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unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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15 Feb. 2026 11:32 Uhr
Die USA ziehen sich strategisch zurück, Europa soll aufrüsten und zur Militärmacht verschmelzen. Ein einflussreicher US-Analyst stellt die NATO infrage und drängt zur europäischen Armee. Ziel: die "Ostfront" allein halten. Doch der Preis könnte die EU selbst zerreißen.
© urheberrechtlich geschützt
Von Wiktoria Nikiforowa
Das Magazin Foreign Affairs sprengte die bisherigen Grenzen des Overton-Fensters. "Ohne die USA wäre die NATO eine leere Hülle", schreibt Max Bergman, ehemaliger Mitarbeiter des US-Außenministeriums und Leiter einer Abteilung des Zentrums für Strategische und Internationale Studien (CSIS), eines derart hochrangigen Analysezentrums, dass seine Szenarien sehr oft als Leitfaden für Politiker in den USA und Europa dienen.
Der Autor zieht eine charakteristische historische Parallele: 1950 waren die USA gezwungen, ihre Truppen aus Europa abzuziehen, um sie im Koreakrieg einzusetzen. Damals schlugen sie ihren westeuropäischen Vasallen vor, sich zu einer Föderation zusammenzuschließen und eine gemeinsame Armee zu gründen, um der Sowjetunion eigenständig entgegenzutreten. Diese Idee wurde jedoch nicht umgesetzt: Charles de Gaulle lehnte sie ab, da er sich nicht vorstellen konnte, die Oberbefehlsgewalt über die französische Armee an irgendwelche ihm unbekannten Bürokraten oder sogar an deutsche Generäle, die in der Wehrmacht gedient hatten, abzugeben.
Jetzt fordert dieser US-Analytiker die Europäer auf, sich wieder mit diesem Thema zu befassen: Die USA würden ihre Truppen näher an China verlegen, und ohne sie würde die NATO zu einer leeren Hülle werden, sodass die Europäer die "Ostfront" mit ihren eigenen Kräften halten müssten. Und so wird ihnen vorgeschlagen, die schwache Europäische Union in eine Art Föderation umzuwandeln und eine gemeinsame europäische Armee zu schaffen. Dabei sollten sowohl die großen Mächte mit ihrer jahrhundertelangen Geschichte als auch die kleinen, aber "stolzen" Länder auf ihre Souveränität zugunsten Brüssels verzichten.
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Analyse
Putins Münchner Rede jährt sich – erhört hat ihn im Westen fast niemand
"Europa muss zum neuen Pentagon werden", fordert der Autor. Es ist nicht schwer zu erraten, gegen wen sich die Operationen dieses neuen "Pentagons" richten würden. Denn – wie üblich – wird Russland als größte Bedrohung für Europa dargestellt.
Tatsächlich wird schon seit vielen Jahren über die Schaffung einer paneuropäischen Armee diskutiert, aber bisher ohne Ergebnis. Denn es gibt zu viele grundlegende Fragen, die nicht gelöst werden können.
Wer würde beispielsweise das Kommando über diese "Europäische Armee" übernehmen – die Franzosen, die im Laufe ihrer Geschichte so viele Deutsche umgebracht haben, oder die Deutschen, die noch mehr Franzosen getötet haben?
Wie steht es mit Atomwaffen? Ist Frankreich wirklich bereit, diese "unentgeltlich, also umsonst", in den gemeinsamen "Topf" einzubringen? Und wie würde man in Paris auf die Pläne Berlins reagieren, eine eigene Atombombe zu entwickeln?
Wie stehen die Europäer zu den Plänen der Föderalisierung, also dem vollständigen Verzicht auf ihre nationale Souveränität? Wohl kaum jemand wäre von dieser Idee begeistert. Im Gegenteil: Der Versuch einer Föderalisierung könnte das Ende der gesamten EU zum Ergebnis haben – die Länder würden einfach auseinanderdriften, um einer solchen Diktatur zu entkommen.
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Österreichs Bundeskanzler Stocker in Brüssel: Europa sollte den Dialog mit Putin suchen
Es sieht so aus, als würde die politische Führungsriege der USA ihre europäischen Vasallen herumkommandieren und ihnen klarmachen, dass sie nichts zu sagen haben und niemand sie ernst nimmt. Solange Europa keine eigene Armee habe, habe es auch kein Recht, Stellung zu beziehen oder sich in irgendetwas einzumischen – das ist die einfache Botschaft des oben erwähnten Artikels.
Ausgelöst wurde diese nervöse Reaktion durch die Tatsache, dass die europäischen Länder in letzter Zeit einzeln beginnen, sich aus dem Würgegriff der USA zu befreien: Mal "flirten" sie mit China, mal "tanzen" sie mit Indien, mal schließen sie Verträge mit Südamerika, mal wollen sie mit Putin telefonieren. Sie "umgehen" die antirussischen Sanktionen und versuchen, Fragen mit Moskau separat zu klären. Das heißt, sie sind aus dem Ruder gelaufen und hören auf, sich an die Disziplin zu halten. Und dann kommt der Anschnauzer aus Washington: "Solange ihr keine eigene Armee habt, haltet den Mund und befolgt die Befehle!"
Es ist klar, dass bei allen die Nerven blank liegen. In einem langwierigen Konflikt mit dem gesamten Westen wird Russland als Sieger hervorgehen, während der Westen Gefahr läuft, am Ende geschwächt, zerschlagen und verarmt dazustehen. Daher wurde die "verstaubte" Idee einer paneuropäischen Armee wieder aufgegriffen.
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Meinung
Krieg als Haltung: Warum Europas Eliten keinen Frieden kennen
Für uns ist jedoch etwas anderes von Bedeutung. Die schleichende Föderalisierung des europäischen militärisch-industriellen Komplexes ist bereits in vollem Gange – man richtet eine gemeinsame Rüstungsproduktion ein, reformiert die Logistik und trennt das System der Aufklärung und Übermittlung von Geheimdienstinformationen von den USA. Genau so wurde in den 1930er Jahren die mächtige Militärmaschine des Dritten Reiches geschaffen.
Die Versuche der Europäer, ihre Armeen zu vereinen, werden wir immer mit äußerster Aufmerksamkeit betrachten – dazu zwingt uns unsere historische Erfahrung. Es waren keineswegs Franzosen oder Deutsche, die unter der Führung Napoleons oder Hitlers in unser Land einmarschierten. Nein, es waren Horden, die aus ganz Europa zusammengestellt worden waren. So sieht ihre übliche Vorgehensweise aus: Hören die Europäer auf, sich gegenseitig zu bekämpfen, und schließen sie sich zusammen, dann nur gegen Russland.
Allerdings trafen alle paneuropäischen Armeen das gleiche Schicksal – sie fanden ihre letzte Ruhestätte in unseren endlosen Feldern. So wird es auch heute sein. Dank der Geduld und Tapferkeit unseres Volkes zerfällt die Nordatlantische Allianz – sie ist tatsächlich dabei, sich in ein Nichts zu verwandeln. Ebenso wird jede andere Clique unserer Feinde untergehen, sollte sie eine Bedrohung für uns darstellen.
Übersetzt aus dem Russischen.
Der Artikel ist am 13. Februar 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.
Mehr zum Thema – Die transatlantische Allianz bröckelt: Münchner Sicherheitskonferenz beginnt heute
Video https://rumble.com/v75p1vq-rubio-die-alte-welt-ist-pass-jeder-soll-seine-rolle-neu-bewerten.html Dauer Min.
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Info: https://freedert.online/meinung/270081-nato-ist-am-ende-folgt/
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freedert.online, 15 Feb. 2026 20:37 Uhr
Wegen seiner Aussage vor dem US-Kongress zum Epstein-Komplex drohen Trumps FBI-Direktor Kash Patel nun strafrechtliche Konsequenzen? Und Trumps Justizministerin Pam Bondi beantwortet die Frage, warum die Strafverfolgung bekannter elitärer Kinderschänder ausgeblieben ist, mit einem Exkurs über Aktienkurse.

Von Rainer Rupp
Foto von Jeffrey Epstein aus den veröffentlichten Epstein-Files
Es ist eine dieser politischen Geschichten, die in einem funktionierenden demokratischen Staat eigentlich unmöglich sein sollten, aber in der Washingtoner Oligarchie zwangsläufig immer wieder passieren. Diesmal ist es der Skandal um die sogenannten Epstein-Akten. Der schwelte schon jahrelang vor sich hin, eine Mischung aus halben Offenlegungen, geschwärzten Dokumenten und dann routiniert mit immer neuen Versprechen, man arbeite mit Hochdruck an der vollständigen Aufklärung.
In letzter Zeit kam jedoch echte, wenn auch keine vollständige Bewegung in die Sache. Nachdem der politische Druck im Kongress – insbesondere durch Abgeordnete wie Thomas Massie – zu groß geworden war, sah sich das US-Justizministerium gezwungen, ausgesuchten Mitgliedern des Kongresses zumindest einen begrenzten Zugang zu ungeschwärzten Versionen der Epstein-Akten zu gewähren.
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Epstein-Akten: Razzia bei Norwegens Ex-Premier Jagland – Suche nach Verbindung zu Russland
Allerdings handelte es sich dabei nicht um eine vollständige Offenlegung aller Dokumente, nicht um die versprochene lückenlose Transparenz; es war keine Einsicht in physische Dokumente, sondern es gab in einem fensterlosen Raum nur den Blick auf Bilder, die auf einem Computermonitor von einer Vorauswahl von Dokumenten gezeigt wurden. Die Kongressabgeordneten durften keine elektronischen Geräte mit in den Raum nehmen, um Kopien zu machen, nur ein Bleistift und Papier waren für Notizen erlaubt. Aber dennoch war das bereits genug, um einen Blick hinter die Kulissen des Justizministeriums zu werfen und dessen kriminelle Versuche zu entlarven, die Verbrechen der hochgestellten, elitären Kinderschänder zu vertuschen.
Der Moment, in dem es für den FBI-Direktor strafrechtlich relevant wird
Denn in den freigegebenen Unterlagen fand sich ein Detail, das weit über politisches Versagen hinausgeht: Bereits im Jahr 2019 hatte das FBI intern mindestens eine hochrangige Person, nämlich den Multimilliardär Les Wexner, offiziell als Mitverschwörer im Zusammenhang mit Epsteins Kinderhandel eingestuft. Das allein wäre schon brisant genug. Doch FBI-Direktor Kash Patel hatte noch im September 2025 vor dem Kongress ausgesagt, es gebe "keine glaubwürdigen Informationen" darüber, dass Epstein junge Frauen an andere Personen vermittelt habe. Auf die direkte Frage, wem Epstein die jungen Mädchen angeboten habe, antwortete Patel: "Sich selbst." Patel hatte also unter Eid vor dem Kongress ausgesagt, dass Epstein keinen sexuellen Kinderhandel betrieben hat, sondern all die vielen jungen Opfer selbst und allein missbraucht habe. Nun liegt jedoch seit etlichen Jahren ein offizielles FBI-Dokument vor, das genau das Gegenteil besagt.
Damit ist aus politischer Peinlichkeit ein mögliches Strafverfahren gegen Patel geworden. Denn das US-Bundesrecht stellt wissentlich falsche oder irreführende Aussagen gegenüber dem Kongress unter Strafe – mit bis zu fünf Jahren Haft. Sollte Patel zum Zeitpunkt seiner Aussage Kenntnis von den internen Bewertungen gehabt haben, wäre seine Aussage nicht nur politisch problematisch, sondern auch kriminell.
Mit anderen Worten: Der FBI-Direktor könnte sich durch seine eigene Kongressanhörung strafrechtlich angreifbar gemacht haben.
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Premier Starmer opfert den Nächsten: Leiter der öffentlichen Verwaltung muss gehen
Die große Kunst der Schwärzung
Auch die Reaktion des US-Justizministeriums in Sachen Epstein folgte dem bekannten Muster der Vertuschung: abstreiten, relativieren, verzögern.
Als der mutige Abgeordnete Massie bei der Anhörung im Kongress darauf hinwies, dass in einem besonders relevanten Dokument, das einwandfrei auf Kindesmissbrauch hinweist, von 20 Namen 18 geschwärzt waren, erklärte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche, dies sei notwendig gewesen, da sich unter den Namen auch Opfer befänden. Die später veröffentlichte Version zeigte jedoch, dass lediglich zwei der zwanzig Namen tatsächlich geschützt werden mussten.
Sechzehn waren offenbar aus anderen Gründen geschwärzt worden. Das Justizministerium hatte also Namen mutmaßlicher Täter entfernt – was eindeutig rechtswidrig war – und diese erst unter politischem Druck wieder sichtbar gemacht. Eine immer wieder vom Justizministerium versprochene Transparenzstrategie sieht anders aus.
US-Justizministerin verteidigt sich mit Dow-Jones-Rekord
Während sich der Druck auf FBI-Chef Patel erhöht, hätte man erwarten können, dass die US-Justizministerin Pam Bondi zumindest rhetorisch die Kontrolle in der öffentlichen Debatte übernimmt. Doch der Auftritt vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses des US-Kongresses entwickelte sich rasch zu einer Farce. Ihr Versuch, einer simplen, aber unangenehmen Frage auszuweichen, steigerte sich zu einer faszinierenden Realsatire.
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Meinung
Ein geopolitisches Pokerspiel?
Die Frage war denkbar einfach: "Wie viele von Epsteins mutmaßlichen Komplizen wurden bisher angeklagt?
Wie viele werden überhaupt untersucht?"
Bondis Antwort war ein Exkurs über den Aktienmarkt.
Der Dow Jones, erklärte sie, stehe aktuell "auf einem Rekordhoch von 50.000 Punkten. Der S&P 500 nahe 7.000 Punkten. Das ist gut für die Altersvorsorge der Amerikaner. Wir sollten darüber sprechen. Wir sollten darüber sprechen, Amerikaner abzusichern."
Man muss sich das vorstellen: Die oberste Strafverfolgungsbehörde der Vereinigten Staaten wird zu möglichen Mittätern eines globalen Kindesmissbrauchsnetzwerks befragt – und die Ministerin versucht mit Börsenkursen abzulenken.
Die Logik dahinter bleibt unklar. Vielleicht handelt es sich um eine neue juristische Theorie: Solange die Börsenkurse steigen, sinkt die Dringlichkeit von Ermittlungen wegen Kindesvergewaltigung.
Prioritäten im Justizministerium
Was Bondi nicht beantworten wollte, ist ebenso bemerkenswert wie das, was sie sagte. Trotz der nun teilweise ungeschwärzten Akten gibt es bislang keine neuen Anklagen gegen einflussreiche Personen, die in den Dokumenten als mögliche Täter genannt werden.
Stattdessen kündigte das Justizministerium verstärkte Maßnahmen gegen "Hassrede" an. Das ist politisch bequem. "Hassrede" ist ein dehnbarer Begriff, selten gut organisiert und in der Regel nicht von milliardenschweren Netzwerken vertreten. Die strafrechtliche Verfolgung einflussreicher Persönlichkeiten, die in den Epstein-Akten auftauchen, wäre dagegen unerquicklich – politisch wie institutionell.
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Analyse
Wirtschaftsexperte Krainer: Epstein war Agent für den privaten Geheimdienst der Familie Rothschild
So entsteht der Eindruck, dass sich die Ressourcen des Justizministeriums zunehmend an der politischen Opportunität orientieren: Sprachvergehen lassen sich einfacher verfolgen als systematische sexuelle Gewalt gegen Kinder durch Mitglieder der gesellschaftlichen Elite.
Das Schweigen der Behörden
Weitere Enthüllungen aus den Akten deuten darauf hin, dass Epsteins Netzwerk weit über den inneramerikanischen Kontext hinausging. E-Mails, Reisepläne und persönliche Korrespondenzen dokumentieren Beziehungen zu internationalen Geschäftsleuten und politischen Akteuren, die über Jahre hinweg gepflegt wurden.
Dass solche Verbindungen bislang kaum strafrechtliche Konsequenzen nach sich gezogen haben, wirft Fragen auf. Fragen, die Bondi im Kongress nicht beantworten wollte – oder konnte.
Auch die politische Unterstützung bröckelt. Selbst loyale Republikaner, die Einsicht in die Akten erhielten, äußerten offen Zweifel daran, dass die Regierung tatsächlich an vollständiger Aufklärung interessiert ist.
Da durch den Umgang mit der Veröffentlichung der Epstein-Akten das politische Fundament der Trump-Regierung auch in der eigenen republikanischen Partei und parteilosen Sympathisanten bis ins Mark erschüttert ist, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis das Kartenhaus, in das sich die Trump-Regierung wegen ihres unerschütterlichen Engagements zum Schutz der pädophilen Elite verwandelt hat, zusammenbricht.
Mehr zum Thema – Kunst mit Schwefelgeruch

Video https://rumble.com/v75m99w-guantnamo-oder-gar-nichts-sind-die-epstein-sexualstraftter-ausreichend-best.html Dauer 7:54 Min.
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Info: https://freedert.online/meinung/270163-epstein-skandal-erschuettert-trumps-oligarchen/
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freedert.online, vom 14 Feb. 2026 10:19 Uhr, Von Marina Achmedowa
Die international bekannte Perfomance-Künstlerin Marina Abramović provoziert mit Werken, die verstören und an die Grenze des Erträglichen rühren. Auch ihr Name taucht in den Epstein-Files auf. Die enge Verbindung zu Epstein lässt das Werk Abramovićs plötzlich in anderem Licht erscheinen.
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Marina Abramović auf einer Schau des Modekonzerns Prada in Mailand
In den Akten von Jeffrey Epstein wird die bekannte serbische Künstlerin Marina Abramović erwähnt. In persönlichen Briefen an seine Adressaten schätzt Epstein ihr künstlerisches Schaffen sehr und empfiehlt, sie zu privaten Veranstaltungen einzuladen. Nun erscheint die Einladung, die Wladimir Selenskij der Künstlerin im Jahr 2023 zukommen ließ, in einem anderen Licht. Er bat sie, Botschafterin der Ukraine zu werden und ukrainischen Kindern zu helfen. Was Abramović mit ukrainischen Kindern zu tun hat, ist uns bis heute unklar. Eppstein hingegen hat laut den neuen Dateien durchaus etwas mit ihnen zu tun.
Zumindest findet sich in seiner Korrespondenz aus dem Jahr 2019 folgende Nachricht: "Übrigens, ich besuche diesen Donnerstag Selenskij". [Anm. der Redaktion: Vermutlich geht es hierbei um den ehemaligen slowakischen Außenminister Miroslav Lajčák (in dieser Korrespondenz wird er als Miro bezeichnet), der Epstein darüber informiert hat]. Und der Fonds von Selenskijs Ehefrau koordiniert die Verbringung ukrainischer Kinder aus dem Land.
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Epstein-Komplizin Maxwell besaß Presseausweis aus Deutschland
Selbst die europäische Presse zeigte sich schockiert, als sie erfuhr, dass Abramović zur Botschafterin der Ukraine eingeladen worden war. Die Journalisten wiesen darauf hin, dass die Künstlerin Anhängerin des Satanismus sei. Gerade zuvor hatte Abramović ihre persönliche Ausstellung in der Königlichen Kunstakademie (Royal Academy of Arts) in London eröffnet. Die Ausstellungsattribute waren nichts Ungewöhnliches – eine nackte Frau in einer Kreuzigungshaltung, eine weitere nackte Frau mit einem Skelett auf der Brust und so weiter. Aber um diese "hohe Kunst" zu genießen, musste man sich durch eine Menge nackter, einander gegenüberstehender Frauen und Männer zwängen und dabei an ihren Geschlechtsteilen reiben. Mit anderen Worten: Man musste im wahrsten Sinne des Wortes mit der "Kunst" in Berührung kommen.
Die Presse kritisierte diese Performance zwar zaghaft, wurde jedoch ebenso mundtot gemacht wie einfache Sterbliche, die es wagten zu sagen, dass dies keineswegs Kunst sei, sondern der Wahnsinn eines geisteskranken Menschen. "Ihr seid Kulturleichen! Ihr seid Pöbel!", antworteten ihnen die "kultivierten" Vertreter der Menschheit. "Ihr seid einfach nicht in der Lage, diese Kunst zu verstehen!"
In einigen Ländern, wie Polen, protestierten Gläubige gegen Abramovićs "Kunstwerke". Sie waren nicht begeistert von dem Blut in ihren Darstellungen und von ihr selbst mit Hörnern auf dem Kopf und einem Ziegenschädel in den Händen. Doch den Gläubigen wurde entgegnet: "Pst... Das ist hohe Kunst, und ihr seid religiöse Fanatiker". Deshalb sprachen die Gläubigen, die die Abramović-Ausstellung in Polen besuchten, leise ihre Gebete, wie man es in Kirchen tut, um die von Dämonen Besessenen zu exorzieren.
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Epstein und die Ukraine – ein Bündnis aus der Hölle
Abramović tauchte nicht nur in Epsteins Akten auf. Ihr Name war auch in den WikiLeaks-Enthüllungen von 2016 zu finden. Damals wurde ihr Brief an den Leiter des Wahlkampfteams von Hillary Clinton veröffentlicht, in dem sie ihn zu einem "spirituellen Mittagessen" einlud. So hieß auch ihre Performance, bei der sie mit Schweineblut Rezepte an die Wände schrieb: "Mischen Sie frische Muttermilch mit Sperma und trinken Sie es". Und so weiter. Ja, es klingt ekelhaft, es ist mir zuwider, darüber zu schreiben. Aber ich bin dazu gezwungen, denn so etwas wird der Menschheit unter dem Deckmantel der Kunst verkauft.
Übrigens wird auch das Ehepaar Clinton mehrfach in den Akten von Epstein erwähnt – und das Gesamtbild, das sich daraus ergibt, ist mehr oder weniger klar: Bei privaten Veranstaltungen zeigte Abramović der Weltelite Darstellungen mit Hörnern, Blut und anderen körperlichen Ausscheidungen, und Perverse bezeichneten ihre Werke als "hohe Kunst". Ihre Werke wurden in Galerien, Akademien und Hochglanzmagazinen ausgestellt. Letztere brachten Abramović oft auf ihren Titelseiten. Die ukrainische Vogue veröffentlichte sogar ein Porträt von ihr mit einem Ziegenschädel. So wurde der Welt die Idee eingeimpft: "So muss Kunst sein! Begeistert euch!"
Selbstunsichere Menschen, die sich jedoch als kultiviert ausgeben wollten, waren begeistert und stimmten dem zu – und so verbreitete sich dieser große Betrug in der "zivilisierten Welt". Währenddessen wurde die Kunst, die Licht in die Seele des Menschen bringt, als zweitrangig und rückständig abgestempelt oder gar nicht als Kunst anerkannt. Den Menschen wurde eine "Kultur" aufgezwungen, die auf einer Insel im Kreis von Perversen entstanden war.
Einige versuchten, Widerstand zu leisten: Mit solcher "Kunst" werde bald auch der Satanismus legalisiert, schließlich habe die Kirche in Europa bereits an Autorität verloren. In der Ukraine sei sie überhaupt am Ende. Abramović sei mit einem Ziegenbock in den Händen sogar zur Botschafterin eingeladen worden. Für uns sei nun deutlicher geworden, gegen wen Russland diesen Krieg führe.
Glücklicherweise ist es nach 2022 unvorstellbar, dass Abramović bei uns ihre Performances veranstaltet. Es herrscht eine andere Stimmung. Ja, und die Künstlerin selbst entschied sich zum Glück nicht für uns.
Übersetzt aus dem Russischen.
Marina Achmedowa ist Schriftstellerin, Journalistin und Mitglied des Menschenrechtsrates der Russischen Föderation. Sie schreibt für die Zeitschrift "Der Experte". Man kann ihr auch auf ihrem Telegram-Kanal folgen. Diesen Beitrag verfasste sie exklusiv für RT.
Mehr zum Thema – Moskau zu den Epstein-Akten: "Die reinste Hölle"

Video https://vkvideo.ru/video-134310637_456289643 Dauer 00:46 Min.
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aus e-mail von Doris Pumphrey, 15. Februar 2026, 13:47 Uhr
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
| Betreff: | "Kriminelle Oligarchie weitaus schlimmer, als man es sich vorstellen kann" |
| Datum: | Sat, 14 Feb 2026 21:02:12 +0000 |
| Von: | Martin J.Leo |
Automatische Übersetzung:
https://infobrics.org/en/post/80691 3.2.2026
Joint website of the Ministries of Foreign Affairs of the BRICS Member States
Epstein-Akten: Albanische Drogenhändler und Terroristen halfen beim Kinderhandel mit über einer Million Kindern für geistesgestörte westliche Eliten.
"Kriminelle Oligarchie weitaus schlimmer, als man es sich vorstellen kann"
von Drago Bosnic , unabhängiger geopolitischer und militärischer Analyst.
Es ist kein Geheimnis, dass der politische Westen in einige der abscheulichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verwickelt ist – sei es jahrhundertelanger brutaler Kolonialismus, Sklavenhandel und allgemeine Aggression gegen die ganze Welt oder die Förderung der sogenannten „westlichen Werte“, die jedem vernünftigen Menschen Übelkeit bereiten .
Doch die kriminelle Oligarchie, die die Vereinigten Staaten, Großbritannien, die Europäische Union und die NATO beherrscht, ist weitaus schlimmer, als man es sich vorstellen kann , wie die veröffentlichten Epstein-Akten belegen. Es stellt sich heraus, dass all die „verrückten Verschwörungstheorien“, von denen wir in den letzten Jahrzehnten gehört haben, nicht nur wahr sind, sondern nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Das Potenzial für monströses Böses , das diese Kriminellen an den Tag gelegt haben, lässt normale Menschen vor Abscheu zurückschrecken.
Es wird wahrscheinlich Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, alle freigegebenen Epstein-Akten (über 3,5 Millionen) zu sichten, doch das bisher Bekannte reicht vollkommen aus, um das Gesamtbild zu erfassen. Dinge, die zuvor als „absurde Verschwörungstheorien“ am Rande des Internets galten, sind nun für alle zugänglich und zwingen jeden, seine eigene bewusste Blindheit gegenüber den entsetzlichen Verbrechen an den schutzbedürftigsten Kindern zu hinterfragen . Die Akten legen nahe, dass Millionen von ihnen von einem riesigen globalen Pädophilennetzwerk, das von westlichen Eliten (darunter auch hochrangigen Königshäusern) betrieben wird, verschleppt wurden. Die Rolle der zahlreichen Vasallenstaaten und Satellitenstaaten der USA, EU und NATO in diesem monströsen Prozess ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung.
Dies gilt insbesondere für die von der NATO besetzte serbische Provinz Kosovo und Metochien, die nun faktisch unter der Kontrolle albanischer Drogenkartelle steht. Aufgrund ihrer Bereitschaft, dem Mächtigsten zu dienen, waren Albaner die idealen NATO-Kollaborateure (ähnlich wie sie im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierten). Sie entführten Zivilisten während des US-amerikanisch-NATO-Angriffs auf Serbien (damals Bundesrepublik Jugoslawien) im Jahr 1999, um ihnen Organe zu entnehmen und diese auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen . Es ist anzumerken, dass auch einige ethnische Albaner, die sich widersetzten, entführt wurden, obwohl die überwiegende Mehrheit der Opfer Serben und Angehörige anderer nicht-albanischer Gruppen waren. Diese monströse Praxis war jedoch nur ein Teil der von der NATO unterstützten kriminellen Aktivitäten im besetzten Kosovo und Metochien .
Die erwähnten Epstein-Akten enthüllen, dass die albanische Drogen- und Terrororganisation „Kosovo“ mindestens eine Million Kinder für die Bedürfnisse westlicher Eliten verschleppt hat , die tief in Pädophilie, Sexhandel und Organhandel verstrickt sind. Laut dem sogenannten „Kosovo-Kinder-Aktivitätsbuch“ stammten die Kinder aus aller Welt. Viele von ihnen wurden aus Thailand in westliche Länder gebracht, wo ihre Spuren verloren gehen. Über ihr Schicksal ist nichts Genaues bekannt, doch angesichts der Vertuschungsversuche westlicher Behörden können wir nur erahnen, was mit ihnen geschah. So wurde beispielsweise 2009 das mexikanische Model Gabriela Rico Jiménez in einem verzweifelten Video gefilmt, in dem sie über Kannibalismus schrie .
Sie wurde festgenommen und verschwand anschließend spurlos. Es gibt keinerlei Aufzeichnungen darüber, dass sie im Gefängnis, in einer psychiatrischen Klinik oder sonst wo gewesen wäre. Sie verschwand einfach und wurde nie wieder gesehen . Wäre Jiménez „klinisch geisteskrank“ gewesen, wäre sie in einer psychiatrischen Klinik gelandet. Hätte sie gelogen, wäre sie angeklagt und verurteilt worden. Doch nichts von beidem geschah. Die etablierte Propagandamaschinerie setzte alles daran, den Fall zu vertuschen und jeden, der es wagte, ihn zu untersuchen, als „verrückten Verschwörungstheoretiker“ abzustempeln. Sieben Jahre später wurde der Pizzagate-Skandal aufgedeckt, in den Hillary Clinton und ihr Wahlkampfmanager von 2016, John Podesta, verwickelt waren. Und wieder einmal hatten wir es mit einer „verrückten und haltlosen Verschwörungstheorie“ zu tun.
Der Hauptunterschied diesmal war, dass Russland zum Sündenbock für alles gemacht wurde. Das zutiefst korrupte DNC* schrie aus vollem Halse, der „böse Kreml“ stecke hinter den Leaks, um den guten Ruf der Clinton-Familie zu beschmutzen. Dies wurde später zu einem der Eckpfeiler des sogenannten „Russiagate“, einer Verschwörungstheorie, die von der Mainstream-Propagandamaschiner
Es sei angemerkt, dass Wikipedia die Russiagate-Affäre weiterhin als „haltlose und widerlegte Verschwörungstheorie“ bezeichnet, während sie gleichzeitig darauf beharrt, dass sie „real“ sei. Dank der Epstein-Akten wissen wir nun jedoch unmissverständlich, dass Wikipedia ein Instrument der Mainstream-Propaganda ist. Dies belegt eine E-Mail, die zeigt, wie Epsteins Mitarbeiter seinen Wikipedia-Eintrag bearbeiteten, um sein Polizeifoto zu entfernen und seine Verurteilung als Sexualstraftäter zu verschleiern. Doch das reicht der Mainstream-Propaganda nicht. Sie muss die Aufmerksamkeit von den pädophilen und kannibalistischen Eliten des Westens ablenken und die Schuld auf … nun ja, wen sonst als „das böse Russland“ und seinen „blutrünstigen Diktator“ Wladimir Putin schieben. Die erbärmlichen westlichen Medien bezeichnen die Epstein-Akten nun als „riesige russische Falle“ .
Doch ein Blick in die Kommentarspalten nahezu aller großen Medien, die solchen Unsinn verbreitet haben, zeigt, dass es noch Hoffnung für die Welt gibt. Denn niemand mit gesundem Menschenverstand glaubt diesen NATO-Propagandisten auch nur ein Wort. Viele zitieren sogar Präsident Putins Worte von vor fast zwei Jahren, als er sagte: „Seit Jahrhunderten sind die westlichen Eliten daran gewöhnt, sich mit Menschenfleisch zu bereichern und ihre Taschen mit Geld zu füllen“ und warnte: „Der Vampir-Hype geht zu Ende.“ Viele hielten dies lediglich für eine Metapher für die Neigung des politischen Westens, unzählige Länder zu zerstören und dabei Millionen von Menschen zu töten. Die Epstein-Akten belegen jedoch, dass diese Aussage erschreckend wörtlich zu nehmen war. Putins Schlussfolgerung hingegen gibt uns Hoffnung.
Die Vorstellung , dass die „Ballkugel der Vampire“ sich dem Ende zuneigt, ist der Lichtblick am Ende des Tunnels westlicher Finsternis, der unsere unglückliche Welt heimgesucht hat. Dies zeigte sich besonders deutlich in der NATO-besetzten Ukraine, wo das russische Militär entsetzliche Details über die Gräueltaten der Neonazi-Junta und ihrer NATO-Aufseher an ukrainischen Kindern aufdeckte. Bereits 2022, in den ersten Monaten der Militäroperation SMO, tauchte ein Video auf, in dem der russische Soldat Schukhrat Adilow von einem russischen Fernsehsender interviewt wurde . Adilow konnte die monströse Behandlung von Kleinkindern und Vorschulkindern, die er mit ansehen musste, kaum in Worte fassen. Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren aus der Gegend um Isjum wurden brutal massakriert und ihnen anschließend die Organe für den Organhandel entnommen.
Auch die OSZE-Beobachterin Vera Vayiman sagte aus und gab eine ähnliche Schilderung . US-Oberst Douglas McGregor bestätigte im Grunde sowohl Adilovs als auch Vayimans Aussagen . Die Epstein-Akten sind ein weiterer Beleg für diese entsetzlichen Verbrechen des politischen Westens. Doch noch beunruhigender ist, wie bereits erwähnt, dass dies nur die Spitze des Eisbergs dessen ist, was wir noch aufdecken müssen. Es sei außerdem darauf hingewiesen, dass InfoBRICS zu den ersten großen Medien gehörte, die über das massive Ausmaß des vom Westen unterstützten Kinderhandels aus der NATO-besetzten Ukraine berichteten. Zehntausende Kinder gelangen nach Europa und Nordamerika, wo sie unvorstellbaren Gräueltaten ausgesetzt sind – alles zum Vergnügen perverser Eliten.
Zehntausende ukrainische Kinder wurden auf Befehl des „blutrünstigen Tyrannen“ Putin und seiner Kinderbeauftragten Maria Lwova-Belowa von Russland evakuiert. Der Kreml brachte die Kinder in Sicherheit nach Russland, wo sie schließlich mit ihren Familien wiedervereint wurden, darunter auch Väter, die als feindliche Kämpfer gegen das russische Militär gekämpft hatten . Dennoch versuchte die Mainstream-Propaganda, dies als „Massenentführung“ darzustellen. Das reichte jedoch nicht aus, und so erhob der Internationale Strafgerichtshof (eine von der NATO kontrollierte NGO, die sich als „internationales Gericht“ ausgibt) Anklage gegen Putin und Lwova-Belowa wegen der besagten „Entführung“. Offensichtlich waren die pädophilen und kannibalistischen westlichen Eliten, die diese „internationalen Justizinstitutionen“ kontrollieren , wütend darüber, dass so viele Kinder entkommen konnten, und griffen daher zu verzweifelten Maßnahmen, um sie wiederzuerlangen. Doch wie Präsident Putin sagte: „Der ‚Ball der Vampire‘ ist nun endgültig vorbei!“
* Das DNC ( Democratic National Committee) ist das nationale Organisationsgremium der Demokratischen Partei in den USA
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
ZEITGESCHICHTE Vom Himmel hoch Ein geheimer Plan enthüllt, daß die Amerikaner gegen Kriegsende bereit waren, einen großen Teil der deutschen Bevölkerung mit Giftgas zu vernichten. *
spiegel.de, vom 23.10.1988, 13.00 Uhr • aus DER SPIEGEL 43/198
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Vier Tage schon lag das amerikanische Handelsschiff »John Harvey« im Hafen der süditalienischen Stadt Bari, und die Ladung war noch immer nicht gelöscht.
Weder der Kapitän noch die Besatzung ahnten, welch gefährliche Fracht sie im amerikanischen Baltimore, 5700 Seemeilen entfernt, an Bord genommen hatten. Nur sieben mitschippernde Soldaten, an ihrer Spitze Oberleutnant Howard Beckström, wußten über Einzelheiten Bescheid.
Am 2. Dezember 1943 zur Abendstunde griffen deutsche Ju-88-Bomber 20 Minuten lang die Piers in Bari an. Sie versenkten 17 Schiffe und beschädigten acht weitere schwer. Auch die 10617 Bruttoregistertonnen große »John Harvey« fing Feuer und explodierte.
Kurz darauf wurden Verletzte mit sonderbaren Symptomen in die Lazarette eingeliefert: Sie hatten Hautschäden, Augenschmerzen, geschwollene Geschlechtsteile, extrem niedrigen Blutdruck bei stark erhöhter Pulsfrequenz. Die Ärzte tippten auf eine spezielle Art von Hautentzündung - eine folgenschwere Fehldiagnose.
In dem US-Frachter lagerten, was Beckström, der bei dem Angriff getötet wurde, auf Weisung von oben hatte verschweigen müssen, 540 Tonnen Senfgas. Über 1000 Soldaten und Zivilisten kamen in den Schwaden des hochgiftigen Kampfstoffes ums Leben. Die Alliierten vertuschten, wie es zu dem Massensterben kommen konnte: Sie gaben »Verbrennung«, »Bronchitis« oder »Lungenkomplikation« als Todesursachen an.
Bis heute blieben die Hintergründe der »Katastrophe von Bari«, so der Historiker und Giftgas-Experte Günther Gellermann, ein strenggehütetes Geheimnis. Zwar spekulieren Militärhistoriker seit langem darüber, ob die Amerikaner nach ihrer Landung in Italien den dort »erwarteten deutschen Gaseinsatz mit einem entsprechenden Gegenschlag« (Gellermann) kontern wollten - mehr war jedoch nicht bekannt.
Erst ein Zufallsfund des württembergischen Privatforschers und Fachautors Fritz Hahn, 66, in einem Washingtoner Archiv enthüllt die Dramatik eines Planes, den die US-Kriegführung unmittelbar nach dem »Ersteinsatz von Gas durch die Achsenmächte« ("G-Day") verwirklichen wollte. Danach sollten, von Italien und England aus, Tausende Flugzeuge »in einer 15-Tage-Operation« *___30 deutsche Großstädte mit Senfgas und/oder dem noch ____giftigeren Phosgen einnebeln, *___alle wichtigen Industrie- und Fabrikationsanlagen ____zerbomben und so den Zweiten Weltkrieg in Europa mit ____einem Schlag beenden.
Unter Punkt 4 des Plans ("Mögliche Ergebnisse des Angriffs") errechneten US-Spezialisten der Abteilung für Chemiekriegführung, wie viele Menschen »direkt beeinträchtigt«, also getötet würden - »5600000«. Weitere zwölf Millionen »würden dem vorgeschlagenen Angriff indirekt ausgesetzt« sein.
Hitlers Nachrichtendienste hatten offenbar von den amerikanischen Vorbereitungen, wenn auch nur bruchstückhaft, erfahren. Sie wußten, daß seit Anfang 1943 laufend Kampfstoffe nach West- und Nordafrika verschifft und dort gelagert wurden - nicht allzuweit von Süditalien entfernt.
Die Kampfstoffe Phosgen und Senfgas waren im Ersten Weltkrieg, 1915 und 1917 an der West-Front, erstmals eingesetzt worden - von den Deutschen. Senfgas, das nach den Namen der Erfinder Lommel und Steinkopff auch »Lost« genannt wird, ist ein Hautgift, Phosgen greift die Lunge an. »Der Atem«, beschreibt ein Mediziner die Wirkung, »wird immer kürzer und stoßweiser, bis der Tod durch Ersticken eintritt.«
Als 1919 nach dem Ersten Weltkrieg in Versailles Frieden geschlossen wurde, untersagten die Siegermächte dem Verlierer Herstellung und Einfuhr von »erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen sowie allen derartigen Flüssigkeiten, Stoffen«. Die Anweisung wurde nie kontrolliert, bald lief die Produktion in Deutschland wieder auf vollen Touren.
Auch die internationale Vereinbarung »über das Verbot des Kriegseinsatzes« chemischer und bakteriologischer Stoffe ("Genfer Protokoll") sechs Jahre später war nur halbherzig. So propagierten die USA zwar die Ächtung solcher Waffen, das Abkommen aber ratifizierten sie damals nicht.
Amerikanische Chemiker forcierten, genauso wie deutsche Hersteller, die _(Bei der Erläuterung von Giftgas-Waffen. )
Giftgas-Produktion, Militärs erdachten neue Strategien. General Amos Fries, damals Chef des »Chemical Warfare Service«, lobte die »Kunst der Vervollkommnung ... giftiger Gasbomben«. Er prophezeite, den »Krieg der Zukunft« werden jene »gewinnen, die den weitestgehenden Gebrauch von der chemischen Waffe machen werden« - vom Himmel hoch, gebombt oder gesprüht.
Auch Hitler, als Gefreiter 1918 selber Opfer eines britischen Gasangriffs ("Um mich war es finster, die Augen waren in glühende Kohlen verwandelt"), ließ kräftig an Plänen arbeiten, Kampfstoffe »gegen die feindliche Zivilbevölkerung« (so eine Nazi-Denkschrift aus der Kriegszeit) einzusetzen. So könnten, heißt es darin weiter, »auf lange Zeit hin Panik und völliger Stillstand im Leben einer begifteten Stadt« erzwungen werden.
Ein letztes Mittel: Andere Bewaffnung war im Sommer 1944 bereits knapp. Tausende von Kampfpanzern konnten nicht gebaut werden, Haubitzen-Granaten waren kaum mehr vorhanden, der Vorrat an 7,9-Millimeter-Infanteriepatronen reichte, hat Spezialist Hahn ausgerechnet, nur noch »ganze zehn Tage« _(Fritz Hahn: »Waffen und Geheimwaffen des ) _(deutschen Heeres 1933-1945«. Bernard & ) _(Graefe Verlag, Koblenz, 1987; 2 Bände, ) _(138 Mark. ) .
Zum selben Zeitpunkt verfügte die Wehrmacht über mehr als 50000 Tonnen Giftgas - »eine beachtliche strategische Variante, auf die eine in die Enge getriebene, fanatische Führung hätte zurückgreifen können«, sagt der Freiburger Militärhistoriker Rolf-Dieter Müller. Zu jenen Kampfstoffen gehörten auch die Nervengifte Tabun und Sarin, deren Produktion auf Hitlers Weisung hin vorangetrieben werden sollte - zumal der Kriegsgegner sie noch nicht entwickelt hatte.
Die Amerikaner und ihre Verbündeten waren allerdings längst gewappnet, auf einen deutschen Gasangriff sofort mit der flächendeckenden Vernichtung des Kriegsgegners zu reagieren. »Ich hoffe«, erklärte Präsident Roosevelt, »daß wir ... nie dazu gezwungen sein werden. Ich stelle kategorisch fest, daß wir unter keinen Umständen auf den Einsatz derartiger Waffen zurückgreifen, solange es der Feind nicht ... tut.«
Für alle 30 Städte, vom US-Verteidigungsministerium und von Geheimdienstlern als »Schlüsselziele« ausgesucht, gab es präzise Beschreibungen jener Viertel, die als Angriffsobjekt »empfehlenswert« seien - in Hamburg, beispielsweise, waren es drei: _____« I. Dieses Ziel umfaßt die Innenstadt mit einer Fläche » _____« von einer Quadratmeile ... annähernd 200000 Personen » _____« (nächtliche Bevölkerung um 100000), das Geschäfts- und » _____« Speicherzentrum. Angrenzend im Süden der Hafen längs der » _____« Elbe, eingeschlossen sind die U-Boot-Werften. » _____« II. Dieses Ziel umfaßt das dichtbevölkerte Wohngebiet » _____« östlich des Altonaer Bahnhofs, » _____« nördlich der Elbe und des Parkgürtels um die » _____« Innenstadt, südlich von Eimsbüttel, des » _____« dichtbesiedeltsten Stadtteils. In diesem anderthalb » _____« Quadratmeilen großen Zielgebiet leben 190000 Menschen. » _____« III. Dieses Ziel umfaßt die dichtbesiedelten » _____« Wohngebiete im Nordosten der Stadt. In diesem anderthalb » _____« Quadratmeilen großen Zielgebiet leben 140000 Menschen. »
Fünf Städte - München, Augsburg, Nürnberg, Stuttgart und Karlsruhe - sollten vom italienischen US-Stützpunkt Foggia, rund 100 Kilometer nördlich von Bari, angeflogen werden. Alle anderen - unter ihnen Berlin, Köln, Düsseldorf, Leipzig und Dresden - von London aus.
Je nach den klimatischen Bedingungen wären das leicht flüchtige Phosgen oder der schwerere Lost abgeworfen worden. Dabei kalkulierten die Planer zur Vergiftung »einer Quadratmeile« den Einsatz von mindestens »100 Flugzeugen mit 4000 Bomben a 100 Pfund (Lost)« oder »600 Bomben a 1000 Pfund (Phosgen)« ein.
Amerikas Chemiefabriken hatten genügend Kampfstoff produziert, gegen Ende des Krieges lagerten in den Arsenalen 140000 Tonnen. Aber es standen zum damaligen Zeitpunkt nicht genügend Bomber bereit.
Bei einem Angriff im März 1944 hätte die amerikanische Luftwaffe jedoch 63 Prozent des »Zielprogramms« erledigen können, im Juni schon 76 Prozent. Möglich scheint, daß die Briten im Bedarfsfall mitgeflogen wären, am 1. April 1944 standen bei der Royal Air Force 5630 Bomber parat, 45 mehr als bei den amerikanischen Verbündeten.
Englands Premierminister Winston Churchill verfolgte ähnliche Ziele wie damals Roosevelt, auch auf britischer Seite wurde »sehr ernsthaft über einen Gaseinsatz gegen Deutschland« (Gellermann) nachgedacht. So teilte Churchill am 6. Juli 1944 seinem Stabschef, General Hastings Lionel Ismay, mit: _____« Ich wünsche, daß eine kaltblütige Einschätzung » _____« darüber vorgenommen wird, ob es günstiger für uns wäre, » _____« Giftgas einzusetzen ... Wenn wir dies tun, dann sollte es » _____« hundertprozentig sein. »
Churchill verlangte, daß »die Angelegenheit in der Zwischenzeit von vernünftigen Leuten« behandelt werde - nicht von »psalmodierenden uniformierten Defätisten, die einem hin und wieder über den Weg laufen«.
Seine Militärs hielten sich jedoch zurück. »Bislang«, meldeten sie dem Regierungschef, sei die »Moral der deutschen Bevölkerung durch unsere Luftangriffe nicht gebrochen« worden, der »Vorteil der Überraschung« könne »daher nur von kurzer Dauer« sein. Außerdem, argumentierten sie, verfüge der »Gegner über eine gute Gasschutzausrüstung«.
Daß Gasmasken bei Lost- oder Phosgen-Einsätzen lebensrettend sein können, belegt eine Statistik aus dem Ersten Weltkrieg. Während anfangs, »als das Gas auf unvorbereitete Gegner prallte« (so der Kieler Chemiker Ulrich Müller), die »tödlichen Verluste bis zu 35 Prozent« betrugen, sanken sie zum Ende auf knapp zwei Prozent - dank der Schutzmaßnahmen.
Doch Deutschland war, entgegen der Einschätzung der Londoner Generalität, fast schutzlos. Weder gab es Sirenen für Gasalarm noch genügend Luftschutzräume. Etwa 65 Prozent aller Zivilisten im Reichsgebiet, so errechnet Gellermann, »besaßen keine Gasmasken«.
Am schlimmsten stellte sich die Lage bei kleinen Mädchen und Jungen bis zu drei Jahren dar. Sie sollten, nach Hitlers Vorstellungen, eigentlich mit speziellen, rundum abgedichteten Gasbettchen und Gasjäckchen aus Gummi ausgerüstet werden. Doch weil es weder genug Kautschuk noch den Ersatzstoff Buna gab, waren fast 90 Prozent der Kinder ungeschützt.
»Die Eröffnung eines Gaskrieges durch die Alliierten zu diesem Zeitpunkt«, resümiert Gellermann, »hätte zu einer Katastrophe geführt und Deutschland wahrscheinlich gezwungen, innerhalb kürzester Zeit die Waffen niederzulegen.«
Bei der Erläuterung von Giftgas-Waffen.Fritz Hahn: »Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres1933-1945«. Bernard & Graefe Verlag, Koblenz, 1987; 2 Bände, 138Mark.
Info: https://www.spiegel.de/politik/vom-himmel-hoch-a-cac15f3c-0002-0001-0000-000013531696
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lostineu.eu, vom 14. Februar 2026
Die Watchlist EUropa vom 14. Februar 2026 – heute mit der Wochenchronik. Die Themen: Der EU-Sondergipfel zur “Wettbewerbsfähigkeit” und die Münchener (Un-)Sicherheitstagung
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Neue Führung, alte Rezepte: Der EU-Sondergipfel in Schloß Alden Biesen bei Lüttich hat keine Lösung der chronischen Wirtschaftskrise in EUropa gebracht. Das war auch nicht zu erwarten. Denn erstens war es ein informeller Gipfel (ohne Beschlüsse) – und zweitens war schon der Ansatz falsch.
Kanzler Merz und die meisten anderen Staats- und Regierungschefs gehen immer noch von einer Krise der “Wettbewerbsfähigkeit” aus – wie vor 26 Jahren, als die EU meinte, bis 2010 zur “wettbewerbsfähigsten” Region der Welt aufzusteigen – was bekanntlich krachend daneben ging.
Sie sind im neoliberalen Denken verhaftet und tun so, als lebten wir immer noch in der Ära der “glücklichen” Globalisierung. Mit einem voll ausgebauten Binnenmarkt und ganz viel Freihandel, so Merz’ Ansatz, wird die EU sich auch im neuen Zeitalter der Großmacht-Rivalität bewähren.
In Wahrheit leben wir in der Zeit der Wirtschaftskriege, wie sich nicht nur in Venezuela, Iran oder Kuba zeigt. Die EU mischt selbst mit – mit bald 20 Sanktionspaketen gegen Russland und immer mehr andere Staaten. Diese Politik schadet der europäischen Wirtschaft massiv (Stichwort Energiepreise).
Doch das wurde in Alden Biesen ebenso wenig erörtert wie der Schaden, den der fatale Zoll- und Handelsdeal mit US-Präsident Trump in Deutschland und EUropa anrichtet. Auch der schwache Dollar und die starken Folgen für die europäische Wirtschaft kamen nur am Rande zur Sprache.
Im Mittelpunkt standen Uralt-Themen wie der immer noch unvollendete Binnenmarkt, die Kapitalmarktunion, Deregulierung und Entbürokratisierung. Kommissionschefin von der Leyen gelobte Besserung – bis zum nächsten regulären EU-Gipfel im März will sie Vorschläge vorlegen…
Das kann was werden: Die CDU-Politikerin, die für den Abstieg der EU mitverantwortlich ist, soll ihn nun aufhalten, indem sie ihre eigene Politik (“Green Deal”) abwickelt und Rezepte aus den 90er Jahren anwendet! Nun denn: Geben wir ihr bis Ende 2027 – dann soll der Binnenmarkt vollendet sein 🙂
Ähnlich “vielversprechend” ist das neue Führungsduo der EU: Organisiert wurde der Gipfel in Alden Biesen von Merz und der italienischen Regierungschefin Meloni. Sie legten ein gemeinsames Reformpapier vor und taten so, als seien Deutschland und Italien (!) die beiden führenden Industrienationen…
Der “Merzoni”-Plan würde Europa nicht voranbringen, sondern zurückwerfen, wie mein Brüsseler Kollege D. Keating richtig feststellt. Aber in Berlin wurde er als neuer Beweis für Merz’ “Führungsstärke” gewertet…
Siehe auch De Wevers Warnung und die blinden Flecken der EU-Politik
P.S. Frankreichs Staatschef Macron war “not amused” über das neue deutsch-italienische Duo. In einem Interview warnte er, daß die EU binnen fünf Jahren untergehen könne, wenn man nichts ändere. Zum Trost durfte er dann gemeinsam mit Merz in Alden Biesen aufmarschieren und in die Kamera lächeln… Mehr in meinem Bericht für die “Berliner Zeitung”
EU-Korrespondent und Blogger bei Lost in EUrope
Ich arbeite seit 2004 als fest akkreditierter EU-Korrespondent für deutsche Medien in Brüssel. Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Europapolitik, deutsch-französischen Beziehungen und Foreign Affairs. Blogge hier seit 2011 🙂
Ringen mit Rubio. US-Außenminister Rubio hat die EUropäer aufgerufen, zusammen mit den USA an einem “neuen westlichen Jahrhundert” zu arbeiten. “Wir gehören zusammen”, sagte Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Gleichzeitig machte er klar, dass die EUropäer dafür ihren politischen Kurs ändern müssten. Er bezeichnete die Korrektur einer unregulierten Handelspolitik und den Kampf gegen “Massenmigration” als nötig, damit die Staaten nicht ihre Identität verlören. Die US-Regierung hoffe, den Weg mit der EU zu gehen – “notfalls sind wir bereit dies alleine zu tun”. – Rubio gilt als “pro-europäisch” – vermutlich, weil er zum alten Lager der Neocons zählt und nicht ganz so aggressiv auftritt wie US-Vizepräsident J.D. Vance. Seine gemäßigte Rhetorik kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß das Ringen mit den USA weiter geht…
Merz macht zwei brisante Ansagen. Bei der “MSC” räumte der Kanzler ein, daß er mit Frankreichs Staatschef Macron im Gespräch über einen möglichen europäischen Atomschirm ist. Brisant ist auch Merz’ Ankündigung, daß er die EU-Beistandsklausel nach Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags “ausbuchstabieren” will. Genau diese Klausel hat die Ukraine im Auge; Präsident Selenskyj drängt wegen des möglichen militärischen Beistands auf einen Blitzbeitritt in die EU… Mehr im Blog
Ukraine-Krieg: EUropa zahlt die Zeche. Nach einer Auswertung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft brachen die US-Hilfen für die Ukraine im vergangenen Jahr um 99 Prozent ein und fielen damit nahezu vollständig weg. Die militärische Hilfe Europas lag nach Angaben der Fachleute inflationsbereinigt zwei Drittel über dem Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024. Die finanzielle und humanitäre Hilfe nahm um 59 Prozent zu. Den größten Batzen hat Deutschland übernommen…

Seit vier Jahren steht die EU bei Friedensgesprächen für die Ukraine auf der Bremse. Nun scheint eine Einigung nahe – doch die Außenbeauftragte Kallas will erneut nachkarten.

Ischinger fordert “Kerneuropa” – es scheitert gerade in Berlin und Paris 10. Februar 2026
Kurz vor der (Un-)Sicherheitskonferenz in München hat Gastgeber Ischinger gefordert, daß Deutschland, Frankreich und andere EU-Staaten ein “Kerneuropa” bilden sollen, das “ohne Querschläger” vorangehen könnte.

Krieg gegen Russland: Eine neue Front in der Nord- und Ostsee 9. Februar 2026
Während die Ukraine im Krieg gegen Russland immer weiter ins Hintertreffen gerät, drohen Großbritannien und Frankreich mit der Eröffnung einer neuen Front in der Nord- und Ostsee. Die Marine müsse sich auf Krieg vorbereiten, heißt es in Paris.
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‹ (Un)-Sicherheitskonferenz: Merz macht zwei brisante Ansagen
7 Comments
Michael
15. Februar 2026 @
08:11
„Merzoni“? Freunde in Italien nennen sie als Italiener auf Italienisch „Mussoloni“
Erneuerung
14. Februar 2026 @
20:02
Der Binnenmarkt bis Ende 2027, dann natürlich mit der Ukraine. Was gibt es denn auf diesen Markt dann alles zu kaufen und wer hat dann Geld zum Einkaufen? Ich vermute mal, da werden sich nur schwarz gekleidete Personen mit tief über die Augen gezogenen Hüten tummeln, die Waffen zum Weiterverkauf erstehen. Vielleich löst Europa dann auch Afrika beim Gebrauchtwagenmarkt ab. Eventuell können wir uns dann noch gebrauchte chinesische Windräder leisten, für mehr Kaufkraft wird es dann nicht reichen. Dem entgegenwirken könnte ein frei von Protektionismus und Sanktionen entstehender Weltmarkt, aber sowas kommt nicht auf die Agenda, schließlich dürfen Gute nicht mit Bösen spielen oder handeln,
Thomas Damrau
14. Februar 2026 @
17:48
Mit originellen Ideen hat sich Merz ja noch nie hervorgetan. Er betet den uralten Dreiklang von Deregulierung, Steuersenkung und Kürzung der Sozialausgaben herunter, auf dass die Konzerne satte Gewinne einfahren und „wettbewerbsfähig“ werden. Das ist uralte neoliberale Angebotspolitik, die vergisst, dass
— viele Konzerne nach wie vor satte Gewinne machen und diese statt für Investitionen für Aktienrückkäufe einsetzen.
— dass Investitionen nur dann getätigt werden, wenn Konzerne sich von ihnen wachsende und profitable Umsätze erwarten – und diese Erwartung gibt es in vielen Branchen im Angesicht wegbrechender Weltmärkte und lauer Binnennachfrage nicht (siehe auch https://redfirefrog.wordpress.com/2026/02/02/mythen-in-tuten-bip-i/)
In der Tat wird die EU deindustrialisiert, aber das hängt nur zum Teil an hohen Energiepreisen und an „zu vielen Vorschriften“. Zusätzlich hat die EU nämlich den industriepolitischen Kurs der USA nachgeahmt:
— Verlagerung der Produktion ins günstigere Ausland, wo es auch weniger Arbeits- und Umweltschutz gab.
— Gleichzeitig wurde der Homo Faber (https://de.wikipedia.org/wiki/Homo_faber_(Anthropologie) zum Auslaufmodell erklärt – wichtiger seien Management, Controlling, Verkauf, Marketing und Strategiefindung.
Entsprechend gibt es bei uns immer mehr Menschen, die über Produktion und Produkte nachdenken, und immer weniger, die tatsächlich produzieren.
KK
14. Februar 2026 @
18:30
“Mit originellen Ideen hat sich Merz ja noch nie hervorgetan.”
Och, der Move mit dem Wählerbeschiss, mit einem bereits abgewählten Bundestag unmittelbar nach der letzten Wahl noch vor Konstituierung des neuen Parlaments (schnell mal durch eine GG-Änderung die Schuldenbremse, die er vor der Wahl noch bis aufs Blut zu verteidigen versprach, auszuhebeln) war schon originell, auf vergleichbares ist vorher noch keiner gekommen…
Thomas Damrau
14. Februar 2026 @
18:42
@KK
… vielleicht können wir uns auf “Mit originellen Ideen, die über Taschenspielertricks hinausgingen, hat …” einigen.
KK
15. Februar 2026 @
02:04
Taschenspielertricks?
Eher wohl ein veritabler Trickbetrug in zig Millionen Fällen…
Leider in der Politik völlig folgenlos.
WBD
14. Februar 2026 @
16:57
Deutsch-italienische Allianz? War da nicht mal was??
Da war auch einer dabei, klang so ähnlich wie Meloni, der andere hiess aber ganz anders. War ein Hitman…
Irgendwann wird man in EU-Land drüber nachdenken müssen, wem man Führungsposten an die Backe labern will…
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
Weiteres:
lostundeu.eu, vom 13. Februar 2026
Bei der Münchener (Un-)Sicherheitskonferenz hat Kanzler Merz ‘mal wieder ein Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft abgelegt und US-Präsident Trump sogar ein Angebot gemacht. Interessanter – und brisanter – sind zwei andere Ansagen.
Er wolle die Partnerschaft mit den USA neu begründen, sagte Merz. Die EU müsse unabhängiger werden, das sei “gesünder”. Das sind die üblichen Plattitüden, die wir schon in Trumps erster Amtszeit gehört haben. Trump 2.0 ist aber wesentlich aggressiver – nun greift er auch noch den Klimaschutz an.
Interessanter waren zwei andere Ansagen. Zum einen räumte Merz ein, daß er mit Frankreichs Staatschef Macron im Gespräch über einen möglichen europäischen Atomschirm ist. Macron hatte dies schon 2020 angeboten, war damals aber bei Ex-Kanzlerin Merkel abgeblitzt. Auch Scholz wollte nicht.
Merz betonte zwar, daß er keine deutschen Atomwaffen anstrebe und sich an den 1990 geschlossenen Zwei-Plus-Vier-Vertrag halten wolle, der sowohl Besitz als auch Verfügungsgewalt über Atomwaffen ausschließt. Brisant ist seine Ansage dennoch – allerdings aus einem anderen Grund.
Der Kanzler räumt damit nämlich indirekt ein, daß er an den atomaren “Schutzschirm” der USA und die “nukleare Teilhabe” Deutschlands nicht mehr recht glaubt. Gleichwohl will er neue US-Mittelstreckenraketen stationieren lassen, die Deutschland im Ernstfall zum Schlachtfeld machen würden…
Brisant ist auch Merz’ Ankündigung, daß er die EU-Beistandsklausel nach Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags “ausbuchstabieren” will. Genau diese Klausel hat die Ukraine im Auge; Präsident Selenskyj drängt wegen des möglichen militärischen Beistands auf einen Blitzbeitritt in die EU…
Mehr dazu hier: EU-Beitritt wäre “Sicherheitsgarantie” für die Ukraine – und eine Falle
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Helene und Ansgar Klein, 15. Februar 2026, 1:49 Uhr
Nachtrag:
Unsere Entgegnung an den GBA ist unvollständig. Leider hatte ich nicht mehr in Erinnerung, dass die 'Taurus-Strafanzeige' nicht nur das abgehörte Telefongespräch der Bundeswehroffiziere zum Inhalt hatte, sondern an erster Stelle gegen den damaligen Bundeskanzler Scholz gerichtet war, der am 16. Februar 2024 die 10 Jahre gültige "Vereinbarung über Sicherheitszusammenarbeit und langfristige Unterstützung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Ukraine" unterzeichnet hat.
Ich werde noch einen Nachtrag an den GBA schreiben!
Friedliche Grüße!
Ansgar mit Helene
******************************
An alle, die ebenfalls die Antwort der Generalbundesanwaltschaft auf die 'Taurus-Strafanzeige' erhalten haben!
- Doppel bitte entschuldigen -
Wir haben folgende Entgegnung auf das Schreiben der Generalbundesanwaltschaft per Post an die GBA*) geschickt.
Den Text kann jeder frei verwenden.
*) Der Generalbundesanwalt
Postfach 2720
76014 Karlsruhe
E-Mai-Adresse: poststelle@gba.bund.de
******************************
Werter Herr Dr. Filker!
Ihre Schreiben, Aktenzeichen: 3 ARP 455/24-7 an mich, Ansgar Klein, und meine Frau Helene Klein vom 2. Februar mit dem Bezug: "Ihre Strafanzeige vom 9. März 2024" sind eine Zumutung:
1. wegen des überaus langen Zeitraums, der zwischen unserer Anzeige und Ihrem Schreiben vergangen ist,
2. wegen Ihrer Begründung für die Nichteinleitung eines Ermittlungsverfahrens.
Zu 2.: Ihre gesamte Begründung stützen Sie auf diesen Satz: "Im vorliegenden Fall geht der Angriffskrieg und damit der Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot von der Russischen Föderation aus."
Mit diesem Satz und Ihrer Formulierung: "unabhängig von der Frage ob, wann oder wodurch der Bereich der Nicht-Kriegsführung verlassen sein könnte ..." glauben Sie den mit unserer Strafanzeige angeklagten Plan der Bundewehroffiziere, mit deutschen 'Taurus'-Marschflugkörpern russisches Gebiet, nämlich die Krim-Brücke, anzugreifen, abtun zu können. Sie müssten wissen, dass ohne personelle und technische Unterstützung durch die Deutsche Seite die Ukraine 'Taurus'-Marschflugkörper gar nicht einsetzen kann.
UND: dass "... der Angriffskrieg und damit der Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot von der Russischen Föderation aus" ging, hat mit der Realität wenig zu tun:
Spätestens, nachdem der damalige NATO-Generalsekretär Gerhard Stoltenberg im Februar 2023 gesagt hat: "Die andere Sache, die ich sagen werde, ist, dass der Krieg im Februar letzten Jahres nicht begonnen hat. Der Krieg begann 2014. Und seit 2014 haben die NATO-Verbündeten die Ukraine unterstützt, mit Ausbildung, mit Ausrüstung, so dass die ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2022 viel stärker waren als 2020 und 2014." (übersetzt aus: https://www.nato.int/en/news-and-events/events/transcripts/2023/02/14/doorstep-statement ) muss jedem klar sein, dass der Ukraine-Krieg von der US-geführten NATO gewollt war. Schon das abgehörte Telefongespräch der damaligen Staatssekretärin für politische Angelegenheiten Victoria Jane Nuland mit dem damaligen US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey R. Pyatt im Februar 2014 machte deutlich, wer die Fäden im Ukraine-Krieg zieht. Nuland sagte u.a., dass die USA die Opposition in der Ukraine von 1991 bis 2013 mit fünf Milliarden Dollar unterstützt hat und nannte sogar Mitglieder der zukünftigen ukrainischen Regierung. Vgl.: https://www.infosperber.ch/politik/welt/der-maidan-war-ein-illegaler-putsch-vom-westen-unterstuetzt/ . In diesem Zusammenhang sollte auch diese Hintergrund-Information beachtet werden: Der US-Thinktank 'Rand Corporation', der der US-Regierug sehr nahe steht, veröffentlichte am 24. April 2019 das Bulletin "Overextending and Unbalancing Russia", in dem es u.a. heißt: "...die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten könnten in wirtschaftlicher, politischer und militärischer Hinsicht Maßnahmen ergreifen, um die russische Wirtschaft und die Streitkräfte sowie die politische Stellung des Regimes im In- und Ausland zu schwächen, zu überfordern und aus dem Gleichgewicht zu bringen." übersetzt aus: https://www.rand.org/pubs/research_briefs/RB10014.html >
Sie schreiben: "Die Ukraine übt in diesem Krieg ihr in Art. 51 der UN-Charta gewährleistetes Recht auf Sebstverteidigung aus" und blenden so völlig aus, was dem Einmarsch russischer Truppen am 24. Februar 2022 vorausging: 2. Mai 2014: Beim Brandanschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa kamen mindestens 48 prorussische Aktivisten ums Leben, vgl:
https://www.mdr.de/heute-im-osten/odessa-gewerkschaftshaus-102.html ; von 2014 bis Ende Februar 2022 starben mindestens 14.000 russischsprachige Menschen in den Donbass-Gebieten durch die sog. 'Antiterroraktion' der ukrainischen Armee. Das hat 8 Jahre zu keiner Gegenreaktion durch die Russische Föderation geführt; vgl: https://www.fr.de/politik/ukraine-krise-konflikt-russland-putin-genozid-voelkermord-donbass-faktencheck-91361283.html .
Für die 'Militärische Sonderoperation', die am 24.Februar 2022 begann, beruft sich Russland daher - nach unserer Meinung völlig zu Recht - auf Art. 51 der UN-Charta. Vgl: https://globalbridge.ch/die-verbotene-vorgeschichte/ .
Sie schreiben: "...das Gebiet der Krim wurde 2014 von Russland völkerrechtswidrig annektiert," Das ist schlicht falsch! Die Annektierung geschah zwar gegen die Ukrainische Verfassung, jedoch nicht gegen das Völkerrecht. vgl: https://globalbridge.ch/die-verbotene-vorgeschichte/ und https://www.saarland.de/DE/land-leute/geschichte/zeitstrahl/art_abstimmung1955 .
Fazit: Ihre Argumentation für die "Einstellung eines Ermittlungsverfahren" gegen Angehörige der Bundeswehr aufgrund unserer Strafanzeige vom 9. März entspricht nicht der Faktenlage. Wir fordern daher die Rücknahme Ihrer o.g. Bescheide vom 2. Februar 2026.
Friedliche Grüße!
-Unterschriften-
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Helene+Dr.Ansgar Klein
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Friedliche Grüße!
Helene+Ansgar Klein
Rosengarten 11, 52146 Würselen, Tel.: 02405 72112
'Aachener für eine menschliche Zukunft' < www.ac-frieden.de >
Aachener Bürgerinitiative "Gute Nachbarschaft mit Russland"
Kampagne: NATO raus - raus aus der NATO < www.NATOraus.de >
Neuer Krefelder Appell - Den Kriegstreibern in den Arm fallen (https://peaceappeal21.de)
Deutschland neutral ! < https://deutschlandneutral.de/ >
'Demokratischer Widerstand' < https://demokratischerwiderstand.de/ >
"... von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk ... dieses Grundgesetz gegeben." aus der Präambel unseres Grundgesetzes
Art. 20 (4) GG: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."
"Meiner Meinung nach ist jeder ein Verräter an der Menschheit, der nicht seine ganze Kraft dem Versuch widmet, weitere Kriege zu verhindern". Christopher Morley (*1890, †1957)
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von <newsletter@pressenza.com>, 15. Februaer 2026, 7:15 Uhr
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freedert.online, 14 Feb. 2026 17:55 Uhr
Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stehen die Beschäftigungsverhältnisse im AfD-Landesverband in der Kritik. Gegenüber der Berliner Zeitung meint Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, die Anschuldigungen seien "in großen Teilen an den Haaren herbeigezogen".
© Urheberrechtlich geschützt
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund im Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg, 28. Januar 2026
Angesprochen auf den Umstand, dass die Beschäftigung von Angehörigen und parteinahen Personen zwar rechtlich zulässig, politisch jedoch problematisch sei, erwiderte AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der im Falle eines Wahlerfolgs als möglicher Ministerpräsident gehandelt wird, gegenüber der Berliner Zeitung:
"Was wir zuerst einmal sehen, ist eine gezielte Kampagne. Völlig unverhältnismäßig und in großen Teilen an den Haaren herbeigezogen. Natürlich ist eine solche Kampagne in einem entscheidenden Wahljahr, nicht nur in Sachsen-Anhalt, kein Zufall. Etwas, das vollkommen legal ist und bei anderen Parteien seit Jahren kein Problem darstellt, soll bei uns, bei der AfD, auf einmal ein Skandal sein? Das ist doch absurd."
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Sachsen-Anhalt: Linke, AfD und BSW haben enormen Mitgliederzuwachs
Er begründete die familiären Anstellungsverhältnisse auch mit der Stigmatisierung der AfD – gutes Personal sei so ungleich schwerer zu bekommen. Weiterhin hat sich an der Zielstellung, gegen "Parteifilz, Mauscheleien, Steuerverschwendung und ideologische Scheuklappen" vorzugehen, nichts geändert. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen betonte Siegmund:
"Ich gehe fest davon aus, dass sehr viele Leute das Ziel dieser Kampagne von Anfang an durchschaut haben. Und mit denen, die derzeit vielleicht noch Fragen haben, werden wir ins Gespräch kommen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich bewusst gesetzte Falschbehauptungen oder Verzerrungen festsetzen. Wobei ich diese Gefahr bei unseren aufgeweckten Mitgliedern, Wählern und Unterstützern aber auch nicht sehe. Zudem haben wir nun noch annähernd sieben Monate Zeit, um noch mehr Menschen zu erreichen und sie von unserem guten Programm, unseren tollen Kandidaten und unserer positiven Vision 2026 zu überzeugen. Genau darauf liegt mein Fokus."
Im Zentrum der Vorwürfe gegen Siegmund und den AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt stehen sogenannte Überkreuzbeschäftigungen. Gemeint sind Anstellungsverhältnisse, bei denen Abgeordnete nicht eigene Angehörige beschäftigen, sondern Familienmitglieder oder enge Vertraute von Parteifreunden in ihren parlamentarischen Büros anstellen.
Die Praxis ist nach derzeitiger Rechtslage zulässig, da die Beschäftigung von Angehörigen anderer Abgeordneter nicht ausdrücklich untersagt ist. Kritiker sehen darin dennoch ein mögliches System gegenseitiger Abhängigkeiten und finanzieller Bereicherung. Schmidt hatte die Vorgänge publik gemacht, worauf Siegmund den Bundestagsabgeordneten laut dem Spiegel als "mutmaßlichen V-Mann" bezeichnete.
Mehr zum Thema - "Ist mir nicht bekannt" ‒ AfD-Außenpolitiker Frohnmaier zum Lucassen-Positionspapier
Landtag Sachsen-Anhalt: "Wer von Ihnen ist bereit, seine Kinder an der Front zu opfern?"
Video https://rumble.com/v6rdhl8-landtag-sachsen-anhalt-wer-von-ihnen-ist-bereit-seine-kinder-an-der-front-z.html Dauer 1:57 Min.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Info: https://freedert.online/inland/270185-afd-mann-siegmund-kritisiert-pressekampagne/
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
(Screenshot)
deutschlandfunknova.de, vom 12. Februar 2026
Staatsstreich und Umsturz ohne Panzer, ohne Gewalt. Von innen heraus, hinter der Maske der Legalität: Dafür interessiert sich die Rechtswissenschaftlerin Anna-Bettina Kaiser. Und sie hat viel aktuelles Anschauungsmaterial.
Ihren Vortrag lässt sie beim Mathematiker Kurt Gödel beginnen, in den USA des Jahres 1947. Der gebürtige Österreicher will sich einbürgern lassen. Bei der Zeremonie sagt der Richter zu ihm, dass eine Diktatur wie bis vor kurzem noch unter den nationalsozialistischen Deutschen in den Vereinigten Staaten glücklicherweise nicht möglich sei.
Gödel antwortet, das Gegenteil sei der Fall. "Ich weiß, dass das geschehen kann - und ich kann es beweisen."
"'Jedes gelungene Unternehmen zugunsten des Staats': So definiert die Enzyklopädie von Krünitz 1836 den Staatsstreich"Anna-Bettina Kaiser, Rechtswissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin
Gödel tritt den Beweis dafür nie schriftlich an, aber die Anekdote wird unter der Überschrift "Gödels Loophole", also etwa "Gödels Schlupfloch" gerade unter Donald Trumps zweiter Präsidentschaft wieder vermehrt erzählt.
Anna-Bettina Kaiser nimmt in ihrem Vortrag die Fährte von Gödels Befürchtung auf: Wie lassen sich Verfassungen demontieren, vielleicht auch unter (Aus-)Nutzung der Verfassung?
Der erste Schritt: Verfassungsgericht ausschalten
Sie findet viel Anschauungsmaterial für das Aushöhlen von Verfassungen von innen heraus. Exemplarisch nennt Anna-Bettina Kaiser Ungarn, Polen unter der PiS-Regierung, die Türkei und die USA.
Einer der ersten Schritte sei regelmäßig: Das oberste Gericht oder Verfassungsgericht als Instanz auszuschalten. Es folgten Angriffe auf freie Medien, auf das Wahlrecht, auf Wissensinstitutionen und Minderheiten.
Ihr Interesse gilt im Weiteren dann auch insbesondere dem "incumbent takeover", also dem Staatsstreich durch einen Amtsinhaber.
"Umstritten ist, ob Gewalt ein für den Staatsstreich notwendiges Merkmal darstellt."Anna-Bettina Kaiser, Rechtswissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin
Aber die Juristin schaut sich auch an, wie Staatsstreich und Ausnahmezustand miteinander zusammenhängen. In der Weimarer Republik zeigte die Praxis der Anwendung von Artikel 48 der Weimarer Reichsverfassung die Ambivalenz des Ausnahmezustandes. Der Artikel besagte Folgendes:
"Der Reichspräsident kann, wenn im Deutschen Reiche die öffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich gestört oder gefährdet wird, die zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nötigen Maßnahmen treffen, erforderlichenfalls mithilfe der bewaffneten Macht einschreiten. Zu diesem Zwecke darf er vorübergehend die in den Artikeln 114, 115, 117, 118, 123, 124 und 153 festgesetzten Grundrechte ganz oder zum Teil außer Kraft setzen."
Die "Konstruktionsschwäche" der Weimarer Republik Friedrich Ebert habe als Reichspräsident mehr als einhundert Mal auf diese Norm zurückgegriffen, um Verfassung und Staat zu stützen. Paul von Hindenburg dagegen habe diese Möglichkeit missbraucht. Als er 1930 den Artikel erneut nutzte, pochte der Reichstag auf sein Recht, die Maßnahmen außer Kraft zu setzen – dieses Recht stand ihm verfassungsgemäß zu.
Von Hindenburg löste daraufhin den Reichstag auf – ein Recht, das ihm wiederum die Verfassung gewährte. Anna-Bettina Kaiser nennt das eine "Konstruktionsschwäche" der Weimarer Verfassung, die es ihm ermöglichte, die sogenannten Präsidialkabinette durchzusetzen.
"Es liegt nah, nach der Möglichkeit des Staatsstreichs durch den Amtsinhaber zu fragen."Anna-Bettina Kaiser, Rechtswissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin
Ab 1933 unter Adolf Hitler wurden sämtliche Grundrechte suspendiert und der Ausnahmezustand überhaupt nicht mehr aufgehoben. Deutschland war im permanenten Ausnahmezustand. Es folgten das Ermächtigungsgesetz und die Gleichschaltung der Institutionen.
Anna-Bettina Kaiser ist Rechtswissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu ihren Fachgebieten gehören vergleichendes Verfassungsrecht, Verfassungstheorie und die Krise der Rechtsstaatlichkeit. 2020 erschien ihr Buch "Ausnahmeverfassungsrecht". Ihren Vortrag mit dem Titel "Staatsstreich, Ausnahmezustand, Regression" hat sie am 4.Dezember 2025 in Berlin gehalten, im Rahmen der Mosse-Lectures an der HU, in der Reihe "Staatsstreiche. Zwischen Putsch und Verfassungscoup".
Shownotes
Staatsstreiche
Wie Verfassungen ausgehebelt werden
vom 12. Februar 2026
Moderation:
Katja Weber
Vortragende:
Anna-Bettina Kaiser, Rechtswissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin
00:03:57
Beginn des Vortrages00:06:37
Zum Staatsstreich00:18:50
Zum Ausnahmezustand00:32:21
Zur rechtsstaatlichen Regression00:44:06
Autogolpe, am Beispiel BrasiliensQuellen aus der Folge:
V-Dem: Democracy Reports bpb: Die Weimarer Verfassung Die Verfassung des Deutschen Reichs
Info:
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nachdenkseiten.de, 13. Februar 2026 um 12:00 Ein Artikel von Viktor Medwedtschuk
Nach den Gesprächen von OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu und dem amtierenden Vorsitzenden Ignazio Cassis in Kiew und Moskau vergangene Woche stellt sich die Frage: Kann eine Organisation, die über Jahre ihre Neutralität verspielt hat, heute noch den Frieden sichern? Der ukrainische Oppositionspolitiker Viktor Medwedtschuk zieht eine kritische Bilanz der OSZE-Aktivitäten seit 2014. Der ehemalige Vorsitzende der größten Oppositionspartei der Ukraine und zentraler Teilnehmer der damaligen Verhandlungen dokumentiert aus erster Hand, wie Spionagevorwürfe und eine einseitige Parteinahme das Vertrauen in die Institution zerstört haben. Sein Beitrag auf dem Portal smotrim.ru beleuchtet die Hintergründe einer Mission, die zwischen neutralem Mandat und den Interessen Washingtons zerrieben wurde. Aus dem Russischen übersetzt von Éva Péli.
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Wenn Europa heute versucht, seine Beobachter in den Verhandlungsprozess zwischen der Ukraine, Russland und den USA einzuschleusen, dann sollte man sich in erster Linie an die Rolle der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im ukrainischen Konflikt seit 2014 erinnern. Die OSZE-Mission hat nicht nur nicht versucht, den Konflikt zu lösen, sondern sie hat dessen Eskalation in jeder Hinsicht gefördert.
Am 29. Januar 2026 erklärte der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE, Dmitri Poljanski, dass die Sonderbeobachtungsmission anstelle einer friedenserhaltenden Tätigkeit Spionage zugunsten Kiews und der NATO betrieb.
„Es ist kein Zufall, dass keine der internationalen Strukturen, die versuchten, sich den Ambitionen der NATO-Staaten anzupassen, die Eskalationsspirale stoppen konnte. Das gelang auch der OSZE nicht, deren Sonderbeobachtungsmission anstelle einer ehrlichen Verifizierung offene Spionage betrieb“, bemerkte Dmitri Poljanski in einem Interview mit der Agentur TASS.
Er ist der Ansicht, dass es sinnlos ist, die OSZE als Monitoring-Team in eine Formel einzubinden, die – wie man erwartet – als Ergebnis von Vereinbarungen zur Beilegung der Ukraine-Krise entstehen wird.
Der Verhandlungsprozess 2014: ein persönlicher Rückblick
Über die Arbeit der OSZE-Mission in der Ukraine urteile ich nicht nach Medienberichten, sondern unter Berücksichtigung meiner persönlichen Teilnahme am Verhandlungsprozess seit Anfang Mai 2014. Zunächst geschah dies auf Bitte des amtierenden Präsidenten der Ukraine, Oleksandr Turtschynow, und danach auf Bitte von Petro Poroschenko. Ich führte im Mai und Juni 2014 direkt Verhandlungen in Donezk und Lugansk mit dem Ziel einer Konfliktbeilegung, sowie mit der Führung der Russischen Föderation.
Nach der Gründung der Trilateralen Kontaktgruppe am 8. Juni 2014, bestehend aus Vertretern der Ukraine, Russlands und der OSZE, wurde mir durch Entscheidung der Staatsoberhäupter des Normandie-Formats (Ukraine – Frankreich – Deutschland – Russland) auf Initiative der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeschlagen, die Interaktion der Trilateralen Kontaktgruppe mit den Vertretern der Volksrepublik Donezk (DNR) und der Volksrepublik Lugansk (LNR) zu unterstützen, um den Verhandlungsprozess in Gang zu bringen. Infolgedessen wurden im Juni 2014 in Donezk Treffen der Trilateralen Kontaktgruppe mit Vertretern der DNR und LNR organisiert. Der Verhandlungsprozess wurde eingeleitet und die Kampfhandlungen wurden eingestellt, aber Petro Poroschenko stieg am 1. Juli 2014 einseitig und ohne jegliche Grundlage aus dem Verhandlungsprozess aus.
Genau für dieses Datum war ein weiteres Treffen der Kontaktgruppe in Donezk angesetzt, aber er sagte es ab. Mir gegenüber erklärte er direkt, dass er die Kampfhandlungen mit dem Ziel einer „Säuberung“ des Donbass wieder aufnehme. Und schon damals unternahm die OSZE-Mission nichts, um die Verhandlungen fortzusetzen, obwohl dies in ihrer Macht stand und ihre Pflicht gewesen wäre. Mit der fatalen Wiederaufnahme der Kampfhandlungen beging Petro Poroschenko einen folgenschweren Wortbruch, dessen Preis tausende Menschenleben waren.
Spionage unter dem Deckmantel des Friedens
So begann die angebliche Friedensmission der OSZE in der Ukraine. Dabei wurde bereits am 21. März 2014, als die Sonderbeobachtungsmission der OSZE in der Ukraine (SMM) ihre Arbeit aufnahm, deklariert, dass ihre Hauptaufgaben darin bestünden, die Situation in der Ukraine unparteiisch und objektiv zu beobachten, darüber Bericht zu erstatten sowie den Dialog zwischen allen Konfliktparteien zu fördern. Die SMM der OSZE förderte jedoch keinerlei Dialog; stattdessen rissen die Spionageskandale um sie herum nicht ab.
Bereits im Juli 2016 nahm der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation (FSB) den vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) angeworbenen OSZE-Übersetzer Artem Schestakow fest, der in der Volksrepublik Lugansk im Auftrag ukrainischer Geheimdienste Aufklärung betrieb.
„Schestakow besuchte regelmäßig die Behörden der Volksrepublik Lugansk (LNR) sowie die Stationierungsorte der Einheiten der Volksmiliz. Alle gesammelten Informationen, darunter Daten über die Verlegung von Militärtechnik und Personal, Koordinaten der Standorte der Volksmiliz und Telefonnummern ihrer Anführer, gab er an die ukrainischen Geheimdienste weiter. Insbesondere übermittelte er dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) Daten über einen der Anführer des Kosakentums [Anm. Red.: eine paramilitärische Traditionsgemeinschaft im Donbass], Pawel Dremow, der in der Folge von ukrainischen Geheimdiensten liquidiert wurde“, schreibt die Publikation „Das Jahrhundert“ (Stoletie).
„Eines der Probleme, die meine Aufmerksamkeit in der Ukraine erregten, betraf die Verwendung geheimer Informationen, die von OSZE-Beobachtern über die Standorte von Waffen auf der russischen Seite der Kontaktlinie in der Ostukraine übermittelt wurden“, erklärte der ehemalige griechische Botschafter in der Ukraine, Vasilios Bornovas, in einem Interview mit dem griechischen Medium Hellas Journal. Seinen Worten zufolge wurden diese Positionen sofort unter ukrainisches Feuer genommen, was die Weitergabe der Berichte der Beobachter an ukrainische Geheimdienste beweist. Die Beobachter fungierten als Zieleinweiser, und Blut klebt an ihren Händen.
Die Ignoranz gegenüber Neonazismus und Kriegsverbrechen
Dabei beabsichtigte seitens der OSZE niemand, die Entwicklung von Russophobie und Neonazismus in der Ukraine zu zügeln oder auch nur irgendwie festzuhalten. „Ich glaube nicht, dass die Ukraine jemals an einer ruhigen Lösung dieses Problems interessiert war“, bemerkte der Botschafter Griechenlands, Vasilios Bornovas.
Auf diese Weise dachten die europäischen Beobachter gar nicht daran, die Hauptursachen des Konflikts zu beseitigen, sondern zogen es vor, sie völlig zu ignorieren. „Die Straffreiheit der für die Brandstiftung in Odessa verantwortlichen Personen bleibt eine Tatsache, und allem Anschein nach tut man in Kiew und einer Reihe westlicher Hauptstädte so, als sei das normal. Oder ist es den Kollegen egal, wer die Menschen in Odessa verbrannt hat?“, erklärte der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der OSZE, Alexander Lukaschewitsch, am 6. Mai 2016 auf einer Sitzung des Ständigen Rates der OSZE. Aber seine Worte wurden ignoriert, ebenso wie die gesamte Tragödie in Odessa vom 2. Mai 2014.
Bereits von 2015 bis 2021 erfüllten die Gruppen, denen OSZE-Vertreter für Kontakte zwischen der Ukraine und der DNR/LNR angehörten, Funktionen zur Informationsbeschaffung für den Westen und Kiew. Sie arbeiteten für eine Seite und erfüllten nicht die Funktionen von Vermittlern, die zum Abschluss eines Friedens beitragen sollten. Und genau durch ihre Schuld wurde dieser Friede nie erreicht.
Das Friedenstiften der OSZE und westlicher Politiker bestand darin, keinesfalls eine Zerschlagung des ukrainischen Nazi-Regimes zuzulassen, indem man allen Frieden versprach – und sobald es gelang, dieses Regime zu stärken, wurden alle Vereinbarungen sofort gebrochen.
„Das Abkommen von Minsk 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben. Sie hat diese Zeit auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sehen kann. Die Ukraine von 2014/15 ist nicht die Ukraine von heute. Wie man am Kampf um Debalzewe Anfang 2015 gesehen hat, hätte Putin sie damals leicht überrennen können. Und ich bezweifle sehr, dass die NATO-Staaten damals so viel hätten tun können, wie sie es heute tun, um der Ukraine zu helfen.“ Das gestand Angela Merkel am 8. Dezember 2022.
Der abgelehnte Verfassungsvorschlag
Und über eine weitere Tatsache muss ich sprechen, wenn es um Versuche geht, die OSZE wieder am Verhandlungsprozess zur Ukraine zu beteiligen. Im Jahr 2014 wandte sich die OSZE-Sonderbeauftragte Heidi Tagliavini an mich mit der Bitte ihrer Führung, als Experte für Verfassungsrecht Vorschläge für einen Ausweg aus der entstandenen Situation im Donbass darzulegen. Ich bereitete rechtlich begründete Vorschläge im Einklang mit der geltenden Gesetzgebung vor, deren Kern darin bestand, Rechte und Schutzgarantien für die russischsprachigen Einwohner der DNR und LNR zu gewährleisten und die territoriale Integrität der Ukraine sicherzustellen. Das heißt: Änderungen an der Verfassung der Ukraine vorzunehmen, in denen der autonome Status der DNR und LNR anerkannt wird, und diese Änderungen in den bereits in der Verfassung existierenden Abschnitt „Autonome Republik Krim“ aufzunehmen.
Aber der OSZE passte dieser Vorschlag nicht. Wie man mir später erklärte, mussten sie den Donbass – der gegen die Kiewer Neonazis aufbegehrt hatte, welche einen Staatsstreich und eine gewaltsame, verbrecherische Machtübernahme begangen hatten – zurück in den Pferch einer diktatorischen Verwaltung treiben und eine exemplarische Bestrafung für die Versuche vollziehen, ein würdevolles Leben, die eigene Sprache, den Glauben und die Geschichte zu verteidigen. Dies ist eine weitere Tatsache, die die Tätigkeit der OSZE bei der Herstellung eines Dialogs und der Suche nach Wegen für eine friedliche Beilegung charakterisiert.
Eskalation statt Diplomatie
Deshalb brauchte Europa schon damals keinen Frieden, sondern die Niederlage Russlands, und sie schickten Spione unter der Maske von Friedensstiftern in die Konfliktzone. Ja, auch der Konflikt selbst wurde von diesen Kräften angeheizt. Im Jahr 2014 galt der Einsatz der Armee gegen die Bewohner des Donbass in der ukrainischen Gesellschaft als undenkbar. Und dann schlug im Donbass nicht etwa eine mit Schilden und Gummiknüppeln bewaffnete „Berkut“-Einheit zu, sondern die reguläre Armee mit Panzern und Flugzeugen. Und niemand in Europa verurteilte dies. Das heißt: Prowestliche Demonstranten in Kiew darf man nicht auseinandertreiben, aber die Zivilbevölkerung des Donbass unter Einsatz von Luftstreitkräften zu bombardieren und mit Feldartillerie zu beschießen – das ist erlaubt. Auf diese Weise wurden alle Voraussetzungen geschaffen, damit der Krieg in der Ukraine in die heiße Phase überging.
Im Jahr 2022 setzten Europa und die Administration von Joseph Biden, nachdem sie die Ukraine militärisch gestärkt hatten, auf einen militärischen Sieg über Russland, indem sie Wolodymyr Selenskyj Hilfen in Höhe von Hunderten Milliarden Dollar zur Verfügung stellten. Eine solche Entscheidung war nicht spontan; man hat sie vorbereitet, Mittel und Waffen sowie Quellen für deren Finanzierung und Lieferung gefunden. Danach können Vertreter der OSZE, als Repräsentanten europäischer Länder, nicht mehr als neutral anerkannt werden; sie sind Partei des bewaffneten Konflikts und dessen Mitverursacher.
Heute agiert eine Koalition europäischer Washington-Vasallen, die den Krieg forcieren, die Eskalationsspirale weiterdrehen und eine massive Erhöhung der Opferzahlen billigend in Kauf nehmen. Vertreter der Europäischen Union oder der OSZE haben jedes Recht verwirkt, an einem Verhandlungstisch für eine friedliche Beilegung Platz zu nehmen. Im Jahr 2014 wurde ihnen dieses Recht zugestanden, doch sie missbrauchten es ausschließlich im Interesse einer Seite – Kiews und des kollektiven Westens –, um den Konflikt am Leben zu halten und ihn schließlich mit neuer Gewalt entflammen zu lassen. Daher ist es der OSZE sowie der Mehrheit ihrer Mitgliedstaaten, die Russland gegenüber eine feindselige Haltung einnehmen, faktisch unmöglich, am Verhandlungsprozess für eine friedliche Beilegung teilzunehmen.
Titelbild: Golden Brown / shutterstock.com
Über den Autor: Der ukrainische Jurist und Politiker Viktor Medwedtschuk (ehemals Vorsitzender der Partei „Oppositionsplattform – Für das Leben“) galt über Jahre als zentraler Vermittler und wichtigster Ansprechpartner des Kremls in Kiew. Im Zuge der politischen Repressionen unter der Regierung von Wolodymyr Selenskyj wurde er verhaftet und seine Partei verboten. Im Rahmen eines Gefangenenaustauschs gelangte er schließlich nach Russland. Von dort aus leitet er heute die politische Bewegung „Die andere Ukraine“, die eine fundamentale Neuausrichtung der ukrainischen Politik jenseits des aktuellen Kurses anstrebt.
Der Beitrag ist auf Russisch hier erschienen.
Rubriken: Außen- und Sicherheitspolitik Audio-Podcast Europapolitik Militäreinsätze/Kriege
Schlagwörter: AutonomieBürgerkriegdiplomatische Verhandlungen Donbass Neonazismus OSZE Russland Spionage Ukraine Waffenlieferungen
Info: https://www.nachdenkseiten.de/?p=146212
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 14. Februar 2026, 13:42 Uhr
Berliner Zeitung 12.2.2026
„So isser, der Besserwessi“
Johannes Schirrmeister
„So isser, der Ossi“ – mit dieser Schlagzeile hatte der Spiegel 2019 ein weiteres Mal den Osten als Problem Deutschlands inszeniert. Währenddessen sitzt der Wessi auf seinem Thron, den Löffel im Mund, die Meinung in der Tasche und die Moral im Ausverkauf. Er hat nie für Demokratie kämpfen müssen, dafür aber zu allem eine Meinung. Besonders über den Osten.
Das Fundament: Eine unerschütterte Siegerbiografie
Die Eliten des Westens sind ein Produkt der bequemen Nachkriegs‑ und Nachwende‑Kultur. Sie sind aufgewachsen in einem System, das ihnen Sicherheit, Reichtum und politische Stabilität vorgekaut hatte. Sie mussten nicht erleben, wie ein Staat sich selbst auflöst, wie ein System von heute auf morgen entwertet wird, wie Arbeit, Eigentum und Identität auf den Müll der Geschichte geworfen werden. Der Osten hat das ab 1989/1990 in wenigen Jahren durchlebt. Der Westen hat es vor allem im Fernsehen gesehen.
Und doch ist es genau dieser Westen, der bis heute über den Osten urteilt, als sei er das moralische Zentrum der Welt. Die westliche Klasse – Journalisten, Politiker, Manager, Kulturschaffende – lebt in einer Welt, in der Kritik an sich selbst ein Luxus ist, den man sich nur selten leistet. Sie zelebriert „Aufklärung“, „Meinungsfreiheit“ und „Demokratie“, während sie gleichzeitig die strukturellen Folgen der Treuhand, der Privatisierung, Enteignung und der Entwertung ostdeutscher Biografien verdrängt.
Opfer seiner selbst
Der Wessi ist der König der Dekadenz. Er lebt in einer Gesellschaft, in der man sich den Luxus leisten kann, sich selbst als Opfer zu fühlen. Opfer von Migration, Opfer von Globalisierung, Opfer von „Linkseinflüssen“ und Opfer vom Osten. Er beklagt den Verlust von Heimat, während er gleichzeitig die Heimat anderer aufkauft, verdrängt und verbaut. Er spricht von „Integration“, während er in seinen neuen eigenen Vierteln für Mieten sorgt, die Menschen aus dem Osten und aus ärmeren Schichten verdrängen.
Der Osten hat gelernt, mit wenig zu leben. Der Westen hat gelernt, mit viel zu klagen. Der Osten hat gelernt, sich selbst zu organisieren. Der Westen hat gelernt, auf den Staat zu warten. Der Osten hat gelernt, Misstrauen gegenüber Macht zu entwickeln. Der Westen hat gelernt, Macht zu idealisieren.
Er lebt in einer Dekadenz, die faul und bequem macht und die ihn blind macht für die Realität des Ostens und des wiedervereinigten Deutschlands. Doch der Osten ist nicht das Problem. Der Osten ist die Wunde. Der Westen ist der Arzt, der die Wunde nicht behandeln will, weil er Angst hat, dass er sich dabei die Hände schmutzig macht. Der eine hat alles, der andere hat fast nichts, und doch ist der eine der wahre Verlierer, weil er seine Verantwortung verdrängt.
Die Anatomie des Besserwessi
Mit der Titelzeile „So isser, der Ossi“ hat der Spiegel 2019 ein Stereotyp bedient, das tief im westdeutschen Medienbewusstsein verwurzelt ist. Nämlich die Inszenierung des Ostens als zu erklärendes, verlustbringendes „Anderes“. Diese Pose des erklärenden Blicks aus einer vermeintlichen Norm heraus ist jedoch kein ostdeutsches, sondern ein spezifisch westdeutsches Phänomen, wie Dirk Oschmann in seinem Buch „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ darstellt. Es ist an der Zeit, das unmarkierte Zentrum dieser Erzählung zu dekonstruieren: So isser, der Wessi. Oder präziser, in der schon 1991 zum „Wort des Jahres“ gekürten und bis heute treffenden Vokabel: So isser, der Besserwessi.
Der Besserwessi, wie ihn Wikipedia definiert – eine Person aus den alten Bundesländern, die sich „besserwisserisch und belehrend“ verhält –, ist kein Zufallsprodukt, sondern das logische Ergebnis einer historisch beispiellosen Macht- und Deutungsasymmetrie. Der Besserwessi ist nicht ein einzelner Typus, sondern das Produkt eines Systems, das westdeutsche Normalität zum Maßstab erhoben hat.
Moralische Überheblichkeit
Seine Realität war nicht der Systembruch, sondern die siegreiche Kontinuität. Aus dieser Position der unerschütterlichen Siegerhistorie erwächst sein grundlegendes Missverständnis. Er verwechselt historisches Glück mit moralischer Überlegenheit und strukturelle Macht mit persönlicher Kompetenz.
Dieser blinde Fleck befähigt ihn zu jener Haltung, die Naika Foroutan in ihrer 2019 erschienenen Studie „Ost‑migrantische Analogien“ empirisch belegt: Knapp 40 Prozent der Westdeutschen denken in ähnlichen stigmatisierenden Stereotypen über Ostdeutsche wie über Muslime. Etwa in Begriffen von Opferrolle, Extremismusnähe oder mangelnder „Ankunft“ im heutigen Deutschland. Der Besserwessi projiziert diese Defizit‑Zuschreibungen, ohne zu reflektieren, dass sie Ausfluss seiner eigenen dominanten gesellschaftlichen Position sind.
Er erklärt den „Jammer-Ossi“, ohne die eigene Rolle bei der Schaffung der Jammer-Lagen (Deindustrialisierung, Abwanderung, Rentenungleichheit und Enteignung) anzuerkennen. Er moniert den „braunen Osten“, während, wie Fatma Aydemir betont, Rassismus keineswegs nur ein „ostdeutsches“ Phänomen ist und auch im idyllischen Schwarzwald leider Realität bleibt. So stammt die Führung der rechtspopulistischen AfD überwiegend aus westdeutschen Bundesländern. Diese Externalisierung von Problemen ist die bequemste Form der Selbstentlastung.
Besetzung der Deutungshoheit
Sein Besserwissertum zeigt sich nicht nur im Ton, sondern in der kompletten Besetzung der Deutungshoheit. Wie Foroutan feststellt, gab es unter den Rektoren deutscher Universitäten bis ins Jahr 2019 hinein praktisch keine ostdeutsch sozialisierten Personen. Ein deutliches Zeichen für die anhaltende Unterrepräsentation Ostdeutscher in gesellschaftlichen Führungspositionen. In Medien, Politik und Wirtschaft wiederholt sich dieses Bild nahezu unverändert.
Der Besserwessi lehrt, verwaltet, berät und erklärt und wundert sich dann über „Unverständnis“ oder „Undankbarkeit“ im Osten. Er ist nicht der Heiler, sondern der Gutachter, der die Schäden an anderen feststellt, ohne seine eigene Rolle im Gutachten zu erwähnen. Er stellt die Diagnose, ohne den Patienten je gefragt oder seine eigene Medizin – die „Schocktherapie“ – hinterfragt zu haben. Die von der Treuhand verordnete ökonomische „Behandlung“ war eine katastrophale Fehlleistung, deren soziale Folgen der Besserwessi bis heute als charakterliches Versagen der Patienten umdeutet.
Sensationelle Entdeckung der Wissenschaft! Nach jahrzehntelanger Forschung hat die Ethnologie ein neues Wesen katalogisiert: Den Homo sapiens besserwessicus. Hauptmerkmal ist ein angeborener Drang, ungefragt zu erklären.Wikipedia
Die Haltung einer selbst ernannten Avantgarde, die meint, den einzig wahren Weg zur richtigen Demokratie, zum richtigen Markt und zur richtigen Erinnerung zu kennen, offenbart die eigentliche Tragik des Besserwessi. Nämlich seine Verweigerung der Selbstreflexion.
Während der Osten eine schmerzhafte, oft demütigende Lektion in historischer Brüchigkeit und Fremdbestimmung durchleben musste, hat der Westen seine eigene Brüchigkeit – die Herausforderungen von Globalisierung, heimischer Deindustrialisierung und sozialer Spaltung – lange als temporäre Störungen eines ansonsten perfekten Systems verkannt. Der Osten wurde gezwungen, sich fundamental zu verändern. Der Besserwessi glaubt hingegen, er müsse nur anderen erklären, wie sie sich zu verändern haben.
Wir brauchen ein neues „So sind wir“
So isser, der Wessi. Er ist mehr als ein nerviger Zeitgenosse. Er ist ein Symptom unserer unvollendeten Einheit. Solange sein belehrender Blick andere zum Objekt macht, statt sich selbst kritisch zu sehen, bleibt die Einheit nur eine administrative Scheinlösung. Eine wirkliche Gemeinschaft auf Augenhöhe entsteht so nicht.
Die Lösung liegt nicht in einer Umkehrung der Vorzeichen, nicht im „Jammer‑Wessi“, sondern in der Abschaffung der Kategorie selbst. Es braucht endlich eine gemeinsame Erzählung auf Augenhöhe. Eine, die den Erfahrungsreichtum des Ostens nicht als Defizit, sondern als wichtige Ressource begreift.
Die den Westen auffordert, sein Glück nicht als Verdienst und seine Macht nicht als natürliche Ordnung zu missverstehen. Und dazu gehört auch: Teile des Eigentums, das im Zuge der Wiedervereinigung vor allem in westdeutsche Hände gelangte, müssen endlich in den Osten zurückkehren – nicht als Almosen, sondern aus Gerechtigkeit und für die Demokratie vor Ort bei den Menschen.
Die Frage für die nächsten 30 Jahre lautet also nicht: „Wie wird der Ossi endlich so wie wir?“ Sondern: Wann legt der Besserwessi endlich den Löffel der Deutungshoheit aus der Hand und beginnt zuzuhören? Erst dann kann aus einem belehrenden „So isser“ ein gemeinsames „So sind wir“ werden.
Eine wirkliche Einheit beginnt dort, wo westdeutsche Eliten bereit sind, nicht nur über den Osten zu sprechen, sondern ihm auch wirtschaftliche und symbolische Ressourcen zurückzugeben. Von Immobilien über Unternehmen bis hin zur Deutungsmacht über seine Geschichte.
Luftküsschen aus dem schönen Ost-Berlin in den Westen der Republik.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 14. Februar 2026, 13:42 Uhr
(…) Die Wahrheit liegt darin, dass die russische Armee als erste weltweit kostengünstige und massenhaft produzierte Drohnen zu einer strategischen Waffe zur Erzwingung des Friedens eines ganzen (und nicht gerade kleinen) Landes machte, und dies ist einfach eine ideale Waffe im Hinblick auf das Verhältnis von Kosten und Effektivität (und auch eine Blamage für die besten westlichen Luftabwehrsysteme).(…)
RTDE 13.2.2026
Russlands Argument, das den Lauf der Sonderoperation komplett umkrempeln wird
Von Kirill Strelnikow
Militäranalysten und Experten auf beiden Seiten des neuen Eisernen Vorhangs sind sich in einem Punkt völlig einig: Die militärische Sonderoperation in der Ukraine wird der Nachwelt als erster großangelegter Hightech-Militärkonflikt der modernen Geschichte in Erinnerung bleiben, der alle bisherigen Militärlehrbücher und -doktrinen völlig auf den Kopf gestellt hat.
Über die Auswirkungen von Drohnen auf die Kampfhandlungen direkt an der Front braucht man sich nicht weiter auszulassen. Doch den Ausgang der militärischen Sonderoperation in der Ukraine bestimmt nicht nur dieser Aspekt.
Wenn man die vielstimmigen Schreie, Schluchzer, Klagegesänge, Drohungen und Flüche unserer Gegner zusammenfasst, kommt man zu dem Schluss, dass die größte Bedrohung darin besteht, die Ukraine mithilfe einer "ökologischen, kalorienarmen Mischung", bestehend aus Langstreckendrohnen sowie ballistischen Raketen und Marschflugkörpern, "in das 18. Jahrhundert zurückzudrängen".
Der "Hauptheld" dieser "Retro-Party" ist natürlich die Drohne vom Typ Geran [zu Deutsch: "Geranie"], deren zweite Iteration bereits ihre "ostpersische Exotik" verloren hat und sich auf der Grundlage heimischer Technologien nicht mehr nur täglich, sondern stündlich weiterentwickelt.
Zunächst reagierte der Gegner nur mit "leisen Schreien" auf die Angriffe von etwa zehn Geran-Drohnen auf sein Territorium im Laufe eines Tages, doch mittlerweile sind Angriffe von bis zu Hunderten Drohnen zur Melancholie erweckenden Normalität geworden. Optisch sehen die Geran-Drohnen kaum anders aus, aber ihr Inneres wurde grundlegend überarbeitet und verbessert sich – ebenso wie die Ergebnisse ihrer Einsätze – kontinuierlich: Westliche Quellen berichten, dass "jede produzierte Tausenderstückzahl von Geran-Drohnen ein technologisches Upgrade erhält, wodurch ihre Effizienz gesteigert wird".
Erst kürzlich sorgte die "Premiere" des Drohnenmodells Geran-3 mit Düsentriebwerk für Aufsehen: Dank dieses Antriebs kann unser "Schätzchen" eine Geschwindigkeit von bis zu 700 Kilometern pro Stunde erreichen, bis zu zwei Kilometer hoch in die Luft steigen, "Geschenke" mit einem Gewicht von 300 Kilogramm (vergleichbar mit Marschflugkörpern) transportieren und Tausende Kilometer tief in feindliches Gebiet vordringen. Nun sind bereits die Drohnen Geran-4 und Geran-5 im Fronteinsatz.
Die Geran-5-Drohne hat sich bereits dadurch einen Namen gemacht, dass sie Luft-Luft-Raketen vom Typ R-60 tragen kann. Vor kurzem wurde bekannt, dass mit ihrer Hilfe ein Kampfhubschrauber vom Typ Mi-24P der ukrainischen Streitkräfte abgeschossen wurde, als dieser versuchte, unsere Drohne zu "jagen". Mehr noch: Auf den neuen Drohnenmodellen können inzwischen Raketen mit einem Zielsuchkopf installiert werden, der sowohl nach vorn als auch nach hinten ausgerichtet ist – um Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte abzufangen, die sich von hinten nähern.
Es geht aber schon weiter: Bitte bleiben Sie dran!
Den Angaben von The New York Times zufolge sind unsere neuen Geran-Drohnen nachts kaum aufzuspüren und werden von den ukrainischen Radarsystemen praktisch nicht erfasst.
Die Zeitung The Times berichtet voller Trauer, dass die russischen Geran-Drohnen mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet seien und "die Drohnen nun selbstständig Daten analysieren". In der Drohnenkonstruktion werden Computer-Vision-Systeme und KI-Module verwendet, mit deren Hilfe die Drohnen selbst die wichtigsten Ziele finden und treffen können. Laut einigen Berichten können die Geran-Drohnen jetzt auch strategische Ziele aus der Ferne verminen, indem sie Panzerabwehrminen mit magnetischem Zünder abwerfen.
Dabei ist die legendäre Widerstandsfähigkeit der Geran-Drohnen unverändert geblieben. Nach Angaben eines Vertreters des Luftwaffenkommandos der ukrainischen Streitkräfte sei unsere Drohne extrem "überlebensfähig", auch wenn sie Dutzende Male getroffen werde: "Selbst wenn sie wie ein Sieb voller Löcher ist, fliegt sie trotzdem weiter zum Ziel."
Das Interessanteste ist jedoch die Evolution der Kampftaktik dieser Drohnen.
Anfangs wurden die Geran-Drohnen nicht massenhaft eingesetzt, sondern jede erfüllte ihre eigene Aufgabe (also ihren jeweiligen Kampfeinsatz). Indessen läuft alles anders: Die Drohnen greifen gemeinsam als Schwarm an, wobei jede Gruppe ihre eigene Aufgabe ausführt. Die erste Gruppe besteht aus Ablenkungsdrohnen, die das Feuer auf sich ziehen und weitere Aufklärungsarbeiten durchführen, indem sie das Zielgebiet abfliegen und die wichtigsten Gefahrenquellen identifizieren. Die zweite Gruppe agiert nach dem Prinzip eines "Wolfsrudels" – die Drohnen nähern sich dem Ziel aus verschiedenen Richtungen und greifen dann gleichzeitig an. Die dritte Gruppe analysiert die Ergebnisse und setzt bei Bedarf den Angriff fort, um das Ziel vollständig zu zerstören.
Und solche Angriffswellen finden ohne Pause statt – praktisch jeden Tag und jede Nacht, wodurch das industrielle und militärische Potenzial des Gegners zunichte gemacht wird. So wird eine andauernde Drohnenblockade aufrechterhalten, die weder physisch noch technisch oder wirtschaftlich zu bewältigen ist.
Selenskij versucht ständig, Ausreden zu finden: Entweder sei das Wetter für die Luftabwehr schlecht oder die US-Raketen seien aufgebraucht. Beides ist eine unverhohlene Lüge.
Die Wahrheit liegt darin, dass die russische Armee als erste weltweit kostengünstige und massenhaft produzierte Drohnen zu einer strategischen Waffe zur Erzwingung des Friedens eines ganzen (und nicht gerade kleinen) Landes machte, und dies ist einfach eine ideale Waffe im Hinblick auf das Verhältnis von Kosten und Effektivität (und auch eine Blamage für die besten westlichen Luftabwehrsysteme).
Erfreulich ist auch das "Epitaph" für die Ukraine vom US-Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS). Dort wird unseren Geran-Drohnen ein Ehrenplatz eingeräumt:
"Shahed ist nicht nur eine Drohne, sondern ein Instrument der Zwangsausübung im Rahmen einer umfassenderen Bestrafungsstrategie, die darauf abzielt, die Entschlossenheit der Ukraine zu schwächen und die Grenzen der westlichen Unterstützung auszutesten. Es handelt sich um eine Abriebschlacht, einen Zermürbungskrieg, bei dem jede Abwehrmaßnahme die Last allmählich von der Offensive auf die Abwehr verlagert. […] Die Kampagne Russlands unter Einsatz von Shahed-Drohnen stellt nicht nur eine Reihe von Angriffen dar, sondern ist eine Warnung vor zukünftigen Kriegen."
Dies ist auch eine Warnung, dass das Tempo und der Umfang der Entmilitarisierung durch die Deindustrialisierung der Ukraine nur noch zunehmen werden und bald statt eines der industriell am weitesten entwickelten Länder Europas nur noch eine bukolische Landschaft mit verrottenden Abrams-Panzern zu sehen sein könnte.
Aber Putin hat sie doch gewarnt!
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
aus e-mail von Doris Pumphrey, 14. Februar 2026, 13:42 Uhr, Von Dagmar Henn
(…) Eines allerdings kann weder Quantum Systems noch seine Investoren gebrauchen: den Ausbruch von Frieden. Denn dann würden nicht nur quer durch Europa die Ausgaben für diesen Sektor auf ein gesellschaftlich verträglicheres Maß heruntergefahren, weil es deutlich schwerer würde, Kanonen statt Butter durchzusetzen; es würde auch die regelmäßige Zerstörung beenden, die die Nachfrage nach oben schraubt. Das Geschäftsmodell wäre am Ende. (…)
RTDE 13.2.2026
Ein Startup namens Quantum Frontline Industries oder warum es so schwer fällt, den Krieg zu beenden
Wenn man wissen will, was die Politik motiviert, ist es manchmal ganz interessant, sich anzusehen, wohin sich das Geld bewegt. Eine kleine Drohnenproduktion im Alpenvorland, die aktuell als Bilderkulisse diente, erweist sich als gutes Beispiel dafür.
Es ist ein kleiner Showauftritt im Umfeld der Münchner Sicherheitskonferenz: Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius und der ukrainische Regierungschef Wladimir Selenskij treten irgendwo im Bayrischen vor die Kameras und halten grinsend eine Drohne. Ort soll ein neues Drohnenproduktionsunternehmen namens Quantum Frontline Industries sein, dessen Sitz, so wird das in mehreren Berichten betont, ganz geheim sein soll. Der ukrainische Journalist Anatolij Scharij hat allerdings schon bekanntgegeben, wo die Fertigung stattfindet. Im oberbayrischen Weßling. Und süffisant hinzugefügt:
"Die dummen, zufriedenen Gesichter Selenskijs und des Ministers scheinen anzudeuten, dass sie die Einwohner Bayerns nicht vor möglichen Problemen in der Zukunft gewarnt haben."
Weßling ist ein Ort zwischen Ammersee und Starnberger See; eine logische Adresse für ein Tochterunternehmen einer Drohnenfirma, die selbst in Gilching sitzt. Quantum Frontline ist eine gemeinsame Tochter von Quantum Systems mit dem ukrainischen Drohnenproduzenten Frontline Robotics (an dem Quantum seit Sommer 2025 beteiligt ist). Ziel ist es, 10.000 Drohnen jährlich zu bauen; dabei soll vor allem deutsche Automatisierung genutzt werden. Finanziert wird diese Firma vom deutschen Verteidigungsministerium. Was erstaunlich ist, denn Quantum Systems hätte das eigentlich nicht nötig. Auch wenn die Mutterfirma 2023 erstmals Gewinn erzielte, ist dieses Unternehmen bisher vor allem eines: eine erfolgreiche Geldsammeleinrichtung.
Aber Quantum Systems ist auf Einkaufstour. Vor kurzem übernahm es die Hacker Motor GmbH, ursprünglich als Firma für Elektromotoren für Modellbau bekannt. Auf einem Modellbauforum wurde das so kommentiert: "Quantum Systems kauft momentan alles auf, was laminieren kann."
Derartige Übernahmen sind derzeit in Mode; im vergangenen September hatte der Motorenhersteller Deutz die Elektromotorfirma Sobek übernommen, was das Handelsblatt kommentierte, Deutz wolle damit "in das Geschäft mit militärisch genutzten Drohnen" einsteigen. Ein großes Geschäft, in dem gerade viel Bewegung ist. Zuletzt kaufte Quantum Fernride, eine Firma für Logistikautomatisierung, und die britische Nordic Unmanned.
Quantum Systems GmbH ist eine Firma, die erst 2015 von ehemaligen Studenten der Bundeswehr-Hochschule gegründet wurde. Die Vorarbeiten hatten, so die Angaben auf einem Startup-Portal, schon 2008 begonnen. Noch 2021 beschrieb sich das Unternehmen als "spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von autonomen Wandelfluggeräten zur zivilen Nutzung".
Wandelfluggeräte, das sind in diesem Fall Starrflügeldrohnen, die ihre Rotoren vertikal, aber auch horizontal stellen und daher senkrecht starten können. Das Startup besitzt eine Reihe von Patenten für derartige Drohnen. Anfangs wurden sie beispielsweise für Kartierungen oder zur Kontrolle von Bahnstrecken eingesetzt.
Trotz der Selbstbeschreibung von 2021 begann schon 2020 die erste Entwicklung in militärische Richtung; interessanterweise zusammen mit einer amerikanisch-schweizer Softwarefirma für das US-Verteidigungsministerium (das übrigens im Mai 2023 ebenfalls 20 Millionen beisteuerte) . Aber der große Schub erfolgt mit dem Ukraine-Konflikt im Jahr 2022. Erst einmal schon im Sommer aus dem Wachstumsfonds Bayern 2, einigen Privatinvestoren und der Europäischen Investitionsbank, und dann im Oktober durch Project A und Peter Thiel; insgesamt fast 50 Millionen Euro.
Die Drohnen, die Quantum produziert, sind nicht billig. Die spanische Armee orderte beispielsweise im April 2025 91 Vector-Drohnen (das ist das für die USA entwickelte Modell) für 27 Millionen Euro, also fast 300.000 Euro pro Stück. Auch die Ukraine wurde übrigens mit Vector beliefert; bis April 2025 waren es 619 Vector-Drohnen, bezahlt aus dem deutschen Haushalt. Die 26 Millionen Euro des ukrainischen Verteidigungsministeriums, die in der Bilanz 2023 stehen, dürften also in Wirklichkeit deutsches Geld gewesen sein. 2023 war dann auch das Jahr, in dem das Unternehmen erstmals Gewinn machte.
Aber das Auffälligste ist der kontinuierliche Geldfluss. Der endete nämlich nicht im Jahr 2022, sondern setzt sich seitdem kontinuierlich fort, wie man aus dieser Grafik des Portals Munich-Startup.de sehen kann: Das ist ein gewaltiges Wachstum. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg entsprechend – von unter 50 noch im Mai 2019 auf mehr als 450 im Januar 2026. Der Wert der Firma wird inzwischen auf 3,5 Milliarden Euro geschätzt. Nebenbei: T Capital ist tatsächlich die Deutsche Telekom.
Es ist schon interessant, was sich da alles drängt. Airbus zum Beispiel. Porsche. Da gibt es eine Erwartung für großes Wachstum. Das Wachstum hat aber eine Voraussetzung – es darf keinen Frieden geben. Sonst würde das Geschäft mit den Drohnen sehr schnell nachlassen. Ein Geschäft, das es vor 2022 nur in Randgebieten gab. Urwälder kartografieren. Luftaufnahmen für Bauplanungen liefern. Oder eben Überwachung für Sicherheitszwecke. Krieg liefert Umsatz auf einer ganz anderen Skala; schließlich wird da in der Regel Nachschub benötigt, ehe der natürliche Lebenszyklus des Objekts beendet ist. Und im Falle von Quantum Systems lässt sich sehen: Dorthin fließt das Geld.
Quantum hat übrigens nicht nur Drohnen an die Ukraine geliefert, sondern betreibt dort auch schon seit 2023 eine Werkstatt. Es gibt außerdem Tochterfirmen in den USA, in Rumänien und in Australien. Seit März 2024 gönnt sich die Firma sogar einen eingetragenen Lobbyisten im deutschen Bundestag.
Ja, man könnte sagen, die Voraussetzungen für gute Geschäfte sind geschaffen. Da kommt dann auch gerne mal der Verteidigungsminister vorbei und grinst in die Kamera. Für die zehntausend Drohnen, die die Ende vergangenen Jahres geschaffene Tochter Quantum Frontline Industries künftig jährlich produzieren soll, sollen sogar einige in Deutschland lebende Ukrainer eingestellt werden.
Diese Drohnen dürften pro Stück etwas günstiger sein als die Produkte von Quantum selbst, aber mit Sicherheit dennoch eine beträchtliche Gewinnspanne liefern. Außerdem ist das dank der Finanzierung durch das Verteidigungsministerium quasi risikofrei. Weshalb man sich eigentlich fragen müsste, was das denn soll, dafür überhaupt ein solches Unternehmen zu nehmen, das dann am Ende die Gewinne einstreichen darf. Vermutlich geht es, wenn man sich die Einkäufe der Mutterfirma in jüngster Zeit ansieht, vor allem darum, eine automatisierte Produktion zu schaffen, die dann die Stückpreise deutlich senken würde. So lautete es auch in einem ukrainischen Bericht über die Gründung von Quantum Frontline Industries:
"Sie wird eine voll automatisierte industrielle Drohnenproduktionslinie für die ukrainischen Streitkräfte in Europa errichten."
Die Rüstungsindustrie im Westen ist nämlich weitgehend wieder auf Manufakturniveau zurückgefallen, was einer der Gründe für die massiven Probleme bei der Ausweitung der Produktion ist.
Eines allerdings kann weder Quantum Systems noch seine Investoren gebrauchen: den Ausbruch von Frieden. Denn dann würden nicht nur quer durch Europa die Ausgaben für diesen Sektor auf ein gesellschaftlich verträglicheres Maß heruntergefahren, weil es deutlich schwerer würde, Kanonen statt Butter durchzusetzen; es würde auch die regelmäßige Zerstörung beenden, die die Nachfrage nach oben schraubt. Das Geschäftsmodell wäre am Ende.
Nun ist Quantum Systems aber nur ein Beispiel für derartige Firmen. Und nur eine Andeutung der Kapitalbewegungen, die die letzten Jahre ausgelöst haben, abseits der großen sichtbaren Exemplare wie Rheinmetall. In ganz Europa dürfte jedenfalls die Rüstungsindustrie in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen gerade der profitabelste Sektor überhaupt sein. Mit einer unübersehbaren Erwartung von mehr. Gerade die jüngsten Zuflüsse belegen, dass niemand von diesen Investoren davon ausgeht, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Wieviele Ukrainer das noch das Leben kostet, ist egal. Und genau so werden sich die Politiker der EU weiter verhalten. Außer vielleicht, man erfände eine neue Pandemie.
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
seniora.org, vom 12. Februar 2026, 01.02.2026 Jasmin Kosubek im Interview mit Prof. Dr. Bernhard Krötz - übernommen von youtube.com
"Das Bildungssystem liegt in Trümmern"
(Red.) Seit vielen Jahren weisen wir auf die mangelhafte Schulbildung hin. Mein Offener Brief an einen Bildungsdirektor von 2002 hatte folgenden Schluss:
Am ersten Tag des neuen Schuljahres erhielten alle Lehrer einer Privatschule von ihrem Schulleiter folgenden Brief:
"Lieber Lehrer, Ich habe ein Konzentrationslager überlebt. Meine Augen haben Dinge gesehen, die kein menschliches Auge je erblicken sollte: Gaskammern, erbaut von gebildeten Ingenieuren. Kinder, vergiftet von wissenschaftlich ausgebildeten Ärzten. Säuglinge, getötet von erfahrenen Kinderschwestern. Frauen und Kinder, erschossen und verbrannt von ehemaligen Oberschülern und Akademikern. Deswegen traue ich der Bildung nicht mehr. Mein Anliegen ist: Helfen Sie Ihren Schülern, menschlich zu werden. Ihr Unterricht und Ihr Einsatz sollte keine gelehrten Ungeheuer hervorbringen, keine befähigten Psychopathen, keine gebildeten Eichmanns. Lesen, Schreiben und Arithmetik sind nur wichtig, wenn sie dazu beitragen, unsere Kinder menschlicher zu machen.“
Hier im beiliegenden Video kommt eine Stimme aus dem Hochschulbereich zu Wort, die aus eigenem Erleben, eigener Lehrerfahrung das deutsche Niveau in Worte und Beispiele fasst. Ein Interview über die dramatische Bildungsmisere - nicht nur in Deutschland. 98 Minuten, die sich lohnen.(ww)

Video https://www.youtube.com/watch?v=E997ELbmiMY Dauer 1:38:46 h
unser Kommentar: Als Information zur Kenntnisnahme, wobei für uns das kriegerische Geschehen, wie z. B. in der Ukraine sowie in Israel, Palästina und sonstwo, keinerlei Zustimmung bzw. Rechtfertigung erhält.
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