Vom Nicht-wissen-wollen (I von II)
Each einem Angriff in Gaza-Stadt am 15. November 2024. Bild: Times of Gazaoverton-magazin.de, 21. Dezember 2024 Moshe Zuckermann 40 Kommentare
Ein israelischer Wissenschaftler hat das Vorgehen der IDF im Gazastreifen dokumentiert. Sein Bericht wird in Israel aber weitgehend ignoriert.
Der israelische Historiker Dr. Lee Mordechai von der Jerusalemer Hebrew University hat ein umfassendes Dokument erstellt, in dem er Kriegsverbrechen Israels im Gazastreifen nach dem 7. Oktober akribisch auflistet und minutiös beurkundet. Das Dokument findet sich in der von ihm errichteten Webseite "Zeuge des Israel-Gaza-Krieges"
https://witnessing-the-gaza-war.com/ (https://witnessing-the-gaza-war.com/wp-content/uploads/2024/12/Bearing-witness-to-the-Israel-Gaza-War-v6.5.5-5.12.24.pdf). Es handelt sich um das bislang systematischste in Israel produzierte Zeugnis von den massenweise durch die IDF in Gaza begangenen Verbrechen, das auf Hebräisch und zugleich auf Englisch erschienen ist.
Die Tageszeitung “Haaretz” hat Mordechai und seiner Dokumentation einen längeren Artikel gewidmet. Das muss man hervorheben, denn es ist gegenwärtig kaum vorstellbar, dass es sich irgendein anderes Organ der etablierten Medien Israels auch nur einfallen ließe, einer solchen Publikation stattzugeben. Die Details der Gräueltaten und der ausufernden Gewaltpraxis sollen hier nicht dargestellt werden; wer sie lesen will, kann es dank der ausführlichen, an Quellen reichen Publikation von Lee Mordechai nun tun.
Aber wer will das in Israel schon? Nach seinen Motiven befragt, erklärte der Historiker: “Ich fühlte, dass ich nicht mehr in meiner [abgeschotteten] Blase weiterleben kann, da es sich um Menschenleben handelt, und was sich ereignet, zu mächtig ist und den Werten, mit denen ich hier erzogen worden bin, widerspricht.” Er fügte hinzu:
“Ich möchte Menschen nicht [antagonistisch] konfrontieren, will nicht diskutieren. Ich habe das Dokument geschrieben, damit es draußen ist. Damit die Menschen in einem halben Jahr oder einem Jahr oder fünf oder zehn oder hundert Jahren darauf zurückkommen können und sehen, dass das alles bekannt war, dass es ist, was man wissen konnte, bereits im Januar, schon im März [2024], und dass wer von uns es nicht wusste, beschlossen hatte, es nicht zu wissen. Meine Aufgabe als Historiker ist, die Stimme jener beredt werden zu lassen, die sie nicht zu Gehör bringen können, [gleich] ob es sich um Eunuchen im 11. Jahrhundert oder um Kinder in Gaza handelt; ich wende mich mit Vorbedacht nicht an die Emotionen, benutze keine Worte, die Kontroversen entfachen oder unklar sind. Ich spreche nicht von Terroristen, nicht über Zionismus oder Antisemitismus. Ich bemühe mich um eine möglichst kalte, trockene Sprache und versuche bei den Tatsachen, wie ich sie verstehe, zu verharren.”
Im heutigen Israel, unter der gegenwärtigen Regierungskoalition und der vorherrschenden öffentlichen Stimmung zumal, darf Lee Mordechais Tat nicht nur als höchst moralisch, sondern auch als außerordentlich mutig gewertet werden. Derlei wird zur Zeit von den faschistischen Elementen der politischen Klasse, die längst schon die Beschränkungsnormen der (formalen) Demokratie “patriotisch” hinter sich gelassen haben, wo immer möglich, mit “juristischen” Mitteln geahndet bzw. mit “legitimen” Schikanen der politischen Macht verfolgt. Davon sind weder kritische Medien (wie etwa “Haaretz”) noch reflektiert-differenzierende Kulturorgane oder akademische Institutionen ausgenommen. Warum ist dem so?
Zunächst und vor allem, weil sich Mordechais Report mit der IDF befasst. Die Armee gilt den allermeisten BürgerInnen des Landes als heiligste Kuh der israelischen politischen Kultur. So sehr wird sie verehrt, dass sie seit Bestehen des Staates zum nationalen Tabu gerann. Und weil man sich im Laufe der Jahre zunehmend damit abfinden musste, dass die Armee nicht mehr regionale Kriege zu bestreiten, sondern die eher polizeiliche Bewachung der okkupierten Territorien (mithin die Beschützung der dort völkerrechtswidrig errichteten jüdischen Siedlungen) zu übernehmen hatte, sah man sich ideologisch gezwungen, die bei der Begegnung des Militärs mit der palästinensischen Zivilbevölkerung zwangsläufig sich einstellenden Gewaltpraktiken moralisch zu ideologisieren. So entstand das Diktum von der IDF als der “moralischsten Armee der Welt”. Nichts desavouiert diesen Irrglauben eindrücklicher, als Lee Mordeachais genau recherchierte, höchst schockierende Faktensammlung. Was sich in Gaza zugetragen hat und mit äußerster Sorgfalt registriert worden ist, straft die pseudo-moralische Selbstgewissheit vieler Israelis Lügen.
Dass die allermeisten israelischen BürgerInnen das Ausmaß und die Intensität der militärischen Kriegsverbrechen im Gazastreifen nicht zu Gesicht bekamen, dafür sorgten die israelischen Medien gleich nach Ausbruch des Krieges. Dabei mussten sie gar nicht erst “von oben” gleichgeschaltet werden, sondern sie übten sich eigenständig in “loyaler” Selbstzensur. Der 7. Oktober war für die israelische Gesellschaft tatsächlich eine Schockerfahrung, wie sie sie seit vielen Jahren nicht erlebt hatte; manche meinten, “seit der Shoah” nicht. Aber gerade das Entsetzen über das Fiasko wurde bald genug instrumentalisiert, um jeden Gewaltakt gegen die Hamas (aber eben nicht nur gegen sie, sondern gegen alle PalästinenserInnen im Gazastreifen) von vornherein zu legitimieren.
Der 7. Oktober rechtfertigte gleichsam das Nicht-wissen-wollen der jüdischen Israelis, was man in ihrem Namen verbricht. Mögliches Mitgefühl war erloschen, jegliche moralische Erwägung (im Hinblick auf “Kollateralschäden”) wurde abgeschmettert. Man war auf Rache und Vergeltung aus. Und die Medien haben dazu ihren gewichtigen Beitrag geleistet, mithin ihren essentiellen Auftrag als Institution der demokratischen Meinungsbildung von Grund auf verraten. Was man nicht weiß, macht einen bekanntlich nicht heiß.
Zudem kam das drastischste Mittel des Selbstschutzes vor verstörender Kritik während der Kriegsmonaten aufs effektivste zum Einsatz: die rigorose Zurückweisung jedweder im Ausland entstandener Beschuldigung der israelischen Politik und ihrer verbrecherischen Auswirkungen, mithin ihre automatische Apostrophierung als “antisemitisch”. Entstammt die Kritik der Feder jüdischer Israelis, bedient man sich der Slogans des “jüdischen Selbsthasses” bzw., gesteigert, des Verrats, ja selbst des Landesverrats. Dieser Prozess der Schuldabwehr ist über Jahrzehnte zum Muster der politischen Kultur Israels geronnen.
Bemerkenswert ist dabei, dass sich Israel um die Bekämpfung des Antisemitismus als solchen nie ernsthaft bemüht hat; der Antisemitismus war im Gegenteil der zionistischen Ideologie immer schon förderlich. Entsprechend vollzog sich der Antisemitismus-Vorwurf gegen Israelkritik stets in instrumenteller Absicht; es ging nie darum, den Tatbestand der Kritik zu klären, sondern darum, die Kritiker mundtot zu machen, und sei’s mit perfiden Mitteln unbegründeter Bezichtigung. Je gewichtiger die durch die Praxis auf sich geladene Schuld, desto intensiver steigerte sich der Gebrauch des Antisemitismus-Vorwurfs.
Lee Mordechai hat, so besehen, eine für die eingefahrene israelische Vorstellungswelt und die sie generierende ideologische Matrix eine nachgerade unerträgliche Zumutung geschaffen. Da nahezu alle israelischen BürgerInnen den 7. Oktober als Rechtfertigung für die im Gazastreifen von der IDF begangene Barbarei akzeptieren (dabei aber nicht in den erforderlichen Massen auf die Straße gehen, um auf die Regierung den nötigen Druck zur beschleunigten Geiselbefreiung auszuüben, an welcher die Regierung nicht interessiert ist, da sie mit ihrem Herrschaftsverlust einhergehen wird), machen sie sich blind für Verbrechen, die ihrem moralischen Selbstbild und ihrem unerschütterlichen Glauben am “gerechten Weg”, den das zionistische Israel historisch beschritten hat, diametral entgegenstehen.
Die Verblendung verstärkt sich noch durch Entwicklungen der letzten Wochen. Denn zwar ist etwa die Hälfte der israelischen Bevölkerung der Regierung gegenüber kritisch eingestellt, wünscht sich ihre Auflösung und hasst Netanjahu, aber die Erfolge der israelischen Armee in letzter Zeit (Zerstörung der Hamas, merkliche Schwächung der Hisbollah, Vernichtung oder zumindest Lähmung der syrischen Armee und die Beschränkung der von Iran ausgehenden Bedrohung) gilt vielen als eine Art Kompensation für das innerisraelische Debakel. Das Militär erweist sich als eine Art “Wiedergutmachung”, welche die kollektive narzisstische Kränkung, die den Israelis am 7. Oktober widerfahren ist, aufzuwiegen vermag. Da kommt das Dokument von Dr. Lee Mordechai zur unrechten Zeit, und die in ihm aufgelisteten Verbrechen müssen im besten Fall rationalisiert, im eher gängigen Fall schlicht ignoriert oder in Abrede gestellt werden. Auch der willentliche Beschluss, nicht zu wissen, ist ein Beschluss, aber niemand wird künftig behaupten können, dass er oder sie nicht gewusst hat bzw. nicht wissen konnte, was es zu wissen galt.
Von Moshe Zuckermann ist im Verlag AphorismA das Buch “… aus gegebenem Anlaß. Politische Reflexionen zur Zeit” (240 Seiten, 25 Euro) erschienen.
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Schlagwörter: Antisemitismus, Gaza-Krieg, Israel, Kriegsverbrechen
40 Kommentare
Gähn. Die zusammengefasste Hamas-Propaganda der letzten 14 Monate, mit der die deutsche Bevölkerung ununterbrochen berieselt wird. Mit dem Ziel, die Terrorherrschaft der Hamas unbedingt über die Zeit zu retten.
Nicht die geringste Bemühung, zu widerlegen, was Israel sagt. Nämlich dass dort mindestens 17.000 Terroristen eliminiert wurden. Terroristen gibt es ja nach dieser Lesart überhaupt nicht. Auch der mit der Panzerfaust über der Schulter ist immer nur Zivilist.
Was Israel sagt, ist völlig unbekannt. Das wird einfach von der Hamas-Propaganda überrollt. Ich kann euch die Gegenseite an dieser Stelle nicht ersparen:
https://www.mena-watch.com/medien-hamas-spiel-um-opferzahlen-in-gaza/Warnhinweis: der Artikel könnte ihr festgefügtes Weltbild ins Wanken bringen.
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Das Militär erweist sich als eine Art “Wiedergutmachung” welche die kollektive narzisstische Kränkung, die den Israelis am 7. Oktober widerfahren ist, ZAHAL hat extra dafür Plünderungs Zonen eingerichtet : https://www.telepolis.de/features/Humanitaere-Hilfe-fuer-Gaza-Israels-unfreiwillige-Gestaendnisse-10215683.html
“Dass die allermeisten israelischen BürgerInnen das Ausmaß und die Intensität der militärischen Kriegsverbrechen im Gazastreifen nicht zu Gesicht bekamen, dafür sorgten die israelischen Medien gleich nach Ausbruch des Krieges. Dabei mussten sie gar nicht erst “von oben” gleichgeschaltet werden, sondern sie übten sich eigenständig in “loyaler” Selbstzensur.”
Diese Zensur von oben existiert aber obendrein auch noch! Israel ist meines Wissens das einzige Land aus dem westlichen, sogenannten “demokratischen” Spektrum, in dem in jeder größeren Redaktion ein Militärzensor Dienst tut. Ganz offiziell! Seine Aufgabe ist es, sämtliche Veröffentlichungen zu filtern, und so jede Information zu verhindern, die den IDF Schaden zufügen könnte. Dazu gehören neben dem Verhindern strategischer Informationen, die es dem Gegner ermöglichen könnten, zu reagieren (offizielle Rechtfertigung dieser Zensur), natürlich auch sämtliche Nachrichten, die die IDF kritisieren. Diesem offiziellen Zensurmechanismus hat sich die schreibende Zunft in Israel natürlich im Laufe der Jahrzehnte angepaßt, und schreibt von sich aus nur noch “gutes” über die israelische Armee. Auch so kam die Legende von der “moralischsten Armee der Welt” zustande.
Und auch wenn diese Tatsache an sich offen bekannt ist, kommt es keinem der von israelischen Medien abschreibenden “Qualitätsjournalisten” in Deutschland in den Sinn, daß das natürlich eine Auswirkung auf die Meldungen hat. Im Gegenteil! Nur bei Meldungen, die sich auf Informationen direkt aus Gaza beziehen, wird immer wieder dieser Disclaimer angehängt, wonach sich “diese Informationen nicht unabhängig überprüfen lassen”.
Also ja, die Meldungen aus Gaza sind möglicherweise politisch gefärbt und im eigenen Sinne manipuliert. Wie in jedem Krieg. Ob im Einzelfall, und wie stark, das ist die Frage. Etwa ob angesichts des tatsächlichen Vorgehens der IDF gegen Zivilisten, Infrastruktur, Krankenhäuser etc. nicht auch die Wahrheit schlimm genug ist.
Bei Israel aber ist es Gewissheit, daß alle Nachrichten zensiert sind! Aber man tut so, als wären sie zuverlässig!
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Schon früher ist Israel nicht sonderlich zimperlich vorgegangen, hat sich nicht um Völkerrecht oder die zahlreichen UN Resolutionen gekümmert.
Mit den Ereignissen vom 7.10 aber hat Israel einen Übergang gemacht. Dass es überhaupt noch Gegenwehr gegen die Besatzung des Gazastreifens gibt, ist angesichts der zahlreichen Toten vom 7.10 nicht länger hinnehmbar (auch, wenn die z.T. auf das Konto der IDF gehen). Dass es überhaupt noch Feinde Israels gibt und die auch über militärische Mittel verfügen, gehört geändert, auch wenn Israels Existenz nicht durch gelegentliche Angriffe von Hamas und andere Gruppierungen gefährdet ist.
Die Sicherheitsdoktrin Israels wird nicht länger als die absolute militärische Überlegenheit in der Region gefasst. Feinde in Schach zu halten, mit überlegener Gewalt abzustrafen ist nicht länger hinreichend um die Sicherheit Israels zu gewährleisten. Der feindliche Staatswille, verkörpert im wahrsten Sinne des Wortes in den Palästinensern muss eliminiert werden. Diese neue Staatsräson wird allgemein geteilt, uneinig ist man sich lediglich darin, wie weit man bei der Vernichtung des Feindes gehen sollte.
Israel will und wird den nahen Osten “umgestalten”. Ausgemachte Feinde müssen entwaffnet besser noch vernichtet werden. Kollateralschäden interessieren nicht. Ebenso wenig das Völkerrecht, Staatsgrenzen etc.. Angestrebt ist eine endgültige Lösung des Sicherheitsproblems. Insofern ist es kein Wunder, wenn es zu Kriegsverbrechen kommt – der Kriegszweck geht ja auf Vernichtung.
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“Man war auf Rache und Vergeltung aus. Und die Medien haben dazu ihren gewichtigen Beitrag geleistet, mithin ihren essentiellen Auftrag als Institution der demokratischen Meinungsbildung von Grund auf verraten. Was man nicht weiß, macht einen bekanntlich nicht heiß.”
Hier in Deutschland ist die Situation nicht wesentlich verschieden, wobei wir nicht einmal eine Haaretz und keinen Dr. Lee Mordechai haben. Wir müssen uns aus US und israelischen Quellen informieren, denn arabisch spricht kaum jemand, um Kritisches zu erfahren.
Ich frage mich heute oft, wie es kam, dass die Welt während des 2.Weltkrieges den Holocaust so gar nicht bemerkt hat. Danach hat man die deutschen Zivilisten so behandelt, als hätten sie von Anfang an alles gewusst. Zusammen reimen konnten sie sich die Geschehnisse im Osten und dies gilt auch für die damalige Welt. Offiziell wurde die Untaten aber erst später.
Heute aber, wo Handy-Filme und Internet existieren, wissen wir alle oder können wir wissen, was dort passiert und unsere Medien und Politiker üben sich in aktiver Ignoranz. Wir liefern sogar Waffen und unsere Medien bewähren sich im Kampf gegen diejenigen, die die israelische Regierung und ihr Militär kritisieren. Frohe Weihnachten!
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wer von uns von den Gräueltaten nichts wusste, hatte beschlossen, es nicht zu wissen … War es in Deutschland der 1940er nicht genau so ? ist es womöglich immer so ? Wer wissen will, was in der Ukraine passiert, kann das wissen. Wer es nicht wissen will, steckt den Kopf in den Sand
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Erst wenn der Statt Israel völlig aus dieser Region getilgt ist, ™1974 kann es überhaupt erst Frieden geben.
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“Denn sie wissen nicht, was sie tun” kommentierte dereinst ein Jude seine eigene Hinrichtung.
Info: https://overton-magazin.de/top-story/vom-nicht-wissen-wollen/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.



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