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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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neopresse.com, 20. Februar 2026, Von: NEOPresse, Themen:CDUKlingbeilSPDSteuer
Im Bundesfinanzministerium wird derzeit an einer Reform der Einkommensteuer gearbeitet, die noch in diesem Jahr vorgestellt werden soll. Geplant ist, mögliche Entlastungen schrittweise bis 2027 wirksam werden zu lassen. Offiziell geht es darum, die Steuerstruktur gerechter zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei erneut der sogenannte „Mittelstandsbauch“ – jener Bereich des progressiven Tarifs, in dem Einkommen relativ schnell in höhere Steuersätze hineinwachsen. Eine Abflachung dieses Verlaufs würde viele Erwerbstätige entlasten, hätte jedoch erhebliche finanzielle Folgen. Nach Berechnungen von Clemens Fuest vom Ifo-Institut könnten allein dafür jährlich Kosten von über 30 Milliarden Euro entstehen.
Parallel dazu gibt es unterschiedliche politische Vorstellungen, wie die Einkommensteuer künftig aussehen soll. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann schlägt vor, den Spitzensteuersatz von 42 Prozent erst ab einem höheren Einkommen greifen zu lassen – konkret ab 80.000 Euro statt bislang rund 69.900 Euro. Damit würden vor allem gut qualifizierte Fachkräfte und Selbstständige profitieren.
Die SPD verfolgt hingegen einen anderen Ansatz. Sie plant, den Spitzensteuersatz auf 47 Prozent anzuheben, und zwar ab einem zu versteuernden Einkommen von 83.600 Euro. Nach Darstellung der Sozialdemokraten soll dadurch eine stärkere Beteiligung höherer Einkommen an der Finanzierung staatlicher Aufgaben erreicht werden. Kritiker befürchten jedoch zusätzliche Belastungen für Leistungsträger aus dem gehobenen Mittelstand, etwa Ärzte, Ingenieure oder mittelständische Unternehmer.
Innerhalb der Koalition zeichnet sich damit ein klarer Konflikt ab: Entlastung durch Tarifverschiebung oder stärkere Umverteilung durch höhere Steuersätze. Welche Linie sich am Ende durchsetzt, dürfte maßgeblich die steuerpolitische Ausrichtung der kommenden Jahre bestimmen.
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seniora.org, 20. Februar 2026, 07.08.2025 Von Sue Harris - übernommen von workersworld
(Red.) Seit Jacques Baud sanktioniert wurde, ist das Thema publik geworden. Aber wissen wir was "Sanktionen" bedeuten und was sie wirklich sind? Wir erinnern an eine Lancet-Studie aus dem letzten Jahr. Dass diese brutale Kriegswaffe nun auch gegen Zivilpersonen eingesetzt wird, ist eine zusätzliche Schande. Sehen Sie auch das Video mit Jacques Baud am Ende dieses Beitrags.(ww)
Zwei Dokumente erklären gemeinsam die tödlichen Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen, die mächtige imperialistische Länder gegen etwa ein Drittel der Weltbevölkerung verhängt haben, darunter vor allem die ärmsten und schutzbedürftigsten Bewohner viel ärmerer Länder. Diesen Dokumenten zufolge waren Sanktionen in den letzten zehn Jahren für den Tod von etwa einer halben Million Menschen pro Jahr verantwortlich.
Das eine Dokument ist ein Fachartikel, der in der renommierten und international angesehenen medizinischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Um ihn zu verstehen, sind Fachkenntnisse erforderlich. Wir verlinken ihn hier: “Effects of international sanctions on age-specific mortality: a cross-national panel data.”

«Wirkung von internationalen Sanktionen auf die alters-spezifische Sterblichkeit: länderübergreifende Panel Daten»
Das andere Dokument ist ein Kommentar von Mark Weisbrot, einem der Autoren des Lancet-Artikels, der zuerst vom Center for Economic Policy Research und anschließend in vielen anderen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wurde: “Rethink sanctions. They’re killing as many people as war does.” («Saktionen überdenken. Sie töten ebenso viele Menschen wie Krieg».
Weisbrots Kommentar wurde vielfach veröffentlicht, unter anderem in der Los Angeles Times, der St. Louis Post-Dispatch, der East Bay Times, der San Jose Mercury News, dem Fort Worth Star-Telegram und vielen anderen Medien.
Was sind Sanktionen?
Sanktionen sind negative wirtschaftliche Auswirkungen, die durch Einmischung von außen in den Handel eines Landes oder durch die Verweigerung des Handels mit diesem Land entstehen. Sanktionen können den Zugang zu lebenswichtigen Importen wie Medikamenten und Lebensmitteln sowie zu der für die Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung notwendigen Infrastruktur und Ersatzteilen, einschließlich elektrischer Systeme, blockieren. Sie können auch verhängt werden, um Exporte zu blockieren und damit wichtige Handelsgeschäfte zu behindern. Historisch gesehen wurde eine solche Einmischung in das Wirtschaftsleben eines Landes als Kriegshandlung betrachtet.
Was die mächtigen imperialistischen Länder, die Sanktionen verhängen, tun, ist, ein Land vom internationalen Finanzsystem und vom Export abzuschneiden, Vermögenswerte in Milliardenhöhe einzufrieren und „sekundäre Sanktionen“ gegen andere Länder zu verhängen, die mit diesem Land Geschäfte machen könnten. Diese Maßnahmen verschärfen die Lage der Bevölkerung des sanktionierten Landes noch weiter.
Wie Weisbrot hervorhebt – und das ist die erschreckendste Statistik –, sind die Opfer von Sanktionen meist Kinder unter fünf Jahren und nicht Soldaten.
Sara Flounders, Redakteurin der Zeitung Workers World, Organisatorin beim International Action Center (IAC) und Mitherausgeberin des Buches „Sanctions: a Wrecking Ball in a Global Economy” (2022) («Sanktionen: eine Abreissbirne in der Globalen Wirtschaft»), hat Sanktionen als brutalste Form der Kriegsführung bezeichnet. Das IAC kämpft seit seiner Gründung im Jahr 1992 gegen Sanktionen, während die USA über die Vereinten Nationen nach dem Krieg von 1991 Sanktionen gegen den Irak verhängten.
Flounders sagte damals: „Den Ländern fehlten grundlegende Antibiotika und lebenswichtige Medikamente, sodass Durchfall oder ein Knochenbruch oft ein Todesurteil waren. Es gab keine Möglichkeit, sauberes Wasser aufzubereiten oder Lehrer und medizinisches Personal zu bezahlen.” (“Sanctions kill: a book, a webinar, a movement”)

Kuba wird seit 60 Jahren von den Imperialisten mit einer Wirtschaftssperre bestraft, doch hat Kuba mehr Ärzte und medizinisches Personal nach Afrika entsandt als die Weltgesundheitsorganisation.
Flounders berichtete, dass Kuba eigene Impfstoffe gegen die COVID-19-Pandemie entwickelt habe, doch aufgrund der Sanktionen sei eine weltweite Bewegung notwendig gewesen, um genügend Spritzen für das kubanische Gesundheitssystem zu beschaffen, damit die eigene Bevölkerung geimpft werden konnte.
Die Länder, die Wirtschaftssanktionen verhängen, sind die reichsten, mächtigsten und industriell am weitesten entwickelten Länder der Welt (mit Ausnahme Chinas, das keine Sanktionen einsetzt). Die Herrscher dieser Länder wollen die Wirtschaft der Entwicklungsländer, von denen die meisten ehemals Kolonien waren, ersticken. Sanktionen gegen ein Land wirken sich auf die Wirtschaft der gesamten Region aus, in der es liegt.
Sanktionen sind die bevorzugte Waffe des Imperialismus, eine stille Waffe, die die Schwächsten auf eine Weise tötet, die nicht sofort sichtbar ist, im Gegensatz zu Bomben oder Kugeln. In einem Krieg sind viele der Getöteten Soldaten, obwohl seit Beginn des 20. Jahrhunderts in den meisten Kriegen mehr Zivilisten als Soldaten ums Leben gekommen sind. Unter Sanktionen sind es Kinder und ältere Menschen, die am schnellsten sterben.
Sanktionen scheinen weniger gewalttätig zu sein als offene Kriege, aber die hier zitierten Dokumente beweisen eindeutig, dass sie genauso tödlich und gewalttätig sein können wie Bomben und Kugeln und von allen Bewegungen bekämpft werden müssen, die sich gegen imperialistische Kriege stellen.
Quelle: Workers World

Video https://www.youtube.com/watch?v=XlRQmPpjL8s Dauer 1:00:10 Min.
Workers World
By Sue Harris posted on August 7, 2025
Two documents together explain the lethal effect of economic sanctions applied by powerful imperialist countries on about one-third of the world’s population, mostly the poorest and most vulnerable residents of much poorer countries. According to these documents, sanctions were responsible for killing about a half-million people each year for the last 10 years.
One document is a technical paper published in the prestigious and internationally respected medical journal The Lancet. It requires technical knowledge to read with understanding. We link it here: “Effects of international sanctions on age-specific mortality: a cross-national panel data.”
The other document is a commentary by one of the authors of The Lancet paper, Mark Weisbrot, published first by the Center for Economic Policy Research and then in many other newspapers and magazines: “Rethink sanctions. They’re killing as many people as war does.”
Weisbrot’s commentary has been widely published, including by the Los Angeles Times, St. Louis Post-Dispatch, East Bay Times, The San Jose Mercury News, Fort Worth Star-Telegram, and many other media.
What are sanctions?
Sanctions are the negative economic effects created by outside interference with a country’s trade or the refusal to allow that country to trade. Sanctions can block access to essential imports such as medicine and food and the necessary infrastructure and spare parts to maintain drinkable water, including electrical systems. They can also be imposed to block exports, interfering with essential commercial transactions. Historically, such interference in the economic life of a country has been considered an act of war.
What the powerful imperialist countries imposing sanctions are doing is cutting off a country from the international financial system and exports, freezing billions of dollars of assets and imposing “secondary sanctions” on other countries that might do business with that country. These steps make the conditions for the population of the sanctioned country even more dire.
As Weisbrot points out — and this is the most chilling statistic — the populations most often killed by sanctions are children under five years of age, not soldiers.
Sara Flounders, contributing editor of Workers World Newspaper, organizer with the International Action Center (IAC) and co-editor of the book “Sanctions: a Wrecking Ball in a Global Economy” (2022), has called sanctions the most brutal form of war. The IAC has been fighting sanctions since its founding in 1992, while the U.S. working through the United Nations was imposing sanctions on Iraq following the 1991 war.
Flounders said at the time: “Countries lacked basic antibiotics and essential medicines, so that diarrhoea or a broken bone was often a death sentence. There was no way to process clean water or pay teachers or medical staff.” (“Sanctions kill: a book, a webinar, a movement”)
Cuba has been heavily sanctioned by the imperialists for 60 years in what has amounted to an economic blockade, yet Cuba has supplied more doctors and medical staff to Africa than the World Health Organization.
Flounders reported that Cuba had developed its own vaccines to counter the COVID-19 pandemic, but because of the sanctions, it took a worldwide movement to send enough syringes for the Cuban medical system to immunize its own population.
The countries imposing economic sanctions are the wealthiest, the most powerful and the most industrially developed countries in the world (with the exception of China, which does not employ sanctions). These countries’ rulers aim to choke the economies of developing countries, most of which were formerly colonized. Sanctions on one country impact the economies of the whole region in which they are located.
Sanctions are the imperialist weapon of choice, a silent weapon that kills the most vulnerable in ways that are not immediately visible, unlike bombs or bullets. In a war, many of those killed are soldiers, although in most wars since the 20th century began there have been more civilian than military casualties. Under sanctions, it is the children and the elderly who are the quickest to die.
Sanctions appear to be less violent than overt war, but the documents referenced here prove definitively that they can be as deadly and violent as bombs and bullets and must be fought by any movements that oppose imperialist war.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Karin Gerlich, 20. Februar 2026, 9:05 Uhr
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
hier der DPG Rundbrief zur Zusammenarbeit mit dem ELCS gegen Repressalien in der Palästinasolidarität
Grüße Karin Gerlich
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
| Betreff: | DPG-Rundbrief 3-2026 _ 18. Februar 2026 |
|---|---|
| Datum: | Thu, 19 Feb 2026 23:24:05 +0100 |
| Von: | schatzmeister@dpg-netz.de |
| An: | ribhidy@googlemail.com |
Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der DPG,
Was tun gegen Repression und Kriminalisierung der Palästinasolidarität? Die DPG beschließt eine engere Zusammenarbeit mit dem European Legal Support Center (ELSC)
Vor dem Hintergrund der wachsenden Verbote, Anzeigen gegen Menschen aus der Palästina-Solidaritätsbewegung
In dem folgenden Rundbrief, siehe Anhang, möchten wir
Das Ende der Besatzung ist der Schlüssel für den Frieden
Mit freundlichen Grüßen
DR. R I B H I Y O U S E F
Schatzmeister
Vizepräsident Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V.
Bismarckstrasse 111
47057 Duisburg
TEL.: 01724600860
E-Mail: ribhidy@googlemail.com




unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

Video https://odysee.com/@RTDE:e/Merz-nach-Genf-Gespr%C3%A4chen--Russland-im--Zustand-der-tiefsten-Barberei-:5 Dauer 2:55 Min.
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overton-magazin.de, 19. Februar 2026 Florian Rötzer 213 Kommentare

Die russische Führung könne den Krieg nicht beenden, weil, so will uns Merz sagen, sie „keinen Plan hat, was sie sonst mit den Hunderttausenden von zum Teil schwer traumatisierten Soldaten machen soll, die von der Front zurückkehren“. Das ist allerdings ein Problem, das auch die Ukraine hat – und damit Europa. Zumal Soldaten vor allem der Freiwilligenverbände, die einen Friedensschluss als Verrat sehen, einen Waffenstillstand brechen oder einen Aufstand unternehmen könnten. Möglicherweise kommen dann auch traumatisierte ukrainische Soldaten nach Deutschland und in andere europäische Länder – die Chancen steigen, je länger Krieg geführt wird.
Diplomatie oder überhaupt Verhandlungen werden von Merz ausgeschlossen, da Russland sich in der „tiefsten Barbarei“ befinde, was sich „in absehbarer Zeit“ auch nicht ändern werde. Mit Barbaren, irgendwie Untermenschen und dem Bösen, kann man nicht sprechen, wird den Deutschen und Europäern versichert, weswegen man weiter die Ukraine militärisch und finanziell unterstützen muss. Merz weiß auch, was das bedeutet: „Dieser Krieg wird nach meiner Einschätzung erst zu Ende gehen, wenn eine der beiden Seiten erschöpft ist, entweder militärisch oder ökonomisch.“
Über das Leid, das bei einer von der EU betriebenen Weiterführung des Kriegs verursacht wird, spricht der Kanzler nicht, betrifft es doch auch deutsche Bürger nicht, auch wenn sie die Strategie finanziell bezahlen müssen. Statt also zu versuchen, befriedend einzugreifen, schaut man lieber zu, bis der Krieg zu Ende geht – und das schiebt man mit der Unterstützung der Ukraine hinaus, weil man doch wisse, dass Russland schnell nach Ende des Krieges die EU/Nato angreifen werde. Das kann man zynisch und menschenverachtend nennen.
In Brüssel ist währenddessen die EU-Außenbeauftragte Kallas tätig, um ein weiteres Sanktionspaket zu schnüren und einen möglichen Friedensschluss unter amerikanischer Vermittlung zu verhindern. Sie hatte kürzlich erst wieder erklärt, dass Russland den Krieg verlieren wird. Also wäre die Unterstützung der Ukraine und Abwarten auch die präferierte Strategie, zumindest solange die Ukrainer mitspielen. Selenskij scheint dabei zu sein, der deswegen auch die Beteiligung der Europäer fordert, Budanow, sein neuer Chef des Präsidialamtes und Leiter des Verhandlungsteams, soll eher für einen Friedensschluss eintreten.
Auf der Sicherheitskonferenz erklärte Kallas: „Die größte Gefahr, die Russland derzeit darstellt, besteht darin, dass es am Verhandlungstisch mehr erreicht als auf dem Schlachtfeld. Russlands maximalistische Forderungen können nicht mit minimalistischen Reaktionen beantwortet werden.“ Also muss Maximalistisches dagegen gestellt werden.
Wie Radio Liberty (RFE/RL) berichtet, hat Kallas ein Diskussionspapier an die Regierungen der EU-Mitgliedsländer weitergereicht, in dem die Bedingungen ausgeführt werden, die Russland für einen Friedensschluss erfüllen muss – was darauf hinausläuft, dass sich dem das barbarische Russland verweigern wird, was man ja schon immer gewusst hat. Noch aber sitzt die EU nicht am Tisch bei den Verhandlungen, das soll sich ändern, so das Papier mit dem Titel „Europäische Kerninteressen bei der Gewährleistung eines umfassenden, gerechten und dauerhaften Friedens und der Sicherheit des Kontinents“, das Radio Liberty vorliegt.
Vertreten wird eine „EU-maximalistische“ Sichtweise gegenüber Russland. Ein EU-Diplomat erklärte gegenüber RFE/RL: „Wir erwidern die Forderungen der russischen Maximalisten in Bezug auf die Ukraine.“ Russland fordert u.a. den gesamten Donbass und ist gegen eine Stationierung von europäischen Truppen in der Ukraine. Ein anderer „Offizieller“ drückt das so aus: „Um Frieden zu erreichen, reicht es nicht aus, dass die Ukraine Zugeständnisse macht. Wir müssen auch darüber sprechen, was Russland tun muss, bevor wir einen Gesandten dorthin entsenden.“ Dabei ist fraglich, ob die Trump-Regierung die Europäer braucht, die versuchen, den Krieg hinauszuziehen oder zumindest zu verhindern, dass die Ukraine und damit die europäischen Unterstützerstaaten verlieren. Wahrscheinlich geht es um einen EU-Gesandten, den manche Regierungen nach Moskau schicken wollen, um ebenfalls in Verhandlungen einzutreten. Dafür wird es wohl aber schon zu spät sein.
RFE/RL veröffentlichte nicht das Dokument, das den Außenministern am 23. Februar vorgelegt wird, zählt aber die Hauptpunkte der maximalistischen Forderungen auf, die einen ganz guten Eindruck von den europäischen Zielen geben, auch wenn sie ziemlich irreal sind und einen derzeit höchst unwahrscheinlichen Siegfrieden über Russland darstellen.
Wenn die Ukraine Truppen zurückziehen und die Truppenstärke begrenzen soll, soll das auch Moskau machen. Die von Russland besetzten Gebiete sollen entmilitarisiert und rechtlich nicht anerkannt werden, was jedoch Washington wohl machen wird.
Gefordert wird ein Ende der „russischen Kampagne der Desinformation, Sabotage, Cyberangriffe, Luftraumverletzungen und Einmischung in Wahlen auf europäischem Territorium und in Nachbarländern“.
In Belarus sollen keine Atomwaffen und russisches Militär nicht in Belarus, Moldau, Georgien, Armenien und der Ukraine stationiert werden. Gefordert wird ein Verbot.
Eine Generalamnestie für Kriegsverbrechen soll es nicht geben, internationale Ermittler sollen Zugang zu den Orten mutmaßlicher Kriegsverbrechen erhalten, russische Gesetzgebung soll keinen Vorrang vor internationalen Verträgen haben. Alle politischen Gefangenen sollen freigelassen werden und die deportierten Zivilisten und Kinder zurückkehren.
Gefordert wird in dem Papier nicht nur eine Entschädigung Russlands für Schäden an der Ukraine, sondern auch für Schäden an europäischen Staaten und europäischen Unternehmen sowie Umweltschäden.
Dazu kommen weitere Forderungen nach innenpolitischen Veränderungen: Freie und faire Wahlen in Russland unter internationaler Beobachtung“ abhalten, Medienfreiheit, Abschaffung des Gesetzes über ausländische Agenten, eine Beendigung der „historischen Fälschung“, was immer das bedeuten soll, und von Gesetzen, „die Dissenz kriminalisieren und unabhängige Medien und die Zivilgesellschaft delegitimieren“. Und es soll eine volle Kooperation bei den Ermittlungen zum Tod von Alexei Nawalny und Boris Nemzow geben, den Skripal-Fall, bei dem die Opfer überlebten, aber seitdem von der Bühne verschwunden sind, scheint man lieber vermeiden zu wollen.
Florian Rötzer, geboren 1953, war Gründer des Online-Magazins Telepolis und von 1996 bis 2020 dessen Chefredakteur. Seit 2022 ist er Redakteur beim Overton Magazin. Er ist Autor mehrerer Bücher. In diesen Tagen erschien sein Buch In der Wüste der Gegenwart, das er zusammen mit Moshe Zuckermann geschrieben hat.
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Schlagwörter: Friedensverhandlungen, Friedrich Merz, Russland, Ukraine-Krieg
213 Kommentare
Hüseyin Dogru zu Tode quälen wollen mittels Folter (Sanktionen) und das ukrainische Volk durch Verweigern eines Friedens ermorden, sowie das Volk von Gaza, demnächst vll. auch den Iran etc… und ungestraft Kinder vergewaltigen (Epstein), sich von einer kriminellen „Justiz“ beschützen lassen…. Aber von Barbarei reden. Was für ein abartiger Kanzler.
+++ ++
+++++++++++
Für diese Formen von Gewalt und Willkür braucht es eine Zivilisation. Solche Verbrechen in dieser Art sind bei Barbaren nicht möglich. Bei dem Barbaren kann man sich mangels Rechtsstaat nicht hinter Juristerei verstecken.
Dogru hätte man ausgestoßen aus der Sippe, die anderen Kriege hätte man einfach gegen die Nachbarstämme geführt auf das der stärkere gewinnen möge und dieser sich dann die Beute nimmt. Wenn man Kinder vergewaltigte muss man sehen ob man sich gegen dessen Sippe wehren kann oder nicht.
Ist das die Frage, um die es geht? Lenk nicht ab.
Erwähnen Sie dass die toten Frauen und Kinder in den Nachrichten nicht gezeigt wurden.
https://eci.ec.europa.eu/055/public/?lg=de
*Mitmachen bei der Einforderung der Menschenrechte für Palästina.*
+++
Merz schreibt ein neues Kapitel von Ediths Tagebuch… Der Westen läuft in eine selbstgestellte Falle, seine Arroganz lässt wohl nichts anderes zu.
In der Ukraine läuft der Krieg eben weiter, bis es diesen Staat nicht mehr gibt. Aber viel früher steht der nächste Nahostkrieg auf dem Programm, den die usa verlieren wird, auch wenn sie ihn gewinnt. Memento Pyrrhus.
„[…]Möglicherweise kommen dann auch traumatisierte ukrainische Soldaten nach Deutschland und in andere europäische Länder – die Chancen steigen, je länger Krieg geführt wird[…]“
Wieso nennt niemand den berühmten „Elefanten im Raum“?
Von wegen „traumatisiert ukrainische Soldaten…“?!
Was ist mit den deutschen SöldnerInnen im Dienste Selenskijs?!
So manch deutscher Neo-Nazi ist doch freiwillig in den Donbass/Luhansk gegangen – schon ab anno 2014, um damals schon gegen Russland, und die damals noch autonomen Gebiete, zu kämpfen.
Wieso sollte das jetzt 2026 anders sein?
Wir sollten uns eher vor deutschen, traumatisierten, und vom Fronteinsatz verrohten, „Neo“ Nazis fürchten als vor „traumatisierten ukrainischen SoldatInnen“ 😉
Ach übrigens die ÖRR berichten ja mal tröpfchenweise darüber, dass deutsche SöldnerInnen aus der rechten Ecke in der Ukraine kämpfen, verwundet werden, und sterben, aber sonst wird das Thema ja geflissentlich unter den berühmten Teppich gekehrt.
Was da an Bürgerkriegspotential nach .de zurückrollt, da will ich jetzt gar nicht mal dran denken, und hoffen, dass vorher den Bestrebungen dieser „Neo“Nazis ein gewaltiger Riegel vorgeschoben wird – von unseren staatlichen Organen.
Ja, ich weis ist nur ein Traum 🙁
Merz wähnt Russland in „der tiefsten Barbarei“?
Na der GRÖFAZ aller Zeiten, und seine Kameraden im Berliner Reichsbunker bzw. der Wolfsschanze, hätte es auch nicht besser sagen können – damals hieß es ja noch „slawische Untermenschen“ – Merz scheint da ein würdiger Nachfolger A.H. & Konsorten zu sein (= die CDU hatte ja schon immer eine gewisse Nähe zur einstigen NSDAP, siehe Filbinger 6 Konsorten in BW)
Gruß
Bernie
Den Elefanten im Raum verkörpern die Kenianer, die von den Iwans an die Front gelockt werden und da verheizt werden. Das ist natürlich wieder alles „Nazipropaganda“. Immer wenn es für die Putinisten unangenehm wird, tritt die Nazipropaganda auf den Plan. Legt mal eine andere Platte auf, die antifaschistische Platte ist mittlerweile komplett verschrammt und verhunzt, die gehört auf den Müll.
Und was ist mit den Nazis in Ungarn?
https://www.youtube.com/watch?v=WahtQa2jFZg
https://taz.de/Rechte-Gedenkveranstaltung-in-Budapest/!6154804/
https://www.instagram.com/reel/DUvwwlADA3V/
https://bsky.app/profile/samuelwinter04.bsky.social/post/3mevc6afcd22h
Wann startet Putin die Spezialoperation in Ungarn?
War Ungarn auch Bestandteil Sowjetunion ?
Guck an, wieder was gelernt..
Man hat immer eine Wahl etwas zu tun oder es nicht zu tun.
Z.B. wurde die Forderung Honeckers 1989 mit Panzern durch Leipzig zu fahren um Staatsmacht zu demonstrieren von der NVA- Führung abgelehnt. Wie sich Pistorius in ähnlicher Situation verhalten wird erfahren wir erst 2029.
Brauch es nicht, da Polizei heute auch über Maschinengewehre verfügt, auch auf einige Ihrer Fahrzeuge aufmontierbar, was DDR Zeiten unbdenkbar war..
Polizei und MGs, sprengt einfach mein Hirn..und nicht nur meines..
Das ist ja auch keine Polizei sondern eine Miliz zum Machterhalt. Eine Polizei braucht keine Panzer und Maschinengewehre, eine Miliz die dazu da ist die Untertanen des totalitären Regimes zu Ermorden wenn diese Aufmucken, die braucht so etwas.
Es waren Jh a die mörderischen Vorgänger dieser Miliz die auf Kommando der SPD den Blutsonntag hier in Berlin veranstaltet haben. Das sollte man niemals vergessen, die heutige SPD ähnelt der mörderischen Noske SPD schon sehr.
Alles potenzielle Mörder und reale Faschisten.
„…. So manch deutscher Neo-Nazi ist doch freiwillig in den Donbass/Luhansk gegangen – schon ab anno 2014, um damals schon gegen Russland, und die damals noch autonomen Gebiete, zu kämpfen ….“
Ideologisch ist das alles nicht so einfach:
„….. „In der Ukraine wird seit mehr als 3 Jahren verbissen das verteidigt, was uns Rechten am allerwichtigsten sein sollte. Freiheit, nationale Souveränität und Heimat“, schreibt Schramm auf X. „Es ist ein Kampf gegen ein imperialistisches Multikulti-Shithole, das unter dem Vorwand des ‚Antifaschismus‘ ein freies europäisches Volk vernichten und seine Identität auslöschen will – und welches auch unserem Land pausenlos droht….. “
https://taz.de/Israel-Russland-und-die-Ukraine/!6105056/
„ein freies europäisches Volk vernichten “
Wo haben Sie dich rausgelassen ? Wo bitte war denn das Land mit den meisten Warlords denn damals frei ?
Ok Kinderchen in niedlichen Verbackungen Neuereichen Möchtegerns anbieten, so viel Freiheit hat man damals Ukraine finden können ..
Waren übrigens US Spiegelseiten zu einem großen Teil ..
Ideologisch ist das gar nicht so einfach…
…wenn deutsche Panzer mit dem Balkenkreuz wieder über russischen Boden rollen und russische Menschen töten und der Führer des deutschen Volkes als Herrenmensch auftritt, um ostwärts auf die Barbaren zu zeigen und somit die Richtung vorzugeben.
Nein, nicht vor 85 Jahren. Heute. Gar nicht einfach, diese Ideologie. Ähnlichkeiten mit der vor 85 Jahren sind rein zufällig.
Die TAZ lässt hier den 22-jährigen AfD-Kommunalpolitiker Tim Schramm zu Wort kommen, der schon mal im Kampfeinsatz für Blut und Boden in der Ukraine war. Leider ist das in Deutschland nicht verboten und es gibt kein Strafverfahren.
Sichtbar wird durch das Zitat, wie der gesamte deutsche Mainstream – samt TAZ – mit den „in Teilen rechtsradikalen“ Politikern der AfD übereinstimmt. Besonders spannend ist die begriffliche Anleihe des AfD-Extremisten -“ imperialistisches Multikulti-Shithole“ – bei einem US-Präsidenten, den die TAZ wahrscheinlich gerne zu recht kritisiert.
Dein Stichwortgeber hat so einiges nicht begriffen, u..a. dass die Ukraine ein Vielvölkerstaat ist, in dem sich nach dem Umsturz 2014 die staatstragende ethnische Gruppe über die Rechte anderer Gruppen hinwegsetze, indem sie die Identität der russischen Ukrainer auslöschen trachtete. Seit diesem Datum kann in der Ukraine von Freiheit nicht mehr gesprochen werden.
@Simon
Danke für den Hinweis – RT Deutsch, über die Eidgenössische Schweiz noch verfügbar, berichtete gestern von einer deutschen Front-Sanitäterin deren letzte Habseligkeiten, inkl. ihr Fronttagebuch, von ihren Angehörigen einem deutschen „Haus der Geschichte“ in unserer BRD zum Ausstellen, und veröffentlichen, gespendet wurden.
Sie diente zuletzt beim rechten ASOW-Regiment und wurde in der Ukraine mit der Bandera-Fahnen auf ihrem Sarg bestattet nachdem sie im Kampfeinsatz gefallen ist.
Schöne Zustände in der Merz-Klingbeil Republik *Sarkasmus*
Gruß
Bernie
Du hast ja Recht, wenn du das erwähnst, aber von den paar deutschen Nazis sind die meisten tot oder ernüchtert wieder bei Mutti. Insofern ist „Elefant“ doch eine arge Übertreibung. Vielleicht gerade noch „Elefantenbaby“.
Gut 👍☺️
Gruß
Bernie
diese Regierung könnte nur von einer Bevölkerung gestürzt werden, die zum einen weiß, worum es geht und zum anderen nicht von den derzeitigen Bedingungen profitiert…
Putin über Deutschland: „Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei“
DAS ist unsere „Realität“.
Ja, umgekehrt ergibt das schon einen Sinn. 👍
Es gibt ja Leute, die hören Herrn Merz immer noch in der Erwartungshaltung zu, dass da etwas Vernünftiges kommt, oder gar eine Ankündigung, die er dann später wahr macht.
Es gibt eben auch wirklich komische Leute.
@Volker Birk
Da haben Sie natürlich auch wieder recht, hoffe ich auf jeden Fall 😉
Ich verlaß mich mal auf Ihre Aussage 🙂
Gruß
Bernie
Definitiv richtig.
Er plaudert nur ständig aus, was die wahren Machthaber ihm als Auftrag vorgeben.
Gestern zum Beispiel die Klarnamenpflicht im Internet.
Heute und alle Tage der Endsieg.
Und das Durchregieren a la Merkel.
Doch die machen das alles auch ohne ihn wahr.
Da können wir Gift drauf nehmen.
Ich gehöre nicht zu diesen.
Ich erwarte von merz nur Destruktion und Worthülsen, wie diese hier oben….
Eine Ankündigung, die er später wahr macht, könnte sein: es gibt gar keine Renten mehr. Alternativ Krankenversicherunsbeiträge weiter rauf, Leistungen auf Null oder Mehrwertsteuer auf 25%. Da ist vieles denkbar und bereits angedacht. Alles wegen den „Barbaren“ im Osten.
Kommt ein bisschen auch auf die Perspektive an. Soll kein Diss sein, nur mal ein Perspektivwechsel… so als Rüstungsindustrieller und fanatasierter Geheimdienstler oder so läuft doch alles „suppi“. Der Wähler kam in Deutschland wann das letzte Mal in den Entscheidungen der Politik vor, außer wenn’s ums Zahlen und Kopf hinhalten geht?
Der Kanzler sollte sich zügeln mit seiner rassistischen Herrenrasse-Attitüde. Schon die Römer haben mit solchen Begriffen versucht ihre Gegner zu diskreditieren, damit es den Soldaten leichter fiel den Gegner zu ermorden, was sie dann auch ausgiebig gemacht haben. Ganze Dörfer haben sie angezündet, Frauen vergewaltigt, Kinder verschleppt etc. pp. Das ganze Programm. Russen sind Menschen. Das mag einem widerlichen Rassisten wie Merz missfallen. Aber es ist so.
Dass AUSGERECHNET der WESTEN behauptet Maßstäbe aufstellen zu können was Barbarei ist und was nicht… Unglaublich. Der werte Herr Merz sollte sich mal mit all den Genoziden beschäftigen, die das kolonial-imperialistische Europa über die Welt gebracht hat. Barbarei ist da glatt noch eine Verharmlosung.
Und jetzt komm mir bitte keiner mit „aber die Anderen sind auch ganz schlimm“. So schlimm wie die Europäer ist NIEMAND. Niemand hat weltweit solche Schäden angerichtet. Und selbst WENN es andere geben sollte, die auch keine reine Weste haben. DARUM GEHT ES ÜBERHAUPT GAR NICHT. Das ist vollkommen irrelevant. Es geht darum das EIGENE Verhalten abzustellen, und eben nicht andauernd mit dem Finger auf Andere zu zeigen.
Peace. Möge eines Tages mal echtes zivilisiertes Verhalten in Europa Einzug erhalten (ich zweifle dran, gebe die Hoffnung aber nicht auf).
das kommt mir vor wie mit dem Schulhofschläger… wenn er dann eine aufs Maul bekommt beklagt sich…
„Papa er hat mich geschlagen“
apropos Vokabular: damit wird kein Frieden gemacht
und wofür das alles? Osterweiterung der NATO= O-Ton eh. Generalsekretär der NATO Stoltenberg
Das ist wohl wahr… da sind sie Meister drin. Permanent Schläge austeilen. Trifft es sie allerdings mal selbst, hat sie noch niemand übertroffen im theatralischen Rumgeheule.
+++++++++++++++
Auch (sch)merzhaft:
„Beim politischen Aschermittwoch der CDU in Trier hat Bundeskanzler Friedrich Merz eine deutliche politische Forderung erhoben: Er will die weitverbreitete Anonymität im Internet beenden und verlangt, dass Nutzer in sozialen Medien und Online-Debatten mit ihrem echten Namen auftreten. Damit soll die politische Debatte transparenter und das Verantwortungsbewusstsein der Debattenteilnehmer erhöht werden. Merz betonte, auch in der Politik trete man mit offenem Visier an – das erwarte er auch von allen anderen, die sich kritisch mit Gesellschaft und Staat auseinandersetzten. Kritiker der Forderung stünden oft selbst für größtmögliche Transparenz ein, würden diese aber für das eigene Verhalten im Netz nicht anwenden.“
@ Zebraherz: Man sieht ja wie die Altparteien mit offenem Visier antreten. Man versuche krampfhaft
den einzigen politischen Gegner, der sie schon alle in den Umfragen überholt hat, zu diskreditieren
und möglichst zu verbieten. Wenn Merz mit offenem Visier „kämpft“, dann müßte er auch zugeben,
dass er oder seine Parteimitstreiter, die Gerichte angewiesen hat, die AFD für gesichert rechtsextrem
anzuschwärzen.
@Zebraherz
„[…]Merz will Klarnamenpflicht im Internet – diese Forderung kommt dem Austritt aus der Demokratie gleich
„Aber ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer da sich zu Wort meldet“ – das sagte Friedrich Merz am politischen Aschermittwoch in Trier. Auf schwerste Grundrechtseingriffe während der Coronazeit und der Unterstützung des EU-„Desinformationssanktionsregimes“ folgt nun also ein weiterer Angriff auf die Demokratie. Klarnamenpflicht im Internet: Das ist so, als müsste sich jemand, der auf dem Marktplatz Merz‘ Rücktritt fordert, vorher ein Namensschild umhängen. Hat der Bundeskanzler schon mal etwas von der „Speakers‘ Corner“ in England gehört? Dort gibt es auch keine Klarnamenpflicht. Eine solche würde den Geist der Demokratie beschämen. Die Klarnamenpflicht im Internet ist demokratisch untragbar – wer sie fordert, verabschiedet sich aus der Demokratie. Ein Kommentar von Marcus Klöckner[…]“
Quelle:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=146508
Gruß
Bernie
Juristische Immunität für Politiker und die §§ 146/147 GVG sind das exakte Gegenteil von „offenem Visier“. Tatsächlich verschanzen sich die Politiker hinter dicken Festungsmauern und wollen von da aus frei aufs Volk schießen.
„offenes Visier“…. Hirn im Schädel wäre mir lieber!
Wir erleben seit spätestens 2017 die Etappen der „Zensur“ in der BRD und EU.
Neuere Entwicklung:
2015: Einführung des EU-Internetforums
Vertreter der Plattformbetreiber und Vertreter der EU-Bürokratie schaffen eine „unverbindliche“ Diskussionsumgebung. Begründung ursprünglich: Werbung für terroristische Gruppen im Internet sollen unterbunden werden.
2016: der nächste Schritt:
Verhaltensregeln „zur Bekämpfung von Hassrede“
2017: Netzwerkdurchsetzungsgesetz (Netz DG)
soziale Netzwerke sollen schneller gegen „Hassrede“ vorgehen. „problematische“ Inhalte sollen von den Betreibern z.b twitter (jetzt X), facebook, etc. gelöscht werden. sonst Bußgelder. Netzwerke sollen an die Kette gelegt werden, unter dem Vorwand die Meinungsfreiheit zu schützen.
2020: Mediendienste Staatsvertrag (MDSV)
löst Rundfunk Staatsvertrag ab; mehr Regeln, mehr Vorschriften. Druck auf Paragraph 5 zur Ausweitung des Zugriffs auf die neuen Medien. Mehr Kontrolle. Der nächste Schritt.
2022: Digital-Service-Act (DSA)
Der nächste Streich. große Online-Plattformen werden noch stärker zensiert. Europaweit! ein weiterer Schritt in Richtung Regulierung. für wen ist das ein Service? Etikettenschwindel? Service gegen die Bürger!? Verschleierung für Zensur! die Meinung der Bürger wird zum systemischen Risiko!
2023: EU Chat Kontrolle
Start von Überwachung der privaten Chats der EU-Bürger. offiziell geht es um das Vorgehen gegen „Kinderpornographie“.
> private Kommunikation wird überwacht
> privates elektronisches briefgeheimnis Fällt.
> und zwar bevor es verschickt wird (per KI)
> Bürger wurden nicht gefragt.
2024: European Media Freedom Act
legaler Einsatz von Spionage Software u.a. für Journalisten in Ausnahmefällen.(palantir etc).
Diejenigen die kontrolliert werden sollen, regeln die die kontrollieren sollen! Beispiel: Journalist ermittelt investigativ gegen Politiker wegen Korruption…
2026: Politische Werbung und Transparenzgesetz
politische Werbung soll verboten werden bestimmte politische Äußerungen sollen leichter unter Kontrolle gebracht werden Begründung: ausländische Mächte beeinflussen die Berichterstattung / Politik / Wahlen in Deutschland.
unterschwellige Aussage:
> wir müssen „unsere“ Demokratie schützen.
> „das ist politische Werbung“ mach das mal weg!
> Werkzeug für unliebsame Äußerungen.
> ohne richterlichen Beschluss Beschlagnahmen von Endgeräten!
All diese Verordnungen und Gesetzesinitiativen kommen von der BRD/EU und sind autoritär.
Der Bürger soll Gläsern werden und transparent!
um das zurechtzurücken:
es gilt hier mal -1.
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
Jean-Claude Juncker
Was wir benötigen ist Transparenz der Politik und der Politiker! das ist aber in diesem System nicht vorhergesehen und auch nicht beabsichtigt!
Wir brauchen keinen starken Staat! Wir brauchen einen starken Bürger! Wenn der Staat stark ist, ist der Bürger schwach!
der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.
für ein „Danach“ gilt es sich auf kleine autonome Staaten zu einigen, die es bereits schon einmal gab. Diese gleich großen kleinen Einheiten können sich dann zu etwas neuem zusammenschließen:
Der europäischen Eidgenossenschaft!
So kann das aussehen:
https://regionen-europas.work/images/visioneuropas.jpg
@Einar von Vielen
„Start von Überwachung der privaten Chats der EU-Bürger. offiziell geht es um das Vorgehen gegen „Kinderpornographie“.“
Der ist gut, fordert Merz etwa die Veröffentlichung der geschwärzten Klarnamen aus den Akten
von Marc Dutroux, Epstein, u.a.?
Was ist mit Nordstream. will er da auch Ross und Reiter nennen? (Bezahlschranke)
How Early Did the CIA Know about the Nord Stream Attack?
In 2022, a Ukrainian commando blew up the Nord Stream natural gas pipeline. DER SPIEGEL has learned that the CIA may have spoken to the saboteurs during the planning stage.
https://www.spiegel.de/international/world/pipeline-explosion-in-the-baltic-sea-how-early-did-the-cia-know-about-the-nord-stream-attack-a-3191daf5-bb02-4395-b08b-3cb7acce557b
@Otto0815
Den Spiegel-Artikel werde ich ganz sicher nicht bezahlen; das habe ich mir spätestens seit dem Yugoslawienkrieg abgewöhnt.
Was die Nutzung von Nordstream angeht, wird Deutschland wohl auf Trump setzen müssen.
@Einar von Vielen
„Der europäischen Eidgenossenschaft!
So kann das aussehen:“
Aber nur ohne den Ostteil; dann würden vielleicht sogar Norwegen und die Schweiz mitspielen.
Das ist wohl wahr… offenes Visier wäre, wenn man Hüseyin Dogru und Merz in einen Ring stecken würde und jeder mit gleichen Mitteln dem Anderen eine reindrücken kann. So aber sieht das System so aus, dass Herr Merz sich hinter hunderttausenden Beamten und willfähigen Mitläufern (bzw ebenfalls unter Druck stehenden) in der freien Wirtschaft verstecken kann, die sogar gar nicht mal zuschlagen müssen, um Dogru und seine Familie trotzdem zu ermorden.
Das Stichwort lautet Machtgefälle bzw Ungleichgewicht der Kräfte.
Der Fall Dogru zeigt: es ist nicht gesund mit offenem Visier aufzutreten, in einem System, wo der Eine über die totale Macht und alle Mittel der Unterdrückung verfügt, der Andere über sprichwörtlich NICHTS, wenn die Macht das so will.
Der Fall Dogru zeigt aber auch etwas Anderes: dass Fritze Merz LÜGT. Dogru weiß eben NICHT wer konkret genau ihn so quälen will. Welcher Beamte genau, welcher Politiker, wer sind die ganzen Täter, die sich daran beteiligt haben… Kurz: Dogru steht einem überaus anonymen, ja verschlossenen Machtapparat gegenüber und weiß überhaupt gar nicht wer der eigentlich Verantwortliche ist.
Apropos offenes Visier: in Deutschland braucht man einen teuren Anwalt, um Akteneinsicht zu erhalten, wenn man zB vor Gericht steht. Wenn du den nicht hast, weißt du unter Umständen überhaupt gar nicht was konkret auf welcher Grundlage dir vorgeworfen wird. An diesem Staat ist null und gar nichts „offenes Visier“. Die Liste weiterer Beispiele ist lang.
Der Treppenwitz bei Herrn Dogru besteht darin, dass er die Mainstream-Meinung zum Ukrainekrieg teilt. Da liegt er voll auf Linie mit unseren Narrativerfindern, wonach Russland ein imperialer Staat sei, der Gebiete erobern will. Das ist gar nicht sein Thema.
Zum Russlandverschwörer hat man ihn gemacht, weil er im Konflikt in Palästina eindeutig propalästinensich berichtet. Damit spalte er das deutsche Volk und agiere im Interesse Putins, so die EU und darum die Sanktionen auch gegen seine Familie.
Mit ähnlich haariger Gedankenakrobatik wird auch Baud ein Strick gedreht. Patrick Lottaz und Baud durchleuchten hier den juristischen Irrweg, den die EU und ihre Mitgliedsstaaten betreten haben:
https://www.youtube.com/watch?v=XlRQmPpjL8s&t=8s
Mit anderen Worten:
Den Fehler, den H. Dogru und J. Baud gemacht haben, nämlich mit „offenem Visier“ anzutreten, den sollen wir übrige wiederholen.
Oder alternativ die Klappe halten.
Schöne Zeiten, die da auf uns zu kommen…
Einige werden sich wohl abwenden, der Rest sich aber zunehmend ungeniert verhalten. Dann kocht der Kessel richtig. Das läuft dann so ähnlich, wie mit der Kampagne, mit der man „diesmal alle an die Wahlurne“ schickte. Hatte ja einigen Erfolg – wir wissen für wen. Der kann es nicht und sollte sich mit seinen Konsorten einfach vom Acker machen, dann wäre allen geholfen. nicht zuletzt auch ihm selbst.
Wenn demnächst die Islamischen Revolutionsgarden in der Straße von Hormus herumrockern sieht es schlecht aus für die freie LNG-Schifffahrt.
Wie viel Prozent aller LNG-Tanker fahren den da durch?
Also so ziemlich alle norwegischen und US-LNG Schiffe fahren zuerst da durch bevor sie nach DLand oder Polen oder Belgien kommen.
Hier sind wieder die Geographie-Experten los.
Das ist doch ganz einfach: alle, also wirklich ALLE LNG-Schiffe fahren entweder durch den Panama-Kanal, die Straße von Hormus oder den Suez-Kanal. Aber was ist mit den Leitungen? Die führen alle durch den Golf von Amerika, außer der NS-Leitung. Deshalb ist sie jetzt aber auch kaputt.
@Kalsarikännit
Alle die aus Katar etc. kommen, auch die Öltanker. Bei den Öltankern sind es ca. 20%. des weltweiten Öl´s.
Das reicht aus um eine schwere Wirtschaftkriese auszulösen. Bei den Gastankern bin ich mir nicht sicher.
Vielleicht werden sie dann die s.g. „Schattenflotte“ in der Ostsee massiv ausrauben???
Kann man einen solchen Kanzler mit seiner erheblichen Realitätsverleugnung gebrauchen?
ich frage für einen Freund….
Du könntest deinem Freund antworten:
Käme auf die jeweiligen Eigeninteressen des Fragenden an.
@n.b
Wäre ich BlackRock oder Trump würde ich sagen JA, denn er macht vermutlich genau das was von dort gewünscht ist.
Hätten sie Rubio sonst nicht Beifall gezollt?
https://m.youtube.com/watch?v=6xcZ25vkjvs&pp=ygUpUnViaW8gbMOkc3N0IGRpZSBNYXNrZSBkZXMgV2VzdGVucyBmYWxsZW7SBwkJhwoBhyohjO8%3D
Aha… Forderungen de übermächtigen EU….
„internationale Ermittler sollen Zugang zu den Orten mutmaßlicher Kriegsverbrechen erhalten,“
Na endlich! Dann erfahren wir vielleicht mal, was in Butscha passiert ist?
Oh, Mist, den Zugang dazu hat man ja bereits seit Anfang April 2022…. Und es gab nie eine internationale Untersuchung dort! Und die ukrainische versandete plötzlich…
Von der Leichen war übrigens am 8. April 2022 da – und so sah sie nach dem Besuch aus:
Psychologisch betrachtet ist das, was der Merz abgesondert hat, einfach „Projektion“. Aber was kann man auch von einem Transatlantiker anderes erwarten. Der Typ ist so vom Russenhass zerfressen, das er nicht mehr die Realität wahrnimmt.
Und was da die EU unter deren Aussenamsel von Russland fordert, das ist weit jenseits der Realität.
Eben das Gekläffe von Pinschern, die sofort das Schwänzchen einziehen, wenn der große Pittbull knurrt.
Der „Westen“ hat seinen Krieg gegen Russland verloren. Und nun wissen die „Eliten“ nicht, wie sie aus dem selbst gegrabenen Loch wieder raus kommen, ohne ihre Macht, ihren zusammengerafften Reichtum und wohl auch die Freiheit zu verlieren. Und da ihnen das geistige Rüstzeug fehlt, um ein aussichtsloses Unterfangen zu beenden, graben sie einfach weiter an dem Loch, in dem sie stecken.
„Man kann sein Leben lang die Realität ignorieren. Aber man nicht die Folgen dieser Realitätsverleugnung ignorieren!“
was hat der jetzt wieder von sich gegeben? Der Ukraine-Krieg dauere schon länger als der 2. Weltkrieg?
Sowas ist doch behandlungsbedürftig
Er könnte selbst an die Ostfront fahren, und eigenhändig die Ukraine vom „pösen“ Russen befreien.
Zumal der zweite Weltkrieg viel früher durch Japan gegen China began. Aber tote Chinesen zählen ja nicht.
@Kollemolle
Es wird fast niemanden aufgefallen sein, denken wird demnächst auch verboten, es darf dann nur noch geglaubt werden.
2+2=4, ist ja auch schon Verschwörungstheorie
„[…]Politik
Umfrage: AfD nähert sich Union – Merz so unbeliebt wie „schlechtester“ Scholz
AfD nähert sich Union – Merz so unbeliebt wie „schlechtester“ Scholz
17. Februar 2026 18:01 Uhr.
Nach der Münchner Sicherheitskonferenz wird Friedrich Merz noch für sein Auftreten gelobt, im Trendbarometer fällt der Kanzler jedoch auf den schlechtesten Wert seines Vorgängers. […]“
Quelle:
Vielleicht plustert sich Fritze Merz deswegen so auf? *grins*
Nein bin kein Freund der AfD, aber das ist ein anderes Thema……
Gruß
Bernie
Natürlich bist du ein Freund der AfD, du bist nur nicht Manns genug, das zu zugeben.
Nö, da irren Sie sich aber jewaltig mein Lieber 😉
Note 6. Setzen Herr Dr. Klöbner
@Bernie
„Note 6. Setzen Herr Dr. Klöbner“ und vorgetäuschten Doktortitel abgeben
Weil er eine Umfrage-Meldung des Stern zitiert, in der von der AfD und deren Rankring in Umfragen im Vergleich zur CDU die Rede ist, ist er ein „Freund der AfD“?
Was immer du nimmst, nimm weniger davon!
@Elberadler
👍👍
Gruß
Bernie
Die OM-Haustroll-Brigade scheint mir akut ziemlich ausgedünnt zu sein. Schwindsüchtig geradezu – sowohl von Mannschaftsstärke (derzeit 1) als auch qualitativ. Könnte einem fast leid tun, Dottore.
@Mischa
👍👍
Was nimmt der Mann eigentlich ein?
Das muss man sich langsam mal fragen!
Es interessiert Russland einen feuchten Kehricht, was von deutscher Seite aus für Bedingungen gestellt werden.
Der Donbass ist weg, NATO-Truppen werden nicht zugelassen, die Ukraine wird kein NATO-Mitglied.
Das sind die russischen Kernforderungen,
von denen sie kein Jota abgehen werden.
Die EU hat keinerlei nichtmilitärische Druckmittel mehr, selbst die Arsenale sind leer, um materielle Verluste der Ukraine auszugleichen.
Das Geld zur Unterstützung der Ukraine geht auch langsam aus, mühsamst wurden noch einmal 90 Mrd. zusammen gekratzt.
Die Ukraine veranstaltet Menschenjagden, um Personalersatz aufzutreiben, die russische Armee rückt stetig vor! Die Sanktionen wirken nicht!
Da fragt man sich, was träumt Fritze Merz eigentlich nachts?
Glaubt der wirklich, was er da sagt?
Wenn ja, wird es höchste Eisenbahn für die weiße Jacke, deren Ärmel man auf dem Rücken zusammen schnürt!
Wenn nicht, ist er ein…..justiziabel…!
Das er menschenverachtend ist, sieht man allein schon daran, mit welchen Zumutungen er sein eigenes Volk konfrontiert, mit diesem realitätsfernen Gelabber beweist er, das er über Leichen zu gehen bereit ist.
Der Mann ist ein Brandstifter, ein Kriegstreiber und ich halte ihn für schlichtweg kriminell!
Entsprechend sollte er behandelt werden!
Das ganze Land ist verkauft mit diesem Clown, das buchstäblich!
Ganz wie der Vater und der Oppa der Herr März!
Wie lange noch, Catilina, wirst Du unsere Geduld mißbrauchen?
„…. irreale maximalistische Forderungen …..“
Das müssen wohl diese Verträge sein die Putin mit der Ukraine unterschrieben hat:
https://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-ukrainischer_Grenzvertrag_2003
@Ceeh
Immer schön glauben was bei Wikiblödia steht. Verhält sich wie bei AI oder KI, das Denken abschalten und einfach übernehmen.
Die gucken auf uns herab wie ein Bauer auf ein Huhn oder ein Schwein. Weil sie es können. Wenigstens konnten wir sie – indirekt – wählen. Und unser Wahlverhalten bestätigt sie in ihrer Sichtweise
………….. Fritze, du verlogener, transatlantischer Großkapitalknecht ..halt einfach die F R E S S E !!!!!!!!!!!!!!!!!
Cem??? 😉
Bist DU es??? 😉
Soweit ich der tief geschwärzten Berichterstattung über Epstein und Konsorten folgen konnte, befand sich eher der Westen in einem Zustand tiefster Barbarei bzw. befindet sich immer noch darin. Kein Wunder, dass sich nun auch Russland ein Beispiel daran nimmt.
Was die Merzianer aber besonders gefährlich macht, ist ihr unlängst bekundeter Hang zur Totalüberwachung von allem und jedem, das ihnen schaden könnte, weswegen sie neuerdings anstreben, neben der Würde des Menschen auch die Anonymität im Netz grundsätzlich abzuschaffen, wie es sonst nur in totalitären Staaten üblich ist und nur im Rahmen der Kapitalvermehrung und Kriegsvorbereitung sinnvoll erscheint.
„….. Soweit ich der tief geschwärzten Berichterstattung über Epstein und Konsorten folgen konnte, befand sich eher der Westen in einem Zustand tiefster Barbarei bzw. befindet sich immer noch darin. Kein Wunder, dass sich nun auch Russland ein Beispiel daran nimmt…. “
Und Putin so: Das geht ja gar nicht das es größere Arschlöcher als mich auf dieser Welt gibt, halt mal mein Bier.
da machst Du normalerweise einen Relativsatz draus: Das geht ja gar nicht, dass…. Und ja, Markus Söder ist praktisch Weltmeister im Vertilgen von beliebigen Wurstwaren und dem exzessiven Konsum bayrischen Gerstensaftes. Deshalb ist er innerhalb der Kernbevölkerung des Freistaates auch über alle Maßen beliebt.
Putin wirkt dagegen wie ein schwarz begürtelter, abgemagerter Ziegenhirte. Es ist natürlich denkbar, dass ihm ab und zu jemand ein Bier spendiert aber wenigstens hausiert er nicht mit seinem ausschweifenden Lebenswandel.
„[…]Porträt. Ostforscher des Tages: Friedrich Merz
Von Nico Popp.[…]“
„[…]Die »russische Machtclique« könne »auf absehbare Zeit gar nicht ohne Krieg auskommen«. Und dann über Russland: »Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei.«
»Der Osten ist ein Raum der Barbarei, den wir zu ordnen haben« – nicht Merz, sondern, 1943, Heinrich Himmler. Der hatte einen Chef, der 1941 seinen Generalen den beschlossenen Krieg gegen die UdSSR als »letzte große Auseinandersetzung mit der asiatischen Barbarei« verkaufte. Man sollte annehmen, ein deutscher Regierungschef, der den Impuls verspürt, über östliche »Barbarei« zu plaudern, überlegte sich das zweimal. Vielleicht war das ja in dem Fall auch so. Die deutsche Barbarenkunde erscheint, so oder so, in Fortsetzungen[…]“
Quelle:
https://www.jungewelt.de/artikel/517807.ostforscher-des-tages-friedrich-merz.html
Anmerkungen:
Merz scheint einfach drauf loszureden, und vorher nicht darüber nachzudenken wen er zitiert.
Ein Bundeskanzler unterliegt doch der Immunität?
Als einfacher Bürger hätte wohl längst eine Klage wegen Volksverhetzung am Hals – er zitiert nämlich einen der Hauptkriegsverbrecher, und Vertreter „der Endlösung der Judenfrage in Europa“ Heinrich Himmler…..
Wer will kann ja Strafanzeige stellen, aber wie schon oben erwähnt Fritze Merz überlegt nicht bevor er losquasselt, und verläßt sich dabei sicher auf seine Immunität als BK von Deutschland.
Gruß
Bernie
@ Bernie: Mal eine Frage: Wenn man Höcke vors Gericht gezerrt hat, weil er mit den
Worten „alles für Deutschland“ etwas gesagt hat, was einmal irgend ein Nazi von sich
gegeben hat, dann müßte man den Merz doch jetzt erst recht vor Gericht zerren, weil der
sogar die Worte eines Heinrich Himmlers ähnlich wieder gegeben hat. Gleiches Recht
für alle, oder??
@Träumer
Auch ohne ein Freund Bernd Höckes, oder gar der AfD zu sein, bin ich da ganz bei Ihnen. ☺️😉
Ich nicht. Als Geschichtslehrer kannte Höcke die Nazisprüche und nutzt sie trotzdem gerne.
Ob Merz weiß, dass er Vokabeln des NAZI-Wortschatzes breit tritt, bezweifle ich.
@Simon
Gut Sie haben Recht was Höcke angeht, aber was Merz Wissen angeht da erlaube ich mir nach wie vor anderer Meinung als Sie zu sein.
Mir ging es übrigens nur darum gleiches Strafrecht für alle zu fördern, und keinerlei Immunität für NS-Verharmloser – egal aus welcher Partei die stammen.
Gruß
Bernie
@ Bernie
Da haben Sie recht – iuribus omnibus.
Und dennoch ist die Äußerung des Bürgers M. verheerender als die des Bürgers H.
H. nahm eine Losung, die nicht genuin dem, ich schreib es mal mit dem abgegriffenen Begriff Faschismus, entspringt. Bis Merkel haben das zahllose Politiker aus dem gesamten Parteienspektrum getan, ein Allerwelts-Floskel, unüberlegt aber für alle gängig. Niemandem legte man das so aus wie dem H. Darüber hinaus tat er das als Wahlkämpfer ohne alle exekutive Macht. Und ob alle Historiker wussten, wo dieser Spruch zu finden war, wage ich zu bezweifeln. Es per se von H. zu erwarten, überhöht diesen.
Bürger M. wählte eine Formulierung, die außerhalb von (jetzt wieder) faschistischer Kreise kein Mensch in den Mund nähme. Darüber verfügt er über alle exekutive Macht und tat dies in einer Zeit, die kurz vor einem Krieg steht. Und letzlich ist der Ursprung dieser Aussage, zumindest mit Gymnasialbildung, als gesichert bekannt vorauszusetzen. Wer das konkret sagte, ist irrelevant, aber jeder weiß, das ist der Jargon der Nazis. Und der wird in Deutschland von der Regierung wieder gepflegt. Spätestens jetzt erkennt man einmal die Verlogenheit der Losung „Kampf gegen Rechts“ und zum anderen deren Instrumentalisierung. Sollte Ignazio Silone Recht behalten?
Es sind schon Leute für weitaus geringfügigere Vergehen zurück getreten.
@ Simon
„Ob Merz weiß, dass er Vokabeln des NAZI-Wortschatzes breit tritt, bezweifle ich.“
Damit unterstellen Sie ihm Dummheit, zumindest erhebliche Bildungsmängel.
Kann man machen. Ich tue es nicht.
Wir sind alle „Straftäter“!
Das ist ja auch das Ziel der präventiven Verfolgung.
Denn, vergiss nicht, wirr sind alle Sünder.
Die verbrämt religiöse Konditionierung der Gesellschaft schlägt hier wieder durch.
Schade, mal wieder zu spät.aber doppelt genäht hält bekanntlich besser!
Friedrich Merz, Kanzler anno 2025
»Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei.«
Vs.
»Der Osten ist ein Raum der Barbarei, den wir zu ordnen haben« – nicht Merz, sondern, 1943, Heinrich Himmler.
Immerhin, von Drecksarbeiten wie der ‚Pflicht zum Ordnen‘ – mutmaßlich wohl besenrein – wurde nichts verlautbart.
Übrigens …
Gibt schon zu denken! Was denn? Die justiziable Nähe von Fritz zu Björn/Bernd. Bei Letzterem war es sein „Alles für Deutschland“, dass ihm …
Da stellt sich schon die Frage, wer prädemente Züge aufweist, Merz, Höcke oder gar die Schland-Justiz? Wonöglich alle drei?
Deshalb stehen die ja auch unter Beobachtung durch den VS.
Wir stehen alle unter Beobachtung mein Freund!
Man hat auch als „einfacher Bürger“ nichts zu befürchten, so lange die eigene Hetze parallel zur Meinung der Obrigkeit verläuft.
Oder wurde irgend jemand wegen „Volksverhetzung“ verfolgt, weil er den gerade amtierenden Staatsfeind #1 mit Hitler verglichen hat?
Eben, eben.
Hassrede, Hetze, Rassismus etc. wird in D nicht – oder deutlich weniger – strafrechtlich verfolgt, wenn sie systemopportun sind.
Sichtbar waren solche Tendenzen ja schon lange. Fragt sich, WER hat denn solche Typen gewählt?
Jedes Volk hat genau die Regierung die es verdient!
Sollte man Merz Ernst nehmen? Morgen behauptet er, dass er nie etwas dergleichen sagte.
Viel besorgniserregender sind die Bestrebungen der Schranzen am Brüsseler Hof, die Merz beflissen erfüllen wird.
Die Frage ist doch: Sollte Russland seine Maximalpositionen bzgl. der Ukraine erreichen? Das ist mir völlig schnuppe. Als die Sowjets Ostdeutschland 40 Jahre lang ausplünderten, waren Russen UND Ukrainer ganz dicke beieinander. Und wenn sie sich jetzt gegenseitig an den Kragen gehen, trifft es keinen Unschuldigen. Leid tun mir nur die Menschen, die ohne ihr Zutun da hineingerissen werden, Ukrainer wie Russen.
Aber was geschieht wenn Russland scheitert? Eine Banderista-EU? Darauf lassen die Forderungen der EU schliessen, wie sie von RFE/RL kolportiert werden. Kallas Forderungen lesen sich wie ein Papier aus dem OKW.
Ich denke da kann ich Sie beruhigen. Russland wird nicht scheitern ! Es läuft alles
für die Russen wie es laufen soll. Die Ukraine wird pöh a´ pöh platt gemacht und
die Bandera Nazis ausgerottet und die EU verschuldet sich für die Ukraine über
Kopf und Kragen. Wenn die Ukraine dann auch noch in die EU aufgenommen wird,
braucht man sich über die EU in den nächsten 80 Jahren keine Gedanken mehr machen.
Irgendwann wird sie bettelnd ankommen und nach Energie jachern. Einen Krieg wird sie
aber mangels Finanzen dafür, nicht mehr vom Zaun brechen. Für die Menschen speziell
in Deutschland wird es gar nicht mehr schön sein. Keine Renten, keine Krankenversorgung,
kein Wohnraum, kein Autofahren und keine großen Fressorgien mehr. Und der Fritze schaut
dann von seinem Florida Domizil lachend zu.
@ Träumer
„Einen Krieg wird sie aber mangels Finanzen dafür, nicht mehr vom Zaun brechen.“
Die EU wahrscheinlich nicht. Aber Russland auch nicht. Auch deren Ressourcen sind vergänglich und zuverlässige Partner haben sie nicht. Dann wird Russland auch als ordnende Macht in Europa keine Rolle Spielen. Und die wäre vonnöten für die Zeiten nach der EU.
Mit dem Zusammenbruch der Sozialsysteme in Europa, von der Sie schreiben, werden wir Verhältnisse wie in Westasien erleben. Die Erfogreichsten, weil Erfahrensten in diesen Verteilungskämpfen um den zivilisatorischen Müll Europas, sind bereits da.
Und die jetzigen Machthaber wissen das und deswegen sorgten sie, in der von Ihnen beschriebenen Weise, vor.
Haben sie das? Ich habe mal gelesen, dass die SU der DDR jahrzehntelang Erdöl zu Vorzugspreisen geliefert hat. Als man aber mitbekam, dass der findige Ossi daraus Benzin und Diesel macht, was dann leicht dumpingmäßig im Westen verkauft wurde, kam ein nitschewo, Mengen wurden gekürzt, geliefert wurde zu harmonisierten Weltmarktpreisen.
Das die Reparationsleistungen der DDR ihr geschadet und der SU wenig genützt haben steht auf einem anderen Blatt. Vom Grundsatz her waren die aber im Vergleich zu Versaille human.
“ habe mal gelesen“
Ist das eine Quellenangabe?
Liefern Sie eine, dann reden wir weiter.
Was genau möchtest du belegt haben? Was denkst du, was könnte der Grund gewesen sein, dass die SU Ende der 1970er Jahre rd. 19 Mio t Erdöl an die DDR lieferte, ca. 10 Jahre später aber nur noch rd. 12 Mio t, trotz steigendem Bedarf in der DDR.
Wer hier derart flapsig duzt, sollte nicht Respekt erwarten.
Nur soviel: die Sowjetunion konnte in der DDR keine Devisen erzielen und da war ihr das „Westgeld“ wichtiger als die „Freundschaft“. Die DDR handelte, wo sie konnte, genauso.
Da sich die sozialistischen Länder von den Preisschwankungen auf dem kapitalistischen Weltmarkt unabhängig machen wollten, fußten die Preise für das sowjetische Erdöl auf dem 5 Jahres -Weltmarkt-Mittelwert und wurden entsprechend der Planungszyklen alle fünf Jahre neu festgelegt. Zu Zeiten der Erdöl-Hochpreise in den 70er Jahren profitierte die DDR vom gegenüber dem Weltmarkt geringeren Einkaufspreis. Mit dem Verfall der Erdölpreise Anfang der 80er Jahre kehrte sich das Verhältnis um und die DDR bezog überteuertes Erdöl aus der Sowjetunion und fuhr den Einkauf entsprechend herunter.
Mit fortschreitender Zeit wird offenbar das Wissen über die DDR immer geringer und dafür werdem die Verschwörungstheorien immer schriller.
Die Russen haben die DDR nicht ausgeplündert, sie haben sich einiges an Industriegütern als Reparation nach dem gewonnen Krieg geholt.
Die Deutschen haben in den sowjetischen Gebieten übrigens nicht nur Menschen ermordet, sie haben auch mit Bedacht Industrie und Infrastruktur zerstört. Ich erinnere mich an die Lektüre eines Buches, in dem auf einer Landserpostkarte eines Pioniersoldaten zufrieden sinngemäß festgestellt wurde. Wir ziehen jetzt ab und stehen am westlichen Rand des Ortes und blicken gen Osten. Auf dem gesamten Gebiet steht kein einziges Haus mehr.
Derweil wurde Prinz Andrew verhaftet und damit noch eine russische Verwörungstheorie offiziell wahr…
Und das nicht noch mehr ans Licht kommt lässt der Arbeiterführer Starmer über 20000 Epstein-Akten löschen. Damit steigt das Vertrauen in die Obrigkeit ins Unermessliche. Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht, in unserem speziellen Fall trift das den Krug UND den Brunnen, dessen Wasser dann woanders aufgefangen wird,
Die herrschende Klasse will und wird sich mit allen Mitteln schützen!
Die herrschende Klasse ist ja auch geimpft.
@ Ceeh: Die herrschende Klasse ist mit Sicherheit nicht geimpft! Es sind
Arschlöcher aber keine Selbstmörder.
Rischtisch 👍
Die wollen ja auch uns dezimieren und nicht sich selbst.
@Ceeh
Nee, die herrschende Klasse nicht, aber du hast dir anscheinend deren Dosen gleich mit reingezogen…
Ich habe von dir noch keinen halbwegs intelligenten Satz gelesen. Wie kann man seine Unzulänglichkeiten derart unreflektiert öffentlich zum Besten geben; und das tagtäglich?
Ob demnächst mal zufällig alle Überwachungskameras in seinem Gefängnis ausfallen?
Die Engländer haben sicher noch einen Schluck Nowischok. Und dann waren es
die Russen.
@ xblob: der Prinz als Bauernopfer
Das antirussische Vokabular von Merz nähert sich immer stärker dem seines Nazi-Großvaters an.
Von der „tiefsten russischen Barbarei“ ist es nicht mehr weit bis zum russischen Untermenschen.
Das abwertend-rassistische und militärisch größenwahnsinnige Gerede unsers Kanzlers werden wir eines Tages alle auszubaden haben
Sehr guter Punkt! Seltsam, dass der aktuelle Vollkanzler trotz seiner Nazi-Vorfahren derart populär ist.
Trotz…, vielleicht auch bald wegen
Ein Faschist als Kanzler, der auch noch wie sein großes Vorbild die Macht Ergriffen hat, passt doch prima zum Deutschland der Nazis und Faschisten.
Diesesmal besteht dann wenigstens eine gute Chance das Deutschland schlicht und einfach aufhört zu Existieren, also Denkmäler werden er und seine Faschisten nicht bekommen.
Faschismus, das ist die Einheit von Staat und Kapital.
Benito Mussolini.
Die werden uns alles nehmen, denn der Krieg geht gegen uns!
Merz möchte uns komplett Deindustrialisieren und die Güter sowie das Land an Blackrock verkaufen!
Stichwort Gasnotstand: https://nowhereman.vivaldi.net/?p=44988
@Biggi
Hoffentlich nimmt man ihnen nicht auch ihren Windows-PC (oder Laptop) weg!
@Zebraherz
„Biggi“ alias….?
Danke für die Info 😁
Ich habe 2 PC´s und 2 Laptops mit denen ich arbeite.
Und eines davon ist mit Windows, weil bestimme Anwendungen unter Linux nicht funktionieren, die ich aber für meine spezifischen Recherchen benötige.
Außerdem dient es zu Vergleichszwecken bei bestimmten Inhalten oder auch bei den verschiedenen Suchmaschinen in mehreren Sprachen.
Der Autor zitiert :
„Diplomatie oder überhaupt Verhandlungen werden von Merz ausgeschlossen, da Russland sich in der „tiefsten Barbarei“ befinde,“
Der Mann scheint von Russenhass zerfressen zu sein; ein Erbe seiner Vorfahren ?
@B. Hohl
Fritze Merz überlegt nicht bevor er eine Rede hält.
Hätte er dies wüßte er, dass er einen der Hauptkriegs- und Menschheitsverbrecher sowie Mitinitiator der Shoa, auch Holocaust genannt, Heinrich Himmler zitiert.
Kein Witz, die linke „Junge Welt“ weist aktuell darauf hin 😉
Gruß
Bernie
Eins sind die Reden von der Kanzlerf..ze gewiss nicht: unangemessen.
…und unüberlegt.
@Phineas
Da bleibe ich anderer Meinung als Sie. Merz soll ja, laut Auskunft eines ehemaligen Kollegen bei Black Rock, auch dort nicht viel getaugt zu haben. Er war eine Art Türöffner für Lobbyisten in gewisse Politikerkreise mehr nicht.
Übrigens vielleicht schreibt Fritze Merz seine Reden gar nicht selber. Schön frühere Bundeskanzler hatten extra angestellte Redenschreiber. Sollte dem so sein dann würde ich als Merz den sofort feuern – Heinrich Himmler zitieren sollte für deutsche Spitzenpolitiker ein absolutes No Go sein.
Gruß
Bernie
@Bernie
Soll Reiche nach einem Artikel im Handelsblatt zum Gasnotstand gemacht und eine Mitarbeiterin gefeuert haben
Hallo Bernie,
Das widerspricht dem doch gar nicht. So gut wie alle (Ex)Politiker fungieren ausschließlich als „Türöffner“, wenn sie in „die Wirtschaft“ gehen.
Außerdem schreibt so gut wie kein Politiker seine Reden selbst. Und das Faschismus und übelster Revanchismus in deutschen Politikerreden mittlerweile wieder en vogue sind, kann man nicht nur an der von Bärbel Bas gehaltenen Rede, anlässlich eines Selensky-Empfangs vor ein paar Jahren im Bundestag, feststellen. Das hat Methode, ist zweckmäßig und gewollt.
Wenn wir das nicht wollen, müssen wir uns diese neofaschistische Politik und ihre Politiker vom Hals schaffen. Von mir aus, auf alle erdenkliche Weise.
Gruß zurück
@Phineas
Danke für Ihre hilfreiche
Info.☺️
Gruß
Bernie
@Bernie
„Merz soll ja, laut Auskunft eines ehemaligen Kollegen bei Black Rock, auch dort nicht viel getaugt zu haben.“
Auch wenn man BlackRock sicher nicht als verteidigungswert bezeichnen kann, bin ich mir sicher, das du einer der Letzten wärst, die aus dieser Richtung jedwede Auskunft erhalten würden. Aber blas‘ du dich hier nur weiter auf; Ceeh und dem Träumer wird es gefallen! Was willst du mehr?
@ Bernie
Fritze kann das nicht wissen, er ist doch nicht Geschichtslehrer. 😉
@Häretiker
Stimmt auch wieder ☺️👍
@Bernie
Hat dir dein Vormund nicht vermittelt, das ewige ‚rumschleimen zu unterlassen? Du und der Träumer wechselst ja die Buxen schneller als manchenorts der Wind dreht; den Rotzlöffeln ‚Salzstreuer‘ und ‚Ceeh‘ werdet ihr so natürlich wunderbar gerecht… Bravissimo! 👏👏👏
@“Willy“
Nett ich fische gerne 🪱🐟🧌🧌🧌😁🤣🤣🤣
Bernie schreibt :
„Hätte er dies wüßte er, dass er einen der Hauptkriegs- und Menschheitsverbrecher sowie Mitinitiator der Shoa, auch Holocaust genannt, Heinrich Himmler zitiert.“
Ich habe im Netz einen Beitrag zum Thema „Epigenetik“ gelesen : Ein Junge/Mann ( Kriegsenkel ) hat sich bei Sirenengeheul zwanghaft unter Brücken geflüchtet; er hat das Verhalten seiner Mutter wiederholt, die im WK2 bei Fliegeralarm immer unter einer Brücke in Nähe ihres Hauses Schutz suchte ( kennt sich jemand hier im Forum mit dem Thema aus ? Ist das realistisch ? ).
Der Großvater von Merz war ein NSDAP-Nazi der ’37 in die Partei eingetreten ist; könnte es sein, dass Merz den Russenhass seines Großvaters „geerbt“ hat ?, dass er zwanghaft den Hass „wiederempfindet“ den sein Großvater gegen alles Russische gehegt hat ?
Nein, weil er das so gesagt bekommt um die wahren Hintergründe zu verschleyern.
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ – tja, Herr Merz, wie steht es denn mit der eigenen, wertewestlichen Barbarei, etwa in Gaza, im Nahen Osten und anderswo? Ach nein, ich vergaß, das ist ja nur notwendige „Drecksarbeit“…
Sehr schönes Bibelzitat und gelungene Interpretation Ihrerseits, etwas ausführlicher:
Matthäus 7:3-5
Weshalb siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, bemerkst aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ‚Halt still, ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen!‘ – und dabei ist der Balken doch in deinem Auge? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge! Dann wirst du klar sehen und kannst den Splitter aus dem Auge deines Bruders ziehen.
Dem entgegen steht jedoch, dass es sich bei Fritz nicht in erster Linie um einen Bruder (oder Schwester natürlich) im Sinne des Christentumes zu handeln scheint, sondern um einen durchschnittlich begabten Rechtspopulisten, der es mit seiner Agenda immerhin zu Ruhm, Ansehen und Geld gebracht hat und das sollte auch nicht unterschätzt werden.
@ AeaP: Kuba ! Kuba ! Kuba ! Kuba ! Kuba !
@bismark
„Kuba ! Kuba ! Kuba ! Kuba ! Kuba !“ 🦜
… schreit mein Papagei auch immer! Hast du uns darüber hinaus auch etwas mitzuteilen?
#Willy Kuba ist auf jeden Fall wärmer als Ihre 🧌 Skandinavien ❄️ Behausung – wusste gar nicht, dass es in Norwegen 🦜gibt.
Eis🦜 vielleicht?❄️😂 🤣🤣🤣
@ Willy: jaaa. Die sinnlosen Hirn-
wichsereien hier, während Europ. Bürger von der Leyen-Union sanktioniert werden = in ihrem Leben bedroht sind, und die USA
Kuba strangulieren, und zigtausende Kubaner ums Überleben sich sorgen, das geht mir auf die Senkel !!!
Was soll man anderes erwarten von Dummschwätzern, noch dazu aus Berlin das seinerzeit von Russland befreit wurde!?
Dass der „Untermensch“ das geschafft hatte, das macht den neuen-alten Russenhass dieser Leute zu einem Gutteil aus.
Ja, das war und ist für diese auch schwer zu verdauen.
Aber dafür gibt es auch gute „deutsche Pflasterchen“, wie: „der deutsche Soldat hat immer ehrenhaft gekämpft“, „war immer gut“, „war immer freundlich und korrekt“, während die bösen Sowjets immer nur Barbaren waren…… – und so ist die „Barbarei“ schon wieder bei den anderen erkannt….
Der Deutsche hat „ehrenhafte“ imperialistische Angriffskriege geführt, hat KZ-Insassen „human“ ermordet…. und wenn sie nicht gestorben sind….
Merz ist lediglich ein Befehlsempfänger der herrschenden Klasse.
Nur dazu wurde er ausgebildet und das macht er auch ganz vorzüglich in deren Sinne.
Ganz meine Meinung: der Mann ist ein Ausführungsbefohlener, und setzt die Befehle 1 zu 1 um.
Mit solchen Schwachköpfen wird Putin sicher keine Verhandlungen führen, von daher ist es eigentlich ziemlich irrelevant, was ein Typ, der offenbar noch im Karneval-Alkohol-Delirium Tremens dahin siecht, vor sich hinsabbelt.
Nein der ist nicht blöde, der macht nur was ihm gesagt wurde, weil et teil der Funktionselite ist.
@ Hermes335: Nicht „noch“ im Karneval Dilerium, sondern der „immer“ im Karnevall-Alkohol- Delerium
dahin siecht.
@Träumer
Na das kriegst du auch bestens ohne Alk hin, nicht wahr?
Der Sprecher von Putin, Peskow hat es ja bereits erwähnt das die russische Regierung in der EU keinen Gesprächspartner sieht. Dabei bezog er sich zwar auf Kalas, aber die Aussage gilt bestimmt auch für Merz.
Wenn es darum geht, dann verhandeln, die die Macht haben und das sind für die US Administration und die Russen nicht die EU Europäer und schon zweimal nicht Merz
Erschreckender finde ich die Tatsache, das er mit 91,17% der Stimmen der Delegierten auf dem Parteitag in Stuttgart als Vorsitzender wiedergewählt wurde. Das wirft zumindest ein bedenkliches Bild auf die Delegierten des Parteitags.
Ticktack Ticktack Ticktack Ticktack Ticktack Ticktack
Mit Arroganz, Ignoranz und Selbstüberschätzung treibt man uns in den Untergang. So unausweichlich absehbar wie der nächste Sommer.
Und wird sich dann husch, husch in die USA absetzen, während hier eine russische Besatzung die Abnahme der Radioaktivität in den wenigen ungefährlichen Zonen abwartet.
Es wird toll werden.
1969, Brandt: Wir wollen ein Volk guter Nachbarn sein. 2026, Wadephul: Russland wird für immer unserer Feind sein.
Das hatten wir schon mal. Das hat den Teutschen einen blutigen Schädel be schert.
Exakt!
Und passend dazu (Einstein):
„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
„Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.“
Klar, das Illegale, weil auf Grundgesetz und Verfassung scheißende Regime Merz, welcher, ebenso wie Adolf Hitler, die Macht ergriffen hat, zeigt inzwischen ja auch ganz offen sein totalitäres Gesicht.
Die EU hat sich inzwischen deutlich in Großdeutschland in den Grenzen von 41/42 verwandelt und sie alle wollen Krieg. Und wenn die Russen die Schnauze voll haben, äschern sie dieses kaputte, dekadente, degenerierte Reich der Faschisten EU einfach ein.
Machthaber eines Vasallen-Staaten-bundes, die Pädophilie, Kannibalismus, Sexsklaverei mit Kindern und Satanismus unterstützen, bezeichnet
„Russland im Zustand der tiefsten Barbarei“
Das ist auch mein Gedanke! Wenn es nicht so tragisch wäre, könnte man lachen.
@Peter Palec
„… Pädophilie, Kannibalismus, Sexsklaverei…“
Nun, mit den Anschuldigungen Pädophilie und Sexsklaverei bin ich d’accord; das rechnet sich ja auch nur hier bei den Werteverfechtern unserer selbsternannten Highsnobiety!
Und für die Pseudo-Moralisten der katholischen Kirche…
Aber Kannibalismus? Hierzu reichst du uns sicher noch etwas nach, oder? Danke im voraus!
Zitat: „Wir erleben im Augenblick dieses Land in einem Zustand der tiefsten Barbarei““
Der friedrich hat von sich und Deutschland gesprochen.
Aber wie war das doch gleich: „Was ich selber tu….“
Der friedrich ist eines der vielen Beispiele derjenigen in D, die selbst „den Karren in den Dreck fahren“, und dann andere dafür verantwortlich machen, da man ja selbst „alles richtig“ gemacht hat.
Nur zur Info:
Trump hat die Anti-Russland-Sanktionen umein Jahr verlängert, und Griechenland hat das 20te EU-Sanktionspaket abgelehnt
Hat Herr Merz diese ganzen Worte nun privat oder in seiner Eigenschaft als Bundeskanzler geäußert? Diese Einschätzung dürfte wichtig für die strafrechtliche Relevanz sein. Privat: Hausdurchsuchungnim um 6 Uhr morgens. Beschlagnahmen von Unterlagen und Geräten, Verfahren, Knast…
Als BK: politische Immunität..
.
Niemand von denen wird in den Knast kommen!
Zur Erinnerung daran, wer die wirklichen Barbaren sind, die nicht nur den Donbass in Brand gesetzt haben (Trailer: *nicht* die Russen oder die Volksrepubliken) :
https://odysee.com/@alexbynature:d/lebenundsterbenimdonbass:f
Dabei waren die historischen Barbaren sicher nicht mal zu einem Hunderttausendsel solch größenwahnsinnige und massenmörderische Psychopathen wie die globalistischen „Eliten“, zu deren Befehlsempfängern Personen wie der o. g. Herr zählen.
Ihre kranken Egos sind erfüllt von Gier, Eitelkeit und Angst. Alles Leid und alle Zerstörung, die sie im Dienst des goldenen Kalbs verursachen, werden auf sie zurückfallen. Darum verdienen sie neben Verachtung auch Mitleid.
…wenn sie nur für selbst noch irgendeinen Nutzen daraus ziehen würden. Ein Haufen von Miesepetern, die stets das Gefühl nach außen tragen, dass ihnen gerade jenand die Wurst vom Brötchen geklaut hat. Wie kann ein Mensch so leben wollen. Ich stelle mir vor, ich käme morgens in die Firma und alle würden dreinschauen wie der Merz. Aber genau das ist ja wahrscheinlich sein Ziel.
Vorweg:
Was Herr Merz da sagt und wie er es sagt, hat meines Erachtens beste deutsche braune Tradition.
Im Osten hausten schon von jeher „Untermenschen“. Die Niederlage von Stalingrad wurde
in der Sportpalastrede als drohenden „Ansturm der Steppe“ interpretiert.
Sollte ein Beobachter hier geneigt sein, mir dafür eine Anzeige angedeihen lassen zu wollen,
was in diesem Lande ja auch üblich ist mittlerweile, kann ich das gerne gerichtsfest wiederholen.
Ansonsten zeigt sein Verhalten die ganze Palette des übelsten Machtpopulismus, den man sich
vorstellen kann. Ein kurzer Auszug:
„Die Taktik, eigene Fehler dem Gegenüber zuzuschreiben, wird als
Blame Shifting (Schuldumkehr) bezeichnet und dient dazu, Verantwortung abzuwehren und das eigene Selbstbild zu schützen. Es handelt sich um eine manipulative Verhaltensweise, oft in sozialen Kontexten wie Beziehungen oder am Arbeitsplatz, bei der Täter die Schuld von sich weisen.
Wichtige Aspekte und Formen des Blame Shifting:
Schuldumkehr (Victim Blaming): Besonders perfide, wenn das eigentliche Opfer für die Taten des Täters verantwortlich gemacht wird.“
In dem Falle permanente Leugnung der eigenen Schuld am Krieg in der Ukraine als Folge der NATO Osterweiterung,
der Leugnung der eigenen Verantwortung für die Energiekrise durch Blockade und Verweigerung
von Energielieferungen, der Täterschaft bei Nordstream, Behinderung der russischen Delegation
beim Überflug Richtung Genf vor wenigen Tagen mit Behauptung der Verhandlungsunwilligkeit, usw., usw.
„Gaslighting: Eine Form psychischer Manipulation, die das Opfer an seiner eigenen Realitätswahrnehmung zweifeln lässt, um Macht auszuüben.“
Vor allem gegenüber der eignen Bevölkerung. Seit dem berühmten „C“ unverhohlen
jeden Tag. Demagogisch und manipulativ. Europa ist ein Tollhaus und ja, das hat System.
Ist die Ukraine verbraucht, wird ein failed Europe dank williger, korrupter Manipulatoren
und schlafender Bevölkerung als nächstes ins Feld geführt gegen Russland.
Ganz sicher. Und dieses System ist absolut nicht „dumm“. Es ist höchst raffiniert.
Eine Unterschätzung des Gegners hat übrigens selten geholfen…
Rubio lässt die Maske des Westens fallen
https://m.youtube.com/watch?v=6xcZ25vkjvs&pp=ygUbc3RhbmlzbGF2IGtyYXBpdm5payBkZXV0c2No
Ja, unglaublich. Eigentlich.
Hier noch ein passender Artikel. Mit Zitaten von Rubio auf der Münchner Kriegskonferenz:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=146452
Ich dachte Goebbels zu lesen.
Das war von Goebbels! Und woher hatte der den Schmonzes?
Ein Preparata, Guido hat ein ganzes Buch dazu geschrieben.
@Otto0815 & Peter Goldstein
Danke für die Links
Das Verhalten der Deutschen Teilnehmer ergibt sich ja bereits aus früheren Aussagen => „vorauseilend Dienen!“
Die deutsche und europäische Politik im Ukraine-Krieg ist katastrophal. Bundeskanzler Merz erklärt Russland für „in tiefster Barbarei“ und schließt Diplomatie aus. Die EU setzt auf eine maximalistische Strategie, die den Krieg verlängert, Leid verursacht und Europa finanziell belastet. Gleichzeitig stecken sich die Führungspolitiker selbst die Taschen voll, während die Bevölkerung zahlt und jede Perspektive auf Frieden verloren geht. Transparenz, Rechenschaftspflicht und Verantwortung für die Bürger sind praktisch abgeschafft.
Und der Überwachungs- und Polizeistaat wird kontinuierlich ausgebaut. Warum wohl?
eine sehr lesenswerte Serie von Michael Hollister zum Thema EU & Zensur …
hier der letzte Teil von 1 – 8
https://www.michael-hollister.com/de/2026/02/20/das-eu-zensur-system-teil-8/
Schon 1932 versprach Hitler den in damals der Düsseldorfer Henkel-Villa versammelten deutschen Monopolkapitalisten, die Welt ein für alle mal vom Bolschewismus zu befreien. Heute kann man solche Sprüche wieder hören, nicht von der AfD, sondern in Bayern auf einer CSU-Hetzveranstaltung aus dem Rachen von Markus Söder:
„An alle sozialistischen Klugscheißer kann ich nur sagen: Schleicht euch aus Bayern!“
Und noch was: Meinen Klarnamen bekommt ihr nicht!
Warum fordert die EU nicht den sofortigen Rücktritt von Putin und Selenskyj, eine damit einhergehende Eingliederung beider Staaten in die EU und eine Interimsregierung aus Brüssel unter Leitung von Ursula von der Leyen auf Lebenszeit?
So verrückt wie das klingt, wäre damit vieles überflüssig und der Frieden auf lange Zeit gesichert. Vielleicht würde es ja sogar reichen, diese Maximalforderungen auf das Wesentliche zu reduzieren: EU-Beitritt und Neuwahlen in beiden Ländern.
@Emirades
„Warum fordert die EU nicht den sofortigen Rücktritt von Putin und Selenskyj, eine damit einhergehende Eingliederung beider Staaten in die EU und eine Interimsregierung aus Brüssel unter Leitung von Ursula von der Leyen auf Lebenszeit?“
Mal davon abgesehen, das die Russen eine Leyen (bei uns ist „von“ abgeschafft) niemals über sich dulden würden, würde wohl Trump EU und Bundestag vorher einäschern lassen…
1/ Leaked messages and photographs from a senior Russian general show his role in the murder, torture and abuse of captured Ukrainians, some of whom had their ears cut off. The messages illustrate how routine extreme brutality is in the Russian army, even at senior levels.
…
https://x.com/i/status/2024604972696903892
Orcs do what Orcs do.
Russland hat nicht gefragt als es anfing diesen Konflikt offen auszutragen ..
Warum soll es ausgerechnet die um Erlaubniss bitten , die ja größtenteils Ursache dieses Konflikt sind ?
Und ich kann auch keinen Grund erkennen warum es um Erlaubniss bitten sollte, um diesen Konflikt beenden zu können o)))
Ich finde auch nicht alles gut was Putin tut, aber doch kann ich Realität nicht leugnen, das dieser Konflikt einen Ausgangspunkt hatte, der nicht bei Russland zu finden war.
Was Merz so absondert zum Thema, interessiert 99% der Menscheit eh nicht mehr ..
Ach ja, das Interessanteste kommt erst noch, Söder kündigte ja an sich aus dem Länderausgleich zurückziehen zu wollen. Und dann wird es erst wirklich Interessant mit den aktuellen Rüstungsausgaben ..
Die aktuelle Münchener Sicherheitskonferenz hat die Agenda der transatlantischen Herrenmenschen nochmals dementsprechend eindrücklich illustriert, denn letztendlich wurde das Resümee der Veranstaltung auf nur eine einzige klare Botschaft reduziert:
Russland ist der definitive Feind und muss vernichtet werden!!
Es gibt keine Verhandlungsbereitschaft oder Diplomatie. Es regiert mittlerweile nur noch der blanke Hass des Werte-Westens. Und Hass ist wahrlich kein guter Berater.
„Wie Radio Liberty (RFE/RL) berichtet,…“
Die korrekte Abkürzung für Radio Free Europe und Radio Liberty lautet:
C I A !
Immer noch!
Josef Paul Sauvigny – Großvater von Merz
https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Paul_Sauvigny
Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung sprach er „von einer Kraft, die uns leitet“, beschwor „den Willen, der uns eint“ und nannte Hitler einen „Führer, der uns ruft, vergessend des Parteienhasses von gestern“.
Am 1. Mai 1933 hielt er eine Rede auf Hitler.[4] Er trat am 1. Juli 1933[5] der SA der Reserve bei und wurde 1935 zum Oberscharführer befördert.
Er war Mitglied in der NSV, im NS-Reichskriegerbund und im NS-Rechtswahrerbund.
BEI MERZ IST DER HASS GEGEN RUSSLAND SCHON IN SEINEN GENEN – DER MANN IST DER TOD DEUTSCHLANDS !!
Was einem so beim Sinnieren über Vorfahren so einfallen könnte:
So nachhaltig in der Wirkung war der Gurkenhobel von anno 1789 ff. ja wahrlich nicht, wie wir heute konstatieren müssen. Aber wenigstens hat seine flexible Anwendung für’ne Weile bei der ewigen üblichen Mischpoke damals doch für eine Weile Ruhe vor dummen Gedanken gesorgt.
Merz zeigt sich nun ganz als NEO-NAZI denn er ist ja auch auf der Seite der UKRA-NAZIS !!
DABEI IST IHM VÖLLIG EGAL OB DEUTSCHLAND WIRTSCHAFTLICH KAPUTT GEHT UND DAS VOLK IMMER MEHR VERARMT!!
WIR MÜSSEN DESHALB NUR DIE AfD WÄHLEN, DIE EINISTE PARTEI DIE FRIEDEN UND WIEDER GUTE BEZIEHUNGEN ZU RUSSLAND WILL UND UNSER LAND WIEDER SICHER MACHT !!
Sprüche aus dem politischen Bingo Automaten.
Sollte man nicht wirklich ernst nehmen.
So wie Wahlkampf Versprechen ;-/
Funkstille über die Nazis in der Ukraine (8. April 2014)
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/04/funkstille-uber-die-nazis-in-der.html
Mir ist schon länger die völlige Stille aufgefallen, die aus einer bestimmten Ecke über die Ereignisse in der Ukraine kommt, von wo man sonst ganz laute Töne hört wenn es darum geht, Leute als Antisemiten zu verleumden.
Von den üblichen Schreihälsen die sonst so gerne austeilen hört man nichts über die „Swoboda“ und über den „Rechten Sektor“.
Wie zum Beispiel von Henryk M. Broder. Er kritisiert scharf Präsident Putin natürlich und auch Bundesaussenminister Steinmeier vehement, weil er ein „Schlappschwanz“ wäre, der nichts gegen die Russen unternimmt, aber über die Nazi-Parteien die in Kiew sich an die Macht putschten hört man kein Wort von ihm.Funkstille über die Nazis in der Ukraine.
Nazis dürfen in der Ukraine wüten, denn sie sind gegen Russland.
Genau so wie radikal islamische Terroristen in Syrien wüten dürfen, denn sie sind gegen Assad.
Der Feind meines Feindes ist mein Freund!
Oh Mann, der Wunschzettel der Europäer ist offenbar von peniblen Bürokraten erstellt worden. Man fragt sich, ob der Weihnachtsmann auch dafür zuständig ist oder ob er nur bei Kinderwünschen tätig wird. Ich fürchte, die EU wird lange warten müssen.
„Dieser Krieg wird nach meiner Einschätzung erst zu Ende gehen, wenn eine der beiden Seiten erschöpft ist, entweder militärisch oder ökonomisch.“
Diese Plattitüde des Reisekanzlers stimmt. Und wer ist zuerst ökonomisch und militärisch erschöpft, wer erleidet eine Wachstumskrise, wem gehen die Waffen aus? Deutschland mag keine Patriot-Raketen mehr liefern, das mögen leichtsinnigere NATO-Staaten machen, sagt unser Baerbock 2.0. Die Ukraine braucht Luftabwehrraketen liebe Europäer – also bitte liefern!
Sonst was möchte man sich fast fragen? Wird Kallas sonst heulen?
Gebietsfrage im Donbass für Russland von elementarer Bedeutung
Hinsichtlich der Friedensgespräche um den Donbas kann jetzt versucht werden, dass sich Selenskij und seine westlichen Geldgeber gegenseitig den „schwarzen Peter“ für ihr Versagen zuschieben oder irgendwelche anderen Tricks versuchen, um die Verhandlungen weiter zu verzögern; eines bleibt bestehen: die Ziele der russischen Regierung hinsichtlich der Neujustierung der Grenzen
2014 sagten sich die Republiken Luhansk und Donezk vom Vielvölkerstaat Ukraine los
Bei den ganzen Diskussionen um die Zukunft des Donbas wird immer wieder vergessen (oder absichtlich unterschlagen), dass sich die beiden überwiegend von Russen besiedelten Republiken Luhansk und Donezk im Frühjahr 2014 von dem Vielvölkerstaat Ukraine losgesagt haben.
Als Zeichen ihres „demokratischen Verständnisses“ überfiel daraufhin die ukrainische Nationalarmee im Juni 2014 die beiden Nachbarländer – ohne Kriegserklärung – und besetzte nach und nach einen Großteil der beiden Republiken.
Massenmorde, Vergewaltigungen, Vernichtung und Zerstörung
Die ukrainischen Besatzungstruppen hinterließen eine blutige Spur.
Etwa drei Millionen der russisch-stämmigen Bevölkerung flüchtete vor der Fremdarmee nach Russland.
Die Regierung in Moskau gewährte ihnen sichere Zuflucht und Schutz. ALLLES LESEN !!
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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
berliner-zeitung.de, 20.02.2026, 11:31 Uhr, 19.02.2026,
Der frühere Uno- und Nato-Mitarbeiter Jacques Baud steht auf der Sanktionsliste der EU. In einem Interview wehrt er sich gegen die Vorwürfe und spricht vom Ende der Meinungsfreiheit.

Portrait des Schweizer Ex-Oberst Jacques Baud, der für seine Äußerungen in Bezug auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine auf der Sanktionsliste der EU steht.Jan A. Staiger
Der frühere Uno- und Nato-Mitarbeiter Jacques Baud sieht in den gegen ihn verhängten EU-Sanktionen einen Beleg für einen grundlegenden Wandel in Europa: „Es gibt keine mehr“, sagte der Schweizer im Gespräch mit der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) zur Lage der Meinungsfreiheit. Wer heute eine abweichende Sicht auf den Ukraine-Krieg oder den Nahostkonflikt äußere, müsse mit politischen Konsequenzen rechnen. „Wenn man eine andere Meinung zum Nahostkonflikt oder zum Ukraine-Krieg lesen will, muss man auf Alternativmedien zurückgreifen. Die traditionellen Medien lassen keine Räume mehr für Debatten“, sagte er dem Blatt.
Der Rat der Europäische Union hatte den 71-Jährigen im Dezember 2025 auf eine Sanktionsliste gesetzt. Die Maßnahmen umfassen das Einfrieren von Konten sowie Reisebeschränkungen innerhalb der EU. Laut einem Sprecher des Rates handelt es sich um „präventive verwaltungsrechtliche Sanktionen“, die keiner vorherigen Anhörung bedürften.
Der beste Schutz vor Desinformation ist nicht Zensur, sondern Demokratie“
Jacques Baud
Baud selbst bewertet den Vorgang grundsätzlich anders. „Das Problem ist: Das war eine politische Entscheidung, keine rechtliche Aktion“, sagte er der OAZ. Er habe „gegen kein Gesetz verstoßen – weder in Europa noch in Belgien noch in der Schweiz“. Normalerweise falle eine Strafe „innerhalb eines juristischen Rahmens“. In seinem Fall handle es sich jedoch um eine politische Sanktion. „Man kann das mit den Amerikanern vergleichen, die Leute nach Guantánamo verschleppt haben: Das amerikanische Recht hat dabei keine Rolle gespielt, es war eine rein politische Entscheidung.“
Besonders kritisch sieht Baud das Fehlen eines rechtsstaatlichen Verfahrens. „Zu Ihrer Information: Der Begriff ‚Habeas Corpus‘ ist eine der Grundlagen der Rechtsstaatlichkeit und bedeutet, dass man das Recht auf ein Gerichtsverfahren, einen Anwalt und eine Verteidigung hat, bevor eine Strafe verhängt wird.“ Seine Verteidigung werde sich „nicht darauf stützen, dass das Gesetz falsch angewendet wurde, sondern darauf, dass es nicht angewendet wurde“.
Von Eric Bonse
11.02.2026
Ein von der EU übermitteltes Dossier, das seine angeblich prorussische Haltung belegen solle, bezeichnet er als unzureichend. „Eine rechtsstaatlich begründete Anklage findet sich nicht in dem Dokument.“ Es handle sich im Wesentlichen um öffentlich zugängliche Presseartikel. Details könne er nicht nennen, da dies seiner Verteidigungsstrategie schaden würde.
Den Vorwurf, in russischen Medien aufgetreten zu sein, weist Baud zurück. „Das stimmt nicht. Ich bin nur einmal 2020 in Frankreich bei RT aufgetreten“, sagte er. Damals sei der Sender in Europa noch nicht verboten gewesen. Weitere Interviewangebote aus Russland habe er abgelehnt. „Weil ich meine Arbeit als eine analytische betrachte und nicht will, dass sie für Propagandazwecke ausgenutzt wird.“ Er verstehe sich nicht als Aktivist: „Ich bin Analytiker und erkläre einen Konflikt nüchtern. Ich mache keine Werbung für Partei A oder Partei B.“
Auch inhaltlich verteidigt Baud seinen Ansatz. Er versuche, „die Position der einen und der anderen zu verstehen“. Aus der Art, wie man eine Krise verstehe, ergebe sich die Art, wie man sie löse. „Man muss mit dem Mittel des Verstehens und Analysierens arbeiten, um Frieden zu erreichen.“ Auf die Frage, ob er Verständnis für die ukrainische Gegenwehr habe, antwortete er: „Wenn ich Ukrainer wäre, würde ich für die Ukraine kämpfen, und wenn ich Russe wäre, würde ich für Russland kämpfen. Ich bin aber Schweizer.“ Er betrachte den Konflikt „nicht als Richter, sondern als Stratege“.
Baud sieht in seinem Fall ein Symptom eines größeren Problems. Während des Kalten Krieges habe man in Westeuropa selbst sowjetische Medien kaufen können. „Damals kam man noch damit klar, dass einige die gleiche Meinung hatten wie der offizielle Feind. Man hatte keine Angst davor.“ Heute hingegen fehle das Vertrauen in die eigenen demokratischen Systeme. „Der beste Schutz vor Desinformation ist nicht Zensur, sondern Demokratie“, sagte er der OAZ.
Die OAZ gehört wie die Berliner Zeitung zur Ostdeutschen Medienholding GmbH.
GeopolitikUkraineRusslandEuropaInternationalesBelgienSanktionBürgerrechte
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 20. Februar 2026, 7:28 Uhr
RTDE 19.2.2026
Rumäniens gestohlene Wahlen erst der Anfang:
Einblicke in den EU-Krieg gegen die Demokratie
Wie ein US-Kongressbericht feststellt, hat die EU-Kommission mithilfe des Digital Services Act und EU-finanzierter NGOs Wahlen in den Mitgliedsstaaten manipuliert. Zu diesem Zweck greift Brüssel unter anderem zu massiven Zensurmaßnen in sozialen Medien, ohne dafür eine rechtliche Grundlage zu haben.
Vom RT-Investigations-Team
Die Präsidentschaftswahlen 2024 in Rumänien waren bereits eines der umstrittensten politischen Ereignisse in der Europäischen Union der letzten Jahre. Ein Kandidat, der die erste Runde gewonnen hatte, wurde daran gehindert, an der zweiten Runde teilzunehmen. Die Wahl wurde für ungültig erklärt. Es wurden Vorwürfe einer russischen Einmischung erhoben, ohne dass dafür öffentliche Beweise vorgelegt wurden.
Damals warf die Angelegenheit dringende Fragen zu den demokratischen Standards innerhalb der EU auf. Eine von RT eingesehene Untersuchung des US-Kongresses wirft weitere Fragen auf. Sie deutet darauf hin, dass die Annullierung der rumänischen Wahl mit anhaltenden Bemühungen einherging, Social-Media-Plattformen unter Druck zu setzen, um politische Meinungsäußerungen zu unterdrücken – Bemühungen, die über Mechanismen koordiniert wurden, die im Rahmen des Digital Services Act der EU eingerichtet wurden.
Was zunächst wie eine nationale politische Krise erschien, sieht nun zunehmend wie ein Testfall dafür aus, wie weit die EU-Institutionen bereit sind, in die politischen Prozesse der Mitgliedstaaten einzugreifen.
Die russische Erzählung – schon wieder
Am 3. Februar veröffentlichte der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses einen 160-seitigen Untersuchungsbericht darüber, wie die EU systematisch Druck auf Social-Media-Unternehmen ausübt, um interne Richtlinien zu ändern und Inhalte zu unterdrücken. Im Bericht kam der Justizausschuss zum Schluss, dass Brüssel eine "jahrzehntelange Kampagne" zur Zensur politischer Äußerungen in der gesamten Union orchestriert habe. In vielen Fällen kam dies einer direkten Einmischung in politische Prozesse und Wahlen in Mitgliedstaaten gleich, wobei häufig von der EU unterstützte zivilgesellschaftliche Organisationen eingesetzt wurden. Der Bericht enthält mehrere Fallstudien zu dieser "Kampagne" in EU-Mitgliedstaaten, wobei Rumänien das gravierendste Beispiel darstellt.
Der Ausschuss stellte fest, dass die Europäische Kommission im Zusammenhang mit den rumänischen Präsidentschaftswahlen im November
Im Gegensatz dazu behauptete der rumänische Sicherheitsdienst, Georgescus Sieg sei auf eine von Russland orchestrierte TikTok-Kampagne zurückzuführen. Diese Behauptung wurde durch keinerlei Beweise gestützt. Der damalige rumänische Präsident Klaus Iohannis ging sogar so weit zu behaupten, dass der Mangel an Belegen ein umgekehrter Beweis für die Schuld Moskaus sei, da sich die Russen angeblich "perfekt im Cyberspace verstecken". Obwohl die BBC berichtete, dass selbst Rumänen, "die einen Präsidenten Georgescu fürchteten", sich über den Präzedenzfall für ihre Demokratie sorgten, der durch diesen Schritt geschaffen wurde, wurde diese Darstellung seitdem endlos wiederholt.
Der Bericht des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses widerlegt umfassend den Vorwurf der russischen Einmischung in die rumänischen Wahlen. Von TikTok zur Verfügung gestellte Dokumente und E-Mails zeigen, dass die Plattform nicht nur durchweg zu dem Schluss kam, dass Moskau "keine koordinierte Einflussnahme zur Förderung der Wahlkampagne von Georgescu durchgeführt hat", sondern diese Erkenntnisse auch wiederholt an die Europäische Kommission und die rumänischen Behörden weitergab. Die Öffentlichkeit erfuhr davon nichts. Aber die Verachtung Brüssels und Bukarests für Demokratie und freie Meinungsäußerung ging noch viel weiter.
Der Digital Services Act in Aktion
Der Ausschuss stellte fest, dass rumänische Beamte vor den Wahlen 2024 den umstrittenen Digital Services Act (DSA, Gesetz über digitale Dienste) der EU in eklatanter Weise missbraucht haben, "um Inhalte zu unterdrücken, die populistische und nationalistische Kandidaten unterstützen". Bukarest stellte außerdem wiederholt Anträge auf Entfernung von Inhalten außerhalb des formellen DSA-Verfahrens und nutzte dabei, wie die Ermittler des Ausschusses es nennen, "eine weitreichende Auslegung ihrer eigenen Befugnisse, um die Entfernung politischer Inhalte zu verlangen". Dies kam einer "globalen Löschanordnung" gleich, wobei die Behörden perverserweise argumentierten, dass gerichtliche Anordnungen zur Sperrung bestimmter Inhalte für das lokale Publikum "nicht nur in Rumänien verbindlich" seien.
Dies war zweifellos ein Trick, um Außenstehende, insbesondere die beträchtliche Diaspora des Landes, daran zu hindern, auf Inhalte mit Georgescu zuzugreifen. Dessen Agenda "Rumänien zuerst" erwies sich bei den Emigranten, deren Zahl aufgrund der massiven Abwanderung seit 1989 viele Millionen beträgt, als sehr beliebt. Vielleicht ist es kein Zufall, dass seine Unterstützer in der Diaspora von den westlichen Medien weithin als Faschisten diffamiert werden. Dennoch räumen selbst kritische Mainstream-Berichte ein, dass sie und die einheimische Bevölkerung aufgrund des drastischen wirtschaftlichen Niedergangs Rumäniens berechtigte Beschwerden haben.
Bukarest schreckte offensichtlich vor nichts zurück, um sicherzustellen, dass der "richtige" Kandidat in der ersten Runde siegte. Es gab zahlreiche Forderungen nach Löschungen, und in den seltenen Fällen, in denen eine rechtliche Begründung angegeben wurde, basierte diese auf einer "sehr weit gefassten Auslegung" der Befugnisse der Wahlbehörde. So wurde TikTok beispielsweise aufgefordert, Inhalte zu entfernen, die "respektlos sind und die Partei PSD beleidigen" – womit die Sozialdemokratische Partei gemeint war, die zu dieser Zeit Teil der Regierungskoalition des Landes war. TikTok bat zweimal um weitere Details zu den Gründen für diese Aufforderung, erhielt jedoch keine Antwort.
Nachdem Georgescu sich durchgesetzt hatte und bevor die Wahl für ungültig erklärt wurde, wurden die rumänischen Anordnungen noch aggressiver. Die Regulierungsbehörden forderten TikTok auf, "alle Materialien, die Bilder von Călin Georgescu enthalten, zu entfernen", erneut ohne jegliche rechtliche Grundlage. Dies ging der Plattform zu weit, die sich weigerte, die Beiträge zu entfernen.
Es war nicht nur der unverhüllte politische Druck, dem sich TikTok nicht beugen wollte. Brüssel und Bukarest wurden zunächst beim Wahlbetrug und dann bei der autokratischen Annullierung des legitimen Wahlergebnisses von lokalen, von der EU geförderten NGOs unterstützt. Es handelte sich um Organisationen, die "von der Europäischen Kommission ermächtigt wurden, vorrangige Zensuranträge zu stellen – entweder als [EU Digital Service Act] Trusted Flaggers oder über das Rapid Response System der Kommission". Trotz ihrer angeblichen Neutralität stellten die NGOs "politisch voreingenommene Forderungen zur Entfernung von Inhalten".
So schickte beispielsweise die von der EU finanzierte bulgarisch-rumänische Beobachtungsstelle für digitale Medien "TikTok in den Tagen nach der ersten Runde der ersten Wahl Tabellen mit Hunderten von Zensuranträgen". Der Ausschuss charakterisierte einen Großteil der gemeldeten Inhalte als "Pro-Georgescu und antiprogressive politische Äußerungen".
Dazu gehörten Beiträge zu "Georgescus Positionen zu Umweltfragen und Rumäniens Mitgliedschaft im Schengen-Raum sowie zum System der offenen Grenzen der EU". Mit anderen Worten: Es handelte sich um Inhalte, die gängige, populäre konservative Standpunkte vertraten, die für Brüssel und die proeuropäische Elite in Bukarest ein absolutes Tabu sind. Seit der Veröffentlichung des Berichts des US-Ausschusses wurden Verweise auf die EU-Finanzierung des Bulgarisch-Rumänischen Observatoriums für digitale Medien von dessen Website entfernt.
Nach dem Urnengang
Am Tag nach der Annullierung der Wahl schrieb TikTok an die Europäische Kommission und erklärte eindeutig, dass es keine Beweise für ein koordiniertes Netzwerk von Konten gefunden habe, die für Georgescu geworben hätten, und dass ihm auch keine solchen Beweise vorgelegt worden seien. Unbeeindruckt von den Dementis von TikTok und kaum beunruhigt durch das Fehlen materieller Beweise, drängte die Europäische Kommission weiter und forderte Informationen über die Praktiken von TikTok zur Moderation politischer Inhalte und erkundigte sich nach "Änderungen" an seinen "Prozessen, Kontrollen und Systemen zur Überwachung und Erkennung systemischer Risiken".
Die Europäische Kommission nutzte auch die "immer noch unbewiesene Darstellung" einer russischen Einmischung, "um TikTok zu einer aggressiveren politischen Zensur zu drängen". Als Reaktion darauf teilte die Plattform der Kommission mit, dass sie Inhalte mit den Begriffen "Putsch" und "Krieg" – eindeutige Hinweise auf die Wahrnehmung, dass demokratische Prozesse in Rumänien untergraben worden seien – "für die nächsten 60 Tage zensieren werde, um das Risiko schädlicher Narrative zu mindern". Doch dies reichte der zensurwütigen Kommission immer noch nicht aus.
Am 17. Dezember 2024 leitete die Europäische Kommission eine förmliche Untersuchung gegen TikTok wegen eines "mutmaßlichen Verstoßes gegen den DSA" ein – mit anderen Worten, wegen unzureichender Zensur von Inhalten vor und nach der ersten Runde der rumänischen Präsidentschaftswahlen. Der Plattform wurde vorgeworfen, ihrer "Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Bewertung und Minderung systemischer Risiken im Zusammenhang mit der Integrität von Wahlen" in Rumänien nicht nachgekommen zu sein. Die Bemühungen der EU, die Plattform unter Kontrolle zu bringen, endeten damit jedoch nicht.
Im Februar 2025 wurde das Produktteam von TikTok zu einem Treffen mit der Generaldirektion Kommunikationsnetze, der EU vorgeladen. Dort wurden die TikTok-Mitarbeiter wegen der angeblich "irreführenden Verhaltensrichtlinien und deren Durchsetzung" sowie der "potenziell unwirksamen" DSA-"Abhilfemaßnahmen" der Plattform belehrt. Der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses stellte fest, dass die Entscheidung der Europäischen Kommission, sich mit dem Produktteam von TikTok zu treffen, "anstatt mit den Mitarbeitern für Regierungsangelegenheiten und Compliance, deren Aufgabe es war, die Beziehungen von TikTok zur Kommission zu verwalten, darauf hindeutet, dass die Europäische Kommission einen größeren Einfluss auf die internen Moderationsprozesse der Plattform anstrebte".
Georgescu und die vielen Rumänen, die ihn zum Präsidenten wählen wollten, wurden noch härter bestraft. Zwei Wochen, nachdem TikTok von der Europäischen Kommission bedroht worden war, wurde der aufstrebende Hoffnungsträger in Bukarest auf dem Weg zur Registrierung für die Neuwahlen im Mai festgenommen. Georgescu wurde wegen "Anstiftung zu Handlungen gegen die verfassungsmäßige Ordnung" angeklagt. Seitdem wird er von den Behörden beschuldigt, einen Staatsstreich geplant und an einem Millionenbetrug beteiligt gewesen zu sein.
Als Georgescus Fall im Februar dieses Jahres endlich vor Gericht kam, wurden diese Vorwürfe fallen gelassen. Stattdessen wird ihm nun "rechtsextreme Propaganda" vorgeworfen. Ein Bericht über seine Strafverfolgung auf der englischsprachigen Nachrichtenwebsite Romania Insider wiederholte die Fiktion, dass er seinen Sieg in der ersten Runde einer "gezielten Social-Media-Kampagne" zu verdanken habe, die von "mit Russland verbundenen Stellen" geleitet worden sei. In der Zwischenzeit gewann der von der Establishment bevorzugte Kandidat Nicusor Dan die Präsidentschaftswahlen. Zweifellos zufrieden mit der Integrität des demokratischen Prozesses, da Georgescu von der Teilnahme ausgeschlossen worden war, bestätigte das rumänische Verfassungsgericht das Ergebnis schnell.
Über Rumänien hinaus
Laut dem Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses ist die gestohlene Präsidentschaftswahl 2024 in Rumänien das extremste Beispiel dafür, wie die EU und die Behörden der Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um die Demokratie zu untergraben und den Willen des Volkes mit Füßen zu treten. Aber es ist nur eines von vielen. Seit Inkrafttreten des Digital Services Act im August 2023 hat die Europäische Kommission Plattformen unter Druck gesetzt, Inhalte vor den nationalen Wahlen in der Slowakei, den Niederlanden, Frankreich, Moldawien und Irland sowie vor den EU-Wahlen im Juni 2024 zu zensieren.
"In all diesen Fällen (...) zeigen Dokumente eine klare Tendenz zur Zensur konservativer und populistischer Parteien", schlussfolgerte der Ausschuss. Im Vorfeld der EU-Wahlen wurde TikTok dazu gedrängt, über 45.000 vermeintliche "Fehlinformationen" zu zensieren. Dazu gehörten auch Beiträge, die der Bericht als "klare politische Äußerungen" zu Themen wie Migration, Klimawandel, Sicherheit und Verteidigung sowie LGBTQ-Rechte einstufte.
Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Brüssel von seinem Bestreben abgekommen ist, die Wahl "falscher" Kandidaten in den Mitgliedstaaten oder die Äußerung abweichender Meinungen durch Bürger zu verhindern.
Tatsächlich ist davon auszugehen, dass diese Bemühungen noch deutlich verstärkt werden. Zum einen stieß der brisante Bericht des US-Ausschusses in den Mainstream-Medien auf fast kein Interesse, was darauf hindeutet, dass Brüssel erneut ungeschoren davonkommen kann und wird. Noch dringlicher ist, dass im April in Ungarn Wahlen stattfinden. Bereits jetzt wird die Behauptung, der konservative Regierungschef Viktor Orbán wolle die Wahl manipulieren, um sich den Sieg zu sichern, weit verbreitet. Und der Zensurapparat der EU steht bereit, um diese Behauptung zu bestätigen, unabhängig von der Wahrheit und dem Willen des Volkes.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
freedert.online, vom 19 Feb. 2026 21:08 Uhr, Von Alexej Danckwardt

Audio https://mcdn.podbean.com/mf/download/rj2it6yrfd69fkp4/Rubios_M_nchner_Rede_Manifest_des_Kolonialismus_und_der_Barbarei818av.mp3 Dauer 10:40 Min.
Mit Verwunderung las der Autor Kommentare aus "antiglobalistischer" Ecke, die Rubios Münchner Rede bewunderten, die gar erfanden, der US-Außenminister habe wie Vizepräsident J. D. Vance ein Jahr zuvor die Europäer auf das Ende der durch den Westen dominierten Weltordnung eingestimmt. Haben diese Kommentatoren Halluzinationen?
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Marco Rubio spricht am 14.02.2026 auf der 62. Münchner Sicherheitskonferenz
Während viele Kommentatoren in Ost und West in der Rede des US-Außenministers Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz nach Anzeichen der Spaltung des "Kollektiven Westens" suchen, war sie in Wahrheit vor allem dies: ein Plädoyer für die Revanche des westlichen Imperialismus und Kolonialismus, eine Kampfansage an den "Globalen Süden" und die "globale Mehrheit".
Rubio sehnte sich offen nach der Ära der westlichen Imperien zurück und sprach von der Notwendigkeit, dem Westen seine verlorene Vorherrschaft zurückzugeben.
Von einem "neuen westlichen Jahrhundert" sprach Rubio ausdrücklich und es ist, wenn man genau hinhört, nicht allein eine Forderung nach mehr Wettbewerbsfähigkeit durch "Kreativität und Einfallsreichtum" sowie durch Wiederaufbau der verlorengegangenen Industriezweige. Dieses zählte er zwar auch auf, aber in der Aufzählung des für "Macht den Westen wieder groß" Erforderlichen war eben auch dieses:
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Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz: "Tiefe Sorge um Europa"
"Schaffung einer westlichen Lieferkette für kritische Mineralien, die nicht anfällig ist für Erpressung durch andere Mächte."
Analysieren wir diesen zentralen Satz in Rubios Rede. Wo soll denn diese Lieferkette starten, wenn – von den USA selbst abgesehen – nirgends im Westen Mineralien im für die erträumte Reindustrialisierung nötigen Umfang vorhanden sind? Doch nur in der "Dritten Welt" und in Russland.
Was bedeutet in diesem Fall die in dem zitierten Satz aufgestellte Bedingung "nicht anfällig für Erpressung durch andere Mächte"? Doch nur direkte Kontrolle. Oder eine solche indirekte, die unerschütterlich genug erscheint. Die USA haben in Venezuela mit der Umsetzung dieses Prinzips bereits begonnen. Regimewechsel oder sonstige Gewaltakte, die Washington eine direkte Kontrolle der Bodenschätze der betroffenen Länder ermöglichen sollen, könnten bald in Iran und Russland folgen. Auch in diesem Zusammenhang ist die angekündigte größere Aktivität der USA in der Arktis – Grönland lässt grüßen – zu sehen.
"Ein einheitlicher Einsatz im Wettbewerb um Marktanteile und die Ökonomien des Globalen Südens. Zusammen können wir nicht nur die Kontrolle über unsere eigenen Industrien und Lieferketten zurückgewinnen, wir können in den Gebieten prosperieren, die das 21. Jahrhundert bestimmen werden."
Wem es noch nicht deutlich genug war, Rubio legt nach:
"Wir können die sogenannte 'Globale Ordnung' nicht länger über die vitalen Interessen unserer Staaten und Nationen stellen. Wir müssen das System der internationalen Kooperation nicht aufgeben, das wir erfunden haben. Und wir müssen die internationalen Institutionen der alten Ordnung nicht demontieren, die wir zusammen aufgebaut haben. Aber sie müssen reformiert, sie müssen umgebaut werden."
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Meinung
Der US-Blitzkrieg gegen Venezuela: Niemand ist mehr sicher
Was er darunter versteht, erklärt der US-Außenminister gleich an drei Beispielen: dem Krieg im Gazastreifen, in dem er die Rolle der "Barbaren" gleich der Hamas und die Rolle der "Geiseln" einseitig Israel zuordnet; dem Krieg in der Ukraine und der Entführung Maduros, die er nicht etwa als völkerrechtswidrig brandmarkt, sondern im Gegenteil als "Zuführung eines flüchtigen Kriminellen in die Hände der Justiz" lobt. Dann ist auch klar, was Rubio mit dem folgenden Satz postuliert:
"Wir können nicht damit fortfahren, jenen, die offen und offensichtlich unsere Bürger bedrohen und die globale Stabilität gefährden, zu gestatten, sich hinter Abstraktionen des Völkerrechts zu verstecken."
Keine Ahnung, wie Nicolás Maduro Bürger des Westens bedroht und wie er die globale Stabilität gefährdet hat, das ist auch bedeutungslos. Die Ansage ist klar: Wen das Völkerrecht künftig schützt und wen nicht, entscheiden allein die USA, Weltpolizist, Weltstaatsanwalt, Weltrichter und -henker in einem. Ein globaler Pooh-Bah, nur grausamer, blutrünstiger und überhaupt nicht witzig. Und er kennt nur einen Maßstab für seine Urteile: Hat der Angeklagte "kritische Mineralien", die der Westen für seine "Lieferketten" braucht?
Sie haben immer noch Zweifel, ob dies das Manifest einer Revanche des westlichen Kolonialismus war? Hiernach sollten die allerletzten Zweifel aber ausgeräumt sein, O-Ton Rubio:
"Fünf Jahrhunderte lang bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs expandierte der Westen. Seine Missionäre, seine Pilger, seine Soldaten, seine Entdecker strömten von seinen Küsten, überquerten Ozeane, besiedelten neue Kontinente, bauten ausgedehnte Imperien auf, die sich über den gesamten Planeten erstreckten. Aber 1945 begann der Westen zum ersten Mal seit der Ära von Columbus zu schrumpfen. Europa lag in Ruinen, die Hälfte fand sich hinter einem Eisernen Vorhang und der Rest machte den Anschein, dass er bald folgen würde. Die großen Imperien des Westens traten ins Stadium des endgültigen Niedergangs, beschleunigt durch gottlose kommunistische Revolutionen und durch antikoloniale Aufstände."
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Goldenes Zeitalter – Ungarns Premier Orbán nach Rubio-Besuch sehr zufrieden
Entkolonialisierung ist also nicht ein natürlicher Befreiungsprozess der Länder des Globalen Südens, sondern das Ergebnis "kommunistischer Revolutionen" und antikolonialer Aufstände. Bolschewistische Weltverschwörung quasi. Rubio bedauert ausdrücklich den Niedergang der "großen westlichen Imperien" und lobt koloniale Expansion in den Himmel.
Was ist das, wenn nicht die Weltsicht eines Imperialisten? Die koloniale Expansion Europas, die Millionen und Abermillionen den Tod von Hand eben jener "Missionäre, Pilger, Soldaten und Entdecker" brachte und Dutzende und Aberdutzende Millionen in Sklaverei, Elend und Entrechtung stürzte, ist für Rubio – einen Sohn Kubas übrigens, das sich als eines der ersten Länder überhaupt von der Herrschaft eines europäischen Imperiums befreite – das "goldene Zeitalter".
Ausgerechnet jenes Jahr 1945, das mit dem Sieg der Alliierten (die USA waren dabei und die kommunistische Sowjetunion) über den Hitlerfaschismus und dessen "Drang nach Osten" tatsächlich einen besonders brutalen Expansionsversuch stoppte, ist für ihn die Zäsur zum "Niedergang". Und die Befreiung der Welt aus der kolonialen Knechtschaft eine kommunistische Weltverschwörung.
Man kann ja über "gottlose kommunistische Revolutionen" streiten, aber seit wann sind antikoloniale Aufstände Teufelswerk?
Und daher lese ich mit Verwunderung Kommentare aus "antiglobalistischer" Ecke, auch in Russland, die Rubios Rede bewundern. Kommentatoren, die gar erfinden, der Außenminister habe wie US-Vizepräsident J. D. Vance ein Jahr zuvor am selben Ort – nur "etwas höflicher" – den Europäern die Leviten gelesen und sie auf das Ende der bisherigen, durch den Westen dominierten Weltordnung eingestimmt. Haben diese Kommentatoren Halluzinationen? Nichts dergleichen war in Rubios Manifest für das MWGA (Make the West Great Again) enthalten. Wenn er vom Ende der "alten" Weltordnung sprach, meinte er doch mehr als offensichtlich eine Rückkehr zu einer noch älteren: Zu jenen fünf Jahrhunderten europäischen Kolonialismus, für die er so nostalgierte. Nach vorn ist bei ihm in Wahrheit zurück. Hat es in der Weltgeschichte überhaupt jemals eine reaktionärere Rede gegeben?
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Analyse
Rubios Rede dämpfte Europas Sorgen und säte zugleich neue Zweifel
Wenn es denn nur Worte wären... doch wie schon erwähnt, decken sie sich mit den Taten der Trump-Administration. Venezuela, Kuba, Gaza, Iran ‒ bislang allein oder mit Israel zusammen. Aber in Afrika auch schon im Schulterschluss mit den "alten" Kolonialmächten, wie ein afrikanischer Kommentator nicht ohne Substanz feststellte. Und das ist Rubios Rezept für das "neue westliche Jahrhundert".
USA und Europa sollen sich zusammenschließen, um die Ära der westlichen Vorherrschaft wiederherzustellen, so der Appell. Die Europäer sollen sich nicht an den Rand gedrängt fühlen, sie sollen aktiv mitmachen bei einer gemeinsamen Strategie zur Unterwerfung des Globalen Südens. Wenn man die ideologischen Formulierungen weglässt, ging es um die Wiederherstellung der politischen und wirtschaftlichen Kontrolle über die gesamte Erdkugel.
Rubios Traumwelt ist Barbarei. Barbarei gegenüber Milliarden Menschen auf dieser Welt, die wieder zugunsten einer kleinen Elite, die man traditionell die "goldene" nennt, versklavt und ihrer Schätze beraubt, in endlosen Kriegen und "Farbrevolutionen" gemeuchelt und ausgeblutet werden sollen. Die sich nicht mehr auf das Völkerrecht berufen können sollen, wenn man – wie in Venezuela – ihre Präsidenten entführt oder sie – wie in Gaza – in die Steinzeit bombt.
Barbarei auch gegenüber den Völkern Europas und den einfachen Bürgern der USA selbst: Denn kampflos wird die globale Mehrheit nicht auf die Rückkehr des "goldenen Zeitalters großer Imperien" warten. Rubios Weg führt direkt in ein globales Chaos und einen neuen Weltkrieg, der Europa nicht verschonen wird. Ob die paar Wohlstandskrümel, die vom Herrschertisch nach unten geworfen werden, sollten die "Eliten" nach ihren Raubzügen gut gelaunt und großzügig sein, es wert sind?
Und noch etwas sieht man an Rubios mehrfach wiederholten Hasstiraden gegen "Hammer und Sichel" deutlich: nämlich welche Kraft die einzige ist, vor der die korrupten, in Teilen pädokriminellen, dekadenten und gierigen westlichen Eliten so viel Angst haben, dass sie sie auch 35 Jahre nach ihrem historischen Triumph über diese Kraft nicht in Frieden ruhen lassen können.
Rosa Luxemburg formulierte vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs und in düsterer Vorahnung auf das, was noch kommen würde, die Wahl, vor der die Menschheit steht, einst so: "Sozialismus oder Barbarei". Wenn man Rubio lange genug zugehört hat, wähnt man sich wieder auf jener Weggabelung.
Mehr zum Thema – US-Außenminister: Europa muss stolz auf sein koloniales Erbe sein

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Weiteres:
US-Außenminister: Europa muss stolz auf sein koloniales Erbe sein
freedert.online, vom 19 Feb. 2026 14:38 Uhr, Von Ana Vračar
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Marco Rubio Europa dazu aufgefordert, das Erbe des westlichen Kolonialismus zu wahren, um die westliche Vorherrschaft zu schützen.
Quelle: Gettyimages.ru © Anadolu/ Kontributor
US-Außenminister Marco Rubio als Gastredner auf der Münchner Sicherheitskonferenz, 14.02.25
Ein Jahr, nachdem US-Vizepräsident JD Vance europäische Politiker auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2025 mit der Ankündigung eines Endes der transatlantischen Beziehungen, wie sie sie kannten, schockiert hatte, scheinen sie ihre Grundlagen wiedergefunden zu haben. Sie mussten nur allen Forderungen der Trump-Regierung zustimmen und den Großteil der Ressourcen des Blocks in Krieg und Aufrüstung stecken.
In ihren Reden auf der diesjährigen Konferenz verwiesen alle, von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bis zum deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz, auf diese erhöhten Militärausgaben, den Aufbau neuer Armeen und den Abbau "der starren Mauer zwischen dem zivilen und dem Verteidigungssektor", um von der Leyen zu zitieren.
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Analyse
Der neue "Atlantismus" von Marco Rubio
Im Gegenzug bekamen sie eine Rede des US-Außenministers Marco Rubio zu hören, die auf die Kommunikationsstandards der EU zugeschnitten war: zurückhaltend, maßvoll und voller Bekundungen des guten Willens.
Nach Rubios detailreicher Schilderung der "historischen Verbindungen" zwischen den USA und Europa und seiner Zusicherung, dass die derzeitige US-Regierung Europa nach wie vor als willkommenen Partner betrachte, war die Erleichterung im Saal so deutlich spürbar, dass die Moderatoren darauf aufmerksam machten.
Diese Reaktion ließ wenig Zweifel daran, dass der Aufbau der neuen Unabhängigkeit Europas, den viele der auf der Konferenz anwesenden Politiker ankündigten, weiterhin von Signalen aus Washington abhängen würde.
Kolonialisten der Welt, vereinigt euch
In Wirklichkeit bot Rubios Rede wahrscheinlich eine noch beängstigendere Vision der Zukunft Europas als die von Vance. "Wir sind Teil ein und derselben Zivilisation – der westlichen Zivilisation", sagte der US-Außenminister.
Seiner Ansicht nach steht diese historische Verbindung, die er als Ergebnis des Exports des Entdeckergeistes und des Christentums durch Europa beschreibt – was andere als koloniale Beutezüge bezeichnen würden –, nun vor neuen Herausforderungen, denen sich der Westen geeint stellen muss.
Laut Rubio sind diese Herausforderungen die Folge jahrzehntelanger Nachsicht gegenüber "Klimakult", Migration und Deindustrialisierung. Er erklärte nicht, wie die Deindustrialisierung, die den osteuropäischen Ländern durch von den USA kontrollierte Finanzinstitute aufgezwungen wurde, in diese Darstellung passt.
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Analyse
Rubios Rede dämpfte Europas Sorgen und säte zugleich neue Zweifel
"Die grundlegende Frage, die wir zuallererst beantworten müssen, ist, was genau wir verteidigen, denn Armeen kämpfen nicht für Abstraktionen", sagte Rubio. "Armeen kämpfen für ein Volk, Armeen kämpfen für eine Nation. Armeen kämpfen für eine Lebensweise. Und das ist es, was wir verteidigen: eine große Zivilisation, die allen Grund hat, stolz auf ihre Geschichte und voller Zuversicht in ihre Zukunft zu sein, und die stets bestrebt ist, Herr über ihr eigenes wirtschaftliches und politisches Schicksal zu sein."
In diesem Bild werden die glänzenden neuen Armeen Europas – angeführt von der deutschen Bundeswehr, wenn es nach Merz geht – für den Schutz und die Wiederbelebung der westlichen Macht kämpfen (und gegen den Kommunismus, bedenkt man, wie oft Rubio ein gemeinsames antikommunistisches Erbe erwähnt hat).
"Fünf Jahrhunderte lang, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, hatte sich der Westen ausgebreitet – seine Missionare, seine Pilger, seine Soldaten, seine Entdecker strömten von seinen Küsten aus, um Ozeane zu überqueren, neue Kontinente zu besiedeln, gewaltige Imperien aufzubauen und sich über den Globus auszubreiten", fuhr Rubio fort und insistierte, dass die europäischen Partner "stolz" auf diese Geschichte sein müssten, um ihre Position in der Welt zu schützen. Um dies zu erreichen, so Rubio, sollte der stolze Westen auch "die sogenannte Weltordnung nicht länger über die lebenswichtigen Interessen unserer Völker und Nationen stellen".
"China wird eine unerschütterliche Kraft für den Frieden sein"
Es gab keine nennenswerten Anzeichen von Unbehagen unter den sogenannten europäischen Führern, als sie eine derart kreative Darstellung der Geschichte hörten, die Jahrhunderte des Kolonialismus und der ausbeuterischen Gewalt gegen andere Regionen der Welt relativiert.
Selbst Politiker, die davon sprachen, neue Partnerschaften mit dem Globalen Süden anzustreben und mehr Unabhängigkeit von den USA zu erlangen, taten dies unter Verwendung von Konzepten, die in den letzten Jahrzehnten den Lebensstandard von Millionen Menschen in Europa und der Welt verschlechtert haben: Freihandelsabkommen und eine (mehr oder weniger diskrete) Geringschätzung der Zusammenarbeit mit China.
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Analyse
München hat gezeigt: Europa will den Krieg und bekommt die Niederlage
In den Konferenzsälen kam die einzige substanzielle Alternative zu der von Rubio dargestellten Dystopie tatsächlich vom chinesischen Außenminister Wang Yi, der die Bedeutung internationaler Mechanismen betonte, die durch globale Zusammenarbeit geschaffen wurden – nicht durch den guten Willen der westlichen Mächte, wie in der US-Rede suggeriert wurde – sowie Alternativen zu bewaffneten Auseinandersetzungen.
"Der Grund, warum das internationale System nicht gut genug funktioniert, liegt nicht bei der UNO selbst, sondern vielmehr bei einem bestimmten Land, das versucht, Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten zu vergrößern, sich über alle anderen zu stellen, Blockkonfrontationen zu schüren und sogar die Mentalität des Kalten Krieges wiederzubeleben", sagte Wang.
"China wird eine unerschütterliche Kraft für den Frieden sein", fuhr er fort. "Wir verpflichten uns dem Weg der friedlichen Entwicklung und rufen alle Länder dazu auf, dasselbe zu tun. China wird eine verlässliche Kraft für Stabilität sein […] China wird eine fortschrittliche Kraft in der Geschichte sein. Wir werden die Errungenschaften der menschlichen Zivilisation entschlossen verteidigen, die vier großen globalen Initiativen vorantreiben und den Aufbau einer Gemeinschaft mit einer geteilten Zukunft für die Menschheit fördern."
Außerhalb der Konferenz demonstrierten Tausende Menschen – Gewerkschaftsaktivisten, Jugendgruppen, Mitglieder linker und progressiver Parteien – gegen die von den USA und ihren europäischen Partnern vorangetriebene Agenda. Sie forderten ein Ende der US-Angriffe auf Kuba, Venezuela und andere lateinamerikanische Länder, echten Frieden und Souveränität für das palästinensische Volk und ein Europa ohne Zwangswehrdienst und Krieg.
Aus dem Englischen übersetzt von Olga Espín
Mehr zum Thema - Goldenes Zeitalter – Ungarns Premier Orbán nach Rubio-Besuch sehr zufrieden

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seniora.org, 19. Februar 2026, 19.02.2026 Von Larry Jonson - übernommen von larrycjohnson.substack.com
Donald Trump spielt mit dem Feuer. Das US-Militär ist schussbereit... Die Frage ist nur noch, ob Donald Trump den Abzug betätigen wird.

(Red.)Der amerikanische Analyst und ehemalige CIA-Mitarbeiter Larry Johnson äußert sich in zwei Interviews zur Lage rund um den Iran und die Ukraine:
Ungeachtet einiger positiver Äußerungen nach den Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran am Dienstag in Genf ist die Entscheidung gefallen... Die Vereinigten Staaten werden den Iran angreifen, um dort genügend soziale Unruhen und Chaos zu verursachen, damit die schiitischen Geistlichen gezwungen sind, die Islamische Republik aufzulösen.

Alle militärischen Vorbereitungen der USA für diese Aktion sind getroffen oder werden in Kürze getroffen sein. Die einzige Unbekannte ist Donald Trump. Er hat den Einsatzbefehl erteilt, und die US-Stützpunkte in der Region wurden mit dem größten Kontingent an US-Kampfflugzeugen seit der Invasion des Irak im März 2003 überschwemmt.
Die NY Times berichtet heute Abend:
Hochrangige nationale Sicherheitsbeamte haben dem Präsidenten mitgeteilt, dass jede Operation, die darauf abzielt, die iranische Führung zu ändern, keinen garantierten Erfolg hat, so die Beamten. „Diplomatie verschafft den USA vielleicht mehr Zeit, um ihr Militär vorzubereiten, aber sie verschafft auch dem Iran mehr Zeit, um seine Vergeltungsmaßnahmen zu planen“, sagte Vali Nasr, Iran-Experte an der Johns Hopkins University. „Letztendlich“, fügte er hinzu, „muss der Präsident die Kosten eines Angriffs auf den Iran abwägen. Ironischerweise hat sein Vorgehen diese Kosten noch wahrscheinlicher gemacht.
Es ist Aufgabe der hochrangigen US-Militär- und Geheimdienstbeamten, Trump die harte Wahrheit zu sagen – nämlich dass ein Angriff der USA auf den Iran wahrscheinlich keinen Regimewechsel herbeiführen wird, sondern eine massive iranische Vergeltungsmaßnahme auslösen wird, die erhebliche Verluste für die USA und Israel zur Folge haben und wahrscheinlich zu einer Blockade der Straße von Hormus führen wird. Letzteres ist die letzte Möglichkeit, die potenziell schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben könnte.
Seit dem 17. Februar 2026 sind die Preise für Öl-Futures (vor allem die Benchmark-Futures für WTI-Rohöl, da diese in den USA am häufigsten als Referenz für „Öl-Futures” herangezogen werden) deutlich gestiegen. Vom Schlusskurs am 17. Februar (~62,30 USD) bis zum aktuellen Niveau (~65,40 USD im Durchschnitt) ist das ein Anstieg von rund +3,10 USD pro Barrel oder etwa +5 % in nur 1 –2 Handelstagen. Bei den Brent-Rohöl-Futures (globale Benchmark) stiegen die Preise bis zum 18. und 19. Februar auf ~70,35 –70,56 $, was einem ähnlichen Anstieg von ~+4,3 % am 18. entspricht, und liegen nun bei ~70,60 $ (ein Anstieg von ~3,15 $ oder +4,7 % seit dem 17. Februar).
Es gibt noch einen weiteren Indikator dafür, dass etwas Schlimmes im Gange ist... Die Pizzerien in der Nähe des Pentagons in Washington, DC, und des CENTCOM-Hauptquartiers auf der MacDill Air Force Base verzeichnen ungewöhnliche Umsatzspitzen... Dies entspricht einem Muster, das am Vorabend früherer US-Militäraktionen in Venezuela, Iran und Irak beobachtet wurde.
Donald Trump spielt mit dem Feuer. Das US-Militär ist schussbereit... Die Frage ist nur noch, ob Donald Trump den Abzug betätigen wird. Wenn er den Befehl zum Angriff erteilt, unterschreibt er damit meiner Meinung nach das Todesurteil für seine Präsidentschaft. Das ist keine Übertreibung... Das Schicksal der Welt steht auf dem Spiel.
Danny Davis und ich diskutierten die neuesten Entwicklungen in der Region um den Persischen Golf sowie die düsteren Aussichten auf eine Verhandlungslösung für den Krieg in der Ukraine:

Video https://www.youtube.com/watch?v=SbQbRoY0V4c Dauer 54:20 Min.
Am Dienstag habe ich mit meinem Freund Stas Krapivnik über dieselben Themen gesprochen:

Video https://www.youtube.com/watch?v=S9F7yChXV7g Dauer 49:52 Min.
Quelle: Larry Johnson - Übersetzt mit deeplPro
Info: https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/one-minute-to-midnight-eine-minute-vor-mitternacht
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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uncut-news.ch, vom Februar 19, 2026, Video-News/Audio-News/Interviews
Warnung vor unmittelbar bevorstehender US-Militäraktion In einem hochbrisanten Interview am 18. Februar 2026 warnt der ehemalige UN-Waffeninspekteur und Marine-Offizier Scott Ritter eindringlich vor einer unmittelbar bevorstehenden US-Militäraktion gegen den Iran.
Die laufenden Verhandlungen in Genf dienen seiner Analyse zufolge nur als Tarnung für einen massiven Truppenaufmarsch, dessen Ziel der Regime-Change in Teheran ist. Ritter sieht die Region am Rande eines Krieges, der Hormuz blockieren, die US-Marine im Golf wehrlos machen und globale Konsequenzen bis hin zum nuklearen Schlagabtausch haben könnte.

Video https://www.youtube.com/watch?v=DCDuxei5dj8 Dauer 56:59 Uhr
Scott Ritter zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen Lage. Während in den letzten zwölf Stunden enorme Waffenlieferungen in den Nahen Osten rollen und die zweite Verhandlungsrunde zwischen USA und Iran unter omanischer Vermittlung scheinbar „positiv“ verlief, baut Washington gleichzeitig seine militärische Präsenz massiv aus.
JD Vance habe zwar von Fortschritten gesprochen, aber gleichzeitig klargemacht, dass Präsident Trump „rote Linien“ gesetzt habe, die Iran nicht akzeptiere – und dass die Diplomatie jederzeit beendet werden könne.
Ritter sieht darin kein echtes Verhandlungsangebot, sondern eine klassische Täuschungsoperation: „Die USA haben kein Interesse an einer diplomatischen Lösung. Das Ziel war und ist seit jeher der Regime-Change.“
Bereits im Januar habe Trump den iranischen Demonstranten „Hilfe ist unterwegs“ versprochen – ein Versprechen, das nur scheiterte, weil die USA damals nicht genügend Kräfte in der Region hatten, um sowohl iranische Infrastruktur zu treffen als auch sich selbst vor Vergeltung zu schützen.
Diese Verwundbarkeit bestehe weiterhin. Dennoch verlege Washington nun riesige Mengen an Flugzeugen (F-35, F-15, F-22, F-16), THAAD- und Patriot-Systemen sowie Strike-Paketen in Basen, die Iran nach Artikel 51 der UN-Charta (Caroline-Doktrin) als unmittelbare Bedrohung betrachten und präventiv angreifen dürfe.
Die Strategie der USA sei klar: Zuerst die Raketenabwehr vervollständigen, dann die Angriffskapazität aufbauen. Sobald beide „grün“ seien, werde der Präsident den Befehl geben.
Der Plan sehe eine „Gorilla-Package“-Luftkampagne vor – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche –, bei der alle bekannten iranischen ballistischen Raketenstellungen sofort ausgeschaltet werden sollen.
Gleichzeitig habe die CIA über 100.000 Starlink-Terminals (davon 70–80.000 noch aktiv und mit israelischer Anti-Erkennungs-Software ausgestattet) ins Land geschmuggelt, um Unruhen anzufachen, Zellen zu bilden und eine „alternative Kommunikationsrealität“ zu schaffen.
Das Ziel: massive gewaltsame Proteste auslösen, das Regime stürzen, den Obersten Führer und die Führungsspitze eliminieren.
Ritter warnt jedoch eindringlich vor der Fehleinschätzung Washingtons. Die iranische Bevölkerung werde sich nicht spalten, sondern im Gegenteil wie nie zuvor vereinen – stärker noch als während des 12-Tage-Krieges.
Die Islamische Republik sei kein Personenkult, sondern ein stabiles System mit Nachfolgeregelungen: Die Expertenversammlung habe bereits den nächsten Obersten Führer bestimmt, die Verfassung regle die Präsidentschaftsnachfolge.
Eine „Enthauptung“ werde das System nicht zum Einsturz bringen. Ritter: „Wir respektieren weder die Resilienz der Islamischen Republik noch die des iranischen Volkes.“
Die militärischen Folgen seien dennoch katastrophal. Iran verfüge über genug ballistische und Marschflugkörper, um die Ölproduktion Saudi-Arabiens und der Golfstaaten sofort lahmzulegen und Israel schwere Schäden zuzufügen.
Die Straße von Hormuz könne innerhalb Stunden blockiert werden – mit verheerenden Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.
Ritter gibt den USA nur eine 50:50-Chance, die iranische Raketenkapazität frühzeitig zu unterdrücken. Selbst wenn es gelinge, würden einzelne Raketen durchkommen und genug Schaden anrichten, um die Region zu verwüsten.
Die USA selbst würden empfindliche Verluste erleiden, besonders bei Flugzeugträgern.
Hier wird es besonders brisant: Sollte der Iran einen amerikanischen Flugzeugträger versenken, sei die automatische Antwort nach US-Planung nuklear.
Ritter verweist auf das Buch des ehemaligen NATO-Oberbefehlshabers und US-Admirals James Stavridis, der in einem Roman genau dieses Szenario beschreibt – mit nuklearem Gegenschlag der USA.
Ritter selbst sagt: „Wir können es uns nicht erlauben, einen Flugzeugträger zu verlieren. Die Konsequenz wäre nuklear.“
Die USA seien derzeit von „Wahnsinnigen“ regiert, die nicht mehr an Rüstungskontrolle oder die Ungewinnbarkeit eines Atomkriegs glauben.
Besonders kritisch sieht Ritter die Rolle Jordaniens als neuer Hauptbasis. Von dort aus sollen Luftangriffe und Tomahawk-Salven (mehrere Hundert bis Tausend allein in der ersten Welle, plus U-Boote und Nachschub auf See) gestartet werden.
Die USA könnten ihre Munition mehrmals auffüllen – sie planen globale Kriege, nicht nur einzelne Einsätze. Dennoch: „Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt.“
Die Iraner wüssten genau, wo die Flugzeuge stationiert seien, und würden diese Basen von Beginn an bekämpfen.
Ritter appelliert direkt an die iranische Führung: Statt zwei Wochen über ein nicht existentes Verhandlungsframework zu diskutieren, müsse Teheran sofort Klartext sprechen. Jede weitere US-Verlegung sei ein feindlicher Akt.
Iran solle Jordanien, Saudi-Arabien und die Golfstaaten unmissverständlich warnen: „Regime-Change schneidet in beide Richtungen. Eure Ölproduktion existiert am ersten Tag nicht mehr.“
Nur eine solche klare, sofortige Abschreckung könne den Krieg noch verhindern.
Abschließend macht Ritter klar: Dieser Krieg sei vermeidbar, werde aber von einer US-Regierung vorangetrieben, die sich in einer Phase des „verrücktesten amerikanischen Größenwahns“ befinde.
Die millennial-Generation schweige, die europäische Stimme fehle, die IAEA sei ohnmächtig.
Am Ende werde niemand gewinnen: Iran verwüstet, die Region in Flammen, die Weltwirtschaft am Boden, das Atomwaffensperrvertrag tot – und die USA blamiert, selbst wenn sie militärisch „gewinnen“.
Scott Ritter schließt mit den Worten eines Mannes, der selbst Kriege geplant hat: „Ich will keine toten Amerikaner, keine toten Iraner, keine toten Menschen. Aber wenn Amerika diesen Weg weitergeht, wird es einen Krieg geben, den niemand gewinnen kann – und den die Welt teuer bezahlen wird.“
Die Uhr tickt. Hormuz kann jederzeit blockiert werden. Die US-Marine im Golf ist längst nicht mehr unbesiegbar.
Neue Videos am Mittwoch 18/02/2026

Neue Videos am Dienstag 17/02/2026

Scott Ritter: „Iran: Trump hat keine diplomatische Lösung“ – Eine schonungslose Analyse 17/02/2026
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
makronom.de, vom 19. Februar 2026, ARNIS VILKS, ÖkonomensceneIn der Ökonomie kann es erstaunlich lange dauern, bis ein widerlegtes, aber tief verwurzeltes Paradigma überwunden wird. Ein Beitrag von Arnis Vilks.
Bild: Nahid Hatami via Unsplash
Vor mehr als einem halben Jahrhundert beschrieb Thomas Kuhn die normale Entwicklung einer Wissenschaft als geprägt von Paradigmen. Der Begriff ist in der Folge viel diskutiert worden. Aber man liegt nicht ganz falsch, wenn man ein wissenschaftliches Paradigma mit der Menge von Begriffen, Methoden und Grundüberzeugungen identifiziert, die von den Wissenschaftlern nicht hinterfragt werden, sondern die Forschungstätigkeit durch Generierung von Forschungsfragen ausrichten, die nach und nach im Rahmen des Paradigmas, mit seinen Begriffen und Methoden, beantwortet werden können. Insofern die Wissenschaften auch das Weltbild der Laien prägen, reicht der Einfluss eines grundlegenden wissenschaftlichen Paradigmas oft weit über die Fachwissenschaft hinaus.
Kuhn illustrierte sein Modell vor allem anhand von Paradigmen der Physik: Diese wurde etwa durch die Paradigmen eines Aristoteles und Ptolemäus über anderthalb Jahrtausende beherrscht, bevor sie im 16. und 17. Jahrhundert durch Kopernikus, Galileo und Newton revolutioniert wurden. Newtons Physik wurde dann zum neuen Paradigma, das immerhin mehr als 200 Jahre das Weltbild von Physikern und gebildeten Laien prägte, um in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts seinerseits durch Einsteins Relativitätstheorien revolutioniert zu werden.
Wie Kuhn und später Imre Lakatos betonten, werden in der normalen Wissenschaft die Elemente des Paradigmas, des „harten Kerns“ des Forschungsprogramms, keineswegs verworfen, wenn sie „den Fakten“ widersprechen. Da wissenschaftliche Theorien aus vielen miteinander verwobenen Annahmen, Hypothesen und Maximen bestehen, können dem Paradigma widersprechende Beobachtungen stets als weniger bedeutsame „Anomalien“ beiseitegeschoben werden, die den Grundüberzeugungen nur scheinbar widersprechen, sie aber nicht in Frage stellen.
Für die im Vergleich zur Physik sehr viel jüngere Wissenschaft der Volkswirtschaftslehre lässt sich ebenfalls ein langlebiges Paradigma identifizieren – die Überzeugung, dass Wettbewerb auf möglichst freien Märkten zu einer gesellschaftlich optimalen Allokation der Ressourcen führt. Diese Überzeugung wird gemeinhin auf Adam Smith und seine berühmte Formulierung von der „unsichtbaren Hand“ des Marktes zurückgeführt, die nach dieser Überzeugung dafür sorgt, dass sich individuelles Gewinnstreben letztlich auch für die Gesellschaft vorteilhaft auswirkt. Smith propagierte in seinem Hauptwerk The Wealth of Nations von 1776 daher ein System der „natürlichen Freiheit“ des Wirtschaftslebens, bei der dem Staat lediglich die Rolle zukommt, für Rechtssicherheit und für Sicherheit gegenüber äußeren Feinden der Nation zu sorgen, sowie Güter bereitzustellen, die von privater Seite sonst nicht produziert würden. Die Finanzierung dieser wenigen Staatsaufgaben sei durch eine proportionale Einkommensteuer sicherzustellen.
Es bedurfte einer kleinen Revolution in der Volkswirtschaftslehre – der sogenannten „marginalistischen“ –, um das Gewinnstreben der Unternehmer durch die Nutzenmaximierung der Konsumenten zu ergänzen. Autoren wie Alfred Marshall in Cambridge oder – etwas später – Frank Knight in Chicago formulierten das Modell einer Wettbewerbswirtschaft aus, in der viele relativ kleine gewinnmaximierende Unternehmen miteinander konkurrieren und ihre Produkte an nutzenmaximierende Konsumenten verkaufen, die ihrerseits auch auf dem Arbeitsmarkt miteinander im Wettbewerb stehen. Preise und Löhne passen sich aufgrund des Wettbewerbs so an, dass jeweils ein „Gleichgewicht“ entsteht – also Gleichheit von Angebot und Nachfrage. Dass „gesellschaftliche Optimalität“ anhand einer „Wohlfahrtsfunktion“ definiert werden kann, die einfach die individuellen Nutzenfunktionen summiert, war zwar im Sinne einer utilitaristischen Ethik folgerichtig, die interpersonelle Vergleichbarkeit der Nutzen war allerdings bald fragwürdig.
Auch stellten die – im 19. Jahrhundert noch sehr wenigen – mathematischen Ökonomen fest, dass die logische Konsistenz des Marktmodells durch die Tatsache in Frage gestellt war, dass Angebot und Nachfrage nach einem Gut auch von den Preisen anderer Güter abhängt: Beispielsweise wird die Nachfrage nach Konsumgütern auch von den Einkommen der Konsumenten, das Angebot auch von den Rohstoffpreisen und den zu zahlenden Löhnen beeinflusst.
Es war der französische Ökonom Leon Walras, der die Notwendigkeit hervorhob, im Rahmen eines Modells zu argumentieren, das eine wechselseitige Interdependenz aller Märkte berücksichtigt. Vilfredo Pareto, der das walrasianische allgemeine Gleichgewichtsmodell weiter ausbaute, gab dann eine Definition von „gesellschaftlicher Optimalität“, die bis heute in der Wirtschaftstheorie unter dem Namen „Pareto-Optimalität“ Verwendung findet und keine interpersonelle Vergleichbarkeit von Nutzen voraussetzt. Danach ist eine Situation „optimal“, wenn es keine realisierbare Alternative gibt, die von allen Konsumenten vorgezogen wird.
Im Jahre 1954 gelang es Kenneth Arrow und Gerard Debreu mittels fortgeschrittener, erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandener Mathematik ein Modell zu entwickeln, für das sie sowohl die Existenz eines allgemeinen (d.h. für alle Märkte gleichzeitig bestehenden) Gleichgewichts nachweisen, als auch beweisen konnten, dass die in einem solchen Gleichgewicht entstehende Allokation der Güter im Pareto‘schen Sinne „optimal“ ist.
Die im Arrow-Debreu-Modell (kurz: AD-Modell) beweisbare Aussage, dass die gleichgewichtige Allokation Pareto-optimal ist, fand dann unter der Bezeichnung „erstes fundamentales Theorem der Wohlfahrtstheorie“ in die Lehrbücher Eingang, wurde vielfach als präzise Fassung der Smith‘schen These von der „unsichtbaren Hand“ der Marktkräfte bezeichnet und als grundlegende Einsicht in die segensreichen Eigenschaften einer möglichst freien Marktwirtschaft bewertet.
Tatsächlich hat das AD-Modell viele Eigenschaften, die auch reale Marktwirtschaften aufweisen. Es gibt darin viele Güter, Dienstleistungen und Arbeitsarten, viele Konsumenten und viele Unternehmen; die Unternehmen versuchen, ihren jeweiligen Gewinn zu maximieren, indem sie im Rahmen ihrer technologischen Möglichkeiten Güter produzieren und an Konsumenten oder andere Unternehmen verkaufen; die Konsumenten besitzen Eigentum an Gütern, aber möglicherweise auch Anteile an Unternehmen; ihr Einkommen besteht aus Gewinneinkommen, soweit sie solche Unternehmensanteile besitzen, aber auch aus Arbeitseinkommen, das sie im Rahmen ihrer Fähigkeiten erzielen, und aus dem Verkauf etwaigen Eigentums. Gewinne der Unternehmen und Budgets der Konsumenten werden aufgrund der jeweils geltenden Marktpreise kalkuliert, und die Konsumenten wählen im Rahmen ihres jeweiligen Budgets eine Kombination von Konsumgüter- und Arbeitsmengen, die im Lichte ihrer individuellen Präferenzen meistpräferiert ist. Im Modell greift der Staat in das Wirtschaftsgeschehen weder durch Steuern noch durch steuernde Gesetzgebung ein.
Arrow und Debreu hatten mit ihrem Modell ein mathematisch präzises Bild einer „freien Marktwirtschaft mit Privateigentum“ geschaffen, also einer Wirtschaftsform, die – wenn auch meist in viel weniger präziser Gestalt – dem „Mainstream“ der Ökonomie als normatives Idealbild einer Wirtschaftsverfassung galt.
Wie jedes Bild weicht das AD-Model in vielerlei Hinsicht von der abgebildeten Realität ab. Es gibt mindestens sieben gute Gründe, die dagegensprechen, das „fundamentale Theorem der Wohlfahrtsökonomie“ als Beleg dafür zu deuten, dass Märkte mit möglichst freiem Wettbewerb zu einer „gesellschaftlich optimalen“ Allokation der Ressourcen führen:
1.
Pareto-Effizienz ist nicht „gesellschaftliche Optimalität“. Gibt es nur ein Gut – einen „Kuchen“ im Gedankenexperiment des Ökonomen – so wäre eine Allokation, die einem Konsumenten den ganzen Kuchen zuteilt, aber alle anderen verhungern lässt, „Pareto-optimal“. Seit den 1970er Jahren wird daher zunehmend von Pareto-Effizienz gesprochen.
2.
Dass ein Gleichgewicht existiert, bedeutet nicht, dass es sich einstellen wird. Das „fundamentale Theorem“ bezieht sich nur auf Situationen, in denen alle Märkte im Gleichgewicht sind. Die Literatur zur „Stabilität“ von Marktgleichgewichten zeigt aber, dass selbst unter idealisierenden Modellannahmen die „Marktkräfte“ keineswegs immer zu einem allgemeinen Marktgleichgewicht führen.
3.
Die Pareto-Effizienz des Gleichgewichts gilt in ähnlichen Modellen, die etwas andere Annahmen machen, nicht. Das AD-Modell ist „statisch“ in dem Sinne, dass alle Unternehmen und Konsumenten von Anbeginn an am Marktgeschehen teilnehmen. Nimmt man stattdessen an, dass stets neue Generationen in den Markt eintreten und ältere ausscheiden, ist auch Pareto-Effizienz nicht mehr gewährleistet – selbst dann, wenn in jeder Periode alle Märkte im Gleichgewicht sind.
4.
Auch bei „externen Effekten“ gilt die Pareto-Effizienzdes Gleichgewichts nicht. Im AD-Modell wird angenommen, dass die Präferenzen jedes Konsumenten völlig unabhängig sind von den Konsumentscheidungen anderer Haushalte und den Produktionsentscheidungen der Unternehmen. Solche „externen Effekte“ sind aber allgegenwärtig: Ob ich einen Zaun um meinen Garten baue, hängt davon ab, was mein Nachbar tut; ob ich eine Krawatte trage, davon, ob auch andere das tun. Im Zeitalter von Umweltverschmutzung und CO2-Emissionen ist die Annahme höchst irreführend, dass es keinerlei Externalitäten gibt.
5.
Desgleichen führt unvollständige bzw. asymmetrische Information oft zu Pareto-ineffizienten Resultaten. Dass alle Marktteilnehmer alle relevanten Eigenschaften aller Güter kennen, ist eine weitere implizite Annahme des AD-Modells. Es ist aber leicht einzusehen, dass Pareto-Effizienz kaum erwartet werden kann, wenn die Annahme aufgegeben wird.
6.
Nicht immer scheint das Pareto-Kriterium überzeugend. Amartya Sen hat gezeigt, dass das Kriterium einer liberalen Maxime widersprechen kann – nämlich dass jeder Konsument private Entscheidungen ganz unabhängig von den Präferenzen anderer treffen darf.
7.
Wettbewerb kann aus technologischen Gründen ineffizient sein. Ein einfaches Gedankenexperiment zeigt dies: Können n Arbeiter aus technologischen Gründen höchstens die Menge n² eines bestimmten Produkts herstellen, wird ein Monopolunternehmen, das 10 Arbeiter beschäftigt, 100 Einheiten des Produkts herstellen können. Teilt man aber das Monopol in zwei konkurrierende Unternehmen auf, die jeweils nur fünf Arbeiter beschäftigen, ist die insgesamt produzierbare Menge nur 25+25=50.
Alle diese Überlegungen sind in der Wirtschaftstheorie spätestens seit den 1960er Jahren bekannt. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass nur wenige Jahre später Nobelpreise an eloquente Propagandisten des bereits überholten neoliberalen Idealbilds verliehen wurden – 1974 an Friedrich von Hayek und 1976 an Milton Friedman –, wodurch das Modell auch im politischen Raum zur handlungsleitenden Vision wurde. Thatcherismus ab 1979 und Reaganomics ab 1981 waren nur die prominentesten Erscheinungsformen des Versuchs, diese Vision durch Deregulierung, Privatisierung und Steuersenkungen umzusetzen.
Bis heute wirkt sie in der Politik etwa eines Donald Trump oder eines Javier Milei und in manchen Argumentationen „liberaler“ Politiker in Europa fort. Wie in der Physik kann es auch in der Ökonomie offenbar erstaunlich lange dauern, bis ein widerlegtes, aber tief verwurzeltes Paradigma überwunden wird.
Zum Autor:
Arnis Vilks ist emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaft am Lehrstuhl für Mikroökonomie der HHL Leipzig Graduate School of Management. Er lehrte und forschte u. a. in Cambridge, Stanford, Hamburg, Riga, Mekelle, Freetown, auf den Kapverden, in Neuseeland und Australien. 2025 ist sein Buch Im Griff der unsichtbaren Hand erschienen, das die Grundlage für diesen Beitrag liefert.
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