20.07.2023

"Kann nur sagen: Weiter so!" Ein deutscher General a.D. freut sich über Terrorakte

Von Dagmar Henn

Wann immer sich deutsche Militärs zum ukrainischen Krieg äußern, bekleckern sie sich nicht gerade mit Ruhm. General a.D. Klaus Wittmann ist dabei keine Ausnahme. Er versucht die Mär von den siegreichen Ukrainern zu retten und jubelt sogar über Terrorakte.


"Kann nur sagen: Weiter so!" Ein deutscher General a.D. freut sich über Terrorakte

Screenshot: Klaus Wittmann


Eigentlich sollte man beim pensionierten General Klaus Wittmann davon ausgehen, dass er das Handwerk noch ordentlich gelernt hat. Immerhin war die Bundeswehr zu der Zeit, als er anfing, noch eine Armee von einer halben Million. Und auch, wenn sich ehemalige Offiziere der NVA heute noch über sie lustig machen, verglichen mit heute war das eine wirklich ernst zu nehmende Armee. Was reitet ihn also, jetzt terroristische Handlungen gut zu finden?

Aber von vorn. Im Interview mit dem Nachrichtensender der Welt erklärt er zuerst, man müsse mit der ukrainischen Offensive Geduld haben:

"Wir sollten in noch viel stärkerem Maße die Ukraine ausrüsten und unterstützen mit militärischem Gerät. Dass Russland sich ein halbes Jahr so intensiv zur Verteidigung einrichten konnte und eingraben, und die Minenfelder in fast industriellem Ausmaß ausbringen konnte, hat ja auch damit zu tun, dass wir ein halbes Jahr zu spät sind mit vielen Lieferungen, die wir dorthin gebracht haben. Panzer, Schützenpanzer. Hätte der Bundeskanzler den Beschluss bereits im August, September fällen können, dann sähe es viel besser aus."

Der Mann ist studierter Historiker, allerdings kein Militärhistoriker. Sonst wäre er schon einmal über die Tatsache gestolpert, die sich Rasputiza nennt, die Monate des Jahres, in denen sich der weiche Ackerboden in der Ukraine in metertiefen Schlamm verwandelt. Und dann liegt dazwischen noch der Winter. Selbst wenn der Westen die Ukraine mit allem verfügbaren Material (dessen Mengen sich bekanntlich in Grenzen halten) bereits im vergangenen Oktober zugeschüttet hätte, vor dem Mai dieses Jahres wäre das nichts geworden.


Australischer Söldner kritisiert ukrainisches Militär: "Inkompetente Kommandeure verheizen Soldaten"




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Und die Minenfelder? Da haben sich selbst ukrainische Soldaten schon drüber lustig gemacht, dass ihnen ihre NATO-Ausbilder gesagt hätten, bei ihnen wären Minenfelder hundert auf zweihundert Meter groß, die könne man umfahren. Jetzt setzt sich selbst ein ehemaliger General vor die Kamera und tut so, als hätte noch niemand in der Militärgeschichte Minenfelder von mehr als zweihundert Quadratmetern verlegt, man hätte also nie damit rechnen können.

Anders gesagt: Die ganze NATO hat sich um Größenordnungen vertan mit diesem Krieg, von der Munition bis zur Zahl der involvierten Panzer, und da ist September oder März wirklich Jacke wie Hose.

Die Ausrede, die Wittman bringt, warum die ukrainische Offensive nicht von der Stelle kommt, ist nicht einmal seine Erfindung. Es sei bewaffnete Aufklärung, das sei eben eine kriechende Offensive. Wobei bewaffnete Aufklärung dazu dient, Schwachstellen des Gegners zu entdecken. Wenn man zwei Monate lang immer wieder an denselben Stellen nach Schwachstellen sucht und keine findet, dann sucht man an der falschen Stelle, oder es gibt schlicht keine. Man wartet fast darauf, dass er die stationäre Offensive erfindet.

"Der amerikanische Generalstabschef hat gerade gesagt, er sieht da keinen Misserfolg, er sieht bedächtiges, langsames Vorgehen. Die Ukrainer, die sind stärker bedacht auf das Schonen der Menschenleben ihrer Soldaten als die Russen."

Berichte von der Front besagen: Nachdem bei den ersten Anläufen ein Drittel des gelieferten Geräts zerstört wurde – egal, ob Leopard oder Bradley –, greift das ukrainische Militär inzwischen weitgehend ohne schwere Technik an, und die Verlustzahlen sind entsprechend. Wie Wittman darauf kommt, dass die Ukrainer, die ihre Truppen ohne Minenräumgerät in die Minenfelder treiben, besser auf ihre Leute achten als die Russen, die hinter diesen Minenfeldern befestigte Stellungen haben und auf das, was durch die Minenfelder krabbelt, nur draufhalten müssen, ist Wittmanns Geheimnis.

Allerdings lässt er dann doch erkennen, dass er nicht so richtig zuversichtlich ist. Eine siegende Armee braucht nämlich keine Terroranschläge. Wittmann aber begrüßt sie:

"Und zur Kertsch-Brücke kann ich nur sagen: Weiter so!"

Nun, die stationäre Offensive ist mancherorts bereits dabei, sich in eine Retro-Offensive zu verwandeln, wenn man das Wort Frontbegradigung vermeiden will – gerade in der Gegend um Krasny Liman. Der General a.D. wird aber sicher vorerst dabei bleiben, wider besseres Wissen dem Publikum einen ukrainischen Sieg zu verkaufen. Was weder in der Form der kriechenden Bewegung, ob vorwärts oder rückwärts, noch in der Form des blanken Terrors sonderlich interessant oder Sympathie erweckend ist.

Einen Höhepunkt wird es allerdings geben, sollte Klaus Wittmann seine Auftritte zu diesem Thema weiter fortsetzen: Die Pirouette, die er hinlegt, wenn die USA die Ukraine fallen lassen (und das werden sie eher früher als später), die dürfte wirklich sehenswert werden.


Mehr zum Thema - Kiew in Panik: Der Westen ist einen Schritt davon entfernt, die Ukraine fallen zu lassen


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Info: https://freeassange.rtde.life/meinung/175783-kann-nur-sagen-weiter-so

20.07.2023

Werner Rügemer: Verhängnisvolle Freundschaft

seniora.org, 20. Juli 2023, Gewidmet Julian Assange. Papyrossa Köln

Wie die USA Europa eroberten, zunächst vom 1. zum 2. Weltkrieg.


Rügemer, Werner: Verhängnisvolle Freundschaft
2023, 326 Seiten, 22,90 Euro, ISBN 978-3-89438-803-4


"Es ist gefährlich, Amerikas Feind zu sein. Aber Amerikas Freund zu sein, ist verhängnisvoll", so Henry Kissinger, langjähriger Berater von US-Präsidenten. So wurde die alliierte Sowjetunion sofort nach 1945 vom Freund zum Todfeind. Dies geschah auch der Volksrepublik China, die in den 1970er Jahren von Kissinger selbst umworben worden war. Die wichtigsten Unternehmen der nach 1945 umworbenen westeuropäischen Staaten wurden seit der Jahrtausendwende von US-Investoren aufgekauft, Staaten und abhängig Beschäftigte wurden verarmt, auch Regierungen werden überwacht - und die geschwächten Vasallen müssen seit Obama aufrüsten, beschleunigt durch den Stellvertreterkrieg in der Ukraine. In der EU trifft es den besten Freund Deutschland am härtesten.



Die Gene des US-Staates:

*Der Staat baute nach der Gründung Sklavennutzung und Sklavenhandel aus und praktiziert seit dem Bürgerkrieg bis heute die geopolitics of modernized slave labor rund um den Globus.


*Der Staat hat kein Außen- sondern nur ein Staatsministerium: Das "nationale Interesse" erstreckt sich tendenziell auf jede Person, Organisation, Regierung, jedes Unternehmen, jeden Staat der Erde.


*Die US-Verfassung nennt nirgends die Demokratie. Der Anspruch der "einzigen Weltmacht" wird durch "God's own Country" und "In God we trust" legitimiert   – verfassungswidrig.


*Zusätzlich zu internationalen Organisationen wie Völkerbund, UNO, WTO, Internationaler Gerichtshof bauen die USA ihre eigenen "regelbasierten" Systeme auf. Wirtschaftliche und militärische Globalisierung bilden seit dem 19. Jahrhundert eine Einheit - nach 1945 im Zangengriff von Marshall-Plan und NATO, seit 1990 im Zangengriff der Ost-Erweiterung von NATO und EU, mit Militär- und Geheimdienstbasen auf allen Kontinenten und in annektierten Territorien.


Die Praxis zeigte sich zunächst mit der Durchdringung der Hinterhöfe Nordamerikas, Lateinamerikas und Asiens, dann mit der finanziellen Abhängigkeit der europäischen Verbündeten im Ersten Weltkrieg. Danach förderten die USA alle faschistischen Diktaturen: Mussolini, Franco, Metaxas, Salazar, Chiang Keishek - und Hitler: die Zerschlagung der Demokratie- und Arbeiterbewegungen war die Freude der US-Kapitalisten. Hollywood machte Wahlwerbung für Hitler, schon vor 1933. NS-Deutschland war der größte Abnehmer von einvernehmlich zensierten Hollywood-Filmen. US-Konzerne machten Hitlers Wehrmacht zum modernsten Militär der damaligen Welt, auch im Weltkrieg produzierten sie weiter für Hitler-Deutschland. Die US-geführte Bank for International Settlements (BIS/Schweiz) wusch NS-Raubgold aus den besetzten Staaten. 1945 praktizierten die USA den nuklearen Erstschlag. Diese Doktrin, zuletzt bekräftigt unter Präsident Obama, bedeutet: Der mögliche Schauplatz wäre Europa, wo die guten Freunde leben.


Fake production: Die US-Kapitalisten und ihre Regierungen, Medien, Agenturen, Stiftungen sind Meister der profesionellen fake production: So wurde 1947, mit der globalen militärischen Expansion auf allen Kontinenten, das US-War Department nach 158 Jahren in Defense Department umbenannt: Kriege und ihre Vorbereitungen heißen seitdem „Verteidigung“.


Weltgesellschaft: Der Autor plädiert im Kontekt des sich kooperativ neu organisierenden „Restes“ der Weltgesellschaft für das ursprüngliche UN-Völkerrecht und die Universellen Menschenrechte einschließlich der Arbeits- und Sozialrechte. Auch die Loslösung Europas von den USA ist nur in Kooperation mit dem "Rest" der Welt möglich.


Quellen: Das Buch zieht v.a. US-Quellen heran, auch französische, die nie ins Deutsche übersetzt wurden. Die bundesdeutsche Historiker- und Medienzunft lebt von Legenden und Blindstellen.

Autor: Seit den Veröffentlichungen 1984 zu Akteuren und Praktiken des Silicon Valley gilt Werner Rügemer als bester Kenner des Innen- und Außenlebens der USA. www.werner-ruegemer.de


Werner Rügemer, * 1941, Dr. phil., Publizist und interventionistischer Philosoph. Er veröffentlicht seit den 1980er Jahren zum politisch-moralischen Verfall der US-Gesellschaft, zum extremen Gegensatz von Arm und Reich, zur Verflechtung von Militär, Geheimdiensten und Hightech, zu Umweltzerstörung und Gesundheitsschäden für die migrantischen Niedrigstlöhner.




Dazu passt auch, erschienen im Stern 2002 (!):

Pro Memoria: Essay    –Abschied von einem Freund

Dürfen wir den AMERIKANERN, denen wir so viel verdanken, die Gefolgschaft verweigern? Die Geschichte einer Entfremdung, kommentiert von stern-Autor Heinrich Jaenecke.

Dieser Bericht aus dem Jahre 2002 hatte mich damals sehr beeindruckt und ich schrieb Herrn Jaenecke eine anerkennende Rückmeldung zu seinem mutigen Text, obwohl der "Freund" auch 1945 kein wahrhaft aufrichtiger Freund war. (ww)

Heinrich Jaenecke

04. November 2016


Ein Trauerfall ist anzuzeigen: der Verlust eines Freundes, vielleicht des besten Freundes, den wir je besaßen. Er war unser Wohltäter, damals, als wir am Boden lagen. Er hat uns, seinen einstigen Feinden, wieder aufgeholfen, er hat uns Schutz gewährt. Er wurde in dieser vaterlosen Gesellschaft zu unserem Übervater. Wir haben zu ihm aufgeblickt und ihn bewundert um seiner Stärke, seiner Großherzigkeit und Hilfsbereitschaft willen. Er war unser Vorbild in vielen Dingen. Wir haben von ihm gelernt - Toleranz, Demokratie, Menschenrechte. Wir mochten uns sehr. Fast war es so etwas wie Liebe.


Lange Zeit blieb es so. Dann trat Entfremdung ein. Der Freund veränderte sich, und vielleicht veränderten wir uns auch. Wir waren 'erwachsen' geworden, wie der Kanzler es nannte, und wir sahen mit Beklemmung, wie der Freund sich entfernte von den Idealen, die er uns eingepflanzt hatte.


Er war inzwischen der mächtigste Mann der Erde, ein Weltherrscher, wie es ihn in moderner Zeit noch nicht gegeben hat. Die Macht veränderte ihn. Er brauchte, seit der alte Gegner das Handtuch geworfen hatte, auf nichts und niemanden mehr Rücksicht zu nehmen. Er wurde selbstherrlich, grobschlächtig, gebieterisch. Das Schicksal der Erde, die Verantwortung für das Leben künftiger Generationen scherten ihn nicht. Er richtete sich nur noch nach den "eigenen Interessen", wie er freimütig bekannte.


Er teilte Völker in "gute" und "böse" und rief der Welt zu: "Wer nicht auf unserer Seite steht, steht auf der Seite unserer Feinde"     – ein Wort wie eine entsicherte Waffe, Drohung und Erpressung in einem. Mit Politik hatte das nichts mehr zu tun. Es war eine Kriegserklärung an alle, die sich nicht fügen wollen.


MIT GEORGE W. BUSH     – und damit verlassen wie die Allegorie     – betrat ein Amerika die Bühne, das uns mehr und mehr erschrecken ließ, obwohl es schon immer da gewesen war: das Amerika des "big stick', des Knüppels, den Theodore Roosevelt vor 100 Jahren schwang, um im spanischen Hinterhof Amerikas aufzuräumen und all diese aufsässigen Bananenrepubliken auf Vordermann zu bringen.


Mit dem 43. Präsidenten der USA zog der Geist des "großen Knüppels" in die Weltpolitik ein.

Wie kein anderer vor ihm verkörpert Bush einen amerikanischen Archetyp: den einsamen Sheriff mit den mahlenden Kinnbacken, der gnadenlos aufräumt mit den Banditen, Verrätern, Feiglingen, Schurken. Der den Finger immer am Abzug hat und nicht viel nach Paragrafen fragt, der selbst entscheidet, was Recht und Unrecht ist, und dessen Weg gesäumt ist mit den Gräbern der Gerichteten: 135 Todesurteile hat der Gouverneur von Texas in seiner fünfjährigen Amtszeit unterzeichnet, ein Rekord selbst im hinrichtungswütigen Amerika.


Der 11. September war die große Stunde des George W. Bush.

Der Angriff aus dem Dunkel bot ihm die Rolle seines Lebens. "Wir stehen im Krieg", verkündete er und meinte es durchaus wörtlich: Der Sheriff trat an, das Böse in der Welt auszurotten, koste es, was es wolle. Amerika lebt seither im Ausnahmezustand     – in Atem gehalten durch immer neue Bedrohungsszenarien aus dem Weißen Haus. Der Sheriff kann nicht verstehen, wie diese Europäer ungerührt ihr Bier trinken und über Fußball diskutieren.


Bushs Antiterror-Krieg war bislang ein Flop gemessen an dem gigantischen Aufwand. Die Taliban mit B-52-Bombern zu verjagen war kein Kunststück. Die Zahl der Opfer haben wir nie erfahren und die Bilder der Toten nie gesehen. Es muss grauenhaft gewesen sein.


Afghanistan aber ist vom Frieden so weit entfernt wie eh und je, das Phantom al Qaeda trotz aller Erfolgsmeldungen nicht zerschlagen     – wie auch: Für jeden geschnappten Gotteskämpfer springen drei neue ein. Glauben, denn darum handelt es sich, ist weder durch Bomben noch durch Folter zu erschüttern.


DER PHANTOM-KRIEG hat bisher nur eines geschafft: Er hat Amerika zu einem anderen Land gemacht. Die Institution Krieg, dieses Relikt der Steinzeit, das wir überwunden zu haben glaubten, ist rehabilitiert als legitimes Instrument der Politik: Bush hat den amerikanischen Rüstungsetat auf die Wahnsinnssumme von 379 Milliarden Dollar hochgejagt     – so viel wie die Militärbudgets der nachfolgenden 14 Staaten zusammen.


Das neue Strategiepapier, das Bush jetzt dem Kongress vorgelegt hat, dokumentiert die dramatische Wende der amerikanischen Politik. Unverhüllt plädiert der Präsident darin für den Präventivkrieg, 'Die alte Strategie von Eindämmung und Abschreckung seit den vierziger Jahren     – ein Eckstein der amerikanischen Politik     – ist tot", schreibt die "New York Times". Stattdessen fordert das Weiße Haus jetzt das Recht, "zur Verteidigung unserer Interessen im In- und Ausland die Bedrohung zu zerstören, bevor sie unsere Grenzen erreicht. Wir werden nicht zögern, notfalls allein zu handeln, um unser Recht auf Selbstverteidigung durch Präventivmaßnahmen auszuüben."


Das ist nichts anderes als die Absage an das oberste Friedensgebot, das die Völkergemeinschaft seit dem Zweiten Weltkrieg hoch und heilig beschworen hat. "Die Entfesselung eines Angriffskrieges ist das größte internationale Verbrechen, das sich von anderen Kriegsverbrechen nur dadurch unterscheidet, dass es in sich alle Schrecken vereinigt und anhäuft." Woher das stammt? Aus der Urteilsbegründung des Nürnberger Kriegsverbrechertribunals, maßgeblich verfasst vom Anklagevertreter der Vereinigten Staaten. All das soll nun Makulatur sein, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen, durch die sich die Mitgliedstaaten verpflichten, jede "Androhung oder Anwendung von Gewalt" zu unterlassen.


Begreiflich, dass Washington den neuen Internationalen Strafgerichtshof sabotiert, der unter anderem das "Verbrechen der Aggression" verfolgen will. US-Bürger aber sollen nach dem Willen des Weißen Hauses von jeder Strafverfolgung ausgenommen sein. Gleiches Recht für alle? Schnee von gestern.

#

In beispielloser Weise proklamiert Bush den dauerhaften Anspruch Amerikas auf die Weltherrschaft: "Der Präsident", so heißt es in der neuen Strategie, "beabsichtigt nicht, irgendeiner ausländischen Macht zu gestatten, den ungeheuren Vorsprung (in der Rüstung) aufzuholen, den die Vereinigten Staaten seit dem Fall der Sowjetunion errungen haben." Das bedeutet die Absage an jede Art von Rüstungskontrolle und an alle Abkommen, die einst unter jahrzehntelangen Mühen ausgehandelt wurden und die Welt sicherer machten.


Der Sheriff wähnt sich als Werkzeug des Guten.

Wer seine Entschlüsse nicht gutheißt, ist ein gottverdammter Feigling, wenn nichts Schlimmeres. Seit Schröders Nein zum Irak-Krieg werden wir als Feindstaat behandelt, ausgestoßen aus der Kampfgemeinschaft. Will man uns übel nehmen, dass wir, nach den Katastrophen unserer Geschichte, möglicherweise eine größere Sensibilität für das Wort Krieg entwickelt haben? Und dass wir uns dafür weder schämen noch beschimpfen lassen müssen? Wenn wir etwas zu verteidigen haben, dann ist es dies.


Ein Ozean an Verständnislosigkeit trennt uns heute von dem einstigen Freund. Die Lage ist paranoid. In einem schwäbischen Hinterzimmer im vertrauten Kreis fällt ein harsches Wort über den Präsidenten der Vereinigten Staaten     – und die Weltmacht flippt aus. Der deutsche Regierungschef wird zur Unperson erklärt, der Verteidigungsminister auf flegelhafte Weise gedemütigt, und der Herr im Weißen Haus lässt dunkle Drohungen verlauten wie gegen einen straffällig gewordenen Untergebenen, den man dringend zur Räson bringen muss     – so sieht die kafkaeske Realität aus, in der wir leben. Man müsste mal bei Krenz nachfragen, viel anders kann es im Warschauer Pakt nicht gewesen sein.


Wenn das Nein eines Mitgliedstaates zu einem Krieg mit unabsehbaren Folgen das Bündnis "vergiftet" (so Condoleezza Rice, die Einpeitscherin im Weißen Haus), dann ist etwas faul im Staate Dänemark. Dann signalisiert diese Reaktion ein totalitäres Denken, das nichts mehr zu tun hat mit der offenen Gesellschaft, die wir verteidigen wollten.


Der Freund, den wir einmal hatten, erklärte uns damals, dass unser Kardinalfehler der blinde Gehorsam gewesen war. Er hatte Recht. Wir haben die Lektion gelernt.

Uns trennt ein Ozean an Verständnislosigkeit

Quelle: Stern Nr. 41, Seite 40 vom 02. 10. 2002


Heinrich JaeneckeJaenecke

Heinrich Jaenecke 1928-2014 (Foto: Nele Braas)

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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

20.07.2023

Infos zu den gentechnischen Immunisierungsversuchen


wodarg.com, heruntergeladen am 20. Juli 2023, 15:00 Uhr

image


Über 20% der RNA-Spritzen waren mit Bakterien-DNA verunreinigt

 

5.4.2023, Jüngste Studien von Kevin McKernan, einem führenden Experten für Sequenzierungsmethoden für DNA und RNA, haben gezeigt, dass Chargen der modifizierten mRNA-„Impfstoffe" von Pfizer und Moderna einen hohen Anteil kontaminierter bakterieller DNA enthalten. Insgesamt macht die DNA bis zu 20-35 % der Nukleinsäuren in den einzelnen Chargen der modifizierten mRNA-„Impfstoffe" aus.
Diese alarmierend hohen Konzentrationen übersteigen bei weitem die Grenzwerte der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).

Die Arbeit von Michael Palmer, MD and Jonathan Gilthorpe, PhD fasst die Nachweise dieser DNA-Kontamination zusammen und erörtert die möglichen Gesundheitsrisiken für die Empfänger der gentechnischen Injektionen. Hier können sie die deutsche Version der Arbeit downloaden. ( https://doctors4covidethics.org/wp-content/uploads/2023/04/dna-contamination-de2.pdf )


Wollen Sie sich boostern lassen,

weil die Geschützten vor den Ungeschützten

weiter geschützt werden sollen,

indem man die Ungeschützten zwingt,

den Schutz zu erdulden,

der die Geschützten nicht geschützt hat?

 

Eine sehr gute und sachliche Zusammenstellung der Gründe gegen die  Aufnötigung gentechnischer Injektionen findet sich bei

KRiSTA-Netzwerk Kritischer Richter und Staatsanwälte n.e.V.


Hier ausgewählte Folien zur Strafanzeige gegen die Zulassungsbehörde Swissmedic

Wichtige Unterlagen (bitte breit gestreut verteilen):

1.) Strafanzeige vom 14.7.2022
2.) Evidenz Report von 14.7.2022
3.) Executive Summary
4.) Ausgesuchte Beweismittel (siehe coronaanzeige.ch)
5.) Aufzeichnung der Medienkonferenz vom 14.11.2022 2022 und sämtliche dort publizierte Dokumente (siehe coronaanzeige.ch)

/*#contentNachrichtenLink_280841{ display:none; } #SIMtxtBoxtext_280841:hover > #contentNachrichtenLink_280841{ display:block; }*/ Weiterlesen
 

Info: https://www.wodarg.com/impfen

20.07.2023

Kognitive Beeinträchtigung bei Erwachsenen – Welche Rolle spielten COVID-Impfstoffe?

globalresearch.ca, 19. Juli 2023, Igors Newsletter 12. Juli 2023, Von Igor Chudov

Die ausführliche Erkundung eines Arztes aus dem Mittleren Westen


Thema:

 

Vor einem Monat erwähnte ich Beweise (bereitgestellt vom niederländischen Institut RIVM) für einen dramatischen Anstieg kognitiver Probleme bei Erwachsenen, siehe hier .

Dieser Beitrag traf einen Nerv und veranlasste viele Leser, ihre Beobachtungen und Gefühle über kognitive Veränderungen, die sie bei sich selbst oder ihren Lieben beobachteten, mitzuteilen. Bis heute hat der Beitrag 1.263 Kommentare erhalten!


Ein Freund dieses Blogs, ein beliebter Substacker A Midwestern Doctor , bot an, weitere Gedanken und Beobachtungen auszutauschen. Da ich dies für ein äußerst wichtiges Thema halte, hoffe ich, dass der folgende Text, den ich nicht geschrieben habe, die weitere Diskussion und das Nachdenken über die kognitiven Veränderungen, die wir beobachten, anregen wird.


Ich kenne viele Geimpfte und viele Ungeimpfte. Vielen von ihnen geht es zum Glück gut. Einige haben Probleme und bleiben dennoch gute, vielversprechende und wertvolle Menschen. Ich hoffe, dass die Schwierigkeiten derjenigen, die aufkommende Schwierigkeiten mit der Führungsfunktion haben, eine Suche nach Lösungen anregen werden.


Während sich die folgenden Gedanken auf Fragen im Zusammenhang mit Impfstoffen konzentrieren, habe ich vor, dieses Thema in Zukunft zu untersuchen und andere Faktoren zu untersuchen, die sich ebenfalls auf die intellektuellen Funktionen des Menschen auswirken können.

Der folgende Text wurde von einem Arzt aus dem Mittleren Westen verfasst . Ich möchte es als Denkanstoß anbieten. Wie immer können Sie jeder Sache zustimmen oder nicht zustimmen; Ihre Meinung wird nicht zensiert. Kommentieren Sie also weg!


Einführung 

Als die COVID-19-Impfstoffe auf den Markt kamen, ging ich aufgrund ihres Designs davon aus, dass sie Sicherheitsprobleme haben würden, und ich ging davon aus, dass sie auf lange Sicht mit einer Vielzahl chronischer Probleme verbunden sein würden. Dies lag daran, dass es verschiedene Gründe für den Verdacht gab, dass sie Autoimmunerkrankungen, Fruchtbarkeitsprobleme und Krebs verursachen würden – aber aus irgendeinem Grund (wie die EMA-Lecks von Pfizer zeigten ) waren die Impfstoffe von einer angemessenen Prüfung auf diese Probleme ausgenommen bevor es Menschen verabreicht wird.


Da alle neuen Medikamente diesen Tests unterzogen werden müssen, interpretierte ich dies als stillschweigendes Eingeständnis, dass bekannt war, dass in diesen Bereichen große Probleme auftreten würden, und dass die Entscheidung getroffen wurde, dass es besser sei, keines dieser Medikamente offiziell zu testen Es gäbe keine Daten, die zeigen würden, dass Pfizer wusste, dass sich die Probleme entwickeln würden. Leider sind diese drei Probleme (insbesondere Autoimmunität) seit der Markteinführung der Impfstoffe zu den häufigsten schwerwiegenden Ereignissen im Zusammenhang mit den Impfstoffen geworden.


Zu Beginn der Einführung des Impfstoffs gab es für mich vier Warnsignale:


  • In den frühen Werbekampagnen für die Impfstoffe wurde erwähnt, dass man sich schrecklich fühlen würde, wenn man den Impfstoff bekam, aber das war in Ordnung und ein Zeichen dafür, dass der Impfstoff wirkte. Selbst bei Impfstoffen, die eine sehr hohe Rate unerwünschter Ereignisse aufwiesen (z. B. der HPV-Impfstoff ), wurde dies nie erwähnt. Dies bedeutete, dass die Rate unerwünschter Ereignisse bei den Spike-Protein-Impfstoffen wahrscheinlich viel höher als normal sein würde.
  • Viele meiner Kollegen, die den Impfstoff erhalten hatten (da sie im Gesundheitswesen tätig waren, konnten ihn zuerst bekommen), posteten in den sozialen Medien, wie schrecklich sie sich nach der Impfung fühlten. Das war auch etwas, was ich bei einem früheren Impfstoff noch nie gesehen hatte. Nach einigem Nachforschen fiel mir auf, dass diejenigen mit den schlimmsten Impfreaktionen typischerweise bereits COVID hatten und eher auf die zweite als auf die erste Impfung reagierten, was darauf hindeutet, dass durch wiederholte Exposition gegenüber dem Spike-Protein eine Art erhöhte Sensibilisierung auftrat. Ebenso zeigte die veröffentlichte klinische Studie über den Impfstoff von Pfizer, dass die Nebenwirkungen bei der zweiten Impfung viel höher waren als bei der ersten Impfung.

  • Als es der breiten Öffentlichkeit zugänglich wurde, meldeten sich bei mir sofort Patienten mit Impfreaktionen. Viele von ihnen gaben an, dass sie jedes Jahr ihre Grippeimpfung erhielten und bei einer früheren Impfung noch nie etwas Ähnliches erlebt hatten. Eines der besorgniserregendsten Dinge war die Vorverschlimmerung von Autoimmunerkrankungen (z. B. fühlten sich Stellen in ihrem Körper, an denen sie zuvor gelegentlich Arthritis hatten, an, als stünden sie in Flammen). Als ich anfing, mich damit zu befassen, wurde mir klar, dass nach der Impfung eine Rate von 15 bis 25 % an neuen Autoimmunerkrankungen oder einer Verschlimmerung bestehender Autoimmunerkrankungen auftrat (was später in einer israelischen Umfrage gezeigt wurde), ein massiver Anstieg, den ich noch nie zuvor gesehen hatte Impfursache.
  • Ungefähr einen Monat, nachdem die Impfstoffe der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, begann ich, Freunde und Patienten erzählen zu lassen, dass sie jemanden gekannt hatten, der unerwartet plötzlich nach Erhalt des Impfstoffs gestorben war (normalerweise an einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einem plötzlichen aggressiven Fall von COVID). -19).

Das war für mich äußerst besorgniserregend, da sich Reaktionen auf ein Toxin typischerweise entlang einer Glockenkurve verteilen, wobei die schweren Reaktionen viel seltener sind als die mittelschweren. Das bedeutete, dass, wenn so viele schwerwiegende Reaktionen auftraten, das, was ich bereits sehen konnte, nur die Spitze des Eisbergs war und weitaus mehr, viel weniger offensichtliche Reaktionen auftreten würden, bis zu dem Punkt, an dem wahrscheinlich viele Menschen, die ich kannte, davon betroffen sein würden bei denen es zu Komplikationen durch den Impfstoff kommt.



















Ich habe versucht, meine Kollegen vor den Gefahren dieses Impfstoffs zu warnen, aber selbst als ich darauf hinwies, dass Pfizers eigene Studie zugab, dass der Impfstoff Ihnen eher schaden als helfen würde, wollte mir niemand zuhören. Da ich nicht sicher war, was ich sonst tun sollte, aber auch nicht bereit war, nichts zu tun, beschloss ich, alle schwerwiegenden Reaktionen, die ich erlebte, zu dokumentieren , damit ich meinen Kollegen eine Art „Beweis“ zeigen konnte.


Dies war damals äußerst wichtig, da niemand bereit war, das persönliche Risiko einzugehen, in der Peer-Review-Literatur zu veröffentlichen, dass etwas gegen das Narrativ (dass Impfstoffe Menschen töten) verstieß. Kurz nachdem Steve Kirsch freundlicherweise beim Start meines Substacks geholfen hatte, beschloss ich, das von mir zusammengestellte Protokoll zu veröffentlichen , und da ein dringender Bedarf an diesen Informationen bestand, ging der Beitrag viral und schuf einen Großteil der anfänglichen Leserbasis, die meinen Substack ermöglichte .


Die Durchführung des Projekts war immens zeitaufwändig (insbesondere die Überprüfung der mir gemeldeten Geschichte), sodass ich das Projekt nach einem Jahr beendete. Während dieser Zeit erlebte ich 45 Fälle, in denen es entweder zu einem Todesfall kam (diese machten die Mehrheit der 45 Fälle aus), zu etwas, von dem ich erwartete, dass es später tödlich verlaufen würde (z. B. ein metastasierender Krebs) oder zu einer dauerhaften vollständigen Behinderung. Darüber hinaus bin ich analog zur zuvor beschriebenen Glockenkurve auch auf viele weitere erhebliche, aber nicht so schwere Verletzungen gestoßen.


Muster von Impfschäden

Ich interessiere mich seit langem für die Untersuchung von Arzneimittelschäden, da viele meiner Freunde und Verwandten negativ auf Arzneimittel reagiert haben. In den meisten dieser Fälle lagen ausreichend Daten vor, die darauf hindeuteten, dass es zu einer Reaktion kommen konnte (oft in einem Ausmaß, das stark gegen den Verbleib des Arzneimittels auf dem Markt sprach), und dennoch war sich fast niemand im medizinischen Bereich dieser Gefahren bewusst, was zu meinem Fall führte verletzte Freunde wurden nie gewarnt, bevor sie das Medikament einnahmen oder sogar während die Verletzung auftrat.


Meine Glockenkurventheorie entstand ursprünglich aus der Untersuchung all dieser Fälle. Daher war ich daran interessiert, genau zu wissen, wie die Verteilung unerwünschter Ereignisse durch die Spike-Protein-Impfstoffe mit dem übereinstimmt, was ich bei früheren gefährlichen Arzneimitteln beobachtet hatte, und ob das, was ich persönlich sah, mit dem übereinstimmte, was alle online berichteten, oder nicht.


Eines der Dinge, die mir sofort ins Auge fielen, waren die Fälle, in denen die Eltern eines Freundes in einem Pflegeheim, die den Impfstoff erhielten, sofort einen schnellen kognitiven Verfall erlitten, der als Alzheimer-Krankheit „diagnostiziert“ wurde und dann nicht lange danach starben. Damals ging ich davon aus, dass dies höchstwahrscheinlich auf nicht diagnostizierte ischämische Schlaganfälle zurückzuführen war, da dies der plausibelste Mechanismus zur Beschreibung dessen war, was ich gehört hatte. Ich war mir jedoch nicht sicher, da ich keine dieser Personen auf tatsächliche Anzeichen eines Schlaganfalls untersuchen konnte passiert.


Diese Fälle waren für mich sehr besorgniserregend, da sie (gemäß der Glockenkurve) darauf hindeuteten, dass es einen viel größeren Anteil der Menschen geben würde, die nach der Impfung einen weniger schweren (aber dennoch schwerwiegenden) kognitiven Rückgang entwickeln würden.


[Hinweis: Eine der häufigsten Arten von Verletzungen durch Arzneimittel sind neurologische Verletzungen, die sowohl die kognitive Funktion beeinträchtigen als auch psychiatrische Symptome hervorrufen. Dies bringt Patienten in die schwierige Situation, unter Gasbeleuchtung zu leidendurch das medizinische System. Dies liegt daran, dass ihre Ärzte davon ausgehen, dass die psychiatrischen Symptome der Patienten die Ursache ihrer Krankheit und nicht ein Symptom davon sind, was dazu führt, dass dem Patienten gesagt wird, dass die Krankheit nur in seinem Kopf entsteht, und dass er ständig an psychiatrische Hilfe überwiesen wird. Eines der besten Beispiele hierfür waren die Herzrhythmusstörungen (z. B. schnelle, angstauslösende Herzklopfen), die durch die Schädigung des Herzens durch den Impfstoff verursacht wurden und immer wieder als Folge von Angstzuständen diagnostiziert wurden, selbst als eine spätere, von mir angeforderte Untersuchung ergab, dass dies der Fall war Herzschaden lag vor.]


Als ich nach der Impfung immer mehr Anzeichen einer kognitiven Beeinträchtigung bemerkte, wurde mir klar, dass das, was ich beobachtete, das widerspiegelte, was ich zuvor bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Schimmelpilztoxizität, HPV-Impfschäden und Lyme -Borreliose beobachtet hatte. Zu den Beispielen gehörten:


  • Viele Menschen berichteten, dass sie ein „COVID“-Gehirn hätten, in dem es für sie einfach schwieriger sei, nachzudenken und sich an Dinge zu erinnern. Ich habe dies nach schwereren Fällen von COVID gesehen, nach der Impfung und bei Patienten, bei denen sich die Krankheit laut Zeitachse durch den Impfstoff entwickelt hatte, die aber glaubten, dass sie durch COVID verursacht worden sei.
  • Diese Probleme betrafen tendenziell eher ältere Erwachsene, aber jüngere bemerkten sie eher (und beklagten sich) darüber. Im Falle älterer Erwachsener erfuhr ich normalerweise von jemand anderem, der den kognitiven Rückgang beobachtet hatte, und nicht direkt von der Person.
  • Ich habe Fälle von Impfgeschädigten gesehen, die Schwierigkeiten hatten, sich an das Wort zu erinnern, von dem sie wussten, dass es ausdrückte, was sie mitteilen wollten (dies ist auch ein häufiges Symptom einer Schimmelpilztoxizität).
  • Ich kannte ein paar Leute (z. B. Freunde und Kollegen), die mir erzählten, dass ihr Gehirn seit der Impfung nicht mehr so ​​funktionierte.
  • Ich habe Fälle von Kollegen gesehen, die eine spürbare (und dauerhafte) kognitive Beeinträchtigung zeigten, obwohl ich davon ausgegangen war, dass sie den Impfstoff erhalten hatten. Ihre Beeinträchtigung wurde nie erwähnt oder angesprochen (vielmehr arbeitete der Arzt weiter, leistete nicht so gute Leistungen und ging in einigen Fällen in den Ruhestand).
  • Ich traf schwergeschädigte Impfgeschädigte, die mir erzählten, eines der Hauptsymptome sei der Verlust kognitiver Funktionen, die sie ihr ganzes Leben lang für selbstverständlich gehalten hatten. In vielen Fällen verbesserte sich nach der Behandlung ihrer Impfverletzung auch ihre Wahrnehmung.
  • Einer meiner Freunde (ein sehr kluger Immunologe) entwickelte Komplikationen bei den ersten beiden Impfungen und konnte anhand seiner Symptome genau beschreiben, welche Teile seines Immunsystems fehlreguliert wurden. Entgegen meinem Rat nahmen sie eine Auffrischimpfung und berichteten, dass sie unter einer erheblichen kognitiven Beeinträchtigung litten, die sie noch nie zuvor in ihrem Leben erlebt hatten. Ich halte es für wichtig, diesen Fall mitzuteilen, da er zeigt, wie eine Verschlimmerung einer Impfschädigung auch zu einer Verschlimmerung kognitiver Symptome führen kann.

[Hinweis: Ich habe auch gesehen, dass bei Personen, die akut an COVID-19 erkrankt waren, erhebliche kognitive Beeinträchtigungen auftraten.]


Hinweise auf eine kognitive Beeinträchtigung

Zur gleichen Zeit, als ich diese Auswirkungen beobachtete, kursierten im Internet auch viele Gerüchte (z. B. dieses hier), dass die Impfstoffe kognitive Beeinträchtigungen verursachen würden und dass wir aufgrund der Impfverletzungen Zeuge einer Zombie-Apokalypse werden würden.

Dies geschah nie, aber viele beobachteten den Verdacht, dass eine kognitive Beeinträchtigung vorlag. Um zum Beispiel Igors jüngsten Artikel zu zitieren :


Ich besitze ein kleines Unternehmen und habe mit vielen Menschen und anderen kleinen Unternehmen zu tun. Die meisten leisteten einen zuverlässigen Service, erinnerten sich an Termine, gingen Problemen nach und so weiter. Mir ist aufgefallen , dass manche Menschen in letzter Zeit kognitiv weniger leistungsfähig sind . Sie vergessen wichtige Termine, können sich nicht konzentrieren, machen wahnsinnig dumme Fehler und so weiter.


In meinem Fall war die deutlichste Veränderung, die ich bemerkte, die Verschlechterung der Situation der Fahrer um mich herum und einige Beinaheunfälle aufgrund von Fahrstörungen.


Die Herausforderung bei solchen Situationen besteht darin, dass es sehr schwer ist zu sagen, ob tatsächlich etwas passiert, oder ob Ihre Wahrnehmung lediglich ein Produkt einer Bestätigungsverzerrung ist. Aus diesem Grund konnte ich zwar gerne meinen Glauben bekräftigen, dass die COVID-19-Impfstoffe die schweren Verletzungen an beiden Enden der Glockenkurve verursachten, vermied es jedoch bei vielen der weniger schwerwiegenden Verletzungen in der Mitte, wo es viel unklarer war, ob Was ich beobachtete, war „real“ oder einfach meine eigene voreingenommene Wahrnehmung der Ereignisse um mich herum. Unter anderem aus diesem Grund habe ich die beobachteten Veränderungen im Fahrverhalten nie erwähnt.


Typischerweise sind in solchen Situationen umfangreiche Datenmengen oder wissenschaftliche Studien erforderlich, um herauszufinden, ob tatsächlich ein Zusammenhang besteht. Leider werden bedrohliche Daten oft nicht veröffentlicht, da es politische Konsequenzen hat, wenn man von der vorherrschenden Erzählung abweicht. Dadurch entsteht die schwierige Situation, dass diejenigen, die nach Antworten zu einem Thema suchen, das ein berechtigtes Interesse in Frage stellt, sehr sorgfältig nach Hinweisen zu diesem Thema suchen müssen (z. B. indem sie Papiere analysieren, um genau zu sehen, was die Daten tatsächlich zeigen).


Igor findet diese regelmäßig, und nachdem ich die neueste, die er ausgegraben hat, gesehen habe, habe ich darum gebeten, einen Gastbeitrag zu schreiben. Um seine Entdeckung aus den Niederlanden zu zitieren:


Daten zur Primärversorgung für Januar bis März 2023 zeigten, dass Erwachsene ihren Hausarzt wegen einer Reihe von Symptomen häufiger aufsuchten als im gleichen Zeitraum im Jahr 2019. Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme traten deutlich häufiger auf als im letzten Jahr und in der Zeit vor COVID-19. Bei diesen Symptomen nimmt der Unterschied zu 2019 von Quartal zu Quartal stetig zu .


Im ersten Quartal 2023 gab es bei Erwachsenen (im Alter von 25 Jahren und älter) im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2020 einen Anstieg der Hausarztbesuche aufgrund von Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen um 24 %. Dies geht aus dem neuesten Quartalsbericht hervor Forschungsupdate vom GOR-Netzwerk . Die Zunahme von Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen bei Erwachsenen scheint eine längerfristige Auswirkung der Corona-Maßnahmen sowie SARS-CoV-2-Infektionen zu sein.


Genauer gesagt fanden sie:

  • Bei Erwachsenen unter 25 Jahren wurde kein Anstieg beobachtet.
  • Bei den 24- bis 44-Jährigen wurde ein Anstieg um 31 % beobachtet.
  • Bei den 45- bis 74-Jährigen wurde ein Anstieg um 40 % beobachtet.
  • Bei den über 75-Jährigen wurde ein Anstieg um 18 % beobachtet.


[Hinweis: In früheren Runden dieser Umfrage wurden zusätzlich zu den oben beschriebenen kognitiven Problemen eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit (z. B. Angstzustände, Depressionen oder Selbstmordgedanken), Schlafprobleme, Müdigkeit und Herz-Kreislauf-Probleme (z. B. Kurzatmigkeit, Schwindel oder Herz-Kreislauf-Probleme) festgestellt Es wurde ebenfalls beobachtet, dass die Herzfrequenz (Herzklopfen) seit 2019 deutlich zugenommen hat.]


Typischerweise ist es unwahrscheinlich, dass Patienten unter 75 Jahren ihren Arzt wegen kognitiver Probleme aufsuchen. Im Zusammenhang mit diesen Daten bedeutet dies, dass es ein stärkeres Argument dafür gibt, dass der (massive) Anstieg bei den unter 75-Jährigen auf etwas  zurückzuführen ist , das nach 2019 passiert ist. Darüber hinaus gab es bei älteren Menschen bereits eine große Anzahl von Besuchen wegen kognitiver Beeinträchtigungen , ist der geringere prozentuale Anstieg etwas irreführend bei der Quantifizierung des Ausmaßes, in dem alle betroffen waren. Um zum Beispiel den vorherigen Bericht zu zitieren :


Daten aus der Grundversorgung zeigten, dass Erwachsene im Oktober–Dezember 2022 wegen Schlafproblemen etwas häufiger ihren Hausarzt aufsuchten als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019. Dies war besonders auffällig in der ältesten Altersgruppe (75 Jahre und älter).


All diese Daten bringen die Gesundheitsbehörden in eine etwas heikle Situation, da die Veröffentlichung von Daten, die eine großflächige kognitive Beeinträchtigung belegen, direkt das Narrativ untergräbt, dem sie sich zuvor verschrieben hatten. Dennoch waren die Autoren des Berichts deutlich offener als viele andere vor ihnen:


Die Ursache dieser Zunahme von Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen ist unklar. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die COVID-19-Maßnahmen zu einem beschleunigten kognitiven Verfall bei Menschen führten, die anfingen, Probleme mit dem Gedächtnis und der Konzentration zu haben (durchschnittlich 66 Jahre).


Als mögliche Ursache wurde natürlich COVID-19 genannt (das, wie oben erläutert, manchmal zu langfristigen kognitiven Beeinträchtigungen führen kann):


Eine ergänzende Erklärung könnte sein, dass einige dieser Menschen nach COVID-19 Langzeitsymptome haben. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme häufig bei Post-COVID-Symptomen auftreten. Auch andere Infektionskrankheiten wie Grippe können diese Symptome verursachen. Aktuelle Studien haben jedoch gezeigt, dass Langzeitgedächtnis- und Konzentrationsprobleme nach COVID-19 deutlich häufiger auftreten als nach einer Grippe. Darüber hinaus treten diese Symptome häufiger in älteren Altersgruppen auf. Die von Hausärzten vorgelegten Zahlen stimmen mit dieser Erwartung überein.


Glücklicherweise räumten die Autoren ein, dass langes COVID nicht die primäre Erklärung für das Geschehen sein konnte, und verwiesen stattdessen auf den Elefanten im Raum – die Impfstoffe.


[Anmerkung: In den 23 Jahren, in denen VAERS tätig war, stammten bei VAERS 2352 der 3071 (76,6 %) Berichte über Gedächtnisstörungen nach der Impfung aus den COVID-19-Impfstoffen.]


Warum verursachen die Impfstoffe kognitive Beeinträchtigungen? 

Mein besonderes Interesse an der Untersuchung der Toxizität von Spike-Protein-Impfstoffen entstand, weil ich vermutete, dass ich viele Ähnlichkeiten mit anderen Arzneimittelschäden sehen würde, die ich zuvor beobachtet hatte, und dass Behandlungen, die für diese Verletzungen entwickelt wurden, zur Behandlung von COVID-19-Impfstoffschäden eingesetzt werden könnten. Bei Substack habe ich versucht, mich auf die Erklärung der Bereiche zu konzentrieren, die meiner Meinung nach für das Verständnis dieses Themas am wichtigsten sind: das Zeta-Potenzial, die Zellgefahrenreaktion (CDR) und die Behandlungen für die Alzheimer-Krankheit. Hinweis: Jedes dieser Probleme hängt mit den anderen zusammen und verursacht diese oft auch.


Zeta-Potential: Das Zeta-Potenzial ( hier ausführlich erklärt ) bestimmt, ob Flüssigkeit im Körper zusammenklumpt (z. B. ein Gerinnsel bildet) oder verteilt bleibt und frei fließen kann. Darüber hinaus beeinflusst es auch, ob Proteine ​​in ihrer korrekten Form bleiben oder sich falsch falten und verklumpen. Viele verschiedene Probleme ( hier besprochen ) treten auf, wenn die Flüssigkeitszirkulation (sei es Blut, Lymphe, interstitielle Flüssigkeit oder Liquor cerebrospinalis) beeinträchtigt wird. Da das Spike-Protein in einzigartiger Weise dazu geeignet ist, das Zeta-Potenzial zu beeinträchtigen, haben wir herausgefunden, dass es das Zeta-Potenzial wiederherstellt ( hier besprochen).) ist bei COVID-19-Infektionen und bei der Behandlung von COVID-19-Impfverletzungen oft immens hilfreich. Viele dieser Ansätze wurden ursprünglich aus der Arbeit mit anderen Impfschäden und dem kognitiven Verfall bei älteren Menschen entwickelt.


Cell Danger Response (CDR): Wenn Zellen einer Bedrohung ausgesetzt sind, wechseln ihre Mitochondrien von der Energieproduktion für die Zelle in einen Schutzmodus, in dem der Stoffwechsel und das interne Wachstum der Zelle heruntergefahren werden und die Mitochondrien reaktive Sauerstoffspezies freisetzen, um potenzielle Eindringlinge zu töten Die Zelle warnt andere Zellen, in die CDR einzudringen, und die Zelle schottet sich ab und trennt sich vom Körper. Die CDR ( hier weiter erklärt ) ist ein wesentlicher Prozess für das Überleben der Zellen, doch bei chronischen Erkrankungen bleiben Zellen häufig darin stecken, sodass die Heilungsreaktion nicht abgeschlossen werden kann.


Das Verständnis des CDR ist bei der Arbeit mit komplexen Krankheiten äußerst wichtig, da es erklärt, warum lange zurückliegende Auslöser eine unerklärliche Krankheit verursachen können und warum viele Behandlungen angemessen erscheinen (insbesondere solche, die ein Symptom des CDR und nicht seine Ursache behandeln). helfen nicht und verschlechtern den Zustand des Patienten nicht. Viele der schwierigsten Patienten, die integrative Ärzte behandeln, sind diejenigen, die in der CDR gefangen sind, aber leider gibt es immer noch sehr wenig Wissen über dieses Phänomen.


Mein Interesse richtete sich wieder auf die CDR, als mir klar wurde, dass eine der wirksamsten Behandlungen für lange COVID- und COVID-19-Impfschäden eine ist, die die CDR direkt behandelt. Da viele der Therapien, die zur Wiederbelebung von nicht funktionsfähigem Gewebe entwickelt wurden, im Bereich der regenerativen Medizin entwickelt wurden, habe ich einen Artikel geschrieben, in dem beschrieben wird, wie diese Ansätze zur Wiederherstellung lokalisierter Regionen von funktionsgestörtem Gewebe (was manchmal zur Behandlung von Impfschäden erforderlich ist) angewendet werden über die regenerativen Behandlungen , die systemische CDRs behandeln (und häufiger bei Impfschäden erforderlich sind).


Alzheimer-Krankheit (AD): AD ist eine der verheerendsten und kostspieligsten Erkrankungen überhaupt (z. B. wurde für das Jahr 2020 geschätzt , dass sie Amerika 305 Milliarden Dollar gekostet hat), und infolgedessen werden jedes Jahr Milliarden von Dollar ausgegeben auf der Suche nach einem Heilmittel dafür. Diese Forschung (die 1906 begann) hat zu nichts geführt und derzeit arbeitet die FDA mit der Arzneimittelindustrie zusammen, um unwirksame, ziemlich gefährliche, aber äußerst profitable Behandlungen für AD voranzutreiben.


Es gibt jedoch wirksame Behandlungsmöglichkeiten für AD, und meine Kollegen haben einige verschiedene Methoden entwickelt, mit denen die Erkrankung erfolgreich behandelt werden konnte. Darüber hinaus entwickelte ein Neurologe, Dale Bresden, eine Methode zur Umkehrung der Alzheimer-Krankheit, deren Wirksamkeit er in mehreren Veröffentlichungen bewies (einschließlich einer kürzlich durchgeführten klinischen Studie aus dem Jahr 2022 ).


Alle diese erfolgreichen Ansätze basieren auf den folgenden Prinzipien:



[Hinweis: Bresdens Ansatz betont auch die Bedeutung der Behandlung chronisch erhöhter Blutzucker- oder Insulinspiegel.]


Eines der wichtigsten Dinge, die man bei AD wissen sollte, ist, dass es sich um eine sich langsam verschlimmernde Krankheit handelt, die oft über Jahrzehnte hinweg fortschreitet. In den frühen Stadien der AD treten geringfügige kognitive Veränderungen auf, die (sofern eine Autopsie möglich ist) mit Gewebeveränderungen im Gehirn korrelieren. In seltenen Fällen kann es stattdessen zu einer schnell fortschreitenden Form der Alzheimer-Krankheit kommen, die in jüngerem Alter auftritt und häufig mit der Toxinbelastung zusammenhängt.


Im Fall von Spike-Protein-Erkrankungen habe ich sowohl frühe Anzeichen eines kognitiven Rückgangs der Alzheimer-Krankheit gesehen, die bei viel jüngeren Patienten auftraten, als auch Fälle, in denen die Alzheimer-Krankheit nach der Impfung schnell fortschritt.


Abschluss 

Jedes Mal, wenn Sie versuchen, die Welt um Sie herum wahrzunehmen, werden Sie immer durch die bereits vorhandenen Filter beeinflusst, die Sie daran hindern, einen Großteil der Welt um Sie herum zu sehen (wird hier weiter besprochen ) . In gewisser Weise sind diese Filter ein notwendiges Übel, denn ohne sie wäre die Welt überwältigend kompliziert. Wenn Sie jedoch nicht offen für die Möglichkeit sind, dass ein voreingenommener Filter Ihre Wahrnehmung der Realität trübt, werden Sie für viele wichtige Dinge um Sie herum blind. Irreführende Filter erklären beispielsweise, warum viele derjenigen, die sich dieser Erzählung verschrieben haben, die überwältigenden Beweise für COVID-19-Impfschäden um sie herum nicht erkennen können.


Einer der am häufigsten verwendeten Filter ist der „ Social Proof “, der im Wesentlichen besagt, dass Menschen normalerweise nicht auf etwas reagieren, es nicht glauben oder es auch nur sehen, es sei denn, ihre Kollegen (die Herde) sind es bereits. Das stellt ein Problem dar, denn oft glaubt die Herde, wenn man etwas wissen muss, es noch nicht, was einen dazu zwingt, entweder eine Entscheidung zu treffen, die niemand sonst unterstützt (was ziemlich erschreckend sein kann) oder zu warten, bis die Sicherheit gewährleistet ist weil sich die Herde inzwischen in diese Richtung bewegt hat (was oft zu spät ist).


Als ich diejenigen kennengelernt habe, die die COVID-19-Erzählung in Frage gestellt haben, ist mir aufgefallen, dass sie alle die durch ihre Lebenserfahrung gelernte Tendenz hatten, nicht der Masse zu folgen und bereit zu sein, auf der Grundlage ihres ersten Eindrucks von den vorläufigen Daten zu handeln schlug vor, bevor der Rest der Menge es mitbekam. Ed Dowd zum Beispiel war ein äußerst erfolgreicher Aktienhändler (z. B. brachte er Blackrock viel Geld ein) und seine Methode lief darauf hinaus, frühe Trends vor allen anderen zu erkennen und darauf zu reagieren.


Wie viele andere hatte auch ich zu Beginn der Impfkampagne aufgrund der verfügbaren vorläufigen Datenpunkte den Verdacht, dass dies zu langfristigen kognitiven Problemen führen würde. Jetzt, da Daten vorliegen, die diesen Trend stützen, scheint sich das Problem allmählich zu verschlimmern, was im Laufe der Zeit häufig bei Faktoren beobachtet wird, die zu Demenz führen. Dies ist ein wichtiges Thema und ich möchte Igor dafür danken, dass er die Aufmerksamkeit auf diesen sehr wichtigen Datensatz gelenkt hat.

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Das vorgestellte Bild stammt von Children's Health Defense


Die weltweite Corona-Krise, der globale Staatsstreich gegen die Menschlichkeit von Michel Chossudovsky

Michel Chossudovsky geht ausführlich darauf ein, wie dieses heimtückische Projekt „das Leben von Menschen zerstört“. Er bietet eine umfassende Analyse von allem, was Sie über die „Pandemie“ wissen müssen – von den medizinischen Dimensionen über die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen, die politischen Grundlagen bis hin zu den mentalen und psychologischen Auswirkungen.

„Mein Ziel als Autor ist es, Menschen weltweit zu informieren und das offizielle Narrativ zu widerlegen, das als Rechtfertigung für die Destabilisierung des wirtschaftlichen und sozialen Gefüges ganzer Länder und die anschließende Einführung des „tödlichen“ COVID-19-„Impfstoffs“ genutzt wurde. Diese Krise betrifft die gesamte Menschheit: fast 8 Milliarden Menschen. Wir stehen in Solidarität mit unseren Mitmenschen und unseren Kindern weltweit. Die Wahrheit ist ein mächtiges Instrument.“

Die Not einer Frau, die in Malaysia die „Sicherheit von Covid-Impfstoffen“ in Frage stellte

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Die Originalquelle dieses Artikels ist Igor's Newsletter

Copyright © Igor Chudov , Igor's Newsletter , 2023


Info: https://www.globalresearch.ca/cognitive-impairment-adults-what-role-did-covid-vaccines-play/5826296

20.07.2023

Offizielle Stellungnahmen   Zeitungsbeitrag der offiziellen Vertreterin des Außenministeriums der Russischen Föderation Maria Sacharowa „Gedenken an alle Holocaust-Opfer“, Rossijskaja Gaseta, 19. Juli 2023

Die beharrliche Weigerung, das nazistische Wesen des Kiewer Regimes erkennen zu wollen, hat tiefe Wurzeln. Sie werden durch den im Westen erblühten Nationalismus sowie eine Idee der Überlegenheit und Ausschließlichkeit ernährt.

Ich möchte ein konkretes Beispiel anführen.

Viele Jahrzehnte nach einer der schrecklichsten Tragödien des Zweiten Weltkriegs – der Blockade von Leningrad – beschloss Deutschland im Jahr 2012, eine Entschädigung für die Einwohner der Stadt zu zahlen.

Was kosten fast 900 Tage und Nächte, die eine Million Menschenleben forderten – sowie Militärs, als auch Zivilisten, wobei der überwiegende Teil der Einwohner zu Tode verhungerte? Was ist der Preis für die Heldentat einer ganzen Stadt als Teil der Heldentat des ganzen Volkes? Wie kann das schwerste Kriegsverbrechen nicht nur im Laufe des Großen Vaterländischen Krieges, sondern auch in der Geschichte der ganzen Menschheit bezahlt werden?

All diesen Fragen sollten vor dem Hintergrund der Reue, die man in Berlin öffentlich anstrebt, scheinbar verblassen.

Nicht im Geringsten!

Eine Entschädigung soll den Deutschen zufolge nicht an alle ausgezahlt werden, sondern lediglich an diejenigen, die ihre jüdische Herkunft bestätigen können. Das ist eine abstoßende und unerklärbare Einteilung aufgrund nationaler Abstammung. Das ist Segregation, die Nahrung des Neonazismus.

Die russische Seite hat Deutschland diese Frage mehrmals vorgelegt. Es sind bereits fast elf Jahre vergangen, aber diese „nationale“ Regel gilt trotz unserer Kritik an einer solchen Rassendiskriminierung noch bis heute.

In den schrecklichen Jahren damals haben die Leningrader weder in die Ausweise noch auf die Augenform geschaut. Sie haben zusammengearbeitet, die Stadt zusammen verteidigt, zusammen Brot geteilt, zusammen zu überleben versucht und auch zusammen gestorben.

Aber fast 80 Jahre später beschloss man in Berlin, dass einigen der wenigen lebenden Veteranen – den Augenzeugen der damaligen schrecklichen Ereignisse – mehr zusteht als den anderen, weil das Blut in seinen Adern andere genetische Eigenschaften hat. Weckt das keine Erinnerungen? Das ist genau der Nährboden für die Wiederbelebung des Nazismus und des Faschismus.

Parallel zur Segregation der Einwohner des ehemaligen Leningrads entrichtete die Bundesrepublik Zahlungen an Wehrmacht-Veteranen, u.a. in einigen Fällen an diejenigen, die in SS-Strafeinheiten im Einsatz waren: zum Beispiel an den 80-jährigen ehemaligen SS-Offizier Heinz Barth, der eine lebenslange Haftstrafe in einem deutschen Gefängnis wegen der Teilnahme an einem Massenmord von hunderten Zivilisten im Juni 1944 in der französischen Stadt Oradour abbüßte. Er wurde durch ein DDR-Gericht verurteilt, aber nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 bekam er das Recht auf Monatszahlungen in Höhe von 450 US-Dollar, weil er während des Krieges ein Bein verlor.

Je nach Dienstgrad und Verdienste belaufen sich die Renten der Veteranen des Zweiten Weltkrieges auf Hunderte bzw. Tausende Euro. Vor kurzem stellte sich heraus, dass Berlin offiziell auch Zahlungen an solche Veteranen leistet, die freiwillig mit dem Dritten Reich und den Besatzungsbehörden kollaboriert haben. Nach AFP-Angaben bekommen solche Zahlungen in Europa 1.532 Personen, darunter 573 in Polen, 184 in Slowenien, 101 in Österreich, 94 in Tschechien, 71 in Kroatien, 54 in Frankreich, 48 in Ungarn, 34 in Großbritannien und genauso viele den Niederlanden, 18 in Belgien.

Ich betone noch einmal: Deutschland zahlt im XXI. Jahrhundert Geldsummen an Kollaborateure, die Juden und Widerstandskämpfer an Polizeibeamte auslieferten, will aber den Einwohnern des ehemaligen Leningrads nichts zahlen.

Umso schrecklicher erscheint das neueste Interview mit dem bereits bekannten Botschafter von Israel in der Ukraine, Michail Brodskiy, in dem er das neonazistische Kiewer Regime erneut rechtfertigt.

Wissen Sie, was dabei besonders schrecklich ist? Dass nicht nur ein Jude, sondern auch ein Leningrader über die „Helden Bandera und Schuchewitsch“ spricht.

Ja, Michail Brodskiy wurde in Leningrad geboren und ist dort aufgewachsen.

Er sagte Folgendes: „Niemand hat das Recht, mich sowie andere offizielle Vertreter Israels zu belehren, wie man das Andenken an den Holocaust richtig bewahren und wie man die Fragen des historischen Gedenkens behandeln soll. In 90 Prozent der Fälle stimmen wir für die Unterstützung der Ukraine in den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen. Wir überlegen, ob wir der Krim-Plattform beitreten sollen. Ich schließe es nicht aus, dass Israel irgendwann beschließen wird, sich der Krim-Plattform anzuschließen. Israel befasst sich jetzt aktiv mit der Übergabe von Frühwarnsystemen an die Ukraine, die hoffentlich in naher Zukunft in Betrieb genommen werden. Ab September soll zumindest ein Teil dieses Systems funktionsbereit sein“.

Warum darf man von niemandem belehrt werden, wie und wer das Gedenken an den Holocaust bewahren soll? Der Holocaust ist die Verfolgung und Massenvernichtung verschiedener ethnischer und sozialer Gruppen durch die Nazis.

Genau so wurde es in den wichtigsten internationalen Dokumenten festgelegt.

Resolution A/RES/60/7 der UN-Generalversammlung: „Der Holocaust, bei dem ein Drittel des jüdischen Volkes sowie zahllose Angehörige anderer Minderheiten ermordet wurden, wird auf alle Zeiten allen Menschen als Warnung vor den Gefahren von Hass, Intoleranz, Rassismus und Vorurteil dienen“.

UNESCO-Resolution 34C/61: „Die Generalkonferenz behält in Erinnerung, dass der Holocaust, bei dem ein Drittel des jüdischen Volkes sowie zahllose Angehörige anderer Minderheiten ermordet wurden, auf alle Zeiten allen Menschen als Warnung vor den Gefahren von Hass, Intoleranz, Rassismus und Vorurteil dienen wird“.

Berliner Erklärung der OSZE: „Die OSZE-Teilnehmerstaaten verpflichten sich, die Erinnerung an die Tragödie des Holocaust wach zu halten, gegebenenfalls deren Vermittlung im Unterricht zu fördern und sich für die Achtung aller ethnischen und religiösen Gruppen einzusetzen“.

Es gibt natürlich viele Resolutionen der UN-Generalversammlung, die von einzelnen Ländern nicht wahrgenommen werden. Sie haben keinen verbindlichen Charakter: diejenigen, die damit nicht einverstanden sind, müssen sich daran nicht halten. Aber in diesem Fall waren Israel und Russland unter den Hauptinitiatoren der Resolution. Mehr als 100 Staaten waren als Mitverfasser beteiligt. Zudem wurde die Resolution mit Konsens angenommen, d.h. von allen Ländern, ohne Abstimmung. Demnach wirft die im Text angegebene Definition des Holocausts von niemandem infrage gestellt.

Wir richten uns also gerade nach den universellen und einstimmig akzeptierten Bestimmungen vor dem Hintergrund offensichtlicher Manifestation des Hasses nach aufgrund nationaler Abstammung, der Segregation und des Fremdenhasses in der Ukraine mit Unterstützung des Westens.

Eine andere Sache ist, dass wir in unserem Land weder den Sieg über den Faschismus, noch die Tragödie der Vernichtung von Menschen durch die Nazis in Bezug auf die Nationalität bewerten. Wir haben einen Sieg für alle und gedenken am Tag des Gedenkens und der Trauer jedes, der von den Nazis gequält wurde, unabhängig von seiner nationalen, religiösen und anderen Zugehörigkeit. Die Denkmäler für die Befreier Europas vom Nazismus, die auf den Gräbern von Soldaten der Roten Armee in EU-Ländern errichtet sind, werden nur von Russland und einzelnen Aktivisten aus anderen Staaten geschützt, die das Andenken in nationale, geographische oder religiöse Bestandteile ebenfalls nicht einordnen.

Der Begriff „Holocaust“ hat übrigens eine verfestigte Bedeutung in der Geschichtswissenschaft rund um die Welt, deren Inhalt sich auf die Bezeichnung von Gräueltaten der Nazis ausschließlich gegenüber jüdischer Bevölkerung nicht beschränkt.

Nehmen wir zum Beispiel eine Definition in „Britannica“:

Holocaust, Hebrew Shoʾah (“Catastrophe”), Yiddish and Hebrew Ḥurban (“Destruction”), the systematic state-sponsored killing of six million Jewish men, women, and children and millions of others by Nazi Germany and its collaborators during World War II. 

Das ist also eine systematische, vom Staat durchgeführte und gebilligte Ermordung von sechs Millionen jüdischen Männern, Frauen und Kindern sowie Millionen anderer Menschen, durch Nazi-Deutschland und seine Kollaborateure während des Zweiten Weltkriegs.

Oder eine Definition in „Cambridge Dictionary“:

The Holocaust was the systematic murder of many people, esp. Jews, by the Nazis during World War II.

Das heißt, Holocaust ist eine systematische Ermordung von einer großen Anzahl von Menschen, vor allem (aber nicht nur) Juden durch die Nazis während des Zweiten Weltkriegs.

Und hier ist eine Definition aus dem US-amerikanischen „Webster’s Dictionary“:

Usually the Holocaust: the mass slaughter of European civilians and especially Jews by the Nazis during World War II.

Holocaust ist eine Massenermordung von europäischen Zivilisten, insbesondere, Juden, durch die Nazis, während des Zweiten Weltkriegs.

Nun darüber, was es für „zahllose Angehörige anderer Minderheiten“ waren. Man soll sich hier nichts ausdenken und nichts hineininterpretieren. Alles ist in den Dokumenten des Nürnberger Kriegsgerichtshofs enthalten. Wollen wir uns nur mit einer Gruppe befassen – den Slawen.

Der Generalplan Ost, 1942 sah die „Umsiedlung“ von mehr als 30 Millionen Slawen und die „Germanisierung“ des europäischen Ostens bis zum Ural vor. Dieser Plan war mit der „Endlösung der Judenfrage“ verbunden: auf der Wannseekonferenz am 20. Januar 1942 handelte es sich um die Vernichtung von elf Millionen europäischen Juden.

Hier der Inhalt eines der wichtigsten Nürnberger Dokumente – der Denkschrift eines Mitarbeiters des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete vom 19. August 1942 mit Anweisungen von Martin Bormann (Nürnberger Dokument R-36, US-699):

Die Slawen sollen für uns arbeiten. Soweit wir sie nicht brauchen, mögen sie sterben. Impfzwang und deutsche Gesundheitsfürsorge sind daher überflüssig. Die slawische Fruchtbarkeit ist unerwünscht. Sie mögen Präservative benutzen oder abtreiben, je mehr desto besser. Bildung ist gefährlich. Es genügt, wenn sie bis 100 zählen können. Höchstens die Bildung, die uns brauchbare Handlanger schafft, ist zulässig“.

Auch Heinrich Himmler sprach anschaulich über die Slawen, für dessen Worte und Handlungen das heutige Deutschland anscheinend keine Verantwortung tragen will: Es sei bekannt, was Slawen sind. Der Slawe sei nicht schöpferisch veranlagt. Die Slawen seien ein Mischvolk, rassisch minderwertig mit einzelnen Tropfen unseres Blutes, die für Ordnung und Selbstverwaltung unfähig sind, wie sie auch vor 700 bzw. 800 Jahren unfähig waren, als diese Menschen nach Warägern riefen und die Rubriken einluden. Man werde sich gegenüber diesen menschlichen Tieren anständig verhalten. Aber es wäre ein Verbrechen gegenüber dem eigenen Blut, sich um sie zu kümmern und ihnen Ideale beizubringen und damit unseren Kindern und Enkelkindern den Umgang mit ihnen noch mehr zu erschweren. (Diese Posener Rede Himmlers wurde auch in die Nürnberger Dokumente aufgenommen).

Ich möchte an die Worte des großen sowjetischen Schriftstellers, Leningrader Daniil Granin, die übrigens im deutschen Bundestag gesagt wurden, erinnern: „An den Wänden des Reichstags waren noch die Aufschriften unserer Soldaten zu lesen, eine davon fiel mir auf – ‘Deutschland, wir sind zu dir gekommen, damit du zu uns nicht kommst‘. Der Hass ist ein aussichtsloses Gefühl, es hat keine Zukunft. Man soll verzeihen können, aber man soll auch in Erinnerung behalten können. Es ist schwer, sich an die Jahre des Krieges zu erinnern, jeder Krieg ist Blut und Schmutz. Aber das Gedenken an Millionen, Dutzende Millionen unserer gefallenen Soldaten ist notwendig. Im Krieg kamen fast alle meinen Waffenbruder und Freunde ums Leben, sie verließen das Leben und wussten nicht, ob wir es schaffen werden, das Land zu verteidigen, ob Leningrad standhält, viele fielen mit dem Gefühl einer Niederlage. Ich möchte ihnen sagen, dass wir jedoch gewonnen haben, und sie nicht umsonst ums Leben kamen. Letzten Endes gewinnt immer nicht die Stärke, sondern die Gerechtigkeit und die Wahrheit“.

Sowohl Michail Brodskiy als auch die Deutschen, die erneut beschlossen haben, Menschen aufgrund der Abstammung zu trennen, werden wenn nicht von Zeitgenossen dann von Nachfahren zur Antwort gezogen: wie konnten sie das Gedenken an die Vergangenheit verraten?

Verstehen Sie, warum man das Gedenken an den Holocaust bewahren muss? Nicht weil die Nazis damals eine oder einige bestimmte Nationen ermordeten, sondern weil man Menschen grundsätzlich aufgrund ihrer Nationalität nicht diskriminieren darf: sei es psychologische Gewalt gegen einen einzelnen Menschen oder die Massenvernichtung von Millionen.

Das ist übrigens auch in der Resolution A/RES/60/7 der UN-Generalversammlung festgeschrieben: „Holocaust … wird auf alle Zeiten allen Menschen als Warnung vor den Gefahren von Hass, Intoleranz, Rassismus und Vorurteil dienen“. Deswegen soll dort, wo es Verherrlichung von Nazis, Mord an Menschen aufgrund ihrer Abstammung und Verbote für nationale Identität gibt, an den Holocaust erinnert werden. Man soll sich an den Holocaust erinnern, deshalb wurde er im Völkerrecht verankert…Aber immer öfter erinnert man sich daran nicht. An den Holocaust soll nicht nur einmal im Jahr erinnert werden. Das ist unser gemeinsamer Kultur-Code, der an die Gefahr der Entmenschlichung mahnen soll.

Leider hat kein einiger Genozid die Menschheit etwas gelehrt. Das Schlimmste ist aber, dass die Nachkommen der Opfer heute zu Anwälten der Henker ihrer Vorfahren werden. Das ist schon ein Schritt zur Apokalypse.

Rückblickend auf die fehlenden Entschädigungszahlungen von Deutschland an die nichtjüdischen Überlebenden der Blockade von Leningrad möchte ich folgendes betonen: mit der Erniedrigung der Holocaust-Opfer durch die Segregation versinkt Berlin in einem neuen Abgrund der nationalistischen Hölle.


Info: https://germany.mid.ru/de/aktuelles/pressemitteilungen/zeitungsbeitrag_der_offiziellen_vertreterin_des_au_enministeriums_der_russischen_f_deration_maria_sa


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

20.07.2023

"Gehorsam und Anpassung wie zu Zeiten der Fürsten": Joachim Gauck bei Lanz

cms.simdesign.de, 19 Juli 2023 21:22 Uhr, Von Dagmar Henn

Sie musste ja wieder aufgegriffen werden, die Sage von den angeblich so rechten und autoritären Ossis. Schon allein wegen der Umfrageergebnisse der AfD. Und wer ist besser dafür geeignet als Joachim Gauck, selbst ein Erzrechter, aber als Pfarrer geschult darin, Worte zu verdrehen?


Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO


Joachim Gauck, 24.06.2023.


Ehe man Joachim Gauck zuhört oder überlegt, ob und inwieweit seine Aussagen etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben, muss man sich in Erinnerung rufen, wer da spricht. Ein ehemaliger Pfarrer, angetrieben von einem unbezähmbaren Groll gegen die DDR und die Sowjetunion, weil Letztere es gewagt hatte, seinen Vater als Kriegsverbrecher zu verurteilen und einzusperren.


Kowalczuk




Analyse

"Wer Nazis wählt, ist ein Nazi": Zwei Positionen zu den jüngsten AfD-Erfolgen






Nach der Annexion begann seine große Karriere – er übernahm die Leitung der Behörde, in der die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR gelagert wurden (übrigens auch alle Ermittlungsakten zu Naziverbrechen). Diese Behörde unter seiner Leitung spielte eine zentrale Rolle dabei, nicht nur die Regierungsstrukturen, sondern auch die Universitäten von allem, was nur entfernt sozialistisch aussah, zu säubern. Er ist also einer der Hauptverantwortlichen für den heutigen intellektuellen Zustand Deutschlands.

Nach seiner Tätigkeit als Großinquisitor wurde er dann zum Bundespräsidenten gemacht. Das war, angesichts seiner Geschichte, ein klares Signal in Richtung der angegliederten Regionen, dass nach wie vor keine realistische Betrachtung gewünscht ist, was nach 1989 eigentlich wem angetan wurde. Und in seinem Gespräch mit Markus Lanz hat er auch erneut bewiesen, dass er die Opfer der feindlichen Übernahme samt und sonders für selbst an ihrem Schicksal schuldig hält.

Da geht es nicht um den Bereich der politischen Verfolgung; es geht um die Anerkennung von Berufsabschlüssen und vielfach schlicht um die Tatsache, dass einfach keine Industrie, kein Betrieb übrig blieb, bei dem die arbeitslos Gewordenen hätten unterkommen können.

Dieser industrielle Kahlschlag, der auf dem Gebiet der DDR erfolgte, hat Folgen bis heute ‒ ähnlich wie im Ruhrgebiet trat eben keine neue an die Stelle der verlorenen Industrie, und beide Regionen sind nach wie vor verarmt, woran ein einzelner Beschäftigter oder nach Beschäftigung Suchender auch nichts zu ändern vermag.


Demokratiestudie in Deutschland ergibt: Profiteure des Systems sind unkritisch und autoritätsgläubig




Analyse

Demokratiestudie in Deutschland ergibt: Profiteure des Systems sind unkritisch und autoritätsgläubig





Gauck allerdings ist ein Anhänger einer abstrakten, pauschalen "Freiheit", gleich, ob es darum geht, an der Börse zu spekulieren oder die Wohnung zu verlieren. Es seien eben viele im Annexionsgebiet "vielfach zu alt zum Erlernen der neuen Berufe" gewesen. Dennoch, behauptet er, sei "unsere Gesellschaft so organisiert, dass keiner unter Brücken schlafen muss". Es ist wohl eine Zeit her, dass Gauck unter den Brücken einer deutschen Großstadt nachgesehen hat.

Wenn er anfängt, die Botschaft vom irgendwie demokratisch behinderten Ossi zu wiederholen, hat das inzwischen durchaus komische Züge, selbst wenn das weder Gauck noch Interviewer Markus Lanz bemerken.

Klar, was umtreibt, sind die Umfragewerte der AfD. Und Gauck, dem man immer den Pfarrer anmerkt, erklärt, "dass immer, in jedem Land, eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung so gestrickt ist, so geprägt ist psychisch, dass sie stärker Führung sucht und nicht so sehr eigene Mitwirkung und Mitbestimmung. Dass sie eher ein autoritäres Lebensprinzip bevorzugt und Freiheit eher problematisch ist, Sicherheit ihr eigentliches Hauptthema."

So, meint er, seien eben die Ossis ‒ auch wenn sie nichts dafür könnten, weil sie so lange unter Diktaturen leben mussten. "Diese sehr starke Rückbindung an autoritäres Geführtwerden, die ist da, und das lässt sich bei jeder Wahl belegen."


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Nun, es gibt aus diesem Jahr die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) zum Demokratievertrauen, deren Ergebnis, sobald man die Daten unvoreingenommen betrachtet, ein völlig anderes Bild zeigt. Dort bevorzugten die nach Gauck so autoritären Ostdeutschen die direkte Demokratie, während die Werte für die tatsächlich undemokratische Expertenherrschaft bei jungen, einkommensstarken und als Mitte-Links kategorisierten Befragten die größte Anhängerschaft hatte.

Passt es mit einem "autoritären Lebensprinzip", was immer das sein mag, zusammen, wenn man der Regierung gegenüber skeptisch ist und mehr direkte Demokratie will? Das ist eher die Position, in der man selbst aktiv nach Informationen suchen und sich seine Meinung erarbeiten muss, anders als jene, die vor dem Fernseher sitzen und alles glauben, was ihnen erzählt wird.

Ein kleines Beispiel aus der FES-Studie: Die Aussage "Die Gefahren des Impfens werden von der Politik und den meisten Medien absichtlich heruntergespielt" ‒ eine Ansicht, deren Gültigkeit mittlerweile belegt ist, die die FES aber unter "Verschwörungstheorien" einsortierte – wird im Osten von etwas über 50 Prozent der Befragten geteilt, im Süden von 38 Prozent, im Norden aber nur von 27. Entspricht das nun dem Wunsch, geführt zu werden?

Tatsächlich sind das ganz andere gesellschaftliche Gruppen, die gern dem folgen, was ihnen präsentiert wird. Eben jene, die sich auch für die Expertenherrschaft aussprechen, die Wohlhabenderen, diejenigen, die den Institutionen vertrauen.


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Allerdings, das deutlich niedrigere Vertrauen in die Institutionen ist eben auch Resultat der Erfahrungen, die seit 1989 gemacht wurden. "Lange politische Ohnmacht bleibt nicht ohne Folgen." Mit dieser Aussage hat Gauck ausnahmsweise mal Recht. Wie steht es denn mit der politischen Ohnmacht, wenn nach wie vor 90 Prozent der Leitungsfunktionen in den gekaperten Bundesländern von Westdeutschen besetzt sind? Über dreißig Jahre kann man durchaus eine "lange politische Ohnmacht" nennen, und dass man Institutionen nicht vertraut, die in dem Maß feindselig agiert haben wie die Treuhandanstalt und sonstige bundesdeutsche Behörden, das ist schlicht gesunder Menschenverstand.

"Gehorsam und Anpassung wie zu Zeiten der Fürsten bringt dich nach oben." Das ist etwas, was Gauck der DDR zuschreibt, als gäbe es das in der Bundesrepublik nicht. Das gab es aber immer. Nur in letzter Zeit wurde dieser Satz noch erweitert: "Ungehorsam und Unangepasstheit bringt dich, wie zu Zeiten der Inquisition, sehr schnell nach unten." Die Beispiele müssen hier wohl nicht einzeln aufgeführt werden; es genügt zu wissen, dass inzwischen selbst die Rentenversicherung Personen kündigt, die eine falsche Ansicht zur Ukraine äußern.

"Und dann erinnern sie sich so wie die Generation meiner Eltern nach dem Krieg: Ja, es war auch nicht alles schlecht beim Führer. Also es war ja früher nicht alles schlecht in der DDR."

Dass die DDR weder einen Weltkrieg begonnen noch Millionen in Vernichtungslager geschickt hat, ist egal. Dass es in der Bundesrepublik eine lange und ausgeprägte Geschichte politischer Repression gibt, ebenso. Pfarrer Gauck besteht darauf, dass "eine signifikant große Minderheit […] diesen Abschiedsprozess von dem Alten nicht abgeschlossen" habe.

"Sie sind in einem Zwischenreich, sie fremdeln mit dieser offenen Gesellschaft, die ist ihr [sic!] zu vielfältig, macht ihr Angst."

Die Vielfalt erlebt man tagtäglich, wenn man den Fernseher einschaltet oder die Zeitung aufschlägt. Sofern es sie in der Bundesrepublik je gab – Vielfalt von Meinungen, nicht Vielfalt von Waschmittelpackungen ‒, unterlag sie immer stärkeren Einschränkungen als in den meisten anderen westeuropäischen Ländern. Gut, das kann Gauck nicht wissen, er hat nie in der alten Bundesrepublik gelebt.


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Er erfüllt schlicht brav seine Funktion. Den folgsamen Westdeutschen auf die Schulter klopfen, ihre Autoritätshörigkeit wegdefinieren, und dafür die bösen Ossis zu politisch Behinderten erklären, die zwar nichts dafür könnten, von Demokratie nichts zu verstehen, aber eben doch die Bösen wären. Und zwischendrin einen Freiheitsbegriff propagieren, der zutiefst sozialdarwinistisch ist. Nun, es waren vor allem die Grünen, die damals Gauck als Bundespräsidenten propagierten. Von ihrer Zuneigung zu dem radikalen Antikommunisten Gauck hin zu jener für ukrainische Nazis und die Vormacht der USA führt eine einzige, ununterbrochene Linie.

Die wirkliche, unausgesprochene Kernaufgabe zu Beginn der politischen Karriere des Herrn Gauck war es, die Naziakten unter Verschluss zu halten, die dem Einigungsvertrag zufolge eigentlich ins Bundesarchiv hätten gehen müssen. Aber in der DDR wurde eben auch über politische Größen der Bundesrepublik ermittelt, und solange diese noch lebten, brauchte es einen Wachhund, der verhinderte, dass der Inhalt dieser Akten politische Folgen haben konnte. Gaucks Funktion war also nicht nur, die ganze (im ursprünglichen Wortsinne) linke Traditionslinie in deutschen Universitäten auszulöschen, er hütete auch das Westerbe der Nazis (sowie die Akten über seinen eigenen Vater).

Genau das tut er auch, wenn er die Behauptung vertritt, die "Ossis" seien die Rechten dieser Republik. Weil diese Behauptung von der unheilvollen Kontinuität in der Bundesrepublik ablenkt und gleichzeitig von der Tatsache, dass im Osten die russische Position womöglich deshalb so gut verstanden wird, weil man selbst die Erfahrung gemacht hat, vom Westen ausgeplündert zu werden, und deshalb gut nachvollziehen kann, wenn jemand genau diesen Zustand nie wieder zulassen will. Gauck war einer der wichtigsten Helfer bei diesem Raubzug.


Mehr zum ThemaWie begreifen Menschen in Ost und West die "Zeitenwende" in den deutsch-russischen Beziehungen?


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Info: https://freeassange.rtde.life/meinung/175691-gehorsam-und-anpassung-wie-zu


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

20.07.2023

Neues vom Wirtschaftskrieg (217): „Die Sanktionen sind gescheitert

lostineu.eu, 20. Juli 2023

Russland enteignet Carlsberg und Danone. Die große Heuchelei um das Getreideabkommen. Und die russische Wirtschaft wächst – die westlichen Sanktionen sind gescheitert.

  • „Die Sanktionen sind gescheitert.“ Russlands Wirtschaft wächst wieder, die Gehälter steigen. Staat und Unternehmen hätten sich in beeindruckender Geschwindigkeit an den Angriffskrieg gegen die Ukraine und die westlichen Sanktionen angepasst, sagt Ökonom und Russland-Experte Vasily Astrov vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche. Der Plan, Putin mit Sanktionen zum Einlenken zu zwingen, sei nicht aufgegangen. (n-tv) Der Westen habe nicht damit gerechnet, dass ein Großteil der Länder die Sanktionen nicht mitträgt, so Astrov. Bei Indien, Brasilien und anderen Schwellenländern hatte man wohl auf mehr Kooperation gehofft. Und tatsächlich ist es ja so, dass selbst mit der Türkei sogar ein NATO-Staat sich an den Sanktionen nicht beteiligt, sondern seinen Handel mit Russland intensiviert. Daneben habe man die Anpassungsfähigkeit der russischen Wirtschaft im Vergleich zu Ländern, die ähnlichen Sanktionen ausgesetzt waren, unterschätzt.
  • Die große Heuchelei um das Getreideabkommen. Russland hat das im Juli 2022 unter Vermittlung der UN und der Türkei mit der Ukraine abgeschlossene Getreideabkommen auslaufen lassen. Das kann man kritisieren. Wer jedoch bei seiner Kritik die ärmsten Länder der Welt für sich vereinnahmt, ist ein Heuchler. Nach den Daten der UN gingen nur drei Prozent der unter diesem Abkommen verschifften ukrainischen Getreidelieferungen in die Staaten, die von der Weltbank als arm eingestuft werden. 81 Prozent der Lieferungen gingen nach China und die reichen Staaten des Westens, wo das Getreide meist als Tierfutter genutzt wird. (Nachdenkseiten) – Derweil erklärte Kremlchef Putin, Russland  sei „sofort“ zu einer Rückkehr zum Getreideabkommen bereit, wenn alle dafür gestellten Bedingungen erfüllt seien. Putin wirft dem Westen bei einer im Fernsehen übertragenen Sitzung mit Regierungsvertretern vor, das Abkommen „komplett verzerrt“ zu haben. Die westliche Seite habe nicht vorgehabt, es umzusetzen.
  • Russland enteignet Carlsberg und Danone: Böse Überraschung für den dänischen Bierbauer Carlsberg und den französischen Lebensmittelhersteller Danone: Russland hat per Präsidentendekret die Kontrolle über die Anteile an ihren russischen Tochtergesellschaften übernommen. In einem auf dem offiziellen Justizportal veröffentlichten Dekret des russischen Präsidenten Wladimir Putin heisst es, der russische Staat werde «vorübergehend» die Anteile von Danone Russia und der Carlsberg-Filiale Baltika verwalten. (SRF) Russland reagiert damit offenbar auf die Einfrierung russischen Vermögens im Westen und die Pläne der EU, sich dieses Vermögen nutzbar zu machen. Carlsberg und Danon könnten als eine Art Faustpfand dienen…

Mehr zum Wirtschaftskrieg hier

2 Comments

  1. KK
    20. Juli 2023 @ 12:45

    In den USA wurden Unmengen Mais noch auf den Feldern vernichtet, weil der Weltmarktpreis den Farmern zu niedrig war. Das allermeisste ukrainische Getreide landet in Schweinemägen der Industrienationen, auch der EU. Ein viel grösseres Problem für Afrika als ukrainischer Weizen ist der fehlende russische Dünger, der wegen der Sanktionen nicht mehr zu ihnen gelangt. Und russischer weizen fehlt ja auch auf den Weltmärkten.https://www.nachdenkseiten.de/?p=101297

    Wer wirklich was gegen den Hunger der Welt unternehmen will, der lässt so etwas nicht zu!
    Die Sanktionen des Westens sind die Waffe, die sich skrupellos des Hungers in armen Ländern bedient!

Reply

  • Arthur Dent
    20. Juli 2023 @ 09:44

    Größere Getreideproduzenten als die Ukraine sind meines Wissens die USA, Kanada, Russland, die EU und Australien. Man könnte den armen Ländern schon helfen, wenn man will.


  • Info: https://lostineu.eu/neues-vom-wirtschaftskrieg-217-die-sanktionen-sind-gescheitert


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres:




    Vestagers verdiente Niederlage (und Macrons Beitrag)


    lostin.eu, 19. Juli 2023

    Früher galt sie als aufrechte Kämpferin gegen die Dominanz der US-Konzerne. Doch nun hat EU-Wettbewerbskommissarin Vestager eine amerikanische Lobbyistin engagiert. Das wird ihr zum Verhängnis.

    Die Amerikanerin Fiona Scott Morton sollte den Posten der Chefökonomin für Wettbewerb in der EU-Kommission erhalten. Doch nun hat sie ihre Bewerbung zurückgezogen – der Widerstand war zu groß.

    Vor allem Frankreich war auf die Barrikaden gegangen. Denn Morton war vor ihrem geplanten Wechsel nach Brüssel für diverse US-Konzerne und auch noch für die US-Regierung tätig.

    Vestager nahm die Absage „mit Bedauern“ an, wie sie auf Twitter erklärte. Für die erfolgsverwöhnte Dänin ist eine große, wenn nicht ihre größte Niederlage. Doch sie zeigt keinerlei Einsicht.

    Noch am Vortag musste sich Vestager einer kurzfristig einberufenen Anhörung des Europaparlaments stellen. Hier ihre wichtigsten Aussagen, zitiert nach dem französischen Juristen G. Champeau:


    • She was lacking competent European candidates for the job, so she chose to remove the EU nationality requirement. But when Scott-Morton will have to recuse herself, competent European people will take over. (yes, read this twice)
    • The list of conflict of interests is still being processed, but the decision to hire Scott-Morton is already made.
    • The list of Scott-Morton’s conflict of interests is confidential and won’t be provided to the European parliament members
    • Scott-Morton will work on the tech cases even though she worked for GAFAMs. „Very few cases“ where she may have to recuse herself based on preliminary examination.
    • Scott-Morton has not had benefited from any security clearance, nor needs to. Even though she will work on priviledged information and have information that will be of primary interest for her home country
    • The removal of the EU nationality requirement is an exception and won’t be the rule


    Zu gut deutsch: Es habe nicht genug geeignete Kandidaten aus EUropa gegeben, daher habe sie die EU-Nationalität als Auswahlkriterium kurzerhand gestrichen.

    Zudem räumte Vestager ein, dass mögliche Interessenkonflikte noch nicht geprüft worden seien. Die Liste möglicher Probleme sei geheim und werde dem EU-Parlament nicht vorgelegt.

    Eine Sicherheitsüberprüfung habe nicht stattgefunden, und dies sei auch nicht nötig. Die Entscheidung, der Amerikanerin Scott-Morton die EU-Stelle zu geben, sei bereits gefallen und werde nicht revidiert.

    Genauso gut hätte Vestager auch sagen können, dass sie keinen Bock mehr hat, europäische Interessen gegen die USA zu schützen – und dass das Europaparlament gar nichts zu melden hat.

    Zum Glück ist Macron dazwischen gegangen – sonst hätten sich Vestager und ihre Chefin von der Leyen womöglich durchgesetzt…

    Siehe auch Aufgelesen: Eine Amerikanerin in Brüssel sowie Vestager hat der Mut verlassen

    P.S. Die Grünen im Europaparlament haben übrigens bis zuletzt zu Vestager und Scott Morton gehalten. Der Außenpolitiker Bütikofer holte sogar die Nationalismus-Keule raus, um die Amerikanerin durchzuboxen…


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    11 Comments

    1. Det
      20. Juli 2023 @ 12:32

      „Die Grünen im Europaparlament haben übrigens bis zuletzt zu Vestager und Scott Morton gehalten.“
      Die Grünen sind das trojanische Pferd der USA in den europäischen Parlamenten. So langsam sollte das doch selbst der Mehrheit der EU Bürger klar sein.
      „The list of Scott-Morton’s conflict of interests is confidential and won’t be provided to the European parliament members.“
      Merkwürdig! Jeder weiß doch, dass die zur Debatte stehende Personalie für Apple, Microsoft, Amazon, Pfizer und Sanofi tätig war. Was soll da noch geheim gehalten werden? Ist diese Vorgeschichte etwa nicht hinreichend, um sogenannte Interessenkonflikte zu vermuten? (Schon der Begriff „Interessenkonflikt“ ist irreführend, handelt es sich doch nicht um einen Konflikt, sondern um die ganz offene Durchsetzung von Interessen der USA in der EU). Auch ist hier die Intention kollektiver Verblödung zu erkennen, ganz offenem Lobbyismus keinen negativen Einfluß beimessen zu sollen. Um nur ein bekanntes Beispiel zu nennen, glauben doch tatsächlich viele Menschen, dass die großzügige Spende der Bill&Melinda Gates Foundarion an Spiegel online von über 2 Mio $ keinen Einfluß auf die Erzeugnisse dieses Propaganda Mediums hätte. Die kognitiven Verwüstungen bei zahlreichen Mainstreram Medien Konsumenten müssen wirklich verheerend sein.


    Info: https://lostineu.eu/vestagers-offenbarungseid


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    Weiteres:




    Lithium und Krieg – ein toxischer Mix


    lostineu.eu, vom 19. Juli 2023

    Der EU-Lateinamerika-Gipfel ist mit einem Eklat zu Ende gegangen. Die Schuld liege bei „Russlands Verbündeten“, heißt es. Doch das greift zu kurz.

    Die Gäste aus Lateinamerika wollten keine Gipfel-Erklärung unterschreiben, in der Russland für seinen „Angriffskrieg“ gegen die Ukraine verantwortlich gemacht wurde.

    Moskau nahestehende Länder wie Nicaragua, Venezuela und Kuba setzten durch, dass der Text keine explizite Verurteilung des Krieges enthält und Russland nicht einmal erwähnt wird.

    Dies ist eine schwere Niederlage für die EU, die der ganzen Welt weismachen will, die Ukraine sei das wichtigste – und Russland das schlimmste – Land der Welt.

    Diese Niederlage hat sie sich jedoch selbst zuzuschreiben – und nicht Moskau, das angeblich im Hintergrund die Fäden gezogen und Venezuela oder Nicaragua manipuliert haben soll.

    Denn ein Lateinamerika-Gipfel ist nunmal kein Ukraine-Gipfel und auch kein Weltgericht über Russland. Europas Diplomaten haben sich verrannt und das Thema verfehlt.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die EU an Lateinamerika derzeit vor allem eins interessiert: Rohstoffe. Lithium und Kupfer werden für den „European Green Deal“ gebraucht.

    Von der Leyens fixe Idee

    Der Auftritt von Kommissionspräsidentin von der Leyen bei ihrem Besuch in Brasilien, Argentinien, Kolumbien und Mexiko vor einem Monat habe die letzten Zweifel daran ausgeräumt, schreibt die „taz“.

    Das ist den Gästen natürlich nicht verborgen geblieben. Sie wollen nicht als billige Rohstoff-Lieferanten herhalten und sich dann auch noch von der EU über den Krieg in Europa belehren lassen.

    Lithium und Krieg – das war der toxische Mix, der den Gipfel scheitern ließ. Ob es der EU eine Lehre sein wird? Wohl kaum. Kanzler Scholz sprach von einem „großen Fortschritt“…

    Siehe auch Ukraine-Krieg überschattet Lateinamerika-Gipfel

    4 Comments

    1. Helmut Höft
      19. Juli 2023 @ 18:07

      @Thomas Damrau
      Sehr gute Anmerkung. Nun wissen wir schon langen, dass „kluge Verhandlungsstrategie/Diplomatie & EU“ ein Oxymoron darstellt, op Kölsch: „Dat jibet nit!“

    Reply

  • KK
    19. Juli 2023 @ 10:56

    „Das ist den Gästen natürlich nicht verborgen geblieben. Sie wollen nicht als billige Rohstoff-Lieferanten herhalten…“
    Natürlich wollen die das nicht; die erinnern sich nämlich noch an die Methoden der Europäer, als sie die Länder bereits vor Jahrhunderten auszuplündern begannen… deshalb stösst jetzt wohl auch die Überbetonung der „Moral“ so sehr dort auf.
    Und dass insbesondere Venezuela da so sensibel ist, kann man ja auch verstehen: Denn auch dort hat ja die CIA mittels einer Privatarmee einen anderen „Maidan“ angezettelt, was aber in die Hose gegangen ist, und die (zumindest meissten) EUropäer haben gleich mitgemacht und diesen Hallodri Guaido sofort als Präsidenten anerkannt. Von Nicaragua und Kuba gar nicht zu reden, da läuft die Einmischung der USA, also des Herrchens der EUropäer, ja seit Jahrzehnten.

    Reply

  • Thomas Damrau
    19. Juli 2023 @ 08:45

    Wer schon einmal für komplexe Projekte und Transformationen verantwortlich war, weiß, dass der Schlüssel zum Erfolg im Divide&Conquer liegt: Versuche das Probleme in verschiedene Teilprobleme zu zerlegen, die einigermaßen unabhängig voneinander sind, löse dann die Teilprobleme und bringe am Ende die Teillösungen zusammen.
    Beim Lateinamerika-Gipfel geschah das Gegenteil. Die Beziehungen zu Lateinamerika sind bereits genügend komplex: Die europäische Gier nach Rohstoffen und Energie, der Wunsch der Lateinamerikaner nach eigener Entwicklung und Demokratie-Defizite auf beiden Seiten erzeugen eine Reihe von schwer aufzulösenden Widersprüchen und Konflikten. Daher wäre eine kluge Verhandlungsstrategie nötig gewesen.
    Auf diese Gemengenlage noch auch die Russland/Ukraine-Frage draufzusatteln, ist wieder einmal ein Indiz für die gnadenlose Dummheit der Verantwortlichen in Brüssel. Aber Politiker müssen ja bekanntlich nicht intelligent sein, sondern nur gut reden können.

    Reply

  • Bogie
    19. Juli 2023 @ 07:46

    Russland ist an allem Schuld.
    Das ist und bleibt (leider) das einzige Narrativ, dass den Regierenden in Bonn, Brüssel und anderswo einfällt.
    Dazu kommt zunehmend: „Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein.“
    „Wir“ schlittern nicht irgendwie versehentlich in eine große Auseinandersetzung um die Weltherrschaft (der US-Amerikaner) sondern „wir“ suchen sie geradezu.


  • Info: https://lostineu.eu/lithium-und-ukraine-ein-toxischer-mix


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.07.2023

    Nachrichten von Pressenza: Auch Russlands Getreide verhindert Hunger und Hungertote

    aus e-mail von  <newsletter@pressenza.com>, 20. Juli 2023, 7:15 Uhr


    Nachrichten von Pressenza - 20.07.2023


    Auch Russlands Getreide verhindert Hunger und Hungertote


    Russland will mehr Nahrungsmittel exportieren: «Dieser Erpressung auf keinen Fall nachgeben», fordert ein Zeitungs-Kommentar. Urs P. Gasche für INFOsperber Man soll Russland auf keinen Fall erlauben, mehr Getreide und Düngemittel zu exportieren. Lieber in Kauf nehmen, dass sich die Lebensmittelengpässe&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/07/auch-russlands-getreide-verhindert-hunger-und-hungertote/


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    Antrittsbesuch in Washington


    Pistorius kündigt zum Antrittsbesuch in Washington neue Asien-Pazifik-Aktivitäten der Bundeswehr und deutscher Rüstungsfirmen an. Rheinmetall hofft auf 45-Milliarden-Dollar-Auftrag aus den USA. WASHINGTON/BERLIN(Eigener Bericht) – Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigt weitere Aktivitäten der Bundeswehr in der Asien-Pazifik-Region sowie eine Ausweitung der deutschen&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/07/antrittsbesuch-in-washington/


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    Der NATO-Gipfel in Vilnius setzt das nukleare Risiko fort


    Die Staats- und Regierungschefs der NATO-Länder, die sich in einer Zeit eines beispiellosen nuklearen Risikos in Vilnius trafen, ergriffen keine Maßnahmen zur Verringerung der nuklearen Gefahren und gaben stattdessen ein Kommuniqué heraus, das den Einsatz von Atomwaffen weiterhin unterstützt. Das&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/07/der-nato-gipfel-in-vilnius-setzt-das-nukleare-risiko-fort/


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    Afrika, eine Geschichte zum Wiederentdecken: 29 – Das Königreich Dahomey, Königspaläste und Sklaverei


    Der Komplex der Königspaläste von Abomey gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und besteht aus 12 Bauwerken, die sich auf einer mit Mauern eingefassten Fläche von 47 Hektar in der ehemaligen Hauptstadt des Königsreichs Dahomey, im heutigen Benin, befindet. Es handelt sich um&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/07/afrika-eine-geschichte-zum-wiederentdecken-29-das-koenigreich-dahomey-koenigspalaeste-und-sklaverei/


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    Wettern der Woche: Todesstrafe jetzt!


    &#8222;Wenn man auch nur 10 % der Sendezeiten, die für Krimis, Männerfußball oder Volksmusik draufgehen, für&#8217;s Thema Demokratie oder &#8218;kritische Intelligenz &#8218;verwenden würde, müsste man vor uns Wählerinnen weniger Angst haben&#8220;, predigte mir meine Omi Glimbzsch in Zittau immer wieder&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/07/wettern-der-woche-todesstrafe-jetzt/


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    Soziale Bewegungen und indigene Völker lehnen den UN-Gipfel für Ernährungssysteme ab und fordern einen echten Wandel der Ernährungssysteme


    Im Vorfeld der Bestandsaufnahme des UN-Ernährungsgipfels am 24. &#8211; 26. Juli in Rom haben die größten globalen Bewegungen für Ernährungsgerechtigkeit, Organisationen von Kleinbauern, kleinbetrieblichen Lebensmittelproduzenten und indigenen Völkern, die Millionen von Menschen auf der ganzen Welt vertreten, eine neue Erklärung&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/07/soziale-bewegungen-und-indigene-voelker-lehnen-den-un-gipfel-fuer-ernaehrungssysteme-ab-und-fordern-einen-echten-wandel-der-ernaehrungssysteme/


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    Der große Schwindel mit dem ukrainischen Getreide


    Das vor einem Jahr in Kraft getretene ukrainische Getreideabkommen wurde aufgrund des Ausstiegs Russlands gestoppt, doch bisher haben sich die reichsten Länder 80 % der Exporte geschnappt, die über das Schwarze Meer gingen. Die ärmsten Länder, die am Rande einer&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2023/07/der-grosse-schwindel-mit-dem-ukrainischen-getreide/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    20.07.2023

    Wirtschaftshistoriker Adam Tooze über US-Hegemonie, Kapitalismus & Klima - Jung & Naiv: Folge 650

    youtube.com, vom Live übertragen am 13.07.2023 Neue Folgen, Jung & Naiv

    http://www.paypal.me/JungNaiv Diskutiert im Jung & Naiv Forum 

    http://forum.jungundnaiv.de/ Zu Gast im Studio: Adam Tooze, britischer Wirtschaftshistoriker und Professor an der Columbia University in New York. Ein Gespräch über seine Arbeit an amerikanischen Universitäten, die Ausbildung und Reproduktion von Eliten, Demokratie und der heutige Adel, Umverteilung, Kapitalismus und Faschismus, die US-Hegemonie auf militärischer, politischer und ökonomischer Ebene, die Reichen, der (Un-)Wille auf den Klimawandel die notwendigen Lösungen zu finden sowie Adams Kindheit und sein Opa als KGB-Agent + eure Fragen via @Maurice_Hoefgen


    Video Dauer 3:06:55 h


    Info: https://www.youtube.com/watch?v=w4Y9SomH9Nc

    20.07.2023

    Das Deutsche Heer am Pazifik (II)    Das Deutsche Heer nimmt ab Samstag erstmals an einem Großmanöver in der Asien-Pazifik-Region teil. Damit verstetigt sich die Präsenz der Bundeswehr dort. Die Militärkooperation richtet sich gegen China.

    german-foreign-policy.com, 20. Juli 2023

    CANBERRA/BERLIN (Eigener Bericht) – Zum ersten Mal nimmt das Deutsche Heer ab diesem Samstag an einem Großmanöver in der Asien-Pazifik-Region teil. Die Übung Talisman Sabre 2023 findet in Australien statt; sie ist Teil einer Manöverserie, die vor allem der Stärkung der australisch-US-amerikanischen Militärkooperation dient. In diese wird in jüngster Zeit zunehmend Japan einbezogen, so auch in Talisman Sabre 2023; damit entsteht ein immer enger kooperierender Militärblock, der sich gegen China positioniert. Mit der Teilnahme deutscher Fallschirmjäger und Marineinfanteristen an dem Großmanöver bindet sich auch die Bundeswehr enger an den Militärblock an. Während der Übung werden die deutschen Soldaten australischer und US-amerikanischer Führung unterstellt. Seit 2021 die Fregatte Bayern in die Asien-Pazifik-Region aufbrach, sind nun alle drei klassischen deutschen Teilstreitkräfte – Heer, Marine, Luftwaffe – zu Manövern in Australien gewesen. Gleichzeitig wird die deutsch-australische Rüstungskooperation intensiviert. So wird der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall, der von Canberra Milliardenaufträge erhalten hat, die Bundeswehr mit in Australien gefertigten Radpanzern Boxer beliefern.


    Zitat: Talisman Sabre

    Das Großmanöver Talisman Sabre wird alle zwei Jahre durchgeführt und findet in diesem Jahr schon das zehnte Mal statt.[1] Es handelt sich um die größte gemeinsame Kriegsübung der Streitkräfte Australiens und der Vereinigten Staaten, die nicht nur bei Übungen, sondern auch in Kriegen regelmäßig kooperiert haben; so beteiligten sich australische Truppen an den Kriegen in Afghanistan wie auch im Irak. Talisman Sabre ist dafür gedacht, gemeinsame Operationen unterschiedlicher Teilstreitkräfte aus unterschiedlichen Staaten zu trainieren; die Übung umfasst unter anderem Seeoperationen, amphibische Landungen, Operationen an Land und den Luftkampf. Beteiligt sind in diesem Jahr 13 Staaten. Den Kern bilden dabei die Streitkräfte der USA und Kanadas, Australiens und Neuseelands sowie Großbritanniens; die fünf Staaten kooperieren außen- und militärpolitisch recht eng und bilden gemeinsam das seit Ende des Zweiten Weltkriegs tätige Geheimdienstbündnis Five Eyes. Am Manöver beteiligt sind zudem Japan und Südkorea, die ihre Zusammenarbeit mit der NATO intensivieren.[2] Darüber hinaus nehmen aus der Asien-Pazifik-Region Indonesien und Papua-Neuguinea sowie die pazifischen Inselstaaten Fidschi und Tonga teil. Aus Europa sind neben deutschen auch französische Truppen eingetroffen; Frankreich begreift sich mit seinen Pazifik-Kolonien bis heute als pazifische Macht.[3]


    „Realistische Übungsmöglichkeiten“

    Talisman Sabre 2023 beginnt an diesem Samstag (22. Juli) und dauert sodann zwei Wochen bis zum 4. August. Genutzt werden zahlreiche Standorte, die sich vom Westen des Landes bis zum Nordosten über den gesamten australischen Kontinent erstrecken; „so entstehen“, erläutert die Bundeswehr, „realistische Übungsmöglichkeiten, um abzubilden, wie eine große multinationale Streitmacht in einem weiten Einsatzgebiet funktionieren sollte“.[4] Die Bundeswehr nimmt mit über 200 Soldaten vor allem aus dem Heer, aber auch aus der Marine an dem Großmanöver teil, zu dem insgesamt rund 30.000 Militärs erwartet werden. „Die Heereskräfte kommen in der Masse aus dem Fallschirmjägerregiment 31“, heißt es bei der Bundeswehr; sie werden für Talisman Sabre 2023 „in eine multinationale Brigade integriert“, die „durch die Australian Army“ geführt wird. Außerdem werden Soldaten des Seebataillons – „der Marineinfanterie der Bundeswehr“, wie die Bundeswehr schreibt – bei dem Manöver eingesetzt; sie werden dabei „temporär den US-Marines unterstellt“. Eingesetzt werden sie in der Übung unter anderem bei „einer amphibischen Landung“. In welcher realen Situation die Bundeswehr in der Asien-Pazifik-Region bei einem Landemanöver zum Einsatz kommen könnte, teilt die Bundeswehr nicht mit. Den großen politischen Rahmen spannt der Machtkampf des Westens gegen China.


    Militärblock gegen China

    Einen Eindruck vom militärisch-strategischen Kontext des Großmanövers bieten einige Aktivitäten der japanischen Streitkräfte. Diese haben in den vergangenen Jahren ihre gemeinsamen Übungen mit den australischen Streitkräften ausgeweitet. Konkret steigern sie auch ihre Beteiligung an der Talisman Sabre-Übungsserie. Diese sei besonders wichtig, weil sie „die Kooperation mit Australien und den USA“ stärke, konstatiert der Stabschef des japanischen Heeres, General Morishita Yasunori.[5] Im Rahmen von Talisman Sabre 2023 wollen die japanischen Streitkräfte zum Beispiel ihre fortgeschrittenste Schiffsabwehrrakete (Type 12) abfeuern. Die Waffe hat eine Reichweite von 200 Kilometern. Das Manöver in Australien biete sich für den Test an, heißt es; die Gewässer um Japan herum seien allzu dicht befahren. Mit ihrer Reichweite könnte die Schiffsabwehrrakete in einem Krieg um Taiwan eingesetzt werden: Im Frühjahr hat Japan Patriot-Flugabwehrraketen auf Yonaguni stationiert, seiner Taiwan am nächsten gelegenen, kaum 100 Kilometer entfernten Insel [6]; würde die Schiffsabwehrrakete Type 12 gleichfalls dort platziert, dann gerieten die Gewässer vor Taiwan in ihr potenzielles Zielfeld. Japan will der Rakete ohnehin ein Upgrade verpassen; sie soll künftig eine Reichweite von zunächst 900, dann sogar 1.500 Kilometern erhalten.[7]


    Regelmäßig präsent

    Mit der Teilnahme an Talisman Sabre 2023 baut die Bundeswehr ihre Asien-Pazifik-Aktivitäten weiter aus. Begonnen hatten diese mit der Entsendung der Fregatte Bayern in den Indischen und den Pazifischen Ozean; das deutsche Kriegsschiff war im August 2021 aufgebrochen, hatte unter anderem in Australien und in Japan Station gemacht, war durch das Südchinesische Meer gefahren und im Februar 2022 schließlich zurückgekehrt.[8] Im Sommer vergangenen Jahres hatte die Luftwaffe ein Geschwader mit Eurofightern und Tank- bzw. Transportflugzeugen nach Australien entsandt, um dort an dem Großmanöver Pitch Black und weiteren Übungen teilzunehmen und anschließend einzelne Flugzeuge nach Japan, Südkorea und Singapur zu schicken.[9] Nun folgt das erste Asien-Pazifik-Manöver des Deutschen Heeres. Für das kommende Jahr ist bereits eine weitere Marinefahrt in den Pazifik angekündigt worden; mutmaßlich zwei deutsche Kriegsschiffe sollen durch den Panamakanal in den Ozean einfahren und dort unter anderem an dem US-Großmanöver RimPac 2024 teilnehmen. Zudem ist eine weitere Entsendung der Luftwaffe zu einer Übung in Australien geplant.[10] Damit bahnt sich eine regelmäßige Präsenz aller klassischer deutscher Teilstreitkräfte in der Asien-Pazifik-Region an.


    Rüstungskooperation

    Ergänzt wird sie um einen Ausbau der deutsch-australischen Rüstungskooperation. Das jüngste Beispiel dreht sich um eine Fabrik der Düsseldorfer Waffenschmiede Rheinmetall in Redbank bei Brisbane (Bundesstaat Queensland) an der Ostküste Australiens. Dort wird der Radspähpanzer Boxer gefertigt. Hintergrund ist, dass Rheinmetall 2018 den Auftrag erhalten hatte, dem australischen Heer 211 Radspähpanzer zu liefern – für rund 5,2 Milliarden Australische Dollar. Dafür musste Rheinmetall allerdings zusagen, den Boxer in Australien zu bauen. Dies geschieht in Redbank. Die Bundeswehr wünscht nun gleichfalls neue Boxer-Exemplare; mehr als hundert Stück sollen jetzt bei Rheinmetall Defence Australia gefertigt und anschließend nach Deutschland geliefert werden.[11] Damit finde Wertschöpfung in Höhe von rund einer Milliarde Australischer Dollar in Australien statt, wird berichtet. Dafür erhofft sich Rheinmetall den Zuschlag bei der Auftragsvergabe für den Bau eines neuen Schützenpanzers für das australische Heer; das deutsche Unternehmen konkurriert mit dem Lynx gegen den Redback des südkoreanischen Hanwha-Konzerns. Der Auftrag dürfte erneut Milliardenhöhe erreichen. Die Qualität des in Australien gebauten Radspähpanzers Boxer wird die Bundeswehr in Kürze in Augenschein nehmen können: Das Fahrzeug wird – erstmals überhaupt – bei Talisman Sabre 2023 genutzt.

     

    [1] Exercise Talisman Sabre. defence.gov.au.

    [2] S. dazu Die NATO am Pazifik (II).

    [3] S. dazu Das Deutsche Heer am Pazifik.

    [4] Talisman Sabre 23. bundeswehr.de.

    [5] Andrew Greene: Japan to fire advanced ship-killing missile on Australia’s shores. abc.net.au 19.07.2023.

    [6] Keishi Koja: Missile-defense units arrive on Japan’s westernmost island ahead of North Korean launch. stripes.com 24.04.2023.

    [7] Yoshihiro Inaba: Japan Doubles Down On Standoff Missiles To Deter China. navalnews.com 15.05.2023.

    [8] S. dazu Die Fregatte Bayern auf Kolonialfahrt und Mit der Luftwaffe an den Pazifik.

    [9] S. dazu Die zweite Front der Bundeswehr.

    [10] S. dazu Antrittsbesuch in Washington und Kriegsübungen in Südostasien.

    [11] Deutsche Schützenpanzer kommen bald aus Australien. Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.07.2023.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9303


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    19.07.2023

    Der Prinz der Intoleranz

    nachdenkseiten.de, 19. Juli 2023 um 9:00 Ein Kommentar von Frank Blenz

    Der Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel lehnt den Löwenherz-Friedenspreis ab, weil ihm wohl die zweite Preisträgerin Gabriele Krone-Schmalz und der Laudator Eugen Drewermann nicht passen – ein Abkanzeln ihm politisch nicht genehmer Mitmenschen. Damit ist Krumbiegel leider repräsentativ für viele etablierte „Kulturlinke“ – ehemals kritische Künstler predigen in ihren Songs mehr Toleranz und Dialog von Andersdenkenden, zeigen sich aber selbst intolerant und nicht dialogbereit, wenn es um die Vorwärtsverteidigung ihrer Positionen geht. Aus Opposition wurde Opportunismus, aus Kritik vorauseilender Gehorsam, aus Pazifisten Bettvorleger der NATO.

    Am vergangenen Freitag hat Tobias Riegel hier auf den NachDenkSeiten eine aufkommende Diffamierungskampagne zur bevorstehenden Löwenherz-Friedenspreis-Verleihung kommentiert. In seiner Einleitung schrieb er:

    Manche Meinungsmacher können es nicht fassen: Die Autorin Gabriele Krone-Schmalz erhält gemeinsam mit dem Sänger der „Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, den renommierten Löwenherz Friedenspreis – zu Recht! Erst kürzlich wurde Krone-Schmalz in Mainz ein zugesagter Raum verwehrt. Nun wird sie wegen der Preisverleihung einmal mehr diffamiert: von „Experten“, die in einer sachlichen Debatte keine Chance gegen sie hätten.

    So weit, so schlecht. Nun kommt es noch heftiger und es bleibt nicht nur bei den Anfeindungen von Außenstehenden gegen Krone-Schmalz. Der zweite Preisträger, Sie haben es sicher schon erfahren, Sebastian Krumbiegel, Sänger, hat überaus öffentlichkeitswirksam die Annahme des Friedenspreises abgelehnt.

    Es ist so grotesk, Sebastian Krumbiegel konterkariert mit der Ablehnung des Löwenherz-Friedenspreises sein eigenes gesellschaftliches Handeln, für das er den Preis erhalten sollte.

    Sebastian Krumbiegel steht durch sein persönliches Engagement für gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt, für eine starke Demokratie und Vielfalt. Dies alles benötigen wir angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit.

    Stattdessen teilt er via Twitter mit:

    Konkret verschweigt der bekannte und erfolgreiche Künstler, dass ihm die andere Preisträgerin, Gabriele Krone-Schmalz, nicht in den Kram passt. Im Blätterwald wird berichtet, dass aus obigem Tweet von Krumbiegel nicht hervorgehe, wen genau und welche Meinung Krumbiegel meinte. Um dann doch um die Ecke zu kommen, dass es sich aber „vermutlich“ um Gabriele Krone-Schmalz handele. Sie, die ehemalige ARD-Korrespondentin, die in der Kritik stehen soll, sobald es um den Ukrainekrieg geht, sie, Gabriele Krone-Schmalz, sei eine langjährige und vehemente Verteidigerin des Putin-Regimes.

    Wie aber verhält sich das mit dem Zusammenhalt, dem sozialen, dem gesellschaftlichen, dem zwischenmenschlichen, für den Krumbiegel sich so einsetzt? Der ist doch der Kitt, der benötigt wird, gerade in schweren Zeiten. Dieser Zusammenhalt wird doch nicht durch Ausgrenzen, Ablehnen und Hand-Ausschlagen erreicht, oder? Sänger Sebastian Krumbiegel sagt zum Vorgang der Ablehnung des Friedenspreises sogar noch:

    „Ich habe deswegen so lange gezögert, weil ich eigentlich davon überzeugt bin, dass wir miteinander reden müssen, wenn wir unterschiedliche Meinungen haben.”

    Eigentlich? Warum verzichtet er dann auf das Miteinander-Reden? Man stelle sich das vor: Die Preisverleihung findet in Krumbiegels Heimatstadt Leipzig statt, überaus berühmte Vorgänger unter den Preisträgern seien genannt: Michail Gorbatschow, der Dalai Lama. In Leipzig wäre er mit Krone-Schmalz ins Gespräch gekommen. Er hätte sich weiter informieren können über den Werdegang der Preisträgerin. Er hätte dabei mit ihr nicht einer Meinung sein müssen. Das ist Demokratie, das ist Meinungsfreiheit. Warum kanzelt er die Preisträgerin ab, die Veranstalter der Friedenspreisverleihung, den Laudator Eugen Drewermann? Menschen, die sich sicher lange und ausgiebig Gedanken gemacht haben, wer für den Preis dieses Jahr infrage kommt. Und gerade eine Journalistin wie Krone-Schmalz mit ihrem Hintergrund, ihrem Wissen, ihren Fragen und auch Antworten hinsichtlich der Sowjetunion früher und Russland heute, sie soll ungeeignet neben Krumbiegel sein?

    Der Künstler Krumbiegel positioniert sich geradezu fanatisch konträr zu seiner ihn „eigentlich“ wertschätzenden Dialogfähigkeit. Krumbiegel findet, dass man sich vor allem in Kriegszeiten klar positionieren müsse und keine Zweifel darüber aufkommen lassen dürfe, auf welcher Seite der Barrikade man stehe. Was ist das für ein Deutsch? Patrioten-Deutsch?

    Kriegszeiten? Deutschland ist nicht im Krieg. Zumindest nicht offiziell. Es gibt bei uns keine Barrikaden. Und es soll auch in Zukunft keine geben. Ja, wenn wir genau hinschauen, ist das etwas naiv mit „nicht im Krieg sein“, wir sind in der Tat doch mitten im Schlamassel. Das, was Krumbiegel von sich gibt, ist aber noch schlimmer: Es klingt wie „wer nicht für mich ist, der ist gegen mich“. Hat der Sänger Frau Krone-Schmalz mal gefragt, wo sie steht? Und wann und wie ist das „Wo“ das richtige „Wo“ und wann und wie das falsche? Krumbiegel hat sein „Wo“, seine Barrikade gefunden. Das disqualifiziert ihn aber, für das soziale Zusammenhalten einzustehen. Das, was seine Ablehnung per Prominenten-Statements in die vielen auf Empfang geschalteten Mikrofone und Kameras oder seine Tweets erzeugen, kann man aufzählen: Spaltung, Ausgrenzung. Gutes ist nicht dabei. Nein, Herr Sänger, es ist längst an der Zeit, damit aufzuhören, in allen Bereichen muss deeskaliert werden!

    Als etablierter Künstler hat man Privilegien, die Bühne ist groß, das Mikrofon an, das verleiht Macht. Und Möglichkeiten. Krumbiegel hat sie schon zu Pandemiezeiten genutzt. Und dabei ziemlich heftig agiert, so wie man das wohl macht, wenn man weiß, auf welcher Seite der Barrikade man steht, liegt, kämpft. Ein Gezwitscher (Twitter) von ihm klang dann so:

    Krumbiegel wird in einem Beitrag von Sonntag-Sachsen als Vertreter der Leipziger Zivilgesellschaft bezeichnet, die die sogenannten Corona-„Spaziergänge“ und Demonstrationen in einer Erklärung verurteilt hatte.

    „Ihr Protestierenden verbreitet Hass und Häme, schreckt nicht vor Gewalt zurück und lasst Euch von rechtsextremistischen Kreisen vereinnahmen und benutzen, aber: Ihr seid nicht das Volk!“

    Dass hier etwas nicht falsch verstanden wird: Krumbiegel darf das, Twittern, Demonstrationen verurteilen. Er darf auch Preise ablehnen. Preise anderen Persönlichkeiten abzusprechen, sie auszugrenzen und sich selbst für einen der Nabel unserer wertebasierten Gesellschaft zu halten, schränkt damit aber die Freiheit ein, die er selbst für sich in Anspruch nimmt.

    Krumbiegels Combo, die Prinzen, haben ein Lied „Dürfen darf man alles“ im Repertoire. Die Vokalisten zählen darin vieles flott auf, was unkorrekt, frech und unangepasst erscheint. Ein bisschen Gesellschaftskritik, ein bisschen Umweltschutz. Und sie sprechen mit schönem Prinzensound durch die Blume aus, dass wir dann doch eine feine, freie Gesellschaft sind, in der es aber so gewisse Leute gibt. Sie wissen schon. Krumbiegels und Kollegens Zeilen sind vielsagend, wenn fabuliert wird, dass Menschen meinen, dass die Welt sich gegen sie verschwöre, dass sie meinten, dass die Wahrheit ja nur ihnen gehörte. Und dann, das ist der Gipfel: es welche gäbe, die sagten, was sie dächten und dann danach sagten, dass man heutzutage nichts mehr sagen dürfe.

    Wenn denn Gabriele Krone-Schmalz, die bei der ARD Auslandskorrespondentin war und bis heute jedes Recht hat, als Journalistin die Pressefreiheit zu genießen, sich auf die Textzeile über die Redefreiheit in „Dürfen darf man alles“ berufen würde, käme Krumbiegel vielleicht ins Schwitzen. Der Text sagt ja nichts anderes, als dass Krumbiegel und Co. behaupten, dass man alles sagen dürfe. Also darf man eben auch eine Krone-Schmalz sein, ohne Nachteile zu erleiden. Und Leute liegen vielleicht doch richtig, wenn sie im schlimmsten Fall schwadronierten, dass sich die Welt gegen sie verschwöre. Dem nun Nicht-Preisträger Krumbiegel sei nochmal wiederholt, warum Krone-Schmalz ausgezeichnet werden soll:

    Gabriele Krone-Schmalz ist Trägerin der Puschkin-Medaille und des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse. Das zeigt Ihre Anstrengungen, Trennendes zu überwinden und zusammen mit vielen anderen die Zukunft Europas im Sinne der Menschen mitzugestalten.

    Der Laudator der Preisverleihung, Eugen Drewermann, sollte Sebastian Krumbiegel ebenfalls etwas Aufmerksamkeit wert sein. Am 14. Mai 2023 hat der Friedensaktivist Eugen Drewermann anlässlich der Verleihung des Karlspreises 2023 an den ukrainischen Präsidenten Selenskyj einen Appell für den Frieden und das Ende des Krieges an die Welt gerichtet. Drewermanns Rede wurde in Aachen auf der öffentlichen Gegenveranstaltung zur Karlspreis-Verleihung „Frieden in Europa ist nur mit und nicht gegen Russland möglich!“ von der Gruppe Aachener für eine menschliche Zukunft veröffentlicht. Der Prinzensänger wird dem „Frieden in Europa ist nur mit und nicht gegen Russland möglich!” sicher im Herzen beipflichten, singt er doch: „Dürfen darf man alles.“


    Titelbild: Olaf Scholz via Facebook


    Rubriken: einzelne Politiker / Personen der Zeitgeschichte Innen- und Gesellschaftspolitik Wertedebatte

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    Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=101277


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    19.07.2023

    Krone-Schmalz erhält Friedenspreis – Und die „Experten“ kochen über

    nachdenkseiten.de, vom 14. Juli 2023 um 10:30 Ein Kommentar von: Tobias Riegel

    Manche Meinungsmacher können es nicht fassen: Die Autorin Gabriele Krone-Schmalz erhält gemeinsam mit dem Sänger der „Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, den renommierten Löwenherz Friedenspreis – zu Recht! Erst kürzlich wurde Krone-Schmalz in Mainz ein zugesagter Raum verwehrt. Nun wird sie wegen der Preisverleihung einmal mehr diffamiert: von „Experten“, die in einer sachlichen Debatte keine Chance gegen sie hätten.


    Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

    Podcast: Play in new window | Download


    Cancel Culture funktioniert nur wegen Unterwürfigkeit – hoffentlich bleiben im Zusammenhang mit dieser Preisverleihung alle Beteiligten bei ihrer bisherigen Standhaftigkeit – trotz der weiter unten beschriebenen Angriffe.


    Der Löwenherz Friedenspreis wird verliehen von der Initiative „Human Projects“, bisherige Preisträger waren etwa Michail Gorbatschow, der Dalai Lama oder Fridays for Future. Der Festakt zur diesjährigen Verleihung findet am 19. November im Kupfersaal in Leipzig statt. Die Laudatio wird Eugen Drewermann halten. Die Initiatoren begründen ihre Wahl auf ihrer Webseite folgendermaßen:

    Wir – die Deutsche Nichtregierungsorganisation „Human Projects“ – verleihen jährlich den Löwenherz Friedenspreis an Persönlichkeiten oder Organisationen, die sich wie Gabriele Krone-Schmalz und Sebastian Krumbiegel in herausragender Weise um Frieden und Versöhnung verdient gemacht haben.

    Gabriele Krone-Schmalz ist Trägerin der Puschkin Medaille u n d des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse. Das zeigt Ihre Anstrengungen, trennendes zu überwinden und zusammen mit vielen anderen die Zukunft Europas im Sinne der Menschen mitzugestalten. Daher empfängt Gabriele Krone-Schmalz 2023 den Löwenherz Friedenspreis für Ihre Verdienste um Frieden und Versöhnung auf dem Europäischen Kontinent.

    Sebastian Krumbiegel steht durch sein persönliches Engagement für gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt für eine starke Demokratie und Vielfalt. Dies alles benötigen wir angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit.“

    „Übersetzerin der russischen Propaganda“ und ein „irrer Opa“

    Krone-Schmalz ist eine gute Preisträgerin – wegen ihres mutigen (fortgesetzten) Engagements für eine Verständigung mit Russland, das sich dem militaristischen Zeitgeist entgegenstellt. Sogenannte Experten machen nun Stimmung gegen diese gute Wahl – unter anderem auf Twitter und in einem aktuellen Artikel auf T-Online, den ich als Pamphlet bezeichnen würde. Das Medium steht bei der Diffamierung von Krone-Schmalz mit zahlreichen Artikeln ohnehin weit vorne. Nun behautet es, „renommierte Russlandexperten“ seien über die Preisverleihung „entsetzt“.

    „Drewermann wie Krone-Schmalz stehen ganz eindeutig auf der Seite des Kremls und verbreiten offensiv Kreml-Narrative“, schreibt etwa der Historiker und Publizist Ilko-Sascha Kowalczuk auf Twitter. Und bei T-Online unterstellt Klaus Gestwa, Professor an der Uni Tübingen und dort Direktor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde:

    ‘Gabriele Krone-Schmalz hat den russischen Propagandanarrativen den Weg in die politischen Debatten bei uns bereitet’ und damit ‚ihren Anteil daran, dass sich in Deutschland Politik und Öffentlichkeit lange vom Putin-Regime an der Nase herumführen ließen‘, Bis heute trete sie vor allem ‚als publizistische Übersetzerin der russischen Propaganda‘ in Erscheinung.“

    Der Absatz verbindet persönliche Diffamierung mit dem aktuell dominanten (und sachlich falschen) „Narrativ“ von der durch das „Putin-Regime“ in die Irre geführten deutschen Politik, die darum in der Vergangenheit nicht hart genug gegenüber Russland aufgetreten sei. Im folgenden Absatz arbeitet Gestwa dann endgültig mit persönlichen Unterstellungen gegen Krone-Schmalz:

    „Ihre Verurteilung Putins und des russischen Angriffskriegs ist nur vorgeschoben; eine klare Distanzierung von diesem imperialen Eroberungskrieg und ehrliche Empathie für die überfallene sowie schwer verwundete Ukraine kann ich weiterhin nicht erkennen.“

    Gestwa bezeichnet die geachtete und seriöse Journalistin und Autorin Krone-Schmalz außerdem noch als „eine umstrittene Publizistin, die ihr Geschäftsmodell darin gefunden hat, sich als Sprachrohr des kriegslüsternen Kremlbosses in der deutschen Öffentlichkeit zu betätigen“. Sie habe zudem mit Eugen Drewermann „den Laudator, den sie verdient hat. Hier findet zusammen, was sich gemeinsam auf Irrwege begangen hat“.

    Laut Gestwa hätten er und Andere im Mai die Rede von Drewermann anlässlich des „Alternativen Karlspreises“ zugespielt bekommen, verbunden mit der Bitte, sich dazu zu positionieren. Aber die inhaltliche Auseinandersetzung wurde von „Experten“-Seite einmal mehr gescheut: „Ich habe mir dieses wirre Zeug voller historischer Fehler und politischer Irrflüge angehört, fand es völlig indiskutabel und habe auf eine Kommentierung verzichtet.“ Seine eigene inhaltliche Verweigerung will Gestwa dann mit heftiger persönlicher Diffamierung Drewermanns wettmachen: Mit seiner Performanz entzaubere sich Drewermann selber „als ‘irrer Opa’, der seinen politischen Kompass endgültig verloren und sich im ‘Querdenken’-Verschwörungssumpf hilflos verheddert hat“, so Gestwa.


    Beleidigungen, weil man inhaltlich keine Chancen hat

    Mit einer harten Sprache und dem inhaltlichen Wegducken disqualifizieren sich viele „Regierungs-Experten“ selber für seriöse Debatten. Die Strategie, eine inhaltliche Debatte durch persönliche Beleidigungen zu ersetzen, ist ein Zeichen der Zeit: Im Wissen, dass sie argumentativ nicht bestehen könnten, gehen viele antirussische Meinungsmacher auf die Frage von russischen Sicherheitsinteressen (und ob diese unberechtigt, legitim oder bedroht sind) oder etwa die Vorgeschichte des Ukrainekriegs mit dem jahrelangen Beschuss der Zivilbevölkerung des Donbas nicht ein. Erst muss die Person des Andersdenkenden (mit großen Medien im Rücken) in Bausch und Bogen diffamiert werden, dann kann man erklären, dass seine Gedanken einer Beschäftigung nicht wert seien.

    Von Human Projects heißt es auf Nachfrage von T-Online nur, dass sowohl Krone-Schmalz als auch Krumbiegel den Preis angenommen hätten. Sie sollen am 19. November in Krumbiegels Heimat Leipzig geehrt werden. Der Sänger habe bislang nicht auf eine Anfrage von T-Online geantwortet.

    Ich möchte meinen Respekt für die bisherige Standhaftigkeit der Beteiligten dieser Preisverleihung bekunden: Dadurch laufen die billigen und inhaltlich wie formal inakzeptablen Beschimpfungen der „Experten“ ins Leere.


    Die selbsternannten „Experten“: Gestwa, Davies, Major, Klein, Jilge, Sasse …

    Auf den akademischen Hintergrund des selbsternannten „Ukraine-Experten“ aus Tübingen, Klaus Gestwa, ist kürzlich bereits Florian Warweg im Artikel „Faktencheck der Faktenchecker“ eingegangen. Demnach hat Gestwa vor dem 24. Februar 2022 keine einzige Publikation zur Ukraine vorzuweisen, wie ein Blick auf seine Publikationsliste bezeuge: „Das hindert ihn aber nicht daran, sich aktuell als ‚Ukraine-Experte’ zu verkaufen – eine Selbstvermarktung, die von zahlreichen deutschen Medien gerne und völlig unkritisch aufgegriffen wird.“

    Ein weiteres Beispiel für Gestwas unangemessen harte Sprache, die von inhaltlicher Schwäche zeugt, traf Daniele Ganser, den er als „Putin-Troll auf Globuli“ beschimpfte. In diesem Artikel behauptet Gestwa, Krone-Schmalz würde „Russlandkitsch, der politisch blind macht“, verbreiten. Auch hier gab er sich schon „entsetzt“. Gleichzeitig ruft er, „Haltet den Dieb“: „Kollegen-Bashing gehört zum rhetorischen Grundinventar von Gabriele Krone-Schmalz.“

    Es gibt zahlreiche weitere „Experten“, die momentan bevorzugt von Medien genutzt werden, mutmaßlich um die gefährliche, für Europa selbstzerstörerische und für die ukrainischen Zivilisten schreckliche Politik der Kriegsverlängerung gegen Kritik abzusichern. Da wäre (unter vielen anderen) Franziska Davies zu erwähnen – die „Osteuropaexpertin“ schreibt etwa in der „taz”: „Russland ist nicht unser Nachbar“. In diesem Artikel (einmal mehr bei T-Online) wird gar behauptet, Davies habe Krone-Schmalz „widerlegt“.

    Zu nennen wären auch Claudia Major und Margarete Klein von der 1962 auf Initiative des Bundesnachrichtendienstes gegründeten Denkfabrik „Stiftung für Wissenschaft und Politik“, die Warweg im Artikel „Denkfabrik SWP“ thematisiert hat. Auf die Rollen der „Russland-Experten“ Wilfried Jilge und Gwendolyn Sasse ist Albrecht Müller kürzlich im Artikel „Wie die Tagesschau manipuliert – Mithilfe von ‚Experten’“ eingegangen.


    „Publikum mit klarer antisemitischer und prorussischer Haltung“

    Wie giftig die von großen Medien gerne zitierten und oft persönlichen Attacken von „Experten“ gegen Andersdenkende wirken können und wie sie bei schlecht informierten Bürgern den Impuls der Cancel Culture wecken können – das zeigte sich kürzlich, als das „Haus der Kulturen“ in Mainz im Juni eine bereits zugesagte Veranstaltung mit Gabriele Krone-Schmalz und Ulrike Guerot cancelte. Die Veranstaltung findet nun am 16. Juli im Startimer Oldtimer-Museum, Ludwig-Wolker-Straße 2a, in Mainz-Kastel statt. Für die Teilnahme müssen Sie sich unter diesem Link anmelden. Zum Vorgang dieser Absage bringen die NachDenkSeiten heute noch ein Interview. Das „Haus der Kulturen“ hatte den Termin mit der folgenden infamen Begründung abgesagt (Hervorhebungen von mir):

    (…) Weiterhin ist die Verbreitung und Bewerbung der Veranstaltung in spezifischen sozialen Kanälen und Plattformen ohne klare Distanzierung zu antidemokratischen, antisemitischen und postfaktischen Tendenzen als unvereinbar mit dem Wertekompass des Haus der Kulturen und der MW Malteser Werke gGmbH anzusehen. Dies stellt einen klaren Bruch unserer Hausordnung da.

    Da wir durch die Bewerbung und Planung der Veranstaltung aus oben genannten Gründen keine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik erkennen können und Publikum mit klarer antisemitischer und prorussischer Haltung zu erwarten ist, machen wir von unserem Hausrecht Gebrauch den Vertrag fristlos aufzulösen.“

    (…) Bei der im Haus der Kulturen geplanten Veranstaltung Frieden in planetaren Grenzen – Gemeinsame Sicherheit heute des Vereins “NatWiss Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e.V. ” stehen Frau Prof. Dr. Ulrike Guérot und Frau Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz auf der Redner*innen Liste. Diese war uns zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung nicht bekannt. Obwohl wir uns für einen breiten sachlichen Diskurs starkmachen und demokratische Prinzipien unterstützen und fördern wollen, bieten wir mit unserem Haus Pro-Russischer Propaganda und der wissentlichen Verbreitung von Verschwörungsmythen und Halbwahrheiten keine Bühne.“

    Seriöse kritische Bürger wie Krone-Schmalz und Ulrike Guerot locken also potenziell ein „Publikum mit klarer antisemitischer Haltung“ – auf diesem Niveau sind wir schon angekommen. Und eine Menge „Experten“ sorgen emsig dafür, dass die „erlaubte“ Debatte sich noch weiter verengt.


    Leserbriefe zu diesem Beitrag finden Sie hier.


    Rubriken: Audio-Podcast einzelne Politiker / Personen der Zeitgeschichte Erosion der Demokratie Kampagnen / Tarnworte / Neusprech


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    Gabriele Krone-Schmalz & Sebastian Krumbiegel empfangen den Löwenherz Friedenspreis 2023


    humanprojects.de, vom 9. März 2023 von


    Wir die Deutsche Nichtregierungsorganisation -Human Projects- verleihen jährlich den Löwenherz Friedenspreis an Persönlichkeiten oder Organisationen die sich wie Gabriele Krone-Schmalz und Sebastian Krumbiegel in herausragender Weise um Frieden und Versöhnung verdient gemacht haben.


    Der Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow hat im September 2017 ebenfalls den Löwenherz Friedenspreis in Moskau für seinen Appell an die Menschheit „Kommt endlich zur Vernunft – Nie wieder Krieg“ empfangen. Bereits 2017 waren berechtigte Befürchtungen real, die die Rückkehr zum Kalten Krieg und zu militärischen Auseinandersetzungen in Europa wahrscheinlicher machten. Teile seines Lebenswerkes wie der INF- Abrüstungsvertrag standen damals bereits zur Disposition. Im Jahr 2019 erklärten die USA den INF-Vertrag dann offiziell für beendet.


    Michail Gorbatschow hat stets öffentlich die Lösungsoption vertreten, dass „alle Präsidenten, die sich Krieg als Option offenhalten wollen „unbedingt in die Wüste geschickt werden“ sollten und „die politische Bühne verlassen“ müssten. Seit dem 24.Februar 2022 ist es Gewissheit. Der Krieg ist nach Europa zurückgekehrt. Die schlimmsten Befürchtungen Gorbatschows aus dem Jahr 2017 sind jetzt Realität geworden.


    Das Vertrauen, das Gorbatschow zwischen Moskau und dem Westen mühevoll aufgebaut hat, scheint völlig zerstört. Der erste westliche in Moskau akkreditierte Korrespondent dem Michail Gorbatschow ein Interview gegeben hat, ist Frau Prof. Dr. Krone-Schmalz. Durch viele Gespräche und persönliche Treffen mit Michail Gorbatschow über Jahre hinweg und vielen weiteren Kontakten weit in die russische Zivilgesellschaft hinein kennt Frau Krone-Schmalz die russische Denkweise auf den unterschiedlichsten Ebenen genau. Gabriele Krone-Schmalz hat an der Beendigung des Kalten Krieges seit 30 Jahren zivilgesellschaftlich aktiv mitgewirkt. Durch die Vermittlung der russischen Sichtweise in Vorträgen, Büchern und auf anderen publizistischen Wegen hat Frau Krone-Schmalz das immer brüchiger werdende Verhältnis zu Russland über mehr als 30 Jahre hinweg begleitet. Ihr Ziel war es stets unter schwierigen Bedingungen positive Impulse für beide Seiten zu setzen und dabei immer einen gemeinsamen Weg auf dem Europäischen Kontinent zu fördern. Ziel Ihres Denkens und Handelns war es dabei immer, am Bau eines gemeinsamen Europäischen Hauses mitzuarbeiten, das im Sinne Gorbatschows auf Frieden und Versöhnung ausgelegt sein sollte. Gabriele Krone-Schmalz kann daher uneingeschränkt als einer derjenigen bezeichnet werden, der die Denkweise Gorbatschows vollumfänglich verinnerlicht hat.

    Gabriele Krone-Schmalz ist Trägerin der Puschkin Medaille u n d des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse. Das zeigt Ihre Anstrengungen, trennendes zu überwinden und zusammen mit vielen anderen die Zukunft Europas im Sinne der Menschen mitzugestalten. Daher empfängt Gabriele Krone-Schmalz 2023 den Löwenherz Friedenspreis für Ihre Verdienste um Frieden und Versöhnung auf dem Europäischen Kontinent.


    Sebastian Krumbiegel steht durch sein persönliches Engagement für gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalt für eine starke Demokratie und Vielfalt. Dies alles benötigen wir angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit:


    Der brüchiger werdende gesamtgesellschaftliche Zusammenhalt, Klimawandel, Energiekrise und die weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen.


    In Krisenzeiten treten auch immer diejenigen in Erscheinung, die einfache Lösungen propagieren, Verschwörungsmythen verbreiten und die jede sich bietende Chance für Umsturz wittern. Reichsbürger, Nationalisten und Faschisten sind die größte Gefahr für Demokratie, Rechtsstaat und sozialen Zusammenhalt. Viel zu lange wurde diese Gefahr im gesamtgesellschaftlichen Kontext verharmlost. Viel zu oft wird den Feinden der freiheitlichen Demokratie Verständnis entgegengebracht. Viel zu häufig werden dabei junge Menschen in ihrem Protest gegen Neonazis alleingelassen.


    Sebastian Krumbiegel empfängt den Löwenherz Friedenspreis für sein herausragendes Engagement für unser demokratisches Gemeinwesen und gegen alle autoritären Tendenzen auch in unserem Land, in Europa und weltweit. Denn die größte Gefahr für Demokratie, Frieden und Versöhnung besteht dann, wenn Autokraten und Alleinherrscher an Konflikten beteiligt sind.

    Der Festakt zur -Löwenherz Friedenspreis Verleihung- findet am 19.11.23 um 15.00 Uhr im Kupfersaal in Leipzig statt.


    Tickets gibt es unter:
    https://www.reservix.de/tickets-die-loewenherz-friedenspreis-verleihung-2023-in-leipzig-kupfersaal-am-19-11-2023/e2094642?utm_medium=referral&utm_source=dynamic&utm_campaign=dynamic-prom-lb-o&utm_content=Human%20Projects%20gGmbH%20(16214)


    Die Leitung von Human Projects
    Leonberg, 19.02.23
    Antje Binder-Stohrer & Karsten Enz
    Im Namen aller -Löwenherz Friedenspreisträger-


    Info: https://www.humanprojects.de/pressemitteilung-gabriele-krone-schmalz-sebastian-krumbiegel-empfangen-gemeinsam-den-loewenherz-friedenspreis-2023

    19.07.2023

    Gedanklicher Extremismus  Jede Nation, in jeder Region, muss jetzt eine Entscheidung treffen.



    aus e-mail von transition-news.org, 19. Juli 2023, 21:13 Uhr

    Entweder ihr seid auf unserer Seite
    oder ihr seid auf der Seite der Terroristen.
    US-Präsident Bush, 20.09.2001


    Liebe Freundinnen und Freunde
    Man hat zunehmend den Eindruck, dass es bei vielen Themen nur zwei Optionen gibt. Entweder ist Putin ein Teufel – oder ein Held. Entweder ist der Klimawandel die grösste Bedrohung der Menschheit – oder der Mensch hat keinerlei Einfluss auf das Klima. Entweder ist SARS-CoV-2 ein tödliches Virus, das viele Millionen Menschen dahingerafft hat – oder es gibt gar keine Viren. Entweder ist Bill Gates ein Wohltäter – oder er will die Weltbevölkerung ausrotten. Ich wehre mich gegen diese Polarisierung. Meine Erfahrung ist: Wenn man tiefer in ein Thema einsteigt, sieht man auch immer mehr Seiten und Facetten. Es gibt zwar nur zwei Seiten einer Medaille – aber die Welt ist keine Scheibe! Nachfolgend ein paar sehr persönliche Beispiele und Ansichten. Ihre eigenen Ansichten können natürlich davon abweichen – und das ist vollkommen in Ordnung! Elektromobilität: Ich begrüsse es, wenn E-Bikes manche Autofahrt ersetzen. Und ich weiss es zu schätzen, wenn in einigen Städten der Welt – zum Beispiel in China – fast ausschliesslich Elektroroller statt lärmende und stinkende Zweitakter fahren. ABER wenn sich jetzt in Mitteleuropa jeder ein Elektroauto zulegt, erfreut das die entsprechenden Hersteller, es wird aber nicht die Umwelt oder das Klima «retten». Medizin: Ich begrüsse Erfolge der Schulmedizin. Antibiotika können Leben retten. Künstliche Hüftgelenke, künstliche Augenlinsen und manch andere medizinische Eingriffe erleichtern das Leben der Betroffenen enorm. ABER die einseitige Fokussierung auf (teure) «Reparaturen» vergibt die Chance, durch artgerechtes Leben – vor allem gute Ernährung, Bewegung und nährende soziale Kontakte – diese Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen. Sexualität: Über Jahrhunderte wurde Sexualität mit Schuld und Scham verknüpft. Deshalb begrüsse ich einen entspannten und verurteilungsfreien Umgang mit der Sexualität – und mit jeglichen Abweichungen von der Norm. ABER Kindern und Jugendlichen die Themen Homosexualität, Transsexualität, Geschlechtsumwandlung, Schönheits-OPs (oder wie Olaf Schubert es genannt hat: «Änderungsfleischerei») um die Ohren zu hauen, halte ich für falsch. Viren: Es gibt Viren. Äusserungen, die das grundsätzlich bezweifeln, halte ich für unwissenschaftlich. (Nur ein Beweis: Es gibt elektronenmikroskopische Aufnahmen von T4-Bakteriophagen – das sind Viren, die Bakterien befallen.) ABER ich bezweifle zum Beispiel, dass die Hauptursache von Aids ein Virus (HIV) ist. Ich empfehle dazu das Buch: Viruswahn von Torsten Engelbrecht et al. Die Milieutheorie von Béchamp verdient mehr Beachtung – als Ergänzung zur Erregertheorie von Pasteur. Zur Klarstellung: Es gibt für mich sehr wohl Themen, bei denen ich eindeutig Position beziehe. Ich bin zum Beispiel ganz entschieden gegen Folter, Krieg, ABC-Waffen, Unterdrückung, Umweltgifte, etc. Meine Bitte ist: Lassen Sie sich nicht in eine Ecke drängen. Wenn Sie diesen Newsletter lesen, glauben Sie nicht unhinterfragt den System- und Konzernmedien. Das ist gut so. Aber widerstehen Sie bitte der Versuchung, deshalb immer der Gegenposition oder den alternativen Medien zu glauben. Auch mir natürlich nicht. Herzlich Ihr Lars Ebert le@corona-transition.org

    *********************** Hinweise:  Hier finden Sie unsere neuen Podcasts.

     *********************** DIE FREIEN – die neue Zeitschrift für bewegte Zeiten: konstruktiv, inspirierend und visionär. In unserer neusten Ausgabe «Erfolg – zwischen Bilanz und Substanz» mit dabei: Vandana Shiva, Matthias Burchardt, Mary Bauermeister, Tom-Oliver Regenauer, Laura Grazioli, Stefan Millius, Sam Hess, Milosz Matuschek, Sam Moser, Prof. Dr. Stefan Hockertz, Thomas Mayer, Andreas Thiel, Marco Caimi u.v.m. Bestellen Sie die siebte Ausgabe hier.  *********************** 

    Die TTV News vom 14. Juli 2023 mit folgenden Themen: ???? Nato-Gipel: Was die Medien zum Verhältnis Türkei-Russland verpassten
    ???? Militärische Lage: «Die Ukraine hat verloren», sagt Colonel Douglas Macgregor
    ???? Cluster-Bomben: Was ihr Einsatz durch die Ukraine über ihre Lage verrät
    ???? Nordstream atomar gesprengt? Die seismischen Ausschläge deuten darauf hin.
    ???? Instant Pot: Was man von einem Dampfkochtopf alles lernen kann
    ????Befreiung vom Mangelbewusstsein
    Redaktion und Moderation: Christoph Pfluger Sie finden uns auf folgenden Kanälen und Plattformen:

      VAERS-Daten: «Covid-Impfstoffe» sind für Schwangere katastrophal Die Zahl der Tot- und Fehlgeburten, die im Zusammenhang mit den Gen-Präparaten gemeldet wurden, ist viermal höher als bei allen anderen Impfstoffen zusammen in den letzten 33 Jahren. → Weiterlesen
    Kanada: Zehnmal mehr «Covid-Fälle» im öffentlichen Dienst nach der Impfpflicht Das zeigen die offiziellen Daten. Die stellvertretende Gesundheitsministerin weiss nicht, woran das liegen könnte. → Weiterlesen
    Gates-Stiftung will Impfschutz durch Impfpflaster ausweiten Daran beteiligt sind auch die Impfallianz Gavi und die WHO. Die sogenannten VMAPs bestehen aus Mikronadeln. → Weiterlesen
    US-Gesundheitsbehörde CDC befürwortet «Bruststillung» seitens biologischer Männer Transgender-Eltern, die ihre Kinder an der Brust stillen wollen, könnten die Milchbildung mit Hilfe von Medikamenten einleiten. Dies stösst bei Medizinern auf Kritik. → Weiterlesen
    Die Vasallisierung Europas nimmt kein Ende Es ist höchste Zeit, dass die Europäer aufwachen und beginnen, ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Von Jacques Pilet → Weiterlesen
    Afrikanische Regierungen drängen auf finanzielle Unabhängigkeit Das machten sie am Treffen der Afrikanischen Union klar. Eine neue Generation von Führungspersönlichkeiten gebe Hoffnung auf mehr Anerkennung auf der Weltbühne, so ein Aktivist gegenüber «RT». → Weiterlesen
    «NZZ»-Journalist erachtet Angriff auf Krim-Brücke als Erfolg Die Zerstörung ziviler Infrastruktur ist in den Augen von Journalist Andreas Rüesch ein «legitimes Ziel». Die Ukraine habe «einmal mehr gepunktet». → Weiterlesen

    Was andre Medien melden
    NachDenkSeiten: Der Prinz der Intoleranz Der Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel lehnt den Löwenherz-Friedenspreis ab, weil ihm wohl die zweite Preisträgerin Gabriele Krone-Schmalz und der Laudator Eugen Drewermann nicht passen – ein Abkanzeln ihm politisch nicht genehmer Mitmenschen. → Weiterlesen

    Weltwoche: Lateinamerika-Gipfel in Brüssel Weil Brasilien, Nicaragua und Kuba Russland nicht verurteilen wollen, werfen die EU-Vertreter den Ländern vor, von Moskau «ferngesteuert» zu sein → Weiterlesen

    Infosperber: Globale Führungselite kommt aus nur 20 Firmen Dank einer Datenbank für Topmanager konnten Forschende der Universität Lausanne deren typische Karrierewege nachzeichnen. → Weiterlesen

    NZZ: Die Schweiz steht in den USA wegen Wäsche russischen Geldes oder gar als Sanktionsbrecherin am Pranger Die «Helsinki-Kommission» des US-Kongresses äussert herbe Kritik an der angeblichen Rolle der Schweiz als Dienstleisterin für russische Übeltäter. → Weiterlesen

    Spiegel: »Missverständnisse ausräumen«: Chinas Verteidigungsminister hat Henry Kissinger zu Gespräch getroffen Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger pflegt ein gutes Verhältnis zu China. Im Alter von 100 Jahren wirbt er nun in Peking für mehr Dialog. Das US-Außenministerium jedoch distanziert sich. → Weiterlesen

    Achgut.com: Wollt ihr die totale Macht? (1) Die inszenierte „Corona-Krise“ war nicht der Auslöser, aber sie wirkte wie ein Brandbeschleuniger. In fast allen westlichen Ländern gab es einen massiven politischen Schwenk, hin zu mehr und mehr Totalitarismus. In Europa ist die EU eine der treibenden Kräfte dieser gefährlichen Entwicklung, wobei Deutschland als Klassenstreber einmal mehr versucht, auch hierbei voranzugehen. → Weiterlesen

    Berliner Zeitung: Umfrage: Mehrheit der Deutschen findet alle Parteien inkompetent Deutschland bleibt skeptisch: Laut einer Umfrage vertraut die Mehrheit der Wähler keiner einzigen Partei. Regierung und Opposition sind gleichermaßen unbeliebt. → Weiterlesen

    Berliner Zeitung: Martin Sonneborn: Zum Tod der Idee der Europäischen Union Wie kann die EU-Kommission die Regulierung der digitalen Märkte einer mit Interessenskonflikten überladenen US-Lobbyistin übertragen? Ein Gastbeitrag. → Weiterlesen

    Manova: Die Regenbogen-Burka Im Feminismus der 1970er-Jahre ging es noch darum, Frauen sichtbarer werden zu lassen — in der heutigen genderneutralen Sprache verschwinden sie gänzlich. → Weiterlesen

    tkp: Die Verquickung von Industrie und Gesundheitsbehörden bei Corona – Korporatismus Mittlerweile kennt fast jeder jemand, der an den Folgen der Impfung schwer erkrankt oder gestorben ist. Die Frage stellt sich, warum Politik und Gesundheitsbehörden die Menschen nicht geschützt, sondern massiv geschädigt haben. Da weltweit das Gleiche passiert ist, kann es sich nicht um vereinzelte Verirrungen handeln, sondern es muss ein systemisches Versagen sein. → Weiterlesen

    German Foreign Policy: Ab in die Wüste EU reagiert auf Deportation von Flüchtlingen durch tunesische Behörden in die Wüste mit umfassenden Finanzhilfen für Tunis und der Unterzeichnung eines Flüchtlingsabwehrdeals. → Weiterlesen

    Geld und mehr: Auch EU gibt letzten Anschein von Souveränität auf Wie um den derzeit vieldiskutierten Vasallenstatus Europas zu unterstreichen, hat die EU-Wettbewerbskommissarin entschieden, eine Amerikanerin mit guten Beziehungen zu Apple und Amazon zur neuen Chefvolkswirtin zu machen. Das passt bestens in die erklärte US-Strategie, die Europäer als Hilfstruppen im Kampf mit China um die IT-Vorherrschaft zu requirieren und das Regulierungsumfeld dafür passend zu machen. → Weiterlesen

    NachDenkSeiten: Frieder Wagner zum Thema Uranmunition: Wissen die Ukrainer, „dass ihr Land über viele Generationen verseucht sein wird?“ Uranmunition an die Ukraine? Das scheint kein Problem zu sein. Entsprechende Meldungen in den Medien sind ohne nennenswerte Kritik hingenommen worden. Der Dokumentarfilmer Frieder Wagner kennt sich aus mit Uranmunition. Sein Film „Todesstaub“, über den Einsatz von Uranmunition im Kosovo, Bosnien und im Irak aus dem Jahr 2007, gilt noch immer als grundlegend. In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen hat er sich gegenüber den NachDenkSeiten nochmal zu dem Thema geäußert. → Weiterlesen

    tkp: Ex-Geheimdienstoffizier Scott Ritter über “Agent Zelensky” Teil 2 Im Teil 1 seiner Enthüllungen zeichnet der ehemalige Geheimdienstoffizier des US Marine Corps und frühere UNO Waffeninspektor den Aufstieg der jetzigen Präsidenten der Ukraine Volodymyr Zelenski nach und wie er von westlichen Geheimdiensten angeworben wurde und geleitet wird. Nun folgt der zweite Teil, der sich mit den Aufgaben befasst, die Zelensky übertragen wurden. → Weiterlesen

    MDR: Durch Corona-Schutzmaßnahmen: Ohnmacht und Einsamkeit im Altenheim Während der Corona-Pandemie galten Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen als besonders schutzbedürftig. Zeitweise gab es deshalb Besuchs- und Kontaktverbote für Angehörige. Offenbar mit erheblichen gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen. → Weiterlesen


    Info: https://transition-news.org/gedanklicher-extremismus


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    19.07.2023

    Lawrow legt im Interview alle Fakten auf den Tisch

    odysee.com, 16. Juli 2023, Russische Welt TV

    Komplettes Interview von Russlands Außenminister Sergej Lawrow auf deutsch übersetzt. Zu allen aktuellen geopolitischen Themen, wie der Ukraine-Konflikt, multipolare Welt, die Politik der USA und des Westens etc.


    Video 50:25 min


    Quelle: Russisches Außenministerium
    Interview für die Mediengruppe "Radio und TV Portugal" vom 30. Juni 2023


    alternativ auch über meine u.a. E-Mail-Adresse russische-welt@web.de


    Kontakt: russische-welt@web.de


    Info: https://odysee.com/@russischewelttv:2/lawrow-legt-im-interview-alle-fakten-auf:f?


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    19.07.2023

    Physik-Nobelpreisträger Clauser: “Klimawissenschaft hat sich zu schockjournalistischer Pseudowissenschaft entwickelt”


    c-c-netzwerk.ch,16. Juli 2023 Energie, Forschung, Gesellschaft, KlimaJohannis Nöggerath Comments (5)

    Dr. John F. Clauser, Physik-Nobelpreisträger von Oktober 2022, kritisiert als neues Vorstandsmitglied der konservativ ausgerichteten US-Organisation “CO2-Coalition” das Narrativ des Klimanotstands als “gefährliche Korruption der Wissenschaft, die die Weltwirtschaft und das Wohlergehen von Milliarden von Menschen bedroht”.

    John F. Clauser erhielt zusammen mit Alain Aspect und Anton Zeilinger den Nobelpreis für Physik 2022. Die drei Quantenphysiker wurden für “Experimente mit verschränkten Photonen, den Nachweis der Verletzung der Bell-Ungleichungen (EPR Paradoxon) und die Pionierarbeit in der Quanteninformationswissenschaft” ausgezeichnet. John Clauser hatte 1972 bahnbrechende Experimente mit verschränkten Photonen durchgeführt und dabei einerseits die Gültigkeit der Quantenmechanik nachgewiesen, welche bis dahin – seit Albert Einstein 1935 – noch stark umstritten war. Zum anderen trug sein Experiment zur Erkenntnis bei, dass die sog. Quantenverschränkung ein Phänomen ist, bei dem zwei räumlich voneinander getrennte Quantenteilchen Informationen über ihre Eigenschaften instantan austauschen (“Teleportation”), in der Art, dass Zustände von zwei Teilchen so miteinander gekoppelt sind, dass die Messung des Zustands des einen Teilchens “automatisch” den Zustand des anderen Teilchens festlegt, unabhängig von ihrer Distanz.


    Aufgrund seiner bereits seit Jahren kritischen Haltung zur These des zu mehr als 95% anthropogen verursachten Klimawandels ist John F. Clauser im Mai 2023 dem Vorstand der US amerikanischen Organisation “CO2-Coalition” beigetreten. Dr. Clauser erläuterte in seiner Antrittsrede, dass “es keine Klimakrise gibt und dass steigende CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre, im Gegenteil der Welt zugute kommen werden”.


    Dr. Clauser erinnerte die Zuhörerschaft an typische Satellitenphotos, auf denen grossflächige, hellweisse Wolken eindeutig das auffälligste Merkmal des blauen Planeten sind. Diese Wolken entstehen zumeist durch die Verdunstung von Meerwasser durch Sonnenlicht. Sie bedecken lokal und zeitlich unterschiedlich ein bis zwei Drittel der Erdoberfläche. Der grösste Teil der auf die Erde einfallenden Energie liegt in Form von sichtbarem Sonnenlicht vor. Wolken reflektieren die Energie des Sonnenlichts zurück in den Weltraum, bevor sie die Erdoberfläche erreichen kann, um sie zu erwärmen.


    Laut dem Nobelpreisträger bietet die reflektierende Wolkendecke einen natürlichen Thermostat, der die Erdtemperatur mit einem starken negativen Rückkopplungseffekt reguliert und in einem erträglichen Temperaturbereich hält. Er äusserte die Meinung, wonach dieser (kühlend wirkende) Rückkoppelungseffekt mehr als fünfzigmal so stark sei wie der Strahlungsantrieb aufgrund des CO2.


    Er kritisierte, dass die vorherrschenden IPCC-Klimamodelle (CMIP 5 und auch CMIP 6) unzuverlässig seien und die starke temperaturstabilisierende Rückkopplung der erdumspannenden Wolken bei den dominierenden Energietransportprozessen nicht effektiv genug berücksichtigten und damit auch ignorierten. In seiner Erklärung heisst es weiterhin, dass der Weltklimarat (IPCC) und die Nationale US Akademie der Wissenschaften bereits wiederholt einräumten, dass die Auswirkungen von Wolken in der Tat eine der grössten Unsicherheit in ihren Klimavorhersagen/modellen darstellen.


    Das populäre Narrativ zum anthropogenen Klimawandel spiegle eine gefährliche Korruption der Wissenschaft wider, die die Weltwirtschaft und das Wohlergehen von Milliarden von Menschen bedroht.


    Die fehlgeleitete Klimawissenschaft habe sich zu einer massiven schockjournalistischen Pseudowissenschaft entwickelt. Allerdings würden die Ergebnisse dieser Pseudowissenschaft mehr und mehr zum Sündenbock für eine Vielzahl anderer Übel, die nichts damit zu tun haben. Das Narrativ sei von ähnlich fehlgeleiteten Marketing-Agenten, Politikern, Journalisten, Regierungsbehörden und Umweltschützern gefördert und erweitert worden.


    John Clauser’s Meinung nach gibt es keine wirkliche Klimakrise. Es gibt jedoch ein sehr reales Problem, wenn es darum geht, der wachsenden Weltbevölkerung einen angemessenen Lebensstandard zu bieten, insbesondere angesichts der damit verbundenen Energiekrise. Letztere wird seiner Ansicht nach durch eine falsche Klimawissenschaft unnötig verschärft.


    Im kürzlich erschienene AR6-Synthesebericht des Weltklimarats/IPCC werden alle Länder jedoch erneut aufgefordert, ihre Anstrengungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen so weit zu erhöhen, dass die globalen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2035 um 60% gesenkt werden.

    (aus: https://co2coalition.org/publications/nobel-laureate-john-clauser-elected-to-co2-coalition-board-of-directors/)


    Lesen Sie zum gleichen Thema auch den kürzlich aufgeschalteten Beitrag: : https://www.c-c-netzwerk.ch/2023/07/06/clintel-kritik-weltklimarat-fuehrt-uns-in-die-irre/


    5 thoughts on “Physik-Nobelpreisträger Clauser: “Klimawissenschaft hat sich zu schockjournalistischer Pseudowissenschaft entwickelt””

    1. Dank der “induzierten” weitverbreiteten Angst vor Klimawandel ist es den “Klimawisschschaftlern” gelungen, Forschungsgelder anzuzapfen.
      Ohne diese Angst müssten sie ja den Job wechseln …

      Reply

    2. Kritisch gegenüber dem Mainstream zu bleiben ist wichtig und richtig, aber man sollte dann auch bei Kritikern der Klimawissenschaftler auch ein wenig kritisch bleiben …
      Das Thema ist so komplex, dass es uns alle überfordert. Die Zunahme vom CO2 in der Atmosphäre ist möglicherweise nicht allein verantwortlich für die festgestellte Klimaerwärmung, aber sicher ein wesentlicher Faktor. Über die zu treffenden Massnahmen, um die Auswirkungen auf Gesellschaft und Wohlstand zu begrenzen, können wir dann streiten, das ist doch das Hauptthema und nicht ob die Klimamodelle alles richtig modellieren und voraussagen können.

      Reply

      1. Ja, da haben Sie recht: Auch gegenüber den Kritikern des anthropogenen KW müssen wir kritisch bleiben. Deshalb veröffentlichen wir hier auch nur wirklich Seriöses. Die Crux mit den IPCC-Modellen (CMIP) ist, dass NUR auf deren Basis weitreichende, tief einschneidende Massnahmen gefordert und von der Politik derzeit umgesetzt werden. Also: NUR DIESE IPCC-Modellergebnisse bilden “Rechtfertigung” und Grundlage, derzeitig radikale Änderungen bei Energie, Verkehr, Ernährung und so vielem mehr zu erzwingen, der sich klar gegen den heutigen allgemeinen Wohlstand richtet, da es sich zumeist um sog. “Degrowth”-Massnahmen handelt.
        Wir zeigen, dass es auf der Welt eine Menge andere seriöse wissenschaftlich begründete Einschätzungen gibt, die dem vorherrschenden Narrativ, den IPCC-Modellen und den daraus gezogenen Schlüssen & Entscheiden an wesentlichen Punkten widerspricht – oder zumindest stark relativiert. Die Klimawissenschaft is not settled ( Steven E. Koonin) und auch nicht unanfechtbar.

        Reply

    3. ‘… was anscheinend eine Kommunikation erfordert, die die Lichtgeschwindigkeit übersteigt. Albert Einstein spekulierte über das Phänomen der “Verschränkung” bereits 40 Jahre vor Dr. Clausers bahnbrechendem Experiment im Jahr 1972 – und bezeichnete es als “spukhafte Fernwirkung von Photonen”.’

      Nein, es gibt keine Kommunikation, und nein, die Reaktion ist nicht einfach grösser als die Lichtgeschwindigkeit, sondern mindestens 10’000 mal schneller, wahrscheinlich instantan, und Einstein hat das Paradoxon nicht alleine formuliert. Und nein, nicht nur Photonen, sondern jeder Quantenzustand kann verschränkt sein.

      Auch wenn Einstein selber sich zur Klimafrage äusserte – dezidierte Kenntnisse sind grundsätzlich wichtiger zu nehmen. Zu berücksichtigen: https://youtu.be/oqu5DjzOBF8

      Reply

      1. Besten Dank Herr Grob für Ihre richtigen Hinweise. Ich bin die Texte des Nobelpreiskomitées und von Prof. Zeilinger nochmals genau durchgegangen. Nur der Pressetext ist eben unzureichend. Ich habe das im Text angepasst.


    Info: https://www.c-c-netzwerk.ch/2023/07/16/physik-nobelpreistraeger-clauser-die-klimawissenschaft-hat-sich-zu-einer-schockjournalistischen-pseudowissenschaft-entwickelt

    19.07.2023

    Jacques Baud erläutert die wahren Gründe des Ukraine-Krieges. Ein Interview von Ekkehard Sieker

    youtube.com, Premiere am 16.07.2023m


    Video https://youtu.be/fSteh66ftKo Dauer 1:00:14 h


    24.525 Aufrufe Premiere am 16.07.2023 #JacquesBaud #krieg #russland

    Von der Art und Weise, wie wir eine Krise verstehen, hängt es ab, wie wir sie lösen. Die häufig unvollständige Darstellung der Vorgeschichte des Ukraine-Kriegs in vielen europäischen Medien und in der Politik hat durch zu einfache und einseitige Schuldzuweisung die Chancen auf eine Verhandlungslösung verringert. Ekkehard Sieker spricht mit Jacques Baud darüber und über vieles mehr. Link zum Buch: https://www.buchkomplizen.de/putin-ox... #putin ,#russland ,#ukraine ,#eu,#krieg,#JacquesBaud, #EkkehardSieker,#dieanstallt,#nato ,#buchvorstellung ,#westendverlag Folgt unseren anderen Kanälen: Newsletter: https://www.westendverlag.de/newsletter/ Twitter: https://twitter.com/WestendVerlag Facebook: https://www.facebook.com/WestendVerlag


    Info: https://www.youtube.com/watch?v=fSteh66ftKo&t=1328s


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    19.07.2023

    Nachwirkungen des NATO-Gipfels: Selenskyj: „Die NATO hat ihn nicht völlig im Stich gelassen“

    globalresearch.ca, vom 18. Juli 2023, Von Michael Averko, Eurasia Review 17. Juli 2023


    Region:

    Thema:

    Ausführlicher Bericht:

     


    Ein Freund schickte mir diese Notiz zu einem  Foto, das der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj  während des jüngsten NATO-Treffens in Vilnius aufgenommen hatte:

    „Die NATO hat ihm buchstäblich den Rücken gekehrt. Ich hätte nicht gedacht, dass das passieren würde.

    Was glaubst du wird als nächstes passieren?"

    Die NATO hat ihn nicht völlig im Stich gelassen. Zelensky hat offensichtlich nicht das bekommen, was er wollte, was einen definitiveren Fahrplan für den NATO-Beitritt sowie die Anzahl und spezifische Art der Waffen betrifft, die er anstrebt.

    Einige sind sich einig, dass der kollektive Westen dem Kiewer Regime bis Ende dieses Jahres bzw. in etwa zwölf Monaten Zeit gibt, um auf dem Schlachtfeld seinen Standpunkt darzulegen. Diese Haltung wirkt wie eine umständliche Anerkennung der praktischen Grenzen für den Widerstand gegen Russland, das vergleichsweise mehr Reserven zu haben scheint, um den Konflikt bei Bedarf fortzusetzen.

    Kiew ist entschlossen, den Konflikt eskalieren zu lassen

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beim NATO-Gipfel in Vilnius. 

    Ein weiterer vorherrschender Faktor ist US- Präsident Joseph Biden , der in diesem Zeitraum noch im Amt sein wird und sich ein weiteres Afghanistan-Szenario mit bevorstehenden Wahlen politisch nicht leisten kann. Im Anschluss an das jüngste NATO-Treffen sagte Biden, dass der russische Präsident Wladimir Putin bereits verloren habe, was ein wahrscheinlich noch tieferes Loch für ersteren darstellt. Abgesehen von Bidens neokonservativem und neoliberalem Gepolter können das Kiewer Regime und der kollektive Westen wohl/vernünftigerweise am besten mit einem eingefrorenen Konflikt zum Zweck des Aufbaus des Kiewer Regimes rechnen. Russland wird diesbezüglich verständlicherweise vorsichtig sein.

    Das Kiewer Regime gleicht ein wenig einem Auto, das in dem Maße zu einer Geldgrube geworden ist, dass der Besitzer immer mehr daran denkt, es wegzuwerfen. Russland wiederum möchte mit seinem Budget und seinen Ressourcen andere Dinge tun. Sie wollten diesen Konflikt definitiv nicht, warteten jahrelang auf eine friedliche Option in Form der Minsker Abkommen und versuchten, eine neue Sicherheitsvereinbarung mit dem kollektiven Westen zu treffen. 

    Russland betrachtet die Sicherung der geopolitischen Stabilität an seiner Grenze als eine Notwendigkeit, die es nicht ignorieren kann und die es auf die eine oder andere Weise erfolgreich umsetzen wird, wenn auch mit einigen Härten, die seine Gegner in unterschiedlichem Ausmaß auch erlebt haben. 

    Das Kiewer Regime und seine wichtigsten Unterstützer hofften sehnsüchtig auf eine Verschärfung des Bürgerkriegs zwischen einigen (bestimmt nicht allen) Mitarbeitern der Wagner-Gruppe und den russischen Streitkräften. Dieser Vorfall verschwand mit der Realität, die Putin (meiner Meinung nach und der einiger anderer) weiterhin größere Chancen gab, Biden und Selenskyj sowie die derzeitigen Führer in Frankreich, Deutschland und Großbritannien (in der Rolle des Staatsoberhaupts) zu überdauern . Im Gegenzug erhöht eine neue Führung unter den führenden westlichen Nationen potenziell die Wahrscheinlichkeit, den Stellvertreterkrieg zu beenden.

    *

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    Michael Averko  ist ein in New York ansässiger unabhängiger außenpolitischer Analyst und Medienkritiker.

    Die Originalquelle dieses Artikels ist Eurasia Review

    Copyright © Michael Averko , Eurasia Review , 2023


    Info: https://www.globalresearch.ca/nato-summit-aftermath/5826115



    19.07.2023

    Was wäre, wenn – John Lennon der ultimative Visionär wäre, der die Zeiten der Globalisierung und die Doktrin des Globalismus vorhersagte

    globalresearch.ca, 18. Juli 2023, Von Peter König


    Thema: ,


     


    Was wäre, wenn  sein Lied „Imagine “ von 1971 alles sagt?

    Hier sind die Liedtexte:

    Stellen Sie sich vor, es gibt keinen Himmel.
    Es ist einfach, wenn Sie es versuchen.
    Keine Hölle unter uns
    . Über uns nur der Himmel

    Stellen Sie sich alle Menschen vor,
    die heute leben.
    Ah

    Stellen Sie sich vor, es gibt keine Länder.
    Es ist nicht schwer, etwas zu tun.
    Nichts, wofür man töten oder sterben könnte
    . Und auch keine Religion

    Stellen Sie sich alle Menschen vor,
    die ein friedliches Leben führen

    Du sagst vielleicht, ich bin ein Träumer,
    aber ich bin nicht der Einzige.
    Ich hoffe, dass du eines Tages zu uns kommst
    und die Welt wie eine Einheit sein wird

    Stell dir keinen Besitz vor.
    Ich frage mich, ob du das kannst.
    Kein Bedarf an Gier oder Hunger.
    Eine Bruderschaft der Menschen

    Stellen Sie sich alle Menschen vor
    , die die ganze Welt mit
    Ihnen teilen

    Du sagst vielleicht, ich bin ein Träumer,
    aber ich bin nicht der Einzige.
    Ich hoffe, dass du eines Tages zu uns kommst
    und die Welt als Einheit leben wird

    *

    Was ist, wenn….

    „Stellen Sie sich vor, es gibt keine Länder …
    und die Welt wird eine Einheit sein“
    , und

    Stell dir keinen Besitz vor,
    ich frage mich, ob du das kannst.
    Kein Bedarf an Gier oder Hunger.
    Eine Bruderschaft der Menschen.

    „Stellen Sie sich vor, wie viele Menschen
    die ganze Welt teilen …“


    Ist er der  Vorläufer und die Grundlage von Klaus Schwabs „Great Reset“, den Grundprinzipien der One World Order (OWO)-Philosophie, angeblich einer Welt ohne Grenzen – man wird nichts besitzen, aber angeblich glücklich sein, und alle leben in einer Bruderschaft des umfassenden Teilens – Sie werden ein bedingungsloses Grundeinkommen (UBI) haben und angeblich alles haben, was Sie brauchen? Es ist ein Haufen Lügen.

    Im Gegensatz zu „The Great Reset“ ist Lennons Aussage eine Botschaft der Basissolidarität, der Demokratie, des Friedens und des Internationalismus, die sich genau gegen die Eliten OWO richtet …

    Die von der OWO aufgeworfenen Konzepte weisen einige Ähnlichkeiten auf. Während Lennons Botschaft von der Basis kommt, geht der Vorschlag des WEF von einer „Finanzkabale“ aus, die sich für Verarmung und Entvölkerung einsetzt. 

    *

    John Lennon wurde am Abend des 8. Dezember 1980 im Torbogen des  Dakota , seiner Residenz in New York City, ermordet.

    Als Lennon auf dem Rückweg vom Plattenstudio im Auto unterwegs war, sprach er zum letzten Mal mit seiner Frau Ono. „Ich sagte: ‚Sollen wir zu Abend essen, bevor wir nach Hause gehen?'“, erinnerte sich Ono. „Und John sagte: ‚Nein, lass uns nach Hause gehen, denn ich möchte Sean sehen, bevor er schlafen geht.‘“ Sean ist ihr  Sohn .

    *

    Was wäre, wenn  wir in einer Blase der Illusionen leben – in einer Welt, die vor hundert oder mehr Jahren geplant wurde? In einer Welt, die jetzt von Lügen nach Lügen genährt wird, die von kontrollierten und hochbezahlten Medien verbreitet werden. Und jetzt wird alles zensiert, was vom Narrativ der Mainstream-Medien abweicht.

    Alle Anzeichen deuten in diese Richtung. Bill Gates sagte einmal in einem Interview, paraphrasiert:

    „… Selbst wenn ich morgen verschwinde, geht in den kommenden Jahrzehnten alles wie geplant weiter…“

    Natürlich finden Sie nirgendwo einen Quellenhinweis zu dieser Aussage. Ein gut organisiertes und gut bezahltes „Faktenchecking“ hat alle Fakten eliminiert. Die Wahrheit ist Gift für die bösen Monster, die vorgeben, diesen Globus zu regieren.

    Was wäre, wenn  die geteilte Welt – West gegen Ost – schon vor langer Zeit geplant wäre, „Teile um zu erobern“, obwohl sie in Wahrheit (fast) alle am gleichen globalistischen Faden ziehen?

    Das COVID-Verbrechen geht weiter auf Hochtouren. Lassen Sie sich nicht vom Krieg täuschen. „Beobachten Sie das Wasser“

    Was wäre, wenn  die Ukraine geopfert würde, um die Menschen mit Hilfe der Mainstream-Medien von der Wahrheit abzulenken? Deshalb haben sie – der Westen – gemeinsam einen korrupten kriminellen Witzbold wie Selenskyj in die Position des „Präsidenten“ eines der ressourcenreichsten Länder der Welt versetzt, um dabei zu helfen, es zum Wohle der Elite zu zerstören – die angeblich dazu bestimmt ist, das Land schließlich zu mandatieren und zu kontrollieren OWO?

    Was wäre, wenn  die Ukraine ausgewählt würde – da sie in der Vergangenheit größtenteils der Brotkorb Europas war –, um eines der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Gebiete der Welt zu erobern, es zu privatisieren und es zugunsten einiger weniger, hauptsächlich einer kleinen, aber mächtigen Finanzelite, zu nutzen? Dies geschieht bereits. BlackRock verhandelt über eine praktische Privatisierung des Landes und die Einrichtung eines Treuhandfonds (TF) für den Wiederaufbau , mit dem der Finanzriese nach Kriegsende Milliarden-, wenn nicht Billionengewinne einstreichen könnte.

    Der Krieg endet, als die Täter, die Finanzgiganten, beschließen, die Massenvernichtung und das Massentöten durch einen massiven Wiederaufbau zu ersetzen, mit Hilfe der TF, der üblichen Bösewichte wie der Weltbank, dem IWF, regionalen Entwicklungsbanken, mehreren bilateralen Hilfen, und natürlich die Philanthrokapitalisten.

    Was wäre, wenn  der vom Westen initiierte und provozierte Konflikt Ukraine gegen Russland – der für die Ukraine nie zu gewinnen war und den Tätern klar bekannt war – das Ergebnis einer handschriftlichen Planung wäre, die für den damals aufstrebenden Welthegemon möglicherweise mindestens bis zum Ersten Weltkrieg zurückreichen könnte – oder sogar noch früher? die Kontrolle über dieses riesige und ressourcenreiche Gebiet übernehmen?

    Was wäre, wenn  das Unterfangen mit zwei Weltkriegen scheitern würde, der Möchtegern-Kaiser aber mit der NATO eine Kriegsmacht mit insgesamt 31 verbündeten Kriegerstaaten geschaffen hätte, die alle, einschließlich der korrupten ukrainischen Führung, zugestimmt hätten, einen Stellvertreterkrieg zu beginnen und dabei die ukrainische Bevölkerung zu opfern?

    Was wäre, wenn  der stetige Angriff der Nato-Provokation auf Russland einen Atomkrieg im dritten Weltkrieg auslösen könnte?

    Was wäre, wenn  der jüngste NATO-Gipfel in Vilnius, Litauen, nur ein kaum verhüllter Freibrief für den Beginn eines nuklearen Dritten Weltkriegs wäre?

    Was wäre, wenn  ein solcher Atomkrieg darauf abzielte, einen Regimewechsel herbeizuführen, Russland den politischen und finanziellen Mächten des Westens zu unterwerfen – à la Boris Jelzin nach dem Fall der Sowjetunion –, um endlich die Reichtümer dieses riesigen und wunderbaren Landes auszubeuten? gleichzeitig ein zentrales Ziel der neu entstehenden OWO erreichen, eine drastisch reduzierte Weltbevölkerung?

    Was wäre, wenn  die Globalisierung zumindest seit den 1980er Jahren oder früher zu einem Abbau der Grundnahrungsmittelproduktion und der Landwirtschaft führen würde? In den 1990er Jahren zwangen die Rockefellers und die Weltbank Indien (und anderen Ländern rund um den Globus) die Grüne Revolution mit GVO (genetisch veränderten Organismen) auf. Die daraus resultierende enorme Verschuldung Indiens führte dazu, dass 400.000 indische Bauern Selbstmord begingen, und dem hochverschuldeten Indien musste geholfen werden – wiederum gewährte die Weltbank sogenannte Strukturanpassungskredite – mehr Schulden – Schulden, die Indien bis heute der globalistischen Agenda versklaven. Der neue Kolonialismus – Enteignung des Lebens “. Sehen Sie sich das von Vandana Shiva an.

    Was wäre, wenn  die 3.000 niederländischen Bauernhöfe, die mit grünem Licht der Europäischen Union (EU) vernichtet werden, dazu beitragen würden, einen Holocaust voller Hungersnöte und Tod herbeizuführen? Ähnlich wie in Indien und überall auf der Welt befiehlt die Globalisierung die Dezimierung der Weltbevölkerung mit allen Mitteln, um den Überfluss der großzügigen Mutter Erde einigen wenigen globalistischen Eliten sowie den korrupten Weltführern und Leitern dieser mitspielenden Institutionen zu  überlassen UN, Weltbank, IWF, WHO, WEF und viele mehr.

    Die Menschen in den Niederlanden werden nicht einmal gefragt oder berücksichtigt. Holland ist der zweitgrößte Agrarexporteur der Welt. Im Namen des Schutzes vor dem „ Klimawandel “ ist dieser Schritt hin zu mehr Hungersnöten, mehr Todesfällen durch Hungersnot und Elend ein wichtiger Schritt in der eugenistischen Agenda von Gates/Rockefeller. Siehe hier: „ Die EU hat gerade die Beschlagnahmung von 3.000 niederländischen Bauernhöfen genehmigt“ (20. Mai 2023).

    Was wäre, wenn  unser Geist durch eine langjährige Reihe von Programmen beeinflusst würde, die darauf abzielen, die öffentliche Meinung durch Geheimdienste, Denkfabriken, Konzernmedien und eine Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen zu manipulieren, die darauf abzielen, Angst, Spaltung und Unsicherheit in der Öffentlichkeit zu schüren? Das Tavistock Institute for Social Manipulation ist mit Sicherheit ein Schlüsselinstrument, um die meisten Menschen auf der Spur der Lügen zu halten – und angenehm glücklich zu machen.

    Was wäre  , wenn China, ein sozialistisch-multipolarer Befürworter, den westlichen globalistischen Mächten – den Vereinten Nationen, dem Weltwirtschaftsforum und der Weltgesundheitsorganisation – unabsichtlich eine Blaupause für den bösen globalistischen Plan der westlichen Kabale anbietet? Bill Gates besucht China häufig zu Gesprächen mit hochrangigen Beamten, und China ist seit 14 Jahren Gastgeber einer WEF-Konferenz, die sie das „Davos Chinas“ nennen.

    Was wäre, wenn  der große Plan für OWO, bei dem niemand etwas besitzt, aber jeder glücklich ist, drei Hauptpfeiler hat, die gerade in vollem Gange sind und bei denen die meisten Leute Propagandalügen , alias „Tavistock-blind“ sind?

    Was wäre, wenn  diese drei Säulen als beschrieben werden könnten?

    • Angst um das Leben durch vorgetäuschte Plandemien, gefolgt von erzwungenen Kampagnen mit Killervaxxen unterschiedlicher Art – die schließlich Hunderte Millionen, wenn nicht Milliarden von Todesfällen verursachen?
    • Falsche Narrative über den Klimawandel , die sich auf hochentwickelte ENMOD- und HAARP-Technologien stützen, die in schnellem Wechsel mit enormer Sturzflut-Infrastruktur und lebensvernichtenden Tornados, Gewittern und noch nie dagewesenen Monsunregen extreme, erntezerstörende Dürreperioden hervorrufen können? ( ENMOD  = Environmental Modification; HAARP = High Frequency  Active  A uroral Research P rogram , verbunden mit der US Air Force, alias Pentagon)
    • Digitalisierung und absolute Kontrolle über alles, einschließlich des menschlichen Gehirns – Transformation von Menschen zu Transhumanen und digital kontrolliertes Geld, bei dem die Verhaltensaufzeichnungen einer Person mit ihrem Bankkonto verknüpft werden?

    Was wäre, wenn  das gesamte Universum, einschließlich unseres Blauen Planeten und seiner Bewohner, von unbegrenzten Energiemengen angetrieben würde? Alle fühlenden Lebewesen und insbesondere wir Menschen sind Wesen voller Geist und Energie, und als solche sind unser Leben und unsere Entwicklung dynamisch.

    Das Leben ist nicht materiell, sondern dynamisch. Daher verstößt die auf Linearismus basierende Digitalisierung, die auf jede Lebensform angewendet wird, eines der Ziele des Todeskults – Transhumanismus, Robotisierung – gegen die Naturgesetze und wird nicht funktionieren. Wir dürfen nicht zulassen, dass die künstliche Intelligenz (KI) so weit voranschreitet, dass sie das Leben auf der Erde und damit unsere Zivilisation zerstört.

    Klingt alarmierend? Laut vielen mittlerweile freimütigen Wissenschaftlern in dieser Angelegenheit, darunter Elon Musk, einem Pionier von 5G, Digitalisierung und KI, sind wir möglicherweise näher als wir denken – am Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt.

    *

    Zusammenfassend, basierend auf einer deutschen „ apolut “-Veröffentlichung vom 14. Juli 2023.

    Was wäre, wenn gigantischer Korporatismus, einschließlich Big Pharma und Big Finance, die Welt regieren würde?

    „Allein der Glaube an tödliche Viren besitzt durch massenhaft in Panik geratene Menschen eine solche Macht, dass ein solcher Wahnsinn überhaupt möglich und machbar ist?“ Der Philanthropiekapitalismus [Gates, Rockefeller, Soros et al. ] ist eine Gelddruckmaschine und damit ein enormes Machtpotential. Viele dieser superreichen [Philanthropen] nutzen ähnliche logistische Konstrukte, um sich als Global Player in Weltmachtphantasien zu behaupten. Und es werden immer mehr werden, wenn es nicht zu einem Erwachen dieser grassierenden Monstermacher kommt.

    „LGBTQIA+ (lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, queer, (befragend), intersexuell, asexuell und (agender)) – ist so ein Monster, das Geschlecht wurde in ein Monster umgewandelt, der Stellvertreterkrieg in der Ukraine ist so ein Monster.“ Die Inflation minimaler Realitäten zum Massenphänomen zu erklären, ist ihr Können. Panikmache und religiöser Wahn sind ihr Werkzeugkasten. Die Ware, die sie für sich selbst erschaffen, sind „wir“, der Massenmensch. Jeder dieser Monstermacher möchte durch uns seine Normalität schaffen, damit sein Philanthropiekapital wächst.

    „Wenn wir die Verwirklichung ihrer Ideen nicht stoppen, wird es niemand tun. Denn diejenigen, die es könnten und sogar sollten, tun es nicht, weil sie die herunterfallenden Krümel aufsammeln. Mittlerweile ist weltweit eine ganze politische Kaste entstanden, die nur noch in solchen Kategorien denken und handeln kann. Diese Klasse glaubt, dass das, was sie tun, völlig normale Politik ist. Sie wurden auf diese Weise von der Akademie für Young Global Leaders (YGL) des Weltwirtschaftsforums (WEF) ausgewählt und ausgebildet.

    Das WEF ist der neue Faschismus-Macher. Diesmal weltweit. Das WEF ist der fruchtbare Schoß, aus dem eine Flut von Tyrannen und Tyrannen kriecht. Heute möchte man Bert Brecht zitieren. Hier das Original: „Dieser (gemeint ist Adolf Hitler) hätte einst fast die Welt beherrscht. Die Völker wurden seine Herren. Allerdings wollte ich nicht, dass du bereits triumphierst: Der Schoß, aus dem dies [Hitler und der Faschismus] hervorkam, ist noch fruchtbar ;“ schrieb Brecht in seiner Kriegsfibel .

    „In letzter Zeit hat dieser fruchtbare Schoß keinen neuen Hitler geboren. Aber was daraus in Scharen hervorkriechen will, ist im heutigen etwas überzogenen Sinne braune Nekromantie.“

    Siehe Zitat aus „apolut“ vom 14. Juli 2023 auf Deutsch, übersetzt von DeepL.  Das vollständige „Apolut“-Video und den Text finden Sie hier (auf Deutsch).

    *

    Was wäre, wenn  der endgültige Ausweg aus einem immer enger werdenden Griff um die Weltbevölkerung der Austritt aus dem gesamten UN-System wäre, insbesondere aus dem von der Finanzwelt korrupten politischen UN-Gremium und seinen Untertyrannen wie der WHO sowie der Europäischen Union – Washingtons Vasall? Organisation – und neue Organisationen der sozialen Zugehörigkeit schaffen, für ein Zusammenleben in Frieden und Harmonie außerhalb der tyrannischen und tödlichen Matrix?

    Was wäre, wenn  dies DAS PROJEKT für eine immer spiritueller erwachende Bevölkerung wäre? Die Welt zählt derzeit mehr als 200 Länder und Territorien, aber nur 193 sind Mitglieder der UN, daher muss ein Austritt möglich sein. Es gibt keine internationale Verpflichtung, kein internationales Gesetz, UN-Mitglied zu bleiben. Nicht einmal die regelbasierte Ordnung kann über eine unwillige Bevölkerung herrschen.

    „Stellen Sie sich alle Menschen vor, die
    ein Leben in Frieden führen“ …

    John Lennons Vision ist unsere Vision, denn entscheiden wir, das Volk, über unser eigenes souveränes und friedliches Schicksal?

    Video. "Stell dir die ganzen Leute vor". Video bei 5'40 starten

    *

    Hinweis für Leser: Bitte klicken Sie oben auf die Schaltfläche „Teilen“. Folgen Sie uns auf Instagram und Twitter und abonnieren Sie unseren Telegram-Kanal. Fühlen Sie sich frei, Artikel von Global Research erneut zu veröffentlichen und mit anderen zu teilen.

    Peter Koenig  ist ein geopolitischer Analyst und ehemaliger leitender Ökonom bei der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wo er über 30 Jahre lang weltweit tätig war. Er lehrt an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Online-Zeitschriften und ist Autor von „  Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed“; und  Co-Autorin von Cynthia McKinneys Buch „When China Sneezes:  From the Coronavirus Lockdown to the Global Politico-Economic Crisis“ ( Clarity Press – 1. November 2020).

    Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Center for Research on Globalization (CRG). Er ist außerdem nicht ansässiger Senior Fellow des Chongyang-Instituts der Renmin-Universität in Peking.


    Die Originalquelle dieses Artikels ist Global Research

    Copyright © Peter Koenig , Global Research, 2023


    Info: https://www.globalresearch.ca/what-if-john-lennon-was-ultimate-visionary-predicting-times-globalization-doctrine-globalism/5826081


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    19.07.2023

    [VB-Vernetzung] 1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker 2. Wirtschaftswoche: Ostsee-Pipeline „Der Anschlag auf Nord Stream ist ein Kriegsverbrechen“ u.a.

    aus e-mail von C. Ronnefeldt, 19. Juli 2023, 19:33 Uhr


    Liebe Friedensinteressierte,


    nachfolgend einige Beiträge zum Ukraine-Krieg;

    besonders hinweisen möchte ich auf Punkt 7.


    1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker


    2. Wirtschaftswoche: Ostsee-Pipeline „Der Anschlag auf Nord Stream ist ein Kriegsverbrechen“


    3. RND: Ukrainische Regierung bekennt sich erstmals zu Anschlag auf Krimbrücke


    4. RND: Putin erklärt Wagner-Söldner für juristisch „nicht existent“


    5. SZ: Prof. Heribert Prantl: USA: Sieht so die Verteidigung westlicher Werte aus?


    6. ZOiS und BpB: Was man über die Ukraine wissen sollte


    7. SnD: Den Frieden verhandeln, Kiews Sicherheit garantieren - Für einen Plan B im Ukrainekrieg

    8. Franciscanaction: 230 Religious Leaders Support Pope Francis and Call for Diplomacy Now to end war in Ukraine


    9. taz: Telegram für russische Kriegsgegner:  Zerbrochene Gewehre


    10. Friedenskooperative: Thomas Roithner: Die immerwährende Neutralität Österreichs, der Krieg und Möglichkeiten aktiver Friedenspolitik

    11. Bessere Welt info: Mitmach-Online Projekt für den Frieden auf Deutsch und Englisch


    --------

    1. n tv: Ukraine-Krieg im Liveticker


    https://www.n-tv.de/politik/19-12-BRICS-Treffen-zeigt-Haftbefehl-schraenkt-Putin-ein--article23143824.html

    Ukraine-Krieg im Liveticker


    17:12 Trump will Europa für Ukraine-Hilfe zur Kasse bitten


    US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump sagt, dass er im Falle seiner

    Wahl Europa auffordern werde, die Kosten der USA für die

    Wiederherstellung der an die Ukraine gelieferten Waffenbestände zu

    übernehmen.


    "Ich werde Europa bitten, uns die Kosten für den Wiederaufbau der in

    die Ukraine geschickten Waffenbestände zu erstatten, was sie jetzt tun

    sollten, aber Joe Biden ist zu schwach, zu respektlos", sagt der

    ehemalige Präsident in einem Wahlkampfvideo.


    Trump beschwert sich, dass die europäischen Länder weniger als die USA

    für ihre Hilfe für die Ukraine ausgeben, und kritisiert den amtierenden

    Präsidenten Joe Biden dafür, dass er die Militärvorräte des Landes "geleert" habe.


    ------


    Hinweis von C. Ronnefeldt:

    zum Thema Waffenhilfe an die Ukraine durch die US-Regierung siehe auch:


    https://www.congress.gov/bill/117th-congress/senate-bill/3522

    Public Law No: 117-118 (05/09/2022)


    Ukraine Democracy Defense Lend-Lease Act of 2022


    This bill temporarily waives certain requirements related to the

    President's authority to lend or lease defense articles if the defense

    articles are intended for Ukraine's government or the governments of

    other Eastern European countries affected by Russia's invasion of Ukraine.

    (…)


    --------


    13:12 Haftbefehl gegen Putin: Kreml-Chef reist nicht zum BRICS-Treffen


    Russlands Staatschef Wladimir Putin reist nicht zum Gipfeltreffen der

    BRICS-Staaten nach Südafrika. Das teilte das südafrikanische

    Präsidialbüro mit. Hintergrund ist ein Haftbefehl des Internationalen

    Strafgerichtshofs (IStGH) gegen Putin wegen des Kriegs in der Ukraine.


    Südafrikas Regierung pflegt traditionell gute Beziehungen nach Moskau.

    Als Unterzeichnerstaat des IStGH in Den Haag wäre Pretoria aber zur

    Umsetzung des Haftbefehls verpflichtet gewesen. BRICS ist ein

    Zusammenschluss der so genannten Schwellenländer Brasilien, Russland,

    Indien, China und Südafrika.


    08:23 Nach Aus von Getreideabkommen: Russland greift Odessa massiv an


    Die ukrainische Hafenstadt Odessa ist in der Nacht massiv von Russland

    angegriffen worden. (…) Russland zielte demnach auf Infrastruktur- und

    Militäreinrichtungen. Odessa ist wichtig für den ukrainischen Getreideexport.

    Moskau will ein Abkommen zu dessen Regelung nicht verlängern.


    ——


    2. Wirtschaftswoche: Ostsee-Pipeline „Der Anschlag auf Nord Stream ist ein Kriegsverbrechen“


    https://www.wiwo.de/politik/deutschland/ostsee-pipeline-der-anschlag-auf-nord-stream-ist-ein-kriegsverbrechen/29244646.html?share=mail


    Ostsee-Pipeline „Der Anschlag auf Nord Stream ist ein Kriegsverbrechen“


    Interview von Daniel Goffart


    07. Juli 2023


    Die Zerstörung ziviler Infrastrukturen verstößt gegen das

    internationale Kriegsrecht, sagt der Völkerrechtler Stefan Talmon von

    der Universität Bonn. Viele Spuren bei der Rekonstruktion des

    Nord-Stream-Anschlags führen in die Ukraine – was politisch noch

    folgenreicher wäre als die möglichen rechtlichen Konsequenzen.


    (…)


    Was ist mit den Umweltschäden durch die Zerstörung der Pipeline?


    Davon sind ja im wesentlichen Dänemark und Schweden betroffen. Wenn

    die Sprengung einer Vertragspartei des UN-Seerechtsübereinkommens wie

    der Ukraine zugerechnet werden könnte, könnten diese beiden Staaten

    Schadensersatz vor dem internationalen Seegerichtshof in Hamburg oder

    einem Schiedsgericht geltend machen.



    Ist die Zerstörung der Pipeline durch die Ukraine rechtlich als ein

    Akt der Verteidigung zu vertreten? Etwa weil die Einnahmen aus den

    Gaslieferungen zu erheblichen Teilen dem Kriegsgegner Russland

    zugutekommen?


    Ein Staat hat das Recht zur Selbstverteidigung, aber das

    internationale Kriegsrecht verbietet grundsätzlich  Angriffe auf

    zivile Infrastruktureinrichtungen – und dazu zählen eindeutig auch

    Pipelines. Russland zerstört sehr häufig solche Infrastrukturen in der

    Ukraine und das verstößt nicht nur gegen das Völkerrecht, sondern ist

    sogar als Kriegsverbrechen zu bewerten.



    Das bedeutet, wenn die ukrainische Staatsführung den Auftrag zur

    Sprengung von Nord Stream gegeben hätte, könnte Präsident Volodymyr

    Selenskyj als Kriegsverbrecher angeklagt werden?


    Wenn es entsprechende Beweise für eine Auftragserteilung gäbe, wäre

    eine Anklage vor dem Internationalen Strafgerichtshof oder auch vor

    deutschen Gerichten möglich. (…)


    ------


    3. RND: Ukrainische Regierung bekennt sich erstmals zu Anschlag auf Krimbrücke


    https://www.rnd.de/politik/ukraine-krieg-kiew-bekennt-sich-zu-anschlag-auf-krim-bruecke-6JYMKSRDBREODP2YNIF7X7Y5YY.html 


    Wichtiger Verbindungsweg teilweise zerstört

    Ukrainische Regierung bekennt sich erstmals zu Anschlag auf Krimbrücke


    9.7.2023


    Kiew. Der Anschlag auf die Krimbrücke am 8. Oktober 2022 gilt als

    einer der großen Coups im Krieg in der Ukraine. Unklar war bislang

    aber, wer ihn verübt hat: Die Ukraine beschuldigte Russland und

    Russland die Ukraine.


    Neun Monate später hat sich nun die stellvertretende ukrainische

    Verteidigungsministerin Hanna Maljar zu Wort gemeldet und den Anschlag

    für ihr Land reklamiert: „Vor 273 Tagen haben [wir] den ersten Angriff

    auf die Krimbrücke gestartet, um die russische Logistik zu stören“,

    schreibt sie bei Telegram.


    Maljar ist die erste Politikerin des Landes, die den Angriff auf die

    Brücke öffentlich einräumt. Zuvor hatte lediglich der Chef des

    Inlandsgeheimdienstes SBU von „Maßnahmen“ gesprochen, um die Logistik

    des Feindes abzuschneiden. (…)


    ——


    4. RND: Putin erklärt Wagner-Söldner für juristisch „nicht existent“


    https://www.rnd.de/politik/nach-wagner-aufstand-putin-wollte-soeldner-weiter-in-ukraine-kaempfen-lassen-prigoschin-lehnte-ab-DXP6COFDGNOK7MIUSICSTXI35U.html


    Streitigkeiten nach Revolte

    Putin erklärt Wagner-Söldner für juristisch „nicht existent“


    14.07.2023, 15:42 Uhr


    (…)


    Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Söldnertruppe

    Wagner für juristisch nicht existent erklärt. „Es gibt kein Gesetz für

    private Militärorganisationen“, sagte Putin am Donnerstag der Zeitung

    „Kommersant“ und behauptete: „Sie existiert einfach nicht.“


    Das hat Putin in der Vergangenheit nicht daran gehindert, Prigoschins

    Unternehmen vorzuwerfen, es habe Milliardenbeträge aus staatlichen

    Mitteln erhalten. Die Staatsanwaltschaft ermittle, Prigoschin könne

    strafrechtlich belangt werden.


    Putin schilderte der Zeitung seine Version der Revolte der

    Söldnertruppe Ende Juni und seiner fünf Tage später erfolgten

    Gespräche mit Prigoschin und Wagner-Kommandeuren. Die Zusammenkunft

    war erst Anfang dieser Woche bekannt geworden.


    Putin widerspricht sich


    Er habe der Truppe unter anderem angeboten, weiter unter dem

    bisherigen Kommando in der Ukraine zu kämpfen. „Sie hätten sich alle

    an einem Ort versammeln und ihren Dienst fortsetzen können“, sagte

    Putin. „Für sie hätte sich nichts geändert. Sie wären von derselben

    Person angeführt worden, die die ganze Zeit über ihr eigentlicher

    Befehlshaber war.“


    Dabei bezog er sich auf einen Kommandeur mit dem Spitznamen Grauhaar,

    der die Wagner-Truppe in der Ukraine in den vergangenen 16 Monaten

    befehligt hatte. Putin sagte, viele Teilnehmer hätten bei seinem

    Vorschlag genickt, doch Prigoschin habe ihn abgelehnt.


    Zuvor hatte Putin noch gesagt, die Wagner-Söldner seien vor die Wahl

    gestellt worden, entweder Verträge nur mit dem

    Verteidigungsministerium zu unterzeichnen oder nach Belarus ins Exil

    zu gehen. Die Meuterei hatte er zunächst als Hochverrat bezeichnet.

    (…)


    ——


    5. SZ: Prof. Heribert Prantl: USA: Sieht so die Verteidigung westlicher Werte aus?


    https://www.sueddeutsche.de/meinung/streumunition-steinmeier-biden-osloer-abkommen-ukraine-1.6025981?reduced=true


    USA: Sieht so die Verteidigung westlicher Werte aus?


    14. Juli 2023, 16:21 Uhr


    Joe Bidens Entscheidung für den massenhaften Einsatz von Streubomben

    diskreditiert die moralische Überlegenheit des Westens im Ukraine-Krieg.


    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußert sich dazu vertragsbrüchig und feige.

    Kolumne von Heribert Prantl


    (…)


    ----


    siehe dazu auch:


    5.5.2023


    Antwort der Bundesregierung


    Das „Oslo-Übereinkommen“ über Streumunition und die Bundesregierung



    https://dserver.bundestag.de/btd/20/066/2006681.pdf


    ——


    6. ZOiS und BpB: Was man über die Ukraine wissen sollte


    https://www.zois-berlin.de/mediathek/was-man-ueber-die-ukraine-wissen-sollte



    Vollständig erschienen


    Was man über die Ukraine wissen sollte


    Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und des ZOiS


    Um zu einem besseren Ukraine-Verständnis beizutragen, hat das ZOiS in

    Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb Anfang

    2023 eine Reihe kurzer Erklärvideos erstellt, in der Expert*innen aus

    der Wissenschaft dreizehn Begriffe rund um die Ukraine erläutern.


    Mit dem Abschluss der Reihe stehen Ihnen die gesammelten Videos nun

    auf unserer Website zur Nutzung und zur weiteren Verbreitung zur Verfügung.



    (Hinweis von C. Ronnefeldt: Mit etlichen Aussagen dieser Reihe stimme ich

    nicht überein, halte die Reihe aber für relevant und beachtenswert).


    ——


    7. SnD: Den Frieden verhandeln, Kiews Sicherheit garantieren - Für einen Plan B im Ukrainekrieg


    https://www.sicherheitneudenken.de/media/download/variant/334289/den-frieden-verhandeln-foreign-affairs-juni-2023.pdf


    Den Frieden verhandeln, Kiews Sicherheit garantieren


    Für einen Plan B im Ukrainekrieg


    von Richard Haass, Charles A. Kupchan


    In den USA wird zunehmend über ein mögliches Ende des Ukrainekrieges

    debattiert. Die wachsenden Spannungen mit China um eine drohende

    gewaltsame Einverleibung Taiwans, aber auch der bevorstehende

    US-Präsidentschaftswahlkampf im kommenden Jahr wecken in Washington

    Zweifel, ob eine langjährige militärische und finanzielle

    Unterstützung der Ukraine möglich oder im Sinne amerikanischer

    Interessen wünschenswert sei.


    Wir dokumentieren an dieser Stelle eine Intervention in diese Debatte,

    der schon aufgrund der Prominenz ihrer Autoren große Bedeutung

    zukommt: Der Diplomat Richard N. Haass amtierte bis Anfang Juni als

    Präsident des einflussreichen Thinktanks „Council on Foreign

    Relations“ und war zuvor u.a. Berater des republikanischen

    Verteidigungsministers Colin Powell.


    Der Politikwissenschaftler Charles Kupchan ist der ehemalige

    Europa-Chefberater von Präsident Barack Obama. Ihr Beitrag erschien

    unter dem Titel „The West Needs a New Strategy in Ukraine“ am 13. April

    auf www.foreignaffairs.com.


    Die Übersetzung stammt von Steffen Vogel.


    (...)


    Plan B: Vom Waffenstillstand zum Friedensabkommen


    Angesichts des wahrscheinlichen Kriegsverlaufs müssen die USA und ihre

    Partner nun ein diplomatisches Finale in die Wege leiten. Während die

    Nato-Mitglieder noch ihre militärische Unterstützung für die

    ukrainische Offensive erhöhen, sollte Washington Beratungen mit seinen

    europäischen Verbündeten und mit Kiew aufnehmen, um eine diplomatische

    Initiative zum Jahresende vorzubereiten.


    Dabei würden die westlichen Unterstützer der Ukraine einen

    Waffenstillstand vorschlagen, sobald die Offensive an ihre Grenzen

    stößt. Idealerweise würden dann die Ukraine wie Russland ihre Truppen

    und schweren Waffen von der neuen Kontaktlinie zurückziehen und so

    faktisch eine demilitarisierte Zone schaffen.


    Eine neutrale Organisation – entweder die UN oder die OSZE – würde

    Beobachter entsenden, die den Waffenstillstand und den Rückzug

    überwachen und durchsetzen. Der Westen sollte andere einflussreiche

    Länder, darunter China und Indien, dazu bewegen, diesen Vorschlag für

    einen Waffenstillstand zu unterstützen. Das würde zwar die

    diplomatischen Bemühungen komplizierter machen, aber die Akzeptanz

    durch Peking und Neu-Delhi würde den Druck auf den Kreml erhöhen.


    Sollte China dem Waffenstillstand hingegen seine Unterstützung

    versagen, würde dies Xis anhaltende Forderungen nach einer

    diplomatischen Offensive als leere Geste entlarven.


    Falls der Waffenstillstand hält, sollten Friedensgespräche folgen.

    Diese sollten auf zwei Spuren parallel stattfinden. Eine Spur wären

    direkte, von internationalen Vermittlern ermöglichte Gespräche

    zwischen der Ukraine und Russland über die Bedingungen für einen

    Frieden.


    Auf der zweiten Spur würden die Nato-Verbündeten in einen

    strategischen Dialog mit Russland über Waffenkontrolle und die größere

    europäische Sicherheitsarchitektur eintreten. Putins Versuch, die

    Sicherheitsordnung aus der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges zu

    beseitigen, ist nach hinten losgegangen und hat die Nato gestärkt.


    Aber dieser Umstand macht einen konstruktiven Dialog zwischen der Nato

    und Russland nur noch nötiger, um ein neues Wettrüsten zu verhindern,

    die Kontakte zwischen den Militärführungen wiederherzustellen und

    andere Fragen von gemeinsamem Interesse anzusprechen, darunter die

    Nichtverbreitung von Atomwaffen.


    Ein gutes Vorbild bieten die Zwei-plus-Vier- Gespräche, die den Kalten

    Krieg zu beenden halfen: Ost- und Westdeutschland verhandelten direkt

    über ihre Vereinigung, während die USA, Großbritannien, Frankreich und

    die Sowjetunion die größere Sicherheitsarchitektur für die Zeit nach

    dem Kalten Krieg aushandelten.


    Sollten der Ukraine im Sommer Gewinne auf dem Schlachtfeld gelingen,

    so ist es zumindest plausibel, dass Putin einen Waffenstillstand und

    einen Friedensplan als gesichtswahrenden Ausweg betrachten würde.


    Um dies noch verlockender zu machen, könnte der Westen eine begrenzte

    Lockerung der Sanktionen anbieten, wenn Russland sich im Gegenzug an

    den Waffenstillstand hält, einer demilitarisierten Zone zustimmt und

    sich ernsthaft an Friedensverhandlungen beteiligt.


    Es ist natürlich vorstellbar, dass Putin einen Waffenstillstand

    ablehnt – oder ihm nur zustimmt, um seine Armee wiederaufzubauen und

    später einen erneuten Versuch zu unternehmen, die Ukraine zu erobern.


    Aber mit dem Versuch, Moskaus Kompromissbereitschaft zu testen, wäre

    wenig zu verlieren. Unabhängig von Russlands Antwort würde der Westen

    die Ukraine weiterhin mit den Waffen versorgen, die sie langfristig zu

    ihrer Verteidigung benötigt, und so dafür sorgen, dass eine Kampfpause

    nicht Russland begünstigt.


    Und falls Russland einen Waffenstillstand ablehnt (oder ihn akzeptiert

    und dann bricht), würde diese Unnachgiebigkeit seine diplomatische

    Isolation untermauern, das Sanktionsregime stützen und die

    Unterstützung für die Ukraine in den USA und Europa verstärken.


    Möglich ist auch, dass Russland einem Waffenstillstand zustimmt, um

    seine verbliebenen Gebietsgewinne einzustreichen, tatsächlich aber

    keine Absicht hat, in Verhandlungen ein belastbares Friedensabkommen

    zu erreichen.


    Vermutlich würde die Ukraine in solchen Verhandlungen ihre wichtigsten

    Prioritäten einfordern: die Wiederherstellung ihrer Grenzen von 1991,

    substantielle Reparationen und Rechenschaft für Kriegsverbrechen. Aber

    da Putin diese Forderungen sicher kurzerhand zurückweisen würde, käme

    es zu einem langwierigen diplomatischen Stillstand, der faktisch einen

    neuen eingefrorenen Konflikt erzeugen würde.


    Idealerweise würde der Waffenstillstand halten und zu einem Status quo

    wie jenem auf der koreanischen Halbinsel führen, der seit 70 Jahren

    ohne einen formalen Friedensvertrag weitgehend stabil geblieben ist.

    Auch Zypern ist seit Jahrzehnten geteilt, aber stabil. Das wäre kein

    ideales Ergebnis, aber besser als ein jahrelanger Krieg von hoher

    Intensität.


    Sicherheitsgarantien für die Ukraine


    Kiew davon zu überzeugen, bei einem Waffenstillstand und ungewissen

    diplomatischen Bemühungen mitzugehen, könnte sich als nicht weniger

    herausfordernd erweisen, als Moskau dazu zu bewegen.


    Viele Ukrainer würden diesen Vorschlag als faulen Kompromiss

    betrachten und fürchten, dass die Waffenstillstandslinien bloß zu

    neuen De-facto-Grenzen würden. Selenskyj müsste seine Kriegsziele

    dramatisch reduzieren, nachdem er seit den ersten Kriegsmonaten den

    Sieg versprochen hat – selbst für die talentiertesten Politiker keine

    einfache Aufgabe.


    Aber Kiew könnte schließlich viel Begrüßenswertes in dem Plan

    entdecken. Auch wenn das Ende der Kämpfe eine neue Kontaktlinie

    zwischen Russland und der Ukraine einfrieren würde, sähe sich Kiew

    nicht aufgefordert oder gedrängt, sein Ziel der Rückeroberung allen

    Landes einschließlich der Krim und des Donbass aufzugeben.


    Vielmehr besteht der Plan darin, die Einigung über den Status des

    Landes und der Menschen unter russischer Besatzung zurückzustellen.

    Kiew würde auf den Versuch verzichten, diese Gebiete jetzt mit Gewalt

    zurückzuerobern – was sicher teuer wäre und wahrscheinlich scheitern

    würde –, und stattdessen akzeptieren, dass die Wiederherstellung der

    territorialen Integrität auf einen diplomatischen Durchbruch warten muss.


    Ein solcher Durchbruch könnte erst dann möglich sein, wenn Putin nicht

    mehr an der Macht ist. In der Zwischenzeit könnten die westlichen

    Regierungen versprechen, die Sanktionen gegen Russland erst dann

    vollständig aufzuheben und die Beziehungen erst dann zu normalisieren,

    wenn Moskau einen Friedensvertrag unterzeichnet, der für Kiew

    akzeptabel ist.


    Diese Formel verbindet also strategischen Pragmatismus mit politischen

    Prinzipien. Der Frieden in der Ukraine darf nicht zur Geisel von

    Kriegszielen geraten, die – wie moralisch gerechtfertigt sie auch sein

    mögen – wahrscheinlich unerreichbar sind.


    Gleichzeitig sollte der Westen die russische Aggression nicht dadurch

    belohnen, dass er die Ukraine zwingt, gewaltsame Gebietsverluste

    dauerhaft zu akzeptieren. Die Lösung besteht darin, den Krieg zu

    beenden und zugleich die endgültige Verfügung über das noch von

    Russland besetzte Land zu vertagen.


    Selbst wenn ein Waffenstillstand hielte und ein diplomatischer Prozess

    begonnen hätte, sollten die Nato-Staaten die Ukraine weiter bewaffnen.

    Das würde bei Kiew alle Zweifel beseitigen, dass die Einhaltung des

    diplomatischen Fahrplans ein Ende der militärischen Unterstützung

    bedeuten würde.


    Mehr noch: Für den Fall, dass Putin den Waffenstillstand verletzt,

    während die Ukraine sich an ihn hält, könnten die USA Kiew versichern,

    dass sie die Waffenlieferungen weiter erhöhen und die Ukraine von

    Beschränkungen zum Angriff auf Ziele innerhalb Russlands, von denen

    die Attacken ausgehen, befreien würden.


    Sollte Putin eine klare Gelegenheit zur Beendigung des Krieges

    ausschlagen, würden die westlichen Regierungen für eine solche

    zusätzliche Unterstützung der Ukraine einen erneuerten öffentlichen

    Zuspruch erfahren.


    Als weiteren Anreiz sollte der Westen der Ukraine einen formalisierten

    Sicherheitspakt anbieten. Obwohl die Nato der Ukraine kaum die

    Mitgliedschaft anbieten wird – ein entsprechender Konsens innerhalb

    der Allianz scheint einstweilen unerreichbar –, könnten Nato-Mitglieder,

    darunter die USA, ein Sicherheitsabkommen mit der Ukraine abschließen,

    das ihr angemessene Mittel zur Selbstverteidigung zusichert.


    Dieses Abkommen würde zwar hinter einer unangreifbaren

    Sicherheitsgarantie zurückbleiben, könnte aber Israels

    Verteidigungsbeziehungen mit den USA gleichen oder dem Verhältnis, das

    Finnland und Schweden zur Nato unterhielten, bevor sie sich zum

    Beitritt entschlossen.


    Es könnte auch eine Bestimmung vergleichbar dem Artikel 4 des

    Nato-Vertrags enthalten, der Beratungen vorsieht, sobald ein Mitglied

    seine territoriale Integrität, politische Unabhängigkeit oder

    Sicherheit bedroht sieht.


    Parallel dazu sollte die EU einen langfristig ausgelegten Pakt zur

    wirtschaftlichen Unterstützung ausarbeiten sowie einen Zeitplan für

    den EU-Beitritt vorschlagen und der Ukraine so garantieren, dass sie

    sich auf dem Weg zur vollständigen EU- Integration befindet.


    Auch unter den bestmöglichen Umständen stehen die Ukrainer vor

    schweren Zeiten. Die EU-Mitgliedschaft würde ihnen das Licht am Ende

    des Tunnels bieten, das sie so sehr zu sehen verdienen.


    Selbst mit diesen Anreizen könnten die Ukrainer die Forderung nach

    einem Waffenstillstand zurückweisen. Es wäre wohl nicht das erste Mal

    in der Geschichte, dass ein von US- Unterstützung abhängiger Partner

    sich dem Druck, seine Ziele herunterzuschrauben, verweigert.


    Aber sollte sich Kiew widersetzen, sieht die politische Realität so

    aus, dass die Unterstützung für die Ukraine in den USA und Europa

    nicht aufrechterhalten werden könnte, insbesondere falls Russland den

    Waffenstillstand akzeptieren würde.


    Der Ukraine bliebe keine andere Wahl, als einen Kurs mitzutragen, der

    ihr die nötige wirtschaftliche und militärische Unterstützung

    verschaffen würde, um die von ihr kontrollierten Gebiete zu sichern –

    den überwiegenden Teil des Landes –, und zugleich die gewaltsame

    Befreiung der russisch besetzten Gebiete vom Tisch nähme.


    Außerdem würde der Westen weiterhin Sanktionen und diplomatische

    Mittel nutzen, um die territoriale Integrität der Ukraine wiederherzustellen –

    jedoch am Verhandlungstisch, nicht auf dem Schlachtfeld.



    Ein Ausweg aus der Sackgasse


    Über ein Jahr lang hat der Westen es der Ukraine gestattet, den Erfolg

    zu definieren und die Kriegsziele des Westens zu bestimmen. Unabhängig

    davon, ob dieser Kurs zu Beginn des Krieges sinnvoll war oder nicht,

    kommt er nun an ein Ende.


    Er ist unklug, weil die Ziele der Ukraine in Konflikt mit anderen

    westlichen Interessen geraten. Und er lässt sich nicht durchhalten,

    weil die Kriegskosten steigen und die westlichen Gesellschaften und

    ihre Regierungen der andauernden Unterstützung überdrüssig werden.


    Als Weltmacht müssen die USA anerkennen, dass eine Maximaldefinition

    der im Krieg auf dem Spiel stehenden Interessen zu einer Politik

    geführt hat, die zunehmend mit anderen US-Prioritäten in Konflikt gerät.


    (...)


    Themen: Krieg und Frieden, Russland, USA


    Aus: »Blätter« 6/2023, S. 74-82


    ——


    8. Franciscanaction: 230 Religious Leaders Support Pope Francis and Call for Diplomacy Now to end war in Ukraine


    https://franciscanaction.org/press-release-230-religious-leaders-support-pope-francis-and-call-for-diplomacy-now-to-end-war-in-ukraine/


    PRESS RELEASE:


    230 Religious Leaders Support Pope Francis and Call for Diplomacy Now to end war in Ukraine



    July 18, 2023


    WASHINGTON, DC – The war in Ukraine continues to deepen the

    dehumanization of persons and devaluing the sense of being one human

    family. The U.S. President decided to send cluster munitions to

    Ukraine, which will extend the killing during and after the war,

    especially for civilians.



    The recent suspension of the grain deal threatens the lives of many

    others living in areas of poverty. As Archbishop Zuppi, the envoy of

    Pope Francis, visits Washington DC, more than 230 religious leaders

    and people of faith have decried this war in a recent letter sent to

    Congress. They support Pope Francis’ calls for “gestures of humanity”

    and courageous diplomatic initiatives to end the mass slaughter in

    Ukraine and cultivate a just peace. The time for peacebuilding is now.


    Signers include: Bishop John Stowe, KY; Bridget Moix, General

    Secretary, Friends Committee on National Legislation; Michele Dunne,

    Executive Director of Franciscan Action Network; Zainab Al-Suwaij,

    American Islamic Congress, Co-founder and Executive Director; Bridget

    Bearss, RSCJ, Leadership Conference of Women Religious; Joyce Ajiouny,

    General Secretary, American Friends Service Committee; Dr. Tarunjit

    Singh Butalia, Executive Director, Religions for Peace USA; Rev. Dr.

    Mae Elise Cannon, Executive Director, Churches for a Middle East

    Peace; Fr. John Dear, Nobel Peace Prize nominee; Marie Dennis, Senior

    Advisor, Pax Christi International; Ariel Gold, Executive Director,

    Fellowship of Reconciliation; Rev. Joseph E. Mulligan, S.J.; Rev. Dr.

    Joseph Varghese (Orthodox), Institute for Religious Freedom and

    Tolerance, Executive Director; and Rabbi Elyse Wechterman,

    Reconstructionist Rabbinical Association, CEO.


    “As Franciscans, we draw on the heritage of Sts. Francis and Clare of

    Assisi, who were notable peacemakers at a time of brutal wars,

    including the Crusades as well as local conflicts. In our time, we

    support the efforts of Pope Francis to call world leaders to a

    realization that a just peace for Ukraine cannot be built on scorched

    earth. The time to begin building a just peace is now, not after every

    military option has been exhausted.”


    Michele Dunne, Executive Director of Franciscan Action Network


    ----


    9. taz: Telegram für russische Kriegsgegner:  Zerbrochene Gewehre


    https://taz.de/Telegram-fuer-russische-Kriegsgegner/!5944781/


    Telegram für russische Kriegsgegner:


    Zerbrochene Gewehre


    16. 7. 2023, 14:09 Uhr


    Peter Nowak


    Kriegsdienstverweigerer werden in Russland zu ausländischen Agenten erklärt.


    Der deutsche Connection e. V. will sie über Telegram unterstützen.


    „Connection e. V. auf Russisch“ steht in kyrillischen Buchstaben neben

    dem zerbrochenen Gewehr vor einer Weltkugel. Es handelt sich um das

    Symbol des Netzwerkes Connection e. V., das sich für die Rechte von

    Kriegs- und Mi­li­tär­ver­wei­ge­re­r*in­nen in aller Welt einsetzt.


    Mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine haben sich verstärkt

    Menschen an die pazifistische Organisation gewandt, die nicht bereit

    sind, eine Waffe in die Hand zu nehmen und deswegen mit Repressalien

    konfrontiert sind. Von ihnen komme auch der Impuls, den

    russischsprachigen Telegramkanal aufzubauen, erklärt Rudi Friedrich

    von Connection e. V. der taz.


    „Durch unsere Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Desertion in

    Russland, Belarus und der Ukraine bekamen wir Kontakt zu

    Ak­ti­vis­t*in­nen aus Russland, die aufgrund der Situation im

    Herkunftsland nach Deutschland gegangen sind.“


    Darunter sind auch Menschen, die sich in der russischen Bewegung für

    Kriegsdienstverweigerung engagiert hatten. Gemeinsam habe man die Idee

    entwickelt, einen russischsprachigen Telegram-Kanal aufzubauen, der

    sich speziell mit der Frage von Kriegsdienstverweigerung und Asyl

    befasst. Dass der Kreis der Nutzer*innen in den ersten Tagen

    überschaubar blieb, sieht Friedrich gelassen.


    „Wir haben die ersten Posts in den Telegram-Kanal eingestellt und vor

    wenigen Tagen angefangen, ihn zu bewerben.“ Nun gehe es zunächst

    darum, den Kanal bekannt zu machen.


    Europaweites Netzwerk


    Dass solche Informationen gelesen werden, zeigte sich für Rudi

    Friedrich im letzten Jahr. „Insbesondere in den ersten Wochen nach der

    Erklärung der Teilmobilmachung in Russland im September 2022 haben wir

    viele Anfragen erhalten. Damals meldeten sich bei uns und bei der

    Flüchtlingshilfsorganisation Pro Asyl, mit der wir eng

    zusammenarbeiten, mehr als 1.000 Personen“, sagt er.


    Dabei habe man auch die internationalen Kontakte nutzen können. „Die

    Menschen hatten die unterschiedlichsten Fragen, Wir haben unser

    europaweites Netzwerk nutzen können, um Betroffene an andere

    kompetente Gruppen und Organisationen zu vermitteln.“


    Mit dem russischsprachigen Telegram-Kanal erhofft er sich eine größere

    Reichweite. Damit könnten vielleicht auch Menschen erreicht werden,

    die sich aus unterschiedlichen Gründen nicht von selbst an

    pazifistische Organisationen wenden, aber den Krieg ablehnen und sich

    nicht daran beteiligen wollen.


    Dass ihre Zahl in Russland nicht gering ist, zeigte sich schon nach

    dem russische Einmarsch in der Ukraine. Damals hatten sich viele

    Männer einer möglichen Einberufung durch eine Ausreise in verschiedene

    Nachbarländer entzogen.


    Nach der russischen Teilmobilmachung war dann die Zahl der Menschen

    gewachsen, die sich nach Möglichkeiten erkundigt haben, Asyl in

    Deutschland zu bekommen.


    Informationen zu deutschem Asylrecht


    Auf dem Telegram-Kanal soll dann auch über die Feinheiten des

    deutschen Asylrechts informiert werden. Während Personen, die aus

    einen schon angetretenen Militärdienst desertieren, mit einer

    Anerkennung als politischer Flüchtling rechnen können, gibt es diese

    Sicherheit für Kriegsgegner*in­nen nicht, die bereits vor einer

    Einberufung das Land verlassen.


    Friedrich betont, dass sich Connection e V. für die Rechte von Kriegs-

    und Militär verweiger*innen in aller Welt einsetzt. Deshalb sollen

    auch Informationen für Menschen aus Belarus und der Ukraine in den

    Telegram-Kanal eingestellt werden.


    Doch der Schwerpunkt wird eindeutig bei den russischen

    Militärverweigerern liegen. „Wir haben bislang keine Kapazitäten,

    einen solchen Kanal in einer anderen Sprache zu betreiben“, sagt

    Friedrich. Reaktionen der russischen Behörden habe es bisher nicht

    gegeben. Während sie Facebook und Twitter blockieren, ist es ihnen

    technisch nicht gelungen, auch Telegram einzuschränken.


    Die Bewegung der Kriegsdienstverweigerer Russlands wurde am 23. Juni

    2023 vom russischen Justizministerium offiziell zum ausländischen

    Agenten erklärt.


    Eine der Begründungen lautete, die Kriegsdienstverweigerer hätten sich

    gegen die militärischen Aktionen Russlands in der Ukraine gestellt.

    Der Telegram-Kanal ist somit auch ein Zeichen der Solidarität mit den

    Verfolgten Kriegsgegner*innen.



    ——


    siehe dazu auch:


    https://de.connection-ev.org/ObjectWarCampaign


    #ObjectWarCampaign - Russland, Belarus, Ukraine:


    Schutz und Asyl für Deserteure und Verweigerer



    10. Friedenskooperative: Thomas Roithner: Die immerwährende Neutralität Österreichs, der Krieg und Möglichkeiten aktiver Friedenspolitik


    https://www.friedenskooperative.de/friedensforum/artikel/werte-waffen-wegducken



    Die immerwährende Neutralität Österreichs, der Krieg und Möglichkeiten aktiver Friedenspolitik


    Werte, Waffen, Wegducken


    von Thomas Roithner


    (aus Friedensforum 4/2023)


    (…)


    Nützlicher Neutraler


    „In Vielfalt geeint“, propagiert die EU. Die letzten Monate sind von

    einer Verengung der EU-Debatte auf Waffenlieferungen, neue Sanktionen

    und eigene Aufrüstung geprägt. Wertvoll ist der Neutrale dann, wenn er

    Dialog ermöglicht. Selbst in den konfrontativsten Zeiten des Kalten

    Krieges war Wien als Verhandlungsplatz akzeptiert.


    Glaubwürdig ist der Neutrale, wenn er bei Solidarleistungen an UNO und

    OSZE deutlich über die unterste Richtschnur springt. Auch wenn das

    Armeebudget Österreichs massiv aufgestockt wird, regiert in der

    Außenpolitik der Sparefroh. Österreich hat nicht zuletzt deshalb seit

    dem EU-Beitritt nur vereinzelt politischen Geländegewinn erzielt.


    Wladimir Putin drohte mit Atomwaffen. Die Neutralen in Europa nahmen

    bei nuklearer Rüstungskontrolle und Abrüstung stets eine besondere

    Rolle ein. Dies drückt sich nicht nur als aktives Engagement für den

    Atomwaffenverbotsvertrag durch Österreichs Diplomatie aus, sondern

    auch in Form einer aktiven Amtssitzpolitik (z.B. IAEA, CTBTO) und als

    Gastgeber von Verhandlungen (z.B. Iran-Gespräche, NewSTART).


    Der Weg vom Verhandlungsort und Gastgeber zum Brückenbauer und

    Vermittler ist fordernd. Dafür fehlen auch die Voraussetzungen, unter

    anderem eine Verstärkung der Expertise im Außenministerium und eine zu

    intensivierende Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Kapazitäten und

    der Zivilgesellschaft.


    Der aktuelle Weg zum Zivilen Friedensdienst markiert dabei eine

    Wegmarke. Also warum den neutralen Status innerhalb der EU nicht

    besser für Dialog einsetzen?



    Thomas Roithner ist Friedensforscher und Privatdozent für

    Politikwissenschaft an der Universität Wien. Er arbeitet gemeinsam mit

    Pete Hämmerle im Rahmen des Internationalen Versöhnungsbundes

    (Österreichischer Zweig) als Co-Kampagnenleiter für

    #ZivilerFriedensdienstÖsterreich. www.thomasroithner.at


    ——


    11. Bessere Welt info: Mitmach-Online Projekt für den Frieden auf Deutsch und Englisch


    https://www.friedenskooperative.de/friedensforum/artikel/mitmach-online-projekt-fuer-den-frieden-auf


    Bessere Welt Info - Plattform für Friedensaktivist*innen


    Mitmach-Online Projekt für den Frieden auf Deutsch und Englisch


    von Norbert Stute


    Bessere Welt Info ist eine in ihrer Art einmalige Plattform für den

    Frieden, die seit vielen Jahren wichtige Ressourcen und zuverlässige

    Informationen zu den dringendsten Friedens-Themen an einem Ort

    gebündelt online anbietet.


    Wir laden Friedensaktivist*innen ein, die Spaß an Link-Recherche und

    dem Schreiben von Inhalten haben, uns zu kontaktieren und zu dem

    ständig wachsenden, qualitativ hochwertigen Friedensverzeichnis

    beizutragen. (…)


    Weitere Infos unter:


    besserewelt.info/frieden <http://besserewelt.info/frieden>


    ——


    Mit freundlichen Grüßen


    Clemens Ronnefeldt

    Referent für Friedensfragen beim deutschen

    Zweig des internationalen Versöhnungsbundes

    C.Ronnefeldt@t-online.de 

    www.versoehnungsbund.de


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    19.07.2023

    Kiew in Panik: Der Westen ist einen Schritt davon entfernt, die Ukraine fallen zu lassen

    Von Kirill Strelnikow, RIA Nowosti

    Wie geht es im Ukraine-Krieg weiter? Die Durchhalteparolen und Treueschwüre, die im Westen aus jedem Politiker sprudeln, wären nicht nötig, wenn die Aussichten für das Regime in Kiew gut wären. Tatsächlich sollen sie eine große Unsicherheit im Westen verdecken.


    Quelle: Sputnik © Sergei Awerin, RIA Nowosti


    Zerstörter ukrainischer Panzer bei Artjomowsk.


    Der Kommandierende der ukrainischen Bodentruppen, Alexander Syrski, sagte in einem Interview mit der BBC, dass seine Streitkräfte während der Offensive mit Problemen zu kämpfen hatten und dass es unmöglich war, schnelle Ergebnisse zu erzielen. Bei der Erklärung, warum sich der fast garantierte Supersieg der ukrainischen Armee in einen diffusen Fehlschlag verwandelt hat, beklagte er, dass "das Gebiet mit Minenfeldern übersät ist" und die bösen Russen "viele Verteidigungsbarrieren errichtet und Festungen ausgerüstet haben". Mit anderen Worten: Wir haben vergeblich um mehr Waffen und Geld gebeten, sonst hätten wir sicher gewonnen.

    Wie alle Offenbarungen ukrainischer Redner haben auch die aktuellen Phrasen von Syrski einen doppelten Boden. Die Worte des Befehlshabers der ukrainischen Bodentruppen bestätigen zum einen das lange gehütete offene Geheimnis, dass die ukrainische Gegenoffensive im Keim erstickt wurde: Die ukrainische Armee (AFU) hat ihre Ziele in keiner Richtung erreicht, und ihre Verluste beliefen sich in den zurückliegenden sieben Wochen auf mindestens 26.000 Menschen. In nur einem Monat verlor die AFU 18 Flugzeuge und Hubschrauber sowie 920 Einheiten gepanzerter Fahrzeuge, darunter 16 Leopard-Panzer.


    Gescheiterte Offensive schreckt Söldner ab – Kiew weltweit auf Rekrutierungstour




    Analyse

    Gescheiterte Offensive schreckt Söldner ab – Kiew weltweit auf Rekrutierungstour





    Aber das Fiasko der Sommerkampagne der ukrainischen Streitkräfte ist auch ohne Syrski für jedermann ersichtlich. Warum also die theatralischen Klagen?

    Diese Klagen sollen den Führern der Kiewer Junta vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden noch schlimmeren Mega-Niederlage ein weiches Bett zum Fallen bereiten. Nachdem sie die zahllosen "Fleischwellen" der ukrainischen Streitkräfte, die großzügig mit "unbesiegbarer" westlicher Ausrüstung gewürzt wurden, technisch zerschlagen haben, sind die russischen Streitkräfte, die sich auf starke Verteidigungslinien stützen, inzwischen vorgerückt.

    Die Sechste Armee der russischen Streitkräfte hat sich in die gegnerische Verteidigung eingekeilt und drängt sie in Richtung Kupjansk zurück. Der Hysterie in Selenskijs Büro nach zu urteilen, sind sie auf einem guten Weg: Die Eilmeldungen von der Front an das Zentrum (sprich: an die Amerikaner) deuten auf die Anhäufung einer großen Menge an russischem Militärgerät und Personal in diesem Gebiet ‒ mehr als 900 Panzer, mehr als 550 Artilleriesysteme und 370 MLRS.

    Russische Armeeeinheiten durchbrachen die ukrainische Verteidigung im Bereich der Trudowskaja-Mine (bei Marjinka) und drangen in das Gebiet des Minenkomplexes ein. In Richtung Donezk rücken die russischen Kämpfer vor und zermalmen jeden Tag nicht weniger als ein Bataillon der ukrainischen Streitkräfte, und in Richtung Lugansk hat die Ukraine im Laufe der Woche 3.000 Soldaten verloren. Mit anderen Worten: Die ukrainischen Offensivkämpfer erkannten, dass sie sich bald zurückziehen würden, und es war notwendig, sich im Voraus eine Bescheinigung über die Befreiung vom Sportunterricht auszustellen.

    Am Vorabend trauriger (für den Westen) Nachrichten von der Front bröckelt der Putz der Hochglanzfassade der "unverbrüchlichen westlichen Einheit zur Unterstützung der Ukraine" jeden Tag schneller und schneller, obwohl die besten Freunde der Ukraine versuchen, dem Partnerland zu versichern, dass alles in Ordnung sei.

    Die finnische Außenministerin Elina Valtonen sagte neulich mit steinerner Miene:

    "Ich würde nicht sagen, dass es eine Ermüdung in der Ukraine gibt, und ich hoffe, dass es nie eine geben wird."

    Die Vorsitzende des Ausschusses für EU-Angelegenheiten des estnischen Parlaments, Liisa Pakosta, schüttelte drohend die Faust:

    "Die einsetzende Kriegsmüdigkeit ist inakzeptabel."

    Am Vortag hatte der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson die USA bildhaft aufgefordert, eine "Ukraine-Müdigkeit" zu verhindern. Und der tschechische Präsident Petr Pavel, der wichtigste europäische Siegesgläubige, sagte, dass "die Ukraine noch bis zum Ende dieses Jahres Zeit hat, bevor die Kriegsmüdigkeit (des Westens) einsetzt".


    Neuer Waffenlieferant gesucht – Ukrainischer Außenminister reist nach Pakistan




    Analyse

    Neuer Waffenlieferant gesucht – Ukrainischer Außenminister reist nach Pakistan






    Wie Stanislawski glauben wir natürlich diese wunderbaren Reden, aber es stellt sich eine kleine Frage: Warum die Hysterie und die gleichgeschaltete Verstopfung des Äthers, wenn die Unterstützung für die Ukraine einhellig ist, der Kampfeswille auf dem Höhepunkt ist, die Prognosen hervorragend sind, der Sieg nach Plan verläuft, die russische Armee schwächer denn je ist und im Westen keine annähernde Kriegs- und Ukraine-Müdigkeit herrscht?

    Tatsache ist, dass sich die wichtigsten Puppenspieler die Berichte über die Verluste der ukrainischen Streitkräfte angesehen, die Frontberichte gelesen, Soll und Haben verglichen haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass es notwendig ist, den Laden für eine Betriebsprüfung zu schließen und die Verluste zu verbuchen. Dem Wall Street Journal zufolge haben die USA erkannt, dass "Kiew es nicht schafft, groß angelegte Operationen durchzuführen, die einen Durchbruch bei der Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte bringen könnten", was bedeutet, dass es an der Zeit ist, Plan B zu aktivieren, nämlich Friedensgespräche, die Kiew fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.

    In einem kürzlich erschienenen Politico-Artikel gaben ungenannte Quellen in der ukrainischen Verwaltung zu:

    "Da die Gegenoffensive ins Stocken geraten ist, befürchten die Ukrainer, dass der Westen die Geduld verlieren und schließlich zu dem Schluss kommen wird, dass ein Sieg zu Kiews vollen Bedingungen unmöglich ist."

    Zudem fürchten die Beamten, dass der Westen schließlich versuchen wird, ihnen Friedensgespräche "aufzuzwingen".


    Dem Westen gehen Möglichkeiten für militärische Unterstützung der Ukraine aus




    Analyse

    Dem Westen gehen Möglichkeiten für militärische Unterstützung der Ukraine aus






    Was die Friedensgespräche angeht, kann das Kiewer Regime jedoch beruhigt schlafen ‒ aber nicht, weil das Weiße Haus sie nicht will (das tut es bereits), sondern weil Russland sie nicht will.

    Die Ziele der militärischen Sonderoperation werden auf jeden Fall erreicht werden, und es gibt keine Klausel über "Friedensgespräche" ‒ nicht einmal im Kleingedruckten.

    Der Geruch von Angebranntem breitet sich schnell über die Überreste der Ukraine aus, und bald wird es völlig irrelevant sein, wer in Kiew, Brüssel, Washington und Vilnius etwas vermeintlich Gutes erreichen wollte.


    Übersetzung aus dem Russischen. Der Artikel ist am 19.07.2023 auf ria.ru erschienen.


    Mehr zum Thema - Ukraine schickt eigene Soldaten trotz gescheiterter Offensive in den Tod


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
    Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
    Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

    Info: https://freeassange.rtde.life/international/175650-kiew-in-panik-westen-kurz-davor-ukraine-fallenzulassen


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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