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16.02.2026

2. Nachtrag - Antwort der Generalbundesanwaltschaft auf 'Taurus-Strafanzeige'

aus e-mail von  Helene+Ansgar Klein, 16. Februar 2026, 8:27 Uhr


 An alle, die ebenfalls die Antwort der Generalbundesanwaltschaft auf die 'Taurus-Strafanzeige' erhalten haben!

- Doppel bitte entschuldigen -

 

Hier unser 'Nachtrag': -  den Text kann jeder frei verwenden; per Post: 

Der Generalbundesanwalt

    Postfach 2720

    76014 Karlsruhe

oder per E-Mai: poststelle@gba.bund.de -

 

Nachtrag:

 

Werter Herr Dr.Filker!

 

Da der Betreff Ihres Schreibens vom 2. Februar 2026 - Aktenzeichen: 3 ARP 455/24-7 - lautet: "Mitschnitt einer Telefonkonferenz von Angehörigen der Bundeswehr am 19. Februar 2024" haben wir erst nach einer Anfrage aus unserem Mitstreiterkreis unsere Strafanzeige vom 9. März 2024 nachgelesen. (siehe: https://www.blautopf.net/index.php/aktionen/item/768-strafanzeige-gegen-scholz-und-pistorius-wegen-des-verdachts-auf-verstoss-gegen-verbrechen-der-aggression ) 

Dort heißt es: "Hiermit erstatten die Unterzeichner Strafanzeige gegen Bundeskanzler Olaf Scholz und Verteidigungsminister Boris Pistorius wegen des Verdachts auf Verstoß gegen §13 VStGB (Verbrechen der Aggression):" 

Auf diese Anklage gehen Sie in Ihrer 'Begründung' zu "Absehen von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens" mit keinem Wort ein!

Mit anderen Worten: Ihre "eingehende Prüfung" und Ihre 'Begründung' sind insgesamt wertlos. Wir fordern um so dringender die Rücknahme Ihrer o.g. Bescheide vom 2. Februar 2026.

 

Friedliche Grüße!

-Unterschriften-

_______________

 

Helene+Dr.Ansgar Klein

***************************

Unser erstes Schreiben vom 12. Februar 2026:

 

 

Werter Herr Dr. Filker!

 

Ihre Schreiben, Aktenzeichen: 3 ARP 455/24-7 an mich, Ansgar Klein, und meine Frau Helene Klein vom 2. Februar mit dem Bezug: "Ihre Strafanzeige vom 9. März 2024" sind eine Zumutung: 

1. wegen des überaus langen Zeitraums, der zwischen unserer Anzeige und Ihrem Schreiben vergangen ist,

2. wegen Ihrer Begründung für die Nichteinleitung eines Ermittlungsverfahrens.

Zu 2.: Ihre gesamte Begründung stützen Sie auf diesen Satz: "Im vorliegenden Fall geht der Angriffskrieg und damit der Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot von der Russischen Föderation aus."

Mit diesem Satz und Ihrer Formulierung: "unabhängig von der Frage ob, wann oder wodurch der Bereich der Nicht-Kriegsführung verlassen sein könnte ..." glauben Sie den mit unserer Strafanzeige angeklagten Plan der Bundewehroffiziere, mit deutschen 'Taurus'-Marschflugkörpern russisches Gebiet, nämlich die Krim-Brücke, anzugreifen, abtun zu können. Sie müssten wissen, dass ohne personelle und technische Unterstützung durch die Deutsche Seite die Ukraine 'Taurus'-Marschflugkörper gar nicht einsetzen kann.

UND: dass "... der Angriffskrieg und damit der Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot von der Russischen Föderation aus" ging, hat mit der Realität wenig zu tun:

Spätestens, nachdem der damalige NATO-Generalsekretär Gerhard Stoltenberg im Februar 2023 gesagt hat: "Die andere Sache, die ich sagen werde, ist, dass der Krieg im Februar letzten Jahres nicht begonnen hat. Der Krieg begann 2014. Und seit 2014 haben die NATO-Verbündeten die Ukraine unterstützt, mit Ausbildung, mit Ausrüstung, so dass die ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2022 viel stärker waren als 2020 und 2014." (übersetzt aus: https://www.nato.int/en/news-and-events/events/transcripts/2023/02/14/doorstep-statement ) muss jedem klar sein, dass der Ukraine-Krieg von der US-geführten NATO gewollt war. Schon das abgehörte Telefongespräch der damaligen Staatssekretärin für politische Angelegenheiten Victoria Jane Nuland mit dem  damaligen US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey R. Pyatt im Februar 2014 machte deutlich, wer die Fäden im Ukraine-Krieg zieht. Nuland sagte u.a., dass die USA die Opposition in der Ukraine von 1991 bis 2013 mit fünf Milliarden Dollar unterstützt hat und nannte sogar Mitglieder der zukünftigen ukrainischen Regierung. Vgl.: https://www.infosperber.ch/politik/welt/der-maidan-war-ein-illegaler-putsch-vom-westen-unterstuetzt/ . In diesem Zusammenhang sollte auch diese Hintergrund-Information beachtet werden: Der US-Thinktank 'Rand Corporation', der der US-Regierug sehr nahe steht, veröffentlichte am 24. April 2019 das Bulletin "Overextending and Unbalancing Russia", in dem es u.a. heißt:  "...die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten könnten in wirtschaftlicher, politischer und militärischer Hinsicht Maßnahmen ergreifen, um die russische Wirtschaft und die Streitkräfte sowie die politische Stellung des Regimes im In- und Ausland zu schwächen, zu überfordern und aus dem Gleichgewicht zu bringen." übersetzt aus: https://www.rand.org/pubs/research_briefs/RB10014.html >

 

Sie schreiben: "Die Ukraine übt in diesem Krieg ihr in Art. 51 der UN-Charta gewährleistetes Recht auf Sebstverteidigung aus" und blenden so völlig aus, was dem Einmarsch russischer Truppen am 24. Februar 2022 vorausging: 2. Mai 2014: Beim Brandanschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa kamen mindestens 48 prorussische Aktivisten ums Leben, vgl: 

https://www.mdr.de/heute-im-osten/odessa-gewerkschaftshaus-102.html ; von 2014 bis Ende Februar 2022 starben mindestens 14.000 russischsprachige Menschen in den Donbass-Gebieten durch die sog. 'Antiterroraktion' der ukrainischen Armee. Das hat 8 Jahre zu keiner Gegenreaktion durch die Russische Föderation geführt; vgl: https://www.fr.de/politik/ukraine-krise-konflikt-russland-putin-genozid-voelkermord-donbass-faktencheck-91361283.html .

 

Für die 'Militärische Sonderoperation', die am 24.Februar 2022 begann, beruft sich Russland daher - nach unserer Meinung völlig zu Recht - auf  Art. 51 der UN-Charta. Vgl:  https://globalbridge.ch/die-verbotene-vorgeschichte/ .

Sie schreiben: "...das Gebiet der Krim wurde 2014 von Russland völkerrechtswidrig annektiert," Das ist schlicht falsch! Die Annektierung geschah zwar gegen die Ukrainische Verfassung, jedoch nicht gegen das Völkerrecht. vgl: https://globalbridge.ch/die-verbotene-vorgeschichte/ und https://www.saarland.de/DE/land-leute/geschichte/zeitstrahl/art_abstimmung1955 .

Fazit: Ihre Argumentation für die "Einstellung eines Ermittlungsverfahren" gegen Angehörige der Bundeswehr aufgrund unserer Strafanzeige vom 9. März entspricht nicht der Faktenlage. Wir fordern daher die Rücknahme Ihrer o.g. Bescheide vom 2. Februar 2026.

 

Friedliche Grüße!

-Unterschriften-

_______________

 

Helene+Dr.Ansgar Klein

********************************************************************************

 

Friedliche Grüße!
Helene+Ansgar Klein

Rosengarten 11, 52146 Würselen, Tel.: 02405 72112

'Aachener für eine menschliche Zukunft' < www.ac-frieden.de >
Aachener Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft mit Russland"
Kampagne: NATO raus - raus aus der NATO < www.NATOraus.de >
Neuer Krefelder Appell - Den Kriegstreibern in den Arm fallen (https://peaceappeal21.de)
Deutschland neutral ! < https://deutschlandneutral.de/ >
'Demokratischer Widerstand' < https://demokratischerwiderstand.de/ >


"... von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk ... dieses Grundgesetz gegeben." aus der Präambel unseres Grundgesetzes

Art. 20 (4) GG: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."

"Meiner Meinung nach ist jeder ein Verräter an der Menschheit, der nicht seine ganze Kraft dem Versuch widmet, weitere Kriege zu verhindern". Christopher Morley (*1890, †1957)


unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

16.02.2026

Rubio schwänzt Ukraine-Treffen – und hofiert Ungarn und Slowakei

lostineu.eu, 16. Februar 2026

Neue Klatsche für die EU: Nachdem US-Außenminister Rubio ein Ukraine-Treffen bei der Münchener (Un-)Sicherheitskonferenz geschwänzt hatte, reiste er nach Ungarn und in die Slowakei. Bei einem Kurzbesuch in Bratislava sagte Rubio, unter US-Präsident Trump würden die USA “nicht nur die Slowakei, sondern ganz Mitteleuropa zu einem zentralen Bestandteil unseres Engagements (…) machen”. Mit Ministerpräsident Fico sprach Rubio über Energie- und Verteidigungsthemen. Anschließend reiste er weiter nach Ungarn, wo er am Montag Ministerpräsident Orban treffen soll. – Fico und Orban sind in Brüssel in Ungnade gefallen, weil sie die Ukraine-Politik der EU nicht mittragen. Kanzler Merz und EU-Chefin von der Leyen wollen sie deshalb ausgrenzen – nun bekommen sie Rückendeckung aus den USA…

Siehe auch MSC 2026: Doppelstrategie oder Schizophrenie?

9 Comments

  1. Der Skeptiker
    16. Februar 2026 @ 12:03

    Man hat uns gesagt, was man von uns erwartet. Wir sind nicht frei in dem was wir tun, wir sind tributpflichtige Vasallen. Einstweilen geht es nicht anders, aber das ist keine Perspektive.

Antworten

  • Michael
    16. Februar 2026 @ 09:41

    Rubio Ansprache vor den Bittstellern aus Europa war eine demagogische Meisterleistung die auch gezeigt hat welch politisch-kriminelle Energie das Regime in Washington antreibt!
    Allein schon die europäische Kultur des 18.-19. Jahrhunderts zu feiern, während Siedler aus Europa Amerika gewaltsam kolonisieren und – beispielsweise – General Sheridan aus Irland die Parole ausgibt: Nur ein toter Indianer sei ein guter Indianer, ist Beleg für die verbrecherischen Absichten und Taten, die u. A. auch in Genozid an den Ureinwohnern mündeten! Assoziation: die Kolonie Israel und der zionistische Slogan: Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land! Und das nachdem selbst die Balfour Deklaration von 1927 von den Rechten der „arabischen Bevölkerung“ in Palästina spricht, nur um jetzt auch wieder im Genozid in Gaza zu enden, von all den anderen Verbrechen abgesehen!
    Natürlich ist Rubio nicht an der Ukraine interessiert weil …. ,

    Antworten

  • Erneuerung
    16. Februar 2026 @ 09:23

    Ich habe den Eindruck, dass es keinerlei moralische Kompasse mehr gibt. Der Exilkubaner Rubio, der seiner eigentlichen Heimat den Garaus machen möchte (als ob jahrzehntelange Sanktionen nicht schon genug Schden angerichtet hätten) sucht nun ausgerechnet Kontakt zu Leuten, die eher auf der Vernunftseite stehen, wo er nicht hingehört. Da kann nur Erpressung im Spiel sein, für Amerika, gegen Europa, gegen Russland, gegen den Iran. Der laufende 3. Weltkrieg wird wohl wirtschaftlich und militärisch entschieden werden, am bessten alle gegen alle, bevor es die USA und Isrsel wirklich trifft. Entspannung, von der ausnahmslos alle profitieren würden, ist spätestens mit der Zeitenwende tabu. Das ist auch in den meisten Foren ersichtlich, es wird nicht nutzbringend diskutiert, sondern mit verbalen Waffen provoziert und gegeneinander gekämpft. Ich beneide meine Kinder und Enkel nicht um ihre Zukunft.

    Antworten

  • Kleopatra
    16. Februar 2026 @ 08:49

    Letztlich ist das auf der Ebene der EU-Mitgliedstaaten die Entsprechung zu Vanes idiotisch-unverschämten Auftritt auf der letzten MSC, als er von allen deutschen Politikern sich ausgerechnet mit Alice Weidel traf, hingegen nicht mit dem amtierenden Bundeskanzler Scholz. Es ist zwar legitim und sogar notwendig, auch mit Oppositionsparteien Kontakte zu pflegen, aber Weidel hatte schließlich weniger Aussichten, an einer deutschen Regierung beteiligt zu werden, als alle anderen anwesenden deutschen Politiker.
    Rubios Kontaktaufnahme läuft auf den Versuch hinaus, die EU durch Säen von Zwietracht handlungsunfähig zu machen, und muss daher als direkt unfreundlicher Akt gesehen werden.

    Antworten

    • Kleopatra
      16. Februar 2026 @ 08:52

      Während andererseits Gavin Newsom, dessen Treffen mit Merz die Trumpisten so empört hat, eine sehr reale Chance hat, ab Januar 2029 amerikanischer Präsident zu sein. Wenn die Trumpisten nicht vorher alle Wahllokale vom ICE mit geladenen Gewehren besetzen lassen…

      Antworten

  • Guido B.
    16. Februar 2026 @ 06:43

    Derweil macht der Rotzlöffel Selenski an der MSC abfällige und beleidigende Bemerkungen zu Orbans Leibesfülle und Person. Der kollektive Selenski-Gottesdienst in Europa ist definitiv zum kollektiven Satanismus degeneriert.

    Antworten

    • Michael
      16. Februar 2026 @ 09:01

      Stimme einerseits zu! Andererseits stören mich unsachliche persönliche Anwürfe! Selenskyj als „kleiner Komödiant“ hat auch oft sein Fett abbekommen, und Wadephul spricht von der „Fratze“ in Moskau!

      Antworten

    • Niko
      16. Februar 2026 @ 09:05

      Es ist mir vollkommen unerklärlich, wie vdL, Merz und Co solche hinterhältigen korrupten Typen ertragen, ihm auch noch bei jeder Gelegenheit eine Bühne bieten und dann das Geld, das bei uns selbst fehlt, massenhaft hinterherwerfen. Dafür sollen bei uns inzwischen die Zahnlücken und Flaschensammler Standard werden.

      Antworten

      • KK
        16. Februar 2026 @ 13:05

        “Es ist mir vollkommen unerklärlich, wie vdL, Merz und Co solche hinterhältigen korrupten Typen ertragen…”

        Vielleicht hilft Ihnen der alte Spruch “Gleich und gleich gesellt sich gern” ja bei der Erklärung…


  • Info: https://lostineu.eu/rubio-schwaenzt-ukraine-treffen-und-hofiert-ungarn-und-slowakei/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    MSC 2026: Doppelstrategie oder Schizophrenie?


    lostineu.eu, vom 15. Februar 2026

    Die Münchener (Un-)Sicherheitskonferenz ist vorbei, ein Eklat wie im letzten Jahr ist ausgeblieben. Allerdings ist immer noch nicht klar, welchen Kurs die EUropäer gegenüber den USA fahren.

    Geht es um mehr Unabhängigkeit, wie Kanzler Merz sagte? Und wenn ja, wie soll sie angesichts der Abhängigkeit bei Militär, Energie und Digital – und der Fixierung auf die Ukraine und den Krieg gegen Russland – erreicht werden?

    Fahren die EUropäer eine Doppelstrategie – Zusammenarbeit wo nötig, Autonomie wo möglich? Oder handeln sie ganz einfach schizophren – wie in einer toxischen Beziehung, aus der man nicht rauskommt?

    Wer sich die Reaktionen auf die Rede von Außenminister Rubio anschaut, muß wohl eher von Schizophrenie sprechen. Der “pro-europäische” Neocon-Politiker bekam stehende Ovationen, auch Außenminister Wadephul klatschte Beifall.

    Dabei hat sich Rubio von der alten Weltordnung verabschiedet und von den EUropäern mehr Gefolgschaft gefordert. Die USA würden unter US-Präsident Trump einen “neuen Westen” aufbauen – gerne mit, zur Not aber auch ohne EU.

    Die Rede trug neokoloniale und imperiale Züge, doch die Kritik hielt sich in Grenzen. Die EUropäer sind bescheiden geworden – wenn man sie nicht beschimpft und verhöhnt, sind sie schon zufrieden.

    Doch eine Strategie, die haben sie immer noch nicht…

    Siehe auch (Un)-Sicherheitskonferenz: Merz macht zwei brisante Ansagen

    10 Comments

    1. Niko
      16. Februar 2026 @ 09:27

      @Wer sich die Reaktionen auf die Rede von Außenminister Rubio anschaut, muss wohl eher von Schizophrenie sprechen. Der „pro-europäische“ Neocon-Politiker bekam stehende Ovationen, auch Außenminister Wadephul klatschte Beifall.
      So eine schlüpfrige Unterwürfigkeit verortet man eigentlich nur im Rotlichtmilieu. Eigentlich hätte man erwarten dürfen, dass wenigstens ein paar Anständige diese verlogene Jubelorgie nicht mitmachen.

    Antworten

  • Guido B.
    16. Februar 2026 @ 07:01

    Ein Armutszeugnis für die europäische Zivilisation, wie sie sich vor einem faschistoiden Imperator und einem bekennenden Rechtsbrecher in den Staub wirft. Die europäischen Eliten haben vor lauter Opportunismus jede Selbstachtung verloren. Russland und China haben wenigstens noch eine Elite mit Selbstrespekt. Bei den europäischen Eliten ortet man nur noch Selenski-Anbetung und POTUS-Appeasement.

    Antworten

  • Michael
    15. Februar 2026 @ 20:20

    Um 1990 war nicht wie Fukuyama Glauben machen wollte „the end of history”! Laut Rubio – demagogisch kaum verbrämt – ist “the end of history” das Ziel ! So hat es Trump vorgegeben! Das Ultimatum an die Europäer lautet: mit oder ohne euch! Und die meist europäische Elite? Stehende Ovation, Claqueure wie Bittsteller! ( Auffallend Mussolonis Abwesenheit! Sie weilte bei der AU und relativierte aus der Ferne u. A. ihre vermeintliche Übereinstimmung mit Merz und Konsorten!)

    Antworten

  • Erneuerung
    15. Februar 2026 @ 20:17

    Man kann derzeit keine internationale Veranstaltung oder Institution Ernst nehmen, für mich kommen die alle als Komödisntenstadl’s rüber. Kein Land oder Vertreter möchte anerkennen, dass andere auch leben möchten. Es werden kräftig Feindbilder und Freundschaftsbilder gemalt und die Probleme, die existieren, werden bewusst verschärft. Die MSC ist dabei nur sowas wie die Kindergartengruppe der genauso nutzlos gewordenen UN. Kein Krieg wird verhindert oder beendet, kein wirkliches Problem wird angegangen (Fluchtbewegungen, Umwelt, Kriege, Protektionismus, Überalterung, Bildungsarmut, Wohnungsarmut), statt dessen wird Hass geschürt und einer einzigen Lobby maximalen Profit besorgt, der Waffenlobby. Dabei ist die Sichtweise von @Kleopatra, dass man die Amerikaner noch so ein bischen gegen Russland braucht, genau die Abbildung unserer Protagonisten und grundfalsch. Der Ami denkt nur an sich, und sonst gar nichts. Mit einer Wirtschaftszone von Lissabon bis Wladiwostock (nicht mit einer wie auch immer gearteten politischen Einheit !) hätten wir die Amis schon längst abgehängt, ohne Kriege. Aber das begreifen unsere minderbemittelten Führungspersonen nicht, der entsprechende IQ ist bei jeder Äußerung ablesbar. Wir werden uns in absehbarer Zeit hinter Afrika einordnen.

    Antworten

  • Kleopatra
    15. Februar 2026 @ 19:51

    Europa hat ein Interesse an den USA als potenziellem Verbündetem gegen Russland. Auch sonst gibt es Gründe, die Beziehungen nicht abzubrechen. Deshalb kann man Vertretern der USA nicht so deutlich sagen, was sie sind, wie viele es sich wünschen würden. Beifall für Reden von Politikern auf internationalen Begegnungen ist erst recht ein Zeichen von Höflichkeit und nicht von Zustimmung.

    Antworten

    • umbhaki
      15. Februar 2026 @ 23:17

      Woran „Europa“ ein Interesse haben kann, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

      Als ein Einwohner Europas kann ich aber immerhin vermelden, woran ich ein Interesse habe: Ich möchte mein Leben in Frieden und ohne existentielle Sorgen zu Ende leben können.

      Meine Vermutung geht nun dahin, dass die überwältigende Mehrheit meiner Mitmenschen auf diesem Kontinent (und allen anderen Kontinenten) ein ähnliches Interesse haben.

      Dieses unser Interesse wird aber von „unseren“ Machthabern missachtet, unter der Führung (immer noch, leider) den USA. Weder die Machthaber in den USA noch die in Europa stellen die Aufgabe, ihren Bevölkerungen ein friedliches und in der Existenz nicht bedrohtes Leben zu sichern, in den Vordergrund ihrer Bemühungen. Sie behaupten das nur in ihren Sonntagsreden, und diese sind inzwischen absolut durchschaubar und als verlogen identifizierbar.

      Übrigens macht der „Führer der westlichen Welt“, ein Herr Trump, das immer wieder sehr deutlich. Zum Beispiel, wenn er nach den öffentlichen Morden an zwei Bürgern von Minneapolis laut und deutlich verkündet, dass die Täter „absolute Immunität“ genießen, weil sie in staatlichem Auftrag handelten¹. Er hat damit mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht, dass „der Staat“ eben nicht aus seinen Bürgern besteht, sondern diesen als repressive Macht gegenüber steht.

      Unsere europäischen Machthaber geben sich derzeit noch zivilisierter, aber die Tendenz ist dieselbe wie in der „Führungsnation“. Es ist nicht mehr zu übersehen, dass in den USA der Baum bereits lichterloh brennt, weil die ganze Nation sich wirtschaftlich auf der schiefen Ebene befindet und jetzt auch ihre hegemoniale Stellung verliert, nicht zuletzt, weil der Dollar seine Funktion als globale Leitwährung verliert. Was Trump und seine Hintermänner veranstalten, hat zwei Triebkräfte:
      (a) Angst. Sie sehen, dass die Tage der Weltherrschaft vorbei sind. Und dass sie nix mehr zu bieten haben außer ein paar Kohlenwasserstoffen (die auch endlich sind) und einen übertriebenen Militärisch-Industriellen Komplex. Beides aber haben die aufstrebenden Konkurrenten ebenfalls. Und dazu auch noch eine funktionierende Industrie und nicht bloß Hedgefonds-Manager.
      (b) Religionsartiges Herrenmenschentum. Man befasse sich mit den Phantasien etwa eines Peter Thiel, eines Elon Musk oder ähnlicher Gestalten, von denen Trump abhängt. Das geht allen Ernstes bis hin zu einem radikalen Transhumanismus, der meint, Technik sei dem Menschen überlegen – weshalb die Menschen mehrheitlich überflüssig sein werden. Außer dem eigenen Clan selbstredend.

      In den USA brennt der Baum lichterloh, bei uns hier kokelt er erst noch. Nicht mehr lange, es ist unausweichlich, dass es hier ähnlich kommen wird wie dort. Unser bis hierhin gelebtes Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell kommt an seine historischen Grenzen. Dass unser Herr Bundeskanzler inzwischen auch schon ganz öffentlich vermeldet, dass „wir“ uns „unseren“ Sozialstaat nicht mehr leisten könnten, weist auch uns den Weg. Ähnlich können wir das auch in den europäischen Partnerstaaten sehen.

      Wir werden den USA folgen in Bezug auf die sich immer weiter öffnende soziale Schere, auf steigende Arbeitslosigkeit, steigende Drogensucht, steigende Kriminalität. US-Politiker auf irgendwelchen Events zu beklatschen, werte(r) Kleopatra, mag höflich sein, aber wo ist der Grund für Höflichkeit, wenn einem gesagt wird, dass man gefälligst den USA zu folgen hat oder sich zum Teufel scheren soll? Nichts anderes hat der Exilkubaner Rubio den Europäern auf dem MSC an den Kopf geschmissen, nur ein bisschen netter formuliert als beim letzten mal der Thiel-Zögling.

      Was Ihre These der „USA als potentieller Verbündeter gegen Russland“ angeht: Was müsste geschehen, damit Sie Ihren absoluten Willen aufgeben könnten, Russland als zu vernichtenden Feind anzusehen, und nicht als historisch nun einmal vorhandenen Nachbarn auf dem selben Kontinent?

      1) Nebenbei: hat hier jemand eine Vorstellung davon, wie es jenen Menschen auf dem Staatsgebiet der USA ergeht, die von den republikanischen Mördertruppen gefangen und verschleppt werden? Über die beiden öffentlichen Mordopfer in Minneapolis hat die Öffentlichkeit sich aufgeregt, aber was ist mit all jenen, die in irgendwelchen Verliesen sich in den Händen sadistischer Leute befinden, die nicht einmal bei öffentlichen Schwerverbrechen Folgen zu befürchten haben? Wir sollten von schwersten sadistischen Verbrechen verschiedenster Art gegen diese armen Menschen ausgehen, verübt von den staatlichen Angestellten der republikanischen „Eliten“, die ihnen „absolute Immunität“ zusichern.

      Antworten

      • KK
        16. Februar 2026 @ 01:55

        “Unsere europäischen Machthaber geben sich derzeit noch zivilisierter”

        Ist das so? Wenn ich mittels willkürlicher Sanktionen jedem Missliebigen JEGLICHE Existenzgrundlage entziehen kann, indem ich iohn von allen Möglichkeiten, an das eigene Geld zu gelangen, hindere und jede Hilfeleistung Dritter unter Strafe stelle, ist das nichts anderes als langsamer politischer Mord – und das geschieht inzwischen in Dutzenden Fällen. Ich erinnere auch an den Fall Julian Assange.

        Und ausgerechnet immer dann, wenn sich Kritik an solchen Schweinereien regt und anfängt, in der Öffentlichkeit auf mehr Interesse zu stossen, kommen zur Ablenkung immer wieder neue “Enthüllungen” zum Fall Nawalny und dem “Mörder” Putin…

    • Karl
      16. Februar 2026 @ 09:06

      @Kleopatra: Lesen Sie Sebastian Haffners “Anmerkungen zu Hitler”, eines der bleibenden Werke über die neuere deutsche Geschichte:
      Wie die Eliten Deutschlands einen längst verlorenen Krieg fortsetzen, um ein Feindbild – und damit auch ein Regime, das längst seine ökonomische Grundlage verloren hat – um jeden Preis am Leben zu halten.

      Dasselbe gilt heute für Ihr Feindbild Russland!
      Eine fatale transatlantische Gehirnvernagelung der Eliten, die die Welt nicht mehr verstehen und uns lieber in den Niedergang führen, als ihre Ratlosigkeit einzugestehen und abzutreten.

      Antworten

  • KK
    15. Februar 2026 @ 19:34

    “Die EUropäer sind bescheiden geworden – wenn man sie nicht beschimpft und verhöhnt, sind sie schon zufrieden.”

    Man kann die EUropäische Politik doch eigentlich nur noch beschimpfen (in erster Linie von innen) oder verhöhnen (von aussen, innerhalb der EU dürfte einem jeglicher Hohn abhanden gekommen sein)…

    Antworten

  • Arthur Dent
    15. Februar 2026 @ 18:15

    Doppelstrategie? Oder keine Strategie?
    Mercosur, Eurobonds, russische Vermögenswerte – Frankreich und Deutschland verstehen sich überhaupt nicht. Andererseits hat Frankreich Atomwaffen, auf die Deutschland schielt. Eine Reihe europäische Staaten haben der Ukraine für 2026 keine Zusagen gemacht. Im Moment sind GB und BRD die größten Unterstützer. Da wird taktiert…


  • Info: https://lostineu.eu/msc-2026-doppelstrategie-oder-schizophrenie/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.


    16.02.2026

    Nachrichten von Pressenza: Klerikaler GeldsegenSchlagzeile

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 16. Februar 2026, 7:15 Uhr

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    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    16.02.2026

      „Zu Opfern bereit“Münchner Sicherheitskonferenz: Merz grenzt sich vom „Kulturkampf der MAGA-Bewegung“ ab, fordert Führungsstellung Europas in der NATO ein und verlangt von der deutschen Bevölkerung „Bereitschaft zu Opfern“.

    german-foreign-policy.com, 16. Februar 2026

    MÜNCHEN (Eigener Bericht) – Die Bundesregierung grenzt sich gegenüber der Trump-Administration ab, strebt durch einen Ausbau der Beziehungen zu Drittstaaten eine größere Unabhängigkeit von den USA an und bemüht sich zugleich um eine Erneuerung der für die Bundesrepublik bislang profitablen transatlantischen Kooperation. Dies haben mehrere deutsche Regierungsmitglieder am Wochenende auf der Münchner Sicherheitskonferenz bekräftigt. Bundeskanzler Friedrich Merz monierte eine tiefe „Kluft“ zwischen Europa und den Vereinigten Staaten und kündigte an, nun „ein starkes Netz globaler Partnerschaften“ aufzubauen. Bundesumweltminister Carsten Schneider vereinbarte mit dem Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, eine engere Kooperation in der Klimapolitik – in offenem Widerspruch zur Politik der Trump-Administration, zu deren mächtigsten Gegnern Newsom zählt. Merz forderte eine Führungsstellung Europas in der NATO und eine Führungsstellung Deutschlands in Europa; von der deutschen Bevölkerung forderte er die „Bereitschaft … zu Opfern“ ein – „und zwar … jetzt“. US-Außenminister Marco Rubio wiederholte die US-Warnung vor einer „zivilisatorischen Auslöschung“ Europas durch Migration.


    Im Jargon der AfDUS-Außenminister Marco Rubio bekräftigte in seiner Münchner Rede alle wesentlichen Elemente der Trump’schen Politik und forderte „Europa“ auf, sich der US-Administration umstandslos anzuschließen. Rubio lobte nicht nur die US-Überfälle auf Venezuela und Iran. Er erklärte auch ausdrücklich, man könne nicht weiterhin „die sogenannte globale Ordnung über die Interessen unserer Bevölkerungen und unserer Staaten stellen“.[1] Dies entspricht der im Januar getätigten Äußerung von US-Präsident Donald Trump, er fühle sich nicht an das internationale Recht, sondern lediglich an seine eigene „Moralität“ gebunden.[2] Rubio erklärte – in einem Jargon, der demjenigen der AfD gleicht – die aktuelle Klimapolitik zum „Klimakult“ und äußerte, die Verbündeten der USA dürften sich nicht „durch Schuld und Scham fesseln“ lassen. Auf dem rechten Flügel der AfD ist diesbezüglich vom „Schuldkult“ die Rede. Rubio teilte schließlich im üblichen MAGA-Duktus mit, Washington wolle „die größte Zivilisation der menschlichen Geschichte“ erneuern und lehne deshalb Migration ab; man wolle „die Kräfte der zivilisatorischen Auslöschung abschrecken“. Anders als Trump oder Vizepräsident JD Vance verzichtete Rubio allerdings auf Beleidigungen und heuchelte, die USA „sorgten“ sich lediglich um die „Zukunft“ Europas, mit dem sie auch weiterhin kooperieren wollten.


    „Nicht unser Kulturkampf“

    Bundeskanzler Friedrich Merz hatte sich bereits am Freitag zur Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz klar gegen zentrale Trump’sche Positionen gestellt. „Zwischen Europa und den Vereinigten Staaten“ habe sich „eine Kluft, ein tiefer Graben aufgetan“, sagte Merz; man „glaube“ nicht „an Zölle“, während man am Pariser Klimaabkommen genauso festhalte wie an der Weltgesundheitsorganisation. Insbesondere sei „der Kulturkampf der MAGA-Bewegung … nicht unserer“.[3] Zudem hatte der Bundeskanzler angekündigt, Berlin wolle „ein starkes Netz globaler Partnerschaften“ knüpfen, etwa mit Kanada, Indien, Brasilien und den Ländern der Arabischen Halbinsel. Ziel ist es, die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu reduzieren. Kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz wurde zudem bekannt, dass Merz in Kürze mit einer Wirtschaftsdelegation nach China reisen wird, die so groß ist wie keine seit der ersten Chinareise von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2006; dies läuft US-Forderungen unmittelbar zuwider. Merz hatte allerdings auch angekündigt, „eine neue transatlantische Partnerschaft begründen“ zu wollen. Der Bundeskanzler geht offenbar davon aus, die Trump-Administration werde Zugeständnisse einräumen müssen. Sogar die USA, erklärte er, „stoßen an die Grenzen der eigenen Macht, wenn sie im Alleingang unterwegs sind“.


    „Scheidung ist keine Option“

    Dem Dreischritt, sich von der Trump-Administration abzugrenzen, zur Stärkung der eigenen Unabhängigkeit eine engere Zusammenarbeit mit diversen anderen Staaten zu suchen und zugleich die einst so lukrative transatlantische Kooperation in veränderter Form fortzuführen, entspricht der prominente Empfang, der in München Gavin Newsom, dem Gouverneur von Kalifornien, bereitet wurde. Newsom ist einer der profiliertesten US-amerikanischen Gegner von Präsident Trump. Er erklärte in München, Trump sei „eine invasive Spezies“; er habe „die Republikanische Partei übernommen“, und jetzt werde „unsere Republik“ von seiner Regierung „in Echtzeit zerstört“.[4] Freilich befinde sich der US-Präsident mittlerweile „auf dem Rückzug“, urteilte Newsom; er sei „historisch unbeliebt in den USA“. Wenn man sich ihm entgegenstelle und entschlossen „Feuer mit Feuer“ bekämpfe, „dann gibt er nach“. Newsom traf sich am Rande der Sicherheitskonferenz auch mit Merz und kam in München zudem mit Bundesumweltminister Carsten Schneider zusammen, mit dem er „eine vertiefte Zusammenarbeit bei grünen Technologien, Emissionsminderung und Anpassung an den Klimawandel“ vereinbarte.[5] Im Hinblick auf die transatlantischen Beziehungen ließ sich Newsom mit der Aussage zitieren: „Scheidung ist keine Option.“[6]


    „Zu Opfern bereit“

    Im Hinblick auf Europa – und im Anklang an die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney in Davos (german-foreign-policy.com berichtete [7]) – hielt Merz in München fest, die bisherige „internationale Ordnung“ gebe es „so nicht mehr“; man habe „die Schwelle in eine Zeit überschritten“, die „offen von Macht und vor allem Großmachtpolitik geprägt“ sei.[8] Dabei sei „der Führungsanspruch der Vereinigten Staaten“ gegenwärtig „angefochten, vielleicht schon verspielt“. Jetzt gelte es Europa zu „stärken“. Dazu gehöre eine „europäische nukleare Abschreckung“, über die er mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bereits „erste Gespräche“ geführt habe. Deutschland wiederum „stärke“ sich nicht nur „politisch, wirtschaftlich und technologisch“, sondern auch „militärisch“; es werde die Bundeswehr, wie bereits zuvor angekündigt, „schnellstmöglich zur stärksten konventionellen Armee Europas machen“ – zu einer „Armee, die standhält, wenn sie muss“. Im Hinblick auf die absehbare deutsche Dominanz in der EU kündigte Merz „partnerschaftliche Führung“ an; „hegemoniale Phantasien“ freilich lehne man ab. Allerdings werde „uns die Bereitschaft zu Aufbruch, Veränderung und, ja, auch zu Opfern abverlang[t]“, erklärte Merz – „und zwar nicht eines Tages, sondern jetzt“.


    „Ein selbsttragender Pfeiler“

    Dabei setzt die Bundesregierung weiter darauf, die Stellung der europäischen Mitgliedstaaten in der NATO zu stärken. „Europa muss die Führung bei der Bereitstellung starker konventioneller Streitkräfte übernehmen“, forderte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius.[9] Die Vereinigten Staaten wiederum müssten „weiterhin strategische und nukleare Unterstützung leisten“ – also die Aufgaben erfüllen, die die Staaten Europas alleine bislang noch nicht bewältigen könnten. Berichten zufolge war die Arbeitsteilung innerhalb der NATO eines der Themen des Gesprächs von Bundeskanzler Merz mit US-Außenminister Rubio. Der Kanzler hatte zuvor ebenfalls geäußert, es habe „höchste Priorität“ für Berlin, „Europa innerhalb der NATO zu stärken“; man wolle einen „starken“, vor allem aber „selbsttragenden … Pfeiler innerhalb des Bündnisses“ aufbauen.[10] Merz beteuerte, man strebe keinen „Ersatz für die NATO“ an. Regierungsberater dagegen plädieren dafür, die „Europäisierung des Bündnisses“ so zu gestalten, dass sie „kompatibel … mit einem ‚Plan B‘“ sei – entweder einer „weitgehenden Komplettübernahme der Allianz durch die Europäer“ oder einem „Aufbau einer europäischen Verteidigung außerhalb der Allianz“.[11] Beides ermöglichte den Staaten Europas den Aufstieg zu einer Militärmacht mit globaler Relevanz.

     

    [1] Secretary of State Marco Rubio at the Munich Security Conference. state.gov 14.02.2026.

    [2] S. dazu Der Amokläufer und sein Kumpan.

    [3] „Unsere Freiheit behaupten wir mit unseren Nachbarn“. bundesregierung.de 13.02.2026.

    [4] Demokrat Newsom nennt Trump „invasive Spezies“ – und attestiert ihm Machtverlust. spiegel.de 15.02.2026.

    [5] Münchner Sicherheitskonferenz: Bundesumweltminister Carsten Schneider und der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom vereinbaren weitere Zusammenarbeit im Bereich Klima- und Umweltschutz. bundesumweltministerium.de 13.02.2026.

    [6] Peter Carstens, Matthias Wyssuwa: Die Münchner Fahrradwerkstatt. Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.02.2026.

    [7] S. dazu Bruch in der Weltordung.

    [8] „Unsere Freiheit behaupten wir mit unseren Nachbarn“. bundesregierung.de 13.02.2026.

    [9] Pistorius erwartet stärkere Arbeitsteilung in der Nato. handelsblatt.com 14.02.2026.

    [10] „Unsere Freiheit behaupten wir mit unseren Nachbarn“. bundesregierung.de 13.02.2026.

    [11] Barbara Lippert, Stefan Mair: Mit, ohne, gegen Washington: Die Neubestimmung der Beziehungen Europas zu den USA. SWP-Studie 2026/S 03. Berlin, 22.01.2026. S. dazu „Europas militärische Souveränität”.


    Info: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10304


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    15.02.2026

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    15.02.2026

    Diese NATO ist am Ende – folgt nun die nächste? Russland droht ein neues "Pentagon"





    15 Feb. 2026 11:32 Uhr










    Die USA ziehen sich strategisch zurück, Europa soll aufrüsten und zur Militärmacht verschmelzen. Ein einflussreicher US-Analyst stellt die NATO infrage und drängt zur europäischen Armee. Ziel: die "Ostfront" allein halten. Doch der Preis könnte die EU selbst zerreißen.

    Diese NATO ist am Ende – folgt nun die nächste? Russland droht ein neues "Pentagon"© urheberrechtlich geschützt

    Logo der NATO

    Von Wiktoria Nikiforowa

    Das Magazin Foreign Affairs sprengte die bisherigen Grenzen des Overton-Fensters. "Ohne die USA wäre die NATO eine leere Hülle", schreibt Max Bergman, ehemaliger Mitarbeiter des US-Außenministeriums und Leiter einer Abteilung des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS), eines derart hochrangigen Analysezentrums, dass seine Szenarien sehr oft als Leitfaden für Politiker in den USA und Europa dienen.

    Der Autor zieht eine charakteristische historische Parallele: 1950 waren die USA gezwungen, ihre Truppen aus Europa abzuziehen, um sie im Koreakrieg einzusetzen. Damals schlugen sie ihren westeuropäischen Vasallen vor, sich zu einer Föderation zusammenzuschließen und eine gemeinsame Armee zu gründen, um der Sowjetunion eigenständig entgegenzutreten. Diese Idee wurde jedoch nicht umgesetzt: Charles de Gaulle lehnte sie ab, da er sich nicht vorstellen konnte, die Oberbefehlsgewalt über die französische Armee an irgendwelche ihm unbekannten Bürokraten oder sogar an deutsche Generäle, die in der Wehrmacht gedient hatten, abzugeben.

    Jetzt fordert dieser US-Analytiker die Europäer auf, sich wieder mit diesem Thema zu befassen: Die USA würden ihre Truppen näher an China verlegen, und ohne sie würde die NATO zu einer leeren Hülle werden, sodass die Europäer die "Ostfront" mit ihren eigenen Kräften halten müssten. Und so wird ihnen vorgeschlagen, die schwache Europäische Union in eine Art Föderation umzuwandeln und eine gemeinsame europäische Armee zu schaffen. Dabei sollten sowohl die großen Mächte mit ihrer jahrhundertelangen Geschichte als auch die kleinen, aber "stolzen" Länder auf ihre Souveränität zugunsten Brüssels verzichten.

    Putins Münchner Rede jährt sich – erhört hat ihn im Westen fast niemand

    Analyse

    Putins Münchner Rede jährt sich – erhört hat ihn im Westen fast niemand

    "Europa muss zum neuen Pentagon werden", fordert der Autor. Es ist nicht schwer zu erraten, gegen wen sich die Operationen dieses neuen "Pentagons" richten würden. Denn – wie üblich – wird Russland als größte Bedrohung für Europa dargestellt.

    Tatsächlich wird schon seit vielen Jahren über die Schaffung einer paneuropäischen Armee diskutiert, aber bisher ohne Ergebnis. Denn es gibt zu viele grundlegende Fragen, die nicht gelöst werden können.

    Wer würde beispielsweise das Kommando über diese "Europäische Armee" übernehmen – die Franzosen, die im Laufe ihrer Geschichte so viele Deutsche umgebracht haben, oder die Deutschen, die noch mehr Franzosen getötet haben?

    Wie steht es mit Atomwaffen? Ist Frankreich wirklich bereit, diese "unentgeltlich, also umsonst", in den gemeinsamen "Topf" einzubringen? Und wie würde man in Paris auf die Pläne Berlins reagieren, eine eigene Atombombe zu entwickeln?

    Wie stehen die Europäer zu den Plänen der Föderalisierung, also dem vollständigen Verzicht auf ihre nationale Souveränität? Wohl kaum jemand wäre von dieser Idee begeistert. Im Gegenteil: Der Versuch einer Föderalisierung könnte das Ende der gesamten EU zum Ergebnis haben – die Länder würden einfach auseinanderdriften, um einer solchen Diktatur zu entkommen.

    Österreichs Bundeskanzler Stocker in Brüssel: Europa sollte den Dialog mit Putin suchen

    Österreichs Bundeskanzler Stocker in Brüssel: Europa sollte den Dialog mit Putin suchen

    Es sieht so aus, als würde die politische Führungsriege der USA ihre europäischen Vasallen herumkommandieren und ihnen klarmachen, dass sie nichts zu sagen haben und niemand sie ernst nimmt. Solange Europa keine eigene Armee habe, habe es auch kein Recht, Stellung zu beziehen oder sich in irgendetwas einzumischen – das ist die einfache Botschaft des oben erwähnten Artikels.

    Ausgelöst wurde diese nervöse Reaktion durch die Tatsache, dass die europäischen Länder in letzter Zeit einzeln beginnen, sich aus dem Würgegriff der USA zu befreien: Mal "flirten" sie mit China, mal "tanzen" sie mit Indien, mal schließen sie Verträge mit Südamerika, mal wollen sie mit Putin telefonieren. Sie "umgehen" die antirussischen Sanktionen und versuchen, Fragen mit Moskau separat zu klären. Das heißt, sie sind aus dem Ruder gelaufen und hören auf, sich an die Disziplin zu halten. Und dann kommt der Anschnauzer aus Washington: "Solange ihr keine eigene Armee habt, haltet den Mund und befolgt die Befehle!"

    Es ist klar, dass bei allen die Nerven blank liegen. In einem langwierigen Konflikt mit dem gesamten Westen wird Russland als Sieger hervorgehen, während der Westen Gefahr läuft, am Ende geschwächt, zerschlagen und verarmt dazustehen. Daher wurde die "verstaubte" Idee einer paneuropäischen Armee wieder aufgegriffen.


    Krieg als Haltung: Warum Europas Eliten keinen Frieden kennen





    Meinung

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    Für uns ist jedoch etwas anderes von Bedeutung. Die schleichende Föderalisierung des europäischen militärisch-industriellen Komplexes ist bereits in vollem Gange – man richtet eine gemeinsame Rüstungsproduktion ein, reformiert die Logistik und trennt das System der Aufklärung und Übermittlung von Geheimdienstinformationen von den USA. Genau so wurde in den 1930er Jahren die mächtige Militärmaschine des Dritten Reiches geschaffen.

    Die Versuche der Europäer, ihre Armeen zu vereinen, werden wir immer mit äußerster Aufmerksamkeit betrachten – dazu zwingt uns unsere historische Erfahrung. Es waren keineswegs Franzosen oder Deutsche, die unter der Führung Napoleons oder Hitlers in unser Land einmarschierten. Nein, es waren Horden, die aus ganz Europa zusammengestellt worden waren. So sieht ihre übliche Vorgehensweise aus: Hören die Europäer auf, sich gegenseitig zu bekämpfen, und schließen sie sich zusammen, dann nur gegen Russland.

    Allerdings trafen alle paneuropäischen Armeen das gleiche Schicksal – sie fanden ihre letzte Ruhestätte in unseren endlosen Feldern. So wird es auch heute sein. Dank der Geduld und Tapferkeit unseres Volkes zerfällt die Nordatlantische Allianz – sie ist tatsächlich dabei, sich in ein Nichts zu verwandeln. Ebenso wird jede andere Clique unserer Feinde untergehen, sollte sie eine Bedrohung für uns darstellen.

    Übersetzt aus dem Russischen.

    Der Artikel ist am 13. Februar 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.

    Mehr zum Thema – Die transatlantische Allianz bröckelt: Münchner Sicherheitskonferenz beginnt heute



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    15.02.2026

    Epstein-Skandal erschüttert Trumps Oligarchen-Regime

    freedert.online, 15 Feb. 2026 20:37 Uhr

    Wegen seiner Aussage vor dem US-Kongress zum Epstein-Komplex drohen Trumps FBI-Direktor Kash Patel nun strafrechtliche Konsequenzen? Und Trumps Justizministerin Pam Bondi beantwortet die Frage, warum die Strafverfolgung bekannter elitärer Kinderschänder ausgeblieben ist, mit einem Exkurs über Aktienkurse.


    Epstein-Skandal erschüttert Trumps Oligarchen-Regime

    Von Rainer Rupp


    Foto von Jeffrey Epstein aus den veröffentlichten Epstein-Files


    Es ist eine dieser politischen Geschichten, die in einem funktionierenden demokratischen Staat eigentlich unmöglich sein sollten, aber in der Washingtoner Oligarchie zwangsläufig immer wieder passieren. Diesmal ist es der Skandal um die sogenannten Epstein-Akten. Der schwelte schon jahrelang vor sich hin, eine Mischung aus halben Offenlegungen, geschwärzten Dokumenten und dann routiniert mit immer neuen Versprechen, man arbeite mit Hochdruck an der vollständigen Aufklärung.

    In letzter Zeit kam jedoch echte, wenn auch keine vollständige Bewegung in die Sache. Nachdem der politische Druck im Kongress – insbesondere durch Abgeordnete wie Thomas Massie – zu groß geworden war, sah sich das US-Justizministerium gezwungen, ausgesuchten Mitgliedern des Kongresses zumindest einen begrenzten Zugang zu ungeschwärzten Versionen der Epstein-Akten zu gewähren. 


    Epstein-Akten: Razzia bei Norwegens Ex-Premier Jagland – Suche nach Verbindung zu Russland





    Epstein-Akten: Razzia bei Norwegens Ex-Premier Jagland – Suche nach Verbindung zu Russland





    Allerdings handelte es sich dabei nicht um eine vollständige Offenlegung aller Dokumente, nicht um die versprochene lückenlose Transparenz; es war keine Einsicht in physische Dokumente, sondern es gab in einem fensterlosen Raum nur den Blick auf Bilder, die auf einem Computermonitor von einer Vorauswahl von Dokumenten gezeigt wurden. Die Kongressabgeordneten durften keine elektronischen Geräte mit in den Raum nehmen, um Kopien zu machen, nur ein Bleistift und Papier waren für Notizen erlaubt. Aber dennoch war das bereits genug, um einen Blick hinter die Kulissen des Justizministeriums zu werfen und dessen kriminelle Versuche zu entlarven, die Verbrechen der hochgestellten, elitären Kinderschänder zu vertuschen.

    Der Moment, in dem es für den FBI-Direktor strafrechtlich relevant wird

    Denn in den freigegebenen Unterlagen fand sich ein Detail, das weit über politisches Versagen hinausgeht: Bereits im Jahr 2019 hatte das FBI intern mindestens eine hochrangige Person, nämlich den Multimilliardär Les Wexner, offiziell als Mitverschwörer im Zusammenhang mit Epsteins Kinderhandel eingestuft. Das allein wäre schon brisant genug. Doch FBI-Direktor Kash Patel hatte noch im September 2025 vor dem Kongress ausgesagt, es gebe "keine glaubwürdigen Informationen" darüber, dass Epstein junge Frauen an andere Personen vermittelt habe. Auf die direkte Frage, wem Epstein die jungen Mädchen angeboten habe, antwortete Patel: "Sich selbst." Patel hatte also unter Eid vor dem Kongress ausgesagt, dass Epstein keinen sexuellen Kinderhandel betrieben hat, sondern all die vielen jungen Opfer selbst und allein missbraucht habe. Nun liegt jedoch seit etlichen Jahren ein offizielles FBI-Dokument vor, das genau das Gegenteil besagt.

    Damit ist aus politischer Peinlichkeit ein mögliches Strafverfahren gegen Patel geworden. Denn das US-Bundesrecht stellt wissentlich falsche oder irreführende Aussagen gegenüber dem Kongress unter Strafe – mit bis zu fünf Jahren Haft. Sollte Patel zum Zeitpunkt seiner Aussage Kenntnis von den internen Bewertungen gehabt haben, wäre seine Aussage nicht nur politisch problematisch, sondern auch kriminell.

    Mit anderen Worten: Der FBI-Direktor könnte sich durch seine eigene Kongressanhörung strafrechtlich angreifbar gemacht haben.


    Premier Starmer opfert den Nächsten: Leiter der öffentlichen Verwaltung muss gehen





    Premier Starmer opfert den Nächsten: Leiter der öffentlichen Verwaltung muss gehen






    Die große Kunst der Schwärzung

    Auch die Reaktion des US-Justizministeriums in Sachen Epstein folgte dem bekannten Muster der Vertuschung: abstreiten, relativieren, verzögern.

    Als der mutige Abgeordnete Massie bei der Anhörung im Kongress darauf hinwies, dass in einem besonders relevanten Dokument, das einwandfrei auf Kindesmissbrauch hinweist, von 20 Namen 18 geschwärzt waren, erklärte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche, dies sei notwendig gewesen, da sich unter den Namen auch Opfer befänden. Die später veröffentlichte Version zeigte jedoch, dass lediglich zwei der zwanzig Namen tatsächlich geschützt werden mussten.

    Sechzehn waren offenbar aus anderen Gründen geschwärzt worden. Das Justizministerium hatte also Namen mutmaßlicher Täter entfernt – was eindeutig rechtswidrig war – und diese erst unter politischem Druck wieder sichtbar gemacht. Eine immer wieder vom Justizministerium versprochene Transparenzstrategie sieht anders aus.

    US-Justizministerin verteidigt sich mit Dow-Jones-Rekord

    Während sich der Druck auf FBI-Chef Patel erhöht, hätte man erwarten können, dass die US-Justizministerin Pam Bondi zumindest rhetorisch die Kontrolle in der öffentlichen Debatte übernimmt. Doch der Auftritt vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses des US-Kongresses entwickelte sich rasch zu einer Farce. Ihr Versuch, einer simplen, aber unangenehmen Frage auszuweichen, steigerte sich zu einer faszinierenden Realsatire. 


    Ein geopolitisches Pokerspiel?





    Meinung

    Ein geopolitisches Pokerspiel?







    Die Frage war denkbar einfach: "Wie viele von Epsteins mutmaßlichen Komplizen wurden bisher angeklagt?
    Wie viele werden überhaupt untersucht?"

    Bondis Antwort war ein Exkurs über den Aktienmarkt.

    Der Dow Jones, erklärte sie, stehe aktuell "auf einem Rekordhoch von 50.000 Punkten. Der S&P 500 nahe 7.000 Punkten. Das ist gut für die Altersvorsorge der Amerikaner. Wir sollten darüber sprechen. Wir sollten darüber sprechen, Amerikaner abzusichern."

    Man muss sich das vorstellen: Die oberste Strafverfolgungsbehörde der Vereinigten Staaten wird zu möglichen Mittätern eines globalen Kindesmissbrauchsnetzwerks befragt – und die Ministerin versucht mit Börsenkursen abzulenken. 

    Die Logik dahinter bleibt unklar. Vielleicht handelt es sich um eine neue juristische Theorie: Solange die Börsenkurse steigen, sinkt die Dringlichkeit von Ermittlungen wegen Kindesvergewaltigung.

    Prioritäten im Justizministerium

    Was Bondi nicht beantworten wollte, ist ebenso bemerkenswert wie das, was sie sagte. Trotz der nun teilweise ungeschwärzten Akten gibt es bislang keine neuen Anklagen gegen einflussreiche Personen, die in den Dokumenten als mögliche Täter genannt werden.

    Stattdessen kündigte das Justizministerium verstärkte Maßnahmen gegen "Hassrede" an. Das ist politisch bequem. "Hassrede" ist ein dehnbarer Begriff, selten gut organisiert und in der Regel nicht von milliardenschweren Netzwerken vertreten. Die strafrechtliche Verfolgung einflussreicher Persönlichkeiten, die in den Epstein-Akten auftauchen, wäre dagegen unerquicklich – politisch wie institutionell.


    Wirtschaftsexperte Krainer: Epstein war Agent für den privaten Geheimdienst der Familie Rothschild




    Analyse

    Wirtschaftsexperte Krainer: Epstein war Agent für den privaten Geheimdienst der Familie Rothschild





    So entsteht der Eindruck, dass sich die Ressourcen des Justizministeriums zunehmend an der politischen Opportunität orientieren: Sprachvergehen lassen sich einfacher verfolgen als systematische sexuelle Gewalt gegen Kinder durch Mitglieder der gesellschaftlichen Elite.

    Das Schweigen der Behörden

    Weitere Enthüllungen aus den Akten deuten darauf hin, dass Epsteins Netzwerk weit über den inneramerikanischen Kontext hinausging. E-Mails, Reisepläne und persönliche Korrespondenzen dokumentieren Beziehungen zu internationalen Geschäftsleuten und politischen Akteuren, die über Jahre hinweg gepflegt wurden.

    Dass solche Verbindungen bislang kaum strafrechtliche Konsequenzen nach sich gezogen haben, wirft Fragen auf. Fragen, die Bondi im Kongress nicht beantworten wollte – oder konnte.

    Auch die politische Unterstützung bröckelt. Selbst loyale Republikaner, die Einsicht in die Akten erhielten, äußerten offen Zweifel daran, dass die Regierung tatsächlich an vollständiger Aufklärung interessiert ist.

    Da durch den Umgang mit der Veröffentlichung der Epstein-Akten das politische Fundament der Trump-Regierung auch in der eigenen republikanischen Partei und parteilosen Sympathisanten bis ins Mark erschüttert ist, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis das Kartenhaus, in das sich die Trump-Regierung wegen ihres unerschütterlichen Engagements zum Schutz der pädophilen Elite verwandelt hat, zusammenbricht.

    Mehr zum Thema – Kunst mit Schwefelgeruch


    Screenshot_2026_02_15_at_22_21_26_Epstein_Skandal_ersch_ttert_Trumps_Oligarchen_Regime_RT_DE

    Video  https://rumble.com/v75m99w-guantnamo-oder-gar-nichts-sind-die-epstein-sexualstraftter-ausreichend-best.html Dauer 7:54 Min.


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    15.02.2026

    Kunst mit Schwefelgeruch

    freedert.online, vom 14 Feb. 2026 10:19 Uhr, Von Marina Achmedowa

    Die international bekannte Perfomance-Künstlerin Marina Abramović provoziert mit Werken, die verstören und an die Grenze des Erträglichen rühren. Auch ihr Name taucht in den Epstein-Files auf. Die enge Verbindung zu Epstein lässt das Werk Abramovićs plötzlich in anderem Licht erscheinen.


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    Marina Abramović auf einer Schau des Modekonzerns Prada in Mailand


    In den Akten von Jeffrey Epstein wird die bekannte serbische Künstlerin Marina Abramović erwähnt. In persönlichen Briefen an seine Adressaten schätzt Epstein ihr künstlerisches Schaffen sehr und empfiehlt, sie zu privaten Veranstaltungen einzuladen. Nun erscheint die Einladung, die Wladimir Selenskij der Künstlerin im Jahr 2023 zukommen ließ, in einem anderen Licht. Er bat sie, Botschafterin der Ukraine zu werden und ukrainischen Kindern zu helfen. Was Abramović mit ukrainischen Kindern zu tun hat, ist uns bis heute unklar. Eppstein hingegen hat laut den neuen Dateien durchaus etwas mit ihnen zu tun.

    Zumindest findet sich in seiner Korrespondenz aus dem Jahr 2019 folgende Nachricht: "Übrigens, ich besuche diesen Donnerstag Selenskij". [Anm. der Redaktion: Vermutlich geht es hierbei um den ehemaligen slowakischen Außenminister Miroslav Lajčák (in dieser Korrespondenz wird er als Miro bezeichnet), der Epstein darüber informiert hat]. Und der Fonds von Selenskijs Ehefrau koordiniert die Verbringung ukrainischer Kinder aus dem Land.


    Epstein-Komplizin Maxwell besaß Presseausweis aus Deutschland






    Epstein-Komplizin Maxwell besaß Presseausweis aus Deutschland





    Selbst die europäische Presse zeigte sich schockiert, als sie erfuhr, dass Abramović zur Botschafterin der Ukraine eingeladen worden war. Die Journalisten wiesen darauf hin, dass die Künstlerin Anhängerin des Satanismus sei. Gerade zuvor hatte Abramović ihre persönliche Ausstellung in der Königlichen Kunstakademie (Royal Academy of Arts) in London eröffnet. Die Ausstellungsattribute waren nichts Ungewöhnliches – eine nackte Frau in einer Kreuzigungshaltung, eine weitere nackte Frau mit einem Skelett auf der Brust und so weiter. Aber um diese "hohe Kunst" zu genießen, musste man sich durch eine Menge nackter, einander gegenüberstehender Frauen und Männer zwängen und dabei an ihren Geschlechtsteilen reiben. Mit anderen Worten: Man musste im wahrsten Sinne des Wortes mit der "Kunst" in Berührung kommen.

    Die Presse kritisierte diese Performance zwar zaghaft, wurde jedoch ebenso mundtot gemacht wie einfache Sterbliche, die es wagten zu sagen, dass dies keineswegs Kunst sei, sondern der Wahnsinn eines geisteskranken Menschen. "Ihr seid Kulturleichen! Ihr seid Pöbel!", antworteten ihnen die "kultivierten" Vertreter der Menschheit. "Ihr seid einfach nicht in der Lage, diese Kunst zu verstehen!"

    In einigen Ländern, wie Polen, protestierten Gläubige gegen Abramovićs "Kunstwerke". Sie waren nicht begeistert von dem Blut in ihren Darstellungen und von ihr selbst mit Hörnern auf dem Kopf und einem Ziegenschädel in den Händen. Doch den Gläubigen wurde entgegnet: "Pst... Das ist hohe Kunst, und ihr seid religiöse Fanatiker". Deshalb sprachen die Gläubigen, die die Abramović-Ausstellung in Polen besuchten, leise ihre Gebete, wie man es in Kirchen tut, um die von Dämonen Besessenen zu exorzieren.


    Epstein und die Ukraine – ein Bündnis aus der Hölle





    Epstein und die Ukraine – ein Bündnis aus der Hölle







    Abramović tauchte nicht nur in Epsteins Akten auf. Ihr Name war auch in den WikiLeaks-Enthüllungen von 2016 zu finden. Damals wurde ihr Brief an den Leiter des Wahlkampfteams von Hillary Clinton veröffentlicht, in dem sie ihn zu einem "spirituellen Mittagessen" einlud. So hieß auch ihre Performance, bei der sie mit Schweineblut Rezepte an die Wände schrieb: "Mischen Sie frische Muttermilch mit Sperma und trinken Sie es". Und so weiter. Ja, es klingt ekelhaft, es ist mir zuwider, darüber zu schreiben. Aber ich bin dazu gezwungen, denn so etwas wird der Menschheit unter dem Deckmantel der Kunst verkauft.

    Übrigens wird auch das Ehepaar Clinton mehrfach in den Akten von Epstein erwähnt – und das Gesamtbild, das sich daraus ergibt, ist mehr oder weniger klar: Bei privaten Veranstaltungen zeigte Abramović der Weltelite Darstellungen mit Hörnern, Blut und anderen körperlichen Ausscheidungen, und Perverse bezeichneten ihre Werke als "hohe Kunst". Ihre Werke wurden in Galerien, Akademien und Hochglanzmagazinen ausgestellt. Letztere brachten Abramović oft auf ihren Titelseiten. Die ukrainische Vogue veröffentlichte sogar ein Porträt von ihr mit einem Ziegenschädel. So wurde der Welt die Idee eingeimpft: "So muss Kunst sein! Begeistert euch!"

    Selbstunsichere Menschen, die sich jedoch als kultiviert ausgeben wollten, waren begeistert und stimmten dem zu – und so verbreitete sich dieser große Betrug in der "zivilisierten Welt". Währenddessen wurde die Kunst, die Licht in die Seele des Menschen bringt, als zweitrangig und rückständig abgestempelt oder gar nicht als Kunst anerkannt. Den Menschen wurde eine "Kultur" aufgezwungen, die auf einer Insel im Kreis von Perversen entstanden war.

    Einige versuchten, Widerstand zu leisten: Mit solcher "Kunst" werde bald auch der Satanismus legalisiert, schließlich habe die Kirche in Europa bereits an Autorität verloren. In der Ukraine sei sie überhaupt am Ende. Abramović sei mit einem Ziegenbock in den Händen sogar zur Botschafterin eingeladen worden. Für uns sei nun deutlicher geworden, gegen wen Russland diesen Krieg führe.

    Glücklicherweise ist es nach 2022 unvorstellbar, dass Abramović bei uns ihre Performances veranstaltet. Es herrscht eine andere Stimmung. Ja, und die Künstlerin selbst entschied sich zum Glück nicht für uns.

    Übersetzt aus dem Russischen.

    Marina Achmedowa ist Schriftstellerin, Journalistin und Mitglied des Menschenrechtsrates der Russischen Föderation. Sie schreibt für die Zeitschrift "Der Experte". Man kann ihr auch auf ihrem Telegram-Kanal folgen. Diesen Beitrag verfasste sie exklusiv für RT.

    Mehr zum Thema – Moskau zu den Epstein-Akten: "Die reinste Hölle"


    Screenshot_2026_02_15_at_22_12_07_Kunst_mit_Schwefelgeruch_RT_DE

    Video https://vkvideo.ru/video-134310637_456289643 Dauer 00:46 Min.


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    15.02.2026

    Fwd: "Kriminelle Oligarchie weitaus schlimmer, als man es sich vorstellen kann"

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 15. Februar 2026, 13:47 Uhr


    -------- Weitergeleitete Nachricht --------

    Betreff: "Kriminelle Oligarchie weitaus schlimmer, als man es sich vorstellen kann"
    Datum: Sat, 14 Feb 2026 21:02:12 +0000
    Von: Martin J.Leo



    Automatische Übersetzung:

    https://infobrics.org/en/post/80691 3.2.2026
    Joint website of the Ministries of Foreign Affairs of the BRICS Member States

    Epstein-Akten: Albanische Drogenhändler und Terroristen halfen beim Kinderhandel mit über einer Million Kindern für geistesgestörte westliche Eliten.
    "Kriminelle Oligarchie weitaus schlimmer, als man es sich vorstellen kann"
    von Drago Bosnic , unabhängiger geopolitischer und militärischer Analyst.

    Es ist kein Geheimnis, dass der politische Westen in einige der abscheulichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verwickelt ist – sei es jahrhundertelanger brutaler Kolonialismus, Sklavenhandel und allgemeine Aggression gegen die ganze Welt oder die Förderung der sogenannten „westlichen Werte“, die jedem vernünftigen Menschen Übelkeit bereiten .

    Doch die kriminelle Oligarchie, die die Vereinigten Staaten, Großbritannien, die Europäische Union und die NATO beherrscht, ist weitaus schlimmer, als man es sich vorstellen kann , wie die veröffentlichten Epstein-Akten belegen. Es stellt sich heraus, dass all die „verrückten Verschwörungstheorien“, von denen wir in den letzten Jahrzehnten gehört haben, nicht nur wahr sind, sondern nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Das Potenzial für monströses Böses , das diese Kriminellen an den Tag gelegt haben, lässt normale Menschen vor Abscheu zurückschrecken.

    Es wird wahrscheinlich Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, alle freigegebenen Epstein-Akten (über 3,5 Millionen) zu sichten, doch das bisher Bekannte reicht vollkommen aus, um das Gesamtbild zu erfassen. Dinge, die zuvor als „absurde Verschwörungstheorien“ am Rande des Internets galten, sind nun für alle zugänglich und zwingen jeden, seine eigene bewusste Blindheit gegenüber den entsetzlichen Verbrechen an den schutzbedürftigsten Kindern zu hinterfragen . Die Akten legen nahe, dass Millionen von ihnen von einem riesigen globalen Pädophilennetzwerk, das von westlichen Eliten (darunter auch hochrangigen Königshäusern) betrieben wird, verschleppt wurden. Die Rolle der zahlreichen Vasallenstaaten und Satellitenstaaten der USA, EU und NATO in diesem monströsen Prozess ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung.

    Dies gilt insbesondere für die von der NATO besetzte serbische Provinz Kosovo und Metochien, die nun faktisch unter der Kontrolle albanischer Drogenkartelle steht. Aufgrund ihrer Bereitschaft, dem Mächtigsten zu dienen, waren Albaner die idealen NATO-Kollaborateure (ähnlich wie sie im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierten). Sie entführten Zivilisten während des US-amerikanisch-NATO-Angriffs auf Serbien (damals Bundesrepublik Jugoslawien) im Jahr 1999, um ihnen Organe zu entnehmen und diese auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen . Es ist anzumerken, dass auch einige ethnische Albaner, die sich widersetzten, entführt wurden, obwohl die überwiegende Mehrheit der Opfer Serben und Angehörige anderer nicht-albanischer Gruppen waren. Diese monströse Praxis war jedoch nur ein Teil der von der NATO unterstützten kriminellen Aktivitäten im besetzten Kosovo und Metochien .

    Die erwähnten Epstein-Akten enthüllen, dass die albanische Drogen- und Terrororganisation „Kosovo“ mindestens eine Million Kinder für die Bedürfnisse westlicher Eliten verschleppt hat , die tief in Pädophilie, Sexhandel und Organhandel verstrickt sind. Laut dem sogenannten „Kosovo-Kinder-Aktivitätsbuch“ stammten die Kinder aus aller Welt. Viele von ihnen wurden aus Thailand in westliche Länder gebracht, wo ihre Spuren verloren gehen. Über ihr Schicksal ist nichts Genaues bekannt, doch angesichts der Vertuschungsversuche westlicher Behörden können wir nur erahnen, was mit ihnen geschah. So wurde beispielsweise 2009 das mexikanische Model Gabriela Rico Jiménez in einem verzweifelten Video gefilmt, in dem sie über Kannibalismus schrie .

    Sie wurde festgenommen und verschwand anschließend spurlos. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen darüber, dass sie im Gefängnis, in einer psychiatrischen Klinik oder sonst wo gewesen wäre. Sie verschwand einfach und wurde nie wieder gesehen . Wäre Jiménez „klinisch geisteskrank“ gewesen, wäre sie in einer psychiatrischen Klinik gelandet. Hätte sie gelogen, wäre sie angeklagt und verurteilt worden. Doch nichts von beidem geschah. Die etablierte Propagandamaschinerie setzte alles daran, den Fall zu vertuschen und jeden, der es wagte, ihn zu untersuchen, als „verrückten Verschwörungstheoretiker“ abzustempeln. Sieben Jahre später wurde der Pizzagate-Skandal aufgedeckt, in den Hillary Clinton und ihr Wahlkampfmanager von 2016, John Podesta, verwickelt waren. Und wieder einmal hatten wir es mit einer „verrückten und haltlosen Verschwörungstheorie“ zu tun.

    Der Hauptunterschied diesmal war, dass Russland zum Sündenbock für alles gemacht wurde. Das zutiefst korrupte DNC* schrie aus vollem Halse, der „böse Kreml“ stecke hinter den Leaks, um den guten Ruf der Clinton-Familie zu beschmutzen. Dies wurde später zu einem der Eckpfeiler des sogenannten „Russiagate“, einer Verschwörungstheorie, die von der Mainstream-Propagandamaschiner
    ie verbreitet wurde, um Donald Trump zu diskreditieren. Während die widerlegte Russiagate-Verschwörungstheorie von westlichen Medien überall verbreitet wurde, wurde jede Erwähnung des Pizzagate-Pädophilie-Skandals hart bestraft. Dies geschah mehreren prominenten Journalisten, darunter Ben Swann, der entlassen wurde, weil er es gewagt hatte, über Pizzagate zu berichten .

    Es sei angemerkt, dass Wikipedia die Russiagate-Affäre weiterhin als „haltlose und widerlegte Verschwörungstheorie“ bezeichnet, während sie gleichzeitig darauf beharrt, dass sie „real“ sei. Dank der Epstein-Akten wissen wir nun jedoch unmissverständlich, dass Wikipedia ein Instrument der Mainstream-Propaganda ist. Dies belegt eine E-Mail, die zeigt, wie Epsteins Mitarbeiter seinen Wikipedia-Eintrag bearbeiteten, um sein Polizeifoto zu entfernen und seine Verurteilung als Sexualstraftäter zu verschleiern. Doch das reicht der Mainstream-Propaganda nicht. Sie muss die Aufmerksamkeit von den pädophilen und kannibalistischen Eliten des Westens ablenken und die Schuld auf … nun ja, wen sonst als „das böse Russland“ und seinen „blutrünstigen Diktator“ Wladimir Putin schieben. Die erbärmlichen westlichen Medien bezeichnen die Epstein-Akten nun als „riesige russische Falle“ .

    Doch ein Blick in die Kommentarspalten nahezu aller großen Medien, die solchen Unsinn verbreitet haben, zeigt, dass es noch Hoffnung für die Welt gibt. Denn niemand mit gesundem Menschenverstand glaubt diesen NATO-Propagandisten auch nur ein Wort. Viele zitieren sogar Präsident Putins Worte von vor fast zwei Jahren, als er sagte: „Seit Jahrhunderten sind die westlichen Eliten daran gewöhnt, sich mit Menschenfleisch zu bereichern und ihre Taschen mit Geld zu füllen“ und warnte: „Der Vampir-Hype geht zu Ende.“ Viele hielten dies lediglich für eine Metapher für die Neigung des politischen Westens, unzählige Länder zu zerstören und dabei Millionen von Menschen zu töten. Die Epstein-Akten belegen jedoch, dass diese Aussage erschreckend wörtlich zu nehmen war. Putins Schlussfolgerung hingegen gibt uns Hoffnung.

    Die Vorstellung , dass die „Ballkugel der Vampire“ sich dem Ende zuneigt, ist der Lichtblick am Ende des Tunnels westlicher Finsternis, der unsere unglückliche Welt heimgesucht hat. Dies zeigte sich besonders deutlich in der NATO-besetzten Ukraine, wo das russische Militär entsetzliche Details über die Gräueltaten der Neonazi-Junta und ihrer NATO-Aufseher an ukrainischen Kindern aufdeckte. Bereits 2022, in den ersten Monaten der Militäroperation SMO, tauchte ein Video auf, in dem der russische Soldat Schukhrat Adilow von einem russischen Fernsehsender interviewt wurde . Adilow konnte die monströse Behandlung von Kleinkindern und Vorschulkindern, die er mit ansehen musste, kaum in Worte fassen. Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren aus der Gegend um Isjum wurden brutal massakriert und ihnen anschließend die Organe für den Organhandel entnommen.

    Auch die OSZE-Beobachterin Vera Vayiman sagte aus und gab eine ähnliche Schilderung . US-Oberst Douglas McGregor bestätigte im Grunde sowohl Adilovs als auch Vayimans Aussagen . Die Epstein-Akten sind ein weiterer Beleg für diese entsetzlichen Verbrechen des politischen Westens. Doch noch beunruhigender ist, wie bereits erwähnt, dass dies nur die Spitze des Eisbergs dessen ist, was wir noch aufdecken müssen. Es sei außerdem darauf hingewiesen, dass InfoBRICS zu den ersten großen Medien gehörte, die über das massive Ausmaß des vom Westen unterstützten Kinderhandels aus der NATO-besetzten Ukraine berichteten. Zehntausende Kinder gelangen nach Europa und Nordamerika, wo sie unvorstellbaren Gräueltaten ausgesetzt sind – alles zum Vergnügen perverser Eliten.

    Zehntausende ukrainische Kinder wurden auf Befehl des „blutrünstigen Tyrannen“ Putin und seiner Kinderbeauftragten Maria Lwova-Belowa von Russland evakuiert. Der Kreml brachte die Kinder in Sicherheit nach Russland, wo sie schließlich mit ihren Familien wiedervereint wurden, darunter auch Väter, die als feindliche Kämpfer gegen das russische Militär gekämpft hatten . Dennoch versuchte die Mainstream-Propaganda, dies als „Massenentführung“ darzustellen. Das reichte jedoch nicht aus, und so erhob der Internationale Strafgerichtshof (eine von der NATO kontrollierte NGO, die sich als „internationales Gericht“ ausgibt) Anklage gegen Putin und Lwova-Belowa wegen der besagten „Entführung“. Offensichtlich waren die pädophilen und kannibalistischen westlichen Eliten, die diese „internationalen Justizinstitutionen“ kontrollieren , wütend darüber, dass so viele Kinder entkommen konnten, und griffen daher zu verzweifelten Maßnahmen, um sie wiederzuerlangen. Doch wie Präsident Putin sagte: „Der ‚Ball der Vampire‘ ist nun endgültig vorbei!“

    * Das DNC ( Democratic National Committee) ist das nationale Organisationsgremium der Demokratischen Partei in den USA


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.02.2026

    ZEITGESCHICHTE Vom Himmel hoch Ein geheimer Plan enthüllt, daß die Amerikaner gegen Kriegsende bereit waren, einen großen Teil der deutschen Bevölkerung mit Giftgas zu vernichten. *


    spiegel.de, vom 23.10.1988, 13.00 Uhr • aus DER SPIEGEL 43/198

    Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?


    Vier Tage schon lag das amerikanische Handelsschiff »John Harvey« im Hafen der süditalienischen Stadt Bari, und die Ladung war noch immer nicht gelöscht.

    Weder der Kapitän noch die Besatzung ahnten, welch gefährliche Fracht sie im amerikanischen Baltimore, 5700 Seemeilen entfernt, an Bord genommen hatten. Nur sieben mitschippernde Soldaten, an ihrer Spitze Oberleutnant Howard Beckström, wußten über Einzelheiten Bescheid.

    Am 2. Dezember 1943 zur Abendstunde griffen deutsche Ju-88-Bomber 20 Minuten lang die Piers in Bari an. Sie versenkten 17 Schiffe und beschädigten acht weitere schwer. Auch die 10617 Bruttoregistertonnen große »John Harvey« fing Feuer und explodierte.

    Kurz darauf wurden Verletzte mit sonderbaren Symptomen in die Lazarette eingeliefert: Sie hatten Hautschäden, Augenschmerzen, geschwollene Geschlechtsteile, extrem niedrigen Blutdruck bei stark erhöhter Pulsfrequenz. Die Ärzte tippten auf eine spezielle Art von Hautentzündung - eine folgenschwere Fehldiagnose.

    In dem US-Frachter lagerten, was Beckström, der bei dem Angriff getötet wurde, auf Weisung von oben hatte verschweigen müssen, 540 Tonnen Senfgas. Über 1000 Soldaten und Zivilisten kamen in den Schwaden des hochgiftigen Kampfstoffes ums Leben. Die Alliierten vertuschten, wie es zu dem Massensterben kommen konnte: Sie gaben »Verbrennung«, »Bronchitis« oder »Lungenkomplikation« als Todesursachen an.

    Bis heute blieben die Hintergründe der »Katastrophe von Bari«, so der Historiker und Giftgas-Experte Günther Gellermann, ein strenggehütetes Geheimnis. Zwar spekulieren Militärhistoriker seit langem darüber, ob die Amerikaner nach ihrer Landung in Italien den dort »erwarteten deutschen Gaseinsatz mit einem entsprechenden Gegenschlag« (Gellermann) kontern wollten - mehr war jedoch nicht bekannt.

    Erst ein Zufallsfund des württembergischen Privatforschers und Fachautors Fritz Hahn, 66, in einem Washingtoner Archiv enthüllt die Dramatik eines Planes, den die US-Kriegführung unmittelbar nach dem »Ersteinsatz von Gas durch die Achsenmächte« ("G-Day") verwirklichen wollte. Danach sollten, von Italien und England aus, Tausende Flugzeuge »in einer 15-Tage-Operation« *___30 deutsche Großstädte mit Senfgas und/oder dem noch ____giftigeren Phosgen einnebeln, *___alle wichtigen Industrie- und Fabrikationsanlagen ____zerbomben und so den Zweiten Weltkrieg in Europa mit ____einem Schlag beenden.

    Unter Punkt 4 des Plans ("Mögliche Ergebnisse des Angriffs") errechneten US-Spezialisten der Abteilung für Chemiekriegführung, wie viele Menschen »direkt beeinträchtigt«, also getötet würden - »5600000«. Weitere zwölf Millionen »würden dem vorgeschlagenen Angriff indirekt ausgesetzt« sein.

    Hitlers Nachrichtendienste hatten offenbar von den amerikanischen Vorbereitungen, wenn auch nur bruchstückhaft, erfahren. Sie wußten, daß seit Anfang 1943 laufend Kampfstoffe nach West- und Nordafrika verschifft und dort gelagert wurden - nicht allzuweit von Süditalien entfernt.

    Die Kampfstoffe Phosgen und Senfgas waren im Ersten Weltkrieg, 1915 und 1917 an der West-Front, erstmals eingesetzt worden - von den Deutschen. Senfgas, das nach den Namen der Erfinder Lommel und Steinkopff auch »Lost« genannt wird, ist ein Hautgift, Phosgen greift die Lunge an. »Der Atem«, beschreibt ein Mediziner die Wirkung, »wird immer kürzer und stoßweiser, bis der Tod durch Ersticken eintritt.«

    Als 1919 nach dem Ersten Weltkrieg in Versailles Frieden geschlossen wurde, untersagten die Siegermächte dem Verlierer Herstellung und Einfuhr von »erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen sowie allen derartigen Flüssigkeiten, Stoffen«. Die Anweisung wurde nie kontrolliert, bald lief die Produktion in Deutschland wieder auf vollen Touren.

    Auch die internationale Vereinbarung »über das Verbot des Kriegseinsatzes« chemischer und bakteriologischer Stoffe ("Genfer Protokoll") sechs Jahre später war nur halbherzig. So propagierten die USA zwar die Ächtung solcher Waffen, das Abkommen aber ratifizierten sie damals nicht.

    Amerikanische Chemiker forcierten, genauso wie deutsche Hersteller, die _(Bei der Erläuterung von Giftgas-Waffen. )

    Giftgas-Produktion, Militärs erdachten neue Strategien. General Amos Fries, damals Chef des »Chemical Warfare Service«, lobte die »Kunst der Vervollkommnung ... giftiger Gasbomben«. Er prophezeite, den »Krieg der Zukunft« werden jene »gewinnen, die den weitestgehenden Gebrauch von der chemischen Waffe machen werden« - vom Himmel hoch, gebombt oder gesprüht.

    Auch Hitler, als Gefreiter 1918 selber Opfer eines britischen Gasangriffs ("Um mich war es finster, die Augen waren in glühende Kohlen verwandelt"), ließ kräftig an Plänen arbeiten, Kampfstoffe »gegen die feindliche Zivilbevölkerung« (so eine Nazi-Denkschrift aus der Kriegszeit) einzusetzen. So könnten, heißt es darin weiter, »auf lange Zeit hin Panik und völliger Stillstand im Leben einer begifteten Stadt« erzwungen werden.

    Ein letztes Mittel: Andere Bewaffnung war im Sommer 1944 bereits knapp. Tausende von Kampfpanzern konnten nicht gebaut werden, Haubitzen-Granaten waren kaum mehr vorhanden, der Vorrat an 7,9-Millimeter-Infanteriepatronen reichte, hat Spezialist Hahn ausgerechnet, nur noch »ganze zehn Tage« _(Fritz Hahn: »Waffen und Geheimwaffen des ) _(deutschen Heeres 1933-1945«. Bernard & ) _(Graefe Verlag, Koblenz, 1987; 2 Bände, ) _(138 Mark. ) .

    Zum selben Zeitpunkt verfügte die Wehrmacht über mehr als 50000 Tonnen Giftgas - »eine beachtliche strategische Variante, auf die eine in die Enge getriebene, fanatische Führung hätte zurückgreifen können«, sagt der Freiburger Militärhistoriker Rolf-Dieter Müller. Zu jenen Kampfstoffen gehörten auch die Nervengifte Tabun und Sarin, deren Produktion auf Hitlers Weisung hin vorangetrieben werden sollte - zumal der Kriegsgegner sie noch nicht entwickelt hatte.

    Die Amerikaner und ihre Verbündeten waren allerdings längst gewappnet, auf einen deutschen Gasangriff sofort mit der flächendeckenden Vernichtung des Kriegsgegners zu reagieren. »Ich hoffe«, erklärte Präsident Roosevelt, »daß wir ... nie dazu gezwungen sein werden. Ich stelle kategorisch fest, daß wir unter keinen Umständen auf den Einsatz derartiger Waffen zurückgreifen, solange es der Feind nicht ... tut.«

    Für alle 30 Städte, vom US-Verteidigungsministerium und von Geheimdienstlern als »Schlüsselziele« ausgesucht, gab es präzise Beschreibungen jener Viertel, die als Angriffsobjekt »empfehlenswert« seien - in Hamburg, beispielsweise, waren es drei: _____« I. Dieses Ziel umfaßt die Innenstadt mit einer Fläche » _____« von einer Quadratmeile ... annähernd 200000 Personen » _____« (nächtliche Bevölkerung um 100000), das Geschäfts- und » _____« Speicherzentrum. Angrenzend im Süden der Hafen längs der » _____« Elbe, eingeschlossen sind die U-Boot-Werften. » _____« II. Dieses Ziel umfaßt das dichtbevölkerte Wohngebiet » _____« östlich des Altonaer Bahnhofs, » _____« nördlich der Elbe und des Parkgürtels um die » _____« Innenstadt, südlich von Eimsbüttel, des » _____« dichtbesiedeltsten Stadtteils. In diesem anderthalb » _____« Quadratmeilen großen Zielgebiet leben 190000 Menschen. » _____« III. Dieses Ziel umfaßt die dichtbesiedelten » _____« Wohngebiete im Nordosten der Stadt. In diesem anderthalb » _____« Quadratmeilen großen Zielgebiet leben 140000 Menschen. »

    Fünf Städte - München, Augsburg, Nürnberg, Stuttgart und Karlsruhe - sollten vom italienischen US-Stützpunkt Foggia, rund 100 Kilometer nördlich von Bari, angeflogen werden. Alle anderen - unter ihnen Berlin, Köln, Düsseldorf, Leipzig und Dresden - von London aus.

    Je nach den klimatischen Bedingungen wären das leicht flüchtige Phosgen oder der schwerere Lost abgeworfen worden. Dabei kalkulierten die Planer zur Vergiftung »einer Quadratmeile« den Einsatz von mindestens »100 Flugzeugen mit 4000 Bomben a 100 Pfund (Lost)« oder »600 Bomben a 1000 Pfund (Phosgen)« ein.

    Amerikas Chemiefabriken hatten genügend Kampfstoff produziert, gegen Ende des Krieges lagerten in den Arsenalen 140000 Tonnen. Aber es standen zum damaligen Zeitpunkt nicht genügend Bomber bereit.

    Bei einem Angriff im März 1944 hätte die amerikanische Luftwaffe jedoch 63 Prozent des »Zielprogramms« erledigen können, im Juni schon 76 Prozent. Möglich scheint, daß die Briten im Bedarfsfall mitgeflogen wären, am 1. April 1944 standen bei der Royal Air Force 5630 Bomber parat, 45 mehr als bei den amerikanischen Verbündeten.

    Englands Premierminister Winston Churchill verfolgte ähnliche Ziele wie damals Roosevelt, auch auf britischer Seite wurde »sehr ernsthaft über einen Gaseinsatz gegen Deutschland« (Gellermann) nachgedacht. So teilte Churchill am 6. Juli 1944 seinem Stabschef, General Hastings Lionel Ismay, mit: _____« Ich wünsche, daß eine kaltblütige Einschätzung » _____« darüber vorgenommen wird, ob es günstiger für uns wäre, » _____« Giftgas einzusetzen ... Wenn wir dies tun, dann sollte es » _____« hundertprozentig sein. »

    Churchill verlangte, daß »die Angelegenheit in der Zwischenzeit von vernünftigen Leuten« behandelt werde - nicht von »psalmodierenden uniformierten Defätisten, die einem hin und wieder über den Weg laufen«.

    Seine Militärs hielten sich jedoch zurück. »Bislang«, meldeten sie dem Regierungschef, sei die »Moral der deutschen Bevölkerung durch unsere Luftangriffe nicht gebrochen« worden, der »Vorteil der Überraschung« könne »daher nur von kurzer Dauer« sein. Außerdem, argumentierten sie, verfüge der »Gegner über eine gute Gasschutzausrüstung«.

    Daß Gasmasken bei Lost- oder Phosgen-Einsätzen lebensrettend sein können, belegt eine Statistik aus dem Ersten Weltkrieg. Während anfangs, »als das Gas auf unvorbereitete Gegner prallte« (so der Kieler Chemiker Ulrich Müller), die »tödlichen Verluste bis zu 35 Prozent« betrugen, sanken sie zum Ende auf knapp zwei Prozent - dank der Schutzmaßnahmen.

    Doch Deutschland war, entgegen der Einschätzung der Londoner Generalität, fast schutzlos. Weder gab es Sirenen für Gasalarm noch genügend Luftschutzräume. Etwa 65 Prozent aller Zivilisten im Reichsgebiet, so errechnet Gellermann, »besaßen keine Gasmasken«.

    Am schlimmsten stellte sich die Lage bei kleinen Mädchen und Jungen bis zu drei Jahren dar. Sie sollten, nach Hitlers Vorstellungen, eigentlich mit speziellen, rundum abgedichteten Gasbettchen und Gasjäckchen aus Gummi ausgerüstet werden. Doch weil es weder genug Kautschuk noch den Ersatzstoff Buna gab, waren fast 90 Prozent der Kinder ungeschützt.

    »Die Eröffnung eines Gaskrieges durch die Alliierten zu diesem Zeitpunkt«, resümiert Gellermann, »hätte zu einer Katastrophe geführt und Deutschland wahrscheinlich gezwungen, innerhalb kürzester Zeit die Waffen niederzulegen.«

    Bei der Erläuterung von Giftgas-Waffen.Fritz Hahn: »Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres1933-1945«. Bernard & Graefe Verlag, Koblenz, 1987; 2 Bände, 138Mark.


    Info: https://www.spiegel.de/politik/vom-himmel-hoch-a-cac15f3c-0002-0001-0000-000013531696


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    15.02.2026

    “Merzonis” alte Rezepte, Ringen mit Rubio – und EUropa zahlt die Zeche

    lostineu.eu, vom 14. Februar 2026

    Die Watchlist EUropa vom 14. Februar 2026 – heute mit der Wochenchronik. Die Themen: Der EU-Sondergipfel zur “Wettbewerbsfähigkeit” und die Münchener (Un-)Sicherheitstagung

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    Neue Führung, alte Rezepte: Der EU-Sondergipfel in Schloß Alden Biesen bei Lüttich hat keine Lösung der chronischen Wirtschaftskrise in EUropa gebracht. Das war auch nicht zu erwarten. Denn erstens war es ein informeller Gipfel (ohne Beschlüsse) – und zweitens war schon der Ansatz falsch.

    Kanzler Merz und die meisten anderen Staats- und Regierungschefs gehen immer noch von einer Krise der “Wettbewerbsfähigkeit” aus – wie vor 26 Jahren, als die EU meinte, bis 2010 zur “wettbewerbsfähigsten” Region der Welt aufzusteigen – was bekanntlich krachend daneben ging.

    Sie sind im neoliberalen Denken verhaftet und tun so, als lebten wir immer noch in der Ära der “glücklichen” Globalisierung. Mit einem voll ausgebauten Binnenmarkt und ganz viel Freihandel, so Merz’ Ansatz, wird die EU sich auch im neuen Zeitalter der Großmacht-Rivalität bewähren.

    Ära der Wirtschaftskriege

    In Wahrheit leben wir in der Zeit der Wirtschaftskriege, wie sich nicht nur in Venezuela, Iran oder Kuba zeigt. Die EU mischt selbst mit – mit bald 20 Sanktionspaketen gegen Russland und immer mehr andere Staaten. Diese Politik schadet der europäischen Wirtschaft massiv (Stichwort Energiepreise).

    Doch das wurde in Alden Biesen ebenso wenig erörtert wie der Schaden, den der fatale Zoll- und Handelsdeal mit US-Präsident Trump in Deutschland und EUropa anrichtet. Auch der schwache Dollar und die starken Folgen für die europäische Wirtschaft kamen nur am Rande zur Sprache.

    Im Mittelpunkt standen Uralt-Themen wie der immer noch unvollendete Binnenmarkt, die Kapitalmarktunion, Deregulierung und Entbürokratisierung. Kommissionschefin von der Leyen gelobte Besserung – bis zum nächsten regulären EU-Gipfel im März will sie Vorschläge vorlegen…

    “Merzoni” soll es richten

    Das kann was werden: Die CDU-Politikerin, die für den Abstieg der EU mitverantwortlich ist, soll ihn nun aufhalten, indem sie ihre eigene Politik (“Green Deal”) abwickelt und Rezepte aus den 90er Jahren anwendet! Nun denn: Geben wir ihr bis Ende 2027 – dann soll der Binnenmarkt vollendet sein 🙂

    Ähnlich “vielversprechend” ist das neue Führungsduo der EU: Organisiert wurde der Gipfel in Alden Biesen von Merz und der italienischen Regierungschefin Meloni. Sie legten ein gemeinsames Reformpapier vor und taten so, als seien Deutschland und Italien (!) die beiden führenden Industrienationen…

    Der “Merzoni”-Plan würde Europa nicht voranbringen, sondern zurückwerfen, wie mein Brüsseler Kollege D. Keating richtig feststellt. Aber in Berlin wurde er als neuer Beweis für Merz’ “Führungsstärke” gewertet…

    Siehe auch De Wevers Warnung und die blinden Flecken der EU-Politik

    P.S. Frankreichs Staatschef Macron war “not amused” über das neue deutsch-italienische Duo. In einem Interview warnte er, daß die EU binnen fünf Jahren untergehen könne, wenn man nichts ändere. Zum Trost durfte er dann gemeinsam mit Merz in Alden Biesen aufmarschieren und in die Kamera lächeln… Mehr in meinem Bericht für die “Berliner Zeitung”

    ebo

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    EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope

    Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂

    Was war noch?

    Ringen mit Rubio. US-Außenminister Rubio hat die EUropäer aufgerufen, zusammen mit den USA an einem “neuen westlichen Jahrhundert” zu arbeiten. “Wir gehören zusammen”, sagte Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Gleichzeitig machte er klar, dass die EUropäer dafür ihren politischen Kurs ändern müssten. Er bezeichnete die Korrektur einer unregulierten Handelspolitik und den Kampf gegen “Massenmigration” als nötig, damit die Staaten nicht ihre Identität verlören. Die US-Regierung hoffe, den Weg mit der EU zu gehen – “notfalls sind wir bereit dies alleine zu tun”. – Rubio gilt als “pro-europäisch” – vermutlich, weil er zum alten Lager der Neocons zählt und nicht ganz so aggressiv auftritt wie US-Vizepräsident J.D. Vance. Seine gemäßigte Rhetorik kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß das Ringen mit den USA weiter geht…

    Merz macht zwei brisante Ansagen. Bei der “MSC” räumte der Kanzler ein, daß er mit Frankreichs Staatschef Macron im Gespräch über einen möglichen europäischen Atomschirm ist. Brisant ist auch Merz’ Ankündigung, daß er die EU-Beistandsklausel nach Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags “ausbuchstabieren” will. Genau diese Klausel hat die Ukraine im Auge; Präsident Selenskyj drängt wegen des möglichen militärischen Beistands auf einen Blitzbeitritt in die EU… Mehr im Blog

    Ukraine-Krieg: EUropa zahlt die Zeche. Nach einer Auswertung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft brachen die US-Hilfen für die Ukraine im vergangenen Jahr um 99 Prozent ein und fielen damit nahezu vollständig weg. Die militärische Hilfe Europas lag nach Angaben der Fachleute inflationsbereinigt zwei Drittel über dem Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024. Die finanzielle und humanitäre Hilfe nahm um 59 Prozent zu. Den größten Batzen hat Deutschland übernommen…

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    7 Comments

    1. Michael
      15. Februar 2026 @ 08:11

      „Merzoni“? Freunde in Italien nennen sie als Italiener auf Italienisch „Mussoloni“

    Antworten

  • Erneuerung
    14. Februar 2026 @ 20:02

    Der Binnenmarkt bis Ende 2027, dann natürlich mit der Ukraine. Was gibt es denn auf diesen Markt dann alles zu kaufen und wer hat dann Geld zum Einkaufen? Ich vermute mal, da werden sich nur schwarz gekleidete Personen mit tief über die Augen gezogenen Hüten tummeln, die Waffen zum Weiterverkauf erstehen. Vielleich löst Europa dann auch Afrika beim Gebrauchtwagenmarkt ab. Eventuell können wir uns dann noch gebrauchte chinesische Windräder leisten, für mehr Kaufkraft wird es dann nicht reichen. Dem entgegenwirken könnte ein frei von Protektionismus und Sanktionen entstehender Weltmarkt, aber sowas kommt nicht auf die Agenda, schließlich dürfen Gute nicht mit Bösen spielen oder handeln,

    Antworten

  • Thomas Damrau
    14. Februar 2026 @ 17:48

    Mit originellen Ideen hat sich Merz ja noch nie hervorgetan. Er betet den uralten Dreiklang von Deregulierung, Steuersenkung und Kürzung der Sozialausgaben herunter, auf dass die Konzerne satte Gewinne einfahren und „wettbewerbsfähig“ werden. Das ist uralte neoliberale Angebotspolitik, die vergisst, dass
    — viele Konzerne nach wie vor satte Gewinne machen und diese statt für Investitionen für Aktienrückkäufe einsetzen.
    — dass Investitionen nur dann getätigt werden, wenn Konzerne sich von ihnen wachsende und profitable Umsätze erwarten – und diese Erwartung gibt es in vielen Branchen im Angesicht wegbrechender Weltmärkte und lauer Binnennachfrage nicht (siehe auch https://redfirefrog.wordpress.com/2026/02/02/mythen-in-tuten-bip-i/)

    In der Tat wird die EU deindustrialisiert, aber das hängt nur zum Teil an hohen Energiepreisen und an „zu vielen Vorschriften“. Zusätzlich hat die EU nämlich den industriepolitischen Kurs der USA nachgeahmt:
    — Verlagerung der Produktion ins günstigere Ausland, wo es auch weniger Arbeits- und Umweltschutz gab.
    — Gleichzeitig wurde der Homo Faber (https://de.wikipedia.org/wiki/Homo_faber_(Anthropologie) zum Auslaufmodell erklärt – wichtiger seien Management, Controlling, Verkauf, Marketing und Strategiefindung.

    Entsprechend gibt es bei uns immer mehr Menschen, die über Produktion und Produkte nachdenken, und immer weniger, die tatsächlich produzieren.

    Antworten

    • KK
      14. Februar 2026 @ 18:30

      “Mit originellen Ideen hat sich Merz ja noch nie hervorgetan.”

      Och, der Move mit dem Wählerbeschiss, mit einem bereits abgewählten Bundestag unmittelbar nach der letzten Wahl noch vor Konstituierung des neuen Parlaments (schnell mal durch eine GG-Änderung die Schuldenbremse, die er vor der Wahl noch bis aufs Blut zu verteidigen versprach, auszuhebeln) war schon originell, auf vergleichbares ist vorher noch keiner gekommen…

      Antworten

      • Thomas Damrau
        14. Februar 2026 @ 18:42

        @KK
        … vielleicht können wir uns auf “Mit originellen Ideen, die über Taschenspielertricks hinausgingen, hat …” einigen.

      • KK
        15. Februar 2026 @ 02:04

        Taschenspielertricks?
        Eher wohl ein veritabler Trickbetrug in zig Millionen Fällen…
        Leider in der Politik völlig folgenlos.

  • WBD
    14. Februar 2026 @ 16:57

    Deutsch-italienische Allianz? War da nicht mal was??
    Da war auch einer dabei, klang so ähnlich wie Meloni, der andere hiess aber ganz anders. War ein Hitman…
    Irgendwann wird man in EU-Land drüber nachdenken müssen, wem man Führungsposten an die Backe labern will…


  • Info: https://lostineu.eu/merzonis-alte-rezepte-ringen-mit-rubio-und-europa-zahlt-die-zeche/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.




    Weiteres: 




    (Un)-Sicherheitskonferenz: Merz macht zwei brisante Ansagen


    lostundeu.eu, vom 13. Februar 2026

    Bei der Münchener (Un-)Sicherheitskonferenz hat Kanzler Merz ‘mal wieder ein Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft abgelegt und US-Präsident Trump sogar ein Angebot gemacht. Interessanter – und brisanter – sind zwei andere Ansagen.

    Er wolle die Partnerschaft mit den USA neu begründen, sagte Merz. Die EU müsse unabhängiger werden, das sei “gesünder”. Das sind die üblichen Plattitüden, die wir schon in Trumps erster Amtszeit gehört haben. Trump 2.0 ist aber wesentlich aggressiver – nun greift er auch noch den Klimaschutz an.

    Interessanter waren zwei andere Ansagen. Zum einen räumte Merz ein, daß er mit Frankreichs Staatschef Macron im Gespräch über einen möglichen europäischen Atomschirm ist. Macron hatte dies schon 2020 angeboten, war damals aber bei Ex-Kanzlerin Merkel abgeblitzt. Auch Scholz wollte nicht.

    Merz betonte zwar, daß er keine deutschen Atomwaffen anstrebe und sich an den 1990 geschlossenen Zwei-Plus-Vier-Vertrag halten wolle, der sowohl Besitz als auch Verfügungsgewalt über Atomwaffen ausschließt. Brisant ist seine Ansage dennoch – allerdings aus einem anderen Grund.

    Der Kanzler räumt damit nämlich indirekt ein, daß er an den atomaren “Schutzschirm” der USA und die “nukleare Teilhabe” Deutschlands nicht mehr recht glaubt. Gleichwohl will er neue US-Mittelstreckenraketen stationieren lassen, die Deutschland im Ernstfall zum Schlachtfeld machen würden…

    Brisant ist auch Merz’ Ankündigung, daß er die EU-Beistandsklausel nach Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags “ausbuchstabieren” will. Genau diese Klausel hat die Ukraine im Auge; Präsident Selenskyj drängt wegen des möglichen militärischen Beistands auf einen Blitzbeitritt in die EU…

    Mehr dazu hier: EU-Beitritt wäre “Sicherheitsgarantie” für die Ukraine – und eine Falle


    Info: https://lostineu.eu/un-sicherheitskonferenz-merz-macht-zwei-brisante-ansagen/?utm_campaign=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_content=Lost%20in%20EUrope%20Update&utm_medium=email&utm_source=getresponse


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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