Videobotschaft zum Atomwaffenverbotsvertrag OB Onay unterstreicht Hannovers Verantwortung für nukleare Abrüstung
Mit Blick in die Natur: OB Onay setzt sich für eine sichere und friedliche Zukunft ein (Bild)
Der UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) trat am 22. Januar 2021 in Kraft. Er ist ein bedeutender Meilenstein auf dem langen Weg hin zu einer Welt ohne Atomwaffen. Oberbürgermeister Belit Onay zieht nach fünf Jahren ein Fazit.
Der Atomwaffenverbotsvertrag gilt als ein bedeutsamer Baustein internationaler Bemühungen um nukleare Abrüstung und für die Schaffung einer atomwaffenfreien Welt. Um den Vertrag noch mehr zu stärken, braucht es weiterhin Staaten, die ihm beitreten.
Das Städtebündnis Mayors for Peace begleitete die Entstehung des Vertrages und wirbt für den Beitritt weiterer Staaten, auch Deutschlands. Aus Anlass des 5. Jahrestages des Inkrafttretens des AVV würdigt Oberbürgermeister Belit Onay als Vizepräsident und für Hannover als Lead City der Mayors for Peace in einer Videobotschaft die Rolle des Vertrages und betont den Auftrag, der damit für das Bündnis verbunden ist.
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Auch in schwierigen Zeiten lassen die Mayors for Peace nicht von der Vision einer atomwaffenfreien und friedvollen Welt ab, so Onay.
© LHH
Gemeinsamer Appell für eine sichere und friedvolle Welt
Appell der Präsidenten der Mayors for Peace in Hiroshima zum 5. Jahrestag Atomwaffenverbotsvertrag
Die deutsche Übersetzung dazu gibt es hier.
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Gemeinsamer Appell der Bürgermeister für den Frieden
20. Januar 2026
Das bedeutende Jahr 2025 – 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den
Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, dem ersten Einsatz von Atomwaffen in der
Geschichte der Menschheit – ist zu Ende gegangen, und ein neues Jahr, 2026, hat begonnen. Im
vergangenen Jahr hat Mayors for Peace eine Vielzahl von Friedensinitiativen durchgeführt.
Insbesondere im August fand in Nagasaki die 11. Generalversammlung von Mayors for Peace statt, bei der Mitgliedsstädte aus aller Welt intensive Diskussionen führten und ihre gemeinsame
Entschlossenheit bekräftigten, eine Welt ohne Atomwaffen zu erreichen.
Doch heute, da sich die Machtkämpfe um Territorium und wirtschaftlichen Einfluss, die von den
atomar bewaffneten Großmächten ausgelöst wurden, verschärfen, wird die globale Lage immer
prekärer. Das Misstrauen zwischen den Staaten vertieft sich, die regionalen Spannungen in Europa, im Nahen Osten, in Lateinamerika und Asien verschärfen sich, und bewaffnete Konflikte breiten sich weiter aus und fordern das Leben unzähliger unschuldiger Zivilisten. Da zudem das seit langem bestehende Tabu des Einsatzes von Atomwaffen ernsthaft untergraben wird, ist die Dynamik in Richtung nuklearer Abrüstung und Abschaffung von Atomwaffen ins Stocken geraten.
Unter diesen Umständen läuft der neue Vertrag zur Reduzierung strategischer Waffen (New START Treaty) – der einzige noch geltende Vertrag zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation über nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle – im (zum 5.) Februar 2026 aus. Wir fordern beide Regierungen, die zusammen etwa 90 Prozent der weltweiten Atomwaffensprengköpfe besitzen, nachdrücklich auf, die im Vertrag vereinbarten Beschränkungen weiterhin einzuhalten und durch die Förderung der nuklearen Abrüstung eine vorbildliche Führungsrolle zu übernehmen. Gleichzeitig sind wir zutiefst besorgt, dass der Zusammenbruch dieses wichtigen Rüstungskontrollrahmens zwischen den Atommächten der Welt zu einer Verschärfung des globalen Wettrüstens, auch im Bereich der Atomwaffen, führen könnte.
Am 22. Januar dieses Jahres jährt sich zum fünften Mal der Inkrafttreten des Vertrags über das Verbot von Kernwaffen im Jahr 2021. Dieser Vertrag, eine starke internationale Norm, die die Entwicklung, Erprobung, den Einsatz und die Androhung des Einsatzes von Kernwaffen verbietet, ist ein Lichtblick in der derzeitigen bedrückenden Lage. Er entstand aus dem herzlichen Appell der Hibakusha:
„Niemand sonst sollte so leiden wie wir.“ Wir rufen alle Staaten auf, die katastrophalen und
unmenschlichen Folgen von Atomwaffen anzuerkennen und den Vertrag unverzüglich zu
unterzeichnen und zu ratifizieren.
Mayors for Peace, ein Zusammenschluss von Kommunalpolitikern, die für die Sicherheit ihrer Bürger verantwortlich sind, umfasst mittlerweile rund 8.600 Mitgliedsstädte in 166 Ländern und Regionen weltweit und setzt sich seit über 40 Jahren für die Abschaffung von Atomwaffen ein. Wir fordern alle politischen Entscheidungsträger auf, alle diplomatischen Anstrengungen zu unternehmen, um eine friedliche Lösung von Konflikten durch Dialog zu erreichen, und konkrete Schritte zur Verwirklichung einer friedlichen Welt ohne Atomwaffen zu unternehmen
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Der „New START“-Vertrag
Kremlin.ru / CC 4.0
START (Strategic Arms Reduction Treaty, Prague Treaty; dt.:Vertrag zur Verringerung der strategischen Nuklearwaffen)
Der "New START"-Vertrag ist ein Nachfolge-Abkommen des START-I-Vertrags, der am 4. Dezember 2009 ausgelaufen war. Am 26. März 2010 wurde der Neue START-Vertrag (auch als Prager Vertrag bekannt) zwischen den USA und Russland verkündet. Die offizielle Unterzeichnung fand am 8. April in Prag statt, ein Jahr nach der berühmten Rede des US-Präsidenten Barack Obama, in der er sich zu der Vision einer atomwaffenfreien Welt bekannte. Der Neue START-Vertrag wurde am 22. Dezember 2010 im US-Senat nach langer Debatte ratifiziert und ist am 5. Februar 2011 in Kraft getreten. Vereinbart wurde eine Vertragsdauer von 10 Jahren. Der Vertrag wurde 2021 für fünf Jahre verlängert und gilt bis einschließlich 4. Februar 2026.
Vertragsinhalt
Der Vertragstext umfasst 16 Artikel plus über 165 Seiten Protokolle. Der Inhalt wurde vom Weißen Haus vorher offiziell und zusammengefasst bekannt gegeben:
- Die Atomsprengköpfe auf strategischen Trägersystemen (Interkontinentalraketen, U-Boot-gestützte Langstreckenraketen und Langstreckenbomber) werden auf je 1.550 Stück reduziert.
- Die Zahl der stationierten und nicht stationierten Interkontinentalraketen, U-Boot-gestützten Raketen und Langstreckenbomber wird insgesamt für jedes Land auf 800 Stück begrenzt, wobei nicht mehr als 700 stationiert sein dürfen.
- Sieben Jahre nach Inkrafttreten des neuen START-Vertrages (2018) müssen diese Zahlen erreicht sein. Diese Begrenzung wurde bereits am 5. Februar 2018 erreicht (siehe Tabelle).
- Der Vertrag bleibt zehn Jahre gültig, wobei eine Verlängerung um fünf weitere Jahre möglich ist.
Jede Vertragspartei konnte die Struktur ihrer Streitkräfte vorbehaltlich der zentralen Begrenzungen selbst festlegen. Hiermit, so erklärten die Vertragspartner, würden die Atomsprengköpfe um ca. ein Drittel gegenüber dem SORT-Vertrag von 2002, sogar zwei Drittel gegenüber dem START-I-Vertrag von 1991, reduziert werden. Die Trägersysteme sollten halbiert werden, aber die Realität sah anders aus. Pavel Podvig vom Center for International Security and Cooperation an der Universität Stanford, USA, sagte dazu: „Tatsächlich muss Russland praktisch gar nichts machen, denn es erfüllt die Bedingungen des Vertrages praktisch schon (…). Die USA werden wohl echte Reduzierungen durchführen müssen, aber auch hier ist nichts Dramatisches zu erwarten.“
Bilaterale Kontrollmechanismen zur gegenseitigen Überprüfung wurden, nachdem vertrauensbildende Maßnahmen im SORT-Vertrag fehlten, wieder eingeführt:
- 18 Vor-Ort-Inspektionen pro Jahr
- ein Datenaustausch zweimal im Jahr
- regelmäßiger Austausch von telemetrischen Informationen
- Benachrichtigungen über den Status der Trägersysteme (stationiert oder nicht-stationiert). Jede Partei benachrichtigt die andere Partei, wenn Raketen stationiert oder abgezogen und an gemeldete Einrichtungen versandt werden.
- Deklaration und Präsentation aller neuen Typen vertragsrelevanter Systeme. Jede Partei gibt 48 Stunden im Voraus Bescheid, bevor eine mit festem Treibstoff betriebene Interkontinentalrakete eine Produktionsstätte verlässt.
- Vorankündigung wichtiger strategischer Übungen. Jede Partei gibt mindestens zwei Wochen vor einer größeren strategischen Übung mit schweren Bombern eine Mitteilung ab und teilt dies innerhalb von zwei Tagen nach Abschluss der Übung erneut mit.
- Mitteilung über die Beseitigung von vertraglich erfassten Systemen oder die Umwandlung in einen nichtnuklearen oder nicht erfassten Status. Beispiel: Entfernung von Treibstoff aus Interkontinentalraketen und Aufbewahrung des beseitigten Systems 60 Tage lang in Sichtweite der nationalen technischen Verifikationsmittel (National Technical Means, NTM).
- die Einrichtung einer Bilateralen Konsultativen Kommission, die zweimal im Jahr trifft, es sei denn, es wird anders vereinbart (sie wurde beispielsweise wegen COVID-19 2020 ausgesetzt)
- Benachrichtigungen vor allen Raketenstarts vertragsrelevanter Systeme
- den Einsatz nationaler technischer Verifikationsmittel (z. B. Satelliten) in einer Weise, die mit dem Völkerrecht vereinbar ist, wird erlaubt. Das Eingreifen in die National Technical Means (NTM) und den Einsatz von Verschleierungsmaßnahmen, die die Überwachung durch NTM behindern könnten, werden verboten
Zum Abschluss der Verhandlungen über den neuen Vertrag kam es drei Monate später als gedacht: Die Uneinigkeit zwischen den beiden größten Atommächten war größer als erwartet.
Streitpunkte
Die Vertrags-Verhandlungen zogen sich wegen einiger Streitpunkte in die Länge.
- Raketenabwehr
Die US-Amerikaner beharren nach wie vor auf einer Raketenabwehr in Europa. Die Russen befürchten, dass weitere Reduzierungen ihrer Nuklearstreitkräfte bedeuten, dass sie irgendwann diese Raketenabwehr nicht mehr überwinden können. Damit hätten die USA eine Erstschlagskapazität gewonnen und könnten nicht mehr abgeschreckt werden. Der Zusammenhang zwischen offensiven und defensiven Waffen ist schon lange erkannt und mündete 1972 in den ABM-Vertrag. Aus diesem Vertrag ist die US-Regierung unter George W. Bush 2001 allerdings ausgetreten, um die Raketenabwehr aufzubauen. Seitdem ist diese Frage ein Hauptgrund für das Misstrauen zwischen den beiden Ländern.
Der neue Vertrag hat das Problem nicht gelöst, sondern verschoben. Im Text wird weiterhin das Verhältnis von offensiven zu defensive Waffen als wichtig erkannt, eine Einschränkung der Raketenabwehr wurde jedoch von US-Seite nicht zugelassen. Es wurde sogar berichtet, dass Obama zum Schluss mit Medwedew telefonierte und warnte, dass die US den Vertrag fallen lassen würden, sollte Russland auf eine Einschränkung der Raketenabwehr bestehen. Diese Worte erinnern sehr an Ronald Reagan, der 1986 Gorbatschow ein ähnliches Ultimatum stellte, als es um die vollständige Abrüstung aller Atomwaffen ging. Reagan wollte partout seine Pläne für die SDI (Strategic Defense Initiative, dt.: Strategische Verteidigungsinitiative) nicht aufgeben. Das Problem wird den neuen Vertrag sicherlich weiterhin verfolgen, wenn es um die Ratifizierung in Russland geht.
- „Prompt Global Strike“
Die USA wollen weiterhin ihre weltweite militärische Dominanz beibehalten und zwar schneller als jeder andere am Ziel sein zu können, überall in der Welt. Der Begriff „Prompt Global Strike“ (dt.: die Fähigkeit, schnell und global zuzuschlagen) beinhaltet die Verwischung zwischen konventionellen und nuklearen Streitkräften. Atomraketen werden umgerüstet in Trägersysteme für konventionelle Sprengköpfe. Deswegen wollten die USA die Zahl der Trägersysteme so hoch wie möglich halten (1.100), die Russen streben dagegen das Gegenteil an (500). Nun haben sie sich in der Mitte, bei 800, geeinigt. Denn auch die militärische Überlegenheit der US-amerikanischen Streitkräfte ist ein Grund, warum die Russen weiterhin an ihren Atomwaffen festhalten.
- Verifikation
Am SORT-Vertrag von 2002 (engl. Strategic Offensive Reductions Treaty, dt.: Vertrag zur Reduzierung Strategischer Offensivwaffen) wurde bemängelt, dass er zu wenig Verifikationsbestimmungen enthielt. START-I hatte im Gegenteil sehr viele. Die Bestimmungen im neuen Vertrag sind nicht so komplex und werden weniger kosten als im alten START-Vertrag, sagte das Weiße Haus. Es werden beispielsweise 18 gegenseitige Inspektionen pro Jahr erlaubt. Bei zehn davon werden die Sprengköpfe gezählt. Page van der Linden schreibt in ihrem Artikel zum neuen START, dass das Weiße Haus Verifikation für wichtig halte, weil: „wenn wir diese Informationen bekommen, können wir eine vertrauensvollere Beziehung aufbauen. Ohne die Informationen ist die natürliche Tendenz – und für einige in der US-Regierung ist dies eine Verpflichtung – für den schlimmsten Fall zu planen, über das Schlimmste zu denken. Das führt zu einer gefährlichen Spirale und unbeabsichtigten Konsequenzen.“
Dabei wurden am meisten über „Telemetrie“ gestritten, d.h. die Daten von Raketentests. Medwedew hat gescherzt, dass „Telemetrie“ inzwischen sein Lieblingswort geworden ist. Russland wollte diese Daten nicht mehr austauschen. In der Tat ist es auch inzwischen möglich, diese Daten auch anders zu beschaffen. Nichtsdestotrotz bestanden die USA auf telemetrischen Angaben von fünf Raketentests pro Jahr als eine „vertrauensbildende Transparenzmaßnahme“.
Der Vertrag wurde von vielen Expert*innen als „bescheiden“ beschrieben und auch eher für eine „vertrauensbildende Verifikationsmaßnahme“ als einen Abrüstungsvertrag gehalten. Denn tatsächlich müsste keine einzige Atomwaffe zerstört werden, es wurden nur einige inaktiv gestellt und in der Reserve gelagert. Dennoch wurde der Vertrag nach einer langen Durststrecke von allen in der Rüstungskontrolle sehr begrüßt. Obwohl der Vertrag nicht wirklich große Reduzierungen mit sich brachte, schätzten die meisten ExpertInnen ihn als einen guten Anfang, der den Weg für weitere Reduzierungen ebnet. Darüber hinaus war es wichtig, vor der 8. Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags im Mai 2010 einen Erfolg zu erzielen. Damit wollten beide Länder die Bereitschaft zur Abrüstung zeigen - als Antwort auf die Kritik, die Atomwaffenstaaten erfüllten nicht ihre Verpflichtung zur Abrüstung, die unter dem Artikel VI des Atomwaffensperrvertrags festgelegt ist.
Erfolg des Vertrages
Der Neue START-Vertrag führte nicht nur zu tatsächlichen Reduzierungen atomarer Systeme. Das US-Außenministerium schreibt dazu: „Die durch die Umsetzung des Vertrags bereitgestellten Informationen tragen dazu bei, das Risiko strategischer Überraschungen, Misstrauen und Fehleinschätzungen zu verringern, die aus übermäßiger Geheimhaltung oder Entscheidungen auf der Grundlage von Worst-Case-Annahmen resultieren können“.
Seit Inkrafttreten des neuen START-Vertrags am 1. Februar 2023 haben die beiden Vertragsparteien folgendes unternommen:
- 328 Vor-Ort-Inspektionen durchgeführt,
- 25.449 Notifikationen ausgetauscht,
- 19 Sitzungen der Bilateralen Beratungskommission abgehalten
- 42 halbjährliche Datenaustausche über strategische Offensivwaffen, die unter den Vertrag fallen, durchgeführt.
Die erste Vertragsverlängerung
Der Vertrag war auf zehn Jahre nach Inkrafttreten begrenzt und sollte daher am 5. Februar 2021 auslaufen. Knapp davor hielten die USA eine sehr umstrittene Präsidentswahl ab. Der amtierende Präsident – Donald Trump – wollte einen neuen Vertrag mit Russland und China. Er hatte kein Interesse, den Vertrag in der ursprünglichen Form weiter zu führen. China lehnte diesen Vorschlag mit der Begründung ab, dass die USA und Russland weit mehr Atomwaffen besäßen als die anderen drei Atomwaffenstaaten. Erst wenn die beiden großen Besitzerländer mit ihren Atomwaffen zahlenmäßig auf das gleiche Niveau kämen, wäre China zu Gesprächen unter Beteiligung von Großbritannien und Frankreich bereit.
Im Oktober 2020 bot Russlands Präsident Wladimir Putin eine Verlängerung des Vertrags ohne Vorbedingungen für ein Jahr an, aber die Trump-Administration lehnte das Angebot zunächst ab. Dieses Angebot war eine Antwort auf den US-Vorschlag, die Vertragsverlängerung an eine politische Erklärung zu koppeln, die den Rahmen für einen neuen Vertrag angeben sollte. Der neue Vertrag sollte erst nach Chinas Beitritt verbindlich werden, schlug die Trump-Administration vor.
Schließlich hat der Wahlsieg von Joe Biden die Verlängerungsproblematik gelöst. Der neue US-Präsident Biden und Präsident Putin haben am 26. Januar 2021 den neuen START-Vertrag für fünf Jahre verlängert. Nun stehen erneut US-Wahlen vor dem Auslaufdatum wieder an und bisher ist ein Nachfolgevertrag nicht in Sicht.
Aussetzung
Seit dem Beginn des Ukrainekrieges im März 2022 gibt es eine Reihe von Problemen mit dem Vertrag. Im August 2022 gab Russland bekannt, dass die Waffeninspektionen im Rahmen des Vertrags ausgesetzt werden. Dies war eine Reaktion auf die Reisebeschränkungen durch US-Sanktionen aufgrund des Krieges. Auch Gespräche zum Thema Inspektionen sagte Russland im November 2022 ab.
Im Februar 2023 setzte der russische Präsident Wladimir Putin den Vertrag aus. In seiner Rede zur Lage der Nation vor der russischen Föderalversammlung in Moskau kurz vor dem ersten Jahrestag des Ukrainekrieges kündigte Putin an, dass Russland zwar den Vertrag nicht aufkündigt, ihn aber aussetzt. Die USA reagierten mit Kritik an der Unverantwortlichkeit. US-Außenminister Antony Blinken sagte: „Wir werden natürlich sicherstellen, dass wir auf jeden Fall für die Sicherheit unseres eigenen Landes und die unserer Verbündeten angemessen aufgestellt sind“. Ende März spezifizierte der stellv. Außenminister Rjabkow dieses Aussetzen: „Alle Formen von Notifizierungen, jeglicher Datenaustausch, alle Inspektionstätigkeiten und generell alle Arten von Arbeiten im Rahmen des Abkommens werden ausgesetzt“. Die USA reagierten im Juni 2023 mit dem Aussetzen der Visa für russische Inspektoren. Darüber hinaus wurden Freigaben für russische Flüge im US-amerikanischen Luftraum annulliert.
Eine zweite Verlängerung?
Ab September 2025 wurde die Verlängerung des New STARTs erneut thematisiert, weil er sonst am 5. Februar 2026 ohne Ersatz ausläuft. Daher hat Präsident Putin am 22. September ein Angebot gemacht: Russland sei bereit, die zentralen quantitativen Beschränkungen des Neuen START-Vertrags nach dessen Auslaufen für ein Jahr weiter zu beachten, wenn die Vereinigten Staaten „in ähnlichem Sinne handeln“. In seiner Stellungnahme sagte Putin nicht, dass eine ausdrückliche oder stillschweigende Vereinbarung – oder gar eine Ankündigung seitens der USA – erforderlich sei, bevor Russland sein einseitiges Einfrieren beschließen würde. Er erklärte jedoch, dass das Angebot nur dann realisierbar sei, wenn die USA keine Maßnahmen ergreifen würden, die „das bestehende Gleichgewicht der Abschreckung untergraben oder stören würden“. Ein Beispiel wäre „Vorbereitungen für den Einsatz von [Raketenabwehr-]Abfangraketen im Weltraum“.
Erste Reaktionen aus den USA waren durchaus positiv, allerdings klagten russische Beamte immer wieder öffentlich, Russland hätte noch keine offizielle Zusage der USA bekommen. Eine solche wäre nach eigenen Angaben allerdings gar nicht notwendig. Die Verlängerung des New START war Punkt 17 im 28-Punkte-Plan der USA zur Beendigung des russischen Angriffkriegs auf die Ukraine. Der Plan war stark umstritten und galt schnell als überholt, weshalb unbekannt ist, ob die Verlängerung weiterhin Bestandteil der Verhandlungen ist. Insgesamt steigt die Sorge, dass der letzte bilaterale atomare Rüstungskontrollvertrag nach Februar nicht mehr existieren wird und das Wettrüsten zügellos eskaliert.
Bearbeitungsstand: Dezember 2025, xh (Xanthe Hall)
START-Zahlen
Tabelle: Neuer START-Vertrag, Gesamtzahl strategischer Offensivwaffen
| Datentyp | vereinbarte Grenzen | 2011 USA | 2011 Russland | 2018 USA | 2018 Russland |
|---|---|---|---|---|---|
| ICBMS, SLBMs und Langstreckenbomber (stationiert) | 700 | 882 | 521 | 652 | 527 |
| Sprengköpfe auf stationierten Trägersysteme | 1.550 | 1.800 | 1.537 | 1.350 | 1.444 |
| Alle strategische Trägersysteme | 800 | 1.124 | 865 | 800 | 779 |
Quellen:
U.S. Department of State: New START Treaty, 01.07.2023
U.S. Department of State: New START aggregate numbers of strategic offensive arms, 01.06.2011 (archiviert)
U.S. Department of State: New START aggregate numbers of strategic offensive arms, 06.07.2018 (PDF)
Chronik des Neuen START-Vertrags
18.-20.05.2009 Erste Runde der Gespräche über einen Nachfolgevertrag für START I in Moskau. Die Gespräche wurden von Rose Gottemoeller für die USA und Anatoli Antonow für Russland geführt. [NTI]
01.-03.06.2009 Die zweite Runde der Verhandlungen findet in Genf statt. [NTI]
22.-24.06.2009 Dritte Runde, Genf. [NTI]
06.07.2009 Eine Einigung über einen Text zum „gemeinsamen Verständnis über die weitere Reduzierung und Eingrenzung von strategischen Offensiv-Waffen" wird verkündet, die die Präsidenten Medwedew und Obama am gleichen Tag in Moskau unterschreiben. [Whitehouse]
22.-24.07.2009 Vierte Runde, Genf. [NTI]
31.08.-02.09.2009 Fünfte Runde, Genf. [NTI]
21.-28.09.2009 Sechste Runde, Genf. [NTI]
19.-30.10.2009 Siebte Runde, Genf. [NTI]
09.11.2009 Achte Runde, Genf. [NTI]
05.12.2009 Der START-I-Vertrag zwischen den USA und Russland läuft ohne ein Nachfolgeabkommen aus. [US-Außenministerium]
26.03.2010 Der Nachfolgevertrag zum START 1, „New START" zur weiteren Reduzierung der strategischen Atomwaffen zwischen den USA und Russland wird verkündet. [Whitehouse]
08.04.2010 Die offizielle Unterzeichnung findet am 8. April in Prag statt, ein Jahr nach der berühmten Rede des US-Präsidenten Barack Obama, in der er sich zu der Vision einer atomwaffenfreien Welt bekannt hat. [BBC]
28.05.2010 Russlands Präsident Medwedew legt das Abkommen der russischen DUMA vor. [Kremlin]
03.06.2010 Unterhändlerin Rose Gottemoeller (USA) und Anatoly Antonow (Russland) präsentieren gemeinsam den neuen START-Vertrag in Genf. [US ständige Vertretung, Genf]
10.-15.06.2010 Der US-Senatsausschuss für Verteidigung hört Statements u.a. von den Beratern für nationale Sicherheit sowie von Unterhändlerin Rose Gottemoeller an [Statement Gottemoeller]
17.06.2010 Außenministerin Hillary Clinton spricht im Senatausschuss über den Neuen START-Vertrag und seine Auswirkungen für die nationale Sicherheit.[Center for Arms Control and Non-Proliferation]
08.07.2010 Der Auswärtige und Verteidigungsausschusse der DUMA empfiehlt eine Ratifizierung. [Reif K, Estanislau J]
16.09.2010 Der Auswärtige Ausschuss des US-Senats stimmt mit 14 zu 4 für die Ratifizierung des neuen Vertrags. [Rogin J]
22.12.2010 Der neue START-Vertrag wird im US-Senat nach langer Debatte ratifiziert. Abstimmung: 71 Fürstimmen und 26 Gegenstimmen. 13 republikanische und alle 56 demokratischen sowie zwei unabhängige Senatoren stimmen für den Vertrag. [Alexander D, Ferraro T]
24.12.2010 Erste Lesung in der russischen DUMA. [tass]
14.01.2011 Die zweite Lesung findet in der russischen DUMA statt. 349 Abgeordnete von 450 stimmen für den neuen Vertrag. [RFERL][Podvig P]
25.01.2011 Die dritte und letzte Lesung findet in der DUMA statt. Die Abstimmung: 350 dafür, 96 dagegen und eine Enthaltung. [Sokow N]
26.01.2011 Der Föderationsrat bewilligt die Ratifizierung des Neuen START. [Weir F]
28.01.2011 Russlands Präsident Medwedew unterschreibt die Ratifizierungsdokumente. [Radyuhin V]
02.02.2011 US-Präsident Barack Obama unterschreibt die Ratifizierungsdokumente für den neuen Vertrag. [White House]
05.02.2011 Die Ratifizierungsdokumente werden in München bei der Sicherheitskonferenz durch den russischen Außenminister Sergej Lawrow und US-Außenministerin Hillary Clinton ausgetauscht. Damit tritt der New START in Kraft.[US-Außenministerium]
19.03.2011 Russland und die USA beginnen Daten auszutauschen, auf die man sich in dem Vertrag geeinigt hatte. [NTI]
13.04.2011 Erste Inspektion der russischen Anlagen durch US-Beamte. [NTI]
13.05.2011 Ein Brief, unterschrieben vom ehem. Verteidigungsminister William Perry, ehem. US-Beamten, Botschaftern und Experten wird veröffentlicht, in dem beide Vertragsparteien aufgefordert werden, vollständige Daten über die Zahlen und Stationierungsorte der strategischen Waffen öffentlich zu machen, um Transparenz zu fördern. [Kristensen H]
01.12.2011 Die USA veröffentlichen zum ersten Mal vollständige Daten über den Status der strategischen offensiven Waffen, die unter New START reduziert werden sollen, mit Zahlen und Stationierungsorte vom 1. September 2011. [Kristensen H]
10.02.2013 David Sanger berichtet in der New York Times, US-Präsident Obama wolle den Vertrag neu aushandeln und die Zahl der strategischen Atomwaffen auf rund 1.000 reduzieren. [Sanger D]
09.02.2017 Reuters berichtet über ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, in dem Putin fragt, ob der Vertrag verlängert werden könne. Trump soll den Vertrag kritisiert haben und meinte angeblich, der Vertrag sei einer der schlechten Deals, die die Obama-Administration verhandelt habe. [Landay J, Rohde D]
30.11.2017 Christopher Ford, Sonderassistent des Präsidenten und leitender Direktor des Nationalen Sicherheitsrates für Massenvernichtungswaffen und die Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, sagt, die US-Regierung würde mit einer Vertragsverlängerung warten, bis die Nuclear Posture Review (Überprüfung der Atomwaffenpolitik der USA) abgeschlossen sei und die beiden Länder die Umsetzungsfrist erfüllt hätten. [Reif K]
05.02.2018 Ein Jahr nach Beginn der Trump-Präsidentschaft und sieben Jahre nach Inkrafttreten von New START erfüllen die USA und Russland die Umsetzungsfrist des Vertrags. Das US-Außenministerium hat stets bewertet, dass Russland den Vertrag eingehalten hat. [Liang X]
06.06.2019 Russlands Präsident Putin erklärt gegenüber Nachrichtenagenturen, dass er bereit sei, New START auslaufen zu lassen, wenn die Trump-Administration kein Interesse in einer Verlängerung zeigt. [Kremlin]
12.06.2019 Andrea Thompson (US Staatsminister für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit) trifft den russischen Vizeaußenminister Sergej Ryabkow in Prag, um über den Vertrag zu reden. Die USA wollen China miteinbeziehen. Russland möchte das Vereinten Königreich und Frankreich einbeziehen. [ACA]
18.06.2019 Der US-Berater für nationale Sicherheit John Bolton sagt der Zeitung Washington Free Beacon, dass eine Verlängerung des Neuen START unwahrscheinlich sei. Er kritisiert den Vertrag als fehlerhaft, weil er taktische Atomwaffen nicht eingrenze. [Taheran S, Kimball D]
20.07.2019 Gespräche über den Vertrag in Genf. [Abbasova V]
01.11.2019 Wladimir Leontjew, russischer Beamter im Außenministerium, sagt, dass die Zeit für eine Einigung über einen Nachfolgevertrag bis zum Auslaufen nicht ausreichen würde. [CGTN]
05.12.2019 Russlands Präsident Wladimir Putin bietet eine sofortige Verlängerung des Neuen START ohne Änderungen an sowie Inspektionen der neuen Hyperschallwaffe „Avangard". [Pandit A]
05.02.2020 US-Berater für nationale Sicherheit Robert O'Brien kündigt ein Jahr vor dem Auslaufen des Neuen START an, dass die USA nukleare Rüstungskontrollgespräche mit Russland führen wollen. [Gaouette N]
29.03.2020 Russland und die Vereinigten Staaten haben aufgrund der Pandemie die bilateralen Inspektionen im Rahmen des New START-Vertrags bis zum 1. Mai ausgesetzt. Sie einigten sich auch darauf, das für März geplante Treffen der bilateralen Beratungskommission (BCC) zu verschieben. [TASS]
22.06.2020 Am Ende der Gesprächen zwischen den USA und Russland über strategische Sicherheit gibt es keine Einigung über eine Verlängerung des Neuen START. [Reif K, Bugos S]
24.06.2020 Der Sonderbeauftragte für Rüstungskontrolle Marshall Billingslea sagt, die USA ließen alle Optionen offen. Die USA wollen eine Verlängerung, aber nur unter bestimmten Bedingungen, z.B. der Einbeziehung Chinas. [Reif K, Bugos S]
23.07.2020 Die Präsidenten Trump und Putin telefonieren zu verschiedenen Themen, u.a. Gespräche über New START. [Chalfant M]
27.-30.07.2020 Der US- und der russische Unterhändler treffen sich in Wien. Die USA fordert China auf teilzunehmen, doch China lehnt die Teilnahme ab. [ACA]
16.10.2020 Russlands Präsident Wladimir Putin bietet eine Verlängerung des Vertrags ohne Vorbedingungen für ein Jahr an aber das Weiße Haus lehnt das Angebot ab. [AFP]
22.10.2020 Russischer Vizeaußenminister Rjabkow lehnt die Aussicht auf die Einbeziehung jeglicher Verifikationsverfahren ab. "Es ist nicht möglich zu sagen, dass [die USA und Russland] am Rande einer Vereinbarung stehen", sagt er. "Wir müssen feststellen, dass der Grad unserer Differenzen ziemlich signifikant ist." [Russisches Außenministerium]
12.11.2020 Russischer Außenminister Sergej Lawrow sagt, er erwarte keine kohärenten Vorschläge der US-Administration – weder von Joe Biden oder Donald Trump – zur Verlängerung des Vertrags aufgrund der aktuellen Aufruhen über die US-Wahl. [Bugos S]
11.01.2021 Ehem. sowjetischer Premier Michail Gorbatschow sagt, er erwarte von US-Präsident Joe Biden die Verlängerung des Vertrags [Osborn A]
20.01.2021 Joseph R. Biden, Jr. tritt sein Amt als 46. Präsident der Vereinigten Staaten an, nur 16 Tage bevor das New START-Abkommen ausläuft. [Pichata R, Rahim Z]
21.01.2021 Die Biden-Administration kündigt an, sie suchen die volle Verlängerung von fünf Jahren für den Vertrag. [US-Kongress]
26.01.2021 Der Kreml gibt bekannt, dass der neue US-Präsident Joe Biden und russische Präsident Wladmir Putin auf eine Verlängerung des Vertrags um fünf Jahre geeinigt haben. Diplomatische Noten sind nach einem Telefonat der beiden Präsidenten ausgetauscht worden, erklärte der Kreml. [Tagesspiegel]
03.02.2021 Der New START-Vertrag wird offiziell für fünf Jahre verlängert.[ACA]
08.08.2022 Das russische Außenministerium gab bekannt, dass Russland die Waffeninspektionen im Rahmen von New START aufgrund der Reisebeschränkungen aussetzt, die die Vereinigten Staaten als Reaktion auf den Einmarsch Russlands in der Ukraine im Februar gegen Russland verhängt haben. [The Guardian]
28.11.2022 Russland sagt Gespräche in Kairo über Inspektionen ab. [Voice of America]
31.01.2023 Das US-Außenministerium gab bekannt, dass Russland seinen Verpflichtungen im Rahmen des Vertrags nicht einhält, da Inspektionen seiner Nuklearanlagen verweigert wurden. [The Guardian]
21.02.2023 Der russische Präsident Wladimir Putin kündigt an, den Vertrag auszusetzen. [CSIS]
29.03.2023 Stellvertretender russischer Außenminister Rjabkow gibt bekannt, dass „Alle Formen von Notifizierungen, jeglicher Datenaustausch, alle Inspektionstätigkeiten und generell alle Arten von Arbeiten im Rahmen des Abkommens werden ausgesetzt“. [Al Jazeera]
02.06.2023 Als Reaktion auf die russische Aussetzung des Abkommens entziehen die USA den russischen Atominspektoren die Visa, lehnen anhängige Anträge für neue Beobachter ab und annullieren die Standardfreigaben für russische Flugzeuge zum Einflug in den US-amerikanischen Luftraum. [US-Außenministerium]
22.09.2025 russischer Präsident Wladimir Putin kündigt an, Russland sei bereit, die zentralen quantitativen Beschränkungen des neuen START-Vertrags nach dessen Auslaufen für ein Jahr weiter zu beachten, wenn die Vereinigten Staaten „in ähnlichem Sinne handeln“. [ACA]
02.10.2025 US-Präsident Donald Trump hat noch nicht auf den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin reagiert, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. [TASS]
09.11.2025 In einem Interview mit RIA Novosti sagt Sergej Lawrow zum neuen START „Ihre praktische Umsetzung erfordert keine besonderen zusätzlichen Anstrengungen. Daher sehen wir keine Notwendigkeit für eine vertiefte Erörterung unserer Idee.“ [Russ. Außenministerium]
10.12.2025 Russland erklärt, dass es noch immer auf eine offizielle Antwort aus Washington auf den Vorschlag von Präsident Wladimir Putin warte, gemeinsam am letzten noch bestehenden russisch-amerikanischen Rüstungskontrollvertrag festzuhalten, der in weniger als zwei Monaten ausläuft. [Reuters]
05.02.2026 Der neue START-Vertrag läuft aus, falls er nicht verlängert wird.
Info: https://www.atomwaffena-z.info/heute/ruestungskontrolle/start-vertraege/neuer-start
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

Am Samstag, den 24.1. um 15 Uhr wird in Bremen ab Hauptbahnhof zu einer Großdemonstration aufgerufen:




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Durch Ein Glas DunkelIn Fragen der Geopolitik, der Spionageabwehr, der revisionistischen Geschichte und der kulturellen Kriegsführung.











