Diese Website verwendet nur technisch notwendige Cookies.
28.06.2025

Friedensethische Neudefinition der EKD steht bevor
Ziel: "Friedenschaffen notfalls mit Waffen" erneut zu legitimieren


Info: 


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

28.06.2025

Berichte über Tote bei Gaza-Hilfe Scharfe Kritik an "getarntem Massaker"

Screenshot_2025_06_28_at_11_10_59_rzte_ohne_Grenzen_bezeichnet_Gaza_Hilfe_als_getarntes_Massaker_tagesschau.de

Player: videoAnhaltende Kritik an Verteilzentren der umstrittenen "Gaza Humanitarian Foundation" im Gazastreifen4 Min

Video niedrige Auflösung https://media.tagesschau.de/video/2025/0627/TV-20250627-2209-1500.webs.h264.mp4   Dauer 3:36 Min.

Video hohe Auflösung https://media.tagesschau.de/video/2025/0627/TV-20250627-2209-1500.webxxl.h264.mp4

Dauer 3:36 Min.


tagesschau.deStand: 28.06.2025 10:59 Uhr, 

Immer wieder gibt es Berichte über Schüsse nahe den Verteilzentren der privaten GHF-Stiftung im Gazastreifen. Hilfsorganisationen finden harte Worte für die Vorfälle. Grünen-Chefin Brantner forderte einen Stopp von Waffenexporten.

Die von den USA unterstützte Privatstiftung "Gaza Humanitarian Foundation" (GHF), die im Gazastreifen Verteilzentren für Hilfsgüter betreibt, ist höchst umstritten. Immer wieder werden Palästinenser erschossen, die zu den Zentren kommen, um Lebensmittel zu erhalten. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) wirft der GHF deshalb vor, Hilfsbedürftige in "Todesfallen" zu locken. Sie forderte ein Ende der umstrittenen Hilfsmaßnahmen.


Die GHF-Verteilzentren glichen einem "als humanitäre Hilfe getarnten Massaker", schrieb die Organisation in einer Stellungnahme. Bislang seien dabei "mehr als 500 Menschen getötet und fast 4.000 verletzt" worden. Woher die Zahlen stammen, machte die Organisation nicht kenntlich. Vermutlich bezieht sich die Organisation auf Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums.

Auch die Vereinten Nationen gehen von einer ähnlich hohen Opferzahl aus. In einem Bericht vom Dienstag hieß es, dass mindestens 410 Palästinenser seit Beginn der Arbeit der GHF am 27. Mai durch israelische Bombardierungen und Beschuss in der Gegend der Zentren getötet wurden. Das UN-Menschenrechtsbüro in Genf habe die Todesfälle praktisch alle selbst verifiziert, sagte ein Sprecher. Möglich sei, dass zusätzlich auch bewaffnete Gruppen im Umfeld der Nahrungsmittelverteilstellen schießen.


Player: videoBjörn Dake, ARD Tel Aviv, zu Berichten über Tote bei Verteilung von Hilfsgütern im GazastreifenÄrzte ohne Grenzen: GHF "erniedrigt Palästinenser absichtlich"Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen schrieb: Die GHF "erniedrigt die Palästinenser absichtlich und zwingt sie, zwischen Hunger und dem Risiko, ihr Leben für ein Minimum an Versorgung zu riskieren, zu wählen". Zudem zwinge die Verteilweise Tausende ausgehungerte Palästinenser, lange Wege bis zu einem der vier GHF-Verteilpunkte zurückzulegen und "um Essensreste zu kämpfen".

Die Organisation forderte die "sofortige Abschaffung" des Programms, eine Rückkehr zu Verteilmechanismen der UN und eine Aufhebung der israelischen Blockade des Gazastreifens.

Auch die Hilfsorganisation "Save the Children Deutschland" kritisierte die GHF. "Niemand sollte auf der Suche nach Essen getötet werden. Das ist keine humanitäre Hilfe - das ist unmenschlich", erklärte der Geschäftsführer von "Save the Children Deutschland", Florian Westphal. "Es gibt ein etabliertes humanitäres System, das funktioniert. Erfahrene Organisationen müssen unverzüglich wieder sichere und effektive Hilfe leisten können", fügte Westphal hinzu.

Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner forderte, die Bundesregierung müsse Konsequenzen aus diesen Vorfällen ziehen und den Export von Waffen an Israel für den dortigen Einsatz stoppen. "Der Verstoß gegen internationale Verpflichtungen ist in diesem Fall so eklatant, dass endlich auch der Bundesregierung klar sein muss: Es dürfen keine deutschen Waffen mehr geliefert werden, die in Gaza eingesetzt werden können - denn es besteht das Risiko, dass damit Völkerrechtsbruch begangen wird", sagte Brantner der Nachrichtenagentur dpa.


USA beschließen finanzielle Unterstützung für die GHF

Anfang März hatte Israel die völkerrechtswidrige Blockade für Hilfsgüter für den Gazastreifen verhängt. Die Regierung begründete das mit den stockenden Waffenruhe-Verhandlungen. Erst Ende Mai wurde die Blockade teilweise wieder aufgehoben. Die von den USA und Israel unterstützte Hilfsorganisation GHF nahm daraufhin ihre Arbeit im Gazastreifen auf und eröffnete vier Verteilzentren im Süden und im Zentrum des Palästinensergebiets.

Erst am Donnerstag beschlossen die USA erste direkte finanzielle Unterstützung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar (25,6 Millionen Euro) für die GHF.

Die Vereinten Nationen und andere Hilfsorganisationen weigern sich, mit der GHF zusammenzuarbeiten, weil sie ihr vorwerfen, sich nach den Plänen der israelischen Armee auszurichten.

GHF dementiert tödliche Vorfälle nahe Verteilzentren

Die palästinensischen Behörden im Gazastreifen werfen Israel vor, gezielt auf die Hilfsbedürftigen zu schießen. Die israelische Armee bestreitet hingegen gezielte Schüsse und spricht immer wieder von Warnschüssen.

Die GHF selbst dementiert - trotz des Berichts der Vereinten Nationen -, dass es tödliche Vorfälle in der direkten Umgebung ihrer Hilfszentren gegeben hat. In den sozialen Medien gibt es zahlreiche Videos und Fotos, die Schüsse in der Nähe der Zentren zeigen. Unabhängig verifizieren lassen sich diese Videos und Bilder meist nicht.

Inzwischen hat sich der Leiter der Hilfsorganisation in der BBC zu Wort gemeldet. In dem Interview leugnete Johnnie Moore nicht, dass es Todesfälle in der Nähe der Zentren gegeben habe. Er sagte, dass hundert Prozent der Opfer der israelischen Armee zugeschrieben würden, "doch das stimmt unseres Wissens nach nicht". "Wir verbringen viel Zeit damit, herauszufinden, was tatsächlich passiert ist, ob überhaupt etwas passiert ist und ob es eine Möglichkeit gibt, die Wahrscheinlichkeit dafür zu verringern", sagte Moore.

„In den meisten Fällen konnten wir nichts feststellen, was passierte.“

Die GHF gibt an, bis Donnerstagabend insgesamt etwa 46,6 Millionen Mahlzeiten im Gazastreifen verteilt zu haben.

Bericht über "Schieß-Anordnung"

Unterdessen schreibt die linke israelische Zeitung Haaretz unter Berufung auf Armeeangehörige, die anonym bleiben wollen, dass Soldaten angeblich sogar angewiesen worden sein sollen, auf unbewaffnete Palästinenser vor Verteilzentren zu schießen. So sollen Kommandeure offenbar den Truppen befohlen haben, auf Menschenmengen zu schießen, um sie zu vertreiben oder auseinanderzutreiben - auch wenn klar sei, dass von ihnen keine Gefahr ausgehe. Unabhängig überprüfen lässt sich der Bericht der Zeitung derzeit nicht.

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu dementierte unterdessen den Bericht. Er wies diese Darstellung zusammen mit Verteidigungsminister Israel Katz "kategorisch" zurück und sprach von "böswilligen Lügen".

Israels Militär weist Vorwürfe zurück

Das israelische Militär bestritt auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters, dass es solche Anweisungen gegeben haben soll. Einige Vorfälle würden von zuständigen Behörden untersucht, sagte ein Militärsprecher: "Jeder Vorwurf einer Abweichung vom Gesetz oder den Anweisungen der IDF wird gründlich geprüft, und bei Bedarf werden weitere Maßnahmen ergriffen."

Er gab an, dass die Armee die Abläufe bei der Vergabe der Hilfsgüter im Gazastreifen verbessern wolle und kürzlich bereits neue Zäune und Schilder aufgestellt sowie zusätzliche Zufahrtswege zu den Hilfsgebieten geschaffen habe.

Gesundheitsministerium meldet 56.300 Tote

Der Krieg im Gazastreifen begann nach dem Überfall der militant-islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem etwa 1.200 Menschen getötet und 250 weitere verschleppt wurden.

Israels Regierung hatte danach einen massiven militärischen Einsatz in dem Palästinensergebiet angeordnet. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Palästinensischen Gesundheitsministeriums bislang mehr als 56.300 Menschen getötet.

Hunderttausende Palästinenser wurden teils mehrfach vertrieben, die humanitäre Lage ist desaströs. Zudem ist das Gesundheitssystem im Gazastreifen fast vollständig zerstört, eine vollständige Erfassung aller Toten wird damit immer schwieriger.  


Info: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/gaza-ghf-kritik-100.html


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

28.06.2025

Gaza: Ärzte ohne Grenzen fordert Ende des tödlichen Verteilmechanismus zur Lebensmittelvergabe

aerzte-ohne-grenzen.de, vom 27. Juni 2025.

Gaza/Berlin, 27. Juni 2025. Der vor einem Monat gestartete Verteilmechanismus der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) zwingt die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen sich zu entscheiden: zwischen Hunger und dem Risiko, bei der Lebensmittelvergabe verletzt oder getötet zu werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen haben bereits mehr als 500 Menschen ihr Leben bei dem Versuch verloren, Lebensmittel zu bekommen. Mehr als 4.000 sind verletzt worden. Ärzte ohne Grenzen fordert, den Mechanismus der israelisch-amerikanischen GHF sofort einzustellen und zu dem zuvor durch die Vereinten Nationen koordinierten System zurückzukehren.

Das Verteilungssystem der GHF verlangt von Tausenden Palästinenser*innen lange Wege zurückzulegen, um die vier Verteilungsstellen im Gazastreifen zu erreichen. Dabei sind die Menschen durch die von den israelischen Behörden verhängte Blockade, die seit über 100 Tagen anhält, geschwächt. Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen haben kaum Zugang zu Hilfsgütern. Und diejenigen, die es zu den Verteilzentren schaffen, laufen Gefahr in einem chaotischen Durcheinander verletzt oder getötet zu werden.

Die vier Verteilungsstellen befinden sich alle in Gebieten, die von israelischen Streitkräften kontrolliert werden, nachdem Menschen dort gewaltsam vertrieben wurden. Sie sind so groß wie Fußballfelder und von Wachposten und Stacheldraht umgeben. Es gibt nur einen Ein- und Ausgang. Die Mitarbeitenden der GHF stellen Paletten und Kisten mit Lebensmitteln ab und öffnen die Zäune. Tausende stürmen dann auf einmal herein und kämpfen um jedes Reiskorn.

Aitor Zabalgogeazkoa, Notfallkoordinator von Ärzte ohne Grenzen in Gaza

Jeden Tag behandeln die Teams von Ärzte ohne Grenzen Menschen, die bei dem Versuch, an einem dieser Orte Lebensmittel zu bekommen, verletzt oder getötet werden. Im provisorischen Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen in Deir al-Balah stieg die Zahl von Patient*innen mit Schussverletzungen in der Woche vom 8. Juni um 190 Prozent gegenüber der Vorwoche.

„Kommen die Menschen früh zu den Verteilzentren und nähern sie sich ihnen, wird auf sie geschossen. Kommen sie pünktlich an, sind es aber zu viele und springen sie über die Absperrungen, wird auf sie geschossen. Kommen sie zu spät, dann dürfen sie nicht mehr dort sein und es wird auf sie geschossen”, so Zabalgogeazkoa.

Verletzte Patient*innen suchen oft Hilfe in einfachen oder provisorischen Gesundheitseinrichtungen, da größere Krankenhäuser, die besser für die Behandlung schwerer Verletzungen ausgerüstet sind, durch israelische Angriffe vielfach beschädigt sind. Viele funktionieren nur noch teilweise. Es mangelt an Schmerzmitteln, Anästhetika und Bluttransfusionen.

Die medizinische Einrichtung von Ärzte ohne Grenzen in Al-Mawasi, die normalerweise nicht für die Behandlung von Patient*innen mit schweren Verletzungen ausgerüstet ist, hat seit dem 7. Juni 423 Verwundete aufgenommen, die bei den Verteilstellen verletzt wurden. Jeden Tag kommen zehn oder mehr Patient*innen mit schweren Verletzungen dazu. Diese Verletzungen erfordern sofortige lebensrettende Maßnahmen wie Bluttransfusionen oder Operationen, die die medizinischen Teams in einer einfachen Gesundheitsklinik jedoch nicht leisten können.

Die Patient*innen werden nach Möglichkeit an die wenigen noch funktionierenden Krankenhäuser wie das Nasser-Krankenhaus überwiesen. Doch selbst funktionsfähige Krankenhäuser haben Schwierigkeiten, die zahlreichen Menschen, die jeden Tag in die Notaufnahmen kommen, zu versorgen.

Die internationale Gemeinschaft nimmt die Vorfälle im Gazastreifen lediglich zur Kenntnis, obwohl sie den Mustern eines Völkermordes entsprechen. Ärzte ohne Grenzen fordert die Wiederherstellung eines echten Hilfssystems, ein Ende der Blockade von Lebensmitteln, Treibstoff und humanitären Gütern sowie einen dauerhaften Waffenstillstand. Humanitäre Hilfe muss den humanitären Prinzipien folgen: Sie muss diejenigen erreichen, die sie am dringendsten benötigen, unter Wahrung ihrer Würde. Humanitäre Hilfe darf nicht von einer Kriegspartei kontrolliert werden, um militärische Ziele zu erreichen.


Für weitere Auskünfte sprechen Sie uns an

Image

Unsere Pressereferentin Merle Tilk

Merle Tilk

- Media Relations

+49 172 570 62 58

| merle.tilk@berlin.msf.org



Info: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/presse/gaza-lebensmittelvergabe-ghf


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

28.06.2025

Gazastreifen: Haaretz bestätigt Befehle zur Ermordung palästinensischer Nahrungshilfeempfänger

freedert.online, 28 Juni 2025 09:14 Uhr

Menschen aushungern, dann zu Stellen locken, an denen sie Nahrung erhalten können, und dort unter Beschuss nehmen – das schien das Muster zu sein, nach dem in den letzten Wochen gegen die Einwohner des Gazastreifens vorgegangen wurde. Jetzt steht fest: Es geschah auf Befehl.


Quelle: www.globallookpress.com © Rizek Abdeljawad


Wartende Menge an einer der Ausgabestellen im Gazastreifen (26.06.2025)


Die Meldungen, dass rund um die Verteilstellen der mit US-Unterstützung betriebenen neuen "humanitären Hilfsorganisation" Gaza Humanitarian Foundation (GHF) manchmal Dutzende Palästinenser, die dort um Nahrung anstanden, ermordet wurden, gibt es, seit die GHF an die Stelle der UNRWA getreten ist. Die UNRWA, das UN-Hilfswerk für Palästina, wurde von Israel daran gehindert, seine Aufgabe zu erfüllen, mit der Begründung, es habe Verbindungen zur Hamas. Der Gazastreifen ist seit Monaten von der Versorgung von außen abgeschnitten, was eine akute Hungersnot ausgelöst hat.

Der Bericht der oppositionellen israelischen Zeitung Haaretz bringt nun erstmals Zeugenaussagen aus der israelischen Armee, in denen Soldaten bestätigen, ihnen sei befohlen worden, die Waffen auf die Hungernden zu richten. Nach Meldung des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen, die die Zeitung ebenfalls zitiert, sind seit dem 27. Mai 549 Menschen bei diesen Ausgabestellen getötet und mehr als 4.000 verwundet worden.


Israel handelt nicht auf eigene Faust, sondern mit Erlaubnis des Pentagons





Meinung

Israel handelt nicht auf eigene Faust, sondern mit Erlaubnis des Pentagons





Die GHF wurde von Israel in Zusammenarbeit mit Evangelikalen aus den USA und privaten Söldnerfirmen gegründet; der Geschäftsführer soll, so Haaretz, sowohl mit US-Präsident Donald Trump als auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu befreundet sein.

Vier Ausgabestellen werden von dieser Stiftung im Gazastreifen betrieben, die täglich von Tausenden Palästinensern aufgesucht werden. Sie öffnen täglich nur für eine Stunde, meist am Morgen. Einer der Soldaten beschrieb die Lage so: "Wo ich stationiert war, wurden jeden Tag zwischen einer und fünf Personen getötet. Sie wurden wie eine feindliche Truppe behandelt – keine Maßnahmen zur Kontrolle von Mengen, kein Tränengas, nur scharfes Feuer, mit allem, was man sich vorstellen kann: schwere Maschinengewehre, Granatwerfer, Mörser. Sobald das Zentrum öffnet, hört das Schießen auf, und sie wissen, dass sie nahe kommen können. Gewehrfeuer ist unsere Art der Kommunikation." Er nannte das "ein Feld des Schlachtens".

Ein israelischer Offizier erklärte: "Es ist weder ethisch noch moralisch akzeptabel, dass Menschen [eine humanitäre Zone] unter Panzerbeschuss, Scharfschützen und Mörsergranaten erreichen müssen oder sie nicht erreichen können."

Das Gebiet um die Ausgabestellen sei in drei Zonen eingeteilt: in der Mitte die eigentliche Ausgabestelle, betrieben mit US-amerikanischem Personal; darum ein Ring, der von der Abu-Shahab-Miliz abgesichert wird, und ein weiterer, von dem aus die israelische Armee die Zone kontrolliert. Die Abu-Shahab-Miliz ist eine Gruppe, die einem verurteilten Drogendealer und Gangster mit Verbindungen zum IS untersteht, der nun von Israel systematisch gefördert wird.


Jahresbericht: Verfassungsschutz geht gegen linke Juden vor





Meinung

Jahresbericht: Verfassungsschutz geht gegen linke Juden vor





Der Zeitraum, in dem die Ausgabestellen geöffnet sind, ist nicht zuverlässig. Aber außerhalb dieses Zeitraums wird jeder, der ihr zu nahe kommt, zum Ziel. "Anfang des Monats", sagte der Offizier zu Haaretz, "gab es Fälle, da wurde uns mitgeteilt, es sei eine Nachricht verschickt worden, dass das Zentrum am Nachmittag öffnet, und Leute kamen schon früh am Morgen, um die Ersten in der Schlange für Nahrung zu sein. Weil sie zu früh kamen, wurde die Ausgabe für diesen Tag gestrichen."

Ein Panzersoldat, der jüngst im nördlichen Gazastreifen gedient hat, beschrieb die "Abschreckungsprozedur" der israelischen Armee. Die Soldaten befänden sich in Hunderten Metern Entfernung, und eigentlich sollen sie Warnschüsse abgeben. "Aber zuletzt wurde es zum Standardverfahren, Granaten zu feuern. Jedes Mal, wenn wir schießen, gibt es Verwundete und Tote, und wenn jemand fragt, warum eine Granate nötig sei, gibt es nie eine gute Antwort. Manchmal verärgert schon allein die Frage die Kommandeure."

Ein weiterer Reserveoffizier berichtete von einem Vorfall, bei dem zehn Menschen getötet wurden: "Als wir fragten, warum sie das Feuer eröffneten, wurde uns gesagt, Befehl von oben, und die Zivilisten hätten eine Bedrohung für die Truppe dargestellt. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Leute nicht in der Nähe der Truppen waren. (...) Sie wurden einfach getötet, für nichts." Er fügte weiter hinzu: "Meine größte Angst ist, dass das Beschießen und Töten von Zivilisten im Gazastreifen nicht das Ergebnis einer operativen Notwendigkeit oder einer schlechten Entscheidung ist, sondern vielmehr das Produkt einer Ideologie, der die Kommandeure im Feld anhängen und die sie an die Truppen als Einsatzplan weitergeben."

Ein weiterer Offizier berichtet aus einer Kommandobesprechung des südlichen Kommandos. "Sie reden darüber, Artilleriegranaten auf einer Kreuzung voller Zivilisten einzusetzen, als wenn es normal wäre. (...) Niemand hält inne, um zu fragen, warum jeden Tag Dutzende Zivilisten getötet werden, die nach Nahrung suchen."


"Was ist daran schlecht" ‒ Israels Premier Netanjahu bewaffnet kriminelle Clans in Gaza





"Was ist daran schlecht" ‒ Israels Premier Netanjahu bewaffnet kriminelle Clans in Gaza






Ein weiterer Offizier fragt: "Warum haben wir einen Punkt erreicht, an dem ein Teenager sein Leben riskiert, um einen Sack Reis von einem Laster zu ziehen? Und das sind die, auf die wir mit Artillerie schießen?"

Weitere Zeugen aus dem Offizierskorps der israelischen Armee beklagen, dass nur oberflächliche Untersuchungen zu diesen Vorfällen stattfinden, aber keinerlei disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden. Die offizielle Stellungnahme der israelischen Armee spielt die stetigen Morde herunter:

"Nach Vorfällen, bei denen es Berichte gab, dass Zivilisten, die an den Verteilungszentren eintrafen, zu Schaden gekommen wären, wurden gründliche Untersuchungen durchgeführt, und den Truppen vor Ort wurden Anweisungen auf Grundlage der gezogenen Schlüsse erteilt."

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen forderte nun ein "Ende des tödlichen Verteilmechanismus zur Lebensmittelvergabe". Sie bestätigte die steigende Zahl von Menschen mit Schussverletzungen und erklärte: "Die internationale Gemeinschaft nimmt die Vorfälle im Gazastreifen lediglich zur Kenntnis, obwohl sie den Mustern eines Völkermords entsprechen."


Mehr zum Thema – Weiterhin Waffenexporte nach Israel: Deutsche Völkermord-Beihilfe für westliche Interessen in Nahost


Screenshot_2025_06_28_at_10_05_13_Gazastreifen_Haaretz_best_tigt_Befehle_zur_Ermordung_pal_stinensischer_Nahrungshilfeempf_nger_RT_DE

Video https://rumble.com/v6uzad5-sie-standen-blo-schlange-fr-etwas-mehl-israel-ttet-ber-50-palstinenser-bei-.html Dauer 1:14 Min.


Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/der-nahe-osten/249233-gazastreifen-haaretz-bestaetigt-befehle-zur-ermordung-palaestinensischer-nahrungsmittelempfaenger/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

28.06.2025

Strategie des Westens aufgedeckt: Angriff auf Iran war Probelauf für Krieg gegen Russland

freedert.online, 28 Juni 2025 07:30 Uhr

Iran und Russland sind natürliche Verbündete: Beide sind alte Zivilisationen und zugleich Opfer westlicher Hasspropaganda, neokolonialer Arroganz und imperialer Aggression. Es geht – wie so oft – um Gas, Öl und andere Bodenschätze, wobei Russland aus Sicht des Westens das lukrativere Ziel ist.


Quelle: Sputnik © RIA Nowosti


KI-generiertes Symbolbild


Von Jelena Karajewa

Je tiefer und rasanter der Krisenverlauf, desto deutlicher und schärfer treten die realen, nicht erfundenen oder konstruierten Mechanismen von Einfluss und Macht zutage. Diese Regel gilt sowohl für menschliche, private als auch für internationale, globale Beziehungen. Die permanenten Eskalationsrunden im Nahen Osten sind das anschaulichste Beispiel dafür.

Wie sehr sich das alte Europa auch auf die Schulter klopfen mag, seine Fähigkeit, den iranisch-israelischen Konflikt zu moderieren, hat sich nicht nur als minimal, sondern als unter null tendierend erwiesen – gegen minus unendlich.

Egal, wie laut und schrill das unser Land verteufelnde Geschrei auch sein mag, egal, wie viele Versuche, uns "international zu isolieren", unternommen wurden, die Schreihälse und Isolationisten haben es nur geschafft, ihre Stimmbänder zu zerreißen. Erreicht haben sie nichts.


Eine Wolke trägt Regen: Der Kapitalismus wird sich Russland schnappen oder untergehen




Meinung

Eine Wolke trägt Regen: Der Kapitalismus wird sich Russland schnappen oder untergehen





Ähnlich verhält es sich mit der Iran-Politik des Westens: So sehr er sich darum bemüht hat, Iran durch Sanktionen zurechtzustutzen, zu schwächen und einzudämmen, so sehr ist er auch gescheitert.

Der Westen ist der Konfrontation mit Ländern, die die Weltmehrheit repräsentieren, einen Schritt näher gekommen und hat sein Terrain verloren. Er hielt sich für allmächtig, aber es hat sich gezeigt, dass seine "Allmacht" natürliche Grenzen hat: Geographie und Geologie.

Das vereinigte Europa fühlte sich frei, böse Dinge über uns zu sagen und uns Beschränkungen aufzuerlegen, aber die Wahrheit über seine Eingeweide kam ans Licht. Die Wahrheit ist einfach: Es gibt keine Kohlenwasserstoffreserven auf dem europäischen Kontinent. Deshalb kann er so viele Gipfeltreffen veranstalten, wie er möchte (allein in dieser Woche finden zwei Gipfeltreffen auf dem Gebiet der Europäischen Union statt: das NATO-Gipfeltreffen und das anschließende EU-Gipfeltreffen) – verbergen lässt sich die Angst – oder besser gesagt: der Alptraum – der Brüsseler Bürokraten dadurch nicht.

Brüssel fürchtet vor allem, von den Energielieferungen aus der Region des Nahen Ostens abgeschnitten zu werden. Eine Region, die man eher verachtet, als dass man sie als ebenbürtig ansieht. Wir wissen genau, wovon wir sprechen, denn diese EU-Fanatiker sprechen seit etwa drei Jahren in demselben Ton mit uns. Weil wir die Interessen und die Sicherheit unseres Landes gegen die Bedrohung verteidigt haben, die hätte entstehen können, wenn wir die militärische Sonderoperation nicht begonnen hätten. Es ist nicht unsere Schuld und nicht unser Problem, dass die Euroatlantiker heute nur die Sprache der Gewalt verstehen. 

Iran befindet sich in etwa in der gleichen Situation, wenn auch mit Nuancen. Er wird (wie wir übrigens auch) nicht erst seit Jahren, sondern seit Jahrzehnten als destabilisierender Faktor betrachtet. Wie wir, ist Iran eine Staatszivilisation. Das persische Reich ist die Wiege der Antike, aus der das gleiche Europa hervorgegangen ist. Die heutigen Paneuropäer wollen diese Tatsache nicht anerkennen, weil die neokoloniale Mentalität sie daran hindert.


Vier Jahre bis zum europäischen Bürgerkrieg: Russland muss seine Freunde unterstützen




Meinung

Vier Jahre bis zum europäischen Bürgerkrieg: Russland muss seine Freunde unterstützen





In unserem Fall sind Europäer nicht in der Lage zuzugeben, dass wir die europäische Zivilisation viele Male um den Preis von Blut und kolossalen Opfern gerettet haben. Auch daran hindert sie die neokoloniale Mentalität.

Wie Iran werden auch Russland "diktatorische" Tendenzen und "Mangel an Demokratie" vorgeworfen. Wie Iran wollte man das Land der rechtmäßig gewählten Macht berauben und erklärte offen, dass das Sanktionsregime unter anderem als Instrument zur Zerstörung der derzeitigen Gesellschaftsstruktur erforderlich sei.

Wie Iran ist auch unser Land reich an Bodenschätzen, vor allem an Öl und Gas. Keine Greta Thunberg kann die einfache Tatsache ungeschehen machen, dass die Prosperität der Industrie und der Wohlstand der Bevölkerung eine direkte Folge des praktisch unbegrenzten und ständigen Zugangs zu billigen Kohlenwasserstoff-Rohstoffen ist.

Europa, das sich auf das politische Ukrainertum verlassen hat und deshalb nach eigenem Gutdünken um den Zugang zu unseren Ressourcen gebracht wurde, versucht nun, mit Iran in etwa das gleiche Kunststück zu vollführen. Maximale Eindämmung, Anschuldigung aller Todsünden, Destabilisierung von außen unter dem plausiblen Vorwand des "Fortschritts".

Uns wurde "Imperialismus" vorgeworfen, Iran wurde vorgeworfen, "ein Atomprogramm zu entwickeln und eine existenzielle Bedrohung für die Stabilität in der Region darzustellen". Das Ziel ist natürlich dasselbe.


Ist der Dritte Weltkrieg unvermeidlich? Europa ist bereits auf ihn eingestellt




Meinung

Ist der Dritte Weltkrieg unvermeidlich? Europa ist bereits auf ihn eingestellt






Das Ziel ist, sich die Versorgung mit Kohlenwasserstoffen zu sichern ‒ wenn nicht ganz umsonst, so wenigstens zu Spottpreisen. Mit Russland ist dies definitiv nicht gelungen. Mit Iran wird es wahrscheinlich auch scheitern.

Die Euroatlantiker müssen, nachdem ihr Versuch, mit der Geopolitik auf Kosten des Blutes anderer Menschen Schabernack zu treiben, misslungen ist, zu Hausverwaltern umschulen.

Alle anderen müssen begreifen, dass die heutige Weltordnung bereits dabei ist, sich zu verändern. Es kommt einen teurer, sich an alte Illusionen und Vorurteile zu klammern, wie es die Euroatlantiker tun: Man kann das billige Öl und Gas, den Spatz in der Hand, verlieren und den Sturm bei sich selbst ernten, wo man den Wind bei anderen säen wollte. Die Neokolonialisten ziehen es jedoch vor, aus fremden Fehlern nicht zu lernen. Nun, wir sind bereit, ihnen allen einen Meisterkurs darin zu geben, wie sie ihre geopolitischen Fehler ausbügeln können.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 26. Juni 2025 auf ria.ru erschienen.


Mehr zum ThemaTrotz Trumps "Waffenstillstand" – Iran bleibt im Visier der USA


Screenshot_2025_06_28_at_09_58_39_Strategie_des_Westens_aufgedeckt_Angriff_auf_Iran_war_Probelauf_f_r_Krieg_gegen_Russland_RT_DE

Video  https://rumble.com/v6vcf1t-lawrow-zum-nahost-konflikt-man-sollte-kein-wunschdenken-aufkommen-lassen.html Dauer 1:57 Min.


RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Info: https://freedert.online/meinung/249114-strategie-westens-aufgedeckt-angriff-auf-iran-probe-krieg-gegen-russland/


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

28.06.2025

Brüssel kämpft für “Pride” in Budapest

lostineu.eu, vom 27. Juni 2025

Ungarns Regierungschef Orban wollte die “Pride Parade” in Budapest verbieten. Nun kämpft halb Brüssel für die “Rechte der LGBTQ+”. Sogar eine EU-Kommissarin reist an, trotz Reisewarnung.

Es sollte ein Bekenntnis zu traditionellen Familien-Werten und zum Schutz der Kinder sein. Doch Orbans Verbot der “Pride” in Budapest wird zum Eigentor. Nun reist halb EUropa an.

Allein die Grünen bringen mehr als 200 Leute auf die Beine, um gegen Orbans “Autoritarismus” zu protestieren – darunter der deutsche Parteichef Banaszak und diverse EU-Abgeordnete.

Auch die belgische EU-Kommissarin Lahbib will in Budapest Flagge zeigen. Zuvor hatte Kommissionschefin von der Leyen betont, dass sie die LGBTQ- Rechte verteidigen werde: “I will always be your ally”.

Dabei beruft sie sich auf die Grundfreiheiten in der EU. Diese sehen allerdings keine besonderen Rechte für Schwule, Lesen u.a. sexuelle Minderheit vor – nur das Recht auf Nicht-Diskriminierung.

Und dann wäre da natürlich noch das Recht auf Versammlungsfreiheit. Das allerdings nutzen die LGBTQ ausgiebig. Mittlerweile gibt es in jedem Kaff eine “Pride” – statt für Frieden demonstriert man oder frau heutzutage lieber für sexuelle Selbstbestimmung ????

Orban hat klargestellt, dass er die Demo nicht gewaltsam auflösen oder stoppen lassen will. Allerdings will er die Teilnehmer filmen und digital erfassen lassen, um später ggf. Anzeige zu erstatten.

Das belgische Außenministerium hat deshalb sogar eine Reisewarnung erlassen. Lahbib, zuvor belgische Außenministerin, will trotzdem fahren. Was tut man nicht alles für eine bedrohte Minderheit…

Siehe auch Brüssel feiert Regenbogen-Bewegung (und sich selbst)

P.S. Übrigens ist Lahbib auch für Gaza zuständig – neben Frauenrechten, LGBTQ, Bunkerbau und Krisenreaktion. Bei einer verbotenen Demo für die Palästinenser hat man sie allerdings noch nicht gesehen…

‹ Von wegen harmonisch: Merz legt sich beim Gipfel-Debüt mit allen an

8 Comments

  1. Arthur Dent
    27. Juni 2025 @ 23:20

    EU-Länder werden von der Kommission wie Landesverbände betrachtet. Wenn die Mehrheit der Ungarn konservative Wertvorstellungen hat, warum glaubt die EU-Kommission sie könne der ungarischen Gesellschaft liberalere “Moralvorstellungen” von außen aufzwingen?

Antworten

  • Reykjavik
    27. Juni 2025 @ 21:13

    “Pasta-romana-Lahbib” fährt auch nach Budapest? Oh, wie schön, sie ist in Ungarn eine wahre Berühmtheit – ihr zynischer und menschenverachtender Videoclip, in dem sie kichernd und glucksend Überlebenspakete für den sog. Katastrophenfall (im aktuellen Kontext Kriegsfall) empfohlen hat, hat zumindest in Ungarn für nachhaltige Empörung gesorgt. Ihre Fürsorge und Zuneigung für Ungarn bleibt hoffentlich nicht unerwidert … ????

    Antworten

    • ebo
      27. Juni 2025 @ 21:17

      Ja stimmt, da war was ????

      Antworten

  • KK
    27. Juni 2025 @ 18:40

    “Was tut man nicht alles für eine bedrohte Minderheit… ”

    Orban hätte auf dem Gipfel nicht gegen die weitere Unterstützung der Ukraine stimmen sollen, dann würde jetzt aus Brüssel oder Berlin kein Gockel und keine Henne nach diesen Demos krähen – aber so musste natürlich ein “Regime-Change”-Regenbogenschuh draus werden…

    “I will always be your ally” – sagt die traditionelle Familienwerte lebende siebenfache Mutter…

    Und wo ist eigentlich Frau Faeser mit ihrer Armbinde? Leckt die noch ihre Compact-Wunden – oder geniesst sie einfach ihr Übergangsgeld?

    Antworten

  • european
    27. Juni 2025 @ 17:55

    Mal abgesehen davon dass ich diese Bewegung für einen aufdringlichen Kult halte, finde ich, dass es Brüssel einfach nichts angeht, wie einzelne Länder das handhaben. Selbst Schwule und Leben distanzieren sich übrigens von dieser Ideologie. Wenn ein Land eine Pride will, sollen sie eine veranstalten. Wenn nicht, dann nicht.

    Antworten

    • KK
      27. Juni 2025 @ 18:48

      Richtig; früher war das alles Privatsache!

      „…statt für Frieden demonstriert man oder frau heutzutage lieber für sexuelle Selbstbestimmung “

      Richtig! Na wartet, bis Euch der Barras holt und an die Front schickt, da könnt ihr dann paradieren, bis einer der gerade vom Kriegsminister ausgeschriebenen Leichensäcke kommt:
      https://www.youtube.com/watch?v=8oE02FHeYRM

      Antworten

    • Arthur Dent
      27. Juni 2025 @ 23:28

      @european
      Da kann man mal sehen, für welche Banalitäten heute Demos organisiert werden. Laufend werden neue Minderheiten “kreiert”, für deren Rechte man kämpfen muss, dann beklagt man die “Spaltung der Gesellschaft” (ein regelrechter Opferüberbietungswettbewerb). Wieviel Abweichung vom Zeitgeist ist eigentlich noch erlaubt?

      Antworten

  • Michael
    27. Juni 2025 @ 17:31

    Einstmals galten digitale Erkennungsmaßnahmen im sog. Westen als definierende Merkmale von Diktaturen. Inzwischen werden dieselben digitalen Techniken vom sog. Westen selbst gegen Alles und Jeden der nicht „mainstream“ ist angewandt: Umweltaktivisten, Völkerrechts- und Menschenrechts-aktivisten, etc., etc.!

    Antworten

  • Was sagen Sie dazu?

    Info: https://lostineu.eu/bruessel-kaempft-fuer-pride-in-budapest/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: Es ist für uns alle, auch als Betroffene, tragisch und keineswegs zu übersehen, wenn auch fortgesetzt Vielfalt politisch instrumentalisiert missbraucht wird, wenn es gilt uns von den Kriegsabsichten und damit einhergehender Faschisierung unserer Gesellschaft abzulenken und darüber hinwegzutäuschen.




    Weiteres: 





    Screenshot_2025_06_28_at_09_30_48_Merz_von_der_Leyen_1024x577.jpeg_WEBP_Grafik_1024_577_Pixel_

    Wie hat sich Kanzler Merz bei seinem ersten EU-Gipfel geschlagen? Es sei gut gelaufen, behaupten Merz und seine Spin-Doktoren. Die Wirklichkeit sieht anders aus – er hat sich mit (fast) allen angelegt. “Ich bin ausgesprochen freundlich und sehr kollegial aufgenommen worden”, sagte Merz nach dem Ende seines ersten Gipfeltreffens in Brüssel. Er fahre mit einem […]

    Quelle


    Von wegen harmonisch: Merz legt sich beim Gipfel-Debüt mit allen an

    lostineu.eu, vom 27. Juni 2025

    Wie hat sich Kanzler Merz bei seinem ersten EU-Gipfel geschlagen? Es sei gut gelaufen, behaupten Merz und seine Spin-Doktoren. Die Wirklichkeit sieht anders aus – er hat sich mit (fast) allen angelegt.

    “Ich bin ausgesprochen freundlich und sehr kollegial aufgenommen worden”, sagte Merz nach dem Ende seines ersten Gipfeltreffens in Brüssel. Er fahre mit einem sehr gutem Gefühl zurück nach Hause in Berlin.

    Dazu besteht kein Grund. Merz hat nichts erreicht. Dieser EU-Gipfel hat kein einziges vorzeigbares Ergebnis gebracht. Von “Führung” war nichts zu sehen, umso mehr von “neuer deutscher Dominanz” (Süddeutsche).

    Das führte zu Ärger – Merz legte sich mit (fast) allen an. Am offensichtlichsten war dies beim Streit um Israel. Merz blockte jede Kritik an Israel ab – und stieß den spanischen Regierungschef Sanchez vor den Kopf.

    Doch Sanchez ist nicht allein. Die große Mehrheit der EU-Staaten fordert, endlich ein Artikel-2-Verfahren gegen Israel einzuleiten und das Handels- und Partnerschaftsabkommen auszusetzen!

    Angriff auf von der Leyen

    Merz legte sich auch mit Frankreich an. Er behauptete, es gebe keine größeren Einwände gegen den Abschluss des Freihandelsabkommens mit Mercosur mehr – dabei ist Präsident Macron weiter dagegen.

    Besonders rücksichtslos ging Merz mit EU-Kommissionschefin von der Leyen um. Im Zollstreit mit den USA sei sie viel zu langsam und zu kompliziert, posaunte er hinaus. So könne es nicht weiter gehen.

    Im Vorfeld hatte der Kanzler angeblich sogar erwogen, von der Leyens Mandat infrage zu stellen. Die EU-Kommission ist allein für die Handelspolitik zuständig, der neue Kanzler möchte offenbar auch hier mehr Macht.

    Streit gab es außerdem um die Russland-Sanktionen. Das 18. Strafpaket wird von der Slowakei blockiert, Merz konnte seinen Amtskollegen Fico nicht umstimmen. Doch das ist nicht die einzige Niederlage beim Thema Russland.

    Drei Gipfel, nur ein Erfolg

    Denn auch US-Präsident Trump hat Merz immer noch nicht auf seine Seite gezogen. In drei Gipfeltreffen – G-7, Nato und EU – hat er, was die Sanktionen betrifft, nichts erreicht. Eine Erfolgsbilanz sieht anders aus!

    Selbst seinen “historischen Erfolg” beim Nato-Gipfel konnte Merz nicht verwandeln. Die meisten EU-Staaten wissen nicht, wie sie das Fünf-Prozent-Ziel finanzieren sollen, in Brüssel herrscht deshalb Katerstimmung.

    Das brisante Thema wurde auf den Herbst vertagt. Doch auf Hilfe von Merz dürfen Macron & Co. nicht hoffen. Deutschland werde seinen EU-Beitrag nicht erhöhen und auch keinen neuen EU-Schulden zustimmen, stellte er klar.

    Für dürfen uns also auf einen “heißen” Herbst freuen…

    Mehr zu Merz hier

    ‹ Massaker in Gaza – doch Merz verhindert EU-Sanktionen gegen Israel › Brüssel kämpft für “Pride” in Budapest

    4 Comments

    1. Guido B.
      27. Juni 2025 @ 14:35

      „Merz hat nichts erreicht.“

      Wenn dieser Kanzler nichts erreicht, kann sich EUropa glücklich schätzen. Hoffentlich bleibt das so.

      Poetisch ausgedrückt:

      Solange Merz nichts erreicht, hat EUropa alles erreicht.

    Antworten

  • Michael
    27. Juni 2025 @ 13:54

    Apropos NATO Gipfelchen:
    Es begab sich anno 2014 in Wales als die 32 NATO Mitgliedstaaten entschieden jeweils 2% des nationalen GDP für Verteidigung auszugeben. Bis dato haben nur 23 von 32 Staaten – oder rd. 70% – dieses Ziel erreicht. Angeblich – sollte man sagen – und etliche wohl nur nach buchhalterischen Tricksereien.
    Kurz: 11 Jahre nach der Vereinbarung war das 2% Ziel immer noch nicht erreicht!
    Dessen ungeachtet machen sich 32 Staaten (oder minus Spanien 31 Staaten?) schon jetzt, 2025, zu beflissenen Opfern ihres Hegemon alias Trump und beschließen eine Erhöhung auf 3.5% + 1.5%=5%. (Apropos Tricks: Der US Beitrag wird wohl zu einem ansehnlichen Teil durch Rüstungskäufe der Europäer, nicht zuletzt Deutschlands, in den USA finanziert werden? Ein perfekter „win:win deal“ für Trump: er wird dafür bezahlt nicht zu bezahlen!)
    Auf Basis der Erfahrungen 2014-2025 behaupten Auguren die Erfolgsrate für 2025-2035 und 5% werde 50% nicht erreichen, und selbst das nur mit „besonderer buchhalterischer Begabung“!

    Antworten

    • ebo
      27. Juni 2025 @ 14:11

      Richtig. Deutschland erreicht die Ziele ja auch nur mit Sondervermögen = Extraschulden, einer Verfassungsänderung durch den abgewählten Bundestag und ähnliche Tricks. In Belgien und Frankreich hat man keine Ahnung, wie man die Fünf Prozent erreichen soll…

      Antworten

  • KK
    27. Juni 2025 @ 13:42

    “Merz hat nichts erreicht. Dieser EU-Gipfel hat kein einziges vorzeigbares Ergebnis gebracht.”

    Da fällt mir spontan ein alter Werbeslogan der “Gelbe Seiten” ein:
    “Vielleicht hätten Sie jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt…”

    Antworten

  • Was sagen Sie dazu?


    Info: https://lostineu.eu/von-wegen-harmonisch-merz-legt-sich-beim-ersten-eu-gipfel-mit-allen-an/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.06.2025

    Nachrichten von Pressenza: 72 Prozent der Ukrainer wollen schnelles Kriegsende durch Kompromiss oder Waffenstillstand

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 28. Juni 2025, 7:30 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 28.06.2025


    72 Prozent der Ukrainer wollen schnelles Kriegsende durch Kompromiss oder Waffenstillstand


    Umfrage: Deutliche Mehrheit will Frieden mit Russland trotz ukrainischer Gebietsverluste / Minderheit von 21 Prozent will Krieg fortsetzen / Nur 36 Prozent der Ukrainer bevorzugen EU-Mitgliedschaft Kiew. Eine große Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung möchte den Krieg gegen Russland schnell mit&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/72-prozent-der-ukrainer-wollen-schnelles-kriegsende-durch-kompromiss-oder-waffenstillstand/


     -----------------------


    Neoliberales Evangelium, inhaltsleere Reformpolitik, Rechtspopulismus: das Elend unserer Zeit


    Kann die ideologische Landschaft des Westens bildlich dargestellt werden? Die Aufregung bezüglich bestimmter „kultureller“ oder „zivilisatorischer“ Kriege, die schrecklichen Warnungen vor hinterhältigen und gefährlichen Intrigen, die von realen oder fiktiven Feinden ausgeheckt werden, die qualvollen Aufrufe zur Verteidigung der eigenen&hellip;

    https://www.pressenza.net/?l=de&track=2025/06/neoliberales-evangelium-inhaltsleere-reformpolitik-rechtspopulismus-das-elend-unserer-zeit/


     -----------------------


    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    28.06.2025

    Nach Netanjahu-Karikatur: "Süddeutsche Zeitung" trennt sich von Dieter Hanitzsch

    tagesspiegel.de, vom 18.05.2018, 18:07 Uhr, Von Joachim HuberMarkus Ehrenberg

    Eine als antisemitisch kritisierte Netanjahu-Karikatur führt dazu, dass die "SZ" die Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Zeichner beendet. Nicht alle teilen die Vorwürfe.


    Nach der Antisemitismus-Kritik an einer Karikatur von Dieter Hanitzsch hat sich die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) von ihrem langjährigen Zeichner getrennt. „Grund hierfür sind unüberbrückbare Differenzen zwischen Herrn Hanitzsch und der Chefredaktion darüber, was antisemitische Klischees in einer Karikatur sind“, teilte die „SZ“-Chefredaktion am Donnerstag mit. „Dies hat sich nicht nur in der veröffentlichten Karikatur selbst, sondern auch in Gesprächen mit Herrn Hanitzsch gezeigt.“

    Die „SZ“ werde ihre redaktionsinternen Abläufe bei der Veröffentlichung von Karikaturen überprüfen und gegebenenfalls verändern. Zuerst hat die „Neue Zürcher Zeitung“ darüber berichtet. Hanitzsch wollte sich am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht äußern. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte der 85-Jährige: „Ich bereue die Karikatur nicht.“ Es tue ihm aber leid, wenn sich jemand verletzt fühle.


    Screenshot_2025_06_29_at_01_55_21_songkontest.jpeg_JPEG_Grafik_1000_750_Pixel_Skaliert_78_

    bereits 15-05-2018!


    Umstritten. Dieter Hanitzsch steht weiter zu seiner der Karikatur, die am Dienstag auf der Meinungsseite der „Süddeutschen“ erschienen ist.

    © Ausriss aus der „SZ“ vom 15. Mai 2018

    Er werde versuchen, die Karikatur zu erklären und seinen Standpunkt darzustellen. „Ich fühle mich aber nicht schuldig“, sagte Hanitzsch dem RND. Vergleiche mit dem NS-Propagandablatt "Stürmer" seien eine "üble Verleumdung" und ein "unsäglicher, unglaublicher Vorwurf". Er sei kein Antisemit.

    Die „SZ“ hatte in der Dienstagausgabe eine Karikatur gedruckt, die Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Gestalt der israelischen Eurovision-Song-Contest-Siegerin Netta (https://www.tagesspiegel.de/kultur/esc-siegerin-netta-wird-bei-ruckkehr-nach-israel-gefeiert-6126808.html?icid=in-text-link_3953395) mit einer Sprechblase „Nächstes Jahr in Jerusalem!“ und einer Rakete in der Hand zeigt. Auf der Rakete ist ein Davidstern abgebildet, im Schriftzug „Eurovision Song Contest“ ersetzt ein Davidstern das „v“. Der Davidstern steht als Symbol für das Volk Israel und das Judentum.

    Die Darstellung war vielfach als antisemitisch kritisiert worden. „SZ“-Chefredakteur Wolfgang Krach hatte sich daraufhin am Dienstag in einer öffentlichen Stellungnahme für die Zeichnung entschuldigt.


    Der Antisemitismusforscher Samuel Salzborn hat die Netanjahu-Karikatur kritisiert. „Besagte

    Karikatur ist israelfeindlich und antisemitisch, aus einer Reihe von Gründen“, sagte der Gastprofessor an der Technischen Universität Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die gesamte Bildinszenierung verballhorne den israelischen Ministerpräsidenten und zeige ihn physiognomisch derart überzeichnet, dass er als „extrem aggressiv und zugleich als effeminiert und damit als abwertend-verweiblicht“ erscheine. Dies sei „ein zentrales antisemitisches Motiv, indem Juden zugleich extreme Macht und Machtlosigkeit unterstellt wird“.


    Indem die Karikatur Netanjahu mit einer Rakete in der Hand zeigt, transportiere sie mit Blick auf die aktuellen Gefechte an der Grenze zu Gaza falsche Annahmen, kritisierte Salzborn: „Völlig ausgeblendet bleibt dabei, dass Israel sich aktuell gegen terroristische Angriffe wehrt, also nicht der Aggressor ist.“ Bei der Formulierung „Nächstes Jahr in Jerusalem“ handelt es sich nach Worten des Politikwissenschaftlers um einen Ausspruch aus der Zeit der Diaspora, der hoffnungsfroh gemeint sei. Durch die Rakete werde er jedoch in Aggression umgedeutet.

    Zugleich mache die Karikatur alle Juden zur Zielscheibe von Anfeindungen, hob Salzborn hervor. Indem die Abbildung den Davidstern an zwei Stellen zeigt, bilde sie Aggressionen ab, die sich gegen das Judentum in seiner Gesamtheit richten, betonte Salzborn. Der Politikwissenschaftler beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Antisemitismus und Rechtsextremismus.

    Auch der neue bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle (CSU) findet die Karikatur „erschreckend“. Er sagte: „Bei aller künstlerischer Freiheit - die Karikatur ist absolut grenzwertig.“ Sie verwende negative Stereotype für Juden und bediene Vorurteile übelster Sorte.

    Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, präsentiert auf Facebook einen Brief an die Chefredaktion der "SZ" und schreibt dazu:  "Kann sich die ,Süddeutsche Zeitung' als Leitmedium das leisten? Das habe ich auch ihre Chefredaktion gefragt."


    Screenshot_2025_06_29_at_02_01_17_Nach_Netanjahu_Karikatur_S_ddeutsche_Zeitung_trennt_sich_von_Dieter_Hanitzsch


    Knobloch begrüßt nun die Entscheidung der "SZ": „Das war unausweichlich. Die Redaktion darf so einen Exzess nicht dulden. Diese Karikatur ist nicht zweideutig, sie ist eindeutig auf den ersten Blick antisemitisch. Sie bedient sich der klassischen judenfeindlichen Stereotypisierung und suggestiven Muster, die sich im nationalsozialistischen ‚Stürmer‘ und seit Jahrhunderten in antisemitischen Zeichnungen finden. Die Karikatur macht aus einem harmlosen fröhlichen Ereignis eine jüdische Kriegserklärung. Eine Rakete mit Davidstern lässt keinen Interpretationsspielraum.“

    "Ob Entlassung oder nicht, es musste eine spürbare Folge kommen", sagt auch Historiker Michael Wolffsohn dem Tagesspiegel. "Ohne Konsequenzen ist jedes Wort sinnlos. Jene Karikatur weckt eindeutig die Verbindung zum ,Stürmer', was Dieter Hanitzsch offenbar nicht einmal erkennt. Ein Zeichner, der nicht sieht und weiß."


    Info: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/suddeutsche-zeitung-trennt-sich-von-dieter-hanitzsch-3953395.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Eurovision Song Contest: ESC-Siegerin Netta wird bei Rückkehr nach Israel gefeiert


    Screenshot_2025_06_29_at_02_28_41_Eurovision_Song_Contest_ESC_Siegerin_Netta_wird_bei_R_ckkehr_nach_Israel_gefeiert

    (Screenshot)

    Die Sängerin Netta tanzte am Flughafen in Tel Aviv zu ihrem Song "Toy". Bereits zeichnen sich Schwierigkeiten beim kommenden ESC-Wettbewerb in Jerusalem ab.

    tagesspiegel.de vom 14.05.2018, 11:04 Uhr

    Nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest ist die israelische Sängerin Netta bei ihrer Rückkehr in die Heimat gefeiert worden. „Das ist ein großer Moment für mich, für uns als Delegation und für unser Land, das sonst nicht viel Grund zur Freude hat“, sagte die 25-Jährige am Montag bei ihrer Ankunft auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Sie freue sich sehr, „dass die Eurovision nächstes Jahr bei uns in Israel stattfindet“, sagte sie. „Das ist Wahnsinn.“ Die sehr glücklich wirkende Netta tanzte am Flughafen zu ihrem Song „Toy“.

    Am Montagabend wollte Netta auf dem zentralen Rabin-Platz in Tel Aviv auftreten. In einem spannenden Rennen hatte die Sängerin im knallfarbigen Outfit in der Nacht zum Sonntag in Lissabon den ESC-Sieg errungen.

    Es ist Israels vierter Sieg beim Eurovision Song Contest. Zum letzten Mal siegte der jüdische Staat vor 20 Jahren mit Dana Internationals „Diva“. Wie damals bedeutet dies auch heute, dass der nächste ESC-Wettbewerb im kommenden Jahr in Jerusalem stattfindet.

    Doch es gibt bereits Debatten über damit verbundenen Schwierigkeiten, unter anderem die Frage der Finanzierung. Wenn das Finale im Mai 2019 wie üblich an einem Samstag stattfindet, könnte es zu Protesten strengreligiöser Juden wegen der Verletzung des jüdischen Ruhetags Sabbat kommen. Auch eine Massenanreise schwuler und lesbischer Fans zu dem Event könnte in dem eher religiös und konservativ geprägten Jerusalem zu zusätzlichen Spannungen führen. Dazu kommen Sicherheitserwägungen in einer Stadt, die häufig Schauplatz von Anschlägen war. (dpa)


    Screenshot_2025_06_29_at_02_34_27_Eurovision_Song_Contest_ESC_Siegerin_Netta_wird_bei_R_ckkehr_nach_Israel_gefeiert


    Screenshot_2025_06_29_at_02_48_12_Eurovision_Song_Contest_ESC_Siegerin_Netta_wird_bei_R_ckkehr_nach_Israel_gefeiert


    Israel gewinnt - Deutschland wird Vierter Eurovision Songcontest feiert die Vielfalt


    Info: https://www.tagesspiegel.de/kultur/esc-siegerin-netta-wird-bei-ruckkehr-nach-israel-gefeiert-6126808.html?icid=in-text-link_3953395


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    unser weiterer Kommentar: „Audacter calumniare, semper aliquid haeret.“

    27.06.2025

    Nach US-Angriff auf Iran: Nordkorea wird seine Atomwaffen nicht mehr aufgeben

    freedert.online, 27 Juni 2025 18:27 Uhr

    Die US-Angriffe auf Atomanlagen im Iran sollen Kims Entschlossenheit gestärkt haben, sein Atomwaffenarsenal als Abschreckung gegen Angriffe auf Nordkorea zu behalten und dieses sogar auszubauen.


    Quelle: AP © Young-joon


    Ein Fernsehbildschirm zeigt ein Archivbild des nordkoreanischen Führers Kim Jong Un während einer Nachrichtensendung am Bahnhof von Seoul in Südkorea am Donnerstag, 22. Mai 2025.


    Die US-Angriffe auf iranische Nuklearanlagen fanden hunderte Kilometer von Nordkorea entfernt statt. Für Staatschef Kim Jong-un waren diese Angriffe jedoch eine deutliche Botschaft: Atomwaffen sind für Nordkorea von entscheidender Bedeutung.

    Die Angriffe der USA und Israels haben Kim vermutlich verdeutlicht, wie sehr das Schicksal seines Landes mit dem seiner Atomwaffen verflochten sei, kommentierte das Wall Street Journal.


    Medien: Israel verwendete Granaten mit abgereichertem Uran für Angriff auf Iran





    Medien: Israel verwendete Granaten mit abgereichertem Uran für Angriff auf Iran






    Sicherheitsexperten sagten gegenüber Wall Street Journal, dass die Angriffe seine Entschlossenheit, sein Atomwaffenarsenal als Abschreckung gegen Angriffe auf Nordkorea zu behalten und auszubauen, möglicherweise gestärkt haben.

    Kim kann auf andere Länder wie den Irak, Libyen und Syrien verweisen, deren nukleare Ambitionen militärische Angriffe nach sich zogen, um eine vollständige Entwicklung von Atomwaffen zu verhindern.

    Nun könnte der Angriff der USA auf Iran künftige Gespräche mit Washington über eine Denuklearisierung erschweren – Gespräche, die Nordkorea seit Jahren ablehnt. Experten zufolge haben die US-Angriffe auf Iran Kims Misstrauen gegenüber den USA wahrscheinlich noch verstärkt. Nach den Angriffen auf Iran "ist Kim Jong-un froh, dass er über Atomwaffen verfügt", sagte Go Myong-hyun vom Institut für Nationale Sicherheitsstrategie, einem staatlich finanzierten Think-Tank in Seoul.

    Nordkorea verfügt laut einer neuen Studie des Internationalen Friedensforschungsinstitut in Stockholm (SIPRI) derzeit über bis zu 50 Atomsprengköpfe und genügend spaltbares Material, um bis zu 40 weitere herzustellen. Vor fünf Jahren wurde der Umfang des Arsenals noch auf 30 bis 40 Sprengköpfe geschätzt, so SIPRI. Nordkorea soll Iran beim Entwurf und Bau der unterirdischen Tunnel und Nuklearanlagen geholfen haben.


    Mehr zum Thema - EU-Geheimdienste widersprechen Pentagon: Irans Uranbestände noch intakt


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/asien/249202-nach-us-angriff-auf-irans/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    SPD-Parteitag: Klingbeil abgestraft

    freedert.online, 27 Juni 2025 21:19 Uhr

    Auf diesem Parteitag nach dem schlechtesten Wahlergebnis der SPD-Geschichte wird es noch weitere Auseinandersetzungen geben. Aber das erste Signal gab es schon: das Wahlergebnis für den Co-Vorsitzenden und Finanzminister Klingbeil.


    Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Frederic Kern


    Gewählt, aber nicht geliebt: Lars Klingbeil mit Bärbel Bas, 27. Juni 2025


    Fast ein Negativrekord sei dieses Ergebnis gewesen, so lauten erste Presseberichte nach der Auszählung zur Wahl der beiden Vorsitzenden auf dem SPD-Parteitag in Berlin. Nur Oskar Lafontaine habe im Jahr 1995 mit 62,6 Prozent der Delegiertenstimmen noch schlechter abgeschnitten – der hatte allerdings einen Gegenkandidaten, Rudolf Scharping. Klingbeil schaffte diesen Wert ohne Mitbewerber.

    Im Gegensatz dazu erzielte seine Co-Vorsitzende, Bärbel Bas, die an die Stelle von Saskia Esken tritt, ein Ergebnis von 95 Prozent. Für Klingbeil, Vizekanzler und Finanzminister, ist dieses Resultat ein herber Dämpfer, der auf stärkere inhaltliche Differenzen in der Partei hinweist.

    Diese hatten sich noch vor dem Parteitag in einem Manifest niedergeschlagen, in dem eine ganze Reihe ehemals führender Sozialdemokraten eine Rückkehr zu einer Friedenspolitik einforderte und Klingbeil unter anderem vorwarf, der Rüstungskurs, den die SPD in der Koalition mittrage, sei der Partei nie zur Abstimmung vorgelegt worden. Einer der Mitinitiatoren dieses Manifests ist der älteste Sohn von Willy Brandt, der einst mit der Ostpolitik nicht nur das Verhältnis zwischen den beiden deutschen Staaten und das Verhältnis zur Sowjetunion verbessert, sondern zudem der SPD mit diesem Schritt über ein Jahrzehnt die Macht gesichert hatte.


    Mehr zum ThemaGlückwunsch zum Atomkrieg: Ein SPD-Manifest und die Lügen der Medien und Regierenden


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/249246-spd-parteitag-klingbeil-abgestraft/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Die Universitäten werden ihrer Aufgabe nicht gerecht

    Screenshot_2025_06_28_at_06_12_13_Seniora.org_Die_Universit_ten_werden_ihrer_Aufgabe_nicht_gerecht

    «Palais de Rumine», Hauptgebäude der Universitätsbibliothek in Lausanne. (Bild Guérin Nicolas/Wikipedia)


    seniora.org, 27. Juni 2025, 27.06.2025 Von Suzette Sandoz,* Lausanne - übernommen von schweizer-standpunkt.ch

    (27. Juni 2025) Könnte der grausame Krieg zwischen Israel und Palästina endlich Gelegenheit bieten, die Aufgabe der Universitäten wieder ins Bewusstsein zu rücken? Die Rektorate stottern, ärgern sich, die Studenten demonstrieren, die Polizei greift manchmal ein   – das Bild ist erbärmlich.


    Suzette Sandoz. (Bild https://blogs.letemps.ch/suzette-sandoz/)


    Die Westschweizer Zeitung Le Temps vom 4. Juni 2025 berichtete (S. 6), dass «die Uni Genf unter Druck ihre Partnerschaften mit Israel aufkündigt», präzisiert jedoch, dass «die Uni Genf keinen akademischen Boykott durchführt, wie dies seit Februar 2022 gegenüber Russland der Fall ist, sondern erklärt, dass die [politische Lage in Israel die bestehenden Abkommen de facto aushöhlt]».1

    Es gibt also einen akademischen Boykott gegenüber Russland und Vereinbarungen mit Israel, die ihrer Substanz beraubt sind. Eine feine Nuance!… Anstatt den Studierenden die Fähigkeit und die Bereitschaft zu vermitteln, mit Andersdenkenden zu sprechen und zu diskutieren, lehrt die Uni Genf ihnen Ausgrenzung, Unaufrichtigkeit und die Kunst der Schönrederei.

    Ein Programm für die Zukunft!!!

    Aus den Nachrichten vom Donnerstagabend, 12. Juni, erfahren wir, dass die Universität Lausanne den Forderungen der für Palästina demonstrierenden Studentengruppe nachgegeben und «aus ethischen Gründen» ihr Austausch- und Kooperationsabkommen mit der Hebräischen Universität Jerusalem gekündigt hat; dieser wird vorgeworfen, bei der Ausbildung einiger ihrer Absolventen mit dem Militär zusammenzuarbeiten. Wahrscheinlich um sich selbst zu entlasten, weist das Rektorat darauf hin, dass dieses Abkommen nur sehr wenige Austauschprogramme ermöglicht habe. Was für eine feige Ausrede!

    Die Kunst des Dialogs lehren statt Hass und Ausgrenzung

    Mit zwanzig ist man grosszügig, temperamentvoll, ein wenig anarchistisch und sehr idealistisch. Ist man das nicht, dann ist man schon alt. Aber gerade die akademische Ausbildung sollte dazu beitragen, diese Energie und diesen Elan zu kanalisieren und in eine positive Kraft umzuwandeln. Da die Wissenschaft, ob «hart» oder «weich», nur durch Diskussion und den Austausch von Ideen Fortschritte gemacht hat und bei Verboten und Zensur Rückschritte erleidet, sollte die Universität die Fähigkeit zum Umgang mit anderen Menschen und den Willen vermitteln, die sterilen oder tödlichen politischen und militärischen Konfrontationen der «Erwachsenen» zu überwinden. Es ist gerade über die idealistische Jugend, dass Brücken über den Hass zwischen Erwachsenen hinweg gebaut werden können.

    Wenn sie dem Druck der Öffentlichkeit nachgeben, die Beziehungen zu russischen oder israelischen Universitäten abzubrechen, bestrafen die Universitäten die Zivilbevölkerung und die Jugend für die Fehler, Missbräuche oder Verbrechen der Machthaber in ihrem Land. Sie tragen dazu bei, mörderischen Hass zu schüren, und fördern rachsüchtige Ausgrenzung.

    Im Gegensatz zur diplomatischen Welt müssen Universitäten nicht diskret vorgehen. Im Gegenteil, sie müssen lautstark ihren Wunsch und ihre Mission bekunden, die Studierenden dazu anzuregen und zu ermutigen, sich über Grenzen hinweg kennenzulernen und miteinander zu sprechen. Sie müssen es wagen, Begegnungen und gewaltfreie verbale Auseinandersetzungen zu organisieren und den Austausch zwischen den Ländern durch ihre idealistischen und oft grosszügigen jungen Studierenden so weit wie möglich zu fördern.

    Die Diplomatie hingegen muss diskret vorgehen, da sie Verhandlungen zwischen Vertretern der Macht, also des Staates und nationaler Befindlichkeiten, sicherstellt. Der Austausch zwischen Studierenden betrifft Wissen, Zukunftspläne, Begeisterung, Hoffnungen, vielleicht auch Utopien. Es sollte noch keine lähmende Vergangenheit geben, oder wenn es bereits eine gibt, hat die Universität die Aufgabe, möglichst zu verhindern, dass sie zu einer Ursache für Isolation und Tod wird.

    Mit der Aufkündigung ihrer Partnerschaften in Israel und dem Boykott ihrer akademischen Beziehungen zu Russland hat die Uni Genf unter dem Einfluss politischer Propaganda ihre Aufgabe verraten. Die Universität Lausanne ist ihr in Bezug auf Israel gefolgt (hat sie dies zuvor auch in Bezug auf Russland getan? Ich hatte keine Gelegenheit, dies zu überprüfen). Diese beiden Institutionen, die eigentlich daran arbeiten sollten, die Zukunft zu gestalten, haben in keiner Weise dazu beigetragen, das Leiden der Völker im Krieg (Ukrainer, Russen, Palästinenser, Israelis) zu lindern oder eine mögliche Brücke zum Frieden zu schlagen. Sie haben lediglich Rachegelüste und Ausgrenzungspraktiken gefördert und damit gegen ihr eigenes Credo verstossen. Das ist sehr bedauerlich.

    *  Suzette Sandoz wird 1942 in Lausanne geboren. 1964 schliesst sie ihr Studium in Rechtswissenschaften an der Universität Lausanne ab und erhält 1974 ihr Doktorat. Von 1990 bis zu ihrer Pensionierung 2006 ist sie Ordentliche Professorin im Privatrecht mit Schwerpunkt Erb- und Familienrecht, von 2002 bis 2004 zusätzlich Dekanin der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Lausanne. Von 1986 bis 1991 ist Suzette Sandoz Mitglied des Grossen Rates des Kantons Waadt für die Liberale Partei und von 1991 bis 1998 Mitglied des Nationalrats.

    Quelle: https://www.limpertinentmedia.com/post/les-universites-infideles-a-leur-mission, 15. Juni 2025

    (Übersetzung «Schweizer Standpunkt»)

    1 Der Teil in Klammern ist ein Zitat aus dem Artikel.

    Druckversion

    D_Gesellschaft_Sandoz_Die-Universitaeten-werden-ihrer-Aufgabe-nicht-gerecht.pdf (1,6 MiB)


    Verein Schweizer Standpunkt
    Redaktion + Administration
    8500 Frauenfeld
    sekretariat@schweizer-standpunkt.ch
    redaktion@schweizer-standpunkt.ch

    © 2025 by Schweizer Standpunkt  |  all rights are reserved | webdesign by Call-Up.ch


    Quelle: Schweizer-Standpunkt - Mit freundlicher Genehmigung übernommen


    Schweiz, Israel, Schule & Bildung, Meinungsfreiheit, Naturwissenschaft


    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acym&ctrl=fronturl&task=click&urlid=198&userid=3998&mailid=2776

      /  https://seniora.org/erziehung/schule-bildung/die-universitaeten-werden-ihrer-aufgabe-nicht-gerecht


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Medwedew: Ukraine darf niemals EU-Mitglied werden – Paradigmenwechsel der russischen Außenpolitik

    freedert.online, 27 Juni 2025 20:00 Uhr, Von Dmitri Medwedew

    Bisher war Russlands Außenpolitik darauf ausgerichtet, den NATO-Beitritt der Ukraine zu verhindern, der allein als existenzielle Gefahr wahrgenommen wurde. Man war bereit, einen EU-Beitritt der ehemaligen Sowjetrepublik hinzunehmen. Mit Letzterem ist es nun vorbei. Ex-Präsident Dmitri Medwedew erläutert die Gründe für den Paradigmenwechsel.


    Quelle: Sputnik © Jekaterina Schtukina


    Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew (rechts) und der Moskauer Militärkommandant Jewgeni Selesnjow am 22.06.2025 bei der feierlichen Blumenniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten im Moskauer Alexandergarten.


    Vor etwa 15 bis 20 Jahren hatte in Moskau niemand etwas gegen die Pläne Kiews, der EU beizutreten. Nach dem Motto: Wenn ihr es unbedingt wollt, nur zu, ihr selbst werdet es später bereuen, wenn ihr den Markt der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft verloren habt.

    Es schien, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit Kiews mit der EU keine fundamentale Bedrohung für unser Land darstellen könnte. Zumal die Chancen auf einen EU-Beitritt gleich null waren. Unsere prinzipielle Position war es, die Ukraine am Beitritt zur NATO zu hindern. Deren Ausdehnung bis an unsere Grenzen heran war und ist eine unmittelbare Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands.


    Medwedew zu ukrainischer Grenze: Heute Pufferzone, morgen schon nicht mehr





    Medwedew zu ukrainischer Grenze: Heute Pufferzone, morgen schon nicht mehr






    Doch heute ist die Europäische Union, die einst auf der Grundlage der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl gegründet wurde und deren jährlicher Handelsumsatz mit Russland fast 500 Milliarden Euro betrug, nicht mehr das, was sie damals war. 

    Heute ist sie eine politisierte, globalistische und seit einiger Zeit auch virulent russophobe Organisation. Eine Organisation, die von einem Rachefeldzug gegen Russland träumt. Die schwachsinnigen europäischen Politiker der letzten Jahre haben alles daran gesetzt, dies zu erreichen. Sie haben die Vorstellung von der EU als Wirtschaftsriese, der keine Kriege und Streitigkeiten zwischen den europäischen Mächten will, vollständig zerstört.

    Die tragende Ideologie der EU ist jetzt eine bestialische Russophobie, die von einer imaginierten "russischen Bedrohung" getrieben ist. Eine Angst, mit der die Europäer sich selbst vollgepumpt haben, um ihre kleinlichen Probleme zu lösen. Langsam aber sicher verwandelt sich die EU in einen autarken Militärblock, der allmählich mit der NATO zu konkurrieren beginnt, insbesondere in der Zeit des Trumpismus. Brüsseler Kakerlaken und begriffsstutzige EU-Führer verkünden ihre eigene Verteidigungsstrategie und erklären, dass sie in eine "Ära der Aufrüstung" eintreten.

    Diese hässliche Metamorphose der Europäischen Union verfolgt ihr eigenes Ziel: das neonazistische Kiewer Regime so weit aufzurüsten, dass es gegenüber Russland unverwundbar wird. Es war die EU, die mit dem unrechtmäßigen Führer der sterbenden Ukraine ein Abkommen über langfristige Verpflichtungen zur Gewährleistung ihrer sogenannten Sicherheit unterzeichnet hat. Es ist die EU, die Waffen und militärische Ausrüstung an die Bandera-Freaks liefert, die Leistungsfähigkeit ihrer Rüstungsindustrie ausbaut und Rüstungsfabriken auf ukrainischem Gebiet errichtet. Es ist die EU, die ihre Ausbilder schickt, um ukrainische Kämpfer auszubilden, die unsere Bürger töten und in unserem Land Terroranschläge verüben. Und es ist auch die EU, die ihre abscheulichen Aktionen schamlos mit Zinserträgen aus den eingefrorenen Vermögenswerten Russlands finanziert.


    EU-Kommissar für Verteidigung: Brauchen Millionen Drohnen gegen Russland





    EU-Kommissar für Verteidigung: Brauchen Millionen Drohnen gegen Russland






    Brüssel ist heute der wahre Feind Russlands.

    In dieser pervertierten Form ist die Europäische Union für uns nicht weniger bedrohlich als das Nordatlantische Bündnis.

    Deshalb muss der naiv-rührselige Grundsatz "Die Ukraine darf überall beitreten, nur nicht der NATO" korrigiert werden. Die EU, vollgestopft mit Waffen, Regenbogenfreaks und Brüsseler Schreihälsen, ist eine unmittelbare Bedrohung für Russland. Und genau so sollte sie auch behandelt werden. Zumindest so lange, bis sie ihre Haltung uns gegenüber ändert. Dies muss natürlich die bilaterale Zusammenarbeit mit einzelnen europäischen Ländern nicht beeinträchtigen.

    Die Mitgliedschaft der sogenannten Ukraine in der EU ist also eine Gefahr für unser Land. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Gefahr zu neutralisieren:

    a) entweder sollte die EU selbst erkennen, dass sie den Kiewer Quasi-Staat im Prinzip nicht braucht;

    b) oder, was sicherlich vorzuziehen ist, dass es schlicht niemanden gibt, der der EU beitritt …

    Übersetzt aus dem Russischen. Dmitri Medwedew veröffentlichte den Artikel am 25. Juni 2025 auf Russisch auf seinem Telegramkanal, er wurde bislang 1,2 Millionen Mal gelesen.


    Mehr zum Thema - Orbán warnt vor EU-Beitritt der Ukraine: Risiko eines Krieges mit Russland


    Screenshot_2025_06_28_at_05_44_11_Medwedew_Ukraine_darf_niemals_EU_Mitglied_werden_Paradigmenwechsel_der_russischen_Au_enpolitik_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6sqgbt-medwedew-europische-politiker-sind-rckgratlose-und-feige-marionetten.html Dauer 3:15 Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/meinung/249189-medwedew-paradigmenwechsel-russischen-aussenpolitik-ukraine-eu-keine-mitgliedschaft/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    Medienbericht: Großvater angehender MI6-Chefin war ukrainischer Nazi-"Schlächter"


    https://freedert.online, 27 Juni 2025 15:08 Uhr

    Die "Daily Mail" hat bestätigt, dass der Großvater von Blaise Metreweli ein Nazi-Kriegsverbrecher mit ukrainischen Wurzeln war, behauptet aber, dies habe keinen Einfluss auf ihren künftigen Dienst. Als erste Frau in der Geschichte soll Metreweli künftig den britischen Geheimdienst MI6 führen,


    © Screenshot X / @DailyMail


    Die Daily Mail hat aufgedeckt, dass der Großvater von Blaise Metreweli, die voraussichtlich die erste Frau an der Spitze des britischen Auslandsgeheimdienstes (MI6) werden wird, ein Nazi-Kollaborateur war, der Gräueltaten in der besetzten Ukraine beaufsichtigte.

    Metrewelis Vater, Konstantin, wurde 1966 in dem von Großbritannien verwalteten Hongkong eingebürgert. Die London Gazette identifizierte ihn damals als Dobrowolski, bekannt als Konstantin Metreweli, mit unklarer Staatsangehörigkeit.


    Britische Sicherheitsstrategie: Russland stellt die größte Bedrohung dar





    Britische Sicherheitsstrategie: Russland stellt die größte Bedrohung dar






    In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht bestätigte die Daily Mail, dass Konstantin der Sohn eines deutsch-polnischen Ukrainers – ebenfalls mit dem Namen Konstantin – war, der für die Nazis gearbeitet habe und in den Massenmord an Juden und andere Gräueltaten während des Zweiten Weltkriegs verwickelt gewesen sei.

    Die Zeitung berichtete, sie habe "Hunderte Seiten an Dokumenten in Archiven in Freiburg, Deutschland, durchgesehen, die das außergewöhnliche – und blutgetränkte – Leben und die Zeiten von Dobrowolski beschreiben, die selbst eines Spionagethrillers würdig sind".

    Den Aufzeichnungen zufolge wurde Dobrowolski Senior in einer Familie adliger Landbesitzer in der heutigen ukrainischen Region Tschernigow geboren. Nach der bolschewistischen Revolution wurde das Anwesen gewaltsam geplündert, was den jüngeren Konstantin zu einem erbitterten Feind der neuen Machthaber werden ließ.

    Er wurde 1926 wegen antisowjetischer und antisemitischer Agitation inhaftiert. Bei der ersten Gelegenheit schloss er sich 1941 den deutschen Besatzern an und erhielt für sein brutales Vorgehen den Spitznamen "Schlächter". Es wird angenommen, dass er im Jahr 1943 getötet wurde. Seine Frau Barbara (geborene Warwara Andrejewa) heiratete 1947 den in Georgien geborenen David Metreweli in Yorkshire.

    Die Daily Mail behauptete, dass die russische Regierung versucht, Metrewelis Familiengeschichte auszunutzen, um ihre Ernennung zu diskreditieren. Während russische Medien über die Ernennung der ersten weiblichen MI6-Chefin und die Verbindungen ihrer Familie zur Ukraine und zu Hongkong berichteten, scheinen die britischen Medien die ersten gewesen zu sein, die die Nazi-Verbindung herstellen.


    Lawrow: Briten zu "100 Prozent" an Durchführung ukrainischer Terroranschläge in Russland beteiligt





    Lawrow: Briten zu "100 Prozent" an Durchführung ukrainischer Terroranschläge in Russland beteiligt





    "Frau Metreweli kann nicht für die Sünden ihres Großvaters verurteilt werden", so die Zeitung. "Sie ist eine der besten Geheimdienstmitarbeiterinnen unseres Landes und hat ihrem Land zwei Jahrzehnte lang bei gefährlichen Operationen für den MI6 in ganz Europa und im Nahen Osten mit Auszeichnung gedient."

    Nach dem Zweiten Weltkrieg gewährten westliche Staaten Tausenden ukrainischer Nazi-Kollaborateure Unterschlupf. Viele von ihnen wurden von der CIA rekrutiert, um an verdeckten Operationen gegen die Sowjetunion teilzunehmen, wobei der Guerillakrieg in der Westukraine bis in die 1950er Jahre andauerte.

    Im Jahr 2023 spendeten kanadische Abgeordnete dem SS-Veteranen Jaroslaw Hunka während eines Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij stehende Ovationen. In Kiew werden historische Persönlichkeiten, die mit nationalistischen Bewegungen der Kriegszeit in Verbindung gebracht werden, einschließlich Kriegsverbrecher, als Nationalhelden geehrt.


    Mehr zum Thema – James Bond als Bodyguard für Selenskij - Was treiben die Briten in Kiew?


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/249194-bericht-grossvater-angehender-mi6-chefin/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Baerbock: Taschenspielertricks zum Abschied

    freedert.online, 27 Juni 2025 21:02 Uhr, Von Dagmar Henn

    Wirklich, für ein Menschenleben hat sie genug Zerstörung angerichtet. Sie war die fleischgewordene grüne Heuchelei, eine permanente Qual für Ohr und Geist, ein als höhere Tochter getarnter Schredder auf Beinen der deutschen Außenpolitik. Und nahm heute ihren Abschied.


    Quelle: www.globallookpress.com © Fabian Sommer


    Annalena Baerbock, 27.05.2027


    Immerhin, eine erfreuliche Tatsache bleibt zu vermelden: das war die letzte Rede von Annalena Baerbock im Bundestag. Zumindest vorerst, und man kann hoffen, dass es dabei bleibt. Auch wenn sie die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen ließ, ihre Beherrschung der deutschen Sprache erneut mit Sätzen wie "Auch das wurde erfolgt" zu unterstreichen.

    Und sonst? Die Presse zieht Sätze heraus, die markig wirken sollen. Wie, die AfD betreibe ein "Projekt der Einschüchterung der Zivilgesellschaft" und sei "eine echte Gefahr für Deutschland". Allerdings -das ist eben so viel Taschenspielerei wie die Rede Baerbocks selbst, weil umgangen wird, um welches Problem es dabei ging.


    Annalena Baerbock wird Präsidentin der UN-Generalversammlung – ohne Gegenkandidat





    Annalena Baerbock wird Präsidentin der UN-Generalversammlung – ohne Gegenkandidat





    Der Tagesordnungspunkt, zu dem Baerbock auftrat, lautete "Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen", und Auslöser war ein Gesetzentwurf der AfD, der aus dem Antrag bestand, genau zwei Sätze in die Bundeshaushaltsordnung einzufügen:

    "Zuwendungen an Vorfeldorganisationen von politischen Parteien sind untersagt. Es wird vermutet, dass eine Organisation, die im politischen Meinungskampf für oder gegen eine politische Partei auftritt oder wesentliche Forderungen einer politischen Partei zur eigenen Zielsetzung macht, Vorfeldorganisation einer Partei ist."

    Das ist vielleicht nicht optimal formuliert, aber es zielt auf ein Problem, das in den letzten Jahren immer deutlicher wurde: dass viele der Organisationen, die unter "Nichtregierungsorganisation" firmieren, gar keine Mitgliederorganisationen sind, sondern Lobbyvereine oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Parteipersonal, die mit privaten Großspenden und zunehmend mit öffentlichen Mitteln aufrechterhalten werden. Musterbeispiel für die Gefährlichkeit dieser Struktur war die Kampagne gegen die AfD vom Anfang 2024, als gleich mehrere dieser NGOs (u.a. Correctiv und Campact) koordiniert einen falschen Eindruck erweckten, um Hunderttausende gegen eine vermeintliche "Gefahr von Rechts" auf die Straße zu locken und für ein AfD-Verbot zu werben.


    Zurückweisungen: Eine Inszenierung vor dem Berliner Verwaltungsgericht





    Meinung

    Zurückweisungen: Eine Inszenierung vor dem Berliner Verwaltungsgericht





    Unabhängig von der Sicht auf die AfD ist das ein demokratisch bedenklicher Zustand, weil in einem geschlossenen Kreislauf aus besagten NGOs und den Leitmedien eine fiktive Wirklichkeit erzeugt wird, die sich schon alleine dank der stärkeren finanziellen Basis gegen originäre politische Bestrebungen von Organisationen, die von Mitgliedsbeiträgen abhängen, durchsetzen kann. Was den ohnehin massiven politischen Nachteil für Interessen und Initiativen "von unten" noch weiter verstärkt.

    Nun ist dieser Sektor der im Antrag gemeinten NGOs ganz klar grün dominiert; er verkörpert gewissermaßen die Beute, die diese Partei aus ihrer Regierungsbeteiligung ziehen konnte, und damit ist klar, dass Baerbock mit ihrer Rede einen Auftrag hatte: diese Beute mit allen Mitteln zu verteidigen.

    Was sie mit einem Taschenspielertrick tat. Und kaschierte ihn mit einer Bemerkung, die bei jedem, der sie in den letzten Jahren in Aktion gesehen hat, Alarm auslösen müsste:

    "In Ihrem Gesetzesantrag geht es aber um etwas anderes. Genaues Lesen hilft. Und ehrlich gesagt habe ich das immer am liebsten gemacht in all den zwölf Jahren."

    Baerbock und Lesen? Vielleicht, wenn es sich um Arbeitserzeugnisse von Robert Habeck aus seiner Zeit als Kinderbuchautor handelt; ansonsten dürfte sie doch eher in die Kategorie jener fallen, die lesen lassen. Und die Vermutung ist mehr als angebracht, dass auch der Trick selbst nicht auf ihrem eigenen Mist gewachsen ist.

    Der erste Schritt: sie löst den Begriff der "Forderungen einer politischen Partei" in allgemeine Soße auf, Sorte "europäische Werte":


    Staatsrechtler: EU-Finanzierung von NGOs "eine Ungeheuerlichkeit"





    Staatsrechtler: EU-Finanzierung von NGOs "eine Ungeheuerlichkeit"






    "Wenn Sie jetzt aber mal schauen, was die wesentlichen Ziele aller demokratischen Parteien sind, unabhängig davon, dass wir uns über Tausende von Fragen hier immer wie die Kesselflicker streiten, dann sind das der Schutz der Demokratie, die Würde des Menschen, die Rechtsstaatlichkeit, die Freiheit, der Frieden, weil wir Verfassungspatrioten sind."

    Also, sie übergeht den Punkt des "für oder gegen eine politische Partei" Auftretens ganz und macht aus "wesentliche Forderungen" etwas völlig Vages. Dem sie dann hinterherschickt: "Das unterscheidet alle demokratischen Parteien von der AfD."

    Taschenspielertrick zwei: sie vermischt die Förderung von Zivilgesellschaft mit dem Auftrag politischer Parteien.

    "Und genau weil wir Verfassungspatrioten sind, fördern wir auch Zivilgesellschaft alle demokratischen Parteien, egal ob Regierung oder Opposition, weil wir das Grundgesetz ernst nehmen, sei in Artikel 21, in dem Parteien aufgefordert werden, zur demokratischen Willen- und Meinungsbildung beizutragen."

    Es sind die Parteien, die dazu aufgefordert sind; aber natürlich ist es unpraktisch, dass die finanziellen Regeln für Parteien eng sind, weil der Vorteil, den jene haben können, die finanzkräftige Großspender haben oder sich Beute aus dem Staatshaushalt verschaffen können, vom Gesetzgeber einst absichtlich eingeschränkt wurde. Ja, man kann von einer Annalena Baerbock nicht erwarten, das elementare Verhältnis zwischen Demokratie und Gleichheit zu verstehen, selbst wenn es in diesem Fall nur um eine ansatzweise Angleichung der Durchsetzungsmöglichkeiten geht.

    Taschenspielertrick drei: sie nennt reihenweise Organisationen, die nicht oder bestensfalls partiell mit diesem Antrag gemeint sind, was jedem klar ist, der die Debatte kennt.


    Afghanen-Flüge: Sammelklage gegen die Bundesregierung





    Afghanen-Flüge: Sammelklage gegen die Bundesregierung

    Afghanen-Flüge: Sammelklage gegen die Bundesregierung





    "Es geht bei dieser Frage öffentliche Finanzierung nicht nur um Projekte des Lesben- und Schwulenverbandes, psychosoziale Zentren für Geflüchtete, Unterstützung von Frauen und Kindern, bei häuslicher Gewalt oder die AWO, wie ich gelernt habe, gegen die Sie offensichtlich was haben. Es geht natürlich auch um die Caritas. Die Diakonie. Betroffen wären auch das Jüdische Museum, der Volksbund Deutscher Kriegsgräber."

    Nein, geht es nicht. Es geht um jene Organisationen, die sich selbst vor allem mit der Durchsetzung einer klar identifizierbaren politischen Linie befassen. Um Correctiv und Campact und all die unzähligen Zensurfilialen, das Denunziationsnetzwerk zu "Hass und Hetze", aber auch um solche wie die Deutsche Umwelthilfe, die politische Ziele per Gerichtsverfahren durchsetzen, die in der offenen politischen Auseinandersetzung nicht durchsetzbar wären. Ja, auch um Pro Asyl und die Migrationslobby, die sich nach Kräften bemüht, eine von der Bevölkerung mehrheitlich gewünschte Änderung der Migrationspolitik zu verhindern.

    Gut ausgewählt, die Liste. Um den Eindruck größtmöglicher Unschuld zu erzeugen. Allerdings sind viele der von ihr angeführten Organisationen klassische Mitgliedsorganisationen. Dann kommt der ganz große Sprung:

    "Dieses Gesetz der AfD, die AfD, ist nicht nur eine Gefahr für dieses Parlament, sondern auch, dass Deutschland jemals wieder Fußballweltmeister wird. Und daher ist dieser Antrag im jeglichen Sinne abzulehnen, weil wir dieses Land lieben und weil wir Fußball lieben."

    An der Stelle entsteht dann doch der Verdacht, Baerbock selbst habe an dieser Rede zumindest mitgeschrieben. Das ist so dumm, denkt man sich, darüber müssen auch die Mainstream-Kollegen stolpern. Denn es ist nirgends in diesen zwei Sätzen des AfD-Antrags die Rede von Breitensportförderung. Aber vielleicht hat Baerbock ja gemeint, dass nur eine beliebig zusammengekaufte und eingebürgerte Mannschaft für ein Deutschland, dessen Breitensportförderung ohnehin schon kahlrasiert ist, noch eine Chance zur Weltmeisterschaft bietet?


    "Wieso hat die Bundesregierung gelogen?" – Warweg zur Parteienwerbung durch NGO "Campact"


    "Wieso hat die Bundesregierung gelogen?" – Warweg zur Parteienwerbung durch NGO "Campact"





    Die Baerbocksche Sicht auf die Welt ist und bleibt befremdlich. Wenn ausgerechnet die Frau, die erklärte, "wir befinden uns im Krieg mit Russland", auf einmal den Frieden zum Wert erklärt, obwohl sie all die Jahre hindurch gegen nichts konsequenter gearbeitet hat als den Frieden. Oder wenn sie sagt, " dass wir uns als Politiker aller demokratischen Parteien Selbstkritik auch aus der Gesellschaft heraus immer wieder stellen", und damit zu erkennen gibt, dass sie nie begriffen hat, was das Wort Selbstkritik bedeutet. Und jeder weiß, was sie von Kritik aus der Gesellschaft wirklich hält. Da gibt es immerhin das berühmte Zitat mit "egal, was meine Wähler denken". Schön ist auch die Behauptung, "selbstkritische Aufarbeitung ernst nehmen"... vor dem Hintergrund der grauenvollen Corona-Periode.

    Echte Baerbock eben. Von der Frau, die ihrer eigenen Ansicht nach "Außenministerin unseres wunderbaren, vielfältigen Landes war und auf der ganzen Welt mit Vertrauen und Respekt willkommen geheißen wurde". Man kennt die Bilder. Untertroffen wurden sie nur noch von dem Empfang, der einst US-Außenminister Tony Blinken in Istanbul zuteil wurde, mit Begrüßung durch den stellvertretenden Provinzgouverneur im Dunkeln. Immerhin hat sie ein Talent, das sich beim Durchwandern des von ihr hinterlassenen Trümmerhaufens (der leider, mit Blick auf die Ukraine und Gaza, alles andere als metaphorisch ist) als nützlich erweist: jederzeit die Wahrnehmung der wirklichen Welt vollständig durch die eigene Fantasie ersetzen zu können.

    Nur eines ist an dieser Rede erfreulich: dass sie sich auch bei den Saaldienern und den Putzfrauen bedankt.

    Es wird ihr auch in New York gelingen, völlig auszublenden, wenn ihre Zuhörer ob ihrer im Englischen noch fremdartigeren Ausdrucksweise schmerzhaft das Gesicht verziehen oder sich angestrengt auf etwas Anderes konzentrieren. Immerhin, UN-Vollversammlungen werden in Deutschland nicht im Fernsehen übertragen, und sie leitet ja nur die Sitzung und hält dort keine Reden. Also kann man zuversichtlich darauf hoffen, vorerst verschont zu werden. Manchmal muss man sich eben über kleine Wohltaten freuen.


    Mehr zum Thema"Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor" - Der NGO-Sumpf und die Verfassung


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/meinung/249217-baerbock-taschenspielertricks-zum-abschied/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Aggression geht vom Kollektiven Westen aus

    freedert.online, 27 Juni 2025 19:27 Uhr

    Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.


    Der russische Präsident Wladimir Putin in Minsk. Aufnahme vom 27. Juni 2025

    Quelle: TASS © Sergei Bobylew

    • 27.06.2025 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Weitere Drohnen über Gebiet Brjansk zerstört

    Russische Truppen haben zwei weitere Drohnen über dem Gebiet Brjansk zum Absturz gebracht. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die unbemannten Flugzeuge gegen 20 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

    Zuvor am Freitagabend hatte die Flugabwehr zehn Drohnen vom Himmel über Russland geholt, vier davon über der Region Brjansk.

  • 21:43 Uhr

    Selenskij verhängt Sanktionen gegen Dutzende russische Firmen

    Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij, hat Sanktionen gegen eine Reihe russischer Unternehmen verhängt. Laut der entsprechenden Anordnung gehören zur Sanktionsliste 35 Firmen, eine davon ist in China registriert. Außerdem werden Einschränkungen für 52 Personen eingeführt.

    Unter den Sanktionierten sind Lieferanten der russischen Rüstungsindustrie sowie Transport-, Kommunikations- und Chemieunternehmen, die mit den russischen Waffenproduzenten zusammenarbeiten.

  • 21:26 Uhr

    Medwedew: Ukraine darf niemals EU-Mitglied werden – Paradigmenwechsel der russischen Außenpolitik


  • Bisher war Russlands Außenpolitik darauf ausgerichtet, den NATO-Beitritt der Ukraine zu verhindern, der allein als existenzielle Gefahr wahrgenommen wurde. Man war bereit, einen EU-Beitritt der ehemaligen Sowjetrepublik hinzunehmen. Mit Letzterem ist es nun vorbei. Ex-Präsident Dmitri Medwedew erläutert die Gründe für den Paradigmenwechsel.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:11 Uhr

    Donezker Volksrepublik: Zivilistin in Gorlowka wegen ukrainischen Angriffs verletzt

    Nach einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik ist eine Frau verletzt worden, berichtet Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram.

    Der Chef der Volksrepublik, Denis Puschilin, erklärte seinerseits, dass insgesamt drei Zivilisten im Laufe des Tages Verletzungen wegen ukrainischer Attacken erlitten.

  • 20:53 Uhr

    Nebensja: Ukraine muss ihr Engagement für Konfliktlösung durch Demobilisierung unter Beweis stellen

    Russland muss klar erkennen können, ob es der Ukraine ernst ist, auf Verhandlungen einzugehen, meint Wassili Nebensja, der Ständige Vertreter Russland bei den Vereinten Nationen, im Interview mit RT.

    Um seinen Ernst zu demonstrieren, werde Kiew die Mobilmachung umkehren müssen. Nebensja zufolge wäre es ein Lackmuspapier der wirklichen Absichten der Ukraine.

    Derzeit bestehe die Ukraine darauf, zu den im Jahr 1991 festgelegten Grenzen mit Russland zurückzukehren. Diese Forderung sei unrealistisch, betont der Diplomat.

  • 20:32 Uhr

    Umfrage-Schock für Selenskij: Saluschny wäre klarer Wahlsieger


    Würde in der Ukraine heute gewählt, hätte Ex-General Waleri Saluschny klar bessere Chancen als Machthaber Wladimir Selenskij. Auch das Vertrauen in andere Politiker des Sicherheitsapparats übertrifft das in den Präsidenten deutlich – während klassische Politiker dramatisch an Rückhalt verlieren.

    Mehr dazu in einem Artikel hier auf unserer Webseite.

  • 20:15 Uhr

    Ukraine greift russische Regionen mit Drohnen an – mehrere Verletzte in Brjansk

    Die russische Flugabwehr hat am Freitagabend zehn ukrainische Drohnen über Russland zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 17:35 und 19:30 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen abgeschossen:

    • Gebiet Brjansk – vier,
    • Gebiet Orjol – drei,
    • Gebiet Kursk – zwei,
    • Teilrepublik Krim – eine.

    In der Stadt Brjansk wurden bei dem ukrainischen Drohnenangriff vier Zivilisten verletzt, teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Alle Verletzten befinden sich derzeit in Krankenhäusern. Außerdem verzeichnen die städtischen Behörden Schäden an mehr als zehn Wohnhäusern, fügt Bogomas hinzu.

  • 20:01 Uhr

    Ukraine setzte Drohnen für Angriff auf Mitarbeiter des AKW Saporoschje ein

    Nach präzisierten Angaben haben die ukrainischen Streitkräfte für den heutigen Angriff auf Mitarbeiter des AKW Saporoschje drei unbemannte Flugzeuge eingesetzt, berichtet der Pressedienst des Kraftwerkes.

    Demnach schlugen die Drohnen etwa 350 bis 400 Meter von den Blöcken entfernt ein. Zum ersten Mal sei unmittelbar das Territorium des Atommeilers angegriffen worden:

    "Der Angriff demonstriert eine neue Stufe der Bedrohung für Mitarbeiter und Einrichtungen des größten Atomkraftwerkes in Europa."

  • 19:44 Uhr

    Putin: Russland plant anders als Europa Senkung der Verteidigungsausgaben

    Russland will den Ukraine-Konflikt mit einem für sich notwendigen Ergebnis beenden, erklärt Präsident Wladimir Putin gegenüber Journalisten in Minsk. Mit Blick auf dieses Ziel berechne Russland entsprechend seine Verteidigungsausgaben, die laut dem Staatschef aktuell 6,3 Prozent des BIP ausmachen:

    "Ist es viel oder wenig? Recht viel, recht viel. Wir haben das mit Inflation bezahlt."

    In den kommenden Jahren plane Russland jedoch, seinen Wehretat zu kürzen, während Europa nach Mitteln und Wegen für die Erhöhung seiner Verteidigungsausgaben suche, erklärt Putin und fragt sich:

    "Wer bereitet sich denn auf aggressive Handlungen vor?"

  • 19:23 Uhr

    Putin: Aggression geht vom Kollektiven Westen aus

    Der Westen sei der Aggressor und Russland gegenüber feindselig eingestellt, meint der russische Präsident Wladimir Putin:

    "Wir sind nicht aggressiv, sondern der sogenannte Kollektive Westen ist."

    Das Staatsoberhaupt erinnert daran, dass die westlichen Länder im Jahr 2014 den Staatsstreich in der Ukraine unterstützt haben. Des Weiteren gab es den Krieg im Donbass. Russland habe auf solche Handlungen antworten müssen. Außerdem erwähnte Putin die Unterstützung des Westens für Separatismus und Terrorismus in Russland. Dieses Spiel auf ein Tor sei zu Ende, verkündet der Präsident.

    Parallel zu den Aussagen über die Aggressivität Russlands bemühe sich der Westen seit längerem um Aufrüstung und die Erhöhung der Verteidigungsausgaben, was ein Zeichen für dessen Aggressivität sei, fügt Putin hinzu.

  • 18:44 Uhr

    "Von der öffentlichen Wut fast mitgerissen": Ungarn blockiert EU-Beitrittsgespräche mit der Ukraine


    Ungarn hat sein Veto gegen eine gemeinsame Erklärung der EU eingelegt, mit der die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Kiew beschlossen werden sollte. Ministerpräsident Viktor Orbán begründet die Ablehnung unter anderem mit der hohen wirtschaftlichen Belastung, die auf die EU infolge einer Mitgliedschaft Kiews zukäme.

    Mehr dazu lesen Sie in einem Artikel hier auf unserer Webseite.

  • 18:16 Uhr

    Putin stellt neues russisch-ukrainisches Treffen in Aussicht

    Russland ist bereit, ein weiteres Treffen mit der Ukraine durchzuführen, erklärt Präsident Wladimir Putin während seines Staatsbesuchs in Weißrussland. Ihm zufolge bleiben die Leiter der russischen und ukrainischen Delegationen ständig in Kontakt. Zeit und Ort des Treffens seien noch zu vereinbaren.

    Im Mittelpunkt des Treffens sollten die Memoranden zur Lösung des Konfliktes stehen, die Moskau und Kiew bei dem jüngsten Treffen in Istanbul austauschten, betont Putin. Die beiden Positionspapiere seien absolut gegensätzlich, was kaum verwunderlich sei:

    "Das sind zwei absolut gegensätzliche Memoranden, Verhandlungen werden aber genau dafür organisiert und durchgeführt, um Lösungswege zu suchen."

    Die Delegationen Russlands und der Ukraine waren am 16. Mai und am 2. Juni in Istanbul zusammengekommen. Beim letzten Treffen präsentierten die Seiten ihre Positionspapiere zur Beilegung des Konfliktes und einigten sich auf den Austausch von Kriegsgefangenen, im Einzelnen von Soldaten unter 25 Jahren sowie schwer kranken und schwer verletzten Militärangehörigen. Außerdem übergab Russland gemäß der Istanbul-Vereinbarungen 6.060 sterbliche Überreste der ukrainischen Soldaten.

    Putin betont in Minsk, dass Russland und die Ukraine beschließen, auch nach dem Ende dieser humanitären Aktionen den Dialog fortzusetzen. Derzeit habe Moskau weitere 3.000 gefallene Soldaten zur Übergabe an die Ukraine.

  • 17:48 Uhr

    Medien: Ukraine verliert in Donezker Region eines der wichtigsten Lithium-Vorkommen

    Laut einem Bericht der New York Times (NYT) hat die Ukraine ein Lithium-Vorkommen in der Donezker Region verloren. Es liegt nahe der Ortschaft Schewtschenko, deren Befreiung das Verteidigungsministerium am Donnerstag gemeldet hat.

    Das Feld sei zwar relativ klein, aber wertvoll dank der hohen Konzentration und der Qualität von Lithiumerz, betont die NYT. Dieses Vorkommen zusammen mit sonstigen Vorräten von Lithium und anderen Seltenen Erden sollte als Beitrag zum Rohstoffabkommen mit den USA genutzt werden.

    Hierbei trete ein Problem auf: Je mehr Gebiet die russische Armee einnehme, desto weniger könne die Ukraine im Rahmen des Vertrags anbieten, wird in der Publikation festgestellt.

  • 17:22 Uhr

    Militärexperte: Durch Befreiung von Nowaja Krugjakowka flankiert die russische Armee den Gegner

    Die Befreiung der Ortschaft Nowaja Krugjakowka in der Region Charkow ermögliche es der russischen Armee, die gut befestigte Gruppe der ukrainischen Streitkräfte an der Flanke zu umgehen und sie abzuschneiden, wodurch ihre Logistik unterbrochen werde. Darauf weist Militärexperte Andrei Marotschko hin.

    "Mit der Einnahme von Nowaja Krugljakowka beginnen wir, die ukrainischen Kämpfer, die sich ziemlich fest in dieser Ortschaft verschanzt und gut befestigt haben, an der Flanke zu umgehen und sie an der Flanke abzuschneiden. Auf der einen Seite haben wir den Oskol-Stausee, Sagrysowo liegt vollständig unter unserer Kontrolle, und sie können hier natürlich nichts transportieren."

    Marotschko präzisiert, dass den ukrainischen Streitkräften für die Versorgung ihrer Gruppierung an diesem Abschnitt der Front nur noch die Straße zwischen Nowoplatonowka und Boguslawka bleibe. Dabei habe die Einnahme von Nowaja Krugljakowka laut dem Militärexperten derzeit keinen wesentlichen Einfluss auf die Küstenlinie des Oskol-Stausees.

    "Derzeit haben ukrainische Kämpfer dort eine Reihe von provisorischen Übergängen eingerichtet, über die sie nachts noch Material, Technik und Personal transportieren können."

  • 17:00 Uhr

    Sacharowa: Berlin schikaniert nicht nur russische Journalisten, sondern auch ihre Familien


    Während der Pressekonferenz am 26. Juni erklärte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, dass der Druck auf russische Journalisten in Deutschland nicht aufhöre.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:32 Uhr

    Syrski bezeichnet Lage an Krasnoarmeisk-Front als die schwierigste für die ukrainischen Streitkräfte

    Die derzeit schwierigste Situation für die ukrainischen Streitkräfte entwickle sich an der Front bei Krasnoarmeisk (Pokrowsk). Dies erklärt der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, auf Telegram.

    Aufgrund der Lage an diesem Frontabschnitt hielt Syrski Besprechungen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde ab.

    Krasnoarmeisk ist ein wichtiger Knotenpunkt für die materielle und technische Versorgung der ukrainischen Truppen in der Donezker Volksrepublik (DVR).

  • 16:21 Uhr

    Kreml: NATO-Atombomber in Estland wären unmittelbare Gefahr

    Estlands Wunsch, NATO-Atombomber aufzunehmen, stelle eine Bedrohung für Russland dar, erklärt Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Er betont:

    "Eine unmittelbare Gefahr. Natürlich ist das eine unmittelbare Gefahr."

    Kurz zuvor hatte der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur erklärt, dass Tallinn bereit sei, Atom-Bomber auf seinem Territorium zu empfangen.

  • 16:07 Uhr

    Duma-Abgeordneter kommentiert Umerows Worte über Angriffe mit Langstreckendrohnen auf Russland

    Der Duma-Abgeordnete Juri Nesterenko aus der Republik Krim bezeichnete die jüngsten Äußerungen des ukrainischen Verteidigungsministers Rustem Umerow über Angriffe mit Langstreckendrohnen auf Russland als "Rhetorik der Terroristen" und als Versuch, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den Misserfolgen an der Front abzulenken.

    Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow hatte heute erklärt, dass die Ukraine beabsichtigt, die Anzahl der Drohnenangriffe mit großer Reichweite auf russisches Territorium zu erhöhen.

    "Umerows Äußerungen sind der Rhetorik von Terroristen ähnlich und sind in erster Linie ein Versuch, von den Misserfolgen der ukrainischen Streitkräfte an der Front abzulenken."

    Mit solchen Äußerungen demonstriere Umerow, der auch als Delegationsleiter der Ukraine an den Instanbuler Gesprächen teilnimmt, die eigentlichen Absichten des Kiewer Regimes, so Nesterenko.

  • 15:51 Uhr

    Plant Berlin einen Angriff auf Moskau? Merz hat Argumente dafür parat – Iran als Beispiel

    Die Doppelstandards westlicher Politiker und ihre Doppelmoral treiben immer seltsamere Blüten: Wo Russlands Selbstverteidigung gegen die Expansion der NATO jahrelang für völkerrechtswidrig erklärt wird, erntet Israels Angriff auf Iran sofortige Zustimmung. Immanuel Kant rotiert im Grab, während Friedrich Merz Maximen aus der Hölle ausheckt.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Außenministerium in Moskau: NATO bereitet sich auf Konflikt mit Russland vor

    freedert.online, 27 Juni 2025 16:57 Uhr

    Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass die NATO ihre antirussische Politik aufgibt, erklärt ein ranghoher Diplomat in Moskau. Kürzlich vereinbarten deren Mitglieder eine militärische Aufstockung. Die Vorbereitung auf einen Konflikt mit Russland sei offensichtlich.


    Quelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa


    Das Gebäude des russischen Außenministeriums in Moskau, 31. Mai 2025


    Bei einer Veranstaltung im russischen Diskussionsklub Waldai tauschten sich die Teilnehmer unter anderem über die Ergebnisse des NATO-Gipfels aus, der vom 24. bis 25. Juni in Den Haag stattfand. An dem Treffen, welches am Freitag in Moskau abgehalten wurde, hat auch Wladislaw Maslennikow teilgenommen, der im russischen Außenministerium für Angelegenheiten mit Bezug zu Europa zuständig ist. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

    Bei ihrem Gipfel in Den Haag beschlossen die NATO-Staaten ein großes Aufrüstungsprogramm, das einen massiven Ausbau militärischer Fähigkeiten, darunter die Waffenproduktion, vorsieht, meinte der hochrangige russische Diplomat.

    Darüber hinaus sei eine Entscheidung über die Umsetzung der bereits 2023 ausgearbeiteten regionalen Verteidigungspläne getroffen worden. Diese zielten darauf ab, "einen russischen Angriff auf die NATO-Mitglieder abzuwehren".

    Hierbei zitiert TASS den russischen Diplomaten wie folgt:

    "Tatsächlich bereitet sich die Nordatlantische Allianz – und das sehen wir – aktiv auf einen möglichen Konflikt mit unserem Land vor."

    Wohin gehen Polen und Rumänien? Russland braucht ein freies Osteuropa





    Meinung

    Wohin gehen Polen und Rumänien? Russland braucht ein freies Osteuropa





    Trotz der Bereitschaft der USA zur Zusammenarbeit mit Russland, gebe es keine Anzeichen dafür, dass die Allianz ihre antirussische Politik ändern werde, so Maslennikow weiter. Der Generalsekretär Mark Rutte betone in jedem seiner Auftritte, dass Russland angeblich eine existenzielle Bedrohung für alle Bündnisländer bleibe. 

    In den strategischen Dokumenten des Bündnisses sei die Bekämpfung mutmaßlicher russischer Bedrohung als eine konzeptionelle Grundlage verankert worden, führte Malennikow aus.

    "Und diese Pläne der Allianz sind eindeutig langfristiger Natur."

    Um einen konstruktiven Dialog mit Moskau aufzubauen, müsse der kollektive Westen, darunter die NATO, seinen Konfrontationskurs gegenüber Russland aufgeben und Bereitschaft zu pragmatischer Zusammenarbeit auf der Grundlage gegenseitigen Respekts zeigen. "Ehrlich gesagt erwarten wir so etwas seitens der NATO nicht, zumindest nicht mittelfristig", meinte der Diplomat.


    Mehr zum Thema - Fjodor Lukjanow: So hat der Westen den israelisch-iranischen Krieg ermöglicht


    Screenshot_2025_06_27_at_18_56_28_Au_enministerium_in_Moskau_NATO_bereitet_sich_auf_Konflikt_mit_Russland_vor_RT_DE

    Video https://rumble.com/v6ve21t-kritik-an-merz-blackrock-entzieht-der-eu-jhrlich-millionen-durch-steuerverm.html Dauer 6:14 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/international/249191-aussenministerium-in-moskau-nato-bereitet/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    "Vielleicht ist es das sogar wert": Putin über Konsequenzen, wenn Westen Russlands Reserven "raubt"

    freedert.online, 27 Juni 2025 15:46 Uhr

    Die Beschlagnahme der vom Westen eingefrorenen russischen Gelder würde die Umstellung auf regionale Zahlungssysteme beschleunigen, so Wladimir Putin. Laut dem russischen Präsidenten sei das eine gute Sache für die Weltwirtschaft – und vielleicht sogar wert, "den Preis dafür zu zahlen".


    Quelle: Gettyimages.ru © Kremlin Press Office/Anadolu via Getty Images


    Der russische Präsident Wladimir Putin auf der Generalversammlung der Russischen Industrie- und Handelskammer in Moskau (18. März 2025)


    Jeder Versuch des Westens, Russlands eingefrorene Reserven zu beschlagnahmen, würde eine unumkehrbare Verschiebung hin zu regionalen Zahlungssystemen auslösen, die letztlich der Weltwirtschaft zugutekäme, so Präsident Wladimir Putin.


    Top-Banker zur Freigabe der Erlöse aus Russland-Geldern: EU betreibt "blanken Diebstahl"





    Top-Banker zur Freigabe der Erlöse aus Russland-Geldern: EU betreibt "blanken Diebstahl"





    Nach der Eskalation des Ukraine-Konflikts im Februar 2022 wurden im Westen russische Staatsgelder im Wert von schätzungsweise 260 Milliarden Euro (300 Mrd. US-Dollar) eingefroren. Rund 200 Milliarden Euro werden von Euroclear, einer in Brüssel ansässigen Clearingstelle, verwaltet. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat wiederholt gefordert, dass diese Mittel für den Wiederaufbau der Ukraine verwendet werden sollten, obwohl sich einige Mitgliedstaaten gegen diese Idee gewehrt haben.

    Im Westen wird ständig darüber geredet, "wie sie unser Geld stehlen werden", sagte Putin am Donnerstag auf dem Eurasischen Wirtschaftsforum in Minsk. "Sobald dies geschieht, wird sich die Umstellung auf regionale Zahlungssysteme beschleunigen und zweifellos unumkehrbar werden", sagte er und fügte hinzu, dass dies letztlich eine gute Sache für die Weltwirtschaft sei.

    "Vielleicht ist es das sogar wert, den Preis dafür zu zahlen", argumentierte der Präsident.

    Bei näherem Nachdenken fügte Putin hinzu, dass der Begriff "Diebstahl" unzureichend sei. "Diebstahl ist die heimliche Aneignung von Eigentum – das ist offen. Das ist Raub", sagte er.

    "Wir sind entschlossen, unsere eigenen Finanz- und Abwicklungsinstrumente in dieser Hinsicht weiter zu stärken", betonte Putin.

    Auf die eingefrorenen Gelder sind bereits Milliarden von Euro an Zinsen aufgelaufen, von denen Euroclear im Juli letzten Jahres 1,63 Milliarden Dollar nach Kiew überwiesen hat, um einen von der G7 gewährten Kredit in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar für die Ukraine zu sichern.


    18. Sanktionspaket der EU: Slowakei und Ungarn wollen Veto einlegen





    18. Sanktionspaket der EU: Slowakei und Ungarn wollen Veto einlegen






    Brüssel erörtert derzeit Möglichkeiten, mehr Einnahmen aus den stillgelegten Vermögenswerten zu erzielen, ohne gegen internationale Rechtsnormen zu verstoßen. Dafür sei laut Medienberichten geplant, die Geldmittel, die bei Euroclear aufbewahrt werden, in einem riskanteren Investitionsfonds anzulegen, der mehr Zinsen abwirft. Die vermehrten Einnahmen würden anschließend für die Ukraine-Hilfen ausgegeben.

    Der Internationale Währungsfonds hat davor gewarnt, dass eine völlige Beschlagnahmung das weltweite Vertrauen in westliche Finanzinstitutionen beschädigen könnte.

    Die Diskussionen zwischen den Mitgliedstaaten über die Beschlagnahmung der Vermögenswerte laufen seit mehr als drei Jahren, ohne dass eine Lösung gefunden wurde.


    Mehr zum ThemaPolitico: EU will mehr Profit aus russischem Geld schlagen – durch riskante Investitionen


    Screenshot_2025_06_27_at_18_48_36_Vielleicht_ist_es_das_sogar_wert_Putin_ber_Konsequenzen_wenn_Westen_Russlands_Reserven_raubt_RT_DE

    Video  https://freedert.online/wirtschaft/249170-vielleicht-ist-es-sogar-wert/ Dauer 1:51 Min.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/wirtschaft/249170-vielleicht-ist-es-sogar-wert/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Plant Berlin einen Angriff auf Moskau? Merz hat Argumente dafür parat – Iran als Beispiel


    freedert.online, 27 Juni 2025 14:48 Uhr, Von Tarik Cyril Amar

    Die Doppelstandards westlicher Politiker und ihre Doppelmoral treiben immer seltsamere Blüten: Wo Russlands Selbstverteidigung gegen die Expansion der NATO jahrelang für völkerrechtswidrig erklärt wird, erntet Israels Angriff auf Iran sofortige Zustimmung. Immanuel Kant rotiert im Grab, während Friedrich Merz Maximen aus der Hölle ausheckt.


    Quelle: Gettyimages.ru © Pierre Crom/Getty Images


    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht während des NATO-Gipfels am 25. Juni 2025 im niederländischen Den Haag vor der Presse.


    Lassen wir den Kriegsnebel einmal beiseite. Selbst im Krieg – und manchmal besonders im Krieg – sind einige Dinge glasklar. So ist beispielsweise beim sogenannten "Hamas-Israel-Krieg" offensichtlich, dass es sich in Wirklichkeit gar nicht um einen Krieg handelt, sondern um einen Völkermord: Es handelt sich um den Völkermord im Gazastreifen, der von Israel an den Palästinensern verübt wird, deren ungebrochener Widerstand in die Legenden – und sogar in die Geschichte – eingehen wird.

    Auch bei Israels derzeitigem Angriff auf den Iran – der in Wirklichkeit natürlich von Anfang an einen gemeinsamen Angriff der USA und Israels darstellte – gibt es keinen Zweifel, dass es sich um ein Verbrechen und einen "eklatanten Akt der Aggression" handelt, wie mehrere Völkerrechtsexperten übereinstimmend feststellten. Das liegt daran, dass Israel im Grunde genommen weder mit einem UN-Mandat – das es nicht erhalten hätte – noch im Rahmen der Selbstverteidigung handelt.


    Merz, der Schamlose: "Taurus"-Freigabe mit Lügen garniert





    Meinung

    Merz, der Schamlose: "Taurus"-Freigabe mit Lügen garniert






    Die Rechtsgrundlage für diese eindeutige Feststellung ist nicht kompliziert, und es gibt keinen Raum für sachliche Diskussionen: Israels Angriff verstößt gegen Artikel 2 Absatz 4 der UN-Charta, der allgemein als jus cogens, das heißt als verbindliche Norm, anerkannt ist: Es gibt hier keinen Ermessensspielraum.

    Die in diesem Artikel allgemein anerkannten, eng definierten möglichen Ausnahmen vom umfassenden Verbot der Gewaltanwendung, wie z. B. "der Einmarsch aus Versehen", bestimmte Seeoperationen oder die Rettung von Staatsangehörigen, sind hier eindeutig nicht anwendbar. Der israelische Angriff wurde auch nicht vom UN-Sicherheitsrat gebilligt und lässt sich keinesfalls als rechtmäßige Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 betrachten.

    Insofern klingt das einfach. Und jeder, der versucht, dies durch die eklatante Fehlinterpretation und den Missbrauch des Begriffs "Präventivschlag" zu verkomplizieren, betreibt Desinformation und Propaganda Israels oder der Israel-Lobby. Das verwundert aber nicht wirklich.

    Noch verwunderlicher als das oben Gesagte ist jedoch die Reaktion der Regierungen und oft auch der westlichen Mainstream-Medien auf diesen eindeutig völkerrechtswidrigen israelischen Angriff. Nach jahrelanger Berufung auf das Völkerrecht, um gegen Russland vorzugehen, scheint es, als würden sich dieselben Politiker und Redner fünfdimensional winden, nur damit Israel jederzeit ungestraft das tun dürfte, was es will.

    Auch das ist natürlich nichts Neues: Die westlichen "Eliten", angeführt von Washington, verhielten sich nicht besser, als sie sich zum Komplizen des israelischen Völkermordes im Gazastreifen machten. Aber es ist bemerkenswert, wie genau einige wichtige westliche Politiker, ihre Medien und Thinktank"-Experten den Angriff auf den Iran beschönigen.


    "Kein Grund für Kritik" – Merz billigt Angriffe der USA und Israels auf Iran



    "Kein Grund für Kritik" – Merz billigt Angriffe der USA und Israels auf Iran






    Nehmen wir zum Beispiel Deutschland. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützte lautstark den Angriff auf den Iran. Er machte sich sogar lächerlich und setzte sich einiger – wenn auch viel zu geringer – Kritik aus, indem er sich einer widerlich unanständigen Sprache bediente. Indem er Israels Vorgehen als "Drecksarbeit" bezeichnete, die gemacht werden müsse und für die wir alle dankbar sein sollten, entlarvte Merz seinen doppelten Rassismus: Für mich als Deutscher und Historiker ist es, gelinde gesagt, äußerst rüpelhaft, wenn ein deutscher Regierungschef Juden dafür lobt, dass sie "unsere" Drecksarbeit erledigen. Die verbrecherische Ermordung von Iranern als diese "Drecksarbeit" zu bezeichnen, verleiht dem Ganzen einen sehr üblen "kolonialen" Beigeschmack, der an die Schadenfreude Kaiser Wilhelms II. über die Massaker an Chinesen während des sogenannten "Boxeraufstandes" erinnert.

    Obwohl Merz seine abscheulichen Ideen ungeschickt in ebenso abscheuliche Formulierungen verpackte, stand er bei Weitem nicht allein da. Denn zahlreiche renommierte deutsche Publikationen wie die seriöse Frankfurter Zeitung oder der ebenfalls bedeutsame Münchner Merkur beeilten sich, Merz entweder einfach zuzustimmen oder seine abscheulichen Aussagen zumindest zu rechtfertigen und zu relativieren. Darüber hinaus nutzten "überlastete" Universal-"Experten" wie der stets konformistische und äußerst russophobe Christian Mölling ihre Dauerpräsenz in den streng regulierten Talkshows Deutschlands, um das Völkerrecht zynisch zu verharmlosen und Israels jüngstes Verbrechen als so Notwendiges darzustellen, dass es ohnehin über jedem Gesetz stehen würde.

    Mölling argumentierte ganz offen, dass sich manche Länder (sprich: Israel) den "Luxus" nicht leisten können, "normative Zwänge" zu akzeptieren, und dass das Völkerrecht ohnehin "die Falschen" (sprich: den Iran) "schützt". Das klingt nicht nur atemberaubend dreist und intellektuell primitiv, sondern ist auch, historisch gesehen, sehr "deutsch" im schlimmsten Sinne dieses Wortes: Sollten wir oder unsere Freunde (sprich: Israel) sich vom Völkerrecht eingeengt fühlen, dann sei das nicht unser oder unserer Freunde Problem, sondern das des Völkerrechts.

    Gehen wir einen Schritt zurück und erinnern wir uns an einen Deutschen, der nicht zu den konformistischen intellektuellen Mittelmäßigkeiten gehört: Immanuel Kant, ein Gigant des aufklärerischen Denkens. Kant lehrte diejenigen, die Ohren haben, um zu hören, und Gehirne, um Informationen zu verarbeiten, dass Vernunft und Ethik darauf abzielen, die Rechtfertigung unseres Handelns mit gutem Gewissen zu verallgemeinern. Kurz gesagt, wenn wir handeln, sollten wir in der Lage sein zu demonstrieren, dass wir nach einer gerechten und vernünftigen Regel agieren.


    Der Wagner-Marsch auf Moskau zeigt, warum Russland die NATO in der Ukraine nicht dulden kann




    Meinung

    Der Wagner-Marsch auf Moskau zeigt, warum Russland die NATO in der Ukraine nicht dulden kann





    Verallgemeinern wir also das, was der deutsche Regierungschef Merz gerade gesagt hat und was viele im deutschen Mainstream gutheißen: Ein Land (hier: Israel), das sich (nach eigener Einschätzung) von einem anderen Land (hier: Iran) hinreichend bedroht fühlt, hat das Recht (das über dem Völkerrecht steht), dieses andere Land ohne Provokation und sogar während laufender Verhandlungen anzugreifen.

    Interessant ... An dieser Stelle lohnt es sich, daran zu erinnern, dass die deutschen Eliten unermüdlich Kriegshetze betreiben. Es vergeht wohl kein Tag, an dem nicht irgendein deutscher General, Geheimdienstler oder Politiker seine Landsleute warnt, dass Russland mit hoher Wahrscheinlichkeit, ja fast sicher innerhalb der nächsten fünf Jahre oder so angreifen würde. Die Beweise dafür sind gleich null.

    Wenn wir also alle in Deutschland so viel Angst vor Russland haben sollten, heißt das dann, dass wir nach Merz' Logik eines Tages einen Präventivschlag gegen Moskau verüben könnten? Schließlich könnten wir dann sagen, wir fühlten uns bedroht und unser Militär und unsere Geheimdienste hätten uns gesagt, dass die Russen kommen würden. Und darüber hinaus würden wir wahrscheinlich behaupten, dass wir – die Deutschen – stolz die "Drecksarbeit" für die gesamte NATO (mit Ausnahme der USA wahrscheinlich) geleistet hätten. Denn ist die "Drecksarbeit" in Deutschland jetzt nicht offiziell wieder eine gute Sache?

    Absurd, würden Sie sagen? Ja, absolut. Genauso absurd wie die israelischen Vorwände für den Angriff auf den Iran. Und doch wurden sie vom deutschen Bundeskanzler – auch durch seine selbstentlarvenden Kraftausdrücke – offiziell gebilligt. Hoffen wir, dass Moskau das, was Merz sagt, nicht ernst nimmt. Denn wenn Moskau es ernst nähme, dann müsste es sich nach Merz' Logik sehr bedroht von Berlin fühlen. Und wiederum nach der Logik von Merz – man weiß nicht, wohin das führen könnte.

    Übersetzt aus dem Englischen.

    Tarik Cyril Amar ist Historiker an der Koç-Universität in Istanbul, er befasst sich mit Russland, der Ukraine und Osteuropa, der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, dem kulturellen Kalten Krieg und der Erinnerungspolitik.


    Mehr zum Thema - Deutschland, deine ewige Drecksarbeit


    Screenshot_2025_06_27_at_18_35_18_Plant_Berlin_einen_Angriff_auf_Moskau_Merz_hat_Argumente_daf_r_parat_Iran_als_Beispiel_RT_DE

    Video https://mcdn.podbean.com/mf/download/yfwgccc34zqdcf26/Merz_Rede_Der_Alb_Traum_von_Deutschland_als_Milita_rmacht_ist_zuru_ck7kogh.mp3 Dauer  Min.


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/meinung/249126-plant-berlin-einen-angriff-auf-moskau-merz-hat-argumente-dafuer-parat/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Der tägliche Wahnsinn: Habeck wird Hauptstadtplauderer im eigenen "Sonntagssalon"

    freedert.online, 27 Juni 2025 13:40 Uhr

    "Schöne neue Welt" oder einfach nur der normale Irrsinn? Täglich ist man als Medienkonsument mit Meldungen aus allen möglichen Themenbereichen konfrontiert, die man vor wenigen Jahren noch als Satire verbucht hätte. Wir präsentieren hier in loser Folge eine kleine Auswahl aktueller Fälle.


    Robert Habeck: gescheiterter Ampel-Minister, gescheiteter "Bündniskanzler", ab Oktober ambitionierter Gastgeber des "Sonntagssalons" im Berliner Ensemble

    © Screenshot: Webseite Berliner Ensemble 




    • 13:40 Uhr

    Habeck wird Hauptstadtplauderer im eigenen "Sonntagssalon"

    Weitere Belohnung und neues Betätigungsfeld für den gescheiterten Ex-Minister und Ex-Vizekanzler Robert Habeck.

    Die Kulturszene der Hauptstadt, dabei das altehrwürdige Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm, präsentiert den vormaligen, selbst ernannten "Bündniskanzler" ab Oktober als erhofften neuen Publikumsmagneten im Rahmen "einer neuen Gesprächsreihe".

    In der BE-Mitteilung heißt es androhend, also ankündigend:

    "Ab der Spielzeit 2025/26 startet das Berliner Ensemble mit Robert Habeck eine neue Gesprächsreihe unter dem Titel 'Habeck live'. Zum Thema 'Brauchen Demokratien den Notfall?' diskutiert Robert Habeck mit der Journalistin Anne Will und dem Juristen und Politiker Volker Wissing."  

    Der Vorverkauf für die Veranstaltung startet ab Juli. Begeisterte oder empörte Bürger, je nach Blickwinkel, erfahren zu den vermeintlichen Notwendigkeiten und Details der Veranstaltung:

    "In seinem regelmäßigen Sonntagssalon spricht Habeck mit Gästen über zentrale gesellschaftliche, politische und kulturelle Fragen unserer Zeit. Dabei sollen Hintergründe und strukturelle Probleme jenseits der tagespolitischen Aufgeregtheit beleuchtet werden.
    Robert Habeck lädt Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft ein – mal prominent, mal weniger bekannt, aber stets Expert:innen für die drängenden Themen unserer Zeit."

    Um möglicher Kritik oder sonstigen Irritationen vorzugreifen, heißt es final seitens der BE-Presseabteilung:

    "Als Politiker stand Habeck immer für Dialog und Bündnispolitik. Nach der Bundestagswahl 2025 hat er entschieden, sich aus der ersten politischen Reihe zurückzuziehen. Mit 'Habeck live' erhält er nun auf Einladung des Berliner Ensembles und in Zusammenarbeit mit Studio Bummens eine neue Bühne, um den Dialog jenseits aktueller Schlagzeilen fortzuführen."

    Zur Krönung möchte die BE-Leitung noch an folgendes Habeck-Glückkeks-Zitat erinnern:

    "Demokratie bedeutet nicht nur, dass alle ihre Meinung sagen dürfen, sondern auch, dass jemand zuhört."

  • 26.06.2025 10:10 Uhr

    10:10 Uhr

    Das Volksbegehren "Berlin autofrei" ist zulässig

    Alt-Berliner, dies bedeutet, wohnhaft in der Hauptstadt seit mehr als 35 Jahren, erleben das Gefühl des dauergestressten Daseins. Bezogen auf die permanenten Forderungen und Herausforderungen seitens der Senatspolitik und dem aggressiven Agieren von Neu-Berlinern mit "tollen", vermeintlichen zeitgemäßen Ideen.

    Der RBB berichtet zum jüngsten Anschlag auf den berufstätigen Normalbürger, der Existenz und Förderung lebensferner Initiativen:

    "So gut wie keinen Autoverkehr innerhalb des S-Bahn-Rings – das fordert die Initiative "Berlin autofrei". Ihr Volksbegehren dazu kann stattfinden, entschied nun Berlins oberstes Gericht."

    Die Berliner Zeitung zeigt sich schon einmal begeistert:

    "Sensationelles Urteil: Volksbegehren für weniger Autofahrten in Berlin ist zulässig. Bundesweit einzigartig: Mit einem Plebiszit wollen Berliner den Autoverkehr im Zentrum um fast zwei Drittel verringern. Jetzt ist klar: Es dürfte stattfinden."

    Laut dem Autor der Berliner Zeitung ist das Urteil "eine Entscheidung, die Rechts- und Verkehrsgeschichte schreiben könnte". Es sei aber auch "ein Urteil, das schon jetzt zu heftigen Diskussionen führt".

    Weil die Initiatoren aus der Generation Homeoffice leider etwas sehr lebensfern ihre Wunschwelt ausleben und umgesetzt wissen möchten (?):

    "Nach den Plänen der Initiative sollen nach einer Übergangszeit von vier Jahren fast alle Straßen innerhalb des S-Bahn-Rings mit Ausnahme der Bundesstraßen zu "autoreduzierten Straßen" erklärt werden. Private Autofahrten sollen pro Person nur bis zu zwölfmal im Jahr möglich sein."

    Sehr freundlich, aber sehr kurz gedacht:

    "Ausnahmen von dem weitgehenden Autoverbot soll es demnach für Menschen mit Behinderung, Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Müllabfuhr, Taxen sowie Wirtschafts- und Lieferverkehr geben. Das gilt auch für Busse."

    Das Drama in mehreren Kapiteln ist dabei noch nicht final:

    "Die Initiative braucht nun rund 170.000 Unterschriften. Innerhalb von vier Monaten müssen die Unterschriften von mindestens sieben Prozent der Berliner Wahlberechtigten zum Abgeordnetenhaus gesammelt werden."

    Die Initiatoren hatten zuvor im Sommer 2021 laut RBB "mehr als 50.000 Unterschriften für die Einleitung eines entsprechenden Volksbegehrens zur Verkehrswende gesammelt". Nötig waren in dieser ersten Phase des Volksbegehrens 20.000 gültige Stimmen. Der Senat ließ dann vorerst ein Gericht über die Initiative entscheiden.

    Die Fortsetzung folgt...

  • 14.06.2025 08:30 Uhr

    08:30 Uhr

    CDUler fordert "Iron Dome" für die Hauptstadt – wegen Russland

    Die Hauptstadtpresse ist beeindruckt und widmet sich dem CDU-Landespolitiker Dirk Stettner, seit 2023 Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Berliner Senat. Aktuelle Schlagzeilen zu seiner Person lauten:

    • B.Z.: Wie in Israel – Spektakulärer Plan! CDU will Raketen-Schutzschild Iron Dome für Berlin
    • Berliner Tagesspiegel: Zum Schutz Berlins vor Luftangriffen
    • T-Online: Israel wehrt Raketenangriffe etwa militanter Palästinenser oder aus dem Iran mit Hilfe des Systems Iron Dome ab. Braucht auch Berlin eine solche 'Eisenkuppel'?

    Welche Gründe für die Forderung finden sich in der Gedankenwelt des Herrn Stettner. Die Berliner Zeitung klärt auf:

    "In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass sich Stettner für die Hauptstadt ein Raketenabwehrsystem nach dem Vorbild Israels vorstellen kann. 'Wir müssen in den Schutz und die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner investieren angesichts russischer Aggressionen', sagte er. 'Der israelische Schutzschirm Iron Dome wäre eine Möglichkeit.' Berlin werde darüber mit dem Bund reden müssen."

    T-Online wusste noch zu berichten:

    "Ein Anlass könnten die Verhandlungen über einen neuen sogenannten Hauptstadtvertrag sein. Dieser Vertrag zwischen dem Bund und Berlin regelt die Finanzierung hauptstadtbedingter Aufgaben in der Stadt, etwa in der Kultur, aber auch im Bereich Sicherheit. Die laufende Vereinbarung läuft nach zehn Jahren Ende 2027 aus und muss also demnächst neu verhandelt werden."

    Der Tagesspiegel ergänzt den CDU-Politiker zitierend:

    "Der Schutz der Berlinerinnen und Berliner, der Schutz der deutschen Hauptstadt ist einfach originäre Aufgabe des Staates und damit Deutschlands, angesichts der Bedrohungslage in der Welt und der konkreten Bedrohungslage durch Russland."

    Herr Stettner wollte deswegen auf Steuerzahlerkosten auch mal in Tel Aviv vorbeischauen, um sich "zu informieren". Aus aktuellem Anlass fällt die Bildungsreise jedoch leider aus. Dazu heißt es:

    "Die endgültige Entscheidung fiel am Freitagnachmittag. In Reaktion auf einen israelischen Angriff auf den Iran und die Reaktionen von dort hatte Israel weltweit seine Botschaften geschlossen. Auch die in Berlin. In Israel selbst wurde der zivile Luftraum geschlossen. Am Flughafen BER wurden die Flüge nach Tel Aviv am Freitag und am Sonnabend gestrichen."

  • 13.06.2025 15:33 Uhr

    15:33 Uhr

    "Scheiß Bomber weg" – Linken-Chef freut sich über "geniale" Operation Spinnennetz

    Die Partei Die Linke präsentiert sich schon lange nicht mehr als 5. Kolonne Moskaus, eher als dienliches Büttel in der Gruppe der Ukraine-Versteher im Regierungsviertel. Als aktueller Beweis dient der Auftritt des Linken-Vorsitzenden Jan van Aken in der ZDF-Plauderrunde mit Markus Lanz.

    Angesprochen auf das jüngste Ereignis der sogenannten "Operation Spinnennetz" seitens der ukrainischen Armee, mit freundlicher Unterstützung der US-Armee auf deutschem Boden #Drohnen-Koordinaten, gab van Aken den Zuschauern eindeutig zu verstehen – nach der Spitzenfrage des Moderators:

    Lanz: Was ist das für sie? Ist das eine geniale Operation oder ist das die Provokation vom armen Putin?

    Van Aken: Na, es ist eine geniale Operation. Also, ich bin gegen diesen ganzen Militärkram, aber […] Ich find’s super, also, da ist auch kein Mensch zu Schaden gekommen und die Scheiß-Bomber sind weg."

    Van Akens Ex-Parteikollegin Wagenknecht kommentierte auf X zu der ehrlichen Wahrnehmung des aufrechten Genossen:

    "Mit Verlaub: Wie dämlich kann man sein? Ein Angriff auf die strategische Bomberflotte einer Atommacht ist keine 'Abrüstung', sondern ein Spiel mit dem Feuer, das eine enorme Eskalation zur Folge haben könnte. Einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg kommen wir so ganz sicher nicht näher. Aber Letzteres ist dem Sanktionsfanatiker vermutlich ohnehin egal."

  • 12.06.2025 10:38 Uhr

    10:38 Uhr

    Klimaschutz: Berlin holzt den Grunewald ab – für eingeforderte Windräder

    In den grauen, tristen Tagen des alten West-Berlins, der "Mauerstadt", erschallte im Jahr 1979 aus den heruntergekommenen Häusern der Punk-Klassiker der Band S.Y.P.H.: "Zurück zum Beton". Rund 45 Jahre später möchte der Berliner Senat anscheinend das Lied zur inoffiziellen Hymne erklären. So lauten Schlagzeiten der Hauptstadtpresse:

    • B.Z.: Berliner Senat will unseren Grunewald abholzen
    • Berliner Morgenpost: Windräder im Grunewald? Standortwahl stößt auf heftige Kritik
    • RBB: Acht mögliche Standorte – Bürgerbeteiligung zu Windräder-Gebieten in Berlin startet

    Ein Bild-Artikel erklärt zu der klimapolitischen Attacke auf die grüne Stadtoase:

    "Der Grunewald ist die grüne Lunge Berlins. Seine 45 Millionen Quadratmeter produzieren jährlich bis zu 135.000 Tonnen Sauerstoff. Unzählige Pflanzen und Tiere haben hier ihren Lebensraum. Biotope sollen nun sterben – ausgerechnet für den Klimaschutz."

    Der RBB berichtet zu den Hintergründen der vermeintlichen Notwendigkeit:

    "Nach der Ausweisung von acht Standorten, an denen künftig in Berlin Windräder stehen könnten, ruft die Senatsverwaltung für Stadtplanung, Bauen und Wohnen ab Dienstag zu einer 'frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung' bei dem Prozess auf. Viele Gebiete würden aufgrund gesetzlicher Vorgaben des Natur- und Artenschutzes ausscheiden, teilte Bausenator Christian Gaebler (SPD) in einer Pressemitteilung mit. Dazu müssten Restriktionen der Luftfahrt, Verbotszonen an Autobahnen und Bundesfernstraßen bis hin zu Bedingungen des Unesco-Welterbes beachtet werden."

    Die Ursprünge des politischen eingeforderten Kamikazeplans lauten:

    "Um die Klimaschutzziele zu erreichen, beschloss die Ampel-Regierung 2022, dass 80 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen sollen. Berlin wurde verpflichtet, bis Ende 2027 einen Anteil von 0,25 und bis Ende 2032 einen Anteil von insgesamt 0,5 Prozent der Landesfläche als Windenergiegebiete auszuweisen (etwa 446 Hektar)."

    Eine Sprecherin der Stadtentwicklungsverwaltung Berlins erklärte der Bild-Redaktion:

    "Aufgrund der stadt- und landschaftsräumlichen Situation in Berlin gibt es keine völlig konfliktfreien Flächen, die für Windenergie ausgewiesen werden können. Ein vollständiger Ausschluss aller Waldflächen in Berlin würde jedoch zum Nicht-Erreichen des gesetzlich vorgegebenen Flächenbeitragswertes führen."

    Im gewohnten Bild-Empörungsduktus erfährt der Leser die Folgen für die Bürger und die Natur, samt Größenordnung:

    "Todesurteil für drei Gebiete im Grunewald (Steglitz-Zehlendorf) mit insgesamt 72 Hektar Größe (100 Fußballfelder)! Dort sollen die Windräder nahe der Avus mitten im Landschaftsschutzgebiet aufgestellt werden! Inmitten von EU-Vogelschutzgebieten! Gesäumt von sieben Naturschutzgebieten."

  • 11.06.2025 13:39 Uhr

    13:39 Uhr

    Lanz und Theveßen sind sich einig: In LA – alles soweit okay

    ARD und ZDF galten nachweislich als mediale Unterstützer der demokratischen US-Wahlkampfkandidatin Kamala Harris. Beide Sender zeigen sich nun "erfreut" über die Bilder aus dem demokratisch regierten Kalifornien, in diesem Fall den eskalierenden Protesten in Los Angeles. Die Demonstrationen richten sich vordergründig gegen die Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump. 

    ZDF-Plaudermoderator Markus Lanz erklärte seinen Gästen und Zuschauern dazu am 10. Juni:

    "Gleich zu Beginn sind wir verbunden mit Elmar Theveßen in Washington […] Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Einordnung der Ereignisse in Los Angeles. Ich habe am Wochenende immer wieder diese Bilder gesehen und es konnte der Eindruck entstehen, Los Angeles brennt. Inwieweit ist sozusagen eine gewisse mediale Verdichtung an dem Punkt ein Problem und was passiert da tatsächlich?"

    Zu Wort kommt unmittelbar Elmar Theveßen, jener ZDF-US-Spitzenanalyst, der den GEZ-Kritikern mit seiner Aussage, Joe Biden sei körperlich sowie "geistig topfit", noch bestens in Erinnerung ist.

    Theveßen erläutert mit bekannter und gefürchteter Inbrunst der Überzeugung:

    "Ja, wir sehen ja das schöne Bild da hinter dir [mehrere brennende Autos und maskierte Protestler], was den Eindruck erweckt, als wäre da Bürgerkriegsgebiet. Aber Fakt ist, und wir haben ein eigenes Team vor Ort, die berichten uns, dass tatsächlich sich das hochgeschaukelt hat."

    Demonstranten hätten die Polizei: "ich sag mal [mit Steinen von einer Brücke] beworfen", daher "ein Stück weit attackiert". Und sonst so? Theveßen führt weiter aus:

    "Es haben ein paar Autos gebrannt. Jawoll und vor allem Polizeiautos, auch Waymos, also diese selbstfahrenden Autos von Google […] aber bottom line ist, weil Los Angeles weit davon entfernt ist, in Chaos und Chaos zu versinken […] Also, diese Bilder, die wir gerade gesehen haben, rekrutieren auch friedliche Proteste, die in Los Angeles stattgefunden haben."

    Moderator Lanz springt seinem Kollegen dann hilfreich an die Seite und fragt:

    "Ich meine, Los Angeles, nach jedem wichtigeren Spiel im Bereich Football oder Baseball, oder was auch immer, geht’s doch auch so ähnlich zu, oder?"

    Theveßen erwidert dankbar:

    "Muss man klar sagen, also hier wird auch gefrotzelt, dass teilweise in republikanischen Bundesstaaten, in Städten, in denen das Heimatteam verliert, dann regelmäßig Autos in Flammen gesteckt und Scheiben eingeschlagen werden. Das gibt es leider immer mal wieder […]"

    Der ARD-Moderator Georg Restle (WDR) kommentierte zu den teils gewalttätigen Auseinandersetzungen und eingeleiteten Maßnahmen des US-Präsidenten:

    "Wenn der Notstand zum Normalzustand wird, hat der Faschismus gesiegt."

  • 9.06.2025 12:46 Uhr

    12:46 Uhr

    Wegen "Klima": Linken-Chef fordert verringerte Arbeitszeit bei Hitze

    Der Linkspartei-Vorsitzende Jan van Aken fordert in einem "Aktionspapier" ab einer Temperatur von 26 Grad Celsius die Reduzierung der Arbeitszeit um ein Viertel. Ab 30 Grad soll nur noch halb so viel gearbeitet werden. Bis zum Juli seien Sofortmaßnahmen umzusetzen.

    Die Arbeitsstättenverordnung müsse demnach verschärft werden: Bei Temperaturen oberhalb von 26 Grad Celsius am Arbeitsplatz soll es 10 Minuten zusätzliche Pause pro Stunde geben, das Recht auf ausreichend Wasser und Sonnenschutz sowie das Recht auf Homeoffice und eine um 25 Prozent verkürzte Vollzeit.

    Zudem fordert der Linken-Vorsitzende kostenlose Sonnencremespender an Stränden und mehr Wasserspender in Städten. Gegenüber dem RND sagte der NATO-Versteher:

    "Die Klimakrise ist längst auch eine soziale Krise – wer unter sengender Sonne schuftet oder im überhitzten Büro sitzt, bezahlt oft mit der eigenen Gesundheit [...] Ich denke, es gibt niemanden, der bei 30 Grad und mehr im Büro konzentriert und effektiv arbeiten kann. Die Hitze und Sonne belasten die Leistungsfähigkeit und den Körper! Dies kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Das gilt für das Arbeiten im Büro oder für die schwer körperliche Arbeit auf der Straße."

  • 7.06.2025 15:40 Uhr

    15:40 Uhr

    Klientelpolitik: SPD-Queer-Beauftragte fordert Grundgesetzänderung

    Die 31-jährige sächsische SPD-Landtagsabgeordnete Sophie Koch ist amtierende "Beauftragte der Bundesregierung für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt". Der Spiegel-Redaktion erzählte die sogenannte Queer-Beauftragte (Bezahlschranke), dass sie sich "verhältnismäßig spät, mit Mitte zwanzig, geoutet" habe.

    Ambitioniert stellt Koch in dem Interview ihr "wichtigstes politisches Ziel" vor und führt aus:

    "Die Rechte queerer Menschen sollen über Artikel drei ins Grundgesetz aufgenommen werden. Queere Personen werden immer mehr angefeindet, und wir sehen in Ländern wie den USA, wie schnell ihre Rechte auch wieder eingeschränkt werden können. Wir müssen sie durch das Grundgesetz schützen können. Und queere Familien müssen endlich gleichgestellt werden, indem das Abstammungsrecht reformiert wird, sodass auch zwei Mütter bei der Geburt eines Kindes rechtlich als Eltern anerkannt werden."

    Zur Erinnerung: Artikel 3 des Grundgesetzes stellt bereits in seiner derzeitigen Fassung klar:

    • Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    • Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    • Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Der Klientelpolitikerin reicht das aber noch nicht. In Bezug auf die Kontroversen um das sogenannte "Selbstbestimmungsgesetz für trans*-, inter*- und nichtbinäre Personen" erklärt Koch:

    "Das Problem ist nicht das Gesetz, sondern diejenigen, die mit Desinformationskampagnen versuchen, die Queer-Community zu diskreditieren. Ich will lieber darauf schauen, wie vielen Menschen jetzt geholfen ist, weil sie endlich ihren Geschlechtseintrag ohne unangenehme Fragen und lange Prozedere verändern können. Das Gesetz wird jetzt aber ohnehin evaluiert, da möchte ich nicht vorweggreifen."

    Die Spät-Queere hat dabei karrierebedingt Glück mit ihrer neuen Funktion der zweiten "Queer-Beauftragten" einer Bundesregierung (RT DE berichtete). Karin Prien, CDU-Familienministerin, tönte nämlich noch im Februar dieses Jahres in "queerfeindlichem" Duktus:

    "Wir machen Schluss mit dem woken Kram."

    Die AfD "wollte zuletzt mit einem Antrag das Amt des Queer-Beauftragten abschaffen", so der Spiegel. Darauf erwidert Koch in einer Mitteilung:

    "Ich habe Respekt vor dem Amt, aber ich habe keine Angst. Ich rechne erst mal mit Rückhalt aus anderen Fraktionen, aus der Regierung und der Öffentlichkeit. Sollten Drohungen bei mir ankommen, werde ich den Weg des Rechtsstaats gehen."

    Vollkommen nebensächlich: "Hasskommentare", "Straftaten und Anfeindungen" sowie "regelmäßige Übergriffe und Störaktionen auf Christopher Street Days" erfolgen laut der Spiegel-Redaktion und der Queer-Beauftragten nur durch "Rechte" und "junge Neonazi-Gruppen".

  • 6.06.2025 13:00 Uhr

    13:00 Uhr

    Auch das noch – Lauterbach wird WHO-Klimaexperte

    Nein, das mehr als fragliche, nachweislich auf Lügen basierende Agieren des Karl Lauterbach in den dunklen Jahren der Corona-Krise stoppt auch weiterhin nicht den weiteren Berufswerdegang des Lobbyisten und eiskalten Karrieristen. Zumindest in den Hinterräumen der Bundespolitik wollte man den skrupellosen SPD-Politiker nicht mehr in verantwortlicher Position wissen.

    Seine neue Funktion fand sich final arg degradiert im Ausschuss für Raumfahrt (RT DE berichtete). Rein mutmaßend reichte dieser Job dem geltungsbedürftigen "Mahner der Nation" jedoch nicht. Wozu existieren sehr gute – in der Corona-Krise gepflegte – Kontakte nach Genf, wo sich der Sitz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) samt Duzkumpel Tedros Adhanom Ghebreyesus findet. So verkündet Lauterbach am 6. Mai via X-Beitrag:

    "Neben meiner Tätigkeit als Ausschussvorsitzender für Forschung und Technologie im Bundestag werde ich in der WHO unentgeltlich in der Kommission für Klima und Gesundheit mitarbeiten. Ziel: die gesundheitlichen Risiken des Klimawandels besser zu kontrollieren."

    Gesundheit, Weltraumforschung und nun das Klima. Die Allzweckwaffe jeweiliger Lobbyverbände darf also wieder mahnen und warnen, bis der Arzt kommt oder wie der Spiegel gewohnt dienlich zur Personalie berichtet:

    "Weltweit gehe 'das Interesse an dem Thema zurück, obwohl die tatsächliche Lage immer schlimmer wird', sagte der ehemalige Gesundheitsminister dem Spiegel. 'Erst wenn die Menschen die Folgen des Klimawandels für die Gesundheit, auch die eigene Gesundheit verstehen, wird sich das ändern'."

    Der frisch gekürte WHO-Klimaexperte war sich laut Artikel der Süddeutschen Zeitung bereits im November 2022 absolut sicher:

    "Die Klimakatastrophe ist die Mutter aller Probleme, sagt Gesundheitsminister Lauterbach. Und nennt Tipps als Beitrag zum Klimaschutz – er wirbt für Fleischverzicht und Radfahren."

    Die gute Nachricht des Jahres 2023 lautete:

    "Lauterbach will Zahl der Hitzetoten in Deutschland halbieren"

    Im Februar 2024 dann via X die schockierende Warnung an die Bürger:

    "Beunruhigende Studie zum AMOC System, Kreislauf zwischen warmen und kälterem Meerwasser von Süden nach Norden. Europa könnte bis 30 Grad kälter werden, Süden extrem heiß."

    Im Juli 2024 lautete die Willkür-Prognose:

    "Der Gesundheitsminister warnt davor, dass Zehntausende Menschen in den USA aufgrund einer Hitzewelle sterben werden."

    Mai 2025, es schaut nicht gut aus, in der Gedankenwelt des Karl Lauterbach. Die Meldung lautet:

    "Wie tödlich ist Hitze? Lauterbach schlägt Alarm. Der Bundesgesundheitsminister ist politisch Geschichte – der nächste Sommer steht aber trotzdem vor der Tür. Dabei geht es um Hitze, Klima und Tod."

  • 4.06.2025 10:50 Uhr

    10:50 Uhr

    13.000 Euro – Steuerzahler finanzieren Baerbocks UN-Lohn der Besoldungsgruppe B9

    Geschafft, durchgebissen, endlich angekommen in New York. Grünen-Politikerin Annalena Baerbock wurde am Montag zur Präsidentin der Vollversammlung der Vereinten Nationen gewählt. 

    Die ARD-Tagesschau informiert zum Karriereschritt der ambitionierten Ex-Außenministerin:

    "Ein Job, der viel diplomatisches Geschick erfordert. Manch ein Kritiker spricht ihr gerade diese Eigenschaft ab."

    Die Welt-Zeitung aus dem Hause Springer informiert zu den wohlwollenden Rahmenbedingungen, die das politische Berlin der Wahlverliererin aus der Restregierung ein Jahr lang gönnt:

    "Das Gehalt der neuen Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, wird nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt aus dem Bundeshaushalt beglichen. Die frühere Außenministerin wird demnach in die Besoldungsgruppe B9 eingestuft, was der Leiterin oder dem Leiter einer großen deutschen Auslandsvertretung entspricht."

    Daher ja auch der Begriff Karriereleiter. In der abgesegneten Besoldungsordnung gilt ab sofort "ein Bezug von monatlich gut 13.000 Euro".

    Wie das Auswärtige Amt am Dienstag zudem informierte, "übernimmt für den Posten jeweils das Heimatland die Kosten und nicht der UN-Haushalt", so die nüchterne Erkenntnis für die heimischen Steuerzahler. Dafür habe das Außenministerium extra "mit Billigung des Bundeskabinetts einen Dienstvertrag mit Baerbock geschlossen". 

    Die "Spitzenposition Baerbocks" wird laut UN-Reglement "in erster Linie protokollarische Bedeutung beigemessen". Zusammenfassend: ein gut dotiertes Auslandsjahr, als steuerfinanzierte Belohnung, für eine nachweislich ungeeignete, ungeschickt agierende, russophobe und unkollegiale Politikerin. Der Welt-Artikel erinnert:

    "Die Kandidatur der Grünen-Politikerin war in Deutschland auch auf scharfe Kritik gestoßen, weil für sie die eigentlich vorgesehene deutsche Top-Diplomatin Helga Schmid in letzter Minute Platz machen musste."

  • Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/gesellschaft/177846-taegliche-wahnsinn/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Sag mir, wo du stehst
    Linkspartei und Gaza

    jungewelt.de, 27.06.2025Von Nick Brauns, Kommentar



    Frank Gaeth/imago

    Block von Die Linke auf der Demonstration »United for Gaza« am 21. Juni 2025 in Berlin


    Bei der bislang größten deutschen Demonstration für Gaza am vergangenen Sonnabend in Berlin war endlich auch die Partei Die Linke sichtbar mit Lautsprecherwagen, Fahnen und Bannern dabei. Zuvor hatte ihre Fraktion im Bundestag sich in einem Antrag für den Zugang von humanitärer Hilfe nach Gaza und einen Waffenexportstopp nach Israel starkgemacht.

    Doch schon drei Tage nach der Berliner Demonstration stimmte die Linke im sächsischen Landtag gemeinsam mit allen anderen Fraktionen bei Enthaltung der AfD gegen den Antrag des BSW: »Deutsche Waffenexporte nach Israel stoppen – humanitäre Hilfe für die Palästinenser in Gaza ermöglichen«. Der Linke-Abgeordnete Stefan Hartmann begründete die Ablehnung seiner Fraktion damit, dass ein Bundesland keine Außenpolitik zu betreiben habe – ein Argument, das bei proisraelischen oder proukrainischen Bekundungen in der Landespolitik bezeichnenderweise nie vorgebracht wird. Hartmanns Ablenkungsmanöver: Das BSW habe im übrigen ja auch Russlands Angriff auf die Ukraine nicht verurteilt.

    Mitte des Monats hatten die Delegierten des sächsischen Linke-Landesparteitags – übrigens ebenso wie ihre Genossen in Thüringen – bereits moniert, dass eine Mehrheit auf dem Bundesparteitag (gegen den Willen des Vorstands) für die Annahme der Jerusalem Declaration of Antisemitism votiert hatte. Damit setze sich die Linke »dem Vorwurf aus, jüdische Perspektiven und die Bedrohungssituation für Juden*Jüdinnen in Deutschland nicht ernst zu nehmen«. Macht sich da wer einen von Lobbyisten der rechtsextremen Netanjahu-Regierung erhobenen Vorwurf zu eigen?

    Papy Rossa: Verhängnisvolle Freundschaft

    Zweifelsohne ist vielen Linke-Mitgliedern die Solidarität mit Palästina internationalistische Herzensangelegenheit. Und die Forderung nach einem Stopp der Waffenlieferungen an Israel wird inzwischen von einer breiten Mehrheit von 73 Prozent der Bevölkerung getragen. Doch innerhalb der Partei findet eine kleine Zahl von »Antideutschen« – besser sollte man diese nichtjüdischen Zionisten als Ultradeutsche bezeichnen – wie die Landtagsabgeordneten Juliane Nagel und Katharina König-Preuß in Sachsen und Thüringen oder der Brandenburger Antisemitismusbeauftragte Andreas Büttner Rückendeckung bei einer opportunistischen Mehrheit in den Partei- und Fraktionsführungen. Dort weiß man, dass das Bekenntnis zur Staatsräson bedingungsloser Israelsolidarität die Eintrittskarte zum Mitspielen im erstrebten bürgerlichen Parteienklub ist.

    Mit ihrem Zickzack aber isoliert sich die Linkspartei weiter von den palästinasolidarischen linken Kräften in Europa und weltweit. Wie sang doch der Oktoberklub? »Sag mir, wo du stehst / Und welchem Weg du gehst / Zurück oder vorwärts, du musst dich entschließen / Wir bringen die Zeit nach vorn Stück um Stück / Du kannst nicht bei uns und bei ihnen genießen / Denn, wenn du im Kreis gehst, dann bleibst du zurück.«


    Siehe auch


    Info: https://www.jungewelt.de/artikel/502826.sag-mir-wo-du-stehst.html


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    27.06.2025

    Es sind nicht DIE Juden, die in Gaza Völkermord begehen!

    Screenshot_2025_06_27_at_14_13_42_Es_sind_nicht_DIE_Juden_die_in_Gaza_V_lkermord_begehen_GlobalBridge

    Sie verurteilen das Vorgehen der Regierung Netanyahu nicht nur still und leise, sie haben beschlossen, ihre Stimme laut und deutlich hörbar zu machen. Stimmungsbild vom Anti-Zionismus-Kongress in Wien.

    Es sind nicht DIE Juden, die in Gaza Völkermord begehen!

    26. Juni 2025 Von: in Allgemein, Geschichte, Medienkritik, Politik

    Ein Kongress in Wien, an dem Hunderte Juden aus vielen Ländern teilgenommen haben, zeigt: Viele Juden rund um die Welt verurteilen das Vorgehen der israelischen Regierung unter Benjamin Netanyahu gegen die Bevölkerung im Gaza-Streifen und in anderen Regionen in und um Palästina. Wer also zu Recht den Völkermord durch die israelische Armee im Gaza-Streifen oder auch zu Recht den Angriff Israels auf den Iran verurteilt, muss deswegen noch lange kein Antisemit sein.

    Die Israel-Lobby in den USA und auch in anderen Ländern – auch in der Schweiz! – versucht, die Kritiker des brutalen und rücksichtslosen Vorgehens Israels gegen die Palästinenser als Antisemiten zu verunglimpfen und zum Schweigen zu bringen. Davon darf man sich nicht beeindrucken lassen. Es gibt in vielen Ländern Tausende von Juden, die Netanyahus Politik hart verurteilen.

    Es lohnt sich, das achtminütige Video vom Anti-Zionisten-Kongress in Wien anzuschauen! Einfach hier anklicken (https://www.juedisch-antizionistisch.at/) und dort auf das Video gehen!


    Screenshot_2025_06_27_at_14_12_48_Es_sind_nicht_DIE_Juden_die_in_Gaza_V_lkermord_begehen_GlobalBridge



    Info: https://globalbridge.ch/es-sind-nicht-die-juden-die-in-gaza-voelkermord-begehen/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    Seite 233 von 1101

    < 1 2 3 4 .. 10 .. 20 .. 30 .. 100 .. 200 .. 210 .. 220 .. 230 231 232 233 234 235 236 .. 240 .. 250 .. 260 .. 300 .. 400 .. 500 ... 800 .. 900 .. 1000 .. 1070 .. 1080 .. 1090 .. 1098 1099 1100 1101 >