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23.01.2026

Rüstung: Rheinmetall liefert ersten Schützenpanzer an Ukraine aus

freedert.online, 23 Jan. 2026 16:54 Uhr

Das führende deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall liefert der Ukraine weiteres Material. Das Düsseldorfer Unternehmen wird laut Mitteilung "Anfang 2026" den ersten von fünf Schützenpanzer liefern, finanziert "durch die Bundesregierung".


Rüstung: Rheinmetall liefert ersten Schützenpanzer an Ukraine aus© Screenshot: Rheinmetall


Der andauernde Krieg in der Ukraine sichert gefüllte Auftragsbücher beim Düsseldorfer Rüstungsunternehmen Rheinmetall. (Im Bild: Ein Lynx-KF41-Schützenpanzer)


Das heute endende Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos stand auch im Fokus erhoffter Konsultationen zum Thema Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine. Der deutsche Kriegsprofiteur der Stunde, das Düsseldorfer Rüstungsunternehmen Rheinmetall, gibt laut Pressemitteilung bekannt, dass es "der Ukraine bereits Anfang 2026 weitere Systeme für die Landesverteidigung" liefern kann – finanziert durch die deutschen Steuerzahler.

"Wir sind dankbar für das Vertrauen, das die Ukraine uns entgegenbringt", so Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, in einer aktuellen Pressemitteilung seines Unternehmens.


Rheinmetall Chef: "Wir entwickeln uns zu einem globalen Verteidigungsunternehmen"





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Zu den Hintergründen heißt es, dass sich der Auftrags­wert "für die ersten fünf Gefechtsfahrzeuge" auf einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag beläuft. Die Waffensysteme würden dabei im laufenden Vertrag durch die Bundesrepublik Deutschland, also die Steuerzahler finanziert. Pappergers Dank gilt jedoch dem Regierungsviertel in Berlin:

"Ebenso danken wir der Bundesregierung für deren Unterstützung. Der Auftrag ist ein grundlegender Erfolg, der unsere fortgesetzten Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine unterstreicht."

Als ein nächster firmentaktischer Schritt sei "die Beschaffung weiterer Lose einschließlich der Produktion in der Ukraine vorgesehen", kündigt das Unternehmen an. Dazu heißt es in einer Mitteilung:

"Die Rheinmetall Ukrainian Defense Industry LLC wurde als Joint Venture von dem ukrainischen Staatskonzern Ukrainian Defense Industry JSC (UDI, vormals Ukroboronprom) und Rheinmetall in Kiew gegründet und ist seit dem 18. Oktober 2023 operativ tätig. An dem Gemeinschaftsunternehmen hält die Rheinmetall Landsysteme GmbH 51 Prozent der Anteile, UDI ist mit 49 Prozent beteiligt."

Die Bild-Redaktion erklärt ihren Lesern zum Status quo in der Ukraine:

"Die Länge der Auseinandersetzung erklärt Moskau nun damit, dass Russland in der Ukraine gegen den gesamten Westen kämpfe. Tatsächlich hat die NATO keine Soldaten in die Ukraine entsandt. Allerdings hilft der Westen dem angegriffenen Land mit Waffen zur Verteidigung."

Zu den beworbenen Vorteilen für kommende ukrainische Panzersoldaten heißt es wörtlich in der Mitteilung:

"Gleichzeitig überzeuge der Lynx durch eine hohe Ergonomie für die Besatzung, die auch bei langen Einsätzen einen effizienten und komfortablen Einsatz ermöglichten." 

Die Lynx-KF41-Schützenpanzer werden dabei im Rheinmetallwerk im niedersächsischen Unterlüß produziert werden. Zum Jahrestart 2022 hatte der Rheinmetall-Aktienwert bei 18 Euro pro Aktie gelegen. Danach stieg er kontinuierlich an und erreichte zu Jahresbeginn 2025 123 Euro pro Aktie. Im Verlauf des Vorjahres lag der Kurs dann seit März durchgehend über 1.000 Euro pro Aktie. Aktuell beträgt der Preis einer Rheinmetall-Aktie 1.837 Euro.

Mehr zum Thema - Kriegszeiten: Dividendenzahlungen an Aktionäre größter Waffenhersteller Europas erreichen Rekordhöhe


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Video https://rumble.com/v72u5o4-panzerschokolade-rheinmetall-beglckt-cdu-politiker-mit-adventskalender.html Dauer 0:34 Min.


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Info: https://freedert.online/inland/268190-ukraine-deutsche-steuerzahler-finanzieren-schuetzenpanzer-von-rheinmetall/


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23.01.2026

Witkoff und Kushner verbringen fast vier Stunden mit Putin, aber es gibt keinen diplomatischen Durchbruch.

seniora.org, 23. Januar 2026, 22.01.2026 Von Larry C. Johnson - übernommen von sonar21.com

Der entscheidende Punkt ist: "konstruktiv und äußerst offen" . Das bedeutet, es gab einen hitzigen Meinungsaustausch und auch einige sehr harte Worte.


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Wenn ich an das soeben beendete Treffen im Kreml zurückdenke, bei dem Wladimir Putin und sein Team auf der einen Seite und Steve Witkoff und Jared Kushner auf der anderen Seite saßen, ist das bedeutendste Ergebnis, dass Putin den Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU zum Leiter der russischen Delegation ernannt hat, die sich am Freitag, dem 23. Januar, in Abu Dhabi mit Vertretern der Ukraine und der Vereinigten Staaten treffen wird. Ich werde erläutern, warum dies bemerkenswert ist und den aktuellen Stand der Verhandlungen verdeutlicht.

Schauen wir uns zunächst Sputniks Zusammenfassung des Treffens an, wie sie von Herrn Ushakov wiedergegeben wurde:

Die Verhandlungen zwischen Putin, Witkoff, Kushner und Grunbaum seien konstruktiv und äußerst offen gewesen, erklärte Uschakow.

Was der Präsidentenberater nach dem Treffen noch sagte:

▪️ Es wurde festgestellt, dass ohne eine Lösung der Territorialfrage keine langfristige Einigung zu erwarten ist.

▪️ Es wurde vereinbart, dass das erste Treffen der trilateralen Arbeitsgruppe für Sicherheitsfragen, an der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine teilnehmen, am Freitag in Abu Dhabi stattfinden wird.

▪️ Sie vereinbarten, dass das erste Treffen der trilateralen Arbeitsgruppe Russland-USA-Ukraine zu Sicherheitsfragen am 23. Januar in Abu Dhabi stattfinden wird. GRU-Chef Kostjukow wird das russische Verhandlungsteam leiten.

▪️ Die russische Delegation, die nach Abu Dhabi reist, hat von Putin konkrete Anweisungen erhalten.

▪️ Die Leiter der bilateralen Arbeitsgruppe für Wirtschaftsfragen, Dmitriev und Witkoff, werden sich in Abu Dhabi treffen.

▪️ Im Mittelpunkt des Treffens stand die Gewinnung von Informationen über die Ergebnisse der Kontakte der USA mit Kiew und Europa.

▪️ Witkoff und Kushner teilten ihre Eindrücke von den Kontakten in Davos mit, darunter auch vom Treffen zwischen Trump und Selenskyj.

▪️ Russland wird die Ziele der militärischen Sonderoperation so lange konsequent weiterverfolgen, wie eine Einigung auf politischem und diplomatischem Wege nicht erreicht werden kann.

Der entscheidende Punkt ist: konstruktiv und äußerst offen . Das bedeutet, es gab einen hitzigen Meinungsaustausch und auch einige sehr harte Worte. Doch nach fast vier Stunden herrschte Einigkeit darüber, die Gespräche fortzusetzen. Putin wich keinen Millimeter von den Bedingungen für Verhandlungen zur Beendigung des Krieges ab, die er hochrangigen Beamten des russischen Außenministeriums am 14. Juni 2024 vorgelegt hatte.

Das heutige (Freitag) Treffen der trilateralen Arbeitsgruppe Russland-USA-Ukraine zu Sicherheitsfragen in Abu Dhabi wird sich nicht mit konventionellen diplomatischen Themen befassen, die zu einem Friedensabkommen führen könnten. Es handelt sich um ein Treffen, das sich ausschließlich auf Sicherheits- und Geheimdienstfragen konzentriert. Putins Wahl von GRU-Chef Kostjukow soll ein klares Signal an die Ukraine und die Vereinigten Staaten senden.

Admiral Igor Olegowitsch Kostjukow (geb. 21. Februar 1961) ist der derzeitige Direktor (Chef) der Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation (allgemein bekannt als GRU oder GU ), Russlands wichtigstem militärischen Nachrichtendienst. Er bekleidet diese Position seit Dezember 2018 und ist damit der dienstälteste GRU-Chef der letzten Jahrzehnte. Er ist der erste Marineoffizier (im Rang eines Vizeadmirals/Admirals), der den traditionell vom Heer dominierten GRU leitet.

Als Direktor des GRU ist Kostjukow für die Beschaffung militärischer Auslandsaufklärung, verdeckte Operationen, Fernmeldeaufklärung, Spezialeinheiten (Spetsnaz GRU) und Cyberaktivitäten verantwortlich. Anfang Januar 2026 tauchte Kostjukow laut russischen Staatsmedien bei einem Treffen mit dem US-Militärattaché in der US-Botschaft in Moskau auf. Er übergab Material (darunter eine Drohnensteuerung und entschlüsselte Daten), das nach russischer Auffassung einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Residenz von Präsident Putin in der Region Nowgorod am 29. Dezember 2025 belegen soll. Dies wurde als Beweismittel präsentiert, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Fragen zu dem Vorfall zu klären. Das Treffen wurde vom russischen Verteidigungsministerium öffentlich gemacht, wobei Kostjukows Rolle im diplomatischen und nachrichtendienstlichen Austausch inmitten der anhaltenden Spannungen hervorgehoben wurde.

Normalerweise leitet ein GRU-Chef keine diplomatischen Initiativen, doch gab es in der russischen (und sowjetischen) Geschichte Fälle, in denen Vertreter des Militärgeheimdienstes   – insbesondere des GRU (Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte, ehemals Hauptnachrichtendienst)   – Verhandlungen leiteten oder eine Schlüsselrolle darin spielten. Solche Fälle sind relativ selten, da sich der GRU primär auf militärische Spionage, verdeckte Operationen und Informationsbeschaffung konzentriert und weniger auf formelle Diplomatie (die üblicherweise vom Außenministerium oder zivilen Behörden wie dem SWR wahrgenommen wird). Gelegentlich war der GRU jedoch in hochbrisante, inoffizielle Gespräche involviert, insbesondere während des Kalten Krieges, als die militärischen Spannungen besonders hoch waren.

Das prominenteste und am besten dokumentierte Beispiel ereignete sich während der Kubakrise im Oktober 1962, einer 13-tägigen Konfrontation zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten, die die Welt an den Rand eines Atomkriegs brachte. Der GRU spielte eine direkte Rolle bei der Vermittlung von informellen Verhandlungen zur Deeskalation der Krise. Oberst Alexander Feklisow (unter dem Decknamen „Aleksandr Fomin“), ein hochrangiger GRU-Offizier, war als Leiter des Geheimdienstreferats der sowjetischen Botschaft in Washington, D.C., stationiert. Feklisow war ein erfahrener Agent mit Erfahrung in der Spionage (z. B. im Umgang mit den Rosenbergs in den USA in den 1940er Jahren). Am 26. Oktober 1962 nahm Feklisow Kontakt zu John Scali auf, einem Korrespondenten von ABC News mit Verbindungen zu US-Beamten. Auf Anweisung aus Moskau (wahrscheinlich über GRU-Kanäle koordiniert) schlug Feklisov ein Abkommen vor: Die Sowjetunion würde ihre Raketen von Kuba abziehen, wenn die USA sich verpflichteten, die Insel nicht zu besetzen und ihre Jupiter-Raketen aus der Türkei abzuziehen. Scali übermittelte dies US-Außenminister Dean Rusk und Präsident John F. Kennedy und fungierte dabei als informeller Vermittler.

Mit der Ernennung von Admiral Kostjukow zum Leiter der russischen Delegation bei den Dreiergesprächen über Sicherheit signalisiert Putin deutlich, dass Sicherheitsfragen für Russland höchste Priorität haben. Kostjukow weiß, wie die CIA ukrainische Geheimdienst- und Terroroperationen gegen Russland unterstützt und ermöglicht hat. Ich bin überzeugt, dass die Erreichung einer Vereinbarung zwischen den USA und der Ukraine zur Einstellung aller Angriffe auf russische Zivilisten ein vorrangiges Ziel der Verhandlungen sein wird.

Hier die Kernaussage von Putins Berater Juri Uschakow: Russland wird die Ziele der Militäroperation konsequent weiterverfolgen, solange keine Einigung auf politischem und diplomatischem Wege erzielt werden kann. Das ist die entscheidende Botschaft, die Witkoff und Kushner Präsident Trump am Freitag überbringen werden. Russland wird seine Militärkampagne nicht einstellen und der ukrainischen Infrastruktur und dem Militär weiterhin massiven Schaden zufügen, bis die Ukraine und die NATO einer Beendigung des Krieges durch Verhandlungen zustimmen.

Die beiden wichtigsten Podcasts heute waren zuerst die mit Danny Haiphong und Stas Krapivnik, gefolgt von Garland Nixon:


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Video https://www.youtube.com/watch?v=wgdGrFhrwGE Dauer 1:34:39 Min:


https://youtu.be/wgdGrFhrwGE

https://youtu.be/TQf68zltBFg

Quelle: SONAR21 Mit deepl übersetzt

https://sonar21.com/witkoff-and-kushner-spend-almost-four-hours-with-putin-but-no-diplomatic-breakthrough/


Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=380&userid=3998&mailid=2947


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23.01.2026

Schlagabtausch zwischen Selenskij und Orbán in Davos – "Selenskij in verzweifelter Lage"

freedert.online, 23 Jan. 2026 12:54 Uhr

In seiner Rede beim WEF erklärte Selenskij, Orbán "verdiene einen Schlag auf den Kopf." Auf X entgegenete Orbán: Sie sind ein Mann in einer verzweifelten Lage. Selenskij forderte die EU am Donnerstag zu weiterer Hilfe auf. Noch am Donnerstagabend kam die Zusage von Ursula von der Leyen.


© Urheberrechtlich geschützt


Wladimir Selenskij und Viktor Orbán auf dem 5. Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft, Budapest, 7. November 2024


Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij als "Mann in einer verzweifelten Lage" verspottet, nachdem Selenskij gesagt hatte, Orbán "verdient einen Schlag auf den Kopf."

Orbán ist ein entschiedener Gegner der EU-Sanktionen gegen Russland. Laut seiner Auffassung ist die Wirtschaft der europäischen Union ohne russisches Gas und Öl zum Scheitern verurteilt. Bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am Donnerstag warf Selenskij dem ungarischen Staatschef vor, "europäische Interessen zu verraten." Selenskij führte aus: 


Orbán: Ungarn übersteht Januar-Kälte dank Brennstofflieferungen aus Russland





Orbán: Ungarn übersteht Januar-Kälte dank Brennstofflieferungen aus Russland






"Die Kräfte, die versuchen, Europa zu zerstören, agieren frei, sogar innerhalb Europas."

Anschließend attackierte der ukrainische Staatschef den ungarischen Premier:

"Jeder Viktor, der von europäischen Geldern lebt und gleichzeitig versucht, europäische Interessen zu verkaufen, verdient einen Schlag auf den Kopf." 

Orbán veröffentlichte am Donnerstag eine erste Reaktion auf X:

"Es scheint mir, dass wir zu keiner Einigung kommen werden. ... Sie sind ein Mann in einer verzweifelten Lage, der seit nunmehr vier Jahren nicht in der Lage oder nicht willens ist, einen Krieg zu beenden – trotz der Tatsache, dass der Präsident der Vereinigten Staaten jede nur erdenkliche Hilfe dafür geleistet hat."

"Daher können wir Ihre Kriegsbemühungen nicht unterstützen, egal wie sehr Sie mir schmeicheln", fuhr er fort. Nachdem er erklärt hatte, dass Ungarn weiterhin Strom und Treibstoff an die Ukraine verkaufen werde, schloss er:

"Das Leben selbst wird den Rest regeln, und jeder wird bekommen, was er verdient."

Selenskij kritisiert die EU-Staatschefs

Selenskij nutzte seine Zeit in Davos, um auf mehr finanzielle und militärische Hilfe von der EU zu drängen. Offensichtlich unzufrieden mit dem bisherigen Hilfsaufkommen, beschrieb er Europa als ein "fragmentiertes Kaleidoskop kleiner und mittlerer Mächte". Diese forderte er auf, härtere Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen. Unter anderem verlangte er von der EU, russisches Öl zu beschlagnahmen, zu verkaufen und mit dem Erlös Waffen zu kaufen.


Kreml: Erstes Gespräch zwischen Russland, USA und Ukraine findet in Abu Dhabi statt





Kreml: Erstes Gespräch zwischen Russland, USA und Ukraine findet in Abu Dhabi statt






Am Freitag legte Viktor Orbán in seiner Reaktion auf Wladimir Selenskij noch einmal nach. In einer weiteren Antwort auf X schrieb er, dass Selenskij in seiner Rede ja nicht nur ihn, sondern zudem auch alle anderen europäischen Staats- und Regierungschefs kritisiert habe. Die EU-Staatschefs würden die Ukraine nur unzureichend unterstützen, die Waffenlieferungen seien unzureichend und die Entschlossenheit Europas sei ebenfalls unzureichend.

Auf eine Antwort aus Brüssel habe man nicht lange warten müssen. Noch am Donnerstagabend habe EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen neuen Fahrplan für die Entwicklung der Ukraine vorgestellt. Darin akzeptierten die EU-Bürokraten alle Forderungen der Ukraine. 800 Milliarden Dollar für die Ukraine, beschleunigter EU-Beitritt bis 2027 und weitere Unterstützung bis 2040. Ungarn werde sich dazu in Bälde zu Wort melden.

Orbán kündigte an:

"Es wird eine nationale Petition geben, mit der wir Brüssel eine klare Botschaft senden können: Wir werden nicht zahlen!"


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Treffen zwischen Trump und Selenskij  

Am Donnerstag traf sich Wladimir Selenskij mit US-Präsident Donald Trump. Anschließend erklärte der ukrainische Staatschef, dass eine Vereinbarung über Sicherheitsgarantien der USA nach dem Konflikt "unter Dach und Fach" sei. Tatsächlich wurden aber diesbezüglich keine Dokumente unterzeichnet, und Trump äußerte sich überhaupt nicht zu diesem Thema.

Gegenüber Reportern sagte Selenskij außerdem, die Frage der territorialen Zugeständnisse sei "noch nicht gelöst". Insofern ist Kiew einer Einigung mit Moskau noch nicht näher gekommen. Der Machthaber in Kiew erhebt weiterhin Anspruch auf die Regionen Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoschje, die überwiegend von ethnischen Russen bewohnt sind und 2022 für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hatten. Die Krim hatte 2014 für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt.


Mehr zum Thema - Orbán: "Deutsche Kriegstroika" lenkt Europa in den Krieg


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Video https://rumble.com/v74n4ly-haltet-die-stellung-orbn-untersttzt-forderung-der-bauern-nach-rcktritt-von-.html Dauer 1:55 Min.


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23.01.2026

Richard Sakwa: Die tiefen Wurzeln des Ukrainekriegs

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youtube.com, vom 20.01.2026, Glenn Diesen Deutsch

Richard Sakwa ist Professor für russische und europäische Politik an der University of Kent und gilt weithin als führender Russland-Experte in Europa. Sakwa spricht über die tiefen Wurzeln und die vielen Schichten des Ukraine-Krieges. 


Folgen Sie Prof. Glenn Diesen: Substack: https://glenndiesen.substack.com/ X/Twitter: https://x.com/Glenn_Diesen Patreon:   / glenndiesen   Unterstützen Sie die Forschung von Prof. Glenn Diesen: PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/glenn... Buy me a Coffee: buymeacoffee.com/gdieseng Go Fund Me: https://gofund.me/09ea012f Bücher von Prof. Glenn Diesen: https://www.amazon.com/stores/author/... Original Video:    • Richard Sakwa: The Deep Roots of the Ukrai...   Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr... Produced by: Glenn Diesen Originally Published on: 2026-01-18 Translations by: www.video-translations.org Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.


Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=ruTEV0n0oo4 Dauer 1:00:30 h


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23.01.2026

Douglas Macgregor: Warum die NATO am Ende ist & der Ukraine-Krieg verloren ging

Screenshot_2026_01_23_at_18_08_58_Douglas_Macgregor_Warum_die_NATO_am_Ende_ist_der_Ukraine_Krieg_verloren_ging_YouTube

youtube.com, 23.01.2026, Glenn Diesen Deutsch

Douglas Macgregor ist ein pensionierter Oberst, Kriegsveteran und ehemaliger leitender Berater des US-Verteidigungsministers. Oberst Macgregor erklärt, warum der Westen zerfällt und warum der Ukrainekrieg verloren wurde. 


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Info: Video  https://www.youtube.com/watch?v=9tc3XplweQg Dauer 56::00 Min.


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23.01.2026

Die Architektur einer von feindlichen ausländischen Mächten herbeigeführten Krise    (I von II)

Naher Osten Freie Meinungsäußerung Werte/Dekadenz Edelmetalle Schulden/Währungen Interne Angelegenheiten Europa Wirtschaft EU Eurasische Sicherheit Klimawandel

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forumgeopolitica.com, Fr. 23 Jan 2026, Felix Abt

Eine exklusive Enthüllung über die verborgenen Kräfte, Nachrichtendienste und Propagandamaschinerien, die die Unruhen im Iran anheizen.


Erstickende ausländische Sanktionen haben Irans Wirtschaft schwer geschädigt und Proteste geschürt, doch auch internes Missmanagement der Regierung hat die Krise verschärft.


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Al-Jazeera: „US-Sanktionen haben Irans Wirtschaft geschadet, was der eigentliche Grund für den Ausbruch der Proteste war.“ (Screenshot Al-Jazeera)


Sanktionen beschränken beispielsweise den Zugang zu importierten Gütern, was weitreichende Fabrikschließungen und Arbeitslosigkeit für Arbeiter zur Folge hat, die auf ausländische Materialien angewiesen sind.

Oder Patienten sterben wegen Engpässen bei lebenswichtigen Medikamenten, die durch Sanktionen blockiert werden, was das Gesundheitswesen und das tägliche Leben stark beeinträchtigt. Mit anderen Worten: Sanktionen machen nicht nur das Leben gewöhnlicher Menschen miserabel – sie töten auch.


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Irans Öleinnahmen kappen: Wirtschaftliche Not zur Provokation von Aufständen Sanktionen lenken die öffentliche Wut von den verantwortlichen ausländischen Mächten auf die iranische Regierung (Screenshot Bloomberg).


Doch das Versagen der Regierung hat diese Effekte verschärft: Die Behörden haben den Rial nicht ausreichend vor Abwertung geschützt, keine ausreichenden Devisenreserven aufgebaut, keine effektiven Kapitalverkehrskontrollen eingeführt und keine rasche finanzielle Unterstützung von Partnern wie China oder anderen BRICS-Staaten gesichert.

Irans Situation ähnelt stark der Rubelkrise Russlands 2014, ausgelöst durch sinkende Ölpreise und westliche Sanktionen. Moskau reagierte entschieden: Die Zentralbank erhöhte die Zinsen stark, ließ den Rubel frei schwanken, führte Kapitalverkehrskontrollen ein und setzte Devisenreserven strategisch ein, um die Währung schnell zu stabilisieren. Diese Maßnahmen verhinderten einen tieferen Zusammenbruch und stellten Vertrauen wieder her. Russlands Gegner haben sich zu früh gefreut.

Im Gegensatz dazu hätte Iran eine ähnliche Stabilisierung mit relativ bescheidenen Mitteln erreichen können, etwa einem kleinen Kredit aus China von nur einigen Hundert Millionen Dollar, um Reserven aufzustocken und auf den Devisenmärkten zu intervenieren. Stattdessen haben anhaltende Verwundbarkeiten – kombiniert mit Haushaltsdefiziten und einem gestuften Wechselkurssystem – Hyperinflation (über 40 % Ende 2025), Rekordtiefs des Rials (über 1 Million pro USD Anfang 2026) und wirtschaftliche Not befeuert.

Achse des Regimewechsels: Israels und US-Bemühungen, friedliche Proteste in einen Umsturz zu verwandeln

Irans Gegner waren sich dieser kritischen Verwundbarkeit voll bewusst. Die aktuelle Protestwelle begann am 28. Dezember 2025, als die traditionelle Händlerklasse (Bazaaris) – in der Regel konservativ, loyal zur Islamischen Republik und Unterstützer konservativer Kandidaten (nicht des reformistischen Präsidenten Masoud Pezeshkian) bei der letzten Wahl – nach einer plötzlichen Abwertung des Rials um 30–40 % friedliche Streiks einleitete. Der Rial fiel auf ein Rekordtief von über 1,4 Millionen pro USD. Für die Händler machte dies importierte Waren unerschwinglich und unverkäuflich und diente als frühes Indiz für nationale wirtschaftliche Frustration.

Regierungsbeamte bezeichneten bei Treffen mit den Bazaaris den Zusammenbruch als gezielten finanziellen Angriff, orchestriert von Währungshändlern und zweifellos ausländischen Nachrichtendiensten, die aus Dubai operieren – Teil einer gut koordinierten, umfassenden Kampagne zur Destabilisierung des Landes.

Die Proteste der Bazaaris waren bescheiden, friedlich und richteten sich nicht gegen die Regierung selbst. In den Monaten vor den Unruhen wurden rund 40.000 Starlink-Terminals nach Iran geschmuggelt (Forbes). Unlizenziert und illegal nach iranischem Recht, konnte eine derart groß angelegte Operation gegen den Staat nur von ausländischen Geheimdiensten wie CIA oder Mossad orchestriert worden sein. Die Terminals sollten die Koordination zwischen Aufständischen und ihren ausländischen Unterstützern ermöglichen – insbesondere falls die iranische Regierung den inländischen Internetzugang sperren würde.

Als sich Studenten, Gewerkschaften und politische Gruppierungen anschlossen, blieben die Proteste weitgehend friedlich und konzentrierten sich auf wirtschaftliche Missstände, nicht auf einen Regimewechsel.

Zwar kann die Kontrolle der Kleriker über die Wirtschaft Fehlmanagement verursachen – so wie die deutsche Wirtschaft einst unter einem Minister litt, der eher für Kinderbücher bekannt war.

Der eigentliche Treiber ist jedoch die US- und israelische Politik: eine Kampagne, die auf Feindseligkeit gegenüber Irans Unabhängigkeit und seiner konsequenten Unterstützung des palästinensischen Volkes basiert. Beide großen US-Parteien (von ihren Kritikern als „Uniparty“ -Einheitspartei- bezeichnet) verfolgen dasselbe Ziel – Sanktionen, Propaganda und Zwang einzusetzen, um Iraner so verzweifelt zu machen, dass sie entweder einen Regimewechsel akzeptieren oder fordern.

Die Proteste breiteten sich kurz nach einem Treffen am 29. Dezember 2025 zwischen dem israelischen Premierminister Netanyahu und Präsident Trump in Mar-a-Lago von Teheran aus über das ganze Land aus. Hebräischsprachige Medien berichteten anschließend, dass Trump Israel grünes Licht gegeben habe, die Regimewechseloperation wieder aufzunehmen, die nach dem Zwölf-Tage-Krieg im Juni 2025 unvollendet geblieben war. Dies wurde durch einen Artikel der Financial Times unterstützt: „Israel waits on US to settle ‘unfinished business’ with Iran“, wobei sich das „unfertige Geschäft“ ausdrücklich auf die Absetzung der Regierung in Teheran bezieht.

Der israelische „Überraschungsangriff“ im Juni 2025

Israels Schleichangriff im Juni 2025 umfasste verdeckte Bodeneinheiten, darunter lokal rekrutierte Agenten mit Drohnen und Panzerabwehrwaffen in Koffern, sowie Attentate auf Militärführer und Nuklearwissenschaftler, Cyberangriffe und Raketen- und Drohnenangriffe aus benachbarten Gebieten. Ziel war der Regimewechsel, basierend auf der Annahme, dass Iran ein „Kartenhaus“ sei, ähnlich wie zuvor bei Syrien. Iran war zunächst überrascht, zog einige mobile Verteidigungseinheiten zurück, erholte sich jedoch schnell, neutralisierte die Infiltratoren – teilweise durch Internetsperren – und bewältigte die Bedrohungen.

Von Informationskrieg zu Straßenkrieg: Strategische Täuschung, Gewalt und psychologischer Druck

Gut organisierte Gewaltgruppen infiltrierten Anfang Januar 2026 die zunächst friedlichen Proteste, begingen Morde, Brandstiftung und Angriffe auf öffentliche Infrastruktur. Westliche Medien ignorierten diese Taten weitgehend und stellten die Bewegung als überwiegend regierungsfeindlich dar. Das Ziel der Aufständischen – im Einklang mit den USA und Israel – war es, die Demonstrationen in einen umfassenden Aufstand oder eine „Revolution“ zu verwandeln.

Der israelische Sender Channel 14 (ערוץ 14) berichtete offen, dass der Mossad Waffen direkt an die sogenannten Demonstranten lieferte. Ein Journalist erklärte: „Wir haben heute Abend auf Kanal 14 berichtet: Ausländische Akteure bewaffnen die Demonstrierenden im Iran mit scharfen Schusswaffen, was der Grund für die hunderten getöteten Regimeangehörigen ist... Jede*r kann selbst raten, wer dahintersteckt“, was eindeutig auf Israel hinweist.


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Dieses Eingeständnis bestätigt, dass die gewalttätigen Unruhen mit ‚Hunderten getöteten Regimeangehörigen‘ tatsächlich von außen angeheizt wurden und nicht spontan und hausgemacht waren.

Das Muster ähnelt auffallend Libyen und Syrien 2011, wo bewaffnete Gruppen zunächst als „friedliche Demonstranten“ dargestellt und anschließend mit Waffen versorgt wurden, was die Situation in gewaltsame Aufstände eskalierte.

Westliche Medien und Narrative

Amnesty International und Human Rights Watch bezeichneten die Proteste als „überwiegend friedlich“, trotz klarer gegenteiliger Beweise.

Mit der Ausbreitung der Unruhen auf alle 31 Provinzen im Januar 2026 entstand eine hochentwickelte Kampagne koordinierter Informationsoperationen zur Destabilisierung der öffentlichen Ordnung.

Die psychologischen Operationen begannen am 29. Dezember 2025, zu Beginn der noch kleinen Proteste, als der Mossad eine persischsprachige Nachricht in den sozialen Medien veröffentlichte: „Lasst uns gemeinsam auf die Straßen gehen. Die Zeit ist gekommen. Wir sind bei euch. Nicht nur aus der Ferne oder verbal. Wir sind auch vor Ort.“


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Trump’s ehemaliger CIA-Direktor Mike Pompeo, ein ausgesprochener Zionist, wünschte offen allen Mossad-Agenten, die angeblich „protestierten“, ein „Frohes Neues Jahr“, wobei er kaum verheimlichte, dass der Mossad die Demonstrationen aktiv für eigene Zwecke nutzte.


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Massive Medienkampagnen verbreiteten anschließend Narrative über drohenden wirtschaftlichen Zusammenbruch und allgegenwärtige Korruption, um die öffentliche Moral zu schwächen. Gefälschte oder manipulierte Videos – darunter KI-generiertes Material und recycelte Aufnahmen aus anderen Ländern – verstärkten den Eindruck von Gewalt und Instabilität.

Die akribische Koordination der Operation machte deutlich, dass sie von professionellen ausländischen Akteuren orchestriert wurde und nicht das Ergebnis spontaner Aktivitäten im Inland war.

Westliche Medien und Kulturpropaganda

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Ein viraler X-Beitrag mit 2,7 Millionen Aufrufen verbreitete erfundene Behauptungen, indem er Protestvideos aus anderen Ländern verwendete und diese fälschlicherweise als Szenen aus dem Iran ausgab.


Ausländische Medien wie BBC Persian spielten eine Schlüsselrolle bei der Vorbereitung des Bodens für die Proteste, indem sie über längere Zeit die Meinungsbildung der iranischen Mittelschicht beeinflussten und westliche Kulturideale – große Festivals, LGBTQ-Pride-Veranstaltungen und Unterhaltung im Eurovision-Stil – propagierten, um das Leben im Westen als überlegen darzustellen und die Unzufriedenheit mit der iranischen Regierung zu schüren, wie Max Blumenthal, Redakteur von The Grayzone und Iran-Experte, feststellte. Auf seinen jüngsten Reisen durch den Iran traf Blumenthal Iraner aus allen Gesellschaftsschichten, darunter auch solche, die diese Medien konsumierten.

Selbst eine Dokumentation von BBC Channel 4 räumte die historische Beteiligung der BBC am Putsch von 1953 gegen den demokratisch gewählten iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh ein und spiegelte damit eine langjährige und beunruhigende Tradition wider.

BBC Persian bestätigte zudem, dass die befragten Iraner über Starlink Kontakt aufnahmen – Geräte, die von der CIA explizit für Zwecke des Regimewechsels verbreitet wurden.

Auch der in London ansässige Sender „Iran International“, ursprünglich von Saudi-Arabien finanziert und heute eng mit Israel verbunden, fungierte als persischsprachiges Medium, das Unruhen schürte, den Randalierern sogar quasi Anleitungen bot und Gewaltakte als Teil des „Widerstands“ verherrlichte.

Unweigerlich eskalierten die Proteste. Kämpfer der MEK (Volksmojahedin Iran, die Saddam Hussein im Iran-Irak-Krieg unterstützten), die laut ehemaligen CIA-Offizieren in Lagern im Irak und in Albanien von der CIA ausgebildet worden waren, gehörten zusammen mit von den USA ausgebildeten kurdischen Gruppierungen, die aus dem Irak einreisten, zu den gewalttätigsten Akteuren.

Diese bewaffneten Gruppen griffen Zivilisten an, um die Sicherheitskräfte zu Feuergefechten zu provozieren. Die daraus resultierenden zivilen Opfer wurden im Rahmen des Informationskrieges der Regierung angelastet.


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Folgen der Gewalt, die landesweit von iranischen Akteuren unter Anleitung ausländischer Mächte sowie von Terroristen und Randalierern unter ausländischem Einfluss verübt wurde (Screenshot: TASS).


Der ehemalige CIA-Offizier John Kiriakou erklärte: „Sie gingen folgendermaßen vor: Hunderttausende afghanische Flüchtlinge leben im Iran. Sie werden niemals die iranische Staatsbürgerschaft erhalten. Und weil sie keine Arbeit haben, haben sie keinen Anspruch auf kostenlose medizinische Versorgung, Nahrungsmittelhilfe, Sozialleistungen – auf gar nichts. Sie sind verzweifelt. Genau diese Leute haben die Israelis rekrutiert. Es hieß etwa: ‚Stellen Sie sich an diese Ecke. Und jedes Mal, wenn Sie einen vorbeifahrenden General sehen, notieren Sie es sich und melden Sie es uns. Hier sind 100 Dollar.‘ Sie haben Tausende rekrutiert.“

Westliches Medienverschweigen und Narrativsteuerung

Westliche Medien verstärkten die Darstellung friedlicher Demonstranten, während sie die Tötung von Polizisten und Zivilisten durch gewalttätige Demonstranten und ausländische Agenten ignorierten und über massive regierungsfreundliche Kundgebungen kaum berichteten. Wie bei Regime-Change-Operationen gegen andere Länder war das Ziel, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und eine mögliche militärische Eskalation zu rechtfertigen.

Anfang Januar erfassten schwere Unruhen mehrere Städte, die von den westlichen Mainstream-Medien jedoch weitgehend ignoriert wurden. Die folgenden Beispiele stellen nur einen Bruchteil der weit verbreiteten Gewalt und des Chaos dar.

Am 9. Januar brachen in Maschhad schwere Ausschreitungen aus. Regierungsfeindliche Gruppen setzten Feuerwachen, Busse, städtisches Eigentum und U-Bahn-Anlagen in Brand und verursachten nach Angaben der lokalen Behörden einen Schaden von schätzungsweise 18 Millionen US-Dollar.

In Kermanschah wurde die dreijährige Melina Azadi durch Schüsse getötet, die Randalierern zugeschrieben wurden.

Bewaffnete Militante wurden dabei gefilmt, wie sie in Kermanschah, Hamadan, Lorestan und anderen Regionen auf Polizisten schossen und unbewaffnete Sicherheitskräfte angriffen.

Aufnahmen vom 10. Januar zeigen Randalierer, die in einer zentraliranischen Stadt einen Linienbus in Brand setzen. In Teheran griffen Gruppen religiöse Stätten an – darunter die Abazar-Moschee, die Große Moschee von Sarableh und den Schrein von Muhammad ibn Musa al-Kadhim – und verübten Brandstiftungen und Vandalismus.

In Karaj brannten Randalierer ein wichtiges städtisches Gebäude nieder; in Rascht wurde ein Teil des zentralen Marktplatzes zerstört; und in Borujen wurde eine historische Bibliothek mit antiken Texten in Brand gesteckt.

Trotz dieser Vorfälle schwiegen westliche Medien und Regierungen weitgehend – selbst nachdem das iranische Außenministerium ausländischen Botschaftern Aufnahmen der Gewalt zur Verfügung gestellt hatte. Die iranische Regierung berichtete von über 100 getöteten Polizisten und Sicherheitskräften während der Unruhen. Zwei in Washington ansässige iranische Nichtregierungsorganisationen, die von der US-Regierung finanziert werden, nennen jedoch deutlich niedrigere Zahlen und sind zu häufigen Quellen für westliche Berichterstattung geworden.

Der Iran war nicht das „Kartenhaus“, für das ihn die USA und Israel hielten. Selbst Reuters merkte während der Unruhen an, dass das angeblich „korrupte Regime“ immer noch eine „beträchtliche Anhängerschaft“ habe, die der Islamischen Republik treu ergeben sei.

Es gab keine nennenswerten Überläufer aus Schlüsselgruppen – den Basaren, den Revolutionsgarden oder dem Militär – und israelische Analysten der hebräischen Presse räumten ein, dass es keine offensichtlichen Risse im System gab. Was die Korruption betrifft, so erwies sich die Bestechungstaktik der CIA – die bei ihren jüngsten Regimewechseloperationen in Venezuela und Syrien erfolgreich gewesen war – im Iran als wirkungslos, wo die politischen und militärischen Führer offensichtlich nicht so korrupt sind, wie westliche Propaganda suggeriert.

Kurz gesagt: Irans zwei mächtige Gegner haben sich verkalkuliert, und das Ergebnis war nicht zu ihren Gunsten.

Selbst die Financial Times beschrieb in einem Artikel mit dem Titel „Bericht aus Teheran“ (frei übersetzt: „Wie schwache Iraner gegen das Regime rebellierten“) die tagsüber herrschende Ruhe in Teheran (Verkehr, Einkaufen, Rückkehr zur Arbeit), wies aber auf überfüllte Krankenhäuser, Warnungen der Polizei hin, junge Menschen in ihren Häusern zu behalten, und die Angst vor einer Eskalation am Abend hin.

Die Proteste wurden nun als „sporadisch“ bezeichnet. Ungewöhnlicherweise erwähnte der Artikel erhebliche Gewalttaten der Demonstranten – darunter bewaffnete Angriffe, Brandstiftungen und Enthauptungen –, die die Iraner schockierten und die Angst vor einem Bürgerkrieg schürten, was Vergleiche mit Syrien und Libyen nahelegte. Muhammad Saddak Javadi Hazar, ein reformorientierter Politiker aus Maschhad, zeigte sich entsetzt über die gegenseitigen Tötungen. Dieser Bericht der Financial Times war besonders bemerkenswert, da die Mainstream-Medien diese Gewalt der Protestierenden weitgehend ignorierten.

Als die Proteste nachließen und Trump die Demonstranten weiterhin aufforderte, fortzufahren und „Institutionen zu besetzen“, während er gleichzeitig versprach, dass „Hilfe unterwegs“ sei, begann der Iran, die Beschränkungen für Mobilfunk- und Internetdienste zu lockern.

Der vorherige Kommunikationsausfall war bemerkenswert ausgeklügelt gewesen: Die Behörden hatten nicht nur den mobilen Daten- und Internetzugang unterbrochen, sondern auch Zehntausende illegale Starlink-Terminals gestört und blockiert. Es gelang ihnen sogar, viele von ausländischen Mächten gesteuerte Nutzer der Terminals zu identifizieren und zu neutralisieren, was dazu beitrug, die gewalttätigen Aktivitäten nach nur wenigen Tagen zu beenden.

Lediglich DropSite News berichtete, dass westliche Medien sich bei der Angabe von Opferzahlen im Iran stark auf US-finanzierte iranische Menschenrechtsgruppen stützten – NGOs, die die US-Regierung zur Durchsetzung ihrer Agenda nutzt.

Zum Zeitpunkt der Verfassens dieses Artikels hatten Randalierer und Terroristen zehn Regierungsgebäude, 48 Feuerwehrwagen, 42 Busse und Krankenwagen sowie 24 Wohnungen zerstört, 26 Banken geplündert und 25 Moscheen in Brand gesteckt. Trump bezeichnete diese Gewalttäter als „Opfer“ und „seine Leute“. Die iranische Polizei nahm im Zuge der Ausschreitungen mehrere Personen fest – darunter Inder und Afghanen – wegen Zerstörung von Infrastruktur und Spionage für Israel.

Auffällig war auch: Kaum hatte die Gewalt begonnen, wurde die Medienlandschaft von Anschuldigungen staatlicher Gewalt gegen friedliche Demonstranten überschwemmt, während andere Aspekte des Konflikts in der westlichen Berichterstattung auffallend fehlten. Westliche Medien stützten sich hauptsächlich auf Opferzahlen, die von iranischen Diaspora-Gruppen zusammengetragen wurden. Diese Gruppen werden vom National Endowment for Democracy (NED) finanziert – einer von der CIA gegründeten Organisation und dem Instrument der US-Regierung für Regimewechsel, deren Leitungsgremien mit überzeugten Neokonservativen besetzt sind.

Das NED beanspruchte die Führung der „Frau, Leben, Freiheit“-Proteste von 2023 für sich – Proteste, die ebenfalls von grausamen Gewalttaten geprägt waren, welche von westlichen Medien und Menschenrechtsorganisationen weitgehend ignoriert wurden. Heute ist das NED bei Weitem nicht der einzige mit Geheimdiensten verbundene Akteur, der versucht, Chaos im Iran zu schüren.

Die Tatsache, dass Dutzende Moscheen niedergebrannt, Polizeistationen systematisch zerstört, unzählige Krankenwagen in Brand gesteckt und mehr als 100 Polizisten von Demonstranten getötet wurden, blieb in den westlichen Medien weitgehend unerwähnt. Diese konzentrierten sich fast ausschließlich auf die der iranischen Regierung zugeschriebene Gewalt.

Westliche Influencer beteiligen sich am Propagandakrieg.

Die berühmte britische Schriftstellerin J.K. Rowling, Autorin der siebenteiligen Harry-Potter-Reihe – die sich weltweit über 600 Millionen Mal verkauft hat und damit die meistverkaufte Buchreihe aller Zeiten ist – verurteilte das „böse“ iranische Regime auf X (Twitter) und teilte ein Poster, das auf einem Video basierte, das angeblich eine mutige Frau im Iran zeigte, die sich „den Mullahs widersetzte“. Internetnutzer identifizierten schnell den tatsächlichen Drehort: Toronto, Kanada – nicht der Iran.

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Ein Screenshot des iranischen YouTube-Kanals „Travel Buddies“ veranschaulicht diese Realität.


Wie man im Westen sagt: „Frauen werden im Iran unterdrückt.“ Rowling hat Teheran nie besucht, um das Nachtleben zu erleben, wo viele junge Frauen unbeschwert ohne Hidschab und in enger Kleidung feiern.

In jüngster Zeit haben ausländische Besucher des Iran berichtet, dass nur sehr wenige bewaffnete Polizisten auf den Straßen zu sehen sind – deutlich weniger als in vielen US-Städten –, dass viele Frauen kein Kopftuch tragen und deshalb nicht belästigt werden, und dass die allgemeine Atmosphäre weit weniger militarisiert ist, als es westliche Medien darstellen.


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Entgegen dem Bild von „wahnsinnigen, frauenfeindlichen und unterdrückenden Mullahs“ hat der Iran bemerkenswerte Fortschritte in der Mädchenbildung erzielt. Im Jahr 2026 lag die Alphabetisierungsrate junger Frauen (15–24 Jahre) bei 98,93 % – ein dramatischer Anstieg gegenüber etwa 42 % im Jahr 1976. Frauen belegen mittlerweile rund 60 % der Studienplätze und dominieren zahlreiche wissenschaftliche und medizinische Bereiche. Die Abschlussquote von Frauen in den MINT-Fächern (68–70 %) übertrifft im Iran deutlich die der USA (ca. 12,7 % der MINT-Absolventen) und europäischer Länder wie Deutschland (20–22 % der Ingenieurabsolventen).

Das Studium im Iran ist in der Regel kostenlos, im krassen Gegensatz zu den USA, wo Studierende mit Zehntausenden von Dollar Schulden zu kämpfen haben. Internetnutzer untersuchten Rowlings Social-Media-Beiträge eingehend auf Kommentare zum Völkermord im Gazastreifen, bei dem Zehntausende Frauen und Mädchen von Israel getötet wurden – fanden aber keine. Sie zeigte keinerlei Mitgefühl für die palästinensischen Opfer. Ein genauerer Blick auf westliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens offenbart ein auffälliges Muster: Je lauter die Solidaritätsbekundungen mit vermeintlichen Opfern des iranischen Regimes sind, desto leiser – oder gar nicht vorhanden – ist die Sorge um die tatsächlichen Opfer in Gaza.

Keine Gruppe verdeutlicht dieses Muster so deutlich wie deutsche Politiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die die iranische Regierung und ihren spirituellen Führer verurteilten und verunglimpften. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft forderte erwartungsgemäß die sofortige Ausweisung des iranischen Botschafters. Wie in diesem Artikel bereits erwähnt, zählen viele deutsche Eliten zu den antisemitischsten in Europa. Sie unterstützen und rechtfertigen offen den Völkermord an den Palästinensern – einem semitischen Volk – und belehren gleichzeitig den Rest der Welt in moralischen Fragen.

In den sozialen Medien haben pro-israelische Influencer die iranischen Proteste aktiv so dargestellt, dass die Solidarität mit den Palästinensern untergraben wird und das Publikum gezwungen wird, sich zwischen den beiden zu entscheiden.

Entgegen den Behauptungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz weist der Iran in mancher Hinsicht eine inklusivere Form der Demokratie auf als Israel – ein Staat, der, wie der israelische Historiker Ilan Pappé betont, Millionen von Menschen unter seiner Kontrolle systematisch gleiche Rechte und politische Repräsentation verweigert.

Im Iran sind verschiedene politische Strömungen und ethnische Gruppen im Parlament vertreten, darunter auch ein reservierter Sitz für die kleine, aber wohlhabende jüdische Gemeinde. Israel hingegen unterhält ein weitreichendes System der Kontrolle und Ausgrenzung: Grenzmauern, Militärkontrollpunkte, Straßensperren und befestigte Zonen schränken die Bewegungsfreiheit der Palästinenser massiv ein – selbst der Weg zu einem Krankenhaus kann sich zu einer stundenlangen Tortur entwickeln.


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Der ehemalige Präsident Ebrahim Raisi – im Westen als „Hardliner“ und enger Vertrauter von Ayatollah Ali Khamenei stereotypisiert – ist hier bei einem Treffen mit iranischen Rabbinern zu sehen (Quelle: Al-Alam News Network, Teheran).


Der Iran ist eine große und vielfältige Gesellschaft mit intensiven internen Debatten. Einige Bürger lehnen die Regierung offen ab, während andere sie weiterhin unterstützen – wie die jüngsten Massendemonstrationen zugunsten der Regierung, die im staatlichen Fernsehen übertragen wurden, belegen.

Viele Iraner äußern tiefe Besorgnis über die drohende Gefahr eines Bürgerkriegs, die Befürchtung, das Land könne zu einem zweiten Syrien, Irak oder Libyen werden, und die Angst vor einer Balkanisierung durch ausländische Mächte. Gleichzeitig ist die iranische Zivilgesellschaft breit gefächert und umfasst Studenten, Arbeiter, Frauengruppen und Aktivisten, die sich sowohl gegen staatliche Übergriffe als auch gegen ausländische Interventionen aussprechen.

Westliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Influencer mit Millionen von Followern, wie beispielsweise J.K. Rowling, die die iranische Regierung verurteilen, sind entweder leichtgläubig und wiederholen unwissentlich falsche Narrative oder sie schließen sich aus opportunistischen Gründen bewusst der herrschenden Meinung an. In jedem Fall verdienen ihre Aussagen – genau wie die der Mainstream-Medien, deren Meinungen sie unkritisch reproduzieren – erhebliche Skepsis.

Historische Muster konstruierter Vorwände für Regimewechsel

Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten haben eine lange Geschichte darin, Rechtfertigungen für Militärinterventionen, Staatsstreiche und die Unterstützung von Regimewechseln zu erfinden, oft gestützt auf dramatische Behauptungen über Bedrohungen, Gräueltaten oder geheime Verschwörungen. Die meisten dieser Behauptungen erwiesen sich später laut offiziellen Untersuchungen und historischer Forschung als falsch, übertrieben oder irreführend. Hier einige markante Beispiele:

1.    Massenvernichtungswaffen (MVW) Irak (2003):

Die USA und Großbritannien behaupteten, Saddam Hussein besitze Lagerbestände an chemischen, biologischen und nuklearen Waffen. Untersuchungen nach der Invasion ergaben jedoch keine. Mehrere offizielle Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass die Geheimdiensterkenntnisse gravierend fehlerhaft oder bewusst übertrieben waren – einer der berüchtigtsten Fälle eines Krieges, der durch falsche Behauptungen gerechtfertigt wurde.

2.    Bevorstehende Massaker oder Völkermord Libyen (2011):

Die NATO intervenierte nach Warnungen, Gaddafi bereite ein Massaker in Bengasi vor. Spätere Analysen des britischen Parlaments und des US-Kongressforschungsdienstes ergaben keine stichhaltigen Beweise für ein unmittelbar bevorstehendes Verbrechen in dem beschriebenen Ausmaß. Die Mission verlagerte sich rasch auf einen Regimewechsel, der über die ursprüngliche UN-Resolution hinausging. 

3.    Menschenrechtsverletzungen (Erfunden oder übertrieben) Kuwait (1990–1991):

Die weit verbreitete Geschichte behauptete, irakische Soldaten hätten Babys aus Krankenhausbrutkästen geholt. Untersuchungen ergaben später, dass der Hauptzeuge von einer PR-Firma beeinflusst worden war und die Geschichte erfunden war – dennoch trug sie maßgeblich zur Unterstützung des Golfkriegs bei.


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4.    Verbindungen zum Terrorismus oder ausländische Komplotte Irak & Al-Qaida (2003):

Die US-Regierung vermutete eine Zusammenarbeit zwischen Saddam Hussein und Al-Qaida. Die überparteiliche 9/11-Kommission fand später keine solche Verbindung; die Behauptung wurde weithin zurückgewiesen. 

5.    Falsch dargestellte Gewalt bei Protesten in Syrien (2011):

Obwohl es zu Übergriffen kam, wurde die Situation in ersten Berichten als völlig einseitig dargestellt. UN-Ermittler stellten später fest, dass bewaffnete Gruppen frühzeitig aktiv waren und Vorfälle falsch dargestellt wurden, um die Regierung zu diffamieren.

6.    Ukraine (2014):

Die tödlichen Scharfschützenangriffe auf dem Maidan wurden als Argument für Narrative zum Regimewechsel genutzt. Umfangreiche Forschungen des ukrainisch-kanadischen Politikwissenschaftlers Professor Ivan Katchanovski legen nahe, dass Elemente radikaler regierungsfeindlicher Kräfte beteiligt waren und sowohl auf Polizisten als auch auf Demonstranten schossen – eine Methode, die nun im Iran wiederholt wurde.

7.    „Verteidigung der Demokratie“ im Iran (1953):

Die USA und Großbritannien behaupteten, Premierminister Mohammad Mossadegh treibe den Iran in Richtung Kommunismus. Freigegebene CIA-Akten bestätigten später, dass der Putsch primär durch die Kontrolle über das iranische Öl und geopolitischen Einfluss motiviert war – nicht durch demokratische Werte.


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8.    Schutz der regionalen Stabilität Guatemala (1954):

Guatemala wurde als kommunistische Bedrohung dargestellt, obwohl die USA in erster Linie um Landreformen besorgt waren, die einen großen amerikanischen Konzern betrafen.

9.    Panama (1989):

Begründet wurde dies teilweise mit der Behauptung, Manuel Noriega bedrohe die regionale Sicherheit – eine Behauptung, die völlig übertrieben war.

10.    Humanitäre Krisen (ausschließlich der Regierung angelastet):

Venezuela (2019–heute): Die humanitäre Krise ist real, doch Ökonomen weisen einhellig darauf hin, dass die US-Sanktionen maßgeblich zu ihrer Verschärfung beigetragen haben – dennoch wurde dies genutzt, um die Anerkennung eines rivalisierenden Führers und einen außenpolitischen Wandel zu erzwingen.

Und genauso wie die USA Dänemark zwingen wollen, einen Regimewechsel zu akzeptieren und Grönland abzutreten, wurde eine lächerliche und falsche Behauptung verbreitet, wonach China und Russland eine Bedrohung für Grönland darstellen und die USA sich ‚schützen‘ müssten, indem sie es annektieren.

Auffällige Muster

In diesen Fällen lassen sich wiederkehrende Themen erkennen: übertriebene Behauptungen über Gräueltaten, nicht existierende Bedrohungen, selektive Berichterstattung, vereinfachte Gut-gegen-Böse-Narrative, verborgene wirtschaftliche oder strategische Motive, manipulierte Geheimdienstinformationen und emotional aufgeladene Geschichten, die die öffentliche Meinung beeinflussen sollen.

Diese Muster bedeuten nicht, dass jede Missbrauchsbehauptung falsch ist – sie zeigen jedoch, dass die USA und ihre Verbündeten häufig dramatische und irreführende Aussagen verbreiten, die direkt zu Krieg oder Regimewechsel führen können.

Propaganda von Gräueltaten und Taktiken des Regimewechsels

Die westliche Unterstützung von Massenprotesten und Aufständen, verbunden mit der Verbreitung von Propaganda über Gräueltaten, wird seit jeher eingesetzt, um in feindlichen Staaten einen Regimewechsel herbeizuführen.

Die folgenden Beispiele veranschaulichen, wie dieses Muster immer wiederkehrt. Die berüchtigte US-Kriegstreiberin und Befürworterin von Regimewechseln, Victoria Nuland, erhob unbewiesene Vorwürfe wegen angeblicher Massenvergewaltigungen gegen Oberst Gaddafi, um den Boden für einen Krieg gegen Libyen zu bereiten.


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Auf die NATO-Intervention in Libyen folgten Jahre der Gesetzlosigkeit – was sogar von der BBC eingeräumt wurde.

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Während Gaddafis Herrschaft wurden Mädchen ermutigt und darin bestärkt, ein Universitätsstudium aufzunehmen, um später ein erfolgreiches Leben zu führen.

Nach dem von den USA angeführten NATO-Krieg verschlechterten sich die Bedingungen dramatisch: Unzählige Mädchen wurden auf Märkten verkauft und zur Prostitution gezwungen. Dies wurde zum „Preis“ der vom Westen versprochenen „Freiheit“.


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Der Westen verfolgte ein ähnliches Ziel: einen Regimewechsel in Russland herbeizuführen. Dabei arbeitete er mit dem Kiewer Regime zusammen, das er 2014 durch einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten an die Macht gebracht hatte. Er verbreitete unbegründete Horrorgeschichten über Russland und versuchte sogar, den Präsidenten wegen angeblicher „Kriegsverbrechen“ anzuklagen. Zu diesen Behauptungen gehörte die Aussage, Russland setze Vergewaltigung und sexuelle Gewalt systematisch als militärische Strategie ein.


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Als die UN-Gesandte (im Bild), die diese Anschuldigungen erhoben hatte, zu ihren Ermittlungen befragt wurde, antwortete sie, dies falle nicht in ihren Zuständigkeitsbereich.

Westliche Beobachter, die von angeblichen Vergewaltigungen durch Gegner besessen sind, übersehen geflissentlich ein bestimmtes Land, in dem dies tatsächlich und systematisch praktiziert wird.


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Westliche Militärinterventionen – die oft mit übertriebenen oder erfundenen Menschenrechtsvorwürfen gerechtfertigt wurden – führten überwiegend zu Tod, Zerstörung und Staatszerfall sowie zur Auswanderung von Millionen von Menschen in wohlhabendere Länder, insbesondere nach Europa.

Ironischerweise stellten diese Operationen oft einige der schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen dar, doch niemand wurde jemals zur Rechenschaft gezogen; im Gegenteil, Präsident Barack Obama erhielt sogar den Friedensnobelpreis, obwohl seine illegalen Drohnenkriege unzählige unschuldige Zivilisten das Leben kosteten.

Operative Taktiken und historische Kontinuität

Der Prozess im Iran kann als moderne Anwendung des Strategiepapiers „Which Path to Persia?“ der Brookings Institution in Washington aus dem Jahr 2009 (später aktualisiert) betrachtet werden. Darin wird eine Abfolge für einen Regimewechsel skizziert:

1. Lähmende Sanktionen zur Schürung von Unzufriedenheit in der Bevölkerung.

2. Einflussnahme auf die Medien und Informationsoperationen zur Verstärkung des Widerstands.

3. Unterstützung von Oppositionsgruppen wie der Volksmudschahedin (MEK) oder Monarchisten um den im Exil lebenden Prinzen Reza Pahlavi – trotz fehlender Legitimität und Unterstützung im Inland.

4. Täuschung der Öffentlichkeit hinsichtlich staatlicher Gewalt oder nuklearer Bedrohungen zur Rechtfertigung von Militärschlägen.

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Das Handbuch der Brookings Institution zum Regimewechsel im Iran


Ungezügelte ausländische Einmischung

Wie in vielen anderen Ländern, die die USA und Israel zu Fall bringen wollten, ist die ausländische Einmischung im Iran eklatant. Westliche und israelische Politiker unterstützen offen Protestierende, mischen sich aktiv in innere Angelegenheiten ein und drängen aggressiv auf einen Regierungswechsel zu ihren Gunsten.

Israelische Politiker haben zugegeben, dass ihr zwölftägiger Krieg gegen den Iran im Juni 2025 darauf abzielte, die Nation zu „enthaupten“ und einen Regimewechsel zu erzwingen, wobei die angebliche nukleare Bedrohung lediglich als Vorwand für die Eskalation diente.

Seit Jahrzehnten drängt Netanjahu die Vereinigten Staaten in einen Krieg mit dem Iran, den er als letztes Hindernis für das Projekt „Großisrael“ betrachtet – ein Vorhaben, das auf der Enteignung der einheimische Bevölkerung basiert. Er hat die USA in Konflikte im Irak, in Libyen und in Syrien hineingezogen. Israel sucht nach schwachen, zersplitterten Nachbarn, um seine Rolle als unangefochtene regionale Hegemonialmacht zu festigen.

Farbrevolution: Strategiewechsel nach vorherigen Fehlschlägen

Nachdem es bisher nicht gelungen ist, den Iran zu zerschlagen oder ihn in einen weiteren gescheiterten Staat der Region zu verwandeln – obwohl der chaotische Zusammenbruch eines weitaus größeren Landes als frühere gescheiterte Staaten weitaus gefährlicher wäre –, hat sich die Strategie hin zu einer „Farbrevolution“ mit Massenprotesten verlagert.

Die Regierung in Teheran und ihre Kernbasis zeigen sich jedoch weiterhin widerstandsfähig: Als Reaktion auf die Gewalt gingen Millionen von Bürgern in massiven Gegendemonstrationen auf die Straße und bekundeten damit ihre starke Unterstützung.


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Live-Übertragungen von Millionen Iranern, die auf die Straße gehen, um ihre Unterstützung für die von feindlichen Mächten angegriffene Regierung zu zeigen – aber nicht auf CNN, BBC oder deutschen Fernsehsendern.

Iranische Widerstandsfähigkeit: Gegendemonstrationen und Kommunikationskontrolle

Die Proteste erreichten nach etwa zwei Wochen einen gewaltsamen Höhepunkt, ebbten jedoch ab, nachdem die iranischen Behörden einen nahezu vollständigen Kommunikationsblackout verhängten. Sie kappten das inländische Internet und die Mobilfunknetze und setzten ausgeklügelte Maßnahmen ein, um Satellitenverbindungen wie Starlink zu stören. Dies erschwerte es Demonstranten und bewaffneten ausländischen Akteuren erheblich, sich zu koordinieren und Informationen auszutauschen.

Das „Regime“ ist also nicht am Ende. Es hat seit 2017 (als Trump einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausstieg) 8.000 Sanktionen des „maximalen Drucks“ ertragen müssen.

Massive regierungsfreundliche Kundgebungen zeugen von einer starken Legitimität, einer organisierten Anhängerschaft und einer beispiellosen Größe – westliche Medien ignorieren sie weitgehend. Beispiele hierfür sind Kundgebungen für die Islamische Republik, bei denen die Empörung über ermordete Familienmitglieder und von Randalierern und Banden getötete Staatsbedienstete zum Ausdruck gebracht wurde. Diese Menschenmengen waren der Opposition zahlenmäßig weit überlegen und zeigten deutlich mehr Energie, Tatendrang und Entschlossenheit.

Was wäre, wenn die iranische Regierung eine breitere Unterstützung in der Bevölkerung genießt als die Regierungen der USA oder Deutschlands jemals vorweisen könnten? In diesen Ländern ist Kritik allgegenwärtig – doch dass Millionen Menschen zur Verteidigung ihrer Führung auf die Straße gehen, ist nahezu beispiellos.

Eigeninteresse der USA und Israels an eskalierenden Protesten

Die Proteste dauerten erst zwei Tage an, als der israelische Ministerpräsident Netanjahu Präsident Trump in Mar-a-Lago traf. Kurz darauf begannen beide Staatschefs, die Demonstranten öffentlich zu unterstützen: Netanjahu lobte den „enormen Heldenmut“ der iranischen Bürger, während Trump Teheran vor einer „roten Linie“ im Hinblick auf die Tötung von Demonstranten warnte.

Ihr Treffen verdeutlichte eine klare strategische Übereinstimmung in der Iran-Frage. Trump drohte offen mit erneuten Militäraktionen – einer „zweiten Runde“ nach dem zwölftägigen Angriffskrieg im Juni 2025 –, sollte der Iran seine teilweise beschädigten Raketen- oder Atomprogramme weiter aufbauen.

Regimewechsel im Iran: Historische Parallele

Gewalt und Einmischung des Westens im Iran sind nichts Neues. Von 1951 bis 1953 verstaatlichte der demokratisch gewählte Premierminister Mohammad Mossadegh die iranische Ölindustrie, die zuvor von der britischen Anglo-Iranian Oil Company kontrolliert worden war. Seine Entscheidung war in Iran überwältigend populär, löste aber heftige britische Vergeltungsmaßnahmen aus, darunter Sanktionen und Versuche, seine Regierung zu destabilisieren.

1953 inszenierten die US-amerikanische CIA und der britische Geheimdienst MI6 einen Putsch, um Mossadegh zu stürzen und die Diktatur des Schahs zu festigen. Mossadegh wurde verhaftet, wegen Hochverrats angeklagt, zu drei Jahren Haft verurteilt und verbrachte den Rest seines Lebens bis zu seinem Tod 1967 unter Hausarrest. Der Schah regierte anschließend mit eiserner Faust bis zur Iranischen Revolution von 1979. Nun versucht Israel, seinen Sohn in dasselbe Spiel um einen Regimewechsel hineinzuziehen.

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Die israelische Zeitung Haaretz hat enthüllt, dass Israel eine verdeckte Einflussoperation durchführt, um Reza Pahlavi – den selbsternannten „Kronprinzen“ und überzeugten Unterstützer des zionistischen Staates – als seine Marionette in Teheran zu installieren. Pahlavi hat Regierungsbeamte und staatliche Medien als „legitime Ziele“ für Angriffe auserkoren.


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Reza Pahlavi in ​​Jerusalem, um „den Ring seiner Herren zu küssen“


Der Plan sieht vor, den Sohn des Schahs – der seit Langem in Washington ein Leben in Reichtum und Privilegien führt – nach einem Regimewechsel, der durch von außen inszenierte Proteste oder Militäraktionen herbeigeführt werden soll, als Stellvertreter einzusetzen. Er genießt innerhalb des Irans keine nennenswerte Unterstützung, insbesondere angesichts der Vergangenheit seines Vaters, dessen Geheimdienst SAVAK Folter und Hinrichtungen von Oppositionellen verübt hat.

Doch der Plan ist – zumindest vorerst – gescheitert. Israel hat jedoch nicht aufgegeben, und weitere von außen angezettelte Gewalt ist zu erwarten.

In ihrer Analyse vom 7. Januar bezeichnete Stratfor – ein Advocacy Tank und CIA-Auftragnehmer – die Unruhen im Iran als potenzielle Kriegsgelegenheit und merkte an: „Auch wenn ein Sturz des Regimes unwahrscheinlich ist, könnten die anhaltenden Proteste Israel oder den Vereinigten Staaten ermöglichen, verdeckte oder offene Maßnahmen zur weiteren Destabilisierung der iranischen Regierung zu ergreifen, sei es durch die Unterstützung der Demonstrationen oder durch direkte Militäraktionen gegen deren Führung.“

Rial-Verfall und Regimewechsel-Risiken: Irans kritischer Wendepunkt

Der bereits erwähnte Rial-Verfall wurde maßgeblich durch aggressive Leerverkäufe in Dubai ausgelöst, die als Teil einer erneuten Kampagne für einen Regimewechsel in Teheran gezielt orchestriert wurden. Der Verfall hätte verhindert werden können, und ein erneuter Angriff auf den Rial ist weiterhin vermeidbar. China hatte den iranischen Behörden bereits seine Bereitschaft signalisiert, bei Bedarf finanzielle Soforthilfe zu leisten.

Eine Stabilisierung des Rial hätte mit einer vergleichsweise moderaten Intervention erreicht werden können – Schätzungen zufolge hätten bereits 100–200 Millionen US-Dollar ausgereicht, weit weniger als die rund 1 Milliarde US-Dollar, die Iran andernfalls offiziell beantragt hätte. Gemäß etablierten Methoden der Wirtschaftsintervention, wie sie von Experten wie Jeffrey Sachs beschrieben wurden, hätte eine schnelle, gezielte Operation Chinas den freien Fall nicht nur stoppen, sondern durch strategische Devisenmarktoperationen sogar einen Gewinn für den Intervenierenden generieren können.

Doch die iranische Führung entschied sich gegen diese Hilfe. Stattdessen schrieb man die Krise fast ausschließlich ausländischen Sanktionen zu und vermittelte ein Bild der Hilflosigkeit, was das Vertrauen der Öffentlichkeit weiter untergrub und den Währungsverfall beschleunigte.

Der Iran erlebt derzeit eine kurze und fragile Stabilisierungsphase. Die weitere Entwicklung des Landes wird von den Entscheidungen abhängen, die in den kommenden Monaten in Teheran getroffen werden: Verbessert die Regierung die wirtschaftspolitische Steuerung im Inland deutlich, vertieft sie die Sicherheits- und Wirtschaftspartnerschaften mit Russland und China und reagiert sie ernsthaft auf berechtigte Kritik aus der Bevölkerung?

Werden diese Schritte entschlossen unternommen, könnte die unmittelbare Gefahr eines von außen gesteuerten Regimewechsels abklingen. Andernfalls dürfte der nächste Versuch – voraussichtlich innerhalb weniger Monate – besser organisiert, intensiver und schwerer einzudämmen sein.

▪ ▪ ▪

Iran und der Kampf der Narrative: Eine Fotokompilation (Screenshots von X und YouTube):

Es besteht kein Zweifel, dass Israel und seine Unterstützer den Propagandakrieg im Iran-Konflikt gewonnen haben. Das ist kaum verwunderlich, da sowohl die amerikanischen Mainstream-Medien als auch die sozialen Medien – die wiederum viele andere Medien weltweit prägen – im Besitz oder unter der Kontrolle von Israel-Sympathisanten stehen. Selbst jene, die dies noch nicht tun, wie CNBC oder TikTok, werden von Persönlichkeiten wie Oracle-Eigentümer Larry Ellison aufgekauft, einem zionistischen Milliardär, der für seine finanzielle Unterstützung des israelischen Militärs bekannt ist.


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Mark Zuckerberg, Eigentümer von Meta (zu dem Facebook, Instagram, WhatsApp, Threads und Reality Labs gehören), ist hier mit dem israelischen Premierminister Netanjahu abgebildet. Zuckerberg beschäftigt Dutzende ehemalige israelische Soldaten und Geheimdienstmitarbeiter, um Online-Inhalte zu überwachen.


▪ ▪ ▪


(Abfolge Titel zu Fotos und Videos)

  • In Vorbereitung auf erneute Unruhen: Israels Mossad wirbt mit US-Komiker in neuer Kampagne gezielt um Iraner.
  • Pro-Regierungskundgebung nach den gewalttätigen Unruhen, die von Irans Feinden angeheizt wurden.
  • Trauerzüge und Menschen auf den Straßen im ganzen Iran, die gegen die von ausländischen Mächten angezettelten Unruhen protestieren.
  • Beerdigung eines von Randalierern getöteten Polizisten
  • Trauerzug für die 3-jährige Melina (Kermanshah)
  • Trauerzug für die 8-jährige Anila, die von „Demonstranten“ getötet wurde (Isfahan)
  • Randalierer brennen den Marktplatz nieder (Rasht
  • Moschee durch Randalierer beschädigt (Teheran, 2026
  • Randalierer brennen Moscheen nieder (Teheran, 2026
  • Zwei iranische Frauen, eine mit und eine ohne Hidschab (Teheran, 2023)


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23.01.2026

Die Architektur einer von feindlichen ausländischen Mächten herbeigeführten Krise    (II von II)

Pezeshkian, Masoud China Iran Israel Russland USA Zentrale Intelligenz Agentur (CIA) Mossad Trump, Donald Libyen Syrien Deutschland Pompeo, Michael Kiriakou, Johannes Irak Albanien Amnesty International Human Rights Watch BBC Organisation der Volksmudschaheddin von Iran (MEK) Azadi, Melina Afghanistan Indien Rowling, J.K. Palästina Merz, Friedrich Pappé, Ilan Raisi, Ebrahim Khamenei, Ayatollah Ali al-Gaddafi, Muammar Nuland, Victoria Dänemark Europa Netanjahu, Benjamin Obama, Barack Brookings Institution Mossadegh, Mohammad Pahlavi, Mohammad Reza Sha MI6 Blumenthal, Max Ellison, Larry Zuckerberg, Mark SAVAK Analyse


3 Kommentare zu
«Die Architektur einer von feindlichen ausländischen Mächten herbeigeführten Krise»


J.Blumer Fr. 23 Jan 2026, 11:25

Werter Herr Abt
Ihre professionellen Beiträge sind wohl immer bestens belegt .
Ich frage mich aber immer wieder , wie momentan bei der
Regierung von Russland : Wie man da sieht sind Verhandlungen ,
wie beispielsweise damals mit Gorbatschow 1985 bis 1991 ,
mit den USA und ihren Vasallen noch sinnvoll ? Gorbatschow hat
alles versucht , ohne Erfolg . Freundlichkeit bei sochen
Kriegsverbrechern ist woh fehl am Platz . Trotzdem versucht es
Russland immer noch , das ist unverständlich wenn man in der
Geschichte zurück schaut . Momentan führen etwa 60 Länder
Krieg gegen Russland . Auch Russland kann das nicht 10 Jahre
durchhalten !

Seit dem Sturz des Schahs von Persien , der ja auch vom Westen eingesetzt wurde , ( 1980 ) durch den Geistlichen
Ajatollah Chomeini, diskutieren wir über den Iran . Es wird auch erwähnt
dass auch die Regierungen in den viele Jahren Fehler begangen hätten .
Wenn ein Volk aber seit so vielen Jahren von den USA und ihren
Vasdallen in Europa sanktioniert wird , ist eine Funktion eines Staates
wohl so oder so nicht mehr möglich !
Beispiele gibt es genügend : seit 60 Jahren Kuba , neueste Venezuela
und ich könnte mindestens noch 10 weitere aufzählen .
Regierunssturz in Chile , Argentinien , Ukraine usw. usw.

Fazit : Seit 80 Jahren wütet die USA gegen jeden den sie befehligen
wollen . Solange dieses Krebsgeschwühr USA nicht auf seinen Platz ,
nämlich als Schaden für die ganze Welt , auf den Katzentich versetzt
wird , solange geht das Elend dieser Welt mit Sanktionen und Kriegen
weiter . Jetzt hat dieser Unrechtstaat 700 Militärstützpunkte weltweit ,
wartet die freie Welt noch einige Jahre werden es 1000 sein .
Ich stelle meine Frage nochmals : Kann hier jemand ein Krieg oder
Sanktionen weltweit nennen , ( die letzten 80 Jahre ) , wo die Ursache nicht in den USA liegt ?
Also , was sollen diese Diskusionen , wir wissen längstens was sich
hier auf diesem Planeten abspielt !

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Iordan Kolev Fr. 23 Jan 2026, 12:38

Bullseye! Thank you so much for the huge effort.

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Petra Wilhelmi Fr. 23 Jan 2026, 14:46

Das ist eine ausführliche Beschreibung der Situation im Iran Vielen Dank für die Mühe. Wenn ich es nicht überlesen haben sollte, noch eines dazu. Der Iran wird von Mullahs geführt. Geldgeschäfte sind im Islam eine Grauzone, Zinsen z.B. Haram. Das erklärt vielleicht ansatzweise einen Teil der Misere der Wirtschaft im Iran. Kein islamisches Land hat ohne Europäer einen hohen Entwicklungsstand erreicht. Das hat auch etwas mit dem Islam zu tun. Außerdem ist Iran erst seit relativ Kurzem Mitglied in der BRICS+. Das erklärt auch einen Teil der Misere außerhalb der Sanktionen der USA. Und, wo gibt es keine Oligarchen und keine Korruption? Da müsste sich z.B. Deutschland an die eigene Nase fassen.

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Info: https://forumgeopolitica.com/de/artikel/die-architektur-einer-von-feindlichen-auslndischen-mchten-herbeigefhrten-krise


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

23.01.2026

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Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

23.01.2026

WHO: USA tritt jetzt aus

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neopresse.com, Von: NEOPresse 23. Januar 2026, Themen:

Mit dem formellen Austritt der Vereinigte Staaten von Amerika aus der Weltgesundheitsorganisation ist ein Einschnitt erreicht, der weit über die internationale Gesundheitspolitik hinausreicht. Was die Regierung unter Donald Trump bereits vor einem Jahr angekündigt hatte, ist nun vollzogen. Die USA ziehen einen klaren Schlussstrich unter eine Mitgliedschaft, die aus Sicht Washingtons längst mehr Belastung als Nutzen darstellte. Doch die WHO versucht, diesen Schritt nicht einfach hinzunehmen – und greift zu Druckmitteln, die eher an ein Inkassoverfahren als an diplomatische Kooperation erinnern.

Streit um Milliarden und Verantwortung

Im Zentrum des Konflikts steht eine beträchtliche finanzielle Forderung. Nach Angaben der WHO belaufen sich die offenen Pflichtbeiträge der USA auf rund 278 Millionen Dollar für die vergangenen zwei Jahre. Hinzu kommen weitere, zuvor zugesagte freiwillige Zahlungen in dreistelliger Millionenhöhe. Für die Organisation ist dies ein empfindlicher Ausfall, denn die Vereinigten Staaten zählten über Jahrzehnte zu den größten Geldgebern. Für Washington hingegen ist die Sache klar: Vor dem Austritt wird kein weiterer Dollar überwiesen.

Die Begründung der US-Regierung fällt deutlich aus. Man verweist auf die enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden, die den Vereinigten Staaten infolge der Corona-Pandemie entstanden seien. Das Versagen internationaler Koordination und die Rolle der WHO in den frühen Phasen der Krise werden dabei als zentrale Argumente angeführt. Aus amerikanischer Sicht übersteigen diese Schäden jede offene Beitragsforderung bei Weitem.

Juristische Manöver statt politischer Einsicht

Das ganze WHO-Sonderdossier: Stand 23.01. – gratis herunterladen!

Die WHO versucht nun, den Austritt zumindest zu verzögern. Ihr juristischer Chefberater Steven Solomon argumentiert, die Mitgliedstaaten müssten prüfen, ob die USA die formalen Voraussetzungen für einen Austritt überhaupt erfüllt hätten. Grundlage dieser Argumentation ist eine Resolution aus dem Jahr 1948, die den damaligen Beitritt der USA regelte und bestimmte finanzielle Verpflichtungen vorsah.

Doch selbst wohlwollende Beobachter halten diese Strategie für wenig erfolgversprechend. Der entscheidende Punkt: Nicht die WHO oder ihre Mitgliedstaaten entscheiden letztlich über die Bindung der USA, sondern der amerikanische Gesetzgeber. Da der Kongress derzeit keine Anstalten macht, den Austritt zu verhindern oder auf die Begleichung der Forderungen zu drängen, bleibt der Organisation kaum realer Handlungsspielraum.

Ein Signal mit globaler Wirkung

Der Austritt der USA markiert nicht nur einen finanziellen Einschnitt für die WHO, sondern auch einen politischen. Er steht sinnbildlich für eine wachsende Skepsis gegenüber supranationalen Institutionen und für den Anspruch nationaler Regierungen, Kontrolle und Verantwortung zurückzuholen. Ob die WHO aus diesem Bruch Lehren zieht oder weiter auf Konfrontation setzt, dürfte entscheidend für ihre künftige Rolle in der Weltpolitik sein.


Info: https://www.neopresse.com/wirtschaft/who-usa-tritt-jetzt-aus/?source=ENL


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

23.01.2026

Arbeitsmoral-Debatte
Feiern die Deutschen wirklich so oft krank?

makronom.de, vom 22. Januar 2026, DANIEL GAMBRIS, Deutschland

Bundeskanzler Merz kritisiert den hohen Krankenstand in Deutschland – zielt damit aber an der Faktenlage und am Kern des Problems vorbei. Entscheidend für mehr Arbeitsleistung wäre etwas anderes. Ein Beitrag von Daniel Gembris.


Bild: Owen Beard via Unsplash

„Das sind fast drei Wochen, in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?“

Mit diesen Worten kritisierte der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz unlängst den aktuellen Krankenstand in Deutschland und gab der schon seit längerem schwelenden Debatte um die Arbeitsmoral der Deutschen neuen Schwung.

Schauen wir uns die Fakten an. Der Krankenstand liegt seit 2022 auf einem historisch hohen Niveau. Je nach Berechnungsmethode werden durchschnittlich rund 14 bis 15 Krankheitstage pro Beschäftigtem und Jahr ausgewiesen. Diese Zahl hat sich schnell zu einem politischen Argument verdichtet, wird aber häufig ohne ausreichende Einordnung verwendet.

Zunächst ist festzuhalten, dass ein wesentlicher Teil des statistischen Anstiegs auf eine verbesserte Datenerfassung zurückzuführen ist. Mit der Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ab 2022 werden Krankmeldungen nahezu vollständig erfasst. Fälle, die früher informell blieben oder zeitverzögert gemeldet wurden, erscheinen heute zuverlässig in der Statistik.

Hinzu kommen reale gesundheitliche Faktoren. Nach dem Wegfall der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen kam es zu starken Erkältungs- und Grippewellen. Gleichzeitig hat sich das gesellschaftliche Verhalten verändert: Wer krank oder infektiös ist, bleibt heute häufiger zu Hause, statt krank zur Arbeit zu gehen. Aus arbeitsmedizinischer Sicht stellt dies eher einen Fortschritt als ein Problem dar.

Ein zentrales Problem der öffentlichen Debatte ist die Fixierung auf Durchschnittswerte. Der Mittelwert von 14 oder 15 Krankheitstagen suggeriert, dies sei ein typisches Verhalten einzelner Beschäftigter. Tatsächlich sind Fehlzeiten extrem ungleich verteilt.


Histogramm auf Basis AOK/WIdO 2024) ); aus Abb. 24.5


Verteilung der Arbeitsunfähigkeitsfälle nach Falldauer

Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigen, dass rund 37% aller Arbeitsunfähigkeitsfälle lediglich ein bis drei Tage dauern, dabei aber nur etwa 7% der gesamten Ausfalltage verursachen. Demgegenüber stehen rund 3,3% sehr langer Krankheitsfälle mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen, die allein knapp 40% aller Ausfalltage verursachen.

Diese stark rechtsschiefe Verteilung bedeutet: Der größte Teil des Arbeitszeitverlustes entsteht nicht durch viele kurze Krankmeldungen, sondern durch wenige lange Ausfälle. Politische Appelle gegen „Krankfeiern“ adressieren daher statistisch den falschen Teil des Problems.


Quelle: AOK/WIdO); aus Abb. 24.5


Anteil der AU-Tage nach Falldauer – starker Langzeit‑Effekt

Besonders relevant sind Langzeiterkrankungen im Bereich psychischer Störungen sowie Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Diese Diagnosen sind vergleichsweise selten, verursachen aber sehr lange Fehlzeiten. Genau hier liegt der größte Hebel für eine nachhaltige Reduktion von Arbeitszeitausfällen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Vergleich zwischen Branchen. Hohe Krankenstände finden sich überdurchschnittlich im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Industrie sowie im Verkehr. Gemeinsame Merkmale sind hohe körperliche oder psychische Belastung, Schichtarbeit und Personalmangel.

Demgegenüber weisen Branchen wie die Informations- und Kommunikationswirtschaft deutlich niedrigere Krankenstände auf. Ursachen sind vor allem hohe Arbeitszeitautonomie, Homeoffice‑Möglichkeiten und geringere körperliche Belastung. Niedrige Krankenstände sind hier jedoch nicht automatisch ein Zeichen geringerer Krankheitslast, sondern spiegeln auch Präsentismus und flexible Arbeitsorganisation wider.

Schlussfolgerungen

Für die Frage, ob sich durch politischen Druck zusätzliche Arbeitsstunden mobilisieren lassen, ergibt sich daraus eine klare Schlussfolgerung: Druck kann statistische Krankmeldungen kurzfristig senken, führt aber häufig zu Präsentismus und langfristig zu schwereren Erkrankungen. Nachhaltige Effekte sind hiervon nicht zu erwarten.

Demgegenüber zeigen arbeitswissenschaftliche Studien, dass Investitionen in Ergonomie im weiteren Sinn – also in Arbeitsorganisation, Prävention, ergonomische Gestaltung und psychische Entlastung – insbesondere die Dauer von Langzeiterkrankungen reduzieren können. Genau dort entsteht der größte Anteil der Arbeitszeitverluste, und genau dort liegt das realistische Potenzial, dauerhaft mehr Arbeitsstunden zu mobilisieren.

Der hohe Krankenstand in Deutschland ist damit kein Ausdruck allgemeiner Arbeitsunwilligkeit, sondern das Ergebnis verbesserter Erfassung, realer gesundheitlicher Belastungen und struktureller Defizite in bestimmten Branchen. Wer über mehr Arbeitsleistung sprechen will, sollte weniger über Krankmeldungen und mehr über Arbeit selbst sprechen.

 

Zum Autor:

Daniel Gembris ist Professor für mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen an der Dualen Hochschule Sachsen.


Info: https://makronom.de/arbeitsmoral-debatte-feiern-die-deutschen-wirklich-so-oft-krank-50561?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=arbeitsmoral-debatte-feiern-die-deutschen-wirklich-so-oft-krank


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23.01.2026

Michael Lüders spricht Klartext: US-Vasallen! Warum sollte Trump Deutschland & Europa ernst nehmen?

Screenshot_2026_01_23_at_14_41_10_Michael_L_ders_spricht_Klartext_US_Vasallen_Warum_sollte_Trump_Deutschland_Europa_ernst_nehmen_YouTube



youtube.com, vom 10.01.2026 #merz #bsw #venezuela  (evtl. doppelt vorhanden)

Unser stellvertretender Parteivorsitzender Michael Lüders wirft Friedrich Merz und Ursula von der Leyen völlige Rat- und Hilflosigkeit vor. Der völkerrechtswidrige US-Angriff auf Venezuela, den Lüders bei ServusTV als „Akt des Staatsterrorismus“ bezeichnet, macht die Doppelmoral des Westens deutlich. Bereits im Irak und Libyen haben die USA mit ihren Interventionen Desaster angerichtet. Wie geht es in Venezuela jetzt weiter? Wie könnten sich Deutschland und die EU von den USA emanzipieren? Und wie könnte sich Europa im Ukraine-Krieg endlich konstruktiv in Friedensverhandlungen einbringen? 


Wir fassen die Aussagen von Michael Lüders für euch zusammen. Link zur vollständigen Sendung: https://www.servustv.com/aktuelles/v/... - #merz #bsw #venezuela #usa


Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=VasPdEn9eoE Dauer 22:55 Min


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Weiteres: 




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Wir fassen die Aussagen von Michael Lüders für euch zusammen. Link zur vollständigen Sendung: https://www.servustv.com/aktuelles/v/... - #merz #bsw #venezuela #usa


Info: https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&redir_token=QUFFLUhqbFRfanBvclhSYlU3djZ0T1laVHVfYTlXb1VJUXxBQ3Jtc0trZk9CZ3E0UmJueXQwd3NqQWdWQ2FOTkl3c2NpYXNFMEFtMWZGQmVWRGotSlh1ek1vUThLX0U2d0NOUUo4WDlidl9oend0LURSZjhYWUlKWlA2RXAtcHlsRG5GcUttdU9mTEFSb2w1YXpjRTZfQzVUcw&q=https%3A%2F%2Fwww.servustv.com%2Faktuelles%2Fv%2Faasl6l5hxelbexivbcbr%2F&v=VasPdEn9eoE


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23.01.2026

Epstein-Akten & Ukraine-Korruptionsskandal – Prof. Kuznick

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youtube.com, vom 15.11.2025, Die Quelle: Deutsch

In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit Historiker Prof. Peter Kuznick über zentrale globale Entwicklungen, deren entscheidender Kontext in den Leitmedien häufig fehlt. Sie beginnen in den USA mit neuen Enthüllungen aus den Epstein-Akten und jüngsten Erfolgen der Demokraten, die Trumps politischen Kurs und das Machtgefüge der Republikaner neu beleuchten. Danach folgen der Tod Dick Cheneys und die Einordnung seines politischen Vermächtnisses. Im Anschluss geht es um die Ukraine, wo geopolitische Verschiebungen mit einem Korruptionsskandal zusammentreffen. Kuznick analysiert zudem Washingtons erneutes Atomtestprogramm und dessen Folgen für Sicherheit und Rüstungskontrolle. Weiter thematisiert er die Lage in Gaza im Kontext von Trumps Waffenstillstand und „Friedensplan”. Abschließend richtet sich der Blick nach Venezuela und auf die breitere US-Strategie in Lateinamerika und der Karibik, die sich in jüngsten militärischen Aktivitäten widerspiegelt.


Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=2otLwMbqgrs Dauer 57:39 Min.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


unser weiterer Kommentar:  Anmerkung aus Video ca. bei Minute 38:20, Zitat: Der NEWSTART-Vertrag läuft am 5. Februar 2026 aus. Das ist der letzte Vertrag zur Konrolle von Atomwaffen. Wir brauchen weltweit eine neue Architektur für nukleare Sicherheit. Zitatende

23.01.2026

Politik
"Viele schlechte Gene": Trumps Rede in Davos war voller Rassismus


n-tv.de, vom 22.01.2026, 08:07 Uhr

Nicht nur zu Grönland hatte US-Präsident Trump im schweizerischen Davos etwas zu sagen - sondern auch dazu, welche negativen Folgen Einwanderung in Europa angeblich habe. Der Kontinent sollte besser seinem Beispiel folgen, meint Trump.


Während die Welt den Atem anhielt und darauf hoffte, dass Trump mit seinen Forderungen nach einer Annexion Grönlands die bisherigen Allianzen nicht weiter in die Krise stürzen würde, empfahl der US-Präsident Europa zur Lösung seiner Probleme: mehr Rassismus. Er hielt den Ländern des Kontinents vor, wie falsch ihre Politik sei, und im Gegensatz dazu, wie angeblich erfolgreich seine eigene - obwohl die Zahlen ein anderes Bild der USA zeichnen. "Ich liebe Europa, aber es geht nicht in die richtige Richtung", urteilte Trump. In Europa sind demnach die negativen Folgen einer "radikalen Linken" zu beobachten.

"Der Konsens war, dass [...] Länder durch die Einwanderung neuer und völlig anderer Bevölkerungsgruppen aus fernen Ländern gestärkt werden könnten", referierte der Präsident über die vergangenen Jahre. Sein Vorgänger Joe Biden und viele andere westliche Regierungen hätten diesen Weg "sehr törichterweise eingeschlagen, indem sie allem den Rücken kehrten, was Nationen reich, mächtig und stark macht". Das Ergebnis seien "Rekorddefizite im Haushalt und im Handel" gewesen, "angetrieben durch die größte Massenmigrationswelle in der Geschichte der Menschheit." Trump klagte: "Wir haben so etwas noch nie gesehen, viele Teile unserer Welt werden vor unseren Augen zerstört."


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"Nicht die richtige Richtung"Trump rechnet in Davos-Rede mit Europa ab (Bild)


Trump säuselte der versammelten Geschäftswelt und politischen Führerschaft also sein Bild der Welt vor, in dem der Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" und die Prognose eines "Kampfes der Kulturen" zu Realitäten geworden sind - und zum Untergang des Westens führen. Eine Lösung dafür bot er auch an: Macht es wie die USA. "Die Orte, aus denen Sie kommen, können viel besser werden, indem Sie unserem Beispiel folgen", behauptete Trump vor dem Publikum: "Bestimmte Orte in Europa sind nicht mehr wiederzuerkennen."

Dies kombinierte er mit Kritik an Globalisierung und Erneuerbaren Energien. "Sogenannte schmutzige Jobs und Schwerindustrie sollten an andere Orte verlagert, bezahlbare Energie durch den Green New Scam ersetzt werden." Diesen Begriff benutzte Trump mehrfach: Was in der EU und in den USA "Green New Deal" genannt wurde und wird, ist für Trump ein "Scam", ein Schwindel. Die Folgen seien "geringeres Wirtschaftswachstum, niedrigerer Lebensstandard, niedrigere Geburtenraten, mehr sozial destabilisierende Migration".


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"Werde keine Gewalt anwenden"Trump eskaliert nicht, trotzdem: Nato isch over

Ein Kommentar von Frauke Niemeyer



Untergang vs. Wirtschaftswunder

Den angeblichen Untergang in Europa hat Trump seiner Darstellung zufolge in den USA bereits abgewendet und stattdessen ein "wirtschaftliches Wunder" geschaffen. "Den Menschen geht es sehr gut, sie sind sehr zufrieden mit mir", behauptete er. Die Zahlen sagen das Gegenteil: Der Arbeitsmarkt ist schwierig, hohe Verbraucherpreise werden aller Voraussicht nach das wichtigste Thema bei den Kongresswahlen im November sein, in Umfragen stellt die Mehrheit der Wähler Trump ein schlechtes Zwischenzeugnis aus; insbesondere bei der Wirtschaft.

Der US-Präsident lobte sich zudem für die Vorgehensweise der bewaffneten US-Abschiebebehörde ICE gegen Migranten im eigenen Land, die er wie so häufig mit Mördern, Drogendealern und psychisch Kranken gleichsetzte. Die Millionen Migranten, die unter Biden ins Land gekommen seien, sind ihm zufolge auch für die hohen Immobilienpreise und damit die Inflation mitverantwortlich. "2025 hatten wir zum ersten Mal seit 50 Jahren umgekehrte Migration. Ach, war das schön", flötete er. Somalische Einwanderer bezeichnete er als "Banditen" und "Piraten", die Milliarden Dollar von Hilfsprogrammen erschlichen hätten. Die Somalier hätten "einen höheren IQ als wir dachten", höhnte er abfällig. "Ich sage immer, das sind Leute mit niedrigem IQ. Wie konnten die bloß nach Minnesota kommen und all das Geld stehlen?"


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"Bitte nur um ein Stück Eis"Trumps "größtes Statement" - Grönland-Aussagen im Wortlaut


"Sie zerstören sich selbst"

Und so mäanderte Trump zwischen angeblichen innenpolitischen Erfolgen wegen der harten Hand gegen Migranten und Empfehlungen für Europa, es ihm gleichzutun. Bereits in der neuen nationalen Sicherheitsstrategie der USA hatte das Weiße Haus im November offen seine Unterstützung für nationalistische Kräfte in Europa erklärt. "Die Menschen in Europa liegen mir sehr am Herzen", sagte Trump in Davos:

"Wir haben gerade viele schlechte Gene in unserem Land", sagte er, wobei er selbst ja "europäischer Abstammung" sei, genauer gesagt: "100 Prozent schottisch meine Mutter, 100 Prozent deutsch mein Vater. Wir glauben fest an die Bande, die uns mit Europa als Zivilisation verbinden." Die Länder müssten sich von der Kultur lösen, die sie in den letzten zehn Jahren geschaffen hätten. "Es ist schrecklich, was sie sich selbst antun. Sie zerstören sich selbst."

Quelle: ntv.de, rpe




Info: https://www.n-tv.de/politik/Trumps-Rede-in-Davos-war-voller-Rassismus-id30269204.html?utm_source=firefox-newtab-de-de


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23.01.2026

Selenskyj verhöhnt die EU, die ihn über Wasser hält

lostineu.eu, 23. Januar 2026

Die EU hat gerade ein schuldenfinanziertes Darlehen von 90 Mrd. Euro auf den Weg gebracht, um die Ukraine vor der drohenden Pleite zu retten. Das meiste Geld geht in Waffen und Munition, also in den Krieg gegen Russland. Dennoch verhöhnt Präsident Selenskyj die EUropäer: Sie seien “lost” und würden bei der Aufgabe versagen, die Ukraine und EUropa effizient zu verteidigen. Seit dem letzten Treffen in Davos habe sich “nichts verändert”, behauptet Selenskyj – dabei rüstet die EU massiv auf und finanziert mittlerweile fast die gesamte Bewaffnung der Ukraine. Diese Kritik sei einfach nur unverschämt – Selenskyj wolle sich wohl bei Trump einschmeicheln, sagen EU-Diplomaten. Doch natürlich werden sie sich nicht wehren – genauso wenig wie gegen Trump…

Mehr zur Ukraine und zum Krieg hier

P. S. Es heißt immer, Selenskyj und die Ukraine verteidigten Europa. In Wahrheit ist es genau umgekehrt. Ohne europäische Hilfe wäre die Ukraine verloren. Doch solange die EU Politiker das nicht begreifen, ist keine Umkehr in Sicht. Und Selenskyj wird immer mehr fordern, wie Trump…

13 Comments

  1. Arthur Dent
    23. Januar 2026 @ 13:37

    Russland zerstört die Kraftwerke in der Ukraine, in Deutschland ist das gar nicht nötig, wir sprengen voll funktionstüchtige Kraftwerke selbst in die Luft und die Moderatoren des ÖRR klatschen begeistert in die Hände. Und wenn in Berlin tagelang bei Eiseskälte der Strom ausfällt, sorgt sich die Bundesregierung um die Sicherheit Grönlands und der Arktis. Ist schließlich auch wichtig. Noch Fragen, Kienzle?

Antworten

  • KK
    23. Januar 2026 @ 11:50

    Und im Brüsseler Sitz der EU wird sicher auch bald ein Wandgemäld im Stil eines bekannten Freskos aus einem Kloster bei Mailand in Auftrag gegeben, dass Selenskyj inmitten seiner EUropäischen Jünger beim letzten Abendmahl zeigen wird… einfach nur widerlich, wie dieser ekelhafte Unsympath – auf letzlich unser aller Kosten – hofiert wird.
    Hätte man ihm zeitnah den Geldhahn zugedreht, wäre der Krieg doch längst vorbei!

    Antworten

  • Lucki
    23. Januar 2026 @ 10:01

    Zum P.S.:
    Nicht ohne – DANK der jahrzehntelangen EUropäischen “Hilfe” (in Treue fest zu den USofA) für die Ukraine ist die Situation mittlerweile so beklagenswert – nicht nur für die Ukraine, sondern auch für Gesamteuropa.

    Antworten

  • Niko
    23. Januar 2026 @ 09:45

    Schon sein früherer Botschafter war in seiner Unverschämtheit unerträglich. Selenskyj setzt noch ständig einen drauf. Statt endlich die richtigen Antworten zu geben, schleimen viele Politiker in ekelhafter Weise herum. VdL knutscht diesen Menschen auch noch ab und schmeißt ihm weitere Milliarden hinterher. Wie man sieht, fehlt dieses sinnlos verbrannte Geld in der ganzen EU im sozialen Bereich. Wann ist damit endlich Schluss?

    Antworten

    • Der Skeptiker
      23. Januar 2026 @ 12:17

      Geldhahn zudrehen! Wir erhalten seinen Staat aufrecht. Und seinen Krieg, den wir brauchen können wie ein Loch im Kopf. Und wenn er vorbei ist, sollen wir die Ukraine aufbauen. Er sitzt dann im Ausland und genießt seinen Reichtum. Wo der wohl herkommt?
      Was soll das? Wer verrät uns hier?

      Antworten

  • Guido B.
    23. Januar 2026 @ 09:06

    Selenski jammert und fordert und klagt an und jammert und fordert und klagt und … endlos.
    Er selbst hatte es mehrmals in der Hand, den täglichen Gruss des Murmeltiers abzuwenden. Er hätte sich nur dafür einsetzen müssen, auf den NATO-Beitritt zu verzichten und die Neutralität in die Verfassung zu schreiben.
    Aber er wollte die Ukraine unbedingt entrussifizieren und die Krim zurückerobern – mit der Hilfe der USA, UK und EU. Und siehe da, es wurde ihm so viel geholfen wie keinem Präsidenten in der Geschichte der Menschheit.
    Doch Russland hat damit gerechnet und Ressourcen mobilisiert. Der schnelle Sieg über Putin verwandelte sich in eine langsame Niederlage Selenskis.
    Jetzt das grosse Heulen und Zähneknirschen.
    Selenskis Ansprache in Davos war die Rede eine verbitterten Losers, der sich nach dem grossen Weltenbrand sehnt, um von seiner Schande abzulenken.
    Die Krim kann er vergessen. Den Donbass auch. Den NATO-Beitritt auch. Den EU-Beitritt auch. Vielleicht noch mehr.
    Selenski ist ein Mahnmal der westlichen Hybris. Und als grössenwahnsinniger und verzweifelter Kriegstreiber ein Schandfleck der Zivilisation.

    Antworten

  • Titi
    23. Januar 2026 @ 08:43

    Das Problem hier ist nicht Selenskyj alleine, sondern all die europäischen Leader (Starmer, Macron, VDL, …auch österreichische Politiker wie Aussenministerin Meinl-Reisinger), die nach Kiev reisen und Selenskyj weiterhin verhätscheln und mit Gold überhäufen und ihn weiterhin beweihräuchern, als wäre er der einzige Retter und Messias für Europa. So sorgt man dafür, dass ein bereits verzogenes Kind noch verzogener wird.

    Antworten

  • hutaekjango
    23. Januar 2026 @ 08:40

    S. hört die ” Falseflaggnightingal” trapsen, spät, aber er hört sie.

    Antworten

  • Erneuerung
    23. Januar 2026 @ 08:36

    Seine früheren TV-Auftritte reichen, ergänzt durch seine Wahlversprechen und deren Umsetzung, aus, um zu erkennen, was Selenskyj für ein Mensch ist. Für die Europäer scheint das bekannte Einstein-Zitat: “das Universum…” zu gelten.

    Antworten

  • Thomas Damrau
    23. Januar 2026 @ 08:27

    Ich vermute, dass diese Äußerungen Selenskyjs in den Geschichtsbüchern als “kurz bevor die militärische Lage der Ukraine unhaltbar wurde, beschwerte sich Selenskyj noch einmal über die aus seiner Sicht mangelnde Unterstützung der EU …” dokumentiert werden.

    Bemerkenswerter fand ich Meldungen, die BürgerInnen von Kiew seien aufgefordert, die Stadt vorsichtshalber (zumindest kurzfristig) zu verlassen (https://www.tagesschau.de/ausland/asien/ukraine-russland-krieg-energieversorgung-100.html). Wenn in einem Krieg eine Seite die eigenen BürgerInnen auffordert, “auf’s Land zu fliehen”, ist dies ein Signal, dass es eng wird.

    So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass Selenskyj an einer passenden Dolchstoßlegende bastelt, die seine fatale Rolle in der Auseinandersetzung zwischen den USA und Russland vergessen macht.

    Antworten

  • Guido B.
    23. Januar 2026 @ 08:21

    Heutzutage bekommen die grössten Tyrannen den grössten Applaus. Das liegt nicht an der Blödheit und moralischen Verkommenheit der Tyrannen, sondern an der Blödheit und moralischen Verkommenheit des Publikums. Diese Freakshow in Davos ist der Spiegel einer intellektuell verfaulten Gesellschaft, die die Zivilisation verlassen hat und schamlos der Barbarei frönt.

    Antworten

  • Michael
    23. Januar 2026 @ 07:38

    Einfach nur das Wasser ausschütten und er vertrocknet!

    Antworten

    • Theo
      23. Januar 2026 @ 10:48

      Der Gipfel war, dass unser “bester Kanzler aller Zeiten” meinte, dass die Nato Grönland vor der “Bedrohung durch Russland” schützen werden….war bzw. ist denn da nicht was ??
      ähemmm: was rauchen oder trinken diese Leute in Davos denn so??
      So was repräsentiert unser Land.
      Ist nirgends besser. (Disclaimer: bin überhaupt kein AFD-Anhänger)


  • Info: https://lostineu.eu/selenskyj-verhoehnt-die-eu-die-ihn-ueber-wasser-haelt/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Trumps Drohungen: Hat die EU etwas dazugelernt?


    lostineu.eu, vom 22. Januar 2026

    Die EU hält einen Sondergipfel ab, um auf Trumps wiederholte Drohungen zu reagieren. Doch gleichzeitig erklärt sie, die Krise um Grönland sei beigelegt. Hat man irgend etwas dazugelernt?

    Ja, man habe “die Lektion gelernt” und begriffen, daß man nun “in einer neuen Realität” lebt, hieß es beim Sondergipfel in Brüssel.

    Derweil redete Kanzler Merz in Davos von einem “neuen Zeitalter der Großmächte”, auf das sich EUropa nun einstellen müsse.

    „Um zu bestehen, müssen wir uns mit einer harschen Realität auseinandersetzen und den Kurs mit klarem Realismus bestimmen“, forderte der Kanzler.

    Doch genau danach sieht es nicht aus.

    Kein Bruch mit den USA

    Während sich der kanadische Premier Carney in einer wegweisenden Rede für einen Bruch mit den USA und entschiedene Gegenwehr der “Mittelmächte” ausgesprochen hat, tun Merz & Co. genau das Gegenteil.

    Merz will weiter mit Trump zusammenarbeiten und mehr für die “Sicherheit in der Arktis” tun – dabei ist die Sicherheit eigentlich nur durch die Amerikaner bedroht, siehe Grönland.

    EU-Ratspräsident Costa macht keine Anstalten, nun endlich Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um Trump vor neuen Attacken abzuschrecken.

    Es gebe jetzt keinen wirtschaftlichen Druck mehr, also müsse man auch nicht das “Anti-Coercion Instrument” anwenden, sagte ein EU-Diplomat.

    Die nächsten Drohungen

    Dabei stößt Trump schon wieder neue Drohungen aus. Auf die Strafzölle wegen Grönland will er zwar gnädigerweise verzichten, zumindest vorerst.

    Dafür droht er nun mit einem “großem Gegenschlag”, sollten die EUropäer es wagen, US-Staatsanleihen abzustoßen – wie zuletzt diskutiert wurde.

    “Und wir haben alle Karten in der Hand”, fügte der US-Präsident hinzu. Das zeigt: Er hat seine Politik der “Coercion” – des wirtschaftlichen Drucks – kein bißchen geändert.

    Grönland-Konflikt schwelt weiter

    Und der Grönland-Konflikt ist auch noch nicht gelöst: Dänemarks Regierungschefin Frederiksen hat erklärt, daß sie nicht bereit sei, für Trumps “Golden Dome” auf souveräne Rechte zu verzichten.

    Demgegenüber behauptet Trump, er habe in einem Abkommen mit der Nato den dauerhaften und uneingeschränkten Zugang der USA zu Grönland gesichert.

    Der Konflikt schwelt offensichtlich weiter. Dennoch will die EU nach ihrem Sondergipfel zu “Business as usual” mit Trumps Imperium zurückkehren – auch beim Handel.

    Was hat man eigentlich dazugelernt?

    Siehe auch “Trumps Drohungen: EU schaltet in den Krisenmodus”


    10 Comments

    1. garno
      23. Januar 2026 @ 11:41

      @Nico
      Wie es aussieht ist die Vernunft in der EU abhanden gekommen bzw. unter der Rubrik “Desinformation” abgelegt.

    Antworten

  • garno
    23. Januar 2026 @ 10:00

    “Heute will Deutschland nicht mehr “down” sein, sondern kontinentale Führungsmacht.”
    Was Frankreich wohl kaum tolerieren wird, was den Streit in der EU vertiefen wird.
    Wie es aussieht will Merz mit dem Ziel “America first” führen, da scheint er sich mit Meloni einig.

    Antworten

    • Niko
      23. Januar 2026 @ 11:29

      Ehrlicherweise muss man sagen, kein vernünftiger Mensch will wirklich, dass Deutschland jemals wieder Führungsmacht oder gar militärische Großmacht wird. Wer etwas anderes innerhalb der EU ins Spiel bringt, will vielleicht Merzens Ego streicheln oder hat andere Hintergedanken. Die hirnlose Aufrüstung in der EU zahlen wir mit der Verelendung der Massen und auf längere Sicht mit dem Niedergang der Wirtschaft.

      Antworten

  • Thomas Damrau
    23. Januar 2026 @ 08:58

    Es ist schon faszinierend:
    — Donald I. liest aus seinem Gespräch mit Rutte heraus, dass er “eigentlich” bekommen wird, was er möchte.
    — Die EU-Granden gehen davon aus, dass Rutte Trump durch das Zeigen von Stärke “zur Vernunft” gebracht hat.
    — Die Öffentlichkeit kann das nicht beurteilen, da der Inhalt des Gesprächs TOP-SECRET ist (https://www.mdr.de/nachrichten/welt/politik/trump-groenland-abkommen-keine-strafzoelle-davos-100.html).
    — Rutte hat kein Mandat, über den Status von Grönland zu verhandeln.

    Erinnert mich nebenbei an den Trip von Frau von den Laien, die nach Florida reiste, um über Zölle zu reden, und am Ende ein Papier in die Luft hielt und chamberlainesk verkündete: “Zollfrieden für Europa”

    Antworten

  • Stef
    23. Januar 2026 @ 06:20

    Lernen erfolgt in solchen Fällen in der Regel nur durch den Austausch von Köpfen.

    Antworten

    • KK
      23. Januar 2026 @ 11:52

      Wer soll denn da nachrücken? Die zweiten und dritten Reihen sind doch genauso lernresistent…

      Antworten

  • KK
    23. Januar 2026 @ 01:38

    “Dänemarks Regierungschefin Frederiksen hat erklärt, daß sie nicht bereit sei, …auf souveräne Rechte zu verzichten. Demgegenüber behauptet Trump, er habe in einem Abkommen mit der Nato den dauerhaften und uneingeschränkten Zugang der USA zu Grönland gesichert. ”

    Ich frage mich ohnehin, wie ein NAhTOd-Generalsekret aus den Niederlanden derart dreist über dänisches Territorium verfügen kann…

    Antworten

  • Arthur Dent
    22. Januar 2026 @ 22:58

    Hands up, baby, hands up gimme all your money – I take care for it. No crook will take it from you – singt Donald stets. Gebt mir Grönland, ich pass darauf auf. Niemand kann das besser als ich. Und der Hochsauerlandkreisvorsitzende will ihm dabei helfen. Denn die größte Gefahr sind die little green men …

    Antworten

  • Monika
    22. Januar 2026 @ 19:46

    Heute will Deutschland nicht mehr “down” sein, sondern kontinentale Führungsmacht.

    Das ist ungefähr so sinnig, wie einen Arbeitsochsen zum Zuchtstier „umbauen“ zu wollen… Dass sich der Arbeitsochse gern als Zuchtstier sehen würde, steht auf einem anderen Blatt.
    Michel, DEINE Welt ist nicht die Große weite … arbeite deine Aufträge ordentlich ab und dann BITTE! zurück in deinen Schrebergarten, Freundchen…

    Antworten

  • Guido B.
    22. Januar 2026 @ 18:35

    Trumps Mantra “America First” ist eigentlich völlig überflüssig. Die devoten Vasallen in Europa sorgen von sich aus schon lange für “America First”. Es gab seit dem 2. Weltkrieg im Westen keine Alternative zu “America First”. Es wird auch weiterhin keine geben.
    “Keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down …”
    Das Einzige, was sich an dieser Formel geändert hat, ist das Selbstbild Deutschlands. Heute will Deutschland nicht mehr “down” sein, sondern kontinentale Führungsmacht.


  • Info: https://lostineu.eu/trumps-drohungen-hat-die-eu-etwas-dazugelernt/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Mercosur spaltet das EU-Parlament und die deutschen Grünen


    Screenshot_2026_01_23_at_15_22_54_Lost_in_EUrope_Update


    lostineu.eu, vom 22. Januar 2026

    So viel Theater war selten: Nachdem das Europaparlament den umstrittenen Mercosur-Deal zur Prüfung an den Europäischen Gerichtshof überwiesen hat, stehen die deutschen Abgeordneten kopf.

    Sie werfen sich wechselseitig Verrat an der EU, geopolitisches Versagen oder Kungelei mit der AfD vor. Dabei war der Antrag von den Linken ausgegangen, Parlamentarier aller Fraktionen haben zugestimmt. Nicht die AfD gab den Ausschlag, sondern konservative Abweichler aus der EVP. Besonders zerrissen zeigen sich die Grünen: Parteichef Banaszak fordert, das Mercosur-Abkommen solle in Kraft treten. Auch C. Özdemir, früher selbst MEP und heute grüner Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, stellt sich gegen seine EU-Kollegen. Respekt für das EP? Keiner!

    Siehe auch “Merz will das EP übergehen”

    P.S. Die deutsche Linke im EP weist den Vorwurf zurück, mit den Rechten zu kungeln. Zitat aus einem Statement:

    “Aktuell wird uns vorgeworfen, wir hätten mit rechten Kräften zusammengearbeitet. Dieser Vorwurf ist falsch, bewusst irreführend und politisch kalkuliert. (…)Dabei ist die Trennlinie glasklar: Rechte lehnen Mercosur aus nationalistischer Abschottung ab. Die Linke lehnt Mercosur ab, weil wir für internationale Solidarität, fairen Handel und verbindliche Arbeits-, Umwelt- und Sozialstandards stehen. Eine EuGH-Prüfung einzufordern heißt, Demokratie und Rechtsstaat zu verteidigen und steht im offenen Widerspruch zu rechter Politik.”

    Der eigentliche Skandal bei Mercosur ist, dass der @bundeskanzler die pro forma unabhängige EU Kommission öffentlich dazu auffordert, das Europaparlament UND den EuGH zu übergehen und den Deal vorläufig anzuwenden. Natürlich macht @ManfredWeber CSU bei diesem Manöver der…

    — Eric B. (@LostinEU) January 22, 2026

    6 Comments

    1. jjkoeln
      23. Januar 2026 @ 13:21

      Mercosur ist mE kritisch zu sehen.
      Über den Umweg LATAM kommen z.B. hier verbotene gefährliche Pestizide auf den Tisch. Wäre ja ok, wenn es eine klare Kennzeichnung (auch bei verarbeiteten Lebensmitteln) gäbe. Aber sie bekämpfen Großbanken und Lebensmittelindustrie bis auf’s Blut. Der Verbraucher soll schön unwissend bleiben, um ja nicht die Profite zu stören.

    Antworten

  • Arthur Dent
    22. Januar 2026 @ 22:25

    Hatte man nicht einen CO2- Ausgleichsmechanismus beschlossen. Was ist mit den Erlösen aus den Einfuhrzöllen? Verzichtet man darauf oder muss der EU-Steuerzahler in die Tasche greifen?

    Antworten

  • Kleopatra
    22. Januar 2026 @ 22:08

    Man sollte nur für einen Antrag stimmen, wenn man will, dass er Erfolg hat, und dann kann es egal sein, wer sonst dafür stimmen könnte. Wer sonst noch dafür stimmen könnte, ist übrigens meist vorher bekannt.
    Wenn übrigens das Abkommen 25 Jahre lang verhandelt wurde, sollte eine Prüfung durch den EuGH, auch wenn sie eine Verzögerung bringen sollte, nicht abwegig sein.
    Natürlich gilt aber, dass was für die deutschen Grünen im EP in Ordnung ist, für die deutschen CDU im deutschen Bundestag auch nicht tabu zu sein braucht.

    Antworten

  • KK
    22. Januar 2026 @ 17:53

    “Dabei ist die Trennlinie glasklar: Rechte lehnen Mercosur aus nationalistischer Abschottung ab. Die Linke lehnt Mercosur ab, weil wir für internationale Solidarität, fairen Handel und verbindliche Arbeits-, Umwelt- und Sozialstandards stehen.”

    Mal ganz naiv aus meinem Demokratieverständnis heraus gefragt:
    Ist es nicht völlig Wumpe, aus welchen Gründen unterschiedliche Gruppen etwas ablehnen? Wenn diese Gruppen die Mehrheit bilden, dann müsste Demokratie doch bedeuten, es dann nicht gegen den Willen dieser Mehrheit umzusetzen.

    Antworten

    • ebo
      22. Januar 2026 @ 18:03

      So ist es. Die Linke will aber nicht mit den Rechten gesehen werden…

      Antworten

      • KK
        23. Januar 2026 @ 01:41

        Wie soll es sonst funktionieren? Das ist doch wie beim Händewaschen: manus manum lavat!
        Die heutige sogenannte “Linke” ist nur noch lächerlich!


  • Info: https://lostineu.eu/mercosur-spaltet-das-eu-parlament-und-die-deutschen-gruenen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Abermals führt das verbotene Abstimmen mit zuvor demokratisch gewählten Abgeordneten auch im europäischen Parlament dazu den sinnvollen Protest der für funktionierende Demokratie und Beachtung des Völkerrechts stünde, mitzuverbrennen. 

    Denn Zitat: “Aktuell wird uns vorgeworfen, wir hätten mit rechten Kräften zusammengearbeitet. Dieser Vorwurf ist falsch, bewusst irreführend und politisch kalkuliert. (…)Dabei ist die Trennlinie glasklar: Rechte lehnen Mercosur aus nationalistischer Abschottung ab. Die Linke lehnt Mercosur ab, weil wir für internationale Solidarität, fairen Handel und verbindliche Arbeits-, Umwelt- und Sozialstandards stehen. Eine EuGH-Prüfung einzufordern heißt, Demokratie und Rechtsstaat zu verteidigen und steht im offenen Widerspruch zu rechter Politik.” Zitatende

    23.01.2026

    Nachrichten von Pressenza: 5 Jahre Atomwaffenverbotsvertrag

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 23. Januar 2026, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 23.01.2026


    5 Jahre Atomwaffenverbotsvertrag


    Am 22. Januar 2021 trat der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen (Atomwaffenverbotsvertrag, AVV) in Kraft. Fünf Jahre später bleibt er ein historisches Zeichen der Hoffnung in einer Zeit wachsender globaler Aufrüstung. Der Vertrag ist Ergebnis jahrzehntelangen Engagements von Staaten, Kirchen&hellip;

    https://www.pressenza.com/de/2026/01/5-jahre-atomwaffenverbotsvertrag/


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    Gefürchtet werden, um in Sicherheit zu sein? – Die tödliche Täuschung


    „Um gefürchtet zu werden, muss man mächtig sein. Um in dieser so brutalen Welt mächtig zu sein, muss man schneller und stärker sein.“ Während Emmanuel Macron bei seiner Neujahrsansprache diese Worte gegenüber den Streitkräften äußert, richtet er zwar eine Botschaft&hellip;

    https://www.pressenza.com/de/2026/01/gefuerchtet-werden-um-in-sicherheit-zu-sein-die-toedliche-taeuschung/


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    Das reichste Prozent hat sein Treibhausgasbudget für 2026 bereits ausgeschöpft


    Emissionsungleichheit: Nach nur zehn Tagen hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung seinen fairen Anteil am jährlichen Treibhausgasbudget verbraucht und plündert von nun an das der übrigen Weltbevölkerung. Jedes Jahr errechnet Oxfam den „Pollutocrat Day”, den Tag, an dem das weltweit&hellip;

    https://www.pressenza.com/de/2026/01/das-reichste-prozent-hat-sein-treibhausgasbudget-fuer-2026-bereits-ausgeschoepft/


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    Das Pentagon ist bereit, 1.500 Soldaten in Minnesota einzusetzen


    Die Facebook-Seite The Other 98% berichtet über die neuesten beunruhigenden Entwicklungen im Kräftemessen zwischen den Bundesbehörden und den Bürger:innen von Minneapolis: Das Pentagon kündigt an, es sei bereit, 1.500 Soldaten zu schicken, „falls die Gewalt im Bundesstaat Minnesota eskalieren sollte“.&hellip;

    https://www.pressenza.com/de/2026/01/das-pentagon-ist-bereit-1-500-soldaten-in-minnesota-einzusetzen/


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    Wegducken bringt nix: Trump sieht Europa als Feind


    Europa ist für das Trump-Regime der Feind. Dieses Problem lässt sich nicht mit milden Worten weglächeln. Warum? Natascha Strobl kommentiert. von Natascha Strobl (moment.at) Die USA sehen Europa als Feind. Diese Tatsache ist offensichtlich, wird aber von den meisten Politiker:innen&hellip;

    https://www.pressenza.com/de/2026/01/wegducken-bringt-nix-trump-sieht-europa-als-feind/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.01.2026

    Folgt der Regimewechsel?

    Screenshot_2026_01_23_at_11_18_27_Aufstand_im_Iran_YouTube


    youtube.com, von 20. Januar 2026

    Aufstand im Iran:
    Michael Lüders


    Info: https://youtu.be/NWJl9ysPwto?si=jWM6XBtNjmzn9VY9


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.01.2026

    Bruch in der Weltordnung  Mehrere westliche Länder wenden sich, um der Unterwerfung unter die USA zu entkommen, vorsichtig China zu, darunter Kanada und Großbritannien. Deutschland und die EU bleiben ambivalent, strecken aber ihre Fühler nach Osten aus.

    german-foreign-policy.com, 23. Januar 2026

    OTTAWA/LONDON/BERLIN (Eigener Bericht) – Regierungen einiger westlicher Länder beginnen mit dem Wiederaufbau engerer Beziehungen zu China und bemühen sich damit um politische und ökonomische Alternativen zur Unterordnung unter die Trump-Administration. Ursache sind die Bestrebungen der Vereinigten Staaten, ihre Verbündeten in Nordamerika und in Europa in die Knie zu zwingen und sie immer stärker auszuplündern. Als erstes Land hat Kanada, von Washington mit Annexion bedroht, vergangene Woche eine Strategische Partnerschaft mit China geschlossen. Premierminister Mark Carney begründete dies in einer weithin beachteten Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit dem Hinweis, man erlebe zur Zeit einen „Bruch in der Weltordnung“, der dadurch bedingt sei, dass Großmächte sich „keine Beschränkungen mehr“ auferlegten. Der Unterwerfung könne man bloß durch Kooperation mit anderen Staaten entkommen. Auch Großbritannien strebt den Wiederausbau seiner Beziehungen zur Volksrepublik an. Aus Berlin und Brüssel kommen widersprüchliche Signale. Beim European Council on Foreign Relations (ECFR) heißt es zu den Folgen der US-Gewaltpolitik: „Trump is making China great again“.


    Zitat: „Variable Geometrie“Kanadas Premierminister Mark Carney hatte bereits am Dienstag in seiner Rede in Davos einen „Bruch in der Weltordnung“ und „den Beginn einer brutalen Wirklichkeit“ konstatiert, „in der die Geopolitik zwischen den Großmächten keinen Beschränkungen mehr unterliegt“. Carney räumte ein, die sogenannte regelbasierte internationale Ordnung, auf die sich die westlichen Staaten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten stets berufen hätten, habe auf doppelten Standards beruht; die Handelsregeln seien „asymmetrisch“ durchgesetzt worden, das Recht habe man, „abhängig von der Identität des Angeklagten oder des Opfers“, mit unterschiedlicher Härte angewandt.[1] Für den Westen sei das lange Zeit profitabel gewesen. Heute stelle die Lage sich aber für Staaten wie Kanada anders dar. Großmächte – Carney nannte die USA nicht namentlich – suchten sich andere Staaten mit Wirtschaftskriegen zu unterwerfen. „Die Frage“, die sich Mittelmächten stelle, laute nicht, ob man sich „der neuen Realität anpassen“ solle: „Wir müssen das.“ Viele zögen nun ähnliche Schlussfolgerungen: Sie suchten „größere strategische Autonomie“ zu erlangen. Carney warnte hingegen vor Abschottung; er ziehe, erklärte er, eine „variable Geometrie“ vor – unterschiedliche Koalitionen für unterschiedliche Interessen; eine ungebundene Außenpolitik.


    Strategische Partnerschaft mit China

    Kanada hat mittlerweile begonnen, eine solche Politik in die Praxis umzusetzen. So hat es Mitte Januar während eines Aufenthalts von Premierminister Carney in Beijing – dem ersten eines kanadischen Regierungschefs seit 2017 – eine neue „Strategische Partnerschaft“ mit China geschlossen.[2] Diese sieht unter anderem eine starke Zusammenarbeit auf dem Energiesektor vor; Carney warb in der Volksrepublik um chinesische Energieinvestitionen in seinem Land. Insbesondere senkt Kanada seine Zölle auf die Einfuhr chinesischer E-Autos bis zu einer Stückzahl von 49.000 von 100 auf 6,1 Prozent. Zudem sollen chinesische Unternehmen in Kanada beim Aufbau von E-Auto-Lieferketten helfen. China wiederum hat zugesagt, die hohen Zölle auf die Einfuhr kanadischer Agrargüter wieder zu senken, die es zuvor als Vergeltung für die kanadischen 100-Prozent-Zölle auf seine Elektroautos verhängt hatte. Kanada will bis 2030 seine Exporte nach China um 50 Prozent steigern. Auch eine engere politische Zusammenarbeit ist geplant; Carney will bereits zum APEC-Gipfeltreffen im November in Shenzhen wieder in die Volksrepublik reisen. Damit entzieht sich Ottawa in vollem Umfang dem Druck aus Washington, seine Beziehungen zu Beijing weitestmöglich abzubrechen. Es schafft sich zugleich Alternativen zum übermächtigen US-Geschäft.


    „Make China Great Again“

    Dass die Trump-Administration mit dem Versuch, sich Kanada brutal zu unterwerfen, das Gegenteil erreicht und das Land zu einer intensiveren Zusammenarbeit mit China treibt, wird womöglich kein Einzelfall bleiben. Darauf deuten die Ergebnisse einer Umfrage hin, die der European Council on Foreign Relations (ECFR) kürzlich veröffentlicht hat. Die Umfrage wurde im November 2025 in 21 Staaten weltweit durchgeführt. Sie zeigt, dass in den meisten Ländern der Anteil derjenigen, die die USA als Verbündeten mit gleichen Werten und Interessen betrachten, klar gesunken ist, in Brasilien beispielsweise von 29 auf 26 Prozent, in Großbritannien von 37 auf 25 Prozent.[3] Der Anteil derjenigen dagegen, die China als einen solchen Verbündeten ansehen, ist gestiegen – in Brasilien von 24 auf 27 Prozent, in Indien, wo Ablehnung gegenüber China traditionell verbreitet ist, von 11 auf 22 Prozent. In fast allen Ländern sahen mehr Menschen die Volksrepublik als Verbündeten bzw. Partner an denn als Rivalen oder gar Gegner. Während sich Washingtons Verbündete immer wieder sorgten, „den räuberischen USA zum Opfer zu fallen“, scheine „die Welt offener für China“ zu werden, konstatierte der ECFR und überschrieb die Auswertung seiner Umfrage mit „How Trump is making China great again“.


    Zurück zur „goldenen Ära“

    Tatsächlich zeichnen sich Schritte, die denjenigen Kanadas ähnlich sind, inzwischen auch in anderen westlichen Staaten ab. So plant etwa Großbritanniens Premierminister Keir Starmer laut Berichten kommende Woche einen Besuch in Beijing, bei dem nach Angaben mehrerer Insider die „goldene Ära“ der britisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen wiederbelebt werden soll, die vor rund einem Jahrzehnt gefeiert wurde. Am Dienstag genehmigte London die jahrelang blockierten Pläne, im traditionsreichen Royal Mint Court – in unmittelbarer Nähe zum Tower of London – Chinas größte Botschaft in Europa zu errichten. Dies galt von chinesischer Seite als erforderliche Geste guten Willens, um den bilateralen Beziehungen zum Aufschwung zu verhelfen.[4] Am Rande von Starmers geplantem Besuch in Beijing soll unter anderem der „UK-China CEO Council“ neu gestartet werden, ein prominent besetztes Wirtschaftsforum, das ursprünglich 2018 eingerichtet, dann aber stillgelegt worden war. Laut Berichten haben auf britischer Seite Konzerne wie die Großbank HSBC, der Ölkonzern BP, Rolls Royce und der Pharmakonzern AstraZeneca Interesse an einer Teilnahme, auf chinesischer Seite etwa die Bank of China, China Mobile und der Elektroautohersteller BYD. Beobachter weisen allerdings darauf hin, Störungen und Interventionen äußerer Mächte seien immer noch gut möglich.[5]


    „Ausgleich mit Russland“

    Unklar ist, wie Deutschland und die EU sich verhalten. Zum einen nähert Brüssel sich bei Elektroautos Beijing an. Hatte die EU-Kommission im November 2024 Zölle auf den Import chinesischer E-Fahrzeuge verhängt – „im Gleichschritt mit den USA“, wie Beobachter konstatieren [6] –, so hat sie in der vergangenen Woche umgesattelt, die Zölle beiseite gelegt und Regeln eingeführt, die mit einem Mindestpreis für aus China importierte Elektroautos operieren: „eine unerwartete Annäherung“, heißt es dazu. Andererseits arbeitet die EU-Kommission daran, in einer neuen Cybersicherheitsverordnung sämtliche Komponenten der chinesischen Konzerne Huawei und ZTE zu verbieten, was den Konflikt mit China erneut zuspitzt.[7] Berichten zufolge wird Bundeskanzler Friedrich Merz Ende Februar nach China reisen und sich von einer hochkarätigen Wirtschaftsdelegation begleiten lassen.[8] In der vergangenen Woche hatte Merz die Hoffnung ausgedrückt, „dass wir endlich auch wieder mit unserem größten europäischen Nachbarn, nämlich mit Russland, in der längeren Perspektive einen Ausgleich finden“; Russland sei schließlich „ein europäisches Land“.[9] Eine solche Aussage galt seit Jahren als undenkbar. Sie rückt die in der deutschen Geschichte regelmäßig wiederkehrende Option in den Blick, bei Konflikten im Westen nach Ausgleich im Osten zu suchen.


    Militärmacht Europa

    Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos beschränkte sich Merz am Donnerstag auf die Aussage, man habe „die Schwelle hinein in eine neue Welt der Großmächte überschritten“, die „uns Härten und Gefahren zumuten“ werde.[10] Es gelte deshalb, „Europa“ zu stärken. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte am Dienstag erklärt, „geopolitische Schocks“ wie der jetzige bestätigten die „Notwendigkeit, eine neue Form der europäischen Unabhängigkeit“ aufzubauen.[11] Dies solle „im Dialog mit unseren Freunden und Partnern“ geschehen – aber „wenn notwendig auch mit unseren Gegnern“. Dabei ließen weder Merz noch von der Leyen Zweifel daran entstehen, dass „Europa“ nicht, wie es früher oft hieß, als „Zivilmacht“ stark werden solle, sondern als hochgerüsteter Militärblock, der fähig sein müsse, nach Belieben Kriege zu führen – auch gegen Großmächte.

     

    [1] “Principled and pragmatic: Canada’s path”. Prime Minister Carney addresses the World Economic Forum Annual Meeting. pm.gc.ca 20.01.2026.

    [2] Prime Minister Carney forges new strategic partnership with the People’s Republic of China focused on energy, agri-food, and trade. pm.gc.ca 16.01.2026.

    [3] Timothy Garton Ash, Ivan Krastev, Mark Leonard: How Trump is making China great again – and what it means for Europe. ecfr.eu 15.01.2026.

    [4] Decision to give China its ‘super embassy’ in London was unavoidable. thetimes.com 20.01.2026.

    [5] Joe Cash: Britain and China to revive ‘Golden Era’ business dialogue during Starmer visit. reuters.com 21.01.2026.

    [6] Georg Blume: Darum verzichtet Brüssel bei chinesischen E-Autos auf Zölle. faz.net 22.01.2026.

    [7] Olga Scheer, Dietmar Neuerer, Christof Kerkmann: EU will Huawei endgültig aus 5G-Netzen verbannen. handelsblatt.com 20.01.2026.

    [8] Kanzler Merz reist Ende Februar zu erstem Besuch nach China. augsburger-allgemeine.de 17.01.2026.

    [9] Mehr Leistung, weniger Bürokratie in Wirtschaft und Mittelstand. Rede des Bundeskanzlers beim Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau und der Handwerkskammer Halle. bundesregierung.de 14.01.2026.

    [10] Rede von Bundeskanzler Merz beim World Economic Forum am 22. Januar 2026 in Davos. bundesregierung.de 22.01.2026.

    [11] Sonderansprache von Präsidentin von der Leyen auf dem Weltwirtschaftsforum. ec.europa.eu 20.01.2026.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10273


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    22.01.2026

    Straßenkritik: „Das Ende der Megamaschine“ von Fabian Scheidler

    deutschlandfunkkultur.de, 19. März 2024, 10:44 UhrZiem, Leonie, Podcast: Lesart © Deutschlandradio

    Audio herunterladen https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/03/19/strassenkritik_das_ende_der_megamaschine_von_fabian_drk_20240319_1044_521a301b.mp3


    Info: https://www.deutschlandfunkkultur.de/strassenkritik-das-ende-der-megamaschine-von-fabian-scheidler-dlf-kultur-521a301b-100.html


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    22.01.2026

    Friedenstüchtig

    Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen

    Promedia Verlag, Wien 2025, 224 Seiten

    Print: € 20,00. ISBN: 978-3-85371-549-9.
    E-Book: € 14,99. ISBN: 978-3-85371-934-3

    Seite des Promedia Verlags zum Buch

     

    Seit Jahren bewegt sich die westliche Welt in Richtung eines permanenten Ausnahmezustandes. Auf jede neue Krise, auf jeden Konflikt reagiert die Politik mit drakonischen Maßnahmen und zunehmender Militarisierung. In seinem neuen Buch warnt Fabian Scheidler, Autor des internationalen Bestsellers „Das Ende der Megamaschine“, dass dieser Weg in eine Spirale von ökonomischem Niedergang, politischem Chaos und Krieg führt. Grundlegende demokratische und soziale Errungenschaften drohen einer als alternativlos dargestellten militärischen Logik geopfert zu werden. Der Wohlfahrtsstaat mutiert zum Kriegsstaat.

    Scheidler deutet den Ausnahmezustand als Versuch, die sich zuspitzenden globalen Krisen autoritär zu beherrschen. Dabei zeigt er, wie die Feinde, die bekämpft werden sollen, zu einem großen Teil durch die Politik selbst geschaffen werden. Die Verweigerung von Diplomatie schafft Kriegsanlässe, so wie Anti-Terror-Kriege immer neue Terroristen hervorbringen.

    Doch der Abstieg in die selbstzerstörerische Kriegslogik ist keineswegs alternativlos. Angesichts der Gefahren, die mit den weltpolitischen Umbrüchen, der Zerstörung der Biosphäre und der Aushöhlung der Demokratie verbunden sind, weist das Buch neue Wege zum Umgang mit den Herausforderungen unseres Jahrhunderts. Westliche Gesellschaften müssen lernen, sich von ihrer jahrhundertelangen Politik der Dominanz zu verabschieden, um eine Kultur der Kooperation zu entwickeln.

    Leseprobe | Anmerkungen als PDF

    Inhaltsverzeichnis  

    Prolog

    Einleitung: Zivilisationskrise und Ausnahmezustand

    Teil I: Die Logik des Krieges

    1. Ein Muster zeichnet sich ab
    2. Gaza oder Der Weg in die totale Zerstörung
    3. Wie der Krieg gegen den Terror eine umwelt- und friedenspolitische Wende blockierte
    4. Wie die Chancen auf Frieden für die Ukraine vertan wurden
    5. Wie eine Pandemie als Krieg gedeutet wurde

    Teil II: Der Ausnahmezustand als Regierungsform

    1. Power Grabbing, Demokratierückbau und Zensur
    2. Der Wohlfahrtsstaat für Konzerne, die Ablenkung von systemischen Fragen und der Weg in den Kriegsstaat

    Teil III: Die Feinde, die wir schufen

    1. Ursachenanalyse als Verrat
    2. Wie den Bewohnern von Gaza jede Hoffnung auf eine friedliche Lösung genommen wurde
    3. Der Krieg gegen den Globalen Süden: Wie die Politik des Westens Wut und Terror gesät hat
    4. Von Gorbatschows Vision eines gemeinsamen „europäischen Hauses“ zum Ukrainekrieg
    5. Der Krieg gegen die Natur und die Entstehung von SARS-CoV-2

    Teil IV: Vernunft oder Selbstzerstörung

    1. Gemeinsame Sicherheit statt Dominanz
    2. Der geopolitische Umbruch und die Suche nach einer Friedensordnung
    3. Friedensbewegungen als geopolitische Kraft

    Epilog: Die Kunst des Friedens

    Ausgewählte Artikel

    1. Vom Wohlfahrtsstaat zum Kriegsstaat: Wie die EU versucht, Frieden in der Ukraine zu verhindern (New Left Review)
    2. Die Grünen und der neue deutsche Militarismus (Le Monde diplomatique)
    3. Nord Stream: Das Versteckspiel um die explosivste Kriminalgeschichte unserer Zeit (Le Monde diplomatique)
    4. Wiener Spagat: Österreichs Neutralität und der Ukraine-Krieg (Le Monde diplomatique)

    Anmerkungen

    Interviews

    • Berliner Zeitung, 17. Oktober 2025 (online: 15. Oktober 2025), „Die westliche Dominanz neigt sich dem Ende entgegen“
    • Junge Welt, 16. Oktober 2025, „Über den Versuch, den europäischen Wohlfahrtsstaat zurückzubauen, um einen Kriegsstaat zu errichten“
    Weitere Interviews finden Sie hier.

    Rezensionen 

    • „Ein kritischer Parforceritt durch die Krisen der Gegenwart. Ein gutes, ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!“, Junge Welt, 27. Oktober 2025
    • „Es braucht jetzt solche Bücher, die zusammendenken, was zusammen gehört. Scheidler stellt die zahlreichen Kreuzungspunkte kenntnis- und detailreich vor, an denen der Westen die Eskalation wählte. Dabei deckt der Autor wenig bekannte oder vorschnell vergessene Vorgänge auf, wenn er die Vorgeschichte der Kriege noch einmal spannend nach­erzählt.“, Sozialistische Zeitung, 1. November 2025
    • „Scheidler gelingt es überzeugend, den »autoritären Teufelskreis« in westlichen Gesellschaften herauszuarbeiten“, Contraste, November 2025 / Der Rabe Ralf, Dezember 2025
    • „Fabian Scheidler gelingt es als Historiker, die Fallstricke vereinfachender Erzählungen und daraus folgender Fehlmaßnahmen darzustellen, und füllt mit seinen Analysen eine Lücke. (…) Wir sind gut beraten, Scheidlers Schlußfolgerungen ernst zu nehmen“, Hans Holzinger, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, 20. Oktober 2025
    • „Unverzichtbar“, Nachdenkseiten, 18. Oktober 2025
    • „Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit“, Neues Deutschland, 18. Oktober 2025
    • „‚Friedenstüchtig‘ bietet einen gut recherchierten, kompakten und leicht lesbaren Überblick über die Hintergründe zum aktuellen Zeitgeschehen und ist ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!“, Lateinamerika anders, 15. Januar 2026
    • „Spannend sind auch Scheidlers Ausführungen zur Geschichte des Widerstands gegen den Krieg, wie er sich seit der Aufklärung entwickelt hat, und dessen Ideen bis in die griechische Antike zurückreichen. Ein Buch über das ‚Handwerk des Friedens‘ und die notwendige Fähigkeit, die Welt auch mit den Augen der anderen sehen zu können“, IPPNW Forum, Dezember 2025/Januar 2026


    Video

    Friedenstüchtig werden: Von der Logik des Krieges zu einer neuen Friedensordnung


    Eröffnungsrede der Friedenskonferenz von Kairos Europa
    Mannheim, 10. Oktober 2025


    Screenshot_2026_01_23_at_06_53_27_Friedenst_chtig_Fabian_Scheidler

    Video https://www.youtube.com/watch?v=Cf14Vm0nNz8 Dauer 58:08 Min.




    Vom Kriegs- und Ausnahmezustand zur Friedenstüchtigkeit 


    Buchvorstellung im Aktionsradius, Wien, 17. November 2025


    Screenshot_2026_01_23_at_06_57_16_Friedenst_chtig_Fabian_Scheidler

    Video https://www.youtube.com/watch?v=s-9Md884JTA Dauer 41:50 Min


    Buchpräsentationen

    Alle Termine von Veranstaltungen zum Buch finden Sie hier.

    Wenn Sie selbst eine Veranstaltung organisieren wollen, können Sie gern eine Anfrage über das Kontaktformular schicken.


    Info: https://fabian-scheidler.de/friedenstuechtig/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Nord Stream | Verborgener Kontext des Ukraine-Kriegs - Fabian Scheidler


    (Buchladen) neuer-weg.com,  Seite besucht am 23. Januar 2026, 6:41 Uhr


    Medienpräsenz

    acTVism Munich

    Videokanal: acTVism Munich


    In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit dem Autor und unabhängigen Journalisten Fabian Scheidler über die neuesten Entwicklungen im Rätsel um die Sprengung der Nord Stream-Pipeline – und was diese offenbaren bzw. verbergen. Anschließend dreht sich das Gespräch um Gaza und die Frage, ob Donald Trumps sogenannter Friedensplan die aktuellen Unruhen überstehen kann. Schließlich widmet sich Scheidler dem Krieg in der Ukraine, indem er Licht auf die verdeckten Hintergründe wirft, die in den Leitmedien oft ausgelassen werden. Er reflektiert auch die rasante Militarisierung Deutschlands und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft im eigenen Land.


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    Quelle: acTVism Munich auf YouTube (31.10.2025)  

    Video  https://www.youtube.com/watch?v=DTkBmGPgdbg  Dauer 37:45 Min.


    youtube.com, vom 31.10.2025 Die Quelle: Deutsch

    In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit dem Autor und unabhängigen Journalisten Fabian Scheidler über die neuesten Entwicklungen im Rätsel um die Sprengung der Nord Stream-Pipeline – und was diese offenbaren bzw. verbergen. Anschließend dreht sich das Gespräch um Gaza und die Frage, ob Donald Trumps sogenannter Friedensplan die aktuellen Unruhen überstehen kann. Schließlich widmet sich Scheidler dem Krieg in der Ukraine, indem er Licht auf die verdeckten Hintergründe wirft, die in den Leitmedien oft ausgelassen werden. Er reflektiert auch die rasante Militarisierung Deutschlands und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft im eigenen Land. Weitere Informationen zu Fabian Scheidlers neuestem Buch finden Sie hier: https://fabian-scheidler.de/ 


    Dieses Video wurde von uns ursprünglich am 30. Oktober 2025 auf Englisch veröffentlicht. Sehen Sie sich unsere aktuellsten Videos an: Die geheime Geschichte der Israel-USA-Beziehung:    • Die geheime Geschichte der Israel-USA-Bezi...   Der fehlende Kontext: Gaza-Friedensplan & Tomahawks für die Ukraine:    • Der fehlende Kontext: Trumps „Friedensplan...   Prof. Mearsheimer: Gaza-Waffenstillstand, Ukraine-Krieg:    • Prof. Mearsheimer: Gaza-Waffenstillstand, ...   Gaza-Waffenstillstand & Deutschlands Besessenheit von Israel:    • Gaza-Waffenstillstand & Deutschlands Beses...   “Friedensplan” als Propaganda: Schuldumkehr im Gaza-Krieg:    • “Friedensplan” als Propaganda: Schuldumkeh...   Ukraine: Was die NATO und Deutschland verschweigen:    • Ukraine: Was die NATO und Deutschland vers...   Jenseits der Schlagzeilen: Charlie Kirk, Ukraine und Israel:    • Jenseits der Schlagzeilen: Charlie Kirk, U...   Israels Angriff in Katar, Charlie Kirk & Ukraine:    • Israels Angriff in Katar, Charlie Kirk & U...   Ukraine: Die Geschichte, die Sie nicht hören sollen:    • Ukraine: Die Geschichte, die Sie nicht hör...   Trump akzeptiert Russlands Gebietsansprüche in der Ukraine:    • Russische Quellen: Trump akzeptiert Russla...   „Israel wird zusammenbrechen“ – Dr. Ofer Cassif    • „Israel wird zusammenbrechen“ – Warnung de...   Prof. Sachs - Offener Brief an den israelischen Außenminister:    • Prof. Jeffrey Sachs - Offener Brief an den...   Zionismus wankt & die Rolle arabischer Diktaturen:    • Zionismus wankt & die Rolle arabischer Dik...   Israels innerer Zusammenbruch:    • Israels innerer Zusammenbruch, Hungersnot ...   Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen. ENGLISH: Bookmark and visit: https://www.actvism.org/en/ ÜBER FABIAN SCHEIDLER: Fabian Scheidler, geboren 1968, studierte Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin sowie Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seit 2001 arbeitet er als freier Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gründete er zusammen mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV und erhielt im selben Jahr den Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus. Als Dramaturg und Dramatiker war Scheidler viele Jahre am Grips Theater in Berlin tätig. 2013 wurde seine Oper „Tod eines Bankiers“ (Musik: Andreas Kersting) am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz uraufgeführt. 2015 erschien sein Buch „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ im Promedia Verlag, das von der Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsstudien zu den „TOP 10 Zukunftsliteratur 2015“ gewählt wurde. Sein aktuelles Buch trägt den Titel „Friedenstüchtig“, in dem er Wege aus der globalen Kriegslogik und Perspektiven für eine kooperative Weltordnung aufzeigt. 

    Link: https://fabian-scheidler.de


    Interviewthemen: 

    0:00 Einführung 

    1:11 Nord Stream 

    7:19 Aktuelles aus Gaza 

    17:12 Verdeckte Hintergründe des Ukraine-Konflikts 

    27:41 Militarisierung Deutschlands


    Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: 
    Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.

    https://www.actvism.org/wp-content/uploads/2025/10/Nord-Stream-_-Verborgener-Kontext-des-Ukraine-Kriegs-Fabian-Scheidler.docx.pdf


    Themen

    Aufrüstung

    Gaza

    Krieg

    Kriegstüchtigkeit

    Militarisierung

    Nord Stream

    Trump, Donald

    Ukrainekrieg

    Videoautoren

    Fabian Scheidler

    Zain Raza


    Info: https://www.neuer-weg.com/media/29258


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    22.01.2026

    Syrien: Die Puzzleteile zusammenhalten

    Stand: 20.01.2026, 15:58 Uhr, Von: Philippe PernotKommentareScreenshot_2026_01_22_at_20_33_27_Ende_der_Autonomie_Kurden_Alawiten_und_Drusen_k_mpfen_in_Syrien_ums_berleben

    Aleppo, Dezember 2025: Gräber der kurdischen Kämpferinnen und Kämpfern auf dem „Märtyrerfriedhof“ – vor der Eroberung durch syrische Regierungskräfte. © Philippe Pernot


    Syriens neue Machthaber eroberten vergangene Woche die kurdischen Viertel Aleppos. Inmitten der Gewalt versuchen die Überlebenden einander zu helfen.

    An einem kalten Dezembertag saßen eine Frau und ihre Tochter in einem öffentlichen Park Aleppos auf einer Bank, umgeben von zerstörten Gebäuden. Sie schauten den Gänsen zu, die zwischen den Büschen entlangwatschelten. Die achtjährige Najwa rannte mit einem alten Laib Brot zu ihnen, warf ihnen das Brot zu, bevor sie zu ihrer Mutter zurückkehrte. Beide genossen sie die kurze Auszeit von der Betonwüste. Denn in Sheikh Maqsoud und Achrafieh, den beiden überwiegend kurdischen Vierteln von Aleppo, der größten Stadt Nordsyriens, war die Atmosphäre erstickend.

    „Wir sind Flüchtlinge aus Afrin, wo wir mitten in der Natur lebten. Hier fühlen wir uns erdrückt, besonders wegen der Belagerung“, erklärte Umm Ali, die Mutter. Die kurdische Enklave Aleppos war bis vor zwei Wochen eine fragile Insel mit einer halben Million Einwohner:innen, selbstverwaltet und fast vollständig vom Rest Syriens abgeschnitten. Seit fast fünfzehn Jahren von ihren jeweiligen Feinden fast ununterbrochen belagert, erhebt sie sich über den Rest der Stadt, ihre Gebäude mit ihren klaffenden Fassaden dem Stadtbild trotzend.

    „Für uns ist das hier der sicherste Ort [Syriens]. Wir können hier friedlich mit unseren Nachbarn aller Glaubensrichtungen zusammenleben“, sagte Umm Ali damals. Die Araberin aus Afrin ist mit einem Kurden verheiratet. Wie Zehntausende andere fand sie 2018 während der türkischen Offensive auf ihre Heimatstadt hier Zuflucht. Auch Armenier:innen, Alawit:innen und Jesid:innen lebten dort unter einer autonomen Verwaltung wie in Rojava, dem mehrheitlich kurdischen Gebiet im Nordosten des Landes. Alle versuchten, trotz der Spannungen und der Flucht ein Leben für sich einzurichten – wie hier im öffentlichen Park, einer der wenigen, die die Selbstverwaltung trotz der Belagerung bauen konnte.

    Doch Gewehrsalven, Bombenexplosionen und Sirenen von Krankenwagen störten bald die prekäre Ruhe. Etwa einen Monat, nachdem die Frankfurter Rundschau die beiden getroffen hatte, kam es zu schweren Kämpfen zwischen kurdischen und syrischen Regierungstruppen. Nach sechs Tagen schwerer Artilleriegefechte, Straßenkämpfen mit Panzern und Drohnenangriffen, gelang es der 60. Division der syrischen Armee, die kurdischen Viertel Aleppos zu erobern. Mindestens 30 Zivilist:innen kamen ums Leben sowie eine unbekannte Zahl an Kämpfer:innen, und mehr als 150 000 flohen aus dem Kriegsgebiet. Die Frankfurter Rundschau hat seitdem jeglichen Kontakt zu Umm Ali verloren – vielleicht ist sie, wie Tausende andere, nach Afrin zurückgekehrt.

    Seitdem hat die syrische Revolutionsflagge mit den drei Sternen die Flagge der kurdischen Autonomiebehörden nicht nur in Aleppo abgelöst. Breite Teile Nordostsyriens, die unter Einfluss der überwiegend kurdischen FDS standen, fielen seitdem in die Händer der syrischen Regierung Ahmad al-Scharaas. Die Offensive breitete er in Richtung des Euphrats sowie der arabischen Städten Raqqa und Deir ez-Zur aus. Arabische Truppen und alliierte Klans der FDS liefen zu den syrischen Streitkräften über – so mussten die kurdischen Befehlshaber:innen den Rückzug antreten und am Sonntag in ein Abkommen mit al-Scharaa einwilligen. Die größten Ölfelder Syriens kamen somit wieder unter die Herrschaft der syrischen Regierung, dazu Teile der Region um Hasaka, Deir ez-Zur und Raqqa. Diese militärischen und wirtschaftlichen Verluste der FDS haben den Druck auf die kurdische Autonomiebehörde erhöht: Umzingelt und von ihren europäischen und amerikanischen Verbündeten im Stich gelassen, kämpft sie nun um ihr Überleben.

    Von relativer Autonomie zur Abhängigkeit

    Die beiden Kurdenviertel Scheich Maksud und Achrafieh sowie der gesamte Nordosten Syriens gerieten zu Beginn des Bürgerkriegs im Sommer 2011 unter die Kontrolle kurdischer Streitkräfte. Dort etablierten sie eine Autonomiebehörde, die nach den Ideen der kurdischen PKK-Anführers Abdullah Öcalan regierte – Ökologie, Geschlechtergleichstellung und lokale Demokratie wurden offiziell umgesetzt, wenn auch sehr unzureichend. Nach erbitterten Schlachten gegen die Kämpfer des „Islamischen Staates“ kamen ihre Gebiete unter Sturm der Türkei: so verloren die FDS 2018 Afrin, später dann Manbij und Ein Issa. Seit dem Fall Assads kam der Druck von den neuen Machthabern Syriens, die einen Föderalstaat ablehnen und stattdessen ganz Syrien unter ihre Herrschaft bringen wollen.


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    Sheikh Maksood-10_LD_251213_IMG_3576.jpg © Philippe Pernot


    Fast ein Jahr lang trafen sich Vertreter der kurdischen Streitkräfte, darunter General Mazloum Abdi, mit den Amtsträgern der neuen syrischen Regierung Ahmad al-Scharaas, um eine Lösung zu finden. Die Situation blieb jedoch aufgrund der Uneinigkeit über die Bedingungen eines solchen Abkommens festgefahren, da die Kurd:innen befürchteten, nach der Abgabe ihrer Waffen Angriffen und Massakern ausgesetzt zu werden.


    Doch der Druck nahm zu: Die syrische Regierung und ihre türkischen und amerikanischen Verbündeten hatten den kurdischen Streitkräften (YPG) bis zum Jahresende Zeit gegeben, sich zu entwaffnen und in die syrische Armee zu integrieren. Sie zögerten und es folgte die Großoffensive, die zum Ende der kurdischen Autonomie in Aleppo, Raqqa und Deir ez-Zur führte.

    Die Scharaa-Regierung hat seit ihrer Machtübernahme eine lange Geschichte von Kämpfen gegen die Minderheiten Syriens. Im Juli stürmten ihre Truppen die überwiegend drusische Stadt Suweida im Süden. Spannungen zwischen sunnitischen Beduinenklans und drusischen Einwohner:innen waren zu einer Offensive eskaliert, bei der auf beiden Seiten Gräueltaten gegen Zivilist:innen verübt wurden. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH) wurden mindestens 1386 Menschen getötet, darunter mindestens 200 drusische Zivilist:innen, die von regierungstreuen Kräften standrechtlich hingerichtet wurden. Mindestens 128 000 Menschen wurden vertrieben, darunter die gesamte Beduinenbevölkerung der Stadt. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig der ethnischen Säuberung.

    „Als (die Angreifer) in mein Haus eindrangen, sahen sie das Kreuz an der Wand und wollten mich und meine Tochter lebendig kreuzigen“, erzählt Rami Meila, ein christlicher Landwirt, der einen großen Bauernhof am westlichen Stadtrand bewirtschaftete. Wie viele andere wurde er nur durch israelische Bombenangriffe gerettet – das Nachbarland, das einen Großteil Südsyriens besetzt hält, hat sich selbst zum Verteidiger der drusischen Bevölkerung im Land erklärt und führte Dutzende Luftangriffe gegen die syrische Armee aus. Die Männer der Regierung und der beduinischen Klans mussten sich unter den israelischen Bomben zurückziehen.

    „Als mir klar wurde, dass ich überlebt hatte, war das wie eine Wiedergeburt. Der Verlust meines Bauernhofes ist nichts im Vergleich zu dem Glück, am Leben zu sein“, sagt Meila.

    Seine Felder und Obstgärten werden weiterhin von beduinischen Gruppen und Regierungstruppen besetzt, die seit Juli etwa 30 drusische Dörfer besetzt halten. „Sie haben meine Bewässerungsrohre gestohlen, meine Brunnen verstopft, meine Olivenbäume gefällt und das Haus niedergebrannt: alles, um uns zur Kapitulation zu zwingen“, sagt er. So ging die Ernährungssouveränität der drusischen Stadt verloren, während die Regierungstruppen weiterhin eine relativ strenge Belagerung aufrechterhalten.

    Unter dem Assad-Regime lebten dessen Einwohner:innen in relativer Autonomie; die Männer verweigerten massiv den von der Diktatur auferlegten Militärdienst und hielten sich von den Kämpfen fern – abgesehen von denen gegen die Organisation Islamischer Staat im Jahr 2018. Auch war Suweida in Bezug auf Obst, Gemüse und Mehl autark und exportierte Produkte ins Ausland. „Doch jetzt, da unser wichtigstes Ackerland besetzt ist, müssen wir diese auf ungeeignetem Land anbauen und sind auf internationale Hilfe angewiesen“, sagt Omar el-Halabi, ein Agronom und Botaniker der Stadt. Seiner Meinung nach praktizieren die Beduinen und die Regierungsfraktionen eine Politik der „verbrannten Erde“ und zerstörten alles auf ihrem Weg, sogar Getreidesilos. „Lange Zeit aßen wir graues Brot, weil die Bäcker verbranntes Mehl untermischen mussten. Es schmeckte entsetzlich“, erinnert er sich.

    Gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Shadi Qarqout arbeitet Omar an der Erhaltung einer Baumschule für endemische Arten des Jebel Druze, einer überwiegend drusischen Region mit einem einzigartigen Mikrokosmos, die sich über den Libanon, Syrien und die besetzten palästinensischen Gebiete erstreckt. „Bereits im späten 18. Jahrhundert identifizierten internationale Botaniker hier seltene Pflanzen, die heute vom Aussterben bedroht sind, wie die Orange Iris oder die Hermon-Eiche. Wir wollen sie erhalten und retten“, erklärt er.

    Wie die Minderheiten des Landes wurde tatsächlich auch die Umwelt Opfer des Krieges. Hunderte von Kilometer entfernt, in den Hügeln oberhalb von Beit Yachout, eine Stunde von der Küstenstadt Tartous entfernt, erstreckt sich ein abgebrannter Wald, so weit das Auge reicht. Wie in Aleppo und in Suweida kam es hier zu Kämpfen zwischen Einwohner:innen und Truppen der neuen Regierung: Im Frühjahr verübten sie Massaker an der alawitischen Bevölkerung nach Zusammenstößen mit ehemaligen Assad-Soldaten. Kurz danach wurde die Region von einer weiteren Plage heimgesucht – verheerende Waldbrände.


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    Aleppo, Juli 2025: Beduinische Milizen bereiten sich auf den Sturm von Suweida vor. © Philippe Pernot


    „Der Wald brannte fünf Tage lang, bevor wir das Feuer unter Kontrolle bringen konnten“, erinnert sich Ali, ein Bauer aus einem Weiler am gegenüberliegenden Hang, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte. „Der Zivilschutz kam uns nicht zu Hilfe, deshalb haben wir Bewohner große Solidarität bewiesen und uns gegenseitig unterstützt, um das Feuer selbst zu löschen.“ Auf seinem Handy zeigt er ein Video von lodernden Flammen in die Nacht. „Es hat mir das Herz gebrochen: Wir leben in diesem Wald, er ist Teil unserer Identität“, erzählt er. An der syrischen Küste wurden zwischen Juni und August mehr als 100 Quadratkilometer Wald durch die größten Brände in der Geschichte des Landes verwüstet.

    Die syrische Gesellschaft bleibt gespalten

    Alle Seiten beschuldigen sich gegenseitig: Steckten die Truppen der neuen Regierung dahinter, um die alawitischen Einwohner:innen zur Flucht zu treiben – oder Anhänger Assads, die Chaos verbreiten wollten? Im März hatten Soldaten, die dem gestürzten Regime nahestanden, die neuen Sicherheitskräfte aus dem Hinterhalt angegriffen und ein Blutbad verursacht: Zwischen 1426 und 1700 Menschen seien getötet worden, hauptsächlich alawitische Zivilisten.

    Die alawitische Küste Syriens, von Latakia bis Tartus, galt als Hochburg des Assad-Regimes: Dort wurde der Großteil seiner Offiziere rekrutiert, und die Strände waren als geschützte Urlaubsziele fernab des Konflikts geschätzt. Aus Rache stürmten Tausende von Assad-Gegnern, zumeist Dschihadisten, nach dem Sturz des Regimes die Küste. Seitdem herrscht erstmals eine besorgte Stille – doch die Einwohner:innen befürchten weitere Massaker. Ihre Notlage hatte auch kurdische und drusische Menschen hier davon überzeugt, die Waffen nicht niederzulegen.

    Nach mehr als dreizehn Jahren Bürgerkrieg richtete die neue Regierung die Kommissionen für Wahrheit und Gerechtigkeit ein, um den Übergangsprozess zu gewährleisten. „Aber ihre Arbeit ist undurchsichtig und führt zu keinen echten Ergebnissen. Jetzt ist es die Zivilgesellschaft, die versucht, die Wahrheit herauszufinden und auf Gerechtigkeit zu drängen“, sagt ein syrischer Aktivist aus der Küste, der anonym bleiben möchte. So bleibt die syrische Gesellschaft ein Jahr nach Ende des Bürgerkriegs gespalten – und benötigt dringend Hoffnung und Einigung.

    Genau danach streben die Mitglieder der „Felder der Solidarität“ – eine agro-ökologische Organisation, die nach dem Sturz des Regimes gegründet wurde. „Unser Ziel ist es, Genossenschaften zu gründen und zu verbreiten, um Selbstversorgung und Autonomie für Nachbarschaften, Dörfer und Städte in ganz Syrien zu fördern“, erklärt der Gründer der Initiative, Kastro Dakdouk (ein Pseudonym). Nachdem er in den 1980er Jahren in Beirut an der Seite linker palästinensischer Gruppen gegen die israelische Armee gekämpft und sich dem Assad-Regime widersetzt hatte, floh der anarchokommunistische Aktivist nach Griechenland. Nach 38 Jahren im Exil ist er nun in seine Heimat zurückgekehrt und hofft, seinen in Griechenland begonnenen Aktivismus hier fortzusetzen.

    Um Landwirte beim Verkauf ihrer Produkte zu unterstützen, hat sein Verein in Tartus einen Bauernmarkt gegründet. Der angeschlossene Genossenschaftsladen verkauft Bio-Obst und -Gemüse, Seifen und „Mouneh“ (handgemachte Konfitüren). „Unsere Initiative ist nicht gewinnorientiert; wir wollen keinen Profit machen. 80 Prozent des Umsatzes gehen direkt an die Erzeuger, 20 Prozent decken die Betriebskosten des Ladens“, erklärt Maysa‘a al-Khalil, eine ehemalige Gegnerin des Assad-Regimes, die ein Gemeinschaftscafé betreibt und sich im Projekt „Felder der Solidarität“ in Tartus engagiert.

    Für sie ist es dringend, die syrische Bevölkerung zusammenzubringen, um die erbitterten Kämpfe und Spaltungen innerhalb der Gesellschaft zu beenden. Dafür gäbe es keinen besseren Weg als den Umweltaktivismus und die Liebe zur Natur. „Sie ist, was uns alle einigt. Syrerinnen und Syrer hängen sehr an ihrem Land. Indem wir zusammen unsere Natur nach dem Krieg wiederherstellen, können wir zusammenkommen, uns auf das Wichtigste fokussieren, und damit diese Spaltungen hinter uns lassen“, sagt sie hoffnungsvoll. Deshalb versuchen Menschen wie sie in ganz Syrien neue Projekte auf die Beine zu stellen: Gemeinschaftsgärten in Aleppo, Aufforstung in Suweida und die Bio-Felder an der Küste sind nur kleine Teile eines großen Puzzles, das zeigt wie ein neues Syrien aussehen könnte. Ob das Puzzle weiter wächst, bleibt abzuwarten.


    Info: https://www.fr.de/politik/nach-dem-fall-assads-verlieren-die-kurden-in-syrien-ihre-autonomie-94131525.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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