aus e-mail von Doris Pumphrey, 23. September 2025, 20:37 Uhr
*Harald Kujat: Ex-General deckt Lügen im Ukraine-Krieg auf
*/im Video:/ https://www.youtube.com/watch?v=6kUtUWNnXcY
---------------------------
(…) Es gibt keine realistische europäische Strategie – nur
Durchhalteparolen, Wunschkonzert und fundamentalistische
Maximalpositionen: Der letzte russische Soldat müsse die Ukraine
verlassen, Russland solle Entschädigungen zahlen, Kriegsverbrecher
müssten verurteilt werden. Im Prinzip sei das Einzige, worüber man mit
Russland verhandeln könne, die Größe von Putins Zelle in Den Haag. Ich
überspitze, aber das ist die Linie. Eine politische Vorstellung, wie ein
Endstadium des Konflikts aussehen soll, fehlt. (…)
Berliner Zeitung 23.9.2025
<https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/johannes-varwick-ueber-die-ukraine-die-nato-befindet-sich-faktisch-im-krieg-mit-russland-li.2359046>
*Johannes Varwick über den Ukrainekrieg:
„Europäer zahlen, Amerikaner machen das Geschäft“
*Raphael Schmeller
Während Drohnenvorfälle in Polen die Angst vor einer Eskalation schüren
und die neue Merz-Regierung Deutschland „kriegstüchtig“ machen will,
bleibt der Politikwissenschaftler Johannes Varwick bei seiner Warnung:
Europa hat im Ukrainekrieg keine realistische Strategie, sondern
verliert sich in Durchhalteparolen.
Chancen auf Verhandlungen seien schon 2022 verspielt worden, und auch
heute verweigere sich die EU <https://www.berliner-zeitung.de/topics/eu>
einer Kurskorrektur. Stattdessen riskiere man, die Ukraine in einen
endlosen Abnutzungskrieg zu treiben – mit unkalkulierbaren Folgen bis
hin zur nuklearen Eskalation.
Doch welche Alternativen gibt es? Braucht es schmerzhafte Kompromisse?
Müssen westliche Maximalforderungen neu gedacht werden? Und wie ließe
sich verhindern, dass Europa in eine noch größere Katastrophe
schlittert? Im Gespräch mit der Berliner Zeitung gibt Varwick Antworten.
/Herr Varwick, einer aktuellen Umfrage zufolge befürchten 61 Prozent der
Deutschen eine Ausweitung des Ukrainekriegs. Teilen Sie diese Sorge?/
Ja. Die Gefahr bestand von Beginn an. Man könnte meinen, es sei schon
schlimm genug, aber der Krieg kann sehr wohl weiter eskalieren – für die
Ukraine, die noch stärker unter die Räder kommen könnte, oder hin zu
einem offenen Konflikt zwischen der Nato und Russland. Beides ist
möglich. Ich habe Verhandlungen immer als präventive
Eskalationsverhinderung verstanden und dafür argumentiert. Genau das
zeigt sich jetzt: Dieser Krieg sollte so schnell wie möglich durch
Verhandlungen beendet werden, um weitere Eskalation zu verhindern.
/In Polen kam es zuletzt zu einem Drohnenvorfall. Wie groß ist die
Gefahr, dass solche Zwischenfälle zu einer unkontrollierten Eskalation
führen?/
Das ist ein erhebliches Risiko – ob bewusst oder unbewusst verursacht.
Ich vermag nicht zu beurteilen, ob es ein provokanter Test Russlands,
ein Fehler in der russischen Kommandostruktur, eine False-Flag-Operation
der Ukraine oder etwas anderes war. Klar ist: Aus solchen Vorfällen kann
eine Dynamik entstehen, die sich nicht mehr einfangen lässt. Was wäre
gewesen, wenn die Nato <https://www.berliner-zeitung.de/topics/nato>
unbesonnener reagiert hätte oder wenn tatsächlich Schlimmeres passiert
wäre? Ab einem bestimmten Punkt gerät man in eine Eskalationsspirale bis
hin zum Atomwaffeneinsatz. Das will man sich nicht vorstellen, aber die
Möglichkeit existiert.
/Moskau wirft dem Westen regelmäßig vor, die Nato sei „de facto“
Kriegspartei. Ist die Nato das Ihrer Meinung nach?/
Ich sage das seit mehr als zwei Jahren: Ja, die Nato befindet sich
faktisch im Krieg mit Russland. Schauen Sie sich die Unterstützung für
die Ukraine an: Zehntausende ukrainische Soldaten werden ausgebildet –
auch in Deutschland. Dazu kommt massive Waffenhilfe,
Zielerfassungsdaten, Eingriffe in das Kampfgeschehen. Man kann nicht so
tun, als sei man keine Kriegspartei. Völkerrechtlich mag das anders
aussehen – Juristen können das zurechtrücken. Aber politisch sind wir
längst Kriegspartei.
/Sie haben früh gewarnt, dass die europäische Strategie, Kiew vor allem
mit Militärhilfe zu stützen, nicht aufgeht. Wo läuft etwas schief?/
Es gibt keine realistische europäische Strategie – nur
Durchhalteparolen, Wunschkonzert und fundamentalistische
Maximalpositionen: Der letzte russische Soldat müsse die Ukraine
verlassen, Russland solle Entschädigungen zahlen, Kriegsverbrecher
müssten verurteilt werden. Im Prinzip sei das Einzige, worüber man mit
Russland verhandeln könne, die Größe von Putins Zelle in Den Haag. Ich
überspitze, aber das ist die Linie. Eine politische Vorstellung, wie ein
Endstadium des Konflikts aussehen soll, fehlt.
/Was werfen Sie den Europäern konkret vor?/
Es gab drei große Versäumnisse. Erstens im Vorfeld des Krieges im Herbst
2021, als man das Thema Nato-Mitgliedschaft der Ukraine und die damit
verbundenen Folgen nicht vom Tisch nehmen wollte. Zweitens im Frühjahr
2022, als die Friedensgespräche in Istanbul von westlicher Seite
sabotiert wurden. Und drittens verweigern sich die Europäer auch heute,
nach der US-Kehrtwende unter Trump, weiterhin einer Verhandlungslösung.
Sie treiben die Ukraine stattdessen zu Durchhalteparolen an. Würden die
Amerikaner ihre Vorschläge mit europäischer Unterstützung einbringen,
müsste auch die Ukraine zustimmen. Das würde zwar nicht gleich den
ewigen Frieden bringen, aber eine realpolitische Stabilisierung der Lage
wäre das allemal.
/Warum sabotieren die Europäer die Bemühungen für Frieden?/
Ich unterstelle den europäischen Staaten nicht, kriegslüstern zu sein.
Aber sie tun nichts, damit der Krieg aufhört – und das ist der Vorwurf.
Sie scheinen inzwischen selbst an ihre eigenen Parolen zu glauben: dass
man Russland mit Waffenlieferungen und Sanktionen in die Knie zwingt.
Das ist zynisch, weil es den Abnutzungskrieg verlängert und die Ukraine
zerstört. Diese Strategie kann nicht aufgehen.
/Was sollten die Europäer jetzt tun?/
Sie sollten sich dem amerikanischen Kurs anschließen, der Kompromisse
vorsieht – bittere, aber notwendige. Die Ukraine wird territorial
verändert aus dem Krieg hervorgehen. Die Krim sowie Donezk und Luhansk
sind für die Ukraine verloren. Über die beiden anderen von Russland
beanspruchten Regionen könnte man verhandeln. Zweitens: Die Ukraine darf
nicht eindeutig ins westliche Militärlager gezogen werden. Genau dazu
wären die Amerikaner bereit. Europa aber verweigert sich – stattdessen
redet man über Sicherheitsgarantien zu Bedingungen, die Russland nie
akzeptieren wird. Der Kern der amerikanischen Wende: Auch russische
Sicherheitsinteressen müssen berücksichtigt werden. Europa ist dazu
nicht bereit – und deswegen hakt es.
/Die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sagt, dass man mit Russland nicht
verhandeln könne. Hat sie nicht recht? Es gab bereits mehrere Gespräche
zwischen Trump und Putin
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/wladimir-putin>, doch konkrete
Ergebnisse blieben aus. Im Anschluss hat Putin Kiew sogar noch stärker
angegriffen./
Ich glaube nicht, dass man sagen kann, Russland wolle nicht verhandeln.
Russland hat Bedingungen formuliert, auf die der Westen bisher nicht
eingehen will. In Deutschland und Europa wird dies als „Diktatfrieden“
oder „Kapitulation“ dargestellt. Wenn man Verhandlungen so versteht,
kann es keine Lösung geben. Das bedeutet: Entweder der Krieg dauert
Jahre, in der Hoffnung, dass Russland irgendwann einknickt – zum Preis
unzähliger Menschenleben. Oder Russland setzt mit brutaler Gewalt
Schritt für Schritt seine Ziele durch und die Lage der Ukraine
verschlechtert sich täglich. Was soll an dieser Strategie sinnvoll sein?
/Diese europäische Strategie, die sie kritisieren – wer treibt sie
voran, und gibt es Gegenstimmen?/
Ungarn und die Slowakei vertreten eine abweichende Linie. Südeuropäer
wie Spanien oder Portugal halten sich zurück, sind nicht begeistert vom
Kurs, aber tragen ihn mit. Den Ton geben die großen Staaten an:
Deutschland, Frankreich, Polen, Italien, Großbritannien – zusammen mit
den baltischen Staaten, die seit langem radikal auftreten. Da ist
derzeit keine Änderung zu erwarten.
/Auch nicht mit dem Regierungswechsel in Deutschland?/
Es gibt keine Verbesserung mit der neuen Merz-Regierung, im Gegenteil.
Außenminister Wadephul erklärte gleich zu Beginn, mit Russland sei nie
wieder ein Arrangement möglich. Das ist eine vertane Chance. Merz mag in
Washington mehr Gewicht haben als Scholz – aber er nutzt es in die
falsche Richtung. Für die deutsche Politik bedeutet das: Es ist
schlimmer geworden.
/Die Bundesregierung von Merz will Deutschland „kriegstüchtig“ machen.
Wie bewerten Sie das?/
„Kriegstüchtigkeit“ ist für mich das Unwort des Jahrzehnts. Merz selbst
verwendet es nicht so oft, spricht eher von „Verteidigungsfähigkeit“,
was ich richtig finde. Aber in allen Dokumenten taucht es auf, in der
Bundeswehr wird es selbstverständlich genutzt. Das ist ein
verhängnisvoller Irrweg: eine Militarisierung der Außen- und
Sicherheitspolitik, die ich mir nie vorstellen konnte – und dazu
unseriös. Der Verteidigungshaushalt ist von 32 Milliarden Euro im Jahr
2014 auf heute 86 Milliarden Euro gestiegen und soll bis 2029 auf 152
Milliarden Euro steigen. Das wären fast ein Drittel des Bundeshaushalts
– finanziert durch Schulden. Am Ende ginge das zulasten des
Sozialstaats. Es ist politisch falsch und ökonomisch nicht tragfähig.
/Die von Emmanuel Macron
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/emmanuel-macron> und Keir
Starmer angeführte „Koalition der Willigen
<https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/sicherheitsgarantien-war-treffer-der-koalition-der-willigen-schuss-ins-lehre-li.2354332>“
will als Sicherheitsgarantie für die Ukraine Soldaten in das Land
entsenden. Was halten Sie davon?/
Die Ukraine braucht nach einem Abkommen Sicherheitsgarantien. Aber
westliche Truppen auf ukrainischem Boden wären eine rote Linie für
Russland – also keine Lösung. Denkbar ist höchstens das
„Stachelschwein-Modell“: Die Ukraine wird ertüchtigt, sich selbst zu
verteidigen. Alles andere – westliche Truppen – ist unverantwortlich,
unehrlich und würde die Ukraine verheizen.
/Eine andere Idee, die im Raum steht, ist der Schutz durch chinesische
oder brasilianische Truppen. Wäre das realistisch?/
Das wäre kein Sicherheitsgarantie-Modell, sondern klassisches
UN-Peacekeeping: Truppen wären nur zum Eigenschutz bewaffnet und könnten
ein Abkommen stabilisieren. Das ginge nur mit UN-Mandat, dem auch
Russland zustimmen müsste. Ob China
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/china> oder Brasilien das Risiko
eingehen würden, ist fraglich. Wichtig ist: Erst braucht es ein
Abkommen, dem beide Seiten zustimmen. Ohne politische Lösung helfen
militärische Modelle gar nichts.
/Donald Trump <https://www.berliner-zeitung.de/topics/donald-trump> gilt
als erratisch. Befürchten Sie nicht, dass er seinen Ukraine-Kurs wieder
ändert?/
Das muss man befürchten. Aber die Kerninteressen der USA sind klar:
Erstens wollen sie keine nukleare Eskalation mit Russland, da beide in
dieser Frage auf Augenhöhe sind. Russland ist in dieser Hinsicht ein
wirklich ernst zu nehmendes Problem aus amerikanischer Sicht. Zweitens
wollen die USA Waffen verkaufen. Die Europäer zahlen den Krieg, die
Amerikaner machen das Geschäft. Beides sind stabile Interessen, alles
andere kann schwanken.
/Die Kriegskosten steigen, die Ukraine kann sie nicht allein tragen, die
USA zahlen nicht mehr. Ist das für Europa tragbar?/
Nein, jedenfalls nicht auf Dauer. Frankreich steht kurz vor der
Staatspleite und auch Deutschland, Italien und Polen stehen in Bezug auf
die weitere Unterstützung der Ukraine
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/ukraine> politisch unter Druck.
Die Bevölkerung wird diesen Kurs nicht ewig mittragen. Dass Russland
eher einknickt als die westliche Hilfe, halte ich für unrealistisch.
/Zwischen Frankreich und Deutschland gibt es Streit: Paris will sich von
den USA <https://www.berliner-zeitung.de/topics/usa> lösen, Berlin hält
an Washington fest. Welche Linie wird sich durchsetzen?/
Der Weckruf von 2016, als Trump zum ersten Mal gewählt wurde, wurde
damals nicht gehört. Ich habe den Eindruck, dass es dieses Mal anders
ist. Es scheint mir, als hätte man es jetzt endlich verstanden: Die
amerikanische Schutzgarantie ist Geschichte, die Nato verliert an
Relevanz, Europa muss mehr tun. Das Problem ist jedoch, dass die
Europäer keinen realistischen Kompass haben. Sie tun so, als könnten sie
die USA ersetzen, doch das ist finanziell und machtpolitisch unmöglich.
Was gebraucht wird, ist ein Interessenausgleich. Doch dafür gibt es in
Europa keine Stimme. Die Lage ist düster.
/Was sollte Friedrich Merz konkret tun, um Fortschritte in der
Ukrainefrage zu erreichen?/
Er sollte von den Realitäten ausgehen, nicht von Parolen. Konkret: eine
realistische Frontbegradigung akzeptieren, sich dem amerikanischen Kurs
anschließen und dafür werben, dass Europa diesen Weg mitgeht. Garantien,
dass das funktioniert, gibt es keine – aber die Chancen auf einen
schmutzigen, aber stabilisierenden Interessenausgleich mit Russland
<https://www.berliner-zeitung.de/topics/russland> stehen gut. Selbst
wenn nicht, wäre es immer noch besser, als so weiterzumachen wie bisher.
/Zur Person: Johannes Varwick (57) ist seit 2013 Inhaber des Lehrstuhls
für Internationale Beziehungen und Europäische Politik an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Von 2019 bis 2021 war er
Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik. Zuletzt erschien im
Verlag Wiley-VCH sein Buch „Internationale Beziehungen für Dummies“.
/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
Harald Kujat: Ex-General deckt Lügen im Ukraine-Krieg auf

Harald Kujat: Ex-General deckt Lügen im Ukraine-Krieg auf
youtube.com, 20.09.2025, Glenn Diesen Deutsch
General Harald Kujat ist ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr und ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses. Nachdem er die höchsten militärischen Positionen sowohl in Deutschland als auch in der NATO innehatte, erläutert General Kujat seine Expertise darüber, wie es dazu kam, dass der Westen und Russland in der Ukraine einen Stellvertreterkrieg führen. General Kujat spricht über das Scheitern, nach dem Kalten Krieg zu einer gemeinsamen Verständigung zu gelangen, den Sturz von Präsident Janukowitsch in der Ukraine, die Sabotage des Minsker Abkommens und der Istanbuler Friedensverhandlungen sowie über die Lügen des Westens bezüglich einer „unprovozierten“ und „groß angelegten Invasion“ der Ukraine. Als Boris Johnson 2022 in die Ukraine kam, um die Friedensverhandlungen zu sabotieren, fasste einer von Selenskyjs engen Vertrauten das Wesentliche von Johnsons Besuch zusammen: „Johnson brachte zwei einfache Botschaften nach Kiew. Die erste ist, dass Putin ein Kriegsverbrecher ist; er sollte unter Druck gesetzt und nicht verhandelt werden. Und die zweite ist, dass selbst wenn die Ukraine bereit ist, irgendwelche Vereinbarungen über Garantien mit Putin zu unterzeichnen, sie es nicht sind. Wir können [eine Vereinbarung] mit euch [der Ukraine] unterzeichnen, aber nicht mit ihm. Er wird sowieso alle über den Tisch ziehen.“ Das Wesentliche von General Kujats Position ist, dass der Krieg hätte verhindert werden können und kurz nach seinem Beginn oder im weiteren Verlauf hätte beendet werden können. Es lässt sich nicht leugnen oder bestreiten, dass Russland einen Krieg begonnen hat, der gegen das Völkerrecht verstößt.
Folgen Sie Prof. Glenn Diesen:
Substack: https://glenndiesen.substack.com/
Info: Video https://www.youtube.com/watch?v=6kUtUWNnXcY Dauer 52:08 Min.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.