seniora.org, 21. September 2023
(Red.) Seniora hatte zwar schon Ausschnitte aus diesem Interview in dem letzten Artikel von indianpunchline gebracht. Aber wir haben trotzdem noch das ganze Interview transkribiert und übersetzt, weil es noch viel mehr enthält. Der norwegische Professor der Politikwissenschaften und der amerikanische Militärspezialist diskutieren die möglicherweise letzte Phase des Ukraine-Krieges. Der Ukraine und der NATO gehen die Sodaten und das Kriegsmaterial aus. Als "letzte Flucht nach vorn" werden deutsche Marschflugkörper (Taurus) und amerikanische Mittelstreckenraketen (ATACMS) vorgeschlagen. Militärisch werden die den Verlauf des Krieges nicht gross verändern, auch wenn sie natürlich trotzdem Schäden verursachen. Wie wird Russland darauf reagieren? Macgregor schildert sehr anschaulich, in welchem geistigen Zustand sich das amerikanische Führungspersonal befindet, das unseren europäischen Hampelmännern die Drehbücher für ihre unsäglichen Auftriffe schreibt. Und die russische Führung muss damit rechnen, dass die Bevölkerung langsam die Geduld verliert angesichts der bisherigen Zurückhaltung des russischen Militärs. Wir können uns wahrscheinlich nur dem Ausruf von Macgregor anschliessen: Gott helfe uns allen! (am)
Das Transkript für seniora.org besorgte Andreas Mylaeus:
Glenn Diesen:
Herzlich willkommen. Mein Name ist Glenn Diesen. Ich bin Professor für Politikwissenschaft und heute ist Colonel Douglas Macgregor bei mir. Er ist ein Mann des Militärs mit langer Erfahrung, unter anderem als Truppenführer auf dem Schlachtfeld. Er ist auch ein Intellektueller, hat mehrere Bücher über Militärstrategie geschrieben und ist auch ein politischer Mensch. Ich würde sagen, er berät Präsident Donald Trump.
Es ist schön, Sie wiederzusehen.
Douglas Macgregor:
Nun, es ist schön, Sie zu sehen. Aber ich behaupte nicht, dass ich ein Intellektueller bin. Das ist ein Vollzeitjob, den ich mir nicht leisten kann, also...
Glenn Diesen:
Ich möchte Sie aber zunächst nach dem Stand dieser Gegenoffensive fragen. Denn wir haben die Ukraine bis an die Zähne bewaffnet, um gegen Russland zu kämpfen, und wir haben unsere Hoffnungen darauf gesetzt, dass diese politische Offensive zu einem endgültigen Sieg führen würde, als einziges zugelassenes Ergebnis. Aber so gut ist es nicht gelaufen. Ich habe mich also gefragt: Können Sie den Stand der Dinge vor Ort skizzieren und sagen, was passiert ist und wohin die Reise geht? Sehen wir ein Ende des Ganzen?
Douglas Macgregor:
Nun, ich denke, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Bodenoperationen für das ukrainische Militär weitgehend beendet sind. Ihre Verluste waren entsetzlich. Ich habe Schätzungen gesehen, die von über 430.000 toten ukrainischen Soldaten ausgehen. Einige Leute gehen von höheren Zahlen aus. Im Westen hört man das nicht, weil die Medien solche Informationen natürlich zensieren. Ich habe mich immer an die Zahl von 400.000 Toten gehalten. Aber jetzt wird mir gesagt, dass das zu hoch gegriffen ist. Wie viele Hunderttausende von Verwundeten es gibt, ist schwer zu sagen. Nun, es gab einen Bericht, ich glaube von Präsident Putin, der von 71.000 getöteten ukrainischen Soldaten sprach. Das mag zutreffen. Um ehrlich zu sein, waren die Russen in Bezug auf ihre und die ukrainischen Verluste viel ehrlicher als wir. Die Amerikaner werden das nicht gerne hören, aber unsere Regierung war bei dieser ganzen Sache einfach nicht sehr ehrlich.
Ich denke also, dass der ukrainische Bodenkrieg im Grunde genommen entweder zum Stillstand gekommen oder vielleicht sogar vorbei ist. Sie suchen verzweifelt nach Leuten und versuchen, Menschen im Land in die Uniform zu zwingen, die nicht wirklich in der Lage sind, zu kämpfen. Und wie Sie wissen, versuchen sie, Ukrainer im wehrfähigen Alter aus dem Ausland zu repatriieren. Aber ich glaube nicht, dass das passieren wird. Ich glaube nicht, dass die meisten Regierungen in Europa bereit sind, Personal einzusetzen, um junge ukrainische Männer gewaltsam zu verhaften und dann abzuschieben. Vielleicht irre ich mich, aber ich glaube einfach nicht, dass das passieren wird.
Ich glaube also, wir befinden uns in einer neuen Phase. Ein Freund kontaktierte mich heute und sagte: Ich glaube, wir treten jetzt in Bidens Phase des Krieges ein. Und ich sagte: Wovon sprichst du? Er antwortete: Nun, da den Ukrainern die Bodentruppen ausgehen, die sie dem Feind entgegenwerfen können, können sie nur noch Langstreckenwaffen wie die Storm Shadow oder die Taurus-Rakete nutzen und diese dann auf die Russen schleudern. Ich glaube, das haben wir kürzlich gesehen. Da war ein großer Schlag gegen die Krim. Ich glaube, es waren insgesamt 11 Storm Shadow-Raketen, die von SU-24 gestartet wurden, die gestartet sind, ihre Raketen abgefeuert haben und dann schnell verschwunden sind, aus Angst, abgeschossen zu werden. Von den 11 Raketen wurden acht tatsächlich von der integrierten russischen Luftabwehr zerstört, aber drei kamen durch und verursachten erhebliche Schäden an Schiffen, die in einem Trockendock oder im Hafen von Sewastopol lagen. Wir haben auch den Einsatz einiger Drohnen gesehen, die unter Wasser eingesetzt werden – wir ziehen es vor, von unbemannten Unterwassersystemen zu sprechen, aber die Leute benutzen jetzt ständig das Wort Drohne. Aber ich glaube, die waren britischen Ursprungs, ähnlich wie die Storm Shadows.
Am beunruhigendsten ist, dass sowohl US-amerikanische als auch britische und möglicherweise französische ISR-Plattformen (Intelligence Surveillance Reconnaissance), unbemannte und möglicherweise bemannte Plattformen, zur Steuerung dieser Angriffe eingesetzt wurden, und zwar sowohl die unbemannten Unterwassersysteme als auch die Storm Shadow-Raketen. Dazu würde auch ein Global Hawk gehören. Die Russen haben bereits einen Global Hawk über dem Schwarzen Meer abgeschossen, und offenbar haben wir einen weiteren Global Hawk zur Unterstützung dieses Angriffs eingesetzt. Der Grund, warum das beunruhigend ist, sollte für alle Ihre Zuhörer offensichtlich sein: Das bedeutet, dass wir in jeder Hinsicht Mitkriegsparteien sind.
Die eigentliche Frage ist, wie lange sich die Russen noch zurückhalten werden, die Quelle dieser Waffen und Fähigkeiten anzugreifen, nämlich Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Frankreich und möglicherweise sogar Deutschland.
Also, ich kenne die Antwort darauf nicht. Der Punkt ist, dass wir uns in einer neuen Phase befinden. Wir befinden uns in einer Art Fernangriffsphase, denn die Ukrainer haben nichts anderes in die Waagschale zu werfen, und das ist eine sehr gefährliche Sache.
Ich glaube, dass die Russen jetzt endlich begreifen, dass die einzige Möglichkeit, die Situation zu beenden, darin besteht, sie militärisch zu beenden. Deshalb beobachte ich genau, ob es Vorbereitungen für eine ernsthafte Offensive gibt.
Bedenken Sie, dass einige der Angriffe auf die Russen im Schwarzmeerraum von der Küste zwischen Odessa und der rumänischen Grenze aus gestartet wurden. Das ist für die Russen nicht sehr weit weg. Man fragt sich also, wie lange die Russen warten werden, bevor sie den Dnjepr überqueren und schließlich die Kontrolle über Odessa und die Südküste übernehmen. Es ist offensichtlich in ihrem Sicherheitsinteresse, dies zu tun.
Aber wir wissen es nicht. Wir wissen es nicht. Wir wissen nicht genau, was in Moskau und im Generalstab vor sich geht. Wir wissen nicht, welche Anweisungen Präsident Putin seinen Truppen vor Ort gibt. Wir müssen also abwarten, wie es weitergeht.
Glenn Diesen:
Ja, das wollte ich auch gerade sagen. Bei diesen Angriffen auf die Krim sehen wir, dass die Ukraine NATO-Raketen einsetzt, und es ist der NATO-Geheimdienst, der die Ziele auswählt und dass dann diese von der NATO ausgebildeten Soldaten auf den Knopf drücken. Es scheint also, dass wir uns immer wieder selbst davon überzeugen, dass wir nicht an diesem Krieg beteiligt sind, aber natürlich – wenn es umgekehrt wäre, wenn die Russen dies an der amerikanischen Grenze tun würden, wenn sie tiefe Angriffe führen und Waffen für Angriffe tief innerhalb der Vereinigten Staaten benutzen würden, dann würde unsere Seite wohl nicht das Argument akzeptieren, dass die Russen nicht beteiligt wären. Also noch einmal: Aus meiner Sicht sind wir Teilnehmer an diesem Krieg mit Russland, das nun zufällig die größte Atommacht ist.
Aber wie weit kann das noch gehen, bevor Russland gegen die NATO zurückschlägt, denn ich weiß, was die Russen einschränkt: Sie wollen keinen Atomkrieg oder gar einen konventionellen Krieg mit der NATO riskieren. Aber das Risiko, nichts zu tun, scheint weiter zu wachsen, da der Westen mit schwereren Waffen eskaliert. Zumindest höre ich das – lauter werdende Stimmen in Moskau – die sagen: Ja, Putin ist zu weich gewesen! Nochmals: Das ist das Argument aus Moskau, dass es, weil es nicht zurückgeschlagen hat, den Westen ermutigt zu sagen: Hey, die Russen wagen es nicht, zurückzuschlagen, wir können tun, was wir wollen.
Ich meine, was glauben Sie, wie die Russen zurückschlagen werden? Wenn ja, wen würden sie angreifen? Würden sie es auf die Polen abgesehen haben? Auf die Briten?
Douglas Macgregor:
Nun, Sie haben die Frage sehr gut formuliert. Überwiegen die Risiken direkter Angriffe auf die ukrainischen Streitkräfte, die Risiken einer umfassenden Offensive zur Beendigung dieses Krieges, die Risiken des Nichtstuns?
Ich glaube, die Menschen in Russland reagieren im Moment sehr, sehr, sehr empfindlich auf die Angriffe, die gegen Russen auf russischem Boden verübt wurden. Daran besteht kein Zweifel. Denken Sie daran: Jede Regierung hat die Pflicht, ihre Bevölkerung zu schützen. Das ist der Hauptgrund, warum wir die Streitkräfte unterhalten. Ich denke, das russische Militär hat sein Bestes getan. Aber man ist sich darüber im Klaren, dass es mehr braucht, als nur eine effektive Verteidigung aufzubauen. Ich weiß also nicht, wann die Entscheidung fallen wird. Aber ich vermute, dass im Moment ernsthafte Gespräche geführt werden.
Denken Sie daran: Es gibt 300.000 Soldaten in Reserve, die von den Russen jederzeit gegen das, was von der Ukraine übrig geblieben ist, eingesetzt werden können, wenn sie es wollen. Was wir nicht wissen, ist, wie die logistische Situation aussieht. Verfügen sie über die logistischen Voraussetzungen, um eine Offensive über den Fluss und in die Westukraine zu führen? Ich denke, das haben sie wahrscheinlich. Aber ich kenne die Antwort auf diese Frage nicht, und die Logistik bestimmt einen Großteil der operativen Entscheidungen im Krieg. Und im Moment weiß ich nicht, wie es um die logistische Bereitschaft auf russischer Seite bestellt ist.
Aber es besteht kein Zweifel daran, dass es in Moskau hochrangige Generalstabsoffiziere und Mitglieder des Beraterstabs von Präsident Putin sowie Mitglieder der Regierung gibt, die alle auf offensive Maßnahmen drängen. Daran gibt es keinen Zweifel.
Nochmals: Dieser Mann, Putin, hat, glaube ich, immer eine direkte Konfrontation mit der NATO und den Vereinigten Staaten vermeiden wollen. Er denkt wahrscheinlich, dass, wenn er noch etwas länger wartet, die wirtschaftliche Situation in Europa und die finanzielle und wirtschaftliche Situation in den Vereinigten Staaten einen Teil der Arbeit für ihn erledigen könnte. Ich meine, wir gehen davon aus, dass die Zinssätze in Europa in den nächsten Monaten auf sechs Prozent steigen werden. Europa steckt in großen Schwierigkeiten, was die Energie angeht. Deutschland natürlich... Wir kennen die Situation dort: Sie befinden sich in einer Rezession. Es sieht so aus, als könnte es zu einer Depression werden. Die Lage in Frankreich ist ebenso instabil. Vielleicht hat Putin also im Hinterkopf, dass sich die Bedingungen ändern werden, wenn er sich in Geduld übt.
Aber es gibt keine Gewissheit, denn man müsste die Regierung wechseln. In unserer Regierung wird es, wenn Sie so wollen, bis November 2024 keinen massiven Wechsel geben, vorausgesetzt, wir schaffen es ohne größere Krisen bis 2024. Ich weiß nicht, wie die Lage in Europa ist. Ich hätte schon längst mit Misstrauensanträgen in Ländern wie Deutschland oder Großbritannien gerechnet. Aber es ist nicht dazu gekommen. Dies ist also eine schwierige Frage, die die Russen beantworten müssen, und es gibt keine einfache Antwort.
Aber ich glaube, dass der Druck, zu handeln und eine Großoffensive zu starten, um diese Angriffe zu beenden und – offen gesagt – dem Zelenski-Regime ein Ende zu setzen, zunehmend den Siedepunkt erreicht. Ich weiß nur nicht, wann es überkochen wird.
Glenn Diesen:
Sie haben eben erwähnt, dass während der Biden-Phase, die Langstreckenraketen eingesetzt werden, denn immer wenn die Dinge nicht gut für uns laufen, neigen wir dazu, zu eskalieren, indem wir schwerere Waffen mit größerer Reichweite liefern und natürlich mit dem Ziel, sie auch jetzt gegen das Territorium der Russischen Föderation einzusetzen. Aber ich sehe, dass Biden und verschiedene politische Führer dazu neigten, zu argumentieren, dass wir bestimmte Waffen nicht liefern können, weil das zu provokativ ist. Das könnte den Dritten Weltkrieg auslösen. Aber ein paar Monate oder Wochen später lieferten sie diese Waffen dann doch. So begann es mit den HIMARS, dann kamen Abram-Panzer, F-16, Streumunition, abgereichertes Uran. Aber jetzt scheint es – und deshalb fand ich es interessant, was Sie sagten: Es ist eine neue Phase. Denn ich bin neugierig, ob diese ATACMS, diese ballistischen Langstreckenraketen, die sie jetzt liefern, ob das eine ganz andere Art von Waffe ist?
Als Blinken zu diesen Waffen befragt wurde – und ich habe die Pressekonferenz gehört – wurde er auch gefragt, ob diese Waffen eingesetzt würden, um tief in Russland einzuschlagen. Und seine Antwort war: Das ist deren [der Ukrainer] Entscheidung, nicht unsere. Und nochmals: Das klingt für manche fast wie eine Kriegserklärung, denn es unterscheidet sich zumindest von früheren Aussagen, als die Ukraine versprochen hatte, russisches Territorium nicht anzugreifen. Und jetzt sind es Langstreckenwaffen und sie können zuschlagen, wo sie wollen.
Ich meine, ich weiß nicht viel über ATACMS. Aber wie ernst ist diese Eskalation von Seiten der NATO oder der Vereinigten Staaten?
Douglas Macgregor:
Nun, ATACMS ist Flugkörper, der dem Taurus-Flugkörper sehr ähnlich ist. Die Taurus-Rakete ist ein Marschflugkörper. Die ATACMS-Rakete ist eine Höhenrakete. Diese Munition hat eine Reichweite von Hunderten von Meilen. Es geht also um eine viel größere militärische Reichweite als alles, was wir bisher gesehen haben. Damit sind eine Reihe von russischen Städten im Zielgebiet, was vorher nicht der Fall war. Und wie Sie schon sagten, haben wir immer gesagt, dass wir dies nicht riskieren würden, indem wir die in ukrainische Hände geben.
Nun vermute ich natürlich, dass all diese Abschuss-Einrichtungen ohnehin größtenteils von Nicht-Ukrainern betrieben werden. Wahrscheinlich sind es Auftragnehmer oder Militärberater der NATO. Der Punkt ist, dass dies jetzt eine neue Phase ist.
Der Krieg ist vor Ort verloren. Ich denke, dass die Menschen im Westen diese Realität langsam begreifen. Also wenden sie sich dem Angriff mit Langstreckenraketen zu. Der Ball liegt sprichwörtlich in Russlands Spielfeld. Wenn die Russen weiterhin in der Defensive bleiben, werden sie angegriffen werden. Sie könnten also zu dem Schluss kommen, dass die einzige Möglichkeit, die Situation zu beenden, darin besteht, umzudrehen und sowohl am Boden als auch in der Luft mit erheblicher offensiver Kampfkraft anzugreifen.
Sie erwähnen immer wieder Atomwaffen, und ich denke, es ist wichtig, dass die Menschen verstehen, dass Russland kein Interesse daran hat und ich offen gesagt auch kein Interesse daran sehe, dass Washington zu Atomwaffen greift. Nun könnte man argumentieren, dass Washington bereits eine Reihe von roten Linien überschritten hat, warum also nicht auch diese Linie in Zukunft überschreiten? Ich denke, es besteht Einigkeit darüber, dass diese rote Linie Armageddon bedeutet. Und deshalb sehe ich keine Anzeichen dafür, dass die Menschen in Washington D.C. so geistesgestört sind, dass sie das Überleben unseres Landes sowie des Westens und der Zivilisation im Allgemeinen durch den Einsatz von Atomwaffen riskieren würden. Ich glaube also nicht, dass es dazu kommen wird, und ich weiß, dass die Russen nicht die Absicht haben, sie einzusetzen, es sei denn, sie werden mit Atomwaffen angegriffen.
Stattdessen haben wir es mit einer weiteren Eskalation zu tun. Wahrscheinlich wird in etwa einem Monat die bisher größte Militärübung in der Nähe von Russland im Baltikum stattfinden. Daran beteiligt sind 40, 50 sehr, sehr teure und hochmoderne Kampfflugzeuge, Jagdbomber und Bomber aus den Vereinigten Staaten sowie Flugzeuge aus anderen NATO-Staaten. Ich habe gesehen, dass insgesamt 40.000 uniformierte Mitglieder der Luftwaffe, der Marine und des Heeres der NATO in der Ostsee trainieren werden. Ich weiß nicht, warum wir das tun, außer um eine Eskalation herbeizuführen, und wir könnten dadurch in eine sehr ernste Krise geraten. Wir wissen nicht, wie die Russen das interpretieren werden. Nochmals: Die Russen haben sich sehr zurückhaltend gezeigt. Und dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit eines Unfalls: Jemand verirrt sich in den falschen Luftraum, jemand feuert versehentlich eine Waffe ab. Es können alle möglichen Dummheiten passieren, die dann einen echten Schießkrieg zwischen der NATO und Russland auslösen. Das ist eine gefährliche Phase, und deshalb sage ich schon seit einiger Zeit, dass wir in diesem Krieg an einem gefährlicheren Punkt angelangt sind als in jedem anderen, den wir bisher erlebt haben.
Denn der Krieg vor Ort ist praktisch vorbei. Die Ukrainer können nichts anderes tun, als noch mehr Menschenleben sinnlos zu opfern. Das bedeutet, dass es sich um einen Krieg mit Langstreckenwaffen handelt. Das heißt, die NATO wird alles einsetzen, was sie hat, um die Ukraine zu unterstützen, und sie wird es vorgeblich tun, indem sie vorgibt, dass diese Waffen den Ukrainern gegeben werden, während in Wirklichkeit die NATO dahintersteckt.
Was erwarten wir also von den Russen? Wie viel Geduld werden sie noch aufbringen? Wissen Sie, ich kann diese Fragen nicht beantworten.
Glenn Diesen:
Ja, das stimmt. Sie haben mögliche Unfälle erwähnt. Aber Zelensky hat ganz klar gezeigt, dass er die NATO in diesen Krieg hineinziehen möchte. Er gibt Erklärungen ab: Natürlich sollen auch wir im Westen den Schmerz dieses Krieges spüren. Und als eine ukrainische Rakete in Polen einschlug, hat er offensichtlich sehr stark darauf gedrängt, dass dies ein russischer Einschlag gewesen sei, um die NATO in den Krieg hineinzuziehen. Das Gleiche haben wir in Rumänien gesehen. Wenn er also mit diesen Langstreckenraketen ein russisches Atomkraftwerk angreift oder Sabotagemissionen schickt, wird es für Russland sehr schwierig, nicht gegen die NATO zurückzuschlagen, wenn es auf russischem Boden zu einer nuklearen Katastrophe kommt, die auf Waffen zurückzuführen ist, die wir geliefert haben.
Ich sage das im Zusammenhang mit den Angriffen, die derzeit auf der Krim seitens des Westens stattfinden... Wir sind sehr begierig darauf, dass die gesamte russische Schwarzmeerflotte zerstört wird, und auch das ist sehr ernst, denn in diesem Krieg geht es zu einem großen Teil um die Kontrolle des Schwarzen Meeres. Ich würde sogar behaupten, dass der Sturz der ukrainischen Regierung im Jahr 2014 zu einem großen Teil auch dazu diente, die Russen aus Sewastopol zu vertreiben.
Ich bin nur neugierig, wie die Überlegungen in Washington derzeit aussehen. Sie fahren ja von Zeit zu Zeit dorthin. Was ist die Logik dort? Wenn man bedenkt, dass Zelensky zeigt, dass er die NATO einbeziehen will: Wir geben ihm die Waffen, die ihn dazu befähigen? Gibt es da keine Bedenken? Oder was ist die Logik dahinter?
Douglas Macgregor:
Nun, Logik ist ein starkes Wort, das meiner Meinung nach nicht auf das Denken in Washington zutrifft. Ich glaube, wir haben es mit Leuten zu tun, die weitgehend aus dem Bauch heraus handeln. Wenn alles, was man bisher getan hat, fehlgeschlagen ist, und das war bei den Vereinigten Staaten der Fall, was tut man dann? Man versucht etwas anderes. Aber man stellt sich nicht hin und sagt: Seht her, das hat nicht funktioniert. Also werden wir jetzt versuchen zu verhandeln, weil alles andere, was wir getan haben, gescheitert ist. Niemand wird sich in Washington hinstellen und das sagen.
Das ursprüngliche Ziel – gehen Sie zurück und schauen Sie sich die Erklärungen an, die im Februar und März abgegeben wurden, schauen Sie sich die Vorschläge an, die die Russen im Dezember und Januar 2021 und 2022 gemacht haben. Wir haben alle diese Vorschläge abgelehnt. Sie betrafen alle die Stationierung von Truppen und Waffen an den Grenzen Russlands. Wir wollten sie nicht einmal in Erwägung ziehen. Als die Russen dann im Februar 2022 von uns zum Handeln gedrängt wurden, sagten wir: Nun, Russland muss geschädigt werden. Es muss so weit geschädigt werden, dass es keine Bedrohung mehr für uns oder irgendjemanden in Europa oder sonstwo darstellt. Später haben wir gesagt: Das Regime muss sich wirklich ändern. Dann haben wir gesagt: Nein. Wir wollen das Regime nicht ändern. Aber wir glauben wirklich, dass Putin gehen muss. Ich meine, wir haben diesen verwirrenden Weg mit vagen Zielen beschritten, die unverschämt unrealistisch sind und es immer waren.
Wir haben gesagt: Wir werden der Wirtschaft schaden. Nun, das hat nicht funktioniert, aber wir haben uns selbst schrecklich geschadet. Wir haben unserem Leben enormen Schaden zugefügt. Der vielleicht wichtigste Verbündete Amerikas in Europa ist Deutschland, und wir haben Deutschland enormen Schaden zugefügt. Wir sagen: Wir wollen nicht, dass die Deutschen und die Russen zusammenarbeiten. Aber wir schaffen Bedingungen, die die Deutschen zu dem Schluss bringen könnten, dass es besser wäre, mit den Russen zu kooperieren, als mit uns zu kooperieren.
Alles, was wir versucht haben, ist also nach hinten losgegangen. Bei einer rationalen Diskussion – nach der Sie eigentlich fragen –, bei der wir alle Schritte, die wir unternommen haben, noch einmal überprüfen würden und uns anschauen was die Russen getan haben, müssten wir sagen: Lasst uns reden! Lassen Sie uns alle Operationen an diesem Punkt stoppen. Wir stellen die Operationen ein. Treffen wir uns irgendwo mit Vertretern Russlands, wir, die Vereinigten Staaten, und besprechen wir, was getan werden kann, um diesen Konflikt zu beenden. Das tun wir nicht. Statt dessen haben wir gesagt: Wir werden das auf keinen Fall tun!
Das bedeutet, dass man sich das Waffenarsenal, das einem zur Verfügung steht, ansieht und sagt: Was können wir außer Atomwaffen einsetzen, was den Russen Schaden zufügt, um sie theoretisch dazu zu bewegen, mit uns zu kooperieren und zu verhandeln – was natürlich absurd ist, denn es geht hier nicht um Waffen. Hier geht es um Territorium. Es geht um die Präsenz der NATO und der NATO-Fähigkeiten an den Grenzen Russlands.
Darüber wollen wir nicht reden. Wir wollen nicht einmal die Möglichkeit akzeptieren, dass die Ukraine etwas anderes als ein NATO-Mitglied sein könnte. Was ist also unter diesen Umständen die Grundlage für Verhandlungen? Was ist die Grundlage für Diskussionen? Was ist die Grundlage für Gespräche? Ich sehe keine.
Die Russen würden sich gerne mit jemandem zusammensetzen, der bereit ist zu prüfen, wo wir stehen. Niemand bei uns wird das tun. Deshalb nenne ich diese Phase des Krieges... Es ist nicht mehr die ukrainische Phase, es ist jetzt die Biden-Phase des Krieges. Und die Biden-Phase des Krieges sind die Angriffe mit Langstreckenwaffen.
Wie kommt man in Washington auf die Idee, dass die Zerstörung von Zielen innerhalb Russlands uns Russland irgendwie sympathisch machen und die Russen dazu bringen könnte, die Hände hochzuhalten und zu sagen: Bitte hört auf, wir wollen reden, wir geben euch, was ihr wollt. Das übersteigt meine Vorstellungskraft. Das ist das Dümmste, was ich mir vorstellen kann. Wenn überhaupt, dann wird es die Russen davon überzeugen, dass sie angreifen und entschlossen nach Westen angreifen müssen. Das ist meines Erachtens nicht in unserem Interesse oder im Interesse der NATO. Aber ich vertrete eine Mindermeinung, Glenn. Und niemand hier in Washington ist mit mir einer Meinung.
Glenn Diesen:
Nun, das scheint eine Schwäche in der Logik zu sein. Ich habe kürzlich gesehen, wie Mitt Romney ein Interview gab, in dem er sagte, dass die Investition in diesen Krieg hervorragend war, weil sie für einen kleinen Prozentsatz des Militärbudgets in der Lage waren, eine Menge Russen zu töten und das russische Militär zu schwächen. Das ist großartig, denn sie haben so viele Atomwaffen. Wir würden es also gerne sehen, wenn sie geschwächt würden.
[Macgregor verzieht das Gesicht]
Ja, ich hatte auch diesen Gesichtsausdruck, als ich das las, denn es scheint einfach... Ja, nennen wir es eine riskante Politik, einen Gegner militärisch anzugreifen und zu schwächen, der zufällig mehr Atomwaffen hat als jeder andere.
Aber im Hinblick auf diese Eskalation, diese Biden-Phase, wie Sie sie genannt haben, kann man argumentieren, dass es zwei mögliche Ziele gibt: Das eine wäre, eine stärkere Position in den Verhandlungen oder zukünftigen Verhandlungen mit Russland zu bekommen, und andere könnten darin eine Möglichkeit sehen, in einen direkten echten Krieg mit den Russen einzutreten oder Russland einfach zu schwächen.
Ist man in Washington überhaupt bereit, einen Krieg gegen Russland zu führen? Oder hofft man nur, dass wir die Russen schwächen können, ohne dass sie Vergeltung üben? Oder geht es darum, die Situation für Verhandlungen vorzubereiten?
Douglas Macgregor:
Nun, Sie haben ein paar sehr wichtige Fragen aufgeworfen. Zunächst einmal würde ich behaupten, dass es in der amerikanischen Wählerschaft keinen Appetit auf einen Krieg gegen Russland gibt. Selbst unter den Amerikanern, die aus Gründen des Kalten Krieges Russland weiterhin als etwas Böses ansehen, sehe ich dafür keine Anzeichen. Ich habe noch nie gehört, dass jemand von denen die Bereitschaft geäußert hätte, gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Ich kann das in den Vereinigten Staaten also nirgendwo erkennen. Niemand spricht über einen Krieg gegen Russland. Keiner will einen Krieg gegen Russland. Die Menschen sind bestrebt, einen Krieg zu vermeiden, Punkt.
Denn sie schauen sich an, was an unserer Südgrenze passiert. Sie sehen sich an, was innerhalb des Landes passiert, wohin das Geld fließt. Millionen von Dollar gehen an Leute, die nicht einmal Amerikaner sind, Milliarden! Wissen Sie, wir haben 37 Millionen Menschen, die in den Vereinigten Staaten leben, die amerikanische Staatsbürger sind, und unter der Armutsgrenze leben. Das muss man sich einmal vor Augen halten. 11 Millionen Kinder, die jeden Abend hungrig ins Bett gehen.
Die Frage, die sich die Amerikaner stellen, lautet also: Warum tun wir nicht etwas dagegen? Warum stecken wir Hunderte von Milliarden Dollar in einen potenziellen Krieg, den wir eigentlich gar nicht führen wollen? Ich glaube, das wird immer akuter, was erklärt, warum immer mehr Menschen aufstehen und hinterfragen, was in der Ukraine passiert. Und wenn ich sage, mehr Menschen, dann meine ich den durchschnittlichen amerikanischen Bürger.
Die Medien berichten nicht darüber, weil die Medien zu 100 Prozent auf Linie sind mit den Leuten, die unsere Regierung und den Finanzsektor kontrollieren. Die wollen einen Krieg gegen Russland. Das ist eine kleine Minderheit, aber sie sind sehr gut finanziert. Wenn Herr Romney also den Mund aufmacht und diese lächerlichen Behauptungen aufstellt, gibt er in Wirklichkeit die Meinung seiner Spender wieder. Er mag zwar Milliardär sein, aber er gehört zum Club der anderen Milliardäre, die den Krieg mit Russland wollen.
Und dann gibt es natürlich jemanden wie Elon Musk, der die Geistesgegenwart hat zu sagen: Wir wollen keinen Krieg mit Russland, das ist eine sehr dumme Idee. Deshalb hat er erklärt, was er getan hat, als er die Starlink-Verbindung in der Ukraine abgebrochen hat, um zu verhindern, was er als eskalierenden Angriff auf die russische Flotte im Schwarzen Meer befürchtete. Und natürlich wird er daraufhin an den Pranger gestellt, angegriffen und verbal attackiert, aus allen möglichen Gründen, und die Leute beschimpfen ihn von links und rechts. Aber er ist einer der führenden Milliardäre, aber er ist auch einer der ganz wenigen, die sich nicht der Kriegspartei anschließen.
Washington befindet sich also in den Händen der Kriegspartei. Sie besitzen es. Sie haben Appetit, aber sie verstehen nicht, was zum Teufel sie tun. Sie wissen nicht einmal, was Krieg bedeutet. Wissen Sie, wie viele Menschen, die durch diesen Krieg oder durch diesen Krieg in der Ukraine und in Russland verwundet wurden, sich nie wieder erholen werden? Nun, ich kann es Ihnen sagen: Auf der ukrainischen Seite ist die Zahl sehr hoch. Wenn man von 200.000 / 300.000 Verwundeten ausgeht, wird mehr als die Hälfte der Schwerverwundeten nie wieder auf das Schlachtfeld zurückkehren, weil die Ukrainer nicht einmal alle Schwerverwundeten rechtzeitig evakuieren können, um ihr Leben zu retten. Sie können sie nicht medizinisch versorgen, um ihre Gliedmaßen, ihr Gehirn oder ihr Augenlicht zu retten. Die Russen können das. Sie sind viel besser organisiert und in der Lage, das zu tun. Aber die Ukrainer können das nicht.
Werden wir uns dem anschließen? Sind wir bereit, uns dem anzuschließen? Ich glaube nicht! Und noch einmal: Schauen Sie sich die Zahl der US-Streitkräfte, der Bodentruppen in Polen, Rumänien und den baltischen Staaten an. Es gibt dort nicht genug, um eine ernsthafte Offensive in der Ukraine zu starten. Und natürlich wären wir dem Risiko von Gegenangriffen ausgesetzt – Gegenangriffen der Russen, nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Weißrussland. Wir würden also mehrere Fronten eröffnen, die wir unmöglich abdecken und aufrechterhalten können.
Es gibt also kein rationales Denken. Es ist alles impulsiv. Es ist alles Gefühl. Es basiert nicht auf einer ernsthaften Analyse.
Glenn Diesen:
Nun, wenn es zu dem von Ihnen erwähnten direkten Krieg käme, ob zufällig oder absichtlich, sind wir in keiner guten Position. Wie wäre die Fähigkeit der Vereinigten Staaten, einen direkten Krieg mit Russland zu führen? Ich erinnere mich, ich glaube, es war Obama, der sich besorgt geäußert hat, wenn man an der Grenze zu Russland kämpfen würde – dessen Logistik wird offensichtlich besser sein, da es näher dran ist. Wie sieht die derzeitige Infrastruktur der Vereinigten Staaten aus? Was wären ihre wichtigsten Stärken und Schwächen, wenn sie gegen Russland kämpfen würden?
Douglas Macgregor:
Denken Sie daran: Die NATO ist ein Bündnis aus 32 Nationen. Wie viele dieser Nationen, die Mitglieder des NATO-Bündnisses sind, sind begeistert von der Aussicht, von russischen Angriffen aus der Luft pulverisiert zu werden: Marschflugkörper, Raketen, was auch immer? Ich meine, wollen sie sich alle in die Schlange einreihen, um Luftwaffenstützpunkte, vorgeschobene Betankungspunkte, vorgeschobene Aufrüstungspunkte für die NATO-Streitkräfte in Polen, in Ungarn, in der Slowakei, in Rumänien, in Litauen, Lettland und Estland bereitzustellen? Mit anderen Worten: Das ist es, was Sie tun müssten. Deutschland würde praktisch zu einer logistischen Festung werden. Klar gesagt: Man müsste mehrere Millionen Soldaten haben. Denn Sie brauchen nicht nur eine Million Mann an der Front. Man bräuchte eine weitere Million in der Infrastruktur, um alles zu erhalten. Keine der europäischen Mächte ist auf so etwas vorbereitet. Es würde Jahre dauern, die Grundlagen dafür zu schaffen, was ich gerade beschrieben habe.
Es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wir spielen also ein sehr gefährliches Spiel. Wir bluffen! Aber bei diesen Dingen kann man nicht bluffen! Und denken Sie daran, dass Sie irgendwann Ihre Truppenpräsenz verstärken müssen, ebenso wie Ihre Munition und Ihre medizinische Versorgung. Alles muss verstärkt werden. Wie kann man in einem Krieg gegen Russland den Atlantik überqueren? Das kann man nicht! Sie werden alle Schiffe, die Sie nach Europa schicken wollen, schnell verlieren. Die werden sie versenken. Die werden sie mit ihrer U-Boot-Flotte außer Gefecht setzen. Und dann haben sie Flugzeuge, die auch angreifen können. Mit anderen Worten: Alles, was wir tun, hängt von unserer Fähigkeit ab, Macht zu projizieren, was logistische Unterstützung über Tausende von Meilen über den Ozean einschließt. Wie wollen Sie das machen?
Wie lange würde Norwegen in einem solchen Umfeld überleben? Norwegen liegt in unmittelbarer Nähe zu Russland, und wenn Norwegen sagt: Oh, wir werden der NATO alles auf einmal zur Verfügung stellen. Wie lange würden die Russen brauchen, um jede einzelne militärisch nützliche Stellung in Norwegen zu pulverisieren? Wie lange würden sie brauchen, um alle Hafenanlagen in Norwegen, Schweden und Finnland zu zerstören? Ein paar Tage? Ein paar Wochen? Und dann? Wie repariert man sie? Wie erholt man sich? Wie startet man dann offensive Operationen?
Die Menschen denken nicht über diese Dinge nach. Ich kann Ihnen garantieren, dass der russische Generalstab diese Dinge durchdacht hat. Ich kann Ihnen garantieren, dass alles mit hochentwickelter konventioneller Präzisionsmunition beschossen wird.
Ist das wirklich der Weg, den wir einschlagen wollen?
Wir haben noch gar nicht über die langfristigen strategischen Folgen für den Westen, Russland und die Welt gesprochen: Die wirtschaftlichen Verwerfungen, die schon jetzt schwerwiegend sind, aber schnell noch viel schlimmer werden. Ich denke also, dass es in Washington an rationalem Denken mangelt und dass aus Berlin, Paris oder London keine große Hilfe kommt. Ich habe nichts gehört. Auch aus Oslo, Stockholm oder Helsinki habe ich noch nichts Vernünftiges gehört. Gott helfe uns allen, denn das macht Alles keinen Sinn!
Glenn Diesen:
Nein. Ich stelle das gleiche Fehlen von Logik fest. Ich denke, das liegt zum Teil an der Art und Weise, wie die Medien arbeiten. Wenn die Leute einfach ganz offensichtliche Fakten nennen würden: Russland betrachtet die NATO als eine existenzielle Bedrohung. Sie werden keinen Rückzieher machen. Sie werden nur weiter eskalieren. Man darf dieses Argument gar nicht vorbringen, weil man damit Russlands Invasion legitimieren würde. Man stößt also auf eine sehr merkwürdige Mauer, an der man kein Argument formulieren kann, das das, was getan wird, kritisiert. Es ist also eine seltsame Position.
Aber wie könnte Russland Ihrer Meinung nach auf andere Weise reagieren? Denn aus Russland höre ich immer wieder, dass dies eine andere Art von Krieg mit anderen Regeln ist, da es sich um einen Stellvertreterkrieg handelt. Die Amerikaner und die NATO bringen sich in die Lage, in der sie Russen töten und die russische Armee schwächen können, aber Russland kann gegen sie nicht zurückschlagen. Und das ist natürlich das Problem: Es gibt dann keinen Anreiz für die westliche Seite und oder für Washington, weil – na ja, in Europa tun wir, was Washington uns sagt – es gibt keinen Anreiz für Washington, mit den Russen zu verhandeln.
Russland muss also einen Weg finden, Amerika so zu schaden, dass dieses sich nicht straflos verhalten kann, wenn Sie so wollen. Gibt es noch andere Möglichkeiten, wie Russland die Vereinigten Staaten außerhalb der Ukraine treffen kann, über die die Russen vielleicht schon nachgedacht haben?
Douglas Macgregor:
Nun, eines der Dinge, vor denen viele von uns, die nicht auf der Seite dieses Krieges stehen, vom ersten Tag an seit Januar 2022 gewarnt haben, ist, dass die Russen das Potenzial oder die Fähigkeit zur horizontalen Eskalation haben. Das heißt Kuba, Mexiko, Nicaragua, Kolumbien, Venezuela — das sind Orte, wo die Russen Freunde und Verbündete haben, wo sie Fähigkeiten und Ressourcen positionieren können, die gegen uns eingesetzt werden können. Wenn ich "Fähigkeiten und Ressourcen" sage, suchen Sie sich etwas aus. Man kann fast alles, was man will, in Mexiko, Kuba oder im größten Teil Lateinamerikas einsetzen und gegen die Vereinigten Staaten loslassen. Es ist niemand da, der sie aufhalten kann.
Die Kartelle werden insbesondere dann mit den Russen zusammenarbeiten, wenn sie glauben, langfristig davon profitieren zu können. Strategisch sind Kriminelle immer bereit, mit jedem zusammenzuarbeiten, wenn sie denken, dass dies ihre Position verbessern wird. Darüber hinaus, denken Sie daran: Wir lassen Millionen von Menschen in unser Land, über die wir nichts wissen. Wir haben unkontrollierte Grenzen. Wir haben offene Häfen. Unsere Küstengewässer werden nicht ständig überwacht. Wir haben hier in den Vereinigten Staaten echte Probleme, die auf vielfältige Weise ausgenutzt werden könnten. Das ist also ein Teil der Antwort.
Die Bereitschaft der Russen, Nordkorea mit modernen Teilen für Interkontinentalraketen, Raketenkörpern und Raketentechnologie zu versorgen, haben Sie schon gesehen. Nordkorea ist jetzt in der Lage, von Nordkorea aus Interkontinentalraketen mit Atomsprengkopf abzufeuern, der die Vereinigten Staaten erreichen können.
Das war in der Vergangenheit nicht der Fall, denn Präsident XI hatte sich unter allen Umständen jedem Versuch widersetzt, diese Fähigkeit Nordkoreas in die Tat umzusetzen. Sie wollten es nicht. China wollte es nicht. Aber China hat eingelenkt und beschlossen dies jetzt zu erlauben, denn auch China fühlt sich von uns bedroht.
Wenn man in Peking sitzt und insgesamt sechs Atom-U-Boote hat und hört die USA von der enormen chinesischen Aufrüstung reden und dass sich die USA auf einen Kampf gegen China vorbereiten sollten, dann entscheidet man sich schliesslich: Wir haben nur sechs Atom-U-Boote, der Rest unserer U-Boote ist Diesel elektrisch und auf Küstengewässer beschränkt, mehr als 100 unserer 300 Schiffe sind reine Küstenwachschiffe für Küstenwasserpatrouillen, der Großteil unserer Flotte ist nicht in der Lage, Langstreckenoperationen durchzuführen, unsere Armeen sind nicht organisiert, um irgendwo hinzugehen und zu kämpfen. Nun, ich denke, wir sollten die Russen unterstützen, denn wenn Russland aus irgendeinem Grund versagt, stehen wir als Nächstes auf der amerikanischen Speisekarte.
Verstehen Sie, was ich sage? Mit anderen Worten: Die Menschen hören zu, was wir sagen. Sie schauen sich an, wofür wir unser Geld ausgeben, und sie schauen sich an, was wir ihnen anzutun bereit sind. Das ist eine Katastrophe! Wir bauen Bündnisse gegen uns auf. Wir veranlassen die Menschen, Maßnahmen zu ergreifen, die sie sonst nicht ergreifen würden, wie das, das wir gerade in Nordkorea gesehen haben.
Jetzt lehnen sich einige Leute zurück und sagen: Nun, die Nordkoreaner sind nicht verrückt. Sie werden keine solche Rakete abfeuern, denn falls sie uns mit einer Atomwaffe angreifen würden, würden wir Nordkorea vernichten. Ich denke, das stimmt, aber trotzdem erschreckt mich die Aussicht, dass ein Staat wie Nordkorea so leistungsfähig ist. Ist das ein Unfall oder Versehen? Natürlich ist das kein Zufall. Das ist ein klares und eindeutiges Signal von Präsident Putin: Wir haben das in Nordkorea getan. Wo sonst noch könnten wir ähnliche Dinge tun? Was für Dinge können die Russen im Nahen Osten unternehmen? Sie haben Freunde im Iran. Sie haben Freunde in vielen Ländern des Nahen Ostens.
Erinnern Sie sich: Die BRICS nehmen nun die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien auf. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate werden mit etwas anderem als Dollars Geschäfte machen. Was bedeutet das für den Petrodollar?
Mit anderen Worten: Wir haben uns selbst enormen Schaden zugefügt, über die gesamte Bandbreite menschlicher Aktivitäten hinweg. Wir scheinen dem überhaupt keine Beachtung zu schenken. Wir denken nicht darüber nach. Wir tun es ab. Wir sind emotional darauf eingeschworen, Russland zu zerstören.
Das ist Wahnsinn, denn wenn man irgendetwas aus einer rationalen Perspektive betrachtet und die Ukraine auf der Karte betrachtet, ist die erste Schlussfolgerung, zu der man kommt: Mensch, das ist wundervoll. Lassen Sie uns eine neutrale Ukraine einrichten. Wenn der Ort neutral ist, bedeutet das Hunderte von Meilen zwischen den NATO-Truppen in Osteuropa und den russischen Truppen in Europa. Ist das nicht eine gute Sache? Natürlich ist es das!
Aber was haben wir getan? Wir haben diese Option zerstört. Wir haben uns gegen diese Option gewehrt, weil das Ziel nicht darin besteht, den Frieden zu fördern, nicht Stabilität zu schaffen, nicht ein Gleichgewicht der Kräfte und Interessen zu finden, mit dem jeder leben kann. Stattdessen geht es uns darum, ein anderes Land zu zerstören. Und warum sollten wir überrascht sein, dass die Russen so reagiert haben, wie sie es tun?
Das ist Wahnsinn. Ich würde genauso reagieren, wie es die Russen mit uns getan hätten, und ich denke, wir sollten von den Russen erwarten, dass sie unsere neuen Angriffe angesichts deren grosser Reichweite in gleicher Weise beantworten.
Glenn Diesen:
Nun, bevor wir aufhören, haben Sie irgendwelche Vorhersagen? Was wird in dieser Biden-Phase passieren? Oder ist das von jetzt an reine Unvorhersehbarkeit?
Douglas Macgregor:
Nun, die Biden-Phase ist wahrscheinlich die letzte Phase, denn die Ukrainer werden nicht mehr viel vor Ort tun können. Die Biden-Phase der Angriffe mit Mittelstreckenraketen mit grosser Reichweite, an der die amerikanischen, französischen, deutschen und britischen Kräfte beteiligt waren und sind: das war es dann wahrscheinlich. Das ist ungefähr alles, was es jetzt noch gibt, und was es wahrscheinlich für eine ganze Weile sein wird. Die Frage ist also: Was machen die Russen dagegen? Und nochmals: Ich weiß es nicht. Aber ich denke, der Anreiz Zurückhaltung zu üben, wie es bisher geschehen ist, ist nicht mehr so groß. Ich denke, der Anreiz zum Handeln ist enorm. Also erwarte ich Taten.
Wo wird das geschehen? Wird es unten in der Gegend um Odessa sein? Wird es in und um Charkow sein? Wird es in der Nähe von Kiew selbst geschehen? Wenn ich von Taten spreche, meine ich russische Streitkräfte. Ich weiß es nicht. Sie haben dort zahlreiche Streitkräfte. Derzeit mangelt es nicht an russischen Soldaten oder militärischen Kapazitäten. Also gehört das Schachbrett im Grunde ihnen.
Glenn Diesen:
Das war sehr aufschlussreich. Vielen Dank für Ihre Zeit, Colonel, und ich glaube, wir sind immer sehr pessimistisch. Aber ich denke, das ist in diesem Krieg gerechtfertigt, also danke nochmals, Colonel, wir schätzen das sehr.
Douglas Macgregor:
Alles Gute, danke gleichfalls.
Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=4461&mailid=1918
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
40 Antworten
….denn sie wissen, was sie tun…..
Unfaßbar! Wohin soll das noch führen?
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Dahin, dass im doitschen Reichstag wieder „Sieg Heil!“ oder „Heil Hitler!“ bzw. – vorerst noch – deren ukrainische Version von den Abgeordneten skandiert werden.
Ach nee, hatten wir ja schon: Kanzler oder Bundestagspräsidentin (ausgerechnet die, die jetzt die Nordhäuser vor der Wahl eines „Faschisten“ von der AfD gewarnt hat!) brüllen „Slava Ukraini!“ – und der Stimmpöbel antwortet mit „Gerojam slava!“
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Es soll ja dennoch Spinner geben die meinen die Einteilung von Links und Rechts in der Politik wäre überholt und veraltet.
Die kapitalistische Propaganda und Verblödung schon ab der Schule ist offensichtlich leider wirksam. Die Opfer merken nichts, sie schlafen.
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Sie sollten das differenzierter sehen. Ich bin auch dafür, dass wir mit rechts und links aufhören, weil es ohnehin immer wieder irreführend verwendet wurde, vor allem wenn man an die extremen Ränder kommt. Das Hitler-Regime war ein nationales UND sozialistischen Regime. Wenn wir die üblichen Bedeutungen hernehmen (links=progressiv also Veränderung wollend, rechts=konservativ also die Verhältnisse beibehalten wollend) war Hitler zu seiner Zeit progressiv/LINKS! Der nationalistische Wille hat aber eine rechte Note hineingebracht. Für mich stand er eigentlich für die Extreme-Linke UND die Extreme-Rechte. Somit sollten auch alle Nazis und auch die Neo-Nazis die heute herumlaufen als Links-Rechts-Radikale bezeichnet werden. Nachdem der 2. WK vorbei war, kam auch noch der Vergangenheitsfaktor dazu … die Neo-Nazis wurden als ewiggestrige gesehen, sie wollten ein altes Regime, alte Verhältnisse zurück, daher nur mehr als rechtsextrem bezeichnet. Und seither haben wir den Salat.
Die heutigen Linksradikalen sind ebenso wie die Rechtsradikalen so von ihrer Ideologie überzeugt, dass alle anders denkenden als Untermenschen betrachtet werden (hat man bei den Linke während Corona gesehen) und damit tragen sie beide die faschistische Fahne. Also weg mit links und rechts. Schaut euch an was die Leute wollen und ob sie Debatten zulassen.
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Du bist solch ein Beispiel für die Ahnungslosigkeit und als Opfer der Propaganda und Brd-Schul“bildung“.
Deine SS, egal ob die von D oder ausl. SS, wurde von der sowjetischen Roten Armee besiegt.
Es ist schon komisch, denn dank Internetzugang heutzutage könnte das jeder wissen. Früher mußte man aufwändig in Büchereien recherchieren und fand dennoch nichts.
„Wer sich nicht eindeutig abgrenzt von Neonazis und Rassisten macht sich mit ihnen gemein “ -Steinmeier.
Wer also Faschisten finanziert und gar bewaffnet ist selbst Faschist. Steinmeier selbst ebenso.
„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“ – J.Jaures.
Wer den Kapitalismus befürwortet und auch nicht abschaffen will, die Ursache also nicht angehen will, der ist nach der politischen Einteilung RECHTS. Das sind alle Reichstagsparteien, inkl der neuen Wagenknecht-Partei sollte sie kommen.
Nur sozialistische Parteien sind links. Was ist ein Kommunist? Das wird im folgenden link für alle Anfänger beschrieben: https://sascha313.wordpress.com/2014/11/09/was-ist-ein-kommunist/
s.o. KEINER muß ahnungslos bleiben!
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Trudeau wurde gerade erst von Indien vorgeführt , man deckte auf das Trudeau einen bekannten Terroristen im kandischen Militär installieren will und nebenbei deckte man bei einer Razzia auf das sein Dienstflugzeug eine fliegende Drogenbude ist !
Nicht ohne Grund schoss Trudeau im Nachgang zurück und behauptete das Indien einen Kanadier getötet haben soll .
Jetzt noch diese Nazigeschichte , Trudeau hat fertig , nur noch eine frage der Zeit wann man Ihn aus dem Verkehr zieht .
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Ekelhafter geht’s eigentlich nicht mehr.
Aber irgendwann wird auch dies übertroffen werden.
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Och nö – ein alter SS-Mann ist nach Kanada „ausgewandert“? So nennt man das wenn ein Nazi auf der Flucht ist?
Großartig wie Trudeau & auch der angebliche Jude Selensky sich hier weltöffentlich als Nazi outen. Braucht man noch mehr Beweise, dass auch ein Jude Nazi sein kann?
Russel Brand hat es gut ausgedrückt:
„Wir haben Seite an Seite mit der Sowjetunion gegen echte Nazis gekämpft.
Und in diesem Krieg scheinen wir Seite an Seite mit echten Nazis gegen Russland zu kämpfen. “
Nun ist er der Vergewaltigung verdächtigt worden….. so sind sie, die linksgrünversifften Braungewordenen…
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… bei denen heißen die Nazi’s „ultra-orthodoxe“ …
Nazi’s gibt es nun mal weltweit und in JEDEM Land – ohne Ausnahme – hofiert von der Hinterzimmermafia seit Jahrtausenden. DAS Übel auszurotten ist wohl eine Arbeit für viele-viele Sisyphi …
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„Großartig wie……“
Es wird gegen sie verwendet werden. Die Lügen und das Hässliche kommen ans Licht.
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Früher nannte man diese „Auswanderung“ „Rattenlinie“.
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@GMT: Das Zitat von Russel Brand schreibe ich mir auf. Genau so ist es. Der Westen lässt immer öfter seine Nazisau raushängen. Schlimm.
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Ein bedeutsamer und keinesfalls zufälliger Vorgang weil bisher nicht klar war was Kanada bei den G7 macht – da es sich nun öffentlich nazifiziert hat ist es klar!
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Wer jetzt immer noch nicht begriffen hat – wohin die Reise geht…..
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Die meisten ausländischen Freiwilligen auf deutscher Seite waren keine Nazis, das waren Gegner der Sowjetunion.
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Die feinen Unterschiede zwischen Nazis und Banderisten waren weder für die Opfer, die sie erschlagen haben, noch bei ihrer Bekämpfung relevant.
„Gewiß ist die Rote Armee vor die Notwendigkeit gestellt, die faschistischen deutschen Okkupanten zu vernichten, da sie unsere Heimat unterjochen wollen … Die Rote Armee, ebenso wie die Armee eines jeden andern Volkes, hat das Recht und die Pflicht, die Bedrücker ihrer Heimat,
unabhängig von deren nationaler Abstammung,
zu vernichten.“
— J.Stalin, 23. Februar 1942
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@kriischer Nachfrager
„Feinde der Sowjetunion“?
Wie wird man denn „Feind“ & das auch noch freiwillig? Und wie wird man denn Nazi ? & das auch freiwillig?
Und waren Nazis keine Feinde der Sowjetunion?
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Nazis legen Wert darauf, daß die anderen Feinde der Sowjetunion im „Neuen Europa“ als etwas Eigenständiges gesehen werden und nicht einfach als ausländischer Ableger der NSDAP:
„Bei der Pflege zwischenstaatlicher Beziehungen durch Parteidienststellen darf niemals vergessen werden, daß die Grundlagen und Erkenntnisse der nationalsozialistischen Weltanschauung dem Wesen des deutschen Blutes entsprechen und daher auf fremdes Volkstum nicht übertragen werden können. Das Zusammenleben der Völker verlangt gegenseitige taktvolle Rücksichtnahme auf ihre naturgegebenen Eigenarten. Die NSDAP und ihre Organisationen haben daher keine europäische oder weltumfassende Missionsaufgabe zu erfüllen.“
Text 25 – Adolf Hitler: Verfügung – 4. November 1942
„4. ) Kein Land Europas wird gezwungen, bestimmtes Regime einzuführen. Wenn Länder an traditioneller Demokratie festhalten wollen, so ist das ihre eigene Angelegenheit.“
Text 32 – Goebbels „Leitsätze“ für die Gestaltung eines Neuen Europas – 16. März 1943
„Die Gründung eines Europäischen Staatenbundes würde folgende politische Vorteile für uns haben:
1. ) Es würde unseren Freunden und Bundesgenossen die Sorge nehmen, daß sofort bei Friedensschluß bei allen ein deutscher Gauleiter eingesetzt wird. “
Text 33 – Joachim von Ribbentrop: Europäischer Staatenbund – 21. März 1943
https://archive.org/details/QuellenZurNeuordnungEuropasTeil1
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Noch eine Begegnung: Auf dem Ärmel des „Rabbi“ von Azov sind Wolfsangelrune und eine Blut-und-Boden-Fahne (schwarz-rot) mit Davidstern.
Es ist die Fahne der Banderisten der UPA (Українська повстанська армія, УПА), die von Chrystia Freeland (Vizepremier Kanadas mit Bandera-Opa) genutzt wird und die Melnyk in München am Grabe Banderas geehrt hat.
Die Fahne gehört zur Symbolik der Nazis im „Neuen Europa“. Die Nationaal-Socialistische Beweging in Nederland [Nazipartei] des Leider [Führer] van het Nederlandsche Volk Adriaan A. Mussert hatte sie in rot-schwarz, und in einer Variante mit Wolfsangelrune, in einer anderen mit dem SS-Löwen, der auch von „Azov“ bekannt ist.
Also wer sagt denn, es gäbe keine jüdischen Nazis? Siehe Bild:
UKR Embassy in USA
@UKRintheUSA
In Uman Ukraine’s National Guard Brigade ‚Azov‘ service member with the call sign ‚Rabbi‘ embraces with Ultra-Orthodox Jewish pilgrim during a celebration of the Rosh Hashanah holiday, the Jewish New Year. Photograph: Reuters
Übersetzen mit DeepL
In Uman umarmt ein Angehöriger der ukrainischen Nationalgardebrigade „Asow“ mit dem Rufzeichen „Rabbi“ einen ultraorthodoxen jüdischen Pilger während einer Feier zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana. Foto: Reuters
16. Sep. 2023
https://twitter.com/UKRintheUSA/status/1703165150784581895
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…in Telegramm hat eine Russische Bloggerin, ein Bild von Selenski reingestellt, wie er vor dem Grab eines seiner Grossväter sitzt, welcher Soldat bei der Roten Armee war.. …kann nicht sagen, ob es so stimmt !!..
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Sein Großvater Semen Selenskyj diente während des Zweiten Weltkriegs als Kommandeur eines Mörserzuges, war Kommandeur einer Schützenkompanie des 174. Gardeschützenregiments der sowjetischen 57. Gardeschützendivision und bis Kriegsende im Rang eines Leutnantder sowjetischen 57. Gardeschützendivision und bis Kriegsende im Rang eines Leutnants. Alle drei Brüder Semen Selenskyjs und dessen Vater wurden im Holocaust ermordet.
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…Danke für die Auskunft !!.. …irgendwie unerklärlich, dass ER sich für so etwas missbrauchen lässt ??.. ..als normal denkender Mensch, nicht zu verstehen..
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Nun, das war nur ein Großvater.
Ich für meinen Teil hatte auch einen Großvater, der überzeugter Nationalsozialist war
und der andere Großvater war im Wiederstand.
Aber ich tippe eher darauf, daß er gerne umjubelt und beklatscht wird.
Er ist ja auch Schauspieler und die lieben den Applaus.
Der Konsum gewisser Substanzen kann dann auch dafür sorgen, daß man den Überblick
verliert.
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…kannte jemanden, der hat 1924 in einem Dorf in Thüringe, die KPD mitbegründet.. …1933 hat man ihnen gesagt, „sie sollen sich ruhig verhalten, sonst…“.. ..die Leute waren ruhig, weil einer aus der Gruppe vor 39 doch mal den Mund aufgemacht hat und nach Buchenwald kam.. …er kam wieder raus nach einer gewissen Zeit, aber er machte nochmals den Mund auf und kam wieder nach Buchenwald, aber nicht mehr zurück !!.. …zum „Dank“ haben die Nazis den Mann, 1944 als er schon 43 Jahre alt war, zur Waffen – S S eingezogen !!.. (…dem alten Kommunisten zeigen wir, wer die Macht hat !!).. …er hatte aber „Glück“ und überlebte die letzten Kämpfe der Truppe in der Tschechei bis zum 10 !! Mai 45 !!.. …danach war er 1 Jahr in Sowjetischer KG aber in Rumänien und wurde schon 46 entlassen !!..
…ich fragte ihn damals, war selbst noch sehr jung, „…was wäre gewesen, wenn Du 44 nicht in den Krieg gegangen wärst ??.. …er antwortete ganz trocken, war ein einfacher Arbeiter, „..dann hätten sie mich erschossen !!“.. …ich habe da nicht mehr gefragt, erlaube mir aber auch heute kein Urteil darüber zu sprechen !!.. …im Westen, „schuriegel DIE“, Menschen, welche gegen die transatlantische Hetze sind, ähnlich, nur die Methoden sind anders !!.. ..aber sie verstecken sich hinter „Paragraphen und ihrem Schreibtisch, als Staatspartei – Atlantik – Diener !!“..
….wie man sieht, KEIN grosser Unterschied von 44 zu Heute !!.. ..diese Phänomen, ist aber HAUPTSÄCHLICH in den 3 West – Zonen zu beobachten !!
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Ukraine is a very bizarre amalgamation of contradictory and antithetical ideologies.
[…]
In my view it’s because the globalists who are trying to create a one world totalitarian system need to uproot the last still-standing bastions of tradition, heritage, and culture in the world.
Ukraine is already uprooted and deracinated—it has no authentic culture left, just whatever anachronistic and apocryphal new-age hogwash their script-writers feed them to engineer a false sense of national pseudo-destiny.
https://simplicius76.substack.com/p/subscriber-mailbag-answers-92223
In Deutschland passen Greta, Panzermotoren und Düsenjäger, oder LGBT-XYZ, Salafismus, Azov und Antifa als Teile eines ideologischen Systems zusammen. Ein Rabbi mit Davidstern auf Nazifahne ist eigentlich nicht anders. Nur die andere, ungewohnte Sortierung in 404 wirkt hier befremdlich.
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…ich denke, „Simplicius“ hat mit der Feststellung, „..Meiner Ansicht nach liegt es daran, dass die Globalisten, die versuchen, ein totalitäres Weltsystem zu schaffen, die letzten noch bestehenden Bastionen der Tradition, des Erbes und der Kultur in der Welt zerstören müssen… … Die Ukraine ist bereits entwurzelt und entwöhnt – sie hat keine authentische Kultur mehr, sondern nur noch den anachronistischen und apokryphen New-Age-Quatsch, mit dem ihre Drehbuchautoren sie füttern, um ein falsches Gefühl für das nationale Pseudo-Schicksal zu erzeugen.“.. völlig Recht !!..
…dadurch diese Widersprüche von „Bandera“ bis zur „Kulturzerstörung“ !!..
….wie sie richtig schreiben über die brd, passt dies HIER auch zusammen !! …
…ABER, es hat auch sein GUTES !!.. …die Globalisten werden in der brd – Kolonie, KEIN „Williges Kanonenfutter“ gegen den „Russen und Chinesen“ finden !!..
…genausowenig wie „Hefter und Schweisser“ für „Leos“ !!!..
..wären die jetzigen brd – Insassen, SO, wie die indoktrinierten Deutschen von 33 bis 45 waren, hätten die Globalisten mehr Glück, bei ihrem „Feldzug“ !!..
…sieh die Ukro – Armee, welche 14 und 15 vor dem Zusammenbruch stand und jetzt „indokriniert“ ist bis zum LETZTEN !!.. …deswegen ja auch die Fragen Russischer Analysten, „..wäre es nicht 2014 besser gewesen..“.. aber DAS, ist Vergangenheit !!..
…wie sie ja auch schreiben, der „Schredder“ läuft jeden Tag, nur die Meldungen des Russischen Verteidigungsministerims lesen, nicht eine „Zeitung“ !!…
….stellen sie sich erst mal vor, wenn diese Truppe mit Kiesewtter gegen CHINA zieht ??.. …zuvor noch eine „Hunnenrede“ ??…
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DUGIN: „ES WIRD KEINE UKRAINE, KEIN PROBLEM UND KEINE NAZIS MEHR GEBEN
13.03.2023
https://katehon.com/ru/node/87235
Kurz gesagt, der Nazispuk ist künstlich, gaga, und wird in Nichts zerfallen, wenn diejenigen, die ihn geschaffen haben, nicht mehr präsent sind.
Basis des „Euro-Ukrainismus“ sind niedere Instinkte und verkommene Elemente. Dem Geist hat er nichts zu bieten außer den Künsten des Social Engineering. Kann dem Intellekt, und auch dem „Mythos“, von Eurasien nicht standhalten.
Die meisten Ukrainer werden sich selber fragen, wie jemand so ein Gaga jemals glauben konnte, und wieso sie Hunderttausende ihrer Männer verheizt haben, letzlich gegen die Ukrainer im Osten, weil sie bei dem Gaga nicht mitmachen wollten und sich lieber an Rußland gehalten haben.
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Trudeau ist doch der Kopf des faschistischen Vorgehens. Seit er damals die Trucker derart aggressiv malträtiert und ihnen sogar mit Kontosperrungen die Existenz entzogen hat, war alles klar. Ich hab seit Corona wirklich Angst vor dem Westen mitsamt seinen strohdummen Regierungen und ebenso brotdoofen Mitläufern und Untertanen.
Viele Grüße aus der Zone
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Man hätte dem SS-Mann noch ne Lack und Leder Kluft anziehen sollen und ein paar Ziegenköpfe drapieren, dann wäre die Nummer perfekt gewesen.
Abschaum.
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Haben sie denn Mann beobachtet? Er greift sich als erstes mit der rechten Hand auf Stirn und wirft dann den Arm nach vorne unten. Ich wette es hat ihn schon gejuckt den Hitlergruß zu machen, aber der Frontallappen hat kurz vor der Ausführung den Befehl zum beugen des Armes gegeben… das wäre ein spannender Moment gewesen, wenn es anders gekommen wäre…
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Man schämt sich für diese Verehrung ehemaliger Faschisten und Unterstützer der Nazis. Aber der kollektive Westen hatte noch nie Probleme, sich zur Durchsetzung seiner politischen Ziele faschistischer Kräfte zu bedienen. Franco, Pinochet und die griechische Militärdiktatur nach dem Krieg sind nur drei Beispiele. In Kiew hat man nun extreme Nationalisten gefunden zum Kampf gegen Russland. Eine ekelhafte westliche Elite, die auch nicht davor zurück schreckt, Millionen Menschen umzubringen in ihren illegalen Kriegen und durch Sanktionen und Ausplünderung der dritten Welt. Und alles im Namen von freedom and democracy!
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Eine wirklich gewaltige VERHÖHNUNG findet statt. Westliche Regierungen scheissen auf ihre
„Wähler“, ihre Wirtschaft und allen menschlichen Lebens. Wie deutlich muss dieser Abschaum
noch werden? In Doitshland gab es auch mal eine Regierung, die in Uniformen auftrat. War keine
gute Zeit. Selenskys Stab läuft auch in Uniformen rum, wie ihre Nazi-Vorbilder. Stört es?
Selbst wenn dieser Abschaum eine Swastika auf der Stirn tätowiert hätte, würde ihm der westliche
Abschaum in den Hintern kriechen und die Medien wären voll dabei.
Goebbels staunt und Satan lächelt amüsiert dazu.
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Gut erkannt. Das Coronaregime hat auch Uniformen auf die Regierungsbühne gebracht… und hat sich damit auch in diese Richtung geoutet.
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Dem Spiegel sind Jaroslav Hunka aka Jaroslav Gunka aka Yaroslav Hunka völlig unbekannt.
Zu Chrystia Freeland finden sich 119 Suchergebnisse
»Mit Hass und ohne Rücksicht«
Die ukrainischen Bandera-Leute setzten auf Terror.
Von Uwe Klußmann
29.05.2017, 18.00 Uhr (Paywall)
https://www.spiegel.de/geschichte/mit-hass-und-ohne-ruecksicht-a-1540c25c-0002-0001-0000-000151330242
dito als PDF
[https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/151330243]
13.04.2022 Der Bandera-Kult
Die problematische Seite des ukrainischen Nationalismus
Die OUN mit ihren beiden Flügeln und weitere ukrainische Gruppen kämpften währenddessen in der Vielvölkerregion der westlichen Ukraine weiter für einen ethnisch reinen ukrainischen Staat.
„Sie wollten teilweise vertreiben, teilweise ermorden die drei Gruppen: Juden, Polen und Russen. Das waren die Hauptfeinde der OUN“
[https://www.deutschlandfunkkultur.de/bandera-kult-ukraine-100.html]
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Während Corona ein Jahr lang die Schlagzeilen beherrschte, durften wir uns täglich in allen Medien mehrmals daran erfreuen wie einem Patienten eine Nadel in den nackten Oberarm gesprotzt wurde.
Und seit einem Jahr dürfen dürfen wir uns am Anblick von Selensky in oliv-grüner Montur erfreuen, und seine strategischen Analysen ertragen, obwohl er noch nie Soldat war.
Dass aber ausgerechnet Selensky, der selbst ukrainischer Jude ist, einem ukrainischen Soldaten der SS-Division Galizien huldigt, wobei Selensky wissen muss, dass die ukrainischen Kolaborateure in Galizien mehr Juden auf dem Gewissen hatten als die deutschen Nazis, übersteigt das Mass des Erträglichen.
Selensky ist nicht der einzige Jude, der sich an die ukrainischen Nazis verkauft, Anne Applebaum, Victoria Nuland und George Soros sind auch Juden, die die ukrainischen Nazis unterstützen, aber mit den Russen, die ALLE 6 Vernichtungslager Chelmno, Belzec, Sobibor, Treblinka, Majdanek und Auschwitz-Birkenau haben, haben sie ein Problem.
Selbstverständlich gibt es auch andere Juden als Selensky, zum Beispiel dem Autor beim Overton Magazin Moshe Zuckermann, dem Pulitzer-Preis-Träger Seymour Hersh sowie den politischen Publizisten Noam Chomsky, die sich nicht an die USA verkauft haben, dies erwähne ich nur um mir den Vorwurf, ich sei Antisemit zu ersparen.
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Das die Wenigsten heute Nazis von Faschisten utnerscheiden können, haben wir leider den Russen zu verdanken. Denn die erfanden die Bezeichnung “ Hitler-Faschismus “ und diesen mit Nationalsozialisten ausgetauscht. Grund war, das man Angst hatte, man könnte den sozialistischen Kommunismus mit dem Nationalsozialismus verwechseln.
Daraus ergab sich der Trugschluß, man hätte mit der Niederlage Deutschlands 1945 den Faschismus in Europa besiegt. Deutschland war dabei zu keinem Zeitpunkt faschistisch. Spanien war faschistisch, Italien war faschistisch, aber nicht Deutschland. Im Gegensatz zu Nationalsozialisten kennen Faschisten keine Nationalität, bzw ist den Faschisten eher zweit oder drittrangig, also nahezu bedeutungslos.
Man hat sich nach 1945 also zurück gelehnt und war zufrieden wärend der Faschismus als “ Liberalismus “ getarnt sich im Westen ungehindert weiter ausbreiten konnte. Hätte Russland damals nicht die dumme Idee vom “ Hitler-Faschismus “ gehabt, würde Russland Heute vielleicht nicht die Probleme haben die sie jetzt haben mit dem Westen.
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Eure „Nazi“-Fixierung ist hochgradig pathologisch.
Ich schlage euch als ersten Schritt mal die Bildung einer Selbsthilfegruppe vor. Herr Röper sollte auch teilnehmen. Hier mal ein Leitfaden zur Überwindung der gröbsten Symptome: https://de.wikihow.com/Eine-Besessenheit-überwinden
Sollten die Probleme nicht deutlich gemindert werden, sollte der ein oder andere doch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
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Mich wundert hier überhaupt nichts mehr. Faschisten sind es und wie immer deren Befürworter im werte gesteuerten Westen.
Dieser MP Trudeau ist m. E. nach ein Maskottchen der Hochfinanz.
Dieser uralte ukrainische Faschist hat also gegen die Russen gekämpft? Die genannte 1. ukrainische Division oder auch 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische SS-Division Nr. 1) hat einen richtigen Einsatz im Sommer 1944 gegen die Soldaten der 1 Ukrainischen Front der Roten Armee unter Marschall Konew. Da gab es richtig was auf die Fresse.
Danach waren diese galizischen Freiwillegen nur noch bei Polizeiaktionen bzw der „Partisanenbekämpfung“ eingesetzt. Beim den Massakern in Wolhynien und Abwehrkämpfen in der Slowakei und Österreich.
Aber diese Tatsachen will niemand wahrnehmen.
Skrupeloses Gesindel, Faschisten eben.
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Sie sind wieder da!
Es werden ganz offensichtliche Nazis gefeiert, während Menschen als Nazis bezeichnet werden die keine sind. Dieses Kunststück muss man erst einmal hinbekommen und es zeigt die Verlogenheit der westlichen Presse. Lügen sie bei solch einem unappetitlichen Thema, dann werden sie auch bei anderen Themen nicht bei der Wahrheit bleiben oder die Nachricht so verbiegen, wie es gewollt ist. Die Gesellschaft, Wirtschaft und die Infrastruktur zerfällt und für sie ist aber weiterhin die Welt in Ordnung. Der Kaiser ist nackt, doch die Jugend ist durch FFF & Co. so verseucht, das auch sie nicht mehr die Wahrheit auf der Zunge tragen, sie sind zu Sprechpuppen geworden, denen das selbstständige Denken nie gelehrt wurde. Die westliche Welt ist verloren, da sie dadurch nicht, mehr die Kraft hat, sich aus dem Elend zu befreien. Der Mangel wird in Zukunft der tägliche Begleiter sein und der Hunger wird das Abendlied, in Form von Kindertränen, singen. Ganz wie es K. S. aus der Schweiz will. Wer nichts hat, ist über alles glücklich was ihm gegeben wird, aber zufrieden ist man damit nicht und was verloren ist, kommt nicht wieder. Der Mensch wird zu einer Belastung und auch so behandelt. Die Menschen in Nordkorea sind auch alle augenscheinlich soooo glücklich, aber ihr Leben ist nicht erstrebenswert. Doch leider scheinen die Neu-Nazis genau das als Ziel anzustreben, frei nach dem Motto, auf dem Misthaufen wachsen die schönsten Blumen und die, die nicht schön sind, können gleich kompostiert werden. So ist die Gedankenwelt von Nazis, sie lügen, sie selektieren, sie beuten aus und sie expandieren, um auszubeuten und alles Unwerte hat so geräuschlos wie möglich zu verschwinden.
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Sind bis jetzt überhaupt irgendwelche Belege aufgetaucht, die Selensky bei seiner angeblich jüdischen Glaubens sprich Religions Ausübung zeigen ?
Von Bekannten, aber auch gemäß der eigenen familiären Historie scheint Kanada ja mehrheitlich ein Hort von osteuropäischen Communities zu sein, die überwiegend NACH dem WK2 dorthin geflüchtet sind. Wird wohl seine Gründe gehabt haben. Vorsichtig formuliert : Diese Osteuropäer waren bestimmt alles andere als links oder bürgerlich liberal.