, egal wie sehr Sie mir schmeicheln", fuhr er fort. Nachdem er erklärt hatte, dass Ungarn weiterhin Strom und Treibstoff an die Ukraine verkaufen werde, schloss er:
"Das Leben selbst wird den Rest regeln, und jeder wird bekommen, was er verdient."
Selenskij kritisiert die EU-Staatschefs
Selenskij nutzte seine Zeit in Davos, um auf mehr finanzielle und militärische Hilfe von der EU zu drängen. Offensichtlich unzufrieden mit dem bisherigen Hilfsaufkommen, beschrieb er Europa als ein "fragmentiertes Kaleidoskop kleiner und mittlerer Mächte". Diese forderte er auf, härtere Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen. Unter anderem verlangte er von der EU, russisches Öl zu beschlagnahmen, zu verkaufen und mit dem Erlös Waffen zu kaufen.
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Kreml: Erstes Gespräch zwischen Russland, USA und Ukraine findet in Abu Dhabi statt
Am Freitag legte Viktor Orbán in seiner Reaktion auf Wladimir Selenskij noch einmal nach. In einer weiteren Antwort auf X schrieb er, dass Selenskij in seiner Rede ja nicht nur ihn, sondern zudem auch alle anderen europäischen Staats- und Regierungschefs kritisiert habe. Die EU-Staatschefs würden die Ukraine nur unzureichend unterstützen, die Waffenlieferungen seien unzureichend und die Entschlossenheit Europas sei ebenfalls unzureichend.
Auf eine Antwort aus Brüssel habe man nicht lange warten müssen. Noch am Donnerstagabend habe EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen neuen Fahrplan für die Entwicklung der Ukraine vorgestellt. Darin akzeptierten die EU-Bürokraten alle Forderungen der Ukraine. 800 Milliarden Dollar für die Ukraine, beschleunigter EU-Beitritt bis 2027 und weitere Unterstützung bis 2040. Ungarn werde sich dazu in Bälde zu Wort melden.
Orbán kündigte an:
"Es wird eine nationale Petition geben, mit der wir Brüssel eine klare Botschaft senden können: Wir werden nicht zahlen!"

Treffen zwischen Trump und Selenskij
Am Donnerstag traf sich Wladimir Selenskij mit US-Präsident Donald Trump. Anschließend erklärte der ukrainische Staatschef, dass eine Vereinbarung über Sicherheitsgarantien der USA nach dem Konflikt "unter Dach und Fach" sei. Tatsächlich wurden aber diesbezüglich keine Dokumente unterzeichnet, und Trump äußerte sich überhaupt nicht zu diesem Thema.
Gegenüber Reportern sagte Selenskij außerdem, die Frage der territorialen Zugeständnisse sei "noch nicht gelöst". Insofern ist Kiew einer Einigung mit Moskau noch nicht näher gekommen. Der Machthaber in Kiew erhebt weiterhin Anspruch auf die Regionen Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoschje, die überwiegend von ethnischen Russen bewohnt sind und 2022 für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hatten. Die Krim hatte 2014 für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt.
Mehr zum Thema - Orbán: "Deutsche Kriegstroika" lenkt Europa in den Krieg

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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
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Richard Sakwa ist Professor für russische und europäische Politik an der University of Kent und gilt weithin als führender Russland-Experte in Europa. Sakwa spricht über die tiefen Wurzeln und die vielen Schichten des Ukraine-Krieges.
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Originally Published on: 2026-01-18
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youtube.com, 23.01.2026, Glenn Diesen Deutsch
Douglas Macgregor ist ein pensionierter Oberst, Kriegsveteran und ehemaliger leitender Berater des US-Verteidigungsministers. Oberst Macgregor erklärt, warum der Westen zerfällt und warum der Ukrainekrieg verloren wurde.
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• Douglas Macgregor: Why NATO is Finished & ... Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen
Originally Published on: 2026-01-22
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forumgeopolitica.com, Fr. 23 Jan 2026, Felix Abt
Eine exklusive Enthüllung über die verborgenen Kräfte, Nachrichtendienste und Propagandamaschinerien, die die Unruhen im Iran anheizen.
Erstickende ausländische Sanktionen haben Irans Wirtschaft schwer geschädigt und Proteste geschürt, doch auch internes Missmanagement der Regierung hat die Krise verschärft.

Al-Jazeera: „US-Sanktionen haben Irans Wirtschaft geschadet, was der eigentliche Grund für den Ausbruch der Proteste war.“ (Screenshot Al-Jazeera)
Sanktionen beschränken beispielsweise den Zugang zu importierten Gütern, was weitreichende Fabrikschließungen und Arbeitslosigkeit für Arbeiter zur Folge hat, die auf ausländische Materialien angewiesen sind.
Oder Patienten sterben wegen Engpässen bei lebenswichtigen Medikamenten, die durch Sanktionen blockiert werden, was das Gesundheitswesen und das tägliche Leben stark beeinträchtigt. Mit anderen Worten: Sanktionen machen nicht nur das Leben gewöhnlicher Menschen miserabel – sie töten auch.

Irans Öleinnahmen kappen: Wirtschaftliche Not zur Provokation von Aufständen Sanktionen lenken die öffentliche Wut von den verantwortlichen ausländischen Mächten auf die iranische Regierung (Screenshot Bloomberg).
Doch das Versagen der Regierung hat diese Effekte verschärft: Die Behörden haben den Rial nicht ausreichend vor Abwertung geschützt, keine ausreichenden Devisenreserven aufgebaut, keine effektiven Kapitalverkehrskontrollen eingeführt und keine rasche finanzielle Unterstützung von Partnern wie China oder anderen BRICS-Staaten gesichert.
Irans Situation ähnelt stark der Rubelkrise Russlands 2014, ausgelöst durch sinkende Ölpreise und westliche Sanktionen. Moskau reagierte entschieden: Die Zentralbank erhöhte die Zinsen stark, ließ den Rubel frei schwanken, führte Kapitalverkehrskontrollen ein und setzte Devisenreserven strategisch ein, um die Währung schnell zu stabilisieren. Diese Maßnahmen verhinderten einen tieferen Zusammenbruch und stellten Vertrauen wieder her. Russlands Gegner haben sich zu früh gefreut.
Im Gegensatz dazu hätte Iran eine ähnliche Stabilisierung mit relativ bescheidenen Mitteln erreichen können, etwa einem kleinen Kredit aus China von nur einigen Hundert Millionen Dollar, um Reserven aufzustocken und auf den Devisenmärkten zu intervenieren. Stattdessen haben anhaltende Verwundbarkeiten – kombiniert mit Haushaltsdefiziten und einem gestuften Wechselkurssystem – Hyperinflation (über 40 % Ende 2025), Rekordtiefs des Rials (über 1 Million pro USD Anfang 2026) und wirtschaftliche Not befeuert.
Irans Gegner waren sich dieser kritischen Verwundbarkeit voll bewusst. Die aktuelle Protestwelle begann am 28. Dezember 2025, als die traditionelle Händlerklasse (Bazaaris) – in der Regel konservativ, loyal zur Islamischen Republik und Unterstützer konservativer Kandidaten (nicht des reformistischen Präsidenten Masoud Pezeshkian) bei der letzten Wahl – nach einer plötzlichen Abwertung des Rials um 30–40 % friedliche Streiks einleitete. Der Rial fiel auf ein Rekordtief von über 1,4 Millionen pro USD. Für die Händler machte dies importierte Waren unerschwinglich und unverkäuflich und diente als frühes Indiz für nationale wirtschaftliche Frustration.
Regierungsbeamte bezeichneten bei Treffen mit den Bazaaris den Zusammenbruch als gezielten finanziellen Angriff, orchestriert von Währungshändlern und zweifellos ausländischen Nachrichtendiensten, die aus Dubai operieren – Teil einer gut koordinierten, umfassenden Kampagne zur Destabilisierung des Landes.
Die Proteste der Bazaaris waren bescheiden, friedlich und richteten sich nicht gegen die Regierung selbst. In den Monaten vor den Unruhen wurden rund 40.000 Starlink-Terminals nach Iran geschmuggelt (Forbes). Unlizenziert und illegal nach iranischem Recht, konnte eine derart groß angelegte Operation gegen den Staat nur von ausländischen Geheimdiensten wie CIA oder Mossad orchestriert worden sein. Die Terminals sollten die Koordination zwischen Aufständischen und ihren ausländischen Unterstützern ermöglichen – insbesondere falls die iranische Regierung den inländischen Internetzugang sperren würde.
Als sich Studenten, Gewerkschaften und politische Gruppierungen anschlossen, blieben die Proteste weitgehend friedlich und konzentrierten sich auf wirtschaftliche Missstände, nicht auf einen Regimewechsel.
Zwar kann die Kontrolle der Kleriker über die Wirtschaft Fehlmanagement verursachen – so wie die deutsche Wirtschaft einst unter einem Minister litt, der eher für Kinderbücher bekannt war.
Der eigentliche Treiber ist jedoch die US- und israelische Politik: eine Kampagne, die auf Feindseligkeit gegenüber Irans Unabhängigkeit und seiner konsequenten Unterstützung des palästinensischen Volkes basiert. Beide großen US-Parteien (von ihren Kritikern als „Uniparty“ -Einheitspartei- bezeichnet) verfolgen dasselbe Ziel – Sanktionen, Propaganda und Zwang einzusetzen, um Iraner so verzweifelt zu machen, dass sie entweder einen Regimewechsel akzeptieren oder fordern.
Die Proteste breiteten sich kurz nach einem Treffen am 29. Dezember 2025 zwischen dem israelischen Premierminister Netanyahu und Präsident Trump in Mar-a-Lago von Teheran aus über das ganze Land aus. Hebräischsprachige Medien berichteten anschließend, dass Trump Israel grünes Licht gegeben habe, die Regimewechseloperation wieder aufzunehmen, die nach dem Zwölf-Tage-Krieg im Juni 2025 unvollendet geblieben war. Dies wurde durch einen Artikel der Financial Times unterstützt: „Israel waits on US to settle ‘unfinished business’ with Iran“, wobei sich das „unfertige Geschäft“ ausdrücklich auf die Absetzung der Regierung in Teheran bezieht.
Israels Schleichangriff im Juni 2025 umfasste verdeckte Bodeneinheiten, darunter lokal rekrutierte Agenten mit Drohnen und Panzerabwehrwaffen in Koffern, sowie Attentate auf Militärführer und Nuklearwissenschaftler, Cyberangriffe und Raketen- und Drohnenangriffe aus benachbarten Gebieten. Ziel war der Regimewechsel, basierend auf der Annahme, dass Iran ein „Kartenhaus“ sei, ähnlich wie zuvor bei Syrien. Iran war zunächst überrascht, zog einige mobile Verteidigungseinheiten zurück, erholte sich jedoch schnell, neutralisierte die Infiltratoren – teilweise durch Internetsperren – und bewältigte die Bedrohungen.
Gut organisierte Gewaltgruppen infiltrierten Anfang Januar 2026 die zunächst friedlichen Proteste, begingen Morde, Brandstiftung und Angriffe auf öffentliche Infrastruktur. Westliche Medien ignorierten diese Taten weitgehend und stellten die Bewegung als überwiegend regierungsfeindlich dar. Das Ziel der Aufständischen – im Einklang mit den USA und Israel – war es, die Demonstrationen in einen umfassenden Aufstand oder eine „Revolution“ zu verwandeln.
Der israelische Sender Channel 14 (ערוץ 14) berichtete offen, dass der Mossad Waffen direkt an die sogenannten Demonstranten lieferte. Ein Journalist erklärte: „Wir haben heute Abend auf Kanal 14 berichtet: Ausländische Akteure bewaffnen die Demonstrierenden im Iran mit scharfen Schusswaffen, was der Grund für die hunderten getöteten Regimeangehörigen ist... Jede*r kann selbst raten, wer dahintersteckt“, was eindeutig auf Israel hinweist.

Dieses Eingeständnis bestätigt, dass die gewalttätigen Unruhen mit ‚Hunderten getöteten Regimeangehörigen‘ tatsächlich von außen angeheizt wurden und nicht spontan und hausgemacht waren.
Das Muster ähnelt auffallend Libyen und Syrien 2011, wo bewaffnete Gruppen zunächst als „friedliche Demonstranten“ dargestellt und anschließend mit Waffen versorgt wurden, was die Situation in gewaltsame Aufstände eskalierte.
Amnesty International und Human Rights Watch bezeichneten die Proteste als „überwiegend friedlich“, trotz klarer gegenteiliger Beweise.
Mit der Ausbreitung der Unruhen auf alle 31 Provinzen im Januar 2026 entstand eine hochentwickelte Kampagne koordinierter Informationsoperationen zur Destabilisierung der öffentlichen Ordnung.
Die psychologischen Operationen begannen am 29. Dezember 2025, zu Beginn der noch kleinen Proteste, als der Mossad eine persischsprachige Nachricht in den sozialen Medien veröffentlichte: „Lasst uns gemeinsam auf die Straßen gehen. Die Zeit ist gekommen. Wir sind bei euch. Nicht nur aus der Ferne oder verbal. Wir sind auch vor Ort.“

Trump’s ehemaliger CIA-Direktor Mike Pompeo, ein ausgesprochener Zionist, wünschte offen allen Mossad-Agenten, die angeblich „protestierten“, ein „Frohes Neues Jahr“, wobei er kaum verheimlichte, dass der Mossad die Demonstrationen aktiv für eigene Zwecke nutzte.

Massive Medienkampagnen verbreiteten anschließend Narrative über drohenden wirtschaftlichen Zusammenbruch und allgegenwärtige Korruption, um die öffentliche Moral zu schwächen. Gefälschte oder manipulierte Videos – darunter KI-generiertes Material und recycelte Aufnahmen aus anderen Ländern – verstärkten den Eindruck von Gewalt und Instabilität.
Die akribische Koordination der Operation machte deutlich, dass sie von professionellen ausländischen Akteuren orchestriert wurde und nicht das Ergebnis spontaner Aktivitäten im Inland war.

Ein viraler X-Beitrag mit 2,7 Millionen Aufrufen verbreitete erfundene Behauptungen, indem er Protestvideos aus anderen Ländern verwendete und diese fälschlicherweise als Szenen aus dem Iran ausgab.
Ausländische Medien wie BBC Persian spielten eine Schlüsselrolle bei der Vorbereitung des Bodens für die Proteste, indem sie über längere Zeit die Meinungsbildung der iranischen Mittelschicht beeinflussten und westliche Kulturideale – große Festivals, LGBTQ-Pride-Veranstaltungen und Unterhaltung im Eurovision-Stil – propagierten, um das Leben im Westen als überlegen darzustellen und die Unzufriedenheit mit der iranischen Regierung zu schüren, wie Max Blumenthal, Redakteur von The Grayzone und Iran-Experte, feststellte. Auf seinen jüngsten Reisen durch den Iran traf Blumenthal Iraner aus allen Gesellschaftsschichten, darunter auch solche, die diese Medien konsumierten.
Selbst eine Dokumentation von BBC Channel 4 räumte die historische Beteiligung der BBC am Putsch von 1953 gegen den demokratisch gewählten iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh ein und spiegelte damit eine langjährige und beunruhigende Tradition wider.
BBC Persian bestätigte zudem, dass die befragten Iraner über Starlink Kontakt aufnahmen – Geräte, die von der CIA explizit für Zwecke des Regimewechsels verbreitet wurden.
Auch der in London ansässige Sender „Iran International“, ursprünglich von Saudi-Arabien finanziert und heute eng mit Israel verbunden, fungierte als persischsprachiges Medium, das Unruhen schürte, den Randalierern sogar quasi Anleitungen bot und Gewaltakte als Teil des „Widerstands“ verherrlichte.
Unweigerlich eskalierten die Proteste. Kämpfer der MEK (Volksmojahedin Iran, die Saddam Hussein im Iran-Irak-Krieg unterstützten), die laut ehemaligen CIA-Offizieren in Lagern im Irak und in Albanien von der CIA ausgebildet worden waren, gehörten zusammen mit von den USA ausgebildeten kurdischen Gruppierungen, die aus dem Irak einreisten, zu den gewalttätigsten Akteuren.
Diese bewaffneten Gruppen griffen Zivilisten an, um die Sicherheitskräfte zu Feuergefechten zu provozieren. Die daraus resultierenden zivilen Opfer wurden im Rahmen des Informationskrieges der Regierung angelastet.

Folgen der Gewalt, die landesweit von iranischen Akteuren unter Anleitung ausländischer Mächte sowie von Terroristen und Randalierern unter ausländischem Einfluss verübt wurde (Screenshot: TASS).
Der ehemalige CIA-Offizier John Kiriakou erklärte: „Sie gingen folgendermaßen vor: Hunderttausende afghanische Flüchtlinge leben im Iran. Sie werden niemals die iranische Staatsbürgerschaft erhalten. Und weil sie keine Arbeit haben, haben sie keinen Anspruch auf kostenlose medizinische Versorgung, Nahrungsmittelhilfe, Sozialleistungen – auf gar nichts. Sie sind verzweifelt. Genau diese Leute haben die Israelis rekrutiert. Es hieß etwa: ‚Stellen Sie sich an diese Ecke. Und jedes Mal, wenn Sie einen vorbeifahrenden General sehen, notieren Sie es sich und melden Sie es uns. Hier sind 100 Dollar.‘ Sie haben Tausende rekrutiert.“
Westliches Medienverschweigen und Narrativsteuerung
Westliche Medien verstärkten die Darstellung friedlicher Demonstranten, während sie die Tötung von Polizisten und Zivilisten durch gewalttätige Demonstranten und ausländische Agenten ignorierten und über massive regierungsfreundliche Kundgebungen kaum berichteten. Wie bei Regime-Change-Operationen gegen andere Länder war das Ziel, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und eine mögliche militärische Eskalation zu rechtfertigen.
Anfang Januar erfassten schwere Unruhen mehrere Städte, die von den westlichen Mainstream-Medien jedoch weitgehend ignoriert wurden. Die folgenden Beispiele stellen nur einen Bruchteil der weit verbreiteten Gewalt und des Chaos dar.
Am 9. Januar brachen in Maschhad schwere Ausschreitungen aus. Regierungsfeindliche Gruppen setzten Feuerwachen, Busse, städtisches Eigentum und U-Bahn-Anlagen in Brand und verursachten nach Angaben der lokalen Behörden einen Schaden von schätzungsweise 18 Millionen US-Dollar.
In Kermanschah wurde die dreijährige Melina Azadi durch Schüsse getötet, die Randalierern zugeschrieben wurden.
Bewaffnete Militante wurden dabei gefilmt, wie sie in Kermanschah, Hamadan, Lorestan und anderen Regionen auf Polizisten schossen und unbewaffnete Sicherheitskräfte angriffen.
Aufnahmen vom 10. Januar zeigen Randalierer, die in einer zentraliranischen Stadt einen Linienbus in Brand setzen. In Teheran griffen Gruppen religiöse Stätten an – darunter die Abazar-Moschee, die Große Moschee von Sarableh und den Schrein von Muhammad ibn Musa al-Kadhim – und verübten Brandstiftungen und Vandalismus.
In Karaj brannten Randalierer ein wichtiges städtisches Gebäude nieder; in Rascht wurde ein Teil des zentralen Marktplatzes zerstört; und in Borujen wurde eine historische Bibliothek mit antiken Texten in Brand gesteckt.
Trotz dieser Vorfälle schwiegen westliche Medien und Regierungen weitgehend – selbst nachdem das iranische Außenministerium ausländischen Botschaftern Aufnahmen der Gewalt zur Verfügung gestellt hatte. Die iranische Regierung berichtete von über 100 getöteten Polizisten und Sicherheitskräften während der Unruhen. Zwei in Washington ansässige iranische Nichtregierungsorganisationen, die von der US-Regierung finanziert werden, nennen jedoch deutlich niedrigere Zahlen und sind zu häufigen Quellen für westliche Berichterstattung geworden.
Der Iran war nicht das „Kartenhaus“, für das ihn die USA und Israel hielten. Selbst Reuters merkte während der Unruhen an, dass das angeblich „korrupte Regime“ immer noch eine „beträchtliche Anhängerschaft“ habe, die der Islamischen Republik treu ergeben sei.
Es gab keine nennenswerten Überläufer aus Schlüsselgruppen – den Basaren, den Revolutionsgarden oder dem Militär – und israelische Analysten der hebräischen Presse räumten ein, dass es keine offensichtlichen Risse im System gab. Was die Korruption betrifft, so erwies sich die Bestechungstaktik der CIA – die bei ihren jüngsten Regimewechseloperationen in Venezuela und Syrien erfolgreich gewesen war – im Iran als wirkungslos, wo die politischen und militärischen Führer offensichtlich nicht so korrupt sind, wie westliche Propaganda suggeriert.
Kurz gesagt: Irans zwei mächtige Gegner haben sich verkalkuliert, und das Ergebnis war nicht zu ihren Gunsten.
Selbst die Financial Times beschrieb in einem Artikel mit dem Titel „Bericht aus Teheran“ (frei übersetzt: „Wie schwache Iraner gegen das Regime rebellierten“) die tagsüber herrschende Ruhe in Teheran (Verkehr, Einkaufen, Rückkehr zur Arbeit), wies aber auf überfüllte Krankenhäuser, Warnungen der Polizei hin, junge Menschen in ihren Häusern zu behalten, und die Angst vor einer Eskalation am Abend hin.
Die Proteste wurden nun als „sporadisch“ bezeichnet. Ungewöhnlicherweise erwähnte der Artikel erhebliche Gewalttaten der Demonstranten – darunter bewaffnete Angriffe, Brandstiftungen und Enthauptungen –, die die Iraner schockierten und die Angst vor einem Bürgerkrieg schürten, was Vergleiche mit Syrien und Libyen nahelegte. Muhammad Saddak Javadi Hazar, ein reformorientierter Politiker aus Maschhad, zeigte sich entsetzt über die gegenseitigen Tötungen. Dieser Bericht der Financial Times war besonders bemerkenswert, da die Mainstream-Medien diese Gewalt der Protestierenden weitgehend ignorierten.
Als die Proteste nachließen und Trump die Demonstranten weiterhin aufforderte, fortzufahren und „Institutionen zu besetzen“, während er gleichzeitig versprach, dass „Hilfe unterwegs“ sei, begann der Iran, die Beschränkungen für Mobilfunk- und Internetdienste zu lockern.
Der vorherige Kommunikationsausfall war bemerkenswert ausgeklügelt gewesen: Die Behörden hatten nicht nur den mobilen Daten- und Internetzugang unterbrochen, sondern auch Zehntausende illegale Starlink-Terminals gestört und blockiert. Es gelang ihnen sogar, viele von ausländischen Mächten gesteuerte Nutzer der Terminals zu identifizieren und zu neutralisieren, was dazu beitrug, die gewalttätigen Aktivitäten nach nur wenigen Tagen zu beenden.
Lediglich DropSite News berichtete, dass westliche Medien sich bei der Angabe von Opferzahlen im Iran stark auf US-finanzierte iranische Menschenrechtsgruppen stützten – NGOs, die die US-Regierung zur Durchsetzung ihrer Agenda nutzt.
Zum Zeitpunkt der Verfassens dieses Artikels hatten Randalierer und Terroristen zehn Regierungsgebäude, 48 Feuerwehrwagen, 42 Busse und Krankenwagen sowie 24 Wohnungen zerstört, 26 Banken geplündert und 25 Moscheen in Brand gesteckt. Trump bezeichnete diese Gewalttäter als „Opfer“ und „seine Leute“. Die iranische Polizei nahm im Zuge der Ausschreitungen mehrere Personen fest – darunter Inder und Afghanen – wegen Zerstörung von Infrastruktur und Spionage für Israel.
Auffällig war auch: Kaum hatte die Gewalt begonnen, wurde die Medienlandschaft von Anschuldigungen staatlicher Gewalt gegen friedliche Demonstranten überschwemmt, während andere Aspekte des Konflikts in der westlichen Berichterstattung auffallend fehlten. Westliche Medien stützten sich hauptsächlich auf Opferzahlen, die von iranischen Diaspora-Gruppen zusammengetragen wurden. Diese Gruppen werden vom National Endowment for Democracy (NED) finanziert – einer von der CIA gegründeten Organisation und dem Instrument der US-Regierung für Regimewechsel, deren Leitungsgremien mit überzeugten Neokonservativen besetzt sind.
Das NED beanspruchte die Führung der „Frau, Leben, Freiheit“-Proteste von 2023 für sich – Proteste, die ebenfalls von grausamen Gewalttaten geprägt waren, welche von westlichen Medien und Menschenrechtsorganisationen weitgehend ignoriert wurden. Heute ist das NED bei Weitem nicht der einzige mit Geheimdiensten verbundene Akteur, der versucht, Chaos im Iran zu schüren.
Die Tatsache, dass Dutzende Moscheen niedergebrannt, Polizeistationen systematisch zerstört, unzählige Krankenwagen in Brand gesteckt und mehr als 100 Polizisten von Demonstranten getötet wurden, blieb in den westlichen Medien weitgehend unerwähnt. Diese konzentrierten sich fast ausschließlich auf die der iranischen Regierung zugeschriebene Gewalt.
Die berühmte britische Schriftstellerin J.K. Rowling, Autorin der siebenteiligen Harry-Potter-Reihe – die sich weltweit über 600 Millionen Mal verkauft hat und damit die meistverkaufte Buchreihe aller Zeiten ist – verurteilte das „böse“ iranische Regime auf X (Twitter) und teilte ein Poster, das auf einem Video basierte, das angeblich eine mutige Frau im Iran zeigte, die sich „den Mullahs widersetzte“. Internetnutzer identifizierten schnell den tatsächlichen Drehort: Toronto, Kanada – nicht der Iran.

Ein Screenshot des iranischen YouTube-Kanals „Travel Buddies“ veranschaulicht diese Realität.
Wie man im Westen sagt: „Frauen werden im Iran unterdrückt.“ Rowling hat Teheran nie besucht, um das Nachtleben zu erleben, wo viele junge Frauen unbeschwert ohne Hidschab und in enger Kleidung feiern.
In jüngster Zeit haben ausländische Besucher des Iran berichtet, dass nur sehr wenige bewaffnete Polizisten auf den Straßen zu sehen sind – deutlich weniger als in vielen US-Städten –, dass viele Frauen kein Kopftuch tragen und deshalb nicht belästigt werden, und dass die allgemeine Atmosphäre weit weniger militarisiert ist, als es westliche Medien darstellen.

Entgegen dem Bild von „wahnsinnigen, frauenfeindlichen und unterdrückenden Mullahs“ hat der Iran bemerkenswerte Fortschritte in der Mädchenbildung erzielt. Im Jahr 2026 lag die Alphabetisierungsrate junger Frauen (15–24 Jahre) bei 98,93 % – ein dramatischer Anstieg gegenüber etwa 42 % im Jahr 1976. Frauen belegen mittlerweile rund 60 % der Studienplätze und dominieren zahlreiche wissenschaftliche und medizinische Bereiche. Die Abschlussquote von Frauen in den MINT-Fächern (68–70 %) übertrifft im Iran deutlich die der USA (ca. 12,7 % der MINT-Absolventen) und europäischer Länder wie Deutschland (20–22 % der Ingenieurabsolventen).
Das Studium im Iran ist in der Regel kostenlos, im krassen Gegensatz zu den USA, wo Studierende mit Zehntausenden von Dollar Schulden zu kämpfen haben. Internetnutzer untersuchten Rowlings Social-Media-Beiträge eingehend auf Kommentare zum Völkermord im Gazastreifen, bei dem Zehntausende Frauen und Mädchen von Israel getötet wurden – fanden aber keine. Sie zeigte keinerlei Mitgefühl für die palästinensischen Opfer. Ein genauerer Blick auf westliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens offenbart ein auffälliges Muster: Je lauter die Solidaritätsbekundungen mit vermeintlichen Opfern des iranischen Regimes sind, desto leiser – oder gar nicht vorhanden – ist die Sorge um die tatsächlichen Opfer in Gaza.
Keine Gruppe verdeutlicht dieses Muster so deutlich wie deutsche Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die die iranische Regierung und ihren spirituellen Führer verurteilten und verunglimpften. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft forderte erwartungsgemäß die sofortige Ausweisung des iranischen Botschafters. Wie in diesem Artikel bereits erwähnt, zählen viele deutsche Eliten zu den antisemitischsten in Europa. Sie unterstützen und rechtfertigen offen den Völkermord an den Palästinensern – einem semitischen Volk – und belehren gleichzeitig den Rest der Welt in moralischen Fragen.
In den sozialen Medien haben pro-israelische Influencer die iranischen Proteste aktiv so dargestellt, dass die Solidarität mit den Palästinensern untergraben wird und das Publikum gezwungen wird, sich zwischen den beiden zu entscheiden.
Entgegen den Behauptungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz weist der Iran in mancher Hinsicht eine inklusivere Form der Demokratie auf als Israel – ein Staat, der, wie der israelische Historiker Ilan Pappé betont, Millionen von Menschen unter seiner Kontrolle systematisch gleiche Rechte und politische Repräsentation verweigert.
Im Iran sind verschiedene politische Strömungen und ethnische Gruppen im Parlament vertreten, darunter auch ein reservierter Sitz für die kleine, aber wohlhabende jüdische Gemeinde. Israel hingegen unterhält ein weitreichendes System der Kontrolle und Ausgrenzung: Grenzmauern, Militärkontrollpunkte, Straßensperren und befestigte Zonen schränken die Bewegungsfreiheit der Palästinenser massiv ein – selbst der Weg zu einem Krankenhaus kann sich zu einer stundenlangen Tortur entwickeln.

Der ehemalige Präsident Ebrahim Raisi – im Westen als „Hardliner“ und enger Vertrauter von Ayatollah Ali Khamenei stereotypisiert – ist hier bei einem Treffen mit iranischen Rabbinern zu sehen (Quelle: Al-Alam News Network, Teheran).
Der Iran ist eine große und vielfältige Gesellschaft mit intensiven internen Debatten. Einige Bürger lehnen die Regierung offen ab, während andere sie weiterhin unterstützen – wie die jüngsten Massendemonstrationen zugunsten der Regierung, die im staatlichen Fernsehen übertragen wurden, belegen.
Viele Iraner äußern tiefe Besorgnis über die drohende Gefahr eines Bürgerkriegs, die Befürchtung, das Land könne zu einem zweiten Syrien, Irak oder Libyen werden, und die Angst vor einer Balkanisierung durch ausländische Mächte. Gleichzeitig ist die iranische Zivilgesellschaft breit gefächert und umfasst Studenten, Arbeiter, Frauengruppen und Aktivisten, die sich sowohl gegen staatliche Übergriffe als auch gegen ausländische Interventionen aussprechen.
Westliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Influencer mit Millionen von Followern, wie beispielsweise J.K. Rowling, die die iranische Regierung verurteilen, sind entweder leichtgläubig und wiederholen unwissentlich falsche Narrative oder sie schließen sich aus opportunistischen Gründen bewusst der herrschenden Meinung an. In jedem Fall verdienen ihre Aussagen – genau wie die der Mainstream-Medien, deren Meinungen sie unkritisch reproduzieren – erhebliche Skepsis.
Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten haben eine lange Geschichte darin, Rechtfertigungen für Militärinterventionen, Staatsstreiche und die Unterstützung von Regimewechseln zu erfinden, oft gestützt auf dramatische Behauptungen über Bedrohungen, Gräueltaten oder geheime Verschwörungen. Die meisten dieser Behauptungen erwiesen sich später laut offiziellen Untersuchungen und historischer Forschung als falsch, übertrieben oder irreführend. Hier einige markante Beispiele:
Die USA und Großbritannien behaupteten, Saddam Hussein besitze Lagerbestände an chemischen, biologischen und nuklearen Waffen. Untersuchungen nach der Invasion ergaben jedoch keine. Mehrere offizielle Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass die Geheimdiensterkenntnisse gravierend fehlerhaft oder bewusst übertrieben waren – einer der berüchtigtsten Fälle eines Krieges, der durch falsche Behauptungen gerechtfertigt wurde.
Die NATO intervenierte nach Warnungen, Gaddafi bereite ein Massaker in Bengasi vor. Spätere Analysen des britischen Parlaments und des US-Kongressforschungsdienstes ergaben keine stichhaltigen Beweise für ein unmittelbar bevorstehendes Verbrechen in dem beschriebenen Ausmaß. Die Mission verlagerte sich rasch auf einen Regimewechsel, der über die ursprüngliche UN-Resolution hinausging.
Die weit verbreitete Geschichte behauptete, irakische Soldaten hätten Babys aus Krankenhausbrutkästen geholt. Untersuchungen ergaben später, dass der Hauptzeuge von einer PR-Firma beeinflusst worden war und die Geschichte erfunden war – dennoch trug sie maßgeblich zur Unterstützung des Golfkriegs bei.

Die US-Regierung vermutete eine Zusammenarbeit zwischen Saddam Hussein und Al-Qaida. Die überparteiliche 9/11-Kommission fand später keine solche Verbindung; die Behauptung wurde weithin zurückgewiesen.
Obwohl es zu Übergriffen kam, wurde die Situation in ersten Berichten als völlig einseitig dargestellt. UN-Ermittler stellten später fest, dass bewaffnete Gruppen frühzeitig aktiv waren und Vorfälle falsch dargestellt wurden, um die Regierung zu diffamieren.
Die tödlichen Scharfschützenangriffe auf dem Maidan wurden als Argument für Narrative zum Regimewechsel genutzt. Umfangreiche Forschungen des ukrainisch-kanadischen Politikwissenschaftlers Professor Ivan Katchanovski legen nahe, dass Elemente radikaler regierungsfeindlicher Kräfte beteiligt waren und sowohl auf Polizisten als auch auf Demonstranten schossen – eine Methode, die nun im Iran wiederholt wurde.
Die USA und Großbritannien behaupteten, Premierminister Mohammad Mossadegh treibe den Iran in Richtung Kommunismus. Freigegebene CIA-Akten bestätigten später, dass der Putsch primär durch die Kontrolle über das iranische Öl und geopolitischen Einfluss motiviert war – nicht durch demokratische Werte.

Guatemala wurde als kommunistische Bedrohung dargestellt, obwohl die USA in erster Linie um Landreformen besorgt waren, die einen großen amerikanischen Konzern betrafen.
Begründet wurde dies teilweise mit der Behauptung, Manuel Noriega bedrohe die regionale Sicherheit – eine Behauptung, die völlig übertrieben war.
Venezuela (2019–heute): Die humanitäre Krise ist real, doch Ökonomen weisen einhellig darauf hin, dass die US-Sanktionen maßgeblich zu ihrer Verschärfung beigetragen haben – dennoch wurde dies genutzt, um die Anerkennung eines rivalisierenden Führers und einen außenpolitischen Wandel zu erzwingen.
Und genauso wie die USA Dänemark zwingen wollen, einen Regimewechsel zu akzeptieren und Grönland abzutreten, wurde eine lächerliche und falsche Behauptung verbreitet, wonach China und Russland eine Bedrohung für Grönland darstellen und die USA sich ‚schützen‘ müssten, indem sie es annektieren.
In diesen Fällen lassen sich wiederkehrende Themen erkennen: übertriebene Behauptungen über Gräueltaten, nicht existierende Bedrohungen, selektive Berichterstattung, vereinfachte Gut-gegen-Böse-Narrative, verborgene wirtschaftliche oder strategische Motive, manipulierte Geheimdienstinformationen und emotional aufgeladene Geschichten, die die öffentliche Meinung beeinflussen sollen.
Diese Muster bedeuten nicht, dass jede Missbrauchsbehauptung falsch ist – sie zeigen jedoch, dass die USA und ihre Verbündeten häufig dramatische und irreführende Aussagen verbreiten, die direkt zu Krieg oder Regimewechsel führen können.
Die westliche Unterstützung von Massenprotesten und Aufständen, verbunden mit der Verbreitung von Propaganda über Gräueltaten, wird seit jeher eingesetzt, um in feindlichen Staaten einen Regimewechsel herbeizuführen.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen, wie dieses Muster immer wiederkehrt. Die berüchtigte US-Kriegstreiberin und Befürworterin von Regimewechseln, Victoria Nuland, erhob unbewiesene Vorwürfe wegen angeblicher Massenvergewaltigungen gegen Oberst Gaddafi, um den Boden für einen Krieg gegen Libyen zu bereiten.

Auf die NATO-Intervention in Libyen folgten Jahre der Gesetzlosigkeit – was sogar von der BBC eingeräumt wurde.

Während Gaddafis Herrschaft wurden Mädchen ermutigt und darin bestärkt, ein Universitätsstudium aufzunehmen, um später ein erfolgreiches Leben zu führen.
Nach dem von den USA angeführten NATO-Krieg verschlechterten sich die Bedingungen dramatisch: Unzählige Mädchen wurden auf Märkten verkauft und zur Prostitution gezwungen. Dies wurde zum „Preis“ der vom Westen versprochenen „Freiheit“.

Der Westen verfolgte ein ähnliches Ziel: einen Regimewechsel in Russland herbeizuführen. Dabei arbeitete er mit dem Kiewer Regime zusammen, das er 2014 durch einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten an die Macht gebracht hatte. Er verbreitete unbegründete Horrorgeschichten über Russland und versuchte sogar, den Präsidenten wegen angeblicher „Kriegsverbrechen“ anzuklagen. Zu diesen Behauptungen gehörte die Aussage, Russland setze Vergewaltigung und sexuelle Gewalt systematisch als militärische Strategie ein.

Als die UN-Gesandte (im Bild), die diese Anschuldigungen erhoben hatte, zu ihren Ermittlungen befragt wurde, antwortete sie, dies falle nicht in ihren Zuständigkeitsbereich.
Westliche Beobachter, die von angeblichen Vergewaltigungen durch Gegner besessen sind, übersehen geflissentlich ein bestimmtes Land, in dem dies tatsächlich und systematisch praktiziert wird.

Westliche Militärinterventionen – die oft mit übertriebenen oder erfundenen Menschenrechtsvorwürfen gerechtfertigt wurden – führten überwiegend zu Tod, Zerstörung und Staatszerfall sowie zur Auswanderung von Millionen von Menschen in wohlhabendere Länder, insbesondere nach Europa.
Ironischerweise stellten diese Operationen oft einige der schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen dar, doch niemand wurde jemals zur Rechenschaft gezogen; im Gegenteil, Präsident Barack Obama erhielt sogar den Friedensnobelpreis, obwohl seine illegalen Drohnenkriege unzählige unschuldige Zivilisten das Leben kosteten.
Der Prozess im Iran kann als moderne Anwendung des Strategiepapiers „Which Path to Persia?“ der Brookings Institution in Washington aus dem Jahr 2009 (später aktualisiert) betrachtet werden. Darin wird eine Abfolge für einen Regimewechsel skizziert:
1. Lähmende Sanktionen zur Schürung von Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
2. Einflussnahme auf die Medien und Informationsoperationen zur Verstärkung des Widerstands.
3. Unterstützung von Oppositionsgruppen wie der Volksmudschahedin (MEK) oder Monarchisten um den im Exil lebenden Prinzen Reza Pahlavi – trotz fehlender Legitimität und Unterstützung im Inland.
4. Täuschung der Öffentlichkeit hinsichtlich staatlicher Gewalt oder nuklearer Bedrohungen zur Rechtfertigung von Militärschlägen.

Das Handbuch der Brookings Institution zum Regimewechsel im Iran
Wie in vielen anderen Ländern, die die USA und Israel zu Fall bringen wollten, ist die ausländische Einmischung im Iran eklatant. Westliche und israelische Politiker unterstützen offen Protestierende, mischen sich aktiv in innere Angelegenheiten ein und drängen aggressiv auf einen Regierungswechsel zu ihren Gunsten.
Israelische Politiker haben zugegeben, dass ihr zwölftägiger Krieg gegen den Iran im Juni 2025 darauf abzielte, die Nation zu „enthaupten“ und einen Regimewechsel zu erzwingen, wobei die angebliche nukleare Bedrohung lediglich als Vorwand für die Eskalation diente.
Seit Jahrzehnten drängt Netanjahu die Vereinigten Staaten in einen Krieg mit dem Iran, den er als letztes Hindernis für das Projekt „Großisrael“ betrachtet – ein Vorhaben, das auf der Enteignung der einheimische Bevölkerung basiert. Er hat die USA in Konflikte im Irak, in Libyen und in Syrien hineingezogen. Israel sucht nach schwachen, zersplitterten Nachbarn, um seine Rolle als unangefochtene regionale Hegemonialmacht zu festigen.
Nachdem es bisher nicht gelungen ist, den Iran zu zerschlagen oder ihn in einen weiteren gescheiterten Staat der Region zu verwandeln – obwohl der chaotische Zusammenbruch eines weitaus größeren Landes als frühere gescheiterte Staaten weitaus gefährlicher wäre –, hat sich die Strategie hin zu einer „Farbrevolution“ mit Massenprotesten verlagert.
Die Regierung in Teheran und ihre Kernbasis zeigen sich jedoch weiterhin widerstandsfähig: Als Reaktion auf die Gewalt gingen Millionen von Bürgern in massiven Gegendemonstrationen auf die Straße und bekundeten damit ihre starke Unterstützung.

Live-Übertragungen von Millionen Iranern, die auf die Straße gehen, um ihre Unterstützung für die von feindlichen Mächten angegriffene Regierung zu zeigen – aber nicht auf CNN, BBC oder deutschen Fernsehsendern.
Die Proteste erreichten nach etwa zwei Wochen einen gewaltsamen Höhepunkt, ebbten jedoch ab, nachdem die iranischen Behörden einen nahezu vollständigen Kommunikationsblackout verhängten. Sie kappten das inländische Internet und die Mobilfunknetze und setzten ausgeklügelte Maßnahmen ein, um Satellitenverbindungen wie Starlink zu stören. Dies erschwerte es Demonstranten und bewaffneten ausländischen Akteuren erheblich, sich zu koordinieren und Informationen auszutauschen.
Das „Regime“ ist also nicht am Ende. Es hat seit 2017 (als Trump einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausstieg) 8.000 Sanktionen des „maximalen Drucks“ ertragen müssen.
Massive regierungsfreundliche Kundgebungen zeugen von einer starken Legitimität, einer organisierten Anhängerschaft und einer beispiellosen Größe – westliche Medien ignorieren sie weitgehend. Beispiele hierfür sind Kundgebungen für die Islamische Republik, bei denen die Empörung über ermordete Familienmitglieder und von Randalierern und Banden getötete Staatsbedienstete zum Ausdruck gebracht wurde. Diese Menschenmengen waren der Opposition zahlenmäßig weit überlegen und zeigten deutlich mehr Energie, Tatendrang und Entschlossenheit.
Was wäre, wenn die iranische Regierung eine breitere Unterstützung in der Bevölkerung genießt als die Regierungen der USA oder Deutschlands jemals vorweisen könnten? In diesen Ländern ist Kritik allgegenwärtig – doch dass Millionen Menschen zur Verteidigung ihrer Führung auf die Straße gehen, ist nahezu beispiellos.
Die Proteste dauerten erst zwei Tage an, als der israelische Ministerpräsident Netanjahu Präsident Trump in Mar-a-Lago traf. Kurz darauf begannen beide Staatschefs, die Demonstranten öffentlich zu unterstützen: Netanjahu lobte den „enormen Heldenmut“ der iranischen Bürger, während Trump Teheran vor einer „roten Linie“ im Hinblick auf die Tötung von Demonstranten warnte.
Ihr Treffen verdeutlichte eine klare strategische Übereinstimmung in der Iran-Frage. Trump drohte offen mit erneuten Militäraktionen – einer „zweiten Runde“ nach dem zwölftägigen Angriffskrieg im Juni 2025 –, sollte der Iran seine teilweise beschädigten Raketen- oder Atomprogramme weiter aufbauen.
Gewalt und Einmischung des Westens im Iran sind nichts Neues. Von 1951 bis 1953 verstaatlichte der demokratisch gewählte Premierminister Mohammad Mossadegh die iranische Ölindustrie, die zuvor von der britischen Anglo-Iranian Oil Company kontrolliert worden war. Seine Entscheidung war in Iran überwältigend populär, löste aber heftige britische Vergeltungsmaßnahmen aus, darunter Sanktionen und Versuche, seine Regierung zu destabilisieren.
1953 inszenierten die US-amerikanische CIA und der britische Geheimdienst MI6 einen Putsch, um Mossadegh zu stürzen und die Diktatur des Schahs zu festigen. Mossadegh wurde verhaftet, wegen Hochverrats angeklagt, zu drei Jahren Haft verurteilt und verbrachte den Rest seines Lebens bis zu seinem Tod 1967 unter Hausarrest. Der Schah regierte anschließend mit eiserner Faust bis zur Iranischen Revolution von 1979. Nun versucht Israel, seinen Sohn in dasselbe Spiel um einen Regimewechsel hineinzuziehen.

Die israelische Zeitung Haaretz hat enthüllt, dass Israel eine verdeckte Einflussoperation durchführt, um Reza Pahlavi – den selbsternannten „Kronprinzen“ und überzeugten Unterstützer des zionistischen Staates – als seine Marionette in Teheran zu installieren. Pahlavi hat Regierungsbeamte und staatliche Medien als „legitime Ziele“ für Angriffe auserkoren.

Reza Pahlavi in Jerusalem, um „den Ring seiner Herren zu küssen“
Der Plan sieht vor, den Sohn des Schahs – der seit Langem in Washington ein Leben in Reichtum und Privilegien führt – nach einem Regimewechsel, der durch von außen inszenierte Proteste oder Militäraktionen herbeigeführt werden soll, als Stellvertreter einzusetzen. Er genießt innerhalb des Irans keine nennenswerte Unterstützung, insbesondere angesichts der Vergangenheit seines Vaters, dessen Geheimdienst SAVAK Folter und Hinrichtungen von Oppositionellen verübt hat.
Doch der Plan ist – zumindest vorerst – gescheitert. Israel hat jedoch nicht aufgegeben, und weitere von außen angezettelte Gewalt ist zu erwarten.
In ihrer Analyse vom 7. Januar bezeichnete Stratfor – ein Advocacy Tank und CIA-Auftragnehmer – die Unruhen im Iran als potenzielle Kriegsgelegenheit und merkte an: „Auch wenn ein Sturz des Regimes unwahrscheinlich ist, könnten die anhaltenden Proteste Israel oder den Vereinigten Staaten ermöglichen, verdeckte oder offene Maßnahmen zur weiteren Destabilisierung der iranischen Regierung zu ergreifen, sei es durch die Unterstützung der Demonstrationen oder durch direkte Militäraktionen gegen deren Führung.“
Der bereits erwähnte Rial-Verfall wurde maßgeblich durch aggressive Leerverkäufe in Dubai ausgelöst, die als Teil einer erneuten Kampagne für einen Regimewechsel in Teheran gezielt orchestriert wurden. Der Verfall hätte verhindert werden können, und ein erneuter Angriff auf den Rial ist weiterhin vermeidbar. China hatte den iranischen Behörden bereits seine Bereitschaft signalisiert, bei Bedarf finanzielle Soforthilfe zu leisten.
Eine Stabilisierung des Rial hätte mit einer vergleichsweise moderaten Intervention erreicht werden können – Schätzungen zufolge hätten bereits 100–200 Millionen US-Dollar ausgereicht, weit weniger als die rund 1 Milliarde US-Dollar, die Iran andernfalls offiziell beantragt hätte. Gemäß etablierten Methoden der Wirtschaftsintervention, wie sie von Experten wie Jeffrey Sachs beschrieben wurden, hätte eine schnelle, gezielte Operation Chinas den freien Fall nicht nur stoppen, sondern durch strategische Devisenmarktoperationen sogar einen Gewinn für den Intervenierenden generieren können.
Doch die iranische Führung entschied sich gegen diese Hilfe. Stattdessen schrieb man die Krise fast ausschließlich ausländischen Sanktionen zu und vermittelte ein Bild der Hilflosigkeit, was das Vertrauen der Öffentlichkeit weiter untergrub und den Währungsverfall beschleunigte.
Der Iran erlebt derzeit eine kurze und fragile Stabilisierungsphase. Die weitere Entwicklung des Landes wird von den Entscheidungen abhängen, die in den kommenden Monaten in Teheran getroffen werden: Verbessert die Regierung die wirtschaftspolitische Steuerung im Inland deutlich, vertieft sie die Sicherheits- und Wirtschaftspartnerschaften mit Russland und China und reagiert sie ernsthaft auf berechtigte Kritik aus der Bevölkerung?
Werden diese Schritte entschlossen unternommen, könnte die unmittelbare Gefahr eines von außen gesteuerten Regimewechsels abklingen. Andernfalls dürfte der nächste Versuch – voraussichtlich innerhalb weniger Monate – besser organisiert, intensiver und schwerer einzudämmen sein.
▪ ▪ ▪
Es besteht kein Zweifel, dass Israel und seine Unterstützer den Propagandakrieg im Iran-Konflikt gewonnen haben. Das ist kaum verwunderlich, da sowohl die amerikanischen Mainstream-Medien als auch die sozialen Medien – die wiederum viele andere Medien weltweit prägen – im Besitz oder unter der Kontrolle von Israel-Sympathisanten stehen. Selbst jene, die dies noch nicht tun, wie CNBC oder TikTok, werden von Persönlichkeiten wie Oracle-Eigentümer Larry Ellison aufgekauft, einem zionistischen Milliardär, der für seine finanzielle Unterstützung des israelischen Militärs bekannt ist.

Mark Zuckerberg, Eigentümer von Meta (zu dem Facebook, Instagram, WhatsApp, Threads und Reality Labs gehören), ist hier mit dem israelischen Premierminister Netanjahu abgebildet. Zuckerberg beschäftigt Dutzende ehemalige israelische Soldaten und Geheimdienstmitarbeiter, um Online-Inhalte zu überwachen.
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(Abfolge Titel zu Fotos und Videos)
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3 Kommentare zu
«Die Architektur einer von feindlichen ausländischen Mächten herbeigeführten Krise»
J.Blumer Fr. 23 Jan 2026, 11:25
Werter Herr Abt
Ihre professionellen Beiträge sind wohl immer bestens belegt .
Ich frage mich aber immer wieder , wie momentan bei der
Regierung von Russland : Wie man da sieht sind Verhandlungen ,
wie beispielsweise damals mit Gorbatschow 1985 bis 1991 ,
mit den USA und ihren Vasallen noch sinnvoll ? Gorbatschow hat
alles versucht , ohne Erfolg . Freundlichkeit bei sochen
Kriegsverbrechern ist woh fehl am Platz . Trotzdem versucht es
Russland immer noch , das ist unverständlich wenn man in der
Geschichte zurück schaut . Momentan führen etwa 60 Länder
Krieg gegen Russland . Auch Russland kann das nicht 10 Jahre
durchhalten !
Seit dem Sturz des Schahs von Persien , der ja auch vom Westen eingesetzt wurde , ( 1980 ) durch den Geistlichen
Ajatollah Chomeini, diskutieren wir über den Iran . Es wird auch erwähnt
dass auch die Regierungen in den viele Jahren Fehler begangen hätten .
Wenn ein Volk aber seit so vielen Jahren von den USA und ihren
Vasdallen in Europa sanktioniert wird , ist eine Funktion eines Staates
wohl so oder so nicht mehr möglich !
Beispiele gibt es genügend : seit 60 Jahren Kuba , neueste Venezuela
und ich könnte mindestens noch 10 weitere aufzählen .
Regierunssturz in Chile , Argentinien , Ukraine usw. usw.
Fazit : Seit 80 Jahren wütet die USA gegen jeden den sie befehligen
wollen . Solange dieses Krebsgeschwühr USA nicht auf seinen Platz ,
nämlich als Schaden für die ganze Welt , auf den Katzentich versetzt
wird , solange geht das Elend dieser Welt mit Sanktionen und Kriegen
weiter . Jetzt hat dieser Unrechtstaat 700 Militärstützpunkte weltweit ,
wartet die freie Welt noch einige Jahre werden es 1000 sein .
Ich stelle meine Frage nochmals : Kann hier jemand ein Krieg oder
Sanktionen weltweit nennen , ( die letzten 80 Jahre ) , wo die Ursache nicht in den USA liegt ?
Also , was sollen diese Diskusionen , wir wissen längstens was sich
hier auf diesem Planeten abspielt !
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Iordan Kolev Fr. 23 Jan 2026, 12:38
Bullseye! Thank you so much for the huge effort.
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Petra Wilhelmi Fr. 23 Jan 2026, 14:46
Das ist eine ausführliche Beschreibung der Situation im Iran Vielen Dank für die Mühe. Wenn ich es nicht überlesen haben sollte, noch eines dazu. Der Iran wird von Mullahs geführt. Geldgeschäfte sind im Islam eine Grauzone, Zinsen z.B. Haram. Das erklärt vielleicht ansatzweise einen Teil der Misere der Wirtschaft im Iran. Kein islamisches Land hat ohne Europäer einen hohen Entwicklungsstand erreicht. Das hat auch etwas mit dem Islam zu tun. Außerdem ist Iran erst seit relativ Kurzem Mitglied in der BRICS+. Das erklärt auch einen Teil der Misere außerhalb der Sanktionen der USA. Und, wo gibt es keine Oligarchen und keine Korruption? Da müsste sich z.B. Deutschland an die eigene Nase fassen.
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Info:
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neopresse.com, Von: NEOPresse 23. Januar 2026, Themen:UNUNOWHO
Mit dem formellen Austritt der Vereinigte Staaten von Amerika aus der Weltgesundheitsorganisation ist ein Einschnitt erreicht, der weit über die internationale Gesundheitspolitik hinausreicht. Was die Regierung unter Donald Trump bereits vor einem Jahr angekündigt hatte, ist nun vollzogen. Die USA ziehen einen klaren Schlussstrich unter eine Mitgliedschaft, die aus Sicht Washingtons längst mehr Belastung als Nutzen darstellte. Doch die WHO versucht, diesen Schritt nicht einfach hinzunehmen – und greift zu Druckmitteln, die eher an ein Inkassoverfahren als an diplomatische Kooperation erinnern.
Im Zentrum des Konflikts steht eine beträchtliche finanzielle Forderung. Nach Angaben der WHO belaufen sich die offenen Pflichtbeiträge der USA auf rund 278 Millionen Dollar für die vergangenen zwei Jahre. Hinzu kommen weitere, zuvor zugesagte freiwillige Zahlungen in dreistelliger Millionenhöhe. Für die Organisation ist dies ein empfindlicher Ausfall, denn die Vereinigten Staaten zählten über Jahrzehnte zu den größten Geldgebern. Für Washington hingegen ist die Sache klar: Vor dem Austritt wird kein weiterer Dollar überwiesen.
Die Begründung der US-Regierung fällt deutlich aus. Man verweist auf die enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden, die den Vereinigten Staaten infolge der Corona-Pandemie entstanden seien. Das Versagen internationaler Koordination und die Rolle der WHO in den frühen Phasen der Krise werden dabei als zentrale Argumente angeführt. Aus amerikanischer Sicht übersteigen diese Schäden jede offene Beitragsforderung bei Weitem.
Juristische Manöver statt politischer Einsicht
Das ganze WHO-Sonderdossier: Stand 23.01. – gratis herunterladen!
Die WHO versucht nun, den Austritt zumindest zu verzögern. Ihr juristischer Chefberater Steven Solomon argumentiert, die Mitgliedstaaten müssten prüfen, ob die USA die formalen Voraussetzungen für einen Austritt überhaupt erfüllt hätten. Grundlage dieser Argumentation ist eine Resolution aus dem Jahr 1948, die den damaligen Beitritt der USA regelte und bestimmte finanzielle Verpflichtungen vorsah.
Doch selbst wohlwollende Beobachter halten diese Strategie für wenig erfolgversprechend. Der entscheidende Punkt: Nicht die WHO oder ihre Mitgliedstaaten entscheiden letztlich über die Bindung der USA, sondern der amerikanische Gesetzgeber. Da der Kongress derzeit keine Anstalten macht, den Austritt zu verhindern oder auf die Begleichung der Forderungen zu drängen, bleibt der Organisation kaum realer Handlungsspielraum.
Ein Signal mit globaler Wirkung
Der Austritt der USA markiert nicht nur einen finanziellen Einschnitt für die WHO, sondern auch einen politischen. Er steht sinnbildlich für eine wachsende Skepsis gegenüber supranationalen Institutionen und für den Anspruch nationaler Regierungen, Kontrolle und Verantwortung zurückzuholen. Ob die WHO aus diesem Bruch Lehren zieht oder weiter auf Konfrontation setzt, dürfte entscheidend für ihre künftige Rolle in der Weltpolitik sein.
Info: https://www.neopresse.com/wirtschaft/who-usa-tritt-jetzt-aus/?source=ENL
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
makronom.de, vom 22. Januar 2026, DANIEL GAMBRIS, Deutschland
Bundeskanzler Merz kritisiert den hohen Krankenstand in Deutschland – zielt damit aber an der Faktenlage und am Kern des Problems vorbei. Entscheidend für mehr Arbeitsleistung wäre etwas anderes. Ein Beitrag von Daniel Gembris.
Bild: Owen Beard via Unsplash
Mit diesen Worten kritisierte der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz unlängst den aktuellen Krankenstand in Deutschland und gab der schon seit längerem schwelenden Debatte um die Arbeitsmoral der Deutschen neuen Schwung.„Das sind fast drei Wochen, in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?“
Schauen wir uns die Fakten an. Der Krankenstand liegt seit 2022 auf einem historisch hohen Niveau. Je nach Berechnungsmethode werden durchschnittlich rund 14 bis 15 Krankheitstage pro Beschäftigtem und Jahr ausgewiesen. Diese Zahl hat sich schnell zu einem politischen Argument verdichtet, wird aber häufig ohne ausreichende Einordnung verwendet.
Zunächst ist festzuhalten, dass ein wesentlicher Teil des statistischen Anstiegs auf eine verbesserte Datenerfassung zurückzuführen ist. Mit der Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ab 2022 werden Krankmeldungen nahezu vollständig erfasst. Fälle, die früher informell blieben oder zeitverzögert gemeldet wurden, erscheinen heute zuverlässig in der Statistik.
Hinzu kommen reale gesundheitliche Faktoren. Nach dem Wegfall der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen kam es zu starken Erkältungs- und Grippewellen. Gleichzeitig hat sich das gesellschaftliche Verhalten verändert: Wer krank oder infektiös ist, bleibt heute häufiger zu Hause, statt krank zur Arbeit zu gehen. Aus arbeitsmedizinischer Sicht stellt dies eher einen Fortschritt als ein Problem dar.
Ein zentrales Problem der öffentlichen Debatte ist die Fixierung auf Durchschnittswerte. Der Mittelwert von 14 oder 15 Krankheitstagen suggeriert, dies sei ein typisches Verhalten einzelner Beschäftigter. Tatsächlich sind Fehlzeiten extrem ungleich verteilt.
Histogramm auf Basis AOK/WIdO 2024) ); aus Abb. 24.5
Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigen, dass rund 37% aller Arbeitsunfähigkeitsfälle lediglich ein bis drei Tage dauern, dabei aber nur etwa 7% der gesamten Ausfalltage verursachen. Demgegenüber stehen rund 3,3% sehr langer Krankheitsfälle mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen, die allein knapp 40% aller Ausfalltage verursachen.
Diese stark rechtsschiefe Verteilung bedeutet: Der größte Teil des Arbeitszeitverlustes entsteht nicht durch viele kurze Krankmeldungen, sondern durch wenige lange Ausfälle. Politische Appelle gegen „Krankfeiern“ adressieren daher statistisch den falschen Teil des Problems.
Quelle: AOK/WIdO); aus Abb. 24.5
Besonders relevant sind Langzeiterkrankungen im Bereich psychischer Störungen sowie Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Diese Diagnosen sind vergleichsweise selten, verursachen aber sehr lange Fehlzeiten. Genau hier liegt der größte Hebel für eine nachhaltige Reduktion von Arbeitszeitausfällen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Vergleich zwischen Branchen. Hohe Krankenstände finden sich überdurchschnittlich im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Industrie sowie im Verkehr. Gemeinsame Merkmale sind hohe körperliche oder psychische Belastung, Schichtarbeit und Personalmangel.
Demgegenüber weisen Branchen wie die Informations- und Kommunikationswirtschaft deutlich niedrigere Krankenstände auf. Ursachen sind vor allem hohe Arbeitszeitautonomie, Homeoffice‑Möglichkeiten und geringere körperliche Belastung. Niedrige Krankenstände sind hier jedoch nicht automatisch ein Zeichen geringerer Krankheitslast, sondern spiegeln auch Präsentismus und flexible Arbeitsorganisation wider.
Für die Frage, ob sich durch politischen Druck zusätzliche Arbeitsstunden mobilisieren lassen, ergibt sich daraus eine klare Schlussfolgerung: Druck kann statistische Krankmeldungen kurzfristig senken, führt aber häufig zu Präsentismus und langfristig zu schwereren Erkrankungen. Nachhaltige Effekte sind hiervon nicht zu erwarten.
Demgegenüber zeigen arbeitswissenschaftliche Studien, dass Investitionen in Ergonomie im weiteren Sinn – also in Arbeitsorganisation, Prävention, ergonomische Gestaltung und psychische Entlastung – insbesondere die Dauer von Langzeiterkrankungen reduzieren können. Genau dort entsteht der größte Anteil der Arbeitszeitverluste, und genau dort liegt das realistische Potenzial, dauerhaft mehr Arbeitsstunden zu mobilisieren.
Der hohe Krankenstand in Deutschland ist damit kein Ausdruck allgemeiner Arbeitsunwilligkeit, sondern das Ergebnis verbesserter Erfassung, realer gesundheitlicher Belastungen und struktureller Defizite in bestimmten Branchen. Wer über mehr Arbeitsleistung sprechen will, sollte weniger über Krankmeldungen und mehr über Arbeit selbst sprechen.
Zum Autor:
Daniel Gembris ist Professor für mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen an der Dualen Hochschule Sachsen.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

youtube.com, vom 10.01.2026 #merz #bsw #venezuela (evtl. doppelt vorhanden)
Unser stellvertretender Parteivorsitzender Michael Lüders wirft Friedrich Merz und Ursula von der Leyen völlige Rat- und Hilflosigkeit vor. Der völkerrechtswidrige US-Angriff auf Venezuela, den Lüders bei ServusTV als „Akt des Staatsterrorismus“ bezeichnet, macht die Doppelmoral des Westens deutlich. Bereits im Irak und Libyen haben die USA mit ihren Interventionen Desaster angerichtet. Wie geht es in Venezuela jetzt weiter? Wie könnten sich Deutschland und die EU von den USA emanzipieren? Und wie könnte sich Europa im Ukraine-Krieg endlich konstruktiv in Friedensverhandlungen einbringen?
Wir fassen die Aussagen von Michael Lüders für euch zusammen. Link zur vollständigen Sendung: https://www.servustv.com/aktuelles/v/... - #merz #bsw #venezuela #usa
Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=VasPdEn9eoE Dauer 22:55 Min
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
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Wir fassen die Aussagen von Michael Lüders für euch zusammen. Link zur vollständigen Sendung: https://www.servustv.com/aktuelles/v/... - #merz #bsw #venezuela #usa
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

youtube.com, vom 15.11.2025, Die Quelle: Deutsch
In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit Historiker Prof. Peter Kuznick über zentrale globale Entwicklungen, deren entscheidender Kontext in den Leitmedien häufig fehlt. Sie beginnen in den USA mit neuen Enthüllungen aus den Epstein-Akten und jüngsten Erfolgen der Demokraten, die Trumps politischen Kurs und das Machtgefüge der Republikaner neu beleuchten. Danach folgen der Tod Dick Cheneys und die Einordnung seines politischen Vermächtnisses. Im Anschluss geht es um die Ukraine, wo geopolitische Verschiebungen mit einem Korruptionsskandal zusammentreffen. Kuznick analysiert zudem Washingtons erneutes Atomtestprogramm und dessen Folgen für Sicherheit und Rüstungskontrolle. Weiter thematisiert er die Lage in Gaza im Kontext von Trumps Waffenstillstand und „Friedensplan”. Abschließend richtet sich der Blick nach Venezuela und auf die breitere US-Strategie in Lateinamerika und der Karibik, die sich in jüngsten militärischen Aktivitäten widerspiegelt.
Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=2otLwMbqgrs Dauer 57:39 Min.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
unser weiterer Kommentar: Anmerkung aus Video ca. bei Minute 38:20, Zitat: Der NEWSTART-Vertrag läuft am 5. Februar 2026 aus. Das ist der letzte Vertrag zur Konrolle von Atomwaffen. Wir brauchen weltweit eine neue Architektur für nukleare Sicherheit. Zitatende
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