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25.09.2023

Dr. McCullough's Speech at the European Parliament 17 min

rumble.com, from 16. 09. 2023

Dr. McCullough delivered a speech to the European Union Parliament on September 13, 2023, in a session dedicated to the World Health Organization and Pandemic response. There were four attorneys and five scientists who made presentations. Dr. McCulllough's speech was organized around three main concepts:

The Complex has inflicted global terror through three false narratives:

1) SARS-CoV-2 infection is unassailable. It cannot and will not be treated early. The only public health responses are to social distance, lock-down, and mask-up, and take genetic vaccines every six months with no end in sight.

2) The COVID-19 vaccines are safe and effective, with no questions allowed from academia, mainstream media, or among peers.

3) The massive human toll of Spike protein injuries, disabilities, and death are from the coronavirus infection, not the accumulating synthetic mRNA coding for cellular production and circulation of the same long-lasting Spike protein.

Listen to 'The McCullough Report' heard on the America Out Loud Talk Radio Network. There is always much more to learn back at America Out Loud: https://www.americaoutloud.news/.


Dr. McCullough hielt am 13. September 2023 eine Rede vor dem Parlament der Europäischen Union in einer Sitzung, die der Weltgesundheitsorganisation und der Reaktion auf Pandemien gewidmet war. Es gab vier Anwälte und fünf Wissenschaftler, die Vorträge hielten. Dr. McCullloughs Rede war um drei Hauptkonzepte herum aufgebaut:

Der Komplex hat durch drei falsche Narrative globalen Terror ausgelöst:

1) Die SARS-CoV-2-Infektion ist unanfechtbar. Sie kann und wird nicht frühzeitig behandelt werden. Die einzigen Reaktionen der öffentlichen Gesundheit sind soziale Distanz, Abschottung und Maskierung sowie alle sechs Monate eine genetische Impfung, ohne dass ein Ende in Sicht ist.

2) Die COVID-19-Impfstoffe sind sicher und wirksam und dürfen weder von der Wissenschaft noch von den Mainstream-Medien oder von Gleichgesinnten in Frage gestellt werden.

3) Die massiven menschlichen Verletzungen, Behinderungen und Todesfälle durch das Spike-Protein sind auf die Infektion mit dem Coronavirus zurückzuführen, nicht auf die sich ansammelnde synthetische mRNA, die für die zelluläre Produktion und Verbreitung desselben langlebigen Spike-Proteins kodiert.

Hören Sie den McCullough-Bericht" im America Out Loud Talk Radio Network. Es gibt immer viel mehr zu lernen bei America Out Loud: https://www.americaoutloud.news/.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


Info: https://rumble.com/v3hwcgm-dr.-mcculloughs-speech-at-the-european-parliament.html


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.09.2023

Die NATO eskaliert: Der Krieg tritt in eine neue Phase ein  – Colonel Douglas Macgregor und Glenn Diesen 15. September 2023 Interview von Oberst Douglas MacGregor mit Professor Glenn Diesen - youtube,com

seniora.org, 21. September 2023

(Red.) Seniora hatte zwar schon Ausschnitte aus diesem Interview in dem letzten Artikel von indianpunchline gebracht. Aber wir haben trotzdem noch das ganze Interview transkribiert und übersetzt, weil es noch viel mehr enthält. Der norwegische Professor der Politikwissenschaften und der amerikanische Militärspezialist diskutieren die möglicherweise letzte Phase des Ukraine-Krieges. Der Ukraine und der NATO gehen die Sodaten und das Kriegsmaterial aus. Als "letzte Flucht nach vorn" werden deutsche Marschflugkörper (Taurus) und amerikanische Mittelstreckenraketen (ATACMS) vorgeschlagen. Militärisch werden die den Verlauf des Krieges nicht gross verändern, auch wenn sie natürlich trotzdem Schäden verursachen. Wie wird Russland darauf reagieren? Macgregor schildert sehr anschaulich, in welchem geistigen Zustand sich das amerikanische Führungspersonal befindet, das unseren europäischen Hampelmännern die Drehbücher für ihre unsäglichen Auftriffe schreibt. Und die russische Führung muss damit rechnen, dass die Bevölkerung langsam die Geduld verliert angesichts der bisherigen Zurückhaltung des russischen Militärs. Wir können uns wahrscheinlich nur dem Ausruf von Macgregor anschliessen: Gott helfe uns allen! (am)


Das Transkript für seniora.org besorgte Andreas Mylaeus:


Glenn Diesen:

Herzlich willkommen. Mein Name ist Glenn Diesen. Ich bin Professor für Politikwissenschaft und heute ist Colonel Douglas Macgregor bei mir. Er ist ein Mann des Militärs mit langer Erfahrung, unter anderem als Truppenführer auf dem Schlachtfeld. Er ist auch ein Intellektueller, hat mehrere Bücher über Militärstrategie geschrieben und ist auch ein politischer Mensch. Ich würde sagen, er berät Präsident Donald Trump.

Es ist schön, Sie wiederzusehen.

Douglas Macgregor:

Nun, es ist schön, Sie zu sehen. Aber ich behaupte nicht, dass ich ein Intellektueller bin. Das ist ein Vollzeitjob, den ich mir nicht leisten kann, also...

Glenn Diesen:

Ich möchte Sie aber zunächst nach dem Stand dieser Gegenoffensive fragen. Denn wir haben die Ukraine bis an die Zähne bewaffnet, um gegen Russland zu kämpfen, und wir haben unsere Hoffnungen darauf gesetzt, dass diese politische Offensive zu einem endgültigen Sieg führen würde, als einziges zugelassenes Ergebnis. Aber so gut ist es nicht gelaufen. Ich habe mich also gefragt: Können Sie den Stand der Dinge vor Ort skizzieren und sagen, was passiert ist und wohin die Reise geht? Sehen wir ein Ende des Ganzen?

Douglas Macgregor:

Nun, ich denke, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die Bodenoperationen für das ukrainische Militär weitgehend beendet sind. Ihre Verluste waren entsetzlich. Ich habe Schätzungen gesehen, die von über 430.000 toten ukrainischen Soldaten ausgehen. Einige Leute gehen von höheren Zahlen aus. Im Westen hört man das nicht, weil die Medien solche Informationen natürlich zensieren. Ich habe mich immer an die Zahl von 400.000 Toten gehalten. Aber jetzt wird mir gesagt, dass das zu hoch gegriffen ist. Wie viele Hunderttausende von Verwundeten es gibt, ist schwer zu sagen. Nun, es gab einen Bericht, ich glaube von Präsident Putin, der von 71.000 getöteten ukrainischen Soldaten sprach. Das mag zutreffen. Um ehrlich zu sein, waren die Russen in Bezug auf ihre und die ukrainischen Verluste viel ehrlicher als wir. Die Amerikaner werden das nicht gerne hören, aber unsere Regierung war bei dieser ganzen Sache einfach nicht sehr ehrlich.

Ich denke also, dass der ukrainische Bodenkrieg im Grunde genommen entweder zum Stillstand gekommen oder vielleicht sogar vorbei ist. Sie suchen verzweifelt nach Leuten und versuchen, Menschen im Land in die Uniform zu zwingen, die nicht wirklich in der Lage sind, zu kämpfen. Und wie Sie wissen, versuchen sie, Ukrainer im wehrfähigen Alter aus dem Ausland zu repatriieren. Aber ich glaube nicht, dass das passieren wird. Ich glaube nicht, dass die meisten Regierungen in Europa bereit sind, Personal einzusetzen, um junge ukrainische Männer gewaltsam zu verhaften und dann abzuschieben. Vielleicht irre ich mich, aber ich glaube einfach nicht, dass das passieren wird.

Ich glaube also, wir befinden uns in einer neuen Phase. Ein Freund kontaktierte mich heute und sagte: Ich glaube, wir treten jetzt in Bidens Phase des Krieges ein. Und ich sagte: Wovon sprichst du? Er antwortete: Nun, da den Ukrainern die Bodentruppen ausgehen, die sie dem Feind entgegenwerfen können, können sie nur noch Langstreckenwaffen wie die Storm Shadow oder die Taurus-Rakete nutzen und diese dann auf die Russen schleudern. Ich glaube, das haben wir kürzlich gesehen. Da war ein großer Schlag gegen die Krim. Ich glaube, es waren insgesamt 11 Storm Shadow-Raketen, die von SU-24 gestartet wurden, die gestartet sind, ihre Raketen abgefeuert haben und dann schnell verschwunden sind, aus Angst, abgeschossen zu werden. Von den 11 Raketen wurden acht tatsächlich von der integrierten russischen Luftabwehr zerstört, aber drei kamen durch und verursachten erhebliche Schäden an Schiffen, die in einem Trockendock oder im Hafen von Sewastopol lagen. Wir haben auch den Einsatz einiger Drohnen gesehen, die unter Wasser eingesetzt werden   – wir ziehen es vor, von unbemannten Unterwassersystemen zu sprechen, aber die Leute benutzen jetzt ständig das Wort Drohne. Aber ich glaube, die waren britischen Ursprungs, ähnlich wie die Storm Shadows.

Am beunruhigendsten ist, dass sowohl US-amerikanische als auch britische und möglicherweise französische ISR-Plattformen (Intelligence Surveillance Reconnaissance), unbemannte und möglicherweise bemannte Plattformen, zur Steuerung dieser Angriffe eingesetzt wurden, und zwar sowohl die unbemannten Unterwassersysteme als auch die Storm Shadow-Raketen. Dazu würde auch ein Global Hawk gehören. Die Russen haben bereits einen Global Hawk über dem Schwarzen Meer abgeschossen, und offenbar haben wir einen weiteren Global Hawk zur Unterstützung dieses Angriffs eingesetzt. Der Grund, warum das beunruhigend ist, sollte für alle Ihre Zuhörer offensichtlich sein: Das bedeutet, dass wir in jeder Hinsicht Mitkriegsparteien sind.

Die eigentliche Frage ist, wie lange sich die Russen noch zurückhalten werden, die Quelle dieser Waffen und Fähigkeiten anzugreifen, nämlich Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Frankreich und möglicherweise sogar Deutschland.

Also, ich kenne die Antwort darauf nicht. Der Punkt ist, dass wir uns in einer neuen Phase befinden. Wir befinden uns in einer Art Fernangriffsphase, denn die Ukrainer haben nichts anderes in die Waagschale zu werfen, und das ist eine sehr gefährliche Sache.

Ich glaube, dass die Russen jetzt endlich begreifen, dass die einzige Möglichkeit, die Situation zu beenden, darin besteht, sie militärisch zu beenden. Deshalb beobachte ich genau, ob es Vorbereitungen für eine ernsthafte Offensive gibt.

Bedenken Sie, dass einige der Angriffe auf die Russen im Schwarzmeerraum von der Küste zwischen Odessa und der rumänischen Grenze aus gestartet wurden. Das ist für die Russen nicht sehr weit weg. Man fragt sich also, wie lange die Russen warten werden, bevor sie den Dnjepr überqueren und schließlich die Kontrolle über Odessa und die Südküste übernehmen. Es ist offensichtlich in ihrem Sicherheitsinteresse, dies zu tun.

Aber wir wissen es nicht. Wir wissen es nicht. Wir wissen nicht genau, was in Moskau und im Generalstab vor sich geht. Wir wissen nicht, welche Anweisungen Präsident Putin seinen Truppen vor Ort gibt. Wir müssen also abwarten, wie es weitergeht.

Glenn Diesen:

Ja, das wollte ich auch gerade sagen. Bei diesen Angriffen auf die Krim sehen wir, dass die Ukraine NATO-Raketen einsetzt, und es ist der NATO-Geheimdienst, der die Ziele auswählt und dass dann diese von der NATO ausgebildeten Soldaten auf den Knopf drücken. Es scheint also, dass wir uns immer wieder selbst davon überzeugen, dass wir nicht an diesem Krieg beteiligt sind, aber natürlich   – wenn es umgekehrt wäre, wenn die Russen dies an der amerikanischen Grenze tun würden, wenn sie tiefe Angriffe führen und Waffen für Angriffe tief innerhalb der Vereinigten Staaten benutzen würden, dann würde unsere Seite wohl nicht das Argument akzeptieren, dass die Russen nicht beteiligt wären. Also noch einmal: Aus meiner Sicht sind wir Teilnehmer an diesem Krieg mit Russland, das nun zufällig die größte Atommacht ist.

Aber wie weit kann das noch gehen, bevor Russland gegen die NATO zurückschlägt, denn ich weiß, was die Russen einschränkt: Sie wollen keinen Atomkrieg oder gar einen konventionellen Krieg mit der NATO riskieren. Aber das Risiko, nichts zu tun, scheint weiter zu wachsen, da der Westen mit schwereren Waffen eskaliert. Zumindest höre ich das   – lauter werdende Stimmen in Moskau   – die sagen: Ja, Putin ist zu weich gewesen! Nochmals: Das ist das Argument aus Moskau, dass es, weil es nicht zurückgeschlagen hat, den Westen ermutigt zu sagen: Hey, die Russen wagen es nicht, zurückzuschlagen, wir können tun, was wir wollen.

Ich meine, was glauben Sie, wie die Russen zurückschlagen werden? Wenn ja, wen würden sie angreifen? Würden sie es auf die Polen abgesehen haben? Auf die Briten?

Douglas Macgregor:

Nun, Sie haben die Frage sehr gut formuliert. Überwiegen die Risiken direkter Angriffe auf die ukrainischen Streitkräfte, die Risiken einer umfassenden Offensive zur Beendigung dieses Krieges, die Risiken des Nichtstuns?

Ich glaube, die Menschen in Russland reagieren im Moment sehr, sehr, sehr empfindlich auf die Angriffe, die gegen Russen auf russischem Boden verübt wurden. Daran besteht kein Zweifel. Denken Sie daran: Jede Regierung hat die Pflicht, ihre Bevölkerung zu schützen. Das ist der Hauptgrund, warum wir die Streitkräfte unterhalten. Ich denke, das russische Militär hat sein Bestes getan. Aber man ist sich darüber im Klaren, dass es mehr braucht, als nur eine effektive Verteidigung aufzubauen. Ich weiß also nicht, wann die Entscheidung fallen wird. Aber ich vermute, dass im Moment ernsthafte Gespräche geführt werden.

Denken Sie daran: Es gibt 300.000 Soldaten in Reserve, die von den Russen jederzeit gegen das, was von der Ukraine übrig geblieben ist, eingesetzt werden können, wenn sie es wollen. Was wir nicht wissen, ist, wie die logistische Situation aussieht. Verfügen sie über die logistischen Voraussetzungen, um eine Offensive über den Fluss und in die Westukraine zu führen? Ich denke, das haben sie wahrscheinlich. Aber ich kenne die Antwort auf diese Frage nicht, und die Logistik bestimmt einen Großteil der operativen Entscheidungen im Krieg. Und im Moment weiß ich nicht, wie es um die logistische Bereitschaft auf russischer Seite bestellt ist.

Aber es besteht kein Zweifel daran, dass es in Moskau hochrangige Generalstabsoffiziere und Mitglieder des Beraterstabs von Präsident Putin sowie Mitglieder der Regierung gibt, die alle auf offensive Maßnahmen drängen. Daran gibt es keinen Zweifel.

Nochmals: Dieser Mann, Putin, hat, glaube ich, immer eine direkte Konfrontation mit der NATO und den Vereinigten Staaten vermeiden wollen. Er denkt wahrscheinlich, dass, wenn er noch etwas länger wartet, die wirtschaftliche Situation in Europa und die finanzielle und wirtschaftliche Situation in den Vereinigten Staaten einen Teil der Arbeit für ihn erledigen könnte. Ich meine, wir gehen davon aus, dass die Zinssätze in Europa in den nächsten Monaten auf sechs Prozent steigen werden. Europa steckt in großen Schwierigkeiten, was die Energie angeht. Deutschland natürlich... Wir kennen die Situation dort: Sie befinden sich in einer Rezession. Es sieht so aus, als könnte es zu einer Depression werden. Die Lage in Frankreich ist ebenso instabil. Vielleicht hat Putin also im Hinterkopf, dass sich die Bedingungen ändern werden, wenn er sich in Geduld übt.

Aber es gibt keine Gewissheit, denn man müsste die Regierung wechseln. In unserer Regierung wird es, wenn Sie so wollen, bis November 2024 keinen massiven Wechsel geben, vorausgesetzt, wir schaffen es ohne größere Krisen bis 2024. Ich weiß nicht, wie die Lage in Europa ist. Ich hätte schon längst mit Misstrauensanträgen in Ländern wie Deutschland oder Großbritannien gerechnet. Aber es ist nicht dazu gekommen. Dies ist also eine schwierige Frage, die die Russen beantworten müssen, und es gibt keine einfache Antwort.

Aber ich glaube, dass der Druck, zu handeln und eine Großoffensive zu starten, um diese Angriffe zu beenden und   – offen gesagt   – dem Zelenski-Regime ein Ende zu setzen, zunehmend den Siedepunkt erreicht. Ich weiß nur nicht, wann es überkochen wird.

Glenn Diesen:

Sie haben eben erwähnt, dass während der Biden-Phase, die Langstreckenraketen eingesetzt werden, denn immer wenn die Dinge nicht gut für uns laufen, neigen wir dazu, zu eskalieren, indem wir schwerere Waffen mit größerer Reichweite liefern und natürlich mit dem Ziel, sie auch jetzt gegen das Territorium der Russischen Föderation einzusetzen. Aber ich sehe, dass Biden und verschiedene politische Führer dazu neigten, zu argumentieren, dass wir bestimmte Waffen nicht liefern können, weil das zu provokativ ist. Das könnte den Dritten Weltkrieg auslösen. Aber ein paar Monate oder Wochen später lieferten sie diese Waffen dann doch. So begann es mit den HIMARS, dann kamen Abram-Panzer, F-16, Streumunition, abgereichertes Uran. Aber jetzt scheint es   – und deshalb fand ich es interessant, was Sie sagten: Es ist eine neue Phase. Denn ich bin neugierig, ob diese ATACMS, diese ballistischen Langstreckenraketen, die sie jetzt liefern, ob das eine ganz andere Art von Waffe ist?

Als Blinken zu diesen Waffen befragt wurde   – und ich habe die Pressekonferenz gehört   – wurde er auch gefragt, ob diese Waffen eingesetzt würden, um tief in Russland einzuschlagen. Und seine Antwort war: Das ist deren [der Ukrainer] Entscheidung, nicht unsere. Und nochmals: Das klingt für manche fast wie eine Kriegserklärung, denn es unterscheidet sich zumindest von früheren Aussagen, als die Ukraine versprochen hatte, russisches Territorium nicht anzugreifen. Und jetzt sind es Langstreckenwaffen und sie können zuschlagen, wo sie wollen.

Ich meine, ich weiß nicht viel über ATACMS. Aber wie ernst ist diese Eskalation von Seiten der NATO oder der Vereinigten Staaten?

Douglas Macgregor:

Nun, ATACMS ist Flugkörper, der dem Taurus-Flugkörper sehr ähnlich ist. Die Taurus-Rakete ist ein Marschflugkörper. Die ATACMS-Rakete ist eine Höhenrakete. Diese Munition hat eine Reichweite von Hunderten von Meilen. Es geht also um eine viel größere militärische Reichweite als alles, was wir bisher gesehen haben. Damit sind eine Reihe von russischen Städten im Zielgebiet, was vorher nicht der Fall war. Und wie Sie schon sagten, haben wir immer gesagt, dass wir dies nicht riskieren würden, indem wir die in ukrainische Hände geben.

Nun vermute ich natürlich, dass all diese Abschuss-Einrichtungen ohnehin größtenteils von Nicht-Ukrainern betrieben werden. Wahrscheinlich sind es Auftragnehmer oder Militärberater der NATO. Der Punkt ist, dass dies jetzt eine neue Phase ist.

Der Krieg ist vor Ort verloren. Ich denke, dass die Menschen im Westen diese Realität langsam begreifen. Also wenden sie sich dem Angriff mit Langstreckenraketen zu. Der Ball liegt sprichwörtlich in Russlands Spielfeld. Wenn die Russen weiterhin in der Defensive bleiben, werden sie angegriffen werden. Sie könnten also zu dem Schluss kommen, dass die einzige Möglichkeit, die Situation zu beenden, darin besteht, umzudrehen und sowohl am Boden als auch in der Luft mit erheblicher offensiver Kampfkraft anzugreifen.

Sie erwähnen immer wieder Atomwaffen, und ich denke, es ist wichtig, dass die Menschen verstehen, dass Russland kein Interesse daran hat und ich offen gesagt auch kein Interesse daran sehe, dass Washington zu Atomwaffen greift. Nun könnte man argumentieren, dass Washington bereits eine Reihe von roten Linien überschritten hat, warum also nicht auch diese Linie in Zukunft überschreiten? Ich denke, es besteht Einigkeit darüber, dass diese rote Linie Armageddon bedeutet. Und deshalb sehe ich keine Anzeichen dafür, dass die Menschen in Washington D.C. so geistesgestört sind, dass sie das Überleben unseres Landes sowie des Westens und der Zivilisation im Allgemeinen durch den Einsatz von Atomwaffen riskieren würden. Ich glaube also nicht, dass es dazu kommen wird, und ich weiß, dass die Russen nicht die Absicht haben, sie einzusetzen, es sei denn, sie werden mit Atomwaffen angegriffen.

Stattdessen haben wir es mit einer weiteren Eskalation zu tun. Wahrscheinlich wird in etwa einem Monat die bisher größte Militärübung in der Nähe von Russland im Baltikum stattfinden. Daran beteiligt sind 40, 50 sehr, sehr teure und hochmoderne Kampfflugzeuge, Jagdbomber und Bomber aus den Vereinigten Staaten sowie Flugzeuge aus anderen NATO-Staaten. Ich habe gesehen, dass insgesamt 40.000 uniformierte Mitglieder der Luftwaffe, der Marine und des Heeres der NATO in der Ostsee trainieren werden. Ich weiß nicht, warum wir das tun, außer um eine Eskalation herbeizuführen, und wir könnten dadurch in eine sehr ernste Krise geraten. Wir wissen nicht, wie die Russen das interpretieren werden. Nochmals: Die Russen haben sich sehr zurückhaltend gezeigt. Und dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit eines Unfalls: Jemand verirrt sich in den falschen Luftraum, jemand feuert versehentlich eine Waffe ab. Es können alle möglichen Dummheiten passieren, die dann einen echten Schießkrieg zwischen der NATO und Russland auslösen. Das ist eine gefährliche Phase, und deshalb sage ich schon seit einiger Zeit, dass wir in diesem Krieg an einem gefährlicheren Punkt angelangt sind als in jedem anderen, den wir bisher erlebt haben.

Denn der Krieg vor Ort ist praktisch vorbei. Die Ukrainer können nichts anderes tun, als noch mehr Menschenleben sinnlos zu opfern. Das bedeutet, dass es sich um einen Krieg mit Langstreckenwaffen handelt. Das heißt, die NATO wird alles einsetzen, was sie hat, um die Ukraine zu unterstützen, und sie wird es vorgeblich tun, indem sie vorgibt, dass diese Waffen den Ukrainern gegeben werden, während in Wirklichkeit die NATO dahintersteckt.

Was erwarten wir also von den Russen? Wie viel Geduld werden sie noch aufbringen? Wissen Sie, ich kann diese Fragen nicht beantworten.

Glenn Diesen:

Ja, das stimmt. Sie haben mögliche Unfälle erwähnt. Aber Zelensky hat ganz klar gezeigt, dass er die NATO in diesen Krieg hineinziehen möchte. Er gibt Erklärungen ab: Natürlich sollen auch wir im Westen den Schmerz dieses Krieges spüren. Und als eine ukrainische Rakete in Polen einschlug, hat er offensichtlich sehr stark darauf gedrängt, dass dies ein russischer Einschlag gewesen sei, um die NATO in den Krieg hineinzuziehen. Das Gleiche haben wir in Rumänien gesehen. Wenn er also mit diesen Langstreckenraketen ein russisches Atomkraftwerk angreift oder Sabotagemissionen schickt, wird es für Russland sehr schwierig, nicht gegen die NATO zurückzuschlagen, wenn es auf russischem Boden zu einer nuklearen Katastrophe kommt, die auf Waffen zurückzuführen ist, die wir geliefert haben.

Ich sage das im Zusammenhang mit den Angriffen, die derzeit auf der Krim seitens des Westens stattfinden... Wir sind sehr begierig darauf, dass die gesamte russische Schwarzmeerflotte zerstört wird, und auch das ist sehr ernst, denn in diesem Krieg geht es zu einem großen Teil um die Kontrolle des Schwarzen Meeres. Ich würde sogar behaupten, dass der Sturz der ukrainischen Regierung im Jahr 2014 zu einem großen Teil auch dazu diente, die Russen aus Sewastopol zu vertreiben.

Ich bin nur neugierig, wie die Überlegungen in Washington derzeit aussehen. Sie fahren ja von Zeit zu Zeit dorthin. Was ist die Logik dort? Wenn man bedenkt, dass Zelensky zeigt, dass er die NATO einbeziehen will: Wir geben ihm die Waffen, die ihn dazu befähigen? Gibt es da keine Bedenken? Oder was ist die Logik dahinter?

Douglas Macgregor:

Nun, Logik ist ein starkes Wort, das meiner Meinung nach nicht auf das Denken in Washington zutrifft. Ich glaube, wir haben es mit Leuten zu tun, die weitgehend aus dem Bauch heraus handeln. Wenn alles, was man bisher getan hat, fehlgeschlagen ist, und das war bei den Vereinigten Staaten der Fall, was tut man dann? Man versucht etwas anderes. Aber man stellt sich nicht hin und sagt: Seht her, das hat nicht funktioniert. Also werden wir jetzt versuchen zu verhandeln, weil alles andere, was wir getan haben, gescheitert ist. Niemand wird sich in Washington hinstellen und das sagen.

Das ursprüngliche Ziel   – gehen Sie zurück und schauen Sie sich die Erklärungen an, die im Februar und März abgegeben wurden, schauen Sie sich die Vorschläge an, die die Russen im Dezember und Januar 2021 und 2022 gemacht haben. Wir haben alle diese Vorschläge abgelehnt. Sie betrafen alle die Stationierung von Truppen und Waffen an den Grenzen Russlands. Wir wollten sie nicht einmal in Erwägung ziehen. Als die Russen dann im Februar 2022 von uns zum Handeln gedrängt wurden, sagten wir: Nun, Russland muss geschädigt werden. Es muss so weit geschädigt werden, dass es keine Bedrohung mehr für uns oder irgendjemanden in Europa oder sonstwo darstellt. Später haben wir gesagt: Das Regime muss sich wirklich ändern. Dann haben wir gesagt: Nein. Wir wollen das Regime nicht ändern. Aber wir glauben wirklich, dass Putin gehen muss. Ich meine, wir haben diesen verwirrenden Weg mit vagen Zielen beschritten, die unverschämt unrealistisch sind und es immer waren.

Wir haben gesagt: Wir werden der Wirtschaft schaden. Nun, das hat nicht funktioniert, aber wir haben uns selbst schrecklich geschadet. Wir haben unserem Leben enormen Schaden zugefügt. Der vielleicht wichtigste Verbündete Amerikas in Europa ist Deutschland, und wir haben Deutschland enormen Schaden zugefügt. Wir sagen: Wir wollen nicht, dass die Deutschen und die Russen zusammenarbeiten. Aber wir schaffen Bedingungen, die die Deutschen zu dem Schluss bringen könnten, dass es besser wäre, mit den Russen zu kooperieren, als mit uns zu kooperieren.

Alles, was wir versucht haben, ist also nach hinten losgegangen. Bei einer rationalen Diskussion   – nach der Sie eigentlich fragen   –, bei der wir alle Schritte, die wir unternommen haben, noch einmal überprüfen würden und uns anschauen was die Russen getan haben, müssten wir sagen: Lasst uns reden! Lassen Sie uns alle Operationen an diesem Punkt stoppen. Wir stellen die Operationen ein. Treffen wir uns irgendwo mit Vertretern Russlands, wir, die Vereinigten Staaten, und besprechen wir, was getan werden kann, um diesen Konflikt zu beenden. Das tun wir nicht. Statt dessen haben wir gesagt: Wir werden das auf keinen Fall tun!

Das bedeutet, dass man sich das Waffenarsenal, das einem zur Verfügung steht, ansieht und sagt: Was können wir außer Atomwaffen einsetzen, was den Russen Schaden zufügt, um sie theoretisch dazu zu bewegen, mit uns zu kooperieren und zu verhandeln   – was natürlich absurd ist, denn es geht hier nicht um Waffen. Hier geht es um Territorium. Es geht um die Präsenz der NATO und der NATO-Fähigkeiten an den Grenzen Russlands.

Darüber wollen wir nicht reden. Wir wollen nicht einmal die Möglichkeit akzeptieren, dass die Ukraine etwas anderes als ein NATO-Mitglied sein könnte. Was ist also unter diesen Umständen die Grundlage für Verhandlungen? Was ist die Grundlage für Diskussionen? Was ist die Grundlage für Gespräche? Ich sehe keine.

Die Russen würden sich gerne mit jemandem zusammensetzen, der bereit ist zu prüfen, wo wir stehen. Niemand bei uns wird das tun. Deshalb nenne ich diese Phase des Krieges... Es ist nicht mehr die ukrainische Phase, es ist jetzt die Biden-Phase des Krieges. Und die Biden-Phase des Krieges sind die Angriffe mit Langstreckenwaffen.

Wie kommt man in Washington auf die Idee, dass die Zerstörung von Zielen innerhalb Russlands uns Russland irgendwie sympathisch machen und die Russen dazu bringen könnte, die Hände hochzuhalten und zu sagen: Bitte hört auf, wir wollen reden, wir geben euch, was ihr wollt. Das übersteigt meine Vorstellungskraft. Das ist das Dümmste, was ich mir vorstellen kann. Wenn überhaupt, dann wird es die Russen davon überzeugen, dass sie angreifen und entschlossen nach Westen angreifen müssen. Das ist meines Erachtens nicht in unserem Interesse oder im Interesse der NATO. Aber ich vertrete eine Mindermeinung, Glenn. Und niemand hier in Washington ist mit mir einer Meinung.

Glenn Diesen:

Nun, das scheint eine Schwäche in der Logik zu sein. Ich habe kürzlich gesehen, wie Mitt Romney ein Interview gab, in dem er sagte, dass die Investition in diesen Krieg hervorragend war, weil sie für einen kleinen Prozentsatz des Militärbudgets in der Lage waren, eine Menge Russen zu töten und das russische Militär zu schwächen. Das ist großartig, denn sie haben so viele Atomwaffen. Wir würden es also gerne sehen, wenn sie geschwächt würden.

[Macgregor verzieht das Gesicht]

Ja, ich hatte auch diesen Gesichtsausdruck, als ich das las, denn es scheint einfach... Ja, nennen wir es eine riskante Politik, einen Gegner militärisch anzugreifen und zu schwächen, der zufällig mehr Atomwaffen hat als jeder andere.

Aber im Hinblick auf diese Eskalation, diese Biden-Phase, wie Sie sie genannt haben, kann man argumentieren, dass es zwei mögliche Ziele gibt: Das eine wäre, eine stärkere Position in den Verhandlungen oder zukünftigen Verhandlungen mit Russland zu bekommen, und andere könnten darin eine Möglichkeit sehen, in einen direkten echten Krieg mit den Russen einzutreten oder Russland einfach zu schwächen.

Ist man in Washington überhaupt bereit, einen Krieg gegen Russland zu führen? Oder hofft man nur, dass wir die Russen schwächen können, ohne dass sie Vergeltung üben? Oder geht es darum, die Situation für Verhandlungen vorzubereiten?

Douglas Macgregor:

Nun, Sie haben ein paar sehr wichtige Fragen aufgeworfen. Zunächst einmal würde ich behaupten, dass es in der amerikanischen Wählerschaft keinen Appetit auf einen Krieg gegen Russland gibt. Selbst unter den Amerikanern, die aus Gründen des Kalten Krieges Russland weiterhin als etwas Böses ansehen, sehe ich dafür keine Anzeichen. Ich habe noch nie gehört, dass jemand von denen die Bereitschaft geäußert hätte, gegen Russland in den Krieg zu ziehen. Ich kann das in den Vereinigten Staaten also nirgendwo erkennen. Niemand spricht über einen Krieg gegen Russland. Keiner will einen Krieg gegen Russland. Die Menschen sind bestrebt, einen Krieg zu vermeiden, Punkt.

Denn sie schauen sich an, was an unserer Südgrenze passiert. Sie sehen sich an, was innerhalb des Landes passiert, wohin das Geld fließt. Millionen von Dollar gehen an Leute, die nicht einmal Amerikaner sind, Milliarden! Wissen Sie, wir haben 37 Millionen Menschen, die in den Vereinigten Staaten leben, die amerikanische Staatsbürger sind, und unter der Armutsgrenze leben. Das muss man sich einmal vor Augen halten. 11 Millionen Kinder, die jeden Abend hungrig ins Bett gehen.

Die Frage, die sich die Amerikaner stellen, lautet also: Warum tun wir nicht etwas dagegen? Warum stecken wir Hunderte von Milliarden Dollar in einen potenziellen Krieg, den wir eigentlich gar nicht führen wollen? Ich glaube, das wird immer akuter, was erklärt, warum immer mehr Menschen aufstehen und hinterfragen, was in der Ukraine passiert. Und wenn ich sage, mehr Menschen, dann meine ich den durchschnittlichen amerikanischen Bürger.

Die Medien berichten nicht darüber, weil die Medien zu 100 Prozent auf Linie sind mit den Leuten, die unsere Regierung und den Finanzsektor kontrollieren. Die wollen einen Krieg gegen Russland. Das ist eine kleine Minderheit, aber sie sind sehr gut finanziert. Wenn Herr Romney also den Mund aufmacht und diese lächerlichen Behauptungen aufstellt, gibt er in Wirklichkeit die Meinung seiner Spender wieder. Er mag zwar Milliardär sein, aber er gehört zum Club der anderen Milliardäre, die den Krieg mit Russland wollen.

Und dann gibt es natürlich jemanden wie Elon Musk, der die Geistesgegenwart hat zu sagen: Wir wollen keinen Krieg mit Russland, das ist eine sehr dumme Idee. Deshalb hat er erklärt, was er getan hat, als er die Starlink-Verbindung in der Ukraine abgebrochen hat, um zu verhindern, was er als eskalierenden Angriff auf die russische Flotte im Schwarzen Meer befürchtete. Und natürlich wird er daraufhin an den Pranger gestellt, angegriffen und verbal attackiert, aus allen möglichen Gründen, und die Leute beschimpfen ihn von links und rechts. Aber er ist einer der führenden Milliardäre, aber er ist auch einer der ganz wenigen, die sich nicht der Kriegspartei anschließen.

Washington befindet sich also in den Händen der Kriegspartei. Sie besitzen es. Sie haben Appetit, aber sie verstehen nicht, was zum Teufel sie tun. Sie wissen nicht einmal, was Krieg bedeutet. Wissen Sie, wie viele Menschen, die durch diesen Krieg oder durch diesen Krieg in der Ukraine und in Russland verwundet wurden, sich nie wieder erholen werden? Nun, ich kann es Ihnen sagen: Auf der ukrainischen Seite ist die Zahl sehr hoch. Wenn man von 200.000 / 300.000 Verwundeten ausgeht, wird mehr als die Hälfte der Schwerverwundeten nie wieder auf das Schlachtfeld zurückkehren, weil die Ukrainer nicht einmal alle Schwerverwundeten rechtzeitig evakuieren können, um ihr Leben zu retten. Sie können sie nicht medizinisch versorgen, um ihre Gliedmaßen, ihr Gehirn oder ihr Augenlicht zu retten. Die Russen können das. Sie sind viel besser organisiert und in der Lage, das zu tun. Aber die Ukrainer können das nicht.

Werden wir uns dem anschließen? Sind wir bereit, uns dem anzuschließen? Ich glaube nicht! Und noch einmal: Schauen Sie sich die Zahl der US-Streitkräfte, der Bodentruppen in Polen, Rumänien und den baltischen Staaten an. Es gibt dort nicht genug, um eine ernsthafte Offensive in der Ukraine zu starten. Und natürlich wären wir dem Risiko von Gegenangriffen ausgesetzt   – Gegenangriffen der Russen, nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Weißrussland. Wir würden also mehrere Fronten eröffnen, die wir unmöglich abdecken und aufrechterhalten können.

Es gibt also kein rationales Denken. Es ist alles impulsiv. Es ist alles Gefühl. Es basiert nicht auf einer ernsthaften Analyse.

Glenn Diesen:

Nun, wenn es zu dem von Ihnen erwähnten direkten Krieg käme, ob zufällig oder absichtlich, sind wir in keiner guten Position. Wie wäre die Fähigkeit der Vereinigten Staaten, einen direkten Krieg mit Russland zu führen? Ich erinnere mich, ich glaube, es war Obama, der sich besorgt geäußert hat, wenn man an der Grenze zu Russland kämpfen würde   – dessen Logistik wird offensichtlich besser sein, da es näher dran ist. Wie sieht die derzeitige Infrastruktur der Vereinigten Staaten aus? Was wären ihre wichtigsten Stärken und Schwächen, wenn sie gegen Russland kämpfen würden?

Douglas Macgregor:

Denken Sie daran: Die NATO ist ein Bündnis aus 32 Nationen. Wie viele dieser Nationen, die Mitglieder des NATO-Bündnisses sind, sind begeistert von der Aussicht, von russischen Angriffen aus der Luft pulverisiert zu werden: Marschflugkörper, Raketen, was auch immer? Ich meine, wollen sie sich alle in die Schlange einreihen, um Luftwaffenstützpunkte, vorgeschobene Betankungspunkte, vorgeschobene Aufrüstungspunkte für die NATO-Streitkräfte in Polen, in Ungarn, in der Slowakei, in Rumänien, in Litauen, Lettland und Estland bereitzustellen? Mit anderen Worten: Das ist es, was Sie tun müssten. Deutschland würde praktisch zu einer logistischen Festung werden. Klar gesagt: Man müsste mehrere Millionen Soldaten haben. Denn Sie brauchen nicht nur eine Million Mann an der Front. Man bräuchte eine weitere Million in der Infrastruktur, um alles zu erhalten. Keine der europäischen Mächte ist auf so etwas vorbereitet. Es würde Jahre dauern, die Grundlagen dafür zu schaffen, was ich gerade beschrieben habe.

Es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Wir spielen also ein sehr gefährliches Spiel. Wir bluffen! Aber bei diesen Dingen kann man nicht bluffen! Und denken Sie daran, dass Sie irgendwann Ihre Truppenpräsenz verstärken müssen, ebenso wie Ihre Munition und Ihre medizinische Versorgung. Alles muss verstärkt werden. Wie kann man in einem Krieg gegen Russland den Atlantik überqueren? Das kann man nicht! Sie werden alle Schiffe, die Sie nach Europa schicken wollen, schnell verlieren. Die werden sie versenken. Die werden sie mit ihrer U-Boot-Flotte außer Gefecht setzen. Und dann haben sie Flugzeuge, die auch angreifen können. Mit anderen Worten: Alles, was wir tun, hängt von unserer Fähigkeit ab, Macht zu projizieren, was logistische Unterstützung über Tausende von Meilen über den Ozean einschließt. Wie wollen Sie das machen?

Wie lange würde Norwegen in einem solchen Umfeld überleben? Norwegen liegt in unmittelbarer Nähe zu Russland, und wenn Norwegen sagt: Oh, wir werden der NATO alles auf einmal zur Verfügung stellen. Wie lange würden die Russen brauchen, um jede einzelne militärisch nützliche Stellung in Norwegen zu pulverisieren? Wie lange würden sie brauchen, um alle Hafenanlagen in Norwegen, Schweden und Finnland zu zerstören? Ein paar Tage? Ein paar Wochen? Und dann? Wie repariert man sie? Wie erholt man sich? Wie startet man dann offensive Operationen?

Die Menschen denken nicht über diese Dinge nach. Ich kann Ihnen garantieren, dass der russische Generalstab diese Dinge durchdacht hat. Ich kann Ihnen garantieren, dass alles mit hochentwickelter konventioneller Präzisionsmunition beschossen wird.

Ist das wirklich der Weg, den wir einschlagen wollen?

Wir haben noch gar nicht über die langfristigen strategischen Folgen für den Westen, Russland und die Welt gesprochen: Die wirtschaftlichen Verwerfungen, die schon jetzt schwerwiegend sind, aber schnell noch viel schlimmer werden. Ich denke also, dass es in Washington an rationalem Denken mangelt und dass aus Berlin, Paris oder London keine große Hilfe kommt. Ich habe nichts gehört. Auch aus Oslo, Stockholm oder Helsinki habe ich noch nichts Vernünftiges gehört. Gott helfe uns allen, denn das macht Alles keinen Sinn!

Glenn Diesen:

Nein. Ich stelle das gleiche Fehlen von Logik fest. Ich denke, das liegt zum Teil an der Art und Weise, wie die Medien arbeiten. Wenn die Leute einfach ganz offensichtliche Fakten nennen würden: Russland betrachtet die NATO als eine existenzielle Bedrohung. Sie werden keinen Rückzieher machen. Sie werden nur weiter eskalieren. Man darf dieses Argument gar nicht vorbringen, weil man damit Russlands Invasion legitimieren würde. Man stößt also auf eine sehr merkwürdige Mauer, an der man kein Argument formulieren kann, das das, was getan wird, kritisiert. Es ist also eine seltsame Position.

Aber wie könnte Russland Ihrer Meinung nach auf andere Weise reagieren? Denn aus Russland höre ich immer wieder, dass dies eine andere Art von Krieg mit anderen Regeln ist, da es sich um einen Stellvertreterkrieg handelt. Die Amerikaner und die NATO bringen sich in die Lage, in der sie Russen töten und die russische Armee schwächen können, aber Russland kann gegen sie nicht zurückschlagen. Und das ist natürlich das Problem: Es gibt dann keinen Anreiz für die westliche Seite und oder für Washington, weil   – na ja, in Europa tun wir, was Washington uns sagt   – es gibt keinen Anreiz für Washington, mit den Russen zu verhandeln.

Russland muss also einen Weg finden, Amerika so zu schaden, dass dieses sich nicht straflos verhalten kann, wenn Sie so wollen. Gibt es noch andere Möglichkeiten, wie Russland die Vereinigten Staaten außerhalb der Ukraine treffen kann, über die die Russen vielleicht schon nachgedacht haben?

Douglas Macgregor:

Nun, eines der Dinge, vor denen viele von uns, die nicht auf der Seite dieses Krieges stehen, vom ersten Tag an seit Januar 2022 gewarnt haben, ist, dass die Russen das Potenzial oder die Fähigkeit zur horizontalen Eskalation haben. Das heißt Kuba, Mexiko, Nicaragua, Kolumbien, Venezuela — das sind Orte, wo die Russen Freunde und Verbündete haben, wo sie Fähigkeiten und Ressourcen positionieren können, die gegen uns eingesetzt werden können. Wenn ich "Fähigkeiten und Ressourcen" sage, suchen Sie sich etwas aus. Man kann fast alles, was man will, in Mexiko, Kuba oder im größten Teil Lateinamerikas einsetzen und gegen die Vereinigten Staaten loslassen. Es ist niemand da, der sie aufhalten kann.

Die Kartelle werden insbesondere dann mit den Russen zusammenarbeiten, wenn sie glauben, langfristig davon profitieren zu können. Strategisch sind Kriminelle immer bereit, mit jedem zusammenzuarbeiten, wenn sie denken, dass dies ihre Position verbessern wird. Darüber hinaus, denken Sie daran: Wir lassen Millionen von Menschen in unser Land, über die wir nichts wissen. Wir haben unkontrollierte Grenzen. Wir haben offene Häfen. Unsere Küstengewässer werden nicht ständig überwacht. Wir haben hier in den Vereinigten Staaten echte Probleme, die auf vielfältige Weise ausgenutzt werden könnten. Das ist also ein Teil der Antwort.

Die Bereitschaft der Russen, Nordkorea mit modernen Teilen für Interkontinentalraketen, Raketenkörpern und Raketentechnologie zu versorgen, haben Sie schon gesehen. Nordkorea ist jetzt in der Lage, von Nordkorea aus Interkontinentalraketen mit Atomsprengkopf abzufeuern, der die Vereinigten Staaten erreichen können.

Das war in der Vergangenheit nicht der Fall, denn Präsident XI hatte sich unter allen Umständen jedem Versuch widersetzt, diese Fähigkeit Nordkoreas in die Tat umzusetzen. Sie wollten es nicht. China wollte es nicht. Aber China hat eingelenkt und beschlossen dies jetzt zu erlauben, denn auch China fühlt sich von uns bedroht.

Wenn man in Peking sitzt und insgesamt sechs Atom-U-Boote hat und hört die USA von der enormen chinesischen Aufrüstung reden und dass sich die USA auf einen Kampf gegen China vorbereiten sollten, dann entscheidet man sich schliesslich: Wir haben nur sechs Atom-U-Boote, der Rest unserer U-Boote ist Diesel elektrisch und auf Küstengewässer beschränkt, mehr als 100 unserer 300 Schiffe sind reine Küstenwachschiffe für Küstenwasserpatrouillen, der Großteil unserer Flotte ist nicht in der Lage, Langstreckenoperationen durchzuführen, unsere Armeen sind nicht organisiert, um irgendwo hinzugehen und zu kämpfen. Nun, ich denke, wir sollten die Russen unterstützen, denn wenn Russland aus irgendeinem Grund versagt, stehen wir als Nächstes auf der amerikanischen Speisekarte.

Verstehen Sie, was ich sage? Mit anderen Worten: Die Menschen hören zu, was wir sagen. Sie schauen sich an, wofür wir unser Geld ausgeben, und sie schauen sich an, was wir ihnen anzutun bereit sind. Das ist eine Katastrophe! Wir bauen Bündnisse gegen uns auf. Wir veranlassen die Menschen, Maßnahmen zu ergreifen, die sie sonst nicht ergreifen würden, wie das, das wir gerade in Nordkorea gesehen haben.

Jetzt lehnen sich einige Leute zurück und sagen: Nun, die Nordkoreaner sind nicht verrückt. Sie werden keine solche Rakete abfeuern, denn falls sie uns mit einer Atomwaffe angreifen würden, würden wir Nordkorea vernichten. Ich denke, das stimmt, aber trotzdem erschreckt mich die Aussicht, dass ein Staat wie Nordkorea so leistungsfähig ist. Ist das ein Unfall oder Versehen? Natürlich ist das kein Zufall. Das ist ein klares und eindeutiges Signal von Präsident Putin: Wir haben das in Nordkorea getan. Wo sonst noch könnten wir ähnliche Dinge tun? Was für Dinge können die Russen im Nahen Osten unternehmen? Sie haben Freunde im Iran. Sie haben Freunde in vielen Ländern des Nahen Ostens.

Erinnern Sie sich: Die BRICS nehmen nun die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien auf. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate werden mit etwas anderem als Dollars Geschäfte machen. Was bedeutet das für den Petrodollar?

Mit anderen Worten: Wir haben uns selbst enormen Schaden zugefügt, über die gesamte Bandbreite menschlicher Aktivitäten hinweg. Wir scheinen dem überhaupt keine Beachtung zu schenken. Wir denken nicht darüber nach. Wir tun es ab. Wir sind emotional darauf eingeschworen, Russland zu zerstören.

Das ist Wahnsinn, denn wenn man irgendetwas aus einer rationalen Perspektive betrachtet und die Ukraine auf der Karte betrachtet, ist die erste Schlussfolgerung, zu der man kommt: Mensch, das ist wundervoll. Lassen Sie uns eine neutrale Ukraine einrichten. Wenn der Ort neutral ist, bedeutet das Hunderte von Meilen zwischen den NATO-Truppen in Osteuropa und den russischen Truppen in Europa. Ist das nicht eine gute Sache? Natürlich ist es das!

Aber was haben wir getan? Wir haben diese Option zerstört. Wir haben uns gegen diese Option gewehrt, weil das Ziel nicht darin besteht, den Frieden zu fördern, nicht Stabilität zu schaffen, nicht ein Gleichgewicht der Kräfte und Interessen zu finden, mit dem jeder leben kann. Stattdessen geht es uns darum, ein anderes Land zu zerstören. Und warum sollten wir überrascht sein, dass die Russen so reagiert haben, wie sie es tun?

Das ist Wahnsinn. Ich würde genauso reagieren, wie es die Russen mit uns getan hätten, und ich denke, wir sollten von den Russen erwarten, dass sie unsere neuen Angriffe angesichts deren grosser Reichweite in gleicher Weise beantworten.

Glenn Diesen:

Nun, bevor wir aufhören, haben Sie irgendwelche Vorhersagen? Was wird in dieser Biden-Phase passieren? Oder ist das von jetzt an reine Unvorhersehbarkeit?

Douglas Macgregor:

Nun, die Biden-Phase ist wahrscheinlich die letzte Phase, denn die Ukrainer werden nicht mehr viel vor Ort tun können. Die Biden-Phase der Angriffe mit Mittelstreckenraketen mit grosser Reichweite, an der die amerikanischen, französischen, deutschen und britischen Kräfte beteiligt waren und sind: das war es dann wahrscheinlich. Das ist ungefähr alles, was es jetzt noch gibt, und was es wahrscheinlich für eine ganze Weile sein wird. Die Frage ist also: Was machen die Russen dagegen? Und nochmals: Ich weiß es nicht. Aber ich denke, der Anreiz Zurückhaltung zu üben, wie es bisher geschehen ist, ist nicht mehr so groß. Ich denke, der Anreiz zum Handeln ist enorm. Also erwarte ich Taten.

Wo wird das geschehen? Wird es unten in der Gegend um Odessa sein? Wird es in und um Charkow sein? Wird es in der Nähe von Kiew selbst geschehen? Wenn ich von Taten spreche, meine ich russische Streitkräfte. Ich weiß es nicht. Sie haben dort zahlreiche Streitkräfte. Derzeit mangelt es nicht an russischen Soldaten oder militärischen Kapazitäten. Also gehört das Schachbrett im Grunde ihnen.

Glenn Diesen:

Das war sehr aufschlussreich. Vielen Dank für Ihre Zeit, Colonel, und ich glaube, wir sind immer sehr pessimistisch. Aber ich denke, das ist in diesem Krieg gerechtfertigt, also danke nochmals, Colonel, wir schätzen das sehr.

Douglas Macgregor:

Alles Gute, danke gleichfalls.


Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=4461&mailid=1918


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.09.2023

Geopolitik Wie in Russland über den Konflikt in Berg-Karabach berichtet wird

anti-spiegel.ru, 25. September 2023 04:00 Uhr, von Anti-Spiegel

Über die Hintergründe des Konfliktes um Berg-Karabach ist in Deutschland nur wenig bekannt und auch die deutschen Medien berichten fast nichts über die Hintergründe. Anders ist es in Russland, wo viele Armenier leben und wo man das Thema gut kennt.


Ich bemerke an den Reaktionen einiger Leser und Tacheles-Zuschauer auf die Ereignisse in Berg-Karabach, dass in Deutschland nur wenig über den Konflikt und vor allem über die Entwicklungen der letzten drei Jahre, seit dem letzten Krieg dort, bekannt ist. Das Thema spielt in deutschen Medien nur am Rande eine Rolle. In Russland, wo sehr viele Armenier (und auch Aserbaidschaner) leben, ist das anders.

Der Konflikt war daher nach den Kämpfen letzte Woche natürlich ein großes Thema im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens, der jeden Sonntagabend ausgestrahlt wird. Dort waren dem Thema zwei lange Beiträge gewidmet, die ich hier beide übersetzt habe. Dies ist also ein langer Artikel geworden.

Im ersten Beitrag hat der Moderator im Studio noch einmal die Ereignisse der letzten zwei bis drei Jahre zusammengefasst, also die Vorgeschichte der aktuellen Ereignisse. Die sind in Deutschland kaum bekannt, aber zum Verständnis sehr wichtig und natürlich kann jeder den Wahrheitsgehalt der Aussagen überprüfen, auch wenn sie in westlichen Medien nur Randnotizen waren.

Der zweite Beitrag waren Berichte aus Berg-Karabach und Armenien, wo die Bevölkerung gegen Premierminister Paschinjan protestiert, dem sie zu Recht die Schuld für die aktuellen Entwicklungen gibt.


Beginn der Übersetzung des ersten Beitrages:


Paschinjan hat alles weggeben, was er konnte

Das heißeste Thema der Woche waren unsere Beziehungen zu Armenien, als in Eriwan wütende Demonstranten vor laufender Kamera russische Pässe zerrissen, die Türen der russischen Botschaft mit roter Farbe besprüht haben und als russische Friedenstruppen, die eine humanitäre Mission zum Schutz der Armenier durchführen, getötet wurden. Das ging so weit, dass am Freitag die ganze Sitzung des nationalen Sicherheitsrates dem Thema gewidmet war.

Putin eröffnete die Sitzung mit folgender Einleitung: „Sprechen wir über die Situation im Zusammenhang mit der Entwicklung der Beziehungen zu unseren engsten Nachbarn und Partnern. Wir haben ein großes Arbeitspensum, es gibt viele verschiedene Themen: die Wirtschaft, Fragen der humanitären Zusammenarbeit, die Sicherheit in der Region.“

Danach ging die Arbeit des Sicherheitsrates ohne Kameras weiter.

Jahrzehntelang konnten sich Armenien und Aserbaidschan nicht über den Status von Berg-Karabach einigen, einem Gebiet innerhalb der offiziellen Grenzen Aserbaidschans, in dem mehr als hunderttausend ethnische Armenier leben. Zu Beginn der 1990er Jahre eroberten die Armenier das Gebiet mit Gewalt. Danach war der Konflikt eingefroren. Verhandlungen haben zu keinem Ergebnis geführt. Seit Nikol Paschinjan an der Macht ist, hat Eriwan begonnen, sich, sagen wir, unvorsichtig und sogar provokativ zu verhalten. Nehmen wir nur seine Reise in das einst nur von Aserbaidschanern bewohnte Schuscha in Karabach und seine Tänze dort. Diese Episode ist von grundlegender Bedeutung, weshalb wir sie als Beispiel für ein, gelinde gesagt, unkluges Verhalten erneut zeigen.

Verständlicherweise wurde der Druck auf Präsident Alijew innerhalb Aserbaidschans vor diesem Hintergrund immer gereizter. Die Bürger forderten, die Karabach-Frage endlich mit Gewalt zu lösen. Und so kam es dann auch. Mit Unterstützung der Türkei führte Aserbaidschan einen schnellen militärischen Feldzug durch. Die Armenier leisteten heldenhaften Widerstand, aber die militärpolitische Führung des Landes war offenkundig unfähig. Sie konnte beispielsweise nicht einmal die Luftwaffe in die Luft bringen und die in den Arsenalen vorhandenen Iskander-Raketen einsetzen. Auch die militärische Planung und die Vorbereitungen auf den bevorstehenden Krieg waren ein Fehlschlag. So wurde im Herbst 2020 eine 30.000 Mann starke armenische Armee in Karabach eingekesselt und damit jeder Chance beraubt. Aserbaidschan hätte keine Schwierigkeiten gehabt, alle in diesem Kessel befindlichen Soldaten einfach zu vernichten.

Unter diesen Bedingungen führte der russische Präsident Putin schwierigste, oft nächtliche Verhandlungen mit den Regierungschefs von Aserbaidschan und Armenien. Es ist klar, dass sie alleine nicht mehr miteinander reden konnten. Die Telefonleitung im Dreieck „Moskau-Baku-Eriwan“ war nahezu glühend heiß. In der Folge wurden die Feindseligkeiten eingestellt. Und so wurde die zur gnadenlosen Vernichtung verdammte 30.000 Mann starke armenische Armee gerettet.

Am 10. November unterzeichneten Putin, Alijew und Paschinjan eine trilaterale Erklärung inklusive der Entsendung russischer Friedenstruppen in das Konfliktgebiet. Die armenischen Streitkräfte sollten im Rahmen der gleichen Erklärung abgezogen werden. Berg-Karabach bleibt auf dem Landweg über den so genannten Latschin-Korridor mit Armenien verbunden, den die russischen Friedenstruppen bewachen. Durch ein Gentlemen’s Agreement wurde die Diskussion über den Status von Berg-Karabach innerhalb Aserbaidschans auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Dann fing Eriwan an, durchzudrehen. Wie man so schön sagt, erwarten wir von unseren Freunden alles, nur keine Überraschungen, und so traf sich Paschinjan im Oktober letzten Jahres mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew in Prag. Zu ihnen gesellt sich der Chef des Europäischen Rates Charles Michel. Gemeinsam verabschiedeten sie eine vierseitige Erklärung, in der Armenien und Aserbaidschan „die territoriale Integrität und Souveränität des jeweils anderen anerkennen“. Das war neu und hat die trilaterale Erklärung zwischen Russland, Armenien und Aserbaidschan vom 9. November 2020 in die Vergangenheit gerückt. Darüber hinaus soll laut der Prager Vereinbarung eine Art zivile EU-Mission auftauchen und der Status unserer Friedenstruppen auf aserbaidschanischem Gebiet wird „verwässert“.

Das bedeutet, dass Berg-Karabach bedingungslos aserbaidschanisches Hoheitsgebiet ist, einschließlich des Latschin-Korridors, und der Status der russischen Friedenstruppen in Aserbaidschan wird somit „verwässert“. Moskau erfährt davon sozusagen aus dem Fernsehen. Alijew ist glücklich.

Paschinjan hat alles weggegeben, was er konnte: Berg-Karabach, Armenien und Russland. Nun gut, wie man so schön sagt, war das seine Entscheidung. Anfang des Jahres sagte Paschinjan lange geplante Militärübungen der OVKS auf seinem Territorium ab. Moskau ertrug das. Um sich der neuen Realität zu vergewissern, ludt Putin Alijew und Paschinjan in den Kreml ein. Daraufhin gab Paschinjan bereits alles in Quadratkilometern an: „Wenn wir und Aserbaidschan uns in dieser Angelegenheit richtig verstehen, erkennt die Republik Armenien die territoriale Integrität Aserbaidschans auf 86.600 Quadratkilometern an. Gleichzeitig erkennt Aserbaidschan das Territorium der Republik Armenien auf 29.800 Quadratkilometern an. Die Frage der Rechte und der Sicherheit der Armenier in Berg-Karabach sollte im Rahmen eines Dialogs zwischen Stepanakert und Baku in diesem Format erörtert werden.“ (Anm. d. Übers.: Stepanakert ist die Hauptstadt von Berg-Karabach, Paschinjan hat damit die Armenier in Berg-Karabach sich selbst überlassen, weshalb in Armenien gegen ihn demonstriert und er als Verräter bezeichnet wird)

Punktum. Armenien hat Berg-Karabach nie als unabhängigen Staat anerkannt und erkennt ihn auch heute noch nicht an. In den Beziehungen der Karabach-Armenier zu Baku gibt es kein Eriwan. Es ist verständlich, dass Alijew unter diesen Umständen den Frieden auf seinem Territorium sichern muss, denn die armenischen bewaffneten Verbände in Berg-Karabach passen eindeutig nicht in das Konzept des neuen Friedens. Nach dem Abkommen von 2020 hätten sie abgezogen werden müssen. Das wurden sie aber nicht. Darüber hinaus sind durch den Latschin-Korridor heimlich Waffen aus Armenien geflossen. Baku war darüber sehr besorgt. Zunächst errichteten die Aserbaidschaner dort einen Posten und schränkten den Durchgang ein, und nach einem Schusswechsel wegen einer außen angebrachten aserbaidschanischen Flagge blockierten sie alles.

In dieser Woche führte Aserbaidschan eine Anti-Terror-Operation auf seinem Territorium durch und zwang die Armenier in Karabach, zu kapitulieren und zu verhandeln. Paschinjan rührte keinen Finger, um seinen Landsleuten zu helfen. Die russischen Friedenstruppen nahmen armenische Flüchtlinge auf, retteten und versorgten sie mit Nahrungsmitteln und leisteten den Bedürftigen medizinische Hilfe. Sie organisierten Verhandlungen in Yevlakh, 100 Kilometer von Stepanakert entfernt, und brachten die Armenier dorthin.

Von Moskau aus wurde über das Rote Kreuz humanitäre Hilfe an die Armenier in Karabach geschickt, und zwar von zwei Seiten: durch den Latschin-Korridor von der armenischen Seite und vom aserbaidschanischen Territorium aus. Keiner von Paschinjans Freunden aus dem Westen hat etwas Ähnliches getan. Leider ist die Haltung Eriwans gegenüber Russland von völliger Undankbarkeit geprägt.


Ende der Übersetzung


Nun kommen wir zum zweiten Beitrag mit Berichten aus Berg-Karabach und Armenien.


Beginn der Übersetzung:


Die Zahl der Spezialisten für „Farbrevolutionen“ in Armenien explodiert

Das Leben Tausender Zivilisten aus Berg-Karabach hängt jetzt von diesen Konvois ab. Die Soldaten des russischen Friedenskontingents sind mit humanitärer Fracht unterwegs. Insgesamt haben sie mehr als 50 Tonnen an Nahrungsmitteln und lebensnotwendigen Gütern geliefert. Nach der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten haben die Fahrzeuge der Friedenstruppen mehr als 5.000 Menschen evakuiert. Auch die Zivilbevölkerung kam in Strömen zum Standort des russischen Kontingents. Dort befinden sich immer noch 826 Menschen, darunter 440 Kinder, die nun keine Möglichkeit mehr haben, in ihre Häuser zurückzukehren. Die Menschen werden mit warmen Mahlzeiten versorgt und in Zelten mit Etagenbetten untergebracht. Alle Bedürftigen werden von Ärzten untersucht.

Durch die Vermittlung der russischen Friedenstruppen wurde ein Waffenstillstand vereinbart. Sie waren auch an dem Treffen zwischen der armenischen Delegation aus Karabach und dem Sonderbeauftragten Aserbaidschans in Yevlakh beteiligt. Am runden Tisch vor Beginn der Verhandlungen sprach keiner der Teilnehmer ein Wort. Die Diskussion fand hinter verschlossenen Türen statt, aber offenbar geht es in erster Linie um das weitere Schicksal der Bewohner Berg-Karabachs, um das sich Moskau in erster Linie sorgt, wie Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, sagte: „Der Präsident sagte in Telefongesprächen mit Alijew und Paschinjan, dass alle legitimen Interessen und die Sicherheit der Bewohner von Karabach, also der armenischen Bevölkerung Karabachs, gewährleistet werden müssen. Und die aserbaidschanische Seite hat dieses Verständnis. Sie hat Verhandlungen vorgeschlagen und organisiert, so dass die Hoffnung besteht, dass diese Gespräche zu Ergebnissen führen werden.“

Die ersten Ergebnisse gibt es schon. Baku, das den Bewohnern Karabachs bei dem Treffen Pläne zur Wiedereingliederung vorstellte, hat zwei Tankwagen mit Treibstoff und Lebensmitteln in die Region geschickt. Die Forderungen Bakus sind die Auflösung der bewaffneten Verbände in der Region. In Umsetzung der von den Parteien in Yevlakh getroffenen mündlichen Vereinbarungen haben die Mitglieder der Verbände begonnen, automatische Gewehre, Mörser und sogar MANPADS abzugeben, insgesamt 800 Stück. Alle diese Aktionen werden wieder von den russischen Friedenstruppen kontrolliert. Die bewaffneten Verbände von Berg-Karabach verlassen auch ihre Posten.

Die Bewohner der leidgeprüften Region versuchen, die raschen und drastischen Veränderungen zu begreifen. „Warum ist das passiert? Die Armenier von Berg-Karabach haben Krieg, Blockade und Hungersnot durchgemacht. Das ist nicht richtig. Die Armenier in Armenien und in der ganzen Welt sollten sich um die Armenier in Berg-Karabach kümmern“, sagt eine Frau.

Doch das offizielle Eriwan hat jede Beteiligung am Schicksal Berg-Karabachs abgelehnt. Es hat die Armee nicht entsandt und sich nicht an den Verhandlungen beteiligt, während der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew auf nationalen Kanälen den Sieg verkündete.

Das Büro des armenischen Premierministers Paschinjan erklärte, es habe die Frage der Evakuierung der Armenier aus Berg-Karabach nicht angesprochen. Später erklärte Paschinjan, dass Armenien doch bereit sei, einen Teil von ihnen aufzunehmen, auch wenn er keine besondere Notwendigkeit dafür sehe: „Wir glauben, dass die Armenier von Berg-Karabach in ihren Häusern, in ihrer Heimat, in Würde und Sicherheit leben sollten. Nach unserer Einschätzung besteht derzeit keine direkte Bedrohung für die Zivilbevölkerung von Berg-Karabach.“

Schockiert von dieser Haltung gingen Tausende armenischer Einwohner auf die Straße. Das Epizentrum des Protests war der Platz der Republik und das dortige Regierungsgebäude. Die Polizei konnte den Ansturm kaum eindämmen. Die Opposition kündigte den Beginn von Aktionen des Ungehorsams im ganzen Land an: Sie begannen, Straßen mit Autos, Mülltonnen und sogar Elektrorollern zu blockieren. Die Oppositionsfraktionen kündigten die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Paschinjan an.

Die Regierung reagierte darauf mit extrem brutalen Verhaftungen und der Auflösung von Kundgebungen. Zunächst nahmen Spezialeinheiten der Polizei Protestführer wie Levon Kotscharjan fest, den Sohn des ehemaligen armenischen Präsidenten Robert Kotscharjan, der auch das erste Oberhaupt von Berg-Karabach war. Der junge Mann landete nach Schlägen im Krankenhaus.

Die Proteste reißen nicht ab und die armenischen Behörden sahen sich gezwungen, das teure Konzert des amerikanischen Rappers Snoop Dogg in Eriwan abzusagen, obwohl sie sich darauf vorbereitet hatten. Mehr als sechs Millionen Dollar wurden aus dem armenischen Haushalt für den Auftritt des Stars aus Übersee bereitgestellt – so setzt man die Prioritäten. Jetzt wird die Bühne, auf der nie jemand aufgetreten ist, abgebaut, und das Stadtzentrum ist zu einem Schauplatz der Konfrontation geworden.

Wieder fliegen Flaschen und Steine auf Polizeibeamte. Sie schützen sich mit Schilden. Es kommt zu brutalen Verhaftungen. Die Demonstranten blockieren wieder die Straßen. Am Vortag wurden alle Bänke, mit denen die Menschen die Straßen blockiert haben, von hier entfernt, jetzt sind die Elektroroller in Aktion getreten.

„Wir sind hier, um diesen Schurken zu entfernen, den Schurken, der die Nation verraten hat und sie stückweise verkauft! Und er hat noch mehr Pläne. Ich habe beobachtet, wie sich die Europäer versammelt haben, die sagen, sie werden uns retten, und die nicht einmal einen Finger gerührt haben. Frage: Was machen die Amerikaner hier, wenn die russische Armee hier steht? Das ist ein klarer Verrat. Und die Menschen sind damit nicht einverstanden“, sagte einer der Demonstranten.

Armenien beherbergt, gemessen an der Zahl der Diplomaten, die größte amerikanische Botschaft der Welt. Sie wurde neben dem Eriwan-See errichtet, erstreckt sich über eine Fläche von neun Hektar und umfasst fünf Gebäude mit einer Gesamtfläche von 14.000 Quadratmetern. Eines der Gebäude ist für Marines vorgesehen. So schrieben lokale Journalisten, dass „in Eriwan ein vollwertiger Stützpunkt der US-Marines entstanden ist.“ Und die Medien und die Politik werden von NGOs unterstützt. Die Zahl der NGOs in der kleinen Republik sprengt den Rahmen, es sind mehr als 200. Die USA stellen Hunderte von Millionen Dollar für ihre Arbeit zur Verfügung. USAID, das National Democratic Institute (NDI) und das Open Society Institute – eine Einrichtung der Soros-Stiftung – sind Spezialisten für „Farbrevolutionen“.

Vor fünf Jahren kam Nikol Paschinjan infolge von Straßenprotesten in Armenien an die Macht. Die herzlichen Treffen mit westlichen Politikern wurden immer häufiger. In diesem Jahr verzichtet Paschinjan auf Manöver der OVKS, hält aber gemeinsame Manöver mit den USA ab. Und inmitten der russischen Militäroperation schickte Paschinjan seine Frau nach Kiew – zum Forum der First Ladys und Gentlemen, wo sie sich mit den Teilnehmern, darunter auch Selenskys Frau, herzlich unterhalten hat.

Nach einer Reihe von Treffen mit Blinken, Scholz, Macron und Michel verkündete Paschinjan öffentlich, dass er die territoriale Integrität Aserbaidschans in den Grenzen von 1991, also einschließlich Berg-Karabach, anerkennt und damit alle früheren Vereinbarungen aufkündigt. Jetzt, da die Situation extrem eskaliert ist und die Äußerungen Paschinjans Fakten geworden sind, haben sich Washington und Brüssel darauf beschränkt, ihre Besorgnis zu äußern.

Die einzigen, die vor Ort sind, sind die russischen Friedenstruppen, die unter Einsatz ihres Lebens arbeiten. Nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten geriet eine Patrouille unter Beschuss, alle Soldaten in dem Fahrzeug wurden getötet. In einem Telefongespräch mit Wladimir Putin entschuldigte sich der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew und drückte sein tiefes Beileid über den tragischen Tod der russischen Friedenssoldaten aus. Er betonte, dass gründlichste Ermittlungen durchgeführt und alle Verantwortlichen gebührend bestraft würden. Quellen zufolge wurden die ersten Verdächtigen unter den Angehörigen der aserbaidschanischen Armee festgenommen.

Zwischen zwei Kriegsparteien zu stehen, ist eine Mission, die besondere Ausdauer und Mut erfordert. Der Konflikt, der Ende der 80er Jahre, während der Perestroika, ausbrach, wurde von Moskau – damals noch im vereinten Land – versucht, zu löschen. Und es war notwendig, allen zu helfen. Aber die Kräfte reichten nicht aus. Der Konflikt entwickelte sich zu einem blutigen Krieg, den russische Friedenstruppen in den 90er Jahren zu beenden halfen. Es gelang ihnen, die Deeskalation 25 Jahre lang zu gewährleisten.

Nach dem Wiederaufflammen der Feindseligkeiten im Jahr 2020 gelang es Moskau durch intensive diplomatische Bemühungen auf höchster Ebene, die Parteien wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Es wurden erneut Friedenstruppen in die Region entsandt. Dutzende von Flügen an einem Tag brachten tausende Soldaten, die entlang der gesamten Demarkationslinie Beobachtungsposten einrichteten. Es war ein Seufzer der Erleichterung für die Zivilbevölkerung. Die Waffenstillstandsregelung wurde durchgesetzt und humanitäre Hilfe wurde geleistet. Wir brachten Lebensmittel, Medikamente und warme Kleidung. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Kindern zuteil. Wir brachten ihnen Spielzeug und alles, was sie für die Schule brauchten.

Generaloberst Viktor Savarsin, Teilnehmer und Leiter zahlreicher Friedensmissionen, erinnert sich an das besondere Vertrauensverhältnis mit der Zivilbevölkerung, was kein Zufall ist, denn die Friedenstruppen werden in den Besonderheiten der Region ausgebildet: „Die Friedenstruppen kamen auch nach Berg-Karabach. Es waren hervorragende Leute, die perfekt vorbereitet waren. Als der Konflikt ausbrach, rannten die einfachen Leute weg, und wohin liefen sie? Zu den Einheiten der Friedenstruppen. Aber nicht nur, dass sie gelaufen wären, sondern wir haben begonnen, Kinder und Frauen zu retten, sie unterzubringen und zu versorgen. Und das werden wir auch weiterhin tun.“

Eriwan selbst hat die Unabhängigkeit Berg-Karabachs während des jahrzehntelangen Konflikts nie anerkannt. Jetzt, nach jahrzehntelangen russischen Friedensbemühungen und dem Bruch aller Vereinbarungen mit seinen eigenen Händen, gibt Paschinjan unmissverständlich Moskau und den russischen Friedenstruppen die Schuld an den Geschehnissen: „Natürlich tragen wir unseren Teil der Verantwortung, aber andererseits denke ich nicht, dass wir die Augen vor dem Versagen der russischen Friedenstruppen in Berg-Karabach verschließen sollten.“

Margarita Simonjan, Chefredakteurin des Fernsehsenders RT und der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya und selbst Armenierin, sagte dazu: „Die Armenier, die für diesen Judas, diesen Verräter am armenischen Volk, gestimmt haben, sind selbst schuld an dieser Tragödie. Und sei es nur, weil von Anfang an klar war, dass er ein Verräter ist. Denn nur ein Verräter oder ein völliger Vollidiot, und ein Vollidiot hat an der Macht auch nichts zu verloren, kann nicht verstehen, dass niemand das armenische Volk und Armenien je verteidigt hat, außer Russland, niemals in der Geschichte. Es gäbe heute keine armenische Nation mehr. Wir wären einfach ausgestorben. Unter den Persern, unter den Arabern und erst recht unter den Türken. Wir wären ausgelöscht worden. Wir wären physisch vernichtet worden. Meine Vorfahren kamen aus der Türkei, auf der Flucht vor Massakern, vor den osmanischen Säbeln. Und Mütterchen Russland hat uns gerettet. Anstatt sich vor Mütterchen Russland zu verneigen, hat Paschinjan getan, was er getan hat. Verräter!“

Das Schicksal der Armenier in Berg-Karabach entscheidet sich genau jetzt. Russlands Bemühungen zielen darauf ab, eine Deeskalation zu erreichen und den Konflikt in einen friedlichen Verlauf zu überführen.


Ende der Übersetzung


Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/wie-in-russland-ueber-den-konflikt-in-berg-karabach-berichtet-wird


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres:




Bergkarabach: Die EU beschuldigt Russland – und hofiert Aserbaidschan


freedert.online, 25 Sep. 2023 08:58 Uhr, Von Pierre Lévy

Obwohl Brüssel die Einnahme von Bergkarabach durch Aserbaidschan formell verurteilt hat, wird es wohl keine Vergeltungsmaßnahmen gegen Baku geben, da Brüssel russisches durch aserbaidschanisches Gas ersetzen will. Für die EU hat die Verhängung von Sanktionen gegen Russland oberste Priorität.


Quelle: AFP © Handout / Azerbaijani presidency


Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen bei der Unterzeichnung eines Abkommens über Gasimporte in Baku am 18. Juli 2022.


Am 20. September vollendete Aserbaidschan seine Übernahme von Bergkarabach. Die Provinz gehört zwar verwaltungstechnisch zu diesem Land, ist aber historisch von Armeniern bewohnt – manchmal wird sie sogar als Wiege der armenischen Kultur bezeichnet.


Nach Aserbaidschans Angriff auf Bergkarabach: Demonstranten stoßen mit Polizei zusammen





Nach Aserbaidschans Angriff auf Bergkarabach: Demonstranten stoßen mit Polizei zusammen





Der Konflikt zwischen der separatistischen Enklave und Baku (der aserbaidschanischen Hauptstadt) geht auf den Zerfall der UdSSR zurück. Er ist sogar eine direkte Folge davon, da die bewaffnete Auseinandersetzung zwischen armenischen und aserbaidschanischen Streitkräften ebenso wenig wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine im Rahmen der Sowjetunion hätte stattfinden können. Die letzte massive Konfrontation zwischen den beiden Ländern fand im Herbst 2020 auf Initiative Aserbaidschans statt. Dabei hatte Baku mit der militärischen, politischen und diplomatischen Unterstützung der Türkei und zahlreichen israelischen Waffenlieferungen einen Sieg errungen.

Die Kämpfe hatten den Tod von fast 7.000 Soldaten und Zivilisten zur Folge und zu Zehntausenden von Vertriebenen geführt. Sie endeten mit einem Waffenstillstand, der unter der Schirmherrschaft Russlands geschlossen wurde, dessen 2.000 Soldaten später als Friedenstruppe zwischen den Kriegsparteien in das Gebiet kamen. Baku erlangte Gebiete zurück, die zuvor unter armenischer Kontrolle standen. Bergkarabach selbst wurde jedoch weiterhin von den Armeniern vor Ort verwaltet, deren Traum der Anschluss an das Mutterland ist.

Für Baku, das die vollständige Kontrolle über die Region zurückgewinnen wollte, war dies immer noch zu viel. In der Annahme, dass die internationale Lage für ihn günstig war – Moskau hatte andere Prioritäten als Druck auf die beiden Hauptstädte auszuüben, damit sie verhandelten –, begann der aserbaidschanische Präsident im Dezember 2022 eine Blockade der Enklave. Dieses Manöver wurde dadurch erleichtert, dass die Enklave nur über eine einzige Straße (den Latschin-Korridor) mit Armenien verbunden ist. Als diese Straße blockiert war, versiegte die Versorgung mit dem Nötigsten zunehmend, was zu einem immer dramatischeren Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten für die Zivilbevölkerung führte.

Damit konnte Baku der Region den Todesstoß versetzen: Am 18. September ordnete der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew unter dem Deckmantel einer "Anti-Terror"-Operation eine letzte Militäroffensive an. Armenien verurteilte daraufhin die "großangelegte Aggression", deren Folgen besonders fatal seien.

Das Kräfteverhältnis ließ den Separatisten keine andere Wahl, als zu kapitulieren und ihre Waffen abzugeben. Baku versprach, den Armeniern, die im Land bleiben wollten, die bürgerlichen und religiösen Rechte zu garantieren, rechnete aber damit, dass viele von ihnen nach Armenien fliehen werden.


Bergkarabach: Tausende Armenier suchen Schutz bei russischen Friedenstruppen





Bergkarabach: Tausende Armenier suchen Schutz bei russischen Friedenstruppen






In Frankreich, wo die armenische Gemeinschaft stark vertreten ist, fanden die meisten politischen Kräfte – vor allem über ihre Europaabgeordneten – sehr harte Worte für Präsident Alijew, wobei einige sogar auf die Gefahr einer "ethnischen Säuberung" hinwiesen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell verurteilte die Militäroffensive Aserbaidschans und rief zu einer Wiederaufnahme des Dialogs auf. Der Chefdiplomat war besonders verärgert, da Brüssel die Gespräche zwischen Baku und Jerewan gesponsert hatte und sich im August sogar damit brüstete, kurz vor einer Einigung zu stehen.

Verdrossen beschuldigte einer von Borrells Stellvertretern Moskau, für die aserbaidschanische Offensive verantwortlich zu sein, indem er die "Passivität" der russischen Eingreiftruppe anprangerte. Das Kalkül des Kremls sei es, den Zorn der nationalistischsten armenischen Strömungen zu schüren, um den Sturz des derzeitigen armenischen Präsidenten zu beschleunigen, der als zu prowestlich angesehen werde.

Diese Anschuldigung könnte sich jedoch als Ablenkungsmanöver erweisen. Denn trotz der formellen Verurteilungen hat jeder verstanden, dass Brüssel keine Vergeltungsmaßnahmen gegen Baku ergreifen würde. Und das aus gutem Grund: Das Gas aus diesem Land soll dazu beitragen, jenes Gas zu ersetzen, das Brüssel nicht mehr von Russland kaufen will. So erhielt die EU im Jahr 2022 11,3 Milliarden Kubikmeter aserbaidschanisches Gas – gegenüber acht Milliarden Kubikmetern im Vorjahr. Die EU plant, bis 2027 eine jährliche Rate von 20 Milliarden zu erreichen.


Waffenstillstand erreicht – Russische Friedenstruppen evakuieren Zivilisten aus Bergkarabach




Waffenstillstand erreicht – Russische Friedenstruppen evakuieren Zivilisten aus Bergkarabach






Kurz gesagt: Für die EU hat die Verhängung von Sanktionen gegen Russland – auf Kosten der europäischen Verbraucher, die unter steigenden Preisen leiden – oberste Priorität. Auch wenn das bedeutet, sich von einem Land beliefern zu lassen, dessen Führung gerade die brutalste Gewalt angewendet hat, um ein Problem zu lösen, das auf diplomatischem Wege hätte behandelt werden können und müssen, wie es sowohl Moskau als auch die westlichen Hauptstädte gefordert hatten. Darüber hinaus ist Aserbaidschan nicht gerade ein Modell des berühmten "Rechtsstaats", den Brüssel so hochhält. Es ist allgemein bekannt, dass das Land von Korruption, Vetternwirtschaft und Autoritarismus zerfressen ist. Und die Lage der politischen Gegner ist wenig beneidenswert – was noch eine Untertreibung ist.

Dies hinderte die Präsidentin der Europäischen Kommission aber nicht daran, am 18. Juli 2022 nach Baku zu reisen, um eine neue Absichtserklärung im Energiebereich zu unterzeichnen und zu feiern. Ursula von der Leyen erklärte:

"Mit dieser neuen Vereinbarung beginnt heute ein neues Kapitel unserer Zusammenarbeit im Energiebereich mit Aserbaidschan, einem wichtigen Partner bei unseren Bemühungen um eine Abkehr von fossilen Brennstoffen aus Russland. … Der Energiebereich ist jedoch nur einer der Bereiche, in denen wir unsere Zusammenarbeit mit Aserbaidschan verstärken können, und ich freue mich darauf, das Potenzial unserer Beziehungen voll auszuschöpfen."

Baku – ein "vertrauenswürdiger Partner"? Ein gutes Beispiel dafür, wie der Westen im Allgemeinen und die EU-Führer im Besonderen mit zweierlei Maß messen.

Und später werden sie sich über die wachsende Kluft zwischen ihnen und dem "Globalen Süden" wundern …


Mehr zum Thema - Umstrittene Region Bergkarabach – Ein schwieriger Frieden


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25.09.2023

Ehemaliger Daimler-Vorstand: Wir könnten Nord Stream reparieren

seniora.org, 25. September 2023, rt.de 24 Sep. 2023 07:30 Uhr

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise: "Das ist alles Schwachsinn, wie das gerade läuft", sagte Cordes.


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Symbolbild: Das Pipeline-Verlegeschiff "Audacia" verlegt Rohre für die Ostsee-Erdgaspipeline Nord Stream 2 auf der Ostsee vor der Insel Rügen (7. November 2018)

Der ehemalige Daimler-Vorstand Eckhard Cordes erklärte der Berliner Zeitung, dass die Bundesrepublik dringend billige Energie benötige, sonst stehe die deutsche Automobilindustrie schon bald vor dem Aus.

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise, vor allem die hohen Energiekosten machen den Betrieben zu schaffen. Zahlreiche Unternehmen überlegen zumindest, ihre Produktionsstätten ins Ausland zu verlagern. Im Interview mit der Berliner Zeitung erklärte der frühere Daimler-Vorstand Eckhard Cordes, dass vor allem die Automobilbranche in Deutschland vor großen Problemen stehe. Zwar glaube er nicht, "dass Deutschland der kranke Mann Europas ist. Aber wir leben von der Substanz". Die größte Bedrohung sei die deutsche Energiepolitik. Der gleichzeitige Ausstieg aus Atomkraft und russischem Gas stellt die Unternehmen vor eine völlig neue Situation.

"Die viel zu hohen Energiepreise können unsere Substanz in der produzierenden Industrie angreifen, und das wäre sehr gefährlich."

Ein besonderes Problem sei die prekäre Lage, in der sich die europäische Autoindustrie befindet: In wenigen Jahren soll der Verbrenner in der EU verboten werden. Da die deutschen Autohersteller nicht mit der chinesischen Konkurrenz mithalten können, wären die Folgen fatal: Hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland werden dann nicht mehr benötigt. Nach Einschätzung von Experten haben chinesischen Hersteller wie BYD bei Elektroautos einen Vorsprung von einigen Jahren. Die EU versucht nun, China auszubremsen, und will Importzölle verhängen.

Auch Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen), die den chinesischen Präsidenten Xi Jinping erst kürzlich öffentlich als "Diktator" bezeichnete und damit eine diplomatische Krise mit Peking auslöste, unterstützt den harten Kurs der EU. Ein Manager aus der Branche, der namentlich nicht genannt werden wollte, bezeichnete dies gegenüber der Berliner Zeitung als "verantwortungslos". VW und Daimler erwirtschaften jeweils etwa die Hälfte ihrer Umsätze mit China. Wenn die Chinesen wollen, "können sie die deutsche Autoindustrie mit einem Federstrich plattmachen". Das Chaos in der "Verkehrswende" sei bereits abzusehen. So sei der Strombedarf ein Riesenproblem. Cordes, der mittlerweile als Bilfinger-Aufsichtsratschef tätig ist, erklärte:

"Wenn wir das politische Ziel, 15 Millionen Elektroautos im Jahr 2030 auf der Straße zu haben, erreichen und gleichzeitig auf die von der Ampel angestrebte Zahl von Wärmepumpen umstellen, würde sich unser Strombedarf verdoppeln."

Laut Cordes ist es "zumindest ungewiss, ob wir bis dahin eine Stromversorgung haben, die das leisten kann". Zudem sei nicht davon auszugehen, dass es zu einem globalen Verbrenner-Aus kommen werde:

"Die ganze Welt   – China, Indien, die USA   – wird künftig weiter Verbrenner fahren. Es gibt nirgendwo auf der Welt ein Verbot. Überall entscheiden die Konsumenten   – außer in der EU."

Deutschland gebe seinen Vorsprung auf und opfere eine Schlüsselindustrie, obwohl die Nachfrage nach dem Produkt unverändert hoch ist:

"Die Autoindustrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft."

Man habe in Deutschland bei der Verbrenner-Technologie einen enormen Vorsprung und "das beste Know-how der Welt". Wenn es in der EU jedoch keinen Markt mehr für Verbrenner gebe und zusätzlich noch extrem hohe Energiekosten, dann werden die Unternehmen aus Deutschland abziehen. Die deutschen Arbeiter und ihre Familien blieben dann auf der Strecke.

"Das ist alles Schwachsinn, wie das gerade läuft", sagte Cordes.

Cordes glaubt, dass ein Umsteuern noch möglich sei: Die Situation sei "nicht irreversibel", und auch die Energiefrage sei eigentlich relativ einfach zu lösen:

"Wir können unsere Kernkraftwerke innerhalb eines überschaubaren Zeitraums hochfahren. Und wir könnten auch Nord Stream reparieren   – das russische Gas ist ja weiter vorhanden."

Die deutschen Autohersteller hätten zudem "weiter die Kapazitäten, Verbrenner-Motoren zu produzieren". Die Weichenstellung müsse jedoch durch die Bundesregierung erfolgen:

"Was wir dringend brauchen, sind politische Entscheidungen, die sich an der Realität orientieren   – und nicht an ideologischen Verblendungen."

Mehr zum Thema   – Medienbericht: Rückgrat der deutschen Wirtschaft will das Land verlassen

VDA-Präsidentin Müller: Automobilindustrie verliert "dramatisch" an Wettbewerbsfähigkeit


Quelle: https://de.rt.com/inland/181675-ehemaliger-daimler-vorstand-wir-koennten-nord-stream-reparieren/


Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=4475&mailid=1917


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25.09.2023

Russland ringt mit sich, wenn die EU im Kaukasus auftaucht Armenien bestreitet nicht mehr, dass Berg-Karabach zu Aserbaidschan gehört.

Der armenische Premierminister Nikol Pashinyan (oben) wendet sich an den Westen (Bild)

 

seniora.org, vom 24. September 2023m M. K. Bhadrakumar 23. September 2023 - übernommen von indianpunchline.com

Die Aussicht auf eine friedliche Beilegung eines regionalen Konflikts sollte eine gute Nachricht sein, aber es handelt sich um eine unglaublich komplexe Situation mit einem äußeren Umfeld, in dem ein brutaler Krieg wütet, dessen Ende nicht abzusehen ist, und in dem die Protagonisten gegensätzliche Interessen verfolgen.


Eine Lösung des Berg-Karabach-Konflikts, die zu Frieden und Versöhnung führt, könnte Armenien (und Aserbaidschan) in absehbarer Zeit den Weg in die EU und die NATO ebnen. Die armenischen Lobbys in den europäischen Hauptstädten und in Washington üben einen großen politischen Einfluss aus. Das ölreiche Aserbaidschan strebt nach dem europäischen Markt.

Russland wird sich jedoch der Expansion der EU und der NATO in Transkaukasien widersetzen, einer geografisch hochstrategischen Region an der Grenze zwischen Osteuropa und Westasien, die sich über den südlichen Kaukasus erstreckt und eine Brücke zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer bildet. Armenien steht in einem Militärbündnis mit Russland, doch Premierminister Nikol Pashinyan hat sich zunehmend an den Westen gewandt, auch an die EU.

Anfang dieses Jahres richtete die EU auf Ersuchen Eriwans eine zivile Mission in Armenien ein, die auch an mehreren Punkten entlang der Grenze zu Aserbaidschan tätig werden soll. Außerdem hat die EU im vergangenen Jahr ein Gaslieferungsabkommen mit Baku unterzeichnet. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, lobte Aserbaidschan als "entscheidenden Partner" bei der Abmilderung der Energiekrise in Europa.

Die EU hat ein strategisches Interesse daran, dass Armenien und Aserbaidschan den russischen Einfluss in Transkaukasien minimieren. Bei so vielen mächtigen geopolitischen Akteuren in der Kaukasusregion ist die Lage heikel. Die spanische Stadt Granada ist der Ort, an dem in zwei Wochen fast 50 europäische Länder zu Gesprächen im Rahmen der Europäischen Politischen Gemeinschaft erwartet werden   – darunter Armenien und Aserbaidschan.

Russland wird um die Sicherheit und Stabilität seiner muslimischen Republiken im Kaukasus fürchten, wenn sich westliche Geheimdienste in dieser unbeständigen Region mit einer gewalttätigen Vergangenheit niederlassen. Es ist kein Geheimnis, dass die USA die beiden Tschetschenienkriege Moskaus (1994-2000) angeheizt haben.

Die USA und die EU haben sich die Sorgen Russlands in der Ukraine zunutze gemacht und sich aggressiv in der Schwarzmeerregion und im Kaukasus engagiert. Armenien ist eine niedrig hängende Frucht. Die Farb-Revolution von 2018 ("Samtene Revolution") bot Armenien die Gelegenheit, seine Außenpolitik in Richtung Europa neu auszurichten, ohne eine offenkundig kriegerische antirussische oder ausgeprägt prowestliche geopolitische Ausrichtung.

Europa hat die geopolitischen Potenziale weitaus besser erkannt als Russland. Moskau zahlt heute einen hohen Preis für seine Selbstgefälligkeit. Mit Paschinjan hat Moskau einen "Feind", der vorgab, sein Freund zu sein, und anscheinend auf ihn einging, während er darauf wartete, sein Land aus der russischen Umlaufbahn zu entfernen. Diese Gelegenheit bot sich, als im vergangenen Jahr Russlands spezielle Militäroperation in der Ukraine begann.

Die armenische Diaspora in Frankreich war auf die geschickten Manöver Pashinyans eingestellt und Präsident Emmanuel Macron war bereit, ihm zu helfen. Die Regierung Biden und die EU waren nicht weit davon entfernt. Pashinyans Entscheidung, Armenien von Berg-Karabach abzukoppeln, findet die stillschweigende Zustimmung des Westens, da sie der erste notwendige Schritt auf dem Weg zum atlantischen System ist.

Dennoch wird der Weg dorthin kurvenreich sein, und Russland kann ihn zu einer schwierigen Reise machen. Pashinyan ist ein zäher, gerissener Kunde. Am schwierigsten wird sein Manöver sein, Armenien aus der OVKS herauszulösen und den russischen Stützpunkt in Gjumri zu schließen.

Moskau ist sich des Gesamtkonzepts der NATO bewusst, die ihre Präsenz im Kaukasus ausbauen und von dort aus an das Kaspische Meer und in die zentralasiatischen Steppen vordringen will.

Durchbruch in Zentralasien

Anfang dieser Woche gelang den USA ein diplomatischer Durchbruch mit dem ersten Treffen des sogenannten C5+1-Führungsforums   – Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und die USA   – unter dem Vorsitz von Präsident Joe Biden am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York am Dienstag.

Biden sprach von einem "historischen Moment" für die Zusammenarbeit der beiden Länder, "die auf unserem gemeinsamen Bekenntnis zu Souveränität, Unabhängigkeit und territorialer Integrität beruht"   – eine indirekte Anspielung auf die US-Agenda zur Zurückdrängung der russischen Dominanz in der Region. Nach Einschätzung der USA sind die Hauptstädte der ehemaligen Sowjetunion beunruhigt, dass Russlands militärische Intervention in der Ukraine einen schlechten Präzedenzfall darstellt, da alle zentralasiatischen Länder eine russischstämmige Bevölkerung haben.

Biden erörterte die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung, die regionale wirtschaftliche Konnektivität, eine neue Wirtschaftsplattform "zur Ergänzung unseres diplomatischen Engagements und zur besseren Vernetzung unserer Privatsektoren" und vor allem "das Potenzial für einen neuen Dialog über kritische Mineralien zur Stärkung unserer Energiesicherheit und unserer Lieferketten in den kommenden Jahren".

Im Bericht des Weißen Hauses heißt es, die sechs Präsidenten hätten "eine Reihe von Themen erörtert, darunter Sicherheit, Handel und Investitionen, regionale Konnektivität, die Notwendigkeit, die Souveränität und territoriale Integrität aller Nationen zu respektieren, sowie laufende Reformen zur Verbesserung der Regierungsführung und der Rechtsstaatlichkeit". Biden begrüßte die Ansichten seiner Amtskollegen darüber, wie unsere Nationen zusammenarbeiten können, um die Souveränität, die Widerstandsfähigkeit und den Wohlstand der zentralasiatischen Staaten weiter zu stärken und gleichzeitig die Menschenrechte zu fördern".

In dem Bericht werden drei Initiativen genannt: USAID wird im Oktober ein C5+1-Ministertreffen zur regionalen Konnektivität in Zentralasien einberufen, "um konkrete Maßnahmen zu erörtern"; Einleitung eines C5+1-Dialogs über kritische Mineralien, "um den enormen Mineralienreichtum Zentralasiens zu erschließen und die Sicherheit bei kritischen Mineralien zu verbessern"; und US-Unterstützung für Investitionen zur Entwicklung einer transkaspischen Handelsroute (so genannter "Mittlerer Korridor") durch die Partnerschaft für globale Infrastruktur und Investitionen (eine gemeinsame Anstrengung der Gruppe der Sieben zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten in Entwicklungsländern).

Parallel dazu wurde kurioserweise der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew als "Ehrengast" zum jüngsten zentralasiatischen Gipfel in Duschanbe am 14. und 15. September eingeladen. Es ist das erste Mal, dass das als Konsultativtreffen der zentralasiatischen Staatschefs bekannte Forum einen Staatschef von außerhalb Zentralasiens zu seinem jährlichen Konklave eingeladen hat. Vor dem Hintergrund des geopolitischen Schocks, den der Einmarsch Russlands in die Ukraine ausgelöst hat, ist der Regionalismus in der Steppe auf dem Vormarsch und erreicht eine neue Dimension.

Der Mittlere Korridor soll die Container-Schienen-Güterverkehrsnetze Chinas und der EU durch die Volkswirtschaften Zentralasiens, des Kaukasus, der Türkei und Osteuropas über die Fährterminals am Kaspischen und Schwarzen Meer unter Umgehung Russlands miteinander verbinden.


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Die tektonische Verschiebung in der Geopolitik des Kaukasus war ein Thema bei dem Treffen von Präsident Putin mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi am Mittwoch in St. Petersburg sowie bei den Gesprächen zwischen dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu und iranischen Militärs in Teheran. Dieses Thema wird sicherlich auch zwischen Putin und Xi Jinping und während seines bevorstehenden Besuchs in China im nächsten Monat erörtert werden.

Die Interessen Russlands und des Irans überschneiden sich in dem Gebiet, das den USA als strategische Drehscheibe im Kaspischen Meer verwehrt wird. Doch das ölreiche Aserbaidschan ist für Moskau ein ambivalenter Partner, während Teheran ein gestörtes Verhältnis zu Baku hat. Es ist durchaus denkbar, dass die EU und die USA eine armenisch-aserbaidschanische Annäherung fördern (die auch die Türkei aus eigenen Gründen vorantreibt).

Die Aussicht auf eine langfristige westliche Präsenz in der kaspischen und zentralasiatischen Region über das Schwarze Meer und den Kaukasus stellt eine große Herausforderung für die russische Diplomatie dar. Das Paradoxe ist, dass der Westen zwar Russland im Ukraine-Krieg nicht besiegen konnte, aber im "nahen Ausland" Russlands in einem Bogen der Einkreisung an Vormachtstellung gewinnt.

Es bleibt abzuwarten, inwieweit China bereit ist, sich in diesem geopolitischen Wettstreit mit Russland zu verbünden. Die USA und die EU ziehen es taktvoll vor, die chinesischen Interessen nicht direkt herauszufordern. Es könnte sogar sein, dass China den von den USA unterstützten transkaspischen Verkehrskorridor   – die kasachische Seidenstraße   – nutzen kann.

Anmerkung des Übersetzers: Hier ein Hinweis aus Aserbaidschan

https://news.am/eng/news/685136.html

Vor seinem Gespräch mit der Jugend kritisierte der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew den amerikanischen Milliardär George Soros, die großen Weltkonzerne und den armenischen Premierminister Nikol Paschinjan.

Ihm zufolge ist die Jugend vielerorts, auch im postsowjetischen Raum und im Nahen Osten, die führende Kraft der destruktiven Bewegungen. (…)

"Die Anführer [solcher Prozesse] sind dieselben, nämlich die wichtigsten internationalen NGOs. Und sie alle kämpfen seit vielen Jahren gegen Aserbaidschan   – auch in der Karabach-Frage. Und in all diesen Organisationen spielen Armenier eine führende Rolle. Ich habe ihre Namen: Freedom House, Amnesty International, Human Rights Watch, [George] Soros und ihm unterstellte Organisationen, Reporter ohne Grenzen", sagte Alijew.

"Deshalb schmieden sie jetzt neue Pläne mit Armenien", sagte er.

"Es gibt ein bekanntes Foto im Internet: Soros und Nikol Pashinyan [zusammen]. (...). Sehen Sie, wie aufrichtig sie nebeneinander stehen. Sie sehen aus wie ein zweiköpfiger Drache. Es stellte sich jedoch heraus, dass der 'Drache' schwach war. Die Wahrheit ist, dass hinter allen so genannten 'Revolutionen' die gleichen Kräfte stecken. Jeder sieht, wozu Revolutionen führen, auch in Armenien", schloss der aserbaidschanische Präsident.

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Quelle: https://www.indianpunchline.com/russia-scrambles-as-eu-surges-in-caucasus/
Die Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus


Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=4473&mailid=1916


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25.09.2023

Ukraine Selenskys desaströser USA-Besuch

anti-spiegel.ru, 25. September 2023 06:00 Uhr, von Anti-Spiegel

Für Selensky wurde die Reise zur UN-Vollversammlung und nach Washington zu einem Desaster. In der UNO hat sich kaum noch jemand für die Ukraine interessiert und in Washington war der Empfang denkbar kühl. Und auch das neue Hilfspaket der USA ist eines der kleinsten, die die USA der Ukraine seit 2022 gegeben haben.


Die UN-Vollversammlung hat auch in den USA die letzte Woche politisch dominiert, wie der Bericht des USA-Korrespondenten zeigt, der am Sonntagabend im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens ausgestrahlt wurde. Für Selensky, der New York und Washington besucht hat, war die Reise eine Katastrophe, über die man rückblickend wahrscheinlich eines Tages sagen wird, dass sie das Ende von Selensky eingeläutet hat. Vor einem Jahr durfte Selensky noch unter Applaus vor beiden Kammern des US-Parlaments sprechen, jetzt haben viele US-Politiker es sogar abgelehnt, Selensky überhaupt zu treffen. Und auch das Treffen mit US-Präsident Biden im Weißen Haus verlief in einer sehr kühlen Atmosphäre.

Apropos Biden: Der hat seine Demenz bei der UNO wieder eindrücklich präsentiert und inzwischen lässt sich nicht mehr verheimlichen, dass Biden nur noch eine Sprechpuppe ist, die oft schon damit überfordert ist, Texte vom Papier oder Teleprompter abzulesen. Der saudische Kronprinz verhöhnte Biden deswegen gar öffentlich.

Über all dies und noch einiges mehr hat der USA-Korrespondent des russischen Fernsehens berichtet und ich habe seinen Bericht auch diese Woche wieder übersetzt.


Beginn der Übersetzung:

UN-Vollversammlung: Selenskys Geheimhaltung und die Formel des Hasses

Die UN-Flagge zeigt nicht die übliche Weltkarte. In der Mitte befindet sich der Nordpol, aber der größte Teil des Emblems (bis zum 60. südlichen Breitengrad) wird von dem Gebiet eingenommen, das heute gemeinhin als der globale Süden bezeichnet wird. Er ist am dichtesten besiedelt und entwickelt sich am schnellsten. Er steht im Mittelpunkt der derzeitigen Vollversammlung.

Sergej Lawrow lud die Zuhörer seiner Rede bei der UNO in den Globalen Süden ein, denn es geht nicht um Geografie, sondern um die Zukunft. „Die Weltminderheit versucht ihr Bestes, um den natürlichen Lauf der Dinge zu verlangsamen. Doch die Logik des historischen Prozesses ist unerbittlich. Der wichtigste Trend ist der Wunsch der Staaten der Weltmehrheit, ihre Souveränität zu stärken und ihre nationalen Interessen, Traditionen, Kulturen und Lebensweisen zu verteidigen. Sie wollen nicht mehr unter dem Diktat von irgendjemandem leben, sie wollen Freunde sein und untereinander Handel treiben, aber auch mit der ganzen Welt, und zwar auf gleicher Augenhöhe und zum gegenseitigen Nutzen“, sagte der russische Außenminister.

Solche gibt es auch auf dem nordamerikanischen Kontinent. Lawrow hatte ein Treffen mit seinem mexikanischen Amtskollegen. Tja, und in Europa gibt es sie natürlich auch. Allen zum Trotz.

„Wie Sie wissen, haben wir eine ganz besondere Position, weil wir das einzige Land in Europa sind, das keine Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängt hat. Ich hoffe, dass wir auch keine Sanktionen verhängen werden“, sagte der serbische Präsident Aleksander Vucic.

Mit Hilfe der Blockdisziplin versuchten sie, auch die Ungarn unter Druck zu setzen. Doch Peter Szijjarto hörte nicht auf die EU-Kommissare mit den „ideologischen Mausern“ und traf sich ebenfalls mit Lawrow.

Zu Lawrow gab es immer eine Warteschlange, er hatte 33 bilaterale Treffen. Und das in nur vier Tagen. Parallel dazu gab es Verhandlungen in multilateralen Formaten. Deshalb ist der russische Außenminister ständig in den Gängen des Wolkenkratzers der Vereinten Nationen unterwegs.

Für CNN war die Ankunft der russischen Delegation eine Tragödie und die CNN-Journalistin fragte bei Lawrows Pressekonferenz nach seiner Rede in der UN-Vollversammlung: „Erklären Sie, welchen Sinn es hat, angesichts der Isolation Russlands, Ihrer Kritik an der UNO und der Weltordnung, dass Russland weiterhin zur UNO-Vollversammlung kommt?“

„Seit dem letzten Treffen sind die Fragen von CNN noch einfacher geworden. Ich arbeite hier, weil es hier etwas zu tun gibt. Wenn Sie Isolation beschreiben wollen, dann beschreiben Sie sie. Sie beobachten unsere Delegation, Sie beobachten, wie wir unsere Zeit hier verbringen, mit wem wir uns treffen, was wir sonst noch tun. Wir arbeiten mit denen zusammen, die sich selbst respektieren, die niemals ihre nationalen Interessen verraten würden, nur weil sie von Washington angeschnauzt wurden. Wir wissen, wie amerikanische Diplomaten durch die Welt reisen und Treffen mit unseren Diplomaten und russischen Vertretern insgesamt verbieten“, antwortete Lawrow.

Diejenigen, die ordentlich angeschnauzt wurden, wie der polnische Präsident Duda oder der deutsche Bundeskanzler Scholz, gehen mit versteinerter Miene an den russischen Journalisten vorbei. Es ist, als ob diese Vertreter der westlichen Minderheit ihre eigene alternative UN-Vollversammlung mit nur einem Thema auf der Tagesordnung hätten: Der Ukraine und dem wichtigsten Helden Selensky.

Sergej Lawrow sagte dazu: „Er rennt um die Welt und bettelt jeden um Geld, Waffen und Aufmerksamkeit an. Das ist nicht unsere Politik. Wir orientieren uns an der nackten Realität. Sie sieht folgendermaßen aus: Selensky und diejenigen, die ihn in Washington, London und Brüssel führen, sagen mit einer Stimme, dass es keine andere Grundlage für Frieden gibt als die „Selensky-Formel“. Die „Selensky-Formel“, man kann sie auf verschiedene Weise beschreiben, ist absolut unrealisierbar. Einfach unrealisierbar. Aber sie sagen, das sei die einzige Verhandlungsgrundlage, und überhaupt müsse Russland auf dem Schlachtfeld besiegt werden. Das ist es, was wir als Fakten hören. Und wir ziehen Schlüsse daraus, wer kein ernsthaftes Verständnis für das Geschehen zeigen will. Und unter diesen Bedingungen bedeutet das: Auf dem Schlachtfeld, also auf dem Schlachtfeld.“

Selensky selbst ist nur nach außen hin ein Kämpfer. Die Tarnkleidung, in der er ankam, legte er nie ab. Mit angsterfüllten Augen bewegte er sich im UN-Wolkenkratzer in einem doppelten Ring von Wachen und achtete auf maximale Geheimhaltung. Unerwartet tauchte er aus versteckten Ritzen auf und verschwand dann ebenso plötzlich wieder in ihnen. Selbst zur Sitzung des Sicherheitsrates kam Selensky unbemerkt. Während alle anderen, einschließlich des Generalsekretärs, durch den Haupteingang hineingingen, kam Selensky durch einen Seiteneingang. Und auch aus dem Sicherheitsrat lief Zelensky schnell weg, um Lawrow nicht über den Weg zu laufen, und am Ende der Rede gab er den Nazi-Gruß „Heil Ukraine!“ von sich.

Selbst diejenigen, die normalerweise die Ukraine unterstützen, waren von Selensky unangenehm überrascht, wie sie unsere Diplomaten am Rande der Sitzung mitteilten.

„Es ist nicht ganz klar, mit welcher Botschaft er sich an die internationale Gemeinschaft gewandt hat. Sagen wir, die Rede vor dem Sicherheitsrat erinnerte mich an die Programmrede von Ostap Bender. Die Botschaft war in etwa die gleiche“, sagte Vassily Nebensja, der Ständige Vertreter Russlands bei der UNO. (Anm. d. Übers.: Ostap Bender ist ein fiktiver Betrüger in dem russischen humoristischen Roman „Die zwölf Stühle“)

Wie Bender, der sich als Großmeister im Kartonazhnik-Club ausgab, erlitt auch Selensky in der Vollversammlung ab einem gewissen Moment eine Niederlage nach der anderen. Und man könnte sagen, dass der Satz „Erlauben Sie, Genosse, wir haben alle Züge aufgeschrieben“ ertönte. Die Kiewer Propagandisten wurden erwischt, als sie, um ein angeblich großes Interesse an dem ukrainischen Besucher zu demonstrieren, in seine Rede Ausschnitte eines vollen Saales schnitten, in dem man plötzlich Selensky wiederfand, wie er sich selbst zuhörte. Das Bild mit der ukrainischen Delegation wurde der Rede Bidens entnommen. Selenskys Rede wurde selbst in den USA als so weitschweifig und unbestimmt bezeichnet, als sei sie im letzten Moment geschrieben worden.

Das Weiße Haus, das die Unterstützung des globalen Südens verliert, versucht offensichtlich, mit ihm zu flirten. Als Reaktion darauf sind sowohl aus dem Süden als auch aus dem Osten ironische Kommentare zu hören, wie es beispielsweise der saudi-arabische Kronprinz formulierte: „Wir haben ein wirklich großartiges Verhältnis zu Präsident Biden. Er hat einen scharfen Verstand und ist konzentriert.“

Biden ließ keine Gelegenheit aus, seinen scharfen Verstand und vor allem seine Konzentration unter Beweis zu stellen. Beim Treffen mit dem brasilianischen Präsidenten fiel er zunächst fast über die brasilianische Flagge in einer Ecke der Bühne. Dann, schon während der Rede seines brasilianischen Kollegen, kam der US-Präsident nicht mit dem Ohrhörer für die Übersetzung zurecht, was Lula da Silva sichtlich verärgerte. Biden summte etwas vor sich hin, aber mit dem Kopfhörer kam er bis zum Schluss nicht klar. Und auch das war noch nicht das Ende der Geschichte, denn am Ende vergaß der US-Präsident einfach, dass sein brasilianischer Amtskollege in der Nähe war. Biden drehte sich um und verließ die Bühne ohne einen Händedruck. Die charakteristische Geste von Lula da Silva zeigte, wie verärgert er war.

Bidens Verwirrung in New York war damit noch nicht zu Ende. In einem Versuch, die das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, wurde Biden losgeschickt, um Geld für den Wahlkampf zu sammeln, was ihn endgültig überforderte. Innerhalb von zehn Minuten erzählte der US-Präsident zweimal wortwörtlich die gleiche Geschichte darüber, wie er sich entschlossen hatte, für das Amt zu kandidieren.

Doch die Weichen waren gestellt. Das Treffen mit Selensky, der nach Washington gereist ist, war so abgeschlossen wie möglich. In jeder Hinsicht. Die Tür von Selenskys gepanzertem Geländewagen ließ sich nicht sofort öffnen. Um Peinlichkeiten zu vermeiden, lasen sowohl der Gastgeber als auch der Gast ihre kurzen Statements für die Presse vom Papier ab. Biden, damit er nichts Unnötiges sagte, Selensky, damit er nichts Unnötiges forderte.

Sie haben auch so schon die Nase voll davon. Insgesamt haben die USA in den letzten anderthalb Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar in das ukrainische Loch geworfen. Das Budget für das nächste Jahr ist bescheidener, es sind nur 24 Milliarden, die sie versuchen, aus dem Kongress herauszuholen.

Speaker McCarthy bereitete Selensky den denkbar kältesten Empfang. Letztes Jahr wurden ihm zuliebe beide Kammern zu einer Sitzung einberufen. Seine Bitte um mehrere Dutzend Milliarden Dollar für neue Tranchen muss der Bittsteller nun hinter verschlossenen Türen vortragen. McCarthy fragte: „Ist Selensky in den Kongress gewählt worden? Ist er unser Präsident? Ich werde nichts versprechen. Ich habe Fragen an ihn: Wo ist der Bericht über das Geld, das wir bereits ausgegeben haben, wie sieht sein Plan aus, um den Sieg zu erringen? Ich denke, die amerikanische Öffentlichkeit will Antworten auf diese Fragen.“

Das eine ist die Öffentlichkeit, aber das andere ist der Tiefe Staat. Ob als Reinkarnation des nicaraguanischen Diktators Anastasio Somoza oder als Reinkarnation des vietnamesischen Diktators Ngo Dinh Ziem, Selensky wird von den Vertretern des amerikanischen Tiefen Staates, dem Parteivorsitzenden der Demokraten, Schumer, und dem Parteivorsitzenden der Republikaner, McConnell, fast an der Hand durch den Senat geführt. Zusammen sind sie 153 Jahre alt. Die biologischen Aussichten sind in etwa klar, die finanziellen müssen geklärt werden.

„Und das ist einer der Gründe, warum wir anfangen müssen, harte Fragen zu stellen: Wie lange soll das noch so weitergehen, wollen wir wirklich zulassen, dass das ganze Land zerstört wird, da die Hälfte der Ukraine bereits zerstört ist, und amerikanische Investoren und Politiker ermutigen, sich zu bereichern und ihre Macht auf Kosten der Ukraine zu festigen? Und es ist sehr merkwürdig: das Video, die Investoren und die Tatsache, dass sie nach einem weiteren Land in Schwierigkeiten geifern, das sie ausnutzen können“, betonte Senator James David Vance.

Die mächtigste Geiferei ist die des militärisch-industriellen Komplexes der USA. Das Pentagon ist ein Ort, an dem Selensky immer willkommen ist, denn er hilft, Budgets zu bekommen. Allerdings haben sie sie fast bis zum Grund ausgeschöpft. Ihm wurde ein für amerikanische Verhältnisse nur bescheidenes Paket von 325 Millionen Dollar mit auf den Heimweg gegeben.

Abrams-Panzer brennen nicht schlechter als deutsche Leoparden oder französische AMX, daher wurden Selensky auch ATACMS-Raketen versprochen. Mit einem Sprengkopf mit verbotener Streumunition.

Der ungarische Außenminister bei der UNO wurde danach gefragt: „Biden hat beschlossen, taktische ATACMS-Raketen zu liefern. Was meinen Sie dazu?“

„Wir sind das einzige NATO-Land, das keine Waffen an die Ukraine liefert, und eines der wenigen Länder in der EU, das keine Waffen liefert. Wir tun das nicht aus einer prinzipiellen Haltung heraus. Je mehr Waffen an die Ukraine geliefert werden, desto länger wird der Krieg dauern. Und desto mehr Menschen werden sterben. Und es wird mehr Zerstörung geben. Es ist viel besser, wenn wir unserer Region Frieden statt Waffen liefern“, sagte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto.

Die diplomatische Formel, die für Selensky geschrieben wurde, sieht eine Variable wie Frieden jedoch nicht vor, denn es ist eine Formel des Hasses, keine Formel der Liebe.

Ende der Übersetzung


Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/selenskys-desastroeser-usa-besuch


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

25.09.2023

Neues vom Wirtschaftskrieg (228) – Ruf nach Sanktionen gegen Aserbaidschan

lostineu.eu, 25. September 2023

Die russische Regierung hat die Ausfuhr von Benzin und Diesel weitgehend untersagt. Laut Wirtschaftsminister Habeck gibt es im Streit um E-Autos Angst vor Vergeltung aus China. Und nach Aserbaidschans Angriff in der Kaukasusregion Bergkarabach fordern immer mehr Politiker Sanktionen.

  • Aserbaidschans Angriff in der Kaukasusregion Bergkarabach muss nach Ansicht von immer mehr Politikern für das Regime von Ilham Alijev politische und ökonomische Folgen haben. Nun drängt auch der SPD-Außenpolitiker Michael Roth auf Konsequenzen. »Aserbaidschan hat mit militärischer Gewalt Fakten geschaffen«, schrieb der frühere Staatsminister im Auswärtigen Amt. »In Bergkarabach droht eine ethnische Säuberung. Wir brauchen politischen ökonomischen Druck auf Aserbaidschan.« Die bisherigen Reaktionen der EU seien »lau«, »sie werden vom Alijev-Regime nicht ernst genommen«. Zuvor hatte Grünenpolitiker Anton Hofreiter bereits konkret ein Gasembargo gegen das Land ins Spiel gebracht. (Der Spiegel) Die EU-Reaktion ist nicht nur lau, sondern feige – von der Leyen setzt weiter auf Gas aus Aserbaidschan. Mehr dazu hier
  • Habeck: Angst vor Vergeltung in China. German carmakers are „afraid“ that they could be hit by retaliation if the EU were to impose duties on Chinese electric vehicles as a result of a new anti-subsidy probe, German Economy Minister Robert Habeck warned. In strikingly frank comments during a panel discussion in Berlin, Habeck also admitted that there is a Franco-German divide over the anti-subsidy investigation, which was announced by European Commission President Ursula von der Leyen earlier this month and has sparked fears of a trade war with Beijing. Habeck said that France, which had pushed strongly for such an EU probe into Chinese e-vehicles, was selling far fewer cars in China than German automakers and had therefore less to lose in a potential tit-for-tat escalation with Beijing over car tariffs. (Politico) – So langsam dämmert auch Habeck, dass Deutschland nur verlieren kann...
  • Die russische Regierung hat die Ausfuhr von Treibstoffen wie Benzin und Diesel weitgehend untersagt. In der Verfügung von Ministerpräsident Michail Mischustin war von einer vorübergehenden Maßnahme die Rede, eine Frist wurde aber nicht genannt. Wie die Regierung in Moskau weiter mitteilte, sei es das Ziel der Maßnahme, die inländischen Kraftstoffpreise zu senken. (…) Für Verbraucher in Europa ist die jüngste Ankündigung aus Moskau eine schlechte Nachricht: Sie müssen sich auf höhere Preise an der Zapfsäule einstellen. Denn die Maßnahme dürfte die ohnehin angespannte Versorgungslage bei Diesel weiter verschärfen. (Handelsblatt)

Mehr zum Wirtschaftskrieg hier


Info: https://lostineu.eu/neues-vom-wirtschaftskrieg-228-ruf-nach-sanktionen-gegen-aserbaidschan


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




Weiteres:




Meloni räumt Scheitern bei Migration ein – Kritik an Deutschland


lostineu.eu. vom 24. September 2023

Ein Jahr nach ihrem Amtsantritt hat die rechtsradikale italienische Regierungschefin Meloni eingeräumt, dass sie ihre Ziele in der Migrationspolitik verfehlt hat. Schuld daran soll auch Deutschland sein.

„Wir hatten uns in der Einwanderungspolitik mehr erhofft“, sagte Meloni im Fernsehsender Rai 1. „Wir haben hart gearbeitet, aber die Ergebnisse sind nicht das, was wir uns erhofft hatten.“

Melonis post-faschistische Partei Fratelli d’Italia (FDI) hatte die Parlamentswahl am 25. September 2022 vor allem mit dem Versprechen gewonnen, der irregulären Zuwanderung ein Ende zu setzen.

Seit Jahresbeginn sind nach Zahlen des italienischen Innenministeriums aber mehr als 130.000 Migranten in Italien angekommen – das sind schon jetzt fast doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2022.

Auch ein zusammen mit EU-Chefin von der Leyen eingefädeltes Tunesien-Abkommen hat die Lage nicht stabilisiert. Im Gegenteil: aus Angst vor Abschottung kommen nun noch mehr Boat People nach Lampedusa.

Frankreich hat deshalb seine Grenze zu Italien abgeriegelt, es will keine Migranten aufnaehmen. Die meisten dürften nun nach Deutschland kommen, wie in der Vergangenheit auch.

Dies hat im größten EU-Land zu einer neuen, hitzigen Flüchtlingsdebatte geführt. Aber auch in Italien heizt sich die Stimmung auf – vor allem gegen Deutschland.

Verteidigungsminister Crosetto sprach von einem „sehr schwerwiegenden“ Verhalten. Es sei nicht hinnehmbar, dass Berlin zivile Seenotretter finanziert, berichtet der „Spiegel“.

Rom betrachtet es als eine Einmischung in inneritalienische Angelegenheiten, dass die Bundesregierung Hilfsorganisationen fördern will, die sich auf italienischem Boden um Migranten kümmern.

Das Auswärtige Amt hatte darauf verwiesen, dass damit ein Beschluss des Bundestags umgesetzt werde. Das erste Geld – jeweils zwischen 400.000 und 800.000 Euro – soll in Kürze ausgezahlt werden…

Mehr zur Flüchtlingskrise hier

3 Comments

  1. Arthur Dent
    25. September 2023 @ 10:59

    Die Menschen, die in Scharen nach Europa strömen, sind faktisch „entgrenzt und entstaatlicht“ worden. Es ist der Territorialstaat in seinen Grenzen, der ein sicheres und geordnetes Leben erst möglich macht, auch wenn man uns weismachen will, der Nationalstaat sei ein verstaubtes Relikt längst vergangener Zeiten. Und falls unser Grundgesetz noch gilt, einfach mal Artikel 16a lesen – da ist festgelegt, wer einen Rechtsanspruch auf Asyl hat und wer nicht.

Reply

  • KK
    24. September 2023 @ 18:32

    Das einzige Versprechen, dass ein ultrarechter Politiker mW je gehalten hat, war dasjenige Hitlers der weitgehenden Vernichtung der Juden in Europa.

    Will Meloni jetzt, wo es mit ihrem Versprechen der Reduktion der Flüchtlingszahlen nicht geklappt hatte, daran anknüpfen, wenn sie die Seenotrettung auf dem Mittelmeer offenbar abschaffen will (und, wie ich an anderer Stelle hörte, die italienische Marine sogar gegen Flüchtlingsboote einsetzen möchte)?

    Reply

    • european
      24. September 2023 @ 19:14

      @KK

      Es steht zu befürchten, dass es so kommen wird. Ebenso wie neue Belehrungen von nördlich der Alpen.

      Ich hab keine Lösung. So, wie es aktuell ist, kann es aber nicht weitergehen. Die EU löst das Problem auch nicht, sondern fällt zurück in alte Strukturen. Es ist offensichtlich nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder Schlagbäume in Europa haben und die Grenzen hochgezogen sind.

      Gesucht wird eine menschenwürdige Lösung, die allen Seiten gerecht wird. Jede Idee ist willkommen. Vor allen Dingen sollten wir diejenigen stoppen – oder aufhören denjenigen zu folgen, die rund um Europa illegale Kriege führen und die Menschen aus ihren Heimatländern damit vertreiben. Damit ist durchaus auch Russland gemeint. Mir fiele da aber jemand ein, der für viel mehr Flucht und Vertreibung verantwortlich ist. Seit Jahrzehnten.

      Ich hoffe ein bisschen auf Afrika, wenn ich ehrlich bin. Der Schulterschluss gegen die Kolonialherren wird getrieben vom Drang nach Autonomie und Souveränität. Schluss mit der Ausbeutung des reichsten Kontinents der Erde. Vielleicht schaffen die Länder Afrikas, das auszugleichen, was auch unsere Wirtschaftspolitik mit verursacht hat. Wenn die Menschen zu Hause eine Perspektive haben, begeben sie sich vielleicht doch nicht mehr auf diese lebensgefährliche Reise ohne Perspektive.


  • Info: https://lostineu.eu/meloni-raeumt-scheitern-bei-migration-ein-kritik-an-deutschland


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.09.2023

    Nachrichten von Pressenza: Anhörung im Prozess gegen Jurij Scheljaschenko verschoben

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 25.September 2023, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 25.09.2023


    Anhörung im Prozess gegen Jurij Scheljaschenko verschoben


    Die erste Anhörung im Prozess gegen den ukrainischen gewaltfreien Pazifisten Jurij Scheljaschenko, die am 20. September stattfinden sollte, wurde auf den 3. Oktober verschoben, wie die Verteidigung mitteilte. Der Staatsanwalt erschien nicht zu der Anhörung, so dass der Richter gezwungen&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/anhoerung-im-prozess-gegen-jurij-scheljaschenko-verschoben/


     -----------------------


    Volunteer(s) des Monats September: Engagement ist wirksam


    Lea arbeitet als Account Managerin bei der Influencer Agentur likeyaa. Sie und ihre Kolleg*innen nutzen ihre Expertise im Influencer Marketing, um für letsact ehrenamtlich zu werben. Ihr Ziel: Influencer*innen für letsact begeistern und Engagement fördern. Danke für eure Unterstützung! Wer&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/volunteers-des-monats-september-engagement-ist-wirksam/


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    Ver.di Bundeskongress sagt JEIN zum Militarismus


    Auf dem Bundeskongress der ver.di wurde um den zukünftigen Weg der Gewerkschaften gestritten. Wir publizieren verschiedene kritische Beiträge zum Kurs der ver.di Führung und zum Verlauf des Kongresses. Siehe auch unseren Aufruf &#8222;Ver.di Bundeskongress -Sagt Nein gegen Krieg, Militarisierung und&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/ver-di-bundeskongress-sagt-jein-zum-militarismus/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.09.2023

    Lawrow: ,Na dann, dawai" /Westen ist Lügenimperium

    aus e-mail von Doris Pumphrey, vom 24. September 2023, 21:02 Uhr


    https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/

    16:29 Uhr


    *Lawrow: "Der Westen will auf dem Schlachtfeld entscheiden.

    Na dann, dawai"*


    Russlands Außenminister, Sergei Lawrow, hat am Samstag auf der 78.

    Sitzung der UN-Generalversammlung in New York City gesprochen. Im

    Anschluss gab er eine Pressekonferenz, wo er erklärte, dass die

    Friedensformel, die der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij

    aufgestellt habe, "nicht realisierbar" sei. Lawrow fügte hinzu:

    /"Jeder weiß das."/

    Gleichzeitig würden die verantwortlichen Akteure im Ukraine-Krieg sagen,

    "dass Russland sowieso auf dem Schlachtfeld besiegt werden muss". Lawrow

    erklärte:

    /"Unter diesen Umständen, wenn [der Westen den Konflikt] 'auf dem

    Schlachtfeld' lösen will, dann soll dem so sein. Los geht's."/



    https://freedert.online/international/181716-lawrow-bei-uno-westen-als/

    24.9.2023


    *Lawrow bei UNO: Westen ist Lügenimperium – Selenskijs Friedensformel

    nicht realisierbar


    *Die UN-Generalversammlung steht kurz vor ihrem Abschluss. Der russische

    Außenminister, Sergei Lawrow, äußerte sich im Rahmen der politischen

    Diskussionen zum "westlichen Lügenimperium". Überdies sprach der

    hochrangige Diplomat das Thema potenzieller Friedensverhandlungen mit

    der Ukraine an.


    Von der Tribüne der UN-Generalversammlung aus bezeichnete der russische

    Außenminister Sergei Lawrow den Westen als "Lügenimperium" und rief dazu

    auf, "einen großen Krieg zu verhindern". Zuvor hatte das auch Wladimir

    Putin gesagt. Lawrow erläuterte, was er damit meint:

    /"Die Amerikaner und Europäer, die es gewohnt sind, auf den Rest der

    Welt herabzublicken, machen Versprechungen und Verpflichtungen, auch

    schriftliche und rechtsverbindliche, und halten sie dann einfach nicht

    ein."/


    Der Minister führte mehrere Beispiele aus der Geschichte an, um die

    These von der Unehrlichkeit des westlichen Blocks zu belegen (von den

    Verschwörungen gegen die Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs bis

    zur heutigen Zeit und dem Aufbau einer antirussischen Koalition). Die

    Ukraine sei nun für westliche Länder ein "bequemes" Feld geworden, so

    Lawrow. Der Diplomat erklärte:

    /"Im Jahr 2021 wurden unsere Vorschläge zum Abschluss von Verträgen über

    gegenseitige Sicherheitsgarantien in Europa ohne Änderung des

    blockfreien Status der Ukraine arrogant abgelehnt."/


    Ferner wurde Sergei Lawrow gefragt, ob Moskau die Souveränität der

    Ukraine anerkenne. Der Außenminister antwortete, dass Russland schon

    1991 die Souveränität des Nachbarlandes auf der Grundlage der

    Unabhängigkeitserklärung anerkannt habe, welche die Ukraine bei ihrem

    Austritt aus der Sowjetunion angenommen hatte. Das Dokument enthalte die

    Zusage, die Rechte nationaler Minderheiten zu respektieren, und erwähne

    ausdrücklich die russische Sprache, unterstrich er. Weiter hieß es:

    /"Aber einer der wichtigsten Punkte in der Unabhängigkeitserklärung war

    für uns, dass die Ukraine ein bündnisfreies Land sein und keinem

    Militärbündnis beitreten würde. In dieser Formulierung und unter diesen

    Bedingungen unterstützen wir die territoriale Integrität der Ukraine."/


    Bezüglich möglicher Friedensverhandlungen mit der Ukraine erklärte

    Lawrow, Russland sei zu Gesprächen bereit, werde aber keine Vorschläge

    für einen Waffenstillstand in Betracht ziehen, da Moskau bereits einmal

    getäuscht worden sei. Der Minister ergänzte:

    /"Im März und April 2022 gab es Verhandlungen, alles war bereits

    paraphiert. Aber zwei Tage später fand Butscha statt, weil, wie ich

    glaube, jemand in London oder Washington nicht möchte, dass dieser Krieg

    endet."/


    Zugleich werde Moskau den ukrainischen Präsidenten Selenskij nicht dazu

    drängen, das von ihm verhängte Verbot von Gesprächen mit der russischen

    Seite aufzuheben. Der Spitzendiplomat hob in diesem Zusammenhang hervor,

    dass Selenskijs Friedensformel absolut unrealisierbar sei und jeder das

    wisse.


    Info: https://freedert.online/international/131481-liveticker-ukraine-krieg


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.09.2023

    Weil er gegen Russen kämpfte – Selenskij und Trudeau bejubeln ehemaligen SS-Soldaten

    freedert.online, 24 Sep. 2023 20:03 Uhr,Von Wladislaw Sankin

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sprach am Freitag im kanadischen Parlament. Dessen Vorsitzender stellte den Anwesenden einen ehemaligen Kämpfer der SS-Division Galizien als Helden vor. Seine Zugehörigkeit zu den Streitkräften Nazi-Deutschlands hat er verschleiert.


    Es war eine sehr, sehr späte Sternstunde für den 98-Jährigen. Das ganze kanadische Parlament und seine Ehrengäste – Premier Justin Trudeau, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij und seine Gattin Elena – bejubelten Jaroslaw Hunka mit Standing Ovations. Dem bis zu Tränen gerührten Greis gelang es, mit Selenskij ein paar Gesten auszutauschen. Der Präsident erhob seine Faust, womit auch er seine Solidarität und die Würdigung seiner Verdienste zum Ausdruck brachte. Da viele Kameras auf die beiden Männer gerichtet waren, gingen die Bilder dieser Begegnung rasch um die Welt. 

    "Bevor er nach Kanada immigrierte, kämpfte er im Zweiten Weltkrieg in der ersten Ukrainischen Division", schrieb die Nachrichtenagentur AP über Hunka. Anthony Rota, der Sprecher des kanadischen Unterhauses, präsentierte dem Parlament und seinen Gästen den ehemaligen Kämpfer als Helden: 

    "Er kämpfte im Zweiten Weltkrieg für die ukrainische Unabhängigkeit gegen die Russen. Er ist ein ukrainischer Held, er ist ein kanadischer Held. Und wir danken ihm für seinen Dienst! Thank you!"

    "Er kämpfte gegen Russen für ukrainische Unabhängigkeit. Er ist ein ukrainischer Held, er ist ein kanadischer Held. Und wir danken ihm für seinen Dienst! " - Kanandischer Parlamentssprecher würdigt ehemaligen Kämpfer der SS-Division "Galizien" Hunka. Und Selenskij begrüßt ihn. pic.twitter.com/wS8d4Ivika

    — wlad sankin (@wladsan) September 24, 2023

    Hunka wurde von seinem Apparat als bester Vertreter der ukrainischen Kanadier ausgewählt und zu dem feierlichen Treffen mit Selenskij eingeladen. Die Zahl der in Kanada lebenden Ukrainer beläuft sich auf geschätzte 1,3 Millionen. Hunderttausende von ihnen kamen direkt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zuvor hatten sie mit Nazi-Deutschland kollaboriert, später suchten sie Zuflucht vor ihren Verbrechen in Übersee. Für den Kampf gegen die Sowjetunion waren sie nun wieder nützlich.

    ???? pic.twitter.com/3C9o5VbXnO

    — NAFO is a far-right psy-op, and so many got caught (@lingerence) September 23, 2023

    Weder Rota noch AP oder andere westliche Medien schenkten diesem Umstand Beachtung. Laut Rota war Hunka Angehöriger der sogenannten "Ersten Ukrainischen Division". Doch diese hatte zugleich weitere Namen: die 14. Waffen-Grenadier-Division der SS oder Galizische SS-Division Nr. 1. Darauf weist der ukrainische Forscher der Universität Ottava, Ivan Kachanovsky, in einem X-Beitrag hin, der auch Fotos von dem jungen Hunka in Nazi-Uniform enthält. Diese habe er seinerzeit selbst veröffentlicht. 

    "Dies sind Fotos eines Veteranen der SS-Division Galizien, der vom kanadischen Parlament, dem kanadischen Premierminister und dem Präsidenten der Ukraine mit stehenden Ovationen bedacht wurde", schreibt Kachanovsky.

    These are photos of SS Galicia Division veteran who was given standing ovation by Canadian parliament, prime-minister of Canada and president of Ukraine. He published these photos of himself in this division during training in Germany. He is standing in the middle in 1st photo,… pic.twitter.com/YkfKZbJ1i7

    — Ivan Katchanovski (@I_Katchanovski) September 24, 2023

    Mit den Deutschen habe er freiwillig Schulter an Schulter gegen die "Moskauer Kommunisten" – "Tiere in menschlicher Gestalt" – gekämpft, unterstreicht Hunka in einem Artikel, den Kochanovsky ebenfalls auf X teilte. Zudem wies er auf zahlreiche Massaker hin, in die ukrainische SS-Freiwillige verwickelt waren. Um Asyl in den USA zu bekommen, haben die hochrangigen "Galizien"-Offiziere die Einwanderungsbehörden belogen, wie laut Kachanovsky einem AP-Artikel seinerzeit herausgefunden hat.

    Ironischerweise war es nun die gleiche US-Nachrichtenagentur, die die Zugehörigkeit Hunkas zu einer Militäreinheit des Dritten Reiches in ihrer Meldung über den Jubel im kanadischen Parlament verschwiegen hat. Der Wissenschaftler, der schon seit Jahren die Reinwaschung der ukrainischen Nazis mit historischen Fakten anprangert, kommt aus dem Staunen nicht heraus: 

    "Das ist wirklich unglaublich. Dieser Veteran der SS-Division Galizien wurde vom Sprecher des kanadischen Parlaments als 'ukrainischer Held' und 'kanadischer Held' bezeichnet und ihm wurde 'für seinen Dienst' gedankt. Wusste jemand im Parlament oder Selenskij, dass er in der Waffen-SS-Division diente?"

    This is truly unbelievable. This SS Galicia division veteran was also called by Canadian parliament speaker "Ukrainian hero" & "Canadian hero" & thanked "for his service." Did anyone in parliament or Zelensky realize that he served in Waffen SS division? https://t.co/xdv8FGMI8z

    — Ivan Katchanovski (@I_Katchanovski) September 24, 2023

    Da ist der Forscher etwas naiv. In einer Welt, in der eine EU-Kommissionspräsidentin den Russen und nicht den US-Amerikanern den ersten atomaren Bombenabwurf in die Schuhe schiebt, ist dieser Umstand unwichtig. Wichtig ist hingegen, dass Hunka damals gegen "die Russen" kämpfte, gegen die "Tiere in menschlicher Gestalt", wie er es selbst ausdrückt. Gestern kämpfte er, heute kämpft Selenskij. Denn bevor der kanadische Parlamentssprecher den Nazi-Kämpfer stolz der Öffentlichkeit vorstellte, war es Selenskij, der in seiner Rede vor dem kanadischen Parlament faktisch wortwörtlich die gleiche These wiederholte.

    "Gräuelpropaganda wie zur Nazi-Zeit" – Widerstand gegen die Ausstellung "Russian War Crimes"

    "Gräuelpropaganda wie zur Nazi-Zeit" – Widerstand gegen die Ausstellung "Russian War Crimes"

    Die Russen seien ein "Übel", das von der Ukraine und ihren Verbündeten für immer niedergerungen werden müsse. Denn "Moskau" habe die Ukrainer immer durch "Genozide" vernichten wollen, in den 1930er-Jahren, während des sogenannten "Holodomors", und auch jetzt, durch eine "unprovozierte brutale Aggression gegen die Ukraine". Kanada stehe hingegen immer auf der "Sonnenseite der Geschichte", schmeichelte der Präsident seinen Gastgebern – damals, im Ersten und Zweiten Weltkrieg, und auch jetzt. Was er für das Gute gehalten hat – die Unterstützung Kanadas in der Anti-Hitler-Koalition oder die Einschleusung ukrainischer SS-Veteranen, die "gegen die Russen" gekämpft haben –, sagte er nicht. 

    Schließlich äußerte er die Hoffnung, dass eines Tages auch in Kanada ein Denkmal für den Sieg der Ukraine über die russische Invasion errichtet wird. Trudeau bezeichnete hingegen in seiner Rede den Besuch als Gelegenheit, Selenskij zu zeigen, "wie stark und unmissverständlich wir an der Seite der Ukraine stehen", indem er zusätzliche 650 Millionen kanadische Dollar (482 Millionen Euro) für den Erwerb von 50 gepanzerten Fahrzeugen über drei Jahre ankündigte, die in Kanada gebaut werden sollen.

    Selenskijs Besuch in Kanada ist in vielerlei Hinsicht bezeichnend. In keinem anderen Land der Welt ist der Einfluss der ehemaligen Exil-Ukrainer so stark wie in Kanada. Mit einem Bevölkerungsanteil von knapp vier Prozent stellt die Gruppe inzwischen auch Spitzenkräfte für Politik. Vize-Premierministerin Chrystia Freeland, die Enkelin des nationalsozialistischen Propagandisten Michel Chomjak ist dafür ein schillerndes Beispiel. Das sichert die andernorts schon wankende Unterstützung.


    Der "nette" Herr Makejew – Kiews neuer Botschafter umgarnt Deutschland und steckt voller Russenhass




    Meinung

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    "Angesichts des Widerwillens vieler Republikaner im US-Kongress gegen die weitere Unterstützung der Ukraine und der Spannungen zwischen der Ukraine und einigen ihrer wichtigsten Verbündeten wie Polen gilt Kanada als zuverlässiger Unterstützer der Ukraine, sodass sich Selenskij bei seinem Besuch in Kanada auf befreundetem Terrain bewegen kann", erläuterte der kanadische Politikwissenschaftler Daniel Béland.

    Das lange Leben des ehemaligen Kämpfers der 14. SS-Grenadierdivision Jaroslaw Hunka bildet eine Brücke zwischen den Generationen. Sein Kampf in den Hitler-Truppen "gegen die Russen" ist das, was die kanadische Regierung als Heldentum und großen Verdienst auch für Kanada bezeichnet. Der Kreis der Geschichte hat sich am Freitag im Unterhaus des kanadischen Parlaments in einem feierlichen Akt geschlossen. Nun kämpfen die Nachfolger der ukrainischen Nazis nicht mehr für ein arisches "Großeuropa", sondern für "Demokratie" und eine "regelbasierte Weltordnung". Die Gestalt der Demagogie hat sich geändert, ihre Marschrichtung nicht.


    Mehr zum Thema - Gebirgs-Sturmbrigade "Edelweiß": Ukraine benennt Armeeeinheit nach Wehrmachtsdivision


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/181703-weil-er-gegen-russen-kaempfte


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.09.2023

    Nazi-Verehrung im Westen Applaus für Soldat der SS-Division Galizien bei Selenskys Kanada-Reise

    anti-spiegel.ru, vom 24. September 2023 17:57 Uhr, von Anti-Spiegel

    Der ukrainische Präsident Selensky hat im kanadischen Parlament eine Rede gehalten, nach der es auch stehenden Applaus für einen ukrainischen Soldaten der Waffen-SS gegeben hat. Die Nachrichtenagentur AP meldete das zwar, versuchte aber, den Zusammenhang zu verschweigen.

    AP berichtete über Selenskys Rede im kanadischen Parlament, wobei AP auch ein Foto mit folgendem Untertitel veröffentlichte:

    „Der ukrainische Präsident Wladimir Selensky und der kanadische Premierminister Justin Trudeau erkennen Jaroslav Hunka unter den Zuschauern, der im Zweiten Weltkrieg in der Ersten Ukrainischen Division gekämpft hat, bevor er später nach Kanada ausgewandert ist.“


    Die „Erste Ukrainische Division“

    Mit der Formulierung, Hunka habe in der „Ersten Ukrainischen Division gekämpft“, lenkt AP von einem entscheidenden Detail ab, denn Hunka war ein Freiwilliger der Waffen-SS.

    Die SS-Schützendivision „Galizien“ wurde im Mai 1943 gegründet und danach mehrmals umbenannt. Zunächst in „14. SS-Freiwilligen-Division „Galizien““, dann in „14. Galizische SS-Freiwilligen-Division“ und sie bekam noch einige andere Namen. Entscheidend ist, dass die Division aus ukrainischen Freiwilligen gebildet wurde, die das Hitler-Regime so fanatisch unterstützt haben, dass sie sich freiwillig zur SS gemeldet haben.

    Am 25. April 1945, nur wenige Tage vor Kriegsende, wurde die SS-Division, die damals „14. Waffen-Grenadier-Division der SS (ukrainische Nr. 1)“ hieß, in „1. Ukrainische Division der Ukrainischen National-Armee“ umbenannt. Diesen Namen nennt AP, um davon abzulenken, dass Selensky, Trudeau und mit ihnen das gesamte kanadische Parlament einem überzeugten Nazi und Mitglied der Waffen-SS applaudiert haben.

    Auch der kanadische Fernsehsender CBS hat darüber berichtet, wobei gesagt wurde, dass die stehenden Ovationen einem „98-jährigen Ukraine-Kanadier“ galten, der „im Zweiten Weltkrieg für die ukrainische Unabhängigkeit gegen die Russen gekämpft hat“. Wenn Parlamente der „westlichen Demokratien“ heute SS-Mitgliedern stehend applaudieren, muss man sich nicht wundern, dass die russische Regierung (und auch viele Menschen in Russland) sich im Kampf gegen den Nazismus sehen, der im Westen gerade seine Wiederauferstehung feiert.


    40 Antworten

    1. ….denn sie wissen, was sie tun…..

      Unfaßbar! Wohin soll das noch führen?

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      1. Dahin, dass im doitschen Reichstag wieder „Sieg Heil!“ oder „Heil Hitler!“ bzw. – vorerst noch – deren ukrainische Version von den Abgeordneten skandiert werden.
        Ach nee, hatten wir ja schon: Kanzler oder Bundestagspräsidentin (ausgerechnet die, die jetzt die Nordhäuser vor der Wahl eines „Faschisten“ von der AfD gewarnt hat!) brüllen „Slava Ukraini!“ – und der Stimmpöbel antwortet mit „Gerojam slava!“

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    2. Es soll ja dennoch Spinner geben die meinen die Einteilung von Links und Rechts in der Politik wäre überholt und veraltet.
      Die kapitalistische Propaganda und Verblödung schon ab der Schule ist offensichtlich leider wirksam. Die Opfer merken nichts, sie schlafen.

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      1. Sie sollten das differenzierter sehen. Ich bin auch dafür, dass wir mit rechts und links aufhören, weil es ohnehin immer wieder irreführend verwendet wurde, vor allem wenn man an die extremen Ränder kommt. Das Hitler-Regime war ein nationales UND sozialistischen Regime. Wenn wir die üblichen Bedeutungen hernehmen (links=progressiv also Veränderung wollend, rechts=konservativ also die Verhältnisse beibehalten wollend) war Hitler zu seiner Zeit progressiv/LINKS! Der nationalistische Wille hat aber eine rechte Note hineingebracht. Für mich stand er eigentlich für die Extreme-Linke UND die Extreme-Rechte. Somit sollten auch alle Nazis und auch die Neo-Nazis die heute herumlaufen als Links-Rechts-Radikale bezeichnet werden. Nachdem der 2. WK vorbei war, kam auch noch der Vergangenheitsfaktor dazu … die Neo-Nazis wurden als ewiggestrige gesehen, sie wollten ein altes Regime, alte Verhältnisse zurück, daher nur mehr als rechtsextrem bezeichnet. Und seither haben wir den Salat.
        Die heutigen Linksradikalen sind ebenso wie die Rechtsradikalen so von ihrer Ideologie überzeugt, dass alle anders denkenden als Untermenschen betrachtet werden (hat man bei den Linke während Corona gesehen) und damit tragen sie beide die faschistische Fahne. Also weg mit links und rechts. Schaut euch an was die Leute wollen und ob sie Debatten zulassen.

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        1. Du bist solch ein Beispiel für die Ahnungslosigkeit und als Opfer der Propaganda und Brd-Schul“bildung“.

          Deine SS, egal ob die von D oder ausl. SS, wurde von der sowjetischen Roten Armee besiegt.

          Es ist schon komisch, denn dank Internetzugang heutzutage könnte das jeder wissen. Früher mußte man aufwändig in Büchereien recherchieren und fand dennoch nichts.

          „Wer sich nicht eindeutig abgrenzt von Neonazis und Rassisten macht sich mit ihnen gemein “ -Steinmeier.
          Wer also Faschisten finanziert und gar bewaffnet ist selbst Faschist. Steinmeier selbst ebenso.

          „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“ – J.Jaures.
          Wer den Kapitalismus befürwortet und auch nicht abschaffen will, die Ursache also nicht angehen will, der ist nach der politischen Einteilung RECHTS. Das sind alle Reichstagsparteien, inkl der neuen Wagenknecht-Partei sollte sie kommen.

          Nur sozialistische Parteien sind links. Was ist ein Kommunist? Das wird im folgenden link für alle Anfänger beschrieben: https://sascha313.wordpress.com/2014/11/09/was-ist-ein-kommunist/
          s.o. KEINER muß ahnungslos bleiben!

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    3. Trudeau wurde gerade erst von Indien vorgeführt , man deckte auf das Trudeau einen bekannten Terroristen im kandischen Militär installieren will und nebenbei deckte man bei einer Razzia auf das sein Dienstflugzeug eine fliegende Drogenbude ist !
      Nicht ohne Grund schoss Trudeau im Nachgang zurück und behauptete das Indien einen Kanadier getötet haben soll .
      Jetzt noch diese Nazigeschichte , Trudeau hat fertig , nur noch eine frage der Zeit wann man Ihn aus dem Verkehr zieht .

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    4. Ekelhafter geht’s eigentlich nicht mehr.
      Aber irgendwann wird auch dies übertroffen werden.

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    5. Och nö – ein alter SS-Mann ist nach Kanada „ausgewandert“? So nennt man das wenn ein Nazi auf der Flucht ist?

      Großartig wie Trudeau & auch der angebliche Jude Selensky sich hier weltöffentlich als Nazi outen. Braucht man noch mehr Beweise, dass auch ein Jude Nazi sein kann?

      Russel Brand hat es gut ausgedrückt:
      „Wir haben Seite an Seite mit der Sowjetunion gegen echte Nazis gekämpft.
      Und in diesem Krieg scheinen wir Seite an Seite mit echten Nazis gegen Russland zu kämpfen. “

      Nun ist er der Vergewaltigung verdächtigt worden….. so sind sie, die linksgrünversifften Braungewordenen…

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      1. … bei denen heißen die Nazi’s „ultra-orthodoxe“ …

        Nazi’s gibt es nun mal weltweit und in JEDEM Land – ohne Ausnahme – hofiert von der Hinterzimmermafia seit Jahrtausenden. DAS Übel auszurotten ist wohl eine Arbeit für viele-viele Sisyphi …

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      2. „Großartig wie……“
        Es wird gegen sie verwendet werden. Die Lügen und das Hässliche kommen ans Licht.

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      3. Früher nannte man diese „Auswanderung“ „Rattenlinie“.

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      4. @GMT: Das Zitat von Russel Brand schreibe ich mir auf. Genau so ist es. Der Westen lässt immer öfter seine Nazisau raushängen. Schlimm.

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      5. Ein bedeutsamer und keinesfalls zufälliger Vorgang weil bisher nicht klar war was Kanada bei den G7 macht – da es sich nun öffentlich nazifiziert hat ist es klar!

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    6. Wer jetzt immer noch nicht begriffen hat – wohin die Reise geht…..

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    7. Die meisten ausländischen Freiwilligen auf deutscher Seite waren keine Nazis, das waren Gegner der Sowjetunion.

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      1. Die feinen Unterschiede zwischen Nazis und Banderisten waren weder für die Opfer, die sie erschlagen haben, noch bei ihrer Bekämpfung relevant.

        „Gewiß ist die Rote Armee vor die Notwendigkeit gestellt, die faschistischen deutschen Okkupanten zu vernichten, da sie unsere Heimat unterjochen wollen … Die Rote Armee, ebenso wie die Armee eines jeden andern Volkes, hat das Recht und die Pflicht, die Bedrücker ihrer Heimat,

        unabhängig von deren nationaler Abstammung,

        zu vernichten.“

        — J.Stalin, 23. Februar 1942

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      2. @kriischer Nachfrager

        „Feinde der Sowjetunion“?

        Wie wird man denn „Feind“ & das auch noch freiwillig? Und wie wird man denn Nazi ? & das auch freiwillig?

        Und waren Nazis keine Feinde der Sowjetunion?

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        1. Nazis legen Wert darauf, daß die anderen Feinde der Sowjetunion im „Neuen Europa“ als etwas Eigenständiges gesehen werden und nicht einfach als ausländischer Ableger der NSDAP:

          „Bei der Pflege zwischenstaatlicher Beziehungen durch Parteidienststellen darf niemals vergessen werden, daß die Grundlagen und Erkenntnisse der nationalsozialistischen Weltanschauung dem Wesen des deutschen Blutes entsprechen und daher auf fremdes Volkstum nicht übertragen werden können. Das Zusammenleben der Völker verlangt gegenseitige taktvolle Rücksichtnahme auf ihre naturgegebenen Eigenarten. Die NSDAP und ihre Organisationen haben daher keine europäische oder weltumfassende Missionsaufgabe zu erfüllen.“

          Text 25 – Adolf Hitler: Verfügung – 4. November 1942

          „4. ) Kein Land Europas wird gezwungen, bestimmtes Regime einzuführen. Wenn Länder an traditioneller Demokratie festhalten wollen, so ist das ihre eigene Angelegenheit.“

          Text 32 – Goebbels „Leitsätze“ für die Gestaltung eines Neuen Europas – 16. März 1943

          „Die Gründung eines Europäischen Staatenbundes würde folgende politische Vorteile für uns haben:
          1. ) Es würde unseren Freunden und Bundesgenossen die Sorge nehmen, daß sofort bei Friedensschluß bei allen ein deutscher Gauleiter eingesetzt wird. “

          Text 33 – Joachim von Ribbentrop: Europäischer Staatenbund – 21. März 1943

          https://archive.org/details/QuellenZurNeuordnungEuropasTeil1

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    8. Noch eine Begegnung: Auf dem Ärmel des „Rabbi“ von Azov sind Wolfsangelrune und eine Blut-und-Boden-Fahne (schwarz-rot) mit Davidstern.

      Es ist die Fahne der Banderisten der UPA (Українська повстанська армія, УПА), die von Chrystia Freeland (Vizepremier Kanadas mit Bandera-Opa) genutzt wird und die Melnyk in München am Grabe Banderas geehrt hat.

      Die Fahne gehört zur Symbolik der Nazis im „Neuen Europa“. Die Nationaal-Socialistische Beweging in Nederland [Nazipartei] des Leider [Führer] van het Nederlandsche Volk Adriaan A. Mussert hatte sie in rot-schwarz, und in einer Variante mit Wolfsangelrune, in einer anderen mit dem SS-Löwen, der auch von „Azov“ bekannt ist.

      Also wer sagt denn, es gäbe keine jüdischen Nazis? Siehe Bild:

      UKR Embassy in USA
      @UKRintheUSA
      In Uman Ukraine’s National Guard Brigade ‚Azov‘ service member with the call sign ‚Rabbi‘ embraces with Ultra-Orthodox Jewish pilgrim during a celebration of the Rosh Hashanah holiday, the Jewish New Year. Photograph: Reuters

      Übersetzen mit DeepL
      In Uman umarmt ein Angehöriger der ukrainischen Nationalgardebrigade „Asow“ mit dem Rufzeichen „Rabbi“ einen ultraorthodoxen jüdischen Pilger während einer Feier zum jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana. Foto: Reuters

      16. Sep. 2023
      https://twitter.com/UKRintheUSA/status/1703165150784581895

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      1. …in Telegramm hat eine Russische Bloggerin, ein Bild von Selenski reingestellt, wie er vor dem Grab eines seiner Grossväter sitzt, welcher Soldat bei der Roten Armee war.. …kann nicht sagen, ob es so stimmt !!..

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        1. Sein Großvater Semen Selenskyj diente während des Zweiten Weltkriegs als Kommandeur eines Mörserzuges, war Kommandeur einer Schützenkompanie des 174. Gardeschützenregiments der sowjetischen 57. Gardeschützendivision und bis Kriegsende im Rang eines Leutnantder sowjetischen 57. Gardeschützendivision und bis Kriegsende im Rang eines Leutnants. Alle drei Brüder Semen Selenskyjs und dessen Vater wurden im Holocaust ermordet.

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          1. …Danke für die Auskunft !!.. …irgendwie unerklärlich, dass ER sich für so etwas missbrauchen lässt ??.. ..als normal denkender Mensch, nicht zu verstehen..

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            1. Nun, das war nur ein Großvater.
              Ich für meinen Teil hatte auch einen Großvater, der überzeugter Nationalsozialist war
              und der andere Großvater war im Wiederstand.
              Aber ich tippe eher darauf, daß er gerne umjubelt und beklatscht wird.
              Er ist ja auch Schauspieler und die lieben den Applaus.
              Der Konsum gewisser Substanzen kann dann auch dafür sorgen, daß man den Überblick
              verliert.

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              1. …kannte jemanden, der hat 1924 in einem Dorf in Thüringe, die KPD mitbegründet.. …1933 hat man ihnen gesagt, „sie sollen sich ruhig verhalten, sonst…“.. ..die Leute waren ruhig, weil einer aus der Gruppe vor 39 doch mal den Mund aufgemacht hat und nach Buchenwald kam.. …er kam wieder raus nach einer gewissen Zeit, aber er machte nochmals den Mund auf und kam wieder nach Buchenwald, aber nicht mehr zurück !!.. …zum „Dank“ haben die Nazis den Mann, 1944 als er schon 43 Jahre alt war, zur Waffen – S S eingezogen !!.. (…dem alten Kommunisten zeigen wir, wer die Macht hat !!).. …er hatte aber „Glück“ und überlebte die letzten Kämpfe der Truppe in der Tschechei bis zum 10 !! Mai 45 !!.. …danach war er 1 Jahr in Sowjetischer KG aber in Rumänien und wurde schon 46 entlassen !!..
                …ich fragte ihn damals, war selbst noch sehr jung, „…was wäre gewesen, wenn Du 44 nicht in den Krieg gegangen wärst ??.. …er antwortete ganz trocken, war ein einfacher Arbeiter, „..dann hätten sie mich erschossen !!“.. …ich habe da nicht mehr gefragt, erlaube mir aber auch heute kein Urteil darüber zu sprechen !!.. …im Westen, „schuriegel DIE“, Menschen, welche gegen die transatlantische Hetze sind, ähnlich, nur die Methoden sind anders !!.. ..aber sie verstecken sich hinter „Paragraphen und ihrem Schreibtisch, als Staatspartei – Atlantik – Diener !!“..
                ….wie man sieht, KEIN grosser Unterschied von 44 zu Heute !!.. ..diese Phänomen, ist aber HAUPTSÄCHLICH in den 3 West – Zonen zu beobachten !!

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        2. Ukraine is a very bizarre amalgamation of contradictory and antithetical ideologies.
          […]
          In my view it’s because the globalists who are trying to create a one world totalitarian system need to uproot the last still-standing bastions of tradition, heritage, and culture in the world.

          Ukraine is already uprooted and deracinated—it has no authentic culture left, just whatever anachronistic and apocryphal new-age hogwash their script-writers feed them to engineer a false sense of national pseudo-destiny.

          https://simplicius76.substack.com/p/subscriber-mailbag-answers-92223

          In Deutschland passen Greta, Panzermotoren und Düsenjäger, oder LGBT-XYZ, Salafismus, Azov und Antifa als Teile eines ideologischen Systems zusammen. Ein Rabbi mit Davidstern auf Nazifahne ist eigentlich nicht anders. Nur die andere, ungewohnte Sortierung in 404 wirkt hier befremdlich.

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          1. …ich denke, „Simplicius“ hat mit der Feststellung, „..Meiner Ansicht nach liegt es daran, dass die Globalisten, die versuchen, ein totalitäres Weltsystem zu schaffen, die letzten noch bestehenden Bastionen der Tradition, des Erbes und der Kultur in der Welt zerstören müssen… … Die Ukraine ist bereits entwurzelt und entwöhnt – sie hat keine authentische Kultur mehr, sondern nur noch den anachronistischen und apokryphen New-Age-Quatsch, mit dem ihre Drehbuchautoren sie füttern, um ein falsches Gefühl für das nationale Pseudo-Schicksal zu erzeugen.“.. völlig Recht !!..
            …dadurch diese Widersprüche von „Bandera“ bis zur „Kulturzerstörung“ !!..
            ….wie sie richtig schreiben über die brd, passt dies HIER auch zusammen !! …
            …ABER, es hat auch sein GUTES !!.. …die Globalisten werden in der brd – Kolonie, KEIN „Williges Kanonenfutter“ gegen den „Russen und Chinesen“ finden !!..
            …genausowenig wie „Hefter und Schweisser“ für „Leos“ !!!..
            ..wären die jetzigen brd – Insassen, SO, wie die indoktrinierten Deutschen von 33 bis 45 waren, hätten die Globalisten mehr Glück, bei ihrem „Feldzug“ !!..
            …sieh die Ukro – Armee, welche 14 und 15 vor dem Zusammenbruch stand und jetzt „indokriniert“ ist bis zum LETZTEN !!.. …deswegen ja auch die Fragen Russischer Analysten, „..wäre es nicht 2014 besser gewesen..“.. aber DAS, ist Vergangenheit !!..
            …wie sie ja auch schreiben, der „Schredder“ läuft jeden Tag, nur die Meldungen des Russischen Verteidigungsministerims lesen, nicht eine „Zeitung“ !!…
            ….stellen sie sich erst mal vor, wenn diese Truppe mit Kiesewtter gegen CHINA zieht ??.. …zuvor noch eine „Hunnenrede“ ??…

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            1. DUGIN: „ES WIRD KEINE UKRAINE, KEIN PROBLEM UND KEINE NAZIS MEHR GEBEN
              13.03.2023
              https://katehon.com/ru/node/87235

              Kurz gesagt, der Nazispuk ist künstlich, gaga, und wird in Nichts zerfallen, wenn diejenigen, die ihn geschaffen haben, nicht mehr präsent sind.

              Basis des „Euro-Ukrainismus“ sind niedere Instinkte und verkommene Elemente. Dem Geist hat er nichts zu bieten außer den Künsten des Social Engineering. Kann dem Intellekt, und auch dem „Mythos“, von Eurasien nicht standhalten.

              Die meisten Ukrainer werden sich selber fragen, wie jemand so ein Gaga jemals glauben konnte, und wieso sie Hunderttausende ihrer Männer verheizt haben, letzlich gegen die Ukrainer im Osten, weil sie bei dem Gaga nicht mitmachen wollten und sich lieber an Rußland gehalten haben.

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    9. Trudeau ist doch der Kopf des faschistischen Vorgehens. Seit er damals die Trucker derart aggressiv malträtiert und ihnen sogar mit Kontosperrungen die Existenz entzogen hat, war alles klar. Ich hab seit Corona wirklich Angst vor dem Westen mitsamt seinen strohdummen Regierungen und ebenso brotdoofen Mitläufern und Untertanen.
      Viele Grüße aus der Zone

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    10. Man hätte dem SS-Mann noch ne Lack und Leder Kluft anziehen sollen und ein paar Ziegenköpfe drapieren, dann wäre die Nummer perfekt gewesen.

      Abschaum.

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      1. Haben sie denn Mann beobachtet? Er greift sich als erstes mit der rechten Hand auf Stirn und wirft dann den Arm nach vorne unten. Ich wette es hat ihn schon gejuckt den Hitlergruß zu machen, aber der Frontallappen hat kurz vor der Ausführung den Befehl zum beugen des Armes gegeben… das wäre ein spannender Moment gewesen, wenn es anders gekommen wäre…

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    11. Man schämt sich für diese Verehrung ehemaliger Faschisten und Unterstützer der Nazis. Aber der kollektive Westen hatte noch nie Probleme, sich zur Durchsetzung seiner politischen Ziele faschistischer Kräfte zu bedienen. Franco, Pinochet und die griechische Militärdiktatur nach dem Krieg sind nur drei Beispiele. In Kiew hat man nun extreme Nationalisten gefunden zum Kampf gegen Russland. Eine ekelhafte westliche Elite, die auch nicht davor zurück schreckt, Millionen Menschen umzubringen in ihren illegalen Kriegen und durch Sanktionen und Ausplünderung der dritten Welt. Und alles im Namen von freedom and democracy!

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    12. Eine wirklich gewaltige VERHÖHNUNG findet statt. Westliche Regierungen scheissen auf ihre
      „Wähler“, ihre Wirtschaft und allen menschlichen Lebens. Wie deutlich muss dieser Abschaum
      noch werden? In Doitshland gab es auch mal eine Regierung, die in Uniformen auftrat. War keine
      gute Zeit. Selenskys Stab läuft auch in Uniformen rum, wie ihre Nazi-Vorbilder. Stört es?
      Selbst wenn dieser Abschaum eine Swastika auf der Stirn tätowiert hätte, würde ihm der westliche
      Abschaum in den Hintern kriechen und die Medien wären voll dabei.
      Goebbels staunt und Satan lächelt amüsiert dazu.

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      1. Gut erkannt. Das Coronaregime hat auch Uniformen auf die Regierungsbühne gebracht… und hat sich damit auch in diese Richtung geoutet.

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    13. Dem Spiegel sind Jaroslav Hunka aka Jaroslav Gunka aka Yaroslav Hunka völlig unbekannt.

      Zu Chrystia Freeland finden sich 119 Suchergebnisse

      »Mit Hass und ohne Rücksicht«
      Die ukrainischen Bandera-Leute setzten auf Terror.
      Von Uwe Klußmann
      29.05.2017, 18.00 Uhr (Paywall)
      https://www.spiegel.de/geschichte/mit-hass-und-ohne-ruecksicht-a-1540c25c-0002-0001-0000-000151330242

      dito als PDF
      [https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/151330243]

      13.04.2022 Der Bandera-Kult
      Die problematische Seite des ukrainischen Nationalismus
      Die OUN mit ihren beiden Flügeln und weitere ukrainische Gruppen kämpften währenddessen in der Vielvölkerregion der westlichen Ukraine weiter für einen ethnisch reinen ukrainischen Staat.
      „Sie wollten teilweise vertreiben, teilweise ermorden die drei Gruppen: Juden, Polen und Russen. Das waren die Hauptfeinde der OUN“
      [https://www.deutschlandfunkkultur.de/bandera-kult-ukraine-100.html]

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    14. Während Corona ein Jahr lang die Schlagzeilen beherrschte, durften wir uns täglich in allen Medien mehrmals daran erfreuen wie einem Patienten eine Nadel in den nackten Oberarm gesprotzt wurde.

      Und seit einem Jahr dürfen dürfen wir uns am Anblick von Selensky in oliv-grüner Montur erfreuen, und seine strategischen Analysen ertragen, obwohl er noch nie Soldat war.

      Dass aber ausgerechnet Selensky, der selbst ukrainischer Jude ist, einem ukrainischen Soldaten der SS-Division Galizien huldigt, wobei Selensky wissen muss, dass die ukrainischen Kolaborateure in Galizien mehr Juden auf dem Gewissen hatten als die deutschen Nazis, übersteigt das Mass des Erträglichen.

      Selensky ist nicht der einzige Jude, der sich an die ukrainischen Nazis verkauft, Anne Applebaum, Victoria Nuland und George Soros sind auch Juden, die die ukrainischen Nazis unterstützen, aber mit den Russen, die ALLE 6 Vernichtungslager Chelmno, Belzec, Sobibor, Treblinka, Majdanek und Auschwitz-Birkenau haben, haben sie ein Problem.

      Selbstverständlich gibt es auch andere Juden als Selensky, zum Beispiel dem Autor beim Overton Magazin Moshe Zuckermann, dem Pulitzer-Preis-Träger Seymour Hersh sowie den politischen Publizisten Noam Chomsky, die sich nicht an die USA verkauft haben, dies erwähne ich nur um mir den Vorwurf, ich sei Antisemit zu ersparen.

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    15. Das die Wenigsten heute Nazis von Faschisten utnerscheiden können, haben wir leider den Russen zu verdanken. Denn die erfanden die Bezeichnung “ Hitler-Faschismus “ und diesen mit Nationalsozialisten ausgetauscht. Grund war, das man Angst hatte, man könnte den sozialistischen Kommunismus mit dem Nationalsozialismus verwechseln.
      Daraus ergab sich der Trugschluß, man hätte mit der Niederlage Deutschlands 1945 den Faschismus in Europa besiegt. Deutschland war dabei zu keinem Zeitpunkt faschistisch. Spanien war faschistisch, Italien war faschistisch, aber nicht Deutschland. Im Gegensatz zu Nationalsozialisten kennen Faschisten keine Nationalität, bzw ist den Faschisten eher zweit oder drittrangig, also nahezu bedeutungslos.
      Man hat sich nach 1945 also zurück gelehnt und war zufrieden wärend der Faschismus als “ Liberalismus “ getarnt sich im Westen ungehindert weiter ausbreiten konnte. Hätte Russland damals nicht die dumme Idee vom “ Hitler-Faschismus “ gehabt, würde Russland Heute vielleicht nicht die Probleme haben die sie jetzt haben mit dem Westen.

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    16. Eure „Nazi“-Fixierung ist hochgradig pathologisch.

      aus der Psychologie: Fixierung . Geht einher mit einem Verlust an Flexibiliät bezüglich des Denkens, Fühlens und Handelns.

      Ich schlage euch als ersten Schritt mal die Bildung einer Selbsthilfegruppe vor. Herr Röper sollte auch teilnehmen. Hier mal ein Leitfaden zur Überwindung der gröbsten Symptome: https://de.wikihow.com/Eine-Besessenheit-überwinden

      Sollten die Probleme nicht deutlich gemindert werden, sollte der ein oder andere doch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

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    17. Mich wundert hier überhaupt nichts mehr. Faschisten sind es und wie immer deren Befürworter im werte gesteuerten Westen.
      Dieser MP Trudeau ist m. E. nach ein Maskottchen der Hochfinanz.
      Dieser uralte ukrainische Faschist hat also gegen die Russen gekämpft? Die genannte 1. ukrainische Division oder auch 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische SS-Division Nr. 1) hat einen richtigen Einsatz im Sommer 1944 gegen die Soldaten der 1 Ukrainischen Front der Roten Armee unter Marschall Konew. Da gab es richtig was auf die Fresse.
      Danach waren diese galizischen Freiwillegen nur noch bei Polizeiaktionen bzw der „Partisanenbekämpfung“ eingesetzt. Beim den Massakern in Wolhynien und Abwehrkämpfen in der Slowakei und Österreich.
      Aber diese Tatsachen will niemand wahrnehmen.
      Skrupeloses Gesindel, Faschisten eben.

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    18. Sie sind wieder da!
      Es werden ganz offensichtliche Nazis gefeiert, während Menschen als Nazis bezeichnet werden die keine sind. Dieses Kunststück muss man erst einmal hinbekommen und es zeigt die Verlogenheit der westlichen Presse. Lügen sie bei solch einem unappetitlichen Thema, dann werden sie auch bei anderen Themen nicht bei der Wahrheit bleiben oder die Nachricht so verbiegen, wie es gewollt ist. Die Gesellschaft, Wirtschaft und die Infrastruktur zerfällt und für sie ist aber weiterhin die Welt in Ordnung. Der Kaiser ist nackt, doch die Jugend ist durch FFF & Co. so verseucht, das auch sie nicht mehr die Wahrheit auf der Zunge tragen, sie sind zu Sprechpuppen geworden, denen das selbstständige Denken nie gelehrt wurde. Die westliche Welt ist verloren, da sie dadurch nicht, mehr die Kraft hat, sich aus dem Elend zu befreien. Der Mangel wird in Zukunft der tägliche Begleiter sein und der Hunger wird das Abendlied, in Form von Kindertränen, singen. Ganz wie es K. S. aus der Schweiz will. Wer nichts hat, ist über alles glücklich was ihm gegeben wird, aber zufrieden ist man damit nicht und was verloren ist, kommt nicht wieder. Der Mensch wird zu einer Belastung und auch so behandelt. Die Menschen in Nordkorea sind auch alle augenscheinlich soooo glücklich, aber ihr Leben ist nicht erstrebenswert. Doch leider scheinen die Neu-Nazis genau das als Ziel anzustreben, frei nach dem Motto, auf dem Misthaufen wachsen die schönsten Blumen und die, die nicht schön sind, können gleich kompostiert werden. So ist die Gedankenwelt von Nazis, sie lügen, sie selektieren, sie beuten aus und sie expandieren, um auszubeuten und alles Unwerte hat so geräuschlos wie möglich zu verschwinden.

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    19. Sind bis jetzt überhaupt irgendwelche Belege aufgetaucht, die Selensky bei seiner angeblich jüdischen Glaubens sprich Religions Ausübung zeigen ?
      Von Bekannten, aber auch gemäß der eigenen familiären Historie scheint Kanada ja mehrheitlich ein Hort von osteuropäischen Communities zu sein, die überwiegend NACH dem WK2 dorthin geflüchtet sind. Wird wohl seine Gründe gehabt haben. Vorsichtig formuliert : Diese Osteuropäer waren bestimmt alles andere als links oder bürgerlich liberal.



    Info: https://www.anti-spiegel.ru/2023/applaus-fuer-soldat-der-ss-division-galizien-bei-selenskys-kanada-reise


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.09.2023

    Gilbert Doctorow: Die Kriegsnachrichten werden mit der Tropf-Pipette verteilt

    seniora.org, 24. September 2023, Von Gilbert Doctorow 24.09.2023 - übernommen von gilbertdoctorow.com

    Sowohl Russland als auch der Westen haben in der vergangenen Woche nur sorgfältig ausgewählte Nachrichten über militärische Entwicklungen veröffentlicht.


    Die Auslassungen verzerren die Wahrnehmung der Entscheidungsprozesse, die uns auf den Dritten Weltkrieg zusteuern.

    Wenn es um "Nachrichten" über den Krieg geht, die von Kiew herausgegeben werden, müssen wir nicht zweimal über ihren Wert nachdenken. Nahezu alles, was Zelensky und sein Gefolge sagen, sind Fake News. Sie verdrehen systematisch die von den Russen an einer bestimmten Front veröffentlichten Zahlen zu Verlusten und Materialverlusten, um zu behaupten, dass die Russen eine Niederlage erlitten haben. Oder sie behaupten fälschlicherweise, einen Weiler an der Frontlinie eingenommen zu haben, um so den siegreichen Vormarsch ihrer Gegenoffensive zu demonstrieren, nur um diese Behauptung ein paar Tage später stillschweigend zurückzunehmen, wenn bewiesen ist, dass die Russen den Weiler unter Kontrolle haben.

    Im Westen werden diese Unwahrheiten, so ungeheuerlich und dem gesunden Menschenverstand widersprechend sie auch sein mögen, vom Außenministerium in Washington verbreitet und von den Mainstream-Medien unkritisch an die breite Öffentlichkeit weitergegeben. Es gibt Ausnahmen von dieser Regel, wie z.B. die New York Times, die in dieser Woche die Geschichte von der angeblichen russischen Verantwortung für einen Raketenangriff auf eine ukrainisch kontrollierte Marktstadt am 6. September entlarvte, aber diese Ausnahmen sind sehr, sehr selten.

    Ich glaube jedoch, dass das größere Problem, mit dem wir konfrontiert sind, die Propaganda ist, die aus der nur teilweisen Offenlegung der Geschehnisse an der Front resultiert. Und das betrifft beide Seiten des Konflikts. Dafür gibt es eine Reihe von Erklärungen, von denen zumindest eine berechtigt ist: Man will nämlich vermeiden, dass die Öffentlichkeit im eigenen Land über die vom Feind begangenen Gräueltaten aufgebracht wird, so dass wütende Nationalisten, die es sowohl im Osten als auch im Westen gibt, die Kontrolle über die Politik übernehmen und das Armageddon beschleunigen könnten. In der heutigen Diskussion werde ich diese Möglichkeit in Kauf nehmen. Aber was auch immer die Absichten der Nachrichtenmanager in den jeweiligen Regierungen und in den jeweiligen Redaktionen sein mögen, das Endergebnis ist, dass die Öffentlichkeit überall unzureichend informiert und nicht in der Lage ist, in die Entscheidungsprozesse einzugreifen, die uns mit kleinen Schritten, wenn nicht gar im Galopp, wie es die Nationalisten gerne hätten, in den totalen Krieg führen.

    In der vergangenen Woche gab es einen erfolgreichen ukrainischen Angriff auf das Generalstabsgebäude der russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol auf der Krim. Das Gebäude wurde in Brand gesteckt, und die Zerstörung war offenbar groß. Aus den knappen Erklärungen des zivilen Gouverneurs (eigentlich des Bürgermeisters) von Sewastopol, das selbst ein "Subjekt" oder eine Region der Russischen Föderation ist, lässt sich nur erahnen, wie groß das Ausmaß ist. Er sagte, Feuerwehrleute hätten mehrere Stunden lang gearbeitet, um das Feuer in dem Gebäude unter Kontrolle zu bringen. Darüber hinaus wurden die Trümmer des Raketeneinschlags auf eine Entfernung von mehreren hundert Metern verteilt. Der Gouverneur warnte die Bewohner der Stadt, sich vom Stadtzentrum fernzuhalten, um die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern und um nicht Opfer möglicher weiterer Raketenangriffe zu werden. Ein Hinweis auf das Ausmaß der Zerstörung war eine kleine Meldung im heutigen russischen Nachrichtenticker, wonach eine wundertätige Ikone im Stabsgebäude selbst den Angriff auf wundersame Weise überlebt hatte. Was die menschlichen Opfer betrifft, so erwähnte der Gouverneur nur einen Soldaten, der nicht identifiziert werden konnte. Die Russen identifizierten die angreifenden Raketen offiziell als Luft-Boden-Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion.

    Ein verheerender Angriff auf das Stabsquartier und nur ein Opfer? Das sollte Ihnen einen Hinweis darauf geben, was Sie nur auf einigen wenigen, im Wesentlichen unterirdischen russischen Websites finden: nämlich, dass das russische Marinestabspersonal schon vor langer Zeit aus dem museumsähnlichen Hauptquartier evakuiert wurde und in unterirdischen Räumlichkeiten an unbekannten Orten normal arbeitet.

    Bis heute hat das russische Staatsfernsehen noch nicht über den Raketenangriff auf Sewastopol berichtet. Wir werden sehen, ob er heute Abend in der von Dmitri Kisseljow moderierten Sendung Nachrichten der Woche thematisiert wird.

    Im Westen brauchten die Nachrichtenmanager der Regierung und die Redakteure der Massenmedien zwei Tage, um zu entscheiden, wie sie den Raketenangriff auf Sewastopol und die separat gemeldete überraschende Entscheidung der Biden-Administration, die seit langem geforderten ATACMS-Mittelstrecken-Marschflugkörper nach Kiew zu liefern, in der Öffentlichkeit darstellen wollten. Erst Mitte der Woche, während Zelenskys Besuch im Kongress und im Oval Office, erklärte Jake Sullivan gegenüber Reportern, dass dieses Thema auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werde. Gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem Angriff auf Sewastopol und dem Startschuss für ATACMS in Kiew? Das bedeutet, dass die Öffentlichkeit überhaupt nicht versteht, wie und warum die Vereinigten Staaten immer tiefer in den Ukraine-Sumpf hineingezogen werden.

    Schauen wir uns zum Beispiel einen Artikel in der heutigen Financial Times mit dem Titel "Biden to supply Kyiv with long-range ATACMS missiles after months of lobbying" an ["Biden will Kiew nach monatelanger Lobbyarbeit ATACMS-Langstreckenraketen liefern"].

    Der "Spin" in diesem Artikel kommt gleich zu Beginn. In den Absätzen drei und vier wird uns gesagt:

    "Die Entscheidung wurde vor dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskyy in den USA in dieser Woche getroffen, aber die Regierung Biden entschied sich, sie nicht öffentlich bekannt zu geben. Eine Person sagte, man wolle vermeiden, die Russen zu verärgern und sie zu veranlassen, ihre Nachschublinien weiter von der Frontlinie weg zu verlegen. Die Raketen haben eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern bzw. 190 Meilen, so dass Kiew die russischen Streitkräfte aus größerer Entfernung angreifen kann, als dies bisher möglich war. Die USA werden diese Raketen in naher Zukunft zunächst in geringer Stückzahl entsenden, so die Personen."

    Ergibt irgendetwas davon für sich genommen einen Sinn? Das FT-Narrativ ist unlogischer, in sich widersprüchlicher Unsinn. Die neuen amerikanischen Raketen haben genau die gleiche Reichweite wie die britisch-französischen Storm Shadow Luft-Boden-Marschflugkörper, so dass es unsinnig ist, dass die Russen jetzt ihre Nachschublinien weiter zurückverlegen müssen. Wenn die Raketen tatsächlich noch verschifft werden müssen, welchen Unterschied hätte es dann gemacht, wenn die Genehmigung am Mittwoch in Anwesenheit von Zelensky oder heute, nachdem er Washington mit leeren Händen verlassen hat, bekannt gegeben worden wäre?

    Ich sage das nur, um darauf hinzuweisen, dass man nur seinen Verstand auf das anwenden muss, was man im Mainstream liest, um zu verstehen, dass man mit einer Propaganda gefüttert wird, die für den Kindergarten geeignet ist und nicht für die anspruchsvollen Abonnenten der FT.

    Ein Untertitel dieses Artikels informiert uns, dass "Washington eine Version der Waffe schicken wird, die Streumunition verwendet, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten". Was ist nun die ziemlich durchsichtige Botschaft hier? Sie lautet, dass Washington Kiew mit Raketen beliefert, die für die Fortsetzung seiner terroristischen Angriffe auf Wohnviertel im Donbass geeignet sind, wenn die ukrainischen Streitkräfte von den Russen in der kommenden russischen Offensive weiter nach Westen gedrängt werden, von der Pentagon-Beamte wissen, dass sie kommen wird, nachdem die ukrainische Gegenoffensive gescheitert ist. Diese Streubomben werden die russischen Marineschiffe im Hafen von Sewastopol nicht versenken.

    Ich schließe diese Untersuchung der irreführenden Berichterstattung, die auf Propaganda in einem sehr wichtigen westlichen Medienorgan hinausläuft, mit einem Zitat aus den letzten drei Absätzen des Artikels:

    "Die Ukraine hat britische und französische Langstreckenraketen des Typs Storm Shadow sowie US-Lenkraketen des Typs Himars mit kurzer Reichweite eingesetzt, um im Rahmen ihrer Sommeroffensive russische Logistik, Waffenlager und Kommandoposten zu treffen.

    Am Freitag feuerte die ukrainische Luftwaffe zwei Storm Shadow-Raketen ab, die das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte im besetzten Sewastopol auf der Krim trafen. Es war der jüngste Schlag im Rahmen einer sich intensivierenden Luftkampagne gegen Moskaus Militär auf der Schwarzmeerhalbinsel.

    ATACM haben gegenüber den britischen und französischen Raketen den Vorteil, dass sie von Himars-Raketen abgefeuert werden können und nicht von den veralteten ukrainischen Kampfjets aus der Sowjet-Ära."

    "Alternde Kampfjets aus der Sowjet-Ära!" Ich ziehe meinen Hut vor den FT-Redakteuren, dass sie eine Erklärung der Situation formuliert haben, die es vermeidet, die einfache Wahrheit zu sagen, nämlich dass diese Kampfjets aus der Sowjetära von den Russen gejagt und zerstört werden, so dass es sie bald nicht mehr geben wird.

    Ich sage dies unter Bezugnahme auf die russische Reaktion auf den Storm-Shadow-Angriff in Sewastopol, der nur wenige Stunden nach der Explosion im Stabsquartier stattfand: Sie setzten nämlich einen Schwarm nahezu unsichtbarer und unaufhaltsamer Marschflugkörper ein, um den Flugplatz Krementschug zu zerstören, von dem aus der Angriff auf die Krim gestartet worden war. Ich zitiere jetzt aus einem Artikel des heutigen Online-Nachrichtenportals Tsargrad:

    "In der Nacht zum 23. September wurde der Flugplatz von Krementschug von einer großen Zahl russischer Marschflugkörper angegriffen. Zu diesem Zeitpunkt wurde kein Luftangriffsalarm ausgelöst. Die ukrainische Öffentlichkeit vermutet, dass es sich um die 'kaum wahrnehmbaren' X-50-Marschflugkörper handelte.

    Die Russen zerstörten wertvolle Fracht: SCALP- und Storm Shadow-Raketen, die an den Luftwaffenstützpunkt geliefert wurden. Sie zerstörten auch mehrere SU-24M-Bomber.

    Auf dem Luftwaffenstützpunkt befindet sich jetzt eine große Anzahl von Feuerwehr- und Sanitätsfahrzeugen. Sie schreiben, dass es große Verluste an Piloten und Wartungspersonal sowie tote NATO-Offiziere, auch aus Polen, gegeben hat, die gekommen waren, um die Raketenstarts zu koordinieren."

    Ich räume ein, dass Tsargrad von westlichen Regierungen als Verbreiter von Fake News angeprangert wird und dass seine Website von einigen Ländern in Europa aus nicht zugänglich ist. Was ich oben zitiere, wurde jedoch auch von anderen Portalen veröffentlicht. Nichts davon wurde bisher vom russischen Staat offiziell anerkannt. Wir haben es hier mit der gleichen Leugnung zu tun, die auch den Einsatz von Söldnern anstelle von regulären Truppen bei einigen Militäroperationen erklärt.

    *****

    Wenn ich einen Schlussstrich ziehen darf, dann den, dass die plötzliche und unerwartete Entscheidung der Biden-Administration, ATACMS in die Ukraine zu schicken, die direkte Folge sowohl des illusorischen Erfolgs des Storm Shadow bei der Zerstörung eines ikonischen Gebäudes in Sewastopol als auch der klaren Anzeichen dafür ist, dass der wirksame Einsatz von Luft-Boden-Raketen wie Storm Shadow durch die Ukraine dem Ende zugeht, da die Russen den Park von Jets, die diese Raketen tragen können, zusammen mit ihren Piloten auslöschen.

    Mit der Entsendung der ATACMS in die Ukraine überschreiten die Vereinigten Staaten ihre eigenen roten Linien und riskieren eine Eskalation des Krieges und den Fingerzeig der Russen auf ihren Status als Mitkriegspartei. Wir können sicher sein, dass das US-Militär zusammen mit dem Gerät entsandt wird.

    Abschließend komme ich auf die gestern von mir erwähnte Nachricht zurück, dass die Russen die Besatzung eines Leopard-Panzers, den sie in der vergangenen Woche auf dem Schlachtfeld zerstört haben, als reguläre Bundeswehrsoldaten entlarvt haben. Mein Kollege in Deutschland teilt mir mit, dass bis heute in Deutschland noch kein Wort darüber gefallen ist. Das wird aber bald der Fall sein. Aus den inoffiziellen Nachrichtenportalen in Russland entnehme ich, dass der Kreml durchaus die Absicht hat, diesen Skandal der breiten deutschen Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen, in der Hoffnung, dass er Volksdemonstrationen gegen Scholz auslösen wird. Die Zeit wird es zeigen...

    Quelle: https://gilbertdoctorow.com/
    Mit freundlicher Genehmigung von Gilbert Doctorow
    Die Übersetzung besorgte Andreas Mylaeus


    Info: https://seniora.org/index.php?option=com_acymailing&ctrl=url&subid=3998&urlid=4469&mailid=1915


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.09.2023

    Wie die USA Europa eroberten

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 24. Seprember 2023, 14:17 Uhr


    _Deutsche WirtschaftsNachrichten 24.09.2023


    _*Wie die USA Europa eroberten


    *Der Publizist Werner Rügemer äußert sich im Gespräch mit den Deutschen

    Wirtschaftsnachrichten zum Anspruch der USA, alleinige Weltmacht zu

    werden und zu den Kräften, die hierbei im Hintergrund am Wirken sind.

    Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. (Moritz Enders)


    *Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */In Ihrem neuen Buch „Verhängnisvolle

    Freundschaft – Wie die USA Europa eroberten“ beleuchten Sie die beiden

    Weltkriege und die Zeit dazwischen. Kann uns das Buch auch helfen, die

    aktuellen politischen Entwicklungen und Konflikte heute, nach dem Fall

    der Berliner Mauer, besser zu verstehen?/


    *Werner Rügemer: *Im Buch werden die Prinzipien des US-Staates

    dargestellt. Sie bestehen seit der Gründung darin: Die Grenzen und der

    Einflussbereich des ursprünglichen Staates werden im „nationalen

    Interesse“ ständig erweitert, und zwar mit einer Kombination von Kapital

    und Militär, in immer neuen fremden Territorien, auch mithilfe von

    Völkermord und zivilen Opfern. So wurde vom kleinen Gründungs-Staat an

    der Ostküste zunächst ein großer Teil Nordamerikas

    kapitalistisch-militärisch erobert. Dann folgten der lateinamerikanische

    Hinterhof, dann Asien und Europa. Die „Monroe-Doktrin“ galt zunächst in

    Nordamerika – kein anderer Staat durfte dort intervenieren. Und heute

    gilt die modernisierte Monroe-Doktrin für die USA als „einzige

    Weltmacht“ im globalen Maßstab, angepasst an regionale, kontinentale

    Machtverhältnisse.


    *Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Aber wie war und ist das möglich?/


    *Werner Rügemer: *Diese Praxis wurde und wird unterstützt durch eine

    Kombination von Prinzipien, Ideologien und Institutionen:


      * das „nationale Interesse“ der USA bezieht sich tendenziell auf jeden

        Punkt der Erde, auf jede Person, jeden Staat, jedes Unternehmen,

        auch auf die Meere und den Weltraum:

      * deshalb haben die USA als einziger wichtiger Staat kein

        Außenministerium, sondern nur ein State Department: So beschloss zum

        Beispiel 2019 der US-Kongress im „nationalen Interesse“ ein Gesetz

        zur Sicherheit der Energieversorgung Europas. Die USA beschließen

        also, wie die Energiesicherheit Europas auszusehen hat. Zur

        Begründung gehört: „Der Einfluss Russlands in Europa und Eurasien

        muss zurückgedrängt werden“!


    Aber es geht noch weiter:


      * die USA beanspruchen die globale Führung als „einzige Weltmacht“,

      * die USA betreiben knapp 900 offizielle US-Militärstützpunkte rund um

        die Erde, auf allen Kontinenten, auf annektierten Inseln in allen

        Weltmeeren ebenso wie in etwa 60 Staaten. Sowas hat kein anderer Staat,

      * die USA inszenieren sich zudem als „Gottes eigenes Land“ und

        beschwören ihre „Exzeptionalität“,

      * die USA traten und treten für internationale Institutionen wie den

        Völkerbund, die UNO und die WTO ein, wurden dann aber beim

        Völkerbund nicht Mitglied – oder bauen zugleich neben UNO, WTO

        Weltgerichtshof eigene, von den USA geführte Institutionen auf wie

        die G7, eine eigene globale Strafjustiz, eine „Koalition der

        Willigen“ für bestimmte Kriege, oder „die internationale

        regelbasierte Ordnung“, mit der sie nachhaltig und global das

        geltende Völkerrecht verletzen.


    Wichtig ist auch die professionelle Fake-Produktion: Die USA hatten seit

    der Gründung 186 Jahre lang ein Kriegs-Ministerium (War Department), das

    entspricht der Praxis. Aber mit dem endgültigen Beginn ihrer globalen

    militärischen Expansion, nach dem 2. Weltkrieg, benannten die USA 1947

    ihr Kriegs-Ministerium in „Verteidigungs“-Ministerium um. Seitdem gilt

    jeder von den USA vorbereitete und durchgeführte Krieg als

    „Verteidigung“, wie jetzt in der Ukraine.


    *Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Früher unterstützten die USA direkt

    oder indirekt, wie Sie schreiben, faschistische Regime wie das von

    Mussolini, Franco und Hitler. Heute singen sie das Hohelied auf

    „liberale Demokratien“. Ist das nicht ein radikaler Bruch in ihrer

    Außenpolitik?/


    *Werner Rügemer: *Nach dem 1. Weltkrieg war die internationale

    sozialistische und Arbeiterbewegung für den Kapitalismus eine

    Systemgefahr, in den USA selbst und weltweit, vor allem in Europa durch

    die Gründung des ersten sozialistischen Staates, der Sowjetunion.

    Deshalb haben die Wall-Street-Banken und die international

    expandierenden US-Konzerne jeden Diktator in Europa unterstützt, der die

    Arbeiterbewegung erfolgreich vernichtete. Das waren Mussolini in

    Italien, Franco in Spanien, Hitler in Deutschland, auch etwa Salazar in

    Portugal, Metaxas in Griechenland, Pilsudski in Polen – und gleichzeitig

    feierten sich die USA als führende Demokratie.


    *Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Aber ging das denn so einfach? War

    das mit dem Anspruch der Demokratie vereinbar?/


    *Werner Rügemer: *Da gibt es insbesondere in den USA ein

    hochentwickeltes Rollenspiel verschiedener Akteure: Die Regierung tritt

    öffentlich für Frieden, Völkerrecht und Frieden ein – und gleichzeitig

    machen, weniger öffentlich, Konzerne und Banken das Gegenteil.


    Erstes Beispiel: US-Präsident Woodrow Wilson war 1913 mit dem

    hochheiligen Versprechen gewählt worden, dass sich die USA aus dem

    Krieg, der sich in Europa anbahnte, herauszuhalten. Das galt bis 1917.

    Aber sofort mit Kriegsbeginn 1914 wurden Wall Street und US-Konzerne

    Kriegsparteien: Sie kreditierten die Kriegsführung der Alliierten, die

    die Rüstungsgüter in den USA kaufen mussten. Wilson gab weiter den

    Friedensengel. 1917 drängten dann Wall Street und Konzerne die Regierung

    in die auch militärische Kriegsteilnahme: Die Rückzahlung der Kredite

    sollte gesichert werden. So erklärte Wilson plötzlich den Krieg. Der

    gewendete Edel-Sozialist Walter Lippmann führte die schnell gegründete

    Regierungs-Kommission an, die nun hochprofessionell das Gegenteil der

    bisherigen Doktrin verkündete und mit tausenden von Rednern landesweit

    für die Kriegsteilnahme Propaganda machte.


    Zweites Beispiel: Unter US-Präsident Franklin Roosevelt beschloss der

    US-Kongress in den 1930er-Jahren drei Neutralitäts-Gesetze: Die USA

    bleiben bei den Konflikten in Europa neutral! Die Regierung blieb

    neutral, aber gleichzeitig rüsteten US-Konzerne Francos Militär aus und

    verhalfen ihm, zusammen mit Hitler und Mussolini zum Sieg über die

    Republik. Die Roosevelt-Regierung gehörte dann mit dem Vatikan und

    Hitler-Deutschland zu den ersten, die die faschistische Putsch-Regierung

    diplomatisch anerkannten und während des 2. Weltkriegs und lange darüber

    hinaus unterstützten.


    Nach dem 2. Weltkrieg unterstützten die USA in Europa nachfaschistische

    Kapital-Demokratien. Aber erstens wie in der Bundesrepublik Deutschland

    haben die USA praktisch alle unternehmerischen Nazi-Aktivisten und

    Nazi-Profiteure geschützt, haben sie weder bestraft noch enteignet noch

    ihre Gewinne eingezogen. Die USA verhinderten sogar auch die Rücknahme

    von Arisierungen. Unter Adenauer – unter Aufsicht des US-Hochkommissars

    McCloy – und den Folgeregierungen wurden 99 Prozent der führenden

    Nazi-Aktivisten im Staatsapparat und in den Medien belassen. Und

    zweitens haben die USA tausende Nazi-Kollaborateure aus Osteuropa

    aufgenommen, finanziert und in Reserve gehalten. Und drittens haben die

    USA mit NATO und Europäischer Union nach 1990 überall in den

    ex-sozialistischen Staaten Osteuropas bei Bedarf auch rechtsradikale,

    nationalistische, rassistische, faschistoide Kräfte gefördert und an die

    Regierung gebracht – in Kroatien, Polen, Ungarn, im Baltikum und so

    weiter, auch in der Ukraine. Also die Kapital-Demokratie nach US-Muster

    ist im Bedarfsfall immer nach rechts und ganz rechts offen.


    *Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Der britische Geograph Halford

    McKinder sagte schon 1904: „Wer das Herzland beherrscht, beherrscht die

    Welt.“ Was meinte er mit „Herzland“ und inwieweit haben seine Gedanken

    die US-amerikanische Geopolitik geprägt?/


    *Werner Rügemer: *Mit Herzland meinte er das damalige Russische Reich,

    als riesiges Territorium mit seinen Ressourcen. Die USA brauchten seine

    Gedanken nicht, sie kamen in ihrer eigenen Logik zu ähnlichen Schlüssen.

    Deshalb marschierten US-Militärs nach dem 1. Weltkrieg in Russland ein,

    gemeinsam nicht nur mit ihren Alliierten, sondern auch mit dem

    Kriegsgegner Deutschland: Die Sowjet-Regierung sollte vernichtet werden.

    Das gelang damals nicht, weil die Rote Armee zu viel Unterstützung in

    der russischen Bevölkerung hatte.


    Aber das Ziel blieb bis heute. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion

    verkündete das der langjährige US-Berater Zbigniew Brzezinski 1997 in

    seinem Buch „Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der

    Vorherrschaft“: Damit die USA sich auf Dauer als einzige Weltmacht

    halten können, auch gegen aufstrebende Konkurrenten wie China, brauchen

    sie Eurasien „von Lissabon bis Wladiwostok“. Brzezinski fügte hinzu: Der

    Schlüsselstaat für die Beherrschung Eurasiens ist die Ukraine.


    Schon damals machte die NATO, wie Brzezinski lobte, gemeinsame Manöver

    mit dem ukrainischen Militär. Auch die politisch dafür geeigneten,

    antirussischen Kräfte standen parat: Nach 1945 hatten die

    US-Geheimdienste ukrainische Nazi-Kollaborateure in ihre Dienste geholt.

    Ein Teil wurde in den USA alimentiert. Bekannt ist die

    antisemitisch-faschistische Führungsfigur Stepan Bandera, der mit den

    Nazi-Besetzern zusammengearbeitet hatte. Er wurde nach dem 2. Weltkrieg

    in der Bundesrepublik Deutschland postiert, in München, und konnte hier

    seine Exil-Organisation Ukrainischer Nationalisten weiterführen. Hier in

    München finanzierten die USA ein vielfältiges Zentrum für offene und

    verdeckte Operationen in den sozialistischen Staaten, etwa mit Radio

    Free Europe / Radio Liberty: Der Sitz blieb bis 1995 in München, dann

    wurde er nach Osten verlegt, nach Prag. Nach 1990 wurde Bandera, auch

    von den USA gefördert, in der Ukraine zum Nationalhelden stilisiert,

    seine alte wie neue Anhängerschaft gewann an Einfluss.


    *Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Welche US-amerikanischen Unternehmen

    haben Geschäftsinteressen in der Ukraine? Und kann das auch mit dem

    jetzigen Krieg gut gehen?/


    *Werner Rügemer: *In der Ukraine sind zahlreiche US-Akteure aktiv, seit

    Jahrzehnten. Die dem US State Department unterstehende Behörde USAID

    (United States Agency for International Development) hat seit den

    1990er-Jahren bei der Organisation von Wahlen geholfen, Stipendien

    vergeben, Medien mitbegründet.


    Der weltgrößte Zigarettenkonzern Philip Morris hat ab 1994 die

    Zigarettenfabriken aufgekauft und produziert mit billigsten

    Arbeitskräften und extrem niedriger Zigarettensteuer vor allem für den

    Export und den Schmuggel. Die Europäische Kommission hat wegen der

    Steuerverluste in EU-Mitgliedsstaaten protestiert, aber ohne Erfolg.


    Die großen US-Konzerne des Agrobusiness beherrschen die Landwirtschaft

    der Ukraine, so John Deere (Landmaschinen, Silos), Monsanto (Saatgut)

    und Cargill (internationaler Getreidehandel). Sie profitieren wie

    tausende andere westlichen Unternehmen vom niedrigsten gesetzlichen

    Mindestlohn Europas, er beträgt 1,21 Euro pro Stunde – 2015 bei der

    Ersteinführung hatte er 34 Cent betragen.


    Die US-dominierte Weltbank vergab Kredite an den völlig überschuldeten

    Staat, BlackRock handelt mit ukrainischen Staatsanleihen. Die größten

    Gewinne machen die Rüstungs- und die Fracking-Konzerne, wo überall

    BlackRock, Vanguard & Co. zu den führenden Aktionären gehören.


    Und BlackRock ist jetzt auch offizieller Koordinator für den

    „Wiederaufbau“. Je mehr jetzt im Krieg zerstört wird und je länger das

    dauert – umso lukrativer ist nicht nur die Zerstörung, sondern auch der

    Wiederaufbau danach.


    *Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Früher schien die Bundesrepublik

    Deutschland ein Schlüsselstaat für die US-Geopolitik Richtung Osten

    gewesen zu sein – jetzt betreiben die USA die Demontage Deutschlands,

    etwa durch die Sprengung der Nordstream-Pipelines?/


    *Werner Rügemer: *Ja, nach 1945 war die Bundesrepublik der wichtigste

    Frontstaat der USA in Richtung Osten, auch wegen des aus dem Faschismus

    übernommenen, weiter gepflegten antikommunistischen Potentials. Aber mit

    der Osterweiterung der NATO und der EU haben die USA die Front weiter in

    Richtung Russland verschoben.


    Damit bekamen die besonders antirussisch geführten Staaten wie Polen,

    Litauen, Rumänien, Kroatien ein zusätzliches Gewicht, auch industriell,

    etwa für US-Raketenstandorte und als neue Zulieferstandorte für die

    e-Mobilität. Deutschland wird de-industrialisiert, einerseits.

    Andererseits wird Deutschland re-industrialisiert: Aber die höchsten

    Subventionen gehen an US-Konzerne wie Intel, Tesla und den

    taiwanesischen Konzern TMSC. Auch der größte „deutsche“ Rüstungskonzern

    Rheinmetall ist inzwischen ein US-Konzern: 9 der 10 führenden Aktionäre

    kommen wie BlackRock aus den USA. Und auch der einzige der 10 Aktionäre,

    der nicht aus den USA kommt, kommt aus einem anderen Staat: der

    norwegische Staatskonzern Norges. Aber Deutschland dient weiter gut als

    größter europäischer Standort für US-Militärstützpunkte.


    *Deutsche Wirtschaftsnachrichten: */Wird sich der Ukraine-Krieg Ihrer

    Meinung nach noch lange hinziehen? Würde der Konflikt NATO-Russland in

    eine weitere Runde gehen? Und gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?/


    *Werner Rügemer: *Die Beherrschung nicht nur Westeuropas, Europas,

    sondern ganz Eurasiens „von Lissabon bis Wladiwostok“ gehört zu den

    Essentials der US-Geopolitik. Zuerst, auch für die Gründung der NATO,

    wurde das mit der „kommunistischen Gefahr“ und dem „Warschauer Pakt“

    begründet. Als diese „Gefahr“ weg war und die Begründung für die NATO

    wegfiel, wurde die Begründung geändert und die NATO immer weiter

    ausgebaut, mit zusätzlichen US-Militärstützpunkten etwa im Kosovo, in

    Polen und Rumänien.


    Die Ukraine ist, wie schon Brzezinski erklärte, nur ein Zwischenschritt.

    Ein Waffenstillstand in der Ukraine und der Wiederaufbau würde bedeuten:

    die Ukraine wird noch mehr von westlichen Investoren durchdrungen –

    koordiniert vom Kapitalorganisator BlackRock, der mit Managern in der

    US-Regierung vertreten ist und die Europäische Zentralbank berät. Der

    US-Rüstungskonzern Rheinmetall hat mit der Selenskij-Regierung schon

    jetzt den Bau einer neuen Panzerfabrik abgesprochen. Mit dem

    NATO-Mitglied hat sich eine neue Direktgrenze zu Russland ergeben, 1.300

    Kilometer lang.


    Der vielleicht wichtigste Grund für diesen von den USA intensivierten

    Endloskrieg ist der wirtschaftliche und weltpolitische Aufstieg der

    Volksrepublik China, die von ihr angestoßenen, sich erweiternden

    kontinentalen Bündnisse wie BRICS, sowie die enge Kooperation Chinas mit

    Russland, dessen Territorium, dessen Entwicklungspotential und dessen

    auch nukleare Militärmacht. Zur US-Doktrin des nuklearen Erstschlags

    gehört, übrigens seit dem BRD-Gründungskanzler Konrad Adenauer,

    Deutschland und Mitteleuropa als mögliches Gefechtsfeld. In fünf

    europäischen Staaten lagern die USA Atombomben: Deutschland, Belgien,

    Niederlande, Italien, Türkei.


    Der Ausweg aus diesem Dilemma, aus dieser Gefahr besteht neben dem

    jeweils nationalen Widerstand darin, dass Europa sich in die

    Neu-Organisation des immer größeren „Restes“ der Welt einklinkt. Diese

    Neuorganisation ist am UN-Völkerrecht und den UN-Menschenrechten

    orientiert, einschließlich der Sozial- und Arbeitsrechte. Das bedeutet

    unter anderem: „inklusive“ Globalisierung ohne militärische Begleitung,

    Aufbau material- und handelsgebundener Währungen, kultureller Austausch.


    */Zur Person:/*/Der Publizist //Dr. Werner Rügemer/

    <https://werner-ruegemer.de/>/ist Autor unter anderem von „//Die

    Kapitalisten des 21. Jahrhunderts/

    </“" rel="noopener">https://shop.papyrossa.de/epages/26606d05-ee0e-4961-b7af-7c5ca222edb7.sf/de_DE/?ObjectID=16055330>/“,

    „//Imperium EU - Arbeitsunrecht, Krise, neue Gegenwehr/

    </“" rel="noopener">https://shop.papyrossa.de/epages/26606d05-ee0e-4961-b7af-7c5ca222edb7.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/26606d05-ee0e-4961-b7af-7c5ca222edb7/Products/726-6>/“ 

    und „//Blackrock & Co enteignen/

    <https://www.nomen-verlag.de/produkt/blackrock-co-enteignen/>/“./ 

    /Zuletzt erschien sein Buch *„*//Verhängnisvolle Freundschaft. Wie die

    USA Europa eroberten. 1. Stufe: Vom 1. zum 2. Weltkrieg.“/

    </Im" rel="noopener">https://shop.papyrossa.de/Ruegemer-Werner-Verhaengnisvolle-Freundschaft>/Im 

    Papyrossa Verlag, Köln./


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    25.09.2023

    Abzug aus dem Sahel
    Frankreich und Deutschland stehen vor dem Ende ihrer Militärpräsenz und ihres Einflusses im zentralen Sahel (Mali, Burkina Faso, Niger). Stärkeren Einfluss gewinnen Russland und die USA.

    german-foreign-policy.com, 25. September 2023

    BERLIN/PARIS/NIAMEY (Eigener Bericht) – Nach der Ankündigung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die französischen Streitkräfte aus Niger abzuziehen, zeichnet sich auch der Rückzug der Bundeswehr aus dem Land ab. Macron teilte am gestrigen Sonntag mit, die etwa 1.500 in Niger stationierten französischen Soldaten würden bis Ende des Jahres nach Frankreich heimkehren. Der Ankündigung waren nach einem Ultimatum der Junta in Niamey kontinuierliche Proteste der nigrischen Bevölkerung gegen die französische Militärpräsenz vorausgegangen. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Berliner Verteidigungsminister Boris Pistorius geurteilt, die Bundeswehr müsse ihre Präsenz in Niger „überprüfen“; dies gelte „umso mehr“, falls Frankreich seine Truppen abziehe. Dies ist nun der Fall. Damit verlieren die Mächte Westeuropas innerhalb weniger Jahre ihre gesamte Militärpräsenz und ihren einst starken politischen Einfluss im zentralen Sahel; dieser erhält die Chance auf eine eigenständigere Entwicklung. Stärkeren Einfluss gewinnt Russland. Die USA sind bestrebt, sich über ihre Drohnenbasis bei Agadez im Sahel halten zu können. Gelingt ihnen dies, hängen sie Frankreich einmal mehr machtpolitisch ab.


    Archiv: Im freien FallIm zentralen Sahel verfestigt sich ein weitreichender Machtverlust der Staaten Westeuropas, die noch vor wenigen Jahren den maßgeblichen Einfluss auf die Regierungen Malis, Burkina Fasos und Nigers geltend machen konnten. Militärisch dominierte Frankreich mit größeren Einsätzen in allen drei Staaten. Deutschland beteiligte sich stark am EU-Ausbildungseinsatz in Mali wie auch an der dortigen UN-Truppe MINUSMA; es richtete darüber hinaus einen Lufttransportstützpunkt in Niger ein und bildete dort Spezialkräfte aus.[1] Zudem suchten die europäischen Mächte die Streitkräfte Malis, Burkina Fasos sowie Nigers gemeinsam mit denjenigen Tschads und Mauretaniens im Rahmen eines eigenen Formats (G5 Sahel) für ihre Zwecke einzuspannen.[2] Seit vergangenem Jahr befindet sich all dies im freien Fall. Mali hat zuerst Frankreichs Streitkräfte aus dem Land geworfen, dann die MINUSMA zum Abzug aufgefordert; während die MINUSMA noch dabei ist, das Land zu verlassen, haben die EU-Truppen dies bereits getan. Auch Burkina Faso hat den Abzug der französischen Truppen von seinem Territorium durchgesetzt. Noch offen war bis zum gestrigen Sonntag, wie es in Niger weitergehen sollte; dort sind neben rund 1.500 französischen auch rund 100 deutsche Militärs stationiert.


    „Präsenz überprüfen“

    Die nigrische Junta hatte schon am 3. August Nigers Vereinbarungen zur Militärkooperation mit Frankreich aufgekündigt und die französischen Streitkräfte zum Abzug aufgefordert. Seit dem Ablauf der Frist am 3. September fanden regelmäßig gut besuchte Protestkundgebungen unweit der zentralen französischen Militärbasis am nigrischen Hauptstadtflughafen statt.[3] Dennoch weigerte sich Paris wochenlang, der Abzugsforderung aus Niamey Folge zu leisten: Präsident Emmanuel Macron versteifte sich darauf, Nigers gestürzter Präsident Mohamed Bazoum sei ungesetzlich aus dem Amt entfernt worden; deshalb sei auch die Aufkündigung der Stationierungsverträge zwischen Niamey und Paris rechtlich unwirksam.[4] Am gestrigen Sonntag schwenkte Macron dann allerdings um und kündigte den vollständigen Abzug der französischen Truppen noch vor Jahresende an.[5] Dies wird voraussichtlich Auswirkungen auf die Bundeswehrpräsenz in Niger haben. Bereits in der vergangenen Woche hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius geäußert: „Wenn es keinen Grund mehr gibt zu bleiben und die Gefahr für unsere Truppe zu hoch ist, dann müssen wir unsere Präsenz natürlich überprüfen.“[6] Falls Frankreich seine Einheiten abziehe, dann stelle sich „auch für uns die Frage eines Abzuges umso mehr“. Dies ist nun der Fall.


    Die Alliance des États du Sahel (AES)

    Parallel zum Abzug der europäischen Truppen haben die drei Staaten des zentralen Sahel begonnen, eine eigene Sicherheitsstruktur zu entwickeln. So haben Mali, Burkina Faso und Niger am 16. September ein neues Verteidigungsbündnis gegründet, das den Namen Alliance des États du Sahel (AES) trägt. Es sieht explizit vor, dass im Fall eines Angriffs auf einen der Mitgliedstaaten alle drei gemeinsam die Angreifer militärisch zurückzuschlagen suchen.[7] Aktuell gilt dies insbesondere der Drohung der westafrikanischen Regionalorganisation ECOWAS, nach Niger einzumarschieren, sollte die Junta in Niamey sich nicht zum Rücktritt bereiterklären. Einen solchen Einmarsch hatte vor allem Frankreich unterstützt, um den eng mit ihm kollaborierenden gestürzten Präsidenten Bazoum erneut an die Macht zu bringen.[8] Abgesehen von der Abwehr äußerer Bedrohungen ist die AES auch zur Abwehr innerer Gewalt insbesondere durch jihadistischen Terror gedacht; ihr Gründungsdokument trägt den Namen Charte du Liptako-Gourma – benannt nach der Grenzregion zwischen Mali, Burkina Faso und Niger, die zuletzt in besonderem Maß unter jihadistischen Angriffen litt. Burkina Faso hat laut Berichten bereits hundert Soldaten in Nigers Region Tillia entsandt.[9]


    Russische Militärausbilder

    Noch unklar ist, wie sich das Verhältnis der AES zu außerafrikanischen Mächten jenseits Westeuropas entwickeln wird. Malis Regierung unterhält derzeit enge Militärbeziehungen zu Russland, hat russische Militärs und Mitarbeiter privater russischer Militärfirmen ins Land geholt und kauft russische Waffen. Burkina Faso erwirbt gleichfalls russische Rüstungsgüter, sucht bisher aber den Kampf gegen den jihadistischen Terror eigenständig, möglichst ohne unmittelbare auswärtige Unterstützung zu führen. Ob dies gelingt, ist ungewiss. Ende August hielt sich eine russische Delegation unter Leitung des Moskauer Vizeverteidigungsministers Junus-Bek Jewkurow in Ouagadougou auf, um Optionen zur Zusammenarbeit zu diskutieren. Dabei war etwa die Ausbildung burkinischer Militärpiloten in Russland im Gespräch.[10] Details über die Ergebnisse sind allerdings bislang nicht bekannt.


    US-amerikanische Drohnen

    In Niger wiederum suchen sich die Vereinigten Staaten festzusetzen. Zum einen haben sie mittlerweile diejenigen ihrer Soldaten, die in Niamey unmittelbar neben den französischen Truppen stationiert waren, auf ihre Drohnenbasis in Agadez im Norden des Landes verlegt; Frankreichs bevorstehender Truppenabzug tangiert sie also nicht. Zum anderen haben sie ihre Drohnenflüge in Agadez, die nach dem Putsch in Niamey vom 26. Juli zunächst ausgesetzt worden waren, in gewissem Umfang wieder aufgenommen, und sie wollen sie ausweiten.[11] Gelingt es den USA, ihre Militärpräsenz in Agadez zu festigen, dann könnten sie nicht nur militärisch in Niger präsent bleiben; sie hätten zudem Frankreich einmal mehr machtpolitisch abgehängt – ähnlich wie bereits 2021 in Australien mit dem AUKUS-Pakt (german-foreign-policy.com berichtete [12]). Ob es tatsächlich dazu kommt, ist freilich ungewiss.

     

    [1] S. dazu Die letzte Bastion im Kriegsgebiet (III).

    [2] S. dazu Die Militarisierung des Sahel.

    [3] Niger : nouvelle manifestation contre les soldats français. tchadinfos.com 18.09.2023.

    [4] Niger : Emmanuel Macron affirme que l’ambassadeur de France est « pris en otage » à l’intérieur de l’ambassade. lemonde.fr 15.09.2023.

    [5] Niger : Emmanuel Macron annonce le rapatriement de l’ambassadeur et des militaires français. lemonde.fr 24.09.2023.

    [6] Cédric Pietralunga, Elise Vincent, Thomas Wieder: Sébastien Lecornu et Boris Pistorius, ministres français et allemande de la défense : « Nous devons nous réjouir d’avoir des armées plus fortes ». lemonde.fr 20.09.2023.

    [7] Le Mali, le Burkina Faso et le Niger scellent « l’Alliance des États du Sahel ». jeuneafrique.com 18.09.2023.

    [8] Au Niger, la junte accuse la France de préparer une « agression ». jeuneafrique.com 10.09.2023.

    [9] Etienne Gatanazi: Alliance militaire Niger-Mali-Burkina, la fin du G5 Sahel ? dw.com 18.09.2023.

    [10] Le Burkina Faso a discuté avec la Russie d’une possible cooperation militaire. lemonde.fr 01.09.2023.

    [11] Elise Vincent: Les Etats-Unis reprennent en partie leurs activités militaires au Niger. lemonde.fr 15.09.2023.

    [12] S. dazu Der AUKUS-Pakt und die Fregatte Bayern.



    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9355


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.09.2023

    VDLs neuer Ausrutscher, Polen brüskiert Ukraine – und Säuberung in Kiew

    lostineu.eu, vom 23. September 2023

    Die Watchlist EUropa vom 23. September 2023 – heute mit der Wochenchronik

    Diese Woche wird man nicht so schnell vergessen. Bei der Uno-Vollversammlung in New York malte Ukraines Präsident Selenskyj das Gespenst des 3. Weltkriegs an die Wand (so viel zum Thema Angstmache) – und beschuldigte Polen, mit seinem Getreideembargo Russland in die Hände zu spielen.

    Ein No-Go unter Alliierten, was Polen prompt hart konterte. Die Ukraine verhalte sich wie ein Ertrinkender, der die Helfer mit in die Tiefe reisst, hieß es in Warschau; ab sofort werde man keine zusätzlichen Waffen mehr liefern.

    Auch EU-Chefin von der Leyen leistete sich in New York einen Ausrutscher. In einer Laudatio für den japanischen Premier Kishida beim Atlantic Council beschuldigte sie Russland, „schon wieder“ mit Atomwaffen zu drohen.

    Nach Hiroshima sei dies unverzeihlich. Dass es die USA waren, die Atombomben über Hiroshima abwarfen, erwähnte sie mit keinem Wort. Entsprechend groß war der Shitstorm in den Sozialen Medien.

    Dabei hat von der Leyen ganz andere Probleme: Ihr Tunesien-Deal funktioniert nicht, es kommen immer mehr Boat People nach Lampedusa. In ihrer Not ließ sie am Freitag 127 Millionen Euro an Tunesien auszahlen.

    Auch ihre Aserbaidschan-Politik ist gescheitert. Ihr „geschätzter Partner“ Aliyev ist in Berg-Karabach einmarschiert und droht mit einer ethnischen Säuberung. Die EU verurteilt das, doch von der Leyen schweigt.

    Was war noch? Die EU-Kommission hat die erneute Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat von Bayer empfohlen. Doch im allgemeinen Kriegs-Getöse ist dies untergangen. Zufall?


    Info: https://lostineu.eu/polen-brueskiert-ukraine-saeuberung-in-kiew-und-von-der-leyen-in-der-tunesien-falle


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    24.09.2023

    Wie die Zweckehe zwischen der Ukraine und Polen ein dramatisches Ende fand

    freedert.online, vom 23 Sep. 2023 21:45 Uhr, Von Rachel Marsden

    Vergangene Woche zog sich Polen – zusammen mit Ungarn und der Slowakei – aus der EU-Plattform zur Koordinierung der ukrainischen Getreideexporte zurück. Jetzt beschuldigt der ukrainische Staatschef hysterisch die notorisch russophoben Polen, den Russen in die Hände zu spielen.


    Quelle: www.globallookpress.com © Ukraine Presidency / Ukrainian Pre


    Wladimir Selenskij und Mateusz Morawiecki beim Welternährungsgipfel in der Ukraine, 26.11.2022


    Die Beziehung zwischen der Ukraine und Polen hat offenbar jene Phase erreicht, wo man sich gegenseitig mit Gegenständen bewirft. In seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sagte Präsident Wladimir Selenskij, es sei "alarmierend zu sehen, wie einige Länder in Europa dazu beitragen, einem Moskauer Akteur eine Bühne zu bieten". Welche Länder könnte er damit gemeint haben?


    Waffenlieferungen an die Ukraine: Polen legt Kehrtwende hin





    Waffenlieferungen an die Ukraine: Polen legt Kehrtwende hin






    "Ich hoffe, diese Worte waren nicht an Polen gerichtet", kommentierte der polnische Regierungssprecher. Wenn man sich diese Frage stellen muss, kennt man die Antwort wahrscheinlich bereits. Ja, Selenskij wirft Polen vor, sich mit Russland ins Bett gelegt zu haben.

    Gefühlt war es erst gestern, als Polen die EU-Mitgliedsstaaten drängte, der Ukraine Waffen bereitzustellen. Bereits im Mai gelang es Warschau, Dänemark und Finnland dazu zu bewegen, der Ukraine ihre deutschen Leopard-Panzer zu überlassen und in Berlin Druck zu machen, weil man im Kanzleramt mit der Erlaubnis zur Wiederausfuhr dieser Panzer zögerte. "Selbst wenn wir diese Erlaubnis nicht bekommen, werden wir – innerhalb dieser kleinen Koalition –, auch wenn Deutschland nicht mitzieht, diese Panzer an die Ukraine übergeben", erklärte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki damals.

    Schneller Vorlauf zu dieser Woche. "Wir transferieren keine Waffen mehr in die Ukraine, weil wir Polen uns jetzt selber mit moderneren Waffen ausrüsten müssen", verkündete Morawiecki. Mit anderen Worten: Warschau hat entschieden, dass es sich von nun an auf sich selbst konzentrieren will. Klingt das nicht wie ein verärgerter Ehepartner, der eine Zeit lang auf der Couch eines Therapeuten gelegen hat und schließlich zur Besinnung gekommen ist?


    Streit um ukrainisches Getreide: Polen reagiert





    Streit um ukrainisches Getreide: Polen reagiert







    Vergangene Woche zog sich Polen – zusammen mit Ungarn und der Slowakei – aus der EU-Plattform zur Koordinierung der ukrainischen Getreideexporte zurück. Informierte Quellen behaupten, dass diese Länder befürchteten, dass die Beteiligung an dieser EU-Plattform in einer Klage bei der Welthandelsorganisation gegen sie verwendet werden könnte, die Kiew Anfang dieser Woche gegen diese Länder eingereicht hat. Mit der Klage reagierte die Ukraine darauf, dass diese Länder ihre Einfuhrverbote für ukrainisches Getreide aufrechterhalten – trotz gegenteiliger Entscheidung aus Brüssel, diese weiterhin zuzulassen.

    Somit hat Warschau seine Liebe zu Kiew mit einem Paukenschlag beendet. Es verhält sich wie eine Partei einer möglicherweise chaotischen Scheidung und ergreift nun Selbsterhaltungsmaßnahmen gegen einen toxischen Ex-Partner. Ein Partner, der auch dann noch Forderungen stellt, wenn man deutlich "Nein" gesagt hat. Und genau das haben diese drei Länder getan, indem sie darauf bestanden, dass die Einfuhr von ukrainischem Getreide verboten bleibt, damit es nicht mit dem Getreide ihrer eigenen Bauern konkurriert und die Marktpreise drückt.

    Anstatt zu versuchen, die Situation aus der Perspektive dieser Länder zu betrachten, hat Kiew einen Fehler gemacht. "Der systemische Ansatz von Budapest und Warschau, die Position der EU-Institutionen in der Handelspolitik zu ignorieren, wird meiner Meinung nach ein Problem für die EU im Allgemeinen sein, weil dort offensichtlich keine Einigkeit herrscht", sagte Taras Katschka, der stellvertretende ukrainische Minister für Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Landwirtschaft. Kiew tut so, als könne es nicht verstehen, warum Brüssel die drei Länder gewähren lässt, während man der Ukraine gegenüber weiterhin Verbindlichkeiten ausspricht.


    Ungarns Außenminister Szijjártó : Antirussische Sanktionen schaden der EU-Wirtschaft





    Ungarns Außenminister Szijjártó : Antirussische Sanktionen schaden der EU-Wirtschaft





    Das liegt daran, dass diese drei Länder in einer verbindlichen Beziehung zur EU stehen. Im Gegensatz dazu ist die Ukraine eine Nebenfrau, die auf einen Ring hofft und giftige Taktiken anwendet, um jeden so zu manipulieren, dass sie immer das bekommt, was sie will. Doch jetzt sind alle Hemmungen gefallen, nachdem die Ukraine es gewagt hat, den Eindruck zu erwecken, dass die EU nicht geeint sei. Das droht das zentrale Kernthema – Einigkeit – der nicht gewählten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu ruinieren.

    Kiew verschärft nun das Psycho-Spiel und droht damit, polnische Äpfel und Zwiebeln sowie ungarische Autos mit Einfuhrverboten zu belegen, sofern die Importverbote für ukrainisches Getreide nicht aufgehoben werden. Polen hat daraufhin mit einem Gegenangriff gedroht. "Ich warne die ukrainischen Behörden, denn wenn sie diesen Konflikt auf diese Weise eskalieren lassen, werden wir weitere ukrainische Produkte mit einem Einfuhrverbot in das Hoheitsgebiet der Republik Polen belegen", verlautbarte Premierminister Morawiecki am vergangenen Mittwoch.

    Und welche Rolle spielt die EU bei diesen Verstimmungen, fragen Sie sich vielleicht? Brüssel ist derzeit damit beschäftigt, der Kritik der EU-Mitgliedsstaaten wegen der Aufhebung des Importverbots für ukrainisches Getreide auszuweichen. Der ungarische Landwirtschaftsminister István Nagy betonte im Anschluss an ein Treffen der Landwirtschaftsminister der EU, dass von der Leyen sich zu diesem Thema nicht mit den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten abgesprochen habe, sondern lediglich mit dem ukrainischen Präsidenten.


    Ukraine verklagt Ungarn, Polen und die Slowakei vor WTO wegen Verlängerung des Getreideembargos




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    Er wies weiter darauf hin, dass die EU ihren eigenen Landwirten in den Rücken fällt, zugunsten saudischer, amerikanischer und niederländischer Investitionen in den ukrainischen Getreidemarkt. Nicht dass dies das erste Mal wäre, dass die EU sich selbst und ihre Bürger zum Wohle amerikanischer Interessen ruiniert und dabei die Ukraine als Vorwand nutzt. Man frage einfach die Millionen europäischen Bürger, die für die Entscheidung, billige russische Energie durch viel teureres Flüssigerdgas aus den USA zu ersetzen, die Zeche zahlen müssen.

    Polen hat sich als Vorreiter hervorgetan, sich der EU-Königin Ursula zu widersetzen. Der Vorteil für Warschau besteht nun darin, dass man sich nicht mit jener Art von Protesten auseinandersetzen muss, mit denen die bulgarische Regierung jetzt konfrontiert ist, nachdem sie die Einfuhr von ukrainischem Getreide weiterhin zugelassen hat. Bulgarische Bauern blockierten Anfang dieser Woche Autobahnen und Grenzübergänge. Zumindest bisher scheint es so, als ob Brüssel sich nicht allzu sehr in das Kreuzfeuer verwickeln lassen will, bei dem sich Polen und die Ukraine ihre Wutanfälle entgegenschleudern.

    Nach einem Telefonat am vergangenen Donnerstag zwischen den Landwirtschaftsministern Polens und der Ukraine erkannte Kiew schließlich "die engen und konstruktiven Beziehungen" zu Warschau an und man einigte sich darauf, in naher Zukunft Optionen für eine Zusammenarbeit in Fragen des Exports zu erörtern. Es sieht ganz danach aus, als ob sich Warschau und Kiew plötzlich Gedanken über ihren öffentlich ausgetragenen Krach gemacht haben und darüber, wie ihre Streitereien in der Nachbarschaft wahrgenommen werden – und bemühen sich jetzt zumindest den Schein zu wahren.


    Aus dem Englischen.

    Rachel Marsden ist Kolumnistin, politische Strategin und Moderatorin eines unabhängig produzierten französischsprachigen Programms, das auf Sputnik France ausgestrahlt wird. Ihre Website findet man unter rachelmarsden.com.


    Mehr zum Thema - Financial Times: EU-Kommission erwägt nun doch Unterstützung eigener Mitgliedsländer gegen Ukraine

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    Info: https://freedert.online/europa/181575-wie-zweckehe-zwischen-ukraine-und


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    24.09.2023

    Nachrichten von Pressenza: Über den Sinn des aktuellen globalen Konflikts

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 24. September 2023, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 24.09.2023


    Über den Sinn des aktuellen globalen Konflikts


    Von der Ukraine bis Taiwan ist eine neue Art von globalem Krieg in vollem Gange. Es ist ein Krieg, der an allen Fronten geführt wird (militärisch, politisch, wirtschaftlich, medial usw.). Er ist allgegenwärtig, langwierig und von zahlreichen Wendungen geprägt. Es&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/ueber-den-sinn-des-aktuellen-globalen-konflikts/


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    Inspirationen für Wege zum Frieden


    Begegnungen mit Aktivistinnen aus Belarus, Ukraine und Kosovo in einer Reihe zu Abrüstung, Demilitarisierung und genuiner Sicherheit von „Peacewomen across the globe“ in Bern &#8211; im September 2023. “Usual women in unusual times“ – über ver-rücktes Frauenleben im Konflikt! Gewalt&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/inspirationen-fuer-wege-zum-frieden/


     -----------------------


    Das Volk rückt nach rechts


    Eine neue »Mitte-Studie« der Ebert-Stiftung zeigt: Jede zwölfte Person in Deutschland hat ein rechtsextremes Weltbild. Sechs Prozent wünschen sich sogar eine Diktatur mit Führer. Von Helmut Ortner Die Rechtaußenpartei »Alternative für Deutschland« (AFD) verzeichnet derzeit in Umfragen landesweit historisch hohe&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/09/das-volk-rueckt-nach-rechts/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


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    23.09.2023

    SIPRI zu Waffenlieferungen an Kiew ab 2014

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 23.September 2023


    */Zur Erinnerung:

    /*/

    /*Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am **18.Februar 2023*

    <*auf" rel="noopener">https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_212041.htm>*auf der

    Münchner Sicherheitskonferenz:

    */"Der Krieg begann nicht erst im Februar letzten Jahres, sondern

    bereits 2014. Und seit 2014 haben wir die größte Verstärkung unserer

    kollektiven Verteidigung durchgeführt, mit mehr Truppen, höherer

    Bereitschaft, Präsenz im östlichen Teil des Bündnisses, neuen

    Verteidigungsplänen und auch höheren Verteidigungsausgaben."


    /*Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am **7. September 2023*

    <*im" rel="noopener">https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_218172.htm#:~:text=The%20background%20was%20that%20President,condition%20for%20not%20invade%20Ukraine>*im 

    EU-Parlament:

    *"/Der Hintergrund war, dass Präsident Putin im Herbst 2021 erklärte und

    tatsächlich einen Vertragsentwurf schickte, den die NATO unterzeichnen

    sollte, um zu versprechen, dass die NATO nicht mehr erweitert wird. Das

    war es, was er uns geschickt hat. Und es war eine Vorbedingung dafür,

    nicht in die Ukraine einzumarschieren. Natürlich haben wir das nicht

    unterschrieben. (…)/ /Also zog er in den Krieg, um zu verhindern, dass

    die NATO, mehr NATO, sich seinen Grenzen nähert".

    /


    https://freeassange.rtde.life/international/181335-bereiteten-ueberfall-auf-russland-und/

    23.9.2023


    *Der Westen beliefert Kiew schon seit 2014 mit Waffen –

    Fakten vom Stockholmer SIPRI-Institut

    */Eine Analyse von RT


    /Kiew hat sich auf eine direkte militärische Konfrontation mit Russland

    lange vor dem Beginn der speziellen Militäroperation vorbereitet. Das

    stellt RT nach einer Prüfung von Angaben des Stockholmer Instituts für

    Friedensforschung (SIPRI) fest.


    "In den vergangenen Monaten kommen westliche Waffen im ununterbrochenen

    Fluss in die Ukraine, demonstrativ, vor den Augen der ganzen

    Welt", sagte Russlands Präsident Wladimir Putin in seiner Ansprache an

    die Bürger am 21. Februar 2022.


    Wie Putin in seiner folgenden Ansprache am 24. Februar anmerkte, werde

    die Ukraine "verstärkt durch Streitkräfte der NATO-Länder versorgt und

    mit modernsten Waffen aufgepumpt".


    /RT/ führte eine eigene Analyse durch und fand Beweise für regelmäßige

    Waffenlieferungen an Kiew mindestens seit dem Jahr 2018.


    So wurden laut der Statistik des Stockholmer Instituts für

    Friedensforschung (SIPRI), das offene Angaben zu Waffenlieferungen

    sammelt, zwischen den Jahren 2014 und 2021 insgesamt 983 Einheiten

    diverser Waffen in die Ukraine geschickt.


    Dazu gehören Panzerabwehrwaffen, Raketen, Drohnen, Panzerfahrzeuge,

    Schützenpanzer und Selbstfahrhaubitzen. Für das Jahr 2024 ist die

    Lieferung einer in der Türkei produzierten Korvette des Typs Milgem im

    Wert von 250 Millionen US-Dollar geplant, die im Jahr 2021 bestellt wurde.


    *Schießplatz zur Entsorgung von Altmetall*


    Die Dichte der militärischen Bestellungen war folgendermaßen verteilt:


    In den Jahren 2014-2017 kaufte die Ukraine laut der Statistik des SIPRI

    161 Einheiten von Technik und Waffen (im Durchschnitt 40 Einheiten pro

    Jahr).


    In den Jahren 2018-2021 wurden 822 Einheiten geliefert, also bereits 200

    Maschinen, Haubitzen und sonstige Waffen pro Jahr.


    /RT/ ermittelte, was genau die "westlichen Partner" in die Ukraine

    einführten. Wie sich herausstellte, handelte es sich beim größten Teil

    der Technik um veraltete Waffen aus der Epoche des Kalten Krieges, die

    in den Lagern der europäischen Länder Stauraum belegten.


    Beispielsweise entsorgte Tschechien auf diese Weise 56 alte

    Selbstfahrlafetten vom Typ 2S1 Gwosdika, die im Jahr 1969 entwickelt

    wurden und seitdem im Dienst waren. Die Produktion dieser

    Selbstfahrlafette wurde 1991 eingestellt. Ebenso gingen 87

    Schützenpanzer BMP-1 an die Ukraine, die zuvor in tschechischem Dienst

    standen und deren Produktion 1983 eingestellt wurde.


    Polen schickte 54 sowjetische gepanzerte Mannschaftstransporter MT-LB in

    den Jahren 2018-2019 an die Ukraine. Außerdem übergab es Kiew 24 in der

    Ukraine produzierte Panzerautos Dosor-B, die die Ukraine selbst

    wahrscheinlich zuvor an Polen verkauft hatte.


    Aus der Statistik der Lieferungen wurde bekannt, über wie viele

    Kamikazedrohnen die Ukraine verfügen könnte. Aus den Angaben des SIPRI

    geht hervor, dass Polen im Jahr 2018 Kiew 100 Kamikazedrohnen des Typs

    Warmate aus eigener Produktion zur Verfügung stellte.


    Großbritannien verkaufte im Jahr 2015 der Ukraine 75 gepanzerte

    Mannschaftstransporter AT105 Saxon, deren Produktion 1980 eingestellt

    wurde. Die Kosten der Maschinen betrugen 3,8 Millionen Pfund.


    Über Litauen kam ein tschechoslowakisches Schul- und Kampfflugzeug vom

    Typ L-39 Albatros in die Ukraine, dessen erstes Modell im Jahr 1968

    hergestellt wurde.


    *Führung des Kapitols*


    Über die Ukraine, die damals gegen die Milizen im Donbass

    Kampfhandlungen geführt hatte, entsorgte der Westen zu eigenen Gunsten

    alte Waffenmodelle, die zu lange gelagert worden waren, bemerkt der

    Militärexperte und Chefredakteur der Zeitschrift /Arsenal

    Otetschestwa/ (Arsenal des Vaterlandes) Alexei Leonkow in einem Gespräch

    mit /RT/.


    Modernere Technik lieferten Litauen, Kanada und Frankreich an Kiew. Von

    einer Privatfabrik in Kanada kaufte die Ukraine 86 Panzerfahrzeuge der

    Typen Cougar, Shrek und Spartan. Frankreich lieferte 12

    Transporthubschrauber und brachte im Mai 2023 zwei Patrouillenboote des

    Typs OCEA FPB-98 nach Nikolajew.


    Moderne, allerdings alternde und gebrauchte Waffen kamen aus den USA.

    Dabei handelte es sich um 540 Javelin-Panzerabwehrkomplexe, 50

    Humvee-Panzerfahrzeuge, 15 Systeme zur Artilleriebekämpfung auf der

    Basis des bereits erwähnten Humvee sowie fünf Patrouillenboote des Typs

    Island.


    Washington nimmt den ersten Platz hinsichtlich der an die Ukraine

    gelieferten Waffen ein und ist entsprechend in der Statistik repräsentiert.


    So übergaben die USA in den Jahren 2015-2021 an Kiew 610 Einheiten an

    Waffen – und dies allein laut den offenen Angaben des SIPRI.


    *Länder, die in den Jahren 2014-2021 Waffen an die Ukraine lieferten:*


    USA


    Großbritannien


    Litauen


    Polen


    Kanada


    Türkei


    Frankreich


    Tschechien



    *Strategie der Eskalation*


    Die Rolle des Westens bei der Vorbereitung der Ukraine auf

    Kriegshandlungen ist kaum zu überschätzen, betont der leitende

    wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für Internationale

    Forschungen des Moskauer Staatlichen Instituts für Internationale

    Beziehungen, Nikolai Silajew. Seiner Ansicht nach betrachtete der Westen

    Vereinbarungen zur Regulierung des Konflikts im Donbass nicht als

    langfristig und verpflichtend:


    "Sowohl Berlin, Paris als auch Kiews Schutzherren, die USA, gingen davon

    aus, dass früher oder später in Russland ein Machtwechsel stattfindet

    und dass die neue pro-westliche Regierung alle Forderungen Kiews

    akzeptiert. Deswegen steigerten sie ihre Investitionen in Propaganda zur

    innenpolitischen Destabilisierung Russlands und deswegen traf sich

    Angela Merkel auch persönlich mit Alexei Nawalny nach dem Skandal um

    seine mysteriöse Vergiftung."


    Dabei setzte die ukrainische Strategie die Vorbereitung auf einen Krieg

    und eine Steigerung der Militärmacht voraus, erklärt Silajew.


    "Das beliebteste historische Beispiel der ukrainischen politischen

    Kommentatoren war die Republik Serbische Krajina, die durch Kroatien

    teils militärisch erobert, teils nach einem Massenexodus der serbischen

    Bevölkerung 'friedlich reintegriert' wurde. Bisher wurden Kiews

    strategische Dokumente, die auf konkrete Fristen des Beginns des

    ukrainischen Militäreinsatzes gegen den Donbass hinweisen, noch nicht

    veröffentlicht. Doch es bestehen keine Zweifel, dass ein solcher Einsatz

    vorbereitet wurde. Im Grunde war der ganze militärische Aufbau nach 2014

    auf einen Krieg gegen den Donbass und Russland gerichtet", erklärt der

    Experte.


    Silajew bemerkt, dass bereits ukrainische Dokumente veröffentlicht

    wurden, die von der unmittelbaren Vorbereitung einer Aggression gegen

    die Volksrepubliken Donezk und Lugansk auf der Ebene einzelner Verbände

    des ukrainischen Militärs zeugen.


    "Die Intensität der Militärhilfe an die Ukraine aus dem Westen stieg

    immer weiter an. Allein zwischen 2014 und 2017 nahm die Ukraine an

    mindestens 50 gemeinsamen Militärübungen mit der NATO teil, und die

    Mitglieder der Allianz leisteten politische, beratende und militärische

    Unterstützung an Kiew", führt er aus.


    Nikolai Silajew partizipierte an den Minsker Verhandlungen in der

    Position eines Experten zur Erfüllung des politischen Teils der

    Vereinbarungen zwischen Moskau, Kiew und dem Donbass. Im März

    2022 veröffentlichte /RT /ein großes Interview mit ihm, in dem der

    Diplomat erklärte, warum der im Osten der Ukraine schwelende Konflikt zu

    einer umfassenden Konfrontation herangewachsen ist und welche Rolle

    dabei das offizielle Washington spielte.


    Im März 2022 berichtete /RT/, dass Großbritannien 61 Millionen Pfund für

    die Ausbildung ukrainischer Militärverbände ausgegeben hatte. Dabei

    wurde das Personal des ukrainischen Generalstabs um dutzende

    Militärberater vom Rang eines Generals aus den USA, Großbritannien,

    Deutschland und Kanada erweitert, die einen direkten Einfluss auf Kiews

    Entscheidungen hinsichtlich seiner Verteidigungs- und Angriffsstrategie

    ausübten.


    Massenhafte Einkäufe ausländischer Waffen sind ein Beweis dafür, dass

    sich die Ukraine im Vorfeld auf eine Aggression gegen Russland und die

    Donbassrepubliken vorbereitete, sagt Alexei Leonkow.


    "Es ist wichtig, sich zu erinnern, dass die umfassenden Kampfhandlungen

    nicht am 24. Februar 2022 begannen, sondern am 17. Februar, als die

    Ukraine einen Massenbeschuss der Donezker und Lugansker Volksrepubliken

    startete, sodass die Bevölkerung mehrerer Kreise evakuiert werden

    musste. Statistische Angaben zu Waffenlieferungen beweisen dabei, dass

    sich der Gegner auf einen Überfall auf Russland und den Donbass

    vorbereitete", erklärt der Experte.


    Es war kein Zufall, dass 2018 zu einem Wendejahr in der Statistik wurde,

    versichert Leonkow.


    "Seit 2018 wurden ukrainische Brigaden von westlichen Instrukteuren

    ausgebildet, darunter in der Bedienung der westlichen Technik. Gerade in

    dieser Periode wurde das ukrainische Militär hinsichtlich der Verbände

    und Dienstgrade nach NATO-Standards reformiert", merkt er an.


    Daher erscheint es logisch, dass die westlichen Staaten die Ukrainer an

    NATO-Waffen ausbildeten und gleichzeitig die Lieferungen eben dieser

    Waffen steigerten, resümiert Leonkow.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.09.2023

    Aus Furcht vor Wehrpflicht: Ärztinnen und Apothekerinnen verlassen massenhaft Ukraine

    freeassange.rtde.life, 23 Sep. 2023 15:44 Uhr

    Nach Angaben der Zeitung Strana.ua erlebt die Ukraine eine Abwanderung von Frauen nach Europa. Ursache ist eine mögliche Erfassung von Ärztinnen und Apothekerinnen als Wehrpflichtige und ihre stärkere Kontrolle an den Grenzen Sie befürchten vor allem Reisebeschränkungen.


    Aus Furcht vor Wehrpflicht: Ärztinnen und Apothekerinnen verlassen massenhaft UkraineQuelle: AFP © YASUYOSHI CHIBA


    Symbolbild


    Ukrainische Ärztinnen und Apothekerinnen müssen sich ab dem 1. Oktober bei den Einberufungsämtern melden und sich registrieren lassen. Die Zeitung Strana.ua stellt in einem Artikel fest, dass viele Frauen, die im Bereich Medizin und Krankenhauswesen beschäftigt sind, seit Langem als wehrdienstpflichtig gelten. Bis vor Kurzem gab es jedoch keine besondere Kontrolle über die Erfassung von Frauen. Für Pharmazeutinnen dagegen ist die Aussicht auf eine Einberufung etwas Neues.


    Bis zu 90 Prozent: Ukrainischer Militärkommissar enthüllt Ausmaß der Verluste





    Bis zu 90 Prozent: Ukrainischer Militärkommissar enthüllt Ausmaß der Verluste






    Wie die Leiterin des ukrainischen Verbandes "PharmRada" Elena Prudnikowa gegenüber der Zeitung erklärt, herrsche diesbezüglich eine alarmierende Stimmung. Ihr zufolge sollen sowohl Ärztinnen als auch Apothekerinnen vor allem mögliche Reisebeschränkungen befürchten. Daher hätten in den letzten zwei Wochen Tausende Fachleute ihre Jobs gekündigt. Auf diese Weise würden der Branche, die sich schon lange in einer Krise befinde, immer mehr Fachkräfte entzogen. Vor allem Frauen aus den westlichen Regionen der Ukraine sollen massenhaft nach Europa abwandern. Wörtlich erklärte Prudnikowa:

    "Die Apothekenbesitzer sind in Panik, die Menschen verlassen ihre Jobs und gehen nach Europa, bevor man die Grenzen schließt. Wer in dem Beruf noch arbeiten wird, ist eine offene Frage, zumal es in der Branche bereits eine schwere Krise gibt."

    Die Apothekenbesitzer ziehen in Erwägung, so Prudnikowa weiter, Arbeitskräfte nicht offiziell einzustellen und dementsprechend die Listen Wehrpflichtiger bei den militärischen Rekrutierungszentren nicht einzureichen. Andernfalls, befürchten sie, werde bei ihnen überhaupt keiner mehr arbeiten.

    Weiter betont Strana.ua, dass in der ukrainischen Gesellschaft nach der Ankündigung der Behörden die Annahme kursiert, dass ab dem 1. Oktober wehrdienstpflichtige Frauen nicht mehr ins Ausland reisen dürfen. Zwar seien diese Informationen dementiert worden, aber die Verunsicherung nehme nicht ab. Experten stellen indessen klar, dass die Einführung von Reisebeschränkungen für Frauen technisch schwer sei. Wassili Woskobojnik, der Leiter des gesamtukrainischen Verbandes der internationalen Arbeitsvermittlungsagenturen, erläuterte gegenüber der Zeitung, dass niemand an der Grenze irgendwelche Angaben zu seiner Beschäftigung vorlegen müsse. Darüber hinaus könnten Ärztinnen oder Apothekerinnen die Eintragung in das Militärregister umgehen.

    "Es ist unrealistisch, eine Ärztin an der Grenze zu identifizieren. Sie hat ja kein rotes Kreuz auf der Stirn, und niemand ist verpflichtet, Angaben über seine Arbeit vorzulegen."

    Mit der Einführung eines elektronischen Registers der Wehrpflichtigen werde sich die Situation drastisch ändern, so Woskobojnik weiter. Der entsprechende Gesetzentwurf ist bereits ins ukrainische Parlament eingebracht worden. Dann werde es wirklich einfach sein, wehrpflichtige Frauen aus dem Bereich Medizin zu identifizieren und ihnen die Ausreise zu verbieten.

    Der Gesetzentwurf über die Erfassung von Ärztinnen und Apothekerinnen im Register für Wehrpflichtige war bereits im vergangenen Jahr verabschiedet worden. Aufgrund eines öffentlichen Aufschreis wurde seine Umsetzung um ein Jahr auf Oktober 2023 verschoben. Demnach müssten sich alle weiblichen medizinischen Fachkräfte, das heißt Ärztinnen, Krankenschwestern, Zahnärztinnen, Geburtshelferinnen und Apothekerinnen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren als Wehrdienstpflichtige registrieren lassen.


    Mehr zum Thema – Selenskij droht Europa mit ukrainischen Krawallen


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    Info: https://freeassange.rtde.life/international/181637-aus-furcht-vor-wehrpflicht-aerztinnen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    23.09.2023


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