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03.03.2024

Brisante Enthüllungen zum Krieg, das Lieferketten-Gesetz und Mr. Mindestlohn

lostineu.eu, vom 2. März 2024

Die Watchlist EUropa vom 02. März 2024 – heute mit der Wochenchronik.

Dies war die Woche der großen und brisanten Enthüllungen zum Ukraine-Krieg. Erst plauderten Kanzler Scholz und Präsident Macron aus dem Nähkästchen. Dann wurde auch noch ein Leak zum umstrittenen Taurus-Einsatz lanciert, das Verteidigungsminister Pistorius in die Bredouille bringen könnte.

Alle Enthüllungen haben eins gezeigt: Der Krieg geht in eine neue, bedrohliche Phase. Wir wechseln vom Stellvertreterkrieg, in dem die Ukraine für den Westen gegen Russland kämpft, zur direkten Kriegbeteilung, in der der Westen in der Ukraine gegen Russland kämpft.

Scholz sträubt sich zwar noch, diese bittere Wahrheit einzugestehen. Deutschland dürfe keine Kriegspartei werden, erklärte er. Doch Frankreich und Großbritannien stecken schon knieftief im ukrainischen Sumpf, wie Scholz selbst en passant verraten hat.

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Kurz danach hat Macron ausgeplaudert, dass einige EU- und Nato-Länder nicht nur inoffiziell und heimlich, sondern ganz offiziell in den Krieg ziehen wollen. Es gebe zwar noch keinen Konsens, doch die „Dynamik“ gehe in diese Richtung, so der Franzose.

Auch die Planung geht in diese Richtung. So fordert der französische EU-Kommissar Breton eine Kriegswirtschaft, um der russischen Aufrüstung etwas entgegenzusetzen. Am kommenden Dienstag will die EU-Kommission entsprechende Pläne vorstellen.

Corona-Modell für massive Rüstung

Offenbar soll es ähnlich laufen wie in der Coronakrise: Die EU-Kommission soll die Beschaffung übernehmen und Verträge mit der Rüstungsindustrie aushandeln. Die EU-Staaten sollen die Waffen dann abnehmen und an die Ukraine weiterreichen oder selbst einsetzen.

Damit droht nicht nur dieselbe Geheimniskrämerei wie vor drei Jahren, als Milliardenverträge hinter dem Rücken der Öffentlichkeit und des Europaparlaments geschlossen wurden. Es droht auch eine massive Aufrüstung, die in den großen Krieg münden könnte.

Diese Gefahr ist umso größer, als in EUropa niemand willens und in der Lage ist, die Entwicklung zu kontrollieren und den Krieg zu stoppen. Macron und Scholz sind die Nerven durchgegangen, ihr öffentliches Gerangel um die Führung verheißt nichts Gutes…

Siehe auch Macron und Scholz auf Abwegen

Was war noch? Das Europäische Lieferketten-Gesetz ist wohl endgültig gescheitert. Nicht an Deutschland oder der FDP, wie viele behaupten – sondern an insgesamt 14 EU-Staaten, die Vorbehalte hatten.

Außerdem haben die europäischen Sozialdemokraten ihren Spitzenkandidaten für die Europawahl nominiert. Doch mit N. Schmit, den sie „Mister Mindestlohn“ nennen, haben sie den Kampf de facto schon aufgegeben…

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4 Comments

  1. Hans L. Schmid
    3. März 2024 @ 08:43

    Europas Kriegstreiber wollen den Krieg! – Und den Sieg! – Um jeden Preis! – Niemand kann – oder will – den Wahnsinn stoppen! – Nur noch wir Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa, inkl. Ukraine und Russland, und in den USA können und müssen jetzt gemeinsam – mit einer viralen online-Revolte die Macht ergreifen, unsere Regierenden zur Vernunft zwingen und der Demokratie zum Sieg verhelfen! – Auf http://www.our-new-europe.eu ! – Es ist 5 nach 12!

Reply

  • KK
    2. März 2024 @ 22:51

    Offenbar werden wir von skrupellosen Kriegshetzern regiert.
    Während Europa 1914 in den ersten Weltkrieg getaumelt ist, wurde der anstehende dritte offenbar seit 2008 minutiös von Washington und dem MIK vorbereitet: Durch massive Propaganda und Heranzüchtung des willigen politischen Personals in US-gesteuerten Programmen.

    Reply

  • european
    2. März 2024 @ 18:42

    Schießpulver ist aus. Für neues braucht man Baumwolle aus China bzw einen Ersatz aus den Nordländern, der erst noch entwickelt und produziert werden muss. Dafür gibt es aber Geld (Grants) aus EU-Töpfen.

    https://www.france24.com/en/live-news/20240302-europe-battles-powder-shortage-to-supply-shells-for-ukraine

    Ich bin doch immer wieder erstaunt, wofür sich Geld auftreiben lässt. Währenddessen streiken die Bauern und in Deutschland verfallen die Schulen. Interessante Prioritätensetzung

    https://www.kettner-edelmetalle.de/news/deutschlands-schulen-im-verfall-eine-nationale-bildungskrise-03-11-2023

    Reply

  • Arthur Dent
    2. März 2024 @ 17:29

    Wo bleibt eigentlich das Volk, der Souverän in der ganzen Angelegenheit? In einer wirklichen Demokratie gibt es keinen Krieg – man frage einfach die Leute. Nur die Politik will Krieg und das Volk soll dafür sterben.

    Reply


  • Info: https://lostineu.eu/brisante-enthuellungen-zum-krieg-das-lieferketten-gesetz-und-mr-mindestlohn


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.



    Weiteres:




    Ukraine-Krieg: Bundeswehr plant(e) Angriff mit Taurus


    lostineu.eu, vom 2. März 2024

    Die deutsche Luftwaffe plant(e) einen Angiff auf die Kertsch-Brücke, die von Russland auf die Krim führt. Dies geht aus einem Leak hervor, der die deutsche Verwicklung in den Ukraine-Krieg illustriert.

    Die Chefin des russischen Staatssenders RT, M. Simonjan, hatte einen Audiomitschnitt des rund 30-minütigen, möglicherweise abgehörten Gesprächs veröffentlicht.

    Darin diskutieren Luftwaffen-Chef I. Gerhartz, Brigadegeneral F. Gräfe und zwei weitere Offiziere über ein Briefing, das sie für Verteidigungsminister Pistorius vorbereiten.

    Mit dem Briefing wollen sie offenbar für den Einsatz des umstrittenen Marschflugkörpers Taurus werben. Er könne ein verbunkertes russisches Munitionsdepot, aber auch die Kertsch-Brücke zerstören, sagen die Offiziere.

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    Allerdings seien dafür wohl größere Vorbereitungen und bis zu zwei Dutzend Taurusse nötig – denn die Brücke sei verdammt groß und die Pfeiler nur schwer zu treffen.

    Wenn das Leak authentisch ist, so wäre es der erste schlagende Beweis, dass die Bundeswehr einen Angriff mit Taurus auf russische Ziele plant(e) – und das, obwohl es (noch) kein grünes Licht der politischen Führung gibt.

    Nur die Frage, ob deutsche oder ukrainische Soldaten den Einsatz leiten sollten, war noch strittig. Auch eine polnische Beteiligung wurde diskutiert.

    Pistorius und Scholz im Zwielicht

    Nach Angaben von Juristen könnte der Vorgang strafbar sein – wegen Vorbereitung eines Angriffskriegs. Er ist aber vor allem politisch hochbrisant. Offenbar hat Pistorius seine Truppe nicht im Griff.

    Derartige Planungen sind zwar durchaus üblich – doch im Kriegsfall muss der Minister die Führung (und die Verantwortung) übernehmen.

    Dass Deutschland in den Ukraine-Krieg verstrickt ist, kann nun kaum noch angezweifelt werden. Damit rückt aber auch Kanzler Scholz ins Zwielicht. Denn vor wenigen Tagen hatte er erklärt, dass Deutschland keine Kriegspartei sei.

    Wußte er nichts von den Taurus-Planungen – oder hat er die Öffentlichkeit angelogen?

    Siehe auch „Wo Scholz Recht hat“ und „Macron und Scholz auf Abwegen“

    33 Comments

    1. european
      3. März 2024 @ 12:10

      „Putin will die Reichtümer der Ukraine, so sehe ich das.“

      Also, Herr Berchtold, da musste ich wirklich laut lachen ???? ???? ????
      Die „Reichtümer“ der Ukraine, hauptsächlich die schwarzen Ackerböden, befinden sich bereits in westlicher Hand, und das schon lange. Dafür haben der IWF, der seine Kredite nur gegen Privatisierung vergibt, und die EU bereits vor langer Zeit gesorgt. Den Ukrainern gehört eigentlich nichts mehr und zur Krönung wurde Blackrock von Selenskyj persönlich mit der Leitung des Wiederaufbaus beauftragt. ???? Es kann also diesbezüglich nichts mehr schiefgehen.

      Mal ganz davon abgesehen, hat Russland bereits weltweit das größte Rohstoffvorkommen. Ein paar Infos dazu hier:
      https://www.diamondas.com/blog/russland-oel-gas-eisenerz-seltene-erden-und-diamanten/#:~:text=Russland%20ist%20das%20gr%C3%B6%C3%9Fte%20Land,die%20zweitplatzierte%20Nation%2C%20die%20USA.

    Reply

  • Karl
    3. März 2024 @ 11:29

    Schlagzeile bei den meisten Medien (z. B. Tagesschau) ist nicht etwa, dass Militärs kriegslüstern gegen den Kanzler vorgehen, einen Angriffskrieg Deutschlands gegen Russland planen. Sondern Schlagzeile ist das Einsteigen der CDU auf die Provokation der Militärs.

    Das Telefonat aus Singapur per Internettelefonie wurde sehr wahrscheinlich von vielen Stellen mitgehört. Sind die Militärs zu blöd zum Telefonieren? Oder war das eine absichtliche Provokation – vergleichbar mit der Emser Depesche?

    Und die CDU steigt ja auch gleich auf diese Provokation ein.

    Reply

  • Josef Berchtold
    3. März 2024 @ 10:20

    Putin lügt wie gedruckt – wie war das noch – nur eine Militärübung an der Grenze zur Ukraine. Pfaffen auf beiden Seiten segnen Waffen. Militärs auf beiden Seiten diskutieren Einsätze durch, nichts an Neuigkeiten somit. Es muss sich bald was ändern, sonst verliert die Ukraine und der Tyrann wird nur noch frecher – siehe Adolf H.

    Reply

    • european
      3. März 2024 @ 11:18

      Der Vergleich mit Hitler ist nach wie vor unzulässig und einfach nur ein billiges Propagandamittel und schädlich im Hinblick auf den Auftrag, der die fürchterliche NaziZeit insbesondere den Deutschen ins Tagebuch geschrieben hat. Wenn alle Hitler und Nazis sind, ist keiner mehr Hitler oder Nazi.

      Gelogen wird auf beiden Seiten und hätten die Bürger gewusst, was Stoltenberg im letzten Jahr so selbstgerecht über die Vorgeschichte des Krieges von sich gegeben hat, würden viele heute sicher anders denken.

      https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_218172.htm#:~:text=And%20was%20a%20pre%2Dcondition,promise%2C%20never%20to%20enlarge%20NATO.

      Ansonsten wurde dieses Thema hier wirklich schon mehrfach durchgekaut. Dieser Krieg, wie die meisten anderen Kriege auch, hatte eine maßgebende Vorgeschichte. Es hilft einfach nicht, diese zu ignorieren.

      Reply

      • Josef Berchtold
        3. März 2024 @ 11:33

        Wenn man ungefähr die Hälfte der weltweit existierenden Atomsprengköpfe hat, muss man sich nicht bedroht fühlen. Fühlt man sich trotzdem bedroht, sollte man zum Psychologen gehen. Putin ist ein neuer Stalin, Kinderraub, Deportationen, etc.. Putin will die Reichtümer der Ukraine, so sehe ich das.

      • ebo
        3. März 2024 @ 11:47

        Da sind sie aber sehr naiv. Damit die atomare Abschreckung wirkt, braucht es eine ausreichende Distanz zum Feind, wegen der Vorwarnzeit. Wenn die Ukraine in die Nato eintritt und dort (amerikanische) Atomwaffen stationiert werden, ist es vorbei mit der Abschreckung.

      • Josef Berchtold
        3. März 2024 @ 12:32

        Würde Moskau von der Ukraine aus angegriffen werden, stünde die Nato in der Ukraine, könnte Russland seine Atomraketen in Sibirien starten und die USA und Europa verwüsten. War da nicht noch was mit russischen U-Booten?
        Diese Denke, Russland könnte von der Ukraine aus angegriffen werden und damit wäre die Abschreckung aufgehoben, halte ich für nicht richtig.

      • ebo
        3. März 2024 @ 12:36

        Diese Denke hat seit der „Nachrüstung“ 1979 die gesamte strategische Debatte beherrscht. Haben sie wohl verschlafen!?

      • KK
        3. März 2024 @ 17:12

        @ Joseph Berchtold:
        „Wenn man ungefähr die Hälfte der weltweit existierenden Atomsprengköpfe hat, muss man sich nicht bedroht fühlen.“

        Ja, so wie JFK in der Kuba-Krise…

  • dieter
    2. März 2024 @ 17:45

    Ich schlage Frau Simonjan für den Pulitzer-Preis sowie den Friedensnobelpreis vor. Durch diese Veröffentlichung könnte die strafbare Vorbereitung eines Angriffskriegs auf Russland und damit der dritte Weltkrieg aufgehalten worden sein.

    Reply

  • Kleopatra
    2. März 2024 @ 15:32

    Inwiefern das Gespräch aus Ihrer Sicht nur „möglicherweise“ abgehört wurde, verstehe ich nicht. Wenn die Audiodatei keine Fälschung ist, kann sie nur durch Abhören entstanden sein. Und dass es sich um eine Planung der Bundeswehr handelt, geht erst recht nicht daraus hervor. Dass wir der Ukraine seit Jahren Waffen liefern, damit sie sich gegen Russland verteidigen kann, ist doch bekannt; und schon der (ebenfalls bekannte) Umstand, dass mit der ukrainischen Armee abgesprochen wird, wohin geschossen wird, erzwingt doch, dass solche Fragen auch bei den Armeen diskutiert werden, die die Ukraine mit Waffen versorgen. Dass die Ukraine (die letztlich für einen Einsatz verantwortlich wäre) alle militärisch relevanten russischen Ziele angreifen darf, ist eigentlich unstrittig (alle Einschränkungen sind Vereinbarungen mit den Waffenspendern, die über die Einschränkungen des Kriegsvölkerrechts hinausgehen).
    Der einzige kritikwürdige Umstand besteht darin, dass hohe Offiziere anscheinend arglos über zoom o.ä. kommunizieren, als ob das nicht hochgradig interessant für potenzielle Abhörer wäre.

    Reply

    • ebo
      2. März 2024 @ 16:54

      Wenn Sie sich das Gespräch anhören bzw. das Protokoll stehen, werden Sie sehen, dass die Offiziere ins Detail gegangen sind und überlegt haben, wie man die deutsche Beteiligung minimieren bzw. vertuschen kann (z.B. über den Umweg Polen). Sie wollten dem Minister „Lösungen“ präsenteiren. Das nennt man Planung.
      Um eine Verteidigung geht es hier auch nicht, sondern eindeutig um einen Angriff.

      Reply

      • dieter
        2. März 2024 @ 17:47

        Sie erkennen an, dass die Brücke zivil genutzt wird und keine militärische Bedeutung hat („…Krieg würde dadurch nicht verändert…“).

      • Kleopatra
        2. März 2024 @ 22:06

        Die Diskussion potenzieller Einsatzmöglichkeiten ist nicht dasselbe wie die konkrete Planung von Einsätzen. Und was all das an der bekannten Tatsache ändern sollte, dass Russland imn diesem Krieg der Aggressor ist, bleibt für mich schleierhaft.

      • ebo
        2. März 2024 @ 22:13

        „Diskussion potenzieller Einsatzmöglichkeiten“???

        Und dann komme ich quasi zu dem Entschluss – ja, ist gut, es ist machbar. Der limitierende Faktor ist die Su-24, wie viel die davon überhaupt noch übrighaben. Das wäre dann in einem einstelligen Bereich. Und ich habe mir da so ein paar *Leadpoints* mal ausgesucht, und gesagt, pass auf, im Grunde genommen ist es doable, und wie bringt man den Ukrainern die TTPs bei, um das Ding zu schießen? Ich würde sagen, den Pilots – unter einer Woche. Und wie *plottet* man die? Mission planning, und da kommt es nämlich genau darauf an, was machen wir jetzt eigentlich? Wir müssen überlegen, einmal diese Missionsplanung und die zentralisierte Planung. Und die Missionsplanung – die ist bei uns im Verband, die Ausführung ist zwei Wochen, und ich glaub‘, wenn man jetzt mal nicht auf das ZV abgeht, geht das relativ schnell, und in drei Wochen ist die im Verband. That’s being set.

      • Kleopatra
        3. März 2024 @ 05:55

        @ebo: Dass wir den Ukrainern Waffen liefern, damit sie sich gegen einen völkerrechtswidrigen Angriff eines zu Kriegsverbrechen aufgelegten Staates wehren können, ist seit langem Gegenstand der öffentlichen Diskussion, und insofern ist die Diskussion darüber, was die Ukrainer damit machen können, zunächst Theorie und kein Beweis für konkrete Planungen.
        Sie wollen offenbar um jeden Preis die russische Interpretation/Propagandalüge glauben, dass „der Westen“ zuerst in Form einesStellvertreterkrieges und bald direkt gegen Russland Krieg führt bzw. führen will. Tatsächlich hat Russland zu keinem Zeitpunkt etwas schlimmeres gedroht, als dass die Ukraine, die ohnehin nicht zu Russland gehört, sich nicht dem russisch geführten und aus Moskau kommandierten Wirtschafts- etc.-Block anschließt, sondern mit der EU zusammenarbeitet und ihr langfristig beitritt Es sind die Russen, die für sich ein Recht auf jeden Quadratzentimeter, der einmal zum Zarenreich gehört hat, in Anspruch nehmen. Es sind die Russen, in deren Staatsfernsehen Reden geschwungen werden, wie man sie sich sonst vielleicht auf Waffen-SS-Veteranentreffen vorstellen kann.

      • ebo
        3. März 2024 @ 11:19

        Ich glaube gar nichts, sondern folge den Quellen – in diesem Fall den Aussagen der deutschen Offiziere. Mir scheint, Sie haben gar nicht zur Kenntnis genommen, was sie sagen und planen.

      • european
        3. März 2024 @ 14:13

        @ebo: „Ich glaube gar nichts, sondern folge den Quellen.“

        So ist es. Das ist das beste und auch das einzige, was man in diesen Zeiten tun kann. Vor allem muss man sich auch immer die Gegenseite anhören, die andere Sicht eben. Und selbst dann kann man sich nicht immer sicher sein, dass man mit seiner Ansicht richtig liegt. Es können immer noch Informationen fehlen.

  • KK
    2. März 2024 @ 15:05

    „Wußte er nichts von den Taurus-Planungen – oder hat er die Öffentlichkeit angelogen?“

    Wenn er nichts wusste, hat er seinen Laden nicht im Griff – da bleibt nur, die Verantwortlichen Offiziere inkl. des für diese verantwortlichen Ministers sofort zu feuern; ging ja bei Schönbach auch.

    Wenn er es hingegen wusste, ist er eine noch grössere und skrupellosere Gefahr für sein Land als einst Kaiser Wilhelm!

    Reply

    • Joe
      2. März 2024 @ 15:17

      Die Offiziere haben darüber gesprochen, welche Einsatzmöglichkeiten es für die Taurus geben könnte, wenn man diese an die Ukraine lieferte. Sprich ob die Lieferung sinnvoll wäre und die Ukraine sie überhaupt einsetzen könnte.

      Angesichts der mehrfachen Bitte der Ukraine nach genau diesem Waffentyp eine völlig nachvollziehbare Diskussion. Nicht darüber zu sprechen, wäre angesichts der Bitte eine Pflichtverletzung.

      Reply

      • ebo
        2. März 2024 @ 16:57

        Deutsche Offiziere sind keine Befehlsempfänger der Ukraine. Es gibt nicht einmal ein bilaterales Beistandsabkommen.
        Sie müssen also gar nichts tun – und sie dürfen auch nichts tun, solange sie nicht das „Go“ der Bundesregierung haben.
        Dass sie es offenbar doch tun und sogar versuchen, den Minister zu manipulieren, ist ein ernstes Problem.

      • KK
        2. März 2024 @ 22:43

        @ ebo:
        „und sie dürfen auch nichts tun, solange sie nicht das „Go“ der Bundesregierung haben.“

        Sorry, aber wenn ich mich recht entsinne brauchen sie dazu nicht das „GO der Bundesregierung“, sondern das GO der Mehrheit des Deutschen Bundestages.

      • ebo
        2. März 2024 @ 22:50

        Das natürlich auch! Ist allerdings schwierig, da „wir“ ja offiziell gar nicht im Krieg sind und es daher auch kein Bundestags-Mandat gibt…

  • Joe
    2. März 2024 @ 15:03

    Die Ukraine bittet seit Monaten um die Lieferung von Taurus. Das tut die Ukraine, um über militärische Fähigkeiten zu verfügen, die sie bisher noch nicht zur Abwehr des russischen Angriffs hat. Eine Einsatzmöglichkeit ist die Kertsch-Brücke, um den darüber erfolgenden Nachschub zu unterbinden.

    Da die Ukraine um das Waffensystem bittet, erörtern Offiziere, was die Ukraine damit erreichen könnte. Ein völlig normaler Vorgang

    In der Erörterung der Einsatzmöglichkeiten die Vorbereitung eines Angriffskriegs sehen zu wollen, ist doch arg weit hergeholt. Welche Juristen genau sollen das denn behauptet haben? Namen wären da doch ganz interessant

    Reply

  • Arthur Dent
    2. März 2024 @ 13:21

    „Wußte er nichts von den Taurus-Planungen – oder hat er die Öffentlichkeit angelogen?“ – Kanzler Scholz wird sich diesbezüglich auf seine bestens funktionierenden Erinnerungslücken berufen können.
    „Nur die Frage, ob deutsche oder ukrainische Soldaten den Einsatz leiten sollten, war noch strittig.“ – Das ist eine rein hypothetische Frage – der Taurus ist keine „dumme Bombe“, sondern ein hochkomplexes Waffensystem. Für die Bedienung sind langjährig ausgebildete Spezialisten erforderlich. (siehe Ex-Oberst Ralph D. Thiele im Focus online vom 27.02.2024). Des Weiteren schließt sich die Frage an: Wie kommt der Taurus in die Luft? Er wird von Kampfjets westlicher Bauart abgefeuert (ggf. müssten MIGs umgerüstet werden). Wie kommen die westlichen Kampfjets in die Ukraine? Mit dem Zug? Oder starten die von Nato-Flugplätzen und fliegen dann von den Russen unbemerkt in den ukrainischen Luftraum?
    Der Übergang von einem individuellen Selbstverteidigungsrecht zu einem kollektiven Selbstverteidigungsrecht müsste (lt Völkerrecht) dem UN-Sicherheitsrat angezeigt werden – also auch den Russen ????
    Wie wollte man die Trümmerteile erklären? Südkorea war´s, weil die den Taurus auch haben?

    Reply

  • european
    2. März 2024 @ 12:25

    Als wäre das nicht schon schlimm genug, werden jetzt auch noch die Kinder im Kika – Logo indoktriniert. Wie toll doch so ein Krieg sein kann. Mit Hurragebrüll hinein. Der kleine Taurus möchte in den Krieg. In Logo wird eine Unterhaltung zwischen einer SCALP Rakete, dem britischen Storm Shadow und dem deutschen Taurus skizziert. In niedlicher Kindersprache erklärt schlussendlich letzterer, dass er Scholz „den Marsch blasen wird“ damit er endlich zum Einsatz kommt:
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/kriegspropaganda-fuer-kinder-beim-zdf-wirbel-um-videoclip-zu-taurus-lieferung-an-die-ukraine-li.2192668
    Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank. Irgenwas muss im Wasser sein, dass die alle durchdrehen.

    Reply

    • Thomas Damrau
      2. März 2024 @ 13:09

      @european

      Das ist nun wirklich die nächste Stufe von „Manufacturing Consent“ (Naom Chomsky). Und ich dachte, ich hätte meinem Ärger über die Radikale Mitte und ihre medialen Unterstützer ausreichend Luft gemacht ( https://redfirefrog.wordpress.com/2024/03/02/das-glaubensbekenntnis-der-radikalen-mitte/ ).

      Muss ich vermutlich noch einmal überarbeiten …

      Reply

    • KK
      2. März 2024 @ 15:14

      Da stellt sich mir die Frage, ob man sowas nicht unter Kindesmissbrauch einordnen muss…

      Reply

      • Thomas Damrau
        2. März 2024 @ 16:43

        Wenn früher Wehrerziehung auf dem Stundenplan einer Schule in einem kommunistischen Land auf dem Stundenplan stand, war das ZDF tief empört.

        So ändern sich die Zeiten …

    • Arthur Dent
      2. März 2024 @ 17:10

      @european
      Was die Öffentlich-Rechtlichen heutzutage zu bieten haben, ist „unter aller Kanone“. So viel (bellizistische) Regierungstreue war selten. Ob Corona, Klima, Ukraine – es gibt immer nur eine Sichtweise.
      Dieter Hildebrand würde heute als Demokratiefeind gelten. Statt Grimme-Preis für seinen „Scheibenwischer“ würde er wohl vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft.

      Reply

  • Skyjumper
    2. März 2024 @ 12:20

    Ich habe mir gestern zunächst die textliche Übersetzung, dann den „originale“ Audiomitschnitt angehört. Und auch wenn ich es etwas anders bewerte als @Ebo, es lässt einen schon mehr als nur ein bißchen wütend zurück.
    Ich bewerte es im übrigen so, dass da der Verteidigungsminister am Anfang der Kette stand, der offenbar darüber informiert werden wollte ob, und ggf. wie, eine Taurus Lieferung nicht nur erfolgen, sondern auch zu einen sinnvollen Einsatz (im Sinne der Ukraine) gebracht werden könne.
    Den Offizieren werfe ich insoweit hauptsächlich vor, dass sie offenbar zu dämlich waren die nötige Diskrepanz zu wahren (wie kann man ein solches Telefonat aus Singapor, quasi vor der chinesischen Haustür, führen?). Erst mein zweiter Vorwurf an die Offiziere geht dann in Richtung Grundgesetzmissachtung.
    Realistisch betrachtet MUSS allerdings irgendwer solche Fragen prüfen. Und sehr sehr positiv gedacht lautete das Ergebnis: Also regulär gehts nicht. Was dann über Pistorius seinen Weg zu Scholz fand, welcher dann „nein“ sagte.
    Justiziable ist das meines Erachtens nach erst dann, wenn man nicht die richtigen Schlüsse zieht und Taurus trotz der Erkenntnisse schickt.
    Aber da ist schon eine gewisse Portion Wunschdenken im Spiel wie ich zugeben muss.

    Reply

  • WBD
    2. März 2024 @ 12:19

    Ich habe vorhin in die Aufnahme reingehört* – ja, starker Tobak. Im Radio hiess es heute früh, daß sie wohl authentisch seien (DLF).
    OK, ‚Planung eines Angriffskrieges‘ heisst der Paragraph im StGB, der selbiges unter Strafe stellt. Aber – wir planen ja nur einen Verteidigungskrieg, nicht wahr? Darüber ist nix zu lesen…
    Als ich beim Mitschnitt der Telefonkonferenz zugehört hatte, kam mir spontan der Gedanke, dass BK Scholz vielleicht genau wg. des abgehörten Gesprächs so deutlich gesagt hat, daß er prinzipiell keine Taurus liefern mag; vielleicht hat ihm jemand den guten Rat gegeben, das VOR Bekanntwerden des Mitschnittes zu sagen ????
    *Der Mitschnitt ist bei RT zu finden – auch wenn RT in EU wegzensiert wird…

    Reply

    • WHG
      3. März 2024 @ 09:54

      Um einen „Verteidigungskrieg“ zu planen, müßte man zunächst einmal angegriffen werde. Russland beabsichtigt uns nicht anzugreifen, die würden lieber ihr Gas verkaufen. Also handelt es sich bei einem deutschen Angriff auf die Krim-Brücke um einen Angriffskrieg gegen Russland, vergleichbar wie 1941. Nur damals hatte die Sowjetunion keine Atomwaffen. Wollen wir uns wirklich wieder zerstören lassen, aber diesmal mit Atomwaffen?

      Reply

  • Info: https://lostineu.eu/ukraine-krieg-bundeswehr-plante-angriff-mit-taurus


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.03.2024

    Nachrichten von Pressenza: Münchner Sicherheitskonferenz: Präsident Petro schlägt Aufbau sozialer Gerechtigkeit vor

    aus e-mail von <newsletter@pressenza.com, 3. März 2023, 6:48 Uhr


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    Petition für den Rechtsstaat: Den Gotteslästerungs-Paragrafen abschaffen


    Das Blasphemieverbot ist ein Fremdkörper im liberalen Rechtsstaat. Denn: Gesetze sollen Menschen schützen, nicht Bekenntnisse. Die »Free-Charlie!«-Kampagne hat sich nun vorgenommen, den Gotteslästerungs-Paragrafen zu kippen. Von Helmut Ortner Hierzulande macht sich noch immer strafbar, „wer öffentlich oder durch Verbreiten von&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/03/achtung-religioese-gefuehle/


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    Chapeau! für die Friedensgemeinschaft San José de Apartadó in Kolumbien


    Mut, Gnade, Vergebung: Die Existenz dieses Dorfes ist eine Entscheidung für das Leben. Trotz der Friedenspolitik des linken Präsidenten Gustavo Petro ist die 1997 gegründete Friedensgemeinde noch bedroht. Von CHRISTA DREGGER Der 21. Februar 2005 veränderte das Leben der Friedensgemeinschaft&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/03/chapeau-fuer-die-friedensgemeinschaft-san-jose-de-apartado-in-kolumbien/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.




    Doppelt (?)




    Nachrichten von Pressenza - 03.03.2024



    Münchner Sicherheitskonferenz: Präsident Petro schlägt Aufbau sozialer Gerechtigkeit vor


    Auf dem Eröffnungsforum der jährlichen Sicherheitskonferenz in München hielt der kolumbianische Präsident Gustavo Petro eine starke Rede und rief zu globaler Einigkeit auf, um soziale Gerechtigkeit zu schaffen und &#8222;Machtverhältnisse zu verändern&#8220;. &#8222;Die Ungleichheit ist zu einem großen Teil auf&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/03/muenchner-sicherheitskonferenz-praesident-petro-schlaegt-aufbau-sozialer-gerechtigkeit-vor/


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    Götterdämmerung? Kipp-Punkt?


    Richard Wagner begann 1848 sein Monumentalwerk vom Ring zu schreiben. Als Thesen schrieb er: „Gold bringt den Menschen Unheil und Fluch, sie beladen sich mit Schuld“. Als Antithese setzte er den „goldenen Ring, der für die Liebe steht“. Es waren&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/03/goetterdaemmerung-kipp-punkt/


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    Petition für den Rechtsstaat: Den Gotteslästerungs-Paragrafen abschaffen


    Das Blasphemieverbot ist ein Fremdkörper im liberalen Rechtsstaat. Denn: Gesetze sollen Menschen schützen, nicht Bekenntnisse. Die »Free-Charlie!«-Kampagne hat sich nun vorgenommen, den Gotteslästerungs-Paragrafen zu kippen. Von Helmut Ortner Hierzulande macht sich noch immer strafbar, „wer öffentlich oder durch Verbreiten von&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/03/achtung-religioese-gefuehle/


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    Chapeau! für die Friedensgemeinschaft San José de Apartadó in Kolumbien


    Mut, Gnade, Vergebung: Die Existenz dieses Dorfes ist eine Entscheidung für das Leben. Trotz der Friedenspolitik des linken Präsidenten Gustavo Petro ist die 1997 gegründete Friedensgemeinde noch bedroht. Von CHRISTA DREGGER Der 21. Februar 2005 veränderte das Leben der Friedensgemeinschaft&hellip;

    http://www.pressenza.net/?l=de&track=2024/03/chapeau-fuer-die-friedensgemeinschaft-san-jose-de-apartado-in-kolumbien/


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    Pressenza - ist eine internationale Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat, mit Vertretungen in Athen, Barcelona, Berlin, Bordeaux, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Florenz, Lima, London, Madrid, Mailand, Manila, Mar del Plata, Montreal, München, New York, Paris, Porto, Quito, Rom, Santiago, Sao Paulo, Turin, Valencia und Wien.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.03.2024

    "Weiß nicht, wie sich die Situation entwickeln wird" – Lawrow zum Luftwaffen-Mitschnitt

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat sich am Samstag auf dem regelmäßigen Diplomatie-Forum in Antalya in der Türkei zu dem am Freitag von der RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan öffentlich gemachten Mitschnitt eines Gesprächs hochrangiger Bundeswehr-Offiziere geäußert, in dem diese unter anderem einen Terroranschlag mit deutschen Taurus-Marschflugkörpern auf die Krim-Brücke planen.


    Er sprach von einer "ungeheuerlichen Selbstentlarvung" und zog Parallelen zum politischen Eingeständnis der Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, wonach die Minsker Vereinbarungen nur abgeschlossen worden sind, um der Ukraine Zeit zur Aufrüstung zu geben.


    Screenshot_2024_03_03_at_19_16_09_Wei_nicht_wie_sich_die_Situation_entwickeln_wird_Lawrow_zum_Luftwaffen_Mitschnitt

    Video  Dauer 1:34 min


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/kurzclips/video/198166-weiss-nicht-wie-sich-situation


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.03.2024

    Deutsches Militär beginnt Weltkriege ausversehen, weil es zu blöd zum Telefonieren ist.

    aus e-mail von Felix Weiland, 3. März 2023, 5:32 Uhr


    Die Militärs, die die Weltkriegseskalation vorbereiten, wissen nicht,

    wie Internettelefonie funktioniert?!


    Deutsches Militär beginnt Weltkriege ausversehen, weil es zu blöd zum

    Telefonieren ist. Der dümmste war der dienstreisende

    Urlauber-Brigadegeneral Gräfe in Singapur, aber alle anderen haben

    mitgemacht.



    Hauptmann von Köpenick – Emser Depesche – Telefonat aus Singapur



    Das Cisco ist eine ganz stinknormale Anlage der Internet-Telefonie, wie

    sie seit 20 Jahren in Büros üblich ist. Die Internettelefonie ist vor

    allem billiger als die analogen Vorgänger. Die Cisco-Telefonanlagen

    bieten genau dieselbe Internettelefonie wie alle, ihre Telefonserver

    sind aber als US-Firma mit der CIA verkoppelt. Außerdem sind sie

    ziemlich teuer, weil die Telefone komfortabler zu bedienen sind

    (Telefonbuch, Anrufhistorie usw.). In meiner Firma hatten wir ebenfalls

    Cisco und mussten dann zu einer billigeren NoName-Anlage wechseln, weil

    die Chefs Geld sparen wollten.


    Der Bundeswehr ist ja nix zu teuer, vor allem wenn ihre Lamettaträger

    den Hotelausblick in Asien genießen wollen, während sie den

    Kriegstreibern zu Gefallen sind…

    Das nächste 100 Milliardenprogramm für eine Luxus-Telefonanlage der

    Herren des Lametta kommt bestimmt! Bis dahin sollte der Herr General in

    seinem Hotel besser Postkarten schreiben!

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    03.03.2024

    Gesichtsverlust für Deutschland / Kriegsvorbereitungen?

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 2. März 2024, 21:32 Uhr


    _RT 2.3.2024


    _*Russlands UN-Vertretung: Gespräch zwischen Bundeswehr-Offizieren

    Schande für Deutschland


    *Der Erste Stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei den

    Vereinten Nationen Dmitri Poljanski hat die Audioaufnahme eines

    Gesprächs zwischen hochrangigen deutschen Offizieren über den möglichen

    Einsatz von Taurus-Raketen gegen die Krim-Brücke als eine Blamage für

    Deutschland bezeichnet. Dies schrieb der Diplomat auf seiner X-Seite:

    /"Dies ist eine gewaltige Schande und ein Gesichtsverlust für

    Deutschland, das seine neuen Farben zeigt: verlogen, gemein, aggressiv,

    revanchistisch und russophob." /


    Heutzutage sei Deutschland nicht mehr das, was es gewesen sei, als

    Russland in den 1990er/2000er-Jahren Freundschaftsverträge mit dem Land

    unterzeichnet habe, so der Diplomat weiter. Poljanski resümierte: /"Eine

    Analogie mit den 1930er-Jahren ist unvermeidlich." /

    (…)



    *EU-Abgeordnete: Von der Leyen und Macron bereiten Öffentlichkeit auf

    Krieg in Europa vor*


    Die italienische EU-Abgeordnete Francesca Donato bezeichnete den

    französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufgrund seiner Äußerungen

    über die Möglichkeit der Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine

    als die derzeit gefährlichste Person in Europa. Wie Donato in einem

    Gespräch mit /TASS/ betonte

    <https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/20138953>, habe sie Bedenken,

    dass diese Aussage nicht zufällig gefallen sei:

    /"Macron scheint die gefährlichste Person in der EU zu sein, selbst wenn

    die Dinge, die er leider gesagt hat, inszeniert sind. Denn es ist kein

    Zufall, dass andere Warnungen über notwendige Kriegsvorbereitungen

    unmittelbar darauf folgten." /


    Donato zufolge habe EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im

    Europäischen Parlament mit der Bemerkung, dass "wir auf die Risiken

    eines Krieges vorbereitet sein müssen", noch mehr Angst und Verdacht

    wecken wollen:

    /"Es wurde immer gesagt, dass der beste Grund, in der EU zu sein, darin

    besteht, Garantien für den Frieden zu haben, und jetzt ist das alles

    eine Illusion geworden. Was bedeutet es, dass der Frieden nicht mehr

    notwendig ist, weil der Krieg nicht unmöglich ist? Aber Krieg entsteht

    nicht von selbst, er ist immer eine Folge von Entscheidungen."/


    Ferner betonte Donato, dass nun vorgeschlagen werde, alle Ausgaben

    während der nächsten Legislaturperiode des Europäischen Parlaments für

    Sicherheit und Verteidigung zu bestimmen:

    /"Und das bedeutet nur eines – in Kriegsvorbereitungen zu investieren."/


    Inzwischen werde in der EU versucht, das Einstimmigkeitsprinzip und das

    Vetorecht abzuschaffen, damit, so die Abgeordnete, Entscheidungen nicht

    durch die Ablehnung einzelner Länder, zum Beispiel Ungarn, behindert

    würden. Die Politikerin sagte zusammenfassend:

    /"Diese Art der Kommunikation dient dazu, Dinge, die vorher tabu waren

    und als inakzeptabel galten, zum Thema einer öffentlichen Diskussion zu

    machen. Das Wichtigste ist, eine Diskussion zu eröffnen, die kein Tabu

    mehr ist, und die Öffentlichkeit gewöhnt sich an den Gedanken. So wird

    die öffentliche Meinung geformt."/


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.03.2024

    Medwedew: Deutschland bereitet sich auf Krieg gegen Russland vor

    freedert.online, 3 Mär. 2024 13:54 Uhr

    Dmitri Medwedew sieht sich durch die öffentlich gewordenen Pläne eines Taurus-Angriffs auf die Krim-Brücke bestätigt und Deutschland weiterhin auf dem Weg in einen heißen Krieg gegen Russland. Das gelte selbst dann, wenn Kanzler Scholz nichts darüber wusste, so Russlands Ex-Präsident am Sonntag.


    Quelle: Sputnik © Jekaterina Schtukina


    Dmitrij Medwedew (28.02.24)


    Der frühere russische Präsident, langjährige Regierungschef und heute stellvertretende Vorsitzende des nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat am Sonntag vor einem unmittelbar bevorstehenden deutsch-russischen Krieg gewarnt. Deutschland bereite sich derzeit intensiv auf diesen vor, schrieb der Politiker auf seinem Telegram-Kanal.


    Er denke, dass nach der Informationsbombe rund um den geleaketen Mitschnitt einer geheimen Beratung hoher Luftwaffen-Offiziere ein Weißwaschen der in Berlin regierenden Koalition einsetzen werde, schrieb Medwedew. Man werde behaupten, dass dies alles "Machenschaften der Militärs" seien, das "solches Gerede" und Kriegsspiele liebe. Die zivile politische Führung, werde man sagen, habe damit nichts zu tun:

    "Besonders an der Spitze dieser Führung steht ein friedliebender Typ (alias beleidigte Leberwurst): Scholz, der sich weigert, den Banderiten Raketen mit erhöhter Reichweite zu übergeben." 

    Niemand könne indes sicher sagen, ob die politische Führung und der Leberwurst-Kanzler persönlich über die Pläne des Militärs Bescheid wussten. Doch selbst wenn man zugunsten von Scholz annähme, dass er in die Planungen des Angriffs auf die Krim-Brücke nicht involviert gewesen ist, sei dies nicht unbedingt besser, argumentiert Medwedew:

    "Auch wenn er es nicht weiß und nichts dergleichen angeordnet hat, kennt die Geschichte viele Beispiele, in denen Militärs in der Lage waren, über die Köpfe ihrer zivilen Chefs zu entscheiden, ob sie Kriege beginnen. Sie würden zu Scholz kommen und sagen: 'Herr (Reichs-)Kanzler, eine Rakete wurde in der Ukraine abgeschossen. Nach Typ und Flugbahn war sie auf dem Weg nach Berlin.' Was wird Scholz dazu sagen, hm?
    Klar wie Kloßbrühe."

    Versuche, das Gespräch der Bundeswehroffiziere als ein Spiel mit Raketen und Panzern darzustellen, seien böswillige Lügen, schreibt der Ex-Präsident und zieht das Fazit:

    "Deutschland bereitet sich auf einen Krieg mit Russland vor."

    Wie aus dem am Freitag durch RT-Chefin Margarita Simonjan veröffentlichten Mitschnitt einer vertraulichen Beratung von vier hochrangigen Offizieren der deutschen Luftwaffe hervorgeht, bereitet sich das deutsche Militär auf die Übergabe deutscher Marschflugkörper des Typs "Taurus" an Kiew in dem klaren Bewusstsein vor, dass das dortige Regime sie für einen Terroranschlag auf die Krim-Brücke braucht und nutzen wird. Taurus habe hinsichtlich der Krim-Brücke ein "Alleinstellungsmerkmal" gegenüber anderen westlichen Flugkörpern und werde die Zerstörung dieses einmaligen Bauwerks erfolgreich bewerkstelligen, zeigten sich die deutschen Generäle in dem Gespräch überzeugt.


    Täuschen, Ablenken, Relativieren: Deutsche Medien über abgehörtes Luftwaffen-Telefonat




    Meinung

    Täuschen, Ablenken, Relativieren: Deutsche Medien über abgehörtes Luftwaffen-Telefonat






    Darüber hinaus ergibt sich aus dem Mitschnitt, dass das Zentrum Luftoperationen der Bundeswehr den Anschlag auf die Krim-Brücke bereits durchgeplant habe und das dafür entwickelte Know-how an ukrainische Soldaten im Rahmen eines Ausbildungslehrgangs "inklusive Brückenoption" übergeben möchte. Ebenso ist man bereit, für die Programmierung der Flugkörper erforderliche Rohdaten, die eigentlich "nur für deutsche Augen" bestimmt sind, an Kiew zu übergeben und unterhält sich über Möglichkeit, den Datentransfer so zu verschleiern, dass die Beteiligung Deutschlands an dem Terrorakt nicht offensichtlich werde.


    In Russland wurde wiederholt betont, dass ein Angriff auf die Krim-Brücke oder sonstiges russisches Hoheitsgebiet mit Beteiligung westlicher Mächte rote Linien überschreiten und als Kriegsakt gewertet würde.


    Mehr zum Thema - Abgehörte Bundeswehr-Beratung: Deutschland plant Zerstörung der Krim-Brücke


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/russland/198154-medwedew-deutschland-bereitet-sich-auf


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    03.03.2024

    Storm-Shadow / Scholz nervös, Lawrow bitter

    aus email von Doris Pumphrey, vom 2. März 2024, 19:59 Uhr


    _RT Liveticker Ukraine-Krieg 2.3.2024

    _*

    **Russische Luftabwehr fängt binnen 24 Stunden fünf

    Storm-Shadow-Marschflugkörper ab

    *

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Samstag auf Telegram

    über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf

    112 Orte mit Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte. In den

    vergangenen 24 Stunden hat die russische Luftabwehr fünf

    Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow und sieben HIMARS-Raketen

    abgefangen. Darüber hinaus wurden über den Gebieten Charkow, Cherson,

    Saporoschje sowie den Volksrepubliken Donezk und Lugansk 107 gegnerische

    Drohnen zerstört.

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die Ukraine

    seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation am 24. Februar 2022

    insgesamt 575 Flugzeuge, 267 Hubschrauber, 13.969 Drohnen, 476

    Flugabwehrraketenkomplexe, 15.323 Kampfpanzer und andere

    Panzerfahrzeuge, 1.227 Mehrfachraketenwerfer sowie 8.259 Geschütze und

    Mörser verloren.



    https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/scholz-nervoes-lawrow-bitter-kracht-es-jetzt-zwischen-deutschland-und-russland-li.2192874


    *Scholz nervös, Lawrow bitter: Kracht es jetzt zwischen Deutschland und

    Russland?

    *Von Michael Maier


    Die Bundeswehr-Leaks zeigen: Deutschland fehlt die klare Linie, die

    Russen sind zum Äußersten entschlossen. Die Lage ist explosiv.


    Die Reaktionen aus Berlin und Moskau auf den Bundeswehr-Leak über Pläne

    zur Sprengung der Krim-Brücke durch Taurus-Marschflugkörper

    <https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/brisanter-audio-mitschnitt-taurus-raketen-fuer-angriff-auf-krim-bruecke-li.2192733

    zeigen ein grundsätzliches Ungleichgewicht. Die Russen sind nach der

    völkerrechtswidrigen Invasion in der Ukraine entschlossen, weiter

    Politik mit militärischen Mitteln zu betreiben. Deutschland dagegen

    laviert. Moskau sieht sich umzingelt und traut dem Westen nicht mehr

    über den Weg. So sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am

    Samstag auf einer Pressekonferenz, er sei überzeugt, Europa werde von

    seinen Plänen, die auch einen Krieg mit Russland umfassen, nicht

    abweichen. Lawrow sagte, er ziehe diesen Schluss aus den Worten des

    französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die Entsendung von

    NATO-Soldaten in die Ukraine und jenen von Pentagon-Chef Lloyd Austin

    über die Bereitschaft der Nato, gegen Russland zu kämpfen.


    Auf der Pressekonferenz nach den Ergebnissen des diplomatischen Forums

    in Antalya sagte Lawrow laut der englischsprachigen Ausgabe der Prawda,

    „dass das Kriegslager in Europa immer noch sehr stark sei“. Dies werde

    „durch eine Audioaufzeichnung eines Telefongesprächs deutscher Offiziere

    bestätigt, in dem sie über Angriffe auf die Krimbrücke sprechen“. Lawrow

    sagte, die Enthüllung entspreche im militärischen den vor einiger Zeit

    erfolgten Veröffentlichungen, wonach die ehemaligen Staats- und

    Regierungschefs von Deutschland, Angela Merkel, Frankreich, François

    Hollande, und der Ukraine, Petro Poroschenko, eingeräumt hatten, dass

    sie niemals die Absicht gehabt hätten, die Minsker Vereinbarungen zu

    erfüllen. Lawrow sagte: „Wir haben gehört, wie sie (die

    Bundeswehr-Offiziere, Anm. der Redaktion) versuchen, die Schuld auf

    US-amerikanische oder britische Offiziere abzuwälzen, die bereits in der

    Ukraine sind. Sie versuchen zu vermeiden, selbst gesehen zu werden. Dies

    ist dasselbe wie damals, als Hollande und Merkel zugaben, dass sie die

    Minsker Vereinbarungen nicht umsetzen würden.“


    Lawrows bittere Worte lassen erkennen, dass das Vertrauen faktisch

    zerstört ist. Die Enthüllungen über die Bundeswehr-Aktivitäten werden

    Moskau in seinem Misstrauen gegenüber Deutschland bestärken. Denn selbst

    wenn man den Gesprächsmitschnitt vor allem als technische Diskussion

    über den Einsatz der Taurus-Marschflugkörper sieht, wird aus dem

    Mitschnitt doch klar: Die Bundeswehrführung hat sich sehr detailliert

    mit der Zerstörung von russischen Objekten beschäftigt – auch wenn sie

    selbst nicht mitwirken möchte. Der Grad der Planungen ist nicht mehr

    weit von feindlichen Schritten entfernt, die als Kriegserklärung

    interpretiert werden könnten. Ein Sprecher der Staatsduma ließ am

    Freitag bereits keinen Zweifel: Man werde reziprok reagieren.


    Bundeskanzler Olaf Scholz ist sich der Dramatik bewusst und hat nach der

    Veröffentlichung des Mitschnitts schnelle Aufklärung versprochen. Wie

    eine Regierungssprecherin der Berliner Zeitung bestätigte, wurde Scholz

    am Rande eines Besuchs im Vatikan gefragt: „Es gibt von russischer Seite

    einen Mitschnitt eines Gesprächs, das vier Bundeswehroffiziere

    miteinander geführt haben. Da geht es auch um den Taurus, es geht um die

    Krim-Brücke, es geht darum, dass angeblich Briten, Franzosen und

    Amerikaner schon in der Ukraine unterwegs sind und helfen. Wie groß ist

    der außenpolitische Schaden, der durch so etwas entsteht?“ Scholz

    antwortete: „Das, was dort berichtet wird, ist eine sehr ernste

    Angelegenheit, und deshalb wird das jetzt sehr sorgfältig, sehr intensiv

    und sehr zügig aufgeklärt. Das ist auch notwendig.“


    Ob Scholz noch Herr der Lage ist, ist eine andere Frage. Laut Prawda

    wird in Deutschland befürchtet, dass die Russen mehr als nur diese eine

    Audioaufnahme des Gesprächs der Beamten abgefangen haben könnten. Der

    CDU-Militärexperte Roderich Kiesewetter sagte laut dpa, er rechne damit,

    dass noch etliche andere Gespräche abgehört wurden und gegebenenfalls

    später im Sinne Russlands geleakt werden. Man müsse davon ausgehen,

    „dass das Gespräch ganz gezielt durch Russland zum jetzigen Zeitpunkt

    geleakt wurde in einer bestimmten Absicht“. Diese könne „nur darin

    liegen, eine Taurus-Lieferung durch Deutschland zu unterbinden“.


    Anders als Scholz äußerten sich andere Koalitions- und

    Oppositionspolitiker nicht zur außenpolitischen Dimension der abgehörten

    Gespräche, sondern fokussierten sich auf Fragen der Spionage- und

    Spionageabwehr – mithin also auch mit Fragen der weiteren Aufrüstung.

    „Wir müssen dringend unsere Sicherheit und Spionageabwehr erhöhen, denn

    wir sind auf diesem Gebiet offensichtlich vulnerabel“, sagte die

    FDP-Militärexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann dem Redaktionsnetzwerk

    Deutschland (RND). Strack-Zimmermann sagte, Spionage gehöre „zum

    Instrumentenkasten Russlands hybrider Kriegsführung“. Es sei weder

    überraschend noch verwunderlich, dass Gespräche abgehört würden. „Es war

    nur eine Frage der Zeit, wann es öffentlich wird.“ Der stellvertretende

    Unionsfraktionsvorsitzende Johann Wadephul forderte die Bundesregierung

    auf, die Vorschriften für den Schutz von Kommunikation nachzuschärfen.

    Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz sagte dem RND: „Es stellt sich

    die Frage, ob es sich hier um einen einmaligen Vorgang oder ein

    strukturelles Sicherheitsproblem handelt.“


    Der verteidigungspolitische Sprecher der Union, Florian Hahn, ging sogar

    einen Schritt weiter und forderte, dass der Kanzler sich im

    Verteidigungsausschuss des Bundestags erklärt. Aus seiner Sicht belegt

    das abgehörte Gespräch das Gegenteil dessen, was die Russen sagen: Es

    habe gezeigt, dass ein Einsatz von Taurus durch die Ukrainer auch ohne

    Bundeswehr-Personal vor Ort möglich wäre. „Wenn der Mitschnitt echt ist,

    sind die Aussagen des Kanzlers aus dieser Woche nicht nur unangemessen,

    sondern falsch“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

    Minister Pistorius habe sich explizit zum Taurus einschließlich

    Einsatzmöglichkeiten unterrichten lassen. „Daher ist es kaum

    vorstellbar, dass Scholz von dieser militärischen Einschätzung nichts

    wusste.“ Obwohl er militärisch vorausschauende Planung für durchaus

    normal halte, sei hier Aufklärung gefordert. „Ich erwarte Bundeskanzler

    Scholz hierzu im Verteidigungsausschuss.“


    Es zeigt sich: Außer Scholz hat sich bisher kein Politiker mit der Frage

    der außenpolitischen Folgen und einer damit zusammenhängenden,

    möglicherweise gestiegenen Gefahr einer direkten militärischen

    Konfrontation geäußert. Deutschland fehlt demnach eine klare Linie,

    während die Russen zum Äußersten entschlossen sind. Die Chancen, den

    Konflikt auf diplomatischem Weg zu entschärfen, sinken mit jedem Tag.

    Die Lage bleibt explosiv.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    03.03.2024

    *Ukrainekrieg - Prof. Varwick bringt Wesentliches zu Diplomatie,


    aus e-mail von


    Waffenlieferungen, Bodentruppen und Gefahr der Ausweitung eines Krieges

    kurz und präzise auf den Punkt*



        Ukraine gerät in Defensive: „Es gibt keine Wunderwaffen“


    https://www.frankenpost.de/inhalt.ukraine-geraet-in-defensive-es-gibt-keine-wunderwaffen.bc1ffcd4-1824-4944-a9b9-31e5b40714a3.html


    Roland Töpfer 01.03.2024 - 15:40 Uhr


    Professor Foto:


    Interview: Wie groß ist die Gefahr einer Ausweitung des Krieges?


    Russland Angriffskrieg gegen die Ukraine

    <https://www.frankenpost.de/thema/Ukraine> ist ein Dauerthema. Ein

    Gespräch mit Professor Johannes Varwick, der zu den profilierten

    deutschen Sicherheitsexperten zählt, über die jüngsten Entwicklungen:


    *Herr Professor Varwick, die Ukraine gerät immer mehr in die Defensive.

    Droht ein Dammbruch?*


    Das ist zumindest vorstellbar. Die westliche Strategie zielt darauf ab,

    die Verhandlungsposition der Ukraine durch Erfolge auf dem Schlachtfeld

    zu verbessern. Das ist völkerrechtlich legitim und moralisch

    verständlich. Doch sicher ist, dass die mit unrealistischen Erwartungen

    verbundene Offensive der Ukraine im vergangenen Jahr gescheitert ist und

    stattdessen die Ukraine an der Front unter Druck gerät. Das lässt sich

    nicht mehr allzu lange durchhalten.


    *Russland hat mehr Soldaten, mehr Kriegsgerät, mehr Munition. Wie kann

    man den Angreifer stoppen?*


    Jedenfalls wohl nicht alleine mit immer mehr Waffen

    <lieferungen" rel="noopener">https://www.frankenpost.de/thema/Waffen>lieferungen. Es gibt keine

    Wunderwaffen, die an dieser Lage etwas Grundlegendes ändern, sondern das

    führt nur dazu, dass Russland weiter eskaliert. Solange der Westen nicht

    bereit ist, für die Ukraine in den Krieg zu ziehen und damit den Dritten

    Weltkrieg zu riskieren geht das also wohl ausschließlich durch eine

    politische Lösung, die auch russische Interessen berücksichtigt. Das ist

    bitter, aber ohne verantwortbare Alternative.


    *Der Nachschub des Westens stockt. Sehen wir bereits eine

    Vorentscheidung in diesem Krieg?*


    Niemand kann das Ergebnis von militärischen Auseinandersetzungen präzise

    vorhersagen, weil Krieg von Überraschungen lebt. Es wäre aber ein

    Wunder, wenn die Ukraine ihre durchaus legitimen Ziele erreicht und

    Russland sich komplett aus der Ukraine zurückzieht. Zugleich hat aktuell

    keine Seite die Fähigkeit, einen schnellen militärischen Sieg über die

    andere Seite zu erzielen: Russland nicht, weil die massive Unterstützung

    des Westens die Ukraine stärkt und die Ukraine nicht, weil Russland

    weiterhin hohe Durchhaltefähigkeit und Eskalationsdominanz hat. Das ist

    angesichts der düsteren Prognosen der ersten Kriegswochen durchaus ein

    Erfolg für die Ukraine. Allerdings einer, der mit hohen Opferzahlen,

    erheblicher Zerstörung des Landes und vollkommener Abhängigkeit von

    politischer, finanzieller und militärischer westlicher Hilfe verbunden ist.


    *Der Westen fährt die Rüstungsproduktion hoch. Das wird die Ukraine in

    einigen Monaten wieder stärken?*


    Das wollen uns diejenigen weiß machen, die für immer mehr

    Waffenlieferungen sind. Ich sehe das nicht.


    *Deutschland setzt sehr eindimensional auf Waffenlieferungen. Wo bleibt

    die Diplomatie?*


    Das frage ich mich auch. Durchhalteparolen ersetzen keine Politik. Doch

    nach zwei Jahren Krieg stellt sich ein anderer Eindruck ein. Der

    russische Überfall verletzt alle Normen des Völkerrechts und ruft

    vollkommen zu Recht Empörung und Widerstand hervor. Doch dabei geht

    zugleich der Blick für politische Initiativen verloren, die mit

    Realismus und Pragmatismus einen Ausweg aus der Lage bieten könnten.


    *Welchen Einfluss hat denn Deutschland überhaupt mit Blick auf eine

    mögliche Friedenslösung?*


    Der ist sicher begrenzt, aber Deutschland könnte das Lager derjenigen

    stärken, die realistische Lösungen in die Debatte einbringen. Da kommt

    aber, zumindest öffentlich, nichts.


    *Wie groß ist die Gefahr einer Ausweitung des Krieges?*


    Leider recht groß. Denn es ist keineswegs sicher, dass aus der blutigen

    Pattsituation nicht doch eine weitere Rutschbahn entsteht. Denn zu

    befürchten ist, dass der Krieg in der Ukraine in einen Krieg um die

    Ukraine eskaliert – und damit doch in eine militärische

    Auseinandersetzung zwischen der Nato oder einzelnen Nato-Staaten und

    Russland münden könnte.


    --------------




    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Antisemitismusvorwurf gegen die Berlinale

    aus e-mail von Ingrid Rumpf, 2. März 2024, 18:43 Uhr


    Ein Brief von Shelly Steinberg, Mitglied der Jüdisch-Palästinensischen

    Dialoggruppe München und Tochter von Judith Bernstein, an Claudia Roth

    aus Anlass der Hetzereien gegen die Berlinale:


    Sehr geehrte Frau Roth,


    ich wende mich an Sie, da ich sprach- und fassungslos bin angesichts

    der Reaktionen auf die Reden auf der Berlinale 2024.

    Ich selbst bin in Israel geboren und in Deutschland aufgewachsen. Ich

    habe Judaistik, Jüdische Geschichte und Kultur sowie Kultursoziologie

    an der Ludwig-Maximilians-UniversitätMünchen studiert.

    2010 habe ich im Rahmen des IPS (International Parliamentary

    Scholarship) für den Bundestag ein Praktikum in der Knesset in

    Jerusalem asolviert.


    Seit Jahren ist hier in Deutschland ein äußerst bedenkliches,

    repressives Vorgehen der Politik gegenüber israelkritischen Stimmen zu

    sehen. Um eine pro-israelische Agenda durchzusetzen, missbrauchen

    Politiker und weitere öffentliche Institutionen den Begriff

    Antisemitismus. Diese Diffamierung macht auch vor jüdischen bzw.

    israelischen Kritikern keinen Halt. Es ist zu beobachten, wie deutsche

    Politiker sich zu Handlangern der Israellobby machen und dabei

    geltendes Recht missachten. Meinungsfreiheit ist eines der höchsten

    demokratischen Güter - doch sobald es um Israel geht, wirft die

    deutsche Politik rechtsstaatliche Prinzipien über Bord. Zugunsten der

    Politik Israels wird Menschen das in der Verfassung verbriefte Recht

    auf Meinungsfreiheit entzogen. Meinungsfreiheit bedeutet aber nicht

    nur das Recht des Einzelnen auf freie Meinungsäußerung, sondern auch

    das Recht, sich freiheitlich eine Meinung bilden zu können; mit den

    permanenten Zensuren missachtet der Staat somit das Recht der

    Gesellschaft, Zugang zu unterschiedlichen Informationen zu bekommen.

    Und genau dieses Spektrum an Informationen zu gewährleisten, wäre die

    Aufgabe der politischen Ebene und nicht - so wie sie es jetzt tut -

    eine bestimmte Meinung und Direktive vorzugeben und mit

    verfassungswidrigen Repressionen durchzusetzen.


    Antisemitismus ist ganz klar als Hass/Anfeindung gegen Juden aufgrund

    ihrer bloßen Existenz als Juden definiert. Beim Antisemitismus geht es

    wie bei jeder Form des Rassismus' nicht darum, *was* gemacht wird,

    sondern von *wem* etwas gemacht wird - nicht das *Was*, sondern das

    *Wer *ist hier entscheidend. Und daher ist der Antisemitismusvorwurf

    gegen Kritiker der israelischen Politik absurd. Den Palästinensern und

    ihren Unterstützern ist es egal, dass die Besatzer und Unterdrücker

    Juden sind - wären die Besatzer Buddhisten, würden sich die

    Palästinenser genauso wehren. Es sind doch eher die Deutschen, die mit

    einer regelrechten Obsession alles verteidigen, was Israel macht, weil

    es sich dabei um Juden handelt. Es sind die Deutschen, für die das

    *Wer* die entscheidende Rolle spielt - und das entspricht ganz klar

    der Definition von Antisemitismus.


    Das Wort "Jude" ist kein einziges Mal auf der Berlinale gefallen.

    Dennoch wird hier Antisemitismus herbei fantasiert. Wenn man den

    Begriff "Genozid" im Bezug auf Israels Vorgehen in Gaza nicht

    verwenden darf, weil das antisemitisch sei, dann bedeutet das im

    Umkehrschluß, dass Genozid etwas Jüdisches sei. Es ist eine schiere

    Unverschämtheit, welches Bild des Judentums von deutschen Politikern

    hier gezeichnet wird. Es ist nichts Jüdisches, Kinder, Männer und

    Frauen zu entrechten, zu entwürdigen und umzubringen. Es ist nichts

    Jüdisches, Land eines anderen Volkes zu rauben und die dortige

    Bevölkerung zu unterdrücken und auszubeuten. Daher KANN die Kritik an

    solchen Zuständen gar nicht antisemitisch sein. Wer jedoch angesichts

    dieser Verbrechen von Antisemitismus spricht, missbraucht diesen

    Begriff und zeichnet ein widerliches Bild vom Judentum. Gegen eine

    solche Darstellung des Judentums verwehre ich mich vehement!

    Statt in den eigenen Reihen wahren Antisemitismus zu bekämpfen, wird

    hier gegen jeden Israelkritker geschossen. Ein solches Vorgehen wirkt

    sich nicht sonderlich förderlich für die demokratische Ordnung in

    diesem Land aus.

    Es wäre schön, wenn auch einmal andere jüdische Stimmen als die des

    Zentralrats der Juden Gehör finden würden - denn der Zentralrat vertritt

    nur die absolute Minderheit der in Deutschland lebenden Jüdinnen und

    Juden. Der Zentralrat ist kein von den Bürgern gewähltes politisches

    Organ, daher herrscht bei den Bürgern Unverständnis über die enorme

    Einflussnahme des Zentralrats auf bestimmte politische Themen. Es ist

    nicht Aufgabe der deutschen Politiker, sich in Israelbelangen Vorgaben

    durch den Zentralrat geben zu lassen und diese dann unkritisch umzusetzen.

    >

    ich stehe gerne jederzeit für einen weiteren Austausch zur Verfügung


    Mit freundlichen Grüßen,

    Shelly Steinberg

    Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München


    --

    Shelly Steinberg

    Kellerstr. 18

    81667 München

    +49-152-362 957 23

    shelly.steinberg@gmail.com <mailto:shelly.steinberg@gmail.com>


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Scholz verspricht schnelle Aufklärung / Kujat zu den Taurus

    aus  e-mail von Doris Pumphrey, 2. Mär z2024, 14:46 Uhr


    *Olaf Scholz verspricht schnelle Aufklärung von Taurus-Abhöraffäre


    *Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verspricht schnelle und umfassende

    Aufklärung hinsichtlich des Leaks über die Anschlagsplanung

    deutscher Offiziere auf die Krim-Brücke. Das sagte er am Rande seines

    Besuches im Vatikan gegenüber der Nachrichtenagentur /dpa/.


    Am Freitag publizierte /RT/-Chefredakteurin Margarita Simonjan auf ihrem

    Telegram-Kanal den Mitschnitt eines Gesprächs hochrangiger Offiziere der

    Bundeswehr, in dem diese unter anderem einen Terroranschlag auf die

    Krim-Brücke mithilfe von Taurus-Marschflugkörpern planen. Simonjan

    schreibt, sie habe den Mitschnitt vom russischen Geheimdienst erhalten.


    Bundeskanzller Scholz nannte den Vorgang eine "sehr ernste

    Angelegenheit" und verspricht Aufklärung.

    Auf die Frage der /dpa/ nach möglichen außenpolitischen Schäden sagte

    Scholz, man müsse die Vorgänge aufklären./"Deshalb wird das jetzt sehr

    sorgfältig, sehr intensiv und sehr zügig aufgeklärt. Das ist auch

    notwendig."/


    Scholz hat sich bisher gegen die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern

    ausgesprochen. Der Audio-Mitschnitt zeigt jedoch, dass die Planungen zum

    Einsatz von Taurus längst in vollem Gange sind.


    Aus dem Mitschnitt geht zudem hervor, dass Großbritannien bereits

    Militär in der Ukraine stationiert hat, das direkt am Kriegsgeschehen

    beteiligt ist. Britische Soldaten sind in die Koordination ukrainischer

    Angriffe mit von Großbritannien gelieferten Marschflugkörpern des Typs

    Storm Shadow involviert.


    /Hier zum Audio-Mitschnitt:*

    */https://odysee.com/@RTDE:e/Hohe-deutsche-Offiziere-besprechen-Angriff-auf-die-Krim-Br%C3%BCcke:7


    -----------------------------------------


    Taurus-Marschflugkörper:

    */Im Interview vor einigen Tagen warnte Ex-General Kujat vor direkter

    Kriegsbeteiligung:

    /*/Hier zum Anhören//:**/Deutschlandfunk 27. Februar 2024

    <https://www.deutschlandfunk.de/interview-mit-harald-kujat-frueherer-generalinspekteur-der-bundeswehr-dlf-fc5213de-100.html>


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Angriffspläne auf Krimbrücke: Transkript und Audio-Aufzeichnung des Gesprächs deutscher Offiziere

    freedert.online, 1 Mär. 2024 19:44 Uhr

    Die RT-Chefredakteurin hat den Audio-Mitschnitt eines mutmaßlichen Gesprächs hoher Offiziere der deutschen Bundeswehr veröffentlicht, in dem diese unter anderem über Angriffe auf die Krimbrücke reden. Hier finden Sie die Aufzeichnung und das vollständige Transkript.


    "Wenn man jetzt politisch Sorge hätte, dass diese Line von Büchel direkt nach Ukraine eine zu direkte Beteiligung ist ...": Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, im Juni 2023 auf dem Fliegerhorst Jagel.Quelle: Legion-media.ru © Björn Trotzki / Imago


    00:00-04:30

    Hallo.

    Moin-moin, Herr General, Hauptmann Irrgang (???) hier.

    Servus.

    Ich würde Sie hinzufügen, wenn Sie möchten.

    Ja, na klar.

    Alles klar.

    [Robostimme] Sie treten nun der Konferenz bei.

    Hallo.

    Hauptmann Irrgang hier. Es ist jetzt dabei der General Gräfe (?), der Oberstleutnant Florstedt (???) und Oberstleutnant Fenske (???). Und wir warten noch 2-3 Minuten, dann kommt der … dann nehmen wir den Inspekteur dazu.

    Ja.

    Gut, copy.

    [Unverständlich]

    Hast du bis zum … was hast du gesagt?

    Ich hab … [unverständlich]

    Ja, ja, ja. Hast du bis zum Schluss noch zugehört?

    Yes, Sir.


    Transkript des Gesprächs deutscher Offiziere über Angriffsvarianten auf Krim-Brücke veröffentlicht





    Transkript des Gesprächs deutscher Offiziere über Angriffsvarianten auf Krim-Brücke veröffentlicht





    Hab ich noch irgendwas verpasst?

    Nee, ich denk nicht, du hast doch … ah, ich dachte, nachdem du hier gesagt hast, jetzt willste auflegen, hab ich auch aufgelegt.

    Ah so, nee, nee. Hahaha. Also … [Unverständlich] … und ich hatte gesagt, ich übergebe an Hassmeister (???).

    Ah, da hab ich auch aufgelegt, da hab ich mich hier parallel hier bezüglich des Themas, was wir hier haben, vom [unverständlich] briefen lassen.

    Aha.

    Und das kam mir ganz gelegen, dass du gesagt hast Ciao-Kakao. Nee, da hab ich nicht zugehört.

    Naja, kein Problem, aber du warst dann mit deinem Teil auch durch … und bis dahin war es ja doch relativ ruhig.

    Ja, ich hab auch schon die Dinger hab ich dich CCt im TBK (???) … [unverständlich]

    Ja.

    So, paar mehr Ding …

    Gut.

    Bist du Mittwoch auch dabei?

    Nee, also eigentlich wär der Inspekteur ja gar nicht mit, wenn ich da gewesen wäre, dann hätte ich das gemacht, aber ich bin ja gerade in Singapur. Und hier ist es jetzt … hier ist es gerade 23:57. Nice. Ja.

    Hast du vorgeschlagen …

    It was a long day, ich wollte heute zwischendrin, ich wollte heute … [unverständlich] … ich hätte heute mal kurz meine Kamera vom Fernseher hochheben sollen, mit dem View den man da aus meinem Hotelzimmer hat. Ich schick dir vielleicht nachher mal ein Foto.

    Ja mach mal, bin ich auch gespannt.

    Ja, das ist schon mega.

    Hast du dieses Hotel mal gesehen da, ist das nicht dieses mit den drei Säulen und der Platte obendrauf?

    Nee, nochmal, was bitte?

    Gibt's doch so'n Hotel, wo so drei Türme sind, und oben ist da so ne …

    Ja, da war ich gerade … da war ich gerade was trinken und da ist ja auch dieser berühmte Swimingpool, wo du dann praktisch direkt da rumhängst

    Ja, geil.

    Ja.

    Not too shabby.

    Aber it is quite humid here.

    Hmm, das glaub ich.

    Ja, aber deshalb hab ich jetzt auch, das ist natürlich das Geile bei so Veranstaltungen, da triffst du ja Gott und die Welt. Und ich hab diesen Schneider heute getroffen, das ist ja der Nachfolger von dem Wolfsbach … und dem hab ich schon mal von unserem Plan erzählt.

    Nice.

    Und dann muss ich … wann ist jetzt, wann ist nochmal deine Reise nach Alaska?

    Ähm, Showtime wird sein der 19. März. Ich reise am Wochenende an, 19. März Dienstag bin ich … Montag-Dienstag bin ich schon da. So …

    Hm. Ja.

    Solltest du da nochmal vorbeimüssen meinst du, oder was?

    Ja, ich muss da tatsächlich nochmal hin, wie gesagt. Der ist ja erst 2 Wochen im Amt und der wusste gar nicht, wovon ich rede. Und deshalb hab ich gesagt, dann komm ich lieber nochmal vorbei, weil das war ja Oktober wo wir dem Wilsbach (?) das alles vorgestellt haben.

    Ja, wenn du Begleitung brauchst weißt du Bescheid, ne?

    Yes, yes.

    Hahaha.

    Hast du eigentlich schon Feedback von deinem Komo. Ist dein Antrag bei dem schon durchgelaufen, oder?

    Ich hab schon den Flug gebucht, ich hab alles in Tüten, ja.

    Nee, nee. Ich mein wegen der anderen Sache.

    Ähm … meinst du Alaska jetzt?

    Hm?

    Welchen Dienst… meinst du jetzt?

    Naja, ich meine wegen [unverständlich].

    Ahso, ja, ähm, das ist jetzt raus aus dem Geschwader. Und P (???) hat halt Meldefrist bis Ende des Monats noch. Ich hab noch überhaupt kein Feedback. Aber rein theoretisch hatte der Komo heute den Auftrag zu melden.

    Okay, aber du hast nicht gesehen, was …

    [Unverständlich]

    Ja, du weißt aber nicht, was er reingeschrieben hat?

    Mmh, kann ich dir besorgen und dir whatsappen.

    Ja, das wär' super.

    … [Unverständlich] … den General Gerhartz dazuholen.

    Ja.

    04:56-07:43

    Ja, schönen guten Tag zusammen. Ähm, Gerhartz hier. Soweit ich weiß haben, wir den Kamerad Tscheffen (???) mit dabei, Kamerad Florstedt und Kamerad Fenske (???). Richtig?

    Genau.

    Jawohl.

    Alles klar.

    Wunderbar. Frank, du aus Singapur.

    Ja.

    Sehr gut, sehr gut. Ja, ich wollte mal einmal ganz kurz, dass wir uns vorher … ähhhhm … ja, nicht im Sinne von wer was sagt, aber dass wir uns kurz mal so abstimmen und das insbesondere auch hier die beiden Kameraden Florstedt und Fenske (???) wissen, wie das Ganze entstanden ist. Weil, wenn man hört, der Verteidigungsminister will mal, will mal wirklich auch wirklich tief in Taurus einsteigen, wobei der Termin ist 'ne halbe Stunde so wie ich es gesehen habe, also … wir werden das Ding nicht zum Fliegen bringen können, um es mal so auszudrücken. Ich seh da keinen … im Moment da nicht ein Auslösungsmomentum dahinter. Also es ist nicht so, dass der Kanzler ihm gesagt hat "Hey, mach dich da nochmal schlau und dann lass uns mal morgen entscheiden." Ähm, das hab ich jedenfalls nicht erkannt, sondern dass er nochmal Pistorius gesehen hat durch diese ganze Diskussion, die da immer und immer kommt, und sie kommt natürlich, weil keiner so richtig weiß, warum blockt der Kanzler hier? Ähm, kommen natürlich abenteuerlichste Gerüchte auf. Ich will mal eins nennen. Ich bin gestern angerufen worden von 'ner Journalistin, die extrem nah am Kanzler dran ist, ähm ja, sie hätte in München gehört, der Taurus würde gar nicht funktionieren.


    RT-Chefin Simonjan: Deutsche Militärs planen Angriffe auf Krim-Brücke




    RT-Chefin Simonjan: Deutsche Militärs planen Angriffe auf Krim-Brücke







    Haha.

    Ich sag halt, ok, wer erzählt dir so 'ne Scheiße? Dachte, die hat das irgendwie politisch aufgeschnappt. Da sagt sie: "Das hat mir jemand in Uniform erzählt." Die gibt natürlich nicht ihre Quelle preis, völlig klar, aber die ist natürlich voll drauf angesprungen und wollte da schon die Megaschlagzeile draus machen, nach dem Motto: "Jetzt haben wir endlich den Grund, warum der Kanzler nicht liefert. Weil das Ding gar nicht funktioniert." Hab ich ihr natürlich ausgeredet, ich sag totaler Schwachsinn. Wir machen da sogar alle Nase lang Verschusskampagnen, die letzte ist noch nicht so ewig lange her. Ne? Und aber man kann da mal sehen, was da mittlerweile immer für ein Gelaber im Raum ist und vor allen Dingen für ein Blödsinn erzählt wird. So, und da wollt' ich eben ganz kurz mal ... mich mit euch abstimmen, dass das da nicht in die falsche Richtung läuft. Also erstmal wär meine Frage mal an Frostedte und Fenske. Hat euch mal jetzt jemand direkt gesprochen oder hat der General Freuding (???) sich mal irgendwie bei euch gemeldet?

    07:43-09:50

    Ähm, negativ von meiner Seite aus nee, ich hab nur von Frank gehört.

    Ah, okay.

    Bei mir auch negativ. Hab nur mit dem General Gräfe zusammen kommuniziert.

    Ah ja, alles klar. Und … [unverständlich] … ich hab ihm am Sonntag beide Nummern der beiden gegeben und er hat gesagt, dass er mal [unverständlich]. Ja, okay, dann kommt das vielleicht noch. Nee, das ist jetzt halt noch nicht passiert, ähm, also was ich gesehen habe, ist dass der 'ne halbe Stunde … und es könnte jetzt doch durchaus sein, ähm, dass ich vielleicht gar nicht dabei bin. Sondern ich muss eventuell in den Haushaltsausschuss, weil wir ja noch so ein kleines issue haben mit 'ner … Preissteigerung der … [unverständlich] … Infrastruktur in Büchel, was mega sauärgerlich ist, weil es ist nicht wirklich 'ne Preissteigerung, sondern (???) hat einfach zu niedrig geschätzt, ähm, und jetzt haben die Firmen halt ihre Angebote abgegeben und die liegen weit drüber über das was (???) geschätzt hat. Und jetzt ist natürlich der Ärger groß. Ähm ... Und ich hab denen jetzt gesagt, dass müssen sie jetzt selber wissen. Ob ich mit euch mitgehen soll oder ob ich in den Haushaltsausschuss gehen soll. Das muss am Ende der Minister entscheiden, weil das fast zeitgleich ist. Ähm, also es könnte dann durchaus sein, dass ihr dann auch alleine seid. Und ich würde empfehlen, also ich werde mich da gar nicht … werd da gar nicht großartig … ich werd nur sagen, hier, das sind unsere zwei Experts. Der eine im Verband, der andere im ZLO (???) und dann … dann you have it. Ähm, und ich würde aber empfehlen, das hab ich ja schon über Frank euch zukommen lassen, so paar Slides dabei zu haben, ne? …Vorlagen, wie man das so schön nennt, damit man bisschen was visualisieren kann. Also, ihr müsst euch halt einfach in seine Lage reinversetzen, der hat … ja, wir haben dem mal gezeigt bei so 'ner Demoshow, da war da 'ne Taurus, stand auch im Waffen … auf dem Träger neben dem Tornado, aber zum Beispiel wie das angebaut aussieht am Tornado oder wie zum Beispiel so 'ne Missionsplanungsanlage aussieht, also der kann sich da sehr wenig vorstellen.

    09:51-11:52

    Okay. Udo hast du … du hast da doch 'nen Haufen Slides zu, oder?

    Ja. Ja, hab ich verfügbar.

    Aber auf der anderen Seite jetzt auch nicht ihn zuballern mit 'ner Slideshow mit 30 Slides. Einfach im Kopf haben, der Termin ist 'ne halbe Stunde. Ähm, ich würd mal sagen, so'n kurzen Aufschlag machen, Freuding (???) wird sich ja hoffentlich nochmal melden. Klar geht es auch ein bisschen um die Funktionsweise, was kann der Taurus, wie wird der eingesetzt? Aber natürlich spukt bei ihm immer noch im Hinterkopf … ähm … wenn wir uns denn mal politisch entscheiden würden, die Ukraine zu supporten damit, wie könnte denn die ganze Nummer am Ende laufen? Und da wäre ich euch echt dankbar, dass wir ja … die Herausforderung, nach dem Motto: "Was ist daran nicht einfach?" Aber dass wir nicht nur ein Problem in den Raum stellen, sondern dass wir auch immer die Lösung dazu nennen.

    Aha.

    Ne? also wenn's zum Beispiel darum geht, die Missionsplanung zu machen, ich weiß wie es die Engländer machen, die machen es ja komplett im Reachback. Die haben auch paar Leute vor Ort, ähm, das machen sie, die Franzosen nicht. Also, sie coachen (???) auch die Ukrainer beim Beladen des SCALP, ne, weil Storm Shadow und SCALPS sind rein vom technischen Aspekt relativ ähnlich. Da haben sie mir schon gesagt, ja, Herrgott, die würden auch den Ukrainern beim Taurus-Loading über die Schulter gucken. Ähm, die Frage wär' aber, wie lösen wir das dann? Mhm, lassen wir die die Missionsplanung machen und geben ihnen reachback-mäßig die MBDA an die Hand und bringen dann halt einen unserer Leute zur MBDA? Da würd' ich jetzt nochmal einmal bitten, vielleicht Frank nochmal, wie hatten wir uns immer positioniert wie wir's denn machen würden, und dann natürlich sagen wir Fenske, Florstedt, wenn ihr beiden mal aufzeigt wie ihr das aus eurer Sicht seht.

    11:53-13:24

    Ja.

    Ich fang vielleicht mal an mit dem: "Was ist denn das Sensitivste oder das Kritischste, was jetzt passieren kann?" Ähm, mit der ganzen Diskussion, das läuft ewig hin und her, und ich glaub, die zwei Punkte, die sensitivsten, sind zum einen Timing, so nach dem Motto, ähm, "Jetzt sagt der Kanzler, wir geben es doch ab", und man kommt aus der Bundeswehr: Ja toll, aber in 8 Monaten sind wir dann soweit, den ersten Einsatz zu [unverständlich]. Und das Zwote ist natürlich, wir können die Zeit auch nicht verkürzen, wenn es nach einem Falscheinsatz geht und das Ding auf 'nen Kindergarten drauffällt und es zivile Opfer gibt. Deshalb sind das so die beiden ... links und rechts 'ne Grenze, zwischen denen man abwägen muss. Wenn man das so runterbricht, die eine Bahn ist die Auslieferung der Flugkörper. Da haben wir eigentlich gar nichts mit zu tun, und der wichtige Punkt wäre dann in dem Gespräch … Ich muss da auch nochmal drauf hinweisen … ohne die Firma (???) können wir gar nichts machen und es wäre dann schon … [unverständlich] … wie es auch bei den Raketen von IRIS-T ist, dass man relativ zügig erste Flugkörper ausrüstet, umrüstet und ausliefert. Aber da müssen halt dann so rudimentäre Sachen gemacht werden, nochmal 'ne kleine Überholung, das deutsche Hochheitsabzeichen runter und so. Aber das muss ja nicht dann warten, bis man 20 hat, da könnte man theoretisch die ersten 5 abgeben. Also, das wär' so die erste Bahn, die erste Linie, wie lange können die ausgeliefert werden? Aber das liegt eigentlich komplett in der Hand der Industrie und da stellt sich noch die Frage, wer bezahlt das, weil das ist ja mit Kosten verbunden.

    13:24

    Gräfe: Die zwote Frage ist dann die Frage der Schnittstelle: Wie hängt man das an welches Waffensystem dran? Und das ist jetzt wiederum auch eine Sache, die müsste dann eigentlich irgendein Bastler aus der Ukraine mit der Firma machen, weil… oder, Herr Fenske oder…

    Da haben wir ja keine Aktien drin, wenn es um die Integration in 'ne Su [Suchoi], zum Beispiel geht, oder?

    13:46

    Gerhartz: Ich denke nicht, wobei die TSG, der Hersteller, sagt, dass sie das machen können mit 'nem Zeitansatz von ungefähr sechs Monaten, also entweder Su [Suchoi] oder F-16.

    13:55

    Gräfe: Genau, das war jetzt was, da an *Übergaben* haben wir eigentlich gar keine Aktien drin, aber wenn da jetzt dann halt die Message rüberkommt, "klasse, der Bundeskanzler hat sich doch entschieden", und dann die andere Message "Aber es dauert alleine für die Schnittstelle sechs Monate", na, dann ist die positive Nachricht ganz schnell zur Negativnachricht.

    Und der dritte Teil ist der, der uns dann theoretisch betreffen könnte, nämlich die Ausbildung. Das heißt, da hatten wir ja mal gesagt, dass wir in Zusammenarbeit mit der Industrie so ähnlich wie bei IRIS-T – die Industrie bildet aus, wie bedient man das System und wir stellen Leute dazu, die das ganze taktisch supporten. Und dann hatten wir ja auch mal so im dünnsten Falle von drei-vier Monaten gesprochen. Und das wäre dann der Teil, den wir in Deutschland machen. Und dann müsste man natürlich jetzt mal überlegen, um jetzt ganz schnell mit gleich ersten *Flugkörpern* zu einer schnellen Lösung zu kommen, ob man da nicht sowohl mit der Schnittstelle als auch mit der Ausbildung auf die Briten zurückgreift, wenn die deswegen mit ihrem Know-How gucken, wie haben die die Storm Shadow drangekriegt – kann ja nicht so ein großer Unterschied sein – und die vielleicht die Bedienung am Anfang mitmachen, während in der Zwischenzeit die Besatzungen bei uns ausgebildet werden. Damit das einfach nicht so lange dauert. Und dann sind da jetzt noch so ein paar Sachen: Können wir eine Datenbank liefern? Können wir Satellitenbilder liefern? Können wir Planungsstation liefern? Das müsste dann neben den reinen Flugkörpern, die wir haben, ja alles über die Industrie oder über die IABG laufen.

    15:30

    Gerhartz: Also, wir müssen uns ja immer, immer vergegenwärtigen – die haben Flugzeuge, von denen sie wie Taurus den Storm Shadow einsetzen. Na, das heißt, die Engländer waren da, haben die Flugzeuge verkabelt, also sind sie gar nicht so weit davon entfernt, dass sie auch den Taurus von diesen Flugzeugen [einsetzen]… Ne? Ne F16, reden wir jetzt nicht von. Die haben es ja an der MiG-23, und darum ging es jetzt mal… Ich kann nur sagen, die Erfahrung aus Patriot – ich weiß noch, was unsere eigenen Experten am Anfang für Zeitlinien aufgemalt haben. Und wir haben das Ding in wenigen Wochen beherrscht, und setzen es mittlerweile ein in einem Ausmaß, wo unsere Leute sagen: "Oh, wow, das hätten wir ja gar nicht erwartet!" Also, die sind teilweise in einer Kriegsführung gerade unterwegs, die mehr High Tech ist wie unsere gute alte Luftwaffe. All das gebe ich immer zu bedenken bei allen Timelines, die wir da so aufmachen, dass man sich da gar nicht so verschätzen sollte. Aber jetzt will ich natürlich auch mal, Kamerad Fenske, Florstedt, einfach von euch mal euer Picture sehen und hören, einfach jetzt auch mit Blick auf eine mögliche Lieferung an die Ukraine.

    16:55

    Fenske: Ich würde nochmal den Punkt Ausbildung aufnehmen. Wir haben da ja schon mal geguckt. Wenn entsprechendes Personal kommt und parallel ausgebildet werden kann, dann liegen wir bei ungefähr drei Wochen Industrieschulung und einer Trainingsphase, die dann durch uns, durch die Luftwaffe, in ungefähr vier Wochen gemacht werden kann. Das heißt, wir sind da schon mal deutlich unter den zwölf Wochen – unter der Voraussetzung: entsprechend qualifiziertes Personal, wir können das ohne Dolmetscher machen und dergleichen mehr, also, da sind noch ein paar andere Daten dabei.

    Wir hatten mit der Frau Friedberger schon mal gesprochen. Wenn es nachher um den Einsatz geht, dann wäre tatsächlich die Empfehlung, dass wenigstens die ersten Missions-Unterstützungen durch uns erfolgen werden, da die Planung doch sehr komplex ist. Wir brauchen selber bei der Schulung von unserem Personal ungefähr ein Jahr. Also um das jetzt quasi herunterzudrücken auf, wie sage ich mal jetzt, zehn Wochen, mit der Erwartung, dass sie in einem Formel-1-Rennwagen im Gelände und auch in Formel-1-Strecken auch fahren können. Also wäre eine mögliche Variante, planungstechnisch zu unterstützen. Das kann man theoretisch sogar aus Büchel machen mit einer sicheren Leitung in die Ukraine rüber, den Datenfile rübertransferieren, und dann wäre er verfügbar und man könnte es gemeinsam planen.

    Also, das wäre das Worst-Case-Szenario, das Minimum das Ganze unterstützend durch die Industrie mit einem User-Helpdesk, die also bei Software-Fragen unterstützen können, so, wie wir das im Grunde genommen in Deutschland auch haben.

    18:34

    Gerhartz: Sekunde, ich hak da jetzt mal ein, Herr Fenske. Wenn man jetzt politisch Sorge hätte, dass diese Line von Büchel direkt nach Ukraine eine zu direkte Beteiligung ist, im Grunde *undeutlich* alles, könnte man dann auch sagen: Ok, das Datenfile wird bei MBDA gemacht, und wir schicken unsere ein-zwei Experts nach Schrobenhausen. Ist zwar totaler Schwachsinn, aber jetzt mal so gesehen, aber politisch jetzt halt vielleicht was anderes, wenn der Datenfile von der Industrie kommt, wird er… der kommt ja bei uns nicht aus dem Verband.

    19:09

    Fenske: Ja. Die Frage wird sein, wo kommen die Daten her. Jetzt gehen wir einen Schritt zurück. Wenn es um die Zieldaten geht, die idealerweise mit Satellitenbildern kommen, weil dadurch gibt es dann die höchste Präzision, dass wir also unterhalb von drei Metern Genauigkeit haben. Die müssen wir verarbeiten im ersten Set in Büchel. Unabhängig davon würde man aber in irgendeiner Art und Weise, denke ich, mit einem Datentransfer zwischen Büchel und Schrobenhausen was hinbekommen. Oder, was natürlich auch geht, dass man unter Umständen das Datenfile nach Polen schickt und man hat den Handover, Takeover in Polen irgendwo, und es fährt jemand mit dem Auto hin. Und ich denke, da muss man im Detail reingucken, und da wird es auch Lösungsmöglichkeiten geben.

    Also, in dem Moment, wenn wir den Support haben, im schlimmsten Fall muss ich halt mit dem Auto sogar hin- und herpendeln. Das schmälert dann nur die Reaktionszeit, also, und dann eben nicht innerhalb von Stunden reagieren. Wobei wir dazu sagen müssen, dass, wenn man ganz schnell reagieren will, nicht soweit sind, dass wir uns zutrauen, innerhalb von sechs Stunden die – ich sage mal, von Auftrag bis… ja, Luftfahrzeug, ja, airborne eigentlich das machen zu können… wohingegen sind wir dann… Und da haben wir aber auch nur mit Präzision… die liegt dann eben leider größer drei Meter, was durchaus bei einem entsprechenden Ziel ausreichen kann. Und wenn ich die höhere Präzision haben will, also dann mit Satellitenbildern arbeiten und das Ziel modellieren muss, dann ist natürlich die Zeit nachher maßgeblich, und da bin ich auch schnell bei zwölf Stunden. Das ist dann jeweils abhängig von dem Ziel, also so habe ich im Detail noch nie geguckt, aber ich denke, möglich wird das auch sein. Da muss man nur sagen, wir brauchen eine Datenleitung, die das leisten kann.

    21:07

    Gerhartz: Und glauben Sie denn… Ja, man muss ja immer davon ausgehen, was die Ukrainer dann mittlerweile sonst alles machen. Wir wissen ja auch, dass da viele Leute mit amerikanischem Akzent in Zivilklamotten rumlaufen. Das darf man sagen, dazu sind sie dann noch relativ schnell selbst in der Lage, weil die Satellitenaufnahmen, die haben sie alle. Da muss man auch davon ausgehen.

    21:38

    Fenske: Jetzt mal aber ganz kurz dazu, die Frage wird dann sein: Ich muss, damit ich mich entsprechend geschickt durchsetzen kann, mich gegen die Luftverteidigung durchsetzen, die in einer Vielzahl dann da… Das können wir sehr gut, gehen wir davon aus, weil wir natürlich im Tiefstflug arbeiten können und dafür von der IABG und der NDK Daten haben. Die müsste man definitiv denen zu Verfügung stellen, damit ich eben 'ne 21 unterfliegen kann, damit ich hier das Optimum an Planung rausholen kann und nicht wie bei Storm Shadow über Waypoints planen kann, sondern tatsächlich über Umfliegen oder Unterfliegen der jeweiligen Systeme.

    Wenn ich das bereitstelle, dann wird es da auch wahrscheinlich schneller Lerneffekte geben und da komme ich nur wieder in den Bereich rein, wo ich nachher auf die Anzahl der Flugkörper komme. Also, sehr schnell, wenn ich jetzt von 50 rede, dann sind sehr schnell 50 Flugkörper verschossen.

    22:40

    Gerhartz: Jaja, klar. Das ist natürlich, dass es klar sein muss, das wird nicht den Krieg ändern. Dafür haben wir gar nicht… Wir würden ja auch nicht alle, wir wollen wir ja auch nicht abgeben, und nicht alle sind bei uns auch gleich. Das muss ich euch nicht sagen. Also, man könnte sagen, 50 in der ersten Tranche, und wenn sie uns dann nochmal würgen würden, für die nächsten 50, und da wär' aber auch Ende Gelände. So, das ist völlig klar.

    So, das wäre jetzt mal wieder große Politik, und dann können wir selber nochmal wieder eintakten an dem Punkt… Ich vermute mal, es könnte schon ein Momentum dahinter sein, weil ich weiß – von meinen britischen und französischen Kollegen – dass die so gut wie Winchester sind mit ihren Storm Shadow und SCALPs. Und dann, wenn die natürlich sagen, bevor wir jetzt hier die nächsten liefern – und wir hatten hier ja schonmal nochmal geliefert – soll sich jetzt Deutschland auch mal einmal anstrengen. Aber, das wäre jetzt auch nochmal, kann man jetzt vorstellen, wollte jetzt klar noch mal sagen….

    23:39

    Florstedt: Ich habe mich heute mal reingesetzt mit einem pragmatischen Ansatz. Ich habe mir überlegt, was das Alleinstellungsmerkmal gegenüber jetzt den Storm Shadows [ist]. So wie Air Defense, *Obus*zeit, Flughöhe, etc. – und da komme ich dann drauf, dass es so zwei interessante Targets halt gibt: einmal so eine Brücke im Osten und einmal Mun-Depots, wo wir reinkommen. Die Brücke im Osten ist halt schwer zu erreichen, und die Pfeiler sind relativ klein, und das kann halt der Taurus darstellen, und die Mun-Depots – da kommen wir halt durch. Und wenn ich das jetzt berücksichtige und vergleiche, wie viele Storm Shadows und *Mauls* abgeschossen wurden, da hat man halt ein ganz guts Alleinstellungsmerkmal. Da habe ich mir so drei Routen rausgesucht, wo ich sagen würde, geht's da um die Brücke oder geht's da um Mun-Depots? Is it reachable mit den current cap, die Red-*undeutlich* haben und der Patriot?

    Und dann komme ich quasi zu dem Entschluss – ja, ist gut, es ist machbar. Der limitierende Faktor ist die Su-24, wie viel die davon überhaupt noch übrighaben. Das wäre dann in einem einstelligen Bereich. Und ich habe mir da so ein paar *Leadpoints* mal ausgesucht, und gesagt, pass auf, im Grunde genommen ist es doable, und wie bringt man den Ukrainern die TTPs bei, um das Ding zu schießen? Ich würde sagen, den Pilots – unter einer Woche. Und wie *plottet* man die? Mission planning, und da kommt es nämlich genau darauf an, was machen wir jetzt eigentlich? Wir müssen überlegen, einmal diese Missionsplanung und die zentralisierte Planung. Und die Missionsplanung – die ist bei uns im Verband, die Ausführung ist zwei Wochen, und ich glaub', wenn man jetzt mal nicht auf das ZV abgeht, geht das relativ schnell, und in drei Wochen ist die im Verband. That's being set.

    Wenn ich aber mir so eine Brücke anguck', da, wo ich drauf kommen wollte, ist, dass der CEP von Taurus nicht ausreicht, um die einfach so zu targeten – das heißt ich brauch da Bilder von, wie der Taurus arbeiten kann, und da brauchen wir die Missionsdaten. Und ich weiß es nicht, ob wir in adäquater Zeit – natürlich wenn wir in Monaten reden, [unverständlich] – aber in adäquater Zeit die Ukrainer ausbilden können… die Missionsdaten, wie sieht ein Brückenpfeiler für den Taurus aus, wie wir denen das beibringen. Das heißt, für mich ist es erstmal aus der operativen Perspektive nicht bewertbar, wie schnell bringt man Ukrainern diese Image-Planung, sage ich mal, bei, und wie schnell geht die Integration. Aber man wird sich sonst targets *undeutlich*, und das sind nämlich die Brücke und die Mun-Depots, und da sehe ich grundsätzlich Skrupel, den Leuten das sehr schnell beizubringen.

    26:13

    Fenske: Ich würde gern nochmal schnell ergänzen wegen der Brücke, weil wir uns die intensiv angeguckt haben. Und die Brücke ist leider – aufgrund ihrer Größe – wie ein Flugplatz. Das heißt, es kann durchaus sein, dass ich dafür zehn oder 20 Flugkörper brauche.

    26:27

    Florstedt: Ich habe durchgeschätzt, nämlich da, wo sie aufklappt, wenn du die Pfeiler nimmst.

    26:30

    Fenske: Ja, da sind es *undeutlich* der Pfeiler, da machen wir unter Umständen nur ein Loch rein. Und dann stehen wir da… Um datenvalide Aussagen zu haben, müssten wir wirklich selber mal…

    26:43

    Florstedt: Ich wollte euch gar nicht die Brücke definieren, ich will nur sagen, dass war also der pragmatische Ansatz, was wollen die überhaupt haben, und wie schnell kann ich die dafür ausbilden? Und am Ende zeigt sich: Was bleibt, ist, dass wir denen die imagezentralisierte Missionsplanungsdaten geben müssen. Wir müssen denen grundsätzlich die *Semobi* geben, wenn wir die selber haben. Und die Tagesdaten, die haben wir ja, aber das müsste man denen auch irgendwie zu Verfügung stellen. Weil wenn es um so kleine Ziele geht, dann muss da halt ein bisschen genauer ausgeplant werden, als nur auf einem Sat-Picture [Satellitenbild]. Wenn es auf gehärtete Ziele geht, dann ist es sehr fairly easy und relativ schnell geplant, wenn wir vor allem das exploiten, dass der in zweistelliger Fußhöhe fliegen kann.

    27:22

    Gerhartz: Du bringst es ja schon ganz gut auf den Punkt: Wir alle wissen ja, dass sie die Brücke rausnehmen wollen. Das ist klar, wissen wir auch, was es am Ende bedeutet… Dann hast du, ist die Versorgung dieser so wichtig – nicht nur militärisch, strategisch wichtig, auch so ein bisschen politisch ist die gute Insel da ja ihr Herzstück. Jetzt nicht mehr ganz so... ganz so fatal, wo sie ja quasi ihre Landbrücke mehr oder weniger dahin haben, aber... Und da hat man eben Angst, wenn da der direkte Link der Streitkräfte in die Ukraine geht. Und da wäre halt dann immer die Frage: Kann man im Grunde genommen den Krieg pullen, dass man unsere Leute abstellt zu MBDA, dass nur eine Direct Line zwischen der MBDA und der Ukraine ist? Dann ist es weniger schlimm, wie wenn die Direct Line unser Luftwaffe zu ihnen ist.

    28:26

    Gräfe: Ich glaub das macht keinen Unterschied, Ingo. Wir müssen halt aufpassen, dass wir nicht gleich zu Beginn im Kriegskriterium formulieren. Wenn wir dem Minister jetzt sagen, ich überspitze mal ein bisschen, wir planen die Daten und fahren sie dann von Polen aus mit dem Auto rüber, damit es keiner mitkriegt – das ist ein Kriegskriterium. Wir werden es nicht schaffen, dass wir mit einer irgendwie gearteten Beteiligung von uns das Ganze umsetzen. Also erstmal indem ... wenn das von der Firma kommt, müsste erstmal die MBDA dem zustimmen, ob die das machen. Ja, aber dann macht es auch keinen Unterschied, ob wir das unsere Leute in Büchel das planen lassen, oder in Schrobenhausen. Beteiligt ist beteiligt, und ich glaube, über die Hürde werden wir nicht drüberkommen.

    Jetzt nochmal, was wir als zweite Linie als Grundlage voraussetzen. Ich komme einfach nochmal darauf zurück, was ich ganz am Anfang meinte: Entweder wir müssen die Ausbildung aufteilen, dass wir sagen, wir machen eine Fast Track und einen Long Track. Und der Long Track – dann sind die da halt für vier Monate und lernen es komplett richtig, mit "Wie mach' ich's mit 'ner Brücke". Und in den Fast Track geht es erst mal um den schnellen Einsatz, nach zwei Wochen, wie weiß ich, was ich mit einem Munitions-Depot mache. Oder die andere Option: Wir fragen, ob in dieser Phase, bis die selber komplett ausgebildet sind, fragen wir die Briten, ob sie in dieser Phase übernehmen. Aber ich glaube ein irgendwie gearteter Versuch einer Zwischenlösung – stell dir mal vor, das kommt an die Presse! Wir haben unsere Leute in Schrobenhausen oder wir fahren irgendwie mit dem Auto durch Polen – sind glaube ich beides keine akzeptablen Lösungen.


    Dmitri Peskow: Großbritannien ist "direkt in den Ukraine-Konflikt verwickelt"





    Dmitri Peskow: Großbritannien ist "direkt in den Ukraine-Konflikt verwickelt"






    (30.04)

    Nee, sind das nicht. 

    (30.09)

    Gerhartz: Man kann's natürlich so drehen, dass man sagt, also wenn der politische Wille jetzt mal da ist, dann müssen wir erst mal sagen: "So, soll einer aus der Ukraine mal hier hinkommen." Und dann müssen wir wissen, ist die politische Vorgabe – keinerlei direkte Beteiligung mehr an der Missionsplanung? Dann muss klar sein: Die Ausbildung dauert schon etwas länger. Und die Komplexität und auch am Ende der Einsatzerfolg nimmt natürlich ab, aber ist auch nicht unmöglich. Weil ist ja nicht so, dass jetzt nicht schon eine gewisse Erfahrung darin gesammelt haben, und wir sehen selbst, was wir gerade noch so an High-Tech-Zeug einsetzen. Und dann müsste man sehen: Wenn es die Vorgabe ist – gibt ja keine direkte Beteiligung, wir können nicht die Missionsplanung in Büchel machen und sie rüber schicken, da könnt' ich mir fast vorstellen, dass das für Deutschland eine Rote Linie ist… Ja, da muss halt klar sein – man muss sie etwas länger ausbilden, dann geht's halt paar Monate, und man kann auch nicht alles damit machen. Aber ist nicht so, dass man sagt, man kann nichts damit machen. Man kann dann eher vielleicht sogar von ausgehen, dass sie es doch dann relativ schnell im Griff haben. Dann müssen wir nur gucken, dass wir die ganze Datenbasis, die Missionsdaten, dass sie die selber dann auch bearbeiten können, oder? Also ich mein'…  

    (31.25)

    Gräfe: Dann würde ich das auch so machen, wie Seb das gerade gesagt hat, dass man einen Quick Track und einen Long Track macht. Es geht ja darum, einen schnellen Effekt zu erzielen. Und wenn es nur darum geht, mit einem ersten Effekt die Munitions-Depots und jetzt nicht die Komplexität der Brücke, dann könnte man ja sagen, man macht für einen gewissen Preis diesen Schrott weg, damit man einen schnellen Effekt erzielen kann. Und diese IABG-Daten sehe ich jetzt nicht so kritisch, weil die sind ja nicht auf eine spezifische Stellung bezogen, das müssen die ja selber erkunden. Sondern das wäre generisch die Leistungsfähigkeit für das System. Das wäre ein Punkt, über den wir schon mal in dem Kreis geredet haben, was ich durchaus vorstellen könnte, die zu übergeben. Es sind im Moment halt German Eyes Only. 

    (32.00)

    Gerhartz: Das wird  der Dreh- und Angel-Punkt bleiben, weil es gibt im Grunde auch mit einem Munitions-Depot, gibt es ****** dem Environment (?) keinen easy Plan, aufgrund der massiven Anzahl von der Luftverteidigung. Das heißt, da wird man so tief einsteigen müssen… Bei unseren Leuten glaube ich, dass wir einen Weg finden werden, und gut wäre auch, in dem Moment wenn wir sagen "Lasst es uns probieren", um auch politisch besser beraten zu können. Wie gesagt, da brauchen wir nur das GO und wir müssen anfangen. Wobei es wird bei uns scheitern, dass das KSA keine saubere Lagedarstellung hat, wo die ganzen Luftverteidigungssysteme stehen. 

    (32.51)

    Das haben aber die Ukrainer, da kannst du davon ausgehen, dass die….

    (32.56)

    Gerhartz: Genau. Die werden das hoffentlich haben. Weil ich seh das bei uns – bei uns wird ständig nur das Radargerät dargestellt. Aber damit wir eine saubere Planung haben, da müssen wir wirklich gucken, wo stehen die Radargeräte und wo stehen die Startgeräte. Je mehr wir abspecken, umso ungenauer wird unser Plan und umso… Also wir haben ein Super-Tool, das heißt, wenn wir die Daten haben, können wir relativ präzise sein, wenn wir uns durchsetzen können. Alles, was ich irgendwo wegstreiche aus Feindgründen oder auch Komplexitätsgründen, oder weil ich noch die Ausbildung nicht so weit habe, heißt dann immer auch eine Schmälerung bei der Durchsetzungsfähigkeit.  

    (33.33)

    Ja ja, klar. Aber es gibt jetzt keinen Grund, wo man sagt: "Das ist der Show-Stopper", bei dem man sagt: "Das kann man nicht machen." Es gibt verschiedene Abstufungen, je nachdem wo die politisch rote Linie ist, wird man's mal eventuell… Ach, nebenbei, diese Short-Track / Long-Track gefällt mir auch ganz gut. Da gibt es unterschiedliche Zeitschienen und unterschiedliche Möglichkeiten der komplexen Nutzung, die mit der Zeit für die Ukraine besser handhabbar wird.

    (34.04)

    Definitiv, weil sie es täglich machen können – Praxis.

    (34.07)

    Also ich denke, dass selbst wenn ich jetzt nicht dabei sein sollte, da wird der ****** Minister *** sowieso ein total cooler Typ im Umgang. Also von daher….. Ihr seid die Experts. Mir war nur eben wichtig, dass wir einfach nüchtern da auftreten und nicht irgendwie Show-Stopper reinknallen, die man uns einfach… die nicht glaubwürdig sind, wenn andere Nationen Storm Shadows und SCALP liefern.

    So, "Hurra" schreie ich auch nicht. Ich mein, wir haben jetzt 3 ***radare vom *** abgegeben. Da sind bei denen lange Gesichter gewesen. Aber im Moment schießen sie die Flugzeuge und Raketen ab, die und schon mal nicht treffen können.

    (35.08)

    Gräfe: Man muss ganz klar sagen: Je länger ihr wartet mit einer Entscheidung, umso länger dauert es hinterher, um es umzusetzen. Entweder die Abstufung: erst mal was Einfaches, später mal was Größeres. Oder die Frage an die Briten: "Könnt ihr uns am Anfang unterstützen und diese Planung übernehmen?" Könnte das, was in unserer Verantwortung liegt, beschleunigen. Wie gesagt, die Schnittstelle ist überhaupt nicht unsere Verantwortung, das müssten die Ukrainer mit der Firma selber machen. 

    (35.50)

    Okay, von euch beiden noch Ergänzungen?

    (35.55)

    Keine, keine Ergänzungen.

    (36.00)

    Bei mir nur, der Komo, *Pfenni* schreibt gerade "Bitte Inspektor ausrichten, dass das Interview heute mit SZ/Süddeutsche ****** problemlos gelaufen ist, keine Komplikationen, unterrichte ihn morgen in Lage."

    (36.10)

    Wunderbar, sehr gut, sehr gut.

    (36.17)

    Na ja, weil der Hintergrund ist natürlich der: Wir wollen jetzt nicht, dass der Ausschuss Probleme macht. Weil wenn er jetzt nicht durchdecken würde, diese – ich nenne sie mal "Preissteigerung" in Anführungszeichen, dann hätten wir das Problem, dass schon die Bauarbeiten sich schieben würden. Das würde vielleicht den Baubeginn der Hochbauarbeiten dieses Jahr schon unmöglich machen. Und jeder Tag zählt in dem Programm. Deswegen ist es gut, dass das gut läuft, das Interview.

    Und am Ende, denke ich, wenn wir jetzt am Mittwoch die Entscheidung bekommen, dass wir dann quasi weiter mit den zwei Konsortien verhandeln, mit den Generalunternehmern. Wie gesagt, es könnte echt sein, dass wir bis eine Entscheidung kommt, schicke ich es in den Ausschuss. Die Experts, die sind sowieso da. 

    Naja, müssen wir gucken. Deswegen war es auch umso wichtiger, dass wir uns da vorher abgestimmt haben.

    Bastelt was, zu Visualisierung – nicht zu viel, immer dran denken: Die kommen aus einer ganz anderen Welt, aus einer ganz anderen Gedankenwelt, als wir, die wir uns hier grad unterhalten. Also… ja, dann passt das schon.

    Jut, alles klar. Dann bedanke ich mich für die Runde und wünsche jedem frohes Schaffen und dann hoffe ich euch beide in Berlin zu sehen. Und dich dann, Frank, wenn du zurück aus Singapur bist. Und wenn ich nicht dabei sein kann, dann kann sich ja einer von euch beiden dann einfach mal anschließen ... mit mir contacten, weil's mich dann natürlich interessiert, wie es gelaufen ist beim guten Boris.


    Mehr zum Thema - Scholz provoziert Spannungen mit London durch Enthüllungen über britische Bodentruppen in Ukraine


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    Info: https://freedert.online/europa/197981-angriffsplaene-auf-krimbruecke-transkript-gespraechs


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Russland reagiert auf Angriffspläne der Bundeswehr

    aus e-mail von Doris Pumphrey, vom 1. März 2024, 17:51 Uhr


    RT 1.3.2024


    *"Tod den Nazi-Invasoren!"–

    Russland reagiert auf Angriffspläne der Bundeswehr gegen die Krim-Brücke *


    Das abgehörte mutmaßliche Gespräch der hochrangigen Bundeswehr-Offiziere

    über die geplante Zerstörung der Krim-Brücke sorgte in Russland für

    wütende Reaktionen. Zu Wort haben sich bereits russische Abgeordnete,

    Diplomaten und Sicherheitspolitiker gemeldet.


    Einem veröffentlichten Mitschnitt

    <https://freedert.online/inland/197959-transkript-angeblichen-debatte-deutscher-offiziere/

    zufolge ist die Bundeswehr schon seit Langem in die Planung der

    Zerstörung der Krim-Brücke involviert. Diskutiert werden die Art und

    Weise, wie die Brücke an ihrer ganzen Länge mit einem Schwarm-Angriff

    von Taurus-Raketen zerstört werden kann, und wie die deutsche Seite ihre

    Beteiligung bei diesem kriegerischen Akt vertuschen könnte. Die

    Reaktionen hochrangiger russischer Amtsträger ließen nicht lange auf

    sich warten. Als Erster meldete sich der Senator und Außenpolitiker

    Konstantin Kossatschew. Er ist stellvertretender Vorsitzender des

    Föderationsrates der Bundesversammlung der Russischen Föderation.


    Er sagte, dass der Skandal schwerwiegende Folgen haben werde. "Wenn

    keine überzeugende Widerlegung und Beweisführung folgt, muss die wahre

    Rolle Deutschlands im Ukraine-Konflikt radikal überdacht werden",

    schrieb <er" rel="noopener">https://t.me/Kosachev62/1229>er auf Telegram. Bundeskanzler

    Olaf Scholz könne sich nach der Enthüllung nicht mehr herausreden, dass

    Deutschland keine Kriegspartei im Ukraine-Konflikt sei. Es sei naiv zu

    vermuten, dass einige hochrangige Militärs hinter dem Rücken des

    Kanzlers etwas vorbereiten. Berlin sei "bis über beide Ohren" in direkte

    militärische Aktionen verwickelt und arbeite sogar Pläne für Angriffe

    auf die russische Infrastruktur aus.


    */"Wir haben allen Grund, die deutsche Führung als direkten Komplizen

    bei den Verbrechen der Kiewer Nazis zu betrachten, für die Angriffe auf

    zivile Objekte und Zivilisten an der Tagesordnung sind",/*//so

    Kossatschew.//


    Von der Bundesregierung forderte Kossatschew eine ausführliche

    Stellungnahme. Diese müsse sie nicht nur Russland gegenüber

    verantworten, sondern auch vor eigenen Bürgern, denn es handelt sich um

    einen Versuch, Deutschland in eine direkte militärische Konfrontation

    mit einer Nuklearmacht zu verwickeln. Er wies darauf hin, dass der

    CDU-Abgeordnete Roderich Kiesewetter sogar bereits aufgerufen hatte,

    russische Militäreinrichtungen und Hauptquartiere im Hinterland zu

    zerstören, darunter Ministerien, Kommandoposten und Gefechtsstände.


    Schließlich verglich der Senator die deutsche antirussische Politik mit

    dem Versuch, erneut eine "deutsche Weltordnung" zu schaffen. "Es scheint

    mir, dass die Deutschen besser dran sind, wenn sie ihr Glück nicht ein

    zweites Mal versuchen", so Kossatschew.


    Die Sprecherin des Russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa,

    bezeichnete <https://t.me/MariaVladimirovnaZakharova/7189> die

    Enthüllung als einen weiteren Beweis, dass der vom Westen entfesselte

    hybride Krieg gegen das russische Volk bereits im vollen Gange sei. Ihre

    eigene Reaktion auf den Mitschnitt hat sie nur kurz gefasst.


    */"Ich habe es gelesen! Man stelle sich vor, die heutige deutsche

    Führung beruft sich auf die Erfahrungen des Dritten Reiches! Sie sind

    verrückt geworden!!"/* Den Bezug zu Hitler-Deutschland macht ihr zufolge

    eine Äußerung des Luftwaffeninspekteurs Ingo Gerhartz deutlich:


    */"Wir führen jetzt einen Krieg, in dem weitaus mehr moderne Technik zum

    Einsatz kommt als in unserer guten alten 'Luftwaffe'."/*


    Emotional war auch die Reaktion des Stellvertretenden Vorsitzenden des

    russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew. In einem auf Telegram

    veröffentlichten <https://t.me/medvedev_telegram/457> Text nannte er die

    Deutschen "unsere ewigen Widersacher", die wieder zu "eingeschworenen

    Feinden" geworden seien. Er schrieb:


    */"Schauen Sie, mit welcher Gründlichkeit und in welchen Details die

    Deutschen über Angriffe auf unser Territorium unter Verwendung von

    Raketen mit erhöhter Reichweite diskutieren, Objekte auswählen, die

    zerstört werden müssen, und die aussichtsreichsten Wege, unserem

    Vaterland und unserem Volk maximalen Schaden zuzufügen." /*


    Die Rhetorik über die angebliche Nichtbeteiligung Deutschlands an dem

    Konflikt sei demnach irreführend. Er wies auf die Schwierigkeit hin, auf

    die enthüllten Tatsachen diplomatisch zu reagieren. Stattdessen

    reagierte er mit einem eigenen Vorschlag. Dazu zitierte der Ex-Präsident

    aus dem berühmten Gedicht des sowjetischen Schriftstellers Konstantin

    Simonow aus dem Jahr 1942. In dem Gedicht unter dem Titel "Töte ihn!

    (Wenn dir dein Zuhause teuer ist)" rief der damalige

    Militärberichterstatter Simonow seine Landsleute dazu auf, die deutschen

    Nazi-Invasoren zu töten, bevor diese selbst von ihnen getötet werden.

    Das Simonow-Zitat schloss Medwedew mit dem Aufruf:


    */"Noch einmal, der Ruf des Großen Vaterländischen Krieges: Tod den

    Nazi-Invasoren!"/*


    Eine Sprecherin des deutschen Verteidigungsministeriums lehnte es auf

    /RT/-Anfrage ab, die Information über den Mitschnitt mit dem Gespräch

    der Bundeswehr-Offiziere zu kommentieren:


    */"Bitte beachten Sie, dass wir Medienberichterstattungen und deren

    Inhalte grundsätzlich nicht kommentieren"./*


    Die Information

    <https://freedert.online/international/197939-rt-chefin-simonjan-deutsche-militaers/

    über das abgehörte Gespräch veröffentlichte die/RT/-Chefin Margarita

    Simonjan um sieben Uhr Moskauer Zeit. In ihrem Text wandte sie sich

    öffentlich an den deutschen Botschafter in Moskau, die deutsche

    Außenministerin und Bundeskanzler Olaf Scholz mit der Bitte, die

    "faszinierende" Enthüllung zu kommentieren. Maria Sacharowa schrieb,

    dass die deutsche Presse nun einen Grund habe, ihre Unabhängigkeit zu

    beweisen und Außenministerin Annalena Baerbock Fragen zu stellen.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Ein Marschflugkörper wie du und ich

    overton-magazin.de, vom 1. März 2024 102 Kommentare

    Kinder am Bastille-Tag

    Henri Jules Jean Geoffroy, Public domain, via Wikimedia Commons


    Mehr und mehr werden die Kinder dieses Landes in militärischen Beschlag genommen. Aktuell greift das ZDF zu: In seiner Kindernachrichtensendung Logo.


    Wir erleben dieser Tage den fatalsten Zugriff auf die Köpfe und Seelen der Kinder, seit den schlimmsten Tagen auf diesem Boden. Seit Jahren kann man mittlerweile beobachten, wie Kinder für jeden Katastrophismus sensibilisiert werden. Aufgebauschte Weltuntergänge versetzen sie in Panik, sie werden aktiviert, um gegen »Oma, die Klimasau« anzusingen – oder wurden gezielt verängstigt, als das Virus und die dazugehörigen Maßnahmen unser aller Alltag in den Griff bekam. Die Angst, Großvater zu töten, wurde explizit in Kinderköpfe verankert – das war gewollt.

    Früher nannte man das: schwarze Pädagogik. Heute firmiert das als verantwortungsbewusste Erziehung. Dass all dem noch eine Krone aufzusetzen möglich war, schien manchem nicht vorstellbar. Doch genau das geschieht dieser Tage – Logo, die Nachrichten für Kinder im Zweiten, machen es vor. In einem kurzen Video buhlen Waffen für die Ukraine um Anerkennung und Aufmerksamkeit.


    Waffen im Gespräch

    Das Video sieht man auf dem Instagram-Auftritt des Nachrichtenformates. Es dauert etwas weniger als eine Minute. Zu sehen sind Standbilder der Kriegsgeräte Taurus, Leopard 2, SCALP und Storm Shadow. Alle sind mit Augen und einem bewegten Mund ausgestattet. Sie sprechen miteinander. SCALP sagt mit französischem Akzent zu Taurus: »Lass mich raten, du darfst deshalb nicht in die Ukraine, weil euer Kanzler mal wieder zögert und zaudert?« Taurus erklärt selbstbewusst, dass es diesmal sogar eine Erklärung gäbe: Es sei so gut, dass es über das Ziel hinausschießen könne, daher wolle man nicht liefern.


    Storm Shadow legt mit britischem Akzent nach: Man nenne das »scholzen«. Eingeleitet wird das kurze Video mit einem Satz von Taurus: »Dem Olaf Scholz müssten wir Marschflugkörper mal ordentlich den Marsch blasen.« Leopard 2 jammert indes mit polnischem Akzent darüber, dass sich der Bundeskanzler damals auch geweigert hätte, den Panzer liefern zu lassen.

    Zu sehen ist dieses Schandstück kindlicher Beeinflussung hier: Auf dem Instagram-Kanal von Logo.

    Wo sind eigentlich die Woken, wenn man sie braucht? Ist der Clip nicht rassistisch im Sinne zeitgenössischer Überempfindlichkeit? Da spricht jemand im gebrochenen Deutsch – im weitesten Sinne ist das eine kulturelle Aneignung, mindestens macht man sich aber lustig über Menschen, die nicht so gut Deutsch sprechen. So jedenfalls würde man in anderen Fällen argumentieren. Muss man, wenn es um die gute Sache geht, nämlich um die Zerstörung Russlands, einen Schritt zurücktreten und auch Handlungsweisen, die in einem anderen Kontext als rassistisch deklariert würden, einfach mal erdulden?


    Taurus ist auch nur ein Mensch

    Man muss sich Sorgen machen: Ein Nachrichtenmagazin für Kinder des öffentlich-rechtlichen Sektors infantilisiert auf beeinflussende und einseitige Weise die Weltsituation – und spielt herunter, dass es um nicht weniger als einen Dritten Weltkrieg gehen könnte. Man humanisiert Waffen, indem man sie mit Gesichtern und Akzenten charakterisiert. Und zwar im wahrsten Wortsinn: Man verleiht dem gezeigten Kriegsgerät einen Charakter, ein menschliches Antlitz. Und nebenher putzt man Taurus heraus, indem man Taurus selbst immer wieder betonen lässt, wie gut, wie leistungsstark es ist.


    Screenshot_2024_03_03_at_17_47_36_Ein_Marschflugk_rper_wie_du_und_ich


    Die Anthropomorphisierung von Tieren in Disney-Filmen wurde immer wieder mal thematisiert. Über Jahrzehnte ist es dem Zeichentrickimperium gelungen, tierische Akteure mit menschlichen Beweggründen auszustatten – selbst Tierdokumentationen präsentierten Flora und Fauna auf diese Weise. Die Vermenschlichung lenkte letztlich von der Realität ab. Fabeln vermenschlichten das Vieh auch, hatten jedoch einen anderen Einschlag: Dort ging es meist um moralische Dilemmata, die über den Umweg des Tierischen unparteiischer vorgestellt werden konnten. Aber Tierdokumentationen, in denen man dem Tier menschlichen Antriebe und Denkmuster unterstellt, nehmen den Blick von den natürlichen Prozessen. Wer nun Waffen anthropomorphisiert, versucht sich ganz klar in Vernebelung der Realitäten. Dort existiert Taurus und Co. als Mensch wie du und ich.


    Sie sind getrieben von den gleichen Sorgen wie wir alle. Taurus findet sich zum Beispiel verschmäht, nicht richtig anerkannt. Fehlte noch, dass Logo dem Marschflugkörper eine Identitätskrise andichtete. Wenn man Kindern und Jugendliche derart menschliche Waffen präsentiert, ist das nicht einfach nur witzig oder kindgerecht: Es ist der Versuch, die Komplexität der Wirklichkeit auszublenden, indem man sie zu einer Frage menschlich-kleinlicher Dimension macht.


    Das Video schließt übrigens mit der Frage ab: »Und was macht Russland?« Mit dieser Fragestellung blendet man ab, die Kinder werden damit alleine gelassen. Das komprimiert die Komplexität der realen Zustände zu einer rein moralischen Fragestellung: Wie du mir, so ich dir – das ist die Quintessenz. Den Kindern wird eingebläut, dass es nicht falsch sein kann, Gewalt mit Gewalt beantwortet – und damit etwas, was man selbst für falsch erachtet, auch mit falschen Erwiderungen zu kontern.


    Halten Sie Ihre Kinder von Logo fern

    Das ist an sich erstaunlich, denn im Schulbetrieb bringt man den Kindern etwas anderes bei. Jedenfalls bis neulich. Die Prämisse, gegen einen selbst ergangenes Unrecht mit selbst ausgeteiltem Unrecht zu verfolgen, schließt man da aus. Gewalt mit Gewalt zu beantworten, das wird in Schulen nicht toleriert – irgendwo muss die Gewaltspirale ja durchbrochen werden. Parallel dazu etabliert sich nun aber eine neue Unkultur, die suggeriert, dass Gewalt gegen Gewalt legitim sei. Will man die Kinder dieses Landes wirklich mit so einem schizophrenen Kodex ausstatten?


    Indem Kinder jetzt für die militaristischen Ziele deutscher Außenpolitik gewonnen werden sollen, bringt man sie reichlich durcheinander. Sie wachsen in einem Land auf, dass Gewalt nach Außen legitimiert, Gewalt im Inneren aber schon dann zu erkennen glaubt, wenn man jemanden mit falschen Pronomen ausstattet. Dass eine solche Politik mit verschiedenen Gewaltauffassungen und Gewaltverboten nicht sonderlich gut funktioniert, könnte man über dem Atlantik in Augenschein nehmen.


    Es ist skandalös, dass man die Kinder auf eine solche Art und Weise mit in den neuen deutschen Militarismus holt. Sie für Mord und Totschlag zu gewinnen hofft. Und das auf Kosten der Gebührenzahler. Eine solche Kinderunterhaltung zahlen auch jene, die man heutzutage »Lumpenpazifisten« nennt. Von Ihrem Beitrag werden kriegshetzerische Features für Kinder bereitgestellt.

    Kinder sind es immer wieder, auf die autoritäre Regime zurückgreifen. Dieser Entwicklung muss man ins Gesicht sehen. Wir haben es hier nicht mit einer Demokratie und seinen öffentlich finanzierten demokratischen Medien zu tun, die vielleicht ein bisschen über die Stränge geschlagen haben. Die Beeinflussung der Kinder hat System und ist nicht demokratisch. Man versucht den Zugriff mit allen Mitteln – eben auch via Instagram. Haben die sozialen Netzwerke sonst eine klare Agenda und sperren schnell, was sie für bedenklich taxieren: Logo darf Kinder für Taurus begeistern – und für ein Bombardement Russlands. An die Eltern kann man nur richten: Üben Sie sie Ihren Nachwuchs in Medienkompetenz. Logo sollte dabei Tabu sein. Das tut Ihren Kindern nicht gut – und wenn Logos Beeinflussung fruchten sollte, tut es uns allen, der ganzen Gesellschaft also, nicht gut.


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    Info: https://overton-magazin.de/hintergrund/gesellschaft/ein-marschflugkoerper-wie-du-und-ich


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Karl Lauterbach will deutsches Gesundheitswesen für „militärische Konflikte“ rüsten

    berliner-zeitung.de,

    02.03.2024 | aktualisiert am 02.03.2024 - 22:57 Uhr, dpa / BLZ

    Krieg: Karl Lauterbach will deutsches Gesundheitswesen für „militärische Konflikte“ rüsten

    Karl Lauterbach will deutsches Gesundheitswesen für „militärische Konflikte“ rüsten

    Nach zwei Jahren Ukraine-Krieg kündigt Gesundheitsminister Karl Lauterbach an, das Gesundheitswesen besser auf den Ernstfall vorzubereiten. Das sei keine Panikmache.


    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.Odd Andersen/AFP


    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach möchte das deutsche Gesundheitswesen besser auf Krisen und militärische Konflikte vorbereiten. Deutschland müsse sich nicht nur für künftige Pandemien, sondern „auch für große Katastrophen und eventuelle militärische Konflikte besser aufstellen“, sagte der SPD-Politiker der Neuen Osnabrücker Zeitung. Er rechne mit der Vorlage eines Gesetzentwurfes im Sommer.

    „Es braucht auch eine Zeitenwende für das Gesundheitswesen. Zumal Deutschland im Bündnisfall zur Drehscheibe bei der Versorgung von Verletzten und Verwundeten auch aus anderen Ländern werden könnte“, argumentierte Lauterbach. Als Reaktion auf die Corona-Pandemie habe die Ampel-Koalition nach ihrem Start vereinbart, die Strukturen des Gesundheitssystems für große Krisen besser zu rüsten. „Nach dem verbrecherischen russischen Angriff auf die Ukraine hat diese Herausforderung leider an Bedeutung gewonnen“, sagte Lauterbach. „Und deswegen haben wir eine Gesetzeslücke, die wir angehen, um für einen Katastrophenfall oder sogar einen militärischen Bündnisfall – so unwahrscheinlich er ist – vorbereitet zu sein.“

    Kritiker sehen derartige Aussagen von Spitzenpolitikern skeptisch, weil damit eine Eskalation beziehungsweise ein Kriegsszenario herbeigeredet werden könnte.


    Scholz nervös, Lawrow bitter: Kracht es jetzt zwischen Deutschland und Russland?

    Die Bundeswehr-Leaks zeigen: Deutschland fehlt die klare Linie, die Russen sind zum Äußersten entschlossen. Die Lage ist explosiv.Von Michael Maier


    Karl Lauterbach sieht keine Panikmache

    Die Konturen des Gesetzes umschrieb Lauterbach so: „Im Krisenfall muss jeder Arzt, jedes Krankenhaus, jedes Gesundheitsamt wissen, was zu tun ist. Wir brauchen klare Zuständigkeiten – etwa für die Verteilung einer hohen Zahl an Verletzten auf die Kliniken in Deutschland.“ Auch die Meldewege und die Möglichkeiten von Patientenverlegungen im gesamten Bundesgebiet müssten klar sein. Und die Vorschriften zur Bevorratung reichten nicht aus. „Schließlich muss für den Krisenfall der Einsatz und die Verteilung von medizinischem Personal geklärt sein. Und all das muss geübt werden.“


    Panikmache sieht der Minister in den Plänen nicht. „Es wäre albern zu sagen, wir bereiten uns nicht auf einen militärischen Konflikt vor, und dann wird er auch nicht kommen. Nach der Logik bräuchte man auch keine Bundeswehr. Nichtstun ist keine Option.“


    Grünen-Gesundheitsexperte pflichtet Lauterbach bei

    Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen pflichtete Lauterbach am Samstag bei. Es brauche dringend ein landesweites Lagebild über die Kapazitäten und die Leistungsfähigkeit der Gesundheitsversorgung. „Wir sollten tagesaktuell wissen, wie viel Verletzte oder Erkrankte können wir wo, wie, wann und wie lange versorgen“, schrieb er auf der Plattform X (früher Twitter). Die Achillesferse der Gesundheitsversorgung in Deutschland sei die Abhängigkeit von globalen Lieferketten für Medizinprodukte und Arzneimittel. Es brauche genügend Vorräte und den Aufbau dezentraler Reservekapazitäten.


    „Die andauernden Kriege und Krisen machen es erforderlich, dass wir uns auch auf die Versorgung einer großen Anzahl Verletzter und Erkrankter einstellen“, erklärte Dahmen weiter. „Das geht nur mit guter zivilmilitärischer Zusammenarbeit und einer bundesweiten Steuerung der Patientenzuweisungen und Transporte.“ Krisen, Katastrophen und Kriege müssten regelmäßig geübt werden - nicht nur in einzelnen Krankenhäusern.


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    Kritik an Lauterbachs Krankenhausreform: Arbeitgeber warnen vor Beitragsexplosion

    Gesundheitsminister Karl Lauterbach will das deutsche Krankenhaussystem grundlegend reformieren. Für die Bürger könnte das teuer werden, warnen Arbeitgeberverbände.

    SPD


    Info: https://www.berliner-zeitung.de/news/krieg-karl-lauterbach-will-deutsches-gesundheitswesen-fuer-militaerische-konflikte-ruesten-li.2192775


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    02.03.2024

    Nicaragua verklagt Deutschland wegen Beihilfe zu Völkermord vor dem IGH

    freedert.online, 2 Mär. 2024 12:11 Uhr

    Deutschland positioniert sich an der Seite Israels. Dies hat nun Konsequenzen. Nicaragua verklagt Deutschland vor dem IGH wegen Beihilfe zum Völkermord. Israel wird vorgeworfen, Genozid an den Palästinensern zu begehen. Deutschland unterstützt Israel finanziell und mit Waffen.


    Quelle: www.globallookpress.com © Bernd von Jutrczenka


    Reif für Den Haag? Nicaragua verklagt Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord.


    Nicaragua hatte bereits angekündigt, Deutschland wegen Beihilfe zum Völkermord vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) verklagen zu wollen. Nun hat das Land diesen Schritt vollzogen. In einer Pressemitteilung informiert der IGH über den Eingang der Klageschrift. Nicaragua wirft Deutschland den Verstoß gegen seine Verpflichtung zur Verhütung und Bestrafung von Völkermord vor.


    Genozid: Was der IGH in Den Haag verhandelt, darf auf der Berlinale nicht ausgesprochen werden





    Genozid: Was der IGH in Den Haag verhandelt, darf auf der Berlinale nicht ausgesprochen werden





    Hintergrund ist die Klage Südafrikas gegen Israel wegen des Genozids an den Palästinensern, die ebenfalls vor dem IGH behandelt wird. Mit einer Eilentscheidung hat der IGH deutlich gemacht, dass er die Klage Südafrikas als berechtigt ansieht. Das Hauptverfahren steht allerdings noch aus. Deutschland positioniert sich dessen ungeachtet an der Seite Israels – aus Gründen der Staatsräson, wie es offiziell heißt.


    Einer Pressemitteilung des Bundeskanzleramts zufolge habe Olaf Scholz (SPD) am 18. Oktober 2023 erklärt:

    "Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson – es ist die Maxime, nach der die Bundesregierung handelt. … Es sei in der aktuellen Situation völlig klar, dass Israel das völkerrechtlich verbriefte Recht – und auch die Pflicht – habe, sich gegen diesen Terror zu wehren."

    Deutschland sieht sich vor der Erfahrung des Holocausts in einer moralischen Verantwortung gegenüber Israel und legt diese Verantwortung als Pflicht zur bedingungslosen Unterstützung aus. Das umfasst allem Anschein nach auch die Unterstützung Israels beim Völkermord. Deutschland liefert Waffen und Waffensysteme, mit denen Israel nach allgemeiner Auffassung gezielt und mit äußerster Brutalität gegen Zivilisten und die zivile Infrastruktur in Gaza vorgeht.

    In einer Pressekonferenz Ende Oktober äußerte der Bundeskanzler, er habe "keine Zweifel", dass sich Israel an das Völkerrecht halte. Das wirkte bereits damals angesichts der enormen Zerstörungen in Gaza und der hohen Zahl ziviler Opfer zynisch.


    Die Haltung Deutschlands stößt international auf Kritik. Das deutsche Narrativ, Israel sei ausschließlich Opfer, verfängt im Ausland nicht. Die begrenzte Reichweite der deutschen Auffassungen zu Ereignissen von geopolitischer Bedeutung wird in Deutschland regelmäßig übersehen. 

    In der Klage vor dem IGH argumentiert Nicaragua, dass Deutschland durch die Bereitstellung politischer, finanzieller und militärischer Unterstützung für Israel und die Streichung der Finanzierung des Hilfswerks der Vereinten Nationen für das Palästinensische Flüchtlingshilfswerk im Nahen Osten (UNRWA) den Genozid Israels an den Palästinensern aktiv unterstützt. 

    "Deutschland erleichtert die Verübung eines Völkermords und ist seiner Verpflichtung eindeutig nicht nachgekommen, alles zu tun, um einen Völkermord zu verhindern", heißt es in der Klage. 

    Ursprünglich hatte Nicaragua angekündigt, auch die Niederlande wegen Beihilfe zum Genozid zu verklagen. Allerdings hat ein niederländisches Gericht angesichts der anhängigen Klage Südafrikas gegen Israel die Auslieferung weiterer Kampfjets an Israel untersagt. 

    Mit der Klage Nicaraguas ist klar, dass im Fall einer Entscheidung des IGH im Hauptverfahren zugunsten Südafrikas der aktuellen Bundesregierung juristische Konsequenzen drohen. Es wäre das erste Mal, dass sich Mitglieder einer deutschen Regierung in Den Haag wegen der Unterstützung von Völkermord rechtfertigen müssten und mit einer Bestrafung zu rechnen hätten.


    Mehr zum Thema – Berlinale: Ungeziemende Israelkritik und deutsche Verlogenheit


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/inland/198045-nicaragua-verklagt-deutschland-wegen-beihilfe


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    02.03.2024

    Experte bei Tucker Carlson: Deutsches NetzDG – ein Werk der CIA?

    freedert.online, 2 Mär. 2024 09:38 Uhr

    Tucker Carlson hat mit Mike Benz gesprochen, einem früheren für Cyberfragen zuständigen Mitarbeiter des US-Außenministeriums und Geschäftsführer der Stiftung für Freiheit im Internet. Benz erläutert die Geschichte des Internets und den eigentlichen Zweck vieler Online-Dienste. Diese seien von US-Geheimdiensten entwickelt worden. Die vermeintliche Meinungsfreiheit, die lange Zeit in sozialen Netzwerken herrschte, sei genutzt worden, um Staatsstreiche gegen unliebsame Regierungen anzuzetteln.


    Doch nachdem nicht verhindert werden konnte, dass die Krim und der Donbass sich Russland zuwandten, änderte sich die Sichtweise auf die sozialen Netzwerke.

    Immer mehr Menschen nutzten soziale Netzwerke und oppositionelle Stimmen konnten in westlichen Ländern aufgrund der kaum vorhandenen Zensur nun auch Millionen von Menschen erreichen und in ihrer Reichweite konventionelle Medien überflügeln.

    Darin sahen die herrschenden Eliten offensichtlich eine Gefahr und die
    NATO machte diese Plattformen zu einem Teil ihrer hybriden Kriegsführung.

    Techniken, die vorher zur Zensur und Kontrolle von Propaganda islamistischer Terroristen eingesetzt worden waren, werden nun gegen die eigene Bevölkerung gerichtet.

    "Was ich beschreibe, ist im Grunde eine Militärherrschaft. Was mit dem Aufstieg der Zensurindustrie geschehen ist, ist eine völlige Umkehrung der Idee der Demokratie selbst", so Benz.

    2017 sei Deutschland laut Benz über den Atlantic Council, in dessen Vorstand sieben CIA-Direktoren sitzen, zur Verabschiedung des "Netzwerkdurchsetzungsgesetzes" gedrängt worden. Ziel sei es gewesen, so eine Nachahmung der europäischen Zensur in den USA zu ermöglichen.

    Auch die AfD, die Alternative für Deutschland, wird erwähnt, da sie wie viele andere Parteien in Europa auch von der Zensur betroffen ist. Diese Zensur soll durch den neuen EU Digital Services Act, der von hochrangigen Mitarbeitern der US-Sicherheitsbehörden ausgearbeitet wurde, weiter verschärft werden. Benz schloss mit den Worten: "Sie können darauf wetten, dass Sie bei 65 Wahlen rund um den Globus in diesem Jahr jedes Mal vorhersagen können, was sie als Desinformation definieren werden".

    Hier liegt nur eine gekürzte Fassung vor. Das vollständige Interview ist auf Twitter/X zu finden.

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    Info: https://freedert.online/kurzclips/video/198038-experte-bei-tucker-carlson-deutsches


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    02.03.2024

    Le Monde: Frankreich erwägt Entsendung von Spezialkräften in die Ukraine

    freedert.online, 2 Mär. 2024 11:08 Uhr

    Nach einem Bericht von Le Monde erwägt Paris die Entsendung einer kleinen Truppe in die Ukraine. Damit wolle man Moskau in ein "strategisches Dilemma" stürzen. Unterdessen bekräftigt Macron seine Aussage, man schließe die Entsendung nicht aus. Seine Worte seien "durchdacht".


    Quelle: AP © Vadim Ghirda / AP Photo


    Französische Soldaten bei Manöverübungen


    Die französische Regierung erwägt die Entsendung einer kleinen Militärtruppe in die Ukraine. Sie soll als Ausbilder für die Kiewer Streitkräfte und als "Abschreckung" für Moskau dienen, berichtete die Zeitung Le Monde am Freitag unter Berufung auf ihre Quellen. Die Zeitung nannte nicht die Anzahl der französischen Militär-"Ausbilder", die möglicherweise auf ukrainisches Territorium geschickt werden könnten. Aber es könnten einige Reihen "konventioneller Einheiten" dazugehören. 


    "Das war kein Versprecher" – Lawrow über Macrons Aussage zur Entsendung von Truppen in die Ukraine



    "Das war kein Versprecher" – Lawrow über Macrons Aussage zur Entsendung von Truppen in die Ukraine





    Laut Le Monde seien Frankreichs Spezialeinheiten auch an der Ausbildung ukrainischer Soldaten im benachbarten Polen und an der Eskortierung von Waffenlieferungen an Kiew beteiligt. Sie hätten jedoch immer "an der ukrainischen Grenze Halt gemacht".


    Zu den Schulungen, die Frankreich den Ukrainern "vor Ort" anbieten möchte, gehöre auch der Umgang mit Luftabwehrsystemen. Demnach würden die Boden-Luft-Waffenanlagen Kiews häufig von den russischen Streitkräften angegriffen, und die "Anwesenheit französischer Soldaten oder Soldaten anderer Nationen könnte bestimmte Bereiche des ukrainischen Territoriums schützen". Die französische Regierung sehe in einer solchen Truppenstationierung angeblich eine Möglichkeit, Moskau in ein "strategisches Dilemma" zu stürzen, so die Zeitung. Das könne Russlands Ziel- und Angriffsfähigkeiten "einschränken". Insbesondere vor der Ankunft von F-16-Kampfjets aus US-amerikanischer Produktion, die noch in diesem Jahr erfolgen soll, könnte sich die Stationierung als "unverzichtbar" erweisen, berichtet Le Monde weiter.


    Bislang hatte Frankreich bestritten, dass sich seine Truppen während des Konflikts in der Ukraine aufgehalten haben. Am Montag löste der französische Präsident Emmanuel Macron eine scharfe Kontroverse aus, als er vor Journalisten sagte, dass ein möglicher NATO-Truppeneinsatz in der Ukraine in Zukunft nicht ausgeschlossen werden könne. "Es gibt heute keinen Konsens, offiziell Truppen vor Ort zu schicken", erklärte er. "Was die Dynamik angeht, können wir nichts ausschließen. Wir werden alles Notwendige tun, um zu verhindern, dass Russland diesen Krieg gewinnt."


    Nach Macrons Äußerungen stellten andere Mitglieder des von den USA geführten Blocks, darunter die USA, das Vereinigte Königreich, Deutschland und Italien, klar, dass sie keine derartigen Pläne haben. Die Äußerungen des französischen Präsidenten wurden aber offenkundig von zwei baltischen Staaten ‒ Estland und Litauen ‒ unterstützt, die ebenfalls erklärten, ein solcher Schritt sei nicht auszuschließen.


    Moskau warnte daraufhin und erklärte, die Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine würde einen direkten Konflikt zwischen Russland und dem Militärblock unausweichlich machen. Am Freitag bestritt der französische Außenminister Stéphane Séjourné, dass Paris die Entsendung von Kampftruppen in die Ukraine plane. Ihm zufolge werde man "alles" tun, um einen Krieg mit Russland zu vermeiden. Dagegen bekräftigte der französische Präsident am Donnerstag wiederum seine Äußerungen und sagte, sie seien "durchdacht und überlegt".


    Mehr zum Thema - Pentagon gibt Macron recht: Die NATO wird in den Krieg gegen Russland ziehen müssen


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/europa/198039-le-monde-frankreich-erwaegt-entsendung


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Bundeswehr-Leak erste Reaktionen

    aus e-mail von Doris Pumphrey, 2. März 2024, 11:35 Uhr


    FAZ-online 02.03.2024-10:05

    <https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/moeglicherweise-abgehoertes-luftwaffen-gespraech-ruf-nach-aufkaerung-19559221.html>


    *Kiesewetter: Müssen annehmen, dass Taurus-Gespräch gezielt geleakt wurde *


    Eine russische Propagandistin veröffentlicht einen Audiomischnitt, in

    dem ein Gespräch deutscher Luftwaffen-Offiziere zu hören sein soll.

    Sicherheitspolitiker zeigen sich alarmiert.


    Nach der russischen Veröffentlichung eines mutmaßlichen Mitschnitts

    einer Bundeswehr-Besprechung hat der Grünen-Sicherheitspolitiker

    Konstantin von Notz

    <https://www.faz.net/aktuell/politik/thema/konstantin-von-notz

    Aufklärung gefordert. „Sollte sich diese Geschichte bewahrheiten, wäre

    das ein hochproblematischer Vorgang“, sagte der Vorsitzende des

    Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags dem Redaktionsnetzwerk

    Deutschland (RND). „Es stellt sich die Frage, ob es sich hier um einen

    einmaligen Vorgang oder ein strukturelles Sicherheitsproblem handelt.

    Ich erwarte umgehende Aufklärung aller Hintergründe.“


    Die Chefin des russischen Staatssenders RT, Margarita Simonjan, hatte am

    Freitag einen Audiomitschnitt des etwa dreißigminütigen, möglicherweise

    abgehörten Gesprächs veröffentlicht. Darin sollen ranghohe Offiziere der

    Luftwaffe zu hören sein, wie sie über theoretische Möglichkeiten eines

    Einsatzes deutscher Taurus-Marschflugkörper durch die Ukraine

    <https://www.faz.net/aktuell/politik/thema/ukraine> diskutieren.


    Das deutsche Verteidigungsministerium prüft nun, ob die Kommunikation im

    Bereich der Luftwaffe abgehört wurde. „Das Bundesamt für den

    Militärischen Abschirmdienst (BAMAD) hat alle erforderlichen Maßnahmen

    eingeleitet“, teilte eine Sprecherin des Ministeriums am Freitag auf

    Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Zum Inhalt der offenbar

    abgehörten Kommunikation können wir nichts sagen.“


    *Brisante Äußerung über Verbündete

    *An dem Gespräch soll unter anderem der Luftwaffen-Inspekteur Ingo

    Gerhartz teilgenommen haben, es soll der Vorbereitung auf eine

    Unterrichtung für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) gedient

    haben. In dem in der Audiodatei zu hörenden Austausch geht es unter

    anderem um die Frage, ob Taurus-Marschflugkörper technisch theoretisch

    in der Lage wären, die von Russland

    <https://www.faz.net/aktuell/politik/thema/russland> gebaute Brücke zur

    völkerrechtswidrig annektierten ukrainischen Halbinsel Krim zu zerstören.


    Ein weiterer Punkt im Gespräch ist, ob die Ukraine den Beschuss ohne

    Bundeswehrbeteiligung bewerkstelligen könnte. Allerdings ist in dem

    Mitschnitt auch zu hören, dass es auf politischer Ebene keine Zustimmung

    für die Lieferung der von Kiew geforderten Marschflugkörper gibt.


    Brisant ist, dass die Rede davon ist, dass die Briten im Zusammenhang

    mit dem Einsatz ihrer an die Ukraine gelieferten

    Storm-Shadow-Marschflugkörper „ein paar Leute vor Ort“ hätten. Gerade

    erst hatte es in Großbritannien Verärgerung gegeben über eine Äußerung

    von Kanzler Olaf Scholz

    <https://www.faz.net/aktuell/politik/thema/olaf-scholz>, die ihm von

    einigen als Indiskretion ausgelegt wurde.


    „Was an Zielsteuerung und an Begleitung der Zielsteuerung vonseiten der

    Briten und Franzosen gemacht wird, kann in Deutschland nicht gemacht

    werden“, sagte der SPD-Politiker. Was er genau damit meint, ließ er

    offen. Der Satz wurde aber von einigen als Hinweis verstanden, Franzosen

    und Briten würden die Steuerung ihrer an die Ukraine gelieferten

    Marschflugkörper Storm Shadow und Scalp mit eigenen Kräften unterstützen.


    Ein Sprecher des britischen Premierministers Rishi Sunak dementierte das

    umgehend: „Der Einsatz des Langstreckenraketensystems Storm Shadow durch

    die Ukraine und der Prozess der Zielauswahl sind Sache der ukrainischen

    Streitkräfte.“


    *Kiesewetter: Leak soll wohl Taurus-Lieferung unterbinden

    *Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter sagte der Zeitung

    „Handelsblatt“, er halte die Berichte, wonach Kommunikation der

    Luftwaffe durch Russland abgehört worden sein soll, für authentisch.

    „Russland zeigt damit natürlich, wie stark es mit Mitteln von Spionage

    und Sabotage im Rahmen des hybriden Krieges umgeht.“


    Im ZDF sagte er mit Blick auf die Veröffentlichung: „Man muss davon

    ausgehen, dass das Gespräch ganz gezielt durch Russland zum jetzigen

    Zeitpunkt geleakt wurde in einer bestimmten Absicht. Diese kann nur

    darin liegen, eine Taurus-Lieferung durch Deutschland zu unterbinden.“


    Russland wolle Scholz abschrecken, indem man „öffentlich zeigt, wie tief

    Russland die deutschen Entscheidungsvorbereitungen dazu bereits

    aufgeklärt hat“. Kiesewetter vermutete zudem: „Dieses Bundeswehr-Leak

    kann ein russischer Versuch sein, die öffentliche Debatte wegzulenken

    von den Wirecard-Enthüllungen und der Beerdigung von Alexej Nawalnyj.“


    Bundeskanzler Scholz hat mehrmals betont, dass er gegen die von Kiew

    wiederholt geforderte Lieferung von Taurus-Raketen an die Ukraine ist.

    Er begründete dies mit der Gefahr, dass Deutschland in den von Russland

    begonnenen Angriffskrieg hineingezogen werden könnte.


    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums forderte mit Blick auf

    das mutmaßlich abgehörte Gespräch „Erklärungen von Deutschland“.

    Versuche, die Beantwortung dieser Fragen zu vermeiden, „werden als

    Schuldeingeständnis bewertet werden“, sagte Maria Sacharowa.


    Quelle: dpa/Reuters/AFP


    *Echtheit de facto bestätigt*

    *Wie deutsche Medien über das Telefonat der Luftwaffengeneräle

    desinformieren**

    *Vorweg sei gesagt, dass die deutschen Medien die Echtheit des

    abgehörten und in Russland veröffentlichten Telefonates, in dem deutsche

    Luftwaffengeneräle offen darüber sprechen, wie man die Krimbrücke am

    besten mit deutschen Taurus-Raketen angreifen kann, in ihren Berichten

    bestätigt haben. Die Bild-Zeitung titelt beispielsweise „Unfassbare

    Bundeswehr-Panne – Russen hören Geheim-Gespräch deutscher Generäle ab

    <“" rel="noopener">https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/panne-russen-hoeren-geheim-gespraech-deutscher-generaele-ueber-taurus-ab-87367628.bild.html>“ 

    und anstatt über den Inhalt des Gespräches allzu viel zu berichten,

    entrüstet sich die Bild-Redaktion darüber, dass die Bundeswehr abgehört

    wurde. Und die Bild teilt mit, dass die Bundeswehr, „um den Schaden zu

    begrenzen“, Zensurmaßnahmen durchgesetzt hat, indem sie X-Accounts, die

    den Mitschnitt verbreitet haben, in Deutschland blockieren ließ. Zensur

    als Schadensbegrenzung, sozusagen.

    Welcher Schaden damit begrenzt werden soll, ist offensichtlich. Es soll

    verhindert werden, dass die Deutschen etwas über den Inhalt des

    Gespräches erfahren, denn aller anderer Schaden ist angerichtet: Das

    Gespräch ist weltweit bekannt und in viele Sprachen übersetzt worden.

    Nur die Deutschen sollen nichts davon erfahren, was die

    Bundeswehrführung im Geheimen zu tun gedenkt.

    /Hier

    weiterlesen:/https://www.anti-spiegel.ru/2024/wie-deutsche-medien-ueber-das-telefonat-der-luftwaffengeneraele-desinformieren/



    _RT 2.3.2024

    _*Bundeswehr-Leak: Erste amtliche Reaktionen, Medien aber unbeeindruckt

    von "Propaganda-Attacke"

    */Von Wladislaw Sankin/

    *

    *Deutsche Medien begannen am Freitag, nur zögerlich über den

    Bundeswehr-Leak zu berichten. Während die einen darin einen Vorwand für

    russische Verbalattacken "gegen die Deutschen" sahen, warfen die anderen

    den Russen "das Umlügen" unschuldiger "Gedankenspiele" der

    Bundeswehr-Spitze vor.


    /RT/ machte am Freitag die brisante Enthüllung, dass das deutsche

    Militär eine massive Attacke mit einem Schwarm aus

    Taurus-Marschflugkörpern auf die Krim-Brücke ausführlich diskutiert und

    damit die mögliche Tötung hunderter Zivilisten in Kauf nimmt. Das

    abgehörte Beratungsgespräch der Bundeswehr-Führungskräfte ist inzwischen

    in seiner vollen Länge veröffentlicht

    <https://freedert.online/europa/197981-angriffsplaene-auf-krimbruecke-transkript-gespraechs/> worden.


    Russland will die Enthüllung nicht auf sich beruhen lassen und fordert

    offizielle Stellungnahmen. Mehrere Politiker und Amtsträger haben die

    Pläne bereits in schärfster Form kommentiert

    <https://freedert.online/europa/197971-tod-nazi-invasoren-russland-reagiert/>und 

    dabei an die Nazi-Invasion Hitlerdeutschlands erinnert. Einen Kommentar

    auf Anfrage der russischen Medien lehnte das

    Bundesverteidigungsministeriumab. Erst am Freitagabend teilte

    /T-Online/ mit, dass das Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst

    (BAMAD) alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet habe. Geprüft werde,

    ob die Kommunikation im Bereich der Luftwaffe abgehört wurde.


    "Versuche, um Antworten herumzukommen, werden als Schuldeingeständnis

    gewertet", zitierte das Medium des regierungsnahen Ströer-Konzerns

    hierzu "Moskaus Außenamtssprecherin" Maria Sacharowa. Die Brisanz der

    Enthüllung wird dabei heruntergespielt. Im Gespräch gehe es darum, ob

    Taurus-Raketen theoretisch technisch in der Lage wären, die

    von Russland gebaute Brücke zur Halbinsel Krim zu zerstören.


    Es wurde im /T-Online/-Artikel

    <auch" rel="noopener">https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_100356042/diskussion-um-taurus-geheimdienst-ermittelt-wegen-angeblicher-abhoerung-der-luftwaffe.html>auch 

    fälschlicherweise behauptet, dass die /RT/-Chefin Margarita Simonjan

    nichts dazu gesagt habe, wie sie an die Audioaufnahme gekommen sei. Sie

    hat dies in ihrer ersten Veröffentlichung unmissverständlich zu erkennen

    gegeben, nämlich dass ihr der Mitschnitt von den Spezialdiensten

    zugespielt wurde – eine übliche Praxis auch der westlichen Medien, die

    stets ihre "Quellen" bei den Geheimdiensten haben. Erst recht gilt dies

    für /T-Online/, das seinen Themenschwerpunkt in der Ausspähung

    mutmaßlicher Kreml-Agenten oder inländischer Regierungsgegner hat. Dazu

    schrieb Simonjan Folgendes:


    /"Etwas sehr Interessantes wurde mir von Kameraden mit Schulterklappen

    übermittelt, gerade an dem Tag, an dem Scholz sagte, dass die NATO nicht

    in den ukrainischen Konflikt involviert sei und nicht sein werde."/


    Ansonsten haben die deutschen Medien die Nachricht über die ziemlich

    ausgereiften deutschen Angriffsdebatten erst zur späteren Stunde

    aufgegriffen – die Hauptmeldung des Tages war für sie die Beerdigung des

    Kreml-Gegners Alexei Nawalny in Moskau und nicht ein möglicher Casus

    Belli im Konflikt mit einer Nuklear-Supermacht. Nur das Portal /Merkur/

    widmete dem Thema etwas früher als andere Medien einen Artikel

    <https://www.merkur.de/politik/russland-ukraine-krieg-deutschland-bundeswehr-aufzeichnung-propaganda-medwedew-putin-92864738.html>,

    der sich hauptsächlich mit den russischen Reaktionen auf die Enthüllung

    befasste.


    Verfasst wurde der Text in einer betont tendenziös-feindseligen

    Manier. Moskau habe eine Propaganda-Attacke gegen Deutschland gestartet,

    von der "Kreml-Propagandistin" Simonjan angeleitet. Die Aufzeichnung

    würde dem Regime von Kreml-Chef Wladimir Putin nutzen, um Deutschland

    erneut als "Kriegspartei" zu brandmarken. Etwas voreilig vom /Merkur./

    Da haben die Kollegen wohl folgende entlarvende Überlegung

    des Luftwaffenchefs, Generalleutnant Ingo Gerhartz, übersehen:


    /"Und da hat man dann eben Angst, wenn der direkte Link unserer

    Streitkräfte in die Ukraine geht. Und da wär' dann halt immer die Frage,

    kann man den Krieg pullen, dass man unsere Leute abstellt zur MBDA. Dass

    nur 'ne direct line zwischen der MBDA und der Ukraine ist. Dann ist es

    weniger schlimm wie wenn die direct line unserer Luftwaffe zu finden ist."/


    In der Äußerung tut der General es einem ausgewachsenen

    Berufskriminellen gleich, der bei einer Tat nicht erwischt werden will –

    sprich, wie man die deutsche Mitwirkung bei einem massiven Angriff auf

    hauptsächlich zivile russische Infrastruktur am geschicktesten verschleiert.


    Ansonsten geht aus dem Telefonat klar hervor, dass der terroristische

    Charakter der geplanten Attacken den am Gespräch beteiligten Offizieren

    durchaus bewusst ist und dass der Tod vieler unbeteiligter Zivilisten,

    darunter Kinder, in Kauf genommen wird – für den /Merkur/ offenbar eine

    Bagatelle. Ohne darauf hinzuweisen, dass die russische Erinnerungskultur

    durchaus Gründe hat, gerade die Deutschen mit einem besonderen Augenmaß

    zu betrachten, wirft das Portal den Russen gleich in den Schlagzeilen

    unmotivierte Aggressivität vor. "Angebliche Bundeswehr-Aufzeichnung:

    Medwedew schäumt und fordert 'Tod deutscher Faschisten'" (sinngemäß

    übersetzt wäre "Nazi-Invasoren

    <https://freedert.online/europa/197971-tod-nazi-invasoren-russland-reagiert/>" 

    jedoch korrekter in Anlehnung an historische Begriffe), titelt der /Merkur/.


    Noch später als der /Merkur/ ging zudem das Boulevardblatt /Bild/ dem

    Thema nach und skandalisierte

    <https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/panne-russen-hoeren-geheim-gespraech-deutscher-generaele-ueber-taurus-ab-87367628.bild.html?messageId=65e230dfa8d316000147d177

    den Leak als "unfassbare Bundeswehr-Panne". Der Inhalt der Gespräche

    stellte für das explizit antirussische Medium dagegen keinen Skandal dar

    – es seien die "russischen Propaganda-Medien", die offenbar völlig

    unschuldige deutsche "Gedankenspiele" umlügen: "Vier Offiziere gehen

    nicht davon aus, dass dafür unbedingt deutsche Soldaten in die Ukraine

    entsandt werden müssten."


    Darüber, inwieweit die Bundeswehr mit diesen "Gedankenspielen" in

    Wirklichkeit in den Ukraine-Krieg involviert ist, können sich in

    Deutschland nur /RT/-Leser ein eigenes Bild machen. Das Transkript und

    der Audio-Mitschnitt sind unter diesem Link

    <https://freedert.online/europa/197981-angriffsplaene-auf-krimbruecke-transkript-gespraechs/

    zu finden, und hier ist die Erst-Analyse

    <https://freedert.online/inland/197967-was-aus-abgehoerten-gespraech-bekannt-wurde/

    eines Juristen dazu.


    Als der vorliegende Artikel schon fast vollendet war, kam die

    /Tagesschau/ mit einer Kurzmeldung dazu (Stand 21:55 Uhr), die im

    Wesentlichen den Text von /T-Online/ wiederholte. Beendet wurde die

    Meldung mit dem obligatorischen Hinweis: "Bundeskanzler Olaf Scholz hat

    mehrfach betont, dass er gegen die Lieferung von 'Taurus'-Raketen an die

    Ukraine ist. Er begründete dies mit der Gefahr, dass Deutschland in den

    von Russland begonnenen Angriffskrieg hineingezogen werden könnte."


    Mein eigener Kurzkommentar dazu: Am besagten Freitag habe ich mit

    mehreren Berliner Passanten gesprochen und Talk-Runden zur deutschen

    Kriegsbeteiligung auf /ZDF/ und /Welt-TV/ angesehen. Die Tendenz, die

    sich in Deutschland abzeichnet, ist äußerst beunruhigend. Die Zerstörung

    der Krim-Brücke durch Taurus wurde in den letzten Tagen von mehreren

    hochrangigen Militärs klar nahegelegt oder sogar gefordert

    <https://freedert.online/international/197991-pensionierter-bundeswehr-brigadegeneral-propagiert-taurus/>.

    Die bellizistische Propaganda in der endlosen Fernsehschleife und auf

    YouTube zielt darauf ab, das Bild zu vermitteln, dass

    es momentan angeblich schon egal sei, welches Kriegsgerät die Deutschen

    und wie sie es in die Ukraine liefern, denn Wladimir Putin sieht die

    NATO sowieso schon mit Russland im Krieg und hat trotzdem seinen

    Drohungen bislang keine Taten folgen lassen.


    Das Austesten der russischen Duldsamkeit bei der Abschreckung

    Deutschlands und der NATO-Mächte kann also weitergehen. Das Szenario

    eines deutsch-russischen Krieges oder vielmehr eines

    NATO-Russland-Krieges mit einer immer wahrscheinlicher werdenden Option

    für den Einsatz taktischer Atomwaffen schreckt die einfachen Bürger

    immer weniger ab – das belegen auch die Umfragen. Viele nehmen die

    Eskalation bereits in Kauf und artikulieren es gern ‒ als Gründe

    plappern die "Mutigen" Argumente eines kollektiven Carlo Masala nach.

    Eine Massenbewegung für Frieden ohne weiteren Waffengang kommt hingegen

    nicht zustande. Russische Befürchtungen über die Wiedergeburt eines

    explizit deutschen antirussischen Militarismus und einer Großmannssucht

    oder gar eines Nazi-Geistes im neuen Gewand unter vermeintlich edlen

    Vorwänden bekommen jeden Tag immer mehr Nährboden.


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Scott Ritter an Deutschland: Eine Wendung nach Osten ist eure einzige Überlebenschance

    freedert.online, 29 Feb. 2024 14:00 Uhr

    In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Gegenpol" äußert sich der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstiger UN-Waffeninspektor Scott Ritter zur aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Lage Deutschlands im Zuge des Ukraine-Konflikts, der EU-Politik der "Risikominderung" gegenüber China und deren gravierenden gemeinsamen Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft, nicht zuletzt auf die deutsche Industrie.


    Video  Dauer 6:00 min


    Ritter übt dabei heftige Kritik an Bundeskanzler Olaf Scholz und dessen Regierung, die sich schuldig gemacht hätten, die deutsche Souveränität geopfert zu haben zugunsten eines Landes, den USA, "das euch umbringen will". Die Zukunft Deutschlands liege im Osten mit Russland und China, so Ritter.


    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://freedert.online/kurzclips/video/197857-scott-ritter-an-deutschland-nach


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

    02.03.2024

    Die Welt will Frieden – Baerbock will ihn nicht

    meinungsfreiheit.rtde.life, 2 Mär. 2024 08:00 Uhr, Von Gert Ewen Ungar

    Baerbock verbreitet in einem Tweet Desinformation. Putin wolle keinen Frieden, behauptet sie. Fakt ist, dass Deutschland weder Verhandlungen noch Friedensinitiativen initiiert hat. Deutschland setzt nachweislich auf einen langen, verlustreichen Krieg. Baerbock belügt ihr Publikum.


    Quelle: www.globallookpress.com © Soeren Stache


    Setzt auf Desinformation: Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen)


    Baerbock benutzt Außenpolitik als Mittel zur Steigerung ihrer Zustimmungswerte im Inland. Sie bedient mit ihren außenpolitischen Aktivitäten nicht die internationale Diplomatie, sondern den Geschmack ihres heimischen Publikums. Es geht ihr nicht darum, einen Beitrag zur Lösung internationaler Konflikte zu leisten oder Möglichkeiten für diplomatische Kompromisse auszuloten, sondern darum, ihren potenziellen Wählern eine außenpolitische Show vorzuführen, bei der sie möglichst gut rüberkommt. Für Baerbock ist der Eindruck wichtig, den sie erweckt. Für ihn gibt sie das Bemühen um diplomatische Lösungen und Frieden auf. Um das zu kaschieren, greift sie zum Mittel der Desinformation und der Lüge.


    Weil die Realität meist einfach nur nüchtern und die Arbeit daran mühsam ist, inszeniert Baerbock Außenpolitik als emotionales und mitreißendes Schauspiel. Ihre neueste Inszenierung ist ein Video, das sie auf der Kurznachrichtenplattform X veröffentlicht hat. Es geht um die Ukraine. In emotionalem Ton behauptet Baerbock, dass sich die ganze Welt und damit auch sie selbst aktiv um Frieden bemühe, es aber eine Person gebe, die weiterhin auf Krieg setze. Diese Person sei Putin. Nur er wolle Krieg, die ganze Welt wolle Frieden.


    Das ist in etwa so frei erfunden wie Baerbocks Lebenslauf. Die Behauptung hat mit den Tatsachen und historischen Abläufen nichts zu tun. Baerbock verbreitet in der Außenpolitik-Simulation, die sie den Deutschen vorführt, reine Desinformation. Sie hat dabei leichtes Spiel, denn die deutschen Medien machen mit.


    "Diplomaten statt Granaten" – Dresdner übergibt Scholz Aufkleber und Amtseid für Baerbock


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    Obwohl Baerbock keinerlei Erfolge vorzuweisen hat, Deutschland sich aufgrund des außenpolitischen Extremismus Baerbocks immer weiter isoliert, spenden die Redaktionen der großen deutschen Medien Baerbock fleißig Applaus. Aus diesem Grund bleibt es einem großen Teil der deutschen Medienkonsumenten verborgen, dass sie von der Außenministerin mit Propaganda und Fakes abgefüttert werden. Nichts an dem, was Baerbock im Clip behauptet, ist auch nur ansatzweise wahr.


    Der Nachteil, wenn ein Land kritische Berichterstattung wegzensiert und die Narrative gleichschaltet, ist, dass sich die Gesellschaft von der Realität immer weiter entfernt. Man lebt in einer eigenen, künstlich geschaffenen Wirklichkeit, die allerdings fraglos eines Tages wie eine Seifenblase platzen muss, wenn sie auf die Realität trifft. Bemerkenswert ist hierbei nur, dass dies den Deutschen nicht zum ersten Mal passiert, sie als gesellschaftliches Ganzes gegen die Vereinnahmung durch staatliche Propaganda keinerlei Resilienz entwickelt haben, da es ganz offenkundig immer und immer wieder funktioniert, wie Baerbock beweist.


    Besessen vom Vernichtungsgedanken

    Baerbock behauptet, Deutschland bemühe sich um Frieden in der Ukraine. Das ist schlicht gelogen. Das Gegenteil ist der Fall. Die deutsche Außenministerin unterhält keine Kontakte zu ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow. Sie vermeidet jedes Aufeinandertreffen.


    Annalena und die "Russen-Drohne" – Dramolett in einem Akt




    Meinung

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    Der diplomatische Kontakt mit Russland ist faktisch eingefroren. Baerbock hat sich in Ausweisungsorgien von russischen Diplomaten die Möglichkeit zu Gesprächen selbst verbaut. Baerbock verweigert immer dann das Gespräch, wenn es wichtig wäre, Gespräche zu führen. Sie scheiterte von Anfang an an der Aufgabe ihres Amtes. Baerbock setzt auf eine ausschließlich militärische Lösung und einen Sieg der Ukraine über Russland. Die Ukraine trägt für Baerbocks Wunsch eines Sieges über Russland die Hauptlast.


    Baerbock ist besessen vom Vernichtungsgedanken. Russland zu ruinieren ist ihr Ziel. Dass sie sich persönlich im Krieg mit Russland sieht, machen ihre Äußerungen vor der parlamentarischen Versammlung des Europarats im Januar 2023 deutlich. Ihre Äußerung, man befinde sich mit Russland im Krieg, sorgte international für Irritationen. Ein Skandal, der Grund für einen Rücktritt darstellt, doch die deutschen Medien hielten schützend ihre Hand über die pathologische Russenhasserin Baerbock. Sie erklärten, was sie eigentlich gemeint haben könnte, und dass ein Versprecher schließlich jedem mal passieren kann.


    Ja, es gab und gibt Friedensinitiativen, allerdings haben sie alle nicht die deutsche Unterstützung, sondern werden aktiv durch die westliche Allianz hintertrieben. Die deutsche Außenministerin spielt ein doppeltes Spiel. Ihre Sorge um Frieden in der Welt ist eine Inszenierung für ihre Wähler. Baerbock tut alles dafür, dass der Krieg in der Ukraine lange dauert und möglichst verlustreich ausgetragen wird. Propagandistisch verpackt sie ihren Blutdurst in den absurden Slogan "deutsche Waffen retten Leben". Allein die Tatsache, dass man so einen Unsinn weitgehend unwidersprochen in einem hohen Amt in Deutschland wieder offiziell vertreten kann, wirft ein extrem schlechtes Licht auf die deutschen Zustände.


    Sacharowa: Baerbock ist eine "ungebildete, kleinkarierte Vertreterin Deutschlands"





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    Ihre Behauptung, Russland müsse sich nur aus der Ukraine zurückziehen, dann wäre Frieden, ist angesichts des von Baerbock offen gegen Russland ausgesprochenen Vernichtungswunsches schlicht unwahr. Wahr ist vielmehr, dass der Krieg dann vorbei ist, wenn das Vorhaben aufgegeben wird, die Ukraine in die NATO aufzunehmen, und der Westen die Ukraine nicht weiter dabei unterstützt, an der russischsprachigen Bevölkerung Genozid zu begehen. Es liegt mit in Baerbocks Hand, den Krieg zu beenden. Genau zu diesem Kompromiss mit Russland sind Baerbock und die Bundesregierung nicht bereit. Russlands Sicherheitsinteressen zählen nicht.


    Hört Russland auf zu kämpfen, wird es vom imperialen Westen aufgeteilt, das ist jedem in Russland klar. Der Wunsch, die russische Wirtschaft durch die Sanktionen im zweistelligen Bereich einbrechen zu lassen, führt jedem Russen, der den Zusammenbruch der Sowjetunion miterlebt hat, die böse Absicht des Westens vor Augen. Der imperialistische Wunsch des Westens nach Ausdehnung seiner Einflusssphäre wird in der Ukraine manifest. Daher hat auch außerhalb des Westens kein Land ein Interesse daran, den Konflikt zu den Bedingungen des Westens zu beenden.


    Der gesamte Verlauf des Konflikts straft Baerbock lügen. Das Minsker Abkommen wurde sabotiert. Auf die Bitte nach Sicherheitsgarantien im Dezember 2021 erhielt Russland lediglich ausweichende Antworten. Die Verhandlungen im Frühling 2022 nach Ausbruch des Krieges wurden vom Westen sabotiert. Weitere Verhandlungsangebote seitens Russlands Ende 2022 und dann erneut nach der gescheiterten ukrainischen Gegenoffensive wurden abgelehnt. Baerbock unterschlägt all diese Angebote.


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    Vor allem die Behauptungen Baerbocks, Russlands Angriffe würden sich gegen Zivilisten richten, ist angesichts der Unterstützung des israelischen Genozids durch Baerbock an Zynismus und moralischer Niedertracht schwerlich zu überbieten. Russlands Ziel ist die Entmilitarisierung. Russische Angriffe richten sich gegen militärisch genutzte Infrastruktur und nicht gegen Zivilisten. Ein Vergleich der Opferzahlen von Gaza und der Ukraine führt dies jedem unmittelbar vor Augen.


    Viele Friedensinitiativen – aber nicht von Baerbock

    Bizarr ist ihre Einlassung zum Beschuss des Atomkraftwerks in Saporoschje. Baerbock behauptet, Russland würde das Kernkraftwerk beschießen. Noch mal zur Erinnerung: Russische Truppen sind im Kraftwerk, ukrainische außerhalb. Es müsste auch einer Person mit dem intellektuellen Potenzial einer Baerbock klar sein, wer hier auf das Kraftwerk schießt. Auch hier belügt Baerbock bewusst ihr Publikum.


    Alle Initiativen zu Verhandlungen kommen aus anderen Teilen der Welt. Der Getreidedeal wurde von der Türkei vermittelt. Der Austausch von Gefangenen wird von arabischen Staaten vermittelt. Deutschland hat daran keinen Anteil. Kürzlich hat Katar die Rückführung von ukrainischen Kindern zu ihren Eltern vermittelt, die von Russland aus dem Kriegsgebiet evakuiert worden waren. Auch dies ohne deutsche Unterstützung und ohne ein Wort davon in den deutschen Medien. Das ermöglicht es Baerbock, die Räuberpistole von den von Russland entführten Kindern aufrechtzuerhalten. Es ist Gräuelpropaganda in deutscher Tradition, die Baerbock verbreitet. 


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    "Putin möchte derzeit nicht verhandeln", behauptet Baerbock. Fakt ist, dass Russland ständig in Verhandlungen ist. Aber ein Land und vor allem eine Außenministerin verweigert jede Kooperation und jede Form von Diplomatie – das ist Deutschland, und das ist Baerbock.


    Stattdessen liefert Deutschland Waffen, die den Krieg verlängern. Waffen, mit denen die Ukraine zudem schwerste Kriegsverbrechen begeht. Baerbock schaut beim ukrainischen Genozid an der russischsprachigen Bevölkerung genauso weg, wie sie in Israel wegschaut. Dabei wurde die Genozid-Absicht von sowohl israelischen Regierungsmitgliedern als auch ukrainischen Regierungs-Vertretern offen ausgesprochen.


    "Die ganze Welt sehnt sich nach Frieden", sagt Baerbock in ihrem als Rührstück aufgemachten Tweet. Das ist vermutlich so. Aber eine Person tut das nicht, wird an ihrem tatsächlichen Handeln deutlich. Baerbock will keinen Frieden. Es gibt keine Aktivität der Außenministerin, die in diese Richtung deutet. Die deutschen Wähler sollten das gut bedenken. Wer Baerbock wählt, wählt den Krieg und trägt dazu bei, dass sich Deutschland wieder auf der Seite der Gewalt, des Völkermords und des Unrechts positioniert.


    Mehr zum Thema Unterstützung von Genozid – Deutschland droht Platz auf der Anklagebank


    RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

    Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

    Info: https://meinungsfreiheit.rtde.life/meinung/197982-welt-will-frieden-baerbock-will


    unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.

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