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25.12.2025

USA: Sanktionen gegen Zensoren aus der EU

aus e-mail von Doris Pumphrey, 25. Dezember 2025, 14:41 Uhr 


(…) Außenminister Johann Wadephul hat natürlich gleich erklärt, die

Sanktionen seien "nicht akzeptabel". (…) Und Ursula von der Leyen

entdeckt auf einmal die EU als Hort der Meinungsfreiheit und postete

„Redefreiheit ist das Fundament unserer starken und lebendigen

europäischen Demokratie. Wir sind stolz auf sie. Wir werden sie

schützen. Denn die EU-Kommission ist die Hüterin unserer Werte."

(…) Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte diese Sanktionen

Einschüchterung und Nötigung. Das bedarf schon einer gewissen Kühnheit,

ebenso wie von der Leyens Trompeten über die Meinungsfreiheit als

Fundament, oder einer völligen Gedächtnislosigkeit ‒ schließlich liegen

die Sanktionen der EU gegen Jacques Baud nicht einmal zehn Tage zurück.

Sanktionen, die ebenso wenig auf einer strafbaren Handlung beruhen, aber

wesentlich weiter gehen, denn während die beiden Damen von HateAid und

Ex-Kommissar Breton nur auf US-Reisen verzichten müssen, sind die

Sanktionen gegen Baud, der in Brüssel lebt, im Kern lebensbedrohlich und

überschreiten selbst das Maß der Eingriffe in die persönliche Freiheit,

das eine Haft darstellt. Wie Baud es sagte: "Ich kann mir nicht einmal

ein Brot kaufen." Ganz zu schweigen davon, dass der Sprecher des

deutschen Außenministeriums auf der Bundespressekonferenz diese

Sanktionierung für ein freudig zu wiederholendes Muster hielt: "Alle,

die auf diesem Feld unterwegs sind, müssen damit rechnen, dass es auch

ihnen passieren kann..." (…)



_RTDE 24.12.2025


_*Die USA zensieren die Zensoren


*So, es geht also auch andersherum. Jetzt dürfen einige Gestalten aus

der EU nicht mehr in die USA einreisen, darunter zwei deutsche

Geschäftsführerinnen einer NGO. Einer Zensur-NGO. Und auch die übrigen

Sanktionierten leben vom Kampf gegen die Meinungsfreiheit.


/Von Dagmar Henn/


War das ein kleines Weihnachtsgeschenk an die notleidenden Europäer?

Fast könnte man es glauben. Auf jeden Fall geben die US-Sanktionen gegen

einige der europäischen Zensurapostel irgendwie ein befriedigendes

Gefühl, auch wenn das nur heißt, dass diese Personen erst einmal nicht

mehr in die USA einreisen dürfen.


Außenminister Johann Wadephul hat natürlich gleich erklärt, die

Sanktionen unter anderem gegen die Geschäftsführerinnen von HateAid,

Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon (ja, die heißen wirklich

so, das sind keine Namen, die besonders ausgesucht wurden, um den

Eindruck der arroganten höheren Tochter zu erwecken) sowie gegen den

ehemaligen EU-Kommissar Thierry Breton seien "nicht akzeptabel". Und

Ursula von der Leyen entdeckt auf einmal die EU als Hort der

Meinungsfreiheit und postete auf X (bitte nicht den Keks verschlucken):

"Redefreiheit ist das Fundament unserer starken und lebendigen

europäischen Demokratie. Wir sind stolz auf sie. Wir werden sie

schützen. Denn die EU-Kommission ist die Hüterin unserer Werte."


Ja, das ist schon heftig. Anna-Lena von Hodenberg und von der Leyen als

Hüterinnen der Meinungsfreiheit, da erhält der Spruch vom Bock als

Gärtner eine ganz neue Qualität, und nicht nur deshalb, weil das in

diesem Fall ja Ziegen wären. Der einzig verbliebene Bock in der Runde,

Thierry Breton, hatte sich dafür ganz persönlich beim aktuellen

US-Präsidenten unbeliebt gemacht. Immerhin hatte er anlässlich des

Kamingesprächs zwischen Elon Musk und dem damaligen Kandidaten Donald

Trump ein Erpressungsschreiben geschickt, in dem er mit Strafen der EU

drohte, wenn dieses Gespräch auch für europäische Nutzer sichtbar wäre.

Einige Monate später, bereits nicht mehr EU-Kommissar, raunte er davon,

auch die deutschen Wahlen könnten annulliert werden wie die rumänischen,

wenn das Ergebnis nicht passe...


HateAid ist übrigens eine Einrichtung, die seit 2018 vor allem mit

deutschen Steuergeldern aufgebaut wurde, nämlich vom Bundesministerium

für Justiz und dem Bundesministerium für Familie; außerdem von der

Stiftung der Milliardärsfamilie Reimann und anderen Sponsoren. Die

gemeinnützige GmbH gehört zu einem Drittel Campact, einem Drittel Frau

von Hodenberg und einem Drittel dem Verein Fearless Democracy e.V.,

dessen Webseite gewartet wird, der aber schon seit 2017 am Thema "Hass

im Netz" arbeitet, also schon weit im Vorlauf der heutigen Zensur.

HateAid sitzt also tief im NGO-Sumpf, eine dieser scheinbar

"zivilgesellschaftlichen" Organisationen, die staatlich finanziert

werden, um dann Aufgaben zu erledigen, die der Staat selber diesmal

nicht sichtbar ausführen will, wie die Überwachung unliebsamer

Meinungen. Und entgegen der Wahlversprechen ist auch HateAid eine der

NGOs, die weiter finanziert werden.


2024, so erklärt HateAid, habe es 1.877 Betroffene von "Hass im Netz"

vertreten, 326 Strafanzeigen gestellt und 143 Abmahnungen und 49

Zivilklagen geführt. Das ist, wenn man es mit den Spitzenreitern unter

beleidigten Politikern vergleicht, Robert Habeck, Friedrich Merz

und Marie-Agnes Strack-Zimmermann, eher wenig, aber es sind solche

Organisationen, die die Grundlagen auch für die Abmahngeschäfte gelegt

haben, die heutzutage die öffentliche Zensur noch in private

Nebeneinnahmen verwandeln.


Wobei man auf der technischen Ebene sagen muss, diese Läden waren

überaus erfolgreich. Denn vor sieben, acht Jahren war das alles noch ein

Randdiskurs, und kaum vorstellbar, dass sämtliche Mainstream-Medien

alles als "Hass und Hetze" einsortieren, was nicht ihrer Linie

entspricht; auch wenn nach 2015 die ersten Gräben schon gezogen worden

waren (Kölner Silvesternacht beispielsweise).


Insofern trifft die Beschreibung in der Presseerklärung

<https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2025/12/announcement-of-actions-to-combat-the-global-censorship-industrial-complex

des US-Außenministeriums zur Sanktionierung durchaus: "Diese radikalen

Aktivisten und politisch instrumentalisierten NGOs haben Zensurmaßnahmen

ausländischer Staaten vorangetrieben – in allen Fällen richteten sie

sich gegen amerikanische Sprecher und amerikanische Unternehmen." Sie

seien Teil des "globalen Zensur-Industriekomplexes". "Präsident Trump

hat unmissverständlich klargestellt, dass seine außenpolitische

Strategie 'America First' Verletzungen der amerikanischen Souveränität

zurückweist. Auch extraterritoriale Übergriffe ausländischer Zensoren,

die sich gegen die freie Meinungsäußerung von Amerikanern richten,

bilden dabei keine Ausnahme."


Der französische Präsident Emmanuel Macron nannte diese Sanktionen

Einschüchterung und Nötigung. Das bedarf schon einer gewissen Kühnheit,

ebenso wie von der Leyens Trompeten über die Meinungsfreiheit als

Fundament, oder einer völligen Gedächtnislosigkeit ‒ schließlich liegen

die Sanktionen der EU gegen Jacques Baud nicht einmal zehn Tage zurück.


Sanktionen, die ebenso wenig auf einer strafbaren Handlung beruhen, aber

wesentlich weiter gehen, denn während die beiden Damen von HateAid und

Ex-Kommissar Breton nur auf US-Reisen verzichten müssen, sind die

Sanktionen gegen Baud, der in Brüssel lebt, im Kern lebensbedrohlich und

überschreiten selbst das Maß der Eingriffe in die persönliche Freiheit,

das eine Haft darstellt. Wie Baud es sagte: "Ich kann mir nicht einmal

ein Brot kaufen." Ganz zu schweigen davon, dass der Sprecher des

deutschen Außenministeriums auf der Bundespressekonferenz diese

Sanktionierung für ein freudig zu wiederholendes Muster hielt: "Alle,

die auf diesem Feld unterwegs sind, müssen damit rechnen, dass es auch

ihnen passieren kann..."


Aber die Maßnahmen gegen diese ganz speziellen Helden der Demokratie,

die Zensurmädels und den Wahlleugner Breton, die sind besonders

schrecklich. Von wegen Meinungsfreiheit. Das ist eben der Unterschied

zwischen jenen, die die EU-Linie schaffen, und jenen, die sie in Frage

stellen. Nicht umsonst betreibt HateAid seit Langem ein Büro in Brüssel:

Anna-Lena von Hodenberg hat bestimmt längst eine Karriere im Apparat der

EU im Visier. In dieser Hinsicht ist ein Einreiseverbot für die USA

natürlich schon ungünstig.


Der Medienanwalt Ralf Höcker kommentierte auf X die Truppe von HateAid

als "ausgelagerte Staatsmacht ohne demokratische Kontrolle" und fügte

hinzu: "Wer weltweit an der Verschiebung von Meinungsgrenzen mitwirkt

und private Zensurmechanismen organisiert, betreibt Politik ‒ nicht bloß

Hilfe für Betroffene. Staaten dürfen darauf reagieren."


Das ist vermutlich der entscheidende Unterschied zwischen Baud und den

Zensorinnen. Bauds Tätigkeit schädigt keine Dritten. Er legt nur eine

Sicht dar und verfolgt niemanden. Die beiden höheren Töchter (die sich

in ihren bekanntesten Fällen für Renate Künast und Luise Neubauer stark

gemacht haben ‒ beides Personen, die wirklich nicht auf die Hilfe von

NGOs angewiesen sind, um ihre Interessen zu vertreten) verbringen ihre

Zeit mit nichts anderem als damit, andere zu verfolgen. Das ist der Kern

ihrer Tätigkeit. Nicht, um zu überzeugen. Nein. Um den Debattenraum

immer weiter zu verengen und als halbstaatliche Verfolgungsbehörde

Hilfestellung dabei zu leisten, Meinungsäußerungen überhaupt erst zu

Straftaten zu machen.


"Wir lassen uns von einer Regierung nicht einschüchtern, die

Zensurvorwürfe instrumentalisiert, um diejenigen, die sich für

Menschenrechte und Meinungsfreiheit einsetzen, mundtot zu machen",

erklärten die beiden Damen. Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei,

Zensur ist Meinungsfreiheit. Da hat jemand seine Gedanken längst in

einen Gordischen Knoten verwandelt.


Allerdings kratzen diese Sanktionen gerade mal an der Oberfläche, und

sie könnten eine schärfere Auseinandersetzung zwischen den USA und der

EU einleiten. Christopher Landau, Staatssekretär im US-Außenministerium,

hat in diesem Zusammenhang auf X das dreiste Schreiben von Thierry

Breton an Musk wieder hervorgekramt

<https://x.com/DeputySecState/status/2003799595080445960>. "Mehr als

jedes andere Dokument, das ich je gelesen habe, zeigt dieser Brief die

Zähne des globalen Zensur-Industriekomplexes und macht deutlich, dass

nicht gewählte Bürokraten in der EU bereit, willens und in der Lage

sind, ihre regulatorische Reichweite zu nutzen, um Wahlen zu

beeinflussen und den Ersten Verfassungszusatz in den USA faktisch

auszuhebeln. [...] Wenn die souveränen Staaten Europas zulassen, dass

die EU grundlegende Freiheiten in den USA angreift, können dieselben

Staaten nicht erwarten, dass die USA grundlegende Freiheiten in Europa

verteidigen."


Nun, die Bademantelkultur, zu deren Etablierung die jetzt Sanktionierten

beigetragen haben, dürfte in den USA mit einer Mischung aus Erstaunen

und Widerwillen betrachtet werden. Was sich nicht wesentlich von jenen

Gefühlen unterscheiden dürfte, die auch viele Einheimische angesichts

der "Schwachkopf"-Affäre und Ähnlichem empfinden. Es ist eine kleine

Weihnachtsfreude über ausgleichende Gerechtigkeit. Allerdings mit zwei

Unvollkommenheiten.


Die Erste ist, dass sich leider Sanktionen nicht gegenseitig aufheben,

die Sanktionierung der EU-Zensurvertreter ihren Opfern, wie Jacques

Baud, also leider gar nichts nützt, sondern diese atemberaubenden

Ungerechtigkeiten bestehen bleiben. Und die Zweite ist, dass es noch

nicht die Menschen in der EU sind, die diese Herrschaften sanktionieren.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.12.2025

„grüne“ Fonds: Milliarden für die Rüstungsindustrie

aus e-mail von Doris Pumphrey, 25. Dezember 2025, 14:40 Uhr


Berliner Zeitung 24.12.2025

<http://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/gruene-fonds-eu-regeln-ruestungsindustrie-li.10011590>


*Für die EU sind Waffen nachhaltig:

Wie „grüne“ Fonds Milliarden in Rüstungsgeschäfte lenken


*Raphael Schmeller


Ausgerechnet Waffen sollen nachhaltig sein. Was für den gesunden

Menschenverstand ein Widerspruch ist, gilt in der Europäischen Union als

offizielle Linie. Nach Recherchen von Mediapart, IrpiMedia und El País

<https://www.mediapart.fr/journal/economie-et-social/171225/avec-l-argent-des-fonds-verts-des-banques-financent-les-entreprises-d-armement

stecken inzwischen knapp 50 Milliarden Euro aus europäischen sogenannten

„grünen“ Fonds in Rüstungsunternehmen. Ermöglicht wird dies durch ein

äußerst dehnbares Regelwerk der EU.


Für viele Anleger, die ihr Geld in nachhaltigen Fonds parken, ist das

eine unliebsame Überraschung. Denn wer glaubt, mit „grünem“ Kapital

Klimaschutz oder soziale Projekte zu fördern, finanziert in Wirklichkeit

zunehmend Panzer, Kampfflugzeuge und Munition.


*EU-Regeln mit viel Spielraum


*Grundlage dafür ist die EU-Verordnung zur nachhaltigen Finanzwirtschaft

(Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR), die seit vier Jahren

gilt. Sie teilt Fonds in zwei Kategorien: Artikel-8-Fonds („hellgrün“)

und Artikel-9-Fonds („dunkelgrün“). Letztere sollen fast ausschließlich

in nachhaltige Aktivitäten investieren. Doch was als nachhaltig gilt,

definieren die Anbieter weitgehend selbst.


Explizit verboten sind nur besonders geächtete Waffen wie

Antipersonenminen. Die klassische Rüstungsindustrie hingegen bleibt

zulässig. Die Folge: Investitionen „grüner“ Fonds in Unternehmen mit

militärischen Aktivitäten haben sich innerhalb von drei Jahren mehr als

verdoppelt.


Zu den Profiteuren zählen auch deutsche Rüstungsunternehmen wie MTU Aero

Engines, Airbus und Rheinmetall, das allein mehr als vier Milliarden

Euro aus „grünen Fonds“ erhalten hat. Dass ausgerechnet solche Konzerne

mit Geld aus Nachhaltigkeitsfonds finanziert werden, stößt bei

Fachleuten auf scharfe Kritik. Waffenhersteller könnten nicht als

nachhaltig gelten, betont etwa Nicola Koch von der französischen

Beobachtungsstelle für nachhaltige Finanzen (Observatoire de la finance

durable), da der zentrale Zweck ihrer Produkte darin bestehe, zu

verletzen, zu zerstören oder zu töten – mit gravierenden Folgen für

Menschen und Umwelt.


Besonders brisant: Ein Teil der finanzierten Unternehmen liefert Waffen

in aktuelle Konfliktgebiete. Den Recherchen zufolge investierten zum

Beispiel auch Fonds mit Nachhaltigkeitslabel in Firmen, die Israel mit

Rüstungsgütern beliefern. Während des Kriegs im Gazastreifen wurden

zehntausende Zivilisten getötet; international stehen Vorwürfe von

Kriegsverbrechen im Raum. Vor diesem Hintergrund schloss sich Belgien am

Dienstag offiziell der von Südafrika angestrengten Klage gegen Israel

vor dem Internationalem Gerichtshof in Den Haag wegen des Vorwurfs des

Völkermords in Gaza an.


Diese Geschäfte lohnen sich: Allein im vergangenen Jahr erzielten rund

800 „grüne“ Fonds Gewinne in Milliardenhöhe aus Aktienverkäufen und

Dividenden der Rüstungsindustrie. Zu den größten Investoren zählen

internationale Vermögensverwalter, aber auch europäische und deutsche

Anbieter.


*Erfolg für Rüstungslobbyisten in Brüssel


*Möglich wurde diese Entwicklung durch eine politische Kursänderung in

Brüssel. Interne Dokumente, ausgewertet von Mediapart, IrpiMedia und El

País, zeigen, wie intensiv Rüstungslobbyisten seit 2021 auf die

EU-Kommission einwirkten. Ihr Argument: Sicherheit sei Voraussetzung für

Frieden und damit für Nachhaltigkeit. Spätestens mit dem russischen

Angriff auf die Ukraine fanden diese Thesen in Brüssel Gehör.


Heute wirbt die Kommission offen dafür, dass nachhaltige

Finanzierungsregeln mit Investitionen in die Verteidigungsindustrie

„voll kompatibel“ seien. Kritische Stimmen aus der Finanzwelt oder der

Zivilgesellschaft werden entsprechend scharf zurückgewiesen. So wurde

bei einem von der EU-Kommission organisierten Forum im November 2024 in

Brüssel ein Vertreter der deutschen Genossenschaftsbank Pax-Bank für

Kirche und Caritas von einer Veranstaltung ausgeschlossen, nachdem er

öffentlich infrage gestellt hatte, wie Waffenhandel mit

Nachhaltigkeitskriterien vereinbar sein könne. Zur Begründung teilte die

EU-Kommission ihm später mit, er habe die Sitzung „gestört“.


So bleibt zum Weihnachtsfest eine ernüchternde Bilanz: Während viele

Europäer glauben, ihr Geld arbeite für Klimaschutz und soziale

Verantwortung, landet es zunehmend in der Rüstungsindustrie. Das grüne

Mäntelchen der Nachhaltigkeit verdeckt dabei ein Geschäft, das mit

Zerstörung und Tod verbunden ist.


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.12.2025

gewerkschaftsforum.de - top ten artikel aus 2025

aus e-mail von Laurenz Nurk, 25. Dezember 2025, 14:10 Uhr


Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben



Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf die TOP-TEN-ARTIKEL aus dem Jahr 2025 auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:



Gewerkschaft und ihre Mitglieder



Für Gewerkschaften gibt es nichts wichtigeres als Mitglieder. Wenn sie die Unternehmen nicht mit Mitgliedern beeindrucken können, können sie sie auch nicht mit Streikdrohungen erschrecken. Wer nicht einmal mit Streiks drohen kann, der braucht an den Tischen der Tarifverhandlungen gar nicht erst Platz zu nehmen. Immer zum Jahreswechsel bilanzieren die Gewerkschaften die Entwicklung ihrer Mitgliederzahl weiterlesen →

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Über die Verkommenheit eines Sozialdemokraten



Wenn jemand den Begriff Verkommenheit auf Menschen anwendet, sollte er umsichtig mit dieser Wortwahl bzw. Charakterisierung umgehen, denn mit Verkommenheit ist die Beschreibung des moralischen Verfalls oder auch ein Zustand der Verwahrlosung einer Person gemeint.

In unserem Fall soll der Begriff Verkommenheit dennoch auf den amtierenden Bundesminister der Verteidigung angewandt werden. Hier soll es nicht um den früheren Oberbürgermeister der „Friedensstadt Osnabrück“, auch nicht um den schneidigen Innenpolitiker der SPD und Innenminister von Niedersachsen gehen, sondern um Statements, die er in seiner jetzigen Funktion als Bundesverteidigungsminister abgeliefert hat.  weiterlesen →------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

„Dem Karl Liebknecht haben wir’s geschworen…“ – Wie 1914 so auch 2025: Nein zu Kriegskrediten!



100 Jahre dauern manchmal nur einen Wimpernschlag an: Die SPD begründete 1914 ihre Zustimmung zu den Kriegskrediten für den Kaiser damit, dass es um die Verteidigung gegen das zaristische Russland gehen würde. Heute argumentiert sie, die aktuellen Kriegskredite seien für die Notwehr erforderlich, um einen Angriff Russlands auf das Friedensgebot des Grundgesetzes zu verhindern. Hierzu …  weiterlesen →

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Zum Tag der Wohnungslosen – Vom Leben auf der Straße



Zu den unveräußerlichen Menschenrechten gehören ohne Zweifel eine sichere Unterkunft und das Wohnen in Würde, auch in Deutschland. In den vergangenen 10 Jahren ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung stetig angestiegen. Mittlerweile leben schätzungsweise 50.000 Männer und Frauen auf der Straße, mehr als 600.000 sind wohnungslos. Doch diese düsteren Zahlen sind nur die Spitze des …  weiterlesen →

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Über die Sisyphosarbeit zum Aufbau gewerkschaftlicher Strukturen in Kirchlichen Unternehmen



Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du  (Mahatma Gandhi) Im Rahmen der Vermarktwirtschaftlichung sozialer Hilfebedarfe wurde seit Mitte der 1990er Jahre der Sozialstaat mit seinem Budget von über 100 Milliarden Euro systematisch dem Verwertungsprozess zugeführt. Die zwei christlichen Kirchen übernahmen die betriebswirtschaftlichen Grundzüge in ihren … weiterlesen →

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Zur politischen Ökonomie der Zuwanderung



Zwischen den Jahren 2000 und 2022 sind 8,1 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft netto (Zuzüge abzüglich Abzüge) nach Deutschland zugewandert. Im gleichen Zeitraum haben netto 0,6 Millionen deutsche Staatsbürger das Land verlassen. Die Bevölkerungszahl ist in derselben Zeit allerdings nur um eine Million gestiegen, also von 82 auf 83 Millionen. Das zeigt, dass zugewanderte Menschen …weiterlesen →

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— DIE WAHRHEIT IST KONKRET — 70 Jahre »Kriegsfibel« – Das Buch für den Frieden / Brechts großes Anti-Kriegsbuch



Brechts »Kriegsfibel« ist das große Anti-Kriegs-Buch. Es erschien 1955, ein Jahr vor seinem Tod, zum ersten Mal in der DDR – im Eulenspiegel Verlag – und seither in vielen Ländern. Und es ist im siebzigsten Jahr seiner Erstpublikation so aktuell wie nie zuvor. 1938 hatte Bertolt Brecht – im Exil – begonnen, Zeitungsfotos zum Alltag …  weiterlesen →

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Wohngeld trägt nicht zur Lösung des Problems von Wohnungsnot bei, es ist Teil des Problems



Die Wohngeldreformen der vergangenen Jahre hatten immer das Ziel, mehr Menschen mit geringem Einkommen zu unterstützen, indem sie den Kreis der Anspruchsberechtigten erweiterten und die Wohngeldhöhe anstieg. Eine weitere Anpassung, die sogenannte Dynamisierung, erfolgte zum 1. Januar 2025, wodurch das Wohngeld an die Miet- und Einkommensentwicklung jährlich angepasst wird und die Empfänger etwa 30 Euro …  weiterlesen →

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Was das Smartphone so alles kann – Tyrann und Spion im Taschenformat



Die Anzahl der Smartphone-Nutzer beläuft sich hierzulande auf rund 69 Millionen. Rund 94,2 Prozent der 14- bis 19-jährigen Personen in Deutschland besitzen ein Smartphone/Handy im Haushalt. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen sind es 95,5 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen 96 Prozent. In der gesamten Bevölkerung gaben nur 21 Prozent an, kein Smartphone zu verwenden – weder …  weiterlesen →

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Dem Edward Snowden ein herzliches Dankeschön



Nach dem Ende der bipolaren Welt im Jahr 1989 und dem vorgeblichen Abhandenkommen von Gegnern und Grenzen wurden unter der Regie der USA auch alle Einschränkungen im Verkehr von Gütern und Kapital aufgehoben. Dies zu einem Zeitpunkt, an dem sich fast die Hälfte der Staaten der Welt erstmalig dem ausländischen Kapital öffnete, das dann auf …  weiterlesen →



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Herzliche Grüßevon den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.de


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.12.2025

Viktor Orbán: EU "Im Zustand des Zerfalls"

rtnewsde.site, 25 Dez. 2025 13:30 Uhr

Die EU sei bereits in das Stadium des Zerfalls eingetreten, stellte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán fest. Er begründet seine These mit der Ausrichtung der EU auf Kriegswirtschaft. Damit würde Brüssel versuchen, den wirtschaftlichen Niedergang abzuwenden.


Viktor Orbán: EU "Im Zustand des Zerfalls"© urheberrechtlich geschützt


Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán diagnostiziert den Zerfall der EU.


Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass die EU im Zustand der Auflösung sei. Entscheidungen, die in Brüssel getroffen werden, würden von den Mitgliedstaaten zunehmend ignoriert. Die Mitgliedstaaten seien wiederum in Kriegsbefürworter und Kriegsgegner gespalten.

In einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitung Magyar Nemzet sagte Orbán, dass dieser Zerfallsprozess im Gange sei, während Brüssel mit seiner "Bürokratie in Verbindung mit imperialen Ambitionen" gleichzeitig darauf ziele, seine Macht über die nationalen Regierungen auszuweiten.

"Die Europäische Union befindet sich heute in einem Zustand des Zerfalls … Auf diese Weise zerfällt die Union: In Brüssel werden Entscheidungen getroffen, aber sie werden nicht umgesetzt",

erläuterte Orbán und merkte an, dass sich die Nichteinhaltung Brüsseler Vorgaben typischerweise von einem Land auf andere ausbreitet.


Aus guten Absichten: Vance deckt Selenskijs Lügen auf





Analyse

Aus guten Absichten: Vance deckt Selenskijs Lügen auf






Die Frage, ob Europa auf Kriegswirtschaft umstellt, bejahte der ungarische Ministerpräsident und erklärte, dass der politische, wirtschaftliche und soziale Niedergang Westeuropas bereits Mitte der 2000er-Jahre begonnen habe. Er habe sich nach seiner Ansicht durch die unzureichenden Reaktionen auf die Finanzkrise beschleunigt, was dazu geführt habe, dass die EU zu den sich schneller entwickelnden Teilen der Welt den Anschluss verloren und an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt habe. Daher werde von der EU jetzt Wachstum nach dem bekannten historischen Muster durch Kriegswirtschaft angestrebt. Damit erklärte Orbán auch, warum sich die Europäer im Ukraine-Konflikt engagieren und den Krieg verlängern.

Budapest habe sich seit der Eskalation des Konflikts im Februar 2022 konsequent gegen Brüssels Ukraine-Politik positioniert und sich gegen die Russland-Sanktionen gewandt. Durch die Sanktionen seien laut Orbán die Energiepreise in die Höhe getrieben worden. Das habe es "unmöglich" gemacht, im internationalen Wettbewerb zu bestehen, und die europäische Industrie faktisch "zerstört".

Er sagte außerdem, Europa sei in zwei Lager gespalten – "das Kriegslager und das Friedenslager". Derzeit seien die kriegsbefürwortenden Kräfte dominant. "Brüssel will Krieg, Ungarn will Frieden", betonte Orbán.

Hochrangige EU-Beamte behaupten, von Moskau ginge eine militärische Bedrohung aus, um die beschleunigte Militarisierung zu rechtfertigen. Russlands Präsident Wladimir Putin warf dem Staatenbund vor, an der Idee festzuhalten, Russland eine strategische Niederlage zufügen zu wollen. Er argumentierte, dass die EU keine friedliche Agenda verfolgt, sondern stattdessen auf der Seite des Krieges stehe.

Putin warnte davor, dass Russland zwar keine Absicht habe, gegen die EU oder die NATO Krieg zu führen, die Situation sich aber schnell zuspitzen könnte, wenn westliche Nationen einen Krieg gegen Russland beginnen würden.

Mehr zum Thema – Orbán hält Krieg in Europa im Jahr 2026 für möglich


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://rtnewsde.site/europa/265737-viktor-orban-eu-im-zustand/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.12.2025

Frohes Fest – trotz alledem!

lostineu.eu, 24. Dezember 2025

Auch wenn die letzten Tage in EUropa alles andere als erfreulich waren: Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern ein frohes, besinnliches und vor allem friedliches Fest!

Beste Grüße aus Brüssel, wo man erst am 25. feiert ????
ebo

ebo

ebo

EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 ????

6 Comments

  1. Arthur Dent
    25. Dezember 2025 @ 12:05

    Ihnen auch Schöne Feiertage

Antworten

  • Erneuerung
    25. Dezember 2025 @ 10:48

    Auch ich möchte die Glückwünsche erwiedern und mich für die Informationen sowie den Meinungsaustausch bedanken. Unsere Familie war gestern, inclusive kleiner Kinder, in sehr friedlicher Atmosphäre zusammen. Was im Kleinen funktioniert, sollte wieder im Großen möglich sein, die Hoffnungen darauf sind allerdings begrenzt.

    Antworten

  • Michael
    24. Dezember 2025 @ 23:06

    Schöne Feiertage! Nur nichts Geweihtes! Und: es wird schlimmer werden weil die Lunten vor Venezuela und nach Grönland schon gelegt sind!

    Antworten

    • KK
      25. Dezember 2025 @ 11:50

      Die nach Venezuela brennt schon!

      Antworten

  • KK
    24. Dezember 2025 @ 22:30

    Gleichfalls – es wäre zu schön, wenn man sagen könnte, dass es 2026 nur besser werden kann. Aber ich fürchte, die da oben können immer noch schlimmer!

    Antworten

  • european
    24. Dezember 2025 @ 18:45

    Lieber Ebo und alle anderen Foristen habt ebenfalls ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Genießt die Ruhe dieser Tage mit Familie und Freunden. Zeit zum Luftholen und Krafttanken. Herzliche Grüße aus dem hohen Norden ????


  • Info: 


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.



    Weiteres: 





    Musks späte Rache an Breton und andere US-Sanktionen


    lostineu.eu, vom 24. Dezember 2025

    Die USA haben Sanktionen gegen den früheren EU-Kommissar Breton und einige deutsche und britische Internet-Aktivisten verhängt. Breton gilt als Architekt des EU-Gesetzes für digitale Dienstleistungen DSA. Im vergangenen Jahr hatte er sich mit X-Chef Musk angelegt. Nun folgt die späte Rache – ausgerechnet von US-Außenminister Rubio, der als pro-europäisch gilt. Rubio verhängte Sanktionen wegen “exterritorialer Zensur” – das DSA wird in den USA als Instrument zur Knebelung der Meinungsfreiheit gesehen! Frankreich und die EU protestierten scharf. Brüssel bat um “Klarstellungen” – dabei ist doch klar, daß dies ein Warnschuss ist. Von Zensur ist auch in der neuen US-Sicherheitsstrategie die Rede, US-Präsident Trump will das DSA aushebeln…

    Siehe auch Twitter: Breton warnt Musk vor (zu viel) freier Rede. Mehr zum DSA hier

    The EU condemns the U.S. travel restrictions against European citizens and officials.

    Such measures are unacceptable between allies, partners, and friends.

    The EU stands firm in its defense of freedom of expression, fair digital rules, and its regulatory sovereignty. https://t.co/Kh142DM676

    — António Costa (@eucopresident) December 24, 2025

    Die EU verurteilt die Reisebeschränkungen der USA gegen europäische Bürger und Beamte.

    Solche Maßnahmen sind zwischen Verbündeten, Partnern und Freunden inakzeptabel.

    Die EU verteidigt entschlossen die Meinungsfreiheit, faire digitale Regeln und ihre regulatorische Souveränität.       (übersetzt mit deepl., unkorrigiert)


    3 Comments

    1. Arthur Dent
      25. Dezember 2025 @ 12:03

      Grundrechte nach Gutdünken – und Deutschland braucht unbedingt ein amerikanisches Außenministerium zur Wahrung der Meinungsfreiheit.
      Hahaha – Willkommen in Absurdistan!

    Antworten

  • Michael
    24. Dezember 2025 @ 13:31

    Woher das Gerücht stammt „ baby face“ Rubio sei „ pro-europäisch ist mir schleierhaft? Selbst das heutige Europa hat soviel Dummheit wie Rubio ausstrahlt nicht verdient!

    Antworten

  • KK
    24. Dezember 2025 @ 13:03

    Was der Kirche früher die Inquisition mit Folter und Hexenverfolgung war sind heute der westlichen Unwertegemeinschaft – und die EU ist da nicht besser als die USA! – die Sanktionen: beides dient dazu, Exempel zu statuieren, damit Kritiker ihr Maul halten. Bestrafe einen, erziehe hunderte!


  • Info: https://lostineu.eu/musks-spaete-rache-an-breton-und-andere-us-sanktionen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 





    BEST OF 2025 – Deutschland verpatzt die Bundestagswahl 


    lostineu.eu, vom 24. Dezember 2025

    Die besten (meistgelesenen) Beiträge von Lost in EUrope im vergangenen Jahr. Folge 1 von 10 zum Chaos rund um die vorgezogene Neuwahl im Februar.

    REPOST vom 23.02.25, UPDATE unten

    Die Bundestagswahl wird vom Chaos beim Briefversand überschattet: Viele Auslandsdeutsche haben ihre Wahlunterlagen nicht erhalten. Wird das Ergebnis angefochten?

    Das dürfte ein Nachspiel haben: In Brüssel, London, Washington und vielen anderen großen Städten haben die Auslandsdeutschen ihre Wahlunterlagen nicht rechtzeitig erhalten und können daher keine Stimme abgeben.

    In London ist sogar der deutsche Botschafter betroffen. In Brüssel trifft es viele deutsche EU-Bedienstete. Das ist besonders peinlich – denn es führt zur Enthaltung wider Willen, dem verlachten “German vote”.

    Schuld ist ein Streik bei der belgischen Post. Der Ausstand begann just in der kritischen Zeit vor einer Woche, als die Wahlunterlagen bei den ca. 45.000 Deutschen in Belgien eingehen sollten – und endete erst am Mittwoch. 

    Anfechtung der Wahl denkbar

    Aber auch der späte deutsche Briefversand spielt eine wichtige Rolle, wie viele Beispiele aus anderen Ländern zeigen. Offenbar war die Wahl schlecht organisiert. Ich gehe daher aus, dass es Beschwerden geben wird.

    Wenn es beim Wahlergebnis “spitz auf Knopf” stehen sollte – eine Partei scheitert haarscharf an der Fünf-Prozent-Hürde – wäre sogar ein Anfechtung der Bundestagswahl denkbar.

    Denn dann käme es ja auch auf die Stimmen aus dem Ausland an…

    UPDATE: Es kam wie befürchtet: Die Wahl ging “spitz auf Knopf” aus – jedenfalls für das “Bündnis Sarah Wagenknecht”, das den Einzug in den Bundestag um 9500 Stimmen verfehlte. Das war nicht nur für das BSW entscheidend, sondern auch für die Regierungsbildung. Hätte die neue Partei die Fünf-Prozent-Hürde genommen, wäre die “kleine Koalition” um Kanzler Merz nicht möglich gewesen, die Grünen hätten an der Regierung beteiligt werden müssen.

    Der Bundestag hat jedoch eine Neuauszählung abgelehnt. Dies ist ein Schlag ins Gesicht nicht nur für das BSW, sondern auch für “Expats” wie mich und alle Bürger, die ihre Wahlunterlagen nicht rechtzeitig erhalten haben. Immerhin wird die misslungene Wahl nun das Bundesverfassungsgericht beschäftigen, Wagenknecht zieht nach Karlsruhe. Der Schaden für die (nicht mehr) repräsentative Demokratie läßt sich aber nicht mehr beheben…

    4 Comments

    1. Arthur Dent
      25. Dezember 2025 @ 11:59

      Auch Gerichte werden zunehmend politisch in Deutschland. Siehe Brosius-Gersdorf oder die Stelle des Präsidenten beim OVG Münster, die mit einer Bekannten des NRW-Justizministers besetzt werden sollte – und wer braucht die schon, wenn sie jahrelang nicht besetzt wurde?

    Antworten

  • KK
    24. Dezember 2025 @ 12:59

    “Immerhin wird die misslungene Wahl nun das Bundesverfassungsgericht beschäftigen, …”

    Mit den Richtern hat die Regierung ja schon zu Abend gegessen und Aufzeichnungen über die dort gehaltenen Referate von (ausgerechnet für die Wahl und einer möglichen Anfechtung zuständigen) Ministern und Verfassungsrichtern lägen entweder nicht vor oder wurden danach vernichtet.
    Ein Schelm…

    Frohes Fest… oder sollte ich statt Fest eher sagen Leichenschmaus der Demokratie, die dieses Jahr nicht nur in Deutschland, sondern auch in Brüssel endgültig zu Grabe getragen wurde.

    Antworten

    • Corruptio optimi pessima
      24. Dezember 2025 @ 13:34

      Angesichts der schon seit 2014 medial verbreiteten Statements dass wir in Weimarer Verhältnissen leben, sind wir ja voll im Zeitplan.

      2017 das NPD II Urteil dass gegen den Wortlaut der Ewigkeitsgarantie (Art.79 III GG) das Sozialstaatsprinzip (Art. 20 IV GG) als nicht existenziell & nicht Idetitätsstiftend (dem Sinn nach, exakter Wortlaut ähnlich), sondern die FDGO des u.a. Art. 19 als Auffangtatbestand ohne es manifestierte, wäre es ja nur konsequent wenn dass , nun Bündnis für soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft rausgehalten werden sollte.

      Antworten

  • Niko
    24. Dezember 2025 @ 11:15

    BEST OF 2025 – Deutschland verpatzt die Bundestagswahl
    Wen wundert das noch bei dem Personal in Berlin? Leider werden in unserer sogenannten Wertegemeinschaft inzwischen grundlegende Gesetze, Rechte und Gewohnheiten zur Makulatur. Noch schlimmer ist, dass die uns ehemals als die Vorzeigedemokraten servierten Nationen, allen voran die USA, längst auf internationale Organisationen pfeifen und die Deutschland, sowie die EU sind auf dem besten Weg dazu. Diese Rechts- und Gesetzlosigkeit kann nur in die Katastrophe führen. Die Frage dürfte nicht ob, sondern wann wenn kommt der große Knall.


  • Info: https://lostineu.eu/best-of-2025-deutschland-blamiert-sich-bei-der-bundestagswahl/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.12.2025

    Nachrichten von Pressenza: Die Angst überwinden wollen und können

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 25. Dezember 2025, 7:17 Uhr, 


    Nachrichten von Pressenza - 25.12.2025


    Die Angst überwinden wollen und können


    Es ist offensichtlich: Die Angst wächst in den Köpfen, Herzen und Seelen von Einzelpersonen und Völkern – auf lokaler wie auf globaler Ebene. Sie führt zu tiefer Beklemmung, Fluchtreaktionen, irrationalem Verhalten, Konflikten, allgegenwärtiges Unwohlsein, Lebensüberdruss und einem immer größer werdenden,&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/die-angst-ueberwinden-wollen-und-koennen/


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    Wenn die alte Welt in neuem Gewand zurückkehrt


    Warum ich zu den inneren Entwicklungszielen nicht schweigen kann Ein guter Freund meinte neulich zu mir: „Nein, ich sehe keinen Grund, mich zu rechtfertigen. Die Inner Development Goals (IDG) sind falsch, und ich mag sie nicht.“ Er ist älter, erfahrener&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/12/wenn-die-alte-welt-in-neuem-gewand-zurueckkehrt/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




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    Wenn die alte Welt in neuem Gewand zurückkehrt


    Screenshot_2025_12_25_at_13_08_44_Wenn_die_alte_Welt_in_neuem_Gewand_zur_ckkehrt


    pressenza.com, 24.12.25 - Sanna Radelius, Schweden - Pressenza Berlin

    Warum ich zu den inneren Entwicklungszielen nicht schweigen kann

    Ein guter Freund meinte neulich zu mir: „Nein, ich sehe keinen Grund, mich zu rechtfertigen. Die Inner Development Goals (IDG) sind falsch, und ich mag sie nicht.“ Er ist älter, erfahrener und hat nicht mehr das Bedürfnis, seine Meinung zu erklären. Ich hingegen schon. Um mir selbst klar zu werden. Um die Frauen zu ehren, die vor mir für eine gerechtere Welt gekämpft haben. Und um allen zu antworten, die sich nach meiner letzten Kritik gemeldet und dieselbe Frage gestellt haben: Warum bist du gegen die Inner Development Goals? Hier ist also meine Antwort.

    Von Sanna Radelius, Schweden

    Woher kommt meine Kritik?

    Ich muss mit meiner eigenen Position anfangen. Wer bin ich, dass ich über die IDGs rede? Ich war nie offiziell Teil der Initiative. Aber ich war tief in die Welt verstrickt, aus der sie entstanden ist. Ich habe mit den Gründern in anderen Projekten zusammengearbeitet. Ich saß in den Räumen von Ekskäret und im Emerge-Netzwerk, wo diese Ideen entstanden sind, wo „Systemwandel” und „innere Transformation für äußere Transformation” eher wie ein gemeinsames Versprechen als wie ein Slogan wirkten.

    Diese Jahre haben mir viel bedeutet. Als Frau war es einer der ersten Kontexte, in denen meine ganze Präsenz willkommen schien, mein Intellekt, meine Intuition und meine relationale Sichtweise. Ich wurde in Führungspositionen eingeladen, in meinen weiblichen Qualitäten anerkannt und zum Wachstum ermutigt. Und doch spürte ich umso mehr Reibung, je tiefer ich in die inneren Kreise vordrang. Wir sprachen von weiblichen Werten, Fürsorge, Relationalität und Ganzheitlichkeit, aber die tatsächlichen Machtverhältnisse änderten sich nicht. Eine kleine Clique von Männern, ältere und jüngere, Patriarchen und Protegés, blieb im Zentrum. Uns wurde gesagt, wir sollten unser Ego an der Tür abgeben, während der Raum von egoistischen Absichten und In-Gruppen randvoll war.

    Die Kluft zwischen der Sprache und der gelebten Realität wurde zu groß. Am Ende war die Doppelmoral mehr, als ich ertragen konnte. Also ging ich. Nicht, weil mir der Kontext nichts gegeben hätte, sondern weil ich nicht länger ignorieren konnte, was er sich zu ändern weigerte. Ich konnte nicht länger für ein Patriarchat in Verkleidung die Zuarbeit leisten.

    Seit meinem Weggang habe ich die IDGs aus der Ferne verfolgt. Ich habe als Beobachterin an einem Gipfeltreffen teilgenommen und diese Fragen über mehrere Jahre hinweg direkt und öffentlich angesprochen. Ich habe mit angeschaut, wie sich die Geschichte entwickelt hat, welche Teile sich verändert haben und welche Dynamiken unverändert geblieben sind.

    Und ich schreibe das jetzt, weil Schweigen immer den Machtstrukturen zugutekommt. Ich hab genug davon, dass das auf Kosten der Frauen geschieht, die vor mir da waren, der Frauen an meiner Seite und der Stimmen außerhalb des Globalen Nordens, die immer noch an den Rand gedrängt werden.

    Wer entscheidet, was innere Entwicklung ist?

    Die IDGs behaupten, uns dabei zu helfen, die größten Krisen der Welt zu bewältigen: Klimawandel, Ungleichheit, Polarisierung, Bedeutungsverlust. Sie sagen, wir brauchen innere Entwicklung, um den äußeren Herausforderungen gerecht zu werden. Aber wer darf definieren, was innere Entwicklung bedeutet?

    Die 25 Kompetenzen (ursprünglich waren es 23) sind nicht vom Himmel gefallen. Sie wurden in einem bestimmten kulturellen Kontext ausgewählt und gruppiert: der anglo-amerikanischen und nordeuropäischen liberalen Moderne, unter hochgebildeten, gut vernetzten Fachleuten. Sie spiegeln ein bestimmtes Verständnis davon wider, was ein Mensch ist, was als Reife gilt und welche Art von Mensch die Zukunft angeblich braucht.

    Uns wird gesagt, das Rahmenwerk sei global gecrowdsourced worden. Aber wenn die Fragen auf Englisch gestellt werden, innerhalb von Kategorien, die in psychologischen und managementbezogenen Weltanschauungen verwurzelt sind, und durch eine globale Nord-Linse interpretiert werden, dann greifen wir keineswegs auf unterschiedliche Wissenssysteme zu. Wir bitten die Welt, innerhalb unseres Rahmens zu antworten, nicht aber, den Rahmen selbst neu zu gestalten.

    Wären die IDGs als Rahmenwerk präsentiert worden, das in erster Linie für weiße, hochgebildete Männer gedacht ist, die in der anglo-amerikanischen und nordeuropäischen liberalen Kultur aufgewachsen sind, wäre es zwar immer noch kritikwürdig, aber zumindest ehrlich in Bezug auf seinen Anwendungsbereich. Stattdessen wird das Rahmenwerk so präsentiert, als würde es für alle Menschen gelten, obwohl es aus einer ganz bestimmten Ecke der menschlichen Erfahrung entstanden ist.

    Der Fisch und das Wasser

    Manchmal beschreibe ich die IDGs so: Man bringt Fischen bei, besser in einem Aquarium zu schwimmen, in dem das Wasser braun wird und immer weniger Sauerstoff enthält.

    Die Fische lernen neue Schwimmtechniken. Sie werden widerstandsfähiger, kooperativer und reflektierter. All das ist nicht schlecht. Aber wenn das Wasser selbst verschmutzt ist, hilft besseres Schwimmen nur für eine Weile. Irgendwann stellt sich nicht mehr die Frage, wie sich die Fische verhalten, sondern was mit dem Wasser passiert.

    Helfen wir den Fischen, das Gift zu überleben, anstatt zu fragen, warum das Wasser überhaupt giftig ist?

    Wenn wir über innere Entwicklung reden, ohne uns ernsthaft mit den Systemen auseinanderzusetzen, die uns prägen, laufen wir Gefahr, genau das zu tun. Gleichzeitig lassen wir vieles unberührt: die wirtschaftlichen Strukturen, die endloses Wachstum verlangen; die historischen Machtverhältnisse, die entscheiden, wessen Wissen zählt; die Ausbeutungsmentalität, die in den Institutionen des Globalen Nordens verankert ist; die patriarchalischen Normen, die Dominanz als Führung legitimiert haben.

    Diese Kräfte sind nicht von der inneren Entwicklung zu trennen. Sie prägen, wie innere Entwicklung überhaupt aussieht. Sie bestimmen, wer darüber sprechen darf. Sie entscheiden, wessen Fähigkeiten als „entwickelt” gelten.

    Dennoch behandelt das IDG-Framework diese Normen als Hintergrundbedingungen und nicht als Hauptgegenstand der Veränderung. Es hilft den Menschen, sich an ein krankes System anzupassen, anstatt zu fragen, ob nicht das System selbst grundlegend verändert werden muss.

    Regeneration beginnt dort, wo Komfort endet

    Ich habe Jahre in regenerativen und systemischen Kontexten verbracht. Eines ist mir klar: Regenerative Arbeit beginnt nicht mit einer Liste von Fähigkeiten. Sie beginnt bei den Ursachen. Sie fragt, warum ein System Schaden anrichtet, wer von seiner Stabilität profitiert und wer den Preis dafür zahlt, wenn es sich nicht verändert. Sie besteht darauf, Macht nicht als Anschuldigung zu verstehen, sondern als Struktur, als Landkarte dessen, wie Macht organisiert ist.

    In der regenerativen Theorie und Praxis wird Regeneration als ein grundlegend anderes Paradigma verstanden, das in lebenden Systemen verwurzelt ist, die ihre eigene Vitalität und die der anderen wiederherstellen und vertiefen. Es geht nicht um stärkere Nachhaltigkeit, sondern um eine Abkehr von einer extraktiven, wachstumsorientierten Logik hin zu relationalen, ortsbezogenen Formen der Organisation von Leben und Wirtschaft.

    Die IDGs beschreiben sich oft als Unterstützer eines Wandels hin zu regenerativeren Kulturen und Systemen. Aus meiner Sicht gehört ihre Kernlogik immer noch zu einem früheren Paradigma.

    Sie greifen einige dieser regenerativen Fragen in der Theorie auf, kehren dann aber auf den sichereren Boden der individuellen und kollektiven Fähigkeiten innerhalb der bestehenden Ordnung zurück. Regeneration macht das Gegenteil. Sie bleibt bei der Komplexität. Sie lehnt universelle Rezepte ab. Sie vertraut darauf, dass unterschiedliche Orte, unterschiedliche Geschichten und unterschiedliche Kosmologien unterschiedliche Formen des Werdens erfordern.

    Deshalb stehen Regeneration und die IDGs in einem Spannungsverhältnis. Die eine schafft Raum für Pluralität und strukturellen Wandel, die andere schreibt vor. Das ist keine Regeneration. Es ist Ausbeutung mit einem besseren Markenauftritt.

    Die Struktur, die sich vor aller Augen verbirgt

    Zu sagen, dass man mit Macht arbeitet, ist nicht dasselbe wie Macht zu transformieren. Verschiedene Stimmen an einen Tisch zu bringen, ist nicht dasselbe wie zu verändern, wer den Tisch gebaut hat oder über dessen Zweck entscheidet. Kritik einzuladen ist nicht dasselbe wie dieser Kritik zu erlauben, die Architektur neu zu gestalten.

    Das ist wichtig, weil die IDGs nicht mehr nur ein kleines nordisches Experiment sind. Sie positionieren sich jetzt und werden immer öfter in Umgebungen eingesetzt, die mit Universitäten, Unternehmen, NGOs und öffentlichen Einrichtungen in vielen Ländern verbunden sind, vor allem in Teilen des Globalen Nordens. Ihr klares Ziel ist es, Einfluss darauf zu nehmen, wie Führungskräfte über Veränderung reden, wie Organisationen über menschliche Entwicklung denken, welche inneren Eigenschaften als legitim angesehen werden und wie „gute Führung” aussieht.

    Wenn das Rahmenwerk fehlerhaft ist, wird auch sein Einfluss fehlerhaft sein. Aber es könnte noch schlimmer kommen. Ein fehlerhaftes Rahmenwerk, das global skaliert wird, kann aktiv schädlich werden. Nicht unbedingt durch das, was es lehrt, sondern durch das, was es unberührt lässt. Es gibt den Menschen das Gefühl, an den Ursachen zu arbeiten, während sie in Wirklichkeit immer geschickter darin werden, genau die Systeme aufrechtzuerhalten und zu legitimieren, die transformiert und nicht erhalten werden sollten.

    Und für Frauen, für Menschen aus dem Globalen Süden, für indigene Völker, für alle, die von einer anderen Ontologie geprägt sind, bergen die IDGs eine besondere Gefahr. Sie vermitteln den Anschein von Inklusion, während sie gleichzeitig genau die Strukturen aufrechterhalten, die uns schon immer marginalisiert haben. Sie laden uns an den Tisch ein und erwarten dann, dass wir uns innerhalb des von ihnen vorgegebenen Rahmens äußern.

    Was passiert, wenn das System in Frage gestellt wird

    Ich habe diese Fragen direkt, öffentlich und über Jahre hinweg aufgeworfen. Über Macht. Über dekoloniale Methoden. Darüber, wie sie mit den zugrunde liegenden Strukturen arbeiten, die genau die Probleme immer wieder neu schaffen, die sie angeblich ändern wollen. Die Antworten waren aufschlussreich.

    Zuerst Schweigen oder Ausflüchte. Mein Denken wurde als postmodern abgestempelt. Meine Fragen wurden eher als Frage des Tons denn als Frage des Inhalts behandelt. Später kam die Zusicherung, sie würden mit sozialen Strukturen arbeiten, wie es jeder tue, der es mit Systemveränderungen ernst meine. Aber wenn ich frage, welche Strukturen sie identifiziert haben oder was sich dadurch im Rahmen geändert hat, gibt es keine konkreten Beispiele.

    Und wenn Kritik anerkannt wird, wird sie als relational umgedeutet: Meine Sprache sei aggressiv, ich hätte privat schreiben sollen, öffentliche Kritik könne Menschen entmutigen.

    Das System bleibt unschuldig. Der Kritiker wird zum Störfaktor.

    Die patriarchalische Logik hinter der Sprache der Fürsorge

    Dieses Muster ist mir als Frau schmerzlich vertraut. Wenn strukturelle Kritik als eine Frage des Tons dargestellt wird, als Aufforderung, sanfter, beziehungsorientierter und weniger direkt zu sein, spiegelt dies eine lange Geschichte wider, in der die Klarheit von Frauen in ähnlicher Weise behandelt wurde. Diese Abmilderungen klingen oberflächlich betrachtet nach Fürsorge. Im Grunde dienen sie jedoch der Kontrolle. Sie lenken die Aufmerksamkeit von der Macht auf die Höflichkeit, vom Inhalt auf den Stil.

    Jeder, der im Patriarchat gelebt hat, erkennt dieses Muster. Frauen werden gefeiert, solange wir unterstützend, dankbar, emotional einfühlsam und bereit sind, genau die Strukturen zu stabilisieren, die uns schaden. In dem Moment, in dem wir anfangen, strukturelle Probleme klar zu benennen, ohne jeden Satz abzufedern, werden wir „zu viel”. Zu scharf. Zu emotional. Zu spaltend. Eine Störung, die es zu bewältigen gilt, statt ein Signal, dass etwas nicht stimmt.

    Und es gibt noch eine weitere Ebene. Nicht alle Frauen wollen dieses Muster sehen. Denn wir kennen die Geschichte. Weiße Männer nehmen das, was Frauen seit Generationen praktizieren und verkörpern – relationale Intelligenz, emotionale Kompetenz, die Arbeit der Fürsorge – und wenn sie es verpacken, erforschen und in einen Rahmen verwandeln, der durch Forschung und institutionelle Legitimität gestützt wird, wird es plötzlich wertvoll. Plötzlich ist es Führungsstärke. Plötzlich zählt es. Und für viele Frauen kann es einfacher sein, das zu feiern, als sich damit auseinanderzusetzen, was es offenbart. Dass genau die Eigenschaften, für die wir bestraft, herabgewürdigt oder denen wir ohne Anerkennung gerecht werden mussten, erst dann anerkannt werden, wenn Männer sie benennen, verpacken und als Innovation präsentieren. Das ist auch der Grund, warum die IDGs so leicht zu mögen sind: Sie wirken fortschrittlich, obwohl sie größtenteils nur das neu verpacken, was diese Kultur bereits kennt.

    Diese Wahrheit zu erkennen, ist schmerzhaft. Und doch hat es auch seinen Preis, sie nicht zu sehen.

    Das ist die Falle. Sei sanft. Sei inklusiv. Bring niemanden in Verlegenheit. Und während du all das bist, bleiben die Strukturen genau so, wie sie sind.

    Des Kaisers neue Kleider. Nur aus sehr progressivem Stoff.

    Wenn koloniales Denken in neuen Formen wieder auftaucht

    Das gleiche Muster zeigt sich über Rassen, Geografien und Geschichte hinweg. Die IDGs präsentieren sich als global, mit Hubs, Partnern und Referenten aus der ganzen Welt. Aber schau dir genauer an, woher das Rahmenwerk kommt, wer die Marke hält, wer reist, sich trifft und auf den Hauptbühnen spricht, wessen Pässe und Hautfarben die Räume dominieren, in denen strategische Entscheidungen getroffen werden, wessen Sprache die Bedingungen festlegt. Der Schwerpunkt bleibt der globale Norden.

    So sieht Neokolonialismus heute oft aus: keine Eroberungen und Flaggen, sondern Rahmenwerke und Partnerschaften. Keine offene Herrschaft, sondern die stille Forderung, dass sich alle an die liberal-anglo-amerikanischen und nordeuropäischen Normen anpassen: eine Weltanschauung, die das Problem und die Lösung definiert, während andere als Farbe und Geschichte eingeladen werden, solange sie die bereits festgelegten Bedingungen nicht stören.

    Eine Weltanschauung, die behauptet, universell zu sein

    Dahinter steckt eine Weltanschauung. Die IDGs basieren auf einem anglo-amerikanischen und nordeuropäischen liberalen Menschenbild, das den Menschen als individuelle Einheit mit einem inneren Leben sieht, das beschrieben und verbessert werden kann und grundlegend von der Natur getrennt ist. Viele andere Traditionen gehen von etwas anderem aus, von einer relationalen Welt, in der Land, Vorfahren und mehr als menschliche Wesen das Selbst ausmachen, und in der Wissen eher durch lange Beziehungen als durch globale Fragebögen entsteht.

    Wenn ein Rahmenwerk verschiedene Perspektiven zulässt, ohne diese zugrunde liegende Weltanschauung zu hinterfragen, praktiziert es keine Pluralität. Es verlangt von anderen Welten, sich in seine Ontologie zu zwängen, und nennt das Inklusion.

    Können sich die IDGs ändern?

    Manchmal werde ich gefragt, ob die IDGs zu dem werden könnten, was sie zu sein vorgeben. Meine ehrliche Antwort ist einfach: Nein.

    Das Problem sind nicht blinde Flecken oder Diversitätskorrekturen. Es ist die Kernlogik.

    Die Idee, dass man eine universelle Reihe innerer Fähigkeiten für die Menschheit definieren und sie als Hebel für Systemveränderungen in der Welt verbreiten kann, ist selbst Teil des Paradigmas, das wir hinter uns lassen müssen. Das heißt nicht, dass die IDGs sinnlos sind. Sie übersetzen etwas Weiches und lange Ignoriertes – Innenleben, emotionale Kompetenz und Fähigkeit zu Beziehungen – in eine Form, die Institutionen erkennen und mit der sie arbeiten können. In einem bestimmten historischen Moment und in kulturellen Kontexten wie Schweden hat diese Brücke ihren Wert.

    Und auch heute noch können die IDGs als beliebtes psychologisches Instrument für Arbeitsplätze und Organisationen in Teilen des Globalen Nordens, insbesondere in Schweden, wo persönliche Entwicklung manchmal Sprache und Struktur braucht, wirklich nützlich sein. Aber eine Brücke ist nur als Durchgang gedacht, nicht als Modell für die gesamte Landschaft. Das Problem beginnt, wenn ein Rahmen, der für ein bestimmtes kulturelles Segment sinnvoll sein mag, so präsentiert wird, als wäre er ein universeller Weg zu Nachhaltigkeit und menschlicher Entfaltung für alle.

    Aus meiner heutigen Sicht sind die IDGs weniger ein Weg in die Zukunft als vielmehr ein klarer Ausdruck des Paradigmas, aus dem wir herauswachsen müssen: der Glaube, dass der richtige Rahmen in den richtigen Händen die Menschheit verbessern kann; die Annahme, dass eine Weltanschauung sicher für uns alle sprechen kann; die Gewohnheit, lebendige, situative Weisheit in übertragbare Modelle und Produkte zu verwandeln.

    Könnten die Menschen rund um die IDGs sich dafür entscheiden, etwas anderes zu tun? Ja. Sie könnten beschließen, die Grenzen des Projekts zu benennen, seine Ausweitung zu stoppen und Traditionen und Bewegungen zu unterstützen, die von anderen Weltanschauungen ausgehen, anstatt zu versuchen, diese in ihre eigene zu integrieren. Sie könnten die IDGs zu einem historischen Beispiel dafür werden lassen, wie wir früher über innere Entwicklung gedacht haben, anstatt daran als Antwort festzuhalten.

    Ob sie das tun werden, ist eine ganz andere Frage. Alles, was ich in ihren Antworten auf Kritik gesehen habe, deutet darauf hin, dass das Projekt weiterhin seine Kernlogik verteidigen, seine Sprache anpassen, Geschichten und Perspektiven hinzufügen und weitermachen wird. In diesem Sinne ist die wertvollste Rolle, die die IDGs spielen können, genau diese: eine sichtbare, gut vermarktete Veranschaulichung der zugrunde liegenden Logik, die wir erkennen lernen und sanft, aber entschlossen überwinden müssen.

    Helft euch gegenseitig, das Wasser zu sehen

    Denn die eigentliche Arbeit der Regeneration beginnt in dem Moment, in dem wir aufhören, den Fisch zu perfektionieren, und es wagen, ehrlich auf das Wasser zu schauen.

    Übersetzung des Originalartikel „Why I can’t be silent about the Inner Development Goals“ mit Einverständnis der Autorin von Bobby Langer.

    Der Originalartikel kann hier besucht werden



    Info: https://www.pressenza.com/de/2025/12/wenn-die-alte-welt-in-neuem-gewand-zurueckkehrt/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Danke für das Modell der Anschauung , damit wir zu Beginn besser erkennen, wenn Strukturen auch deswegen entstehen sollen um diese dann missbrauchen zu können. Damit letztlich doch wieder alles so bleibt, wie es schon ist. 


    24.12.2025

    Christine Lagarde bestätigt: „ Es wird Kontrolle geben“

    us20.campaign-archive.com,  vom 23. Dezember 2025, Dr. Bernd Heim, Chefredakteur


    Lieber Leser,





    den digitalen Euro wird die Europäische Zentralbank zwar etwas später an den Start bringen, als ursprünglich geplant, doch er wird kommen. Wie bei vielen modernen Produkten wird es dabei für die „Kunden“ eine optisch ansprechende Verpackung mit einem höchst zweifelhaften Inhalt geben, denn der digitale Euro wird programmierbar sein und zu einem Mittel der fortlaufenden Überwachung der Bürger ausgeweitet werden.

    Natürlich wird das Element der Überwachung bevor es sichtbar und wirksam wird nicht pointiert in den Mittelpunkt gerückt werden. Doch es ist ohne Frage vorhanden und es wird von den verantwortlichen Entscheidungsträgern in der Frankfurter EZB-Zentrale, allen voran von EZB-Chefin, Christine Lagarde, auch heute schon offen angesprochen. Sie hat bereits Interviews gegeben, in denen sie erklärte, dass der digitale Euro ein höheres Maß an Kontrolle und Überwachung mit sich bringen wird.

    „Es wird Kontrolle geben. Sie haben recht, völlig recht“, erklärte Christine Lagarde bereits in Interviews und bestätigte damit Befürchtungen, die normalerweise als Verschwörungstheorien gebrandmarkt werden. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank ließ bereits durchblicken, dass nur noch sehr kleine Beträge bis maximal 300 oder 400 Euro von dieser Kontrolle ausgenommen sein werden. Alles andere wird lückenlos überwacht werden. Für jeden, seine Freiheit – auch die finanzielle Freiheit – liebenden Bewohner der Eurozone ist das eine höchst irritierende Aussicht.

    Die Europäische Zentralbank scheint sich ihrer Sache recht sicher zu sein

    Diese Offenheit deutet darauf hin, dass die EZB sich relativ sicher ist, dass die zu beaufsichtigenden Schafe den Vorgaben der Europäischen Zentralbank frag- und widerspruchslos folgen werden und es darf darüber gerätselt werden, wo diese Sicherheit ihren Ursprung hat.

    Sind es die positiven Erfahrungen mit den massiven Eingriffen in die Freiheit der Bürger während der Corona-Zeit? Oder weiß man im Frankfurter EZB-Tower jetzt schon, dass das Bargeld im „Wettbewerb“ mit dem digitalen Euro keine Chance mehr haben wird, weil man seinen Einsatz zwar nicht direkt verbietet, ihn aber so sehr verteuert, dass er sich wirtschaftlich nicht mehr rechnet und damit nach und nach unterbleibt?

    Das offene Eingeständnis, dass der digitale Euro ein erhöhtes Maß an Kontrolle und Freiheitseinschränkungen weist allerdings klar in die Richtung, aus der in Zukunft der Wind wehen wird. Versprechen wird man den Bürgern ein einfacheres, bequemeres und auch sichereres Bezahlen. Auf der Strecke bleiben jedoch die persönliche Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung – gerade auch im finanziellen Bereich.

    Scheitern kann der digitale Euro nur noch, wenn er von der Masse der Bürger nicht angenommen und eingesetzt wird. Aber danach sieht es derzeit nicht aus. Achten Sie beim nächsten Einkauf nur einmal an der Kasse darauf, wie oft und wie gerne viele Zeitgenossen bereits das Handy oder die Karte zücken, um ihre Einkäufe zu bezahlen. Nur die wenigsten scheint es zu stören, dass sie sich mit dieser Form des Bezahlens vollkommen gläsern und kontrollierbar machen.

    Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und grüße Sie herzlich

    Ihr Bernd Heim


    Info: https://us20.campaign-archive.com/?e=bfa91fe18e&u=a194ffd6ce07c5d1b0af1d569&id=944e40b937


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.12.2025

    PI-Rundbrief | Nr. 47 | Venezuela im Belagerungszustand

    aus e-mail von Progressiven Internationale, vom 23. Dezember 2025, 17:01 Uhr


    Der Krieg der USA gegen Venezuela eskaliert.


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    Siehe Kunst der Woche: Ein Wandbild in Caracas, Venezuela, von Simon Bolivar, Hugo Chavez und Che Guevara.



    Nr. 47 | Venezuela im Belagerungszustand


    Hallo,


    US-Präsident Donald Trump hat eine „totale und vollständige Blockade“ aller von den USA sanktionierten Öltanker angekündigt, die Venezuela anfahren oder verlassen – eine Eskalation, die einem Wirtschaftskrieg gegen eine ganze Nation gleichkommt. Das Weiße Haus verbindet diese Maßnahme nun mit einer unverantwortlichen Bezeichnung des venezolanischen Staates als „ausländische Terrororganisation“ und prahlt damit, dass eine Armada das Land umzingelt hat.


    Blockaden sind Instrumente der kollektiven Bestrafung. Sie unterscheiden nicht zwischen einem Pfarrer und einer Hebamme, einem General und einem Granjero. In einem Land, das auf seine Ölexporte als Lebensader für die heimische Wirtschaft und seine Unterstützung für Schwesternationen wie Kuba angewiesen ist, ist die Unterbrechung der Seewege ein vorsätzlicher Schlag gegen die Lebensmittel-, Medikamenten- und Energieversorgung sowie gegen Millionen von Lebensgrundlagen in der gesamten Karibik.


    Wir haben die Logik hinter dieser Eskalation schon einmal gesehen. Im Jahr 2019, als Washington seine brutalen Sanktionen verschärfte, sprach der damalige Außenminister Mike Pompeo von der sich zusammenziehenden „Schlinge“ um Venezuela und räumte ein, dass „die humanitäre Krise von Stunde zu Stunde zunimmt“. Diese Worte waren nur eine Bestätigung dafür, dass deren auf Strangulierung beruhende Politik „funktionierte“, indem sie wie beabsichtigt das Leid der Zivilbevölkerung verschärfte, um politische Ergebnisse zu erzwingen.


    Mit der heutigen Blockade wird dieselbe Doktrin noch einmal bekräftigt – die heute als „Trump-Corollary“ der Monroe-Doktrin bezeichnet wird: die imperiale Erlaubnis, die Washington sich selbst gibt, Grundrechte und internationales Recht mit Füßen zu treten, um ein Projekt der Hemisphärenherrschaft zu unterstützen.


    Der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses, Stephen Miller, beschrieb venezolanisches Öl als das Ergebnis von „amerikanischem Schweiß, Einfallsreichtum und Schufterei“. Diese Behauptung ist eine unverschämte Umkehrung der Geschichte und eine Aufforderung zum Diebstahl. Venezuela besitzt die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven aufgrund der geologischen Vorkommen und der generationenübergreifenden Arbeit venezolanischer Arbeiter*innen – und nicht etwa von US-Unternehmen oder US-Steuerzahlern. 1976 verstaatlichte Venezuela seine Erdölindustrie, um die Kontrolle über seine Haupteinnahmequelle zurückzugewinnen, ein nach internationalem Recht anerkannter souveräner Akt.


    Der wahre Diebstahl wird seit Jahrzehnten von den USA und multinationalen Ölkonzernen begangen: Sie ziehen unter ungleichen Austauschbedingungen Gewinne aus den venezolanischen Bodenschätzen, und die heutige Blockade zielt darauf ab, diese gewaltsame Enteignung zu formalisieren.


    Die Bolivarische Republik Venezuela – und ihre Nachbarn in Lateinamerika und der Karibik – genießen die Rechte souveräner Gleichheit und die Früchte der regionalen Stabilität, die ihre Völker in jahrzehntelangen Kämpfen errungen haben. Die Region hat ein Jahrhundert voller Blockaden, Staatsstreiche und als „Freiheit“ getarnten Zwang erlebt. Wir lehnen die Umwandlung von Sanktionen in einen Belagerungskrieg und die Normalisierung des Hungertods als Staatskunst kategorisch ab.


    Wir von der Progressiven Internationale rufen zur Solidarität für die Verteidigung der Souveränität auf: für die Arbeiter*innen, die die Kraftwerke am Laufen halten, für die Krankenpfleger*innen und Lehrkräfte, die die öffentlichen Dienste aufrechterhalten, für die Campesinos und Comunas, die ihre Gemeinden ernähren, für die Student*innen, die das Versprechen der Bolivarischen Revolution weitertragen.


    Die Progressive Internationale wird weiterhin den Angriff der USA auf das Völkerrecht dokumentieren und die breiteste – lateinamerikanische, karibische und globale – Solidaritätsfront aufbauen, um dem venezolanischen Volk Frieden und eine menschenwürdige Zukunft zu sichern.


    Souveränität ist nicht teilbar: Ein Angriff auf eine ist ein Angriff auf alle. Wir müssen uns der Normalisierung dieser Belagerung als legitimen Akt wirtschaftlicher Staatskunst widersetzen. Wir müssen die Integrität der Charta der Vereinten Nationen schützen. Und wir müssen darauf bestehen, dass diese Zwangsmaßnahmen sofort aufgehoben werden.



    In Solidarität,


    Das Sekretariat der Progressiven Internationale



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    Das Neueste aus dem Syndikat 

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    Was bedeuten die als „Codes“ bezeichneten Arbeitsgesetze für die indischen Arbeiter*innen? https://click.actionnetwork.org/ss/c/u001.lmpSTrE-G07FKUPTdpC9IWa0HsNukvK5plYjdt6s8TG8okTwhLkiFeE10APPtcAd88kSYLcs7hNwTQoOnjP6bNDoIWkgi_92YrrvAyjVJ8DoPOjrJ8SZI1F0NTP2jf46EED80Rqn1v8jXMqrfBRBpdfsVAdTDa8Uu7zSIaGRTmb23gpQwsoBhiGX-ZIBwbj2BXgrLc3vwehL9W44PpIhnBoaUvQrA65pRICdl4PjDx8QVRdmC5SYkovycPx8XFXaEbl2QgR5ka04HqUeQg-z3TXCLwFtKfnqG8mZi52pZ44HeniTnys6fSnCSGfk_OT1-2SHKqD4Q2Jtw5wDdA8nTzY-S1r6NIO4IYqH7S-DqoYKyiEqN276vZ-9S5-9WAsZDUtpASe3WgjcvlZcpzuZ96bBzTJy0WdBOVTnXc7a_2o60yt0Sd8YHYmA9fw1uJA5/4mo/bRdHDCcERQ2OXKnLcXVeaA/h4/h001.7XuV_sABWsKDG8W5Y6sWnWVUxdLrV41YZJ69C_y3KAE


     


    Indiens vier weitreichende Arbeitsgesetze verwässern die Rechte der Arbeitnehmenden seit der Unabhängigkeit erheblich. 

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    Zwei Maßstäbe bei britischen Polizeieinsätzen an Protestaktionen 

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    Daten zeigen, dass friedliche Klimaaktivist*innen anders behandelt werden als gewalttätige rechtsextreme Aufrührer*innen.


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    Das Neueste aus der Bewegung


    Der PI-Kalender 2026


    Von der Geschichte der britischen Frauen, die die Lieferung von Hawker-Kampfflugzeugen nach Osttimor stoppten, bis hin zur Gründung der East India Company umfasst der Internationalismus-Kalender 2026 zwölf Kapitel über Kampf, Sieg und Niederlage. Bestelle https://click.actionnetwork.org/ss/c/u001.XaF8mXqsA6b2dSPmhsleMaL7Pg11C4-_N79k9bkrzkvDVnAtHuvxX01GvEpiVq-dR_MTM-I1NlhHRtYB4EY4hYlLu2BKOCxEJKpYkAKLKAWYUPNMN85bu0RJtlfMqi0bh3MFxHoEf7mn-LRrhfkf1vVs4_cyU3JngYWzyBQ_AB6n-VK2BQcoc8qcox4Mn1USqKdY-V0-jJgDgREfKYM0UrMj_gVhC7XpKqQ-bmsll1o_3gJlNGZMeIZrD-xMbSyiZQPF7J8Dufmi6tJjL8EA1eXUyYvkXuHL-cNbBdwrc9HyA3pdWnk44XcFXQDLMtcqqOW3RoKgPEC2ssPUyZi9d9IYnkCsol0wdhF0Sf2GSAUtX7GxgX3Ojbd19VrKC3NNCO6H_DODyoo7zvdz4TBDGsubDyrekMNbPArzB59Fcdw/4mo/bRdHDCcERQ2OXKnLcXVeaA/h8/h001.QX4-qFr-LOEA8zYPvQnxV15qeI8nAEdPOT2U4WCjZVI noch heute den außergewöhnlichen Wandkalender 2026.


     


    Forderungen nach einer Neuauszählung in Honduras



    Die Wahlen vom 30. November 2025 in Honduras – für einen Präsidenten, einen neuen Nationalkongress und lokale Behörden – haben zu einer schweren Krise geführt. Ein hauchdünner Vorsprung zwischen dem Kandidaten der Nationalen Partei, Nasry „Tito“ Asfura, und dem Kandidaten der Liberalen Partei, Salvador Nasralla, in den vorläufigen Ergebnissen veranlasste den Nationalen Wahlrat (CNE), rund 15 Prozent der Stimmenlisten als widersprüchlich zu markieren, sodass Hunderttausende von Stimmen nicht bestätigt werden konnten und die offiziellen Ergebnisse verzögert wurden. Technische Fehler im System der Stimmenauszählung in Kombination mit Auseinandersetzungen innerhalb des CNE darüber, wie umfassend die Ergebnisse überprüft werden sollten, haben das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben und setzen die Wahlinstitutionen stark unter Druck.


    Die Krise kam nicht unverhofft. Im Vorfeld der Abstimmung warnte das Observatorium der Progressiven Internationale bereits vor destabilisierenden Dynamiken, einschließlich angeblicher Verschwörungen, an denen politische und militärische Akteure beteiligt waren, und dem zunehmenden ausländischen Druck aus Washington. Diese Bedenken verschärften sich nach direkten Interventionen von Donald Trump, einschließlich seiner Unterstützung von Asfura und anderen Aktionen, die in ganz Honduras weithin als Verletzungen der nationalen Souveränität angeprangert wurden. Inländische Akteure aus dem gesamten politischen Spektrum haben seitdem eine vollständige Neuauszählung gefordert, während in Tegucigalpa inmitten der polizeilichen Repression und der zunehmenden Polarisierung Proteste ausgebrochen sind.


     


    Die internationale Kontrolle wurde intensiviert, konnte die Pattsituation jedoch nicht lösen. Die Beobachtungsmission der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) räumte schwerwiegende technische Schwachpunkte und Verzögerungen ein, fand jedoch keine eindeutigen Beweise für Manipulationen. Diese Schlussfolgerung wurde von Vertreter*innen der honduranischen Regierung zurückgewiesen, die argumentieren, dass die ausländische Einmischung heruntergespielt worden sei. Da inzwischen mehr als zwei Wochen vergangen sind und immer noch kein offizielles Ergebnis für die Präsidentenwahl vorliegt, befindet sich Honduras weiterhin in der politischen Schwebe. Die Progressive Internationale drängt nachdrücklich darauf, dass die internationale Gemeinschaft eine umfassende, transparente Stimmenauszählung fordert und jegliche Einmischung von außen ablehnt. Sie hebt hervor, dass nur ein vollständig überprüfbarer Prozess die Legitimität wiederherstellen und die demokratische Souveränität des honduranischen Volkes sicherstellen kann.


    Die vollständige Stellungnahme des Observatoriums der Progressiven Internationale findest du hier https://click.actionnetwork.org/ss/c/u001.lmpSTrE-G07FKUPTdpC9IWa0HsNukvK5plYjdt6s8THSdXikRpvihc1cQi888d8vk2KtOnhwXe_IC33WG46IVKSlPESbkPuZ3xeYUDv5N_d0T1wz-Yz1khgzkoEDOEZ45JzpGluG7zN-PTLsT4pTbopHvHt0mt74A6bLtGyrkQnew2hEBnaUOeJSHLM5YYXa4SubIJoKorkVdlPZRQV9ZCNjqPnn6aB0uXqGm5IJMEeZ92BV37rYssRbBv1iTuFERJ0DbsvIOsqxTxrEAoitk4E8KRuE8B9aUPBE3NzWaETp-UbH7e1l4h-Q9O2QJw6HsKWWQnz6vYUSzXOGmalBlmN26jPsNcLBWqE96gGZaNu-_SPJzZrli160jL_hbL4srdM5nvpsgppUTT4F6qTO66nHusW85eGRri308GuCdDpE_u1QJNqrnt5bplaJAyc_/4mo/bRdHDCcERQ2OXKnLcXVeaA/h9/h001.hD4f9_hPQcLos5GK-MovepJcnBBrAT_RhMam2liYrh8.


     


    Amazon-Lagerarbeiter*innen legen ihre Arbeit nieder


     

    Diese Woche legte die Mehrheit der Amazon-Lagerarbeiter*innen einer der größten US-Lieferstationen des Unternehmens, DJT6 in Südkalifornien, ihre Arbeit nieder und kündigte den Beginn ihrer gewerkschaftlichen Organisierungskampagne an. Die Beschäftigten fordern, dass ihre Gewerkschaft, die Teamsters, anerkannt wird und über einen Vertrag verhandeln darf.


     


    Wird dieser Dokumentarfilm Keir Starmer hinter Gitter bringen?


     

    Der PI Wire-Partner Declassified präsentiert den ersten Dokumentarfilm über Großbritanniens Komplizenschaft am Völkermord im Gazastreifen und enthüllt die zwielichtigen Spionageflugmissionen des britischen Premierministers Keir Starmer für Israel.


     


    Die Frage lautet: Was hat ein britischer Stützpunkt auf Zypern mit dem Völkermord Israels in Gaza zu tun?



    Declassified reiste auf diese Mittelmeerinsel, um hunderte von Spionageflüge zu untersuchen, die Keir Starmer über Gaza hat fliegen lassen und die mit israelischen Luftangriffen und der Ermordung britischer Entwicklungshelfer*innen zusammenfielen. Schau dir den Film hier https://click.actionnetwork.org/ss/c/u001.XaF8mXqsA6b2dSPmhsleMVZiCw9e1CjoAxuXDVyOgvCamTNT4ZIOSGTF86EQG64OnU74QYSLp6RxjkhJQ0sXqrctt0Kc0LASbEWJGGZ_qQdVHIv6IVdtCcx6KAMqgkJYu-AGj-ZYo8em_LaMdycLKRrOBTzdv6u9lWa8hMMXE28yct2eo4qOiA7m33Tsmq_zT13hJwMQ9KfBTTDu_JGtNTuJuHG1YwI6bWwfZFgCljzAO1ruZf_EJ0g8CofMERiXsGpIAfmdUEuO4uu9WbeK5LUFdTH5Qt-k2xEEcrlHREKWkQwRyzGgdv0qAckf_cqnj0oWtAa6myTGbvKnTX3i0md_QUj2bQq13CN9QHUChVI/4mo/bRdHDCcERQ2OXKnLcXVeaA/h10/h001.VEiCEuEd3KN710ulEWqqGVrGfUALLdntRPmHE1XIUVE an.


     


    Assange versucht, Machados Nobelfonds zu blockieren


    Julian Assange, der Gründer von WikiLeaks, hat in Schweden Strafanzeige gegen die Nobelstiftung eingereicht und ihr vorgeworfen, den Friedenspreis in ein „Kriegsinstrument“ verwandelt zu haben. Er beantragt das sofortige Einfrieren dern SEK 11 Millionen, die María Corina Machado für die Förderung von Kriegsverbrechen zugesprochen wurden.


     


    Dokumentierung der Apartheid im Westjordanland


    „Am Ende der zweiten Intifada gab es nach Angaben der UNO 376 Checkpoints und Barrieren im Westjordanland. Heute sind es schätzungsweise 849.“ Ewen Macaskill, ein erfahrener Journalist und Delegierter des jüngsten PI-Kongresses zur Entkolonialisierung Palästinas in Ramallah https://click.actionnetwork.org/ss/c/u001.qUXRBnqZ7T8nxbpAcIVwoURyDjCpb4b-E75oUG1HWLUzEwLl-c2E6jj5KOwz2j6yoKLHI6PwTfioW4DXRdFtJj9bW1y8Zi-OfhIsVcAVIwayADCprSM7BIw64Gg8WjIV9HaQTq5oa04oqkKej3OUu6xRT2ge6UY90PttOYuU7cQJhjFVbFjguRgvCb8JJ3ddkSEhAVjtK5BSIm4BHVEoPYv2B1I_ehjIMOEa_4lfcVAlgPRcTF7zhskeK-SHiXuHeBuycKN4m1vWVylNpMSpSG4x_lDgEKBOAWQJDn7C5e3G5j4gQAKJ2hPCdVsOLFFX0res1y1ZitkKa64k1tKDA8vr4cJZs_N5A709UR4LTzAAy06jlFSbb4etI6bzbLT9/4mo/bRdHDCcERQ2OXKnLcXVeaA/h11/h001.6kPvxipdFT8JS5chqJTeBlSTOvInZkGfZIjQGVLuAxA, hat einen Artikel für den Guardian https://click.actionnetwork.org/ss/c/u001.XaF8mXqsA6b2dSPmhsleMRXuNSlhDxcvv3N1sDz0lomCpdrbZxXbOz70TWu_A56RUWqKavE86BSe6UaxdjmFZSJ6G2OqfndXD1NlSwV9bEMXDZMVIYtgvAkuih0u2Sqyp-BG_ECHIhZR2ikOHLpoVZ73bR_Xp8oh4OAi1JHVmT9PzlUGPcj3sfx8Nw9U2giO4qm8FPqsDbVjYO9Hbqk3iFxE0hV2cQNvsOhUS3KUPVotcP1hfbYm68ghphUMMOcGECCwt8rMm-Ne1W6yyThnqFDOWqzUUqYsc0fFvtU2qh6GPqiqDQjVxuaN9Fstkvqln1xfPQedeeHiYTamY_FcMPVcqB49GYh26U_J8XhHfIqVWeRbi-eLdoP_wKIL_DErNq2FU-K2HMTu03NAYiGaZA5iQo2Q7yIhXr5dpzJ_vwia5UB-p2ZXhpxsjQRIJtg9rOI3yLAQ3kYNSE07UH8hVVf1yxvWcZksETTaD6BKd0SAIp3WKLXlVinTl0TpPFO8sDCM9y7j_rM3eFRmNYEJ9vd6xabS9FOzhoLWTlyPnrQ/4mo/bRdHDCcERQ2OXKnLcXVeaA/h12/h001.ZtPOZCzE7SOY-AEixO3SwQy33HHla5IxUttBFGX9K4Y  darüber verfasst, wie viel stärker die Repression der Palästinenser*innen im Westjordanland heute ist als vor zwanzig Jahren, als er das letzte Mal aus dem besetzten Gebiet berichtete.


    Besuche die Bewegung https://click.actionnetwork.org/ss/c/u001.lmpSTrE-G07FKUPTdpC9IWa0HsNukvK5plYjdt6s8THd-NhDdkh5lF1EpYzBCsCxRywCRb4NlcOG9nt9BnL19wKmVFoFfGATv_-5JahSb3Xo9yHf5N4Piuyr55RruQzH-jDOEy1p_NGW3fmhvLUYAcx6KU5RwTyZvbn5K1Yxdb_9JL771D1NCn53sku54U5i75rEBtgET303o-TYAOnVYNA5i066gpbhxm0-18xHULpa5iDm5IkJzeLBfjLG0bIGFxWsL-D1G2jU4HVM-oGlGD1n43FdRcek_REpN7WO4xG6ek-iCujuQ4a2bzF3slcNEizGUJRYQLTcZQA2oHYEG5aHNosyCXHP5tyvyRbUkLg/4mo/bRdHDCcERQ2OXKnLcXVeaA/h13/h001.6kdkAusTHSTFIPar9ngxF2sa-ewriE-5K4PZualP1co


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    Gesendet über ActionNetwork.org https://click.actionnetwork.org/ss/c/u001.vJH41MPG4bgUd6h6NGKFprEVd5SZ3aeQlOtv77_nyySGACHHZavl7f231ClVJyFq8n_MmN0UWS8Dh1YLZFRJfyPjjpShmOxc4_o6gFUo6ojmTrGkaUMYS_XJW42LhrW5hlzGcpBEZqZNpC1hLjIfksBktRU3hx8MvMUlQwLz4_Fx711b6NggoBwEKsCkQANXaOf6dwRAYYdx9gtyFG4EtQJrgytxtoRL1dTerZVDzBzPwuENIr5wbf2HyhcdOiTmAgZK4Keqj_pqof8WjSAFxx2f_b2g5S65Xg4WGdGja0rBF283ZC6hszbKOVcnp3V_wArj6hMXHpGn8--HAB0BEg/4mo/bRdHDCcERQ2OXKnLcXVeaA/h18/h001.aESVXzTQ2j2ubKHWDSo6-Pvdy-YNKmCTY1u67d97Obg.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.12.2025

    Zukunftskompass: Podcast 23.12.25: Machtmonster Brüssel - Die Realität????

    Screenshot_2025_12_25_at_12_15_50_Zukunftskompass_Podcast_23.12.25_Machtmonster_Br_ssel_Die_Realit_t_YouTube
    Zukunftskompass Die Besten Nachrichten des Landes

    https://www.youtube.com/@Zukunftskompass-Deutschland


    youtube.com, vom 23.12.2025 Zukunftskompass: Podcast

    Podcast 23.12.25: Machtmonster Brüssel - Die Realität???? Harmonisierung ist das schönste Wort für Gleichschaltung. Brüssel sitzt an Eurem Küchentisch und steht in Eurem Heizungskeller. Nationale Parlamente? Nur noch Abnick-Vereine für Gesetze aus Kommissionen, die niemand gewählt hat. Schluss mit der Illusion. Es ist Zeit für die Realität.???? ???? Kimmi und Jan (Sprachmodell) ???? Text und redaktionelle Arbeit Frank Aktuelle Artikel und unsere Sendung Zukunftskompass mit Hintergrundinformationen findet ihr unter: @metropolchronicles


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    24.12.2025

    Der Freizeitbetrugskalender

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Dezember 2025, 14:44 Uhr


    Berliner Zeitung 23.12.2025

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/der-freizeitbetrugskalender-li.10011312>


    *Der Freizeitbetrugskalender


    *Wenn Feiertage aufs Wochenende fallen, ist das kein Zufall mehr –

    sondern eine Grundsatzfrage. Eine Abrechnung mit der deutschen

    Fähigkeit, selbst Erholung pflichtbewusst zu verkomplizieren.


    André Mielke


    Sind die Lichter angezündet, Freude zieht in jeden Raum. Halt, das

    stimmt nicht. Es ist Erschöpfung. Wissen Sie selbst, oder? Neuer Anlauf:

    Sind die Lichter angezündet, blicken in ihrem Schein die Deutschen

    grämlich in die Zukunft. Auf den Gesichtern spiegeln sich Trauer und

    Schmerz. Dunkle Wolken ziehen auf über dem Land, wo die Teutonen schön

    wohnen – stopp, aus, verkehrte Welt, falscher Film. Letzter Versuch:


    Heuer liegen die Weihnachtstage so, wie Gott es wollte, als er seinen

    Erstgeborenen ins irdische Jammertal sandte. Sie schmiegen sich

    arbeitnehmerfreundlich vors Wochenende. 2025 gab es in Berlin nur einen

    gesetzlichen Feiertag, der ohnehin arbeitsfrei gewesen wäre. Frauentag.

    Am Samstag. Der nächste 8. März wird ein Sonntag sein. Dem Kalender

    gefällt es, weiblich gelesene Personen zu verhöhnen. 2026 wird schlimm.

    Drei von zehn Feiertagen fallen auf Wochenenden. Und das sind nur jene,

    die nicht an bestimmte Wochentage gebunden sind – also abseits des

    himmelschreienden Unrechts, dass Oster- und Pfingstsonntage immer wieder

    sonntags stattfinden.


    Das müsse enden, forderte soeben der Linke-Vorsitzende Jan van Aken:

    „Die Menschen in diesem Land werden um ihre verdiente Freizeit

    betrogen.“ Wacht auf, Verdammte dieser Erde. Sein Fraktionschef Pellmann

    sprach von „über 85 Ländern“, wo solche Überlappungen selbstverständlich

    an Ersatzterminen abgebummelt würden. Ich ergänze, dass anderswo nach

    dem Hinscheiden des führenden Repräsentanten tagelang der

    Behördenbetrieb ruht. Volle Power Trauer. Folgte Deutschland dieser

    Praxis, könnten zumindest Beamte den praktischen Nutzen von

    Bundespräsidenten erkennen. Bei der Gelegenheit verurteile ich das

    Vorurteil, der öffentliche Dienst pflege zu pausieren, ohne dass dafür

    gleich ein Staatsoberhaupt ableben müsse.


    Jetzt ist die beste Zeit für solche Impulse. Antizyklisches

    Erwartungsmanagement. Gerade wird erwogen, die Lebensarbeitszeit zu

    verlängern und den Renteneintritt an die Aufbahrung zu koppeln.

    Andererseits haben viele noch in Chemiebranche und Automobilbau

    Beschäftigte die Chance, künftig unverdient Freizeit zu haben, wenn gar

    nichts zu feiern ist. Manche Leute konstruieren einen Zusammenhang

    zwischen Bruttoinlandsprodukt und Sozialsystem. Was eine Hand ausgebe,

    müsse die andere vorher erwirtschaftet haben. War die Nation darüber

    nicht schon hinaus? Inzwischen gibt es Sondervermögen.


    Kapitalisten können nicht gönnen. Die Ausbeuterklasse will den

    Ostermontag abschaffen oder auf den Sonnabend vor Totensonntag verlegen.

    Die Antwort der Gewerkschaften sollte sein: Ohne Schnee war es keine

    richtige Weihnacht und ist an einem Sommersonnendonnerstag zur Hälfte zu

    kompensieren. Wenn es an Himmelfahrt regnet, wird das beliebte

    Brückentagsensemble so lange wiederholt, bis das Proletariat wahrhaftige

    Erholung findet.


    Damit Sozialpartner sich nicht unterm Tannenbaum entzweien, hier ein

    Kompromissvorschlag: die Sieben-Tage-Arbeitswoche. Nie mehr fiele ein

    gesetzlicher Feiertag auf einen sowieso arbeitsfreien Tag. Die Bürger

    könnten jeden Tag der Deutschen Einheit kaum erwarten. Danach würde eben

    zwölf Wochen lang ohne Pause durchrabottert, sehnsüchtig das

    Weihnachtsfest vor Augen. Zwei ganze freie Tage! Hintereinander! Mit der

    Volksvorfreude wüchse die Achtung christlicher Errungenschaften. Gelobet

    sei der Herr.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.12.2025

    ERGÄNZUNG!!! Fwd: Zum Entspannen....

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Dezember 2025, 17:42 Uhr


    Für alle, die diese Art von z.T. verrückten Kurzvideos (Shorts) nicht

    kennen:

    Wenn Ihr den jeweiligen Link aufruft,  könnt Ihr unter jedem noch weiter

    runter "scrollen" und endlos alle möglichen "Shorts" sehen.. viel

    Verrücktes und Witziges, aber auch immer wieder z.B. großartige

    Straßenmusik und noch mehr mit Putin, Trump...


    Ein Problem: man muss sich irgendwann davon losreißen...

    Viel Spaß - zur Abwechslung - wünschen

    Doris und George


    *Zum Entspannen

    eine kleine Auswahl *


    https://www.youtube.com/shorts/oEj8RFawWx4?feature=share<https://www.youtube.com/shorts/oEj8RFawWx4?feature=share>


    https://www.youtube.com/shorts/j9xTicoWIaY<https://www.youtube.com/shorts/j9xTicoWIaY>


    https://www.youtube.com/shorts/UqGwhHzMZ00<https://www.youtube.com/shorts/UqGwhHzMZ00>


    https://www.youtube.com/shorts/weTtZu72R9I?feature=share<https://www.youtube.com/shorts/weTtZu72R9I?feature=share>


    https://www.youtube.com/shorts/qYA3Spb4HYs


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.12.2025

    Fragebogen zum Wehrdienst mit Drohung

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Dezember 2025, 14:44 Uhr


    *Pflichtfragebogen, Geldstrafen, Proteste: Streit um Wehrdienst spitzt

    sich zu

    Screenshot_2025_12_25_at_11_09_11_Pflichtfragebogen_Geldstrafen_Proteste_Streit_um_Wehrdienst_spitzt_sich_zu

    */Siehe

    Bericht:/https://rumble.com/v73e3q0-pflichtfragebogen-geldstrafen-proteste-streit-um-wehrdienst-spitzt-sich-zu.html



    Berliner Zeitung 23.12.2025

    <https://www.berliner-zeitung.de/news/fragebogen-zum-wehrdienst-bei-ignorieren-droht-strafe-von-1000-euro-li.10011537>


    *Fragebogen zum Wehrdienst:

    Bei Ignorieren droht Strafe von 1000 Euro – und möglicherweise die Polizei

    *Eva Maria Braungart


    Im kommenden Jahr werden alle jungen Frauen und Männer werden mit

    Erreichen des 18. Lebensjahres angeschrieben und aufgefordert, einen

    digitalen Fragebogen

    <https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/neuer-wehrdienst-in-deutschland-was-im-fragebogen-abgefragt-wird-li.10011357

    auszufüllen. Für Männer ist das Ausfüllen verpflichtend. Das Ignorieren

    der neuen Vorschriften zum Wehrdienst kann teuer werden.


    Wenn ein junger Mann der Verpflichtung zum Ausfüllen des Fragebogens

    nicht nachkommt oder dabei falsche Angaben macht, kann eine Geldbuße bis

    1000 Euro die Folge sein, wie ein Sprecher des

    Bundesverteidigungsministeriums am Dienstag dem Evangelischen

    Pressedienst (epd) sagte.


    *Neuer Wehrdienst startet zum Jahreswechsel


    *Der neue Wehrdienst startet zum Jahreswechsel

    <https://www.berliner-zeitung.de/news/aenderungen-bei-buergergeld-deutschlandticket-wehrdienst-informationen-fuer-verbraucher-li.10011451>.

    Bereits im Januar sollen die ersten frisch 18-Jährigen den Fragebogen

    zur Wehrerfassung bekommen. Kommen sie dieser Pflicht auch nach einer

    Erinnerung nicht nach, gilt das als Ordnungswidrigkeit, was ein Bußgeld

    nach sich ziehen kann.


    Eine Antwort müssen junge Männer binnen eines Monats liefern. In zwölf

    Fragen geht es zuerst um persönliche Angaben, wie etwa Schulausbildung,

    Sprachkenntnisse, Größe, Gewicht, geschätztes Fitnesslevel und vieles

    weitere. Daraufhin geht es um die Bereitschaft zum Wehrdienst und den

    potenziell möglichen Bereich. So wird etwa die Bereitschaft, zur

    Bundeswehr zu gehen, anhand einer Skala von 0 bis 10 abgefragt. Außerdem

    die mögliche Dauer des Wehrdienstes, die bevorzugte Gattung, also etwa

    Heer, Marine oder Luftwaffe, sowie der Beginn – also ab wann man sich

    den Dienst für die Bundeswehr vorstellen kann.


    Außerdem werden junge Männer wieder verpflichtet, zur Musterung zu

    erscheinen. Wenn sie einen entsprechenden Termin unentschuldigt

    versäumen, kann laut dem Ministeriumssprecher die Polizei eingeschaltet

    werden, um den Betreffenden „vorzuführen“. Die Feldjäger als

    Militärpolizei der Bundeswehr sollen demnach in solchen Fällen nicht zum

    Einsatz kommen. Es gibt allerdings in bestimmten Fällen die Möglichkeit,

    auf Antrag von der Musterung ausgenommen zu werden.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Zitat Boris Pistorius: Du kannst studieren, was Du willst, und demonstrieren, wofür und wogegen Du willst. (Zitatende)                Nomen est omen - wohlan!

    24.12.2025

    "Könnt ihr drüben überhaupt lesen?" Putins Aufruf an Brüssel, wieder zur Besinnung zu kommen

    rtnewsde.site, vom 23 Dez. 2025 19:00 Uhr, Von Pjotr Akopow

    Führt und baut sich ein Halbstarker im Rausch wahrgenommener Macht, etwa mit einem Messer, wie Don Corleone auf, ist vor allem eines angesagt: Ihm die Flausen austreiben, bevor er sich selbst verletzt. Etwa, indem man mit der Faust zuschlägt – zuerst auf den Tisch.


    © RIA Nowosti


    Symbolbild, "KI"-generiert: Fuchtelt ein halbstarkes (Mit-)Läuferschweinchen mit einem Messer herum und führt sich wie Mr. Allmächtig auf, nicht sofort rabiat werden – die Faust darf's sein, aber bitte immer zuerst auf den Tisch.


    Screenshot_2025_12_25_at_12_04_02_K_nnt_ihr_dr_ben_berhaupt_lesen_Putins_Aufruf_an_Br_ssel_wieder_zur_Besinnung_zu_kommen_RT_DE

    Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/9u9cqdkzdb8sykvu/K_nnt_Ihr_dr_ben_Podcasta7e0o.mp3 Dauer 8:20 Min.


    Erst vor einer Woche gab Wladimir Putin wörtlich zu verstehen: Falls Europa gegen Russland kämpfen will, sei Russland bereit – und am Donnerstag derselben Woche, bei seiner Jahresbilanz-Pressekonferenz gepaart mit mehrstündiger direkter Bürgerhotline, wies er die zunehmenden Warnungen der Atlantiker vor einem angeblich geplanten Angriff Russlands auf Europa nicht nur als "Blödsinn" zurück, nein. Sondern er erklärte auch, dass wir, also Russland und Europa, zusammen aufblühen könnten – würden wir nur unsere Möglichkeiten bündeln und damit einander ergänzen.

    Schon unerwartet, diese Wendung, oder? Aber ist sie nicht andererseits auch denkwürdig – insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Europäische Union am Vortag sich doch nicht zum Entschluss durchringen konnte, Russlands Währungsreserven bei Euroclear in Belgien zu beschlagnahmen, um mit ihnen als Pfand der Ukraine einen Kredit zu gewähren?

    Nein, der Präsident ändert seine Position nicht – seine Haltung gegenüber dem Westen im Allgemeinen und Europa im Besonderen ist seit Langem weitestgehend fertig geprägt: Schon lange und immer wieder erinnert Putin Europäer und US-Amerikaner daran, dass es Zusammenarbeit ist, die uns allen zum Vorteil gereicht, und nicht Krieg – und während die USA unter Donald Trump in dessen zweiten Amtszeit diese Herangehensweise im Allgemeinen teilen, klammern sich die Europäer hartnäckig an ihre gewohnte, auf Konflikt ausgerichtete Denkweise. Putin rügte NATO-Generalsekretär Mark Rutte, einen Niederländer, sogar halb im Scherz für mangelnde Professionalität:


    Fragen der Geostrategie vor drohendem Krieg: Europa, quo vadis?





    Meinung

    Fragen der Geostrategie vor drohendem Krieg: Europa, quo vadis?





    "Was redet der da? Und es brennt mir so auf der Zunge, zu fragen: Hör' mal, was redest du da über einen Krieg mit Russland?

    'Wir müssen uns auf einen Krieg mit Russland vorbereiten.'

    Die wollen sich also auf einen Krieg mit Russland vorbereiten … Aber lesen kannst du doch? Lies mal in der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA nach!

    In dieser neuen Strategie wird Russland nicht als Feind, nicht als Angriffsziel erwähnt. Aber der NATO-Generalsekretär bereitet sich zum Krieg gegen uns vor. Was soll das? Lesen könnt ihr doch wenigstens? Wie kann das angehen, dass ihr die NATO auf einen Krieg gegen Russland ausrichtet, wenn das wichtigste NATO-Land uns nicht als Gegner oder Feind betrachtet?"

    Und das ist keine Spekulation auf und kein Spiel mit den wachsenden Differenzen zwischen den beiden Seiten des Atlantiks: Es ist ein Appell an die Europäer in der Führungsriege, endlich zu sich zu kommen – und aufzuhören, ihrer eigenen Bevölkerung mit der "russischen Bedrohung" Angst zu machen.

    Zudem ist es ein Aufruf, von der Ukraine abzulassen: also Versuche aufzugeben, Kiew im atlantischen Einflussbereich zu halten und die Unabhängigste aller Ukrainen unter den Schutzschirm der "atlantischen Sicherheit" zu ziehen – zumal sie dadurch zu einem NATO-Mitglied würde, ohne formell in das Bündnis aufgenommen zu werden. Russland wird dies nämlich so oder so verhindern, wenn nicht auf diplomatischem, dann auf militärischem Wege. Putin verortet die Ukraine-Politik des heutigen Europa (früher des kollektiven Westens, aber zumindest in dieser Frage scheinen sich die USA ja aus dieser Gemeinschaft herausgelöst zu haben) gerade in der endlosen NATO-Osterweiterung:


    Russland schneidet die Ukraine von der Donau ab





    Analyse

    Russland schneidet die Ukraine von der Donau ab






    "Wir fordern auch nichts Außergewöhnliches. Wir sagen nicht, dass irgendein Land kein Recht auf die Wahl seiner eigenen Verteidigungsmethoden hat – aber es muss eine Methode sein, die niemanden bedroht, auch uns nicht. Wir bestehen lediglich darauf, dass die uns gegebenen Versprechen und die von unseren westlichen Partnern eingegangenen Verpflichtungen erfüllt werden.

    Es gab mehrere Wellen der NATO-Erweiterung. Wir wurden doch betrogen, und wir wollen eine Situation herbeiführen, in der ein verlässliches Sicherheitssystem in Europa aufgebaut wird."

    Diese Worte Putins handeln von einer neuen Sicherheitsarchitektur in Europa, von Garantien für Russlands Sicherheit an seiner Westflanke – die Rede ist also von etwas, worüber er schon ganz früher sprach, im November 2021. Damals ignorierte der Westen unsere Appelle bewusst. Und da wäre es doch höchst seltsam, wenn Russland ausgerechnet jetzt – nach fast vier Jahren Kampfhandlungen – seine Forderungen aufgeben würde.

    Richtig verstanden: Aus Aufrufen sind Forderungen geworden, denn der Westen führt im Grunde Krieg gegen uns auf unserem historischen Territorium und mit den Händen von Russen wie uns, die zu Ukrainern umgebaut wurden – einen Krieg mit dem Ziel, die Grenzen der russischen Welt, der russischen Zivilisation, nach Osten zu verschieben. Russlands Forderungen zu ignorieren, ist keine Option mehr – und das ist keine Drohung, sondern die Feststellung der Realität.


    Es wird ernst: Moskau wird allen Interessierten Sicherheitsgarantien geben





    Meinung

    Es wird ernst: Moskau wird allen Interessierten Sicherheitsgarantien geben





    Genau das meinte Putin, als er von seiner Bereitschaft zu Verhandlungen und im Allgemeinen zu einer friedlichen Lösung sprach:

    "Wir sind bereit, diese Feindseligkeiten unverzüglich einzustellen, unter der Bedingung, dass gleichzeitig Russlands Sicherheit mittel- und langfristig gewährleistet wird – und wir sind bereit, mit Ihnen zusammenzuarbeiten."

    "Zusammenarbeiten" freilich klingt heute im Zusammenhang mit den Beziehungen zu Europa etwas befremdlich – wenn nicht gar wild, wenn wir ehrlich sind. Doch Putin blickt in die Zukunft – auf den Moment, in dem Europa "sich die Hörner abstoßt", runterkommt und zur Vernunft zurückfindet, wenn die gegenwärtigen europäischen Eliten abgelöst werden. Und das ist keine Frage ferner Zukunft – und sogar schon eher kurz- als mittelfristig. Und dann werden Putins Worte wieder aktuell:

    "Die Zukunft Europas, wenn es als ein unabhängiges Zentrum der Zivilisation überleben will, ist zwangsläufig eine Zukunft zusammen mit Russland. Wir ergänzen uns naturgemäß; wir werden zusammenarbeiten und uns fortentwickeln. Geschieht dies nicht, wird Europa allmählich verschwinden."

    Damit erinnerte er an einen Gedanken des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl, den jener fest und dauerhaft vertrat – etwa im Jahre 1998 bei der 34. Münchener Konferenz für Sicherheitspolitik:

    "Sicherheit und Stabilität in Europa kann es auf Dauer nur mit Russland geben.

    Russland ist unser wichtigster Partner im Osten. Es gibt alte kulturelle, wirtschaftliche und soziale Beziehungen zwischen unseren Ländern. Glücklicherweise ist unsere Geschichte weit mehr als eine Geschichte von kriegerischen Auseinandersetzungen. Es gibt lange Phasen friedlicher, gegenseitig fruchtbarer Beziehungen."


    Jahresrückblick mit Putin: Ukraine, NATO und Europas Zukunft ‒ "Kooperation oder Niedergang"





    Jahresrückblick mit Putin: Ukraine, NATO und Europas Zukunft ‒ "Kooperation oder Niedergang"





    Das größte Risiko für Europa ist also nicht etwa, dass es infolge eines Angriffs durch Russland verschwindet, sondern aufgrund seiner eigenen Weigerung, mit Russland zusammenzuarbeiten. Diese Entscheidung liegt bei den Europäern, und wir haben unsere bereits getroffen. Wir werden Europa nicht das überlassen, was uns gehört – und je eher unsere westlichen Nachbarn das verstehen und akzeptieren, desto besser für alle:

    "Es wird überhaupt keine Sonderoperationen geben, wenn ihr uns mit Respekt behandelt und unsere Interessen wahrt – so wie wir stets versucht haben, eure zu wahren. […] Es ist völlig klar, dass wir durch die Bündelung und Ergänzung unserer Möglichkeiten prosperieren würden – anstatt uns gegenseitig zu bekriegen, wie ihr jetzt Russland bekriegt."

    Übersetzt aus dem Russischen. Erschienen bei RIA Nowosti am 20. Dezember 2025.

    Pjotr Akopow ist ein russischer Historiker und Geschichtsarchivar (Absolvent des Moskauer Staatlichen Geschichtsarchivarischen Instituts). Seit einer Geschäftsreise in die damalige Bürgerkriegszone Südossetien im Jahr 1991 schreibt er als Journalist für zahlreiche Medien: Golos, Rossijskije Westi, bis 1994 Nowaja Gaseta, ab 1998 Nesawissimaja Gaseta; seit Anfang der 2000er-Jahre als politischer Beobachter bei Nowaja Model und im entsprechenden Ressort der Iswestija. Er arbeitete als Sonderberichterstatter beim Chefredakteur des Polititscheski Journal, dessen Chefredakteur er selbst im Jahr 2007 wurde. Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur von Wsgljad ist zudem ständiger politischer Beobachter bei RIA Nowosti. 

    Mehr zum ThemaWladimir Putin und die europäischen Spanferkel – Wortwahl und Implikationen für Europas Völker


    Screenshot_2025_12_25_at_12_02_16_K_nnt_ihr_dr_ben_berhaupt_lesen_Putins_Aufruf_an_Br_ssel_wieder_zur_Besinnung_zu_kommen_RT_DE

    Video https://rumble.com/v7388qu-putins-jahrespressekonferenz-dialogbereitschaft-trotz-harter-vorwrfe.html Dauer 11:46 Min. 


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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    Info: https://rtnewsde.site/meinung/265598-koennt-ihr-drueben-ueberhaupt-lesen/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.12.2025

    Aus guten Absichten: Vance deckt Selenskijs Lügen auf

    rtnewsde.site, 24 Dez. 2025 13:43 Uhr, Von Dmitri Bawyrin

    Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, J. D. Vance, hat der ganzen Welt das schreckliche Geheimnis der ukrainischen Behörden über die tatsächlichen Aussichten der ukrainischen Streitkräfte im Donbass offenbart. Damit hat er Kiew ernsthaften politischen Schaden zugefügt und die Lügen von Wladimir Selenskij entlarvt.


    © Urheberrechtlich geschützt


    Symbolbild


    "Die Ukrainer geben bei Privatgesprächen zu, dass sie Donezk letztlich wahrscheinlich verlieren werden."

    Das ist eine sehr aufschlussreiche Aussage des US-Vizepräsidenten J. D. Vance, und das Aufschlussreichste daran ist, dass sie ausgerechnet von Vance stammt. Er scheint nach wie vor der sympathischste und vernünftigste Mensch im Weißen Haus zu sein (was man Donald Trump natürlich auf keinen Fall erzählen darf). Man könnte ihm sogar die für US-Amerikaner typischen Probleme mit der Geografie anderer Länder verzeihen.

    Allem Anschein nach meinte Vance mit Donezk die 18 Prozent des Territoriums der Volksrepublik Donezk, die bis heute von den ukrainischen Streitkräften gehalten werden. Aber im Großen und Ganzen hat er recht: Die Ukrainer haben Donezk verloren und werden auch den gesamten Donbass verlieren, das ist nur eine Frage der Zeit. Und es ist völlig überraschend, dass einige Vertreter der ukrainischen Führung dies privat zugeben. Nicht alle von ihnen sind Komiker, nicht alle erweitern ihr Bewusstsein, nicht alle sind so realitätsfern wie ihr Chef – Wladimir Selenskij.


    Der Oligarch (Teil 1): Wer Selenskij zum Präsidenten machte und die Ukraine in den Krieg trieb





    Der Oligarch (Teil 1): Wer Selenskij zum Präsidenten machte und die Ukraine in den Krieg trieb





    Es ist erstaunlich, dass die US-Führung diese privaten Gespräche und schweren Eingeständnisse laut wiederholt und damit die Verhandlungsposition Kiews untergräbt. Die Position dort lautet, wie wir uns erinnern, dass die ukrainischen Truppen "standhalten" werden und die Ukraine daher kein Territorium an Russland abtreten sollte.

    Mit anderen Worten: Vance entlarvt Selenskijs Lügen. Und es ist wohl kaum ein Zufall, dass er dies gerade jetzt tut.

    Tatsache ist, dass der Mann aus Kriwoi Rog sich zwar weiterhin widersetzt, aber dennoch unter dem Druck der Trump-Regierung nachgibt, die ihn zwingt, die Bedingungen Russlands zu akzeptieren. Noch vor einer Woche war der Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass für Selenskijs Team eine "rote Linie", eine unerfüllbare Bedingung, ein absolutes Tabu. Es sei absurd, lächerlich, unvernünftig und verrückt, dies von der Ukraine zu verlangen, sagten sie. Nach einer weiteren Reihe von "Konsultationen" mit den US-Amerikanern in Miami hat sich die Lage völlig geändert. Selenskij, der in der zukünftigen entmilitarisierten Zone entlang der Front auch eine Freihandelszone einrichten will, erklärte:

    "Wenn man irgendwo Truppen abziehen will, werden immer die gleichen Spiegelmaßnahmen ergriffen. Wenn wir uns fünf Kilometer zurückziehen, sollten sie sich auch fünf Kilometer zurückziehen. Und dann entsteht eine (entmilitarisierte) Zone."

    Welche Zone er jedoch bekommen wird, ist eine andere Frage. Wichtig ist, dass der Abzug der ukrainischen Truppen aus der Volksrepublik Donezk nun eine Option ist, die Selenskij in Betracht zieht, obwohl es erst wenige Tage her ist, dass er dies kategorisch abgelehnt hatte. Er betont weiterhin, dass für ihn die "ehrliche Option" darin bestehe, "dort zu bleiben, wo wir jetzt sind".

    Sie werden dort nicht lange durchhalten (und wissen das selbst, wie Vance bestätigt). Und das ist einer von Dutzenden Gründen, warum Selenskijs Vorschlag nicht durchkommen wird. Das heißt, er wird von Moskau als offensichtlich inakzeptabel und widersprüchlich abgelehnt werden, wie man im russischen Außenministerium gerne sagt, widerspricht es "dem Geist von Anchorage" (gemeint ist der Putin-Trump-Gipfel in Anchorage).

    Von den anderen Gründen sind zwei besonders hervorzuheben. Erstens muss man, um von "Spiegelbildlichkeit" sprechen zu können, von Gleichheit der Positionen und Möglichkeiten in diesem Konflikt ausgehen. Dies ist aber nicht der Fall: Die Ukraine verliert diesen Konflikt, während Russland gewinnt.

    Zweitens sollte niemand den Ukrainern glauben, die im Austausch für den Abzug der Truppen irgendetwas versprechen. Russland hat sich daran im Jahr 2022 die Finger verbrannt und wird diesen Fehler nicht noch einmal machen.


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    Übrigens: Als die Truppen (zum Beispiel aus Tschernigow) im Rahmen der Verpflichtungen des sogenannten Istanbul-Prozesses abgezogen wurden, prahlten die ukrainischen Behörden monatelang damit, wie sie die Russen "ausgetrickst" hätten. Das Prahlen versiegte irgendwann zwischen den Jahren 2023 und 2024, da es unsicher wurde: Zu viele erkannten, dass die Bedingungen des gescheiterten Friedensvertrags für die Ukraine viel besser waren als das, was sie jetzt erwarten kann. Ein symmetrischer Abzug der Truppen im Donbass ist definitiv nicht möglich.

    Über so etwas konnte man sich selbst im Jahr 2022 nicht einigen, aber in den Jahren 2019 bis 2021 wäre es theoretisch möglich gewesen. Diese Bedingungen zu wünschen, ist jedoch dasselbe wie zu wünschen, dass Eis wieder 50 Kopeken kostet. Das gab es einmal, aber es ist für immer Vergangenheit.

    Die Ukraine könnte möglicherweise einen gewissen Gegenwert erhalten, wenn sie klug ist und einem Friedensvertrag zu den Bedingungen Russlands zustimmt. Aber es kann sich dabei nur um Gebiete handeln, die zwar von den Streitkräften der Russischen Föderation kontrolliert werden, aber noch (noch!) niemandem zugeordnet sind, beispielsweise Teile der Regionen Dnjepropetrowsk, Charkow und Sumy. Aber es wird keine "Tauschgeschäfte" innerhalb der Regionen geben, die laut der russischen Verfassung Teil der Russischen Föderation sind. Die ukrainischen Streitkräfte müssen raus – Punkt!

    Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, J. D. Vance, versteht das sicherlich. Er ist sehr mit der Ukraine-Problematik vertraut und verfolgt die Agenda mehr als sein Chef. Und schon lange – lange vor den US-Präsidentschaftswahlen – hat er seine Position zum Konflikt festgelegt: Frieden ist notwendig, aber nur möglich, wenn die Ukraine Zugeständnisse macht, und die Sturheit von Selenskij kommt alle teuer zu stehen, da die Ressourcen, die für die Unterstützung seines Regimes aufgewendet werden, im besten Fall in einem schwarzen Loch verschwinden und im schlimmsten Fall zu Brennholz für den Dritten Weltkrieg werden. Vance erklärte kürzlich bei einer Veranstaltung für junge "Trumpisten":

    "Wir glauben daran, dass man seinen Vater und seine Mutter ehren sollte, anstatt ihr ganzes Geld in die Ukraine zu schicken."

    Indem Vance die Äußerungen der Ukrainer zum Donbass hervorhob, unterband er gewissermaßen die neuen Tiraden Selenskijs über den Abzug der Truppen. Er sagte damit: Wir wissen, dass Sie wissen, dass die Niederlage der ukrainischen Streitkräfte unvermeidlich ist. Und wenn die Machthaber in Kiew weiterhin den Wunsch haben, sich lächerlich zu machen, dann sollen das eben alle wissen.

    Natürlich könnte dies nur ein glücklicher Zufall sein, aber wahrscheinlicher ist, dass Vance alle Prozesse in der Ukraine und die Handlungen ihrer Führung aufmerksam verfolgt. Wenn er diese Prozesse beeinflussen will (und das will er und versucht es schon seit langem), muss er einfach über alles auf dem Laufenden sein. Informationen sind sein Werkzeug. Genau genommen sind sie fast das einzige wirklich wirksame, sie können sogar als Waffe dienen.

    Das Problem ist, dass der Vizepräsident im Team des US-Präsidenten nicht nur deshalb nicht überflüssig ist, weil er ein Ersatzmann ist. Er hat fast keine Befugnisse, keine Aufgaben, keine Ressourcen und sein eigener Stab ist kläglich klein. Im 19. Jahrhundert saßen die "Ersatzmänner" oft auf ihrer eigenen Ranch und mischten sich fast gar nicht in die Staatsangelegenheiten ein, und die Erfahrungen mit einem überaus einflussreichen Vizepräsidenten im 20. Jahrhundert gefielen den US-Amerikanern überhaupt nicht.

    Aber Vance ist ein ehrgeiziger Politiker. Er hat kein Interesse daran, herumzusitzen, Trump zu loben und einfach darauf zu warten, dass dieser ihn zu seinem Nachfolger ernennt. Zumal: Wenn die derzeitige US-Regierung keine Erfolge vorweisen kann (und bisher sieht es nicht gerade rosig aus), dann wird der Status als "Nachfolger Trumps" kein Ticket für das Weiße Haus sein, sondern eher ein Klotz am Bein. Deshalb versucht er, Einfluss zu nehmen. Zu tun, was am besten ist.


    Bericht: In Korruptionsskandal verwickelter Ex-Selenskij-Berater übt weiter politischen Einfluss aus





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    Die erste und wichtigste Möglichkeit für Vance, Einfluss auf die Ukraine zu nehmen, ist der Zugang zu Trumps Ohren. Die zweite und oft unterschätzte Möglichkeit ist die Veröffentlichung von Fakten (oder Fälschungen) zum richtigen Zeitpunkt, da alle Aussagen des US-Vizepräsidenten aufmerksam verfolgt werden. Vance entschied sich für den zweiten Weg, als er den Eindruck hatte, dass Selenskij wieder in Träumereien versunken war und man ihn auf den Boden der Tatsachen zurückholen musste. Und das tat Vance, indem er davon berichtete, dass die Ukrainer hinter den Kulissen davon ausgehen, dass "alles verloren" sei.

    Dafür und für vieles andere hasst Selenskij Vance, was er nur schlecht verbergen kann. Der Mann aus Kriwoi Rog wünscht sich, dass im Rennen um die Nachfolge Trumps als Spitzenkandidat der Republikaner der US-Außenminister Marco Rubio gewinnt, der eine härtere Gangart gegenüber Russland befürwortet.

    Zum Glück für Vance bekommt Selenskij nicht mehr, was er will. Noch ist unklar, ob dies auch für den innenpolitischen Kampf in den USA gilt. Aber es betrifft jedenfalls jeden Quadratzentimeter des Donbass.

    Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 23. Dezember 2025 auf der Webseite der Zeitung "Wsgljad" erschienen.

    Dmitri Bawyrin ist Journalist, Publizist und Politologe mit den Interessenschwerpunkten USA, Balkan und nicht anerkannte Staaten. Er arbeitete fast 20 Jahre als Polittechnologe in russischen Wahlkampagnen unterschiedlicher Ebenen. Er verfasst Kommentare für die russischen Medien "Wsgljad", "RIA Nowosti" und "Regnum" und arbeitet mit zahlreichen Medien zusammen.

    Mehr zum Thema – Auslandsnachrichtendienst: "Ratten fliehen vom sinkenden ukrainischen Schiff"


    Screenshot_2025_12_25_at_11_32_32_Aus_guten_Absichten_Vance_deckt_Selenskijs_L_gen_auf_RT_DE

    Video https://rumble.com/v73cl9k-ukraine-verhandlungen-in-miami-russland-und-usa-setzen-dialog-fort.html Dauer 8:04 Min.


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    24.12.2025

    Augstein über «Linke»: SPD «hat fertig», AfD-Umgang «Vollkatastrophe», Böhmermann «Schlimmster von allen»

    transition-news.org, 23. Dezember 2025 von TE. Lesedauer: 3 Minuten. Drucken

    Im Podcast von «Bild»-Vize Paul Ronzheimer beklagt «Spiegel»-Erbe Jakob Augstein den Realitätsverlust der vermeintlich «linken» SPD, die «woke» Verengung öffentlicher Debatten und den Einfluss prominenter Meinungsmacher wie Jan Böhmermann. Ein weiterer Anlass, das Links-rechts-Schubladendenken endlich ad acta zu legen. Von Torsten Engelbrecht


    Jakob Augstein, Verleger von Der Freitag und Miteigentümer des Spiegel sowie Erbe des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, hat in einem Gespräch mit Bild-Vizechef Paul Ronzheimer eine ungewöhnlich scharfe Kritik an der politischen Linken, den etablierten Medien und insbesondere an prominenten Akteuren der «woken» Öffentlichkeit geäußert. Als Sohn des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein spricht Augstein dabei nicht nur als Beobachter, sondern auch als Teil des Systems, das er kritisiert.

    Besonders hart geht Augstein mit der SPD ins Gericht, der er selbst angehört. Die Partei habe ihren Bezug zur Lebenswirklichkeit vieler Menschen verloren und sei politisch kaum noch handlungsfähig. In drastischen Worten nennt er sie einen «wandelnden Toten der Politik». Die Partei habe «sowas von fertig». Dieses Vakuum habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die AfD für viele Wähler attraktiv geworden sei – auch für Menschen mit Migrationsgeschichte, ein Umstand, der in linken Debatten häufig verdrängt oder ausgeblendet werde.

    Auch den Spiegel selbst nimmt Augstein nicht aus. Vor allem Spiegel Online sei zunehmend zu einem «Hort der Wokeness» geworden, in dem moralische Selbstgewissheit, Identitätspolitik und ein belehrender Ton dominierten. Diese Haltung verhindere offene Debatten und trage dazu bei, gesellschaftliche Konflikte zu verschärfen, statt sie zu lösen. Der Umgang vieler linker Medien mit der AfD sei insgesamt eine «Vollkatastrophe» gewesen, weil Ausgrenzung, moralische Überhöhung und Sprachregelungen die politische Spaltung eher vertieft hätten.

    Seine schärfste Kritik richtet Augstein jedoch gegen den ZDF-Satiriker Jan Böhmermann. Dessen öffentliche Wirkung hält er für demokratiegefährdend, da Böhmermann politische Gegner nicht diskutiere, sondern moralisch vernichte. Augstein sagt wörtlich: «Böhmermann ist der Schlimmste von allen». Der 58-Jährige wirft dem 44-jährigen Moderator von «Magazin Royale» einen «verheerenden Einfluss» auf das politische Klima und das Denken vieler Menschen vor. Satire werde hier nicht mehr als Mittel der Zuspitzung genutzt, sondern als Instrument der Ausgrenzung und Bloßstellung.

    Vor zwei Jahren hatte bereits Alice Schwarzers Emma-Redaktion Böhmermann zum «Sexist Man Alive» gekürt. Begründung: Er sei der «Gipfel aufgeblasener Männlichkeit». Sein «Schmierentheater erhellt nicht, sondern verdunkelt». Und: «Dieses Arschloch ohne Herz ist kein Aufklärer, sondern ein Demagoge; ein Biedermann und Brandstifter» (siehe TN-Artikel).

    Insgesamt zeichnet Augstein das Bild einer linken Öffentlichkeit, die sich in moralischer Überlegenheit eingerichtet habe und dadurch den Kontakt zu großen Teilen der Bevölkerung verloren habe. Statt Dialog dominierten Rechthaberei, soziale Abgrenzung und ein elitäres Selbstverständnis. Diese Entwicklung, so Augsteins Warnung, schade nicht nur einzelnen Parteien oder Medien, sondern untergrabe langfristig die demokratische Streitkultur in Deutschland.

    Angemerkt sei hier noch, dass Begriffe wie «links» und «rechts» eigentlich nicht mehr verwendet werden sollten. Warum, das zeige ich etwa in meinem Beitrag «Die große Unfreiheit» auf, veröffentlicht am 19. Juni 2021 auf Rubikon. Darin lege ich dar, warum die «Antifa»-Aktivitäten gerade auch während der «Corona-Zeit» dem Wesen des Antifaschismus Hohn sprechen. Sprich, viele, die sich heute «links» schimpfen, sind von ihrem Wesenskern her gar nicht (mehr) «links».

    Wie absurd dieses Links-rechts-Schubladendenken ist, zeigt sich etwa an den Aktionen des Künstlers und Bürgerrechtlers Ralph Boes. So ging die «linke» taz einst mit Boes einig, dass die Hartz-IV-Gesetze sozial ungerecht, entwürdigend und kontraproduktiv sind. Und eben dieser Ralph Boes konstatiert kürzlich im Interview mit Transition News:

    «Die Corona-Politik war in jeder nur denkbaren Hinsicht wissenschafts-, gesundheits-, menschen- und verfassungswidrig.»

    Bei dieser Aussage dürften sich nicht nur die Nackenhaare von «Taz-lern» und anderen sogenannten «Linken» aufstellen, ja sie würden ihn deswegen sicherlich auch mit Vorliebe im «rechten» oder gar «rechtsradikalen Spektrum» verorten, was aber ungerechtfertigter nicht sein könnte.

    Gleich zu Beginn des Interviews fragt Ronzheimer Augstein auch: «Was ist Linkssein?» Augsteins Antwort:

    «‹Linkssein› bedeutet tatsächlich, auf der Seite der Schwächeren zu stehen.»

    Augstein hebt damit auf einen zentralen Punkt ab, nämlich dass es letztlich um «oben» gegen «unten» geht – und nicht um sogenannt «rechts» gegen sogenannt «links».

    Quelle:

    Newsroom: Jakob Augstein zerlegt Linke und Medien: Böhmermann „Schlimmster von allen“ - 23. Dezember 2025

    Bild: Spiegel-Erbe rechnet mit Spiegel, Böhmermann und SPD ab - 21. Dezember 2025

    Transition News: «Emma»: Böhmermann ist «Arschloch ohne Herz» und «Sexist Man Alive» - 26. Oktober 2023

     

    Kommentare

    23. Dezember, 22:47, von W.. Bähring

    Die „ANTIFA“ hat sich spätestens seit der menschengemachten Corona-Krise ohne Not zum politisch-militanten Handlanger der Regierung degradiert.
    Die ehemaligen Gründungsväter antifaschistischer Aktionen, die bis in die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg zurückreichen, würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie es denn könnten.
    Ich weiß nicht, was diese, unter dem „ANTIFA“- Label heute vereinten (feige vermummten) Gestalten dazu antreibt, ihre eigenen (ursprünglichen) Ideale so massiv zu verraten (übrigens ein ähnliches Phänomen, wie es spätestens seit der menschengemachten Corona-Krise auch bei den Grün:innen zu beobachten ist).
    Vermutlich ist es aber die geistige Schlichtheit dieser Figuren, die ihnen weder ermöglicht, aus der Historie zu erkennen, was Faschismus vom Ursprung des Wortes her bis zu aktuellen Ausformungen wirklich bedeutet, noch zu erkennen, dass es der (grundsätzlich kapitalistisch orientierten) Regierung, mit der sie sich nun gemein machen, nur weil die angeblich den „Kampf gegen rechts“ anführt, einzig und allein nur um den eigenen Machterhalt gegenüber der Opposition geht.
    Und diese Opposition läßt sich am besten unter dem unterstellten „Makel“ rechtsradikaler, zumindest tendenziös faschistischer, weil angeblich fremdenfeindlicher Einstellungen subsumieren:
    Dazu zählen dann folgerichtig neben nationalistisch-„rechts“-geprägten Strömungen auch die unter den modernen Kampfbegriffen „Coronaleugner“, „Impfgegner“, „Klimaleugner“, "Antisemit", „Putinversteher“ usw. subsumierten Oppositionellen, denen man nicht so einfach den Makel des Faschisten anhängen kann, die aber ganz bewußt im gleichen Atemzug mit den „gesichert rechtsextremen Demokratie - und Staatsfeinden“ genannt werden, um genau diesen Makel subtil und übergreifend im Bewußtsein der Bevölkerung zu manifestieren.
    Das zu erkennen und sauber von tatsächlichen Faschisten zu trennen, dazu fehlt bei den linksradikalen „ANTIFA“-Mitläufern einfach die Fähigkeit zur Erfassung politischer Zusammenhänge (übrigens genauso wie bei den Mitläufern am tatsächlich rechtsradikalen Rand).
    Deshalb entgeht ihnen auch völlig, dass sie als sich willig an die Regierung anbiedernde militante Horde von dieser nur ausgenutzt bzw. mißbraucht werden zu Zwecken, die sie ursprünglich mal bekämpfen wollten, nämlich einen Staat, in dem Politik und Industrie zu einem mächtigen, korrupten Komplex verschmelzen, der (erneut) die Basis für aufkeimenden Faschismus mit der gesamten Bandbreite der unten genannten Wesensmerkmale nach italienischem Vorbild bildet.
    Kurzlehrgang für die "ANTIFA" (sowie Grün:innen, Linke, SPD und CDU/CSU)
    zum Begriff Faschismus:
    Der Begriff "Faschismus" kommt vom italienischen Wort "fascio" (Bund). Das bedeutet (Zitat Konrad-Adenauer-Stiftung) „... dass die gesellschaftlichen Interessengruppen unter Aufsicht des Staates und unter Beschneidung ihrer Selbständigkeit zusammengeschlossen und auf das Wohl des Regimes verpflichtet wurden. Einen wirklichen Pluralismus ließ das Regime nicht zu; unter dem italienischen Faschismus gab es keine Meinungs- und Pressefreiheit; politische Gegner wurden unnachgiebig verfolgt...“
    Die angebliche "Überlegenheit" der "arischen Rasse" und der damit einhergehende Fremdenhass wurde von den deutschen Faschisten nur noch oben aufgepfropft und ist kein grundsätzliches und schon gar kein alleiniges Merkmal des Faschismus).
    Angesichts der Definition muß man sich also die Frage stellen, ob die „ANTIFA“ tatsächlich noch gegen solche faschistischen Bestrebungen in ihrer Gesamtheit zum Kampf antritt oder aber genau diesen (faschistischen) Zielen als Steigbügelhalter zur Durchsetzung verhilft und damit gar als DIE wahren Faschisten bezeichnet werden müssen.
    Stellvertretend sei hier an den Schlachtruf der „ANTIFA“ während der menschengemachten Corona-Krise erinnert: „Wir impfen Euch alle“!
    Umfassender kann man seine übergriffige, antipluralistische, antidemokratische, menschenverachtende und damit im Grunde faschistische Grundeinstellung nicht in Worte fassen.

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    Info: https://transition-news.org/augstein-uber-linke-spd-hat-fertig-afd-umgang-vollkatastrophe-bohmermann


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.12.2025

    Weihnachtsgottesdienste: AfD auf der Armesünderbank

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Dezember 2025, 14:43 Uhr


    _RTDE 24.12.2025


    _*Weihnachtsgottesdienste: AfD auf der Armesünderbank


    *Kurz vor Weihnachten stellt sich gerade für AfD-Anhänger die Frage: In

    die Kirche gehen oder nicht? Gut, dass die EKD eine Entscheidungshilfe

    bietet: Auch AfD-Wähler seien in den Gottesdiensten willkommen. Sie

    müssen sich allerdings als hartnäckige Sünder betrachten lassen.


    /Von Astrid Sigena/


    Das Verhältnis zwischen AfD und den Staatskirchen, insbesondere der

    Evangelischen Kirche in Deutschland, lässt sich nur als zerrüttet

    beschreiben. Geht es darum, zu Demonstrationen aufzurufen, sobald sich

    die AfD auch nur mit einem Infostand hervorwagt, oder

    "antifaschistischen" Veranstaltungen einen Raum zu bieten – fast immer

    sind die örtlichen Pfarreien der EKD vorne dran.


    Die AfD wiederum fordert finanzielle Einschnitte, deren Verwirklichung

    die beiden Großkirchen sehr schmerzen dürfte: So plädierte die

    bayerische AfD in ihrem Programm für die Landtagswahlen 2023 für die

    Abschaffung der Kirchensteuer sowie der seit der Säkularisation fälligen

    Ausgleichszahlungen (S. 25). Auch eine Streichung von Steuervorteilen

    für die Kirchen sei in Betracht zu ziehen, sollten diese weiterhin

    mittels Kirchenasyl und Seenotrettung die Masseneinwanderung fördern

    <https://www.sonntagsblatt.de/artikel/gesellschaft/was-im-wahlprogramm-der-afd-zu-glaube-religion-und-kirche-steht>.


    Der Konflikt spitzt sich zu, denn in den ostdeutschen Bundesländern

    erreicht die AfD regelmäßig Spitzenwerte in den Umfragen. In

    Sachsen-Anhalt, wo 2026 Landtagswahlen stattfinden, könnte die AfD die

    stärkste Partei werden und sogar die Regierungsverantwortung erringen.

    Anlass genug für den Landesbischof der Evangelischen Kirche in

    Mitteldeutschland (EKM), Friedrich Kramer, vor einer Wahlentscheidung

    für die Alternative für Deutschland zu warnen

    <https://www.zeit.de/news/2025-12/22/kirchenumgang-wie-in-ddr-kramer-sieht-parallelen-zu-afd>: 

    Wer wolle, "dass die Kirche im Dorf bleibt, wem seine Kirchengebäude

    wichtig sind, wer die deutsche Kultur für großartig hält und erhalten

    will, wer keine Benachteiligung von Menschengruppen unterschiedlicher

    Herkunft und Religion will, wer die Bewahrung der Schöpfung für wichtig

    hält, der sollte gerade diese Partei nicht wählen".


    Besonders in Thüringen und Sachsen-Anhalt hätten die AfD-Landesverbände

    "eine Feindschaft zur EKM erklärt", so der Bischof. Aufgrund der 

    kirchenfeindlichen Attacken fühle er sich an DDR-Zeiten erinnert, wo

    Christen von der SED "angegriffen, verhöhnt und verspottet" worden seien.


    Tatsächlich sind aus der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt scharfe Töne zu

    vernehmen. Einen synodalen Beschluss, bei der Landtagswahl 2026 für

    Parteienbündnisse unter Ausschluss der AfD werben zu wollen, konterte

    <https://x.com/AfDFraktionLSA/status/1991514367129538788> deren

    religionspolitischer Sprecher Hans-Thomas Tillschneider unter der

    Verwendung eines den Antichristen darstellenden Gemäldes mit dem

    Vorwurf, die Kirche würde einen Krieg gegen Russland propagieren:


    /"Die evangelische Kirche knüpft mit ihrer schamlosen und

    antichristlichen Nähe zu den Altparteien an die schlechtesten

    Traditionen evangelischer Staatstreue an. Aus den Deutschen Christen

    sind die Antideutschen Christen geworden", /so Tillschneiders Fazit.


    Man schenkt sich auf beiden Seiten nichts. Dies war bereits im Vormonat

    an einer Kontroverse

    <https://www.domradio.de/artikel/bischof-feige-wirft-afd-schmuecken-mit-christlichen-werten-vor

    mit dem katholischen Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, deutlich

    <https://x.com/AfDFraktionLSA/status/1978784785037135979> geworden. Dem

    Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, warf

    <https://x.com/AfDFraktionLSA/status/1970809345525891219> Tillschneider

    sogar vor, "vom Teufel geschickt" zu sein, nachdem dieser von der Wahl

    der AfD abgeraten und der Partei den Vorwurf der Spaltung gemacht hatte.

    Bätzing legte daraufhin nach: "Wir müssen diese Brandmauer so lange wie

    es geht halten", erklärte er

    <https://www.deutschlandfunk.de/bischof-baetzing-zur-afd-wir-muessen-diese-brandmauer-so-lange-wie-es-geht-halten-100.html

    dem /Deutschlandfunk/, notfalls mittels Minderheitsregierungen.


    Schmerzen muss die EKM vor allem die Drohung, ihr bei einer

    Regierungsübernahme die Staatshilfen zu streichen. So plädierte

    <https://x.com/AfDFraktionLSA/status/2002703094774108443> Tillschneider

    im Dezember-Plenum des sachsen-anhaltischen Landtages für die Beendigung

    der staatlichen Förderung der (formal unabhängigen) Evangelischen

    Akademie. Diese liefere ohnehin nur noch Pseudoreligion und lasse sich

    vor den Karren der "verdorbenen Altparteienpolitik" spannen. Dieses

    Agieren habe nichts mit der Verkündigung des Evangeliums zu tun. Mit der

    Streichung der Landesförderung könne der staatlich finanzierten

    politischen Einflussnahme durch kirchliche Institutionen endlich Einhalt

    geboten werden. Keine schönen Aussichten für die kirchlichen Akteure in

    Sachsen-Anhalt.


    Nun hat die evangelische Kirche natürlich ein Problem: Sie kann die

    unbotmäßigen Christen von der AfD von den Gottesdiensten nicht einfach

    ausschließen, gerade nicht zu Weihnachten. Das würde allein schon ihrem

    Anspruch, für (nahezu) alles und alle offen zu sein, widersprechen. In

    ihrem Weihnachtsvideo (das in seiner Aufmachung  an die Werbespots

    bekannter Supermarktketten zu Weihnachten erinnert) verspricht

    <https://www.youtube.com/watch?v=0eJa3QXUmLA> die EKD schließlich, alle

    möglichen religiösen oder weltanschaulichen Vorstellungen inkludierend:

    /"Was auch immer Weihnachten für dich ist, wir feiern es!" /


    So verkündete

    <https://www.welt.de/politik/deutschland/plus694526beba368aa01269dbeb/evangelische-kirche-ich-weiss-dass-unsere-positionierung-zur-afd-eine-krasse-spannung-bei-leuten-ausloesen-kann.html

    auch die evangelische Präses Anna-Nicole Heinrich im Interview mit der

    /Welt/: /"Wir schließen niemanden aus. Es wird nicht abgefragt, was

    Menschen wählen, die unsere Gottesdienste und Angebote besuchen."/


    Und Landesbischof Friedrich Kramer bestätigte

    <https://www.zeit.de/news/2025-12/22/kirchenumgang-wie-in-ddr-kramer-sieht-parallelen-zu-afd>: 

    Bei Gottesdiensten seien AfD-Mitglieder so willkommen wie alle anderen

    Menschen auch.

    /"Wir freuen uns, wenn sie das Evangelium hören und wie jeder Mensch,

    der das Wort Gottes hört, sich zum Weg der Menschenliebe, zu Buße und

    Umkehr rufen lassen können.",/


    beteuerte der hochrangige Geistliche. Auch wenn der Bußaufruf Kramers

    allen Menschen gilt, argwöhnt man doch, einen pharisäischen Unterton zu

    vernehmen, der den AfD-Anhängern unterstellt, sie hätten Buße und Umkehr

    besonders nötig. Ähnlich salbungsvoll klingt der ehemalige

    EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm, der erklärte: Im Gespräch mit

    AfD-Anhängern sehe er immer zuerst den Menschen, nicht seine Worte oder

    Taten.


    Es stellt sich allerdings die Frage, wie viele AfD-Wähler die Einladung

    zum Weihnachtsgottesdienst annehmen werden. Schließlich ist gerade die

    EKD für ihre politisierten Predigten berüchtigt. Erst kürzlich hatte

    Anna-Nicole Heinrich noch mal bestätigt

    <https://evangelische-zeitung.de/ekd-praeses-afd-funktionaere-nicht-geeignet-fuer-kirchliche-aemter-2>,

    dass AfD-Funktionäre nicht für Kirchenämter infrage kämen. Eine

    Stigmatisierung, die sonst eigentlich nur Personen in der Gemeinde

    trifft, die sich etwas zu schulden haben kommen lassen und als

    unzuverlässig gelten (eine ähnliche Entscheidung hatte neulich auch die

    katholische Kirche in Berlin getroffen – /RT DE/ berichtete). Der

    Weltkirchenratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm meinte

    <https://www.sonntagsblatt.de/artikel/epd/bedford-strohm-warnt-vor-politischem-missbrauch-des-christentums

    in einem vorweihnachtlichen Rundumschlag gegen Trump, Putin und AfD gar:

    /"Die Politik der AfD steht im klaren Widerspruch zu dem, wofür das

    Christentum steht."/


    Konservativ empfindende Gemüter könnten sich ohnehin von manchen

    Bräuchen abgeschreckt fühlen, die in den vergangenen Jahren in die

    evangelische Kirche Einzug gehalten haben: Im November dieses Jahres

    Jahres machte

    <https://www.spiegel.de/panorama/berlin-kirche-verteidigt-pfarrerin-nach-vermeintlicher-polyhochzeit-a-5f261f11-6796-4c78-8d1d-9721d10311a6> die

    in Berlin ansässige EKBO durch eine sogenannte "Poly-Hochzeit" Furore,

    die Segnung von vier Männern, die in einer polyamoren Beziehung

    miteinander leben. Pfarrerin Lena Müller erklärte

    <https://www.noz.de/lebenswelten/partnerschaft-sexualitaet/artikel/vier-maenner-in-polyhochzeit-vermaehlt-pfarrerin-nennt-ihre-gruende-49457282

    im Interview provokativ, man sei sich im Team schnell einig gewesen:

    /"Was sollte Gott dagegen haben, dass es nun eben vier sind und nicht

    zwei?"/


    Der neueste Trend scheinen kirchliche Pole-Dance-Aufführungen zu sein,

    und zwar dieses Mal nicht in der Hauptstadt, sondern in der Provinz.

    Lübeck

    <https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Luebecker-Kirchen-Poledance-polarisiert-zur-Adventszeit-id30155855.html

    und das ostfriesische Stiekelkamperfehn vermelden für die Adventszeit

    Aufführungen des ursprünglich mit dem Rotlichtmilieu assoziierten

    Stangentanzes. Mittlerweile eine Sportart mit antipatriarchaler

    Stoßrichtung, wie die im Landkreis Leer amtierende Pastorin beteuerte

    <https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/poledance-in-der-kirche-gehts-noch-leer,poledance-140.html>.

    Auf einen während des Krippenspiels lasziv an einer Stange turnenden

    Weihnachtsengel sollte man sich also in manchen Gemeinden gefasst machen.


    Für die davon immer noch Unerschrockenen lässt sich auch noch eine

    Lösung finden: Vor einigen Jahrzehnten konnte man in einer süddeutschen

    lutherischen Kirche noch eine Kirchenbank bewundern, die anders

    gestaltet war als der Rest der Einrichtung. Etwas hinter den übrigen

    Bänken versetzt, versperrte ein Korbgeflecht den Blick auf die Insassen.

    Benutzt wurde diese Bank schon damals nicht mehr. Fragte man nach dem

    Zweck dieses seltsamen Aufbaus, bekam man erklärt, es handele sich um

    eine Bank für die Gemeindemitglieder, die gesündigt hatten. Meistens

    traf es unverheiratete Schwangere und junge Mütter, denen man die

    "Sünde" auch ansah – im Gegensatz zu den leichter zu verbergenden Sünden

    der übrigen Gemeindemitglieder.


    Die EKD sollte sich prüfen: Wäre es nicht an der Zeit, diese alte

    Tradition zu reaktivieren und die Armesünderbänke wieder aufzustellen?

    Dieses Mal nicht für sexuelle Vergehen, sondern für die

    Gemeindemitglieder, die sich "verwählt" haben? Da die Wahlen geheim sind

    und – wie Präses Heinrich schon betont hat – die Kirche das

    Wahlverhalten der Gemeindemitglieder nicht abfragen kann, könnte man ja

    mit den Christen anfangen, die sich offen zur AfD bekennen, indem sie

    auf deren Wahllisten kandidieren oder eine Funktion in den

    Kreisverbänden übernommen haben. Aber Vorsicht! Bei dem Einbau der Bänke

    sollte genügend Platz eingeplant werden. Schließlich hat die AfD derzeit

    enormen Zulauf und es gibt auch immer mehr Christen, die öffentlich für

    die Ziele der Alternative für Deutschland eintreten.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Es macht durchaus den Anschein, dass die Bestimmung der AfD für Altparteien auch darin zu suchen ist, bequem von eigenen Unterlassungen auf wichtigen Politikfeldern  abzulenken. Und das völlig ungeachtet von der womöglich ebenso schlechten Politik dieser Partei. 

    24.12.2025

    Weniger als »Stall und Krippe«

    Screenshot_2025_12_25_at_09_10_23_Weniger_als_Stall_und_Krippe_


    zlv.lu, vom 23. Dezember 2025, von Karin Leukefeld

    Die Menschen in Gaza leben weiterhin im Elend und in einer Hungersnot

    Seit 80 Tagen besteht offiziell eine »Waffenruhe« im palästinensischen Küstenstreifen. In diesen 80 Tagen hat das israelische Militär mehr als 390 Palästinenser getötet. Angesichts schwerer Winterstürme und starken Regenfällen, fehlt es an Medikamenten, an stabilen Zelten, Decken und warmer Kleidung für die Kinder, berichtet Jonathan Crickx, Pressebeauftragter der UNO-Organisation für Kinder, UNICEF, in einem Videogespräch mit dem katarischen Nachrichtensender Al Jazeera. Jonathan Crickx ist im Flüchtlingslager Al Mawasi und berichtet darüber, was die Menschen benötigen und was ihnen fehlt.

    UNICEF habe warme Kinderkleidung verteilt, so Crickx. Pro Kind gebe es einen Karton mit je einer warmen Hose, Unterhose, Pullover, Jacke, Strümpfe, Schuhe sowie eine Mütze, ein Schal und Handschuhe. Die humanitäre Fachsprache nennt solche Kartons »kit«, das ist eine Art »Bausatz« mit warmer Kleidung, Nahrungsmitteln oder sanitären Gütern wie Seife, Zahnbürste und Zahnpasta, Putzmittel, Damenbinden usw. spricht. Man habe 250.000 solcher »kits« verteilt, eine große Zahl, so der UNICEF-Sprecher.

    Doch in dem zerstörten Küstenstreifen leben mindestens 1 Million Kinder, und Israel blockiere weiter die Zufuhr von Hilfsgütern, mit denen das Gebiet »geflutet« werden müßte. Blockiert werde auch die Lieferung von festen, stabilen Zelten, die vom Wind nicht weggerissen werden oder überflutet werden könnten. Alles sei gepackt und warte darauf, daß die israelischen Behörden, die Lastwagen mit den Hilfsgütern passieren lassen.

    Die Kamera zeigt Menschen, die im Sturm und Regen stehen und versuchen, mit Töpfen oder Besen das Wasser aus den Zelten zu entfernen, in denen frierende Kinder barfuß oder mit Schlappen stehen. Decken hängen zum Trocknen an wackeligen Leinen und werden erneut vom Regen durchnäßt. Ein alter Mann trägt einen zusammengerollten Teppich durch den Schlamm, wobei unklar ist, wohin er ihn tragen will. Der Sturm zerrt an den Planen, mit denen Menschen versucht haben, einen Unterschlupf zu bauen. Ruinen, in denen Menschen versucht haben Schutz zu finden, brechen zusammen. Bisher starben 18 Menschen beim Einsturz von solchen Häusern, berichtete der palästinensische Zivilschutz.

    Diese Beschreibung der tatsächlichen Lage in Gaza steht in krassem Gegensatz zu einer dpa-Meldung vom Freitag unter der Überschrift »Keine Hungersnot mehr in Gaza, aber Krise hält an«. Der Gazastreifen sei »aus Sicht von Fachleuten nicht mehr von einer Hungersnot betroffen«, berichtet die Deutsche Presseagentur. Allerdings bleibe »trotz des Friedensplanes und der verstärkten Hilfslieferungen« die Lage in dem Gebiet »kritisch, hieß es von der IPC-Initiative (Integrated Food Security Phase Classification), die Nahrungskrisen in aller Welt beobachtet.« »Die Lage sei wegen des im Oktober in Kraft getretenen Friedensplanes besser als zuvor, hieß es von der Initiative. Der bewaffnete Konflikt sei stark zurückgegangen. Die Versorgung mit humanitären und kommerziellen Nahrungsmittel-Lieferungen habe sich verbessert.« Eine derartige Beschönigung des Elends wird von westlichen Medien gern übernommen.

    Israel blockiert Einfuhr medizinischer Hilfsgüter

    Alle Menschen leiden Hunger, besonders bei Kindern hat die Mangelernährung schwerwiegende Folgen. Kranke und Verletzte können nicht versorgt worden, heißt es in einer Erklärung der palästinensischen Gesundheitsbehörde. Auch Medikamente, medizinische Geräte und Ersatzteile werden von den israelischen Behörden nicht über die Absperrungen gelassen.

    Mindestens 125 medizinische Hilfszentren wurden von Israel in den vergangenen zwei Kriegsjahren zerstört, darunter 34 Krankenhäuser. Die Zahl der medizinischen Artikel, die komplett im Gazastreifen fehlten, betrage 321, so die palästinensische Gesundheitsbehörde. Das sei ein Mangel von 52 Prozent der Medizinartikel, die auf der Liste medizinischer Verbrauchsartikel notiert seien. Unter den fehlenden oder zu Ende gehenden Medikamenten sind lebensrettende intravenöse Lösungen, intravenöse Antibiotika und Schmerzmittel, so die Gesundheitsbehörde. Wegen des Mangels könnten 200.000 Patienten nicht aufgenommen werden, 100.000 Patienten könnten nicht operiert und 700 Patienten könnten nicht die notwendige Intensivversorgung erhalten, die sie bräuchten. Betroffen seien u.a. Leber- und Krebserkrankungen, Herzoperationen und orthopädische Operationen.

    Aktuell erreichten weniger als 30 Prozent der monatlich erforderlichen Medizinartikel den Gazastreifen. Die palästinensische Gesundheitsbehörde appelliert »dringend an alle Beteiligten, ihrer Verantwortung bei der Umsetzung von Notfallmaßnahmen in vollem Umfang nachzukommen«, so die Erklärung. 1.500 Kinder warteten darauf, daß die Grenze geöffnet und sie in ein anderes Land transportiert werden könnten, wo man sie behandeln könnte. Bisher seien 1.200 Patienten gestorben, weil man sie nicht evakuierten konnte, sagt Zaher Al Waheidi, Sprecher des palästinensischen Gesundheitsministeriums in Gaza. Unter den Toten seien 155 Kinder.

    Überwiegende Mehrheit gegen »Trump-Friedensplan«

    Laut einer Umfrage des Palästinensischen Zentrums für Politik und Meinungsforschung (PCPSR) in Ramallah ist die Skepsis gegenüber dem »Trump-Friedensplan« groß. Rund 70 Prozent lehnen einer Umfrage zufolge die Entwaffnung der Hamas ab, die mit einer internationalen »Stabilisierungstruppe« in der »zweiten Phase« umgesetzt werden soll. Während im kriegszerstörten Gazastreifen die Ablehnung bei 55 Prozent liegen soll, lehnen im besetzten Westjordanland 80 Prozent der Befragten sowohl die Entwaffnung der Hamas als auch den »Friedensplan« ab. Dabei überwiegen die Zweifel, daß der Plan überhaupt zu einem Frieden oder einer palästinensischen Staatsgründung führen wird. Der Angriff von Palästinensern am 7. Oktober 2023 wird mehrheitlich als »berechtigt« gegen die israelische Besatzung eingestuft.

    Die palästinensische Autonomiebehörde und vor allem deren Präsident Mahmud Abbas werden politisch deutlich abgelehnt. Der seit (2002) inhaftierte Marwan Barghouti und die Hamas stehen in den Umfragen nach einer zukünftigen politischen Führung weit vor der Fatah-Bewegung.

    Marwan Barghouti stand auf allen Listen der freizulassenden palästinensischen Gefangenen, die von den palästinensischen Organisationen während der Verhandlungen mit Israel nach 2023 vorgelegt worden war. Israel lehnt seine Freilassung kategorisch ab. Barghouti, ehemaliger Vorsitzender der Fatah-Jugendbewegung während der Intifadah Ende der 1980er Jahre, wurde von einem israelischen Militärgericht zu fünf Mal lebenslanger Haft verurteilt. Er hat sich im Gefängnis von der Fatah losgesagt und beteiligt sich aktiv an der Organisierung der Gefangenen und – so lange es möglich war – an politischen Debatten außerhalb des Gefängnisses. Marwan Barghouti wird in strenger Einzelhaft gehalten, Kommunikation mit der Außenwelt wird von Israel weitgehend blockiert.

    Die Umfrage wurde nach Angabe des Umfrageinstituts zwischen dem 22. und dem 25. Oktober 2025 per Telefon oder Tablet/Laptop im besetzten Westjordanland und im Gazastreifen in Direktgesprächen durchgeführt. Im Gazastreifen wurden nur Palästinenser befragt, die innerhalb der so genannten »gelben Linie« leben. Diese Linie markiert eine von Israel gezogene Grenze innerhalb des palästinensischen Gazastreifens, jenseits der im Osten, Norden und Süden die israelische Armee 52 Prozent des palästinensischen Territoriums »aus Sicherheitsgründen« besetzt hält.

    Befragt wurden insgesamt 1.200 Personen in 23 Gebieten, die schon lange vor dem jüngsten Gazakrieg festgelegt worden waren. 760 der befragten Personen wurden in 76 Wohngebieten im besetzten Westjordanland befragt, im Gazastreifen wurden 440 Personen befragt, die in 6 Notunterkünften (Gebäuden) und 15 Zeltlagern leben.


    Info: https://www.zlv.lu/db/1/1459860751680/0


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Da, wo die internationale Hilfe bereits nur noch die Aufgabe hat die größte existenzielle Not zu lindern, wird bereits eine ganze Gesellschaft ausgelöscht. Die soziale Dimension der gewaltsamen Landnahme, durch das sog. auserwählte Volk Gottes in einer aufgeklärten Welt, überschreitet längst biblische Rechtfertigungsversuche.

    24.12.2025

    Sanktionen gegen Syrien aufgehoben

    zlv.lu, vom 20. Dezember 2025, von Karin Leukefeld

    Unsicherheit über Insider-Angriff auf USA-Soldaten


    Nach sechs Jahren zerstörerischer Wirtschaftssanktionen der USA hat der USA-Kongreß am Mittwoch das »Caesar-Gesetz« widerrufen. Damit öffnen sich für ausländische Unternehmen alle Türen nach Syrien, um in das wirtschaftlich weitgehend zerstörte Land zu investieren.

    Das 2019 erlassene US-amerikanische Gesetz ergänzte die bereits 2011 erlassenen einseitigen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen der EU und war seitens der USA auch als »Anti-Assad«-Gesetz bekannt. Nach Angaben der Autoren des »Caesar-Gesetzes« sollten die Wirtschaftssanktionen die syrische Bevölkerung vor »einem Diktator schützen, der sein eigenes Volk tötet«, wie es hieß. Der Name des Gesetzes geht zurück auf eine Person, die angab, als syrischer Militärfotograf Tausende syrische Folteropfer und getötete syrische Gefangene dokumentiert und die Fotos außer Landes geschmuggelt zu haben.

    Tatsächlich sorgten sowohl die einseitigen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen der EU gegen Syrien als auch das »Caesar-Gesetz« der USA für eine fast totale wirtschaftliche Isolation Syriens, die Armut, Arbeitslosigkeit, Korruption und Schmuggel massiv ansteigen ließen.

    Nicht nur syrische Unternehmer, auch Geschäftsleute aus aller Welt konnten mit Syrien keinen Handel treiben, sondern liefen Gefahr, von den USA sanktioniert zu werden. Bankkonten konnten gesperrt, Vermögen eingefroren, Reiseverbote verhängt werden. Selbst der Import von einfachen Maschinen oder auch von Medikamenten unterlag den Sanktionsgesetzen.

    Das schuldenfreie Syrien war vor dem Krieg 2011 von der Weltbank zu den fünf wirtschaftlich führenden arabischen Ländern gezählt worden war, obwohl es als »Entwicklungsland« galt. Durch den Krieg und die einseitigen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen ist die syrische Wirtschaft weitgehend zerstört worden.

    Einseitige wirtschaftliche Strafmaßnahmen sind nach internationalem Recht unzulässig, da diese schwerwiegende Maßnahme einzig vom UNO-Sicherheitsrat gegen ein Land verhängt werden darf. Seit den schweren Folgen von Wirtschaftssanktionen des UNO-Sicherheitsrates gegen den Irak (1990-2013) hat der Sicherheitsrat keine derartigen Maßnahmen mehr verhängt.

    Die UNO-Generalversammlung, die seit Jahren mehrheitlich die Aufhebung einseitiger wirtschaftlicher Strafmaßnahmen fordert, beschloß im Juni 2025 die Einrichtung eines »Internationalen Tages gegen einseitige wirtschaftliche Strafmaßnahmen«, der jährlich am 4. Dezember stattfinden soll. 116 UNO-Mitgliedstaaten stimmten für die entsprechende Resolution, 5 Länder enthielten sich und 51 Staaten stimmten dagegen. Gegner der Resolution waren vor allem reiche Industriestaaten, die einseitige wirtschaftliche Strafmaßnahmen anwenden, um andere, wirtschaftlich zumeist schwache Länder in die Gefolgschaft zu beugen. So stimmten die USA, Kanada, Australien, Britannien, Japan, die meisten EU-Staaten wie Frankreich, Deutschland, Niederlande, Italien und Spanien gegen die Resolution. Unterstützt wurden sie von engen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Partnerländern wie Polen, Israel und den baltischen Staaten, und auch die Ukraine stimmte gegen die Resolution.

    Insider-Anschlag auf USA-Offizielle

    Die Entscheidung des USA-Kongresses wurde zu einem Zeitpunkt getroffen, als ein tödlicher Anschlag auf ein hochrangiges Sicherheitstreffen zwischen US-amerikanischen und syrischen Militärs in Palmyra/Tadmur medial für Schlagzeilen sorgte. Bei dem Angriff wurden drei USA-Bürger getötet und zahlreiche Personen wurden verletzt.

    Innerhalb der USA-Streitkräfte löste der Anschlag eine intensive Debatte darüber aus, welche Perspektive die militärische Zusammenarbeit mit der neuen syrischen Armee haben kann. USA-Präsident Donald Trump und der syrische »Interimspräsident« und langjährige, unter dem Kampfnamen Abu Mohamed al Jolani« bekannte Al-Qaida-Chef in Syrien, Ahmed al Sharaa, hatten erst kürzlich in Washington die Aufnahme Syriens in die von den USA geführte »Anti-IS-Koalition« besiegelt.

    Der Anschlag war ein »Insider-Angriff«, der von einem langjährigen Anführer der Terrororganisation »Islamischer Staat im Irak und in der Levante« (ISIL) verübt wurde. Der Mann, dessen Namen in Berichten mit Sufyan Muhammad Sheikh Qasim angegeben wird, war hochrangiger Sicherheitsoffizier der neu aufgestellten syrischen Armee. Er soll aus dem Umland von Aleppo stammen und gehörte seit 2014 dem »Islamischen Staat« an. »ISIL« war in schweren Kämpfen mit den Truppen der Al-Qaida-Formation Nusra Front sowie syrischen Kräften und Verbündeten aus Aleppo zurückgedrängt worden. Die Gruppe des Mannes soll zunächst mit anderen »IS«-Kämpfern nach Rakka gezogen sein. Dort wurden sie von USA-Truppen und kurdischen Kampfeinheiten weiter in Richtung Osten verjagt und sollen sich danach in der ostsyrischen Wüste aufgehalten haben.

    Anfang Dezember 2024, nach der Einnahme von Damaskus durch Hay’at Tahrir al Sham (HTS) – einer Nachfolgeorganisation der Nusra Front – soll Sheikh Qasim mit anderen »IS«-Leuten nach Idlib gezogen sein und sich der Generaldirektion für Sicherheit Idlib angeschlossen haben, die von HTS kontrolliert wurde. Diese schickten den Mann und seine Gruppe nach Palmyra/Tadmur, wo sie für die Generaldirektion für Sicherheit eingesetzt wurden. Auf Fotos ist der Mann zu sehen, wie er mit anderen Sicherheitsbeamten in unmittelbarer Nähe von Ahmed al-Sharaa geht, der in Zivil gekleidet einer Menge zuwinkt.

    Angriff gegen Treffen Anti-IS-Allianz

    Der Angriff in Palmyra zielte auf ein Treffen von US-amerikanischen und syrischen Militärs, das im Hauptquartier der syrischen Sicherheitskräfte stattfand, untergebracht im Armeedirektorat für Sicherheit der ehemaligen syrischen Streitkräfte am Rande von Tadmor. An dem Treffen nahmen hochrangige Offizielle des syrischen Innenministeriums und Angehörige der Streitkräfte der USA teil. Der Attentäter, der in dem Gebäude stationiert war, versuchte offenbar in den Raum zu gelangen, in dem das Treffen stattfand. Er wurde allerdings von US-amerikanischen Sicherheitskräften und einem US-amerikanischen Übersetzer gestoppt. Der Attentäter war bewaffnet und beschoß die Sicherheitskräfte und den Übersetzer, um seiner Festnahme zu entgehen und in den Konferenzraum zu gelangen. Dann löste er offenbar eine Handgranate aus und tötete sich sowie zwei US-amerikanische Sicherheitskräfte als auch den Übersetzer. Die Zahl der Verletzten ist nicht bekannt.

    Unmittelbar darauf soll der syrische Geheimdienst, der dem Innenministerium untersteht mit Militärs der von den USA geführten Anti-IS-Koalition sechs Angestellte der syrischen Sicherheitskräfte in Palmyra festgenommen haben. Sie stünden unter Verdacht, von dem Angriff – der in Medien und einer Stellungnahme der Anti-IS-Koalition als »Terrorangriff« bezeichnet wird – gewußt und ihn mit organisiert zu haben.

    Erstaunlich sei, daß die neuen, HTS-geführten Sicherheitskräfte die Gruppe um den Attentäter Scheich Qasim offenbar nicht kontrolliert haben, als sie Anfang Dezember 2024 aus der syrischen Wüste gekommen waren, um sich HTS anzuschließen, meint ein politischer Beobachter, der zahlreiche Informationen über das Attentat recherchiert hat. Ein Sicherheitscheck der Männer – nicht zuletzt durch die ausländischen Unterstützer von HTS – hätte vermutlich deren langjährigen Verbindungen zum »Islamischen Staat« offenbart.

    Die rasch in Washington getroffene Entscheidung, mit den Einheiten der »neuen syrischen Armee« zu kooperieren, muß übereilt und ohne vorherige Sicherheitsüberprüfungen begonnen worden sein. Geplant war, geheimdienstliche Informationen auszutauschen und bei »Anti-Terror«-Einsätzen zu kooperieren. Offenbar gab es innerhalb der USA-Streitkräfte und auch in politischen und geheimdienstlichen Kreisen der USA starke Vorbehalte dagegen, zumal das Pentagon aufgrund von Erkenntnissen der eigenen militärischen Geheimdienste davon ausgeht, daß sich in der »neuen syrischen Armee« und den sonstigen Sicherheitskräfte langjährige Angehörige von Al Qaida und von anderen extremistischen Kampfverbänden tummeln.

    Brett McGurk, langjähriger US-amerikanischer Verbindungsbeauftragter für die Anti-IS-Koalition während der Amtszeit von USA-Präsident Joe Biden, hatte seit 2017 wiederholt darauf hingewiesen, daß die Provinz Idlib der »größte sichere Hafen für Al Qaida« geworden sei. Der erfolgreiche und begeistert gefeierte »Sturz des Assad-Regimes« 2024 hat offenbar auch innerhalb der USA-Administration einen Freudentaumel ausgelöst, der nun im Herzen von Syrien, in Palmyra, mit den ersten drei Militärangehörigen der USA bezahlt worden ist.

    Foto Dover Air Force Base in Delaware on December 17, 2025

    USA -Präesident Donald Trump, Kriegsminister Pete Hegseth und der Chef des Generalstabs der Air Force, General Dan Caine am 17. Dezember auf der Dover Air Force Base in Delaware, um die Särge mit den sterblichen Überresten von zwei Angehörigen der Iowa National Guard und eines Übersetzers in Empfang zu nehmen, die in Syrien bei einem Anschlag getötet worden waren (Photo by ANDREW CABALLERO-REYNOLDS / AFP)


    Info: https://www.zlv.lu/db/1/1405491574549/0


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.12.2025

    Meloni prophezeit: "Dieses Jahr war schon hart – das nächste wird noch viel schlimmer"

    rtnewsde.site, 24 Dez. 2025 11:46 Uhr

    Am Dienstag, dem 23. Dezember, hat die italienische Regierungschefin Georgia Meloni in einer Sitzung in Rom ihre Mitarbeiter ermutigt, sich über die Weihnachtsfeiertage gut auszuruhen, und ließ mit leicht ironischem Unterton verlauten, dass "das vergehende Jahr für uns alle hart war", aber man "keine Sorge" haben müsse, da "das nächste noch viel schlimmer wird".


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    Video https://rumble.com/v73evlw-meloni-prophezeit-dieses-jahr-war-schon-hart-das-nchste-wird-noch-viel-schl.html  Dauer 0:37 Min.


    Mehr zum Thema – Merz und von der Leyen fahren gleich zwei Niederlagen ein


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    Video https://rumble.com/v734zvu-melonis-nacken-drfte-schmerzen-treffen-mit-mosambiks-gigantischem-prsidente.html Dauer 1:12 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://rtnewsde.site/kurzclips/video/265658-meloni-prophezeit-jahr-war-schon/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.12.2025

    Ukrainer halten Selenskyj für korrupt – Brüssel zahlt trtzdem

    lostineu.eu, vom 23. Dezember 2025

    Nach einer neuen Umfrage glauben 59 Prozent der Ukrainer, daß Präsident Selenskyj persönlich für die Korruption in seinem Umfeld verantwortlich ist.

    Dies berichtet der frühere ukrainische Journalist und Kriegsveteran V. Kovalenko in seinem Substack-Blog. Konkret geht es um Selenskyjs langjährigen Geschäftsfreund T. Mindich, der in den Skandal um den ukrainischen Atomkonzern EnegroAtom verwickelt ist. Wegen der Korruptionsaffäre würden Selenskyj auch nur noch 20 Prozent wiederwählen, wie der Kyiv Independent berichtet. – Doch die EU tut so, als sei nichts geschehen – und zahlt neue Milliardenhilfe an die Ukraine aus. Diesmal sind es 2,3 Mrd. Euro, wie die EU-Kommission stolz verkündet.Von der sog. Konditionalität – also der Bindung der Finanzhilfen an den Kampf gegen Korruption – ist nichts zu sehen…

    Siehe auch Korruption in der Ukraine: “EU wußte von den Problemen”. Mehr News aus der Ukraine hier

    13 Comments

    1. Arthur Dent
      24. Dezember 2025 @ 17:04

      Deutschland als mittlerweile größter Geldgeber zahlt und zahlt und zahlt, Geschäfte mit der Ukraine machen andere.

    Antworten

    • ebo
      24. Dezember 2025 @ 17:11

      Merz hofft sicher, daß von den 90 Mrd. für Waffen ein größerer Teil zurück nach Deutschland fließt – zu Rheinmetall & Co.

      Antworten

  • Niko
    24. Dezember 2025 @ 11:41

    Würde bei uns und in der EU noch Wert auf Recht und Gesetz gelegt, müsste eigentlich gegen einige Akteure, Handlanger und Hehler ermittelt werden.

    Ich bedanke mich herzlich bei dem Macher des Forums für seine sicher enorme Arbeit und wünsche ihm und den Lesern ein gutes neues Jahr.

    Antworten

  • european
    24. Dezember 2025 @ 09:31

    Man wusste es vor dem Krieg, bzw man haette es wissen koennen, denn 2021 wurden die Pandora-Papers veroeffentlicht, die sich auch intensiv mit dem Selenskyj-Geflecht auseinandergesetzt haben

    https://www.occrp.org/en/project/the-pandora-papers/pandora-papers-reveal-offshore-holdings-of-ukrainian-president-and-his-inner-circle

    „Now, leaked documents prove that Zelensky and his inner circle have had their own network of offshore companies. Two belonging to the president’s partners were used to buy expensive property in London.“

    und weiter heisst es

    „The documents show that Zelensky and his partners in a television production company, Kvartal 95, set up a network of offshore firms dating back to at least 2012, the year the company began making regular content for TV stations owned by Ihor Kolomoisky, an oligarch dogged by allegations of multi-billion-dollar fraud. The offshores were also used by Zelensky associates to purchase and own three prime properties in the center of London.“

    Niemand kann sagen, dass man nichts gewusst hat. Schlimm jedoch ist, dass Kommentatoren von den Mainstream-Medien diffamiert, gecancelt und Kommentare geloescht wurden, die darauf hingewiesen haben, u.a. auch von Telepolis, die sich doch immer fuer die Guten gehalten haben.

    Antworten

  • hutaekjango
    24. Dezember 2025 @ 08:56

    Wie mögen sich wohl der Soldat an der Front und der Friesenheim Bürger vorkommen in diesem “ Schmierentheater, das in. seit 2014 andauert?!

    Antworten

  • Stef
    24. Dezember 2025 @ 08:03

    Brüssel zahlt nicht „trotzdem“, sondern vielmehr deswegen. Das private Abgreifen von staatlichen Mitteln ist Motiv und Strickmuster unserer Krisenpolitik, siehe Finanzmarktkrise, Corona und jetzt Zeitenwende.

    Antworten

    • european
      24. Dezember 2025 @ 09:37

      Das glaube ich auch. Niemand verfolgt die Gelder am anderen Ende dieses Tores zur vierten Dimension. D.h. wir bekommen auch nicht mit, ob und wieviel an Provisionen fuer die „Geldgeber“ dabei herausspringt. Die Gier ist zu gross und Gelegenheit macht Diebe.

      Sobald das Geld aufhoert zu fliesen, bricht das EUropaeische Kartenhaus in sich zusammen. Millionen sind gestorben, Milliarden wurden versenkt, die Demokratie auf den Altaeren der Macht geopfert, die EU fuer eigene Zwecke missbraucht, Privatpersonen sanktioniert und damit fuer vogelfrei erklaert uvm.

      Antworten

    • ebo
      24. Dezember 2025 @ 10:09

      Das “trotzdem” bezieht sich auf die sog. Konditionalität. Nach den EU-Regeln soll das Geld nur unter bestimmten Bedingungen ausgezahlt werden, wozu gute Regierungsführung, Kampf gegen Korruption etc. gehören. Außerdem will die EU ja angeblich dem ukrainischen Volk helfen, und nicht Selenskyj. In Wahrheit geht es vor allem darum, Selenskyj mit allen Mittel zu stützen – trotz der Korruption.

      Antworten

  • KK
    23. Dezember 2025 @ 13:45

    Vom “Diener des Volkes” zum “Dieb am Volk” ist es in der Ukraine nur ein kurzer Weg – vom TV-Serien-Set in den Präsidentenpalast… die EU pflastert diesen Weg allerdings meterhoch mit Gold!

    Antworten

  • Michael
    23. Dezember 2025 @ 12:45

    Die EU zahlt trotzdem? Heißt dass in Brüssel kassiert jemand Kommissionen pro Überweisung?

    Antworten

    • KK
      23. Dezember 2025 @ 13:49

      Bei Überweisungen heisst das Gebühr – Kommission ist die, die überweist ????

      Antworten

      • Georg
        23. Dezember 2025 @ 16:44

        …Michael mein wohl „Provision“, wenn jemand etwas in Kommission verkauft, dann erhält er dafür eine Provion. Wer bei dem „Verkauf“ unserer Steuergelder an die Ukraine und all den sehr vielen Waffenlieferungen alles Provision erhält, will ich lieber nicht wissen, die Liste ist sicher sehr lang, trotzdem frohes Fest.

      • Michael
        23. Dezember 2025 @ 20:53

        Ganz diplomatisch meine ich:”kickbacks” … !?


  • Info: https://lostineu.eu/ukrainer-halten-selenskyj-fuer-korrupt-bruessel-zahlt-trotzdem/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    USA greifen nach Grönland – EU greift zu leeren Floskeln


    lostineu.eu, vom 22. Dezember 2025

    Erst Venezuela, nun Grönland: Immer wenn es um die US-Außenpolitik geht, schweigt die EU. Dabei ist der jüngste Fall besonders empörend: US-Präsident Trump hat einen neuen Sondergesandten für Grönland ernannt.

    Seine Wahl fiel auf den Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry. Der neue Gesandte bezeichnete es als eine Ehre, dazu beitragen zu dürfen, aus „Grönland einen Teil der USA zu machen“.

    Das ist eine Provokation, denn Grönland lehnt eine Annexion ab, und offiziell gehört es weiter zu Dänemark – das auch prompt protestierte. Landrys Äußerung sei „vollkommen inakzeptabel“, hieß es in Kopenhagen.

    Und was sagt die EU-Kommission in Brüssel? “No comment”! – Offenbar will es Kommissionschefin von der Leyen vermeiden, Trump zu ärgern…

    Siehe auch “Trumps Kriegspläne in Venezuela: Kein Pieps aus Brüssel”

    P. S. Nun hat die EU doch noch reagiert – allerdings ohne die USA zu erwähnen. Zitat des Ratspräsidenten Costa auf X:

    Arctic security remains a key priority for the European Union, and one in which we seek to work with allies and partners. Territorial integrity and sovereignty are fundamental principles of international law.These principles are essential not only for the European Union, but for nations around the world.We stand in full solidarity with Denmark and the people of Greenland.


    Die Sicherheit in der Arktis bleibt eine wichtige Priorität für die Europäische Union, bei der wir die Zusammenarbeit mit Verbündeten und Partnern anstreben. Territoriale Integrität und Souveränität sind grundlegende Prinzipien des Völkerrechts. Diese Prinzipien sind nicht nur für die Europäische Union, sondern für alle Nationen weltweit von wesentlicher Bedeutung. Wir stehen in voller Solidarität mit Dänemark und der Bevölkerung Grönlands.                            Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

    15 Comments

    1. Helmut Hoeft
      24. Dezember 2025 @ 10:20

      @Monika, @Thomas
      FACK! (c.c.: Der Böse muss ignoriert werden – schickt die Bösen nach Hause, sofort! Diese €U ist aufzulösen und durch eine republikanische EU zu ersetzen! Die Folgen sind vom Bürger zu tragen, so oder so!)

      “Ein bisschen schwanger geht nicht” So? Weiß das auch Röschen? Eigentlich sollte sie das wissen und ihre Parteifreunden Merz und Weber darüber in Kenntnis setzen.

      Die Ansage an Donald John muss lauten: Finger weg von Grönland und der Ukraine! Finger weg von Venezuela! Wir mögen Maduro ebenfalls nicht, werden aber trotzdem heute noch Truppenkontingente nach Venezuela entsenden um den Reichtum des Landes für das venezolanische Volk zu erhalten! Aufhören mit den Drohnenmorden an angeblichen Rauschgifttransporteuren im Hinterhof der USA. Löst euer Drogenproblem zu Hause!

      Man sieht auch wie verlogen der Friedensnobelpreis ist, Alfred Nobel rotiert im Grab: Obama, €uropa … echte Friedensfürsten. ???? Und jetzt María Corina Machado die gerne die Amis zum plündern in ihr Land holen möchte und ihren …preis Donald John gewidmet hat (mehr oder weniger). https://jacobin.de/artikel/friedensnobelpreis-maria-machado-donald-trump-venezuela
      Zitat: “Machado ist Sprössling einer wohlhabenden Industriellenfamilie. Ihr Vater Henrique Machado Zuloaga war Vorsitzender des Stahlunternehmens Siderúrgica Venezolana Sivensa, dem zweitgrößten Stahlproduzenten Venezuelas in Caracas. Sie war somit seit Beginn der Regierung Chávez Teil der natürlichen Opposition und Befürworterin des gescheiterten Putsches gegen Chávez 2002. …
      Bevor Machado der diesjährige Friedensnobelpreis zuerkannt wurde, kannten wohl nur wenige Politiker und Kommentatoren ihren Namen. Trotzdem ist es schwer zu glauben, wie ahnungslos und dilettantisch die Entscheidung des Nobelkomitees von allen Seiten bewertet wird. Ganz zu schweigen davon, dass kaum jemand die Gefahr zu sehen scheint, die mit der Verleihung einhergeht. “

    Antworten

  • Monika
    23. Dezember 2025 @ 12:16

    Was den “Gottgleich” sich Wähnenden erlaubt ist, ist den restlichen Nasen dieses Planeten natürlich NICHT GESTATTET !
    Deshalb:
    1. Deutschland raus aus der NATO
    2. Amerikaner raus aus Deutschland
    3. Deutschland wird ein neutraler Staat und steht künftig für “kriegerische Lösungen” jeglicher Art nicht mehr zur Verfügung.
    Die EU kann das entweder akzeptieren, oder Deutschland -als größter Nettozahler- zieht sich auch dort zurück.
    Irgendjemand muss ja mit der Suttnerschen Losung “Die Waffen nieder” ernst machen. Klar, es ist paradox, das scheinbar Unerreichbare zu fordern. BvSuttner: “Es ist die Tragik des Pazifismus, dass er nie zeitgemäß erscheint. Im Frieden überflüssig, im Krieg wahnwitzig im Frieden kraftlos, und in der Kriegszeit hilflos.” In ihrer Biographie über die Friedens-Bertha schreibt Brigitte Hamann: “Dennoch hat sie es auf sich genommen, zeitlebens für die Welt ein Don Quichotte, der gegen Windmühlen ficht. Aber heute wissen wir es schaudernd, was sie immer wußte, daß diese Windmühlen nicht Wind, sondern die Knochen der europäischen Jugend zerreibt.”
    Merke: Jedwedes politische System ist stets fluide und ändert sich somit ständig. Krieg ist nur der Versuch der gerade profitierenden Eliten, ihr Wunschdenken eines “Status quo” gewaltsam dem Fluss der Geschichte entgegen zu setzen. Die eigentlichen Don Quichottes, mit negativen Kennzeichen, sind die Kriegstreiber. Weil sie für eine kurze Zeitverlängerung ihres Profits lieber Millionen von Menschen töten, als nur das Geringste an ihrem Denken dass ihnen gepachtetes Dauerglück zusteht, zu ändern. Keine Einsicht, keine Nachsicht ….

    Antworten

    • Ric
      23. Dezember 2025 @ 13:15

      @Monika: dein Beitrag, wie so oft, ein Genuss zu lesen!! Und leider auch nach meiner Einschätzung zu dicht an der Wahrheit.

      Antworten

    • KK
      23. Dezember 2025 @ 13:51

      ” 2. Amerikaner raus aus Deutschland”

      MAGA! – Make America Go Away! ????

      Antworten

  • Thomas Damrau
    23. Dezember 2025 @ 08:55

    “Ein bisschen schwanger geht nicht” – diese Erkenntnis trifft auch auf das Verhältnis zwischen den USA und der EU zu: Entweder die EU ist Vasall der USA und selbstständiger geopolitischer Akteur. Die EU befindet sich immer noch im Vasallenstatus – blöderweise inzwischen mit einem unberechenbaren Lehnsherrn.

    Seit 1990 hat die EU die Gelegenheit gehabt, sich zu emanzipieren. Genutzt wurden diese 35 Jahre nicht. Stattdessen
    — hat die EU mitgemacht, als Clinton begann, nach dem “Sieg über Russland” die Beute in die US-Scheuern einzufahren: Ausplünderung Russlands, Zerschlagung Jugoslawiens, Beginn der NATO-Osterweiterung. …
    — hat die EU bei dem nicht durchdachten Rachefeldzug von Bush jr. in Afghanistan mitgemacht – und ist am Ende vom Lehnsherrn allein im Feindesland zurückgelassen worden.
    — haben viele EU-Staaten beim Irakkrieg mitgemacht, fuck das Völkerrecht.
    — hat sich die EU 2014 von Frau Nuland “penetrieren” lassen, als diese klargemacht hat, dass sie die Ukraine als Teil der US-Einflusssphäre sieht.
    — hat die EU 2021 Präsident Biden nicht ins Gebet genommen, als dieser auf Konfrontationskurs gegen Russland und China ging.

    Und jetzt haben wir also Donald, den Ersten, der die Grenzen in seinem Sinne neu ziehen möchte. Was tun? “Ach nee, wir dürfen den Alten nicht verärgern. Sonst liefert er uns dem Iwan aus.”

    Antworten

  • Helmut Höft
    23. Dezember 2025 @ 08:39

    “USA greifen nach Grönland [oder sonstwas] – die EU schweigt” Was soll sie denn auch machen, wenn “der beste Freund” … und zukünftig auch noch mit der “Goldenen Flotte” m(
    https://www.n-tv.de/politik/Trump-Class-Trump-will-neue-Kriegsschiffe-bauen-lassen-id30173412.html

    Wer es nicht schon längst wusste, weiß es jetzt: Die EU muss sich nach zwei Seiten verteidigen! https://www.n-tv.de/img/30164147/1766157782/o/1200/1200/03%209783911870016%20GesamtPDF-033.webp

    Ich lasse mich nicht von dem Gedanken abbringen: EUropa kann und muss sich binnen 12 Monaten restlos von der >USA abnabeln. Der Schaden kann gar nicht so groß sein, als wenn nicht!!elf!!

    @ebo, @all
    Trotz allem da draußen: Schöne Feiertage – guten Rutsch – Gesundheit (usw., usf. ???? )

    Antworten

  • jjkoeln
    22. Dezember 2025 @ 18:54

    Aber die Automobilindistrie …

    Die feige Bücklingspolitik der deutschen Transatlantiker ist einfach nur noch zum Fremdschämen.
    Vasallentzm vom Feinsten.

    Antworten

  • european
    22. Dezember 2025 @ 15:42

    Ich bin auf die Empoerung wegen Grenzverschiebung gespannt und natuerlich werden wir jetzt die USA sanktionieren und NIE wieder Gas bei ihnen kaufen. Ausserdem werden sie fuer IMMER unser Feind bleiben. ????

    Antworten

    • KK
      22. Dezember 2025 @ 19:39

      Wer solche Feinde hat, braucht keine Freunde mehr ????

      Antworten

    • Norge
      23. Dezember 2025 @ 09:30

      Die üblichen Verdächtigen in Europa hoffen halt immer noch, dass die USA letztlich doch das Feuer weiter am Leben halten, auf dem sie ihre Ambitionen gegen Russland köcheln können. Aber es sieht zunehmend so aus, als würden sie selbst schön langsam und genüßlich beidseitig cross geröstet, um dann mundgerecht zerlegt zu werden.

      Antworten

  • Arthur Dent
    22. Dezember 2025 @ 15:38

    Schweigen ist Gold, so sagt der Volksmund und gehört nicht sowieso den USA die ganze Welt, die sie in Dienstleistungszonen aufgeteilt haben? Ich glaube, ich hab das so ähnlich bei Chomsky gelesen.
    ????

    Antworten

    • Elisabeth Krause
      22. Dezember 2025 @ 18:56

      Glasklare Schlussfolgerung! Danke!

      Antworten

    • hutaekjango
      23. Dezember 2025 @ 08:35

      Die “Monroe-Doktrin” lebt fort!

      Antworten

  • Guido B.
    22. Dezember 2025 @ 13:41

    Grönland, Israel, Iran, Venezuela: Wo immer die USA das Völkerrecht mit Füssen treten, schweigt die EU. Erlauben sich Russland und China dieselbe interessengeleitete Machtpolitik, pocht die EU auf die Stärke des Rechts. Nur die USA und die EU dürfen das Recht des Stärkeren ausüben – mit Sanktionen, Blockaden, Regime-Change-Operationen und militärischen Interventionen. Der Westen agiert immer noch als kolonialistisches Imperium, das dem Rest der Welt seinen Willen aufzwingt.

    Antworten

  • KK
    22. Dezember 2025 @ 13:24

    Es gilt die “territoriale Integrität” natürlich nur,. wenn sie nicht von den USA oder der NAhTOd in Frage gestellt wird – dann ist alles möglich, vom Landraub über Piraterie bis zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

    Apropos NAhTOd: die sagt – in Gestalt von Generalsekret und Oberschleimer Teflon-Mark Rutte – auch nichts dazu, dass ein Mitglied ein anderes offen bedroht?


  • Info: https://lostineu.eu/usa-greifen-nach-groenland-die-eu-schweigt/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


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